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Vorberichte

01.Spieltag: alle Trainer

02.Spieltag: 02.10./03.10.21 - Janosh Klimek (TV Bitburg II)

03.Spieltag: 23.10./24.10.21 - Andreas Cartarius (HSG Mertesdorf/Ruwertal)

04.Spieltag: 30.10./31.10.21 - Konstantin Menzer (TV Hermeskeil)

05.Spieltag: 06.11./07.11.21 - Frank Staskewitz (HSG Wittlich)

06. Spieltag: 13.11./14.11.21 - Rene Wingels (HSG Eifel)

07. Spieltag: 20.11./21.11.21 - Tim Moske (Fortuna Saarburg)

08. Spieltag: 04.12./05.12.21 - Jochen Tatsch (HSG HunsrückII)

09. Spieltag: 11.12./12.12.21 - Heiner Mainz (SV Igel Liersberg)

10. Spieltag: 18.12./19.12.21 - Christian Leyh (HSC Schweich)

11. Spieltag: 15.01./16.01.21 - Ralf Martin (DJK/MJC Trier)

12. Spieltag: 22.01./23.01.21 - Lars Kraus (HSG Obere Nahe)

13. Spieltag: 29.01/30.01.21 - Korab Mulliqi (HSG Kastellaun/Simmern II)

 

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Vorberichte zum 1. Spieltag am 25./26. September 2021

 

Verbandsliga West

 

Nachdem die umstrittene zweigleisige Verbandsliga mittlerweile vom Tisch ist, werden in den Staffeln West und Ost jeweils die Meister ermittelt, die unmittelbar in die Rheinlandliga aufsteigen. Der Tabellenletzte der jeweiligen Liga steigt in die Landesliga ab.

 

TuS Fortuna Saarburg - HSG Eifel

(Freitag, 19 Uhr, Schulzentrum Beurig)

 

Bereits am Freitagabend startet die Verbandsliga in die neue Saison: „Unsere Mannschaft beginnt die Saison ausnahmsweise an einem Freitagabend. Die HSG Eifel hatte um Spielverlegung gebeten, dem wir dann auch gerne nachgekommen sind. Alle Testspiele sind absolviert, die Vorbereitung wurde mit einem klaren 36:27 gegen unsere Freunde von HB Museldall abgeschlossen. In den letzten beiden Wochen wurden die Erkenntnisse aus den Spielen in die Trainingseinheiten eingebunden und umgesetzt. Ich sehe das Team gut vorbereitet und es steht nichts mehr einem tollen Spiel im Weg. Wir hatten über die Zeit hinweg eine sehr gute Trainingsbeteiligung und besonders freut mich die Tatsache, dass die jungen Spieler gut integriert wurden. Hierzu haben vor allem unsere Routiniers beigetragen. Alle sind heiß auf den Saisonstart und haben so richtig Lust“, freut sich TuS Coach Tim Moske.

 

„Bei uns herrscht eine katastrophale Hallensituation nach der Flut und dem Starkregen. So stand uns bisher keine einzige große Halle zum Training zur Verfügung. Wir werden hier von der Kreisverwaltung hängen gelassen, müssen uns selbst um kleinere Halle bemühen, die wir nur sporadisch haben können. Dort ist ein Training mit höchstens 8 Spielern möglich, obwohl ich einen Kader von 19 Spielern habe. Ich danke dem TuS Daun, der HSG Wittlich und dem SV Gerolstein, die uns mit Hallenzeiten aushelfen. Bis zum Saisonstart werden wir nur gegen Daun II und die A-Jugend des TuS Daun gespielt haben und wir gehen mit wenig Spielpraxis in die Begegnung in Saarburg. So hat in der Vorrunde Priorität, dass wir uns einspielen, am Ende soll der Klassenerhalt stehen. Das dies schwer wird, ist allen klar“, sagt Gästetrainer Rene Wingels.

 

TV Bitburg II - HSG Hunsrück II

(Samstag, 17 Uhr, Realschule)

 

Auch in Bitburg ist das Hallensituation alles andere als gut! So stand der Bitburger Reserve die Halle der Realschule aufgrund von Renovierungsarbeiten in der Vorbereitung nicht zur Verfügung und so musste Trainer Janosh Klimek seine Jungs überwiegend draußen oder in kleineren Halle auf die Saison vorbereiten. „Ich habe zwar auf dem Papier einen Riesenkader, doch nur wenige Spieler können aufgrund ihres Studiums oder ihres Berufes regelmäßig ins Training kommen. Woche für Woche muss ich an der Mannschaft um den festen Stamm herum basteln und sehen, wer zur Verfügung steht. Doch es macht noch Spaß und die Jungs, die da sind, ziehen gut mit. Ich sehe auch aufgrund der aus der Rheinlandliga in die Verbandsliga gewechselten Vereine eine starke Liga und für uns wird das eine harte Nuss. Es freut mich, dass mit Jens Lübken ein weiterer erfahrener Spieler zur Verfügung steht, und wir müssen im Spiel sehen, wie gerade die jungen Spieler mit dem Druck umgehen. Die Situation werden wir annehmen und spielen gegen den Abstieg“, glaubt der Bitburger Coach. Seit Juli lief die Vorbereitung der Reserve der HSG Hunsrück in der Halle mit dreimaligem wöchentlichen Training und etlichen Testspielen.

 

„Es läuft gut, die Jungs, die da sind, ziehen gut mit“, freut sich HSG Coach Jochen Tatsch, der dabei auf die Kooperation mit der A-Jugend, die einmal in der Woche komplett mittrainieren und der ersten Mannschaft hinweist. „Unser Kader ist recht dünn, da mit Michel Kaltenmorgen (HSG Kastellaun/Simmern), Chris Jünemann und Lukas Ihmer (beruflich), sowie Peter Kiesel und Mario Ströher (längerfristig verletzt) wichtige Spieler nicht mehr zur Verfügung stehen. „Unser Saisonziel ist dennoch vorne mitzuspielen und wir wollen in Bitburg gleich zum Auftakt auch beide Punkte gewinnen. Die Verbandsligateams sind für mich noch unbekannte Größen“, gibt der ehemalige Trainer der 1. HSG Mannschaft zu.

 

HSC Igel - HSG Mertesdorf/Ruwertal (Samstag, 19.30 Uhr, Turnhalle)

 

Igels Trainer Heiner Mainz freut sich über die bisher gute Trainingsbeteiligung seiner Spieler, die eine gute Vorbereitung und einige Testspiele absolviert haben. Der Kader des HSC ist seit der Corona-Pandemie unverändert geblieben, hinzu kamen einige junge Talente aus dem eigenen Verein. „Unser Saisonziel ist ein Nichtabstiegsplatz, am besten ein guter Mittelfeldplatz. Gleich zum Saisonstart geht es für uns gegen den für mich feststehenden Meisterschaftsfavoriten, die HSG Mertesdorf/Ruwertal. Ich erwarte von meinem Team eine engagierte Leistung und das es als Mannschaft auftritt“, so Mainz.

 

Der Gast aus dem Ruwertal hat lediglich den Abgang von Rene Voss aus beruflichen Gründen zu verkraften, dafür kann Trainer Andreas Cartarius mit Nico Meyer und Alex Kopp gleich zwei Eigengewächse in den Kader integrieren. Zudem wechselten von der MJC Trier Felix Sattler und Moritz Merten ins Ruwertal: „Damit verstärken wir sicherlich unser Abwehrspiel und haben auch im Angriff mehr Flexibilität. Wir stellen allerdings nicht mehr das jüngste Team, lösen wohl die „Mattheiser“ in der Verbandsliga ab. Schwerpunkt unserer Vorbereitung war den Spaß am Handball wiederzufinden und auch die Sicherheit im Spiel. Wir reden uns nicht klein, wollen ins obere Tabellenfeld. „In Igel müssen wir die Sache ernsthaft angehen und zeigen, dass wir auch ohne Harz Handballspielen können. Die Mannschaft muss die Vorgaben umsetzen und wir dürfen nicht in zu viele 1:1 Aktionen verfallen. Igel sehe ich als junge, motivierte Mannschaft, die eine schnelles und konsequentes Spiel bevorzugt. So müssen wir die Gegenstöße der Igeler unterbinden und auch die Kreuzbewegungen in der zweiten Welle in den Griff bekommen. Es war noch nie leicht, in Igel zu gewinnen“, ahnt HSG Coach Andreas Cartarius.

 

TV Hermeskeil - HSG Kastellaun/Simmern II (Samstag, 19.30 Uhr, IGS Halle)

 

„Es war eine durchwachsene Vorbereitung für uns, da viele berufsbedingt oder aus Krankheitsgründen nicht dabei sein konnten. So haben wir nicht vollzählig trainieren können. Neben unseren Vorbereitungsspielen im Saarland haben wir uns in den Trainingseinheiten und im Trainingslager mit unserem Abwehrverhalten beschäftigt, da wir offensiv decken wollen. Unser Saisonziel ist der Klassenerhalt. Wir haben einige Neuzugänge: Noah Weinand und Louis Auster von der HG Saarlouis, Tim Geibel und Niklas Auler, der früher in unserer Jugend spielte und nun von Schweich zu uns zurückkehrte, sowie Torben Laible, der nach einer beruflichen Auszeit wieder im Kader steht“, sagt Hermeskeils Spielertrainer Konstantin Menzer, der im ersten Heimspiel auf den Neuling in der West Staffel, die HSG Kastellaun/Simmern II trifft.

 

Neuer Trainer der Hunsrücker Gäste ist Korab Mulliqi, der zuletzt für den Rheinlandligisten der Frauen, HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch als Trainer tätig war. „Viele ehemalige Spieler sind wieder dabei. Vor allem um die Routiniers Florian Hübner, Max Wetstein und meine Person bauen wir ein neues Team. Die Vorbereitung verlief zufriedenstellend, obwohl einige talentierte Spieler durch die Corona-Pandemie die Lust auf Handball verloren haben. Es gilt eine junge Truppe zu formen, die sich bisher in drei Testspielen und einem Trainingslager gut präsentiert hat. Allerdings waren wir bislang noch nie vollzählig am Start. Wir haben keinen Druck, wollen am Ende einen guten Mittelfeldplatz belegen und sind froh, endlich starten zu können“, sagt Mulliqi.

 

HSG Wittlich - HSG Obere Nahe (Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

„Es war eine gute Vorbereitung mit vielen Trainingseinheiten und einigen Testspielen, bei denen wir wichtige Erkenntnisse gewinnen konnten. Die Jungs sind heiß und fit und brennen auf die Saison. Mit Johannes Präder konnten wir uns verstärken und können ansonsten auf den Kader zurückgreifen, den wir vor der Pandemie hatten“, freut sich Wittlichs Trainer Frank Staskewitz. Am Ende will der HSG Coach mit seinem Team im oberen Tabellenfeld mitmischen. Doch es bleiben vor allem im Hinblick auf die Gegner einige Fragen offen. So schaut Staskewitz gespannt, wenn die HSG Obere Nahe aufbieten wird. „Ich kenne die ehemalige A-Jugend der HSG und erwarte, dass hier einige Spieler mittlerweile im Kader des Verbandsligateams sind. Auf jeden Fall wollen wir mit einem Heimsieg starten, hier werden keine Punkte verschenkt“, gibt sich der Wittlicher Coach kämpferisch.

 

„Die Vorbereitung auf die Saison wurde durch die Sommerferien gestört, krankheits- und verletzungsbedingt hatten wir zudem einige Ausfälle zu beklagen. Mir steht ein 12er Kader zur Verfügung, bei dem sich einige Veränderungen ergeben haben und so wird es schwer. Der Klassenerhalt ist unser Ziel, das wird schwer genug. Ich kenne die Gegner aus der Liga noch nicht, da ich vorher im Saarland aktiv war“, verrät HSG Coach Lars Kraus.

 

HSC Schweich - DJK/MJC Trier (Sonntag, 17 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

„Mit Sascha Büssemacker (ehemals TSG Biewer), Markus Schneider (TV Ruchheim) und dem reaktivierten „Hanni“ Rosch haben wir gleich drei Neuzugänge. In den bisherigen Testspielen und im Training zeigt sich vor allem die Erfahrung von „Hanni“ im Zusammenspiel mit Patrick Karrenbauer am Kreis. Wir hatten eine gute Vorbereitung, einige Testspiele und ein Trainingslager. Danach waren die Jungs richtig platt, spielten im Testspiel gegen Mattheis 26:26. Ein weiteres Testspiel beim Ligakonkurrenten in Igel gewannen wir souverän. Ich hoffe, dass alle fit ins erste Spiel gehen können, und halte eine Platzierung zwischen 2 und 4 für realistisch. Die Favoritenrolle gegen die MJC nehmen wir an, wissen, dass personell bei den Trierern ein großer Umbruch stattgefunden hat. Meine Jungs sind gut drauf und wollen das gleich gegen die MJC zeigen“, verspricht Schweichs Trainer Christian Leyh.

 

Einen Neuaufbau hat MJC Coach Ralf Martin vor der Brust. Mit Phillip Müller, Marco Müller, Felix Sattler, Moritz Merten, Andre Legenhausen und Timo Löw haben gleich sechs Spieler die Mannschaft verlassen. Dafür kehrt Manuel Zelzer nach einer berufsbedingten Pause zurück. Vom TV Oggersheim kommt Pascal Schreiber, von der HSG Wesel kommt Nicolay Constantin, von der DJK St. Matthias Zedric Jahnen im Tor und Jonas Widdau und aus dem eigenen Verein Benedikt Chorus, Leon Schmitt, Max Wiemers, Markus Czaja, Josch Diedrich und Max Mohr. „Aufgrund der Corona Situation haben wir viel weniger Studenten im Team als in den letzten Jahren. Doch wir haben einige ambitionierte Talente im Kader, die Einstellung ist in Ordnung. Man muss einfach im Amateurbereich damit leben, dass die Akzente anders gesetzt werden. Als Saisonziel erwarte ich einen guten Mittelfeldplatz. Unser Gegner Schweich lebt von seiner Erfahrung und es ist immer schwer in Schweich zu gewinnen. Wir wissen noch nicht, wo wir stehen, wollen uns aber schnell finden und sehen die Gastgeber als klaren Favoriten“, sagt der MJC Coach. 

 

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02. Mai 2021

 

Eigentlich sollte die Saison 19/20 als Qualifikationsrunde für die neue eingleisige Verbandsliga dienen. In der Spielzeit 20/21 war von HVR Verbandsseite beabsichtigt, die bisherigen Verbandsligen West und Ost zu einer eingleisigen Verbandsliga zusammenzuführen.

 

Doch die Corona Pandemie beendete dieses Vorhaben und man darf gespannt sein, wie es nun weitergeht. Eigentlich sollte es für die Teams in beiden Staffeln darum gehen, sich für die eingleisige Verbandsliga zu qualifizieren. Pro Staffel sollten sechs Mannschaften das Ticket für die neue eingleisige Verbandsliga lösen.

 

Es ist davon auszugehen, dass die kommende Spielzeit als Qualifikationsrunde gespielt wird, damit dann ab der Saison 22/23 die eingleisige Verbandsliga greifen kann. Die Durchführungsbestimmungen müssen allerdings vom Spielausschuss des Verbandes noch beschlossen werden.

 

Die meisten Vereine aus der Region Trier ließen aber an der neuen eingleisigen Verbandsliga kein gutes Haar. (der TV berichtete).

 

Was aber hat sich seit Beendigung der Saison 19/20 bei den einzelnen Teams getan?

 

HSC Igel

 

Igel trainiert seit Monaten unter Corona Bedingungen und musste noch zusätzlich in die Halle nach Langsur ausweichen, da durch einen Gebäudeschaden der Igeler Kindergarten in die Igeler Halle umgezogen war. Zwischenzeitlich ist der Kindergarten wieder zurück in seiner alten Wirkungsstätte, doch jetzt dient die Halle als Corona-Teststation für die Schule. „Zumindest in einem Teil der Halle könnte man aber wieder trainieren“, sagt Trainer Heiner Mainz. Der Kader des Teams blieb unverändert und wurde durch einige Jugendspieler ergänzt, die auch für die kommende Saison ihre Zusage gegeben haben. Derzeit zählt der Kader 16 Spieler. Seit Juli 20 ist Heiner Mainz (60) Trainer des Verbandsligisten. „Ich habe die Mannschaft in einer schwierigen Zeit übernommen. Trotzdem haben wir versucht, uns so gut wie möglich auf die kommende Saison vorzubereiten. Die Spieler waren vor dem geplanten Saisonstart topfit. Wir hoffen, in der kommenden Saison den hoffentlich wieder zahlreichen Besucherinnen und Besuchern attraktiven Handball zeigen zu können. Der Samstagabend war in Igel ein Treffpunkt vieler Familien mit ihren Kindern, die zum Handball gingen und die auch so zu unserem Sport fanden. Das alles ist seit über einem Jahr weggebrochen und meine Enkel fragen regelmäßig nach, wann sie wieder mit in die Halle dürfen. Unser Saisonziel ist der Verbleib in der Verbandsliga. Wichtig wird auch sein, dass wir bald wieder in unserer Halle trainieren können, wenn die Inzidenz-Zahlen das zulassen. Derzeit ist lediglich individuelles Training möglich und hier ziehen alle nach Kräften mit“, lobt Mainz.

 

HSC Schweich

 

Derzeit läuft auch in Schweich kein Mannschaftstraining. „Die Spieler halten sich individuell fit. Gegenüber dem letztjährigen Kader gibt es einige Veränderungen. So werden Daniel Rohr (private Gründe), Tim Karrenbauer (berufliche Gründe) und Chris Kordel kürzertreten. Dafür haben wir aber mit Johannes Rosch einen „prominenten“ Rückkehrer, der im letzten Testspiel, dass wir vor der Corona Pandemie machen konnten, seine Leistungsstärke unter Beweis gestellt. Ich hoffe sehr, dass wir bald wieder in einen geordneten Trainingsbetrieb einsteigen können. Für uns liegt in Schweich die Priorität auf der Rheinlandliga der Frauen, doch ich werde weiterhin auch das Traineramt der Herren übernehmen“, sagt Schweichs Coach Christian Leyh (42).

 

TV Bitburg II

 

Noch ist unklar, ob Trainer Janosh Klimek (58) nächste Saison bei den Eifelanern weitermachen wird. „Das hängt vor allem von der Corona Situation ab. Vor Beginn der letzten Saison haben wir ein komplett neues Team aufgestellt, mit dem wir uns auf die Saison vorbereitet haben. Doch dann kam Corona und seither haben wir nur noch Kontakt über die social-Media, persönlich gesehen haben wir uns zuletzt im Oktober letzten Jahres. Derzeit sieht es so aus, als wollten alle Spieler weitermachen, zudem hoffen wir auf den einen oder anderen Neuzugang. Die Spieler halten sich derzeit individuell fit und ich werde meine Entscheidung bis Anfang Juni getroffen haben“, erklärt Klimek.

 

TuS Fortuna Saarburg

 

Als Spielertrainer wird Tim Moske (33) die Saarburger Fortunen in die nächste Saison führen. „Die Rheinlandliga hat allen viel Zeit abverlangt, das ist in der Verbandsliga anders. Mich freut, das erfahrene Spieler ihre Zusage gegeben haben, uns in der Saison zu helfen, in die wir mit einer guten Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern gehen wollen. Dabei sollen alle ihre Spielanteile bekommen und das ist mir sehr wichtig. So halten wir vor allem die jungen Spieler bei der Stange“, glaubt der neue Coach. Auch in Saarburg ist derzeit nur ein individuelles Training möglich und so hofft Moske, dass seine Jungs sich entsprechend fit halten. „Wir sind heiß auf die Vorbereitung und die dann kommende Saison. Gespannt sind wir, wie der Verband sich hinsichtlich der eingleisigen Verbandsliga positionieren wird. In Anbetracht der bestehenden Situation halte ich die Einführung der eingleisigen Liga für das falsche Signal. Alle können froh sein, wenn sie ihre Spieler bei der Stange halten und auch die Jugendlichen ihrem Handballsport erhalten bleiben. Da ich auch eine Nachwuchsmannschaft trainiere, kann ich sagen, dass wider Erwarten auch hier eine große Vorfreude auf den Beginn des regulären Trainingsbetriebes herrscht und wir wohl keine Nachwuchsspieler wegen der Pandemie verloren haben“, so Moske.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal

 

„Eigentlich hatten wir eine stabile Truppe zusammen und mit „Mätthi“ Krewer, der aus Luxemburg zu uns kam, sowie Torben Laible aus Hermeskeil zwei starke Neuzugänge. Vor dem Lock-Down kamen wir in einem Testspiel gegen Igel zu einem klaren Sieg, doch seither findet kein Mannschaftstraining mehr statt. Viele unserer Spieler haben vielfältige persönliche Kontakte, sind Lehrer, Erzieher, Bänker oder Handwerker und wir wollen uns einfach keiner Gefahr aussetzen. Deshalb trainieren alle individuell, der Mannschaftstrainingsbetrieb liegt brach. Wir hoffen sehr, dass sich die Corona Situation bald bessert und wir wieder in einen geregelten Trainingsbetrieb einsteigen können,“ sagt HSG Coach Andreas Cartarius (35)

 

TV Hermeskeil

 

Als Spielertrainer wird Konstantin Menzer die Hochwald-Truppe in die nächste Saison führen. Vor dem Lock-Down war das Team dreimal wöchentlich im Mannschaftstraining, dann beendeten die geschlossenen Hallen aufgrund der Corona-Pandemie das Geschehen auch bei den Hochwäldern. „Ich hoffe, dass sich alle individuell fit halten und ich bin echt gespannt, in welcher Verfassung sich meine Spieler präsentieren, wenn wir wieder in ein ordentliches Mannschaftstraining einsteigen können“, sagt der 31-jährige Spielertrainer. Personell wird sich das Team kaum verändern: Torben Laible hat sich zwischenzeitlich der HSG Mertesdorf/Ruwertal angeschlossen, dafür konnte sich der TVH die Dienste von Nachwuchstalent Louis Auster sichern, der zuletzt in der A-Jugend Bundesliga für die HG Saarlouis unterwegs war. „Louis wohnt jetzt in Hermeskeil“, verrät Menzer.

 

HSG Wittlich

 

„Solange es möglich war, haben wir trainiert und waren gut auf die anstehende Saison vorbereitet. Doch derzeit ist nur individuelles Training möglich und ich hoffe, dass sich alle Spieler fit halten. Es ist in der momentanen Situation schwierig, den Kontakt zu halten und so stehen bei uns ein bis zwei Spieler vor der Studienentscheidung. Warten wir ab, wie sich alles entwickelt. Ich kann nur hoffen, dass alle die in der Liga sind, auch künftig von der Nachwuchsarbeit profitieren. Gerade bei den Jugendspielern ist die Situation sehr schwierig. Es bleibt die Hoffnung, dass im Sommer die Corona Situation den Einstieg in die richtige Vorbereitung ermöglicht, für die wir sicherlich zwei Monate brauchen werden. Dazu ist abzuwarten, wie sich der Verband hinsichtlich der eingleisigen Verbandsliga positioniert, zumal sich einige Vereine in der kommenden Saison erst einmal finden müssen. Unser Anspruch besteht darin, einen vernünftigen Tabellenplatz zu erreichen“, erklärt Wittlichs Trainer Frank Staskewitz.

 

HSG Eifel

 

Vor dem Saisonstart 19/20 erklärte die HSG Eifel ihren freiwilligen Verzicht auf die Zugehörigkeit in der Rheinlandliga der Männer und wollte eigentlich in der Saison 20/21 einen Neustart in der Verbandsliga mit Trainer Rene Wingels wagen. Doch die Corona Pandemie stoppte das Vorhaben. „Nach dem Saisonaus haben wir zwei Monate überhaupt nichts gemacht, sind dann im November über eine vom SK Prüm angebotenen Onlinekurs wieder ins Training eingestiegen mit dem Ziel, sich individuell fit zu halten. Ab Mitte Dezember habe ich dann gemeinsam mit unserem Physio einen Onlinekurs angeboten, der gut besucht war. Ab März wollten wir dann wieder ins Training einsteigen, doch zeitgleich kam die Notbremse. So haben wir uns persönlich zuletzt im Oktober letzten Jahres sehen können. Eine mehr als bescheidene Situation. Ich hoffe, dass wir bald wieder ins Training einsteigen können. Dafür müsste aber ein Großteil der Spieler geimpft sein und das wird noch dauern. Ich sehe eine gewisse Normalität erst wieder für Ende des Jahres. Was unser Personal anbetrifft, kann ich auf einen Kader von 15 Spielerin zurückgreifen. Hier unterstützen uns drei Jugendspieler, die vorletztes Jahr noch in der B-Jugend aktiv waren. Dazu kehrt Johannes Schellen aus Bitburg zu uns zurück. Einige personelle Entscheidungen sind jedoch noch in der Schwebe“, verrät HSG Coach Rene Wingels (39). Auch er baut darauf, dass von Verbandsseite die Entscheidung der eingleisigen Verbandsliga überdacht wird und man den Vereinen Gelegenheit gibt, sich in den nächsten beiden Jahren zunächst einmal wieder zu finden. „Für uns steht fest, dass wir keine weiten Fahrten auf uns nehmen werden“, sagt Wingels.

 

HSG Hunsrück II

 

Sehr eingeschränkt war der Kontakt zu den Spielerinnen nach Abbruch der Saison. „Es konnte kein regulärer Trainingsbetrieb mehr stattfinden und so hielten sich die Spieler individuell mit Laufen, Radfahren und Krafttraining fit“, erzählt der ehemalige HSG Coach Martin Bach, der sein Amt an Jochen Tatsch abgeben wird. Bach selbst wird künftig die weibliche A-Jugend des Vereins in der Rheinlandliga betreuen. Der neue Trainer Jochen Tatsch (41) hatte auf einen Wiederbeginn der Trainingsarbeit nach Ostern gehofft, doch auch dass fiel der Corona Situation zum Opfer. „Jeder Spieler ist für sich selbst verantwortlich, da kann ich wenig Einfluss nehmen. Zudem ist die Motivationslage schwierig, da völlig unklar ist, wie und wann es unter normalen Verhältnissen weitergehen wird. Die Mannschaft wird fast komplett zusammenbleiben. Ein Fragezeichen steht aus beruflichen Gründen noch hinter Kris Jünemann, Dominique Mende muss sehen, wie er seinen Sport mit der beruflichen Weiterbildung unter einen Hut bekommen kann“, sagt der neue HSG Trainer.

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