Vorberichte

 

 

01. Spieltag: 07. September 2019                                       David Juncker (HSC Igel)

02. Spieltag: 14. September 2019                                   Kris Sturm (DJK St. Matthias)

03. Spieltag: 21. September 2019                       Axel Schneider (HSG Obere Nahe)

04. Spieltag: 28. September 2019                       Konstantin Menzer (TV Hermeskeil)

05. Spieltag: 12. Oktober 2019                                                           Nachholspieltag

06. Spieltag: 19. Oktober 2019                                      Janosh Klimek (TV Bitburg II)

07. Spieltag: 26. Oktober 2019       Martin Bach/Michael Dreher (HSG Hunsrück II)

08. Spieltag: 02. November 2019                              Frank Staskewitz (HSG Wittlich)

09. Spieltag: 16. November 2019                              Christian Leyh (HSC Schweich)

10. Spieltag: 30. November 2019     Andreas Cartarius (HSG Mertesdorf/Ruwertal)

11. Spieltag: 07. Dezember 2019                                        David Juncker (HSC Igel)

12. Spieltag: 11. Januar 2020                                                            Nachholspieltag 

13. Spieltag: 18. Januar 2020                                          Kris Sturm (DJK St. Matthias)

14. Spieltag: 25. Januar 2020                              Axel Schneider (HSG Obere Nahe)

15. Spieltag: 01. Februar 2020                            Konstantin Menzer (TV Hermeskeil)

16. Spieltag: 29. Februar 2020                                       Janosh Klimek (TV Bitburg II)

17. Spieltag: 07. März 2020             Martin Bach/Michael Dreher (HSG Hunsrück II)

18. Spieltag: 14. März 2020                                        Frank Staskewitz (HSG Wittlich)

19. Spieltag 28. März 2020                                         Christian Leyh (HSC Schweich)

20. Spieltag: 04. April 2020                Andreas Cartarius (HSG Mertesdorf/Ruwertal)

 

6. Spieltag

19./20. Oktober 2019

 

Den kommenden Spieltag tippt Janosh Klimek, Trainer des TV Bitburg II:

 

TV Hermeskeil - DJK St. Matthias (Samstag, 19.30 Uhr, IGS Sporthalle)

 

„Noch habe ich die Hermeskeiler Mannschaft in dieser Saison nicht beobachten können, weiß aber um die Heimstärke des Teams, dass sich zudem im Laufe der Saison immer mehr finden wird. Die Mannschaft scheint sich kontinuierlich zu steigern und trifft nun auf eine Mattheiser Mannschaft, die aufgrund ihres Alters von Saison zu Saison nachlassen wird. Dennoch hat das Team sehr erfahrene Spieler in den Reihen, gegen die Hermeskeil eine gute Abwehr stellen und mit schnellem Spiel nach vorne seine Chancen suchen muss. Zuhause werden die Hochwälder von vielen Zuschauern unterstützt und es ist für jede Mannschaft schwer, dort zu gewinnen. Kann Hermeskeil sein Spiel durchbringen, könnten sie als Sieger die Halle verlassen. Doch aufgrund der Cleverness der Gäste tippe ich eine Remis.

 

HSC Igel - HSG Hunsrück II (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Die Gäste gehören mit der HSG aus dem Ruwertal zu den beiden Teams, die die Meisterschaft unter sich ausmachen werden. Die Hunsrücker haben jede Menge Qualität und können jeden in dieser Klasse schlagen. Sie sind für mich der Topfavorit! Dafür stehen sie auch immer unter Druck, während die Gegner als Aussenseiter befreit aufspielen können. Igel hat sich kämpferisch und spielerisch gut weiterentwickelt, doch noch fehlt dem Team die Konstanz über die gesamte Spielzeit. Sollte die abgerufen werden können, wäre eine Überraschung drin. Doch das dies ausgerechnet gegen den Favoriten gelingt, glaube ich nicht und tippe daher einen knappen Gästesieg.

 

TV Bitburg II - HSG Mertesdorf/Ruwertal (Samstag, 20 Uhr, Realschule)

 

Bis Ende letzter Woche war unklar, ob dieses Spiel überhaupt stattfindet. Die Ruwertaler hatten um Verlegung gebeten, doch unsere vorgeschlagenen Termine haben ebenso wie die der Gäste nicht zusammengepasst. Stand heute gehe ich davon aus, dass wir spielen. Auch bei uns fehlen immer wichtige Spieler, so auch letzte Woche in Tiefenstein. Damit müssen alle Mannschaften leben und wir müssen endlich mal einen Spielrhythmus in den Spielbetrieb bekommen. Mir passt der zerrissene Spielplan überhaupt nicht! Der Gast ist für mich einer der Meisterschaftsfavoriten, gegen den wir nicht unbedingt punkten müssen, aber wollen! Sicherlich werden einige Zuschauer uns nach dem Spiel unserer 1. Mannschaft noch unterstützen, doch wir müssen uns gegenüber dem letzten Spiel steigern. Besonders das Rückzugsverhalten und die Disziplin muss sich bei uns bessern!

 

HSC Schweich - HSG Wittlich (Sonntag, 19 Uhr, Dietrich-Bonhoeffer Halle)

 

Es war und ist weiterhin schwer in Schweich zu gewinnen. Egal in welcher personellen Besetzung die Schweicher auflaufen, zuhause ist die Mannschaft eine Macht. Das wir auch die HSG Wittlich erfahren müssen, die zwar gute Ergebnisse in ihren Heimspielen erzielte, aber auswärts eine Klatsche kassierte. Hier muss die Mannschaft den Beweis antreten, dass sie nach den vielen personellen Verlusten in dieser Saison auch Punkte in fremden Hallen gewinnen können. Ich gehe von einem Heimsieg der Gastgeber aus.

 

 

5. Spieltag

12./13. Oktober 2019

 

HSG Obere Nahe - TV Bitburg II 41:32 (23:16)

 

Die HSG feiert einen gelungenen Einstand in die Stadenhalle, die wieder zur Festung werden soll! Die Mannschaft von Trainer Axel Schneider setzte sich in einer torreichen Begegnung - wie von beiden Trainern erwartet - gegen die Reserve aus Bitburg verdient durch, legte den Grundstein zum Erfolg nach ausgeglichenem Start, als sich die Mannschaft vom 10:10 in der 15. Minute mit fünf Treffern in Folge auf 15:10 in der 19. Minute absetzte und ihren Vorsprung bis zur Pause auf 23:16 ausbauen konnte.

 

Entschieden war die Begegnung endgültig beim 32:22 in der 40. Minute, zumal die Gäste es nie verstanden, ihre Abwehrleistung zu stabilisieren.

 

„Am Schluss das bessere Ende für uns nach einem guten Spiel meiner Mannschaft, die heute wenig Fehler machte und die Schwächen in der Bitburger Abwehr aufdeckte. Gut für uns war, das Eric Diehl und Mario Conradt aushelfen konnten und wir so mehr Alternativen im Rückraum hatten als die Gäste, die mit einem kleinen Kader anreisten. Bei uns trugen sich alle in die Torschützenliste ein und Marek Zühlsdorf (17) machte sein erstes Tor in seinem ersten Seniorenspiel“, lobte HSG Coach Axel Schneider.  

 

„Wir haben einfach zu viele Tore über den Gegenstoß kassiert, da unser Rückzugsverhalten nicht stimmte. Dafür bekamen wir die Quittung und hatten das Spiel schon zur Pause verloren. Der Gastgeber hat verdient gewonnen. In der zweiten Hälfte haben meine Spieler aber alles versucht, gut gekämpft und das hat mir gut gefallen. Das Ergebnis mit 9 Toren Differenz ist eine klare Sache, doch ich schaue positiv nach vorne. Letztlich hatten wir nur zwei Rückraumspieler und einige Spieler wurden auf ungewohnten Positionen eingesetzt. Teilweise haben die ihre Sache gut gemacht und hieraus können wir die Erfahrung für die Zukunft machen. Zurecht habe ich eine Zeitstrafe wegen Meckerns erhalten, doch ich muss Kritik, wegen der doch schon komischen Entscheidungen des Schiedsrichters los werden. Wir haben nicht wegen dem Schieri verloren“, gestand Gästetrainer Janosh Klimek.

 

HSG: Conrad - Bamberger (5), Conradt (4), M. Zühlsdorf (1), Diehl (9), Wagner (2), Lehnen (2), K. Rickes (6), Schäfer (9/3), Y. Zühlsdorf (3)

 

TVB: Ney und Frisch - Stephan (6), Recking (7), K. Müller (3), Schürer (4), Wahl (7/2), M. Müller, Begon (2), Schallert (3).

 

HSG Obere Nahe - TV Bitburg II (Samstag, 19.30 Uhr, Stadenhalle)

 

So richtig will sich in dieser Saison kein Spielrhythmus einstellen. Bedingt durch die Herbstferien kommt es lediglich zu einem Spiel in der Liga. Die HSG Obere Nahe musste sich in ihrem bislang einzigen Spiel vor drei Wochen den heimstarken Ruwertalern geschlagen geben. Die Bitburger Reserve tritt zu ihrem dritten Saisonspiel an. Nach dem Pflichtsieg im Heimspiel gegen Igel, patzte das Team von Trainer Janosh Klimek bei den Routiniers in Mattheis.

 

"Mein erstes Heimspiel in der Stadenhalle seit ich Trainer bei der HSG Obere Nahe bin. In der letzten Saison war die Halle wegen Renovierungsarbeiten gesperrt und die Mannschaft spielte zuletzt im April 2018 in der Halle in Tiefenstein. Damals noch als HSG Tiefenstein/Siesbach/Algenrodt wollen wir am Samstag versuchen, ein erfolgreiches Comeback zu starten. In der vergangenen Runde haben wir beide Spiele verloren, zu Hause knapp und in Bitburg mit einer deftigen Klatsche. Wir erwarten wieder ein enges Spiel und hoffen die Abläufe der Bitburger besser unterbinden zu können, als im letzten Jahr. Gleichzeitig hoffen wir auf die Unterstützung der Zuschauer in der vertrauten Halle", sagt HSG Coach Axel Schneider.

 

„Für uns verlief die Vorbereitung auf dieses Spiel nicht so, wie ich mir das vorgestellt hatte. Wir scheinen in das gleiche Raster wie letztes Jahr zu verfallen. Neben den kranken Spielern fehlen Spieler urlaubs- und arbeitsbedingt! Ich kann nicht mit dem zufrieden sein, was hier gerade abläuft! Doch die Gründe muss man akzeptieren, schon im letzten Jahr haben wir gezeigt, dass wir damit umgehen können und haben durchaus gute Ergebnisse erzielt. Ich hoffe mal, dass dies auch in dieser Saison so sein wird, vor allem im kommenden Spiel. Hier erwarte ich eine junge, neuformierte Mannschaft. Meine Mannschaft muss anders als zuletzt gegen Mattheis ihre Fehler abstellen und ich hoffe, dass wir das jetzt anders machen. Letztlich rechne ich mit einem ausgeglichenen Spiel mit dem besseren Ende für uns. Das wird schwer und das Spiel wird wohl bis zuletzt ausgeglichen sein“, ahnt Bitburgs Trainer Janosh Klimek.

 

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4. Spieltag

28./29. September 2019

 

HSG Wittlich - TV Hermeskeil 36:32 (20:17)

 

Die HSG Wittlich überrascht mit dem Sieg über die Hochwälder! Das Team von Trainer Frank Staskewitz ließ über die gesamte Spielzeit keine Führung der Gäste zu! Nach ausgeglichenem Beginn setzten sich die Eifelaner über 8:4 in der 12. Minute deutlicher ab, doch die Gäste verkürzten auf 13:12 in der 20. Minute, blieben bis 16:15 in Schlagdistanz, ehe sich die Gastgeber bis zur Pause wieder etwas absetzten und mit einer 20:17 Führung in die Kabine gingen. Hermeskeil kämpfte sich nach der Pause auf 21:19 heran, scheiterte dann per Siebenmeter und verpasste in dieser Phase die Möglichkeit, die Begegnung drehen zu können. So fiel die Vorentscheidung, als das Staskewitz-Team sich wieder deutlicher über 27:22 in der 40. Minute und 32:26 in der 51. Minute absetzte.

 

„Ein konzentrierter Beginn meiner Mannschaft in einem fairen, aber phasenweise hektischen Spiel! Aus meiner Sicht sind beide Teams auf Augenhöhe, doch Hermeskeil spielt auswärts anders als zuhause. Bei uns überragte Spielmacher Finn Schilz, der einen sehr guten Tag erwischte. Die Abwehr zeigte eine solide Leistung, obwohl wir zum Umbauen gezwungen waren. Carlo Esch der aushalf, machte seine Sache gut. Am Ende ein verdienter Sieg meines Teams und ein schöner momentaner Tabellenstand, der mental gut für die jetzt anstehende Pause ist. Doch der Tabellenplatz sagt derzeit noch nichts aus“, weiß HSG Coach Frank Staskewitz.

 

„Wir hatten einen schwachen Start in die Begegnung, bekamen keinen Zugriff in der Abwehr auf die Angreifer der Gastgeber. Wir setzten das nicht um, was wir eigentlich wollten: aus einer sicheren Abwehr schnell nach vorne zu spielen. So plätscherte das Spiel vor sich hin und auch die zweifache Manndeckung gegen Finn Schilz und Matthias Konrad auf Gastgeberseite schlug fehl. Das habe ich mir anders vorgestellt, doch scheinbar bleibt es bei unserer Auswärtsschwäche. Erwähnenswert die faire Geste der Gastgeber, die in einer wichtigen Phase den Ball nach einer falschen Entscheidung der Schiedsrichter an uns zurückspielten“, resümierte TVH Spielertrainer Konstantin Menzer.

 

HSG: Hergert und Flamann - Konrad (10/2), Bollig, Kirsch (3), Esch (1), Kriewitz (5), Schabio, Leyendecker (3), Kloep, Schilz (14)

 

TVH: Schneider und Göddemeyer - Prümm, Treinen (2), Wilhelmi (1), Weber (2), Menzer (7/3), Laible (8/3), Kratz (9/1), Zentz, Serbanescu (3), Alt, Schleimer

 

HSG Wittlich - TV Hermeskeil (Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

„Die Mannschaft aus Wittlich kann ich nicht einschätzen, da sie einige personelle Abgänge im Gegensatz zur letzten Saison zu verkraften hat. Im ersten Spiel haben sie eine klare Niederlage gegen die neu formierte HSG Hunsrück hinnehmen müssen und im zweiten Spiel warfen sie daheim gegen Trier 44 Tore, was für eine Heimstärke spricht. Nach einer durchwachsenen Vorbereitung, in der sich noch viele Schwachstellen aufzeigten, sind wir gut in unser erstes Saisonspiel gestartet und konnten gegen den Meisterschaftsfavoriten einen Bonuspunkt ergattern. Personell sieht es dagegen nicht rosig aus, neben dem langzeitverletzten Torben Laible muss ich am Wochenende auf Felix Valerius (Nasenbeinbruch) und Sebastian Zentz verzichten. Der Einsatz von Jan Serbanescu steht noch in den Sternen. Der Wegfall der U21-Regel macht das Ganze auch für uns nicht einfacher. Als Saisonziel haben wir uns den Verbleib in der Verbandsliga gesteckt. Hierfür ist auch unser Ziel am Wochenende klar, wir möchten Punkte aus Wittlich mitnehmen. Schwer wird dies für uns durch den Gebrauch von Harz, den wir nicht gewöhnt sind. In der letzten Saison hatten wir hier große Schwierigkeiten. Ich rechne mit einem umkämpften Spiel vor einer lautstarken Kulisse“, meint TVH Spielertrainer Konstantin Menzer.

 

3. Spieltag

21./22. September 2019

 

DJK St. Matthias –TV Bitburg II 33:31 (15:19)

 

„Die Bitburger, die trotz zeitgleicher Begegnung der ersten Mannschaft mit voller Kapelle antraten, waren der erwartet schwere Gegner. Von Beginn an setzten die Gäste uns mit einer extrem schnellen zweiten Welle unter Druck und kamen damit stets zu einfachen Toren. Konditionell hoffnungslos überlegen bestraften sie jeden Fehler im Angriff, sodass wir mit vier Toren Rückstand in die Pause gingen. Was jedoch auffiel, waren die Probleme der Bierstätter aus dem Positionsangriff. Hier hielt Thomas Kochann die Mitte sehr gut zusammen.  Mit welchem Mittel wir dieses Spiel gewinnen könnten, war also jedem völlig klar: Unsere Offensive war in der ersten Hälfte auf zu wenigen Schultern verteilt. Die Bitburger kamen daher fast ausschließlich durch unsere Fehler zu schnellen Toren. Der Appell, dass nun alle Spieler vorne gefährlich werden mussten, um die Gäste ins Positionsspiel zu zwingen, zündete dann in der zweiten Hälfte. Nun erzielten alle Spieler Tore, was uns in der Defensive kurze Verschnaufpausen gab. Gerade unser Eigengewächs Jonas Lange zeigte sich in der heißen Phase völlig kaltschnäuzig, erzielte wichtige Tore und verschaffte allen anderen die notwendige Entlastung. Zudem hielt Lutz Conermann im Tor die nötigen Bälle, um das Spiel umzubiegen. Ein trotz des permanenten Rückstands verdienter Sieg. Alle haben gekämpft und die Vorgaben der Halbzeitpause konsequent umgesetzt“, lobte DJK Spielertrainer Kris Sturm.

 

„Mich ärgert diese Niederlage gegen die alten Hasen! Klar haben wir die erste Halbzeit bestimmt und dass umgesetzt was wir uns vorgenommen hatten. 19 Tore zu erzielen ist in Ordnung, in der Abwehr kassierten wir mindestens drei Tore zu viel. Unverständlicherweise haben wir uns dann dem Standhandball der Mattheiser angepasst und das ist nicht akzeptabel. Der Gastgeber war schwach, doch wir waren noch schwächer an diesem Abend. So kassierten wie eine verdiente Niederlage. Unserem Spiel fehlten der Biss und die Dynamik und so ließen wir die Punkte liegen und das war nicht eingeplant. Für die Jungs eine Erfahrung aus der sie lernen müssen. Ich bin sicher, dass wir diese Fehler nicht noch einmal machen“, resümierte Bitburgs Coach Janos Klimek.

 

DJK: Conermann und Barton - Seiler (2), Schommer, Sturm (13/5), Nabakowski (1), T. Kochann (7), D. Kochann (1), S. Juncker (2), Hoffmann, Lange (4), Frisen (2), Falk (1)

 

TVB: Ney und Frisch - Stephan (2), Recking (3), Müller, M. Lübken (6), Schürer (5/1), Wahl, Pütz (4/2), Crames (3), M. Müller (1). J. Lübken (2), Schallert (5)

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSG Obere Nahe 33:28 (14:12)

 

Ein ausgeglichenes Spiel entwickelte sich in der Ruwertalhalle, in dem die Gastgeber von Beginn an führten, ihre Führung aber zunächst nicht weiter als auf zwei Tore ausbauen konnten. Die Gäste hielten mit, glichen nach dem Wechsel zum 15:15 in der 37. Minute aus, ehe die Gastgeber erstmals drei Treffer vorlegten zum 18:15. Bis zur 51. Minute kämpfte sich der Gast auf 25:24 heran, der Ausgleich aber wollte einfach nicht gelingen. Als sich die Gastgeber sogar auf 30:26 in der 57. Minute absetzten, war die Begegnung entschieden, am Ende siegte die Ruwertal HSG zu hoch.

 

„Der Gast aus Tiefenstein hat uns alles abverlangt, war kämpferisch sehr stark. Wir müssen uns unbedingt bei der Chancenverwertung verbessern, vergaben unter anderem zwei Siebenmeter und brachten so die Gäste immer wieder ins Spiel. Wenn wir uns nicht mit unserem Spiel beschäftigt haben und uns nicht über Schiedsrichterentscheidung aufgeregt oder über die eigenen Mitspieler geärgert hätten, wäre das Ergebnis sicher noch deutlicher geworden“, meinte Gastgebertrainer Andreas Cartarius.

 

„Extraklasse die Schiedsrichterleistung von Andreas Rosch“, lobte Gästecoach Axel Schneider, der von einem verdienten Sieg der Gastgeber sprach: „Wir haben im Vorwärtsgang zu viele Bälle verloren und die Abwehr hatte es schwer, einen Spieler wie Andi Schröder in den Griff zu bekommen. Da sind meine Jungs noch etwas zu grün hinter den Ohren. Die Cleverness müssen sie sich aber in solchen Spielen holen. Es war ein gutes Spiel meiner Mannschaft, das aber von der abgezockteren Mannschaft gewonnen wurde. Mein junger, 18-jähriger Spielmacher Yannik Zühlsdorf zeigte heute eine sehr starke Leistung“, fand Schneider.

 

HSG M/R: Roth - Ferring, Keil, Schröder (11), M. Simon (5), Thesen (1), Backendorf (9), Frisch (1), Billen (6), Zock

 

HSG ON: Rickes - Becker, Bamberger (1), Conradt (3), Schwarz, Wagner, K. Rickes (3), Lehnen (4), Schäfer (11/4), Ries (1), Zühlsdorf (5)

 

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Den kommenden Spieltag tippt Axel Schneider, Trainer der HSG Obere Nahe:

 

HSG Hunsrück II - HSC Schweich wurde auf Wunsch des HSC Schweich verlegt

 

DJK St. Matthias II - TV Bitburg II (Samstag, 18 Uhr, Wolfsberghalle)

 

DJK St. Matthias Trier unser Gegner nach dem unserem Spiel in Mertesdorf. Hier wird es eine spannende Begegnung geben mit vielen Toren auf beiden Seiten. Beide Teams sind das „Harzspiel“ gewohnt. Zu Hause werden die Mattheiser sicherlich mit voller Kapelle auflaufen. Mein Tipp: Knapper Sieg für die Mannschaft von St. Matthias Trier.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSG Obere Nahe (Samstag, 20 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Im ersten Saisonspiel gleich gegen den Ex-Rheinlandligisten, ist für meine verjüngte Mannschaft eine schöne Herausforderung. Wir sind sicherlich nur Außenseiter, zumal die Mertesdorf-Ruwertaler in den beiden ersten Spielen gegen den HSC Schweich und den HSC Igel ihre Favoritenstellung in dieser Klasse unter Beweis stellen konnten. Wir wollen in Mertesdorf die zeitweise gute Vorstellung des Pokalspieles gegen Rhein-Nette wiederholen und uns als Team präsentieren.  

 

2. Spieltag

14./15. September 2019

 

TV Hermeskeil - HSG Hunsrück II 33:33 (17:15)

 

Keine guten personellen Voraussetzungen hatten die Hochwälder bei diesem Spiel. So fehlte Linksaussen Jan Serbanescu, Sebastian Hens und beim Warmmachen zog sich Felix Walerius einen Nasenbeinbruch zu.

 

Lediglich beim 0:1 führten die Gäste aus dem Hunsrück in der ersten Hälfte, dann bekamen die Hochwälder das Spiel in den Griff, drehten die Begegnung über 7:3 in der 8. Minute und waren beim 15:10 in der 22. Minute auf einem guten Wege, das Spiel früh zu entscheiden. Doch die Gäste kamen nach vier Treffern in Folge auf 15:14 in der 26. Minute heran, ehe sich die Hochwälder nach ihrer Auszeit fingen und bis zur Pause mit 17:15 in Führung gingen. Die Begegnung blieb nach dem Wechsel hart umkämpft! Bis 20:20 in der 36. Minute war es ein Kopf an Kopf Rennen. Fünf Treffer in Folge der Hochwälder zum 25:20 sollten dann bis zur 39. Minute für die Vorentscheidung sorgen. Doch die Rechnung hatten die Hochwälder ohne ihre Gäste gemacht, die sich gegen die drohende Niederlage stemmten, Tor um Tor näherkamen und zum 32:32 knapp 90 Sekunden vor dem Ende ausglichen. Als Dominik Mende 15 Sekunden vor dem Ende sogar die erste HSG Führung des Spiels markierte, schienen den Hochwäldern die Felle wegzuschwimmen. Doch Christoph Kratz verwandelte in der Schlusssekunde den Siebenmeter zum letztlich gerechten Remis.

 

„Wir haben eigentlich mit unserem kleinen Kader gut ins Spiel gefunden, zeigten unsere Spielzüge und auf Rückraummitte führte Nils Laible klug und routiniert Regie. Unglücklich war ich mit der nur knappen Pausenführung, das hätte deutlicher sein können. Entscheidend nach dem Wechsel war dann die breitere Bank der Hunsrücker, die ohne Qualitätsverlust durchwechseln konnten. Zudem hatten wir mit der doppelten Manndeckung gegen uns im zweiten Spielabschnitt Probleme. Dennoch eine gute Mannschaftsleistung und am Ende hätten es auch zwei Punkte für uns sein können“, meinte TVH Spielertrainer Konstantin Menzer.

 

Dem Resümee schloss sich auch HSG Trainer Martin Bach an: „Zuhause kann Hermeskeil sicher jede Mannschaft der Liga schlagen. Die Hunsrücker waren heute einen Tick cleverer als wir. Zu statisch standen wir fast die gesamte Spielzeit in der Abwehr, mussten nach 20 Minuten verletzungsbedingt auf unseren bis dahin auffälligsten Rückraumspieler Nico Bach verzichten. Hermeskeil machte das gut, kam über den Kreis und seine Einzelaktionen immer wieder zum Erfolg. In der Halbzeit habe ich meiner Mannschaft klar gemacht, dass hier noch nichts entschieden ist. Zu sehr haben wir uns in einem fairen Spiel mit „Nebenkriegsschauplätzen“(Zitat Bach) befasst, fanden dann aber immer besser ins Spiel , leisteten uns dann aber erneut eine Schwächephase in der wir deutlich zurücklagen. In dieser Phase waren wir erneut im Deckungsverband zu statisch und übten zu wenig Druck im Angriff aus. So blieb das Spiel bis zum Schluss offen, mussten aber eine völlig unnötige Zeitstrafe von Torwart Benny Schug verkraften und so geht das Remis in Ordnung. Hermeskeil hat seine Sache mit dem Kader gut gemacht“, lobte Bach.

 

TVH: Schneider und Göddemeyer - Prümm, Treinen, Wilhelmi (2), Weber (1), Menzer (4), N. Laible (12/6), Kratz (5/1), Schleimer (5), Scherer

 

HSG: Everding und Schug - Faust (6), Röhrig (4), Fritz, Schub (3), Kirst (1), Klei (2), Jünemann (2), Klein, Bach (3), Mende (5/4), Kaltenmorgen (7/2)

 

HSC Igel - HSG Mertesdorf/Ruwertal 34:36 (17:17)

 

Der HSC Igel schrammt an der Überraschung vorbei! Gegen den Rheinlandliga-Absteiger, der ohne Markus Wenzel, David Pinnel, Andi Backendorf, Magga Frisch, Philipp Schwall und Marc Simon auskommen musste, lag das Team von Trainer David Juncker lange Zeit in Führung, führte 4:2 und 6:3 in der 9. Minute, musste beim 10:10 in der 19. Minute den Ausgleich hinnehmen und mit einem leistungsgerechten Remis gings in die Pause.

 

Die Gäste kamen jetzt wacher aus der Kabine, legten zum 18:21 vor und sahen sich beim 21:26 in der 42. Minute auf der Siegerstraße. Doch die Gastgeber zeigten Moral, kämpften sich auf 27:29 in der 48. Minute heran und so musste HSG Trainer Andreas Cartarius die Auszeit nehmen. Zwar legten die Gäste wieder auf vier Tore zum 28:32 und 31:35 in der 56. Minute vor, doch erneut zwei Treffer des Juncker Teams verunsicherten die Gäste, die eine weitere Auszeit nahmen. Doch jetzt gelang den Gastgeber sogar der Anschlusstreffer zum 34:35 genau 19 Sekunden vor dem Ende, doch Andi Schröder brachte mit seinem 10. Treffer den Sieg der Ruwertaler unter Dach und Fach.  

 

„Ich weiß mal wieder nicht, ob ich mich über ein ordentliches Spiel freuen oder weinen soll. Hätte mir vor dem Spiel jemand gesagt, dass wir bis Sekunden vor dem Ende in Schlagweite eines Punktes sind, hätte ich das so genommen. Die HSG war wie wir, nicht in Bestbesetzung, aber es war schnell klar, dass unser Gegner es sich trotzdem ein wenig leichter vorgestellt hatte. Fünf Minuten mehr und das Spiel wäre fast sicher anders ausgegangen. Fakt ist aber leider auch schon wieder, dass wir einige Minuten direkt nach dem Seitenwechsel wieder unsere "Auszeit" hatten und da das Spiel entschieden wurde. Erst zieht Mertesdorf vom 17:17 auf 19:23 weg und dann sind wir einfach nach wie vor nicht clever genug, sich uns bietende Chancen zu nutzen: Nach grob 40 Minuten spielen wir mehr als fünf Minuten am Stück in Überzahl, zeitweise 6:4, und verlieren diesen Zeitraum. Insgesamt bestätigt mich dieses Spiel trotzdem in der Meinung, dass diese Saison extrem ausgeglichen sein wird und die eine oder andere Mannschaft Punkte in Spielen lassen könnte, die nicht einkalkuliert waren“, glaubt Igels Trainer David Juncker.

 

„Igel hat uns alles abverlangt, uns vor allem über seine offensive Abwehr viele Bälle erkämpft. Positiv bei uns ist die Tatsache, dass wir immer aus Hilfen der zweiten und dritten Mannschaft zurückgreifen können und es die richtige Entscheidung der Mannschaft war, in die Verbandsliga zu sehen. Zu sehr sind die Spieler beruflich und familiär gebunden. Andi Schröder hat unser Spiel getragen, die Ruhe bewahrt und so konnten wir das Spiel nach Hause bringen. Unter der guten Leistung von Schiedsrichter Andreas Rosch kamen wir am Ende zum knappen Sieg. Erwähnenswert die sportliche Fairness von Igels Torwart Jo Pütz, der auf Nachfrage in einem so engen Spiel zugab, dass der Ball im Tor war und das in einer entscheidenden Phase“, lobte Gästetrainer Andreas Cartarius.

 

HSC: Pütz, Weier - Lemen (1), Steil (8/2), Kesseler (3), Grundhöffer, Ossadnik (1), Behrmann (9), Fusenig (6), Werdel (3), Jager, Schmitt (3)

 

HSG: Roth - Keil (4), A. Schröder (10), Ferring (5), Thesen (4), Wipf, Billen (8/2), P. Simon (3), Zock, Petri (2).

 

HSG Wittlich - DJK St. Matthias 44:35 (21:17)

 

„Am Ende fiel unser Sieg etwas zu hoch aus, doch den Sieg haben wir uns redlich verdient. Eine starke Abwehrleistung meiner Mannschaft und konsequent im Angriff! Jetzt kann die Saison für uns endlich beginnen, es war der Schritt in die richtige Richtung in einem fairen Spiel“, freute sich Wittlichs Trainer Frank Staskewitz.

 

„Wittlich war wacher und schneller, das mit viel Tempo agierte. Eine gute Mannschaftsleistung der HSG, denen wir Abwehr massig nichts entgegensetzen konnten. Das war eine desolate Leistung des Deckungsverbandes. Bei uns fehlte Tom Kochann an allen Ecken und Enden. Der Sieg fiel am Ende zu hoch aus, war aber absolut verdient. Es wird eine schwere Saison, da uns mit Oli Kammann und Willi Wilkes wichtige Spieler nicht mehr zur Verfügung stehen. Doch das ist keine Entschuldigung für die Tatsache, dass wir keine Abwehr auf dem Platz hatten“, klagte DJK Spielertrainer Kris Sturm.

 

DJK: Conermann, - Seiler, Sturm (14), Juncker Boris (3), Kochann Daniel (2), Thomas (1), Juncker Sebastian (6), Frisen (3), Falk, Nabakowski (4)

 

Den kommenden Spieltag tippt Kris Sturm, Spielertrainer der DJK St. Matthias:

 

TV Hermeskeil - HSG Hunsrück II (Samstag, 19.30 Uhr, Hochwaldhalle)

 

Vom Papier her eine klare Sache. Die HSG Hunsrück wird dieses Jahr den Meister stellen, da sie in der Breite stärker besetzt ist als jedes andere Verbandsligateam und bereits letztes Jahr durch gute Ergebnisse überzeugt hat. Aber: In Hermeskeil muss jede Mannschaft für Punkte kämpfen; soviel ist sicher. Die Menzer-Truppe zeigt zuhause stets extremen Kampfgeist und ist auch spielerisch eine gute Ecke stärker als auswärts. Daher gehe ich trotz der spielerischen Überlegenheit der Hunsrücker von einem recht knappen Ergebnis für die Gäste aus: 24:28

 

HSC Igel - HSG Mertesdorf/Ruwertal (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Was für die Hermeskeiler gilt, passt auch bei den Igelern: Zuhause musst du hier wirklich Gas geben, um die Punkte zu entführen. Mertesdorf wird sich hier lange unerwartet schwertun, den Sieg aber letztendlich einfahren. Wollen die Igeler die Gäste, die sich aus meiner Sicht überstürzt aus der Rheinlandliga zurückzogen, wirklich lange ärgern, so heißt die Lösung: Andi Schröder in den Griff bekommen. Wenn er seine langen Wege von halb rechts über die Mitte macht, müssen schon drei Igeler an ihm dranhängen, sonst rappelt es im 30 Sekundentakt. Aber ich denke, dass sich David Juncker hier etwas einfallen lässt: trotzdem 27:32

 

HSG Wittlich - DJK St. Matthias (Sonntag, 16 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ich kann wirklich überhaupt nicht abschätzen, wie diese Partie ausgeht. Wir werden nominell mit einem Rumpfkader antreten müssen, da einige alte Recken aus privaten Gründen fehlen werden. Ich bin gespannt, was unsere Jugendeigengewächse in dieser Partie zeigen werden. Genau genommen ist diese Begegnung das erste Testspiel für diese Saison, die für uns einen Umbruch bedeutet. Ich denke, dass mein Kollege David Juncker mit seiner Prognose, dass wir deutlich weniger Punkte holen werden als letzte Saison, richtig liegt, was durchaus aber seine positiven Seiten hat. Es wird Zeit, dass sich die Mannschaft durch die eigene Jugend verjüngt, auch wenn das bedeutet, dass man seine Ansprüche zunächst zurückschrauben muss. Definitiv werden wir mit einer deutlich schnelleren Truppe auflaufen als letzte Saison, was nicht nur an unseren „Kids“ liegt, sondern auch an unserem wohl nicht mehr ganz jungen, dafür aber extrem schnellen Neuzugang auf Linksaußen, Lars Nabakowksi. Die Wittlicher haben im Pokal überzeugt. Ich kann jedoch wirklich nicht abschätzen, wie sie die vielen Abgänge verkraften werden. Wenn sich unsere jungen Spieler mutig und die älteren treffsicher zeigen, dann: 27:29

 

1. Spieltag

07./08. September 2019

 

TV Bitburg II - HSC Igel 34:29 (19:15)

 

„Mit Igel kam der erwartet schwere Gegner, bei dem man die Arbeit des Trainers David Juncker erkennt. Die Mannschaft profitiert von seiner Arbeit und ist auf dem richtigen Wege“, lobt Gastgebertrainer Janosh Klimek.

 

Den besseren Start in die Begegnung hatten die Gäste, die in der 6.Minute mit 2:5 in Führung lagen, ihren Vorsprung bis 12:13 in der 23. Minute verteidigten. „Mit der Abwehrleistung bis zu diesem Zeitpunkt war ich nicht zufrieden. Igel kam immer wieder über seine Spielzüge zum Erfolg, wir waren zu passiv im Deckungsverband und Igel hatte eine gute Trefferquote! Erst eine Korrektur unserer Abwehr brachte dann die Wende“, erklärte TVB Coach Janosh Klimek.

 

Doch mit sechs Treffern in Folge drehte das Team von Trainer Janosh Klimek beim 18:13 in der 29. Minute das Spiel, die Auszeit von Gästetrainer David Juncker verhinderte den freien Fall der Gäste! Auch nach dem Wiederanpfiff blieb Igel dran, war bis 23:21 in der 40. Minute in Schlagdistanz, um die Eifelaner dann wieder auf 28:23 in der 46. Minute ziehen zu lassen. Ab jetzt verwaltete Bitburg seinen Vorsprung, den Gäste zwar bis auf drei Tore (28:25 und 32:29) verkürzten, den Sieg der Gastgeber aber nicht mehr verhindern konnten.

 

„Im zweiten Spielabschnitt verteidigten wir dann unseren Vorsprung, hatten das Spiel unter Kontrolle. Igel verstrickte sich zu sehr in Einzelaktionen, statt konsequent seine Spielzüge durchzuziehen. Das wurde dann leichter für uns. Wir erkämpften uns die Bälle und bestraften den Gegner. Letztlich haben wir heute auch weniger Fehler als der Gegner gemacht. Tim Crames stand erstmals nach seiner OP im Kader. Leider fehlte uns mit Alex Zimmer weiterhin ein Stammspieler. Doch dem A-Jugendlichen Johannes Stephan kann ich die Note eins geben. Er hat seine Sache auf halbrechts sehr gut gemacht. Auf der Mitte führte Jens Lübken klug Regie. Kompliment aber an das ganze Team, das kämpferisch stark war und wir so aus der Abwehr auch unser Gegenstoßspiel aufziehen konnten“, lobte Klimek.

 

„Wie erwartet das schwere Spiel für uns, bei dem sich neben den fehlenden Leistungsträgern sicher auch zusätzlich die erneute schwere Schulterverletzung von Julian Monzel bereits beim Aufwärmen bemerkbar machte. Das soll aber nicht als Entschuldigung dienen, der Gegner war einfach besser, hat konstanter gespielt und verdient gewonnen. Dass Bitburg eine sehr offensive Deckung spielen wird war klar und eigentlich waren wir darauf eingestellt. Über einige Phasen des Spiels hat es auch ganz ordentlich geklappt, aber wir hatten einfach zu viele Aussetzer in Form von technischen Fehlern (alleine 7 völlig unbedrängte Fehlpässe), krassen Fehlwürfen (4 Bälle alleine vor dem Torwart sehr deutlich am Tor vorbei) oder gewohnter kollektiver Schlafphase (1:9 zwischen Minute 20. und 29.). Diese Dinge müssen wir abstellen, dann werden wir mehr als ausreichend punkten. Wenn wir in dem Spiel für meinen Geschmack insgesamt zu viel über Einzelaktionen gelöst haben, sind fast alle Tore aus dem gebundenen Spiel herausgefallen und nicht jeder Gegner wird unsere erste und zweite Welle so gut verteidigen wie Bitburg“, resümiert Igels Trainer David Juncker.

 

TVB: Ney und Frisch - Stephan (9), Recking (1), K. Müller (3), Lübken (4), Schürer (6/4), Wahl (3), Pütz (1), Crames, M. Müller (1), Begon, Schallert (6).

 

HSC: Pütz und Weier - Lemen (2), Steil (4), Kesseler (2), Grundhöffer (2), Ossadnik (3), Fusenig (8), Werdel (6), Vucenovic (2), Schmitt, Monzel.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSC Schweich 32:28 (18:9)

 

Das mit Spannung erwartete Derby der ehemaligen Rheinlandligateams endete mit einem Sieg der Ruwertaler! Das beide Mannschaften sich gut kannten, war in den Anfangsminuten deutlich erkennbar, obwohl auf beiden Seiten einige neue Gesichter auftauchten.

 

Mit zunehmender Spieldauer bekamen die Gastgeber das Schweicher Angriffsspiel in den Griff und so war die neun-Tore-Pausenführung zum 18:9 verdient.

 

„Wir haben im ersten Spielabschnitt nicht zu unserem Spiel gefunden, zudem war ich mit der Zeitstrafenverteilung m ersten Spielabschnitt nicht ganz einverstanden. Das war auch entscheidend für unseren Rückstand“, meinte Schweichs Trainer Christian Leyh.

 

Nach dem Wechsel sah es über weite Strecken nach einem deutlicheren Sieg der Gastgeber aus, die beim 25:12 in der 39. Minute auf dem Weg zum Kantersieg waren, dann aber den Gästen die Resultatsverbesserung bis zum Ende gestatteten.

 

„Dabei knüpften wir zunächst nahtlos an unsere Leistung der ersten Halbzeit an, haben dann aber das Spiel schleifen lassen. Schweich gab nie auf, kam Tor um Tor heran und vor allem der Schweicher Keeper lieferte in der Phase ein Top-Spiel ab und parierte einige ganz klare Bälle. Respekt vor der kämpferischen Leistung der Gäste! Bei uns waren Kondition und Konzentration in den Schlussminuten nicht mehr vorhanden. Unterm Strich aber ein verdienter Sieg, der eigentlich hätte höher ausfallen müssen“, meinte HSG Pressesprecher „Magga“ Frisch.

 

Für den neuen HSG Trainer Andreas Cartarius der erhoffte Einstand im Ruwertal!

 

„Eine starke Halbzeit meiner Jungs, bei der auch die Zeitstrafenverteilung ausgeglichener war. So waren wir im zweiten Spielabschnitt auch überlegen und haben diese Halbzeit gewonnen. Allerdings möchte ich Schiedsrichter Sigi Garbe eine gute Leistung bescheinigen. Nach der schwachen Chancenverwertung im ersten Spielabschnitt haben wir uns aufgerappelt. Dauert das Spiel fünf Minuten länger, wäre mehr drin gewesen. Auf HSG Seite war Andi Schröder nie auszuschalten, kam immer dann, wenn es enger wurde. Das erste Saisonspiel war aus meiner Sicht in Ordnung“, fand Leyh.

 

HSG: Schwall und Roth - Keil (1), A. Schröder (9), M. Simon (6), Thesen, Backendorf (8/2), Frisch (2), P. Simon (1), Zock (2), Ferring (3).

 

HSC: Monzel und Fuchs - Wagner (1), Lubgans (1), Farsch (1), P. Karrenbauer (4), Müller, Rohr (8), Antony, Kratz (4/2), Wagner, Kordel (1), Kreusch, T. Karrenbauer (8).

 

HSG Hunsrück II - HSG Wittlich 37:20 (16:10)

 

Mit einer deutlichen Packung schickt die Hunsrück Reserve den Gast aus der Eifel auf den Nachhauseweg!

 

Dabei verlief die Anfangsphase des Spiels ausgeglichen, sogar beim 1:2 gelang den Gästen die Führung, doch dann bestimmt das Team des Trainergespanns Martin Bach und Michael Dreher das Geschehen. Über 5:2 in der 8. Minute drehten die Hunsrücker das Spiel, Wittlichs neuer Trainer Frank Staskewitz nahm die Auszeit, seine Mannschaft blieb bis 11:8 in der 19. Minute in Schlagdistanz, ehe sich die Gastgeber bis zur Pause auf 16:10 absetzten.  

 

„Wittlich war im ersten Spielabschnitt ein gleichwertiger Partner über weite Strecken. Das Team von Frank Staskewitz hat uns einiges abverlangt, zudem haben wir noch einiges falsch gemacht“, fand Gastgebertrainer Martin Bach.

 

Entscheidend für den klaren Erfolg war dann die Tatsache, dass im Abwehrzentrum Nico Bach und Christof Kirst stark spielten und wir so zu einfachen Toren über unser Gegenstoßspiel kamen. Vor allem unsere Außen waren hier erfolgreich. Zudem kam uns zugute, dass wir gleichwertig wechseln konnten und so den zweiten Spielabschnitt mit 21:10 gewannen“, freute sich Bach.

 

Wittlich ließ die Hunsrück Reserve nach dem Wiederanpfiff nicht weiter als mit sechs Toren davonziehen. Doch nach dem 24:18 in der 46. Minute zwangen drei Treffer der Gastgeber zum 27:18 Wittlichs Trainer erneut zur Auszeit! Doch die brachte keine Wende im Spiel zugunsten der Eifelaner, die die Hunsrücker jetzt über 30:18 in der 51. Minute auf 37:20 ziehen lassen mussten.

 

„Ein gelungener Einstand mit einem sehr guten Ergebnis! Ich bin selbstverständlich mit der Leistung der Mannschaft zufrieden, wissen aber auch, dass wir den Erfolg nicht überbewerten sollten. Am kommenden Wochenende kommt mit Hermeskeil schon ein anderes Kaliber auf uns zu“, ahnt Gastgebertrainer Martin Bach.

 

„Wir hatten vor dem Spiel schon einige Blessuren zu beklagen und so konnte ich einige Leistungsträger nicht über die gesamte Spielzeit einsetzen. Wir haben zurecht verloren. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass die Hunsrücker sehr ausgeglichen besetzt sind, sie können ohne Substanzverlust durchwechseln. Wir haben zu hoch verloren, dies war aber dem Spielverlauf geschuldet. Jetzt konzentrieren wir uns auf unser nächstes Heimspiel. Die Gastgeber können aus meiner Sicht in diesem Jahr Meister werden“, meint Wittlichs Trainer Frank Staskewitz.

 

HSG Hunsrück: Everding und Schug - Faust (4), Röhrig (7), Schub (1), Kirst (1), Klei (9), Jünemann (6), Klein (5/4), Berg, Bach (2), Kaltenmorgen (2)

 

HSG Wittlich: Hergert und Flamann - Konrad (5/2), Bollig (2), Kirsch (2), Rudolphi (2), Esch (4), Kraeber, Gerke, Schabio, Lukanowski (1), Kloep (1), Schwirtz, Schilz (3).

 

David Juncker tippt den 1. Spieltag:

 

Den ersten Verbandsligaspieltag tippt David Juncker, Trainer des HSC Igel: „Vielleicht kann die HSG Mertesdorf/Ruwertal der HSG Hunsrück auf den Fersen bleiben, das bleibt aber abzuwarten. Für mich sind die beiden ersten Plätze allerdings vergeben. Alle anderen Teams streiten sich um die verbleibenden 4 Verbandsligaplätze, wo bei ich da so ziemlich alles offen sehe. Bereits letztes Jahr haben sich die Plätze 5-9 alle untereinander Punkte abgenommen, dazu kommen jetzt Schweich und Wittlich mit sichtbar veränderten Kadern. Bei Bitburg II wird vermutlich wieder vieles davon abhängen, wie gut die Bank besetzt sein wird. Die HSG Obere Nahe hat scheinbar den einen oder anderen Spieler verloren, inwiefern dort aber jemand aufhelfen wird, wenn es eng sein sollte, kann ich nicht beurteilen. Bei Mattheis bin ich mir fast sicher, dass die dieses Jahr mehr Punkte abgeben als letztes. Wir sind personell quasi unverändert, müssen aber zwingend unser Abwehrproblem in Griff bekommen. Mein Tipp ist, dass die Abstände zwischen Platz 3 und 9 dieses Jahr sehr klein sein werden und es sich erst am letzten Spieltag entscheidet, wer denn weiter VL spielen darf. Meine mögliche Überraschungsmannschaft: TV Hermeskeil!

 

HSG Hunsrück II - HSG Wittlich (Samstag, 17.30 Uhr, Sohren)

 

Für mich spielt hier fast sicher der zukünftige gegen den aktuellen Meister, wobei mich alles andere als ein deutlicher Sieg der Hunsrücker sehr wundern würde. Wittlich schmerzen die Abgänge sicher sehr deutlich und der Gegner besteht vereinfacht gesagt aus zwei starken Verbandsliga-Teams und dem einen oder anderen Plus.

 

TV Bitburg II - HSC Igel (Samstag, 20 Uhr, Realschule)

 

Wir werden alles geben, hier gut auszusehen, es wird aber sehr schwer. Erstens ist Bitburg zuhause deutlich stärker einzuschätzen als auswärts, zweitens ist dort Harz erlaubt und drittens war unsere Vorbereitung in den letzten Wochen mehr als holprig. Seit Mitte Juli haben wir nicht ein einziges Mal in auch nur halbwegs voller Besetzung trainiert, so dass neue Abläufe kaum funktionieren werden. Ich hoffe auf ein knappes Spiel, in dem wir mit Glück was mitnehmen können.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSC Schweich (Samstag, 20 Uhr Ruwertalhalle)

 

Direkt zum Auftakt das Duell der Absteiger. Beide Teams sind für mich auf dem Papier eine Art Wundertüte, allerdings schätze ich Mertesdorf - wie oben geschrieben - trotz Veränderungen im Kader als so stark ein, dass es eher darum gehen wird eventuell doch Meister zu werden, als nur um die Quali zur eingleisigen VL zu spielen. Bei Schweich bin ich mir da nicht so sicher, aber tendenziell werden die es sehr viel schwerer haben. An diesem Wochenende also ein Heimsieg Mertesdorf.

 

 

10.7.2019

 

Situationsberichte der Verbandsligisten

 

HSG Obere Nahe

 

„Wir gehen in der nächsten Saison wieder mit zwei Herrenmannschaften an den Start. Durch die Regelung des „U21-Paragrafen“ können wir unsere jungen Spieler leider nicht mehr so einsetzen, wie es für deren Entwicklung sinnvoll wäre. Ich denke mit diesem Problem sind wir nicht allein. Die Gründe, die zu dieser Regelung geführt haben, erschließen sich mir auch nicht. Ein Rückschritt aus meiner Sicht! Wir trainieren seit dem 01.06.2019 dreimal in der Woche und werden dies auch bis zum Saisonstart beibehalten. Trainingsspiele werden wir kurzfristig vereinbaren. Wie die Kader der ersten Herrenmannschaften dann zu Rundenbeginn aussieht und wer uns während der Saison zur Verfügung steht, ist derzeit noch nicht ganz klar. Sicher ist: die Mannschaft wird sich deutlich verjüngen. Im Moment sind noch fünf Spieler verletzt und wir hoffen das bis Rundenstart drei Spieler wieder fit werden. Das Ziel in der kommenden Saison ist sicher auch davon abhängig, wer uns wie und wie oft zur Verfügung stehen wird. Die eingleisige Verbandsliga hat sicher nicht oberste Priorität“, erklärt HSG Coach Axel Schneider.

 

Für die Nahe HSG steht das erste Pflichtspiel im Pokal am 24.8. gegen den HSV Rhein-Nette an, Saisonstart ist am 7.9. mit dem Auswärtsspiel bei den Routiniers der DJK St. Matthias.

 

HSG Hunsrück II

 

Die HSG Hunsrück vollzieht auf allen Ebenen die Verschmelzung der beiden Stammvereine HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch und SG Gösenroth/Laufersweiler. So werden nicht nur die Spieler aus beiden Vereinen in der kommenden Saison eine Einheit bilden, auch im Trainerbereich geht die neugegründete HSG einen guten Weg, hat mit Martin Bach, den letztjährigen Co-Trainer der HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II und mit Michael Dreher, den Co-Trainer der SG Gösenroth/Laufersweiler II als neues Trainergespann gewinnen können. So wird Martin Bach die Rolle des Trainers und Michael Dreher die Funktion als Co-Trainer übernehmen.

 

„Mit der neuen Kooperation HSG Hunsrück gab es verständlicherweise viele personelle Veränderungen innerhalb der beiden Reservemannschaften der HSG Irmenach-Kleinich-Horbruch und der SG Gösenroth/Laufersweiler. Schon früh, direkt nach Saisonende, haben wir uns mit den Trainern der ersten Herrenmannschaft der HSG, Jochen Tatsch und Timo Stoffel, zusammengesetzt, um die möglichen Kader für das Rheinland- und Verbandsligateam zusammenzustellen. In die Vorbereitung gehen wir mit einem Kader von aktuell 17 Spielern, in der Saison werden es dann 12 Feldspieler und voraussichtlich 3 Torleute sein. Bereits vor den ersten Gesprächen war klar, dass sich die neue Kooperationsmannschaft stark verändern wird. Aus den Rheinlandligateams kamen Benni Schug, Lukas Everding, Christian Klei, Nico Bach, Mario Ströher (alle HSG) und Jakob Faust, Silas Röhrig (beide SGGL) ins Team. Zusätzlich hat Peter Kiesel nach 1 Jahr Verletzungspause wieder das Training aufgenommen. Dem entgegen stehen natürlich einige Abgänge. Hier sind auch erfahrene Spieler dabei, die nicht mehr den Aufwand im Verbandsligateam auf sich nehmen möchten, verletzungsbedingt kürzertreten oder einfach den jungen Spielern den Vortritt lassen. Insbesondere auf SGGL-Seite sind Daniel Stumm, Tino Peltsch und Florian Hübner zu nennen, sowie von Seiten der HSG Andi Denzer, Peter Hölzenbein und Lars Gerhard. Uns ist bewusst, dass hier auch einiges an Qualität verloren geht. Dennoch ist das erklärte Ziel der HSG-Verantwortlichen der Aufstieg in die Rheinlandliga und sich dort nachhaltig zu etablieren, Mindestziel ist die eingleisige Verbandsliga“, erklärt das Trainergespann unisono.

 

Die Vorbereitung läuft seit 14.06., mit drei Einheiten in der Woche, bis Ende Juli zur Verbesserung der Ausdauer/Athletik mit wöchentlich einer Einheit im Fitnessstudio. Ab August folgen dann dreimal wöchentlich Training in der Halle mit Schwerpunkt Technik und Taktik. Hier ist es eine besondere Herausforderung die unterschiedlichen Charaktere und Spielveranlagungen zusammen zu führen.

 

Trainingsspiele gegen TuS Kirn (Rheinhessenliga), HSV Rhein-Nahe Bingen II (Rheinhessenliga), HSG Kastellaun/Simmern (Verbandsliga Ost) stehen auf dem Kalender, bevor am 7.9. die Saison mit dem Heimspiel gegen die HSG Wittlich los geht. Im Pokal erwischte die HSG ein Freilos.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal

 

Abgänge: Christian Stein (Trainer), Christian Schröder (studienbedingt zum TV Vallendar), Michael Stein (berufliche Gründe)

 

Zugänge: „Aufgrund der Tatsache, dass wir nur noch zwei Mannschaften gemeldet haben, ergänzen wir aus der zweiten Mannschaft“, erklärt HSG Pressesprecher Martin „Magga“ Frisch.

 

Mit ihrem neuen Trainer Andy Cartarius (ehemals TSG Biewer) startete die Ruwertal HSG am 25.6.19 in die Vorbereitung auf die anstehende Verbandsligasaison. Der Tabellensechste der letztjährigen Rheinlandligasaison erklärte überraschend seinen freiwilligen Rückzug aus der höchsten Spielklasse des Handballverbandes Rheinland und kämpft in der kommenden Saison um die Relegation zur eingleisigen Verbandsliga.

 

„In der eigenen Halle Vorbereitungsspiele zu absolvieren, wird mehr als schwierig, da die Halle derzeit gesperrt ist. Aber auch auswärts ist es nicht einfach, da viele Vereine von Hallensperrungen betroffen sind. Derzeit trainieren wir in der Schulsporthalle in Waldrach, die aber für Pflichtspiele ungeeignet ist. Die Mannschaft freut sich auf die nächste Saison und die vielen Derbies. Im engeren Favoritenkreis sehen wir die DJK St. Matthias und vor allem die neugegründete HSG Hunsrück II. Abzuwarten bleibt, wie die HSG Wittlich die vielen Abgänge verkraften kann. Derzeit geht es bei uns um die Team Findung, dann legen wir das Hauptaugenmerk auf die Abwehr, bevor in der letzten Phase die angriffstaktische Vorbereitung folgt“, verrät Frisch.

 

Da die HSG in der 1. Pokalrunde am 24.8. ein Freilos erwischt hat, starten die Ruwertaler am letzten Augustwochenende gleich mit dem Derby gegen Schweich in die Saison.

 

Trainer: Andreas Cartarius

 

DJK St. Matthias

 

Abgänge: Olli Kammann (verletzungsbedingt, aber auf Abruf bereit), Stefan Wilkes (Umzug), Dominik Fisches (Umzug)

 

Zugänge: noch unklar

 

„In unserem zweiten Verbandsligajahr erwarten uns erfreulicherweise viele Lokalderbys, die es aber natürlich in sich haben. So kommen mit Schweich und Mertesdorf zwei Mannschaften hinzu, die sicherlich vorne um die Meisterschaft spielen werden. Für uns sehen die Ziele in dieser Spielzeit wesentlich überschaubarer aus. So gibt es wie immer keine Vorbereitung und unser Training besteht aus 1xWoche Handball spielen in einer Minihalle. Dennoch besteht unser Ziel natürlich darin, unseren treuen Zuschauern weiterhin erfolgreichen Handball zu bieten, was in der anstehenden Saison schwer genug werden wird. Noch wichtiger ist jedoch, unsere A-Jugendlichen Fabian, Marc, Felix und Daniel zu integrieren und ihnen einen gelungenen Start in den Seniorenbereich zu ermöglichen. Daher trainieren die Jungs neben unserer mittwöchlichen Bewegungstherapie auch bei der A-Jugend und bei der zweiten Mannschaft mit, um auch ein richtiges Training zu haben. Die Jungs haben sich prima entwickelt und sind absolut bereit für die Verbandsliga. Durch den Wegfall der U-21 Regel müssen wir jedoch aufpassen, wie wir die Jungs in beiden Teams sinnvoll einsetzen, da natürlich auch unsere 2. Mannschaft ihre Unterstützung dringend brauchen kann.  Vom Kader her bereitet mir der Wegfall von Oliver Kamann aus Verletzungsgründen große Sorgen. Olli ist so etwas wie das Navigationssystem in einem Auto. Er gibt die Richtung vor und braucht nicht viele Tore zu machen, um die Mannschaft 100 Prozent besser zu machen. Das wird für uns nur ganz schwer zu kompensieren sein. Auch der Wegfall von Willi Wilkes im Tor, der nach Portugal gezogen ist und nur noch selten eingeflogen wird, wiegt hier schwer. Daher kann das Ziel nur lauten, in der Liga ordentlich mitzuspielen. Der dritte Tabellenplatz der letzten Saison, wird kaum erreichbar sein - und das ist auch nicht schlimm. Andererseits versuche ich noch ein paar alte „Expendables“ zu aktivieren, die unseren bunten Haufen unterstützen - wer weiß, wen wir aus der Retrokiste noch ausbuddeln können? Absoluter Meisterschaftsfavorit ist die HSG Hunsrück. Die zweite Mannschaft der Irmenacher war letzte Saison schon extrem stark. Durch den Zusammenschluss der Hunsrückvereine können sie sich eigentlich nur selbst schlagen. Die Punkte, die sie auf dem Wolfsberg liegen lassen werden, spielen da keine Rolle. Neben dem neuen Ziel, Verantwortung für unsere A-Jugendlichen zu übernehmen, steht natürlich das ewige oberste Ziel: Spaß haben und möglichst verletzungsfrei bleiben. Zudem werden unsere treuen Fans eine wichtige Rolle spielen. Unser Verein kann stolz sein, in so kurzer Zeit eine extrem starke Vereinsidentität geschaffen zu haben, die an frühere Glanzzeiten der DJK anschließt und die man sonst nur bei unseren Freunden in Schweich findet. So müsste man sich nie Sorgen machen, dass im männlichen Bereich einer unserer Jugendspieler von einem anderen Verein „angefragt“ und abgeworben wird, wie das im weiblichen Bereich in Trier Usus ist. Zu stark ist die Identifikation mit dem DJK-Logo, was mich als Mattheis-Urgestein natürlich stolz macht: weiter so“, findet DJK Spielertrainer Kris Sturm.

 

Trainer: Kris Sturm als Spielertrainer

 

HSC Igel

 

Abgänge: keine

 

Zugänge: Jonas Schumacher (MJC 2), Julian Lermen (ohne Verein)

 

„Die Vorbereitung läuft seit 18.6., unfreiwillige Unterbrechung ist noch nicht terminiert, da die Verbandsgemeinde nicht sagen kann, wann die Halle geschlossen und wann verfügbar sein wird. Daher auch keine Testspiele zu Hause planbar“, ärgert sich Igels Trainer David Juncker, der das Hauptaugenmerk der Vorbereitung auf das Thema „Gegentorzahl reduzieren“ möchte. Testspiele sind bei der DJK/MJC I, Mattheis II, Brotdorf II und in Perl geplant. Ein Trainingslager wird es aus o.g. Grund wahrscheinlich keins geben“, sagt der Igeler Coach.

 

Saisonziel: eingleisige VL

 

Trainer seit 2017 David Juncker

 

TV Bitburg II

 

Abgänge: Patrick Walerius (1.Mannschaft), Moritz Lübcken (Studium), Radek Müller (will nur als Schiri auftreten)

 

Zugänge: In dieser Saison kommt Verstärkung aus der 4. Mannschaft des TV Bitburg, die nicht mehr gemeldet wurde. (Manuel Wahl, Marc Begon, Marc Ernst, Philipp Kesse, Klaus Müller, Armin Ney). Nach Bitburg kehrt Jens Lübcken zurück. Johannes Stephan kommt von der HSG Wittlich. Daneben werden die Jugendspieler Michael Aubart, Max Eich und Jonas Dörr mit dem Verbandsligateam trainieren. Aus der 1. Mannschaft wird auch Philipp Rehm aushelfen.

 

„Wir werden am 2 Juli mit Vorbereitung starten und bis zum Saisonstart durchmachen., trainieren 2 Mal pro Woche und absolvieren einige Testspiele. Wir spielen gegen die 1.Mannschaften aus Saarburg und Schweich, die eigene dritte Mannschaft und gegen Diekirch/LuxemburgZusätzlich haben wir noch das Pokalspiel gegen Morbach. 1.Phase Vorbereitung verläuft in der Halle am Flugplatz in Bitburg, wo an unserer Physis arbeiten werden. Ab 29. Juli trainieren wieder in der Edith-Stein-Halle, wo mehr Taktik auf dem Programm steht“, erklärt der Bitburger Coach.

 

Saisonziel: „Dieses Jahr ist die Verbandsliga leider nur mit 9. Mannschaften besetzt, aber hat an Qualität gewonnen. Ziel für diese Saison ist ein Platz unter den ersten 6 Mannschaften und damit die Quali für die eingleisige Verbandsliga“, verrät Klimek.

 

Trainer: Janusz Klimek - Philip Kinnisch, der aus Verletzungsgründen mit dem Handball spielen aufgehört hat, wird Klimek unterstützen.

 

HSC Schweich

 

Abgänge: Johannes Rosch, Timo Nerling, Dirk Schmitt, Carsten Peters, Kevin Lieser, Henry Hertz (TV Güls) und Fabian Reich (TV Bitburg)

 

Zugänge: Leonids Lubgans (Estland)

 

„Die Saison in der Verbandsliga wird mit Sicherheit keine leichte. Ich denke das es bis zum letzten Spieltag eine spannende und ausgeglichene Saison wird, da fast jeder jeden schlagen kann. Wir starteten 4.06. mit unserer Vorbereitung mit zweimaligem Training und einer Laufeinheit am Wochenende. In den ersten Wochen stehen Kondition, Kraft und Ausdauer auf dem Programm. Da ich vom 28.6. bis 21.7. im Urlaub bin, werden meine zwei „Mittrainer“ Carsten Rohr und Stephan Arentz die Einheiten leiten. Da wir durch die vielen Abgänge nicht mehr so die Möglichkeiten haben einfache Tore aus dem gebundenen Spiel bzw. Rückraum zu erzielen, ist unser Ziel, einen schnellen Ball zu spielen und so zu vielen einfachen Toren zu kommen. Wenn alle fit und gesund bleiben, traue ich meinen Jungs die Qualifikation zur Verbandsliga locker zu. Ein Testspiel gegen eine starke Saarburger Mannschaft haben wir schon gemacht. Das ging sehr deutlich verloren, wobei ich keinem einen Vorwurf machen kann, da die Jungs bis dato noch keinen Ball in der Hand hatten. Ein weiteres Spiel ist in August gegen Bitburg II geplant. Wir haben auch an einem Rasenturnier in Mannheim teilgenommen, auch wir das Ergebnis zweitrangig, Hauptsache Spaß! Im August fahren wir noch auf ein Beachturnier nach Frankfurt mir unserer 1.Damenmannschaft, die ich nebenbei auch noch trainiere. Dann starten wir Ende August mit dem Pokalspiel zu Hause gegen Bad Ems, das ich auch eher als Testspiel ansehe, bevor wir die Woche drauf uns im ersten Punktspiel unter Beweis stellen müssen“, sagt der neue Schweicher Coach.

 

Saisonziel: Qualifikation eingleisige Verbandsliga

 

Trainer: Christian Leyh, seit 1.6. hauptverantwortlicher Trainer, spielte bis zum 22. Lebensjahr bei seinem Heimatverein TV Ruchheim, wechselte dann zur TSG Friesenheim, wo er 2. Liga Erfahrung sammelte. Nach 8 Jahren in Friesenheim war Leyh anschließend Spielertrainer bei der TG Oggersheim und dem TV Ruchheim, ehe es ihn an die Mosel zog. Hier spielte er noch zwei Jahre unter „Mücke“ Rosch in Schweich, agierte dann als Co-Trainer von Rosch. 

 

TV Hermeskeil

 

Abgänge: keine

 

Zugänge: Moritz Alt (HSC Schweich)

 

„Am 24.6. begann die Vorbereitung, es folgte die Mannschaftsfahrt nach Bulgarien. Derzeit trainieren wir vier Mal wöchentlich. Die ersten fünf Wochen werden hauptsächlich für Kondition und Kraft genutzt, danach werden wir langsam, aber sicher mit dem Ball anfangen. Im zweiten Teil der Vorbereitung gehen wir in die Tiefe, was Taktik und Abwehrarbeit angeht. Haben hauptsächlich nur Vorbereitungsspiele im Saarland (Illtal, Alsweiler, Schaumberg, Brotdorf, Nordsaar). Spielen in Alsweiler noch ein Turnier. Im Pokal dürfen wir nach Bassenheim, wo es sicherlich schwer wird. Wir haben ab dieser Saison auch eine zweite Mannschaft gemeldet, da sich auch die Oldies nochmal bereit erklärt haben, sich etwas zu bewegen. Diese Mannschaft kann dann mit jungen Spielern aufgestockt werden. Aufgrund von Schichtdiensten und Studium werden immer wieder Spieler fehlen.

 

Saisonziel: eingeleisige Verbandsliga

 

Trainer: Konstantin Menzer als Spielertrainer

 

 

Frank Staskewitz wird neuer Trainer Herrenmannschaft der HSG Wittlich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Frank Staskewitz heißt der neue Trainer der Verbandsliga Herrenmannschaft der HSG Wittlich. Staskewitz, der in der vergangenen Saison bereits die A-Jugend der HSG Wittlich trainierte, wird in der nächsten Saison nun beide Mannschaften trainieren.

 

Der 43jährige Frank Staskewitz hat in seiner Jugend beim TUSEM Essen gespielt und 1994 die Deutsche A-Jugend Meisterschaft gewonnen. Trainer war damals Bob Haning, der heutige Vizepräsident des Deutschen Handball Bundes. In dieser  Mannschaft spielten u.a. auch die späteren Weltmeister Florian Kehrmann und Torsten Jansen!

 

Bei den Herren spielte er Regionalliga und dritte Liga. Nach einer schweren Verletzung vor 12 Jahren beendete er seine aktive Laufbahn. Zuletzt war der Sportlehrer Jugendtrainer bei Schwarz-Weiß Essen.

 

"Es wird natürlich sehr schwierig werden,  in der kommenden Saison, als Trainer von 2 Mannschaften. Insbesondere wird die Koordination aller Termine nicht einfach sein. In der A-Jugend wollen wir einen vorderen Tabellenplatz in der Rheinlandliga erreichen. Für das Herrenteam zählt die Qualifikation für die einteilige Verbandsliga in der Saison 2020/2021" so Staskewitz.  

 

Pressemitteilung der HSG Wittlich (Dieter Rau) 1.7.2019

 

 

27. Mai 2019

 

Heinz Hammann nicht mehr Trainer der 1. Herrenmannschaft

 

Heinz Hammann ist als Trainer der Herrenmannschaft zurückgetreten. Es gab letztlich unterschiedliche Auffassungen zwischen Trainer und Vorstand über ein zukünftiges Trainingskonzept. Ebenfalls zurückgetreten ist Co-Trainer Michael Teusch. Die HSG Wittlich bedankt sich bei beiden Trainern für die erfolgreiche Arbeit der vergangenen beiden Jahre und wünscht ihnen für die Zukunft alles Gute.

 

Nach Rücksprache mit der Mannschaft hat die HSG Wittlich auf ihr  Aufstiegsrecht in die Rheinlandliga verzichtet und spielt auch in der kommenden Runde in der Verbandsliga West.

 

Die Nachfolgereglung auf dem nun vakanten Trainerposten wird in den kommenden Tagen bekannt gegeben.