Spieltag 10./11. Oktober 2020

 

TV Welling - HSG Hunsrück 25:35 (13:14)

 

Die HSG Hunsrück nimmt die Auswärtshürde beim Aufsteiger TV Welling. Das Team von Trainer Nils Ibach setzt sich dank einer starken Angriffsleistung im zweiten Spielabschnitt auch in der Höhe verdient mit 10 Toren Unterschied durch!

 

Von Beginn an legten die Hunsrückerinnen vor, setzten sich nach ausgeglichenen Anfangsminuten über 3:4 in der 9. Minute auf 4:9 in der 16. Minute ab und schienen auf dem besten Weg, das Spiel frühzeitig entscheiden zu können. Doch der Aufsteiger stemmte sich gegen die drohende frühe Entscheidung, verkürzte auf 10:12 in der 22. Minute und folgerichtig nahm Gästetrainer Ibach die Auszeit. Welling ließ sich nicht abschütteln, glich beim 12:12 in der 25. Minute sogar aus. Den Hunsrückerinnen gelang trotz Unterzahl kurz vor der Pause die zwei Tore Führung zum 12:14, die Wellings stärkste Angreiferin Antonia Schmitz (13 Treffer) noch auf 13:14 korrigierte.

 

Die richtigen Worte fand Ibach dann in der Pause: „Ich musste schon deutlich werden. Es war nicht die richtige Einstellung zu sehen. In Vielen Situationen haben wir gepennt, die Abwehr hat zu einfache Tore kassiert“, klagte Ibach.

 

Seine Mannschaft zog über 13:16 auf 15:20 in der 38. Minute davon, baute die Führung auf 20:27 in der 51. Minute entscheidend aus und notgedrungen musste Welling die Auszeit nehmen. Für die Gastgeberinnen konnte es in der Folge nur darum gehen, die Niederlage in Grenzen zu halten. Am Ende feierten die Hunsrückerinnen ihren 25:35 Auswärtserfolg, mit dem sich die Mannschaft als Tabellenführer in die zweiwöchige Herbstferienpause verabschiedet.

 

„Im zweiten Spielabschnitt haben wir dann hinten die Bälle gewonnen, sind konsequent in die erste und zweite Welle gegangen. Das hätte ich gerne schon in der ersten Hälfte gesehen. Hier haben wohl einige Prozent im Kopf gefehlt. Sophie Born zeigte eine starke Leistung im Tor, Melissa Gräber war eine sichere Siebenmeterschützin. Im Angriff lebten wir vor allem im zweiten Spielabschnitt von einer breiten Mannschaftsleistung“, lobte der HSG Coach.

 

Born und Martin-Stoleru - Frank (5), Wies (3), Tatsch (1), Bottlender (3), Römer (2), Regitz (2), Hoemann (1), Rolinger (2), Gräber (9/5), Jacobs, Bach (5), Molz (2).

 

TV Welling - HSG Hunsrück (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Denkbar knapp musste sich Aufsteiger TV Welling am vergangenen Wochenende der TG Osthofen geschlagen geben. „Ich denke schon, dass Welling trotz der Niederlage mit dem Auftritt zufrieden sein konnte. Beide Teams lieferten sich einen harten Fight. Das Spiel habe ich mir bereits zur Vorbereitung auf die Begegnung genau angesehen“, verrät HSG Coach Nils Ibach. Für Welling steht die RPS Liga Heimpremiere ins Haus, Gegner ist die HSG Hunsrück, die am vergangenen Wochenende nach hartem Kampf den TV Bodenheim schlagen konnte und damit für einen erfolgreichen Start in die neue RPS Liga Saison hinlegte. Für die Gastgeberinnen gilt es jetzt, vor heimischer Kulisse etwas Zählbares zu behalten. Ob das allerdings gegen die Hunsrückerinnen gelingen wird, scheint aufgrund der Erfahrung der Gästemannschaft fraglich.

 

Personal: „Obwohl einige Spielerinnen leichtere Verletzungen haben, werden wir wohl wie in der Vorwoche auflaufen können“, verrät Ibach.

 

Prognose: „Wir werden uns auf einen harten Fight vorbereiten gegen eine körperlich robust spielende Wellinger Mannschaft. Der Fokus in der Trainingswoche liegt in der weiteren Feinabstimmung im Abwehrbereich, da haben mir ein paar Sachen im Auftaktspiel noch nicht gefallen. Unser Umschaltspiel halten wir im Blick, können aber ansonsten mit dem Angriff, wo wir sehr gute Lösungen gefunden haben, durchaus zufrieden sein“, sagt der HSG Coach.

 

 

Spieltag 03./04. Oktober 2020

 

HSG Hunsrück - TV Bodenheim 32:27 (14:14)

 

Dank einer Leistungssteigerung im zweiten Spielabschnitt gewinnt die Hunsrück HSG ihr Auftaktspiel völlig verdient gegen den über weite Strecken des Spiel ebenbürtigen Gegner aus Bodenheim.

 

Ein Kopf an Kopf Rennen im ersten Spielabschnitt: die Gäste legten in der Hirtenfeldhalle nach den einzigen Führungen der Hunsrückerinnen (1:0 und 4:3) ständig vor, teilweise mit zwei Toren, so über 5:7 in der 11. Minute und 6:8 in der 14. Minute. Nach dem Ausgleich zum 8:8 nahm Gästetrainer Markus Reese die erste Auszeit des Spiels, am Spielfilm änderte sich wenig. Seine Mannschaft ging in Führung, postwendend glich das Team von Trainer Nils Ibach aus und so blieb das Spiel bis zur Pause beim 14:14 völlig ausgeglichen.  

 

Es änderte sich nach dem Wiederanpfiff nichts am Spielverlauf, es schien sich das Spiegelbild der ersten Hälfte zu entwickeln. Dabei waren es auf Gästeseite im ersten Spielabschnitt vor allem Jona (5) und Emily Reese (3) sowie Lara Sagner (4) sich in die Torschützenlisten eintrugen und damit 12 der 14 Gästetreffer markierten. Ausgeglichener verteilt waren die Torschützinnen auf Gastgeberseite.  

 

Die erste Führung im zweiten Spielabschnitt gelang der HSG beim 17:16 in der 36. Minute, spielte ab diesem in Überzahl, konnte diesen Vorteil aber nicht nutzen. Bodenheim blieb durch zwei Treffer von Svenja Geiß an den Gastgeberinnen dran, die sich über 21:18 in der 41. Minute erstmals mit drei Toren zum 21:18 abgesetzt hatten, aber wenig später die zweite Zeitstrafe gegen Maike Regitz verkraften mussten und als Gästespielerin Lara Sagner mit dem anschließenden Siebenmeter an HSG Torfrau Martin Stoleru scheiterte, sorgte Melissa Gräber sogar für die vier Tore Führung. Gästetrainer  Reese zog beim 23:19 in der 45. Minute die Reißleine, legte die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch und nahm die Auszeit, doch sie blieb ohne positive Wirkung auf sein Team. Die nächste Auszeit der Gäste war beim 28:23 in der 51. Minute fällig, das Spiel schien jetzt klar zugunsten des Ibach-Teams zu laufen und Reeses Vorahnung bestätigte sich. Die Begegnung war beim 31:25 in der 56. Minute und dem anschließend erneut parierten Siebenmeter von Torfrau Giu Martin-Stoleru entschieden.

 

Vor allem die gefährlichsten Angreiferinnen der Gäste hatten die Hunsrückerinnen nach dem Wechsel wesentlich besser im Griff. Gelangen dem Drei-Gestirn in der ersten Hälfte noch 12 Treffer, waren es nach dem Wechsel noch ganze 6 Treffer!

 

 Am Ende feierten die Gastgeberinnen mit ihrem neuen Trainer Nils Ibach den Einstand nach Maß und dürften auch in dieser Saison am Ende ganz vorne dabei sein.

 

„Die erste Halbzeit war es ein Spiel auf Augenhöhe, da uns in einigen Situationen die nötige Konsequenz in der Abwehr fehlte. Das wurde abwehrmässig im zweiten Spielabschnitt besser. Wesentlich Anteil daran hatten sicher Torfrau Giu Martin-Stoleru, die durch die gehaltenen Siebenmetern und einige abgewehrte hundertprozentige der Gäste die nötige Motivation und den Schwung nach vorne brachte. Wir waren gut auf Bodenheim eingestellt, die individuell starken Gäste nutzten jedoch jede kleine Schwäche von uns. Meike Regitz machte ebenfalls im Deckungsverband ein tolles Spiel, half immer wieder aus. Letztlich eine breite, gute Mannschaftsleistung, zu der jede Spielerin ihren Beitrag leistete, gegen eine gute Bodenheimer Mannschaft“, fand Ibach.

 

Born und Martin-Stoleru - Frank (6), Wies (1), Tatsch (2), Bottlender, Römer (4/2), Endel, Regitz (2), Hoemann (6), Rolinger (1), Gräber (6/2), Bach (3), Molz (1)

 

 

Die Teams aus den Landesverbänden Rheinhessen und Rheinland spielen in Staffel 1, die Mannschaften des Pfälzer Handballverbandes und des Handballverbandes Saar in Staffel 2. Die beiden erst-Platzierten ermitteln den Aufsteiger in die 3. Liga. Bei den Männern steigen die beiden Tabellenletzten automatisch ab, ein möglicher 3. Absteiger wird durch einen Vergleich der beiden Tabellenvorletzten ermittelt. Sollten vier Mannschaften absteigen, so steigen die beiden Vorletzten ab. Bei den Frauen steigen die beiden Tabellenletzten und die beiden Tabellenvorletzten automatisch ab, ein möglicher 5. Absteiger wird durch einen Vergleich der beiden Tabellendrittletzten ermittelt.

 

Vorschau auf den Spieltag:

 

HSG Hunsrück - TV Bodenheim (Sonntag, 17 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: „Den Umbruch im Team wollen wir gemeinsam gestalten. Führende Spielerpersönlichkeiten sind weg, es müssen neue Führungsspielerinnen gefunden werden.  Am Ende wollen wir unter die TOP 3, langfristig haben wir durchaus ehrgeizigere Ziele“, erklärt der neue HSG Coach Nils Ibach, der zum Saisonauftakt auf die Mannschaft aus Bodenheim trifft, die bei Abbruch der Saison auf Platz 8 der Tabelle stand, die Hunsrücker auf Platz 5!

 

Personal: Die Gesichter in der Mannschaft haben sich gegenüber der Vorsaison erheblich verändert: den Abgängen Lizzy Sülzle (Mainz ), Meike Frank (HSG Wittlich), Karin Reuter und Dunja Jost (Ende der Karriere, sowie der Langzeitverletzten Judith Schmiedebach, stehen die Neuzugänge Lisa Rolinger (HSG Wittlich), Maike Regitz (TuS Kirn) Lia Römer (1.FC Köln) und Franzi Reuter (TV Budenheim) gegenüber. Aus dem Rheinlandligateam werden Hanna Bach und Luisa Bottler das Team ergänzen. Verletzt wird Lia Römer wohl fehlen, sie zog sich im Training eine Sprunggelenkverletzung zu.

 

Prognose: „Es war unter den Umständen eine sehr gute Vorbereitung. Doch so langsam kommt nach der langen Vorbereitung der „Lagerkoller“. Wir sind froh, wenn es endlich wieder losgeht und wir wieder Wettkampfbedingungen haben. Ich kenne den Gast aus meiner alten Trainertätigkeit und schätze die individuelle Klasse der Spielerinnen, die alle eine technisch gute Ausbildung genossen haben. Den eingespielten Rückraum und das gute Zusammenspiel mit dem Kreis müssen wir stören, wollen aus einer solide stehenden Abwehr schnelle Gegenstöße laufen und im Angriff für klare Abläufe sorgen. Setzen wir das um, was wir können, nehmen wir den Kampf an und haben wir den Willen, gewinnen wir das Spiel“, sagt Ibach.

 

26. August 2020

 

Neuer Trainer, (fast) neues Team - es läuft rund beim RPS Oberligisten HSG Hunsrück

 

„Corona entsprechend“, verläuft die Vorbereitung des RPS Oberligisten HSG Hunsrück mit ihrem neuen Trainer Nils Ibach (31), der seit Mai die Mannschaft auf die voraussichtlich am 3. Oktober beginnende Saison vorbereitet.

 

Dabei treten die Frauen der HSG Hunsrück in einer acht Teams umfassenden Staffel an. Die Oberliga-Macher haben die Grenzen nach geografischen Gesichtspunkten gezogen. Eine Staffel bilden Team aus den Landesverbänden Rheinland und Rheinhessen, die andere Staffel bilden Mannschaften aus den Verbänden Pfalz und Saar. Am Ende der Staffel Runden soll es eine Aufstiegsrunden der beiden Tabellenersten um den Drittliga-Aufstieg geben. In beiden Staffeln wird es jeweils zwei Absteiger geben.

 

Das Gesicht der Mannschaft wird sich gegenüber der Vorsaison erheblich verändern: den Abgängen Lizzy Sülzle (Mainz 05), Meike Frank (HSG Wittlich), Karin Reuter und Dunja Jost (Ende der Karriere), sowie den Langzeitverletzten Judith Schmiedebach (wird nach ihrer Kreuzbandverletzung eher erst im November auflaufen können) und Luisa Bach (die im Januar erneut am Fuß operiert wird und wohl die gesamte Saison ausfällt), stehen die Neuzugänge Lisa Rolinger (HSG Wittlich, Maike Regitz (TuS Kirn), Lia Römer (1. FC Köln), sowie die aus Kastellaun stammende und zuletzt bei Budenheim spielende Franzi Reuter gegenüber. Dazu ergänzen Hanna Bach und Luisa Bottlender aus dem Rheinlandligateam des Vereins das RPS Oberligateam der Hunsrücker.

 

„Wir haben bereits im Mai individuell trainiert. Lauf- und Krafttraining sollen die Stabilität bringen, um Verletzungen zu vermeiden. Bislang läuft es super, wir haben ein große Trainingsbeteiligung und alle im 15er Kader sind hochmotiviert. Abwehr und Angriff müssen wir aufgrund der Veränderungen umstellen, neue Spielerinnen integrieren. Doch bislang haben wir ein sehr gutes Feeling im Team, das gut zusammengewachsen ist. Im Angriff läuft es schon sehr gut, in der Abwehr wird es immer besser. Ich bin sehr zufrieden mit der Einstellung der Spielerinnen und dem Kader. Das kann ich zum jetzigen Zeitpunkt der Vorbereitung feststellen“, sagt der am Maria-Ward Gymnasium in Mainz arbeitende Lehrer.

 

Bis zu den Ferien gestattete der Belegungsplan der Hirtenfeldhalle das Training an drei Abenden mit jeweils zwei Stunden. „Wir haben die freien Hallenkapazitäten genutzt und das Training auf 6 Stunden in der Woche ausgeweitet, sind aber jetzt wieder auf 5 Stunden runter, doch die Spielerinnen arbeiten daneben noch individuell“, freut sich Ibach.

 

Vorbereitungsspiele bestritten die Hunsrückerinnen bislang gegen die 3. Ligisten aus Wittlich und Niederroden, gegen die man knapp unterlag. Am vergangenen Wochenende folgte dann der 44:19 Erfolg über den Rheinlandligisten und Lokalrivalen HSG Kastellaun/Simmern. Bis zum Saisonstart stehen noch einige Testspiele im Kalender der Hunsrück HSG: DJK Marpingen (3. Liga), TuS Kirn (Rheinhessenliga), DJK/MJC Trier (Rheinlandliga), TBS Saarbrücken (Saarlandliga) und HSG Wittlich (3. Liga).

 

Die Saisonziele definiert der neue HSG Coach, der selbst noch in der Budenheimer 3. Mannschaft „zockt“ (Zitat Ibach), wie folgt: „Den Umbruch als Mannschaft gemeinsam gestalten. Führende Spielerpersönlichkeiten sind weg, es müssen neue Führungsspielerinnen gefunden werden. Am Ende wollen wir unter die Top 3, langfristig haben wir durchaus ehrgeizigere Ziele. Für mich ist Budenheim klarer Favorit, die haben stark „eingekauft“ und sich mit Spielerinnen der 1. Und 3. Liga verstärkt, die nach Budenheim zurückgekehrt sind“, weiß der B-Lizenzinhaber.

 

Nils Ibach stammt aus Vallendar, spielte von seinem 4. bis 22. Lebensjahr in Vallendar bis zur Regionalliga, aufgrund seines Studiums in Mainz und später in der 2. Mannschaft des TV Vallendar. Seine Trainerstationen führten den B-Scheininhaber über Weisenau, wo er den Aufstieg aus der A-Klasse schaffte, über Ingelheim zur TSG Bretzenheim II. Dort schaffte er Platz 2 in der Rheinhessenliga, bevor ihn der Ruf aus dem Hunsrück „ereilte“ und er nun verantwortlich für das RPS Oberligateam der HSG Hunsrück zeichnet.

 

 

Maike Regitz - Lia Römer - Nils Ibach (Trainer) - Lisa Rolinger - Franzi Förster

 

 

28.5.2020

 

HSG Hunsrück hat weitere Neuzugänge zu vermelden

 

In den letzten Wochen war das Team um Neils Ibach sehr fleißig in Sachen Spielersuche unterwegs.

 

Nachdem ja bereits vor Wochen der Zugang von Lia Römer zu verzeichnen war, haben seit dem Maike Regitz, Franzi Förster und Lisa Rollinger ihre Zusage für die kommende Saison gegeben.

 

Die Sportvorstände der HSG Hunsrück Alwin Reuter und Bernd Everding sind sehr froh über die Aktivitäten des neuen Trainers: „Man merkt das Nils in der Handballszene super vernetzt ist und sofort mit seiner Kaderbildung begonnen hat. Das bringt uns in die Lage trotz der schmerzlichen Abgänge von 4 Leistungsträgerinnen eine leistungsorientierte Mannschaft für die kommende Saison zu stellen, die sich mit Sicherheit einiges vornehmen wird“.

 

Maike Regitz 25 Jahre alt und Physiotherapeutin aus Kirn, die seit ihrem 13. Lebensjahr beim Nachbarn aus der Rheinhessenliga dem TuS Kirn spielte, hatte schon lange auf dem Wunschzettel der Verantwortlichen der HSG Hunsrück gestanden.

„Ich freue mich Maike in der Mannschaft zu wissen. Nachdem ich sie in den letzten 2 Jahren vergeblich versucht habe nach Mainz zu locken und auch meine Vorgänger bei Maike vergeblich anfragten, bin ich froh, dass sie den Schritt in die Oberliga gewagt hat. Sie wird sowohl im Angriff als auch in der Abwehr eine Verstärkung darstellen und die Mannschaft durch ihre Erfahrung und Übersicht bereichern.“ so Trainer Nils Ibach.

 

Maike Regitz

 

Maike Regitz sagt zu ihrem Wechsel nach 12 Jahren beim TuS Kirn: Zur HSG Hunsrück hat es mich gezogen, weil dort ein richtig schöner Handball gespielt wird und mir die Mannschaft und der Verein schon immer durch ihre sympathische Art und den Teamzusammenhalt aufgefallen sind. Zudem glaube ich mich in der Oberliga spielerisch weiter entwickeln zu können.

 

Franzi Förster

Lisa Rolinger

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ebenfalls hat Franzi Förster 18-jährige Abiturientin aus Kastellaun, nach 2 Jahren im RPS A-Jugend-Team der SF Budenheim, den sehr viel näheren Weg zur HSG Hunsrück gefunden. Auch sie freut sich auf eine tolle Saison mit ihrer neuen Mannschaft.  Da ich den Verein von klein auf kenne und ich abiturbedingt den Fahraufwand nach Mainz nicht länger leisten kann, habe ich bereits im Februar Kontakt zur damaligen Trainerin Franzi Garcia aufgenommen und trainiere seitdem mit der Mannschaft. Die Mädels haben mich direkt aufgenommen und ich finde sie alle klasse. Ich hoffe mich auf Rechtsaußen etablieren zu können und Einsatzzeiten zu bekommen.

Wir sind froh in Franzi noch eine sehr junge Spielerin für unseren Verein gewinnen zu können. Sie wird auf alle Fälle die Saisonvorbereitung mit einigen anderen jungen Spielerinnen bestreiten. Dann werden Korab und ich entscheiden in welchem Team sie überwiegend ihre Spielanteile bekommen werden. Franzi soll als Spielerin für die Damen i aufgebaut werden, da ist Fingerspitzengefühl gefragt.

  

Seit wenigen Tagen steht fest, dass Linksaußen Lisa Rollinger von der HSG Wittlich quasi im Austausch mit Meike Frank in den Hunsrück wechselt. „Ich habe es als Ehre empfunden als Nils mich gefragt hat, weil ich die Hunsrücker Mädels stets als verschworene Einheit erlebt habe und nun ein Teil dieser Handballfamilie sein kann.

 

„Ich habe mich sehr über den Wechsel von Lisa zu uns gefreut“, sagt Nils Ibach. „ Sie ist ebenfalls eine drittligaerfahrene Spielerin, die uns mit ihrer Erfahrung Stabilität und Sicherheit in die Mannschaft bringt“

 

Lisa hat sowohl mit der MJC als auch mit Konz in der Dritten Liga gespielt und weiß welcher Mehraufwand dafür notwendig ist. Weil sie aus beruflichen Gründen, Lisa arbeitet in der Jugendhilfe, diesen Mehraufwand nicht mehr betreiben konnte und wollte, kam ihr die Anfrage aus dem Hunsrück gerade recht. „Ich glaube hier im Hunsrück die Möglichkeit zu haben mehr Spielanteile zubekommen und auch selber mehr ins Spielgeschehen eingreifen zu können. Ich freue mich auf die neue Herausforderung und will mein bestes zu den gesteckten Zielen beitragen“.

 

Jetzt wird es auch Zeit, dass wir wieder ins „Tun“ kommen, so Reuter und Everding. Die Kontaktarme Zeit, bedeutet gerade in der Phase zwischen zwei Saisons eine besondere Herausforderung insbesondere was die Kaderbildung anbelangt. Von daher sind wir froh und erleichtert den kleinen Mannschaftsumbruch der letzten Saison begann und sich diese Saison fortgesetzt hat sehr gut gestalten konnten.

 

Horbruch, den 28.05.2020

Bernd Everding

 

 

 

Entscheidung für zwei Oberliga-Staffeln - "Es bleibt ein bitterer Beigeschmack"

Nächster Neuzugang bei der HSG Hunsrück: Von der HSG Wittlich stößt Lisa Rolinger (rotes Trikot) zum Oberligisten. Foto: Sebastian J. Schwarz/sjs / Sebastian J. Schwarz

 

Kleinich/Daun In der nächsten Saison gibt es bei den Männern und Frauen ausnahmsweise jeweils zwei Oberliga-Staffeln. Bei der HSG Hunsrück und dem TuS Daun wird die Entscheidung unterschiedlich bewertet.

 

Von Mirko Blahak

 

Die beiden Handball-Oberligisten aus der Region bekommen es in der nächsten Saison nur mit einer überschaubaren Zahl von Gegnern zu tun. Grund: Die Präsidenten der vier die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar tragenden Landesverbände haben sich sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern auf eine Aufteilung in zwei Staffeln verständigt.  Aufgrund des wegen der Corona-Krise erfolgten Saisonabbruchs unter der Maßgabe, dass es Aufsteiger, aber keine Absteiger gibt, sind bei beiden Geschlechtern jeweils 17 Mannschaften in der kommenden Saison in der vierthöchsten Klasse spielberechtigt. Aus Sicht der Entscheider zu viel, um die Oberliga in einem eingleisigen Format fortzuführen – zumal wegen der Corona-Krise noch vieles unter Vorbehalt steht.

 

Heißt konkret: Die Frauen der HSG Hunsrück treten in einer acht Teams umfassenden Staffel an. Die Herren des TuS Daun sind als Aufsteiger Bestandteil einer neun Teams großen Staffel.

 

Die Oberliga-Macher haben die Grenzen nach geografischen Gesichtspunkten gezogen. Eine Staffel bilden Teams aus den Landesverbänden Rheinland und Rheinhessen, die andere Mannschaften aus den Verbänden Pfalz und Saar.

 

Am Ende der Staffel-Runden soll es bei den Männern und Frauen eine Aufstiegsrunde der beiden Tabellenersten um den Drittliga-Aufstieg geben. Bei den Herren steigen die Tabellenletzten der beiden Staffeln ab. Ein möglicher dritter Absteiger wird durch einen Vergleich der beiden Tabellenvorletzten ermittelt. Sollten vier Teams absteigen, trifft es beide Vorletzte. Bei den Frauen soll es in beiden Staffeln sicher jeweils zwei Absteiger geben.

 

Bernd Everding aus der sportlichen Leitung der HSG Hunsrück kommentiert die Entscheidung mit gemischten Gefühlen: „Wir haben hohen Respekt vor jenen, die den Modus der kommenden Saison zu entscheiden hatten. Wir akzeptieren ihn, auch wenn es uns schwerfällt, nur so wenige Spiele zu haben – vor allem nach dem Abbruch der vorherigen Saison.“   

 

Everding hätte sich durch eine moderate Aufstockung der Oberliga-Staffeln dank eines Aufstiegsrechts auch der Tabellenzweiten in den darunter liegenden Klassen sowie den Einbau von Playoffs und Playdowns nach der (kurzen) Normalrunde ein paar mehr Partien gewünscht.

 

Ganz in diesem Sinne hatte die HSG einen Antrag an die Oberliga-Geschäftsstelle gerichtet, mit ihrem Herren-Team in die Oberliga aufsteigen zu dürfen. Die HSG liegt in der abgebrochenen Rheinlandliga-Saison als Zweiter einen Punkt hinter dem TuS Daun, gegen den sie noch ein Heimspiel in der Hinterhand gehabt hätte. „Die technische Kommission und die Präsidenten haben sich aus grundsätzlichen Erwägungen heraus dagegen entscheiden“, berichtet Everding, der anfügt: „Wir respektieren die Entscheidung, hätten uns aber ein bisschen mehr Fingerspitzengefühl gewünscht. Es bleibt ein bitterer Beigeschmack.“   

 

Markus Willems, der scheidende Trainer beim TuS Daun, hätte sich ein zusätzliches Lokalderby gegen die HSG gewünscht, er möchte die Entscheidung der technischen Kommission aber nicht kritisieren.

Die Eifeler freuen sich, dass die Oberliga zumindest temporär auf zwei Staffeln erstreckt wird. „Für uns war das eine Voraussetzung, die Oberliga in Angriff zu nehmen. 32 Spieltage bei einer 17er-Liga wären für uns zu viel gewesen.“

 

Pausen, die bei einem nur 16 Partien umfassenden Spielplan entstehen, sollen durch Trainingsspiele kompensiert werden. „Und man weiß ja nicht, was durch Corona noch alles passiert. Bei kleineren Staffeln bleibt der Raum für eine vielleicht notwendige Flexibilität“, argumentiert Willems, für den auch in der Nach-Corona-Zeit eine zweigleisige Oberliga – dann vielleicht mit Playoffs – einen Charme hat.

Starten soll die neue Oberliga-Saison am 3./4. Oktober. Vor diesem Hintergrund sollen die Damen der HSG Hunsrück am 4. Juni in die Vorbereitung einsteigen. Everding: „Wir hoffen diesbezüglich auf mehr Klärung, unter welchen Bedingungen wir in der Halle den Trainingsbetrieb aufnehmen dürfen.“

 

Der Kader nimmt unterdessen Gestalt an. Den Abgängen Lizzy Sülzle (Mainz 05), Meike Frank (HSG Wittlich), Karin Reuter und Dunja Jost steht ein Neuzugangs-Quartett gegenüber: Lisa Rolinger kommt von der HSG Wittlich, Maike Regitz vom Rheinhessenligisten TuS Kirn. Lia Römer stößt vom 1. FC Köln zu den Hunsrückerinnen, die aus Kastellaun stammende Franzi Reuter war zuletzt bei den Sportfreunden Budenheim aktiv. Everding ist überzeugt: „Wir werden einen sehr ambitionierten Kader zusammenstellen.“

 

Der TuS Daun hofft, spätestens Ende Juni ins Hallentraining einsteigen zu können. Und was passiert bis dahin? Willems: „Wir überlegen, Trainingseinheiten draußen zu organisieren.“

 

23. Mai 2020

 

Kurz-Info zur Saison 2020/2021 in der RPS-Oberliga

 

Am 19.05.2020 haben die Präsidenten der 4 Landesverbände u. a. die Durchführungsbestimmungen sowie den Saisonkalender für die kommende Saison beschlossen, wobei aufgrund der Corona-Krise vieles unter Vorbehalt steht.

Hierzu in aller Kürze einige wichtige Anmerkungen:

Senioren:
Saisonstart ist am Wochenende 03./04.10.2020. Da sowohl bei den Frauen wie auch bei den Männern jeweils 17 Mannschaften in der Oberliga spielberechtigt sind, ist eine Aufteilung in 2 Staffeln mit 9 bzw. 8 Mannschaften nach geografischen Gesichtspunkten erfolgt. Die Teams aus den LV Rheinhessen und Rheinland spielen in einer Staffel entsprechend bilden die Mannschaften des Pfälzer HV und des HV Saar die andere Staffel.

Für die Vereine aus dem Rheinland bedeutet dieses, dass die Frauen in einer 8er Staffel, die Männer in einer 9er Staffel spielen. Im Anschluss an die reguläre Saison findet eine Aufstiegsrunde der beiden Tabellenersten statt um den Aufsteiger in die 3. Liga zu ermitteln.

Genaueres ist in den Durchführungsbestimmungen festgelegt.

Die Abstiegsregeln bei den Männern sehen wie folgt aus:
Die beiden Tabellenletzten steigen automatisch ab, ein möglicher 3. Absteiger wird durch einen Vergleich der beiden Tabellenvorletzten ermittelt, sollten vier Mannschaften absteigen, so steigen beide Vorletzten ab. Sollte es durch einen vermehrten Abstieg aus der 3. Liga zu weiteren Absteigern kommen, so setzt sich das Procedere fort.

Die Abstiegsregeln bei den Frauen sehen wie folgt aus:
Die Letzten und Vorletzten jeder Staffel steigen automatisch ab, ein möglicher 5. Absteiger wird durch einen Vergleich der beiden Tabellendrittletzten ermittelt, sollten 6 Mannschaften absteigen, so steigen beide Drittletzten ab. Sollte es durch einen vermehrten Abstieg aus der 3. Liga zu weiteren Absteigern kommen, so setzt sich das Procedere fort.

Jugend:
Saisonbeginn ist am Wochenende 31.10./01.11.2020. Die männl. A-Jugend spielt mit 11 Mannschaften, die weibl. A-Jugend mit 10 Mannschaften, alle anderen Altersklassen mit jeweils 8 Mannschaften (2 je LV). Die Qualifikation für die RPS liegt in den Händen des jeweiligen Landesverbandes.
Die Teilnehmer werden von jedem LV bis zum 01.10.2020 ermittelt.

Alle weiteren Informationen und Zeitpläne - sofern es uns gelingt in diesem Jahr/dieser Saison wieder zu spielen - sind den Dfb und dem Spielkalender zu entnehmen.

 

10. Mai 2020

 

Weitere personnelle Veränderungen bei der HSG Hunsrück:

 

"Zwei Spielerinnen wechseln von unserem Verein in die 3. Liga: Meike Frank zur HSG Wittlich und Lissy Sülzle zu Mainz 05. Darüberhinaus haben Dunja Jost und Heike Reuter ihre Handballkarriere beendet. Als Neuzugänge können wir Maike Regitz aus Kirn und LIa Römer aus Mainz vermelden", sagt HSG Vorsitzender Bernd Everding.

 

 

 

Pressemitteilung HSG Hunsrück 19.04.2020

 

Lia Römer verstärkt die Wölfe

 

Nachdem vor 14 Tagen die Verpflichtung des neuen Trainers Nils Ibach bekannt gegeben werden konnte, teilen wir heute die Neuverpflichtung von Lia Römer aus Mainz zur kommenden Saison mit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Wir stehen bereits seit Februar mit Lia in Kontakt. Sie und die Mannschaft haben sich bereits in einem Probetraining im Februar erstmalig kennengelernt. Leider konnte ein weiteres Kennenlernen aufgrund der coronabedingten Kontaktrestriktionen nicht stattfinden. Lia hat sich den Mädels, von denen sie einige schon länger kennt, allerdings letzte Woche per WhatsApp nochmal näher vorgestellt. Wir sind sehr froh in Lia eine Drittligaerfahrene aber noch junge Spielerin verpflichten zu können, die unseres Erachtens sehr gut in die Mannschaft passt“, so Reuter und Everding.

 

In die gleiche Kerbe haut auch der Trainer Nils Ibach:“ Lia ist eine sehr gut ausgebildete Allrounderin, die ein hohes Maß an Spielverständnis und trotz ihrer erst 20 Jahre viel Erfahrung mitbringt. Sie ist sowohl spielerisch aber auch menschlich eine Bereicherung für die Mannschaft“.

 

Lia Römer, 20 Jahre jung, die ursprünglich aus Wörrstadt stammt, hat seit der B-Jugend für Mainz Bretzenheim in der RPS-Oberliga gespielt und seit der A-Jugend im Drittligateam der Bretzenheimer mittrainiert und mitgespielt. In der letzten Saison war Lia studienbedingt in Köln und hat dort in der Drittligamannschaft des 1.FC Köln gespielt.

 

„Die Hunsrücker haben zur richtigen Zeit bei mir angefragt“; so Lia über ihren Wechsel. „Obwohl ich nur einmal im Training war, hatte ich direkt das Gefühl eine große Familie vorzufinden die mich direkt aufgenommen und akzeptiert hat. Ich hoffe mich in der Oberliga als Rückraumspielerin etablieren zu können und mehr Einsatzzeiten zu bekommen als das in der dritten Liga teilweise der Fall war. Das würde meine Weiterentwicklung sehr fördern. Und dann will ich mit den Mädels eine tolle Saison spielen und eine gute Zeit erleben“.

„Wir sind sehr sehr froh, dass Lia sich für uns als Verein und für das Team entschieden hat. Wir trauen Lia zu, einen wesentlichen Beitrag für das Selbstvertrauen der Mannschaft zu leisten, und Grundlage dafür zu sein, dass wir wieder eine Rolle als Spitzenteam in der RPS-Oberliga spielen können“, setzen Reuter und Everding nach.

 

Hunsrücker Wölfe verpflichten neuen Cheftrainer Damen

 

In den vergangenen Wochen liefen die Drähte von und zur HSG Hunsrück heiß. Nachdem unsere aktuelle Trainerin Franzi Garcia-Almendaris aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen ihr Amt zum Saisonende niederlegt, haben wir viel Zeit und Energie dafür verwandt eine/n adäquate/n Nachfolger/in für die Position des Cheftrainers Damen bei der HSG Hunsrück zu verpflichten.

 

Wir freuen uns heute, die Verpflichtung von Nils Ibach, B-Lizenztrainer,30 Jahre jung aus Mainz bekannt geben zu können. Nils war bis zum Corona bedingten Ende der Saison 2019/2020 als Spielertrainer in Budenheim bei der Herrn IV aktiv und hat bis Ende 2019 die Reserve der SG TSG/DJK Bretzenheim und davor die Damen I der HSC Ingelheim in der Rheinhessenliga trainiert.

 

Nils wird sein Amt zum 01.06.2020 antreten, hat aber sofort nachdem er unterschrieben hat Kontakt zur Mannschaft aufgenommen und mit den Planungen für die kommende Saison begonnen. Das zeigt, dass er richtig Lust auf die Arbeit bei der HSG Hunsrück hat.

 

Die sportlich Verantwortlichen im Hunsrück sind froh auch in Nils einen noch jungen aber trotzdem sehr gut ausgebildeten Trainer verpflichten zu können. Der Wunsch beider Parteien ist es mittelfristig zusammenzuarbeiten, um eine kontinuierliche Handschrift im Damenhandball der HSG Hunsrück zu etablieren.

 

Horbruch, 05.04.2020

 

Gez. Alwin Reuter         Gez. Bernd Everding                                                   

Sportliche Leitung HSG Hunsrück