01. Spieltag: 07. September 2019                                       David Juncker (HSC Igel)

02. Spieltag: 14. September 2019                                   Kris Sturm (DJK St. Matthias)

03. Spieltag: 21. September 2019                       Axel Schneider (HSG Obere Nahe)

04. Spieltag: 28. September 2019                       Konstantin Menzer (TV Hermeskeil)

05. Spieltag: 12. Oktober 2019                                                           Nachholspieltag

06. Spieltag: 19. Oktober 2019                                      Janosh Klimek (TV Bitburg II)

07. Spieltag: 26. Oktober 2019       Martin Bach/Michael Dreher (HSG Hunsrück II)

08. Spieltag: 02. November 2019                              Frank Staskewitz (HSG Wittlich)

09. Spieltag: 09. November 2019                              Christian Leyh (HSC Schweich)

10. Spieltag: 16. November 2019     Andreas Cartarius (HSG Mertesdorf/Ruwertal)

11. Spieltag: 30. November 2019                                        David Juncker (HSC Igel)

12. Spieltag: 08. Dezember 2019                                   Kris Sturm (DJK St. Matthias)

13. Spieltag: 13. Dezember 2019                                                      Nachholspieltag

14. Spieltag: 11. Januar 2020                                                            Nachholspieltag

15. Spieltag: 18. Januar 2020                              Axel Schneider (HSG Obere Nahe)

16. Spieltag: 26. Januar 2020                              Konstantin Menzer (TV Hermeskeil)

17. Spieltag: 01. Februar 2020                                       Janosh Klimek (TV Bitburg II)

18. Spieltag: 08. Februar  2020                                                          Nachholspieltag

19. Spieltag: 29. Februar 2020                                                           Nachholspieltag

20. Spieltag: 01. März 2020             Martin Bach/Michael Dreher (HSG Hunsrück II)

21. Spieltag: 07. März 2020                                        Frank Staskewitz (HSG Wittlich)

22. Spieltag; 14. März 2020                                        Christian Leyh (HSC Schweich)

23. Spieltag: 28. März 2020               Andreas Cartarius (HSG Mertesdorf/Ruwertal)

24. Spieltag: 04. April 2020                                                                  offen

 

13. Spieltag 13./15. Dezember 2019

 

HSC Schweich – TV Bitburg II

(Freitag, 20.30 Uhr, Dietrich Bonhoeffer Halle)

 

und

 

HSC Schweich - HSG Mertesdorf/Ruwertal

(Sonntag, 19 Uhr, Dietrich Bonhoeffer Halle)

 

Mit zwei Spielen an diesem Wochenende lässt der HSC seine Vorrunde in der ersten Verbandsligasaison nach langer Rheinlandigazugehörigkeit ausklingen.

 

Zunächst erwartet das Team am Freitagabend die Reserve aus Bitburg, die sich zuletzt mit einem Sieg in Igel wieder eine bessere Ausgangsposition im Kampf um die Qualiplätze zur eingleisigen Verbandsliga verschaffen konnte. Die Mannschaft von Trainer Christian Leyh weiß nur zu gut, dass lediglich ein Sieg über Bitburg die Chancen erhalten kann, sich doch noch für die Verbandsliga zu qualifizieren.

 

Noch schwieriger dürfte die Aufgabe des HSC dann am Sonntagabend gegen die Ruwertal HSG sein, gegen die man sich im Auftaktspiel erst nach hartem Kampf 32:28 geschlagen geben musste. Doch jetzt kommt das Team von Trainer Andreas Cartarius nach Schweich, um sich mit einem weiteren Sieg den zweiten Tabellenplatz abzusichern. Für die Gäste spricht zudem, dass die Schweicher das Bitburger Spiel noch „in den Knochen“ haben dürften.

 

12. Spieltag

07./08. Dezember 2019

 

HSG Obere Nahe - DJK St. Matthias 31:31 (14:17)

 

Erneut übernahm Nathalie Heinrich das Coaching ihres Teams für den erkrankten Axel Schneider. Das Ergebnis überrascht, doch die Gäste aus Mattheis mussten die Fahrt an die Nahe ohne wichtige Stammspieler und mi einem Rumpfteam antreten.

 

Die Gastgeber schienen in der Anfangsphase des Spiels die Gunst der Stunde dennoch nicht nutzen zu können, lagen 5:9 nach 13 Minuten zurück und so nahm Heinrich folgerichtig die Auszeit.  Bis auf 7:12 setzte sich Mattheis dennoch bis zur 18. Minute ab und schien auf dem besten Wege, das Sack früh zumachen zu können. Die Auszeit der Trierer spielte dann den Gastgebern in die Karten, die über 11:14 in der 25. Minute bis zur Pause auf drei Tore zum 14:17 herankamen.

 

Nach dem Wechsel verwaltete das Team von Spielertrainer Kris Sturm den Vorsprung bis zum 46. Minute, führte 22:25 als Heinrich die nächste Auszeit nahm. Der Ausgleich gelang der HSG beim 25:25 in der 49. Minute, die spannenden Schlussminuten waren eingeläutet, in denen dem Heinrich-Team erstmals beim 29:28 in der 54. Minute die erste Führung im Spiel überhaupt gelang. In Überzahl gelang Christopher Schwarz die erneute Führung zum 31:30, die Kris Sturm für die Gäste 52 Sekunden vor dem Ende egalisierte. Auszeiten der Gastgeber und der Gäste kurz vor Spielende änderten am letztlich verdienten Remis für die Gastgeber nichts mehr.

 

„Wir hatten uns vorgenommen, von Beginn an viel Tempo zu gehen, wussten das es gegen den Mattheiser Mittelblock schwer werden würde, doch wir haben hier wirklich clever abgeschlossen. Allerdings funktionierten die Absprachen im Deckungsverband hinsichtlich des Kreisläufers nicht richtig. Entweder traten alle gegen den Ballhalter raus oder blieben zu dritt beim Kreisläufer. Das nutzten die cleveren Gäste immer wieder aus, kamen so zu einfachen Toren. Wir haben trotz des klaren Rückstandes die Nerven behalten. 40 Sekunden vor dem Ende nehmen wir nochmals die Auszeit, nehmen uns vor, den Ball erst in den letzten Sekunden aufs Tor zu werfen, doch der Abschluss kam zu früh und so hatte Mattheis noch eine Chance. Doch am Ende kamen wir zu einem verdienten Remis. Hätte mir vorher jemand gesagt, dass wir einen Punkt gegen Mattheis gewinnen, hätte ich das sicher unterschrieben. Doch wie in Igel fehlten uns die Alternativen im Rückraum“, gestand Heinrich.

 

„Sichtlich enttäuscht waren wir nach dem Spiel, während die Gastgeber mit dem Punkt zufrieden waren. Wenn man 50 Minuten führt, in Hälfte eins bereits 6 Tore weg war und dann nur mit einem Punkt nach Hause fährt, dann kann man nicht zufrieden sein. Von Beginn an lagen wir vorne, da wir wenig Mühe hatten, Tore aus dem Positionsangriff zu erzielen. In der Abwehr zeigte sich erneut unser Mittelblock sehr stabil und so zogen wir Tor um Tor weg. Auffällig war jedoch unsere immens hohe Fehlwurfquote bei völlig freien Schüssen, die ich nicht dem Harzverbot, sondern unserer Unfähigkeit zuschreibe. In der zweiten Hälfte kämpften sich die Gäste immer weiter heran, bei uns, angereist mit nur zwei Auswechselspielern, wurde die Luft zunehmend dünner. Am Ende ein Unentschieden, das leider in Ordnung geht, da wir nicht in der Lage waren, den Sack bereits in der ersten Hälfte zuzumachen. Kompliment an die Obere Nahe, die nie aufsteckte und wusste, dass unsere Kapazitäten im Bereich Ausdauer relativ überschaubar sind. Wir freuen uns sehr auf die verdiente Winterpause, in der die angeschlagenen Spieler sich erholen können. Ich bin mir sicher, dass die Rückrunde deutlich besser laufen wird“, meint Gästetrainer Kris Sturm.

 

HSG: Kristofer Rickes und Münster - Becker, Bamberger (3), Schwarz (2), Wagner (2), Lehnen (2), Kristian Rickes, Schneider, Schäfer (10/5), Ries (4), Zühlsdorf (8).

 

DJK: Conermann und Thomas - Seiler (6), Sturm (14/5), Köhler (4), D. Kochann (2), S. Juncker (3), Stein (2), Frisen

HSC Igel - TV Bitburg II 24:29 (10:13)

 

Zwei wichtige Punkte im Hinblick auf die anstehende Qualifikation zur eingleisigen Verbandsliga fährt das Team von Trainer Janosh Klimek in Igel ein. Gut auf die Gastgeber eingestellt zeigte sich das Eifel-Team.

 

So führten die Gäste von Beginn an, Igel lief ständig einem ein bis zwei Tore Vorsprung des TVB hinterher. Beim 6:9 in der 17. Minute führte der Gast erstmals mit drei Treffern und so nahm Igels Trainer David Juncker die Auszeit. Doch über 8:12 in der 26. Minute brachten die Gäste einen drei Tore Vorsprung in die Kabine. Überhaupt nicht ins Spiel fanden die Gastgeber nach dem Wiederanpfiff und so baute Bitburg seinen Vorsprung über 10:16 in der 35. Minute spielentscheidend bis zum 12:21 in der 41. Minute aus, die Begegnung war früh entschieden.

 

„Es war ein gebrauchter Tag für uns, wir haben verdient verloren. Bitburg war die klar bessere Mannschaft, erwartungsgemäß gut auf uns eingestellt. 40 Minuten lang boten wir eine absolut schlechte Angriffsleistung, mussten zu diesem Zeitpunkt einfach mehr als 12 Tore erzielt haben. Wurfgelegenheiten hatten wir satt- und genug, sind immer wieder am gegnerischen Torwart gescheitert. Das die Begegnung nicht doch zu unseren Gunsten kippte, lag auch an vier vergebenen Siebenmetern, von denen drei am Tor vorbeigingen und einer am Pfosten landete. Wir verloren deshalb völlig verdient, Bitburg war die klar bessere Mannschaft und wir müssen jetzt sehen, wo wir unsere Punkte einfahren“, resümierte Igels Coach David Juncker.

 

„Das Spiel war für uns ein Muss. Wir wussten, dass wir dieses Spiel unbedingt gewinnen müssen, wenn wir den Anschluss nicht verlieren wollen. Das war meiner Mannschaft deutlich anzumerken. So dominierten wir die Begegnung von Beginn an. Die Würfe der Gastgeber, die aufs Tor kamen, mussten in Bedrängnis abgegeben werden und hier erledigte unser Torwart Armin Ney den Rest, zeigte ein sehr starkes Spiel. Es war deshalb verdammt schwer für Igel, hier zu Torerfolgen zu kommen. Eine ganz starke Teamleistung meiner Mannschaft, die von allen Positionen torgefährlich war und das war unser Ziel. Den Gegner haben wir von Beginn an unter Druck gesetzt und Manuel Wahl hat für das richtige Tempo nach vorne gesorgt“, lobte Gästetrainer Janosh Klimek.

 

HSC: Pütz - Steil (5), Kesseler (1), Gundhöfer, Ossadnik, Behrmann (3), Fusenig (5), Werdel (2), Vucenovic (2), Schmitt (4), Humm (2), Bechtel

 

TVB: Ney und Frisch - Begon (2), Recking (1), M. Müller (4), Schürer (3), Zimmer (1), Lübken (2), Wahl (5/2), Pütz (2), Crames (4), K. Müller (1), Stephan (1), Schallert (3).

 

HSG Wittlich - HSG Hunsrück II 22:31 (11:18)

 

Von Beginn an war den Gästen aus dem Hunsrück anzumerken, dass sie in Wittlich nichts anbrennen lassen wollten. So legte das Team von Trainer Martin Bach gleich auf 0:4 in der 5. Minute vor, ehe die Gastgeber im Spiel waren und bis 7:11 in der 20. Minute auf Augenhöhe agierten. Doch dann legten die Gäste nach, bauten ihre Führung über 8:15 in der 25. Minute auf 11:18 zur Pause aus.

 

Den Vorsprung verwalteten die Gäste über 16:23 in der 42. Minute nach dem Wechsel, zogen über 17:26 in der 50. Minute einem ungefährdeten Sieg entgegen. Noch einmal nahm Gastgebertrainer Frank Staskewitz die Auszeit, verhinderte so, dass die Gäste sich noch deutlicher absetzten. Am Ende gelang den Gästen der erwartete Auswärtssieg, mit dem das Bach-Team nochmals eindrücklich seine Favoritenstellung in der Liga dokumentierte. Am Ende stand ein ungefährdeter 22:31 Gästesieg.

 

„Schon vor der Saison habe ich gesagt, dass die Mannschaft aus dem Hunsrück für diese Klasse einfach zu stark ist. So haben wir heute erwartungsgemäß verloren gegen den vermeintlichen Meister verloren. Es war ein faires und für uns lehrreiches Spiel, das wir im ersten Spielabschnitt bereits verloren hatten“, meinte HSG Trainer Staskewitz.

 

Trotz des Sieges war Gästetrainer Martin Bach nicht ganz zufrieden: „Es gab Höhen und Tiefen im Spiel! Wir haben uns sehr viele Chancen rausgespielt, sind aber immer wieder am guten Wittlicher Keeper Igor Hergert gescheitert. Von einem Durchmarsch will ich überhaupt noch nicht reden, denn wir machen aus meiner Sicht noch viel zu viele Fehler. Wir hatten heute den breiteren Kader, haben es aber nicht geschafft, das Ergebnis eigentlich noch deutlicher zu gestalten. Nach dem Wechsel hatten beide Mannschaften eine schwache Phase. Doch jetzt gehen wir erst einmal ohne Punktverlust in die Weihnachtspause und wollen dann nochmals neu angreifen“, verspricht Bach.

 

HSG W: Hergert und Flamann - Konrad (5/1), Bollig, Kirsch, Rudolphi, Esch (3), Schabio (1), Werner (1), Kloep (3), Könen (5), Schilz (5)

 

HSG H: Everding und Schug - Faust (4), Röhrig (5), Fritz (4), Schub, Kirst (6), Klei, Jünemann (4), Kiesel (1/1), Klein (1), Bach (3), Mende (3/1)

 

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Den kommenden Spieltag tippt Kris Sturm, Spielertrainer der DJK St. Matthias

 

HSG Igel - TV Bitburg II (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Die Igeler werden immer stärker und sind zuhause noch eine Ecke besser. Gerade der schnelle Gegenstoß von der rechten Seite und die flinke Spielweise der Igeler werden Bitburg viel abverlangen. Da die Gäste ihr eigentlich vorhandenes Potential immer noch nicht vollständig abrufen können und sich in entscheidenden Spielsituationen häufig selbst schlagen, gehe ich von einem recht deutlichen Sieg der Igeler aus. 34:27

 

HSG Obere Nahe - DJK St. Matthias (Samstag, 19.30 Uhr, Stadenhalle)

 

Für mich ein sehr wichtiges Spiel. Denn wenn es uns gelingt, die Punkte bei der HSG zu entführen, können wir ganz entspannt in die Heimspiel- bzw. Derbyrückrunde gehen. Generell blicke ich optimistisch auf dieses Spiel, auch wenn uns mit Tom Kochann ein wichtiger Schlüsselspieler fehlen wird. Unser neu formierter Mittelblock hat sich in den letzten Spielen sehr stabil gezeigt und auch vorne bekommen wir durch Marc Köhler langsam Struktur, Konstanz und Ordnung ins Angriffsspiel. Die extrem enge Kiste gegen die Irmenacher letzte Woche, bei denen sich bis jetzt alle Mannschaften dramatische Klatschen abholten, zeigt uns, dass wir auch auswärts vorne mitspielen können - sofern die Motivation stimmt. Bisher sind die Gastgeber verlustpunktfrei zuhause, was uns Warnung genug sein sollte. Ich gehe von einem umkämpften Spiel aus. 27:29

 

HSC Schweich - HSG Mertesdorf/Ruwertal (Samstag, 20 Uhr, Dietrich Bonhoeffer Halle)

 

In der Partie ist natürlich ordentlich Feuer. Vor der Saison hätte ich auf einen deutlichen Gästesieg getippt. Da ich jedoch weiß, wie die Schweicher kämpfen können in solchen Partien, in denen es um mehr als Punkte geht, lässt sich der Ausgang kaum voraussagen. Ich rechne fest mit einer Manndeckung gegen Andi Schröder; daher wird es den restlichen Rückraumspielern schwerfallen, den robusten Mittelblock der Schweicher über die gesamte Spielzeit zu überwinden.  Mein Tipp: knapper 29:28 Heimsieg der Jungs aus der „Stefan-Andres-Stadt“.

 

HSG Wittlich - HSG Hunsrück II (Sonntag, 18 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Vom Papier her eine klare Angelegenheit, jedoch präsentiert sich der Meisterschaftsanwärter, der mit einem blauen Auge anreisen wird, auswärts lange nicht so stark wie in der Hirtenfeldhalle. Dennoch überzeugt die stärkste Mannschaft der Liga durch ihre Ausgeglichenheit. Man kann sich auf keinen einzelnen Spieler einstellen, da schlichtweg alle rennen wie die Maschinen und im 1:1-Spiel sehr stark sind. Kann ein Spieler nicht mehr, so können die Hunsrücker ohne großen Qualitätsverlust durchwechseln. Dies haben sie definitiv allen anderen Teams voraus. Meine Einschätzung: Der designierte Meister wird seine erste Niederlage erst im Pokalachtelfinale kassieren, an diesem Wochenende Wittlich jedoch mit 36:29 schlagen.

 

11. Spieltag

30. November/01. Dezember 2019

 

HSC Igel - HSG Obere Nahe 32:27 (12:13)

 

Nach ausgeglichener Anfangsphase gelang den Gästen, für deren erkrankten Trainer Axel Schneider Nathalie Heinrich das Coaching übernahm, nach dem 6:6 die erste zwei Tore-Führung zum 6:8 in der 18. Minute, die sogar auf drei Tore zum 7:10 ausgebaut wurde. Hier profitierten die Gäste sicher von der schlechten Chancenverwertung der Gastgeber, die aber zum 10:10 wieder ausglichen und zur Pause knapp zurücklagen.

 

Die Gastgeber drehten die Begegnung nach dem Wechsel, machten aus dem 13:15 in der 32. Minute die eigene 20:15 Führung in der 37. Minute, erzielten innerhalb von fünf Minuten sieben Treffer und ließen keinen Treffer der Hunsrücker zu. Den fünf Tore Vorsprung verwaltete das Team von Trainer David Juncker über 25:20 in der 46. Minute und 29:24 in der 56. Minute bis zum Abpfiff.

 

„Es wurde das erwartete Kampfspiel zweier Mannschaften, die eine recht ähnliche Spielanlage haben. Wir haben gut angefangen, aber vom Start weg heute unfassbar schlecht geworfen, so dass wir statt drei vorne irgendwann zwei hinten waren. Zum Glück haben wir uns mit der Pause berappelt, kleinere Korrekturen im Spiel gegen Jonathan Schäfer und im „Wurfbild“ vorgenommen und schon ging es. Eng wurde es dann nicht mehr und in Summe haben wir, denke ich, verdient gewonnen. Fünf Spiele in Folge nicht verloren zu haben gab es für diese Mannschaft lange nicht mehr. Diese Serie wollen wir natürlich gerne kommende Woche ausbauen und hoffen auf eine wieder genauso volle Halle wie bei diesem Spiel. Zwar liefern wir diese Saison nicht ganz so viel Spektakel wie zuvor, dafür behalten wir aber mehr Punkte in Igel und sehenswert ist es trotzdem“, meint Igels Trainer David Juncker.

 

HSC: Pütz, Linz und Herresthal - Steil (2/2), Kesseler, Ossandnik (1), Behrmann (2), Fusenig (13), Werdel (7), Vucenovic (1), Linz, Schmitt (4), Humm (1), Bechtel (1), Lemen.

 

HSG: Kristofer Rickes und Karsten Rickes - Bamberger (2), Conradt (9), Schwaz, M. Zühlsdorf, Wagner (2), Kristian Rickes (2), Storr, Schäfer (8/2), Ries, Y. Zühlsdorf (2)

 

HSG Hunsrück II - DJK St. Matthias 36:33 (17:19)

 

„Personell geschwächt mussten wir die Begegnung gehen. So fehlten mit Michel Kaltenmorgen (Nasenbruch) und Christoph Kirst (private Gründe) zwei wichtige Spieler vor allem im Mittelblock der Abwehr. Die Achse Köhler, Stein und Sturm bekamen wir nie richtig in den Griff und lagen nach einer schwachen Startphase 2:6 in der 6. Minute zurück. & Angriffe der Gäste endeten mit sechs Treffern! Wir hatten keine Abwehr und Torhüterleistung in dieser Phase des Spiels. Die freien Bälle die wir mit unserem schnellen Spiel nach vorne hatten, brachten wir nicht im Gästetor unter, scheiterten immer wieder am starken Lutz Conermann im Mattheiser Kasten. Es war unser Ziel, das Tempo über die gesamte Spielzeit hochzuhalten und Trier müde zu laufen.  Doch immer wieder kamen die Gäste ins Spiel zurück und es wurde eine Begegnung auf Augenhöhe. Entscheidend war dann die Schlussphase, in der wir uns mit drei Treffern in Folge nach dem 32:32 absetzten konnten und damit das Spiel zu unseren Gunsten entschieden. Das Glück war in dieser Phase auf unserer Seite und im Tor hielt Benny Schug jetzt wichtige Bälle und das war ausschlaggebend. Ein gutes und intensives Spiel von beiden Seiten, dabei erzielte Kris Junemann im zweiten Spielabschnitt wichtige Treffer für uns“, freute sich HSG Coach Martin Bach.

 

„Da war definitiv mehr drin. Knackpunkt des umkämpften Spiels war die 56. Minute, als wir beim 31:31 einen freien Ball nicht verwerten konnten, was dann auch den eigentlich nicht mehr vorhandenen Kraftreserven endgültig den Stecker zog. Zu Beginn der ersten Hälfte waren wir aufgrund unserer stabilen 6:0 Abwehr und den geduldig herausgespielten Angriffsaktionen stets in Führung, konnten uns jedoch nie mehr als vier Tore absetzen, da die Hunsrücker mit ihrer extrem gut gespielten schnellen Mitte immer wieder nachlegen konnten. Im Angriff vorne war das Zusammenspiel Köhler/Stein von den Gastgebern kaum zu stoppen. Ärgerlich erschienen dann ein paar überhastete Abschlüsse - hier muss ich mir auch an die eigene Nase packen - die Irmenach immer näherkommen ließen. Ab Mitte der ersten Halbzeit entwickelte sich dann das Kopf an Kopf-Rennen, das wir aufgrund der schwindenden Kraftreserven und zu wenig Rückraumalternativen hauchdünn verloren. Die Differenz von drei Toren am Ende spiegelt sicher nicht den extrem engen Spielverlauf wider. Bei allem Ärger über die verlorenen Punkte muss man sagen, dass wir uns mit unserem neu zusammengewürfelten Kader, der momentan nicht trainiert, ganz ordentlich verkauft haben. Alle Rückraumspieler waren ab der 50. Minute völlig im Eimer, kämpften jedoch tapfer gegen eine konditionell hoffnungslos überlegene Gastgebermannschaft weiter.  Hätte, hätte, hätte…Wir versuchen jetzt mit aller Macht kommenden Samstag die Punkte in Tiefenstein auswärts zu holen, um uns dann auf eine Heimspiel-und Derbyrückrunde ohne lange Fahrten zu freuen, bei der auch der verletzte Tom Kochann wieder dabei sein wird“, verrät DJK Spielertrainer Kris Sturm.

 

HSG: Everding und Schug - Faust (5), Röhrig (5), Fritz, Schub (4), Klei (2), Junemann (8), Klein, Berg, Bach (3), Mende (9/4)

 

DJK: Conermann - Seiler (5), Sturm (11/3), Köhler (3), D. Kochann, Schaffrath, S. Juncker (1), Lange (2), Stein (10/1), Harder, Nabakowski, Falk (1).

 

 

TV Hermeskeil - HSG Mertesdorf/Ruwertal 32:35 (15:16)

 

Weiterhin ersatzgeschwächt müssen die Hochwälder eine weitere Niederlage einstecken und haben die rote Laterne in der Liga übernommen. Die Mannschaft um Spielertrainer Konstantin Menzer musste sich am Ende den Gästen aus dem Ruwertal geschlagen geben, die in den Schlussminuten mehr zuzusetzen hatten.

 

Zunächst gingen die Gäste in Führung, konnten sich aber nie mit mehr als drei Toren absetzten. Über 3:6 in der 9. Minute und 8:11 in der 19. Minute, 12:15 in der 26. Minute kämpften sich die Gastgeber bis auf ein Tor zur Pause heran.

 

Die Begegnung blieb nach dem Wechsel völlig ausgeglichen. Das Spiel schien zugunsten der Hochwälder zu kippen, als sich die Mannschaft vom 20:20 in der 39. Minute auf 23:20 in der 44. Minute absetzte, doch die Gäste drehten die Begegnung nach ihrer Auszeit wieder über 24:27 in der 52. Minute mit einem 1:7 Lauf und gaben jetzt die Führung bis zum Schlusspfiff nicht mehr ab.

 

„Wir haben im ersten Spielabschnitt gut ins Spiel gefunden, mussten aber mit unserem Stamm durchspielen und das sollte sich bemerkbar machen. Jan Serbanescu erwischte bei uns einen guten Tag. Auf Seiten der Ruwertaler war es Andi Schröder, der viel fürs Gästespiel tat, seine Mitspieler immer wieder geschickt einsetzte und selbst Drang zum Tor zeigte. Ihn hatten wir nie im Griff, nahmen ihn nach dem Wechsel dann in Manndeckung. So erklärte sich unsere Führung zum 23:20, die aber nach der Auszeit der Ruwertaler wieder schmolz, dass wir keine adäquaten Alternativen hatten und so fehlte am Ende die Kraft, vor allem aus dem Rückraum hatten wir keine Durchschlagskraft mehr. Insgesamt ein hartes, aber faires Spiel“, fand TVH Spielertrainer Konstantin Menzer.

 

„Beide Mannschaften haben um jedes Tor gefightet, hart aber fair! Im ersten Spielabschnitt ließen wir 12 Chancen über Außen liegen und konnten uns so nicht absetzen. Die Chancen spielten wir uns zwar über die zweite Welle immer wieder raus, haben sie aber einfach nicht genutzt. Nach dem Wechsel verloren wir kurzzeitig durch die Manndeckung den Faden, handelten uns auch wegen drei Undiszipliniertheiten im Deckungsverband die Zeitstrafen ein und das nutzte Hermeskeil im Spiel 6:3! Die Abwehr stellten wir dann um, haben im Angriff aufgrund der Manndeckung umgestellt und die freien Räume jetzt durch Stoßen auf die Nahtstellen und das Spiel an den Kreis, wo wir jetzt zwei Kreisläufer aufboten, genutzt. Am Ende ein verdienter für meine Mannschaft“, fand HSG Coach Andreas Cartarius.

 

TVH: Göddemeyer - Prümm (3), Treinen (4), D. Wilhelmi (1), Fuchs (1), Valerius, Menzer (4), T. Laible (7/4), F. Wilhelmi, Serbanescu (10), Alt (2)

 

HSG: Schwall und Roth - Kopp, Keil, Schröder (10), Wenzel (4), M. Simon (2), Thesen (1), Frisch (4), Billen (9/4), P. Simon, Zock (3), Ferring (2), Voß

 

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Den kommenden Spieltag tippt David Juncker, Trainer des HSC Igel:

 

TV Hermeskeil - HSG Mertesdorf/Ruwertal (Samstag, 19.30 Uhr, IGS Sporthalle)

 

Normalerweise sollte Mertesdorf hier der klare Favorit sein. Sollte aber Hermeskeil personell wieder besser aufgestellt sein als die letzten Wochen, traue ich ihnen durchaus zu, den Gegner lange zu ärgern oder auch noch mehr. In Hermeskeil ist schwer zu spielen und das hat Hunsrück II diese Saison auch schon zu spüren bekommen. Trotzdem tippe ich auf einen knappen Auswärtssieg.

 

HSC Igel - HSG Obere Nahe (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Wir haben jetzt vier Spiele nicht verloren und die Serie wollen wir natürlich fortsetzen und einen weiteren Tabellenplatz gutmachen. Das wird aber alles andere als ein Selbstläufer und vermutlich wie quasi alle der letzten Spiele gegeneinander eine ganz knappe Kiste. Solch ein Spiel wie das 43:43 im Frühjahr wird aber hoffentlich nicht. Die Aussage meines Gegenübers vor der Saison, dass man die eingleisige Verbandsliga nicht als Priorität hat, kann man wohl nach den bisherigen Ergebnissen getrost als Untertreibung ansehen. Ich hoffe auf einen knappen Heimsieg.

 

HSG Hunsrück II - DJK St. Matthias (Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Noch vor ein paar Wochen hätte ich hier auf einen klaren Heimsieg getippt, die Heimmannschaft ist einfach zu ausgeglichen aufgestellt. Aber da bin ich mir jetzt nicht mehr so sicher, nach der Art und Weise wie Mattheis in Mertesdorf gewonnen und mit den Neuzugängen Stein und Köhler personell nochmal reichlich Qualität nachgelegt hat. Sind meine alten Mannschaftskollegen komplett, dann bin ich bei einem routinierten Auswärtssieg. Da es ein weites Auswärtsspiel ist, wird das wahrscheinlich nicht der Fall sein und daher gehe ich völlig eigennützig von einem Heimsieg aus.

 

10. Spieltag

16./17. November 2019

 

HSG Obere Nahe - HSC Schweich 27:26 (15:14)

 

Riesenjubel nach dem Abpfiff bei den Gastgebern: Tim Bamberger erzielte 24 Sekunden den entscheidenden Treffer und sichert dem Team der Oberen Nahe zwei wichtige Punkte.

 

Über das gesamte Spiel lieferten sich die Mannschaften ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Gastgeber beim 7:4 in der 14. Minute die einzige klarere Führung im Spiel erzielten. Ansonsten wechselten die Führungen hin und her. Nach dem Wechsel gelang den Gästen erneut zwischen der 51. Und 57. Minute bis zum 25:26 die knappe Führung, doch nach der Auszeit der Gastgeber, drehten das Schneider-Team die Begegnung und feierte einen glücklichen Sieg.

 

„Ein Remis hätte sicher dem Spielverlauf entsprochen. Für die Zuschauer war es auf jeden Fall ein spannendes Spiel, in dem es hin und her ging. Vor allem im zweiten Spielabschnitt haben wir zu viele Bälle verworfen, leisten uns im Angriff Fehler, hatten die Chance, das Spiel früher zu entscheiden, haben diese aber nicht genutzt. Schweich war nur mit einem Rumpfteam angetreten. Wir wussten um die Anspiele zum Kreis, konnten sie aber selten unterbinden“, klagte HSG Trainer Axel Schneider.

 

„Wir sind mit der Erwartungshaltung in den Hunsrück gefahren, die Niederlage in Grenzen halten zu können. Die Gastgeber konnten in Vorteile in personeller und konditioneller Hinsicht nie richtig durchsetzen. So wechselten die Führungen hin und her. 40 Sekunden vor dem Ende erzielten wir den Treffer zum 27:26, der aber der bis dahin souverän leitende Schiedsrichter Oliver Staatz nicht anerkannte und auf Schrittfehler gegen uns entschied. Eine umstrittene Entscheidung, die alle in der Halle überraschte. Im Gegenzug kassierten wir dann die Entscheidung. Meine Mannschaft hat nie aufgesteckt, diszipliniert dagegengehalten und die Vorgaben des Trainerteams umgesetzt. Am Ende eineunglückliche Niederlage für uns“, klagte Gästecoach Steff Arenz.

 

HSG: Kristofer Rickes - Bamberger (4), Becker, Conradt (1), Diehl (3), Wagner (2), Lehnen (2), Kristian Rickes, Storr, Schäfer (7/2), Ries (6), Zühlsdorf (2).

 

HSC: Fuchs und Monzel - Kratz, Müller (5), T. Karrenbauer (9/2), T. Wagner (2), N. Wagner (1), D. Rohr (7/1), P. Karrenbauer (2)

 

DJK St. Matthias - HSC Igel 33:33 (15:16)

 

Tag der offenen Türen auf dem Wolfsberg. Nach einer torreichen Begegnung trennen sich Mattheis und Igel letztlich mit einem Remis.

 

„Ich gratuliere den Igelern zum Punktgewinn. Aus meiner Mannschaft möchte ich Leon Seiler auf der Rechtsaußenposition und Jörg Barton im Tor herausheben. Beide machten ein ganz starkes Spiel. Ebenso stabilisierte Boris Juncker die Abwehr in der zweiten Hälfte effektiv. Schmerzlich vermisst wurde Christian Stein im Mittelblock.  Wir hoffen, dass sich die Verletzung von Tom Kochann als nicht so schlimm herausstellt. Zum Ende der Partie werde ich mich nicht äußern, da ich oft genug den selten dämlichen Satz hören musste, das Unentschieden sei verdient“, sagte Mattheis Spielertrainer Kris Sturm.  

 

„Ich weiß nicht, ob ich mich freuen oder enttäuscht sein soll. Alles in allem geht das unentschieden sicher in Ordnung, aber: Einerseits haben wir auch ein wenig Glück, dass wir mit dem Schlusspfiff noch einen Siebenmeter bekommen und den verwandeln. Andererseits fangen wir unterirdisch an, scheitern trotz bester Möglichkeiten vielfach frei am in der ersten Halbzeit überragenden „Zecke“ Barton, fabrizieren mindestens ein halbes Dutzend unbedrängte technische Fehler und bleiben noch dazu so oft im Block hängen. So etwas habe ich vermutlich noch nie in meinem Leben gesehen. Eigentlich hätte der Gegner da deutlich mehr Kapital draus schlagen und uns hoffnungslos abhängen müssen. Aber wir sind irgendwie im Spiel geblieben, die zweite Auszeit nach nur 21 Minuten hat dann endlich gefruchtet und wir haben Stück für Stück das Spiel gedreht, obwohl das Gegenstoßspiel heute außer in dieser Phase quasi nicht stattgefunden hat. Mattheis wusste da offensichtlich, was auf sie zukommt. Nach der Auszeit ist das Spiel bis zum Ende komplett ausgeglichen, niemand setzt sich mehr als zwei Tore ab. Trotzdem ärgert mich, dass wir zwei Minuten vor dem Ende bei unserer 31:32 Führung, vorn wieder zwei technische Fehler unbedrängt einbauen, zwei Gegentore fangen und es dadurch überhaupt nochmal so spannend wird. Positiv: Wir können wohl doch zurückkommen und unser Mittelblock hat nach jenen 20 Minuten zu Beginn in jeder Besetzung wirklich gut funktioniert.  Beide Teams ärgern sich wohl mehr über den verpassten zweiten Punkt, als dass man sich über den gewonnenen freut. Für die Zuschauer war es sicher eine geile Partie“, glaubt Igels Trainer David Juncker.

 

Mattheis: Conermann und Barton - Seiler (10), Sturm (9/3), B. Juncker (2), T. Kochann (2), D. Kochann (1), S. Juncker (2/1), Lange (2), Frisen (3), Nabakowski (1), Falk (1)

 

Igel: Pütz - Schmitt,  Lermen, Steil (6/5), Kesseler, Grundhöffer (2), Ossadnik (3), Behrmann (3), Fusenig (4), Werdel (14/1), Vucenovic, Humm (1)

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSG Wittlich 39:28 (18:13)

 

Unerwartet deutlich setzte sich die Ruwertal HSG gegen die HSG Wittlich durch. Die ohne ihren Goalgetter Andi Schröder angetretenen Gastgeber konnten sich nach einer ausgeglichenen Anfangsphase erstmals beim 14:10 in der 26. Minute absetzen und den Vorsprung mit in die Pause zum 18:13 nehmen.

 

Mit zwei schnellen Toren nach dem Wiederanpfiff war die Begegnung beim 20:13 in der 32. Minute früh entschieden. Wittlich verkürzte zwischenzeitlich nochmals auf fünf Treffer (21:16 und 24:19 in der 39. Minute), doch nach dem 27:20 in der 43. Minute setzte sich die Ruwertal HSG kontinuierlich über 32:22 in der 49. Minute ab und feierte am Ende den klaren und letztlich verdienten Heimspielerfolg.

 

„Wir fanden nur schleppend ins Spiel und das war der Tatsache geschuldet, dass wir auf Andi Schröder aus privaten Gründen verzichten mussten. Die Mannschaft wirkte verunsichert und fand nicht zu ihrem Tempo. Im Verlaufe des Spiels fanden wir dann aber das schnelle Umschaltspiel und die Laufwege nach vorne, übten zudem Druck auf die Nahtstellen aus und in der entscheidenden Phase war es Daniel Roth im Tor, der wichtige Bälle hielt“, lobte Gastgebertrainer Andreas Cartarius.

 

„Wir haben gut angefangen, dann den Faden verloren und nicht mehr wiedergefunden. Für uns ein gebrauchter Tag. Das Ergebnis täuscht über den Spielverlauf hinweg, fiel aus meiner Sicht zu hoch aus. So unterschiedlich waren die Leistungen beider Mannschaften nicht. Gefühlt ging jeder Ball, der den Weg nichts in Tor fand, an diesem Abend wieder an den Gegner“, fand Gästetrainer Frank Staskewitz.

 

HSG M/R: Roth - Schichtel, Keil (3), Ferring, Wenzel (6), M. Simon, Thesen (3), Backendorf (11), Frisch (2), Billen (12/3), P. Simon, Zock (2),

 

HSG W: Flamann und Hergert - Konrad (8/2), Bollig (1), Kirsch (1), Rudolphi (2), Kräber, Lukanowski, Schabio (1), Leyendecker, Könen (4), Schilz (11/3).

 

 

TV Bitburg II - TV Hermeskeil 32:24 (17:13)

 

Mit dem Heimsieg über Hermeskeil übergibt das Team von Trainer Janosh Klimek den Hochwäldern die rote Laterne und feiert den zweiten Saisonsieg!

 

Die Gastgeber fanden besser ins Spiel, führten 7:3 in der 9. Minute, bauten den Vorsprung auf 11:6 in der 17. Minute aus, ehe die Hochwälder die erste Auszeit nahmen. Den klaren 16:10 Vorsprung aus der 25. Minute konnte das Team von Spielertrainer Konstantin Menzer, der nach seiner Verletzung erstmals wieder auflief, bis zur Pause auf 17:13 verkürzen.  Dieser vier-Tore-Abstand hielt das Klimek Team bis zur 42. Minute (23:19), dann zeigte die Auszeit der Eifelaner Wirkung und die Mannschaft entschied die Begegnung beim 26:19 in der 45. Minute vorzeitig.

 

„Wir konnten endlich aus dem Vollen schöpfen, hatten 14 Spieler an Bord und das hat mich gefreut, stimmt mich für die Zukunft optimistisch. Allerdings fehlt unserem Spiel noch die Konstanz. So war ich mit den ersten 25 Minuten sehr zufrieden, doch dann spielte meine Mannschaft grottenschlecht, setzte die Vorgaben nicht mehr um. Diese schlechte Phase zog sich dann in die zweite Hälfte. Wir verloren die „eins gegen eins“ Duelle in der Abwehr und spielerisch hatten wir Luft nach oben. Es wechselten die Hochs und Tiefs in unserem Spiel und die Mannschaft zeigte zwei Gesichter. Den Spielertrainer der Gäste bekamen wir einfach nie in den Griff, stellten früh auf Manndeckung gegen ihn um. Kämpferisch war die Leistung meines Teams absolut in Ordnung“, fand Gastgebertrainer Janosh Klimek.

 

„Wir hatten uns am Donnerstag zusammengesetzt und über die Situation gesprochen, die sich nach der Niederlage für uns verschärft. Als Tabellenletzter müssen wir sehen, dass wir schnellstmöglich da unten rauskommen. Ohne Kratz, Schleimer und Nils Laible fehlten erneut wichtige Leistungsträger. Gegen die Bitburger Abwehr fanden wir einfach keine Lösungen“, klagte der Spielertrainer der Gäste Konstantin Menzer.

 

TVB: Ney und Frisch - Begon, J. Lübken (3), Recking, M. Müller (8), Schürer (4), Zimmer (4), M. Lübken, Wahl (3/1), Pütz, Crames (9), K. Müller, Schallert (3).

 

TVH: Göddemeyer - Prümm (2), Treinen (3), Wilhelmi (1), Valerius (1), Menzer (11/3), T. Laible, Serbanescu, Zentz, Alt (4), Schewerda

 

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Den kommenden Spieltag tippt Andreas Cartarius, Trainer der HSG Mertesdorf/Ruwertal:

 

TV Bitburg II - TV Hermeskeil

(Samstag, 18 Uhr, Realschule)

 

Im Kellerduell empfängt die Bitburger Reserve den TV Hermeskeil. Die Mannschaft um Trainer Menzer kann ich nur schwer einschätzen, da die bisherigen Ergebnisse doch sehr schwanken. Jedoch scheint Hermeskeil in der eigenen Halle deutlich stärker als auf Auswärtsspielen zu sein. Hier konnten Sie bereits für einige überraschende Ergebnisse sorgen. Die junge Mannschaft aus Bitburg spielt grundsätzlich einen durchdachten und schnellen Handball, scheint aber in entscheidenden Spielphasen nicht mit der notwendigen Konsequenz zu agieren. Ich denke, dass beide Mannschaften sich an diesem Wochenende mit einem unbedingten Siegeswillen ins Spiel gehen, was der Begegnung eine besondere Brisanz verleiht. Demnach wird die Mannschaft das Spiel entscheiden können, die die kompaktere Abwehr stellen kann. Leichte Vorteile sehe ich auf Grund des Heimvorteils auf der Seite der Bitburger. Ich denke Bitburg wird das Spiel in letzter Minute knapp gewinnen.

 

DJK St. Matthias - HSC Igel

(Samstag, 19.30 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Igel kann mit ihrer offensiven Spielweise in der Deckung mit Sicherheit einige Mannschaften in dieser Saison zur Verzweiflung bringen. Ebenfalls kennt Trainer David Junker die gegnerische Mannschaft sehr gut, um gezielt Lösungsmöglichkeiten im Angriff entwickeln zu können. Die Mannschaft der DJK St. Matthias wird sich davon nicht beeindrucken lassen. Demnach bin ich der Meinung, dass die Punkte auf dem Wolfsberg bleiben! Die Routiniers der DJK machen im Angriff wenig technische Fehler, aus denen Igel mit einem schnellen Spiel profitieren könnte. Christian Stein verstärkt gerade in der Abwehr die DJK enorm, so dass es Igel im gebundenen Spiel schwer fallen wird den Deckungsverband zu überwinden. Mit Kris Sturm, Boris Junker und Thomas Kochann ist die DJK im Angriff aus dem Rückraum einerseits torgefährlich, andererseits können alle drei Spieler aus dem gebundenen Spiel die freien Räume der offensiven Igeler Deckung nutzen. Ich rechne mit einem klaren Heimsieg.

 

HSG Obere Nahe - HSC Schweich

(Samstag, 19.30 Uhr, Stadenhalle)

 

Sicherlich eine der interessantesten Begegnungen an diesem Spieltag. Hier treffen meiner Meinung nach zwei Mannschaften auf Augenhöhe aufeinander. Ich konnte das Spiel von Schweich gegen die DJK St. Matthias beobachten und trotz der klaren Niederlage hat mir das Schweicher Spiel imponiert. Die Mannschaft hat sich nicht aufgegeben und über die gesamten 60 Minuten Kampfstärke bewiesen. In der Begegnung wird entscheidend sein, wie Karrenbauer und Rosch von Schweich ins Spiel kommen. Findet Schweich im schnellen Spiel nach vorne die freien Räume des Deckungsverbandes der HSG Obere Nahe, ist es möglich beide Punkte aus dem Hunsrück zu entführen. Kommt jedoch Jonathan Schäfer wie gewohnt ins Spiel, wird es auswärts ein schweres Spiel für den HSC. Ich tippe auf einen knappen Heimsieg.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSG Wittlich

(Samstag, 20 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Nach einem souveränen Start in die Saison hat meine Mannschaft zunehmend Probleme das gewünschte Spiel auf die Platte zu bringen. Entscheidend ist hier, dass wir uns nur schwer auf die Wochenenden vorbereiten können, da die Mannschaft verletzungs-, berufs- oder krankheitsbedingt noch bei keinem Spiel komplett antreten konnte. Dennoch werden wir natürlich alles daran setzen die beiden Punkte in den eigenen Reihen halten zu können. Sowohl die verletzten-, als auch die erkrankten Spieler stoßen so langsam wieder zur Mannschaft dazu, was uns optimistisch stimmt. Wir sind uns allerdings der Schwere der Aufgabe bewusst und werden die Wittlicher Mannschaft trotz den meist knappen Niederlagen der letzten Wochen nicht unterschätzen.

 

09. Spieltag

09./10. November 2019

 

HSC Igel - HSC Schweich 34:31 (18:13)

 

Igel gewinnt das nächste Heimspiel und setzt sich gegen Rheinlandligaabsteiger Schweich am Ende verdient durch.

 

Von Beginn an legte das Team von Trainer David Juncker vor, führte über 3:1 in der 5. Minute bis 9:5 in der 15. Minute, nutzt in der Folge seine Torchancen nicht und so verkürzt das Team von Christian Leyh auf 10:8 in der 18. Minute, hält die Begegnung bis 12:11 in der 22. Minute völlig ausgeglichen, ehe sich Igel wieder auf 15:11 deutlich absetzte. Doch es blieb die Wellenbewegung im Spiel, Schweich verkürzt erneut auf 15:13, um die Gastgeber wieder klarer davonziehen zu lassen.

 

„In der ersten Halbzeit überzeugend, effektiv im Angriff, für unsere Verhältnisse sehr brauchbar in der Abwehr. Man kann definitiv über die Karrenbauers werfen und es hätte auch das eine oder andere Tor höher stehen können“, meinte Igels Trainer David Juncker.

 

„Mit der Mannschaft war besprochen, dass wir auf das Gegenstoßspiel der Igeler aufpassen sollten, da die Mannschaft aus allen Situationen heraus den Konter laufen. Doch wir kassierten einfache Tore und unnötige Zeitstrafen wegen Meckerns“, klagte Gästetrainer Christian Leyh.  

 

Schweich kämpfte sich nach dem Wechsel wieder heran, war beim 25:23 in der 43. Minute in Schlagdistanz, hält das Spiel bis 27:25 in der 47. Minute ausgeglichen.

 

„Nach der Pause waren wir zwar defensiv noch immer engagiert, im Angriff nach 40 Minuten aber zu kopflos und viel zu sehr in den Einzelaktionen verwickelt, statt das weiterzuspielen, was in der ersten Halbzeit sehr gut bis herausragend geklappt hat. Dass wir trotzdem nochmal 16 Tore geworfen haben, hatte definitiv auch mit ein wenig Glück zu tun, weil fast unmöglichen Bälle rein gegangen sind und so haben wir den Vorsprung glücklich über die Zeit gerettet. Ich möchte mich ausdrücklich beim Gegner entschuldigen, dass ich 50 Sekunden vor Schluss bei 33:30 eine Auszeit genommen habe. Ich dachte, es wären nur zwei Tore Unterschied und wir haben so eine Situation nicht erst einmal verspielt“, erklärte Igels Trainer Juncker.

 

„Das mit der Auszeit haben wir geklärt! Ich hatte meiner Mannschaft zur Pause gesagt, dass wir die Anzahl der technischen Fehler minimieren müssen. Wir haben es aber nicht mehr geschafft, uns näher als auf zwei Tore heran zu kämpfen. Doch mit 10 technischen Fehlern, acht vergebenen klaren Chancen und 4 nicht genutzten Siebenmetern können wir kein Spiel gewinnen. Igel war mit uns auf Augenhöhe, wir aber einfach zu dumm, um die Tore zu machen. Wenn wir den Pass nach vorne spielen wollten, kam der nicht an. Wir werden wohl Passen und Fangen üben müssen, die technischen Fehler abstellen und den Abschluss verbessern müssen, sonst wird es nächste Woche bei der Oberen Nahe sehr schwer“, ahnt Leyh.

 

HSC: Pütz - Jager, Steil (7/1), Kesseler, Grundhöffer, Ossadnik (4), Behrmann (7), Fusenig (5), Werdel (6), Vucenovic (1), Schmitt (1), Humm (3).

 

HSC: Fuchs und Monzel - Kordel (1), Kratz (5), Müller (5), Wagner (1), Rohr (7/6), P. Karrenbauer (5), T. Karrenbauer (7).

 

HSG Hunsrück II - HSG Mertesdorf/Ruwertal 31:15 (18:7)

 

Unerwartet deutlich schickt die Hunsrück Reserve die Mannschaft aus dem Ruwertal auf den Nachhauseweg. „Wir spielten eine sehr starke Anfangsphase mit einem überragenden Benny Schug im Tor“, freute sich Gastgebertrainer Martin Bach und so führte seine Mannschaft 9:2 in der 11. Minute als Gästetrainer Andreas Cartarius die Auszeit nahm. Doch über 12:3 in der 15. Minute war das Spiel zur Pause beim 18:7 entschieden.

 

„Immer wieder kamen wir über die erste und zweite Welle zum Erfolg, erzielten so einfache und schnelle Tore. Zudem stand unsere Abwehr“, lobte Bach, dessen Mannschaft auch dann die richtigen Lösungen im Angriff stand, wenn die Gästeabwehr mal im Verbund stand. Viel lief im Gästespiel über Thomas Billen und das bekamen die Hunsrücker immer besser in den Griff.

 

„Unsere Ausgangssituation war nicht gut. Wir konnten nur zwei Rückraumspieler aufbieten, von denen Andi Schröder noch angeschlagen ins Spiel gehen musste. So setzten wir unsere Aussen- und Kreisspieler im Rückraum ein, hatten einfach nicht die nötige Stabilität und leisteten uns in der Anfangsphase sehr viele technische Fehler, scheiterten aber auch immer wieder am überragenden Benny Schug im Tor der Gastgeber. Beim 10:2 war das Spiel entschieden“, gab Gästetrainer Andreas Cartarius zu.

 

Auch nach dem Wechsel gelang den Gastgebern der gute Start, die Mannschaft führte 24:9 in der 40. Minute, erneut nahm der Gästetrainer die Auszeit. Über 28:13 feierten die Gastgeber dann einen in dieser Höhe nie erwarteten 31:15 Erfolg.

 

„Die zweite Hälfte hat aus meiner Sicht an Niveau verloren. Dennoch bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden, doch es gibt noch einiges zu verbessern. Ich gebe zu, dass dies Jammern auf hohem Niveau ist“, sagt Bach.

 

„Meine Mannschaft hat nach dem Wechsel Moral bewiesen, ist nicht auseinandergebrochen. Ich habe mich nach dem Wechsel entschieden, gerade den jungen Spielern ihre Chance zu geben und ihr Einsatz stimmt mich positiv. So zeigte der A-Jugendliche Alexander Kopp eine kompakte Abwehrleistung, half gut aus und im Angriff war es der erstmals eingesetzte Rene Voß, der seine Siebenmeterchance nutzte“, lobte Cartarius.

 

HSG H: Everding und Schug - Faust (5), Röhrig (4), Fritz, Schub (3), Kirst (4), Klei (1), Jünemann (4), Klein, Berg, Mende (7/3), Kaltenmorgen (3),

 

HSG MR:  Schwall und Roth - Voß (1/1), Pinnel, Schröder (5), M. Simon (2), Ferring, Frisch (1), Billen (5), Schichtel, Zock (1), Kopp.

 

HSG Wittlich - TV Bitburg II 29:26 (14:15)

 

Wittlich dreht am Ende ein Spiel, dass bereits nach 21 Minuten verloren schien. Die Gäste aus Bitburg bestimmten bis zu diesem Zeitpunkt klar das Geschehen und führten mit 9:14!

 

„Eine klare Leistungssteigerung meiner Mannschaft ab der 20. Minute, vor allem im Deckungsverband. Dazu ein herausragend haltender Igor Hergert bei uns im Tor. So kamen nach dem 9:14 nicht mehr alle Würfe frei aufs Tor, die gute Abwehrarbeit machte sich jetzt bezahlt“, freute sich Wittlichs Trainer Frank Staskewitz.

 

„Das alte Leid! Eigentlich hätten wir das Spiel gewinnen müssen, lagen hier bereits mit fünf Treffern vorne und werden dann unkonzentriert und undiszipliniert“, klagte Gästetrainer Janosh Klimek.

 

Tor um Tor kämpfte sich Wittlich ins Spiel zurück und war beim 14:15 zur Pause dran.

 

Nach dem Wechsel gelang der HSG dann beim 18:16 in der 37. Minute erstmals eine zwei Tore Führung, der Klimek die Auszeit folgen ließ. Bei wechselnden Führungen stand das 26:26 in der 58. Minute auf der Anzeigetafel, ehe den Gastgebern die drei entscheidenden Treffer zum 29:26 gelangen.

 

„Über 60 Minuten spielten wir uns viele freie Chancen heraus, die wir aber nicht konsequent genug nutzten. Das zieht sich seit Saisonbeginn so durch. Es rächt sich einfach, wenn man 20 Fehlwürfe hat, darunter 3 Siebenmeter, die man nicht verwandelt! Kämpferisch hat die Mannschaft sicherlich alles gegeben und deshalb kein Vorwurf! Aber man darf sich nicht wundern, wenn wir weiter ohne Punkte in solchen Spielen bleiben. Nicht nachzuvollziehen war für mich die Tatsache, dass Wittlich keine Zeitstrafe erhielt, wir aber Drei! Zudem fand ich die Freiwurfauslegung einseitig. Das habe ich auch Schiedsrichter Andreas Rosch gesagt. An ihm lag es aber nicht, dass wir verloren haben“, sagte Klimek.

 

„Mit unserem Minikader eine Energieleistung zum Ende des Spiels! Sicherlich auch ein glückliches Ende für uns, doch meine Jungs legten nach, bei Bitburg schwand die Konzentration. Sicherlich hätte man mehr Zeitstrafen im Spiel verhängen können, das aber nie unfair war. Auch ein bis zwei Entscheidungen hätte man durchaus anders werten können. Letztlich wichtige Punkte für uns aufgrund der starken Torhüterleistung auch verdient“, fand der Wittlicher Coach.

 

HSG: Hergert - Konrad (9/3), Werner (1), Bollig (2), Kirsch, Rudolphi (4), Leyendecker (2), Piedzonka, Könen (2), Schilz (9/1).

 

TVB: Ney und Frisch - Begon, Recking, Müller (2), Schürer (4), Zimmer, Lübken (3/1), Wahl (1), Pütz (3), Crames (8), Müller, Stephan (2), Schallert (3).

 

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Den kommenden Spieltag tippt Christian Leyh, Trainer des HSC Schweich:

 

HSG Hunsrück II - HSG Mertesdorf/Ruwertal (Samstag, 18 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Es ist das Spitzenspiel des Wochenendes, auch wenn die Ruwertaler, gegen die wir schon gespielt haben und die ich gegen Mattheis beobachtet habe, sicher leitungsmäßig von der Tatsache abhängig sind, wer auflaufen wird. Die Hunsrücker gewannen ihre Spiele bislang vor heimischer Kulisse souverän, wackelten lediglich bei den heimstarken Hermeskeiler und ließen dort ein Punkt liegen. Ich glaube, dass die Hunsrücker beide Punkte einfahren werden.

 

TV Hermeskeil - HSG Obere Nahe (Samstag, 19.30 Uhr, IGS Sporthalle)

 

Arg dezimiert und ohne einige Leistungsträger sieht es derzeit für den TV Hermeskeil nicht rosig aus. Doch die Heimstärke der Hochwälder spricht Bände: gleich zum Saisonstart trotzte man dem Meisterschaftsfavoriten HSG Hunsrück einen Punkt ab, konnte Mattheis schlagen. Ich sehe hier ein Spiel auf Augenhöhe und rechne mit einem Remis. Das wird die HSG Obere Nahe dann erreichen, wenn sie mannschaftlich geschlossen auftritt.

 

HSC Igel - HSC Schweich (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Bei Igel ist am Wochenende der Knoten wohl geplatzt, die ersten Punkte sind eingefahren. Es war nur eine Frage der Zeit, wann die Mannschaft ihre ersten Punkte einfährt, hatte sich für ihre bislang knappen Niederlagen noch nichts kaufen können. Für mich ist es das erste Spiel in der kleinen und engen Halle das erste Spiel im Männerbereich. Ich werde in dieser Woche im Training einige deutliche Worte an die Mannschaft wegen der zuletzt schlechten Trainingsbeteiligung richten. Wir fahren nach Igel, um dort etwas Zählbares mitzunehmen. So rechne ich mit einem engen Spiel und dem hoffentlich besseren Ende für uns.

 

HSG Wittlich - TV Bitburg II (Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Bitburg steht derzeit auf dem letzten Tabellenplatz und das ist sicher nur eine Momentaufnahme. Die Mannschaft von Trainer Janosh Klimek ist wesentlich stärker als der bisherige Tabellenstand. Was Frank Staskewitz nach dem Abgang vieler wichtiger Spieler leistet, ist beachtlich! Kann die Mannschaft endlich ihre Auswärtsschwäche ablegen, gehört sie für mich weit nach oben in der Tabelle. Für Bitburg wird es schwer werden, die Punkte aus dem Eifel-Derby zu entführen.

 

 

08. Spieltag

02./03. November 2019

 

TV Bitburg II - HSG Hunsrück II 25:31 (13:15)

 

Die Hunsrück Reserve wird ihrer Favoritenrolle gerecht und entführt beide Punkte aus Bitburg, die nun auf den letzten Tabellenplatz zurückfallen. Dabei standen die personellen Vorzeichen für das Team von Trainer Martin Bach nicht günstig: mit Niklas Röhrig, Manuel Berg, Nico Bach fielen gleich drei Spieler aus. Marvin Fritz und Christian Klei gingen angeschlagen in die Begegnung und so entschieden die Gäste, Co-Trainer Michael Dreher aufzubieten.

 

„Leider ist es uns nicht gelungen, die Punkte in Bitburg zu halten. Endlich hatten wir einen gut besetzten Kader, trafen auf einen starken Gegner, gegen den aber mehr drin war“, meinte TVB Coach Janosh Klimek.  Eine Halbzeit bot das Klimek-Team ein Spiel auf Augenhöhe, leistete sich „nur“ 9 Fehlwürfe, fand nach anfänglichen Problemen zu seinem Spiel, zeigte vor allem in der Abwehr eine starke Leistung“, lobte Klimek.

 

„Im ersten Spielabschnitt war es Christoph Kirst, der uns mit seinen fünf Toren im Spiel hielt und wir haben gesehen, dass wir auch die vielen Ausfälle in diesem Jahr zu verkraften scheinen“, freute sich Bach.

 

Der Gast setzte sich aber gleich nach dem Wechsel vom 14:16 in der 33. Minute auf 15:21 in der 38. Minute ab und schafft damit die scheinbar die frühe Entscheidung. Doch Bitburg zeigt Kämpferherz, verkürzt auf vier Treffer beim 21:25 und 22:26, ehe die Auszeit der Gäste in der 54. Minute Wirkung zeigt und sich die Mannschaft endgültig über 22:28 den 25:31 Erfolg sichert.

 

„Meine Mannschaft hat sich trotz der Niederlage von ihrer guten Seite gezeigt, da waren gute Ansätze erkennbar, die wir in die nächsten Spiele mitnehmen müssen. Nach langer Verletzungspause kehrt Tim Crames zur gewohnt guten Form zurück, war erfolgreichster Torschütze, leistete sich aber auch einige Fehlwürfe. Sein Zug zum Tor hat uns gefehlt und dass er wieder dabei ist, freut mich. Allerdings leisteten wir uns im zweiten Spielabschnitt 18 Fehlwürfe, oft scheiterten wir auch am starken Gästekeeper. Dazu leisteten wir uns auch entscheidende Passfehler. Statt hier weiter zu verkürzen, zogen die Gäste wieder mit ihrem Gegenstoßspiel davon. Ich bin fest überzeugt, dass wir mit Kampfgeist und gutem Willen aus dem Tief herausfinden“, gibt sich Klimek optimistisch.  

 

„Im zweiten Spielabschnitt überzeugte Kris Jünemann mit einer starken Leistung sowohl im Angriff als auch in der Abwehr. Bereits kurz vor der Halbzeit hatte unser Routinier im Tor Benny Schug Platz für Rafael Thees gemacht, der in seinem ersten richtigen Verbandsligaspiel das Torhüterduell nach dem Wechsel klar für sich entschied. Wir haben das Torhüterduell gewonnen und am Ende weniger Fehler als die Gastgeber gemacht. Bei uns führte Daniel Schub klug Regie und Jakob Faust zeigte im Angriff über die Aussenposition und in der Abwehr ein unauffälliges, aber gutes Spiel. Lange bekamen wir Bitburgs Tim Crames aber nicht in den Griff, den wohl mit zunehmender Spieldauer nach seiner langen Verletzung verständlicherweise die Kräfte verließen. Doch Bitburg gab bis zum Schluss Gas, ließ nie die Köpfe hängen und auch bin sicher, dass die Mannschaft sich aus dem Tal nach oben arbeiten wird“, sagt Bach.

 

TVB: Ney und Frisch - Begon, J. Lübken (1), Recking (1), Müller (2), Schürer (4/2), M. Lübken (2), Wahl (2), Crames (10), Müller (2), Stephan, Schallert (1)

 

HSG: Schug - Thees, Faust (4), Fritz, Schub (5), Kirst (5), Klei (4), Jünemann (8), Klein (3/2), Dreher (1), Kaltenmorgen (1)

 

HSG Obere Nahe - HSG Wittlich 31:28 (12:12)

 

Nicht günstig standen die Vorzeichen für die Gastgeber, die nach der Absage von Jannik Zühlsdorf am Vormittag nur drei Rückraumspieler aufbieten konnten, die durchspielten und am Ende sogar noch zusetzen konnten. Aus der zweiten Mannschaft halfen Christian Gerster und Simon Schneider aus.

 

„Das lief überraschend gut und über 60 Minute war die Luft da“, freute sich Gastgebertrainer Axel Schneider.

 

Vor heimischer Kulisse setzt sich die HSG Obere Nahe am Ende gegen die HSG Wittlich dank einer stärkeren Schlussphase durch. Es entwickelte sich eine Begegnung auf Augenhöhe, in der sich keine Mannschaft mit mehr als zwei Treffern absetzen konnte. So blieb die Begegnung bis 26:25 in der 53. Minute völlig offen, doch dann legten die Gastgeber durch Jonathan Schäfer zwei Treffer zum 28:25 in der 56. Minute ab, folglich nahm Gästetrainer die Auszeit, doch über 30:27 gelang dem Team von Trainer Axel Schneider der wichtige Heimspielerfolg!

 

„Immer wieder kamen wir über die zweite Welle und die schnelle Mitte zum Erfolg. Für die Zuschauer entwickelte sich ein spannendes und schönes Spiel mit dem besseren Ende für uns. Beide Mannschaften versuchten zielstrebig mit Auslösehandlungen zum Erfolg zu kommen, lange Zeit funktionierte das auf beiden Seiten. Am Ende haben wir das dann konzentrierter als die Gäste durchgezogen. Eine tolle Teamleistung, langsam trägt unsere Arbeit Früchte“, freute sich Schneider.

 

HSG ON: Kristofer Rickes und Münster - Becker, Bamberger (4), Gerster, Diehl (5/1), Wagner, Lehnen (2), Kristian Rickes (2), Schneider, Schäfer (17/10), Ries (1), Zühlsdorf

 

HSG W: Herger und Flamann - Konrad (5), Bollig, Kirsch, Rudolphi (3), Kräber (3/3), Kriewitz (10), Gerke, Schabio, Leyendecker (1), Kloep (2), Pietzonka, Schilz (4/1)

 

HSC Igel - TV Hermeskeil 38:26 (18:13)

 

„Die Vorzeichen standen eigentlich gar nicht gut, ich hatte vier Absagen im Laufe des Samstag und so war mehr als fraglich, wie wir das Spiel überstehen würden, da auch der eine oder andere der verbliebenen in den letzten Tagen aus verschiedenen Gründen nicht oder nur sehr eingeschränkt trainieren konnte. Offenbar war aber auch Hermeskeil nicht komplett, wenn auch zahlenmäßig besser aufgestellt als wir. Das Spiel fing genauso an wie ich es erwartet hatte, es war ein komplett ausgeglichenes Abtasten. Dass es nach 3 Minuten noch 0:0 steht ist bei uns ja eher ungewöhnlich. Wir haben 8 Minuten gebraucht, um die Schwachstellen der Hermeskeiler Abwehr zu realisieren und haben uns dann von 3:4 über 8:4 bis zur Pause Stück für Stück abgesetzt. Egal was der Gegner hinten versucht hat, wir hatten immer wieder schnell die passende Antwort und so ging der Sieg im Endeffekt auch in der Höhe in Ordnung. Einzig direkt nach der Halbzeit hat Hermeskeil mal drei nach Gang gemacht und war wieder in Schlagdistanz. Dies lag aber ausnahmsweise mal nicht daran, dass wir wie sonst komplett abgeschaltet hatten, sondern daran, dass wir drei freie Bälle verworfen haben. Danach ging es weiter wie in Halbzeit eins: der Vorsprung wurde Stück für Stück größer und war nie mehr in Gefahr. Normalerweise stellt Hermeskeil eine sehr kompakte und aggressive Abwehr, vor der wir gehörigen Respekt hatten, heute kam es mir phasenweise so vor, als ginge alles zu schnell. Wir haben für unsere Verhältnisse ganz ordentlich verteidigt und waren vorne effizient. Insgesamt haben unsere Ausfälle scheinbar weniger stark durchgeschlagen als die des Gegners und so konnte ich früh allen Spielern Spielzeit geben. Einen besonderen Dank an Bernd Grundhöffer, der eigentlich nicht zur Verfügung stand und uns dann mit seiner Routine und Abgezockheit gerade in den entscheidenden Phasen die nötige Stabilität und Ruhe gegeben hat“, lobt Igels Trainer David Juncker.

 

Auch auf Hermeskeiler Seite wurden die verletzungsbedingten Ausfälle beklagt: „Mit Nils Laible, Lukas Prümm und mir fielen wichtige Stammspieler aus, zudem zog sich Fabian Schleimer am Samstagabend noch einen Riss der Aussenbänder zu. Das verschärft unsere personelle Situation, so das wir froh waren, dass vier Spieler aus der zweiten Mannschaft aushalfen. Im Moment ist echt der Wurm bei uns drin! Wir fanden keine Einstellung zum Spiel, ähnlich wie in der Vorwoche. Igel gewann verdient, einzig David Treinen hatte bei uns Normalform“, klagte TVH Trainer Konstantin Menzer.

 

HSC: Pütz - Steil (9/1), Grundhöffer, Ossadnik (4), Behrmann (7), Fusenig (9), Werdel (2), Vucenovic (1), Schmitt (1), Humm (5)

 

TVH: Hares und Göddemeyer - Treinen (5), Meter, Kratz (10/2), T. Laible, Karaibrahimovic, Serbanescu (5/1), Müller (2), Zentz (1), Schleimer (2), Alt (1).

 

DJK St. Matthias - HSC Schweich 29:22 (13:10)

 

Zu einem letztlich ungefährdeten Sieg kam die Mattheiser Mannschaft gegen Rheinlandliga-Absteiger Schweich. Die Gastgeber legten von Beginn an vor, führten über 9:3 in der 19. Minute, mussten aber den Gast aus Schweich wieder auf 13:10 zur Pause herankommen lassen.

 

Dies lag vor allem an der Chancenverwertung der Gastgeber.

 

Nach dem Wechsel setzte der Gast die Aufholjagd vor, legte erstmals beim 14:15 in der 39. Minute durch Daniel Rohr vor und schien das Spiel jetzt drehen zu können. Bis 19:18 in der 48. Minute blieb das Spiel ausgeglichen, dann gelang die 22:18 Führung und so musste Gästetrainer Christian Leyh in der 50. Minute die Auszeit nehmen, die aber keine Wende mehr bringen sollte.

 

„So altklug, wie ich letzte Woche gesagt habe, man werfe nicht über Chris Stein, umso besser hätte ich wissen müssen, dass Gleiches auch für den Karrenbauer-Mittelblock gilt: Hab es irgendwie vergessen. Von daher sah ich mir, nach zu vielen schwachen Würfen in den Mittelblock, die zweite Hälfte gegen meine alten Kollegen lieber von draußen an. Uns war von Anfang an klar, dass Schweich niemals aufsteckt und aufgibt. Daher holten die Gäste, angetrieben von „Rango-Rohr“ auch einen 6-Tore-Vorsprung durch „schweichtypischen“ Kampfgeist mühelos auf. Dass wir in der zweiten Hälfte mehr zuzusetzen hatten, lag vor allen Dingen an Leon Seiler auf der Rechtsaußenposition, dem mittlerweile auch der kleinste Winkel reicht, um ein Tor zu werfen, und an Lutz „Mr. zuverlässig“ Conermann im Tor, der über die ganze Spielzeit eine starke Partie machte und viele Großchancen parierte. Auch Tom Kochann kam in Hälfte zwei besser ins Spiel, stabilisierte jederzeit die Abwehr und warf wichtige Tore. Sicher kein schönes Handballspiel, aber das ist gegen die massive Schweicher Defensive auch kaum möglich. Der Mittelblock und ein starker Gastgebertorhüter waren schwer zu spielen. Wir sind froh, die Punkte in einer fairen Partei mit viel Kampf eingefahren zu haben. Hätte Schweich in der Offensive einen Lenker (z.B. Hanni Rosch), wäre Schweich in der Liga kaum zu schlagen. Auch unser Jugendlicher Jonas Lange macht wieder ein gutes Spiel und sorgte mit einfachen Toren für Entlastung im Angriff“, resümierte DJK Spielertrainer Kris Sturm.

 

Hart ging Gästetrainer Christian Leyh mit seiner Mannschaft ins Gericht: „Wir haben schon in der ersten Halbzeit gesehen, wohin dieses Spiel läuft. Dabei waren beide Mannschaften auf Augenhöhe, doch was wir uns an technischen Fehlern, Fehlpässen und Fehlwürfen geleistet haben, reicht eigentlich für zwei Spiele zu gewinnen. Das dies so ist, ist kein Wunder. Wir hatten keine Vorbereitung auf diese Begegnung, das Training fiel aus den verschiedenen Gründen aus. Ich werde mich mit der Mannschaft zusammensetzen, denn so kann es nicht mehr weitergehen. Das einzig Positive an dem Spiel war die Leistung unseres Torwartes Julius Fuchs, der eine höhere Niederlage verhinderte. Am Ende fiel die Niederlage zu deutlich aus. Doch es bleibt eine katastrophale Spielweise meiner Mannschaft gegen die die alten Mattheiser Hasen die Fehler bestrafte“.

 

DJK: Conermann - Seiler (10), Schommer, Sturm (5/1), Stein, B. Juncker (2), T. Kochann (6/3), D. Kochann (1/1), S. Juncker, Lange (4), Nabakowski (1), Falk.

 

HSC: Fuchs und Monzel  - Kordel (2), Longen, Kratz (2/1), Müller Wagner, Antony (1), Wagner, Rohr (7/3), P. Karrenbauer (4), T. Karrenbauer (6).

 

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Den kommenden Spieltag tippt Frank Staskewitz, Trainer der HSG Wittlich:

 

DJK St. Matthias - HSC Schweich (Samstag, 18 Uhr, Wolfsberghalle)

Das Ergebnis der Mattheiser am vergangenen Wochenende im Ruwertal hat mich beeindruckt. Damit hat sicher niemand gerechnet und das war so nicht zu erwarten! Nach meiner Einschätzung treffen beim Mattheis gegen Schweich zwei Mannschaften auf Augenhöhe aufeinander, bei denen ich Schweich stärker in heimischer Halle einschätze. Mattheis ist nach dem Auswärtssieg gegen die HSG Mertesdorf/Ruwertal jetzt sicher im Aufwind und wird die Punkte in Trier behalten. Allerdings muss man bei den Mattheisern immer abwarten, wer auflaufen wird. Spielt das Team in Bestbesetzung, dann ist die Mannschaft stärker als Schweich.

 

TV Bitburg II - HSG Hunsrück II (Samstag, 18 Uhr, Realschule plus)

 

Auch beim TV Bitburg muss man immer abwarten, wer dort auflaufen kann. Die Gäste sind sicher ein Kandidat für den Aufstieg und werden deshalb in Bitburg nichts anbrennen lassen. Ich rechne mit einem sicheren Sieg der Gäste, die zu abgeklärt und erfahren für die Gastgeber sein werden. Bitburgs Saison verläuft nicht wie gewünscht, gegen die Hunsrücker wird sich das nicht ändern.

 

HSC Igel - TV Hermeskeil (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Gegen beide Mannschaften haben wir schon gespielt! Dabei sind die Hermeskeiler zuhause wesentlich stärker als in fremden Hallen. Allerdings hat mich die Heimniederlage gegen Schweich am vergangenen Wochenende schon überrascht. Igel hat eine gute Mannschaft, stellt eine starke Abwehr und dahinter einen guten Keeper. Ich gehe davon aus, das Igel jetzt endlich die ersten Punkte einfahren wird. Das hat sich die Mannschaft nach den bislang knappen Niederlagen richtig verdient.

 

HSG Obere Nahe - HSG Wittlich (Samstag, 19.30 Uhr, Stadenhalle)

 

Auswärts haben wir bislang alles verloren, zuhause alles gewonnen. Die Auswärtsschwäche müssen wir jetzt endlich ablegen und wollen den ersten Sieg in fremder Halle. Ich rechne mit einem engen Spiel und einem knappen Ausgang des Spiels zu unseren Gunsten. Leider kann ich aus privaten Gründen am Samstagabend nicht dabei sein. Wir werden ansonsten komplett antreten können.

 

 

07. Spieltag

26./27. Oktober 2019

 

HSG Hunsrück II - HSG Obere Nahe 41:25 (19:10)

 

Die Gastgeber werden ihrer Favoritenrolle gerecht und setzen sich ungefährdet und in dieser Höhe nicht erwartet gegen die HSG Obere Nahe durch. Mit einem 5:0 Start bis zur 5. Minute beeindruckten die Gastgeber die Mannschaft von der Oberen Nahe, die nur langsam ins Spiel fand. Tor um Tor kämpfte sich das Team von Trainer Axel Schneider bis zum 7:5 in der 8. Minute ins Spiel zurück. Doch dann fingen sich die Gastgeber, die ihren Spielrhythmus verloren hatten, wieder, zogen auf 15:7 in der 17. Minute davon und führten zur Pause klar mit 19:10.

 

Den ersten 10-Tore-Vorsprung hatte sich das Team von Trainer Martin Bach beim 21:11 in der 32. Minute herausgespielt, legte weiter nach und hatte die Begegnung beim 24:11 in der 34. Minute für die Entscheidung gesorgt, es blieb nur noch die Frage nach der Höhe des Gastgebersieges. Es folgte eine ausgeglichen geführte Phase, in der die Gastgeber über 31:17 in der 44. Minute das Spiel und einer Auszeit von Gästetrainer Axel Schneider in der gleichen Spielminute. Doch das Debakel war nicht abzuwenden. Noch einmal zog Schneider beim 41:22 in der 56. Minute die Reißleine und nahm die Auszeit und verhinderte so eine Klatsche mit über 20 Toren!

 

„Es war einfacher als gedacht. Das lag zum einen an der guten Vorstellung meiner Mannschaft, aber auch an der Tatsache, dass die Gäste auf Eric Diehl verzichten mussten, der an allen Ecken und Enden fehlte! So stellten wir den besseren Kader, boten eine geschlossene Mannschaftsleistung in Abwehr und Angriff und jeder Spieler bekam seine Spielanteile. Den Ausfall von Nico Bach konnten wir kompensieren, wechselten ohne Substanzverlust durch. Wir setzten uns dank unserer schnellen Spielweise über das Gegenstoßspiel durch, fanden aber auch im gebundenen Spiel über unsere Spielzüge gute Lösungen und überzeugten auch mit Einzelaktionen. Das Spiel hat mich gefreut“, erklärte Gastgebertrainer Martin Bach.

 

"Wir haben einfach zu viele Fehler gemacht. Uns fehlte in vielen Phasen des Spiels die Geduld und ich habe es nicht geschafft, die Mannschaft mit der entsprechenden Einstellung auf die Platte zu bringen. Wir haben nicht erwartet, etwas Zählbares mitzunehmen, wollten die Gastgeber aber lange ärgern. Mitte der zweiten Hälfte kamen wir wieder ran, am Ende war uns das Gastgeberteam aber klar überlegen. MIt der Leistung werden die Hunsrücker ganz vorne stehen, für uns ist die eingleisige Verbandsliga kein Thema. Wir haben jetzt ein Team zusammen, das Lust auf Handball hat und wir müssen der Mannschaft einfach Zeit geben", sagt Gästetrainer Axel Schneider.

 

HSG IKH II: Everding und Schug - Faust (5), Röhrig (7), Fritz (4), Schub (3), Kirst (4), Klei (1), Jünemann (6), Klein (2), Berg, Mende (5/3), Kaltenmorgen (4)

 

HSG ON: K. Rickes - Bamberger (2), Schwarz, Wagner (2), Lehnen (3), K. Rickes (2), Storr, Schäfer (12/5), Ries (2), M. Zühlsdorf, Y. Zühlsdorf (2)

 

HSG Wittlich - HSC Igel 29:26 (13:15)

 

Die Gäste aus Igel setzten sich Mitte der ersten Hälfte deutlich auf 6:11 in der 19. Minute ab, mussten dann vier Treffer der Eifelaner einstecken, die beim 11:12 in der 26. Minute wieder in Schlagdistanz war, doch zur Pause führten die Gäste verdient mit 13:15! Zum ersten Ausgleich nach dem Wechsel kamen die Gastgeber beim 17:17 in der 36. Minute, doch erneut legte Igel vor, führte über 17:19 bis 20:22 in der 47. Minute, kassierte drei Treffer in Folge der Gastgeber und so nahm HSC Coach David Juncker beim 23:20 für die HSG die Auszeit in der 50. Minute.

 

Bis zum 25:24 in der 56. Minute durften sich die Gäste zumindest Hoffnung auf den Punktgewinn machen, doch wie in den letzten Spielen, hatte der Gegner mehr zuzusetzen, legte auf 27:24 in der 58. Minute vor, erneut folgte die Auszeit der Gäste, das Spiel war aber entschieden.

 

„Ein enges und faires Spiel, das durchaus hätte anders ausgehen können. Zwei überragende Torhüter bestimmten das Spiel auf beiden Seiten. Im ersten Spielabschnitt versemmelten die Gastgeber einige Chancen und wir hätten viel deutlicher führen müssen, hätten wir nicht wieder unsere Phase gehabt. In der zweiten Hälfte haben wir dann unsere Chancen nicht genutzt, lagen erstmals in der 50. Minute hinten und kamen nicht mehr zurück“, resümierte HSC Coach Juncker.

 

Seiner Meinung schloss sich auch Wittlichs Trainer Frank Staskewitz an, der von einem glücklichen Sieg seiner Mannschaft sprach. „Wir hatten das glücklichere Ende auf unserer Seite“.

 

HSG: Hergert und Flamann - Konrad (11), Bollig, Kirsch, Rudolphi (4), Kräber (8/4), Gerke, Schabio, Werner (1), Kloep (3), Schilz (2)

 

HSC: Pütz, Weier - Schmitt, Lermen, Steil (6/1), Grundhöffer, Ossadnik, Behrmann (2), Fusenig (5), Werdel (9), Vucenovic (3), Humm (1)

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - DJK St. Matthias 28:36 (15:19)

 

Nicht nur der Mattheiser Sieg überrascht, sondern auch die Tatsache, in welcher Besetzung die Gäste den Sieg im Ruwertal einfahren konnten. Mit den Kochann-Brüdern fehlte den Gästen eine wichtige Rückraumachse, dafür zog DJK Spielertrainer mit Christian Stein, dem ehemaligen HSG Coach einen Neuzugang aus dem Ärmel, der seinem ehemaligen Team gleich vier Kisten einschenkte, und vor allem den Deckungsverband der Mattheiser stabilisierte.

 

Wie erwartet legten die Gäste los, zogen schnell auf 6:3 davon und legten bis 9:6 in der 13. Minute vor. Die Auszeit von HSG Coach Andreas Cartarius half aber den Gästen, die zum 10:12 in der 20. Minute vorlegten und erneut Cartarius zur Auszeit zwangen. Kris Sturm legte nach und hatte wesentlichen Anteil an der 15:19 Pausenführung der Gäste. Den Rückstand konnten die Gastgeber nach dem Wechsel nicht mehr wettmachen, im Gegenteil! Zum Spielende hatten die Routiniers wesentlich mehr zuzusetzen, bauten den Vorsprung nach dem 23:26 in der 47. Minute deutlich aus.

 

„Der Gast hat verdient gewonnen, da sie mehr ins Spiel investiert haben als wir. Mit Christian Stein hat die Mannschaft eine enorme Verstärkung im Deckungsverband. Bei uns war der Deckungsverband durch das verletzungsbedingte Fehlen von Philipp Simon, der aufgrund eines Knorpelschadens im Knie länger ausfällt, geschwächt und wir konnten das Fehlen nicht kompensieren. Mit 28 Toren muss man eigentlich ein Spiel gewinnen. Das dies nicht gelang, lag überwiegend an unserer Deckung. Zudem hatten wir mit Maximilian Simon und Peter Zock zwei weitere, verletzungsbedingte Ausfälle zu verkraften und hier fehlten einfach die Alternativen! Mit zunehmender Spieldauer konnten wir den Mittelblock der Gäste nicht mehr unter Druck setzen, blieben immer wieder am Mittelblock der Gäste hängen und leisteten uns viele technische Fehler. Dennoch zeigte meine Mannschaft Moral, hatte in Philipp Schwall im zweiten Spielabschnitt einen guten Torwart, der einige Bälle wegfischte und Thomas Billen, der im Angriff Akzente setzte, die auffallendsten Spieler“, so der Gastgebertrainer, der zudem die gute Schiedsrichterleistung von Klaus Wenner lobte.

 

„Ich bin unfassbar stolz auf meine Mannschaft. Die Vorzeichen waren alles andere als gut. Das im Vorfeld einzig Positive: Harz erlaubt in Mertesdorf. Ohne die beiden Kochann-Brüder, Martin Falk, Jonas Lange und im Rückraum einfach besetzt, sah es mit unserer Rumpftruppe nicht rosig aus. Aber ab der ersten Spielminute der fairen und von Klaus Wenner gut geleiteten Partie merkte man uns an, dass es heute für jeden Gegner schwer werden würde. Angetrieben von einem Boris Juncker auf der Mitte, der an diesem Tag endlich auftrat, wie er aussieht, nämlich körperlich hoffnungslos überlegen, zog dieser im Angriff die Fäden und stabilisierte ebenso wie sein Bruder Sedi Juncker die Abwehr durch sein gutes Stellungsspiel. Einfacher Druck auf die Abwehr reichte uns in der Offensive oft, um immense Lücken zu reißen. Dass wir zeitweise etwas zurücklagen, war eher unserer Wurfquote geschuldet, als dem Spiel der Gastgeber. Mit viel Geduld spielten wir simple Spielzüge, die immer wieder zu einfachen Toren führten. Dazu kam, dass unser jüngster, Leon Seiler, endlich sein Spiel hatte: Extrem schnell in der ersten Welle und auch im Positionsspiel nie auszuschalten, hielt er uns durch seine Tore in komfortabler Führung vorne. Auch meldete er Andi Schröder von der ersten Spielminute in einer gut gespielten Manndeckung ab. Dass man über Christian Stein nicht werfen sollte, wusste glücklicherweise auch nicht alle Mertesdorfer und so konnten wir zeitweise auch wichtige Gegenstoßtore über Lars und Leon erzielen. Chris blockte zahlreiche Bälle mühelos und war in der Abwehr neben Boris eine Bank. Man merkte ihm den Spaß neben den alten Kollegen deutlich an. Stets in komfortabler Führung spielten wir die Partie routiniert zu Ende. Ganz großes Lob an die Moral der Mannschaft. Ich bin gespannt, wen wir durch unseren Standhandball noch überraschen werden“, meinte der Mattheiser Coach Kris Sturm ironisch.

 

HSG: Schwall und Roth - Keil, Schröder (4), Wenzel (3), Billen (14/9), Ferring, Frisch, Pinnel, M. Simon (2), Zock (2), Schichtel.

 

DJK: Conermann und Barton - Seiler (9), Schommer, Sturm (12/5), B. Juncker (6), S. Juncker (2), Hoffmann, Lange, Frisen (1), Stein (4), Nabakowski (2)

 

TV Hermeskeil - HSC Schweich 24:25 (13:13)

 

Für eine Überraschung an diesem Spieltag sorgte die Schweicher Mannschaft, die glücklich beide Punkte aus dem Hochwald mit nach Hause nimmt. Auf beiden Seiten standen die Vorzeichen zu diesem Spiel nicht günstig. So konnten die Gäste aufgrund von Verletzung und Krankheitsgründen in der Vorwoche kaum trainieren, reisten mit einer Rumpfmannschaft an und mussten letztlich mit sechs Spielern durchspielen.

 

„Das hat das Team gut gemacht! Eine Punkteteilung wäre jedoch gerecht gewesen. Auf jeden Fall wurde es nichts mit dem von Hunsrück Trainer Martin Bach vorausgesagten klaren Heimsieg der Hochwälder“, freute sich Schweichs Trainer Christian Leyh.

 

„Unser Mittelblock mit Lukas Prümm und Fabian Schleimer fielen aus, das konnten wir nicht kompensieren. Schweich nutzte dies clever, kam immer wieder über den Kreis zum Erfolg oder der Kreisläufer arbeitete die Siebenmeter raus. Wir fanden in der Deckung keinen Zugriff! Unser schnelles Spiel nach vorne klappte nur phasenweise. Letztlich ein umkämpftes Spiel mit vielen Unterbrechungen und wir mussten feststellen, dass unser Kader klein ist und wir dahinter nicht genügend Qualität haben“, urteilte TVH Spielertrainer Konstantin Menzer.

 

Aufstellung und Torschützen lagen bei Redaktionsschluss nicht vor!

 

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Den kommenden Spieltag tippt Martin Bach, Trainer der HSG Hunsrück II:

 

HSG Hunsrück II - HSG Obere Nahe (Samstag, 17.30 Uhr, Sohren)

 

In unserem zweiten Heimspiel möchten und müssen wir uns gegenüber den beiden letzten Auswärtsspielen deutlich steigern. Spielerisch und auch vom Einsatzwillen her. Von Vielen werden wir als Meisterschaftsfavorit Nr. 1 abgestempelt, dem würden wir gerne gerecht werden. Dass dies aber kein Selbstläufer wird, zeigen die ersten Spiele. Vor heimischem Publikum möchten wir natürlich gegen die HSG Obere Nahe gewinnen, gehen aber vorgewarnt von den guten Ergebnissen der Gäste mit dem nötigen Respekt in die Begegnung.

 

HSG Wittlich - HSC Igel (Samstag, 18 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Das erste Spiel von uns gegen Wittlich haben wir deutlich gewonnen, habe aber schon damals eingestanden, dass das Ergebnis zu hoch ausfiel. Am letzten Spieltag gegen Igel war ich leider nicht dabei, mussten aber personell geschwächt bis in die zweite Hälfte warten, bis wir die Punkte sicher einfahren konnten. Wittlich konnte ihre beiden Heimspiele gegen gute Gegner gewinnen und daher tippe ich auch hier nochmal auf einen Heimsieg.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - DJK St. Matthias (Samstag, 19.30 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Vom Papier her eine eindeutige Angelegenheit, aber bei Matthias Trier wäre ich immer vorsichtig. Einerseits noch immer fraglich, welchen Kader Trier aufbieten kann. Und mit zunehmender Spielzeit verfügt die Mannschaft um Kris Sturm und Thomas Kochan über mehr Trainingseinheiten. Dennoch liegen die Vorteile bei Mertesdorf, die mit Andreas Schröder den wohl stärksten Spieler der Liga in ihren Reihen hat. Daher tippe ich auf einen Sieg von Mertesdorf.

 

TV Hermeskeil - HSC Schweich (Sonntag, 18 Uhr, IGS Sporthalle)

 

Hermeskeil konnte gegen uns ihre Heimstärke bereits unter Beweis stellen. Sie stellen eine gut eingespielte Mannschaft und haben mit Menzer, Laible und Kratz auch sehr gute Einzelspieler. Schweich kenne ich nach dem freiwilligen Abstieg aus der Rheinlandliga noch nicht. Gehe aber, auch aufgrund des Heimvorteiles, von einem deutlichen Heimsieg aus.

 

6. Spieltag

19./20. Oktober 2019

 

HSC Igel - HSG Hunsrück II 29:33 (17:16)

 

Erstmals mit drei Toren führten die Gastgeber beim 10:7 in der 15. Minute, waren auch bis zum 12:9 in der 18. Minute auf einem guten Weg, doch nach dem 16:12 in der 23. Minute verspielte Igel seinen Vorsprung fast bis zur Halbzeit.

 

„Janosh hatte mit seinem Tipp völlig recht und täglich grüßt das Murmeltier: Wir haben eine wirklich gute erste Halbzeit gespielt und den Gegner vor allem in der Anfangsphase vor unlösbare Probleme in der Abwehr gestellt. Dass es ein knappes Spiel war, lag in dieser Phase nur daran, dass wir schon bis zur 10. Minute satte 6 Holztreffer hatten und daraus der eine oder andere Gegenstoß resultierte“, erklärte Igels Trainer David Juncker.

 

„Auch wir verwarfen in den Anfangsminuten einige Bälle, vor allem beim Gegenstoßspiel. Das waren sicher acht bis zehn klare Chancen. Auch von Aussen versemmelten wir die Bälle und erst als wir die Abwehr ab der 23. Minute auf 5:1 umstellten, lief es nach dem dritten Angriff besser. Auf der vorgezogenen Position machte Jakob Faust ein sehr starkes Spiel und im Tor wurde Benny Schug zum Rückhalt. Nach dem Wechsel stand die 5:1 weiterhin und wir fanden in unser schnelles Spiel. Auch hier muss ich Jakob Faust loben, ebenso wie Manuel Berg im Mittelblock der Abwehr. Igel fand gegen unsere 5:1 Abwehr keine Lösungen mehr und wir hätten durchaus höher gewinnen können“, fand HSG Coach Michael Dreher.

 

„In der zweiten halten wir 10 Minuten weiter mit, dann (im Prinzip muss ich nur von Spiel zu Spiel die Tore und die Minuten austauschen) geht es von 23:23 (40.) auf 24:30 (48.) weg und damit das Spiel verloren. Unsere zweite Hälfte offensiv wie defensiv einfach zu statisch und unflexibel und so hätte der Gegner bei einer am Ende besseren Chancenverwertung durchaus auch höher gewinnen können. Wir haben Ihnen schlicht viel zu viele einfache Abschlüsse aus Gegenstoß und über den Kreis geschenkt. Man hat sehr deutlich gemerkt, dass uns quantitativ die Alternativen im Rückraum fehlen“, klagt HSC Coach David Juncker.

 

HSC: Pütz und Weier - Lemen (1), Steil (5/1), Kesseler (2), Grundhöffer, Ossadnik (1), Behrmann (5), Fusenig (6/1), Werdel (4), Vucenovic (1), Schmitt, Humm (4)

 

HSG: Schug und Thees - Faust (7), Röhrig (4), Fritz (5), Schub (2), Jünemann (3), Klein (3), Berg, Bach, Mende (2), Kaltenmorgen (7/4).

 

TV Bitburg II - HSG Mertesdorf/Ruwertal 26:34 (17:18)

 

Den Gästen aus dem Ruwertal gelingt in Bitburg der bessere Start, die Mannschaft von Trainer Andreas Cartarius schien über 5:9 in der 14. Minute schnell für klare Verhältnisse sorgen zu können, doch die Auszeit von TVB Coach Janosh Klimek brachte seine Mannschaft ins Spiel zurück. Die Gastgeber waren jetzt auf Augenhöhe, kämpften sich nach dem 11:16 in der 25. Minute Rückstand in einer starken Schlussphase der ersten Hälfte bis auf 17:18 zur Pause zurück.

 

Ausgeglichen verlief die Begegnung nach dem Wechsel. Die Entscheidung fiel, als die Ruwertaler sich vom 21:21 in der 36. Minute auf 21:28 in der 49. Minute absetzte, dabei Gästeangreifer Thomas Billen nicht in den Griff bekam, der fünf der sieben Gästetore in dieser Phase erzielte. Die Auszeit von Klimek beim 21:25 in der 39. Minute blieb ohne Wirkung auf das Spiel seines Teams und so musste der TVB Coach erneut die grüne Karte beim 22:28 in der 49. Minute auf den Zeitnehmertisch legen, um den freien Fall seiner Jungs zu verhindern. Die Niederlage war nicht mehr abwendbar, das Ergebnis blieb jedoch in Grenzen.

 

„Es ist die dritte Niederlage in Folge und das hatten wir uns vor Saisonbeginn anders vorgestellt. Wir haben jedoch gegen einen Meisterschaftsfavoriten verloren, der aber durchaus schlagbar ist. Die Aufholjagd nach dem fünf-Tore-Rückstand hat viel Kraft gekostet. Erst als wir Andi Schröder in Manndeckung nahmen, lief es bei uns besser. Die zweite Halbzeit haben wir dann gut begonnen, ehe wir uns einen unerklärlichen Einbruch leisteten. Wir spielten keinen Handball mehr, versuchten nicht mehr über die Spielzüge zum Erfolg zu kommen, verfielen in Einzelaktionen und leisteten uns viele technische Fehler, die die Gäste jetzt mit ihrem Gegenstoßspiel bestraften. Meine Spieler waren wie hypnotisiert und können sich selbst nicht erklären, was da los war. Mit so vielen Fehlern kann man einfach kein Handballspiel gewinnen. Heute waren wir nicht in der Lage den Gegner zu schlagen, müssen aber jetzt schnell aus dieser Phase raus. Wir werden die Köpfe nicht hängen lassen. Uns hat heute Philipp Rehm aufgrund des Ausfalls von Marc Schürer sehr gut geholten“, lobte TVB Coach Klimek.

 

„Das klare Ergebnis täuscht sicher über den Spielverlauf hinweg. Doch unsere Ausgangssituation war nicht gut: so fiel das gesamte Training der letzten Woche aus, da ich dienstlich unterwegs war und bis drei Stunden vor dem Spiel war nicht klar, ob wir überhaupt eine Mannschaft aufbieten könnten. Dann aber regelte sich die Personalsituation so, dass wir acht Feldspieler und einen Torwart hatten. Wir wurden unserer Favoritenrolle gerecht, die Mannschaft bewies Moral und wir spielten unseren Stiefel runter. In den letzten 10 Minuten der ersten Hälfte erlaubten wir uns viele Fehler, die Bitburg, die weiter das Tempo hochhielten, bestraften. Wir hielten uns einfach nicht mehr an die Konzeption, übten zu wenig Druck auf den gegnerischen Abwehrverband aus. Erst nach dem Wechsel wurde unser Spiel wieder konstruktiver und strukturierter und wir kamen auch aufgrund der Erfahrung meiner Spieler zu einem verdienten Erfolg“, fand HSG Coach Cartarius.

 

TVB: Ney und Frisch - Begon (1), Recking (7), M. Müller, Rehm (9/1), J. Lübken, Wahl, Crames (3), K. Müller (1), Stephan (1), Schallert (4)

 

HSG: Schwall - Schichtel (1), Keil (2), Schröder (8), Wenzel (3), Pinnel, Billen (11/4), Backendorf (9/1), Ferring.

 

TV Hermeskeil - DJK St. Matthias 32:29 (16:16)

 

Die Hochwälder stellen ihre Heimstärke gegen die Routiniers aus Mattheis unter Beweis und setzen sich dank einer starken letzten Viertelstunde mit 32:29 durch. Es entwickelte sich eine Begegnung mit vielen Aufs und Abs auf beiden Seiten. So setzte sich das Team von Spielertrainer Konstantin Menzer, der verletzungsbedingt „nur“ das Coaching von der Bank übernahm, nach einer ausgeglichenen Anfangsphase auf 9:5 in der 9. Minute ab. Über 14:11 in der 23. Minute kämpfte sich das Gästeteam zur Pause auf 16:16 zur Pause.

 

Für die Vorentscheidung sorgten die Gastgeber nach dem 24:23 in der 48. Minute. Mit fünf Treffern in Folge zum 29:23 war die Begegnung in der 53. Minute entschieden.

 

„Wir haben sehr gut ins Spiel gefunden, aus einer sicheren Abwehr viel Tempo aufgebaut und waren schnell in Führung. Doch die Auszeit von Kris Sturm zeigte Wirkung, da die Gäste jetzt besser auf uns eingestellt waren und wir unser Tempo nicht mehr weiterspielen konnten. Mitte der zweiten Hälfte spielten wir dann unsere konditionellen Vorteile aus, bekamen Oberwasser und fanden zu unserem Tempospiel zurück. Für unseren verletzten Torwart Manuel Schneider sprang Martin Hares ein, der seinen Teil zum Sieg beisteuerte. Dazu kamen auch die Laible Brüder, die eine ordentliche Leistung ablieferten und natürlich Christoph Kratz, der im linken Rückraum ein starkes Spiel machte“, lobte Menzer.

 

„Glückwunsch an die Hermeskeiler Jungs, die die Partie verdient nach Hause brachten. Angefangen mit den Totalausfällen bei mir: Gefühlt kein Wurf fand den Weg ins Tor, dafür aber eine Vielzahl an Fehlern. Ich könnte jetzt so weiterberichten: niemand hatte einen guten Tag“, klagte DJK Spielertrainer Kris Sturm.

 

TVH: Hares und Göddemeyer - Prümm (2), Treinen (2), Weber (3), N. Laible (4/1), Kratz (11/4), T. Laible (2), Serbanescu, Alt (2), Schleimer (5), Scherer (1)

 

DJK: Prinz und Conermann - Seiler (7), Schommer, Sturm (7/2), B. Juncker (4/1), T. Kochann (2/1), D. Kochann (3), Lange (3), Nabakowski (3), Falk.

 

HSC Schweich - HSG Wittlich 31:28 (20:13)

 

Überraschend gewinnt Schweich nach langer Spielpause das Spiel gegen Wittlich. Das Team von Trainer Christina Leyh fand besser ins Spiel, legte mit 4:1 in der 6. Minute vor, zog vom 8:6 in der 14. Minute auf 12:6 in der 18. Minute davon. Auch die Auszeit von Gästetrainer Frank Staskewitz konnte den Lauf der Gastgeber nicht stoppen, die zur Pause deutlich mit 20:13 führten. „Wir haben Wittlich regelrecht überrannt“, freute sich Leyh.

 

Sein Trainerkollege kritisierte die harte Spielweise der Gastgeber, von denen sich seine Mannschaft beeindrucken ließ und keinen Zugriff auf die Angreifer der Gäste bekam.

 

„Nach dem Wechsel waren die Eifelaner besser auf uns eingestellt, spielten das was sie eigentlich können. Wir leisteten uns viel zu viele Fehlwürfe, hätten das Spiel früher entscheiden können. Am Ende dennoch einen verdienten Sieg meines Teams. Eine gute Schiedsrichterleistung von Marcel Straub“, lobte der HSC Coach.

 

Wittlich kam gegen Ende der Begegnung zwar näher heran, vergab aber vier Siebenmeter und damit die Chance, die Begegnung noch einem enger zu gestalten. „Eine unglückliche Niederlage, die aufgrund der schwachen ersten Hälfte verdient war“, fand Staskewitz.

 

HSC: Fuchs und Monzel - Kordel (4), Feller, Kratz (3), Müller (1), Lubgans, Wagner (3), Rohr (10/3), P. Karrenbauer (6), T. Karrenbauer (4)

 

HSG: Flamann und Hergert - Konrad (2), Bollig (1), Krisch (2), Rudolphi (1), Werner (2/1), Kräber (4/2), Gerke, Schabio, Leyendecker (5), Kloep (4), Schilz (7).

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Den kommenden Spieltag tippt Janosh Klimek, Trainer des TV Bitburg II:

 

TV Hermeskeil - DJK St. Matthias (Samstag, 19.30 Uhr, IGS Sporthalle)

 

„Noch habe ich die Hermeskeiler Mannschaft in dieser Saison nicht beobachten können, weiß aber um die Heimstärke des Teams, dass sich zudem im Laufe der Saison immer mehr finden wird. Die Mannschaft scheint sich kontinuierlich zu steigern und trifft nun auf eine Mattheiser Mannschaft, die aufgrund ihres Alters von Saison zu Saison nachlassen wird. Dennoch hat das Team sehr erfahrene Spieler in den Reihen, gegen die Hermeskeil eine gute Abwehr stellen und mit schnellem Spiel nach vorne seine Chancen suchen muss. Zuhause werden die Hochwälder von vielen Zuschauern unterstützt und es ist für jede Mannschaft schwer, dort zu gewinnen. Kann Hermeskeil sein Spiel durchbringen, könnten sie als Sieger die Halle verlassen. Doch aufgrund der Cleverness der Gäste tippe ich eine Remis.

 

HSC Igel - HSG Hunsrück II (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Die Gäste gehören mit der HSG aus dem Ruwertal zu den beiden Teams, die die Meisterschaft unter sich ausmachen werden. Die Hunsrücker haben jede Menge Qualität und können jeden in dieser Klasse schlagen. Sie sind für mich der Topfavorit! Dafür stehen sie auch immer unter Druck, während die Gegner als Aussenseiter befreit aufspielen können. Igel hat sich kämpferisch und spielerisch gut weiterentwickelt, doch noch fehlt dem Team die Konstanz über die gesamte Spielzeit. Sollte die abgerufen werden können, wäre eine Überraschung drin. Doch das dies ausgerechnet gegen den Favoriten gelingt, glaube ich nicht und tippe daher einen knappen Gästesieg.

 

TV Bitburg II - HSG Mertesdorf/Ruwertal (Samstag, 20 Uhr, Realschule)

 

Bis Ende letzter Woche war unklar, ob dieses Spiel überhaupt stattfindet. Die Ruwertaler hatten um Verlegung gebeten, doch unsere vorgeschlagenen Termine haben ebenso wie die der Gäste nicht zusammengepasst. Stand heute gehe ich davon aus, dass wir spielen. Auch bei uns fehlen immer wichtige Spieler, so auch letzte Woche in Tiefenstein. Damit müssen alle Mannschaften leben und wir müssen endlich mal einen Spielrhythmus in den Spielbetrieb bekommen. Mir passt der zerrissene Spielplan überhaupt nicht! Der Gast ist für mich einer der Meisterschaftsfavoriten, gegen den wir nicht unbedingt punkten müssen, aber wollen! Sicherlich werden einige Zuschauer uns nach dem Spiel unserer 1. Mannschaft noch unterstützen, doch wir müssen uns gegenüber dem letzten Spiel steigern. Besonders das Rückzugsverhalten und die Disziplin muss sich bei uns bessern!

 

HSC Schweich - HSG Wittlich (Sonntag, 19 Uhr, Dietrich-Bonhoeffer Halle)

 

Es war und ist weiterhin schwer in Schweich zu gewinnen. Egal in welcher personellen Besetzung die Schweicher auflaufen, zuhause ist die Mannschaft eine Macht. Das wir auch die HSG Wittlich erfahren müssen, die zwar gute Ergebnisse in ihren Heimspielen erzielte, aber auswärts eine Klatsche kassierte. Hier muss die Mannschaft den Beweis antreten, dass sie nach den vielen personellen Verlusten in dieser Saison auch Punkte in fremden Hallen gewinnen können. Ich gehe von einem Heimsieg der Gastgeber aus.

 

 

5. Spieltag

12./13. Oktober 2019

 

HSG Obere Nahe - TV Bitburg II 41:32 (23:16)

 

Die HSG feiert einen gelungenen Einstand in die Stadenhalle, die wieder zur Festung werden soll! Die Mannschaft von Trainer Axel Schneider setzte sich in einer torreichen Begegnung - wie von beiden Trainern erwartet - gegen die Reserve aus Bitburg verdient durch, legte den Grundstein zum Erfolg nach ausgeglichenem Start, als sich die Mannschaft vom 10:10 in der 15. Minute mit fünf Treffern in Folge auf 15:10 in der 19. Minute absetzte und ihren Vorsprung bis zur Pause auf 23:16 ausbauen konnte.

 

Entschieden war die Begegnung endgültig beim 32:22 in der 40. Minute, zumal die Gäste es nie verstanden, ihre Abwehrleistung zu stabilisieren.

 

„Am Schluss das bessere Ende für uns nach einem guten Spiel meiner Mannschaft, die heute wenig Fehler machte und die Schwächen in der Bitburger Abwehr aufdeckte. Gut für uns war, das Eric Diehl und Mario Conradt aushelfen konnten und wir so mehr Alternativen im Rückraum hatten als die Gäste, die mit einem kleinen Kader anreisten. Bei uns trugen sich alle in die Torschützenliste ein und Marek Zühlsdorf (17) machte sein erstes Tor in seinem ersten Seniorenspiel“, lobte HSG Coach Axel Schneider.  

 

„Wir haben einfach zu viele Tore über den Gegenstoß kassiert, da unser Rückzugsverhalten nicht stimmte. Dafür bekamen wir die Quittung und hatten das Spiel schon zur Pause verloren. Der Gastgeber hat verdient gewonnen. In der zweiten Hälfte haben meine Spieler aber alles versucht, gut gekämpft und das hat mir gut gefallen. Das Ergebnis mit 9 Toren Differenz ist eine klare Sache, doch ich schaue positiv nach vorne. Letztlich hatten wir nur zwei Rückraumspieler und einige Spieler wurden auf ungewohnten Positionen eingesetzt. Teilweise haben die ihre Sache gut gemacht und hieraus können wir die Erfahrung für die Zukunft machen. Zurecht habe ich eine Zeitstrafe wegen Meckerns erhalten, doch ich muss Kritik, wegen der doch schon komischen Entscheidungen des Schiedsrichters los werden. Wir haben nicht wegen dem Schieri verloren“, gestand Gästetrainer Janosh Klimek.

 

HSG: Conrad - Bamberger (5), Conradt (4), M. Zühlsdorf (1), Diehl (9), Wagner (2), Lehnen (2), K. Rickes (6), Schäfer (9/3), Y. Zühlsdorf (3)

 

TVB: Ney und Frisch - Stephan (6), Recking (7), K. Müller (3), Schürer (4), Wahl (7/2), M. Müller, Begon (2), Schallert (3).

 

HSG Obere Nahe - TV Bitburg II (Samstag, 19.30 Uhr, Stadenhalle)

 

So richtig will sich in dieser Saison kein Spielrhythmus einstellen. Bedingt durch die Herbstferien kommt es lediglich zu einem Spiel in der Liga. Die HSG Obere Nahe musste sich in ihrem bislang einzigen Spiel vor drei Wochen den heimstarken Ruwertalern geschlagen geben. Die Bitburger Reserve tritt zu ihrem dritten Saisonspiel an. Nach dem Pflichtsieg im Heimspiel gegen Igel, patzte das Team von Trainer Janosh Klimek bei den Routiniers in Mattheis.

 

"Mein erstes Heimspiel in der Stadenhalle seit ich Trainer bei der HSG Obere Nahe bin. In der letzten Saison war die Halle wegen Renovierungsarbeiten gesperrt und die Mannschaft spielte zuletzt im April 2018 in der Halle in Tiefenstein. Damals noch als HSG Tiefenstein/Siesbach/Algenrodt wollen wir am Samstag versuchen, ein erfolgreiches Comeback zu starten. In der vergangenen Runde haben wir beide Spiele verloren, zu Hause knapp und in Bitburg mit einer deftigen Klatsche. Wir erwarten wieder ein enges Spiel und hoffen die Abläufe der Bitburger besser unterbinden zu können, als im letzten Jahr. Gleichzeitig hoffen wir auf die Unterstützung der Zuschauer in der vertrauten Halle", sagt HSG Coach Axel Schneider.

 

„Für uns verlief die Vorbereitung auf dieses Spiel nicht so, wie ich mir das vorgestellt hatte. Wir scheinen in das gleiche Raster wie letztes Jahr zu verfallen. Neben den kranken Spielern fehlen Spieler urlaubs- und arbeitsbedingt! Ich kann nicht mit dem zufrieden sein, was hier gerade abläuft! Doch die Gründe muss man akzeptieren, schon im letzten Jahr haben wir gezeigt, dass wir damit umgehen können und haben durchaus gute Ergebnisse erzielt. Ich hoffe mal, dass dies auch in dieser Saison so sein wird, vor allem im kommenden Spiel. Hier erwarte ich eine junge, neuformierte Mannschaft. Meine Mannschaft muss anders als zuletzt gegen Mattheis ihre Fehler abstellen und ich hoffe, dass wir das jetzt anders machen. Letztlich rechne ich mit einem ausgeglichenen Spiel mit dem besseren Ende für uns. Das wird schwer und das Spiel wird wohl bis zuletzt ausgeglichen sein“, ahnt Bitburgs Trainer Janosh Klimek.

 

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4. Spieltag

28./29. September 2019

 

HSG Wittlich - TV Hermeskeil 36:32 (20:17)

 

Die HSG Wittlich überrascht mit dem Sieg über die Hochwälder! Das Team von Trainer Frank Staskewitz ließ über die gesamte Spielzeit keine Führung der Gäste zu! Nach ausgeglichenem Beginn setzten sich die Eifelaner über 8:4 in der 12. Minute deutlicher ab, doch die Gäste verkürzten auf 13:12 in der 20. Minute, blieben bis 16:15 in Schlagdistanz, ehe sich die Gastgeber bis zur Pause wieder etwas absetzten und mit einer 20:17 Führung in die Kabine gingen. Hermeskeil kämpfte sich nach der Pause auf 21:19 heran, scheiterte dann per Siebenmeter und verpasste in dieser Phase die Möglichkeit, die Begegnung drehen zu können. So fiel die Vorentscheidung, als das Staskewitz-Team sich wieder deutlicher über 27:22 in der 40. Minute und 32:26 in der 51. Minute absetzte.

 

„Ein konzentrierter Beginn meiner Mannschaft in einem fairen, aber phasenweise hektischen Spiel! Aus meiner Sicht sind beide Teams auf Augenhöhe, doch Hermeskeil spielt auswärts anders als zuhause. Bei uns überragte Spielmacher Finn Schilz, der einen sehr guten Tag erwischte. Die Abwehr zeigte eine solide Leistung, obwohl wir zum Umbauen gezwungen waren. Carlo Esch der aushalf, machte seine Sache gut. Am Ende ein verdienter Sieg meines Teams und ein schöner momentaner Tabellenstand, der mental gut für die jetzt anstehende Pause ist. Doch der Tabellenplatz sagt derzeit noch nichts aus“, weiß HSG Coach Frank Staskewitz.

 

„Wir hatten einen schwachen Start in die Begegnung, bekamen keinen Zugriff in der Abwehr auf die Angreifer der Gastgeber. Wir setzten das nicht um, was wir eigentlich wollten: aus einer sicheren Abwehr schnell nach vorne zu spielen. So plätscherte das Spiel vor sich hin und auch die zweifache Manndeckung gegen Finn Schilz und Matthias Konrad auf Gastgeberseite schlug fehl. Das habe ich mir anders vorgestellt, doch scheinbar bleibt es bei unserer Auswärtsschwäche. Erwähnenswert die faire Geste der Gastgeber, die in einer wichtigen Phase den Ball nach einer falschen Entscheidung der Schiedsrichter an uns zurückspielten“, resümierte TVH Spielertrainer Konstantin Menzer.

 

HSG: Hergert und Flamann - Konrad (10/2), Bollig, Kirsch (3), Esch (1), Kriewitz (5), Schabio, Leyendecker (3), Kloep, Schilz (14)

 

TVH: Schneider und Göddemeyer - Prümm, Treinen (2), Wilhelmi (1), Weber (2), Menzer (7/3), Laible (8/3), Kratz (9/1), Zentz, Serbanescu (3), Alt, Schleimer

 

HSG Wittlich - TV Hermeskeil (Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

„Die Mannschaft aus Wittlich kann ich nicht einschätzen, da sie einige personelle Abgänge im Gegensatz zur letzten Saison zu verkraften hat. Im ersten Spiel haben sie eine klare Niederlage gegen die neu formierte HSG Hunsrück hinnehmen müssen und im zweiten Spiel warfen sie daheim gegen Trier 44 Tore, was für eine Heimstärke spricht. Nach einer durchwachsenen Vorbereitung, in der sich noch viele Schwachstellen aufzeigten, sind wir gut in unser erstes Saisonspiel gestartet und konnten gegen den Meisterschaftsfavoriten einen Bonuspunkt ergattern. Personell sieht es dagegen nicht rosig aus, neben dem langzeitverletzten Torben Laible muss ich am Wochenende auf Felix Valerius (Nasenbeinbruch) und Sebastian Zentz verzichten. Der Einsatz von Jan Serbanescu steht noch in den Sternen. Der Wegfall der U21-Regel macht das Ganze auch für uns nicht einfacher. Als Saisonziel haben wir uns den Verbleib in der Verbandsliga gesteckt. Hierfür ist auch unser Ziel am Wochenende klar, wir möchten Punkte aus Wittlich mitnehmen. Schwer wird dies für uns durch den Gebrauch von Harz, den wir nicht gewöhnt sind. In der letzten Saison hatten wir hier große Schwierigkeiten. Ich rechne mit einem umkämpften Spiel vor einer lautstarken Kulisse“, meint TVH Spielertrainer Konstantin Menzer.

 

3. Spieltag

21./22. September 2019

 

DJK St. Matthias –TV Bitburg II 33:31 (15:19)

 

„Die Bitburger, die trotz zeitgleicher Begegnung der ersten Mannschaft mit voller Kapelle antraten, waren der erwartet schwere Gegner. Von Beginn an setzten die Gäste uns mit einer extrem schnellen zweiten Welle unter Druck und kamen damit stets zu einfachen Toren. Konditionell hoffnungslos überlegen bestraften sie jeden Fehler im Angriff, sodass wir mit vier Toren Rückstand in die Pause gingen. Was jedoch auffiel, waren die Probleme der Bierstätter aus dem Positionsangriff. Hier hielt Thomas Kochann die Mitte sehr gut zusammen.  Mit welchem Mittel wir dieses Spiel gewinnen könnten, war also jedem völlig klar: Unsere Offensive war in der ersten Hälfte auf zu wenigen Schultern verteilt. Die Bitburger kamen daher fast ausschließlich durch unsere Fehler zu schnellen Toren. Der Appell, dass nun alle Spieler vorne gefährlich werden mussten, um die Gäste ins Positionsspiel zu zwingen, zündete dann in der zweiten Hälfte. Nun erzielten alle Spieler Tore, was uns in der Defensive kurze Verschnaufpausen gab. Gerade unser Eigengewächs Jonas Lange zeigte sich in der heißen Phase völlig kaltschnäuzig, erzielte wichtige Tore und verschaffte allen anderen die notwendige Entlastung. Zudem hielt Lutz Conermann im Tor die nötigen Bälle, um das Spiel umzubiegen. Ein trotz des permanenten Rückstands verdienter Sieg. Alle haben gekämpft und die Vorgaben der Halbzeitpause konsequent umgesetzt“, lobte DJK Spielertrainer Kris Sturm.

 

„Mich ärgert diese Niederlage gegen die alten Hasen! Klar haben wir die erste Halbzeit bestimmt und dass umgesetzt was wir uns vorgenommen hatten. 19 Tore zu erzielen ist in Ordnung, in der Abwehr kassierten wir mindestens drei Tore zu viel. Unverständlicherweise haben wir uns dann dem Standhandball der Mattheiser angepasst und das ist nicht akzeptabel. Der Gastgeber war schwach, doch wir waren noch schwächer an diesem Abend. So kassierten wie eine verdiente Niederlage. Unserem Spiel fehlten der Biss und die Dynamik und so ließen wir die Punkte liegen und das war nicht eingeplant. Für die Jungs eine Erfahrung aus der sie lernen müssen. Ich bin sicher, dass wir diese Fehler nicht noch einmal machen“, resümierte Bitburgs Coach Janos Klimek.

 

DJK: Conermann und Barton - Seiler (2), Schommer, Sturm (13/5), Nabakowski (1), T. Kochann (7), D. Kochann (1), S. Juncker (2), Hoffmann, Lange (4), Frisen (2), Falk (1)

 

TVB: Ney und Frisch - Stephan (2), Recking (3), Müller, M. Lübken (6), Schürer (5/1), Wahl, Pütz (4/2), Crames (3), M. Müller (1). J. Lübken (2), Schallert (5)

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSG Obere Nahe 33:28 (14:12)

 

Ein ausgeglichenes Spiel entwickelte sich in der Ruwertalhalle, in dem die Gastgeber von Beginn an führten, ihre Führung aber zunächst nicht weiter als auf zwei Tore ausbauen konnten. Die Gäste hielten mit, glichen nach dem Wechsel zum 15:15 in der 37. Minute aus, ehe die Gastgeber erstmals drei Treffer vorlegten zum 18:15. Bis zur 51. Minute kämpfte sich der Gast auf 25:24 heran, der Ausgleich aber wollte einfach nicht gelingen. Als sich die Gastgeber sogar auf 30:26 in der 57. Minute absetzten, war die Begegnung entschieden, am Ende siegte die Ruwertal HSG zu hoch.

 

„Der Gast aus Tiefenstein hat uns alles abverlangt, war kämpferisch sehr stark. Wir müssen uns unbedingt bei der Chancenverwertung verbessern, vergaben unter anderem zwei Siebenmeter und brachten so die Gäste immer wieder ins Spiel. Wenn wir uns nicht mit unserem Spiel beschäftigt haben und uns nicht über Schiedsrichterentscheidung aufgeregt oder über die eigenen Mitspieler geärgert hätten, wäre das Ergebnis sicher noch deutlicher geworden“, meinte Gastgebertrainer Andreas Cartarius.

 

„Extraklasse die Schiedsrichterleistung von Andreas Rosch“, lobte Gästecoach Axel Schneider, der von einem verdienten Sieg der Gastgeber sprach: „Wir haben im Vorwärtsgang zu viele Bälle verloren und die Abwehr hatte es schwer, einen Spieler wie Andi Schröder in den Griff zu bekommen. Da sind meine Jungs noch etwas zu grün hinter den Ohren. Die Cleverness müssen sie sich aber in solchen Spielen holen. Es war ein gutes Spiel meiner Mannschaft, das aber von der abgezockteren Mannschaft gewonnen wurde. Mein junger, 18-jähriger Spielmacher Yannik Zühlsdorf zeigte heute eine sehr starke Leistung“, fand Schneider.

 

HSG M/R: Roth - Ferring, Keil, Schröder (11), M. Simon (5), Thesen (1), Backendorf (9), Frisch (1), Billen (6), Zock

 

HSG ON: Rickes - Becker, Bamberger (1), Conradt (3), Schwarz, Wagner, K. Rickes (3), Lehnen (4), Schäfer (11/4), Ries (1), Zühlsdorf (5)

 

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Den kommenden Spieltag tippt Axel Schneider, Trainer der HSG Obere Nahe:

 

HSG Hunsrück II - HSC Schweich wurde auf Wunsch des HSC Schweich verlegt

 

DJK St. Matthias II - TV Bitburg II (Samstag, 18 Uhr, Wolfsberghalle)

 

DJK St. Matthias Trier unser Gegner nach dem unserem Spiel in Mertesdorf. Hier wird es eine spannende Begegnung geben mit vielen Toren auf beiden Seiten. Beide Teams sind das „Harzspiel“ gewohnt. Zu Hause werden die Mattheiser sicherlich mit voller Kapelle auflaufen. Mein Tipp: Knapper Sieg für die Mannschaft von St. Matthias Trier.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSG Obere Nahe (Samstag, 20 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Im ersten Saisonspiel gleich gegen den Ex-Rheinlandligisten, ist für meine verjüngte Mannschaft eine schöne Herausforderung. Wir sind sicherlich nur Außenseiter, zumal die Mertesdorf-Ruwertaler in den beiden ersten Spielen gegen den HSC Schweich und den HSC Igel ihre Favoritenstellung in dieser Klasse unter Beweis stellen konnten. Wir wollen in Mertesdorf die zeitweise gute Vorstellung des Pokalspieles gegen Rhein-Nette wiederholen und uns als Team präsentieren.  

 

2. Spieltag

14./15. September 2019

 

TV Hermeskeil - HSG Hunsrück II 33:33 (17:15)

 

Keine guten personellen Voraussetzungen hatten die Hochwälder bei diesem Spiel. So fehlte Linksaussen Jan Serbanescu, Sebastian Hens und beim Warmmachen zog sich Felix Walerius einen Nasenbeinbruch zu.

 

Lediglich beim 0:1 führten die Gäste aus dem Hunsrück in der ersten Hälfte, dann bekamen die Hochwälder das Spiel in den Griff, drehten die Begegnung über 7:3 in der 8. Minute und waren beim 15:10 in der 22. Minute auf einem guten Wege, das Spiel früh zu entscheiden. Doch die Gäste kamen nach vier Treffern in Folge auf 15:14 in der 26. Minute heran, ehe sich die Hochwälder nach ihrer Auszeit fingen und bis zur Pause mit 17:15 in Führung gingen. Die Begegnung blieb nach dem Wechsel hart umkämpft! Bis 20:20 in der 36. Minute war es ein Kopf an Kopf Rennen. Fünf Treffer in Folge der Hochwälder zum 25:20 sollten dann bis zur 39. Minute für die Vorentscheidung sorgen. Doch die Rechnung hatten die Hochwälder ohne ihre Gäste gemacht, die sich gegen die drohende Niederlage stemmten, Tor um Tor näherkamen und zum 32:32 knapp 90 Sekunden vor dem Ende ausglichen. Als Dominik Mende 15 Sekunden vor dem Ende sogar die erste HSG Führung des Spiels markierte, schienen den Hochwäldern die Felle wegzuschwimmen. Doch Christoph Kratz verwandelte in der Schlusssekunde den Siebenmeter zum letztlich gerechten Remis.

 

„Wir haben eigentlich mit unserem kleinen Kader gut ins Spiel gefunden, zeigten unsere Spielzüge und auf Rückraummitte führte Nils Laible klug und routiniert Regie. Unglücklich war ich mit der nur knappen Pausenführung, das hätte deutlicher sein können. Entscheidend nach dem Wechsel war dann die breitere Bank der Hunsrücker, die ohne Qualitätsverlust durchwechseln konnten. Zudem hatten wir mit der doppelten Manndeckung gegen uns im zweiten Spielabschnitt Probleme. Dennoch eine gute Mannschaftsleistung und am Ende hätten es auch zwei Punkte für uns sein können“, meinte TVH Spielertrainer Konstantin Menzer.

 

Dem Resümee schloss sich auch HSG Trainer Martin Bach an: „Zuhause kann Hermeskeil sicher jede Mannschaft der Liga schlagen. Die Hunsrücker waren heute einen Tick cleverer als wir. Zu statisch standen wir fast die gesamte Spielzeit in der Abwehr, mussten nach 20 Minuten verletzungsbedingt auf unseren bis dahin auffälligsten Rückraumspieler Nico Bach verzichten. Hermeskeil machte das gut, kam über den Kreis und seine Einzelaktionen immer wieder zum Erfolg. In der Halbzeit habe ich meiner Mannschaft klar gemacht, dass hier noch nichts entschieden ist. Zu sehr haben wir uns in einem fairen Spiel mit „Nebenkriegsschauplätzen“(Zitat Bach) befasst, fanden dann aber immer besser ins Spiel , leisteten uns dann aber erneut eine Schwächephase in der wir deutlich zurücklagen. In dieser Phase waren wir erneut im Deckungsverband zu statisch und übten zu wenig Druck im Angriff aus. So blieb das Spiel bis zum Schluss offen, mussten aber eine völlig unnötige Zeitstrafe von Torwart Benny Schug verkraften und so geht das Remis in Ordnung. Hermeskeil hat seine Sache mit dem Kader gut gemacht“, lobte Bach.

 

TVH: Schneider und Göddemeyer - Prümm, Treinen, Wilhelmi (2), Weber (1), Menzer (4), N. Laible (12/6), Kratz (5/1), Schleimer (5), Scherer

 

HSG: Everding und Schug - Faust (6), Röhrig (4), Fritz, Schub (3), Kirst (1), Klei (2), Jünemann (2), Klein, Bach (3), Mende (5/4), Kaltenmorgen (7/2)

 

HSC Igel - HSG Mertesdorf/Ruwertal 34:36 (17:17)

 

Der HSC Igel schrammt an der Überraschung vorbei! Gegen den Rheinlandliga-Absteiger, der ohne Markus Wenzel, David Pinnel, Andi Backendorf, Magga Frisch, Philipp Schwall und Marc Simon auskommen musste, lag das Team von Trainer David Juncker lange Zeit in Führung, führte 4:2 und 6:3 in der 9. Minute, musste beim 10:10 in der 19. Minute den Ausgleich hinnehmen und mit einem leistungsgerechten Remis gings in die Pause.

 

Die Gäste kamen jetzt wacher aus der Kabine, legten zum 18:21 vor und sahen sich beim 21:26 in der 42. Minute auf der Siegerstraße. Doch die Gastgeber zeigten Moral, kämpften sich auf 27:29 in der 48. Minute heran und so musste HSG Trainer Andreas Cartarius die Auszeit nehmen. Zwar legten die Gäste wieder auf vier Tore zum 28:32 und 31:35 in der 56. Minute vor, doch erneut zwei Treffer des Juncker Teams verunsicherten die Gäste, die eine weitere Auszeit nahmen. Doch jetzt gelang den Gastgeber sogar der Anschlusstreffer zum 34:35 genau 19 Sekunden vor dem Ende, doch Andi Schröder brachte mit seinem 10. Treffer den Sieg der Ruwertaler unter Dach und Fach.  

 

„Ich weiß mal wieder nicht, ob ich mich über ein ordentliches Spiel freuen oder weinen soll. Hätte mir vor dem Spiel jemand gesagt, dass wir bis Sekunden vor dem Ende in Schlagweite eines Punktes sind, hätte ich das so genommen. Die HSG war wie wir, nicht in Bestbesetzung, aber es war schnell klar, dass unser Gegner es sich trotzdem ein wenig leichter vorgestellt hatte. Fünf Minuten mehr und das Spiel wäre fast sicher anders ausgegangen. Fakt ist aber leider auch schon wieder, dass wir einige Minuten direkt nach dem Seitenwechsel wieder unsere "Auszeit" hatten und da das Spiel entschieden wurde. Erst zieht Mertesdorf vom 17:17 auf 19:23 weg und dann sind wir einfach nach wie vor nicht clever genug, sich uns bietende Chancen zu nutzen: Nach grob 40 Minuten spielen wir mehr als fünf Minuten am Stück in Überzahl, zeitweise 6:4, und verlieren diesen Zeitraum. Insgesamt bestätigt mich dieses Spiel trotzdem in der Meinung, dass diese Saison extrem ausgeglichen sein wird und die eine oder andere Mannschaft Punkte in Spielen lassen könnte, die nicht einkalkuliert waren“, glaubt Igels Trainer David Juncker.

 

„Igel hat uns alles abverlangt, uns vor allem über seine offensive Abwehr viele Bälle erkämpft. Positiv bei uns ist die Tatsache, dass wir immer aus Hilfen der zweiten und dritten Mannschaft zurückgreifen können und es die richtige Entscheidung der Mannschaft war, in die Verbandsliga zu sehen. Zu sehr sind die Spieler beruflich und familiär gebunden. Andi Schröder hat unser Spiel getragen, die Ruhe bewahrt und so konnten wir das Spiel nach Hause bringen. Unter der guten Leistung von Schiedsrichter Andreas Rosch kamen wir am Ende zum knappen Sieg. Erwähnenswert die sportliche Fairness von Igels Torwart Jo Pütz, der auf Nachfrage in einem so engen Spiel zugab, dass der Ball im Tor war und das in einer entscheidenden Phase“, lobte Gästetrainer Andreas Cartarius.

 

HSC: Pütz, Weier - Lemen (1), Steil (8/2), Kesseler (3), Grundhöffer, Ossadnik (1), Behrmann (9), Fusenig (6), Werdel (3), Jager, Schmitt (3)

 

HSG: Roth - Keil (4), A. Schröder (10), Ferring (5), Thesen (4), Wipf, Billen (8/2), P. Simon (3), Zock, Petri (2).

 

HSG Wittlich - DJK St. Matthias 44:35 (21:17)

 

„Am Ende fiel unser Sieg etwas zu hoch aus, doch den Sieg haben wir uns redlich verdient. Eine starke Abwehrleistung meiner Mannschaft und konsequent im Angriff! Jetzt kann die Saison für uns endlich beginnen, es war der Schritt in die richtige Richtung in einem fairen Spiel“, freute sich Wittlichs Trainer Frank Staskewitz.

 

„Wittlich war wacher und schneller, das mit viel Tempo agierte. Eine gute Mannschaftsleistung der HSG, denen wir Abwehr massig nichts entgegensetzen konnten. Das war eine desolate Leistung des Deckungsverbandes. Bei uns fehlte Tom Kochann an allen Ecken und Enden. Der Sieg fiel am Ende zu hoch aus, war aber absolut verdient. Es wird eine schwere Saison, da uns mit Oli Kammann und Willi Wilkes wichtige Spieler nicht mehr zur Verfügung stehen. Doch das ist keine Entschuldigung für die Tatsache, dass wir keine Abwehr auf dem Platz hatten“, klagte DJK Spielertrainer Kris Sturm.

 

DJK: Conermann, - Seiler, Sturm (14), Juncker Boris (3), Kochann Daniel (2), Thomas (1), Juncker Sebastian (6), Frisen (3), Falk, Nabakowski (4)

 

Den kommenden Spieltag tippt Kris Sturm, Spielertrainer der DJK St. Matthias:

 

TV Hermeskeil - HSG Hunsrück II (Samstag, 19.30 Uhr, Hochwaldhalle)

 

Vom Papier her eine klare Sache. Die HSG Hunsrück wird dieses Jahr den Meister stellen, da sie in der Breite stärker besetzt ist als jedes andere Verbandsligateam und bereits letztes Jahr durch gute Ergebnisse überzeugt hat. Aber: In Hermeskeil muss jede Mannschaft für Punkte kämpfen; soviel ist sicher. Die Menzer-Truppe zeigt zuhause stets extremen Kampfgeist und ist auch spielerisch eine gute Ecke stärker als auswärts. Daher gehe ich trotz der spielerischen Überlegenheit der Hunsrücker von einem recht knappen Ergebnis für die Gäste aus: 24:28

 

HSC Igel - HSG Mertesdorf/Ruwertal (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Was für die Hermeskeiler gilt, passt auch bei den Igelern: Zuhause musst du hier wirklich Gas geben, um die Punkte zu entführen. Mertesdorf wird sich hier lange unerwartet schwertun, den Sieg aber letztendlich einfahren. Wollen die Igeler die Gäste, die sich aus meiner Sicht überstürzt aus der Rheinlandliga zurückzogen, wirklich lange ärgern, so heißt die Lösung: Andi Schröder in den Griff bekommen. Wenn er seine langen Wege von halb rechts über die Mitte macht, müssen schon drei Igeler an ihm dranhängen, sonst rappelt es im 30 Sekundentakt. Aber ich denke, dass sich David Juncker hier etwas einfallen lässt: trotzdem 27:32

 

HSG Wittlich - DJK St. Matthias (Sonntag, 16 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ich kann wirklich überhaupt nicht abschätzen, wie diese Partie ausgeht. Wir werden nominell mit einem Rumpfkader antreten müssen, da einige alte Recken aus privaten Gründen fehlen werden. Ich bin gespannt, was unsere Jugendeigengewächse in dieser Partie zeigen werden. Genau genommen ist diese Begegnung das erste Testspiel für diese Saison, die für uns einen Umbruch bedeutet. Ich denke, dass mein Kollege David Juncker mit seiner Prognose, dass wir deutlich weniger Punkte holen werden als letzte Saison, richtig liegt, was durchaus aber seine positiven Seiten hat. Es wird Zeit, dass sich die Mannschaft durch die eigene Jugend verjüngt, auch wenn das bedeutet, dass man seine Ansprüche zunächst zurückschrauben muss. Definitiv werden wir mit einer deutlich schnelleren Truppe auflaufen als letzte Saison, was nicht nur an unseren „Kids“ liegt, sondern auch an unserem wohl nicht mehr ganz jungen, dafür aber extrem schnellen Neuzugang auf Linksaußen, Lars Nabakowksi. Die Wittlicher haben im Pokal überzeugt. Ich kann jedoch wirklich nicht abschätzen, wie sie die vielen Abgänge verkraften werden. Wenn sich unsere jungen Spieler mutig und die älteren treffsicher zeigen, dann: 27:29

 

1. Spieltag

07./08. September 2019

 

TV Bitburg II - HSC Igel 34:29 (19:15)

 

„Mit Igel kam der erwartet schwere Gegner, bei dem man die Arbeit des Trainers David Juncker erkennt. Die Mannschaft profitiert von seiner Arbeit und ist auf dem richtigen Wege“, lobt Gastgebertrainer Janosh Klimek.

 

Den besseren Start in die Begegnung hatten die Gäste, die in der 6.Minute mit 2:5 in Führung lagen, ihren Vorsprung bis 12:13 in der 23. Minute verteidigten. „Mit der Abwehrleistung bis zu diesem Zeitpunkt war ich nicht zufrieden. Igel kam immer wieder über seine Spielzüge zum Erfolg, wir waren zu passiv im Deckungsverband und Igel hatte eine gute Trefferquote! Erst eine Korrektur unserer Abwehr brachte dann die Wende“, erklärte TVB Coach Janosh Klimek.

 

Doch mit sechs Treffern in Folge drehte das Team von Trainer Janosh Klimek beim 18:13 in der 29. Minute das Spiel, die Auszeit von Gästetrainer David Juncker verhinderte den freien Fall der Gäste! Auch nach dem Wiederanpfiff blieb Igel dran, war bis 23:21 in der 40. Minute in Schlagdistanz, um die Eifelaner dann wieder auf 28:23 in der 46. Minute ziehen zu lassen. Ab jetzt verwaltete Bitburg seinen Vorsprung, den Gäste zwar bis auf drei Tore (28:25 und 32:29) verkürzten, den Sieg der Gastgeber aber nicht mehr verhindern konnten.

 

„Im zweiten Spielabschnitt verteidigten wir dann unseren Vorsprung, hatten das Spiel unter Kontrolle. Igel verstrickte sich zu sehr in Einzelaktionen, statt konsequent seine Spielzüge durchzuziehen. Das wurde dann leichter für uns. Wir erkämpften uns die Bälle und bestraften den Gegner. Letztlich haben wir heute auch weniger Fehler als der Gegner gemacht. Tim Crames stand erstmals nach seiner OP im Kader. Leider fehlte uns mit Alex Zimmer weiterhin ein Stammspieler. Doch dem A-Jugendlichen Johannes Stephan kann ich die Note eins geben. Er hat seine Sache auf halbrechts sehr gut gemacht. Auf der Mitte führte Jens Lübken klug Regie. Kompliment aber an das ganze Team, das kämpferisch stark war und wir so aus der Abwehr auch unser Gegenstoßspiel aufziehen konnten“, lobte Klimek.

 

„Wie erwartet das schwere Spiel für uns, bei dem sich neben den fehlenden Leistungsträgern sicher auch zusätzlich die erneute schwere Schulterverletzung von Julian Monzel bereits beim Aufwärmen bemerkbar machte. Das soll aber nicht als Entschuldigung dienen, der Gegner war einfach besser, hat konstanter gespielt und verdient gewonnen. Dass Bitburg eine sehr offensive Deckung spielen wird war klar und eigentlich waren wir darauf eingestellt. Über einige Phasen des Spiels hat es auch ganz ordentlich geklappt, aber wir hatten einfach zu viele Aussetzer in Form von technischen Fehlern (alleine 7 völlig unbedrängte Fehlpässe), krassen Fehlwürfen (4 Bälle alleine vor dem Torwart sehr deutlich am Tor vorbei) oder gewohnter kollektiver Schlafphase (1:9 zwischen Minute 20. und 29.). Diese Dinge müssen wir abstellen, dann werden wir mehr als ausreichend punkten. Wenn wir in dem Spiel für meinen Geschmack insgesamt zu viel über Einzelaktionen gelöst haben, sind fast alle Tore aus dem gebundenen Spiel herausgefallen und nicht jeder Gegner wird unsere erste und zweite Welle so gut verteidigen wie Bitburg“, resümiert Igels Trainer David Juncker.

 

TVB: Ney und Frisch - Stephan (9), Recking (1), K. Müller (3), Lübken (4), Schürer (6/4), Wahl (3), Pütz (1), Crames, M. Müller (1), Begon, Schallert (6).

 

HSC: Pütz und Weier - Lemen (2), Steil (4), Kesseler (2), Grundhöffer (2), Ossadnik (3), Fusenig (8), Werdel (6), Vucenovic (2), Schmitt, Monzel.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSC Schweich 32:28 (18:9)

 

Das mit Spannung erwartete Derby der ehemaligen Rheinlandligateams endete mit einem Sieg der Ruwertaler! Das beide Mannschaften sich gut kannten, war in den Anfangsminuten deutlich erkennbar, obwohl auf beiden Seiten einige neue Gesichter auftauchten.

 

Mit zunehmender Spieldauer bekamen die Gastgeber das Schweicher Angriffsspiel in den Griff und so war die neun-Tore-Pausenführung zum 18:9 verdient.

 

„Wir haben im ersten Spielabschnitt nicht zu unserem Spiel gefunden, zudem war ich mit der Zeitstrafenverteilung m ersten Spielabschnitt nicht ganz einverstanden. Das war auch entscheidend für unseren Rückstand“, meinte Schweichs Trainer Christian Leyh.

 

Nach dem Wechsel sah es über weite Strecken nach einem deutlicheren Sieg der Gastgeber aus, die beim 25:12 in der 39. Minute auf dem Weg zum Kantersieg waren, dann aber den Gästen die Resultatsverbesserung bis zum Ende gestatteten.

 

„Dabei knüpften wir zunächst nahtlos an unsere Leistung der ersten Halbzeit an, haben dann aber das Spiel schleifen lassen. Schweich gab nie auf, kam Tor um Tor heran und vor allem der Schweicher Keeper lieferte in der Phase ein Top-Spiel ab und parierte einige ganz klare Bälle. Respekt vor der kämpferischen Leistung der Gäste! Bei uns waren Kondition und Konzentration in den Schlussminuten nicht mehr vorhanden. Unterm Strich aber ein verdienter Sieg, der eigentlich hätte höher ausfallen müssen“, meinte HSG Pressesprecher „Magga“ Frisch.

 

Für den neuen HSG Trainer Andreas Cartarius der erhoffte Einstand im Ruwertal!

 

„Eine starke Halbzeit meiner Jungs, bei der auch die Zeitstrafenverteilung ausgeglichener war. So waren wir im zweiten Spielabschnitt auch überlegen und haben diese Halbzeit gewonnen. Allerdings möchte ich Schiedsrichter Sigi Garbe eine gute Leistung bescheinigen. Nach der schwachen Chancenverwertung im ersten Spielabschnitt haben wir uns aufgerappelt. Dauert das Spiel fünf Minuten länger, wäre mehr drin gewesen. Auf HSG Seite war Andi Schröder nie auszuschalten, kam immer dann, wenn es enger wurde. Das erste Saisonspiel war aus meiner Sicht in Ordnung“, fand Leyh.

 

HSG: Schwall und Roth - Keil (1), A. Schröder (9), M. Simon (6), Thesen, Backendorf (8/2), Frisch (2), P. Simon (1), Zock (2), Ferring (3).

 

HSC: Monzel und Fuchs - Wagner (1), Lubgans (1), Farsch (1), P. Karrenbauer (4), Müller, Rohr (8), Antony, Kratz (4/2), Wagner, Kordel (1), Kreusch, T. Karrenbauer (8).

 

HSG Hunsrück II - HSG Wittlich 37:20 (16:10)

 

Mit einer deutlichen Packung schickt die Hunsrück Reserve den Gast aus der Eifel auf den Nachhauseweg!

 

Dabei verlief die Anfangsphase des Spiels ausgeglichen, sogar beim 1:2 gelang den Gästen die Führung, doch dann bestimmt das Team des Trainergespanns Martin Bach und Michael Dreher das Geschehen. Über 5:2 in der 8. Minute drehten die Hunsrücker das Spiel, Wittlichs neuer Trainer Frank Staskewitz nahm die Auszeit, seine Mannschaft blieb bis 11:8 in der 19. Minute in Schlagdistanz, ehe sich die Gastgeber bis zur Pause auf 16:10 absetzten.  

 

„Wittlich war im ersten Spielabschnitt ein gleichwertiger Partner über weite Strecken. Das Team von Frank Staskewitz hat uns einiges abverlangt, zudem haben wir noch einiges falsch gemacht“, fand Gastgebertrainer Martin Bach.

 

Entscheidend für den klaren Erfolg war dann die Tatsache, dass im Abwehrzentrum Nico Bach und Christof Kirst stark spielten und wir so zu einfachen Toren über unser Gegenstoßspiel kamen. Vor allem unsere Außen waren hier erfolgreich. Zudem kam uns zugute, dass wir gleichwertig wechseln konnten und so den zweiten Spielabschnitt mit 21:10 gewannen“, freute sich Bach.

 

Wittlich ließ die Hunsrück Reserve nach dem Wiederanpfiff nicht weiter als mit sechs Toren davonziehen. Doch nach dem 24:18 in der 46. Minute zwangen drei Treffer der Gastgeber zum 27:18 Wittlichs Trainer erneut zur Auszeit! Doch die brachte keine Wende im Spiel zugunsten der Eifelaner, die die Hunsrücker jetzt über 30:18 in der 51. Minute auf 37:20 ziehen lassen mussten.

 

„Ein gelungener Einstand mit einem sehr guten Ergebnis! Ich bin selbstverständlich mit der Leistung der Mannschaft zufrieden, wissen aber auch, dass wir den Erfolg nicht überbewerten sollten. Am kommenden Wochenende kommt mit Hermeskeil schon ein anderes Kaliber auf uns zu“, ahnt Gastgebertrainer Martin Bach.

 

„Wir hatten vor dem Spiel schon einige Blessuren zu beklagen und so konnte ich einige Leistungsträger nicht über die gesamte Spielzeit einsetzen. Wir haben zurecht verloren. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass die Hunsrücker sehr ausgeglichen besetzt sind, sie können ohne Substanzverlust durchwechseln. Wir haben zu hoch verloren, dies war aber dem Spielverlauf geschuldet. Jetzt konzentrieren wir uns auf unser nächstes Heimspiel. Die Gastgeber können aus meiner Sicht in diesem Jahr Meister werden“, meint Wittlichs Trainer Frank Staskewitz.

 

HSG Hunsrück: Everding und Schug - Faust (4), Röhrig (7), Schub (1), Kirst (1), Klei (9), Jünemann (6), Klein (5/4), Berg, Bach (2), Kaltenmorgen (2)

 

HSG Wittlich: Hergert und Flamann - Konrad (5/2), Bollig (2), Kirsch (2), Rudolphi (2), Esch (4), Kraeber, Gerke, Schabio, Lukanowski (1), Kloep (1), Schwirtz, Schilz (3).

 

David Juncker tippt den 1. Spieltag:

 

Den ersten Verbandsligaspieltag tippt David Juncker, Trainer des HSC Igel: „Vielleicht kann die HSG Mertesdorf/Ruwertal der HSG Hunsrück auf den Fersen bleiben, das bleibt aber abzuwarten. Für mich sind die beiden ersten Plätze allerdings vergeben. Alle anderen Teams streiten sich um die verbleibenden 4 Verbandsligaplätze, wo bei ich da so ziemlich alles offen sehe. Bereits letztes Jahr haben sich die Plätze 5-9 alle untereinander Punkte abgenommen, dazu kommen jetzt Schweich und Wittlich mit sichtbar veränderten Kadern. Bei Bitburg II wird vermutlich wieder vieles davon abhängen, wie gut die Bank besetzt sein wird. Die HSG Obere Nahe hat scheinbar den einen oder anderen Spieler verloren, inwiefern dort aber jemand aufhelfen wird, wenn es eng sein sollte, kann ich nicht beurteilen. Bei Mattheis bin ich mir fast sicher, dass die dieses Jahr mehr Punkte abgeben als letztes. Wir sind personell quasi unverändert, müssen aber zwingend unser Abwehrproblem in Griff bekommen. Mein Tipp ist, dass die Abstände zwischen Platz 3 und 9 dieses Jahr sehr klein sein werden und es sich erst am letzten Spieltag entscheidet, wer denn weiter VL spielen darf. Meine mögliche Überraschungsmannschaft: TV Hermeskeil!

 

HSG Hunsrück II - HSG Wittlich (Samstag, 17.30 Uhr, Sohren)

 

Für mich spielt hier fast sicher der zukünftige gegen den aktuellen Meister, wobei mich alles andere als ein deutlicher Sieg der Hunsrücker sehr wundern würde. Wittlich schmerzen die Abgänge sicher sehr deutlich und der Gegner besteht vereinfacht gesagt aus zwei starken Verbandsliga-Teams und dem einen oder anderen Plus.

 

TV Bitburg II - HSC Igel (Samstag, 20 Uhr, Realschule)

 

Wir werden alles geben, hier gut auszusehen, es wird aber sehr schwer. Erstens ist Bitburg zuhause deutlich stärker einzuschätzen als auswärts, zweitens ist dort Harz erlaubt und drittens war unsere Vorbereitung in den letzten Wochen mehr als holprig. Seit Mitte Juli haben wir nicht ein einziges Mal in auch nur halbwegs voller Besetzung trainiert, so dass neue Abläufe kaum funktionieren werden. Ich hoffe auf ein knappes Spiel, in dem wir mit Glück was mitnehmen können.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSC Schweich (Samstag, 20 Uhr Ruwertalhalle)

 

Direkt zum Auftakt das Duell der Absteiger. Beide Teams sind für mich auf dem Papier eine Art Wundertüte, allerdings schätze ich Mertesdorf - wie oben geschrieben - trotz Veränderungen im Kader als so stark ein, dass es eher darum gehen wird eventuell doch Meister zu werden, als nur um die Quali zur eingleisigen VL zu spielen. Bei Schweich bin ich mir da nicht so sicher, aber tendenziell werden die es sehr viel schwerer haben. An diesem Wochenende also ein Heimsieg Mertesdorf.

 

 

10.7.2019

 

Situationsberichte der Verbandsligisten

 

HSG Obere Nahe

 

„Wir gehen in der nächsten Saison wieder mit zwei Herrenmannschaften an den Start. Durch die Regelung des „U21-Paragrafen“ können wir unsere jungen Spieler leider nicht mehr so einsetzen, wie es für deren Entwicklung sinnvoll wäre. Ich denke mit diesem Problem sind wir nicht allein. Die Gründe, die zu dieser Regelung geführt haben, erschließen sich mir auch nicht. Ein Rückschritt aus meiner Sicht! Wir trainieren seit dem 01.06.2019 dreimal in der Woche und werden dies auch bis zum Saisonstart beibehalten. Trainingsspiele werden wir kurzfristig vereinbaren. Wie die Kader der ersten Herrenmannschaften dann zu Rundenbeginn aussieht und wer uns während der Saison zur Verfügung steht, ist derzeit noch nicht ganz klar. Sicher ist: die Mannschaft wird sich deutlich verjüngen. Im Moment sind noch fünf Spieler verletzt und wir hoffen das bis Rundenstart drei Spieler wieder fit werden. Das Ziel in der kommenden Saison ist sicher auch davon abhängig, wer uns wie und wie oft zur Verfügung stehen wird. Die eingleisige Verbandsliga hat sicher nicht oberste Priorität“, erklärt HSG Coach Axel Schneider.

 

Für die Nahe HSG steht das erste Pflichtspiel im Pokal am 24.8. gegen den HSV Rhein-Nette an, Saisonstart ist am 7.9. mit dem Auswärtsspiel bei den Routiniers der DJK St. Matthias.

 

HSG Hunsrück II

 

Die HSG Hunsrück vollzieht auf allen Ebenen die Verschmelzung der beiden Stammvereine HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch und SG Gösenroth/Laufersweiler. So werden nicht nur die Spieler aus beiden Vereinen in der kommenden Saison eine Einheit bilden, auch im Trainerbereich geht die neugegründete HSG einen guten Weg, hat mit Martin Bach, den letztjährigen Co-Trainer der HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II und mit Michael Dreher, den Co-Trainer der SG Gösenroth/Laufersweiler II als neues Trainergespann gewinnen können. So wird Martin Bach die Rolle des Trainers und Michael Dreher die Funktion als Co-Trainer übernehmen.

 

„Mit der neuen Kooperation HSG Hunsrück gab es verständlicherweise viele personelle Veränderungen innerhalb der beiden Reservemannschaften der HSG Irmenach-Kleinich-Horbruch und der SG Gösenroth/Laufersweiler. Schon früh, direkt nach Saisonende, haben wir uns mit den Trainern der ersten Herrenmannschaft der HSG, Jochen Tatsch und Timo Stoffel, zusammengesetzt, um die möglichen Kader für das Rheinland- und Verbandsligateam zusammenzustellen. In die Vorbereitung gehen wir mit einem Kader von aktuell 17 Spielern, in der Saison werden es dann 12 Feldspieler und voraussichtlich 3 Torleute sein. Bereits vor den ersten Gesprächen war klar, dass sich die neue Kooperationsmannschaft stark verändern wird. Aus den Rheinlandligateams kamen Benni Schug, Lukas Everding, Christian Klei, Nico Bach, Mario Ströher (alle HSG) und Jakob Faust, Silas Röhrig (beide SGGL) ins Team. Zusätzlich hat Peter Kiesel nach 1 Jahr Verletzungspause wieder das Training aufgenommen. Dem entgegen stehen natürlich einige Abgänge. Hier sind auch erfahrene Spieler dabei, die nicht mehr den Aufwand im Verbandsligateam auf sich nehmen möchten, verletzungsbedingt kürzertreten oder einfach den jungen Spielern den Vortritt lassen. Insbesondere auf SGGL-Seite sind Daniel Stumm, Tino Peltsch und Florian Hübner zu nennen, sowie von Seiten der HSG Andi Denzer, Peter Hölzenbein und Lars Gerhard. Uns ist bewusst, dass hier auch einiges an Qualität verloren geht. Dennoch ist das erklärte Ziel der HSG-Verantwortlichen der Aufstieg in die Rheinlandliga und sich dort nachhaltig zu etablieren, Mindestziel ist die eingleisige Verbandsliga“, erklärt das Trainergespann unisono.

 

Die Vorbereitung läuft seit 14.06., mit drei Einheiten in der Woche, bis Ende Juli zur Verbesserung der Ausdauer/Athletik mit wöchentlich einer Einheit im Fitnessstudio. Ab August folgen dann dreimal wöchentlich Training in der Halle mit Schwerpunkt Technik und Taktik. Hier ist es eine besondere Herausforderung die unterschiedlichen Charaktere und Spielveranlagungen zusammen zu führen.

 

Trainingsspiele gegen TuS Kirn (Rheinhessenliga), HSV Rhein-Nahe Bingen II (Rheinhessenliga), HSG Kastellaun/Simmern (Verbandsliga Ost) stehen auf dem Kalender, bevor am 7.9. die Saison mit dem Heimspiel gegen die HSG Wittlich los geht. Im Pokal erwischte die HSG ein Freilos.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal

 

Abgänge: Christian Stein (Trainer), Christian Schröder (studienbedingt zum TV Vallendar), Michael Stein (berufliche Gründe)

 

Zugänge: „Aufgrund der Tatsache, dass wir nur noch zwei Mannschaften gemeldet haben, ergänzen wir aus der zweiten Mannschaft“, erklärt HSG Pressesprecher Martin „Magga“ Frisch.

 

Mit ihrem neuen Trainer Andy Cartarius (ehemals TSG Biewer) startete die Ruwertal HSG am 25.6.19 in die Vorbereitung auf die anstehende Verbandsligasaison. Der Tabellensechste der letztjährigen Rheinlandligasaison erklärte überraschend seinen freiwilligen Rückzug aus der höchsten Spielklasse des Handballverbandes Rheinland und kämpft in der kommenden Saison um die Relegation zur eingleisigen Verbandsliga.

 

„In der eigenen Halle Vorbereitungsspiele zu absolvieren, wird mehr als schwierig, da die Halle derzeit gesperrt ist. Aber auch auswärts ist es nicht einfach, da viele Vereine von Hallensperrungen betroffen sind. Derzeit trainieren wir in der Schulsporthalle in Waldrach, die aber für Pflichtspiele ungeeignet ist. Die Mannschaft freut sich auf die nächste Saison und die vielen Derbies. Im engeren Favoritenkreis sehen wir die DJK St. Matthias und vor allem die neugegründete HSG Hunsrück II. Abzuwarten bleibt, wie die HSG Wittlich die vielen Abgänge verkraften kann. Derzeit geht es bei uns um die Team Findung, dann legen wir das Hauptaugenmerk auf die Abwehr, bevor in der letzten Phase die angriffstaktische Vorbereitung folgt“, verrät Frisch.

 

Da die HSG in der 1. Pokalrunde am 24.8. ein Freilos erwischt hat, starten die Ruwertaler am letzten Augustwochenende gleich mit dem Derby gegen Schweich in die Saison.

 

Trainer: Andreas Cartarius

 

DJK St. Matthias

 

Abgänge: Olli Kammann (verletzungsbedingt, aber auf Abruf bereit), Stefan Wilkes (Umzug), Dominik Fisches (Umzug)

 

Zugänge: noch unklar

 

„In unserem zweiten Verbandsligajahr erwarten uns erfreulicherweise viele Lokalderbys, die es aber natürlich in sich haben. So kommen mit Schweich und Mertesdorf zwei Mannschaften hinzu, die sicherlich vorne um die Meisterschaft spielen werden. Für uns sehen die Ziele in dieser Spielzeit wesentlich überschaubarer aus. So gibt es wie immer keine Vorbereitung und unser Training besteht aus 1xWoche Handball spielen in einer Minihalle. Dennoch besteht unser Ziel natürlich darin, unseren treuen Zuschauern weiterhin erfolgreichen Handball zu bieten, was in der anstehenden Saison schwer genug werden wird. Noch wichtiger ist jedoch, unsere A-Jugendlichen Fabian, Marc, Felix und Daniel zu integrieren und ihnen einen gelungenen Start in den Seniorenbereich zu ermöglichen. Daher trainieren die Jungs neben unserer mittwöchlichen Bewegungstherapie auch bei der A-Jugend und bei der zweiten Mannschaft mit, um auch ein richtiges Training zu haben. Die Jungs haben sich prima entwickelt und sind absolut bereit für die Verbandsliga. Durch den Wegfall der U-21 Regel müssen wir jedoch aufpassen, wie wir die Jungs in beiden Teams sinnvoll einsetzen, da natürlich auch unsere 2. Mannschaft ihre Unterstützung dringend brauchen kann.  Vom Kader her bereitet mir der Wegfall von Oliver Kamann aus Verletzungsgründen große Sorgen. Olli ist so etwas wie das Navigationssystem in einem Auto. Er gibt die Richtung vor und braucht nicht viele Tore zu machen, um die Mannschaft 100 Prozent besser zu machen. Das wird für uns nur ganz schwer zu kompensieren sein. Auch der Wegfall von Willi Wilkes im Tor, der nach Portugal gezogen ist und nur noch selten eingeflogen wird, wiegt hier schwer. Daher kann das Ziel nur lauten, in der Liga ordentlich mitzuspielen. Der dritte Tabellenplatz der letzten Saison, wird kaum erreichbar sein - und das ist auch nicht schlimm. Andererseits versuche ich noch ein paar alte „Expendables“ zu aktivieren, die unseren bunten Haufen unterstützen - wer weiß, wen wir aus der Retrokiste noch ausbuddeln können? Absoluter Meisterschaftsfavorit ist die HSG Hunsrück. Die zweite Mannschaft der Irmenacher war letzte Saison schon extrem stark. Durch den Zusammenschluss der Hunsrückvereine können sie sich eigentlich nur selbst schlagen. Die Punkte, die sie auf dem Wolfsberg liegen lassen werden, spielen da keine Rolle. Neben dem neuen Ziel, Verantwortung für unsere A-Jugendlichen zu übernehmen, steht natürlich das ewige oberste Ziel: Spaß haben und möglichst verletzungsfrei bleiben. Zudem werden unsere treuen Fans eine wichtige Rolle spielen. Unser Verein kann stolz sein, in so kurzer Zeit eine extrem starke Vereinsidentität geschaffen zu haben, die an frühere Glanzzeiten der DJK anschließt und die man sonst nur bei unseren Freunden in Schweich findet. So müsste man sich nie Sorgen machen, dass im männlichen Bereich einer unserer Jugendspieler von einem anderen Verein „angefragt“ und abgeworben wird, wie das im weiblichen Bereich in Trier Usus ist. Zu stark ist die Identifikation mit dem DJK-Logo, was mich als Mattheis-Urgestein natürlich stolz macht: weiter so“, findet DJK Spielertrainer Kris Sturm.

 

Trainer: Kris Sturm als Spielertrainer

 

HSC Igel

 

Abgänge: keine

 

Zugänge: Jonas Schumacher (MJC 2), Julian Lermen (ohne Verein)

 

„Die Vorbereitung läuft seit 18.6., unfreiwillige Unterbrechung ist noch nicht terminiert, da die Verbandsgemeinde nicht sagen kann, wann die Halle geschlossen und wann verfügbar sein wird. Daher auch keine Testspiele zu Hause planbar“, ärgert sich Igels Trainer David Juncker, der das Hauptaugenmerk der Vorbereitung auf das Thema „Gegentorzahl reduzieren“ möchte. Testspiele sind bei der DJK/MJC I, Mattheis II, Brotdorf II und in Perl geplant. Ein Trainingslager wird es aus o.g. Grund wahrscheinlich keins geben“, sagt der Igeler Coach.

 

Saisonziel: eingleisige VL

 

Trainer seit 2017 David Juncker

 

TV Bitburg II

 

Abgänge: Patrick Walerius (1.Mannschaft), Moritz Lübcken (Studium), Radek Müller (will nur als Schiri auftreten)

 

Zugänge: In dieser Saison kommt Verstärkung aus der 4. Mannschaft des TV Bitburg, die nicht mehr gemeldet wurde. (Manuel Wahl, Marc Begon, Marc Ernst, Philipp Kesse, Klaus Müller, Armin Ney). Nach Bitburg kehrt Jens Lübcken zurück. Johannes Stephan kommt von der HSG Wittlich. Daneben werden die Jugendspieler Michael Aubart, Max Eich und Jonas Dörr mit dem Verbandsligateam trainieren. Aus der 1. Mannschaft wird auch Philipp Rehm aushelfen.

 

„Wir werden am 2 Juli mit Vorbereitung starten und bis zum Saisonstart durchmachen., trainieren 2 Mal pro Woche und absolvieren einige Testspiele. Wir spielen gegen die 1.Mannschaften aus Saarburg und Schweich, die eigene dritte Mannschaft und gegen Diekirch/LuxemburgZusätzlich haben wir noch das Pokalspiel gegen Morbach. 1.Phase Vorbereitung verläuft in der Halle am Flugplatz in Bitburg, wo an unserer Physis arbeiten werden. Ab 29. Juli trainieren wieder in der Edith-Stein-Halle, wo mehr Taktik auf dem Programm steht“, erklärt der Bitburger Coach.

 

Saisonziel: „Dieses Jahr ist die Verbandsliga leider nur mit 9. Mannschaften besetzt, aber hat an Qualität gewonnen. Ziel für diese Saison ist ein Platz unter den ersten 6 Mannschaften und damit die Quali für die eingleisige Verbandsliga“, verrät Klimek.

 

Trainer: Janusz Klimek - Philip Kinnisch, der aus Verletzungsgründen mit dem Handball spielen aufgehört hat, wird Klimek unterstützen.

 

HSC Schweich

 

Abgänge: Johannes Rosch, Timo Nerling, Dirk Schmitt, Carsten Peters, Kevin Lieser, Henry Hertz (TV Güls) und Fabian Reich (TV Bitburg)

 

Zugänge: Leonids Lubgans (Estland)

 

„Die Saison in der Verbandsliga wird mit Sicherheit keine leichte. Ich denke das es bis zum letzten Spieltag eine spannende und ausgeglichene Saison wird, da fast jeder jeden schlagen kann. Wir starteten 4.06. mit unserer Vorbereitung mit zweimaligem Training und einer Laufeinheit am Wochenende. In den ersten Wochen stehen Kondition, Kraft und Ausdauer auf dem Programm. Da ich vom 28.6. bis 21.7. im Urlaub bin, werden meine zwei „Mittrainer“ Carsten Rohr und Stephan Arentz die Einheiten leiten. Da wir durch die vielen Abgänge nicht mehr so die Möglichkeiten haben einfache Tore aus dem gebundenen Spiel bzw. Rückraum zu erzielen, ist unser Ziel, einen schnellen Ball zu spielen und so zu vielen einfachen Toren zu kommen. Wenn alle fit und gesund bleiben, traue ich meinen Jungs die Qualifikation zur Verbandsliga locker zu. Ein Testspiel gegen eine starke Saarburger Mannschaft haben wir schon gemacht. Das ging sehr deutlich verloren, wobei ich keinem einen Vorwurf machen kann, da die Jungs bis dato noch keinen Ball in der Hand hatten. Ein weiteres Spiel ist in August gegen Bitburg II geplant. Wir haben auch an einem Rasenturnier in Mannheim teilgenommen, auch wir das Ergebnis zweitrangig, Hauptsache Spaß! Im August fahren wir noch auf ein Beachturnier nach Frankfurt mir unserer 1.Damenmannschaft, die ich nebenbei auch noch trainiere. Dann starten wir Ende August mit dem Pokalspiel zu Hause gegen Bad Ems, das ich auch eher als Testspiel ansehe, bevor wir die Woche drauf uns im ersten Punktspiel unter Beweis stellen müssen“, sagt der neue Schweicher Coach.

 

Saisonziel: Qualifikation eingleisige Verbandsliga

 

Trainer: Christian Leyh, seit 1.6. hauptverantwortlicher Trainer, spielte bis zum 22. Lebensjahr bei seinem Heimatverein TV Ruchheim, wechselte dann zur TSG Friesenheim, wo er 2. Liga Erfahrung sammelte. Nach 8 Jahren in Friesenheim war Leyh anschließend Spielertrainer bei der TG Oggersheim und dem TV Ruchheim, ehe es ihn an die Mosel zog. Hier spielte er noch zwei Jahre unter „Mücke“ Rosch in Schweich, agierte dann als Co-Trainer von Rosch. 

 

TV Hermeskeil

 

Abgänge: keine

 

Zugänge: Moritz Alt (HSC Schweich)

 

„Am 24.6. begann die Vorbereitung, es folgte die Mannschaftsfahrt nach Bulgarien. Derzeit trainieren wir vier Mal wöchentlich. Die ersten fünf Wochen werden hauptsächlich für Kondition und Kraft genutzt, danach werden wir langsam, aber sicher mit dem Ball anfangen. Im zweiten Teil der Vorbereitung gehen wir in die Tiefe, was Taktik und Abwehrarbeit angeht. Haben hauptsächlich nur Vorbereitungsspiele im Saarland (Illtal, Alsweiler, Schaumberg, Brotdorf, Nordsaar). Spielen in Alsweiler noch ein Turnier. Im Pokal dürfen wir nach Bassenheim, wo es sicherlich schwer wird. Wir haben ab dieser Saison auch eine zweite Mannschaft gemeldet, da sich auch die Oldies nochmal bereit erklärt haben, sich etwas zu bewegen. Diese Mannschaft kann dann mit jungen Spielern aufgestockt werden. Aufgrund von Schichtdiensten und Studium werden immer wieder Spieler fehlen.

 

Saisonziel: eingeleisige Verbandsliga

 

Trainer: Konstantin Menzer als Spielertrainer

 

 

Frank Staskewitz wird neuer Trainer Herrenmannschaft der HSG Wittlich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Frank Staskewitz heißt der neue Trainer der Verbandsliga Herrenmannschaft der HSG Wittlich. Staskewitz, der in der vergangenen Saison bereits die A-Jugend der HSG Wittlich trainierte, wird in der nächsten Saison nun beide Mannschaften trainieren.

 

Der 43jährige Frank Staskewitz hat in seiner Jugend beim TUSEM Essen gespielt und 1994 die Deutsche A-Jugend Meisterschaft gewonnen. Trainer war damals Bob Haning, der heutige Vizepräsident des Deutschen Handball Bundes. In dieser  Mannschaft spielten u.a. auch die späteren Weltmeister Florian Kehrmann und Torsten Jansen!

 

Bei den Herren spielte er Regionalliga und dritte Liga. Nach einer schweren Verletzung vor 12 Jahren beendete er seine aktive Laufbahn. Zuletzt war der Sportlehrer Jugendtrainer bei Schwarz-Weiß Essen.

 

"Es wird natürlich sehr schwierig werden,  in der kommenden Saison, als Trainer von 2 Mannschaften. Insbesondere wird die Koordination aller Termine nicht einfach sein. In der A-Jugend wollen wir einen vorderen Tabellenplatz in der Rheinlandliga erreichen. Für das Herrenteam zählt die Qualifikation für die einteilige Verbandsliga in der Saison 2020/2021" so Staskewitz.  

 

Pressemitteilung der HSG Wittlich (Dieter Rau) 1.7.2019

 

 

27. Mai 2019

 

Heinz Hammann nicht mehr Trainer der 1. Herrenmannschaft

 

Heinz Hammann ist als Trainer der Herrenmannschaft zurückgetreten. Es gab letztlich unterschiedliche Auffassungen zwischen Trainer und Vorstand über ein zukünftiges Trainingskonzept. Ebenfalls zurückgetreten ist Co-Trainer Michael Teusch. Die HSG Wittlich bedankt sich bei beiden Trainern für die erfolgreiche Arbeit der vergangenen beiden Jahre und wünscht ihnen für die Zukunft alles Gute.

 

Nach Rücksprache mit der Mannschaft hat die HSG Wittlich auf ihr  Aufstiegsrecht in die Rheinlandliga verzichtet und spielt auch in der kommenden Runde in der Verbandsliga West.

 

Die Nachfolgereglung auf dem nun vakanten Trainerposten wird in den kommenden Tagen bekannt gegeben.