Spieltag 25. Mai 2019

 

HC Dillingen-Diefflen - TV Bitburg 32:23 (17:14)

 

Die Gastgeber sichern sich vor 450 Zuschauern mit einem klaren 32:23 (17:14) Erfolg über die in der Relegation sieglos bleibenden Bitburger die Teilnahme an der nächsten RPS Oberliga Saison. Für die Gäste aus der Eifel verlief die Begegnung ähnlich wie im Heimspiel gegen Dansenberg. Das Team von Trainer Sven Lauer hielt die Begegnung bis zum 15:14 in der 27. Minute offen, kassierte dann die Zeitstrafe und zwei weitere Treffer zum 17:14 Pausenstand. „Wir haben versucht, mit unserer 6:0 Abwehr die Achse der Gastgeber zwischen Mittelmann und Kreis in den Griff zu bekommen. Wir wollten kompakt stehen, doch das hat leider nicht so gut funktioniert, da wir meist zu spät dran waren. Dennoch hielten wir das Spiel offen, haben uns im Angriff gut bewegt und konsequente Abschlüsse gehabt. Kurz vor dem Wechsel kassierten wir die unnötige Zeitstrafe und mussten mit dem drei Tore Rückstand in die Kabine“, klagte Bitburgs Trainer Sven Lauer.

 

Nach dem Wechsel lieferten sich beide Teams ein Spiel auf Augenhöhe bis zur 50. Minute. In den Schlussminuten sorgten die überlegenen Gastgeber vom 25:21 über 28:21 in der 54. Minute für den ungefährdeten 32:23 Sieg.

 

„In der Abwehr haben wir nach der Pause versucht mit einer Manndeckung den starken Mittelmann der Gastgeber in den Griff zu bekommen, verteidigten auf den Halbpositionen offensiver und das funktionierte über lange Strecken gut. Immer wieder zwangen wir die Gastgeber zu unvorbereiteten Würfen und so kassierten wir in den ersten 22 Minuten der zweiten Hälfte nur 10 Gegentore (27:21). Doch im Angriff hatten wir einfach zu schlechte Abschlüsse, fanden keine Lösungen mehr. Die Chancen, die wir im ersten Spielabschnitt noch dunkel machten, ließen wir jetzt liegen. In den letzten Minuten wurden wir dann durch das Gegenstoßspiel der Saarländer bestraft. Letztlich eine super Saison mit zwei Titeln, doch die Relegation lief einfach nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Am Ende haben Dansenberg und Dillingen einfach mehr Willen gezeigt“, resümierte der scheidende TVB Coach Sven Lauer.

 

Schwerdt und Frisch - Engel (1), Hertz (6), Guldenkirch (3). Straub, Steinbach (1), Stelmach (3), Enders (2), Walerius, Kaufmann, Lauer (6), Nelles (1).

 

HC Dillingen Diefflen - TV Bitburg

(Samstag, 19 Uhr, Sporthalle Diefflen, Dillingen)

 

Nach dem Sieg über die TG Osthofen am vergangenen Wochenende steht die Tür zur RPS Oberliga für die Saarländer der Spielgemeinschaft Dillingen Diefflen weit offen. Mit einem Heimsieg über den bisher sieglosen TV Bitburg kann sich der HC die Teilnahme an der nächstjährigen RPS Oberliga aus eigener Kraft sichern.

 

Es ist nicht anzunehmen, dass sich die bisher an der Tabellenspitze stehenden Dansenberger vor heimischer Kulisse von Osthofen noch einmal in die Suppe spucken lassen. Mit einem Heimsieg sollten die Pfälzer sich den Traum von der RPS Oberliga erfüllen und das dann gemeinsam mit ihren Fans auch gebührend feiern.  Mit 24:17 legte die neu gegründete Spielgemeinschaft aus Dillingen Diefflen gegen die TG Osthofen den Grundstein für den möglichen Aufstieg.

 

Osthofen zeigte sich in der letzten Woche beeindruckt vom Höllenlärm, den die saarländischen Fans von der Tribüne veranstalteten, zudem kam die Mannschaft mit dem harzfreien Ball nicht gerecht. Auch die körperliche Präsenz der Gastgeber steckte Osthofen nicht ohne weiteres weg. Grundsätzlich langte Dillingen/Diefflen schon ordentlich hin, was von den beiden Referees mit sechs Zeitstrafen sanktioniert wurde. Mit einmal zwei Minuten waren die TGOler da fast schon brave Schulbuben. Unangenehm wurde es, als von ein HC Spieler nach 32 Minuten den Osthofener Max Emde beim Gegenstoß regelrecht abräumte. „Eine Matchstrafe reicht da nicht aus, das hätte eine blaue Karte nach sich ziehen müssen“, war Osthofens Trainer Vuletic richtig angesäuert.

 

Nicht in den Griff bekam Osthofen auch die Achse mit HC Spielmacher Andreas Altmeyer und Kreisläufer Pascal Simon, gegen die die Rheinhessen nicht gut verteidigten. Neben diesen beiden Akteuren müssen die Eifelaner ein Augenmerk auf Rückraumspieler Marco Mrsic und Linksaussen Felix Faller legen. Zusammen erzielte das Quartett am vergangenen Wochenende 19 der 24 saarländischen Treffer. Für die Gäste aus der Eifel geht es im letzten Spiel darum, sich achtbar aus der Relegation zu verabschieden. Dabei gilt es, über 60 Minuten den Willen und die Einsatzbereitschaft erkennen zu lassen, den die Mannschaft über weite Strecken der Saison ausgezeichnet hat. Schwächephase wie in den letzten beiden Spielen wird man sich nicht erlauben können, sonst dürfte es eine weitere klare Niederlage setzen.

 

 „Bis auf Alex Sonnen wird der Kader am Samstagabend komplett sein. Wir wollen uns mit einer vernünftigen Leistung verabschieden, ein Sieg ist das Ziel. Die Gastgeber spielen eine robuste 6:0 Abwehr, die uns ebenso vor einer Aufgabe stellen wird, wie das harzlose Spiel. Gelingt es uns, die Leistung, die wir im ersten Spielabschnitt gegen Dansenberg letzte Woche gezeigt haben, über die gesamte Spielzeit abzurufen, sollten wir uns vernünftig verabschieden können“, ahnt Trainer Sven Lauer.

 

Spieltag 18. Mai 2019

 

RPS Relegation

 

TV Bitburg - Tus Kaiserslautern-Dansenberg II 24:35 (13:16)

 

Der Bitburger Traum vom Aufstieg in die RPS Oberliga dürfte nach der klaren Heimspielniederlage gegen den Favoriten aus Dansenberg ausgeträumt sein! Doch war es überhaupt ein Traum? Phasenweise konnten die 250 Zuschauer in der Realschule in Bitburg sich des Eindrucks nicht erwehren, dass nur Teile der Mannschaft den Aufstieg in die RPS Oberliga wirklich wollten. Zuletzt entpuppten sich die Versuche der Eifelaner, sich in der RPS Liga zu stabilisieren, als „Fahrstuhlträume“. Dem Aufstieg der Mannschaft folgte im Aufstiegsjahr zumeist der Abstieg.

 

Und auch in diesem Jahr zeigten die beiden Spiele gegen Osthofen und Dansenberg den Verantwortlichen und dem Bitburger Publikum klar die Grenzen der eigenen Mannschaft auf.

 

Durch die deutliche Niederlage im Heimspiel gegen den Favoriten dürfte das Team des scheidenden Trainers Sven Lauer sogar die theoretischen Chancen verspielt haben. Zunächst entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem die Gäste von den Abschlussschwächen der Eifelaner profitierten und so über 2:5 in der 9. Minute vorlegten. Doch dann fanden die Gastgeber zu ihrem Spiel, glichen beim 6:6 in der 14. Minute aus und zwangen den Gast so zur ersten Auszeit. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Gastgeber beim 11:10 durch Martin Guldenkirch erstmals vorlegten und jetzt ihren Vorsprung bis 13:12 in der 25. Minute verteidigten. Die Zeitstrafe gegen Guldenkirch zeigte dann Wirkung, die Gäste drehten das Spiel mit vier Treffern in Folge zum 13:16 zur Pause.

 

Nach dem Wechsel gelang den Gastgebern ein guter Start in die zweite Hälfte, Flo Enders verkürzte auf 15:18 in der 33. Minute, doch nach dem 16:19 führte die Zeitstrafe gegen Marcel Straub beim 16:22 in der 38. Minute zur  Vorentscheidung. Es häuften sich die Passfehler und Ungenauigkeiten im Bitburger Spiel, dazu gesellten sich auch technische Fehler gerade der routinierten Spieler der Gastgeber, die spätestens beim 18:25 in der 41. Minute den Glauben an die Überraschung verloren hatten. Die Gäste spielten jetzt ihre konditionellen und auch spielerischen Möglichkeiten aus, hatten in Hennig Huber einen Keeper im Kasten, der das Torhüterduell klar für sich entschied und bauten so ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Bei Bitburg war kein Aufbäumen mehr erkennbar und so ergab sich das Team von Trainer Sven Lauer in die klare Niederlage, die einige Fragen aufwirft. So war von Beginn an bei nur wenigen Spielern der Wille erkennbar, tatsächlich den Aufstieg in die RPS Oberliga realisieren zu wollen. Zudem blieben Leistungsträger wie Chris Stelmach in der Halbzeitpause einfach in der Halle und folgten nicht der „Kabinenansprache“ des TV Coaches.

 

„Wir haben im ersten Spielabschnitt über weite Strecken gezeigt, dass wir auf Augenhöhe waren. Doch nach dem Wechsel fanden wir nicht mehr zu unserem Spiel, kassierten früh die Zeitstrafe und die Entscheidung“, meinte Trainer Sven Lauer nach dem Abpfiff.

 

Theoretisch besitzt Bitburg noch eine Aufstiegschance, doch der Leistungsvergleich mit der jungen, hungrigen und leistungswilligen Gästemannschaft sollte den Bitburger Verantwortlichen klar gemacht haben, dass die RPS Oberliga doch eine Nummer zu groß für die momentane Mannschaft sein sollte.

 

Otte und Frisch - Engel (1), Hertz (4), Guldenkirch (3), Straub (1), Steinbach, Stelmach (5), Enders (3/1), Walerius, Kaufmann (2), Lauer (1), Crames, Nelles (4).

 

TV Bitburg - TuS Dansenberg II (Samstag, 18 Uhr, Realschule)

 

Die 2. Herrenmannschaft des TuS 04 Kaiserslautern-Dansenberg hat im Kampf um die beiden Aufstiegsplätze zur Oberliga RPS ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. In einer hochklassigen Partie vor 300 begeisterten Zuschauern schlug das Team von TuS-Trainer Sebastian Wächter den Meister der Saarlandliga HC Dillingen-Diefflen nach einer starken Leistung auch in der Höhe verdient mit 36:29 (17:16).

Dabei überzeugte die junge Dansenberger Mannschaft von Beginn in einem temporeichen Spiel, in dem TuS Spieler Marco Holstein beim 11:9 bereits fünf Treffer erzielt hatte und fortan in Manndeckung genommen wurde. Die sich bietenden Räume nutzte dann Maurice Lamotte im Spiel „eins gegen eins“. In der entscheidenden Phase des Spiels zeigte sich aber mehr und mehr die große Stärke der jungen Dansenberger Mannschaft: der Glaube an die eigene Stärke. Trotz eigenen Fehlern wurde die Mannschaft nicht hektisch, blieb ihrem Tempospiel treu und legte in der Abwehr um Routinier Sebastian Benkel und Marco Holstein im Deckungszentrum noch eine Schippe drauf. Am Ende heißt es nach einer begeisternden Vorstellung verdientermaßen 36:29 für die Dansenberger „Zweite“.

Mit viel Rückenwind geht der TuS nun ins zweite Spiel der Aufstiegsrunde beim TV Bitburg, der seine erste Partie bei der TG Osthofen denkbar knapp mit 32:33 verlor. Dabei war es eine kurze Schwächephase der Eifelaner, die die Begegnung früh entschied. Gegen den Aufstiegsfavoriten aus Dansenberg darf man sich diese Schwächephase nicht leisten, sonst kann das Kapitel Aufstieg bereits am Samstagabend zu Ende sein.

„Wir stehen am Samstag unter Druck, müssen das Spiel gewinnen, wollen wir uns noch Hoffnung auf den Aufstieg machen“, analysiert der immer noch kranke Bitburger Trainer Sven Lauer, der seiner Mannschaft am Wochenende in Osthofen fehlte. Auch diese Woche wird Lauer die Trainingseinheiten noch nicht leiten, das übernimmt Flo Enders, der seine Jungs mit zwei „vernünftigen Trainingseinheiten auf die Stärken und Schwächen der Gäste vorbereiten wird“, sagt Lauer.

Für ihn, Dennis Schwerdt und Alex Sonnen wird es definitiv der letzte Auftritt vor heimischer Kulisse sein und so baut der TVB Coach zum einen auf die Unterstützung der Fans, zum anderen will er sich mit einem Erfolg über den vermeintlich stärksten Gegner der Liga ein entsprechendes Geschenk machen.

„Die zweite Dansenberger Mannschaft will unbedingt aufsteigen, damit ein vernünftiger Unterbau zur 3. Liga Mannschaft geschaffen wird. Für uns bleibt nur bei einem Sieg über den Favoriten die Hoffnung auf den RPS Liga Aufstieg, den wir dann im Auswärtsspiel in Dillingen perfekt machen wollen“, hofft der Bitburger Trainer.

 

12. Mai 2019

 

TG Osthofen - TV Bitburg 33:32 (19:13)

 

Im ersten Relegationsspiel zur RPS Oberliga zog der der Rheinlandligameister aus Bitburg in Osthofen vor 450 Zuschauern aufgrund einer Schwächephase im ersten Spielabschnitt letztlich den Kürzeren, kassierte am Ende die knappe Auswärtsniederlage und steht jetzt in den beiden noch anstehenden Begegnungen unter Zugzwang! Es war die erste Niederlage im Jahre 2019 und das ausgerechnet im Relegationsspiel.

 

Auf ihren erkrankten Trainer Sven Lauer und den weiterhin an seiner Verletzung laborierenden Patrick Engel mussten die Eifelaner im Auftaktspiel beim Pfalzvertreter in Osthofen verzichten. „Wir fanden gut ins Spiel, standen gut in der Abwehr und hatten den Angriff der Gastgeber im Griff“, freute sich Bitburgs Flo Enders.

 

Ausgeglichen verlief die Anfangsphase, nach der sich die Pfälzer vom 4:4 in der 9. Minute auf 7:4 mit drei schnellen Treffern innerhalb von 90 Sekunden absetzten. „Wir leisteten uns im Angriff technische Fehler und Fehlwürfe und das bestrafte Osthofen mit seinem Gegenstoßspiel“, klagte Enders.

 

Es sollte bereits die spielentscheidende Phase im gesamten Spiel sein. Beim 10:5 in der 17. Minute zog Bitburg die Reißleine und nahm die Auszeit. Doch die Gastgeber verwalteten jetzt ihre Führung und lagen beim Wechsel klar mit 19:13 vorne. „Das war schon eine dicke Hypothek, die wir da mit in die Pause nehmen mussten. Doch unser Betreuer Marc Hagemann wies darauf hin, dass wir die Nerven behalten sollten, stellten die Abwehr auf 6:0 um und kamen jetzt Schritt für Schritt ran", urteilte Enders.

 

Zunächst bestimmte Osthofen weiter das Geschehen, führte beim 25:19 in der 42. Minute mit sechs Toren deutlich, folgerichtig nahmen die Eifelaner erneut die Auszeit, nach der sich die Mannschaft auf 27:24 in der 51. Minute herankämpfte und so die Gastgeber zur Auszeit zwangen.  Näher als auf drei Tore kamen die Eifelaner zunächst nicht heran, gaben sich nicht geschlagen, stemmten sich gegen die drohende Niederlage und über 30:28 läutete der Gast die spannende Schlussphase ein, in der die Mannschaft auf 30:29 per Siebenmeter durch Matthias Hertz verkürzte, doch dann scheinbar die Entscheidung zum 32:29 knapp zwei Minuten vor dem Ende einstecken musste. Es folgte die letzte Auszeit der Eifelaner, nach der Flo Enders nochmals auf 32:30 verkürzte, Osthofen gab den Vorsprung nicht mehr her, nahm beim 33:31 knapp eine Minute vor dem Ende die letzte Auszeit. Bitburg erkämpfte sich den Ball, der Anschlusstreffer durch Martin Guldenkirch zum 33:32 kam 16 Sekunden vor dem Abpfiff zu spät. Die Begegnung hätte für Osthofen nicht länger dauern dürfen, Bitburg fand sich in den Schlussminuten immer besser zurecht, spielte seine Routine aus, mussten sich am Ende denkbar knapp geschlagen geben.

 

„Auch im zweiten Spielabschnitt haben wir einige freie Chancen liegen lassen und das kostet dich am Ende bei einem Spiel auf diesem Niveau den Sieg. Wir haben aber eine starke zweite Halbzeit gespielt und die mit fünf Toren gewonnen. Wir stemmten uns gegen die Niederlage, doch mussten der Schwächephase in der ersten Hälfte am Ende Tribut zollen. Doch wir schauen positiv nach vorne, wollen am Samstag im Spiel gegen den vermeintlich stärksten Gegner aus Dansenberg mit einem Sieg die Tür zur RPS Oberliga wieder etwas mehr öffnen“, verspricht Enders.

 

Schwerdt und Otte - Walerius, Hertz (7/4), Guldenkirch (6), Straub (1), Steinbach (4), Stelmach (5), Enders (4), Sonnen (4), Kaufmann, Lauer (1), Crames, Nelles

 

TG Osthofen – TV Bitburg (Sonntag, 16 Uhr, Wonnegauhalle)

 

Am Wochenende startet die Relegation zur RPS Oberliga. Für den Handballverband Rheinland tritt der Meister TV Bitburg an. Gleich im ersten Spiel steht eine Auswärtsaufgabe für das Team um Trainer Sven Lauer an, die es in sich hat.

 

Die TG Osthofen vertritt Rheinhessen in den Aufstiegsspielen zur RPS Oberliga! Die Mannschaft belegte am Ende der Meisterschaft Rang 2, Meister wurde der TV Budenheim II, der jedoch nicht aufstiegsberechtigt ist, da die 1. Mannschaft des Vereins bereits in der RPS Oberliga spielt. Es war ein echtes Herzschlagfinale – ohne „Happy-End“ für die Handballer der TG Osthofen, die die Meisterschaft in der Rheinhessenliga verpasste. Im letzten Saisonspiel unterlag die Mannschaft von Trainer Leo Vuletic gegen die Sportfreunde Budenheim II in der heimischen Wonnegauhalle denkbar knapp mit 24:25 (14:13).

 

Mit einem Sieg hätten die Wonnegauer den Gast als Spitzenreiter aus Budenheim sogar noch abgelöst. Verletzungsbedingt fehlten den Gastgebern mit Fabian Hack und Peter Gasz auf der Spielmacher-Position wichtige Stammspieler, zudem verletzte sich der „Hack-Ersatz“ Peter Gasz bereits nach kurzer Zeit. „Uns hat im Endeffekt das Quäntchen Glück gefehlt, um eine hervorragende Saison mit dem Meistertitel zu krönen“, urteilte TG Co.-Trainer Mirko Höfler. Jetzt gilt es, schnell wieder auf die Beine zu kommen, den die die TGO steht doch trotz verpasster Meisterschaft in der Qualifikationsrunde zur Oberliga. „Bevor diese Herausforderungen anstehen, gilt es jetzt erst einmal, das enttäuschende Saisonfinale abzuschütteln“, betont Höfler, der sich in jedem Fall kämpferisch gibt: „Dann bereiten wir uns vor und schauen, wer sich aus dem Lazarett zurückmeldet.“

 

Anders dagegen sieht die Stimmungslage in Bitburg aus! Mit einem Sieg über den HSV Rhein-Nette machte das Team von Trainer Sven Lauer die Meisterschaft am letzten Spieltag perfekt und konnte den Gewinn des Doubles im Rheinland mit dem Rheinlandpokal und der Meisterschaft gebührend feiern. Doch nach dem Feiern ist harte Arbeit angesagt. Intensiv bereitet Lauer seine Jungs auf das erste Relegationsspiel vor, dem dann noch die Spiele vor heimischer Kulisse am Samstag, 18.5. um 18 Uhr in der Realschule in Bitburg das Heimspiel gegen Pfalzmeister TuS Dansenberg, bevor es im letzten Spiel der Relegation am 25.5. um 19 Uhr zum Saarlandligameister HC Dillingen/Diefflen geht.

 

„Wir haben uns gründlich mit dem Gegner beschäftigt und hoffen, am Sonntagnachmittag in Osthofen mit dem vollen Kader auflaufen zu können. So wird auf jeden Fall Flo Enders wieder dabei sein und auch bei Patrick Engel und Martin Guldenkirch sieht es gut aus“, verrät der Bitburger Coach.