Vorberichte

01.Spieltag: alle Trainer

02.Spieltag: 02.10./03.10.21 - Janosh Klimek (TV Bitburg II)

03.Spieltag: 23.10./24.10.21 - Andreas Cartarius (HSG Mertesdorf/Ruwertal)

04.Spieltag: 30.10./31.10.21 - Konstantin Menzer (TV Hermeskeil)

05.Spieltag: 06.11./07.11.21 - Frank Staskewitz (HSG Wittlich)

06. Spieltag: 13.11./14.11.21 - Rene Wingels (HSG Eifel)

07. Spieltag: 20.11./21.11.21 - Tim Moske (Fortuna Saarburg)

08. Spieltag: 27.11./28.11.21 - Nachholspieltag

09. Spieltag: 04.12./05.12.21 - Spieltag aufgrund der Pandemielage abgesagt

10. Spieltag: 14.01./15.01.22 - Heiner Mainz (HSC Igel)

11. Spieltag: 21.01./22.01.22 - Christian Leyh (HSC Schweich)

12. Spieltag: 28.01/29.01.22 - Ralf Martin (DJK/MJC Trier)

13. Spieltag: 05.02./06.02.22 - Lars Kraus (HSG Obere Nahe)

14. Spieltag: 12.02./13.02.22 - Korab Mulliqi (HSG Kastellaun/Simmern II)

15. Spieltag: 19.02./20.02.22 - Nachholspieltag

16. Spieltag: 26.02./27.02.22 - Nachholspieltag

17. Spieltag: 05.03./06.03.22 - Jochen Tatsch (HSG Hunsrück II)

18. Spieltag: 12.03./13.03.22 - Janosh Klimek (TV Bitburg II)

19. Spieltag: 19.03./20.03.22 - Andreas Cartarius (HSG Mertesdorf/Ruwertal)

20. Spieltag: 26.03./27.03.22 - Tim Moske (Fortuna Saarburg)

21. Spieltag: 02.04./03.04.22 - Konstantin Menzer (TV Hermeskeil)

22. Spieltag: 09.04./14.04.22 - Frank Staskewitz (HSG Wittlich)

23. Spieltag: 21.04./26.04.22 - Ralf Martin (DJK/MJC Trier)

24. Spieltag: 30.04./01.05.22 - Rene Wingels (HSG Eifel)

25. Spieltag: 07.05./08.05.22 - Heiner Mainz (HSC Igel)

26 Spieltag: 14.05./15.05.22 - Jochen Tatsch (HSG Hunsrück II)

27. Spieltag: 21.05./22.05.22 - Lars Kraus (HSG Obere Nahe)

28. Spieltag; 28.05./29.05.22 - Nachholspieltag

 

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Spieltag 28./29. Mai 2022

 

HSG Eifel muss Spiel aus personellen Gründen gegen Kastellaun/Simmern II absagen

 

(Freitag, 20 Uhr, Wandalbert-Hauptschule Prüm)

 

Die letzten beiden Nachholspiele stehen an und noch einmal präsentiert sich die HSG Eifel vor heimischer Kulisse seinen Fans in der Verbandsliga. Nach einer schwierigen Saison steht der Verein vor einen ungewissen Zukunft. Die Gäste aus dem Hunsrück reisen mit dem Wissen an, sich in dieser Saison sehr achtbar aus der Affäre gezogen zu haben und am Ende einen guten vierten Platz belegen. Im Hinspiel mussten sich die Eifelaner mit einer klaren 35:21 Schlappe auf den Nachhauseweg machen, doch dass soll am Freitagabend anders aussehen.

 

TuS Fortuna Saarburg - HSG Mertesdorf/Ruwertal

kampflos für Saarburg

(Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Beurig)

 

Nach dem Spitzenspiel des vergangenen Wochenendes trifft das Team von Trainer Keven Ponton jetzt auf die Ruwertal HSG, die lange Zeit um die Meisterschaft mitspielte. Doch früh gaben die Gäste bekannt, dass sie auf keinen Fall den Schritt in die Rheinlandliga gehen wollen. Für beide Teams endet eine schwierige Saison, in der sich die Fortunen eigentlich aufgrund der Corona-Situation komplett aus dem Spielbetrieb zurückziehen wollten, dann aber doch noch in den Spielbetrieb zurückkehrten und bis auf drei Partien ihre Punktspiele absolvierten. Im Hinspiel Anfang Oktober unterlagen die Gastgeber im Ruwertal mit 32:21 deutlich. 

 

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Spieltag 19. bis 22. Mai 2022

 

TuS Fortuna Saarburg - DJK/MJC Trier 33:36 (15:16)

 

Glückwunsch an das Team von Trainer Ralf Martin. Die Mannschaft sicherte sich mit einem hart erkämpften Sieg die Meisterschaft in der Verbandsliga und kann in die Rheinlandliga aufsteigen. Ob die Mannschaft dieses Option zieht, klärt sich in den nächsten Tagen.

 

Es sollte das entscheidende Spiel um die Meisterschaft für die Trierer werden, doch die Gastgeber aus Saarburg hielten von Anfang an dagegen, lieferten dem Team von Trainer Ralf Martin ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Führungen in der ersten Hälfte hin und her wechselten. Beim 5:7 in der 11. Minute und 10:12 in der 22. Minute führte der Titelfavorit mit zwei Toren, doch die Fortunen konterten zum 13:12 in der 25. Minute. Die Begegnung blieb völlig offen und beim 15:16 wurden die Seiten gewechselt.

 

Die Trierer fanden besser in die zweite Hälfte, legten auf 16:19 in der 35. Minute vor, doch das Team aus Saarburg hielt dagegen, ließ die Gäste nicht weiter als mit zwei Toren ziehen und verkürzte in der 46. Minute auf 22:23, glichen erstmals beim 24:24 in der 47. Minute aus und jetzt war die spannende Schlussphase eingeläutet. Den Vorteil erarbeiteten sich die Gäste nach dem 26:26 gelangen Markus Czaja zwei wichtige Tore in Folge zum 26:28 in der 53. Minute und als Benedikt Chorus und Kevin Schwiderski auf 26:30 in der 55. Minute nachlegten, war die Vorentscheidung gefallen. Saarburgs Trainer Keven Ponton nahm die Auszeit, doch die Begegnung war entschieden. Zwar gelang den Fortunen nochmals der Anschluss zum 32:34 knapp 90 Sekunden vor dem Ende, doch dann machte Markus Czaja den Deckel mit dem Tor zum 32:35 drauf!

 

Einig waren sich Saarburgs Trainer Keven Ponton und Triers Coach Ralf Martin: „Ein gutes und faires Verbandsligaspiel mit einem sehr guten Schiedsrichter Andreas Rosch“.

 

Saarburgs Coach Ponton bescheinigte seinen Jungs, auf dieses Spiel fokussiert gewesen zu sein: „Wir haben alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten, verschliefen aber die ersten Minuten der zweiten Hälfte und das bestraften die Trierer. Wir vergaben zudem klarste Chancen und am Ende setzte sich Trier verdient durch. Glückwunsch an den neuen Meister, der eine starke Saison gespielt hat“.

 

MJC Coach Ralf Martin: „Wir hatten uns vorgenommen, nochmals alles zu geben! Aus einer guten Deckung wollten wir mit viele Tempo nach vorne spielen und beide Teams waren heute personell gut aufgestellt. Im ersten Spielabschnitt konnten wir uns aber nicht entscheidend absetzen. Saarburg gab auch nach dem Wechsel nie auf, versuchte es am Ende sogar mit einer Manndeckung. Am Ende ein glücklicher, aber verdienter Erfolg meiner Mannschaft, vor der ich den Hut ziehe. Keiner hat beim Saisonstart damit gerechnet, doch der kleine Kader hat sich mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung diesen Sieg heute verdient und damit auch die Meisterschaft. Wir werden uns jetzt nächste Woche zusammensetzen und klären, ob wir das Aufstiegsrecht wahrnehmen“.

 

TuS: Dupré und Pütz- Hoffmann (5), Lorth (11/5), Moske (5), Bläsius (1), L. Rüger (2), Musick, Barth, Schmitt, Hoffmann, Schmitt, Rüger (8), Morin (1)

 

MJC: Lofi - Czaja (8), Chorus (5), Plausinaitis (4/3), Schwiderski (5/2), Heinz (1), Otto, Schmitt (9), Mohr, Jahnen, Schreiber, Widua (1), Collet (3/1), Dittrich

 

HSG Eifel - HSC Schweich 19:25 (10:12)

 

Das Duell der Kellerkinder entscheidet der HSC Schweich zu seinen Gunsten. Die Mannschaft von Trainer Christian Leyh entführt im Nachholspiel beide Punkte aus der Eifel und beendet mit einem Sieg die Saison auf dem vorletzten Tabellenplatz.

 

Doch die Gastgeber hatten den besseren Start und führten mit 3:1 in der 5. Minute, ehe Schweich mit drei Treffern in Folge das Spiel zum 3:4 drehte und die Führung bis zum Ende nicht mehr abgab. Letztmals gelang dem Team von Trainer René Wingels beim 7:7 der Ausgleich in der 19. Minute, zur Pause führten die Gäste knapp mit 10:12.

 

Nach dem Wechsel blieb die Begegnung bis zum 14:17 in der 41. Minute offen, dann setzten die Gäste mit zwei Treffern in Folge zum 14:19 in der 44. Minute das erste Ausrufezeichen. Wingels nahm die Auszeit und noch einmal kämpfte sich die Mannschaft auf 17:20 in der 48. Minute heran. Es folgte die Auszeit der Gäste, nach der die Entscheidung zum 17:22 in der 54. Minute fiel.

 

„Ein schwächeres Verbandsliga Spiel, das auch anders hätte ausgehen können. Drei vergebene Siebenmeter, einige vergebene freie Chancen, ließen Schweich dann doch als Sieger die Halle verlassen. Wir belohnen uns einfach leider nicht für gute Spiele, doch wir haben uns nichts vorzuwerfen mit der Truppe, die die letzten Spiele durchzieht“, resümierte Wingels.

 

„Wir sind froh, dass diese Runde rum ist, die doch sehr von Corona geprägt war und ich wirklich kein Verständnis dafür habe, dass Mannschaften sich erst ganz zurückziehen, dann wieder weiterspielen oder trotz vieler Mannschaften ihre Spiele verlieren. Es war ein typisches Kampfspiel, in dem die Eifel lange mithielt und sich kurz vor Schluss ihr stärkster Spieler Johannes Schellen noch verletzte und dem ich auf diesem Wege alles Gute wünsche. Bei uns war es das letzte Spiel von Sascha Büssemaker, der nach Irland auswandert. Wer nächstes Jahr weitermacht, klären wir in den nächsten Wochen“, verrät Schweichs Trainer Leyh.

 

HSG: Hermans und Herbst - Lepage (1), Neuerburg (5/1), Leppin, Neisius (2), Wilkins, Anders (1), Wingels, N. Leppin, Schellen (9/5), Niederprüm (1)

 

HSC: Fuchs und Monzel - Müller (1), Büssemaker (7), Kratz (3), Feller (1), Wagner (1), Antony (4), Rosch (4/2), Karrenbauer (4)

 

HSG Eifel - HSG Obere Nahe 22:33 (13:19)

 

Von Beginn an führten die Gäste von der Oberen Nahe, konnten sich aber erst in der 15. Minute deutlicher auf 6:10 absetzen. Bis zum 11:13 in der 20. Minute kämpften sich die Gastgeber wieder heran, doch dann gelang den Gästen ein 0:4 Lauf zum 11:17 in der 24. Minute. Diesen Vorsprung nahm das Team von Trainer Lars Kraus mit in die Kabine zum 13:19.

 

Entschieden war die Begegnung spätestens beim 18:28 in der 48. Minute! Am Ende wurde es ein ungefährdeter Sieg der Gäste!

 

„Ein verdienter Sieg der Gäste, die am heutigen Abend, auf jede Abwehrkonstellation von uns die passende Lösung hatte und die entstanden Chancen auch in Tore verwandelte.  In der Abwehr fanden wir über die gesamten 60 Minuten nicht ins Spiel, waren zu harmlos und zu langsam. Der Angriff ließ heute die Durchschlagskraft von Donnerstag vermissen, wir produzierten zu viele technische Fehler und scheiterten ein ums andere Mal am glänzend aufgelegten Gästekeeper Kristofer Rickes. Glückwunsch an die HSG Obere Nahe zum verdienten Klassenerhalt. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten hat Lars Kraus dort eine gute junge Truppe geformt, bei der Routinier Martin Klünder die Zügel in den Händen hält“, resümierte HSG Eifel Coach René Wingels.

 

„Wir haben uns heute gegen die HSG Eifel erneut schwergetan, die lange Angriffe spielte und wir immer wieder zu früh spekulierten. Schnell kamen wir auch zu unseren Chancen, die wir aber nicht konsequent genug verwerteten. Nach dem Wechsel haben wir dann besser verteidigt, hatten einen starken Kristofer Rickes im Tor und auch Martin Klünder setzte die entscheidenden Treffer. Am Ende können wir mit dem Ergebnis und der Tatsache, dass wir fast verletzungsfrei aus der Saison rausgehen, zufrieden sein“, meinte Gästetrainer Lars Kraus.

 

HSG E: Herbst - Neuerburg (5/3), J. Leppin (2), Neisius (2), Wilkins, Andes (1), Wingels (2), N. Leppin (1), Schellen (5/1), Niederprüm (4)

 

HSG ON: Rickes - Fuchs (7), Schwarz, Hartl (8), Rogoll (5), Wagner (1), Klünder (9/1), K. Rickes, Fetzer (1), Zühlsdorf (2), Gerster 

 

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Den kommenden Spieltag tippt Lars Kraus, mittlerweile Spielertrainer der HSG Obere Nahe, der aufgrund seiner Knieprobleme am Wochenende nicht auflaufen wird. „Ich nehme viel aus dieser Saison mit, habe überwiegend nur positive Erfahrung in diesem Spielbereich sammeln können. Mit dem Saisonverlauf bin ich zufrieden, das hat richtig Spaß gemacht, habe freundliche und sportlich faire Leute kennen gelernt und hatte bei der HSG einen tollen Haufen zusammen, der absolute Kameradschaft pflegt und ich kann mich nur bedanken für diese Erfahrungen, die ich mit Trainerkollegen und dem Bezirk in dieser Saison gemacht habe“, bilanziert der scheidende HSG Coach Lars Kraus, der sich diese Woche noch einer MRT Untersuchung unterziehen muss.  „Die Mannschaft hat sich weiterentwickelt! Probleme hatten wir aufgrund der Corona-Situation, aber das ging allen Teams so! Durchaus hätten wir mehr Punkte holen können, doch immer wieder fielen wichtige Spieler coronabedingt oder aus privaten Gründen aus. Die Tabelle hat für mich schon eine Aussagekraft, da alle Vereine diese Probleme hatten“, sagt Kraus.

 

HSG Eifel - HSC Schweich

(Donnerstag, 20 Uhr, Wandalbert-Hauptschule Prüm)

 

Die Gastgeber müssen sich gegen die Achse Rosch/Karrenbauer etwas einfallen lassen, doch das wird schwer, zumal die Eifelaner immer wieder unterschiedliche Aufstellungen ins Rennen schicken müssen und das ist sicher kein leichter Job für meinen Trainerkollegen Rene Wingels. Bei Schweich bleibt auch abzuwarten, in welcher Formation die Gäste auflaufen können. Auch das ist immer eine Wundertüte. Am Ende sehe ich einen Schweicher Erfolg.

 

HSG Kastellaun/Simmern II - HSG Mertesdorf/Ruwertal

(Freitag, 20 Uhr, Regionalschule Simmern)

 

Schwer vorzusagen, wer die Halle als Sieger verlassen wird, zumal die Gastgeber vor heimischer Kulisse immer wieder auf erfahrene Spieler zurückgreifen kann. Die Gäste können aufgrund ihrer Erfahrung sicher die Favoritenrolle annehmen, doch gegen uns waren die Hunsrücker gut drauf. Man muss auch abwarten, wie die Ruwertaler die vielen Spiele in den letzten Wochen weggesteckt haben.

 

TuS Fortuna Saarburg - DJK/MJC Trier

(Samstag, 18 U​hr, Beurig)

 

Die Trierer werden jetzt heiß darauf sein, die Meisterschaft einzufahren. Kompliment an das kleine Team von Ralf Martin, dass in dieser Saison das Bestmögliche herausgeholt hat. Die werden am Samstag alles in die Waagschale werfen und hätten es auch nach dem Saisonverlauf verdient. Allerdings hatte das Team zuletzt viele Spiele zu verkraften und kampflos wird Saarburg sicher nichts herschenken.

 

HSG Eifel - HSG Obere Nahe

(Samstag, 19.30 Uhr, Grund- und Realschule plus, Neuerburg)

 

Leider werde ich in dieser Begegnung ausfallen und wir sind gespannt, wen die Gastgeber so alles aufbieten können. Wir wollen und müssen dieses Spiel gewinnen und ich gehe davon aus, dass meine Mannschaft dafür alles tun wird. 

 

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Spieltag 12. bis 15. Mai 2022

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSG Obere Nahe 23:27 (11:11)

 

Für die Überraschung des Spieltages sorgte zum Auftakt die abstiegsgefährdete Mannschaft der HSG Obere Nahe, die das Spitzenteam aus dem Ruwertal in heimischer Halle schlagen konnte. Es war ein wichtiger Schritt für die HSG Obere Nahe im Kampf um den Klassenerhalt.

 

Guter Start für die Favoriten aus dem Ruwertal, die in der 6. Minute mit 4:0 führten, dann aber kamen die Gäste bis zur 11. Minute auf 5:4 heran, ehe sich die Gastgeber wieder auf 8:4 in der 15. Minute absetzen. Doch es blieb ein Auf und Ab und beim 10:10 in der 28. Minute gelang den Gästen der erste Ausgleich, den man mit in die Pause nahm.

 

Die Begegnung kippte, als die Gäste erstmals bei 13:14 in Führung gingen und die Führung sogar auf 16:18 ausbauten. Beim 18:21 deutetet sich die Überraschung an, Gastgebertrainer versuchte mit der Auszeit dem Spiel noch eine Wende zu geben. Doch bis 21:25 in der 55. Minute behaupteten die Gäste die deutliche Führung und noch einmal versuchte es Gastgebertrainer Cartarius mit der Auszeit. Am Ende stand der überraschende 23:27 Auswärtserfolg der Gäste auf der Anzeigetafel.

 

„Gut fanden wir ins Spiel, spielten aus einer stabilen Abwehr und hatten einen starken Björn Boinski im Kasten. Bis zur 15. Minute hatten wir den Gegner gut im Griff, konnten die Laufwege von Spielertrainer Lars Kraus einengen. Zudem hatten die Gäste erkennbar Probleme mit dem Harz. Doch schon zu diesem Zeitpunkt war erkennbar, dass wir, wie in den letzten Spielen, Probleme mit dem Torabschluss hatten. Es häuften sich die technischen Fehler und wir die Mannschaft ließ früh die Köpfe hängen. Auch die Tatsache, dass die Gäste zwei rote Karten verkraften mussten, konnten wir nicht nutzen, da wir nicht die Einstellung einer Mannschaft hatten, die ein Spiel gewinnen will. Clever brachten die Gästen dann ihre Führung über die Zeit. Wir konnten den Druck auf die Nahtstellen nicht halten“, klagte Gastgebertrainer Andreas Cartarius.

 

„Wir haben es im ersten Spielabschnitt schon versäumt in Führung zu liegen, da wir viele Chancen ungenutzt ließen. Stark unsere Abwehrleistung im ersten Spielabschnitt. Dazu kam der starke Torhüter Boinski auf Ruwertaler Seite, bei denen das Fehlen des verletzten Andi Schröder deutlich zu merken war. Auch bei uns überzeugte erneut Torwart Kristofer Rickes“, lobte der Spielertrainer der Gäste Lars Kraus, der wesentlichen Anteil am Sieg der Gäste hatte.

 

HSG M/R: Boinski - A. Döhr (8), Meyer (1/1), P. Döhr (1), Backendorf, Frisch, Simon (2), Merten (5/2), Sattler (1), Zock (5), Schwall

 

HSG O/N: Rickes - Fuchs (5), Kraus (9), Gerster, Wagner (2), Klünder (5), Wegert, Wunder (3), Kiss (3)

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSC Igel 40:34 (18:15)

 

Tag der offenen Türen im Ruwertal! Beide Mannschaften mussten ersatzgeschwächt die Begegnung bestreiten, in der Igel lediglich beim 1:2 führte. Ansonsten verwalteten die Gastgeber ihre Führung über 7:5 in der 11. Minute und bauten den Vorsprung auf 17:10 in der 25. Minute aus, versäumten es dann aber den Sack zuzumachen und so gelang Igel ein 0:4 Lauf zum 17:14! Zur Pause führte der Gastgeber lediglich mit drei Toren (18:15).

 

Erst mit zunehmender Spieldauer in der zweiten Hälfte konnten sich die Gastgeber wieder lösen und über 23:18 in der 37. Minute und 28:21 in der 42. Minute scheinbar für die Vorentscheidung sorgen. Die Gastgeber sahen sich aber einem nie aufgebenden Gegner gegenüber, der bis zum 34:30 in der 55. Minute verkürzten und noch einmal mussten HSG Coach Andreas Cartarius die Auszeit nehmen. Seine Mannschaft hatte in den Schlussminuten dann mehr zuzusetzen und sicherte sich am Ende nach einem torreichen Spiel die nächsten Punkte.

 

„Wir haben gut ins Spiel gefunden, trafen auf eine hochmotivierte Igeler Mannschaft, die über 60 Minuten kämpferisch alles gab, aber sichtlich Probleme mit dem Harz hatte. Wir spielten eine offensivere Abwehr und kamen so zu einigen Gegenstoßtoren. Allerdings gelang es uns über die gesamte Spielzeit nicht, uns entscheidend abzusetzen. Das Spiel sehe ich auch mit einem weinenden Auge, da Peter Zock heute sein letztes Heimspiel machte, dass er mit dem 40. Treffer krönte“, sagte Gastgebertrainer Andreas Cartarius.

 

„Die frühe rote Karte gegen Maximilian Fusenig traf uns und wir hatten Probleme ins Spiel zu finden, leisteten uns viele technische Fehler und lagen schnell klar zurück. Doch wir haben uns immer wieder zurückgekämpft, zollten am Ende den fehlenden Wechselmöglichkeiten Tribut. Es war ein zerfahrenes Spiel von uns“, meinte Mario Humm, der den privat verhinderten Igeler Trainer Heiner Mainz vertrat.    

 

HSG:  Boinski - A. Döhr (1), Wenzel (5), Krewer (9/3), Backendorf (6), Frisch (4), Simon (2), Kopp, Merten (8), Zock (5), Schwall

 

HSC: Schmitz - Ossadnik (4), Kesseler (4), Habbal, Behrmann (9), Fusenig, Werdel (11/4), Vucenovic (5), Steinmetz (1)

 

TuS Fortuna Saarburg - TV Hermeskeil 38:32 (16:14)

 

Das Spiel in Saarburg wurde nicht zum Abschiedsgeschenk für Hermeskeils Spielertrainer Konstantin Menzer, der die Hochwälder mit diesem Spiel verlassen hat. Saarburg setzte sich am Ende auch in dieser Höhe verdient durch und sammelt entscheidende Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Aufgrund des Schiedsrichter-Untersolls werden den Fortunen am Saisonende zwei Punkte abgezogen, doch die Mannschafft hat sich mit dem Sieg endgültig aus der Abstiegszone entfernt.

 

Nach der schnellen 0:2 Führung der Gäste kamen die Fortunen zur ersten Führung beim 5:4 in der 10. Minute, setzten sich erstmals beim 9:6 in der 16. Minute deutlicher ab, doch die Gäste waren beim 12:11 in der 24. Minute wieder in Schlagdistanz. Bis zur Pause verteidigte das Team von Trainer Keven Ponton seine Führung (16:14).

 

Im zweiten Durchgang bauten die Gastgeber ihren Vorsprung auf 23:18 in der 39. Minute aus und so mussten die Gäste die Auszeit nehmen. Doch die spielte eher den Gastgebern in die Karten, die das Spiel über 27:20 in der 44. Minute entschieden und über 35:27 in der 55. Minute dem ungefährdeten Sieg entgegenzogen. „Spielerisch war ich mit dem Auftritt meiner Mannschaft heute weniger zufrieden, da wir uns zu viele technische Fehler leisteten und die klarsten Chancen nicht verwerteten. Kämpferisch gibt es nichts zu beanstanden und am Ende waren wir froh über diesen Sieg. Allerdings müssen wir uns erheblich steigern, wenn wir kommendes Wochenende gegen die Trierer MJC bestehen wollen“, fordert Ponton. „Es war ein enttäuschender Auftritt meiner Mannschaft, die gut in Spiel fand. Dabei hatten wir in Manuel Schneider im Tor einen starken Rückhalt. Bei uns häuften sich dann die Fehler, die Saarburg immer wieder mit seinem Gegenstoßspiel bestrafte. Ich bin froh, dass die Saison vorbei ist“, meinte Gästetrainer Konstantin Menzer.  

 

TuS: Dupré - Hoffmann (8), Lorth (4), Geimer (2), Pütz (1), Moske (7), Musick, Barth, Hein, Schuster (3), Meike Schmitt (2), Hoffmann (2), Marvin Schmitt, Rüger (9/3)

 

TVH: Schneider - Auler (4), Fuchs, Menzer (10), Keil, Schewerda (2/2), Treinen (7), Zentz (6), Auster (1), T. Laible, Schneider (2)

 

DJK/MJC Trier - HSG Kastellaun/Simmern II 33:16 (16:8)

 

Noch zwei Siege bis zur Meisterschaft! Mit diesem Wissen ging das Team von Trainer Ralf Martin in die Begegnung gegen die Reserve der HSG Kastellaun/Simmern und ließ im ersten Spiel nichts anbrennen.

 

In den Anfangsminuten war es MJC Spieler Kostas Plausinaitis, der dem Spiel seinen Stempel aufdrückte und bis zur 6:2 Führung seiner Mannschaft in der 8. Minute fünf Treffer erzielt hatte. Gästetrainer Korab Mulliqi nahm die Auszeit, seine Mannschaft kam auf 7:5 heran, musste aber die Gastgeber wieder mit einem drei Tore Lauf auf 10:5 in der 15. Minute ziehen lassen. Bis zur Pause bauten die Gastgeber ihre Führung kontinuierlich aus. Für die frühe Entscheidung sorgte das Team von Trainer Ralf Martin nach dem Wechsel, als die Mannschaft über 20:10 in der 37. Minute auf und davon zog über 27:12 in der 51. Minute den ungefährdeten und verdienten Sieg einfuhr. Jetzt gilt die Konzentration der Trierer dem entscheidenden Spiel am kommenden Wochenende in Saarburg.

 

„Durch den Sieg haben wir jetzt unerwartet ein Endspiel in Saarburg. Das hatte keiner von uns erwartet! Es war eine bärenstarke Saison meines Teams und jetzt versuchen wir auch das letzte Spiel zu gewinnen. Wir wollten heute aus einer gut stehenden Abwehr unser schnelles Spiel aufziehen und das ist auch gelungen. Der Gast reiste mit einem sehr jungen Team an und je länger das Spiel dauerte, um sehr mehr konnten wir uns absetzen. Über 60 Minuten spielten wir eine bärenstarke Abwehr und zogen im Angriff unser Ding durch“, freute sich MJC Coach Ralf Martin. 

 

Hart ging HSG Trainer Korab Mulliqi mit seinem Team ins Gericht:“ Wenn Torwart Florian Stein nicht noch einige klare pariert hätte, wären wir hier untergegangen. Die Trierer haben meinen Jungs gezeigt, wie man Handball spielt. Heute hätte ich auch 7 Stangen in der Abwehr hinstellen können, die wären genau so beweglich gewesen wie meine Abwehrspieler. Es ist einfach kein Wille mehr da und man setzt nicht mehr um, was ich vorgebe“.

 

MJC: Lofi und Jahnen- Czaja (5), Chorus (3), Plausinaitis (5/1), Schwiderski (5), Heinz (4), Schmitt (4), Wiemers (3), Widua (2), Collet (2)

 

HSG: Stein und Zirwes - M. Wetstein (2), Michel (1), Retzlaff (1), Schneiders (3/2), Hermann, Kötz (2), N. Wetstein, Mallmann (3), Friedt (1), Schmitz (2), Schmidt (1)

 

 

 

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Den kommenden Spieltag tippt Jochen Tatsch, Trainer der HSG Hunsrück II, der auch im kommenden Jahr das Verbandsligateam der Hunsrücker trainieren wird: „Obwohl wir von den meisten Trainerkollegen aufgrund der vergangenen Spielzeiten als Meisterschaftsfavorit angesehen wurden, bin ich nicht mit dieser Erwartungshaltung in die Saison gegangen. Grund waren die vielen Spielerabgänge, vor allem im Rückraum, die für eine dünne Personaldecke sorgten. Nach der schweren Verletzung von Daniel Schub im zweiten Saisonspiel hat sich die Situation noch verschärft. Nur durch die gute Zusammenarbeit mit A-Jugend und 1. Herren und der Bereitschaft der Spieler immer wieder auszuhelfen, konnten wir uns durch die Saison kämpfen. Trotz der Widrigkeiten sind wir sehr gut in die Saison gestartet und konnten bis zur Corona-Pause im Dezember alle Spiele für uns entscheiden. Die Pause brachte leider einen Bruch, aus verschiedenen Gründen war die Trainingsbeteiligung nicht mehr optimal, was sich auch auf den Spielbetrieb übertragen hat. Wir konnten nur noch selten mit dem Stammkader spielen und so wurde die Rückrunde teilweise zum Krampf. Seit ein paar Wochen hat sich die Trainingssituation wieder verbessert, was sich auch auf den Wettkampf auswirkt. Insgesamt bin ich mit dem Erreichten zufrieden, wir haben ein paar Punkte unnötig abgegeben, hatten aber auch in einigen Spielen das Glück des Tüchtigen“.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSG Obere Nahe

(Donnerstag, 20 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Mertesdorf hat wahrscheinlich durch die beiden Niederlagen gegen Trier die Meisterschaft verspielt. Trotzdem werden die Ruwertaler die verbleibenden Spiele gewinnen wollen. Das Gästeteam von Lars Kraus schaffte am vergangenen Spieltag fast die Überraschung in Trier. Der inzwischen als Spielertrainer agierende Lars Kraus und der erfahrene Linkshänder Martin Klünder sind die prägenden Spieler. Falls die Obere Nahe komplett antreten und die Mertesdorfer Mannschaft den Gast unterschätzen sollte, sind sie auch hier für eine Überraschung gut. Andernfalls wird es ein sicherer Sieg für die Heimmannschaft werden.

 

DJK/MJC Trier - HSG Eifel

HSG Eifel sagt Spiel aufgrund der Tatsache, keine spielfähige Mannschaft aufbieten zu können, ab

(Samstag, 18 Uhr, Mäusheckerweghalle)

 

Trier hat aus meiner Sicht eine sehr gute Runde gespielt und steht verdient an der Spitze. Man hat bei der Mannschaft eine Weiterentwicklung beobachten können mit dem Höhepunkt der beiden Siege gegen Mertesdorf. Der kleine, aber feine Kader hat sich schnell zusammengefunden und auch spielerisch überzeugt. Obwohl wir uns vielleicht wünschen würden, dass die Mannschaft von Ralf Martin gegen die Eifel strauchelt, gehe ich von einem klaren Heimerfolg aus.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSC Igel

(Samstag, 19 Uhr, Ruwertalhalle)

 

In Mertesdorf findet das Spitzenspiel des Wochenendes statt. Die erfahrenen Recken um Andi Schröder treffen auf eine in dieser Saison überraschend starke Igeler Mannschaft. Ich erwarte daher ein enges Spiel, bei dem die Besetzung der beiden Mannschaften entscheidend sein wird. Letztlich gehe ich aber von einem knappen Heimsieg der Mannschaft von Andi Cartarius aus, da der Heimvorteil und die Harzerlaubnis ihr in die Karten spielen wird.

 

TuS Fortuna Saarburg - TV Hermeskeil

(Samstag, 19.30 Uhr, Beurig Schulzentrum)

 

Auf Hermeskeiler Seite scheint die Luft raus zu sein. Wir hatten am vergangenen Wochenende relativ leichtes Spiel gegen die personell eigentlich nicht schlecht besetzte Mannschaft von Konstantin Menzer. Auch aufgrund der Heimstärke der Saarburger Jungs um Moske und Rüger gehe ich von einem klaren Heimerfolg aus.

 

DJK/MJC Trier - HSG Kastellaun/Simmern (Sonntag, 18 Uhr, Mäusheckerweghalle)

 

Den Abschluss des Nachholspieltages bildet das Duell des Tabellenführers gegen unsere Hunsrücker Nachbarn. Trier hat noch ein strammes Restprogramm vor sich. In diesem Spiel wird viel auf den Kader der Gäste ankommen. Will die Mannschaft von Korab Muliqi den Platz hinter dem Spitzentrio behaupten oder die Saison ausklingen lassen? Davon hängt ab, ob es eng wird oder Trier das Spiel sicher nach Hause schaukeln wird. Ich hoffe auf Korab‘s Truppe, tippe aber auf den Heimsieg.

 

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Spieltag 07./08. Mai 2022

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - DJK/MJC Trier 22:30 (12:17)

 

Der Kampf um die Meisterschaft nimmt an Spannung zu! Nach der Hinspielniederlage am vergangen Wochenende in Trier wollte das Team von HSG Coach Andreas Cartarius die Revanche in eigener Halle, doch das gelang nicht. Am Ende hatten die Gäste aus Trier die Nase überraschend deutlich vorne und haben es jetzt selbst in der Hand, die Meisterschaft einzufahren und das scheint beim anstehenden Restprogramm durchaus machbar.

 

Ausgeglichen verliefen die Anfangsminuten, dann setzte sich der Gast aus Trier vom 5:5 in der 13. Minute mit fünf Treffern in Folge auf 5:10 in der 17. Minute ab, verwaltete diese Führung bis zur Pause.

 

Nach dem Wechsel blieb die Begegnung bei der fünf Tore Führung der Trierer ausgeglichen bis 22:17 in der 41. Minute, dann machte das Team von Trainer Ralf Martin den Deckel mit drei Treffern in Folge zum 25:17 in der 45. Minute drauf. Zwischenzeitlich führten die Gäste sogar mit 19:30, ließen dann aber noch die Ergebniskosmetik zu.

 

„Wir haben spielerisch und konditionell unsere Grenzen aufgezeigt bekommen. Die MJC hat heute über 60 Minuten einen dynamischen und guten Handball gespielt, dem wir nichts entgegen zu setzten hatten. Ein absolut verdienter Sieg für das Team von Trainer Ralf Martin. Ich hoffe nur, dass meine  Mannschaft jetzt nicht die Köpfe hängen lässt und wir uns schnell wieder auf die nächste Aufgabe gegen Wittlich konzentrieren“, sagt Ruwertals Trainer Andreas Cartarius. 

 

„Heute haben alle noch eine Schippe gegenüber dem letzten Spiel draufgelegt und wir hatten in Christian Lofi erneut einen sehr starken Keeper zwischen den Pfosten. Uns half heute Marco Müller aus, da Pascal Schreiber sich am Samstag am Kreuzband verletzte und länger ausfallen wird. Vor dem Spiel habe ich dem Team gesagt, dass wir an die Abwehrleistung des Wochenendes anknüpfen müssen, und das hat die Mannschaft getan. Vor allem unser Youngster Jonas Widua spielte einen starken Abwehrpart gegen Andi Schröder und hielt ihn auf sechs Toren. Im Angriff zeigen wir uns treffsicher. Wir spielen weiterhin eine gute Saison und selbstverständlich wollen die Jungs jetzt ihre Position verteidigen, doch das wird schwer, da wir bereits am Wochenende nicht den kompletten Kader von heute aufbieten können“, sagt MJC Coach Ralf Martin, der von einem verdienten Sieg seiner Mannschaft sprach.

 

HSG: Boinski und Roth - Kuhfeld (3), Cartarius, Meyer (1), Schröder (6), Wenzel (3/3), Billen (1), Simon, Backendorf (2), Döhr (1), Sattler, Zock (5)

 

MJC: Lofi - Czaja (6), Chorus (3), Plausinaitis (5/3), Schwiderski (2), Heinz (2), Schmitt (4), Wiemers, Widua, Müller (4), Collet (4/1)

 

DJK/MJC Trier - HSG Obere Nahe 37:36 (21:22)

 

Eigentlich waren die Rollen vor dem Spiel klar verteilt! Die Gastgeber hatten sich in der Woche gleich zweimal gegen die stark eingeschätzte Mannschaft aus dem Ruwertal durchsetzen können und ging als klarer Favorit in die Begegnung. Doch es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem den Trierer der Substanzverlust der Woche deutlich anzumerken war.

 

Vor allem im Deckungsverband war das Team von Trainer Ralf Martin nicht wiederzuerkennen und musste mit einem 21:22 Rückstand in die Halbzeit.

 

Die Mannschaft verschlief den Start in den zweiten Abschnitt völlig, kassierte fünf Tore der Gäste zum 21:27 in der 35. Minute und schien einer unerwarteten Niederlage entgegenzusteuern. Die Gäste mit Spielertrainer Lars Kraus verteidigten ihre Führung über 23:30 in der 40. Minute und alles sah nach der Überraschung des Spieltages aus. Doch jetzt zeigte das Martin-Team seine Klasse, kämpfte sich Tor um Tor heran und beim 34:34 in der 54. Minute war die Mannschaft auf dem besten Weg, eine verloren geglaubte Begegnung doch noch zu gewinnen.  Benedikt Chorus brachte seine Mannschaft in der 56. Minute in Führung und es folgte ein Herzschlagfinale, in dem Kostas Plausinaitis mit seinen Treffern für die Entscheidung sorgte. Der Anschlusstreffer der Gäste sechs Sekunden vor dem Ende kam zu spät.

 

„Ein Hammer! Ich hatte meine Mannschaft vor diesem Spiel besonders gewarnt und es sollte das bislang schwerste Spiel in dieser Woche werden. Mit nur sieben Feldspielern und Lukas Kohl, der uns aus der zweiten Mannschaft aushalf und ein bärenstarkes Spiel im Deckungsverband zeigte, haben wir uns 50 Minuten lang sehr schwergetan. Der Angriff war in Ordnung, doch in der Abwehr klappte nichts, egal was wir versuchten. Lars Kraus und Martin Klünder bekamen wir bei den Gästen nicht in den Griff. Zur Pause war klar, dass wir uns in der Abwehr steigern mussten, scheiterten aber nach dem Wechsel immer öfter am guten Gästekeeper. Die Wende war sicher die dritte Zeitstrafe gegen Spielertrainer Lars Kraus. Wir nahmen Klünder jetzt in Manndeckung und erkämpften uns die beiden Punkte. Großes Lob an meine Mannschaft, aus der ich Julius Collet hervorheben will, der 60 Minuten in Angriff und Abwehr überzeugte, dazu Torwart Cedric Jahnen, der in den letzten Minuten wichtige Bälle parierte“, freute sich Trainer Ralf Martin.

 

„Das war eine richtig gute erste Halbzeit von uns, in der wir ständig in Führung lagen. Nach dem Wechsel vernagelte Kristofer Rickes seinen Kasten und wir konnten uns Tor um Tor absetzen und noch deutlicher in Führung gehen. Die Niederlage nehme ich auf meine Kappe, da ich meine dritte Zeitstrafe wegen Meckerns kassierte. Trier hatten wir am Rande einer Niederlage doch auch Hut ab vor den Gastgeber, die bis zum Schluss an ihre Chance geglaubt hatten“, sagte Gästespielertrainer Lars Kraus.

 

MJC: Lofi und Jahnen - Chorus (4), Plausinaitis (11/6), Schwiderski (5), Schmitt (3), Wiemers (2), Kohl (1), Widua (3), Collet (8)

 

HSG: K. Rickes - Fuchs (1), Kraus (4), Schwarz (2), Gerster (1), Rogoll (7), Klünder (11/3), Bunn (1), Wegert (9)

 

HSG Wittlich - HSG Mertesdorf/Ruwertal 30:34 (16:14)

 

Nach den beiden verlorenen Spitzenspielen gegen die MJC Trier hatte Ruwertal Coach Andreas Cartarius eine Vorahnung. Der Substanzverlust aus den beiden Spielen machte sich gegen eine gut aufspielende Wittlicher Mannschaft deutlich bemerkbar und so führte das Team von Trainer Frank Staskewitz mit 8:2 in der 8. Minute.

 

Erst langsam fanden die Gäste ins Spiel, verkürzten auf 10:6 in der 17. Minute, es folgte die Wittlicher Auszeit. Bis 16:10 lagen die Gastgeber klar in Führung, doch dann gehörten die Schlussminuten den Ruwertalern, die bis auf 16:14 verkürzten. Doch Wittlich verteidigte auch nach dem Wechsel die Führung bis zum 30:27 in der 50. Minute, erzielte dann aber keinen Treffer mehr und so kam der Gast zum 30:34 Auswärtssieg.

 

„Wir haben stark begonnen, dann vom Kopf her abgeschaltet. Reihenweise schenkten wir die Bälle her, entweder durch technische Fehler oder durch schlechte Abschlüsse. Aufgrund unserer Spielweise haben wir letztlich verdient verloren. Hätten wir unsere Leistung gehalten, wären wir als klarer Sieger aus der Halle gegangen. So holten die guten Gäste mehr und mehr auf und setzten sich am Ende durch“, resümierte Wittlichs Trainer Frank Staskewitz.

 

„Bedingt durch viele Umstellung im Team hatten wir einen schwierigen Start in die Begegnung. Wittlich nutzte konsequent die Lücken in unserer Abwehr, erst dann fanden wir zu einer stabilen 6:0. So wurden die Räume für die Gastgeber kleiner. Nico Meyer kam bei uns immer wieder in gute Wurfpositionen und wir haben über die gesamte Spielzeit trotz des Rückstandes die Ruhe bewahrt und mit Kopf gespielt. Am Ende haben wir sicher zu hoch gewonnen. Doch aufgrund der Moral ist dieser Sieg verdient. Das Team ist in Takt und wir hatten mit Andi Döhr auf Rückraummitte einen Spieler, der gut Regie führte und die Nahtstellen fand. Philipp Schwall im Tor hielt einfach bombig und hat die Mannschaft am Ende wieder herangeführt“, lobte Gästespielertrainer Andreas Cartarius.

 

HSG W: Schenk und Flamann - Konrad (6), Weber (1), Bollig, Kirsch, Leyendecker (2), Illigen, Werner (9/3), Präder (1), Könen (4), Schilz (7).

 

HSG M/R: Schwall - Döhr (6), Meyer (10/3), Simon (1), Wenzel (2), Krewer (2), Backendorf, Merten (6), Sattler (5/1), Zock (2)

 

HSG Eifel - HSC Igel 22:32 (8:19)

 

Personell stark ersatzgeschwächt mussten die Igeler ihr Auswärtsspiel in Neuerburg austragen, konnten sich aber früh deutlich über 2:5 in der 12. Minute auf 5:16 in der 26. Minute absetzen. 10 Minuten blieben die Gastgeber in dieser Phase ohne Torerfolg und so führte der Gast zur Pause bereits deutlich mit 8:19.

 

Die Gäste verwalteten nach dem Wechsel ihre Führung weiter, kamen über 12:25 in der 44. Minute nicht mehr in Gefahr, das Spiel noch zu verlieren. Am Ende feierten die Gäste ihren klaren 22:32 Auswärtserfolg.

 

„Es war ein blutleerer desaströser Auftritt meiner Mannschaft in der ersten Halbzeit, in der alles vernachlässigt wurde, was man sich in der Kabine vorgenommen hatte. Zufrieden bin ich mich der Art und Weise wie man sich in der zweiten Hälfte präsentiert hat. Lichtblick an diesem Abend war die Rückkehr von Benedikt Neisius der nach seiner Verletzung am 1. Spieltag sein Comeback gab. Alles in allem ein verdienter Sieg des Gastes, auch die Höhe geht in Ordnung“, sagte HSG Coach René Wingels.

 

 „Es war in den ersten Minuten ein torarmes Spiel, das von beiden Seiten verhalten angegangen wurde. Dann stabilisierten wir die Abwehr mit einem erneut überragend haltenden Simon Stein im Tor und fanden in unser Tempospiel. Aus der starken Abwehr haben wir dann mit unserem Tempospiel die Gastgeber regelrecht überrollt. So konnte ich nach dem Wechsel durchwechseln und experimentieren. Was mich freut, ist die Tatsache, dass alles Spieler ihr Tor erzielten“, freute sich ein zufriedener Igeler Trainer Heiner Mainz.

 

HSG: Hermans und Herbst - Jahnke (3/1), Wilkins (1), J. Leppin (1), Neisius (4), Schaperdoth (2), Anders, Wingels, N. Leppin (2), Schellen (4/2), Niederprüm (5)

 

HSC: Stein und Schmitz - Steil (6/1), Kesseler (3), Habbal (1), Behrmann (11), Fusenig (2), Werdel (6), Vucenovic (1), Steinmetz (2)

 

TuS Fortuna Saarburg - HSG Kastellaun/Simmern (18:12)

 

Ein „Traumstart“ legten die Gastgeber gegen die zuletzt stark aufspielenden Hunsrücker hin, legten auf 7:1 in der 12. Minute vor, erst dann waren die Gäste im Spiel. Das Team von Trainer Korab Mulliqi kämpfte sich jetzt bis auf 8:6 in der 20. Minute heran, musste die Gastgeber aber wieder ziehen lassen, die ihre Führung jetzt auf 18:12 zur Pause ausbauten.

 

Die Fortunen machen nach dem Wechsel da weiter, wo sie aufgehört hatten, bauten den Vorsprung auf 23:14 in der 40. Minute aus. Die Mannschaft des neuen Trainers Keven Ponton hielt die Konzentration weiter hoch, bestrafte die Gäste für ihre Fehler und zog über 30:19 in der 51. Minute dem in dieser Höhe nicht erwarteten Heimspielerfolg entgegen.

 

„Wir waren von Spielbeginn an hoch konzentriert, erwischten einen guten Start und kamen aus einer gutstehenden Abwehr zu unserer ersten und zweiten Welle. Das war heute der Matchplan und der ging voll auf. Kurzzeitig stellten uns die Gäste mit der doppelten Manndeckung gegen Tim Moske und Philipp Rüger vor Probleme. Konzentriert haben wir auch nach dem Wechsel an unserem Spiel festgehalten und bis Ende durchgezogen. Alle hatten heute ihre Spielanteile und waren am Torerfolg beteiligt“, sagte Saarburgs Coach Keven Ponton.

 

„Das was wir heute gespielt haben, war eine Katastrophe. Bis auf Milan Wetstein und Paul Mallmann spielten heute alle unter ihrer Normalform. Ein Spiel, dass wir schnell vergessen müssen“, meinte Gästetrainer Korab Mulliqi, der sich zudem unzufrieden mit der Leistung des Schiedsrichtergespanns zeigte. 

 

TuS: Dupré - Lorth (2), Moske (2), Bläsius (2), Hein (1), Schuster (3), Schmitt (4), Hoffmann (2), Schmitt (1), Rüger (14/1)

 

HSG: Friedt und Stein - M. Wetstein (4), Michel, Retzlaff (1), Schneiders (4/3), Hermann, Kötz (3), Adam, N. Wetstein (5), Mallmann (2), Schmidt.

 

TV Hermeskeil - HSG Hunsrück II 21:41 (10:19)

 

Von Beginn an wurde das Team aus dem Hunsrück seiner Favoritenrolle im Hochwald gerecht. Die Mannschaft von Trainer Jochen Tatsch führte 2:7 in der 11. Minute, bauten die Führung kontinuierlich über 7:14 in der 21. Minute bis zur Pause auf 10:19 aus.

 

Die Gäste kamen auch besser aus der Kabine, zogen vom 11:19 auf 11:24 in der 33. Minute davon, bauten die Führung über 20:37 in der 54. Minute auf 21:41 aus und machten einen Klassenunterschied deutlich.

 

„Mein letztes Heimspiel habe ich mir ganz anders vorgestellt. Die Hunsrücker waren eine Klasse stärker als wir und wir haben einfach unsere Leistung heute nicht aufs Feld bekommen“, resümierte der scheidende Hermeskeiler Spielertrainer Konstantin Menzer.

 

"Von Beginn an haben wir heute wesentlich besser gespielt als gegen Wittlich, doch sicher war Hermeskeil auch die schwächere Mannschaft. Wir haben aber unser Spiel auch nach dem Wechsel konsequent durchgezogen und kamen so zum hohen Ergebnis. Ich gehe davon aus, dass dies unser letztes Spiel war, da das Nachholspiel von Saarburg noch nicht terminiert wurde. So bin ich mit dem heutigen Saisonabschluss sehr zufrieden“, sagte Gästetrainer Jochen Tatsch.

 

TVH: Schneider und Hares - Auler (1), Valerius, Menzer (2), Keil (1), N. Laible (5/1), Geibel, Treinen (5), Zentz (4), Auster (2), T. Laible (1)

 

HSG: Schneider und Neu - Röhrig (4), Fritz (7/2), Pusceddu (7), Kirst (1), Klei (14/1), Berg (1), Kessler (2), Feder (4/1), Bach (1).

 

HSC Schweich - TV Bitburg II 32:25 15:13)

 

Im letzten Saisonspiel für den TV Bitburg gab es nicht den erhofften Auswärtssieg für die Mannschaft von Trainer Janosh Klimek, die am Ende am Schluss des Mittelfeldes landet.

 

Patrick Karrenbauer auf Schweicher Seite hatte wesentlichen Anteil daran, dass seine Mannschaft beim 4:2 in der 7. Minute in Führung lag. Bis dahin steuerte der Kreisläufer des HSC drei Tore bei. Dann stellte sich die Gästeabwehr besser auf ihn ein, und kam beim 5:6 in der 12. Minute zur ersten Führung. Die Auszeit von Schweichs Trainer Christian Leyh kam folgerichtig in der 13. Minute, als seine Mannschaft völlig den Faden verlor und die Gäste 5:7 führten. Zwei weitere Treffer in Folge schienen vorzeitig für klare Verhältnisse sorgen zu können, denn das Team von Trainer Janosh Klimek war über 5:9 die spielbestimmende Mannschaft. Doch immer wieder war es Karrenbauer, der seine Mannschaft im Spiel hielt und mit 6 Toren wesentlichen Anteil am zwischenzeitlichen 10:10 Remis in der 20. Minute hatte. Bis zur Pause dann weiter ein ausgeglichenes Spiel mit Vorteilen für die Gastgeber, die mit der 15:13 Führung in die Kabine gingen.

 

Es blieb auch nach dem Wechsel ein spannendes Spiel, in dem die Schweicher Mannschaft ihre Führung bis 21:19 in der 42. Minute verteidigte, dann folgte die Auszeit von Bitburgs Trainer Janosh Klimek. Es sollte die spannende Schlussviertelstunde folgen, in der Schweich sich nicht entscheidend absetzen konnte. Bitburg glich beim 23:23 in der 46. Minute aus, doch wieder legten die Gastgeber durch ihre „Achse Rosch/Karrenbauer“ auf 25:23 vor, beim 27:23 zog Klimek die Reißleine und nahm in der 51. Minute nochmals die Auszeit. Doch Schweich hatte in den Schlussminuten mehr zuzusetzen und kam über 29:24 in der 57. Minute zur Entscheidung.

 

„Endlich hat die Mannschaft das gezeigt, was sie eigentlich kann. Obwohl wir nur einen Auswechselspieler hatten, haben wir Bitburg mit vollem Kader niedergekämpft. Wir sind schwer ins Spiel gekommen, doch die Jungs haben dann endlich ihre Chancen konsequent verwertet und am Ende verdient auch in dieser Höhe gewonnen. Allerdings haben wir einfach zu viele Gegenstoßtore der Eifelaner kassiert. Kompliment an mein Team für ein Riesenspiel!“, so HSC Coach Christian Leyh. „Es war mein letztes Spiel als Trainer, das steht schon länger fest. Gerne hätte ich mich mit einem Sieg verabschiedet. Doch die Niederlage haben wir uns selbst zuzuschreiben, da wir auch die besten Chancen nicht verwerteten. Am Ende ein verdienter Sieg“, meinte der fast 60-jährige Bitburger Coach Janosh Klimek.

 

HSC: Fuchs und Kreusch - Kratz (2/1), Feller (3), Farsch (3), Wagner (5), Antony (1), Rosch (6), Monzel, Karrenbauer (12)

 

TVB: Ney - Palzer, Begon (1), Eich. M. Lübken (2), Müller (3), Zimmer, Holzkamp (1), J. Lübken (3/2), Wahl (4), Witz, Jung, Gillen (1), Schallert (10)

 

DJK/MJC Trier - HSG Wittlich 39:27 (24:13)

 

Es bleibt bei der starken Angriffsleistung der Trierer MJC, die ihrem Gast aus Wittlich am Ende fast 40 Tore „einschenkten“. Beide Mannschaften mussten auf wichtige Stammspieler verzichten.

 

Im vierten Spiel innerhalb von einer Woche setzte sich das Team von Trainer Ralf Martin nach ausgeglichenem Start vom 4:4 in der 6. Minute auf 8:4 ab, jetzt verteidigten die Trier ihre vier bis fünf Tore Führung, zogen auf 13:7 in der 17. Minute davon und jetzt nahm Gästetrainer Frank Staskewitz die Auszeit. Doch die Trierer zogen weiter ihre Bahnen, legten über 18:8 in der 23. Minute und dem erstmaligen 10 Tore-Vorsprung den Grundstein für einen nicht gefährdeten Heimsieg. Zur Pause war das Spiel beim 24:13 entschieden.

 

Ausgeglichen verlief die zweite Hälfte, in der die Trierer ihre Führung über 32:19 in der 42. Minute und 36:25 in der 56. Minute verteidigten und am Ende zu einem weiteren verdienten Sieg kamen. Es war das 13. Spiel der Mannschaft von Ralf Martin ohne Niederlage.

 

„Ich bin absolut zufrieden mit den letzten Auftritten meines Teams, das hätte ich so nicht erwartet! Wittlich trat nur mit 8 Feldspielern an, aber auch bei uns fehlten wichtige Stammspieler und ich war froh, dass uns Spieler aus der zweiten Mannschaft aushalfen. Wir haben da weitergemacht, wo wir gegen die Ruwertaler aufgehört haben, kamen aus einer stabilen Abwehr mit einem guten Torwart Christian Lofi in unser Gegenstoßspiel und führten klar zur Pause. Wir wollten nach dem Wechsel die Spannung hochhalten, konnten uns auf Cedric Jahnen im Tor verlassen, der nahtlos an die Leistung von Christian anknüpfte. Am Ende haben wir auch in der Höhe verdient gewonnen, denken jetzt von Spiel zu Spiel“, sagte MJC Coach Ralf Martin.

 

Auf Wittlicher Seite war es das letzte Spiel von Trainer Frank Staskewitz, der künftig die RPS Oberliga A-Jugend der Jungs in Wittlich trainieren wird:“ Es war eine uninspirierte Leistung meines Teams im ersten Spielabschnitt, in der wir zu wenig Tempo hatten, keine Bewegung im Angriff und so nach ausgeglichener Anfangsphase den Trierern die klare Pausenführung überlassen mussten. Wir wollten den Abstand nach dem Wechsel nicht größer werden lassen und zumindest das ist uns gelungen. Dennoch bleibt unter dem Strich ein schwacher Auftritt meiner Mannschaft“, fand Staskewitz.

 

MJC: Lofi und Jahnen - Chorus (5), Schwiderski (8), Schmitt (7), Otto, Wiemers (7), Dittrich (1), Widua (1/1), Collet (5/2), Müller (5)

 

HSG: Schenk und Flamann - Weber (5), Bollig (1), Kirsch, Leyendecker (3), Illigen (3), Präder (3), Könen (3), Schilz (9)

 

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Den kommenden Spieltag tippt Heiner Mainz, Trainer des HSC Igel, der mit seinem Team unerwartet gut in der bisherigen Saison abgeschnitten hat. Doch zuletzt brachte eine Serie von Verletzungen seine Mannschaft etwas aus dem Tritt. Dennoch zeigt sich Mainz mit dem bisherigen Saisonverlauf und vor allem der Leistung seiner Jungs mehr als zufrieden. „Die Saison hätte eigentlich kaum besser laufen können, sieht man mal davon ab, dass wir seit November mit Verletzungsproblemen zu kämpfen haben. Doch dieses Problem und die krankheitsbedingten Ausfälle macht das Team mit einer Wahnsinns Einstellung wett. Wir können stolz auf die Leistung sein und ich will nicht wissen, wie die Saison gelaufen wäre, hätten wir nicht diese Rückschläge einstecken müssen. Die letzten beiden Spiele wollen wir noch gut zu Ende bringen und ich werde auch im nächsten Jahr in Igel weitermachen“, sagt Mainz.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - DJK/MJC Trier

(Donnerstag, 20 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Nach der Niederlage vom vergangenen Wochenende brennt die Ruwertal HSG in heimischer Halle gegen die MJC auf die Revanche. Dabei kommt dem Team von Andreas Cartarius sicherlich der Harzvorteil zugute und die Tatsache, dass man in heimischer Halle aufläuft. Neben diesen beiden Teams geht die Hunsrück Reserve als Titelfavorit in die letzten Spiele.

 

DJK/MJC Trier - HSG Obere Nahe

(Samstag, 19 Uhr, Mäusheckerweghalle)

 

Vom Papier her eine klare Angelegenheit für die Gastgeber, zumal die Gäste auswärts nicht so stark aufspielen wie vor heimischem Publikum. Doch die Trierer haben das Spitzenspiel des Vortages in den Knochen und so muss Trainer Ralf Martin darauf bauen, dass sein Team ohne Verletzungen aus dem Ruwertaler Spiel kommt.

 

HSG Eifel - HSC Igel

(Samstag, 19.30 Uhr, Grund-und Realschule plus, Neuerburg)

 

Zuletzt hat die HSG Eifel mit einer guten Leistung die starke Wittlicher Mannschaft geärgert und will unbedingt noch zwei Punkte einfahren. Wir müssen mit einem kleinen Kader in die Eifel, wollen aber diesen Sieg unbedingt, da es für uns die Woche später gegen die HSG aus dem Ruwertal sehr schwierig werden wird. Doch ich bin sicher, dass meine Mannschaft am Ende die Nase knapp vorne haben wird.

 

TuS Fortuna Saarburg - HSG Kastellaun/Simmern II

(Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Beurig)

 

Zwar konnten die Hunsrücker das Hinspiel gewinnen, doch zuhause hat das Team von Trainer Korab Mulliqi andere personelle Möglichkeiten. Viel hängt davon ab, mit welchem Kader die Gäste in Saarburg auflaufen. Zuhause spielt Saarburg stärker als auswärts und ich rechne aufgrund der Heimstärke der Gastgeber auch mit einem TuS Sieg.

 

TV Hermeskeil - HSG Hunsrück II

(Samstag, 19.30 Uhr, IGS Sporthalle)

 

Zwar hat die Hunsrück Reserve offensichtlich etwas nachgelassen, doch in Hermeskeil wird sich das Team dank seiner Spielstärke und seines Spielwitzes durchsetzen. Im Kampf um den Titel muss ein Sieg für die Hunsrücker her, da im Hintergrund die MJC und die Ruwertal HSG auf einen Ausrutscher hoffen.

 

HSG Wittlich - HSG Mertesdorf/Ruwertal

(Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Wittlich spielt eine sehr gute Saison und aus welchen Gründen auch immer steht die Mannschaft von Trainer Frank Staskewitz nicht so in der Tabelle da, wie er sich das wohl selbst vorstellt. Es bleibt abzuwarten, wie die Ruwertaler das Spitzenspiel gegen die MJC verkraftet haben und ich glaube, dass hier die Tagesform entscheiden wird.

 

DJK/MJC Trier - HSG Wittlich

(Sonntag, 17 Uhr, Mäusheckerweghalle)

 

Das ist schon eine harte Woche für das Team von Trainer Ralf Martin mit seinem kleinen Kader. Hier bleibt abzuwarten, wie die Spiele der Vortage für beide Teams gelaufen sind. Es treffen zwei technisch gute und spielstarke Teams aufeinander. Ich rechne aufgrund des Heimvorteils und der Erfahrung der Trierer mit einem knappen Heimsieg für das Team von Ralf Martin, der mit dieser Mannschaft hervorragende Arbeit leistet.

 

HSC Schweich - TV Bitburg II

(Sonntag, 17 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Für Schweich ist der Sieg gegen Bitburg ein Muss, will man sich noch Chancen auf den Klassenerhalt ausrechnen. Da beim Team von Trainer Janosh Klimek immer die Frage auftaucht, welche personellen Möglichkeiten die Eifelaner auswärts haben, gehe ich von einem Heimsieg der Schweicher aus, die einfach punkten müssen. 

 

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Spieltag 30. April/01. Mai 2022

 

HSG Kastellaun/Simmern II - HSC Igel 32:29 (17:17)

 

Personell geschwächt reisten die Igeler im Hunsrück an und das machte sich über die Spielzeit bemerkbar. Während Gastgebertrainer Korab Mulliqi aus dem Vollen schöpfen konnte, hatte Gästetrainer Heiner Mainz gerade mal 7 Feldspieler auf dem Spielberichtsbogen.

 

Doch die Gäste fanden besser in die Begegnung: bereits beim 2:5 in der 8. Minute hatte Mulliqi genug vom Auftritt seiner Jungs, legte die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch. Bis 6:7 kamen die Gastgeber jetzt heran, dann legte Igel mit einem 4:0 Lauf den Grundstein für die deutliche Führung zum 6:11 in der 18. Minute. Die Gäste verteidigten ihre Führung, die zwischenzeitlich aber auf zwei Tore beim 14:16 in der 27. Minute schmolz. In dieser Phase, in der es Zeitstrafen hüben wie drüben hagelte, kamen die HSG Spieler bis zum 17:17 Pausenstand.

 

Nach dem Wechsel waren es die Gastgeber, die besser ins Spiel fanden und mit der Erfahrung von Mirza Cehajic punkteten, der mit seinen Treffern Anteil an der 20:17 Führung hatte, die die Hunsrücker auf 25:20 in der 42. Minute ausbauten und in der Folge auch verteidigten. Noch einmal bäumte sich der Gast gegen die drohende Niederlage auf, glich beim 29:29 in der 54. Minute aus und läutete damit die spannenden Schlussminuten ein. Den Gastgebern gelangen jetzt die entscheidenden drei Tore in Folge zum glücklichen Heimsieg.

 

„Igel musste stark ersatzgeschwächt antreten, bot aber wie meine Mannschaft ein gutes Spiel, in dem es ständig hin und her ging. Meine Mannschaft hat erneut erst in den letzten 10 Minuten in der Abwehr gutgestanden“, lobte HSG Coach Mulliqi.

 

. „Die Verletztenliste bei uns wird immer größer und deshalb konnten wir nur sieben Feldspieler aufbieten. Doch das was meine Jungs gezeigt haben, begeistert mich! Bis zum Schluss haben sie gekämpft und es war ein Spiel auf Augenhöhe gegen einen personell stark besetzten Gastgeber. Das Spiel hätte in einer spannenden Schlussphase auch für uns kippen können“, sagte Igels Coach Heiner Mainz.

 

HSG: Stein und Schmidt - Maximilian Wetstein (3), Milan Wetstein. Michel, Retzlaff (3), Schneiders (2/2), K. Kötz (1), M. Kötz (2), N. Wetstein (6/4), Mallmann (6), Weishaupt, Schmitz, Cehajic (6), Schmidt (3)

 

HSC: Stein und Schmitz - Steil (6/2), Kesseler (4), Habbal, Behrmann (7), Fusenig (2), Vucenovic (5), Steinmetz (5)

 

TV Bitburg II - TV Hermeskeil 35:31 (13:11)

 

Von Beginn an legte das Team von Trainer Janosh Klimek, das seit Wochen wieder mit einer guten personellen Besetzung auflaufen konnte, vor, baute die Führung bis 5:2 in der 8. Minute aus, doch die Hochwälder hielten dagegen und waren beim 5:4 wieder dran. Doch der Ausgleichstreffer wollte den Gästen um Spielertrainer Konstantin Menzer zunächst nicht gelingen. Erst beim 10:10 glichen die Gäste in der 25. Minute aus, doch die Eifelaner erspielten sich bis zur Pause die 13:11 Führung.

 

Gleich nach dem Wiederanpfiff legte das Klimek Team dank den Lübken Brüdern nach und erhöhte den Vorsprung auf 15:11 in der 33. Minute. Die Gastgeber verteidigten den Vorsprung auch nach dem Wechsel und schienen beim 24:20 in der 42. Minute auf dem besten Weg, das Spiel für sich zu entscheiden. Doch auf Gästeseite war es in dieser Phase immer wieder „Kons“ Menzer, der seine Mannschaft noch im Spiel hielt. Das Klimek Team verteidigte die vier bis fünf Tore Führung über 29:25 in der 51. Minute und noch einmal verkürzten die Hochwälder auf drei Tore beim 30:27 in der 55. Minute und so nahm Klimek die Auszeit. Am Ende feierten die Gastgeber einen verdienten 35:31 Erfolg.

 

„Wir haben heute Revanche für die Hinspielniederlage vor einer Woche genommen. Dabei hatten wir aber wesentlich mehr personelle Alternativen. 60 Minuten lang konnten wir nie zurückschalten, der Gegner hat jeden Fehler gleich bestraft. Im ersten Spielabschnitt hatten wir mit Armin Ney einen sicheren Torhüter im Kasten. Nach dem Wechsel waren wir in der Abwehr immer wieder den Schritt zu spät, konnten uns aber auf unser schnelles Spiel und die schnelle Mitte verlassen. Da es bis zum Schluss so eng war, konnte ich heute nicht alle Spieler einsetzen. Jens Lübken machte auf der Spielmacherposition ein starkes Spiel und Moritz Lübken zeigte sich treffsicher. Ein insgesamt gutes Spiel der Jungs“, lobte Bitburgs Trainer Janosh Klimek.

 

„Wir haben es erneut nicht geschafft, aus einer aggressiven Abwehr schnell nach vorne zu spielen, nutzten über die gesamte Spielzeit unsere freien Chancen nicht. Es war jetzt das vierte Spiel in Folge, in dem ich manngedeckt wurde. Nicht einverstanden war ich mit der Schiedsrichterleistung, die uns eindeutig benachteiligten. Wir kassierten 9 Zeitstrafen und zwei rote Karten, Bitburg lediglich drei Zeitstrafen. Es wurde einfach nicht gleich beurteilt“, klagte der Spielertrainer der Gäste Konstantin Menzer.  

 

TVB: Ney - Messerich, Begon (1), Eich, M. Lübken (8), Müller (5), Haak, Holzkamp, J. Lübken (9/1), Wahl (3), Witz, Jung, Gillen (2), Schallert (7).

 

TVH: Schneider und Hares, Fuchs, Valerius, Menzer (9/3), Keil (5), N. Laible (5), Müller, Schewerda, Treinen (4), Zentz (3), T. Laible (5)

 

HSG Hunsrück II - TuS Fortuna Saarburg 38:19 (19:11)

 

Für klare Verhältnisse schienen die Hunsrücker gegen die Saarburger Fortunen sorgen zu wollen, denn die Mannschaft von Trainer Jochen Tatsch legte schnell auf 6:2 in der 8. Minute vor, baute die Führung kontinuierlich über 11:5 in der 17. Minute auf und machte dann auch schnell den Deckel drauf. Die mit einem kleinen Kader angetretenen Gäste hatten wenig dem Spielwitz der Gastgeber entgegenzusetzen, die immer wieder den Erfolg über den Kreis suchten.

 

Nach dem Wechsel zog das Hunsrück Team dann auf und davon und kam über 23:13 in der 41. Minute am Ende zu einem unerwartet deutlichen 38:19 Erfolg.

 

„Eine klare Angelegenheit und das von Anfang an! Kontinuierlich bauten wir unsere Führung aus, kamen über Marvin Fritz am Kreis zu vielen Toren und hatten in Mauro Neu im zweiten Spielabschnitt den gewohnt sicheren Nachwuchskeeper zwischen den Pfosten. Heute bin ich mit der Leistung der Mannschaft sehr zufrieden“, sagte Hunsrück Coach Jochen Tatsch.

 

„Von Anfang an war klar, dass wir heute auf viele Spieler aus den verschiedensten Gründen verzichten mussten. Trotz des klaren Ergebnisses sind wir nicht unzufrieden, da heute viele Spieler aufliefen, die ohne entsprechende Vorbereitung voll durchspielen mussten. Die Gastgeber haben ein gut trainiertes und spielerisch starkes Team, das verdient gewonnen hat. Ein faires Spiel, das gut von Schiedsrichter Oliver Staatz geleitet wurde“, sagt Dauns Co-Trainer Tim Moske.

 

HSG: Schneider und Neu - Röhrig (5), Fritz (15/1), Kirst (4), Klei (1), Berg (2), Mende (2), Kessler (1), Feder (6/2), Bach (2).

 

TuS: Dupré - Moske (3), L. Rüger (1), Barth, Schuster (1), Schmitt, Hoffmann (1), Schmitt (3), P. Rüger (10/4), Morin

 

HSG Eifel - HSG Wittlich 33:34 (18:20)

 

Im Eifelderby waren die Rollen klar verteilt. Die Gäste aus Wittlich gingen als klare Favoriten in die Begegnung, doch die Gastgeber überraschten. Am Ende unterlagen die Gastgeber unglücklich mit 33:34.

 

Die Mannschaft von Trainer Rene Wingels bot den Gästen ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Gastgeber sogar den besseren Start bis 5:3 in der 7. Minute erwischten. Wittlich kam erst langsam in die Gänge, konnte sich aber nach dem 7:8 in der 12. Minute nie weiter als mit drei Toren absetzen. So gelang den Gastgebern zur Pause mit 18:20 ein beachtlicher Zwischenstand.

 

Auch nach dem Wechsel verteidigte das Team von Trainer Frank Staskewitz die Führung, schaffte es aber nie, den Sack zuzumachen. Auch nach dem 22:25 in der 38.Minute hielten die Gastgeber das Spiel weiter offen und waren beim 27:28 in der 49. Minute kurz davor, das Spiel zu drehen. Es folgten spannende Schlussminuten, in denen die Gäste immer wieder vorlegten, doch die HSG Eifel blieb dran. Gut eine Minute vor dem Ende gelang Marcel Neuerburg der Anschlusstreffer zum 33:34, es folgten die Auszeiten auf beiden Seiten, doch es blieb dabei. Wittlich kommt beim Tabellenletzten mit einem blauen Auge davon und entführt aus dem einstigen „Wohnzimmer“ ihres Torhüters und ehemaligen Neueburger Spielers Jens Flamann beide Punkte. 

 

„Respekt vor meinen Jungs nach dem Hinspiel und der schweren Verletzung von David Morgens war es erstaunlich, dass die Mannschaft dies alles aus den Köpfen bekommen hat. Es war sicher ein mittelmäßiges Spiel, in dem wir aber einen Punkt verdient hätten. . Heute hat Johannes Schellen ein starkes Spiel gezeigt, viele Siebenmeter gezogen. Das Remis hätte dem Spielverlauf entsprochen, doch das Glück war nicht auf unserer Seite. Doch mit dieser Leistung gewinnen wir noch die beiden ersehnten Punkte. Auf jeden Fall bringen wir die Saison gut zu Ende“, sagt der  Trainer der Gastgeber Rene Wingels.

 

„Heute hatten wir einen schlechten Tag in der Abwehr, ließen den Gastgebern, der gegenüber dem Hinspiel mit einer veränderten Mannschaft auflief, zu viele Möglichkeiten. Am Ende gewinnen wir dank einer starken Angriffsleistung knapp aber verdient und gewinnen beide Punkte auswärts“, freute sich Gästetrainer Frank Staskewitz.

 

HSG E: Hermans und Herbst - Plano (1), Jahnke (8/5), Neuerburg (10/3), J. Leppin (2), Lepage (2), Wilkins (3), Wingels (1), Schellen (3), Niederprüm (3)

 

HSG W: Schenk und Flamann - Bollig, Kirsch (1), Leyendecker (2), Illigen (4), Werner (4/3); Präder (2), Könen (11), Schilz (10/2)

 

HSG Obere Nahe - HSC Schweich 31:24 (13:10)

 

Hart umkämpft war das Abstiegsduell zwischen der HSG Oberen Nahe und dem HSC Schweich.

 

Bis 11:9 in der 28. Minute gelang es keiner Mannschaft, sich klarer abzusetzen. Erst in den Schlussminuten bauten die Gastgeber ihre Führung allmählich aus und gingen mit 13:10 in die Kabine. Die richtigen Worte schien Gastgebertrainer Lars Kraus, der seinem Team erneut als Spieler aushalf, gefunden zu haben, denn vier Treffer in Folge sorgten beim 17:10 in der 37. Minute für die Vorentscheidung. Schweich gelang es im Spielverlauf nicht mehr, sich von diesem Schlag zu erholen und so zog die HSG über 23:16 in der 48. Minute und 25:18 in der 51. Minute dem sicheren Sieg entgegen. 

 

„Wir hatten heute die Achse Karrenbauer/Rosch gut im Griff, haben das über eine 5:1 Abwehr gelöst. Zwar ist Karrenbauer am Kreis nicht ganz auszuschalten, doch wir haben das einigermaßen gelöst. Bis zur Pause setzten wir uns auf drei Tore ab, kassierten vor dem Wechsel unnötige Zeitstrafen. Doch nach der Pause spielten wir clever, setzten uns auf sechs Tore ab und verteidigten die Führung bis zum Ende. Bei uns hat heute Torwart Kristofer Rickes ein sehr gutes Spiel gezeigt“, lobte Kraus.

 

„Es war das schlechteste Spiel der Saison! Nur 30 Prozent Trefferquote sind einfach zu wenig. Dazu kam eine katastrophale Schiedsrichterleistung von Ralf Förster auf beiden Seiten. Zwar haben die Jungs über 60 Minuten gekämpft, doch Martin Klünder bekamen wir nie in den Griff“, klagte Schweichs Trainer Christian Leyh.

 

HSG: K. Rickes- Rogoll (2), Fuchs (5), Bamberger, Kraus (7), Schwarz (1), Hartl, Klünder (13/3), Schäfer (2), Conrad,

 

HSC: Fuchs - Quary (4), Müller (1), Feller (2/1), Wagner (2), Antony (2), Rosch (6/5), Monzel, Karrenbauer (5/1), Müller (2/1)

 

DJK/MJC Trier - HSG Mertesdorf/Ruwertal 31:28 (12:18)

 

Die MJC Trier gewinnt das Spitzenspiel gegen die Ruwertal HSG, doch beide Trainer relativierten den Sieg! „In der Ruwertalhalle wird das ein anderes Spiel mit Harz“, lautet unisono die Aussage von MJC Coach Ralf Martin und Ruwertals Spielertrainer Andreas Cartarius. Beide Teams haben in den nächsten zwei Wochen vier Spiele zu absolvieren und damit eine hohe Belastung.

 

Die Trierer fanden gut ins Spiel, führten schnell 4:1 in der 4. Minute und bauten die Führung auf 13:4 in der 14. Minute aus. Erst jetzt fanden die Gäste in die Begegnung, verkürzten bis zur Pause auf 12:18.

 

Die Anfangsphase der zweiten Hälfte bestimmten dann die Ruwertaler, die beim 20:20 in der 41. Minute ausglichen und auf dem besten Wege waren, das Spiel zu drehen. Doch die Auszeit von MJC Coach Martin kam zum richtigen Zeitpunkt. Seine Mannschaft übernahm erneut die Führung über 23:21 in der 46. Minute, verteidigte die Führung jetzt bis zum Endstand.

 

„Wir wollten ohne Harz zuhause die beiden Punkte gewinnen und das ist uns gelungen! Wir setzten von Beginn an das um, was wir vorhatten. Aus einer sicheren Abwehr setzten wir die HSG mit unseren schnellen Spiel über die erste und zweite Welle, sowie die schnelle Mitte unter Druck und so ging die Führung zur Pause in Ordnung. Nach der Halbzeit gingen wir fahrlässig mit unseren Chancen um, wurde nachlässiger im Deckungsverband und beim Ausgleich hatte ich die Befürchtung, das Spiel könnte kippen. Kompliment an mein Team, das sich wieder fing und das Spiel in den Griff bekam. Jetzt nutzten wir unsere Chancen wieder besser5 und hatten in Kostas Plausinaitis einen sicheren Werfer vom Punkt. Markus Czaja leitet unser Spiel gut, Julius Collet tat sein Bestes, um die Kreis von Andi Schröder einzuengen und Christian Lofi spielte ein sehr starke erste Halbzeit und rief diese starke Leistung auch in den Schlussminuten wieder ab“, lobte MJC Coach Ralf Martin.

 

„In den ersten 20 Minuten leisteten wir uns viele technische Fehler und Fehlwürfe und lagen zur Pause verdient zurück. Kompliment an meine Jungs, die aber nie den Kopf in den Sand steckten und ihren Stiefel trotz der äußeren Einflüsse weiter runter spielten. Hinten raus gingen uns die Körner aus, das Trier den Druck über 60 Minuten hoch hielt. Markus Wenzel hatte heute eine gute Trefferquote und Andi Schröder machte im eins gegen eins Spiel viel Druck. Wir freuen uns schon auf das Rückspiel, in dem wir sicher unsere Chancen besser verwerten und dann das Spiel auch gewinnen“, gibt sich Ruwertals Coach Cartarius kämpferisch.

 

MJC: Lofi und Schreiber - Czaja (7), Chrous (4), Plausinaitis (8/7), Schwiderski (3), Heinz (2), Schmitt (1), Jahnen, Widua (1), Collet (5).

 

HSG: Boinski und Roth - Cartarius (3), Meyer, Schröder (8), Wenzel (7/4), Simon, Thesen (2), Krewer (2), Backendorf (1), Döhr (1), Merten (4), Sattler.

 

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Den kommenden Spieltag tippt René Wingels, Trainer der HSG Eifel.

 

HSG Kastellaun/Simmern - HSC Igel

(Samstag, 15.15 Uhr, IGS Kastellaun)

 

Für mich die Überraschungsmannschaften der Saison. Beide Trainer machen hier mit ihrer Truppe sehr gute Arbeit und entwickeln sich stetig weiter. Sollte Igel mit kompletten Kader auflaufen und die Mulliqi Truppe keine Verstärkung von "oben" erhalten, so gehe ich von einem knappen Sieg des Gastes aus.

 

TV Bitburg II - TV Hermeskeil

(Samstag, 17 Uhr, Realschule)

 

Auch in dieser Begegnung ist es ausschlaggebend, wer mit welcher Besetzung aufläuft. Es wird auf jeden Fall ein hart umkämpftes, ungemütliches Spiel werden bei dem das Team mit dem "kühleren Kopf" gewinnen wird.

 

DJK/MJC Trier - HSG Mertesdorf/Ruwertal

(Samstag, 17.30 Uhr, Mäusheckerweghalle)

 

Es ist noch ein weiter Weg zur Meisterschaft der HSG. Sollte die junge MJC Mannschaft um Coach Ralf Martin über 60 Minuten hohes Tempo gehen können und Andreas Schröder in den Griff bekommen wird es eine Überraschung geben! Gelingt dies nicht und die Routiniers der HSG siegen, ist es ein weiterer wichtiger Schritt gen Meisterschaft.

 

HSG Hunsrück II - TuS Fortuna Saarburg

(Samstag, 18 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Nach der langen Corona Pause kommt die Fortuna noch nicht so richtig in Schwung, wird sich aber so teuer wie möglich im Hunsrück verkaufen. Die zwei Punkte wird man aber nicht mit auf die Heimreise nehmen, da die HSG in der Breite einfach besser besetzt ist.

 

HSG Eifel - HSG Wittlich

(Samstag, 19.30 Uhr, Grund- und Realschule plus, Neuerburg)

 

Läuft alles nach Plan, können wir, gegen die HSG Wittlich, nach über 2 Jahren endlich nochmal Handball in unserem "Wohnzimmer" in Prüm spielen! Allein diese Tatsache wird den ein oder anderen in meinem Team beflügeln. Hinzu kommt das wir am Dienstagabend in Wittlich das Hinspiel nachholen und wir daraus ein paar Schlüsse ziehen können. Je nachdem mit welcher Aufstellung wir am Samstag auflaufen, rechne ich mit einem engen Spiel, gegen eine gute, junge, harmonierende
Wittlicher Mannschaft.

 

HSG Obere Nahe - HSC Schweich

(Samstag, 19.30 Uhr, Landesleistungszentrum Niederwörresbach)

 

Die Begegnung könnte auch Klünder gegen Karrenbauer/Rosch lauten. Die HSG hat in den letzten Monaten, dank Martin Klünder gute Ergebnisse eingefahren und sich somit fast alle Abstiegsängste genommen. Anders sieht es beim HSC aus, der genau wie wir den Erwartungen in dieser Saison hinterherhinkt. Sollte die Achse Karrenbauer/Rosch auf der Platte stehen, wird Schweich die Partie gewinnen.

 

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Spieltag 21. April bis 26. April 2022

 

HSG Wittlich - HSG Eifel 37:17 (14:9)

 

Schon vor dem Spiel standen die Vorzeichen für den Tabellenletzten in Wittlich nicht gut. Neben dem erkrankten Trainer Rene Wingels musste die Mannschaft auf wichtige Spieler verzichten. Überschattet wurde die Begegnung von der schweren Knieverletzung von David Morgens, der sich in der 40. Minute beim 21:11 verletzte. Lange war das Spiel unterbrochen und alle Spieler waren nur noch bemüht, das Spiel über die Zeit zu bringen.

 

Die Anfangsminuten verliefen bis zum 6:6 in der 13. Minute ausgeglichen, dann gelang dem Team von Trainer Frank Staskewitz ein vier Tore Lauf zum 10:6 und so nahmen die Gäste in der 21. Minute die Auszeit. Das änderte aber wenig am Spielverlauf, denn die Gastgeber bauten ihre Führung auf 12:6 in der 24. Minute aus, ehe den Gästen nach über 13 Minuten ohne Treffer der Anschlusstreffer zum 12:7 gelang, zur Pause stand es 14:9!

 

Gleich nach dem Wechsel entschieden die Gastgeber das Spiel, zogen auf 19:10 in der 37. Minute davon und erneut musste der Gast die Auszeit nehmen. Kontinuierlich baute das Team von Frank Staskewitz die Führung jetzt aus, ehe die Verletzung von Morgens den Ausgang des Spiels nebensächlich machte.

 

„Deshalb kann man dem Ergebnis keinen Wert zumessen. Es war letztlich eine sehr faire Begegnung, bei dem Schiedsrichter Fred Lauterbach und Klaus Wenner eine souveräne Leistung ablieferten“, sagte Wittlichs Coach Frank Staskewitz.

 

„Der Schock sitzt immer noch tief, als David Morgens, der eigentlich seine Karriere aufgrund seiner vielen Verletzungen schon beendete hatte und heute nochmals aufgrund unserer Personalsituation aushalf, nach einem Zweikampf auf das Knie fiel und dabei die Kniescheibe raussprang. Eigentlich wollten wir das Spiel nach dem Vorfall beenden, doch wir haben uns dann doch entschieden, bis zum Ende weiterzuspielen“, sagte Gästespieler Didier Niederprüm.

 

HSG W: Schenk und Flamann - Bollig (1), Kirsch (2), Leyendecker (3), Stephan (1), Illigen (2), Werner (3/1), Präder (10), Könen (6), Schilz (9).

 

HSG E: Hermans und Herbst - Jahnke (2/1), Wilkins, Leppin (3), Neuerburg (3), Schaperdoth (5), Morgens (1), Niederprüm (3)

 

HSC Igel - HSG Kastellaun/Simmern II 31:34 (16:16)

 

Überraschende Heimniederlage für den HSC Igel! Das Team von Trainer Heiner Mainz musste sich in einem torreichen Spiel der HSG aus dem Hunsrück geschlagen geben.

 

Die Gäste erwischten den besseren Start, legten schnell auf 0:2 vor, erst dann fand Igel in die Begegnung und war beim 4:3 in der 6. Minute auf dem guten Weg, das Spiel zu drehen. Doch die Gäste hielten dagegen, übernahmen beim 4:7 in der 9. Minute nach einem 0:4 Lauf das Spielgeschehen und hatten bis 12:13 in der 22. Minute die Nase vorne.

 

Bis zur Pause wurde es dann ein Kopf an Kopf Rennen, das nach dem Wechsel zunächst weiterging.

 

Bis 24:24 in der 43. Minute deutete vieles auf einen engen Ausgang des Spiels hin, doch die Gäste legten über 24:17 in der 47. Minute den Grundstein für ihren Erfolg. Ab diesem Zeitpunkt lief das Mainz-Team dem Vorsprung der Gäste hinterher, die sich über 28:32 in der 56. Minute am Ende den verdienten 31:34 Sieg sicherten.

 

„Es war vor allem im ersten Spielabschnitt ein Spiel auf Augenhöhe, das völlig ausgeglichen verlief. Wir bekamen aber Gästespieler Kilian Kötz nie in den Griff, der aus der ersten Mannschaft aushalf. Alles lief im Gästespiel über ihn! Die Entscheidung fiel, als wir Mitte der zweiten Hälfte klarste Chancen nicht nutzten und konsequent bestraft wurde. Wir haben alles in den Schlussminuten versucht, spielten mit sieben Feldspielern, doch es war einfach nicht mehr möglich, das Spiel noch zu drehen. Insgesamt ein gutes Verbandsligaspiel, doch jetzt wird es schwer für uns Platz vier zu erreichen“, meinte HSC Coach Heiner Mainz.

 

„Unser 20-jähriger Kilian Kötz hat uns den Sieg sichergestellt! Er ist einfach zu stark für diese Klasse. Trotz des Sieges muss ich meiner Mannschaft den Vorwurf machen, dass sie zu viele Tore kassiert hat. Igel hat keine Gefährlichkeit aus der Distanz, ging immer wieder über die Lücken und wir haben im Angriff beste Chancen nicht genutzt. Unser Torwart Florian Stein erzielte sein erstes Feldtor! Im Rückspiel werden wir es schwer haben, da uns der heutige Kader nicht zur Verfügung stehen wird. Es kommen noch schwere Spiele auf uns zu“, sagt Gästetrainer Korab Mulliqi.

 

HSC: Schmitz - Ossadnik (6/1), Kesseler (2), Carré, Habbal, Behrmann (9), Fusenig (5/3), Werdel (6), Vucenovic, Linz, Holtkamp (3), Steinmetz.

 

HSG: Schmidt und Stein (1) - Wetstein, Michel, Schneiders (11/4), Herrmann, K. Kötz (12), M. Kötz (3), Mallmann (1),  Friedt (4), Schmitz (2), Zirwes

 

HSG Wittlich - HSG Hunsrück II 27:27 (9:16)

 

Meisterschaftsfavorit HSG Hunsrück lässt in Wittlich einen Punkt im Kampf um den Titel liegen! Dabei sah es über weite Strecken des Spiels nach einer klaren Angelegenheit für die Gäste aus dem Hunsrück aus.

alle Bilder von Thomas Prenosil 

 

Die Mannschaft von Trainer Jochen Tatsch ging nach einer ausgeglichenen Anfangsphase erstmals beim 4:5 in der 14. Minute in Führung, Gastgebertrainer Frank Staskewitz nahm die Auszeit, lief aber nach dem 4:7 bis 7:10 dem drei Tore Vorsprung der Gäste hinterher, die sich kontinuierlich bis zur Pause auf 9:16 deutlich absetzten.

 

Das Tatsch-Team verteidigte nach dem Wechsel die Führung über 14:20 in der 40. Minute bis 19:23 in der 49. Minute. Doch die Restspielzeit gehörte den Gastgebern, die auf 22:23 in der 52. Minute verkürzten und damit wieder voll im Rennen waren. Als Nojus Könen sogar der Ausgleich beim 26:26 in der 57. Minute gelang, schien das Spiel zu kippen, doch Marvin Fritz erzielte erneut die Führung für seine Mannschaft, die Maximilian Werner gut eine Minute vor dem Ende egalisierte. 20 Sekunden vor dem Abpfiff nahm Tatsch nochmals die Auszeit, doch es blieb beim Remis.

 

„Es waren zwei völlig verschiedene Halbzeiten, in denen wir im ersten Spielabschnitt nach 15 Minuten den Faden verloren. Bei uns lief nichts mehr zusammen, dem Gegner gelang alles! Wir kommen auch nicht mehr ins Spiel rein und so führt der Gast zur Pause sehr deutlich. Ausgeglichen verliefen die Anfangsminuten der zweiten Hälfte, doch dann wurde der Gegner nervös, nichts lief mehr bei den Hunsrücker zusammen und so wurde es nochmals knapp. Am Ende freuen wir uns über einen glücklichen Punktgewinn, den ich nach dem Spielverlauf der ersten Hälfte nicht mehr für möglich gehalten hätte. Doch nach dem Spielverlauf geht die Punkteteilung in Ordnung, dass wir nach dem Wechsel ganz anders aufgetreten sind“, meinte Wittlichs Trainer Frank Staskewitz.

 

„Die erste Hälfte war top, die zweite Hälfte ein Flop! So gut wie im ersten Spielabschnitt habe ich meine Jungs lange nicht gesehen, obwohl wir in letzter Zeit aus verschiedenen Gründen Probleme mit einer ordentlichen Trainingsbeteiligung haben. Doch die erste Hälfte war durchaus ein Schritt in die richtige Richtung, da wir gut gedeckt haben und mit Jan Schneider einen starken Keeper zwischen den Pfosten. Nutzen wir unsere Chancen noch konsequenter, hätten wir höher führen können. Zur Pause habe ich meinen Jungs dann eine gewisse Euphorie aufgrund des klaren Vorsprungs angemerkt und sie waren mit dem Kopf nicht mehr bei der Sache! Wittlich hatte die Abwehr auf 6:0 umgestellt und damit kamen wir überhaupt nicht zurecht. Wir übten keinen Druck mehr auf den Deckungsverband aus, spielten nur noch in die Breite. Wittlich nutzte jetzt die Chancen über den Kreis und so steckten wir im Abwärtsstrudel, können am Ende mit dem Punkt zufrieden sein“, meinte Tatsch.

 

HSG W: Schenk und Flamann - Weber, Bollig (3), Kirsch (2), Stephan (1), Illigen, Werner (5/4), Präder (8), Könen (4), Schilz (4),

 

HSG H: Schneider und Schmidt - Röhrig, Fritz (5), Mettler, Kirst (5), Klei (4), Berg (1), Mende (3), Schmidt (1), Feder (6/2), Bach (2)

 

HSG Kastellaun/Simmern II - Tus Fortuna Saarburg 36:34 (18:17)

 

Völlig ausgeglichen verlief die erste Hälfte des Spiels, in dem auch die Führungen wechselten. Nach dem 3:1 für die Gastgeber kam Saarburg zur ersten Führung beim 4:5, die das Team von Trainer Korab Mulliqi zum 7:6 konterte. Bis 14:13 in der 25. Minute verteidigten die Hunsrücker ihren knappen Vorsprung, doch Saarburg legte erneut zum 14:15 in der 27. Minute vor. Bis zur Pause gelang den Gastgebern die knappe 18:17 Führung.

 

Saarburg lief auch nach dem Wechsel dem Vorsprung der Gastgeber hinterher, die sich erstmals beim 27:24 in der 43. Minute auf drei Tore absetzten. Die Mannschaft von Mulliqi schien nun auf dem Wege, das Spiel vorzeitig zu entscheiden. Doch die Gäste kämpften sich wieder heran, zwangen die HSG in der 49. Minute beim 29:28 zur Auszeit und die spannenden Schlussminuten waren eingeläutet, in denen die Fortunen sogar beim 33:33 in der 58. Minute zum Ausgleich kamen, ehe Niklas Wetstein mit zwei Toren in Folge für zwei wichtige Treffer sorgte. Doch Maximilian Bläsius sorgte mit seinem Anschlusstreffer noch einmal für Hoffnung, doch nach der Auszeit der Gastgeber war es der Wurf von Tristan Friedt, der im Saarburger Netz zappelte und für die Entscheidung sorgte. 

 

„Mit der Angriffsleistung können wir zufrieden sein, weniger mit der Abwehr. Obwohl unsere Torhüter beide ein gutes Spiel machten, ärgert mich das, was wir in der Abwehr spielen. Im Angriff richten sich meine Jungs immer wieder an Kilian auf, der die Mannschaft gut führt. Am nächsten Wochenende müssen wir im Deckungsverband zulegen, haben dann aber auch wieder die Erfahrung von Mirza Cehajic an Bord“, verrät Gastgebertrainer Mulliqi.

 

„Ein spannendes Spiel boten die beiden Mannschaften und schenkten sich nichts! Insgesamt ein gutes Verbandsligaspiel, bei dem wir die Begegnung im Mittelblock der Abwehr verschliefen und die Gastgeber mit dem jungen Julian Kötz den Unterschiedsspieler hatten, der einfach zu stark für diese Liga ist. Nach dem Spielverlauf hätten wir aber den Punkt verdient und bin stolz auf meine Mannschaft, die bis zum Schluss kämpferisch alles gegeben hat“, lobte Saarburgs Trainer Keven Ponton.

 

HSG: Stein und Zirwes - Maximilian Wetstein (1), Milan Wetstein, Michel (1), Schneiders (6/2), K. Kötz (7), M. Kötz (4), N. Wetstein (4/1), Mallmann (7), Friedt (2), Schmidt (1)

 

TuS: Dupré - Lorth (5), Geimer, Pütz (3), Schmitt, Moske (4), Bläsius (3), Musick (1), Barth, Hoffmann (1), Schmitt, Rüger (11/3), Morin (2), Jürgens (4).

 

HSC Schweich - HSG Mertesdorf/Ruwertal 31:38 (20:18)

 

Richtig schwer tat sich der Favorit aus dem Ruwertal gegen den HSC Schweich und so musste Gästetrainer Andreas Cartarius bereits in der 11. Minute beim 7:6 für die Gastgeber die Auszeit nehmen. Doch es blieb dabei, die Gäste liefen dem Vorsprung der Schweicher hinterher, die über 11:8 in der 15. Minute auf dem Weg waren, für eine Überraschung zu sorgen. Die Mannschaft verteidigte bis zur Pause ihre Führung und beim 20:18 wurden die Seiten gewechselt.

 

Nach dem Wechsel war es auf Gästeseite Andreas Döhr, der mit seinen drei Treffern wesentlichen Anteil an der ersten Führung der Gäste zum 21:22 in der 36. Minute hatte, die dann auf 21:24 ausgebaut wurde. Schweich hielt dagegen, verkürzte auf 23:24 und in der 41. Minute nahmen die Gäste die Auszeit. Und diese Auszeit kam zum richtigen Zeitpunkt: die Mannschaft von Trainer Cartarius setzte sich in der Folge mit drei bis vier Toren ab und legte über 24:28 in der 45. Minute den Grundstein für den Auswärtserfolg. Die Begegnung wurde härter von beiden Seiten und setzte die entsprechenden Zeitstrafen, die keine der beiden Mannschaften aber entscheidend nutzen konnten. So zog die Ruwertal HSG über 28:33 in der 54. Minute dem erwarteten Sieg entgegen, der aufgrund der klaren Leistungssteigerung der Abwehr im zweiten Spielabschnitt in Ordnung ging.

 

„Es war ein verdienter Sieg der Gäste aufgrund der besseren Alternativen. Uns fehlten heute kurzfristig drei Stammspieler. Mit der ersten Hälfte können wir zufrieden sein, hätten sogar höher führen können. In den letzten 10 Minuten haben wir Kräfte- und Konzentrationsmässig nachgelassen. Die Gäste hatten einfach mehr Alternativen und haben verdient gewonnen. Wenn wir etwas mehr Alternativen gehabt hätten, wären wir durchaus in der Lage gewesen, das Spiel enger zu gestalten“, meinte Schweichs Interimstrainer Andreas Rosch.

 

„Es war eine schwache erste Hälfte meiner Mannschaft. Schweich spielte seine Angriff solide runter und wir haben einfach zu viele Chancen liegen lassen. Unserer Abwehr fehlte die Aggressivität im eins gegen eins Spiel. Wir haben früh gewechselt und unsere Leistungsträger geschont. Prägend für den Erfolg war Andi Döhr auf der eins, der die Kreise von Hanni Rosch einengte und so das Schweicher Spiel störte. Im Angriff nutzte er die Lücken im Schweicher Deckungsverband. Großer Rückhalt war unser neuer Torwart Björn Boinski“, lobte Gästetrainer Andreas Cartarius. Boinski (26) kam vom RPS Oberligisten HV Vallendar, wohnt aus beruflichen Gründen in Waldrach und hat sich der Ruwertaler HSG angeschlossen.

 

HSC: Fuchs und Monzel - Büssemaker (4), Longen (3), Müller, Feller (6), Wagner (1), Antony (1), Rosch (7/6), Kreusch, Karrenbauer (8)

 

HSG: Boinski und Roth - Kuhfeld (1), Meyer (3), Schröder (6), Wenzel (1), Billen (10/4), Thesen (3), Döhr (6), Merten (3), Sattler (5), Zock

 

TV Hermeskeil - TV Bitburg II 29:25 (15:9)

 

Mit einem Rumpfteam musste Bitburgs Trainer Janosh Klimek im Hochwald auflaufen und das tat sich in den Anfangsminuten schwer, lag schnell 4:1 zurück und fand erst langsam ins Spiel, erstmals beim 6:7 in der 13. Minute in Führung ging, doch dann beste Chancen nicht nutzte und Hermeskeil wieder die Führung übernahm. Die frühe Entscheidung im Spiel fiel, als sich die Mannschaft von Spielertrainer Konstantin Menzer vom 6:7 bis zum 15:7 in der 24. Minute absetzte und über 10 Minuten keinen Gästetreffer mehr zuließ.

 

Nach dem Wechsel sah es nach einer klaren Angelegenheit für die Gastgeber aus, die beim 18:10 in der 35. Minute auf dem Weg zum Kantersieg waren. Doch dann setzte das Bitburger Rumpfteam die Vorgaben des Trainers um, überraschte die Gastgeber mit schnellem Spiel nach vorne und war beim 23:21 in der 51. Minute wieder am Gastgeber dran. Allerdings zollte das Gästeteam seinem Tempo Tribut, leistet sich einige technische Fehler die Hermeskeil entscheiden nutzte und beim 26:22 in der 56. Minute den Sack zumachte.

 

"Auch bei uns fehlten wichtige Stammspieler, dafür war erstmals Christoph Kratz dabei, der aber noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte war. Wir hatten uns vorgenommen, schnell aus der Abwehr nach vorne zu spielen und das hat im ersten Spielabschnitt auch gut geklappt. Dazu hatten wir mit Martin Hares den gewohnt sicheren Torhüter zwischen den Pfosten. Nach dem Wechsel lief vor allem unser Tempospiel nach vorne nicht mehr so gut und Bitburg konnte bis auf drei Tore verkürzen. Immer wieder kamen die Gäste mit ihren beiden Rückraumspielern im eins gegen eins zum Erfolg. Am Ende brachten wir den ungefährdeten Sieg über die Zeit", fand Hermeskeils Mannschaftsverantwortlicher Daniel Weinand. 

 

„Wir mussten erneut mit einem Rumpfteam auflaufen, hatten nur sechs Feldspieler! Im ersten Spielabschnitt haben wir zu wenig Tempo nach vorne in unserem Spiel gehabt, um den Gastgeber zu überraschen. Wir wollten über einfache Treffer zum Erfolg kommen. Nach dem Wechsel gelang es uns, den Druck auf Hermeskeil zu erhöhen und Kompliment an die Jungs, die heute mitgespielt haben. Wir kamen bis auf drei Tore heran, hatten sogar die Chance weiter zu verkürzen. Im Ergebnis haben heute alle ihr Bestes gegeben und die beiden Torhüter haben ihre Sache sehr gut gemacht. Nächste Woche sieht es hoffentlich im Rückspiel bei uns personell anders aus“, sagt Bitburgs Trainer Janosh Klimek.

 

TVH: Schneider und Hares - Valerius (2), Menzer (3), Alt, Keil, Kratz (4), Müller (3), Zentz (5), Auster T. (1) Laible (7/1), Schneider (4).

 

TVB: Ney und Messerich - Müller (9/2), Haak (1), Holzkamp (1), Jung, Gillen (10), Schallert (4/2)

 

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Den kommenden Spieltag tippt Ralf Martin, Trainer der DJK/MJC Trier, der auch im kommenden Jahr bei den Trierern als Trainer weiterarbeiten wird. „Beruflich werden uns sicher wieder zwei bis drei Spieler verlassen und wir hoffen, dass wir uns wieder aus studentischen Kreisen verstärken können. Dazu klappt auch die Zusammenarbeit mit unserer zweiten Mannschaft, die uns auch in den letzten Spielen unterstützen wird. Sollten wir Platz 3 am Ende der Saison erreichen, ist das ein toller Erfolg für die Jungs. Wir mussten damit leben, immer nur neun Feldspieler aufbieten zu können“, sagt Martin.

 

HSC Igel - HSG Kastellaun/Simmern II

(Donnerstag, 20 Uhr, Turnhalle Igel)

 

Igel spielt eine gute Saison und das ist sicher auf die Arbeit von Trainer Heiner Mainz zurückzuführen. Zuletzt gewann die Hunsrücker zwei Spiele in Folge und werden in Igel mit dem nötigen Selbstvertrauen auflaufen. Die Gäste haben eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen, talentierten Spielern. Doch der Heimvorteil spricht für die Gastgeber, sollten sie personell gut aufgestellt sein.

 

HSG Kastellaun/Simmern II - TuS Fortuna Saarburg

(Samstag, 17.15 Uhr, Integrierte Gesamtschule Kastellaun)

 

Zuhause ist die HSG sicherlich stärker einzuschätzen als auswärts! Doch es bleibt abzuwarten, wie die Mannschaft das Donnerstagsspiel in Igel weggesteckt hat. Bei Saarburg stellt sich immer die Frage, wer aufläuft. Hat die Mannschaft Philipp Rüger dabei, gilt es für die Gastgeber ihn in den Griff zu bekommen. Wenn das gelingt, ist schon viel erreicht. Ich tippe auf einen Heimsieg der HSG.

 

HSG Wittlich - HSG Hunsrück II

(Samstag, 18 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Es ist das Spitzenspiel des Wochenendes! Wittlich stellt eine gute, junge und schnelle Mannschaft. Die Teams ähneln sich von der Spielanlage. Aber mein Eindruck ist derzeit, dass bei den Gästen aus dem Hunsrück die Luft etwas raus ist. Ohne Igel zu nahe zu treten, hat die Niederlage der Hunsrücker in Igel doch sehr überrascht. Sind beide Teams komplett, wird es ein enges Spiel und Wittlich könnte am Ende die Nase vorne haben. Auf jeden Fall ein interessantes Spiel, das viele Zuschauer verdient.

 

HSC Schweich - HSG Mertesdorf/Ruwertal

(Sonntag, 17 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Vom Tabellenstand eine klare Angelegenheit für die Ruwertaler. Schweich lebt bekanntlich vor der Achse Karrenbauer/Rosch, die man nie ganz ausschalten kann. Allerdings muss man hier den Hebel ansetzen, wenn man erfolgreich sein will. Aus meiner Sicht werden die Ruwertaler in dieser Saison keine Punkte mehr abgeben und sind für mich der Meisterschaftsfavorit. Mit Andi Schröder stellt das Team den stärksten Angreifer der Liga, daneben verfügt die Mannschaft über gute und erfahrene Spieler.

 

TV Hermeskeil - TV Bitburg II

(Sonntag, 18 Uhr, IGS Sporthalle)

 

Leider haben die Hochwälder in dieser Saison viele Verletzte zu beklagen, sonst stünde die Mannschaft sicher anders in der Tabelle dar. Vor allem im Rückraum fehlen der Mannschaft neben Spielertrainer Konstantin Menzer, der in der Lage ist, an einem guten Tag ein Spiel alleine zu entscheiden, die Alternativen. Auf Bitburger Seite darf man immer gespannt sein, welche Mannschaft Janosh Klimek aufbieten kann. Kommen Verstärkungen aus dem Rheinlandligateam, wird es ein enges Spiel, ansonsten wird es ein Heimsieg für die Hochwälder.

 

HSG Wittlich - HSG Eifel

(Dienstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Vom Tabellenstand sind hier die Wittlicher klarer Favorit, haben aber das schwere Samstagsspiel gegen die HSG Hunsrück in den Beinen! Die HSG Eifel hat gegen uns ein richtig gutes Spiel gemacht, hat allerdings weiterhin große personelle Probleme. Für die Mannschaft wird es schwer die Klasse zu halten, vor allem, wenn sie in Wittlich verliert. 

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Spieltag 6.4. bis 14.4.2022

 

HSG Obere Nahe - HSG Kastellaun/Simmern II 25:31 (11:16)

 

Wichtiges Heimspiel für die HSG Obere Nahe im Kampf gegen den Abstieg. Das Team von Trainer Lars Kraus, der erneut als Spieler seinem Team aushalf, traf auf einen Gegner, der im gesicherten Mittelfeld steht und deshalb befreit aufspielen konnte.

 

Bis 3:2 führten die Gastgeber, doch dann drehten die Gäste über 3:4 in der 8. Minute das Spiel, legten bis 5:8 in der 12. Minute erstmals auf drei Tore vor. Das Spiel nahm jetzt an Härte zu und es setzte Zeitstrafen hüben wie drüben. Martin Klünder nutzte in dieser Phase die Siebenmeterchancen und so kämpfte sich das Gastgeberteam auf 7:8 heran. Auf der Gegenseite war es Routinier Mirza Cehajic, der seiner Mannschaft die Führung weiterhin über 8:10 in der 20. Minute sicherte. Kontinuierlich setzte sich der Gast dann bis zur Pause auf 11:16 ab.  

 

Ausgeglichen verlief die Anfangsphase der zweiten Hälfte und so nahm Gästetrainer Korab Mulliqi beim 16:20 in der 39. Minute die Auszeit, nach der sich die Gäste scheinbar spielentscheidend auf 16:22 in der 40. Minute absetzen. Den Gastgebern gelang es lediglich, bis auf vier Tore zu verkürzen (19:23 und 20:24). Beim 20:28 in der 50. Minute war die „Messe gelesen“, es folgte die Auszeit der Gastgeber, doch es lief nichts mehr zusammen. So zog das Mulliqi-Team über 20:30 in der 53. Minute dem sicheren 25:31 Auswärtserfolg entgegen.

 

„Es war kein schönes Spiel von unserer Seite. Irgendwie waren sich meine Spieler zu sicher, das Spiel zu gewinnen. So leisteten wir uns zu viele Fehler, spielten unkonzentriert und hatten keinen Zugriff auf Martin Klünder. Das Spiel hätten wir durchaus deutlicher gewinnen können, wenn wir die Leistung aus dem Wittlicher Spiel abgerufen hätten. Am Ende bin ich dennoch zufrieden mit dem Sieg und jetzt konzentrieren wir uns auf das schwere Spiel in Igel“, sagt Gästetrainer Korab Mulliqi.

 

HSG ON: Rickes und Rogoll - Bamberger, Kraus (3), Schwarz (1), Hartl (3), Gerster, Stumm (1), Klünder (13/7), Bunn (1), Wunder, Diehl (3), Conrad

 

HSG K/S: Stein- Kraft (4), Michel, Retzlaff, Schneiders (5/3), Hermann (1/1), Kötz (4), Adam, N. Wetstein (1), Mallmann (3), Friedt (5), Schmitz (4), Cehajic (5), Schmidt.

TuS Fortuna Saarburg - TV Bitburg II 33:21 (22:12)

 

Im Nachholspiel kommen die Saarburger Fortunen zu einem in dieser Höhe nicht erwarteten Erfolg über die Bitburger Reserve, deren Auswärtsschwäche weiterhin bleibt. Lediglich ein Remis beim Tabellenletzten HSG Eifel steht bislang auf der Habenseite der Bitburger Reserve.

 

 

Nur in den ersten 12 Minuten hielten die Gäste das Spiel bis 6:4 offen, dann überrannte das Team von Spielertrainer Tim Moske die Mannschaft von Trainer Janosh Klimek. Mit sieben Toren in Folge entschieden die Gastgeber das Spiel zum 13:4 in der 20.  Minute frühzeitig. Zur Pause war beim 22:12 nur die Frage offen, wie hoch der Gastgebersieg ausfallen sollte.

 

 

 

 

Dabei überraschten die Gastgeber mit ihrem neuen Trainer Keven Ponton (32), der als Torwart in Luxemburg aktiv war und seine ersten Trainererfahrungen im Jugendbereich sammelte, bevor er vor zwei Jahren die Aufbauarbeit bei Grevenmacher im Seniorenbereich übernahm. 

 

 

„Seit einer Woche bin ich jetzt Trainer in Saarburg. Die Mannschaft hat heute ein anderes Gesicht als in den letzten Spielen gezeigt. Dabei standen wir im ersten Spielabschnitt im Deckungsverband sehr gut und hatten in Marc Dupré einen guten Torwart zwischen den Pfosten. Nach der Pause haben wir uns schwergetan, wechselten dann den Torwart. Jetzt stand Tobias Barth im Kasten, der seine Sache gut machte. Die Mannschaft hat gut zusammengespielt“, lobte der neue Saarburger Coach, der Schiedsrichter Sigi Garbe eine gute Leistung in einem sehr fairen Spiel bescheinigte.

 

„Das war ein völlig anderes Auftreten meiner Mannschaft als im Hinspiel, in dem wir eine der besten Saisonleistung abriefen. Im ersten Spielabschnitt leisteten wir uns viele Ballverluste und schossen die Saarburger Keeper ab. Die Einzelaktionen in der Abwehr verloren wir und so was das Spiel zur Pause entschieden. In der Kabine wurde es dann heftiger. Lediglich Manuel Wahl versuchte im ersten Spielabschnitt seine Mitspieler zu pushen. Wir wollten die zweite Hälfte dann besser gestalten und das gelang auch. Doch wir scheiterten weiterhin an den Saarburger Keepern, müssen vor allem an unserer Abschlussschwäche arbeiten. Wir brauchen den konzentrierten Torwurf! Am Ende ein in dieser Höhe auch verdienter Saarburger Sieg, bei dem im zweiten Spielabschnitt Armin Ney bei uns stark hielt und wir uns hier auch kämpferisch nichts vorzuwerfen haben“, meinte Gästetrainer Janosh Klimek.

 

TuS: Dupré - Schmitt (6/2), Lorth (2), Geimer, Pütz (4), Moske (4), Bläsius (2), Musick, Barth, Hein, Hoffmann, Rüger, Jürgens.

 

TVB: Ney - Palzer, M. Lübken (6), Holzkamp, J. Lübken (6/3), Wahl (5), Witz, Jung, Müller, Gillen (3), Schallert (1). 

 

HSC Schweich - TV Hermeskeil 27:19 (15:10)

 

Erfolgreich nahmen die Schweicher am Donnerstagabend Revanche für die knappe Hinspielniederlage vor zwei Wochen in Hermeskeil. Das von Andreas Rosch betreute Gastgeberteam setzte sich gegen eine personell vor allem im Rückraum schwach besetzte Gastgeberteam ungefährdet und deutlich durch.

 

Es wurde ein „Start-Ziel“ Sieg und zunächst verlief der erste Spielabschnitt fast identisch mit dem Hinspiel. Über 10:6 in der 15. Minute zwangen die Gastgeber die Hochwälder zur ersten Auszeit, bauten die Führung sogar auf 12:6 in der 18. Minute aus und gingen mit dem gleichen Ergebnis wie im Hinspiel in die Kabine (15:10).

 

Auch nach dem Wechsel ließen die Gastgeber nicht nach, zogen Tor um Tor davon und hatten spätestens beim 22:13 in der 43. Minute das Spiel entscheiden. Über 24:17 gelang am Ende der klare und ungefährdete Heimspielerfolg, mit dem sich die Gastgeber im Kampf um den Klassenerhalt wieder zurückmeldeten.

 

„Ein von Beginn an überlegen geführtes Spiel der Mannschaft, die dieses Mal im zweiten Spielabschnitt keinen Einbruch erlebte. Leider hatten wir im ersten Spielabschnitt Probleme im Torhüterbereich, doch dann kam die Steigerung. Wir zogen unser Spiel durch, dabei machte sich die Manndeckung gegen Hermeskeils Spielertrainer Konstantin Menzer bezahlt. Es war die richtige Entscheidung, ihn über 60 Minuten kurz zu decken. Erfreulich ist die Tatsache, dass sich heute alle Feldspieler in die Torschützenlisten eintrugen. Doch immer noch schmerzt die Hinspielniederlage“, gab Schweichs Interims Coach Andreas Rosch zu.

 

„Diese Niederlage war vorherzusehen. Uns fehlten im Rückraum mit Nils Laible und Fabian Schleimer wichtige Schlüsselspieler und die Manndeckung gegen mich kam wie befürchtet. In der Abwehr spielten wir heute viel zu harmlos und konnten das was wir uns vorgenommen hatten, heute nicht umsetzen. Heute war nicht mehr drin und Schweich hat verdient gewonnen“, meinte der Hochwälder Spielertrainer Konstantin Menzer.

 

HSC: Monzel und Kreusch - Büssemaker (4), Müller (1), Feller (2), Wagner (3), Antony (2), Höhn (2), Rosch (2/2), Karrenbauer (9/1), Quary (2).

 

TVH: Schneider und Hares - Auler, Valerius (1), Menzer (6/2), Keil (3), Weinand (4), Zentz (2), Auster, T. Laible, Schneider (3)

 

HSC Igel - HSG Hunsrück II 34:30 (16:12)

 

Erneut sorgt der HSC Igel mit dem Sieg über den Titelanwärter HSG Hunsrück II für die Schlagzeile des Wochenendes! Wichtige Stammspieler fehlten bei den Gastgebern, um so überraschender hielt das Team von Beginn an gegen den Meisterschaftsfavoriten aus dem Hunsrück mit, aber es schien nur eine Frage der Zeit, bis sich die Qualität der Gäste durchsetzen sollte.

 

Es entwickelte sich zur Freude des heimischen Publikums ein ausgeglichenes Spiel, in dem sich die Gastgeber nach dem 8:8 in der 19. Minute mit drei Treffern in Folge auf 11:8 in der 21. Minute absetzten. In dieser Phase war es Igels Torhüter Leo Schmitz, der seine Mannschaft mit zwei gehaltenen Siebenmetern in Folge im Spiel hielt und so verteidigte das Gastgeberteam seine Führung, baute sie bis zur Pause sogar verdient auf vier Tore zum 16:12 aus.

 

Die Pause schien für die Hunsrücker zum richtigen Zeitpunkt gekommen zu sein, denn das Team von Trainer Jochen Tatsch verkürzte gleich nach dem Wiederanpfiff auf zwei Tore (16:14), doch näher kam das Gästeteam zunächst nicht heran. Im Gegenteil: Dank eines weiterhin gut haltenden Torwarts im Igeler Kasten setzte sich das Team von Trainer Heiner Mainz auf 21:16 in der 38. Minute ab und es deutete vieles auf die Überraschung des Spieltages hin! Die Gäste aus dem Hunsrück versuchten alles, doch Igel hatte immer wieder die entsprechende Antwort parat. Beim 24:21 in der 45. Minute nahm Mainz die Auszeit und seine Mannschaft zog auf 26:21 in der 46. Minute davon. Aber dann schien den Gastgebern die Puste auszugehen, zumal die Gäste jetzt alles versuchten. Tor um Tor kämpfte sich der Favorit in Spiel zurück, war beim 28:25 in der 54. Minute wieder dran, ehe Igel mit dem 30:25 in der 55. Minute den Sack zumachte.

 

„Wir sind trotz des ersatzgeschwächten Kaders hohes Tempo gegangen und die Gäste taten sich aber der 15. Minute gegen unsere gutstehende Abwehr sehr schwer. Dahinter machten unserer Torhüter Leo Schmitz und Luca Linz ihre Sache sehr gut. Es war ein sehr faires Spiel und ein sehr fairer Gegner, gegen den wir die vier Verletzten kompensieren konnten, da viele Spieler durchspielen mussten. Im zweiten Spielabschnitt hatte ich nie das Gefühl, dass das Spiel kippen könnte. Unser Prunkstück war aber wieder einmal die Abwehr“, freute sich Igels Coach Heiner Mainz.  

 

„Das war heute ganz übel! Dieses Gesicht der Mannschaft kannte ich bisher noch nicht! Kämpferisch haben wir heute nicht alles rausgehauen, spielerisch blieben wir unter unseren Möglichkeiten und fanden nie ins Tempospiel. Unsere 30 Tore kamen über das Positionsspiel zustande und das war dennoch nicht flüssig genug. Eigentlich müssen 30 Tore zum Sieg reichen, doch wir haben unzählige Chancen vergeben, haben den Gastgebertorwart, der auch gut hielt, „berühmt“ geschossen.  Igel hat kämpferisch heute alles gegeben und das Beste aus den Möglichkeiten gemacht. Jetzt gilt es, die Niederlage schnell abzuhaken und die Köpfe nach oben zu bekommen“, sagte Gästetrainer Jochen Tatsch.

 

HSC: Schmitz und Linz - Ossadnik (1), Kesseler (4), Habbal, Behrmann (9), Fusenig (8/2), Werdel (5), Vucenovic, Linz, Holtkamp (3), Steinmetz (4)

 

HSG: Thees - Röhrig (7/4), Mettler, Krömer (2), Kirst (7), Klei (3), Berg (3), Kessler (2), Neu, Feder (4/3), Bach (2)

 

HSG Wittlich - HSG Kastellaun/Simmern II 27:31(14:18)

 

Ein Kopf an Kopf Rennen lieferten sich beide Teams in den Anfangsminuten, in denen die Gastgeber zwar ständig führten, doch die Gäste aus dem Hunsrück glichen immer wieder aus. Über 7:7 in der 11. Minute gelang Wittlich die zwei Tore Führung zum 9:7 in der 14. Minute, doch beim 9:10 in der 16. Minute zog Wittlichs Trainer Frank Staskewitz die Reißleine und legte die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch. Das Team von Gästetrainer Korab Mulliqi verteidigte die Führung über 10:11 bis 13:16 in der 27. Minute und brachte einen vier Tore Vorsprung in die Kabine (14:18).

 

Auch nach dem Wechsel bestimmten die Gäste das Geschehen, zogen auf 17:23 in der 40. Minute davon und waren auf dem besten Wege, die Punkte aus der Eifel zu entführen. Wittlich hielt aber dagegen, kam Tor um Tor heran und beim 25:28 in der 53. Minute mussten die Gäste die Auszeit nehmen, sorgten dann mit zwei weiteren Treffern in Folge für die Vorentscheidung.

 

„Ein schwaches Spiel von unserer Seite, bei dem wir keinen Zugriff auf den Gegner, besonders auf den Aussenpositionen bekamen. Kleine Szenen machen wir gut, doch wir bekommen unser Spiel nicht hin! Dabei macht sich auch das Fehlen unserer beiden Rückraumspieler bemerkbar und so kassieren wir zurecht die Niederlage, hatten sicher nicht unseren besten Tag“, meinte Wittlichs Trainer Frank Staskewitz.

 

„Die Vorzeichen bei uns standen vor dem Spiel schlecht: es fehlten beide Torhüter Corona-bedingt und so half erneut unser A-Jugendtorwart Florian Stein aus, der seine Sache sehr gut machte. Zudem fehlten beide Linkshänder und so hatten wir nur einen kleinen Kader. Die Mannschaft hat heute super gespielt und alles umgesetzt was wir uns vorgenommen hatten. Und das war gegen eine gute Wittlicher Mannschaft nicht einfach, die aus dem Rückraum sehr gefährlich war. Am Ende waren wir cleverer als die Gastgeber und hatten auf Linksaußen ausnahmsweise einen sehr treffsicheren Paul Mallmann und auf Rechtsaußen rief Milan Wetstein eine souveräne Leistung ab“, fand Gästetrainer Korab Mulliqi.

 

HSG W: Werner und Schenk - Weber (1), Bollig, Kirsch (1), Leyendecker (3), Illigen, Werner (7/1), Präder (2/1), Kloep, Könen (6), Schilz (8)

 

HSG KS: Stein - M. Wetstein (3), Michel, Schneiders (2), Hermann, N. Wetstein (4/2), Kötz, N. Wetstein, Mallmann (10), Schmitz (7), Schmidt (5)

 

HSG Obere Nahe - HSG Mertesdorf/Ruwertal 33:35 (13:16)

 

„Hauptsache gewonnen“! Unter dieses Motto könnte der Favorit aus dem Ruwertal den hart umkämpften Sieg bei der Oberen Nahe stellen.

 

Die ersatzgeschwächt angetretenen Gäste aus dem Ruwertal schienen von Beginn an ihrer Favoritenrolle gerecht werden zu können, führten schnell 0:2, doch die Gastgeber stemmten sich gegen die frühe Entscheidung. So gelang dem Ruwertal-Team lediglich die 6:8 Führung in der 13. Minute und Trainer Andreas Cartarius nahm die Auszeit. Es blieb ein hartes Stück Arbeit für den Favoriten, der sich nie weiter als auf zwei Tore (8:10 und 10:12) absetzen konnte. Kämpferisch gaben die Gastgeber alles, kamen erstmals beim 13:13 in der 26. Minute zum Ausgleich. Mit drei Treffern in Folge schienen die Ruwertaler aber bis zur Pause auf einem guten Weg, das Spiel in den Griff zu bekommen und so wurden beim 13:16 die Seiten gewechselt.

 

Das Team von Trainer Lars Kraus, der seiner Mannschaft an diesem Abend als Spieler im Rückraum aushalf, kämpfte sich nach dem Wechsel wieder auf ein Tor zum 15:16 heran. Bis 18:20 in der 38.Minute blieben die Gastgeber am Favoriten dran, der dann mit zwei Treffern in Folge (18:22) das Spiel zu entscheiden schien. Diese vier Tore Führung hielt über 23:27 in der 47. Minute bis 26:30 in der 51. Minute. Die Gastgeber steckten nie auf, schöpften erneut Hoffnung, als die Mannschaft auf 29:31 in der 55. Minute verkürzte. Am Ende reichte es für die Gäste nach einem torreichen Spiel zum knappen Auswärtserfolg.

 

„Es war heute bei uns im Rückraum eng und deshalb habe ich mich entschieden, auszuhelfen. Die Marschroute war, das Spiel so lange wie möglich offen zu halten und das ist uns gelungen. Mit etwas Glück hätte es am Ende zu einem Remis reichen können, doch die Gäste spielten routiniert und brachten den Sieg über die Zeit, der auch in Ordnung geht. Es war die beste Gespann Leistung die ich in dieser Saison von den Schiedsrichtern gesehen habe. Vasek und Esdar waren jederzeit Herr der Lage“, fand Gastgebertrainer Lars Kraus.

 

„Mit der Gegenwehr in der Stadenhalle hatten wir gerechnet! Wir scheiterten immer wieder am Torhüter der Gastgeber, spielten unser Spiel vorne nicht konsequent zu Ende! Dennoch sind die beiden Punkte für uns nicht unverdient. Ein besonderes Lob geht an das Schiedsrichtergespann Rene Vasek/Carsten Esdar, die die Ruhe behielten und das Spiel souverän leiteten“, lobte Gästetrainer Andreas Cartarius.

 

HSG ON: Rickes - Fuchs (4/1), Bamberger (1), Kraus (7), Schwarz (1), Gerster (1), Rogoll (2), Klünder (12/5), Bunn, Wegert (4), Wunder, Zühlsdorf (1), Conrad

 

HSG M/R: Boinski und Roth - Meyer, Schröder (11), Wenzel (4), Merten (7), Thesen, Backendorf (1), Frisch (2), Sattler (7/5), Krewer (1), Zock (2)

 

HSG Eifel - DJK/MJC Trier 33:42 (13:20)

 

Auf ihren erkrankten Trainer Rene Wingels mussten die Eifelaner im Spiel gegen die Trierer verzichten.

 

Der Favorit aus Trier fand gut ins Spiel, führte schnell 0:3 in der 3. Minute, doch dann legten die Eifelaner ihren Respekt ab, glichen beim 4:4 in der 6. Minute überraschend aus! Als den Gastgebern sogar die erste Führung des Spiels beim 6:5 in der 12. Minute gelang, rieben sich die Zuschauer in Neuerburg verwundert die Augen. Doch die Trierer reagierten, erzielten drei Treffer in Folge zum 6:8, mussten aber den Ausgleich zum 8:8 hinnehmen und jetzt nahm Gästetrainer Ralf Martin in der 18. Minute die erste Auszeit. Die Gastgeber kassierten die Zeitstrafe und das nutzte Trier, um sich mit fünf Treffern in Folge auf 8:13 in der 22. Minute abzusetzen, die Gastgeber nahmen die Auszeit. Ab diesem Zeitpunkt verwalteten die Trierer ihren Vorsprung und bauten ihn bis zur Pause auf 13:20 aus. Alles deutete zur Pause auf den Favoritensieg hin!

 

Die Messe in der Eifel war gelesen, als den Trierern die erste 10 Tore Führung beim 17:27 in der 37. Minute gelang und so blieb nur die Frage nach der Höhe des Gästesieges offen. In der 42. Minute versuchten die Gastgeber mit einer Auszeit, nochmals ins Spiel zurückzufinden. Es wurde ein offener Schlagabtausch, bei dem beide Mannschaften die Deckungsarbeit vernachlässigten und ihre Angriffsstärken ausspielten. Dabei waren es die Trierer, die am Ende deutlich die Nase vorne hatten. Über 31:40 in der 56. Minute gelang am Ende der 33:42 Auswärtserfolg.

 

Vom Gastgeber äußerte sich Didier Niederprüm zum Spiel: „Eine kämpferische starke Vorstellung unserer Mannschaft, bei der Morgens und Neuerburg aushalfen. Wenn das nicht gewesen wäre, hätte es personell schlecht für uns ausgesehen. Konditionell waren die Gäste uns klar überlegen, doch die sind auch nicht unsere Kragenweite. Kämpferisch haben wir so gut es ging dagegengehalten und es war ein offener Schlagabtausch. Für uns unter dem Strich trotz der Niederlage ein gutes Spiel“.  

 

„Vor dem Spiel habe ich der Mannschaft gesagt, dass dies kein Selbstläufer werden wird, da die Gastgeber gegen den Abstieg kämpfen. Leider stimmte die Einstellung meiner Mannschaft nicht ganz. Mit der Angriffsleistung und 42 erzielten Toren können wir sicher zufrieden sein, doch nicht mit unserer Abwehr. Nie bekamen wir Neuerburg und Schellen bei den Gastgebern in den Griff. Insgesamt machte die HSG ein gutes Spiel, gab nie auf. Mit unserem Positionsspiel und der ersten und zweiten Welle bin ich zufrieden, die Abwehr war heute einfach schlecht. Jetzt haben wir zwei Wochen Pause und dann stehen 4 Spiele in 8 Tagen auf dem Programm, darunter gleich zwei gegen die HSG Mertesdorf/Ruwertal, gegen die wir uns eine solche Abwehrleistung nicht leisten dürfen“, ahnte der MJC Coach.

 

HSG: Herbst - Neuerburg (9/1), Leppin (2), J. Niederprüm, Schaperdoth (3), Anders (3), Morgens (6), Schellen (7/1), D. Niederprüm (3)

 

MJC: Lofi und Jahnen - Czaja (12/1), Chorus (2), Plausinaitis (3/2), Schmitt (8), Wiemers (2), Schreiber (4), Widua (7), Collet (4)

 

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Den kommenden Spieltag tippt Frank Staskewitz, Trainer der HSG Wittlich.

 

HSC Schweich - TV Hermeskeil

(Donnerstag, 20 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Das Hinspiel konnte Hermeskeil denkbar knapp gegen Schweich gewinnen und ich rechne auch im Rückspiel mit einer engen Kiste. Zuhause ist Schweich aber in der Lage, sich für die Hinspielniederlage zu revanchieren. Die Möglichkeiten hierfür hat die Mannschaft. Es werden Kleinigkeiten sein, die das Spiel entscheiden, aber ich rechne mit einem Schweicher Erfolg.

 

HSG Obere Nahe - HSG Mertesdorf/Ruwertal

(Samstag, 19.30 Uhr, Stadenhalle)

 

Die Gastgeber werden gegen die Ruwertaler chancenlos sein, vorausgesetzt, die Gäste sind komplett. Doch es sieht danach aus, als wollte die Mannschaft von Trainer Andreas Cartarius auf jeden Fall die Meisterschaft und deshalb werden sie bei der Oberen Nahe nichts anbrennen lassen.

 

HSC Igel - HSG Hunsrück II

(Samstag, 19.30 Uhr, Turnhalle)

 

Ein interessantes Spiel und ich muss zugeben, dass ich Igel vor der Saison nicht so stark eingeschätzt habe, wie sie sich nun präsentieren. Für mich ist das die Überraschungsmannschaft der Saison, sind besonders zuhause sehr stark. Gegen uns mussten die Hunsrücker alles zeigen, um am Ende das Spiel zu gewinnen und ich rechne auf in Igel damit, dass sie aufgrund ihrer Erfahrung und Qualität am Ende die Nase vorne haben werden.

 

HSG Wittlich - HSG Kastellaun/Simmern II

(Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Zwei junge Mannschaften treffen hier aufeinander, die sich bereits im Hinspiel ein ausgeglichenes Spiel lieferten. Wir wollen an die starke Vorstellung aus dem Spiel gegen Hunsrück II anknüpfen, haben aufgrund der Tatsache, dass zwei Spieler aus der Corona Quarantäne zurückkehren, einen noch breiteren Kader. Mit dem bisherigen Saisonverlauf sind wir nicht ganz zufrieden, hatten gehofft, mehr Spiele zu gewinnen. Bei einigen Spielen haben wir uns souverän und verdient durchgesetzt, aber auch wir wurden nicht von Corona und Verletzungen verschont und konnten so die Leistung nicht jede Woche bestätigen. Doch die junge Truppe lernt ständig dazu und der Weg zeigt nach oben und die Qualität wird besser.

 

HSG Eifel - DJK/MJC Trier

(Sonntag, 17 Uhr, Grund- und Realschule plus, Neuerburg)

 

Die Trierer werden in der Eifel nichts anbrennen lassen, zumal auch die Gastgeber wichtige Spieler wie Simon Jahnke verletzungsbedingt nicht mehr aufbieten können. Trier stellt ein gut ausgebildete Truppe, die immer wieder ihre Leistung abruft. Ich tippe auf einen hohen Sieg bei dem die Eifel sicher dazu lernen kann.

 

Tus Fortuna Saarburg - TV Bitburg II

(Mittwoch, 13.4., 19.30 Uhr, Sporthalle Beurig)

 

Das wird eine ausgeglichene Begegnung und eine am Ende enge Kiste! Saarburg lässt zuhause wenig anbrennen und dennoch wird es ein Kraftakt gegen Bitburg werden. Am Ende sehe ich einen knappen Heimsieg, aber man muss abwarten, welche Mannschaft Bitburg aufbieten kann.

 

HSG Obere Nahe - HSG Kastellaun/Simmern II

(Donnerstag, 14.4., 19.30 Uhr Stadenhalle)

 

Die Gäste sind gut eingespielt, haben einen motivierten Trainer und bringen gute Leistungen. Das Spiel wird die Obere Nahe nicht gewinnen können, wenn die Gäste ihre Normalform abrufen und personell gut aufgestellt sind.

 

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Spieltag 29. März bis 03. April 2022

 

TV Bitburg II - HSG Mertesdorf/Ruwertal 26:35 (14:15)

 

Die Rollen vor der Begegnung schienen klar verteilt. Das Team aus dem Ruwertal ging als klarer Favorit in die Begegnung, schien früh den Sack zumachen zu wollen. Die Mannschaft von Spielertrainer Andreas Cartarius führte 2:6 in der 10. Minute und schien nach dem 5:10 in der 15. Minute das Spiel zur Pause entscheiden zu können. Doch die Gastgeber kämpften sich jetzt Tor um Tor heran, glichen beim 12:12 in der 25. Minute aus und lagen erstmals beim 14:13 in der 29. Minute in Führung. Andi Schröder auf Gästeseite sorgte dann mit zwei Toren in Folge für die knappe 14:15 Pausenführung.

 

„Mit der Leistung im ersten Spielabschnitt können wir durchaus zufrieden sein, haben uns nach einem deutlichen Rückstand wieder herangekämpft und hatten dabei auch mit Armin Ney einen guten Keeper, der den Gästen einige Bälle wegfischte“, meinte Bitburgs Trainer Janosh Klimek zur Pause.

 

„Wir haben nach der deutlichen Führung durchgewechselt und dadurch nicht mehr den Druck nach vorne entwickelt wie in den Anfangsminuten“, klagte Gästetrainer Andreas Cartarius.  

 

Nach dem Wechsel waren es erneut die Gäste, die besser ins Spiel zurückfanden und sich bis auf 16:22 in der 38. Minute spielentscheidend absetzten und Bitburgs Coach Janosh Klimek die Auszeit nahm. „Bei meinen Jungs gingen jetzt schon die Köpfe runter und es war Zeit sie neu zu motivieren“, meinte Klimek. Doch die Gäste verteidigten ihre Führung bis 20:27 in der 46. Minute, noch einmal nahm Klimek die Auszeit, das Spiel war lange gelaufen. Über 25:32 gelang den Ruwertalern am Ende ein deutlicher 26:35 Erfolg. Es war erneut das Spiel des „Unterschiedsspielers“ Andi Schröder, der mit seinen 14 Treffern maßgeblichen Anteil am Erfolg seiner HSG Mannschaft hatte.

 

„Nach dem guten Spiel gegen Saarburg hatte ich geglaubt, dass die Mannschaft auch nach dem Wechsel mit breiter Brust aus der Kabine kommt. Das war nicht der Fall. Auch die Manndeckung gegen Andi Schröder funktionierte überhaupt nicht. Wir waren viel zu weit von ihm weg und so konnte er nach Belieben Schalten und Walten. Insgesamt stellt der Gast schon eine erfahrene Mannschaft, doch es scheint mir, dass sie durchaus schlagbar sind. Das haben wir heute nicht geschafft, verpassten ein besseres Ergebnis, weil wir klarste Chancen nicht verwerteten, darunter vier Siebenmeter! Leider hat unsere Abwehr heute einfach zu viel zugelassen, teilweise haben wir nur zugeschaut. Doch kämpferisch kann ich den Jungs keinen Vorwurf machen, doch die Manndeckung müssen wir noch üben“, gibt Klimek zu.

 

„Im zweiten Spielabschnitt haben wir wieder unser gutes strukturiertes Spiel nach vorne gezeigt, hatten zudem mit Daniel Roth einen Keeper, der die Bude mit zunehmender Spieldauer zunagelte. Sicherlich war die Leistung von Andi Schröder erneut stark, doch seine Mitspieler haben ihn auch gut aus der Manndeckung in Szene gesetzt“, lobte Cartarius.

 

TVB: Ney - Palzer, Messerich, Kaufmann (4), Holzkamp, Haak (1), Lübken (7/1), Wahl (2), Jung, Müller (5), Gillen (3), Schallert (4)

 

HSG: Roth - Kuhfeld, Cartarius, Meyer, Schröder (14), Wenzel (1), Simon (5), Krewer (3), Backendorf (4), Frisch, Sattler (4/4), Zock (4)

 

TV Hermeskeil - HSC Schweich 24:23 (10:15)

 

Richtungsweisendes Spiel im Abstiegskampf! Die Mannschaft aus dem Hochwald traf mit dem HSC Schweich auf ein Team, bei dem interimsmässig Schweichs Handball-Trainerikone Andreas Rosch auf die Trainerbank für den verletzten Coach Christian Leyh Platz genommen hatte.

 

Nach ausgeglichenen Anfangsminuten gelang es der Achse Patrick Karrenbauer und Johannes Rosch mit vier Treffern in Folge die 3:7 Führung in der 14. Minute zu markieren. Es folgte die Auszeit der Gastgeber, bei denen weiterhin wenig zusammenlaufen wollte. Die Mannschaft fand einfach keine Mittel gegen eine konsequent deckende Schweicher Abwehr, um sich entscheidende Vorteile zu verschaffen. So verteidigten die Gäste jetzt ihre Führung mit fünf Toren über 8:13 bis 10:15 zur Pause.

 

„Scheinbar war meinen Jungs nicht klar, dass Schweich hier nicht zur Trainingsstunde angereist war, sondern wirklich beide Punkte gewinnen wollte. Die Abwehr bei uns stand überhaupt nicht und wir fanden nie in unser Tempospiel. Nach Ballgewinnen gelang es einfach nicht, in die erste und zweite Welle zu kommen“, klagte Hermeskeils Spielertrainer Konstantin Menzuer.

 

„Wir fanden gut ins Spiel, hatten eine starke Torhüterleistung im ersten Spielabschnitt, versäumten es aber, deutlicher zur Pause zu führen“, meinte Schweichs Trainer Andreas Rosch.

 

 Trotz der Zeitstrafe gegen die Gastgeber gelang es den Hochwäldern, gleich nach dem Wiederanpfiff auf 12:15 zu verkürzen und schien beim 16:16 in der 39. Minute auf dem besten Wege, das Spiel drehen zu können. Doch Schweich fing sich und es entwickelte sich ein Kopf an Kopf Rennen, bei dem vieles auf eine spannende Schlussphase hindeutete. Zunächst legten die Gäste wieder vor, führten sogar mit 18:20 in der 46. Minute, ehe die Hochwälder erneut ausglichen. So blieb die Begegnung auf Messers Schneide. Zeitstrafen auf beiden Seiten, zwei vergebene Siebenmeter der Gäste in Folge konnte Hermeskeil aber nicht entscheidend nutzen. Wieder wechselten die ein-Tore-Führungen hin und her, bis die Gäste eine Minute vor dem Ende beim Stand von 24:23 eine Zeitstrafe kassierten. Die Gäste nahmen die Auszeit, doch es sollte nicht mehr zum Remis reichen. So feierten die Hochwälder einen wichtigen Heimspielerfolg, der dem Team von Spielertrainer Konstantin Menzer neuen Auftrieb geben sollte. Schweich kann sich in knapp zwei Wochen im Rückspiel für diese knappe Niederlage in heimischer Halle revanchieren.

 

„Die Halbzeitansprache hat gefruchtet. Ich habe meinen Jungs nochmal deutlich gemacht, um was es heute geht! Jetzt endlich hatten wir die nötige Härte in der Abwehr und Louis Auster zeigte nach seiner Erkrankung eine starke Leistung. Leider fällt uns jetzt auch noch Nils Laible nach einer Operation aus und Christof Kratz steht die Restsaison nicht mehr zur Verfügung. Mir gehen die Rückraumspieler aus. Dennoch hätte am Ende ein Remis dem Spielverlauf entsprochen. Ich bin aber glücklich über die beiden Punkte“, so Menzer.

 

„Nach der Pause zeigten sich unsere Spieler beeindruckt von der harten, aber nicht unfairen Spielweise der Hermeskeiler Abwehr. Im Angriff haben wir einfach nicht mehr genug investiert und es gelang uns einfach nicht, Hermeskeils Spielertrainer Menzer in den Griff zu bekommen, der spielentscheidend war. Ein Remis wäre sicher gerecht gewesen.

 

TVH: Schneider - Prümm, Auler, Wilhelmi. Fuchs (1), Valerius (3), Menzer (3/2), Alt, Keil (2), Zentz (3), Auster (2), T. Laible (3/2), Schleimer (7)

 

HSC: Monzel und Kreusch - Quary (3), Kratz (1), Feller (2), Farsch (1), Wagner, Antony (3), Rosch (7/4), Karrenbauer (4/1), Müller (2)

 

HSG Kastellaun/Simmern II - DJK/MJC Trier 25:28 (9:15)

 

Lange Zeit bestimmten die Gäste aus Trier das Spielgeschehen, zollten aber mit zunehmender Spieldauer ihrem kleinen Kader Tribut!

 

Erneut mussten die Trierer ersatzgeschwächt und mit kleinem Kader antreten, fanden aber gut ins Spiel und lagen in der 15. Minute deutlich mit 2:9 in Führung. Die klare Führung verteidigten die Trierer über 6:13 in der 25. Minute bis zum 9:15 Pausenstand.

 

Die Anfangsphase der zweiten Hälfte gehörte dann den Hunsrückern, die sich auf 15:19 in der 41. Minute herankämpften. Doch drei Treffer der Gäste in Folge sorgten wieder für klare Verhältnisse. Über 15:22 in der 47. Minute stemmte sich das Team von Trainer Korab Mulliqi gegen die drohende Niederlage, war beim 22:25 in der 56. Minute wieder dran und so musste Gästetrainer Ralf Martin 90 Sekunden vor dem Ende die Auszeit nehmen. Am Ende stand der ungefährdete 25:28 Erfolg der Trierer an der Anzeigetafel.

 

„Was wir in der ersten Hälfte gespielt haben, war eine Katastrophe. Hätte ich Haare, hätte ich sie mir einzeln ausgerissen. Wir standen in der Abwehr wie Fahnenstangen! Im zweiten Spielabschnitt präsentierte sich eine völlig andere Mannschaft, die sich herankämpfte. Wenn wir so in der ersten Hälfte aufgetreten wären, hätten wir die Halle als Sieger verlassen“, meinte HSG Coach Korab Mulliqi.

 

„Das Spiel hätte nicht viel länger dauern dürfen! Erneut konnten wir nur sechs Feldspieler auflaufen, uns half Joa Otto aus, der zusammen mit Pascal Schreiber im Innenblock einer starke Leistung abrief. Die neun Gegentore im ersten Spielabschnitt waren spielentscheidend! Im zweiten Spielabschnitt zeigte sich, dass wir keine Alternativen im Angriff hatten und so war gegen Ende die Luft raus. Cedric Jahnen zeigte eine überragende Leistung im Tor und letztlich haben wir heute das Bestmögliche erreicht“, fand Gästetrainer Ralf Martin.

 

HSG: Kötz - M. Wetstein, Retzlaff, Schneiders (8/4), Hermann, M. Wetstein (1), Schmidt, N. Wetstein (2), Mallmann (1), Zirwes, Weishaupt, Friedt (5), Schmitz (2/1), Cehajic (5)

 

MJC: Lof und Jahneni - Czaja (5), Chorus (5), Plausinaitis (8/3), Schwiderski (6), Otto, Schmitt (4), Schreiber

 

TV Bitburg II - HSC Igel 22:21 (9:11)

 

Für die Überraschung des Spieltages sorgte die Bitburger Reserve mit dem Heimsieg über die zuletzt hoch gehandelten Gäste aus Igel.

 

Beide Mannschaften gingen ersatzgeschwächt in die Begegnung, die nur langsam Fahrt aufnehmen wollte. Ausgeglichen, bei wechselnder Führung, verliefen die Anfangsminuten, dann legten die Gastgeber beim 6:4 in der 11. Minute zwei Tore vor! Bereits in der 15. Minute nahmen die Gastgeber ihre erste Auszeit! Doch die spielte den Gästen in die Karten, die das Spiel über 6:7 in der 17. Minute zum 7:11 in der 25. Minute drehten. Bis zur Pause kämpfte sich das Team von Trainer Janosh Klimek in einem Spiel mit zwei starken Abwehrreihen wieder auf 9:11 heran.

 

Auch nach dem Wechsel lief das Klimek Team dem Vorsprung der Gäste hinterher und so nahm der TVB Coach beim 12:15 in der 41. Minute die nächste Auszeit! Tor um Tor kamen die Eifelaner jetzt heran, glichen beim 20:20 in der 52. Minute aus. Als Moritz Lübken und Manuel Wahl ihre Mannschaft mit 22:20 in Führung brachten, schienen dem Favoriten aus Igel die Felle davon zuschwimmen. 25 Sekunden vor dem Ende nahmen die Gastgeber nochmals die Auszeit, führten 22:21 und brachten den überraschenden Heimsieg über die Zeit.

 

„Es war heute ein starkes Stück Arbeit! Bis in die Schlussminuten lagen wir ständig zurück, doch die Jungs haben vor allem in der Abwehr viel investiert! Mit Geduld haben wir es geschafft, die Begegnung zu kippen. Es hat uns viel Kraft gekostet, doch in der zweiten Hälfte lief wenig im Angriff zusammen. Leon Gillen wurde verletzungsbedingt sehr vermisst und so musste ich teilweise mit den Kreisläufern im Rückraum spielen. Jens Lübken erwischte heute keinen guten Tag. Wir haben aber auf die Fehler des Gegners gewartet und die kamen. Es war ein glücklicher Sieg, doch es freut mich heute doppelt, da die Jungs nie aufgaben und darum geht’s! Eine kollektiv starke Leistung, bei der Nils Messerich im Tor ein starker Rückhalt war und wir in der Abwehr die Grundlagen für den Erfolg legten“, meinte Bitburgs Trainer Janosh Klimek, der in drei Heimspielen vier Punkte holen wollte und schon nach zwei Heimspielen am Zwischenziel ist.

 

„Wir waren heute stark ersatzgeschwächt, hatten zu viele Schwächen in der Abwehr. Über lagen Zeit lagen wir in Führung, hatten nur 7 etatmässige Spieler und mit Leo Schmitz einen guten Keeper zwischen den Pfosten. Am Ende eine unglückliche Niederlage und ein Remis hätte dem Spielverlauf entsprochen. Leider waren heute unsere Abschlusschwächen eklatant. Treffen wir normal, gehen wir als Sieger aus der Halle“, meinte ein frustrierter HSC Coach Heiner Mainz.

 

TVB: Ney - Palzer, Messerich, Kaufmann (7/3), M. Lübken (2), Haak, J. Lübken (5), Wahl (4), Witz, Jung, Müller (1), Schallert (3)

 

HSC: Carré, Steil (3/1), Kesseler (1), Behrmann (3), Fusenig (5), Werdel (4), Linz, Holtkamp (1), Steinmetz (4), Humm.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSC Schweich 36:21 (18:10)

 

Die Ruwertaler wurden ihrer Favoritenrolle gerecht, sorgten von Beginn an für klare Verhältnisse und setzten sich mit vier Treffern in Folge auf 4:0 in der 5. Minute ab. Doch dann wurde das Team von Spielertrainer Andreas Cartarius nachlässiger, Schweich verkürzte auf 5:2 und so nahmen die Gastgeber ihre Auszeit in der 10. Minute.  Die Begegnung verlief in den nächsten Minuten ausgeglichen, dann kassierte Schweich eine rote Karte in der 23. Minute beim Stand von 11:7 und das nutzten die Ruwertaler, um bis zur Pause auf 18:10 davonzuziehen.

 

„Erneut mussten wir heute mit einem zusammengewürfelten Team, dass in dieser Form noch nie zusammengespielt hat, ran! Fünf Corona Fälle hatten wir zu kompensieren, hatten dennoch eine starke Anfangsphase, haben dann aber unsere Chancen nicht mehr genutzt“, klagte HSG Coach Andreas Cartarius zur Pause.

 

Nach dem Wechsel bauten die Gastgeber ihre Führung kontinuierlich aus, zogen über 23:15 in der 39. Minute und 30:17 in der 47. Minute deutlich davon. Am Ende feierten die Gastgeber ihren klaren und ungefährdeten Erfolg über die abstiegsgefährdeten Gäste aus Schweich.

 

„Wir haben uns im zweiten Spielabschnitt gefangen, hatten mit Andreas Döhr einen bärenstarken Abwehrspieler, der auch im Angriff ein Bombenspiel zeigte. Verlass ist weiterhin auf Andi Schröder, der erneut nicht zu bremsen war und Peter Zock, der in der Abwehr und am Kreis eine Bank ist“, lobte Cartarius, der hofft bis zum Saisonende endlich mal den kompletten Kader aufbieten zu können. 

 

„Mit dem Auftritt heute bin ich trotz der Niederlage nicht unzufrieden. Die Schwächephase vor der Pause hat uns das Genick gebrochen, nachdem wir gut ins Spiel gefunden hatten. Auf jeden Fall war das heute eine stärkere Leistung als zuletzt gegen Hermeskeil. Im Ruwertal ist schwer zu gewinnen, doch jetzt kommen die Spiele, in denen es um den Klassenerhalt geht“, weiß Gästetrainer Andreas Rosch.

 

HSG: Roth - Kuhfeld (4/1), Cartarius (1), Meyer (1), Schröder (11), Wenzel, (1) Döhr (5), Thesen, Backendorf (6), Frisch (1), Sattler, Zock (6). 

 

HSC: Monzel - Büssemaker (4), Kratz, Müller (1), Feller, Farsch, Wagner (2), Antony (1), Rosch (8/5), Kreusch, Karrenbauer (5), Höhn

 

HSG Hunsrück II - HSG Wittlich 35:33 (16:18)

 

Ein sehr gutes Verbandsligaspiel entwickelte sich zwischen der Hunsrück Reserve und dem Team aus Wittlich. Am Ende setzte sich der Meisterschaftsfavorit mit 35:33 durch.

 

Die Gäste aus Wittlich überraschten die Gastgeber und lagen mit 1:6 in der 7. Minute in Führung. Erst dann fingen sich die Hunsrücker, die nun langsam ins Spie fanden und sich über 7:10 in der 13. Minute und 10:11 in der 18. Minute herankämpften. Beim 14:14 in der 24. Minute schien das Spiel zugunsten der Gastgeber zu kippen, doch Wittlich hielt dagegen und brachte die 16:18 Pausenführung in die Kabine.

 

In die zweite Hälfte fand jetzt das Hunsrück Team besser hinein, glich beim 18:18 aus und setzte sich auf 24:20 in der 39. Minute ab. Doch weiter ließen die Gäste die Hunsrücker nicht ziehen, die aber ihren vier Tore Vorsprung bis 29:25 in der 44. Minute verteidigten. Wittlich gab sich nicht geschlagen, nutzte die Nachlässigkeiten der Gastgeber und glich zum 30:30 in der 48. Minute aus. Tatsch nahm die Auszeit und dann setzte sich seine Mannschaft spielentscheidend auf 35:31 in der 59. Minute ab.

 

„Extrem starkes Spiel von beiden Seiten im Angriff, im Deckungsverband stimmte es auf beiden Seiten nicht! Einen solch starken Rückraum wie den der Wittlicher habe ich in der Klasse noch nicht gesehen. Wir fanden überhaupt nicht ins Spiel, kämpften uns dann aber ran, kamen im zweiten Spielabschnitt zu vielen Ballgewinnen, versäumten es aber, den Sack zuzumachen. In den letzten 10 Minuten wurde Rafael Thees im Kasten zum großen Rückhalt und Tom Feder hatte eine hundertprozentige Torausbeute und das nach seiner langen Verletzungspause! Luca Bach und Marvin Fritz verletzten sich im Spielverlauf und konnten nicht mehr eingesetzt werden und deshalb waren wir froh, dass Moritz Kessler aus der A-Jugend ausgeholfen hat“, freute sich Gastgebertrainer Jochen Tatsch.

 

„Für uns eine ärgerliche Niederlage nach einem starken Spiel! Im ersten Spielabschnitt waren wir die spielbestimmende Mannschaft und hatten die Hunsrücker im Griff. Auch in der zweiten Hälfte gab es gute Phasen in unserem Spiel, spielten unsere Tore schön heraus und haben souverän gedeckt. Letztlich war es aus meiner Sicht die größere Erfahrung auf Gastgeberseite, die den Unterschied ausmachte. Mit ihrer Abwehrformation und den offensiven Deckungen brachten sich uns aus dem Konzept. Doch letztlich ein starker Auftritt meines Teams“, fand Wittlichs Trainer Frank Staskewitz.

 

HSG H: Schneider und Thees -Röhrig (2), Fritz, Kessler (1), Kirst (1), Klei (5), Mende (3), Schmidt (6), Feder (14/6), Bach (2).

 

HSG W: Schenk und Henrich - Kirsch (1), Leyendecker (3), Stephan (2), Illigen, Präder (3), Weber (3), Kloep, Könen (10), Schilz (11/1)

 

 

TV Hermeskeil - TuS Fortuna Saarburg 30:25 (17:11)

 

Die Gäste mussten, die coronabedingen Ausfälle ihres Spielertrainers Tim Moske, von Torhüter Marc Dupré und Sascha Hoffmann verkraften und das steckte die Mannschaft im Hochwald nicht so leicht weg! Das Coaching übernahm Steffen Lorth. Der Abstiegskampf spitzt sich nun weiter zu! Die Mannschaft von Spielertrainer Konstantin Menzer, die ebenfalls ersatzgeschwächt antrat, setzte sich gegen Saarburg am Ende ungefährdet durch und kommt zum weiten Erfolg in Folge!

 

Nachdem die Gastgeber schnell mit 4:1 in der 6. Minute führten, kämpfte sich der Gast auf5:4 in der 12. Minute heran, musste die Hochwälder aber wieder über 9:6 bis 11:7 in der 20. Minute ziehen lassen. Auch die Auszeit der Gäste zeigte keine Wirkung und so setzte sich das Menzer Team auf 17:11 zur Pause ab.

 

Den Fortunen gelang der bessere Start in die zweite Hälfte. Beim 19:15 in der 35. Minute nahm Menzer die Auszeit und die führte nach vier Treffern in Folge beim 23:15 in der 39. Minute zur Vorentscheidung. Jetzt verwalteten die Gastgeber ihren Vorsprung und brachten am Ende den ungefährdeten 30:25 Erfolg über die Zeit.

 

„Auf Saarburger Seite war erstmals Julius Hoffmann dabei und wir wussten das Philipp Rüger ein Schlüsselspiel ist. Doch unser Deckungsverband stand an diesem Abend so gut, dass wir ihn nicht in Manndeckung nehmen mussten. Zudem hatten wir heute in Martin Hares einen sehr starken Torhüter, der die zwei Punkte für uns festhielt. Wir wollen an die Leistung aus der zweiten Halbzeit gegen Schweich anknüpfen und das hat in der Abwehr besser geklappt als im Angriff. Hier ließen wir zu viele Chancen liegen, standen aber gut im Deckungsverband. Ich freue mich, dass wir in den beiden Spielen dieser Woche vier Punkte geschafft haben. Leider zog sich Abwehrchef und Kreisläufer Lukas Prümm einen doppelten Mittelhandbruch zu“, so Hermeskeils Spielertrainer Konstantin Menzer. 

 

„Für uns waren es aufgrund der Personalsituation und der Tatsache, dass wir das Mittwochstraining absagen mussten, schwierige Voraussetzungen. Schlecht sind wir in die Begegnung gestartet, leisteten uns zwei Fehlwürfe und unsere Abschlussschwäche zog sich durchs Spiel. Immer wieder vergaben wir beste Chancen und scheiterten am starken Hermeskeiler Keeper. Danke an Tobi Barth im Tor und Julius Hoffmann, die uns heute geholfen haben. Bei Hermeskeil war wie erwartet, Konstantin Menzer Dreh- und Angelpunkt, der nicht nur torgefährlich war, sondern immer wieder seine Mitspieler klug einsetzte und einige Siebenmeter zog. Ein schlauer Spieler, den wir nach dem Wechsel in Manndeckung nahmen und das zeigte Wirkung. Wir kamen noch einmal bis auf 19:15 heran, doch dann war die Auszeit spielentscheidend. Wir haben als Mannschaft gut zusammengespielt, leider ohne gute Chancenverwertung“, meinte Steffen Lorth.  

 

TVH: Schneider und Hares - Prümm (2), Auler, Valerius (3), Menzer (6), Alt, Keil, Zentz, Müller (3), Treinen (3), T. Laible (5/1), Schneider (2), Schleimer (6).

 

TuS: Pütz und Barth - Metrich, Lorth (2), Hoffmann (5), Hein, Schmitt (1), Bläsius (3), Geimer (1), chmitt (1), Rüger (11/6), Morin (1).

 

HSG Obere Nahe - HSG Eifel 24:17 (12:6)

 

Im vier-Punktespiel setzte sich die HSG Obere Nahe gegen die erneut personell schwach aufgestellte HSG Eifel durch und jetzt dürfte der Abstieg für das Team aus der Eifel von Trainer Rene Wingels kaum noch zu verhindern sein.

 

Bei den Gästen fiel Simon Jahnke mit Knorpelschaden wohl langfristig aus, dazu fehlten mit David Morgens und Marcel Neuerburg gleich zwei wichtige Stammspieler.

 

So fuhren die Eifelaner mit einem Rumpfteam in den Hunsrück, starteten gut ins Spiel, führten 1:3 in der 6. Minute, doch dann drehte der Gastgeber die Begegnung über 9:4 in der 20. Minute. Zur Pause war beim 12:6 bereits eine Vorentscheidung gefallen. Den Gästen gelang es nicht, den stärksten Angreifer der Gastgeber, Martin Klünder an die „Leine zu legen“. Mit acht Treffern im ersten Spielabschnitt hatte er wesentlichen Anteil am klaren Vorsprung. Auch nach dem Wechsel war es Klünder, der mit seinen Treffern dafür sorgte, dass der Vorsprung seines Teams auf 15:7 in der 34. Minute anwuchs. Die Gastgeber zogen über 19:10 in der 44. Minute und so gingen die „Klünder-Festspiele“ nach dem Wechsel weiter.

 

Bis dahin war der Rückraumspieler der Gastgeber mit 13 Treffern erfolgreich!

 

Am Ende feierten die Gastgeber einen klaren und nie gefährdeten Heimspielerfolg.

 

"Am Anfang taten wir uns gegen die ersatzgeschwächt angetretene Mannschaft aus der Eifel schwer. Dann stabilisierten wir die Abwehr, ließen im Angriff den Ball laufen und nach dem Ausgleich lief Martin Klünder regelrecht heiß. Heute hat alles bei uns gestimmt und wir können optimistisch auf die letzten Spiele schauen", freute sich der Coach der HSG Oberen Nahe, Lars Kraus. 

 

„Bei uns fiel zudem Kreisläufer Finn Wilkins mit Verdacht auf Gehirnerschütterung während des Spiels aus und so stand nur ein Auswechselspieler auf unserem Spielbericht. Es ist schon traurig, dass Klünder seine ganze Routine gegen uns ausspielte. Respekt vor meinem Rumpfteam, das alles versucht hat und ich hoffe, dass unsere personelle Situation besser wird, sonst rückt der Klassenerhalt in weite Ferne. Gegen die MJC hoffen wir auf eine schlagkräftige Truppe“, sagt Spielertrainer Rene Wingels.

 

HSG ON: Rickes und Rogoll - Fuchs (5), Bamberger, Schwarz, Gerster, Wagner, Klünder (15/5), Bunn, Wegert (4), Wunder, Conrad

 

HSG E: Hermans und Herbst - Wilkins, Leppin, Wielvers (2), J. Niederprüm (1), Anders (3), Wingels, Schellen (10/4), D. Niederprüm (1)

 

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Den kommenden Spieltag tippt Konstantin Menzer, scheidender Spielertrainer des TV Hermeskeil: „Es hat mir in den letzten Jahren immer viel Spaß gemacht, in der Liga zu spielen. Doch diese Saison sieht das anders aus! Spiele müssen coronabedingt oder auch aus Verletzungsgründen verlegt werden, doch ich habe den Eindruck, dass einige Mannschaften die derzeitige Situation ausnutzen und auch dann Spiele verlegen, wenn wichtige Stammspieler mal nicht dabei sein können. So kommt einfach kein Spielrhythmus auf und es fällt schwer, die Jungs im Training zu motivieren, wenn erneut am Wochenende ein Spiel verlegt wird. Es wird nahezu unmöglich, Verlegungstermine zu finden und ich kann überhaupt nicht verstehen, dass Mannschaften Punkte am grünen Tisch abgeben und Spiele verlegt werden, die lange nach dem eigentlich geplanten Saisonschluss liegen. Wir warten immer noch auf die Entscheidung der spielleitenden Stelle zu unsrem Spiel zuhause gegen Wittlich. Hier tut man sich scheinbar schwer“.

 

TV Bitburg II - HSG Mertesdorf/Ruwertal

(Dienstag, 20 Uhr, Realschule)

 

Kann Bitburg an die Leistung aus dem Saarburger Spiel anknüpfen, wird es ein offenes Spiel. Der Gast um Andi Schröder hat sich mit Alex Kuhfeld noch einmal verstärkt und wird am Ende die Halle als Sieger verlassen.

 

TV Hermeskeil - HSC Schweich

(Donnerstag, 20 Uhr, IGS Sporthalle)

 

Seit langen fehlt bei uns Christof Kratz krankheitsbedingt! Er war der einzige Spieler, der torgefährlich aus dem Rückraum zum Abschluss kommen konnte. Die letzten Spiele von uns waren nicht schlecht und da wir zuhause immer stärker auftreten aus auswärts, rechne ich mit einem engen Spiel, bei dem wir die Achse Rosch/Karrenbauer in den Griff bekommen müssen und schnell nach vorne spielen. Am Ende wird die Tagesform entscheiden.

 

TV Bitburg II - HSC Igel

(Samstag, 17 Uhr, Realschule)

 

Ich rechne mit einem engen Spiel, wobei die Möglichkeit, mit Harz zu spielen sicherlich ein Vorteil für die Gastgeber aus. Doch Igel hat einen Lauf und so tippe ich auf rein Remis.

 

HSG Kastellaun/Simmern - DJK/MJC Trier

(Samstag, 17.15 Uhr, Regionalschule Simmern)

 

Die Trierer spielen mit einem kleinen Kader eine starke Saison, halten trotz der wenigen Spieler das Tempo hoch und haben einen starken Torwart, der den nötigen Rückhalt gibt. Aufgrund der stabilen Abwehr rechne ich mit einem Gästesieg, zumal sich bei den Gastgebern immer die Frage stellt, welchen Kader Trainer Korab Mulliqi zur Verfügung hat.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSC Schweich

(Samstag, 18 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ein schweres Spiel für den HSC Schweich, die nur einen Tage spielfrei hatten und nun erneut gefordert sind. Ich rechne mit einem klaren Heimspiel der HSG.

 

HSG Hunsrück II - HSG Wittlich

(Samstag, 18 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Die Hunsrücker werden in dieser Saison keine Punkte mehr abgeben! Das Team hat einen breiten Kader, der kaum Leistungsabfälle zu verzeichnen hat. Kann Wittlich aus einer stabilen Abwehr mit einem starken Torwart aufwarten, wird es ein enges Spiel, dass die Gastgeber aber knapp gewinnen werden.

 

TV Hermeskeil - TuS Fortuna Saarburg

(Samstag, 19.30 Uhr, IGS Sporthalle)

 

Saarburg wird sicherlich bei uns höchstmotiviert auflaufen! Beide Teams kämpfen um den Klassenerhalt und verlieren nach der Saison Punkte wegen des Nichterreichens des Schiedsrichtersolls. Mit Rüger stellt der Gast für mich einen der stärksten Akteure in der Liga und ich rechne mit einem engen und harten Spiel.

 

HSG Obere Nahe - HSG Eifel

(Sonntag, 17 Uhr)

 

Lars Kraus hat bei den Gastgebern eine gute Mannschaft geformt und ich sehe die Vorteile auf Seiten der Heimmannschaft. Sollten die Gäste aus der Eifel punkten, könnte es noch einem sehr eng im Abstiegskampf werden. Ich tippe aber auf einen Heimsieg. 

 

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Spieltag 26./27. März 2022

 

TV Bitburg II - TuS Fortuna Saarburg 34:29 (16:16)

 

Von Beginn an lieferten sich beide Teams eine völlig ausgeglichene Begegnung, in der sich über 16:16 zur Pause bis zum 24:23 in der 47. Minute keine Mannschaft entscheidende Vorteile erkämpfen oder erspielen konnte. Die Zeitstrafe gegen die Gäste nutzte das Team von Trainer Janosh Klimek, um sich erstmals deutlicher auf 27:23 in der 50. Minute absetzte, folgerichtig nahmen die Gäste ihre Auszeit. Doch näher als auf drei Tore (28:25 in der 55. Minute und 30:27 in der 58. Minute) kam das Team von Spielertrainer Tim Moske nicht mehr heran. Am Ende stand der 34:29 Heimspielerfolg der Bitburger Reserve auf der Anzeigetafel.

 

„Es war die beste Saisonleistung meiner Mannschaft und deshalb auch ein verdienter Sieg! So stelle ich mir den Auftritt des Teams immer vor. Es war eine kollektiv starke Leistung, aus der ich den treffsicheren Jens Lübken und auf Rückraumlinks Leon Gillen, sowie Jan Kaufmann, der uns aus der ersten Mannschaft unterstützte hervorheben will. Unter der guten Leitung von Schiedsrichter Sigi Garbe haben wir heute gezeigt, dass wir in die Liga gehören. Von unseren 8 Feldspielern waren heute fünf Kreisläufer, die auf ungewohnten Positionen ihre Sache sehr gut gemacht haben“, freute sich Bitburgs Trainer Janosh Klimek.

 

„Das „Muss-Spiel“ haben wir nicht erfolgreich gestaltet. Wir haben aufgrund unserer Einstellung verloren. Bitburg ist als Kollektiv aufgetreten und gefährlich aus dem Rückraum agiert. Ein Lob an Gastgebertrainer Klimek für den Auftritt seines Teams. Egal wer gespielt hat, ein Bruch war nie im Spiel der Bitburger erkennbar. Wir müssen uns an die eigene Nase packen, unsere Teamleistung hat heute nicht gereicht“, gab der Spielertrainer der Gäste Tim Moske zu.

 

TVB: Ney - Palzer, Messerich, Kaufmann (4), Holzkamp, Haak (3), Lübken (11/3), Wahl (3), Witz, Jung, Gillen (8), Schallert (5)

 

TuS: Dupré - Lorth (4), Geimer (2), Moske (3), Bläsius (2), Hein, Schmitt, Hoffmann, Schmitt (3), Rüger (13/7), Morin (2)

 

HSG Eifel - HSG Mertesdorf/Ruwertal 30:37 (14:17)

 

Überraschung beim Spiel der HSG Eifel gegen die HSG Mertesdorf/Ruwertal. Bei den Gästen lief Alex Kuhfeld auf, der zuletzt als Trainer in Luxemburg gearbeitet hatte und der sorgte nach der schnellen 2:0 Führung der Gastgeber mit seinen beiden ersten Treffern für die Ruwertaler für den Ausgleich in der 3. Minute. Doch die Anfangsphase bestimmten die Eifelaner, die überraschend auf 5:2 in der 7. Minute vorlegten. Die Gäste hielten jetzt dagegen, kamen zum vier Treffern in Folge und führten erstmals beim 5:6 in der 10. Minute. Die Begegnung verlief in den nächsten Minute ausgeglichen, bei ständiger Gästeführung.

 

Doch die Gäste aus dem Ruwertal taten sich schwerer als erwartet, da half auch die Auszeit in der 19. Minute zunächst wenig. Das abstiegsgefährdete Team aus der Eifel blieb in Schlagdistanz, doch dann gelang es den Gästen, sich vom 10:11 auf 10:14 in der 23. Minute abzusetzen. Das Spiel schien jetzt Richtung Gästesieg zu laufen.  Zur Pause führten die Gäste mit 14:17!

 

Die Vorentscheidung fiel gleich nach dem Wiederanpfiff, als den Gästen fünf Treffer in Folge zum 14:22 in der 35. Minute gelangen und jetzt nur noch die Frage nach der Höhe des Gästesieges zu klären war. Über 19:29 in der 45. Minute blieb es bei der 10 Tore-Führung bis 23:33 in der 50. Minute, ehe die Gäste nochmals die Auszeit nahmen und den klaren 30:37 Erfolg über die Zeit brachten.

 

„Wir sind zum einen froh, endlich wieder spielen zu können und hoffen, dass wir jetzt endlich wieder in den Spielrhythmus kommen und die Saison durchziehen können. Die vielen Spielabsagen sind schon nervend. Es war in der ersten Hälfte ein Spiel auf Augenhöhe gegen eine Ruwertaler Mannschaft, die sich mit Alex Kuhfeld sicher verstärkt hat. Zufrieden bin ich heute mit der Angriffsleistung meiner Jungs, die aber nach dem Wechsel das Spiel im Deckungsverband verschlafen haben und so konnten sich die Gäste mit ihrer zweiten Welle deutlicher absetzen. “, fand Gastgebertrainer Rene Wingels.  

 

Stark ersatzgeschwächt mussten die Gastgeber ran, auch bei uns fiel kurzfristig Moritz Merten aus. Es war eine enge erste Hälfte, nach der wir dann nach dem Wechsel 20 Minuten Dampf machten und die Führung ausbauten. Bei uns hat überzeugte Alex Kuhfeld, obwohl noch nicht alles passt, aber er wird sicher ein wichtiger Spieler für uns und war heute mit spielentscheidend“, fand Gästetrainer Andreas Cartarius.

 

Eifel: Hermans - Jahnke (4/1), Leppin (3), Neuerburg (6), Wielvers (1) J. Niederprüm, Wingels (5), Morgens (3), Schellen (6), D. Niederprüm (2)

 

Ruwertal HSG: Roth - Kuhfeld (7), Cartarius (4), Meyer (7), Schröder (4), Wenzel (7), Thesen (1), Krewer (4), Kopp, Sattler (2), Zock (1)

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Den kommenden Spieltag tippt Tim Moske, Spielertrainer des TuS Fortuna Saarburg:

 

TV Bitburg II - TuS Fortuna Saarburg

(Samstag, 18 Uhr, Realschule)

 

Ein „muss“ Spiel für uns! Hier zählt für uns nur der Sieg, aber man weiß bei Bitburg II nie, welches Team auf der Platte stehen wird. Nach den verlorenen Punkten in Schweich müssen wir jetzt von Beginn an voll motiviert in dieses Spiel gehen. Wir haben zwar am Samstag eine dünne Personaldecke, doch das darf keine Ausrede sein.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSG Obere Nahe

verlegt

(Samstag, 19 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Das wird eine harte Begegnung, die Ruwertal, wenn sie nur ansatzweise in Bestbesetzung auflaufen können, klar für sich entscheiden. Auf jeden Fall müssen sie Gästespieler Martin Klünder in den Griff bekommen, dann wird’s ein sicherer Sieg.

 

TV Hermeskeil - HSC Schweich

verlegt

(Samstag, 19.30 Uhr, IGS Halle)

 

Beide Teams spielen eine harte Abwehr. Sollte Schweich so geschlossen wie gegen uns im Deckungsverband stehen, dann wird es ein enges Spiel, bei dem ich aber mit einem Heimsieg der Hochwälder rechne.

 

HSC Igel - HSG Kastellaun/Simmern II

coronabedingt verlegt

(Samstag, 19.30 Uhr, Turnhalle)

 

Igel ist zu Hause noch stärker als auswärts. Die HSG habe ich in dieser Saison noch nicht gesehen. Doch von den Ergebnissen beider Teams gehe ich von einem Sieg der Igler Mannschaft aus, die gut zusammenspielt.

 

DJK/MJC Trier - HSG Wittlich

coronabedingt verlegt

(Sonntag, 16 Uhr, Mäusheckerweghalle)

 

Ich freue mich auf dieses Spiel und das werde ich mir auch ansehen. Da treffen wie spielstarke Teams aufeinander, bei denen zwei gute Trainer ihre Arbeit machen. Sowohl im Angriff als auch in der Abwehr spielen beide stark. Kann Trier zuhause mit personellen Alternativen auflaufen, glaube ich an einen Heimsieg der MJC.

 

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Spieltag 19./20. März 2022

 

 

HSC Igel - TV Hermeskeil 28:27 (10:14)

 

 

Igel dreht die Begegnung in den letzten Minuten und setzt sich am Ende denkbar knapp gegen Hermeskeil durch. Über weite Strecken des Spiels führten die Gäste aus dem Hochwald, verpassten in den letzten Minuten das verdiente Remis. 

 

 

Nach ausgeglichenem Start setzte sich der Gast vom 4:4 in der 10. Minute auf 4:8 in der 15. Minute ab und so musste Gastgebertrainer Heiner Mainz die Auszeit nehmen. Die Auszeit zeigte Wirkung, seine Mannschaft glich beim 8:8 in der 23. Minute aus, doch erneut legten die Gäste vor und gingen mit einer vier Tore Führung zum 10:14 in die Kabine.

 

Auch nach dem Wechsel liefen die Gastgeber dem Vorsprung der Gäste hinterher, die bis 19:23 in der 44. Minute auf dem Weg zur Überraschung waren. Die Auszeit der Gastgeber beim 23:25 in der 52. Minute führte zum 25:25 Ausgleich in der 55. Minute, die spannenden Schlussminuten waren eingeläutet. Torben Laible brachte die Gäste wieder in Führung, doch Thomas Werdel sorgte mit zwei Toren in Folge für die erste Igeler Führung zum 27:26 in der 58. Minute. Es folgte die Auszeit der Gäste und dann war es Benedikt Steil, der den Sack 12 Sekunden vor dem Ende zumachte.

 

„Es war ein hartes, teilweise überhartes Spiel, das wir glücklich gewinnen konnten. Benni Steil und Thomas Werdel haben uns heute mit ihren Einzelaktionen den Sieg gerettet, zudem hielt Leo Schmitz einen entscheidenden Ball. Am Schluss war es ein glücklicher Arbeitssieg, den wir auch der Tatsache verdanken, dass wir nach der Auszeit die Abwehr offensiver gestellt haben und teilweise zwei Gästespieler aus dem Spiel nahmen“, resümierte Igels Trainer Heiner Mainz.

 

„Das war ein knappes Ding, das ziemlich zerfahren war. Im ersten Spielabschnitt spielten wir ein gutes Tempo aus einer aggressiven Abwehr, haben nach dem Wechsel immer mehr den Kopf verloren. Ein Remis wäre heute sicher gerecht gewesen, doch bei uns war das Fehlen von Christof Kratz deutlich zu spüren und ich habe selbst viele Fehler gemacht, da mir nach der Corona Erkrankung einfach die Luft fehlte. Stark auf unserer Seite war Torwart Martin Hares, der unzählige Bälle abwehrte“, meinte Gästetrainer Konstantin Menzer.

 

HSC: Schmitz - Steil (9/3), Kesseler (2), Grundhöffer, Habbal (2), Werdel (10), Vucenovic, Holtkamp (2), Steinmetz (3), Humm.

 

TVH: Hares - Valerius, Menzer (5), Alt (1), Keil (3), N. Laible (11/3), Geibel, Zentz (1), T. Laible (2/1), Schneider, Schleimer (4)

 

HSC Schweich - TuS Fortuna Saarburg 25:24 (14:11)

 

Wichtiger Heimspielerfolg für den HSC Schweich, der ohne seinen verletzten Trainer Christian Leyh auskommen musste und so übernahm Daniel Gerhartz das Coaching.

 

Nur beim 2:3 in der 6. Minute ließen die Gastgeber eine Gästeführung zu, ansonsten setzte sich das Schweicher Team erstmals beim 11:7 in der 22. Minute deutlicher ab. Diese Führung verteidigten die Gastgeber jetzt über 14:9 bis zur 14:11 Pausenführung.

 

Diese Führung verteidigten die Gastgeber auch im zweiten Spielabschnitt und schienen über 18:14 in der 42. Minute einem wichtigen Heimsieg entgegenzusteuern. Doch jetzt stemmt sich Saarburg gegen die Niederlage, kämpfte sich auf 19:18 in der 48. Minute heran und spielte in Überzahl, doch der Ausgleich wollte nicht gelingen. Beim 21:19 in der 51. Minute nahm Schweich die Auszeit und die kam zum richtigen Zeitpunkt! Seine Mannschaft legte nach, erzielte die 24:19 Führung in der 57. Minute, die das Spiel eigentlich entschieden haben sollten.

 

„Wir sind heute mit dem kleinen Kader als Kollektiv aufgetreten, haben unseren Stiefel runtergespielt, dabei das Spiel langsam gemacht. In der Abwehr standen wir gut, hatten einen sehr starken Till Monzel im Tor und Tim Wagner machte ein starkes Spiel in Angriff und Abwehr. Am Ende kamen wir noch einmal in Bedrängnis, haben das aber gut gelöst“, lobte HSC Betreuer Daniel Gerhartz.

 

Keine Zweifel ließ der Spielertrainer der Gäste Tim Moske am verdienten Schweicher Sieg, kritisierte aber die Tatsache, dass die Gastgeber aus seiner Sicht gegen Spielende zu viele Fouls begingen, die nicht konsequent bestraft wurden: „Wir haben das Spiel im ersten Spielabschnitt verloren, hatten keine Einstellung und verzettelten uns in Einzelaktionen. Nach der Wechsel haben wir uns dann an der Nase gepackt und kamen immer näher. Schweich spielte routiniert und brachte den Sieg über die Zeit. Schweich hätte aber das Spiel nicht vollzählig beenden dürfen“.

 

HSC: Monzel - Heyer (2), Kratz (2), T. Müller (2), K. Müller (2), Wagner (5), Fuchs, Karrenbauer (5), Rosch (7/4)

 

TuS: Dupré- Pütz (3), Lorth (2), Geimer (1), Moske (4), Barth, Hein, Schuster, Schmitt (2), Hofmann (1), Schmitt, Rüger (11/3)

 

DJK/MJC Trier - HSG Hunsrück II 22:22 (14:11)

 

Das Spitzenspiel der Liga hielt von der Spannung das, was sich die Zuschauer erhofft hatten.

 

Es entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung, in der sich keine Mannschaft zunächst absetzen konnte. So blieb die Begegnung bis 10:10 in der 23. Minute völlig offen, dann gelang dem Team von Trainer Ralf Martin vier Tore in Folge zur 14:10 Führung, die die Gäste zur Pause auf 14:11 verkürzten.

 

Doch nach dem Wechsel hielten die Gastgeber ihre Führung konstant über 17:13 in der 41. Minute und 19:15 in der 46. Minute. Doch in den Folgeminuten wurden die Hunsrücker stärker, kämpften sich zum 21:21 Ausgleich in der 58. Minute. Nach der erneuten Führung der Gastgeber durch Julius Collet, nahmen die Gäste die Auszeit. Sieben Sekunden vor dem Ende war es Dominique Mende, der seinem Team das Remis sicherte.

 

„Im Hinspiel haben wir in den letzten Sekunden zwei Punkte verloren, im Rückspiel einen! Wir müssen uns an die eigene Nase fassen, doch unter dem Strich können wir zufrieden sein. Auf beiden Seiten fehlten wichtige Spieler, bei uns war es Markus Czaja, zudem konnten Julius Collet und Jonas Widua, die in den letzten beiden Wochen krankheitsbedingt fehlten, nur teilweise oder gar nicht eingesetzt werden. Es ist uns dennoch gelungen, an die Leistung aus dem Hinspiel anzknüpfen und so wurde es ein schnelles und gutes Verbandsligaspiel. Im Tor hatten wir einen bärenstarken Christian Lofi, der der Abwehr die nötige Stabilität verlieh. Zudem überzeugte unser Mittelblock und so kassierten wir nur 22 Gegentreffer. Bis zur 45. Minute fanden wir auch im Angriff immer wieder gute Lösungen, doch dann war die Luft raus und wir konnten den Vorsprung nicht halten. Den Ausgleich kassierten wir von der Außen Position. Doch kein Vorwurf an die Mannschaft, die heute wieder alles gegeben hat“, lobte MJC Coach Ralf Martin.

 

„Ein absolut gewonnener Punkt für uns! Gleich drei unserer vier Aussenspieler mussten passen und das war auch der Schwachpunkt in unserem Spiel. Dazu hatten die Trierer mit Christian Lofi einen sehr starken Torhüter zwischen den Pfosten. Unser Versuch, die fehlenden Spieler mit den beiden A-Jugendlichen Matteo Pusceddu und Jan-Luca Krömer aufzustocken, ging zunächst nicht auf. Wir hatten von Aussen eine unterirdische Trefferquote. Erst im Spielverlauf kämpfte sich Matteo aus dem Tief und unseren entscheidenden Treffer markierte Dominique Mende von Aussen. Das wir überhaupt noch einmal ran kamen, lag an einem in der wichtigen Phase gut haltenden Rafael Thees im Tor. Letztlich hat meine Mannschaft alles gegeben, hat sich auch nach dem klaren Rückstand nie hängen lassen und so bin ich stolz auf die Truppe“, lobt Gästetrainer Jochen Tatsch. 

 

MJC: Lofi - Collet (4), Chorus (1), Plausinaitis (1), Schwiderski (7), Heinz, Schmitt (5), Wiemers (4), Jahnen, Schreiber, Widua

 

HSG: Schneider - Thees, Fritz (5), Pusceddu (2), Krömer (1) Kirst (2), Berg, Mende (5), Schmidt (5), Bach (2)

 

HSG Wittlich - TV Bitburg II 36:25 (18:13)

 

Stark ersatzgeschwächt mussten beide Mannschaften in diese Begegnung, auf Wittlicher Seite fehlte auch Trainer Frank Staskewitz. Die Gastgeber erwischten den besseren Start und früh musste Gästetrainer Janosh Klimek die Auszeit nehmen. Beim 6:2 in der 11. Minute legte Klimek die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch. In der Folge lief es für die Gäste besser, doch den Abstand konnte die Mannschaft zunächst nicht verkürzen und so nahm Wittlich in der 16. Minute beim 10:5 die Auszeit. Jetzt bauten die Gastgeber ihre Führung wieder aus, legten zum 15:8 in der 23. Minute vor und brachten eine klare 18:13Pausenführung in die Kabine. Nach dem Wechsel blieb die Begegnung ausgeglichen, doch die Gäste konnten den Rückstand nicht mehr aufholen. ES fehlten einfach die Alternativen im Gästespiel und so hatte die HSG das Spiel früh entschieden. Erstmals führte Wittlich mit 10 Treffern beim 33:23 in der 57. Minute.

 

„Für unseren Trainer übernahm Nico Weber die Einstellung der Mannschaft und die machte sich bezahlt. Wir haben von Beginn an das Spiel bestimmt und haben am Ende verdient gewonnen. Auch wir mussten auf wichtige Stammspieler verzichten“, sagte Wittlichs Betreuer Jürgen Werner.

 

„Leider konnten wir nur mit einem Rumpfteam auflaufen, hatten nur sechs Feldspieler und leisteten uns im Spiel 22 technische Fehler und das ist einfach zu viel, um ein solches Spiel erfolgreich gestalten zu können. Zur Pause hatten wir uns vorgenommen, noch einmal alles in die Waagschale zu werfen und das ging bis zum 24:18 in der 41. Minute auf. Am Ende setzte sich aber der Gastgeber Tor um Tor ab und siegte verdient. Wir müssen uns jetzt auf die anstehenden Aufgaben konzentrieren“, sagte Bitburgs Trainer Janosh Klimek.

 

HSG: Henrich und Flamann - Weber (2), Bollig (5), Kirsch (6), Leyendecker (3), Simon (2), Werner (10/6), Weber (2), Könen (6)

 

TVB: Ney und Palzer - Eich (3), Holzkamp (2), Lübken (5), Wahl (6/3), Gillen (6), Schallert (3)

 

HSG Eifel - HSG Mertesdorf/Ruwertal

 

Da die HSG Eifel corona- und verletzungsbedingt keine spielfähige Mannschaft aufbieten konnte, wurde die Begegnung verlegt

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Den kommenden Spieltag tippt Andreas Cartarius, Trainer der HSG Mertesdorf/Ruwertal:

 

DJK/MJC Trier - HSG Hunsrück II

(Samstag, 19 Uhr, Mäusheckerweghalle)

 

Hier treffen die beiden spielstärksten Teams der Liga aufeinander, die beide ein schnelles Spiel nach vorne zeigen. Individuell stehen auf beiden Seiten gute Einzelspieler, doch in diesem Spiel wird die mannschaftliche Geschlossenheit der Schlüssel zum Erfolg sein. Wer das Zusammenspiel nach vorne besser aufzieht, die Nahtstellen anläuft und das eins gegen eins Spiel sucht, wird das Spiel für sich entscheiden. Die Trierer genießen i eigener Halle den Heimvorteil. Gelingt es der Mannschaft von Trainer Ralf Martin wenig Fehler im Spiel nach vorne zu machen, werden sie am Ende knapp die Nase vorne haben.

 

HSG Obere Nahe - HSG Kastellaun/Simmern II

verlegt

(Samstag, 19.30 Uhr, Stadenhalle)

 

Die HSG bevorzugt das körperbetonte Spiel und gilt als heimstark. Ich erwartet einen engen Spielverlauf mit leichten Vorteilen für die Heimmannschaft. Wenn die Gäste den rechten Rückraum mit Martin Klünder in den Griff bekommen, dann werden sie das Spiel offen halten können Ich tippe aber auf einen Heimsieg der Oberen Nahe

 

HSC Igel - TV Hermeskeil

geänderte Anwurfzeit

(Samstag, 17.30 Uhr, Turnha​lle)

 

Der Heimvorteil in Igel wird ein Faktor im Spiel sein, bei dem die Gastgeber wohl verletzungsbedingt auf ihren starken Keeper Simon Stein verzichten müssen. Findet die Mannschaft von Trainer Heiner Mainz und sind die Halbspieler treffsicher, werden sie das Spiel für sich entscheiden. Der Gast hat in Igel nur eine Chance, wenn die eine stabile und aggressive Abwehr stellen. Dann werden sich die Gastgeber sicher einige Male die Zähne an ihr ausbeißen.

 

HSC Schweich - TuS Fortuna Saarburg

(Samstag, 19.30 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Wichtig wird für die Saarburger sein, in Bestbesetzung auflaufen zu können. Dann sollten sie mit ihrem schnellen Spiel den Grundstein für einen deutlichen Erfolg legen können, zumal man die Achse Rosch und Karrenbauer sicherlich in den Griff bekommen will.

 

HSG Eifel - HSG Mertesdorf/Ruwertal

auf Bitte der HSG Eifel verlegt

(Sonntag, 16.30 Uhr, Grund- und Realschule Plus, Neuerburg)

 

Wir müssen in der momentanen Situation von Spiel zu Spiel denken, da viele Einflussfaktoren nicht nur bei uns bestimmend sind und so kann keine Mannschaft bis zum Spieltag sicher sein, welche Formation auf der Platte steht. Damit hat jedes Team in dieser Saison zu kämpfen. Vom Tabellenstand her sind wir der Favorit und nehmen die Rolle auch an. Wir sind uns bewusst, dass es in Neuerburg ohne Harz anders laufen wird als im Hinspiel (34:22)und hoffen, dass einige verletzte Spieler zurück sind und wir einen adäquaten Kader aufbieten können. Von meiner Mannschaft erwartet ich die entsprechende Motivation, dann werden wir auch die zwei Punkte aus der Eifel mitnehmen.

 

HSG Wittlich - TV Bitburg II

(Sonntag, 17 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Wittlich hat mich im Spiel gegen uns mit seinem schnellen und guten Spiel nach vorne überrascht! Dazu macht die Mannschaft wenige Fehler im strukturierten Angriffsspiel und sind für mich deshalb auch Favorit in diesem Spiel. Doch die Truppe von Janosh Klimek ist nicht zu unterschätzen, wenn die Motivation der Gäste stimmt. Dann werden sie das Spiel offenhalten, doch am Ende tippe ich auf einen Heimsieg der Wittlicher. 

 

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Spieltag 12./13. März 2022

 

TV Bitburg II - DJK/MJC Trier 20:35 (9:19)

 

Lediglich einen Auswechselspieler konnten die Gäste aus Trier in Bitburg aufbieten, setzten sich aber nach einer ausgeglichenen Anfangsphase schnell deutlich ab. Bis 4:7 in der 11. Minute spielten die Gastgeber mit, dann zog das Team von Gästetrainer Ralf Martin mit drei Treffern in Folge auf 4:10 in der 14. Minute davon. Bitburgs Coach Janosh Klimek wollte den Lauf der Trierer stoppen, nahm die Auszeit, doch die sechs Tore Führung verteidigten die Gäste über 7:13 in der 20. Minute, sorgten dann mit einem weiteren vier Tore Lauf beim 7:17 in der 27. Minute für die Vorentscheidung. Noch einmal nach Klimke die Auszeit, doch zur Pause war beim 9:19 nur noch die Frage nach der Höhe des Gästesieges fraglich.

 

Nach dem Wechsel verlief die Begegnung dann ausgeglichener, die Gastgeber hielten den Abstand zum Favoriten aus Trier konstant. Über 16:29 in der 48. Minute waren die Gäste nicht zu stoppen, noch einmal versuchte es Klimek mit der Auszeit. Doch die Gäste waren nicht zu stoppen! Tor um Tor eilten die Gäste nun über 17:32 in der 51. Minute einem nie gefährdeten und klaren 20:35 Auswärtserfolg!

 

„Wir hatten uns viel vorgenommen, doch nichts konnte die Mannschaft vor allem im ersten Spielabschnitt umsetzen. Die vielen technischen Fehler in unserem Spiel bestrafte Trier mit seinem guten Gegenstoßspiel. Zudem sind wir nicht als Kollektiv aufgetreten, sondern haben uns in Einzelaktionen verzettelt. Nach dem Wechsel lief es dann phasenweise besser in unserem Spiel, doch Trier war in allen Belangen überlegen und hat verdient gewonnen. Wir müssen in den noch ausstehenden Spielen gehörig drauflegen“, fordert der Bitburger Coach.

 

„Wir konnten froh sein, dass Jona Heinz, der eigentlich nicht mehr in Trier ist, heute ausgeholfen hat. So konnten wir wenigstens einen Feldspieler aufbieten. Dennoch haben wir von Beginn an das Tempo hochgehalten, standen in der Abwehr gut und fanden so in unsere erste und zweite Welle. Immer wieder erkämpften wir uns die Bälle, ließen im ersten Spielabschnitt nur 9 Gegentore zu und auch im gebundenen Spiel machten wir unsere Chancen dunkel. Nach dem Wechsel schlichen sich einige technische Fehler ein und wir verwarfen etliche Bälle. Letztlich brachten wir auch mit dem kleinen Kader den klaren Sieg über die Zeit. Hervorheben möchte ich den Mittelblock mit Jona Heinz und Pascal Schreiber sowie unseren treffsicheren linken Rückraum Kevin Schwiderski. Jetzt konzentrieren wir uns auf das Spiel gegen die HSG Hunsrück“, sagte MJC Coach Ralf Martin.

 

TVB: Palzer, Messerich, Eich (1), Müller (7), Holzkamp, Pauly, Wahl (1), Pütz (1), Jung (1), Gillen (4), Schallert (5)

 

MJC: Lofi - Czaja (6), Chorus (3), Plausinaitis (6), Schwiderski (11), Heinz (2), Schmitt (7), Schreiber

 

TuS Fortuna Saarburg - HSC Igel 30:27 (13:13)

 

Für die Überraschung des Spieltages sorgte die Saarburger Fortuna, die den Lauf des Igeler Teams vorerst stoppte. Ohne ihren in den letzten Wochen überragend haltenden Torwart Simon Stein und den erkrankten Mario Humm traten die Igeler in Saarburg an.

 

Ausgeglichen und toram verlief die erste Hälfte der Begegnung, in der die Führungen hin und her wechselten und so ging es mit einem leistungsgerechten Remis in die Pause.

 

Den richtigen Pausentee hatten die Gastgeber wohl zu sich genommen, die gleich mit einem 3:0 Lauf den Gast aus Igel erwischten und über 16:13 in der 34. Minute bis auf 20:16 in der 41. Minute davonzogen und so nahm Gästetrainer Heiner Mainz die Auszeit! Diese vier Tore Führung verteidigten die Gastgeber über 24:20 in der 46. Minute, gewannen am Ende 30:27.

 

„Im ersten Spielabschnitt hat uns Torwart Marc Dupre im Spiel gehalten und wir haben im Angriff einfach zu viele Chancen über Rechtsaußen nicht genutzt. Das Spiel haben wir dann nach dem Wechsel in den ersten 10 Minuten gewonnen, als wir endlich von Außen trafen und weiterhin in der Abwehr unsere Leistung abriefen. Heute haben wir es uns selbst schwer gemacht“, meinte Saarburgs Spielertrainer Tim Moske. 

 

„Das Spiel kam nur schwer in die Gänge, am Anfang fielen kaum Tore. Mit der Abwehrleistung meiner Mannschaft kann ich zufrieden sein, nicht aber mit der Chancenverwertung. Vor allem nach dem Wechsel vergaben wir reihenweise beste Einwufmöglichkeiten und so sicherte sich Saarburg beide Punkte. Das ist kein Beinbruch“, meinte der Igeler Coach.

 

TuS: Dupre - Pütz (5), Lorth (4), Geimer, Moske (4), Bläsius (1), Hein, Schuster, Schmitt (1), Hoffmann (2), Schmitt (1), Rüger (11/5), Morin (1)

 

HSC: Schmitz - Jager, Steil (3/2), Kesseler (5), Grundhöffer, Habbal, Behrmann (5), Fusenig (8/2), Werdel (3), Vucenovic, Holtkamp, Steinmetz (3)

 

HSG Hunsrück II - HSG Obere Nahe 34:15 (18:9)

 

Auf beiden Seiten fehlten die etatmässigen Trainer und der Gast von der Oberen Nahe musste auf wichtige Spieler verzichten. Am Ende wurde es der erwartet klare Erfolg für die Gastgeber. Mit zunehmender Spieldauer lief es im Spiel der Gastgeber besser und so setzte sich das Team von Betreuer Timo Stoffel kontinuierlich ab. Über 5:2 in der 7. Minute und 12:5 in der 19. Minute gelang bis zur Pause die klare 18:9 Pausenführung, bei der eigentlich nur noch die Frage nach der Höhe des Favoritensieges in Frage stand. Der Lauf der Gastgeber war nach dem Wechsel offenbar nicht mehr zu stoppen. Über 23:10 in der 39. Minute zeichnete sich eine bittere Niederlage für die Gäste ab, die beim 27:12 mit der Auszeit nochmals versuchten, den Spielfluss der Gastgeber zu stören. Doch unbeeindruckt zogen die Gastgeber dem klaren 34:15 Erfolg entgegen.

 

„Wir haben in der Abwehr nie nachgelassen und das sieht man klar an den 15 Gegentoren, dazu hatten wir mit Raphael Thees einen starken Torhüter zwischen den Pfosten. Kontinuierlich zogen wir unser Spiel durch und kamen zum ungefährdeten Erfolg“, freute sich Betreuer Timo Stoffel.

 

„Coronabedingt konnten wir heute nur mit einem Rumpfteam im Hunsrück antreten, bekamen keinen Zugriff aufs Spiel. Das war vor allem der Tatsache geschuldet, dass viele Spieler auf ungewohnten Positionen eingesetzt werden mussten und sehr nervös agierten. Dennoch haben wir das Spiel vernünftig zu Ende gebracht“, lobte HSG Spieler Christian Wagner.

 

HSG H: Schneider und Thees - Röhrig (1), Fritz (7), Pusceddu (5), Kirst (5), Klei (2), Berg (1), Mende (2), Schnmidt (2), Bach (9).

 

HSG O/N: Rickes- Rogoll (1), Fuchs (3), Bamberger (4), Gerster (1), Wagner, Wegert (3), Wunder, Zühlsdorf (3), Kiss

 

TV Hermeskeil - HSG Wittlich

wurde kurzfristig von Wittlich abgesagt

 

HSG Kastellaun/Simmern II - HSG Mertesdorf/Ruwertal

musste von Ruwertal HSG aufgrund von Verletzungen verlegt werden

 

HSG Eifel - HSC Schweich

wurde verlegt

 

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Den kommenden Verbandsligaspieltag tippt Janosh Klimek, Trainer des TV Bitburg II, bei dem sich erst Ende der Woche entscheiden wird, ob er nach seiner Corona-Erkrankung wieder auf der Bank seiner Mannschaft sitzen wird. Sollte das nicht möglich sein, wird erneut Stefan Frisch das Coaching übernehmen.

 

TV Bitburg II - DJK/MJC Trier

(Samstag, 17 Uhr, Realschule)

 

Bei uns ist wie eigentlich immer fraglich, mit welchem Kader wir auflaufen werden. Corona bedingt und durch Verletzungen fehlen uns immer wieder wichtige Spieler und wir müssen mit einem Mini-Kader auflaufen. Doch wir tun das und haben uns nicht wie andere Mannschaften wochenlang aus dem Spielbetrieb zurückgezogen. Das hat auch dazu geführt, dass einige Mannschaften jetzt kampflos an Punkte gekommen sind und so das Tabellenbild verzerrt wird. Die jetzt wieder geltenden Vorschriften führen dazu, dass Spiele nur noch verlegt werden können, wenn sie innerhalb einer gewissen Frist mit den entsprechenden Nachweisen beantragt wurden. Zuletzt haben unsere Aussenspieler und Kreisläufer im Rückraum spielen müssen, doch das hat ganz gut geklappt. Gegen die MJC sind wir krasser Aussenseiter, kassierten im Hinspiel eine Packung und werden jetzt alles dafür tun, dass wir unsere Niederlage in Grenzen halten. Selbst wenn wir komplett wären, ständen unsere Chancen gegen eine in dieser Saison stark spielende Trierer Mannschaft nicht gut.

 

HSG Eifel - HSC Schweich

wurde verlegt

(Samstag, 19.30 Uhr, Grund- und Realschule Neuerburg plus)

 

In Neuerburg steigt das Kellerderby zwischen der HSG Eifel und dem HSC Schweich. Zuletzt bekam die HSG zwei Punkte am grünen Tisch, will aber unbedingt nach zwei Remis den ersten Saisonsieg einfahren. Ich tippe auf die Gastgeber, da ich im Spiel gegen uns gesehen habe, dass die Mannschaft alles geben wird, um endlich wieder erfolgreich zu sein. Dafür aber müssen sie die  Achse Rosch/Karrenbauer in den Griff bekommen, das wäre die halbe Miete.

 

TuS Fortuna Saarburg - HSC Igel

(Samstag, 19.30 Uhr, Schulzentrum Beurig)

 

Nach langer Wettkampfpause ist die Fortuna wieder im Meisterschaftsbetrieb dabei, musste aber in Wittlich seiner fehlenden Wettkampfpraxis Tribut zollen. Obwohl Igel eine starke Saison spielt und mit Torwart Simon Stein einen überragenden Keeper zwischen den Pfosten hat, glaube ich, dass die Gastgeber mit Unterstützung ihrer Fans am Samstag für eine Überraschung sorgen können. Die Mannschaft ist doppelt motiviert, will auch die Niederlage aus dem Wittlicher Spiel wettmachen. Zwar sehe ich die Favoritenrolle auf Igeler Seite, meine Sympathie ist aber beim Saarburger Team.

 

TV Hermeskeil - HSG Wittlich

(Samstag, 19.30 Uhr, IGS Sporthalle)

 

Gutes Spiel der Hermeskeiler bei der Trierer MJC! Allerdings hat es nicht zum Sieg gereicht. Doch in heimischer Halle mit den vielen Fans im Rücken sieht das gegen Wittlich anders aus. Kann Hermeskeil das Niveau des MJC Spiels wiederholen und mit den beiden Laible-Brüdern Alternativen aufbieten, könnte es zu einem Sieg reichen. Selbst wenn die Gäste aus Wittlich die Kreis von Spielertrainer Konstantin Menzer einengen, dürfte die Qualität der Hermeskeiler Mannschaft am Samstag zum Sieg reichen.

 

HSG Kastellaun/Simmern II - HSG Mertesdorf/Ruwertal

wurde verlegt

(Sonntag, 17 Uhr, IGS Kastellaun)

 

Im Spitzenspiel des vergangenen Wochenendes haben die Ruwertaler ihre ganze Erfahrung in die Waagschale geworfen. Da sind immer noch Spieler unterwegs, die das Handballspielen nicht verlernt haben und ihre Routine ausspielen. Eigentlich schienen die Hunsrücker in dieser Saison nicht zu schlagen gewesen, doch mit den entsprechenden Alternativen hat die Ruwertal HSG für die Überraschung sorgen können. Läuft das Team von Andreas Cartarius am Sonntag mit gleicher Besetzung wie in der Vorwoche auf, dürfte der Sieg ohne Probleme einzufahren sein.

 

HSG Hunsrück II - HSG Obere Nahe

(Sonntag, 17 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ich bin sicher, dass die Hunsrücker zumindest zuhause ihre weiße Weste behalten werden. Die Mannschaft stellt eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern, die dennoch überraschend am vergangenen Wochenende patzten. Hier gilt es jetzt für die Mannschaft, diese Niederlage aus den Köpfen zu bekommen und sich gegen die Obere Nahe schadlos zu halten. Spielerisch ist das Gastgeberteam allemal wesentlich stärker als die HSG von der Oberen Nahe. Daher tippe ich auf einen klaren Heimsieg.

 

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Spieltag 05./06. März 2022

 

HSG Wittlich - TuS Fortuna Saarburg 34:26 (15:8)

 

Nach dreimonatiger corona-bedingter Pause griff das Team von Saarburgs Trainer Tim Moske wieder ins Geschehen ein. Zwei Spiele (gegen die HSG Eifel und die HSG Obere Nahe) gab die Mannschaft in dieser Zeit kampflos ab, verliert nach Saisonende noch weitere zwei Punkte aufgrund des Nicht-Erfüllens des Schiedsrichtersolls und wird sich deshalb noch Gedanken um den Ligaverbleib machen müssen. Die lange Wettkampfpause war dem Gästeteam mit zunehmender Spieldauer deutlich anzumerken.

 

Bis zum 5:4 in der 13. Minute entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung, doch dann zogen die Gastgeber mit fünf Treffern in Folge auf 10:4 in der 21. Minute davon, führten zur Pause mit 15:8.

 

Nach dem Wechsel baute das Team von Trainer Frank Staskewitz seinen Vorsprung weiter aus, hatten beim 25:16 in der 49. Minute bereits den Sack zugemacht und so blieb nur noch die Frage nach der Höhe des Wittlicher Sieges offen. Am Ende feierten die Gastgeber einen klaren und auch in dieser Höhe verdienten 34:26 Erfolg.

 

„Meine Mannschaft hat heute ein gutes Spiel gezeigt und so gespielt, wie ich mir das vorstelle. Es war ein von beiden Seiten fair geführtes Spiel, das wir im ersten Spielabschnitt schon klar bestimmten. Leider verletzte sich unser Torwart Alex Schenk und so musste Routinier Jürgen Werner im zweiten Durchgang ran“, sagte Wittlichs Coach Frank Staskewitz.

 

„Es war ein verdienter Wittlicher Sieg in einer fairen Begegnung, die wir auch dann nicht gewonnen hätten, wenn wir fit gewesen wären. Wir sind erst seit drei Wochen wieder im Training und hatten gegen eine gut trainierte und spielende Wittlicher Mannschaft keine Chance. Hier macht Frank sehr gute Arbeit“, lobte Saarburgs Spielertrainer Tim Moske.

 

HSG: J. Werner und Schenk - Weber (2), Bollig (2), Kirsch (1), Leyendecker (3), Stephan (2), M. Werner (7/1), Präder (3), Weber, Könen (7), Schilz (7)

 

TuS: Dupré, Pütz - Schmitt (1), Metrich, Lorth (2), Schuster (3), Moske (4), Bläsius (3), Geimer, Barth, Hoffmann (1), Schmitt (1), Rüger (10).

 

HSC Igel - HSC Schweich 29:18 (14:6)

 

Ohne ihren verletzten Trainer Christian Leyh trat die Schweicher Mannschaft in Igel an und wurde von Spielertrainer Hanni Rosch gecoacht.

 

Das Team von Igels Trainer Heiner Mainz fand gut ins Spiel, führte 6:2 in der 13. Minute und erstmals nahmen die Gäste die Auszeit. Den vier Tore Vorsprung verteidigten die Gastgeber bis zum 9:5 in der 24. Minute, dann folgte die Auszeit von Mainz und ab diesem Zeitpunkt setzte sich Igel auf 14:6 zur Pause ab. Schweich fand keine Mittel gegen einen aufmerksamen Igeler Deckungsverband, verlor viel zu oft den Ball und wurde immer wieder mit dem guten Gegenstoßspiel der Igeler bestraft.

 

Auch nach dem Wechsel änderte sich nichts am Spielverlauf. Igel zog kontinuierlich davon, baute den Vorsprung gegen einen resignierenden Gast aus und Schweich konnte sich am Ende bei seinem Keeper Till Monzel dafür bedanken, dass die Klatsche nicht noch deutlicher ausfiel. Über 26:12 bauten die Gastgeber ihren Vorsprung bis zum Abpfiff auf 29:18 aus.  Mit einem so deutlichen Ergebnis zugunsten der Gastgeber hatte wohl keiner gerechnet.

 

„Es gelang uns, das Spiel schnell zu kontrollieren und die Achse Rosch/Karrenbauer mit einer offensiven Deckung in den Griff zu bekommen. Sechs Gegentore in einer Halbzeit sprechen eine deutliche Sprache, zumal auch unser Torwart Simon Stein erneut überragend gehalten hat. Doch auch der Schweicher Keeper war stark. Den Druck des Schweicher Angriffs konnten wir über die gesamte Spielzeit rausnehmen, hatten aber dennoch einige Chancen nicht genutzt, sonst wäre es noch deutlicher geworden. Mich freut, dass sich die Mannschaft mit zunehmender Saisondauer stabilisiert und wir jetzt auf einem guten Niveau im oberen Tabellendrittel bleiben sollten“, lobte HSC Coach Heiner Mainz.

 

„Wir sind heute am Igeler Torwart gescheitert, der überragend hielt. Auf unserer Seite zeigte unser Torwart Till Monzel ebenfalls eine bärenstarke Leistung, doch wir wurden von den Igeler Gegenstößen regelrecht überrannt. Die Chancenverwertung war katastrophal und wurde eiskalt bestraft. Unter anderem vergaben wir sechs Siebenmeter“, klagte Rosch.

 

HSC I: Stein und Schmitz - Steil (4), Kesseler (1), Grundhöffer (1), Habbal (1), Behrmann (8), Fusenig (5), Werdel (3), Vucenovic (1), Holtkamp (3), Steinmetz (2)

 

HSC S: Fuchs und Monzel - Kordel, Heyer (4), Müller, Feller (4), Farsch, Wagner, Antony, Karrenbauer (7/1), Rosch (3).

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSG Hunsrück II 34:33 (19:17)

 

Start-Ziel Sieg für die Ruwertal HSG gegen die Hunsrück Reserve. Im Spitzenspiel kommt die Mannschaft von Gastgebertrainer Andreas Cartarius zu einem verdienten 34:33 Erfolg, bei dem die Aufholjagd des Teams von Trainer Jochen Tatsch zu spät kam und so setzte es die erste Saisonniederlage der Hunsrücker, die nun ebenso wie die Gastgeber zwei Minuspunkte aufweisen.

 

Angetrieben von ihrem trotz Manndeckung torgefährlichsten Angreifer Andi Schröder gelang den Gastgebern die 4:1 Führung in der 4. Minute. Die Hunsrücker liefen dem Rückstand hinterher, kamen erst beim 12:11 in der 21. Minute zum Anschlusstreffer, konnten aber nie ausgleichen. So führte das Cartarius Team zur Halbzeit mit 19:17. 

 

Es blieb auch im zweiten Spielabschnitt ein ausgeglichenes Spiel, bei dem die Gastgeber ständig zwei bis drei Tore vorlegten, sich dann aber vom 24:22 in der 44. Minute auf 27:22 in der 47. Minute absetzten und so Gästetrainer Tatsch zur Auszeit zwangen. Tor um Tor kämpfte sich das Gästeteam wieder heran, war beim 31:28 in der 55. Minute auf einem guten Wege, das Spiel doch noch drehen zu können und als sogar der Anschluss zum 33:31 in der 57. Minute gelang, musste Cartarius die Auszeit nehmen. Beide Mannschaften legten nach, doch dann blieb die Begegnung nach dem 34:32 fast drei Minuten torlos, ehe Christian Klei 6 Sekunden vor dem Ende noch der Anschlusstreffer zum 34:33 gelang.

 

„Chapeau vor meiner Mannschaft, die heute alles rausgeholt hat, was drin war. Es war eine mannschaftlich sehr geschlossene Leistung, gerade wenn man berücksichtigt, dass uns heute der komplette Mittelblock fehlte und unsere Aussenspieler auf den Halbpositionen decken mussten. Das haben die prima gelöst und wir haben die Laufwege der schnellen Hunsrücker gut zugestellt. Im gebundenen Spiel taten sich die Gäste gegen uns schwer. Entscheidend war auch die körperliche Überlegenheit unserer Rückraumachse Billen und Schröder, die im Spiel eins gegen eins die Räume sehr gut nutzten. Allerdings hätte das Spiel keine fünf Minuten länger dauern dürfen, sonst hätte die konditionelle Überlegenheit der Gäste den Ausschlag gegeben. Der Sieg ist für die Moral meiner Mannschaft sehr wichtig“, fand Gastgebertrainer Andreas Cartarius.

 

„Wir hatten vor Saisonbeginn sicher nicht damit gerechnet, solange in der Tabelle ohne Verlustpunkte dazustehen, doch jetzt hat es uns erwischt! Es war eine vermeidbare, aber verdiente Niederlage, da wir Andi Schröder trotz Manndeckung nie in den Griff bekamen. Es ist das eingetroffen, was wir befürchtet hatten. Andi war der spielentscheidende Mann, der nicht nur selbst torgefährlich war, sondern viele Zeitstrafen und auch Siebenmeter rausholte. Wenn man wie wir im ersten Spielabschnitt 19 Gegentore kassiert, kann man nicht gewinnen. So stellten wir nach dem Wechsel wieder auf eine 6:0 Deckung um und damit lief es besser. Letztlich ein gebrauchter Tag, an dem wir auch viele Chancen nicht nutzten. Der Sieg der Gastgeber geht in Ordnung. Die Mannschaft hat trotz nicht optimaler Leistung kämpferisch alles gegeben, so dass es am Ende nochmals eng wurde. Die kämpferische  Einstellung passte absolut“, lobte Gästetrainer Jochen Tatsch.

 

HSG M/R: Schwall und Roth - Kopp, Meyer (3), Schröder (10), Billen (11/3), Backendorf (2), Frisch (2), Sattler (6/2)

 

HSG H: Neu - Thees, Röhrig (7), Fritz (3), Kesseler, Kirst (6), Klei (3), Berg (2), Mende (3), Feder (2/2), Bach (7)

 

HSG Obere Nahe - TV Bitburg II 27:25 (17:12)

 

Für den fehlenden Gästecoach Janos Klimek übernahm Stefan Frisch das Coaching im Spiel gegen die HSG Obere Nahe. V

 

on Beginn an hatte Schiedsrichter Steffen Lang einiges zu tun, um die Begegnung in den Griff zu bekommen. Den Gästen aus der Eifel gelang der bessere Start, die Mannschaft führte in der 5. Minute mit 0:3, ehe die HSG aufwachte und beim 6:6 zum ersten Ausgleich in der 12. Minute kam. Die Begegnung blieb bis 11:10 in der 23. Minute hart umkämpft. Die Zeitstrafe gegen die Gäste nutzte die HSG um erstmals auf vier Tore zum 14:10 in der 25. Minute davonzuziehen, den Vorsprung auf 17:12 zur Pause auszubauen.

 

Bis zur 41. Minute sah es nach einer klaren Angelegenheit für die Gastgeber aus, die 21:15 führten, dann aber ihre Chancen nicht mehr nutzten und so verkürzten die Eifelaner bis auf 21:19 in der 46. Minute. Die Auszeit von Trainer Lars Kraus stoppte dann den Lauf der Gäste, die sich aber nie aufgaben und auch nach dem 26:21 in der 53. Minute alles daransetzten, um wieder heranzukommen. Doch der Anschlusstreffer zum 27:25 knapp zwei Minuten vor dem Ende fiel zu spät.

 

 „Schlecht sind wir in diese Begegnung gestartet, versuchten dann mit einer offensiveren Abwehr das Spie in den Griff zu bekommen und das ist uns im ersten Spielabschnitt richtig gut gelungen. Wir zwangen Bitburg immer wieder in schlechte Wurfsituationen und konnten selbst unser schnelles Spiel nach vorne aufziehen. Allerdings leisteten wir uns dort zuviele technische Fehler und Fehlpässe. Am Ende hätte das Spiel durchaus deutlicher ausgehen können, doch Bitburg kämpfte bis zum Schluss. 10 Minuten vor Spielende nahmen wir den gefährlichsten Bitburger Angreifer, Julian Schallert in Manndeckung und das war letztlich auch spielentscheidend“, freute sich HSG Coach Lars Kraus. 

 

„Wir mussten mit einem kleinen Feldspielerkader antreten, fanden gut ins Spiel, hatten den gefährlichsten Gastgeberangreifer Martin Klünder in Manndeckung genommen und das zeigte Wirkung. Allerdings stellte sich die Obere Nahe mit zunehmender Spieldauer besser auf diese Manndeckung ein und so kam die Mannschaft nach einem Bruch in unserem Spiel wieder heran. Im Angriff leisteten wir uns zu viele Fehlwürfe und technische Fehler und lagen zur Pause deutlich zurück. In der Halbzeit nahmen wir uns dann vor, weiterzukämpfen und wollten das Beste aus dem Spiel noch rausholen. Super hat die Mannschaft das dann umgesetzt, spielte konzentrierter in Angriff und Abwehr und so kamen wir noch heran, verloren aber am Ende knapp“, sagte TVB Coach Frisch.

 

HSG: K. Rickes und Rogoll - Fuchs (3), Bamberger (1), Schwarz (2), Wagner (2), Klünder (8/4), Bunn, Wegert (4), Wunder (1), Zühlsdorf (3), Kiss, Conrad

 

TVB: Ney, Palzer und Messerich - Eich (7/1), M. Müller (1), Holzkamp, K. Müller (3), Pauly (2), Jung, Gillen (6), Schallert (6/1)

 

DJK/MJC Trier - TV Hermeskeil 37:33 (18:18)

 

Ersatzgeschwächt mussten beide Mannschaften in diese Begegnung gehen, doch die Gäste aus dem Hochwald hatten die größeren personellen Ressourcen. Dennoch konnte sich das Team von Trainer Ralf Martin nach der 0:1 Führung der Gäste einen Vorsprung über 3:1 in der 4. Minute herausarbeiten, der dann nach dem 9:8 in der 14. Minute auf 11:8 in der 14. Minute ausgebaut wurde. Hermeskeils Spielertrainer Konstantin Menzer nahm die Auszeit, doch das Gastgeberteam verteidigte die Führung, legte bis zur 20. Minute zum 14:10 vor, doch die Hochwälder ließen sich nicht abschütteln, kämpften sich auf 14:12 heran und glichen über 17:15 bis zum Pausenstand von 18:18 aus.

 

Die Begegnung blieb auch nach dem Wechsel hart umkämpft, doch die Gastgeber legten weiter vor und bis 31:29 in der 49.Minute sah es nach einem Sieg der Heimmannschaft aus. MJC Coach Ralf Martin nahm die Auszeit und die kam für die Gastgeber zur richtigen Zeit. Die Mannschaft setzte sich entscheidend auf 35:30 in der 56. Minute ab, brachten am Ende nach einem offenen Schlagabtausch den 37:33 Sieg über die Zeit.

 

„Bei uns fielen mit Julius Collet und Jonas Widua die etatmässigen Mittelspieler aus und wir konnten nur mit einem Auswechselspieler antreten. Am Ende sind wir froh über den Sieg, haben zwar 37 Tore geworfen, doch im ersten Spielabschnitt spielten beide Mannschaften ohne Abwehr. Durch die Manndeckung gegen Gästespielertrainer Konstantin Menzer war der Schwung bei den Gästen raus, wir fingen jetzt auch Bälle an den Kreis ab. Die Abwehr stand nach dem Wechsel stabiler und hielten trotz des kleinen Kaders 55 Minuten das Tempo hoch, spielten schnelle Mitte und die erste und zweite Welle. Es war sicher kein schönes Spiel, mit vielen Nickligkeiten das schwer zu leiten war und das hat Schieri Marcel Straub echt gut gemacht. Gegen Bitburg haben wir nächste Woche noch weniger Alternativen und hoffen am Ende Platz 3 zu belegen“, so MJC Coach Ralf Martin.

 

Gästecoach Konstantin Menzer meinte: „ Wir hatten uns vorgenommen, eine aggressive Abwehr zu spielen und das gelang uns im ersten Spielabschnitt gut. Sicher war das Spiel schwer zu leiten. Die Begegnung war hart umkämpft, wir hatten viel Wurfpech und vergaben drei Hundertprozentige und deshalb geht der Sieg der Trierer in Ordnung. Wir haben nie aufgegeben und das war heute eine klare Leistungssteigerung“.

 

MJC: Lofi - Czaja (8), Chorus (5/2), Plausinaitis (7/4), Schwiderski (8), Schmitt (5), Wiemers (3), Jahnen, Schreiber (1).

 

TVH: Göddemeyer und Hares - Prümm (3), Thömmes, Valerius (3), Menzer (4), Keil (1), N. Laible (16/9), Schewerda, Zentz (3), T. Laible (1), Schneider (2)

 

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Den kommenden Verbandsligaspieltag tippt Jochen Tatsch, Trainer der HSG Hunsrück II. Die Mannschaft liegt derzeit ohne Verlustpunkt auf Platz 1 der Tabelle und ist mit 26:0 Punkten auf dem Weg zur Meisterschaft.

 

HSG Wittlich - TuS Fortuna Saarburg

(Samstag, 16.15 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Unter normalen Umständen würde ich von einem engen Spiel ausgehen. Allerdings hat Saarburg zweieinhalb Monate nicht mehr am Wettkampf teilgenommen, ob der Trainingsbetrieb aufrechterhalten wurde, kann ich nicht beurteilen. Daher gehe ich von einem Heimsieg der jungen Wittlicher Mannschaft aus. Obwohl die Mannschaft von Frank Staskewitz durchaus wechselhafte Leistungen zeigt, wird sie zu Hause zeigen wollen, dass sie das Zeug dazu hat, ganz vorne in der Verbandsliga mitzuspielen. Allerdings hat die Mannschaft am Wochenende in Mertesdorf erfahren müssen, dass man auch nach längerer Pause des Gegners nicht automatisch von einem Sieg ausgehen kann.

 

HSG Obere Nahe - TV Bitburg II

(Samstag, 17.30 Uhr, Landesleistungszentrum Niederwörresbach)

 

Zu Hause ist das Team von Lars Kraus deutlich stärker einzuschätzen wie in fremden Hallen, zuletzt hatte man in Schweich deutlich das Nachsehen. Bitburg, das zuletzt beim Heimsieg Ende November gegen Wittlich überzeugen konnte, kann selten in Bestbesetzung antreten und zeigt schwankende Leistungen. Daher gehe ich von einem engen Spiel aus, mit leichtem Vorteil für die Obere Nahe, auch da sie zu Hause ohne Harz spielt.

 

HSC Igel - HSC Schweich

(Samstag, 19.30 Uhr, Turnhalle)

 

Obwohl Schweich zuletzt mit einem deutlichen Heimsieg gegen die Obere Nahe aufwarten konnte, gehe ich von einem deutlichen Heimsieg aus. Die Mannschaft aus Schweich um die erfahrenen Recken Rosch und Karrenbauer macht den Gegnern das Spiel oft lange schwer, am Ende reichte es aber ganz selten für Punkte. Igel hat zuletzt auch im Hunsrück überzeugt und verlor das Spiel erst in den letzten zehn Minuten. Das Team von Heiner Mainz wird am Ende sicher unter den ersten 4 Mannschaften landen.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSG Hunsrück II

(Samstag, 20 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Das Topspiel des Spieltages findet in Mertesdorf statt, Erster gegen Zweiter (nach Minuspunkten)! Obwohl die erfahrene Mannschaft von Andreas Cartarius seit Ende November kein Punktspiel mehr bestritten hat, wurde am vergangenen Wochenende ein Heimsieg gegen Wittlich eingefahren. Das unterstreicht zum einen die Erfahrung und zum anderen die Heimstärke des Teams um ihren Leader Andi Schröder. Wir werden uns sicher auch nicht vom deutlichen Heimsieg aus der Hinrunde blenden lassen. Seinerzeit war das Spiel bereits nach etwa 10 Minuten entschieden, Mertesdorf erwischte einen rabenschwarzen Tag, meine Mannschaft machte ein sehr gutes Spiel. Am kommenden Samstag gehe ich von einer ganz engen Kiste aus, mit leichten Vorteilen bei den erfahrenen Gastgebern, die sich sicherlich für das Hinspiel revanchieren wollen. Trotzdem werden wir alles dafür tun, um unsere weiße Weste zu verteidigen.

 

HSG Eifel - HSG Kastellaun/Simmern II

(Sonntag, 17 Uhr, Grund- und Realschule plus, Neuerburg)

 

Nach den beiden Punktgewinnen gegen Hermeskeil und Bitburg werden die Eifelaner gegen die Gäste vom Hunsrück nachlegen wollen. Dazu muss Rene Wingels auf eine optimale Leistung seiner Mannschaft hoffen. Auf Gästeseite wird entscheidend sein auf welchen Kader Korab Muliqi zurückgreifen kann. Verlassen kann er sich auf die kämpferische Einstellung seiner Truppe, die zuletzt regelmäßig – auch in engen Spielen – punkten konnte. Daher gehe ich hier von einem Gästesieg aus.

 

DJK/MJC Trier - TV Hermeskeil

(Sonntag, 17 Uhr, Mäusheckerweghalle)

 

Das Heimteam von Trainer Ralf Martin spielt bisher eine sehr starke Saison und ist für mich zusammen mit meiner Mannschaft das spielerisch beste Team. Die Mannschaft setzt sich aus technisch guten Spielern zusammen, die mit hohem Tempo nach vorne spielen. Hermeskeil hat mit Konstantin Menzer einen Spielertrainer, der sicher zu den stärksten Spielern in der Verbandsliga zählt. Auch die Kaderbreite hat sich zuletzt etwas entspannt und man kam mit voller Kapelle zu einem deutlichen Heimsieg gegen die Obere Nahe. Trotzdem rechne ich mit einem deutlichen Heimsieg der männlichen Miezen, die Mannschaft wird bis zum Saisonende um die Meisterschaft mitspielen.

 

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Nachholspieltag

26./27. Februar 2022

 

HSC Igel - TV Bitburg II 27:19 (15:9)

 

Mit dem klaren Heimsieg über Bitburg II klettert das Team des HSC Igel vorerst auf Platz 2 der Tabelle! Ohne Trainer Janosh Klimek, der aufgrund einer familiären Corona-Erkrankung vorsichtshalber passen musste, trat die Bitburger Reserve in Igel an, das Coaching übernahm Stefan Frisch.

 

Igel erwischte den besseren Start, führte in der 6. Minute mit 3:0, dann gelang den Gästen der Anschlusstreffer zum 3:1. Igel baute die Führung auf 8:2 in der 14. Minute aus und war auf dem besten Wege, das Spiel früh zu entscheiden. Vor allem bei Torwart Simon Stein konnten sich die Gastgeber für die deutliche Führung bedanken, der bis zu diesem Zeitpunkt bereits drei Siebenmeter und einige hundertprozentige der Gäste pariert hatte. Den Vorsprung verteidigten die Gastgeber bis zur 15:9 Pausenführung.

 

Entschieden war die Begegnung, als das Team von Trainer Heiner Mainz auf 23:15 in der 53. Minute davonzog und so nur noch die Höhe des Gastgebersieges in Frage stand. Bei diesem Spielstand nahm HSC Coach Heiner Mainz nochmals die Auszeit, am Ende stand der unerwartet klare 27:19 Heimspielerfolg auf der Anzeigetafel und die Gastgeber feierten zurecht zwei weitere Punkte.

 

„Allerdings war es nicht unsere beste Saisonleistung. Wir fanden gut in die Begegnung, zwangen dem Gegner unser Spiel auf und hier hatte Bitburg wenig entgegenzusetzen. Es fehlte uns einfach der nötige Druck im Angriffsspiel. Lange blieben beide Teams nach dem Wechsel ohne Torerfolg und das Spielniveau erreichte nicht das der letzten Begegnungen bei uns! Am Ende zwar ein souveräner Sieg, der bei besserer Chancenverwertung noch deutlicher hätte ausfallen können. Letztlich waren es vor allem die Einzelaktionen, die erfolgreich waren. ES war ein faires Spiel unter der guten Leitung des Gespanns Klaus Wenner/Fred Lauterbach“, so Igels Coach Heiner Mainz.

 

„Wir haben von Beginn an nicht das in der Abwehr umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. So kam Igel zu einfachen Toren. Im Angriff vergaben wir beste Chancen und so gelangen Igel über die erste Welle viele Gegenstoßtore. Nach dem Wechsel lief es bei uns besser, vor allem weil wir auf eine 6:0 Deckung umgestellt hatten. Leider verletzten sich während des Spiels gleich drei Spieler von uns und so mussten wir im Rückraum improvisieren. Ursache für die klare Niederlage war aber die schwache Wurfquote von allen Positionen“, klagte TVB Coach Stefan Frisch.

 

HSC: Stein - Steil (5), Habbal (1), Behrmann (6), Fusenig (7/2), Werdel (6), Vucenovic, Holtkamp (1), Steinmetz, Humm (1)

 

TVB: Ney - Messerich, Eich (2/1), Haak (1), Holzkamp, Zimmer (1), J. Lübken (2/2), Wahl (2), Pütz, Jung, Müller (4), Gillen (2), Schallert (5).

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSG Wittlich 32:30 (18:15)

 

Ersatzgeschwächt gingen beide Teams in die Nachholbegegnung, die von Spielbeginn an völlig ausgeglichen verlief. Beim 6:7 in der 14. Minute nahm Gastgebertrainer Andreas Cartarius die Auszeit, doch es blieb weiterhin eine hart umkämpfte und enge Begegnung, in der Wittlich bis 8:10 führte, die Ruwertaler dann mit drei Treffern in Folge zur 11:10 Führung in der 21. Minute kamen und beim 13:11 war es an Gästetrainer Frank Staskewitz die Auszeit zu nehmen. Beim Spielstand von 18:15 wurden die Seiten gewechselt.

 

Auch nach dem Wechsel blieb die Begegnung trotz zwischenzeitlicher drei Tore Führung der Ruwertaler (20:17, 24:21) bis zum 29:29 in der 53. MInute eine völlig ausgeglichen geführte Begegnung, bei der letztlich die Erfahrung den Ausschlag zugunsten der Gastgeber gab. Mit drei Treffern in Folgen zum 32:29 war die Begegnung entschieden.

 

„Es war ein hart umkämpftes, aber jederzeit faires Spiel, bei dem beide Teams an die körperlichen Grenzen gehen mussten. Am Ende war es Unterschiedsspieler Andi Schröder und unsere Erfahrung, die den Ausschlag gab. Wittlich machte viel Druck aus dem Rückraum, zeigte sich im eins gegen eins Spiel sehr stark und fand immer wieder Lücken in unserem Deckungsverband. Meine Mannschaft hat alles gegeben und am Ende den verdienten Sieg gefeiert“, meinte Gastgebertrainer Andreas Cartarius.

 

Sein Trainerkollege Frank Staskewitz resümierte: „Ein faires und gutes Spiel, bei dem wir ohne 5 Stammspieler antreten mussten und aus der A-Jugend ergänzten. Durchaus hätten wir das Spiel auch gewinnen können und es waren Kleinigkeiten, die den Ausschlag zugunsten der Ruwertaler gaben. Das ist ärgerlich, doch wir können auf dieses gute Spiel aufbauen“.

 

HSG M/R: Schwall und Roth - Meyer (1), Schröder (12), Simon, Thesen, Backendorf (6), Frisch (3/1), Merten (6), Sattler (4/1)

 

HSG W: Schenk - L. Weber (3), Kranz (1), Leyendecker (1), Stephan (4), Werner (/4), N. Weber (5), Könen (8)

 

HSC Igel - TV Bitburg II

(Samstag, 19.30 Uhr, Turnhalle)

 

An diesem Nachholspieltag findet das Anfang Dezember vorgesehene Spiel nun statt. Trotz fehlender Stammspieler zog sich der HSC Igel im Spitzenspiel am vergangenen Wochenende beim vermeintlichen Meister, der HSG Hunsrück II achtbar aus der Affäre. Vor heimischem Publikum möchte das Team von Trainer Heiner Mainz erneut mit einer guten Leistung aufwarten. Gegner wird die Reserve des Bitburger Rheinlandligisten sein, die wichtige Stammspieler am vergangenen Wochenende im Spiel der 1. Mannschaft in der Rheinlandliga abstellen musste, damit die Mannschaft überhaupt spielfähig war.

 

„Nach dem Kurzurlaub einiger Spieler können wir am Samstag wieder auf den kompletten Kader zurückgreifen. Ich rechne mit einem Spiel auf Augenhöhe, in dem beide Mannschaften von Beginn an hohes Tempo gehen werden. Mit einem Sieg wollen wir den Anschluss an die Spitzenteams der Liga halten“, hofft Igels Coach Heiner Mainz.

 

„Wir sind fleißig am Trainieren, doch erst am Wochenende entscheidet sich bei uns, wer auflaufen kann. Igel ist in diesem Spiel der Favorit und die spielen eine gute Saison. Heiner Mainz macht dort einen sehr guten Job. Die Mannschaft habe ich noch nicht gesehen, hat sich aber gegenüber dem letzten Jahr vor allem im Torhüterbereich erheblich verstärkt. Wir müssen gut vorbereitet in dieses Spiel gehen und den Kampf von Beginn an annehmen. Wichtig ist unser Rückzugsverhalten, da die Gastgeber ein gutes Gegenstoßspiel haben. Im Angriff müssen wir geduldig spielen und die Chancen konsequent verwerten“, sagt Gästetrainer Janosh Klimek.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSG Wittlich

(Sonntag, 17 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Kurzfristig einigten sich beide Teams ihr Nachholspiel am Sonntag auszutragen. Zuletzt spielten die Gastgeber Ende November, mussten dann coronabedingt passen und greifen jetzt wieder ins Geschehen ein. Mit 11 Spielen haben die Gäste aus Wittlich schon vier Spiele mehr als die Gastgeber auf dem „Buckel“, gehen mit dem Vorteil, die entsprechende Wettkampfpraxis zu haben, in diese Begegnung.

 

„Wir haben in der gesamten Zeit weitertrainiert, wenn auch immer wieder mit unterschiedlichen Gruppen. Es ist jetzt der Versuch, die Saison sportlich zu Ende zu bringen und es ist schön, dass die Mannschaft sich so flexibel verhalten, dass auch kurzfristig Spiele möglich sind. Einige meiner Spieler sind angeschlagen, doch wir haben eine spielfähige Mannschaft. Definitiv fehlen werden Mätthi Krewer und der zwischenzeitlich aus beruflichen Gründen nach Hermeskeil gewechselte Alex Keil, dem ich auf diesem Wege noch alles Gute wünsche. Eine verständliche Entscheidung! Wittlich ist für mich so etwas wie die Wundertüte in dieser Saison, spielt auch aufgrund unterschiedlicher Aufstellungen starke und weniger starke Spiele. Auf jeden Fall rechnen wir damit, dass die Gäste das Tempo von Beginn an hochhalten wollen“, sagt Gastgebertrainer Andreas Cartarius.

 

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Nachholspieltag 19./20. Februar 2022

 

HSG Hunsrück II - HSC Igel 23:18 (13:12)

 

Auch im 13. Spiel der Saison behält die Hunsrück Reserve ihre weiße Weste!

 

Ersatzgeschwächt mussten beide Teams in das Spitzenspiel, lieferten sich vom Anpfiff an bis in die Schlussminuten ein ausgeglichenes Spiel, in dem die Gäste im ersten Spielabschnitt lediglich beim 2:3 in der 5. Minute führten. Ansonsten legten die Gastgeber mit ein bis zwei Toren vor, doch die Überraschungsmannschaft der Saison aus Igel glich immer wieder aus. So blieb die Begegnung bis zum 9:8 in der 19. Minute ein Spiel auf Augenhöhe, dann nahm Gästecoach Heiner Mainz die Auszeit! Beim 12:11 in der 28. Minute war es an den Gastgebern ihre Auszeit zu nehmen, doch es blieb eng, beim 13:12 wurden die Seiten gewechselt.

 

Vieles deutete zur Pause darauf hin, dass Kleinigkeiten am Ende spielentscheidend werden sollten. Zwei Undiszipliniertheiten der Gäste bescherten dem Mainz Team mit dem Pausenpfiff gleich zwei Zeitstrafen! So mussten die Gäste den zweiten Spielabschnitt in doppelter Unterzahl angehen, kassierten die 14:12 Führung der Hunsrücker und liefen jetzt dem zwei Tore Vorsprung der Gastgeber hinterher. Entscheidend absetzen konnten sich die Gastgeber weiterhin nicht und so kam der HSC zum 16:16 Ausgleich in der 44. Minute, erneut nahm die HSG Bank die Auszeit! Die Entscheidung fiel in den letzten 10 Minuten, als sich das HSG Team vom 18:18 in der 50. Minute auf 23:18 mit fünf Treffern in Folge absetzte und damit die Begegnung entschied.

 

„Wir haben uns heute in Angriff und Abwehr schwergetan und vor allem fehlte unserem Spiel das Tempo, hatten aber mit Rafael Thees einen starken Keeper in unseren Reihen.  Igel spielte diszipliniert seine Angriffe, doch nach dem Wechsel waren wir im Deckungsverband beweglicher und aggressiver“, fand HSG Coach Timo Stoffel.

 

„Am Ende waren es Kleinigkeiten, die das Spiel entschieden. Wir hatten viel Pech im Abschluss, einige Lattentreffer und waren bis auf die letzten fünf Minuten auf Augenhöhe. Hier fehlt uns noch ein wenig zum Spitzenteam. Doch letztlich bin ich stolz auf mein Team, das eine starke Abwehrleistung mit einem bärenstarken Simon Stein im Tor abrief. Aus meiner Sicht wäre ein Remis gerecht gewesen", fand  Gästecoach Heiner Mainz.

 

HSG: Luth und Thees - Fritz (2), Braun (1), Kirst (2), Klei (5), Berg (5), Mende (1), Feder, Roschel (2), Bach (5)

 

HSC: Stein - Jager, Steil (5), Habbal, Behrmann (3), Fusenig (5), Werdel (2), Schmitz, Steinmetz (1), Humm (2).

 

HSG Kastellaun/Simmern II - HSG Wittlich 25:25 (13:10)

 

Zerfahrene Anfangsphase im Hunsrück-Eifel Derby, die bestimmt war von gelben Karten und einer torarmen Begegnung. Beide Teams waren taktisch gut aufeinander eingestellt und so blieb die Begegnung über 3:3 in der 10. Minute hart umkämpft. Zumindest lief das Gästeteam nicht vorzeitig einem klaren Vorsprung des Gegners hinterher. Doch ab Mitte der ersten Hälfte schien das Gästeteam von Trainer Frank Staskewitz das Spiel in den Griff zu bekommen, führte erstmals beim 5:7 in der 17. Minute mit zwei Toren, doch das Team von Korab Mulliqi ließ sich nicht abschütteln. Beim 9:8 erkämpfte sich der Gastgeber in der 23. Minute die Führung im Spiel und baute die Führung auf 11:8 in der 27. Minute aus, verteidigte jetzt die drei Tore Führung bis zur Pause (13:10).

 

Nach dem Wechsel baute das Mulliqi-Team die Führung weiter aus, legte auf 16:11 vor und verteidigte die fünf Tore bis 20:15 in der 40. Minute, die Gäste nahmen die Auszeit. Diese Auszeit kam zum richtigen Zeitpunkt, Wittlich kämpfte sich auf 20:19 in der 45. Minute heran, das Spiel drohte zu kippen. Doch rechtzeitig fingen sich die Hunsrücker, bauten die Führung wieder auf drei Tore zum 22:19 aus und bis 25:22 in der 57. Minute deutete vieles auf einen Gastgebersieg hin. Die letzten drei Minuten waren dann an Spannung kaum zu überbieten! Wittlich gelangen die Anschlusstreffer zum 25:24 und 3 Sekunden vor dem Ende war es Luis Leyendecker, der den Gästen das Remis sicherte.

 

„Für uns ist das ein verlorener Punkt! Im ersten Spielabschnitt war es zunächst ein ausgeglichenes Spiel, dann waren wir die klar bessere Mannschaft bis zur Pause. Obwohl uns wichtige Stammspieler fehlten, überzeugten meine Jungs. Doch nach dem Wechsel machte sich mehr und mehr die fehlende Cleverness bemerkbar. Bei uns machte Leon Michel auf Linksaußen ein gutes Spiel und wichtige 5 Tore. Am Ende ein gutes Spiel von beiden Seiten“, meinte Gastgebertrainer Korab Mulliqi.

 

„Wir haben so begonnen, wie wir uns das vorgestellt hatten, lagen sogar in Führung und haben dann den Faden verloren. Nach dem klaren 6 Tore Rückstand im zweiten Spielabschnitt schafften wir es, mit hervorragender kämpferischer Leistung den Punkt zu gewinnen. Am Ende eine gerechte Punkteteilung in einem fairen Spiel, in dem der gegnerische Torhüter überragend hielt“, fand HSG Coach Frank Staskewitz. 

 

HSG K/S: Stein - M. Wetstein, Michel (5), Retzlaff (2), Schneiders (7/2), Hermann, G. Wetstein, Kötz (3), Adam, N. Wetstein (4), Weishaupt Schmitz (1), Schmidt (1), Siegmund (2).

 

HSG W: Werner und Henrich - Stephan (2), Bollig (1), Leyendecker (2), Illigen (1), Präder, Weber (1), Kirsch (1), Werner (3/1), Weber (1), Könen (5), Schilz (8/1). 

 

HSC Schweich - HSG Obere Nahe 32:23 (15:11)

 

Im vier-Punkte-Spiel setzt sich das Team von Trainer Christian Leyh verdient gegen die Gäste von der Oberen Nahe durch.

 

Die Gastgeber erwischten den besseren Start in die Begegnung, in der die Gäste von der HSG Oberen Nahe lediglich beim 0:1 führten. Über 3:1 in der 4. Minute verteidigten die Gastgeber Führung bis 9:5 in der 11. Minute. Die Gäste fanden keine Mittel gegen Schweichs Kreisläufer Patrick Karrenbauer, der bis zu diesem Zeitpunkt bereits fünf Treffer für sein Team erzielt hatte. HSG Coach Lars Kraus nahm beim 12:7 in der 16. Minute die erste Auszeit, nutzte dann die Überzahl, um auf 13:10 in der 25. Minute zu verkürzen. Jetzt war es an Schweichs Trainer Christian Leyh die Auszeit zu nehmen und so brachte Schweich die 15:11 Führung in die Kabine.

 

Schweich baute nach dem Wechsel die Führung auf sechs Tore zum 19:13 in der 34. Minute aus, führte in der 48. Minute mit 26:17 und hatte damit für die Vorentscheidung gesorgt! Am Ende feierten die Gastgeber einen klaren und verdienten 32:23 Heimspielerfolg!

 

„Endlich haben wir den Handball gespielt, den ich mir vorstelle. Alle die heute auf der Platte standen, waren hochmotiviert. Dazu hatten wir wieder eine bärenstarke Torwartleistung von Till Monzel und auch Julius Fuchs wehrte von drei Strafwürfen zwei ab! Nach dem Wechsel ist es endlich mal gelungen, den Start nicht zu verschlafen und das ist uns gelungen. Besonders sportlich verhielt sich Gästespieler Christopher Schwarz, der nach einer roten Karte gegen uns den Schiedsrichtern erklärte, dass die rote Karte unberechtigt war und deshalb zurückgenommen wurde. Kompliment!  Zwar hatten wir kleine Phasen, in denen wir etwas den Faden verloren, doch jetzt sind wir auf dem richtigen Weg und werden die nächsten zwei Wochen im Training intensiv nutzen, um uns auf Igel vorzubereiten“, erklärt HSC Coach Christian Leyh.

 

„Über die gesamte Spielzeit bekamen wir keinen Zugriff auf Schweichs Kreisläufer Patrick Karrenbauer, der uns allein 10 Tore einschenkte. Die Räume waren einfach zu groß, wir standen nicht kompakt genug. Im Angriff haben wir die beiden verletzten Martin Klünder und Marius Fuchs schmerzlich vermisst und wir haben so die Lücken im Schweicher Deckungsverband nicht gefunden“, klagte Gästetrainer Lars Kraus. 

 

HSC: Fuchs und Monzel - Kordel (1), T. Müller (1), Feller (4), Farsch, Wagner (5), Antony (1), Heyer, Rosch (5), Kreusch, Karrenbauer (11/1), K. Müller (4)

 

HSG: Rickes - Bamberger (5), Schwarz (1), Gerster (1), Rogoll (1), Bunn (1), Wegert (5), Wunder, Zühlsdorf (6/1), Kiss (3), Conrad.

 

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HSG Hunsrück II - HSC Igel

(Samstag, 15.30 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Spitzenspiel in der Verbandsliga West! Der bislang verlustpunkfreie Tabellenführer aus dem Hunsrück erwartet mit dem HSC Igel das Überraschungsteam der Saison. Wohl keiner hatte vor der Saison damit gerechnet, dass die von Trainer Heiner Mainz trainierte Igeler Mannschaft, sich so weit in der Tabelle nach oben arbeiten würde.

 

„Wir treffen auf die Überraschungsmannschaft der Saison, die zwar zuhause gegen die MJC verloren hat, doch das Ergebnis ist deutlicher als der Spielverlauf war. Wir sind gewarnt und bauen auf unseren Heimvorteil. Dazu spielen wir mit Harz und deshalb sehe ich Vorteile bei uns! Aufgrund des eigentlich spielfreien Wochenendes fehlen bei uns neben mir auch Silas Röhrig und Torwart Jan Schneider. Wir werden aus der A-Jugend mit Torwart Mauro Neu ergänzen. Betreut wird das Team von Timo Stoffel und Michael Dreher“, verrät HSG Coach Jochen Tatsch.

 

Auch beim Gast stehen die Vorzeichen für das Spiel ungünstig: „Nach Erscheinen des Spielplanes war eigentlich für dieses Wochenende spielfrei vorhergesagt und einige Spieler unserer Mannschaft haben sich urlaubsmäßig auf dieses Wochenende festgelegt. So fehlen Ralf Kesseler, Bernd Grundhöffer, Kilian Holtkamp und Andreas Vucenovic. Um eine spielfähige Mannschaft zu haben, werden wir aus der zweiten Mannschaft ergänzen müssen. Wir spielen gegen die aus meiner Sicht spielstärkste Mannschaft und wollen die Niederlage in Grenzen halten, dabei ein gutes Spiel machen“, sagt Igels Coach Heiner Mainz.

 

HSG Kastellaun/Simmern II - HSG Wittlich

(Samstag, 17.15 Uhr, IGS Kastellaun)

 

Mit dem „Last-Minute-Sieg“ in Schweich hat sich das Gastgeberteam mit Trainer Korab Mulliqi weiter Richtung gesichertes Mittelfeld absetzen können. Die junge Wittlicher Mannschaft kassierte trotz guter kämpferischer Leistung letzte Woche eine Niederlage in Igel.

 

„Wittlich hat eine starke Rückraumachse vom Mittelmann über Rückraumlinks, stellt eine junge schnelle Mannschaft, gegen die wir auf keinen Fall wieder einem deutlichen Rückstand hinterherlaufen wollen. Nach dem Sieg in Schweich wollen wir nachlegen und den Mittelfeldplatz festigen. Leider fallen bei uns Torhüter Marcel Zirwes (beruflich), Mirza Cehajic und Paul Mallmann (beide verletzt) aus“, verrät Gastgebertrainer Korab Mulliqi.

 

„Wir haben den Gegner noch nicht gesehen, doch die Spieler kennen sich noch aus der Jugend und da waren es immer umkämpfte, aber faire Spiele. Damit rechne ich auch jetzt. Für uns geht es darum, die Kontinuität wieder zu finden, die wir zuletzt verloren haben. Wir wollen in jedem Spiel dazu lernen und schauen weniger auf den Tabellenstand. Am Ende werden wohl Kleinigkeiten den Ausschlag geben. Bei uns fehlen Torwart Alex Schenk und Matthias Konrad“, sagt der Gästetrainer Frank Staskewitz.

 

HSC Schweich - HSG Obere Nahe

(Sonntag, 17 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Zuletzt verlor der HSC das Heimspiel gegen Kastellaun/Simmern II unglücklich und steht nun im vier-Punkte-Spiel gegen die Obere Nahe unter Zugzwang. Nur mit einem Sieg kann sich das Leyh-Team Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen. Die Gäste drohen bei einer Niederlage wieder „unten“ reinzurutschen.

 

„Die Woche werden wir gut trainieren und müssen das Spiel vom vergangenen Wochenende aus den Köpfen bekommen. Es war eine unglückliche Niederlage und jetzt wird es Zeit wieder zu punkten, damit wir den Anschluss nicht verlieren. Wir haben uns entschieden, trotz der Pandemie jedes Spiel zu spielen, auch wenn wir nur sechs Feldspieler aufbieten können. Für weitere vier Wochen fällt bei uns Sascha Büssemaker aus, dazu weiterhin Max Kratz. Ich bin sicher, dass wir nach einem Erfolgserlebnis auch wieder positiv nach vorne schauen können, und das wollen wir am Sonntag hinbekommen“, verspricht Schweichs Trainer Christian Leyh.

 

„Es geht hier um zwei wirklich wichtige Punkte und deshalb müssen wir von Anfang an richtig heiß sein, müssen vor allem unseren Abschluss verbessern und wollen diese beiden Punkte“, fordert Gästetrainer Lars Kraus. 

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Spieltag 12./13. Februar 2022

 

TV Hermeskeil - HSG Obere Nahe 32:22 (17:12)

 

Ausgeglichen verliefen die Anfangsminuten, nach denen sich die Hochwälder vom 3:3 in der 7. Minute mit drei Treffern in Folge auf 6:3 in der 10. Minute absetzten und diesen Vorsprung konstant verwalteten. Über 12:8 in der 20. Minute gelang den Gastgebern die vier Tore-Führung, dann musste die HSG in der 24. Minute die rote Karte gegen einen Stammspieler verkraften. Das nutzten die Hochwälder, setzten sich auf 17:10 in der 27. Minute ab, brachten aber nur den fünf Tore Vorsprung in die Kabine.

 

Auch nach dem Wechsel blieb es bei der deutlichen Führung des TVH, der über 21:13 in der 38. Minute und 25:17 in der 50. Minute verwaltet wurde. Am Ende feierten die Hochwälder einen völlig verdienten und letztlich ungefährdeten 32:22 Erfolg und damit zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf.

 

„Wir hatten uns heute vorgenommen aus einer sicher stehenden Abwehr Tempo zu machen und das hat geklappt. Im Deckungsverband überzeugten Fabian Schleimer und Torwart Martin Hares. Nach über zweijähriger Verletzungspause war heute Nils Laible wieder dabei und der führte klug Regie auf der Mitte und traf immer wieder die richtigen Entscheidungen. Es war eine eindeutige Angelegenheit und ich bin heute zufrieden“, sagte TVH Spielertrainer Konstantin Menzer.  

 

„Heute haben wir zu viel verworfen, die Abschlussschwäche war entscheidend. Chancen waren da, spielerisch hielten wir mit, doch wir ließen uns von der gesunden Härte der Hochwälder vor allem im Rückraum beeindrucken, mussten so viel über Aussen spielen und vergaben hier beste Chancen. Ohne Kritik am Schiedsrichter zu äußern, wäre es heute sicher gut gewesen, wenn ein Gespann aufgelaufen wäre“, sagt HSG Coach Lars Kraus.

 

TVH: M. Schneider - Prümm, Fuchs (1), Menzer (5), Keil, N. Laible (6), Hares, Kratz (10), Müller, Treinen (2), Zentz, T. Laible (3), B. Schneider (1), Schleimer (4)

 

HSG: Rickes - Bamberger, Wunder (3), Schwarz (1), Rogoll (5), Wagner (1), Klünder (2/2), Wegert (5), M. Zühlsdorf (1), Y. Zühlsdorf (3/1), Kiss (1)

 

HSC Igel - HSG Wittlich​ 31:26 (18:12)

 

Mit dem Sieg über Wittlich kehrt Igel in die Erfolgsspur zurück! Das Team von Trainer Heiner Mainz setzt sich überraschend sicher gegen die Gäste aus der Eifel durch.

 

Die Gastgeber fanden gut in die Begegnung, legten bis zur 6. Minute mit 4:1 vor, ehe Wittlich ins Spiel fand. Doch Igel verwaltete die Führung konzentriert weiter, zog über 9:4 in der 13.Minute und 14:7 in der 22. Minute der deutlichen 18:12 Pausenführung entgegen.

 

Auch der Start in die zweite Hälfte gehörte den Gastgebern, die auf 20:12 wegzogen, ehe sich Wittlich auf fünf Tore zum 21:16 in der 37. Minute herankämpfte. Beim 29:21 in der 50. Minute nahm Gästetrainer Frank Staskewitz die Auszeit und die zeigte kurzfristig Wirkung. Seine Mannschaft kam mit drei Treffern in Folge wieder auf fünf Tore beim 29:24 in der 55. Minute heran, doch die Begegnung war längst entschieden.

 

„Gegenüber dem MJC Spiel in der Vorwoche war es heute wieder eine geschlossene Mannschaftsleistung und das ist mir wichtig! Zudem spielten wir einen guten Abwehrpart, konzentriert im Angriff und ließen nur die 0:1 Führung der Gäste zu. Mit variablem Spiel nach vorne im Gegenstoßspiel und guten Bewegungen im Rückraum im gebundenen Spiel bauten wir unseren Vorsprung aus und hatten früh die Moral der jungen und guten Gästemannschaft gebrochen. Egal wer bei uns eingewechselt wurde, es war kein Bruch im Spiel erkennbar“, freute sich der Igler Coach.

 

„Wir haben uns kämpferisch nichts vorzuwerfen, gaben bis zum Schluss Gas, doch es waren kleine Dinge, die den Ausschlag für Igel gaben, vor allem das Gegenstoßspiel! Igel war heute die fünf Tore besser als wir und der Sieg der Gastgeber geht in Ordnung. Wir haben dennoch ein gutes Spiel gemacht, werden daraus lernen um besser zu werden“, sagt Wittlichs Coach Frank Staskewitz.

 

HSC: Stein und Weier - Steil (3), Kesseler, Habbal (2), Behrmann (9), Fusenig (3), Werdel (7), Holtkamp (1), Steinmetz (3), Humm (3)

 

HSG: Schenk und Henrich - Weber, Bollig, Kirsch, Leyendecker (2), Stephan (2), Illigen (4), Werner (8/7), Präder (1), Weber (1), Könen (1), Schilz (7)

 

HSC Schweich - HSG Kastellaun/Simmern II 21:22 (15:9)

 

Von Beginn an leisteten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch, bei dem die Schweicher von Beginn an vorlegten, 6:2 in der 10. Minute führten und jetzt die erste Auszeit der Gäste folgte. Doch das sollte den Lauf des Teams von Trainer Christian Leyh nicht stoppen. Die Gastgeber schienen auf dem besten Wege, das Spiel früh zu entscheiden, zogen auf 9:3 in der 12. Minute davon. Bis zur Pause hielt der HSC den Vorsprung und ging mit der klaren 15:9 Führung in die Kabine.

 

Nach dem Wechsel kamen die Gäste besser aus der Kabine, und kämpften sich bis auf 16:15 in der 41. Minute heran, das Spiel stand auf der Kippe. Noch einmal nahmen die Gäste beim 20:18 in der 52. Minute die Auszeit, nutzte die Zeitstrafe gegen das Schweicher Team und verkürzte auf 20:19. Die spannende Schlussphase war eingeläutet und spätestens beim 21:21 in der 58. Minute war klar, dass die Mannschaft mit den besseren Nerven das Spiel für sich entscheiden würde. Eine Minute vor dem Ende nahm Gästecoach Korab Mulliqi die Auszeit! In Ballbesitz schafften es die Hunsrücker nicht, den entscheidenden Treffer zu markieren. So kam Schweich 11 Sekunden vor dem Ende in Ballbesitz, Leyh nahm die Auszeit, doch auch das führte nicht zum entscheidenden Treffer. Acht Sekunden vor dem Ende setzte der Gast dann per Siebenmeter den entscheidenden Treffer.

 

„Erneut verlieren wir mit einem Tor! Dabei spielten wir eine gute erste Halbzeit, standen in der Abwehr gut und waren von allen Positionen torgefährlich. Nach dem Wechsel trafen wir immer wieder die falschen Entscheidungen im Angriff, leisteten uns viele Fehlpässe, die die HSG bestrafte. Wir konnten heute froh sein, mit Till Monzel einen überragenden Keeper zwischen den Pfosten zu haben, haben das Spiel in der zweiten Hälfe dennoch hergeschenkt. Langsam kann ich nach den guten Trainingsleistungen und den vielen Gesprächen nicht mehr verstehen, dass meine Jungs nur über gewisse Zeit ihre Leistung bringen“, klagte Schweichs Coach Christian Leyh.

 

„Wie immer verschliefen wir die erste Halbzeit, hatten mit Florian Stein einen Torwart, der seine Leistung noch nicht abrief. Das sollte sich nach dem Wechsel aber ändern. Wie ausgewechselt traten meine Jungs nach der Pause auf, standen super in der Abwehr und machten die freien Dinger jetzt rein. Am Ende sicher ein glücklicher Sieg für uns, doch es zählen nur die Punkte“, meinte Gästetrainer Korab Mulliqi.

 

HSC: Fuchs und Monzel - T. Müller (2), Kordel (2), Feller (1), Wagner (2), Antony, Heyer (2), Rosch (5), Kreusch, Karrenbauer (5), K. Müller (2)

 

HSG: Stein - M. Kötz (1), Kraft (6/1), M. Wetstein, Michel, Retzlaff (1), Schneiders (6), Hermann, N. Wetstein (1), Friedt (6), Schmitz (1), Siegmund. 

 

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Den kommenden Spieltag tippt Korab Mulliqi (35), Trainer der HSG Kastellaun/Simmern II, der nach einem Aussenbandriss derzeit nicht selbst ins Geschehen eingreifen kann. „Meine Operation ist für Ende April geplant und ich werde sicher nicht mehr in dieser Saison spielen“, verrät Mulliqi.

 

HSC Igel - HSG Wittlich

(Samstag, 19.30 Uhr, Turnhalle)

 

Beide Mannschaften kenne ich noch nicht, weiß aber, dass Wittlich eine sehr junge und gute Mannschaft stellt. Beim Gastgeber liegen die Stärken wohl in der Defensive, die sie mit ihrem neuen Torwart Stein erheblich verbessert haben. Aufgrund des Heimvorteils tippe ich auf einen Sieg der Gastgeber.

 

TV Hermeskeil - HSG Obere Nahe

(Samstag, 19.30 Uhr, IGS Sporthalle)

 

In Hermeskeil zu spielen ist immer schwer! Allerdings hätte ich das Team um Spielertrainer Konstantin Menzer zu diesem Zeitpunkt der Saison mit mehr Punkten in der Tabelle erwartet. Da waren doch einige für mich nicht erklärbare Niederlagen dabei. Die Hochwälder haben einen guten Kader und sollten gegen die Obere Nahe am Ende die Nase vorne haben.

 

HSG Eifel - HSG Hunsrück II

kampflos für Hunsrück II

(Samstag, 19.30 Uhr, Grund- und Realschule plus, Neuerburg)

 

Nach dem zuletzt schwächeren Auftritt der Hunsrück HSG bei uns, hat die Mannschaft in der Eifel etwas gutzumachen. Die werden es bei der HSG Eifel krachen lassen und sich den Frust von der Seele spielen. Die Gastgeber werden chancenlos gegen das Team von Jochen Tatsch sein, das schon lange zusammenspielt und den Gegner auf keinen Fall unterschätzen wird.

 

HSC Schweich - HSG Kastellaun/Simmern II

(Sonntag, 17 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ein schweres Auswärtsspiel für uns, in dem Mirza Cehajic und Paul Massmann verletzungsbedingt bei uns fehlen werden. Schweich stellt mit Patrick Karrenbauer einen sehr starken Kreisläufer, den wir unbedingt in den Griff bekommen müssen, ebenso wie Spielmacher Hanni Rosch. Sollten wir die Leistung der Vorwoche abrufen, fahren wir aber mit zwei Punkten nach Hause.

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Spieltag 05./06. Februar 2022

 

HSG Wittlich - HSC Schweich 28:26 (17:12)

 

Es entwickelte sich das umkämpfte Spiel zwischen Wittlich und Schweich, bei dem die Gäste bis 3:4 in der 8. Minute die Nase vorne hatten, dann aber drei Treffer in Folge einstecken mussten und so nahm Schweichs Trainer Christian Leyh in der 12. Minute beim 6:4 die Auszeit. Doch das spielte eher den Gastgebern in die Karten, die sich jetzt Tor um Tor absetzen und über 11:6 in der 17. Minute und 16:9 in der 26. Minute die 17:12 Führung in die Pause mitnahmen.

 

„Im ersten Spielabschnitt fanden wir nicht ins Spiel, bekamen in der Deckung keinen Zugriff und leisteten uns viele Fehler im Angriff und das führe ich aufs Harz zurück. In der Pause musste ich dann laut werden“, sagte Gästetrainer Christian Leyh.

 

Seine Führung verteidigte das Team von Trainer Frank Staskewitz nach dem Wechsel über 19:14 in der 41. Minute bis 24:18 in der 50. Minute und noch einmal nahmen die Gäste ihre Auszeit. Bis 27:22 in der 56. Minute sah es nach dem ungefährdeten Erfolg der Eifelaner aus, doch Schweich stemmt sich gegen die drohende Niederlage und verkürzte in der 58. Minute auf 27:25. Wittlich kassierte die Zeitstrafe und Schweich sorgte mit dem Anschlusstreffer zum 27:26 knapp eine Minute noch einmal für Spannung. Letztlich brachte Wittlich nach der Auszeit von Staskewitz den knappen 28:26 Heimspielerfolg über die Ziellinie.

 

„Das war für uns ein Schritt in die richtige Richtung. Von Anfang an spielten wir das, was wir uns vorgenommen hatten, stellten eine solide Abwehr. Schweich stellte nach dem Wechsel um und spielte jetzt die Cleverness aus. Auf beiden Seiten gab es Entscheidungen, die man durchaus anders sehen konnte, doch spielentscheidend war das nicht. Wir haben die Begegnung auch in Unterzahl zu Ende gespielt.  Am Ende ein verdienter Sieg für uns“, erklärte HSG Coach Frank Staskewitz.

 

„Erneut verloren wir mit zwei Toren und am Ende war uns der Punkt nicht gegönnt. Von der ersten bis zur letzten Minute wurden Entscheidungen getroffen, die nicht nachzuvollziehen waren. Am Ende ging es ganz klar gegen uns“, klagte Leyh.

 

HSG: Schenk und Henrich, Weber, Bollig (1), Kirsch, Leyendecker (4), Stephan (2), Illigen (1), Werner (6/3), Präder (1), Weber (5), Könen (8), Schilz

 

HSC: Kreusch - Büssemaker, T. Müller (1), Feller (1), Farsch, Wagner (4), Antony (1), Heyer (2), Rosch (5/2), Karrenbauer (10), K. Müller (2)

 

HSG Kastellaun/Simmern II - HSG Hunsrück II 24:26 (12:17)

 

Elf Spiele, elf Siege! So lautet die bislang makellose Bilanz der HSG Hunsrück II. Doch im Lokalderby taten sich die Gäste unerwartet schwer!

 

Früh schien das Favoritenteam von Trainer Jochen Tatsch für klare Verhältnisse im Hunsrück-Derby sorgen zu können. Vom 2:2 setzte sich der Gast auf 2:7 in der 6. Minute ab und früh musste Gastgebercoach Korab Mulliqi die Auszeit nehmen. Jetzt lief es besser im Spiel der Gastgeber und so setzte sich der Gast zwar ab, aber beim 8:15 in der 22. Minute nahm Gästecoach Jochen Tatsch seine Auszeit. Diese Auszeit spielte aber den Gastgebern in die Karten, die auf 11:15 in der 27. Minute verkürzten, zur Pause führten die Gäste mit 12:17.

 

Nach dem Wechsel schien die Begegnung beim 15:24 in der 45. Minute entschieden, doch die Auszeit von Mulliqi kam zum richtigen Zeitpunkt. Seine Jungs kämpften sich jetzt mit fünf Toren in Folge auf 21:24 in der 51. Minute heran und es schien, als geriet der sicher geglaubte Favoritensieg in Gefahr. Und es wurde nochmal richtig eng: beim 23:24 in der 57. Minute waren die Gastgeber auf dem besten Wege, das Spiel zu drehen. Am Ende brachten die Gäste dann aber ihren Vorsprung über die Zeit.

 

„Bei uns fehlten die verletzten Mirza Cehajic und Linksaussen Paul Mallmann. So verschliefen wir den Start völlig, das war eine Katastrophe. Wir kassierten leichte Tore und genau das wollten wir vermeiden. Die Einwechslung von Torwart Torsten Weishaupt sorgte dann für die Wende. Ab jetzt lief es besser und auch in der zweiten Hälfte wurden wir mit zunehmender Spieldauer immer stärker. Die Jungs haben einen wahnsinnigen Fight geliefert und gekämpft bis zum Umfallen. Das wollte ich sehen. Und so schmerzt mich die Niederlage gegen den Topfavoriten nicht. Am Ende bin ich zufrieden mit dem Auftritt meiner Mannschaft, die wie keine andere den Favoriten gefordert hat. Es bleibt ein gutes Gefühl mit dem wir die nächsten Spiele angehen können“, sagt Gastgebertrainer Korab Mulliqi. 

 

„So etwas passiert, wenn man den Gegner auf die leichte Schulter nimmt. Dabei waren die Einstiege in die beiden Halbzeiten durchaus gut, doch dann haben wir das Handballspielen eingestellt. Der Bruch kam, als die Gastgeber den Torwart wechselte. Nach dem Wechsel dachte die Mannschaft, dass wir bei 9 Toren durch seien, vergaben dann unzählig viele Chancen von den Aussenpositionen und diese Unsicherheit übertrug sich vom Angriff auf die Abwehr. Viele Angriffe blieben ohne Torerfolg und die Gastgeber hatten einen Lauf. Das Spiel hätten wir klar gewinnen müssen“, klagte Gästetrainer Tatsch.

 

HSG K/S: Kötz (3), Kraft (8), M. Wetstein, Michel, Retzlaff, Schneiders (4), Herrmann, N. Wetstein (2), Weishaupt, Friedt (6), Schmitz, Schmidt (1), Zirwes, Siegmund.

 

HSG H: Luth und Schmidt - Röhrig (5), Fritz (3), Stoffel (1), Saam, Kirst (2), Klei (2), Berg (1), Mende (6), Feder (2/1), Bach (4) 

 

HSG Eifel - TV Bitburg II 23:23 (7:12)

 

Mit einem Remis endete, das mit Spannung erwartete, Eifelderby, in dem es für beide Mannschaften um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt ging.

 

Die Gäste aus Bitburg kamen besser in die Begegnung, führten vom Anpfiff weg, bauten die Führung kontinuierlich über 5:10 in der 26. Minute bis zur 7:12 Pausenführung aus. Die Mannschaft von Gästetrainer Janosh Klimek schien auf einem guten Wege, beide Punkte mit nach Hause nehmen zu können.

 

Doch mit einem Blitzstart nach dem Wechsel war das Team von Spielertrainer Rene Wingels wieder im Spiel. Beim 13:15 in der 39. Minute folgte die Auszeit der Gäste, die in der Folge ihre Führung bis zum 17:18 in der 51. Minute verteidigten. Die Auszeit der Gastgeber zu diesem Zeitpunkt brachte den ersten Ausgleich des Spiels und beim 20:19 in der 54. Minute schienen die HSG Spieler die Begegnung drehen zu können. Es wurde eine spannende Schlussphase, in der Bitburg erneut beim 22:23 die Nase 90 Sekunden vor dem Ende vorne hatte. Simon Jahnke war es dann, der 45 Sekunden vor dem Ende den Ausgleichstreffer für sein Team markierte.

 

„Nach dem Punkt letzte Woche hatten wir uns für diese Woche den doppelten Punktgewinn als Ziel gesetzt. Dieses Ziel rückte gegen Mitte/Ende der ersten Halbzeit in weite Ferne und so lag man zur Halbzeitpause mit fünf Toren zurück. Nach einer ruhigen, aber deutlichen Ansprache in der Kabine kam im zweiten Abschnitt das wiederholte Aufbäumen und es führte, letztendlich, zu einer gerechten Punkteteilung im fairen Eifel Derby unter der souveränen Leitung des Gespann Lauterbach/Wenner. Zurzeit stimmen Einsatz und Moral bei uns! Sollte es uns in Zukunft auch noch gelingen, die erste Halbzeit nicht zu "verschlafen", werden wir mit Sicherheit die nötigen Punkte zum Klassenerhalt einfahren“, ist sich Wingels sicher.

 

Punktgewinn oder Punktverlust für die Gäste aus Bitburg? „Nach unserer klaren Führung zur Pause bin ich enttäuscht, nach der Vorstellung der letzten Woche war dies doch ein ganz anderer Auftritt meiner erneut ersatzgeschwächten Mannschaft, so dass wir letztlich mit dem Punkt zufrieden sind. Die HSG hat nie aufgegeben, uns kämpferisch alles abverlangt und meine Jungs haben Moral gezeigt. Am Schluss hatten wir es nach der Auszeit noch selbst in der Hand, haben das gespielt, was wir uns vorgenommen hatten, wurden aber nicht mehr belohnt. Als sich Jens Lübken im ersten Spielabschnitt am Knöchel verletzte, hatten wir nur noch einen Auswechselspieler, uns gingen die Alternativen aus. Nach zwei Jahren Pause hat Matthias Pütz auf der Außenbahn gleich vier Tore beigesteuert. Von außen waren wir in diesem Spiel gefährlicher und brachten es auf 11 Treffer. Im Tor hatten wir einen starken Armin Ney, der trotz seiner Knieprobleme ein gutes Spiel zeigte. Mit der Leistung wird die HSG Eifel noch so manchem Team ein Bein stellen können“, glaubt Bitburgs Trainer Janosh Klimek.

 

HSG: Herbst - Jahnke (6), Wilkins, J. Leppin (2), Neuerburg (2), Wielvers, Schaperdoth (2), Anders (1), Wingels, J. Niederprüm, Schellen (5/2), D. Niederprüm (5)

 

TVB: Ney - Palzer, Messerich, Haak (1), Lübken (1), Wahl (3), Pütz (4), Jung, Müller (4), Gillen (7), Schallert (3)

 

DJK/MJC Trier - HSC Igel 28:22 (10:13)

 

Zwei verschiedene Halbzeiten prägten das Spiel zwischen der MJC Trier und dem HSC Igel.

 

Auch gegen die Trierer knüpfte das Team von Trainer Heiner Mainz im ersten Spielabschnitt nahtlos an die zuletzt starken Leistungen an, überraschte die Mannschaft von Trainer Ralf Martin und fand gleich ins Spiel. Beim 3:7 in der 13. Minute musste Martin die Notbremse ziehen und die Auszeit nehmen, doch es half zunächst nicht! Unbeeindruckt spielten die Gäste ihr Spiel weiter, zogen auf 4:10 davon, profitierten von einer gut arbeitenden Deckung mit einem starken Keeper Stein, der neben einigen klaren Einwufmöglichkeiten bereits zwei Siebenmeter der Trierer pariert hatte. Ein Bruch im Igeler Spiel nutzten die Trierer, um nach dem 6:12 in der 22. Minute zum 10:13 zur Pause zu verkürzen.

 

Die richtigen Worte schien MJC Coach Ralf Martin in der Pause gefunden zu haben, denn seine Mannschaft glich nach drei Toren durch Benedikt Chorus zum 13:13 in der 33. Minute aus. Doch die Gastgeber setzten sich nach dem 15:15 in der 40. Minute mit drei Treffern in Folge zum 18:15 in der 43. Minute ab. Die drei bis vier Tore-Führung hatte in der Restspielzeit Bestand und so gelang dem Martin-Team der Heimspielerfolg, der allerdings um ein paar Tore zu hoch ausfiel.

 

„Wir fanden überhaupt nicht in die Begegnung, bekamen in der Abwehr keinen Zugriff auf den Gegner und scheiterten immer wieder am bärenstarken Igeler Keeper Simon Stein. Nach der Manndeckung gegen Gästespiel Steil lief es dann bei uns besser, die Abwehr steigerte sich jetzt und wir konnten das Spiel drehen. Endlich nutzten wir im zweiten Spielabschnitt die Chancen konsequenter, hatten mit Jonas Widua einen klug Regie führenden Spielmacher, der seine Nebenleute gut einsetzte und mit Linkshänder Benedikt Chorus einen treffsicheren Schützen. Trotz des kleinen Kaders sind wir mittlerweile in der Lage, 60 Minuten in Abwehr und Angriff Vollgas zu gehen. Das von Andreas Rosch gut geleitete Spiel endete am Ende sicher um ein paar Tore zu hoch für uns, der Sieg aber war verdient“, resümierte MJC Coach Ralf Martin.

 

„Ein guter und souveräner Start meiner Mannschaft, die genau da anfing,, wo sie zuletzt aufgehört hatte. Aus einer starken Abwehr mit einer soliden Torwartleistung von Simon Stein schnell nach vorne gespielt und klar in Führung gelegen. Nachdem die MJC auf kurze Deckung umgestellt hatte, kam Sand ins Getriebe und auch die härtere Gangart der Gastgeber bekam uns nicht. Zudem wurde der verletzte Mario Humm im Deckungsverband mehr und mehr vermisst. Nach dem Wechsel setzte sich das Team von Ralf Martin deutlich ab, da wir auch beste Chancen nicht nutzten. Im Abschluss fehlte uns heute die nötige Konsequenz. In den Schlussminuten spielten wir eine 3:3 Formation und die Niederalge fiel so zu hoch aus“, meinte Gästetrainer Heiner Mainz.

 

MJC: Lofi - Collet (3/1), Czaja (5), Chorus (6), Plausinaitis (5), Schwiderski (5/1), Schmitt (3), Wiemers (1), Jahnen, Schreiber, Widua

 

HSC: Stein und Weier - Steil (/1), Kesseler, Grundhöffer (2), Habbal, Behrmann (2), Fusenig (3), Werdel (1), Vucenovic (1), Holtkamp, Steinmetz (5).

 

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Den kommenden Spieltag tippt Lars Kraus, Trainer der HSG Obere Nahe.

Kraus (34) wird zum Saisonende den Verein verlassen und übernimmt die Männer der DJK Oberthal im Saarland. „Ich wechsle zu meinem Heimatverein Oberthal. Dort steht ein Neuaufbau an und ich war bereit, daran mitzuwirken. In die HSG Obere Nahe wurde ich sehr gut aufgenommen, dort arbeiten tolle Menschen und wir haben mittlerweile einen breiten Kader“, sagt der C-Lizenzinhaber.

 

Einen weiterer Trainer wird die Verbandsliga West verlassen. Konstantin Menzer (32) wechselt zu den Blackbulls Alsweiler und wird dort das Traineramt gemeinsam mit einem weitern Trainer übernehmen. Die Saison in Hermeskeil wird Menzer noch zu Ende bringen.

 

HSG Wittlich - HSC Schweich

(Samstag, 16.15 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Gegen Schweich haben wir bislang noch nicht gespielt. Deshalb kenne ich den HSC nur von den Ergebnissen. Wittlich muss coronabedingt mit einem kleinen Kader spielen. Im Hinspiel setzte sich Wittlich mit 32:34 durch und auch fürs Rückspiel rechne ich mit einem Sieg der Eifelaner.

 

HSG Kastellaun/Simmern II - HSG Hunsrück II

(Samstag, 17.15 Uhr, IGS Kastellaun)

 

Im Hunsrück-Derby kann der Sieger nur HSG Hunsrück II heißen. Die Mannschaft ist das Maß aller Dinge in der Liga und wird nicht zu schlagen sein. Allerdings darf das Tatsch-Team die Gastgeber nicht unterschätzen, da die Mannschaft von Korab Mulliqi derzeit einen kleinen Lauf hat. Es wird letztlich ein klarer Gästesieg.

 

HSG Eifel - TV Bitburg II

(Samstag, 19.30 Uhr, Grund- und Realschule Plus Neuerburg)

 

Im Eifelderby werden die Gäste aus Bitburg am Ende die Nase vorne haben. Auch die HSG Eifel kenne ich noch nicht, wir haben noch nicht gegeneinander gespielt. Ich rechne mit einem engen Spiel, zumal die Gastgeber nach ihrem ersten Punktgewinn jetzt mit Selbstvertrauen an die Sache rangehen.

 

DJK/MJC Trier - HSC Igel

(Sonntag, 17 Uhr, Mäusheckerweghalle)

 

Kann Igel die Leistung aus dem Spiel gegen uns anbieten, gehe ich sogar von der Überraschung aus. Zwar entführten die Trierer im Hinspiel klar die beiden Punkte, doch das Team von Trainer Heiner Mainz hat sich gut weiterentwickelt und ich sage im Spitzenspiel des Spieltages beim Spiel des Zweiten gegen den Dritten einen Sieg von Igel vorher!

 

 Obere Nahe - Tus Fortuna Saarburg

ist verlegt

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - TV Hermeskeil

ist verlegt

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Spieltag 29.01./30.01.2022

 

TV Bitburg II - HSG Kastellaun/Simmern II 21:22 (9:8)

 

Ein Spiel auf Augenhöhe entwickelte sich von Beginn an zwischen den Reservemannschaften des TV Bitburg und den Gästen aus dem Hunsrück. Zwar lag das Team von Trainer Janosh Klimek ständig in Führung, doch nur beim 8:5 in der 27. Minute gelang eine drei Tore Führung, ehe die Gäste bis zur Pause auf 9:8 verkürzten.

 

Wie ausgewechselt kamen die Gäste aus der Kabine, erzielten vier Tore in Folge zum 9:12 in der 38. Minute und schienen beim 11:17 in der 45. Minute auf dem besten Wege, das Spiel früh zu entscheiden. Bis 14:20 in der 51. Minute schien das Spiel zugunsten der Gäste gelaufen, doch die Auszeit von Bitburgs Coach Klimek führte dazu, dass seine Mannschaft jetzt Tor um Tor herankam und beim 19:21 in der 59. Minute auf dem besten Wege war, das Spiel doch noch drehen zu können. Genau 60 Sekunden vor dem Ende machte Tristan Friedt den Sack für die Gäste beim 19:22 zu, der Rest blieb Ergebniskosmetik.

 

„Es war ein verdienter Gästesieg in einem von beiden Seiten schwachen Spiel. Einzig unser Torwart Stefan Frisch hatte Normalform und hat uns vor einer deutlichen Niederlage bewahrt. Wir hatten es einfach nicht verdient, die Punkte zu gewinnen. Was die Mannschaft gezeigt hat, war unterirdisch. Es war eine Tortur dem Spiel zuzusehen! Bei uns fehlten zwar vier Stammspieler und auch die Gäste waren nicht komplett, doch das kann ich als Entschuldigung nicht gelten lassen. Zumindest kämpferisch hätten die Spieler alles geben müssen und das passierte nicht. Wir können uns bedanken, dass uns Tom Schackmann aus der ersten Mannschaft aushalf, sonst wäre der Kader noch kleiner gewesen. Ich bin enttäuscht vom Team, denn wir hätten durchaus einen gegenüber dem Hinspiel schwächeren Gegner schlagen können. Doch immer wieder trafen wir die falschen Entscheidungen, selten zeigten wir unser Tempospiel und verloren die meisten Zweikämpfe. Warum wir erst in den Schlussminuten Tempo machten, bleibt mir ein Rätsel“, klagte TVB Coach Janosh Klimek.

 

Die Kritik am schwachen Spiel trug auf Gästetrainer Korab Mulliqi mit: „Lediglich den Torhütern konnte man zuschauen. Bei uns war es Marcel Ziwes, der seine Leistung abrief. Bei uns stand die Abwehr eigentlich ganz gut, der Angriff jedoch war eine Katastrophe und so vergaben wir alleine im ersten Spielabschnitt 10 freie Chancen. Die Ansätze waren gut, doch der Abschluss miserabel! Ein fürchterliches Spiel, doch am Ende zählen nur die Punkte!“, so Mulliqi.

 

TVB: Frisch - Messerich, Begon (1), Schackmann (7), Haak (2), Holzkamp, D. Zimmer, Pauly (1), A. Zimmer (6), Lübken, Jung, Müller (2), Schallert (2).

 

HSG: Kötz und Ziwes -Maximilian Wetstein (1), Milan Wetstein, Michel, Retzlaf, Schneiders (8/1), Hermann, Adam, N. Wetstein (4/1), Friedt (3), Schmitz (4), Schmidt (1), Zirwes, Siegmund (1)

 

HSC Igel - HSG Obere Nahe 39:21 (21:10)

 

Die Erfolgsstory des HSC Igel mit Trainer Heiner Mainz geht weiter. Mit einem Kantersieg setzt sich die Mannschaft gegen die HSG Obere Nahe durch, festigt damit seinen Tabellenplatz im oberen Tabellendrittel! Damit hätte sicher keiner vor der Saison gerechnet.

 

Die Gastgeber legten los wie die Feuerwehr, führten in der 6. Minute mit 5:0 und so musste Gästecoach Lars Rosch die Reißleine ziehen und nahm die Auszeit! Zumindest den freien Fall seines Teams bremste er damit, doch Igel setzte sich weiter Tor um Tor ab, führte zur Pause bereits vorentscheidend mit 21:10!

 

Ausgeglichener verlief die Begegnung nach dem Wechsel, der Sieg der Gastgeber war jedoch zu keiner Phase des Spiel gefährdet und über 35:18 in der 49. Minute gelang der Überraschungsmannschaft der Saison der verdiente 39:21 Erfolg.

 

„Ich bin stolz auf meine Mannschaft, die erneut eine beeindruckende Mannschaftsleistung abgerufen hat, Aus einer starken Abwehr legten wir erneut den Grundstein für den Erfolg über unser schnelles Spiel. In den Anfangsminuten wussten die Gäste überhaupt keine Antwort auf unser Spiel und wir haben unseren Vorsprung kontinuierlich ausgebaut. Egal wer derzeit eingewechselt wird, ein Bruch im Spiel ist nicht erkennbar. Vor allem die jüngeren Spieler finden sich immer besser im Verband zurecht. Sorgen macht mir die Rückenverletzung von Mario Humm. Ich hoffe, dass es nicht so schwerwiegend ist, denn allmählich gehen uns die Spieler aus. Ein Sonderlob an Schieri Sigi Garbe, der das Spiel souverän leitete“, sagte Igels Coach Heiner Mainz.

 

„Wir haben überhaupt nicht in das Spiel gefunden und es wurde nicht besser. Im ersten Spielabschnitt bekamen wir die Tempogegenstöße von René Behrmann nie in den Griff und gefühlt war das Spiel in den ersten 20 Minuten gelaufen. Es passte ins Bild, dass wir mit dem Halbzeitpfiff noch einen direkten Freiwurf kassierten. Uns fehlte im Angriff einfach die Durchschlagskraft, fanden nie die Nahtstellen gegen eine gutstehende Igeler Abwehr, die zudem einen starken Keeper in ihren Reihen hatte. So gingen bei uns die Köpfe früh runter und es war einfach nichts mehr zu holen. Das Ergebnis geht auch in dieser Höhe in Ordnung, doch das darf uns einfach nicht passieren. Es war ein rabenschwarzer Tag“, klagte Gästetrainer Lars Kraus.

 

HSC: Stein und Weier - Steil (7), Grundhöffer (4), Habbal (2/1), Behrmann (8), Fusenig (2), Werdel (6), Vucenovic (2), Holtkamp (3), Steinmetz (5), Humm

 

HSG: Gerster - Hartl (2), Bamberger (1), Schwarz, Rogoll (3), Wunder, Künder (8/6), Bunn, Wegert (2), M. Zühlsdorf (3), Y. Zühlsdorf (2), Kiss. 

 

HSG Wittlich - DJK/MJC Trier 18:34 (11:17)

 

Eigentlich hatten beide Teams mit einem knappen Verlauf der Begegnung gerechnet, doch es kam völlig anders! Das Team von Trainer Ralf Martin wurde seiner Favoritenrolle auch in Wittlich gerecht und kam zu einem unerwartet klaren Auswärtserfolg.

 

Nach einer ausgeglichenen Startphase setzte sich Trier vom 3:3 auf 3:7 in der 12. Minute ab, legte Tor um Tor nach und führte zur Pause klar mit 11:17. Auch nach dem Wechsel blieben die Gäste spielbestimmend, lagen erstmals beim 15:25 in der 46. Minute mit 10 Toren in Führung, bauten in dieser Phase dank der Treffsicherheit von Markus Czaja ihre Führung auf 15:26 in der 46. Minute aus, Gastgebercoach Frank Staskewitz nahm die Auszeit. Doch den Gastgebern fiel gegen die aufmerksame MJC Abwehr nichts mehr ein und so gelang den Gästen am Ende ein in dieser Höhe unerwarteter 18:34 Auswärtserfolg.

 

„Das war deutlicher als erwartet! Wir erwischten einen rabenschwarzen Tag, an dem überhaupt nichts zusammenlief. Neben vielen technischen Fehlern brachten wir den Ball nicht im gegnerischen Kasten unter, scheiterten am Torwart oder warfen einfach vorbei! Dabei erarbeiteten wir uns eine Vielzahl von Chancen, doch es war einfach der Wurm drin. Die Trierer machten wenige Fehler und wir müssen uns die Frage stellen, weshalb wir so viele unnötige Fehler machen. Dazu hatten wir auch viel Pech und das kann ich an unserem Torwart Charly Henrich symptomatisch festmachen, der zweimal die Abpraller vom Pfosten ans Bein bekam und der Ball dann über die Linie trudelte. Einfach ein gebrauchter Tag“, fand HSG Coach Frank Staskewitz.

 

„Die Wittlicher Mannschaft kannte ich bislang noch nicht. Es ist eine körperlich gut aufgestellte Mannschaft, die einen schnellen Ball spielt. Wir hatten uns vorgenommen, mit einer guten Abwehr die Rückraumspieler der Gastgeber unter Druck zu setzen und das haben wir über 60 Minuten gut gemacht! Wir zwangen die HSG Spieler zu Fehlern im Abspiel, hatten zudem mit Christian Lofi einen starken Keeper im Tor. Über die gesamte Spielzeit gingen wir trotz des kleinen Kaders hohes Tempo über die erste und zweite Welle, spielten konzentriert im Angriff. Markus Czaja überzeugte mit 11 Toren aus dem Feld und spielte die gesamte Spielzeit durch! Pascal Schreiber organisierte die Abwehr trotz seiner frühen zwei Zeitstrafen sehr gut. Unsere Nachwuchsspieler zeigten, dass die Fortschritte gemacht haben, so Torwart Cedric Jahnen und Jonas Widua. Letztlich bin ich zufrieden, dass wir unter 20 Gegentoren geblieben sind, kassierten im zweiten Spielabschnitt lediglich sieben Gegentreffer! Wir haben das gemacht, was wir uns vorgenommen hatten, vor allem Tempo. Eine gute Leistung zeigte auch das Schiedsrichtergespann Fred Lauterbach und Klaus Wenner“, lobte MJC Coach Ralf Martin.

 

HSG: Werner und Henrich - Weber (1), Bollig, Kirsch, Leyendecker (2), Stephan (1), Illigen, Werner (7), Präder, Weber (2), Könen (1), Schilz (4)

 

MJC: Lofi und Jahnen- Collet (5/2), Czaja (11), Chorus (2), Plausinaitis (1), Schwiderski (7), Schmitt (4), Wiemers (1), Schreiber (2), Widua (1)

 

HSG Eifel - TV Hermeskeil 25:25 (11:16)

 

Zum ersten Punktgewinn in der Saison kam Schlusslicht HSG Eifel gegen die Gäste aus dem Hochwald. Es war ein „Vier Punkte Spiel“ für beide Mannschaften und so war die Begegnung von Beginn an heiß umkämpft.

 

Die Gastgeber mussten mit dem Manko ins Spiel gehen, ohne ihren erkrankten Coach Rene Wingels die Begegnung bestreiten zu müssen.

 

Es wurde ein Spiel auf Augenhöhe, in der sich keine Mannschaft frühzeitig entscheidend absetzen konnte. Bis 6:5 in der 13. Minute führten die Gastgeber, dann drehte sich das Blatt und die Hochwälder legten auf 6:8 in der 16. Minute vor, bauten die Führung auf 9:16 in der 27. Minute aus und schienen auf dem besten Wege, sicher die Punkte aus der Eifel zu entführen. Zur Pause lagen die Gastgeber mit 11:16 zurück.

 

Nach dem Wechsel verteidigten die Gäste bis 16:20 in der 40. Minute ihren Vorsprung, doch mit fünf Treffern in Folge war es jetzt an den Gastgebern, das Spiel beim 21:20 in der 45. Minute drehen zu können. Doch wieder drehte sich das Spiel, da das Team von Spielertrainer Konstantin Menzer zum 21:23 in der 51. Minute „konterte“. Es entwickelte sich jetzt ein Herzschlagfinale, in dem das Menzer Team mit 23:25 in der 57. Minute vorlegte, dann die Zeitstrafte gegen Menzer und den Ausgleichstreffer vier Sekunden vor dem Ende von Simon Jahnke zum 25:25 kassierte. Am Ende dürfte der Punkt für die Heimmannschaft im Kampf um den Klassenerhalt zu wenig gewesen sein!

 

„Nach einer gefühlten Ewigkeit von 2 Jahren wieder ein Heimspiel. Nach dem Abstieg aus der Rheinlandliga mit vielen Abgängen und dem Hochwasser im Sommer, ist es uns leider bis heute nicht möglich unter normalen Bedingungen zu trainieren. Zunächst begannen wir gut und konnten uns eine zwei Tore Führung erarbeiten. Ab der 13. Minute verloren wir jedoch völlig den Faden, sodass sich Hermeskeil, angetrieben durch Spielertrainer Menzer, bis zur Halbzeit einen 5 Tore Vorsprung erarbeiten konnte. In der zweiten Halbzeit zeigten wir eine tolle Moral, verpassten jedoch in doppelter Überzahl die Führung weiter auszubauen. Letztlich endete die Begegnung für mein Empfinden mit einem leistungsgerechten Unentschieden. Insgesamt war es eine sehr chaotische Begegnung, die für den Schiedsrichter sicherlich nicht immer leicht zu leiten war. Hermeskeil spielte eine sehr harte, teils überharte Abwehr, was man sicherlich früher hätte unterbinden können. Wir freuen uns über den ersten Punkt in dieser Saison und blicken nun auf die kommenden Heimspiele“, sagt HSG Pressesprecher Didier Niederprüm.

 

„Das war zäh in den ersten 10 Minuten, in denen wir nie ins Tempospiel fanden. Erst Mitte der ersten Hälfte platzte der Knoten, standen besser in der Abwehr und bekamen das Spiel in den Griff, führten klar zur Pause. In der Kabine habe ich der Mannschaft gesagt, dass wir jetzt den Start nicht verschlafen dürfen, doch genau das passierte. So wurde das Spiel unnötig eng gegen eine Gastgebermannschaft, die kämpferisch alles gab und nie die Köpfe hingen ließ. Es folgte eine hektische Schlußphase in der wir ständig in Unterzahl spielen mussten. Ganz bitter dann kurz vor Ende die Zeitstrafe wegen eines Wechselfehlers! Letztlich bin ich froh, dass wir aus der zweiten Mannschaft Torwart Manuel Schneider dabei hatten und mit Alex Keil, der von der Ruwertal HSG zu uns wechselte, mehr personelle Alternativen“, sagte der Spielertrainer der Gäste, Konstantin Menzer.

 

HSG: Hermans und Herbst - Jahnke (6/3), Wilkins (3), J. Leppin (2), Wielvers, Schaperdoth (4), Anders, Schellen (3), Niederprüm (5)

 

TVH: Schneider - Prümm (1), Valerius (1), Menzer (9/3), Keil (3), Schneider, Kratz (6), Geibel, Treinen (2), Zentz, Laible (1/1), Schleimer (2)

 

HSC Schweich - HSG Hunsrück II 26:31 (13:13)

 

Im Hinspiel musste sich der HSC noch mit 34:25 im Hunsrück geschlagen geben, im Rückspiel setzte sich das Team von Trainer Jochen Tatsch erneut durch, tat sich aber wie im Hinspiel lange schwer.

 

So verlief der erste Spielabschnitt völlig ausgeglichen, bei wechselnden Führungen.

 

Auch nach dem Wechsel blieb es eine Begegnung auf Augenhöhe, die erst nach dem 18:20 in der 41. Minute, entschieden wurde. Der Favorit aus dem Hunsrück zog auf 19:25 in der 48. Minute davon, brachte dann diesen Vorsprung über die Zeit.

 

„Es war eines der besseren Saisonspiele von uns! Im ersten Spiellabschnitt waren wir immer auf Augenhöhe, haben dem Gast alles abverlangt! Viele Tore erzielten wir über den Kreis, allerdings kam der Gast über Außen zu 9 Treffern. Das wollten wir nach dem Wechsel besser machen, haben aber dann die Rückraumspieler der Gäste zu spät angegriffen und wir leisteten uns die Fehlwürfe im Gegenzug. Beim 24:30 in der 55. Minute nahm ich nochmals die Auszeit und wir haben dann alles gegeben. Jetzt wird es langsam Zeit, dass wir punkten“, fordert Schweichs Trainer Christian Leyh.   

 

„45 Minuten war das eine Kopie des Hinspiels! Die Achse Rosch und Karrenbauer spielte clever, verschleppte das Tempo und wir nutzten erst in den letzten 20 Minute die sich häufenden Fehler der Gastgeber zum Sieg. Jetzt lief unser schnelles Spiel, bei dem wir uns ohne Harz in einer glatten Halle schwertaten. Ich kann nicht verstehen, weshalb Schweich zuhause so wenige Punkte eingefahren hat, da die Mannschaft diszipliniert spielt. Am Ende zählen für uns nur die beiden Punkte“, sagte Gästetrainer Jochen Tatsch.

 

HSC: Kreusch - Büssemaker (2), Kordel (1), Feller, Wagner (3), Antony (1), Heyer (1), Rosch (6/3), Karrenbauer (10/1), Müller (2)

 

HSG: Luth und Schneider - Röhrig (4), Fritz, Kirst (4), Klei (3), Mende (1), Schmidt (7), Feder (3), Roschel (7), Bach (2)

 

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Den kommenden Verbandsligaspieltag tippt Ralf Martin,

Trainer der DJK/MJC Trier

 

TV Bitburg II - HSG Kastellaun/Simmern II

(Samstag, 18 Uhr, Realschule)

 

Beide Mannschaften liegen im Mittelfeld der Tabelle und diesen Mittelfeldplatz gilt es abzusichern. Beim Gegner kenne ich lediglich deren Spielertrainer Korab Mulliqi und kann deshalb die Mannschaft nicht richtig einschätzen. Bei den Gastgebern stellt sich die Frage, welches Personal Trainer Janosh Klimek zur Verfügung steht. Können die Eifler auf ihren kompletten Kader zurückgreifen, gehe ich davon aus, dass die Mannschaft aufgrund des Heimvorteils die Halle als Sieger verlassen wird.

 

HSC Igel - HSG Obere Nahe

(Samstag, 19.30 Uhr, Turnhalle)

 

In Igel scheint Trainer Heiner Mainz richtig gute Arbeit zu machen! Die Jungs haben derzeit eine kleine Serie gestartet, die sie gegen die Obere Nahe ausbauen wollen. Gegen uns zeigte Igel ein starkes Spiel und wir konnten uns nur knapp durchsetzen. Die Gäste spielen einen schnellen Handball, verlieren aber mit zunehmender Spieldauer die Konzentration. Wenn Igel aus einer gutstehenden Abwehr mit seinem starken Keeper sein Gegenstoßspiel aufziehen kann, bleiben beide Punkte in Igel.

 

HSG Eifel - TV Hermeskeil

(Samstag, 19.30 Uhr, Neuerburg)

 

Den Gegner der Eifeler kenne ich noch nicht, weiß aber, dass die Mannschaft mit Konstantin Menzer einen starken Spielertrainer hat, dessen Tagesform ein Spiel entscheiden kann. Beide Mannschaften stehen im Tabellenkeller, dabei sieht es für die HSG düster aus. Verliert die Mannschaft diese Begegnung, wird der Klassenerhalt wohl nicht mehr möglich sein. Für mich ist nicht verständlich, weshalb ein in den letzten Jahren so gut aufgestellter Verein nun so durchgereicht wird. Bleiben die Gäste konzentriert, entführen sie die Punkte.

 

HSG Wittlich - DJK/MJC Trier

(Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Wittlich stellt ein junges Team mit starken Torhütern, spielen einen schnellen Handball aus einer gut eingestellten Abwehr. Entgegen meinen Befürchtungen vor der Saison, dass wir eine schwere Saison vor uns haben, hat sich bei uns vieles positiv entwickelt. Wir haben einen guten Lauf, erzielen im Schnitt viele Tore, müssen aber im Deckungsverband zulegen. Darauf werde ich auch im Spiel gegen die Wittlicher hinarbeiten und hoffe, dass wir richtig im Deckungsverband dagegenhalten. Für mich ist Wittlich aufgrund des Heimvorteils Favorit, doch wir setzen alles daran, auch die Punkte aus Wittlich mitzunehmen. Wenn die Einstellung meiner Jungs hundertprozentig ist, hoffe ich auf das bessere Ende für uns. 

 

HSC Schweich - HSG Hunsrück II

(Sonntag, 17 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Vom Papier her eine klare Sache für die HSG aus dem Hunsrück, die für mich der Topfavorit auf den Titel ist. Ich kann nicht verstehen, weshalb Schweich nur so wenige Punkte auf dem Konto hat, verfügt die Mannschaft doch über eine starke Mannschaft, wenn man die Bestbesetzung aufbieten kann. Dennoch bestehen am Gästesieg keine Zweifel, es sei denn, das Team von Trainer Jochen Tatsch unterschätzt die Gastgeber. Doch das wird der HSG Coach seiner Mannschaft sicherlich klarmachen.

 

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Spieltag 22.01./23.01.2022

 

HSG Obere Nahe - HSG Wittlich 29:29 (16:13)

 

Die Gäste aus der Eifel reisten stark ersatzgeschwächt an, da einige Spieler aufgrund der Tatsache, dass sie in systemrelevanten Berufen tätig sind, nicht auflaufen wollten. So trat das Team von Trainer Frank Staskewitz nur mit sieben Feldspielern an, bei den Gastgeber fehlte Trainer Lars Kraus sicherheitshalber quarantänebedingt.

 

Früh nahm Gästetrainer Frank Staskewitz die Auszeit, da seine Mannschaft beim 8:5 in der 12. Minute Gefahr lief, den Gastgeber früh ziehen lassen zu müssen. Doch zunächst verteidigte das von Christian Wagner und Felix Fetzer gecoachte Gastgeberteam die drei Tore Führung bis zur 16:13 Pausenführung.

 

Die Gastgeber kamen besser aus der Kabine, legten um 20:14 in der 35. Minute vor. Es folgten zwei rote Karten gegen die Gastgeber innerhalb von vier Minuten!  Tor um Tor kämpfte sich Wittlich jetzt heran, ging sogar mit 22:25 in der 48. Minute in Führung und hatte damit einen 2:11 Lauf in 13 Minuten! Die Obere Nahe glich beim 28:28 in der 57. Minute aus, das Herzschlagfinale war eingeläutet, in dem die Gäste durch Lukas Kirsch in der 57. Minute die erneute Führung erzielten, doch Leon Rogoll sicherte seinem Team 27 Sekunden vor dem Ende den Punkt.

 

„Die Mannschaft hat alles umgesetzt, was wir vorgegeben haben. Wir führten zur Pause verdient mit 16:13, sind auch gut in die zweite Hälfte gestartet, doch dann hat die rote Karte gegen Martin Klünder und eine weitere rote Karte gegen uns die Mundwinkel nach unten gehen lassen. Dennoch hat sich die Mannschaft am Ende wieder herangekämpft und deshalb ein Lob an das Kollektiv“, sagte Wagner.

 

„Es war ein vom Gastgeber überhart geführtes Spiel, bei dem die Schiedsrichter erst viel zu spät durchgriffen. So kam es, dass wir gegen Ende der Spielzeit angeschlagene Spieler auf den Platz schicken mussten.  Am Ende ist der Punkt in Ordnung, da wir gut gekämpft haben und uns wieder heranarbeiteten“, resümierte Gästetrainer Staskewitz.

 

HSG ON: Kiss, Conrad, Hartl, Wunder, Gerster, Fuchs (3), Bamberger (3), Schwarz (1), Rogoll (6), Klünder (10/3), Wegert (2), Yannick Zühlsdorf (4/1), Marek Zühlsdorf.

 

HSG W: Henrich und Schenk - Bolllig, Kirsch (3), Leyendecker (2), Werner (12/7), Präder (3), Weber (2), Könen (7).

 

HSG Kastellaun/Simmern II - TV Hermeskeil 31:30 (16:17)

 

Mit einem glücklichen Sieg für die Gastgeber endete die Begegnung der Hunsrücker gegen die Hochwälder! Dabei war es auf Gastgeberseite Routinier Mirza Cehajic, der wesentlichen Anteil an diesem Erfolg hatte.

 

Von Beginn an lieferten sich beide Teams ein ausgeglichenes Spiel mit wechselnden Führung. Zur Pause hatten die Gäste aus dem Hochwald knapp die Nase vorne. Auch im zweiten Spielabschnitt blieb es das spannende Kopf an Kopf Rennen, in dem die Gäste knapp 90 Sekunden vor dem Ende den Anschlusstreffer zum 30:29 schafften. Nach der von HSG Coach Korab Mulliqi genommenen Auszeit war es Cehajic, der mit seinem zehnten Treffer den Sack zum 31:29 knapp 30 Sekunden vor dem Ende zumachte. Der Anschlusstreffer der Hochwälder durch Christoph Kratz folgte umgehend, doch dann brachten die Gastgeber ihren Vorsprung über die Zeit.

 

„Das Spiel hat uns eindeutig Mirza gewonnen, der am Kreis ein mega gutes Spiel gemacht hat. Wir hatten etliche Fehlwürfe, waren unkonzentriert. Nach dem Wechsel stand die Abwehr aggressiver und wir wurden treffsicherer. Sonderlob an Schieri Rene Vasek für seine gute Leistung“, sagte Gastgebertrainer Korab Mulliqi.

 

„Eigentlich eine gute Leistung unserer Mannschaft. Leider spielten wir insgesamt 16 Minuten in Unterzahl, kassierten 8 berechtigte Zeitstrafen. Letztlich ein umkämpftes Spiel , dass wir selbst verloren haben, da wir im wir Angriff zum einen wenig Glück hatten, zum anderen aber auch klare Chancen nicht verwerteten. Ein Remis wäre gerecht gewesen“, fand der Spielertrainer der Gäste, Konstantin Menzer.

 

HSG: Kötz - Maximilian Wetstein (2), Milan Wetstein, Michel, Retzlaff (1), Schneiders (6/2), Niklas Wetstein, Mallmann (6), Weishaupt, Friedt (3), Schmitz (2), Schmidt (1), Zirwes, Cehajic (10/3)

 

TVH: Hares - Fuchs (4), Valerius (2), Menzer (4), Alt (1), Schneider (1), Kratz (5/1), Zentz (1), Laible (6/5), Schleimer (6)

 

HSG Hunsrück II - TV Bitburg II 29:12 (16:7)

 

Beide Teams mussten ersatzgeschwächt die Begegnung bestreiten, dabei wurde die Hunsrück Reserve ihrer Favoritenrolle gerecht und kam zu einem ungefährdeten Erfolg über die Bitburger Reserve.

 

Zur Pause hatten die Gastgeber die Begegnung bereits entschieden! Die Mannschaft von Trainer Jochen Tatsch setzte sich nach kurzer Zeit des Abtastens vom 4:3 in der 6. Minute mit sechs Treffern in Folge auf 10:3 in der 14. Minute ab, baute den Vorsprung dann kontinuierlich bis zur Pause auf 16:7 aus.

 

Die Gäste, bei denen Rheinlandligatrainer Sven Lauer den in Urlaub befindlichen Coach Janosh Klimek vertrat sahen sich einem in allen Belangen überlegenen Gastgeber gegenüber, der beim 20:10 in der 38. Minute erstmals mit 10 Treffern führte, nie nachließ und beim 24:10 zog Lauer die Reißleine in der 46. Minute, nahm die Auszeit! Zumindest kurzfristig half dies den Gästen, die aber dann die HSG zum 29:12 Sieg ziehen lassen mussten.

 

„Ein gutes Spiel von unserer Seite, mit dem ich zufrieden bin. 12 Gegentore sprechen für die Abwehr und das war eine klare Steigerung gegenüber dem letzten Spiel gegen Hermeskeil. Viele Tore erzielten wir über die erste und zweite Welle, spielten aber auch im gebundenen Spiel geduldig, haben dann in der zweiten Hälfte viel gewechselt und Spieler auf ungewohnten Positionen eingesetzt. Da kam schon ein wenig Sand ins Getriebe. Unser Nachwuchsspieler Matteo Pusceddu machte seine Sache recht gut“, lobte HSG Coach Jochen Tatsch.

 

„Wir wussten, dass wir nur wenige Fehler im Angriff machen durften, da wir ansonsten durch das schnelle Spiel der Hunsrücker bestraft werden. Leider hat das im ersten Spielabschnitt überhaupt nicht geklappt und wir nutzten auch die sich bietenden Chancen nicht. In der Abwehr fehlte uns der Zugriff und so war die Begegnung zur Pause entschieden. In der zweiten Hälfte lief es dann besser, doch nach dem Ausfall von Manuel Wahl, der sich in der 40. Minute eine Platzwunde zuzog, fehlten uns die Alternativen und so wurden wir am Ende abgeschossen“, meinte Bitburgs Sven Lauer.

 

HSG: Schneider - Thees, Röhrig /7), Pusceddu (8/3), Kirst (4), Klei (3), Berg, Mende, Schmidt (1), Bach (6)

 

TVB II: Ney und Frisch - Haak, Holzkamp, Pauly (5), Wahl (2/1), Jung, Müller, Gillen (1), Schallert (4/1).

 

 

DJK/MJC Trier - HSC Schweich 36:30 (19:18)

 

Das war ein hartes Stück Arbeit für das Team von Trainer Ralf Martin. Am Ende setzte sich der Favorit gegen eine starke Schweicher Mannschaft, die mit Patrick Karrenbauer und Hanni Rosch ihre torgefährlichsten Angreifer hatte, verdient durch.

 

Ein von Beginn an ausgeglichenes Spiel sahen die Zuschauer in der Mäusheckerweghalle, in dem der Favorit aus Trier sich einer kämpferisch starken Mannschaft aus Schweich gegenübersah, die bis zum 9:8 in der 13. Minute dem Vorsprung der MJC hinterherlief, doch dann die Begegnung besser in den Griff bekam und mit drei Treffern in Folge beim 9:11 in der 17. Minute überraschend führte. Jetzt war es am Team von Trainer Ralf Martin, dem Vorsprung der Gäste hinterherzulaufen, die bis 16:17 in der 25. Minute die Nase vorne hatten, ehe den Trierern in den Schlussminuten über 19:17 die Pausenführung zum 19:18 gelang.

 

Es blieb auch nach dem Wechsel ein völlig offenes Spiel, Trier legte vor, Schweich glich aus. Beim 25:22 in der 43. Minute führten die Gastgeber deutlicher, doch noch einmal kämpfte sich Schweich heran, war beim 26:25 in der 45. Minute dabei, das Spiel zu drehen. Doch jetzt nutzten die Gäste beste Chancen nicht und so zogen die Trierer auf 32:26 in der 55. Minute spielentscheidend davon.

 

„Ich hatte meiner Mannschaft vor dem Spiel gesagt, dass das heute kein Selbstläufer wird. So spielten wir im ersten Spielabschnitt ohne Abwehr und ich war überzeugt davon, dass die Begegnung in der Abwehr entschieden wird. Im Angriff sind wir immer in der Lage zuzulegen und viele Tore zu erzielen. Doch das Gespann Rosch und Karrenbauer bekamen wir nicht in den Griff, gegen die hohen Anspiele an Karrenbauer fanden wir keine Lösungen. Im Angriff trafen wir aber meist die richtigen Entscheidungen und auch die Umstellung auf die 5:1 Abwehr war wichtig. Wir standen nach dem Wechsel besser und ließen nur noch 12 Tore zu! Am Ende verdient, aber auch glücklich, da den Gästen die Körner ausgingen.  Julius Collet machte ein überragendes Spiel in Angriff und Abwehr auf der einser-Position, die er zusammen mit Markus Czaja ausfüllte. Ich glaube heute bin ich erstmals in der Pause laut geworden“, fand MJC Trainer Ralf Martin.

 

„Uns fehlten leider heute die Alternativen im Rückraum und wir haben heute keine Leistung im Torwartbereich abgerufen. Zur Pause hatten wir uns vorgenommen, dort weiterzumachen, wo wir im ersten Spielabschnitt aufgehört hatten, doch wir brachen konditionell ein, leisteten uns technische Fehler und Fehlwürfe. So war die Konzentration weg und Trier gewann verdient, da sie mit ihren schnellen Spielern im Rückraum für mehr Druck sorgten“, fand Schweichs Coach Christian Leyh.

 

MJC: Lofi - Czaja (7), Chorus, Schwiederski, Schmitt, Collet (12/5), Wiemers (1), Schreiber (1), Widua (1), Plausinaitis (3)

 

Schweich: Monzel und Kreusch - Kordel (2), Büssemaker, Müller, Feller (5), Wagner (3), Antony (2), Heyer (1), Rosch (5/3), Karrenbauer (12/1), Müller.

 

 

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Den kommenden Spieltag tippt Christian Leyh, Trainer des HSC Schweich:

 

HSG Kastellaun/Simmern II - TV Hermeskeil

(Samstag, 17.30 Uhr, IGS Kastellaun)

 

Während Hermeskeil am vergangenen Wochenende erste Wettkampferfahrungen sammelte und ein gutes Spiel trotz kleinem Kader im Hunsrück ablieferte, gehe ich davon aus, dass die Mannschaft, die am Wochenende auch wieder mehr personelle Alternativen hat, beide Punkte aus dem Hunsrück entführt. Allerdings wird es ein knapper Erfolg!

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSC Igel

ist verlegt

 

HSG Obere Nahe - HSG Wittlich

(Samstag, 19.30 Uhr, Stadenhalle)

 

Zuhause ist die HSG Obere Nahe wesentlich stärker einzuschätzen als in fremden Hallen, hat vor allem schon ein Spiel absolvieren können. Ich rechne mit einem interessanten Spiel, bei dem Wittlich aber beide Punkte nach einem engen Spiel entführen wird.

 

HSG Hunsrück II - TV Bitburg II

(Sonntag, 15 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Zuhause sollte das mit Harz eine klare Sache für den Tabellenführer werden. Bitburg hat den Vorteil, einen breiten Kader zu haben, aus dem Trainer Janosh Klimek das mögliche Potential rausgeholt hat. Mit der Leistung, die sie auch gegen uns am vergangenen Wochenende gezeigt haben, werden sie ganz sicher nicht mehr unten reinrutschen. Allerdings wird das am Sonntagnachmittag ein klarer Heimsieg für die Hunsrücker.

 

DJK/MJC Trier - HSC Schweich

(Sonntag, 17 Uhr, Mäusheckerweghalle)

 

Scheinbar eine klare Sache für die MJC Trier! Doch wir fahren keinesfalls nach Trier, um die Punkte kampflos abzugeben. Im Hinspiel mussten wir uns mit zwei Toren geschlagen geben. Zwar stehen wir derzeit in der Tabelle auf dem vorletzten Platz, haben aber bis auf die Schlappe im Hunsrück nur knappe Niederlagen einstecken müssen und stellen eine der besten Abwehrreihen der Liga! Um gegen die Trierer eine Chance zu haben, müssen wir unsere Trefferquote verbessern und im Rückzugsverhalten zulegen. Die Trierer werden von der ersten bis zur letzten Minute ihre Leistung abrufen, lassen in keiner Phase des Spiels nach. Wir sind nicht chancenlos, müssen aber auf Julius Fuchs aus Studiengründen verzichten.

 

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Spieltag 15.01./16.01.2022

 

Sicherheit geht vor: Unter diesem Motto einigten sich die HSG Obere Nahe und die MJC Trier, sowie Igel und die HSG Eifel darauf, trotz der Tatsache, dass alle Beteiligten an den Spielen geboostert waren, sich vorher nochmals zu testen. 

 

HSG Obere Nahe - DJK/MJC Trier 26:37 (14:16)

 

Mit einem Rumpfteam mussten die Trierer die Begegnung an der Oberen Nahe bestreiten. Bis 3:3 in der 6. Minute verlief die Begegnung ausgeglichen, ehe sich die Gäste mit fünf Treffern in Folge auf 3:8 in der 10. Minute absetzten. Den Vorsprung verteidigten die Gäste jetzt bis 5:11 in der 13. Minute, doch dann fanden die Gastgeber zu ihrem Spiel, verkürzten Tor um Tor und waren beim 11:13 in der 25. Minute erstmals auf zwei Tore am Favoriten dran. Zur Pause führte das Team von Trainer Ralf Martin mit 14:16.

 

Bis zum 16:17 in der 32. Minute konnten die Gastgeber mithalten, dann gelang den Trierern ein 0:8 Lauf und damit beim 16:25 in der 41. Minute die Vorentscheidung. Diesen Vorsprung verwaltete das Martin-Team jetzt bis zum 26:37 und feierte damit dank einer klaren Leistungssteigerung gegen einen nachlassenden Gegner den deutlichen Erfolg.

 

„Heute war einfach die lange Wettkampfpause zu merken. Wir waren bemüht, doch unser Spiel war zerfahren, es fehlte die Struktur, die wir noch gegen Kastellaun gezeigt hatten. Zu viele technische Fehler bestimmten unser Spiel und wir sind immer wieder am guten MJC Keeper, aber auch mit unseren schlechten Würfen gescheitert. Mit voller Kapelle hatten wir uns gegen das MJC Rumpfteam mehr ausgerechnet, wollten den Gästen mit unserem Tempospiel die Kräfte raufen. Doch die Trierer haben bis zur letzten Minute auch mit dem Tempo dagegengehalten. Am Ende ein verdienter Sieg, bei dessen Höhe wir uns aber an die eigene Nase packen müssen. Das darf einfach nicht passieren“, klagte HSG Coach Lars Kraus.

 

„Wir mussten mit einem Rumpfteam von acht Feldspielern antreten und führten phasenweise im ersten Spielabschnitt deutlich. Die HSG gab sich nie auf und wir vergaben beste Chancen. Bei Torwart Christian Lofi, der über die gesamte Spielzeit eine starke Leistung zeigte, konnten wir uns für die knappe Halbzeitführung bedanken. Im Rückraum stellten wir nach dem Wechsel um, verwerteten endlich die Chancen konsequenter und gingen trotz des Kaders hohes Tempo bis zum Schlusspfiff. Leon Schmitt überzeugte mit acht Toren und auch Pascal Schreiber zeigte ein gutes Spiel am Kreis und in der Abwehr“, lobte MJC Coach Ralf Martin.

 

HSG: Kristofer Rickes - Fuchs (2/1), Bamberger (2), Schwarz (3), Fetzer, Rogoll (1), Wagner (1), Klünder (10/2), Bunn, Wegert (4), Wunder (1), Zühlsdorf (2), Kiss, Conrad.

 

MJC: Lofi und Jahnen - Czaja (5), Chorus (3), Schwiderski (6), Schmitt (8), Collet (8/4), Wiemers (3), Schreiber (2), Widua (2).

 

TV Bitburg - HSC Schweich 29:26 (11:10)

 

Wieder mit Johannes Rosch und Patrick Karrenbauer traten die Gäste aus Schweich an und lieferten den Eifelanern ein ausgeglichenes Spiel. Dabei bestimmten die Abwehrreihen die Begegnung vor allem im ersten Spielabschnitt, gegen die sich die Angriffsformationen schwertaten. Die Führung wechselte nach dem 3:5 Start der Gäste in der 15. Minute über 9:6 in der 23. Minute zum Team von Trainer Janosh Klimek, dessen Mannschaft zur Pause in einer torarmen Begegnung mit 11:10 führte. Mit einem 4:0 Lauf kam Bitburg nach dem Wechsel besser aus der Kabine, führte 15:10 in der 36. Minute und schien auf dem besten Wege, zwei wichtige Punkte gewinnen zu können. Die fünf Tore Führung verteidigte die Bitburger Reserve über 23:18 in der 49. Minute, schienen beim 26:19 in der 52. Minute die Begegnung entschieden zu haben, doch Schweich wehrte sich gegen die klare Niederlage. Das Team von Christian Leyh kämpfte sich bis auf 28:25 in der 58. Minute heran, doch die Aufholjagd kam zu spät. Am Ende feierten die Gastgeber ihren 29:26 Erfolg und damit zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt!

 

„Beiden Mannschaften war die fehlende Wettkampfpraxis anzumerken und so kam es zu keinem schönen Spiel. Doch am Ende zählen nur die beiden Punkte! Großer Rückhalt im ersten Spielabschnitt war bei uns Stefan Frisch im Tor, dazu hatten wir einen treffsicheren Siebenmeterschützen mit Jens Lübken und Moritz Lübken zeigte sich aus dem Rückraum treffsicher. Manuel Wahl hat nach dem Wechsel weiter das Tempo hochgehalten und so konnten wir uns weiter absetzen, bestraften jeden Fehler der Schweicher mit unserem Gegenstoßspiel, liefen nie Gefahr, dieses Spiel zu verlieren. Es bleibt aber noch einiges zu tun, doch wir freuen uns auf die weitere Saison, haben einen kompletten Kader, mit dem es Spaß macht. Auf jeden Fall ist die Lust am Handball wieder da“, freute sich Bitburgs Trainer Janosh Klimek.

 

„Wir lieferten dem Gastgeber eine ausgeglichene Begegnung, sind aber letztlich an unsere Chancenverwertung und unserem katastrophalen Rückzugsverhalten im zweiten Spielabschnitt gescheitert. Das wirst du als Trainer verrückt, wenn du siehst, wie viele klare Chancen und Siebenmeter nicht genutzt werden. Zur Pause habe ich den Jungs nochmals gesagt, dass wir einfach konzentrierter im Abschluss arbeiten müssen, um das Spiel zu gewinnen. Aber gleich verpennten wir die Startphase in die zweite Hälfte, Bitburg bestrafte unser Rückzugsverhalten mit Gegenstoß auf Gegenstoß. Bitburg gewann verdient in einer Begegnung, in der wir Chris Kordel im Deckungsverband und Max Kratz im Angriff schmerzlich vermisst haben“, so Schweichs Trainer Christian Leyh.

 

TVB: Ney und Frisch - Begon (1), Haak, M. Lübken (7), Holzkamp, Zimmer, Pauly, J. Lübken (7/6), Wahl (5), Jung, Müller, Gillen (3), Schallert (6)

 

HSC: Fuchs und Kreusch - Büssemaker (6), Müller (1), Feller (2), Wagner, Antony, Heyer, Rosch (5/1), Karrenbauer (9/4), Müller (3)

 

HSC Igel- HSG Eifel 34:27 (14:12)

 

Bilder zum Spiel: : https://www.vereinsticket.de/neuigkeiten/mit-vereinsticket-beim-spiel-hsc-igel-gegen-hsg-eifel?fbclid=IwAR22Ing-Hx0y4FffuMhUR91uZNaBXkQ5tYsHKpfoNgqm3j2rru9AKc2KsFA

 

Die Erfolgsserie des HSC Igel unter Trainer Heiner Mainz scheint sich auch im neuen Jahr fortzusetzen. Gegen die bislang punktlose Mannschaft aus der Eifel kam das Team zu einem verdienten Heimspielerfolg. Doch im ersten Spielabschnitt lieferten sich beide Teams ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Gastgeber bis 11:8 in der 20. Minute immer in Führung lagen, dann aber vier Treffer in Folge des Eifel-Teams wegstecken mussten. Beim 11:12 in der 26. Minute schien das Spiel zugunsten der Mannschaft von Trainer Rene Wingels zu kippen. Doch jetzt war es an den Gastgeber, sich über drei Tore in Folge bis zur Pause auf 14:12 abzusetzen.

 

Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischten dann die Gastgeber, die auf 16:12 vorlegten, doch bis 21:20 in der 44. Minute hielt die HSG ihre Hoffnungen auf den ersten Punktgewinn offen. Igel legte jetzt bis zur 50. Minute auf 25:20 vor und hatte damit für die Vorentscheidung gesorgt. Am Ende feierten die Gastgeber ihren verdienten 34:27 Heimspielerfolg, mit dem sich die Mannschaft den dritten Tabellenplatz sichert!

 

„Es war ein holpriger Start und wir haben schon eine Halbzeit gebraucht, um uns zu finden. Nach 20 Minuten verletzte sich Thomas Werdel am Daumen und konnte nicht mehr eingesetzt werden. Im zweiten Spielabschnitt lief es bei uns gegen einen Gast, der eine gute Leistung abrief, besser. Wir hielten das Tempo hoch und hatten mit Rene Behrmann den treffsichersten Spieler auf dem Feld. Heute zeigten wir weniger unser gebundenes Spiel, kamen aber mit mehr Einzelaktionen zum Erfolg. Am Ende zählt aber nur der Sieg,“ freute sich Igels Trainer Heiner Mainz.

 

„Leider traten wir in Igel mit einem stark dezimierten Kader an. Aufgrund von Verletzungen und der Corona Situation stehen mir zurzeit 8 Feldspieler zu Verfügung. Von Beginn an gelang es uns nicht das Gegenstoẞspiel über die rechte Seite zu unterbinden und kassierten relativ viele Konter die Igel gute nutzte. Nachdem man sich zum Ende der ersten Halbzeit bis zum Unentschieden heran gekämpft hatte, stellte uns im zweiten Abschnitt das Positionsspiel der Igeler vor Probleme, kassierten unnötige Zeitstrafen, spielten in doppelter Unterzahl und gegen Ende merkte man uns die fünfwöchige Trainingspause an. Letztendlich ein mittelmäßiges Verbandsliga Spiel, welches aus meiner Sicht um 3-4 Tore zu hoch ausgefallen ist, unter souveräner Leitung von Schiedsrichter Andreas Rosch“, meinte Gästetrainer Rene Wingels.

 

HSC: Stein und Weier - Bechtel, Steil (2), Kesseler, Grundhöffer (3) Habbal, Behrmann (14), Fusenig (5), Werdel (3), Linz, Holtkamp (3), Steinmetz (3), Humm (1), Ossadnik.

 

HSG: Hermans und Herbst - Jahnke (8/3), Wilkins (2), J. Leppin, Wielvers, Schaperdoth (4), Anders, Wingels, Bastuck, Schellen (7), Niederprüm (6)

 

HSG Hunsrück II - TV Hermeskeil 41:34 (21:13)

 

Tag der offenen Türen im Hunsrück! Mit nur einem Auswechselspieler traten die Hochwälder an!

 

Der Favorit aus dem Hunsrück tat sich in den Anfangsminuten schwer, die Hochwälder hielten gut mit und erst nach der Zeitstrafe gegen die Gäste gelang dem Team von Trainer Jochen Tatsch die erste zwei Tore Führung zum 8:6! Beim 11:7 in der 11. Minute wurde es Gästespielertrainer Konstantin Menzer zu deutlich, er nahm die Auszeit! Zwar verkürzten die Gäste wieder auf zwei Tore, doch die Hunsrücker legten wieder auf vier Tore zum 13:9 vor. Das Auf und ab im Spiel seines Teams reichte Tatsch in der 17. Minute, er nahm die Auszeit. Doch es blieb dabei: Hunsrück zog auf vier weg, Hermeskeil kam auf zwei heran! Doch dann platzte endlich der Knoten beim Gastgeber, der jetzt über 17:11 in der 22. Minute seine Überlegenheit bis zum 21:13 zur Pause ausspielte.

 

Nachdem sich bei den Gästen ein Spieler eine Fingerverletzung zuzog, einigten sich die Teams, in der Restspielzeit 5:5 zu spielen. Das tat dem Spiel der Gastgeber aber nicht gut. Die acht-Tore-Führung verteidigten die Hunsrücker während des zweiten Spielabschnitts, lediglich beim 26:21 in der 40. Minute gelang es den Gästen, näher heranzukommen. Doch der Sieg des Gastgebers war nicht mehr in Gefahr. In den letzten Minuten wurde es ein offener Schlagabtausch, den die Gastgeber mit 41:34 für sich entschieden.

 

„Ein konfuses Spiel, teilweise chaotisch! Mit der Deckungsleistung können wir nicht zufrieden sein, mit der Angriffsleistung über weite Strecken. Doch es ist schwer, gegen einen solch ersatzgeschwächten Gast die Motivation hochzuhalten. Auf Hermeskeils Seite machte Spielertrainer Konstantin Menzer ein überragendes Spiel. Peter Kiesel feierte bei uns nach langer Verletzung sein Comeback und ist eine wichtige Alternative“, meinte HSG Coach Jochen Tatsch.

 

„Wir hatten uns vorgenommen, lange Angriffe zu spielen und nur dann ins Tempo zu gehen, wenn wir eine realistische Gegenstoßchance hatten. Das hat auch im ersten Spielabschnitt gut geklappt. Leider verletzte sich unser Kreisläufer Lukas Prümm so schwer am Finger, dass er nicht mehr mitspielen konnte. Sehr fair von der Hunsrück HSG, dann mit fünf Feldspielern weiterzumachen“, lobte der Spielertrainer der Gäste Konstantin Menzer. 

 

HSG: Thees und Schneider - Röhrig (5), Fritz (7), Kirst (4), Klei (4), Kiesel (2), Berg (1), Mende (7), Schmidt (3), Bach (8).

 

TVH: Hares - Prümm (5), Valerius (3), Menzer (10), Kratz (7), Laible, Treinen (4), Zentz (5)

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Den ersten Spieltag des neuen Jahres tippt Heiner Mainz, Trainer des HSC Igel: „Ich hoffe sehr, dass wir die Saison zu Ende spielen können. Das wollen sicher alle Mannschaften. Hut ab, die unter diesen schwierigen Bedingungen den Spielbetrieb in den Vereinen am Laufen halten“.

 

TV Bitburg II - HSC Schweich

(Samstag, 17 Uhr, Realschule)

 

Bitburg befand sich vor der Saisonunterbrechung im Aufwind und will gegen Schweich an die Leistungen vor Weihnachten anknüpfen. Bei den Gästen wird entscheidend sein, in welcher Besetzung sie auflaufen. Stehen die Leistungsträger wie Hanni Rosch wieder zur Verfügung, wird es eine enge Kiste. Am Ende rechne ich aufgrund des Heimvorteils mit einem Sieg der Eifelaner.

 

HSG Obere Nahe - DJK/MJC Trier

(Samstag, 17.30 Uhr, Stadenhalle)

 

Die HSG zeigt sich in dieser Saison als sehr heimstark und wird dies auch gegen die Trierer unter Beweis stellen. Doch die Ausgeglichenheit in der Mannschaftsbesetzung spricht für das Team von Trainer Ralf Martin und deshalb gehe ich von einem Gästesieg aus.

 

HC Igel - HSG Eifel

(Samstag, 19.30 Uhr, Turnhalle)

 

Vor der Pause hatten wir mit 7:1 einen richtig guten Lauf und es hätte uns sicherlich in die Karten gespielt, wenn die Saison nicht unterbrochen worden wäre. Jetzt müssen wir an diese Leistung anknüpfen, vor allem im Abwehrbereich, haben bis auf die Weihnachtswoche durchtrainiert und treffen auf einen Gegner, der nichts mehr zu verlieren hat. Es ist deshalb wichtig, dass wir entsprechend motiviert an die Aufgabe herangehen. Leider müssen wir bis zum Saisonende auf Jonas Ossadnik aufgrund seiner Schulterverletzung verzichten. Jonas war in unserem Spielsystem ein wichtiger Spieler. Dafür kehrt Moritz Kesseler wieder ins Team zurück und wird uns sicher weiterhelfen können.

 

HSG Kastellaun/Simmern II - TuS Fortuna Saarburg

Saarburg hat die Mannschaft aus dem Spielbetrieb zurückgezogen

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSG Wittlich

ist verlegt 

 

HSG Hunsrück II - TV Hermeskeil

(Sonntag, 17 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Bei diesem Spiel sind aus meiner Sicht die Karten klar verteilt. Die HSG Hunsrück II ist für mich einer der Meisterschaftsfavoriten, dürfte aufgrund seiner Spiel- und Heimstärke zu einem Sieg kommen, bei dem nur die Höhe fraglich ist. 

 

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Spieltag 04./05. Dezember 2021

 

Absetzung des Spieltages 04./05.12 2021 im Handballverband Rheinland

 

Aufgrund der pandemischen Situation mit hohen Inzidenzen hat das Präsidium des Handballverbandes Rheinland beschlossen, den kompletten Spieltag am 04./05.12. abzusetzen. Dieser Beschluss wird auch von allen Vorsitzenden der Spielbereiche mitgetragen.

 

Wie und wann die Saison dann fortgesetzt wird, soll in der kommenden Woche, im Rahmen einer Video-Konferenz, mit den Vereinen besprochen werden.

Den genauen Termin legt das Präsidium in einer Digitalen Sitzung am morgigen Donnerstag Abend fest.

 

Peter Josef Schmitz                                                       Hermi Häring

Präsident                                                                         Geschäftsführer

 

Spieltag 20./27. November 2021

 

HSC Igel - Tus Fortuna Saarburg 35:28 (16:14)

 

Im ersten Spielabschnitt lieferten sich beide Mannschaften eine ausgeglichen Partie, in der die Führung hin und her wechselte. Die Gäste aus Saarburg, die ohne ihre Stammtorhüter Marc Dupre antraten, führten 4:5 in der 14. Minute, dann gelang Igel die Führung zum 7:6 in der 17. Minute, die die Mannschaft jetzt bis zur Pause nicht mehr hergab und mit 16:14 in die Kabine ging.

 

Das Spiel blieb auch nach dem Wechsel spannend, ehe sich das Team von Trainer Heiner Mainz bis zur 43. Minute erstmals deutlicher absetzte und 25:21 führte. Die Vorentscheidung war gefallen, als die Mannschaft sich auf 29:23 in der 51. Minute absetzte und über 30:24 einem klaren und auch in dieser Höhe verdienten 35:28 Erfolg, der dem Team Platz 6 einbringt.

 

„Es läuft“, findet Igels Trainer Heiner Mainz und bescheinigt erneut seiner Abwehr „Matchwinner“ gewesen zu sein. „Dazu hatten wir viel Pech im Abschluss, trafen allein 14 Mal das Aluminium und so hätte das Spiel bei konsequenter Chancenverwertung deutlicher ausgehen können. Es war ein faires Spiel unter der souveränen Leitung von Schieri Marcel Straub“, lobte Igels Coach Heiner Mainz.

 

„Bei uns fehlt Marc Dupre im Tor aufgrund einer Verletzung wohl länger. Dafür ging Lukas Rüger ins Tor und hat uns mit seiner guten Leistung lange im Spiel gehalten. Es bleibt unser Problem, dasss wir von Außen einfach zu wenig treffen und dann durch eine schnelle gegnerische Mannschaft bestraft werden. Die Gastgeber haben heute sicher mehr Tempo gemacht als wir! Dennoch bin ich mit der Leistung meiner Mannschaft aufgrund der personellen Situation nicht unzufrieden“, meinte der Spielertrainer der Gäste, Tim Moske.

 

HSC: Stein und Zimmer - Bechtel, Steil (7), Kesseler (2), Grundhöffer, Habbal (1), Behrmann (5), Fusenig (3/1), Werdel (9), Stein, Vucenovic (1), Linz, Hotkamp (1), Steinmetz (5), Humm (1)

 

TuS: L. Rüger - Schmitt, Lorth (4), Hein (1), Moske (5), Schuster (1), Geimer (2), Hoffmann (3), P. Rüger (11/6), Morin (1), Pütz.

 

DJK/MJC Trier - HSG Wittlich

auf Wunsch von Wittlich, das nur 6 Feldspieler hatte, wird das Spiel verlegt

 

HSC Igel - TuS Fortuna Saarburg

(Sonntag, 17 Uhr, Turnhalle)

 

Zu einem interessanten Leistungsvergleich kommt es zwischen dem HSC Igel, der zurzeit wohl die Mannschaft der Stunde in der Verbandsliga West ist und den Saarburger Fortunen, die am vergangenen Wochenende aufgrund der Spielabsage des HSC Schweich keine Spielpraxis sammeln konnten. „Bei uns sind einige Spieler nach dem letzten Spiel angeschlagen, allen voran Fabian Steinmetz. Deshalb schonen wir die Spieler im Training und konzentrieren uns ganz auf die Aufgabe am Sonntag, in dem wir zum einen das Tempo aus dem Spiel der Gäste nehmen wollen und die Räume von Rückraumspieler Rüger einengen. Ich hoffe, dass wir wieder eine ähnlich gute Abwehr- und Torhüterleistung wie zuletzt abrufen“, so Igels Trainer Heiner Mainz. „Für uns wird das ein schweres Spiel, bei dem wir die starke Abwehr der Gastgeber überwinden müssen. Deshalb darf es den Gastgebern nicht gelingen, unser Tempo zu drosseln und wir müssen im Angriff einen schnellen Ball spielen und auf die Nahtstellen Druck ausüben. Bei uns wird Noah Jürgens ausfallen“, verrät Saarburgs Trainer Tim Moske. 

 

 

Spieltag 20./21. November 2021

 

TV Bitburg II - HSG Wittlich 23:22 (13:12)

 

Für eine Überraschung an diesem Wochenende sorgt die Bitburger Reserve, die der HSG Wittlich ihre erste Saisonniederlage beibringt.

 

Bis zur 7. Minute legten die Gäste um ihrem Trainer Frank Staskewitz los wie die Feuerwehr, führten 1:5 und schienen auf dem besten Wege, ihrer Favoritenrolle gerecht werden zu können. Doch die Auszeit von Gastgebercoach Janosh Klimek stoppte den Lauf der Gäste, die erstmals beim 7:7 in der 22. Minute den Ausgleich hinnehmen mussten. Bis zur Pause blieb die Begegnung ausgeglichen, Bitburg führte erstmals beim 12:11 in der 28. Minute, verteidigte die Führung zum 13:12 zur Pause.

 

Auch nach dem Wechsel blieb es ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Gastgeber deutlicher mit 16:13 in der 35. Minute führten, den Ausgleich zum 16:16 hinnehmen mussten und beim 19:20 in der 54. Minute Gefahr liefen, das Spiel zu verlieren. Nach dem 21:22 in der 56. Minute war es Jens Lübken mit zwei Treffer in Folge, der seiner Mannschaft einen verdienten Heimspielerfolg sicherte.

 

„Vielleicht war sich Wittlich heute zu sicher, vor allem nach unserem Debakel am letzten Wochenende. Allerdings hatten wir heute mit Jens Lübken und Manuel Wahl zwei Stammspieler wieder dabei und das machte sich deutlich bemerkbar. Das Wittlich nach der klaren Führung den Faden verloren hat, lag sicher auch an unserer starken Abwehr und einem sehr guten Stefan Frisch im Tor. Aber auch Wittlichs Keeper Henrich zeigte ein starkes Spiel. Es war wichtig, dass meine Jungs nach dem klaren Rückstand zu Beginn die Nerven behalten haben, und deshalb kann ich meine Spieler nur loben. Wir haben mental in dieser Woche gearbeitet, mussten vor allem das Debakel aus den Köpfen bekommen. Ich bin heute einfach nur froh und glücklich über diesen Sieg“, sagte Bitburgs Trainer Klimek.

 

 „Eigentlich haben wir gut ins Spiel gefunden, dann aber im Angriff völlig den Faden verloren und sind nicht mehr zurückgekommen. Bitburg hat nach seinen Möglichkeiten gespielt und verdient gewonnen. Bei uns fielen alle Stammkeeper aus, nachdem sich Igor Hergert einen Kreuzbandriß zuzog und Alex Schenk nach seiner Gehirnerschütterung aus dem Saarburg Spiel nicht eingesetzt werden konnte. Allerdings hat uns „Charly“ Henrich geholfen, der ein sehr starkes Spiel zwischen den Pfosten machte. Eine heute vermeidbare Niederlage, die aber auch der Unerfahrenheit des Teams geschuldet ist“, klagte Gästetrainer Frank Staskewitz.

 

TVB: Frisch - Messerich, Begon, Haak, Müller (4), Zimmer, Pauly (1), Lübken (4), Wahl (6/1), Witz, Jung, Müller, Gillen (5), Schallert (3)

 

HSG: Schenk und Henrich - Konrad (2), Weber (2), Kirsch (4/3), Leyendecker (1), Stephan, Illigen, Werner (2/1), Präder (3), Könen (2), Schilz (6).

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSG Eifel 34:22 (17:13)

 

Erst nach der 1:3 Führung der Gäste in der 6. Minute fanden die Ruwertaler ins Spiel, und drehten die Begegnung über 8:5 in der 17. Minute, verwaltete jetzt die Führung über 15:10 in der 27. Minute bis zur 17:13 Pausenführung. Bis 20:16 in der 37. Minute blieben die Gäste an den Ruwertalern dran, die dann mit drei Treffern in Folge für die 23:16 Vorentscheidung in der 40. Minute sorgten. Konstant zog das Team von Trainer Andreas Cartarius jetzt davon und siegte am Ende auch in dieser Höhe verdient mit 34:22.

 

„Es war das erwartet unangenehme Spiel gegen einen Tabellenletzten! Im Spiel nach vorne schlichen sich bei uns von Beginn an leichte Fehler ein und die Paßfehler haben die Gäste konsequent bestraft. Die Abwehr war im Mittelblock und auf den Halbpositionen nicht bereit, den Druck auf die gegnerischen Angreifer so auszuüben, wie wir das normalerweise machen. Die Gäste nutzten ihre Räume und ich habe deshalb früh die Auszeit genommen, nach der sich die Jungs dann am Riemen gerissen haben und jetzt vor allem ihre Räume besser nutzten. Trotz der Manndeckung nach dem Wechsel gegen Andi Schröder hat meine Mannschaft konstant weiter gespielt, doch unserem Spiel war deutlich anzumerken, dass mit Mätthi Krewer und Andi Backendorf zwei wichtige Stützen fehlten“, klagte Gastgebertrainer Andreas Cartarius.

 

„Es war seit langem nochmal ein gutes Spiel meiner Mannschaft, trotz der Niederlage. In der ersten Halbzeit hielten wir bis zur Einwechslung von Andi Schröder in der 24. Minute gut mit und befanden uns auf Augenhöhe mit dem Tabellenzweiten. Er war es auch, der uns in der zweiten Halbzeit
narrte und so sah ich mich gezwungen auf eine 5+1 Abwehr umzustellen, was nur zeitweise aufging, da wir in der Abwehr zu wenig verschoben haben. Letztendlich ein verdienter Sieg der Cartarius Truppe, die in der zweiten Halbzeit ihre Erfahrung ausspielte. Es wäre ein besseres Ergebnis für uns drin gewesen, hätten wir die letzten 10-12 Minuten so gestaltet, wie den vorher. Jetzt gilt es die kommenden zwei Wochen zu nutzen, um uns auf das Spiel gegen die HSG Obere Nahe vorzubereiten“, sagt Gästetrainer Rene Wingels.

 

HSG MR: Schwall und Roth -Billen (9/3), Meyer (4), Schröder (7), Wenzel (1), Keil, Simon, Thesen (1), Frisch (2), Kopp, Merten (5), Sattler (4), Zock (1).

 

HSG E: Hermans - Jahnke (13/4), Leppin (1), Kruft, Esch (1), Anders, Bastuck, Voß, Schellen (3), Niederprüm (4)

 

TuS Fortuna Saarburg - HSC Schweich

 

kampflos für Saarburg, da Schweich aufgrund von Verletzungen und beruflichen Verhinderungen keine spielfähige Mannschaft aufbieten konnte.

 

TV Hermeskeil - HSC Igel 26:37 (11:20)

 

„Das läuft ziemlich gut bei uns“, freute sich Igels Trainer Heiner Mainz nach dem unerwartet klaren Erfolg seines Teams im Hochwald.

 

Aber was ist nur mit der Hermeskeiler Mannschaft los? „Ich bekomme meine Mannschaft einfach nicht motiviert. Das liegt an der Einstellung. Was wir zeigen wirkt lustlos und ist einfach nur peinlich. Man kann sich bei unseren Zuschauern einfach nur entschuldigen“, sagt TVH Spielertrainer Konstantin Menzer.

 

Auch gegen den HSC Igel musste sich das Team von Spielertrainer Konstantin Menzer klar geschlagen geben. Eiskalt erwischt wurde die Hochwälder von einem Igeler Team, das scheinbar nahtlos an die zuletzt starken Leistungen anknüpfte und dem Spiel über 1:5 in der 8. Minute bis 8:12 in der 22. Minute seinen Stempel aufdrückte, sich aber nicht mehr weiter absetzen konnte und so nahm Trainer Heiner Mainz die Auszeit und die zeigte jetzt ihre Wirkung.

 

Bereits in der 8. Minute kassierte Hermeskeils Jan Serbanescu nach einem Foulspiel mit Verletzung an einem Igeler Spieler die rote Karte. „Aus meiner Sicht unberechtigt und das war ein weiterer Genickbruch für uns“, klagte Menzer.

 

Über 10:17 in der 28. Minute gelang den Gäste eine klare 11:20 Pausenführung. Vor allem die Deckung der Hochwälder fand keine Einstellung zu den Gästeangreifern, die auch nach dem Wechsel nach Belieben Schalten und Walten konnten. So setzte sich das Mainz-Team auch nach dem Wechsel kontinuierlich ab, brachte über 13:23 in der 33. Minute und 22:32 in der 52. Minute am Ende einen unerwarteten 26:37 Erfolg über die Ziellinie. „Respekt vor dieser Igeler Mannschaft, die sehr gut auf uns eingespielt war und von Beginn an zeigte, dass sie beide Punkte unbedingt wollten. Wir hätten heute 2 Stunden spielen können, ohne dass sich was geändert hätte“, resümierte Menzer.

 

„Von Anfang an boten wir erneut eine sehr starke Abwehrleistung mit guten Torhüterleistungen und das war die Basis für unseren Erfolg. Kontinuierlich bauten wir unseren Vorsprung aus und meine Mannschaft ließ sich auch durch das harte Gastgeberspiel nicht aus dem Konzept bringen. So kamen wir mit viel Tempo und einem kontrollierten Spielaufbau zu einem verdienten Sieg. Zugegebenermaßen bin ich überrascht von der Leistung meiner Mannschaft, vor allem der Konstanz“, lobte Igels Coach Mainz.

 

TVH: Hares - Prümm (1), Fuchs, Serbanescu (2), Valerius (3), Menzer (7/2), Schneider, Kratz (7/3), Geibel, Zentz, Laible (4/1), Schleimer (2).

 

HSC: Stein und Weier - Bechtel (1), Steil (7/3), Kesseler (3), Habbal, Behrmann (11), Fusenig (5), Werdel (4), Vucenovic (1), Holtkamp (1), Lermen (2), Steinmetz (1), Humm (1)

 

HSG Hunsrück II - DJK/MJC Trier 28:27 (13:11)

 

War das bereits eine Vorentscheidung im Titelkampf? Die Mannschaft von Trainer Jochen Tatsch entschied das Spitzenspiel mit dem Schlusspfiff durch ihren stärksten Angreifer Luca Bach und brachte den Gästen aus Trier eine unglückliche Niederlage bei.

 

Es wurde das erwartet schwere Spiel für die Reserve der Hunsrück HSG, die auf eine MJC Mannschaft traf, die ohne Druck aufspielte und den Favoriten ärgere. Die Begegnung war von Beginn an völlig ausgeglichen und es sollten am Ende Nuancen sein, die für die Entscheidung sorgten. Nach der 1:2 Führung der Gäste sorgten die Gastgeber mit drei Toren in Folge für die erste zwei Tore Führung beim 4:2 in der 10. Minute, doch das Team von Trainer Ralf Martin blieb unbeeindruckt, glich beim 6:6 in der 14. Minute aus, das Spiel verlief weiterhin sehr ausgeglichen. Dabei legte die Mannschaft von Trainer Jochen Tatsch ständig mit einem bis zwei Toren vor, doch die Gäste blieben weiter auf Augenhöhe. Zur Pause führten die Hunsrücker mit 13:11!

 

Nach dem Wechsel blieb es bei der Führung der Hunsrücker, allerdings blieben die Trierer weitern über 16:15 in der 38. Minute dran, doch das Tatsch Team legte nach, baute den Vorsprung wieder auf drei Tore zum 19:16 in der 40. Minute aus, das Martin-Team blieb dran, glich in der 57. Minute zum 25:25 aus. In Überzahl legten die Gastgeber dann durch Dominique Mende den Führungstreffer zum 27:26 hin und knapp eine Minute vor dem Ende nahm Trier die Auszeit. Kevin Schwiderski gelang 48 Sekunden vor dem Ende der erneute Ausgleich, ehe Luca Bach den Sack zumachte.

 

„Heute trafen wir erstmals auf einen richtig guten Gegner, der uns alles abverlangt hat. Es war ein sehr gutes Verbandsligaspiel beider Mannschaften und Ralf Martin hat eine technisch gute und auf den Beinen schnelle Truppe, die uns von der Spielanlage ähnelt: keine Distanzschützen, dafür aber viel Druck auf die Abwehr ausübt. Ein Remis wäre gerecht gewesen, die Trierer waren gleichwertig. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass die Gäste das Tempo über 60 Minuten mithalten können. Wir lagen aber nie zurück und haben am Ende glücklich gewonnen“, stellte HSG Coach Jochen Tatsch fest.

 

„Ein Remis wäre gerecht gewesen. Da war ich mit Jochen einig. Beide Seiten lieferten sich über 60 Minuten ein richtig gutes Spiel, am Ende fingen wir uns aber zu viele Zeitstrafen, doch das soll kein Vorwurf Richtung Schiedsrichter sein, der sehr gut gepfiffen hat. Die HSG ist schwer zu verteidigen, doch das haben wir gut gelöst. Riesenkompliment an meine Jungs, die in der Abwehr die entsprechende Aggressivität hatten. Julius Collet leitete vorne gut das Spiel und spielte in der Abwehr stark. Letztlich eine geschlossene Mannschaftsleistung, egal wer eingewechselt wurde. Im Tor spielte Cedric Jahnen im ersten Spielabschnitt stark, nach dem Wechsel war es Christian Lofi, der uns den Rücken freihielt“, lobte MJC Coach Ralf Martin.

 

HSG: Neu - Thees, Röhrig (3/1), Fritz (1), Kirst (2), Klei (1), Berg, Mende (7/5), Schmidt (3), Feder (1), Bach (10)

 

MJC: Lofi und Schreiber - Czaja (5), Chrous (1), Plausinaitis (6), Schwiderski (5/1), Heinz, Schmitt (3), Mohr, Jahnen, Widua (2), Collet (5)

 

HSG Kastellaun/Simmern - HSG Obere Nahe 31:35 (12:17)

 

Bis 5:6 in der 9. Minute zeigten beide Teams ein ausgeglichenes Spiel, dann gelangen den Gästen vier Treffer in Folge zur 5:10 Führung in der 17. Minute. Diese Führung verteidigte die Mannschaft von Trainer Lars Kraus über 7:12 in der 21. Minute bis zur Pause zum 12:17.

 

Doch nach dem Wechsel fanden die Gastgeber um Spielertrainer Korab Mulliqi besser in die Begegnung zurück, kämpften sich bis zur 35. Minute auf 17:18 heran, ehe sich die Gäste wieder auf 17:22 in der 40. Minute wegzogen und es nach der Vorentscheidung aussah. Die Gastgebers steckten jedoch nicht auf, waren beim 20:22 in der 41.Minute wieder in Schlagdistanz. Noch einmal versuchte Mulliqi mit der Auszeit in der 51. Minute, das Spiel zu drehen, doch die Gäste zogen vom 25:30 entscheidend davon. Am Ende brachten die Gäste einen wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt über die Zeit.

 

„Das war heute eine Katastrophe war wir gespielt haben. Glückwunsch an die Gäste, die verdient beide Punkte gewannen. Unsere Abwehr war heute löchrig wie ein Schweizer Käse, im Angriff nutzten wir unsere Chancen nicht, dazu leisteten wir uns viele technische Fehler“, klagte der Spielertrainer der Gastgeber Korab Mulliqi.

 

 „Offensichtlich hatten uns die Gastgeber unterschätzt und meine Spieler erkannten schnell, das heute was geht. Wir haben unser schnelles Spiel durchgezogen, sind auch nicht gekippt, als die Gastgeber nochmals verkürzten. Kristofer Rickes im Tor hat uns den Rücken frei gehalten“, lobte Gästetrainer Lars Kraus. 

 

HSG KS: Stein und Zirwes - Wetstein (1), Friedt (2), Michel, Schneider (4/4), Retzlaff (2), Schmidt (1), Müller (7), Kötz (2), Mallmann (3), Mulliqi (4), Siegmund (1), Schmitz (4).

 

HSG ON: K. Rickes - Fuchs (8/2), Bamberger (5), Schwaz, Fetzer, Wagner (5), Gester (2), Klünder (6), Bunn (1), Wegert (3), Wunder, Zühlsdorf (4), Kiss (1).

 

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Den kommenden Spieltag tippt Tim Moske, Spielertrainer der Saarburger Fortunen:

 

TV Bitburg II - HSG Wittlich

(Samstag, 17 Uhr, Realschule)

 

Die Bitburger Mannschaft habe ich letzte Woche gegen die MJC gesehen und mir tut eigentlich der Trainer der Mannschaft Janosh Klimek leid. Er ist ein Supercoach und hat es mit dieser jungen und unerfahrenen Mannschaft schwer. Sie setzen noch nicht das um, was der Trainer ihnen vorgibt und auch von ihnen erwartet. Kann Wittlich die gleiche Leistung wie gegen uns abrufen, gehe ich von einem klaren Sieg aus. Wittlich hat eine super eingespieltes und vom Trainer eingestelltes Team.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSG Eifel

(Samstag, 19 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Das wird ein klares Ding für die Gastgeber. Die HSG hatte gegenüber den letzten Spielzeiten einfach zu viel Substanzverlust in seinem Kader, um hier ernsthaft mithalten zu können. Sie kommen dieses Saison einfach nicht in die Spur und so wird die Ruwertal HSG leichtes Spiel haben, einen deutlichen Sieg einzufahren.

 

TV Hermeskeil - HSC Igel

(Samstag, 19.30 Uhr, IGS Hermeskeil)

 

In diesem Spiel ist einiges möglich! Igel verfügt über einen sehr starken Torwart, der maßgeblichen Anteil am bisher guten Saisonverlauf der Mannschaft von Trainer Heiner Mainz hat. Für die Hochwälder kommt es darauf an, ob sie ihr hartes, aber faires Abwehrspiel durchbringen und sich die Gäste davon beeindrucken lassen. Aufgrund des Heimvorteils rechne ich mit einem knappen Sieg der Hochwälder.

 

TuS Fortuna Saarburg - HSC Schweich

(Samstag, 19.30 Uhr, Schulzentrum Beurig)

 

Vor heimischer Kulisse haben wir natürlich den Anspruch beide Punkte gegen Schweich zu gewinnen, zumal die Gäste wohl weiterhin auf Hanni Rosch verletzungsbedingt verzichten müssen. Wenn wir unser Ziel, unter die ersten 6 der Liga zu kommen, umsetzen wollen, muss ein Heimsieg her und das besonders vor unseren tollen Fans. Bei uns kehren mehr und mehr Spieler in den Kader zurück, doch hier ist selbstverständlich noch Trainingsrückstand. Ohne überheblich zu klingen, muss es einfach unser Anspruch sein, das Spiel zu gewinnen

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HSG Kastellaun/Simmern II - HSG Obere Nahe

(Sonntag, 17 Uhr, IGS Kastellaun)

 

Beide Mannschaften sind nur schwer einzuschätzen. Das hängt vor allem bei den Gastgebern von ständig wechselnden Aufstellung ab und so ist deren Leistung ebenso schwankend wie die der Gäste von der Oberen Nahe. Ich rechne mit einem umkämpften Spiel und einem offenen Ausgang. Deshalb tippe ich hier auf ein Remis.

 

HSG Hunsrück II - DJK/MJC Trier

(Sonntag, 17 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Es ist das Spitzenspiel des Wochenendes, bei dem die Hunsrücker erstmals in dieser Saison so richtig gefordert sein werden. Auf dieses Spiel freue ich mich, das wird sicher eine Werbung für den Handball! Die Gastgeber kenne ich bislang nur aus den Spielberichten, denke aber dennoch das es zum knappen Sieg von Trainer Jochen Tatsch reichen wird, obwohl ich viel von der MJC halte. Bei uns hat sich die Mannschaft unter Wert verkauft, das konnte ich letzte Woche im Spiel gegen Bitburg sehen. Die Mannschaft von Trainer Ralf Martin ist super trainiert und gut eingespielt, lässt vor allem den Ball schnell laufen. 

 

 

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Spieltag 13./14. November 2021

 

HSG Wittlich - TV Hermeskeil 28:23 (14:9)

 

Wittlich bleibt weiterhin in der Liga ungeschlagen, setzt sich auch gegen den TV Hermeskeil am Ende verdient durch und bleibt mit 9:1 Punkten an der Tabellenspitze dran.

 

Das Team von Trainer Frank Staskewitz lag lediglich beim 0:1 zurück, übernahm dann nach ausgeglichener Anfangsphase das Spiel und setzte sich erstmals beim 9:6 in der 19. Minute deutlicher ab. Bis zur Pause bauten die Eifelaner ihre Führung auf 14:8 aus.

 

Nach dem Wechsel blieben die Gäste um Spielertrainer Konstantin Menzer dran und so musste Staskewitz in der 37. Minute beim 18:13 die Auszeit nehmen. Die Vorentscheidung schien beim 24:16 in der 50. Minute gefallen, doch die Hochwälder stemmten sich gegen die drohende Niederlage und kämpften sich bis auf 24:21 in der 54. Minute heran. In einer hektischen Schlussphase stand der Sieger beim 26:21 in der 57. Minute fest, die Auszeit der Hermeskeiler zeigte keine Wirkung mehr.

 

„Technische Fehler bestimmten die Anfangsphase auf beiden Seiten. Wir fingen uns und hatten das Spiel zur Pause eigentlich entschieden. Auch den kleinen Durchhänger nach dem Wechsel konnten wir kompensieren, bei dem die Gäste bis auf vier Tore herankamen. Letztlich ein verdienter Heimsieg für uns gegen starke Hochwälder. Das Spiel wurde von Schiedsrichter Siggi Niesen gut geleitet“, fand Wittlichs Trainer Frank Staskewitz.

 

„Die vielen Fehler der Anfangsphase führe ich auf den zu stark geharzten Ball zurück. Während wir weiter Probleme im Angriff hatten, fingen sich die Gastgeber und bei uns machten sich die fehlenden Wechselalternativen im Rückraum bemerkbar. In der Halbzeitpause nahmen wir uns dann vor, uns nicht mit mehr als 10 Tore aus der Halle schießen zu lassen und haben zumindest kämpferisch dagegengehalten. Bei uns machten Tim Geibel im Tor und Christof Kratz in einer fairen Begegnung ein gutes Spiel“. Lobte der Spielertrainer der Gäste Konstantin Menzer.

 

HSG: Gressnich - Konrad (3), Präder, Rudolphi, Stephan (3/1), Kirsch (1), Pietzonka, Illigen (1), Werner (9/7), Könen (3), Schilz (6)

 

TVH: Hares - Prümm (1), Serbanescu (8), Valerius (1), Menzer (3/1), Kratz (8/3), Geibel, Zentz (1), Laible (1/1), Schleimer.

 

HSG Obere Nahe - HSG Hunsrück II 20:35 (12:16)

 

Erwartungsgemäß setzt sich der Meisterschaftsfavorit HSG Hunsrück in Tiefenstein durch.

 

Doch die erste Halbzeit lief so gar nicht nach den Vorstellung von Gästetrainer Jochen Tatsch. „Das lag zum einen an der Tatsache, dass wir jetzt schon seit sieben Wochen mit Harz trainieren und jetzt ohne Harz viele technische Fehler in unserem Spiel waren. Zum anderen konnten wir in der letzten Zeit nie komplett trainieren und das aus berufs- und studienbedingten Gründen. Zuletzt war es aber auch eine Art Selbstüberschätzung meiner Jungs, vor der ich gewarnt hatte. Die Mannschaft hat aber im ersten Spielabschnitt gesehen, dass sie nicht zurückschrauben darf und weniger als 100 Prozent abliefert“, meinte der Gästetrainer.

 

So taten sich die Gäste in den Anfangsminuten schwer, lagen beim 5:4 in der 9. Minute zurück und drehten das Spiel dann über 5:7 in der 14. Minute. Wer jetzt geglaubt hatte, die Gäste ziehen auf und davon, sah sich getäuscht. Das Team von Lars Kraus hielt dagegen, glich letztmals beim 9:9 in der 17. Minute aus, ehe sich die Gäste bis zur Pause auf 12:16 absetzten.

 

Bis Mitte der zweiten Hälfte baute das Tatsch Team den Vorsprung kontinuierlich auf 10 Tore zum 16:26 aus und brachte am Ende einen doch deutlichen 20:35 Erfolg über die Ziellinie.

 

„Mit der zweiten Hälfte bin ich zufrieden, da wir hier eine gute Deckungsleistung abriefen. Garant hierfür war auch unser A-Jugendtorwart Mauro Neu, der die Kiste nach seiner Einwechslung im zweiten Spielabschnitt regelrecht zunagelte“, lobte Tatsch.

 

„Wir konnten die Anfangsphase des Spiels ausgeglichen gestalten, hatten nur wenige technische Fehler, doch gegen Ende der ersten Hälfte wurde die Fehlerquote deutlich höher. Nach dem Wechsel waren die technischen Fehler auf unserer Seite einfach zu hoch, um Druck auf den Kasten der Gäste auszuüben, die zudem mit Torwart Neu einen Klasse-Keeper zwischen den Pfosten hatten“, lobte Gastgebertrainer Lars Kraus.

 

HSG ON: Kristofer Rickes und Gerster - Fuchs (2), Bamberger (3), Schwarz (1), Fetzer, Rogoll (2), Wagner (2), Hartl (2), Klünder (2/2), Wegert (2), Wunder (1), Zühlsdorf (2), Kiss (1)

 

HSG H: Thees und Neu - Röhrig (10/1), Fritz (6), Kirst (1), Berg (2), Mende (4/1Y), Schmidt (5), Feder (3/2), Bach (4).

 

DJK/MJC Trier - TV Bitburg II 48:23 (21:13)

 

Ein Schützenfest feierte die MJC Trier gegen die Bitburger Reserve, die überhaupt keine Einstellung in der Deckung gegen die MJC Angreifer fand. Dabei sah es in den Anfangsminuten nicht schlecht für das Team von Gästetrainer Janosh Klimek aus, die 10 Minuten lang den Favoriten ärgerten und sogar mit 4:5 in Führung lagen. Bis 14:12 in der 24. Minute sah es nach einer engen Kiste aus, doch dann brachte die Auszeit von MJC Coach Ralf Martin die Wende. Vom 15:13 in der 27. Minute gelangen den Gastgebern bis zur Pause sechst Treffer in Folge innerhalb weniger Minuten.

Bilder von Jürgen Brech- TRI SIGN

 

So stand es zur Pause bereits 21:13 und wer gehofft hatte, dass die Gäste jetzt ihren „freien Fall“ bremsen und den Lauf der Trierer stoppen könnten, sah sich getäuscht. Bis 29:13 in der 37. Minute zog das Martin-Team auf und davon, hatte mittlerweile 14 Tore ohne Gegentor erzielte, Bitburgs Trainer Klimek zog die Reißleine und nahm die Auszeit. Zwar gelang dem Gast jetzt endlich wieder ein Torerfolg, doch die deklassierende Niederlage war nicht mehr zu verhindern. Am Ende stand ein überraschend hoher 48:23 Erfolg der Trierer auf der Anzeigetafel im Mäusheckerweg.

 

„Unser Ziel war es zunächst, das zweite Heimspiel zu gewinnen. Ein solch klares Ergebnis hätte ich nie erwartet. Bitburg bereitet uns in der Abwehr in den Anfangsminuten einige Probleme, da die Gäste über ihre schnelle Mitte und ihr gutes Laufspiel mit vielen Kreuzbewegungen für Gefahr sorgten. Wir scheiterten mit 9 Fehlwürfen, meist am Bitburger Keeper. Nach der Umstellung auf eine defensivere Deckung im Innenblock und einem starken Christin Lofi im Tor starten wir den furiosen zu Null Lauf! Wir fingen die Bälle jetzt früh ab, erzielten über die erste und zweite Welle viele Tore gegen einen kämpferisch nie aufgebenden Gast, bei dem aber nach unserem Lauf die Luft raus war. Unser jüngster Spieler Jonas Widua fing in der Abwehr viele Bälle ab, machte selbst fünf Buden und zeigte im Angriff sein Talent. Jetzt bereiten wir uns auf die HSG Hunsrück vor, die wir ein wenig ärgern wollen“, schaut MJC Coach Ralf Martin bereits nach vorne.

 

„20 Minuten waren wir gleichwertig, doch was dann passiert ist, kann ich einfach nicht erklären. Die Mannschaft hat von 100 auf 0 zurückgeschaltet. Da hilft auch nicht die Ausrede, dass mit Marc Begon, Manuel Wahl und Jens Lübken die Alternativen aus gesundheitlichen Gründen passen mussten. Über das Spiel werden wir nicht reden, müssen das einfach abhaken und nach vorne schauen. Alleine 26 technische Fehler auf unserer Seite sprechen eine deutliche Sprache“, sagte Gästetrainer Janosh Klimek.

 

MJC: Lofi - Czaja (7), Chorus (7), Plausinaitis (7/1), Schwiderski (8), Schmitt (5), Mohr (1), Jahnen, Schreiber (1), Widua (5), Collet (7/2).

 

TVB: Frisch - Messerich, Pauly (3), M. Müller (2), Eich, Zimmer, Witz (1), K. Müller (3), Gillen (3), Lübken (3), Jung, Schallert (8/3)

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSG Kastellaun/Simmern II 30:15 (14:5)

 

„Ich musste mit einer A-Jugend im Ruwertal antreten. Gleich acht Spieler fehlten, vier davon haben mir erst am Samstagmorgen abgesagt“, klagte Korab Mulliqi, Spielertrainer der Gästemannschaft.

 

Die Messe im Ruwertal war für die Gäste deshalb schnell gelesen! Das Team von Trainer Andreas Cartarius führte nach gutem Beginn mit 7:2 in der 14. Minute, Gästetrainer Korab Mulliqi nahm die Auszeit. Doch die Gastgeber setzten sich weiter Tor um Tor ab, ließen nur fünf Treffer der Hunsrücker im ersten Spielabschnitt zu und führten zur Pause deutlich mit 14:5.

 

„Gegen die mit lediglich acht Feldspielern angetreten Gäste kamen wir zum erhofften Sieg. Allerdings ist bemerkenswert, dass die junge Gästemannschaft kämpferisch nie aufgab und sie erhebliche Probleme mit dem Harz hatten. So haben wir nach dem Wechsel auch auf eine 5:1 Deckung umgestellt, kamen so über den Ballgewinn zu schnellen Gegenstoßtoren. Ich bin froh, dass wir nach dem frustrierenden Spiel der letzten Woche bei Hunsrück II jetzt das umgesetzt haben, was wir uns vornahmen, nämlich guten Handball zu spielen. Die Tore waren über die gesamte Mannschaft verteilt und das zeigt die mannschaftliche Geschlossenheit. Wir hätten durchaus höher gewinnen können, sind aber an einem guten Gästetorwart Marcel Zirwes gescheitert, der echt gut hielt und Schlimmeres für sein Team verhinderte. Bei uns hat Mätthi Krewer auf der linken Angriffsseite endlich besser ins Spiel gefunden, zumal wir Andi Schröder aufgrund seiner Knieverletzung nicht einsetzen konnten. Martin Thesen, der in dieser Woche Vater wurde, hat ein hohes Engagement gezeigt und auch drei Tore zum Sieg beigesteuert“, lobte Gastgebertrainer Andreas Cartarius.

 

„Mit einem Durchschnittsalter von knapp 19 Jahren war das eine Riesenleistung der Mannschaft, die nie aufgegeben hat und nie den Kopf hängen ließ. Allerdings können die Jungs nicht mit Harz umgehen, da wir damit nicht trainieren dürfen. Dennoch haben wir viel Erfahrung gesammelt gegen eine gute Ruwertaler Mannschaft.

 

Bis zur 50. Minute machten die Gastgeber dann einen Klassenunterschied deutlich, waren den Gästen in allen Belangen überlegen und führten mit 24:10 und brachten jetzt die klare Führung über die Zeit.

 

Unisono lobten beide Trainer die herausragende Schiedsrichterleistung von Andreas Rosch: „Souverän“, meinte Cartarius, „super Leistung“, lobte Mulliqi.

 

HSG M/R: Schwall und Roth - Kopp, Meyer (2/1), Schröder, Wenzel, Keil, Thesen (3), Krewer (6), Backendorf (8), Frisch (2), Merten (2), Sattler (4/2), Zock (3)

 

HSC Schweich - HSG Eifel 36:19 (16:8)

 

Eine in dieser Höhe nicht erwarte Niederlage bringt die HSG Eifel jetzt mächtig unter Druck. Das Team von Trainer Rene Wingels unterlag im vier Punkte-Spiel deutlich mit 36:19 in Schweich.

 

Im Duell der ehemaligen Rheinlandligisten waren es die Gastgeber, die von Beginn an vorlegten und über 3:1 in der 6. Minute auf 9:4 in der 18. Minute vorlegten und so Gästetrainer Rene Wingels zur ersten Auszeit zwangen. Schweich baute den Vorsprung kontinuierlich aus, führte 16:8 zur Pause und war auf einem guten Weg, beide Punkte im richtungsweisenden Abstiegsduelle zu verbuchen.

 

Beim 20:10 führte Schweich erstmals mit 10 Toren in der 36. Minute, zog über 30:15 dem ungefährdeten 36:19 Heimspielsieg entgegen.

 

„Zwei nervöse Mannschaften, die wussten um was es geht. Wir hatten aber letztlich mehr Mut und auch mehr Klasse, um dieses Spiel für uns zu entscheiden. Im ersten Spielabschnitt führten wir deutlich, hätten aber noch höher führen müssen. Endlich haben meine Jungs gezeigt, dass sie Handball spielen können. Hervorheben möchte ich Sascha Büssemaker, der in Angriff und Abwehr heute ein sehr starkes Spiel machte. Jetzt fahren wir ohne Druck nächste Woche nach Saarburg“, sagte Schweichs Trainer Christian Leyh.

 

„Für diese Niederlage gibt's keine Ausreden mehr. Es ist fünf nach zwölf und wir müssen was dran tun um nicht schon abgeschlagen in die Ruckrunde zu gehen“, sagt Gästetrainer Rene Wingels. 

 

HSC: Fuchs und Monzel - Büssemaker (8/1), Kordel (2), Kratz (5/2), Müller (3), Feller (1), Farsch (2), Wagner (6), Antony (2), Karrenbauer (5), Müller (2)

 

HSG: Herbst - Jahnke (6/2), Leppin, Wielvers (1), Kruft (4), Esch, Anders, Bastuck (1), Voß, Schellen (3), Niederpüm (4)

 

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Den kommenden Spieltag tippt Rene Wingels, Trainer der HSG Eifel:

 

HSG Wittlich - TV Hermeskeil

Samstag, 17.45 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Sollte es den jungen Wittlichern, die nach dem Sieg in Saarburg vor Selbstbewusstsein nur so strotzen müssen, gelingen, mit Tempohandball die Hermeskeiler unter Druck zu setzen und Spielertrainer Menzer in den Griff zu bekommen, wird es einen klaren Heimsieg geben.

 

HSG Obere Nahe - HSG Hunsrück II

(Samstag, 19.30 Uhr, Stadenhalle)

 

Nachdem eindrucksvollen Heimsieg der Tatsch Truppe gegen die Vereinigten aus Mertesdorf und dem Ruwertal, stellt sich für mich die Frage: Wer soll diesen "Hunsrück Express" diese Saison schlagen? Die HSG Obere Nahe zeigt Zuhause zwar ein anderes Gesicht als Auswärts, wird aber kein Stolperstein für die Hunsrück HSG werden.

 

DJK/MJC Trier - TV Bitburg II

(Samstag, 19.30 Uhr, Mäusheckerweghalle)

 

Es wird die Partie der erfahrensten Trainer der Liga! Egal was Ralf Martin im Herrenbereich bei der MJC anfasst, es kommt immer was Positives bei rum, egal ob mit oder ohne Studenten. Auf der anderen Seite, Janosz Klimek, der in Bitburg jede Mannschaft weiterentwickelt und nach vorne bringt oder gebracht hat. Die MJC wird heiß darauf sein, den ersten Heimsieg einzufahren. Sollten Sie von Anfang an den Bitburg Motor (Wahl, Lübken, Schallert) zum Stottern bringen, wird dies gelingen, ansonsten wird es ein ausgeglichenes Spiel.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSG Kastellaun/Simmern II

(Samstag, 20 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Die Routiniers aus dem Ruwertal werden auf Wiedergutmachung aus sein und dies wird die HSG Kastellaun zu spüren bekommen. Egal wer bei "Hunsrücker Wundertüte" aufläuft, ich gehe von einem ungefährdeten Heimsieg des Cartarius Teams aus.

 

HSC Schweich - HSG Eifel

(Sonntag, 17 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Wer hätte das vor der Saison gedacht, dass die zwei ehemaligen Rheinlandligisten ein Kellerduell in der Verbandsliga austragen? Beide hatten einen Aderlass an Leistungsträgern zu verkraften, die nicht kompensiert werden. Bei Schweich kommt der Ausfall von Johannes Rosch hinzu. Nach den zwei derben Packungen im Hunsrück, fordere ich von meiner Mannschaft eine Trotzreaktion! Es muss uns endlich gelingen ein gutes Spiel abzuliefern, das Trainierte umzusetzen und 2 Punkte einzufahren. Ansonsten sind die Zukunftsaussichten in der Eifel alles andere als rosig.

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Spieltag 06./07. November 2021

 

HSG Hunsrück II - HSG Mertesdorf/Ruwertal 38:22 (22:8)

 

Die Frage nach dem Meisterschaftsfavorit ist wohl geklärt! Mit einem überraschend deutlichen 38:22 Erfolg schickt das Team von Trainer Jochen Tatsch die Ruwertaler Jungs auf den Nachhauseweg, wahrt die weiße Weste und bleibt im fünften Saisonspiel ohne Punktverlust.

 

„Wir sind keineswegs in den Hunsrück gefahren, um das Spiel auf die Art und Weise zu verlieren. Zunächst kam ein Großteil meiner Spieler aufgrund einer Straßensperrung erst kurz vor dem Spiel an, doch das entschuldigt nicht dieses Ergebnis“, ärgerte sich Gästetrainer Andreas Cartarius.

 

Von Beginn an ließen die Gastgeber keine Zweifel aufkommen, wer die Halle in Sohren als Sieger verlassen sollte. Beim 9:1 in der 11. Minute zog Gästetrainer Andreas Cartarius die Reißleine und nahm die Auszeit. Furios spielten die Gastgeber auf, hatten beim 13:3 in der 18. Minute die erste 10-Tore-Führung in der Tasche. Zur Pause war beim 22:8 die Messe für die Ruwertaler gelesen und es konnte nur noch um die Ergebniskosmetik gehen.

 

„Für uns war es wie in den Spielen vorher! Bereits nach 10 Minuten war die Begegnung entschieden und ich hatte gehofft, dass wir heute mehr gefordert werden. Doch das war nicht der Fall. Wir waren gleich im Spiel, spielten aus einer guten Deckung, hinter der ein bärenstarker Raphael Thees im Tor stand und kamen zu leichten Toren, machten kaum Fehler“, resümierte Gastgebertrainer Jochen Tatsch die erste Hälfte.

 

Das Tatsch-Team ließ auch nach dem Wechsel nicht locker, verwaltete die Führung über 27:13 in der 39. Minute und 30:16 in der 47. Minute, die Begegnung verlief im zweiten Spielabschnitt allerdings ausgeglichen. Am Ende stand ein in dieser Höhe nicht zu erwartender Gastgebersieg auf der Anzeigetafel der Sohrener Schulsporthalle und gilt spätestens jetzt als der Titelfavorit!

 

„Die zweite Hälfte haben wir dann genutzt, haben einiges vor allem in der Abwehr ausprobiert und das hat mach gleich gemerkt. Die Sicherheit war weg und wir haben Fehler gemacht. Dennoch bin ich damit zufrieden, dass wir auch die zweite Hälfte gewonnen haben“, so Tatsch.

 

„Wir hätten nicht geglaubt, dass wir ein solches Spiel innerhalb von 10 Minuten verlieren könnten, doch das gesamte Team war heute ein Totalausfall! Nur punktuell waren Kampf und Wille da, allen voran Andi Schröder. An dieses Spiel müssen wir schnell einen Haken setzen! Die Abwehr hat jegliche Aggressivität vermissen lassen, die Cleverness im Angriff fehlte komplett. Wir haben uns einfach keine klugen Abschlussaktionen erarbeitet. Doch die Einstellung zum Sport hat sich bei meiner Mannschaft, bei denen fast alle Spieler über 30 Jahre sind, sicherlich verändert, der Fokus liegt auf anderen Dingen. Dennoch wollen wir weiter Spaß am Sport haben, werden in dieser Saison sicherlich noch einige Punkte einfahren“, meint Gästetrainer Andreas Cartarius.

 

 HSG H: Schneider - Thees, Röhrig (5), Fritz (8/6), Dreher (2), Kirst (2), Klei (4), Berg (1), Mende (4), Schmidt (3), Bach (9).

 

HSG M/R: Roth - Meyer (4), Schröder (6), Simon (1), Krewer (3/1), Backendorf (1), Frisch (1), Merten, Sattler (5), Zock (1)

 

TV Hermeskeil - DJK/MJC Trier 29:36 (16:15)

 

„Die Vorzeichen für uns vor dem Spiel waren nicht gut, krankheitsbedingt fuhr das Trierer Team mit ohne Auswechselspieler in den Hochwald. „Kurzfristig fielen zwei Spieler aus und wir hatten uns vorgenommen, in der Abwehr gut zu stehen und keinesfalls das Tempo der Gastgeber mitzugehen. Das hat dann auch gut geklappt. Wir haben nur zwei Zeitstrafen kassiert und hielten das Spiel zbis zur Pause offen“, freute sich MJC Coach Ralf Martin.

 

Spieltag 13./14. November 2021

 

Den kommenden Spieltag tippt Rene Wingels, Trainer der HSG Eifel:

 

HSG Wittlich - TV Hermeskeil

(Samstag, 17.45 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Sollte es den jungen Wittlichern, die nach dem Sieg in Saarburg vor Selbstbewusstsein nur so strotzen müssen, gelingen, mit Tempohandball die Hermeskeiler unter Druck zu setzen und Spielertrainer Menzer in den Griff zu bekommen, wird es einen klaren Heimsieg geben.

 

HSG Obere Nahe - HSG Hunsrück II

(Samstag, 19.30 Uhr, Stadenhalle)

 

Nachdem eindrucksvollen Heimsieg der Tatsch Truppe gegen die Vereinigten aus Mertesdorf und dem Ruwertal, stellt sich für mich die Frage: Wer soll diesen "Hunsrück Express" diese Saison schlagen? Die HSG Obere Nahe zeigt Zuhause zwar ein anderes Gesicht als Auswärts, wird aber kein Stolperstein für die Hunsrück HSG werden.

 

DJK/MJC Trier - TV Bitburg II

(Samstag, 19.30 Uhr, Mäusheckerweghalle)

 

Es wird die Partie der erfahrensten Trainer der Liga! Egal was Ralf Martin im Herrenbereich bei der MJC anfasst, es kommt immer was Positives bei rum, egal ob mit oder ohne Studenten. Auf der anderen Seite, Janosz Klimek, der in Bitburg jede Mannschaft weiterentwickelt und nach vorne bringt oder gebracht hat. Die MJC wird heiß darauf sein, den ersten Heimsieg einzufahren. Sollten Sie von Anfang  an den Bitburg Motor (Wahl, Lübken, Schallert) zum Stottern bringen, wird dies gelingen,ansonsten wird es ein ausgeglichenes Spiel.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSG Kastellaun/Simmern II

(Samstag, 20 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Die Routiniers aus dem Ruwertal werden auf Wiedergutmachung aus sein und dies wird die HSG Kastellaun zu spüren bekommen. Egal wer bei "Hunsrücker Wundertüte" aufläuft, ich gehe von einem ungefährdeten Heimsieg des Cartarius Teams aus.

 

HSC Schweich - HSG Eifel

(Sonntag, 17 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Wer hätte das vor der Saison gedacht, dass die zwei ehemaligen Rheinlandligisten ein Kellerduell in der Verbandsliga austragen? Beide hatten einen Aderlass an Leistungsträgern zu verkraften, die nicht kompensiert werden. Bei Schweich kommt der Ausfall von Johannes Rosch hinzu. Nach den zwei derben Packungen im Hunsrück, fordere ich von meiner Mannschaft eine Trotzreaktion! Es muss uns endlich gelingen ein gutes Spiel abzuliefern, das Trainierte umzusetzen und 2 Punkte einzufahren. Ansonsten sind die Zukunftsaussichten in der Eifel alles andere als rosig.

 

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Völlig ausgeglichen mit wechselnden Führungen verlief die erste Hälfte zwischen dem TV Hermeskeil und der DJK/MJC Trier.

 

Nach einer Vorentscheidung sah es gleich zu Beginn der zweiten Hälfte aus, als das Team von Trainer Ralf Martin sich vom 16:16 mit vier Toren in Folge auf 16:20 in der 36. Minute absetzte. Bis 19:24 in der 43. Minute blieb das Martin-Team auf Kurs, auch die Auszeit von Hermeskeils Spielertrainer Konstantin Menzer zeigte Wirkung. Die Mannschaft kam Tor um Tor näher, beim 24:26 in der 50. Minute war es dann an Triers Coach Ralf Martin die Auszeit zu nehmen. Doch Hermeskeil war beim 26:27 nach der Manndeckung gegen MJC Spieler Julius Collet in der 52. Minute drauf und dran, das Spiel zu drehen. Doch jetzt machten die Trierer den Sack zu, erzielten vier Treffer in Folge zum 26:31 in der 55. Minute und die dann folgende Auszeit der Gastgeber verpuffte wirkungslos. Am Ende stand ein deutlicher Trierer Sieg, der sicher um einige Tore zu hoch ausfiel.

 

Hermeskeils Spielertrainer Konstantin Menzer war nach der Niederlage angefressen: „Wir sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen und ich muss mich bei den vielen Fans für unseren Auftritt entschuldigen. Es war ein verkorkster Tag, an dem es uns einfach nicht gelang, die konditionellen Vorteile gegen eine MJC Mannschaft auszuspielen, die ohne Auswechselspieler antreten musste. In der Abwehr hat überhaupt nichts zusammengepasst, alles andere regle ich mannschaftsintern“.

 

„Zur Pause hatten wir uns vorgenommen, jetzt auch über den Gegenstoß und die zweite Welle zu arbeiten und das hat die Mannschaft gut umgesetzt. Julius Collet wurde ab der 50. Minute in Manndeckung genommen und da haben wir schon ein paar Minuten gebraucht, um darauf die Antwort zu finden. In den Schlussminuten fanden wir dann wieder die richtigen Lösungen. Julius hat unser Spiel super organisiert und ein sehr starkes Spiel gemacht, überragend aber am heutigen Abend war Kostas Plausinaitis, der 11 Feldtore erzielte!“, lobte Martin.

 

TVH: Göddemeyer und Hares - Prümm (4), Serbanescu (1), Valerius (3), Menzer (7), Schneider (1), Kratz (7), Treinen (3), Zentz (1), Laible (2/2).

 

MJC: Lofi - Chorus (9), Plausinaitis (12/1), Schmitt (4), Jahnen, Schreiber (2), Widua (4), Collet (5/1)

 

TV Bitburg II - HSG Obere Nahe 38:30 (14:16)

 

Nach dem 7:7 in der 17. Minute gelang den Gästen die erste Führung zum 7:8 und Bitburgs Trainer Janosh Klimek nahm die Auszeit und das schien seinen Jungs gutzutun. Beim 11:10 waren die Eifelaner auf einem guten Weg, kassierten aber drei Tore in Folge der Gäste und legten beim 11:13 in der 25. Minute vor. Zuvor hatte Gästespieler Marius Fuchs die rote Karte kassiert und das war letztlich für die klare Niederlage der Gäste nach Ansicht von Trainer Lars Kraus entscheidend. Zwar gelang den Gastgebern immer wieder der Anschluss, doch das Team von Kraus verteidigte die zwei Tore Führung konsequent bis zum Pausenstand von 14:16.

 

„Im Angriff waren wir aus dem Rückraum einfach zu ungefährlich. Lediglich Leon Gillen suchte hier seine Chance. In der Pause habe ich dann von den anderen Rückraumspielern die fehlende Torgefährlichkeit eingefordert und jetzt haben Jens Lübken und Christopher Pauli ihre Chancen gesucht und sich die Würfe genommen, dazu immer wieder Julian Schallert am Kreis eingesetzt, der seine aufsteigende Form heute wieder bestätigt hat“, freute sich Bitburgs Trainer Janosh Klimek.

 

Nach dem Wechsel gestaltete sich aber ein ähnlicher Spielverlauf bis zum 19:21 in der 39. Minute, dann drehten die Gastgeber mit drei Treffern in Folge das Spiel zum 22:21 innerhalb von einer Minute! Die Begegnung blieb weiter bis 27:26 offen, ehe das Klimek-Team die Begegnung immer besser in den Griff, zog in den letzten 12 Minuten auf und davon, feierte am Ende einen deutlichen 38:30 Heimspielsieg und damit die ersten Punkte in der neuen Saison!

 

„Sicherlich fällt das Ergebnis am Ende etwas zu hoch aus. Doch in den letzten 15 Minuten haben die Jungs richtig Gas gegeben, das Spiel zu ihren Gunsten entschieden. Wir haben jetzt eine starkes Tempospiel aufgezogen, sind über den Gegenstoß erfolgreich geworden und auch das Positionsspiel wurde viel struktrurierter und wir haben auf die Chancen gewartet. Diszipliniert und mit Zug zum Tor haben wir jetzt endlich das Tor getroffen. Mit dem Auftritt im zweiten Spielabschnitt bin ich zufrieden und hoffe, dass jetzt endlich der Knoten geplatzt ist“, so Klimek.

 

„Insgesamt eine sehr hektische Begegnung, die bis Mitte der zweiten Hälfte völlig ausgeglichen war. Wir haben schwer ins Spiel gefunden, aber dann gut mithalten können. Das Spiel ist letztlich zugunsten der Gastgeber gekippt, doch spiegelt der Spielausgang den Spielverlauf nicht wider. Am Ende eine zu deutliche Niederlage für uns. Da uns in der Schlussviertelstunde die Struktur, die uns Fuchs eigentlich auf der Spielmacherposition gibt, fehlte. Mit dem Auftritt meiner Jungs bin ich dennoch zufrieden“, sagte Gästetrainer Lars Kraus.

 

TVB: Ney und Frisch - Messerich, Begon, Eich, Holzkamp, Zimmer, Pauly, Lübken, Wahl, Jung, Müller, Gillen, Schallert

 

HSG: K. Rickes und Rogoll - Fuchs, Bamberger, Schwaz, Hartl, Wagner, Gerster, Klünder, Bunn, Wunder, Zühlsdorf, Kiss.

 

TuS Fortuna Saarburg - HSG Wittlich 29:30 (12:12)

 

Einen offenen Schlagabtausch leisteten sie die Saarburger Fortunen und die HSG Wittlich, der am Ende mit einem verdienten Gästesieg endete.

 

Ausgeglichen verlief die Begegnung über die gesamte Spielzeit, in der sich keine Mannschaft mit mehr als drei Treffern absetzten konnte.

 

Dies gelang den Gastgebern beim 20:17 in der 42. Minute, in der dann Gästetrainer Frank Staskewitz die Auszeit nahm. Doch Saarburg verteidigte zunächst die drei Tore Führung bis 22:19 in der 45. Minute, dann legten die Gäste gleich vier Treffer in Folge innerhalb von drei Minuten nach, führten 22:23 in der 48. Minute. Die Begegnung ging in ihre spannende Schlussphase, in der Saarburg letztmals beim 26:26 in der 56. Minute ausglich, Wittlich sich wieder auf zwei Tore zum 26:28 absetzten und Saarburg den Anschlusstreffer jeweils folgen ließ. 51 Sekunden vor dem Ende gelang Saarburgs Spielertrainer Tim Moske zwar der Anschlusstreffer zum 29:30, doch zu mehr reichte es jetzt nicht mehr.  

 

„Ein verdienter Sieg der Gäste! HSG Coach Frank Staskewitz hat eine junge Mannschaft, die super trainiert und eingestellt ist. Dafür kann man den Gästecoach nur loben. Auf unserer Seite stellte sich Torwart Marc Dupré trotz seiner Rückenprobleme in den Dienst der Mannschaft, das ist nicht selbstverständlich. Letztlich haben wir uns selbst um mindestens einen Punkt gebracht, haben zu viele Fehler gemacht und sind immer wieder am bärenstarken Keeper der Gäste Alexander Schenk gescheitert. Leider musste der Gästekeeper in der Schlussphase nach einem Kopftreffer von außen verletzt ausgewechselt werden und ich hoffe, dass es ihm gut geht“, so der Fortunen Spielertrainer Tim Moske.

 

„Endlich haben wir das gespielt was wir können, haben uns auch von der lautstarken Kulisse in Saarburg nicht aus der Ruhe bringen lassen und unser Ding durchgezogen. Schade, dass Alex Schenk verletzt ausgefallen ist. Bis dahin hat er bärenstark gehalten. Es war ein faires Spiel, bei dem alle ihre Leistungen gebracht haben und mannschaftsdienlich spielten“, lobte Gästetrainer Frank Staskewitz.

 

TuS: Dupré und Pütz - Metrich (1), J. Hoffmann (5), Geimer, Moske (2), Hein, Schuster (1), Schmitt, S. Hoffmann (1), Schmitt, Rüger (13/3), Jürgens (4).

 

HSG: Werner und Schenk - Konrad (1), Leyendecker (3), Stephan, Riotte (4), Kirsch (1), Illigen (3), Werner (7/3), Präder (1), Könen (8), Schilz (2)

 

HSG Kastellaun/Simmern II - HSG Eifel 35:21 (23:12)

 

Letztlich chancenlos war die HSG Eifel im Hunsrück. Das Team, das von Benedikt Neisius betreut wurde, da Trainer Rene Wingels aus privaten Gründen fehlte, lag bereits nach 9 Minuten mit 8:1 zurück und zur Pause stellte sich einzig die Frage, wie hoch der Sieg der Mannschaft von Trainer Korab Mulliqi ausfallen würde. Bis dahin wurde ein Klassenunterschied deutlich. Nach dem Wechsel wurde es noch deutlicher: die Gastgeber zogen nach dem 24:14 in der 33. Minute mit vier Treffern in Folge auf 28:14 in der 40. Minute davon. Den Vorsprung brachten die Gastgeber dann über die Zeit.

 

„Eindeutig vom Spielverlauf her. Wir haben gut ins Spiel gefunden, dabei stand unsere Abwehr gut, hinter der Torwart Marcel Zirwes eine bärenstarke Leistung abrief. Meine überwiegend 17-jährigen Spieler überzeugten gegen einen nicht starke HSG Eifel und so musste ich erst gar nicht auflaufen. Jeder bekam heute seine Spielanteile“, erklärte Gastgebertrainer Korab Mulliqi.

 

„Eigentlich wollten wir nach dem letzten schwachen Spiel eine Reaktion zeigen, doch das ist uns nicht gelungen. Zu viele technische Fehler bestimmten unser Spiel, in dem wir uns aber langsam fingen, den Rückstand aber nicht mehr wettmachen können. Im zweiten Spielabschnitt lief es im Angriff besser, wir haben einiges gespielt, was wir auch im Training einstudiert hatten. Dennoch war die Abwehr nicht aggressiv genug und wir haben deshalb und aufgrund der vielen technischen Fehler klar verloren“, meinte Gästebetreuer Benedikt Neisius.

 

HSG K/S: Schmidt und Zirwes - Hermann (1), Adam (1), Michel (1), Schneiders (7/1), Retzlaff, Berg (1), Friedt (5), Kötz (5), Mulliqi, Müller (6), Schmitz (1), Mallmann (7)

 

HSG E: Hermans und Herbst - Großheide, Jahnke (2/1), Leppin (1), Kruft (3), Esch (2), Schaperdoth (4), Anders (1), Schellen (6), Niederprüm (2)

 

HSC Schweich - HSC Igel 24:27 (7:16)

 

Igel entführt die Punkte aus Schweich! Damit bleibt das Team von Gastgebertrainer Christian Leyh auch im fünften Saisonspiel ohne Punkte und sieht jetzt am kommenden Wochenende dem Abstiegsduell gegen die HSG Eifel mit gemischten Gefühlen entgegen.

 

„Das was meine Mannschaft im ersten Spielabschnitt abgeliefert hat, wird noch für Gesprächsstoff sorgen. Eine absolute Katastrophe. Eine solch schlechte Leistung habe ich von einer Schweicher Mannschaft noch nicht gesehen, Wir bekamen keinen Zugriff auf die Angreifer der Gäste und spielten von Beginn an Schlafwagenhandball!“, klagte Leyh.

 

So bestimmten die Gäste klar die Anfangsphase, führten 1:6 in der 11. Minute, Schweich nahm die Auszeit. Zumindest blieb die Mannschaft jetzt auf Augenhöhe, kam auf 6:10 in der 21. Minute heran, um dann fünf Treffer des Mainz-Teams zu kassieren, das auf 6:15 in der 27. Minute davonzog. Zur Pause war das Spiel entschieden.

 

„In der Halbzeit habe ich meinen Jungs gesagt, dass wir dieses Spiel nicht mehr hoch gewinnen werden, wollten endlich wieder Handball zeigen und das ist dann phasenweise gelungen und wir kamen zur Ergebniskosmetik. Leider fiel bei uns Patrick Karrenbauer früh aufgrund seiner Rückenprobleme aus und mit ihm und dem verletzten Hanni Rosch fehlten uns die wichtigen Spieler,“ klagte Leyh. Bis 13:21 in der 42. Minute deutete vieles auf einen klaren Gästesieg hin, doch Schweich kämpfte sich bis auf 17:21 in der 46. Minute heran, konnte die Begegnung aber nicht mehr drehen.

 

„Bedanken will ich mich bei Chris Kordel, Kevin Lieser und Christan Müller, die uns in der schwierigen Personalsituation unterstützen werden“, sagte Leyh.

 

„Besser als im ersten Spielabschnitt kann man abwehrmäßig kaum spielen. Teilweise haben wir die Gastgeber im ersten Spielabschnitt regelrecht vorgeführt. Zur Pause war das Spiel aus meiner Sicht entschieden. Schweich hat sich nach dem Wechsel dann gegen die drohende hohe Niederlage gewehrt. Wir haben erneut eine geschlossene Mannschaftsleistung mit einer überragend Abwehr gezeigt“, freute sich Igels Trainer Heiner Mainz, der darauf baut, dass sein Team jetzt die Euphorie nutzt und sich in den kommenden Spielen ins gesicherte Mittelfeld absetzt.

 

Schweich: Fuchs und Monzel - Büssemaker (6/1), Lieser (1), Kratz (5/2), Müller, Kordel (2), Feller (2/1), Farsch (3), Wagner (2), Heyer (1), Kreusch, Karrenbauer (1), Müller (1)

 

Igel: Stein und Weier - Bechtel, Steil (3), Ossadnik (2), Grundhöffer, Habbal, Behrmann (7), Fusenig, Werdel (7), Vucenovic (4), Humm (4).

 

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Den kommenden Spieltag tippt Frank Staskewitz, Trainer der HSG Wittlich:

 

HSG Hunsrück II - HSG Mertesdorf/Ruwertal

(Samstag, 17.30 Uhr, Schulsporthalle Sohren)

 

Es ist das Spitzenspiel des Wochenendes, bei dem ich mit einer engen Kiste rechne. Allerdings schätze ich die Hunsrücker zuhause so stark ein, dass wohl keine Mannschaft hier Punkte entführt. Das gleiche gilt auf für Ruwertaler, spielen sie zuhause. Deshalb werden es die Ruwertaler an diesem Wochenende nicht schaffen, die Punkte zu gewinnen, zumal das Team von Trainer Jochen Tatsch einen eindrucksvollen Sieg gegen die HSG Eifel am vergangenen Wochenende gelandet hat. Diese Hunsrücker Mannschaft gehört eigentlich eine Liga höher!

 

TV Bitburg II - HSG Obere Nahe

(Samstag, 18 Uhr, Realschule)

 

Beide Teams sind nicht so gut in die Saison gestartet. Wir haben die Obere Nahe schon zuhause gehabt und deutlich gewonnen. Zuhause scheint die HSG wesentlich stärker. Das gleiche gilt für den TV Bitburg und deshalb rechne ich mit einem engen Spiel, in dem die Gäste sicher ihre Chance haben. Am Ende rechne ich aber mit einem knappen Bitburger Erfolg.

 

TV Hermeskeil - DJK/MJC Trier

(Samstag, 19.30 Uhr, IGS Halle)

 

Auch die Hochwälder sind nicht wie erwartet in die Saison gestartet und ebenso unerwartet kam für mich am vergangenen Wochenende die Heimniederlage der MJC gegen Saarburg. Diese Niederlage sollte aber dazu führen, dass sich die Trierer steigern, sich rehabilitieren wollen und beide Punkte aus Hermeskeil entführen.

 

TuS Fortuna Saarburg - HSG Wittlich

(Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Beurig)

 

Mit viel Selbstvertrauen werden die Gastgeber nach dem Sieg in Trier gegen uns auflaufen. Das sind wesentlich bessere Vorzeichen als bei meiner Mannschaft, die nun schon zwei Spiele in Folge nicht gut gespielt hat. Ich erwarte deshalb eine Reaktion meiner Mannschaft und gegen von einem engen Spiel aus. Am Samstageben will ich von meinem Team etwas sehen!

 

HSG Kastellaun/Simmern II - HSG Eifel

(Sonntag, 17 Uhr, Kastellaun)

 

Die HSG Eifel hängt ganz tief im Tabellenkeller, die Gastgeber scheinen aber auf dem aufsteigenden Ast zu sein. Der Sieg der Hunsrücker gegen die personell zwar angeschlagene Schweicher Mannschaft hat dennoch gezeigt, wie stark die Mannschaft von Spielertrainer Korab Mulliqi vor heimischer Kulisse ist. Die Gäste müssen nach der doch sehr deutlichen Niederlage beim Meisterschaftsfavoriten HSG Hunsrück jetzt eine Reaktion zeigen. Fraglich ist, wie das Team diese Niederlage aus den Köpfen bekommt. Am Ende rechne ich mit einem Gastgebersieg.

 

HSC Schweich - HSC Igel

(Sonntag, 17 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Personell angeschlagen wird es für die Schweicher schwer, die Punkte in heimischer Halle zu gewinnen. Durch den Ausfall von Hanni Rosch fehlt dem Team einfach zu viel Substanz. Igel hat bei uns kompakt gespielt. Langsam gerät Schweich unter Zugzwang, muss endlich punkten, doch in diesem Spiel rechne ich mit einem Sieg der Gäste. 

 

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30./31. Oktober 2021

 

HSG Hunsrück - HSG Eifel 43:17 (23:8)

 

Eine Handball-Lehrstunde musste die HSG Eifel im Hunsrück, bei den stark ersatzgeschwächten Gastgebern, über sich ergehen lassen!

 

Beim 8:1 in der 9. Minute waren die Weichen bereits für den Kantersieg des Teams von Jochen Tatsch gestellt. Bis zur Pause dominierten die Hunsrücker das Spielgeschehen und lagen spielentscheidend 23:8 zur Pause vorne. Über 30:11 in der 40. Minute und 40:15 in der 57. Minute stand am Ende der Kantersieg mit 43:17 auf der Anzeigetafel.

 

„Es war schnell klar wo die Reise hingehen sollte. Wir konnten nur einen kleinen Kader aufbieten, da Fabian Schmidt im Kader der ersten Mannschaft war und Tom Feder und Christian Klei ausfielen. Ergänzt haben wir das Team durch unsere A-Jugendlichen Matteo Pusceddu und Moritz Kessler, die ich eigentlich aufgrund ihres Einsatzes in der A-Jugend am Sonntag schonen wollte. Als sich aber in der 10. Minute Manuel Berg am Oberschenkel verletzte, mussten die Einsatzzeiten der beiden Jugendlichen, die das leistungsmäßig auf jeden Fall können, verlängert werden. Ich bin mal gespannt, mit welchem Kader wir nächste Woche gegen Mertesdorf/Ruwertal auflaufen können“, sagt HSG Coach Jochen Tatsch.

 

„Das man in Sohren keine zwei Punkte mitnehmen würde, war uns schon vor dem Anpfiff bewusst, trotzdem wollte man ein gutes Spiel abliefern. Doch die Marschroute, lange Angriffe zu spielen und schnelles Ruckzugsverhalten nach Ballverlust zu zeigen, um die HSG nicht zum Gegenstoẞspiel einzuladen, wurde von der erstem Minute an "über Bord" geworfen. Hinzu kamen zahlreiche technische Fehler, die nicht nur Harz bedingt waren, und so kassierte man zahlreiche Gegentore über den Gegenstoß. Heute fehlte nicht nur der Kopf auf der Platte, sondern auch der Ehrgeiz, Wille und die Einsatzbereitschaft. Natürlich gibt es das Hallenproblem bei uns, zudem dürfen wir nicht mit Harz trainieren, aber das können keine Ausreden für zuvor genannten, fehlenden Tugenden sein!
So langsam, aber sicher, muss sich jeder meiner Spieler hinterfragen, ob das, was er ins Training und Spiel investiert ausreichend ist, um die Liga zu halten“, meint Gästetrainer Rene Wingels.

 

HSG H: Schneider - Thees, Röhrig (7), Fritz (7/2), Pusceddu (5), Kirst (7), Berg, Mende (4), Kessler (5), Bach (8).

 

HSG E: Hermanns und Herbst- Großheide, Jahnke (7), Wilkins, Leppin (4), Niederprüm, Wielvers, Anders, Wingels, Bastuck (2), Schellen (2), Niederprüm (4)

 

HSG Wittlich - HSC Igel 25:25 (12:16)

 

Überraschend entführt der HSC Igel einen Punkt aus Wittlich, war sogar bis drei

 Sekunden vor dem Ende vor dem Überraschungssieg.

 

Fotos Thomas Prenosil

 

Die Mannschaft von Trainer Heiner Mainz fand erst langsam in Spiel, lief dem 2:0 Rückstand hinterher und ließ drei Treffer in Folge zur 2:3 Führung in der 7. Minute folgen. Diese Führung gab das Gästeteam nicht mehr ab, legte sogar beim 6:10 in der 15. Minute erstmals deutlich mit vier Treffern vor, baute die Führung sogar auf 10:16 kurz vor dem Wechsel aus.

 

Wittlich kam besser aus der Kabine, schaffte mit einem 4:0 Lauf vom 14:18 bis 18:18 den Ausgleich in der 41. Minute, konnte aber nicht mehr in Führung gehen. In einer spannenden Schlussphase brachte der gefährlichste Igeler Angreifer Benni Steil seine Mannschaft knapp eine Minute vor dem Ende mit 24:25 in Führung, ehe Wittlichs Nico Weber beim letzten Siebenmeter für sein Team die Nerven behielt und das Remis für die Gastgeber sicherte.

 

„Wir haben unglaublich schlecht gespielt, Fehler in allen Bereichen gemacht und schnell den Faden verloren. Lange fanden wir nicht ins Spiel, haben aber Moral bewiesen und uns wieder herangekämpft. Das Spiel hätten wir in Normalform durchaus gewinnen können, hatten uns das sicher anders vorgestellt. Für Igel war es ein verdienter Punkt, für uns ein verlorener Punkt“, klagte Wittlichs Coach Frank Staskewitz.

 

„Hätte mir einer den Punkt vor dem Spiel angeboten, hätte ich ihn sofort genommen. Letztlich war es eine überragende Abwehrleistung und eine starke Torhüterleistung von Simon Stein, der uns den Punkt sicherte. Eine so starke Leistung wie im ersten Spielabschnitt habe ich von meiner Mannschaft noch nicht gesehen. Wittlich hatte die bessere Spielanlage, doch wir alles über den Kampf geregelt. Selbst die vielen Zeitstrafen gegen uns konnten wir mit einer guten Abwehrleistung kompensieren. Mit dem Punkt bin ich am Ende überglücklich“, gestand Gästetrainer Heiner Mainz.

 

HSG: Hergert und Schenk - Konrad (1), Kirsch (3), Leyendecker (2), Stephan, Illigen, Werner (3/1), Präder, Weber (9/1), Könen (4), Schilz (3/2)

 

HSC: Weier und Stein - Steil (10/4), Ossadnik (1), Grundhöffer, Lermen, Behrmann (8), Habbal, Werdel (3), Vucenovic, Steinmetz (1), Humm.

 

HSG Kastellaun/Simmern II - HSC Schweich 28:21 (13:12)

 

Ohne ihre verletzten Leistungsträger Johannes Rosch, der nach einer Achillessehnenverletzung länger ausfallen wird, waren die Gäste aus Schweich in Simmern mit nur sechs Feldspielerin nur eine Halbzeit konkurrenzfähig. Mit zunehmender Spieldauer machte sich das Fehlen der wichtigen Alternativen bemerkbar.

 

Doch im ersten Spielabschnitt lieferte Schweich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Mannschaft sogar mit 5:6 in der 16. Minute die Nase vorne hatte. Nach dem Wechsel baute die HSG dann ihren Vorsprung kontinuierlich aus, beim 22:17 in der 47. Minute nahmen die Gäste die Auszeit, doch der HSG-Express war nicht mehr zu bremsen. Am Ende gelang ein verdienter 28:21 Erfolg.

 

„Zum ersten Mal haben wir in einem Spiel von Anfang an geführt. Die Begegnung wurde auf unserer Seite erst besser, als Mirza Cehajic am Kreis eingewechselt wurde und ich mitspielte. Wir haben ein sehr junges Team, dem noch die Erfahrung fehlt. Doch im Tor überzeugte unser Nachwuchskeeper Florian Stein mit 23 Paraden, Dieses Spiel mussten wir einfach gewinnen, da Schweich stark ersatzgeschwächt auflief. Auf Rechtsaußen hat Steffen Retzlaff ein starkes Spiel gezeigt und unser Routinier Mirza am Kreis zeigte sich sehr treffsicher“, lobte HSG Spielertrainer Korab Mulliqi

 

„Ich bin mächtig stolz auf diese Jungs, die alles rausgehauen haben. Eigentlich wollten wir nach dem Wechsel dort weitermachen, wo wir aufgehört hatten, doch die ersten 15 Minuten haben wir verschlafen, die falschen Entscheidungen getroffen. Als sich Stefan Heyer und Thomas Müller noch verletzten, musste unser Tormann Julius Fuchs ins Feld, der für mich mit einem Heber von Außen den schönsten Treffer des Abend erzielte. Nach der Auszeit war die Luft raus, die Kondition weg und wir haben am Ende zu hoch verloren. Dennoch Kompliment für diesen Auftritt, bei dem wir mit Michael Johann und Frank Röhrig ein sehr gut leitendes Schiedsrichtergespann in einer fairen Begegnung hatten“, lobte Gästetrainer Christian Leyh.

 

HSG:  Stein - Herrmann, Adam (1), Michel (1), Schneiders (6/4), Retzlaff (5), Cehajic (7), Kötz (2), Mallmann (5), Mulliqi, Weishaupt, Lauer, Schmitz (1).

 

HSC: Monzel, Fuchs (1) und Kreusch- Müller (4), Kratz (5/3), Feller (2), Wagner (4), Heyer (2), Karrenbauer (3)

 

HSG Obere Nahe - TV Hermeskeil 28:26 (14:11)

 

Zur Pause rieben sich die Zuschauer in Niederwörresbach verwundert die Augen! Ihre Mannschaft hatte den Gast aus dem Hochwald nach ausgeglichener Anfangsphase ab der 23. Minute besser im Griff. Folglich setzte sich die HSG vom 10:10 in der 23. Minute bis zur Pause auf 14:11 ab.

 

Auch nach dem Wechsel waren die HSG Spieler das dominantere Team, das sich bis 23:16 in der 43. Minute absetzte und Gäste-Spielertrainer Konstantin Menzer zur Auszeit zwangen. Beim 25:18 schien nur noch die Höhe des Gastgebersieges fraglich, doch mit drei Treffern in Folge meldeten sich die Hochwälder beim 25:21 in der 54. Minute zurück, HSG Coach Lars Kraus nahm die Auszeit. Doch das spielte den Gästen in die Karten, die bis zum 26:25 zwei Minuten vor dem Ende verkürzten, das Spiel drehen konnten die Hochwälder nicht mehr und so brachte die HSG Obere Nahe eine knappen, aber verdienten Sieg über die Zeit.

 

„Wir sind glücklich endlich die ersten Punkte eingefahren zu haben. Dafür hat sich die Mannschaft für ihre Arbeit in den letzten Wochen belohnt. Durch unsere Neuzugänge gestaltet sich auch unsere Trainingsarbeit besser. Zu Beginn des Spiels hatten wir einige schlechte Aktionen und deshalb blieb die Begegnung bis kurz vor dem Wechsel ausgeglichen. In der Halbzeit hatten wir uns dann vorgenommen, dort weiterzumachen, wo wir am Ende der ersten Hälfte aufgehört hatten, und das hat die Mannschaft auch umgesetzt. Wir haben richtig Gas gegeben und Tempo gemacht. Nach der klaren 25:18 Führung habe ich dann versucht, das Tempo aus dem Spiel zu nehmen, damit die Mannschaft nicht überdreht. Das hat Hermeskeil dann genutzt und kam wieder heran, doch letztlich haben wir den Vorsprung über die Ziellinie gebracht. Emotional ein wichtiger Sieg für uns“, freute sich HSG Coach Lars Kraus.

 

„Es war unsere schlechteste Saisonleistung, wir haben nie ins Spiel gefunden. Die Gastgeber haben das umgesetzt, was wir eigentlich wollten, mit viel Tempo aus einer kämpferisch starken Abwehr herausspielen. Der Sieg der Gastgeber ist verdient, wir sind noch nicht so weit, dass wir auswärts punkten. Einzig positiv ist die Tatsache, dass wir uns nach dem klaren Rückstand zurückgekämpft haben und uns nicht blamierten. Ich bin froh um jeden Schiedsrichter, aber gestern war die Leistung unterirdisch. So wurde eine rote Karte gegen mich vom zweiten Schiedsrichter nach Beratung wieder zurückgenommen und wir kassierten unberechtigte Zeitstrafen“, klagte TVH Spielertrainer Konstantin Menzer.

 

HSG: Rickes - Fuchs (6/5), Bamberger (5), Schwarz (1), Fetzer (1), Hartl (3), Wagner (3), Bunn, Wegert (7), Wunder, Zühlsdorf (2), Kiss, Gerster.

 

TVH: Hares - Prümm (1), Auler, Serbanescu (7), Valerius, Menzer (5/2), Schneider (1), Kratz (5/1), Geibel, Zentz (2), Laible (1/1), Schleimer (4)

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - TV Bitburg II 34:22 (15:11)

 

Es wurde der erwartete Favoritensieg, bei dem Gästetrainer Janosch Klimek bereits in der 8. Minute die Reißleine zog, seine Mannschaft lag zu diesem Zeitpunkt 3:0 zurück! Jetzt fingen sich die Gäste, konnten aber den drei Tore-Rückstand nicht aufholen. Die Ruwertaler zogen über 11:6 in der 21. Minute der 15:11 Pausenführung entgegen.

 

Wieder verpennten die Eifelaner den Start, die Gastgeber legten jetzt einen 4:0 Lauf hin und hatten beim 19:11 in der 36. Minute die Begegnung früh entschieden. Beim 23:13 in der 42. Minute führte der Favorit erstmals mit 10 Toren, verwaltete dann den Vorsprung bis zum Abpfiff.

 

„Unser Sieg hätte durchaus höher ausfallen können. Gerade im ersten Spielabschnitt sind wir immer wieder an Bitburgs Torwart Stefan Frisch gescheitert und wir bekamen die Achse Moritz Lübken auf Rückraummitte und Manuel Wahl am Kreis nicht richtig in den Griff. Da Andi Schröder früh Verantwortung übernommen hat und wichtige Tore erzielte, war er früh in Manndeckung. Nach dem Wechsel waren es dann Andreas Backendorf und Moritz Merten, die die Verantwortung übernahmen. Gegen Spielende haben wir dann viel gewechselt und die Spieler haben gezeigt, dass sie durchaus mitspielen können“, lobte HSG Coach Andreas Cartarius.

 

„Für uns war es die erwartete Niederlage bei einem der Meisterschaftsfavoriten. Die Gastgeber konnten fast in Bestbesetzung auflaufen, bei uns fehlte mit dem verletzten Julian Schallert ein wichtiger Stammspieler, zudem gingen einige meiner Spieler angeschlagen in diese Begegnung. Der Sieg der Gastgeber geht in Ordnung, im Ruwertal ist es immer schwer Punkte zu gewinnen. Mit dem Auftritt meines Teams bin ich nicht unzufrieden, allerdings verpassten wir zur Pause ein besseres Ergebnis, da wir die Chancen freistehend vor dem HSG Kasten nicht nutzten. Obwohl wir uns in der Pause vorgenommen hatten, konzentriert die zweite Hälfte zu beginnen, waren wir nicht mit dem Kopf auf dem Platz, kassierten vier Tore in Folge und damit die Vorentscheidung. Bei uns hat Manuel Wahl ein sehr starkes Spiel gemacht und auch seine Mitspieler immer wieder motiviert. Am Ende haben wir alles gegeben, doch die Qualität der Ruwertaler war einfach höher und deshalb ist der Sieg auch verdient. Jetzt konzentrieren wir uns auf das wichtige Heimspiel am kommenden Wochenende gegen die Obere Nahe“, sagte Bitburgs Trainer Janosh Klimek.

 

HSG: Schwall und Roth - Kopp, Meyer (3), Schröder (9/2), Wenzel (2), Keil, Simon (1), Krewer (2), Backendorf (4), Frisch (3), Merten (8), Zock (2)

 

TVB: Ney und Frisch- Holzkamp, M. Lübken (6), Begon (1), Zimmer, J. Lübken (2/1), Wahl (6/1), Witz (1), Jung, Müller (1), Gillen (5)

 

DJK/MJC Trier - TuS Fortuna Saarburg 27:31 (14:15)

 

Überraschend entführt die Saarburger Fortuna die Punkte aus Trier! Das Team von Spielertrainer Tim Moske setzt sich bei der Mannschaft von Trainer Ralf Martin am Ende verdient mit 27:31 durch.

 

Ausgeglichen verlief die erste Hälfte, in der die Führung wechselte, sich aber keine Mannschaft mit mehr als zwei Toren absetzen konnte.

 

Nach dem Wechsel gelang den Gästen erstmals beim 14:17 in der 35. Minute eine drei Tore-Führung, die das Team von Trainer Ralf Martin aber beim 18:18 in der 41. Minute egalisierte. Bis 21:21 in der 48. Minute blieb es ein Spiel auf Augenhöhe, dann setzte sich Saarburg mit drei Treffern in Folge auf 21:24 in der 52. Minute ab, baute den Vorsprung entscheidend auf 22:27 in der 55. Minute aus. Die Führung brachte das Moske Team dann clever über die Zeit.

 

„Wir haben verdient in dieser Höhe verloren. Eigentlich wollten die Gäste das Spiel verlegen, was bei uns aber nicht möglich war. Von Beginn an verschleppten die Gäste das Tempo und wir konnten die entscheidenden Bälle nicht verteidigen, sind zudem ein ums andere Mal an Saarburgs Keeper Marc Dupre gescheitert. Heute hat einfach nichts zusammengepasst und alles das, was wir in den ersten beiden Spielen richtig gemacht haben, haben wir heute falsch gemacht. Die Niederlage wird einen Lerneffekt für mein Team haben. Saarburg hat mit der Mannschaft ein gutes Spiel gemacht und sehr diszipliniert gespielt“, lobte MJC Coach Ralf Martin.

 

„Kurzfristig hat uns Jule Hoffmann ausgeholfen. Die fehlende Spielpraxis war ihm anzumerken, doch letztlich war es ein Gewinn für das Team! Erinnert hat mich das Spiel an unsere letzte Rheinlandliga-Saison, in der wir das Tempo verschleppt haben und uns auch nicht von der fairen Aggressivität der Gäste beeindrucken ließen. Marc Dupre im Tor hat super gehalten und Philipp Rüger trotz seiner 12 Tore sehr mannschaftsdienlich gespielt. Ich bin auch nichts anderes von ihm gewohnt“, lobte Saarburgs Spielertrainer Tim Moske. 

 

MJC: Lofi - Czaja (5), Chorus (1), Schwiderski (4), Heinz, Zelzer (4), Schmitt (3), Mohr (1), Wiemers, Jahnen, Schreiber (2), Widua, Collet (7/2)

 

TuS: Pütz und Dupre - J. Hoffmann (5), Moske (1), Hein, Schuster, Schmitt (3), S. Hoffmann (5), Schmitt, Rüger (12/1), Jürgens (5)

 

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26. Oktober 2021

 

Den kommenden Spieltag tippt Konstantin Menzer,

Spielertrainer des TV Hermeskeil:

 

HSG Kastellaun/Simmern II - HSC Schweich

(Samstag, 17 Uhr, Regionalschule Simmern)

 

Am vergangenen Wochenende habe ich mir die Schweicher Mannschaft im Spiel gegen Wittlich angeschaut. Am Ende war es eine unglückliche Niederlage für den HSC. Ich bin mir sicher, dass die Gäste den stärkeren Kader aufbieten können. Doch bei den Hunsrückern bleibt immer abzuwarten welche Spieler tatsächlich auflaufen werden. Am Ende rechne ich mit einem knappen Schweicher Sieg.

 

HSG Obere Nahe - TV Hermeskeil

(Samstag, 17.30 Uhr, Landesleistungszentrum Niederwörresbach)

 

Auf dieses Spiel freue ich mich, da es dort ein Wiedersehen für mich mit Lars Kraus geben wird, mit dem ich im Saarland schon zusammengespielt habe. Er hat bei der HSG einen sicherlich nicht leichten Job übernommen, muss mit einem kleinen Kader auskommen. Dennoch werden wir die Gastgeber mit ihrer dünnen Personaldecke nicht unterschätzen, das zeigt auch die knappe Niederlage der Mannschaft in Saarburg. Für uns ist wichtig, dass wir Konstanz in unsere Leistung bringen, vor allem die Leistungen aus der ersten Hälfte über die gesamte Spielzeit ziehen. Dabei gilt es für uns, das Tempo hochzuhalten und das umzusetzen, was wir uns vornehmen. Gelingt uns das, gewinnen wir auch die beiden Punkte.

 

HSG Hunsrück II - HSG Eifel

(Samstag, 17.30 Uhr, Schulsporthalle Sohren)

 

Zu diesem Spiel gibt es wenig zu sagen, klar verteilt sind die Rollen. Für mich stellt sich die Frage, wer überhaupt die Hunsrücker schlagen will. Wenn überhaupt, verlieren die ein Spiel im Ruwertal. Mit dem Kader ist die Hunsrück HSG der Topfavorit auf die Meisterschaft und für die Gäste aus der Eifel kann es nur darum gehen, so lange wie möglich mitzuhalten. Am Ende sollte aber ein klarer Heimspielerfolg auf der Anzeigetafel stehen.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - TV Bitburg II

(Samstag, 20 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Zuhause in ihrer Halle sind die Ruwertaler eine Macht! Nur wenn es Bitburg gelingt, in der Abwehr robust zu stehen und gut gegen Andi Schröder verteidigt, kann sich das Team von Gästetrainer Janosh Klimek etwas ausrechnen. Das wird aber sehr schwer und ich bin sicher, dass die Ruwertaler in dieser Saison zuhause kaum Punkte abgeben werden. Am Ende tippe ich auf einen klaren Heimsieg der HSG.

 

HSG Wittlich - HSC Igel

(Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Wittlich ist für mich der Favorit in diesem Spiel. Wie gut das Team tatsächlich ist, konnte ich vergangenen Sonntag beobachten. Die junge Mannschaft setzt die Vorgaben des Trainers um, verliert auch in kritischen Situationen nicht den Kopf und bleibt ruhig. Igel hat bei der Oberen Nahe bewiesen, dass sie auch auswärts punkten kann, doch in Wittlich wir kaum die Überraschung gelingen. Mein Tipp: Heimsieg

 

DJK/MJC Trier - TuS Fortuna Saarburg

(Sonntag, 17 Uhr, Mäusheckerweghalle)

 

Das wird eine enge Kiste! Beim Gastgeber sehe ich leichte Vorteile, obwohl die Mannschaft sich gegenüber der letzten Saison in der Rheinlandliga doch personell erheblich verändert hat. Ich kenne den jetzigen Kader der Trierer nicht, habe die Mannschaft zuletzt in der Rheinlandliga gesehen. Doch die beiden Auswärtssiege zum Saisonstart lassen aufhorchen. Ich erwarte eine harte Abwehr der Gäste und ein schnelles Umschaltspiel. Daher gilt es für Saarburg, schnell in den Deckungsverband zurückzukehren. Am Ende tippe ich auf einen knappen Heimsieg. 

 

 

24. Oktober 2021

 

HSG Hunsrück II - HSG Kastellaun/Simmern II 31:16 (16:7)

 

Unerwartet deutlich setzt sich Hunsrück II gegen den Lokalrivalen aus Kastellaun/Simmern durch.

 

Mit einem Blitzstart legten die Gastgeber eine 5:1 Führung aufs Parkett, doch die Gäste hielten bis 7:4 in der 11. Minute mit, ehe sich das Tatsch-Team Tor um Tor absetzte und über 12:4 zur klaren 16:7 Pausenführung kam.

 

Erstmals mit 10 Treffern führten die Gastgeber beim 21:11 in der 41. Minute und so blieb nur noch die Frage offen, wie hoch der Sieg für die Hunsrück Reserve ausfallen sollte. Am Ende sollte die Hunsrück Reserve nach dem 24:14 mit fünf Treffern in Folge zum 29:14 in der 58. Minute das Ergebnis immer deutlicher gestalten konnte.

 

„Leider entwickelte das Deby nie Derby-Charakter! Schon früh war erkennbar, dass die Begegnung deutlich für uns enden würde. Zunächst aber waren auf beiden Seiten viele Fehlwürfe und technische Fehler im Spiel. Doch der Leistungsunterschied war zu groß und am Ende siegten wir deutlich mit 15 Toren. Mit der Abwehr bin ich zufrieden, im Angriff hätten wir durchaus das Ergebnis deutlicher gestalten können. Spielerisch war das in Ordnung, was meine Mannschaft da gespielt hat“, fand Gastgebertrainer Jochen Tatsch.

 

„Wir waren total unterlegen, der Sieg der Gastgeber hochverdient. Man sieht bei den Gastgebern, dass die Jungs schon lange zusammenspielen und wir erst vor kurzem zusammengewürfelt wurden. Wir haben klargesehen, wo es hapert, doch für mich war die Schiedsrichterleistung miserabel! Gegen die gute 6:0 Abwehr der Gastgeber kamen wir mit unserem „eins gegen eins“ Spiel nicht durch, strahlten lediglich über Außen und aus dem Rückraum Torgefahr aus. Auf Gastgeberseite hat Luca Bach ein super Spiel gemacht und war für mich der Spieler des Tages. Der Junge hat einen richtigen Leistungsschub hinter sich“, sagte der Spielertrainer der Gäste, Korab Mulliqi.

 

HSG H: Schug - Thees, Röhrig (7), Fritz (6/2), Kirst, Klei (2), Berg, Mende (3), Schmidt (2), Feder (3), Bach (8)

 

HSG K/S: Zirwes - Reuter (1), Hermann, Michel, Wetstein (1), Schneiders (2), Retzlaff (1), Adam, Mulliqi, Müller (2/1), Berg (2), Mallmann (3), Lauer (4)

 

TV Hermeskeil - HSG Mertesdorf/Ruwertal 27:29 (16:15)

 

Es wurde das erwartet harte Stück Arbeit für den Meisterschaftsfavoriten aus dem Ruwertal, die ohne ihre Stammspieler Backendorf, Billen, Frisch und Zock auskommen mussten. Das Team von Trainer Andreas Cartarius, der aufgrund der Personalsituation selbst wieder die Handballschuhe schnüren musste, setzte sich in den Schlussminuten dank drei Treffern von Andi Schröder mit 27:29 durch.

 

Über weite Strecken des Spiels hatten die Hochwälder die Nase vorne, führten erstmals beim 10:7 in der 14. Minute mit drei Toren und zwangen die Gäste zur Auszeit. Nach dem 12:8 Rückstand kämpfte sich die Ruwertal HSG bis zur Pause auf 16:15 heran. Bis 21:20 in der 40. Minute behaupteten die Gastgeber ihre Führung, doch mit zwei Treffern in Folge läutete Gästespieler Andi Schröder „seine Zeit“ ein. Mit sieben Treffern in den letzten 20 Minuten wurde er zum Matchwinner für sein Team.

 

„Für die vielen Zuschauer war es sicher ein gutes Spiel von beiden Seiten, das hart umkämpft, aber jederzeit fair war. Wir fanden gut ins Spiel und die ersten 15 Minuten waren meine Jungs richtig heiß, haben so gespielt, wie ich mir das vorstelle. Wir wollten viel Tempo machen und das hat gut funktioniert. Erneut kam in der zweiten Hälfte der Bruch in unserem Spiel, hinten raus sind uns die Körner ausgegangen, da ich nicht mehr adäquat wechseln konnte. Hier hatte der Gast sicher die besseren Alternativen auf der Bank. Torben Laible und Christof Kratz haben im Angriff bei uns ein gutes Spiel gemacht, doch die letzten 10 Minuten wurden wir wieder zu hektisch, haben den Ball nicht fliegen lassen und uns in zu viele Einzelaktionen verstrickt“, ärgerte sich TVH Spielertrainer Konstantin Menzer.

 

„Das Fehlen der Stammspieler war uns schon anzumerken, schmälert aber keinesfalls die starke kämpferische Leistung der Hermeskeiler, die durchaus einen Punkt verdient hätten. Bislang hat uns keine Mannschaft so gefordert wie die Hochwälder. Es wurde das erwartet körperbetonte aber immer faire Spiel, bei dem wir nicht gut ins Spiel fanden und in der Abwehr die nötige Aggressivität vermissen ließen. So konnten wir die Laufwege von Menzer, Laible und Kratz nicht stören, die damit viel Druck auf unseren Deckungsverband ausübten. Erst im Laufe des Spiels fingen wir uns, haben im zweiten Spielabschnitt dann versucht, die Hermeskeiler Abwehr ins Laufen zu bekommen und so die Lücken zu finden, die dann vor allem Andi Schröder nutzte. In der entscheidenden Phase waren es auch Felix Sattler und Alex Keil, die ihre Chancen von außen dunkel machten und wichtige Treffer erzielten. Es war sicher nicht die beste Leistung meines Teams“, gab Gästetrainer Andi Cartarius zu.

 

TVH: Hares - Prümm (2), Serbanescu (2), Valerius, Menzer (5), Schneider, Kratz (5), Laible (7/6), Geibel, Zentz (2), Schleimer (4).

 

HSG: Roth und Schwall - Cartarius (3), Meyer, Schröder (11/6), Wenzel, Keil (3), Simon (3), Thesen, Krewer (3), Merten (1), Sattler (5/1)

 

 

HSC Igel - DJK/MJC Trier 23:31 (12:14)

 

Trotz ständiger Führung der Gäste aus Trier hielten die Igeler Spieler Schlagdistanz, ließen das Team von Gästetrainer Ralf Martin nur beim 3:6 in der 11. Minute und 7:10 in der 18. Minute auf drei Tore davonziehen, kämpften sich beim 11:11 zum einzigen Ausgleich des Spiels in der 24. Minute, um dann den Trierern die knappe Pausenführung zum 12:14 zu überlassen.

 

Auch nach dem Wechsel blieb es ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem das Team von Trainer Heiner Mainz bis 19:22 in der 46. Minute mithielt, dann aber den 0:5 Lauf der Gäste kassierte, die beim 19:27 in der 51. Minute die Begegnung entschieden hatten.

 

„40 Minuten haben wir richtig gut mitgehalten, doch dann brachten die Tempogegenstöße der MJC die Entscheidung. Die Mannschaft setzte sich vorentscheidend ab. Wir hatten leider nichts mehr zuzusetzen und das Fehlen von Tommy Werdel machte sich in unserem Rückraum deutlich bemerkbar, es fehlten die Alternativen. Bis zu diesem Zeitpunkt war ich mit dem Spiel meiner Mannschaft zufrieden“, lobte HSC Coach Heiner Mainz.  

 

„Wir haben ständig geführt, hatten nur acht Feldspieler im Kader, haben dennoch bis zum Schluss das Tempo hochgehalten. Trotz seiner sieben Tore hatten wir HSC Linkshänder Benni Steil gut im Griff, haben mannschaftlich sehr geschlossen gespielt. Dennoch möchte ich Pascal Schreiber und Jona Heinz, die im Innenblock gut gearbeitet haben, Kevin Schwiederski und Max Wiemers, die mit 16 Toren mehr als die Hälfte unserer Tore erzielten, sowie Julius Collet, der im Angriff und in der Abwehr klug Regie führte, herausheben. Das haben die Jungs richtig gut gemacht“, fand MJC Coach Ralf Martin.

 

HSC: Stein und Weier - Bechtel (2), Steil (7/1), Ossadnik (1), Lemen (1), Behrmann (7), Fusenig (1), Habbal, Vucenovic, Linz, Holtkamp, Steinmetz (2), Humm (2)

 

MJC: Lofi und Schreiber - Czaja (3), Schwiderski (10), Heinz, Mohr (2), Wiemers (6), Jahnen, Widua (3), Collet (7/5)

 

TV Bitburg II - HSG Eifel 28:25 (14:12)

 

Von Beginn an lieferten sich beide Mannschaften ein enges Spiel, bei dem die Gäste bis zum 7:8 in der 16. Minute vorlegen konnten. Die Schlussminuten der ersten Hälfte gehörten dann dem Team von Bitburgs Coach Janosh Klimek, dessen Mannschaft zur Pause 14:12 führte.

 

Auch nach dem Wechsel blieb die Begegnung spannend, selbst eine drei Tore Führung der Bitburger glichen die Gäste beim 18:18 in der 43. Minute aus. Bis zum 26:25 in der 57. Minute blieb der Spielausgang offen, dann kassierte der stärkste Gästeangreifer Simon Jahnke die dritte Zeitstrafe, Bitburg nutzte jetzt die Überzahl und legte entscheidend auf 27:25 vor.

 

„Knackpunkt war sicherlich die rote Karte gegen HSG Spieler Simon Jahnke, doch als erfahrener Spieler muss ich wissen, dass eine Aktion von hinten gegen den Gegenspieler mit einer Zeitstrafe geahndet wird. Insoweit war die Karte aus meiner Sicht berechtigt. Über die gesamte Spielzeit war das Spiel ausgeglichen, hätte durchaus auch für die Gäste ausgehen können. Es waren keine leistungsmäßigen Unterschiede erkennbar und für mich war wichtig zu sehen, dass die Mannschaft sich auch nach einem Rückstand zurückgekämpft hat, nie in Panik verfallen ist. Wichtig für uns war das Mitwirken von Jens Lübken, dessen Erfahrung unserem Spiel deutlich anzumerken war. Zusammen mit unserem besten Werfer Leon Gillen hat er unser Spiel bestimmt. Ich hoffe nur, dass er jetzt ständig dabei sein kann. Wir haben auch gesehen, welche Probleme die Gäste hatten, als wir unsere Abwehr von 6:0 über 5:1 auf 4+2 umgestellt haben. Allerdings haben wir erneut zu viele Bälle in der Vorwärtsbewegung verloren. Das ist uns gleich nach dem Wechsel zweimal in Folge passiert, als wir schon da ein deutlicheres Ergebnis verpassten. Das muss auf jeden Fall besser werden. Endlich haben wir zwei wichtige Punkte eingefahren und das gegen einen Mitkonkurrenten“, freute sich Gastgebertrainer Janosh Klimek.

 

„Es war ein Spiel auf Augenhöhe, mit dem TV Bitburg als Sieger, wie es Andi Cartarius prognostiziert hat! Es war ein ausgeglichenes Spiel bis zur meiner Meinung nach unberechtigten dritten Zeitstrafe Strafe und der darauffolgenden roten Karte für Simon Jahnke in der Schlussphase. Bitburg nutze diese Überzahl aus und gewann am Ende glücklich! Trotz der zweiten unglücklichen Niederlage in Folge, bei der viele technische Fehler "Hüben wie Drüben" das Geschehen prägten, stecken wir den Kopf nicht in den Sand und werden weiterkämpfen“, verspricht HSG Coach Rene Wingels.
 

TVB: Messerich und Frisch - Begon, Eich, Holzkamp, Lübken (4), Pauly, Zimmer (2), J. Lübken (4), Wahl (4/3), Witz, Müller (4), Gillen (7), Schallert (3/3)

 

HSG: Hermans und Herbst - Jahnke (8/3), Wilkins, Leppin (1), J. Niederprüm, Wielvers, Kruft, Esch, Schaperdoth (3), Anders, Bastuck (2), Schellen (4), D. Niederprüm (7)

 

TuS Fortuna Saarburg - HSG Obere Nahe 35:33 (17:14)

 

Tag der offenen Türen in Saarburg! Das Team von Spielertrainer Tim Moske setzt sich gegen die Gäste von der Oberen Nahe nach einem hart umkämpften Spiel am Ende glücklich, aber nicht unverdient mit 35:33 durch.

 

Die Gäste überraschten die Fortunen mit der 0:2 Führung in der 6. Minute, ehe die Gastgeber im Spiel waren und beim 3:3 in der 10. Minute ausglichen. Doch es blieb zunächst dabei, dass die Gäste vorlegten und die Gastgeber ausglichen. Die erste Führung des Moske-Teams datiert aus der 29. Minute, die Mannschaft legte auf 15:14 vor und ging mit einer drei Tore-Führung in die Kabine.

 

Nach dem Wechsel waren es die TuS Spieler, die ihre Führung verteidigten. Doch die Gäste wehrten sich, glichen in einer hektischen Phase des Spiels beim 21:21 aus, um letztmals beim 21:22 in der 38. Minute in Führung zu gehen. Bis 31:30 in der 54. Minute blieb der Spielausgang völlig offen, ehe den Gastgebern zwei Tore in Folge gelangen, die Gästetrainer Lars Kraus zur Auszeit zwangen. Seine Mannschaft kämpfte sich auf 33:32 heran, hielt das Spiel bis 34:33 genau 39 Sekunden vor dem Ende spannend, ehe es der beste Saarburger Torschutze an diesem Abend war, der den umjubelten Siegtreffer markierte. Philipp Rüger „krönte“ seine Leistung mit seinem 14. Treffer an diesem Abend!

 

„Für mich hat sich mit diesem Spiel bestätigt, dass die Obere Nahe besser ist, als das der Tabellenplatz zurzeit aussagt. Ein gutes Spiel, bei dem Martin Klünder wieder aus der „Versenkung“ aufgetaucht ist und uns auf der rechten Seite das Leben schwer gemacht hat. Mit unserer Angriffsleistung bin ich zufrieden, weniger mit der Abwehr. Hier bekommen wir derzeit einfach keinen Zugriff auf die Gegenspieler und werden daran arbeiten. Auf unserer Seite hat Philipp Rüger einen „Sahnetag“ erwischt und vor allem sehr mannschaftsdienlich gespielt“, lobte Fortunen Spielertrainer Tim Moske.

 

„Es war ein gutes Spiel, bei dem beide Teams mit offenem Visier angetreten sind. Anders als in Igel haben wir heute keine Abwehrschlacht geliefert, haben seit dem Igeler Spiel viel für den Angriff getan und das war auch heute zu sehen. Letztlich war es ein Kopf an Kopf Rennen, bei dem wir uns zu viele technische Fehler leisteten, die Saarburg immer wieder mit seinem schnellen Umschaltspiel bestrafte. Letztlich haben wir in der Abwehr einfach nicht gut verteidigt, obwohl der Wille da war“, resümierte der Gästetrainer. 

 

Fortuna: Dupre und Pütz - Moske (3), Metrich (1), Lorth (5), Geimer (1), Bläsius (4), Hein, Schuster, Meik Schmitt, Marvin Schmitt, Rüger (14/7), Morin (3), Jürgens (4).

 

O/N: Kristofer Rickes - Fuchs (7/1), Bamberger (7), Schwarz, Fetzer, Rogoll (5), Wagner (3), Klünder (6/3), Bunn (2), Zühlsdorf (3), Wegert.

 

HSC Schweich - HSG Wittlich 32:34 (16:14)

 

Am Ende war es ein Spiel, bei dem beide Teams die Halle als Sieger verlassen konnten.

 

Die Gäste legten zum 2.5 in der 7. Minute vor, beim 8:8 gelang den Gastgeber der erste Ausgleich in der 15. Minute und sogar die 9:8 Führung.  Schweich verteidigte jetzt die Führung, lag zur Pause mit 16:14 vorne.  

 

Schweich fand nach dem Wechsel besser ins Spiel, führte 23:19 in der 38. Minute und schien bis zum 29:25 auf dem Weg zum Sieg. Doch Wittlich drehte das Spiel über 30:30 in der 55. Minute, legte erstmals beim 31:32 in der 57. Minute vor und feierte am Ende einen glücklichen Sieg.

 

„Wir waren einfach zu dumm, hatten aber auch die schlechteren personellen Alternativen. So mussten Hanni Rosch und Patrick Karrenbauer durchspielen, während Wittlich aus dem Vollen schöpften. Die ersten 10 Minuten fanden wir nicht ins Spiel, Wittlich traf alles bevor wir ins Spiel gefunden haben. Jetzt war bei uns bis zur Pause jeder Wurf ein Treffer und wir lagen zur Pause mit zwei Toren in Führung. Bis zum 29:25 in der 50. Minute sah es eigentlich gut für uns aus, doch dann riss der Faden völlig. Wir vergaben unsere Chancen, darunter ein Siebenmeter und einen Gegenstoß und Wittlich spielte ruhig und clever weiter“, meinte Schweichs Coach Christian Leyh.

 

„Zunächst leisteten wir uns etliche technische Fehler, lagen zur Pause völlig verdient zurück, da Schweich unsere Schwächen konsequent bestrafte und ruhig blieb. Nach dem Wechsel fanden wir dann besser ins Spiel, hatten letztlich die größeren Kraftreserven und haben den Vorsprung clever über die Zeit gebracht. Dabei konnten wir uns auf die starken Leistungen unserer Torhüter Alex Schenk und Igor Hergert verlassen. Am Ende ein durchaus glücklicher Sieg, es hätte auch anders ausgehen können“, gab Gästetrainer Frank Staskewitz zu.

 

HSC: Fuchs und Monzel - Heyer (4), Büssemaker (5), Kratz (4), Feller (2), Farsch (2), Wagner (3), Karrenbauer (6), Rosch (6/3).

 

HSG: Hergert und Schenk - Konrad (2), Weber (1), Leyendecker (5), Stephan (3), Werner (6/2), Präder (2), Weber (4/1), Könen (6), Schilz (5).

 

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19. Oktober 2021

 

Den zweiten Spieltag tippt Andreas Cartarius, Trainer der HSG Mertesdorf/Ruwertal:

 

TV Bitburg II - HSG Eifel

(Samstag, 17 Uhr, Realschule)

 

„Beim Eifelderby ist schwer einzuschätzen, wer am Ende die Nase vorne haben wird. Auf jeden Fall ein interessantes und enges Spiel, doch ich glaube, dass die Gäste aufgrund der schwierigen, ja katastrophalen Trainingssituation am Ende das Nachsehen haben werden. Für mich ist dies das entscheidende Momentum, da die Gäste so gut wie keine spielfähige Halle zu Trainingszwecken nutzen können“.

 

HSG Hunsrück II - HSG Kastellaun/Simmern II

(Samstag, 18 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

„Das Hunsrück-Derby ist ebenso interessant wie das Eifel-Derby. Den Gegner aus Kastellaun/Simmern kenne ich nicht so gut, sehe aber die Gastgeber aufgrund ihrer Routine leicht favorisiert. In den vergangenen Jahren hat das Team sich solide weiterentwickelt und deshalb tippe ich auf einen Gastgebersieg.“

 

TV Hermeskeil - HSG Mertesdorf/Ruwertal

(Samstag, 19.30 Uhr, IGS Sporthalle)

 

„In Hermeskeil ist es immer schwer, da die Gastgeber einer körperbetonten Handball spielen. Uns haben nach der guten Anfangsphase die zwei Wochen Spielpause sicher nicht gutgetan, die Konstanz zu halten wird schwer, zumal wir immer wieder private und berufliche Gründe berücksichtigen müssen, die uns nicht komplett trainieren lassen. Dennoch bin ich sicher, dass wir am Ende die Nase vorne haben werden“.

 

HSC Igel - DJK/MJC Trier

(Samstag, 19.30 Uhr, Turnhalle)

 

„Zwei deutliche Niederlagen stehen bislang für die Igeler zu Buche und ich bin sicher, dass die MJC immer noch unterschätzt wird. Die Mannschaft hat einen neuen Trainer und ist noch in der Findungsphase, doch der Sieg in Schweich hat schon gezeigt, in welche Richtung es für die Trierer gehen wird. Die Mannschaft hat in Igel durchaus eine Siegchance“.

 

TuS Fortuna Saarburg - HSG Obere Nahe

(Samstag, 19.30 Uhr, Schulzentrum Beurig)

 

Die klare Niederlage der Saarburger Fortunen gegen uns ist kein Maßstab! Das Team fand einfach nicht ins Spiel und das wird gegen die mir nicht so bekannte HSG Obere Nahe sicher anders sein! Personell haben die Gäste einige Sorgen und müssen mit einem neuen Trainer arbeiten. Saarburg wird seine Schnelligkeit und Routine in die Waagschale werfen und hat am Ende die Nase vorne“.

 

HSC Schweich - HSG Wittlich

(Sonntag, 17 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Für mich die spannendste Begegnung des Wochenendes! Wenn Wittlich es schafft, genügen Druck auf den Schweicher Angriff auszuüben und das Zusammenspiel zwischen Hanni Rosch und Kreisläufer Patrick Karrenbauer unterbinden kann, wird das entscheidend für einen Heimsieg sein. Gelingt das nicht, bleibt der Ausgang offen. Wittlich muss über die gesamte Spielzeit auch das Tempo hochhalten“.

 

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03. Oktober 2021

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - TuS Fortuna Saarburg 32:21 (14:11)

 

Deutlicher als erwartet setzt sich die Ruwertal HSG gegen die Fortunen aus Saarburg durch. Dabei standen die Vorzeichen für die Gastgeber nicht gut. Mit Andi Schröder und Mätthi Krewer fehlten zwei wichtige Leistungsträger.

 

Die Anfangsphase des Spiels verlief ausgeglichen, der Gast aus Saarburg konnte sich sogar auf 5:8 in der 15. Minute absetzen, die Gastgeber glichen beim 9:9 in der 23. Minute aus und setzten sich bis zur Pause auf 14:11 ab.

 

„Uns war vor dem Spiel klar, dass wir das schnelle Spiel der Gäste unterbinden und im Deckungsverband massiv stehen müssen. Das sollte unser Schlüssel zum Erfolg sein. Allerdings fanden wir erst Mitte der Halbzeit ins Spiel, hatten bis dahin auch einige unglückliche Wurfentscheidungen und sind immer wieder an Saarburgs Keeper Marc Dupre gescheitert. Mit zunehmender Spieldauer fand auch unser Torwart Daniel Roth immer besser ins Spiel und Saarburg fand aus dem gebundenen Spiel gegen unsere Abwehr keine Lösungen mehr. Im ersten Spielabschnitt rieben sich beide Mannschaften auf, konzentrierten sich nicht so sehr aufs Handballspiel“, klagte HSG Coach Andreas Cartarius.

 

„Die erste Hälfte war ausgeglichen und es war nicht abzusehen, dass die Begegnung so deutlich ausgeht“, meinte der Spielertrainer der Gäste, Tim Moske.

 

An die Leistung der Schlussphase knüpfte das Team von Trainer Andreas Cartarius gleich zu Beginn der zweiten Hälfte an, erzielte drei Treffer in Folge und führte in der 33. Minute mit 16:11! Kontinuierlich gelang es jetzt, das Ergebnis auf 21:13 in der 42. Minute auszubauen und so war der Gast zur Auszeit gezwungen. Doch aus das half dem Gegner nicht, die Ruwertaler verteidigten jetzt einen klaren 10 Tore Vorsprung über 26:16 bis zum Abpfiff.

 

„Eine starke handballerische Leistung meines Teams nach dem Wechsel, bei der Andi Backendorf im Angriff mit 11 Toren alle Lücken nutzte und auch seine Mitspieler klug einsetzte. Im Angriff war er unser Garant für den Erfolg. Saarburg fehlten an diesem Abend einfach die Alternativen im Angriff“, fand Cartarius.

 

„Am Ende ein hochverdienter Sieg der Gastgeber, die uns mit ihrem Abwehrspiel den Zahn gezogen haben. Als die Mannschaft auch aus der Distanz traf, wurde unsere Abwehr weiter aufgerissen und wies noch mehr Lücken auf. Als abzusehen war, dass die Begegnung nicht mehr zu gewinnen war, habe ich unseren Nachwuchsspielern ihre Chance gegeben, die Spielpraxis sammeln sollten. Doch auch mit den erfahrenen Speilern hätten wir heute gegen ein Topteam der Liga verloren. Doch diese Niederlage wirft uns nicht aus der Bahn“, sagt Moske.

 

HSG: Roth - Meyer (3), Merten (2), Keil (2), Wenzel, Thesen, Simon (1), Sattler (4), Backendorf (11/1), Frisch, Billen (6/1), Zock (3)

 

TuS: Dupre und Pütz - Metrich, Lorth (5/4), Moske (2), Bläsius, L. Rüger (3), Hein, Schmitt, Hoffmann (1), Schmitt, P. Rüger (9/1), Morin

 

HSG Kastellaun/Simmern II - TV Bitburg II 23:19 (11:10)

 

Einen Blitzstart legte das Team von Trainer Janosh Klimek hin, führte 1:5 in der 5. Minute, doch dann schaltete sich Spielertrainer Korab Mulliqi ein und fortan lief das Spiel der HSG strukturierter.

 

Tor um Tor kamen die Hunsrücker heran, glichen beim 7:7 in der 19. Minute aus und bis zur Pause blieb die Begegnung ausgeglichen. Nach dem Wechsel waren es die Gastgeber, die schneller im Spiel waren und auf 16:13 in der 44. Minute wegzogen, Gästetrainer Klimek nahm die Auszeit. Bis zur 53. Minute blieb der Spielausgang offen, doch dann führten zwei Treffer in Folge der HSG zur 21:17 Vorentscheidung.

 

„In den Anfangsminuten lief bei uns überhaupt nichts zusammen. Bei uns machte sich das Fehlen von Jan Müller im Rückraum bemerkbar. Ich war froh, dass Mirza Cehajic ausgeholfen hat, der im zweiten Spielabschnitt das Spiel gut leitete, da ich mich wieder mehr um das Coaching kümmern musste. Hervorheben möchte ich noch Mehmet Berg für seine Leistung auf Rechtsaußen und unsere Torhüter Marcel Ziwes und Torsten Weishaupt, die etliche gute Paraden gezeigt haben. Trotz des Sieges müssen wir unbedingt konstanter werden und endlich das umsetzen, was ich mir so vorstelle“, meinte HSG Coach Korab Mulliqi.

 

„Ich bin enttäuscht, da war sicher mehr drin, aber wir sind selbst Schuld an der Niederlage. Zu viele Chancen haben wir liegen gelassen und auch die Anzahl unserer technischen Fehler war zu hoch. Allerdings hatte sich die HSG das einfacher vorgestellt. Noch vor dem Spiel habe ich mit dem Spielertrainer der Gastgeber Korab Mulliqi gesprochen, der eigentlich nicht spielen wollte. Doch nach wenigen Minuten hielt er es nicht mehr aus und spielte mit. Dadurch hat die Mannschaft sicherlich eine andere Qualität. Vor allem im zweiten Spielabschnitt haben wir mit dem Ball gekämpft, den wir unterwegs verloren oder sind an unsere Chancenverwertung gescheitert. Doch es war schon vieles besser als in unserem Auftaktspiel und wir müssen einfach von Spiel zu Spiel lernen. So locker war der Sieg für die Hunsrücker nicht, doch leider haben einige meiner Spieler dem Druck noch nicht standgehalten“, fand Gästetrainer Janosh Klimek.

 

HSG: ZIwes und Weishaupt- Hermann, Adam, Michel (1/1), Schneiders (4/3), Retzlaff, Berg (2), Cehajic (4), Lauer (7), Mallmann (2), Mulliqi (3), Schmidt.

 

TVB: Reich und Frisch - Begon (2), Pauly (3), Holzkamp (1), Meunier (3), Lübken, Wahl (4/1), Witz (1), Jung, Müller (2), Schallert (3)

 

TV Hermeskeil - HSG Eifel 29:26 (17:10)

 

Einen „Start-Ziel-Sieg“ landeten die Hochwälder gegen die HSG Eifel! Das Team von Spielertrainer Konstantin Menzer lag ständig in Führung.

 

Lediglich beim 4:4 glichen die Eifelaner in der 11. Minute aus, doch dann zog der Gastgeber über 10:6 davon. Gästetrainer Rene Wingels nahm die Auszeit, doch davon ließ sich der TVH nicht beeindrucken und lag zur Pause deutlich mit 17:10 vorne. „Endlich haben wir das in der ersten Halbzeit umgesetzt, was wir vorhatten. Das Spiel hatten wir unter Kontrolle und haben deutlich geführt“, freute sich TVH Spielertrainer Konstantin Menzer.

 

Die bessere Anfangsphase der zweiten Hälfte erwischte dann die HSG, die auf 17:13 in der 33. Minute herankam und Menzer jetzt die Auszeit nehmen musste. Über 20:15 meldeten sich die Hochwälder auch im zweiten Spielabschnitt an, konnten sich aber nicht deutlicher absetzen.  In ihrer stärksten Phase kamen die Gäste noch einmal auf 27:23 in der 55. Minute heran, doch gefährden konnte die HSG den Gastgeber nicht mehr.

 

„Nach dem Wechsel haben wir die gleichen Fehler wie letzte Woche gemacht. Statt defensiv zu decken, spielte die Mannschaft eine offensive 3:2:1 Deckung, lassen uns aus dem Verband locken und wir bekamen auf der linken Abwehrseite den stärksten HSG Angreifer Simon Jahnke nicht in den Griff. Zu hektisch trugen wir unsere Angriffe vor, doch am Ende hat es zum Sieg gereicht. Sicherlich ist eine Leistungssteigerung bei uns erkennbar, doch wir müssen weiter an uns arbeiten, vor allem aus den Fehlern lernen. Gegen andere Teams wäre das Spiel nicht so erfolgreich verlaufen“, ahnt Menzer.

 

„Es war ein Spiel auf Augenhöhe unter guter Leitung von Schiedsrichter Andreas Rosch. Letztendlich hat Hermeskeil das Spiel auf Grund der ersten Halbzeit verdient gewonnen. Ich freue mich über die gute Leistung in der zweiten Halbzeit, worauf wir weiter aufbauen müssen“, fordert HSG Coach Rene Wingels.

 

TVH: Geibel - Prümm (1), Serbanescu (6), Menzer (7), Weinand (5), Schneider (1), Kratz (5), Laible (3), Zentz (1), Schleimer.

 

HSG: Herbst - Jahnke (6), Wilkins (3), Leppin (2), Niederprüm (1), Wielvers, Kruft, Esch (3), Schaperdoth (1), Anders, Bastuck (4), Schellen (5).

 

HSG Obere Nahe - HSC Igel 21:22 (11:10)

 

Unglückliche Heimniederlage für die HSG Obere Nahe und Trainer Lars Kraus. Das Glück auf seiner Seite hatten an diesem Abend die Gäste um ihren Trainer Heiner Mainz.

 

Bereits kurz nach Spielbeginn kugelte sich HSG Kreisläufer Kristian Rickes die Schulter aus und wird seiner Mannschaft längere Zeit fehlen. Doch seine Mannschaft bot den Gästen ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem die Führung hin und her wechselte. 14 Sekunden waren auf der Hallenuhr noch zu spielen, als Igels Benedikt Steil zum 21:22 einnetzte und damit den ersten Sieg seines Teams in der neuen Saison sicherstellte.

 

Bis in die Schlussminuten lieferten sich beide Teams ein Kopf an Kopf Rennen, bei dem die Gäste verpassten, den Sack spätestens beim 18:21 in der 56. Minute zuzumachen. Dem Team von Gastgebertrainer Lars Kraus gelang es nochmals dank einer jetzt viel offensiveren Deckung, in die Begegnung zurückzukommen und zum 21:21 genau 42 Sekunden vor dem Ende auszugleichen. Doch immer wieder hatten die Gastgeber Probleme auf der rechten Abwehrseite, bekamen die Igeler Angreifer dort nicht in den Griff.

 

„Am Ende fehlte uns das Quentchen Glück. Igel nutzte jetzt die offensive Deckung bei uns, um den entscheidenden Treffer zu markieren. Durch die Verletzung von Kristian wird es jetzt für uns nicht besser. Wir müssen sehen, wer den Part jetzt übernehmen kann. Meiner Mannschaft kann ich keinen Vorwurf machen, sie hat gekämpft bis zum Umfallen“, sagte HSG Coach Lars Kraus.

 

„Eine starke kämpferische Leistung meiner Mannschaft, die das Spiel über die Abwehr gewonnen hat. Am Ende war der Sieg glücklich, aber nicht unverdient. Bei uns überzeugten Benni Steil und Rene Behrmann gerade in den entscheidenden Phasen“, fand Igels Trainer Heiner Mainz.

 

HSG: Kristofer Rickes - Fuchs (8/5), Bamberger (2), Kristian Rickes (1), Schwarz (2), Fetzer, Rogoll (2), Wagner (2), Wegert (2), Zühlsdorf (2/1).

 

HSC: Weier und Schmitz - Steil (5/1), Ossadnik, Grundhöffer, Behrmann (5), Fusenig (4), Werdel (6), Vucenovic (1), Holtkamp, Steinmetz, Humm (1)

 

 

HSG Hunsrück II - HSC Schweich 34:25 (15:12)

 

Der Gast aus Schweich überraschten den Gastgeber, legte 0:3 vor und ließ erst in der 9. Minute den ersten Treffer für das Team von Trainer Jochen Tatsch zu.  Nur langsam fanden die Hunsrücker in ihr Spiel, führten erstmals beim 5:4 in der 13. Minute. Doch jetzt wachten die Gastgeber auf, bauten ihren Vorsprung auf 12:7 in der 24. Minute aus. Den Vorsprung verkürzte Schweich bis zum Halbzeitpfiff auf 15:12.

 

Bis 20:18 in der 38. Minute blieben die Gäste dran, doch ein Zwischenspurt der Tatsch-Truppe sorgte beim 24:18 in der 41. Minute für die Vorentscheidung.

 

„Wir haben uns gegen die Schweicher Truppe geführt von Johannes Rosch und Patrick Karrenbauer schwergetan, leisteten uns viele technische Fehler, warfen die Bälle weg oder scheiterten am starken Schweicher Keeper. Am Ende zählen aber zwei Punkte und es heißt: Mund abwischen und weiter….Luca  Bach machte ein sehr starkes Spiel. Wermutstropfen für uns war die Knieverletzung von Daniel Schub drei Minuten vor dem Ende. Offensichtlich wurden die Schiedsrichter angewiesen, mehr zu bestrafen. Es ist mir gestern und heute bei Spielen aufgefallen und wurde mir heute auch bestätigt. Wo dies hinführt, sieht man an unserer Spielstatistik denke ich. Ein faires Spiel wird "zerpfiffen" und der Spielfluss leidet enorm. Ich bin ein absoluter Verfechter von Strafen bei harten Fouls wie Greifen in den Wurfarm oder Stoßen in der Luft. Es hagelt aber bei „Allerweltfouls Strafen“ und Siebenmeter. Vor allem sollte man Trainer und Spieler bei solchen Verschärfungen informieren. Der Schieri ist letztlich machtlos, da er die Vorgaben umsetzen muss und auf Unverständnis bei Zuschauern, Spielern und Trainern stößt“, sagt HSG Coach Jochen Tatsch.

 

„Die erste Viertelstunde haben wir noch gut mitgehalten, dann häuften sich unsere technischen Fehler. Spielerisch war die HSG einfach besser und wir waren in der Abwehr zu langsam. Nach dem Wechsel kämpften wir uns nochmal ran, leisteten uns dann erneut Fehlpässe und Fehlwürfe und waren unkonzentriert. Die Gastgeber haben unser Fehler immer wieder bestraft“, fand Schweichs Johannes Rosch.

 

HSG: Schug - Thees, Röhrig (5), Fritz (6), Schub (7/3), Kirst (2), Klei (2), Berg (1), Mende (1), Feder (1/1), Bach (9)

 

HSC: Fuchs - Büssemaker (4), Heyer (2), Krat (5/1), Müller, Feller (2), Wagner (2), Monzel, Rosch (6/3), Kreusch, Karrenbauer (4).

 

 

28. September 2021

 

Den zweiten Spieltag tippt Janosh Klimek, Trainer des TV Bitburg II:

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - TuS Fortuna Saarburg

(Samstag, 18 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Beide Mannschaften starteten mit einem Sieg in die neue Saison und dürften auch zu den Teams gehören, die am Saisonende im vorderen Tabellenfeld zu finden sein werden. „Es ist das Spitzenspiel des Wochenendes! Beide Mannschaften wollen oben mitspielen. Die Saarburger kommen über das Kollektiv, bei den Ruwertalern hängt vieles an Andi Schröder. Dazu kommt der Heimvorteil in der Ruwertalhalle. Ich rechne mit einem engen Spiel, bei dem die Tagesform entscheidend sein wird und wer den bessern Torhüter an diesem Tag auf dem Platz hat. Beide Teams haben starke Keeper. Ich rechne mit einem Remis“.

 

HSG Obere Nahe - HSC Igel

(Samstag, 19.30 Uhr, Stadenhalle)

 

Sowohl die HSG Obere Nahe als auch der HSC Igel konnten ihre Auftaktspiele nicht gewinnen. Sicherlich überraschend kam die klare Niederlage des Nahevertreters in Wittlich, während Igel sich einem der Meisterschaftsfavoriten geschlagen geben musste. „Igel hat in den letzten Jahren auswärts kaum Punkte geholt. Ich hoffe, dass dies jetzt mit meinem alten Bekannten und Igeler Trainer Heiner Mainz anders wird. Allerdings muss er seine Bestbesetzung aufs Feld schicken können, dann rechne ich mit einem knappen Igeler Sieg“.

 

TV Hermeskeil - HSG Eifel

(Samstag, 19.30 Uhr, IGS Sporthalle)

 

Einen Punkt verloren hat der TV Hermeskeil am vergangenen Wochenende gegen den Hunsrückvertreter aus Kastellaun/Simmern. Das Team von Spielertrainer Konstantin Menzer will es am Wochenende gegen die Gäste aus der Eifel besser machen und beide Punkte einfahren. Für die Gäste gilt weiterhin, sich in den kommenden Spielen Wettkampfpraxis zu verschaffen, da die Saisonvorbereitung alles andere als gut verlaufen ist. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Hochwälder noch einmal ein sicher geglaubtes Spiel aus der Hand geben. Zwar kenne ich die HSG Kastellaun/Simmern II nicht, vermute aber, dass sie einen Tick stärker als die HSG Eifel ist. Am Ende rechne ich mit einem klaren Sieg der Hochwälder, die einen exzellenten Spielertrainer mit Konstantin Menzer haben, der die Mannschaft puscht. Dazu kommt das Publikum und ich gehe davon aus, das im Hochwald für alle nur schwer zu gewinnen sein wird.“

 

HSG Kastellaun/Simmern II - TV Bitburg II

(Samstag, 19.30 Uhr, IGS Kastellaun)

 

Das wird sicher keine leichte Aufgabe für die Mannschaft von Bitburgs Coach Janosh Klimek. Die Gastgeber, die in Hermeskeil auf wichtige Spieler verzichten mussten, erkämpften sich dort verdient einen Punkt und wollen jetzt vor heimischer Kulisse den ersten Saisonsieg unter ihrem neuen Trainer Korab Mulliqi feiern. „Wir fahren als krasser Aussenseiter in den Hunsrück, haben wir eine andere Aufstellung als vergangene Woche. Zuhause sind alle Hunsrück Mannschaften eine Macht, doch wir können da ohne Druck aufspielen, wollen den Favoriten mit ihrem Spielertrainer Korab Mulliqi, der immer noch sehr stark ist, so lange wie möglich ärgern und uns so teuer wie möglich verkaufen. Aber es wird sehr schwer“.

 

HSG Hunsrück II - HSC Schweich

(Sonntag, 17 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Überraschend mussten sich die heimstarken Schweicher im Auftaktspiel der neuformierten MJC Mannschaft und ihrem Trainer Ralf Martin geschlagen geben. Ganz anders der Auftritt der HSG Reserve von Trainer Jochen Tatsch in Bitburg. Zwar war Tatsch noch nicht ganz zufrieden mit der Leistung seines Teams, doch mit dem klaren Sieg in Bitburg setzte die Mannschaft ein erstes Ausrufezeichen. „Eine interessante Begegnung nach dem Schweicher Fehlstart! Sicher hat sich das Team von Trainer Christian Leyh gegen die neuformierte MJC Mannschaft mehr erhofft, doch die Niederlage kam überraschend. Schweich muss aufpassen und darf sich nicht so sehr auf die Achse Rosch/Karrenbauer verlassen, muss auf die Breite des Kaders bauen. Für mich ist die HSG Hunsrück II der Topfavorit auf die Meisterschaft, da die Mannschaft über starke Torhüter verfügt, dazu von allen Positionen torgefährlich ist. Kaum eine Mannschaft wird in Kleinich gewinnen und so rechne ich auch mit einem Heimsieg!

 

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26. September 2021

 

Tus Fortuna Saarburg - HSG Eifel 34:22 (22:10)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einen offenen Schlagabtausch leisteten sich die beiden ehemaligen Rheinlandligateams zum Saisonauftakt, allerdings brauchten die Gäste eine Halbzeit, um zu ihrem Spiel zu finden. Verständlich nach der schlechten Vorbereitung auf diese Saison!

 

Für Saarburg war es ein Saisonstart nach Maß mit ihrem neuen Spielertrainer Tim Moske, der auch das erste Tor der Saison für sein Team zum 1:0 erzielte. Bis 7:5 in der 12. Minute hielt der Außenseiter aus der Eifel mit. Das Team von Gastgebertrainer Moske erhöhte mit drei Treffern in Folge auf 10:5 in der 13. Minute und zog, angetrieben von Lukas und Philipp Rüger, auf 18:6 in der 23. Minute davon, sorgte mit der 12 Tore-Pausenführung (22:10) für die Vorentscheidung in der Begegnung.

 

Zäh verliefen die Anfangsminuten der zweiten Hälfte, in denen beide Teams ihre Chancen nicht nutzten und so plätscherte die Begegnung mit nur noch wenigen Treffern bis zum 24:12 in der 40. Minute dahin. Die Begegnung blieb jetzt ausgeglichen, Saarburg verteidigte seinen Vorsprung, konnte sich aber nicht mehr weiter absetzen und so gelang dem Tus nach ausgeglichener zweiter Hälfte am Ende ein klarer 34:22 Erfolg, bei sich alle Spieler der Gastgeber bis auf den immer noch verletzten Co-Trainer Martin Pütz in die Torschützenliste eintrugen.

 

“Es war ein schönes und faires Spiel, in das wir voll motiviert gegangen sind und uns gut vor unseren Fans präsentieren wollten. Bei uns eine absolut geschlossene Mannschaftsleistung”, freute sich Moske.

 

„Nachdem wir die ersten 10 Minuten offen gestalten konnten, agierten wir in der restlichen Spielzeit der ersten Hälfte zu unkonzentriert. Durch einige unnötige Ballverluste, nicht vorbereitete Torabschlüsse und mangelndes Rückzugsverhalten luden wir den Gastgeber förmlich dazu ein, seine Stärke das Gegenstoßspiel zu nutzen. Die zweite Hälfte gestalteten wir ausgeglichen und jeder Spieler bekam Spielanteile. Letztendlich war es ein verdienter Heimsieg der Fortunen, die sich in der oberen Tabellenhälfte platzieren werden. Aufgrund der momentanen Hallensituation bin ich mit der Leistung der Mannschaft zufrieden, aber sie ist ausbaufähig! Einzige Wermutstropfen sind die Verletzungen von Benedikt Neisius (Knie) und Jannik Leppin (Fussgelenk), die sich zu Untersuchungen ins Krankenhaus begaben“, fasste Gästetrainer Rene Wingels zusammen.

 

TuS:  Dupré - Metrich (5), Lorth (1), Geimer (1), Moske (4), Bläsius (1), L. Rüger (4), Hein (1/1), Schmitt (1), Hoffmann (1), P. Rüger (9/2), Morin (2), Jürgens (4), Pütz

 

HSG:  Hermans und Herbst - Großheide, Wilkins (1), Leppin, Neisius (1), Jahnke (6/2), Kruft (1), Esch (2), Schaperdoth (3), Anders, Bastuck (1), Voß, Schellen (7/2).

 

TV Hermeskeil - HSG Kastellaun/Simmern II 28:28 (14:10)

 

Mit dem Schlusspfiff war es HSG Spieler Moritz Schneider, der mit seinem Treffer das Remis in Hermeskeil sicherte. Dabei bestimmten die Gastgeber mit ihrem Spielertrainer Konstantin Menzer über weite Strecken das Spiel, verpassten es aber, den Sack zuzumachen. Immer wieder kämpfte sich der Gast um seinen Spielertrainer Korab Mulliqi ins Spiel zurück.

 

Erst in den Schlussminuten der ersten Hälfte gelang es den Hochwäldern sich deutlicher vom Gast abzusetzen. Nach dem Wechsel baute das Menzer-Team die Führung auf 15:10 aus und lag über 18:12 in der 35. Minute bis zum 21:15 in der 40. Minute noch deutlich vorne. Die Gäste kämpften sich aber wieder heran, waren beim 21:20 in der 45. Minute wieder in Schlagdistanz. Doch die Begegnung schien endgültig zugunsten des TVH entschieden, als die Mannschaft sich auf 27:23 in der 53. Minute absetzte. Der Gast gab sich jedoch nicht geschlagen und kämpfte sich mit vier Treffern in Folge ins Spiel zurück.

 

„Die erste Hälfte lief so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Mit unserem Tempo gelang uns der vier-Tore-Vorsprung. Ausgeglichen dann die zweite Hälfte, in der wir nach der sechs Tore Führung einen Bruch im Spiel hatten und so kam der Gast wieder heran. Die HSG gab nie auf! Noah Weinand mit seinen 17 Jahren zeigte im linken Rückraum ein starkes Spiel, übernahm Verantwortung und wir bedanken uns bei Torben Laible, der ausgeholfen hat. Letztlich ein verlorener Punkt, doch nach der langen Wettkampfpause können wir auf diese Leistung aufbauen“, fand Menzer.

 

„Uns fehlen gleich drei Stammspieler und so musste ich notgedrungen mitspielen. Wir haben eine neu zusammengestellte Mannschaft, bei der verständlicherweise die Absprachen noch nicht stimmten und auch die Spielzüge sitzen noch nicht richtig. So machten wir dumme Fehler, die Hermeskeil immer wieder bestrafte. Die Hochwälder waren uns konditionell überlegen, doch meine Mannschaft hat sich immer wieder toll zurückgekämpft. Im Tor überzeugte Marcell Ziwes, der nicht nur vier Siebenmeter hielt, sondern etliche klare Chancen der Gastgeber mit seinen Paraden zunichtemachte. Zudem war Jan Müller mit seinen 1:1 Aktionen ein wichtiger Faktor in unserem Angriffsspiel“, lobte Gästecoach Korab Mulliqi.

 

TVH: Hares und Geibel - Prümm, Serbanescu (4), Valerius (3), Menzer (8), Weinand (7), Schneider (1), Kratz (3), Laible (3), Zentz.

 

HSG: Ziwes - Hermann, Adams (1), Schneiders (10), Retzlaff (2), Lauer, Müller (7), Mallmann (2), Mulliqi (6), Schmitt.

 

HSC Igel - HSG Mertesdorf/Ruwertal 22:31 (8:14)

 

Nichts anbrennen ließ die Ruwertal HSG in Igel und bestimmte nach den Anfangsminuten das Spiel in Igel. Dem Team von Trainer Heiner Mainz gelang lediglich der Führungstreffer zum 1:0, dann dominierten die Gäste das Spiel über 3:9 in der 19. Minute, verwalteten ihren Vorsprung bis zur Pause zum 8:14.

 

Die erste 10 Tore-Führung des Favoriten aus dem Ruwertal „feierte“ das Team beim 10:20 in der 40. Minute und so blieb nur die Höhe des Gästesieges fraglich. Am Ende stand ein klarer und in dieser Höhe nicht erwarteter Auswärtserfolg für die Gäste an der Anzeigetafel!

 

„Ohne vier Stammspieler mussten wir in diese Begegnung gehen, hatten vor allem keinen gelernten Kreisläufer an Bord und so musste ich hier improvisieren. Letztlich war die Chancenverwertung nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe. Entscheidend für die Niederlage war die starke Leistung des gegnerischen Torhüters, der uns vor allem in den Anfangsminuten zur Verzweiflung brachte. Spielerisch war das, was meine Mannschaft zeigte, gar nicht so schlecht.  Doch durch die schwache Chancenverwertung konnten wir nicht dranbleiben. Am Ende setzte sich die Routine der Gäste durch, da wir die Gästeangreifer mit Matthias Krewer und Andreas Schröder nicht in den Griff bekamen. Zufrieden bin ich mit der kämpferischen Einstellung meiner Mannschaft, die bis zum Schluss alles gegeben hat“, fand Igels Trainer Heiner Mainz.

 

„Wir sind auf eine hochmotivierte und kämpferisch starke Igeler Mannschaft getroffen, haben aber in dieser Höhe verdient gewonnen. Unser Torwart Daniel Roth hat uns die nötige Stabilität gegeben und es freut mich, dass unser erst 17 jähriger Nico Meyer so gut ins Spiel integriert wurde. Besonders unsere Leistungsträger haben hier nicht auf sich geschaut, sondern den jungen Spieler mit seiner Athletik unterstützt. Trotz des Fehlens von Thomas Billen, Peter Zock, Felix Sattler und Martin Thesen stand unser Innenblock sehr gut und hat gut verschoben“, lobte Gästetrainer Andreas Cartarius.

 

HSC: Weier und Linz - Bechtel (1), Steil (2/1), Ossadnik (1), Lemen (1), Fusenig (6), Werdel (8), Vucenovic (1), Holtkamp (1), Steinmetz (1).

 

HSG: Schwall und Roth - Meyer (6), Merten (5), Keil (1), Schröder (9/2), Wenzel (2), Simon (2), Ferring (1), Backendorf (1/1), Frisch (2), Krewer (2).

 

HSG Wittlich - HSG Obere Nahe 35:17 (16:11)

 

Das hatten sich die Wittlicher sicher schwerer vorgestellt. Gegen einen im zweiten Spielabschnitt völlig einbrechenden Gast von der Oberen Nahe kommt das Team von Trainer Frank Staskewitz zum 35:17 Kantersieg, lässt dabei nur sechs Treffer der Gäste im zweiten Spielabschnitt zu.

 

Doch die Anfangsminute gehörten den Gästen, die bis zum 7:8 in der 19. Minute die Führung verteidigten, dann aber die Gastgeber über 13:8 bis zur Pause auf 16:11 ziehen lassen mussten. Erstmals mit 10 Treffern führte Wittlich beim 22:12 in der 38. Minute, baute dann kontinuierlich den Vorsprung bis zum unerwartet klaren 35:17 aus.

 

„Wir haben schlecht ins Spiel gefunden, ließen viele einfache Tore zu. Doch dann wachte meine Mannschaft endlich auf und spielte Handball! Vieles haben wir dann besser gemacht als in den Anfangsminuten und kamen letztlich zu einem ungefährdeten und klaren Sieg. Da war auch die nach meiner Ansicht umstrittene rote Karte gegen den Gästespieler nicht ausschlaggebend. Wir haben die letzten 45 Minuten unser Spiel durchgezogen und ließen den Gästen keine Chance. Ein toller Saisonauftakt, so möchte man gerne starten“, freute sich Gastgebertrainer Frank Staskewitz.

 

„Nach einem guten Start, bei dem wir das Spiel ausgeglichen gestalteten, verloren wir den Faden, leisteten uns über die gesamte Spielzeit einfach zu viele technische Fehler. Erschwerend für uns dann die rote Karte 10 Sekunden vor der Halbzeit, die nach Ansicht meiner Spieler nicht berechtigt war. Ich selbst habe die Szene leider nicht gesehen. Die technischen Fehler ließen sich auch nach dem Wechsel nicht abstellen und so kam der Gastgeber zu einem verdienten Sieg, erzielte nach dem Wechsel Gegenstoß auf Gegenstoßtor“, erklärte Gästetrainer Lars Kraus.

 

HSG: Herget und Flamann - Konrad (3), Weber (1), Bollig, Kirsch (1), Leyendecker (4), Stephan (1), Werner (10/5), Präder (2), Weber (6), Kloep (7).

 

HSG O/N: Rickes - Fuchs (3), Bamberger (7), K. Rickes (2), Schwarz (2), Fetzer, Rogoll (3), Wagner, Wegert, Bunn, Zühlsdorf

 

TV Bitburg II - HSG Hunsrück II 21:35 (11:21)

 

Eine klare Heimspielniederlage musste die Bitburger Reserve gegen die Reserve aus dem Hunsrück einstecken. Die Gäste bestimmten klar das Spielgeschehen, lagen ständig in Führung und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich über 3:7 in der 12. Minute auf 11:21 zur Pause aus. Die Begegnung war zu diesem Zeitpunkt entschieden, nur die Höhe des Gästesieges fraglich.

 

Bitburg kam zwar nach dem Wechsel noch einmal auf 15:21 in der 37. Minute heran, doch die Auszeit der Gäste sorgt dann dafür, dass der Vorsprung von den Hunsrückern weiter ausgebaut werden konnte.

 

„Der Gast aus dem Hunsrück ist derzeit für uns eine Nummer zu groß! Entsprechend deutlich fiel das Ergebnis aus. Momentan können wir nicht mithalten und ich habe immer gesagt, dass wir Woche für Woche eine andere Mannschaft aufs Feld schicken müssen. Mit der zweiten Hälfte bis ich zufrieden, da die Jungs hier gut gekämpft haben und sich einige Chancen rausarbeiteten. Doch immer wieder scheiterten wir am gegnerischen Torwart. Wir können dennoch auf die Leistung aus dieser Hälfte aufbauen, schauen nach vorne auf eine für uns sicher schwere Saison. Aber wir stecken den Kopf nicht in den Sand. Heute haben bei uns Leon Gillen und Julian Schallert ein gutes Spiel abgeliefert. Mit dem Ergebnis kann ich nicht zufrieden sein, habe aber einige positive Dinge in unserem Spiel gesehen“, erklärt Bitburgs Coach Janosh Klimek.

 

„Das Ergebnis ist zwar deutlich, dennoch bin ich mit der Leistung meiner Mannschaft nicht zufrieden! Wir spielten lediglich 10 gute Minuten ab der 20. Minute bis zur Pause, bauten hier den Vorsprung von vier auf 10 Treffer aus. In dieser Phase stand die Abwehr und wir kamen zu unseren Treffern über die erste und zweite Welle. Spielerisch war ich ansonsten in der Restspielzeit nicht zufrieden, da wir uns in zu viele Einzelaktionen verstrickten, statt unsere spielerische Überlegenheit zu zeigen. Hier haben wir uns aber auch dem Niveau des Gegners angepasst. Doch am Ende zählen erst einmal die beiden Punkte“ resümierte HSG Coach Jochen Tatsch.

 

TVB: Müller - Begon (2), Eich, M. Müller, Meunier (1), Zimmer (1), Gillen (6), Zimmer (2), Jung, Wahl (2), Witz, Lübken (2), K. Müller, Frisch, Schallert (5/3)

 

HSG II: Schug - Thees, Röhrig (10/5), Fritz (4), Schub (2), Kirst (5), Klei (5), Berg (2), Schmidt, Feder (3), Bach (4).

 

HSC Schweich - DJK/MJC Trier 28:30 (13:17)

 

Die Gäste aus Trier entführen beide Punkte aus Schweich! Das Team des neuen MJC Trainers Ralf Martin legte in Schweich vor, verteidigte die Führung über die gesamte Spielzeit.

 

Über 2:5 zogen die Gäste auf 4:9 in der 12. Minute davon, HSC Coach Christian Leyh nahm die Auszeit und seine Mannschaft kämpfte sich auf 12:13 in der 25. Minute heran. Bis zur Pause erhöhten die Gäste wieder auf vier Tore. Bis zur 48. Minute blieb Schweich dann in Schlagdistanz, lag lediglich mit 24:26 zurück, doch am Ende verteidigten die Gäste ihren Vorsprung.

 

„Wir haben einige Siebenmeter vergeben, haben klarste Chancen vor allem von außen vergeben und das Spiel regelrecht verschlafen. Heute war einfach nicht mehr drin, da die Fehlerquote zu hoch war und die Trierer ihre Chancen eiskalt nutzten“, klagte Schweichs Trainer Christian Leyh.

 

„Ich bin zufrieden und hätte mit einem solch starken Spiel meiner Mannschaft nicht gerechnet. Doch wir stellten eine gute Abwehr und bekamen das Schweicher Duo Rosch und Karrenbauer gut in den Griff. Bei uns waren Cedric Johnen im Tor stark und auch Christina Lofi hielt in den Schlussminuten wichtige Bälle. Manuel Zelzer bot ein überragendes Spiel in Angriff und Abwehr, zudem führte Jonas Widua auf der Spielmacherposition klug Regie. Am Ende ging uns etwas die Puste aus, doch den Vorsprung brachten wir über die Zeit“, freute sich MJC Trainer Ralf Martin.

 

 HSC: Fuchs und Monzel - Müller (1), Heyer (3), Kratz (2), Feller (1), Farsch (1), Wagner (5), Rosch (9/4), Kreusch, Karrenbauer (6).

 

MJC: Lofi und Jahnen - Czaja, Chorus (4), Plausinaitis (8/6), Schwiderski (3), Heinz (1), Zelzer (8), Schmitt (2), Wiemers (2), Widua (2).

 

 

 

Vorberichte zum 1. Spieltag am 25./26. September 2021

 

Verbandsliga West

 

Nachdem die umstrittene zweigleisige Verbandsliga mittlerweile vom Tisch ist, werden in den Staffeln West und Ost jeweils die Meister ermittelt, die unmittelbar in die Rheinlandliga aufsteigen. Der Tabellenletzte der jeweiligen Liga steigt in die Landesliga ab.

 

TuS Fortuna Saarburg - HSG Eifel

(Freitag, 19 Uhr, Schulzentrum Beurig)

 

Bereits am Freitagabend startet die Verbandsliga in die neue Saison: „Unsere Mannschaft beginnt die Saison ausnahmsweise an einem Freitagabend. Die HSG Eifel hatte um Spielverlegung gebeten, dem wir dann auch gerne nachgekommen sind. Alle Testspiele sind absolviert, die Vorbereitung wurde mit einem klaren 36:27 gegen unsere Freunde von HB Museldall abgeschlossen. In den letzten beiden Wochen wurden die Erkenntnisse aus den Spielen in die Trainingseinheiten eingebunden und umgesetzt. Ich sehe das Team gut vorbereitet und es steht nichts mehr einem tollen Spiel im Weg. Wir hatten über die Zeit hinweg eine sehr gute Trainingsbeteiligung und besonders freut mich die Tatsache, dass die jungen Spieler gut integriert wurden. Hierzu haben vor allem unsere Routiniers beigetragen. Alle sind heiß auf den Saisonstart und haben so richtig Lust“, freut sich TuS Coach Tim Moske.

 

„Bei uns herrscht eine katastrophale Hallensituation nach der Flut und dem Starkregen. So stand uns bisher keine einzige große Halle zum Training zur Verfügung. Wir werden hier von der Kreisverwaltung hängen gelassen, müssen uns selbst um kleinere Halle bemühen, die wir nur sporadisch haben können. Dort ist ein Training mit höchstens 8 Spielern möglich, obwohl ich einen Kader von 19 Spielern habe. Ich danke dem TuS Daun, der HSG Wittlich und dem SV Gerolstein, die uns mit Hallenzeiten aushelfen. Bis zum Saisonstart werden wir nur gegen Daun II und die A-Jugend des TuS Daun gespielt haben und wir gehen mit wenig Spielpraxis in die Begegnung in Saarburg. So hat in der Vorrunde Priorität, dass wir uns einspielen, am Ende soll der Klassenerhalt stehen. Das dies schwer wird, ist allen klar“, sagt Gästetrainer Rene Wingels.

 

TV Bitburg II - HSG Hunsrück II

(Samstag, 17 Uhr, Realschule)

 

Auch in Bitburg ist das Hallensituation alles andere als gut! So stand der Bitburger Reserve die Halle der Realschule aufgrund von Renovierungsarbeiten in der Vorbereitung nicht zur Verfügung und so musste Trainer Janosh Klimek seine Jungs überwiegend draußen oder in kleineren Halle auf die Saison vorbereiten. „Ich habe zwar auf dem Papier einen Riesenkader, doch nur wenige Spieler können aufgrund ihres Studiums oder ihres Berufes regelmäßig ins Training kommen. Woche für Woche muss ich an der Mannschaft um den festen Stamm herum basteln und sehen, wer zur Verfügung steht. Doch es macht noch Spaß und die Jungs, die da sind, ziehen gut mit. Ich sehe auch aufgrund der aus der Rheinlandliga in die Verbandsliga gewechselten Vereine eine starke Liga und für uns wird das eine harte Nuss. Es freut mich, dass mit Jens Lübken ein weiterer erfahrener Spieler zur Verfügung steht, und wir müssen im Spiel sehen, wie gerade die jungen Spieler mit dem Druck umgehen. Die Situation werden wir annehmen und spielen gegen den Abstieg“, glaubt der Bitburger Coach. Seit Juli lief die Vorbereitung der Reserve der HSG Hunsrück in der Halle mit dreimaligem wöchentlichen Training und etlichen Testspielen.

 

„Es läuft gut, die Jungs, die da sind, ziehen gut mit“, freut sich HSG Coach Jochen Tatsch, der dabei auf die Kooperation mit der A-Jugend, die einmal in der Woche komplett mittrainieren und der ersten Mannschaft hinweist. „Unser Kader ist recht dünn, da mit Michel Kaltenmorgen (HSG Kastellaun/Simmern), Chris Jünemann und Lukas Ihmer (beruflich), sowie Peter Kiesel und Mario Ströher (längerfristig verletzt) wichtige Spieler nicht mehr zur Verfügung stehen. „Unser Saisonziel ist dennoch vorne mitzuspielen und wir wollen in Bitburg gleich zum Auftakt auch beide Punkte gewinnen. Die Verbandsligateams sind für mich noch unbekannte Größen“, gibt der ehemalige Trainer der 1. HSG Mannschaft zu.

 

HSC Igel - HSG Mertesdorf/Ruwertal (Samstag, 19.30 Uhr, Turnhalle)

 

Igels Trainer Heiner Mainz freut sich über die bisher gute Trainingsbeteiligung seiner Spieler, die eine gute Vorbereitung und einige Testspiele absolviert haben. Der Kader des HSC ist seit der Corona-Pandemie unverändert geblieben, hinzu kamen einige junge Talente aus dem eigenen Verein. „Unser Saisonziel ist ein Nichtabstiegsplatz, am besten ein guter Mittelfeldplatz. Gleich zum Saisonstart geht es für uns gegen den für mich feststehenden Meisterschaftsfavoriten, die HSG Mertesdorf/Ruwertal. Ich erwarte von meinem Team eine engagierte Leistung und das es als Mannschaft auftritt“, so Mainz.

 

Der Gast aus dem Ruwertal hat lediglich den Abgang von Rene Voss aus beruflichen Gründen zu verkraften, dafür kann Trainer Andreas Cartarius mit Nico Meyer und Alex Kopp gleich zwei Eigengewächse in den Kader integrieren. Zudem wechselten von der MJC Trier Felix Sattler und Moritz Merten ins Ruwertal: „Damit verstärken wir sicherlich unser Abwehrspiel und haben auch im Angriff mehr Flexibilität. Wir stellen allerdings nicht mehr das jüngste Team, lösen wohl die „Mattheiser“ in der Verbandsliga ab. Schwerpunkt unserer Vorbereitung war den Spaß am Handball wiederzufinden und auch die Sicherheit im Spiel. Wir reden uns nicht klein, wollen ins obere Tabellenfeld. „In Igel müssen wir die Sache ernsthaft angehen und zeigen, dass wir auch ohne Harz Handballspielen können. Die Mannschaft muss die Vorgaben umsetzen und wir dürfen nicht in zu viele 1:1 Aktionen verfallen. Igel sehe ich als junge, motivierte Mannschaft, die eine schnelles und konsequentes Spiel bevorzugt. So müssen wir die Gegenstöße der Igeler unterbinden und auch die Kreuzbewegungen in der zweiten Welle in den Griff bekommen. Es war noch nie leicht, in Igel zu gewinnen“, ahnt HSG Coach Andreas Cartarius.

 

TV Hermeskeil - HSG Kastellaun/Simmern II (Samstag, 19.30 Uhr, IGS Halle)

 

„Es war eine durchwachsene Vorbereitung für uns, da viele berufsbedingt oder aus Krankheitsgründen nicht dabei sein konnten. So haben wir nicht vollzählig trainieren können. Neben unseren Vorbereitungsspielen im Saarland haben wir uns in den Trainingseinheiten und im Trainingslager mit unserem Abwehrverhalten beschäftigt, da wir offensiv decken wollen. Unser Saisonziel ist der Klassenerhalt. Wir haben einige Neuzugänge: Noah Weinand und Louis Auster von der HG Saarlouis, Tim Geibel und Niklas Auler, der früher in unserer Jugend spielte und nun von Schweich zu uns zurückkehrte, sowie Torben Laible, der nach einer beruflichen Auszeit wieder im Kader steht“, sagt Hermeskeils Spielertrainer Konstantin Menzer, der im ersten Heimspiel auf den Neuling in der West Staffel, die HSG Kastellaun/Simmern II trifft.

 

Neuer Trainer der Hunsrücker Gäste ist Korab Mulliqi, der zuletzt für den Rheinlandligisten der Frauen, HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch als Trainer tätig war. „Viele ehemalige Spieler sind wieder dabei. Vor allem um die Routiniers Florian Hübner, Max Wetstein und meine Person bauen wir ein neues Team. Die Vorbereitung verlief zufriedenstellend, obwohl einige talentierte Spieler durch die Corona-Pandemie die Lust auf Handball verloren haben. Es gilt eine junge Truppe zu formen, die sich bisher in drei Testspielen und einem Trainingslager gut präsentiert hat. Allerdings waren wir bislang noch nie vollzählig am Start. Wir haben keinen Druck, wollen am Ende einen guten Mittelfeldplatz belegen und sind froh, endlich starten zu können“, sagt Mulliqi.

 

HSG Wittlich - HSG Obere Nahe (Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

„Es war eine gute Vorbereitung mit vielen Trainingseinheiten und einigen Testspielen, bei denen wir wichtige Erkenntnisse gewinnen konnten. Die Jungs sind heiß und fit und brennen auf die Saison. Mit Johannes Präder konnten wir uns verstärken und können ansonsten auf den Kader zurückgreifen, den wir vor der Pandemie hatten“, freut sich Wittlichs Trainer Frank Staskewitz. Am Ende will der HSG Coach mit seinem Team im oberen Tabellenfeld mitmischen. Doch es bleiben vor allem im Hinblick auf die Gegner einige Fragen offen. So schaut Staskewitz gespannt, wenn die HSG Obere Nahe aufbieten wird. „Ich kenne die ehemalige A-Jugend der HSG und erwarte, dass hier einige Spieler mittlerweile im Kader des Verbandsligateams sind. Auf jeden Fall wollen wir mit einem Heimsieg starten, hier werden keine Punkte verschenkt“, gibt sich der Wittlicher Coach kämpferisch.

 

„Die Vorbereitung auf die Saison wurde durch die Sommerferien gestört, krankheits- und verletzungsbedingt hatten wir zudem einige Ausfälle zu beklagen. Mir steht ein 12er Kader zur Verfügung, bei dem sich einige Veränderungen ergeben haben und so wird es schwer. Der Klassenerhalt ist unser Ziel, das wird schwer genug. Ich kenne die Gegner aus der Liga noch nicht, da ich vorher im Saarland aktiv war“, verrät HSG Coach Lars Kraus.

 

HSC Schweich - DJK/MJC Trier (Sonntag, 17 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

„Mit Sascha Büssemacker (ehemals TSG Biewer), Markus Schneider (TV Ruchheim) und dem reaktivierten „Hanni“ Rosch haben wir gleich drei Neuzugänge. In den bisherigen Testspielen und im Training zeigt sich vor allem die Erfahrung von „Hanni“ im Zusammenspiel mit Patrick Karrenbauer am Kreis. Wir hatten eine gute Vorbereitung, einige Testspiele und ein Trainingslager. Danach waren die Jungs richtig platt, spielten im Testspiel gegen Mattheis 26:26. Ein weiteres Testspiel beim Ligakonkurrenten in Igel gewannen wir souverän. Ich hoffe, dass alle fit ins erste Spiel gehen können, und halte eine Platzierung zwischen 2 und 4 für realistisch. Die Favoritenrolle gegen die MJC nehmen wir an, wissen, dass personell bei den Trierern ein großer Umbruch stattgefunden hat. Meine Jungs sind gut drauf und wollen das gleich gegen die MJC zeigen“, verspricht Schweichs Trainer Christian Leyh.

 

Einen Neuaufbau hat MJC Coach Ralf Martin vor der Brust. Mit Phillip Müller, Marco Müller, Felix Sattler, Moritz Merten, Andre Legenhausen und Timo Löw haben gleich sechs Spieler die Mannschaft verlassen. Dafür kehrt Manuel Zelzer nach einer berufsbedingten Pause zurück. Vom TV Oggersheim kommt Pascal Schreiber, von der HSG Wesel kommt Nicolay Constantin, von der DJK St. Matthias Zedric Jahnen im Tor und Jonas Widdau und aus dem eigenen Verein Benedikt Chorus, Leon Schmitt, Max Wiemers, Markus Czaja, Josch Diedrich und Max Mohr. „Aufgrund der Corona Situation haben wir viel weniger Studenten im Team als in den letzten Jahren. Doch wir haben einige ambitionierte Talente im Kader, die Einstellung ist in Ordnung. Man muss einfach im Amateurbereich damit leben, dass die Akzente anders gesetzt werden. Als Saisonziel erwarte ich einen guten Mittelfeldplatz. Unser Gegner Schweich lebt von seiner Erfahrung und es ist immer schwer in Schweich zu gewinnen. Wir wissen noch nicht, wo wir stehen, wollen uns aber schnell finden und sehen die Gastgeber als klaren Favoriten“, sagt der MJC Coach. 

 

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02. Mai 2021

 

Eigentlich sollte die Saison 19/20 als Qualifikationsrunde für die neue eingleisige Verbandsliga dienen. In der Spielzeit 20/21 war von HVR Verbandsseite beabsichtigt, die bisherigen Verbandsligen West und Ost zu einer eingleisigen Verbandsliga zusammenzuführen.

 

Doch die Corona Pandemie beendete dieses Vorhaben und man darf gespannt sein, wie es nun weitergeht. Eigentlich sollte es für die Teams in beiden Staffeln darum gehen, sich für die eingleisige Verbandsliga zu qualifizieren. Pro Staffel sollten sechs Mannschaften das Ticket für die neue eingleisige Verbandsliga lösen.

 

Es ist davon auszugehen, dass die kommende Spielzeit als Qualifikationsrunde gespielt wird, damit dann ab der Saison 22/23 die eingleisige Verbandsliga greifen kann. Die Durchführungsbestimmungen müssen allerdings vom Spielausschuss des Verbandes noch beschlossen werden.

 

Die meisten Vereine aus der Region Trier ließen aber an der neuen eingleisigen Verbandsliga kein gutes Haar. (der TV berichtete).

 

Was aber hat sich seit Beendigung der Saison 19/20 bei den einzelnen Teams getan?

 

HSC Igel

 

Igel trainiert seit Monaten unter Corona Bedingungen und musste noch zusätzlich in die Halle nach Langsur ausweichen, da durch einen Gebäudeschaden der Igeler Kindergarten in die Igeler Halle umgezogen war. Zwischenzeitlich ist der Kindergarten wieder zurück in seiner alten Wirkungsstätte, doch jetzt dient die Halle als Corona-Teststation für die Schule. „Zumindest in einem Teil der Halle könnte man aber wieder trainieren“, sagt Trainer Heiner Mainz. Der Kader des Teams blieb unverändert und wurde durch einige Jugendspieler ergänzt, die auch für die kommende Saison ihre Zusage gegeben haben. Derzeit zählt der Kader 16 Spieler. Seit Juli 20 ist Heiner Mainz (60) Trainer des Verbandsligisten. „Ich habe die Mannschaft in einer schwierigen Zeit übernommen. Trotzdem haben wir versucht, uns so gut wie möglich auf die kommende Saison vorzubereiten. Die Spieler waren vor dem geplanten Saisonstart topfit. Wir hoffen, in der kommenden Saison den hoffentlich wieder zahlreichen Besucherinnen und Besuchern attraktiven Handball zeigen zu können. Der Samstagabend war in Igel ein Treffpunkt vieler Familien mit ihren Kindern, die zum Handball gingen und die auch so zu unserem Sport fanden. Das alles ist seit über einem Jahr weggebrochen und meine Enkel fragen regelmäßig nach, wann sie wieder mit in die Halle dürfen. Unser Saisonziel ist der Verbleib in der Verbandsliga. Wichtig wird auch sein, dass wir bald wieder in unserer Halle trainieren können, wenn die Inzidenz-Zahlen das zulassen. Derzeit ist lediglich individuelles Training möglich und hier ziehen alle nach Kräften mit“, lobt Mainz.

 

HSC Schweich

 

Derzeit läuft auch in Schweich kein Mannschaftstraining. „Die Spieler halten sich individuell fit. Gegenüber dem letztjährigen Kader gibt es einige Veränderungen. So werden Daniel Rohr (private Gründe), Tim Karrenbauer (berufliche Gründe) und Chris Kordel kürzertreten. Dafür haben wir aber mit Johannes Rosch einen „prominenten“ Rückkehrer, der im letzten Testspiel, dass wir vor der Corona Pandemie machen konnten, seine Leistungsstärke unter Beweis gestellt. Ich hoffe sehr, dass wir bald wieder in einen geordneten Trainingsbetrieb einsteigen können. Für uns liegt in Schweich die Priorität auf der Rheinlandliga der Frauen, doch ich werde weiterhin auch das Traineramt der Herren übernehmen“, sagt Schweichs Coach Christian Leyh (42).

 

TV Bitburg II

 

Noch ist unklar, ob Trainer Janosh Klimek (58) nächste Saison bei den Eifelanern weitermachen wird. „Das hängt vor allem von der Corona Situation ab. Vor Beginn der letzten Saison haben wir ein komplett neues Team aufgestellt, mit dem wir uns auf die Saison vorbereitet haben. Doch dann kam Corona und seither haben wir nur noch Kontakt über die social-Media, persönlich gesehen haben wir uns zuletzt im Oktober letzten Jahres. Derzeit sieht es so aus, als wollten alle Spieler weitermachen, zudem hoffen wir auf den einen oder anderen Neuzugang. Die Spieler halten sich derzeit individuell fit und ich werde meine Entscheidung bis Anfang Juni getroffen haben“, erklärt Klimek.

 

TuS Fortuna Saarburg

 

Als Spielertrainer wird Tim Moske (33) die Saarburger Fortunen in die nächste Saison führen. „Die Rheinlandliga hat allen viel Zeit abverlangt, das ist in der Verbandsliga anders. Mich freut, das erfahrene Spieler ihre Zusage gegeben haben, uns in der Saison zu helfen, in die wir mit einer guten Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern gehen wollen. Dabei sollen alle ihre Spielanteile bekommen und das ist mir sehr wichtig. So halten wir vor allem die jungen Spieler bei der Stange“, glaubt der neue Coach. Auch in Saarburg ist derzeit nur ein individuelles Training möglich und so hofft Moske, dass seine Jungs sich entsprechend fit halten. „Wir sind heiß auf die Vorbereitung und die dann kommende Saison. Gespannt sind wir, wie der Verband sich hinsichtlich der eingleisigen Verbandsliga positionieren wird. In Anbetracht der bestehenden Situation halte ich die Einführung der eingleisigen Liga für das falsche Signal. Alle können froh sein, wenn sie ihre Spieler bei der Stange halten und auch die Jugendlichen ihrem Handballsport erhalten bleiben. Da ich auch eine Nachwuchsmannschaft trainiere, kann ich sagen, dass wider Erwarten auch hier eine große Vorfreude auf den Beginn des regulären Trainingsbetriebes herrscht und wir wohl keine Nachwuchsspieler wegen der Pandemie verloren haben“, so Moske.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal

 

„Eigentlich hatten wir eine stabile Truppe zusammen und mit „Mätthi“ Krewer, der aus Luxemburg zu uns kam, sowie Torben Laible aus Hermeskeil zwei starke Neuzugänge. Vor dem Lock-Down kamen wir in einem Testspiel gegen Igel zu einem klaren Sieg, doch seither findet kein Mannschaftstraining mehr statt. Viele unserer Spieler haben vielfältige persönliche Kontakte, sind Lehrer, Erzieher, Bänker oder Handwerker und wir wollen uns einfach keiner Gefahr aussetzen. Deshalb trainieren alle individuell, der Mannschaftstrainingsbetrieb liegt brach. Wir hoffen sehr, dass sich die Corona Situation bald bessert und wir wieder in einen geregelten Trainingsbetrieb einsteigen können,“ sagt HSG Coach Andreas Cartarius (35)

 

TV Hermeskeil

 

Als Spielertrainer wird Konstantin Menzer die Hochwald-Truppe in die nächste Saison führen. Vor dem Lock-Down war das Team dreimal wöchentlich im Mannschaftstraining, dann beendeten die geschlossenen Hallen aufgrund der Corona-Pandemie das Geschehen auch bei den Hochwäldern. „Ich hoffe, dass sich alle individuell fit halten und ich bin echt gespannt, in welcher Verfassung sich meine Spieler präsentieren, wenn wir wieder in ein ordentliches Mannschaftstraining einsteigen können“, sagt der 31-jährige Spielertrainer. Personell wird sich das Team kaum verändern: Torben Laible hat sich zwischenzeitlich der HSG Mertesdorf/Ruwertal angeschlossen, dafür konnte sich der TVH die Dienste von Nachwuchstalent Louis Auster sichern, der zuletzt in der A-Jugend Bundesliga für die HG Saarlouis unterwegs war. „Louis wohnt jetzt in Hermeskeil“, verrät Menzer.

 

HSG Wittlich

 

„Solange es möglich war, haben wir trainiert und waren gut auf die anstehende Saison vorbereitet. Doch derzeit ist nur individuelles Training möglich und ich hoffe, dass sich alle Spieler fit halten. Es ist in der momentanen Situation schwierig, den Kontakt zu halten und so stehen bei uns ein bis zwei Spieler vor der Studienentscheidung. Warten wir ab, wie sich alles entwickelt. Ich kann nur hoffen, dass alle die in der Liga sind, auch künftig von der Nachwuchsarbeit profitieren. Gerade bei den Jugendspielern ist die Situation sehr schwierig. Es bleibt die Hoffnung, dass im Sommer die Corona Situation den Einstieg in die richtige Vorbereitung ermöglicht, für die wir sicherlich zwei Monate brauchen werden. Dazu ist abzuwarten, wie sich der Verband hinsichtlich der eingleisigen Verbandsliga positioniert, zumal sich einige Vereine in der kommenden Saison erst einmal finden müssen. Unser Anspruch besteht darin, einen vernünftigen Tabellenplatz zu erreichen“, erklärt Wittlichs Trainer Frank Staskewitz.

 

HSG Eifel

 

Vor dem Saisonstart 19/20 erklärte die HSG Eifel ihren freiwilligen Verzicht auf die Zugehörigkeit in der Rheinlandliga der Männer und wollte eigentlich in der Saison 20/21 einen Neustart in der Verbandsliga mit Trainer Rene Wingels wagen. Doch die Corona Pandemie stoppte das Vorhaben. „Nach dem Saisonaus haben wir zwei Monate überhaupt nichts gemacht, sind dann im November über eine vom SK Prüm angebotenen Onlinekurs wieder ins Training eingestiegen mit dem Ziel, sich individuell fit zu halten. Ab Mitte Dezember habe ich dann gemeinsam mit unserem Physio einen Onlinekurs angeboten, der gut besucht war. Ab März wollten wir dann wieder ins Training einsteigen, doch zeitgleich kam die Notbremse. So haben wir uns persönlich zuletzt im Oktober letzten Jahres sehen können. Eine mehr als bescheidene Situation. Ich hoffe, dass wir bald wieder ins Training einsteigen können. Dafür müsste aber ein Großteil der Spieler geimpft sein und das wird noch dauern. Ich sehe eine gewisse Normalität erst wieder für Ende des Jahres. Was unser Personal anbetrifft, kann ich auf einen Kader von 15 Spielerin zurückgreifen. Hier unterstützen uns drei Jugendspieler, die vorletztes Jahr noch in der B-Jugend aktiv waren. Dazu kehrt Johannes Schellen aus Bitburg zu uns zurück. Einige personelle Entscheidungen sind jedoch noch in der Schwebe“, verrät HSG Coach Rene Wingels (39). Auch er baut darauf, dass von Verbandsseite die Entscheidung der eingleisigen Verbandsliga überdacht wird und man den Vereinen Gelegenheit gibt, sich in den nächsten beiden Jahren zunächst einmal wieder zu finden. „Für uns steht fest, dass wir keine weiten Fahrten auf uns nehmen werden“, sagt Wingels.

 

HSG Hunsrück II

 

Sehr eingeschränkt war der Kontakt zu den Spielerinnen nach Abbruch der Saison. „Es konnte kein regulärer Trainingsbetrieb mehr stattfinden und so hielten sich die Spieler individuell mit Laufen, Radfahren und Krafttraining fit“, erzählt der ehemalige HSG Coach Martin Bach, der sein Amt an Jochen Tatsch abgeben wird. Bach selbst wird künftig die weibliche A-Jugend des Vereins in der Rheinlandliga betreuen. Der neue Trainer Jochen Tatsch (41) hatte auf einen Wiederbeginn der Trainingsarbeit nach Ostern gehofft, doch auch dass fiel der Corona Situation zum Opfer. „Jeder Spieler ist für sich selbst verantwortlich, da kann ich wenig Einfluss nehmen. Zudem ist die Motivationslage schwierig, da völlig unklar ist, wie und wann es unter normalen Verhältnissen weitergehen wird. Die Mannschaft wird fast komplett zusammenbleiben. Ein Fragezeichen steht aus beruflichen Gründen noch hinter Kris Jünemann, Dominique Mende muss sehen, wie er seinen Sport mit der beruflichen Weiterbildung unter einen Hut bekommen kann“, sagt der neue HSG Trainer.

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