Spieltag 03./04. Oktober 2020

 

TuS Daun - TV Nieder-Olm 35:28 (15:11)

 

Einstand nach Maß! Der TuS Daun feierte am Samstagabend in der aufgrund der Hygienevorschriften mit lediglich 200 Zuschauern besetzten Wehrbüschhalle einen klaren 35:28 Erfolg über den Mitaufsteiger aus Nieder-Olm und gewinnt damit sein erstes Pflichtspiel in der neuen Klasse. Allerdings täuscht der klare Sieg des Domaschenko-Teams über den Spielverlauf hinweg.

 

Lediglich zweimal lagen die Gäste aus Rheinhessen in Führung, so beim 0:1 und beim 9:10 in der 19. Minute. Mit drei Treffern in Folge nahm Daun dann das Heft des Handels wieder in die Hand und gab die Führung bis zum Schlusspfiff nicht mehr ab.

 

„Mit einer offensiv eingestellten Abwehr wollte ich eigentlich nur über gewisse Zeit gegen den im Rückraum breit besetzten Gast spielen, doch am Ende habe ich das bis zum Spielende beibehalten“, erklärte Dauns neuer Coach Igor Domaschenko, dessen Mannschaft sich über die gesamte Spielzeit wenig technische Fehler leistete.

 

Nieder-Olm versuchte sein Glück mit einer defensiv eingestellten 6:0 Abwehr, doch diese taktische Maßnahme erwies sich als Fehlgriff. Daun traf ein ums andere Mal aus der Distanz und so zogen die Eifelaner auch dank ihrer guten konditionellen Verfassung bis zur Pause auf 15:11 davon. In der 21. Minute hatte Kai Lissmann bereits seine zweite Zeitstrafe kassiert, entsprechend vorsichtig musste Domaschenko seinen Rückraumschützen einsetzen. Im Tor steigerte sich Neuzugang Pascal Olivier von Minute zu Minute und wurde zum Rückhalt seines Teams. Die Dauner Gegenstoßvarianten wurden immer wieder erfolgreich von Jannis Willems eingeleitet und so konnte der Dauner Coach zur Pause mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden sein.

 

Auch nach dem Wechsel agierten die Eifelaner offensiv, Nieder-Olm spielte weiter hohes Risiko mit seiner zweiten Welle, kam aber nie näher als vier bis fünf Tore heran. So sah sich der Gästecoach verpflichtet, zunächst Jannis Willems ab der 37. Minute in Manndeckung zu nehmen, später folgte die nächste Manndeckung gegen Bassi Präder. Dem hohen Tempo des Spiel taten diese taktischen Maßnahmen aber keinen Abbruch. Beim 22:15 in der 43. Minute war die Begegnung vorzeitig entschieden. Zwar versuchte es der Gast auch mit der dritten Manndeckung (Kai Lissmann), doch auch diese Maßnahme zeigte keine Wirkung mehr, im Gegenteil. Jetzt war es an Routinier Pat Brümmer, der seine Erfahrung ausspielte und wichtige Treffer für sein Team beisteuerte. Letztlich entwickelte sich eine torreiche zweite Halbzeit!

 

„Über die gesamte Spielzeit wurde ein hohes Tempo mit einem spielerisch guten Niveau von beiden Seiten präsentiert. 28 Gegentore sprechen nicht gerade für die Abwehr, doch dies war dem offenen Schlagabtausch, bei dem es hin und her ging, geschuldet. Erst in den letzten fünf Minuten wurde das Tempo zurückgenommen. Meine Mannschaft war top motiviert und engagiert und hat das Spiel verdient gewonnen“, freute sich der Dauner Coach.

 

Olivier und Lindner - Tran, L. Willems, Otto (2), J. Willems (6), Brümmer (10/4), Präder (5), Lißmann (7), Reifferscheidt, Podriezov (1), Mayer, Wheaton (4), Kuntz.

 

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Die Teams aus den Landesverbänden Rheinhessen und Rheinland spielen in Staffel 1, die Mannschaften des Pfälzer Handballverbandes und des Handballverbandes Saar in Staffel 2. Die beiden erst-Platzierten ermitteln den Aufsteiger in die 3. Liga. Bei den Männern steigen die beiden Tabellenletzten automatisch ab, ein möglicher 3. Absteiger wird durch einen Vergleich der beiden Tabellenvorletzten ermittelt. Sollten vier Mannschaften absteigen, so steigen die beiden Vorletzten ab. Bei den Frauen steigen die beiden Tabellenletzten und die beiden Tabellenvorletzten automatisch ab, ein möglicher 5. Absteiger wird durch einen Vergleich der beiden Tabellendrittletzten ermittelt.

 

Vorschau auf den Spieltag:

 

TuS Daun - TV Nieder-Olm (Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Das Abenteuer RPS Oberliga kann für den TuS Daun beginnen! Am Samstag erwartet der TuS in heimischer Halle mit dem TV Nieder-Olm den Mitaufsteiger aus der Rheinhessenliga. Nachdem das Eifeler Team beim Abbruch der Saison die Tabellenführung innehatte, stand schnell fest, dass die Mannschaft die Herausforderung in der RPS Oberliga annehmen möchte. Mit Igor Domaschenko verpflichteten die Dauner im Mai einen erfahrenen Handball-Lehrer, der in die Fußstapfen seines erfolgreichen Vorgängers Markus Willems treten soll und mit seinem Team jetzt den Klassenerhalt in der Liga realisieren möchte.

Eine souveräne Saison, die so weder bei den Eifelanern noch bei den Rheinhessen abzusehen war, führt nun dazu, dass beide Teams in der kommenden Saison in der – dann zweigeteilten – Oberliga RPS antreten dürfen. Das Saisonziel für 2020/21 ist laut Dauns Trainer Igor Domaschenko und Gästetrainer Tino Stumps klar definiert: Klassenerhalt und Einbau neuer Spieler. Mittelfristiges Ziel ist dann die dauerhafte Etablierung in der Oberliga.

Das Dauner Team wird sich gegenüber der letzten Saison verändern: Neben Torwart Routinier Pascal Oliver (HSG Hunsrück) schlossen sich Ruslan Podriezov (HSG Eifel) und Jannik Kuntz (SG Saulheim) dem TuS an. Nicht mehr zum Kader gehört aus gesundheitlichen Gründen Abwehrspezialist Lukas Illigen.

Das Team der Gäste hat sich gegenüber der letzten Saison verändert:  So stehen den Abgängen Andreas Bach, Florian Deyer, Bastian Hanses, Niklas Schmiedel (alle Herren 2) sowie Jonas Wrede (beruflich), folgende Neuzugänge gegenüber: Fabian Medler (TV Hochdorf), Florian Krekel (Herren 2) und Dauns Trainersohn Anton Domaschenko (TuS Kirn). Das verleiht dem Auftaktspiel am Samstagabend die besondere Note!

Personal: Aufgrund einer Zerrung musste Jannik Kuntz im Training pausieren, dennoch baut Domaschenko auf seinen Einsatz.

 

Prognose: „Wir haben alle unsere Testspiele gespielt, es läuft bislang gut. Nieder-Olm kenne ich noch aus der letztjährigen Rheinhessenliga, dort wurde das Team verdient Meister. Die Mannschaft hat nach meinem Kenntnisstand eine gute Vorbereitung hinter sich. Zum ersten Mal in meiner Trainerlaufbahn steht mir mein Sohn Anton als Gegner gegenüber, das ist schon etwas Besonderes. Für Anton, der in Mainz Lehramt studiert, war es die richtige Entscheidung sich dem TV anzuschließen. Beide Mannschaften spielen zuhause ohne Harz, deshalb haben wir hier keinen Vorteil. Die Gäste bringen sicherlich viel Erfahrung auf die Platte und ich rechne damit, dass die Begegnung erst in den letzten Minuten entschieden wird. Ich erwarte ein temporeiches Spiel von beiden Seiten, bei dem am Ende der Kampfgeist und auch das Glück entscheidend sein werden. Schnell wollen wir bei der RPS Liga Premiere unsere Nervosität ablegen und aus einer kompakten Abwehr schnell nach vorne spielen. Den Gegner werden wir ausführlich analysieren“, verrät Domaschenko.

 

Durch die Corona bedingten Auflagen steht nur ein begrenztes Platzkontingent zur Verfügung. Daher der TuS Daun darauf hin, daß der Kartenverkauf für die Spiele der 1. Herrenmannschaft (RPS-Oberliga), sowie der Damen (Rheinlandliga) AUSSCHLIESSLICH online über die Webseite: www.dauner-handball.de erfolgt.

 

6. September 2020

 

Am Samstag standen sich RPS Ligist TuS Daun und Rheinlandligist TV Bitburg gegenüber. Daun absolvierte im Vorfeld eine Trainingseinheit, um dann am Nachmittag ein weiteres Testspiel zu machen. Nach 2 x 30 Minuten endete das Spiel 32: 24 für den Oberligisten.

 

Für das Team von Trainer Igor Domaschenko war es bereits das fünfte Vorbereitungsspiel, für den Rheinlandligisten aus Bitburg die erste Begegnung.

 

„Es war das erste Spiel seit 6 Monaten und meine Mannschaft zeigte sich von Beginn an hochmotiviert. Zur Pause lagen wir nur 11:10 zurück. Ein für uns sehr gutes Ergebnis, dank der starken Leistung von Jan Kaufmann und Jan Lauer im Feld, dazu hinterließ auch Fabian Reich im Tor einen starken Eindruck. Ohne Philipp Rehm und Marc Schürer mussten wir antreten, hatten nur zwei Auswechselspieler, während mein Trainerkollege Igor Domaschenko 14 Feldspieler aufbieten konnte, die alle eingesetzt wurden. Es war klar, dass wir im zweiten Spielabschnitt Federn lassen werden, da Daun mit Tempo viel Druck auf unser Rückzugsverhalten ausübte. Die Gastgeber hielten das Tempo mit schneller Mitte und ihrem Gegenstoß bis zum Spielende hoch. Das Spiel hat erste Erkenntnisse gebracht, woran wir noch arbeiten müssen. Nächstes Testspiel wird am kommenden Wochenende gegen Merchweiler sein“, verrät TVB Coach Rudi Engel.

 

Trainerkollege Igor Domaschenko unterstrich die Einschätzung von Engel: „Es war eine ausgeglichene erste Hälfte, in der unsere Abschlussquote unter 50 Prozent lag, dazu kam ein guter Bitburger Keeper! Bitburg versuchte aufgrund des kleinen Kaders verständlicherweise, das Tempo aus dem Spiel zu nehmen, war damit teilweise erfolgreich. Ich habe viel gewechselt und alle haben gespielt! Auf beiden Seiten war für die Phase der Vorbereitung erstaunlich wenige technische Fehler zu verzeichnen. Das Ergebnis wurde am Ende deutlich, wir führten in der 55. Minute 30:20. Bitburg hat sicherlich im Rahmen ihrer Möglichkeiten gespielt, hat eine starke erste Sechs, die am Ende in der Liga unter den ersten Drei landen müsste. Allerdings darf sich hier kein Leistungsträger verletzen. Mit dem Spielniveau meiner Mannschaft war ich zufrieden, am Ende lag die Trefferquote bei 71 Prozent, die Anzahl der gehaltenen Bälle bei 43 Prozent. Wir haben derzeit keine Verletzten, alles läuft gut und wir freuen uns auf das nächste Wochenende mit Testspielen in Homburg und zuhause gegen Rhein-Nette“, sagt Dauns Coach Igor Domaschenko.

 

Bilder von Michael Schröder

 

 

30. August 2020

 

Dauner Testspiel gegen Rheinlandligist TV Bad Ems

 

RPS Oberligist Daun gewinnt Testspiel gegen Bad Ems deutlich! Mit 34:20 siegt RPS Oberligist Daun gegen die in Bestbesetzung angetretene Rheinlandligavertretung des TV Bad Ems. Dabei mussten die Eifelaner auf den erkrankten Ruslan Podriezov verzichten, dafür konnte aber erstmals „Bassi“ Präder im 12er Kader der Eifelaner mitwirken.

 

„Mit ihm haben wir weitere Möglichkeiten“, freut sich TuS Trainer Igor Domaschenko, der nach 3x20 Minuten mit dem Auftritt seines Teams zufrieden war. „Die Torhüterleistung war mit 44 Prozent gehaltener Bälle in Ordnung. Pascal Olivier spielte im ersten Drittel, Marurice Rode die Restspielzeit. Im Angriff hatten wir mit 72 Prozent eine gute Trefferquote, vor allem über Aussen und die erste Welle. Bei uns trugen sich alle Feldspieler in die Torschützenliste ein“, verriet Domaschenko.

 

Weitere Testspiele vor Saisonstart sind geplant. So trifft das Team am Samstag, 5.9. um 15 Uhr nach einem Kurztrainingslager auf Rheinlandligist TV Bitburg, Am 11.9. geht es zum Rückspiel zum TV Homburg, am 12.9. spielt der RPS Ligist zuhause gegen Rheinlandligist Rhein-Nette und am 19.9. ebenfalls in heimischer Halle gegen Rheinlandligist MJC Trier. „Es ist derzeit nicht einfach, Testspiele auszumachen, insbesondere gegen höherklassige Mannschaften“, gesteht der TuS Coach.  

 

alle Bilder von Michael Schröder

 

16. August 2020

 

RPS Oberligist Daun steckt mitten in der Vorbereitung

 

Unter Einhaltung der Hygienevorschriften starteten die Eifelaner mit ihrem neuen Trainer Igor Domaschenko in die Vorbereitung auf die anstehende RPS Oberliga Saison. Nach Freundschaftsspielen gegen den TV Siebengebirge und die DJK/MJC Trier fand am Samstag der erste richtige Leistungsvergleich gegen den in Staffel 2 der RPS Oberliga spielenden Saarland-Vertreter TV Homburg statt. Die in Staffel 1 der Liga spielenden Eifelaner siegten am Ende 26:21.

 

Trainer Igor Domaschenko zeigte sich sowohl mit dem bisherigen Vorbereitungsverlauf als auch mit dem Spiel zufrieden: „Wir haben uns lange im Freien vorbereitet, haben zwischenzeitlich 25 Trainingseinheiten absolviert und sind jetzt seit zwei Wochen in der Halle. Konditionell waren wir den Gästen aus dem Saarland ab Mitte der Spielzeit, die wir auf 3 x 20 Minuten festgelegt hatten, überlegen. Wir drehten das Spiel vom 6:10 über 14:10. Homburg erwischte sicher nicht den besten Tag, hatte erhebliche Probleme mit dem Spiel ohne Harz. Ich bin mir aber sicher, dass die Mannschaft im oberen Feld der Tabelle zu finden sein wird. Wir wollen uns aus dem Tabellenkeller fernhalten. Das Spiel war sicher noch kein richtiger Maßstab, doch einige gute Ansätze, vor allem im Defensivbereich waren erkennbar. So hielt Pascal Olivier im Tor 50 Prozent aller Bälle! Über die gesamte Spielzeit haben wir unsere offensive 5:1 Deckung ausprobiert“. In der weiteren Vorbereitung plant Domaschenko Spiele gegen die MJC Trier, TV Bad Ems, TV Bitburg, TV Homburg, HSV Rhein-Nette und erneut gegen die MJC Trier.

 

Bilder von Michael Schröder

 

 

 

Der TuS 05 Daun freut sich über einen weiteren Neuzugang

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ruslan Podriezov spielte zuletzt bei de HSG Eifel. Der 33-Jährige kommt ursprünglich aus Saporoschje (Urkraine) und spielte dort beim HC ZTR Saporoschje in der ersten Liga. Außerdem spielte er für die U21 Nationalmannschaft in der Ukraine. Ruslan lebt seit 2012 in Prüm und arbeitet bei Tesla. Seitdem spielte er zunächst für Prüm und dann für die HSG Eifel. Er laborierte lange an diversen Verletzungen und ist jetzt aber wieder fit. Nach dem Entschluss der HSG Eifel künftig für die Verbandsliga zu melden und dem gleichzeitigen Aufstieg des TuS Daun in die Oberliga war für ihn klar, dass er sportlich noch mal angreifen und zeigen will, was in ihm steckt. Ruslan hat sich bei den Spielen gegen Daun in der Wehrbüschhalle immer sehr wohl gefühlt und die Atmosphäre genossen und so freut er sich diese Herausforderung anzugehen. Dauns scheidender Trainer, Markus Willems, und sein Nachfolger, Igor Domaschenko, sehen beide das enorme Potential und die sehr gute Ausbildung bei Ruslan und sind sich sicher, dass er bei verletzungsfreier Vorbereitung ein weiterer wichtiger Baustein beim Unternehmen „Oberliga“ der Dauner sein wird: „Man braucht 6-7 gleichwertige Rückraumspieler, um das hohe Tempo in der höheren Spielklasse mitzugehen. Alle Verantwortlichen freuen sich auf den neuen Spieler und sind sich sicher, dass Ruslan gut im Team aufgenommen wird. So langsam komplettiert sich der Oberliga-Kader und jetzt hoffen alle, dass es bald wieder richtig losgehen kann“.

 

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Igor Domaschenko und Tus Vorsitzender Frank Wieber

 

Am 31.5.20 endet Domaschenkos Vertrag beim TuS Kirn, jetzt übernimmt der erfahrene Handballcoach (62) den neuen RPS Ligisten Daun. "Ich freue mich sehr auf die Aufgabe in der Eifel! Es waren sehr angenehme Gespräche, die ich mit den Verantwortlichen des Vereins hatte. Jetzt freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit Pat Brümmer, dessen Erfahrung als Spieler für die Mannschaft sehr wichtig ist. Noch immer ist Pat topfit. Einige der Dauner Spieler haben bereits mit mir zusammengearbeitet, in diversen Auswahlmannschaften. MIt Pascal Olivier werde ich künftig die gemeinsamen Fahrten aus dem Hunsrück in die Eifel machen. Das ist sicherlich Aufwand, doch in meinem Handballleben bin  ich schon weitere Strecken gefahren, da denke ich noch an die Zeiten bei den Trierer Miezen. Daun hat in den letzten Jahren einige schwere Jahre gehabt, profitierte vor allem von der herausragenden Arbeit von Markus Willems, der auf das stolz sein kann, was er in Daun geleistet hat und noch leistet. Wir werden es in der RPS Liga mit vielen erfahrenen Mannschaften zu tun bekommen und deshalb ist es gut, dass meine neue Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von 26 Jahren auch über eine Menge Erfahrung verfügt. 16 Jahre war ich Trainer im Hunsrück, jetzt freue ich mich auf die neue Herausforderung", sagt der neue TuS Coach Igor Domaschenko.

 

28.05.2020

 

Der TuS 05 Daun freut sich die Verpflichtung von Igor Domaschenko als neuen Trainer der ersten Herren-Mannschaft bekanntzugeben:

 

"Ursprünglich wollte der TuS mit unserem Ur-Dauner Patrick Brümmer als Coach in die neue Saison gehen. Als sich dann durch den vorzeitigen Saisonabbruch die Möglichkeit zum Aufstieg ergab, standen die Rädchen nicht mehr still und wir überlegten gemeinsam mit Pat, mit welchem Kader man in der höheren Spielklasse bestehen könnte. Einen Patrick Brümmer als Spieler zu verlieren war ein großer Verlust und daher dachte ich darüber nach als Trainer noch eine weitere Saison dranzuhängen. Ich entschied mich aber dagegen, da ich sicher war, dass die Mannschaft nach so langer Zeit mit ein und demselben Trainer neue Impulse brauchte. Gemeinsam kamen wir also zunächst zu dem Entschluss, dass Pat coachen und nicht mehr spielen soll. Neben den Neuzugängen Pascal Olivier und Jannik Kuntz fehlte uns in der Planung natürlich ein so erfahrener Spieler wie „Brümmi“ und durch den Weggang bzw. das Kürzertreten von Johannes Praeder fehlte uns zusätzlich Qualität am Kreis. Wir bemühten uns daher diese Lücke zu schließen, was aber bisher noch nicht möglich war. Wir dachten zunächst nur an weitere Neuzugänge bei den Spielern. Parallel dazu standen wir immer im regelmäßigen Austausch mit Igor Domaschenko, auch weil wir fast jedes Jahr Vorbereitungsspiele gegen seine Mannschaften absolvierten. Beim letzten lockeren Austausch am Telefon über die aktuelle Situation kristallisierte sich dann raus, dass Igor sich eine Tätigkeit bei uns in Daun vorstellen konnte. Als ich darüber mit „Brümmi“ sprach, waren wir uns sofort einig, dass dies eine große Chance für den Verein sein kann. Gleichzeitig merkte man ihm auch an, dass er sich gut vorstellen konnte noch eine Saison weiterzuspielen. Er ist noch fit und es wäre sicher nach 25 Jahren erste Mannschaft auch kein schöner Abgang gewesen, einfach während/nach der abgebrochenen Saison aufhören zu müssen. Gleichzeitig wussten wir beide, welche enorme Erfahrung, Professionalität und Kompetenz Igor als Trainer mitbringt. Pat verspricht sich auch von ihm viel lernen zu können und diese Erfahrungen werden ihm bei einem zukünftigen Engagement als Trainer sicher helfen. Die internen Gespräche mit Vorstand und Abteilung folgten und nach intensivem Austausch mit Igor stand fest, dass das für uns eine hervorragende Lösung ist. Wir gewinnen einen sehr erfahrenen und guten Trainer und behalten mit Pat gleichzeitig einen ebenso erfahrenen Spieler, der immer noch in wichtigen Spielsituationen Impulse setzen kann und die Mannschaft mitzieht.  Eine externe Befruchtung von außen nach langer Zeit mit mir als Trainer war ohnehin sinnvoll und so schlagen wir gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe. Toller Trainer, toller Spieler, externes Know How und Weiterentwicklung der Spieler durch neue Trainingsinhalte. Es war also klar, dass wir uns diese Gelegenheit nicht entgehen lassen dürfen. Die Gespräche mit Igor verliefen sehr harmonisch und professionell und so waren wir uns schnell handelseinig. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und hoffen, dass es trotz Corona bald losgehen kann", sagt Dauns scheidender Trainer Markus Willems.

 

 

23. Mai 2020

 

Kurz-Info zur Saison 2020/2021 in der RPS-Oberliga

 

Am 19.05.2020 haben die Präsidenten der 4 Landesverbände u. a. die Durchführungsbestimmungen sowie den Saisonkalender für die kommende Saison beschlossen, wobei aufgrund der Corona-Krise vieles unter Vorbehalt steht.

Hierzu in aller Kürze einige wichtige Anmerkungen:

Senioren:
Saisonstart ist am Wochenende 03./04.10.2020. Da sowohl bei den Frauen wie auch bei den Männern jeweils 17 Mannschaften in der Oberliga spielberechtigt sind, ist eine Aufteilung in 2 Staffeln mit 9 bzw. 8 Mannschaften nach geografischen Gesichtspunkten erfolgt. Die Teams aus den LV Rheinhessen und Rheinland spielen in einer Staffel entsprechend bilden die Mannschaften des Pfälzer HV und des HV Saar die andere Staffel.

Für die Vereine aus dem Rheinland bedeutet dieses, dass die Frauen in einer 8er Staffel, die Männer in einer 9er Staffel spielen. Im Anschluss an die reguläre Saison findet eine Aufstiegsrunde der beiden Tabellenersten statt um den Aufsteiger in die 3. Liga zu ermitteln.

Genaueres ist in den Durchführungsbestimmungen festgelegt.

Die Abstiegsregeln bei den Männern sehen wie folgt aus:
Die beiden Tabellenletzten steigen automatisch ab, ein möglicher 3. Absteiger wird durch einen Vergleich der beiden Tabellenvorletzten ermittelt, sollten vier Mannschaften absteigen, so steigen beide Vorletzten ab. Sollte es durch einen vermehrten Abstieg aus der 3. Liga zu weiteren Absteigern kommen, so setzt sich das Procedere fort.

Die Abstiegsregeln bei den Frauen sehen wie folgt aus:
Die Letzten und Vorletzten jeder Staffel steigen automatisch ab, ein möglicher 5. Absteiger wird durch einen Vergleich der beiden Tabellendrittletzten ermittelt, sollten 6 Mannschaften absteigen, so steigen beide Drittletzten ab. Sollte es durch einen vermehrten Abstieg aus der 3. Liga zu weiteren Absteigern kommen, so setzt sich das Procedere fort.

Jugend:
Saisonbeginn ist am Wochenende 31.10./01.11.2020. Die männl. A-Jugend spielt mit 11 Mannschaften, die weibl. A-Jugend mit 10 Mannschaften, alle anderen Altersklassen mit jeweils 8 Mannschaften (2 je LV). Die Qualifikation für die RPS liegt in den Händen des jeweiligen Landesverbandes.
Die Teilnehmer werden von jedem LV bis zum 01.10.2020 ermittelt.

Alle weiteren Informationen und Zeitpläne - sofern es uns gelingt in diesem Jahr/dieser Saison wieder zu spielen - sind den Dfb und dem Spielkalender zu entnehmen.


 

auner verspüren Abenteuerlust

 Foto: TV/HANS-KRAEMER

Daun Handball: Die Männer des TuS steigen nach dem Saisonabbruch in die Oberliga auf. Was dort auf den Verein zukommt, kann noch keiner genau sagen.

 

Auf einmal ging alles schnell. Nachdem die Saison in den Handball-Ligen wegen der Corona-Pandemie abgebrochen wurde, hat der Verband entschieden, dem Tabellenführer der Männer-Rheinlandliga ohne Umweg über eine Relegation das Aufstiegsrecht für die Oberliga zu gewähren.

Der TuS Daun als aktueller Primus greift zu – in Kürze wollen die Eifeler ihre Meldung für die höhere Spielklasse einreichen. Ein großer Schritt für den TuS. „Ein Großteil der Mannschaft war sich einig, dass sie es versuchen will“, berichtet der scheidende TuS-Trainer Markus Willems, dessen Funktion der langjährige Spieler Patrick Brümmer übernimmt (der TV berichtete). „Wir hätten uns natürlich lieber gewünscht, alles sportlich ausfechten zu können. Jetzt wäre die Zeit der spannenden Saison-Endphase gewesen – leider ist sie uns nicht vergönnt gewesen“, sagt Willems.

Doch was erwartet den TuS in der Oberliga? Coronabedingt sind viele Fragen offen: Ab wann kann überhaupt eine neue Saison beginnen? Und macht es Sinn, im Falle eines Starts womöglich erst im kommenden Jahr eine aufgrund von fehlenden Absteigern ausgeweitete Oberliga mit vielleicht bis zu 19 Teams binnen kurzer Zeit durchzuziehen?

Wahrscheinlicher ist ein Szenario, das die Belastungen schmälert. Denkbar ist eine zweigleisige Oberliga oder ein Beschluss, bei einer eingleisigen Staffel nur eine einfache Runde statt eine Hin- und Rück­runde zu absolvieren.

„Niemand weiß, was auf uns zukommt. Aber mehr als 30 Spieltage – womöglich in einer verkürzten Zeit – werden wir mit Blick auf den Trainingsaufwand, die Fahrtkosten und die nötigen Helferdienste von Ehrenamtlichen bei Heimspielen nicht stemmen können“, erläutert Willems.

Sollte die neue Saison verspätet starten, bleibt noch die Frage, wann sich die Mannschaften auf die Spielzeit vorbereiten können. Willems: „Im Normalfall bräuchte man zehn Wochen. Doch das ist utopisch. Wir planen deshalb, uns mittels eines lockeren Individualtrainings und später dann vielleicht in Kleingruppen draußen zunächst fitzuhalten, um die dann folgende Vorbereitung in der Halle so kurz wie möglich halten zu können.“

Trotz der besonderen Umstände bleibt der Entschluss von Willems, als Coach eine Pause einzulegen, bestehen.

Foto: privat

Doch so ganz verschwindet er nicht von der Bildfläche. „Wir haben besprochen, dass ich aufgrund der besonderen Situation die Videoanalysen in der nächsten Saison mache. Aber im Training und bei den Spielen übergebe ich wie geplant das Zepter komplett an Brümmi.“

Wie sich der TuS in der Oberliga schlagen wird, ist eine große Unbekannte. „Da uns ein größerer Unterbau mit Talenten fehlt, wird es bestimmt schwierig, die Klasse zu halten. Gleichzeitig bin ich mir sicher, dass wir mit unserem Teamgeist auch mal eine längere Niederlagen-Serie durchstehen würden“, sagt Willems, der aber an die Konkurrenzfähigkeit des Kaders glaubt – auch dank zweier nun bekanntgegebener Neuzugänge.

 

Der neue RPS Oberligist TuS Daun meldet gleich zwei Neuzugänge. So wechselt mit Jannik Kuntz (27) ein gelernter Rückraumspieler in die Eifel, kann auf allen Rückraumpositionen gleich gut eingesetzt werden. Der 1,90 m große Rechtshänder ist derzeit Referendar für das Lehramt am Gymnasium in Daun (Deutsch, Biologie und Sport).

 

In der Jugend spielte Kuntz für die SG Saulheim bis zur A-Jugend, dort drei Jahre in der Jugend-Regionalliga und ein Jahr in der RPS Oberliga. Im Seniorenbereich war der Rückraumspieler für die SG Saulheim in der Rheinhessenliga und der RPS Oberliga aktiv, spielte zwischenzeitlich zwei Jahre beim TV Bodenheim, wurde dort mit der Mannschaft Meister der Rheinhessenliga und kehrte anschließend wieder zu seinem Stammverein zurück.

 

„Die Ziele in Daun werden die Integration in das bestehende Mannschaftsgefüge sein. Ich verspreche mir einen zusätzlichen neuen spielerischen Input für die Mannschaft sowie eine Verstärkung der Abwehr. Wir wollen gemeinsam den Zuschauern möglichst viele gute und spannende Spiele bieten“, erklären Dauns Trainer Pat Brümmer und der als Trainer ausscheidende Markus Willems unisono. Für Kuntz steht die persönliche, handballerische Weiterentwicklung im Vordergrund sowie der Spaß am Spiel.

 

 

Vom Ligakonkurrenten und dem härtesten Verfolger im Titelrennen der letzten Saison, der HSG Hunsrück, wechselt Torhüter Pascal Olivier nach Daun. Der 30-jährige Hunsrücker wird den Torhüterbereich des neuen RPS Oberligisten verstärken. Der 1.89 m große Olivier spielte vor ausschließlich bei der HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch, der SG Gösenroth/Laufersweiler und der HSG Hunsrück.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Über Jahre ist Pascal ein herausragender Torhüter, der nach den bisher geführten Gesprächen sehr gut ins Mannschaftsgefüge passen wird. Die Spieler kennen ihn schon seit Jahren und verstehend sich sehr gut mit ihm. Er wird sicherlich auch dazu beitragen, dass wir uns im Deckungsverband weiter verbessern können“, erklären die TuS Verantwortlichen.