Vorberichte

01.Spieltag: alle Trainer

02.Spieltag: 02.10./03.10.21 - Janosh Klimek (TV Bitburg II)

03.Spieltag: 23.10./24.10.21 - Andreas Cartarius (HSG Mertesdorf/Ruwertal)

04.Spieltag: 30.10./31.10.21 - Konstantin Menzer (TV Hermeskeil)

05.Spieltag: 06.11./07.11.21 - Frank Staskewitz (HSG Wittlich)

06. Spieltag: 13.11./14.11.21 - Rene Wingels (HSG Eifel)

07. Spieltag: 20.11./21.11.21 - Tim Moske (Fortuna Saarburg)

08. Spieltag: 27.11./28.11.21 - Nachholspieltag

09. Spieltag: 04.12./05.12.21 - Spieltag aufgrund der Pandemielage abgesagt

10. Spieltag: 14.01./15.01.22 - Heiner Mainz (HSC Igel)

11. Spieltag: 21.01./22.01.22 - Christian Leyh (HSC Schweich)

12. Spieltag: 28.01/29.01.22 - Ralf Martin (DJK/MJC Trier)

13. Spieltag: 05.02./06..02.22 - Lars Kraus (HSG Obere Nahe)

14. Spieltag: 12.02./13.02.22 - Korab Mulliqi (HSG Kastellaun/Simmern II)

15. Spieltag: 19.02./20.02.22 - Jochen Tatsch (HSG Hunsrück II)

 

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Spieltag 22.01./23.01.2022

 

Den kommenden Spieltag tippt Christian Leyh, Trainer des HSC Schweich:

 

HSG Kastellaun/Simmern II - TV Hermeskeil

(Samstag, 17.30 Uhr, IGS Kastellaun)

 

Während Hermeskeil am vergangenen Wochenende erste Wettkampferfahrungen sammelte und ein gutes Spiel trotz kleinem Kader im Hunsrück ablieferte, gehe ich davon aus, dass die Mannschaft, die am Wochenende auch wieder mehr personelle Alternativen hat, beide Punkte aus dem Hunsrück entführt. Allerdings wird es ein knapper Erfolg!

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSC Igel

ist verlegt

 

HSG Obere Nahe - HSG Wittlich

(Samstag, 19.30 Uhr, Stadenhalle)

 

Zuhause ist die HSG Obere Nahe wesentlich stärker einzuschätzen als in fremden Hallen, hat vor allem schon ein Spiel absolvieren können. Ich rechne mit einem interessanten Spiel, bei dem Wittlich aber beide Punkte nach einem engen Spiel entführen wird.

 

HSG Hunsrück II - TV Bitburg II

(Sonntag, 15 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Zuhause sollte das mit Harz eine klare Sache für den Tabellenführer werden. Bitburg hat den Vorteil, einen breiten Kader zu haben, aus dem Trainer Janosh Klimek das mögliche Potential rausgeholt hat. Mit der Leistung, die sie auch gegen uns am vergangenen Wochenende gezeigt haben, werden sie ganz sicher nicht mehr unten reinrutschen. Allerdings wird das am Sonntagnachmittag ein klarer Heimsieg für die Hunsrücker.

 

DJK/MJC Trier - HSC Schweich

(Sonntag, 17 Uhr, Mäusheckerweghalle)

 

Scheinbar eine klare Sache für die MJC Trier! Doch wir fahren keinesfalls nach Trier, um die Punkte kampflos abzugeben. Im Hinspiel mussten wir uns mit zwei Toren geschlagen geben. Zwar stehen wir derzeit in der Tabelle auf dem vorletzten Platz, haben aber bis auf die Schlappe im Hunsrück nur knappe Niederlagen einstecken müssen und stellen eine der besten Abwehrreihen der Liga! Um gegen die Trierer eine Chance zu haben, müssen wir unsere Trefferquote verbessern und im Rückzugsverhalten zulegen. Die Trierer werden von der ersten bis zur letzten Minute ihre Leistung abrufen, lassen in keiner Phase des Spiels nach. Wir sind nicht chancenlos, müssen aber auf Julius Fuchs aus Studiengründen verzichten.

 

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Spieltag 15.01./16.01.2022

 

Sicherheit geht vor: Unter diesem Motto einigten sich die HSG Obere Nahe und die MJC Trier, sowie Igel und die HSG Eifel darauf, trotz der Tatsache, dass alle Beteiligten an den Spielen geboostert waren, sich vorher nochmals zu testen. 

 

HSG Obere Nahe - DJK/MJC Trier 26:37 (14:16)

 

Mit einem Rumpfteam mussten die Trierer die Begegnung an der Oberen Nahe bestreiten. Bis 3:3 in der 6. Minute verlief die Begegnung ausgeglichen, ehe sich die Gäste mit fünf Treffern in Folge auf 3:8 in der 10. Minute absetzten. Den Vorsprung verteidigten die Gäste jetzt bis 5:11 in der 13. Minute, doch dann fanden die Gastgeber zu ihrem Spiel, verkürzten Tor um Tor und waren beim 11:13 in der 25. Minute erstmals auf zwei Tore am Favoriten dran. Zur Pause führte das Team von Trainer Ralf Martin mit 14:16.

 

Bis zum 16:17 in der 32. Minute konnten die Gastgeber mithalten, dann gelang den Trierern ein 0:8 Lauf und damit beim 16:25 in der 41. Minute die Vorentscheidung. Diesen Vorsprung verwaltete das Martin-Team jetzt bis zum 26:37 und feierte damit dank einer klaren Leistungssteigerung gegen einen nachlassenden Gegner den deutlichen Erfolg.

 

„Heute war einfach die lange Wettkampfpause zu merken. Wir waren bemüht, doch unser Spiel war zerfahren, es fehlte die Struktur, die wir noch gegen Kastellaun gezeigt hatten. Zu viele technische Fehler bestimmten unser Spiel und wir sind immer wieder am guten MJC Keeper, aber auch mit unseren schlechten Würfen gescheitert. Mit voller Kapelle hatten wir uns gegen das MJC Rumpfteam mehr ausgerechnet, wollten den Gästen mit unserem Tempospiel die Kräfte raufen. Doch die Trierer haben bis zur letzten Minute auch mit dem Tempo dagegengehalten. Am Ende ein verdienter Sieg, bei dessen Höhe wir uns aber an die eigene Nase packen müssen. Das darf einfach nicht passieren“, klagte HSG Coach Lars Kraus.

 

„Wir mussten mit einem Rumpfteam von acht Feldspielern antreten und führten phasenweise im ersten Spielabschnitt deutlich. Die HSG gab sich nie auf und wir vergaben beste Chancen. Bei Torwart Christian Lofi, der über die gesamte Spielzeit eine starke Leistung zeigte, konnten wir uns für die knappe Halbzeitführung bedanken. Im Rückraum stellten wir nach dem Wechsel um, verwerteten endlich die Chancen konsequenter und gingen trotz des Kaders hohes Tempo bis zum Schlusspfiff. Leon Schmitt überzeugte mit acht Toren und auch Pascal Schreiber zeigte ein gutes Spiel am Kreis und in der Abwehr“, lobte MJC Coach Ralf Martin.

 

HSG: Kristofer Rickes - Fuchs (2/1), Bamberger (2), Schwarz (3), Fetzer, Rogoll (1), Wagner (1), Klünder (10/2), Bunn, Wegert (4), Wunder (1), Zühlsdorf (2), Kiss, Conrad.

 

MJC: Lofi und Jahnen - Czaja (5), Chorus (3), Schwiderski (6), Schmitt (8), Collet (8/4), Wiemers (3), Schreiber (2), Widua (2).

 

TV Bitburg - HSC Schweich 29:26 (11:10)

 

Wieder mit Johannes Rosch und Patrick Karrenbauer traten die Gäste aus Schweich an und lieferten den Eifelanern ein ausgeglichenes Spiel. Dabei bestimmten die Abwehrreihen die Begegnung vor allem im ersten Spielabschnitt, gegen die sich die Angriffsformationen schwertaten. Die Führung wechselte nach dem 3:5 Start der Gäste in der 15. Minute über 9:6 in der 23. Minute zum Team von Trainer Janosh Klimek, dessen Mannschaft zur Pause in einer torarmen Begegnung mit 11:10 führte. Mit einem 4:0 Lauf kam Bitburg nach dem Wechsel besser aus der Kabine, führte 15:10 in der 36. Minute und schien auf dem besten Wege, zwei wichtige Punkte gewinnen zu können. Die fünf Tore Führung verteidigte die Bitburger Reserve über 23:18 in der 49. Minute, schienen beim 26:19 in der 52. Minute die Begegnung entschieden zu haben, doch Schweich wehrte sich gegen die klare Niederlage. Das Team von Christian Leyh kämpfte sich bis auf 28:25 in der 58. Minute heran, doch die Aufholjagd kam zu spät. Am Ende feierten die Gastgeber ihren 29:26 Erfolg und damit zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt!

 

„Beiden Mannschaften war die fehlende Wettkampfpraxis anzumerken und so kam es zu keinem schönen Spiel. Doch am Ende zählen nur die beiden Punkte! Großer Rückhalt im ersten Spielabschnitt war bei uns Stefan Frisch im Tor, dazu hatten wir einen treffsicheren Siebenmeterschützen mit Jens Lübken und Moritz Lübken zeigte sich aus dem Rückraum treffsicher. Manuel Wahl hat nach dem Wechsel weiter das Tempo hochgehalten und so konnten wir uns weiter absetzen, bestraften jeden Fehler der Schweicher mit unserem Gegenstoßspiel, liefen nie Gefahr, dieses Spiel zu verlieren. Es bleibt aber noch einiges zu tun, doch wir freuen uns auf die weitere Saison, haben einen kompletten Kader, mit dem es Spaß macht. Auf jeden Fall ist die Lust am Handball wieder da“, freute sich Bitburgs Trainer Janosh Klimek.

 

„Wir lieferten dem Gastgeber eine ausgeglichene Begegnung, sind aber letztlich an unsere Chancenverwertung und unserem katastrophalen Rückzugsverhalten im zweiten Spielabschnitt gescheitert. Das wirst du als Trainer verrückt, wenn du siehst, wie viele klare Chancen und Siebenmeter nicht genutzt werden. Zur Pause habe ich den Jungs nochmals gesagt, dass wir einfach konzentrierter im Abschluss arbeiten müssen, um das Spiel zu gewinnen. Aber gleich verpennten wir die Startphase in die zweite Hälfte, Bitburg bestrafte unser Rückzugsverhalten mit Gegenstoß auf Gegenstoß. Bitburg gewann verdient in einer Begegnung, in der wir Chris Kordel im Deckungsverband und Max Kratz im Angriff schmerzlich vermisst haben“, so Schweichs Trainer Christian Leyh.

 

TVB: Ney und Frisch - Begon (1), Haak, M. Lübken (7), Holzkamp, Zimmer, Pauly, J. Lübken (7/6), Wahl (5), Jung, Müller, Gillen (3), Schallert (6)

 

HSC: Fuchs und Kreusch - Büssemaker (6), Müller (1), Feller (2), Wagner, Antony, Heyer, Rosch (5/1), Karrenbauer (9/4), Müller (3)

 

HSC Igel- HSG Eifel 34:27 (14:12)

 

Bilder zum Spiel: : https://www.vereinsticket.de/neuigkeiten/mit-vereinsticket-beim-spiel-hsc-igel-gegen-hsg-eifel?fbclid=IwAR22Ing-Hx0y4FffuMhUR91uZNaBXkQ5tYsHKpfoNgqm3j2rru9AKc2KsFA

 

Die Erfolgsserie des HSC Igel unter Trainer Heiner Mainz scheint sich auch im neuen Jahr fortzusetzen. Gegen die bislang punktlose Mannschaft aus der Eifel kam das Team zu einem verdienten Heimspielerfolg. Doch im ersten Spielabschnitt lieferten sich beide Teams ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Gastgeber bis 11:8 in der 20. Minute immer in Führung lagen, dann aber vier Treffer in Folge des Eifel-Teams wegstecken mussten. Beim 11:12 in der 26. Minute schien das Spiel zugunsten der Mannschaft von Trainer Rene Wingels zu kippen. Doch jetzt war es an den Gastgeber, sich über drei Tore in Folge bis zur Pause auf 14:12 abzusetzen.

 

Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischten dann die Gastgeber, die auf 16:12 vorlegten, doch bis 21:20 in der 44. Minute hielt die HSG ihre Hoffnungen auf den ersten Punktgewinn offen. Igel legte jetzt bis zur 50. Minute auf 25:20 vor und hatte damit für die Vorentscheidung gesorgt. Am Ende feierten die Gastgeber ihren verdienten 34:27 Heimspielerfolg, mit dem sich die Mannschaft den dritten Tabellenplatz sichert!

 

„Es war ein holpriger Start und wir haben schon eine Halbzeit gebraucht, um uns zu finden. Nach 20 Minuten verletzte sich Thomas Werdel am Daumen und konnte nicht mehr eingesetzt werden. Im zweiten Spielabschnitt lief es bei uns gegen einen Gast, der eine gute Leistung abrief, besser. Wir hielten das Tempo hoch und hatten mit Rene Behrmann den treffsichersten Spieler auf dem Feld. Heute zeigten wir weniger unser gebundenes Spiel, kamen aber mit mehr Einzelaktionen zum Erfolg. Am Ende zählt aber nur der Sieg,“ freute sich Igels Trainer Heiner Mainz.

 

„Leider traten wir in Igel mit einem stark dezimierten Kader an. Aufgrund von Verletzungen und der Corona Situation stehen mir zurzeit 8 Feldspieler zu Verfügung. Von Beginn an gelang es uns nicht das Gegenstoẞspiel über die rechte Seite zu unterbinden und kassierten relativ viele Konter die Igel gute nutzte. Nachdem man sich zum Ende der ersten Halbzeit bis zum Unentschieden heran gekämpft hatte, stellte uns im zweiten Abschnitt das Positionsspiel der Igeler vor Probleme, kassierten unnötige Zeitstrafen, spielten in doppelter Unterzahl und gegen Ende merkte man uns die fünfwöchige Trainingspause an. Letztendlich ein mittelmäßiges Verbandsliga Spiel, welches aus meiner Sicht um 3-4 Tore zu hoch ausgefallen ist, unter souveräner Leitung von Schiedsrichter Andreas Rosch“, meinte Gästetrainer Rene Wingels.

 

HSC: Stein und Weier - Bechtel, Steil (2), Kesseler, Grundhöffer (3) Habbal, Behrmann (14), Fusenig (5), Werdel (3), Linz, Holtkamp (3), Steinmetz (3), Humm (1), Ossadnik.

 

HSG: Hermans und Herbst - Jahnke (8/3), Wilkins (2), J. Leppin, Wielvers, Schaperdoth (4), Anders, Wingels, Bastuck, Schellen (7), Niederprüm (6)

 

HSG Hunsrück II - TV Hermeskeil 41:34 (21:13)

 

Tag der offenen Türen im Hunsrück! Mit nur einem Auswechselspieler traten die Hochwälder an!

 

Der Favorit aus dem Hunsrück tat sich in den Anfangsminuten schwer, die Hochwälder hielten gut mit und erst nach der Zeitstrafe gegen die Gäste gelang dem Team von Trainer Jochen Tatsch die erste zwei Tore Führung zum 8:6! Beim 11:7 in der 11. Minute wurde es Gästespielertrainer Konstantin Menzer zu deutlich, er nahm die Auszeit! Zwar verkürzten die Gäste wieder auf zwei Tore, doch die Hunsrücker legten wieder auf vier Tore zum 13:9 vor. Das Auf und ab im Spiel seines Teams reichte Tatsch in der 17. Minute, er nahm die Auszeit. Doch es blieb dabei: Hunsrück zog auf vier weg, Hermeskeil kam auf zwei heran! Doch dann platzte endlich der Knoten beim Gastgeber, der jetzt über 17:11 in der 22. Minute seine Überlegenheit bis zum 21:13 zur Pause ausspielte.

 

Nachdem sich bei den Gästen ein Spieler eine Fingerverletzung zuzog, einigten sich die Teams, in der Restspielzeit 5:5 zu spielen. Das tat dem Spiel der Gastgeber aber nicht gut. Die acht-Tore-Führung verteidigten die Hunsrücker während des zweiten Spielabschnitts, lediglich beim 26:21 in der 40. Minute gelang es den Gästen, näher heranzukommen. Doch der Sieg des Gastgebers war nicht mehr in Gefahr. In den letzten Minuten wurde es ein offener Schlagabtausch, den die Gastgeber mit 41:34 für sich entschieden.

 

„Ein konfuses Spiel, teilweise chaotisch! Mit der Deckungsleistung können wir nicht zufrieden sein, mit der Angriffsleistung über weite Strecken. Doch es ist schwer, gegen einen solch ersatzgeschwächten Gast die Motivation hochzuhalten. Auf Hermeskeils Seite machte Spielertrainer Konstantin Menzer ein überragendes Spiel. Peter Kiesel feierte bei uns nach langer Verletzung sein Comeback und ist eine wichtige Alternative“, meinte HSG Coach Jochen Tatsch.

 

„Wir hatten uns vorgenommen, lange Angriffe zu spielen und nur dann ins Tempo zu gehen, wenn wir eine realistische Gegenstoßchance hatten. Das hat auch im ersten Spielabschnitt gut geklappt. Leider verletzte sich unser Kreisläufer Lukas Prümm so schwer am Finger, dass er nicht mehr mitspielen konnte. Sehr fair von der Hunsrück HSG, dann mit fünf Feldspielern weiterzumachen“, lobte der Spielertrainer der Gäste Konstantin Menzer. 

 

HSG: Thees und Schneider - Röhrig (5), Fritz (7), Kirst (4), Klei (4), Kiesel (2), Berg (1), Mende (7), Schmidt (3), Bach (8).

 

TVH: Hares - Prümm (5), Valerius (3), Menzer (10), Kratz (7), Laible, Treinen (4), Zentz (5)

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Den ersten Spieltag des neuen Jahres tippt Heiner Mainz, Trainer des HSC Igel: „Ich hoffe sehr, dass wir die Saison zu Ende spielen können. Das wollen sicher alle Mannschaften. Hut ab, die unter diesen schwierigen Bedingungen den Spielbetrieb in den Vereinen am Laufen halten“.

 

TV Bitburg II - HSC Schweich

(Samstag, 17 Uhr, Realschule)

 

Bitburg befand sich vor der Saisonunterbrechung im Aufwind und will gegen Schweich an die Leistungen vor Weihnachten anknüpfen. Bei den Gästen wird entscheidend sein, in welcher Besetzung sie auflaufen. Stehen die Leistungsträger wie Hanni Rosch wieder zur Verfügung, wird es eine enge Kiste. Am Ende rechne ich aufgrund des Heimvorteils mit einem Sieg der Eifelaner.

 

HSG Obere Nahe - DJK/MJC Trier

(Samstag, 17.30 Uhr, Stadenhalle)

 

Die HSG zeigt sich in dieser Saison als sehr heimstark und wird dies auch gegen die Trierer unter Beweis stellen. Doch die Ausgeglichenheit in der Mannschaftsbesetzung spricht für das Team von Trainer Ralf Martin und deshalb gehe ich von einem Gästesieg aus.

 

HC Igel - HSG Eifel

(Samstag, 19.30 Uhr, Turnhalle)

 

Vor der Pause hatten wir mit 7:1 einen richtig guten Lauf und es hätte uns sicherlich in die Karten gespielt, wenn die Saison nicht unterbrochen worden wäre. Jetzt müssen wir an diese Leistung anknüpfen, vor allem im Abwehrbereich, haben bis auf die Weihnachtswoche durchtrainiert und treffen auf einen Gegner, der nichts mehr zu verlieren hat. Es ist deshalb wichtig, dass wir entsprechend motiviert an die Aufgabe herangehen. Leider müssen wir bis zum Saisonende auf Jonas Ossadnik aufgrund seiner Schulterverletzung verzichten. Jonas war in unserem Spielsystem ein wichtiger Spieler. Dafür kehrt Moritz Kesseler wieder ins Team zurück und wird uns sicher weiterhelfen können.

 

HSG Kastellaun/Simmern II - TuS Fortuna Saarburg

Saarburg hat die Mannschaft aus dem Spielbetrieb zurückgezogen

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSG Wittlich

ist verlegt 

 

HSG Hunsrück II - TV Hermeskeil

(Sonntag, 17 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Bei diesem Spiel sind aus meiner Sicht die Karten klar verteilt. Die HSG Hunsrück II ist für mich einer der Meisterschaftsfavoriten, dürfte aufgrund seiner Spiel- und Heimstärke zu einem Sieg kommen, bei dem nur die Höhe fraglich ist. 

 

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Spieltag 04./05. Dezember 2021

 

Absetzung des Spieltages 04./05.12 2021 im Handballverband Rheinland

 

Aufgrund der pandemischen Situation mit hohen Inzidenzen hat das Präsidium des Handballverbandes Rheinland beschlossen, den kompletten Spieltag am 04./05.12. abzusetzen. Dieser Beschluss wird auch von allen Vorsitzenden der Spielbereiche mitgetragen.

 

Wie und wann die Saison dann fortgesetzt wird, soll in der kommenden Woche, im Rahmen einer Video-Konferenz, mit den Vereinen besprochen werden.

Den genauen Termin legt das Präsidium in einer Digitalen Sitzung am morgigen Donnerstag Abend fest.

 

Peter Josef Schmitz                                                       Hermi Häring

Präsident                                                                         Geschäftsführer

 

Spieltag 20./27. November 2021

 

HSC Igel - Tus Fortuna Saarburg 35:28 (16:14)

 

Im ersten Spielabschnitt lieferten sich beide Mannschaften eine ausgeglichen Partie, in der die Führung hin und her wechselte. Die Gäste aus Saarburg, die ohne ihre Stammtorhüter Marc Dupre antraten, führten 4:5 in der 14. Minute, dann gelang Igel die Führung zum 7:6 in der 17. Minute, die die Mannschaft jetzt bis zur Pause nicht mehr hergab und mit 16:14 in die Kabine ging.

 

Das Spiel blieb auch nach dem Wechsel spannend, ehe sich das Team von Trainer Heiner Mainz bis zur 43. Minute erstmals deutlicher absetzte und 25:21 führte. Die Vorentscheidung war gefallen, als die Mannschaft sich auf 29:23 in der 51. Minute absetzte und über 30:24 einem klaren und auch in dieser Höhe verdienten 35:28 Erfolg, der dem Team Platz 6 einbringt.

 

„Es läuft“, findet Igels Trainer Heiner Mainz und bescheinigt erneut seiner Abwehr „Matchwinner“ gewesen zu sein. „Dazu hatten wir viel Pech im Abschluss, trafen allein 14 Mal das Aluminium und so hätte das Spiel bei konsequenter Chancenverwertung deutlicher ausgehen können. Es war ein faires Spiel unter der souveränen Leitung von Schieri Marcel Straub“, lobte Igels Coach Heiner Mainz.

 

„Bei uns fehlt Marc Dupre im Tor aufgrund einer Verletzung wohl länger. Dafür ging Lukas Rüger ins Tor und hat uns mit seiner guten Leistung lange im Spiel gehalten. Es bleibt unser Problem, dasss wir von Außen einfach zu wenig treffen und dann durch eine schnelle gegnerische Mannschaft bestraft werden. Die Gastgeber haben heute sicher mehr Tempo gemacht als wir! Dennoch bin ich mit der Leistung meiner Mannschaft aufgrund der personellen Situation nicht unzufrieden“, meinte der Spielertrainer der Gäste, Tim Moske.

 

HSC: Stein und Zimmer - Bechtel, Steil (7), Kesseler (2), Grundhöffer, Habbal (1), Behrmann (5), Fusenig (3/1), Werdel (9), Stein, Vucenovic (1), Linz, Hotkamp (1), Steinmetz (5), Humm (1)

 

TuS: L. Rüger - Schmitt, Lorth (4), Hein (1), Moske (5), Schuster (1), Geimer (2), Hoffmann (3), P. Rüger (11/6), Morin (1), Pütz.

 

DJK/MJC Trier - HSG Wittlich

auf Wunsch von Wittlich, das nur 6 Feldspieler hatte, wird das Spiel verlegt

 

HSC Igel - TuS Fortuna Saarburg

(Sonntag, 17 Uhr, Turnhalle)

 

Zu einem interessanten Leistungsvergleich kommt es zwischen dem HSC Igel, der zurzeit wohl die Mannschaft der Stunde in der Verbandsliga West ist und den Saarburger Fortunen, die am vergangenen Wochenende aufgrund der Spielabsage des HSC Schweich keine Spielpraxis sammeln konnten. „Bei uns sind einige Spieler nach dem letzten Spiel angeschlagen, allen voran Fabian Steinmetz. Deshalb schonen wir die Spieler im Training und konzentrieren uns ganz auf die Aufgabe am Sonntag, in dem wir zum einen das Tempo aus dem Spiel der Gäste nehmen wollen und die Räume von Rückraumspieler Rüger einengen. Ich hoffe, dass wir wieder eine ähnlich gute Abwehr- und Torhüterleistung wie zuletzt abrufen“, so Igels Trainer Heiner Mainz. „Für uns wird das ein schweres Spiel, bei dem wir die starke Abwehr der Gastgeber überwinden müssen. Deshalb darf es den Gastgebern nicht gelingen, unser Tempo zu drosseln und wir müssen im Angriff einen schnellen Ball spielen und auf die Nahtstellen Druck ausüben. Bei uns wird Noah Jürgens ausfallen“, verrät Saarburgs Trainer Tim Moske. 

 

 

Spieltag 20./21. November 2021

 

TV Bitburg II - HSG Wittlich 23:22 (13:12)

 

Für eine Überraschung an diesem Wochenende sorgt die Bitburger Reserve, die der HSG Wittlich ihre erste Saisonniederlage beibringt.

 

Bis zur 7. Minute legten die Gäste um ihrem Trainer Frank Staskewitz los wie die Feuerwehr, führten 1:5 und schienen auf dem besten Wege, ihrer Favoritenrolle gerecht werden zu können. Doch die Auszeit von Gastgebercoach Janosh Klimek stoppte den Lauf der Gäste, die erstmals beim 7:7 in der 22. Minute den Ausgleich hinnehmen mussten. Bis zur Pause blieb die Begegnung ausgeglichen, Bitburg führte erstmals beim 12:11 in der 28. Minute, verteidigte die Führung zum 13:12 zur Pause.

 

Auch nach dem Wechsel blieb es ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Gastgeber deutlicher mit 16:13 in der 35. Minute führten, den Ausgleich zum 16:16 hinnehmen mussten und beim 19:20 in der 54. Minute Gefahr liefen, das Spiel zu verlieren. Nach dem 21:22 in der 56. Minute war es Jens Lübken mit zwei Treffer in Folge, der seiner Mannschaft einen verdienten Heimspielerfolg sicherte.

 

„Vielleicht war sich Wittlich heute zu sicher, vor allem nach unserem Debakel am letzten Wochenende. Allerdings hatten wir heute mit Jens Lübken und Manuel Wahl zwei Stammspieler wieder dabei und das machte sich deutlich bemerkbar. Das Wittlich nach der klaren Führung den Faden verloren hat, lag sicher auch an unserer starken Abwehr und einem sehr guten Stefan Frisch im Tor. Aber auch Wittlichs Keeper Henrich zeigte ein starkes Spiel. Es war wichtig, dass meine Jungs nach dem klaren Rückstand zu Beginn die Nerven behalten haben, und deshalb kann ich meine Spieler nur loben. Wir haben mental in dieser Woche gearbeitet, mussten vor allem das Debakel aus den Köpfen bekommen. Ich bin heute einfach nur froh und glücklich über diesen Sieg“, sagte Bitburgs Trainer Klimek.

 

 „Eigentlich haben wir gut ins Spiel gefunden, dann aber im Angriff völlig den Faden verloren und sind nicht mehr zurückgekommen. Bitburg hat nach seinen Möglichkeiten gespielt und verdient gewonnen. Bei uns fielen alle Stammkeeper aus, nachdem sich Igor Hergert einen Kreuzbandriß zuzog und Alex Schenk nach seiner Gehirnerschütterung aus dem Saarburg Spiel nicht eingesetzt werden konnte. Allerdings hat uns „Charly“ Henrich geholfen, der ein sehr starkes Spiel zwischen den Pfosten machte. Eine heute vermeidbare Niederlage, die aber auch der Unerfahrenheit des Teams geschuldet ist“, klagte Gästetrainer Frank Staskewitz.

 

TVB: Frisch - Messerich, Begon, Haak, Müller (4), Zimmer, Pauly (1), Lübken (4), Wahl (6/1), Witz, Jung, Müller, Gillen (5), Schallert (3)

 

HSG: Schenk und Henrich - Konrad (2), Weber (2), Kirsch (4/3), Leyendecker (1), Stephan, Illigen, Werner (2/1), Präder (3), Könen (2), Schilz (6).

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSG Eifel 34:22 (17:13)

 

Erst nach der 1:3 Führung der Gäste in der 6. Minute fanden die Ruwertaler ins Spiel, und drehten die Begegnung über 8:5 in der 17. Minute, verwaltete jetzt die Führung über 15:10 in der 27. Minute bis zur 17:13 Pausenführung. Bis 20:16 in der 37. Minute blieben die Gäste an den Ruwertalern dran, die dann mit drei Treffern in Folge für die 23:16 Vorentscheidung in der 40. Minute sorgten. Konstant zog das Team von Trainer Andreas Cartarius jetzt davon und siegte am Ende auch in dieser Höhe verdient mit 34:22.

 

„Es war das erwartet unangenehme Spiel gegen einen Tabellenletzten! Im Spiel nach vorne schlichen sich bei uns von Beginn an leichte Fehler ein und die Paßfehler haben die Gäste konsequent bestraft. Die Abwehr war im Mittelblock und auf den Halbpositionen nicht bereit, den Druck auf die gegnerischen Angreifer so auszuüben, wie wir das normalerweise machen. Die Gäste nutzten ihre Räume und ich habe deshalb früh die Auszeit genommen, nach der sich die Jungs dann am Riemen gerissen haben und jetzt vor allem ihre Räume besser nutzten. Trotz der Manndeckung nach dem Wechsel gegen Andi Schröder hat meine Mannschaft konstant weiter gespielt, doch unserem Spiel war deutlich anzumerken, dass mit Mätthi Krewer und Andi Backendorf zwei wichtige Stützen fehlten“, klagte Gastgebertrainer Andreas Cartarius.

 

„Es war seit langem nochmal ein gutes Spiel meiner Mannschaft, trotz der Niederlage. In der ersten Halbzeit hielten wir bis zur Einwechslung von Andi Schröder in der 24. Minute gut mit und befanden uns auf Augenhöhe mit dem Tabellenzweiten. Er war es auch, der uns in der zweiten Halbzeit
narrte und so sah ich mich gezwungen auf eine 5+1 Abwehr umzustellen, was nur zeitweise aufging, da wir in der Abwehr zu wenig verschoben haben. Letztendlich ein verdienter Sieg der Cartarius Truppe, die in der zweiten Halbzeit ihre Erfahrung ausspielte. Es wäre ein besseres Ergebnis für uns drin gewesen, hätten wir die letzten 10-12 Minuten so gestaltet, wie den vorher. Jetzt gilt es die kommenden zwei Wochen zu nutzen, um uns auf das Spiel gegen die HSG Obere Nahe vorzubereiten“, sagt Gästetrainer Rene Wingels.

 

HSG MR: Schwall und Roth -Billen (9/3), Meyer (4), Schröder (7), Wenzel (1), Keil, Simon, Thesen (1), Frisch (2), Kopp, Merten (5), Sattler (4), Zock (1).

 

HSG E: Hermans - Jahnke (13/4), Leppin (1), Kruft, Esch (1), Anders, Bastuck, Voß, Schellen (3), Niederprüm (4)

 

TuS Fortuna Saarburg - HSC Schweich

 

kampflos für Saarburg, da Schweich aufgrund von Verletzungen und beruflichen Verhinderungen keine spielfähige Mannschaft aufbieten konnte.

 

TV Hermeskeil - HSC Igel 26:37 (11:20)

 

„Das läuft ziemlich gut bei uns“, freute sich Igels Trainer Heiner Mainz nach dem unerwartet klaren Erfolg seines Teams im Hochwald.

 

Aber was ist nur mit der Hermeskeiler Mannschaft los? „Ich bekomme meine Mannschaft einfach nicht motiviert. Das liegt an der Einstellung. Was wir zeigen wirkt lustlos und ist einfach nur peinlich. Man kann sich bei unseren Zuschauern einfach nur entschuldigen“, sagt TVH Spielertrainer Konstantin Menzer.

 

Auch gegen den HSC Igel musste sich das Team von Spielertrainer Konstantin Menzer klar geschlagen geben. Eiskalt erwischt wurde die Hochwälder von einem Igeler Team, das scheinbar nahtlos an die zuletzt starken Leistungen anknüpfte und dem Spiel über 1:5 in der 8. Minute bis 8:12 in der 22. Minute seinen Stempel aufdrückte, sich aber nicht mehr weiter absetzen konnte und so nahm Trainer Heiner Mainz die Auszeit und die zeigte jetzt ihre Wirkung.

 

Bereits in der 8. Minute kassierte Hermeskeils Jan Serbanescu nach einem Foulspiel mit Verletzung an einem Igeler Spieler die rote Karte. „Aus meiner Sicht unberechtigt und das war ein weiterer Genickbruch für uns“, klagte Menzer.

 

Über 10:17 in der 28. Minute gelang den Gäste eine klare 11:20 Pausenführung. Vor allem die Deckung der Hochwälder fand keine Einstellung zu den Gästeangreifern, die auch nach dem Wechsel nach Belieben Schalten und Walten konnten. So setzte sich das Mainz-Team auch nach dem Wechsel kontinuierlich ab, brachte über 13:23 in der 33. Minute und 22:32 in der 52. Minute am Ende einen unerwarteten 26:37 Erfolg über die Ziellinie. „Respekt vor dieser Igeler Mannschaft, die sehr gut auf uns eingespielt war und von Beginn an zeigte, dass sie beide Punkte unbedingt wollten. Wir hätten heute 2 Stunden spielen können, ohne dass sich was geändert hätte“, resümierte Menzer.

 

„Von Anfang an boten wir erneut eine sehr starke Abwehrleistung mit guten Torhüterleistungen und das war die Basis für unseren Erfolg. Kontinuierlich bauten wir unseren Vorsprung aus und meine Mannschaft ließ sich auch durch das harte Gastgeberspiel nicht aus dem Konzept bringen. So kamen wir mit viel Tempo und einem kontrollierten Spielaufbau zu einem verdienten Sieg. Zugegebenermaßen bin ich überrascht von der Leistung meiner Mannschaft, vor allem der Konstanz“, lobte Igels Coach Mainz.

 

TVH: Hares - Prümm (1), Fuchs, Serbanescu (2), Valerius (3), Menzer (7/2), Schneider, Kratz (7/3), Geibel, Zentz, Laible (4/1), Schleimer (2).

 

HSC: Stein und Weier - Bechtel (1), Steil (7/3), Kesseler (3), Habbal, Behrmann (11), Fusenig (5), Werdel (4), Vucenovic (1), Holtkamp (1), Lermen (2), Steinmetz (1), Humm (1)

 

HSG Hunsrück II - DJK/MJC Trier 28:27 (13:11)

 

War das bereits eine Vorentscheidung im Titelkampf? Die Mannschaft von Trainer Jochen Tatsch entschied das Spitzenspiel mit dem Schlusspfiff durch ihren stärksten Angreifer Luca Bach und brachte den Gästen aus Trier eine unglückliche Niederlage bei.

 

Es wurde das erwartet schwere Spiel für die Reserve der Hunsrück HSG, die auf eine MJC Mannschaft traf, die ohne Druck aufspielte und den Favoriten ärgere. Die Begegnung war von Beginn an völlig ausgeglichen und es sollten am Ende Nuancen sein, die für die Entscheidung sorgten. Nach der 1:2 Führung der Gäste sorgten die Gastgeber mit drei Toren in Folge für die erste zwei Tore Führung beim 4:2 in der 10. Minute, doch das Team von Trainer Ralf Martin blieb unbeeindruckt, glich beim 6:6 in der 14. Minute aus, das Spiel verlief weiterhin sehr ausgeglichen. Dabei legte die Mannschaft von Trainer Jochen Tatsch ständig mit einem bis zwei Toren vor, doch die Gäste blieben weiter auf Augenhöhe. Zur Pause führten die Hunsrücker mit 13:11!

 

Nach dem Wechsel blieb es bei der Führung der Hunsrücker, allerdings blieben die Trierer weitern über 16:15 in der 38. Minute dran, doch das Tatsch Team legte nach, baute den Vorsprung wieder auf drei Tore zum 19:16 in der 40. Minute aus, das Martin-Team blieb dran, glich in der 57. Minute zum 25:25 aus. In Überzahl legten die Gastgeber dann durch Dominique Mende den Führungstreffer zum 27:26 hin und knapp eine Minute vor dem Ende nahm Trier die Auszeit. Kevin Schwiderski gelang 48 Sekunden vor dem Ende der erneute Ausgleich, ehe Luca Bach den Sack zumachte.

 

„Heute trafen wir erstmals auf einen richtig guten Gegner, der uns alles abverlangt hat. Es war ein sehr gutes Verbandsligaspiel beider Mannschaften und Ralf Martin hat eine technisch gute und auf den Beinen schnelle Truppe, die uns von der Spielanlage ähnelt: keine Distanzschützen, dafür aber viel Druck auf die Abwehr ausübt. Ein Remis wäre gerecht gewesen, die Trierer waren gleichwertig. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass die Gäste das Tempo über 60 Minuten mithalten können. Wir lagen aber nie zurück und haben am Ende glücklich gewonnen“, stellte HSG Coach Jochen Tatsch fest.

 

„Ein Remis wäre gerecht gewesen. Da war ich mit Jochen einig. Beide Seiten lieferten sich über 60 Minuten ein richtig gutes Spiel, am Ende fingen wir uns aber zu viele Zeitstrafen, doch das soll kein Vorwurf Richtung Schiedsrichter sein, der sehr gut gepfiffen hat. Die HSG ist schwer zu verteidigen, doch das haben wir gut gelöst. Riesenkompliment an meine Jungs, die in der Abwehr die entsprechende Aggressivität hatten. Julius Collet leitete vorne gut das Spiel und spielte in der Abwehr stark. Letztlich eine geschlossene Mannschaftsleistung, egal wer eingewechselt wurde. Im Tor spielte Cedric Jahnen im ersten Spielabschnitt stark, nach dem Wechsel war es Christian Lofi, der uns den Rücken freihielt“, lobte MJC Coach Ralf Martin.

 

HSG: Neu - Thees, Röhrig (3/1), Fritz (1), Kirst (2), Klei (1), Berg, Mende (7/5), Schmidt (3), Feder (1), Bach (10)

 

MJC: Lofi und Schreiber - Czaja (5), Chrous (1), Plausinaitis (6), Schwiderski (5/1), Heinz, Schmitt (3), Mohr, Jahnen, Widua (2), Collet (5)

 

HSG Kastellaun/Simmern - HSG Obere Nahe 31:35 (12:17)

 

Bis 5:6 in der 9. Minute zeigten beide Teams ein ausgeglichenes Spiel, dann gelangen den Gästen vier Treffer in Folge zur 5:10 Führung in der 17. Minute. Diese Führung verteidigte die Mannschaft von Trainer Lars Kraus über 7:12 in der 21. Minute bis zur Pause zum 12:17.

 

Doch nach dem Wechsel fanden die Gastgeber um Spielertrainer Korab Mulliqi besser in die Begegnung zurück, kämpften sich bis zur 35. Minute auf 17:18 heran, ehe sich die Gäste wieder auf 17:22 in der 40. Minute wegzogen und es nach der Vorentscheidung aussah. Die Gastgebers steckten jedoch nicht auf, waren beim 20:22 in der 41.Minute wieder in Schlagdistanz. Noch einmal versuchte Mulliqi mit der Auszeit in der 51. Minute, das Spiel zu drehen, doch die Gäste zogen vom 25:30 entscheidend davon. Am Ende brachten die Gäste einen wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt über die Zeit.

 

„Das war heute eine Katastrophe war wir gespielt haben. Glückwunsch an die Gäste, die verdient beide Punkte gewannen. Unsere Abwehr war heute löchrig wie ein Schweizer Käse, im Angriff nutzten wir unsere Chancen nicht, dazu leisteten wir uns viele technische Fehler“, klagte der Spielertrainer der Gastgeber Korab Mulliqi.

 

 „Offensichtlich hatten uns die Gastgeber unterschätzt und meine Spieler erkannten schnell, das heute was geht. Wir haben unser schnelles Spiel durchgezogen, sind auch nicht gekippt, als die Gastgeber nochmals verkürzten. Kristofer Rickes im Tor hat uns den Rücken frei gehalten“, lobte Gästetrainer Lars Kraus. 

 

HSG KS: Stein und Zirwes - Wetstein (1), Friedt (2), Michel, Schneider (4/4), Retzlaff (2), Schmidt (1), Müller (7), Kötz (2), Mallmann (3), Mulliqi (4), Siegmund (1), Schmitz (4).

 

HSG ON: K. Rickes - Fuchs (8/2), Bamberger (5), Schwaz, Fetzer, Wagner (5), Gester (2), Klünder (6), Bunn (1), Wegert (3), Wunder, Zühlsdorf (4), Kiss (1).

 

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Den kommenden Spieltag tippt Tim Moske, Spielertrainer der Saarburger Fortunen:

 

TV Bitburg II - HSG Wittlich

(Samstag, 17 Uhr, Realschule)

 

Die Bitburger Mannschaft habe ich letzte Woche gegen die MJC gesehen und mir tut eigentlich der Trainer der Mannschaft Janosh Klimek leid. Er ist ein Supercoach und hat es mit dieser jungen und unerfahrenen Mannschaft schwer. Sie setzen noch nicht das um, was der Trainer ihnen vorgibt und auch von ihnen erwartet. Kann Wittlich die gleiche Leistung wie gegen uns abrufen, gehe ich von einem klaren Sieg aus. Wittlich hat eine super eingespieltes und vom Trainer eingestelltes Team.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSG Eifel

(Samstag, 19 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Das wird ein klares Ding für die Gastgeber. Die HSG hatte gegenüber den letzten Spielzeiten einfach zu viel Substanzverlust in seinem Kader, um hier ernsthaft mithalten zu können. Sie kommen dieses Saison einfach nicht in die Spur und so wird die Ruwertal HSG leichtes Spiel haben, einen deutlichen Sieg einzufahren.

 

TV Hermeskeil - HSC Igel

(Samstag, 19.30 Uhr, IGS Hermeskeil)

 

In diesem Spiel ist einiges möglich! Igel verfügt über einen sehr starken Torwart, der maßgeblichen Anteil am bisher guten Saisonverlauf der Mannschaft von Trainer Heiner Mainz hat. Für die Hochwälder kommt es darauf an, ob sie ihr hartes, aber faires Abwehrspiel durchbringen und sich die Gäste davon beeindrucken lassen. Aufgrund des Heimvorteils rechne ich mit einem knappen Sieg der Hochwälder.

 

TuS Fortuna Saarburg - HSC Schweich

(Samstag, 19.30 Uhr, Schulzentrum Beurig)

 

Vor heimischer Kulisse haben wir natürlich den Anspruch beide Punkte gegen Schweich zu gewinnen, zumal die Gäste wohl weiterhin auf Hanni Rosch verletzungsbedingt verzichten müssen. Wenn wir unser Ziel, unter die ersten 6 der Liga zu kommen, umsetzen wollen, muss ein Heimsieg her und das besonders vor unseren tollen Fans. Bei uns kehren mehr und mehr Spieler in den Kader zurück, doch hier ist selbstverständlich noch Trainingsrückstand. Ohne überheblich zu klingen, muss es einfach unser Anspruch sein, das Spiel zu gewinnen

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HSG Kastellaun/Simmern II - HSG Obere Nahe

(Sonntag, 17 Uhr, IGS Kastellaun)

 

Beide Mannschaften sind nur schwer einzuschätzen. Das hängt vor allem bei den Gastgebern von ständig wechselnden Aufstellung ab und so ist deren Leistung ebenso schwankend wie die der Gäste von der Oberen Nahe. Ich rechne mit einem umkämpften Spiel und einem offenen Ausgang. Deshalb tippe ich hier auf ein Remis.

 

HSG Hunsrück II - DJK/MJC Trier

(Sonntag, 17 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Es ist das Spitzenspiel des Wochenendes, bei dem die Hunsrücker erstmals in dieser Saison so richtig gefordert sein werden. Auf dieses Spiel freue ich mich, das wird sicher eine Werbung für den Handball! Die Gastgeber kenne ich bislang nur aus den Spielberichten, denke aber dennoch das es zum knappen Sieg von Trainer Jochen Tatsch reichen wird, obwohl ich viel von der MJC halte. Bei uns hat sich die Mannschaft unter Wert verkauft, das konnte ich letzte Woche im Spiel gegen Bitburg sehen. Die Mannschaft von Trainer Ralf Martin ist super trainiert und gut eingespielt, lässt vor allem den Ball schnell laufen. 

 

 

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Spieltag 13./14. November 2021

 

HSG Wittlich - TV Hermeskeil 28:23 (14:9)

 

Wittlich bleibt weiterhin in der Liga ungeschlagen, setzt sich auch gegen den TV Hermeskeil am Ende verdient durch und bleibt mit 9:1 Punkten an der Tabellenspitze dran.

 

Das Team von Trainer Frank Staskewitz lag lediglich beim 0:1 zurück, übernahm dann nach ausgeglichener Anfangsphase das Spiel und setzte sich erstmals beim 9:6 in der 19. Minute deutlicher ab. Bis zur Pause bauten die Eifelaner ihre Führung auf 14:8 aus.

 

Nach dem Wechsel blieben die Gäste um Spielertrainer Konstantin Menzer dran und so musste Staskewitz in der 37. Minute beim 18:13 die Auszeit nehmen. Die Vorentscheidung schien beim 24:16 in der 50. Minute gefallen, doch die Hochwälder stemmten sich gegen die drohende Niederlage und kämpften sich bis auf 24:21 in der 54. Minute heran. In einer hektischen Schlussphase stand der Sieger beim 26:21 in der 57. Minute fest, die Auszeit der Hermeskeiler zeigte keine Wirkung mehr.

 

„Technische Fehler bestimmten die Anfangsphase auf beiden Seiten. Wir fingen uns und hatten das Spiel zur Pause eigentlich entschieden. Auch den kleinen Durchhänger nach dem Wechsel konnten wir kompensieren, bei dem die Gäste bis auf vier Tore herankamen. Letztlich ein verdienter Heimsieg für uns gegen starke Hochwälder. Das Spiel wurde von Schiedsrichter Siggi Niesen gut geleitet“, fand Wittlichs Trainer Frank Staskewitz.

 

„Die vielen Fehler der Anfangsphase führe ich auf den zu stark geharzten Ball zurück. Während wir weiter Probleme im Angriff hatten, fingen sich die Gastgeber und bei uns machten sich die fehlenden Wechselalternativen im Rückraum bemerkbar. In der Halbzeitpause nahmen wir uns dann vor, uns nicht mit mehr als 10 Tore aus der Halle schießen zu lassen und haben zumindest kämpferisch dagegengehalten. Bei uns machten Tim Geibel im Tor und Christof Kratz in einer fairen Begegnung ein gutes Spiel“. Lobte der Spielertrainer der Gäste Konstantin Menzer.

 

HSG: Gressnich - Konrad (3), Präder, Rudolphi, Stephan (3/1), Kirsch (1), Pietzonka, Illigen (1), Werner (9/7), Könen (3), Schilz (6)

 

TVH: Hares - Prümm (1), Serbanescu (8), Valerius (1), Menzer (3/1), Kratz (8/3), Geibel, Zentz (1), Laible (1/1), Schleimer.

 

HSG Obere Nahe - HSG Hunsrück II 20:35 (12:16)

 

Erwartungsgemäß setzt sich der Meisterschaftsfavorit HSG Hunsrück in Tiefenstein durch.

 

Doch die erste Halbzeit lief so gar nicht nach den Vorstellung von Gästetrainer Jochen Tatsch. „Das lag zum einen an der Tatsache, dass wir jetzt schon seit sieben Wochen mit Harz trainieren und jetzt ohne Harz viele technische Fehler in unserem Spiel waren. Zum anderen konnten wir in der letzten Zeit nie komplett trainieren und das aus berufs- und studienbedingten Gründen. Zuletzt war es aber auch eine Art Selbstüberschätzung meiner Jungs, vor der ich gewarnt hatte. Die Mannschaft hat aber im ersten Spielabschnitt gesehen, dass sie nicht zurückschrauben darf und weniger als 100 Prozent abliefert“, meinte der Gästetrainer.

 

So taten sich die Gäste in den Anfangsminuten schwer, lagen beim 5:4 in der 9. Minute zurück und drehten das Spiel dann über 5:7 in der 14. Minute. Wer jetzt geglaubt hatte, die Gäste ziehen auf und davon, sah sich getäuscht. Das Team von Lars Kraus hielt dagegen, glich letztmals beim 9:9 in der 17. Minute aus, ehe sich die Gäste bis zur Pause auf 12:16 absetzten.

 

Bis Mitte der zweiten Hälfte baute das Tatsch Team den Vorsprung kontinuierlich auf 10 Tore zum 16:26 aus und brachte am Ende einen doch deutlichen 20:35 Erfolg über die Ziellinie.

 

„Mit der zweiten Hälfte bin ich zufrieden, da wir hier eine gute Deckungsleistung abriefen. Garant hierfür war auch unser A-Jugendtorwart Mauro Neu, der die Kiste nach seiner Einwechslung im zweiten Spielabschnitt regelrecht zunagelte“, lobte Tatsch.

 

„Wir konnten die Anfangsphase des Spiels ausgeglichen gestalten, hatten nur wenige technische Fehler, doch gegen Ende der ersten Hälfte wurde die Fehlerquote deutlich höher. Nach dem Wechsel waren die technischen Fehler auf unserer Seite einfach zu hoch, um Druck auf den Kasten der Gäste auszuüben, die zudem mit Torwart Neu einen Klasse-Keeper zwischen den Pfosten hatten“, lobte Gastgebertrainer Lars Kraus.

 

HSG ON: Kristofer Rickes und Gerster - Fuchs (2), Bamberger (3), Schwarz (1), Fetzer, Rogoll (2), Wagner (2), Hartl (2), Klünder (2/2), Wegert (2), Wunder (1), Zühlsdorf (2), Kiss (1)

 

HSG H: Thees und Neu - Röhrig (10/1), Fritz (6), Kirst (1), Berg (2), Mende (4/1Y), Schmidt (5), Feder (3/2), Bach (4).

 

DJK/MJC Trier - TV Bitburg II 48:23 (21:13)

 

Ein Schützenfest feierte die MJC Trier gegen die Bitburger Reserve, die überhaupt keine Einstellung in der Deckung gegen die MJC Angreifer fand. Dabei sah es in den Anfangsminuten nicht schlecht für das Team von Gästetrainer Janosh Klimek aus, die 10 Minuten lang den Favoriten ärgerten und sogar mit 4:5 in Führung lagen. Bis 14:12 in der 24. Minute sah es nach einer engen Kiste aus, doch dann brachte die Auszeit von MJC Coach Ralf Martin die Wende. Vom 15:13 in der 27. Minute gelangen den Gastgebern bis zur Pause sechst Treffer in Folge innerhalb weniger Minuten.

Bilder von Jürgen Brech- TRI SIGN

 

So stand es zur Pause bereits 21:13 und wer gehofft hatte, dass die Gäste jetzt ihren „freien Fall“ bremsen und den Lauf der Trierer stoppen könnten, sah sich getäuscht. Bis 29:13 in der 37. Minute zog das Martin-Team auf und davon, hatte mittlerweile 14 Tore ohne Gegentor erzielte, Bitburgs Trainer Klimek zog die Reißleine und nahm die Auszeit. Zwar gelang dem Gast jetzt endlich wieder ein Torerfolg, doch die deklassierende Niederlage war nicht mehr zu verhindern. Am Ende stand ein überraschend hoher 48:23 Erfolg der Trierer auf der Anzeigetafel im Mäusheckerweg.

 

„Unser Ziel war es zunächst, das zweite Heimspiel zu gewinnen. Ein solch klares Ergebnis hätte ich nie erwartet. Bitburg bereitet uns in der Abwehr in den Anfangsminuten einige Probleme, da die Gäste über ihre schnelle Mitte und ihr gutes Laufspiel mit vielen Kreuzbewegungen für Gefahr sorgten. Wir scheiterten mit 9 Fehlwürfen, meist am Bitburger Keeper. Nach der Umstellung auf eine defensivere Deckung im Innenblock und einem starken Christin Lofi im Tor starten wir den furiosen zu Null Lauf! Wir fingen die Bälle jetzt früh ab, erzielten über die erste und zweite Welle viele Tore gegen einen kämpferisch nie aufgebenden Gast, bei dem aber nach unserem Lauf die Luft raus war. Unser jüngster Spieler Jonas Widua fing in der Abwehr viele Bälle ab, machte selbst fünf Buden und zeigte im Angriff sein Talent. Jetzt bereiten wir uns auf die HSG Hunsrück vor, die wir ein wenig ärgern wollen“, schaut MJC Coach Ralf Martin bereits nach vorne.

 

„20 Minuten waren wir gleichwertig, doch was dann passiert ist, kann ich einfach nicht erklären. Die Mannschaft hat von 100 auf 0 zurückgeschaltet. Da hilft auch nicht die Ausrede, dass mit Marc Begon, Manuel Wahl und Jens Lübken die Alternativen aus gesundheitlichen Gründen passen mussten. Über das Spiel werden wir nicht reden, müssen das einfach abhaken und nach vorne schauen. Alleine 26 technische Fehler auf unserer Seite sprechen eine deutliche Sprache“, sagte Gästetrainer Janosh Klimek.

 

MJC: Lofi - Czaja (7), Chorus (7), Plausinaitis (7/1), Schwiderski (8), Schmitt (5), Mohr (1), Jahnen, Schreiber (1), Widua (5), Collet (7/2).

 

TVB: Frisch - Messerich, Pauly (3), M. Müller (2), Eich, Zimmer, Witz (1), K. Müller (3), Gillen (3), Lübken (3), Jung, Schallert (8/3)

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSG Kastellaun/Simmern II 30:15 (14:5)

 

„Ich musste mit einer A-Jugend im Ruwertal antreten. Gleich acht Spieler fehlten, vier davon haben mir erst am Samstagmorgen abgesagt“, klagte Korab Mulliqi, Spielertrainer der Gästemannschaft.

 

Die Messe im Ruwertal war für die Gäste deshalb schnell gelesen! Das Team von Trainer Andreas Cartarius führte nach gutem Beginn mit 7:2 in der 14. Minute, Gästetrainer Korab Mulliqi nahm die Auszeit. Doch die Gastgeber setzten sich weiter Tor um Tor ab, ließen nur fünf Treffer der Hunsrücker im ersten Spielabschnitt zu und führten zur Pause deutlich mit 14:5.

 

„Gegen die mit lediglich acht Feldspielern angetreten Gäste kamen wir zum erhofften Sieg. Allerdings ist bemerkenswert, dass die junge Gästemannschaft kämpferisch nie aufgab und sie erhebliche Probleme mit dem Harz hatten. So haben wir nach dem Wechsel auch auf eine 5:1 Deckung umgestellt, kamen so über den Ballgewinn zu schnellen Gegenstoßtoren. Ich bin froh, dass wir nach dem frustrierenden Spiel der letzten Woche bei Hunsrück II jetzt das umgesetzt haben, was wir uns vornahmen, nämlich guten Handball zu spielen. Die Tore waren über die gesamte Mannschaft verteilt und das zeigt die mannschaftliche Geschlossenheit. Wir hätten durchaus höher gewinnen können, sind aber an einem guten Gästetorwart Marcel Zirwes gescheitert, der echt gut hielt und Schlimmeres für sein Team verhinderte. Bei uns hat Mätthi Krewer auf der linken Angriffsseite endlich besser ins Spiel gefunden, zumal wir Andi Schröder aufgrund seiner Knieverletzung nicht einsetzen konnten. Martin Thesen, der in dieser Woche Vater wurde, hat ein hohes Engagement gezeigt und auch drei Tore zum Sieg beigesteuert“, lobte Gastgebertrainer Andreas Cartarius.

 

„Mit einem Durchschnittsalter von knapp 19 Jahren war das eine Riesenleistung der Mannschaft, die nie aufgegeben hat und nie den Kopf hängen ließ. Allerdings können die Jungs nicht mit Harz umgehen, da wir damit nicht trainieren dürfen. Dennoch haben wir viel Erfahrung gesammelt gegen eine gute Ruwertaler Mannschaft.

 

Bis zur 50. Minute machten die Gastgeber dann einen Klassenunterschied deutlich, waren den Gästen in allen Belangen überlegen und führten mit 24:10 und brachten jetzt die klare Führung über die Zeit.

 

Unisono lobten beide Trainer die herausragende Schiedsrichterleistung von Andreas Rosch: „Souverän“, meinte Cartarius, „super Leistung“, lobte Mulliqi.

 

HSG M/R: Schwall und Roth - Kopp, Meyer (2/1), Schröder, Wenzel, Keil, Thesen (3), Krewer (6), Backendorf (8), Frisch (2), Merten (2), Sattler (4/2), Zock (3)

 

HSC Schweich - HSG Eifel 36:19 (16:8)

 

Eine in dieser Höhe nicht erwarte Niederlage bringt die HSG Eifel jetzt mächtig unter Druck. Das Team von Trainer Rene Wingels unterlag im vier Punkte-Spiel deutlich mit 36:19 in Schweich.

 

Im Duell der ehemaligen Rheinlandligisten waren es die Gastgeber, die von Beginn an vorlegten und über 3:1 in der 6. Minute auf 9:4 in der 18. Minute vorlegten und so Gästetrainer Rene Wingels zur ersten Auszeit zwangen. Schweich baute den Vorsprung kontinuierlich aus, führte 16:8 zur Pause und war auf einem guten Weg, beide Punkte im richtungsweisenden Abstiegsduelle zu verbuchen.

 

Beim 20:10 führte Schweich erstmals mit 10 Toren in der 36. Minute, zog über 30:15 dem ungefährdeten 36:19 Heimspielsieg entgegen.

 

„Zwei nervöse Mannschaften, die wussten um was es geht. Wir hatten aber letztlich mehr Mut und auch mehr Klasse, um dieses Spiel für uns zu entscheiden. Im ersten Spielabschnitt führten wir deutlich, hätten aber noch höher führen müssen. Endlich haben meine Jungs gezeigt, dass sie Handball spielen können. Hervorheben möchte ich Sascha Büssemaker, der in Angriff und Abwehr heute ein sehr starkes Spiel machte. Jetzt fahren wir ohne Druck nächste Woche nach Saarburg“, sagte Schweichs Trainer Christian Leyh.

 

„Für diese Niederlage gibt's keine Ausreden mehr. Es ist fünf nach zwölf und wir müssen was dran tun um nicht schon abgeschlagen in die Ruckrunde zu gehen“, sagt Gästetrainer Rene Wingels. 

 

HSC: Fuchs und Monzel - Büssemaker (8/1), Kordel (2), Kratz (5/2), Müller (3), Feller (1), Farsch (2), Wagner (6), Antony (2), Karrenbauer (5), Müller (2)

 

HSG: Herbst - Jahnke (6/2), Leppin, Wielvers (1), Kruft (4), Esch, Anders, Bastuck (1), Voß, Schellen (3), Niederpüm (4)

 

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Den kommenden Spieltag tippt Rene Wingels, Trainer der HSG Eifel:

 

HSG Wittlich - TV Hermeskeil

Samstag, 17.45 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Sollte es den jungen Wittlichern, die nach dem Sieg in Saarburg vor Selbstbewusstsein nur so strotzen müssen, gelingen, mit Tempohandball die Hermeskeiler unter Druck zu setzen und Spielertrainer Menzer in den Griff zu bekommen, wird es einen klaren Heimsieg geben.

 

HSG Obere Nahe - HSG Hunsrück II

(Samstag, 19.30 Uhr, Stadenhalle)

 

Nachdem eindrucksvollen Heimsieg der Tatsch Truppe gegen die Vereinigten aus Mertesdorf und dem Ruwertal, stellt sich für mich die Frage: Wer soll diesen "Hunsrück Express" diese Saison schlagen? Die HSG Obere Nahe zeigt Zuhause zwar ein anderes Gesicht als Auswärts, wird aber kein Stolperstein für die Hunsrück HSG werden.

 

DJK/MJC Trier - TV Bitburg II

(Samstag, 19.30 Uhr, Mäusheckerweghalle)

 

Es wird die Partie der erfahrensten Trainer der Liga! Egal was Ralf Martin im Herrenbereich bei der MJC anfasst, es kommt immer was Positives bei rum, egal ob mit oder ohne Studenten. Auf der anderen Seite, Janosz Klimek, der in Bitburg jede Mannschaft weiterentwickelt und nach vorne bringt oder gebracht hat. Die MJC wird heiß darauf sein, den ersten Heimsieg einzufahren. Sollten Sie von Anfang an den Bitburg Motor (Wahl, Lübken, Schallert) zum Stottern bringen, wird dies gelingen, ansonsten wird es ein ausgeglichenes Spiel.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSG Kastellaun/Simmern II

(Samstag, 20 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Die Routiniers aus dem Ruwertal werden auf Wiedergutmachung aus sein und dies wird die HSG Kastellaun zu spüren bekommen. Egal wer bei "Hunsrücker Wundertüte" aufläuft, ich gehe von einem ungefährdeten Heimsieg des Cartarius Teams aus.

 

HSC Schweich - HSG Eifel

(Sonntag, 17 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Wer hätte das vor der Saison gedacht, dass die zwei ehemaligen Rheinlandligisten ein Kellerduell in der Verbandsliga austragen? Beide hatten einen Aderlass an Leistungsträgern zu verkraften, die nicht kompensiert werden. Bei Schweich kommt der Ausfall von Johannes Rosch hinzu. Nach den zwei derben Packungen im Hunsrück, fordere ich von meiner Mannschaft eine Trotzreaktion! Es muss uns endlich gelingen ein gutes Spiel abzuliefern, das Trainierte umzusetzen und 2 Punkte einzufahren. Ansonsten sind die Zukunftsaussichten in der Eifel alles andere als rosig.

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Spieltag 06./07. November 2021

 

HSG Hunsrück II - HSG Mertesdorf/Ruwertal 38:22 (22:8)

 

Die Frage nach dem Meisterschaftsfavorit ist wohl geklärt! Mit einem überraschend deutlichen 38:22 Erfolg schickt das Team von Trainer Jochen Tatsch die Ruwertaler Jungs auf den Nachhauseweg, wahrt die weiße Weste und bleibt im fünften Saisonspiel ohne Punktverlust.

 

„Wir sind keineswegs in den Hunsrück gefahren, um das Spiel auf die Art und Weise zu verlieren. Zunächst kam ein Großteil meiner Spieler aufgrund einer Straßensperrung erst kurz vor dem Spiel an, doch das entschuldigt nicht dieses Ergebnis“, ärgerte sich Gästetrainer Andreas Cartarius.

 

Von Beginn an ließen die Gastgeber keine Zweifel aufkommen, wer die Halle in Sohren als Sieger verlassen sollte. Beim 9:1 in der 11. Minute zog Gästetrainer Andreas Cartarius die Reißleine und nahm die Auszeit. Furios spielten die Gastgeber auf, hatten beim 13:3 in der 18. Minute die erste 10-Tore-Führung in der Tasche. Zur Pause war beim 22:8 die Messe für die Ruwertaler gelesen und es konnte nur noch um die Ergebniskosmetik gehen.

 

„Für uns war es wie in den Spielen vorher! Bereits nach 10 Minuten war die Begegnung entschieden und ich hatte gehofft, dass wir heute mehr gefordert werden. Doch das war nicht der Fall. Wir waren gleich im Spiel, spielten aus einer guten Deckung, hinter der ein bärenstarker Raphael Thees im Tor stand und kamen zu leichten Toren, machten kaum Fehler“, resümierte Gastgebertrainer Jochen Tatsch die erste Hälfte.

 

Das Tatsch-Team ließ auch nach dem Wechsel nicht locker, verwaltete die Führung über 27:13 in der 39. Minute und 30:16 in der 47. Minute, die Begegnung verlief im zweiten Spielabschnitt allerdings ausgeglichen. Am Ende stand ein in dieser Höhe nicht zu erwartender Gastgebersieg auf der Anzeigetafel der Sohrener Schulsporthalle und gilt spätestens jetzt als der Titelfavorit!

 

„Die zweite Hälfte haben wir dann genutzt, haben einiges vor allem in der Abwehr ausprobiert und das hat mach gleich gemerkt. Die Sicherheit war weg und wir haben Fehler gemacht. Dennoch bin ich damit zufrieden, dass wir auch die zweite Hälfte gewonnen haben“, so Tatsch.

 

„Wir hätten nicht geglaubt, dass wir ein solches Spiel innerhalb von 10 Minuten verlieren könnten, doch das gesamte Team war heute ein Totalausfall! Nur punktuell waren Kampf und Wille da, allen voran Andi Schröder. An dieses Spiel müssen wir schnell einen Haken setzen! Die Abwehr hat jegliche Aggressivität vermissen lassen, die Cleverness im Angriff fehlte komplett. Wir haben uns einfach keine klugen Abschlussaktionen erarbeitet. Doch die Einstellung zum Sport hat sich bei meiner Mannschaft, bei denen fast alle Spieler über 30 Jahre sind, sicherlich verändert, der Fokus liegt auf anderen Dingen. Dennoch wollen wir weiter Spaß am Sport haben, werden in dieser Saison sicherlich noch einige Punkte einfahren“, meint Gästetrainer Andreas Cartarius.

 

 HSG H: Schneider - Thees, Röhrig (5), Fritz (8/6), Dreher (2), Kirst (2), Klei (4), Berg (1), Mende (4), Schmidt (3), Bach (9).

 

HSG M/R: Roth - Meyer (4), Schröder (6), Simon (1), Krewer (3/1), Backendorf (1), Frisch (1), Merten, Sattler (5), Zock (1)

 

TV Hermeskeil - DJK/MJC Trier 29:36 (16:15)

 

„Die Vorzeichen für uns vor dem Spiel waren nicht gut, krankheitsbedingt fuhr das Trierer Team mit ohne Auswechselspieler in den Hochwald. „Kurzfristig fielen zwei Spieler aus und wir hatten uns vorgenommen, in der Abwehr gut zu stehen und keinesfalls das Tempo der Gastgeber mitzugehen. Das hat dann auch gut geklappt. Wir haben nur zwei Zeitstrafen kassiert und hielten das Spiel zbis zur Pause offen“, freute sich MJC Coach Ralf Martin.

 

Spieltag 13./14. November 2021

 

Den kommenden Spieltag tippt Rene Wingels, Trainer der HSG Eifel:

 

HSG Wittlich - TV Hermeskeil

(Samstag, 17.45 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Sollte es den jungen Wittlichern, die nach dem Sieg in Saarburg vor Selbstbewusstsein nur so strotzen müssen, gelingen, mit Tempohandball die Hermeskeiler unter Druck zu setzen und Spielertrainer Menzer in den Griff zu bekommen, wird es einen klaren Heimsieg geben.

 

HSG Obere Nahe - HSG Hunsrück II

(Samstag, 19.30 Uhr, Stadenhalle)

 

Nachdem eindrucksvollen Heimsieg der Tatsch Truppe gegen die Vereinigten aus Mertesdorf und dem Ruwertal, stellt sich für mich die Frage: Wer soll diesen "Hunsrück Express" diese Saison schlagen? Die HSG Obere Nahe zeigt Zuhause zwar ein anderes Gesicht als Auswärts, wird aber kein Stolperstein für die Hunsrück HSG werden.

 

DJK/MJC Trier - TV Bitburg II

(Samstag, 19.30 Uhr, Mäusheckerweghalle)

 

Es wird die Partie der erfahrensten Trainer der Liga! Egal was Ralf Martin im Herrenbereich bei der MJC anfasst, es kommt immer was Positives bei rum, egal ob mit oder ohne Studenten. Auf der anderen Seite, Janosz Klimek, der in Bitburg jede Mannschaft weiterentwickelt und nach vorne bringt oder gebracht hat. Die MJC wird heiß darauf sein, den ersten Heimsieg einzufahren. Sollten Sie von Anfang  an den Bitburg Motor (Wahl, Lübken, Schallert) zum Stottern bringen, wird dies gelingen,ansonsten wird es ein ausgeglichenes Spiel.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSG Kastellaun/Simmern II

(Samstag, 20 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Die Routiniers aus dem Ruwertal werden auf Wiedergutmachung aus sein und dies wird die HSG Kastellaun zu spüren bekommen. Egal wer bei "Hunsrücker Wundertüte" aufläuft, ich gehe von einem ungefährdeten Heimsieg des Cartarius Teams aus.

 

HSC Schweich - HSG Eifel

(Sonntag, 17 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Wer hätte das vor der Saison gedacht, dass die zwei ehemaligen Rheinlandligisten ein Kellerduell in der Verbandsliga austragen? Beide hatten einen Aderlass an Leistungsträgern zu verkraften, die nicht kompensiert werden. Bei Schweich kommt der Ausfall von Johannes Rosch hinzu. Nach den zwei derben Packungen im Hunsrück, fordere ich von meiner Mannschaft eine Trotzreaktion! Es muss uns endlich gelingen ein gutes Spiel abzuliefern, das Trainierte umzusetzen und 2 Punkte einzufahren. Ansonsten sind die Zukunftsaussichten in der Eifel alles andere als rosig.

 

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Völlig ausgeglichen mit wechselnden Führungen verlief die erste Hälfte zwischen dem TV Hermeskeil und der DJK/MJC Trier.

 

Nach einer Vorentscheidung sah es gleich zu Beginn der zweiten Hälfte aus, als das Team von Trainer Ralf Martin sich vom 16:16 mit vier Toren in Folge auf 16:20 in der 36. Minute absetzte. Bis 19:24 in der 43. Minute blieb das Martin-Team auf Kurs, auch die Auszeit von Hermeskeils Spielertrainer Konstantin Menzer zeigte Wirkung. Die Mannschaft kam Tor um Tor näher, beim 24:26 in der 50. Minute war es dann an Triers Coach Ralf Martin die Auszeit zu nehmen. Doch Hermeskeil war beim 26:27 nach der Manndeckung gegen MJC Spieler Julius Collet in der 52. Minute drauf und dran, das Spiel zu drehen. Doch jetzt machten die Trierer den Sack zu, erzielten vier Treffer in Folge zum 26:31 in der 55. Minute und die dann folgende Auszeit der Gastgeber verpuffte wirkungslos. Am Ende stand ein deutlicher Trierer Sieg, der sicher um einige Tore zu hoch ausfiel.

 

Hermeskeils Spielertrainer Konstantin Menzer war nach der Niederlage angefressen: „Wir sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen und ich muss mich bei den vielen Fans für unseren Auftritt entschuldigen. Es war ein verkorkster Tag, an dem es uns einfach nicht gelang, die konditionellen Vorteile gegen eine MJC Mannschaft auszuspielen, die ohne Auswechselspieler antreten musste. In der Abwehr hat überhaupt nichts zusammengepasst, alles andere regle ich mannschaftsintern“.

 

„Zur Pause hatten wir uns vorgenommen, jetzt auch über den Gegenstoß und die zweite Welle zu arbeiten und das hat die Mannschaft gut umgesetzt. Julius Collet wurde ab der 50. Minute in Manndeckung genommen und da haben wir schon ein paar Minuten gebraucht, um darauf die Antwort zu finden. In den Schlussminuten fanden wir dann wieder die richtigen Lösungen. Julius hat unser Spiel super organisiert und ein sehr starkes Spiel gemacht, überragend aber am heutigen Abend war Kostas Plausinaitis, der 11 Feldtore erzielte!“, lobte Martin.

 

TVH: Göddemeyer und Hares - Prümm (4), Serbanescu (1), Valerius (3), Menzer (7), Schneider (1), Kratz (7), Treinen (3), Zentz (1), Laible (2/2).

 

MJC: Lofi - Chorus (9), Plausinaitis (12/1), Schmitt (4), Jahnen, Schreiber (2), Widua (4), Collet (5/1)

 

TV Bitburg II - HSG Obere Nahe 38:30 (14:16)

 

Nach dem 7:7 in der 17. Minute gelang den Gästen die erste Führung zum 7:8 und Bitburgs Trainer Janosh Klimek nahm die Auszeit und das schien seinen Jungs gutzutun. Beim 11:10 waren die Eifelaner auf einem guten Weg, kassierten aber drei Tore in Folge der Gäste und legten beim 11:13 in der 25. Minute vor. Zuvor hatte Gästespieler Marius Fuchs die rote Karte kassiert und das war letztlich für die klare Niederlage der Gäste nach Ansicht von Trainer Lars Kraus entscheidend. Zwar gelang den Gastgebern immer wieder der Anschluss, doch das Team von Kraus verteidigte die zwei Tore Führung konsequent bis zum Pausenstand von 14:16.

 

„Im Angriff waren wir aus dem Rückraum einfach zu ungefährlich. Lediglich Leon Gillen suchte hier seine Chance. In der Pause habe ich dann von den anderen Rückraumspielern die fehlende Torgefährlichkeit eingefordert und jetzt haben Jens Lübken und Christopher Pauli ihre Chancen gesucht und sich die Würfe genommen, dazu immer wieder Julian Schallert am Kreis eingesetzt, der seine aufsteigende Form heute wieder bestätigt hat“, freute sich Bitburgs Trainer Janosh Klimek.

 

Nach dem Wechsel gestaltete sich aber ein ähnlicher Spielverlauf bis zum 19:21 in der 39. Minute, dann drehten die Gastgeber mit drei Treffern in Folge das Spiel zum 22:21 innerhalb von einer Minute! Die Begegnung blieb weiter bis 27:26 offen, ehe das Klimek-Team die Begegnung immer besser in den Griff, zog in den letzten 12 Minuten auf und davon, feierte am Ende einen deutlichen 38:30 Heimspielsieg und damit die ersten Punkte in der neuen Saison!

 

„Sicherlich fällt das Ergebnis am Ende etwas zu hoch aus. Doch in den letzten 15 Minuten haben die Jungs richtig Gas gegeben, das Spiel zu ihren Gunsten entschieden. Wir haben jetzt eine starkes Tempospiel aufgezogen, sind über den Gegenstoß erfolgreich geworden und auch das Positionsspiel wurde viel struktrurierter und wir haben auf die Chancen gewartet. Diszipliniert und mit Zug zum Tor haben wir jetzt endlich das Tor getroffen. Mit dem Auftritt im zweiten Spielabschnitt bin ich zufrieden und hoffe, dass jetzt endlich der Knoten geplatzt ist“, so Klimek.

 

„Insgesamt eine sehr hektische Begegnung, die bis Mitte der zweiten Hälfte völlig ausgeglichen war. Wir haben schwer ins Spiel gefunden, aber dann gut mithalten können. Das Spiel ist letztlich zugunsten der Gastgeber gekippt, doch spiegelt der Spielausgang den Spielverlauf nicht wider. Am Ende eine zu deutliche Niederlage für uns. Da uns in der Schlussviertelstunde die Struktur, die uns Fuchs eigentlich auf der Spielmacherposition gibt, fehlte. Mit dem Auftritt meiner Jungs bin ich dennoch zufrieden“, sagte Gästetrainer Lars Kraus.

 

TVB: Ney und Frisch - Messerich, Begon, Eich, Holzkamp, Zimmer, Pauly, Lübken, Wahl, Jung, Müller, Gillen, Schallert

 

HSG: K. Rickes und Rogoll - Fuchs, Bamberger, Schwaz, Hartl, Wagner, Gerster, Klünder, Bunn, Wunder, Zühlsdorf, Kiss.

 

TuS Fortuna Saarburg - HSG Wittlich 29:30 (12:12)

 

Einen offenen Schlagabtausch leisteten sie die Saarburger Fortunen und die HSG Wittlich, der am Ende mit einem verdienten Gästesieg endete.

 

Ausgeglichen verlief die Begegnung über die gesamte Spielzeit, in der sich keine Mannschaft mit mehr als drei Treffern absetzten konnte.

 

Dies gelang den Gastgebern beim 20:17 in der 42. Minute, in der dann Gästetrainer Frank Staskewitz die Auszeit nahm. Doch Saarburg verteidigte zunächst die drei Tore Führung bis 22:19 in der 45. Minute, dann legten die Gäste gleich vier Treffer in Folge innerhalb von drei Minuten nach, führten 22:23 in der 48. Minute. Die Begegnung ging in ihre spannende Schlussphase, in der Saarburg letztmals beim 26:26 in der 56. Minute ausglich, Wittlich sich wieder auf zwei Tore zum 26:28 absetzten und Saarburg den Anschlusstreffer jeweils folgen ließ. 51 Sekunden vor dem Ende gelang Saarburgs Spielertrainer Tim Moske zwar der Anschlusstreffer zum 29:30, doch zu mehr reichte es jetzt nicht mehr.  

 

„Ein verdienter Sieg der Gäste! HSG Coach Frank Staskewitz hat eine junge Mannschaft, die super trainiert und eingestellt ist. Dafür kann man den Gästecoach nur loben. Auf unserer Seite stellte sich Torwart Marc Dupré trotz seiner Rückenprobleme in den Dienst der Mannschaft, das ist nicht selbstverständlich. Letztlich haben wir uns selbst um mindestens einen Punkt gebracht, haben zu viele Fehler gemacht und sind immer wieder am bärenstarken Keeper der Gäste Alexander Schenk gescheitert. Leider musste der Gästekeeper in der Schlussphase nach einem Kopftreffer von außen verletzt ausgewechselt werden und ich hoffe, dass es ihm gut geht“, so der Fortunen Spielertrainer Tim Moske.

 

„Endlich haben wir das gespielt was wir können, haben uns auch von der lautstarken Kulisse in Saarburg nicht aus der Ruhe bringen lassen und unser Ding durchgezogen. Schade, dass Alex Schenk verletzt ausgefallen ist. Bis dahin hat er bärenstark gehalten. Es war ein faires Spiel, bei dem alle ihre Leistungen gebracht haben und mannschaftsdienlich spielten“, lobte Gästetrainer Frank Staskewitz.

 

TuS: Dupré und Pütz - Metrich (1), J. Hoffmann (5), Geimer, Moske (2), Hein, Schuster (1), Schmitt, S. Hoffmann (1), Schmitt, Rüger (13/3), Jürgens (4).

 

HSG: Werner und Schenk - Konrad (1), Leyendecker (3), Stephan, Riotte (4), Kirsch (1), Illigen (3), Werner (7/3), Präder (1), Könen (8), Schilz (2)

 

HSG Kastellaun/Simmern II - HSG Eifel 35:21 (23:12)

 

Letztlich chancenlos war die HSG Eifel im Hunsrück. Das Team, das von Benedikt Neisius betreut wurde, da Trainer Rene Wingels aus privaten Gründen fehlte, lag bereits nach 9 Minuten mit 8:1 zurück und zur Pause stellte sich einzig die Frage, wie hoch der Sieg der Mannschaft von Trainer Korab Mulliqi ausfallen würde. Bis dahin wurde ein Klassenunterschied deutlich. Nach dem Wechsel wurde es noch deutlicher: die Gastgeber zogen nach dem 24:14 in der 33. Minute mit vier Treffern in Folge auf 28:14 in der 40. Minute davon. Den Vorsprung brachten die Gastgeber dann über die Zeit.

 

„Eindeutig vom Spielverlauf her. Wir haben gut ins Spiel gefunden, dabei stand unsere Abwehr gut, hinter der Torwart Marcel Zirwes eine bärenstarke Leistung abrief. Meine überwiegend 17-jährigen Spieler überzeugten gegen einen nicht starke HSG Eifel und so musste ich erst gar nicht auflaufen. Jeder bekam heute seine Spielanteile“, erklärte Gastgebertrainer Korab Mulliqi.

 

„Eigentlich wollten wir nach dem letzten schwachen Spiel eine Reaktion zeigen, doch das ist uns nicht gelungen. Zu viele technische Fehler bestimmten unser Spiel, in dem wir uns aber langsam fingen, den Rückstand aber nicht mehr wettmachen können. Im zweiten Spielabschnitt lief es im Angriff besser, wir haben einiges gespielt, was wir auch im Training einstudiert hatten. Dennoch war die Abwehr nicht aggressiv genug und wir haben deshalb und aufgrund der vielen technischen Fehler klar verloren“, meinte Gästebetreuer Benedikt Neisius.

 

HSG K/S: Schmidt und Zirwes - Hermann (1), Adam (1), Michel (1), Schneiders (7/1), Retzlaff, Berg (1), Friedt (5), Kötz (5), Mulliqi, Müller (6), Schmitz (1), Mallmann (7)

 

HSG E: Hermans und Herbst - Großheide, Jahnke (2/1), Leppin (1), Kruft (3), Esch (2), Schaperdoth (4), Anders (1), Schellen (6), Niederprüm (2)

 

HSC Schweich - HSC Igel 24:27 (7:16)

 

Igel entführt die Punkte aus Schweich! Damit bleibt das Team von Gastgebertrainer Christian Leyh auch im fünften Saisonspiel ohne Punkte und sieht jetzt am kommenden Wochenende dem Abstiegsduell gegen die HSG Eifel mit gemischten Gefühlen entgegen.

 

„Das was meine Mannschaft im ersten Spielabschnitt abgeliefert hat, wird noch für Gesprächsstoff sorgen. Eine absolute Katastrophe. Eine solch schlechte Leistung habe ich von einer Schweicher Mannschaft noch nicht gesehen, Wir bekamen keinen Zugriff auf die Angreifer der Gäste und spielten von Beginn an Schlafwagenhandball!“, klagte Leyh.

 

So bestimmten die Gäste klar die Anfangsphase, führten 1:6 in der 11. Minute, Schweich nahm die Auszeit. Zumindest blieb die Mannschaft jetzt auf Augenhöhe, kam auf 6:10 in der 21. Minute heran, um dann fünf Treffer des Mainz-Teams zu kassieren, das auf 6:15 in der 27. Minute davonzog. Zur Pause war das Spiel entschieden.

 

„In der Halbzeit habe ich meinen Jungs gesagt, dass wir dieses Spiel nicht mehr hoch gewinnen werden, wollten endlich wieder Handball zeigen und das ist dann phasenweise gelungen und wir kamen zur Ergebniskosmetik. Leider fiel bei uns Patrick Karrenbauer früh aufgrund seiner Rückenprobleme aus und mit ihm und dem verletzten Hanni Rosch fehlten uns die wichtigen Spieler,“ klagte Leyh. Bis 13:21 in der 42. Minute deutete vieles auf einen klaren Gästesieg hin, doch Schweich kämpfte sich bis auf 17:21 in der 46. Minute heran, konnte die Begegnung aber nicht mehr drehen.

 

„Bedanken will ich mich bei Chris Kordel, Kevin Lieser und Christan Müller, die uns in der schwierigen Personalsituation unterstützen werden“, sagte Leyh.

 

„Besser als im ersten Spielabschnitt kann man abwehrmäßig kaum spielen. Teilweise haben wir die Gastgeber im ersten Spielabschnitt regelrecht vorgeführt. Zur Pause war das Spiel aus meiner Sicht entschieden. Schweich hat sich nach dem Wechsel dann gegen die drohende hohe Niederlage gewehrt. Wir haben erneut eine geschlossene Mannschaftsleistung mit einer überragend Abwehr gezeigt“, freute sich Igels Trainer Heiner Mainz, der darauf baut, dass sein Team jetzt die Euphorie nutzt und sich in den kommenden Spielen ins gesicherte Mittelfeld absetzt.

 

Schweich: Fuchs und Monzel - Büssemaker (6/1), Lieser (1), Kratz (5/2), Müller, Kordel (2), Feller (2/1), Farsch (3), Wagner (2), Heyer (1), Kreusch, Karrenbauer (1), Müller (1)

 

Igel: Stein und Weier - Bechtel, Steil (3), Ossadnik (2), Grundhöffer, Habbal, Behrmann (7), Fusenig, Werdel (7), Vucenovic (4), Humm (4).

 

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Den kommenden Spieltag tippt Frank Staskewitz, Trainer der HSG Wittlich:

 

HSG Hunsrück II - HSG Mertesdorf/Ruwertal

(Samstag, 17.30 Uhr, Schulsporthalle Sohren)

 

Es ist das Spitzenspiel des Wochenendes, bei dem ich mit einer engen Kiste rechne. Allerdings schätze ich die Hunsrücker zuhause so stark ein, dass wohl keine Mannschaft hier Punkte entführt. Das gleiche gilt auf für Ruwertaler, spielen sie zuhause. Deshalb werden es die Ruwertaler an diesem Wochenende nicht schaffen, die Punkte zu gewinnen, zumal das Team von Trainer Jochen Tatsch einen eindrucksvollen Sieg gegen die HSG Eifel am vergangenen Wochenende gelandet hat. Diese Hunsrücker Mannschaft gehört eigentlich eine Liga höher!

 

TV Bitburg II - HSG Obere Nahe

(Samstag, 18 Uhr, Realschule)

 

Beide Teams sind nicht so gut in die Saison gestartet. Wir haben die Obere Nahe schon zuhause gehabt und deutlich gewonnen. Zuhause scheint die HSG wesentlich stärker. Das gleiche gilt für den TV Bitburg und deshalb rechne ich mit einem engen Spiel, in dem die Gäste sicher ihre Chance haben. Am Ende rechne ich aber mit einem knappen Bitburger Erfolg.

 

TV Hermeskeil - DJK/MJC Trier

(Samstag, 19.30 Uhr, IGS Halle)

 

Auch die Hochwälder sind nicht wie erwartet in die Saison gestartet und ebenso unerwartet kam für mich am vergangenen Wochenende die Heimniederlage der MJC gegen Saarburg. Diese Niederlage sollte aber dazu führen, dass sich die Trierer steigern, sich rehabilitieren wollen und beide Punkte aus Hermeskeil entführen.

 

TuS Fortuna Saarburg - HSG Wittlich

(Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Beurig)

 

Mit viel Selbstvertrauen werden die Gastgeber nach dem Sieg in Trier gegen uns auflaufen. Das sind wesentlich bessere Vorzeichen als bei meiner Mannschaft, die nun schon zwei Spiele in Folge nicht gut gespielt hat. Ich erwarte deshalb eine Reaktion meiner Mannschaft und gegen von einem engen Spiel aus. Am Samstageben will ich von meinem Team etwas sehen!

 

HSG Kastellaun/Simmern II - HSG Eifel

(Sonntag, 17 Uhr, Kastellaun)

 

Die HSG Eifel hängt ganz tief im Tabellenkeller, die Gastgeber scheinen aber auf dem aufsteigenden Ast zu sein. Der Sieg der Hunsrücker gegen die personell zwar angeschlagene Schweicher Mannschaft hat dennoch gezeigt, wie stark die Mannschaft von Spielertrainer Korab Mulliqi vor heimischer Kulisse ist. Die Gäste müssen nach der doch sehr deutlichen Niederlage beim Meisterschaftsfavoriten HSG Hunsrück jetzt eine Reaktion zeigen. Fraglich ist, wie das Team diese Niederlage aus den Köpfen bekommt. Am Ende rechne ich mit einem Gastgebersieg.

 

HSC Schweich - HSC Igel

(Sonntag, 17 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Personell angeschlagen wird es für die Schweicher schwer, die Punkte in heimischer Halle zu gewinnen. Durch den Ausfall von Hanni Rosch fehlt dem Team einfach zu viel Substanz. Igel hat bei uns kompakt gespielt. Langsam gerät Schweich unter Zugzwang, muss endlich punkten, doch in diesem Spiel rechne ich mit einem Sieg der Gäste. 

 

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30./31. Oktober 2021

 

HSG Hunsrück - HSG Eifel 43:17 (23:8)

 

Eine Handball-Lehrstunde musste die HSG Eifel im Hunsrück, bei den stark ersatzgeschwächten Gastgebern, über sich ergehen lassen!

 

Beim 8:1 in der 9. Minute waren die Weichen bereits für den Kantersieg des Teams von Jochen Tatsch gestellt. Bis zur Pause dominierten die Hunsrücker das Spielgeschehen und lagen spielentscheidend 23:8 zur Pause vorne. Über 30:11 in der 40. Minute und 40:15 in der 57. Minute stand am Ende der Kantersieg mit 43:17 auf der Anzeigetafel.

 

„Es war schnell klar wo die Reise hingehen sollte. Wir konnten nur einen kleinen Kader aufbieten, da Fabian Schmidt im Kader der ersten Mannschaft war und Tom Feder und Christian Klei ausfielen. Ergänzt haben wir das Team durch unsere A-Jugendlichen Matteo Pusceddu und Moritz Kessler, die ich eigentlich aufgrund ihres Einsatzes in der A-Jugend am Sonntag schonen wollte. Als sich aber in der 10. Minute Manuel Berg am Oberschenkel verletzte, mussten die Einsatzzeiten der beiden Jugendlichen, die das leistungsmäßig auf jeden Fall können, verlängert werden. Ich bin mal gespannt, mit welchem Kader wir nächste Woche gegen Mertesdorf/Ruwertal auflaufen können“, sagt HSG Coach Jochen Tatsch.

 

„Das man in Sohren keine zwei Punkte mitnehmen würde, war uns schon vor dem Anpfiff bewusst, trotzdem wollte man ein gutes Spiel abliefern. Doch die Marschroute, lange Angriffe zu spielen und schnelles Ruckzugsverhalten nach Ballverlust zu zeigen, um die HSG nicht zum Gegenstoẞspiel einzuladen, wurde von der erstem Minute an "über Bord" geworfen. Hinzu kamen zahlreiche technische Fehler, die nicht nur Harz bedingt waren, und so kassierte man zahlreiche Gegentore über den Gegenstoß. Heute fehlte nicht nur der Kopf auf der Platte, sondern auch der Ehrgeiz, Wille und die Einsatzbereitschaft. Natürlich gibt es das Hallenproblem bei uns, zudem dürfen wir nicht mit Harz trainieren, aber das können keine Ausreden für zuvor genannten, fehlenden Tugenden sein!
So langsam, aber sicher, muss sich jeder meiner Spieler hinterfragen, ob das, was er ins Training und Spiel investiert ausreichend ist, um die Liga zu halten“, meint Gästetrainer Rene Wingels.

 

HSG H: Schneider - Thees, Röhrig (7), Fritz (7/2), Pusceddu (5), Kirst (7), Berg, Mende (4), Kessler (5), Bach (8).

 

HSG E: Hermanns und Herbst- Großheide, Jahnke (7), Wilkins, Leppin (4), Niederprüm, Wielvers, Anders, Wingels, Bastuck (2), Schellen (2), Niederprüm (4)

 

HSG Wittlich - HSC Igel 25:25 (12:16)

 

Überraschend entführt der HSC Igel einen Punkt aus Wittlich, war sogar bis drei

 Sekunden vor dem Ende vor dem Überraschungssieg.

 

Fotos Thomas Prenosil

 

Die Mannschaft von Trainer Heiner Mainz fand erst langsam in Spiel, lief dem 2:0 Rückstand hinterher und ließ drei Treffer in Folge zur 2:3 Führung in der 7. Minute folgen. Diese Führung gab das Gästeteam nicht mehr ab, legte sogar beim 6:10 in der 15. Minute erstmals deutlich mit vier Treffern vor, baute die Führung sogar auf 10:16 kurz vor dem Wechsel aus.

 

Wittlich kam besser aus der Kabine, schaffte mit einem 4:0 Lauf vom 14:18 bis 18:18 den Ausgleich in der 41. Minute, konnte aber nicht mehr in Führung gehen. In einer spannenden Schlussphase brachte der gefährlichste Igeler Angreifer Benni Steil seine Mannschaft knapp eine Minute vor dem Ende mit 24:25 in Führung, ehe Wittlichs Nico Weber beim letzten Siebenmeter für sein Team die Nerven behielt und das Remis für die Gastgeber sicherte.

 

„Wir haben unglaublich schlecht gespielt, Fehler in allen Bereichen gemacht und schnell den Faden verloren. Lange fanden wir nicht ins Spiel, haben aber Moral bewiesen und uns wieder herangekämpft. Das Spiel hätten wir in Normalform durchaus gewinnen können, hatten uns das sicher anders vorgestellt. Für Igel war es ein verdienter Punkt, für uns ein verlorener Punkt“, klagte Wittlichs Coach Frank Staskewitz.

 

„Hätte mir einer den Punkt vor dem Spiel angeboten, hätte ich ihn sofort genommen. Letztlich war es eine überragende Abwehrleistung und eine starke Torhüterleistung von Simon Stein, der uns den Punkt sicherte. Eine so starke Leistung wie im ersten Spielabschnitt habe ich von meiner Mannschaft noch nicht gesehen. Wittlich hatte die bessere Spielanlage, doch wir alles über den Kampf geregelt. Selbst die vielen Zeitstrafen gegen uns konnten wir mit einer guten Abwehrleistung kompensieren. Mit dem Punkt bin ich am Ende überglücklich“, gestand Gästetrainer Heiner Mainz.

 

HSG: Hergert und Schenk - Konrad (1), Kirsch (3), Leyendecker (2), Stephan, Illigen, Werner (3/1), Präder, Weber (9/1), Könen (4), Schilz (3/2)

 

HSC: Weier und Stein - Steil (10/4), Ossadnik (1), Grundhöffer, Lermen, Behrmann (8), Habbal, Werdel (3), Vucenovic, Steinmetz (1), Humm.

 

HSG Kastellaun/Simmern II - HSC Schweich 28:21 (13:12)

 

Ohne ihre verletzten Leistungsträger Johannes Rosch, der nach einer Achillessehnenverletzung länger ausfallen wird, waren die Gäste aus Schweich in Simmern mit nur sechs Feldspielerin nur eine Halbzeit konkurrenzfähig. Mit zunehmender Spieldauer machte sich das Fehlen der wichtigen Alternativen bemerkbar.

 

Doch im ersten Spielabschnitt lieferte Schweich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Mannschaft sogar mit 5:6 in der 16. Minute die Nase vorne hatte. Nach dem Wechsel baute die HSG dann ihren Vorsprung kontinuierlich aus, beim 22:17 in der 47. Minute nahmen die Gäste die Auszeit, doch der HSG-Express war nicht mehr zu bremsen. Am Ende gelang ein verdienter 28:21 Erfolg.

 

„Zum ersten Mal haben wir in einem Spiel von Anfang an geführt. Die Begegnung wurde auf unserer Seite erst besser, als Mirza Cehajic am Kreis eingewechselt wurde und ich mitspielte. Wir haben ein sehr junges Team, dem noch die Erfahrung fehlt. Doch im Tor überzeugte unser Nachwuchskeeper Florian Stein mit 23 Paraden, Dieses Spiel mussten wir einfach gewinnen, da Schweich stark ersatzgeschwächt auflief. Auf Rechtsaußen hat Steffen Retzlaff ein starkes Spiel gezeigt und unser Routinier Mirza am Kreis zeigte sich sehr treffsicher“, lobte HSG Spielertrainer Korab Mulliqi

 

„Ich bin mächtig stolz auf diese Jungs, die alles rausgehauen haben. Eigentlich wollten wir nach dem Wechsel dort weitermachen, wo wir aufgehört hatten, doch die ersten 15 Minuten haben wir verschlafen, die falschen Entscheidungen getroffen. Als sich Stefan Heyer und Thomas Müller noch verletzten, musste unser Tormann Julius Fuchs ins Feld, der für mich mit einem Heber von Außen den schönsten Treffer des Abend erzielte. Nach der Auszeit war die Luft raus, die Kondition weg und wir haben am Ende zu hoch verloren. Dennoch Kompliment für diesen Auftritt, bei dem wir mit Michael Johann und Frank Röhrig ein sehr gut leitendes Schiedsrichtergespann in einer fairen Begegnung hatten“, lobte Gästetrainer Christian Leyh.

 

HSG:  Stein - Herrmann, Adam (1), Michel (1), Schneiders (6/4), Retzlaff (5), Cehajic (7), Kötz (2), Mallmann (5), Mulliqi, Weishaupt, Lauer, Schmitz (1).

 

HSC: Monzel, Fuchs (1) und Kreusch- Müller (4), Kratz (5/3), Feller (2), Wagner (4), Heyer (2), Karrenbauer (3)

 

HSG Obere Nahe - TV Hermeskeil 28:26 (14:11)

 

Zur Pause rieben sich die Zuschauer in Niederwörresbach verwundert die Augen! Ihre Mannschaft hatte den Gast aus dem Hochwald nach ausgeglichener Anfangsphase ab der 23. Minute besser im Griff. Folglich setzte sich die HSG vom 10:10 in der 23. Minute bis zur Pause auf 14:11 ab.

 

Auch nach dem Wechsel waren die HSG Spieler das dominantere Team, das sich bis 23:16 in der 43. Minute absetzte und Gäste-Spielertrainer Konstantin Menzer zur Auszeit zwangen. Beim 25:18 schien nur noch die Höhe des Gastgebersieges fraglich, doch mit drei Treffern in Folge meldeten sich die Hochwälder beim 25:21 in der 54. Minute zurück, HSG Coach Lars Kraus nahm die Auszeit. Doch das spielte den Gästen in die Karten, die bis zum 26:25 zwei Minuten vor dem Ende verkürzten, das Spiel drehen konnten die Hochwälder nicht mehr und so brachte die HSG Obere Nahe eine knappen, aber verdienten Sieg über die Zeit.

 

„Wir sind glücklich endlich die ersten Punkte eingefahren zu haben. Dafür hat sich die Mannschaft für ihre Arbeit in den letzten Wochen belohnt. Durch unsere Neuzugänge gestaltet sich auch unsere Trainingsarbeit besser. Zu Beginn des Spiels hatten wir einige schlechte Aktionen und deshalb blieb die Begegnung bis kurz vor dem Wechsel ausgeglichen. In der Halbzeit hatten wir uns dann vorgenommen, dort weiterzumachen, wo wir am Ende der ersten Hälfte aufgehört hatten, und das hat die Mannschaft auch umgesetzt. Wir haben richtig Gas gegeben und Tempo gemacht. Nach der klaren 25:18 Führung habe ich dann versucht, das Tempo aus dem Spiel zu nehmen, damit die Mannschaft nicht überdreht. Das hat Hermeskeil dann genutzt und kam wieder heran, doch letztlich haben wir den Vorsprung über die Ziellinie gebracht. Emotional ein wichtiger Sieg für uns“, freute sich HSG Coach Lars Kraus.

 

„Es war unsere schlechteste Saisonleistung, wir haben nie ins Spiel gefunden. Die Gastgeber haben das umgesetzt, was wir eigentlich wollten, mit viel Tempo aus einer kämpferisch starken Abwehr herausspielen. Der Sieg der Gastgeber ist verdient, wir sind noch nicht so weit, dass wir auswärts punkten. Einzig positiv ist die Tatsache, dass wir uns nach dem klaren Rückstand zurückgekämpft haben und uns nicht blamierten. Ich bin froh um jeden Schiedsrichter, aber gestern war die Leistung unterirdisch. So wurde eine rote Karte gegen mich vom zweiten Schiedsrichter nach Beratung wieder zurückgenommen und wir kassierten unberechtigte Zeitstrafen“, klagte TVH Spielertrainer Konstantin Menzer.

 

HSG: Rickes - Fuchs (6/5), Bamberger (5), Schwarz (1), Fetzer (1), Hartl (3), Wagner (3), Bunn, Wegert (7), Wunder, Zühlsdorf (2), Kiss, Gerster.

 

TVH: Hares - Prümm (1), Auler, Serbanescu (7), Valerius, Menzer (5/2), Schneider (1), Kratz (5/1), Geibel, Zentz (2), Laible (1/1), Schleimer (4)

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - TV Bitburg II 34:22 (15:11)

 

Es wurde der erwartete Favoritensieg, bei dem Gästetrainer Janosch Klimek bereits in der 8. Minute die Reißleine zog, seine Mannschaft lag zu diesem Zeitpunkt 3:0 zurück! Jetzt fingen sich die Gäste, konnten aber den drei Tore-Rückstand nicht aufholen. Die Ruwertaler zogen über 11:6 in der 21. Minute der 15:11 Pausenführung entgegen.

 

Wieder verpennten die Eifelaner den Start, die Gastgeber legten jetzt einen 4:0 Lauf hin und hatten beim 19:11 in der 36. Minute die Begegnung früh entschieden. Beim 23:13 in der 42. Minute führte der Favorit erstmals mit 10 Toren, verwaltete dann den Vorsprung bis zum Abpfiff.

 

„Unser Sieg hätte durchaus höher ausfallen können. Gerade im ersten Spielabschnitt sind wir immer wieder an Bitburgs Torwart Stefan Frisch gescheitert und wir bekamen die Achse Moritz Lübken auf Rückraummitte und Manuel Wahl am Kreis nicht richtig in den Griff. Da Andi Schröder früh Verantwortung übernommen hat und wichtige Tore erzielte, war er früh in Manndeckung. Nach dem Wechsel waren es dann Andreas Backendorf und Moritz Merten, die die Verantwortung übernahmen. Gegen Spielende haben wir dann viel gewechselt und die Spieler haben gezeigt, dass sie durchaus mitspielen können“, lobte HSG Coach Andreas Cartarius.

 

„Für uns war es die erwartete Niederlage bei einem der Meisterschaftsfavoriten. Die Gastgeber konnten fast in Bestbesetzung auflaufen, bei uns fehlte mit dem verletzten Julian Schallert ein wichtiger Stammspieler, zudem gingen einige meiner Spieler angeschlagen in diese Begegnung. Der Sieg der Gastgeber geht in Ordnung, im Ruwertal ist es immer schwer Punkte zu gewinnen. Mit dem Auftritt meines Teams bin ich nicht unzufrieden, allerdings verpassten wir zur Pause ein besseres Ergebnis, da wir die Chancen freistehend vor dem HSG Kasten nicht nutzten. Obwohl wir uns in der Pause vorgenommen hatten, konzentriert die zweite Hälfte zu beginnen, waren wir nicht mit dem Kopf auf dem Platz, kassierten vier Tore in Folge und damit die Vorentscheidung. Bei uns hat Manuel Wahl ein sehr starkes Spiel gemacht und auch seine Mitspieler immer wieder motiviert. Am Ende haben wir alles gegeben, doch die Qualität der Ruwertaler war einfach höher und deshalb ist der Sieg auch verdient. Jetzt konzentrieren wir uns auf das wichtige Heimspiel am kommenden Wochenende gegen die Obere Nahe“, sagte Bitburgs Trainer Janosh Klimek.

 

HSG: Schwall und Roth - Kopp, Meyer (3), Schröder (9/2), Wenzel (2), Keil, Simon (1), Krewer (2), Backendorf (4), Frisch (3), Merten (8), Zock (2)

 

TVB: Ney und Frisch- Holzkamp, M. Lübken (6), Begon (1), Zimmer, J. Lübken (2/1), Wahl (6/1), Witz (1), Jung, Müller (1), Gillen (5)

 

DJK/MJC Trier - TuS Fortuna Saarburg 27:31 (14:15)

 

Überraschend entführt die Saarburger Fortuna die Punkte aus Trier! Das Team von Spielertrainer Tim Moske setzt sich bei der Mannschaft von Trainer Ralf Martin am Ende verdient mit 27:31 durch.

 

Ausgeglichen verlief die erste Hälfte, in der die Führung wechselte, sich aber keine Mannschaft mit mehr als zwei Toren absetzen konnte.

 

Nach dem Wechsel gelang den Gästen erstmals beim 14:17 in der 35. Minute eine drei Tore-Führung, die das Team von Trainer Ralf Martin aber beim 18:18 in der 41. Minute egalisierte. Bis 21:21 in der 48. Minute blieb es ein Spiel auf Augenhöhe, dann setzte sich Saarburg mit drei Treffern in Folge auf 21:24 in der 52. Minute ab, baute den Vorsprung entscheidend auf 22:27 in der 55. Minute aus. Die Führung brachte das Moske Team dann clever über die Zeit.

 

„Wir haben verdient in dieser Höhe verloren. Eigentlich wollten die Gäste das Spiel verlegen, was bei uns aber nicht möglich war. Von Beginn an verschleppten die Gäste das Tempo und wir konnten die entscheidenden Bälle nicht verteidigen, sind zudem ein ums andere Mal an Saarburgs Keeper Marc Dupre gescheitert. Heute hat einfach nichts zusammengepasst und alles das, was wir in den ersten beiden Spielen richtig gemacht haben, haben wir heute falsch gemacht. Die Niederlage wird einen Lerneffekt für mein Team haben. Saarburg hat mit der Mannschaft ein gutes Spiel gemacht und sehr diszipliniert gespielt“, lobte MJC Coach Ralf Martin.

 

„Kurzfristig hat uns Jule Hoffmann ausgeholfen. Die fehlende Spielpraxis war ihm anzumerken, doch letztlich war es ein Gewinn für das Team! Erinnert hat mich das Spiel an unsere letzte Rheinlandliga-Saison, in der wir das Tempo verschleppt haben und uns auch nicht von der fairen Aggressivität der Gäste beeindrucken ließen. Marc Dupre im Tor hat super gehalten und Philipp Rüger trotz seiner 12 Tore sehr mannschaftsdienlich gespielt. Ich bin auch nichts anderes von ihm gewohnt“, lobte Saarburgs Spielertrainer Tim Moske. 

 

MJC: Lofi - Czaja (5), Chorus (1), Schwiderski (4), Heinz, Zelzer (4), Schmitt (3), Mohr (1), Wiemers, Jahnen, Schreiber (2), Widua, Collet (7/2)

 

TuS: Pütz und Dupre - J. Hoffmann (5), Moske (1), Hein, Schuster, Schmitt (3), S. Hoffmann (5), Schmitt, Rüger (12/1), Jürgens (5)

 

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26. Oktober 2021

 

Den kommenden Spieltag tippt Konstantin Menzer,

Spielertrainer des TV Hermeskeil:

 

HSG Kastellaun/Simmern II - HSC Schweich

(Samstag, 17 Uhr, Regionalschule Simmern)

 

Am vergangenen Wochenende habe ich mir die Schweicher Mannschaft im Spiel gegen Wittlich angeschaut. Am Ende war es eine unglückliche Niederlage für den HSC. Ich bin mir sicher, dass die Gäste den stärkeren Kader aufbieten können. Doch bei den Hunsrückern bleibt immer abzuwarten welche Spieler tatsächlich auflaufen werden. Am Ende rechne ich mit einem knappen Schweicher Sieg.

 

HSG Obere Nahe - TV Hermeskeil

(Samstag, 17.30 Uhr, Landesleistungszentrum Niederwörresbach)

 

Auf dieses Spiel freue ich mich, da es dort ein Wiedersehen für mich mit Lars Kraus geben wird, mit dem ich im Saarland schon zusammengespielt habe. Er hat bei der HSG einen sicherlich nicht leichten Job übernommen, muss mit einem kleinen Kader auskommen. Dennoch werden wir die Gastgeber mit ihrer dünnen Personaldecke nicht unterschätzen, das zeigt auch die knappe Niederlage der Mannschaft in Saarburg. Für uns ist wichtig, dass wir Konstanz in unsere Leistung bringen, vor allem die Leistungen aus der ersten Hälfte über die gesamte Spielzeit ziehen. Dabei gilt es für uns, das Tempo hochzuhalten und das umzusetzen, was wir uns vornehmen. Gelingt uns das, gewinnen wir auch die beiden Punkte.

 

HSG Hunsrück II - HSG Eifel

(Samstag, 17.30 Uhr, Schulsporthalle Sohren)

 

Zu diesem Spiel gibt es wenig zu sagen, klar verteilt sind die Rollen. Für mich stellt sich die Frage, wer überhaupt die Hunsrücker schlagen will. Wenn überhaupt, verlieren die ein Spiel im Ruwertal. Mit dem Kader ist die Hunsrück HSG der Topfavorit auf die Meisterschaft und für die Gäste aus der Eifel kann es nur darum gehen, so lange wie möglich mitzuhalten. Am Ende sollte aber ein klarer Heimspielerfolg auf der Anzeigetafel stehen.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - TV Bitburg II

(Samstag, 20 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Zuhause in ihrer Halle sind die Ruwertaler eine Macht! Nur wenn es Bitburg gelingt, in der Abwehr robust zu stehen und gut gegen Andi Schröder verteidigt, kann sich das Team von Gästetrainer Janosh Klimek etwas ausrechnen. Das wird aber sehr schwer und ich bin sicher, dass die Ruwertaler in dieser Saison zuhause kaum Punkte abgeben werden. Am Ende tippe ich auf einen klaren Heimsieg der HSG.

 

HSG Wittlich - HSC Igel

(Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Wittlich ist für mich der Favorit in diesem Spiel. Wie gut das Team tatsächlich ist, konnte ich vergangenen Sonntag beobachten. Die junge Mannschaft setzt die Vorgaben des Trainers um, verliert auch in kritischen Situationen nicht den Kopf und bleibt ruhig. Igel hat bei der Oberen Nahe bewiesen, dass sie auch auswärts punkten kann, doch in Wittlich wir kaum die Überraschung gelingen. Mein Tipp: Heimsieg

 

DJK/MJC Trier - TuS Fortuna Saarburg

(Sonntag, 17 Uhr, Mäusheckerweghalle)

 

Das wird eine enge Kiste! Beim Gastgeber sehe ich leichte Vorteile, obwohl die Mannschaft sich gegenüber der letzten Saison in der Rheinlandliga doch personell erheblich verändert hat. Ich kenne den jetzigen Kader der Trierer nicht, habe die Mannschaft zuletzt in der Rheinlandliga gesehen. Doch die beiden Auswärtssiege zum Saisonstart lassen aufhorchen. Ich erwarte eine harte Abwehr der Gäste und ein schnelles Umschaltspiel. Daher gilt es für Saarburg, schnell in den Deckungsverband zurückzukehren. Am Ende tippe ich auf einen knappen Heimsieg. 

 

 

24. Oktober 2021

 

HSG Hunsrück II - HSG Kastellaun/Simmern II 31:16 (16:7)

 

Unerwartet deutlich setzt sich Hunsrück II gegen den Lokalrivalen aus Kastellaun/Simmern durch.

 

Mit einem Blitzstart legten die Gastgeber eine 5:1 Führung aufs Parkett, doch die Gäste hielten bis 7:4 in der 11. Minute mit, ehe sich das Tatsch-Team Tor um Tor absetzte und über 12:4 zur klaren 16:7 Pausenführung kam.

 

Erstmals mit 10 Treffern führten die Gastgeber beim 21:11 in der 41. Minute und so blieb nur noch die Frage offen, wie hoch der Sieg für die Hunsrück Reserve ausfallen sollte. Am Ende sollte die Hunsrück Reserve nach dem 24:14 mit fünf Treffern in Folge zum 29:14 in der 58. Minute das Ergebnis immer deutlicher gestalten konnte.

 

„Leider entwickelte das Deby nie Derby-Charakter! Schon früh war erkennbar, dass die Begegnung deutlich für uns enden würde. Zunächst aber waren auf beiden Seiten viele Fehlwürfe und technische Fehler im Spiel. Doch der Leistungsunterschied war zu groß und am Ende siegten wir deutlich mit 15 Toren. Mit der Abwehr bin ich zufrieden, im Angriff hätten wir durchaus das Ergebnis deutlicher gestalten können. Spielerisch war das in Ordnung, was meine Mannschaft da gespielt hat“, fand Gastgebertrainer Jochen Tatsch.

 

„Wir waren total unterlegen, der Sieg der Gastgeber hochverdient. Man sieht bei den Gastgebern, dass die Jungs schon lange zusammenspielen und wir erst vor kurzem zusammengewürfelt wurden. Wir haben klargesehen, wo es hapert, doch für mich war die Schiedsrichterleistung miserabel! Gegen die gute 6:0 Abwehr der Gastgeber kamen wir mit unserem „eins gegen eins“ Spiel nicht durch, strahlten lediglich über Außen und aus dem Rückraum Torgefahr aus. Auf Gastgeberseite hat Luca Bach ein super Spiel gemacht und war für mich der Spieler des Tages. Der Junge hat einen richtigen Leistungsschub hinter sich“, sagte der Spielertrainer der Gäste, Korab Mulliqi.

 

HSG H: Schug - Thees, Röhrig (7), Fritz (6/2), Kirst, Klei (2), Berg, Mende (3), Schmidt (2), Feder (3), Bach (8)

 

HSG K/S: Zirwes - Reuter (1), Hermann, Michel, Wetstein (1), Schneiders (2), Retzlaff (1), Adam, Mulliqi, Müller (2/1), Berg (2), Mallmann (3), Lauer (4)

 

TV Hermeskeil - HSG Mertesdorf/Ruwertal 27:29 (16:15)

 

Es wurde das erwartet harte Stück Arbeit für den Meisterschaftsfavoriten aus dem Ruwertal, die ohne ihre Stammspieler Backendorf, Billen, Frisch und Zock auskommen mussten. Das Team von Trainer Andreas Cartarius, der aufgrund der Personalsituation selbst wieder die Handballschuhe schnüren musste, setzte sich in den Schlussminuten dank drei Treffern von Andi Schröder mit 27:29 durch.

 

Über weite Strecken des Spiels hatten die Hochwälder die Nase vorne, führten erstmals beim 10:7 in der 14. Minute mit drei Toren und zwangen die Gäste zur Auszeit. Nach dem 12:8 Rückstand kämpfte sich die Ruwertal HSG bis zur Pause auf 16:15 heran. Bis 21:20 in der 40. Minute behaupteten die Gastgeber ihre Führung, doch mit zwei Treffern in Folge läutete Gästespieler Andi Schröder „seine Zeit“ ein. Mit sieben Treffern in den letzten 20 Minuten wurde er zum Matchwinner für sein Team.

 

„Für die vielen Zuschauer war es sicher ein gutes Spiel von beiden Seiten, das hart umkämpft, aber jederzeit fair war. Wir fanden gut ins Spiel und die ersten 15 Minuten waren meine Jungs richtig heiß, haben so gespielt, wie ich mir das vorstelle. Wir wollten viel Tempo machen und das hat gut funktioniert. Erneut kam in der zweiten Hälfte der Bruch in unserem Spiel, hinten raus sind uns die Körner ausgegangen, da ich nicht mehr adäquat wechseln konnte. Hier hatte der Gast sicher die besseren Alternativen auf der Bank. Torben Laible und Christof Kratz haben im Angriff bei uns ein gutes Spiel gemacht, doch die letzten 10 Minuten wurden wir wieder zu hektisch, haben den Ball nicht fliegen lassen und uns in zu viele Einzelaktionen verstrickt“, ärgerte sich TVH Spielertrainer Konstantin Menzer.

 

„Das Fehlen der Stammspieler war uns schon anzumerken, schmälert aber keinesfalls die starke kämpferische Leistung der Hermeskeiler, die durchaus einen Punkt verdient hätten. Bislang hat uns keine Mannschaft so gefordert wie die Hochwälder. Es wurde das erwartet körperbetonte aber immer faire Spiel, bei dem wir nicht gut ins Spiel fanden und in der Abwehr die nötige Aggressivität vermissen ließen. So konnten wir die Laufwege von Menzer, Laible und Kratz nicht stören, die damit viel Druck auf unseren Deckungsverband ausübten. Erst im Laufe des Spiels fingen wir uns, haben im zweiten Spielabschnitt dann versucht, die Hermeskeiler Abwehr ins Laufen zu bekommen und so die Lücken zu finden, die dann vor allem Andi Schröder nutzte. In der entscheidenden Phase waren es auch Felix Sattler und Alex Keil, die ihre Chancen von außen dunkel machten und wichtige Treffer erzielten. Es war sicher nicht die beste Leistung meines Teams“, gab Gästetrainer Andi Cartarius zu.

 

TVH: Hares - Prümm (2), Serbanescu (2), Valerius, Menzer (5), Schneider, Kratz (5), Laible (7/6), Geibel, Zentz (2), Schleimer (4).

 

HSG: Roth und Schwall - Cartarius (3), Meyer, Schröder (11/6), Wenzel, Keil (3), Simon (3), Thesen, Krewer (3), Merten (1), Sattler (5/1)

 

 

HSC Igel - DJK/MJC Trier 23:31 (12:14)

 

Trotz ständiger Führung der Gäste aus Trier hielten die Igeler Spieler Schlagdistanz, ließen das Team von Gästetrainer Ralf Martin nur beim 3:6 in der 11. Minute und 7:10 in der 18. Minute auf drei Tore davonziehen, kämpften sich beim 11:11 zum einzigen Ausgleich des Spiels in der 24. Minute, um dann den Trierern die knappe Pausenführung zum 12:14 zu überlassen.

 

Auch nach dem Wechsel blieb es ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem das Team von Trainer Heiner Mainz bis 19:22 in der 46. Minute mithielt, dann aber den 0:5 Lauf der Gäste kassierte, die beim 19:27 in der 51. Minute die Begegnung entschieden hatten.

 

„40 Minuten haben wir richtig gut mitgehalten, doch dann brachten die Tempogegenstöße der MJC die Entscheidung. Die Mannschaft setzte sich vorentscheidend ab. Wir hatten leider nichts mehr zuzusetzen und das Fehlen von Tommy Werdel machte sich in unserem Rückraum deutlich bemerkbar, es fehlten die Alternativen. Bis zu diesem Zeitpunkt war ich mit dem Spiel meiner Mannschaft zufrieden“, lobte HSC Coach Heiner Mainz.  

 

„Wir haben ständig geführt, hatten nur acht Feldspieler im Kader, haben dennoch bis zum Schluss das Tempo hochgehalten. Trotz seiner sieben Tore hatten wir HSC Linkshänder Benni Steil gut im Griff, haben mannschaftlich sehr geschlossen gespielt. Dennoch möchte ich Pascal Schreiber und Jona Heinz, die im Innenblock gut gearbeitet haben, Kevin Schwiederski und Max Wiemers, die mit 16 Toren mehr als die Hälfte unserer Tore erzielten, sowie Julius Collet, der im Angriff und in der Abwehr klug Regie führte, herausheben. Das haben die Jungs richtig gut gemacht“, fand MJC Coach Ralf Martin.

 

HSC: Stein und Weier - Bechtel (2), Steil (7/1), Ossadnik (1), Lemen (1), Behrmann (7), Fusenig (1), Habbal, Vucenovic, Linz, Holtkamp, Steinmetz (2), Humm (2)

 

MJC: Lofi und Schreiber - Czaja (3), Schwiderski (10), Heinz, Mohr (2), Wiemers (6), Jahnen, Widua (3), Collet (7/5)

 

TV Bitburg II - HSG Eifel 28:25 (14:12)

 

Von Beginn an lieferten sich beide Mannschaften ein enges Spiel, bei dem die Gäste bis zum 7:8 in der 16. Minute vorlegen konnten. Die Schlussminuten der ersten Hälfte gehörten dann dem Team von Bitburgs Coach Janosh Klimek, dessen Mannschaft zur Pause 14:12 führte.

 

Auch nach dem Wechsel blieb die Begegnung spannend, selbst eine drei Tore Führung der Bitburger glichen die Gäste beim 18:18 in der 43. Minute aus. Bis zum 26:25 in der 57. Minute blieb der Spielausgang offen, dann kassierte der stärkste Gästeangreifer Simon Jahnke die dritte Zeitstrafe, Bitburg nutzte jetzt die Überzahl und legte entscheidend auf 27:25 vor.

 

„Knackpunkt war sicherlich die rote Karte gegen HSG Spieler Simon Jahnke, doch als erfahrener Spieler muss ich wissen, dass eine Aktion von hinten gegen den Gegenspieler mit einer Zeitstrafe geahndet wird. Insoweit war die Karte aus meiner Sicht berechtigt. Über die gesamte Spielzeit war das Spiel ausgeglichen, hätte durchaus auch für die Gäste ausgehen können. Es waren keine leistungsmäßigen Unterschiede erkennbar und für mich war wichtig zu sehen, dass die Mannschaft sich auch nach einem Rückstand zurückgekämpft hat, nie in Panik verfallen ist. Wichtig für uns war das Mitwirken von Jens Lübken, dessen Erfahrung unserem Spiel deutlich anzumerken war. Zusammen mit unserem besten Werfer Leon Gillen hat er unser Spiel bestimmt. Ich hoffe nur, dass er jetzt ständig dabei sein kann. Wir haben auch gesehen, welche Probleme die Gäste hatten, als wir unsere Abwehr von 6:0 über 5:1 auf 4+2 umgestellt haben. Allerdings haben wir erneut zu viele Bälle in der Vorwärtsbewegung verloren. Das ist uns gleich nach dem Wechsel zweimal in Folge passiert, als wir schon da ein deutlicheres Ergebnis verpassten. Das muss auf jeden Fall besser werden. Endlich haben wir zwei wichtige Punkte eingefahren und das gegen einen Mitkonkurrenten“, freute sich Gastgebertrainer Janosh Klimek.

 

„Es war ein Spiel auf Augenhöhe, mit dem TV Bitburg als Sieger, wie es Andi Cartarius prognostiziert hat! Es war ein ausgeglichenes Spiel bis zur meiner Meinung nach unberechtigten dritten Zeitstrafe Strafe und der darauffolgenden roten Karte für Simon Jahnke in der Schlussphase. Bitburg nutze diese Überzahl aus und gewann am Ende glücklich! Trotz der zweiten unglücklichen Niederlage in Folge, bei der viele technische Fehler "Hüben wie Drüben" das Geschehen prägten, stecken wir den Kopf nicht in den Sand und werden weiterkämpfen“, verspricht HSG Coach Rene Wingels.
 

TVB: Messerich und Frisch - Begon, Eich, Holzkamp, Lübken (4), Pauly, Zimmer (2), J. Lübken (4), Wahl (4/3), Witz, Müller (4), Gillen (7), Schallert (3/3)

 

HSG: Hermans und Herbst - Jahnke (8/3), Wilkins, Leppin (1), J. Niederprüm, Wielvers, Kruft, Esch, Schaperdoth (3), Anders, Bastuck (2), Schellen (4), D. Niederprüm (7)

 

TuS Fortuna Saarburg - HSG Obere Nahe 35:33 (17:14)

 

Tag der offenen Türen in Saarburg! Das Team von Spielertrainer Tim Moske setzt sich gegen die Gäste von der Oberen Nahe nach einem hart umkämpften Spiel am Ende glücklich, aber nicht unverdient mit 35:33 durch.

 

Die Gäste überraschten die Fortunen mit der 0:2 Führung in der 6. Minute, ehe die Gastgeber im Spiel waren und beim 3:3 in der 10. Minute ausglichen. Doch es blieb zunächst dabei, dass die Gäste vorlegten und die Gastgeber ausglichen. Die erste Führung des Moske-Teams datiert aus der 29. Minute, die Mannschaft legte auf 15:14 vor und ging mit einer drei Tore-Führung in die Kabine.

 

Nach dem Wechsel waren es die TuS Spieler, die ihre Führung verteidigten. Doch die Gäste wehrten sich, glichen in einer hektischen Phase des Spiels beim 21:21 aus, um letztmals beim 21:22 in der 38. Minute in Führung zu gehen. Bis 31:30 in der 54. Minute blieb der Spielausgang völlig offen, ehe den Gastgebern zwei Tore in Folge gelangen, die Gästetrainer Lars Kraus zur Auszeit zwangen. Seine Mannschaft kämpfte sich auf 33:32 heran, hielt das Spiel bis 34:33 genau 39 Sekunden vor dem Ende spannend, ehe es der beste Saarburger Torschutze an diesem Abend war, der den umjubelten Siegtreffer markierte. Philipp Rüger „krönte“ seine Leistung mit seinem 14. Treffer an diesem Abend!

 

„Für mich hat sich mit diesem Spiel bestätigt, dass die Obere Nahe besser ist, als das der Tabellenplatz zurzeit aussagt. Ein gutes Spiel, bei dem Martin Klünder wieder aus der „Versenkung“ aufgetaucht ist und uns auf der rechten Seite das Leben schwer gemacht hat. Mit unserer Angriffsleistung bin ich zufrieden, weniger mit der Abwehr. Hier bekommen wir derzeit einfach keinen Zugriff auf die Gegenspieler und werden daran arbeiten. Auf unserer Seite hat Philipp Rüger einen „Sahnetag“ erwischt und vor allem sehr mannschaftsdienlich gespielt“, lobte Fortunen Spielertrainer Tim Moske.

 

„Es war ein gutes Spiel, bei dem beide Teams mit offenem Visier angetreten sind. Anders als in Igel haben wir heute keine Abwehrschlacht geliefert, haben seit dem Igeler Spiel viel für den Angriff getan und das war auch heute zu sehen. Letztlich war es ein Kopf an Kopf Rennen, bei dem wir uns zu viele technische Fehler leisteten, die Saarburg immer wieder mit seinem schnellen Umschaltspiel bestrafte. Letztlich haben wir in der Abwehr einfach nicht gut verteidigt, obwohl der Wille da war“, resümierte der Gästetrainer. 

 

Fortuna: Dupre und Pütz - Moske (3), Metrich (1), Lorth (5), Geimer (1), Bläsius (4), Hein, Schuster, Meik Schmitt, Marvin Schmitt, Rüger (14/7), Morin (3), Jürgens (4).

 

O/N: Kristofer Rickes - Fuchs (7/1), Bamberger (7), Schwarz, Fetzer, Rogoll (5), Wagner (3), Klünder (6/3), Bunn (2), Zühlsdorf (3), Wegert.

 

HSC Schweich - HSG Wittlich 32:34 (16:14)

 

Am Ende war es ein Spiel, bei dem beide Teams die Halle als Sieger verlassen konnten.

 

Die Gäste legten zum 2.5 in der 7. Minute vor, beim 8:8 gelang den Gastgeber der erste Ausgleich in der 15. Minute und sogar die 9:8 Führung.  Schweich verteidigte jetzt die Führung, lag zur Pause mit 16:14 vorne.  

 

Schweich fand nach dem Wechsel besser ins Spiel, führte 23:19 in der 38. Minute und schien bis zum 29:25 auf dem Weg zum Sieg. Doch Wittlich drehte das Spiel über 30:30 in der 55. Minute, legte erstmals beim 31:32 in der 57. Minute vor und feierte am Ende einen glücklichen Sieg.

 

„Wir waren einfach zu dumm, hatten aber auch die schlechteren personellen Alternativen. So mussten Hanni Rosch und Patrick Karrenbauer durchspielen, während Wittlich aus dem Vollen schöpften. Die ersten 10 Minuten fanden wir nicht ins Spiel, Wittlich traf alles bevor wir ins Spiel gefunden haben. Jetzt war bei uns bis zur Pause jeder Wurf ein Treffer und wir lagen zur Pause mit zwei Toren in Führung. Bis zum 29:25 in der 50. Minute sah es eigentlich gut für uns aus, doch dann riss der Faden völlig. Wir vergaben unsere Chancen, darunter ein Siebenmeter und einen Gegenstoß und Wittlich spielte ruhig und clever weiter“, meinte Schweichs Coach Christian Leyh.

 

„Zunächst leisteten wir uns etliche technische Fehler, lagen zur Pause völlig verdient zurück, da Schweich unsere Schwächen konsequent bestrafte und ruhig blieb. Nach dem Wechsel fanden wir dann besser ins Spiel, hatten letztlich die größeren Kraftreserven und haben den Vorsprung clever über die Zeit gebracht. Dabei konnten wir uns auf die starken Leistungen unserer Torhüter Alex Schenk und Igor Hergert verlassen. Am Ende ein durchaus glücklicher Sieg, es hätte auch anders ausgehen können“, gab Gästetrainer Frank Staskewitz zu.

 

HSC: Fuchs und Monzel - Heyer (4), Büssemaker (5), Kratz (4), Feller (2), Farsch (2), Wagner (3), Karrenbauer (6), Rosch (6/3).

 

HSG: Hergert und Schenk - Konrad (2), Weber (1), Leyendecker (5), Stephan (3), Werner (6/2), Präder (2), Weber (4/1), Könen (6), Schilz (5).

 

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19. Oktober 2021

 

Den zweiten Spieltag tippt Andreas Cartarius, Trainer der HSG Mertesdorf/Ruwertal:

 

TV Bitburg II - HSG Eifel

(Samstag, 17 Uhr, Realschule)

 

„Beim Eifelderby ist schwer einzuschätzen, wer am Ende die Nase vorne haben wird. Auf jeden Fall ein interessantes und enges Spiel, doch ich glaube, dass die Gäste aufgrund der schwierigen, ja katastrophalen Trainingssituation am Ende das Nachsehen haben werden. Für mich ist dies das entscheidende Momentum, da die Gäste so gut wie keine spielfähige Halle zu Trainingszwecken nutzen können“.

 

HSG Hunsrück II - HSG Kastellaun/Simmern II

(Samstag, 18 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

„Das Hunsrück-Derby ist ebenso interessant wie das Eifel-Derby. Den Gegner aus Kastellaun/Simmern kenne ich nicht so gut, sehe aber die Gastgeber aufgrund ihrer Routine leicht favorisiert. In den vergangenen Jahren hat das Team sich solide weiterentwickelt und deshalb tippe ich auf einen Gastgebersieg.“

 

TV Hermeskeil - HSG Mertesdorf/Ruwertal

(Samstag, 19.30 Uhr, IGS Sporthalle)

 

„In Hermeskeil ist es immer schwer, da die Gastgeber einer körperbetonten Handball spielen. Uns haben nach der guten Anfangsphase die zwei Wochen Spielpause sicher nicht gutgetan, die Konstanz zu halten wird schwer, zumal wir immer wieder private und berufliche Gründe berücksichtigen müssen, die uns nicht komplett trainieren lassen. Dennoch bin ich sicher, dass wir am Ende die Nase vorne haben werden“.

 

HSC Igel - DJK/MJC Trier

(Samstag, 19.30 Uhr, Turnhalle)

 

„Zwei deutliche Niederlagen stehen bislang für die Igeler zu Buche und ich bin sicher, dass die MJC immer noch unterschätzt wird. Die Mannschaft hat einen neuen Trainer und ist noch in der Findungsphase, doch der Sieg in Schweich hat schon gezeigt, in welche Richtung es für die Trierer gehen wird. Die Mannschaft hat in Igel durchaus eine Siegchance“.

 

TuS Fortuna Saarburg - HSG Obere Nahe

(Samstag, 19.30 Uhr, Schulzentrum Beurig)

 

Die klare Niederlage der Saarburger Fortunen gegen uns ist kein Maßstab! Das Team fand einfach nicht ins Spiel und das wird gegen die mir nicht so bekannte HSG Obere Nahe sicher anders sein! Personell haben die Gäste einige Sorgen und müssen mit einem neuen Trainer arbeiten. Saarburg wird seine Schnelligkeit und Routine in die Waagschale werfen und hat am Ende die Nase vorne“.

 

HSC Schweich - HSG Wittlich

(Sonntag, 17 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Für mich die spannendste Begegnung des Wochenendes! Wenn Wittlich es schafft, genügen Druck auf den Schweicher Angriff auszuüben und das Zusammenspiel zwischen Hanni Rosch und Kreisläufer Patrick Karrenbauer unterbinden kann, wird das entscheidend für einen Heimsieg sein. Gelingt das nicht, bleibt der Ausgang offen. Wittlich muss über die gesamte Spielzeit auch das Tempo hochhalten“.

 

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03. Oktober 2021

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - TuS Fortuna Saarburg 32:21 (14:11)

 

Deutlicher als erwartet setzt sich die Ruwertal HSG gegen die Fortunen aus Saarburg durch. Dabei standen die Vorzeichen für die Gastgeber nicht gut. Mit Andi Schröder und Mätthi Krewer fehlten zwei wichtige Leistungsträger.

 

Die Anfangsphase des Spiels verlief ausgeglichen, der Gast aus Saarburg konnte sich sogar auf 5:8 in der 15. Minute absetzen, die Gastgeber glichen beim 9:9 in der 23. Minute aus und setzten sich bis zur Pause auf 14:11 ab.

 

„Uns war vor dem Spiel klar, dass wir das schnelle Spiel der Gäste unterbinden und im Deckungsverband massiv stehen müssen. Das sollte unser Schlüssel zum Erfolg sein. Allerdings fanden wir erst Mitte der Halbzeit ins Spiel, hatten bis dahin auch einige unglückliche Wurfentscheidungen und sind immer wieder an Saarburgs Keeper Marc Dupre gescheitert. Mit zunehmender Spieldauer fand auch unser Torwart Daniel Roth immer besser ins Spiel und Saarburg fand aus dem gebundenen Spiel gegen unsere Abwehr keine Lösungen mehr. Im ersten Spielabschnitt rieben sich beide Mannschaften auf, konzentrierten sich nicht so sehr aufs Handballspiel“, klagte HSG Coach Andreas Cartarius.

 

„Die erste Hälfte war ausgeglichen und es war nicht abzusehen, dass die Begegnung so deutlich ausgeht“, meinte der Spielertrainer der Gäste, Tim Moske.

 

An die Leistung der Schlussphase knüpfte das Team von Trainer Andreas Cartarius gleich zu Beginn der zweiten Hälfte an, erzielte drei Treffer in Folge und führte in der 33. Minute mit 16:11! Kontinuierlich gelang es jetzt, das Ergebnis auf 21:13 in der 42. Minute auszubauen und so war der Gast zur Auszeit gezwungen. Doch aus das half dem Gegner nicht, die Ruwertaler verteidigten jetzt einen klaren 10 Tore Vorsprung über 26:16 bis zum Abpfiff.

 

„Eine starke handballerische Leistung meines Teams nach dem Wechsel, bei der Andi Backendorf im Angriff mit 11 Toren alle Lücken nutzte und auch seine Mitspieler klug einsetzte. Im Angriff war er unser Garant für den Erfolg. Saarburg fehlten an diesem Abend einfach die Alternativen im Angriff“, fand Cartarius.

 

„Am Ende ein hochverdienter Sieg der Gastgeber, die uns mit ihrem Abwehrspiel den Zahn gezogen haben. Als die Mannschaft auch aus der Distanz traf, wurde unsere Abwehr weiter aufgerissen und wies noch mehr Lücken auf. Als abzusehen war, dass die Begegnung nicht mehr zu gewinnen war, habe ich unseren Nachwuchsspielern ihre Chance gegeben, die Spielpraxis sammeln sollten. Doch auch mit den erfahrenen Speilern hätten wir heute gegen ein Topteam der Liga verloren. Doch diese Niederlage wirft uns nicht aus der Bahn“, sagt Moske.

 

HSG: Roth - Meyer (3), Merten (2), Keil (2), Wenzel, Thesen, Simon (1), Sattler (4), Backendorf (11/1), Frisch, Billen (6/1), Zock (3)

 

TuS: Dupre und Pütz - Metrich, Lorth (5/4), Moske (2), Bläsius, L. Rüger (3), Hein, Schmitt, Hoffmann (1), Schmitt, P. Rüger (9/1), Morin

 

HSG Kastellaun/Simmern II - TV Bitburg II 23:19 (11:10)

 

Einen Blitzstart legte das Team von Trainer Janosh Klimek hin, führte 1:5 in der 5. Minute, doch dann schaltete sich Spielertrainer Korab Mulliqi ein und fortan lief das Spiel der HSG strukturierter.

 

Tor um Tor kamen die Hunsrücker heran, glichen beim 7:7 in der 19. Minute aus und bis zur Pause blieb die Begegnung ausgeglichen. Nach dem Wechsel waren es die Gastgeber, die schneller im Spiel waren und auf 16:13 in der 44. Minute wegzogen, Gästetrainer Klimek nahm die Auszeit. Bis zur 53. Minute blieb der Spielausgang offen, doch dann führten zwei Treffer in Folge der HSG zur 21:17 Vorentscheidung.

 

„In den Anfangsminuten lief bei uns überhaupt nichts zusammen. Bei uns machte sich das Fehlen von Jan Müller im Rückraum bemerkbar. Ich war froh, dass Mirza Cehajic ausgeholfen hat, der im zweiten Spielabschnitt das Spiel gut leitete, da ich mich wieder mehr um das Coaching kümmern musste. Hervorheben möchte ich noch Mehmet Berg für seine Leistung auf Rechtsaußen und unsere Torhüter Marcel Ziwes und Torsten Weishaupt, die etliche gute Paraden gezeigt haben. Trotz des Sieges müssen wir unbedingt konstanter werden und endlich das umsetzen, was ich mir so vorstelle“, meinte HSG Coach Korab Mulliqi.

 

„Ich bin enttäuscht, da war sicher mehr drin, aber wir sind selbst Schuld an der Niederlage. Zu viele Chancen haben wir liegen gelassen und auch die Anzahl unserer technischen Fehler war zu hoch. Allerdings hatte sich die HSG das einfacher vorgestellt. Noch vor dem Spiel habe ich mit dem Spielertrainer der Gastgeber Korab Mulliqi gesprochen, der eigentlich nicht spielen wollte. Doch nach wenigen Minuten hielt er es nicht mehr aus und spielte mit. Dadurch hat die Mannschaft sicherlich eine andere Qualität. Vor allem im zweiten Spielabschnitt haben wir mit dem Ball gekämpft, den wir unterwegs verloren oder sind an unsere Chancenverwertung gescheitert. Doch es war schon vieles besser als in unserem Auftaktspiel und wir müssen einfach von Spiel zu Spiel lernen. So locker war der Sieg für die Hunsrücker nicht, doch leider haben einige meiner Spieler dem Druck noch nicht standgehalten“, fand Gästetrainer Janosh Klimek.

 

HSG: ZIwes und Weishaupt- Hermann, Adam, Michel (1/1), Schneiders (4/3), Retzlaff, Berg (2), Cehajic (4), Lauer (7), Mallmann (2), Mulliqi (3), Schmidt.

 

TVB: Reich und Frisch - Begon (2), Pauly (3), Holzkamp (1), Meunier (3), Lübken, Wahl (4/1), Witz (1), Jung, Müller (2), Schallert (3)

 

TV Hermeskeil - HSG Eifel 29:26 (17:10)

 

Einen „Start-Ziel-Sieg“ landeten die Hochwälder gegen die HSG Eifel! Das Team von Spielertrainer Konstantin Menzer lag ständig in Führung.

 

Lediglich beim 4:4 glichen die Eifelaner in der 11. Minute aus, doch dann zog der Gastgeber über 10:6 davon. Gästetrainer Rene Wingels nahm die Auszeit, doch davon ließ sich der TVH nicht beeindrucken und lag zur Pause deutlich mit 17:10 vorne. „Endlich haben wir das in der ersten Halbzeit umgesetzt, was wir vorhatten. Das Spiel hatten wir unter Kontrolle und haben deutlich geführt“, freute sich TVH Spielertrainer Konstantin Menzer.

 

Die bessere Anfangsphase der zweiten Hälfte erwischte dann die HSG, die auf 17:13 in der 33. Minute herankam und Menzer jetzt die Auszeit nehmen musste. Über 20:15 meldeten sich die Hochwälder auch im zweiten Spielabschnitt an, konnten sich aber nicht deutlicher absetzen.  In ihrer stärksten Phase kamen die Gäste noch einmal auf 27:23 in der 55. Minute heran, doch gefährden konnte die HSG den Gastgeber nicht mehr.

 

„Nach dem Wechsel haben wir die gleichen Fehler wie letzte Woche gemacht. Statt defensiv zu decken, spielte die Mannschaft eine offensive 3:2:1 Deckung, lassen uns aus dem Verband locken und wir bekamen auf der linken Abwehrseite den stärksten HSG Angreifer Simon Jahnke nicht in den Griff. Zu hektisch trugen wir unsere Angriffe vor, doch am Ende hat es zum Sieg gereicht. Sicherlich ist eine Leistungssteigerung bei uns erkennbar, doch wir müssen weiter an uns arbeiten, vor allem aus den Fehlern lernen. Gegen andere Teams wäre das Spiel nicht so erfolgreich verlaufen“, ahnt Menzer.

 

„Es war ein Spiel auf Augenhöhe unter guter Leitung von Schiedsrichter Andreas Rosch. Letztendlich hat Hermeskeil das Spiel auf Grund der ersten Halbzeit verdient gewonnen. Ich freue mich über die gute Leistung in der zweiten Halbzeit, worauf wir weiter aufbauen müssen“, fordert HSG Coach Rene Wingels.

 

TVH: Geibel - Prümm (1), Serbanescu (6), Menzer (7), Weinand (5), Schneider (1), Kratz (5), Laible (3), Zentz (1), Schleimer.

 

HSG: Herbst - Jahnke (6), Wilkins (3), Leppin (2), Niederprüm (1), Wielvers, Kruft, Esch (3), Schaperdoth (1), Anders, Bastuck (4), Schellen (5).

 

HSG Obere Nahe - HSC Igel 21:22 (11:10)

 

Unglückliche Heimniederlage für die HSG Obere Nahe und Trainer Lars Kraus. Das Glück auf seiner Seite hatten an diesem Abend die Gäste um ihren Trainer Heiner Mainz.

 

Bereits kurz nach Spielbeginn kugelte sich HSG Kreisläufer Kristian Rickes die Schulter aus und wird seiner Mannschaft längere Zeit fehlen. Doch seine Mannschaft bot den Gästen ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem die Führung hin und her wechselte. 14 Sekunden waren auf der Hallenuhr noch zu spielen, als Igels Benedikt Steil zum 21:22 einnetzte und damit den ersten Sieg seines Teams in der neuen Saison sicherstellte.

 

Bis in die Schlussminuten lieferten sich beide Teams ein Kopf an Kopf Rennen, bei dem die Gäste verpassten, den Sack spätestens beim 18:21 in der 56. Minute zuzumachen. Dem Team von Gastgebertrainer Lars Kraus gelang es nochmals dank einer jetzt viel offensiveren Deckung, in die Begegnung zurückzukommen und zum 21:21 genau 42 Sekunden vor dem Ende auszugleichen. Doch immer wieder hatten die Gastgeber Probleme auf der rechten Abwehrseite, bekamen die Igeler Angreifer dort nicht in den Griff.

 

„Am Ende fehlte uns das Quentchen Glück. Igel nutzte jetzt die offensive Deckung bei uns, um den entscheidenden Treffer zu markieren. Durch die Verletzung von Kristian wird es jetzt für uns nicht besser. Wir müssen sehen, wer den Part jetzt übernehmen kann. Meiner Mannschaft kann ich keinen Vorwurf machen, sie hat gekämpft bis zum Umfallen“, sagte HSG Coach Lars Kraus.

 

„Eine starke kämpferische Leistung meiner Mannschaft, die das Spiel über die Abwehr gewonnen hat. Am Ende war der Sieg glücklich, aber nicht unverdient. Bei uns überzeugten Benni Steil und Rene Behrmann gerade in den entscheidenden Phasen“, fand Igels Trainer Heiner Mainz.

 

HSG: Kristofer Rickes - Fuchs (8/5), Bamberger (2), Kristian Rickes (1), Schwarz (2), Fetzer, Rogoll (2), Wagner (2), Wegert (2), Zühlsdorf (2/1).

 

HSC: Weier und Schmitz - Steil (5/1), Ossadnik, Grundhöffer, Behrmann (5), Fusenig (4), Werdel (6), Vucenovic (1), Holtkamp, Steinmetz, Humm (1)

 

 

HSG Hunsrück II - HSC Schweich 34:25 (15:12)

 

Der Gast aus Schweich überraschten den Gastgeber, legte 0:3 vor und ließ erst in der 9. Minute den ersten Treffer für das Team von Trainer Jochen Tatsch zu.  Nur langsam fanden die Hunsrücker in ihr Spiel, führten erstmals beim 5:4 in der 13. Minute. Doch jetzt wachten die Gastgeber auf, bauten ihren Vorsprung auf 12:7 in der 24. Minute aus. Den Vorsprung verkürzte Schweich bis zum Halbzeitpfiff auf 15:12.

 

Bis 20:18 in der 38. Minute blieben die Gäste dran, doch ein Zwischenspurt der Tatsch-Truppe sorgte beim 24:18 in der 41. Minute für die Vorentscheidung.

 

„Wir haben uns gegen die Schweicher Truppe geführt von Johannes Rosch und Patrick Karrenbauer schwergetan, leisteten uns viele technische Fehler, warfen die Bälle weg oder scheiterten am starken Schweicher Keeper. Am Ende zählen aber zwei Punkte und es heißt: Mund abwischen und weiter….Luca  Bach machte ein sehr starkes Spiel. Wermutstropfen für uns war die Knieverletzung von Daniel Schub drei Minuten vor dem Ende. Offensichtlich wurden die Schiedsrichter angewiesen, mehr zu bestrafen. Es ist mir gestern und heute bei Spielen aufgefallen und wurde mir heute auch bestätigt. Wo dies hinführt, sieht man an unserer Spielstatistik denke ich. Ein faires Spiel wird "zerpfiffen" und der Spielfluss leidet enorm. Ich bin ein absoluter Verfechter von Strafen bei harten Fouls wie Greifen in den Wurfarm oder Stoßen in der Luft. Es hagelt aber bei „Allerweltfouls Strafen“ und Siebenmeter. Vor allem sollte man Trainer und Spieler bei solchen Verschärfungen informieren. Der Schieri ist letztlich machtlos, da er die Vorgaben umsetzen muss und auf Unverständnis bei Zuschauern, Spielern und Trainern stößt“, sagt HSG Coach Jochen Tatsch.

 

„Die erste Viertelstunde haben wir noch gut mitgehalten, dann häuften sich unsere technischen Fehler. Spielerisch war die HSG einfach besser und wir waren in der Abwehr zu langsam. Nach dem Wechsel kämpften wir uns nochmal ran, leisteten uns dann erneut Fehlpässe und Fehlwürfe und waren unkonzentriert. Die Gastgeber haben unser Fehler immer wieder bestraft“, fand Schweichs Johannes Rosch.

 

HSG: Schug - Thees, Röhrig (5), Fritz (6), Schub (7/3), Kirst (2), Klei (2), Berg (1), Mende (1), Feder (1/1), Bach (9)

 

HSC: Fuchs - Büssemaker (4), Heyer (2), Krat (5/1), Müller, Feller (2), Wagner (2), Monzel, Rosch (6/3), Kreusch, Karrenbauer (4).

 

 

28. September 2021

 

Den zweiten Spieltag tippt Janosh Klimek, Trainer des TV Bitburg II:

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - TuS Fortuna Saarburg

(Samstag, 18 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Beide Mannschaften starteten mit einem Sieg in die neue Saison und dürften auch zu den Teams gehören, die am Saisonende im vorderen Tabellenfeld zu finden sein werden. „Es ist das Spitzenspiel des Wochenendes! Beide Mannschaften wollen oben mitspielen. Die Saarburger kommen über das Kollektiv, bei den Ruwertalern hängt vieles an Andi Schröder. Dazu kommt der Heimvorteil in der Ruwertalhalle. Ich rechne mit einem engen Spiel, bei dem die Tagesform entscheidend sein wird und wer den bessern Torhüter an diesem Tag auf dem Platz hat. Beide Teams haben starke Keeper. Ich rechne mit einem Remis“.

 

HSG Obere Nahe - HSC Igel

(Samstag, 19.30 Uhr, Stadenhalle)

 

Sowohl die HSG Obere Nahe als auch der HSC Igel konnten ihre Auftaktspiele nicht gewinnen. Sicherlich überraschend kam die klare Niederlage des Nahevertreters in Wittlich, während Igel sich einem der Meisterschaftsfavoriten geschlagen geben musste. „Igel hat in den letzten Jahren auswärts kaum Punkte geholt. Ich hoffe, dass dies jetzt mit meinem alten Bekannten und Igeler Trainer Heiner Mainz anders wird. Allerdings muss er seine Bestbesetzung aufs Feld schicken können, dann rechne ich mit einem knappen Igeler Sieg“.

 

TV Hermeskeil - HSG Eifel

(Samstag, 19.30 Uhr, IGS Sporthalle)

 

Einen Punkt verloren hat der TV Hermeskeil am vergangenen Wochenende gegen den Hunsrückvertreter aus Kastellaun/Simmern. Das Team von Spielertrainer Konstantin Menzer will es am Wochenende gegen die Gäste aus der Eifel besser machen und beide Punkte einfahren. Für die Gäste gilt weiterhin, sich in den kommenden Spielen Wettkampfpraxis zu verschaffen, da die Saisonvorbereitung alles andere als gut verlaufen ist. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Hochwälder noch einmal ein sicher geglaubtes Spiel aus der Hand geben. Zwar kenne ich die HSG Kastellaun/Simmern II nicht, vermute aber, dass sie einen Tick stärker als die HSG Eifel ist. Am Ende rechne ich mit einem klaren Sieg der Hochwälder, die einen exzellenten Spielertrainer mit Konstantin Menzer haben, der die Mannschaft puscht. Dazu kommt das Publikum und ich gehe davon aus, das im Hochwald für alle nur schwer zu gewinnen sein wird.“

 

HSG Kastellaun/Simmern II - TV Bitburg II

(Samstag, 19.30 Uhr, IGS Kastellaun)

 

Das wird sicher keine leichte Aufgabe für die Mannschaft von Bitburgs Coach Janosh Klimek. Die Gastgeber, die in Hermeskeil auf wichtige Spieler verzichten mussten, erkämpften sich dort verdient einen Punkt und wollen jetzt vor heimischer Kulisse den ersten Saisonsieg unter ihrem neuen Trainer Korab Mulliqi feiern. „Wir fahren als krasser Aussenseiter in den Hunsrück, haben wir eine andere Aufstellung als vergangene Woche. Zuhause sind alle Hunsrück Mannschaften eine Macht, doch wir können da ohne Druck aufspielen, wollen den Favoriten mit ihrem Spielertrainer Korab Mulliqi, der immer noch sehr stark ist, so lange wie möglich ärgern und uns so teuer wie möglich verkaufen. Aber es wird sehr schwer“.

 

HSG Hunsrück II - HSC Schweich

(Sonntag, 17 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Überraschend mussten sich die heimstarken Schweicher im Auftaktspiel der neuformierten MJC Mannschaft und ihrem Trainer Ralf Martin geschlagen geben. Ganz anders der Auftritt der HSG Reserve von Trainer Jochen Tatsch in Bitburg. Zwar war Tatsch noch nicht ganz zufrieden mit der Leistung seines Teams, doch mit dem klaren Sieg in Bitburg setzte die Mannschaft ein erstes Ausrufezeichen. „Eine interessante Begegnung nach dem Schweicher Fehlstart! Sicher hat sich das Team von Trainer Christian Leyh gegen die neuformierte MJC Mannschaft mehr erhofft, doch die Niederlage kam überraschend. Schweich muss aufpassen und darf sich nicht so sehr auf die Achse Rosch/Karrenbauer verlassen, muss auf die Breite des Kaders bauen. Für mich ist die HSG Hunsrück II der Topfavorit auf die Meisterschaft, da die Mannschaft über starke Torhüter verfügt, dazu von allen Positionen torgefährlich ist. Kaum eine Mannschaft wird in Kleinich gewinnen und so rechne ich auch mit einem Heimsieg!

 

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26. September 2021

 

Tus Fortuna Saarburg - HSG Eifel 34:22 (22:10)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einen offenen Schlagabtausch leisteten sich die beiden ehemaligen Rheinlandligateams zum Saisonauftakt, allerdings brauchten die Gäste eine Halbzeit, um zu ihrem Spiel zu finden. Verständlich nach der schlechten Vorbereitung auf diese Saison!

 

Für Saarburg war es ein Saisonstart nach Maß mit ihrem neuen Spielertrainer Tim Moske, der auch das erste Tor der Saison für sein Team zum 1:0 erzielte. Bis 7:5 in der 12. Minute hielt der Außenseiter aus der Eifel mit. Das Team von Gastgebertrainer Moske erhöhte mit drei Treffern in Folge auf 10:5 in der 13. Minute und zog, angetrieben von Lukas und Philipp Rüger, auf 18:6 in der 23. Minute davon, sorgte mit der 12 Tore-Pausenführung (22:10) für die Vorentscheidung in der Begegnung.

 

Zäh verliefen die Anfangsminuten der zweiten Hälfte, in denen beide Teams ihre Chancen nicht nutzten und so plätscherte die Begegnung mit nur noch wenigen Treffern bis zum 24:12 in der 40. Minute dahin. Die Begegnung blieb jetzt ausgeglichen, Saarburg verteidigte seinen Vorsprung, konnte sich aber nicht mehr weiter absetzen und so gelang dem Tus nach ausgeglichener zweiter Hälfte am Ende ein klarer 34:22 Erfolg, bei sich alle Spieler der Gastgeber bis auf den immer noch verletzten Co-Trainer Martin Pütz in die Torschützenliste eintrugen.

 

“Es war ein schönes und faires Spiel, in das wir voll motiviert gegangen sind und uns gut vor unseren Fans präsentieren wollten. Bei uns eine absolut geschlossene Mannschaftsleistung”, freute sich Moske.

 

„Nachdem wir die ersten 10 Minuten offen gestalten konnten, agierten wir in der restlichen Spielzeit der ersten Hälfte zu unkonzentriert. Durch einige unnötige Ballverluste, nicht vorbereitete Torabschlüsse und mangelndes Rückzugsverhalten luden wir den Gastgeber förmlich dazu ein, seine Stärke das Gegenstoßspiel zu nutzen. Die zweite Hälfte gestalteten wir ausgeglichen und jeder Spieler bekam Spielanteile. Letztendlich war es ein verdienter Heimsieg der Fortunen, die sich in der oberen Tabellenhälfte platzieren werden. Aufgrund der momentanen Hallensituation bin ich mit der Leistung der Mannschaft zufrieden, aber sie ist ausbaufähig! Einzige Wermutstropfen sind die Verletzungen von Benedikt Neisius (Knie) und Jannik Leppin (Fussgelenk), die sich zu Untersuchungen ins Krankenhaus begaben“, fasste Gästetrainer Rene Wingels zusammen.

 

TuS:  Dupré - Metrich (5), Lorth (1), Geimer (1), Moske (4), Bläsius (1), L. Rüger (4), Hein (1/1), Schmitt (1), Hoffmann (1), P. Rüger (9/2), Morin (2), Jürgens (4), Pütz

 

HSG:  Hermans und Herbst - Großheide, Wilkins (1), Leppin, Neisius (1), Jahnke (6/2), Kruft (1), Esch (2), Schaperdoth (3), Anders, Bastuck (1), Voß, Schellen (7/2).

 

TV Hermeskeil - HSG Kastellaun/Simmern II 28:28 (14:10)

 

Mit dem Schlusspfiff war es HSG Spieler Moritz Schneider, der mit seinem Treffer das Remis in Hermeskeil sicherte. Dabei bestimmten die Gastgeber mit ihrem Spielertrainer Konstantin Menzer über weite Strecken das Spiel, verpassten es aber, den Sack zuzumachen. Immer wieder kämpfte sich der Gast um seinen Spielertrainer Korab Mulliqi ins Spiel zurück.

 

Erst in den Schlussminuten der ersten Hälfte gelang es den Hochwäldern sich deutlicher vom Gast abzusetzen. Nach dem Wechsel baute das Menzer-Team die Führung auf 15:10 aus und lag über 18:12 in der 35. Minute bis zum 21:15 in der 40. Minute noch deutlich vorne. Die Gäste kämpften sich aber wieder heran, waren beim 21:20 in der 45. Minute wieder in Schlagdistanz. Doch die Begegnung schien endgültig zugunsten des TVH entschieden, als die Mannschaft sich auf 27:23 in der 53. Minute absetzte. Der Gast gab sich jedoch nicht geschlagen und kämpfte sich mit vier Treffern in Folge ins Spiel zurück.

 

„Die erste Hälfte lief so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Mit unserem Tempo gelang uns der vier-Tore-Vorsprung. Ausgeglichen dann die zweite Hälfte, in der wir nach der sechs Tore Führung einen Bruch im Spiel hatten und so kam der Gast wieder heran. Die HSG gab nie auf! Noah Weinand mit seinen 17 Jahren zeigte im linken Rückraum ein starkes Spiel, übernahm Verantwortung und wir bedanken uns bei Torben Laible, der ausgeholfen hat. Letztlich ein verlorener Punkt, doch nach der langen Wettkampfpause können wir auf diese Leistung aufbauen“, fand Menzer.

 

„Uns fehlen gleich drei Stammspieler und so musste ich notgedrungen mitspielen. Wir haben eine neu zusammengestellte Mannschaft, bei der verständlicherweise die Absprachen noch nicht stimmten und auch die Spielzüge sitzen noch nicht richtig. So machten wir dumme Fehler, die Hermeskeil immer wieder bestrafte. Die Hochwälder waren uns konditionell überlegen, doch meine Mannschaft hat sich immer wieder toll zurückgekämpft. Im Tor überzeugte Marcell Ziwes, der nicht nur vier Siebenmeter hielt, sondern etliche klare Chancen der Gastgeber mit seinen Paraden zunichtemachte. Zudem war Jan Müller mit seinen 1:1 Aktionen ein wichtiger Faktor in unserem Angriffsspiel“, lobte Gästecoach Korab Mulliqi.

 

TVH: Hares und Geibel - Prümm, Serbanescu (4), Valerius (3), Menzer (8), Weinand (7), Schneider (1), Kratz (3), Laible (3), Zentz.

 

HSG: Ziwes - Hermann, Adams (1), Schneiders (10), Retzlaff (2), Lauer, Müller (7), Mallmann (2), Mulliqi (6), Schmitt.

 

HSC Igel - HSG Mertesdorf/Ruwertal 22:31 (8:14)

 

Nichts anbrennen ließ die Ruwertal HSG in Igel und bestimmte nach den Anfangsminuten das Spiel in Igel. Dem Team von Trainer Heiner Mainz gelang lediglich der Führungstreffer zum 1:0, dann dominierten die Gäste das Spiel über 3:9 in der 19. Minute, verwalteten ihren Vorsprung bis zur Pause zum 8:14.

 

Die erste 10 Tore-Führung des Favoriten aus dem Ruwertal „feierte“ das Team beim 10:20 in der 40. Minute und so blieb nur die Höhe des Gästesieges fraglich. Am Ende stand ein klarer und in dieser Höhe nicht erwarteter Auswärtserfolg für die Gäste an der Anzeigetafel!

 

„Ohne vier Stammspieler mussten wir in diese Begegnung gehen, hatten vor allem keinen gelernten Kreisläufer an Bord und so musste ich hier improvisieren. Letztlich war die Chancenverwertung nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe. Entscheidend für die Niederlage war die starke Leistung des gegnerischen Torhüters, der uns vor allem in den Anfangsminuten zur Verzweiflung brachte. Spielerisch war das, was meine Mannschaft zeigte, gar nicht so schlecht.  Doch durch die schwache Chancenverwertung konnten wir nicht dranbleiben. Am Ende setzte sich die Routine der Gäste durch, da wir die Gästeangreifer mit Matthias Krewer und Andreas Schröder nicht in den Griff bekamen. Zufrieden bin ich mit der kämpferischen Einstellung meiner Mannschaft, die bis zum Schluss alles gegeben hat“, fand Igels Trainer Heiner Mainz.

 

„Wir sind auf eine hochmotivierte und kämpferisch starke Igeler Mannschaft getroffen, haben aber in dieser Höhe verdient gewonnen. Unser Torwart Daniel Roth hat uns die nötige Stabilität gegeben und es freut mich, dass unser erst 17 jähriger Nico Meyer so gut ins Spiel integriert wurde. Besonders unsere Leistungsträger haben hier nicht auf sich geschaut, sondern den jungen Spieler mit seiner Athletik unterstützt. Trotz des Fehlens von Thomas Billen, Peter Zock, Felix Sattler und Martin Thesen stand unser Innenblock sehr gut und hat gut verschoben“, lobte Gästetrainer Andreas Cartarius.

 

HSC: Weier und Linz - Bechtel (1), Steil (2/1), Ossadnik (1), Lemen (1), Fusenig (6), Werdel (8), Vucenovic (1), Holtkamp (1), Steinmetz (1).

 

HSG: Schwall und Roth - Meyer (6), Merten (5), Keil (1), Schröder (9/2), Wenzel (2), Simon (2), Ferring (1), Backendorf (1/1), Frisch (2), Krewer (2).

 

HSG Wittlich - HSG Obere Nahe 35:17 (16:11)

 

Das hatten sich die Wittlicher sicher schwerer vorgestellt. Gegen einen im zweiten Spielabschnitt völlig einbrechenden Gast von der Oberen Nahe kommt das Team von Trainer Frank Staskewitz zum 35:17 Kantersieg, lässt dabei nur sechs Treffer der Gäste im zweiten Spielabschnitt zu.

 

Doch die Anfangsminute gehörten den Gästen, die bis zum 7:8 in der 19. Minute die Führung verteidigten, dann aber die Gastgeber über 13:8 bis zur Pause auf 16:11 ziehen lassen mussten. Erstmals mit 10 Treffern führte Wittlich beim 22:12 in der 38. Minute, baute dann kontinuierlich den Vorsprung bis zum unerwartet klaren 35:17 aus.

 

„Wir haben schlecht ins Spiel gefunden, ließen viele einfache Tore zu. Doch dann wachte meine Mannschaft endlich auf und spielte Handball! Vieles haben wir dann besser gemacht als in den Anfangsminuten und kamen letztlich zu einem ungefährdeten und klaren Sieg. Da war auch die nach meiner Ansicht umstrittene rote Karte gegen den Gästespieler nicht ausschlaggebend. Wir haben die letzten 45 Minuten unser Spiel durchgezogen und ließen den Gästen keine Chance. Ein toller Saisonauftakt, so möchte man gerne starten“, freute sich Gastgebertrainer Frank Staskewitz.

 

„Nach einem guten Start, bei dem wir das Spiel ausgeglichen gestalteten, verloren wir den Faden, leisteten uns über die gesamte Spielzeit einfach zu viele technische Fehler. Erschwerend für uns dann die rote Karte 10 Sekunden vor der Halbzeit, die nach Ansicht meiner Spieler nicht berechtigt war. Ich selbst habe die Szene leider nicht gesehen. Die technischen Fehler ließen sich auch nach dem Wechsel nicht abstellen und so kam der Gastgeber zu einem verdienten Sieg, erzielte nach dem Wechsel Gegenstoß auf Gegenstoßtor“, erklärte Gästetrainer Lars Kraus.

 

HSG: Herget und Flamann - Konrad (3), Weber (1), Bollig, Kirsch (1), Leyendecker (4), Stephan (1), Werner (10/5), Präder (2), Weber (6), Kloep (7).

 

HSG O/N: Rickes - Fuchs (3), Bamberger (7), K. Rickes (2), Schwarz (2), Fetzer, Rogoll (3), Wagner, Wegert, Bunn, Zühlsdorf

 

TV Bitburg II - HSG Hunsrück II 21:35 (11:21)

 

Eine klare Heimspielniederlage musste die Bitburger Reserve gegen die Reserve aus dem Hunsrück einstecken. Die Gäste bestimmten klar das Spielgeschehen, lagen ständig in Führung und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich über 3:7 in der 12. Minute auf 11:21 zur Pause aus. Die Begegnung war zu diesem Zeitpunkt entschieden, nur die Höhe des Gästesieges fraglich.

 

Bitburg kam zwar nach dem Wechsel noch einmal auf 15:21 in der 37. Minute heran, doch die Auszeit der Gäste sorgt dann dafür, dass der Vorsprung von den Hunsrückern weiter ausgebaut werden konnte.

 

„Der Gast aus dem Hunsrück ist derzeit für uns eine Nummer zu groß! Entsprechend deutlich fiel das Ergebnis aus. Momentan können wir nicht mithalten und ich habe immer gesagt, dass wir Woche für Woche eine andere Mannschaft aufs Feld schicken müssen. Mit der zweiten Hälfte bis ich zufrieden, da die Jungs hier gut gekämpft haben und sich einige Chancen rausarbeiteten. Doch immer wieder scheiterten wir am gegnerischen Torwart. Wir können dennoch auf die Leistung aus dieser Hälfte aufbauen, schauen nach vorne auf eine für uns sicher schwere Saison. Aber wir stecken den Kopf nicht in den Sand. Heute haben bei uns Leon Gillen und Julian Schallert ein gutes Spiel abgeliefert. Mit dem Ergebnis kann ich nicht zufrieden sein, habe aber einige positive Dinge in unserem Spiel gesehen“, erklärt Bitburgs Coach Janosh Klimek.

 

„Das Ergebnis ist zwar deutlich, dennoch bin ich mit der Leistung meiner Mannschaft nicht zufrieden! Wir spielten lediglich 10 gute Minuten ab der 20. Minute bis zur Pause, bauten hier den Vorsprung von vier auf 10 Treffer aus. In dieser Phase stand die Abwehr und wir kamen zu unseren Treffern über die erste und zweite Welle. Spielerisch war ich ansonsten in der Restspielzeit nicht zufrieden, da wir uns in zu viele Einzelaktionen verstrickten, statt unsere spielerische Überlegenheit zu zeigen. Hier haben wir uns aber auch dem Niveau des Gegners angepasst. Doch am Ende zählen erst einmal die beiden Punkte“ resümierte HSG Coach Jochen Tatsch.

 

TVB: Müller - Begon (2), Eich, M. Müller, Meunier (1), Zimmer (1), Gillen (6), Zimmer (2), Jung, Wahl (2), Witz, Lübken (2), K. Müller, Frisch, Schallert (5/3)

 

HSG II: Schug - Thees, Röhrig (10/5), Fritz (4), Schub (2), Kirst (5), Klei (5), Berg (2), Schmidt, Feder (3), Bach (4).

 

HSC Schweich - DJK/MJC Trier 28:30 (13:17)

 

Die Gäste aus Trier entführen beide Punkte aus Schweich! Das Team des neuen MJC Trainers Ralf Martin legte in Schweich vor, verteidigte die Führung über die gesamte Spielzeit.

 

Über 2:5 zogen die Gäste auf 4:9 in der 12. Minute davon, HSC Coach Christian Leyh nahm die Auszeit und seine Mannschaft kämpfte sich auf 12:13 in der 25. Minute heran. Bis zur Pause erhöhten die Gäste wieder auf vier Tore. Bis zur 48. Minute blieb Schweich dann in Schlagdistanz, lag lediglich mit 24:26 zurück, doch am Ende verteidigten die Gäste ihren Vorsprung.

 

„Wir haben einige Siebenmeter vergeben, haben klarste Chancen vor allem von außen vergeben und das Spiel regelrecht verschlafen. Heute war einfach nicht mehr drin, da die Fehlerquote zu hoch war und die Trierer ihre Chancen eiskalt nutzten“, klagte Schweichs Trainer Christian Leyh.

 

„Ich bin zufrieden und hätte mit einem solch starken Spiel meiner Mannschaft nicht gerechnet. Doch wir stellten eine gute Abwehr und bekamen das Schweicher Duo Rosch und Karrenbauer gut in den Griff. Bei uns waren Cedric Johnen im Tor stark und auch Christina Lofi hielt in den Schlussminuten wichtige Bälle. Manuel Zelzer bot ein überragendes Spiel in Angriff und Abwehr, zudem führte Jonas Widua auf der Spielmacherposition klug Regie. Am Ende ging uns etwas die Puste aus, doch den Vorsprung brachten wir über die Zeit“, freute sich MJC Trainer Ralf Martin.

 

 HSC: Fuchs und Monzel - Müller (1), Heyer (3), Kratz (2), Feller (1), Farsch (1), Wagner (5), Rosch (9/4), Kreusch, Karrenbauer (6).

 

MJC: Lofi und Jahnen - Czaja, Chorus (4), Plausinaitis (8/6), Schwiderski (3), Heinz (1), Zelzer (8), Schmitt (2), Wiemers (2), Widua (2).

 

 

 

Vorberichte zum 1. Spieltag am 25./26. September 2021

 

Verbandsliga West

 

Nachdem die umstrittene zweigleisige Verbandsliga mittlerweile vom Tisch ist, werden in den Staffeln West und Ost jeweils die Meister ermittelt, die unmittelbar in die Rheinlandliga aufsteigen. Der Tabellenletzte der jeweiligen Liga steigt in die Landesliga ab.

 

TuS Fortuna Saarburg - HSG Eifel

(Freitag, 19 Uhr, Schulzentrum Beurig)

 

Bereits am Freitagabend startet die Verbandsliga in die neue Saison: „Unsere Mannschaft beginnt die Saison ausnahmsweise an einem Freitagabend. Die HSG Eifel hatte um Spielverlegung gebeten, dem wir dann auch gerne nachgekommen sind. Alle Testspiele sind absolviert, die Vorbereitung wurde mit einem klaren 36:27 gegen unsere Freunde von HB Museldall abgeschlossen. In den letzten beiden Wochen wurden die Erkenntnisse aus den Spielen in die Trainingseinheiten eingebunden und umgesetzt. Ich sehe das Team gut vorbereitet und es steht nichts mehr einem tollen Spiel im Weg. Wir hatten über die Zeit hinweg eine sehr gute Trainingsbeteiligung und besonders freut mich die Tatsache, dass die jungen Spieler gut integriert wurden. Hierzu haben vor allem unsere Routiniers beigetragen. Alle sind heiß auf den Saisonstart und haben so richtig Lust“, freut sich TuS Coach Tim Moske.

 

„Bei uns herrscht eine katastrophale Hallensituation nach der Flut und dem Starkregen. So stand uns bisher keine einzige große Halle zum Training zur Verfügung. Wir werden hier von der Kreisverwaltung hängen gelassen, müssen uns selbst um kleinere Halle bemühen, die wir nur sporadisch haben können. Dort ist ein Training mit höchstens 8 Spielern möglich, obwohl ich einen Kader von 19 Spielern habe. Ich danke dem TuS Daun, der HSG Wittlich und dem SV Gerolstein, die uns mit Hallenzeiten aushelfen. Bis zum Saisonstart werden wir nur gegen Daun II und die A-Jugend des TuS Daun gespielt haben und wir gehen mit wenig Spielpraxis in die Begegnung in Saarburg. So hat in der Vorrunde Priorität, dass wir uns einspielen, am Ende soll der Klassenerhalt stehen. Das dies schwer wird, ist allen klar“, sagt Gästetrainer Rene Wingels.

 

TV Bitburg II - HSG Hunsrück II

(Samstag, 17 Uhr, Realschule)

 

Auch in Bitburg ist das Hallensituation alles andere als gut! So stand der Bitburger Reserve die Halle der Realschule aufgrund von Renovierungsarbeiten in der Vorbereitung nicht zur Verfügung und so musste Trainer Janosh Klimek seine Jungs überwiegend draußen oder in kleineren Halle auf die Saison vorbereiten. „Ich habe zwar auf dem Papier einen Riesenkader, doch nur wenige Spieler können aufgrund ihres Studiums oder ihres Berufes regelmäßig ins Training kommen. Woche für Woche muss ich an der Mannschaft um den festen Stamm herum basteln und sehen, wer zur Verfügung steht. Doch es macht noch Spaß und die Jungs, die da sind, ziehen gut mit. Ich sehe auch aufgrund der aus der Rheinlandliga in die Verbandsliga gewechselten Vereine eine starke Liga und für uns wird das eine harte Nuss. Es freut mich, dass mit Jens Lübken ein weiterer erfahrener Spieler zur Verfügung steht, und wir müssen im Spiel sehen, wie gerade die jungen Spieler mit dem Druck umgehen. Die Situation werden wir annehmen und spielen gegen den Abstieg“, glaubt der Bitburger Coach. Seit Juli lief die Vorbereitung der Reserve der HSG Hunsrück in der Halle mit dreimaligem wöchentlichen Training und etlichen Testspielen.

 

„Es läuft gut, die Jungs, die da sind, ziehen gut mit“, freut sich HSG Coach Jochen Tatsch, der dabei auf die Kooperation mit der A-Jugend, die einmal in der Woche komplett mittrainieren und der ersten Mannschaft hinweist. „Unser Kader ist recht dünn, da mit Michel Kaltenmorgen (HSG Kastellaun/Simmern), Chris Jünemann und Lukas Ihmer (beruflich), sowie Peter Kiesel und Mario Ströher (längerfristig verletzt) wichtige Spieler nicht mehr zur Verfügung stehen. „Unser Saisonziel ist dennoch vorne mitzuspielen und wir wollen in Bitburg gleich zum Auftakt auch beide Punkte gewinnen. Die Verbandsligateams sind für mich noch unbekannte Größen“, gibt der ehemalige Trainer der 1. HSG Mannschaft zu.

 

HSC Igel - HSG Mertesdorf/Ruwertal (Samstag, 19.30 Uhr, Turnhalle)

 

Igels Trainer Heiner Mainz freut sich über die bisher gute Trainingsbeteiligung seiner Spieler, die eine gute Vorbereitung und einige Testspiele absolviert haben. Der Kader des HSC ist seit der Corona-Pandemie unverändert geblieben, hinzu kamen einige junge Talente aus dem eigenen Verein. „Unser Saisonziel ist ein Nichtabstiegsplatz, am besten ein guter Mittelfeldplatz. Gleich zum Saisonstart geht es für uns gegen den für mich feststehenden Meisterschaftsfavoriten, die HSG Mertesdorf/Ruwertal. Ich erwarte von meinem Team eine engagierte Leistung und das es als Mannschaft auftritt“, so Mainz.

 

Der Gast aus dem Ruwertal hat lediglich den Abgang von Rene Voss aus beruflichen Gründen zu verkraften, dafür kann Trainer Andreas Cartarius mit Nico Meyer und Alex Kopp gleich zwei Eigengewächse in den Kader integrieren. Zudem wechselten von der MJC Trier Felix Sattler und Moritz Merten ins Ruwertal: „Damit verstärken wir sicherlich unser Abwehrspiel und haben auch im Angriff mehr Flexibilität. Wir stellen allerdings nicht mehr das jüngste Team, lösen wohl die „Mattheiser“ in der Verbandsliga ab. Schwerpunkt unserer Vorbereitung war den Spaß am Handball wiederzufinden und auch die Sicherheit im Spiel. Wir reden uns nicht klein, wollen ins obere Tabellenfeld. „In Igel müssen wir die Sache ernsthaft angehen und zeigen, dass wir auch ohne Harz Handballspielen können. Die Mannschaft muss die Vorgaben umsetzen und wir dürfen nicht in zu viele 1:1 Aktionen verfallen. Igel sehe ich als junge, motivierte Mannschaft, die eine schnelles und konsequentes Spiel bevorzugt. So müssen wir die Gegenstöße der Igeler unterbinden und auch die Kreuzbewegungen in der zweiten Welle in den Griff bekommen. Es war noch nie leicht, in Igel zu gewinnen“, ahnt HSG Coach Andreas Cartarius.

 

TV Hermeskeil - HSG Kastellaun/Simmern II (Samstag, 19.30 Uhr, IGS Halle)

 

„Es war eine durchwachsene Vorbereitung für uns, da viele berufsbedingt oder aus Krankheitsgründen nicht dabei sein konnten. So haben wir nicht vollzählig trainieren können. Neben unseren Vorbereitungsspielen im Saarland haben wir uns in den Trainingseinheiten und im Trainingslager mit unserem Abwehrverhalten beschäftigt, da wir offensiv decken wollen. Unser Saisonziel ist der Klassenerhalt. Wir haben einige Neuzugänge: Noah Weinand und Louis Auster von der HG Saarlouis, Tim Geibel und Niklas Auler, der früher in unserer Jugend spielte und nun von Schweich zu uns zurückkehrte, sowie Torben Laible, der nach einer beruflichen Auszeit wieder im Kader steht“, sagt Hermeskeils Spielertrainer Konstantin Menzer, der im ersten Heimspiel auf den Neuling in der West Staffel, die HSG Kastellaun/Simmern II trifft.

 

Neuer Trainer der Hunsrücker Gäste ist Korab Mulliqi, der zuletzt für den Rheinlandligisten der Frauen, HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch als Trainer tätig war. „Viele ehemalige Spieler sind wieder dabei. Vor allem um die Routiniers Florian Hübner, Max Wetstein und meine Person bauen wir ein neues Team. Die Vorbereitung verlief zufriedenstellend, obwohl einige talentierte Spieler durch die Corona-Pandemie die Lust auf Handball verloren haben. Es gilt eine junge Truppe zu formen, die sich bisher in drei Testspielen und einem Trainingslager gut präsentiert hat. Allerdings waren wir bislang noch nie vollzählig am Start. Wir haben keinen Druck, wollen am Ende einen guten Mittelfeldplatz belegen und sind froh, endlich starten zu können“, sagt Mulliqi.

 

HSG Wittlich - HSG Obere Nahe (Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

„Es war eine gute Vorbereitung mit vielen Trainingseinheiten und einigen Testspielen, bei denen wir wichtige Erkenntnisse gewinnen konnten. Die Jungs sind heiß und fit und brennen auf die Saison. Mit Johannes Präder konnten wir uns verstärken und können ansonsten auf den Kader zurückgreifen, den wir vor der Pandemie hatten“, freut sich Wittlichs Trainer Frank Staskewitz. Am Ende will der HSG Coach mit seinem Team im oberen Tabellenfeld mitmischen. Doch es bleiben vor allem im Hinblick auf die Gegner einige Fragen offen. So schaut Staskewitz gespannt, wenn die HSG Obere Nahe aufbieten wird. „Ich kenne die ehemalige A-Jugend der HSG und erwarte, dass hier einige Spieler mittlerweile im Kader des Verbandsligateams sind. Auf jeden Fall wollen wir mit einem Heimsieg starten, hier werden keine Punkte verschenkt“, gibt sich der Wittlicher Coach kämpferisch.

 

„Die Vorbereitung auf die Saison wurde durch die Sommerferien gestört, krankheits- und verletzungsbedingt hatten wir zudem einige Ausfälle zu beklagen. Mir steht ein 12er Kader zur Verfügung, bei dem sich einige Veränderungen ergeben haben und so wird es schwer. Der Klassenerhalt ist unser Ziel, das wird schwer genug. Ich kenne die Gegner aus der Liga noch nicht, da ich vorher im Saarland aktiv war“, verrät HSG Coach Lars Kraus.

 

HSC Schweich - DJK/MJC Trier (Sonntag, 17 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

„Mit Sascha Büssemacker (ehemals TSG Biewer), Markus Schneider (TV Ruchheim) und dem reaktivierten „Hanni“ Rosch haben wir gleich drei Neuzugänge. In den bisherigen Testspielen und im Training zeigt sich vor allem die Erfahrung von „Hanni“ im Zusammenspiel mit Patrick Karrenbauer am Kreis. Wir hatten eine gute Vorbereitung, einige Testspiele und ein Trainingslager. Danach waren die Jungs richtig platt, spielten im Testspiel gegen Mattheis 26:26. Ein weiteres Testspiel beim Ligakonkurrenten in Igel gewannen wir souverän. Ich hoffe, dass alle fit ins erste Spiel gehen können, und halte eine Platzierung zwischen 2 und 4 für realistisch. Die Favoritenrolle gegen die MJC nehmen wir an, wissen, dass personell bei den Trierern ein großer Umbruch stattgefunden hat. Meine Jungs sind gut drauf und wollen das gleich gegen die MJC zeigen“, verspricht Schweichs Trainer Christian Leyh.

 

Einen Neuaufbau hat MJC Coach Ralf Martin vor der Brust. Mit Phillip Müller, Marco Müller, Felix Sattler, Moritz Merten, Andre Legenhausen und Timo Löw haben gleich sechs Spieler die Mannschaft verlassen. Dafür kehrt Manuel Zelzer nach einer berufsbedingten Pause zurück. Vom TV Oggersheim kommt Pascal Schreiber, von der HSG Wesel kommt Nicolay Constantin, von der DJK St. Matthias Zedric Jahnen im Tor und Jonas Widdau und aus dem eigenen Verein Benedikt Chorus, Leon Schmitt, Max Wiemers, Markus Czaja, Josch Diedrich und Max Mohr. „Aufgrund der Corona Situation haben wir viel weniger Studenten im Team als in den letzten Jahren. Doch wir haben einige ambitionierte Talente im Kader, die Einstellung ist in Ordnung. Man muss einfach im Amateurbereich damit leben, dass die Akzente anders gesetzt werden. Als Saisonziel erwarte ich einen guten Mittelfeldplatz. Unser Gegner Schweich lebt von seiner Erfahrung und es ist immer schwer in Schweich zu gewinnen. Wir wissen noch nicht, wo wir stehen, wollen uns aber schnell finden und sehen die Gastgeber als klaren Favoriten“, sagt der MJC Coach. 

 

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02. Mai 2021

 

Eigentlich sollte die Saison 19/20 als Qualifikationsrunde für die neue eingleisige Verbandsliga dienen. In der Spielzeit 20/21 war von HVR Verbandsseite beabsichtigt, die bisherigen Verbandsligen West und Ost zu einer eingleisigen Verbandsliga zusammenzuführen.

 

Doch die Corona Pandemie beendete dieses Vorhaben und man darf gespannt sein, wie es nun weitergeht. Eigentlich sollte es für die Teams in beiden Staffeln darum gehen, sich für die eingleisige Verbandsliga zu qualifizieren. Pro Staffel sollten sechs Mannschaften das Ticket für die neue eingleisige Verbandsliga lösen.

 

Es ist davon auszugehen, dass die kommende Spielzeit als Qualifikationsrunde gespielt wird, damit dann ab der Saison 22/23 die eingleisige Verbandsliga greifen kann. Die Durchführungsbestimmungen müssen allerdings vom Spielausschuss des Verbandes noch beschlossen werden.

 

Die meisten Vereine aus der Region Trier ließen aber an der neuen eingleisigen Verbandsliga kein gutes Haar. (der TV berichtete).

 

Was aber hat sich seit Beendigung der Saison 19/20 bei den einzelnen Teams getan?

 

HSC Igel

 

Igel trainiert seit Monaten unter Corona Bedingungen und musste noch zusätzlich in die Halle nach Langsur ausweichen, da durch einen Gebäudeschaden der Igeler Kindergarten in die Igeler Halle umgezogen war. Zwischenzeitlich ist der Kindergarten wieder zurück in seiner alten Wirkungsstätte, doch jetzt dient die Halle als Corona-Teststation für die Schule. „Zumindest in einem Teil der Halle könnte man aber wieder trainieren“, sagt Trainer Heiner Mainz. Der Kader des Teams blieb unverändert und wurde durch einige Jugendspieler ergänzt, die auch für die kommende Saison ihre Zusage gegeben haben. Derzeit zählt der Kader 16 Spieler. Seit Juli 20 ist Heiner Mainz (60) Trainer des Verbandsligisten. „Ich habe die Mannschaft in einer schwierigen Zeit übernommen. Trotzdem haben wir versucht, uns so gut wie möglich auf die kommende Saison vorzubereiten. Die Spieler waren vor dem geplanten Saisonstart topfit. Wir hoffen, in der kommenden Saison den hoffentlich wieder zahlreichen Besucherinnen und Besuchern attraktiven Handball zeigen zu können. Der Samstagabend war in Igel ein Treffpunkt vieler Familien mit ihren Kindern, die zum Handball gingen und die auch so zu unserem Sport fanden. Das alles ist seit über einem Jahr weggebrochen und meine Enkel fragen regelmäßig nach, wann sie wieder mit in die Halle dürfen. Unser Saisonziel ist der Verbleib in der Verbandsliga. Wichtig wird auch sein, dass wir bald wieder in unserer Halle trainieren können, wenn die Inzidenz-Zahlen das zulassen. Derzeit ist lediglich individuelles Training möglich und hier ziehen alle nach Kräften mit“, lobt Mainz.

 

HSC Schweich

 

Derzeit läuft auch in Schweich kein Mannschaftstraining. „Die Spieler halten sich individuell fit. Gegenüber dem letztjährigen Kader gibt es einige Veränderungen. So werden Daniel Rohr (private Gründe), Tim Karrenbauer (berufliche Gründe) und Chris Kordel kürzertreten. Dafür haben wir aber mit Johannes Rosch einen „prominenten“ Rückkehrer, der im letzten Testspiel, dass wir vor der Corona Pandemie machen konnten, seine Leistungsstärke unter Beweis gestellt. Ich hoffe sehr, dass wir bald wieder in einen geordneten Trainingsbetrieb einsteigen können. Für uns liegt in Schweich die Priorität auf der Rheinlandliga der Frauen, doch ich werde weiterhin auch das Traineramt der Herren übernehmen“, sagt Schweichs Coach Christian Leyh (42).

 

TV Bitburg II

 

Noch ist unklar, ob Trainer Janosh Klimek (58) nächste Saison bei den Eifelanern weitermachen wird. „Das hängt vor allem von der Corona Situation ab. Vor Beginn der letzten Saison haben wir ein komplett neues Team aufgestellt, mit dem wir uns auf die Saison vorbereitet haben. Doch dann kam Corona und seither haben wir nur noch Kontakt über die social-Media, persönlich gesehen haben wir uns zuletzt im Oktober letzten Jahres. Derzeit sieht es so aus, als wollten alle Spieler weitermachen, zudem hoffen wir auf den einen oder anderen Neuzugang. Die Spieler halten sich derzeit individuell fit und ich werde meine Entscheidung bis Anfang Juni getroffen haben“, erklärt Klimek.

 

TuS Fortuna Saarburg

 

Als Spielertrainer wird Tim Moske (33) die Saarburger Fortunen in die nächste Saison führen. „Die Rheinlandliga hat allen viel Zeit abverlangt, das ist in der Verbandsliga anders. Mich freut, das erfahrene Spieler ihre Zusage gegeben haben, uns in der Saison zu helfen, in die wir mit einer guten Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern gehen wollen. Dabei sollen alle ihre Spielanteile bekommen und das ist mir sehr wichtig. So halten wir vor allem die jungen Spieler bei der Stange“, glaubt der neue Coach. Auch in Saarburg ist derzeit nur ein individuelles Training möglich und so hofft Moske, dass seine Jungs sich entsprechend fit halten. „Wir sind heiß auf die Vorbereitung und die dann kommende Saison. Gespannt sind wir, wie der Verband sich hinsichtlich der eingleisigen Verbandsliga positionieren wird. In Anbetracht der bestehenden Situation halte ich die Einführung der eingleisigen Liga für das falsche Signal. Alle können froh sein, wenn sie ihre Spieler bei der Stange halten und auch die Jugendlichen ihrem Handballsport erhalten bleiben. Da ich auch eine Nachwuchsmannschaft trainiere, kann ich sagen, dass wider Erwarten auch hier eine große Vorfreude auf den Beginn des regulären Trainingsbetriebes herrscht und wir wohl keine Nachwuchsspieler wegen der Pandemie verloren haben“, so Moske.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal

 

„Eigentlich hatten wir eine stabile Truppe zusammen und mit „Mätthi“ Krewer, der aus Luxemburg zu uns kam, sowie Torben Laible aus Hermeskeil zwei starke Neuzugänge. Vor dem Lock-Down kamen wir in einem Testspiel gegen Igel zu einem klaren Sieg, doch seither findet kein Mannschaftstraining mehr statt. Viele unserer Spieler haben vielfältige persönliche Kontakte, sind Lehrer, Erzieher, Bänker oder Handwerker und wir wollen uns einfach keiner Gefahr aussetzen. Deshalb trainieren alle individuell, der Mannschaftstrainingsbetrieb liegt brach. Wir hoffen sehr, dass sich die Corona Situation bald bessert und wir wieder in einen geregelten Trainingsbetrieb einsteigen können,“ sagt HSG Coach Andreas Cartarius (35)

 

TV Hermeskeil

 

Als Spielertrainer wird Konstantin Menzer die Hochwald-Truppe in die nächste Saison führen. Vor dem Lock-Down war das Team dreimal wöchentlich im Mannschaftstraining, dann beendeten die geschlossenen Hallen aufgrund der Corona-Pandemie das Geschehen auch bei den Hochwäldern. „Ich hoffe, dass sich alle individuell fit halten und ich bin echt gespannt, in welcher Verfassung sich meine Spieler präsentieren, wenn wir wieder in ein ordentliches Mannschaftstraining einsteigen können“, sagt der 31-jährige Spielertrainer. Personell wird sich das Team kaum verändern: Torben Laible hat sich zwischenzeitlich der HSG Mertesdorf/Ruwertal angeschlossen, dafür konnte sich der TVH die Dienste von Nachwuchstalent Louis Auster sichern, der zuletzt in der A-Jugend Bundesliga für die HG Saarlouis unterwegs war. „Louis wohnt jetzt in Hermeskeil“, verrät Menzer.

 

HSG Wittlich

 

„Solange es möglich war, haben wir trainiert und waren gut auf die anstehende Saison vorbereitet. Doch derzeit ist nur individuelles Training möglich und ich hoffe, dass sich alle Spieler fit halten. Es ist in der momentanen Situation schwierig, den Kontakt zu halten und so stehen bei uns ein bis zwei Spieler vor der Studienentscheidung. Warten wir ab, wie sich alles entwickelt. Ich kann nur hoffen, dass alle die in der Liga sind, auch künftig von der Nachwuchsarbeit profitieren. Gerade bei den Jugendspielern ist die Situation sehr schwierig. Es bleibt die Hoffnung, dass im Sommer die Corona Situation den Einstieg in die richtige Vorbereitung ermöglicht, für die wir sicherlich zwei Monate brauchen werden. Dazu ist abzuwarten, wie sich der Verband hinsichtlich der eingleisigen Verbandsliga positioniert, zumal sich einige Vereine in der kommenden Saison erst einmal finden müssen. Unser Anspruch besteht darin, einen vernünftigen Tabellenplatz zu erreichen“, erklärt Wittlichs Trainer Frank Staskewitz.

 

HSG Eifel

 

Vor dem Saisonstart 19/20 erklärte die HSG Eifel ihren freiwilligen Verzicht auf die Zugehörigkeit in der Rheinlandliga der Männer und wollte eigentlich in der Saison 20/21 einen Neustart in der Verbandsliga mit Trainer Rene Wingels wagen. Doch die Corona Pandemie stoppte das Vorhaben. „Nach dem Saisonaus haben wir zwei Monate überhaupt nichts gemacht, sind dann im November über eine vom SK Prüm angebotenen Onlinekurs wieder ins Training eingestiegen mit dem Ziel, sich individuell fit zu halten. Ab Mitte Dezember habe ich dann gemeinsam mit unserem Physio einen Onlinekurs angeboten, der gut besucht war. Ab März wollten wir dann wieder ins Training einsteigen, doch zeitgleich kam die Notbremse. So haben wir uns persönlich zuletzt im Oktober letzten Jahres sehen können. Eine mehr als bescheidene Situation. Ich hoffe, dass wir bald wieder ins Training einsteigen können. Dafür müsste aber ein Großteil der Spieler geimpft sein und das wird noch dauern. Ich sehe eine gewisse Normalität erst wieder für Ende des Jahres. Was unser Personal anbetrifft, kann ich auf einen Kader von 15 Spielerin zurückgreifen. Hier unterstützen uns drei Jugendspieler, die vorletztes Jahr noch in der B-Jugend aktiv waren. Dazu kehrt Johannes Schellen aus Bitburg zu uns zurück. Einige personelle Entscheidungen sind jedoch noch in der Schwebe“, verrät HSG Coach Rene Wingels (39). Auch er baut darauf, dass von Verbandsseite die Entscheidung der eingleisigen Verbandsliga überdacht wird und man den Vereinen Gelegenheit gibt, sich in den nächsten beiden Jahren zunächst einmal wieder zu finden. „Für uns steht fest, dass wir keine weiten Fahrten auf uns nehmen werden“, sagt Wingels.

 

HSG Hunsrück II

 

Sehr eingeschränkt war der Kontakt zu den Spielerinnen nach Abbruch der Saison. „Es konnte kein regulärer Trainingsbetrieb mehr stattfinden und so hielten sich die Spieler individuell mit Laufen, Radfahren und Krafttraining fit“, erzählt der ehemalige HSG Coach Martin Bach, der sein Amt an Jochen Tatsch abgeben wird. Bach selbst wird künftig die weibliche A-Jugend des Vereins in der Rheinlandliga betreuen. Der neue Trainer Jochen Tatsch (41) hatte auf einen Wiederbeginn der Trainingsarbeit nach Ostern gehofft, doch auch dass fiel der Corona Situation zum Opfer. „Jeder Spieler ist für sich selbst verantwortlich, da kann ich wenig Einfluss nehmen. Zudem ist die Motivationslage schwierig, da völlig unklar ist, wie und wann es unter normalen Verhältnissen weitergehen wird. Die Mannschaft wird fast komplett zusammenbleiben. Ein Fragezeichen steht aus beruflichen Gründen noch hinter Kris Jünemann, Dominique Mende muss sehen, wie er seinen Sport mit der beruflichen Weiterbildung unter einen Hut bekommen kann“, sagt der neue HSG Trainer.

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