Spieltag

03./04. Dezember 2022

 

HSG Hunsrück – HSG Marpingen-Alsweiler

(Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Das Spitzenspiel der RPS Oberliga steigt am kommenden Samstagabend in der Hirtenfeldhalle in Kleinich. Hier erwartet Tabellenführer HSG Hunsrück den Tabellenzweiten aus Marpingen-Alsweiler. Doch die Sicht auf den Tabellenstand täuscht ein wenig darüber hinweg, dass die Hunsrückerinnen bereits mit drei Verlustpunkten belastet sind, die Gäste aus dem Saarland von verlustpunkfrei dastehen, aber zwei Spiele weniger auf dem Konto haben als die Gastgeberinnen. Das Duell der letztjährigen 3. Ligisten sollte am Samstag vor ausverkaufter Kulisse eine Werbung für den Handballsport werden, bei dem für die Gastgeberinnen allerdings nur ein Sieg zählt, will man sich ernsthafte Gedanken um den möglichen Titelgewinn machen.

 

Personal: Trainer Nils Ibach hofft, dass alle Spielerinnen am Wochenende dabei sein können, er so die Qual der Wahl hat.

 

Prognose: „In den letzten zwei Wochen haben wir nur individuell trainieren können, da immer wieder Spielerinnen krank fehlten. Doch das geht vielen Teams derzeit so und ich hoffe, dass die Trainingseinheiten bis zum Spiel so verlaufen, dass wir komplett sind und wir uns entsprechende Lösungen gegen die Moskitos erarbeiten. Die Gäste sind gegenüber der letzten Saison fast unverändert, haben Verstärkungen aus der zweiten Mannschaft dazu bekommen und sicherlich im Tempospiel zugelegt. Letzte Saison waren es immer enge Spiele, von denen wir das Heimspiel bei uns gewinnen konnten. Doch das war ein hartes Stück arbeite und das erwarte ich auch am Samstagabend“, sagt der HSG Coach. 

 

 

Spieltag 19./20. November 2022

 

VTV Mundenheim – HSG Hunsrück 29:29 (13:16)

 

Rückschlag für die Hunsrück HSG! Bei den bisher zuhause verlustpunktfreien Gastgeberinnen aus Mundenheim kam die Mannschaft von Trainer Nils Ibach nicht über ein Remis hinaus und liegt jetzt drei Punkte hinter dem Tabellenführer aus Marpingen-Alsweiler, den man nach der Spielpause am ersten Dezemberwochenende erwartet.

 

Nach ausgeglichenem Beginn setzten sich die Gäste, dank einer starken Abwehrleistung, vom 4:3 innerhalb von acht Minuten ohne Gegentreffer auf 4:9 in der 17. Minute ab, verteidigten die Führung bis zur Auszeit in der 23. Minute zum 7:12. Doch bis zur Pause kämpften sich die Gastgeberinnen auf 13:16 heran!

 

Zu kippen drohte die Begegnung gleich nach dem Wiederanpfiff, da den Gastgeberinnen gleich drei Treffer in Folge zum 16:16 Ausgleich gelangen! Auf die 19:18 Führung der Mundenheimerinnen in der 37. Minute reagierte Gästetrainer Nils Ibach mit der Auszeit, doch der Lauf ließ sich zunächst nicht stoppen. Beim 21:18 hatte der VTV das Spiel nach dem Wechsel mit dem 6:2 Start in die zweite Hälfte gedreht. Doch jetzt waren die Hunsrückerinnen wieder im Spiel, zogen auf 22:26 bis zur 47. Minute davon, hatte dabei in Caro Hahn die erfolgreichste Torschützin, die gleich vier Treffer in der Phase beisteuerte. Doch noch gaben sich die Gastgeberinnen nicht geschlagen, kämpften sich bis zur 52. Minute wieder auf zwei Tore zum 26:28 heran und läuteten damit die spannenden Schlussminuten ein. Knapp zwei Minuten vor dem Ende gelang der Anschlusstreffer zum 28:29 und als die Mannschaft den Ausgleich 19 Sekunden vor dem Ende kassierte, nahm Ibach die Auszeit. Doch mehr als das Remis war an diesem Tag nicht drin!

 

„Das war heute definitiv ein Punktverlust! In der ersten Hälfte haben wir über weite Strecken sauber gespielt uns dann gegen Ende technische Fehler geleistet, da wir zu leichtsinnig wurden. Auch nach dem Wechsel ließen wir klarsten Chancen ungenutzt, kassierten nach den technischen Fehlern weiter die Gegenstöße. Heute haben unsere Außen in der Deckung einfach zu viel zugelassen. Wir spielen uns im Angriff klare Chancen raus, bringen die Dinger aber nicht unter“, klagte Ibach.

 

Gerken – Frank (2), Wies (2), Tatsch (5), Litzenburger (1), Römer (3/2), Rolinger, Gräber (3), Wagner, Schmiedebach (2), H. Bach (2), Hahn (9), Schell, Molz

 

VTV Mundenheim – HSG Hunsrück

(Sonntag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Beim Tabellensiebten in Mundenheim muss das Team von Trainer Nils Ibach am Sonntagnachmittag ran, bevor die Mannschaft eine Woche Spielpause hat! Mit ausgeglichenem Punkteverhältnis und bisher in allen fünf Heimspielen erfolgreich, werden die Gastgeberinnen ein weiterer Prüfstein für die Hunsrückerinnen werden. Die Begegnung ist auch so etwas wie die Generalprobe vor dem dann anstehenden Spitzenspiel Anfang Dezember gegen Marpingen-Alsweiler, dem letztjährigen Konkurrenten in der 3. Liga. „Obwohl die schon ein anderes Deckungssystem spielen und wir nach dem Mundenheimer Spiel noch zwei Wochen haben, um uns entsprechend auf dieses Spitzenspiel einzustellen. Auf jeden Fall wollen wir unsere Siegesserie fortsetzen, um dann nach acht Siegen in Folge mit einem guten Gefühl ins Spiel gegen die Saarländerinnen gehen zu können“, hofft Trainer Nils Ibach.

 

Personal: „Gesundheitstechnisch“ ist derzeit der Wurm drin: beide Kreisläuferinnen sind noch angeschlagen, zudem waren Caro Hahn und Melissa Gräber diese Woche krank und am Wochenende ist der Einsatz von Lina Wagner wegen des parallelen A-Jugendspiels fraglich. Dennoch hofft Ibach am Wochenende alle wieder fit und dabei zu haben.

 

Prognose: „Mundenheim spielt eine kompakte 6:0 Deckung, hat eine eingespielte Truppe, die mit drei wurfgewaltigen Rückraumspielerinnen aufläuft, die zu den Topscoorerinnen der Liga gehören. Hierauf müssen wir im Deckungsverband eine adäquate Antwort haben, werden das mit einer offensiven Abwehr in den Griff bekommen wollen“, verrät der Hunsrück Coach. 

 

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Spieltag 12./13. November 2022

 

HSG Hunsrück – TV Wörth 33:20 (12:10)

 

Pflichtaufgabe erledigt! Doch im ersten Spielabschnitt taten sich die Hunsrückerinnen gegen die Mannschaft aus Wörth schwer, die bis zum 6:6 in der 18. Minute ein völlig ausgeglichenes Spiel ablieferte und Gastgebertrainer Nils Ibach zur Auszeit zwang. Die half den Gastgeberinnen kurzfristig, die sich nur über 9:6 in der 21. Minute absetzten, doch die Gäste über 11:10 wieder zur Pause herankommen ließen.

 

Die Ansprache in der Pause zeigte nach dem Wechsel Wirkung! Das Hunsrück Team zog vor 200 Zuschauern jetzt auf und davon und entschied das Spiel mit sieben Treffern in Folge zum 19:10, blieb dabei fast 10 Minuten ohne Gegentreffer und konnte es sich leisten, nach dem 24:13 in der 47. Minute den Gang zurückzuschalten und einiges auszuprobieren!

 

 

„Im ersten Spielabschnitt haben wir einfach zu viel verworfen, klarste Chancen nicht genutzt und haben uns in der Abwehr einschläfern lassen. Die Ansprache in der Pause war entsprechend und dann hat die Mannschaft alles umgesetzt! Lange Zeit blieben wir ohne Gegentreffer, trafen gute Entscheidungen im Angriff und gingen in die Tiefe! Lina Wagner, unser 17-jähriges Talent aus der A-Jugendzeigte mit Melissa Gräber im Angriff ein sehr gutes Spiel, dazu stimmte jetzt auch die Deckungsarbeit. In den letzten 15 Minuten haben wir dann viele ausprobiert und es wurde dann nicht mehr so deutlich“, fand HSG Coach Nils Ibach.

 

Gerken und Schell – Frank (1), Wies (2), Tatsch (3), Litzenburger (3), Römer (7/3), Rolinger (1), Gräber (7), Wagner (4), Nicolae, Hahn (3), Molz (2)

 

HSG Hunsrück – TV Wörth

(Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Nach der Topleistung im Spitzenspiel gegen die TSG Ketsch/Friesenheim II empfängt der neue Tabellenführer aus dem Hunsrück den Tabellenelften aus Wörth. Die Mannschaft liegt auf dem viertletzten Tabellenplatz und hält bislang den Anschluss an das untere Mittelfeld der Tabelle. Die Formkurve der Hunsrückerinnen zeigt kontinuierlich nach oben und so wollte das Team von Trainer Nils Ibach um die Favoritenrolle im Heimspiel gegen die Gäste nicht herumkommen. Knüpfen die Gastgeberinnen nur annähernd an die Topleistung aus dem letzten Heimspiel an, dürften die nächsten zwei Punkte auf dem Konto des Ibach-Team landen.

 

Personal: Judith Schmiedebach und Sarah Wies sind nach dem letzten Spiel angeschlagen, einige Spielerinnen plagen sich mit ihren Erkältungen. Dennoch hofft Trainer Nils Ibach am Samstag aus dem Vollen schöpfen zu können, da sich die Fußverletzung von Lia Römer bessert und sie mehr Spielanteile bekommen kann.

 

Prognose: „Wir treffen auf einen Gegner, gegen den wir Geduld aufbringen müssen, da die Mannschaft lange Angriffe spielt und wir uns nicht zu früh locken lassen dürfen. Zudem gilt es, das gute Kreisspiel der Gäste zu stören und uns etwas gegen den starken Deckungsverband der Gäste einfallen zu lassen, der wenig Gegentore zulässt. Sicherlich ist der Gegner nicht so stark wie unser letzter Gegner, doch ich bleibe bei meiner Aussage, dass in der Liga keiner Laufkundschaft ist. Deshalb nehmen wir den Gegner ernst, bereiten uns intensiv auf ihn vor und wollen nicht noch einmal leichtfertig die Punkte verlieren“, warnt Ibach

Spieltag 05./06. November 2022

 

HSG Hunsrück – TSG Ketsch/Friesenheim II 35:34 (16:16)

 

Die Hunsrückerinnen unterstreichen mit dem Heimsieg vor 300 begeisterten Zuschauern ihre Ambitionen als Spitzenteam der Liga und hatten mit Melissa Gräber sicherlich die stärkste Spielerin auf dem Platz! Doch auch die anderen HSG Spielerinnen riefen heute eine Topleistung ab und hatten Anteil am Sieg ihres Teams.

 

 Es war das Spitzenspiel des Spieltages und dem Anspruch wurden beide Mannschaften am Samstagabend in Kleinich gerecht!

 

 

Riesenjubel nach dem knappen, aber verdienten Erfolg über die starken Gäste.  Das sich die Mannschaften an diesem Abend nichts schenken würden, wurde gleich in den Anfangsminuten klar.

 

Ausgeglichen verliefen die Anfangsminuten, in denen die Gäste beim 3:4 die erste Führung übernahmen, legten ständig den Treffer vor, die Hunsrückerinnen glichen aus. Die erste zwei Tore Führung der Gäste sorgten beim 9:11 in der 17. Minute dafür, dass HSG Coach Nils Ibach die Auszeit nahm. Seiner Mannschaft gelang jetzt der Anschlusstreffer, doch die Gäste legten wieder auf zwei Tore vor. Doch die Schlussminuten gehörten den Hunsrückerinnen, die zum verdienten Pausenausgleich 16:16 kamen.

 

Starke Anfangsphase der Gastgeberinnen nach dem Wechsel: das Ibach Team zog auf 21:18 in der 38. Minute erstmals deutlicher davon, doch die Gäste hielten dagegen, glichen beim 26:26 in der 47. Minute wieder aus. Das Spiel steuerte auf eine spannende Schlussphase zu, in der die Gäste mit 31:33 führten, ehe den Hunsrückerinnen der Ausgleich zum 33:33 in der 56. Minute gelang. Sarah Wies sorgte mit ihrem Treffer zum 35:34 bereits knapp 90 Sekunden vor dem Ende für die Entscheidung. Auszeiten auf beiden Seiten änderten nichts mehr am Heimsieg der Hunsrückerinnen!

 

„Es war das erwartet enge Spiel gegen einen sehr guten Gegner, der uns vor viele Herausforderungen stellte! Wir sind gut ins Spiel gestartet, trafen im Angriff die richtigen Entscheidungen, haben allerdings die zweite Welle und die schnelle Mitte der Gäste nicht immer so gut verteidigt. So blieben die Gäste bis zur Pause dran. Wir kamen dann gut aus der Kabine, kassierten keinen Gegentreffer und die von den Gästen gespielten Manndeckungen gegen Melissa Gräber und Caro Hahn zeigen, dass wir vieles richtig gemacht haben. Sarah Wies übernahm in dieser Phase die Verantwortung. Am Ende behalten wir die Nerven, waren den Tick besser, haben den Sieg mehr gewollt und den entsprechenden Biss gehabt. Nach der anstrengenden Woche und den Spielen in den Beinen ziehe ich den Hut vor meiner Mannschaft, die ich bisher noch nie stärker gesehen haben. Angefangen vor Torfrau Vanessa Gerken über Hannah Litzenburger, die die Kreisläufer toll einsetzt, eine Hannah Bach, die ihre Gegenstöße verwertet und eigentlich die gesamte Mannschaft mit einer überragenden Einstellung“, lobte Ibach.

 

Gerken und Schell – Frank (1), Wies, Tatsch, Litzenburger (2), Römer, Rolinger, Gräber (12/3), Wagner, Schmiedebach (4), Bach (4), Hahn (6), Molz (3)

 

HSG Hunsrück – HSG Ketsch/Friesenheim II

(Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle Kleinich)

 

Ausgangslage: Das Spitzenspiel des Wochenendes steigt in der Hirtenfeldhalle in Kleinich. Hier erwartet der derzeitige Tabellenführer den Tabellendritten aus Ketsch/Friesenheim. Die Reserve des Bundesligisten musste sich bislang lediglich dem Meisterschaftsanwärter Marpingen-Alsweiler geschlagen geben. Mit Außen Spielerin Mona Kuczaty auf Platz vier und Spielmacherin Rebecca Brecht auf Platz elf der Torschützenrangliste stellen die Gäste ihre Topangreiferinnen.

 

Personal: Fehlen wird Torfrau Gija Kristinsdottir, fraglich der Einsatz von Lia Römer, die an einer Fußverletzung laboriert.

 

Prognose: „Das wird sicher ein hartes Stück Arbeit für uns! Die Mädels haben die Spiele in den Knochen und wir haben nur eine Trainingseinheit, um uns auf den Gegner richtig vorzubereiten. Die Ausgangslage ist deshalb gegen einen Gegner schwierig, der über das Tempo kommen wird. Ich hoffe, dass die Mädels nicht all zu viele Körner gelassen haben und mithalten werden“, sagt Trainer Nils Ibach.

 

Wochenende 29./30. Oktober 2022

 

SV Zweibrücken – HSG Hunsrück 23:27 (13:15)

 

Die HSG Hunsrück wird der Favoritenrolle in der Saarpfalz gerecht und übernimmt nach dem Sieg die Tabellenführung!

 

Von Beginn an hellwach präsentierten sich die Ibach-Schützlinge in Zweibrücken und starteten mit einer 1:3 Führung in der 5. Minute und waren über 3:7 in der 12. Minute auf dem guten Weg, das Spiel früh entscheiden zu können. Die Auszeit von HSG Coach Nils Ibach beim 5:8 in der 17. Minute zeigte ihre Wirkung, die Mannschaft zog über 5:10 einer scheinbar sicheren Pausenführung entgegen. Doch die Gastgeberinnen hielten dagegen, verkürzten auf 10:12 in der 28. Minute. Bis zur Pause blieb das Spiel bei der 13:15 Gästeführung offen.

 

Die Vorgabe Ibachs, die gefährlichste Angreiferin der Gastgeberinnen Janine Baus aus dem Spiel zu nehmen, ging bis zur Pause auf, Baus kam zu keinem Treffer!

 

Wenig lief in den ersten Minuten der zweiten Hälfte auf beiden Seiten zusammen und so plätscherte das Spiel über 15:17 in der 40. Minute dahin, ehe die Gäste die rote Karte gegen SV Spielerin Lucy Hilz nutzten, um sich auf 15:20 abzusetzen und die fünf Tore Führung bis zur Auszeit von Ibach in der 48. Minute (18:23) behaupteten, ihren Vorsprung dann routiniert über die Zeit brachten.

 

„Die Mannschaft hat die Vorgaben klar umgesetzt und nach unserem guten Start haben wir durchgewechselt und es schlichen sich einige Fehler ein. Doch wir haben viel probiert, wollten die Last der anstehenden Spiele auf viele Schultern verteilen und das ist uns gelungen. In keiner Phase drohte das Spiel zu kippen. Uns ging es nicht um den klaren Sieg! Zweibrücken hat das gut gemacht und unsere Fehler beim Zählen im Deckungsverband ausgenutzt. Die aggressive Deckung gegen Daus ging voll auf, die heute sicher nicht ihren stärksten Tag erwischt hatte. In Summe haben wir souverän gespielt und das auch im Hinblick auf die anstehenden Belastungen“, sagte Ibach.

 

Gerken – Frank (1), Wies (2), Tatsch (2), Litzenburger (1), Römer, Rolinger (1), Gräber (9/5), Bach (1), Hahn (5), Molz (1).

SV Zweibrücken – HSG Hunsrück

(Sonntag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Ein Mammutprogramm hat das Hunsrück Team vor der Brust!“ Zwischen den beiden Meisterschaftsspielen in der Liga (Zweibrücken und Ketsch) liegt noch das Pokalspiel am Feiertag in Koblenz. Drei Spiele in sieben Tagen! Doch zunächst geht die Fahrt der Mannschaft von Trainer Nils Ibach am Sonntagmittag zum Tabellenvorletzten Zweibrücken!  Die Gastgeberinnen konnten bislang nach fünf Niederlagen zum Saisonstart ihren einzigen Sieg am vergangenen Wochenende in Bassenheim feiern, haben derzeit 2:10 Zähler auf ihrem Konto und dürften gegen die Hunsrückerinnen nicht über die Außenseiterrolle hinauskommen. Die Hunsrückerinnen belegen derzeit Platz 2 der Tabelle und zählen in dieser Saison sicher zu den Teams, die ein Wort um den Titel mitreden werden. Zuletzt überzeugte das Ibach Team, hatte aber eine anstrengende Aufholjagd gegen das ehemalige Ibach Team aus Mainz-Bretzenheim II zu absolvieren, ehe die Punkte in trockenen Tüchern waren. Die schlechte Startphase gilt es aber in der Saarpfalz zu vermeiden und von Beginn an, konzentriert die Aufgabe anzugehen.

 

Personal: Giga Kristinsdottir, Lina Wagner und Julz Nicolae werden fehlen.

 

Prognose: „Die Favoritenrolle nehmen wir an, werden die Gastgeberinnen aber keinesfalls unterschätzen! Zu Unrecht stehen die Saarpfälzerinnen so weit unten in der Tabelle, hatten eine schweres Auftaktprogramm und mit dem Sieg gegen Bassenheim bewiesen, wo die Mannschaft eigentlich hingehört. Mit Janine Baus, derzeit Zweite in der Torschützenliste, stellten die Gastgeberinnen ihre gefährlichste Angreiferin, die im Schnitt bis zu 10 Treffer im Spiel erzielt. Sie wollen wir aus dem Spiel nehmen. Zweibrücken deckt aggressiv, spielt ein schnelles Tempo, doch hier haben wir unsere bislang zuverlässige Abwehr entgegenzusetzen. Wenn es uns gelingt, den Start nicht erneut zu verschlafen, rechne ich mir schon die beiden Punkte aus“, sagt Ibach. 

 

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Samstag 22./23. Oktober 2022

 

 

HSG Hunsrück – SG TSG/DJK Main​z- Bretzenheim II 32:25 (13:14)

 

Die Erfolgsgeschichte der HSG Hunsrück in der RPS Oberliga der Frauen geht weiter!

 

Mit dem klaren Heimspielerfolg gegen das ehemalige Team des HSG Trainers Nils Ibach, der unerwartet doch nach seiner OP am Samstag dabei sein konnte. setzen die Hunsrückerinnen das nächste Ausrufezeichen in der Liga!

 

 

Die Mannschaft fand aber schlecht in diese Begegnung, lag 1:5 in der 6. Minute zurück und folgerichtig nahm HSG Coach Ibach die Auszeit. „Wir waren in der Anfangsphase einfach nicht auf dem Feld, leisteten uns gleich drei Fehlpässe nach Gang und das bestraften die Gäste eiskalt. Doch das Spiel bestimmten weiter die Gäste, die über 4:9 in der 12. Minute und 9:13 in der 22. Minute auf dem besten Wege schienen, das Spiel bis zur Pause klar zu bestimmen. Doch dann fanden die Hunsrückerinnen endlich Lösungen, spielten endlich ihr Tempo und das, was die Mannschaft sich in der Videoanalyse vorgenommen hatte, kämpfte sich bis zur Pause auf 13:14 heran.

 

„Melissa Gräber machte einen guten Job, dazu Caro Hahn, die jetzt auch die Außenspielerinnen geschickt einsetzten und im Angriff voll durchzogen“, lobte Ibach.

 

Die erste Führung der Gastgeberinnen stand beim 15:14 in der 34. Minute auf der Anzeigetafel und diese Führung gab die Mannschaft nicht mehr ab. Über 19:14 in der 40. Minute und 21:18 in der 47. Minute hielten sich die Gäste noch die Chancen für die Endphase offen, doch hier hatte das Gastgeberteam mehr zuzusetzen und zog entscheidend auf 26:21 in der 54. Minute davon.

 

„Konsequent haben wir jetzt auch die Zeitstrafen der Gäste genutzt und heute erneut Moral bewiesen. Wenn Du so klar zurückliegst und das Spiel dann noch drehst, spricht das für die Moral des Teams. Es war ein sehr gutes Spiel des Teams und auch die Nachwuchstorhüterin Fabienne Schell zeigte mit dem gehaltenen Siebenmeter in der 55. Minute, wie wichtig sie für die Mannschaft sein kann. Heute haben viele Spielerinnen über lange Strecken des Spiels eine wirklich gute Leistung abgerufen“, lobte Ibach.

 

Gerken und Fell – Frank (1), Tatsch (1), Litzenburger (3), Römer (4/1), Gräber (10/3), Wagner, Ertz, Schmiedebach (2), H. Bach, Hahn (8), Schell, Molz (1)

 

HSG Hunsrück – TSG Mainz-Bretzenheim II

(Samstag, 19.30 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Zum Spitzenspiel des Wochenendes erwartet die Hunsrück HSG die TSG aus Mainz-Bretzenheim. Beide Mannschaften haben bislang zwei Verlustpunkte auf dem Konto und es dürfte klar sein, dass der Gewinner des Spiels an den bisher mit fünf Siegen gestarteten Saarländerinnen aus Marpingen-Alsweiler dranbleiben kann. Trainer Nils Ibach wird nach seiner Operation am Wochenende wohl nicht dabei sein können, was den ehemaligen Trainer der Gäste ärgert. „Sehr gerne wäre ich beim Spiel dabei gewesen, doch das wird wohl aus gesundheitlichen Gründen nicht gehen. Auf der Bank wird erneut Thorsten Neuls das gewohnt gut übernehmen“, verrät Ibach.

 

Personal: Sarah Wies wird aus privaten Gründen fehlen.

 

Prognose: „Wir treffen auf einen starken Aufsteiger, der einige zweit- und drittligaerfahrene Spielerinnen in seinen Reihen hat. Es gilt vor allem die Kreise von Juliane Dold und Michelle Chwalek einzuengen. Hier haben wir einiges einstudiert, wie wir dies offensiv lösen können. Wichtig wird zudem sein, dass wir die Chancen im Angriff nutzen, wenig technische Fehler machen und an die letzten Leistungen in der Abwehr anzuknüpfen“, fordert Ibach. 

 

 

Spieltag 15./16. Oktober 2022

 

HC Koblenz – HSG Hunsrück 21:24 (8:10)

 

Die Hunsrück HSG gewinnt auch das nächste Rheinland-Derby, doch Trainer Nils Ibach war mit dem Auftritt seines Teams nicht ganz zufrieden.

 

Gut kamen die Hunsrückerinnen aus den Startlöchern, führten 1:4 in der 11. Minute, verteidigte die Führung bis 4:8 in der 20. Minute. Die Auszeit der Gastgeberinnen zeigte dann Wirkung und so verkürzte das Team vom Rhein auf 8:9 in der 29. Minute, doch Sarah Wies sorgte für die 8:10 Pausenführung.

 

Wie im ersten Spielabschnitt gehörten die ersten Minuten nach dem Wechsel den Gästen, die auf 9:14 davonzogen und Koblenz nur noch einmal auf zwei Tore beim 15:17 in der 47. Minute herankommen ließen. Beim 18:22 in der 52. Minute schien der Gästesieg in trockenen Tüchern, doch noch einmal kämpfte sich Koblenz auf 20:22 heran, ehe Caro Hahn mit ihrem Treffer das Fass zumachte.

 

„Ein Arbeitssieg, den wir einer guten Deckungsleistung über die Zeit brachten. Wir haben uns zu viele technische Fehler in der ersten und zweiten Welle geleistet und einige verworfen. Hanna Litzenburger konnte Anne Schäfer fast ganz aus dem Spiel nehmen und im Angriff trafen Judith Schmiedebach, Melisa Gräber und Caro Hahn gute Entscheidungen. Im Angriff fehlte uns dennoch heute die Konzentration und daran werden wir jetzt arbeiten“, verspricht Trainer Nils Ibach.

 

Gerken und Kristinsdottir – Frank (1), Wies (1), Tatsch (1), Wagner (1), Litzenburger (1), Römer (2), Rolinger, Gräber (5/1), Hahn (5), Schmiedebach (4), Bach (2), Molz (1)

 

HC Koblenz – HSG Hunsrück

(Samstag, 19 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit Spannung wird das Rheinland-Derby zwischen dem HC Koblenz und der HSG Hunsrück erwartet. Während der HC Koblenz mi 2:6 Punkten auf dem viertletzten Tabellenplatz rangiert, scheint sich das Hunsrück Team mit seinem Trainergespann Nils Ibach und Thorsten Neuls an der Spitze etablieren zu können. Die Mannschaft geht ins zweite Rheinland-Derby in Folge, besiegte vergangene Woche nach einem guten Spiel den TV Bassenheim und will jetzt nachlegen. Am Samstag sitzt Trainer Nils Ibach nach seiner Verletzung wieder auf der Bank, bevor er sich nächste Woche seiner OP unterziehen muss.

 

Personal: Julz Nicolae und Sarah Wies werden fehlen, dafür sind Anni Frank und Lea Römer wieder dabei. „Das sind gegenüber der letzten Woche super Verstärkungen, die es zulassen, dass wir die Verantwortung auf viele Schulter verteilen können“, sagt Ibach.

 

Prognose: „Beide Teams werden motiviert in dieses Spiel gehen, zumal wir uns in knapp zwei Wochen im Pokal wiedersehen! Das ehemalige Team unsere Torfrau Vanessa Gerken hat sich gut verstärkt, darunter auch Hannah Esch aus Wittlich. Ein gutes Oberligateam, dass vor allem über den Rückraum und Kreis erfolgreich spielt. Deshalb müssen wir hier in der Deckung konsequent arbeiten und den gleichen Kampfgeist auf die Platte bringen, wie letzten Samstag“, fordert der HSG Coach. 

 

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Spieltag 08./09. Oktober 2022

 

TV Bassenheim – HSG Hunsrück 26:30 (14:14)

 

Dank einer Steigerung in der Abwehr setzt sich die HSG Hunsrück durch.

 

 

Den besseren Start in das Rheinland-Derby erwischte Bassenheim, dass sich auf 7:3 in der 11. Minute absetzte, ehe das von Thorsten Neuls gecoachte Team aus dem Hunsrück auf den Weg machte, Tor um Tor aufholte und beim 12:11 in der 24. Minute wieder in Schlagdistanz war. Auf Augenhöhe verlief die Begegnung bis zum 14:14 zur Pause.

 

Hanna Litzenburger sorgte für die erste Führung ihrer Mannschaft zum 14:15 in der 32. Minute, die eine ein-bis zwei Toreführung bis 18:20 in der 41. Minute verteidigte. Doch Bassenheim gab sich nicht geschlagen, glich zum 20:20 aus, doch die Hunsrückerinnen behielten die Nerven, legten beim 21:23 in der 48. Minute auf zwei Tore vor und schienen beim 22:25 in der 50. Minute auf einem guten Weg, das Spiel für sich entscheiden zu können. Bassenheim wehrte sich gegen die Niederlage, doch die Hunsrückerinnen spielten jetzt ihr Spiel ruhig zu Ende.

 

„Es war ein geiles Derby, cool für die Zuschauer. Wir wussten, dass es ein kampfbetontes Spiel werden würde und darauf haben wir uns eingestellt. Von Beginn an haben wir gegen die kampfstarken Gastgeberinnen dagegengehalten, spielten mit einer starken Abwehr und hatten mit Vanessa Gerken einen sicheren Rückhalt im Tor. IM ersten Spielabschnitt leisteten wir uns einige Fehlwürfe und technische Fehler zu viel und das wollten wir nach dem Wechsel abstellen. Es war letztlich eine sehr geschlossene Mannschaftsleistung, bei der Caro Hahn ein gutes Spiel zeigte, Melisa Gräber gut Regie führte und auch Hanna Litzenburger überzeugte. Doch es fällt schwer, jemand aus dem Team herauszuheben“, lobte HSG Coach Thorsten Neuls.

 

Gerken und Kristinsdottir – Tatsch (5), Litzenburger (3), Rolinger (1), Gräber (7/2), Ertz, Schmiedebach (1), Bach (1), Hahn (11), Molz (1).

 

TV Bassenheim – HSG Hunsrück

(Samstag, 17.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Zum Derby der Rheinland-Vertreter reist die Hunsrück HSG an den Rhein. Erst am Montag mussten die Gastgeberinnen das Derby gegen den HC Koblenz bestreiten und feierten mit 28:22 ihren ersten Saisonsieg. Entsprechend motiviert werden sich die Gastgeberinnen gegen den ehemaligen 3. Ligisten aus dem Hunsrück präsentieren. Die Hunsrückerinnen halten nach dem Sieg des letzten Wochenendes über Köllertal mit 6:2 Punkten den Anschluss an den Meisterschaftsfavoriten Marpingen/Alsweiler.

 

Personal: Hanna Bach ist wieder dabei, dafür fehlt Anni Frank aus Urlaubsgründen.

 

Prognose: „Sicherlich ist die Mannschaft des TV Bassenheim nicht so in die Saison gestartet, wie sich das die Mannschaft vorgestellt hat. Doch nach drei Verlustpunkten kam das Team am Feiertag zum klaren Sieg gegen Koblenz und wird entsprechend motiviert gegen uns zur Sache gehen. Wir kennen das Team aus dem letztjährigen Pokal und wissen, dass wir auf eine körperlich robuste Mannschaft treffen, gegen die wir im Pokal einfach zu viele Chancen liegen ließen und hinten heraus keinen Zugriff mehr auf die Angreiferinnen bekamen. Zuhause ist Bassenheim schwer zu schlagen, doch wir wollen es jetzt besser machen als im Pokalspiel! Für mich übernimmt erneut Thorsten Neuls das Coaching, da ich weiterhin aufgrund meiner Verletzung ausfalle“, verrät HSG Coach Nils Ibach..

 

Spieltag 01./02. Oktober 2022

 

HSG Hunsrück – HF Köllertal 34:29 (18:14)

 

Wichtiger Heimspielerfolg der Hunsrück HSG!

 

Von Beginn an führten die Hunsrückerinnen, setzten sich beim 10:7 in der 21. Minute erstmals auf drei Tore ab. Beim 13:10 in der 26. Minute nahm Co-Trainer Thorsten Neuls, der das Coaching für den verletzten Trainer Nils Ibach übernommen hatte, die Auszeit. In der Folge verteidigen die Hunsrückerinnen ihren drei bis vier Tore Vorsprung bis zum 18:14 zur Pause. „Es war das erwartete schwierige Spiel für uns, in dem die Gäste Melisa Gräber von Beginn an aus dem Spiel nahmen. Wir wussten, dass Köllertal lange Angriffe spielen würde, um dann über den Kreis zum Erfolg zu kommen. Das haben wir eigentlich gut verteidigt, doch die Abpraller haben wir nicht bekommen“, klagte Neuls.

 

 

 

 

Im zweiten Spielabschnitt blieb die Begegnung ausgeglichen und auch nach dem 25:21 in der 47. Minute ließen sich die Hunsrückerinnen nicht von der roten Karte gegen Julz Nicolae beeindrucken, bauten die Führung sogar noch auf 28:23 in der 52. Minute aus.

 

„Die zweite Hälfte war deutlich besser als die erste Hälfte! Die Abwehr stand weiterhin gut, doch jetzt unterbanden wir früher das Anspiel an den Kreis oder konnten den Kreis gut abschirmen. Weiterhin aber bekamen wir die Abpraller nicht! Doch wir haben uns gegenseitig im Deckungsverband geholfen und heute hat Hanna Tatsch im Angriff einige wirklich gute Dinge gemacht. Zufrieden können wir heute auch mit unserem Überzahlspiel sein, fanden aber nicht gut in unser Tempospiel, da die Gäste uns früh zustellten. Es war heute ein Arbeitssieg, aber auch solche Spiele muss man gewinnen“, fand Neuls.

 

Gerken und Kristinsdottir – Frank (3/1), Tatsch (7), Litzenburger (1), Römer (10/5), Rolinger (1), Gräber (5/1), Wagner, Nicolae (2), Ertz, Schmiedebach (3), Hahn, Molz (1).

 

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HSG Hunsrück – HF Köllertal

(Samstag, 19.30 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Erst letztes Wochenende stieg das Team des HF Köllertal in die Saison ein und kam gleich zum überraschenden Auftaktsieg über Bassenheim. Das Team aus dem Saarland gibt am Samstagabend in Sohren seine Visitenkarte im Hunsrück ab. Letztes Jahr sicherte sich die Mannschaft frühzeitig die Klasse, hat sich aber gegenüber der letzten Spielzeit weiter verstärkt und darf deshalb von den Gastgeberinnen keinesfalls unterschätzt werden.

 

„Die Mannschaft hat einige erfahrene ausländische Spielerinnen, die schon höherklassig gespielt haben und konnten sich mit einigen jungen, talentierten Spielerinnen aus dem Saarland verstärken. Das ist sicherlich keine Laufkundschaft. Der Sieg gegen Bassenheim kam zwar überraschend, doch Bassenheim rief auch nicht die gewohnt starke Leistung ab“, erklärte HSG Coach Nils Ibach. Das Team von Trainer Nils Ibach überzeugte am letzten Spieltag mit dem Auswärtssieg bei den hoch eingeschätzten Budenheimerinnen und will jetzt zuhause nahtlos an dieses Vorstellung anknüpfen.

 

Personal: Neben den aus Urlaubsgründen weiterhin fehlenden Sarah Wies und Hanna Bach wird auch Trainer Nils Ibach nicht dabei sein. Er zog sich vergangene Woche im Spiel seiner Mannschaft einen Kreuzbandriß zu und fällt länger aus. Die anstehende OP wird wohl in den Herbstferien stattfinden. Für ihn übernimmt Co-Trainer Thorsten Neuls das Coaching.

 

Prognose: „Leider konnten wir aufgrund einiger Erkrankungen in dieser Woche auch nicht so trainieren, wie wir uns das vorgestellt haben. Dennoch hoffe ich, dass unsere Mannschaft die Leistung der letzten Woche konservieren kann und wir von Beginn an das Tempo hochhalten. Wir sind auf der Bank breiter besetzt und das müssen wir nutzen“, verlangt Ibach. 

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Spieltag 24./25. September 2022

 

SF Budenheim – HSG Hunsrück 24:29 (14:13)

 

Dass die ersatzgeschwächten Hunsrückerinnen in Budenheim ein „dickes Brett“ zu bohren hatten, war HSG Coach Nils Ibach vor dem Spiel bewusst, doch das taten die Gäste dank einer bärenstarken zweiten Hälfte mit Bravour!

 

Beim Spitzenteam in Budenheim wurde es ein hart umkämpftes Spiel, in dem die Gastgeberinnen sich erst in der 10. Minute mit zwei Treffern auf 5:3 absetzen konnten, doch die Gäste blieben dran, glichen beim 5:5 wieder aus und es blieb ein Spiel auf Augenhöhe. Die Gäste nahmen beim 9:7 in der 18. Minute zum richtigen Zeitpunkt die Auszeit, drei Treffer in Folge sorgten für die erstmalige Führung im Spiel beim 9:10 in der 21. Minute. Beim 10:12 in der 23. Minute nahmen die Gastgeberinnen die Auszeit. Die Begegnung blieb hart umkämpft, die letzten Minuten der ersten Hälfte gehörten den Gastgeberinnen und beim 14:13 wurden die Seiten gewechselt.

 

„Es war von Beginn an das erwartet enge Spiel und bei den Gastgeberinnen war Sophie Weber doch dabei, die uns einige Probleme bereitete. Dazu kam eine „weiche Linie“ der Schiedsrichter auf die wir uns einstellen mussten, aber dann waren wir im Spiel, haben aber vor der Pause zu viel Tempo gemacht“, meinte HSG Coach Nils Ibach.

 

Den besseren Start erwischten die Gastgeberinnen, die ihre Führung auf drei Tore zum 16:13 ausbauten, doch das Gästeteam bewies sein Kämpferherz, verkürzte wieder auf 16:15 in der 35. Minute, ließ sich einfach nicht abschütteln. Über 19:19 in der 45. Minute war die spannende Schlussphase eingeläutet: Noch einmal legte der Gastgebercoach die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch, nahm die Auszeit. Ann Katrin Molz brachte ihr Team in Führung und die Zeitstrafe gegen Budenheim spielte der Hunsrück HSG in die Karten. Beim 21:23 waren die Gäste auf dem besten Wege, ihr Auswärtsspiel zu gewinnen und Trainer Ibach nahm die Auszeit und die sollte spielentscheidend sein. Drei Treffer in Folge zum 21:26 in der 57. Minute bedeuteten die Vorentscheidung. Mit dem Sieg bleibt die Hunsrück HSG an den führenden Teams dran!

 

Budenheim hat wie erwartet nach dem Wechsel umgestellt und darauf waren wir gut vorbereitet. Es war das beste Spiel seit sehr langer Zeit! Vieles haben wir gegen eine gute stehende Budenheimer Deckung gut gemacht, hatten im Deckungsverband mit Vanessa Gerken im Tor einen starken Rückhalt und eine Hanna Litzenburger, die gute Deckungsarbeit leistete. Im Angriff spielten Judith Schmiedebach und Melissa Gräber überzeugend. Wir hatten uns vorgenommen, nach OBZ eine klare Reaktion zu zeigen und das ist komplett gelungen. Dazu wurden wir toll von unseren mitgereisten Fans unterstützt, die lauter waren als die Gastgeber“, lobte Ibach.

 

Gerken und Kristinsdottir – Frank (4), Tatsch (2), Litzenburger (2), Römer (5/3), Rolinger, Gräber (9/3), Wagner, Ertz, Schmiedebach (5), Hahn (1), Molz

 

SF Budenheim – HSG Hunsrück (Samstag, 17.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Schweres Auswärtsspiel für die Mannschaft von Trainer Nils Ibach. Am Samstag steht die Begegnung beim aktuell Tabellendritten in Budenheim an, die zuletzt einen Punkt aus Bassenheim entführten, sich dort aber noch mehr ausgerechnet hatten. Dass es nicht zum doppelten Punktgewinn reichte, lag an der Tatsache, dass dem Team die Puste zum Spielende ausging. Kurz vor Saisonstart gaben die Gastgeberinnen noch die Verpflichtung einer neunen Rückraumspielerin bekannt: die 19-jährige Rückraum-Shooterin Lena Petry, die bis zur vergangenen Spielzeit noch beim Drittliga-Spitzenteam TSG Eddersheim unter Vertrag stand und damit die dritte 3. Liga Spielerin der Gastgeberin ist. Im Team der Gastgeberin steht mit Carla Schurich eine ehemalige Wittlich Spielerin. Für die Hunsrückerinnen geht es bereits früh in der Saison darum, den Anschluss an die Spitzenteams nicht zu verlieren. Dazu aber bedarf es am Samstag einer deutlichen Leistungssteigerung gegenüber den beiden Auftaktspielen.

 

Personal: „Wir können mit einem breiten Kader anreisen, obwohl Hannah Bach und Sarah Wies (aus Urlaubsgründen) und Julz Nicolae (private Gründe) fehlen werden“, verrät Ibach

 

Prognose: „Budenheim stellt auch diese Saison eine sehr starke Mannschaft und wird wie im letzten Jahr oben mitspielen. Es ist ein dickes Brett was wir dort zu bohren haben, doch wir sind gut vorbereitet, haben uns einiges überlegt, wollen vor allem an die gute Abwehrleistung des letzten Spiels anknüpfen und wollen aus dem 5:1 Verband schnell nach vorne spielen. Ich hoffe, dass wir Budenheim ärgern können“, sagt Ibach

 

Spieltag 17./18. September 2022

 

HSG Hunsrück – SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam 21:25 (9:16)

 

Das erste Heimspiel hatten sich die Hunsrücker sicher anders gewünscht. Die starken Gäste, immerhin Vizemeister im letzten Jahr, die sich mit Spielerinnen aus Ketsch weiter verstärkt haben, bestimmten die Anfangsminuten, hatten in Laura Winter und Meike Silaghi ihre treffsicheren Schützinnen, die bis zum 4:6 in der 11. Minute sämtliche Gästetreffer erzielten und von der HSG Abwehr nicht in den Griff zu bekommen waren. Das Team von Trainer Nils Ibach fand zunächst nicht ins Spiel, lag 6:10 in der 16. Minute zurück und Ibach war gezwungen die Auszeit zu nehmen. Doch vieles blieb Stückwerk im Spiel der Gastgeberinnen, die die Gäste aus der Saarpfalz jetzt ziehen ließen. Zur Pause führte die SG überraschend deutlich mit 9:16!

 

„Wir haben uns in der ersten Hälfte sehr schwergetan, spielten nicht das, was wir uns vorgenommen hatten. Zu hektisch wurde abgeschlossen, in der Abwehr fehlte der Zugriff und das bestraften die Gäste bis zur Pause gnadenlos“, ärgerte sich Ibach.

 

Wenig änderte sich zunächst nach dem Wechsel. Die Gäste bestimmten weiterhin das Geschehen, legten auf 12:20 in der 37. Minute vor, dann folgte eine stärkere Phase der Hunsrückerinnen, die mit drei Treffern in Folge auf 15:20 in der 49. Minute verkürzte und Trainer Ibach nahm die Auszeit, doch die Begegnung war entschieden. Am Ende entführten die Gäste zwei verdiente Punkte aus dem Hunsrück und untermauerten damit ihren Anspruch auf einen der vorderen Plätze.

 

„Wir haben auch nach dem Wechsel die Chancen nicht genutzt, brachten alleine 25 klarste Einwufmöglichkeiten nicht im gegnerischen Kasten unten und damit kann man einfach kein Spiel gewinnen. Im Angriff fehlte das Durchsetzungsvermögen, die Deckung stand im zweiten Spielabschnitt fast perfekt. Dazu kamen auch einige unglückliche Entscheidung der Schiedsrichter gegen uns und das macht es nicht einfacher! Der Gast spielte eine starke Deckung, spielte routiniert seine Angriffe runter und wir haben einfach zu spät den Hebel umgelegt. Am Ende haben wir es dann offensiv versucht, kassierten aber die entscheidenden Treffer“, klagte Ibach.

 

Gerken und Kristinsdottir – Frank (2), Wies, Tatsch, Römer (6/4), Rolinger, Gräber (9/4), Wagner, Nicolae, Schmiedebach (1/1), Bach, Hahn (1), Molz (2)

 

HSG Hunsrück – SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam

(Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Heimspielpremiere für die HSG Hunsrück in der RPS Oberliga! Das Team von Trainer Nils Ibach trifft im ersten Heimspiel der Saison auf die SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam, die in der vergangenen Spielzeit die Vizemeisterschaft erringen konnten und die am ersten Spieltag spielfrei hatte. Die Hunsrückerinnen setzten sich in ihrem Auftaktspiel in gegnerischer Halle bei den heimstarken Gastgeberinnen aus Bad Sobernheim durch. Dabei mussten die HSG Spielerinnen ohne Harz spielen, können aber am Samstag wieder ins Harztöpfchen greifen. Beim Gast, den „Südpfalz Tigern“ verlief der Einstand für den neuen Trainer Christoph Morio personell nicht so gut. Lena Frohn fehlte die komplette Vorbereitung, wird erst im Oktober wieder dabei sein. Torhüterin Linda Schmidt tritt aus persönlichen Gründen kürzer, Kapitänin und Spielgestalterin Jule Sefrin verletzte sich in der Vorbereitung so schwer, dass sie diese Runde komplett ausfallen wird. Bei Lynn Marie Bleh bleibt abzuwarten, wann sie wieder einsteigen kann. Zudem fehlt seit der Rückrunde der letzten Saison Luisa Jenne wegen einer Kreuzbandverletzung, ist aber derzeit in der Reha-Phase. Mit Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft und gleich vier A-Jugendlichen versucht der Gästetrainer die personellen Lücken zumindest quantitativ zu schließen.

 

 

Personal: Bis auf Hanna Litzenburger, die aus beruflichen Gründen fehlt, kann Trainer Nils Ibach aus dem Vollen schöpfen.

 

Prognose: „Der Gegner steckt im Umbruch, stellt aber wie im letzten Jahr ein starkes Team, das aber in seinen Leistungen noch schwankend ist. Da wir die Mannschaft nur aus dem letzten Jahr durchs Videostudium kennen, konzentrieren wir uns auf unsere Leistung und die muss besser werden als am letzten Wochenende. Vor allem in der Deckung müssen wir konsequenter arbeiten und im Angriff besser abschließen“, fordert der Hunsrücker Coach. 

 

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11. September 2022

 

HSV Bad Sobernheim – HSG Hunsrück 25:28 (12:16)

 

Den Auftakt in die neue Saison in der RPS Oberliga der Frauen hatte sich Trainer Nils Ibach mit seinen Frauen sicher leichter vorgestellt. Am Ende stand ein knapper 25:28 Auswärtssieg im Derby bei der HSV Bad Sobernheim auf der Anzeigetafel.

 

 

Vorsichtiges Abtasten beider Teams in den Anfangsminuten, in denen die Gastgeberinnen aus Sobernheim zwei Tore vorlegten und der 3. Liga-Absteiger aus dem Hunsrück erstmals beim 4:5 in der 9. Minute die Nase vorne hatte und jetzt im Spiel war. Früh kam die Auszeit der Gastgeberinnen, die beim 4:7 in der 14. Minute den Lauf des Ibach-Teams stoppen wollten. Doch die Gäste zeigten sich zunächst unbeeindruckt, bauten die Führung über 6:13 in der 23. Minute weiter aus. Doch dann lief nicht mehr viel im Gästespiel zusammen und so nahm Trainer Nils Ibach folgerichtig beim 11:16 in der 28. Minute die Auszeit, doch Sobernheim verkürzte weiter auf 12:16 zur Pause. Auffallendste Spielerin der Gastgeberinnen war Carolin Schneider, die sechs Feldtreffer im ersten Spielabschnitt für den HSV markierte.

 

Erneut kam Sobernheim besser aus den Startlöchern, verkürzte auf 14:16 in der 33. Minute, nutzte aber in der Folge die Überzahl nicht und so verteidigten die Gäste die Führung über 16:19 dank einer jetzt treffsicheren Melissa Gräber bis 18:22 in der 46. Minute und jetzt war es an den Gastgeberinnen ihre Auszeit zu nehmen. Es folgte die stärkste Phase im Spiel des 3. Liga Absteigers, der auf 19:26 in der 50. Minute vorentscheidend davonzog! Am Ende feierte die Mannschaft von Nils Ibach den verdienten Auswärtserfolg!

 

„Wir haben schlecht in die Begegnung reingefunden, hatten aber ein gutes Tempo und eine starke Deckung mit einer guten Vanessa Gerken im Tor. Zwischenzeitlich haben wir aber im Innenblock zu viele einfache Dinger über den Kreis kassiert, waren hier nicht konsequent genug! Wir müssen das Spiel deutlich souveräner und mit mehr Aggressivität führen, haben es am Ende aber über die Zeit gebracht. Am Ende stehen zwei Punkte bei einem heimstarken Gastgeber, bei dem wir ohne Harz spielen mussten, wissen, dass wir uns deutlich steigern müssen auf allen Positionen! Lediglich Vanessa im Tor und Ann-Katrin Molz erreichten heute ihr Leistungsniveau“, meinte Ibach. 

 

Kristinsdottir und Gerken – Frank (1), Tatsch (3), Ertz, Litzenburger (2), Römer (6/3), Wagner, Rolinger, Gräber (4), Hahn (2), Schmiedebach (3), Bach (2), Molz (5)

 

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06. September 2022

 

HSV Sobernheim – HSG Hunsrück (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Gleich zum Saisonauftakt kommt es zum Derby zwischen dem Nahe Vertreter HSV Sobernheim und der HSG Hunsrück. Die Gastgeberinnen belegten in der vergangenen Saison den 9. Tabellenplatz in der RPS Oberliga, die Gäste aus dem Hunsrück mussten nach einjähriger Zugehörigkeit zur 3. Liga jetzt wieder den Schritt in die RPS Oberliga gehen, zählten davor in der RPS Liga immer zu den Spitzenteams der Klasse und dies will die Mannschaft von Trainer Nils Ibach auch in dieser Saison wieder unter Beweis stellen. Personell war der Aderlass der Hunsrücker nach dem Abstieg groß, Meike Regitz, Louisa Bottlender, Sarah Wies und Viki Höhmann haben die Mannschaft verlassen, Torfrau Meike Junglas muss kürzertreten. Ergänzungsspielerinnen kommen aus den eigenen Reihen. Mit einem Turniersieg am vergangenen Wochenende beim MVB-Cup in Saulheim schlossen die Hunsrück Frauen ihre Vorbereitung ab, hatten nach einem schweißtreibenden Trainingstag einen Tag vorher noch ein Testspiel gegen Merzig-Hilbringen.  „Es war nicht viel Zeit zur Vorbereitung, da wir die lange Relegation zur 3. Liga gespielt haben und die Mädels dann die Pause brauchten. Erschwerend kam hinzu, das zu Beginn der Vorbereitung viele Spiele von den gegnerischen Mannschaften abgesagt wurden, doch gegen Ende der Vorbereitung hat das dann besser geklappt. Mit der jetzigen Situation bin ich gemessen an dem was zu Beginn der Vorbereitung war, zufrieden und wir gehen gut gelaunt und optimistisch in die Saison, waren auch von größeren Verletzungen verschont“, freut sich der HSG Coach.

 

Personal: So kann die Hunsrück HSG mit „voller Kapelle“ in Sobernheim auflaufen.

 

Prognose: „Die Gastgeberinnen kenne ich noch aus meiner Zeit aus Ingelheim und Bretzenheim, da sie auch in der Rheinhesseliga gespielt haben. Eine homogene Mannschaft, die schon lange zusammenspielt und deshalb gut eingespielt ist. Da kennt man die Laufwege und wir müssen uns auf ein Spiel ohne Harz einstellen. Deshalb haben wir auch das Turnier in Saulheim gespielt und das war erfolgreich. Wir werden gut eingestellt in die Begegnung gehen und wollen das Spiel positiv gestalten, viel aus einer kompakten Abwehr über die erste, zweite und dritte Welle zu unseren Toren kommen. Es gilt die Chancen konsequent zu nutzen und das abzurufen, was die Mannschaft zuletzt in den Spielen gezeigt hat“, fordert der HSG Coach. 

 

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21. August 2022

 

RPS Oberligist HSG Hunsrück in der heißen Phase der Vorbereitung

 

Zu kurz war nach Ansicht von Trainer Nils Ibach die diesjährige Vorbereitung der HSG Hunsrück. Doch dies war der Tatsache geschuldet, dass die Mannschaft noch bis in den Juni in der Relegation zur 3. Liga beschäftigt war und die Spielerinnen dann in ihre wohlverdiente Pause gehen konnten und vor allem ihre Verletzungen auskurierten. Urlaub und Regenation standen für die Ibach-Truppe an, die dann im Juli in die Vorbereitung auf die anstehende RPS Oberliga Saison ging.

 

Doch auch hier lief es für die Hunsrückerinnen nicht rund, da viele gegnerischen Mannschaften ihre Testspiele gegen die „Hunsrück Wölfinnen“ absagten. So kamen die Hunsrückerinnen nur zu Testspielen gegen die SG Bretzenheim II und gegen Bonn. „Wir haben uns viel vorgenommen, müssen uns auf einigen Positionen noch einspielen“, verrät Ibach. Seine Neuzugänge, Lina Wagner und Marie-Claire Ertz aus der eigenen A-Jugend, sowie Hannah Litzenburger, die aber derzeit noch ihr Studium beendet, haben gut ins Mannschaftsgefüge hineingefunden und so zeigt sich Ibach mit der Einstellung seiner „Neuen“ zufrieden.

 

Eigentlich müssten wir weiter sein, doch die ausgefallenen Spiele sind nur schwer zu kompensieren. Am kommenden Wochenende steht noch ein Spiel bei Fortuna Köln in Köln ein, die vergleichbar in der 4. Liga spielen. Mit seinem 18er Kader steht dann noch ein Spiel gegen Merzig- Hilbringen an und Ibach versucht, weitere Testspielgegner in der Woche zu finden, bevor am 3.9. in der Hirtenfeldhalle die Präsentation der Mannschaft stattfindet. Am Sonntag, 5.9. steht ein Turnier in Saulheim an, bei dem ohne Harz gespielt wird.

 

„Seit über zwei Jahren spielen wir mit Harz, sind das Spiel ohne Harz nicht mehr gewohnt und deshalb kommt das Turnier für uns zum richtigen Zeitpunkt, bevor wir am Sonntag, 11.9. um 17 Uhr in Sobernheim gleich mit einem Hunsrück-Derby in die Saison starten. Mit den Neuzugängen konnten wir zwar individuell arbeiten und ich bin zufrieden mit dem derzeitigen Stand. Es wird allerdings immer schwieriger, Spielerinnen zu finden, die bereit sind, sich den Belastungen eines RPS Oberligateams zu unterziehen. Um so mehr freut mich die Tatsache, dass mit Julz Nicolae eine fast 40-jährige aus der zweiten Mannschaft uns jetzt unterstützt. Sie wird regelmäßig spielen, vor allem bei den Heimspielen. Annika Müller wird uns noch etwa 3 Monate wegen ihrer Prüfungen fehlen, doch unter dem Strich haben wir einen soliden Kader, mit dem wir im oberen Tabellendrittel landen wollen. Ketsch/Friesenheim II, Marpingen, Ottersheim-Bellheim-Zeiskam und Bannberscheid sind die Favoriten. Wir haben noch viel zu arbeiten und werden alles daransetzen, uns so gut wie möglich aus der Affäre zu ziehen“, verspricht der HSG Coach. 

 

9. Juli 2022

 

RPS Oberligist Hunsrück HSG ist in die Vorbereitung gestartet

 

Anfang Juli läutete HSG Coach Nils Ibach die Saisonvorbereitung seiner Mannschaft auf die RPS Oberliga-Saison ein, die am Wochenende 10./11. September mit dem Auswärtsspiel beim Hunsrück Rivalen HSV Sobernheim starten wird.

 

Nachdem die Mannschaft nach einjähriger Zugehörigkeit zur 3. Liga der Frauen wieder in die RPS Oberliga zurückkehren muss, war der personelle Aderlass groß: Abschied nehmen musste die Mannschaft von Meike Regitz, die vorerst die Handballschuhe an den Nagel hängt, Louisa Bottlender, die das Team aus Studiengründen verlassen muss, sowie Sarah Wies und Viki Höhmann, die mit dem Handball komplett aufgehört haben. Dazu wird Torfrau Meike Junglas kürzertreten müssen.

 

„Besonders eine Sarah Wies am Kreis ist kaum zu kompensieren, doch Judith Schmiedebach zeigt sich derzeit besonders stark im Training“, verrät Ibach, der hofft, in den nächsten Wochen noch zwei Neuzugänge vorstellen zu können.

 

„Die Spielerakquise wird von Jahr zu Jahr schwieriger und so setzen wir weiterhin auf unsere Nachwuchskräfte, von denen Marie-Claire Ertz, Lina Wagner und Lena Glasmacher aus der Jugend derzeit bei uns mittrainieren. Dazu kommen noch die eine oder andere Spielerin aus der zweiten Mannschaft und man wird sehen, wer am Ende den Sprung in die erste Mannschaft schaffen wird“, sagt der HSG Coach.

 

 

 

 

Derzeit umfasst der Hunsrück Kader 13 Spielerinnen, mit denen Ibach die Vorbereitung aufgenommen hat.

 

 

 

 

 

Allerdings gestaltet sich die Vorbereitung auf die Saison anders als im letzten Jahr. „Bedingt durch die Tatsache, dass viele Spielerinnen im August ihren Urlaub nehmen, steht in den jetzigen Trainingseinheiten die Taktik im Vordergrund, individuell schulen wir dann die Spielerinnen im August. Das ist sicher nicht optimal, aber der Tatsache geschuldet, dass wir keine Profimannschaft sind und die Spielerinnen ja auch irgendwann mal Urlaub machen müssen. Gerne hätte ich den Spielerinnen eine längere Pause nach der doch sehr anstrengenden 3. Liga Saison mit der abschließenden Relegation gegönnt, doch der frühe Saisonstart in der zweiten Septemberwoche lässt eine andere Planung nicht zu. Bis zum Saisonstart planen wir drei Trainingslager, das erste am kommenden Wochenende mit einem Spiel am Sonntag, 17.7. um 17.30 Uhr in der Hirtenfeldhalle gegen die TSG Mainz-Bretzenheim II. Ein weiteres Trainingslager findet dann in meiner alten Heimat in Vallendar vom 19. Bis 21. August statt, bei dem wir auch zwei Spiele gegen den TV Engers und den HC Koblenz haben werden. In diesem Jahr hoffen wir, dass wir nicht wieder von einem Wassereinbruch in der Vallendarer Halle überrascht werden, wie dies im letzten Jahr der Fall war. Unser letztes Trainingslager werden wir dann am ersten Septemberwochenende in Kleinich haben, bei dem wir samstags gegen Saarbrücken spielen werden. Sonntags nehmen wir am Turnier in Saulheim teil, das ohne Harz gespielt wird. Damit stellen wir uns auf die Bedingungen ein, mit denen wir im ersten Saisonspiel in Sobernheim klarkommen müssen. Dort besteht Harzverbot!  Unser Saisonziel werden wir im Trainingslager in Vallendar definieren und das wird davon abhängig sein, wie die Mannschaft personell aussieht und wie die Vorbereitung bis dahin gelaufen ist“, verrät Ibach,