Die Vallendarer Löwen können ihren zweiten Neuzugang für die kommende Oberliga-Saison 2022/2023 präsentieren: Melvin Wheaton wechselt vom Liga-Konkurrenten TuS Daun zum HV Vallendar!
 
Der 27-jährige Deutsch-Amerikaner verfügt über eine sehr gute Sprungkraft und ist variabel auf Linksaußen und im linken Rückraum einsetzbar. Melvin verbrachte seine gesamte Jugend beim TuS Daun, wurde sowohl im Jugend- als auch im Herrenbereich Rheinlandmeister und möchte nun beim HVV den nächsten Schritt in seiner Handballkarriere gehen.
 
Der 1,93 m große Wheaton war bereits mehrfach bei der amerikanischen Handball-Nationalmannschaft im Einsatz und konnte mit seinem US-Team bei einem Turnier in der Dominikanischen Republik einen starken zweiten Platz erreichen.
 
Vallendars 1. Vorsitzender Uli Zimmermann: „Mit Melvin waren wir seit mehr als einem halben Jahr immer wieder in Kontakt. Daher sind wir umso glücklicher, dass die Verpflichtung nun endlich fix ist. Melvin ist ein schneller, athletischer Spieler, der sowohl auf Außen als auch über den Rückraum für Torgefahr sorgen wird.“
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Spieltag 28. und 29. Mai 2022

 

TV Nieder-Olm – TuS Daun 34:32 (15:12)

 

Im letzten Saisonspiel mussten die Eifelaner ersatzgeschwächt antreten: mit Ruslan Podriezov, Jannis und Luca Willems, Marcel Straub und Anton Domaschenko fehlten dem Dauner Spiel wichtige Schlüsselspieler.

 

Bereits früh zog Dauns Trainer Igor Domaschenko die Reißleine und nahm nach 10 Minuten beim 7:3 für die Gastgeber die Auszeit. Daun kämpfte sich jetzt auf 8:6 heran, musste die Gastgeber aber vom 11:8 auf 13:8 in der 23. Minute ziehen lassen. Mit seinen drei Treffern in Folge sorgte Kai Lißmann dafür, dass die Eifelaner wieder auf drei Tore beim 14:11 verkürzten, es folgte die Auszeit der Gastgeber, doch es blieb bei der drei Tore-Führung zur Pause (15:12).

 

Die Anfangsminuten der zweiten Hälfte gehörten den Gästen, die beim 16:16 in der 35. Minute ausglichen und sogar nach einer Auszeit in der 40. Minute mit 19:21 in Führung gingen. Die Zeitstrafe gegen Kai Lißmann nutzte Nieder-Olm, um beim 24:23 in der 47. Minute die Führung zurückzuerobern. Jetzt setzte sich der Favorit weiter ab, war beim 30:26 in der 55. Minute auf dem Weg zum Sieg und noch einmal nahm Daun die Auszeit. Am Ende gelang Nieder-Olm mit 34:32 der knappe Sieg, doch Daun kann trotz vieler Probleme in dieser Saison am Ende mit dem sportlichen Klassenerhalt zufrieden sein.

 

„Wir haben es leider in den ersten Minuten nicht geschafft, das richtige Rückzugsverhalten an den Tag zu legen. Dann wurde unser Spiel strukturierter und wir spielten auf Augenhöhe gegen ein starkes Gastgeberteam. Die Mannschaft hat sich heute mit einer ordentlichen Leistung verabschiedet. Es war ein ausgeglichenes Spiel nach dem Wechsel und wir verabschieden uns mit einer Niederlage aus der Saison. Bei der Mannschaft und den Verantwortlichen des Vereins bedanke ich mich für die Zusammenarbeit und wünsche dem Verein alles Gute für die Zukunft. Es hat Spaß gemacht, mit diesen Jungs zu arbeiten“, resümierte der scheidende Dauner Coach Igor Domaschenko.

 

Olivier, Lindner und Rode – Tran (1), Mayer (1), Otto (3), Brümmer (4), Präder (6), Lißmann (13/3), Reifferscheidt, Löw (3), Wheaton, (1) Keitsch

 

TV Nieder-Olm - TuS Daun (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Abschied nehmen heißt es für die Dauner Mannschaft aus der RPS Oberliga! Ihre Entscheidung haben sich die Verantwortlichen auf Dauner Seite nicht einfach gemacht, doch mit dem TuS verabschiedet sich das Aushängeschild des Männerhandballs aus der Region aus der Liga. In der Rheinlandliga startet der Verein einen Neuaufbau, gekoppelt mit einem Jugendkonzept, dass für die Zukunft hoffen lässt. Bei Nieder-Olm will das Team des ebenfalls scheidenden Trainers Igor Domaschenko die Erfolgsgeschichte der letzten Wochen fortschreiben und sich mit einem Sieg aus dem Spielbetrieb verabschieden.

 

Personal: Ruslan Podriezov fehlt aus privaten Gründen, Thinh Tran aus Urlaubsgründen. Dabei sein werden Timo Löw und Julian Keitsch. Ansonsten sollte das Dauner Team in Bestbesetzung auflaufen können.

 

Prognose: „Schade, dass heute die Zusammenarbeit mit Daun endet! Es war eine schwierige Saison, die wir mit dem Klassenerhalt beenden und wenn es gut läuft, werden wir sogar noch Neunter! In der Rückrunde kamen wir zu 8 Siegen, einem Remis und drei Niederlagen. Wenn wir die Verletzungssorgen nicht gehabt hätten, wären wir am Ende sicher im oberen Tabellenfeld gelandet. Leider hat uns Mülheim noch zwei Punkte geklaut! Mit dem Verein und den Jungs, vor allem mit Markus Willems hat es richtig Spaß gemacht und wir haben gut zusammengearbeitet. Das gilt auch für das Umfeld mit Physio Ralf Otto und Michael Schröder, der die Bilder machte und uns auch bei den Auswärtsspielen unterstützte. Mit der Leistung des Teams in der abgelaufenen Saison bin ich zufrieden und wir wollen jetzt den „krönenden“ Abschluss in Nieder-Olm. Auf jeden Fall planen wir noch in den nächsten Wochen eine richtige Abschiedsfeier“, sagt Igor Domaschenko

 

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Pressemitteilung des HV Vallendar vom 22.5.2022

 

Auf der Zielgeraden der Oberliga-Saison 2021/2022 haben die Vallendarer Löwen einen echten Transfercoup gelandet. Der heiß begehrte Rückraumshooter Kai Lißmann wechselt zur kommenden Spielzeit vom Liga-Konkurrenten TuS 05 Daun zum HV Vallendar.

 

Der gebürtige Berliner zog früh mit seiner Mutter nach Hessen und

erlernte das Handballspielen beim TV Langenselbold. Umzugsbedingt spielte er dann ab der B-Jugend bei der HSG Wittlich und fasste dort früh im Herrenbereich Fuß. Nachdem er mit großem Abstand Torschützenkönig in der Verbandsliga wurde, erfolgte der Wechsel zum TuS 05 Daun in die Rheinlandliga. Aufgrund der Corona-Pandemie ging er mit den Daunern, nach dem Aufstieg 2019, in dieser Saison zum ersten Mal in der Oberliga an den Start.

 

Von Saisonbeginn an machte der 1,90 m Hühne mit enormer Wurfgewalt und einem variablen 1:1-Verhalten auf sich aufmerksam und weckte so auch bei höherklassigen Vereinen Begehrlichkeiten. Trotz seines mehrmonatigen Ausfalls, bedingt durch einen Bruch am Außenknöchel, führt er mit beachtlichen 208 Toren aus 22 Spielen die Torschützenliste der RPS-Oberliga an. Im Deckungsverbund kann der Rückraumlinke zudem variabel im Innenblock und auf den Halbpositionen eingesetzt werden.

 

Mit erst 24 Jahren ist Lißmanns Entwicklung sicherlich noch nicht am Ende, sodass sich alle Löwen-Fans auf einen ehrgeizigen und lernwilligen Spieler freuen dürfen. Lißmann zu seinem Wechsel: „Ich freue mich, dass der Wechsel nun fix ist. Ich hatte mit den Verantwortlichen des HVV gute Gespräche, in denen klar wurde, dass das Konzept des Vereins mit meinen Vorstellungen übereinstimmt. Der Verein hat sich sehr um mich bemüht und ich denke, dass wir mit einer jungen und entwicklungsfähigen Mannschaft in der nächsten Saison viel erreichen können.“

 

Besonders die Torgefahr aus der zweiten Reihe wird dem Team von Coach Veit Waldgenbach mehr Variabilität verschaffen, die in der laufenden Saison durch zahlreiche Verletzungen abhandengekommen ist. Team-Manager Bastian Burgard zum Wechsel: „Wir sind extrem froh, dass Kai sich für uns entschieden hat. Wir waren bereits seit der letzten Saison regelmäßig mit ihm im Kontakt und konnten uns gegen Teams aus der Umgebung und auch höherklassigen Ligen durchsetzen. Mit ihm gewinnen wir im Rückraum enorm an Qualität dazu.“

 

Spieltag 21./22. Mai 2022

 

TuS Daun - HF Illtal 27:21 (11:9)

 

Mit einem weiteren Sieg wollten sich die Dauner Handballer, Trainer Igor Domaschenko und die Vereinsverantwortlichen weiter sportlich für die Liga qualifizieren und den Klassenerhalt sichern. Das die Chancen im Rückspiel besser stehen sollten als im Hinspiel, zeigte sich bald.

 

Die Eifelaner lieferten dem Tabellenvierten aus Illtal eine Begegnung auf Augenhöhe, in der die Gastgeber von Beginn an führten, in der 11. Minute mit 5:2! Es war deutlich erkennbar ein Spiel, in dem die Abwehrreihen dominierten, da beide Teams gut aufeinander eingestellt waren. Die Gäste glichen beim 6:6 in der 17. Minute aus, doch Daun zeigte sich unbeeindruckt, übernahm wieder die Führung und verteidigte den knappen Vorsprung über 10:8 in der 26. Minute bis zum 11:9 in die Pause.

 

Nach dem Wechsel bauten die Eifelaner den Vorsprung auf 16:12 in der 39. Minute aus, doch Illtal verkürzte auf 16:15 und folgerichtig nahm Dauns Coach Domaschenko in der 42. Minute die Auszeit. Die Begegnung lief auf eine heiße und spannende Schlussphase zu, in der Daun beim 20:18 in der 48. Minute führte und die Gäste jetzt ihre Auszeit nahmen. Mit drei Treffern in Folge zum 23:18 legten die Gastgeber jetzt den Grundstein für den Erfolg, hatten aber in der 51. Minute die rote Karte gegen Anton Domaschenko zu verkraften, doch die Mannschaft zeigte sich unbeeindruckt. Beim 24:19 nahm Domaschenko vier Minuten vor dem Ende nochmals die Auszeit, das Spiel war entschieden! Daun feierte am Ende einen verdienten 27:21 Erfolg.

 

„Es war sicher kein schönes Spiel und das war vor allem der Tatsache geschuldet, dass die Gäste von Beginn an mit Manndeckungen gegen Kai Lißmann und Bassi Präder agierten. Über weite Strecken brachte Illtal auch den siebten Feldspieler! Doch wir haben gekämpft und eine sehr starke Abwehrleistung abgerufen. Der Vorteil war sicher auch die bessere Torhüterleistung auf unserer Seite von Pascal Olivier, der über 50 Prozent gehaltener Bälle hatte und Carsten Lindner, der sich wiederum als Siebenmetertöter erwies. Die Führung haben wir nach dem Wechsel dann kontinuierlich ausgebaut gegen eine der schnellsten Mannschaften der Liga. Bei uns hat Jannis Willems in den entscheidenden Phasen das Spiel sicher geleitet und wir haben heute verdient gewonnen und uns damit für die Hinspielniederlage, bei der wir allerdings stark ersatzgeschwächt waren, revanchiert“, sagte Dauns Coach Anton Domaschenko.

 

Olivier und Lindner (1) - Tran (1), L. Willems, Otto (1), J. Willems (3), Brümmer (5), Präder, Lißmann (5/2), Podriezov, Straub (2), Wheaton (4), Domaschenko (4), Ermeling.

 

TuS Daun - HF Illtal (Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Nicht chancenlos tritt die Mannschaft von Trainer Igor Domaschenko gegen den Tabellenvierten aus Illtal an, der sich zuletzt in seinen Spielen recht schwertat und zuletzt mit einem denkbar knappen Sieg bei Kastellaun/Simmern mit einem blauen Auge davonkam. Personell stark ersatzgeschwächt mussten sich die Dauner im Hinspiel klar mit 26:37 geschlagen geben, zollten dabei vor allem dem hohen Tempo der Illtaler Mannschaft Tribut. „Im Rückspiel wird das anders aussehen“, hatte Domaschenko gleich nach dem Abpfiff prophezeit und zumindest personell sieht es für die Eifelaner tatsächlich besser aus. Im letzten Heimspiel wird das Team sicherlich alles versuchen, sich mit einem Sieg vom eigenen Publikum zu verabschieden. Am nächsten Wochenende endet dann eine harte und nervenaufreibende Saison mit dem Auswärtsspiel in Nieder-Olm und sicherlich mit dem Wissen, wie es im nächsten Jahr weitergehen wird. „Wie erwartet spielen die Gäste seit Saisonbeginn um die ersten fünf Tabellenplätze und stehen aktuell mit 34:22 Punkten und einem durchschnittlichen Ergebnis von 27:27 auf dem 4. Tabellenplatz. Die Zebras stehen zurecht im oberen Tabellendrittel, da sie einen gut organisierten Deckungsverband stellen, aus der zweiten Welle gefährlich sind und haben in ihren Reihen zwei der 4 besten Torschützen der Liga. Anders sieht die Ausgangssituation für uns aus, da wir aktuell immer noch mitten im Abstiegskampf drin sind und für den sicheren Klassenerhalt weiterhin punkten müssen. Der Grund dafür ist, dass aktuell der 12 Tabellenplatz nicht den Klassenerhalt garantiert, da immer noch nicht klar ist, ob es drei oder vier Absteiger geben wird. Im letzten Heimspiel der Saison müssen wir also noch einmal unbedingt punkten. Im Hinrundenspiel gegen Illtal hatten wir nur eine Rumpftruppe zu Verfügung, hatten somit wenig Alternativen im Angriff und in der Abwehr, dementsprechend haben wir deutlich mit 26:37 verloren“, erinnert HSG Coach Igor Domaschenko.

 

Personal: Bis auf Ruslan Podriezov sollten alle Mann an Bord sein.

 

Prognose: „Heute möchten wir uns für die deutliche Niederlage im Hinspiel revanchieren und natürlich mit einem Sieg im letzten Heimspiel der Saison eventuell für die Vorentscheidung im Abstiegskampf sorgen. Hierfür müssen wir mit dem Tempospiel der Gäste klarkommen und vor allem in der Abwehr die starke Leistung aus den letzten Spielen wiederholen. Ich hoffe auf einen vollen Kader und ein letzten Mal für die Saison auf die lautstarke Unterstützung unserer Fans! Abschließend möchte Ich mich für die großartige Stimmung im Laufe der Saison bedanken“, so der Dauner Coach. 

 

 

Spieltag 14. /15. Mai 2022

 

SG Saulheim - TuS Daun 24:25 (12:12)

 

Nuancen sollten die Begegnung zwischen dem TuS Daun und den Saulheimern Gastgebern entscheiden. Am Ende war das Glück auf der Seite des TuS Daun, der die Begegnung am Ende nicht unverdient gewann und sich weiter Hoffnungen auf den Ligaverbleib machen kann.

 

Beide Mannschaften lieferten sich ein hart umkämpftes und spannendes Oberligaspiel, in dem in den Anfangsminuten die Führung hin und her wechselten. Erst nach dem 4:3 in der 8. Minute gelang es den Gastgebern ihren Vorsprung bis auf drei Tore auszubauen. Doch auch nach dem 8:5 in der 16. Minute ließ sich das Team von Trainer Igor Domaschenko nicht abschütteln, kam Tor um Tor näher und kurz vor dem Wechsel gelang Pat Brümmer der Ausgleichstreffer zum 12:12.

 

Auch nach dem Wechsel blieb es beim „Kopf an Kopf Rennen“, in dem den Eifelanern aber die knappe Führung zum 12:13 durch ihren Goalgetter Kai Lißmann gelang. Beim 17:18 in der 43. Minute nahm Domaschenko die Auszeit. Es blieb beim spannenden Verlauf! Beim 22:20 in der 51. Minute gelang der SG die einzige zwei Tore Führung in der zweiten Hälfte, die Daun aber postwendend ausglich und sogar auf 22:23 in der 56. Minute vorlegte. Was dann in den Schlussminuten abging, war an Dramatik kaum zu überbieten. Die Gastgeber glichen zum 23:23 aus, gingen wieder in Führung und erneut war es Pat Brümmer, der den wichtigen Treffer zum 24:24 genau 55 Sekunden vor dem Ende markierte. Jetzt nahm Saulheim die Auszeit, es waren noch 22 Sekunden zu spielen. Saulheim leistete sich den technischen Fehler und auf Dauner Seite machte Timo Löw den Sack zu. Daun feierte zurecht einen glücklichen, aber aufgrund einer starken Mannschaftsleistung verdienten Erfolg!

 

„Ohne Tran und Präder fehlten uns wichtige Alternativen und früh haben sich Jannis Willems und Anton Domaschenko verletzt. Ich freue mich über den ersten Sieg, den ich als Trainer gegen die SG feiern darf und bin mächtig stolz auf meine Mannschaft. Die Jungs haben überragend gekämpft, vor allem Matthis Otto zeigte im Deckungsverband eine Leistung, die Bestnoten verdient. Von allen Positionen waren wir heute torgefährlich und ich kann die sehr starke Schiedsrichterleistung des Gespanns Simon Weißbrod und Till Egler nur loben“, sagte Dauns Trainer Igor Domaschenko.

 

Olivier und Rode - Otto (3), J. Willems (1), Brümmer (4/1), Lißmann (7/2), Löw (2), Straub (2), Wheaton (1), Domaschenko (5), Keitsch.

 

SG Saulheim - TuS Daun (Samstag, 19 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit 24:30 Punkten belegt die SG Saulheim derzeit Platz 9 der Tabelle, die Gäste aus Daun legen auf dem 12. Platz mit 20:34 Punkten. Allein die Tabellenkonstellation zeigt, wer an diesem Spieltag unter Druck steht. Das Team von Trainer Igor Domaschenko muss endlich die Auswärtsschwäche ablegen, will man sich berechtigte Hoffnung auf den Klassenerhalt machen. Mit Kastellaun/Simmern und der HSG Völklingen stehen die beiden ersten Absteiger fest, doch es könnte noch zwei weiter Mannschaften treffen und hier zählen der TuS Daun, die HSG Worms, Saarpfalz und auch Saulheim sicher noch zu den Kandidaten. Im Hinspiel musste sich der TuS Mitte Februar noch mit 24:29 in heimischer Halle geschlagen geben, doch jetzt zählt für die Eifelaner nur ein Sieg. Man darf gespannt sein, wie sich Saulheim nach drei Niederlagen in Folge zuhause gegen eine Dauner Mannschaft präsentiert, die auf „Gedeih und Verderb“ zum Siegen verdammt ist und mit dem Selbstbewusstsein anreist, die beiden letzten wichtigen Spiele gewonnen zu haben.

 

Personal: Fehlen wird der verletzte Ruslan Podriezov. Seine Hilfe hat Julian Keitsch zugesagt. Ansonsten dürfte der Dauner Kader vollzählig sein

 

Prognose: „In den letzten Spielen zeigt Saulheim unterschiedliche Ergebnisse und wir haben aus dem Hinspiel noch etwas gutzumachen. Das war eine der schlechteren Saisonleistung, aber auch personell stark ersatzgeschwächt. Wir müssen einfach die Punkte aus Saulheim entführen, denn noch weiter ist die Abstiegssituation aus der 3. Liga unklar. Es gilt von Anfang an das Tempo hochzuhalten und die Leistung der letzten Spiele zu bestätigen, damit wir am Ende als Sieger vom Platz gehen“, sagt Dauns Trainer Igor Domaschenko

 

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Spieltag 07./08. Mai 2022

 

TuS Daun - HSG Kastellaun/Simmern 38:26 (20:9)

 

Daun gewinnt das vier-Punkte-Spiel gegen die HSG aus dem Hunsrück und kann sich weiterhin Chancen auf den Ligaverbleib machen. Die Mannschaft von Trainer Igor Domaschenko musste auf die Abwehrspezialisten Ruslan Podriezov und Julian Keitsch verzichten, während die Gäste ihre Routiniers Florian Hübner und Andrius Zigelis nicht aufbieten konnten.

 

Nach ausgeglichenen Anfangsminuten setzte sich der Gastgeber in einer vom Schiedsrichtergespann Simon Weißbrod und Till Egler gut geleiteten Begegnung vom 3:3 in der 9. Minute deutlich auf 10:3 in der 17. Minute ab. Auch die zwischenzeitliche Auszeit der Gäste half den Hunsrückern nicht weiter. Dem Dauner Team war der absolute Siegeswille in dieser Phase anzumerken. In der 22. Minute nahm Domaschenko beim 13:5 die Auszeit und als seine Mannschaft sich dann erstmals beim 17:7 in der 25. Minute auf 10 Tore abgesetzt hatte, blieb nur noch die Frage nach der Höhe des Gastgebersieges unbeantwortet. Zur Pause hatte das Domaschenko Team die Begegnung beim 20:9 entschieden.

 

Negativer Höhepunkt des Spiels war dann die rote Karte mit Bericht gegen Gästespieler Kilian Kötz in der 34. Minute. Daun zeige sich weiter unbeeindruckt, zog auf und davon. Beim 29:14 in der 44. Minute nahm Domaschenko die nächste Auszeit. Seine Mannschaft nahm jetzt erkennbar den Fuß vom Gas und so kamen die Gäste zur Ergebniskosmetik, dass sie auch weiterhin das Tempo hochhielten.

 

Über den vierten Sieg in einem Rheinland-Derby freute sich der Gastgebertrainer:  „Besonders mit der ersten Hälfte war ich sehr zufrieden. Meine Mannschaft hat alles das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Der jungen Gästemannschaft war die fehlende Erfahrung anzumerken, am Ende hatten sie sogar konditionell mehr zuzusetzen als wir! Im Tor überzeugte wie gewohnt Pascal Olivier, im Angriff waren Kai Lißmann, Bassi Präder und Pat Brümmer nie auszuschalten und Melvin Wheaton traf im zweiten Spielabschnitt bei fünf Versuchen hundert Prozent! Insgesamt war es ein Spiel mit wenig technischen Fehlern, doch wir müssen jetzt nachlegen, brauchen weiterhin Punkte, da es sein kann, dass bis zur vier Mannschaften absteigen müssen“, verrät Trainer Domaschenko.

 

Lindner, Rode und Olivier - Tran (2), L. Willems (2), Otto, J. Willems (1), Brümmer (7), Präder (3), Lißmann (10/2), Löw (6), Straub, Wheaton (5), Domaschenko (2)

 

TuS Daun - HSG Kastellaun/Simmern

(Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Das nächste vier-Punkte-Spiel steht dem Team von Trainer Igor Domaschenko ins Haus. Nachdem die Mannschaft ihr Heimspiel erfolgreich gegen die HSG Worms absolviert hat, geht es jetzt darum, nachzulegen und sich weiter wichtige Punkte im Kampf, um den Klassenerhalt zu sichern. Die Gäste gewannen vergangenes Wochenende das Kellerderby gegen die HSG Völklingen und gaben die rote Laterne an die Saarländer weiter. Mit dem entsprechenden Selbstbewusstsein werden die Hunsrücker in das Rheinland-Derby bei Daun gehen. Mit diesem Spiel geht es in den Saisonendspurt, bei dem die Eifelaner noch in Saulheim, im letzten Heimspiel dann gegen Illtal und Ende Mai dann in Nieder-Olm antreten müssen. Es geht eng im Abstiegsrennen zu und es sieht derzeit nicht gut aus, was die 3. Liga Absteiger in die RPS Oberliga anbetrifft. „Die HSG aus dem Hunsrück belegt aktuell mit 8:44 Punkten den 15. und somit vorletzten Tabellenplatz. Dabei weisen die Gäste ein durchschnittlichen Ergebnis von 25:32,5 vor. Die HSG hat einen der jüngsten Kader der Liga, haben aber mit Zigelis und Hübner auch sehr erfahrene Spieler in ihren Reihen. Das Hinspiel haben wir mit 30:26 in einer bis zum Schluss ausgeglichenen Begegnung für uns entscheiden können. Wir lassen uns aber nicht von dem Tabellenplatz der Gäste täuschen, zumal diese ihr letztes Spiel gegen Völklingen für sich entscheiden konnten“, sagt Dauns Trainer Igor Domaschenko

 

Personal: Nach den harten 3 Wochen mit 6 Spielen sind einige Spieler angeschlagen. Dennoch hoffe ich auf einen vollen Kader. Fehlen wird auf jeden Fall Julian Keitsch, fraglich ist der Einsatz von Ruslan Podriezov.

 

Prognose: „Bisher haben wir zuhause noch kein Derby verloren und das soll auch so bleiben! Wenn wir die Abwehrleistung aus dem Spiel gegen Worms abrufen können und im Angriff unsere Chancen besser verwerten, können wir weitere wichtige Punkte gegen den Abstieg einfahren. Natürlich hoffe ich wie immer dabei auf die lautstarke Unterstützung unserer Fans“, sagt der Dauner Coach. 

 

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Spieltag 30. April/01. Mai 2022

 

TuS Daun - HSG Worms 31:23 (15:13)

 

Es war das vorentscheidende Spiel um den Klassenerhalt, bei dem die Gastgeber um Trainer Igor Domaschenko gehörig unter Druck standen. Nur mit einem Sieg über die HSG aus Worms durfte man sich überhaupt noch Chancen auf den Ligaverbleib ausrechnen. Gegen den direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt war das Eifel-Team personell besser aufgestellt als Tags zuvor in Homburg und das zahlte sich aus. Verletzungsbedingt musste lediglich Ruslan Podriezov passen, dafür half Julian Keitsch der Mannschaft im Deckungsbereich aus.

 

Beiden Teams war die Anspannung vor diesem wichtigen Spiel deutlich anzumerken. Konsequent nutzte Dauns Thinh-Hoang Tran in den Anfangsminuten seine Chancen und hatte wesentlichen Anteil am ausgeglichenen Start. Alle Tore trug Tran zum 3:3 in der 9. Minute in einem Spiel bei, dass dann zugunsten der Gäste zu laufen schien. Die Rheinhessen setzten sich auf 4:6 in der 12. Minute ab, Worms nutzte die Zeitstrafe gegen die Eifelaner, um den Vorsprung auf 4:7 zu vergrößern. Nach der Auszeit der Dauner beim 6:8 in der 17. Minute gelang dem Domaschenko-Team der 8:8 Ausgleich und jetzt war die Mannschaft endlich im Spiel, die aber dann erneut eine Zeitstrafe verkraften musste, dies aber nutzte, um beim 10:9 durch den ersten Treffer von Topscoorers Kai Lißmann in der 21. Minute in Führung zu gehen. Es folgte beim 12:11 bereits die dritte Zeitstrafe gegen die Gastgeber, während die Gäste bis dato ohne Strafe blieben. Es sollte nicht die letzte Zeitstrafe für die Eifelaner sein, denn kurz danach „erwischte“ es Jannis Willems, doch die Gäste nutzten ihre Siebenmeterchance nicht, scheiterten am Dauner Keeper Carsten Lindner, der sich im Spiel erneut als „Siebenmeterkiller“ erweisen sollte und insgesamt drei Strafwürfe der Gäste parierte. In doppelter Überzahl war es Worms Goalgetter Luca Steinführer, der mit seinem fünften Treffer für die Wormser 12:13 Führung in der 27. Minute sorgte. Nach dem Ausgleich durch Bassi Präder nahmen die Gäste ihre Auszeit! Die ersten Zeitstrafen des Spiels gegen die Gäste nutzte Daun aber konsequent, um sich durch Treffer von Jannis Willems und Bassi Präder auf 15:13 zur Pause abzusetzen.

 

Die richtigen Worte schien Domaschenko dann in der Kabine gefunden zu haben, denn nach dem Wechsel gelang dem Eifel-Team der 5:1 Lauf und die 20:14 Führung bis zur 37. Minute und so nahm Worms die Auszeit. Daun war auf dem besten Wege, das wichtige Heimspiel zu seinen Gunsten zu entscheiden, setzte nach der Auszeit nach und erhöhte auf 22:14 in der 40. Minute und hatte damit für die Vorentscheidung gesorgt! in 11 Minuten der zweiten Hälfte ließ Daun mit einer konsequenten Abwehrleistung nur einen Gästetreffer zu und das sollte spielentscheidend gewesen sein. Beim 25:15 in der 49. Minute führte das Domaschenko Team erstmals mit 10 Toren und es blieb nur noch die Frage nach der Höhe des Gastgebersieges offen. Nach der roten Karten wegen der dritten Zeitstrafe gegen Trainersohn Anton Domaschenko in der 53. Minute nahm Worms beim 28:18 die Auszeit! Der Rest war Ergebniskosmetik, Daun brachte einen verdienten Sieg über die Zeit.

 

„Es war ein verdienter Sieg der Mannschaft gegen eine junge, aber unerfahrene Wormser Mannschaft. IN den Anfangsminuten hatten wir Probleme gegen den linken Rückraum der Gäste mit Marco Kimpel, der wir erst nach einer Abwehrumstellung besser in den Griff bekamen. Im Tor hatten wir erneut einen gut haltenden Pascal Olivier und Routinier Carsten Lindner erwies sich erneut als Siebenmeterschreck für die Gäste. Letztlich leisteten wir uns nur wenige technische Fehler. Worms versuchte mit zunehmender Spieldauer auch mit zwei Manndeckungen zu arbeiten, doch wir hatten auch hierauf die richtige Antwort. Jetzt gilt es an diese Leistung anzuknüpfen, der Kuchen ist noch nicht gegessen“, weiß Domaschenko.

 

Olivier und Lindner - Tran (4), L. Willems, Otto, J. Willems (4), Brümmer (3/1), Präder (5), Lißmann (8/2), Löw (2), Straub, Wheaton (3), Domaschenko (2), Keitsch.

 

TV Homburg - TuS Daun 31:25 (17:8)

 

Auf die erwartet hoch motivierte Gastgebermannschaft traf der Tus aus Daun. Mit einem Rumpfteam trat die Dauner Mannschaft im Saarland an und wurde gleich eiskalt erwischt. Ohne die Willems Brüder, Podriezov, Keitsch und Präder fehlten den Eifelanern wichtige Alternativen.

 

5:1 führte der Tabellenzweite nach wenigen Minuten und beim 8:3 in der 13. Minute nahm Dauns Trainer Igor Domaschenko die Auszeit. Doch nichts wollte im Spiel der Gäste, vor allem im schnellen Umschaltspiel funktionieren und mit zwei Auswechselspielern fehlten auch die Alternativen. Tor um Tor zogen die Gastgeber davon und hatten das Spiel in der Pause beim 17:8 bereits entschieden.

 

„Wir haben im ersten Spielabschnitt nie zu unserem Spiel gefunden, waren zu passiv in der Abwehr und Homburg wollte heute unbedingt die Revanche“, sagte Domaschenko.

 

Nach dem Wechsel zeigte Daun dann ein anderes Gesicht, kämpfte sich auf 19:14 in der 41. Minute heran und zwang den Gastgeber zur Auszeit. Doch näher als fünf Tore kam Daun nicht mehr heran. Der Vizemeister zog über 24:19 in der 48. Minute dem ungefährdeten 31:25 Erfolg entgegen.

 

„Wir haben im zweiten Spielabschnitt Charakter gezeigt, gaben Vollgas in der Abwehr und hatten in Pascal Olivier, der 50 Prozent der Bälle hielt, den gewohnt sicheren Rückhalt. Unsere Trefferquote lag bei 67 Prozent und wir leisten uns, obwohl wir uns nicht mit Harz vorbereitet hatten, nur 10 technische Fehler. Die zweite Hälfte haben wir dann für uns entschieden. Wichtig war auch, dass wir ohne Verletzung aus dem Spiel herausgekommen sind und am Sonntagabend mit breiterem Kader vor einem entscheidenden Spiel gegen Worms stehen“, sagt Trainer Igor Domaschenko.

 

TuS: Rode und Olivier - Tran (3), Otto, Straub (3), Brümmer (5), Lißmann (7/2), Domaschenko (2), Wheaton (3), Löw (2)

 

TV Homburg - TuS Daun

(Samstag, 18.30 Uhr)

und

TuS Daun - HSG Worms

(Sonntag, 18 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Mit einem Doppelspieltag geht der Kampf der Dauner Mannschaft gegen den Abstieg weiter. Zunächst trifft das Team von Trainer Igor Domaschenko auf den Tabellenzweiten aus Homburg, die noch eine Rechnung mit den Eifelanern offen haben. Im Hinspiel setzte es eine klare 35:27 Niederlage in der Wehrbüschhalle und das war nur eine von vier Niederlagen in der laufenden Saison. Der Meisterschaftszug für die Saarländer ist zwischenzeitlich abgefahren, doch für die nächste Saison hat der TV Homburg einiges vor. So wechselt der fünffache A-Nationalspieler Yves Kunkel nach neun Bundesligajahren und den Stationen GW Minden, HBW Balingen-Weilstetten, SC HHKfK Leipzig und MT Melsungen zum 1.7. ins Saarland zurück. Neben Kunkel kommen auch Torwart Henning Huber vom Drittligisten Dansenberg und Rechtsaußen Peter Gohl vom Drittligisten SV 64 Zweibrücken nach Homburg. Kunkel will die Homburger dann zum „Flaggschiff im saarländischen Handball“ machen und dabei wird er unterstützt von Hauptsponsor Giuseppe Nardi, der schon viel Geld in den 1.FC Kaiserslautern investiert und jetzt auch Homburg finanzkräftig unterstützt.  Sicherlich werden die Eifelaner das Spiel im Saarland nicht herschenken, aber das Hauptaugenmerk dürfte auf dem nächsten vier-Punkte Spiel am Sonntagabend in heimischer Halle in Daun gegen Worms liegen. Worms liegt einen Platz vor dem TuS in der Tabelle und weist derzeit einen Zähler mehr als die Dauner auf, die das Hinspiel Mitte Oktober nur knapp mit 27:25 verloren. Zuhause will Daun seine Heimstärke erneut unter Beweis stellen und mit zwei Punkten den Kampf um den Klassenerhalt offenhalten.

 

Personal: Personell läuft es derzeit gut bei den Eifelaner, bei denen lediglich Sören Reifferscheidt im Dienstagstraining passen musste. Ansonsten hofft Domaschenko, dass er beide Spiele mit vollem Kader angehen kann. Wegen der Doppelbelastung am Wochenende wird das Freitagabendtraining ausfallen.

 

Prognose: „Wir versuchen uns optimal auf die Gegner vorzubereiten, stehen vor schwierigen Spielen, bei denen das Spiel gegen Worms sicher das Wichtigste ist. Verlieren wir das Spiel dürfte es kaum mehr möglich sein die Klasse zu halten. Wir gehen davon aus, dass es drei Absteiger geben wird, und das werden wir mit Worms und Nieder-Olm ausmachen müssen. In Homburg, wo wir wieder mit Harz spielen, werden wir dennoch nichts unversucht lassen, gehen mit dem guten Gefühl aus dem Hinspiel in diese Begegnung und werden die Chance suchen, wenn sie sich bietet. Doch die Vorbereitung ist sicherlich prioritär auf Worms ausgerichtet. Für beide Teams ist das eine immens wichtige Begegnung und ich hoffe erneut auf die gute Unterstützung unserer Fans am Sonntagabend“, so der Dauner Coach. 

 

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Spieltag 23./24. April 2022

 

TuS Daun - HV Vallendar 30:27 (15:15)

 

Zu einem verdienten Heimspielerfolg kommt das Dauner Team gegen den aktuellen Pokalsieger aus Vallendar und geht auch im nächsten Rheinland-Derby als Sieger vom Feld!

 

In einer gut gefüllten Dauner Wehrbüschhalle setzte sich das Team von Trainer Igor Domaschenko dank einer starken Mannschaftsleistung verdient mit 30:27 durch und wahrt damit die Chancen auf den Klassenerhalt.

 

Matchwinner auf Dauner Seite war an diesem Abend Torwartroutinier Carsten Lindner, der in der entscheidenden Phase den Gästen den Zahn zog! Doch die Begegnung litt unter ein schwachen Schiedsrichterleistung des Gespanns Marco Wittemann und Joshua Metz, die Daun in strittigen Situationen benachteiligten und auch mit ihren Siebenmeterentscheidungen klar zum Gast tendierten. Während die Gäste sechs Strafwürfe erhielten, gingen die Gastgeber leer aus!

 

alle Bilder von Michael Schröder

 

Mit zwei schnellen Toren fand Daun gut in die Begegnung, leistete sich dann aber auf den Aussenpositionen im Deckungsverband individuelle Fehler, die Vallendar bestrafte und beim 3:4 in der 6. Minute erstmals in Führung ging. So wechselte Domaschenko durch, hatte im Mittelblock eine kämpferisch überzeugende Achse mit Ruslan Podriezov, Anton Domaschenko, Pat Brümmer, Bassi Präder und Kai Lißmann, die Anspiele an Vallendars Kreisläufer Oliver Lohner fast alle unterbanden und auch sonst gab es hier wenig Durchkommen für die mit enormen Laufspiel arbeitenden Gäste, bei denen der ehemalige Ruwertaler Christian Schröder seine Torgefährlichkeit und Klasse immer wieder unter Beweis stellte und zusammen mit Kalani Schmidt für die Akzente im Gästespiel sorgte. Es blieb ein Kopf an Kopf Rennen, in dem Daun nach dem 5:4 in der 8. Minute die Führung bis zum 10:9 in der 16. Minute nicht mehr hergab. Drei Tore in Folge von „Chrissie“ Schröder brachten Vallendar mit 10:12 in Führung, ehe Schröder die Pause brauchte und auf die Bank musste. Das nutzte Daun, um sich wieder mit 13:12 in Führung zu bringen. In den letzten Minuten der ersten Hälfte nahmen die Unparteiischen mit ihren Entscheidungen Einfluss auf das Spielgeschehen, verhängten einen umstrittenen Siebenmeter gegen die Gastgeber und als ein klares Foul gegen Dauns Goalgetter Kai Lißmann nicht geahndet wurde, leistete sich Melvin Wheaton die Undiszipliniertheit, kassierte die Zeitstrafe und so ging man lediglich mit einem 15:15 Remis in die Pause.

 

Nach dem Wechsel gelang Daun erstmals nach einem gut zu Ende gespielten Gegenstoß die zwei Tore Führung zum 18:16 und als Pascal Olivier den Gegenstoß der Gäste abwehrte, sprach einiges für den Dauner Erfolg. Die umstrittene rote Karte gegen Dauns Thinh-Hoang Tan nach einem Foul gegen Schröder sorgte für Aufregung in der Halle. Den von den Unparteiischen verhängten Strafwurf brachte Vallendars Kalani Schmidt gegen Dauns Torwart Routinier Carsten Lindner nicht im Kasten unter und es folgte die Phase, in der Lindner seiner Mannschaft den Rücken freihielt, gleich den zweiten Strafwurf von Schmidt entschärfte und so dem Tus den Weg bereitete, die Führung zum 22:18 in der 43. Minute auszubauen, die die Gäste nicht mehr egalisieren konnten. Zwar verkürzte das Rheinteam nochmals auf zwei Tore beim 23:21 und 24:22 in der 50. Minute, doch Daun behielt die Nerven, spielte im Angriff konzentriert weiter und als Luca Willems mit einem sehenswerten Anspiel an Pat Brümmer am Kreis in der 53. Minute glänzte, machte Brümmer mit seinem Treffer zum 27:23 den Deckel drauf. Der Rest war Ergebniskosmetik!

 

„Meine Jungs haben sich heute für die guten Leistungen aus den letzten Spielen belohnt und wichtige Punkte eingefahren. Es war klar, dass es ein hart umkämpftes und spannendes Spiel werden sollte, bei dem wir aber immer auf Augenhöhe waren. Kämpferisch hat die Mannschaft heute vor allem im Deckungsverband alles gegeben, obwohl einige Spieler immer noch an den Folgen ihrer Corona-Erkrankungen leiden und nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte sind. Danke an unsere Fans für die tolle Unterstützung, die uns in wichtigen Phasen sicher geholfen hat. Wir müssen uns jetzt auf das kommende Wochenende vorbereiten, an denen wir erneut doppelt ranmüssen und am Sonntag zuhause gegen Worms punkten müssen. Es bleibt eng im Abstiegskampf und wir müssen weiter punkten. Leider bleibt es bei unserer Auswärtsschwäche, da wir weiterhin in unserer Halle nicht mit Harz trainieren und spielen dürfen“, sagte Dauns Coach Igor Domaschenko.

 

Lindner und Olivier - Tran (1), L. Willems, Otto (2), J. Willems, Brümmer (5), Präder (4), Lißmann (11), Löw (3), Podriezov (1), Straub, Wheaton (2), Domaschenko (1).  

TuS Daun - HV Vallendar

(Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Auf den frischgebackenen HVR Pokalsieger trifft die Dauner Mannschaft am Samstagabend in der Wehrbüschhalle in Daun. Die Gäste feierten gegen Ligakonkurrent Kastellaun/Simmern einen nie gefährdeten, klaren Pokalerfolg und reisen als Tabellenelfter der Liga zum vier Punkte-Spiel nach Daun an. Die Mannschaft um ihren „Goalgetter“ und ehemaligen Spieler der HSG Mertesdorf/Ruwertal, Christian Schröder feierten im Hinspiel einen 30:23 Sieg und sind ebenso wie das Gastgeberteam von Trainer Igor Domaschenko keineswegs frei von Abstiegssorgen. Besonders die Eifelaner stehen mit ihren 14:32 Punkten auf dem drittletzten Platz mächtig unter Druck. Der HV Vallendar belegt aktuell mit 17:27 Punkten den 11. Tabellenplatz und weist ein durchschnittliches Ergebnis von 24:24,5 vor.

 

Personal: Dauns Trainer Igor Domaschenko hofft auf seine Bestbesetzung.

 

Prognose: „Uns erwartet ein spannendes und schweres Derby. Auswärts konnte Vallendar schon 9 Punkte einfahren, wir erst lediglich zwei Punkte! Wir werden versuchen im Laufe der Woche uns optimal auf den unbequemen Gegner vorzubereiten. Neben einer starken Abwehr hat der HV mit Christian Schröder einen der besten Rückraumspieler der Liga und hat zusätzlich mit Kalani Schmidt auf Linksaußen einen treffsicheren und gefährlichen Torschützen (Platz 5 der Torschützenliste) der vor allem im „eins gegen eins“ sehr stark ist. Wir hoffen wie immer auf eine lautstarke Unterstützung unserer Fans. Es wird ein enges Spiel mit offenem, aber hoffentlich besserem Ausgang für uns“, sagt Dauns Coach Igor Domaschenko.

 

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Vorschau auf den Spieltag 06. bis 10. April 2022

 

VTV Mundenheim - TuS Daun 24:19  (10:11)

 

Nichts zu verlieren hatte die Dauner Mannschaft am Samstagabend beim unangefochtenen Tabellenführer aus Mundenheim und das nutzte die Mannschaft in den Anfangsminuten, lag 2:5 in der 9. Minute in Führung.

 

Dabei fehlten auf Seiten der Eifelaner mit den beiden Willems Brüdern, Bassi Präder und Anton Domaschenko wichtige Leistungsträger.

 

In der 12. Minute nahm Daun die erste Auszeit und das war sicher auch der hohen Belastung der Spieler geschuldet, die ihr drittes Spiel in acht Tagen absolvierten. Als Daun zudem die Zeitstrafe kassierte, nutzte der Favorit dies zum 6:6 Ausgleich in der 16. Minute. Das Team von Trainer Igor Domaschenko hielt dagegen, ging nach der Auszeit der Gastgeber wieder mit 8:9 in der 25. Minute in Führung und diese, überraschende ein Tore Führung der Eifelaner hatte Bestand bis zur Pause.

 

Nach dem Wechsel blieb es ein offenes Spiel, bei dem die Gastgeber beim 14:13 erstmals im zweiten Spielabschnitt in Führung gingen und Domaschenko gleich die Auszeit nahm. Doch jetzt war der Favorit im Spiel, während bei Daun die Kräfte schwanden. Mundenheim setzte sich auf 17:14 in der 43. Minute ab, verteidigte die drei Tore Führung bis 20:17 in der 50. Minute und noch einmal nahm Daun die Auszeit. Mit drei Treffern in Folge entschied der Tabellenführer das Spiel zum 23:17 in der 55. Minute.

 

„Die Überraschung ist uns leider nicht gelungen, obwohl wir bis Anfang der zweiten Hälfte die bessere Mannschaft waren und an der Überraschung schnupperten. Mit zunehmender Spieldauer war erkennbar, dass wir den Belastungen der letzten Spiel Tribut zollen mussten und die Luft einfach weg ging. Das Rückzugsverhalten klappte nicht mehr so wie im ersten Spielabschnitt. Bis dahin rief die Mannschaft eine Super Leistung ab und wir können mit diesem Spiel zufrieden sein. Das sollte Auftrieb für das wichtige Spiel am Sonntag gegen Eckbachtal geben, bei dem wir wieder mehr personelle Alternativen haben. Die Mannschaft wollte sich für die schlechte zweite Halbzeit aus dem Bingener Spiel rehabilitieren und das gelang. Im Rückraum fehlten uns die Alternativen und auf Rückraummitte musste Timo Löw fast durchspielen. Unsere Trefferquote lag heute bei lediglich 43 Prozent, im Tor rief Pascal Olivier seine gewohnt starke Leistung ab und hielt 45 Prozent der Bälle. Zudem hatte Melvin Wheaton eine gute Trefferquote und bei Kai Lißmann ist der Formanstieg unverkennbar. Am Ende sind wir froh, dass alle unverletzt aus dem Spiel kamen und wir nun das wichtige Spiel gegen Eckbachtal angehen können“, sagt Trainer Igor Domaschenko.

 

Lindner, Olivier - Tran, Otto (1), Straub (2), Brümmer (5), Lißmann (8/2), Keitsch, Podriezov, Wheaton (3), Löw (1).

 

HSG Rhein-Nahe Bingen - TuS Daun 36:23 (17:14)

 

Da hatten sich Trainer Igor Domaschenko und das mit voller Kapelle angetretene Dauner Team in Bingen sicher anders vorgestellt. Insgeheim hatten die Eifelaner nach der starken Vorstellung gegen Offenbach auch gegen die HSG Rhein Nahe Bingen mit einer Überraschung gerechnet, doch die blieb aus. Vor allem wollten die Eifelaner die angriffsstarken Gastgeber unter 30 Toren halten, doch das gelang nicht. Am Ende wurde es ein bittere und sehr deutliche Auswärtsniederlage und so steht das Team jetzt in den Spielen am Wochenende beim Tabellenführer in Mundenheim und am Sonntagabend zuhause gegen Eckbachtal unter Druck.

 

Zunächst wurde es ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Gäste sogar den besseren Start erwischten und in der 10. Minute mit 4:7 führten. Doch mit vier Treffern in Folge drehten die Gastgeber das Spiel, führten 8:7 in der 14. Minute und zogen zur Pause auf 17:14 davon.

 

Nach dem Wechsel nahm Domaschenko beim 23:17 in der 41. Minute die Auszeit, nichts lief mehr im Angriffsspiel der Eifelaner zusammen, das Spiel war über 30:21 in der 52. Minute entschieden. Und so konnte es für Trainer Domaschenko in der Auszeit in der 52. Minute nur noch um Schadensbegrenzung gehen. Am Ende stand ein unerwartet klarer Heimsieg der Gastgeber auf der Anzeigetafel. Für das Dauner Team sicherlich ein Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt, zumal sich die Mannschaft in Bingen mehr ausgerechnet hatte und so gilt jetzt die volle Konzentration dem Spiel am Sonntag zuhause gegen Eckbachtal.

 

„Wir waren breit genug aufgestellt, doch heute fehlte uns einfach die Frische nach dem Offenbacher Spiel. Das hat uns viel Kraft gekostet und als Bassi Präder nach einer Oberschenkelverletzung im ersten Spielabschnitt nicht mehr eingesetzt wurde, fehlten uns eine wichtige Alternative. Zudem zeigte sich, dass wir nicht entsprechend mit Harz vorbereitet waren, hatten nur eine Trefferquote von 53 Prozent. Zuviel mussten wir heute über das Positionsspiel lösen. Bingen zeigte sich konditionell sehr stark und wir bekamen Henrik Walb nie in den Griff, der aus der Distanz nach Belieben Schalten und Walten konnte. Es war ein verdienter Sieg der Gastgeber, die ihre Serie ausbauten und jetzt seit 8 Spieltagen ohne Niederlage sind. Jannis Willems zeigte heute gute Ansätze und ich hoffe, dass er am Wochenende dabei sein kann und dass die Verletzung von Bassi Präder nicht so schlimm ist. Das Spiel heute müssen wir schnell vergessen und auf die anstehenden Aufgaben konzentrieren“, sagt der Dauner Coach.

 

Olivier und Rode - Tran (4), Straub, Otto (1), J. Willems (1), Brümmer (2/1), Präder (2), Lißmann (6/3), Domaschenko (5), Podriezov (2), Wheaton, Keitsch, Löw

 

HSG Rhein-Nahe/Bingen - TuS Daun

(Mittwoch, 20:30 Uhr)

 

Ausgangslage: Zum Nachholspiel tritt die Dauner Mannschaft am Mittwochabend in der Rundsporthalle in Bingen an und trifft dort auf den Tabellensechsten der Liga, der noch eine Rechnung aus dem Hinspiel gegen die Eifelaner offen hat. Mitte November mussten sich die Gastgeber mit einer klaren 34:26 Niederlage in der Eifel abfinden. Dabei kamen die ersatzgeschwächt angetretenen HSG Spieler ohne Harz nicht gut zurecht und das spielte einer an diesem Abend gut aufspielenden Dauner Mannschaft in die Karten. Die Karten sind jetzt vor dem Rückspiel neu gemischt. Während die Gastgeber mit 24:18 Punkten jegliche Abstiegssorgen los sind, geht es für das Team von Trainer Igor Domaschenko noch um den Klassenerhalt. Mit dem Überraschungssieg gegen den Tabellenzweiten aus Offenbach setzte der TuS am vergangenen Wochenende ein Ausrufezeichen, bei dem erstmals Dauns Torschützenkönig Kai Lißmann nach seiner Verletzung mitwirken konnte. Doch der Dauner Trainer hat nach dem Samstagserfolg über Offenbach sämtliche Spiele im Blick, die seine Mannschaft bis Sonntag bestreiten wird. Wichtig wird die Belastungssteuerung seiner Jungs im Training und in den Spielen sein. Realistischer sollten die Chancen auf Punktgewinne eher im Spiel in Bingen und im Heimspiel gegen Eckbachtal am Sonntag sein als im Samstagsspiel beim Tabellenführer in Mundenheim.

 

Personal: Ins Dienstagstraining kehren die beiden Willems Brüder zurück. Zudem hat Julian Keitsch seine Teilnahme am Spiel in Bingen zugesagt. Ruslan Podriezov hat nach seiner Verletzung Trainingsrückstand, wird aber sicherlich für die Spiele zur Verfügung stehen. Sorgen bereitet Trainer Igor Domaschenko derzeit sein Sohn Anton, der nach dem Offenbach-Spiel erneut über Ellenbogenprobleme klagte.

 

Prognose: „Leider können wir uns auf die beiden nächsten Spiele nicht mit Harz vorbereiten. Gerade Bingen spielt mit Harz wesentlich stärker als das der Fall im Hinspiel bei uns war. Es ist schade, dass wir keine Halle in Daun haben, wo das Harzverbot aufgehoben ist. Das sind schon erschwerte Wettkampfbedingungen für uns. Unser Ziel ist es, aus den jetzt anstehenden drei Spielen drei Punkte zu gewinnen. Ein Punktgewinn in Bingen und ein Heimsieg gegen Eckbachtal sind unser erklärtes Ziel. Natürlich werden wir auch das Spiel am Samstag in Mundenheim nicht kampflos abschenken, aber der Fokus liegt auf unserem Heimspiel am Sonntag gegen Eckbachtal. Rhein-Nahe Bingen stellt eine sehr angriffsstarke Mannschaft, die im Schnitt über 30 Tore erzielt. Gelingt es uns, den Gastgeber unter 30 Tore zu halten, sind wir nicht chancenlos. Dafür brauchen wir eine konzentrierte Abwehrleistung und ein schnelles Umschaltspiel von Angriff auf Abwehr“, fordert Dauns Trainer Igor Domaschenko.

 

TuS Daun - HSG Eckbachtal 25:15 (13:12)

 

Handball-Krimi am Sonntagabend in der Wehrbüschhalle in Daun. Zum wichtigen Spiel im Kampf um den Klassenerhalt traf das Dauner Team auf die HSG Eckbachtal, die mit 17:25 Punkten auf Platz 11 der Tabelle lag und gegen die es für Daun darum ging, mit einem Sieg den Anschluss ans Mittelfeld zu halten und den Abstand zu den letzten beiden Mannschaften aus Völklingen und Kastellaun/Simmern zu vergrößern. Für das Team von Trainer Igor Domaschenko war es das vierte Spiel innerhalb von 8 Tagen!

 

Am Ende trennten sich beide Mannschaften mit einem Remis, das sicherlich den Gästen mehr hilft als dem TuS!

 

Dauns Trainer Igor Domaschenko konnte erstmals in dieser Saison personell aus dem Vollen schöpfen und bereits in den Anfangsminuten wurde klar, dass sich die Mannschaften nichts schenken werden. Die Eifelaner kamen gut aus den Startlöchern, führten 3:1 in der 7. Minute und vieles deutete darauf hin, dass die Begegnung über die Abwehr entschieden werden sollte. Es entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung, in das Domaschenko Team seine Führung bis 5:4 in der 12. Minute verteidigte. Die Zeitstrafe gegen die Gäste nutzte Daun nicht entscheidend und so nahm Domaschenko in der 15. Minute beim 6:5 die Auszeit. Das Kopf an Kopf Rennen ging weiter, dabei wechselte die Führung erstmals beim 6:7 an die Gäste, doch beim 10:9 in der 23. Minute hatte Daun wieder die Nase vorne. Bis zur Pause verteidigten die Eifelaner ihre ein Tore Führung zum 13:12.

 

Das Spiel schien nach dem Wechsel zugunsten der Gäste zu kippen, als dies auf 14:17 in der 35. Minute davonzogen, doch Daun kämpfte sich wieder zum 17:17 Ausgleich in der 41. Minute heran. Es sollte eine an Spannung kaum zu überbietende Schlussphase folgen, in der die Gäste immer den Treffer vorlegten, Daun ausgleichen konnte. Beim 21:22 in der 49. Minute nahm Domaschenko nochmals die Auszeit, doch das Spiel lief unverändert weiter. Eckbachtal legte vor, Daun glich aus. Kai Lißmann war es, der seine Mannschaft erstmals nach dem Wechsel beim 24:23 in der 57. Minute in Führung warf und umgehend nahmen die Gäste die Auszeit. Marcel Straub erhöhte für seine Mannschaft sogar auf 25:23 und im Gegenzug gelang den Gästen der Anschlusstreffer. Domaschenko nahm knapp eine Minute vor dem Ende beim 25:24 die Auszeit, doch nun gelang den Gästen der Ausgleich. Knapp eine Minute war jetzt noch zu spielen und Daun in Ballbesitz, es sollte nur zu einem Punkt reichen!

 

„Das es heute für uns nicht zum Sieg gereicht hat, lag vor allem am jungen und unerfahrenen Schiedsrichtergespann aus dem Saarland, das seine Linie leider konsequent durchzog, aber auf beiden Seiten erhebliche Defizite bei der Zeitspielregel hatte. Beide Seiten haderten mit diesen Entscheidungen, die viel zu früh getroffen wurden, und vor allem uns trafen. Darüber bin ich immer noch sauer! Ich kann nicht verstehen, dass man solch wichtigen Spiele in die Hände von unerfahrenen, jungen Schiedsrichtern legt. Eckbachtal ist sicher mehr mit dem Punkt zufrieden als wir, doch beide Mannschaften hätten heute den Sieg verdient. Einige meiner Spieler gingen angeschlagen in die Begegnung, doch es überwogen die positiven Erkenntnisse. Marcel Straub hatte ein hundert Prozent Trefferquote und Timo Löw zeigte sich torgefährlich über Außen. Gegen die kompakte Abwehr der Gäste hatten wir viel zu arbeiten, doch Jannis Willems hat die Mannschaft gut im Angriff  geführt. Im Tor war erneut Pascal Olivier unser Rückhalt. Kai LIßmanns Formkurve zeigt weiter nach oben und wir hoffen, dass Anton Domaschenko seine Verletzung in den nächsten zwei Wochen auskurieren kann. Schade, dass es am Ende nicht zum doppelten Punktgewinn gereicht hat. Doch unserer aggressive 6:0 Abwehr hat uns viel Kraft gekostet und das nach drei Spielen innerhalb von kürzester Zeit. Aus vier Spielen haben wir in acht Tagen drei Punkte gewonnen und jetzt haben wir es noch selbst in der Hand, wichtige Spiele in der Endphase der Saison für uns zu entscheiden. Es wird mindestens zwei Absteiger geben und dazu werden wir auf keinen Fall gehören. Noch ist unklar, ob eine weitere Mannschaft absteigen wird, doch wir werden alles versuchen, weiter Boden in der Tabelle gut zu machen“, gibt sich Domaschenko kämpferisch.

 

Olivier - Tran, L. Willems, Otto, J. Willems (2), Brümmer (3/1), Präder (2), Lißmann (8/4), Löw (3), Podriezov, Straub (4), Wheaton (2), Domaschenko (1)

 

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VTV Mundenheim - TuS Daun

(Samstag, 20 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

und

 

TuS Daun - HSG Eckbachtal

(Sonntag, 18 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Mit den beiden Spielen in Mundenheim am Samstag und dem Heimspiel gegen Eckbachtal schließt das Team von Dauns Trainer Igor Domaschenko sein „Mammutprogramm“ der letzten Woche mit insgesamt vier Spielen ab. Beim Tabellenführer und vermeintlichen Meister aus Mundenheim kann das Team aus der Eifel befreit aufspielen, hat auch nach der klaren Heimspielniederlage mit 22:30 nichts zu verlieren und muss Selbstvertrauen für das wichtige Spiel am Sonntagabend gegen den Tabellenelften aus Eckbachtal tanken. Vor heimischer Kulisse wird dies ein vier Punkte Spiel für den TuS, der darauf baut, ohne Verletzungen aus dem Spiel in Mundenheim zu kommen und möglichst breit aufgestellt die Aufgabe gegen die Eckbachtaler anzugehen, mit denen man noch eine Rechnung aus dem Hinspiel von Anfang Oktober offen hat. Damals unterlag das Domaschenko Team mit 25:22. Doch das wird sicherlich keine leichte Aufgabe, zumal die Gäste zu den Teams der Liga gehören, die neben Saarpfalz, Vallendar, Nieder-Olm und Worms mit den Daunern um den Ligaverbleib fighten. Für die HSG Völklingen und die HSG Kastellaun/Simmern ist der Zug Klassenerhalt zwischenzeitlich wohl abgefahren.

 

Personal: Trainer Igor Domaschenko hofft darauf, dass die Spieler ohne Verletzungen aus dem Spiel in Bingen gekommen sind und er erneut genügend Wechselalternativen zur Verfügung hat.

 

Prognose: „Es war wichtig, dass wir die Belastungen in den Spielen gegen Offenbach und Bingen auf viele Schultern verteilen konnten, um so genügen Kraft zu haben, die beiden Spiele am Wochenende gut zu absolvieren. Dabei liegt unser Hauptaugenmerk sicherlich auf dem wichtigen Heimspiel am Sonntagabend gegen Eckbachtal, dass wir unbedingt gewinnen müssen, um eine Chance auf den Klassenerhalt zu haben. Umso wichtiger wird die Unterstützung unserer Fans am Sonntag sein“, sagt Domaschenko

 

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Spieltag 02./03. April 2022

 

TuS Daun - TV Offenbach 31:25 (15:14)

 

Das Team von Trainer Igor Domaschenko meldet sich im Abstiegskampf zurück und kommt gegen den Favoriten aus Offenbach zu einem klaren und verdienten 31:25 Heimspielerfolg.

 

Erneut fehlten auf Gastgeberseite wichtige Spieler mit den beiden Willems Brüdern und Julian Keitsch, doch das Mitwirken des lange verletzten Topscoorers Kai Lißmann machte sich bezahlt. Mit ihm ist die Mannschaft im Angriff schwerer auszurechnen und ist in der Lage, gegen fast jeden Gegner der Liga zu bestehen.

 

alle Bilder von Michael Schröder

 

Dabei lief der Start anders als sich dies Mannschaft und Trainer vorgestellt hatten. Der Favorit führte schnell mit 1:3 in der 3. Minute, verteidigte die Führung bis 6:7 in der 13. Minute. Die Auszeit der Eifelaner kam zum richtigen Zeitpunkt. Mit zwei Treffern in Folge übernahm der TuS die Führung und gab sie nicht mehr ab. Letztmals glich Offenbach im ersten Spielabschnitt beim 8:8 aus, dann führten die Gastgeber über 13:10 zur Pause mit 15:14.

 

Noch einmal gelang den Gästen beim 15:15 gleich nach Wiederanpfiff und nach dem 17:17 in der 35. Minute das Remis, doch dann gab Daun die Führung nicht mehr ab. Die Entscheidung fiel zwischen der 40. Und 52. Minute, als die Gastgeber keinen Treffer der Gäste zuließen und sich vom 21:19 auf 28:19 absetzten. Der Rest war Ergebnisverwaltung und am Ende feierten die Gastgeber den ersten Sieg im Jahr 2022 und sind wieder im Rennen um den Klassenerhalt dabei!

 

„Wir fanden schwer ins Spiel, konnten dann die Abwehr stabilisieren mit einem starken Pascal Olivier im Tor! Jetzt fanden wir auch ins Spiel trafen über die erste und zweite Welle und haben immer weiter Tempo gemacht.  Das Tempo wollte Offenbach mitgehen, doch am Ende ging den Gästen die Luft aus. Wir wurden für den Mut belohnt, waren erstmals breiter aufgestellt als der Gegner und das war der Schlüssel zum Erfolg. Zudem trugen sich gleich acht Spieler in die Torschützenliste ein. Am Ende war sicher auch die Tatsache, dass wir besser aus dem Rückraum trafen, mitentscheidend. Alles in allem eine mannschaftlich sehr geschlossene Leistung, auf die wir in den kommenden Spielen aufbauen müssen“, so Trainer Igor Domaschenko.

 

Rode, Lindner und Olivier - Tran (4), Otto (2), Brümmer (5), Präder (6), Lißmann (8/2), Löw (1), Podriezov, Straub, Wheaton (3), Domaschenko (2)

 

TuS Daun - TV Offenbach

(Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Das Spiel gegen Offenbach läutet für den TuS Daun einen „Spiele-Marathon“ ein! Die Mannschaft hat aufgrund der jetzt stattfindenden Nachholspiele, die corona-bedingt erforderlich sind, gleich vier Spiele innerhalb von acht Tagen zu absolvieren! Nach dem Heimspiel gegen Offenbach folgen am Mittwoch, 6.4. das Spiel bei Rhein-Nahe Bingen (19:30 Uhr), das Auswärtsspiel am Samstag, 9.4. in Mundenheim (20 Uhr) und das Heimspiel gegen Eckbachtal am Sonntag, 10.4. um 18 Uhr. Doch zunächst gastiert am Samstagabend der Tabellenvierte aus Offenbach in der Wehrbüschhalle. Die Gäste müssen wohl nach der letzten Niederlage im Spitzenspiel gegen Homburg die Hoffnungen auf die Meisterschaft endgültig begraben, zählen aber auf jeden Fall zu den TOP 3 der Liga und überzeugten bereits im Hinspiel mit einem klaren 37:28 Erfolg. Die Karten vor dem Spiel sind klar verteilt. Die Favoritenrolle liegt klar bei den Gästen: „Offenbach gehörte von Saisonbeginn an zu den Favoriten. Seit vielen Jahren spielt die Mannschaft auf einem hohen Niveau zusammen, konnten sich lange Zeit Chancen auf den Titel ausrechnen. Doch das sollte sich nach der unerwarteten Niederlage gegen Homburg erledigt haben. Das hat mich schon überrascht!“, gesteht Dauns Trainer Igor Domaschenko.

 

Personal: Die Personalsituation in Daun scheint sich etwas zu bessern. Zwar fällt wohl weiterhin Luca Willems coronabedingt aus, doch mit Julian Keitsch, Bassi Präder, Kai Lißmann und Anton Domaschenko kehren wichtige Spieler in den Kader zurück. Doch es bleiben Fragezeichen hinter den Einsätzen von Janis Willems, Timo Löw, Sören Reifferscheidt und Ruslan Podriezov.

 

Prognose: „Wir müssen eine hart arbeitende und aggressive Abwehr stellen, schnell in den Deckungsverband zurückkehren. Im Hinspiel hielten wir bis zur Verletzung von Pascal Olivier gut mit, haben aber dann zu offensiv gedeckt und den starken Kreisläufer der Offenbacher nicht in den Griff bekommen. Das werden wir jetzt anders machen, werden wohl mit einer 6:0 Abwehr arbeiten. Spielen wir so konzentriert wie gegen Homburg, könnte es eine Überraschung geben“, hofft der Dauner Coach. 

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Vorschau auf den

Spieltag 26./27. März 2022

 

HSG Rhein-Nahe Bingen - TuS Daun

von Daun aus Corona Gründen abgesagt

 

(Sonntag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Das Dauner Team steht im Abstiegskampf mit dem Rücken zur Wand! Die Mannschaft von Trainer Igor Domaschenko ist bereits seit sieben Spielen in Folge ohne Punktgewinn und diese Niederlagen datieren alle aus dem Jahr 2022! Mittlerweile liegt Daun auf dem drittletzten Tabellenplatz und läuft Gefahr, nach nur einjähriger Zugehörigkeit wieder aus der RPS Oberliga absteigen zu müssen. Anders sieht es dagegen bei den Gastgebern aus, die mit einem satten Punktekonto von 23:17 jenseits von Gut und Böse stehen und haben mit Platz 7 ein gutes Ausgangspolster für die restlichen Spiele. Uns so sieht die Bilanz der letzten Spiele auch völlig anders als bei Daun aus. Die HSG eilt seit sieben Spieltagen von Sieg zu Sieg, verpasste zuletzt der HSG Kastellaun/Simmern eine deftige 27:16 Packung und hat in Henrik Walb und Abdelaziz Helaoui die gefährlichsten Angreifer. Wie immer stellt sich bei den Eifelanern die wichtige Frage, welche Mannschaft kann Trainer Igor Domaschenko am Sonntagabend in Bingener Rundsporthalle aufbieten.

 

Personal: So konnte Anfang der Woche das Training nur mit einem Rumpfteam stattfinden, da insgesamt acht Spieler aus den verschiedensten Gründen absagen mussten. Am Donnerstag und Freitag wird die Mannschaft sich erneut in der Ruwertalhalle mit Harz auf die Begegnung in Bingen vorbereiten. Bis dahin sollte sich die Personalsituation der Eifelaner gebessert haben, in Bestbesetzung wird die Mannschaft aber wohl erneut kaum auflaufen können.

 

Prognose: „Die Gastgeber verfügen über einen breiten Kader, können immer wieder auch auf Spieler der zweiten Mannschaft, die in der Rheinhessenliga spielt, zurückgreifen. Deshalb stehen dort genügend personelle Alternativen zur Verfügung. Bei uns sah das im Hinspiel noch viel besser aus, konnten wir damals noch in Bestbesetzung auflaufen. Wie das am Sonntagabend aussehen wird, entscheidet sich wohl erst Ende der Woche“, erklärt Dauns Trainer Igor Domaschenko. 

 

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Spieltag 19./20. März 2022

 

TuS Daun - Tus Dansenberg II 31:33 (14:16)

 

Daun verpasste gegen den Tabellenvierten aus Dansenberg die Überraschung, zollte am Ende der Tatsache Tribut, dass die Mannschaft erneut zu wenig personelle Alternativen hatte und nach Meinung von Trainer Igor Domaschenko auch vom Schiedsrichtergespann klar benachteiligt wurde.

 

So fehlten auf Dauner Seite mit Lukas Meyer, Sören Reiferscheidt (beide Studium), Kai Lissmann (verletzt), Jannis Willems (krank), Bassi Präder, Matthis Otto (beide Corona bedingt), Julian Keitsch (private Gründe) wichtige Leistungsträger. 

alle Bilder von Michael Schröder

 

Ausgeglichen verliefen die Anfangsminuten der Begegnung, in der die Gastgeber sich bis zur 16. Minute auf 8:6 absetzten, doch es war früh erkennbar, dass die Gäste über die gesamte Spielzeit mit hohem Tempo agieren würden und das sollte letztlich mit spielentscheidend sein. Die Führung der Dauner hielt bis 12:10 in der 24. Minute, dann verletzte sich Ruslan Podriezov am Oberschenkel und konnte nach dem Wechsel nur noch sporadisch im Deckungsverband eingesetzt werden. Nach dem 14:14 Ausgleich gelang dem Favoriten aus Dansenberg mit zwei schnellen Toren die 14:16 Pausenführung.

 

Tor um Tor legten die Gäste jetzt nach dem Wechsel nach, führten 18:24 in der 38. Minute und auf Dauner Seite machte sich die „kleine“ Bank bemerkbar. Daun zeigte im zweiten Spielabschnitt sein Kämpferherz, kam zum 24:24 Ausgleich in der 45. Minute und hielt die Begegnung bis zum 30:31 in der 56. Minute offen. Es folgte eine erneut umstrittene Siebenmeterentscheidung der Unparteiischen gegen Daun und die Zeitstrafe gegen Melvin Wheaton, die Dansenberg nutzte, um sich entscheidend auf 30:33 abzusetzen. Es war die Regelauslegung der Unparteiischen Thomas Fellinghauser und Peter Schmidt (HV Weisenau), die gleich 12 Siebenmeter gegen die Eifelaner verhängten und auf Dauner Seite nur fünf Mal auf Siebenmeter entschieden, der zur Kritik von Dauns Trainer Igor Domaschenko führte!

 

„Ein krasses Missverhältnis! Bei jeder kleinen Berührung in der Abwehr wurde auf Siebenmeter gegen uns entschieden. Da hilft es auch nichts, wenn meine Jungs wie verrückt kämpfen. Das hat allen Respekt verdient. Doch so kannst du kein Spiel gewinnen, wenn es so eng ist“, schimpfte der Dauner Coach. Von den 12 Strafwürfen brachte Dansenberg 9 im Kasten der Eifelaner unter und das war ein entscheidender Faktor. „Dansenberg spielte einen extrem schnellen Handball, erzielte viele Tore über die erste und zweite Welle. Bei uns war auf jeden Fall das Überzahlspiel gegenüber den letzten Spielen deutlich besser. Wir hatten eine Trefferquote von 75 Prozent, die Gäste lagen bei 77 Prozent. Auf beiden Seiten waren lediglich neun technische Fehler zu beklagen“, resümierte Domaschenko.

 

Olivier, Rode und Lindner - Tran, L. Willems (1), Brümmer (12/4), Löw (4), Podriezov, Straub, Wheaton (5), Domaschenko (9), Ermeling.

 

TuS Daun - TuS Dansenberg II

(Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Überraschend stark ist die Dansenberger Reserve in die Saison gestartet und führt derzeit als Tabellenvierter das Mittelfeld an. Für die Gastgeber geht nichts mehr nach oben und auch mit dem Abstiegskampf haben die Pfälzer nichts mehr zu tun. Anders dagegen sieht es für das Team von Trainer Igor Domaschenko aus, dass im Jahr 2022 noch ohne Punktgewinn ist und auf dem drittletzten Platz Gefahr läuft, die Liga wieder verlassen zu müssen. Doch dagegen wehrt sich die Mannschaft und ihr Trainer mit besten Kräften und hoffen dabei am Samstag auch auf die Unterstützung ihrer Fans. Im Hinspiel mussten sich die Eifelaner klar mit 32:26 geschlagen geben.

 

Personal: Fragezeichen stehen bei Daun hinter den Einsätzen von Mathis Otto, Jannis Willems und Thinh-Hoang Tran. Dafür wird aber Julian Keitsch wieder dabei sein.

 

Prognose: „Uns erwartet eine junge, ehrgeizige Mannschaft die eine 6:0 Deckung spielt. Die Stärken des Teams liegen zweifelsfrei im Angriff, denn dort verfügt die Mannschaft über eine sehr starke linke Angriffsseite mit Timo  und Marco Holstein, sowie Alexey Wetz, die zu den Topscoorern der Liga zählen. Doch das Harzverbot in unserer Halle dürfte ein Vorteil für uns sein. Voll konzentriert müssen wir die Aufgabe angehen und den Grundstein für den Erfolg in der Deckung legen. Die Abwehr muss einfach stimmen“, fordert Domaschenko.

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Spieltag 12./13. März 2022

 

VTZ Saarpfalz - TuS Daun 24:23 (13:13)

 

Die Eifelaner verlieren das vier-Punkte Spiel denkbar knapp und gehen jetzt im Kampf um den Klassenerhalt schweren Zeiten entgegen!

 

Guter Start für das Team von Trainer Igor Domaschenko in Zweibrücken. Nach ausgeglichenen Anfangsminuten setzten sich die Eifelaner auf 5:8 in der 16. Minute ab, nutzten dann aber die Überzahlsituation nicht und nachdem die Gastgeber auf 6:8 verkürzten, nahm Domaschenko in der 19. Minute die Auszeit. Die Gastgeber waren jetzt im Spiel, doch das Eifel-Team verteidigte die Führung über 8:11 in der 24. Minute, kassierte dann die Zeitstrafe und das nutzten die Gastgeber, um beim 12:12 knapp zwei Minute vor dem Seitenwechsel für den Ausgleich zu sorgen. Zur Pause musste sich Daun mit einem 13:13 Remis „begnügen“.

 

Die Pause kam für Daun zum richtigen Zeitpunkt: gleich drei Treffer in Folge schenkten die Jungs dem Gastgeber ein, führten 13:16 in der 37. Minute und kassierten erneut die Zeitstrafe und prompt gelingt den Gastgebern der Anschlusstreffer zum 15:16. Noch einmal nach Domaschenko die Auszeit, Saarpfalz glich aus und kassierte im Gegenzug die rote Karte gegen Routinier Tomas Kraucevicius in der 42. Minute, fast zeitgleich setzte es eine weitere Zeitstrafe gegen die Gastgeber und das nutzte Daun, um sich wieder auf 16:18 in der 44. Minute abzusetzen. Doch Saarpfalz blieb im Spiel, glich zum 19:19 aus und hatte in dieser Phase in Thomas Jung den treffsichersten Angreifer, der mit drei Treffern maßgeblichen Anteil an der 21:20 Führung in der 52. Minute hatte.  Als die Gastgeber sogar auf 23:20 erhöhten, nahm Domaschenko in der 57. Minute nochmals die Auszeit, kämpfte sich auf 24:23 heran, ehe die Gastgeber knapp 90 Sekunden vor dem Ende ihre Auszeit nahmen. Acht Sekunden vor dem Ende entschieden die Unparteiischen dann auf  ein umstrittenes Offensiv-Foul gegen Anton Domaschenko und so stand die Niederlage der Eifelaner fest.

 

„Es war ein Handballkrimi! Uns war heute anzumerken, dass uns das Zusammenspiel fehlt. Trotz Harz haben wir uns dank der Möglichkeit, unsere Trainingseinheiten mit Harz in der Ruwertalhalle zu absolvieren, gut aus der Affäre gezogen, hatten eine 60 prozentige Trefferquote. Mit unserer 6:0 Deckung hatten wir die starken Distanzwerfer der Gastgeber eigentlich gut im Griff, haben aber die Überzahlsituationen nicht clever genug genutzt. Am Ende machten wir auch einige technische Fehler zu viel. Die Gastgeber versuchten nach dem Wechsel unserer Spielfluss mit einer Manndeckung gegen Anton zu stören und hier war ihm durchaus die lange verletzungsbedingte Spielpause anzumerken. Im Tor zeigte Pascal Olivier die gewohnt starke Leistung, hielt vor allem überragend gegen die Aussenspieler. Letztlich fehlte uns auch der Hauch an Aggressivität mehr, um den Punkt zu gewinnen. So haben wir heute eine bittere Niederlage zu verkraften“, klagte der Dauner Coach, der im Jahre 2022 weiter ohne Punktgewinn bleibt!

 

Lindner und Olivier - L. Willems (2), Otto, Brümmer (4/2), Präder (3), Löw (3), Podriezov (4/1), Straub (4), Wheaton, Domaschenko (3), Ermeling.

 

VTZ Saarpfalz - TuS Daun

(Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Für die Dauner Mannschaft wird es langsam eng, die corona-bedingt verlegten Spiele noch alle über die Bühne zu bringen. Zuletzt wurde das Domaschenko Team beim Heimspiel gegen Worms aufgrund eines aktuell positiven Test ausgebremst und jetzt steht das nächste vier Punkte Spiel beim Tabellennachbarn Saarpfalz an, der am vergangenen Wochenende gegen Worms in einem Nachholspiel zu zwei wichtigen Punkten kam. Noch gut ist den Beteiligten das Hinspiel in Erinnerung, in dem Bassi Präder praktisch mit der Schlusssirene seiner Mannschaft beim 20:20 den Punkt rettete. Im Rückspiel zählt für die Eifelaner aufgrund der momentanen Tabellensituation nur ein Sieg, will man sich weiter von den aktuell feststehenden Abstiegsplätzen fernhalten.  

 

Personal: Ruslan Podriezov plagt sich weiterhin mit seiner Oberschenkelverletzung und Aussenspieler Thin-Hoang Tran fehlt weiterhin krankheitsbedingt. Luca Meyer wird wieder dabei sein und damit vor allem die Abwehr wesentlich verstärken.

 

Prognose: „Wir treffen auf eine erfahrene Mannschaft, die fast so

zusammengeblieben ist, wie zu 3. Liga Zeiten. Allerdings standen am Anfang der Saison nur wenige Spieler aus verschiedenen Gründen nicht zur Verfügung, doch das bessert sich jetzt. Zuletzt kam Saarpfalz gegen eine allerdings ersatzgeschwächte Wormser Mannschaft zu zwei wichtigen Punkten. Viele Teams in der Liga sind abhängig von ein bis zwei Leistungsträgern und deshalb müssen wir abwarten, wer alles auflaufen kann. Für mich entscheidet am Sonntag die Tagesform.

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Spieltag 05./06. März 2022

 

TuS Daun - HSG Worms

(wurde aufgrund eines Corona-Falles im Dauner Team verlegt )

 

Ausgangslage: Erneut steht das Team von Trainer Igor Domaschenko unter Zugzwang. Vor heimischer Kulisse zählt gegen den Tabellennachbarn aus Worms nur ein Sieg, zumal man sich letzte Woche beim Schlusslicht in Völklingen ein blaues Auge im Kampf um den Klassenerhalt abgeholt hat. Diese Niederlage kann am Ende entscheidend für den Ligaverbleib werden. Immerhin steigen mindestens zwei Mannschaften ab. „Bei ungünstiger Konstellation können es bis zu fünf Teams werden“, sagt der Dauner Trainer, der deshalb dem Spiel gegen Worms besondere Bedeutung zumisst. So geht Domaschenko davon aus, dass die Wormers Drachen bei der zuletzt klaren Niederlage gegen Offenbach drei Leistungsträger für das Spiel in Daun „geschont“ haben. Im Hinspiel musste sich das Dauner Team denkbar knapp mit 25:24 geschlagen geben. Die Gäste werden seit 2018 von Cheftrainer Marco Tremmel und seinem Co-Trainer Stefan Wegerle trainiert. Mit einem Durchschnittsalter von 22 Jahren stellt die HSG einen der jüngsten Kader der Liga und sind in der Lage, modernen Handball mit einem hohen Tempo zu spielen.

 

Personal: Angeschlagen ist derzeit Ruslan Podriezov, fehlen wird aus beruflichen Gründen Julian Keitsch und ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Bassi Präder.

 

Prognose: „Ich erwarte im Rückspiel ein ebenso spannendes Spiel wie im Hinspiel mit dem hoffentlich besseren Ende für uns“, sagt Domaschenko. Worms überzeugte gegen Offenbach trotz des Ausfalls unzähliger Leistungsträger, war über weite Strecken auf Augenhöhe. Allerdings fehlte den Wormser Drachen die Geduld im Torabschluss. Erkrankt waren Kapitän Luca Steinführer, Spielmacher Marvin Seyfried fehlte ebenso wie Torwart Sebastian Volk, die aber alle am Samstag wieder dabei sein sollten. 

 

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Nachholspieltag

26./27. Februar 2022

 

HSG Völklingen - TuS Daun 26:21 (15:14)

 

Obwohl Daun bis auf den Langzeitverletzten Kai Lißmann in bestmöglicher Aufstellung in Völklingen beim Tabellenletzten antreten konnte, unterlag das Team von Trainer Igor Domaschenko im vier Punkte Spiel gegen den Abstieg und geht jetzt schweren Zeiten entgegen.

 

Dabei fanden die Eifelaner gut ins Spiel, führten bis 3:5 in der 7. Minute und bereits zu diesem Zeitpunkt nahmen die Gastgeber ihre erste Auszeit. Völklingen fand sich jetzt besser zurecht, profitierte aber auch von den technischen Fehlern des Domaschenko-Teams, das offensichtlich mit dem geharzten Ball seine liebe Mühe hatte.

 

Zur Pause sicherte sich die HSG die 15:14 Führung, die gleich nach dem Wechsel auf 19:16 in der 40. Minute ausgebaut wurde und erneut nahm Völklingen die Auszeit. Nach der Dauner Auszeit gelang dem Gästeteam nochmals der Anschluss zum 20:18 in der 47. Minute, doch mit drei Toren in Folge zum 23:18 in der 54. Minute sorgte das Schlusslicht der Tabelle für die Vorentscheidung.

 

„Völklingen spielte den erwartet schnellen Handball mit einer guten konditionellen Grundlage. 40 Minuten hielten wir dieses Tempo mit, doch letztlich war es das bei uns bestehende Harzverbot, was spielentscheidend war. Wir strahlten aus dem Rückraum einfach zu wenig Torgefahr aus, hatten lediglich eine Trefferquote von 52 Prozent. Über die erste Welle kamen wir zu 6 Toren, hatten am Kreis mit Pat Brümmer den gewohnt starken Routinier. Auch im Tor war die Quote von 42 Prozent gehaltener Bälle in Ordnung, doch die 15 technischen Fehler auf unserer Seite waren einfach zu hoch. Die Abwehr hat heute einfach zu viel zugelassen. Am Schluss haben wir es nochmals mit zwei Manndeckungen versucht, doch leider ohne Erfolg. Jetzt wird es eng und wir müssen in den Heimspielen die wichtigen Punkte einfahren. Auf jeden Fall hängen wir jetzt erstmal tief unten drin“, klagt Domaschenko.

 

Rode und Olivier - Tran (2), L. Willems (2), Otto (1), J. Willems (1), Brümmer (7/4), Löw, Podriezov, Straub (1), Wheaton (1), Domaschenko (5), Keitsch

 

 

HSG Völklingen - TuS Daun

(Sonntag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Deutlich gewann Daun das Heimspiel gegen die Saarländer (34:25), die weiterhin Schlusslicht der Tabelle sind. Zuletzt konnten beide Mannschaften ihre Spiele nicht austragen. Während bei Daun die Gäste aus Worms coronabedingt absagten, musste Völklingen gegen Rheinland-Vertreter Mülheim aufgrund der Tatsache, dass in der Mannschaft Corona-Fälle aufgetaucht waren, passen. Doch die Gastgeber spielen zuhause wesentlich stärker als auswärts und TuS Coach Igor Domaschenko warnt davor, den Gegner aufgrund seines Tabellenplatzes zu unterschätzen.

 

Personal: Auf Dauner Seite sind erstmals die Neuzugänge Marcel Straub und Anton Domaschenko dabei. Fraglich sind derzeit noch die Einsätze von Julian Keitsch, Matthis Otto und Janis Willems. Zumindest bei Otto und Willems stehen die Zeichen eher so, dass beide mitwirken können.

 

Prognose: „Wir können mit einem breiten Kader in Völklingen auflaufen und sind uns bewusst, dass es im Saarland viel schwerer werden wird als bei uns zuhause. Das zeigen auch die letzten Ergebnisse der HSG, die zu Achtungserfolgen gegen die Spitzenteams kam. Mit Niklas Hoff haben die Gastgeber einen der Toptorschützen der Liga, dazu mit den Linkshänder Alex Saunas und Marcel Rodrique Mba eine starke Achse. Im Tor verfügt die HSG über einen großgewachsenen und zuletzt stark haltenden Keeper. Insgesamt eine sympathische Mannschaft, die eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern hat, die einen schnellen und kompromisslosen Handball spielt, gegen die wir ein gutes Rückzugsverhalten an den Tag legen müssen. Es bleibt abzuwarten, wie beide Mannschaften ihre Spielpausen zuletzt verkraftet haben“, sagt Domaschenko.

 

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Spieltag 19./20. Februar 2022

 

TuS Daun - HSG Worms

 

Aufgrund von Corona Fällen im Team der HSG Worms wird die Begegnung verlegt

 

(Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Vier-Punkte-Spiel für beide Mannschaften. Mit 11:21 Punkten belegt die Mannschaft von Trainer Igor Domaschenko derzeit Rang 13 der Tabelle, die Gäste liegen mit 13:19 Punkten auf Platz 10 der Tabelle. Die Gastgeber stehen unter Druck, wissen, dass sie ihre Heimspiele gegen Mannschaften, die vermeintlich auf Augenhöhe sind, gewinnen müssen, wenn man realistische Chancen auf den Klassenerhalt haben will. Im Hinspiel unterlag das Domaschenko-Team denkbar knapp mit 25:24, haderte mit den vielen Zeitstrafen. Die Wormser Drachen weisen ein Durchschnittsergebnis von 30:30,5 vor. Die Gäste werden seit 2018 von Cheftrainer Marco Tremmel und seinem Co-Trainer Stefan Wegerle trainiert. Mit einem Altersdurchschnitt von 22 Jahren stellt die HSG Worms einen der jüngsten Kader der Liga und sind dadurch in der Lage modernen Handball mit einem hohen Tempo im Angriff zu spielen. „Im Hinspiel unterlagen wir denkbar knapp mit 24:25. Es war das erwartete Kopf-an-Kopf Rennen mit einem glücklichen Ausgang für die Drachen. Heute erwarte ich ein ebenso spannendes Spiel“, ahnt Trainer Igor Domaschenko.

 

Personal: Torwart Pascal Olivier und Ruslan Podriezov werden wieder dabei sein. Die Neuzugänge Anton Domaschenko und Marcel Straub werden ihr Debüt für die TuS feiern und Abwehr und Angriff verstärken. Fehlen wird der langzeitverletzte Kai Lißmann. Fraglich ist der Einsatz von Matthias Otto und Julian Keitsch.

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Spieltag 11. Februar 2022

 

TuS Daun - SG Saulheim 25:29 (10:12)

 

Die Vorzeichen für die Nachholbegegnung standen für die Dauner Mannschaft ungünstig: Ohne Neuzugang Anton Domaschenko, Julian Keitsch, Lukas Meyer und Torwart Pascal Olivier sowie dem Langzeitverletzten Kai Lißmann traten die Eifelaner am Freitagabend gegen Saulheim an, hatten zudem einige Spieler in ihren Reihen, die krankheitsbedingt seit über einer Woche nicht trainieren konnten und das sollte letztlich das ausschlaggebende Momentum für die Niederlage der Mannschaft von Igor Domaschenko sein.

 

Die Eifelaner fanden besser in die Begegnung, führten 4:1 in der 8. Minute, kassierten dann vier Treffer der Gäste in Folge und beim 4:5 in der 12. Minute zog Domaschenko die Notbremse und legte die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch. Seine Mannschaft war bis zum 7:7 in der 21. Minute auf Augenhöhe, doch schon jetzt machte sich der Kräfteverschleiß auf Gastgeberseite bemerkbar und die Mannschaft leistete sich viele technische Fehler, die der Gast sofort bestrafte. Allein im ersten Spielabschnitt kamen die Gäste zu 5 Gegenstoßtoren, die Gastgeber meldeten hier Fehlanzeigte. Die Gäste legten drei Treffer zur 7:10 Führung in der 27. Minute nach und verteidigte diesen Vorsprung bis zum 10:12 Pausenstand.

 

Bilder von Michael Schröder

 

Bilder von Michael Schröder

 

Saulheim kam besser aus der Kabine, legte zum 10:14 in der 32. Minute vor und waren beim 14:19 in der 39. Minute auf dem besten Wege, das Spiel vorzeitig zu entscheiden. Noch einmal nahm Domaschenko die Auszeit, die Mannschaft verkürzte auf 17:20 in der 43. Minute, jetzt war es an den Gastgebern ihre Auszeit zu nehmen, um sich dann vorentscheidend auf 18:22 in der 48. Minute abzusetzen. Den Gastgebern fehlte an diesem Abend einfach die Kraft, um sich gegen die drohende Niederlage erfolgreich stemmen zu könnten. Näher als drei Tore (22:25) kam das Domaschenko nicht mehr an die Gäste heran, die am Ende einen ungefährdeten 25:29 Erfolg einfuhren.

 

„Es waren letztlich zu viele technische Fehler, allein 11 im ersten Spielabschnitt! Zudem war unser Spiel nicht breit genug angelegt, doch die Jungs haben über die gesamte Spielzeit gekämpft. Letztlich war die fehlende Spielpraxis einigen Spielern anzumerken, auch die fehlenden Trainingseinheiten machten sich bemerkbar. Bedingt durch die fehlende Kraft fehlte unserem Positionsspiel die Schnelligkeit und wir bekamen den Kreisläufer der Gäste nie in den Griff. Es war das erwartet schwere Spiel, das wir schnell abhaken müssen und uns auf das nächste Spiel gegen Worms vorbereiten. Sicherlich haben wir ein besseres Ergebnis erhofft, doch jetzt wollen wir mit besseren Voraussetzungen die Aufgabe gegen Worms angehen“, sagt der TuS Coach.

 

Lindner und Rode - Tran (2), L. Willems (1), Otto, J. Willems, Brümmer (10/6), Präder (4), Löw (2), Podriezov (6), Wheaton, Ermeling. 

 

TuS Daun - SG Saulheim

(Freitag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Keine spielfähige Mannschaft konnte der TuS am Dienstagabend aufgrund vieler erkrankter Spieler aufbieten und so mussten die Verantwortlichen das angesetzte Nachholspiel in Mülheim absagen. Die Versuche der TuS Verantwortlichen, den TV Mülheim zu einer Verlegung des Spiels auf einen anderen Dienstag in den kommenden Wochen zu bewegen, schlugen fehl. Im Dauner Lager hofft man, dass bis zum Abschlusstraining am Donnerstag einige Spieler wieder dabei sein können, um dann mit einer spielfähigen Mannschaften auflaufen zu können.

 

Personal: Stand heute ist völlig unklar, welche Mannschaft gegen Saulheim auflaufen kann. Sicher ist aber, dass die Spieler, die bislang erkrankt sind, nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte sind. Von einer ordentlichen Vorbereitung auf das anstehende Spiel kann keine Rede sein.

 

Prognose: Doch wer Dauns Trainer Igor Domaschenko kennt, weiß, dass der Handballcoach nichts unversucht lassen wird, dem Gast solange wie möglich Paroli zu bieten: „Neben einer starken Abwehr verfügen die Gäste über individuell starke Spieler, allen voran Jannik Kuntz, ein ehemaliger Spieler von uns. Achten müssen wir auf den insgesamt wurfgewaltigen und erfahrenen Rückraum der Gäste. Die Favoritenrolle liegt klar bei den Gästen, zumal wir uns diese Woche nur am Donnerstag im Training vorbereiten konnten. Letzte Woche gewann Saulheim gegen Saarpfalz und kletterte auf Platz 6. Wenn wir die Punkte in Daun halten wollen, müssen wir am Freitagabend unseren besten Handball zeigen“, sagt Trainer Igor Domaschenko.

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08. Februar 2022

 

noch ist unklar, ob das Nachholspiel in Mülheim am Dienstagabend verlegt wird.

 

Auf jeden Fall erklärten sich die Dauner bereit, die Begegnung an einem Trainingsabend der Mülheimer (Dienstags um 20.30 Uhr) nachzuholen.

 

Die Dauner Verantwortlichen bemühen sich aufgrund der momentan fünf aktuellen Corona-Fällen im Team, das Spiel zu verlegen. Sollte das Spiel nicht verlegt werden, wird Daun in Mülheim nicht antreten können.  Die endgültige Entscheidung der spielleitenden Stelle steht immer noch aus.

 

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02. Februar 2022

 

RPS Oberligist TuS Daun meldet wichtige Personalien

 

Aufgrund der angespannten Personalsituation des RPS Oberligisten TuS Daun hat der Verein nun reagiert und sich im Kampf um den Klassenerhalt mit Anton Domaschenko und Marcel Straub verstärkt.

 

Anton „Tony“ Domaschenko (29) - im Bild links - ist der Sohn des aktuellen TuS Trainers Igor Domaschenko, spielte bislang für die HSG Wittlich (Rheinlandliga), die SG Gösenroth-Laufersweiler (RPS Oberliga), den TuS Kirn (Rheinhessenliga) und zuletzt für den Ligakonkurrenten TV Nieder-Olm.  Domaschenko ist ab sofort spielberechtigt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Marcel Straub (29) spielte in der Jugend für den Haaner TV und den Solinger Turnerbund, bei der DJK/MJC Trier (Verbandsliga), der HSG Mertesdorf/Ruwertal (Rheinlandliga), dem TV Bitburg (RPS Oberliga) und zuletzt beim luxemburgischen 1. Divisionär der AXA League, HBC Schifflingen. Straub wird voraussichtlich ab 16. Februar für die Eifelaner spielberechtigt sein.

 

Weiterhin hat der momentan langzeitverletzte Topscoorer der Dauner,  Kai Lissmann den Eifelanern für die nächstjährige Oberliga Saison zugesagt. 

 

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Spieltag 05./06. Februar 2022

 

TuS Daun - HSG Eckbachtal  und Nachholspiel  Mülheim - Daun

werden aufgrund von einigen Corona Fällen im Dauner Team verlegt 

 

Ausgangslage: Ein „vier-Punkte-Spiel“ steht dem Team von Trainer Igor Domaschenko gegen den 13. der Tabelle, die HSG Eckbachtal ins Haus.  Das Hinspiel gewannen die Gäste vor heimischer Kulisse mit Anfang Oktober mit 25:22, jetzt will das Eifel-Team die Revanche! Entscheidend für die Niederlage des Domaschenko Teams war die Tatsache, dass man keine gute Trefferquote hatte und auch das Torhüterduell verlor. Das soll sich jetzt ändern!  Nachdem die Begegnung der Dauner Mannschaft kurzfristig aufgrund eines Corona-Falles im Team verlegt werden musste, sammelte der kommende Gegner Eckbachtal Spielpraxis und musste sich nur denkbar knapp dem Meisterschaftsfavoriten aus Homburg (25:27) geschlagen geben. Bis in die Schlussminuten schienen die Eckbach Gekkos für eine Überraschung sorgen zu können, wurden angetrieben von ihrem treffsichersten Torschützen Nisse Nehrdich, der es aus dem linken Rückraum auf sieben Treffer brachte, dazu kamen von vier sicher verwandelte Siebenmeter. Ihm gilt sicherlich das Hauptaugenmerk der Eifelaner, die in den letzten Wochen nicht untätig gewesen sind. Bedingt durch die Langzeitverletzung von Topscorer Kai Lißmann, der weiterhin auf unbestimmte Zeit ausfällt, plagten die Gäste immer wieder personelle Sorgen gerade in den Auswärtsspielen. Meist musste das TuS Team aus den verschiedensten Gründen stark ersatzgeschwächt auflaufen.

 

Personal: Bis auf Kai Lissmann hofft Trainer Igor Domaschenko auf seine Bestbesetzung.

 

Prognose: „Es kommt ein unbequemer Gegner auf uns zu! Im Hinspiel hatten wir Probleme mit dem Harz, kamen nur auf 50 Prozent Trefferquote, der Gegner war bei 65 Prozent! In der entscheidenden Phase bekamen wir den Kreisläufer der HSG nicht in den Griff und das wollen wir jetzt besser machen. Wir sind in der Favoritenrolle, allerdings läuft die Vorbereitung auf das Spiel aufgrund von erkrankten und beruflich verhinderten Spielern nicht so, wie wir uns das vorstellen“, verrät der Dauner Coach.

 

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Spieltag 29.01./30.01.2022

 

TV Mülheim - TuS Daun ist verlegt

 

bis zum Termin lag das Ergebnis des PCR Testes nicht vor,

deshalb wurde die Begegnung abgesagt

 

Ausgangslage: Lokalderby für den TuS Daun in Mülheim! Für die Überraschung des Spieltages sorgte die ersatzgeschwächten Mülheimer Mannschaft beim Spitzenspiel in Dansenberg am Samstag, nachdem die Mannschaft bereits in der Vorwoche mit dem Sieg über Worms für Furore sorgte!  Für die Gastgeber geht es jetzt darum, die Leistung aus Dansenberg gegen Daun bestätigen zu müssen. Daun musste sich zuletzt vor heimischer Kulisse dem TV Nieder-Olm geschlagen geben. Mit zwei Siegen startete Mülheim damit ins neue Jahr! Das Hinspiel dominierte das Team von Trainer Igor Domaschenko, fuhr einen in dieser Höhe nicht geglaubten 33:24 Erfolg ein, für den sich die Gäste vom Rhein jetzt revanchieren wollen. Für beide Teams ein richtungsweisendes Spiel! Gelingt den Gastgebern der Sieg, dürfte sich die Mannschaft weiter im Mittelfeld der Tabelle etablieren. Für Daun wäre es wichtig, mit den Punkten weiter Abstand zu den Abstiegsplätzen zu halten.

 

Personal: Auf Dauner Seite fehlt neben dem langzeitverletzten Kai Lißmann der in Urlaub weilende Ruslan Podriezov. „Ich hoffe auf den Einsatz von Julian Keitsch, Jannis Willems und Pascal Olivier sind wieder dabei“, verrät Domaschenko.

 

Prognose: „Wir haben daran gearbeitet, unsere Fehler aus der Vorwoche zu korrigieren, haben uns intensiv mit dem kommenden Gegner beschäftigt, den ich beim Sieg in Dansenberg beobachtet habe. Die Stärke der Gastgeber ist vor allem ihr breit aufgestellter Kader, der insbesondere über die rechte Angriffsseite torgefährlich ist. Zuletzt war auch eine klare Leistungssteigerung am Kreis erkennbar. Der Angriff ist der stärkste Mannschaftsteil der Mülheimer, die den Vorteil haben, mit Harz spielen zu können. Wir werden aber nichts unversucht lassen, den Hinspielerfolg zu wiederholen“, sagt der Dauner Coach.

 

 

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22.01./23.01.2022

 

TuS Daun - TV Nieder-Olm 26:33 (12:17)

 

Die Vorzeichen für die Eifelaner standen vor dem Spiel nicht günstig. Neben dem langzeitverletzten Kai Lißmann fiel auch der privat verhinderte Ruslan Podriezov aus, Jannis Willems fehlte krankheitsbedingt und Julian Keitsch musste kurzfristig absagen. Damit fehlten vor allem im Deckungsverband wichtige Alternativen und das machte sich bald bemerkbar.

 

Ein Spiel auf Augenhöhe lieferten sich die Gastgeber gegen den TV Nieder-Olm. Bis 6:7 hatten die Gäste in der 12. Minute die Nase vorn, dann gelang dem Team von Trainer Igor Domaschenko beim 9:8 in der 14. Minute die erste Führung. Doch es sollte die einzige Führung der Eifelaner im ersten Spielabschnitt bleiben. Die Gäste legten auf 9:11 vor und so nahm Domaschenko die Auszeit in der 21. Minute. Bis 11:13 hielten die Dauner mit, dann gelang den Gästen die Führung zum 11:15 in der 28. Minute, zur Pause führte Nieder-Olm mit 12:17!

 

Nach dem Wechsel kämpften sich die Eifelaner auf 18:21 in der 39. Minute heran, doch dann sorgten die Gäste bis zum 19:26 in der 47. Minute für die Vorentscheidung. Am Ende unterlagen die Eifelaner den Gästen mit 26:33!

 

„Viele Spieler mussten heute auf ungewohnten Positionen spielen, dennoch zeigte Routinier Pat Brümmer im linken Rückraum eine starke Leistung. Die Gäste konnten in Bestbesetzung auflaufen und dennoch hielten wir bis zur 20. Minute mit. Melvin Wheaton kam bei sieben Versuchen zu sechs Toren! Mit der Angriffsleistung bin ich zufrieden, leider fehlten uns die Alternativen im Deckungsverband. Im Tor konnte Pascal Olivier in seinem ersten Spiel nach seiner Verletzung durchaus überzeugen und wir hatten im Angriff nur 9 technische Fehler. Allerdings kam über die erste und zweite Welle zu wenig! Am Ende verloren wir zu hoch, die Gäste spielten clever“, resümierte Dauns Trainer Igor Domaschenko.

 

Olivier und Lindner - Tran, L. Willems (3), Otto (2), Brümmer (6/1), Präder (5), Reifferscheidt, Löw (2), Wheaton (8/2), Emeling.  

 

TuS Daun - TV Nieder-Olm

(Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Am Samstagabend steigt in Daun ein vier-Punkte-Spiel für beide Teams. Vor allem die Gäste aus Nieder-Olm stehen beim Team von Trainer Igor Domaschenko unter Zugzwang. Mit 8:18 Punkten belegt die Mannschaft derzeit den 13. Tabellenplatz und muss jetzt unbedingt punkten, will man den Anschluss ans Mittelfeld nicht verlieren. Hier rangiert der TuS auf Platz 8 mit 11:15 Punkten und kann sich mit einem Sieg vor heimischer Kulisse Luft im Abstiegskampf besorgen. Doch zuletzt mussten die Eifelaner ihr Spiel mit einem stark ersatzgeschwächten Team bestreiten, das sollte jetzt aber anders sein. Die Gäste kommen mit Rückenwind, gewannen ihre beiden letzten Saisonspiele und schlugen unter anderem den Tabellendritten Homburg. Mit einem durchschnittlichen Ergebnis von 27:30 stelle die Nieder-Olmer einen starken Angriff mit einem guten und breit besetzten Kader. Dies ist vor allem der guten Jungendarbeit des Selztalensembles zu verdanken (A-Jugend spielt Bundesliga und B-Jugend ist Tabellenführer der RPS-Oberliga). Auch die Abwehr der Gäste in nicht zu unterschätzen und wird vor allem wegen der starken Torhüterleistung nur schwer zu knacken sein. „Erschwerend kommt die Tatsache hinzu, dass im letzten Spiel des vergangenen Jahres sich unser Tor-Torschütze der RPS-Liga (130 Tore aus 12 Spielen), Kai Lißmann schwer verletzte und nun längerfristig ausfällt. An dieser Stelle möchte ihm die gesamte Mannschaft eine gute Genesung und eine schnelle Rückkehr zum Team wünschen!“, so Trainer Igor Domaschenko

 

Personal: Torwart Pascal Olivier und Timo Löw sind nach einer langen Verletzungspause wieder dabei. Auch beide Willems Brüder werden wieder auflaufen. Ruslan Podriezov wird leider aus familiären ausfallen.

 

Prognose: „Uns erwartet ein schwieriges und spannendes Spiel. Der TV hat die letzten beiden Spiele gewonnen und möchte sicher weiter Punkte gegen den Abstiegskampf einfahren. Wir werden natürlich versuchen unsere Heimstärke zu nutzen und weiterhin den Abstand zu den abstiegsgefährdeten Plätzen auszubauen. Wie immer hoffe ich dabei auf die lautstarke Unterstützung unserer Fans“, so der Tus Coach.

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15.01./16.01.2022

 

HF Illtal - TuS Daun 37:26 (17:14)

 

Mit dem „letzten Aufgebot“ reiste der TuS Daun nach Eppelborn, da mit Topscorer Kai Lißmann, den Willems Brüdern Luca und Jannis, Timo Löw, Thinh-Hoang Tran, Maurice Rode, Sören Reifferscheidt, sowie Pascal Olivier, der noch nicht eingesetzt werden konnte, gleich 8 Stammspieler fehlten. Und so war es nur eine Frage der Zeit, wann sich die Qualität der in Bestbesetzung angetretenen Gastgeber bemerkbar machen sollte. Doch Daun zog sich über weite Strecken sehr achtbar aus der Affäre.

 

 Die Gastgeber schienen sich früh absetzen zu können, legten vom 4:3 auf 7:4 in der 10. Minute nach, doch die Eifelaner verkürzten auf 7:6 und zwangen so die Gastgeber zur Auszeit. Daun glich zum 7:7 aus. Beim 9:7 in der 17. Minute war es an TuS Coach Igor Domaschenko die Auszeit zu nehmen. Das Eifel-Team ließ sich einfach nicht abschütteln, zeigte eine starke Mannschaftsleistung und blieb über 12:10 am Favoriten dran, der zur Pause „nur“ mit 17:14 führte.

 

Nach dem Wechsel sollte sich die Qualität der Gastgeber durchsetzen. Daun hielt bis 25:20 in der 44. Minute mit, dann wurde es deutlicher. Über 28:20 gelang den Gastgebern am Ende ein klarer 37:26 Erfolg.

 

„Am Ende war einfach die Luft weg. Gegen das sehr hohe Tempo der Gastgeber hielten wir lange mit, dann entschied der Gastgeber die Begegnung übe die zweite Welle. Mit dem Angriff können wir dennoch zufrieden sein, hier haben vor allem Pat Brümmer, Bassi Präder und Melvin Wheaton überzeugt. Im Tor musste der 52-jährige Carsten Lindner die gesamte Spielzeit durchspielen und machte seine Sache sehr gut. Am Ende sind wir froh, ohne Verletzte aus dem Spiel zu kommen und am nächsten Wochenende sieht es personell wieder viel besser aus. Auch im Rückspiel werden wird es gegen Illtal anders aussehen“, gibt sich Dauns Coach Igor Domaschenko optimistisch.

 

Lindner und Olivier - Otto (2), Emeling, Brümmer (10), Präder (5), Podriezov (3), Wheaton (5), Keitsch, Illigen, Rahn

 

MSG HF Illtal - TuS Daun (Sonntag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Sehr deutlich konnten die Illtaler vergangene Woche die Begegnung gegen die HSG Kastellaun/Simmern gewinnen, haben gegenüber den Gästen aus Daun jetzt den Vorteil, bereits Spielpraxis gesammelt zu haben. Bekanntlich musste die Begegnung des TuS aufgrund eines Corona Falls im Team des Gegners aus Saulheim am vergangenen Wochenende verlegt werden. Illtal belegt mit 15:11 Punkten den sechsten Tabellenplatz und ist nun seit drei Spieltagen ohne Niederlage! Die Eifelaner stehen derzeit aufgrund ihrer Heimstärke auf Platz 8 der Tabelle mit 11:13 Punkten, haben aber den verletzungsbedingten Ausfall ihres Topscorers Kai Lißmann zu verkraften, der sich im letzten Saisonspiel des alten Jahres einen Wadenbeinbruch zugezogen hat und längerfristig ausfällt. Erschwerend kommt für das Team von Trainer Igor Domaschenko hinzu, dass seine Mannschaft in ihren Auswärtsspielen immer wieder auf wichtige Stammspieler verzichten muss. Die Rollen vor dem Spiel sind verteilt, der Gastgeber geht als klarer Favorit in die Begegnung. 

 

Personal: Es fehlen erneut die beiden Willems Brüder, dazu der verletzte Topscorer Kai Lißmann. Wieder im Training befindet sich Torwart Pascal Olivier. Ob es für seinen Einsatz reicht, entscheidet sich im Abschlusstraining. Ansonsten hofft Domaschenko, dass kein weiterer Spieler ausfällt.

 

Prognose: „Die Gastgeber spielen einen schnellen Handball, geben Volldampf, kommen über die erste und zweite Welle! Dazu verfügt das Team über starke Spieler im Rückraum.  Mit Christoph Holz Max Mees stellt Illtal zwei Toptorschützen, die derzeit auf Platz zwei und Platz vier der Rangliste liegen. Für uns wird es wichtig sein, den Gegner ins Positionsspiel zu zwingen. Wir können uns einfach keinen offenen Schlagabtausch leisten“, ahnt der Dauner Coach. 

 

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08./09. Januar 2022 

 

TUS Daun - SG Saulheim

verlegt

 

Aufgrund eines Corona Verdachtfalls beim Gast aus Saulheim wurde die Begegnung nach Zustimmung des TuS Daun auf Mitte Mai verlegt.

 

Ausgangslage: Mit dem Heimspiel gegen den Tabellenfünften aus Saulheim startet der TuS Daun in das Neue Jahr. Nur kurz war die Pause für die Handballer in der RPS Oberliga über Weihnachten, ab dem kommenden Wochenende steht ein dicht gedrängter Spielplan bis Ende Mai auf dem Restprogramm. Kurz vor dem Jahreswechsel kam die überraschende Nachricht, dass die Gäste und Trainer Patrick Horlacher mit sofortiger Wirkung getrennte Wege gehen. Nach einem offenen Austausch über die weitere Zusammenarbeit für die neue Saison hat sich in den Gesprächen zwischen Verein, Trainer und Mannschaft herauskristallisiert, dass eigentlich ab dem Sommer ein neuer Trainer das Team übernehmen soll. Als Konsequenz aus diesem Gespräch stellte Horlacher sein Amt mit sofortiger Wirkung zur Verfügung. Nach dem kurzfristigen Abgang von Kai Christmann im Sommer übernahm Horlacher das Amt des Cheftrainers. Rund ein halbes Jahr später beginnt nun für die SG erneut die Trainersuche. Aber auch Daun musste nach dem letzten Spiel eine Hiobsbotschaft verkraften: Toptorjäger Kai Lissmann zog sich beim Auswärtssieg seines Teams in Kastellaun einen Wadenbeinbruch zu und fällt längerfristig aus.

 

Personal: „Neben Kai Lißmann wird weiterhin Torwart Pascal Olivier ausfallen, ansonsten sollten wir die derzeit beste Formation aufbieten können“, hofft Domaschenko.

 

Prognose: „Mit einem durchschnittlichen Ergebnis von 28:23 stellen die Saulheimer eine der stärksten Abwehrreihen der Liga. Die 6:0 Deckung wird also nur sehr schwer zu knacken sein. Erschwerend kommt die Tatsache hinzu, dass im letzten Spiel des vergangenen Jahres sich unter Toptorschütze der Liga (130 Tore aus 12 Spielen), Kai Lißmann schwer verletzte und nun länger ausfällt. An dieser Stelle möchte ihm die gesamte Mannschaft eine gute Genesung und eine schnelle Rückkehr zu Team wünschen! Zurück zu unserem Gegner. Neben einer starken Abwehrreihe verfügen die Gäste über individuell starke Spieler auf allen Positionen, doch vor allem der wurfgewaltige und erfahrene Rückraum ist hervorzuheben. Auf dem Papier ist die Favoritenrolle des Gastes klar erkennbar, somit müssen wir unseren besten Handball zeigen, um beide Punkte hier in Daun zu behalten. Natürlich hoffe ich wie immer dabei auf eine lautstarke Unterstützung unserer Fans“, sagt Trainer Igor Domaschenko.

 

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Spieltag 18./19. Dezember 2021

 

HSG Kastellaun/Simmern - TuS Daun 26:30 (12:11)

 

Es sollte ein hartes Stück Arbeit für die Dauner werden. Das hatte Trainer Igor Domaschenko geahnt und er sollte Recht behalten. Am Ende entführt das Eifelteam zwei wichtige Punkte, doch der Sieg war teuer erkauft! Der bislang mit 130 Treffern in der Torschützenliste der RPS Oberliga führende Rückraumspieler der Eifelaner Kai Lißmann, zog sich einen Wadenbeinbruch zu! 

 

Alle Bilder von Michael Schröder

 

 

 

Von Beginn an versuchten die Gastgeber, mit einer Manndeckung gegen Kai Lißmann den stärksten Dauner Angreifer aus dem Spiel zu nehmen. Technische Fehler der Gäste, dazu das Auslassen bester Einwurf Möglichkeiten waren Grund dafür, dass die Gastgeber 5:3 in der 10. Minute führten.

 

Allerdings übertrieben die Gastgeber in dieser Phase ihren Einsatz, kassierten zwei Zeitstrafen,  doch Daun scheiterte ein ums andere Mal an HSG Keeper Leon Kaltenmorgen, glich in der 14. Minute dennoch zum 5:5 aus.

 

Umstritten die rote Karte gegen Dauns Keeper Maurice Rode, der beim Gegenstoß zwar aus dem Tor kam, den Gegenspieler aber nicht entscheidend störte und so musste Routinier Carsten Lindner in den Kasten und der wurde letztlich zum großen Rückhalt für sein Team.

 

Trainer Igor Domaschenko nahm die Auszeit. Als Lißmann sich beim Torwurf zum 8:7 Anschluss schwer verletzte und nicht mehr eingesetzt werden konnte, schienen den Eifelanern die Felle davon zuschwimmen.

 

Auf Gastgeberseite war es Kilian Kötz, der dem Spiel seinen Stempel aufdrückte und mit seinen fünf Treffern bis zu diesem Zeitpunkt wesentlichen Anteil an der Führung seines Teams hatte. Aber auch Torwart Leon Kaltenmorgen vereitelte beste Chancen der Gäste, gerade gegen Linksaußen Melvin Wheaton und so führte die HSG 10:7 in der 24. Minute.

 

Daun störte ab diesem Zeitpunkt mit einer offensiveren Abwehr und einer Manndeckung gegen Kilian Kötz die HSG Angriffe, nutzte aber weiterhin seine Chancen nicht. Aber auch die Gastgeber trafen nicht und so nahm die HSG beim 10:9 in der 27. Minute die Auszeit.

 

Im Dauner Tor war es Routinier Lindner, der wesentlichen Anteil daran hatte, dass seine Jungs bis zur Pause nur 12:11 zurücklagen, dabei mit dem Schlusspfiff noch den abgefälschten HSG Treffer zur Gastgeberführung einstecken mussten.

 

Auch nach dem Wechsel legte der Gast seine Abschlussschwäche nicht ab, leistete sich technische Fehler und vergab die Siebenmeterchance, die HSG führte 14:11 in der 33. Minute, verlor dann aber die Linie und Daun glich zum 14:14 in der 35. Minute aus.

 

Die Gäste ließen auch in der Folge beste Chancen ungenutzt, machten es so den Gastgebern leicht, die Führung zu verteidigen. Vor allem Ruslan Podriezov erwischte einen rabenschwarzen Tag im Angriff und folgerichtig wechselte Domaschenko durch, brachte Julian Keitsch für den Dauner Abwehrspezialisten.

 

 Verlass war weiterhin auf Carsten Lindner im Dauner Tor, der eine weitere klare Chance der Gastgeber von Linkaußen vereitelte, Daun so die Möglichkeit nutzte, um beim 17:18 in der 43. Minute durch Bassi Präder erstmals in der zweiten Hälfte in Führung zu gehen.

 

Doch es blieb ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem Daun weiterhin offensiv verteidigte, aber einige Abstimmungsprobleme hatte. Das Domaschenko-Team profitierte in der Phase von einem jetzt treffsicheren Melvin Wheaton, der beim 22:22 zwar die Siebenmeterchance vergab, aber jetzt Verantwortung übernahm und wichtige Tore erzielte.

 

Routinier Pat Brümmer übernahm es dann vom Punkt, um sein Team erstmals mit zwei Toren beim 23:25 in der 52.Minute in Führung zu bringen und als Melvin Wheaton sogar auf 23:26 erhöhte, nahm die HSG die Auszeit!

 

Lindner fischte dem völlig freistehenden HSG Kreisläufer Zigelis den Ball weg und  Brümmer markierte im Gegenzug die 23:27 Führung! Die Begegnung wqr entschieden.

 

Die HSG versuchte mit einer doppelten Manndeckung gegen Wheaton und Brümmer das Spiel noch einmal zu drehen, doch Wheaton machte mit seinem Treffer zum 25:28 den Sack zu, zumal auch Linder weiterhin seinen Kasten vernagelt und Jannis Willems auf 25:29 erhöhte. Am Ende entführen die Eifelaner beide Punkte aus dem Hunsrück und gehen mit einem Sieg aus dem Vier-Punkte-Spiel in die Weihnachtspause.

 

„Es war eine Topleistung des alten Mannes“, fand TuS Trainer Igor Domaschenko und meinte damit seinen Torwart Routinier Carsten Lindner (52), der wesentlichen Anteil am Erfolg seines Teams hatte. „50 Prozent gehaltener Bälle sprechen eine deutliche Sprache. Leider haben wir den Sieg mit der Verletzung von Kai Lißmann teuer erkauft. Noch steht nicht fest, wie schwer die Verletzung von Kai ist. Die Mannschaft hat jedoch nach dem Ausfall von Kai Charakter gezeigt und sich trotz Harz wenige technische Fehler geleistet. In den Schlussminuten hatten wir gegen eine Kastellauner Mannschaft, die alles gegeben hat, einfach mehr zuzusetzen. Melvin Wheaton spielte eine starke zweite Hälfte und Jannis Willems führte klug Regie auf der Mitte. Glückwunsch an die Mannschaft zum ersten Auswärtssieg“, freute sich Domaschenko.  

 

Rode und Lindner - Train (5), L. Willems (1), Otto (4), J. Willems (3), Brümmer (5/3), Präder (1), Lißmann (3), Reifferscheidt, Wheaton (8/2), Keitsch, Ermeling. 

 

HSG Kastellaun/Simmern - TuS Daun

(Samstag, 19.30 Uhr, IGS Halle Kastellaun)

 

Ausgangslage: Am Samstag steigt in Kastellaun das mit Spannung erwartete Rheinland-Derby zwischen der HSG Kastellaun/Simmern und dem TuS Daun, in dem es für beide Mannschaften um viel geht. Die Gastgeber haben nach der Niederlage am letzten Wochenende in Völklingen von den Saarländern die rote Laterne übernommen und dürften sich jetzt an den letzten Strohhalm klammern. Nur mit einem Heimsieg über das Team von Trainer Igor Domaschenko werden sich die Hunsrücker noch Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen können. Daun kommt mit dem Selbstbewusstsein, am vergangenen Wochenende in heimischer Halle einen der Meisterschaftsfavoriten, den TV Homburg geschlagen zu haben. Damit unterstreichen die Eifelaner ihre Heimspielstärke. Anders dagegen sieht es in fremden Hallen aus! Daun gewann seine bislang 9 Punkte ausschließlich vor heimischem Publikum! Das es auswärts bislang nicht funktionieren wollte, lag vor allem an der Tatsache, dass in diesen Spielen wichtige Stammspieler nicht an Bord waren und so entscheidende Wechselalternativen über die Länge der Spiele fehlten. Es wird daher für die Gäste entscheidend sein, möglichst in der derzeit bestmöglichen Formation aufzulaufen. Mit einem Auswärtssieg könnte Daun den Abstand zu den gefährdeten Teams vor Weihnachten weiter ausbauen und mit einem guten Gefühl die Weihnachtspause gehen.

 

Personal: Torwart Pascal Olivier wird verletzungsbedingt ausfallen, Timo Löw steigt am Freitag wieder ins Training ein. Sein Einsatz entscheidet sich kurzfristig.

 

Prognose: „Wir können wohl auf den aktuell stärksten Kader zurückgreifen und das ist auch notwendig in diesem Derby. Ich kenne die Spieler des Gegners gut aus meiner Zeit als Trainer im Hunsrück und habe die meisten Spieler des Gegners schon trainiert. Die Mannschaft lebt sicherlich von der Erfahrung des Routiniers Florian Hübner, der zwar mittlerweile 42 Jahre alt ist, aber immer noch topfit. Daneben ein weiterer Spieler mit großer Erfahrung ist Andrius Zigelis. Dazu kommen viele gute, junge Talente, allen voran Kilian Kötz sowie Michel Kaltenmorgen und Ben Wetstein. Bewusst hat sich die HSG vor der Saison nach dem Abgang einiger Spieler entschieden, auf eigene Kräfte zurückzugreifen und in der RPS Oberliga mit einer jungen Mannschaft, die Perspektive hat, anzugreifen. Für die Gastgeber ist sicherlich die Tatsache, dass in Kastellaun mit Harz gespielt werden kann, ein Vorteil. Auf keinen Fall werden wir die HSG wegen ihres letzten Tabellenplatzes unterschätzen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Mannschaft in vielen Spielen auf Augenhöhe war, knappe Niederlagen kassierte und Nieder-Olm schlagen konnte. Daneben kam die Mannschaft gegen Rhein-Nahe Bingen und Saarpfalz zum Remis. Wir wollen an die Leistung der Vorwoche anknüpfen und bauen auch auf die Unterstützung unserer Fans“, sagt Dauns Trainer Igor Domaschenko.

 

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TuS Daun - TV Homburg 35:27 (15:10)

 

Die Rollen vor der Begegnung des TuS Daun gegen den Meisterschaftsfavoriten aus Homburg waren klar verteilt! Doch davon war nichts zu sehen, im Gegenteil. Zuhause spielen die Eifelaner ihre Heimstärke aus und am Ende sorgt der TuS für die Überraschung des Spieltages, sicherte sich zwei völlig unerwartete Punkte im Kampf gegen den Abstieg! Verwundert rieben sich die gut 100 Zuschauer in der Wehrbüschhalle in Daun zur Pause die Augen. Ihre Mannschaft lag überraschend mit 15:10 vorne.

 

 

Die Gastgeber fanden gut ins Spiel, führten über 5:3 in der 9. Minute. Die Auszeit von Dauns Trainer Igor Domaschenko hatte dann Signalwirkung für sein Team, das jetzt die Begegnung klar bestimmte und auf 12:7 in der 24. Minute davonzog, da auch die Gäste jetzt ihre Gangart verschärften und dafür die entsprechenden Zeitstrafen kassierten. Homburg nahm die Auszeit, versuchte so den Spielfluss der Eifelaner zu stören! Doch das Domaschenko Team zeigte sich unbeeindruckt, verteidigte den Vorsprung bis zur Pause und es deutete sich so die Überraschung des Spieltages an.

 

Bis 17:12 in der 34. Minute hielt der Dauner fünf-Tore-Vorsprung, doch auf Gästeseite war es Richard Wilga, der mit seinen Tore wesentlichen Anteil daran hatte, dass seine Mannschaft auf 17:14 verkürzte. Als dann Torwart Maurice Rode die rote Karte nach einem Tempogegenstoß der Gäste kassierte, schien es nochmal eng für die Eifelaner zu werden:  „Der Gegenspieler hat sich clever verhalten und so die rote Karte gegen Maurice gezogen“, urteilte Dauns Trainer Igor Domaschenko.  

 

Doch Melvin Wheaton legte mit seinem Treffer auf 18:14 in Unterzahl vor, ehe Kai Lißmann und Thinh-Hoang Tran mit ihren Treffern für die offensichtliche 20:14 Vorentscheidung in der 38. Minute sorgten. Der Favorit stemmte sich gegen die drohende Niederlage, war beim 21:18 in der 43. Minute wieder in Schlagdistanz und folgerichtig nahm Dauns Coach Domaschenko die Auszeit zum richtigen Zeitpunkt!

 

Matthis Otto, Pat Brümmer und Kai Lißmann sorgten mir ihren Treffern bei einem gehaltenen Siebenmeter von Carsten Lindner zum 25:18 in der 47. Minute für die Vorentscheidung! Die Auszeit der Gäste beim 27:22 in der 53. Minute sollte ein spannende Schlussphase einläuten, doch spätestens der Treffer von Pat Brümmer zum 28:23 entschied die Begegnung.

 

Am Ende stand ein verdienter und unerwarteter 35:27 Heimspielerfolg der Dauner auf der Anzeigetafel, der frenetisch von Mannschaft und Fans zurecht gefeiert wurde. Dabei waren es Routinier Pat Brümmer und Melvin Wheaton, die den klaren Erfolg ihres Teams in den Schlussminuten sicherstellten.

 

„Die Mannschaft hat top gespielt und es war heute ein sehr gute Schiedsrichterleistung von Ralph Müller und Matthias Freiherr von Wolff. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung haben wir für die Überraschung gesorgt. Kai Lißmann war wieder einmal nicht zu stoppen. Wir haben uns nach anfänglichen Problemen in der Abwehr stabilisiert, vor allem Maurice hat im Tor viele eins gegen eins Aktionen erfolgreich für sich entschieden. Homburg hat mit zunehmender Spieldauer alles versucht, spielte sogar Manndeckungen, doch wir hatten immer die richtige Antwort. Auf der Mitte führte Jannis Willems klug Regie und Routinier Pat Brümmer sorgte in den Schlussminuten per Tempogegenstoß für entscheidende Treffer. Acht Versuche, sieben Treffer sprechen eine deutliche Sprache für unseren Routinier. Auch von Aussen treffen wir immer besser, allen voran Thinh-Hoang Tran“, lobte Domaschenko.

 

Rode und Lindner - Tran (6), L. Willems, Otto (2), J. Willems (3), Brümmer (7), Präder (1), Lißmann (11/3), Reifferscheidt, Podriezov, Mayer, Wheaton (5).

 

 

Spieltag 11./12. Dezember 2021

 

TuS Daun - TV Homburg

(Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Die Rollen vor dem Spiel sind klar verteilt! Das Team von Trainer Igor Domaschenko trifft mit dem TV Homburg auf den aktuell Tabellenzweiten der Liga, der in dieser Saison zu den Titelanwärtern zu rechnen ist. Lediglich beim Tabellenführer in Mundenheim mussten sich die Saarländer geschlagen geben und gehen als klarer Favorit in dieses Spiel.

 

Personal: Torwart Pascal Olivier fällt verletzungsbedingt ebenso aus wie Julian Keitsch und Timo Löw.

 

Prognose: „Der Gegner ist auf allen Positionen gleich gut besetzt, hat aber weiniger Wechselalternativen. Die Mannschaft, die hohe Ambitionen hat, steht bei uns unter Druck und muss gewinnen. Kampflos werden wir die Punkte nicht hergeben, bauen auf die Unterstützung unserer Zuschauer und müssen über 60 Minuten das hohe Niveau der Gäste mitgehen. Qualitativ ist unsere Mannschaft dazu in der Lage und wir werden alles versuchen, für die Überraschung zu sorgen. Doch klarer Favorit sind die Homburger“, sagt Trainer Igor Domaschenko.

 

4.12. 2021

 

HV Vallendar - TuS Daun 30:23 (15:13)

 

Der HV Vallendar gewinnt das Rheinland-Derby gegen den TuS Daun mit 30:23, doch am Ende täuscht das Ergebnis über den eigentlichen Spielverlauf hinweg. Über lange Strecken des Spiels lieferten sich beide Mannschaften ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Gäste aus der Eifel verletzungsbedingt auf ihren Stammkeeper Pascal Olivier verzichten mussten, dazu fehlten Luca Willems, Timo Löw und Julian Keitsch.

 

Fotos Michael Schröder

Bilder von Michael Schröder

 

Daun kam besser aus den Startlöchern, führte 0:2 in der 5. Minute, doch mit drei Treffern in Folge meldete sich der Gastgeber im Spiel an. Bis 9:8 in der 21. Minute blieb das Spiel völlig ausgeglichen, dann setzte sich der Gastgeber mit vier Treffern in Folge zum 13:8 in der 25. Minute ab, doch Daun kämpfte sich in die Begegnung zurück und war beim 14:12 in der 29. Minute wieder in Schlagdistanz. Zur Pause führte Vallendar verdient mit 15:13.

 

„Vallendar spielte im ersten Spielabschnitt aggressiver als wir! Wir konnten aber die Begegnung wieder ausgeglichen gestalten“, meinte Gästetrainer Igor Domaschenko zur Pause.

 

Es blieb nach dem Wechsel ein Spiel auf Augenhöhe, das bis 22:22 in der 50. Minute eine spannende Schlussphase versprach. Doch dann kam der Auftritt der Unparteiischen Alesksandra Jelicic und Andrea Zintel, die die Eifelaner gleich mehrfach bestraften und damit für die Vorentscheidung im Spiel sorgten.

 

Zunächst sah Dauns Mannschaftsverantwortlicher Markus Willems die gelbe Karte, es folgten die Zeitstrafen gegen Jannis Willems und Kai Ließmann und das brachte auch bei dem ansonsten in der Schiedsrichterkritik sehr zurückhaltenden Trainer der Eifelaner, Igor Domaschenko das Faß zum Überlaufen: „Nie und nimmer war die Strafe gegen Kai berechtigt. Er hat überhaupt nicht ins Geschehen eingegriffen und wurde völlig unberechtigt vom Platz gestellt. Diese Phase nutzte Vallendar clever und zog auf 26:22 in der 56. Minute davon“, klagte Domaschenko.

 

Auch die Auszeit half den Eifelanern nicht mehr, ins Spiel zurückzufinden. Die Gastgeber bauten ihren Vorsprung jetzt gegen eine Gästemannschaft, die nur noch einen Treffer in den letzten 10 Minuten markierte, deutlich auf 30:23 aus. Zudem vernagelte HV Keeper Marcel Schenk regelrecht in dieser Phase seinen Kasten. 

 

„Bis zur 50. Minute war ich mit dem Auftritt meines Teams sehr zufrieden, doch dann wurden wir durch eine unerklärlich schwache Leistung der Schiedsrichterinnen in den letzten 10 Minute eindeutig benachteiligt. Das deutete sich aber im ersten Spielabschnitt schon an, als wir 10 Mal Zeitspiel geahndet bekamen und das war überwiegend völlig unberechtigt. Letztlich unfair, dass wir ein solch ausgeglichenes Spiel verlieren“, klagte der Dauner Coach, für den ein Remis dem Spielverlauf entsprochen hätte.

 

Lindner und Rode - Tran (3), Otto, J. Willems (1), Brümmer (2), Präder (1), Lißmann (11/2), Reifferscheidt, Podriezov, Wheaton (5) 

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Der Spielausschuss der RPS hat in seiner Sitzung vom 02.12.2021 einstimmig die folgenden Beschlüsse gefasst:


1. Die Saison wird nicht unterbrochen, die für das Wochenende 04./05.12.2021 angesetzten Spiele werden ausgetragen.


2. Am Mittwoch, 08.12.2021 um 19:00 Uhr findet eine Videokonferenz mit den Vereinen statt, um die aktuelle Situation gemeinsam zu erörtern. Alle Vereine, die hieran teilnehmen möchten, bestätigen dieses per Mail an die GS bis Montag, 06.12.2021 um 18:00 Uhr. Von der GS erhalten sie anschließend den Link zur Teilnahme an der Konferenz.


3. Alle Heimvereine werden verpflichtet zwei Corona-Test-Kits für die Schiedsrichter zur Verfügung zu stellen.


gez. Peter Josef Schmitz    gez. Rainer Schneider
Präsident                           Vors. Spielausschuss

 

Spieltag

04./05. Dezember 2021

 

HV Vallendar - TuS Daun

(Samstag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Richtungsweisendes Rheinland-Derby zwischen dem HV Vallendar und dem TuS Daun. Die Gastgeber gehen nach zwei Siegen in Folge selbstbewusst die Aufgabe gegen das Team von Trainer Igor Domaschenko an. Und wieder stellt sich bei den Eifelanern die entscheidende Frage: in welcher Besetzung kann die Mannschaft auflaufen? Mit 7:11 Punkten liegt der TuS einen Platz vor den Gastgeber, die mit 6:10 Punkten auf Platz 11 folgen. Auswärts ist das Domaschenko Team bislang noch ohne Punktgewinn, konnte bislang alle Punkte in heimischer Halle einfahren. Entscheidend hierfür ist sicherlich die Tatsache, dass die personellen Möglichkeiten der Eifelanern in ihren Heimspielen anders sind als in den Auswärtsspielen. Die spielfreie erste Trainingswoche nutzten die Eifelaner, um die angeschlagenen Spieler zu schonen. „Es war viel Arbeit für den Physio, doch wir haben das zur Regeneration wichtiger Spieler gebraucht, sind jetzt hochmotiviert vor dem Derby“, sagt Domaschenko.

 

Personal: Luca Willems fehlt aus familiären Gründen, Timo Löw ist weiterhin verletzt. Hinter dem Einsatz von Julian Keitsch steht noch ein Fragezeichen.

 

Prognose: „Die Spannung vor dem wichtigen Spiel ist da! Vallendar wird von Spiel zu Spiel stärker, stabilisiert vor allem die Abwehr. Im Angriff hat die Mannschaft mit Christian Schröder einen der stärksten Rückraummittespieler der Liga und auf Linksaussen mit Kalani Schmidt einen sehr torgefährlichen Angreifer, der vor allem im eins gegen eins sehr stark ist. Wir werden unsere Abwehr entsprechend aufstellen und wollen so vor allem den Dreh- und Angelpunkt des Vallendarer Spiels, Schröder in seinem Wirkungskreis einengen. In Vallendar müssen wir mit Harz spielen, doch das sollte eigentlich kein Problem sein, war auch in Offenbach nicht zu sehen. Es wird auf jeden Fall ein schweres Auswärtsspiel, bei dem uns sicherlich alles abverlangt wird“, ahnt der Dauner Coach. 

 

Spieltag 20./21. November 2021

 

TV Offenbach - TuS Daun 37:28 (21:14)

 

Bei einem der Meisterschaftsfavoriten muss sich das Team von Trainer Igor Domaschenko letztlich klar geschlagen geben. Doch erneut zollte Daun seinem kleinen Kader bei einem Auswärtsspiel Tribut: ohne die Willems Brüder, Timo Löw und Julian Keitsch fehlten den Eifelanern wichtige Alternativen in ihrem Spiel und das war über die Spielzeit einfach nicht zu kompensieren, zumal die Gastgeber von der ersten bis zur letzten Minute hohes Tempo gingen und personell aus dem Vollen schöpfen konnten.

 

alle Bilder von Michael Schröder

 

 

Doch zunächst hielten die Gäste mit, beim 7:7 in der 14. Minute nahm Dauns Coach Igor Domaschenko vor allem die Auszeit, um seinen Spielern eine Verschnaufpause zu geben. Bis 11:10 blieben die Dauner am Favoriten dran, dann spielten die Gastgeber ihre personelle Überlegenheit aus und legten auf 15:10 in der 20. Minute vor, verteidigten jetzt die Führung über 18:13 in der 26. Minute bis zum Pausenstand von 21:14.

 

Tor um Tor bauten die Offenbacher nach der Pause ihre Führung aus, beim 29:17 in der 41. Minute nahm Domaschenko erneut die Auszeit, Daun verkürzte aber bis zum Abpfiff den Rückstand nochmals auf 9 Tore.

 

„Offenbach war der erwartet starke Gegner, gegen den wir aber in der ersten Hälfte lange Zeit mithielten. Egal wen die Gastgeber auch einwechselten, ein Bruch war nie erkennbar. Während die Gastgeber sieben ihrer 11 Tempogegenstöße erfolgreich abschlossen, konnten wir nur einen Gegenstoß nutzen. Allerdings waren 11 technische Fehler auf unserer Seite bei einem Spiel mit Harz nicht so schlecht, in Worms hatten wir noch über 20 technische Fehler. Offenbach kam bis zum Schluss immer wieder über die erste und zweite Welle und es wurde ein verdienter Sieg der Gastgeber. Bei uns hat Kai Lißmann erneut überragend gespielt, dazu starke Torhüterleistungen von Pascal Olivier und Carsten Lindner, der gleich zwei Siebenmeter und einige Tempogegenstöße abwehrte. Auf Rückraummitte hatte Sören Reifferscheidt größere Spielanteile und auch Kai Lißmann und Ruslan Podriezov, der immer besser in Form kommt, mussten auf die Spielmacherposition. Bassi Präder und Pat Brümmer waren torgefährlich und überzeugten auch mit guten Anspielen. Am Ende waren meine Spieler fix und fertig, doch die Moral hat gestimmt“, meinte Domaschenko.

 

Rode, Linder und Olivier - Tran (1), Otto (1), Brümmer (3), Präder (7), Lißmann (13/3), Reifferscheidt, Podriezov (2), Wheaton (1).

 

TV Offenbach - TuS Daun (Sonntag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Die Dauner Handballer stehen am Sonntagabend in Offenbach vor einer hohen Auswärtshürde. Beim Tabellenvierten, der bislang lediglich am vergangenen Wochenende das Spitzenspiel in Homburg verlor, hat die Mannschaft von Trainer Igor Domaschenko eigentlich nichts zu verlieren. Im Gegenteil, die Mannschaft kann nur gewinnen. Aber dafür müssten die Eifelaner ihre möglicst stärkste Besetzung aufs Feld schicken, doch noch ist nicht klar, in welcher Aufstellung die Eifelaner auflaufen können und so wird das Unterfangen in fremder Halle mehr als schwierig. Die Gastgeber verfügen sicherlich über eine der stärksten Angriffsreihen, kommen im Schnitt auf 30 Tore. Mit Tino Gläßgen, Sebastian Mohra und Lukas Klein verfügt der TVO über seine stärksten Angreifer.

 

Personal: Trainer Igor Domaschenko hofft auf einen breiten Kader. Allerdings wird Jannis Willems fehlen, Fragezeichen stehen noch hinter den Einsätzen von Luca Willems und Julian Keitsch. Timo Löw und Sören Reifferscheidt steigen diese Woche wieder ins Training ein und sollten ebenso dabei sein wie Ruslan Podriezov.

 

Prognose: „Sicherlich muss man auch einen Blick auf die 3.Liga haben, in der die regionalen Vertreter alle unten drinstehen. Theoretisch durchaus denkbar, dass vier Mannschaften absteigen und deshalb müssen wir auch auswärts endlich punkten. Mit einem breiten Kader haben wir eine Chance in Offenbach, die allerdings sehr heimstark sind. Vorteil für die Gäste ist sicher die Tatsache, dass mit Harz gespielt wird. Wir werden aber versuchen, unsere bestmögliche Leistung abzurufen gegen eine auf allen Positionen torgefährliche Mannschaft, die im Spiel viel durchwechselt“, sagt Domaschenko. 

 

Rode, Linder und Olivier - Tran (1), Otto (1), Brümmer (3), Präder (7), Lißmann (13/3), Reifferscheidt, Podriezov (2), Wheaton (1).

Wochenende

13./14. November 2021

 

TuS Daun - HSG Rhein-Nahe-Bingen 35:26 (17:9)

 

Mit einem 35:26 Erfolg setzt sich der TuS Daun vorerst im Mittelfeld der Tabelle fest und liegt dank des besseren Torverhältnisses jetzt vor den Gästen. Ersatzgeschwächt mussten beide Teams in diese Begegnung. Auf Dauner Seite fehlten mit Timo Löw, Julian Keitsch und Thin Hoang Tran gleich drei wichtige Spieler, auf Gästeseite musste der bislang torgefährlichste Angreifer Henrik Walb mit Rückenproblemen passen. Auf Dauner Seite waren die beiden Willems Brüder wieder dabei und auch Ruslan Podriezov konnte phasenweise der Mannschaft in der Abwehr helfen.

 

Die Gäste reisten allerdings mit 14 Spielern an, hatten einen „genügend breiten Kader“ (Zitat TuS Trainer Igor Domaschenko), taten sich aber mit dem Spiel ohne Harz schwer. Ziel der Gäste war es, die Gastgeber von Beginn an mit hohem Tempo zu fordern und das bis zum Ende auch durchzuhalten.

 

Fotos Michael Schröder

 

„Respekt vor meinen Jungs, die dieses Tempo mitgingen, dazu gut spielten und kämpferisch alles gaben“, lobte der TuS Coach.

 

Von Beginn an führten die Eifelaner, gaben diese Führung nie aus der Hand, legten über 3:1 bis 6:3 in der 9. Minute einen guten Start hin. Im Tor zeigte sich Pascal Olivier trotz seiner Erkältung als der gewohnt sichere Rückhalt. Beim 10:6 in der 17. Minute nahmen die Gäste ihre erste Auszeit, doch Daun blieb stabil, zeigte weiterhin vor 200 Zuschauern eine starke Angriffs- und Abwehrleistung, zog vom 12:9 in der 25. Minute auf 17:10 zur Pause deutlich davon. Vor allem das Zusammenspiel der Dauner mit Kreisläufer Pat Brümmer funktionierte und über Außen stellte Melvin Wheaton seine Torgefahr unter Beweis.

 

Gewohnt treffsicher aus dem Rückraum zeigte sich Kai Lißmann, der sich nach dem Wechsel einer Manndeckung der Gäste gegenübersah.  „Doch das schaffte uns Räume für die Mitspieler, die wir auch nutzten“, freute sich Domaschenko.

 

Die Gäste hielten das Tempo weiter hoch und Daun hielt dagegen, hatte auch nach der zweiten Manndeckung gegen Bassi Präder die richtigen Antworten, traf über Matthis Otto von Aussen. Die Gäste gingen volles Risiko, wurden aber nicht belohnt. Immer wieder fingen die Eifelaner die Bälle ab, sorgten für Tore über die erste und zweite Welle. Zudem half Luca Willems seinem Team, wurde von Domaschenko auf wechselnden Positionen in Angriff und Abwehr eingesetzt und das verschaffte seinen Mitspielern die nötige Luft, um das hohe Tempo der Gäste weiter mitzugehen. Beim 26:18 in der 48. Minute nahmen die Gäste die Auszeit, kamen nur noch auf sieben Tore beim 27:20 heran. Daun baute die Führung erstmals beim 32:22 in der 56. Minute auf 10 Tore aus und kam zu einem in dieser Höhe nicht zu erwartenden Erfolg.  

 

„Für mich war das in der zweiten Hälfte ein zu offenes Spiel, in dem wir eine bessere Trefferquote als in den letzten Spielen hatten und wenige technische Fehler machten. Das die Gäste ohne Harz nicht so richtig klar kamen, spielte uns in die Karten. Es war ein verdienter Sieg gegen einen starken Gegner, der auswärts bereits fünf Punkte gewonnen hat. Das müssen wir erst einmal schaffen“, sagte der TuS Coach.

 

Lindner, Olivier und Rode - L. Willems (3), Otto (4), J. Willems (2), Brümmer (6), Präder (4), Lißmann (11/3), Podriezov, Wheaton (5).

 

TuS Daun - HSG Rhein Nahe Bingen

(Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Zwei Punkte in zwei Spielen binnen zweier Tage konnte Handball-Oberligist HSG Rhein-Nahe Bingen auf sein Konto buchen. Beim TV Mülheim feierten die Rheinhessen am vergangenen Freitag einen klaren Sieg. Knapp und recht unglücklich zog die Mannschaft von Trainer Markus Herberg am Sonntag gegen den TV Homburg – einer der Titelkandidaten – den Kürzeren. Damit festigten die Blau-Gelben unter 16 Teams ihren sechsten Tabellenplatz.

 

Der Gastgeber aus Daun belegt mit 5:9 Punkten Platz 10 der Tabelle, präsentiert sich zuhause wesentlich stärker als in den Auswärtsspielen. Zuhause gewann das Team von Trainer Igor Domaschenko das Auftaktspiel gegen Mülheim, das Spiel gegen Völklingen und sicherte sich mit einer Energieleistung am Ende einen verdienten Punkt gegen den VTZ Saarpfalz. Lediglich gegen einen der Topfavoriten, VTV Mundenheim musste sich der TuS vor heimischer Kulisse geschlagen geben. So baut das Eifel-Team auf die bisher gezeigten Heimleistungen, bei denen vor allem die personellen Alternativen besser waren als in den auswärts allesamt verlorenen Spielen in Eckbachtal, in Worms und zuletzt in Dansenberg. 

 

Personal: Die beiden Willems Brüder sind wieder dabei, dafür fehlen Timo Löw und Julian Keitsch. Fraglich ist der Einsatz von Aussenspieler Thin Hoang Tran.

 

Prognose: „Die Gäste stellen eine erfahrene Mannschaft und Coach Markus Herberg liegt mit einem breiten Kader auf einem Mittelfeldplatz. Fünf der sieben Punkte gewann die HSG in Auswärtsspielen bei direkten Konkurrenten sowie Meisterschaftsfavoriten. Uns trennen derzeit zwei Punkte und die wollen wir mit Unterstützung unserer Zuschauer am Samstagabend einfahren. Es gilt die beste Abwehrleistung die möglich ist, abzurufen und gegen eine Mannschaft, die über die gesamte Spielzeit alles gibt, die gefährlichen Rückrauspieler auf den Halbpositionen in den Griff zu bekommen. Wenn wir die entsprechend starke Abwehrleistung abrufen, wollen wir uns einfache Treffer durch hohes Tempo erarbeiten“, verrät TuS Trainer Igor Domaschenko.

 

Wochenende

06./07. November 2021

 

TuS Dansenberg II - TuS Daun 32:26 (16:12)

 

„Was wäre wenn….?“ Diese Frage stellt sich nach der knappen Dauner Niederlage bei den hoch eingeschätzten Gastgebern in Dansenberg. Erneut musste das Team von Trainer Igor Domaschenko stark ersatzgeschwächt im Auswärtsspiel auflaufen und zollte letztlich seiner Personalsituation Tribut. Gleich fünf Stammspieler waren zu ersetzen. Neben dem Brüderpaar Luca und Jannis Willems, fehlten Ruslan Podriezov, Timo Löw und Thinh-Hoang Tran. Dass die Mannschaft spielerisch in der Lage ist, auch gegen die Spitzenteams der Liga mitzuhalten, hat die Mannschaft schon mehrmals bewiesen und auch gegen die Gastgeber rief das Dauner Rumpfteam eine ordentliche Leistung ab. Doch mit einem solchen Rumpfteam wird es auf Dauer schwer, in der vierthöchsten Liga zu bestehen. Mit lediglich zwei Auswechselspielern war es nur eine Frage der Zeit, wann sich die personell überlegenen Gastgeber durchsetzen. Dazu kam das für die Eifelaner ungewohnte Spiel mit Harz.

 

„Wir dürfen nicht mit Harz trainieren und das ist schon ein Problem. Die Gastgeber hatten einfach weniger technische Fehler als wir, obwohl wir auch nur 12 Fehler machten“, klagte Domaschenko.

 

Schnell führten die Gastgeber mit 5:1 in der 7. Minute, doch dann war Daun im Spiel, kam Tor um Tor näher und ging in der 18. Minute mit 7:8 in Führung. Doch die Gäste spielten jetzt ihre Überlegenheit aus, trafen sechsmal in Folge und hatten das Spiel beim 13:8 in der 24. Minute wieder im Griff. Zur Pause führten die Gastgeber verdient mit 16:12.

 

Nach dem Wechsel hielt Daun den Anschluss, konnte sich aber nicht weiter herankämpfen. Als die Gastgeber auf 24:18 in der 40. Minute wegzogen, nahm Domaschenko die Auszeit, seine Mannschaft kam auf vier Tore beim 24:20 in der 43. Minute heran und hielt die Führung der Gastgeber bei vier Toren bis zum 26:22 in der 45. Minute. Nach der Auszeit der Gastgeber sorgte die Mannschaft mit dem 32:24 bis zur 57. Minute für klare Verhältnisse.

 

„Auf unserer Seite haben die Torhüter ihre Leistung heute abgerufen, der junge Sören Reifferscheid auf Rückraummitte eine ordentliche Leistung gezeigt. Julian Keitsch hat uns vor allem im Deckungsverband geholfen und heute auch sein erste Tor aus dem Rückraum erzielt. Melvin Wheaton hatte eine gute Trefferquote und Kai Lißmann war erneut unser torgefährlichster Angreifer. Heute war sicher mehr drin, da auch bei Dansenberg der Spielmacher auf Rückraummitte fehlte. Die Jungs, die heute aufliefen, haben ihr Bestes gegeben“, fand TuS Coach Igor Domaschenko.

 

Olivier, Lindner und Rode - Otto, Brümmer (2), Präder (3), Reifferscheidt, Wheaton (6), Emeling, Keitsch (1), Lißmann (14/1)

 

Tus Dansenberg II - TuS Daun (Sonntag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit 10:2 Punkten liegt der TuS Dansenberg II derzeit auf Platz vier der Tabelle, musste sich vergangenes Wochenende lediglich dem Spitzenteam aus Homburg geschlagen geben. Doch trotz des guten Saisonstarts bleibt es Ziel der Pfälzer, „am Ende der Saison auf einem einstelleigen Tabellenplatz zu stehen, damit wir nicht auf die Drittligaabsteiger gucken müssen“, Zitat Trainer Sebastian Wächter. Allerdings scheinen die Gastgeber des TuS Daun derzeit trotz der kleinen „Delle“ der letzten Niederlage auf einer Erfolgswelle zu schwimmen und wollen sich mit einem Heimsieg gegen die Eifelaner der Zielvorgabe von Trainer Wächter nähern. Die Gäste aus der Eifel können befreit aufspielen, zumal nach dem wichtigen Punktgewinn in letzter Sekunde am vergangenen Wochenende gegen das Team aus Zweibrücken und der angespannten Personalsituation. „Ich habe bislang alle Spiele der Dansenberg per Video studieren können. Die Mannschaft verfügt über eine starke erste Sieben, hat aber qualitativ wenig Alternativen. Die Leistungsträger müssen durchspielen, haben aber besonders im linken Rückraum einen torgefährlichen Distanzwerfer, einen guten Spielmacher auf der Rückraummitteposition, der gut mit dem Kreis zusammenspielt. Den torgefährlichsten Angreifer hat Dansenberg auf der Linksaußenposition. Wir versuchen uns optimal vorzubereiten, stellen uns auf eine aggressive 6:0 Deckung der Gastgeber ein, die auch gelegentlich zur Manndeckung übergeht. Leider sind unsere personellen Alternativen am Sonntag nicht rosig“, sagt Dauns Trainer Igor Domaschenko.

 

Personal: Verletzt fällt Ruslan Podriezov aus, daneben steht hinter den Einsätzen von Thin-Hoang Tran (Rückenprobleme) und Timo Löw (Fußverletzung) ein Fragezeichen. Jannis und Luca Willems werden aus privaten Gründen fehlen. Julian Keitsch wird der Mannschaft am Sonntag in der Abwehr sicherlich helfen können und Torwart Pascal Olivier ist wieder fit.

 

Prognose: „Wir treffen auf eine junge und starke Mannschaft, auf die wir uns optimal vorbereiten werden. Sicherlich ist die Möglichkeit mit Harz zu spielen, ein Vorteil für die Gastgeber. Auf jeden Fall werden wir nichts unversucht lassen, für eine Überraschung in der Pfalz zu sorgen“, sagt der TuS Coach.

 

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Wochenende 30./31. Oktober 2021 

 

TuS Daun - VTZ Saarpfalz 22:22 (12:7)

 

Punktgewinn oder Punktverlust für die Dauner Mannschaft? Diese Frage war nach dem Handballkrimi der Eifelaner gegen den Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt nicht gleich zu beantworten. Zur Pause führte das Team von Igor Domaschenko deutlich, verlor aber mit zunehmender Spieldauer den Zugriff aufs Spiel. Am Ende jubelten dennoch die Gastgeber, die mit dem Schlusspfiff durch Bassi Präder den Ausgleichstreffer markierten, über weite Strecken das Spiel aber bestimmten, es aber nie schafften, den Sack zuzumachen.

 

Bilder von Michael Schröder

 

In den Schlussminuten waren es die Gäste, die es versäumten, das Spiel vorzeitig zu entscheiden und so wurden es hektische und spannende Schlussminuten:  Bei 21:22 Führung nahmen die Gäste 34 Sekunden die Auszeit, wollten die Zeit runterspielen, doch Präder gelang nach einer offenen Manndeckung der Ballgewinn und mit dem Abschluss aus acht Metern erzielte er den Ausgleichstreffer.

 

Dabei hatten die Gastgeber einen bärenstarker Auftakt, obwohl mit Pascal Olivier der Dauner Keeper verletzungsbedingt, nicht eingesetzt werden konnte. Seinen Part übernahm der 20-jährige Maurice Rode und löste seine Aufgabe mit Bravour. Gleich zwei Treffer in Folge schenkte Dauns Neuzugang Timo Löw den Gäste zu Spielbeginn ein, seine Mannschaft führte 2:0 nach knapp 90 Sekunden! Den Gästen gelang erst in der 7. Minute der erste Treffer zum 3:1, doch das Team von Trainer Igor Domaschenko verteidigte die Führung dank einer starken Abwehrleistung über 5:2 in der 13. Minute.  Die Mannschaft baute ihren Vorsprung wieder aus, zog auf 9:5 in der 23. Minute und 12:7 zur Pause davon. Bis hierhin kamen die Gäste lediglich zu sechs Feldtreffern, hatten in Robin von Lauppert mit ihren auffälligsten Angreifer, der bis zur Pause 5 der 7 Zweibrücker Tore markierte.

 

Die Gäste fanden besser in die zweite Hälfte, verkürzten auf drei Tore beim 15:13 in der 38. Minute und erzielten in Unterzahl den Anschlusstreffer zum 16:14 in der 39. Minute, kamen jetzt immer besser ins Spiel, glichen beim 16:16 in der 43. Minute aus, mussten aber in der 49. Minute beim 19:20 die rote Karte gegen Thomas Jung verkraften, der seine dritte Zeitstrafe kassierte. Die spannenden Schlussminuten waren eingeläutet und die hatten es in sich. Die Gäste setzten sich auf 20:22 in der 57. Minute ab, schienen jetzt auf dem Weg, beide Punkte aus der Eifel entführen zu können, zumal Daun nach der Zeitstrafe gegen Ruslan Podriezov in Unterzahl spielen musste. Die Gäste hatten sogar die Chance per Siebenmeter auf drei Tore zu erhöhen, scheiterten jedoch am Dauner Schlussmann Carsten Lindner, der zum Siebenmeter eingewechselt wurde. Dann folgte der Auftritt von Bassi Präder, der 40 Sekunden vor dem Ende nochmals verkürzte und auch den Ausgleichstreffer mit dem Schlusspfiff markierte.  

 

„Nach der ersten Halbzeit war es ein Punktverlust, nach den letzten Minuten sicher ein Punktgewinn“, meinte Dauns Coach Igor Domaschenko. Das seine Mannschaft nach dem Wechsel den Faden verlor, führte der Trainer auf die Tatsache zurück, dass die Abwehr den Kreis der Gäste nicht mehr im Griff hatte.

 

„Zudem musste Bassi Präder aufgrund einer Oberschenkelverletzung geschont werden, Ruslan Podriezov konnte nur im Deckungsverband eingesetzt werden. Insgesamt hatten wir an diesem Abend einfach zu wenige Alternativen. Doch in den Schlussminuten hat die Mannschaft Moral gezeigt und unser Torwart Routinier Carsten Lindner und Bassi Präder haben uns den Punkt gerettet“, fand Domaschenko.

 

Olivier, Lindner und Rode - Tran, L. Willems (1), Otto, J. Willems, Brümmer (4), Präder (4), Lißmann (8/3), Reifferscheidt, Podriezov, Wheaton (2), Löw (3)

 

 

TuS Daun - VTZ Saarpfalz

(Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Mit zwei Unentschieden (gegen Kastellaun/Simmern und Saulheim) steht der Gast des TUS Daun, die VTZ Saarpfalz derzeit auf Platz 13 der Tabelle und wartet immer noch auf den ersten Sieg. Anlauf nimmt das Team dafür am Samstagabend in Daun. Dort trifft die neuformierte Gästemannschaft aus dem Saarland, die sich bislang in der Runde schwertut, auf das Team von Trainer Igor Domaschenko, derzeit Tabellenzehnter.  Am vergangenen Wochenende sicherten sich die Eifelaner einen wichtigen Heimspielerfolg gegen das Schlusslicht HSG Völklingen und wollen jetzt den nächsten Heimspielerfolg feiern, um damit den Abstand zu den gefährdeten Teams der Liga weiter zu vergrößern. Doch dass dies eine schwere Aufgabe wird, ist Domaschenko bewusst. Der Coach baut darauf, dass seine Jungs an die zuletzt guten Leistungen anknüpfen.

 

Personal: Angeschlagen sind Luca Willems, Tran und Podriezov in die Trainingswochen gegangen. Doch Trainer Igor Domaschenko hofft, das dieses Trio ebenso auflaufen kann wie Julian Keitsch.

 

Prognose: „Obwohl die VTZ im Laufe der vergangenen beiden Spielzeiten wichtige Leistungsträger verloren hat, stellt das Team von Trainer-Duo Kai Schumann und Philip Wiese eine individuell gut besetzte Truppe. Die Gästeabwehr gehört zu den besten der Liga und ist nur mit schnellen und kollektiven Handball über die Dauer des gesamten Spiels zu überwinden. Letzte Woche konnten wir zeigen, dass wir vom hohen Tempo gegen Spielende profitieren können. Des Weiteren, müssen auch in der Abwehr eine ähnliche Leistung wie in der 1. Halbzeit gegen Völklingen abrufen, um die starke Rückraumachse, sowie den Kreisläufer der Gäste in den Griff zu bekommen. Es wird ein schweres Spiel für uns gegen eine Mannschaft, die in Teilen über 3. Liga-Erfahrung verfügt“, ahnt Dauns Coach Igor Domaschenko. 

 

 

 

24. Oktober 2021

 

TuS Daun - HSG Völklingen 34:25 (20:10)

 

Daun gewinnt vor 150 Zuschauern das wichtige „vier-Punkte-Spiel“ gegen den Tabellenletzten aus Völklingen und kann den Abstand zu den Abstiegsrängen vergrößern. Die Gäste aus dem Saarland dürften spätestens jetzt im Abstiegskampf angekommen sein.

 

Das Team von Trainer Igor Domaschenko, dass ohne den aus privaten Gründen fehlenden Melvin Wheaton antrat, fand schnell zu seinem Spiel, legte bis zur 5. Minute auf 3:0 vor und hielt die drei Tore-Führung bis zum 9:6 in der 13. Minute. Zwei Treffer in Folge läuteten dann eine starke Phase der Gastgeber ein, die im Deckungsverband wenig zuließen und ihren Vorsprung kontinuierlich bis zur Pause auf 20:10 ausbauten und damit das Spiel entschieden hatten.

 

„Wir haben konzentriert begonnen, alles umgesetzt was wir uns vorgenommen hatten und traten als Mannschaft auf. Es war eine geschlossene Mannschaftleistung, die besser war als im letzten Auswärtsspiel, vor allem kamen wir zu mehr Torerfolgen über den Kreis und von außen. Dazu klappte auch das Spiel über die erste Welle und wir unterbanden das schnelle Gegenstoßspiel der Saarländer mit einem guten Rückzugsverhalten. Aus der geschlossenen Mannschaftsleistung kann ich Kai Lißmann hervorheben, der erneut torgefährlich war und in der Abwehr einen guten Part spielte. Hier half uns auch Ruslan Podriezov. Timo Löw lieferte auf der „eins“ ein starkes Spiel und Bassi Präder überzeugte mit klugen Anspielen und konnte vielfach nur siebenmeterreif gestoppt werden. Auf der Mitte führte Jannis Willems unser Spiel geschickt. Schonen mussten wir Luca Willems, der sich im Freitagstraining leicht verletzte“, sagte Domaschenko.

 

 Nach dem Wechsel entwickelte sich eine ausgeglichenere Begegnung, in der die Gäste ihren Rückstand bis auf 23:17 in der 40. Minute verkürzten, da die Eifelaner unkonzentriert wurden und auch das Tempo nicht mehr so hoch wie im ersten Spielabschnitt hielten. Völklingen kam immer wieder über die zweite Welle zum Erfolg und so nahm Dauns Trainer Domaschenko in der 42. Minute beim 24:18 die Auszeit, stoppte damit die „Aufholjagd“ der Gäste. Über 28:20 in der 51. Minute gelang am Ende ein wichtiger, klarer und verdienter 34:25 Erfolg.

 

„Wir erhöhten nach der Auszeit das Tempo und ich konnte in den Schlussminuten allen Spielern Spielanteile geben. Mit dem Ausgang des Spiels sind wir zufrieden, wissen aber auch, an was wir noch arbeiten müssen. Im Tor überzeugten unsere Keeper Maurice Rode und Pascal Olivier, die auf über 50 Prozent gehaltener Bälle kamen, mit der Anzahl von technischen Fehlern, die unter 10 blieb, können wir auch zufrieden sein. Die Begegnung wurde souverän und gut vom Schiedsrichtergespann Michael Hehn und Kim Höger geleitet“, resümierte der Dauner Coach.

 

Lindner, Olivier und Rode - Tran (6), L. Willems (1), Otto (1), J. Willems (3), Brümmer (4), Präder (2), Lißmann (13/5), Reifferscheidt, Podriezov, Mayer, Löw (4)

 

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19. Oktober 2021

 

TuS Daun - HSG Völklingen

(Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Zwei Heimspiele hat das Team von Trainer Igor Domaschenko jetzt zu absolvieren und trifft dabei mit Völklingen und Saarpfalz auf Teams, die auf Augenhöhe mit den Eifelanern sein dürften. Das erste „vier-Punkte-Spiel“ steht für den Tus am Samstagabend gegen die HSG Völklingen, den Tabellenletzten an, der mit vier Niederlagen in die Saison gestartet ist. So zählt für die Gäste aus dem Saarland in der Eifel nur ein Sieg, will man nicht vorzeitig im Tabellenkeller festhängen. Aber auch für Daun steht einiges auf dem Spiel: Domaschenko hat Erfahrung satt und weiß, dass Spiele gegen die direkten Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt in heimischer Halle gewonnen werden müssen. Man darf also gespannt sein, wer mit der nervlichen Belastung besser zurechtkommt. Daun hat in seinen bisherigen Spielen immer gezeigt, dass die Mannschaft durchaus dann konkurrenzfähig ist, wenn sie personell gut aufgestellt ist. Auf die leichte Schulter wird Daun den Gegner sicher nicht nehmen: Die HSG präsentierte sich im Vergleich zum Auswärtsspiel in Bingen gegen den TV Offenbach deutlich verbessert, musste dann aber in Mülheim am vergangenen Wochenende eine klare Niederlage einstecken. Überschattet wurde diese Begegnung durch eine schwere Verletzung des Völklinger Torhüters Markus Weber, bei dem im Krankenhaus die Vermutung eines Achillessehnenabrisses bestätigt wurde. Daun gewann bislang seine einzigen Punkte zuhause gegen Mülheim und das sollte Selbstvertrauen geben.

 

Personal: Auf seine Bestbesetzung hofft Trainer Igor Domaschenko, nachdem bei Ruslan Podriezov die Entzündung aus dem Handgelenk verschwunden ist und auch Rückraumspieler Jannis Willems auflaufen wird.

 

Prognose: „Völklingen stellt eine heimstarke Mannschaft, das haben die knappen Ergebnisse gegen die Topteams aus Offenbach und Dansenberg gezeigt. Auswärts allerdings gab es bisher deutliche Niederlagen. Wir treffen auf eine junge Mannschaft, die ein hohes Tempo geht und über den Rückraum ihre Stärken hat. Besonders das Zusammenspiel zwischen dem linken Rückraum und dem Linksaußen gilt es in den Griff zu bekommen. In der Abwehr spielen die Saarländer eine relativ offensive 3:3 Deckung. Wir müssen schon viel investieren, wollen wir diese Begegnung auch gewinnen. Dabei muss die Trefferquote von außen bei uns deutlich besser werden und auch wir wollen das Tempo hochhalten und cleverer spielen als zuletzt in Worms. Das haben wir bereits analysiert und hoffen, beide Punkte zuhause zu halten. Ziel ist es, uns möglichst schnell von den beiden letzten Plätzen abzusetzen“, so der TuS Coach.

 

17. Oktober 2021

 

HSG Worms - TuS Daun 25:24 (12:11)

 

Da wäre heute sicher mehr für die Eifelaner drin gewesen, doch Aufsteiger TuS Daun muss sich in Worms nach einem engen Spiel unglücklich geschlagen geben. Erneut kehrt die Mannschaft von Trainer Igor Domaschenko mit der Erkenntnis vom Auswärtsspiel zurück, dass sie leistungsmäßig auf Augenhöhe spielt, doch die Ausfälle entscheidender Leistungsträger nicht wegstecken kann. Auf ihre Langzeitverletzten Janis Hafer, Niklas Schwarz, Tim Knobel und Timo Hochgesand musste auch Gastgeber Worms verzichten, dafürstanden aber Jona Eschbach und Lukas Hochgesand sowie Spielmacher Marvin Seyfried wieder zur Verfügung, auf Dauner Seite fehlte erwartungsgemäß Ruslan Podriezov aufgrund seiner Verletzung, dafür war Julian Keitsch aber mit von der Partie. Schwerer traf die Eifelaner der erneute Ausfall von Jannis Willems und damit fehlte die Alternative im Rückraum und vor allem beim Überzahlspiel.

 

Ausgeglichen verliefen die Anfangsminuten, in denen die Gastgeber die Nase knapp vorne hatten und über 2:0 gut ins Spiel fanden. Doch vier Treffer der Eifelaner sorgten für die 2:4 Führung des Teams von Trainer Igor Domaschenko in der 11. Minute, die Worms aber mit vier Treffern in Folge konterte und mit 6:4 in der 15. Minute in Führung ging. Angetrieben von Spielmacher Marvin Seyfried gelang dem Gastgeber die 7:5 Führung in der 18. Minute. Früh kassierte Dauns Timo Löw seine zweite Zeitstrafe und konnte so nur noch bedingt von Gästetrainer Domaschenko eingesetzt werden. Kai Lißmann hielt seine Mannschaft mit seinen Treffern zum 7:7 in der 21. Minute im Spiel. Auf Seiten der Gastgeber war es Luca Steinführer, der dafür sorgte, dass sein Team die Nase weiter vorne hatte. Drei Treffer in Folge erzielte der HSG Spieler zum 8:7, dann kassierte Dauns gefährlichster Rückraumspieler Kai Lißmann die Zeitstrafe. Doch auch die Gäste mussten die Zeitstrafe gegen Steinführer verkraften und das nutzte Dauns Routinier Pat Brümmer zum Ausgleich in der 23. Minute, Worms Trainer Remmel nahm die Auszeit. Es blieb weiterhin das erwartete Kopf-an-Kopf Rennen, bei dem die Gastgeber mit 12:11 zur Pause knapp die Nase vorne hatten.  Auf seine „richtig gute Abwehr“ (Zitat Worms Trainer Marco Remmel) war bislang Verlass und er wollte damit den Grundstein für den Erfolg legen. Dazu sollte das Gegenstoßspiel der Eifelaner unterbunden werden. Dies gelang den Gastgebern zwar im ersten Spielabschnitt, doch das Gästeteam aus Daun spielte in der ersten Hälfte auf Augenhöhe.

 

Auch nach dem Wechsel blieb die Begegnung ausgeglichen über 14:13 in der 36. Minute. Die Zeitstrafe gegen Thinh-Hoang Tran nutzte Worms dann nicht, um weiter davon zu ziehen, denn im Gegenzug kassierte Luca Steinführer, der bis dahin mit sechs Treffern bester Wormer Torschütze war, seine dritte Zeitstrafe und damit die rote Karte. Dies spielte dem Gast aus der Eifel in die Karten, die erstmals beim 16:17 in der 44. Minute wieder in Führung lagen und dann noch in Überzahl spielen konnten, doch beim 18:18 in der 45. Minute kassierte auch Timo Löw seine dritte Zeitstrafe und damit die rote Karte. Es folgten Auszeiten des Gastgeber und der Gäste innerhalb von 8 Sekunden und das nutzte Worms, um sich bis zur 50. Minute auf 21:19 abzusetzen. Die Begegnung blieb hart umkämpft, beim 22:21 in der 53. Minute nahm Gastgebertrainer Remmel seine letzte Auszeit und die brachte die Vorentscheidung, nachdem Dauns Julian Keitsch die Zeitstrafe kassierte und Worms sich jetzt auf 24:21 in der 55. Minute absetzte. Die Gastgeber spielten jetzt clever und brachten den Vorsprung über die Zeit. Zwar verkürzten die Gäste durch Bassi Präder und Kai Lißmann nochmals auf 24:23 in der 57. Minute, Worms schien die rote Karte gegen Dauns Luca Willems in der gleichen Spielminute, und der Zeitstrafe gegen den Eifeler Routinier Pat Brümmer in der 58. Minute in die Karten zu spielen, um den Sack zuzumachen. Doch es war Dauns gefährlichster Angreifer Kai Lißmann, der seine Mannschaft auf 25:24 heranbrachte. 50 Sekunden vor dem Ende nahm Dauns Trainer Igor Domaschenko die Auszeit, doch zum verdienten Ausgleich reichte es nicht mehr.  

 

„Die Jungs haben super gekämpft und Charakter gezeigt. Es war das mit Harz erwartet schwere Spiel, bei dem wir 10 Zeitstrafen wegstecken mussten und die Überzahl nicht konsequent genug nutzten. Timo Löw machte bis zu seine roten Karte ein gutes Spiel auf der eins, Luca Willems bis zu seine roten Karte ein starkes Spiel auf Abwehrmitte. Pascal Olivier war der gewohnt sichere Rückhalt, der 18 Bälle parierte. Aber auch der Wormser Keeper war im ersten Spielabschnitt sehr stark. Wir haben versucht, das Spiel schnell zu machen, haben aber heute über die Aussenpositionen nicht gut getroffen. Ein Punkt wäre drin gewesen und durchaus verdient. Das Nichtnutzen der Überzahlsituationen war spielentscheidend. Ich bleibe bei meiner Aussage, dass wir in Bestbesetzung gegen jede Mannschaft in dieser Klasse auf Augenhöhe sind“, resümierte Dauns Coach Domaschenko.

 

Olivier und Rode - L. Willems (2), Otto (2), Tran (1), Brümmer (3/1), Präder (3), Lißmann (13/6), Reifferscheidt, Wheaton, Keitsch, Löw. 

 

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13. Oktober 2021

 

HSG Worms - TuS Daun (Sonntag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Wie stark die HSG Worms in dieser Saison einzuschätzen ist, zeigt die Tatsache, dass sich die Mannschaft am vergangenen Wochenende nach hartem Kampf unglücklich mit einem Tor bei einem der Meisterschaftsfavoriten in Homburg geschlagen geben musste. Zum Auftakt gelang den Wormsern eine deutlicher 34:24 Erfolg gegen die HSG Kastellaun/Simmern. Die Wormser „Drachen“ werden seit 2018 trainiert von Cheftrainer Marco Tremmel und seinem Co-Trainer Stefan Wegerle. Die Mannschaft gehört mit einem Altersdurchschnitt von 22 Jahren zu den jüngsten Teams der Liga.

 

Personal: Fraglich sind die Einsätze von Julian Keitsch und Ruslan Podriezov. Die Handgelenkverletzung von Podriezov dürfte den Dauner Neuzugang wohl auch gegen Worms am Mitwirken hindern. „Ich bin skeptisch, dass er spielen kann. Bis Mittwoch konnte er das Handgelenk überhaupt nicht bewegen“, verrät Domaschenko.

 

Prognose: „Es wird ein schweres Auswärtsspiel für uns. Wir versuchen uns optimal auf den Gegner vorzubereiten, der seine gefährlichsten Angreifer auf Rückraummitte, Rückraumlinks und auf Rechtsaußen hat. Die Mannschaft hat sich gegenüber der letzten Saison schon erheblich verändert, bewies nach dem Auftaktsieg in Kastellaun, bei dem der Wormser Keeper der große Rückhalt seines Teams war, dass die Mannschaft auch mit dem Topteams mithalten kann. Nur unglücklich verlor die Mannschaft in Homburg. Wichtig wird sein, dass wir unsere Deckung stabilisieren. Das wird durch die vermeintlichen Ausfälle von Keitsch und Podriezov schwer. Doch unsere Probleme, die wir im Spiel gegen Mundenheim im Deckungsverband hatten, haben wir erkannt und arbeiten daran. Am Freitag werden wir uns per Videostudium auf den Gegner nochmals einstellen. Am Ende sollten Kleinigkeiten über den Ausgang des Spiels entscheiden“, ahnt der Dauner Coach. 

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10. Oktober 2021

 

TuS Daun - TV Mundenheim 22:30 (9:12)

 

Bilder von Michael Schröder

 

Das Dauner Team um Trainer Igor Domaschenko empfing am Samstagabend einen der Titelanwärter auf die Meisterschaft und der wurde seiner Favoritenrolle mit zunehmender Spieldauer gerecht.

 

Die Eifelaner lieferten den Gästen zumindest im ersten Spielabschnitt eine Begegnung auf Augenhöhe, in der die Gastgeber durch Bassi Präder in Führung gingen, dann aber dem Favoriten die knappe Führung über 4:5 in der 14. Minute bis 7:8 in der 26. Minute überlassen musste. Doch absetzen konnten sich die Gäste nie, scheiterten immer wieder an einer gutstehenden TuS Abwehr und so nahmen die Gäste die Auszeit. Erst kurz vor der Pause erhöhte der Favorit seinen Vorsprung von 9:10 auf 9:12.

 

Für die Vorentscheidung sorgte der Gast gleich nach dem Wechsel, zog auf 10:16 in der 34. Minute davon. Beim 14:19 in der 41. Minute nahm Dauns Coach Domaschenko die Auszeit, doch die spielte dem Gast in die Karten, der mit vier Treffern in Folge das Spiel früh zum 14:23 in der 45. Minute entschied. Den Eifelanern gelang es nicht mehr, den Rückstand bis zum Abpfiff zu verkürzen und so feierte der Gast einen klaren 22:30 Auswärtserfolg. Mundenheim war sicherlich kein Maßstab für die Eifelaner, die im Kampf um den Klassenerhalt gegen Mannschaften auf Augenhöhe ihre Punkte einfahren müssen.

 

„Mundenheim hat heute bewiesen, dass sie zu den Topmannschaften der Liga zählen. Unsere Jungs haben gekämpft und das hat viel Kraft gekostet, waren aber gegen die offensive Deckung der Gäste, hinter der ein bärenstarker Torwart mit Nico Klein stand, nicht durchschlagskräftig genug. Zu wenig haben wir über die Aussen und den Kreis gespielt. Mundenheim zeigt ein gutes Rückzugsverhalten und stellte eine aggressive Deckung, durch die wir Probleme im Zusammenspiel bekamen. Auch wir haben im zweiten Spielabschnitt auf eine 6:0 Deckung nach unserer Auszeit umgestellt, doch die Begegnung war zu diesem Zeitpunkt schon entschieden. Ein verdienter Sieg. Wermutstropfen war die erneute Verletzung von Ruslan Podriezov, der im zweiten Spielabschnitt nicht mehr eingesetzt werden konnte. Kai Lißmann war erneut sehr torgefährlich und wurde hier von Bassi Präder unterstützt. Jannis Willems hat erst in den letzten 10 Minuten zu seinem Spiel gefunden. Insgesamt war unsere Angriffsleistung nicht gut genug gegen die kompakte und aggressive Deckung der Mundenheimer. Wir hatten lediglich 8 technische Fehler, genau so viel wie der Gast! Doch konditionell war die Mannschaft aus der Pfalz einfach stärker, ging über das gesamte Spiel ein hohes Tempo und war insbesondere im Spiel eins gegen eins über Rückraummitte und Rückraumlinks nicht zu stoppen. Schade für unsere Fans, doch heute war nicht mehr drin“, gab Domaschenko zu.

 

Lindner, Rode und Olivier - Tran (2), L. Willems (1), Otto, J. Willems (2), Brümmer (1), Präder (5), Lißmann (9/2), Podriezov, Wheaton (1), Löw (1).

 

 

05. Oktober 2021

 

TuS Daun - VTV Mundenheim (Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Nach der Niederlage im ersten Auswärtsspiel für den TuS Daun werden am Samstagabend in der Wehrbüschhalle die Karten neu gemischt. Das Spiel in Eckbachtal hat nochmals deutlich gemacht, wie wichtig jeder einzelne Spieler für die Mannschaft der Eifelaner ist. Ausfälle von Stammspielern sind in dieser Liga nur schwer zu kompensieren. Das musste auch Eckbachtal in seinem Auftaktspiel feststellen, konnte aber gegen Daun wieder auf eine schlagkräftige Formation zurückgreifen. Jetzt kommt mit dem VTV Mundenheim ein Anwärter auf den Meistertitel! Das Team startete mit Siegen in Kastellaun und zuhause gegen Homburg in die neue Saison. In den letzten Jahren zählte das Gästeteam immer zu den Topteams der Liga!

 

Personal: Angeschlagen ist derzeit Ruslan Podriezov, der sich mit einer Zerrung plagt. Wieder dabei sein werden die Willems-Brüder Luca und Jannis. Fehlen wird definitiv Julian Keitsch.

 

Prognose: „Mundenheim zählt für mich zu den Meisterschaftsfavoriten. Das Team ist im Kollektiv sehr stark besetzt und von allen Positionen torgefährlich. Den Gegner habe ich gegen Kastellaun/Simmern und Homburg beobachtet. Wenn wir das Spiel gewinnen wollen, müssen wir über die gesamte Spielzeit ein hohes Tempo gehen, dürfen uns keinesfalls eine Verschnaufpause wie gegen Mülheim gönnen. Fokus im Training war bei uns die Verbesserung der Trefferquote und wir werden uns im Abschlusstraining taktisch auf die Gäste einstellen, bei denen ich gespannt bin, wie sie ohne Harz zurechtkommen. Können wir an die Leistung aus dem Mülheimer Spiel anknüpfen und das Tempo über die gesamte Spielzeit hochhalten, wir personell gut besetzt sind, haben wir durchaus eine Chance“, glaubt Domaschenko.

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03. Oktober 2021

 

HSG Eckbachtal - TuS Daun 25:22 (10:10)

 

Vor dem Spiel in Eckbachtal standen die Vorzeichen für die Dauner nicht günstig: Mit Jannis und Luca Willems fehlten dem Team aus privaten Gründen wichtige Alternativen und das sollte am Ende mit den Ausschlag geben. „Dazu traten die Gastgeber mit einer anderen Besetzung auf als im Auftaktspiel, hatten viele erfahrene Spieler dabei, vor allem am Kreis“, erkannte Dauns Coach Igor Domaschenko.

 

Bilder von Michael Schröder

 

Ausgeglichen verliefen die Anfangsminuten, in denen die Eifelaner ständig mit einem Treffer führten und angetrieben von Rückraumspieler Kai Lißmann  erstmals beim 3:6 in der 16. Minute mit drei Treffern ihren Vorsprung ausbauten. Bis hierhin hatte der Dauner Rückraumspieler bereits seinen fünften Treffer im Spiel markiert!

 

In der frühen Phase des Spiels deutete sich an, dass die bessere Abwehrreihe das Spiel entscheiden und dabei die wenigsten Fehler machen sollte. Es blieb ein torarmes Spiel, das Daun bis 5:8 in der 23. Minute bestimmte. Die Zeitstrafe gegen Dauns Ruslan Podriezov nutzte der Gastgeber, um auf 7:8 heranzukommen, ehe Thinh-Hoang Tran auf 7:9 erhöhte und Trainer Igor Domaschenko die Auszeit nahm. Doch das spielte dem Gastgeber in die Karten, die jetzt ausglichen und das 10:10 Remis mit in die Pause nahmen.

 

Nach dem Wechsel blieb die Begegnung spannend, ehe sich die Gastgeber mit einem 5:0 Lauf innerhalb von 6 Minuten vom 12:12 auf 17:12  (41. Minute) absetzten. Domaschenko nahm erneut die Auszeit und seine Mannschaft kam  auf 18:15 in der 46. Minute heran. Jetzt war es an Eckbachtal, die Auszeit zu nehmen. Näher als drei Tore kam Daun nicht mehr an den Gastgeber heran, der nun seinen Vorsprung über 22:19 in der 54. Minute über die Zeit brachte.

 

„Timo Löw löste seine Aufgabe auf Rückraummitte gut,  es fehlten uns dennoch die Alternativen. Die Willems Brüder wurden vor allem im Deckungsverband schmerzlich vermisst. Leider war unsere Trefferquote heute nicht so hoch und so gewann der gegnerische Torhüter das Torhüterduell mit 48 Prozent gehaltener Bälle. Obwohl wir uns nur wenige technische Fehler leisteten, fehlten uns in der Breite die Torschützen. Da helfen auch die 15 Tore von Kai Lißmann nicht alleine weiter. Pat Brümmer spielte im zweiten Spielabschnitt gut, war torgefährlich, doch gegen 69 Prozent Trefferquote der Gastgeber hatten wir heute nichts entgegenzusetzen. Eckbachtal hat heute Wiedergutmachung für das Auftaktspiel betrieben und ist zuhause nicht zu unterschätzen“, sagte Dauns Coach Igor Domaschenko.

 

Olivier, Rode und Lindner - Tran (2), Otto, Brümmer (3), Präder (1), Lißmann (15/5), Reifferscheidt, Podriezov, Wheaton (1), Keitsch, Löw.

 

28. September 2021

 

HSG Eckbachtal - TuS Daun (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: „Als Herren 1 der Eckbachtal Gekkos sind wir gekommen, um zu bleiben. Schon seit drei Jahren spielen wir erfolgreich in der Oberliga RPS - dort wollen wir uns positionieren und uns einen Namen machen“, wirbt der Dauner Gastgeber HSG Eckbachtal auf seiner Homepage. Doch der Start in die diesjährige Saison verlief sicher nicht nach den Vorstellungen der HSG, die im Auftaktspiel beim TV Homburg eine deftige Packung mit 28:17 bezog und froh sein konnte, dass die Homburger in den letzten Minuten des Spiels Abschlussschwächen offenbarten, sonst wäre die Niederlage noch höher ausgefallen. Diese Niederlage dürfte vor allem auf die „schlechteste Vorbereitung der Eckbachtaler seitdem ich hier Trainer bin“ (Zitat Trainer Thomas Koch) zurückzuführen sein, bei denen das Verletzungspech zugeschlagen hat. So greift die HSG auf ihren Nachwuchs zurück und so finden sich die Jugendspieler Lars Zalik, Silas Rogawski und Clemens Diehl im Oberligakader wieder. Die Begegnung gegen Homburg und Daun sollten Trainer Koch als Standortbestimmung gelten. Besser lief es zum Auftakt für die Eifelaner, die den Rheinland-Konkurrenten TV Mülheim ebenfalls deutlich schlagen konnten. Allerdings warnt Trainer Igor Domaschenko seine Mannschaft davor, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. „Zuhause werden die Eckbachtaler auf Wiedergutmachung aus sein und sich vor heimischem Publikum besser präsentieren wollen als in Homburg“, ahnt der Dauner Coach.

 

Personal: Die Dauner werden in der Pfalz in Bestbesetzung auflaufen.

 

Prognose: „Wir dürfen uns nicht vom Ergebnis der Eckbachtaler gegen Homburg blenden lassen. Zuhause ist das ein anderes Kaliber und mit Unterstützung der Zuschauer werden sie alles daransetzen, die Auftaktniederlage vergessen zu machen. Auf die Begegnung bereiten wir uns intensiv auch anhand der Videoanalyse vor. Dieses Spiel wird über die Abwehr entschieden und ich bin mir bewusst, dass wir hier den Grundstein zum Erfolg legen müssen. Besonders im linken Rückraum hat der Gastgeber seine Stärken. Anders als letztes Wochenende dürfen wir uns keine Schwächephase im Deckungsverband leisten. Allerdings fahren wir auch selbstbewusst nach Eckbachtal, hoffen, dass wir an die starke Leistung des Auftaktspiels anknüpfen können und werden alles geben, die Punkte aus Eckbachtal zu entführen“, erklärt Domaschenko.

 

 

26. September 2021

 

TuS Daun - TV Mülheim 33:24 (17:12)

 

Bildergalerie von Michael Schröder

 

 

200 begeisterte Zuschauer feierten mit ihrer Mannschaft nach dem Schlusspfiff den überraschend klaren Auftakterfolg ihres Teams über den Rheinland-Vertreter TV Mülheim.

 

Die Mannschaft von Trainer Igor Domaschenko versuchte mit einer offensiven 3:2:1 Deckung die Angriffsbemühungen der Gäste in den Griff zu bekommen, war aber in den Anfangsminuten im Innenblock nicht schnell genug gegen die Gästeangreifer auf den Beinen. Wenig Gefahr ging bei den Gästen aus der Distanz aus, doch mit ihrem schnellen Passspiel und guten 1:1 Aktionen stellte die Mannschaft von Trainer Hilmar Bjarnason die Eifelaner schon vor einige Probleme. Doch Verlass war auf Dauns Keeper Pascal Olivier, der in den Anfangsminuten seine Klasse bereits unter Beweis stellte.

 

Von Beginn an legten die Gastgeber vor, letztmals kam Mülheim beim 6:6 in der 14. Minute zum Ausgleich. Daun lag ständig in Führung, versäumte es aber, teils klarste Torchancen zu verwerten und so blieb die Begegnung bis zum 9:8 ausgeglichen. Trotz Unterzahl gelang es dem Domaschenko Team dann aber weiter vorzulegen und Routinier Pat Brümmer überwand mit seinem Treffer zum 11:8 vom eigenen Kreis den zu weit vor seinem Kasten positionierten Gästekeeper. Den Vorsprung baute Daun bis zur Pause auf 17:12 aus, zeigte ein starkes Rückzugsverhalten und ließ keinen einzigen Gegenstoßtreffer der Gäste im ersten Spielabschnitt zu.

 

Nach dem Wechsel legten die Gastgeber nach, beim 21:14 in der 37. Minute schien „die Messe bereits gelesen“. Doch die Manndeckung gegen den gefährlichsten Dauner Distanzschützen Kai Lißmann führte zu einem Bruch im Dauner Spiel. Dazu kassierte Dauns Bassi Präder in der 42. Minute eine fragwürdige rote Karte durch das Schiedsrichtergespann. Die Mannschaft tat sich jetzt im Angriff schwer, fand keine Lösungen mehr und kassierte die Anschlusstreffer der Mülheimer zum 22:19 in der 45. Minute.

 

Die Auszeit von Trainer Igor Domaschenko kam noch zum richtigen Zeitpunkt, drei Treffer in Folge zum 25:19 in der 50. Minute sorgten dann für die Vorentscheidung. Mülheim fand keine Lösungen im Angriff gegen eine immer besser werdende Dauner Abwehr und so zog Daun einem klaren 33:24 Heimspielerfolg entgegen, bei dem die Gastgeber in den Schlussminuten das Spiel der Gäste mit dem siebten Feldspieler zweimal in Folge bestraften und ins leere Tor einnetzten.

 

Auf Dauner Seite überzeugten im Angriff der Rückraum mit Kai Lißmann und Jannis Willems, Thinh-Hoang Tran spielte einen bärenstarken Abwehrpart auf Außen, gewann viele Bälle und erzielte wichtige Treffer. Im Tor zeigte Pascal Oliver seine Klasse, wehrte klarste Möglichkeiten der Mülheimer ab und parierte insgesamt drei Siebenmeter der Gäste. „Ich bin stolz auf meine Jungs, die alles umgesetzt haben, was wir uns vorgenommen hatten. Wir waren auf allen möglichen Angriffsvarianten der Gäste eingestellt und nach anfänglichen Problemen hat sich der Abwehrverband immer besser auf die Gäste einstellen können“, lobte Dauns Coach Igor Domaschenko.

 

Olivier und Rode - Tran (4), L. Willems, Otto (1), J. Willems (4), Brümmer (6/3), Präder (3), Lißmann (10), Reifferscheidt, Podriezov (3), Wheaton (2), Keitsch, Löw. 

 

21. September 2021

 

TuS Daun - TV Mülheim

(Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Gleich zum Saisonauftakt kommt es zum Rheinland-Derby zwischen dem TuS Daun und der Mannschaft aus Mülheim.  30 Saisonspiele haben die Teams vor der Brust, eine lange kräftezehrende Saison! Überaus erfolgreich verliefen die Vorbereitungsspiele der Gäste, die zuletzt beim Krombacher Rhein-Mosel Cup ihren Leistungsstand testeten. Die Mannschaft von Trainer Hilmar Bjarnason scheint gut auf die anstehende Saison vorbereitet.

 

Personal: Auf Dauner Seite stehen die beiden Neuzugänge zur Verfügung, die aber nach Aussage ihres Trainers Igor Domaschenko noch Trainingsrückstand haben. „Sie sind für uns wichtige Alternativen in unserem Spiel und ich hoffe, dass beide schnell absolut fit sind“. Mit Julian Keitsch und Timo Löw kehren zwei ehemalige Spieler zu ihrem „alten“ Trainer zurück. Mit Keitsch arbeitete Domaschenko bei der HSG Hunsrück zusammen, mit Löw bei der HSG Wittlich. Aus beruflichen Gründen steht dem TuS Yannik Kuntz nicht mehr zur Verfügung, Igor Rahn und Lukas Meyer, die aus privaten und beruflichen Gründen passen mussten, hat der TuS aber noch Alternativen im Notfall.

 

Prognose: „Mit der Saisonvorbereitung bin ich zufrieden, hätte mir das eine oder andere Spiel mehr gewünscht. Doch leider haben einige Gegner aufgrund der Corona- Situation absagen müssen. Wir freuen uns aber, dass es jetzt endlich losgeht und wir ein relativ gutes Auftaktprogramm haben. Von den ersten sechs Spielen haben wir vier zuhause. Bei uns besteht in der Halle Harzverbot, doch wir haben uns auch mit Harz für die Auswärtsspiele vorbereitet. Den Gegner habe ich in einem Vorbereitungsspiel in Koblenz beobachtet. Eine junge RPS Liga taugliche Mannschaft, die gut ausgebildet ist. Einige Leistungsträger haben die Mannschaft verlassen, doch der Verein kann auf seine gute Jugendarbeit bauen und ist für die Zukunft gut aufgestellt. Aus meiner Sicht wird entscheidend sein, wer am Samstagabend die bessere Abwehr stellt. Zuhause bauen wir auf die Unterstützung unserer Fans“, sagt Igor Domaschenko.

 

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8. September 2021

 

Timo Löw verstärkt das

RPS Oberliga Team des TuS Daun

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Wir freuen uns sehr, dass es noch kurzfristig gelungen ist, einen weiteren Spieler für unseren doch recht kleinen RPS Oberligakader zu verpflichten. Mit Timo Löw wechselt ein in der Region nicht unbekannter Spieler in die Eifel. Löw kommt ehemals von der HSG Wittlich, spielte dort in der Jugend und anschließend im Seniorenteam, das seinerzeit von Igor Domaschenko betreut wurde. In Daun gibt’s damit ein Wiedersehen mit seinem ehemaligen Trainer. Sein weiterer sportlicher Weg führte Löw zur HSG Irmenach/Kleinich, mit denen er die Rheinlandmeisterschaft gewann. Aus dem Hunsrück zog es ihn dann wieder zurück in die Eifel zur HSG Wittlich, dort wurde er mit dem Team Verbandsligameister, schloss sich dann dem Rheinlandligisten DJK/MJC Trier an. Mit Löw stellen wir uns breiter auf, werden mit ihm flexibler. Er ist auf Linksaußen und auf den Rückraumpositionen einsetzbar, in der Abwehr kann er verschiedene Formationen, vor allem auf der Eins und in der offensiven Deckung“, sagt Markus Willems, ehemaliger Trainer des TUS Daun, der sich weiterhin um die Belange der ersten Mannschaft in Daun kümmert. 

 

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22. August 2021

 

RPS Oberligist Daun läutet die letzte Phase der Vorbereitung ein

 

Eine lange Saison steht den Handballern des TuS Daun in der RPS Oberliga der Männer ins Haus. Sollte die Corona-Situation dem Spielbetrieb keinen Strich durch die Rechnung machen, dann starten die Eifelaner mit ihrem Trainer Igor Domaschenko am Samstag, 25.9. um 19.30 Uhr in der Wehrbüschhalle in Daun gegen den Lokalrivalen aus Mülheim in die Saison, die am Samstag, 28. Mai 22 mit dem letzten Saisonspiel in Nieder-Olm enden soll.

 

Bis dahin hat das Domaschenko Team noch einen langen Weg vor sich, der vor allem aufgrund der Pandemie ihre Unwägbarkeiten haben wird. „Doch wir sind froh, endlich wieder Sport treiben zu dürfen, haben Mitte Mai unter Beachtung der Hygiene-Bestimmung mit dem Training im Freien begonnen und konnten dann endlich in die Halle“, erzählt der Dauner Coach. Dabei stand die Verbesserung der Fitness, an der die Spieler individuell gearbeitet haben, im Vordergrund. „Wir haben dann zweimal in der Halle und einmal weiter individuell gearbeitet, haben jetzt rund 30 Trainingseinheiten und einige Testspiele absolviert. Bis jetzt haben wir aus unseren Möglichkeiten das Optimale herausgeholt“, glaubt Domaschenko.

 

Zuletzt testeten die Eifelaner gegen den Rheinlandligisten aus Bitburg, konnten einiges ausprobieren und auch ohne den derzeit noch in Urlaub weilenden Routinier Pat Brümmer zeigte sich der Dauner Coach zufrieden mit der Leistung seines Teams, das vor allem seine Abwehrarbeit verbessern möchte. Bis zum Saisonstart bittet Domaschenko seine Männer dreimal wöchentlich zum Training, zwei Trainingslager in Daun und Testspiele gegen Bad Ems, den TV Homburg, den HSV Rhein-Nette und den TV Moselweiß stehen ebenso auf der Agenda wie das Spiel gegen den luxemburgischen Vertreter aus Schifflange, bei denen mittlerweile der ehemalige MJC Trainer Alex Kuhfeld tätig ist und in dessen Kader die ehemaligen Bitburger Marcel Straub und die beiden Hertz-Brüder Matthias und Lukas aktiv sind. Vom Ex-Rheinlandligisten DJK/MJC Trier folgt Philipp Müller seinem Trainer Alex Kuhfeld, der das Traineramt gemeinsam mit Lukas Hertz ausüben wird. 

 

„Wir haben eine erfahrene und reife Mannschaft und es läuft rund, vor allem auch menschlich passt alles zusammen. Ich werde gut vom Vorstand und meinem Vorgänger als Trainer Markus Willems unterstützt und das ist keine Selbstverständlichkeit. Diesen Vergleich kann ich nach meiner langen Trainerlaufbahn ziehen. Sicher ist die Trainingsbeteiligung nicht so, wie ich mir das wünsche, aber wir sind Amateure und alle sind bemüht, so viele Trainingseinheiten wir nur irgend möglich zu absolvieren. Dabei gilt es Beruf, Familie und Studium unter einen Hut zu bekommen. Froh bin ich darüber, dass Julian Keitsch sich uns zwischenzeitlich angeschlossen hat und wir damit vor allem in der Abwehr eine Variante mehr haben werden. Ruslan Podriezov hat nach seiner Verletzung das Training wieder aufgenommen und im Testspiel gegen Bitburg in der Abwehr eine starke Leistung abgerufen. Insgesamt kann ich mit unserer derzeitigen Situation zufrieden sein.“

 

Saisonziel des TuS Daun wird der Klassenerhalt sein. „So schnell wie möglich wollen wir den Abstand zu den letzten drei Teams der Liga herstellen. Dabei spielt uns der Spielplan sicherlich in die Hände, zumal wir von den ersten acht Spielen fünf Spiele ohne Harz absolvieren können. Bekanntlich besteht in der Wehrbüschhalle ein Harzverbot. Bis zum Saisonstart werden wir jetzt noch an taktischen Dingen arbeiten und weiterhin eine Hauptaugenmerk auf unsere Abwehr legen. 30 Spiele sind eine Menge Zeug, doch wir schauen optimistisch nach vorne“, erklärt Domachenko. 

 

16. Juli 2021

 

Die RPS Oberliga der Männer startet am Wochenende 25. September 2021 mit 16 Mannschaften und soll bis 28. Mai 2022 laufen.

 

Einziger Vertreter aus der hiesigen Handballregion ist der TuS Daun. Die Eifelaner starten mit dem Heimspiel gegen den TV Mülheim am Samstag, 25.9. um 19.30 Uhr in der Wehrbüschalle ins Abenteuer RPS Oberliga.

 

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21. Juni 2021

 

Bleiben oder lieber runter, zurück in die Rheinlandliga?

Daun entscheidet sich für die Teilnahme an der eingleisigen RPS Oberliga

 

Diese Frage beschäftigte die Verantwortlichen des TuS 05 Daun bereits recht früh im Februar nach der abgebrochenen Saison. In dieser abgebrochenen Spielzeit 2020/21 gingen bei Männern und Frauen jeweils 17 Mannschaften an den Start, in je einer Staffel mit acht Teams und einer mit neun Teams. In mehreren Gesprächen und Schreiben an den HVR bzw. die RPS teilte der TuS dem Verband seine klare Präferenz für eine zweigleisige Liga mit. Auch im TV stellte Abteilungsleiter Michael Thomas im Frühjahr klar:

 

 „Diese Größenordnung ist für uns organisatorisch, sportlich und finanziell zu stemmen. Wenn man sich vorstellt, dass je nach freiwilligen Drittliga-Absteigern nachher 20 Mannschaften in einer Staffel spielen und wir so 38 Spieltage hätten, wäre uns das nicht möglich“, sagt Thomas. Dass diese Zahl eher zu hoch gegriffen sei, unterstrich HVR-Präsident Schmitz: „Wir reden weiter von 16, höchstens 17 Mannschaften.“

 

Was die Dauner in einem Schreiben an den HVR-Präsidenten im Februar vor allem wünschten, war die schnelle Planungssicherheit: „Der Meldeschluss ist der 30. April, danach wird entschieden, ob es eine oder zwei Staffeln gibt, das könnte sehr spät werden. Je früher wir wissen, wo wir dran sind, je besser für uns“, sagte Thomas, für den zudem wichtig war, dass „wir perspektivisch wieder Zuschauer bei den Spielen haben dürfen, da wir auf diese Einnahmen angewiesen sind.“

 

HVR Präsident Schmitz wollte sich dafür einsetzen, dass die Entscheidung „eins oder zwei“ vor den Meldeschluss gezogen würde.

 

Der TuS Daun hatte in seinem Brief auch vorgeschlagen, unabhängig von Corona das Zwei-Staffel-Modell fortzusetzen: „Die Vereine haben kürzere Reisen, mehr Derbys, wir sehen da nur Vorteile“, sagte Thomas.

 

Im April fand dann eine Videokonferenz der RPS Oberligisten (sowohl Männer als auch Frauen) statt, an der jedoch nur ein Teil der Vereine teilnahmen. Unterschiedliche Gründe mögen hierfür Ursache gewesen sein. Bei den Daunern war es wohl eine fehlende Adresshinterlegung im Feld der Mannschaftsanschrift im Phönix-System.

 

Doch eins steht fest: die Mehrheit der teilnehmenden Teams (Männer und Frauen) sprach sich mit 13:9 Stimmen für die zweiteilige Liga aus. Doch dieser Mehrheit folgte der Spielausschuss der RPS Oberliga nicht! So entschied der Vorstand auf Vorschlag des Spielausschusses, in der kommenden Saison in eine eingleisige Liga zu starten. Dies geschah auch tatsächlich vor dem Meldeschluss, allerdings bekamen die Dauner davon nichts mit, da sie an dem Meeting nicht anwesend sein konnten und die Entscheidung kurz danach lediglich auf der Homepage der RPS veröffentlicht wurde. Ein Schreiben an die Vereine mit einer Info oder einer Begründung blieb seitens des Verbandes aus. So erfuhr man leider erst sehr spät davon, wie aber auch einige andere Vereine.

 

Weshalb nur ein Teil der RPS Oberligisten an der so wichtigen Videokonferenz teilnahmen, blieb ungeklärt. Es wäre hier sicher hilfreich gewesen, wenn man von Seiten des Verbandes an die Vereine, die nicht an der Konferenz teilgenommen hatten, herangetreten wäre, um die Gründe zu erfahren. Vor allem wäre es wichtig gewesen zu wissen, wie sich diese Vereine hinsichtlich der möglichen Entscheidung stellen. Doch das ist nicht geschehen.

 

Zumindest im Fall des TuS Daun war dessen Einschätzung dem Verband und den RPS Oberliga Verantwortlichen bekannt und man hätte dies mit in der Entscheidung berücksichtigen können. Auch der TV Mülheim, der ebenfalls nicht am Meeting teilnahm, war auf Nachfrage der Dauner für eine zweigleisige Liga. Die Zahl der Ablehnungen wäre also weiter gestiegen, doch die Entscheidung fiel gegen eine klare Mehrheit aus.

 

Die Entscheidung der RPS Oberliga Verantwortlichen begründet HVR Präsident Schmitz so: „30 Spieltage, das ist schon ambitioniert, aber wir wollten einmal ein Zeichen setzen, dass wir wieder zur Normalität zurückfinden. Und wenn doch nochmal abgebrochen werden sollte, haben wir zumindest durch einen Paragrafen in der Spielordnung bei nur einer Liga ein eindeutiges Kriterium, wie wir dann den Aufsteiger ermitteln können. Bei zwei parallelen Ligen sei das schwieriger.“ Wichtigstes Argument der Befürworter der Eingleisigkeit im Spielausschuss bzw. im Verband war wohl die Tatsache, dass bei einem möglichen Saisonabbruch nach mehr als der Hälfte der Spiele eine Saison gewertet und ein Meister gekürt werden könnte. Bei einer zweigleisigen Liga wären dann immer Entscheidungsspiele notwendig.

 

Dies alles erfuhren die Eifeler erst spät, meldeten sich dann umgehend beim Verband und beschwerten sich massiv über die Entscheidung einerseits, aber auch das Zustandekommen und die Kommunikation anderseits. „Wie man eine solche Entscheidung ohne das Feedback aller Vereine und gegen eine große Mehrheit für eine Zweigleisigkeit fällen kann, erschließt sich uns nicht“, sagte Markus Willems, der im Planungskomitee des TuS für die kommende Saison sitzt.

 

„So viele wichtige Gründe sprechen für eine Zweigleisigkeit: Ausweichspieltage im Falle einer 4. Welle, Kostenreduktion bei den Fahrt- und Schierikosten bei gleichzeitig möglicherweise geringeren Einnahmen bei Zuschauerverbot oder -begrenzungen. Man hat auch keinerlei Planungssicherheit für die Sponsoren nach Corona und außerdem ist eine Mammutsaison fast ohne Regenerationsphasen nach so einer langen Pause auch gesundheitlich bedenklich. Da kann das einzige Argument doch nicht die Tatsache sein einen Meister zu haben, wenn die Saison wiederum abgebrochen werden muss. Was ist denn, wenn sie nach weniger als der Hälfte der Spiele abgebrochen wird, dann ist ebenfalls kein Meister zu benennen?“

Nach einer teils massiven Auseinandersetzung mit dem Verband wies dieser den TuS daraufhin, dass man die Möglichkeit hätte vors Sportgericht zu gehen, wovon Daun allerdings Abstand nahm.

 

Nach langem Abwägen entschied sich der Verein nun an der eingleisigen Liga teilzunehmen, auch wenn es im Kader derzeit noch einige Fragezeichen gibt, denn manche Leistungsträger sind aus beruflichen oder privaten Gründen nicht in der Lage alle 30 Spiele mitmachen zu können. Wie immer in der Dauner Handballfamilie haben aber viele „alte Recken“ ihre Unterstützung zugesichert, wenn es im Falle von Verletzungen personell eng werden sollte.

Der TuS entscheidet sich also trotz aller Widrigkeiten in der eingleisigen Oberliga weiterzumachen. Man möchte auch zukünftig ein attraktiver Anlaufpunkt für jugendliche Talente und gute Spieler aus der Region sein, die leistungsorientierten und attraktiven Handball lieben. Das gilt natürlich ebenso für die vielen treuen Fans und Unterstützer im Dauner Umfeld.

 

Zwischenzeitlich hat die Mannschaft, die zusammenbleiben wird, die Saisonvorbereitung nach der coronabedingten Trainingsphase im Freien auch in der Halle aufnehmen können.