02. Mai 2021

 

Eigentlich sollte die Saison 19/20 als Qualifikationsrunde für die neue eingleisige Verbandsliga dienen. In der Spielzeit 20/21 war von HVR Verbandsseite beabsichtigt, die bisherigen Verbandsligen West und Ost zu einer eingleisigen Verbandsliga zusammenzuführen.

 

Doch die Corona Pandemie beendete dieses Vorhaben und man darf gespannt sein, wie es nun weitergeht. Eigentlich sollte es für die Teams in beiden Staffeln darum gehen, sich für die eingleisige Verbandsliga zu qualifizieren. Pro Staffel sollten sechs Mannschaften das Ticket für die neue eingleisige Verbandsliga lösen.

 

Es ist davon auszugehen, dass die kommende Spielzeit als Qualifikationsrunde gespielt wird, damit dann ab der Saison 22/23 die eingleisige Verbandsliga greifen kann. Die Durchführungsbestimmungen müssen allerdings vom Spielausschuss des Verbandes noch beschlossen werden.

 

Die meisten Vereine aus der Region Trier ließen aber an der neuen eingleisigen Verbandsliga kein gutes Haar. (der TV berichtete).

 

Was aber hat sich seit Beendigung der Saison 19/20 bei den einzelnen Teams getan?

 

HSC Igel

 

Igel trainiert seit Monaten unter Corona Bedingungen und musste noch zusätzlich in die Halle nach Langsur ausweichen, da durch einen Gebäudeschaden der Igeler Kindergarten in die Igeler Halle umgezogen war. Zwischenzeitlich ist der Kindergarten wieder zurück in seiner alten Wirkungsstätte, doch jetzt dient die Halle als Corona-Teststation für die Schule. „Zumindest in einem Teil der Halle könnte man aber wieder trainieren“, sagt Trainer Heiner Mainz. Der Kader des Teams blieb unverändert und wurde durch einige Jugendspieler ergänzt, die auch für die kommende Saison ihre Zusage gegeben haben. Derzeit zählt der Kader 16 Spieler. Seit Juli 20 ist Heiner Mainz (60) Trainer des Verbandsligisten. „Ich habe die Mannschaft in einer schwierigen Zeit übernommen. Trotzdem haben wir versucht, uns so gut wie möglich auf die kommende Saison vorzubereiten. Die Spieler waren vor dem geplanten Saisonstart topfit. Wir hoffen, in der kommenden Saison den hoffentlich wieder zahlreichen Besucherinnen und Besuchern attraktiven Handball zeigen zu können. Der Samstagabend war in Igel ein Treffpunkt vieler Familien mit ihren Kindern, die zum Handball gingen und die auch so zu unserem Sport fanden. Das alles ist seit über einem Jahr weggebrochen und meine Enkel fragen regelmäßig nach, wann sie wieder mit in die Halle dürfen. Unser Saisonziel ist der Verbleib in der Verbandsliga. Wichtig wird auch sein, dass wir bald wieder in unserer Halle trainieren können, wenn die Inzidenz-Zahlen das zulassen. Derzeit ist lediglich individuelles Training möglich und hier ziehen alle nach Kräften mit“, lobt Mainz.

 

HSC Schweich

 

Derzeit läuft auch in Schweich kein Mannschaftstraining. „Die Spieler halten sich individuell fit. Gegenüber dem letztjährigen Kader gibt es einige Veränderungen. So werden Daniel Rohr (private Gründe), Tim Karrenbauer (berufliche Gründe) und Chris Kordel kürzertreten. Dafür haben wir aber mit Johannes Rosch einen „prominenten“ Rückkehrer, der im letzten Testspiel, dass wir vor der Corona Pandemie machen konnten, seine Leistungsstärke unter Beweis gestellt. Ich hoffe sehr, dass wir bald wieder in einen geordneten Trainingsbetrieb einsteigen können. Für uns liegt in Schweich die Priorität auf der Rheinlandliga der Frauen, doch ich werde weiterhin auch das Traineramt der Herren übernehmen“, sagt Schweichs Coach Christian Leyh (42).

 

TV Bitburg II

 

Noch ist unklar, ob Trainer Janosh Klimek (58) nächste Saison bei den Eifelanern weitermachen wird. „Das hängt vor allem von der Corona Situation ab. Vor Beginn der letzten Saison haben wir ein komplett neues Team aufgestellt, mit dem wir uns auf die Saison vorbereitet haben. Doch dann kam Corona und seither haben wir nur noch Kontakt über die social-Media, persönlich gesehen haben wir uns zuletzt im Oktober letzten Jahres. Derzeit sieht es so aus, als wollten alle Spieler weitermachen, zudem hoffen wir auf den einen oder anderen Neuzugang. Die Spieler halten sich derzeit individuell fit und ich werde meine Entscheidung bis Anfang Juni getroffen haben“, erklärt Klimek.

 

TuS Fortuna Saarburg

 

Als Spielertrainer wird Tim Moske (33) die Saarburger Fortunen in die nächste Saison führen. „Die Rheinlandliga hat allen viel Zeit abverlangt, das ist in der Verbandsliga anders. Mich freut, das erfahrene Spieler ihre Zusage gegeben haben, uns in der Saison zu helfen, in die wir mit einer guten Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern gehen wollen. Dabei sollen alle ihre Spielanteile bekommen und das ist mir sehr wichtig. So halten wir vor allem die jungen Spieler bei der Stange“, glaubt der neue Coach. Auch in Saarburg ist derzeit nur ein individuelles Training möglich und so hofft Moske, dass seine Jungs sich entsprechend fit halten. „Wir sind heiß auf die Vorbereitung und die dann kommende Saison. Gespannt sind wir, wie der Verband sich hinsichtlich der eingleisigen Verbandsliga positionieren wird. In Anbetracht der bestehenden Situation halte ich die Einführung der eingleisigen Liga für das falsche Signal. Alle können froh sein, wenn sie ihre Spieler bei der Stange halten und auch die Jugendlichen ihrem Handballsport erhalten bleiben. Da ich auch eine Nachwuchsmannschaft trainiere, kann ich sagen, dass wider Erwarten auch hier eine große Vorfreude auf den Beginn des regulären Trainingsbetriebes herrscht und wir wohl keine Nachwuchsspieler wegen der Pandemie verloren haben“, so Moske.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal

 

„Eigentlich hatten wir eine stabile Truppe zusammen und mit „Mätthi“ Krewer, der aus Luxemburg zu uns kam, sowie Torben Laible aus Hermeskeil zwei starke Neuzugänge. Vor dem Lock-Down kamen wir in einem Testspiel gegen Igel zu einem klaren Sieg, doch seither findet kein Mannschaftstraining mehr statt. Viele unserer Spieler haben vielfältige persönliche Kontakte, sind Lehrer, Erzieher, Bänker oder Handwerker und wir wollen uns einfach keiner Gefahr aussetzen. Deshalb trainieren alle individuell, der Mannschaftstrainingsbetrieb liegt brach. Wir hoffen sehr, dass sich die Corona Situation bald bessert und wir wieder in einen geregelten Trainingsbetrieb einsteigen können,“ sagt HSG Coach Andreas Cartarius (35)

 

TV Hermeskeil

 

Als Spielertrainer wird Konstantin Menzer die Hochwald-Truppe in die nächste Saison führen. Vor dem Lock-Down war das Team dreimal wöchentlich im Mannschaftstraining, dann beendeten die geschlossenen Hallen aufgrund der Corona-Pandemie das Geschehen auch bei den Hochwäldern. „Ich hoffe, dass sich alle individuell fit halten und ich bin echt gespannt, in welcher Verfassung sich meine Spieler präsentieren, wenn wir wieder in ein ordentliches Mannschaftstraining einsteigen können“, sagt der 31-jährige Spielertrainer. Personell wird sich das Team kaum verändern: Torben Laible hat sich zwischenzeitlich der HSG Mertesdorf/Ruwertal angeschlossen, dafür konnte sich der TVH die Dienste von Nachwuchstalent Louis Auster sichern, der zuletzt in der A-Jugend Bundesliga für die HG Saarlouis unterwegs war. „Louis wohnt jetzt in Hermeskeil“, verrät Menzer.

 

HSG Wittlich

 

„Solange es möglich war, haben wir trainiert und waren gut auf die anstehende Saison vorbereitet. Doch derzeit ist nur individuelles Training möglich und ich hoffe, dass sich alle Spieler fit halten. Es ist in der momentanen Situation schwierig, den Kontakt zu halten und so stehen bei uns ein bis zwei Spieler vor der Studienentscheidung. Warten wir ab, wie sich alles entwickelt. Ich kann nur hoffen, dass alle die in der Liga sind, auch künftig von der Nachwuchsarbeit profitieren. Gerade bei den Jugendspielern ist die Situation sehr schwierig. Es bleibt die Hoffnung, dass im Sommer die Corona Situation den Einstieg in die richtige Vorbereitung ermöglicht, für die wir sicherlich zwei Monate brauchen werden. Dazu ist abzuwarten, wie sich der Verband hinsichtlich der eingleisigen Verbandsliga positioniert, zumal sich einige Vereine in der kommenden Saison erst einmal finden müssen. Unser Anspruch besteht darin, einen vernünftigen Tabellenplatz zu erreichen“, erklärt Wittlichs Trainer Frank Staskewitz.

 

HSG Eifel

 

Vor dem Saisonstart 19/20 erklärte die HSG Eifel ihren freiwilligen Verzicht auf die Zugehörigkeit in der Rheinlandliga der Männer und wollte eigentlich in der Saison 20/21 einen Neustart in der Verbandsliga mit Trainer Rene Wingels wagen. Doch die Corona Pandemie stoppte das Vorhaben. „Nach dem Saisonaus haben wir zwei Monate überhaupt nichts gemacht, sind dann im November über eine vom SK Prüm angebotenen Onlinekurs wieder ins Training eingestiegen mit dem Ziel, sich individuell fit zu halten. Ab Mitte Dezember habe ich dann gemeinsam mit unserem Physio einen Onlinekurs angeboten, der gut besucht war. Ab März wollten wir dann wieder ins Training einsteigen, doch zeitgleich kam die Notbremse. So haben wir uns persönlich zuletzt im Oktober letzten Jahres sehen können. Eine mehr als bescheidene Situation. Ich hoffe, dass wir bald wieder ins Training einsteigen können. Dafür müsste aber ein Großteil der Spieler geimpft sein und das wird noch dauern. Ich sehe eine gewisse Normalität erst wieder für Ende des Jahres. Was unser Personal anbetrifft, kann ich auf einen Kader von 15 Spielerin zurückgreifen. Hier unterstützen uns drei Jugendspieler, die vorletztes Jahr noch in der B-Jugend aktiv waren. Dazu kehrt Johannes Schellen aus Bitburg zu uns zurück. Einige personelle Entscheidungen sind jedoch noch in der Schwebe“, verrät HSG Coach Rene Wingels (39). Auch er baut darauf, dass von Verbandsseite die Entscheidung der eingleisigen Verbandsliga überdacht wird und man den Vereinen Gelegenheit gibt, sich in den nächsten beiden Jahren zunächst einmal wieder zu finden. „Für uns steht fest, dass wir keine weiten Fahrten auf uns nehmen werden“, sagt Wingels.

 

HSG Hunsrück II

 

Sehr eingeschränkt war der Kontakt zu den Spielerinnen nach Abbruch der Saison. „Es konnte kein regulärer Trainingsbetrieb mehr stattfinden und so hielten sich die Spieler individuell mit Laufen, Radfahren und Krafttraining fit“, erzählt der ehemalige HSG Coach Martin Bach, der sein Amt an Jochen Tatsch abgeben wird. Bach selbst wird künftig die weibliche A-Jugend des Vereins in der Rheinlandliga betreuen. Der neue Trainer Jochen Tatsch (41) hatte auf einen Wiederbeginn der Trainingsarbeit nach Ostern gehofft, doch auch dass fiel der Corona Situation zum Opfer. „Jeder Spieler ist für sich selbst verantwortlich, da kann ich wenig Einfluss nehmen. Zudem ist die Motivationslage schwierig, da völlig unklar ist, wie und wann es unter normalen Verhältnissen weitergehen wird. Die Mannschaft wird fast komplett zusammenbleiben. Ein Fragezeichen steht aus beruflichen Gründen noch hinter Kris Jünemann, Dominique Mende muss sehen, wie er seinen Sport mit der beruflichen Weiterbildung unter einen Hut bekommen kann“, sagt der neue HSG Trainer.

***********************************************

 

9. Februar 2021

 

Tim Moske (33) ist neuer Spielertrainer beim TuS Fortuna Saarburg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tim tritt damit die Nachfolge seines Vaters Uwe an, der Ende der letzten Saison seine Tätigkeit als Trainer in Saarburg beendete. Nach dem freiwilligen Verzicht der Saarburger auf die Rheinlandliga wird Tim Moske die Mannschaft jetzt in der Verbandsliga coachen und führen. Seit seinem 16. Lebensjahr ist Moske als Trainer in verschiedenen Bereichen bei Saarburg und Konz tätig gewesen. „Die Rheinlandliga hat allen viel Zeit abverlangt, das ist in der Verbandsliga anders. Es sind andere Zeiten und es gibt im Handball in der Region kein Geld zu verdienen. Mich freut, dass erfahrene Spieler ihre Zusage gegeben haben, uns in der nächsten Saison zu helfen, in der wir eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern haben werden, die alle ihre Spielanteile bekommen werden. Das ist so mit dem Team besprochen und das ist mir sehr wichtig. So können wir vor allem die jungen Spieler bei der Stange halten“, sagt der neue Saarburger Coach.

 

„Wir spielen jetzt in Saarburg mit einem Spielertrainer, der genau weiß, wie die Spieler denken und ihre Sprache spricht. Mit dieser Personalie ist wieder eine andere Stimmung ins Team zurückgekehrt. Einige, die nicht mehr in Saarburg spielen wollten, sind zurückgekehrt, andere die aufhören wollten, machen weiter. Die nachziehenden Jugendspieler bekommen ausreichend Einsatzzeit und werden zeitnah ins Team fest integriert. Unser Spielertrainer Tim Moske ist aus meiner Sicht ein absoluter Glücksfall für unseren Verein, denn wir "ticken" genau gleich und ergänzen uns hervorragend. Schön ist das sich auch andere Spieler einbringen, positives bewirkt eben wieder positives“, sagt Saarburgs Abteilungsleiter Joachim Schmitt.

 

 

 

12. Juli 2020

 

„Heiner“ Heinrich Mainz ist neuer Trainer des Verbandsligisten Igel.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der 60-jährige Mainz wurde aus Mannschaftskreisen im Laufe der Saison bereits darauf angesprochen, das Amt des Trainers zu übernehmen, da Vorgänger David Juncker seinen Rückzug aus Igel zum Saisonende bekannt gegeben hatte.

 

Die Übernahme des Traineramtes war für Mainz abhängig von seiner Pensionierung. Seit Juli ist der ehemalige Feuerwehrbeamte im Ruhestand und sieht sich jetzt vor allem zeitlich in der Lage, den Job zu übernehmen. „Das wäre aufgrund der Wechselschichten und der Wochenenddienste schwer möglich gewesen“, erklärt der neue Coach.

 

Mainz war bereits in Igel als Trainer im Jugendbereich und sieht sich vor einer reizvollen Aufgabe: „Seit einer Woche dürfen wir wieder unter Corona-Bedingungen in der Halle trainieren. Dabei bleibt die Mannschaft des Vorjahres zusammen, dazu kommen zwei Talente aus dem Nachwuchsbereich. Eine eher junge Altersstruktur im Team ist sicher von Vorteil. Die Mannschaft spielt jetzt schon einen guten Tempohandball. Ich werde mich verstärkt um eine bessere Abwehrarbeit bemühen“, sagt Mainz, der einer aus seiner Sicht attraktiveren Verbandsligasaison entgegen sieht, da Mannschaften wie Saarburg und die HSG Eifel in der Liga mitspielen werden.

 

 

08.06.2020

 

Lars Kraus als Trainer zur HSG Obere Nahe


Die HSG Obere Nahe hat einen Trainer für die kommende Saison gefunden. Der Verbandsligist im Handballverband Rheinland hat sich mit Lars Kraus geeinigt, der bisher Saar-Bezirksligist TV Birkenfeld gecoacht hat. Kraus wird damit die Nachfolge von Axel Schneider antreten, der in der kommenden Spielzeit die Trainerverantwortung bei der neu ins Leben gerufenen HSG Nahe-Glan tragen wird.

24.5.2020

 

Verbandsliga

 

DJK St. Matthias

 

„Wir haben uns nach längerer Bedenkzeit dazu entschlossen, mit unserer „Rentnertruppe" noch ein Jahr Verbandsliga dranzuhängen.  Konditionell können wir definitiv mit keinem Team mehr mithalten, aber wir versuchen jüngere Spieler weiter zu integrieren, die motiviert sind, Verbandsliga zu spielen. Leon Seiler war bereits letzte Saison nicht zu ersetzen, ebenso werden Jonas Lange und David Schaffrath zunehmend mehr Spielzeit und Verantwortung bekommen, um weiter wichtige Erfahrungen im Seniorenbereich zu sammeln. Außerdem strecke ich - wenn absehbar ist, dass dieses Jahr überhaupt an Handball zu denken ist - meine Fühler noch einmal nach dem ein oder anderen alten Kollegen aus, der sich womöglich zuhause auf der Couch langweilt. Unser großes Problem besteht darin, dass unsere jungen Spieler eigentlich dreimal mit uns trainieren müssten, um sich optimal weiterzuentwickeln. Da wir uns aber maximal einmal in der Woche zum Kicken treffen, müssen die Jungs zum Trainieren auf die zweite Mannschaft ausweichen. Somit fällt es ihnen natürlich schwer, sich mit uns einzuspielen. Daher stehen wir demnächst sicher vor einem großen Umbruch, dem ich aber auch sehr positive entgegenblicke.  Zur Trainerfrage: Dieses Team besteht aus mindestens 12 Trainern, also stellt sich die Frage gottseidank nicht. Ich bin froh, wenn die meisten es zum Spiel schaffen. Die Frage der Vorbereitung erklärt sich von selbst.  Es ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit meine letzte Saison als aktiver Spieler - 35 Jahre Handball am Stück sind wirklich genug. Daher freue ich mich auf einen letzten Tanz.“, sagt einer der DJK Trainer, Kris Sturm.

 

HSG Hunsrück II

 

„Wir spielen weiter in der Verbandsliga und finden es schade, dass die eingleisige VL nicht schon dieses Jahr eingeführt wird. Das Trainergespann bleibt: Martin Bach und Co-Trainer Michael Dreher. Alle Spieler der Saison 2019/2020 haben auch für die neue Saison zugesagt; TW Lukas Everding wird in den Kader der Herren 1  (Rheinlandliga) aufrücken, weitere Zugänge: Luca Bach, Lukas Ihmer (beide aus der A-Jugend), Lukas Bürner (HV Hessen, Doppelspielrecht, beruflich bedingt längere Aufenthalte im Hunsrück). Eine gute Frage ist die der Saisonvorbereitung: aktuell trainiert jeder in Eigenverantwortung, ab Juni vorerst nur im Außenbereich. Dabei stehen Laufen, Fitness/Koordination/Kräftigungsübungen auf den Kleinfeldplätzen in Kleinich und Gösenroth, sowie auf dem Beachplatz Irmenach an. Damit soll das Training auch unter diesen Bedingungen möglichst abwechslungsreich gestaltet werden. Auf Hallennutzung wird derzeit aufgrund der vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen verzichtet. Auf weitere Lockerungen können und werden wir kurzfristig reagieren. Wir wollen früh beginnen, da ein geregelter Trainingsbetrieb schon lange zurück liegt. Ich gehe derzeit von einem verspäteten Saisonbeginn aus (nach Herbstferien). Daher besteht aktuell kein Zeitdruck, wir wollen aber möglichst fit in die Vorbereitung in der Halle gehen“, sagt Trainer Martin Bach.

 

HSC Igel

 

Bereits im Februar erklärte Igels Trainer David Juncker seinen Rücktritt. " Der HSC Igel wird weiterhin in der Verbandsliga antreten. Zunächst möchten wir David Juncker danken, der die Mannschaft in den letzten 3 Jahren hervorragend gecoacht hat und unseren jungen Spielern viel beibringen konnte. Die Trainersuche wird durch die Umstände natürlich erschwert, aber wir sind sicher bis zum Saisonstart, wann immer der auch sein mag, einen Ersatz gefunden zu haben. Da es noch nicht absehbar ist wann wir wieder in der Halle trainieren können, werden wir ab 2 Juni mit Outdoortraining in die Vorbereitung starten. Personell haben wir in der ersten Mannschaft keine Abgänge zu verzeichnen, hoffen aber auf den einen oder anderen Neuzugang. Zur unserer Freude haben sich wieder einige ältere Spieler gemeldet und möchten eine zweite Herrenmannschaft aufmachen. Wir hoffen, das wir bis zum Saisonstart diese auch auf die Beine stellen können", sagt Igels Vorstand Stefan Schuh.

 

 

HSG Wittlich

 

„Die HSG Wittlich spielt weiterhin in der Verbandsliga. Der Trainer bleibt. Abgänge haben wir keine, alle Spieler bleiben dem Verein erhalten, als Zugänge haben wir bislang Felix Weißkopf. Die Vorbereitung beginnt am 29.05. und natürlich auf Grund der aktuellen Situation vor allem mit Lauf- und Fitnesseinheiten an der frischen Luft“, sagt Wittlichs Coach Frank Staskewitz.

 

TV Hermeskeil

 

„Ja wir spielen weiter in der Verbandsliga, sehen das als zweite Chance um eine bessere Platzierung hinzulegen als diese Saison. Hoffentlich auch mit etwas weniger Verletzungspech. Ich bleibe beim TV Hermeskeil weiterhin Trainer. Konkrete Ab- oder Zusagen habe ich keine, war auch etwas schwierig in letzter Zeit, um mit jedem Spieler nochmal persönlich Kontakt aufzunehmen. Wir würden gerne ab dem 25.05 wieder in Kleingruppen trainieren, anfangs mit Konditions- und Kräftigungsübungen im Freien und sobald es möglich ist wieder in die Halle. Natürlich unter den besonderen Hygienevorschriften die uns der DHB stellt,“ sagt Spielertrainer Konstantin Menzer.

 

HSC Schweich

 

Der HSC Schweich wird weiterhin in der Verbandsliga an den Start gehen. „Wir wären. den Weg in die eingleisige Verbandsliga wohl eher nicht mitgegangen, da der Aufwand und die Kaderstärke es nicht zugelassen hätten. So ist ein weiteres Jahr in der Verbandsliga sehr gut für die Jungs und den Verein, da man dadurch auch jüngere Spieler leichter an den Aktiven Bereich führen kann. Ich werde weiterhin Trainer sein mit Unterstützung von Stephan Arentz und Carsten Rohr. Da ich auch Trainer der Damenmannschaft bin und die durch die Quotenregelung den Aufstieg in die Rheinlandliga geschafft haben, muss man eventuell die Prioritäten etwas ändern. Aber das erste Jahr als Haupttrainer der Männer hat mir Riesen Spaß gemacht und man muss auch die Jungs mal loben, das sie nach anfänglichen Schwierigkeiten sehr gut in die Liga gefunden haben und mit einem super dritten Platz beendet haben. Abgänge haben wir offiziell bis jetzt noch keine, außer Chris Kordel, der aus privaten Gründen kürzertreten wird. Neuzugänge stehen auch noch aufgrund der aktuellen Lage offen, aber mit Tobias Quary der nach einer Schulteroperation diese Runde kein Spiel absolvieren konnte, wird wohl wieder mit machen können. Ich hoffe auch das sich dieses Jahr der eine oder andere aus der A-Jugend zumindest mal was das Training angeht, uns anschließen wird und an den Herrenbereich herangeführt werden kann. Mit der Vorbereitung werden wir am 15.6 starten. Erstmal jeder für sich oder in Kleingruppen. Dann muss man sehen wie sich das alles entwickelt und wir hoffentlich bald alle wieder gemeinsam trainieren und spielen können“, so Schweichs Trainer Christian Leyh.

 

TV Bitburg II

 

Bitburg wird weiterhin seine zweite Mannschaft in die Verbandsliga schicken. „Ich werde noch ein Jahr weiter machen. Allerdings wird sich der Kader ändern: Wir werden die Mannschaft mit Spielern aus der Dritten ergänzen (Christian Meunier, Christopher Zimmer, Tom Holzkamp, Michael Witz, Leon Gillen, Fabian Haak) und aus der Jugend (Maximilian Eich, Jonas Dörr). Mit Stefan Frisch, Armin Ney, Manuel Wahl, Julian Schallert, Klaus Müller, Marc Begon und Marc Schürer bleiben aus dem alten Kader im Team. Aus verschiedenen Gründen (Studium, Privat und Beruf) stehen Johannes Stephan, Jens Lübken, Tim Crames, Matthias Pütz, Moritz Lübken, Alexander Zimmer und Kai Recking nicht mehr zur Verfügung. Noch ist offen, wann wir mit der Vorbereitung beginnen können“, erklärt Bitburgs Coach Janosh Klimek.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal

 

„Das Aufschieben der eingleisigen Verbandsliga kommt unseren Vereinsstrukturen sehr gelegen, da der Aufwand für die kommende Saison so überschaubar bleibt. Sowohl der Trainer als auch ein Großteil der Mannschaft bleibt bestehen. Aus privaten Gründen werden jedoch einige Spieler handballerisch kürzertreten und nur noch punktuell einsetzbar sein. Hier war aber der Verein aktiv und konnte mit Matthias und Alexander Krewer, Andreas und Phillip Döhr gleich vier neue Spieler gewinnen, die ab der kommenden Saison die Mannschaft unterstützen werden. Ebenfalls wird es ein Ziel der kommenden Saison sein, die Jugendspieler noch intensiver in den Herrenbereich zu integrieren. Wann und Wie es in Mertesdorf mit dem Training losgehen kann, ist zurzeit noch nicht absehbar. Sobald es möglich ist sich mit der gesamten Mannschaft zu treffen wird das weitere Vorgehen besprochen“, sagt HSG Coach Andreas Cartarius. 

 

HSG Obere Nahe

 

„Die 1. Herrenmannschaft der HSG Obere Nahe wird auch in der kommenden in der Verbandsliga West auflaufen und wir freuen uns insgeheim sehr darüber, dass es somit nicht zu der eingleisigen Verbandsliga Rheinland gekommen ist. Dies ist unter anderem dadurch begründet, dass wir innerhalb der Mannschaft mit mehreren Veränderungen in der Saison 2020/2021 umgehen müssen und sich erst in den nächsten Monaten zeigen wird, wo die Reise hingehen wird. Der Trainer der letzten Saison Axel Schneider übergibt seinen Posten an Lars Kraus der zuletzt die TV Birkenfeld betreut hat. Aber auch einige Abgänge auf dem Spielfeld müssen wir in kommender Saison verkraften und Zugänge können bislang noch keine Vermeldet werden. Die genaue Saisonplanung mit dem Start der Vorbereitung ist aktuell in der Endphase und wir versuchen in den kommenden Wochen mit den ersten Trainingseinheiten beginnen zu können. Hierzu werden uns zunächst die Außenanlagen und Beachhandballfelder der Stammvereine zu Verfügung stehen, ehe wir dann mit den ersten Halleneinheiten beginnen können. Unsere Halle in Tiefenstein wurde in der Zwischenzeit mit einem neuen Hallenboden ausgestattet und somit freuen wir uns auch diesen endlich wieder bespielen zu können“, sagt Jonathan Schäfer von der HSG Oberen Nahe. Zugänge: Lars Kraus (Trainer) - Abgänge: Axel Schneider (HSG Nahe-Glan), Jonathan Schäfer (Karriereende), Florian Lehnen (2.Mannschaft), Tim Becker (Studium), Eric Diehl (Studium), Mario Conradt (berufliche Gründe)