21.5.2017

 

TV Niederwürzbach – SG Gösenroth/Laufersweiler 27:30 (16:16)

 

Die SG Gösenroth/Laufersweiler steht nach dem Sieg in Niederwürzbach als Aufsteiger in die RPS Oberliga fest! Das Team von Trainer Igor Domaschenko, das ohne seinen Topscorer Heinz Löwen antreten musste, gewann verdient und krönt damit die starke Saisonleistung.

 

Im Vorfeld wurde mit allen Mitteln „gekämpft“. So wollten die Gastgeber nur mit den Spielern antreten, die nächstes Jahr das mögliche Wagnis in der RPS Oberliga angehen wollen. Somit sollten alle erfahrenen Leistungsträger nicht ins Spiel eingreifen. „Blödsinn“, konterte Domaschenko, der die Saarländer mehrmals beobachte und feststellen konnte, dass die Mannschaft noch besser besetzt war als im Auftaktspiel gegen Offenbach.

 

Die Hunsrücker erwischten den besseren Start, führten zunächst mit ein bis zwei Treffern, um sich dann sogar auf vier Tore abzusetzen. Einige Zeitstrafen gegen die Gäste und die Siebenmeter für die Saarländer brachten die Mannschaft bis zur Halbzeit wieder zum 16:16 Ausgleich. „Wir hatten in den ersten 15 Minuten Probleme gegen den Linkshänder der Niederwürzbacher und deren Kreisläufer. Erst als ich die Abwehr auf 6:0 umgestellt hatte, lief es besser. Niederwürzbach hat im ersten Spielabschnitt weniger Fehler als meine Mannschaft gemacht“, resümierte Domaschenko zur Pause. Doch die erste Hälfte hatte die Gastgeber viel Kraft gekostet und letztlich sollte sich die konditionelle Überlegenheit des Domaschenko Teams den Ausschlag geben. Die Mannschaft hatte zudem mehr Wechselalternativen als die Hausherren.

 

Beim 18:24 schien die Vorentscheidung gefallen, doch bis zur 56. Minute kämpfte sich der Gastgeber wieder auf 25:27 heran. Im Tor war jedoch Marvin Martin der gewohnt sichere Rückhalt. Im Angriff überzeugten David Scherschlicht mit 9 Treffer bei 10 Versuchen und Trainersohn Anton, der mit 11 Versuchen zu 10 Toren kamen. „Er hat zudem gut Regie auf der Mitte geführt“, lobte Vater Igor. Mit lediglich 12 technischen Fehlern im Spiel hatte die SG einen weiteren Vorteil. Die Mannschaft spielte in den Schlussminuten diszipliniert ihre Spielzüge und feierte beim Schlusspfiff den verdienten Sieg.

 

„Die Mannschaft hat insgesamt sehr gut gespielt, sich mit der Leistung für die schwache Vorstellung gegen Offenbach rehabilitiert. Auch Jan Schneider war ein wichtiger Rückhalt im Tor, dazu wirkte sich das Mitwirken von Stefan Hermann vor allem in der Abwehr sehr positiv aus. Johannes Schmitz, der sich leider jetzt einer OP unterziehen muss, erzielt zwei wichtige Rückraumtore. Jetzt machen wir Pause und müssen uns für die nächste Saison sicher noch verstärken“, sagt der SG Coach, der danach die Champagnerkorken knallen ließ.

 

Martin und J. Schneider – Domaschenko (10/2), D. Scherschlicht (9), Friedrich (1), Koch (2), S. Hermann (2), Saam (1), L. Schneider (3/2), Conradt, Faust, E. Hermann, Schmitz (2), Hasley.

 

 

 

16.05.2017

 

TV Niederwürzbach – SG Gösenroth/Laufersweiler (Sonntag, 16 Uhr)

 

Weniger als Trainer mehr als Psychologe war SG Coach Igor Domaschenko in diesen Tagen gefragt. Seine Mannschaft kassierte im Auftaktspiel gegen den Aufstiegsfavoriten eine derbe und in dieser Höhe nicht erwartete Heimniederlage, bei der die Hunsrücker in keiner Phase des Spiels ihre Angriffsleistung abrufen konnten.

 

Einen solch rabenschwarzen Tag wird die Mannschaft sicher nicht mehr erwischen und will in Niederwürzbach alles daransetzen, mit einem Sieg das große Ziel, den RPS Liga Aufstieg zu realisieren.

 

„Wir haben gleich nach dem Spiel miteinander gesprochen und uns war klar, dass dies ein absoluter Ausrutscher war. Wir werden unsere Enttäuschung in Motivation drehen und das bestmögliche Ergebnis in Niederwürzbach rausholen. Vor allem müssen wir kalt wie Hundeschnauze dort unsere Chancen suchen“, verspricht Domaschenko.

13. Mai 2017

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – TV Offenbach 14:32 (5:13)

 

War es das bereits mit den Hoffnungen der SG Gösenroth/Laufersweiler auf den RPS Liga Aufstieg? Es scheint so, als hätte das Team von Trainer Igor Domaschenko bereits im ersten Qualifikationsspiel sämtliche Chancen verspielt.

 

Der TV Offenbach präsentierte sich an diesem Abend deutlich stärker als der Rheinlandvertreter, wurde seiner Favoritenrolle gerecht und entführte mit einem 14:32 (5:13) Kantersieg die Punkte aus Sohren und steht damit nach dem Auftakterfolg über Niederwürzbach mit 32:23 als erster Aufsteiger fest. Den zweiten Aufsteiger ermitteln am kommenden Wochenende die sieglosen Teams aus Niederwürzbach und Gösenroth/Laufersweiler. Aufgrund der bisherigen Ergebnisse scheinen aber die Saarländer die besseren Karten in der Hand zu halten.

 

Nach der Begegnung sprach SG Trainer Igor Domaschenko von einer katastrophalen Leistung seines Teams, das einen rabenschwarzen Tag erwischte. „Ein solches Ergebnis habe ich nicht erwartet und auch nicht für möglich gehalten. Jetzt trainiere ich die Jungs schon seit einigen Jahren, doch an eine solch schwache Angriffsleistung und eine solche Nervosität kann ich mich nicht erinnern“, sagte der SG Coach.

 

Vor der ungewohnten Kulisse von über 500 Zuschauern wurden die Gastgeber Opfer ihrer Nervosität. In der Anfangsphase vergaben die Gastgeber beste Chancen, darunter drei Siebenmeter. Immer wieder scheiterten die Hausherren an der aggressiven 6:0 Deckung der Gäste und ihrem überragenden Torhüter. Mit zwei Auszeiten versuchte Domaschenko in den ersten 15 Minuten seine Spieler zu beruhigen, doch das wollte einfach nicht gelingen. Dazu kamen insgesamt 11 Zeitstrafen gegen die SG Spieler, die Domaschenko in einige Fälle als überzogen empfand. „22 Minuten in Unterzahl, dazu eine katastrophale Chancenverwertung und auf der Gegenseite einen optimal eingestellten und spielenden Gast, der sein RPS Liga Format deutlich unter Beweis stellte. Zu wenig kamen wir aus den Kreuzbewegungen und es fehlte uns eindeutig die Cleverness gegenüber den erfahrenen Gästen. Die Abwehr an desem Abend war ok! Jetzt gilt es, diese Schlappe schnell zu verarbeiten, sie aus den Köpfen zu bekommen und uns intensiv auf das entscheidende Spiel in Niederwürzbach vorzubereiten. Die Jungs wissen, dass sie sich jetzt konzentrieren und dort kalt wie Hundeschnautze antreten müssen“, sagt Domaschenko, der seinen Nachwuchsspieler Jona Conrath, Torhüter Jan Schneider für die Leistung im ersten Spielabschnitt, sowie Neuzugang Johannes Schmitz lobte.

 

„Wir müssen abwarten, was der Fuß von Heinz Löwen macht. Ich wollte Heinz eigentlich schonen. Doch als nichts aus dem Rückraum kam, habe ich ihn eingewechselt und ihn gegen Ende wieder geschont.

 

J. Schneider und Martin – Conrath (2), Löwen (2), Domaschenko (1), Koch (2), E. Hermann (1), L. Schneider, Saam (1), Friedrich (2/2), D. Scherschlicht (1), Faust, Dreher, Schmitz (2).

 

 

 

2. Spieltag 12./13. Mai 2017

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – TV Offenbach (Samstag, 19.30 Uhr, Sohren)

 

Mit einem 32:23 Erfolg startete der TV Offenbach in die Relegation, in der „jeder gegen jeden“ antreten wird. In der „Hölle Süd“ war der TV Niederwürzbach im Auftaktspiel stark ersatzgeschwächt und das nutzten die Offenbacher zum ersten Sieg, der ihnen beste Chancen einräumt, sich als zwei von insgesamt drei Mannschaften für die RPS Oberliga zu qualifizieren.  

 

Vor allem profitierte Offenbach vom Harzverbot in der Halle und damit kam Niederwürzbach überhaupt nicht zurecht! Immer wieder scheiterten die Niederwürzbacher Angreifer an der defensiven Offenbacher Deckung. Umso wichtiger wird es für die Mannschaft von Trainer Igor Domaschenko sein, sich in heimischer Halle gegen den starken Gegner durchzusetzen.

 

Wie stark der Gegner einzuschätzen ist, erklärt Domaschenko, der sich das Auftaktspiel in Offenbach angesehen hat: „Die Mannschaft ist auf jeder Position doppelt stark besetzt, das sind athletische Jungs, gegen die wir mit Geduld spielen müssen. Mit viel Geduld, sonst werden wir bestraft. Doch auch meine Jungs sind hochmotiviert, waren vergangene Woche fast alle mit nach Offenbach um sich den Gegner anzusehen. Dazu haben wir den Gegner auch per Video analysiert. Die Mannschaft kommt nach dem Sieg mit einem hohen Selbstvertrauen zu uns. Es wird ein sehr schweres Spiel für uns, die klare Favoritenrolle liegt bei Offenbach. Auf unser Seite fehlt Stefan Hermann aus beruflichen Gründen, ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von David Scherschlicht. Heinrich Löwen hat das Training wiederaufgenommen und es sieht gut aus. Verstärken werden wir uns mit Johannes Schmitz (ehemals HSC Schweich, zuletzt Pfalzligisten Budenheim II)“, verrät SG Trainer Igor Domaschenko, der zusammen mit der Mannschaft auf die Unterstützung der Fans baut.

 

1. Spieltag 5./6. Mai 2017

 

Quelle:  Arno Gebhardt - TV Niederwürzbach

 

TV Niederwürzbach verliert die erste Relegationspartie beim TV Offenbach

Wenige Stunden vor Beginn des ersten Relegationsspiel des TVN beim Pfalzmeister TV Offenbach musste das Team den Ausfall seines Kapitänes David Leffer verkraften. David musste am Morgen des Spieltages notärztlich versorgt werden und wurde zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Unser Kapitän stand somit dem Team kurzfristig nicht zur Verfügung. Wie sich herausstellen sollte, ein Verlust, der in dieser Partie nicht zu ersetzen war. Der zweite Mittelmann Fabian Germann weilt zur Zeit noch im Urlaub. So musste unser A-Jugendlicher Nils Lauer zu Beginn dieser äusserst brisanten Partie die Position einnehmen. Zusätzlich musste der TVN das Spiel ohne das gewohnte Haftmittel bestreiten, da im Handballverband Pfalz bis zur Pfalzliga Haftmittel verboten werden.

Zu Beginn der Partie wurde der TVN regelrecht vom TV Offenbach überrollt. Dem TVN merkte man die Verunsicherung durch die kurzfristige Umstellung deutlich an. Viele technische Fehler im Angriff und in der Abwehr nicht aufmerksam genug, nutzte der TV Offenbach dies schnell um über 6:1 auf 8:2 in Führung zu gehen. Die Abwehr der Gastgeber ging sehr robust gegen den TVN vor. Diese Härte ist man aus der Saarlandliga so nicht gewohnt. Und das Schiedsrichtergespann liess diese Härte in der hitzigen Atmosphäre der "Hölle Süd" auch zu.

Als der TVN gerade dabei war ins Spiel zu finden, erhielt Nachwuchsspieler Nils Lauer bei einer Abwehraktion während eines Tempogegenstoßes eine völlig unberechtigte rote Karte und der TVN stand komplett ohne Spielmacher auf dem Platz. Das war in der Summe für das Team einfach zu viel. Zur Halbzeit führte der TV Offenbach auch verdient mit 16:6. Selbst der Trainer der Heimmannschaft zeigte sich von seiner Mannschaft beeindruckt. Seiner Meinung nach, war das die beste Halbzeit seiner Mannschaft in dieser Saison.

In der zweiten Hälfte konnte der TVN dann zumindest zeitweise zeigen, dass er doch Handball spielen kann. Auch wenn die Abwehr nicht wirklich Zugriff auf die Gegenspieler bekam, so schlichen sich doch auch beim TVO langsam mehr Fehler im Spiel ein, die der TVN zu Gegenstoßtreffern nutzen konnte. Der Kampf wurde auch belohnt und das Ergebnis wurde in erträglicherem Rahmen gehalten. Am Ende setzte sich der TV Offenbach vor 500 lautstarken Fans sicher mit 32:23 durch. Aber der TVN konnte wenigstens die zweite Hälfte für sich entscheiden.

Am kommenden Wochenende treffen dann die SG Gösenroth-Laufersweiler und der TV Offenbach aufeinander, bevor es dann am 21.05.17 um 16.00 Uhr in der Würzbachhalle zum letzten und entscheidenden Spiel zwischen dem TVN und der SG Gösenroth-Laufersweiler kommt.