• 01. Spieltag 08./09.09.2018 Vorschau Uwe Moske - Fortuna Saarburg
  • 02. Spieltag 15./16.09.2018 Vorschau David Juncker - HSC Igel
  • 03. Spieltag 22./23.09.2018 Vorschau Jürgen Roth - HSG IKH II
  • 04. Spieltag 29./30.09.2018 Nachholspieltag
  • 05. Spieltag 13./14.10.2018 Vorschau Daniel Stumm - SG Gösenroth/Laufersweiler II
  • 06. Spieltag 20./21.10.2018 Vorschau Janosh Klimek - TV Bitburg II
  • 07. Spieltag 27./28.10.2018 Vorschau Kris Sturm - DJK St. Matthias
  • 08. Spieltag 03./04.11.2018 Vorschau Heinz Hammann - HSG Wittlich
  • 09. Spieltag 10./11.11.2018 Vorschau Sandro Baumanns - SV Gerolstein
  • 10. Spieltag 17./18.11.2018 Vorschau Konstantin Menzer - TV Hermeskeil
  • 11. Spieltag 24./25.11.2018 Vorschau Axel Schneider - Obere Nahe
  • 12. Spieltag 01./02.12 2018 Vorschau Uwe Moske - Fortuna Saarburg
  • 13. Spieltag 08./09.12.2018  Vorschau David Juncker - HSC Igel
  • 14. Spieltag 15./16.12.2018 Vorschau Martin Bach - HSG IKH II
  • 15. Spieltag 13./14. 01.2019 Nachholspieltag
  • 16. Spieltag 20./21.01.2019 Nachholspieltag
  • 17. Spieltag 26./27.01.2019 Nachholspieltag
  • 18. Spieltag 02./03.02.2019 Daniel Stumm - SG Gösenroth/Laufersweiler II
  • 19. Spieltag 09./10.02.2019 Janosh Klimek - TV Bitburg II
  • 20. Spieltag 16./17.02.2019 Kris Sturm - DJK St. Matthias
  • 21. Spieltag 09./10.03.2019 Heinz Hammann - HSG Wittlich
  • 22. Spieltag 16./17.03.2019 Sandro Baumanns - SV Gerolstein
  • 23. Spieltag 23./24.03.2019 Konstantin Menzer - TV Hermeskeil
  • 24. Spieltag 30./31. 03.2019 Axel Schneider - HSG Obere Nahe
  • 24. Spieltag 06./07.04.2019 Uwe Moske - TuS Fortuna Saarburg
  • 25. Spieltag 13./14.04.2019

 

 Spieltag 13./14. April 2019

 

HSG Wittlich - TuS Fortuna Saarburg 22:22 (8:11)

 

An Dramatik war dieses Endspiel um den Titel nicht zu überbieten. Wittlich sicherte sich vor 400 Zuschauern mit einem Remis den Titel in der Verbandsliga und steigt in die Rheinlandliga auf. Saarburg nutzte in den Schlussminuten seine Vorteile nicht und musste sich am Ende mit der Vizemeisterschaft „begnügen“.

 

Unverkennbar war die Nervosität auf beiden Seiten zu Spielbeginn. Vergebene Siebenmeter hüben wie drüben, frühe gelbe Karten und der erste Treffer zum 0:1 durch Steffen Lorth in der 6. Minute sprechen eine deutliche Sprache. Nur langsam nahm das Spiel Fahrt auf, dabei fand der Gast aus Saarburg zunächst besser ins Spiel, setzte sich vom 3:3 in der 12. Minute auf 3:7 in der 17. Minute ab, Wittlichs Trainer Heinz Hammann nahm die Auszeit. Die Auszeit zeigte Wirkung, Wittlich glich beim 8:8 in der 27. Minute aus, doch unbeeindruckt von der Aufholjagd setzte sich der Gast bis zur Pause auf 8:11 ab.

 

„Saarburg hatte eine starke erste Hälfte gespielt mit vielen Kreuzbewegungen und ging immer auf die Nahstellen. Saarburg ist im eins gegen eins stärker wie wir. Bei uns versuchten die Spieler immer in die Nahwurfzone zu kommen, statt aus der Distanz abzuschließen und so ging die Gästeführung zur Pause in Ordnung“, fand Wittlichs Trainer Heinz Hammann.

 

Doch die Begegnung sollte spannend werden: Zunächst verteidigte die Mannschaft von Trainer Uwe Moske den Pausenvorsprung bis 10:13 in der 37. Minute, doch Tor um Tor kam Wittlich heran, glich erstmals beim 17:17 in der 47. Minute aus, Saarburg schien unbeeindruckt. Die Mannschaft legte den Treffer vor, Wittlich glich aus und so blieb die Begegnung völlig ausgeglichen und es wurde eine Frage der Nerven und die schien der in der Saison überragende Kai Lißmann bei Wittlich zu verlieren. Gleich zwei Zeitstrafen beim 21:22 in der 56. und 58. Minute erwiesen sich scheinbar als Bärendienst für seine Mannschaft.

 

„Für mich waren die Zeitstrafen nicht nachzuvollziehen“, klagte Hammann. Fabian Rudolphi erzielte erneut den Ausgleich zum 22:22 in der vorletzten Minute. Moske nahm die Auszeit, es setzte kurz vorher die nächste Zeitstrafe gegen einen Wittlicher Spieler (Johannes Präder), seine Mannschaft konnte aber den Vorteil nicht nutzen, scheiterte mit einem Wurf am Wittlicher Keeper Igor Hergert, der den Ball mit dem Kopf abwehrte.

 

„Das war kein Wurf ins Gesicht, sondern Igor hat den Ball bewusst mit dem Kopf ins Aus abgewehrt, doch dann ließen meine Spieler noch den direkten Wurf zu, der aber neben das Tor ging“, ärgerte sich der Wittlicher Trainer. Wittlich kam in Ballbesitz und Hammann nahm 20 Sekunden vor dem Ende die Auszeit: „Hier habe ich mich von der allgemeinen Hektik anstecken lassen und die grüne Karte in dem Moment auf den Zeitnehmertisch gelegt, als Timo Löw völlig frei zum Wurf kam“, gab Hammann zu. Es blieb beim Unentschieden und das reichte den Gastgebern zum Titel!

 

„Eine tolle Kulisse! Beide Mannschaften wurden von ihren Fans fair unterstützt und nach dem Spiel lagen sich die Spieler in den Armen und gratulierten sich zu ihren Leistungen. Einzig das Schiedsrichtergespann Esdar/Vasek erwischte heute nicht den besten Tag. Beide Mannschaften haben wie verrückt vor allem im Deckungsverband gekämpft, aber es war nie unfair. Es war aber ein Kampf bis aufs Messer“ fand Wittlichs Trainer Heinz Hammann.

 

Nach dem Abpfiff waren die Gäste verständlicherweise enttäuscht, feierten dann aber doch einen vor der Saison nicht erwarteten Vizemeistertitel.

 

„Auch wenn ich weitgehend Heinz Hammann zustimmen kann, die Kritik an den Schiedsrichtern kann ich nicht nachvollziehen. Die Zeitstrafen waren völlig in Ordnung, die beiden haben super gepfiffen. Wir hatten Kai Lißmann dank einer Manndeckung gut im Griff, dafür aber machte Timo Löw ein starkes Spiel bei den Gastgebern. Gründe für unsere Niederlage gibt es viele! Drei verworfene Siebenmeter waren einer zu viel! Philipp Rüger, der ansonsten immer für 10 Buden gut ist, spielte mit einer Grippe und kam nur zu zwei Toren. In Überzahl haben wir die Angriffe nicht konsequent durchgezogen und versuchten stellenweise hier zu zaubern. Vielleicht war auch das Mattheiser Spiel gegen Wittlich nach der Doppelbelastung der Routiniers an dem vergangenen Wochenende entscheidend. Doch letztlich haben wir eine super Saison gespielt, wollen jetzt in der nächsten Saison Meister werden. Ich sehe daher den Saisonausgang mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Zum einen haben wir das Spiel verloren, zum anderen können wir mit der tollen Saison zufrieden sein und werden im nächsten Jahr angreifen“, resümierte TuS Coach Uwe Moske, der sich vor allem bei den vielen mitgereisten Fans für deren Unterstützung bedankte.

 

HSG: Schwirtz, Kirsch und Hergert - Konrad, Hammann, Präder (4), Bollig, Rudolphi (3), Weber, Kriewitz, Lißmann (4), Schabio, Löw (11/4), Schilz.

 

TuS: Dupré - Dauster, T. Hoffmann (2), Lorth (4/2), Moske (2), Wenner, Bläsius, J. Hoffmann (6/3), S. Hoffmann, Schmitt, Marszalek (2), Rüger (2), Morin (2), Jürgens (2). 

 

TV Bitburg II - HSG Obere Nahe 34:23 (20:7)

 

Wesentlich deutlicher als im Hinspiel setzte sich das Team von Trainer Janosh Klimek dieses Mal gegen die HSG von der Oberen Nahe durch, obwohl das Team aus beruflichen Gründen wie im Hinspiel auf ihren Topscorer Tim Crames verzichten musste. Getragen vom Erfolg der Rheinlandligamannschaft legten die Gastgeber los wie die Feuerwehr und schienen die Gäste von der Nahe regelrecht zu überrennen. Bis zum 8:1 in der 11. Minute bekamen die Gäste keinen Fuß auf den Boden, lagen beim 12:2 in der 14. Minute erstmals zweistellig zurück und hatten beim 20:7 zur Pause die Begegnung bereits verloren.

 

Ausgeglichen verlief dann die zweite Hälfte, in der die Gastgeber ihren Vorsprung klug verwalteten und über 28:15 in der 46. Minute dem 34:23 Erfolg entgegen.

 

„Die Jungs hatten richtig Spaß auf Handball, freuten sich über die schöne Kulisse, da viele Zuschauer auch nach dem Spitzenspiel der Rheinlandliga dablieben. Wir haben eine nahezu perfekte erste Hälfte gespielt, jeden Fehler der Gäste bestraft und im Angriff geduldig die Chance gesucht und genutzt. In der Pause konnte die Devise nur „weiter so“ lauten, doch mir war klar, dass dies nicht passieren kann. Wir konzentrierten uns auf die zweite Hälfte, doch die Jungs waren wohl mit den Gedanken schon bei der anschließenden Feier! Unterm Strich steht eine geschlossene Mannschaftsleistung, bei der Moritz Lübken, der uns leider studienbedingt nicht mehr zur Verfügung steht, zeigte, was er draufhat. Letztlich haben wir zu wenige Punkte in der Saison geholt, wurden aber dennoch Fünfter! Es hat Spaß gemacht und ich hoffe, dass wir in der nächsten Saison mehr personelle Alternativen haben werden, vor allem im Training. Neben Lübken wird Patrick Walerius (1. Mannschaft) und Radek Müller (Schiedsrichter) dem Team nicht mehr zur Verfügung stehen. Ich hänge noch ein Jahr dran“, verrät der Bitburger Coach Janosh Klimek.

 

„Ich dachte, ich habe schon vieles erlebt und dann so eine erste Hälfte! Im Angriff kamen wir mit dem geharzten Ball überhaupt nicht zurecht, in der Deckung fanden wir keine Einstellung. In der Halbzeit nahmen wir uns dann vor, anders aufzutreten und jetzt funktionierten auch unsere Auslösehandlungen und so konnten wir die zweite Hälfte für uns entscheiden“, resümierte HSG Coach Axel Schneider. 

 

TVB: Frisch - Zimmer (4), Walerius (3), Recking (4), K. Müller (3), Lübken (9), Schürer (3), M. Müller (3), Schallert (5).

 

HSG: Rickes - Stumm (6), Conradt (5), Adam (1), Schwarz, Lehnen (2), Klünder (4/1), Schelper (3/2), Schäfer (1), Ries, Christmann (1).

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II - TV Hermeskeil 30:25 (16:10)

 

Für dieses Spiel hatten beiden Mannschaften einen großen Kader zur Verfügung. Letztlich ungefährdet setzte sich die HSG aus dem Hunsrück gegen den TV Hermeskeil durch. Früh gelang den Gastgeber die deutliche Führung zum 8:3 in der 11. Minute, die die Hochwälder lediglich beim 9:7 und 10:8 in der 19. Minute verkürzen konnten. Über 14:8 gelang dem Team von Trainer Jürgen Roth dann die 16:10 Pausenführung.

 

In ihrer stärksten Phase des zweiten Spielabschnittes verkürzten die Gäste noch einmal auf drei Tore beim 25:22 in der 52. Minute. Doch näher ließen die Gastgeber das Team von Spielertrainer Konstantin Menzer nicht mehr ran.

 

„Es war insgesamt ein verdienter Sieg, da wir in der ersten Halbzeit deutlich besser waren. Hier zeigten wir eine gute Abwehrleistung und kassierte nur fünf Tore aus dem laufenden Spiel. Zudem zeigte Rafael Thees in dieser Phase eine gute Leistung im Tor. Wir beenden die Saison als Vierter, dies ist ein Platz besser als in der letzten Saison, allerdings konnten wir unsere Auswärtsschwäche im Vergleich zur letzten Saison nicht ablegen und gewannen nur die drei Partien gegen Gegner, die in der unteren Tabellenhälfte stehen. Positiv zu erwähnen ist, dass wir in der zweijährigen Amtszeit von Trainer Jürgen Roth zuhause ohne Niederlage geblieben sind. Glückwunsche gehen an die HSG Wittlich zur verdienten Meisterschaft. Zudem möchten wir uns für die Unterstützung unserer Zuschauer für diese Saison bedanken“, sagte HSG Pressesprecher Robin Braun.

 

HSG: Thees und Schmidt - Berg, Schmidt, Fritz (1), Hölzenbein (5), Schub (4/2), Gedert (4), Kirst (5), Anton (2), Molz, Jünemann (7), Braun, Mende (2/1),

 

TVH: Schneider und Göddemeyer - Prümm (1), Treinen (1), Wilhelmi, Scherer (2), Menzer (3), N. Laible (10/5), Blind, T. Laible (2), Serbanescu (5), Zentz (1), Schleimer.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler II - HSC Igel 29:27 (16:14)

 

„Am Anfang merkten wir das Igel mehr wollte und die aus meiner Sicht nicht so gut gelaufene Saison mit einem Auswärtssieg beenden wollte. Tino Peltsch sagte vorm Spiel noch: „Jungs wir haben aus dem Spiel gegen Igel was gut zu machen“. Das wirkte dann mit 10 minütiger Verspätung. Bis dahin lagen die Gäste vorn, führten 1:4 und beim 6:5 gelang uns die erste Führung in der 10. Minute. Wir führten verdient zur Halbzeit“, fand SG Routinier Flo Hübner.

 

„Es gab in unserem Spiel nur eines besser zu machen, wir mussten Michael „the Shooter“ Kaltenmorgen ins Spiel bekommen. Dies klappte und er machte nicht nur Minuten in der Abwehr, sondern auch in der zweiten Halbzeit ein starkes Angriffsspiel. Danke an Arne Tatsch das er ausgeholfen hat, Jannik Müller gab ein gutes Comeback, doch leider verletzte sich am Ende Timmy Bottlender, der seit Wochen in guter Form ist am Fuß. Danke an die Jungs die trotz des wenig gemeinsamen Trainings doch noch 8 Siege eingefahren haben.  Ich bin dann mal gespannt, wer von den 16 Spielern wo in der nächsten Saison auflaufen wird“, so Hübner.

 

„Ein größtenteils absolut faires Spiel, in dem man beiden Teams angemerkt hat, dass es eigentlich um nichts mehr ging, mit souveränem Schieri. Verloren haben wir das Spiel tatsächlich mal im Angriff, da wir eindeutig zu viele 1:0 Situationen versiebt haben. Alleine in der ersten Halbzeit vier Gegenstöße und ein verworfener Siebenmeter, nach der Pause mehrere Chancen nach Durchbrüchen im Rückraum haben uns bis auf die letzten Sekunden nie mehr am Punkt schnuppern lassen. Die Saison ist rum und jetzt machen wir erstmal Pause. Unser Kader für kommende Saison steht soweit, nur auf der Suche nach einem gestandenen Abwehrspezialisten bin ich noch. Da das nicht so einfach ist, dürfen sich Interessenten gerne auch von sich aus melden“, sagt Igels Trainer David Juncker.

 

SG: Kaltenmorgen und Schneider - Hübner (5), Lorenz (2/1), Tatsch (1), Dreher (2), Hassley (6), Kaltenmorgen (5), Müller (1), Bottlender (4), Klein, Peltsch (3).

 

HSC: Pütz und Schmitz- Steil (5/1), Kesseler, Grundhöfer (1), Ossadnik (3), Behrmann (6), Fusenig (5), Werdel (5), Vucenovic (1), Humm (1).

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II - TV Hermeskeil (Samstag, 18 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Im letzten Heimspiel möchte die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II ihre Heimspielbilanz behaupten! Noch hat das Team keine Niederlage kassiert, spielte selbst gegen die Spitzenteams aus Wittlich und Saarburg unentschieden. Im Hinspiel musste sich das Team von Trainer Jürgen Roth in Hermeskeil knapp geschlagen geben und will jetzt die Revanche. Für die Gastgeber wird es auch das letzte Spiel in der jetzigen Aufstellung sein, durch die Fusion mit der SG Gösenroth/Laufersweiler wird die Mannschaft neu aufgestellt. In Hermeskeil bleibt die Mannschaft zusammen, wird sich aber wohl punktuell verstärken können.

 

HSG Wittlich - TuS Fortuna Saarburg (Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Besser hätten die Ansetzungen in der Liga nicht sein können. Am letzten Spieltag kommt es zum „Show-Down“ um die Meisterschaft zwischen dem Tabellenführer HSG Wittlich und der Saarburger Fortuna als Tabellenzweiten. Beide Teams konnten ihre letzten Spiele souverän für sich entscheiden und schon seit Wochen fokussieren sich die Gedanken der Spieler und Trainer auf diese Begegnung. „Da hat jemand ein goldenes Händchen bei der Ansetzung gehabt“, findet auch Wittlichs Trainer Heinz Hammann und dieses Lob geht an den Vizepräsidenten des HVR, Herbert Schuhmacher, der nun fast 30 Jahren für die Spielansetzungen verantwortlich zeichnet.

 

„Mit dem Saisonverlauf bin ich sehr zufrieden, möchte ich auf diesem Wege bei meinem Co-Trainer Michael Teusch und der Mannschaft für ihre gute Arbeit bedanken. Das war sicher nicht immer leicht, da wir kaum vollzählig trainieren konnten und sich die Spieler anderweitig fit halten mussten. Hätten wir besser trainieren können, wären wir jetzt wahrscheinlich schon durch und Meister! Ich hoffe, dass wir am Samstagabend viele Fans in der Halle haben werden und ein schönes, faires und spannendes Endspiel sehen. Beeindruckt war ich vom Fanverhalten, dass ich bei den Final-Four Spielen in Hamburg beobachten konnte. Ich wünsche mir, dass auch unsere Fans und die aus Saarburg richtig Spaß an diesem Spiel haben und das der Handballsport im Mittepunkt stehen wird, es keine Rivalitäten zwischen den Fans geben wird. Danach werden wir feiern, egal wie dieses Spiel ausgeht. Sicherlich habe ich mir einiges einfallen lassen, doch ich werde hier nichts über die Taktik verraten. Wir können komplett auflaufen, allerdings werde ich meinen Sohn Fabian, der weiter an seiner Schulterverletzung laboriert, nur in der Abwehr einsetzen können. Ich werde auf jeden Fall weitermachen. Wir werden uns gleich nach Saisonende zusammensetzen. Es gibt schon einige interessierte Spieler, die zu uns wechseln wollen, warten wir mal ab! Selbstverständlich wäre die Rheinlandliga für uns ein Traum“, gesteht Wittlichs Trainer Heinz Hammann.

 

Saarburgs Trainer Uwe Moske schließt sich weitestgehend den Ausführungen seines Trainerkollegen an: „Wir freuen uns sehr auf dieses Spiel, bei dem wir leider auf unseren stärksten Spieler Julius Hoffmann verzichten müssen. Er leidet an einer Fersenverletzung. Dennoch wollen wir alles geben und versuchen, die Meisterschaft zu erringen. Das habe ich meinen Jungs auch gesagt, die Chance eine Meisterschaft einzufahren, kommt nicht oft und diese Chance wollen wir wahrnehmen. Ich bin froh darum, dass mit Carsten Esdar und Rene Vasek eins der besten Schiedsrichtergespanne des Verbandes dieses Spiel leiten wird. Sie werden dafür sorgen, dass es nicht unfair werden wird. Auch ich hoffe auf die Unterstützung von den Rängen und kann mich hier nur den Worten von Heinz anschließen. Das Publikum soll ein tolles Handballspiel erleben, bei dem die bessere Mannschaft am Ende die Meisterschaft feiern kann. Aber auch die Vizemeisterschaft wäre für uns ein Riesenerfolg. Ich bin sicher, dass wir lautstark und fair von unseren Fans unterstützt werden. Wir reisen mit einem eigenen Bus an und ich rechne mit einer vollen Halle in Wittlich“.

 

TV Bitburg II - HSG Obere Nahe (Samstag, 20 Uhr, Edith-Stein Realschule)

 

Mittelfelduell zwischen der Bitburger Reserve und der HSG Obere Nahe. Beide Mannschaften liegen mit 15:19 Punkten im gesicherten Mittelfeld der Tabelle. Im Hinspiel entführten die Eifelaner mit 32:33 beide Punkte von der Nahe und wollen auch jetzt mit einem Sieg den Tabellenplatz festigen.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler II - HSC Igel (Sonntag, 15 Uhr, Rhaunen)

 

85 Gegentreffer kassierte der Igeler Deckungsverband in den letzten beiden Spielen und für HSC Coach David Juncker steht bereits jetzt fest, was in der Saisonvorbereitung Schwerpunkt sein wird. Erneut können sich die Zuschauer wohl auf ein torreiches Spiel freuen, denn bereits das Hinspiel endete mit 38:30 für Igel. Da die Gastgeber aber zuhause stärker aufspielen als in fremden Hallen, dürfte der Ausgang an diesem Wochenende völlig offen sein.

 

Spieltag 06./07. April 2019

 

HSC Igel - DJK St. Matthias 35:42 (23:20)

 

Dank einer starken zweiten Hälfte setzen sich die Mattheiser Routiniers in Igel durch. Erneut konnte sich das Team von Trainer David Juncker nach einem torreichen Spiel am Ende nicht als Sieger feiern lassen.

 

Doch über weite Strecken des Spiels deutete vieles auf den Erfolg der Gastgeber hin, die ab dem 4:3 in der 4. Minute führten und bis zur 48. Minute die Nase beim 32:31 vorne hatten. Vier Treffer in Folge zwangen Trainer David Juncker beim 32:35 in der 54. Minute zur Auszeit, doch die Gäste legten über Thomas Kochann zwei Treffer in Folge zum spielentscheidenden 32:37 in der 55. Minute vor. Überraschend hatten die Gäste in den Schlussminuten mehr zuzusetzen als die Gastgeber, die am Ende deutlich unterlagen.

 

„Same procedure as every Spiel! Sehr stark angefangen, den Gegner eigentlich komplett im Griff und irgendwann in der zweiten Halbzeit spontan aufgehört Handball zu spielen. Wir können einfach keine Abwehr und warum wir den Satz „die Angriffe sicher ausspielen und keine überhasteten Abschlüsse“ nicht verarbeitet bekommen ist mir ein Rätsel! Die Inhalte für die kommende Saisonvorbereitung sind jedenfalls mehr als klar“, meint Igels Trainer David Juncker. 

 

„Das Spiel lässt sich aus unserer Sicht relativ kurz zusammenfassen: 30 Minuten keine Abwehr. Dann kam Oliver Kammann ins Spiel, die Abwehr stand stabiler, Jörg Barton hielt wichtige Bälle und die Igeler verloren nach ein paar missglückten Versuchen zu schnell den Kopf sowie ihr bis dato cleveres, gutes Spiel und damit die Partie. Ich selbst war froh, dass Joe Pütz im Igeler Tor lediglich Kurzeinsätze hatte und nicht länger spielte. Alles in allem eine faire Partie unter der ordentlichen Leitung von Günter Schmitt.  Nun müssen wir uns noch einmal für Wittlich aufraffen. Mit dem Verlauf der Saison bin ich durchaus zufrieden. Dass wir am Ende Spiele aufgrund unserer schwindenden Physis verlieren würden, war völlig klar. Es haben einfach zu oft dieselben Leute die Knochen hingehalten.  Jedoch haben wir das Ziel, nicht letzter und nicht erster zu werden, relativ schnell in trockne Tücher gebracht, auch wenn wir für letzteres etwas länger gebraucht haben. Christian Hoffmann machte ein starkes Spiel am Kreis und profitierte über die Länge der Spielzeit von seiner Ausdauer. Einmal komplett zu sein, haben wir dagegen nicht geschafft: schade. Für mich persönlich wäre es schön, die Festung Wolfsberg zu verteidigen; auch wenn das gegen die stärkste Mannschaft der Liga ein dickes Brett wird“, ahnt Spielertrainer Kris Sturm.

 

HSC: Pütz, Weier und Schmitz - Kesseler (4), Grundhöffer (1), Ossadnik (4), Behrmann (11), Fusenig (6), Werdel (6/1), Vucenovic (2), Jager, Schmitt (1/1), Hansen.

 

DJK: Barton und Conermann - Schommer, Alshok, Sturm (13/4), Kammann (5), T. Kochann (7), Stuhr, D. Kochann (1), Hoffmann (7), Lange (4), Schaffrath (1), Thomas.

 

TV Hermeskeil - SV Gerolstein 34:25 (14:12)

 

Im ersten Spielabschnitt entwickelte sich ein „Kopf an Kopf“ Rennen, bei dem sich die Gastgeber kurz vor dem Wechsel auf 14:12 absetzten. Mit fünf Treffern in Folge kamen die Hochwälder aus der Kabine, führten 19:12 in der 36. Minute und hatten spätestens beim 22:14 in der 43. Minute das Spiel entschieden. Doch noch einmal kämpfe sich das Team von Spielertrainer Sandro Baumanns auf 22:20 in der 48. Minute heran, doch dann setzte sich das Team von Spielertrainer Konstantin Menzer auf 29:23 in der 55. Minute spielentscheidend ab.

 

„Wir hatten 100 Liter Freibier und haben die Saison gut zu Ende gebracht. Die erste Hälfte war durchwachsen und das lag vor allem an der Tatsache, dass die Eifelaner gut aufgestellt waren. Wir hatten keinen Spielfluß und vor allem kein Tempo nach vorne. Die ersten 10 Minuten der zweiten Hälfte waren dann entscheidend. Nur beim 22:20 wurde es eng. Als wir dann Tempo zulegten, war die Begegnung endlich durch. Danke den vielen Zuschauern für die Unterstützung. Wir haben zur neuen Saison keine Abgänge und überlegen derzeit eine weitere Mannschaft zu melden“, freut sich TVH Spielertrainer Konstantin Menzer, der mit dem Saisonverlauf seiner Mannschaft zufrieden ist.

 

 „Es war ein spannendes, schnelles Abschlussspiel mit leckem Freibier der Hermeskeiler. Mit nur acht Feldspielern und einem Torwart mussten wir Hermeskeil in der zweiten Hälfte ziehen lassen. Teilweise mussten wir über unsere konditionelle Verfassung hinausgehen. Die letzten 10 Minuten haben wir uns noch über die Emotion im Spiel halten können. Zunächst stand der Mittelblock unserer Abwehr mit Marius Kreft und Marcel Leonards perfekt. Jesko und Simon waren vorne gefährlich aus dem Rückraum. Leider schlichen sich dann mit abnehmender Kondition zu viele technische Fehler auf unserer Seite ein. Matthias Hoffmann im Tor war ein starker Rückhalt. Es hat vor einer guten Kulisse Spaß gemacht, ein faires Hermeskeiler Publikum. Unser Kapitän Tim Rosch zeigte, wie schon die ganze Saison eine konstante Leistung und war unser Motivator. Danke Tim! Ich hatte Mega-Spaß mit den Jungs und bin stolz auf die Truppe, die sich bis zum letzten Saisonspiel nie aufgab. Wir werden keine Pause machen und weiter trainieren. Wir freuen uns jetzt auf die Landesliga“, resümiert Gästetrainer Sandro Baumanns.

 

TVH: Schneider und Göddemeyer - Prümm (4), Treinen, Wilhelmi, Weber (3), Menzer (7) Lobüscher, Laible N. (11/8), Kratz (4), Laible T., Serbanescu (2), Zentz, Schleimer (3).

 

SVG: Hoffmann - Leonards (2), T. Rosch (3), Kreft (3), Wolf (6), Leonards (6), Waldorf (2), Hell (1), Baumanns (2/1)

 

TuS Fortuna Saarburg - SG Gösenroth/Laufersweiler II 30:25 (16:11)

 

Die Saarburger Fortuna nimmt die Hürde vor dem „Endspiel“ gegen die HSG Wittlich deutlich, schlägt die SG aus dem Hunsrück am Ende klar mit 30:25. Doch es wurde das von Trainer Uwe Moske erwartete harte Stück Arbeit, bei dem die Gäste bis zum 12:10 in der 21. Minute auf Augenhöhe waren. Doch letztlich zogen die Fortunen über 16:11 zur Pause davon, mussten die Gäste aber wieder auf 24:21 in der 51. Minute herankommen lassen, doch dann gelang die entscheidende Führung zum 26:21 in der 53. Minute.

 

„Im Laufe der ersten Hälfte steigerten wir uns in der Abwehr, bekamen vor allem Zugriff auf Spielertrainer Daniel Stumm. In einer sehr fairen Begegnung bäumten sich die Hunsrücker nach dem Wechsel zwar noch einmal auf, doch wir setzten uns am Ende souverän durch“, freute sich TuS Trainer Uwe Moske.

 

„Es war ein emotionsloser Auftritt meiner Mannschaft, bei der unser Außen Nico Hassley schmerzlich vermisst wurde. Letztlich ein verdienter Gastgebersieg, der mit einer anderen Einstellung und personellen Voraussetzungen enger ausgefallen wäre. In den Anfangsminuten haben wir es verpasst, deutlicher zu führen, vergaben gleich zwei Gegenstoßchancen. Konditionell hätte es aber keinesfalls für uns gereicht“, gab SG Spielertrainer Daniel Stumm zu.

 

Tus: Dupre - Dauster, T. Hoffmann (8), Lorth (2), Moske (5), Wenner (1), Bläsius, Schütz, Hoffmann S. (1), Schmitt, Marszalek (2), P. Rüger (8/5), Morin (3), Jürgens

 

SG: Kaltenmorgen, Stoffel und Schneider - Hübner (3), Lorenz (1), Dreher (1), Kaltenmorgen (5/3), Peltsch (3), Bottlender (2), Klein (3), Stumm (8)

 

HSG Obere Nahe - HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II 28:24 (15:12)

 

Erst in den Schlussminuten der ersten Hälfte konnten sich die Gastgeber absetzen. Vom 12:12 in der 26. Minute gelang dem Team von Trainer Axel Schneider ein 3:0 Lauf zur 15:12 Pausenführung. Die Gäste kamen besser aus der Kabine, glichen zum 15:15 in der 34. Minute aus, doch in Führung gingen die Gäste nie! Bis zur 43. Minute gelang die entscheidende Führung zum 22:15, die die Gäste zwar auf 22:19 in der 51. Minute nochmals verkürzten, doch über 26:21 in der 55. Minute war die Begegnung entschieden!

 

„Die Einwechslung von Kristofer Rickes im Tor war spielentscheidend. Zunächst wehrte er den Siebenmeter ab, zweimal in Folge scheiterten die Gäste dann per Gegenstoß. Es ist uns gelungen, erneut wenig technische Fehler zu machen und das hat unserem Spiel gut getan. In die Torschützenlisten haben sich alle eingetragen. Unser Neuzugang Lukas Nubert hat gezeigt, dass er uns weiterhelfen kann. Da die zweite Mannschaft an diesem Wochenende die Meisterschaft feierte, war die Stimmung in der Halle Klasse. In den letzten drei Spielen haben wir gepunktet“, freute sich Gastgebertrainer Axel Schneider, der am kommenden Wochenende zum Show-down nach Bitburg muss.

 

„Beim letzten Auswärtsspiel dieser Saison konnte das Trainergespann Roth/Bach nur über einen kleinen Kader verfügen. Zudem verletzte sich Daniel Schub beim Aufwärmen und war somit nur bedingt einsetzbar. Spielentscheidend dann die Schwächephase nach dem Wechsel, da in diesen 10 Minuten kein Tor erzielt wurde. Dies lag am eingewechselten Torhüter der Heimmannschaft, der einige freie Bälle hielt. Dadurch konnte die HSG Obere Nahe den Vorsprung auf sieben Tore ausbauen. Wir konnten in der Schlussphase der Partie noch etwas verkürzen. Es war eine Begegnung auf Augenhöhe, allerdings war die Anzahl der individuellen Fehler im Vergleich zum Gegner zu hoch. Diese agierte in den entscheidenden Situationen cleverer. Zudem war die Anzahl der Fehlwürfe zu hoch“, klagte der Pressesprecher der Gäste Robin Braun.

 

HSG ON: K. Rickes und Münster- Stumm (4), Bamberger (2), Conradt (5), Nubert (2), Lehnen (4), Schelper (1/1), Schäfer (3/1), Ries (6), Christmann (1)

 

HSG IKH: Thees und Schmidt - Fritz (5/2), Hölzenbein (6), Schub (1/1), Denzer (1), Kirst, Anton, Jünemann (6), Mende (5)

 

DJK St. Matthias - HSG Wittlich 29:31 (15:16)

 

Mit Spannung erwartet wurde die Begegnung der Mattheiser Routiniers, die bereits am Samstagabend in Igel ranmussten, gegen den Titelanwärter aus Wittlich.

 

Über weite Strecken lieferten sich beide Teams eine ausgeglichene Begegnung. Die Gastgeber kamen besser ins Spiel, führten 4:1 in der 5. Minute, doch nun fand Wittlich ins Spiel, glich erstmals beim 6:6 in der 12.MIntue aus und war gegen Ende der ersten Hälfte dabei, sich entscheidend abzusetzen. Vom 12:12 in der 23. Minute gelangen drei Treffer in Folge zur 12:15 Führung in der 26. Minute, die Spielertrainer Kristof Sturm per Siebenmeter zum 15:15 egalisierte. Wittlich nahm die Auszeit und Timo Löw sorgte für die Pausenführung der Eifelaner.  

 

„Von Beginn an deckten die Gastgeber Kai Lißmann kurz, damit hatten wir gerechnet. Wir hatten Probleme gegen Thomas Kochann, bekamen ihn lange nicht in den Griff. Bei den Gastgebern wurde Oliver Kammann nicht eingesetzt und das machte sich in ihrem Spiel bemerkbar. Wir haben zu viele Fehler im Deckungsverband gemacht, ließen die Gastgeber zu dicht in die Nahwurfzone, haben vor der Pause leichtfertig den Vorsprung verspielt“, klagte Wittlichs Trainer Heinz Hammann.

 

Das „Kopf an Kopf“ Rennen ging nach dem Wechsel weiter, Mattheis legte vor, Wittlich glich aus. Erstmals gelang Wittlich beim 22:23 in der 45. Minute die Führung, Mattheis nahm die Auszeit, doch Timo Löw legte zum 22:24 vor. Erneut nahm Sturm die Auszeit, doch jetzt machte sich die Belastung des Vortages deutlich bemerkbar. Wittlich legte auf 23:26 in der 49. Minute vor, verteidigte bis 27:29 in der 55. Minute die Führung. Jetzt setzte es Zeitstrafen hüben wie drüben. Als Jinan Alshok und Kristof Sturm auf 29:30 knapp eine Minute vor Ende verkürzten, schien das Spiel noch einmal zu kippen, doch Finn Schilz sorgte 30 Sekunden vor dem Ende für die Entscheidung.

 

„Wir spielten offensiver im Deckungsverband, bekamen so Thomas Kochann und Kristofer Sturm besser in den Griff. Endlich hatten wir die schnellen Beine in der Abwehr, die wir eigentlich von Anfang so spielen wollten. Am Schluss gab der Torhüter den Ausschlag und es war Igor Hergert, der uns mit seinen Paraden den Sieg sicherte. Dazu zeigte Finn Schulz auf Rechtsaußen seine wohl beste Saisonleistung. Es war ein von beiden Seiten hartes, aber nicht unfair geführtes Spiel“, meinte Hammann.

 

„Es war ein verdienter Sieg der Wittlicher in einem Kopf an Kopf Rennen. Gründe für die Niederlage sind zum einen das gestrige Spiel in Igel. Heute schleppten sich einige über Platz. Zum anderen mussten wir den angeschlagenen Olli Kammann schonen und so fehlte unserem Angriff die Struktur. Zwar konnten wir Wittlich in der zweiten Hälfte unter Druck setzen, hatten vor allem Kai Lißmann gut im Griff, doch alles hat zu viel Kraft gekostet, der Akku war einfach leer. Kompliment an Wittlich, die nun das Endspiel gegen Saarburg angehen können“, resümierte DJK Spielertrainer Kris Sturm.

 

DJK: Wilkes, Barton und Conermann - Seiler (3), Schommer, Alshok (2), Sturm (11/4), Kammann, B. Juncker, T. Kochann (8), D. Kochann, Hoffmann (4), Lange (1), Hennefeld (1)

 

HSG: Hergert und Kirsch - Konrad (3), Hammann (1), Präder (2), Bollig (1), Rudolphi (2), Kriewitz, Lißmann (6/1), Schabio (1), Schwirtz, Löw (8/1), Schilz (7).

 

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Den kommenden Spieltag tippt Uwe Moske, Trainer des TuS Fortuna Saarburg:

Als unglücklich stuft Moske die Tatsache ein, dass die Mattheiser Routiniers am Samstagabend in Igel antreten müssen und am Sonntag dann zuhause den Mitkonkurrenten um die Meisterschaft, die HSG Wittlich empfangen. „Doch letztlich müssen wir unsere Hausaufgaben machen, am besten die beiden letzten Spiele gewinnen, dann sind wir Meister und steigen auf“.

 

HSG Obere Nahe – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II

(Samstag, 19.30 Uhr, Mikadohalle)

 

Wenn das Team von Axel Schneider mit voller Kapelle, also auch mit Martin Klünder auflaufen kann, dürfte es ein Spiel auf Augenhöhe werden. Bei den Gästen bleibt abzuwarten, welche Mannschaft ins Rennen geschickt wird, wer eventuell bei der ersten Mannschaft aushelfen wird. Entscheiden wird die Tagesform. Tipp: 30:30

 

TV Hermeskeil – SV Gerolstein (Samstag, 19.30 Uhr, Hochwaldhalle)

 

Bei der heimstarken, jungen Hermeskeiler Mannschaft mit ihrem frenetischen Publikum haben wir uns schwergetan. Zuhause ist die Mannschaft von Spielertrainer Konstantin Menzer eine Macht und wird Gerolstein deutlich geschlagen auf den Heimweg schicken. Tipp: 35:25

 

TuS Fortuna Saarburg – SG Gösenroth/Laufersweiler II

(Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Beurig)

 

Wir haben zuhause noch eine weiße Weste und das soll auch so bleiben. Wir haben den Anspruch, zum einen die Hinspielniederlage wettzumachen, zum anderen unser Publikum mit einem guten Spiel und einem Sieg auf das dann anstehende Endspiel in Wittlich einzustimmen. Wie stark wir zuhause sind, beweisen die Siege über Wittlich und Mattheis. Doch den Gegner werden wir keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen, sondern konzentriert und wach die Aufgabe gegen die Gäste angehen. Meine Jungs sind komplett und heiß auf dieses Spiel. Tipp: Heimsieg

 

HSC Igel – DJK St. Matthias (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ich bin gespannt, welche Mannschaft die Mattheiser in Igel aufbieten. Da am Sonntag das Heimspiel gegen den Meisterschaftsanwärter Wittlich ansteht, kann ich mir nicht vorstellen, dass die Oldies zwei Spiele an zwei Tagen absolvieren. Wenn die alten Herren am Samstag spielen, kommen die am Sonntag nicht aus dem Bett! Ich rechne damit, dass am Samstag das Spiel in Igel hergeschenkt wird, dort eine Mischung aus A-Jugend und zweiter Mannschaft aufläuft, da der Anspruch der Mattheiser sicherlich ihr Heimspielnimbus ist. Tipp: Heimsieg Igel

 

DJK St. Matthias – HSG Wittlich (Sonntag, 16 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Die Routiniers haben sich vorgenommen, in der Wolfsberghalle ungeschlagen zu bleiben. Das kann gegen Wittlich aus meiner Sicht nur gelingen, wenn die Gastgeber alle Mann an Bord haben und vor allem kein Spiel am Vortag in den Knochen haben. Selbstverständlich hoffe ich auf einen Sieg der Gastgeber, die nicht nur das letzte Spiel in Gösenroth verloren haben, sondern auch das Hinspiel in Wittlich deutlich mit 36:29. Bei einem Sieg der Mattheiser und einem Sieg von uns am Vorabend gegen Gösenroth/Laufersweiler würde uns in Wittlich ein Remis zur Meisterschaft reichen. Tipp: Heimsieg Mattheis

 

 

Spieltag 30./31. März 2019

 

TV Bitburg II – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II 23:20 (15:11)

 

„Wir wussten, dass es ein schweres Spiel gegen einen starken Gegner werden würde und das hat sich bestätigt. Die Begegnung war spannend bis zum Schluss“, resümierte Bitburgs Trainer Janosh Klimek.

 

Als die Gäste nach dem 20:17 Rückstand in der 46. Minute zum 20:20 in der 51. Minute ausglichen, war die spannende Schlussphase eingeläutet, doch nach der Auszeit von Bitburgs Trainer Janosz Klimek ließen die Eifelaner keinen Treffer der Gäste mehr zu und kamen letztlich zu einem verdienten 23:20 Heimspielerfolg.

 

Lediglich beim 0:1 hatten die Hunsrücker geführt, dann legten die Gastgeber vor, führten beim 10:6 in der 17. Minute deutlich, verteidigten ihren Vorsprung bis zum 19:15 in der 43. Minute, doch dann folgte die stärkste Phase im Gästespiel, die zum Ausgleich führte.

 

„Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt und so verdient mit vier Toren geführt. Die Abwehr stand gut und im Angriff spielten wir diszipliniert, setzten die Vorgaben alle um. Dafür lief es aber im zweiten Spielabschnitt nicht mehr so gut. Im Angriff verloren wir unseren Rhythmus, leisteten uns unvorbereitete und zu schnelle Abschlüsse. Entscheidend waren dann die letzten Minuten, in denen wir keinen Gegentreffer mehr zuließen, die Gäste aber auch zu unvorbereiteten Abschlüssen zwangen. Am Ende zählt für uns nur der Sieg und mit einem letzten Sieg in zwei Wochen wollen wir die Saison „retten“. Mit der gezeigten Leistung meiner Mannschaft bin ich zufrieden. Wir zeigen immer wieder, dass wir durchaus eine bessere Rolle in der Saison hätte spielen können. Das es nicht so war, hat verschiedene Gründe“, verrät Klimek.

 

„Der Hauptgrund für diese Niederlage war die Angriffsleistung, da diese zu statisch gegen die offensive 5:1-Abwehr der Bitburger war. Zudem wurden einige freie Torwürfe vergeben und die erste und zweite Welle war nicht effektiv genug. Mit 23 Gegentoren muss man das Spiel eigentlich gewinnen. Nun gilt es in den kommenden zwei Spielen unser Spielpotenzial wieder abzurufen und die Partien erfolgreich zu bestreiten“, fordert HSG Pressesprecher Robin Braun.

 

TVB: Frisch – Zimmer (2), Walerius (3/1), Recking, Lübken (6), Schürer (2), Crames (7), M. Müller (2), R. Müller, Schallert (1).

 

HSG: Thees und Schmidt – Fritz (3/2), Hölzenbein (3), Schub (1), Denzer (3), Kirst (3), Anton (1), Jünemann (3), Braun (2), Mende (1).

 

HSC Igel – HSG Obere Nahe 43:43 (30:24)

 

Das torreichste Spiel der Saison lieferten sich der HSC Igel und die HSG Obere Nahe. Dabei waren die Abwehrreihen auf beiden Seiten im ersten Spielabschnitt überhaupt nicht existent. 54 Tore in 30 Minuten sprechen eine deutliche Sprache! Mit dem Schlusspfiff gelang Jan-Christian Ries der umjubelte Ausgleichstreffer für die Hunsrücker, die ein offensichtlich schon verlorenes Spiel noch mit einem Punktgewinn beendeten.

 

„In einem Spiel, dass man so wohl nicht so oft sieht, haben wir einen Punkt abgegeben, der niemals hätte verloren werden dürfen! 54 Tore in einer Halbzeit habe ich persönlich noch nie erlebt, die waren gestern aber fast logisch. Beide Teams haben nicht sonderlich effektiv verteidigt, aber ich möchte es eigentlich eher auf die Angriffsreihen schieben: jede Seite wusste genau, wo die Schwachstellen der anderen liegen und hat es gnadenlos ausgenutzt. Viel besser als das, was wir 30 Minuten offensiv gezeigt haben geht es fast nicht! Permanent die richtigen Pass- und Wurfentscheidungen, im Prinzip keine technischen Fehler und auf jede Umstellung in der gegnerischen Abwehr sofort die richtige Antwort. Es muss absolut Banane klingen, aber das einzige, das ich ganz eventuell an mäkeln könnte, war, dass wir noch 4 oder 5 völlig frei vor dem Tor vergeben haben. Allerdings wäre das Meckern auf viel zu hohem Niveau. Leider war das in der zweiten Halbzeit lange wie weggeblasen. Hatten wir die Torwarte vorher zur Verzweiflung gebracht, haben wir sie nun regelrecht warmgeschossen, die zweite Welle hat nicht mehr stattgefunden und natürlich hatte Obere Nahe auch mehr Aggressivität in der Abwehr. In der Folge wurde der Vorsprung Tor um Tor kleiner, nach 46 Minuten war bei 37:37 das erste Unentschieden da. Trotzdem setzen wir uns dann wieder ab, führen 3:15 Minuten vor Schluss 42:38 und kassieren im Prinzip mit dem Schlusspfiff den Ausgleich. Wir hatten immer und immer wieder angesagt, die Angriffe bis zur letzten Option auszuspielen, trotzdem wurde am Ende teils zu schnell und aus nicht besonders guten Situationen abgeschlossen. Dazu kam in der zweiten Halbzeit wirklich jeder der mindestens 10 Abpraller nach gehaltenen Bällen direkt zum Gegner und wir waren schon auf dem Weg nach vorne. Hätte wäre wenn, wir waren wieder mal nicht clever genug und das Spiel hat mir eindeutig gezeigt, wo Obere Nahe stehen könnte, würden sie jedes Spiel mit der Besetzung antreten können, die gegen uns auf der Platte war“, sagte HSC Coach David Juncker.

 

. „Ich war dabei“, scherzte auch Gästetrainer Axel Schneider. Auch dem A-Schein-Inhaber ist ein solch torreiches Spiel in seiner langen Handball-Laufbahn nicht in Erinnerung. "Bei 32 Angriffen kassierten wir 30 Treffer im ersten Spielabschnitt. In der temporeichen Begegnung war unsere Abwehr überhaupt nicht existent, wir bekamen keinen Zugriff auf die Gegenspieler. Kurz vor Ende der ersten Hälfte stellten wir auf 5:1 Deckung um und das zeigte dann Wirkung. Doch eine Abwehr hat im ersten Spielabschnitt auf beiden Seiten nicht stattgefunden. Mario Conradt löste seine Aufgabe auf der vorgezogenen Position sehr gut und zwang Igel so zu mehr Fehlern. Dazu steigerte sich „Frede“ Münster im Tor, hielt vor allem wichtige Bälle von Aussen. Wir freuen uns am Ende über den Punkt, den wir auch der Tatsache verdanken, dass wir in den letzten Minuten Benni Steil offensiver deckten und ab dem Spielstand von 42:38 mit dem siebten Feldspieler agierten. Das hat gut funktioniert. Bei uns profitierte Mario Conradt von den Assists von Tim Bamberger“, sagte Gästetrainer Axel Schneider.

 

HSC: Pütz, Schmitz und Weier – Steil (12/4), Kesseler (2), Grundhöffer, Ossadnik (6), Behrmann (10), Fusenig (3), Werdel (9), Vucenovic (1), Schmitt, Humm, Hansen

 

HSG: Münster und K. Rickes – Stumm (2), Bamberger (3), Conradt (11), Lehnen (3), Klünder (8), Bunn (3), Schelper (5/5), Schäfer (4), Ries (4).

 

SG Gösenroth/Laufersweiler II – DJK St. Matthias 41:39 (23:16)

 

Die SG Gösenroth/Laufersweiler überrascht mit dem Sieg über die Mattheiser Routiniers, die in der Vorwoche noch den Tabellenführer aus Saarburg schlagen konnten. Damit sind auch die theoretischen Chancen auf die Meisterschaft für die Routiniers geschwunden. Der Titel wird somit zwischen Wittlich und Saarburg ausgespielt.

 

Ersatzgeschwächt bestritten beide Teams die Begegnung, in der den Hunsrücker der bessere Start gelang und die über 2:0 bis zum 4:3 in der 7. Minute vorlegten. Ab diesem Zeitpunkt nahmen die Gäste SG Spielertrainer Daniel Stumm in Manndeckung, Die Gastgeber fanden sich dennoch immer besser zurecht und bauten ihren Vorsprung gegen eine in der Abwehr schlecht stehende DJK Mannschaft über 13:9 in der 17. Minute auf 17:11 in der 22. Minute aus. Zur Pause führte die SG überraschend deutlich mit 23:16!

 

Auch nach dem Wechsel verteidigten die Hunsrücker ihren Vorsprung bis zum 39:34 in der 56. Minute, doch dann zwangen zwei Treffer der Gäste in Folge SG Spielertrainer Daniel Stumm zur Auszeit. Als sogar der Anschlusstreffer zum 39:37 gelang, drohte das Spiel noch zu kippen, doch Routinier Tino Peltsch machte den Sack mit seinem Treffer zum 40:37 endgültig zu.

 

„Es war Tag der offenen Tür in beiden Abwehrreihen. Die Gäste kamen mit dem nicht geharzten Ball überhaupt nicht zurecht und fanden im ersten Spielabschnitt überhaupt nicht ins Spiel. Bei uns haben Nico Hassley von Rechtsaussen und Tim Bottlender aus dem Rückraum gut getroffen. Den Sack hätten wir früher zumachen müssen, so kamen die Gäste mit ihrer Routine nochmals ran“, sagte SG Coach Daniel Stumm.

 

"Ein typisches Auswärtsspiel, bei dem wir keinen Zugriff auf die gegnerischen Angreifer bekamen. Die Abwehr war insgesamt zu behäbig. Die SG spielte clever und kam unter der guten Leitung der Schiedsrichter Kötz/Mildenberger zum verdienten Sieg“, fand Mattheis Spielertrainer Kris Sturm.

 

SG: Kaltenmorgen und Stoffel – Lorenz (3/2), Dreher (5), Hassley (10), Wagner (1), Kaltenmorgen (2), Peltsch (6), Bottlender (9/2), Klein (1), Stumm (4).

DJK: Wilkes – Seiler (3), Sturm (13/2), Kammann (3), T. Kochann (7), Stuhr (4), D. Kochann (2), Hoffmann (5), Hennefeld (2).

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Den kommenden Verbandsligaspieltag tippt Axel Schneider, Trainer der HSG Obere Nahe.

 

TV Bitburg II – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II (Samstag, 18 Uhr, Realschule)

 

Der fünfte zu Hause TV Bitburg gegen den Tabellenvierten HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch und trotz des einen Tabellenplatzes, ein Unterschied von 7 Punkten zwischen beiden Mannschaften. Auch den vielen knappen Niederlagen der Bitburger geschuldet. Aus meiner Sicht ein ganz enges Spiel über die gesamten 60 Minuten mit einem Unentschieden als Endergebnis.

 

HSG Igel – HSG Obere Nahe (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Im Heimspiel konnten wir die Igeler knapp mit einem Tor besiegen. Die Ergebnisse der Igeler zeigen, dass sie zu Hause deutlich stärker einzuschätzen sind und es wird sehr schwer diesen Sieg zu wiederholen. Auf unserer Seite hoffen wir auf den ein oder anderen Zugang aus unserer Verletztenliste und eine damit vollere Bank als beim Spiel in Gerolstein. Unsere zweiten Herren ist spielfrei und kann hier vielleicht auch noch aushelfen. Mal sehen wie sich unsere Personalsituation diese Woche entwickelt. Wenige Fehler im Angriff, um das schnelle Spiel der Igeler zu verhindern und in der Abwehr lange Geduld und Aufmerksamkeit, um das gebundene Spiel der Gastgeber zu unterbinden. Das muss gelingen, sonst sehe ich wenige Chancen für uns.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler II – DJK St. Matthias (Sonntag, 15 Uhr, Sohren)

 

Mit dem beeindruckenden Sieg gegen den Mitfavoriten Fortuna Saarburg am vergangenen Wochenende im Rücken, werden die Trierer in Sohren auflaufen. Ein neues Spiel und von den Voraussetzungen sicher schwieriger als gegen Saarburg. Ich tippe auf einen engen Spielverlauf bis Mitte der zweiten Halbzeit. Dann werden sich die St. Mattheiser durchsetzen.  

 

Spieltag 23./24. März 2019

 

DJK St. Matthias – TuS Fortuna Saarburg 30:26 (14:16)

 

War das die Vorentscheidung um die Meisterschaft? Die Mattheiser Routiniers schlagen den Titelanwärter aus Saarburg nach einer Steigerung im zweiten Spielabschnitt mit 30:26.

 

Nach einem Spiel mit wechselnden Führungen blieb die Begegnung bis zum 24:24 in der 49. Minute völlig ausgeglichen. Die Entscheidung fiel, als sich die Trierer mit fünf Treffern in Folge auf 29:24 in der 58. Minute absetzten.

 

„Ein faires und spannendes Handballspiel auf gutem Verbandsliganiveau sahen die zahlreichen Fans beider Teams. Von Beginn an hatten die Gäste die Nase vorn und waren in Hälfte eins die klar bessere Mannschaft. Saarburg schaffte es immer wieder mit immensem Druck auf die Nahtstellen Lücken zu schaffen und so zum Torerfolg zu kommen. Gerade die langen Halb-Halbpässe spielten die Gastgeber beeindruckend gut, sodass wir in der Abwehr stets zu spät kamen. Auch die schnelle Mitte machte uns zu schaffen, unsere Rückzugsbewegung war hier schlicht zu behäbig. Jedoch schafften es die Gäste nicht, den Vorsprung deutlicher zu gestalten.  Die zweiten dreißig Minuten gehörten dann uns. Angetrieben von einer beeindruckenden Kulisse und einem überragenden Stefan Wilkes im Tor, der zwei Siebenmeter und zahlreiche gute Chancen entschärfte, kamen wir nun immer näher heran. Entscheidend war die immer stärker werdende Abwehr, die nun extrem beweglich und aggressiv war und die gefährlichen Pässe von Halb auf Halb viel besser im Griff hatte. Ihrer stärksten Waffe beraubt, fiel den Gästen nun nicht mehr viel im Positionsspiel ein, sodass wir immer wieder wichtige Bälle erobern konnten. Saarburg erzielte von der 46. bis zur 58. Minute kein Tor mehr. Mit dem notwendigen Rückhalt aus der Abwehr konnten wir nun auch im Angriff von jeder Position sehenswerte Tore erzielen und so Tor um Tor wegziehen. Hier zahlte sich nun auch die Kondition von jungen Spielern wie Jörg „Chicken“ Hennefeld aus, der in Abwehr und Angriff clever agierte und gute Aktionen hatte. Ich bin stolz auf die Mannschaftsleistung. Mit vielen angeschlagenen Spielern bin ich ehrlich gesagt nicht wirklich davon ausgegangen, die weiße Heimweste zu verteidigen. Saarburg ist eine extrem dynamische Mannschaft, die schwer zu spielen ist. Ein wichtiger Sieg, auch für die Stimmung“, fand Mattheis Spielertrainer Kris Sturm.

 

„45 Minuten haben wir das Spiel bestimmt, dann stand Mattheis in der Abwehr wesentlich besser und wir kamen nicht mehr durch, konnten aber auch unser Gegenstoßspiel nicht mehr aufziehen, da die Trierer das Spiel geschickt verschleppten. Immer wieder gab es Unterbrechungen, die Mattheis in die Karten spielte. Wir haben einfach zu hektisch in den entscheidenden Minuten agiert. Doch Mattheis hat Klasse in seine Reihen, angefangen von den beiden Kochann-Brüdern über einen mittlerweile wieder gut trainierten Jörg Hennefeld und auch Kris Sturm, dessen Würfe eine „Waffe“ sind. Ich bin trotz der Niederlage meiner Mannschaft nicht enttäuscht. Wir haben es noch selbst in der Hand, müssen jetzt die restlichen Spiele gewinnen, um dann das Endspiel in Wittlich zu haben“, sagt Saarburgs Trainer Uwe Moske.

 

DJK: Wilkes, Conermann und Barton – Schommer, Sturm (11/5), Kammann (3), T. Kochann (7), Prinz, D. Kochann (3), Alshok (1), Hoffmann (2), Lange (1), Hennefeld (2), Frisen.

 

TuS: Dupré – T. Hoffmann (2), Lorth (1), Moske (1), Paule, Schütz, J. Hoffmann (8), S. Hoffmann (1), Marszalek, P. Rüger (11/2), Morin (1), Jürgens (1).

 

SV Gerolstein – HSG Obere Nahe 24:25 (14:12)

 

Der Sieg über die Bitburger Reserve bleibt vorerst das einzige Spiel in der Verbandsliga, dass die Mannschaft von Spielertrainer Sandro Baumanns gewinnen konnte. „Das 24:25 geht auf meine Kappe! Die Jungs haben alles gegeben und ich habe zum falschen Zeitpunkt zu viel gewechselt. Wir haben eine ordentliche Abwehr gespielt, konnten unser schnelles Gegenstoßspiel aufziehen, haben dann aber nur die Hälfte der hundertprozentigen freien Würfe verwertet. Ein Top Leistung bot Schiedsrichterin Alexandra Krämer.  Wieder einmal müssen wir uns bei unserm Torwart Matthias Hoffmann bedanken. Sein erstes Spiel nach langer Verletzungspause machte Marcel Leonards. Dadurch hatte ich endlich zwei echte Spielmacher und das hat uns 50 Minuten geholfen. Es reicht aber noch nicht für 60 Minuten, doch wir werden immer besser“, resümierte Gerolsteins Spielertrainer Sandro Baumanns.  

 

Im ersten Spielabschnitt waren die Gastgeber die bessere Mannschaft, führten kurz vor dem Wechsel mit 14:10, kassierten aber bis zur Pause noch die Anschlusstreffer. Nach dem Wechsel verteidigten die Gastgeber zunächst ihre Führung bis zum 19:16 in der 37. Minute, doch die Gäste kamen mit drei Treffern in Folge zum 19:19 Ausgleich in der 43. Minute, die spannende Schlussphase war eingeläutet. Beim 21:22 in der 49. Minute nahmen beide Seiten ihre Auszeiten, die Begegnung blieb spannend. Jetzt führten die Gäste mit zwei Treffern, die Gerolsteiner kamen auf ein Tor heran, doch der Ausgleich wollte nicht gelingen. Beim 23:25 in der 58. Minute nahm Gastgebertrainer Sandro Baumanns die Auszeit, doch seine Mannschaft schaffte nur noch den Anschlusstreffer zum 24:25!

 

„Kurzfristige Absagen und Verletzungen führten dazu, dass wir nur mit einem Rumpfteam in der Eifel auflaufen konnten. So sagte uns Tim Becker aus der zweiten Mannschaft zu. Doch nach 15 Minuten verletzte sich bei uns Yannick Zühlsdorf, ab der 50. Minute fiel dann auch noch Tim Bamberger aus und meine Alternativen waren gleich Null. Der Personalsituation geschuldet musste Jan-Christian Ries im Rückraum spielen und drei meiner Spieler spielten die komplette Spielzeit durch. Gegen die junge und motivierte Gerolsteiner Mannschaft leisteten wir uns viele Fehler im Angriff, waren aber am Ende die clevere Mannschaft. Erfreulich war es, dass Tim Becker uns mit seinem einzigen Tor im zweiten Spielabschnitt beim 21:22 erstmals im zweiten Spielabschnitt in Führung bringen konnte. Auf Rechtsaußen war es Tim Bamberger, der im zweiten Spielabschnitt treffsicherer wurde“, lobte Gästetrainer Axel Schneider.

 

SVG: M. Hoffmann - Leonards, L. Rosch (6/1), T. Rosch (4), Kreft (1), Wolf (5), Heinrich (1), Eltze, Leonards (3), Waldorf (2), Neustadt, Hell (2), Baumanns

 

HSG: K. Rickes und Münster – Bamberger (4), Becker (1), Lehnen (4), Bunn (3), Schelper (6/4), Ries (6), Zühlsdorf, Christmann (1).

 

HSG Wittlich – TV Hermeskeil 39:23 (16:11)

 

Schlecht standen die Vorzeichen für die Eifelaner vor der Begegnung gegen die Gäste aus dem Hunsrück. Gesperrt fiel auf Wittlicher Seite der bislang treffsicherste Angreifer Kai Lißmann aus. „Er wurde heute am Bierstand zum Verkauf eingesetzt“, scherzte Wittlichs Trainer Heinz Hammann.  Doch seinen Part im Spiel übernahm an diesem Tage Timo Löw, der mit 16 Treffern wesentlichen Anteil am Sieg seines Teams hatte, aber nach Meinung seines Trainers durchaus 10 Tore mehr erzielen konnte.  

 

Ausgeglichen verlief die erste Hälfte über weite Strecken, dann gelang den Eifelanern vom 11:10 in der 25. Minute die 16:11 Pausenführung.

 

Nach dem Wechsel nahm Gästetrainer Konstantin Menzer beim 23:15 in der 39. Minute die Auszeit, die seiner Mannschaft aber nicht weiterhalb. So setzte sich der Titelfavorit auf 28:17 in der 46. Minute spielentscheidend ab. Kontinuierlich bauten die Gastgeber in den Schlussminuten ihre Führung bis zum 39:23 aus.

 

„Sicherlich war die Mannschaft nach der Sperre gegen Kai etwas verunsichert, da ja viel Verantwortung auf seinen Schultern ruht. Doch wir gingen gut vorbereitet in diese Begegnung, sind aber zunächst an unserer Chancenverwertung fast verzweifelt. Zur Pause hätten wir klarer führen müssen, lediglich Igor Hergert im Tor hielt uns im Spiel. Im zweiten Spielabschnitt kamen wir über die Außen Fabian Rudolphi und Finn Schilz zu insgesamt 11 Treffern. Der erst 18-jährige Lukas Kirsch zeigte auf Rückraummitte ein sehr starkes Spiel“, lobte Wittlichs Trainer Heinz Hammann.

 

„Bei uns hat sich die schlechte Vorbereitung auf dieses Spiel bemerkbar gemacht. Zweimal war die Halle in dieser Woche geschlossen. So zeigten wir nur eine Halbzeit lang eine gute Leistung, verloren nach dem Wechsel den Faden völlig und kamen auch mit dem Ball überhaupt nicht zurecht. Unserem Spiel fehlte die Linie und wir sind einfach nicht mehr als Mannschaft aufgetreten, regelrecht auseinandergefallen“, ärgerte sich Hermeskeils Spielertrainer Konstantin Menzer.

 

HSG: Kirsch (1/1) und Hergert – Konrad (6), Hammann, Präder (3), Bollig (1), Rudolphi (5), Kräber, Schabio (1), Schwirtz, Löw (16/6), Schilz (6),

 

TVH: Göddemeyer – Prümm (2), Treinen (1), Weber (7), Menzer (4/1), Kratz (5), Blind, T. Laible (1), Klein, Serbanescu, Zentz (3), Schleimer, Scherer

 

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Den kommenden Verbandsligaspieltag tippt Konstantin Menzer, Spielertrainer des TV Hermeskeil, der auch in der kommenden Saison im Hochwald die Verantwortung als Trainer tragen wird. „Derzeit überlegen wir, sogar zwei Mannschaften in dem Spielbetriebe zu schicken. Aktuell sieht es so aus, dass die Mannschaft so zusammenbleiben wird“, verrät Menzer.

 

DJK St. Matthias – TuS Fortuna Saarburg (Samstag, 19.30 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ich gehe davon aus, dass Mattheis vor heimischer Kulisse am Ende die Nase vorne haben wird. Die Mannschaft ist sehr erfahren und hatte zuletzt gegen uns eine gut besetzte Bank. Damit rechne ich auch gegen die Saarburger! Die Mannschaft von Trainer Uwe Moske dürfte ihre Probleme mit dem geharzten Ball haben. Gelingt es aber, das Tempo im Spiel hoch zu halten, gehe ich von einem engen Spiel aus!

 

SV Gerolstein – HSG Obere Nahe (Samstag, 19.30 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Bei Gerolstein ist die Luft raus. Ich stelle es mir sehr schwierig vor, eine so junge Mannschaft über eine so lange Durststrecke zu motivieren. Unter normalen Umständen wird die Obere Nahe die Halle als Sieger verlassen.

 

HSG Wittlich – TV Hermeskeil (Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Gegen den Tabellenführer wollen wir uns so teuer wie möglich verkaufen! Individuell sind die Eifelaner sicherlich stärker als wir! Wir haben in Wittlichs nichts zu verlieren und so wollen wir auch auftreten. Gelingt es uns, das Spiel lange offen zu halten, sollten wir den Favoriten ärgern können. Wichtig für uns wird sein, auf unser bislang nicht gutes Torverhältnis zu achten, das darf nicht schlimmer werden. Wichtig wird sein, wie wir unser Spiel nach vorne vortragen.

 

 Spieltag 16./17. März 2019

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II – SV Gerolstein 38:27 (19:14)

 

Mit dem Rumpfteam verkauften sich die Gäste aus der Eifel im ersten Spielabschnitt lange Zeit als gleichwertiger Partner. Bis zum 12:11 in der 23. Minute hielt die Mannschaft von Spielertrainer Sandro Baumanns die Begegnung offen, dann gelangen den Gastgebern vier Treffer in Folge zum 16:12 in der 27. Minute. „in der Pause forderte das Trainergespann Roth/Bach eine konzentriertere Leistung, die die Mannschaft allerdings nur phasenweise zeigte“, klagte HSG Pressesprecher Robin Braun.

 

Doch auch nach dem Wechsel gaben sie die Gäste nie auf, waren bis 21:18 in der 37. Minute am Gastgeber dran, der sich dann aber entscheidend auf 27:19 in der 44. Minute absetzte, die Begegnung war gelaufen!

 

„Es war insgesamt ein schlechtes Spiel unserer Mannschaft, da wir uns deutlich zu viele Fehlpässe zum Gegner erlaubten, die zu einer zweistelligen Anzahl von Gegenstoßtreffern führten. Zudem war die Trefferquote zu gering und die Gäste fingen zu viele Abpraller ab. Positiv zu erwähnen war die gute Leistung von beiden Torhüter, die einige freie Bälle hielten. Zudem erhielt jeder Spieler ausreichend Einsatzzeit und konnte sich in die Torschützenliste eintragen. Die Schiedsrichter Fuchs und Fuchs zeigten in diesem Spiel, welches selten Verbandsliganiveau hatte, eine gute Leistung“, lobte Braun.

 

„Mein Team hat wieder bis zur letzten Sekunde gekämpft! Besonders stark habe Ich Nick Heinrich am Kreis sowie Matthias Hoffmann im Tor gesehen, der uns immer wieder mit seinen Paraden im Spiel hielt. Wenn Dein Gegner aber die komplette erste Sechs durchwechseln kann, ohne einen merklichen Qualitätsverlust zu haben, kannst du das hohe Tempo nicht durchgehend halten. Besonderer Dank geht an das Schiedsrichter Gespann Fuchs/Fuchs die kurzfristig eingesprungen sind und ihr drittes Spiel an dem Samstag geleitet haben. Ohne Sie hätten wir nicht spielen können. Wir müssen für nächste Saison viel mehr für unsere Fitness tun, um das fehlende Personal auszugleichen“, fordert Gästetrainer Sandro Baumanns.

 

HSG: Thees und Schmidt – Bach (2), Berg (7/1), Ihmer (1), Hölzenbein (3), Schub (1), Kirst ((5), Schmidt (2), Jünemann (9), Braun (4), Mende (4/1).

 

SVG: Hoffmann – Eltze (2), L. Rosch (5), T. Rosch (6), Wolf (6/1), Heinrich (3), Leonards (3), Neustadt, Hell (2), Baumanns.

 

HSC Igel – TV Bitburg II 33:31 (16:14)

 

Lediglich beim 0:1 führten die Gäste aus Bitburg, dann gelang den Gastgebern ein „Start-Ziel Sieg“. Über 2:1 verteidigte das Team von Trainer David Juncker seinen Vorsprung, baute ihn nach dem Wechsel sogar auf 21:17 in der 36. Minute aus.

 

„Bitburg hatte sich in der Abwehr eine Variante ausgedacht, nämlich von der ersten Sekunde an mit zwei Manndeckungen zu agieren. Auf eine sehr offensive Deckung waren wir vorbereitet und so kam uns das natürlich sehr entgegengekommen. In den ersten Minuten kamen wir so ein ums andere Mal völlig frei zu Abschlüssen und hätten noch deutlich höher führen können, wenn wir nicht versucht hätten, es zu oft zu schön zu machen! Auch eine erste Umstellung der Bitburger Abwehr fruchtete nicht. Aber natürlich hatten wir wie meist unsere 10 Minuten und haben Bitburg völlig unnötig zur Halbzeit auf 2 Tore herankommen lassen, die schon zweite Auszeit meines Kollegen nach 20 Minute hatte wohl gefruchtet“, erklärte Igels Trainer David Juncker.

 

„Unsere individuellen Fehler im Deckungsverband hat Igel immer wieder bestraft, kamen frei vom Sechsmeterraum zum Abschluss. Im ersten Spielabschnitt vergaben die Gastgeber ganze vier Bälle, zwei davon hielt unser Torwart. Wir selbst leisteten uns 16 Fehlwürfe, scheiterten immer wieder am Torhüter der Gastgeber. Obwohl wir es ständig ansprachen, warfen meine Spieler weiter halbhoch. Unsere Abwehr stand einfach nicht gut und aus der Distanz trafen wir nicht!“, klagte TVB Coach Janosh Klimek, der seine Deckungsformation zur Pause wechselte und nun 5:1 spielte.

 

Doch weiter agierten seine Spieler schläfrig und so schienen den Gästen beim 26:21 in der 41. Minute die Felle endgültig davon zu schwimmen und so nahm Gästetrainer Janosh Klimek die Auszeit, die seine Mannschaft wieder auf 26:24 heranbrachte.

 

„Jetzt endlich war meine Mannschaft wach und Igel bekam Probleme“, erklärte Klimek.

 

Doch über 28:24 in der 46. Minute schien die Begegnung erneut früh zugunsten der Gastgeber gelaufen, die jedoch den Anschlusstreffer der Eifelaner zum 30:29 in der 55. Minute einstecken mussten. Die Treffer zum 32:29 sorgten dann für die Entscheidung.

 

„Nach der Pause waren wir konstant vorne, relativ schnell durchgehend vier oder fünf Tore, und trotzdem wurde es am Ende dann nochmal eng. Die Ansage lange Angriffe zu spielen und nur sichere Abschlüsse zu nehmen, wurde in dieser Phase nicht wirklich ernst genommen. Das erste Saisonziel (mehr Punkte als vergangene Saison) haben wir damit erreicht“, freute sich der Igeler Coach.

 

„Beim 30:29 mussten wir etwas riskieren, verloren zwei Bälle in Folge und so das Spiel. Mit den letzten 20 Minuten meiner Mannschaft bin ich einverstanden, mit dem was vorher abgeliefert wurde, keinesfalls. Zu spät kam die Aufholjagd und ich muss mich fragen, warum wir nicht über die gesamte Spielzeit diese Leistung abrufen konnten. Der Sieg der Gastgeber geht in Ordnung, da die Mannschaft stabiler war und wir nur 20 Minuten guten Handball gespielt haben“, resümierte der Gästecoach.

 

HSC: Pütz, Weier und Schmitz – Steil (5/1), Kesseler (4), Ossadnik (2), Behrmann (12), Fusenig (3), Werdel (3), Vucenovic (2), Jager, Schmitt (2), Humm, Kalt.

 

TVB: Frisch – Zimmer (2), Walerius (3/1), Recking (3), Müller, Lübken, Schürer (7), Crames (12), M: Müller (3), R. Müller, Schallert (1).

 

HSG Obere Nahe – HSG Wittlich 30:32 (14:14)

 

Dass es ein schweres Auswärtsspiel werden sollte, hatte Gästetrainer Heinz Hammann geahnt. „Doch meine Mannschaft hat den Tipp von Sandro Baumanns widerlegt und das Spiel gewonnen“, freute sich Gästetrainer Heinz Hammann, der aber vom Spiel insgesamt nicht angetan war.

 

Bis Mitte der zweiten Hälfte hielten die Gastgeber das Spiel gegen den Meisterschaftsfavoriten offen, führten sogar zwischenzeitlich mit 11:7 in der 20. Minute.

 

„Eigentlich hätten wir 14:20 führen müssen, doch wir übertrafen uns im Auslassen unserer Chancen, scheiterten zudem am starken Frederik Münster im Gastgebertor. Nicht gut stand unsere Abwehr und das wurde erst besser, als ich Martin Kräber auf Linksaussen und meinen Sohn Fabian auf Rechtssaussen brachte. Endlich trafen wir jetzt auch im Angriff“, erklärte Hammann, der seinem Rückraum eine „Desorientierung“ vorwarf, Torhüter Igor Hergert bescheinigte, dass er nach dem Wechsel stärker wurde und so legten die Gäste aus der Eifel vor, führten über 15:18 in der 36. Minute bis zum 22:25 in der 47. Minute. Dann aber gelang über 22:28 in der 50. Minute und 25:30 in der 55. Minute die Entscheidung.

 

 „Beide Torhüter haben einen tollen Job gemacht. Wir haben mit unserer Leistung das Spiel der Vorwoche in Gösenroth vergessen lassen, spielten engagiert und motiviert und haben das vor allem im ersten Spielabschnitt gut hinbekommen. Unglücklich war die Tatsache, dass wir mit unseren Zeitstrafen in die Pause gingen und in Unterzahl gleich nach dem Wechsel in Rückstand gerieten. Wittlich kam vor allem mit der geballten Kraft aus dem Rückraum zum Erfolg. Für uns ein rundum gelungener Handballtag“, freute sich HSG Coach Axel Schneider.

 

„60 Minuten kämpften die Gastgeber aufopferungsvoll, haben alles gegeben. Doch es war letztlich von beiden Seiten ein Spiel der ausgelassenen Torchancen und vielen Fehlern. Letztlich gewinnen wir ein unangenehmes Auswärtsspiel“, freute sich der Wittlicher Coach.

 

HSG ON: Becker, Rickes und Münster – Stumm (2), Bamberger (3), Adam, Schwarz, Lehnen (1), Bunn (2), Schelper (1), Schäfer (10/2), Ries (4), Zühlsdorf (6), Christmann (1).

 

HSG W: Hergert und Schwirtz – Konrad (6), Hammann (4), Präder (2), Bollig (1), Rudolphi (3), Kräber (3/1), Lißmann (13/2), Schabio, Löw, Schilz.

 

Den kommenden Verbandsligaspieltag tippt Sandro Baumanns, Trainer des SV Gerolstein:

 

Schon vor der Saison war klar, dass wir um den Klassenerhalt spielen. Als ich 2014 nach Gerolstein kam bin Ich, noch als Spieler, mit dem SVG aufgestiegen nun gehen wir zurück in die Landesliga. Wir werden studien- und berufsbedingt weitere fünf unserer Spieler verliere. Für die nächste Saison werden wir maximal 10 Spieler für die Herrenmannschaft haben, die Vorbereitung für unsere A-Jugend laufen jedoch auf Hochtouren. Ich werde nächste Saison sowohl die Herrenmannschaft als auch die männliche A-Jugend trainieren und freue mich riesig auf die neuen Aufgaben. Mitglied und Trainer eines Traditionsvereins mit 100-jähriger Geschichte zu sein, ist etwas Besonderes Da kann man auch mal, relativ gelassen, eine Zeit ohne sportliche Erfolge überstehen. Ich möchte mich hier schonmal bedanken, bei unseren diesjährigen Gegnern, für spannende Spiele und den Schiedsrichtern für ihren Einsatz, bei denen Ich mich für die eine oder andere Entgleisung entschuldigen möchte.

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II – SV Gerolstein (Samstag, 18 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Wir werden mit einer sehr kleinen Truppe nach Irmenach fahren. Leider haben wir viele private andere Termine. Die Meisterschaft ist für Irmenach II kein Thema mehr! Nach dem verlorenen Spiel in Wittlich werden sie sich gegen uns wohl den Frust aus den Köpfen spielen, da wir mit der kleinen Truppe vermutlich ohne Auswechselspieler völlig chancenlos sein werden.

 

HSG Obere Nahe – HSG Wittlich (Samstag, 19.30 Uhr, Niederwörresbach)

 

Entscheiden wird das Spiel die Anwesenheit der jeweiligen Leistungsträger der beiden Mannschaften. Ich tippe auf einen Sieg für Obere Nahe. Interessant wird es nächste Saison zu beobachten, wie Wittlich ohne Lissmann und Praeder, in der Verbandsliga bestehen wird. Nächste Saison bleiben von den starken Einzelspielern, von denen das Wittlicher Spiel lebt, vermutlich nur Timo Löw und Fabian Rudolphi.

 

TV Hermeskeil – SG Gösenroth/Laufersweiler II (Samstag, 19.30 Uhr, Hochwaldhalle)

 

Konstantin Menzer hat die Mannschaft gut organisiert. Zwei körperlich spielende Mannschaften, etwas vom modernen Handball entfernt, in der Liga effektiv und erfolgreich. Gösenroth hatte über die Saison oft Probleme, schnelle Tempogegenstösse erfolgreich abzuschließen. Auch das Rückzugsverhalten ließ für eine so junge Mannschaft manchmal an Tempo zu wünschen übrig. Zuhause wird Hermeskeil Gösenroth schlagen.

 

HSC Igel – TV Bitburg II (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Igel wird es wohl nächste Saison sehr schwer haben in der Verbandsliga mit den hochkarätigen Absteigern aus der Rheinlandliga. Nächstes Wochenende werden Sie aber nochmal Punkte einholen und gegen Bitburg gewinnen. Es sei denn, Marc Schürer findet bis dahin seine hundertprozentige alte Stärke zurück. Er ist eine echte Verstärkung für das Verbandsliga Team der Bitburger.

 

Berichte vom 09./10. März 2019

 

DJK St. Matthias – TV Hermeskeil 35:25 (17:13)

 

Viel Arbeit hatte Schieri Werner Hub mit dieser Begegnung, in der 15 Zeitstrafen unterstreichen, mit welcher Intensität diese Begegnung von beiden Seiten geführt wurde. Am Ende setzten sich die Mattheiser Routiniers unerwartet klar gegen die Hochwälder durch. Die Gastgeber legten von Beginn an vor, führten über 7:3 in der 9. Minute, mussten die Gäste aber zwischenzeitlich auf 9:7 in der 15. Minute und 15:13 in der 29. Minute herankommen lassen.

 

Bis zur Pause legten die Routiniers zwei Treffer nach und hatten nach dem Wechsel beim 24:14 in der 40. Minute das Spiel früh entschieden. Bis zum Abpfiff verteidigten die Gastgeber jetzt ihren 10 Tore-Vorsprung!

 

"Ich bin froh, dass wir in der ersten Hälfte teilweise endlich wieder zu unserem Spiel gefunden haben. Durch klare Ansagen und einen guten Spielaufbau kamen wir gegen eine 5:1 Deckung immer wieder zu einfachen Toren, wobei Konstantin Menzer auf Gästeseite nie ganz auszuschalten war. Durch ein klares diszipliniertes Positionsspiel und nie nötige Portion Erfahrung konnten wir im Angriff einfache Auslöseaktionen zum Erfolg bringen. Hier war entscheidend, dass wir mit Max und Niko aus der zweiten Mannschaft effektive Verstärkungen hatten, die uns durch ihre schnellen Füße gegen zwei Manndeckungen entlasten konnten. Ebenso traf Daniel Kochann, wenn es wichtig war. Warum es in der zweiten Hälfte etwas ruppig wurde, ist mir im Nachhinein nicht wirklich klar. Letztlich ein ungefährdeter Sieg auf dem Wolfsberg gegen nie aufsteckende Hochwälder. Wir richten den Blick nach vorne und wollen weiterhin die weiße Weste auf dem Wolfsberg wahren“, resümierte DJK Coach Kris Sturm .

 

„Bei uns machte sich das Fehlen von Nils Laible, Torhüter Manuel Schneider und Sebastian Krenz deutlich bemerkbar. Wir fanden schlecht ins Spiel, die Abwehr stand offensiv, aber nicht gut und so konnten sich immer wieder Kris Sturm und Oli Kammann durchsetzen und mit Würfen aus der Distanz zu Torerfolgen kommen. Wir hatten heute keine Torhüterleistung! Ungewohnt für uns war der gehartzte Ball. Unsere Versuche, Tempo zu gehen, gingen nicht richtig auf. Nie bekamen wir Zugriff auf Kammann und Sturm“, klagte TVH Spielertrainer Konstantin Menzer.

 

DJK: Wilkes und Conermann – Schommer, Alshok (1), Sturm (16/5), Kammann (4), B. Juncker, T. Kochann, Sturm-Brenner, D. Kochann (6), S. Juncker (2), Hoffmann (1), Lange (4), Ürlings (1).

 

TVH: Göddemeyer – Serbanescu (1), Prümm, Treinen, Wilhelmi (1), Fuchs (1), Valerius (3), Menzer (10/2), Kratz (6/1), Blind, T. Laible (1), Kleis, Schleimer.

 

Den kommenden Verbandsligaspieltag tippt Heinz Hammann, Trainer der HSG Wittlich: „Zum Ende der laufenden Spielzeit gibt es nur noch interessante und hoffentlich spannende Begegnungen in der Verbandsliga West! Nach dem die Mannschaften aus Matthias und Irmenach etwas den Kontakt zur Spitze verloren haben, schreib ich sie aber noch nicht ab, sondern räume beiden noch eine reelle Chance zur Meisterschaft ein“, sagt der Wittlicher Coach.

 

HSC Igel – TuS Fortuna Saarburg 31:32 (15:18)

 

Meisterschaftsanwärter TuS Fortuna Saarburg schrammt in Igel knapp an dem Punktverlust vorbei. Am Ende gewannen die Fortunen denkbar knapp und bleiben so im Meisterschaftsrennen!

 

Von Beginn an lieferten sich beide Mannschaften ein „Kopf an Kopf“ Rennen, bei dem die Führung im ersten Spielabschnitt wechselte. So führten die Gäste bis 10:11 in der 19. Minute, dann gelang dem Juncker-Team die 13:11 Führung, die Saarburg mit vier Treffern in Folge bis zum 13:15 in der 27. Minute wettmachte und zur Pause mit 15:18 führte.

 

Auch nach dem Wechsel gab das Team von Trainer Uwe Moske die Führung nicht mehr ab. Igel verkürzte zwar zwischenzeitlich auf 18:19 in der 35.Minute und ließ die Gäste nie weiter als drei Tore davonziehen. Beim 27:30 in der 52. Minute schienen den Gastgebern die Felle davon zu schwimmen, doch bis zur 58. Minute kamen die Gastgeber wieder auf 31:32 heran. Saarburg verpasste es dann, per Siebenmeter den Sack zuzumachen, doch der Ausgleich wollte Igel nicht mehr gelingen.

 

„Unser Ziel war es, uns sehr deutlich besser zu verkaufen als im Hinspiel, was aber eigentlich auch kein Kunststück gewesen wäre.  Im Prinzip wussten wir genau, was uns erwartet und was Saarburg gegen uns im Angriff probieren wird. Wir haben ein wenig gebraucht, um uns darauf einzustellen und gleichzeitig im Angriff einige schlechte Entscheidungen getroffen. Logischerweise lagen wir dadurch erstmal zurück. Danach war es über die komplette Spielzeit ein offenes Spiel, dass wir durchaus auch hätten gewinnen können, wenn unser Gegenstoßspiel irgendwann mal funktioniert hätte, das hat Saarburg aber sehr gut unterbunden. Zudem hatten wir viel zu viele unbedrängte Ballverluste in der Vorwärtsbewegung, alleine zwei in den letzten 90 Sekunden beim Stand von 31:32. Die insgesamt cleverere Mannschaft hat gewonnen, aber wir durften bis zum Ende an der Sensation schnuppern!“ freute sich Igels Trainer David Juncker.

 

„Ich bin glücklich darüber, dass wir dieses Spiel gewonnen haben. Es war ein „Schüttelspiel“. Meine Mannschaft hat heute kein gutes Spiel abgeliefert, klarste Chancen nicht genutzt. Immer wieder schlossen wir nicht konsequent genug ab, versuchten es mit Hebern und wurden dafür fast bestraft. Unsere ansonsten starke Deckung stand heute einfach nicht wie gewohnt, es fehlte an der Beinarbeit und dem Aushelfen. Zudem erwischte unser Torwart heute nicht seinen stärksten Tag und das war ihm auch bewusst. Wenn man so viele Chancen nicht nutzt, bekommt man als Trainer die Krise und man muss sich schütteln“, erläuterte Moske das „Schüttelspiel“.

 

HSC: Pütz, Weier – Steil (7), Kesseler (5), Ossadnik (2), Behrmann (3), Fusenig (3), Werdel (9), Vucenovic (1), Jager, Schmitt (1), Hellriegel, Hansen.

 

TuS: Duprè – Dauster, Lorth (2), Moske (1), Paule, Bläsius, Schütz (1), J. Hoffmann (10), S. Hoffmann (1), Marszalek (4), Rüger (12/5), Morin, Jürgen

 

TV Bitburg II – SV Gerolstein 33:19 (13:13)

 

Wichtiger Heimspielerfolg der Bitburger! Das Team von Trainer Janosh Klimek setzte sich dank einer stärkeren zweiten Hälfte gegen Schlusslicht Gerolstein durch. Bis zur Pause bot das Team von Trainer Sandro Baumanns den Gastgebern ein Spiel auf Augenhöhe, gestaltete die erste Hälfte völlig ausgeglichen und so ging der 13:13 Pausenstand in Ordnung.

 

„Mit dem Auftritt meiner Mannschaft im ersten Spielabschnitt war ich überhaupt nicht einverstanden. Wir haben Gerolstein auf die leichte Schulter genommen, nur dagestanden und zugeschaut. Hier hat sich meine Mannschaft eine komplette Auszeit genommen und in der Pause war kein einziger Spieler müde! Sicherlich muss man vor jedem Gegner Respekt haben, doch wir haben uns einfach nicht an die Vorgaben gehalten“, klagte Bitburgs Trainer Janosh Klimek.

 

Wie ausgewechselt kamen die Bitburger Jungs aus der Kabine, setzten sich nach fünf Treffern in Folge auf 18:13 in der 37. Minute ab. Gerolstein schwächte sich selbst, kassierte in der 44. Minute die rote Karte gegen Lars Rosch beim 21:15 und wenig später die nächste rote Karte gegen Marius Kreft. So baute das Team von Trainer Janosh Klimek seinen Vorsprung auf 25:17 in der 49. Minute weiter aus, nach dem 26:18 sichert sich der TVB nach sieben weiteren Treffern in Folge den 33:19 Erfolg! Lediglich sechs Treffern gelangen den Gästen nach dem Wechsel!

 

„Die zweite Hälfte war dann komplett anders! Jetzt zeigte mein Team ihr kämpferisches Gesicht und machte Druck auf den Gegner. So kamen wir immer wieder zu Ballgewinnen und haben jetzt dominiert. Ich muss einfach die Frage stellen, warum dies nicht im ersten Spielabschnitt so war. Marc Schürer hat bei uns nach seiner langen Verletzung wieder mitgespielt und gezeigt, wie wichtig er für die Mannschaft ist, obwohl er noch nicht an seiner Leistungsgrenze angekommen ist. Der Gast aus Gerolstein hat gut gekämpft, spielerisch ist der Gast sicher an seine Grenzen gegangen, haben aber auch von unseren Nachlässigkeiten im ersten Spielabschnitt profitiert. Die Mannschaft hat sicherlich Potential, muss sich aber mehr auf das Handball spielen konzentrieren als auf den Gegner! Spielen sie Handball haben sie mehr Freude und Spaß an ihrem Sport und müssen sich nicht solch völlig unnötige Aktionen leisten, die zu den roten Karten führen. In dem Moment verlieren sie ihre spielerische Linie“, findet TVB Coach Klimek,

 

„Wir haben gegen Bitburg eine optimale erste Halbzeit gespielt, alles aus dem Training und der Vorbesprechung umgesetzt , dann die ersten Minuten der zweiten Halbzeit verschlafen , der Gewinner war in der 40. Minute klar, nach den zwei Roten Karten in der 43.Minute waren wir nicht mehr Konkurrenzfähig so konnte Bitburg einen hohen Sieg einfahren. Insgesamt ein lehrreiches Spiel für Team und Trainer, aus dem wir uns weiterentwickeln werden“, sagte Gerolsteins Trainer Sandro Baumanns.

 

TVB: Frisch – Zimmer (5), Walerius (6/5), Recking (3), Müller K. (1), Lübken (1), Schürer (3), Crames (10), Müller M., Müller R. Schallert (4).

 

SVG: Helle – Eltze (3), L. Rosch (4), T. Rosch (4), Kreft (2), Wolf (3/2), Heinrich, Munkler (2), Leonards, Neustadt, Baumanns.

 

HSG Wittlich – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II 33:28 (17:16)

 

Ein hartes Stück Arbeit war die Begegnung im ersten Spielabschnitt für den Meisterschaftsfavoriten aus Wittlich gegen die starke Hunsrücker Reserve, die lange Zeit Paroli bot. Auch nach dem Wechsel ließen sich die Gäste nicht abschütteln, waren bis 19:18 in der 34. Minute dran, doch dann gelang den Eifelanern nach fünf Treffern in Folge die Vorentscheidung zum 23:18 in der 38. Minute. Spätestens beim 29:23 in der 51. Minute war die Partie gelaufen und so geht das „Kopf an Kopf“ Rennen um die Meisterschaft zwischen Wittlich und Saarburg weiter!

 

„So werden wir kein Meister“, klagte Wittlichs Trainer Heinz Hammann, der von der Teamleistung seiner Jungs wenig angetan war. „Fast ausschließlich Einzelaktionen, keine mannschaftliche Geschlossenheit. Das war wir uns vorgenommen hatten, setzte nur der Gast um. Wir wollten aus einer kompakten Abwehr schnell nach vorne spielen und auch ein schnelles Rückzugsverhalten an den Tag legen. Das ist aber überhaupt nicht gelungen. Im Gegenteil: während wir uns im Wege standen, kamen die Gäste über dieses Konzept zu ihren Toren. Bei uns hat alles einfach zu lange gedauert“, erklärte Wittlichs Trainer Heinz Hammann.  

 

Silas Anton und Dominik Mende fehlten den Gästen bei der Partie gegen den Tabellenzweiten, dafür halfen Nico Gedert aus der 3. Mannschaft und Fabian Schmidt und Luca Bach aus der A-Jugend aus. „Mitte der ersten Halbzeit stellten wir die Abwehr von einer 6:0-Deckung zu variablen 4:2-Deckung gegen Kai Lissmann und Timo Löw um. Der Knackpunkt dieser Partie war der bessere Start der Gastgeber in die zweite Halbzeit, sodass Jürgen Roth beim Stand von 24:18 in der 38. Minute zu einer Auszeit gezwungen war. Die Abwehr stabilisierte sich fortan und der eingewechselte Jonas Schmidt hielt einige Bälle. Allerdings ereigneten sich in dieser Phase allein fünf technische Fehler in der ersten Welle und einige Fehlwürfe. Dadurch konnte man einer konditionell nachlassenden Wittlicher Mannschaft nicht mehr gefährlich werden, sodass diese das Spiel mit 33:28 gewannen. Insgesamt lässt sich sagen, dass der Sieg der HSG Wittlich verdient war, da wir in der entscheidenden Phase zu viele individuelle Fehler gemacht haben. Andreas Rosch zeigte als Einzelschiedsrichter in dieser Partie eine sehr ordentliche Leistung“, meinte der Pressesprecher der Gäste Robin Braun.

 

„Die entscheidende Phase war bis zum 24:18! Gegen die 4:2 Deckung der Gäste kamen wir jetzt besser klar. Allerdings übertrafen sich beide im Auslassen ihrer Möglichkeiten. Im Tor steigerte sich bei uns Igor Hergert um hundert Prozent gegenüber der ersten Hälfte. Timo Löw nahm das Heft jetzt in die Hand und setzte auch seine Mitspieler geschickt ein“, lobte Hammann.

 

HSG W: Hergert und Kirsch – Konrad (2), Hammann (2), Präder (7), Bollig (2), Kräber, Kriewitz (1), Lißmann (12/j3), Kopel, Löw (6), Schilz (1).

 

HSG IKH: Thees und Schmidt – Bach, Berg (5), Gedert (4), Fritz (2/1), Hölzenbein (5), Schub (2/1), Denzer, Kirst (2), Schmidt (2), Jünemann (6), Braun.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler II – HSG Obere Nahe 19:16 (9:8)

 

Zwei starke Abwehrreihen bestimmten das Geschehen im ersten Spielabschnitt des Spiels zwischen den beiden Hunsrück Vereinen, in dem die Führung ständig wechselte. So lagen die Gäste mit 1:4 in der 8. Minute vorne, verteidigten ihre Führung bis zum 6:7 in der 19. Minute, doch dann gelang den Gastgebern in einer hektischen Schlussphase der ersten Hälfte die 9:8 Pausenführung.

 

Diese Führung bauten die Gastgeber zunächst auf 12:9 aus, doch die HSG konterte, glich beim 12:12 in der 39. Minute wieder aus. Keiner Mannschaft gelang es jetzt, sich deutlicher abzusetzen. Erstmals beim 16:14 führten die Gastgeber wieder mit zwei Toren, nahmen beim 17:15 in der 54. Minute die Auszeit! Auch nach dem 18:15 war die Begegnung nicht entschieden, die HSG verkürzte erneut, doch Routinier Florian Hübner stellte den drei Tore Abstand wieder her.

 

Einig waren sich die Trainer beider Teams, unisono sprachen beide von einem schlechten Verbandsligaspiel.

 

„Das diese Begegnung 19:16 ausging, lag an den guten Torhüterleistungen auf beiden Seiten, aber auch an der Einfallslosigkeit der Angreifer. Wir haben eigentlich gut ins Spiel gefunden, waren hochkonzentriert und lagen zurecht mit 1:4 vorne. Zur Pause haben wir die nach dieser Phase verloren gegangene Konzentration von den Spielern eingefordert, doch meine Spieler verfielen wieder in unnötige Einzelaktionen, haben Spielsituationen falsch interpretiert. Das war ein herber Rückschritt gegenüber den letzten Spielen, aber damit muss ich wohl umgehen lernen“, meinte Gästetrainer Axel Schneider.

 

SG: Kaltenmorgen – Hübner (5), Müller, Lorenz, Dreher (6), Wagner, Kaltenmorgen (3), Peltsch (1), Bottlender (4/1), Klein, Stumm.

 

HSG: K. Rickes und Münster – Stumm (6), Bamberger, Adam (2), Lehnen, Bunn, Schelper, Schäfer (3/1), Ries (2), Zühlsdorf (2), Christmann (1)

 

 

DJK St. Matthias – TV Hermeskeil (Samstag, 17.30 Uhr Wolfsberghalle)

 

Da beide Teams ihr jeweils letzten Spiele verloren haben, werden sie natürlich auf Wiedergutmachung aus sein. Die DJK mit ihrer enormen Erfahrung und ihrem Spielwitz wird meiner Meinung nach als Sieger die Halle verlassen, wenn sie den Gegner aus Hermeskeil nicht unterschätzt. Die Hochwälder sind kämpferisch sehr stark und haben mit ihrem Spielertrainer Konstantin Menzer deutlich an Qualität dazu gewonnen. Wenn der TV diese Tugenden weitgehend fehlerfrei an den Tag legen können, traue ich ihnen durchaus eine Überraschung zu, wenn nicht haben sie gegen die Altstars keine Chance.

 

TV Bitburg II – SV Gerolstein (Samstag, 18 Uhr, Realschule)

 

Bei beiden Teams wird es darauf ankommen mit welchen Spielern sie antreten werden. Vom Papier her hat Gerolstein keine Chance, obwohl die beiden einzigen Punkte, die bei den Gerolsteinern auf der Habenseite stehen, vom Hinspiel gegen Bitburg stammen. Somit wird sich Trainer Klimek sicherlich etwas einfallen lassen, um nicht wieder zu verlieren. Gerolstein kann frei aufspielen und sollte versuchen, schon einige spielerische Akzente ein zu bauen, mit denen sie im nächsten Jahr die Landesliga gewinnen möchten.

 

HSC Igel – TuS Fortuna Saarburg (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Auch diese Begegnung ist vom Papier her schon ganz klar für Saarburg entschieden. Genau wie in der Begegnung Matthias gegen Hermeskeil darf der Tabellenführer aber nicht den Fehler machen, diese Partie auf die leichte Schulter zu nehmen, denn das Team von David Junker kämpft über 60 Minuten bis zum Umfallen und hat schon viele Mannschaften (einschließlich uns) ins Wanken gebracht, zumal sie sich im Laufe der Saison kontinuierlich gesteigert haben. Durch lange und durchdachte Ballpassagen mit sicherem Abschluss und hohe Aufmerksamkeit bei den Tempogegenstößen des Gastgebers, kann das Moske-Team die Begegnung für sich entscheiden. Wenn ihr das nicht gelingt, traue ich dem Außenseiter hier durchaus eine Überraschung zu.

 

HSG Wittlich – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II

(Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Die Partie in unserer Halle ist sicherlich die interessanteste am kommenden Spieltag. Die Hunsrücker waren für mich zu Saisonbeginn der Favorit auf den ersten Platz in der jetzigen Saison. Sie besitzen den größten Kader und schöpfen in jeder Begegnung aus dem Vollen. Fällt ein Spieler aus, kann er meist adäquat ersetzt werden. Diese Tatsache macht sie enorm gefährlich und hebt sie spielerisch und taktisch immer auf ein hohes Niveau. Wir werden hoffentlich den vollen Kader zur Verfügung haben und mit den notwendigen Gegenmitteln unseren Heimnimbus wahren. Nur wenn wir an die Grenzen unserer Fähigkeiten gehen, sind wir die bessere Mannschaft. Die Chancen stehen 50 zu 50!!

 

SG Gösenroth/Laufersweiler II – HSG Obere Nahe (Sonntag, 17 Uhr, Sohren)

 

Eine Begegnung auf Augenhöhe. Wenn die HSG Spielertrainer Daniel Stumm in den Griff bekommt, haben sie durchaus eine Chance zu gewinnen, zumal sie durch den Sieg gegen St. Matthias sehr motiviert sein müssten. In Bezug auf Aggressivität und Tempo sind sie dem Gegner sowieso überlegen. Schafft es Kollege Stumm zusammen mit Altmeister Florian Hübner ein Spiel mit durchdachten Auslösehandlungen auf zu ziehen, wird die SG als Sieger nach Hause fahren.

 

03. März 2019

 

Trainer David Juncker bleibt beim HSC Igel

 

Beim HSC Igel laufen die Planungen für die Saison 2019/2020 bereits auf Hochtouren.
Sowohl Vorstand als auch David Juncker hatten keine Zweifel an einer Ausdehnung der Zusammenarbeit über die laufende Saison hinaus. Die Kontinuität und die tolle Arbeit von David Juncker ist für den HSC Igel eine wichtige Grundlage, mit der man optimistisch in die nächste Verbandsligasaison gehen kann. Immer mehr wird Junckers Handschrift im Spiel der Igeler Mannschaft deutlich. Damit will die Mannschaft die verbleibenden Spiele in der Verbandsliga so erfolgreich wie möglich gestalten und den Nimbus der Igeler Halle als schweres Auswärtspflaster bereits im nächsten Spiel gegen den Meisterschaftsaspiranten Fortuna Saarburg bestätigen.

 

 Spieltag 16./17. Februar 2019

 

TV Bitburg – TuS Fortuna Saarburg 29:36 (12:20)

 

Souverän nimmt die Saarburger Fortuna die hohe Auswärtshürde in Bitburg und verteidigt mit dem Sieg die Tabellenführung. Das Team von Trainer Uwe Moske ließ in der Eifel von Beginn an keine Zweifel aufkommen, führte vom Anpfiff an und so lief das erneut personell stark dezimierte Team von Trainer Janosh Klimek einem Rückstand hinterher. Bis zum 6:8 in der 13. Minute war die Begegnung ausgeglichen, dann aber kam der Gast über 9:15 in der 20. Minute zur bereits vorentscheidenden 12:20 Führung zur Pause.

 

Nach dem Wechsel verlief die Begegnung dann ausgeglichen, die Eifelaner verkürzten zwischenzeitlich auf vier Tore zum 25:29 in der 51. Minute, doch nach dem 27:32 in der 57. Minute gelang den Gästen dank ihrer personellen Überlegenheit der klare 29:36 Auswärtserfolg.

 

„Für mich war nicht unser kleiner Kader das Problem, sondern die Tatsache, dass wir viel zu viele Bälle bei der Umschaltbewegung über die zweite und dritte Welle hergeschenkt haben. Es gab eine Phase, da spielten wir unbedrängt fünfmal in Folge den Ball ins Aus! Unsere 5:1 Abwehr habe ich im Verlauf der ersten Hälfe auf 6:0 umgestellt und auch das funktionierte nicht. So versuchten wir es nach dem Wechsel mit einem völlig anderen Abwehrsystem, kamen hierdurch auf vier Tore heran, hatten mehrfach die Möglichkeit auf drei Tore zu verkürzen, doch die wichtigen Tore haben wir einfach nicht gemacht. Bei uns waren Paddy Walerius und Tim Crames im Angriff Alleinunterhalter, der Rest schaute nur zu und half nicht mit. Hier hat der Rest der Mannschaft seine Hausaufgaben nicht gemacht. Die Mannschaft hat im zweiten Spielabschnitt alles gegeben, doch letztlich gewann die bessere Mannschaft, die als Kollektiv aufgetreten ist, die Mannschaft zeigte sich von ihrer guten Seite. Eigentlich hatte ich auf ein enges Spiel gehofft. Jetzt müssen wir versuchen, aus den letzten beiden schlechten Spielen zu lernen und eine Reaktion zu zeigen. Die Kritik muss die Mehrheit der Mannschaft annehmen, die ich in der Vergangenheit immer wieder für ihre Torgefährlichkeit von allen Positionen gelobt habe. Doch davon war gegen Saarburg wenig zu sehen. Wichtig ist für mich zunächst, wie sich die Mannschaft präsentiert und auftritt. So wie am Samstag wird sie aber kein Spiel mehr gewinnen“, glaubt Bitburgs Trainer Janosh Klimek.

 

„Erstmals konnten wir in Bitburg gewinnen! Auf das Spiel mit Harz haben wir uns in der Woche mit einem Trainingsspiel in Grevenmacher vorbereitet und man hat gesehen, dass uns das Spiel mit Harz immer besser gelingt. Die Entwicklung meiner Mannschaft geht positiv weiter und im ersten Spielabschnitt hat alles geklappt. Bitburg hat dann in der zweiten Hälfte alles versucht, die Abwehrformation nochmals geändert und teilweise mit einer doppelten Manndeckung gespielt. Letztlich hatte ich nie das Gefühl, dass wir die Begegnung heute verlieren könnten, Bitburg musste einfach zu viel Kraft mit dem kleinen Kader aufwenden“, meinte Saarburgs Trainer Uwe Moske.

 

TVB: Frisch – Zimmer (1), Walerius (11/5), Recking (3), Lübken (1), Crames (11), M. Müller (1), R. Müller, Schallert (1).

 

TuS: Düpré, Jürgens und Schmitt – Lorth (6/2), Moske (2), Paule, Wenner, Schütz (1), J. Hoffmann (10/4), S. Hoffmann (2), Marszalek (4), P. Rüger (7/1), Morin (4)

 

SV Gerolstein – HSG Wittlich 25:31 (14:17)

 

Schwer taten sich die Gäste aus Gerolstein im Eifel Derby in der ersten Hälfte, mussten letztmals beim 10:9 in der 18. Minute die Führung überlassen, ehe die Auszeit von Trainer Heinz Hammann die Mannschaft endlich wachrüttelte.  Über 11:13 drehten die Gäste das Spiel, legten bis zur Pause auf 14:17 vor.

 

Doch auch nach dem Wechsel lieferte der Tabellenletzte dem Meisterschaftsfavoriten ein Spiel auf Augenhöhe und hielt die Begegnung bis 19:20 in der 37. Minute offen. Fünf Treffern in Folge auf 19:25 in der 45. Minute sollten dann die Vorentscheidung bedeuten.

 

„Mehrere Verletzte oder kranke Spieler motivierten mich zum Einsatz von Edin Mesevic, es ist immer gut, wenn man Freunde hat. So meldete sich unser Rechtsaußen kurzfristig mit Adoptoren Problemen ab, Lars Rosch - unser Spielmacher - konnte nur sporadisch eingesetzt werden, so wie Laurenz Eltze, der trotz Bänder Dehnung spielte. Zusätzlich ließen langfristig verletzte Spieler unseren Kader weiter schrumpfen. Da tat es und sehr gut, dass auch Silas Stump kurzfristig aushelfen konnte. Edin hat uns die Abwehr organisiert und in den ersten Minuten, Kai Lißmann völlig ausgeschaltet. Wir haben 40 Minuten gut mitgehalten. Der Aufwärtstrend ist klar zu erkennen. Sebastian Wolf zeigte sich mit seinen 17 Jahren eiskalt vom Siebenmeterpunkt. Fast hätte es gereicht, dem Meisterschaftsfavoriten einen oder zwei Punkte zu klauen. Danke an Edin und Jinan Alshok, am Samstagmorgen noch kurzfristig Edin in Trier behandelt hat, sodass er uns aushelfen konnte“, resümierte Gerolsteins Trainer Sandro Baumanns.

 

„Bei uns war der personelle Aderlaß vor dem Spiel groß, sechs Spieler fehlten aus den unterschiedlichsten Gründen. Dennoch hatten wir schon bei der Abfahrt in Wittlich das Spiel im Kopf gewonnen. Da auch Johannes Präder krank in die Begegnung ging, waren die Alternativen nicht da. Beim Gastgeber war Mesevic der Alleinunterhalter, ließ seine Mitspieler nicht zur Entfaltung kommen. Aufgrund unserer Personaldecke entwickelte sich ein langsames Spiel, das war das schlechteste Saisonspiel meiner Mannschaft, da wir den Gegner nicht ernst genommen haben. Veile technische Fehler auf unserer Seite ermöglichten dem Gastgeber lange mitzuhalten. Erst nach dem Wechsel setzten wir uns entscheidend ab. Gerolstein hat gekämpft und sich angestrengt. Sicherlich kann die Begegnung auch anders ausgehen“, gab Wittlichs Trainer Heinz Hammann zu, der sich mit seinem Team in den Planungen für die nächste Saison befindet. „Egal ober wir Meister werden oder nicht. Wenn wir Meister werden, entscheiden wir, ob wir aufsteigen werden“, verrät Hammann.

 

SVG: Hell und Hoffmann – Stump, Eltze (12), L. Rosch (4), T. Rosch (3), Kreft (2), Wolf (8/6), Heinrich, Munkler (3), Leonards, Neustadt, Mesevic (3)

 

HSG: Schwirtz und Hergert – Hammann, Präder (4), Rudolphi (1), Kirsch (2), Lißmann (16/5), Kopel (2), Birresborn, Löw (5), Schilz (1)

 

HSG Obere Nahe – DJK St. Matthias 31:28 (15:14)

 

Für die Überraschung des Spieltages sorgte die HSG Obere Nahe gegen den Meisterschaftsanwärter aus Trier. Das Team von Trainer Axel Schneider überraschte die Routiniers, die jetzt drei Punkte Rückstand auf das Führung-Duo aus Saarburg und Wittlich aufweisen.

 

Die Gastgeber kamen besser aus den Startlöchern, legten bis 5:2 in der 10. Minute vor, doch dann fanden die Gäste in die Begegnung, glichen beim 7:7 in der 16. Minute aus, konnten jedoch im gesamten Spiel nie in Führung gehen. Zwar gelang nach dem Wechsel noch einmal der 18:18 Ausgleich in der 37. Minute, doch über 23:19 in der 44. Minute verschafften sich die Hausherren erstmals eine vier Tore-Vorsprung, der über die Restspielzeit klug verwaltet wurde.

 

„Der Sieg der Oberen Nahe geht vollkommen in Ordnung und kommt für mich wenig überraschend. Von Beginn war klar, dass die Gastgeber die Punkte unbedingt wollen und über die gesamte Spielzeit einer fairen Begegnung volles Tempo gehen werden. Durch eine konsequente schnelle Mitte kamen die Hausherren immer wieder zu einfachen Toren, während wir aus einem einfallslosen und statischen Positionsspiel viel zu viele Bälle verballerten. Auch unsere lethargische Rückzugsbewegung wurde von der oberen Nahe durchweg mit Gegenstößen bestraft, sodass diese stets in knapper Führung blieb. Positiv zu erwähnen war unser Spiel über den Kreis, was letztlich die einzig erfolgreiche Angriffsvariante war. Auch in der zweiten Hälfte blieben die Gastgeber konsequent bei ihrem schnellen Spiel. Mitte der zweiten Halbzeit hatten wir dann wider Erwarten die Gelegenheit, in Führung zu gehen, vergaben dann jedoch in Folge drei freie Chancen. Dies nutzte die HSG und machte nun den Sack zu. Glückwunsch an die Gastgeber. Die Kraft auf unserer Seite lässt, wie im Vorfeld der Saison von mir erwartet, deutlich nach und unsere anfällige Personaldecke wird mit zunehmendem Saisonverlauf dünner. Harzverbot, Auswärtsspiel zu später Stunde, über 25 verworfene Bälle, eine spiegelglatte Eisbahn in der Mikadohalle, unnötiges Spekulieren in der Abwehr! Diese Umstände sind zwar alles andere als positiv, als Erklärung für die verlorenen Punkte taugen sie jedoch kaum. Vielmehr ist das Fehlen von wichtigen Stützen innerhalb des Mannschaftskerns in dieser Liga nicht mehr zu kompensieren, was wir akzeptieren müssen. Schade, denn jetzt wird Wittlich das Rennen machen (verdient) und im Restverlauf der Saison nur noch zwei Punkte abgeben. Wir werden die lange Pause nutzen, um unsere Knochen zu sortieren und in den letzten Spielen zu zeigen, dass es auf dem Wolfsberg für niemanden etwas zu holen gibt“, gibt sich Gästetrainer Kris Sturm kämpferisch.

 

„Der Einschätzung von Kris Sturm stimme ich weitgehend zu. Es waren bei uns die Torhüterleistungen von Kristofer Rickes und Frederik Münster, die uns in die zweite Welle brachten. Das ist uns in Trier gegen Mattheis auch 25 Minuten gelungen, hier zuhause über die gesamte Spielzeit. Uns war das gestaffelte Rückzugsverhalten der Trierer bekannt und darauf haben wir heute die richtigen Antworten gewusst, haben wenig Fehler gemacht und über die gesamte Spielzeit einen schnellen Handball gezeigt. Zudem blockten wir in der Abwehr einige Bälle der Trierer, spielten die körperlich große Deckung der Gäste auseinander. Dazu bewiesen wir wie im Spiel gegen Igel Geduld in unseren Angriffen. Eine harmonische Gesamtleistung meines Teams gegen einen Gast, der ohne Harz nicht so gut zurechtkam. Allerdings habe ich unseren Sieg in der 55. Minute fast verdaddelt, als ich einen Spieler zu viel aufs Feld schickte und wir in dieser Phase nur noch vier Feldspieler auf der Platte hatten“, resümierte HSG Trainer Axel Schneider.

 

HSG: K. Rickes und Münster – Stumm (5), Bamberger (5), Christmann, Zühlsdorf (1), Conradt, Wagner (3), Lehnen, Bunn, Schäfer (9/5), Ries (1), Klünder (7)

 

DJK: Wilkes und Conermann – Schommer, Alshok, Sturm (12/6), B. Juncker (4), T. Kochann (4), D. Kochann (2), S. Juncker, Hoffmann (5), Lange (1), Frisen.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler II – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II 26:28 (13:11)

 

Die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch gewinnt das Hunsrück Derby in Sohren und bleibt damit als Tabellenvierter an der Tabellenspitze dran.

 

In der ersten Hälfte hatte der Gastgeber die Nase vorne, ließ lediglich die 0:1 Führung der Gäste bis zum 1:2 in der 4. Minute vor. Über 3:2 war es Spielertrainer Daniel Stumm, der seine Mannschaft erstmals in Führung brachte und diese Führung gaben die Gastgeber bis zur Pause nicht mehr. Zwischenzeitlich legte die SG sogar eine vier Tore Führung vor, doch nach dem 12:8 in der 21. Minute kämpfte sich die HSG wieder bis zur Pause auf 13:11 heran.

 

Gleich nach dem Seitenwechsel glich das Team des Trainergespanns Martin Bach/Jürgen Roth zum 13:13 aus, führte erstmals beim 14:16 in der 37. Minute erstmals mit zwei Toren. Doch die Gastgeber hielten dagegen, glichen wieder aus und schienen beim 24:20 in der 51. Minute auf dem besten Wege, das Derby für sich zu entschieden. Doch Tor um Tor kam die HSG wieder ran, glich in der 58. Minute zum 26:26 aus, ehe Marvin Fritz und Kris Jünemann ihre starke Vorstellung mit den Siegtreffern markierte.

 

„Wenn die HSG mit diesem Aufgebot die ganze Saison spielen würde, wäre sie ganz oben dabei. Mit Jens Schneider und Kristof Schell ergänzten zwei Spieler aus dem Rheinlandliga-Team. Wir haben uns am Ende das Leben selbst schwer gemacht, unnötige Zeitstrafen wegen Meckerns kassiert und kamen mit der Manndeckung in den Schlussminuten nicht zurecht. Es war ein faires Derby, bei dem aber die Emotionen gegen Spielende stärker wurden“, meinte SG Spielertrainer Daniel Stumm.

 

„Beide Mannschaften traten mit voller Bank an. Erst im zweiten Spielabschnitt fanden wir besser ins Spiel, da wir die Abwehr auf 5:1 umstellten und damit erfolgreicher waren. Die doppelte Manndeckung in den Schlussminuten gegen Michel Kaltenmorgen und Daniel Stumm war die richtige Maßnahme und die war spielentscheidend. Unsere Abwehrleistung war ordentlich, im Angriff verwarfen wir zu viele freie Bälle“, meinte HSG Pressesprecher Robin Braun.

 

SG: L. Kaltenmorgenm Stoffel und K. Schneider – Hübner (2), Lorenz, Dreher, Hassley (4), Wagner, Kaltenmorgen (5/3), Peltsch (6), Bottlender (3), Klein (1), Stumm (5)

 

HSG: Thees und Schmidt – Berg (2), Stoffel, Fritz (6/4), Hölzenbein (1), Schub, Denzer (2), Kirst (2), K. Schell (2), J. Schneider (2), Jünemann (8), Braun (1), Mende (2).

 

Den kommenden Spieltag tippt Kris Sturm, Spielertrainer der DJK St. Matthias.

 

SV Gerolstein – HSG Wittlich

(Samstag, 19.30 Uhr, Grundschule)

 

Kurz und schmerzhaft: Der Meisterschaftsfavorit wird mit weit über 10 Toren gewinnen. Die HSG Wittlich ist körperlich einfach viel zu stark für die Gerolsteiner. Obwohl die Jungs aus der Sprudelstadt Kämpferherz haben, sind sie einfach noch zu grün hinter den Ohren, körperlich zu schwach und es fehlt an einem stabilen Abwehrmittespieler. Nach dieser Saison wird es in Wittlich allerdings dunkel werden. Sehr dunkel! Tipp: 22:34

 

HSG Obere Nahe – DJK St. Matthias

(Samstag, 19.30 Uhr, Mikadohalle)

 

Die Jungs aus der Tiefensteiner Gegend stellen ein starkes Team, das - ebenso wie Bitburg - für meine Begriffe zu wenig Punkte geholt hat. Bissig und schnell auf den Füßen, muss man hier 60 Minuten Vollgas geben, um zu gewinnen. Um ein wenig vorzugreifen: Die Auswärtsspiele gegen Obere Nahe und Gösenroth sind aus meiner Sicht unsere schwersten Spiele der Rückrunde. Und ich hoffe sehr, dass wir es schaffen, in einem Spiel wirklich komplett zu sein.  Tipp: Hoffentlich 29:31

 

TV Bitburg II – TuS Fortuna Saarburg

(Samstag, 20 Uhr, Edith-Stein HauptschuleI)

 

Tja, ich habe schon beim Hinspiel definitiv falsch gelegen; und deshalb bleibe ich weiter dabei: Bitburg wird - sofern sich eine wurfgewaltiger Wolff noch einmal von der Couch quält - gegen den designierten Meisterschaftsfavoriten gewinnen. Saarburg stellt diese Saison eine schnelle und spielwitzige Mannschaft, die sich jedoch seltsame und für mich unerklärbare Schwächen leistet. Gegen die Bierstätder wird dies auswärts schwierig werden. Tipp: 28:27

 

SG Gösenroth/Laufersweiler II – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II

(Sonntag, 15 Uhr, Sohren)

 

Ich glaube nicht, dass in der Rückrunde viele Teams in Gösenroth Punkte holen werden. Die alten Hasen spielen zuhause einfach zu stark, was Saarburg schmerzlich feststellen musste. Irmenach ist natürlich stärker, wird dennoch mit drei Toren Unterschied verlieren. Tipp: 31:28

 

Spieltag 09./10. Februar 2019

 

HSC Igel – TV Hermeskeil 34:28 (18:11)

 

Nach dem bisherigen Saisonverlauf kommt die Niederlage des TV Hermeskeil in Igel sicher überraschend. Doch die Vorzeichen für die Hochwälder standen personell ungünstig, denn mit Serbanescu und N. Laible fielen gleich zwei Leistungsträger aus, zudem reisten die Gäste nur mit einem Keeper an. „Doch letztlich hatten wir einen kompletten Kader“, relativierte TV Spielertrainer Konstantin Menzer.  

 

Die Gastgeber waren von Beginn hellwach, überraschten die Hochwälder mit einer 4:0 Führung bis zur 4. Minute über ihr gutes Gegenstoßspiel!

 

„Der Blitzstart hat uns natürlich enorm in die Karten gespielt. 4:0 nach 4 Minuten, ohne eigentlich einen richtigen Angriff gespielt zu haben, hat einfach Sicherheit gegeben. In der ersten Halbzeit haben wir über weite Strecken gut verteidigt und im Angriff immer wieder einfache Lösungen gefunden“, lobt Igels Trainer David Juncker.  

 

Beim Spielstand von 7:3 kassierte Gästespieler wegen eines groben Foulspiels die rote Karte mit Bericht gegen Thomas Weber, die aus Sicht des Gästetrainers Konstantin Menzer völlig falsch war: „Da wäre mehr Fingerspitzengefühl des Schiedsrichters erforderlich gewesen. Thomas wird klar von einem Igeler Spieler abgeräumt, lässt sich dann zu einer Beleidigung hinreißen“

 

Nach dem 10:7 in der 17. Minute setzte sich das Team von Trainer David Juncker auf 12:7 ab, bauten den Vorsprung auf 16:9 bis zur 25. Minute aus und brachte die sieben Tore-Führung in die Kabine. Nach dem Wechsel kämpfte sich der Gast auf 24:20 in der 44. Minute heran, doch nach drei Treffern in Folge war die Begegnung beim 27.20 in der 47. Minute früh entschieden.

 

„In der zweiten hat Hermeskeil dann extrem offensiv verteidigt, womit wir zu lange nicht gut klargekommen sind. Auch wenn der Gegner so mehrfach wieder auf 4 Tore herangekommen ist, haben wir endlich mal die meiste Zeit ruhig agiert und auf unsere Chancen gewartet. In Summe haben wir das Spiel nach meiner Meinung nicht klar gewonnen, weil wir so viel besser waren, sondern weil wir heute die deutlich besseren Torwarte hatten, die in den entscheidenden Momenten den einen oder anderen mehr gehalten haben als ihr Gegenüber. Für mich bleibt es aber dabei, Hermeskeil spielt dieses Jahr einen wesentlich besseren Handball und hat Lösungen auch für unerwartete Situationen. Wenn die Entwicklung so weiter geht, wird mit dieser Mannschaft in Zukunft zu rechnen sein“, glaubt der Igeler Coach.

 

„Igel hat viel Tempo gemacht und dass konnten wir nicht richtig mitgehen, da die Hälfte der Mannschaft grippegeschwächt war. In der Abwehr bekamen wir keinen Zugriff auf die Gegenspieler und hier haben wir die Begegnung eigentlich auch verloren“, gab Menzer zu.

 

HSC: Pütz, Weier und Schmitz – Steil (8/1), Kesseler, Grundhöffer (1), Ossadnik (2), Behrmann (8), Fusenig (4), Werdel (7), Vucenovic (2), Schmitt (2), Humm, Hansen

 

TVH: Schneider – Prümm (2/1), Weber, Fuchs (5), Menzer (6), Kratz (6), Blind, T. Laible (2), Klein, Zentz (3), Schleimer (4).

 

HSG Wittlich – TV Bitburg II 34:24 (15:13)

 

Es wurde der erwartete Star-Ziel Sieg des Favoriten aus Wittlich, die den Gast aus Bitburg bereits nach 5. Minuten zur ersten Auszeit zwangen. Trainer Janosh Klimek legte beim 4:1 die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch legen musste. Seine Mannschaft fand nun besser in die Begegnung, glich beim 5:5 in der 12. Minute aus, doch über 10:7 und 15:10 in der 26. Minute gelang die 15:13 den Gastgebern die Führung zur Pause.

 

„Wir waren gut auf die Deckung der Gäste eingestellt. Doch nach der schnellen Führung wurden wir in unserer Deckung zu ungeduldig, versuchten jetzt offensiver die Bälle zu erkämpfen und das ging nach hinten los. Dies schreibe ich aber der Unerfahrenheit meiner Mannschaft zu. Hier glaubt jeder, noch schneller zu den Torerfolgen kommen zu müssen. Im Angriff spielten wir unsere Gegenstöße unsauber, warfen einige Bälle weg. Nach dem 15:10 vergaben wir drei klare Chancen und so die Möglichkeit das Spiel früh zu entscheiden“, meinte Wittlichs Trainer Heinz Hamman.

 

Bitburgs Trainer Janosh Klimek war nach dem schwachen Anfang seiner Mannschaft am Ende mit dem Verlauf der ersten Hälfte zufrieden: „Nach dem klassischen Fehlstart, bei dem wir immer wieder mit Gegenstoß bestraft wurden, fanden wir nach der Auszeit besser ins Spiel. Leisten uns aber einige schwache Abschlüsse und es hätte aus meiner Sicht zur Pause auch Unentschieden stehen können".

 

Den Vorsprung verteidigte das Team von Trainer Heinz Hammann über 20:14 in der 43. Minute und so folgte beim 24:17 in der 49. Minute die nächste Auszeit der Gäste. Doch der Wittlicher Express war nicht zu stoppen, zog über 28:18 in der 51. Minute einem klaren Erfolg mit 10 Treffern entgegen.

 

„Bis 28:18 haben wir dann endlich unser Tempo gefunden, unterbrachen die Spielzüge der Gäste mit einer defensiveren Abwehrausrichtung und wir spielten Gegenstoß auf Gegenstoß! Unser Torwart Igor Hergert, der bis zur 45. Minute keine Hand an den Ball bekam, hielt dann einfach alles, was auf seinen Kasten kam. Mit weniger technischen Fehlern kommen wir sogar zu einem noch deutlicheren Sieg, Trotz der Manndeckung zeigte Kai Lißmann erneut eine überragende Leistung, Timo Löw machte sein bestes Saisonspiel, war Dreh- und Angelpunkt unseres Spiels. Michael Bollig überzeugte mit einer starken kämpferischen Vorstellung“, lobte Hammann.

 

„Wittlich war in der zweiten Hälfte ein Klasse besser als wir! Wir konnten keinen Zweikampf gewinnen und nahmen den Kampf in der Abwehr nicht an. Auch die Umstellung auf eine 5:1 Abwehr zeigte keine Wirkung! Wir haben überhaupt nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Das Tempo der Gastgeber konnten wir nicht mithalten. Letztlich kein gutes Spiel meiner Mannschaft, die auch im Angriff zu ungeduldig spielte und Disziplin vermissen ließ. Wittlich stellt ein starkes Team mit der bekannten Heimstärke und gewinnt auch in der Höhe verdient. Eine gute Leistung von Schiedsrichter Wolfgang Mildenberger“, resümierte Klimek.

 

HSG: Hergert und Kirsch – Konrad (3), Hammann, Präder (4), Bollig (3), Rudolphi (2), Weber, Kirsch, Lißmann (13/1), Schabio, Riotte, Löw (9/1)

 

TVB: Frisch – Zimmer (3), Walerius (1/1), Recking (4), K. Müller (1), Lübken (5), Wolff (2), Crames (8), M. Müller, R. Müller, Schallert

 

 

SG Gösenroth/Laufersweiler II – SV Gerolstein 29:21 (17:11)

 

Hart ging Gästetrainer Sandro Baumanns nach der Begegnung gegen SG-Spieler, Publikum und Schiedsrichter ins Gericht: „Das Spiel haben wir verloren, nachdem auch Tim Rosch nach 20 Minuten mit Nasenbluten auf der Platte lag. Nun musste ich mich Nachtragen lassen im Spielbericht, da vorher schon Laurenz Eltze mit Gesichtstreffer und Marius Kreft mit blutender Wunde am Hals auf der Bank saßen. Nach dem Spiel wurde ich von Schiedsrichter Mildenberger als "Dummschwätzer" bezeichnet, als ich die Verletzungen meiner Spieler für den Spielbericht für den Sekretär aufzählte. Das Spiel insgesamt zeigte, das meine technisch und taktisch gut spielende Mannschaft nur durch Fouls zu stoppen war. Auf die Provokationen des Gösenrother Publikums haben wir glücklicherweise nicht reagiert. Insgesamt geht der Sieg der Gösenrother in Ordnung, da Sie cleverer gespielt haben“, sagte Baumanns.

 

Anders sah es SG Spielertrainer Daniel Stumm, der seine Routiniers und sich im Hinblick auf das anstehende Derby am nächsten Wochenende schonte: „Es kann nicht sein, dass Gerolstein sich Woche für Woche über die Härte des Gegners beschwert, bei sich selbst aber nicht die Schuld an der Niederlage sucht. Man muss einfach sehen, wie die Gerolsteiner Spieler in die Abwehr gehen, haben meist den Kopf viel zu tief. Auf der Gegenseite werden unsere Spieler aus der Luft gepflückt und da sagt niemand etwas. Hier muss ich mich mal schützend vor meine Spieler stellen. Die blutende Verletzung zog sich der Gästespieler in einem Zweikampf zu. Dafür konnte niemand etwas. Eigentlich sage ich nie etwas zu solchen Vorwürfen, doch hier muss ich die Schiedsrichter und meine Spieler schützen. Die wenigen Zuschauer haben überhaupt nichts gemacht“, sagt SG Spielertrainer Daniel Stumm.

 

SG: L. Kaltenmorgen und Stoffel – Stelter (2), Lorenz (2), Hassley (7), Wagner, M. Kaltenmorgen (8/2), Peltsch (4), Ponstein, Bottlender (4/2), Klein (2)

 

SVG: Hoffmann - Eltze (1), T. Rosch (6), Kreft (3), Wolf (6/1), Heinrich (1), Munkler (3), Leonards (1), Neustadt, Baumanns.
 

 

DJK St. Matthias – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II 33:26 (15:11)

 

Beim Spiel gegen den Tabellendritten ergänzten  auf HSG Seite Nico Gedert, Fabian Schmidt und Jannis Roschel die Mannschaft, da Manuel Berg neben den Langzeitverletzten fehlte und das Trainergespann genügend Wechselalternativen haben wollte. Zudem gab Rafael Thees nach langer Verletzungspause sein Debüt.

 

Die Routiniers aus Mattheis fanden besser ins Spiel, führen 3:0, ehe die Hunsrücker zu ihrem Spiel fanden und beim 5:5 in der 12. Minute ausglichen.  Bis 8:8 folgte eine ausgeglichene Phase, dann gelang den Gastgebern ein 4:0 Lauf bis zum 12:8 in der 22. Minute. Diese vier Tore Führung verteidigte das Sturm-Team bis zur Pause (15:11). A

 

nders als zu Beginn der ersten Hälfte waren die Gäste nach dem Wechsel hellwach, zogen beim 15:15 gleich und hielten sich alle Chancen bis 24:24 in der 49. Minute offen. Drei Tore in Folge von Peter Laux, sowie die Treffer von Daniel Kochann und Kristof Sturm entschieden dann beim 29:24 in der 56. Minute die Begegnung.

 

„Es wurde das erwartet schwierige Spiel, das wir erst in den Schlussminuten deutlich für uns entscheiden konnten. Angetrieben von einem überragenden und nie zu stoppenden Olli Kammann konnten wir in der ersten Halbzeit stets die Nase vorn haben, obwohl die Irmenacher durch ihre definitiv stärkere Kondition schon mächtig drückten. Wichtig für uns war Peter Laux, der an diesem Abend von egal welcher Position nie zu stoppen war und am Kreis sowie in der Abwehr den Unterschied machte - und wenn es sein musste auch von halblinks. Es entwickelte sich eine enge Begegnung, bei der wir stets die Nase vorn behielten und durch Jörg Barton einen überragenden Torhüter hinter uns hatten. Erst kurz vor Schluss konnten wir uns deutlicher absetzen und die vielen Jahre Erfahrung ausspielen. Wichtig für uns war, dass alle Spieler in der Crunch-time Verantwortung übernahmen. Besonders hervorheben möchte ich Jörg „Zecke“ Barton im Tor und Peter Laux am Kreis, die ein ganz starkes Spiel machten“, so der Mattheiser Spielertrainer.

 

Knackpunkt dieser Partie war die sechs gegen vier Überzahl ab der 52. Minute, die wir mit 1:0 verloren haben. Am Ende versuchten wir mit einer offensiven Deckung die Partie noch zu drehen, allerdings spielten die Gastgeber dies geschickt aus und gewannen die Partie mit 33:26. Es war insgesamt eine ordentliche Leistung, wobei die Fehleranzahl zu hoch war, um eine so erfahrene Mannschaft wie den Gastgeber zu schlagen. St. Matthias agierte in den entscheidenden Momenten einfach cleverer. In der Abwehr hatten wir einige Probleme Oliver Kammann und den körperlich starken Kreisläufer Laux zu verteidigen. Zudem war die Trefferquote im Angriff aufgrund einer guten Leistung des gegnerischen Torhüters zu gering. Der Sieg der Gastgeber war letztlich verdient, fiel jedoch einige Tore zu hoch aus“, fand HSG Pressesprecher Robin Braun.

 

DJK: Barton und Conermann – Seiler (2), Schommer, Sturm 12/5), Kammann (5), B. Juncker, T. Kochann (4), D. Kochann (3), Lange, Hennefeld, Frisen, Laux (7)

 

HSG: Thees und J. Schmidt – F. Schmidt (1), Rochel (1), Fritz (6/1), Hölzenbein (3), Schub (3), Denzer (6/2), Kirst (1), Anton, Gedert (2), Braun, Mende

 

Den kommenden Spieltag tippt Janosh Klimek, Trainer des TV Bitburg II:

 

HSC Igel – TV Hermeskeil

(Samstag, 17.30 Uhr)

 

In Igel ist es für jede Mannschaft schwer, auch für die Hochwälder. Doch die kommen mit dem Selbstbewusstsein, am vergangenen Wochenende den Tabellenführer aus Saarburg geschlagen zu haben. Beide Mannschaften spielen ohne Harz und ich rechnet damit, dass die Hochwälder die Halle als Sieger verlassen.

 

DJK St. Matthias – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II

(Samstag, 19.30 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Für mich gehen Mattheis, Saarburg und Wittlich den Weg Richtung Meisterschaft. Am Ende tippe ich sogar auf die Routiniers von Mattheis, die alle Spitzenteams noch zuhause haben. Mit dem Sieg über die HSG aus dem Hunsrück kann sich die DJK einen weiteren Konkurrenten vom Hals schaffen. Es wird zwar kein deutlicher Sieg, da die Gäste eine kompakte Mannschaft stellen, die sich gut in Trier verkaufen wird. Ich rechne mit einem kampfbetonten Spiel.

 

HSG Wittlich – TV Bitburg II

(Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Wir spielen gegen einen der Meisterschaftsfavoriten, in dessen Reihe die „Tormaschine“ Kai Lißmann spielt. Im Hinspiel hatten wir ihn eigentlich gut im Griff. Warum sollte das uns nicht auch im Rückspiel gelingen? Miene Mannschaft ist derzeit gut in Form, hat natürlich auch mit den vielen Pausen in der Saison zu kämpfen. Wir werden wieder mit 7 Feldspielern und zwei Torhütern antreten. Spielerisch weiß meine Mannschaft, was sie zu tun hat. Wenn der kämpferische Einsatz entsprechend ist, wollen wir das Spiel lange offenhalten und ein Kopf an Kopf Rennen liefern.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler II – SV Gerolstein

(Sonntag, 17 Uhr, Sohren)

 

Die Gerolsteiner werden auch nach dem Spiel im Hunsrück die rote Laterne haben. Zwar läuft es bei den Gastgebern nicht so, wie ich das erwartet habe, doch gegen die Gäste aus der Eifel, sollte sich das Team von Spielertrainer Daniel Stumm durchsetzen. Gerolstein wird der SG am Wochenende kein Bein stellen können.

 

Spieltag 02./03.2019

 

HSG Obere Nahe – HSC Igel 31:30 (19:16)

 

Der HSC Igel wird bei der HSG Obere Nahe nicht für seine Leistung belohnt, muss sich am Ende unglücklich mit 31:30 geschlagen geben. Die Mannschaft von Trainer David Juncker lieferten den Hunsrückern ein Spiel auf Augenhöhe, in dem sich die Gastgeber erstmals nach dem 8:8 in der 14. Minute auf 11:8 in der 17. Minute absetzten, Juncker nahm die Auszeit und seine Mannschaft kämpfte sich jetzt Tor um Tor heran, war beim 14:13 in der 24. Minute wieder in Schlagdistanz, doch nach dem 15:15 in der 27. Minute gelang dem Team von Trainer Axel Schneider die 19:16 Pausenführung.

 

Die Führung gaben die Gastgeber nach dem Wechsel nicht mehr ab, waren beim 26:22 in der 45. Minute erstmals auf vier Treffer „enteilt“. Beim 30:27 in der 55. Minute schien das Spiel gelaufen, doch mit zwei Treffern in Folge läutete der HSC zum 30:29 in der 56. Minute die spannenden Schlussminuten ein. Nach der Auszeit der Gastgeber und der Auszeit des HSC war es Patrick Christmann, dem 28 Sekunden vor dem Ende der entscheidende Treffer gelang. 14 Sekunden vor dem Abpfiff war es Bene Steil auf Igeler Seite, der den Endstand herstellte.

 

„Heute trafen zwei Teams aufeinander, die lieber Angriff als Abwehr spielen. Zum Glück hatten wir Philipp Stumm dabei und die sollte sich bezahlt machen, da wir Jan Ries mit der dritten Zeitstrafe und Jonathan Schäfer nach seiner Wadenverletzung nicht mehr einsetzen konnten. Heute leistete sich der Gegner mehr technische Fehler als wir. Wir zeigten eine gute vorausschauende Abwehr und hatten eine gute Torhüterleistung. Doch leider brach nach dem 30:27 wieder die kollektive Kreativität aus. Beim Treffer zum 30:27 spielten wir unser Konzept durch, dann aber treffen Einzelne individuelle Entscheidungen, wollen noch unbedingt eins daraufsetzen. Wir sind dann nicht in der Lage, den Kopf zu behalten. Bis zu diesem Zeitpunkt haben wir immer wieder gezeigt, dass wir in der Lage sind, Lösungen mit spielerischen Mitteln zu finden. Dennoch haben wir über weite Phasen des Spiels geschlossen gespielt und weniger Fehler produziert als die Gäste. Das war schon besser als in den letzten Spielen“, lobt HSG Coach Axel Schneider.

 

„In der ersten Halbzeit kassieren wir wie so oft viel zu viele einfache Tore, im Prinzip jeder Torwurf der Hausherren war drin. In der zweiten Halbzeit rennen wir permanent einem Rückstand hinterher und werden im Gegensatz zum Gegner zu hektisch im Abschluss. Da diesmal auch mindestens ein Dutzend unbedrängte, technische Fehler dazu kamen, stehen wir wieder mit leeren Händen da. Es war sehr viel mehr drin, aber das müssen wir uns selbst zuschreiben“, klagt Igels Trainer David Juncker.

 

HSG: Rickes und Münster – Stumm (3), Bamberger, Adam (6), Christmann (2), Zühlsdorf (4), Wagner, Bunn (3), Schelper (1/1), Schäfer (10/2), Ries (2),

 

HSC: Weier und Schmitz - Steil (10/4), Kesseler, Grundhöffer (1), Ossadnik, Behrmann (3), Fusenig (5), Werdel (6/1), Vucenovic (2), Schmitt (1), Humm (2).

 

HSG Wittlich – SG Gösenroth/Laufersweiler II 42:33 (18:12)

 

Wittlich bleibt härtester Verfolger des Tabellenführers aus Saarburg! Spätestens beim 9:3 in der 14. Minute war klar, wer an diesem Tage die Halle als Sieger verlassen wäre. Die Mannschaft von Trainer Heinz Hammann dominierte das Geschehen, hatte erneut in Kai Lißmann den überragenden Rückraumspieler, der den Gästen bei diesem Spielstand bereits 5 Buden eingeschenkt hatte. Am Ende standen 15 Treffer auf dem Konto des Wittlicher Torjägers, der nie von der SG Abwehr auszuschalten war.

 

Zwar lief es nun besser für die Gäste, die bis auf 13:9 in der 24. Minute verkürzten, doch näher kam das Team von Spielertrainer Daniel Stumm einfach nicht heran. Über 28:18 in der 42. Minute verwalteten die Eifelaner ihren Vorsprung und brachten nach einem torreichen Spiel den sicheren 42:33 Erfolg nach Hause. Nach langer Verletzungspause spielte erstmals der weiterhin an seiner Schulterverletzung laborierende Trainersohn Fabian Hammann bei den Gastgebern mit, zeigte ein gute Leistung, zollte aber seinen konditionellen Problemen im Spielverlauf Tribut.

 

„Mit der Angriffsleistung können wir sicher zufrieden sein, weniger mit 33 Gegentreffern. Da waren wir einfach zu nachlässig, haben vor allem Daniel Stumm mit seinen 37 Jahren einfach nicht in den Griff bekommen. Obwohl wir wussten, was er macht, konnte er sich immer wieder in Szene setzen. Der ist noch richtig gut! Es war ein faires Spiel unter der guten Leitung von Schieri Sigi Niesen. Leider hat sich das Fehlen der „K-Connection“ bei uns bemerkbar gemacht. Mit Keil, Konrad, Kopel und Kräber fehlten gleich vier Stammspieler und das kompensiert kein Verbandsligateam richtig. Am Ende haken wir das Spiel unter Hauptsache gewonnen ab. Traurig sind wir darüber, dass Kai Lißmann uns Richtung Daun verlassen wird. Ich bin mir sicher, dass Kai seinen Weg machen wird und auch Daun für ihn nicht die letzte Station ist. Verstehen kann ich, dass Kai sich weiterentwickeln will und mit einem vollen Kader richtig trainieren kann. Das können wir derzeit nicht bieten und auch die Aussichten, im nächsten Jahr überhaupt eine Mannschaft ins Rennen zu schicken, sind derzeit nicht so rosig. Doch in dieser Saison wollen wir Saarburg solange wie möglich ärgern“, erklärt Wittlichs Trainer Heinz Hammann.

 

HSG: Hergert und Schwirtz – Hammann (5), Präder (4), Bollig (3), Rudolphi, Weber, Kriewitz (6), Lißmann (15/2), Schabio (1), Löw (8/1)

 

SG: L. Kaltenmorgen und Schneider – Hübner (2), Lorenz (2), Wagner, Peltsch (6), M. Kaltenmorgen (6), Bottlender (7/3), Klein (3), Stumm (7).

 

TV Hermeskeil – TuS Fortuna Saarburg 24:20 (12:12)

 

Die Begegnung hielt was sie im Vorfeld versprochen hatte. Die Gastgeber aus dem Hochwald lieferten dem Tabellenführer aus Saarburg einen harten Fight. Als die Hochwälder nach 17 Minuten mit 6:3 führten, fanden die Saarburger endlich besser ins Spiel und kamen zum 6:6 Ausgleich in der 21. Minute. Erstmals beim 9:11 schien der Tabellenführer das Heft in die Hand nehmen zu können, musste aber zur Pause den Ausgleich zum 12:12 hinnehmen.

 

Nach dem Wechsel nahm die Härte im Spiel zu! Es hagelte Zeitstrafen auf beiden Seiten, die Begegnung blieb hart umkämpft. Letztmals glich Saarburg beim 18:18 in der 49. Minute aus, dann gelang den Hochwäldern die Führung zum 20:18 in der 55.Minute. Es folgten die rote Karte gegen Hermeskeils Nils Laible, die Zeitstrafe gegen Tim Moske und so blieb es dem Spielertrainer der Gastgeber Konstantin Menzer vorbehalten, mit seinem Treffer zum 22:19 in der 58. Minute den Sack zuzumachen. Die Überraschung des Spieltages war perfekt! Am Ende schlägt der TV Hermeskeil den Tabellenführer aus Saarburg und macht das Rennen um die Meisterschaft noch spannender!

 

„Es war ein heißes Spiel in der Hochwaldhalle! Wir sind letztlich am Hermeskeiler Torwart Manuel Schneider teilweise kläglich gescheitert. Allein 20 Bälle haben wir nicht unterbringen können. Nach dieser Niederlage sind wir die Favoritenrolle los. Vielleicht ist das für uns gar nicht so schlecht“, gibt Saarburgs Trainer Uwe Moske zu.

 

„Das Spiel war geprägt von vielen technischen Fehlern und Ballverlusten auf beiden Seiten. Unser Ziel war es, das Spiel lange offen zu halten und am Ende Tempo hochzufahren. Das ist aufgegangen, da Saarburg heute nicht seinen besten Handball gespielt hat. Auch wir haben schon deutlich besser in dieser Saison gespielt. Manuel Schneider hat im Tor wichtige Bälle abgewehrt und wir haben den Grundstein des Erfolges im zweiten Spielabschnitt in der Abwehr gelegt. Julius Hoffmann hat uns einige Probleme bereitet. Es war ein hartes aber faires Spiel“, meinte TVH Spieletrainer Konstantin Menzer.

 

TVH: Schneider und Göddemeyer – Prümm (2), Treinen (1), Wilhelmi (1), Menzer (4/4), N. Laible (6), Kratz (6), T. Laible, Serbanescu (1), Zentz (1), Schleimer (2), Scherer.

 

TuS: Dupré – Dauster, Lorth (3), T. Moske (2), Wenner (1), Schütz, J. Hoffmann (7), Schmitt, Rüger (4/3), Morin (3), Jürgens.

 

SV Gerolstein – DJK St. Matthias 29:35 (11:15)

 

Für klare Verhältnisse sorgten die Routiniers aus Mattheis in Gerolstein, legten zum 1:7 in der 13.Minute vor, sahen sich aber einer nie aufgebenden Gastgebermannschaft gegenüber, die auf 7:10 in der 20.  Minute verkürzte und bis zur Pause beim 11:15 im Spiel warÜber 14:21 in der 37.Minute und 17:23 in der 43. Minute ließen die Gäste dann keine Zweifel mehr daran aufkommen, wer am Ende die Halle als Sieger verlassen sollte. Gerolstein stemmte sich gegen die drohende Niederlage, doch die Gäste gaben das Spiel über 25:32 in der 56. Minute nicht mehr aus der Hand.

 

„Es war ein Start-Ziel Sieg unserer Mannschaft. Viele Leistungsträger fehlten bei uns und so mussten wir mit einem Mix aus A-Jugend und zweiter Mannschaft ergänzen. Nach der klaren Führung wurden wir unkonzentrierter, haben uns dann aber gefangen. Immer wieder kamen wir zu einfachen Toren, trafen auch aus dem Rückraum. Es bestand nie die Gefahr, dass wir dieses Spiel verlieren. Im Angriff haben wir klar gespielt und fahren mit einem guten Gefühl nach Hause“, meinte Kris Sturm, Spielertrainer der DJK.

 

„Ein ungefährdeter Sieg der Mattheiser. Uns fehlt ein Organisator in der Abwehr, ein langer Kerl, der auch einmal einen Ball wegblockt. Mattheis kam oft über den Kreis zum Erfolg. Wir konnten unser schnelles Spiel nicht aufziehen, da die jungen Mattheiser Kerls schnell zurück waren. Auf beiden Seiten waren es aber viele technische Fehler in einem fairen Spiel“, resümierte SGV Coach Sandro Baumanns.

 

SVG: Hell und Hoffmann – Katala, Eltze, L. Rosch (8/2), T. Rosch (8), Wolf (5/3), Heinrich, Munkler (2), Leonards (3), Servatius (3), Neustadt.

 

DJK: Prinz und Conermann – Seiler (4), Schommer, Sturm (20/6), Kammann (3), B. Juncker, S. Juncker, Hoffmann (1), Lange (3), Hennefeld (2), Frisen (2), Schaffrath, Thomas.

 

 

Den kommenden Spieltag tippt Daniel Stumm, Spielertrainer der SG Gösenroth/Laufersweiler II:

 

HSG Obere Nahe – HSC Igel (Samstag, 19.30 Uhr, Mikadohalle)

 

Bei der HSG muss man immer abwarten, welcher Kader Axel zur Verfügung steht. Wir haben beide Spiele gegen Obere Nahe und Igel verloren. Obere Nahe war uns in der zweiten Hälfte in allen Belangen überlegen Gegen Igel war es ähnlich. Da die HSG ein Heimspiel hat, gehe ich auch von einem Heimsieg aus. Tipp 33- 25

 

HSG Wittlich – SG Gösenroth/Laufersweiler II (Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ein Spiel mit Harz, endlich wieder! Spaß bei Seite: in Wittlich werden wir mit einer Rumpftruppe antreten müssen, was nicht unbedingt heißt, dass wir kampflos die Punkte herschenken wollen. Ich persönlich sehe Wittlich am Ende der Saison auf Platz 1. Unser Ziel für dieses schwere Auswärtsspiel lautet, nicht abgeschlachtet werden und kleine Nadelstiche setzten. Es ist schade, die vielen jungen Spieler der letzten beiden Spiele nicht mehr zur Verfügung zu haben. Im Gegenzug gilt es für Tino Peltsch, Florian Hübner, Michael Dreher und mich wieder über die gesamte Distanz zu gehen, aber mit Harz machen wir das dann doch gerne. Auf wen/was wir auf Wittlicher Seite achten müssen und wie wir spielerisch und taktisch Vorgehen, werde ich diesmal während dem Spiel entscheiden.  Vielleicht können wir den Meisterschaftsfavoriten lange ärgern.

 

TV Hermeskeil – TuS Fortuna Saarburg (Sonntag, 18 Uhr, Hochwaldhalle)

 

Bin echt gespannt auf den Ausgang! Noch ist Saarburg auf Platz 1. Gegen Hermeskeil müssen sie schon alles rau hauen, um die 2 Punkte mit nach Hause nehmen zu können. Aber ich denke, dass es bei den 2 Punkten Vorsprung vor Wittlich bleibt. Tipp:26-28

 

SV Gerolstein – DJK St. Matthias (Sonntag, 18.30 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Die ersten 20 Minuten haben wir uns sehr schwer getan in Gerolstein. Ich nehme stark an, Trier wird es ähnlich gehen. Eventuell könnte es ein enges Spiel werden, wenn Gerolstein auf dem Platz cool bleibt. Dennoch sehe ich die "Sturm" Truppe am Ende vorne. Tipp-27-31

 

 

Spieltag 26./27. Januar 2019

 

TuS Fortuna Saarburg – HSG Obere Nahe 31:23 (13:10)

 

Mit dem erwarteten Sieg startet die Saarburger Fortuna ins neue Jahr! Die Mannschaft von Trainer Uwe Moske gewinnt am Ende ungefährdet gegen die HSG Obere Nahe. Im ersten Spielabschnitt hielten die Gäste die Begegnung bis zum 12:10 in der 28. Minute offen. Über 16:11 zogen die Fortunen nach dem Wechsel auf 22:14 in der 41. Minute davon und hatten das Spiel zu diesem Zeitpunkt entschieden.

 

„Gegen den ersatzgeschwächt angetretenen Gast von der Oberen Nahe hat man uns die Spielpause zunächst deutlich angemerkt. Die Unsicherheit in den Anfangsminuten konnten wir ablegen und zogen unseren Tempohandball konsequent durch. Allen Spielern konnte ich Spielanteile geben. Letztlich bin ich zufrieden mit dem Spiel, dass wir vor 200 Zuschauern gegen einen fairen Gegner klar gewannen“, so der TuS Trainer.

 

„Im ersten Spielabschnitt haben wir uns gut angestellt, waren geduldig, erarbeiteten uns Chancen. Doch dann machten wir wieder Fehler in der Vorwärtsbewegung und das bestrafte Saarburg konsequent. Wie spielten eine vernünftige Abwehr, waren aber nach vorne nicht clever genug. In der Pause hatten wir uns vorgenommen, das Spiel enger zu gestalten, mussten dann aber unserem kleinen Kader Tribut zollen“, erklärte HSG Coach Axel Schneider.

 

TuS: Dupré – Dauster (1), T. Hoffmann (2), Lorth, Moske (4), Wenner (3), Bläsius, Schütz (1/1), J. Hoffmann (9), S. Hoffmann, Marszalek, Rüger (8/3), Morin (3), Jürgens.

 

HSG: Rickes und Münster– Bamberger (1), Adam (3), Christmann (2), Wagner (1), Bunn (1), Schelper (1), Schäfer (12/4), Ries (2).

 

HSC Igel – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II 30:34 (15:16)

 

Die HSG IKH II gewinnt ihr erstes Spiel in 2019 mit 30:34 beim HSC Igel. Das Spiel begann ausgeglichen und keine Mannschaft konnte sich in der Anfangsphase absetzen. Im Verlauf der ersten Halbzeit nahm die Anzahl der technischen Fehler seitens der Gäste ab, jedoch konnte man sich nicht absetzen, sodass es mit 15:16 in die Halbzeitpause ging.

 

In der 46. Minuten wurde ein 4-Tore-Vorsprung erspielt, der bis in die Schlussphase gehalten werden konnte. In dieser versuchte der HSC Igel mit einer ganz offensiven Deckung das Spiel noch zu drehen, allerdings spielte man die Angriffe souverän zu Ende, sodass die Partie mit 30:34 endete.

 

„Am Ende hat die reifere Mannschaft mit der größeren Geduld verdient gewonnen. In den ersten Minuten hat man den Gästen das fehlende Harz deutlich angemerkt, wir hatten das Visier auch noch nicht wirklich eingestellt und beide Mannschaften standen nicht sonderlich gut defensiv. So konnten sich beide Torwarte mehrfach auszeichnen und statt 5:6 hätte es auch 10:10 stehen können. In der Folge entwickelte sich ein recht ausgeglichenes Spiel, in dem wir in der 38. Minute noch mit zwei Toren geführt hatten, dann aber in einem 2:8 Lauf viel zu viele überhastete Abschlüsse hatten. Dem Rückstand sind wir bis zum Ende hinterhergelaufen und Irmenach hat es sehr routiniert und im Gegensatz zu uns sehr geduldig heruntergespielt. Wir haben es aber endlich geschafft, einem der "großen 4" lange Paroli zu bieten und auf einem Großteil des Spiels können wir definitiv aufbauen“, fand Igels Trainer David Juncker.

 

„Die Angriffsleistung war ordentlich, da man trotz eines harzfreien Balles 34 Tore erzielte, wobei einige klare Wurfmöglichkeiten trotzdem vergeben worden sind. Im Angriff überzeugten Kris Juenemann und Dominik Mende mit je 5 Toren und Marvin Fritz als sicherer Siebenmeterschütze. Jonas Schmidt im Tor hielt in der entscheidenden Phase einige wichtige Bälle und sicherte der Mannschaft den Auswärtssieg“, freute sich HSG Pressesprecher Robin Braun.

 

HSC: Pütz, Weier, Schmitz – Steil (4), Kesseler (1), Grundhöffer (2), Ossadnik (2), Behrmann (7), Fusenig (3/2), Werdel (9/2), Vucenovic (1), Schmitt (1), Humm.

 

HSG: Schmidt- Berg (3), Fritz (10/6), Hölzenbein (2), Schub (4), Denzer (2), Kirst (3), Anton, Juenemann (5), Braun, Mende (5)

 

TuS Fortuna Saarburg – HSG Obere Nahe (Samstag, 19.30 Uhr, Beurig)

 

Denkbar knapp entführte der Tabellenführer aus Saarburg beide Punkte denkbar knapp. Der 29:30 Sieg sollte Warnung genug sein, den Gast nicht zu unterschätzen. In heimischer Halle baut TuS Trainer Uwe Moske auf die Unterstützung der Fans. Eindrucksvoll auch die Heimbilanz der Fortunen, die noch ohne Punktverlust in der Serie sind, während die HSG die letzten drei Spiele ohne Punktgewinn blieb.

 

HSC Igel – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Schweres Heimspiel für die Mannschaft von Trainer David Juncker. Die Mannschaft erwartet den Tabellenvierten aus dem Hunsrück, gegen den man noch eine Rechnung zu begleichen hat. Mit 41:22 ging das Juncker-Team in der Vorrunde regelrecht unter und ist im Rückspiel auf Wiedergutmachung aus.

 

„Gegenüber dem Hinspiel müssen wir so gut wie alles besser machen. Die Abwehr muss kompakt stehen, im Angriff dürfen wir nicht mehr so viele Bälle verlieren und vor allem gilt es, das Gegenstoßspiel der Hunsrücker zu unterbinden. Erklärtes Ziel ist es, ein besseres Ergebnis als im Hinspiel einzufahren“, sagt HSC Coach David Juncker, der bis auf die Langzeitverletzten personell alles an Bord hat.

 

„Trotz des klaren Hinspielerfolges werden wir Igel sicher nicht unterschätzen, in Igel sind unsere Spiele immer eng gewesen. Die Favoritenrolle nehmen wir an, wollen gut aus der Pause zurückkommen und haben uns auf das Spiel mit dem harzfreien Ball vorbereitet. Wir sind personell breit aufgestellt und Marvin Fritz ist nach seiner Verletzung wieder zurück“, verrät HSG Co-Trainer Martin Bach.

 

 Spieltag 19./20. Januar 2019

 

TV Hermeskeil – TV Bitburg II 32:32 (14:17)

 

Eigentlich sollte es ohne Harz besser für die Hochwälder als im Hinspiel aussehen. Das zumindest hatte Hermeskeils Spielertrainer Konstantin Menzer gehofft, doch danach sah es zu Beginn des Spiels überhaupt nicht aus. Am Ende reichte es aber zu einem glücklichen Punktgewinn. Die mit vollem Kader antretenden Hochwälder sahen sich einer erneut personell dünn besetzten Bitburger Mannschaft gegenüber. So traten die Gäste mit sieben Feldspielern und zwei Torhütern an, dem Stand eine 14-köpfige Hermeskeiler Mannschaft gegenüber.

 

Bis zur 7. Minute legten die Gäste einen 1:6 Lauf hin, erst dann fing sich das Gastgeberteam scheinbar. Zuvor hatte Menzer beim 0:4 bereits die erste Auszeit nehmen müssen. Beim 4:6 schienen die Hochwälder sich weiter an die Eifelaner heran arbeiten zu können, doch die Gäste zogen wieder auf 5:10 in der 14. Minute davon. Bis zur Pause gelang es dann der Mannschaft von Gästetrainer Janosh Klimek, die Gastgeber weiter auf Distanz zu halten und mit 14:17 in die Kabine zu gehen.

 

Nach dem Wechsel verkürzten die Hochwälder bis zur 38. Minute auf 19:20, folgerichtig nahm Klimek die Auszeit. Es entwickelte sich ein Kopf an Kopf Rennen, in dem den Hochwäldern zwar erstmals beim 24:24 in der 47. Minute der Ausgleich gelang, doch der Führungstreffer wollte nicht gelingen. Immer wieder legten die Gäste vor, zogen wieder deutlicher beim 26:30 in der 55. Minute davon, doch die Hochwälder stemmten sich vor allem durch ihren Spielertrainer Konstantin Menzer gegen die drohende Niederlage. 12 Sekunden vor dem Ende war es Nils Laible, der den Ausgleichstreffer markierte. Klimek nahm 4 Sekunden vor dem Ende die Auszeit, der Siegtreffer gelang aber nicht mehr.

 

„Wir sind schlecht ins Spiel gestartet, früh musste ich die Auszeit nehmen. Gegen das schnelle Spiel der Bitburger fanden wir keine Mittel, da unser Rückzugsverhalten aber auch das Umschaltspiel nicht stimmte. In den Schlussminuten haben wir dann die Abwehr offensiver gestellt, Bitburg leistete sich viele Paßfehler und wir kamen zu einem glücklichen Punktgewinn. Herausheben möchte ich unseren Torwart André Göddemeyer, der eine starke Leistung bot“, erklärte Hermeskeils Spielertrainer Konstantin Menzer.

 

„58 Minuten lang hat meine Mannschaft eine Top-Leistung abgerufen, dann zwei Minuten den Kopf verloren. Zu früh wollten wir den entscheidenden Treffer machen, verloren die Bälle und dann ging der Schuss nach hinten los! Eigentlich hätten wir das Spiel nach Hause bringen können, waren aus meiner Sicht auch die bessere Mannschaft. Wenigstens reichte es am Ende zum Punkt, doch es war einfach mehr drin. Die Jungs wissen was sie falsch gemacht haben und das wird uns sicher nicht noch einmal so schnell passieren. Tim Crames hat super getroffen, die anderen haben toll gekämpft. Lob an meine Mannschaft für starke 58 Minuten, doch zwei Minuten waren zum Vergessen“, resümierte Klimek.

 

TVH: Schneider und Göddemeyer – Prümm, Treinen (4), Wilhelmi (3), Fuchs (2), Menzer (9/4), N. Laible (4), Kratz (6), T. Laible (1), Klein, Serbanescu (3), Zentz, Scherer.

 

TVB: Frisch und R. Müller- Zimmer (5), Walerius (3/1), Lübken (5), Crames (11), M. Müller (3), Schallert (5)

 

SV Gerolstein – SG Gösenroth/Laufersweiler II 33:37 (19:21)

 

Tag der offenen Türen beim Spiel Gerolstein gegen die SG aus dem Hunsrück. Praktisch ohne Abwehr lieferten sich beide einen offenen Schlagabtausch mit dem erwarteten Sieg der Gäste aus dem Hunsrück!

 

Der Tabellenletzte aus Gerolstein fand gut in die Begegnung und legte in den Anfangsminuten über 3:1 in der 2. Minute bis 6:5 in der 8. Minute vor, dann gelang den Gästen beim 6:7 die erste Führung, die das Team von Trainer Sandro Baumanns noch einmal egalisieren konnte, doch dann gab die SG die Führung nicht mehr. Über 11:14 kämpfte sich das Eifel-Team nochmals auf 19:20 in der 28. Minute heran, doch zur Pause gelang der SG die zwei Tore Führung.

 

Gleich nach dem Wechsel baute die Mannschaft von Spielertrainer Daniel Stumm den Vorsprung auf 20:24 in der 35. Minute aus, verteidigten diesen Vorsprung bis zum 27:32 in der 51. Minute. Gerolstein gab sich nicht geschlagen, setzte den Gast mit zwei Treffern in Folge zum 29:32 in der Folgeminute nochmals unter Druck und blieb bis zum 33:35 in der 59. Minute aussichtsreich im Spiel. Am Ende aber sicherte sich der Gast nach einem torreichen Spiel den Auswärtssieg.

 

„In den ersten 20 Minuten hat meine Mannschaft eine ordentliche Leistung abgeliefert, zeitweise sogar geführt. Zu viel haben wir uns dann mit dem Schiedsrichter beschäftigt, der als Einzelschiedsrichter nicht alles sehen kann. So wurden zwei meiner Spieler ins Gesicht geschlagen, ohne dass dies geahndet wurde. Einer der beiden Spieler musste nach dem Spiel im Krankenhaus nach einem versteckten Foul der Gäste, die das eigenltich nicht nötig haben, genäht werden. Leider hat der Schiedsrichter dies nicht gesehen. Doch die Niederlage hat nichts mit dem Schiedsrichter zu tun. Letztlich gab die Erfahrung der Routiniers der Gäste den Ausschlag, die das Spiel an sich rissen. Endlich konnten wir wieder mit etatmäßigen Torhütern auflaufen, dabei zeigten Matthias Hoffmann und Mathis Hell eine gute Leistung. Unsere jungen Spieler müssen sich einfach noch an die Liga gewöhnen. Auch wenn wir sportlich den Klassenerhalt schaffen sollten, überlegen wir uns im nächsten Jahr freiwillig in die Landesliga zu gehen, dass wir erneut Spieler aus Studiengründen abgeben müssen“, klagte SVG Coach Sandro Baumanns.

 

„Wir haben schon gedacht, dass das lockerer für uns werden würde. Doch Gerolstein war überraschend stark. Weshalb die Mannschaft erst zwei Punkte hat, kann ich nicht verstehen. Meine A-Jugendlichen hatten am Anfang Respekt, sind aber dann auch dahingegangen, wo es weh tut. Die Gastgeber gehen zu leicht bei Entscheidungen des Schiedsrichters in die Luft. Es war ein faires und gut anzusehendes Spiel, in dem Gerolsteins Außen Lars Rosch eine starke Abschlussquote hatte“, lobte Gästetrainer Daniel Stumm.

 

SVG: Hell und Hoffmann – Eltze (1), L. Rosch (9/4), T. Rosch (8), Kreft (3), Wolf (2/1), Heinrich, Munkler, Leonards (2), Servatius (5), Waldorf (3), Neustadt

 

SG: Schneider und Stoffel – Stelter (4), Hübner (2), Röhrig (2), Lorenz, Faust (1), Dreher (1), Peltsch (6), Kaltenmorgen (9/6), Bottlender (2/1), Klein (1), Stumm (9).

 

TV Hermeskeil – TV Bitburg II (Sonntag, 16 Uhr, Hochwaldhalle)

 

"Wir haben uns gut vorbereiten können und werden mit voller Kapelle antreten. Ohne Harz sieht das am Sonntag sicher anders als in Bitburg aus.  Auf jeden Fall wollen wir die Begegnung solange wie möglich offen halten, wissen um den Lauf, den die Bitburger haben. Doch gegen die offensive Abwehr der Eifelaner haben wir uns etwas einfallen lassen" verrät Hermeskeils Spielertrainer Konstantin Menzer.

„Wir wollen dranbleiben, meine Jungs haben Hunger auf Handball! In Hermeskeil wollen wir den nächsten Sieg einfahren. Das wird sicher nicht so einfach wie im Hinspiel, dass wir mit 16 Toren Differenz gewannen. Jetzt steht mit Konstantin Menzer der Spielertrainer der Hermeskeiler wieder auf der Platte und die Weihnachtspause hat den Hochwäldern sicher gutgetan. Konzentrieren werden wir uns aber nicht nur auf Menzer, denn die Mannschaft hat weitere gute Spieler, die Qualität haben. Insgesamt ein kompaktes Team auf das wir uns vorbereiten werden. Wir können den gleichen Kader der Vorwoche aufbieten, spielen wieder mit Klaus Müller aus der vierten Mannschaft, da Marc Schürer weiterhin verletzt ausfällt“, verrät Bitburgs Trainer Janosh Klimek.

 

SV Gerolstein – SG Gösenroth/Laufersweiler II (Sonntag, 17 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

„Über die Weihnachtstage und den Jahreswechsel haben wir nicht trainiert, am 8.1. war unsere erste Trainingseinheit dieses Jahr! Die Trainingsbeteiligung ist gestiegen. Am Sonntag müssen wir auf wichtige Spieler verzichten, da Sie in den Abiturprüfungen stecken. Tim Rosch ist nach der Verletzung im Igel Spiel immer noch nicht genesen und wird wohl auch nicht spielen können. Die personelle Situation ist aber kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken, wir werden weiterhin um jeden Punkt kämpfen und keinem Gegner etwas schenken. Ich habe das Spiel Gösenroth gegen Bitburg gesehen. Sollte Gösenroth in der Verfassung bei uns antreten, sind wir nicht chancenlos. Viel wird davon abhängen ob Sie ihren Stammkeeper wieder zur Verfügung haben und ob der Spielertrainer sich mehr Spielanteile wie gegen Bitburg gewährt“, sagt SVG Trainer Sandro Baumanns.

 

 Spieltag 13./14. Januar 2019

 

SG Gösenroth/Laufersweiler II – TV Bitburg II 25:27 (14:14)

 

Überraschend entführt die Bitburger Reserve beide Punkte aus dem Hunsrück! Die Mannschaft von Trainer Janosh Klimek setzt sich am Ende mit 25:27 durch und feiert damit einen gelungenen Start ins Neue Jahr. Dabei standen die Vorzeichen für die Eifelaner ungünstig, den Marc Schürer musste aufgrund seiner Achillessehnenproblemen passen. Klaus Müller aus der vierten Mannschaft half dem Verbandsligateam aus und so konnte Klimek acht Feldspieler und zwei Torhüter aufbieten.

 

Beim 2:4 in der 5. Minute mussten die Gastgeber ihre erste Auszeit nehmen und die sollte Wirkung zeigen. Mit drei Treffern in Folge gelang die 5:4 Führung in der 9. Minute. Doch dann folgte die stärkste Phase der Gäste, die auf 5:8 in der 14. Minute vorlegten, beim 10:10 in der 19. Minute den Ausgleich zulassen mussten. Bis zur Pause lieferten sich dann beide Teams ein Kopf-an-Kopf Rennen. Die SG kam besser aus der Kabine, legte auf 16:14 vor und verteidigte jetzt die Führung bis zum 19:18 in der 42. Minute. Beim 24:22 in der 52.  Minute nahm Klimek die Auszeit, doch nach dem Treffer zum 25:22 deutete vieles auf den Gastgebersieg hin. Fünf Treffer in Folge bis zum Schlusspfiff sicherten den Eifelanern dann ihren verdienten Erfolg!

 

„Das war heute eine Katastrophe! Bitburg trat als Mannschaft auf, war uns technisch überlegen. Ich und Leon Kaltenmorgen waren heute ein Totalausfall, da hat überhaupt nichts geklappt. Loben möchte ich Flo Hübner und unsere Torhüter. Am Ende hat Bitburg verdient gewonnen und erfolgreich für die Hinspielniederlage Revanche genommen. Wir haben viel zu viel mit Einzelaktionen versucht. Ein rabenschwarzer Tag für uns“, meinte SG Coach Daniel Stumm.

 

„Wir sind natürlich froh, dieses Spiel gegen einen Gastgeber, der in Bestbesetzung spielte, gewonnen zu haben. Bei uns zeigte Martin Frisch im Tor in den wichtigen Phasen tolle Paraden, doch die ganze Mannschaft hat heute überzeugt, immer an ihre Chance geglaubt, trotz der Rückstände. Im Angriff haben wir in der entscheidenden Situation ruhig agiert und die Chancen dunkel gemacht. Gegen den SG Spielmacher Daniel Stumm haben meine Jungs gut verteidigt“, freute sich der Bitburger Coach.

 

SG: Olivier und Stoffel – Conrath (5), Hübner (4), Röhrig (1), Lorenz, Tatsch (1), Dreher, Hassley (3), Kaltenmorgen, Peltsch (5), Bottlender (3/3), Klein (2), Stumm (1).

 

TVB: Frisch und R. Müller – Zimmer (3), Walerius (7/3), Recking, K. Müller, Lübken (4), Crames (5), M. Müller (5), Schallert (3)

 

SG Gösenroth/Laufersweiler II – TV Bitburg II (Sonntag, 15 Uhr, Sohren)

 

Mit einer dünnen Spielerdecke kann die SG Gösenroth/Laufersweiler das Spiel gegen Bitburg angehen. Anders als die Gäste haben die Hunsrücker während der Spielpause durchtrainiert, doch einige Spieler sind angeschlagen. So bereitet die Torhüterposition Sorge: „Leon Kaltenmorgen musste sich einer Blinddarmop unterziehen und wird nicht spielen. Dafür soll Marc Stoffel in die Bresche springen. Einige Spieler sind angeschlagen und so hoffen wir darauf, den einen oder anderen Spieler aus der dritten Mannschaft im Aufgebot haben zu können. Diese Woche werde ich das Trainin leiten, dann Daniel auf Montage ist“, verrät SG Routinier Florian Hübner, der mit einem ergebnisoffenen Ausgang der Begegnung rechnet.

 

„Unser Saisonziel ist es, Favoriten wie Saarburg und Mattheis zu ärgern“. Aufgrund der Weihnachtspause verlief die Vorbereitung der Gäste aus der Eifel nach Ansicht von TVB Coach Janosh Klimek „suboptimal“. Lediglich der Tatsache, dass Klimek sein komplettes Rumpfteam mit acht Feldspielern und zwei Torhütern aufbieten kann, stimmt den TVB Coach optimistisch. „Dazu müssen wir mal sehen, ob wir den einen oder anderen Spieler des RPS Liga Teams überreden können, die Fahrt in den Hunsrück mit uns anzutreten. Allerdings ist ein Sonntagsnachmittagsspiel und das noch ohne Harz nicht so motivierend. Auf jeden Fall hatten wir keine richtige Vorbereitung, sind erst am Dienstag ins Training eingestiegen. Doch zuletzt hat meine Mannschaft guten Handball gezeigt und daran wollen wir anknüpfen. Ich werde mir etwas gegen den überragenden Spielmacher Daniel Stumm einfallen lassen müssen, der zusammen mit Flo Hübner und Kaltenmorgen einen bärenstarken Rückraum stellt. Wir werden versuchen, unser schnelles Spiel nach vorne aufzuziehen. Die SG sehe ich zuhause in der Favoritenrolle und das hat die Mannschaft in ihren Heimspielen bislang unter Beweis gestellt“, sagt Klimek.

 

HSC Igel – HSG Obere Nahe

Spiel auf Wunsch der HSG Obere Nahe verlegt auf 30.3.

 

Spieltag 15./16. Dezember 2018

 

HSG Wittlich – DJK St. Matthias 36:29 (16:12)

 

Die HSG Wittlich zeigt den Routiniers aus Mattheis die Grenzen auf und bleibt mit diesem Sieg ernsthafter Verfolger der Saarburger Fortuna. Neben Mattheis und Wittlich werden die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II und die Saarburger die Meisterschaft unter sich aus machen.

 

Bis zur 14. Minute lieferten sich beide Mannschaften eine ausgeglichene Anfangsphase, dann setzte sich die HSG vom 7:6 auf 10:6 in der 17. Minute ab, verteidigte bis 12:8 in der 24. Minute den vier-Tore-Vorsprung. Die Gäste nahmen die Auszeit, doch die HSG verteidigte den Vorsprung bis zur Pause (16:12).

 

Beim 21:15 in der 36. Minute schien die Vorentscheidung gefallen, alles was die Gäste nun versuchten, reichte nicht mehr.

 

„Wir haben einfach zu viel vor allem aus dem Rückraum verworfen. Wittlich stellte uns eine kompakte Abwehr entgegen und war letztlich der verdiente Sieger. Die Mannschaft hatte einfach mehr Biss als wir, doch am Ende fiel das Ergebnis um 3-4 Tore zu hoch aus“, klagte Mattheis Spielertrainer Kris Sturm.

 

Einig waren sich Sturm und Trainerkollege Heinz Hammann über die starke Schiedsrichterleistung von Klaus Wenner!

 

„Ich kann von der Leistung meiner Mannschaft nur schwärmen. Es war ein hervorragendes Spiel des Teams, bei dem sich die Gäste zu sehr auf Kai Lißmann konzentrierten und so nutzten Fabian Rudolphi und Matthias Konrad ihre Freiräume! Es war klar erkennbar, dass die Gäste ab der 20. Minute konditionell immer mehr abbauten. Meine Mannschaft hat die Vorgaben glänzend umgesetzt, kam immer wieder mit schnellem Spiel zu ihren Gegenstoßtoren. Im Tor überragte Igor Hergert und im Angriff taute Kai Lißmann trotz der Manndeckung gegen Spielende immer mehr auf. Es gibt nichts zu meckern, so kann es weitergehen“, freute sich Wittlichs Trainer Heinz Hammann.  

 

HSG: Flamann und Hergert – Konrad (6), Präder (3), Bollig, Rudolphi (6), Kräber, Weber, Kirsch (2), Lißmann (17/6), Schabio, Löw (2), Schilz.

 

DJK: Wilkes, Barton und Conermann – Seiler (2), Alshok (1), Sturm (8/3), Kammann (2), B. Juncker (1), T. Kochann (6), D. Kochann (5), S. Juncker (1), Hennefeld (1), Frisen (1)

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II – TuS Fortuna Saarburg 25:25 (16:12)

 

Die Saarburger Fortuna wird als Tabellenführer ins neue Jahr gehen. Die Mannschaft von Trainer Uwe Moske erkämpft sich im Hunsrück einen am Ende glücklichen, aber verdienten Punkt!

 

„Nominell war die Bank bei uns zwar gut besetzt, allerdings waren einige Leistungsträger angeschlagen. Daniel Schub konnte aufgrund seiner Verletzung nicht eingesetzt werden und Korab Mulliqi erhielt nach einer mehrmonatigen Verletzungspause einen Kurzeinsatz“, erklärte HSG Pressesprecher Robin Braun.

 

Den besseren Start in die Partie erwischten die Gastgeber und führten mit 6:3 in der 9. Minute. Danach verletzte sich der Toptorschütze Marvin Fritz an der Schulter und konnte nicht mehr eingesetzt werden. Saarburg verkürzte Mitte der ersten Halbzeit, allerdings baute das Heimteam den Vorsprung zur Halbzeit auf 16:12 aus.

 

„Dieser Vorsprung konnte bis zur 45. Minute beim Stand von 22:18 gehalten werden. In der letzten Viertelstunde erfolgte der Einbruch, da nur noch drei Treffer erzielt werden konnten", klagte Braun.

 

Lediglich beim 25:25 kommt der Gast aus Saarburg zum ersten Ausgleich im Spiel und rettet so einen Punkt im Spitzenspiel! Die Mannschaft von Trainer Uwe Moske lief von Beginn an, dem Vorsprung der Gastgeber hinterher, die über 4:1 in der 7. Minute und 11:7 in der 22. Minute einen deutlichen Halbzeitstand von 16:12 herausspielten. Bis 20:15 in 40. Minute deutete vieles auf einen Gastgebersieg hin, doch die Gäste behielten die Nerven und kamen bis auf 23:22 in der 53. Minute wieder heran. Für den ersten Ausgleich im Spiel sorgte dann Sascha Hoffmann in der 56. Minute. Andreas Denzer legte für die Gastgeber zum 25:24 vor, doch Tim Moske gelang nach der Auszeit seines Vaters Uwe Moske genau 48 Sekunden vor dem Ende der Ausgleichstreffer zum 25:25.

 

„Trainer Martin Bach nahm für den letzten Angriff noch eine Auszeit, allerdings konnte der Angriff nicht mit einem Torerfolg gekrönt werden. Im Angriff fehlte etwas die Durchschlagskraft und in der Abwehr wurde zu viele „eins gegen eins“ Duelle verloren. Saarburg verschleppte während der gesamten Partie das Tempo und zeigte sich in den entscheidenden Spielsituationen einfach cleverer. Somit steht am Ende ein gerechtes Unentschieden auf das Anzeigetafel, welches sich allerdings wie eine Niederlage anfühlt“, gab Braun zu.

 

„Von wegen Tempo verschleppt! Aus meiner Sicht waren es die Gastgeber, die zu langsam agierten. Eigentlich hätten die Hunsrücker uns überlaufen müssen, doch das ist nicht geschehen. Zu lange dauerte bei der HSG der Spielaufbau. Im zweiten Spielabschnitt stand unsere Abwehr super und auch Marc Dupré im Tor bekam endlich die Hand an den Ball. Die Gastgeber boten alles auf, was sie hatten und wir haben uns den Punkt im Hunsrück verdient, zumal bei uns mit den beiden Hoffmann-Brüdern wichtige Leistungsträger verletzungsbedingt ausfielen“, erwiderte Saarburgs Coach Uwe Moske.

 

HSG: Schmidt und Luth - Berg, Stoffel (1), Fritz (3), Hölzenbein (1), Mulliqi, Denzer (6/2), C. Kirst (5), Anton, J. Schneider (2), Jünemann (4), Braun (1), Mende (2).

 

TuS: Dupre – Lorth (4/1), Moske (5), Paule, Musick, Schütz, S. Hoffmann (2), Schmitt, Marszalek (4), P. Rüger (8/2), Morin, Jürgens (2).

 

SV Gerolstein – HSC Igel 27:36 (13:17)

 

Einen in dieser Höhe nicht erwarteten Erfolg fährt der HSC Igel im Abstiegsduell in Gerolstein ein. Die Mannschaft von Trainer David Juncker kann sich nach ausgeglichener Anfangsphase vom 9:9 in der 13. Minute zunächst auf 9:12 in der 19. Minute absetzen, doch beim 11:12 in der 21. Minute ist der Gastgeber wieder in Schlagdistanz. Bis zur Pause baut das Juncker Team seinen Vorsprung auf 13:17 aus.

 

Nach dem Wechsel verteidigt der Gast seinen Vorsprung bis 18:23 in der 39. Minute und zieht dann vorentscheidend auf 19:28 in der 48. Minute davon. Als SV Spieler Lars Rosch dann die rote Karte erhielt, war die Begegnung endgültig entschieden. Über 22:32 in der 56. Minute feiern die Gäste aus Igel den klaren 27:36 Erfolg.

 

„Jede andere Mannschaft hätte versucht das Spiel zu verlegen. Seit dem Sieg gegen Bitburg spielen wir ohne gelernten Torhüter. Ab Januar hoffen wir wieder auf Matthias Hoffmann, dessen Mittelhandbruch bis dahin verheilt sein sollte. Der Angriff wurde gut geleitet von Laurenz Eltze, er steigert sich von Spiel zu Spiel. Leider haben wir massive Probleme im Abschluss, gut durchgespielte Auftakthandlungen und dann verwerten wir frei vorm Tor die erarbeiteten Chancen nicht. Sebi Wolf war erfolgreichster Werfer auf unserer Seite. Die Einstellung stimmt bei den 17- jährigen einfach. Im Moment sind wir überfordert, Leistungsträger haben beruflich anspruchsvolle Aufgaben unter der Woche zu erfüllen, können deshalb nicht regelmäßig trainieren, die 17-jährigen können noch keine Verbandsliga Spiele gewinnen, das hat nichts mit fehlendem Talent zu tun. Was mich von Spieltag zu Spieltag ärgert, ist, dass ich nach den Spielen teilweise schwer verletzte Spieler zu beklagen habe, ohne dass die Schiedsrichter die Fouls gesehen oder progressiv bestraft hätten. Der Tritt des Igeler Abwehrspielers mit dem Knie gegen den Oberschenkel von Tim Rosch sorgte dafür das er nicht mehr mitspielen konnte, im Hinspiel erzielte Rosch noch 10 Tore! 8 Zeitstrafen und eine Rote Karte gegen Igel aber keine Gelbe Karte sind für mich sehr merkwürdige progressive Strafen, wobei die ständig zu langsame und hinten dranhängende Igeler Abwehr auch erst nach 15 Minuten die erste "progressive" Strafe bekam. Ergebnis waren leider mehrere Gelbe Karten und Zeitstrafen wegen "Meckerns" meiner Spieler. In den ersten 11 Minuten waren vier verworfene Siebenmeter zu viel in einem Verbandsligaspiel. Der Bodycheck meines Spielers war völlig sinnfrei und überflüssig, allerdings ohne negative gesundheitliche Auswirkung für den Igeler Angreifer, da er aber nicht den Ball spielen wollte, sondern den Gegner völlig zurecht mit Rot bestraft. Wenn man gegen eine so schlechte Mannschaft verliert steht man zurecht am Ende der Tabelle. Gespannt bin Ich auf die Entscheidung der Spielleitenden Stelle, zum vom Schiedsrichter selbst verfassten Einspruchstext, gegen eine falsche Regelauslegung des Schiedsrichters“, sagt Gastgebertrainer Sandro Baumanns.

 

Die Ausführungen seines Trainerkollegen lässt Igels Coach David Juncker nicht unkommentiert: „Sicherlich hatte Schiedsrichter Hans-Günter Schmitt, den ich schätze und der seine klare Linie immer durchzieht, nicht seinen besten Tag. Aber von einer Benachteiligung der Gerolsteiner Mannschaft kann überhaupt keine Rede sein. Wir kassierten acht Zeitstrafen, Gerolstein vier! Das von Sandro Baumanns beschriebene angebliche Foul gegen Tim Rosch ist beim besten Willen auch auf dem Video, das gedreht wurde, nicht zu sehen. ES gab hier keine aktive Bewegung meines Abwehrspielers. Rosch versuchte sich von meinem Abwehrspieler loszureißen und prallte dabei mit seinem Oberschenkel an das Knie unseres Spielers. Hier eine rote Karte zu fordern, ist lachhaft. Gerolstein hat in der zweiten Halbzeit einfach aufgehört, Handball zu spielen, hat das im ersten Spielabschnitt deutlich besser gemacht. Viel zu sehr waren die Gerolsteiner Spieler jetzt mit sich selbst und dem Schiedsrichter beschäftigt. Bei uns erwischte Johannes Weier im Tor einen Sahnetag, wehrte gleich die ersten vier Siebenmeter der Gastgeber ab. Wir brauchten 20 Minuten, um zu merken, dass die Gastgeber einen Feldspieler im Tor hatten. Auf die „eins gegen eins“ Aktionen der Gerolsteiner und deren offensive Deckung waren wir vorbereitet. Letztlich war es eher so, dass Gerolstein froh sein kann, nicht noch weitere rote Karten kassiert zu haben. Hier waren für mich mindestens drei rote Karten glasklar. Von einem Einspruch weiß ich überhaupt nichts, das ist auch nicht im Spielbericht vermerkt“, konterte Juncker.

 

SVG: Neustadt - Waldorf (1), Katala (2/1), Eltze (3), L. Rosch, T. Rosch (3), Kreft (5), Wolf (6/3), Munkler (4), Leonards (1), Servatius (2).

 

HSC: Pütz und Weier – Steil (8/2), Kesseler (1), Grundhöffer (3), Ossadnik (5), Behrmann (9), Werdel (7/1), Vucenovic (3), Jager, Hellriegel.

 

 

TV Bitburg II – TV Hermeskeil 36:20 (14:8)

 

Der deutliche Heimsieg der Bitburger Reserve ist die Überraschung des Spieltages! Die Mannschaft von Trainer Janosh Klimek kommt gegen die Hochwälder, bei den erstmals auch Spielertrainer Konstantin Menzer nach seiner Verletzung, die ersten „Gehversuche“ machte, zu einem ungefährdeten 36:20 Erfolg.

 

Dabei verlief die Anfangsphase völlig ausgeglichen. Erst nach dem 6:5 in der 16. Minute setzte sich der TVB deutlicher ab und kommt über 9:5 in der 19. Minute zur 14:8 Pausenführung. Beim 20:10 in der 38. Minute zog Gästetrainer Konstantin Menzer die Reißleine, nimmt die Auszeit, doch die Begegnung ist entschieden. Über 29:13 in der 49. Minute verteidigen die Eifelaner ihren 16-Tore-Vorsprung bis zum 36:20 Endstand.

 

„Es war für mich ein entspannter Abend, das haben meine Jungs souverän gemacht“, freute sich Bitburgs Trainer Janosh Klimek, dessen Mannschaft von Beginn an konzentriert spielte und den Vorsprung kontinuierlich über die Spielzeit ausbaute. Hermeskeils Spielertrainer Konstantin Menzer kugelte sich vor der Pause den Finger aus, spielte dennoch weiter! „Es war ein einfaches Spiel für uns. Wir hatten vom Gast deutlich mehr erwartet. Doch mit seinen Einzelaktionen war die Mannschaft für unsere Abwehr leicht auszurechnen und letztlich kostet das Power-Spiel der Hochwälder viel Kraft! Eine geschlossene Mannschaftsleistung und so können wir einem klaren Sieg in die verdiente Pause gehen“, freute sich Klimek.

 

„Bei uns fehlten wichtige Stammspieler und wir hatten krankheitsbedingt eine schlechte Trainingswoche. So entschied ich mich – eigentlich noch zu früh – wieder mitzuspielen. Doch wir fanden überhaupt nicht ins Spiel. Neben Bitburg war der geharzte Ball unser größter Gegner. Wir sind damit einfach nicht klargekommen. Kompliment an die Gastgeber, die eine junge Mannschaft auf dem Platz hatte, die aber ihre Spielzüge immer konsequent durchzog und das sehr routiniert! Wir haben heute überhaupt keine Abwehrleistung gehabt und auch keine Torhüterleistung. Dabei stand die Abwehr gerade in den letzten drei Wochen relativ gut“, klagte Gästetrainer Konstantin Menzer.

 

TVB: Frisch – Zimmer (4), Walerius (3/1), Recking (1), Lübken (4), Schürer (4), Crames (10), Müller (4), Schallert (4).

 

TVH: Schneider und Göddemeyer – Prümm (3/2), Fuchs (2), Valerius, Menzer (1), Kratz (10/1), T. Laible (2), Klein, Serbanescu (2), Zentz.

 

Vorschau auf den Spieltag 15./16. Dezember 2018

 

Den kommenden Spieltag tippt Martin Bach, Co-Trainer der HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II: "Es ist ein sehr interessanter Spieltag, an dem die Gegner mehr oder weniger Tabellennachbar sind“, meint Bach.

 

SV Gerolstein – HSC Igel

(Samstag, 19.30 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Das Hinspiel hatte Igel in einer torreichen Begegnung für sich entscheiden können. Gerolstein muss das Spiel gewinnen, um den Anschluss nicht zu verlieren. Mit einem Sieg können sie auf Igel punktgleich aufschließen, bei einer Niederlage sind sie schon leicht abgeschlagen. Das bedeutet Druck für die junge Mannschaft, setzt aber auch Kräfte frei. Mit dem Heimvorteil tippe ich auf knappen Sieg für Gerolstein.

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II – TuS Fortuna Saarburg

(Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Nach einer aus meiner Sicht für uns durchwachsenen Hinrunde mit Höhen und Tiefen kommt es in Kleinich zum zweiten Spitzenspiel des Tages. Die Hinspiel Niederlage bei unserem ersten Spiel in Saarburg war nicht notwendig, aber Saarburg war über das gesamte Spiel diesen Tick cleverer und abgeklärter. Saarburg ist auf allen Positionen gut besetzt und torgefährlich. Gegenüber unseren letzten Spielen müssen wir noch gehörig zulegen und sicherer im Abschluss werden, wenn wir gegen Saarburg bestehen wollen. Im Spiel nach vorne ergeben sich gute Gelegenheiten, die wir dann zu leider zu oft liegenlassen. Da erwarte ich endlich mal eine Reaktion einzelner Spieler. Ich hoffe, dass die angeschlagenen Spieler wieder fit sind und die Mannschaft durch die unnötige Niederlage gegen Hermeskeil wachgerüttelt wurde.  Zusätzlich setzen wir auf unseren Heimvorteil und die Unterstützung der Zuschauer. Daher tippe ich natürlich auch auf einen Heimsieg für uns. Wünschenswert wäre ein sicherer Sieg, ich gehe aber hier auch von einem engen Spielverlauf aus.

 

TV Bitburg II – TV Hermeskeil

(Samstag, 20 Uhr, Edith-Stein Schule)

 

Zwei kampfstarke Mannschaften, bei denen ich Vorteile bei Bitburg sehe. Sowohl in der individuellen Spielstärke als auch im spielerischen Bereich. Wie stark sich Bitburg bei unserem Heimspiel in Kleinich präsentiert hat und die Anzahl der unglücklichen knappen Niederlagen (5x mit einem Tor!!!) sprechen für Bitburg. Die sind sicher heiß auf Erfolgserlebnisse und mit dem Heimspiel mit Harz wird es für Hermeskeil noch schwerer werden. Aber unterschätzen darf man Hermeskeil natürlich nicht, das mussten wir selbst erkennen. Tippe dennoch auf einen ungefährdeten Sieg für Bitburg.

 

HSG Wittlich – DJK St. Matthias

(Sonntag, 18 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Neben unserem Spiel gegen Saarburg das weitere Spitzenspiel des Tages, bei dem es mir sehr schwer fällt eine Prognose abzugeben. Auf jeden Fall kommt Vieles darauf an, mit welchem Kader Trier in die Begegnung gehen kann. Wittlich spielt hohes Tempo, und da kommt es auf die Wechselmöglichkeiten an. Wittlich hat mit Kai Lißmann ihren überragenden Spieler, der schwer zu bremsen ist. Andererseits ist die erfahrene Mannschaft von Trier solche Spieler aus vergangenen Zeiten gewohnt. Gehe von einem sehr engen Spielverlauf aus, Ausgang offen.

 

Spieltag 08./09. Dezember 2018

 

HSC Igel – HSG Wittlich 30:40 (12:20)

 

Erwartungsgemäß gewinnt Wittlich die Auswärtsbegegnung in Igel und bleibt damit in der Spitzengruppe der Liga.

 

Die Gäste aus der Eifel schienen früh die Begegnung zu entscheiden, legten auf 0:6 in der 7. Minute vor und verteidigten ihre Führung bis zur Pause.

 

Wie ausgewechselt kam das Juncker Team aus der Kabine, bestrafte die Gäste ein ums andere Mal und zwang so Gästetrainer Heinz Hammann beim 17:22 in der 34. Minute zur Auszeit. Bis zum 27:30 in der 51.Minute blieben die Gastgeber am Favoriten daran, doch beim 28:35 in der 55. Minute hatte das Hammann-Team die letzten Zweifel am Auswärtssieg beseitigt.

 

„Ich weiß nach dem Spiel nicht so wirklich, ob ich zufrieden sein oder mich ärgern soll. Einerseits haben wir das Ziel uns besser zu verkaufen als im Hinspiel nicht nur vom Ergebnis her erreicht, andererseits steht es nach 7 Minuten 0:6 und wir waren hundsmiserabel. Dann lassen wir Wittlich bis zur Halbzeit aber nur etwas weiter wegziehen und kommen in der zweiten Halbzeit mehrfach auf drei Tore ran, um die letzten acht Minuten dann 2:9 zu verlieren. Diesmal haben uns die Alternativen gefehlt, um am Ende noch was zu reißen, aber es fühlt sich irgendwie etwas zu deutlich an“, klagt Igels Trainer David Juncker.

 

„Nach dem 0:6 Start war das Gefühl wohl da, dieses Spiel klar gewinnen zu können. Wir haben einfach nicht mehr konsequent weitergespielt, die Bälle einfach weggeworfen und uns unmögliche Anspiele geleistet. Dazu kam auch Pech im Abschluss. Ziehen wir unsere Leistung der ersten Minuten durch, müssen wir in der Pause 30 Treffer erzielt haben. Wir spielen derzeit mit zu vielen Schnörkeln, haben den Anspruch perfekt spielen zu wollen und waren mit den Gedanken wohl schon beim kommenden Spiel gegen Mattheis. Es wird Zeit, dass wir wieder von Spiel zu Spiel denken, dürfen uns einfach nicht mehr so viele Fehler leisten. Ich will keinesfalls die Igeler Leistung schmälern, das Team hat gekämpft wie verrückt und alles gegeben. Hut ab vor dieser Leistung! Sehr stark war aus meiner Sicht die Schiedsrichterleistung von Volker Knopp, der absolut souverän und auffällig leitete. Das hat Spaß gemacht“, lobte HSG Coach Heinz Hammann.

 

HSC: Pütz, Weier, Schmitz und Herresthal – Steil (5), Grundhöffer (3), Ossadnik (2), Behrmann (10), Vucenovic (4), Thomas, Schmitt (1), Hellriegel (2), Humm (3).

 

HSG: Flamann und Hergert– Präder (7), Bollig (1), Rudolphi (4), Kräber (2), Kirsch (1), Lißmann (12/1), Schabio (2), Kopel, Birresborn, Löw (5/1), Schilz (6/3).

 

DJK St. Matthias – TV Bitburg II 26:25 (10:12)

 

Erneut muss das Team von Trainer Janosh Klimek sich gegen einen Favoriten der Liga denkbar knapp geschlagen geben. Am Ende feierten die Routiniers aus Mattheis den hart erkämpften Erfolg über das Eifel Team. Knapp eine Minute vor dem Ende gelang den Gastgebern der entscheidende Treffer durch Daniel Kochann.

 

„In einer schwachen Verbandsligapartie erkämpften wir uns ersatzgeschwächt die beiden Punkte letztlich in den letzten 10 Minuten. Müde, emotionslos und im Kopf schon in den Weihnachtsferien trabten wir über weite Strecken übers Feld und bekamen keinen Zugriff auf die Partie. Die Bitburger, die ebenfalls mit kleinem Kader anreisten, konnte sich durch konsequentes Tempospiel und einen stark aufspielenden Tim Crames ab der 15 Minute einen kleinen Vorsprung sichern und diesen eigentlich bis in die letzten 10 Minuten behaupten. Nun merkten wir, dass wir spätestens jetzt eine Scheibe drauflegen mussten. Angetrieben durch Oliver Kammann und Tom Kochann konnten wir die Schlussphase für uns entscheiden, da auch den Bitburgern in entscheidenden Situationen krasse Fehler unterliefen, die wir dann routiniert nutzten. Keine Frage, wir haben im Moment eine Schwächephase und sehnen die Weihnachtspause herbei. Dennoch sehe ich es als sehr positiv, dass wir auch Punkte holen, wenn wir schlecht - sogar richtig schlecht - spielen und uns zum Sieg kämpfen müssen. Wir konzentrieren uns jetzt noch einmal voll auf den Brocken in Wittlich, den wir hoffentlich mit breiterer Bank und den wieder genesenen Spielern angehen können. Hier sind wir Außenseiter, aber auswärts in Wittlich ist für uns immer etwas Besonderes“, verrät DJK Spielertrainer Kris Sturm.

 

„Wir haben scheinbar die Seuche! Zum fünften Mal müssen wir uns mit einem Treffer geschlagen geben. Entsprechend schlecht war die Stimmung nach Spielende in der Kabine. Allerdings muss ich sagen, dass Schiedsrichter Klaus Wenner, den ich für einen der Besten halte, nicht seinen besten Tag hatte und davon waren wir betroffen, kassierten fünf Zeitstrafen, die Gastgeber keine einzige! Zur Pause hätten wir durchaus höher führen können, haben aber unsere Chancen nicht genutzt. Leider hat sich bei Philipp KInnisch der Verdacht auf Kreuzbandriß bestätigt und so fällt ein weiterer Stammspieler unseres kleinen Kaders aus, zudem verletzte sich Kai Recking im Freitagstraining und ich musste ihn heute schonen. So standen mir nur 7 Spieler zur Verfügung, die aber erneut super gekämpft haben. Mattheis hat ihren Standhandball durchgezogen und kam immer wieder glücklich in Ballbesitz. Leider haben wir in der entscheidenden Situation im ersten Spielabschnitt den Sack nicht zugemacht“, klagte Klimek, der Tim Crames für seine starke Leistung und das ständige "pushen" seiner Mannschaft lobte.

 

DJK: Schultz-Gerhardt und Wilkes – Schommer, Alshok (1), Sturm (7/5), Kammann (5), T. Kochann (7), D. Kochann (4), Hoffmann (1), Hennefeld (1), Schaffrath.

 

TVB: Frisch - Zimmer (2), Walerius (2/2), Recking, Lübken (5), Schürer (2), Crames (10), M. Müller (2), R. Müller, Schallert (2).

 

TV Hermeskeil – HSG Obere Nahe 31:28 (15:14)

 

Die Gastgeber fanden gut ins Spiel, führten nach 12 Minuten mit 9:4 und ließen dann in ihrer Konzentration nach. Die Gäste nutzten dies und kämpften sich bis zur Pause auf 15:14 heran. Dank der letzten 10 Minuten setzt sich der TV Hermeskeil gegen die HSG Obere Nahe am Ende durch. Bis zum 25:25 in der 51. Minute verlief die Begegnung bei wechselnden Führungen völlig ausgeglichen. „Mit ihren sieben Feldspielern spielte uns der Gast jetzt in die Karten und wir kamen zu drei schnellen Treffern“, freute sich Gastgebertrainer Konstantin Menzer.

 

„Wir waren bereits mit drei Toren zurück, als wir versuchten, dem Spiel mit dem siebten Feldspieler die Wende zu geben. Das hat im Gegensatz zu anderen Spielen heute leider nicht funktioniert“, erwiderte Gästetrainer Axel Schneider.

 

Beim 29:25 in der 55. Minute war damit die Entscheidung gefallen. In den hektischen Schlussminuten gelang den Gästen die Ergebniskosmetik. „Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Die Begegnung wurde von zwei guten Abwehrreihen bestimmt, im Angriff lief bei uns nicht viel zusammen. So konnte sich keine Mannschaft über lange Zeit entscheidend absetzen“, meinte Menzer.

 

„Uns fehlten gestern wieder einmal die Wechselalternativen im Rückraum und so mussten die Rückraumspieler durchspielen. Über die gesamte Spieldauer gesehen, ist das eben problematisch. Unsere Ungeduldsphasen dürfen wir uns einfach nicht leisten. Hier spielen wir auf einmal mutig und kreativ, anstatt die klaren Laufwege und Abläufe runterzuspielen. Wir brauchen in der Phase Geduld und Struktur“, fordert Schneider, der sich aber darüber freute, dass seine Mannschaft immer wieder nach den teilweise klaren Rückständen ins Spiel zurückkam.

 

TVH: Schneider (1) und Göddemeyer – Prümm (2), Wilhelmi, Valerius, N. Laible (1), Kratz (7), Blind, Schewerda, T. Laible (2), Müller (2), Serbanescu (7), Zentz (4), Schleimer (5).

 

HSG: K. Rickes und Münster – Bamberger (5), Adam (4), Christmann (1), Wanger (6), Lehnen (4), Schäfer (6/3), Ries (1), Dahlheimer (1),

 

TuS Fortuna Saarburg – SV Gerolstein 34:23 (19:11)

 

„Start-Ziel-Sieg“ für das Team von Trainer Uwe Moske vor erneut 200 Zuschauern, dass damit die Tabellenführung verteidigen kann. Letztmals beim 9:9 in der 21. Minute ließen die Saarburger den Ausgleich durch die Gäste zu, zogen mit fünf Treffern in Folge zum 14:9 in der 24. Minute dem klaren Pausenvorsprung entgegen. Nach dem Wechsel war die Begegnung beim 25:12 in der 39. Minute entschieden.

 

„Es wurde das erwartet schwere Spiel für uns, da der Druck auf meine Spieler aufgrund der Tabellensituation hoch war. So haben wir anfangs nicht unser Spiel gefunden, trafen aber auch auf einen Gegner, bei dem die Handschrift des neuen Trainers Sandro Baumanns sichtbar wird. Mit schönen Spielzügen hat der Gast uns schon überrascht. Doch nach 20 Minuten haben wir endlich unseren Handball gespielt, kamen trotz des Fehlens der verletzten Tobias und Julius Hoffmann, die im Januar wieder dabei sein können, zu einem klaren Sieg, bei dem unsere A-Jugendlichen die letzten 15 Minuten spielten und dabei hinterließ vor allem Nils Schütz im Rückraum einen guten Eindruck“, lobte TuS Coach Uwe Moske.

 

„Bis zur 21. Minute hat sich die Mannschaft an das ausgearbeitete Konzept gehalten, leider dann den Faden verloren. Auf der Spielmacherposition hat Marius Kreft den erkrankten Lars Rosch gut vertreten. Im zweiten Spielabschnitt hat sich meine Mannschaft wieder gefangen und letztlich haben wir die zweite Hälfte nur 15:12 verloren. Nachdem Saarburg begonnen hatte durchzuwechseln, habe auch ich allen Spielern ihre Spielanteile gegeben“, sagte Gästetrainer Sandro Baumanns.

 

TuS: Dupré – Dauster (1), Lorth (4), Moske (2), Paule, Wenner (5), Schütz (4), S. Hoffmann (2), Schmitt, Marszalek, P. Rüger (12/4), Morin (4), Jürgens.

 

SVG: Hell – Katala, Eltze (5), T. Rosch (3), Kreft (6), Wolf (4/3), Heinrich, Munkler, Simon (1), Waldorf (4), Neustadt.

 

Spieltag 08./09. Dezember 2018

 

Den kommenden Verbandsligaspieltag tippt David Juncker, Trainer des HSC Igel:

 

TV Hermeskeil – HSG Obere Nahe (Samstag, 19.30 Uhr, Hochwaldhalle)

 

Ich glaube, ich lehne mich nicht weit aus dem Fenster, wenn ich sage, dass wohl kaum jemand damit gerechnet hat, dass die beiden Mannschaften nach etwa der Hälfte der Saison nur durch 3 Tore in der Tordifferenz getrennt sein werden. Vermutlich wird es in diesem Spiel sehr darauf ankommen, welche Mannschaft die Gäste aufbieten können. Ich tippe aber auf so oder so einen knappen Ausgang mit tendenziell Sieg Hermeskeil, da die Mannschaft sehr gefestigt erscheint.

 

TuS Fortuna Saarburg – SV Gerolstein (Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Beurig)

 

Alles andere als ein sehr deutlicher Sieg der Saarburger würde mich überraschen. Gerolsteins Stärke ist das Spiel „eins gegen eins“, aber genau da ist Saarburg einfach noch eine ganze Nummer stärker.

 

HSC Igel – HSG Wittlich (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Wir haben uns im Hinspiel sehr deutlich unter Wert verkauft und Wittlich hatte halt auch eine Sahnetag. Das Ziel muss ganz klar sein, die Leistung der letzten beiden Spiele zu bestätigen und den Gegner so lange es geht zu ärgern. Sollte wie gegen Gösenroth mehr bei herausspringen, wehren wir uns sicher nicht! Dafür muss aber die Chancenverwertung noch einen Tick besser werden und vor allem die Abwehr die Torhüter mehr unterstützen.

 

 

DJK St. Matthias – TV Bitburg II (Samstag, 20 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Der Wolfsberg ist eine Festung und die wird auch für Bitburg nicht einnehmbar sein. Sollte bei Mattheis mehrere Leistungsträger fehlen und der Gast einen wirklich guten Tag erwischen, kann man den Gegner ärgern, mehr nicht. Da Bitburg anscheinend diese Saison auswärts selten komplett, ist gehe ich von einem ungefährdeten Heimsieg aus.

 

Spieltag 01./02. Dezember 2018

 

TuS Fortuna Saarburg – HSG Wittlich 26:20 (13:7)

 

Im Spitzenspiel setzt sich die Saarburger Fortuna gegen die HSG Wittlich durch und unterstreicht damit die eigenen Titelambitionen. Vor 200 Zuschauern landete das Team von Trainer Uwe Moske einen „Start-Ziel Sieg“, bei dem die ersatzgeschwächt angetretenen Gäste nie in Führung lagen. Auf Gästeseite fehlte kurzfristig krankheitsbedingt Trainersohn Fabian Hammann, der als Stammspieler sowohl auf Angriffsmitte als auch im zentralen Deckungsverband schmerzlich vermisst wurde

 

„Die Gäste aus Wittlich hätte ich durchaus stärker eingeschätzt, doch zu sehr ist das Spiel auf ihren Ausnahmespieler Kai Lißmann ausgerichtet. Er ist der Dreh- und Angelpunkt im Gästespiel und wir haben uns auf ihn konzentriert, ohne ihn mannzudecken. Das Spiel haben wir in der Abwehr gewonnen“, freute sich TuS Trainer Uwe Moske.

 

Bis zum 4:4 in der 13. Minute gestalteten die Gäste das Spiel offen, dann setzte sich der TuS über 8:4 in der 20. Minute auf 13:7 zur Pause ab. Kurz vor der Halbzeit dann die Schrecksekunde für die Gastgeber, als Julius Hoffmann umknickte und nicht mehr eingesetzt werden konnte. Moske war zur Umstellung im Deckungsverband gezwungen und so übernahm der junge Niklas Wenner die Rolle im zentralen Mittelblock. Bis der Deckungsverband der Gastgeber richtig funktionierte, kämpfte sich Wittlich auf 14:11 in der 34. Minute heran, Moske nahm die Auszeit und seine Mannschaft setzte sich wieder deutlicher ab. Über 18:12 in der 40. Minute entschieden die Gastgeber die Begegnung nun über 22:15 in der 52. Minute am Ende mit 26:20 für sich.

 

„Niklas Wenner hat in Angriff und Abwehr sein Leistungsvermögen angedeutet, doch der junge Kerl hat noch Luft nach oben. Im Tor überzeugte Marc Dupré ebenso wie sein Kollege auf Wittlicher Seite Igor Hergert. Von beiden Seiten wurde die Begegnung hat geführt und hatte Endspielcharakter“, fand Moske.

 

„Trotz der Niederlage bin ich stolz auf meine Jungs, die nicht auseinandergefallen sind. Es war ein gebrauchter Tag, an dem bei uns überhaupt nichts zusammenließ. Saarburg habe ich zuletzt in Gösenroth beobachtet und das was die Mannschaft heute abrief, war wie Tag und Nacht. Die Mannschaft war gegenüber ihrer Auswärtsniederlage am letzten Wochenende nicht mehr wiederzuerkennen. Bei uns hat einfach überhaupt nichts zusammengepasst. Am Ende haben wir lediglich ein Handballspiel verloren, wissen aber, dass wir das im Rückspiel besser machen werden. Unsere Umstellung auf eine 6:0 Abwehr nach dem Wechsel hat die Gastgeber kurzzeitig verunsichert, wir sind dann aber in der Abwehr wieder eingebrochen. Ein verdienter Gastgebersieg, eine unterirdische Leistung von uns“, fasste Gästetrainer Heinz Hammann zusammen.

 

TuS: Dupré – Lorth (3/1), Moske (5), Paule, Wenner (2), Bläsius (1), Schütz, J. Hoffmann (1), S. Hoffmann, Schmitt, Marszalek (2), P. Rüger (9), Morin (2), Jürgens (1)

 

HSG: Flamann, Kirsch und Hergert – Konrad (3), Präder (5), Bollig, Rudolphi, Weber, Kriewitz (2), Lißmann (10), Schabio, Löw, Schilz.

 

HSC Igel – SG Gösenroth/Laufersweiler II 38:30 (17:15)

 

Für eine Überraschung des Spieltages sorgte die zuletzt schwächelnde Igeler Mannschaft, die den Favoriten aus dem Hunsrück geschlagen auf den Nachhauseweg schickte. Gewann das Team von Spielertrainer Daniel Stumm (verletzt), der ebenso beim Gast fehlte wie Routinier Florian Hübner (private Gründe), noch in der Vorwoche gegen den Meisterschaftsfavoriten aus Saarburg, so musste sich die Mannschaft nun völlig unerwartet in Igel geschlagen geben.

 

„In einem Spiel zweier stark ersatzgeschwächter Mannschaften haben wir aus meiner Sicht vielleicht ein wenig zu hoch aber nicht unverdient gewonnen! Basis war bei uns die geschlossen gute Angriffsleistung, da wir wie gewohnt nicht gut genug verteidigt haben. Beim Gast fehlten neben Stumm und Hübner noch eine Handvoll weiterer Spieler, bei uns neben langfristig ausfallenden Fusenig, Monzel, Bechtel und Herresthal auch noch Moritz Kesseler, so dass wir formell vier Torwarte und drei Kreisläufer aufgeboten haben, aber nur drei Rückraumspieler. Scheinbar konnten wir das insgesamt besser kompensieren als der Gast, der zwar sehr lange immer auf Schlagdistanz war, aber letztlich in den wichtigen Phasen keine Alternativen hatte, um das Spiel nochmal zu drehen. Entscheidend war für mich, dass wir diesmal nicht wie sonst Mitte jeder Halbzeit eine eklatante Schwächephase hatten, sondern nach einer 2-Minuten-Strafe in Unterzahl von 26:22 auf 30:23 weggezogen sind. Davon hat sich Gösenroth, bei denen wir Peltsch nie und Kaltenmorgen viel zu spät in den Griff bekommen haben, nicht mehr erholt. Ich hoffe, dass dieses Ergebnis und die Leistung von letzter Woche das Selbstvertrauen gibt, auch gegen Wittlich gut aufzutreten, denn im Hinspiel haben wir uns deutlich unter Wert verkauft“, meinte HSC Coach David Juncker.

 

HSC: Pütz, Weier – Steil (8/1), Grundhöffer (2), Ossadnik (2), Behrmann (11), Werdel (10), Vucenovic (2), Schmitz, Schmitt (1), Hellriegel (2), Humm, Herresthal, Hansen.

 

SG: L. Kaltenmorgen und Hoffmann – Stelter (2), L. Müller, Lorenz (1), Pütz (2), Dreher, Hassley (3), Wagner (1), M. Kaltenmorgen (8/3), Peltsch (7), J. Müller (2), Klein (4).

 

TV Hermeskeil – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II 26:24 (10:8)

 

Für die nächste Überraschung an diesem Spieltag sorgte die Mannschaft aus dem Hochwald, die gegen die starke eingeschätzte HSG aus dem Hunsrück zum Erfolg kam und so verliert die HSG IKH II beim TV Hermeskeil mit 26:24.

 

Die erste Halbzeit verlief sehr ausgeglichen in einer gut gefüllten und stimmungsvollen Hochwaldhalle. Jedoch konnten sich die Hochwälder in der Schlussphase mit zwei Toren absetzen, sodass es mit 10:8 in die Pause ging. „Wir haben gut ins Spiel gefunden, dabei bestimmten beide Abwehrreihen das Spiel im ersten Spielabschnitt. Keine Mannschaft konnte sich richtig absetzen und wir hatten den Gästeangriff gut im Griff. Dazu zeigte Manuel Schneider eine überzeugende Torhüterleistung“, lobte TVH Coach Konstantin Menzer.

 

Die Abwehrleistung auf Gästeseite war im ersten Spielabschnitt aus Sicht von Pressesprecher Robin Braun „sehr ordentlich“, da Hermeskeil lediglich aus der ersten Welle erfolgreich war, aber im gebundenen Spiel Probleme hatte. „Die Angriffsleistung war jedoch schlecht, sodass wir aus dieser Abwehrleistung kein Profit erzielen konnten, da wir zu viele technische Fehler machten und die Chancenverwertung sehr bescheiden war. In der Pause versuchte das Trainergespann der Hunsrücker, die Mannschaft neu einzustellen, allerdings brachte die Mannschaft die gewünschten Veränderungen nicht auf das Spielfeld. Der Vorsprung der Hermeskeiler in der zweiten Halbzeit variierte zwischen einem und vier Toren. Wir konnten in dieser Phase keinen Druck auf Hermeskeil ausüben, da nach einer positiven Aktion direkt wieder eine negative Aktion erfolgt ist. Kompliment an den TV Hermeskeil und dessen Trainer Menzer, da sich die Mannschaft im Vergleich zur letzten Saison spielerisch deutlich verbessert hat und auch eine starke kämpferische Leistung zeigte“, resümierte Braun, für den die Angriffsleistung seiner Mannschaft heute eines Verbandsligateam nicht würdig war, da viele freie Würfe nicht zum Torerfolg führten und auch nur zwei von sieben Siebenmeterwürfen zum Tore führten. Zudem war uns Hermeskeil im kämpferischen Bereich überlegen. In der zweiwöchigen Spielpause gilt es nun daran zu arbeiten, um im letzten Heimspiel des Jahres 2018 gegen den Tabellenführer aus Saarburg ein gutes Spiel zu zeigen“, fordert der Gästesprecher.

 

„Wir kamen gut aus der Kabine setzten uns schnell mit drei Toren auf 14:11 in der 35. Minute ab, hielten diesen Vorsprung auch dank der Tatsache, dass Christoph Kratz jetzt genauer bei seinen Abschlüssen hinschaute. Erwähnenswert für mich ist die beste Schiedsrichterleistung, die ich in dieser Saison gesehen habe. Andreas Rosch leitete das faire Spiel sehr neutral und souverän“, lobte Menzer.

 

TVH: Schneider, Göddemeyer und Rech – Prümm, Wilhelmi (1), N. Laible (2/1), Kratz (9), Blind (3), T. Laible (5), Klein, Serbanescu (5), Schleimer (1).

 

HSG: Schmidt, Kretz – Molz, Braun, Stoffel, Fritz (4), Hölzenbein (1), Schub, Denzer (6/4), Kirst (5), Anton, Schneider (1), Juenemann (2), Mende (5)

 

 

HSG Obere Nahe – TV Bitburg II 32:33 (18:17)

 

Die Bitburger Reserve entführt von der HSG Obere Nahe beide Punkte und kann sich nach dem Sieg über den Anschluss ans Mittelfeld freuen.

 

Die Gäste aus der Eifel fanden besser ins Spiel, setzte sich bis zur 13. Minute auf 7:12 ab und so nahm HSG Coach Axel Schneider die Auszeit. Mit drei Treffern in Folge kam die HSG beim 10:12 wieder in Schlagdistanz, doch erst nach dem 10:14 drehten die Gastgeber das Spiel, glichen nach vier Treffern in Folge zum 14:14 in der 23. Minute aus und legten zur Pause auf 18:17 vor.

 

„Wir haben den Start wie gewohnt verpennt, haben das Rückzugsverhalten komplett ignoniert und lagen dann zurecht mit 7:12 zurück. Erst danach spielten wir im Angriff geduldiger, bekamen so unsere Chancen und waren auch im Kopf wach. Resultat war dann die Pausenführung“, fasste HSG Coach Axel Schneider zusammen.

 

Nach dem Wechsel kamen der Nahe-Vertreter besser aus der Kabine, legte auf 21:18 in der 36. Minute und so musste Gästetrainer Janosh Klimek die Auszeit nehmen. Ab der 40. Minute wurden die Gäste stärker, kämpften sich jetzt vom 23:19 Rückstand zum ersten Ausgleich nach dem Wechsel beim 26:26 in der 48. Minute und markierten durch Moritz Lübken sogar den Führungstreffer zum 26:27! Lediglich beim 28:28 in der 52. Minute gelang den Gastgebern der Ausgleich, ansonsten legten die Eifelaner ständig vor, führten 30:32 in der 57. Minute und noch einmal versuchte Coach Axel Schneider mit der Auszeit, dem Spiel die Wende zu geben. In den spannenden Schlusssekunden gelang Benedikt Dahlheimer zwar 58 Sekunden vor dem Ende der Anschlusstreffer zum 32:33, doch vier Sekunden vor dem Abpfiff nahm Klimek die Auszeit und so brachte seine Mannschaft den Sieg über die Zeit.

 

„Ich habe mich da glatt in der Zeit vertan, habe in dem Moment nicht auf die Uhr geschaut. Doch letztlich geht unser Sieg in Ordnung, da wir clever agiert haben und unsere Chancen eiskalt nutzten. Überschattet wird der Sieg aber von der Verletzung von Philipp Kinnisch, der in der 10. Minute mit dem Verdacht auf Kreuzbandriß ausfiel und das wäre dann sein Dritter! Wir hoffen sehr, dass sich dieser Verdacht nicht bestätigt. Doch unsere personelle Situation wird immer schwieriger, so mussten wir bei diesem Spiel unseren gefährlichsten Angreifer Tim Crames an die ebenfalls personell schlecht aufgestellte erste Mannschaft abgeben. Die Gäste haben nach der Manndeckung gegen Klünder wirklich den Kopf verloren und wir nutzten die „eins gegen eins“ Situationen. Von allen Positionen war meine Mannschaft an diesem Tag torgefährlich und so schwer von den Gastgebern auszurechnen“, freute sich Klimek.

 

„Auf die Manndeckung gegen Martin Klünder waren wir eingestellt, haben noch zur Pause darüber gesprochen und das nicht umgesetzt, was wir besprochen haben. In der entscheidenden Phase haben wir dann 6 Angriffe überhaupt nicht aufs Bitburger Tor gebracht und Fehler auf Fehler produziert. Bitburg spielte clever und diszipliniert, wir haben im Angriff versagt und die Struktur verloren. Am Ende haben wir dann noch mit dem siebten Feldspieler den Erfolg versucht, schlossen dann aber 30 Sekunden vor dem Ende zu früh ab“, klagte Schneider.

 

HSG: K. Rickes und Münster – Bamberger (1), Adam (4), Christmann (2), Rogoll (2), Wagner (6), Klünder (11/3), Schelper (1), Lehnen (2), Ries, Dahlheimer (3)

 

TVB: Frisch - Zimmer (4), Walerius (3), Recking (6), M. Lübken (7/2), Schürer (), Kinnisch (1), Müller (4), Schallert (6).

 

Vorschau auf den Spieltag 01./02. Dezember 2018

 

Den kommenden Spieltag tippt Uwe Moske, Trainer des TuS Fortuna Saarburg. Das 57-jährige Urgestein kann überhaupt nicht mehr aufzählen, wie viele Mannschaften er allein in Saarburg trainiert hat. Doch seiner Trainerstationen führten Moske auch nach Luxemburg, wo er bei Rumelange, Fola Esch und Bettembourg die Verantwortung trug. Als Spieler war Moske bis in die Regionalliga aktiv. Im aktuellen Kader der Saarburger stehen mit Daniel und Tim auch die beiden Söhne des Trainers.

 

HSC Igel – SG Gösenroth/Laufersweiler II (Samstag, 17.30 Uhr)

 

Vom Ergebnis der Igeler Mannschaft am vergangenen Wochenende bei Mattheis war ich schon überrascht. Doch das beweist, dass die Igeler eine kampfstarke Mannschaft haben, die nie aufgibt. So wird sich auch der Favorit aus dem Hunsrück auf einen harten Kampf einstellen müssen. Sollte die SG aber so top-besetzt wie gegen uns auflaufen, steht der Sieg außer Frage. Mein Tipp: 30:37 nach einem torreichen Spiel!

 

TuS Fortuna Saarburg – HSG Wittlich (Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Beurig)

 

Ich hoffe auf ein Handballfest in Saarburg! Zuletzt waren über 300 Zuschauer in der Halle als wir mit Mattheis auf einen Meisterschaftsfavoriten trafen. Zu den Mitfavoriten auf den Titel rechne ich auch die junge Wittlicher Mannschaft mit ihrem Goalgetter Kai Lißmann. Ich kenne den Gegner nicht, doch es dürfte klar sein, dass die Gäste mit einem Sieg bei uns durchaus im Titelrennen dabei sind. Ich baue derzeit eine junge Mannschaft auf, die noch Zeit braucht, um ihr Potential komplett abzurufen. So war unser Plan auf drei Jahr ausgelegt und so haben wir in diesem Jahr keinen Zwang aufsteigen zu müssen. Die Niederlage im Hunsrück am vergangenen Wochenende war kein Beinbruch und ich habe der Mannschaft immer gesagt, dass wir noch Feder lassen werden. Das ist ein normaler Lernprozess. Am Samstag sollte die Tagesform entscheiden, ich sehe eine 50:50 Chance.

 

TV Hermeskeil – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II (Samstag, 19.30 Uhr, Hochwaldhalle)

 

Hermeskeil hat sich seit dem Trainerwechsel zu Konstantin Menzer gut entwickelt, ist allerdings mit Menzer wesentlich stärker einzuschätzen. Doch der Spielertrainer fällt wohl noch bis Ende Januar aus und so sehe ich die Gäste aus dem Hunsrück gegen die Hochwälder in der Favoritenrolle. Da ohne Harz gespielt wird, tippe ich ein 25:30!

 

HSG Obere Nahe – TV Bitburg II (Samstag, 19.30 Uhr, Mikadohalle)

 

Hier treffen zwei kampfstarke Mannschaften aufeinander, die sich im Laufe der Saison nach oben in der Tabelle vorarbeiten werden. Bitburg kämpft mit seinen Personalproblemen, ist spieltaktisch und individuell wesentlich besser als der momentane Tabellenplatz. Kann der Gast mit seinem kompletten Kader antreten, wird die Mannschaft einen Punkt entführen. Mein Tipp: 30:30

 

 

Spieltag 24./25. November 2018

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II – HSG Obere Nahe 27:25 (14:12)

 

Die HSG IKH II gewinnt ihr Heimspiel gegen die HSG Obere Nahe mit 27:25. Da mit Andi Denzer, Jens Schneider und Lukas Ihmer alle Kreisläufer nicht spielen konnten, half Nico Gedert aus. Bereits im ersten Angriff verletzte sich Peter Hölzenbein, sodass er im Laufe der Partie nicht mehr eingesetzt werden konnte. Doch auch auf Gästeseite fehlten wichtige Stammspieler: „Das ist halt so, damit muss man leben“, lautet die nüchterne Einschätzung von Gästetrainer Axel Schneider.

 

Die Gastgeber spielten eine starke Anfangsphase und so nahm Gästetrainer Schneider beim Stand von 7:2 in der 10. Minute die frühe Auszeit. Diese Auszeit brachte kurzzeitig Erfolg, allerdings baute danach die HSG IKH II ihren Vorsprung auf bis zu sieben Tore aus. Da lag auch an der 5:1-Abwehr, mit der die Gäste einige Probleme hatten. Aus welchen Gründen die Gastgeber dann ihre Abwehrformation wechselten erklärte Pressesprecher Robin Braun der HSG IKH: „Die Deckung konnte aufgrund fehlender Wechselmöglichkeiten nur zu Beginn gespielt werden“.

 

Die HSG Obere Nahe verkürzte nach der Umstellung auf die 6:0 Formation und es ging beim Stand von 14:12 in die Halbzeitpause. In der zweiten Hälfte pendelte der Vorsprung bis zur 52. Minuten zwischen zwei und fünf Toren. In der Schlussphase der Partie versuchte die Gäste mit dem 7. Feldspieler die Partie zu drehen. Diese Maßnahme war erfolgreich, sodass es 90 Sekunden vor Schluss 26:25 stand. In der letzten Minute traf Nico Gedert einen Abpraller vom Torwart und Felix Luth hielt einen Siebenmeter.

 

„Das war Pech! Kristofer Rickes hielt den Ball, doch der Abpraller landete beim Gegner“, erklärte Schneider.

 

Somit endete das Spiel 27:25.

 

„Jannis Roschel zeigte ein starkes Debüt im rechten Rückraum und Nico Gedert war mit 6 Toren der erfolgreichster Feldtorschütze. Auch Jonas Schmidt zeigte im Tor eine gute Leistung. Bei den Gästen überzeugte vor allem Torhüter Kristofer Rickes und Benedikt Dahlheimer mit 9 Toren. Es war insgesamt ein verdienter Sieg, da der in der Anfangsphase heraus gespielte Vorsprung über die Zeit gerettet worden ist. Spielerisch ist allerdings noch erhebliches Steigerungspotenzial“, urteilte der Pressesprecher der Gastgeber Robin Braun.

 

„Wir haben ein engagiertes Spiel gezeigt, in dem der A-Jugendliche Leon Rogoll ein gutes Spiel machte und auch Benedikt Dahlheimer, der eigentlich zweite Mannschaft spielen sollte, spielte stark. Aus diesem Spiel können wir mitnehmen, dass wir ab der 18. Minute emotionalen Handball gezeigt haben und immer dann gut spielten, wenn wir unsere Angriffe geduldig spielten und das ist über weite Phasen gut gelungen“, fand Gästetrainer Schneider.

 

HSG IKH: Schmidt und Luth (1) – Braun, Roschel (3), Fritz (8/4), Hölzenbein, Schub, Gedert (6), Kirst, Juenemann (5), Anton, Mende (4)

 

HSG ON: K. Rickes und Münster – Stumm (7), Bamberger, Adam (3), Christmann (1), Rogoll (3), Wagner, Lehnen (1), Schelper (1/1), Ries, Dahlheimer (9)

 

SV Gerolstein – TV Hermeskeil 31:35 (13:18)

 

„Die ersten 12 Minuten wurden von meiner Mannschaft völlig verschlafen und hergeschenkt. Das erste Tor für Gerolstein fiel beim 1:8! Danach kämpften wir uns immer wieder auf 3 oder 4 Tore heran, schafften es aber nie den Rückstand komplett aufzuholen und das Spiel zu drehen. Die technischen Fehler im Abschluss waren gravierend, allein 19 freie Würfe auf das Tor habe ich gezählt, bei denen der Keeper der Hermeskeiler abgeworfen wurde oder die Latte beziehungsweise einer der Pfosten getroffen wurde. Einfachste Dinge wie Sperren oder Sperre absetzen oder ein Verschieben in der Abwehr konnten nicht umgesetzt werden. Immer wieder kamen die Hermeskeiler nach einfachem Kreuzen auf 6 Meter frei zum Wurf. Das schnelle Spiel nach vorne funktionierte, aber das hilft nix, wenn man vorher immer ein Tor vom Gegner eingeschenkt bekommt und dann frei vor dem gegnerischen Tor verwirft. Es würde helfen, wenn in den nächsten beiden Wochen endlich mal alle ins Training kommen“, meint Gerolsteins Trainer Sandro Baumanns.

 

Hermeskeils Trainer Konstantin Menzer kritisierte vor allem die Spielweise der Eifelaner: „Das Gerolstein wurde nach dem 0:8 immer ruppiger, das hatte mit Handball nichts zu tun. Ich habe mir um die Gesundheit meiner Spieler Gedanken gemacht, das war wohl eher Ringen als Handball! Zwischenzeitlich dachte ich auch, dass die Begegnung noch kippen könnte, doch unsere Torhüter haben sehr stark gehalten und wurden nicht „abgeworfen“. Letztlich bin ich froh über den Sieg, der durchaus höher ausfallen konnte“.

 

Die Aussage lässt Gerolsteins Trainer Baumanns nicht unkommentiert: „Das ist absolut lächerlich was die Härte betrifft. Beide Mannschaften haben sehr körperlich gespielt. Immer wenn meine 70 kg Jungs mal gegen halten, weinen alle rum, dass ihre Spieler zu hart angegangen werden. Keines der Fouls war von hinten oder von der Seite und dass man dem Gegner nicht einfach Platz macht, gehört zum Handball. Natürlich war es am Anfang wesentlich komfortabler, ohne aktive Abwehr Tore zu werfen!

 

SV: Mesevic - Katala, Eltze (2). L. Rosch (9/3). T. Rosch (8), Kreft, Wolf, Heinrich (1), Munkler (2), Servatius (1), Waldorf (7), Hell (1)

 

TV: Schneider, Göddemeyer und Rech – Prümm (1), Valerius (3), N. Laible (4/2), Kratz (9/1), Blind (1), Müller, T. Laible (2), Klein (3), Serbanescu (5), Zentz (7)

 

DJK St. Matthias – HSC Igel 39:33 (19:15)

 

Zum erwarteten Sieg kam die Mattheiser Mannschaft gegen das Team aus Igel. Die Gastgeber legten erwartungsgemäß von Beginn an vor, führten 3:1 in der 7. Minute, doch beim 5:6 in der 12. Minute nahm DJK Spielertrainer Kris Sturm die Auszeit. Bis 12:9 in der 20. Minute setzte sich die DJK jetzt ab, doch bis 15:12 in der 26.Minute blieben die Gäste dran, mussten aber dem Favoriten die 19:15 Pausenführung überlassen.

 

Igel kam gut aus den Startlöchern, war beim 19:18 in der 34. Minute wieder dran und hielt das Spiel bis 28:26 in der 46. Minute offen. Beim 30:26 nahm Igels Trainer David Juncker die Auszeit, doch jetzt setzte sich die individuell besser besetzte Mannschaft auf 33:26 in der 49. Minute entscheidend ab.

 

Nach dem Spiel fällt das Fazit von DJK Spielertrainer Kris Sturm nüchtern aus: „Bei uns ist derzeit der Wurm drin! Wir fanden keine Einstellung in der Abwehr, hatten keinen Zugriff auf eine gut spielende und kämpfende Igeler Mannschaft, die mit dieser Einstellung noch etliche Punkte gewinnen sollte. Eigentlich wollten wir viel wechseln, mussten aber schnell zu unserer Stammformation zurückwechseln. Doch auch die versuchte es mit der Brechstange durch die Mitte. Noch passt bei uns der zweite Anzug nicht richtig“.

 

Igels Trainer David Juncker war mit dem Auftritt seiner Mannschaft nicht unzufrieden: „Wir haben uns hier besser verkauft als erwartet. Im ersten Spielabschnitt hatten wir mit unserer Chancenverwertung zu kämpfen, vergaben gleich vier Gegenstoßchancen in den Anfangsminuten und Beni Steil hatte mit vier Alu-Treffern Pech. Am Ende war die individuelle Klasse von Tom Kochann und Olli Kammann spielentscheidend“.

 

DJK: Wilkes und Connermann- Seiler (3), Schommer, Alshok (1), Sturm (12(3), Kammann (8), T. Kochann (7), Sturm-Brenner (1), D. Kochann (4), S. Juncker, Lange, Frisen (3).

 

HSC: Pütz und Weier – Steil (5/1), Kesseler (1), Grundhöffer (2), Ossadnik (2), Behrmann (7), Werdel (12), Vucenovic (1), Jager, Schmitz, Schmitt (3), Hellriegel, Humm

 

 

SG Gösenroth/Laufersweiler II – TuS Fortuna Saarburg 35:30 (15:14)

 

Die Hunsrücker stoppen die Siegesserie der Saarburger Fortuna! Das Team von Trainer Daniel Stumm bringt der Mannschaft von Trainer Uwe Moske die erste Saisonniederlage bei.

 

Nach dem Abtasten zu Spielbeginn, gelang den Fortunen die Führung zum 3:6 in der 7. Minute, doch beim 7:7 glichen die Gastgeber wieder aus. Doch Saarburg legte wieder vor, verteidigte jetzt die Führung bis 13:14 in der 27. Minute. Den Gastgebern gelang bis zur Pause die 15:14 Führung.

 

Doch nach dem Wechsel legten die Gastgeber einen Zahn zu, bauten die Führung über 19:16 in der 34. Minute auf 26:20 in der 47. Minute aus, hatten das Spiel beim 31:24 in der 53. Minute entschieden.

 

„Wir erwischten einen gebrauchten Tag, fanden keine Einstellung in der Abwehr, es fehlte einfach die Beinarbeit, dazu passten sich unsere Torhüter unserem schwachen Niveau an.  Die Räume waren zu groß und das nutzten die Gastgeber, bei denen Spielertrainer Daniel Stumm die Schwächen unserer Abwehr gnadenlos aufdeckte und Michel Kaltenmorgen aus dem Rückraum einige „abfackelte“. Das Spiel wurde sicher von den guten Schieris Rene Vasek und Karsten Esdar geleitet. Wenn man 30 Tore auswärts erzielt, muss man das Spiel auch gewinnen“, klagte Saarburgs Trainer Uwe Moske, der aber gleichzeitig den Blick Richtung nächstes Wochenende richtete, an dem seine Mannschaft die HSG Wittlich in einer wohl vollen Beuriger Sporthalle empfängt.

 

„Es war ein letztlich emotionsloses Spiel, bei dem wir eine ausgeglichen erste Hälfte hatten. Dann nahmen wir uns vor, ruhig weiterzuspielen und vor allem die Spielzüge durchzuziehen. Das hat enorm gefruchtet! Mit unserer zweiten Welle und schnellen Angriffe haben wir dann die zu langsam in die Abwehr zurückkehrenden Gäste überrannt. Joshua Faust aus der A-Jugend feierte bei uns einen gelungenen Einstand. Bei Saarburg ging an diesem Tag kein Ruck durch die Mannschaft“, stellte SG Routinier Flo Hübner fest.

 

SG: Kaltenmorgen, Stoffel und Schneider – Hübner (6), Faust (5), Dreher (2), Hassley (5), Wagner, Kaltenmorgen (4), Müller (1), Bottlender (6/3), Klein, Stumm (6)

 

TuS: Dupré - Dauster (1), T. Hoffmann (1), Lorth (4/3), Moske (4), Paule, Wenner (1), Schütz, J. Hoffmann (7), S. Hoffmann (1), Marzalek (1), P. Rüger (7/2), Morin (3).

 

Vorschau auf den Spieltag 24./25. November 2018

 

Den kommenden Spieltag tippt Axel Schneider, Trainer der HSG Obere Nahe.

 

Bis 1978 spielte Axel Schneider (Jahrgang 1960) bei seinem Heimatverein TV Vollmersbach, einem der 4 Stammvereine, der heutigen HSG Obere Nahe. Nach 2 Jahren HGTV Idar-Oberstein (Oberliga Rheinland), wechselte der gebürtige Vollmersbacher aufgrund von Bundeswehr und Studium, zunächst nach Andernach (Oberliga Rheinland) und dann in die Regionalliga West zum HV Vallendar. Während des Sportstudiums in Mainz spielte er dann in der Regionalliga Südwest (Hassia Bingen) und beim Oberligisten TV Bodenheim. Von 1986 bis 1991 war er dann als Spieler und Trainer bei der SG Wallau Massenheim (Trainer in der Oberliga und Co-Trainer 1. Bundesliga) tätig und trainierte anschließend den TV Nieder-Olm in der Regionalliga Südwest. In dieser Zeit war er auch 8 Jahre lang Lehrwart im Handballverband Rheinhessen und verantwortlich für die C- und B- Trainerausbildung. Nach 40 Jahren schließt sich jetzt der Kreis und nach zuletzt 7 Jahren Trainertätigkeit in der RPS Oberliga (5 Jahre DJK SF Budenheim und 2 Jahre HSG Kastellaun Simmern) trainiert der A-Lizenzinhaber jetzt wieder „wohnortnah“ die HSG Obere Nahe und bringt sein Wissen als Online Marketing Manager auch in die Abteilungsarbeit mit ein. Bei der anstehenden Handball WM ist Axel Schneider auch wieder im Einsatz. Bei allen Spielen, die im ZDF übertragen werden, ist er in der Zentrale in Mainz als Offline Experte im Einsatz und stellt Spielszenen für die Liveübertragungen zusammen.  Zu den Aussichten seines Teams in der Verbandsliga West: „Der dritte Platz im Vorjahr wird schwer zu wiederholen sein. Mit Trier und Wittlich sind 2 sehr starke Mannschaften hinzugekommen und Saarburg und die zweite der HSG Irmenach/Kleinich spielen auch den gewohnt guten Part in der Verbandsliga. Dahinter sehen wir uns, mit hoffentlich dem ein oder anderen „Ausreißer“ nach oben.“

Die personellen Voraussetzungen der Mannschaften variieren häufig von Wochenende zu Wochenende und so sind die Voraussagen, wie das ein oder andere Spiel verlaufen wird, schwierig.

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II – HSG Obere Nahe

(Samstag, 18 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Es wird sehr schwierig etwas in der Hirtenfeldhalle mitzunehmen. Wir können leider nicht mit Harz trainieren und so ist es uns nicht möglich uns auf diese Situation vorzubereiten, aber engagiertes Abwehrspiel ist auch ohne Harz möglich und ist eine Voraussetzung, um in Kleinich überhaupt eine Chance zu haben. Mal sehen wer bei uns dabei sein wird, die zweite Mannschaft spielt in Bitburg, und ich werde mich mit Stefan Juchem absprechen, wer wo mit hinfährt.

 

SV Gerolstein – TV Hermeskeil

(Samstag, 19.30 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Gegen beide Teams haben wir bei uns gespielt. Den TV Hermeskeil sehe ich aufgrund seiner stabileren Abwehr im Vorteil gegenüber den jungen Spielern des SV Gerolstein, kann aber auch nicht abschätzen, wen die Gerolsteiner am Wochenende noch zusätzlich aufbieten können. Mein Tipp: TV Hermeskeil gewinnt mit 2 Toren in dem Duell Achter gegen den Zehnten.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler II – TuS Fortuna Saarburg

(Sonntag, 17 Uhr, Sohren)

 

Der Tipp für die erste Halbzeit ist einfach, hat Gösenroth doch die Tabellenführung nach Halbzeitwertung. Mit Florian Hübner hat die SG an Qualität gewonnen, dennoch wird die Fortuna über das gesamte Spiel gesehen die Nase vorne haben, da sie das höhere Tempo über die Spielzeit gehen können. Knapper Sieg für Saarburg in einem lang umkämpften Spiel.

 

DJK St. Matthias – HSC Igel

(Sonntag, 18 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Tabellenvierter gegen den Neunten HSC Igel. Igel hat in Kleinich und in Wittlich jeweils 42 Tore kassieren müssen. Das Spiel in Wittlich habe ich gesehen und die Chancenauswertung der Igeler in der ersten Halbzeit war, ich sag mal nicht gut und die Tordifferenz zu Wittlich hätte deutlich geringer ausfallen können/müssen. Die St. Mattheiser haben zu Hause im Schnitt 37 Tore erzielt. Ein Sieg für Igel ist hier schwer möglich.  

 

Berichte Spieltag 17./18. November 2018

 

TuS Fortuna Saarburg – DJK St. Matthias 31:28 (15:14)

 

Im Spitzenspiel setzt sich die Saarburger Fortuna auch im siebten Spiel der Saison durch und schüttelt mit der DJK St. Matthias einen weiteren Konkurrenten im Kampf um den Titel ab. Die Mannschaft von Trainer Uwe Moske hat jetzt bereits drei Punkte Vorsprung auf Mattheis und Wittlich!

 

In den Anfangsminuten verteidigte der Gast seinen Vorsprung über 3:5 in der 9. Minute bis zum 6:9 in der 18. Minute. Drei Treffer in Folge der Gastgeber sorgten dann für eine ausgeglichene Restspielzeit der ersten Hälfte.

 

Den besseren Start in den zweiten Spielabschnitt erwischte dann das Moske Team, dass auf 18:15 in der 34. Minute davonzog und beim 29:23 in der 51. Minute einem sicheren Sieg entgegen zu laufen schien. Doch die Auszeit der Gäste zeigte Wirkung: Tor um Tor kämpften sich die Routiniers wieder heran und als Tom Kochann beim 30:28 knapp 90 Sekunden vor dem Ende per Siebenmeter die Chance hatte, auf ein Tor zu verkürzen schien der sicher geglaubte Sieg der Gastgeber nochmals in Gefahr zu geraten. Doch der an diesem Tage stark haltenden Marc Dupré wehrte den Ball ab und Daniel Moske sorgte 50 Sekunden vor dem Ende für die Entscheidung!

 

„Wir haben den Meisterschaftsfavoriten besiegt! Dabei habe ich mich geärgert, dass wir den 29:23 Vorsprung nochmals hergeschenkt haben und so einen klaren Sieg verpassten. Tobias Hoffmann konnte aus dienstlichen Gründen erst zur zweiten Halbzeit kommen und ich musste die Mannschaft umstellen. Nach der Auszeit der Gäste wurde das Spiel nochmals spannend, zeitweise standen wir nur noch mit vier Feldspielern auf dem Platz. Marc gewann das Torhüterduell klar und krönte seine Leistung mit dem abgewehrten Siebenmeter kurz vor Schluß. Mit Kochann, May und Kammann verfügt die DJK über eine Achse, die durchaus zwei Klassen höher spielen könnte. Bei uns hat sich der Trainingsehrgeiz ausgezahlt. Meine Jungs trainieren dreimal wöchentlich und das hat sich in den Schlussminuten gezeigt. Wir haben noch viele Spiele, werden aber sicher um die Meisterschaft mitspielen. Endlich war es wieder ein Handballfest vor 300 Zuschauern. Hervorheben möchte ich den alleine pfeifenden Schieri Rene Vasek der konsequent seine Linie durchzogen hat“, lobte TuS Coach Uwe Moske.

 

„Das Ergebnis geht so in Ordnung. Wenn du in Saarburg 50 Minuten nicht gut spielst, kannst du dort nicht gewinnen. Lediglich zu Beginn der ersten Halbzeit konnten wir uns mit drei Toren absetzen. Maßgeblich trieb Tom Kochann unser Angriffsspiel durch starke Einzelleistungen voran und überforderte oft die Saarburger Defensive. Die Gastgeber kamen jedoch mit fortschreitender Spieldauer durch konsequentes Stoßen in die Nahtstellen besser ins Spiel und egalisierten so den Vorsprung. Dazu kam, dass wir viele gute Chancen nicht verwerteten. Oft scheiterten wir an Latte, Pfosten oder am starken Saarburger Torwart. Symptomatisch waren auch drei Siebenmeter, die wir in der Partie vergaben, was uns sonst nie passiert. So konnte der Tabellenführer mit einem Tor Vorsprung in die Pause gehen.  In der zweiten Halbzeit agierten wir dann über 20 Minuten völlig kopflos, was auch an ungeordneten Wechseln meinerseits lag! Hier hätten wir mit den ersten Sechs sicherlich besser gespielt, zumal es undankbar ist, wenn man in einem solchen Spiel kalt von der Bank kommt und auf einer ungewohnten Position eingesetzt wird. Saarburg nutzte diese extreme Schwächephase konsequent aus und konnte sich weiter absetzen. Erst in den letzten zehn Minuten kamen wir mit unserer Anfangsaufstellung wieder gut ins Spiel zurück, jeder machte nun den berühmten Schritt mehr. So hatten wir kurz vor Schluss die Möglichkeit, per Siebenmeter auf ein Tor Differenz zu verkürzen, was durch den starken Schlussmann der Saarburger verhindert wurde. Schade, dass das Spiel an diesem Tag nur 60 Minuten dauerte, ein paar Minuten mehr, in denen wir ordentlich spielen, aber hätte, würde, könnte…. Glückwunsch an die Saarburger, die in einer fairen Partie vor toller Kulisse verdient die Tabellenführung verteidigten und am Ende der Saison um den Titel spielen werden“, glaubt Gästetrainer Kris Sturm.

 

TuS: Dupré – T. Hoffmann (3), T. Moske (3), Paule, D. Moske (3), Wenner, J. Hoffmann (9), S. Hoffmann, Marszalek, Rüger (12/5), Morin (1), Jürgens.

 

DJK: Schulz-Gerhardt und Barton – Schommer, Sturm (4), Kammann (5), May (6), T. Kochann (12/3), Sturm-Brenner, D. Kochann (1), Hoffmann, Lange, Hennefeld, Frisen,

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II – TV Bitburg II 31:30 (15:13)

 

Bei der Heimmannschaft feierte Kris Juenemann sein Comeback und erhöhte die Alternativen im Rückraum, während die Gäste zwar ihre besten Spieler dabeihatten, die Bank dafür nicht so breit besetzt war.

 

Die Anfangsphase gehörte Bitburg und zwangen Trainer Roth beim Stand von 4:7 in der 11. Minute zu einer frühen Auszeit. Diese Maßnahme zeigte Erfolg und die Mannschaft glich in der Folgezeit aus und baute den Vorsprung auf bis zu drei Tore beim Stand von 14:11 in der 26. Minute aus. In dieser Phase brach bei Manuel Berg seine Leistenverletzung wieder auf und er konnte fortan nicht mehr eingesetzt werden. Beim Stand von 15:13 wurden die Seiten gewechselt.

 

In der zweiten Hälfte konnte man sich nicht sich nicht als mit zwei Toren absetzen, da die Anzahl der technischen Fehler und der Fehlwürfe zu hoch war. Nach einer hitzigen Schlussphase gewann man zwar glücklich, aber verdient mit 31:30.

 

„Bei den Gästen überzeugte Tim Crames mit 11 Toren, während bei der Heimmannschaft einige Spieler öfters als Torschütze in Erscheinung getreten sind. Die Abwehrleistung war zufriedenstellend, während im Angriff die üblichen Fehler sich gehäuft haben, wodurch wir es verpasst haben uns frühzeitig abzusetzen und es nicht zu einer spannenden Schlussphase hätten kommen müssen. Zudem konzentrierten sind bei Mannschaften teilweise auf Nebenkriegsschauplätze anstatt sich auf das Spiel zu fokussieren. Grundsätzlich äußere ich mich nicht negativ über den Schiedsrichter, allerdings muss ich es in diesem Spiel tun: Es war über die gesamte Spieldauer ein hitziges Spiel zweier als faire Mannschaften bekannte Teams. Dies lag daran, dass der allein pfeifende Schiedsrichter Bolek die Fouls nicht konsequent bestrafte und durch eine komische Regelauslegung das Spiel prägte. Dadurch kamen ständige Diskussion zwischen allen Beteiligten auf. Der Höhepunkt dieser Diskussionen war die Handgreiflichkeit des sonst als ruhiger Handballfachmann bekannten Trainers Klimek gegen einen unserer Spieler. Die Aktion wurde seitens des Schieri gar nicht geahndet. Allerdings halte ich den Einspruch der Bitburger wegen einer Schiedsrichterentscheidung für überzogen“, resümierte HSG Pressesprecher Robin Braun.  

 

„Wir wurden erneut nicht für unseren Aufwand belohnt. Zum vierten Mal in der Saison verloren wir ein Speil mit nur einem Tor. Meine Mannschaft hat die Vorgaben umsetzt und ein sehr starkes Spiel gemacht. Auch ich kritisiere die schwache Schiedsrichterleistung, der viele Fehler auf beiden Seiten machte. Doch letztlich sind wir mehr bestraft worden als die Gastgeber, bei denen sich immer wieder Daniel Schub theatralisch fallen ließ und der Schiedsrichter darauf reinfiel. Der Schiedsrichter war völlig überfordert, gab mir gegenüber sogar zu, dass er einen Fehler gemacht hatte, als Schub sich erneut fallen ließ und statt das wir den Ball bekommen, gibt es Freiwurf für die Gastgeber. So wurde unser Gegenstoß verhindert, absolut unsportlich. Natürlich darf mir das nicht passieren, dass ich dann auf den Platz bin, musste von meinen Spielern zurückgehalten werden. Am Ende sind wir für unseren Aufwand nicht belohnt worden und es ist schade, dass die Punkte nicht auf unserem Konto gelandet sind. Mit der Leistung meiner Mannschaft bin ich sehr zufrieden“, sagte Gästetrainer Janosh Klimek.

 

HSG: Schmidt, Luth- Braun (2), Berg, Fritz (7/4), Hölzenbein (3), Schub (3), Denzer (6/1), Kirst (3), Ihmer, Anton

 

TVB: Frisch - Walerius (1), Recking (3), Lübken (2), Schürer (6/1), Kinnisch (3), Crames (11), M. Müller (3), R. Müller, Schallert (1),

 

HSG Obere Nahe – SV Gerolstein 37:23 (21:15)

 

Die HSG kommt zum dritten Erfolg in der laufenden Saison und setzt sich gegen die ersatzgeschwächt angetreten Gäste aus Gerolstein deutlich durch. Bis zum 11:10 in der 19. Minute verlief das Spiel völlig ausgeglichen, ehe sich die Gastgeber auf 16:11 in der 24. Minute absetzten und mit einem sechs Tore Vorsprung in die Kabine gingen.

 

Beim 30:20 in der 40. Minute war die Begegnung zugunsten der Gastgeber gelaufen.

 

„Sicher kann man die Situation in den Anfangsphase unterschiedlich beurteilen. Fakt ist aber, bleibt der Gerolsteiner Spieler von Philipp Stumm beim Gegenstoß weg, wird der Schiedsrichter nicht zu einer Beurteilung der Situation gezwungen. Beim Spielstand von 1:0 war dies völlig überflüssig. Natürlich spielte uns die rote Karte in unsere Karten. Auch wir haben immer wieder mit Absagen aus den verschiedensten Gründen zu kämpfen. Dieses Mal war Eric Diehl dabei, der gleich ein starkes Spiel machte, sich aber am Daumen verletzte. Bleibt abzuwarten ob er ausfallen wird. In der Pause hatten wir uns vorgenommen, ähnlich wie gegen Gösenroth/Laufersweiler 10 konzentrierte Minuten in der Abwehr zu spielen und das gelang uns auch bis zur 10 Tore Führung. Gerolstein stellte dann auf eine 5:1 Deckung um und das ist uns nur noch wenig eingefallen und wir haben Fehler produziert. Am Ende aber konnten wir einen klaren Sieg einfahren“, freute sich HSG Coach Axel Schneider

 

„Nach dem Spiel in Idar-Oberstein bin ich sehr enttäuscht. Abmeldungen am letzten Mittwoch wegen anderer Termine und Abmeldungen wegen Krankheit führten dazu, dass ich meinen Freund Edin Mesevic bitten musste, mitzuspielen. Damit konnten wir dann mit zwei Auswechselspielern anreisen. Edin hat im Tor gespielt und seine Sache gut gemacht. Nach der völlig falsch bewerteten Situation beim Tempogegenstoß der HSG bekam einer meiner Rückraumspieler nach 1:43 Minuten die Rote Karte, es war in keiner Sicht eine grob unsportliche Situation! Ein Foul sicherlich, aus meiner Sicht aber maximal progressiv mit zwei Minuten zu bestrafen. Danach habe ich mich selbst auf dem Spielbericht nachgetragen, was im Nachhinein bewertet, ein Fehler war. Zu sehr habe ich den Überblick verloren und bin in einen Tunnel geraten, was in zu vielen Reklamationen gegenüber den Schieris geendet ist. Das geht gar nicht, bei einem so jungen Team muss ich mit gutem Beispiel voran gehen. Die HSG hat verdient gewonnen. Sie haben ein gutes Spiel gemacht. Ich hatte einfach keine Wechselalternativen nach der guten Anfangsphase. Dennoch hat Marius eine starke Abwehr gespielt, Torben gute Ansätze auf halblinks im Angriff gezeigt und "Sebi" Sebastian Wolf trotz angeschlagener Gesundheit stark gespielt und alles gegeben, was heute möglich war. Laurenz im Angriff und Abwehr überzeugt, allein das vier entweder Verletzte oder Kranke oder noch nicht spielberechtigte Spieler mitgefahren sind zur Unterstützung, zeigt, wie homogen die kleine Truppe ist. Danke an meine Jungs, an euch und eurer Einstellung lag es heute nicht“, fand SVG Coach Sandro Baumanns.  

 

HSG: Münster - Stumm (6), Bamberger, Adam (1), Christmann (4), Diehl (8), Zühlsdorf (1), Wagner (1), Lehnen, Rogoll (2), Schäfer (13/5), Ries (1).

 

SVG: Mesevic – Katala (2), Eltze (5), L. Rosch (9/2), Kreft (5), Wolf (6/3), Munkler (1), Waldorf, Hell (1), Baumanns.

 

TV Hermeskeil – HSG Wittlich 28:34 (11:16)

 

Es wurde ein unerwartetes Stück harter Arbeit für die Wittlicher Mannschaft im Hochwald. Das Team von Trainer Heinz Hammann setzte sich am Ende dank einer starken Schlussphase durch.

 

Von Beginn an legte der Favorit aus der Eifel vor, setzte sich bis 4:8 in der 14. Minute ab und so nahm TVH Coach Konstantin Menzer die Auszeit. Doch die half eher den Gästen, die den Hochwäldern drei Tore nach Gang einschenkte und beim 4:11 in der 18. Minute auf dem besten Wege schienen, das Spiel früh zu entscheiden. Doch bis zur Pause verkürzten die Gastgeber auf 11:16.

 

Auch nach dem Wechsel blieb das Menzer Team hartnäckig am Gegner, kam Tor um Tor heran und war beim 22:23 in der 48. Minute auf dem besten Wege, das Spiel kippen zu können. Bis zur 52. Minute stand das Spiel beim 24:26 auf des Messers Schneide, doch mit einem Zwischenspurt zum 24:28 rückte die HSG in der 54. Minute die Verhältnisse wieder gerade, erneut nahm Menzer die Auszeit, der Gästesieg war aber nicht zu verhindern.

 

„Wir waren im ersten Spielabschnitt zu schläfrig, haben nicht zu unserem Tempo gefunden. Erst nach dem Wechsel wurde es besser und wir kamen Tor um Tor heran. Trotz Manndeckung haben wir Lißmann nicht in den Griff bekommen, der nicht nur torgefährlich war, sondern auch die Außen und Kreisspieler seiner Mannschaft immer gut einsetzte. Auf jeden Fall eine Leistungssteigerung meiner Mannschaft gegenüber der Vorwoche“, lobte Menzer.

 

„Es war ein hartes Stück Arbeit gegen eine kampfstarke Hochwaldmannschaft, bei der sich noch einige schwer tun werden. Bereits in der Kabine habe ich gemerkt, dass meine Spieler heute keine Einstellung zum Spiel hatten. Die Gastgeber kämpften wie die Löwen und waren in der zweiten Halbzeit an uns dran. Doch dann entschieden Fabian Rudolphi und meine Sohn Fabian das Spiel, haben den kühlen Kopf in der Phase zusammen mit Kai Lißmann gewahrt. Davor habe ich die Mannschaft nicht erreicht, in der jeder versuchte, das Spiel früh zu entscheiden und dafür wären wir fast bestraft worden. Auch unser ansonsten guter Torwart Igor Hergert bekam heute keine Hand an die Bälle. Ich war stinksauer auf die Jungs, die sich dann aber nochmals in den Schlussminuten gefangen haben Kompliment an die Hochwälder! Wir waren die bessere Mannschaft, haben aber nicht besser gespielt“, fand der Wittlicher Coach Heinz Hammann.

 

TVH: Rech - Treinen, Wilhelmi, Fuchs (1/1), Valerius, N. Laible (6/3), Kratz (4), Müller (1), T. Laible (3), Klein (1), Serbanescu (6), Zentz (5), Schleimer (1).

 

HSG: Hergert und Kirsch – Konrad (5), Hammann (3), Präder (5), Bollig, Rudolphi (3), Schabio, Lißmann (12/2), Weber, Kopel (1), Birresborn, Löw (3), Schilz (2).

 

Vorberichte Spieltag 17./18. November 2018

 

Den kommenden Verbandsligaspieltag tippt Konstantin Menzer, Trainer des TV Hermeskeil. Der 28-jährige Trainer der Hochwälder erntet von Spiel zu Spiel Komplimente der gegnerischen Mannschaft, da sich erkennbar eine positive Veränderung des Hermeskeiler Spiels zeigt. Doch noch lang ist Menzer mit seiner Mannschaft nicht da, wo er das Team eigentlich haben will. „Da jahrelang nicht ordentlich trainiert werden konnte, kann man nicht erwarten, dass innerhalb von wenigen Monaten erhebliche Verbesserung eintreten. Doch alle sind motiviert und ich hoffe, dass ich nach meiner überstandenen Verletzung im Februar wieder helfen kann, das Leistungsvermögen des Teams weiter zu steigern“.

 

TuS Fortuna Saarburg – DJK St. Matthias (Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Beurig)

 

Gegen beide Mannschaften haben wir schon gespielt: Saarburg stellt eine junge, gut eingespielte Mannschaft, die zuhause stark einzuschätzen ist. Das Team von Trainer Uwe Moske stellt eine gute Abwehr. Dennoch sehe ich am Ende den Gast aus Mattheis als Sieger. Für mich ist die erfahrene Mannschaft auch die stärkste der Liga, die sich mit Carsten May weiter enorm verstärkt hat.

 

HSG Obere Nahe – SV Gerolstein (Samstag, 19.30 Uhr, Mikadohalle)

 

Nach der Klatsche der HSG will sich die Mannschaft von Trainer Axel Schneider gegen Gerolstein vor heimischer Kulisse sicher den Frust von der Seele schießen. Die Mannschaft ist sicherlich heiß und auf Wiedergutmachung aus. Gerolstein habe ich der Saison schon zweimal beobachtet. Eine junge Mannschaft die versucht, schnell nach vorne zu spielen. Allerdings zeigen die 199 Gegentore auch deutlich woran es beim Gast mangelt, der Abwehrarbeit. Hier stimmt was nicht und ich tippe auf eine 32:24 Sieg der Heimmannschaft.

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II – TV Bitburg II (Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Die Gastgeber kann ich nicht einschätzen! Das hängt auch damit zusammen, dass abzuwarten bleibt, was im Hunsrück mit dem Rheinlandligateam geschieht. Das ist immer so bei Vereinen, die mit zwei Mannschaften in diesen Ligen spielen. Bitburg hatte gute Ergebnisse gegen die Spitzenteams der Liga, aber auch nicht erklärbare Niederlagen wie zuletzt in Gerolstein! Zuhause wird die HSG aber nur wenige Punkte abgeben und deshalb tippe ich auf einen HSG Sieg.

 

TV Hermeskeil – HSG Wittlich (Sonntag, 18 Uhr, Hochwaldhalle)

 

Wichtigstes Ziel für uns ist es, den gefährlichsten Wittlicher Angreifer Kai Lißmann in den Griff zu bekommen. Doch unsere Vorbereitung läuft nicht so, wie ich mir das vorstelle. So musste ich das Dienstagstraining absagen, da wir zu viele verletzte und kranke Spieler haben. Das wird sich auch bis zum Wochenende nicht wesentlich bessern und ich hoffe, dass wir den Spaß am Handball wieder finden und uns achtbar gegen den Favoriten aus der Affäre ziehen können.

 

Spieltag 10./11. November 2018

 

HSG Wittlich – HSG Obere Nahe 44:25 (23:14)

 

Früh zog Gästetrainer Axel Schneider die Reißleine, legte beim 5:1 in der 8. Minute die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch und versuchte, seine Mannschaft aufzurütteln. Doch der Wittlicher Express ließ sich nicht aufhalten. Angetrieben von einem überragenden Kai Lißmann zogen die Jungs von Trainer Heinz Hammann auf und davon und hatten das Spiel zur Pause entschieden. Über 30:17 und 40:24 in der 55. Minute stand am Ende der ungefährdete Heimspielerfolg der Hammann-Truppe fest.

 

„Es war ein entspannter Tag für mich! Erstmals konnte ich aus dem Vollen schöpfen, hatte einen 14er Kader und jeder bekam seine Spielanteile. Auf der Bank und in der Kabine war es sehr eng. Anders sah es bei den Gästen aus, bei denen wichtige Spieler fehlten und die Mannschaft war gegenüber dem Pokalspiel nicht wiederzuerkennen. Wir haben gute und lange Angriffe gespielt, bei denen wir nach den Auslösehandlungen die Spielzüge noch nicht einmal zu Ende spielen mussten. Die Lücken taten sich bereits früh auf und wir nutzten dies. Allen voran Kai Lißmann, der nach Belieben Schalten und Walten konnte und von der Gästeabwehr nie in den Griff zu bekommen war. Aus meiner Sicht hätte er durchaus noch mehr als 20 Treffer machen können. Das Torhüterduell ging klar zu unseren Gunsten aus, gewohnt stark Igor Hergert. Das Spiel wurde souverän von Klaus Wenner geleitet“, resümierte Wittlichs Trainer.

 

„Ein absolut gebrauchter Tag. Dem gesamten Team fehlte es an der Einstellung. Hier müssen wir nichts schönreden. Das war die schlechteste Leistung, seitdem wir zusammenarbeiten. Wir spielten ohne Abwehr, hielten körperlich nie dagegen und bekamen keinen Zugriff auf eine spielstarke Wittlicher Mannschafft. Im Angriff beschränkten wir uns auf Einzelaktionen. Kompliment an Wittlich, die eine sehr starke Mannschaft aufbieten konnten“, fand Gästetrainer Axel Schneider.

 

HSG W: Hergert – Konrad (2), Hammann (3), Präder (6), Bollig (3), Rudolphi, Schabio (2), Hohns, Kirsch (1), Kriewitz (1), Lißmann (20/5), Kopel (2), Löw (4), Schilz.

 

HSG O N: Rickes – Stumm (4), Bamberger (2), Rogoll, Christmann (2), Zühlsdorf (1), Wagner (1), Lehen, Adam (1), Schäfer (11/5), Ries (3)

 

SV Gerolstein – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II 22:28 (13:14)

 

Die HSG gewinnt zum ersten Mal in dieser Saison auswärts und entführt aus der Eifel mit 22:28 beide Punkte. „Es stellten sich einige erkrankte Spielern in den Dienst der Mannschaft und bestritten dieses Spiel, allerdings wurde der Kader um die drei A-Jugendlichen Fabian Schmidt, Lukas Ihmer und Felix Luth ergänzt“, erläuterte HSG Pressesprechen Robin Braun.

 

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase in der engen Gerolsteiner Sporthalle setzte sich die zweite Mannschaft der Hunsrücker bis zur 15. Minute mit 4 Toren beim Stand von 5:9 ab. Die Heimmannschaft reduzierte den Rückstand und es ging mit 13: 14 in die Kabine. Den besseren Start in die zweite Hälfte gelang den Gästen, das erste Tor der Gastgeber resultier in der zweiten Hälfte aus der 39. Minute und so führte der Gast mit 14:19 fiel. Dies Führung hatte Bestand bis zur 45. Minute, ab da konnte die Heimmannschaft wieder bis auf zweiTore verkürzen. Am Ende wurde der Vorsprung wieder ausgebaut und somit stand am Ende ein verdienter Auswärtssieg auf der Anzeigetafel.

 

„Wir haben eine ordentliche Abwehr gespielt, vor allem in der ersten Halbzeit. Leider haben wir in der zweiten Halbzeit in der entscheidenden Phase, vier Siebenmeter verworfen. Das Ergebnis fällt, in dem über weiten Teilen fairen Spiel, zu hoch aus. Es war mal wieder ein Spiel der guten Torhüter. Besonders möchte ich mich bei Matthis Hell bedanken, der nach der Verletzung unseres Torhüters am letzten Wochenende in das Trikot des Torhüters geschlüpft ist und seine Aufgabe mit Bravour gelöst hat. Kompliment an den A-Jugend Torhüter der Irmenacher, der meine Spieler schier zur Verzweiflung gebracht hat. Er war für mich der auffälligste und beste Irmenacher Spieler“, lobte SVG Coach Sandro Baumanns.

 

„Im Angriff zeigten sich die üblichen Probleme mit dem ungeharzten Ball und auch war das Spiel offensiv zu statisch. Die Abwehr zeigte eine ordentliche Leistung, das lag aber auch daran, dass die Gerolsteiner Mannschaft im Rückraum nicht die Durchschlagskraft wie andere Mannschaften der Liga hat. Insgesamt erhielten alle Spieler recht viel Spielzeit. Im Tor überzeugte Felix Luth bei seinem Debüt und hielt einige wichtige Bälle. Bei den Feldspielern stachen aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung Andi Denzer mit 7 Toren und Marvin Fritz als sicherer Siebenmeterwerfer hervor“, lobte Braun.

 

SVG: Hell – Katala, Eltze, L. Rosch (4), T. Rosch (7), Kreft (3), Wolf (3), Munkler (1), Servatius, Waldorf (4/1), Stump.

 

HSG: Schmidt, Luth- Braun (1), Stoffel (3), Fritz (9/6), Hölzenbein, Schub (1), Denzer (7), Kirst (2), Ihmer (1), Schmidt (1), Mende (3)

 

SG Gösenroth/Laufersweiler II – TV Hermeskeil 32:28 (16:12)

 

Mit Florian Hübner präsentierte die SG den zweiten Neuzugang und Spielertrainer Daniel Stumm kündigt den nächsten „Kracher“ als Neuzugang an, mehr wollte er aber noch nicht verraten! „Mein Cousin und ich haben uns vorgenommen, unsere Handballkarriere gemeinsam zu beenden“, verriet Stumm die Hintergründe für die Hübner Verpflichtung.

 

Von Beginn an hielten die Gäste mit einer starken kämpferischen Leistung dagegen, machten den Gastgebern das Leben schwer. Bis zurm 12:12 in der 26. Minute war es ein Spiel auf Augenhöhe, dann gelangen dem Stumm-Team vier Treffer in Folge zum 16:12 zur Pause. Über 20:14 in der 37. Minute waren die Gastgeber dann auf dem Weg zum deutlichen Erfolg, doch die Hochwälder kamen zurück, waren beim 24:22 in der 47. Minute wieder dran, doch dann verletzte sich Nils Laible auf Gästeseite und musste mit Verdacht auf Bänderriss vom Platz. Vom 25:23 setzte sich die SG auf 27:23 in der 51. Minute ab und hatte das Spiel entschieden.

 

„Hermeskeil hat mit Christoph Kratz einen starken linken Rückraumspieler. Allerdings ließen sich die Gäste in der Abwehr zu sehr auf die eins gegen eins Situationen ein. Zwischen der 35. Und 45. Minute hatte das Spiel kein Verbandsliganiveau! Zuviele Fehler auf beiden Seiten! Bei uns überzeugten die Torhüter und Tino Peltsch am Kreis. Ich war überrascht, was die Hochwälder in dieser Saison geleistet haben. Da wird was aufgebaut. Dem verletzten Hermeskeiler Spieler wünschen wir gute Besserung“, so Stumm.

 

„Das war die schlechteste Saisonleistung meiner Mannschaft und das spiegelt wider, was sich im Training abzeichnete. Es waren nur wenige Spieler im Training. Erfreulich war lediglich die Tatsache, dass Dirk Rech uns im Tor aushalf! Schlecht war die Torausbeute, viele hundertprozentige Chancen blieben ungenutzt. Mit Normalform können wir das Spiel gewinnen. Wir haben den Spielertrainer der Gastgeber Daniel Stumm nie in den Griff bekommen. Bei meiner Mannschaft kann ich niemanden loben“, sagte TVH Coach Konstantin Menzer, der hofft, nach seiner Verletzung Ende Januar wieder auflaufen zu können.

 

SG: Kaltenmorgen und M. Stoffel – Hübner (3), Dreher (2), Hassley, Wagner (2), Peltsch (9), Müller (1), Bottlender (2/1), Klein, Stumm (13).

 

TVH: Rech – Prümm (4/1), Treinen (3/1), Valerius (1), N. Laible (6), Kratz (8/1), Blind, Klein (2), Serbanescu, Zentz (2), Schleimer (2)

 

TV Bitburg – HSC Igel 28:24 (12:12)

 

Ohne ihren erkrankten Trainer David Juncker trat der HSC Igel in Bitburg ein und mussten dort eine weitere Niederlage einstecken. Für Gastgebertrainer Janosh Klimek zählten nach dem Spiel letztlich die beiden gewonnenen Punkte! „Unsere Leistungskurve im Spiel schwankt von oben nach unten. Das ist sicherlich der Tatsache geschuldet, dass wir aus bekannten Gründen nur sporadisch trainieren können. Da ist dann nichts anderes zu erwarten“, erklärt der TVB Coach.

 

Nach ausgeglichener Anfangsphase konnte sich der TVB vom 8:8 in der 19. Minute und der Auszeit von Klimek mit vier Treffern in Folge auf 12:8 in der 25. Minute absetzen, jetzt nahm Igels Betreuer Daniel Thomas die Auszeit. „Jetzt verpassten wir die Vorentscheidung, trugen die Bälle unsicher nach vorne und schlossen die Angriffe schlecht ab“, klagte Klimek, dessen Team zur Pause den 12:12 Ausgleich hinnehmen musste.

 

Nach dem Wechsel hatte Bitburg richtig zu kämpfen, Igel gab sich nie auf und hatte in Thomas Werdel auf der Spielmacherposition einen Angreifer, den die Bitburger Abwehr nicht in den Griff bekam. In den Schlussminuten steigerte sich Bitburgs Keeper Stefan Frisch, wehrte einige Bälle der Gäste ab und leitete das Gegenstoßspiel ein. Vom 25:22 in der 54. Minute setzte sich Bitburg jetzt auf 28:22 ab. „Auch unser Positionsangriff funktionierte jetzt besser. Wir müssen immer von Spiel zu Spiel schauen. Diesmal hatten wir den kompletten Feldspielerkader zur Verfügung, dafür fehlten zwei Torhüter“, resümierte der TVB Coach.

 

„Nach den hohen Niederlagen der letzten Wochen hatten wir uns für gestern Abend vorgenommen, endlich eine Reaktion zu zeigen und uns wieder auf unsere Stärken zu konzentrieren. Die ersten Minuten liefen relativ ausgeglichen und erst nach der Auszeit von Janusz Klimek schaffte es Bitburg sich innerhalb weniger Minuten auf vier Tore abzusetzen. Ich sah mich daher gezwungen, diesen Lauf zu stoppen und wir haben uns in unserer Auszeit in der 25.Minute nochmal neu sortiert. Die Mannschaft hat die Vorgaben direkt umgesetzt und so konnten wir mit dem Abpfiff der ersten Halbzeit mit einem direkt verwandelten Freiwurf das Unentschieden wieder herstellen. In den ersten 10 Minuten der ersten Halbzeit haben wir dann leider das Spiel verloren. Unsere Abschlüsse sind momentan einfach unser Manko.Hier sind wieder immer wieder an Gästekeeper Stefan Frisch gescheitert oder haben den Ball einfach unbedrängt verloren. Heute hat die Mannschaft aber sich nie aufgegeben, sich immer wieder ins Spiel zurückgekämpft und mit etwas mehr Abschlusssicherheit hätten wir Bitburg gestern Abend in den letzten Minuten sicher noch mal in Bedrängnis bringen können. Wir hatten es in der eigenen Hand gestern Abend zu punkten. Der Auftritt des Teams ist aber der erste Schritt in die richtige Richtung. Ich bin sehr zufrieden damit und bin froh das wir uns gestern Abend nicht aufgegeben haben und auch in der Abwehr endlich wieder gezeigt haben, dass wir ein Team sind. In den kommenden Trainingseinheiten werden wir sicherlich weiter an unserer Abschlussschwäche arbeiten und dann bin ich optimistisch, dass wir in den anstehenden Spielen auch wieder punkten werden. Ein Lob möchte ich an das Schiedsrichtergespann Bulmann/Günter aussprechen, die das faire Spiel souverän geleitet haben“, resümierte Daniel Thomas, der den Gast betreute.

 

TVB: Frisch - Zimmer (1), Walerius (3), Recking (3), Lübken (1), Schürer (3), Kinnisch (7/2), Crames (6), Müller (3/1), Schallert (1).

 

HSC: Pütz und Weier – Steil (3), Kesseler (5), Grundhöffer, Ossadnik, Behrmann (3), Werdel (9), Vucenonvic (2), Schmitz, Schmitt (2), Hellriegel, Humm, Herresthal.

 

Vorschau auf den Spieltag 10./11. November 2018

 

Den kommenden Verbandsligaspieltag tippt Sandro Baumanns, Trainer des SV Gerolstein.

 

HSG Wittlich – HSG Obere Nahe

(Samstag, 18 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

2. Versuch: die Begegnung gab es schon im diesjährigen Pokal, mit dem Sieger aus Wittlich. Es war ein Spiel, in dem die glücklichere Mannschaft gewann. Hamann, Lissmann, Löw und Präder sowie ein Igor Herget im Tor, waren am letzten Wochenende wieder eine, mit absoluten Topspielern besetzte Mannschaft. Lediglich Fabian Rudolphi fehlte auf Rechtsaußen. Das Wittlicher Spiel lebt ausschließlich von den beiden Rückraumshootern und dem Zusammenspiel von Lissmann mit Praeder am Kreis. Die durchaus kernige und zuweilen recht harte 6:0 Abwehr gibt dem Torhüter die Möglichkeit zu glänzen, wobei Igor die übrigen Würfe von außen und Tempogegenstöße extrem gut im Griff hat. Die Mannschaft von der Oberen Nahe hat mittlerweile schon in vielen Begegnungen gute Spiele gezeigt und wird in einem hart umkämpften Spiel als Sieger hervorgehen, da Sie mit Ihrem Tempospiel über 60 Minuten den Wittlichern ihre konditionellen Grenzen aufzeigen wird. Tipp 30:35

 

SV Gerolstein – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II

(Samstag, 19.30 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Nachdem ersten Sieg am vergangenen Sonntag mit einer defensiven aktiven 6:0 könnte man meinen, dass wir bei dem Abwehrsystem bleiben. Die Stimmung ist jetzt natürlich noch besser als vor dem Sieg, die Jungs werden hochmotiviert ins Spiel gehen. Die Mannschaft hat das Spiel in Wittlich gut verarbeitet und ist daraus gestärkt herausgekommen. Am Montagmorgen erhielt ich leider die Nachricht, dass die Fingerverletzung unseres einzigen Torhüters Matthias Hoffmann, sich als gravierender herausgestellt hat als wir das vermutet hatten, er wird wohl bis Januar ausfallen.

Irmenach eine der stärksten Mannschaften in der Liga, gewachsen aus der eigenen Jugendarbeit und immer wieder mit Leistungsträgern von auswärts verstärkt, wird uns nur eine geringe Chance lassen, zu Punkten. Auswärts sind Sie wohl etwas schwächer als Zuhause, für uns eine große Aufgabe. Dennoch mein Tipp 29:28

 

SG Gösenroth/Laufersweiler II – TV Hermeskeil

(Samstag, 19.30 Uhr, Rhaunen)

 

Bei Hermeskeil freut es mich für den Verein, dass Sie so einen starken und guten Spielertrainer - leider im Moment verletzt- gefunden haben, der mal für frischen Wind sorgt. Die Hermeskeiler entdecken Spielfreude und Spielwitz, mit Christoph Kratz - der ja schon zu HB Museldall gewechselt war - haben Sie einen der talentiertesten und wurfgewaltigsten Halblinken der Liga. Gösenroth muss wohl jedes Wochenende um eine spielfähige Mannschaft kämpfen, allerdings wurde ja schon eine personelle Verstärkung angekündigt, es wird am Wochenende reichen, um Hermeskeil die Punkte zu verwehren. Tipp 30:27

 

TV Bitburg II – HSC Igel

(Samstag, 20 Uhr, Edith Stein Hauptschule)

 

Die Bitburger sind wesentlich besser als Ihr momentaner Tabellenplatz vermuten lässt. In vielen Spielen haben sie nur knapp verloren, oft fehlte auch einfach nur ein wenig Glück um zu Punkten. Besonders wenn das Brüderpaar Wolf mitwirkt, sind Sie nicht zu schlagen. Es freut mich sehr das Kevin wieder in der Region ist und mit seinem Bruder Pascal nochmal gemeinsam spielt, wenn vermutlich auch nur bei Heimspielen. Kevin ist für mich der beste Keeper der Liga, zusammen mit dem Abwehrmotivator und Rückraumshooter Pascal lohnt es sich, jedes Spiel anzuschauen. Geführt vom Erfolgstrainer Klimek wird die Mannschaft mit ihrem modernen Tempospiel und der effektiven 5:1 Abwehr, nach den ersten 10 Minuten das Spiel entschieden haben, es sei denn Igel gelingt es innerhalb einer Woche die Form zu finden, die Sie gegen uns im ersten Spiel gezeigt haben. Dann würde es ein hart umkämpftes Spiel werden. Tipp 42:19

 

04. November 2018

 

TuS Fortuna Saarburg – HSC Igel 42:15 (20:7)

 

Nach der 3:0 Führung der Gastgeber in der 4. Minute, fand der Gast ins Spiel und war beim 8:5 in der 14. Minute in Schlagdistanz. Doch mit drei Treffern in Folge leitete das Team von Trainer Uwe Moske den ungefährdeten Sieg ein. Beim 20:7 in der Pause war die Begegnung bereits entschieden, am Ende feierten die Fortunen einen klaren 42:15 Erfolg!

 

 „Mein Trainerkollege David Juncker tut mir schon leid. Da fehlen gleich zwei Leistungsträger und zwei weitere verletzen sich. Damit kann Igel keine konkurrenzfähige Mannschaft aufbieten und kommt so unter die Räder. Wir haben dieses Mal nicht den Fehler gemacht, zu viel zu wechseln. Erfreulich war, dass sich alle Spieler in die Torschützenliste eintrugen und Jonas Paule im Tor eine starke Leistung abrief. Anders als Igel kann ich aus dem Vollen schöpfen, verfüge über einen 18er Kader“, freut sich Saarburgs Trainer Uwe Moske.

 

„Es ist gerade wie verhext und ich bin fast ratlos, wieso wir so einbrechen und einfach nichts auf die Kette bekommen! Eine Viertelstunde lang war da ein komplett offenes Spiel, in dem wir zwar permanent hinten lagen, aber mit nur ein wenig besserer Wurfausbeute auch hätten führen können. Dann verletzen sich in kurzer Zeit zwei Spieler und plötzlich geht kollektiv nichts mehr. Ab Minute 15 war das das schlechteste Angriffsspiel, dass ich je gesehen habe! Wir hätten Saarburg auch einfach den Ball geben können und mit "viel Spaß beim Gegenstoß" auf die Reise schicken. Einfach nur drüber reden und weiter geht's, ist hier definitiv nicht ausreichend. Wir müssen schnellstens den Ausweg finden, sonst sind wir nicht mal Landesliga-tauglich“, findet Igels Trainer David Juncker.

 

TuS: Dupré und Paule - Dauster (1), T. Hoffmann (7), Lorth (5), Moske (3), Musick (2), Schütz (1), J. Hoffmann (7), S. Hoffmann (4), Schmitt (3/1), P. Rüger (8/1), Morin (1).

 

HSC: Pütz und Weier – Bechtel, Kesseler (4), Grundhöffer, Ossadnik (5/1), Behrmann (1), Fusenig (1), Werdel (4), Vucenovic, Schmitz, Schmitt, Humm, Herresthal.

 

HSG Obere Nahe – SG Gösenroth/Laufersweiler II 37:25 (13:15)

 

Dank des ständig hoch gehaltenen Tempos und einer Leistungssteigerung im zweiten Spielabschnitt dreht die HSG Obere Nahe die Begegnung und schickt den Lokalrivalen aus dem Hunsrück klar geschlagen auf den Nachhauseweg.

 

„Nach den Halbzeitergebnissen wäre die SG sicher Tabellenführer“, urteilte HSG Trainer Axel Schneider.

 

Lediglich 1:0 führten die Gastgeber, dann übernahmen die Gäste über 1:3 das Spielgeschehen. Über 6:10 in der 17. Minute kämpfte sich das Team von Trainer Axel Schneider auf 10:12 heran, die Gäste nahmen die Auszeit, doch beim 13:13 schien das Spiel in der 28. Minute zu kippen. Doch bis zur Pause legten die Gäste zum 13:15 vor.

 

Die Entscheidung fiel, als die HSG vom 17:17 in der 36. Minute auf 23:17 in der 42. Minute davonzog und damit den Widerstand der Gäste gebrochen hatte. Die Kraft der Gäste reichte nicht aus, um dem Tempospiel der Gastgeber erfolgreich Paroli bieten zu können.  

HSG: Rickes und Münster – Stumm (6), Bamberger (1), Adam (7), Christmann (5), Diehl (7), Zühlsdorf (1), Wagner (1), Klünder (1), Schäfer (4/2), Ries (4), Lehnen

 

SG: Kaltenmorgen – Dreher, Hassley (7), Wagner, M. Kaltenmorgen (1), Peltsch (4), Müller (3), Bottlender (5/3), Klein (1), Stumm (4).

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II – HSG Wittlich 37:37 (18:19)

 

Während die Gastgeber mit einem 14er Kader auflaufen konnte, musste die HSG aus Wittlich mit einem 10er Kader auskommen, da erneut wichtige Spieler aus beruflichen Gründen fehlten. Darunter waren zwei A-Jugendliche und zwei Spieler, die eigentlich schon ihre Handballkarriere beendet hatten.

 

„Deshalb bin ich mächtig stolz auf die Jungs, die bis zum Umfallen gekämpft haben. Eigentlich möchte ich keine Spieler aus der Gesamtleistung hervorheben, doch Kai Lißmann, der teilweise kurz gedeckt wurde, dennoch 15 Treffer erzielte, dazu Johannes Präder mit 9 Toren vom Kreis sowie Igor Hergert im Tor waren überragend“, lobte Gästetrainer Heinz Hammann, der zudem verriet, dass künftig Jens Flammann das Trikot der HSG Wittlich tragen wird. „Damit haben wir dann endlich zwei Torhüter“.

 

„Beide Abwehrreihen bekamen nie den Zugriff auf die Angriffsspieler. Besondere Probleme hatten wir mit Kai Lißmann, dazu verloren wir das Torhüterduell! Am Ende war es ein gerechtes Remis. Für uns hätte es durchaus besser laufen können“, gab der Pressesprecher der Gastgeber, Robin Braun zu.

 

HSG I/K/H: Schmidt - Molz, Stoffel, Bfaun (2), Fritz (10/6), Hölzenbein (6), Schub, Gedert (4), Kirst (3), Anton, J. Schneider (6), Berg (2), Mende (4), Kretz

 

HSG W: Hergert – Hammann (1), Präder (9), Schabio, Kirsch (2), Lißmann (15/3), Weber (3), Birresborn, Löw (4/1), Schilz (3/1)

 

 

SV Gerolstein – TV Bitburg II (15:14)

 

Im Eifelderby fährt die Mannschaft von Sandro Baumanns den ersten Saisonsieg gegen den TV Bitburg ein! „Es war ein hart erkämpfter Erfolg, bei dem wir unsere offensive Abwehr auf eine defensive und aktive 6:0 Abwehr umgestellt hatten. Hierbei macht sich die Tatsache bemerkbar, dass wir mit Rückkehrer Marius Kreft physisch mehr Alternativen haben“, freute sich Baumanns, der seinem gesamten Team eine Topleistung bescheinigte. Baumanns lobte die Torhüterleistungen auf beiden Seiten, so bei seinem Team Matthias Hoffmann.

Bitburgs Reserve musste in Gerolstein ohne seinen aus privaten Gründen fehlenden Trainer Janosh Klimek auskommen, das Coaching übernahmen Philipp Kinnisch und Matthias Pütz.

 

Von Beginn an entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung, in der die Bitburger zunächst auf 1:4 in der 7. Minute davonzogen. Drei Treffer von Tim Rosch in Folge sorgten für den Ausgleich und als Marius Kreft die erste Gastgeberführung erzielte, drehte sich das Spiel. Bis zur Pause legte das Baumanns Team vor, doch Bitburg blieb dran. Nach dem 17:17 in der 36. Minute setzte sich der Gast wieder ab, führte 17:19 und folgerichtig nahm Baumanns die Auszeit. Doch bis 20:21 verteidigte das Gästeteam den Vorsprung, doch drei Treffer der Gastgeber in Folge schienen beim 23:21 in der 56. Minute für die Vorentscheidung zu sorgen. Doch Bitburg kämpfte weiter, hatte fünf Sekunden vor dem Ende noch die Chance, per Siebenmeter zumindest den Punkt zu retten. Allerdings scheiterten die Gäste am gegnerischen Torhüter und so feierte Gerolstein den ersten Sieg der Saison.

 

„Wir haben das Spiel zwischen der 40. Und 50. Minute verloren, als wir es versäumten, den Sack zuzumachen und unseren Vorsprung zu verteidigen. Leider waren wir heute erneut mit einem kleinen Kader unterwegs, Andre Wilke half aus dem Landesligateam aus“, sagte TVB Pressesprecher Stefan Frisch.

 

SVG: Hoffmann - Katala, Eltze (2), L. Rosch (4), T. Rosch (7), Kreft (2), Wolf (6/4), Heinrich, Munkler (1), Servatius, Waldorf (2).

 

TVB: Wolff – Zimmer (3), Wilke (1), Recking (1), Lübken (5/2), Schürer (4), Kinnisch, Crames (5), M. Müller (2), R. Müller, Frisch, Schallert (2)

 

TV Hermeskeil – DJK St. Matthias 26:34 (13:14)

 

Das war ein hartes Stück Arbeit für die Routiniers aus Mattheis, die bis zur 50. Minute überhaupt nicht ins Spiel fanden. Bei ständig wechselnden Führungen gelang es den Gästen erst ab diesem Zeitpunkt sich vom 23:25 auf 24:30 in der 55. Minute abzusetzen.

 

„Wir erwischten einen rabenschwarzen Tag, fanden einfach nicht zu unserem Spiel. Hermeskeil zeigte eine starke kämpferische Leistung, muss aber spielerisch noch weiter zusammenfinden. Viele Bälle haben wir verworfen und scheiterten immer wieder am starken Hermeskeiler Torwart Manuel Schneider. Am Ende fällt das Ergebnis zu hoch aus, da die Hochwälder Abwehr zu nachlässig agierte. Wir müssen uns jetzt weiter steigern. Das faire Spiel wurde von Klaus Wenner souverän geleitet“, resümierte Gästetrainer Kris Sturm.

 

„Wir haben in den Schlussminuten mit einer offensiven 3:3 Abwehr versucht, das Spiel noch zu drehen. Allerdings fehlt es den Jungs hier noch an der nötigen Cleverness und das hat Mattheis gnadenlos bestraft. Hervorheben aus meiner Mannschaft möchte ich Christoph Kratz, der nach seinem Fußballmatch auch bei uns überzeugte“, lobte TVH Coach Konstantin Menzer.

 

TVH: Schneider – Prümm, Treinen (2), Wilhelmi, Fuchs (2/1), Valerius (1), N. Laible (6), Kratz (8), T. Laible, Klein (1), Krämer, Serbanescu (4), Zentz (1), Schleimer (1).

 

DJK: Wilkes und Conermann - Seiler (1), Schommer, Alshok, Sturm (11/4), Kammann (5), May (9), T. Kochann (4), Sturm-Brenner (1), Hoffmann (1), Frisen (2),

 

30. Oktober 2018

 

Den kommenden Spieltag tippt Heinz Hammann, Trainer der HSG Wittlich: „Mittlerweile bin ich 15 Monate Trainer der Herrenmannschaft der HSG Wittlich und schon in der „zweiten Liga“ angekommen. Nach dem „Gastspiel“ im Osten des Verbandes sind wir wieder im Westen. Ich finde beide Klassen reizvoll, wobei die Erfahrungen, die wir in der letzten Saison gemacht haben für uns natürlich sehr wichtig sind.  Mit anfangs zwei Teams haben wir uns, aufgrund der allgemeinen Personalnot, auf eines beschränkt und hoffen weiterhin oben mitspielen zu können! So haben wir des Öfteren nur wenige Leute im Training und können uns nicht so vorbereiten, wie wir das gerne möchten, aber das ist wohl das Schicksal vieler Vereine in dieser Klasse, wenn ich höre, was die anderen Trainer berichten“.

Fortuna Saarburg - HSC Igel (Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Beurig)

Klare Angelegenheit für das Team von Uwe Moske. Der zurzeit souveräne Tabellenführer wird auch gegen den HSC nichts anbrennen lassen und mit dann 12:0 Punkten die Tabelle ungeschlagen anführen. Mit Philip Rüger, Tim Moske und allen „Hoffmännern“ im Team verfügt der Gastgeber über die besseren Einzelkönner, die die sympathische Mannschaft von Trainer David Junker vor unlösbare Probleme stellen wird. Wenn die Gäste ihre etwas hektische Spielweise einschränken können, sollte sie ein achtbares Ergebnis erzielen, zumal es sein könnte, dass sie von den Saarburgern unterschätzt werden. Bisher konnten sich die Igeler nur gegen den SV Gerolstein durchsetzen und liegen an vorletzter Stelle, sollten aber den Erfolg gegen andere Gegner suchen.

Obere Nahe - SG Gösenroth/Laufersweiler II (Samstag, 19.30 Uhr, Mikadohalle)

Dies ist das Spiel, bei dem ich den Ausgang nicht vorhersagen kann. Wir haben im Pokal in Idar-Oberstein und in der Meisterschaft bei den Gösenrothern gespielt und beide Male sehr viel Mühe gehabt, um als Sieger die Heimfahrt an zu treten. Daniel Stumm deutet neben Marc Stoffel noch weitere Neuzugänge an und vielleicht wird er schon am kommenden Wochenende den Zauberstab einsetzen, um den Gegner zu überraschen. Ich bin gespannt, was er da aus dem Hut zaubert. Ansonsten lebt die Mannschaft der SG von der Kreativität ihres Trainers, der ein Spiel sehr gut lenken kann und immer für Gefahr sorgt. Die Mannschaft von Trainer Axel Schneider agiert da eher im Kollektiv und wird versuchen die Kreise von D. Stumm ein zu schränken. Wie schon gesagt, der Ausgang ist offen – vielleicht läuft alles auf ein Remis hinaus!

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II - HSG Wittlich (Sonntag, 17 Uhr, Hirtenfeldhalle)

Bisher haben wir bereits gegen die Reserven von SG Gösenroth/Laufersweiler und TV Bitburg gespielt, die zu den besseren gehören, aber am kommenden WE fahren wir zur HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II, die ich mit den Routiniers aus St. Matthias und der Fortuna aus Saarburg zu den spielstärksten der Klasse zähle. Da wir sicher auf Lukas Kopel, Martin Kraeber, Michael Bollig und Matze Konrad verzichten müssen und hinter dem Einsatz von Fabian Rudolphi ein Fragezeichen steht, sind wir wieder auf den Einsatz unserer Jungstars aus der AS-Jugend angewiesen. Falls dies nicht möglich ist, sehe ich schwarz für den kommenden Sonntag! Obwohl das Kollektiv die Stärke der HSG ist, verfügen sie mit Hölzenbein, Stoffel und Denzer über sehr gute Einzelspieler, die alle ein Spiel alleine entscheiden können. Dem Umstand möchten wir entgegenwirken, um eine Chance gegen die Hunsrücker zu haben. Ich gegen die Favoritenrolle nach Irmenach an!

TV Hermeskeil – DJK. St. Matthias (Sonntag, 18 Uhr, Hochwaldhalle)

Auch hier kann es nur einen Sieger geben, die DJK St. Matthias. Das Sturm-Team hat sich sogar noch mit Carsten May verstärkt und wird als Gewinner die Heimfahrt antreten. Dabei glaube ich schon, dass die Hochwälder sich heftig zur Wehr setzen werden, denn gegenüber der vergangenen Saison sind sie besser aufgestellt und haben in ihrem Spielertrainer Konstantin May einen Denker und Lenker hinzugewonnen, der allerdings verletzungsbedingt länger ausfällt. Das Ergebnis gegen Saarburg lässt hier aufhorchen, als der TV über die gesamte Spielzeit dem Favorit Paroli bieten konnte. Dadurch ist das Trierer Team mehr als gewarnt, wird sich aber die Butter nicht vom Brot nehmen lassen, obwohl der TV nichts zu verlieren hat und locker aufspielen kann.

SV Gerolstein – TV Bitburg II (Sonntag, 19.30 Uhr, Berufsbildende Schule)

Wenn der TV mit der gleichen Aufstellung antritt, wie gegen uns, kann es keinen anderen Sieger geben als die Gastmannschaft. Haben sie aber die Wolf-Brüder und den einen oder anderen Spieler nicht an Bord, wie gegen Saarburg – ohne, dass ich die Leistung der Fortuna schmälern möchte- werden sie in Gerolstein vor enorme Probleme gestellt. Die Gastgeber werden über 60 Minuten ihre „Abteilung Attacke“ anwenden und ihr Heil im direkten Spiel „eins gegen eins“ suchen und die Bitburger immer wieder in Verlegenheit bringen.  Hier kann der der Sieger dann durchaus SV Gerolstein heißen. Ich glaube es wird ein enges ausgeglichenes Spiel.

 

28. Oktober 2018

 

HSG Wittlich – SV Gerolstein 35:28 (18:10)

 

Von Beginn an ließen die Gastgeber aus Wittlich keinen Zweifel auskommen, wer im Eifelderby am Ende die Halle als Sieger verlassen sollte. Das Team von Trainer Heinz Hammann führte schnell 5:1 in der 5. Minute, über 9:4 und 11:8 setzte sich die HSG bis zur Pause deutlich auf 18:10 ab. Erstmals führte das Hammann-Team in der 35. Minute mit 10 Treffern beim 22:12 und hielt den Abstand bis zum 29:20 in der 50. Minute.

 

„Es war ein unschönes und aggressives Spiel der Gäste, nach dem wir völlig verdient die beiden Punkte gewannen. Bedingt durch die vielen Spielunterbrechungen hatte man das Gefühl, dass dieses Spiel über 3 Stunden gedauert hat. Die Gäste versuchten, sich mit ihren „eins gegen eins Aktionen“ durch unsere Abwehr zu kämpfen. Damit tat sich meine Mannschaft über weite Strecken des Spiels schwer. Nicht so schwer taten wir uns gegen die offensive 3:3 Deckung der Gäste, bei der Kai Lißmann und mein Sohn Fabian die sich bietenden Räume nutzten und zusammen 25 Treffer erzielten. Den Platz im Rückraum haben wir gut genutzt! Mit zunehmender Spieldauer wurde es auf dem Platz von Seiten der Gäste immer aggressiver und das setzte sich sogar nach dem Spiel. Zu diesen Vorgängen sage ich nichts, da ich es auch nicht gesehen haben", sagte Wittlichs Trainer Heinz Hammann.

 

Gästetrainer Sandro Baumanns: „Zu diesem Spiel gebe ich keinen Kommentar ab“.

 

HSG: Hergert - Konrad (1), Hammann (10), Bollig (1), Kräber (3), Lißmann (15/3), Weber, Löw (5), Schilz Kirsch

 

SVG: Hoffmann - Katala, Eltze (2), L. Rosch (7/4), T. Rosch (4/1), Wolf (5/1), Heinrich, Servatius (2), Waldorf (4), Stump (2), Hell (2).

 

DJK St. Matthias – HSG Obere Nahe 37:27 (18:14)

 

Ausgeglichen verliefen weite Strecken der ersten Hälfte, in der die Gäste von der Oberen Nahe zunächst ihre Führung bis zum 8:9 in der 19. Minute verteidigten und bis zur 22. Minute beim 12:12 auf Augenhöhe waren.

 

„Auch wenn das Ergebnis der fairen und von Günter Schmidt gut geleiteten Partie am Ende relativ hoch ausgefallen ist, soll dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Obere Nahe eine starke Mannschaft ist, bei der die Punkte in eigener Halle hoch hängen werden. Am Anfang wurden wir von der schnellen Truppe, die bis zum Ende der Partie Tempohandball spielte und dorthin ging, wo es weh tat, ziemlich überrumpelt. So liefen wir in den ersten Minuten einem kleinen Rückstand hinterher, da wir dachten: Es wird schon laufen. Erst als wir anfingen, uns schneller zurückzuziehen und vorne die freien Torgelegenheiten effektiver nutzten, kamen wir besser ins Spiel und konnten zur Halbzeit einen vier-Tore-Vorsprung herausspielen“, resümierte DJK Coach Kris Sturm zur Pause.  

 

„Uns gelang ein guter Start und wir haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Für die guten Phasen im Spiel haben wir uns aber nicht selbst belohnt“, meinte Gästetrainer Axel Schneider.

 

„In der zweiten Hälfte begannen wir stark, machten uns jedoch durch Nachlässigkeiten vor allem in der Rückzugsbewegung immer wieder das Leben schwer, sodass unser komfortabler Vorsprung wieder schmolz. Wieder einmal angetrieben von der „schwarzen Wand“ vor beeindruckender Kulisse legten wir jedoch Mitte der zweiten Hälfte den Hebel um und konnten nun sowohl im Positionsangriff als auch aus einer stabilen Abwehr heraus schnelle Tore erzielen und den Sack frühzeitig zuzumachen. Gottseidank fiel wenigstens unser Ergebnis einigermaßen so aus, wie ich es getippt habe. Erfreulich ist, dass unsere Bank immer stärker wird und ein nahtloser Übergang stattfindet, der es uns ermöglicht, die Verantwortung auf viele Schultern zu verteilen. Ein Sonderlob geht an unseren „Mister zuverlässig“ Lutz Conermann im Kasten, der heute unbeeindruckt zahlreiche Großchancen entschärfte. Auch der junge gegnerische Torwart Frederik Münster machte ein starkes Spiel“, lobte Sturm.

 

„Wir haben eigentlich eine gute Abwehr gespielt, die Bälle erkämpft, sie aber wieder zu schnell weggeworfen. Am Ende hat uns das die vielen Gegentreffer eingebracht. Mit Diehl, Hübner und Klünder fehlen uns in der Saison drei Spieler, die letzte Saison noch über 300 Treffer erzielten. Vor allem im Rückraum fehlt uns damit die Durchschlagskraft. Zufrieden bin ich mit der Leistung von Torwart Frederik Münster und meinem jungen Rechtsaussen Leon Rogoll. Es freut mich sehr, dass die Mattheiser uns so gut einschätzen“, freut sich Schneider.

 

DJK: Conermann – Seiler (2), Schommer, Alshok (1), Sturm (12/7), Kammann (6), May (7), T. Kochann (2), Sturm-Brenner (1), D. Kochann (1), Hoffmann (3), Lange (1), Frisen (1).

 

HSG: Rickes und Münster – Bamberger, Zühlsdorf, Stumm (3), Rogoll (2), Wagner (1), Adam (6), Lehnen (1), Bunn, Schelper (1), Schäfer (10/4), Ries (1),

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II – SG Gösenroth/Laufersweiler II 33.29 (14:14)

 

Da war wohl doch mehr Feuer drin, als erwartet! Die HSG gewinnt das Derby vor gut gefüllter Hirtenfeldhalle mit 33:29. Aufgrund einiger verletzter Spieler halfen Timo Stoffel, Benny Schug und Tom Feder bei den Gastgebern aus.

 

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase bis zum 8:8 in der 15. Minute setzen sich die Gäste trotz der Manndeckung gegen den auffälligsten Gästespieler Daniel Stumm mit bis zu 4 Toren in der 24. Minute auf 9:13 ab. Diese Führung wurde jedoch von den Gastgebern bis zum Halbzeitpfiff egalisiert, sodass beim Stand von 14:14 die Seiten gewechselt worden. Dies lag auch am Torwartwechsel von Jonas Schmidt auf Benny Schug.

 

„Die Manndeckung hat schon Wirkung gezeigt, hier kamen die jungen Kerls in unserem Team zunächst nicht mit klar“, meinte auch SG Coach Daniel Stumm.

 

„In der zweiten Hälfte erspielten wir uns einen Vorsprung, der aufgrund der konditionellen Vorteile gegenüber den Gästen auf bis zu 7 Toren in der 41. Minute auf 24:17 ausgebaut wurde. Gösenroth konnte am Ende etwas verkürzen, sodass am Ende ein verdienter Sieg mit 4 Toren auf der Anzeigetafel war. Es war insgesamt eine starke kämpferische Leistung, im Abwehrverbund und im Angriffsspiel samt Chancenverwertung besteht allerdings noch ein Steigerungspotenzial. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung stach Andi Denzer mit 6 Toren hervor. Auch das Torhütergespann Schmidt/Schug gewann das Torhüterduell gegen die beiden Gästetorhüter“, meinte HSG Pressesprecher Robin Braun. 

 

„Noch haben wir das Derby ohne Neuzugang bestritten. Von der HSG ist Marc Stoffel zu uns gewechselt, weitere Neuzugänge werde ich bald bekannt geben. Leider ging uns im Rückraum die Puste aus, da hier nur Kaltenmorgen und Bottlender mit mir zusammenspielten. Konditionell und spielerisch waren die Gastgeber besser“, gab Stumm zu.

 

HSG: Schmidt und Schug - Molz, Braun, Fritz (5), Hölzenbein (5), Schub (8/4), Denzer (6), Stoffel (3), Schneider (3), Feder, Anton (1), Mende (2)

 

SG: L. Kaltenmorgen und Schneider – Dreher (2), Hassley (3), Wagner, M. Kaltenmorgen (7), Peltsch (2), Müller, Bottlender (6/1), Klein (1), Stumm (8).

 

TuS Fortuna Saarburg – TV Bitburg 29:19 (15:5)

 

Mit einem deutlichen Erfolg über die Bitburger Reserve setzt das Team von Trainer Uwe Moske ein weiteres Ausrufezeichen! Doch der klare Sieg ist sicher auch der Tatsache geschuldet, dass die Gäste erneut nur mit einem Rumpfteam aufliefen und Moske den Eindruck hatte, dass die Gäste nicht so recht an ihre Chance in Saarburg glaubten: „Wenn aus meinem 18er Kader drei Spieler ausfallen, ist das sicher leichter zu kompensieren, wenn dir drei Spieler aus einem 10er Kader ausfallen,“ nahm TuS Coach Moske den Gegner in Schutz!

 

Doch nach Ansicht von Moske war den Gästen schon vor dem Spiel anzumerken, dass man in Saarburg nicht an den eigenen Sieg glaubte. So begann die Begegnung mit der 4:1 Führung des TuS, der beim 7:3 in der 13. Minute Gästetrainer Janosh Klimek zur ersten Auszeit zwang. Doch fünf Treffer der Fortunen in Folge führten beim 11:3 in der 21. Minute zur nächsten Auszeit der Gäste, die bereits zur Pause aussichtslos mit 15:5 zurücklagen. „Unsere Abwehr hat im ersten Spielabschnitt phantastisch gestanden, die Mannschaft hat überragend gespielt“, freute sich Moske.

 

„Ich habe meinen Jungs vor dem Spiel gesagt, dass wir nur mit Kampfgeist hier bestehen können. Ob die Jungs nicht an den Sieg geglaubt haben, kann ich so nicht sagen. Doch den Kampf hat die Mannschaft nicht angenommen“, klagte Klimek.

 

Die 23:9 Führung seiner Mannschaft nutzte TuS Trainer Uwe Moske in der Auszeit der Gäste in der 42. Minute dann, um kräftig durch zu wechseln und den Nachwuchsspielern ihre Chance zu geben. Nach dem Erfolg ist sich Moske sicher, dass die Meisterschaft in diesem Jahr nur über sein Team gehen wird. „Allerdings sehe ich mit Wittlich, Mattheis und Irmenach/Kleinich/Horbruch die Meisterschaftsfavoriten“.

 

„Sicherlich hatten die Gastgeber auch mehr Alternativen auf der Bank. Da kannst du Leistungsträger verschnaufen lassen, um sie dann wieder ausgeruht zu bringen. Diese Möglichkeiten haben wir leider nicht! Saarburg hat mich mit seinem absolut schnellen Spiel überzeugt, sowohl nach in der Umschaltbewegung nach vorne als auch im Rückzugsverhalten in die Deckung. Diese Jungs wollen unbedingt, zeigten absoluten Einsatzwillen und Kampfgeist. Das hat mir sehr gut gefallen! Die haben heute Klasse gespielt, aber wir werden nicht aufgeben. Wir haben es heute verpasst, den Kampf anzunehmen, doch zumindest die Laufbereitschaft muss da sein und das habe ich heute vermisst. Nicht jeder kann gut Handball spielen, aber Rennen kann eigentlich jeder. Reine Kopfsache“, urteilte Gästetrainer Klimek.

 

TuS: Dupré und Jürgens - Dauster (1), T. Hoffmann (5), Lorth (3), Moske (6), Paule, Morin, Musick, Schütz, J. Hoffmann (2), S. Hoffmann (2), Marszalek, P. Rüger (10/2)

 

TVB: Frisch - Zimmer (2), Walerius (2/1), Recking (4), Lübken (4), Kinnisch (1), Crames (5), Müller, Schallert (1).

23. Oktober 2018

 

Den kommenden Spieltag tippt Kris Sturm, Trainer der DJK St. Matthias.

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II – SG Gösenroth/Laufersweiler II

(Samstag, 18 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Dass die Irmenacher zuhause sehr stark aufspielen und kaum Punkte dort einbüßen werden, haben sie vergangenes Wochenende gegen uns bewiesen. Wir waren zwar dünn besetzt und spielten lediglich 10 Minuten gut, jedoch soll dies die Stärke der Irmenacher nicht schmälern. Die schnelle und körperlich robuste Mannschaft wirkt geschlossen und zählt für mich gemeinsam mit der HSG Wittlich zu den absoluten Titelkandidaten. Bei den Gästen wird entscheidend sein, wer alles aufläuft. Die SG Gösenroth um ihren erfahrenen Veteranen Daniel Stumm wird das Lokalderby sicher lange offenhalten und die Hausherren langeärgern, sich jedoch am Ende aufgrund der konditionellen Vorteile der Gastgeber geschlagen geben müssen. Tipp: 32:27

 

DJK St. Matthias – HSG Obere Nahe (Samstag, 19.30 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Die denkbar knappe Niederlage vom Wochenende schmerzt natürlich extrem. Daher sind wir auf Wiedergutmachung aus. Zum Gast kann ich leider keine Aussagen treffen, da ich die Mannschaft schlicht nicht kenne. Wir sind jedoch gewarnt, weil die verlustpunktfreien Saarburger dort mit einem blauen Auge davonkamen. Ich rechne mit einer zweikampfstarken, schnellen Mannschaft, die nichts unversucht lassen wird, die Punkte vom Wolfsberg zu entführen. Jedoch haben wir in den letzen drei Jahren bewiesen, dass wir zuhause sehr stark sind, was natürlich auch an unserem großartigen Publikum liegt; wer vor dem „schwarzen Block“ Punkte entführt, der hat sie wirklich verdient. Wichtig ist für uns, dass wir fast komplett antreten können.  Ebenso entscheidend wird sein, dass unsere Bank mutig und selbstbewusst aufspielt, um den „alten Herren“ die notwendigen Pausen zu verschaffen und Tempo ins Spiel zu bringen. Tipp: 34:29

 

TuS Fortuna Saarburg – TV Bitburg II (Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Beurig)

 

Das wird eine enge, umkämpfte Kiste! Zu den Gastgebern muss man nicht viel sagen: Das schnelle und taktisch gut eingestellte Team von Uwe Moske hat noch keinen Punkt abgegeben und schon einige Brocken geschlagen. Daher sind die Saarburger gerade zuhause eigentlich immer Favorit. Dennoch glaube ich dieses Mal an eine Überraschung. Die Bitburger haben mit dem Sieg gegen den Meisterschaftsfavoriten aus Wittlich ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Von den Punkten her starteten die Bierstätter zwar holprig in die Saison, aus meiner Sicht gehören sie jedoch gerade spielerisch zum Besten der Liga.  Zudem wird Janosh Klimek die Mannschaft immer besser einstellen. Mit dem Rückenwind der letzten Begegnung und dem Wissen, stärker zu sein, als es die Punkte gerade aussagen, glaube ich an die Überraschung des Tages: 31:32

 

HSG Wittlich – SV Gerolstein (Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Hier ist der Fall klar: Die überraschende Niederlage vom Wochenende wird sich die HSG von der Seele „ballern“. Die quirligen Gäste werden gegen eine körperlich extrem robuste Abwehr (zumindest zuhause) überfordert sein. Gerolstein hat physisch einfach zu wenig zu bieten und ist spielerisch noch etwas „zu grün“ hinter den Ohren, um dort zu bestehen. Die HSG Wittlich ist für mich der Topfavorit auf die Meisterschaft. Körperlich stark und relativ schnell auf den Beinen muss man aufpassen, nicht unter die Räder zu kommen. Dennoch hat die Mannschaft aus meiner Sicht zwei Schwachpunkte: Disziplin und Spielwitz. Läuft es einmal nicht so recht bzw. der Toptorschütze Lißmann, vom dem der Erfolg der Mannschaft abhängig ist, erwischt keinen guten Tag, dann fällt das Spielerische schnell in sich zusammen und ein Sieg gegen die arg mit sich selbst beschäftigten Wittlicher ist dann durchaus machbar. Dennoch wird Gerolstein dies nicht gelingen. Tipp: 40:23

 

 

21. Oktober 2018

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II – DJK St. Matthias 30:29 (13:15)

 

Die HSG IKH II gewinnt auch das zweite Saisonspiel, dieses Mal gegen die Routiniers aus St. Matthias. Das Trainergespann Roth/Bach hatte für das Spiel gegen den ungeschlagenen Aufsteiger aufgrund Verletzungssorgen einen relativ kleinen Kader zur Verfügung. Fabian Schmidt verstärkte die Mannschaft und kam zu seinem 1. Seniorenrspiel.

 

Bereits nach zwei Minuten verletzte sich Julian Schub bei den Gastgebern und konnte nicht mehr eingesetzt werden. „Die Anfangsphase wurde komplett verschlafen, sodass unser Trainer Jürgen Roth beim Stand von 2:8 in der 8. Minute bereits eine Auszeit nehmen musste. Danach verbesserte sich das Spiel von unserer Seite, sodass es mit 13:15 in die Halbzeit ging. In der zweiten Hälfte konnte sich keine Mannschaft deutlich absetzen, was zum Teil an unserer schlechten Chancenverwertung gelegen. Den entscheidenden Siegtreffer erzielte der lange verletzte Daniel Schub 5 Sekunden vor dem Abpfiff. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung stach Dominik Mende mit 7 Treffern heraus, während bei den Gästen das Trio Sturm, Kammann und Kochann mit 8 Treffern am treffsichersten war“, resümierte HSG Pressesprecher Robin Braun.

 

„Schwer zu sagen, ob ein Punkt, zwei Punkte oder die Niederlage verdient waren, da die faire Partie, die von Wolfgang Mildenberger sicher geleitet wurde, aus meiner Sicht seltsam verlief. In der ersten Phase des Spiels hatten wir den Gastgeber voll im Griff, konnten aus einem sicheren Positionsangriff immer leichte Tore erzielen und die Abwehr mit einem starken Lutz Conermann im Tor gab den notwendigen Rückhalt. So konnten wir bereits nach zehn Minuten auf 9:3 davonziehen. Dann kam der Bruch, als Daniel Kochann in der 11. Spielminute die rote Karte erhielt, die man auch so geben konnte. Ab diesem Moment spielten wir unsicher und die Abwehr wurde merklich instabiler, sodass die Gäste langsam in Schlagdistanz kamen. Die zweite spannende Hälfte verlief dann kurios. Ständig wechselte die Führung, wobei die HSG immer wieder an unserem Schlussmann Jörg Barton scheiterten, der einen sehr gelungenen Einstand bei uns ablieferte. Hier hätten die Gastgeber die Partie viel früher zuschnüren müssen. So jedoch gestaltete sich die Schlussphase extrem spannend und die Gäste konnten in den letzten zehn Sekunden den umjubelten Siegtreffer erzielen. Die Niederlage tat natürlich weh, da es genauso gut unsere zwei Punkte hätten sein können. Auf meine Kappe geht, dass wir mit einem zu kleinen Kader angereist sind. Mein eigener Trainingsrückstand, der Ausfall von Daniel Kochann und die Tatsache, dass Oliver Kamann und Thomas Kochann durchspielen mussten, waren einfach zu viel.  Wir hatten in Hälfte zwei schlicht keine Kraft mehr. Hervorheben möchte ich unsere beiden Torhüter, die einen Sahnetag erwischten“, resümierte DJK Coach Kris Sturm. 

HSG: Schmidt- Molz (1), Schub,J., Hölzenbein (5/1) Berg (3), Denzer (1), Schneider (1), Kirst (5), Anton (2), Mende (7), Schmidt, Schub,D. (5)

 

DJK: Barton und Conermann – Seiler (2), Schommer, Sturm (8/3), Kammann (8), T. Kochann (8), Sturm-Brenner (1), D. Kochann (1), Hoffmann, Lange, Frisen (1)
 

TV Bitburg II – HSG Wittlich 25:21 (10:10)

 

Aufatmen in Bitburg! Das Team von Trainer Janosh Klimek fährt die ersten Punkte in der Saison ein und kommt gegen einen ersatzgeschwächt angetretenen Gast aus Wittlich, der eine starke Vorstellung bot, zu einem verdienten Sieg. „Im dritten Anlauf vor heimischer Kulisse endlich die ersten Punkte! Ärgerlich, dass wir die beiden Heimspiele zum Auftakt verloren haben. Doch diesen Rückschlag hat die Mannschaft gut weggesteckt und wir haben gegen einen ebenfalls mit Kaderproblemen angetretenen Gast am Ende verdient gewonnen. Dabei sind wir nie in Hektik verfallen, haben das Spiel nicht aus der Hand gegeben und Ruhe und Konzentration bewahrt, Wir haben es verstanden, auf unsere Chance zu warten“, freute sich der Coach der Gastgeber Janosh Klimek.

 

Seine Mannschaft lag beim 6:10 in der 23. Minute klar zurück, dann nutzte Wittlich die sich bietenden Chancen nicht und Tor um Tor kamen die Gastgeber jetzt heran, glichen kurz vor dem Wechsel zum 10:10 aus. „Wir taten uns gegen die gutstehende Gästeabwehr schwer, Treffer zu erzielen“, klagte Klimek. S

 

ein Trainerkollege Heinz Hammann kritisierte die Tatsache, dass seine Mannschaft in dieser Phase die Bälle viel zu einfach herschenkte. „So haben wir Bitburg wieder ins Spiel kommen lassen, hätten zur Pause klar führen müssen“, fand der HSG Coach. Seine Mannschaft nahm sich vor, konzentrierter zu Werke zu gehen, doch die Undiszipliniertheiten nahmen bei den Gästen zu.

 

„Viele Anweisungen, die ich gegeben habe, kamen nicht an! Als Kai Lißmann dann die rote Karte sah, fehlten mir die Alternativen auf der Bank. Diese Woche wird sich bei uns einiges tun, am Dienstag steht eine Besprechung mit dem Team an, bei dem geklärt werden muss wie es weitergeht. Keinesfalls mit dieser Einstellung, die sich auch bei der Trainingsbeteiligung zeigt. Bitburg hat über 60 Minuten ihren Stiefel runtergespielt, hatte in Pascal Wolff den Matchwinner in einem Spiel, das wir eigentlich gewinnen mussten. Leider wurden wir vom Publikum aus mir nicht verständlichen Gründen nicht sehr freundlich empfangen“, klagte Hammann, der die Einstufung seines Teams als Meisterschaftsfavorit nicht nachvollziehen kann. „Das habe ich den Keller gelegt“, sagt Hammann.

 

„Für mich wurde das Spiel nach dem Wechsel weiterhin von zwei guten Abwehrreihen geprägt, in der bei uns die Einwechslung von Torwart Radaslow Müller mitentscheidend war, er wehrte drei Siebenmeter ab! Zudem half uns auch das Publikum! Max Müller machte ein gutes Spiel, egal wo er eingesetzt wurde. Für mich war er mit seinen acht Treffern der beste Spieler auf dem Platz! Doch Kompliment an die ganze Mannschaft, in der sich das Mitwirken von Pascal Wolff als Motivator und Torschütze ausgezahlt hat. Wir haben nicht unverdient gewonnen“, fand Gastgebertrainer Janosh Klimek.

 

TVB: Müller und K. Wolff – Zimmer (2), Walerius (1), Recking, Lübken, Kinnisch (1), Crames (6), Müller (8) P. Wolff (7/4), Frisch, Schallert.

 

HSG: Hergert – Hammann (1), Rudolphi (6/1), Präder (1), Lißmann (6/1), Kopel (2), Löw (4/2), Schilz (1).

TV Hermeskeil – HSC Igel 23:20 (12:9)

 

300 Zuschauer verfolgten in der renovierten Hochwaldhalle den Heimsieg ihres Teams, der aber von der Verletzung des Gästespielers Max Fusenig überschattet wurde.

 

1:3 führte der Gast aus Igel, dann kassierte Hermeskeils Torben Laible wegen des Fouls an Fusenig die rote Karte! „Das Foulspiel habe ich nicht gesehen, doch der Spieler der Gäste Max Fusenig war erkennbar verletzt“, sagte Hermeskeils verletzter Spielmacher Konstantin Menzer. 

 

Der Ausfall schien die Gäste geschockt zu haben, die Gastgeber drehten in der Folge mit fünf Treffern die Begegnung über 6:3 in der 15. Minute, gaben die Führung jetzt nicht mehr ab. Nach dem Wechsel baute das Team von Menzer, die Führung auf 19:14 in der 44. Minute aus, Gästetrainer David Juncker zog die Reißleine und nahm die Auszeit. Doch beim 22:16 in der 52. Minute war die Begegnung zugunsten der Hochwälder entschieden.  

 

„Irgendwo ist uns in den letzten Wochen die Leichtigkeit im Angriff abhandengekommen, eigentlich dürfen wir ein Spiel mit nur 23 Gegentoren nicht verlieren! Konnte man es in den letzten Spielen noch auf die hohe Anzahl der vergebenen besten Gelegenheiten schieben, so haben wir die gestern noch nicht einmal herausgespielt! Das mag sicher ein Stück weit an der aggressiven Abwehr der Hermeskeiler gelegen haben, aber es war einfach viel zu wenig Bewegung und Konsequenz im Positions- und Umschaltspiel. Ein ganz entscheidender Faktor war aber sicher das verletzungsbedingte Aus von Max Fusenig nach weniger als 5 Minuten nach einem völlig überflüssigen und zu Recht mit Rot geahndetem Foul im Gegenstoß. Der Verdacht auf Nasenbein- oder Kieferbruch hat sich im Krankhaus zum Glück nicht bestätigt. Es ist gewagt zu sagen, dass das spielentscheidend war, aber Fakt ist, dass wir zu dem Zeitpunkt 3:1 geführt haben und das Spiel im Griff hatten, anschließend aber in 15 Minuten nur einmal das Tor getroffen haben und auf Grund der sowieso kritischen Personalsituation die drei verbliebenen Rückraumspieler durchspielen mussten. Insgesamt haben wir über weite Teile des Spiels im Positionsangriff wirklich gut verteidigt. Als wir am Ende dort eigentlich nachgelassen haben, hat Hermeskeil plötzlich auch überhastet abgeschlossen, statt wie vorher geduldig Chancen herauszuspielen. Dadurch konnten wir eine verdiente Niederlage gegen einen spielerisch zur letzten Saison enorm verbesserten Gegner in Grenzen halten“, resümierte Gästetrainer David Juncker.

 

TVH: Schneider und Göddemeyer – Prümm (3/3), Treinen (3), Fuchs (3/2), Valerius, N. Laible (3/1), Kratz (4), T. Laible, Klein, Serbanescu (4), Zentz (3), Schleimer

 

HSC: Pütz und Weier – Steil (2), Kesseler (3), Fusinig (1), Werdel (10/1), Vucenovic (2), Schmitz, Schmitt (1), Hellriegel (1), Humm, Herresthal, Hansen.

 

HSC: Pütz und Weier – Steil (2), Kesseler (3), Fusinig (1), Werdel (10/1), Vucenovic (2), Schmitz, Schmitt (1), Hellriegel (1), Humm, Herresthal, Hansen.

 

16. Oktober 2018

 

Den kommenden Verbandsligaspieltag tippt Janosh Klimek, Trainer des TV Bitburg II:

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II – DJK St. Matthias

(Samstag, 18 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Hier treffen zwei Mannschaften aufeinander, die um die Meisterschaft spielen werden. Zuhause sind die Hunsrücker eine Macht und man darf gespannt sein, wen die Routiniers am Samstagabend alles aufbieten werden. Ich habe mich davon überzeugen können, dass die Oldies noch nichts verlernt haben und dennoch wird es für die Gäste wichtig sein, möglichst in Bestbesetzung in den Hunsrück zu fahren. Am Ende tippe ich auf ein Remis.

 

TV Hermeskeil – HSC Igel (Samstag, 19.30 Uhr, Hochwaldhalle)

 

Die Verletzung von Menzer stellte sich zwischenzeitlich als schwerwiegender heraus, als zunächst angenommen: der Hermeskeiler Spielertrainer zog sich einen Bruch des Sprunggelenkes und einen Abriss des Syndesmosebandes zu. Er wird im Bundeswehrkrankenhaus in Koblenz operiert. „Das Gesicht der Mannschaft aus Hermeskeil hat sich gegenüber der letzten Saison doch erheblich verändert. Allerdings fällt der neue Spielertrainer Konstantin Menzer nach seiner Verletzung in diesem wichtigen Spiel aus. Doch mit dem HSG Igel kommt eine Mannschaft, die auswärts nicht so stark aufspielt, wie in heimischer Halle. Das scheint sich auch in dieser Saison fortzusetzen. Obwohl ich den Gastgeber in seiner jetzigen Verfassung nicht kenne, rechne ich mit einem Heimsieg“.

 

TV Bitburg II – HSG Wittlich (Samstag, 20 Uhr, Edith Stein Hauptschule)

 

Wir haben eine fast vierwöchige Spielpause zu verkraften, während Wittlich im Pokal und in der Meisterschaft Wettkampfpraxis sammeln konnte. Für mich spielen die Gäste in dieser Saison um die Meisterschaft mit, das zeigen die bisherigen guten Ergebnisse der Mannschaft. Bei uns hoffe ich auf einen vollen Kader. Unser Problem bleibt die Vorbereitung auf das Spiel, da wir aus Studien- und beruflichen Gründen nur selten das komplette Team im Training haben können. Das war bekannt und da müssen wir durch. Wir werden wieder mit einem Minikader auflaufen, der aber seine Qualitäten hat, die wir auch abrufen müssen. Bis zum Ende wollen wir alles versuchen, um das Spiel offen zu halten und den Zuschauern ein spannendes Spiel gegen den Favoriten zu bieten. Wir haben zuhause unsere beiden Heimspiele denkbar knapp gegen Mattheis und Gösenroth/Laufersweiler verloren und wollen jetzt vor heimischer Kulisse nichts unversucht lassen, die ersten Punkte einzufahren. Doch das wird verdammt schwer, da es aufgrund der geringen Trainingsbeteiligung nicht möglich ist, sich ordentlich auf den Gegner vorzubereiten. Doch ich habe Verständnis für die Situation meiner Spieler, aus der wir das Beste machen wollen.

 

 

14. Oktober 2018

 

TuS Fortuna Saarburg – TV Hermeskeil 27:22 (13:12)

 

„Das dies eine enge Kiste werden würde, hatten wir geahnt. Diese Hermeskeiler Mannschaft ist leitungsmäßig überhaupt nicht mit der Mannschaft des letzten Jahres zu vergleichen. Vor allem hat das Team mit Spielertrainer Konstantin Menzer einen bärenstarken Spieler“, sagte TuS Coach Uwe Moske.

 

Mit 4:0 gelang den Gastgebern ein Blitzstart, mit dem man die Gäste aus dem Hochwald überraschte. Diesen Vorsprung verteidigten die Gastgeber bis in die Schlussminuten der ersten Hälfte, führten 13:9 in der 25. Minute, mussten aber dann den Gästen die Anschlusstreffer zum 13:12 zur Pause gestatten.

 

Als den Gästen nach dem Wiederanpfiff durch Spielertrainer Konstantin Menzer der Ausgleichstreffer gelang, schien die Begegnung endgültig zu kippen. Doch die Fortunen hielten dagegen, zogen wieder mit drei Treffern in Folge bis zum 16:13 in der 39. Minute davon und ließen jetzt die Gäste nicht mehr in Schlagdistanz kommen. Über 22:17 in der 52. Minute behauptete das Team von Trainer Uwe Moske jetzt in den ausgeglichenen Schlussminuten seine Führung und feierte am Ende den verdienten 27:22 Erfolg und bleibt so nach vier Spielen ohne Punktverlust an der Tabellenspitze.

 

„Es war ein hart umkämpftes, aber jederzeit faires Spiel, bei dem mich das Schiedsrichtergespann Florian Rosch und Alexandra Krämer mit ihrer ruhigen und besonnen Art überzeugt hat. Sie leiteten das Spiel souverän. Entscheidend war die Verletzung von Gästespieler Menzer, der 15 Minuten vor dem Abpfiff umknickte und nicht mehr spielen konnte. Ein starker Auftritt der Hochwälder, die am Ende auch faire Verlierer waren“, lobte Moske.

 

„Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt und es hat mich gefreut, dass wir dieses Spiel lange offenhalten konnten. Nach dem Wechsel machte sich bei uns das Fehlen von wichtigen Stammspielern bemerkbar, so dass ich kaum Wechselalternativen hatte“, erklärte der Gästecoach, der noch in der Nacht im Krankenhaus war und dessen Verletzung (Bänderriß) ihn mindestens zwei Monate ausfallen lassen wird.  

 

TuS: Dupré - Dauster, T. Hoffmann (6), Lorth (3), Moske (2), Paule, Morin (2), Musick, Schütz, J. Hoffmann (7), S. Hoffmann (2), Schmitt, Rüger (5)

 

TVH: Schneider und Göddemeyer – Treinen (2), Scherer, Menzer (8/4), Haupenthal, Kratz (1), Schewerda, T. Laible (1Y), Serbanescu (2), Zentz (6/1), Schleimer (2).

 

SG Gösenroth/Laufersweiler II – HSG Wittlich 31:35 (20:18)

 

Einen offenen Schlagabtausch leisteten sich beide Mannshaften in einem zunächst völlig ausgeglichenen Spiel, bei dem sich die Gastgeber erstmals beim 14:11 in der 22. Minute deutlicher absetzten, beim 14:14 den Ausgleich kassierten und sich dann nach einer Auszeit in der 29. Minute mit zwei Treffern in Folge zum 20:18 zur Pause absetzten.

 

„Im ersten Spielabschnitt war es ein gebrauchter Tag für meine Jungs, vor allem in der Abwehr. Kurzfristig musste Johannes Präder krankheitsbedingt passen, mein Sohn Fabian laboriert an seiner Schulterverletzung und Kai Lißmann haben wir praktisch erst kurz vor dem Spiel von der Arbeit abgeholt. Im Deckungsverband kassierten wir im ersten Spielabschnitt deutlich zu viel, wurden dabei vom Spielertrainer des Gastgebers Daniel Stumm regelrecht vorgeführt. Wir bekamen die erfahrenen Spieler der SG einfach nicht in den Griff und waren völlig desorientiert! Die Gastgeber spielten ihre Cleverness aus und ich war zur Pause richtig angefressen“, gab Gästetrainer Heinz Hammann zu.

 

 Die Gäste aus der Eifel kamen besser aus der Kabine, Hammann hatte die Abwehr jetzt offensiver eingestellt und Kai Lißmann auf die vorgezogene Position beordert.  So legten die Gäste drei Treffer in Folge vor und führten beim 20:21 in der 37. Minute. Doch die Begegnung blieb weiter offen. Bis zum 30:31 in der 53. Minute blieb der Spielausgang völlig offen, doch dann sorgte der Gast nach der Auszeit von Trainer Heinz Hammann in der 53. Minute für die Entscheidung, zog mit vier Treffern in Folge auf 30:35 davon.

 

„Die Gastgeber kamen mit unserer Deckung einfach nicht zurecht, leisteten sich viele Fehlpässe, die wir mit Gegenstoßtoren bestraften. Mit 11 Gegentoren nach dem Wechsel kann ich zufrieden sein. Im Deckungsverband fehlten uns die Alternativen. Dennoch muss ein Spiel im Hunsrück erst einmal gewonnen werden und das ist uns gelungen“, freute sich der Gästetrainer.

 

SG: Olivier und Schneider – Stelter (2/1), E. Hermann (5), Johann (1), Dreher (3/1), Hassley (4/1), Wagner, A. Tatsch (2), Peltsch (4), Müller (1), Bottlender (2), Stumm (7).

 

HSG: Hergert - Konrad (4), Hammann (2), Bollig (1), Rudolphi (2), Kraeber (4), Lißmann (14/3), Kopel (1), Löw (5), Schilz (2)

 

DJK St. Matthias – SV Gerolstein 40:29 (21:12)

 

Ausgeglichen verlief die Anfangsphase, in der die Gäste aus der Eifel bis zum 8:8 ein Spiel auf Augenhöhe lieferten. „Wir haben die ersten 15 Minuten gut mitgehalten und haben mit unserer 3:2:1 Abwehr die Gastgeber geärgert. Dann musste ich aufgrund von Verletzung durchwechseln und dabei ging das Konzept dann etwas verloren“, meinte SVG Coach Sandro Baumanns.

 

So setzten sich die Trierer Routiniers mit fünf Treffern in folge auf 13:8 bis zur 17. Minute ab und kontrollierten ab diesem Zeitpunkt das Spiel. Bei 21:12 zur Pause war die Vorentscheidung gefallen und nur noch die Höhe des Gastgebersieges stand in Frage.

 

Bis zum 33:17 in der 47. Minute schraubten die Gastgeber jetzt den Vorsprung hoch, feierten am Ende den klaren 40:29 Erfolg.

 

„Bei den Gastgebern zeigte der junge J. Lange auf der Spielmacherposition eine starke Leistung. Während wir die Routiniers der Gäste eigentlich gut im Griff hatten, gelang es Lange, immer wieder unsere Abwehr zu durchlaufen. Ihn bekamen wir nicht in den Griff. Gegen Spielende konnten wir den Rückstand etwas verkürzen. Trotz der Niederlage bin ich nicht unzufrieden, vor allem aufgrund unseres Trainingszustandes, da die Halle bei uns in den Ferien geschlossen war“, resümierte der Gästetrainer.

 

"Wir haben uns in den Anfangsminuten gegen die schnellen Rückraumspieler der Gäste schwer getan, uns aber dann besser darauf einestellt. Zur Pause hatten wir das Spiel entschieden, haben dann dem zweiten Anzug die Chance gegeben. Hier konnte man gut erkennen, dass kein Bruch in unserem Spiel war. Die jungen Spieler, allen voran Jonas Lange haben eine sehr starke Angiffsleistung gezeigt", lobte DJK Coch Kris Sturm.

 

DJK: Schultz-Gerhardt und Wilkes – Seiler (4), Schommer (1), Kammann (1), B. Juncker (2), May (12/4), T. Kochann (1), Sturm-Brenner (6), Kochann (2), Hoffmann, Lange (7/1), Frisen (2)

 

SVG: Hoffmann - L. Rosch (4), T. Rosch (3), Wolf (3), Heinrich (2), Munkler (2/2), Eltze (3), Servatus (4), Waldorf (5), Katala, Hell (3).

 

09. Oktober 2018

 

Den kommenden Verbandsligaspieltag tippt Daniel Stumm, Trainer der SG Gösenroth/Laufersweiler II:

 

SG Gösenroth/Laufersweiler II – HSG Wittlich (Samstag, 19.30 Uhr, Sohren)

 

„Mir gehen so langsam die Spieler aus, von der ersten besitzt keiner ein Doppelspielrecht und Verletzte habe ich jetzt auch noch: Niklas Echternach wird mehrere Wochen ausfallen, Janek Müller hatte eine Zahnoperation und Jan Luka Klein ein Bildungsseminar und deshalb sind sie am Wochenende nicht dabei. Hinter Tim Bottländer steht noch ein Fragezeichen. Auf Wittlicher Seite kenne ich nur meinen Freund "Blitz" (Timo Löw), der mit Sicherheit in der Verbandsliga den Unterschied ausmachen kann. Ich bin gespannt, wie sich der Meisterschaftsfavorit bei uns präsentiert. Wenn meine Mannschaft die taktischen Vorgaben erfüllt , könnte es ein enges Spiel werden und eine Überraschung geben. Deswegen mein Tipp 25:24

 

TuS Fortuna Saarburg – TV Hermeskeil (Samstag, 19.30 Uhr, Beurig)

 

Hermeskeil ist definitiv stärker einzuschätzen als letztes Jahr, aber von Saarburg kehrt wahrscheinlich keine Mannschaft mit Punkten nach Hause zurück.  Mein Tipp: 37- 25

 

DJK St. Matthias – SV Gerolstein (Sonntag, 18 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Das Gleiche wie für Saarburg gilt sehr wahrscheinlich auch für Trier. Wenn Trier mit voller Kapelle antritt, bleiben sie ohne Punktverlust in eigener Halle. Alleine die Atmosphäre gegen uns im ersten Saisonspiel war richtig geil! Wer da nicht cool bleibt bzw. wer direkt nervös wird, bekommt da schnell ein Packet mit auf die Heimreise. Mein Tipp : 33- 22

 

 

30.09.2018

 

HSG Wittlich – HSC Igel 41:22 (21:8)

 

Gelungener Einstand für die HSG Wittlich in die Verbandsliga West! Das Team von Trainer Heinz Hammann fertigt der HSC Igel dank einer starken ersten Halbzeit klar mit 41:22 (21:8) ab.  

 

„Leider haben wir uns für ein deutlich besseres Ergebnis schon wieder selbst im Weg gestanden. Viel zu viele unnötige Ballverluste, die in mindestens einem Dutzend Gegenstoß-Toren resultierten und mal wieder ebenso viele frei vor dem Torwart verworfene Bälle, haben uns schnell aussichtslos in Rückstand geraten lassen. Allerdings war Wittlich auch wirklich bärenstark und ist für mich so der ganz klare Titelfavorit“, glaubt Gästetrainer David Juncker.

 

„Die gute Leistung, die meine Mannschaft zweifellos abgerufen hat, darf nicht überbewertet werden. Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt und die Gäste in den ersten 15 Minuten regelrecht überrannt. Damit kam der Gast überhaupt nicht zurecht. Präzise Pässe und ein guter Abschluss waren dafür entscheidend. Bester Mann auf dem Platz war unser Torwart Igor Hergert, dazu feierte Timo Löw einen gelungenen Einstand und Kai Lißmann mit 13 Treffer abschlusssicher. Was mir nicht so gefallen hat, ist die Tatsache, dass wir nicht so gut mit den Halbspielern der Gäste klarkamen“, fand Wittlichs Trainer Heinz Hamman.

 

HSG: Schwirtz und Hergert- Konrad (6), Hammann (3), Präder (3), Bollig (7), Kräber (1), Pietzonka Lißmann (13/1), Jüngling, Kopel (1), Löw (6/2), Schilz (1)

 

HSC: Pütz und Weier – Steil (3), Kesseler (4),Grundhöffer, Ossadnik, Behrmann (6), Fusenig (2), Werdel (6),Vucenovic (1), Schmitt, Humm, Herresthal

 

 

25.09.2018

 

HSG Wittlich – HSC Igel (Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

„Nach den Abgängen von Noah Schabio, Olli Gerke, Felix Weißkopf und Jannik Schmidt haben wir auch etwas Positives zu berichten: Martin Kraeber wird nach fast dem kompletten Ausfall der vergangenen Saison wieder verletzungsfrei dabei sein und das Kapitänamt zusammen mit Fabian Rudolphi ausüben. Außerdem übernimmt Michael Teusch vollends das zweite Traineramt in unserem Team, da es keine 2. Mannschaft in der HSG Wittlich gibt. Als Neuzugang dürfen wir Timo Löw von der HSG Irmenach/Klein/Horb wieder in seiner Heimatstadt begrüßen! Der gebürtige Wittlicher, der auch immer noch hier wohnt, war in der vergangenen Saison Stammspieler in der 1. Herrenmannschaft der Hunsrücker und mitbeteiligt an deren Meisterschaft in der Rheinlandliga. Timo kann auf allen Rückraumpositionen eingesetzt werden, ist aber auf Linksaußen „zu Hause!“  Im Training zeigt er immer wieder, dass er ein sehr guter, erfahrener und technisch versierter Spieler ist. Wir sind mehr als froh, dass er wieder bei uns ist und erhoffen uns, trotz der vielen Abgänge nach der vergangenen Spielzeit, einen großen Schub durch ihn. Endlich beginnt mit dreiwöchiger Verspätung die Handballzeit in der BBS-Halle in Wittlich. Mit der HSG Igel stellt sich ein erster Gegner bei uns vor, der schon 2 Spiele absolviert hat. Dem überaus torreichen Sieg gegen Gerolstein (42 : 37)  am ersten Spieltag, folgte eine deutliche Niederlage bei der HSG Irmenach/Klein/Horb II mit 41 : 22 Toren. Nach dem „Ausflug“ in die Verbandsliga Ost wissen wir über unseren Gegner gar nichts und konzentrieren uns ausschließlich auf uns selbst. Hier wird es meine vorrangige Aufgabe sein, meine hochmotivierten Spieler in ein erfolgreiches Konzept zu bringen, damit der „Schuss“ nicht nach hinten losgeht. Wir freuen uns schon sehr auf das Spiel und hoffen in Bestbesetzung an zu treten, wenn es die Berufspläne von Johannes Preader und Matze Konrad zulassen“, sagt Wittlichs Trainer Heinz Hammann.

 

23.09.2018

 

TV Bitburg II – SG Gösenroth/Laufersweiler II 31:32 (19:17)

 

Unglückliche Heimniederlage für das Team von Trainer Janosh Klimek gegen die Mannschaft von Spielertrainer Daniel Stumm, der nicht nur auffälligster Spieler seiner Mannschaft mit 10 Treffern war, sondern maßgeblichen Anteil am Erfolg des Teams hatte. 20 Sekunden vor dem Ende gelang Michel Kaltenmorgen der umjubelte Siegtreffer für die Hunsrücker! Dabei hatten die Gastgeber das Spiel über lange Strecken der ersten Hälfte im Griff, führten über 11:8 in der 14. Minute und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich bis 19:13 in der 27. Minute aus. Doch nun drehten die Gäste auf, kamen angetrieben von ihrem Spielertrainer zum 21:21 in der 35. Minute.

 

Als sich das Team von Trainer Klimek auf 27:23 in der 42. Minute abgesetzt hatte, nahm Stumm die Auszeit, doch bis zum 29:25 in der 48. Minute deutete alles auf einen Heimsieg hin. Doch die Begegnung wurde wieder spannend! Die Gäste glichen in der 56. Minute zum 30:30 aus, Bitburg legte erneut auf 31:30 durch Julian Schallert vor, doch nach dem Ausgleich durch Michael Dreher gelang den Gästen am Ende der glückliche, aber nicht unverdiente Sieg.

 

„Wir sind an dieser Niederlage selbst schuld, haben es erneut nicht geschafft, beide Punkte in Bitburg zu behalten! In der Abwehr fanden wir heute nicht zur Normalform. Im Angriff waren 19 Treffer in der ersten Hälfte genug, doch 12 Treffer nach dem Wechsel reichen nicht, um ein Spiel zu gewinnen. Dabei hatten wir genügend Angriffe, haben gegen die Abwehr der Gäste den Platz nicht genutzt und viel zu hektisch gespielt. Wir wollten mit dem Kopf durch die Wand, haben viele Bälle verloren und die Abwehr der Gäste mit schnellen Ballpassagen nicht in Bewegung gebracht. Was wir besprochen hatten, wurde einfach nicht umgesetzt, sondern es wurde Brechstangenhandball mit dem Kopf durch die Wand gespielt. Wir müssen klären, weshalb die Mannschaft sich selbst einen solchen Druck gemacht hat. Auf Gästeseite hat Daniel Stumm seine Qualitäten unter Beweis gestellt, spielte clever und war sehr torgefährlich. Wir wussten vor der Saison, dass wir in der Saison mit einem kleinen Kader auskommen müssen, doch auch damit müssten wir in der Lage sein, das umzusetzen, was wir uns vornehmen“, resümierte TVB Coach Janosh Klimek. 

 

Gästetrainer Daniel Stumm war unzufrieden mit der Tatsache, dass ihm im Auswärtsspiel erneut nicht alle Spieler zur Verfügung standen: „Leider liegen bei einigen Spielern die Prioritäten nicht auf dem Handball! Es war spielerisch eine schwache Vorstellung meiner Mannschaft gegen eine spielerisch und konditionell überlegenen Bitburger Truppe, die es aber nicht schaffte, uns ihren Tempohandball aufzudrücken. Wir haben „Zeckenhandball“ (Zitat Stumm) gespielt, eine Spielweise, die ich nicht mag, die aber erfolgreich war. Wir sind bei unseren Angriffen nach vorne gegangen statt gelaufen und haben so das Tempo aus dem Spiel genommen“, freute sich Gästetrainer Daniel Stumm.

 

Das junge Schiedsrichtergespann Daniel Frick und Mats Neureuther zeigten eine gute Leistung und zogen ihre Linie konsequent durch.

 

TVB: Wolff und Frisch – Zimmer (2), Walerius, Lübken (7), Kinnisch (6), Crames (6), Müller (4), Stamer (3), Müller, Schallert (3).

 

SG: L. Kaltenmorgen – Echternacht, Dreher (4), Hassley (1), Wagner (1), M. Kaltenmorgen (8/3), Peltsch (4), Müller (3), Klein (1), Stumm (10)

 

HSG Obere Nahe – TuS Fortuna Saarburg 29:30 (13:12)

 

Dritter Sieg in Folge für die Saarburger Fortuna und ihren Trainer Uwe Moske! Die Mannschaft entführt auch bei der neugegründeten Spielgemeinschaft beide Punkte! Doch es wurde ein hartes Stück Arbeit für die Gäste!

 

Die Gäste fanden besser ins Spiel, legten zum 1:4 in der 8. Minute vor, waren bis 11:12 in der 25. Minute immer in Führung. Doch bis zur Pause drehten die Gastgeber das Spiel, führten 13:12 und setzten sich nach dem Wechsel sogar auf 15:12 in der 32. Minute ab.

 

Doch beim 17:18 in der 36. Minute hatten die Gäste wieder die Nase vorn, legten durch Philipp Rüger mit zwei Treffern in Folge sogar auf 17:20 bis zur 39. Minute vor. Der HSG gelang es nicht mehr, den Ausgleich zu erzielen, immer wieder legten die TuS Spieler nach dem Anschlusstreffer nach und hatten beim 26:20 in der 54. Minute die besseren Karten. HSG Coach Axel Schneider nahm die Auszeit und seine Mannschaft kam bis auf 29:30 durch Martin Klünder 50 Sekunden vor dem Ende heran, konnte aber den Punkt nicht mehr gewinnen!

 

„Es war ein schweres Auswärtsspiel gegen eine personell sehr stark aufgestellte Gastgebermannschaft, die am Ende sicher ganz vorne dabei sein kann, die sich aber um den Lohn der Arbeit brachte, da sie viel zu viel mit den Entscheidungen des Schiedsrichters haderte. Die HSG legte eine harte Gangart vor! Wir haben in den Schlussminuten den Fehler gemacht, den Vorsprung verwalten zu wollen und wurden fast dafür bestraft. Statt weiter auf die Nahtstellen zu gehen, haben wir uns nur noch festmachen lassen“, klagte Gästetrainer Uwe Moske, der sich aber insgesamt mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden zeigte.

 

„Saarburg hat cleverer gespielt. Es war ein von beiden Seiten intensiv geführtes Spiel, in dem die Gäste oft über den Kreis zum Erfolg kamen. Doch meine Mannschaft zeigte ein engagiertes Spiel, hat nie aufgegeben und sich immer wieder zurückgekämpft. Allerdings hätte ich mir die Momente gewünscht, in denen sich meine Mannschaft mehr auf ihren Handball konzentriert als auf die Rahmenbedingungen. Zudem fehlte in der Abwehr die Abstimmung in den besprochenen Situationen, Auch aus diesem Spiel werden wir lernen. Ich habe viele guten Dinge in unserem Spiel gesehen und wir entwickeln uns stetig. Die Jungs ziehen super mit“, lobte Gastgebertrainer Axel Schneider.

 

HSG: K. Rickes und Münster – Stumm (6), Bamberger (2), Adam (3), Christmann (1), Rogoll, Zülsdorf (1), Wagner, Klünder (8/4), Schelper, Schäfer (8/2), Ries

 

TuS: Dupré - Dauster, T. Hoffmann (4), Lorth (2), Moske (3), Paule, Schütz, J. Hoffmann (6), Marszalek (2), Rüger (11/7), Jürgens (2)

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II – HSC Igel 41:22 (17:8)

 

Die HSG gewinnt ihr erstes Heimspiel deutlich mit 41:22 gegen den HSC Igel. „Wir hatten einen relativ kleinen Kader, sodass Timo Stoffel noch aushelfen musste, während Igel mit voller Bank die Partie bestreiten konnte“, erklärte HSG Pressesprecher Robin Braun.  Die Gastgeber starteten gut in die Partie und führten rasch mit 6:1 in der 10. Minute. Dieser Vorsprung wurde weiter ausgebaut, sodass es mit 17:8 in die Pause ging.

 

Nach der Pause erwischte die Heimmannschaft wieder den besseren Start. Im Laufe der zweiten Hälfte wurde beim Gastgeber relativ viel gewechselt und jeder Spieler erhielt ausreichend Einsatzzeit.

 

„In der Abwehr ließ die Konzentration etwas nach und Igel konnte vor allem durch Werdel einige Tore aus dem Rückraum erzielen. Der Vorsprung wurde trotzdem kontinuierlich vergrößert. Somit endete die Partie mit einem deutlichen Sieg, der aus in dieser Höhe verdient war. Im Angriff stach Kris Juenemann aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung mit 12 Toren hervor. Im Tor zeigte Jonas Schmidt eine gute Leistung und gewann das Torhüterduell gegen die Igeler Torhüter. Die Partie wurde vom Gespann Nitsche/ Kruber geleitet, die keinerlei Probleme mit dieser Partie hatten und eine gute Leistung zeigten“, lobte Braun.

 

„Das nennt man wohl einen gebrauchten Tag! Der Angriff miserabel, die Abwehr 55 Minuten nicht existent, die Torhüter haben quasi keinen Ball gehalten und zu allem Überfluss zwei verletzte Leistungsträger. Wir haben zurecht auch in der Höhe verloren“, fand Igels Trainer David Juncker.

 

HSG: Stoffel und Schmidt – Molz (2), Schub (2), Fritz (7/4), T. Stoffel (1), Berg (6), Denzer (1), Kirst (3), Schneider (3), Juenemann (12), Kretz (1), Mende (3)

 

HSC: Pütz, Schmitz und Weier – Bechtel (1), Steil (1), Kesseler, Grundhöffer (2), Fusenig (5/1), Werdel (9), Vucenovic (1), Hellriegel, Humm (1)

 

18.09.2018

 

Den kommenden Verbandsligaspieltag tippt Jürgen Roth, Trainer der HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II:

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II – HSC Igel (Samstag, 18 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Nach der Niederlage in Saarburg wollen wir versuchen, uns mit einem Sieg gegen Igel zu rehabilitieren. Wir sind im Moment nicht in der Lage, unsere Auslösehandlungen bis zum Ende durch zu spielen. Es werden einfach zu viele einfache Fehler gemacht. Igel ist diese Saison personell besser besetzt und wir müssen uns steigern, um die Punkte in der Hirtenfeldhalle zu ergattern. Mit Steil, Kesseler und Fusenig verfügen sie über drei torgefährliche Spieler, auf die wir besonders achten werden.

 

TV Bitburg II – SG Gösenroth/Laufersweiler II (Samstag, 18 Uhr, Edith Stein Hauptschule)

 

Nach der doch für mich überraschenden Niederlage Bitburgs gegen DJK Mattheis erwarte ich einen Sieg von Bitburg. Gösenroth/Laufersweiler verfügt mit Stumm und Kaltenmorgen über zwei torgefährliche Spieler. Wenn das Klimek Team so geschlossen wie in der letzten Saison auftritt, werden sie das Spiel gewinnen.

 

HSG Obere Nahe – TuS Fortuna Saarburg (Samstag, 19.30 Uhr, Mikadohalle)

 

Da wir letzte Woche die Erfahrung machen durften, wie stark Saarburg diese Saison ist, erwarte ich ein hart umkämpftes Spiel. Sollten Diehl, Klünder und Wagner auflaufen, wird es für Saarburg bedeutend schwieriger sein, die Partie zu gewinnen. Trotzdem sehe ich geringe Siegchancen für die HSG Obere Nahe.

 

 

16.09.2018

 

DJK St. Matthias – SG Gösenroth/Laufersweiler II 34:30 (16:15)

 

„Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Ohne die beiden Kochann-Brüder und mit einem arg angeschlagenen Oliver Kammann war klar, dass es sehr schwierig werden würde. Aber die Mannschaft hat über 60 Minuten Kampfgeist gezeigt und die zwei Punkte absolute verdient geholt, die an diesem Spieltag nicht unbedingt eingeplant waren. In der ersten Halbzeit verlief die faire Partie, die von Günter Schmitt sehr solide geleitet wurde, ausgeglichen, wobei vor allem Daniel Stumm (der gefühlt 20 Tore warf) auf Gästeseite mit seinen Schlagwürfen quasi ohne Gegenwehr Tore nach Belieben erzielen konnte. Hier vermissten wir schmerzlich unseren Mittelblock mit Tom und Daniel Kochann, was sich über die 60 Minuten auch nicht mehr ändern sollte. Zu einfach erzielte Stumm seine Tore, sodass wir uns bis zur Hälfte nicht wirklich absetzen konnten. Dennoch zeigten wir uns gerade im Spiel 1:1 bissig, was deutlich machte, dass heute keine Punkte verschenkt würden“, resümierte DJK Spielertrainer Kris Sturm.

 

Nach dem Wechsel setzten sich die Gastgeber auf 18:15 in der 33. Minute ab, doch die Begegnung blieb spannend. Beim 29:27 in der 54. Minute waren die Gäste wieder dran, doch beim 33:28 in der 58. Minute war die Begegnung entschieden.

 

„In Hälfte zwei kamen wir dann durch konsequentes Durchspielen zu einfachen und teilweise sehenswerten Toren. Gefühlt mit 8 Buden Vorsprung mussten wir jedoch immer wieder feststellen, dass es doch nur drei waren, was definitiv an der eklatant schwachen Abwehr lag. Mit viel Kampf und dem „schwarzen Block“ im Rücken konnten wir gegen Ende verdient die zwei Punkte einfahren. Kompliment an dieser Stelle an unsere Fans, die sogar von den Gästen gelobt wurden: solch eine Stimmung ist sicher keine Selbstverständlichkeit in der Liga und auch nicht in der Liga darüber. Wir gehen mit Zuversicht in eine längere Pause und freuen uns, in den nächsten Spielen tatsächlich komplett antreten zu dürfen“, erklärte DJK Spielertrainer Kris Sturm.

 

DJK: Schulz-Gerhardt. Barton und Wilkes – Seiler (6), Alshok (5), Sturm (14/6), Kammann (2), B. Juncker (2), Sturm-Brenner (1), S. Juncker (1), Hoffmann (3), Lange, Frisen.

 

SG: Kaltenmorgen und Schneider – Echternacht, Dreher (1), Hassley (3), Wagner, Peltsch (1), Müller (3), Bottlender (3), Klein, Stumm (13/1), Kaltenmorgen M (6),

 

TuS Fortuna Saarburg – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II 31:27 (14:14)

 

Das war ein hartes Stück Arbeit für das Team von Trainer Uwe Moske! Die erneut ersatzgeschwächt antretenden Fortunen sahen sich einer personell gut aufgestellten Hunsrücker Mannschaft gegenüber, die bis Mitte der ersten Hälfte die Nase (8:9) immer vorne hatte. Bis zur Pause wechselte die Führung und mit einem leistungsgerechten Remis wurden die Seiten gewechselt.

 

Auch eine zwischenzeitlich drei Tore Führung der Saarburger zum 18:15 beeindruckte den Gast wenig, der beim 19:19 in der 42. Minute wieder ausgleichen konnte, beim 20:21 in der 44. Minute drohte das Spiel zu kippen und folgerichtig nahm TuS Trainer Moske die Auszeit! Vier Treffer in Folge sollte dann die endgültige Wende im Spiel einleiten und so legte der TuS auf 24:21 vor, mussten die HSG wieder auf 24:23 herankommen lassen, die spannende Schlussphase schien eingeläutet. Als die Gäste nach ihrer Auszeit in der 58. Minute nochmals auf 28:26 verkürzten, gelang Tim Moske 70 Sekunden vor dem Ende der entscheiden Treffer zum 29:26!

 

„Wir mussten auf wichtige Leistungsträger verzichten, im Tor fehlten beide Stammtorhüter und so erklärte sich Tobias Barth bereit, uns auszuhelfen. Leider verletzte sich Tobias am Fuß und ich musste in der Auszeit in der 44. Minute beim 20:21 Tobias auswechseln und Sebastian Marszalek ins Tor stellen, der gleich fünf Bälle abwehrte und uns den Sieg sicherte. Sebastian hat das Talent von seinem Vater Tomek geerbt, der leider viel zu früh verstorben ist. Am Ende haben wir uns durchgesetzt, weil wir den Sieg einfach mehr wollten. Eine gute kämpferische Leistung meines Teams gegen eine starke Mannschaft aus dem Hunsrück, dass sich nächste Woche personell anders präsentieren wird. Yannick Morin ist wieder zu uns zurückgekommen und Tobias Hoffmann wird am nächsten Wochenende dabei sein können“, freut sich HSG Coach Uwe Moske, der erstmals davon spricht, vorne mitspielen zu können!

 

„Aufgrund einiger Verletzungen und Abstellungen für andere Mannschaften ging man mit einem vergleichsweisen kleinen Kader in diese Auftaktpartie. Phasenweise zeigte die Mannschaft eine ansprechende Leistung, allerdings war die Leistung nicht konstant über die volle Spielzeit. In der Abwehr kam die Mannschaft mit den langen Angriffen der Saarburger nicht so gut klar und im Angriff fehlte etwas Struktur. Die Torhüterleistung war zufriedenstellend und im Angriff war Marvin Fritz mit 9 Treffern der erfolgreichste Torschütze. Insgesamt war es dennoch ein verdienter Sieg der Heimmannschaft, die einfach cleverer spielten und in den entscheidenden Momenten die richtige Entscheidung getroffen haben. Nun gilt es die altbekannte Auswärtsschwäche zu verbessern und das kommende Heimspiel gegen den HSC Igel positiv zu gestalten. Die Partie wurde vom jungen Schiedsrichter Florian Rosch geleitet, der eine ordentliche Leistung gezeigt hatte und keinen Einfluss auf den Ausgang der Partie nahm“, lobte HSG Pressesprecher Robin Braun.

 

TuS: Barth – Dauster, Lorth (3), Moske (7), Wenner (2), Schmitt, Marszalek (2), Rüger (8/3),

 

HSG: Stoffel und Schmidt– Schub (3), Fritz (9/4), Hölzenbein (2), Gerhard (4), Berg (2), Kirst (2), Schneider, Juenemann (4), Mende (1).

 

HSC Igel – SV Gerolstein 42:37 (19:14)

 

Tag der offenen Tür in Igel! In einer torreichen Begegnung setzt sich das Team von Trainer David Juncker gegen das Baumanns-Team aus der Eifel durch!

 

8:9 führten die Gäste in der 15. Minute, doch dann sorgten vier Treffer der Gastgeber für die erste Auszeit der Gäste. Beim 12:9 in der 18. Minute legte der SVG Coach die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch, doch seine Mannschaft lief jetzt dem Vorsprung der Gäste bis zur Pause hinterher. Die Eifelaner erwischten den besseren Start in die zweite Hälfte und verkürzten mit drei Treffern in Folge auf 19:17 in der 32. Minute. Immer wieder waren es auf Gästeseite das Brüderpaar Lars und Tim Rosch, die den Gastgebern Probleme bereiteten und maßgeblichen Anteil daran hatten, dass beim 27:24 in der 42. Minute und 34:31 in der 51. Minute das Fünkchen Hoffnung auf Gästeseite noch glimmte. Doch beim 38:33 in der 56. Minute war der Käse endgültig zugunsten des Hausherrn gegessen.

 

„Nach 42 Toren zu sagen, dass es zu wenige waren, klingt etwas Paradox, trifft es aber auf den Punkt. Wir haben offensiv sehr gut angefangen, ordentlich verteidigt, aber alleine in der Anfangsviertelstunde einfach wieder komplett freie Würfe im Dutzend versiebt! Irgendwann hatten wir uns gefangen und haben uns bis zur Halbzeit Stück für Stück abgesetzt. Eigentlich waren wir jetzt überzeugt, dass wir das Spiel auf jeden Fall gewinnen müssen, es war zu diesem Zeitpunkt aber einfach zu knapp! Kompliment an Gerolstein, die nie aufgegeben haben, immer wieder verkürzten und unsere Abwehr mit einfachsten Mitteln vor unlösbare Probleme stellten. Der Fokus beider Teams lag klar auf der Angriffsleistung! Mit solch einer Defensivleistung werden wir in den nächsten Wochen echte Probleme bekommen, aber 42 Buden macht man halt auch nicht jede Woche“, resümierte HSC Coach David Juncker.

 

„Bei 42 Gegentoren seinen Torhüter zu loben klingt merkwürdig, möchte ich aber dennoch tun. Auch Tim Rosch auf der ungewohnten Position auf halb machte ein super Spiel. Lars Rosch lenkte das Team immer besser im Angriff. Wie erwartet werden wir unsere Punkte hauptsächlich in der Rückrunde einfahren“, verspricht SVG Coach Sandro Baumanns.

 

HSC: Pütz und Weier – Bechtel (2), Steil (12/6), Grundhöfer, Behrmann (3), Fusenig (8), Werdel (7), Vucenovic (1), Schmitt (3), Hellriegel, Herresthal, Hansen.

 

SVG: Hoffmann - Stump (1), L. Rosch (11/2), T. Rosch (10/1), Wolf (2/1), Heinrich, Munkler (2), Servatius (3), Waldorf (7), Hell (1)

 

11.09.2018

 

Vorschau auf den Spieltag 15./16. September 2018

 

Den kommenden Spieltag tippt David Juncker, Trainer des HSC Igel:

 

DJK St. Matthias – SG Gösenroth/Laufersweiler II (Samstag, 18 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ich tippe auf einen Sieg der Mattheiser. Diese werden definitiv noch besser besetzt sein als im Auswärtsspiel in Bitburg und haben dort dem für mich mit Abstand besten Torwart der Liga schon 28 Tore eingeschenkt. Bei Gösenroth wird wahrscheinlich wieder viel davon abhängen, wer alles die weite Fahrt nach Trier mit antreten wird, reichen wird es aber selbst voll besetzt nicht.

 

HSC Igel – SV Gerolstein (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Natürlich werden wir alles daransetzen, unser erstes Saisonspiel zu gewinnen! Letzte Saison haben wir den Gegner in beiden Spielen geschlagen und das soll jetzt nach Möglichkeit nicht anders werden. Mich hat die doch sehr deutliche Heimniederlage der Gäste gegen Saarburg überrascht, das hätte ich knapper erwartet. Sollten mit Ausnahme der Langzeitverletzten alle fit sein, sehe ich uns durchaus als leichten Favoriten, auch wenn Gerolstein sicher zeigen wollen wird, dass man es besser kann als im Spiel zuvor. Zumindest wir werden mit voller Bank auflaufen können, da wir nach der Auflösung unserer zweiten Mannschaft die wenigen Verbliebenen integrieren werden.

 

TuS Fortuna Saarburg – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II (Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Beurig)

 

Das Ergebnis ist für mich eine Wundertüte. Nach Spielen gegen uns und Gerolstein wird dieser Gegner für Saarburg mit Sicherheit die größte Herausforderung der noch jungen Saison. I/K/H hat noch kein Pflichtspiel bestritten und ist für mich schwer einzuschätzen. Nichtsdestotrotz bleibe ich dabei, dass Saarburg auch diese Saison wieder ganz oben mitspielen wird und dieses Spiel gewinnt. Kommt der Gast mit Bestbesetzung wird es knapp, aber mehr ist nicht drin.

 

 

09.09.2018

 

TV Bitburg II – DJK St. Matthias 27:28 (13:14)

 

In Bitburg werden wohl nicht viele Mannschaften in dieser Saison gewinnen. Doch die DJK St. Matthias setzt mit ihrem Erfolg ein erstes Ausrufezeichen!

 

Als Jinan Alshok 57 Sekunden vor dem Abpfiff den Treffer zum 26:28 markierte war klar, dass die Routiniers aus St. Mattheis ihren ersten Sieg in der Verbandsliga einfahren würden. Das erfahrene Trierer Team ließ sich diesen Sieg nicht mehr nehmen! Von Beginn an lieferten sich beide Mannschaften ein Kopf an Kopf Rennen, bei dem sich die Gäste nach ausgeglichenem Beginn über 3:3 auf 4:7 in der 12. Minute absetzten. Bitburgs Coach Janosh Klimek zog die Reißleine, nahm die Auszeit und beim 9:8 in der 19. Minute war es an den Gästen, ihre Auszeit zu nehmen. Immer wieder legten die Routiniers aus Trier jetzt vor, zogen nach dem Wechsel wieder deutliche auf 17:20 und 21:24 in der 52. Minute. Doch die erneute Auszeit von Klimek brachte seine Jungs wieder ins Spiel zurück. Drei Treffer in Folge zum 24:24 läuteten dann die spannende Schlussphase ein, die bis 26:27 völlig offen war.  

 

„Ein war ein faires Spiel, das gut von Schiedsrichter Klaus Wenner geleitet wurde, allerdings mit schwachen spielerischen Leistungen auf beiden Seiten.  Ein typisches Auftaktspiel mit viel Kampf, bei dem auf unserer Seite Willi Wilkes im Tor überragte“, resümierte DJK Coach Kris Sturm.

 

„Was Kris Sturm sagt, stimmt! Wir haben einfach zu viele Chancen nicht genutzt, am Ende waren Kleinigkeiten entscheidend. Der erfahrene Gast hat einfach weniger Fehler als wir gemacht. Vom Spielverlauf her wäre ein Remis gerecht gewesen. Entscheidend für den Gästesieg war für mich Jinan Alshok, der all seine Erfahrung in die Waagschale warf und nicht nur wichtige Siebenmeter herausholte, mit zwei Hebern unseren sehr starken Kevin Wolff von Aussen überwand, sondern auch den entscheidenden Treffer erzielte. Den Trierern war die Lust am Handball anzumerken und die Mannschaft hat gut dagegengehalten. Hut ab vor den Routiniers, mit denen auf jeden Fall zu rechnen ist. Es bleibt lediglich die Frage, ob die Kraft über die gesamte Saison reichen wird. Kein Vorwurf an mein Team, das auf Spielmacher Philipp KInnisch aus privaten Gründen verzichten musste und als Moritz Lübken nach einer Knieverletzung nicht mehr eingesetzt werden konnten, fehlten uns die Alternativen. Dennoch spielten wir uns immer wieder klare Chancen heraus, die wir aber nicht verwerteten“, stellte Bitburgs Trainer Janosh Klimek fest.

 

TVB: Wolff und Frisch - Zimmer (2), Schürer, Walerius, Recking (2), Lübken (2), Crames (11), Müller M. (2), Stamer (5), Müller R., Schallert (3).

 

DJK: Schulz-Gerhardt und Wilkes – Seiler (2), Schommer, Alshok (4), Sturm (4/2), Kammann (2), Sturm-Brenner (2), T. Kochann (7/1), Stuhr (1), D. Kochann (4), Hoffmann, Frisen (2)

 

HSG Obere Nahe – TV Hermeskeil 20:19 (10:9)

 

Ein absolut ausgeglichenes Spiel lieferten sich die HSG Obere Nahe und der TV Hermeskeil. Am Ende setze sich der Gastgeber denkbar knapp durch. In den Anfangsminuten führten die Hochwälder bis zum 2:3 in der 13. Minute und bereits hier deutete sich an, dass am Ende nur ein knappes Ergebnis auf der Anzeigetafel in der Mikadohalle stehen sollte. Mit drei Treffern in Folge zum 5:3 in der 17. Minute drehten die Gastgeber mit ihrem neuen Trainer Axel Schneider die Begegnung, die aber weiterhin von der Spannung lebte. Streckenweise führte der Hausherr mit drei Toren, doch nach dem 14:11 in der 40. Minute drohte das Spiel zugunsten der Gäste zu kippen. Ihnen gelangen jetzt vier Treffer in Folge und beim 14:15 in der 43. Minute war die spannende Schlussphase eingeläutet. Letztmals führte der Gast beim 17:18 durch Spielertrainer Konstantin Menzer in der 51. Mine, die Auszeit der Gastgeber beim 18:18 kam zum richtigen Zeitpunkt. Jetzt legte die neu gegründete HSG nach und zog auf 20:18 bis zur 58. Minute davon. Der Anschlusstreffer durch Konstantin Menzer weckte noch einmal Hoffnung, doch die HSG brachte jetzt ihre Führung über die Zeit.

 

„Auf beiden Seiten standen die Abwehrreihen sehr gut. Auf keinen Fall ist die derzeitige Hermeskeiler Mannschaft mit der Mannschaft der letzten Jahre vergleichbar. Die haben einen gut strukturierten Handball geboten. Im zweiten Spielabschnitt haben wir zu viele Fehler in der Vorwärtsbewegung gemacht und damit die Hochwälder zum Torerfolg eingeladen. Wichtig war, dass unsere Torhüter in den Schlussminuten zwei Siebenmeter abwehren konnten. Stefan Adam, der sich aus Morbach uns angeschlossen hat, konnte Konstantin Menzer auf der Gästeseite ausschalten. Die Abwehr hat im Verband gut gearbeitet, dass „eins gegen eins“ Verhalten auf Außen müssen wir noch verbessern“, weiß Axel Schneider, Trainer der HSG Obere Nahe.

 

„Saarburgs Trainer Uwe Moske lag falsch mit seiner Einschätzung, dass wir diese Begegnung mit über 10 Toren verlieren würden. Es wurde denkbar knapp und einen Punkt hätte meine Mannschaft heute verdient gehabt. Doch seit zwei Wochen grassiert bei uns die Grippewelle und wir konnten nicht ordentlich trainieren. Das Spiel wurde von den beiden Abwehrreihen bestimmt, im Angriff lief wenig zusammen“, resümierte Hermeskeils Spielertrainer Konstantin Menzer.

 

HSG: K. Rickes und Münster – Stumm (7), Adam (2), Christmann, Schwarz, Zühlsdorf, Lehnen, Bunn, Schelper, Schäfer (6/4), Ries (1), Dahlheimer (4)

 

TVH: Göddemeyer und Scherer- Prümm (2), Kratz (7/1), Fuchs (1/1), Schleimer (2), Menzer (2), Schewerda, T. Laible, Blind, Treinen (1), Serbanescu (4)

 

SV Gerolstein – TuS Fortuna Saarburg 19:31 (9:17)

 

Von Beginn an bestimmten die Gäste aus Saarburg das Geschehen, setzten sich ab der 6. Minute vom 3:3 über 3:7 in der 10. Minute und 7:14 in der 26. Minute bis zur Pause auf 9:17 ab. Nach dem Wechsel baute der Gast seine Führung auf 12:21 aus, doch die Zeitstrafe gegen Saarburg nutzte das Gerolsteiner Team, um mit zwei Treffern in Folge auf 14:21 in der 41. Minute zu verkürzen. Doch die Gäste legten nach, gingen erstmals beim 14:24 in der 46. Minute mit 10 Treffern Differenz in Führung und SVG Coach Sandro Baumanns nahm die Auszeit. Am Ende stand der klare und ungefährdete Sieg der Gäste aus Saarburg fest.

 

„Nachdem in der 24. Minute unser Spielmacher und Abwehrchef das Spielfeld nach der dritten Zeitstrafe verlassen musste, war das Spiel entschieden. In der Abwehr passte die Abstimmung nicht mehr, ein Ergebnis von unregelmäßiger Trainingsbeteiligung und Einstellung. Wir haderten mehr mit Schiedsrichterentscheidungen, als uns auf unser Spiel und die Abwehr zu konzentrieren. Glückwunsch an Saarburg die unsere Schwächen heute konsequent ausnutzten“, resümierte Gerolsteins Trainer Sandro Baumanns.  

 

„Es war ein ungefährdeter Sieg meiner Mannschaft, in der wir auf Tobi Hoffmann verzichten mussten. Umso höher ist der klare Erfolg zu werten. Anfang der zweiten Hälfte hatten wir einen kleinen Durchhänger als wir das Tor nicht mehr trafen. Auf jeden Fall wird es Gerolstein in dieser Verfassung schwer haben“, meint HSG Coach Uwe Moske.

 

SVG: Liske und Hoffmann – Stump (2), Hoffmann, L. Rosch (2/1), T. Rosch (5), Kreft (1), Wolf (5/3), Heinrich, Munkler, Elze (1), Waldorf (3), Katala

 

TuS:  Dupre – Dauster, Lorth (2), Moske (4), Paule, Wenner (2), Blaesius (1), Musick, Schütz, J. Hoffmann (8/1), S. Hoffmann, Schmitt, Marszalek (4), P. Rüger (8/4), Jürgens (2).

 

 

04.09.2018

 

Vorschau auf den Spieltag am 8./9. September 2018

 

Den ersten Verbandsligaspieltag tippt Uwe Moske, Trainer des TuS Fortuna Saarburg:

 

TV Bitburg II – DJK St. Matthias (Samstag, 18 Uhr, Edith Stein Hauptschule)

 

„Das wird eine enge Kiste. Die Gastgeber sind gut trainiert und haben sicher im konditionellen Bereich Vorteile, die Gäste werden ihre ganze Routine ausspielen. Wenn es den Gastgebern gelingt, das Tempo hochzuhalten, hat die Mannschaft am Ende mehr zuzusetzen. Da viele Mattheiser Spieler höherklassig gespielt haben, sind sie an das Harz gewöhnt, dass man in Bitburg verwenden darf. Wir tun uns damit immer schwer. Beide Mannschaften rechne ich zu den Titelkandidaten. Der Spielausgang wird Aufschluss darüber geben, mit wem am ehesten zu rechnen sein wird.

 

HSG Obere Nahe – TV Hermeskeil (Samstag, 19.30 Uhr, Mikadohalle)

 

Durch Konstantin Menzer haben sich zwar die Hochwälder mit einem hochkarätigen Spieler verstärkt, doch die ausgeglichener besetzte Mannschaft stellt die HSG Obere Nahe. Auswärts hängen die Trauben für das Menzer Team zu hoch und ich gehe von einem klaren Heimsieg der HSG Obere Nahe mit mehr als 10 Toren aus.

 

SV Gerolstein – TuS Fortuna Saarburg (Sonntag, 16.30 Uhr, Sporthalle BBS)

 

Nicht so gerne erinnert sich Saarburgs Trainer Uwe Moske an das Auswärtsspiel seiner Mannschaft in Saarburg im vergangenen Jahr: „Erst als Gerolsteins damaliger Spielertrainer Edin Mesevic ins Spiel eingriff, wurde es für uns eng. Am Ende spielten wir Remis. Jetzt wollen wir im Auftaktspiel den Sieg, obwohl uns mit Tobias Hoffmann ein wichtiger Angriffs- und Abwehrspieler fehlt. Doch es hilft kein Klagen. Auch die anderen Teams sind nicht immer komplett. Ich hoffe, dass meine Jungs ihre Leistung abrufen, dann haben wir gute Chancen“.

 

 

 

14.8.2018

 

Am Wochenende 8./9. September startet die neue Verbandsligasaison. Kurzfristig zog der TV Morbach seine Mannschaft aus der Verbandsliga zurück und spielt nun in der Bezirksliga. Damit reduziert sich das Teilnehmerfeld auf 10 Mannschaften und das hat Auswirkungen auf den Abstieg: „Sofern es keine Absteiger aus der Rheinlandliga in die Verbandsliga West gibt, steigt aus der Verbandsliga West keine Mannschaft ab. Es müssten hier unter der Voraussetzung, dass der Meister Verbandsliga West und der Meister aus der Landesliga jeweils ihr Aufstiegsrecht wahrnehmen, dann schon 3 Mannschaften aus der Rheinlandliga in die Verbandsliga West absteigen, damit eine Mannschaft aus der Verbandsliga absteigt. Wären es also nur zwei Absteiger aus der Rheinlandliga bei gleicher Wahrnehmung der beiden vorgenannten Aufstiegsrechte, gäbe es ebenfalls keinen Absteiger aus der Verbandsliga West“, erklärt HVR Vizepräsident Herbert Schuhmacher. Die Vereine stecken einen Monat vor dem Saisonstart in der heißen Phase der Vorbereitung. Hier die Situationsberichte:

 

 

SV Gerolstein

 

Die erste Trainingsphase der Gerolsteiner Mannschaft begann Anfang/Mitte Juni mit Athletik Trainer Simon Fischer.  „Handball ist ein Angriffssport, das gilt auch für die Abwehr, das Herausspielen, Gewinnen des Balles, nicht das Zerstören von Angriffsaktionen durch Fouls müssen das Ziel sein. Dies funktioniert nur mit absoluter Fitness und Einsatzbereitschaft. Der SVG bleibt sich treu und verfolgt das Konzept, über eine gute Jugend- und Vereinsarbeit junge Talente zu fördern und diese langfristig an den Verein zu binden. Die Trainingsspiele gegen die HSG Eifel (Rheinlandliga), TuS Daun (Rheinlandliga) und Weibern (Verbandsliga Ost), sowie das Pokalspiel gegen St. Matthias Trier dienen uns als Testspiele, in denen wir sehr viel ausprobieren werden.I n unserem ersten Spiel gegen einen der Meisterschaftsfavoriten wird sich zeigen wie weit wir sind. Ich gehe aber davon aus, dass wir die meisten Punkte in der Rückrunde einfahren werden“, sagt Gerolsteins neuer Trainer Sandro Baumanns, der mit einem Durchschnittsalter von 21.56 Jahren eins der jüngsten Teams der Liga stellt.

 

Meisterschaftsfavorit: Es wird sich nach Ansicht des SVG Trainers eine Gruppe von vier Teams an der Spitze bilden, die es unter sich ausmachen werden: „TV Bitburg, St. Matthias Trier, Fortuna Saarburg und HSG Wittlich. Auch wenn ich weiß, dass die Truppe von Heinz Hamann und Michael Teusch  „Federn“ lassen musste, schmerzlich ihren Linkshänder auf Halbrechts sowie ihren besten Keeper aus beruflichen, privaten Gründen ziehen lassen mussten, so haben sie  mit ihrem  Rechtsaußen Fabian Rudolphi und dem Torschützenkönig der abgelaufenen Saison Verbandsliga Ost, Kai Lissmann (175 Tore), immer noch absolute Ausnahmespieler, sowie eine  insgesamt recht erfahrene und gut ausgebildete Truppe mit einem Trainerteam, dass ihres für den Erfolg hinzu steuern wird. Der TV Bitburg mit Janosh Klimek als Erfolgsgaranten, die Truppe von St. Matthias gespickt mit hochkarätigen, erfahrenen Spielern ergänzt durch junge Talente, Saarburg mit einer sehr ausgeglichenen Truppe, die schwer auszurechnen ist und in der letzten Saison sehr konstante Ergebnisse brachte. Es wird eine interessante und nicht langweilige Saison“, glaubt Baumanns.

 

Saisonziel: sportlicher Klassenerhalt, Platz 6 oder 7 in der Tabelle sowie Weiterentwicklung                  der einzelnen Spieler und des Teams

 

Kader: Laurenz Eltze, Jonah Hoffmann, Mathias Hoffmann, Silas Stump, David Munkler, Marius Kreft, Tim Rosch, Lars Rosch, Jesko Waldorf, Simon Leonards, Thorben Katala, Nick Heinrich, Sebastian Wolf, Daan Vissers, Holger Servatius, Mathis Hell,

 

Zugänge: Nick Heinrich, Thorben Katala, Sebastian Wolf, Simon Leonards

 

Abgänge: Edin Mesevic, Marcel Leonards (Sportunfall vorl. Karriere Ende), Dominik Koch (Wechsel zum TSV Bonn RRH), Tobias Uhren (Beruf), Sandro Baumanns

 

Trainer: Sandro Baumanns und Athletik Trainer: Simon Fischer

 

HSC Igel

 

Die Vorbereitung des HSC Igel startete Mitte Juni: „Der Fokus lag auf der konditionellen Arbeit, dann folgte die urlaubsbedingte Pause. Seit 31.07. läuft die zweite Vorbereitungsphase, in der Vorbereitungsspiele gegen verschiedene saarländische Teams, Schweich I und die eigene A-Jugend geplant sind. Diese Spiele finden meist unter der Woche statt, da die Wochenendtermine sämtlich anderweitig belegt sind oder keine Halle zur Verfügung steht. Dadurch haben wir nur acht Trainingseinheiten bis zum Saisonstart zur Verfügung. Der frühe Pokaltermin ist für uns unpassend und wird nur als Testspiel genutzt werden können“, klagt Igels Trainer David Juncker.

 

Saisonziel: „Tabellarisch wollen wir mehr als eine Mannschaft hinter uns lassen. Dabei gilt es, konstanter zu spielen als vergangene Saison“, fordert Juncker.

 

Meisterschaftsfavorit: „Es gibt für mich keinen konkreten Favoriten. Eigentlich traue ich allen den Titel zu, bis auf Hermeskeil und uns. Die Überraschung könnte Gerolstein werden, falls die Ihren Kader zusammenhalten. Die Liga wird noch ausgeglichener werden als letztes Jahr“, meint Juncker

 

Kader: Johannes Pütz, Johannes Weier - Andreas Vucenovic, Benedikt Schmitt, Bernd Grundhöfer, Moritz Kesseler, René Behrmann, Maximilian Fusenig, Mario Humm, Thomas Werdel, Steffen Bechtel, Benedikt Steil, Jason Hansen

 

Zugänge: Jason Hansen (ohne Verein)

 

Abgänge: Alexander Kalt, André Jager (beide Studium), Daniel Thomas, Jonas Ossadnik, Dominik Korn, Tobias Fechir (alle Karriereende aus Verletzungsgründen)

 

Trainer: David Juncker

TV Bitburg II

 

So richtig lässt sich Bitburgs Trainer Janosh Klimek nicht in die Karten schauen. Am 3. Juli begann die Vorbereitung, die zunächst bis 27. Juli dauerte, dann folgte die Pause. Ab dem 7. August beginnt dann die heiße Phase der Saisonvorbereitung, in der ein Trainingslager und Testspiele gegen die 1.Mannschaft des eigenen Vereins, die Fortuna Saarburg und den HSC Igel anstehen.


Meisterschaftsfavorit: Als Titelfavoriten sieht Klimek die Saarburger Fortuna, die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II und die HSG Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach

 

Kader: Kevin Wolff, Stefan Frisch, Radek Müller, Zimmer Alexander, Walerius Patrick, Lübken Moritz, Kinnisch Phillip, Crames Tim, Müller Max, Schallert Julian, Schürer Marc, Schürer Jens, Stamer Sebastian, Pütz Matthias

 

Zugänge: Schürer Jens (3.Mannschaft)

 

Abgänge: Keine

 

Saisonziel: „Wir wollen guten und attraktiven Handball spielen“, erklärt der TVB Routinier.

 

Trainer: Janosh Klimek

 

DJK St. Matthias

 

„Spaß haben, verletzungsfrei bleiben und den Verein weiter aufbauen“, lautet die Vorgabe von DJK Trainer Kris Sturm. „Nach unserer 28:0 -Serie der letzten Landesligasaison erwartet uns nun die Verbandsliga West. Rückblickend muss man sagen, dass wir mit Irmenach/Kleinich/Horbruch IV zweimal einen Gegner geschlagen haben, mit dem sich definitiv auch jedes Verbandsligateam schwertun würde. Nominell wird es uns auch in der nächsten Saison sicherlich gelingen, jede Mannschaft vor erhebliche Probleme zu stellen. Jedoch sind die meisten von uns beruflich, vereinstechnisch oder familienmäßig stark eingespannt (im schlimmsten Fall alle drei Bereiche), sodass die jetzige Fehlliste für die kommende Saison bereits relativ lang ist; gerade bei den ersten Spielen. Mit anderen Worten: Der eigentliche Kern wird selten vollständig in der Halle erscheinen, was uns über die gesamte Spielzeit sicherlich viele Punkte kosten wird. Daneben ist unser „Trainingszustand“ gewohnt desolat. Wir müssen schlicht wegkommen von der Annahme, dass wir aufgrund der unbestreitbaren handballerischen Klasse unseres Personals die Liga aufräumen werden.

Doch die zahlreichen Lichtblicke, die sich aus der Arbeit in unserem tollen Verein ergeben, stimmen uns positiv: Da wären zum Beispiel unsere ersten Jugendeigengewächse, die sich im Herrenbereich beweisen müssen: Jonas Lange und Leon Seiler. Die Jungs haben sich im Laufe der A-Jugend stark entwickelt und sind absolut bereit für die Verbandsliga. Zudem ist der Unterbau der zweiten Mannschaft, die in der Landesliga antreten wird, sowohl quantitativ als auch qualitativ erheblich gewachsen, sodass sich hier eine stabile Spielerdecke ergibt, auf die wir zurückgreifen können“, sagt der DJK Coach.

 

Meisterschaftsfavorit: „Prognosen zur Saison generell kann ich kaum wagen, da ich nur sehr wenige Mannschaften kenne.  Klar erscheint, dass die junge Wittlicher Mannschaft, sollte sie zusammenbleiben, um den Meistertitel mitmischen muss. Aber auch Bitburg, Gösenroth, Irmenach/Kleinich/Horbruch II und Saarburg wollen vorne mitspielen. Also mal schauen, wieviel Punkte wir gegen die definitiv jüngeren Teams holen können“,

 

Kader: Thomas Kochann, Daniel Kochann, Oliver Kamann, Kristof Sturm, Sebastian Juncker, Boris Juncker, Steven Schommer, Jinan Al-Shok, Christian Hoffmann, Eugen Frisen, Jonas Lange, Leon Seiler, Carsten May, Stefan Wilkes, Thomas Schulz Gerhardt, Lutz Conermann, Dominik Fisches. 

Neuzugänge: Jonas Lange, Leon Seiler, Carsten May        

 

Abgänge: Sebastian Scharfbillig

 

Saisonziel: „Unser Ziel heißt wie immer: Spaß mit der alten Garde haben und möglichst unverletzt bleiben: Ersteres wird einfach, der zweite Punkt schon deutlich schwieriger“, glaubt Sturm.

 

Trainer: Kris Sturm

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II

 

Bei der HSG IKH II gibt es einige Veränderungen: Zwar bleibt Jürgen Roth auch in seiner zweiten Saison Cheftrainer der zweiten Mannschaft, allerdings wird er von Martin Bach als Co-Trainer tatkräftig unterstützt. Er besitzt eine langjährige Erfahrung als Trainer und war im letzten Jahr hauptverantwortlicher Trainer der Rheinlandliga Damen. Auch im Spielerbereich hat sich einiges getan: Der Stamm der Mannschaft bleibt zwar zusammen, allerdings verlassen Kristof Schell und Jens Schneider die Mannschaft Richtung 1. Herrenmannschaft. Mario Ströher legt eine Pause vom Handball ein und Tom Feder steht nur noch als Stand-By-Spieler zur Verfügung.

Den vier Abgängen stehen nur zwei Neuzugänge entgegen: Peter Hölzenbein und Lars Gerhard. Beide Spieler kommen von der 1. Herrenmannschaft. Peter Hölzenbein wird die Mannschaft auf der rechten Seite verstärken, während Lars Gerhard am Kreis und im Abwehrverbund eine Verstärkung ist. Da einige Spieler aufgrund beruflicher und privater Verpflichtungen weniger das Training besuchen können, stehen dem Trainergespann Roth und Bach insgesamt ein im Vergleich zur Vorsaison kleinerer Kader zur Verfügung.

Die Mannschaft hat die Vorbereitung Anfang Juni
begonnen. In der 1. Phase der Vorbereitung lag der Fokus mehr auf der Kondition. Die Laufeinheiten wurden teilweise von Walter Kretz übernommen. Allerdings wurde der Ball auch recht früh wieder in die Hand genommen, dabei kam auch dabei die Stärkung der konditionellen Verfassung nicht zu kurz. Ein weiterer Fokus lag auf der Einstudierung einer zweiten Abwehrformation, um in der Saison bei Nicht-Funktionieren der Stammdeckung eine Option in der Hinterhand zu haben. Dies wurde und wird verschiedenen Testspielen geübt. Die Testspielgegner stammen hauptsächlich aus Verbandsligen (SG Ommersheim, Bad Sobernheim, Brotdorf II und Black Bulls Alsweiler), allerdings waren bzw. sind die Damen 1, Tus Kirn und Teutonia Riemke II auch Gegner. Das Trainingslager Ende August soll für den Feinschliff für das 1. Saisonspiel beim letztjährigen Zweiten Saarburg sorgen.

Mit diesen Spielen und den zwei wöchentlichen Einheiten wird das Trainergespann versuchen die Mannschaft bestmöglich auf die Saison vorbereiten. Dies stellt sich allerdings zum jetzigen Zeitpunkt als schwierig heraus, da einige wichtige Spieler verletzt sind und die Trainingsbeteiligung recht niedrig ist.

„Die Liga wird im Vergleich zur letzten Saison noch ausgeglichener, da mit der HSG Wittlich eine Topmannschaft der Verbandsliga Ost hinzukommt und auch die Mannschaft aus
St. Matthias Trier ist mit ehemaligen überregional tätigen Handballern gespickt. Dadurch ist auszugehen, dass bis zu sieben Mannschaften um die Meisterschaft mitspielen können. Die Favoriten für die Meisterschaft sind die HSG Obere Nahe und der TV Bitburg II. Je nach Kader haben auch Gösenroth II, Fortuna Saarburg und HSG Wittlich die Chancen die Meisterschaft für sich zu entscheiden. Ausserseiterchancen hat St. Matthias. Gerolstein, Igel und Hermeskeil werden im unteren Bereich der Tabelle angesiedelt sein. Durch die Konstellation kommt es zu sechs interessanten Spielen in der Hirtenfeldhalle gegen die Topmannschaften der Liga, allerdings sind auch alle Auswärtspartien für unsere Mannschaft eine große Herausforderung, da es im Vergleich zur Saison keine einfachen Spiele mehr gibt. Unser Ziel ist ein Platz im gesicherten Mittelfeld, über jeden Platz über dem Ziel würde man sich natürlich freuen. Allerdings steht auch die Weiterentwicklung der einzelnen Spieler und die Ausbildung der Spieler zum einem möglich Einsatz für die 1.Herrenmannschaft ebenfalls im Vordergrund. Die 2 .Herrenmannschaft wünscht allen Beteiligten eine verletzungsfreie Saison und hofft, dass sowohl bei Heimspielen in der Hirtenfeldhalle als auch bei den Auswärtsspielen viele Zuschauer den Weg in die Halle finden“, sagt HSG Pressesprecher Robin Braun.

Kader: Jonas Schmidt, Jens Flammann, Marc Stoffel, Christian Klei, Dominik Mende, Lars Gerhard, Andi Denzer, Fabian Molz, Marvin Fritz, Silas Anton, Robin Braun, Kris Juenemann, Daniel Schub, Julian Schub, Christoph Kirst, Manuel Berg, Peter Hölzenbein

Abgänge: Mario Ströher (Pause), Jens Schneider, Kristof Schell (beide HSG IKH I)

Zugänge: Peter Hölzenbein, Lars Gerhard (beide HSG IKH I)

Meisterschaftsfavorit: HSG Obere Nahe, TV Bitburg

Saisonziel: Platz im gesicherten Mittelfeld

 

TV Hermeskeil

 

Diesmal wohl endgültig hat TVH Urgestein Frank Laible seine Handballschuhe an den berühmten Nagel gehangen. Auf der Suche nach einem Trainer wurden die Hochwälder fündig: mit Konstantin Menzer kommt ein neuer Trainer, der im Hochwald seine ersten Trainererfahrungen machen will. Als Spieler wirkte Menzer höherklassig in der RPS Oberliga und der Saarliga mit. Der Kader der Mannschaft nimmt ein neues Gesicht an. Den vielen Neuzugängen stehen lediglich die Abgänge von Frank Laible und Michael Zey gegenüber. Dem Verein ist es gelungen viele ehemaligen Spieler zu reaktivieren, aber auch drei Neuzugänge u. a. aus Schaumberg und vom HB Museldall stehen auf der Liste der Neuzugänge

 

Kader: Berrang, Elias; Blind, Jochen; Feilen, Maximilian; Fuchs, Daniel; Göddemeyer, Andrè; Görgen, Mario; Haupenthal, Martin; Klein, Artur; Kratz, Christoph; Laible, Nils; Laible, Torben; Lobüscher, Maximiliano; Prümm, Lukas; Scherer, Lorenz; Schleimer, Fabian; Schewerda, Andreas; Schneider, Manuel; Serbanescu, Jan; Treinen, David; Valerius, Felix; Wilhelmi, David; Zentz, Sebastian 

Zugänge: Berrang, Elias; Feilen, Maximilian; Haupenthal, Martin; Klein, Artur; Lobüscher, Maximiliano; Scherer, Lorenz; Wilhelmi, David (alle Neu-/Wiedereinsteiger); Göddemeyer, Andrè; Schleimer, Fabian; Serbanescu, Jan (alle RW Schaumberg); Kratz, Christoph (HB Museldall Grevenmacher) 

Abgänge: Frank Laible (Karriereende), Michael Zey 

Die Saisonvorbereitung der Mannschaft läuft seit dem 30.7. und mit Vorbereitungsspielen gegen SGH St. Ingbert 2; TuS Brotdorf 2; HSG Nordsaar ; Black Bulls Alsweiler 1; HF Illtal 2; HC Dillingen/Diefflen soll am Ende die Vorbereitung auf die Saison abgeschlossen werden, in der Menzer mit seinem Team im Mittelfeld landen will. Als Meisterschaftsfavorit sieht Menzer die HSG Obere Nahe

Trainer: Konstantin Menzer

 

HSG Obere Nahe

 

In der HSG Obere Nahe haben sich zum Saisonbeginn die Vereine TV Siesbach, TuS Tiefenstein, TV Vollmersbach, Idarer TV, HSG Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach und die SG Idar-Vollmersbach zu einer Spielgemeinschaft zusammengeschlossen. Damit bündeln die Vereine an der Oberen Nahe ihre Kräfte und verpflichteten mit Axel Schneider von der HSG Kastellaun/Simmern einen A-Scheininhaber als Trainer. Nicht nur deshalb wird die neue HSG von vielen als ein möglicher Titelanwärter gesehen, Trainer Schneider selbst sieht die Bestätigung des 3. Platzes aus der abgelaufenen Saison als realistisch an.

 

Kader : Kristofer Rickes und Frederich Münster – Jonathan Schäfer, Martin Schelper, Jan-Philipp Bunn, Christian Wagner, Tim Bamberger, Christopher Schwarz, Jan Christian Ries Patrick Christmann, Jannik Casper, Leon Rogoll, Yannick Zühlsdorf, Thomas Stumm, Florian Lehnen, Kristian Rickes, Benedikt Dahlheimer, Eric Diehl, Martin Klünder, Jan Borisov

 

Zugänge: Jan Borisov (HSG Mörlen), Floran Lehnen, Thomas Stumm (TVBirkenfeld)

 

Abgänge: Eric Diehl (nur bedingt durch Studium), Martin Klünder (will kürzertreten)

 

Die Vorbereitung läuft seit dem 1.Juni mit drei bis vier Trainingseinheiten pro Woche, einem Trainingslager vom 23.8. bis 26.8. und einigen Vorbereitungsspielen, die bedingt durch die späte Trainerverpflichtung und die Tatsache, dass die Stadenhalle und die Halle in Niederwörresbach gesperrt sind, schwierig ist. Schwer einschätzen kann der neue Trainer Axel Schneider den Favoritenkreis, zu dem er aber auf jeden Fall die DJK St. Matthias und Fortuna Saarburg rechnet.

 

HSG Wittlich

 

Aus der Verbandsliga Ost wechselte die HSG Wittlich in die Verbandsliga West. Die Vorbereitung läuft seit Juli mit zwei bis dreimaligem wöchentlichem Training. „Wir werden kein Trainingslager durchführen, dafür viele Wochenendaktionen. Die Vorbereitungsspiele sind für den Auguste geplant, unter anderem zweimal gegen den Rheinlandligisten Daun“, verrät Wittlichs Trainer Heinz Hammann.

 

Kader: Tor: Igor Hergert, Daniel Schwirz - Feld: Noah Schabio, Michael Bollig, Fabian Rudolphi, Mathias Konrad, Johannes Präder, Kai Lißmann, Fabian Hammann, Fabian Jüngling, Finn Schilz, John Birresborn, Martin Kräber, Marius Pietzonka, Olli Gerke, Eugen Lukanowski, Lukas Kopel, Lukas Kirch

 

Zugänge: Lukas Kirch – eigene Jugend

 

Abgänge: Felix Weißkopf, Jannik Schmidt (berufliche Veränderungen)

 

Saisonziel: „Ein Platz besser als letzte Saison, das wäre der dritte Tabellenplatz. Ich kenne nur eine Mannschaft dieser Liga und zwar die DJK St. Mathias Trier! Somit erkläre ich sie, auch aufgrund der dortigen renommierten und überaus erfahren Spieler zum Favoriten“, sagt Hammann, der die Mannschaft zusammen mit Michael Teusch trainiert.

 

Trainer: Heinz Hammann und Michael Teusch.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler II

 

Die Vorbereitung der Hunsrücker startete erst am 10. August! „Ich denke das reicht für die Jungs, um sie auf Verbandsliga-Niveau fit zu bekommen, konditionell und spielerisch. Nach den Abgängen von Silas Röhrig, Jakob Faust und Christian Saam (alle Rheinlandligamannschaft des Vereins) und der Tatsache, dass es keine Neuzugänge gibt, wird es sicherlich schwer, an die starken Auftritte der Vorsaison anzuknüpfen.  Wir machen keine Vorbereitungsspiele“, sagt Trainer Daniel Stumm.

 

Kader – Leon Kaltenmorgen, Michel Kaltenmorgen, Nico Haßlay, Tino Peltsch, Michael Dreher, Niclas Echternacht, Tim Bodtländer, Kai Schneider, Alexander Österlein , Frederick Wagner, Janeck Müller , Jan -Luca klein, Linus Müller

 

Trainer: Daniel Stumm

 

Als Favorit auf die Meisterschaft sieht Stumm den TV Biburg II und die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II.

 

 

TuS Fortuna Saarburg

 

Seit Juni bereitet Trainer Uwe Moske seine Mannschaft auf die anstehende Saison vor. Nur vom 23.7. bis 5.8. gönnte sich das Team eine Trainingspause, absoliverte Vorbereitungsspiele gegen die luxemburgischen Mannschaften von Grevenmacher und Rumelange, sowie gegen TV Bitburg II, die HSG Merzig/Hilbringen und die A-Jugend der JSG Hunsrück.

 

Kader:  Marc Dupre, Tobias Barth, Philipp Rüger, Sascha Hoffmann, Steffen Lorth, Tim Moske, Max Bläsius, Tobias Hoffmann

 

Zugänge: Jonas Paule, Carlo Hamm, Niklas Wenner, Niclas Dauster, Nils Schütz, Marvin Schmitt, Richard Musik, Noah Jürgens, Micha Scherf, Dominik Wallinger, Julius Hoffmann, Sebastian Marszalek

 

Abgänge: Lucas Rüger, Yannik Morin

 

„Wir hoffen, dass wir keine schweren Verletzungen zu beklagen haben, wollen eine neue Mannschaft formen und am Ende im oberen Tabellendrittel landen. Für mich sind die Jungs aus St. Matthias, Wittlich, Obere Nahe, Bitburg II, Gösenroth/Laufersweiler II und die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II die Mannschaften, die den Titel unter sich ausmachen werden“, glaubt Moske.

 



 

 

Liebe Sportfreunde,
TV Morbach hat infolge Mannschaftsproblemen aus sportlichen Gründen seine Mannschaft aus der Verbandsliga zurückgezogen und den Antrag auf Eingliederung in die Bezirksliga gestellt. Diesem Antrag haben die Spielbereichsvorstände in eigener Zuständigkeit als  Ausnahme von den Auf- und Abstiegsbestimmungen Abschnitt II Abs. 5 zugestimmt.

Mit dieser Einordnung wird eine Neuanteilung mit Anwendung eines 10er Spielplanschlüssels notwendig. Die von den bereits eingeteilten Vereinen gewählten Wunschkennziffern bleiben bestehen. TV Morbach wurde die Wunschkennziffer 9 zugewiesen.

Mit freundlichen Grüßen
Herbert Schuhmacher