Vorschau auf den Spieltag 15.12.2017

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – TV Vallendar (Freitag, 20 Uhr, Rhaunen)

 

Ausgangslage: Es ist das erste Heimderby des Aufsteigers SG Gösenroth/Laufersweiler gegen eine Mannschaft aus dem Verbandsgebiet. Das Team von Trainer Igor Domaschenko erwartet mit dem TV Vallendar den Tabellenzwölften der Liga! Zudem ist dies das letzte Hinrundenspiel und für SG Trainer Igor Domaschenko steht zur Saisonhalbzeit fest: „Es ist noch alles drin. Zumal wir alle nicht wissen, wie viele Absteiger es wirklich geben wird. Nach meiner Auffassung wird das auch so bis zum Saisonschluss sein“, sagt Domaschenko.

 

Personal: Einige SG Spieler sind angeschlagen oder konnten aus beruflichen Gründen nicht alle Trainingseinheiten der Woche mitmachen. Dennoch hofft die SG ihre Bestbesetzung aufbieten zu können.

 

Prognose: „Vallendar habe ich schon einige Male beobachten können und wir stehen hier vor einer schweren Aufgabe, bei der wir alles geben müssen. Die Gäste verfügen über eine junge Mannschaft und einen erfahrenen Trainer, in dessen Mannschaft sich Moritz Gutfrucht (früher TS Bendorf) als Torschütze auch in der RPS Oberliga hervortut. Die Mannschaft spielt eine offensive Abwehr, gegen die wir uns gegen Zweibrücken schwergetan haben. Zudem bieten die Gäste im Angriff teilweise den siebten Feldspieler auf. Hier haben wir die Probleme der letzten Woche angesprochen, analysiert und werden jetzt die richtigen Antworten geben können. Gegen den starken Rückraum werden wir uns etwas einfallen lassen, um dessen Torgefährlichkeit und die Anspiele an den Kreis unterbinden“, erklärt der Coach.

 

 

Berichte vom Spieltag 09./10. Dezember 2017

 

TV Bitburg – VTZ Saarpfalz 22:26 (13:11)

 

Seiner Favoritenrolle gerecht wurde der VTZ Saarpfalz, doch Gastgeber Bitburg lieferte den Gästen ein Spiel auf Augenhöhe. Beide Teams starteten nervös in die Begegnung, die stabile 6:0 Abwehr der Gastgeber ließ den starken Gästeangriff nicht zur Entfaltung kommen und die Rückraumschützen der Gastgeber nutzten ihre Möglichkeiten. Doch bereits früh war zu erkennen, dass die Unparteiischen nicht ihren stärksten Tag erwischt hatten. Mehrmals nahm das Gespann den Bitburger Angreifern den Vorteil und verhinderten eine deutlichere Halbzeitführung. Durch Treffer von Martin Guldenkirch und Jan Lauer setzten sich die Eifelaner bis zur Pause auf 13:11 ab, legten kurz nach dem Wiederanpfiff durch Matthias Hertz sogar auf 14:11 vor und verteidigten jetzt ihren drei Tore-Vorsprung bis 16:13 in der 34. Minute.

 

Die Gäste hatten nach dem Wechsel ihre Abwehr offensiver eingestellt und damit hatten die Eifelaner überraschend Probleme: Beim 16:16 in der 38. Minute waren die Gäste wieder zurück und bis 19:19 in der 45.Minute blieb der Spielausgang völlig offen. Doch mit vier Treffern in Folge sorgten die Gäste bis zur 50. Minute für die Vorentscheidung. Da half auf die zwischenzeitliche Auszeit der Gastgeber nicht viel, die Gäste verteidigten jetzt über 19:23 und 20:25 ihren Vorsprung bis zur 54. Minute.

 

„Pech im Abschluss und einfache Konter brachten die Gäste in Führung. Der VTZ gelang es im Angriff besser, über den Kreis zu spielen und sie hatten auch Glück bei einigen Abprallern, die ihnen eine zweite Chance eröffneten.  Schade, da war sogar ein Sieg gegen den Meisterschaftsfavoriten drin. In der zweiten Halbzeit hat uns das nötige Glück gefehlt. Auf dieser Leistung, besonders in der Abwehr, können wir im neuen Jahr aufbauen,“ weiß Bitburgs Trainer Thomas Lauer.

 

Allerdings halfen auch die Schiedsrichter den Gästen, bis kurz vor Schluss stand das Siebenmeterverhältnis 0:7 und das war sehr einseitig.

 

Reitz - Engel, Hertz (3), Guldenkirch (1), Straub, Steinbach (1), Stelmach (6), Enders (4/2), Kaufmann (1), Otte, Lauer (2), Wolff (3), Nelles (1)

 

SV Zweibrücken – SG Gösenroth/Laufersweiler 28:17 (13:6)

 

12 Minuten lang war Aufsteiger Gösenroth/Laufersweiler in Zweibrücken beim Favoriten auf Augenhöhe, dann setzte sich der Gastgeber vom 5:4 auf 11:4 in der 24. Minute ab und hatte die Begegnung früh entschieden. Auch die beiden Auszeiten der Hunsrücker in der 15. und 18. Spielminute konnten den entscheidenden 6:0 Lauf der Hausherren nicht stoppen.

 

„Es wurde das erwartet schwere Spiel für uns, zudem waren in der Woche einige Spieler krank und angeschlagen. Trotz des guten Startes wurden bald die Probleme im Deckungsverband deutlich. Wir haben offensiv begonnen, die Gastgeber spielten mit 7 Feldspielern. Wenn wir in Ballbesitz kamen brachten wir den Ball dreimal nicht im gegnerischen Tor unter. Zudem bekamen wir zunächst den Kreis nicht in den Griff. Als uns das gelang traf der SV Rückraum! Doch die großen Probleme lagen im Angriff, hier hatten wir eine katastrophale Chancenverwertung und zu viele Einzelaktionen. Lediglich 25 Prozent Trefferquote im ersten Spielabschnitt“, klagte Domaschenko.

 

Nach dem Wechsel lieferte das Team von Trainer Igor Domaschenko eine ausgeglichene Begegnung bis zum 19:14 in der 44. Minute. Jetzt entschied der 5:0 Lauf das Spiel zum 24:14 in der 52. Minute endgültig. „Zweibrücken spielte weiter mit sieben Feldspielern, doch jetzt trafen wir endlich das Tor. Erst geübt, dann getroffen! Fünf Tore konnten wir so erzielen. Heinrich Löwen und Colin Reuter zeigten eine gute Angriffsleistung nach dem Wechsel. Unsere Torhüter hielten 50 Prozent der Bälle und verhinderten so eine noch deutlichere Niederlage. Es war ein verdienter Sieg der Gastgeber, gegen die man mit solch einer Angriffsleistung chancenlos ist“, urteilte der SG Coach.

 

Olivier, M. Scherschlicht und J. Schneider – D. Scherschlicht (2), L. Schneider (1), Nicolae (1), Koch, Saam, Conrath (2), Reuter (6/3), Löwen (5), Domaschenko.

 

 

Vorschau auf den Spieltag 09./10. Dezember 2017

 

SV Zweibrücken – SG Gösenroth/Laufersweiler (Samstag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Vor einer hohen Auswärtshürde steht das Team von Trainer Igor Domaschenko am Samstag in der Saarpfalz. Der Tabellenvierte aus Zweibrücken steht mit 17:9 Punkten auf Platz 4 der Tabelle, verlor im letzten Saisonspiel ein weiteres Mal wichtige Punkte bei einer Mannschaft, bei der man es nicht unbedingt eingeplant oder erwartet hatte, sind also um eine weitere Enttäuschung reicher! Im Auswärtsspiel bei der HSG Kastellaun-Simmern verlor die Mannschaft von SV-Trainer Axel Koch am Ende mit 26:29, nachdem sie acht Minuten vor Spielende selbst noch mit drei Toren geführt hatte. Wieder trifft man auf ein Hunsrück-Team! Dieses Mal allerdings soll gegen den Tabellenvorletzten aus Gösenroth/Laufersweiler ein Sieg her.

 

Personal: Nach dem Pokalspiel sind Jona Conrath, Colin Reuter und Anton Domaschenko angeschlagen.

 

Prognose: „Zweibrücken habe ich in Kastellaun beobachtet. Aktuell stellt der SV den besten Angriff der Liga, verfügt über eine gute Mischung erfahrener und junger Spieler, die einen modernen Handball spielen. Mit einer aggressiven und offensiven Deckung gehören sie für mich zu den Favoriten auf die Meisterschaft. Ich bleibe aber weiterhin bei meiner Aussage, dass in dieser Liga jeder jeden schlagen kann und das werden wir am Samstagabend versuchen. Wir bereiten uns mit Harz auf die Begegnung vor und für uns kam das Pokalspiel in Kleinich zum richtigen Zeitpunkt“, sagt Domaschenko.

 

TV Bitburg – VTZ Saarpfalz (Samstag, 18 Uhr, Edith-Stein Hauptschule)

 

Ausgangslage: Mit 22:4 Punkten liegt VTZ Saarpfalz im Soll im Kampf um die Meisterschaft und geht als klarer Favorit in die Begegnung beim TV Bitburg, der in dieser Begegnung eigentlich nur gewinnen kann. Alles andere als ein klarer Sieg der Gäste wäre eine Überraschung. Zusammen mit Illtal und Budenheim werden die Gäste der Bitburger den Titel in dieser Saison wohl unter sich ausmachen. Für die Gastgeber wird es wichtig sein, die Abwehrleistung zu verbessern, den mit 420 Gegentreffern stellen die Eifelaner den mit Abstand schwächsten Deckungsverband der Liga. Allerdings zeigten die Bitburger gegen Völklingen eine gute Leistung in der Deckung und daran gilt es jetzt auch anzuknüpfen. Deutlicher zufriedener können die TVB Verantwortlichen mit ihrem Angriff sein. Mit 360 Treffern zählt der TVB zu den „Top Five“ der Liga!

 

Personal: Die Erkältungswelle hat sich in Bitburg breitgemacht, dennoch hofft das Team auf seine Bestbesetzung.

 

Prognose: „Die beiden Niederlagen des Topfavoriten haben mich schon überrascht. Sie fielen knapp und unglücklich aus und deshalb scheint der Gast auch verunsichert. So steht der Gast gegen uns unter dem absoluten Druck des Gewinnen-Müssens! Ich erwarte deshalb einen hochmotivierten Gast, der eine starke und erfahrene Abwehr stellt, die kompromisslos zu Werke geht. Im Angriff baut VTZ auf seine starken Individualisten. Der Schlüssel um ein erfolgreiches Spiel zu machen, ist unsere Abwehrarbeit. Wenn wir überhaupt eine Chance haben wollen, müssen wir im Angriff entschlossener agieren, die Chancen nutzen und nur wenn alles passt, könnte es für die Überraschung reichen“, hofft Trainer Thomas Lauer.

 

 

Spieltag 25./26. November 2017

 

TV Bitburg – HSG Völklingen 24:23 (16:13)

„Hauptsache gewonnen“, so lässt sich letztendlich der Sieg der Eifelaner gegen die Saarländer subsumieren. In ein Wellenbad der Gefühle tauchten die Gastgeber ihre Fans beim Sieg über die HSG Völklingen, es wechselten Hoch und Tiefs im Gastgeberspiel.

 

„Letztlich war die Abwehrleistung entscheidend und darauf haben wir hingearbeitet“, freute sich TVB Coach Thomas Lauer nach dem Abpfiff.

 

Die Gastgeber liefen in der Anfangsphase der Führung der Gäste hinterher, lagen bis 6:8 in der 13. Minute zurück, dann war es Torhüter Henning Otte, der sein Team wachrüttelte und mit seinen Paraden wesentlichen Anteil daran hatte, dass seine Mannschaft beim 10:9 in der 17. Minute durch Florian Enders erstmals in Führung ging. Jetzt zahlte sich vor allem die Umstellung der Bitburger Abwehr auf eine offensive 3:2:1 Deckung aus. Probleme hatten die Gastgeber bis dahin mit ihrer 6:0 Deckung gegen die Übergänge der Gäste, die immer wieder aus dem Rückraum für Gefahr und Tore sorgten. In der 21. Minute feierte Bitburgs Rückraumspieler Pascal Wolff sein Debut in der Liga, traf erstmals beim 13:11 in der 25. Minute, doch dass sollte die einzige erwähnenswerte Angriffsleistung von Wolff gewesen sein, dessen Mitwirken sich aber eher im Deckungsverband bezahlt machte. Zur Pause legten die Gastgeber auf 16:13 vor und schienen auf einem guten Weg, das Spiel früh entscheiden zu können.

 

Doch nach dem Wechsel kehrten die Gastgeber wieder zu ihrer 6:0 Formation zurück. „Wir waren uns einig, dass dies das geeignete Mittel für das weitere Spiel war“, sagte Trainer Thomas Lauer. Doch beide Teams boten den Zuschauern nach dem Wechsel 10 zerfahrene Minuten, in denen sich die Fehler auf beiden Seiten häuften. So vergaben die Gastgeber beste Möglichkeiten und wurden mit dem 16:16 Ausgleich bestraft. Einzig Florian Enders war zu diesem Zeitpunkt bei den Gastgebern konzentriert, erzielte mit einer Einzelaktion die 17:16 Führung, um im Gegenzug den Ball abzufangen und im Tempogegenstoß die 18:16 Führung zu markieren. Doch in der Folge fehlten dem Bitburger Angriff die Ideen gegen eine jetzt offensiv und aggressiv verteidigende HSG Abwehr und folgerichtig kamen die Saarländer zum 20:20 Ausgleich! Nach der 22:21 Führung der Eifelaner schien das Spiel zugunsten der Gäste zu kippen, als diese mit zwei Treffern in Folge auf 22:23 vorlegten und so ab der 56. Minute die spannenden Schlussminuten einläuteten. David Nelles war es dann, der den Sieg der Gastgeber sichterstellte: dem Ausgleichstreffer folgte die Auszeit der Gäste knapp drei Minuten vor dem Ende. Die Gäste nutzten ihre Chance im Gegenzug nicht, doch statt jetzt Ruhe ins Spiel zu bringen, sorgte eine umstrittene Zeitstrafe gegen Martin Guldenkirch und eine Unachtsamkeit zwischen Jermaine Dright und Torwart Hennig Otte nochmals für Spannung. 70 Sekunden vor dem Abpfiff markierte erneut Nelles die 24:23 Führung. Am Ende aber feierten die Gastgeber einen verdienten Heimspielsieg, bei dem Kreisläufer Alex Sonnen eine starke Vorstellung im ersten Spielabschnitt bot und Torhüter Henning Otte seine Mannschaft mit seinen Paraden im Spiel hielt. Matchwinner letztlich war aber Florian Enders, dessen Einsatz auf dem Spielfeld der Mannschaft dringend erforderlich war. Immer dann, wenn Enders nicht auf dem Feld war, fehlten dem TVB Spiel die Ideen und der Druck aus dem Rückraum.

 

Schwerdt und Otte – Hertz (3), Guldenkirch (1), Steinbach, Dright (2), Stelmach (2), Enders (8/2), Sonnen (2), Kaufmann, Lauer (2/1), Wolf (1), Nelles (3).

 

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – VTV Mundenheim 32:27 (12:14)

 

Aufsteiger Gösenroth/Laufersweiler meldet sich mit einem verdienten Erfolg über Mundenheim in der Liga zurück! Das Team von Trainer Igor Domaschenko, dass auf Stefan Hermann aus privaten Gründen verzichten musste, kam nach einer Steigerung im zweiten Spielabschnitt zum 32:27 Erfolg.

 

Die Gastgeber erwischten mit ihrer 5:1 Abwehr den besseren Start ins Spiel, führten 3:1 in der 7. Minute, um dann den Faden zu verlieren. Ursache war die Verletzung von Jona Conrath, der aufgrund einer Zahnverletzung ausgewechselt werden musste. Domaschenko stellte den Deckungsverband jetzt defensiver auf 6:0 um und hier fehlte jetzt die nötige Stabilität. Lediglich die Torhüterleistung von Pascal Olivier, der über 50 Prozent der Bälle hielt, verhinderte die deutlichere Gästeführung. Drei Treffer der Gäste in Folge zum 3:4 und die deutlichere 6:9 Führung in der 16. Minute schienen das Team von Trainer Igor Domaschenko zu beeindrucken, doch sein Team kämpfte sich wieder heran, glich in der 28. Minute zum 12:12 aus, um erneut zwei Gästetreffer zum 12:14 zur Pause einstecken mussten.

 

Wie ausgewechselt kamen die Gastgeber jetzt aus der Kabine, die Abwehr stand stabil und letztlich gewann der Aufsteiger den zweiten Durchgang mit 20:13! Die Hunsrücker drehten die Begegnung, kamen über 14:16 zur 17:16 Führung und ab diesem Zeitpunkt entwickelte sich eine absolut ausgeglichene Begegnung, in der die Führung bis zum 25:24 in der 50. Minute ständig wechselte. Die Entscheidung fiel, als die Gastgeber ihren Vorsprung auf 29:25 in der 56. Minute ausbauten. Noch einmal versuchten die Gastgeber über ihre Auszeit, dem Spiel die Wende zu geben, doch die SG hielt dagegen, hatte in den Schlussminuten deutlich mehr zuzusetzen als die Gäste und kamen über 31:26 zum wichtigen zweiten Saisonsieg!

 

„70 Prozent Trefferquote nach dem Wechsel, die stabil stehende Abwehr und die konditionelle Überlegenheit in den Schlussminuten waren spielentscheidend. Die erste und zweite Welle klappte jetzt und wir hatten kaum noch technische Fehler. Mundenheim versuchte in den letzten Minuten alles, spielte mit drei oder sogar vier Manndeckungen und schaltete schlussendlich sogar auf offene Manndeckung um. Doch wir haben standgehalten, clever gespielt und letztlich hat jeder Spieler zum Sieg des Teams beigetragen“, lobte der SG Coach.

 

Olivier und J. Schneider – D. Scherschlicht (6), L. Schneider (2), Nicolae (4), Koch (1), Saam (2), Conrath, Reuter (6/4), Löwen (7), Domaschenko (3), Friedrich (2/2).

 

 

Vorschau auf den Spieltag 25./26. November 2017

 

TV Bitburg – HSG Völklingen (Samstag, 18 Uhr, Edith-Stein Hauptschule)

 

Ausgangslage: Das es nach dem Ausfall von Sven Lauer und der Langzeitverletzung von Pascal Wolff keine einfache Saison für die Eifelaner werden wird, war allen Verantwortlichen klar. Offenbar ist aber die Liga in dieser Saison so ausgeglichen wie noch nie und so zählen vor allem die Spiele gegen die Konkurrenten im Mittelfeld zu den wichtigsten Spielen. Mit der HSG Völklingen stellt sich am Samstagabend erneut eine Mannschaft vor, gegen die nur noch ein Sieg den Gastgebern weiterhilft.

 

Personal: Die Eifelaner hoffen auf ihre Bestbesetzung.

 

Prognose: „Ein weiteres vier Punktespiel für unsere Mannschaft, auf das wir in der gesamten Woche unser Hauptaugenmerk gerichtet haben. Gleich nach der klaren Auswärtsniederlage am vergangenen Wochenende hatte sich der Trainerstab bei uns zusammengesetzt und sich einiges überlegt. Wir werden definitiv etwas verändern, mehr werde ich aber nicht verraten. Die Mannschaft muss endlich ihr Abwehrverhalten verändern und wir fordern von jedem Spieler ab, das eigene Leistungsvermögen abzurufen. Das Spiel wollen wir mit freiem Kopf angehen und alles für den Sieg tun“, gibt sich TVB Coach Thomas Lauer kämpferisch.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler - VTV Mundenheim (Samstag, 19. 30 Uhr, Sohren)

 

Eigentlich sollte die SG Gösenroth/Laufersweiler am Samstagabend das Viertelfinale im Pokal gegen die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch austragen. Doch Mitte der Woche kam die Kehrtwende! Nicht das Pokalspiel wird stattfinden, sondern das RPS Liga Meisterschaftsspiel gegen den Tabellensechsten und Drittligaabsteiger VTV Mundenheim. Das Pokalspiel wird in den kommenden Wochen wohl in der Woche nachgeholt.

 

"Die Gäste haben nach dem Abstieg einige Abgänge zu verkraften, verfügen aber dennoch über eine sehr starke Mannschaft, die besonders aus dem Rückraum auf der Rechtsaussenposition gut besetzt ist. Meine Jungs müssen diese Aufgabe konzentriert angehen, die Konzentration über die gesamte Spielzeit hoch halten. Dazu müssen wir auch unsere klaren Chancen, insbesondere beim Siebenmeter nutzen. Ich bleibe weiterhin dabei, dass in der Liga jeder jeden schlagen kann", sagt SG Coach Igor Domaschenko. der immer noch verärgert ist, über die Benachteiligung seiner Mannschaft am vergangenen Wochenende. Eindeutig und objektiv belegt das Video, dass die rote Karte gegen Torwart Pascal Olivier eine krasse Fehlentscheidung wahr. Zudem ließen die Unparteiischen das angezeigte Zeitspiel der Gäste genau 25 Sekunden laufen. Doch am Samstag will der Aufsteiger vor heimischem Publikum endlich den Schalter umlegen und für die Überraschung sorgen. Über fehlende Motivation seiner Schützlinge braucht sich der SG Coach sicher keine Sorgen zu machen.

 

Spieltag 18./19. November 2017

 

TSG Friesenheim II – TV Bitburg 41:33 (23:13)

 

Schwer fanden die Eifelaner in die Begegnung, kämpften sich nach dem Blitzstart der Gastgeber zum 3:0 in der 2. Minute auf 3:3 heran, um die Gäste dann mit fünf Treffern in Folge auf 8:3 in der 10. Minute ziehen zu lassen.

 

„Nach der 1:0 Führung der TSG, leisteten wir uns gleich zwei technische Fehler und wurden zum 3:0 bestraft. Wer nach dem 3:3 dachte, dass wir jetzt die Sicherheit in unserem Spiel haben sollten, sah sich getäuscht. Wir boten eine katastrophale Abwehrleistung, bei der auch unsere Torhüter keine Hand an den Ball bekamen. Die Zweikämpfe im Deckungsverband wurden einfach nicht angenommen. Auch die beiden Auszeiten haben nichts gebracht. Die Abwehr stabilisierte sich einfach nicht und so war das Spiel zur Pause entschieden“, klagte Bitburgs Trainer Thomas Lauer.

 

Über 19:9 in der 23. Minute zogen die Gastgeber der frühen Entscheidung zur Pause zum 23:13 entgegen.

 

„Zur Pause hat sich die Mannschaft dann vorgenommen, bei Null anzufangen und ihre Leistung abzurufen“, erklärte Lauer. So lief es zunächst besser für die Bitburger, die bis auf 25:18 in der 35. Minute verkürzten.

 

„Doch die schwache Abwehrleistung zog sich weiter wie ein roter Faden durch unser Spiel, so kann man in der Klasse einfach kein Spiel zu gewinnen. Keine Mannschaft in der Liga kann die Ausfälle von zwei Leistungsträgern kompensieren. Hier vermissen wir Sven Lauer und Pascal Wolff massiv. Eigentlich hätte man erwarten dürfen, dass die Gastgeber mehr unter Druck stehen als wir, doch die Mannschaft hat von Anfang an gekämpft und den Sieg gewollt. Weshalb wir ausserhalb so von der Rolle sind, ist mir unerklärlich. Friesenheim stellt eine gute Mannschaft, verlor einige Spiele bislang unglücklich. Gegen uns hat die Mannschaft 60 Minuten lang aufs Tempo gedrückt und uns über die erste und zweite Welle immer in Schwierigkeiten gebracht. Hätten wir heute so wie gegen Saulheim verteidigt, wäre das Spiel zu gewinnen gewesen“, klagte Lauer.

 

Schwerdt und Reitz – Engel, Hertz (7), Guldenkirch (2), Straub (1), Steinbach (2), Dright (3), Stelmach (5), Enders (5/4), Sonnen (3), Kaufmann (2), J. Lauer (2), Nelles (1)

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – HSG Völklingen 22:23 (13:9)

 

Unglückliche Niederlage für Aufsteiger Gösenroth/Laufersweiler! Die Mannschaft von Igor Domaschenko verliert das nächste Heimspiel, dieses Mal gegen die HSG Völklingen und das zu Unrecht. Die Niederlage macht Domaschenko an der Fehlentscheidung des Schiedsrichtergespanns fest.

 

Mit einer kompakten und aggressiven Abwehr bestimmte die SG das Spielgeschehen, hat zudem mit Pascal Olivier einen überragenden Torhüter zwischen den Pfosten. Die spielentscheidende Szene spielte sich dann nach dem Wechsel ab. Das Schiedsrichtergespann zeigte dem bis dahin überragenden SG Schlußmann die rote Karte, da dieser angeblich einen Gegenspieler beim Gegenstoß gefoult haben soll. „Ich habe es genau gesehen, da es direkt vor der Bank war. Der Gegenspieler hat sich nur theatralisch fallen lassen, Pascal hat ihn gar nicht berührt“, klagte Domaschenko.

 

Doch die Unparteiischen sahen die Berührung als gegeben an und verhängten die rote Karte. Das Spiel dreht sich zugunsten der Gäste, die auch davon profitierten, dass die Hunsrücker erneut drei Siebenmeter nicht verwandelten.

 

Olivier und J. Schneider - D. Scherschlicht (3), L. Schneider, Röhrig, Nicolae (5), Koch (1), Saam (1), Conrath (4), Reuter (3/3), S. Hermann (2), Domaschenko (3), Friedrich

 

Vorschau auf den Spieltag 18./19. November 2017

 

TSG Friesenheim II – TV Bitburg (Samstag, 20 Uhr)

 

Ausgangslage: Zum Tabellenletzten führt die Reise des TV Bitburg am Samstag. Bislang konnten die Gastgeber erst einmal die Halle als Sieger verlassen und das ausgerechnet beim Rheinland-Vertreter Gösenroth/Laufersweiler. Die Gastgeber stehen vor heimischer Kulisse unter Zugzwang, doch auch die Eifelaner haben in diesem „4 Punktespiel“ nichts zu verschenken. Die Friesenheimer Reserve verlor einige Spiele knapp und so rechnet TVB Trainer Thomas Lauer damit, dass es kein leichter Gang für seine Jungs werden wird. Zumal auch ungewiss ist, ob die Gastgeber Spieler aus ihrer Bundesligamannschaft einsetzen werden.

 

Personal: Bitburg hofft auf die Bestbesetzung.

 

Prognose: „Die Mannschaft, die dieses Spiel verliert, wird es schwer haben, die Klasse zu halten“, bringt es Bitburgs Trainer Thomas Lauer auf den Punkt. „Es wird darauf ankommen, die phasenweise gute Abwehrleistung endlich über die gesamte Spielzeit abzurufen. Das wird das A und O sein! Wenn uns das gelingt, können wir gegen jeden Gegner der Liga mithalten. Das hat man auch gegen Zweibrücken gesehen. Auf keinen Fall aber dürfen wir wieder 20 Gegentore in einer Halbzeit kassieren. Im Angriff müssen wir die klaren Chancen nutzen und werden die Trainingshalte diese Woche entsprechend ausrichten. Auf den Gegner selbst werden wir uns im Abschlusstraining intensiv vorbereiten“, verrät der TVB Coach.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler - HSG Völklingen (Sonntag, 17 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Die HSG Völklingen schlug am Sonntag mit 27:26 die TSG Friesenheim. Die Mannschaft von Trainer Berthold Kreuser rangiert damit aktuell auf dem 10. Tabellenplatz der RPS Oberliga und hat nächstes Wochenende die HSG Gösenroth-Laufersweiler vor der Brust, die vor heimischer Kulisse unbedingt beide Punkte gewinnen müssen, will man nicht vorzeitig den Anschluss an das Mittelfeld verlieren. Doch die positiven Entwicklungen im SG Spiel waren auch bei der Niederlage in Kastellaun zu sehen. So befindet sich Rückraumspieler Heinz Löwen nach seiner langen Verletzung wieder auf einem sehr guten Weg, hatte nur wenige Fehlversuche bei seinen acht Treffern am vergangenen Wochenende. „Er hat bald wieder seine alte Treffsicherheit“, freut sich Trainer Igor Domaschenko. Dazu bewegt sich auch Trainersohn Anton Domaschenko aus seinem Tief, überzeugt aber derzeit mehr als Vorbereiter.

 

Personal: Sorgen bereitet Trainer Domaschenko Stammtorwart Pascal Olivier, der sich seit Wochen mit einer Rückenverletzung plagt. Bereits beim letzten Spiel musste Olivier aus Vorsichtsgründen frühzeitig aus dem Kasten.

 

Prognose: „Gegen Völklingen ist der unbedingte Siegeswille der Mannschaft gefordert! Wir treffen auf eine erfahrene Völklinger Mannschaft, die im Rückraum gut besetzt ist. Die Abwehr ist meist sehr defensiv ausgerichtet und hier brauchen wir entsprechende Lösungen. Sicherlich muss man auch abwarten wie die Gäste ohne Harz bei uns zurechtkommen. Für uns ist wichtig, die Trefferquote zu verbessern und die Abschlussschwäche beim Siebenmeter abzulegen. Vier vergebene Strafwürfe im letzten Spiel waren einfach zu viel“, sagt der SG Coach.

 

 

 

Spieltag 11./12. November 2017

 

TV Bitburg – SG Saulheim 31:33 (14:13)

 

Bittere Heimniederlage für den TV Bitburg gegen die SG Saulheim! Dabei hatte sich das Team des Trainergespanns Thomas Lauer/Florian Burg nach dem schwachen Spiel der letzten Woche und der negativen Vorberichterstattung auf Saulheimer Seite einiges vorgenommen. Das setzte die Mannschaft anfangs auch gut um, die Abwehr stand und die Mannschaft hatte das Spiel im Griff.

 

Doch erste Halbzeit war ein ständiges Auf und Ab! So legten die Gastgeber mit 3:1 vor, die Gäste glichen zum 4:4 aus und dann zogen die Gastgeber bis zur 21. Minute auf 10:6 weg. „Wir hatten das Spiel zu diesem Zeitpunkt im Griff. Leisteten uns aber dann einige technische Fehler und nutzten die Chancen nicht mehr. So brachten wir Saulheim wieder ins Spiel“, sagte TV Pressesprecher Sven Lauer.

 

Die Auszeit der Gastgeber tat dem eigenen Spiel nicht gut, mit vier Treffern in Folge glich Saulheim zum 10:10 aus, zur Pause legte der TVB dank eines Treffers von Jan Lauer zur 14:13 Führung vor.

 

„Zur Pause nahmen wir uns vor, besser zu verteidigen, bekamen aber dann keinen Zugriff mehr auf die Gegenspieler in der Abwehr. 20 Gegentreffer im zweiten Spielabschnitt waren zuviel“, klagte Sven Lauer.

 

Das Kopf an Kopf Rennen der beiden Mannschaften ging nach dem Wechsel weiter, zum letzten Mal führte Bitburg beim 28:27 in der 52. Minute. Auch die Auszeit der Gastgeber half nichts, die Gäste legten zum 28:31 in der 58. Minute spielentscheidend vor. „Beim 28:27 leisten wir uns zwei technische Fehler in Folge, vergaben eine klare Chance und Saulheim kam erneut zu leichten Toren. Leider haben wir unsere Motivation, die vor dem Spiel sicher vorhanden war, nicht über die komplette Spielzeit auf die Platte gebracht“, resümierte Lauer.

 

Reitz und Otte - Engel, Hertz (3), Guldenkirch (1), Straub, Steinbach (1), Dright (3), Stelmach (9/1), Enders (6/2), Sonnen (2), Kaufmann, Lauer (4), Nelles (2)

 

HSG Kastellaun/Simmern – SG Gösenroth/Laufersweiler 30:22 (15:11)

 

Über 400 Zuschauer bildeten den Rahmen für das mit Spannung erwartete Hunsrück-Derby, in dem sich die Gastgeber letztlich souverän gegen den Aufsteiger aus Gösenroth/Laufersweiler durchsetzte.

 

Ausgeglichen verlief die Anfangsphase, in der den Gästen lediglich beim 3:4 in der 19. Minute die Führung gelang, bis 8:8 in der 18. Minute blieb das Spiel offen, doch drei Treffer in Folge zum 11:8 in der 22. Minute leiteten die Entscheidung zugunsten der Gastgeber ein. Da half auch die Auszeit von SG Coach Igor Domaschenko nicht viel. Für die endgültige Entscheidung sorgten dann die Gastgeber gleich nach dem Wechsel, die mit vier Treffern in Folge auf 19:11 in der 35. Minute davonzogen, das Spiel war frühzeitig entschieden.

 

„Eine schmerzliche Derbyniederlage für uns! Vor einer tollen Kulisse und einem professionell organisierte Spiel durch die HSG waren letztlich die Tatsachen entscheidend, dass wir zum einen die Routiniers der Gastgeber Andrius Zigelis, Henrik Walb und Abdelaziz Helaoui nicht in den Griff bekamen. Fünf Tore von Zigelis aus dem Rückraum gegen unsere offensiv eingestellte Abwehr waren einfach zuviel! Vor allem seine beiden Treffer, die er in eigener Unterzahl nach der Pause gegen uns erzielte. Dazu hatte die HSG mit 73 Prozent die bessere Trefferquote, unsere Quote lag bei nur 53 Prozent. Das kann sicher auch am Harzverbot liegen. Doch die Treffsicherheit der HSG aus dem Rückraum war letztlich spielentscheidend. Dazu hatten sie im jungen Nachwuchstorwart Luca Korbion einen starken Keeper, der vier Siebenmeter von uns parierte. Bei uns zeigte Florin-Cornel Nicolae ein gutes Spiel“, resümierte SG Coach Igor Domaschenko.

 

SG: Olivier und J. Schneider – Scherschlicht (2), L. Schneider (1), Röhrig, Nicolae (7/2), Koch, Saam, Conrath (1), Reuter, Löwen (6), S. Hermann (2), Domaschenko (1), Friedrich (2/1)

 

Vorschau auf den Spieltag 11./12. November 2017

 

TV Bitburg – SG Saulheim (Samstag, 18 Uhr, Edith-Stein Hauptschule)

 

Ausgangslage: Vor heimischer Kulisse hat der TV Bitburg nach der enttäuschenden Vorstellung des letzten Wochenendes etwas gutzumachen. Gegner der Eifelaner ist die SG Saulheim, die vergangenes Wochenende einen Zittersieg gegen den Tabellenletzten Friesenheim feierte. „Hauptsache gewonnen.“ Das Fazit von SG Trainer Rainer Sommer fällt knapp aus nach dem Zittersieg der SG Saulheim gegen die TSG Friesenheim II. Mit dem Spiel seiner Mannschaft war der Handball-Trainer allerdings alles andere als zufrieden. „Das Friesenheim nochmal seine Chance wittert, das war völlig unnötig. Die TSG war ja schon mausetot. Wir haben sie dann aufgebaut.“ Am Ende jedoch zählen die beiden Punkte, die den Gästen ein positives Punkteverhältnis (11:9) und damit den gesicherten Mittelfeldplatz bescherte. Anders sieht die Situation der Eifelaner aus, die nach dem Debakel in Bingen jetzt mit 5:15 Punkten auf den drittletzten Tabellenplatz abgerutscht sind.

 

Personal: Auf Bitburger Seite hofft man auf den Einsatz von Stefan Steinbach, eher fraglich ist das Mitwirken von Jermaine Dright aus Krankheitsgründen.

 

Prognose: „Eigentlich hatte ich den Gast in dieser Saison schwächer eingeschätzt! Doch Hochachtung vor dem, was die Jungs bisher geleistet haben. Sie haben sich bislang super geschlagen, die Mannschaft hat sich gegenüber der letzten Saison gemausert. Für uns wird das ein sehr schweres Heimspiel gegen einen Gast, der enge Spiele gewohnt ist. Der Gegner ist körperlich präsent und eingespielt, hat kaum Veränderungen gegenüber der letzten Saison zu beklagen. Wir stehen unter Druck, jetzt muss ein Sieg her. Ich hoffe, dass die Mannschaft die Leistung des letzten Spiels aus dem Kopf bekommt und wir müssen vieles anders und vor allem besser machen. Wir haben bis auf das erste Heimspiel eigentlich gute Heimspielleistungen gezeigt und deshalb fordere ich die Heimspielstärke auch ein,“ so Trainer Thomas Lauer, der am Samstag aus beruflichen Gründen nicht dabei sein kann.

 

HSG Kastellaun/Simmern – SG Gösenroth/Laufersweiler

(Samstag, 19.30 Uhr, IGS Halle Kastellaun)

 

Ausgangslage: Der Hunsrück fiebert dem Derby der Lokalrivalen entgegen! Mit 8:12 Punkten belegt die HSG den 10. Tabellenplatz, Aufsteiger Gösenroth/Laufersweiler gab letzte Woche nach dem Sieg über Worms die rote Laterne an Friesenheim II ab und belegt mit 4:16 Punkten jetzt den vorletzten Tabellenplatz. „Wir haben uns mit dem Sieg gegen Worms hoffentlich genügend Selbstvertrauen geholt und können in Kastellaun mit Harz spielen. Unsere Tabellensituation ist leider nicht so wie gewünscht, doch es war auch bisher einiges Pech dabei. Noch ist alles drin“, findet SG Trainer Igor Domaschenko.

 

Personal: Die SG hat einige angeschlagene Spieler, doch für das Derby wird wohl die Bestbesetzung auflaufen.

 

Prognose: „Die Gastgeber haben eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern gefunden. Doch der Mannschaft fehlt wie uns noch die Stabilität! Der Sieg über die starke Völklinger Mannschaft spricht für die Stärke der HSG, doch die hohe Niederlage in der Vorwoche bei Worms unterstreicht die Tatsache, dass die Mannschaft wechselnde Leistungen abruft. Es wird sicher eine volle Halle am Samstag und ich erwarte eine toporganisierte Veranstaltung. Hier ist Kastellaun auf einem guten Weg. Der Verein hat Zukunft“, lobt Domaschenko. Insbesondere auf die Deckungsleistung seiner Mannschaft sollte es am Samstagabend ankommen und letztlich erwartet Domaschenko ein enges Spiel. „Wir versuchen uns optimal auf den Gegner vorzubereiten. Sollte unsere Abwehrleistung wie gegen Worms sein und wir wenige technische Fehler machen, haben wir eine Chance. Für die Zuschauer wird es sicher ein interessantes Spiel“, glaubt der SG Coach

 

 

Spieltag 04./05. November 2017

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – HSG Worms 31:28 (10:11)

 

Die vielen Gespräche im Hunsrück haben sich wohl ausgezahlt: Aufsteiger Gösenroth/Laufersweiler sorgt als Kollektiv mit dem Sieg über das Spitzenteam aus Worms vor 350 Zuschauern für die Überraschung des Spieltages und feiert den zweiten Saisonsieg!

 

Doch die Anfangsminuten liefen so gar nicht nach den Vorstellungen von SG Trainer Igor Domaschenko, dessen Mannschaft in der 12. Minute mit 2:6 zurücklag, sich aber auf 5:6 herankämpfte, um die Gäste wieder auf 5:9 in der 18. Minute ziehen zu lassen. Jetzt nahm Domaschenko die Auszeit, nach der sich die Gastgeber fingen und bis zur Pause auf 10:11 herankamen.

 

„Es wurde das erwartet schwere Spiel, bei dem die Gäste zwar nicht in Bestbesetzung antraten, aber das Team aufboten, das letztes Jahr noch Vierter in der Liga wurde. Wir haben im ersten Spielabschnitt zunächst zu viele Fehler im Angriff gemacht, die Abwehrleistung war in Ordnung, zumal Torhüter Pascal Olivier erneut eine sehr starke Leistung abrief. Es freut mich, dass die Mannschaft Charakter gezeigt hat und sich mit zunehmender Spieldauer steigerte“, lobte Domaschenko.

 

Nach dem Wechsel blieb es beim Kopf an Kopf Rennen, bei dem sich die SG nach dem 15:15 mit drei Treffern in Folge auf 18:15 absetzten, den drei Tore Vorsprung ab diesem Zeitpunkt verteidigten, um sich letztlich entscheidend vom 26:23 in der 51. Minute auf 28:23 in der 53. Minute absetzte.

 

„Im zweiten Spielabschnitt hatten wir unser Spiel gefunden. Über die Torwartleistung, einen aggressiven Deckungsverband, der uns viele Tore über die erste und zweite Welle ermöglichte bis zu Positionsspiel. Hier war es im zweiten Spielabschnitt Florian Saam, der vier Treffer gegen die offensive und aggressive Deckung der Gäste erzielte. Für die schnellen Tore sorgte unser Youngster Jona Conrath und ein überzeugend spielender Stefan Hermann. Auf der Mitte führte Nicolae Florin klug Regie. Wichtig war, dass wir im Vergleich zum Offenbach Spiel alle Duelle gewannen. Besonders die Abpraller wurden sichere Beute unseres Deckungsverbandes, dies spricht für die hohe Konzentration meiner Jungs. Diese Leistung heute waren wir auch unserem treuen Publikum schuldig. Es bleibt noch viel zu tun, aber auf diese Leistung können wir aufbauen“, findet der SG Coach.

 

Olivier und J. Schneider – D. Scherschlicht (3), L. Schneider, Nicolae (3), Koch (3), Saam (4), Conrath (7), Reuter, Löwen (1), Hermann (5), Domaschenko (1), Friedrich (4/3)

 

HSG Rhein-Nahe Bingen – TV Bitburg 35:17 (12:8)

 

Einen Blitzstart legten die Gastgeber mit dem 4:0 bis zur 5. Minute hin! Dem vier Tore Rückstand liefen die Eifelaner hinterher, verkürzten zwischenzeitlich auf 10:8 in der 28. Minute, um zur Pause wieder mit 12:8 im Hintertreffen zu liegen.

 

„Nach dem verschlafenen Start haben wir uns ins Spiel reingekämpft, vor der Pause aber versäumt, das Ergebnis noch knapper zu gestalten“, klagte Trainer Thomas Lauer.

 

Die Entscheidung fiel kurz nach dem Wechsel, als die Gastgeber sich mit 7 Toren in Folge auf 19:8 in der 37. Minute absetzten. Beim 30:11 in der 51. Minute deutet sich das Debakel für die Bitburger an!

 

„Anfang der zweiten Hälfte häuften sich unsere technischen Fehler, es war ein kollektiver Black-out, bei dem die miese Wurfquote aller Spieler auf dem Platz für die Höhe der Niederlage verantwortlich war“, meinte der ansonsten sprachlose TVB Coach.

 

Schwerdt – Engel, Hertz (1), Guldenkirch (1), Straub, Stelmach (5/2), Enders (3/1), Sonnen (3), Kaufmann, Lauer, Nelles (4),

 

 

Vorberichte Spieltag 04./05. November 2017

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – HSG Worms (Samstag, 19.30 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Mit der HSG Worms stellt sich am Samstagabend erneut ein Spitzenteam beim Aufsteiger aus Gösenroth/Laufersweiler vor! Mit einem beeindruckenden 32:19 Erfolg fegten die Wormser vergangenes Wochenende den Hunsrückrivalen aus Kastellaun/Simmern regelrecht aus der Halle. Platz vier in Liga vier bleibt somit auch weiterhin in der Hand der HSG Worms. Nach dem Schlusspfiff war aber weder dem Team noch den zahlreichen Wormser Fans nach Feiern zu mute. Denn um die 40. Spielminute herum ereignete sich eine Szene des Grauens: HSG-Spielmacher Michal „Micky“ Kurka wurde von einem Gegenspieler im Sprung gefoult, landete unkontrolliert auf dem Hallenboden und zog sich einen komplizierten Bruch des linken Unterarms wenige Zentimeter über dem Handgelenk zu. Mit Blick auf den dritten Schwerverletzten im HSG-Kader nach Fabian Russ (Kreuzband) und Luca Steinführer (Meniskus) konstatierte der Wormser Trainer: „Wir werden das Training natürlich der Personalsituation anpassen und hoffen darauf, dass wir in den kommenden Wochen und Monaten keine weiteren Ausfälle zu beklagen haben. Im Moment sind aber alle Gedanken bei Micky und seiner Familie. Das nächste Spiel beim Aufsteiger Gösenroth/Laufersweiler werden wir versuchen, für Micky zu gewinnen.“ Doch auch ohne die fehlenden Gästespieler sieht SG Trainer Igor Domaschenko die HSG Worms gut aufgestellt: „Selbstverständlich wiegen die Ausfälle schwer, doch die Mannschaft ist weiterhin ausgeglichen besetzt, haben vor allem starke Linkshänder“.

 

Personal: Die SG hofft auf ihre Bestbesetzung.

 

Prognose: „Wir haben letzte Woche gegen Budenheim erneut Lehrgeld zahlen müssen. Gut sind wir in die Begegnung gestartet, haben dann aber den Plan und die Kontrolle in unserem Spiel verloren. Jetzt treffen wir auf einen clever spielenden Gast, der jeden Fehler des Gegners bestraft. Wir dürfen uns daher nur ein Minimum an technischen Fehlern leisten, die aber meist unserem hohen Tempo geschuldet sind. Das müssen wir verbessern. Wir brauchen jetzt Punkte, die Jungs stehen unter Druck und ich baue auch die Unterstützung von den Rängen. Vergessen darf man sicher nicht, dass wir eine sehr junge Mannschaft in der RPS Liga stellen, die noch Erfahrung sammeln muss. Gelingt es uns, so zu spielen wie in den Anfangsminuten gegen Budenheim, sollten wir nicht chancenlos sein“, glaubt Domaschenko.

 

HSG Rhein-Nahe Bingen – TV Bitburg (Sonntag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Große Erleichterung herrschte bei den Handballern der HSG Rhein-Nahe Bingen nach dem Auswärtsspiel bei der TSG Friesenheim II. Beim Schlusslicht der Oberliga RPS gewannen die Binger nach hartem Kampf mit 28:23 (14:15), womit sie sich ein wenig vom Tabellenende distanzierten und Anschluss zum Mittelfeld gewannen. Jetzt soll im Heimspiel gegen die Bitburger Mannschaft der nächste Sieg folgen, um sich Richtung Mittelfeld zu verabschieden. Den Sieg der HSG über Friesenheim II, den Bitburgs Trainer Thomas Lauer als Absteiger Nummer 1 einstuft, will er nicht überbewerten, weist aber auf die Tatsache hin, dass sich die Eifelaner bisher immer in der Rundsporthalle schwergetan haben. „Letztes Jahr kassierten wir eine heftige Schlappe, bei der wir bis heute nicht wissen, woran das liegt. Die HSG ist sicher eine Mannschaft, die mit uns auf Augenhöhe ist. Das zeigte auch unser Heimspielsieg. Doch aufgrund der Tatsache, dass uns die Halle offenbar nicht liegt, geht die Favoritenrolle an die Gastgeber“, sagt Lauer.


Personal: Die Eifelaner müssen wohl weiter auf den verletzten Stefan Steinbach verzichten. „Das tut uns weh“ sagt der TVB Coach.

 

Prognose: „Wie ein roter Faden zieht sich unsere Abschlussschwäche durch diese Saison. Das muss sich endlich ändern und wir müssen im Angriff die Chancen konsequenter verwerten. Dazu gilt es in der Abwehr an die starke zweite Halbzeit aus dem Illtaler Spiel anzuknüpfen. Gelingt und das, sind wir nicht chancenlos“, glaubt Lauer.

 

 

Berichte vom Spieltag 28./29. Oktober 2017

 

TV Bitburg - HF Illtal 26:31 (16:19)

 

Wieder einmal mussten die Eifelaner auf wichtige Stammspieler verzichten. So fehlten die kranken Henning Otte und Jermaine Dright sowie der verletzte Stefan Steinbach.

 

Vier unaufmerksame Minuten der Gastgeber schienen das Spiel zwischen dem TV Bitburg und dem Favoriten aus Illtal frühzeitig entschieden zu haben! Nach dem 2:2 in der 4. Minute kamen die Gäste mit vier Treffern in Folge zum 2:6 in der 8. Minute zur klaren Führung. Doch die Gastgeber fingen sich, kamen beim 9:9 in der 15. Minute zum Ausgleich. Das Spiel glich einem Wellenbad: die Gäste zogen auf 13:16 davon, Bitburg glich beim 16:16 in der 26. Minute aus und zwang die Saarländer in die Auszeit, ehe dem Gast erneut drei Treffer zur 16:19 Pausenführung gelangen.

 

Nach dem Wechsel waren die Parallelen zum ersten Spielabschnitt deutlich erkennbar. Bis 20:24 in der 39. Minute schien nur die Frage des Gästesieges ungeklärt, doch wieder gelang den Eifelanern bis zur 47. Minute der 26:26 Ausgleich. Doch das sollte es dann für die Gastgeber gewesen sein. Illtal nahm die Auszeit und ließ in den letzten 13 Minuten keinen Gegentreffer zu und feierte am Ende den 26:31 Auswärtssieg!

 

„Es war eine unglückliche Niederlage unserer Mannschaft! Nach gutem Start haben wir den Faden verloren und letztlich aufgrund einer unerklärlichen Abschlussschwäche das Spiel verloren. Am Ende standen 25 Fehlwürfe in der Statistik. Wir haben in der Halbzeit die bis dahin gezeigte Abwehrleistung angesprochen. Da waren 19 Gegentreffer einfach zu viel. Konzentriert kamen wir dann aus der Kabine, hatten einen starken Dennis Schwerdt im Kasten, der im Zusammenspiel mit der Abwehr jetzt Anteil daran hatte, dass wir wieder rankamen. Illtal tat sich schwer, doch nach dem 26:26 vergaben wir erneut klarste Chancen und das bestrafte der Tabellenzweite eisklalt. Es hat sich wieder einmal gezeigt, dass Illtal uns eigentlich liegt und wir hätten das Spiel nicht verlieren müssen. Am Ende stehen wir aber erneut mit leeren Händen da“, resümiert Trainer Thomas Lauer.

 

Schwerdt und Reitz– Engel (3), Hertz (2), Guldenkirch (3), Straub, Stelmach (4), Enders (8/2), Sonnen, Kaufmann (2), Lauer (3), Nelles (1)

 

Vorschau auf den Spieltag 28./29. Oktober 2017

 

TV Bitburg – HF Illtal (Samstag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Vor heimischer Kulisse ist die Wiedergutmachung für das schwache Auftreten der Mannschaft am vergangenen Wochenende in Vallendar angesagt. So wird es wichtig sein, dass die Mannschaft ihre Leistung analysiert, sich dann aber auf den kommenden Gegner konzentriert. Mit Illtal kommt kein Geringerer als der Tabellenzweite, der bislang eine starke Saison spielt und in der Eifel beide Punkte fest eingeplant hat. Dazu kommt, dass die Eifelaner den Gästen in der vergangenen Saison eine Niederlage beibringen konnte, für die sich auch die Gäste revanchieren wollen. „Das wird eine Herausforderung für meine Mannschaft“, ahnt Trainer Thomas Lauer.

 

Personal: Fraglich ist der Einsatz von Stefan Steinbach, der sich am vergangenen Wochenende in Vallendar am Fuß verletzte. Ansonsten rechnet Lauer mit der Bestbesetzung.

 

Prognose: „Sicher wird es wichtig sein, die Punkte gegen andere Mannschaften zu gewinnen. Wir stehen hier nicht so sehr unter Druck, wollen aber mit einer guten Leistung das schwache Auftreten in Vallendar vergessen machen. Dort haben wir mit Fehlern im Angriff dem Gegner leichte Tore erlaubt. Gegen Illtal müssen wir im Angriff die Zahl der Fehler minimieren, damit Illtal nicht in sein schnelles Gegenstoßspiel findet. Der Gast entwickelt sich bei gleicher Besetzung seit Jahren kontinuierlich weiter, zeigt ein sehr variables Angriffsspiel und hatte gute Distanzschützen in seinen Reihen, die uns eine stabile Abwehr abverlangen werden“, ahnt der TVB Coach.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – SF Budenheim (Sonntag, 17 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Quo Vadis, SG Gösenroth/Laufersweiler? Mit 2:14 Punkten liegt die Mannschaft derzeit auf dem letzten Tabellenplatz, doch für SG Trainer Igor Domaschenko kein Grund, nervös zu werden. „Wenn Haßloch und Hochdorf die Klasse halten, wird es nur einen Absteiger geben. Selbstverständlich müssen wir langsam Spiele gewinnen“, sagt der SG Coach. Der Aufsteiger trifft im nächsten Heimspiel auf den Tabellendritten der Liga, die SF Budenheim. Um die Klasse zu halten ist es wichtig, vor allem die Heimspiele zu gewinnen und das scheint derzeit kaum für die Mannschaft von Trainer Igor Domaschenko realistisch. Deshalb muss die Mannschaft aufpassen, nicht frühzeitig den Anschluss an das Mittelfeld zu verlieren.

 

Personal: Fraglich ist der Einsatz von Heinz Löwen, dafürsteht aber Eric Hermann wieder zur Verfügung.

 

Prognose: „Budenheim, Illtal und Saarpfalz sind für mich die Favoriten auf die Meisterschaft! Deshalb geht die Favoritenrolle klar an die Gäste! Ich habe die Mannschaft bei ihrem Spiel gegen Kastellaun/Simmern beobachtet, dort lieferten die Budenheimer ein starkes Spiel ab. Mit ihrer aggressiven und defensiven 6:0 Abwehr und vielen Spielern, die ein Gardemaß von 1,90 Meter haben, wird unser Angriff sehr gefordert sein. Ohne Harz wird das allerdings schwer. Wir müssen deshalb clever spielen und ich baue auf die positive Unterstützung unserer Zuschauer“, hofft Trainer Domaschenko.

 

 

Berichte vom Spieltag 21./22. Oktober 2017

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – TV Offenbach 22:29 (9:14)

 

Die SG Gösenroth/Laufersweiler unterliegt im „Vier-Punkte-Spiel“ vor heimischer Kulisse das Aufsteiger-Duell gegen Offenbach und geht im Kampf um den Ligaverbleib schweren Zeiten entgegen. Die Mannschaft von Trainer Igor Domaschenko verschlief den Start, lag 0:4 in der 7. Minute zurück, beim 1:6 nahm der SG Coach die Auszeit, die den freien Fall der Hunsrücker stoppte.

 

„Die Mannschaft war aus nicht verständlichen Gründen völlig verkrampft, leistete sich gleich zei Abspielfehler, die Offenbach mit Tempogegenstoßtoren bestrafte und so früh deutlich in Führung lag“, erklärte SG Trainer Igor Domaschenko.

 

Seine Jungs gaben aber nicht auf, zeigten ihr Kämpferherz, allerdings gelang es nicht, den Rückstand im ersten Spielabschnitt zu verkürzen. „11 technische Fehler waren einfach zu viel. Dazu kam auch das Pech, denn die Abpraller landeten immer wieder bei den Gästespielern und da half auch die konstant gute Torhüterleistung von Pascal Oliver nicht. Zur Pause war der Rückstand einfach schon zu hoch“ fand der SG Coach.

 

Nach dem Wechsel dann die stärkste Phase der Gastgeber, die sich bis zum 17:20 in der 43. Minute herankämpften, dann die Disqualifikation von Anton Domaschenko (dritte Zeitstrafe) in der 48. Minute und die frühe Entscheidung zum 17:25 in der 53. Minute kassierte.

 

„Da Heinz Löwen verletzungsbedingt fehlte, unser Neuzugang Nicolae einen schwachen Tag hatte und Anton nicht mehr eingesetzt werden konnte, fehlte unserem Spiel jetzt auch noch die Stabilität in der Abwehr. Letztlich waren auch die 14 Treffer der Gäste, die sie über den Kreis erzielten, einfach zu viel. Den Rückraum der Gäste hatten wir gut im Griff. Bei uns überzeugte auf Rechtsaussen David Scherschlicht, der mit 9 Versuchen zu 8 Treffern kam. Am Ende gewann der Gast verdient. Ich mache der Mannschaft keinen Vorwurf, die Saison ist noch lange und wir werden weiterkämpfen. Der Kampfgeist war bis zum Schluss vorhanden“, meinte Domaschenko.

 

Olivier, J. Schneider und M. Scherschlicht – D. Scherschlicht (8), L. Schneider, Nicolae, Koch (3), Saam, Conrath (1), Reuter, S. Hermann (1), Domaschenko (3), Friedrich (6/4),

 

HV Vallendar – TV Bitburg 37:23 (17:11)

 

Im Rheinland-Derby kassiert der erneut ohne Rückraumspieler Chris Stelmach angereiste TV Bitburg in Vallendar eine nicht erwartete Klatsche und kommt mit 37:23 (17:11) richtig unter die Räder! Das Bitburger Team hatte sich nach der starken Vorstellung im Heimspiel gegen Zweibrücken für das Derby in Vallendar so viel vorgenommen und dann das!

 

TVB Coach Thomas Lauer fehlten nach der Begegnung die Worte: „Das war ein kollektiver Blackout! Mit 18 Fehlwürfen und 23 technischen Fehlern gewinnst Du kein Spiel in dieser Klasse. Die ganze Woche haben wir auf das Derby hingearbeitet, doch die Einstellung stimmte bei keinem unserer Spieler“.

 

Schnell legten die Gastgeber zum 5:1 in der 6. Minute vor, bauten dann ihren Vorsprung kontinuierlich gegen eine indisponierte Gästemannschaft über 10:5 auf 17:11 zur Pause aus. „In der Pause hatten wir uns vorgenommen, die Zahl der technischen Fehler zu vermindern und das Abschlussverhalten zu verbessern, doch gleich beim ersten Angriff verloren wir den Ball nach einem technischen Fehler“, klagte Lauer.

 

Immer wieder scheiterten die Eifelaner an ihrem eigenen Unvermögen aber auch am starken Torhüter der Vallendarer Bastian Burgard. Spätestens beim 26:16 in der 43. Minute war der Käse für die Eifelaner gegessen und eigentlich nur noch die Höhe des Gastgebersieges fraglich.

 

„Was heute mit den Spielern los war, kann ich nicht erklären, auch die Torhüter sahen keinen Ball. Es ist heute einfach nichts gelaufen. Wir wissen aber, dass wir es besser können, müssen das heutige Spiel aber schnell aus den Köpfen bekommen“, fordert der TVB Coach.

 

TVB: Otte und Reitz - Engel (2), Hertz (1), Guldenkirch (1), Straub, Steinbach (5), Dright (1), Enders (7/4), Sonnen (3), Lauer (3/1), Nelles (1)

 

 

 

Vorschau auf den Spieltag 21./22. Oktober 2017

 

 

HV Vallendar – TV Bitburg (Samstag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Das Rheinland-Derby für den TV Bitburg steigt in Vallendar. Dort trifft die Mannschaft auf eine Mannschaft, die nach dem Sieg in Friesenheim vor Selbstbewusstsein strotzt. Besonders die Stimmung auf der Bank und auf dem Feld war beim Rheinvertreter anders als die Wochen zuvor. Aber auch Bitburg wird selbstbewusst zum Auswärtsspiel reisen, hat das starke Spiel vom vergangenen Wochenende gegen Zweibrücken noch im Kopf, bei dem sich die Eifelaner trotz zwischenzeitlich deutlicher Rückstände nie verunsichern ließen, über Kampf uns spielerische Mittel in die Begegnung zurückfanden und am Ende den Favoriten mit einer verdienten Niederlage auf den Nachhauseweg schickten. Es wird auch das Treffen der „Hertz-Brüder“ sein, bei den Gastgebern spielt Lukas und bei den Eifelanern Matthias Hertz, die zu den Leistungsträgern ihrer Mannschaften zählen.

 

Personal: Torwart Johann Reitz und auch Chris Stelmach sollten am Samstag beim Derby zurück sein.

 

Prognose: „Beide Teams gewannen ihre Spiele letzte Woche in der Schlussviertelstunde! Wir rechnen deshalb mit einem heißen Tanz bis in die Schlussminuten. Das Vallendarer Team gibt sich nie auf und kämpft bis zum Schluss. Wir haben die gleiche Eigenschaft am letzten Wochenende gegen Zweibrücken unter Beweis gestellt. Einstellen werden wir uns auf die von Vallendar unter ihrem neuen Trainer einstudierte 6:0 Abwehr, aber auch auf die offensive 3:2:1 Deckung, zu der der Rheinvertreter immer dann zurückkehrt, wenn es mal nicht so läuft. In Vallendar haben wir uns bisher immer schwergetan, doch mit der Einstellung und Bereitschaft wie letztes Wochenende sind wir sicher nicht chancenlos. Unsere Jungs werden eine hohe Motivation in dieses Spiel mitbringen und wir hoffen, an die Abwehrleistung der Vorwoche anknüpfen zu können“ sagt TVB Coach Thomas Lauer.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – TV Offenbach (Samstag, 20 Uhr, Rhaunen)

 

Ausgangslage: Richtungsweisendes Spiel für beide Mannschaften. Keines der beiden Teams kann sich am kommenden Wochenende eine Niederlage leisten, will man nicht vorzeitig den Anschluss an das Mittelfeld verlieren. Die Gäste aus Offenbach kamen am vergangenen Wochenende nicht über ein Remis gegen den SG Lokalrivalen aus dem Hunsrück, die HSG Kastellaun/Simmern hinaus und beiden Mannschaften ist klar, dass im Spiel des Tabellenletzten aus Gösenroth/Laufersweiler und dem drittletzten aus Offenbach nur ein Sieg zählt! Dabei muss man sicher die klare Niederlage beim Relegationsspiel vor Beginn der Saison aus dem Kopf bekommen. Damals konnte der Offenbacher Rückraum nach Belieben Schalten und Walten und das soll sich jetzt ändern.

 

Personal: Die Gastgeber bauen auf ihre Bestbesetzung.

 

Prognose: „Keinesfalls will ich meine Jungs vor dem Spiel unter Druck setzen. Die wissen schon selbst, was sie besser machen müssen. Kompakt und aggressiv müssen wir den Offenbacher Rückraum bekämpfen. Im Angriff müssen wir geduldig gegen die defensive 6:0 Abwehr der Gäste sein, die Konzentration behalten und so spielen wie uns das gegen Rhein-Nahe Bingen gelungen ist. Offenbach steht nach meiner Meinung völlig zu Unrecht so weit unten in der Tabelle. Die Mannschaft ist auf allen Positionen sehr stark besetzt. Dennoch sehe ich aufgrund des Heimvorteils und durch die Unterstützung unserer Fans Vorteile bei uns“, sagt Trainer Igor Domaschenko.

 

 

 

Berichte vom Spieltag, 14. und 15. Oktober 2017

 

TV Bitburg – SV Zweibrücken 31:26 (12:13)

 

Eine bärenstarke Vorstellung lieferte der TV Bitburg kämpferisch und über weite Strecken auch spielerisch gegen das Spitzenteam aus Zweibrücken. „Wie sehr die Mannschaft diesem Spiel entgegenfieberte und mit welcher Einstellung die Mannschaft heute ins Spiel gehen würde, war schon in der Trainingswoche erkennbar“, meinte Bitburgs Spielertrainer Florian Enders unmittelbar nach dem Abpfiff.

 

Taktisch klug eingestellt waren beide Mannschaften aufeinander, die Spielanlage der Teams ähnelten sich und es eine Frage der Zeit, welches Team sein strukturiertes Spiel letztlich erfolgreich durchsetzen konnte. Bei den Gastgebern standen die Vorzeichen ungünstig, mit Chris Stelmach fehlte den Eifelaner ein weiterer wichtiger Rückraumakteur.

 

Von Beginn an entwickelte sich ein schnelles Spiel, bei dem beide Teams erkennbar bemüht waren, durch schnelles Umschalten von Angriff auf Abwehr das Gegenstoßspiel des Gegners zu unterbinden. Bis 7:6 in der 16. Minute lieferten sich beide Mannschaften eine ausgeglichene Anfangsphase, Zweibrücken nahm die Auszeit und setzte sich erstmals beim 7:9 in der 20. Minute auf zwei Tore ab. Ab dieser Phase zeichnete sich ab, dass die Begegnung heute auch über die Torhüterleistung entschieden werden sollte und da hatte der Gastgeber am Ende mit Hennig Otte den Matchwinner auf dem Platz. Mit seinen Paraden hielt Otte sein Team im Spiel, das sich bis zur Pause wieder auf 12:13 herankämpfte.

 

Die Abwehrarbeit vernachlässigten beide Teams nach Wiederbeginn, über 16:16 in der 34. Minute zeichnete sich ein torreiches Spiel ab. Drei Treffer in Folge der Löwen aus Zweibrücken deuteten auf eine Vorentscheidung hin, fahrlässige Anspiele zum Kreis ermöglichten den Gästen in dieser Phase über ihr Gegenstoßspiel davon zu ziehen. Als die Eifelaner bei 18:20 die Riesenchance zum Anschlusstreffer ausließen und die Gäste im Gegenzug auf 18:21 in der 40. Minute erhöhten, schien die Begegnung gelaufen. Bis 21:24 verteidigten die Gäste ihre deutliche Führung, dann verhängte das Schiedsrichtergespann Paul Kijowsky/Lukas Strüder beim 22:24 die erste Zeitstrafe im Spiel, hatten es bis dahin versäumt progressiv zu bestrafen und benachteiligten mit ihren Entscheidungen bis zu diesem Zeitpunkt die Gastgeber! Die Zeitstrafe traf Gästespieler Benjamin Zellmer und das hatte maßgeblichen Anteil daran, dass die Eifelaner jetzt auf dem Weg zum Sieg waren.

 

„Die Jungs haben auch nach diesem Rückstand immer an den Sieg geglaubt und eine unheimliche Moral bewiesen“, lobte Enders.

 

Mit vier Treffern in Folge drehten die Eifelaner das Spiel, führten 25:24 in der 52. Minute, ehe eine umstrittene Wechselfehlerentscheidung das Bitburger Team in die Unterzahl zwang. Jermaine Dright leitete mit einem klugen Gegenstoppass auf David Nelles, der eiskalt verwandelte, die endgültige Entscheidung ein.

 

Zwar glichen die Gäste nochmals zum 25:25 aus, doch die Löwen aus Zweibrücken machten den entscheidenden taktischen Fehler im Spiel: Mit der Einwechslung von Till Wöschler fehlte dem SV Spiel jetzt die Variabilität im Angriff und vor allem in der Abwehr, die die Gäste bis zu diesem Zeitpunkt ausgezeichnet hatte. Die Abstimmung im Deckungsverband der Gäste stimmte nicht mehr und so zog das Eifel Team auf 29:25 in der 58. Minute davon, die Begegnung war entschieden.

 

Euphorisch feierten Mannschaft und Fans en verdienten Sieg, der letztlich zu hoch ausfiel. Bleibt festzuhalten, dass das Bitburger Team mit dieser Einstellung, vor allem dem unbedingten Siegeswillen auf dem richtigen Weg ist.

 

Schwerdt und Otte – Engel, Hertz (4), Guldenkirch (1), Straub (1), Steinbach (3), Dright (3), Enders (9/4), Sonnen (1), Kaufmann (1), Lauer (4), Nelles (4).

 

TV Mülheim – SG Gösenroth/Laufersweiler 29:28 (16:17)

 

Erneut muss Aufsteiger Gösenroth/Laufersweiler eine denkbar knappe Niederlage einstecken, unterliegt im Rheinland-Derby beim TV Mülheim mit 29:28. Damit kassieren die Hunsrücker die zweite Auswärtsniederlage mit nur einem Tor bei einem Rheinland-Derby. Vor zwei Wochen hatte das Team von Trainer Igor Domaschenko in Bitburg in letzter Sekunde den finalen Treffer einstecken müssen.

 

Den besseren Start ins Spiel hatten die Gäste, die nach dem 0:2 bis zum 9:11 in der 18. Minute ständig vorlegten, doch Mülheim findet mit drei Treffern in Folge zur ersten Führung des Spiels (12:11). Beiden Teams war die Nervosität beim Rheinland-Derb zunächst deutlich anzumerken. Die Gäste gingen durch den sechsten Treffer von Florin-Cornel Nicolae im ersten Spielabschnitt mit der 16:17 Führung in die Kabine. „Wir haben gut begonnen, hatten im ersten Spielabschnitt eine Trefferquote von über 70 Prozent, mussten aber die Abwehr von 5:1 auf 6:0 umstellen, da die Gastgeber zu oft über den Kreis erfolgreich waren. Die Umstellung war dann die richtige taktische Entscheidung und wir hatten den Kreis jetzt besser im Griff. Allerdings haben wir es nicht geschafft mit einem komfortableren Vorsprung in die Kabine zu gehen, produzierten in einigen Phasen zu viele Fehler“, klagte Domaschenko.

 

Nach dem Wechsel blieb die Begegnung bis 19:19 völlig ausgeglichen, das Schiedsrichtergespann änderte allerdings seine Linie und bestrafte jetzt progressiver auf beiden Seiten. Mülheim erzielte wie im ersten Spielabschnitt erneut drei Treffer in Folge und legt zum 22:19 in der 38. Minute vor. SG Trainer Igor Domaschenko nimmt die Auszeit, doch der Ausgleichstreffer wollte den Hunsrückern einfach nicht mehr gelingen. Beim 23:22 waren die Gäste in Schlagdistanz, die Gastgeber nutzten die Zeitstrafe gegen Nicolae, setzen sich auf 25:22 ab. Beim 28:25 in der 51. Minute kassiert Mülheim zwei Zeitstrafen in Folge, die SG nutzt die Siebenmeterchance nicht und Mülheim nimmt die Auszeit in der 54. Minute. Spielentscheidend dann die 57. Minute, als der Spieler des Gastgebers Alexander Backes die Zeitstrafe beim 28:27 kassiert, die Gäste aber ihre Chancen nicht nutzten und der aufs Spielfeld zurückgekehrte Backes den entscheidenden Treffer zum 29:27 genau 46 Sekunden vor dem Ende markierte.

 

„Im zweiten Spielabschnitt stimmte unsere Angriffsleistung nicht mehr, wir hatten nur noch knapp 50 Prozent Trefferquote, sind in klaren Situationen an Mülheims starkem Keeper Tobias Zelter gescheitert. Neben nicht verwandelten Strafwürfen waren es auch die ohne Vorbereitung genommenen Würfe, die letztlich spielentscheidend waren. Mit unserer Abwehr- und Torhüterleistung von Pascal Olivier können wir zufrieden sein. Florin-Cornel Nicolae zeigte wie wertvoll er für uns werden wird. Beim Gastgeber war es Julian Vogt, der in den entscheidenden Momenten die wichtigen Treffer für die Gastgeber erzielte und das Team klug führte. 11 Treffer im zweiten Spielabschnitt waren aber leider für uns zu wenig! Es war eine weitere bittere Erfahrung für uns in einem Spiel, in dem mehr drin war. Aber offenbar hat uns auch das Glück verlassen“, resümierte de SG Coach.

 

Olivier, M. Scherschlicht und J. Schneider – D. Scherschlicht (4), L. Schneider, Röhrig, Dreher, Nicolae (8/1), Koch (1), Conrath (2), Reuter, Löwen (5), Domaschenko (3), Friedrich (6/5)

 

 

Vorberichte zum Spieltag 14./15. Oktober 2017

 

TV Mülheim – SG Gösenroth/Laufersweiler (Freitag, 20 Uhr)

 

Ausgangslage: Bereits am Freitagabend muss die Mannschaft von Trainer Igor Domaschenko im Rheinland-Derby in Mülheim ran. Nachdem die Gäste am vergangenen Wochenende beide Punkte von der HSG Kastellaun/Simmern entführen konnten, soll jetzt im „Hunsrück-Festival“ der nächste Erfolg her. Das Team um Spielführer Julian Vogt hofft auf lautstarke Unterstützung der heimischen Fans um sich mit einem Sieg im oberen Mittelfeld der Tabelle festsetzen zu können. Doch diese Rechnung soll für die Gastgeber nicht aufgehen. „Wir fahren keinesfalls zum Rheinland-Derby, um die Punkte dort kampflos abzugeben“, sagt SG Trainer Igor Domaschenko.

 

Personal: „Wir haben Kaderprobleme, können aber aus der zweiten Mannschaft ergänzen. Florian Saam fällt aus, Fragezeichen stehen hinter Eric und Stefan Hermann“, verrät der SG Coach.

 

Prognose: „Wichtig wird die Stabilität in unserem Spiel sein. Dabei wollen wir an die Leistung der zweiten Halbzeit aus dem Spiel gegen Saarpfalz anknüpfen. Zu oft waren wir in dieser Saison zu hektisch und teilweise übermotiviert. Von der ersten Minute an brauchen wir ein stabiles Spiel, treffen auf eine Mülheimer Mannschaft, die mehr RPS Liga Erfahrung hat wie wir. Mit 6:6 Punkten hat der TV ein ausgeglichenes Punkteverhältnis, gewann auch das Spiel gegen eine allerdings ersatzgeschwächte Offenbacher Mannschaft. Dieses Spiel habe ich gesehen und wir beschäftigen uns in der Trainingswoche vor allem mit der Analyse unserer Spiele und ich bleibe beim meiner Aussage, dass in dieser Saison jeder jeden schlagen kann. Der Druck ist sicher nicht bei uns, sondern bei den Gastgebern. Für mich gewinnt am Ende die Mannschaft, die den Sieg unbedingt will und weniger technische Fehler macht“, glaubt Domaschenko

 

TV Bitburg – SV Zweibrücken (Samstag, 18 Uhr, Edith-Stein Realschule)

 

Ausgangslage: Auf den nächsten Drittligaabsteiger trifft der TV Bitburg. Am Samstagabend erwartet das Team des Trainergespanns Thomas Lauer/Florian Enders den Gast aus der Saarpfalz, mit dem „Flo“ Enders einiges verbindet. So spielte Enders von der Saison 2012/2013 bis zum Ende der Saison 2013/2014 für den SV Zweibrücken und kehrte zur letzten Saison wieder zu seinem Stammverein nach Bitburg zurück. Mit dem 29:24 Erfolg am vergangenen Wochenende gegen Friesenheim II halten die Gäste den Anschluss an die Spitze. Anders sieht es derzeit bei den Eifelaner aus, die mit derzeit drei Punkten auf Platz 12 der Tabelle liegen. „Es macht sicher Spaß gegen die alten Jungs antreten zu können. Das ist für uns eine Riesen Herausforderung. Der SV hatte einen Supersaisonstart, verlor nur ganz knapp gegen Illtal und ich bin sicher, dass die Mannschaft um die Meisterschaft mitspielen wird“, sagt TVB Spielertrainer Florian Enders.

 

Personal: Bis auf Pascal Wolff kann Enders seine Bestbesetzung aufs Feld schicken.

 

Prognose: „Da kommt eine eingespielte Mannschaft, die von der Jugend an die vorgegebenen Konzepte verinnerlicht hat und mit einer hohen Qualität im Spiel „eins gegen eins“ ausgestattet sind. Auch die offensive 3:2:1 Deckung, die neben Zweibrücken und uns nur wenige Teams in der Liga spielen. Es gibt beim Gast eine klare Abstimmung im Abwehrverband. Doch es wird wenig Überraschendes auf beide Teams zukommen, da ich ja bekanntlich das Spielsystem aus Zweibrücken nach Bitburg adaptiert habe. Wir werden auf jeden Fall eine wesentliche bessere Abwehr- und Torhüterleistung als zuletzt abrufen müssen. Wichtig wird sein, dass der Abwehrverband den Torhütern und die Torhüter dem Abwehrverband helfen. Das war zuletzt nicht der Fall. Wir haben zwar beim Drittligaabsteiger in Mundenheim mit 35 Toren im Angriff überzeugt, dafür aber im Deckungsverband mit über 40 Gegentreffern enttäuscht. Gegen Zweibrücken haben in den letzten Jahren immer wieder gute und auch erfolgreiche Testspiele abgeliefert und so rechne ich am Samstagabend mit einem engen Spielausgang. Meine Jungs verstehen sicherlich, um was es in diesem Spiel geht. Mit 3:3 Punkten aus den letzten drei Spielen wollen wir den positiven Trend zuhause fortsetzen und wir wollten gegen einen Drittligaabsteiger gewinnen. Da uns das in Mundenheim nicht gelungen ist, muss jetzt der Sieg gegen Zweibrücken her“, fordert Enders.

 

 

 

Berichte vom Spieltag 7./8. Oktober 2017

 

VTV Mundenheim – TV Bitburg 44:35 (22:19)

 

Nach dem Heimsieg über Aufsteiger Gösenroth/Laufersweiler kassiert der TV Bitburg beim Drittligaabsteiger in Mundenheim eine nach Ansicht von Trainer Thomas Lauer durchaus vermeidbare Niederlage: „Da war mehr drin heute Abend! Es war wohl noch nie so einfach in Mundenheim zu gewinnen, doch heute lag es an unserer Abwehr“, klagte TVB Trainer Thomas Lauer nach dem Abpfiff.

 

Bis 8:8 in der 10. Minute lieferten sich beide Teams eine ausgeglichene Anfangsphase, dann gelangen den Gastgebern vier Treffer in Folge zum 12:8 in der 14. Minute. Doch Tor um Tor kämpften sich die Eifelaner ins Spiel zurück, waren beim 16:15 in der 25. Minute wieder im Spiel, doch der 3. Liga Absteiger setzte sich vor dem Wechsel nochmals deutlich auf 20:16 ab um den Vorsprung in die Pause mitzunehmen (22:19). „Im ersten Spielabschnitt hatten beide Teams keine Abwehr auf dem Platz, das änderte sich leider bei uns im zweiten Spielabschnitt nicht“, erklärte der TVB Coach.

 

Beim 33:26 schien die Begegnung in der 46. Minute entschieden, doch Bitburg zeigte sein Kämpferherz, kam noch einmal auf fünf Tore beim 34:29 heran. „Unverständlicherweise haben dann zu hektisch gespielt, nicht mehr auf die Chance gewartet, überhastet gespielt, die Bälle weggeworfen und so Mundenheim leichte Treffer ermöglicht“, analysierte Lauer.

 

Die Gastgeber zogen jetzt auf und davon. Beim 39:31 in der 55. Minute war die Begegnung entschieden. Die Auszeit der Eifelaner half wenig, am Ende stand ein deutlicher und in dieser Höhe nicht erwarteter Gastgebersieg mit 44:35 auf der Anzeigetafel. „Unser Problem war die Deckung, hier haben wir die „eins gegen eins Situationen“ verloren, hätten aber im Angriff durchaus mehr Treffer machen können“, fand der Bitburger Trainer.

 

Schwerdt und Otte– Hertz (1), Guldenkirch (2), Straub (2), Steinbach (5), Dright (7), Stelmach (5), Enders (8/2), Sonnen (2), Lauer (3)

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – VTZ Saarpfalz 19:24 (6:14)

 

Am Ende zollt der Aufsteiger der Erfahrung der Gäste Tribut! Das Team von Trainer Igor Domaschenko muss sich nach einer schwachen Vorstellung in Angriff und Abwehr im ersten Spielabschnitt letztlich dem Favoriten geschlagen geben.

 

„Es lief von Beginn an optimal für die Gäste, die mit ihren Bodenpässen an den Kreis und von Aussen erfolgreich waren“, klagte der SG Trainer. So lag seine Mannschaft schnell 0:4 hinten, beim 2:9 in der 15. Minute nahm der SG Coach die Auszeit.

 

„Eigentlich waren wir auf die Anspiele an den Kreis und die gefährlichen Aussen gut eingestellt, doch wir wurden auch von dem schwachen Schiedsrichtergespann benachteiligt. Die waren in der Anfangsphase im Tiefschlaf, haben die Fouls gegen meine Spieler nicht geahndet und uns für jede Kleinigkeit bestraft“, schimpfte Domaschenko.

 

Doch an dem schwachen Auftritt seiner Jungs ließ der Trainer keine Zweifel: „30 Prozent Trefferquote und nur 6 Tore, dazu 9 technische Fehler! Das bestraft eine solch routinierte Mannschaft, die zudem die beste Abwehrleistung der Saison abrief“. So lagen die Gäste klar mit 6:14 zur Pause in Führung.

 

Doch wie aufgedreht kehrten die Gastgeber aufs Spielfeld zurück, verkürzten auf 16:20 in der 47. Minute. „Die Jungs haben jetzt Willen und Kampfgeist gezeigt, im Tor war Pascal Olivier ein guter Rückhalt, doch am Ende war der Rückstand der ersten Hälfte nicht mehr aufzuholen. Die zweite Halbzeit haben wir mit drei Toren für uns entschieden, hatten nur noch drei technische Fehler und jetzt eine Trefferquote von 70 Prozent. Wir sammeln weiter Erfahrungen in der Liga“, resümierte Domaschenko, der im zweiten Spielabschnitt auch zufriedener mit dem Schierigespann war.

 

Olivier, J. Schneider und M. Scherschlicht – D. Scherschlicht (1), L. Schneider, Nicolae (1), Koch, Conrath (1), Reuter (2), Löwen (7), S. Hermann (1), Domaschenko (3), Friedrich (3/3)

 

 

 

Vorschau auf den Spieltag am 07./08. Oktober 2017

 

VTV Mundenheim – TV Bitburg (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Nach schlechtem Saisonstart hat sich 3. Liga Absteiger Mundenheim gefangen und nach drei Siegen in Folge mit 6:4 Punkten den Anschluss an die Spitzengruppe der Liga geschafft. Nach Mundenheim folgt für den TV Bitburg gleich am darauffolgenden Wochenende der Vergleich mit den nächsten 3. Liga Absteiger aus Zweibrücken. Im Heimspiel erwartet die Mundenheimer Mannschaft jetzt den TV Bitburg, der mit dem Sieg über Aufsteiger Gösenroth/Laufersweiler am vergangenen Wochenende den ersten Sieg einfahren konnte und jetzt seine Serie starten möchte. Gelingt dem Team des Trainergespanns Thomas Lauer/Florian Enders das gleiche Husarenstück wie letzte Saison? Doch die Trauben in Mundenheim hängen hoch und das weiß auch das Trainergespann, die die Favoritenrolle klar beim Gastgeber sehen. „Die Mannschaft aus Mundenheim hat einen klassischen Fehlstart hingelegt, zeigt aber jetzt ihr wahres Gesicht und hat sich leider für uns stabilisiert. Das Team ist durchsetzt von 3. Liga erfahrenen Spielern, die sehr robust und kampfstark auftreten, eine robuste 6:0 Abwehr stellen und die im „eins gegen eins“ individuell sehr stark sind“, kennt Lauer die Stärken des Gegners.

 

Personal: Patrick Engel und David Nelles werden am Samstag fehlen, dafür kehren die angeschlagenen Spieler in den Kader zurück.

 

Prognose: „Nach starken Auftritten unserer Abwehr haben wir dort in den letzten zwei Spielen geschwächelt. Hier müssen wir uns jetzt unbedingt steigern. Zu viele „eins gegen eins“ Situationen haben wir zuletzt verloren. Im Angriff müssen wir an die Leistung der letzten beiden Spiele anknüpfen“, fordert der TVB Coach.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – VTZ Saarpfalz (Samstag, 19.30 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Die Favoritenrolle ist klar vergeben, wenn am Samstagabend der Aufsteiger aus Gösenroth/Laufersweiler auf den Tabellenführer VTZ Saarpfalz trifft. Die Handballer der VTZ schwimmen weiter auf der Erfolgswelle. Auch nach der Auswärtspartie bei der HSG Worms bleiben die Zweibrücker dank eines 23:27 (10:11) Erfolgs weiterhin verlustpunktfrei. In einer spannenden Partie, die sehr vom Kampf geprägt wurde, konnte die VTZ wieder einmal eine Schippe drauflegen und am Ende auch verdient gewinnen. Beste Torschützen auf Seiten der VTZ waren Tomas Kraucevicius mit neun und Alexey Wetz mit acht Treffern und auf denen sollte das Hauptaugenmerk der Hunsrücker liegen.

 

Personal: David Scherschlicht steht berufsbedingt nicht zur Verfügung, dazu plagen sich einige SG Spieler mit ihrer Erkältung heraum.

 

Prognose: „Den Gegner habe ich mir gegen Kastellaun/Simmern angesehen. Entscheidend war die Erfahrung der Saarpfälzer, die diese in der entscheidenden Phase ausgespielt haben. Unser Gegner hat in den letzten Jahren immer eine Topplatzierung belegt, war unter den ersten drei zu finden. Wir stellen uns auf eine offensive 6:0 Abwehr ein, die gut mit den Torhütern harmoniert. Der Gegner ist wieder ein Favorit auf den Titel, hat vor allem im Rückraum einige Alternativen. Für uns ist wichtig, dass wir die Abwehrleistung der ersten zwei Wochen abrufen und an die Angriffsleistung gegen Bitburg zurückfinden. Die Erfahrung spricht sicher für Saarpfalz, doch warten wir ab was sich durchsetzen wird: die Erfahrung oder unser Tempospiel. Ich bleibe bei meiner Meinung, dass jeder jeden schlagen kann und rechne damit, dass das Spiel in den letzten fünf Minuten entschieden wird“, sagt Domaschenko.

 

 

Bericht vom Spieltag 30. September/01. Oktober 2017

 

TV Bitburg – SG Gösenroth/Laufersweiler 35:34 (15:16)

 

„Das war heute nichts für schwache Nerven“, sagte Bitburgs Trainer Thomas Lauer nach dem Abpfiff und traf damit den Nagel auf den Kopf. Was der TV Bitburg und Aufsteiger Gösenroth/Laufersweiler ihrem Publikum am Samstagabend in der Edith-Stein Halle in Bitburg boten, war an Spannung nicht mehr zu überbieten und ein Handball-Krimi pur!

 

Dabei sollte es eigentlich von Seiten der Hunsrücker ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk für Trainer Igor Domaschenko werden. Doch daraus wurde nichts! Mit der Schlusssirene raubt Bitburgs Chris Stelmach den Gästen einen schon sicher geglaubten und letztlich auch verdienten Punkt!

 

Die Vorzeichen standen für die Eifelaner nicht günstig, mit Alex Sonnen, Marcel Straub und Torhüter Henning Otte fehlten den Gastgebern wichtige Spieler, zudem ging Jan Lauer angeschlagen in die Partie. Was dies ein Grund weshalb die Gastgeber nervös in die Begegnung starteten und viele technische Fehler und schwache Abschlüsse an den Tag legten? Die Gastgeber nahmen dies dankend an, kamen zu einfachen Toren und führten in der 12. Minute mit 4:9! Doch dann kam die Zeit von Bitburgs Jermaine Dright, der nun die Spielmacherposition übernimmt und so kommen die Gastgeber jetzt Tor um Tor heran. „Wir sammeln noch Erfahrung in der Liga, müssen bei einer solch klaren Führung einfach cleverer spielen, vor allem konzentrierter in der Abwehr“, meint SG Trainer Igor Domaschenko. In der 20. Minute gleicht der in dieser Phase überragende Dright zum 10:10 aus. Ab jetzt liefern sich beide Teams ein Spiel auf Augenhöhe, bei der die Gäste vorlegen, Bitburg postwendend ausgleicht. Mit einer 15:16 Führung der Gäste geht es in die Kabine.

 

Dem TVB ist nach dem Wechsel der unbedingte Siegeswille anzumerken. Stefan Steinbach gleicht beim 20:20 aus und Jan Kaufmann erzielt im nächsten Angriff die 21:20 Führung. Bis zum 30:30 bleibt es ein offener Schlagabtausch, bei dem beide Teams die Abwehr vernachlässigen, die Angriffsreihen aber unheimlich durchschlagskräftig sind. Drei Minuten vor Schluss führt der TVB mit 34:31. Eigentlich ist das Spiel in diesem Moment entschieden, aber die Jungs machen es noch einmal spannend. Beim 34:33 nimmt der Gast 30 Sekunden vor dem Ende die Auszeit, gleicht 5 Sekunden vor Schluss aus. Bitburg bringt den siebten Feldspieler und Chris Stellmach erzielt eine Sekunde vor Schluss aus 15 Metern den umjubelnden Siegtreffer.

 

"Mit unseren Fehlern in der ersten Halbzeit haben wir die Gäste stark gemacht. Die Mannschaft hat Moral gezeigt und nie aufgesteckt. Das wir uns kurz vor Schluss beinahe noch um den Sieg gebracht haben, war völlig unnötig. Martin Guldenkirch in der ersten und Chris Stellmach in der zweiten Halbzeit haben im Angriff ein super Spiel gemacht," lobt Bitburgs Trainer Thomas Lauer nach dem Spiel.

 

„Letztlich war es eine unglückliche Niederlage für meine Mannschaft, das Glück war einfach nicht auf unserer Seite. Ein Remis hätte sicher dem Spielverlauf entsprochen. Doch Bitburg hat eine starke kämpferische Leistung abgerufen und sich nie aufgegeben. Das Leben geht weiter und wir müssen einfach lernen, unsere Abwehr- und Torhüterleitung konstanter hin zu bekommen“, verlangt Domaschenko.

 

TVB: Schwerdt und Reitz – Engel, Hertz (3), Guldenkirch (6), Steinbach (5), Dright (2), Stelmach (10/3), Enders (4), Kaufmann (4), Lauer, Nelles (1).

 

SG: Olivier, M. Scherschlicht und J. Schneider – D. Scherschlicht (1), L. Schneider (4), E. Hermann, Nicolae (4), Koch (1), Conrath (1), Reuter, Löwen (5), S. Hermann (12/3), Domaschenko (2), Friedrich (4/3)

 

 

Vorschau auf den Spieltag 30. September/01. Oktober 2017

 

TV Bitburg – SG Gösenroth/Laufersweiler

(Samstag, 18 Uhr, Edith Stein Hauptschule)

 

Ausgangslage: Das Lokalderby steigt am Samstagabend in Bitburg! Nachdem die Gastgeber am vergangenen Wochenende den ersten Punkt einfahren konnten, gilt es jetzt für das Team des Trainergespanns Thomas Lauer/Florian Enders gegen den Aufsteiger aus dem Hunsrück zum ersten Saisonsieg zu kommen. Doch auch die Gäste haben Sorgen! Sie stehen mit erst einem Heimsieg vor der erwartet schweren Saison und werden alles daransetzen, in Bitburg für den ersten Auswärtssieg zu sorgen.

 

Personal: Während auf Bitburger Seite Alex Sonnen aus privaten Grünen fehlt, wird die SG wohl in Bestbesetzung auflaufen. Lediglich hinter dem Einsatz von Florian Saam steht ein Fragezeichen.

 

Prognose: „Um die Motivation beider Teams müssen wir uns sicher keine Sorgen machen. Die wird bei allen Beteiligten groß sein. Für uns gilt es, die Chancen konsequenter zu nutzen und daran arbeiten wir in dieser Trainingswoche. Nach dem Video Studium des Gegners wissen wir auch, wo wir die Hebel ansetzen müssen. In der Abwehr müssen wir konsequenter sein, stellen uns hier auf das starke „eins gegen eins“ des Gegners ein und müssen schnell von Angriff auf Abwehr umschalten. Dazu dürften wir nicht so viele technische Fehler machen. Die offensive Abwehr der SG dürfte uns liegen. Am Ende könnte die Torhüterleistung der Schlüssel zum Erfolg sein“, glaubt TVB Coach Thomas Lauer.

 

Am Dienstag feierte SG Trainer Igor Domaschenko seinen 60-igsten Geburtstag und seine Mannschaft könnte ihm mit dem Auswärtssieg in Bitburg sicher eine nachträgliche Freude machen! „Doch die Erfahrung spricht für die Gastgeber, die seit langem die Klasse kennen. Zwar hat das Team wichtige Leistungsträger im Rückraum zu ersetzen, die aus Verletzungsgründen nicht zur Verfügung stehen. Dennoch sind die Eifelaner gut aufgestellt. Für beide Teams ist die bisherige Saison sicher nicht so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben. Ich bin weiterhin sicher, dass in dieser Klasse jeder gegen jeden gewinnen kann. Beide Teams haben in diesem Spiel Druck. Die Favoritenrolle liegt bei Bitburg, doch wir werden alles geben, um dort die Punkte zu entführen. Ich rechne mit einem spannenden Spiel, in dem die Entscheidung in den letzten fünf Minuten fallen wird“, prognostiziert der SG Trainer.

 

 

Berichte vom Spieltag 23. und 24. September 2017

 

HSG Kastellaun/Simmern – TV Bitburg 28:28 (12:12)

 

Erster Punktgewinn für den TV Bitburg in dieser Saison! Das Team des Trainergespanns Thomas Lauer/Florian Enders kommt im Hunsrück zu einem verdienten Remis! „Hätte mit einer die Punkteteilung vor dem Spiel vorausgesagt, wäre ich nicht zufrieden gewesen. Nach dem Spielverlauf, vor allem der Tatsache, dass das Schiedsrichtergespann Peiser/Zimmermann aus Dansenberg uns klar benachteiligt hat, können wir nach der Begegnung mit dem Punkt zufriedengeben“, sagt Lauer.

 

Dabei war die erste Halbzeit eine Kopie der bisherigen Saisonspiele: die Mannschaft ließ einfach zu viele Chancen liegen, verpasste es, sich im ersten Spielabschnitt abzusetzen. So war es ein überragend haltendender Dennis Schwerdt im TVB Kasten, der seine Mannschaft im Spiel hielt. 8:5 setzten sich die Gastgeber in der 14. Minute ab, doch bis zur Pause kämpfte sich das Eifel-Team über 12:10 auf 12:12 heran.

 

Die entscheidende Szene spielte sich nach Aussage von Lauer in der 55. Minute ab, als den Gästen erneut einen klaren Vorteil vom Schiedsrichtergespann genommen wurde, die HSG auf 27:25 in der 57. Minute vorlegte. Doch die Gäste kämpften weiter, steckten den Kopf nicht in den Sand, obwohl ihnen immer dann, wenn sie am Drücker waren, die Schiedsrichter einen Strich durch die Rechnung machten. „Wir fühlen uns benachteiligt, hadern deshalb mit den Unparteiischen. Doch wir schauen jetzt nach vorne, erinnern uns an die letzte Saison, als wir nach dem Punktgewinn in Merzig unsere Serie gestartet haben. Auf dieses Spiel läßt sich aufbauen“, sagt Lauer.

 

Schwerdt und Reitz – Hertz (5), Guldenkirch (4), Straub, Steinbach (1), Dright, Stelmach (5/2), Enders (7/1), Sonnen (1), Kaufmann, J. Lauer (4), Nelles.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – TSG Friesenheim II 26:30 (9:16)

 

Erste Heimniederlage für die SG Gösenroth/Laufersweiler in der RPS Oberliga. Gegen die Bundesligareserve aus Friesenheim waren die Hunsrücker letztlich chancenlos! 0:3 legten die Gäste vor die danach klar die spielbestimmende Mannschaft waren. Über 3:8 und 8:14 zogen die Gäste bereits zum Ende der ersten Hälfte spielentscheidend auf 9:16 davon. Den besseren Start hatten dann die Hausherren, die bis auf 16:20 in der 43. Minute verkürzten und jetzt bis 25:28 in der 57. Minute ein Spiel auf Augenhöhe lieferten.

 

„Das ist schlecht für uns gelaufen! Wir haben eine unnötige Niederlage einstecken müssen und dabei lief das Spiel ähnlich wie gegen Saulheim. Es war eine schwache erste Halbzeit meiner Mannschaft gegen ein Team aus Friesenheim, dass ich dreimal beobachtet hatte und die hier ihre beste Saisonleistung abriefen. Mit unserer unsicheren Abwehr haben wir die Gäste regelrecht aufgebaut, leisten uns zu viele technische Fehler. Mit allein 9 technischen Fehlern in der ersten Hälfte kannst du in dieser Liga kein Spiel gewinnen. Die offensive Deckung habe ich früh auf einen 6:0 Deckung umgestellt, doch auch das war nicht effektiv. Im Angriff haben wir viele Fehler produziert. Mit der zweiten Hälfte können wir zufrieden sein, waren da immer auf Augenhöhe, konnten aber den Rückstand aus der ersten Hälfte nicht mehr aufholen. Der Angriff stabilisierte sich und auch in der Abwehr wurde es jetzt besser. Am Ende war der Gast der verdiente Sieger. Doch die Leistung der zweiten Hälfte beweist, dass wir durchaus in der Lage sind, in dieser Saison wichtige Punkte zum Klassenerhalt gewinnen zu können. Bei uns hat Jan Schneider in der zweiten Halbzeit ein gutes Spiel gemacht, Heinz Löwen seinen Formanstieg unterstrichen und Stefan Hermann gewohnt sicher gespielt“, resümierte Domaschenko.

 

Olivier, M. Scherschlicht und J. Schneider – L. Schneider (3), Nicolae, Koch (1), Saam, D. Scherschlicht, Conrath (1), Löwen (6), S. Hermann (5), Domaschenko (6), Friedrich (4/2)

 

 

19. September 2017

Vorschau auf den Spieltag 23./24. September 2017

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – TSG Friesenheim II (Samstag, 19.30 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Zweites Heimspiel in der RPS Oberliga für das Hunsrücker Team und seinen Trainer Igor Domaschenko. Mit der TSG Friesenheim II kommt die „unbekannte“ Größe in den Hunsrück. Zwar hat Domaschenko den Gast bereits in seinem Heimspiel gegen Budenheim beobachtet, doch bei den Gästen kann man nie sicher sein, in welcher Formation sie auflaufen werden. „Bislang sind die Gäste ohne ihre personellen Möglichkeiten aus der Bundesliga aufgelaufen, doch da können wir uns nicht sicher sein. Ich habe eine sehr junge und hungrige Mannschaft beobachtet, die einen starken linken Rückraum haben“, sagt der SG Coach.

 

Personal: Personell meldet die SG Bestbesetzung. Auch Daniel Koch, der vergangene Woche einen Kurzeinsatz im Verbandsligateam hatte, wird wieder dabei sein. „Das wird uns vor allem in der Abwehr weiter helfen“.

 

Prognose: „Wir stellen uns auf eine offensive und aggressive Deckung der Gäste ein, die zudem ein hohes Tempo gehen und volles Risiko spielen. Wir müssen clever spielen, anders als zuletzt in Saulheim, dürfen dabei nicht nur auf das Tempo drücken, sondern müssen routinierter auftreten. Dabei baue ich auch auf die Unterstützung unserer Fans, die im Auftaktspiel für eine volle Halle gesorgt haben. Auf jeden Fall werden wir ein besseres Spiel als zuletzt bieten“, verspricht Domaschenko.

 

HSG Kastellaun/Simmern – TV Bitburg (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Erstes Rheinland-Derby der neuen Saison! Der Hunsrücker RPS Ligist trifft auf die bisher sieglosen Bitburger, bei denen jetzt endlich der Knoten platzen soll! „Die Spieler haben das Wormser Spiel nochmals analysiert und dabei nochmals erkannt, dass man alle Chancen auf einen Sieg gegen die Gäste hatte. Aber wie in allen bisherigen Saisonspielen sind wir letztlich an der Chancenverwertung gescheitert, nicht am Leistungsvermögen“, sagt Bitburgs Trainer Thomas Lauer, der den Druck in Kastellaun jetzt gewinnen zu müssen, nicht abstreitet. „Das müssen jetzt endlich die ersten Punkte eingefahren werden, es ist allen Spieler bewusst, dass es jetzt an der Zeit ist“, findet der TVB Coach.

 

Personal: Stefan Steinbach hat seine Verletzung auskuriert und so kann der TVB in Bestbesetzung auflaufen. Bei den Gastgebern fällt der Litauer Andrius Zigelis aufgrund seiner Sperre aus. Für TVB Coach Lauer allerdings kein unbedingter Vorteil: „Das Spiel der HSG war gerade in engen Situationen auf den Griechen ausgerichtet, jetzt ist die Mannschaft schwerer zu berechnen“.

 

Prognose: „Wir kennen den Gegner aus den letzten Jahren gut, der auf eine kompakte 6:0 Abwehr und seine starken Torhüter baut. Das Zusammenspiel zwischen Abwehr und Torhüter macht es jedem Angriff schwer, zu vielen Toren zu kommen. Deshalb müssen wir variabel im Angriff spielen, aber auf das gute Umschaltspiel der Gastgeber aufpassen. Mit komplexen Auslösehandlungen wollen wir die Abwehr der HSG in Bewegung bringen. Unsere Abwehrleistung ist derzeit gar nicht so schlecht, deshalb fahren wir optimistisch in den Hunsrück um die Punkte zu holen“, erklärt Lauer.

 

 

 

17. September 2017

Berichte zum 3. Spieltag

 

TV Bitburg – HSG Worms 29:34 (14:17)

 

Der TV Bitburg muss die dritte Niederlage der Saison einstecken und wartet damit weiter auf den ersten Punktgewinn! Nach einer durchwachsenen Trainingswoche mit Krankheit, Verletzungen und beruflicher Abwesenheit, musste nur der erkrankte Stefan Steinbach am Samstag passen.

 

Konzentriert starteten beide Mannschaften ins Spiel und bis zum 8:8 konnte Bitburg immer vorlegen, verpasste es aber, in dieser Phase durch das Auslassen mehrerer klarer Chancen eine deutliche Führung heraus zu spielen. Mitte der ersten Halbzeit verlor der TVB im Angriff etwas die Linie und ermöglichte so den Gästen auf 10:14 davon zu ziehen, zur Pause lagen die Eifelaner mit 14:17 zurück.

 

Den Start in die zweite Hälfte verschliefen die Bitburger regelrecht und Worms lag in der 41. Minute mit fünf Toren beim 18:23 vorne. Dann folgte eine Zeitstrafe für den überragenden Wormser Angreifer Fabian Markert (10 Tore). In der Überzahl hatten die Gastgeber dann Pech und trafen dreimal in Folge den Pfosten. Trotzdem kämpfte sich die Heimmannschaft zurück ins Spiel. Bezeichnend dafür waren zwei Treffer von Jan Lauer in Unterzahl zum 23:25. Eine unverständliche Siebenmeter Entscheidung der schwachen SR Dryander/Junkes stoppte kurz den Bitburger Lauf.  Als Florian Enders dann in der 51. Minute auf 26:27 verkürzte, schien die Überraschung möglich. Die Gäste aus Worms wurden aber nicht nervös, spielten die Partie konzentriert zu Ende und gewannen am Schluss sicher zu hoch mit 29:34.

 

"Wie schon in den beiden ersten Spielen vergeben wir zu viele hundertprozentige Torchancen. Das kann man sich gegen einen solchen Gegner nicht erlauben. Super wie die Mannschaft besonders in der zweiten Halbzeit gekämpft hat. Darauf können wir aufbauen“, erklärte Trainer Thomas Lauer nach dem Spiel.

 

Otte und Reitz - Engel, Hertz (5), Guldenkirch (2), Straub, Dright, Stelmach (1), Enders (12/7), Sonnen, Kaufmann (1), Jan Lauer (6), Nelles (2)

 

 

SG Saulheim – SG Gösenroth/Laufersweiler 35:27 (20:14)

 

Die Messe für Aufsteiger SG Gösenroth/Laufersweiler war in Saulheim scheinbar schnell gelesen! Das erstmals mit Neuzugang Nicolai Florin-Cornel angetretene Hunsrücker Team war chancenlos gegen die starken Gastgeber, bei denen Julius Werber mit 13 Treffern nie auszuschalten war. Über 5:1 und 11:6 zogen die Gastgeber auf und davon und warben beim 18:10 in der 24. Minute auf dem Weg zum klaren Sieg.

 

Beim 25:22 in der 47. Minute glimmt nochmals das Fünkchen Hoffnung bei den Hunsrückern, doch nach dem 26:23 entschied der Favorit das Spiel mit drei Treffern in Folge zum 29:23 in der 51. Minute! Bereits vor dem Spiel war SG Trainer Igor Domaschenko klar, dass seine Mannschaft nur dann eine Chance bei den heimstarken Sualheimern haben wir, wenn die Abwehrleistung stimmen sollte. Dies war aber am Samstagabend nicht der Fall! Gut waren die Gastgeber auf das Hunsrück Team eingestellt, traten als kompaktes Kollektiv an. Zunächst versuchte es das Domaschenko Team mit einer 5:1 Abwehr, die aber auch im Spiel 1 gegen 1 zu viele Fehler produzierte. So stellte der SG Coach die Abwehr schon in der 12. Minute defensiver ein, kam aber im Angriff mit der ebenfalls defensiv arbeitenden Gastgeberabwehr nicht zurecht und so nur zu einer 48-prozentigen Torausbeute. Immer wieder scheiterten die Angreifer am starken Saulheimer Keeper! Es fehlten im SG Spiel die Tore über die erste und zweite Welle, Saulheim dagegen erzielte 10 Treffer über den Gegenstoß!

 

„Entscheidend war die Tatsache, dass wir uns in der entscheidenden Phase der zweiten Hälfte, als wir uns wieder herangekämpft hatten, die Überzahl nicht nutzten, dort sogar mit Gegentreffern bestraft wurden. Die Jungs haben gekämpft, waren aber zu ungeduldig, nahmen sich mit 29 Würfen einfach zu viele Abschlüsse aus der Distanz. Im Tor zeigte Martin Scherschlicht nach dem Wechsel eine gute Leistung. Mit dem ersten Einsatz von Nicolae Florin bin ich zufrieden, obwohl ihm anzumerken war, dass er nur selten ohne Harz gespielt hat“, resümierte SG Coach Domaschenko.

 

Olivier, M. Scherschlicht und J. Schneider – D. Scherschlicht (3), L. Schneider, E. Hermann (2), Nicolae (6), Saam (1), Conrath, Reuter, Löwen (5), S. Hermann (1), Domaschenko (3), Friedrich (6/5),

 

 

 

12. September 2017

Vorschau auf den Spieltag 16./17. September 2017

 

 

TV Bitburg – HSG Worms (Samstag, 18 Uhr, Edith Stein Hauptschule)

 

Ausgangslage: Mit der HSG stellt sich am Samstag eine Spitzenmannschaft in der Edith Stein Halle vor. Daran ändert auch die Wormser Niederlage zum Saisonauftakt in Saulheim nichts. Beim Heimsieg gegen Friesenheim zeigten die Rheinhessen am letzten Sonntag eine überzeugende Leistung.

 

Personal: Erst im Lauf der Woche wird sich entscheiden, ob die verletzten Spieler Henning Otte und Jermaine Dright mitspielen können.

 

Prognose: „Worms verfügt über einen ausgeglichenen Kader, alle Positionen sind doppelt besetzt und so hat Trainer Zimmermann viele Variationsmöglichkeiten. Die HSG deckt kompakt und aggressiv in der 6:0 Formation. Nach vorne spielen sie schnell mit einem starken Umschaltspiel und erzielen damit schnelle, einfache Treffer. Für Bitburg gilt es die Abwehrleistung zu stabilisieren und im Angriff müssen endlich die klaren Chancen auch verwertet werden. Worms ist Favorit. Der TVB rechnet sich aber Außenseiterchancen aus“, glaubt TB Coach Thomas Lauer.

 

SG Saulheim – SG Gösenroth/Laufersweiler (Samstag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Saulheim steht wie Gösenroth/Laufersweiler mit 2:2 Punkten nach den ersten beiden Spielen im Mittelfeld der Tabelle. „Zuhause verloren die Saulheimer unerwartet gegen Lokalkonkurrent Kastellaun/Simmern.

 

Personal: Die Hunsrücker bauen am Wochenende auf eine breite Bank. Zum einen wird erstmals Neuzugang Nikolai Florin eingreifen, zum anderen sollten auch Daniel Koch und Eric Hermann wieder zur Verfügung stehen. „Damit sind wir gut aufgestellt“, kommentiert Trainer Igor Domaschenko.

 

Prognose: „Wir erwarten eine offensive 6:0 Deckung der Gastgeber, die zuhause selten verlieren. Die SG stellt ein erfahrenes Team, gegen die wir uns durchaus Chancen ausrechnen können. Gelingt es uns, die Abwehrleistung des letzten Wochenendes zu wiederholen und finden wir zu unserem schnellen Spiel über den Gegenstoß und die zweite Welle, dann können wir die Punkte entführen. Steht unsere Abwehr nicht wie gewohnt, wird es schwer! Aufpassen müssen wir auf die beiden starken Rückraumspieler der Saulheimer und ihren starken Linksaussen. Im Abschlusstraining am Freitag analysieren wir mit der Mannschaft den Gegner und stellen uns richtig auf ihn ein. Aber zunächst feiern wir den 50. Geburtstag unseres 1. Vorsitzenden Ralf Johann“, verrät Domaschenko.

 

 

 

10. September 2017

 

Berichte zum 2. Spieltag

 

SF Budenheim – TV Bitburg 27:23 (15:12)

 

Zweite Niederlage im zweiten Saisonspiel für die Bitburger Handballer. Die Mannschaft des Trainergespanns Thomas Lauer und Florian Enders zog in Budenheim mit 27:23 den Kürzeren. Doch erneut konnten die Eifelaner nicht in Bestbesetzung antreten. Es fehlten Alexander Sonnen aus privaten Gründen, Jermaine Dright und Henning Otte verletzt.

 

Nach gutem Beginn und einer 5:2 Führung, brachten technische Fehler und das Auslassen klarer Torchancen die Gastgeber dazu mit 7:5 in Führung zu gehen. Bis kurz vor der Pause war das Spiel dann mit 12:12 völlig ausgeglichen. In den letzten zwei Minuten vor der Halbzeit spielte die Mannschaft hektisch und unkonzentriert. Budenheim nutzte das im Stil einer Spitzenmannschaft zur 15:12 Pausenführung.

 

Leider gab der Anschlusstreffer zum 15:13 von Martin Guldenkirch der Mannschaft keine Sicherheit. Budenheim zog auf 21:14 davon. Auch in dieser Phase wurden einige hundertprozentige Chancen liegen gelassen.  Trotz dieses Rückstands gaben die Bitburger aber nie auf und ließen sich auch durch unverständliche Entscheidungen des insgesamt schwachen SR Gespanns Metz/Metz nicht entmutigen. Durch eine engagierte Abwehrarbeit, bei der der Nachwuchsspieler Patrick Engel überzeugen konnte, wurde Rückstand verkürzt. Am Schluss stand man aber beim 27:23 mit leeren Händen da.

 

" Die Mannschaft belohnt sich nicht für das teilweise richtig gute Abwehrverhalten. Durch leichte Fehler im Angriff haben wir Budenheim zu Tempogegenstössen eingeladen. Die Gastgeber haben diese Chancen eiskalt genutzt und ihren Anspruch als eines der Topteams der Liga untermauert. Wir haben unsere Möglichkeiten leider ausgelassen. 23 Tore sind einfach zu wenig, um so ein Spiel zu gewinnen." Trainer Thomas Lauer nach dem Spiel

 

Schwerdt – Hertz (1), Guldenkirch (4), Engel (1), Steinbach (2), Stelmach (4), Enders (9/2), Kaufmann (2), Straub, J. Lauer, Nelles

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – HSG Rhein-Nahe Bingen 27:21 (14:8)

 

Aufsteiger Gösenroth/Laufersweiler unterstreicht seine Heimstärke und kommt im Derby gegen die HSG Rhein-Nahe Bingen zum verdienten ersten Saisonsieg! „Den Sieg haben wir anschließend gefeiert“, freute sich SG Coach Igor Domaschenko.

 

Das Hunsrück - Team übernahm nach einer ausgeglichenen Anfangsphase mit wechselnden Führungen ab dem 6:6 in der 18. Minute die Regie, zog auf 9:6 davon und bauten den Vorsprung bis zur Pause auf 14:8 aus. Spätestens beim 23:15 in der 51. Minute war die Messe zugunsten der Hunsrücker gelesen, die Gäste hatten nichts mehr entscheidend gegen ihre Niederlage aufzubieten. „Der Gast trat in der gleichen Aufstellung wie gegen Kastellaun/Simmern an. Wir spielten die gleiche Abwehrformation wie in Illtal, leisteten uns aber erheblich weniger Fehler. Mit nur 8 technischen Fehlern im gesamten Spiel können wir sehr zufrieden sein, da habe wir sauber gespielt! Wir haben uns vorgenommen, schnell von Abwehr auf Angriff umzuschalten und das gelang uns vor allem nach dem Wechsel. Dazu hatten wir einen bärenstarken Pascal Olivier im Tor, der die gesamte Spielzeit durchspielte. Uns gelangen nach dem Wechsel viele Gegenstoßtore, dazu fand der Gast weniger Mittel gegen unsere offensive und aggressive Abwehr. Auch mit Harzverbot kamen die Gäste nicht zurecht! Wie wichtig für uns David Scherschlicht ist, hat er in diesem Spiel mit seinen 10 Treffern dokumentiert. Ihn haben wir in Illtal schmerzlich vermisst. Heinz Löwen zeigt ansteigende Form. Im Angriff haben wir mit Geduld gespielt, hatten das Spiel aber nach dem 23:15 im Kopf schon abgehakt. Insgesamt scheint uns die HSG Rhein-Nahe Bingen zu liegen, das haben schon die Testspiele gezeigt. Toll war die Unterstützung von den Rängen. Trotz der viele Spiele in der Region kamen über 250 Zuschauer, die uns toll unterstützt haben. Verraten kann ich, dass wir uns nach dem Verletzungspech einiger Spieler verstärken werden. Ab dem kommenden Spiel wir für uns der 37-jährige ehemalige rumänische Nationalspieler und Championsleaque Spieler Nikolai Florin verstärken, der einen Job als Sportlehrer in der Region gefunden hat“, sagt Domaschenko.

 

Olivier, J. Schneider und M. Scherschlicht – D. Scherschlicht (10), L. Schneider (1), Dreher, Röhrig (1), Friedrich, Saam (1), Conrath (1), Reuter, Löwen (4), S. Hermann (3), Domaschenko (6).

 

 

05.09.2017

 

Vorberichte zum 2: Spieltag am 9./10. September 2017

 

SF Budenheim – TV Bitburg (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Wie hat die Bitburger Mannschaft die vermeidbare Auftaktniederlage gegen den RPS Rückkehrer aus Offenbach verkraftet? In Budenheim trifft das Team des Trainergespanns Thomas Lauer/Florian Enders auf eine Mannschaft, die sich gezielt verstärkt hat und aus Sicht von Thomas Lauer zu den Spitzenteams der Liga gehört. „Starke Einzelspieler, eine variable Deckung, das sind die Stärken der Gastgeber, die das Tempospiel genau wie wir bevorzugen“, erklärt der TVB Coach.

 

Personal:  Bitburg fährt in Bestbesetzung nach Budenheim.

 

Prognose: „Gerade auf das Tempospiel müssen wir achten, schnell von Angriff auf Abwehr umschalten. Dann sehen wir mal was möglich ist. Die Liga ist sehr ausgeglichen besetzt und hat am ersten Spieltag einige überraschende Ergebnisse gehabt. Wir analysieren unser Spiel der letzten Woche genau, das so schlecht gar nicht war. Die Schwächen wollen wir in Budenheim abstellen und warten mal ab, was uns dann gelingt“, meint Lauer.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – HSG Rhein-Nahe Bingen (Samstag, 19.30 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Zu viele technische Fehler in den entscheidenden Momenten hat den Aufsteiger aus Gösenroth/Laufersweiler zumindest ein besseres Ergebnis im Auftaktspiel gegen Illtal verpassen lassen. Im ersten Heimspiel ihrer RPS Liga Zugehörigkeit will das Team von Trainer Igor Domaschenko das unbedingt vermeiden. Mit der HSG vom Rhein kommt allerdings ein scheinbar übermächtiger Gegner, der in seinem Auftaktspiel den zweiten Hunsrück Vertreter, die HSG Kastellaun/Simmern klar beherrschte.

 

Personal: Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Maximilian Friedrich, dafür dürften aber mit David Scherschlicht, Daniel Koch und Colin Reuter mehr Alternativen als im Auftaktspiel zur Verfügung stehen.

 

Prognose: „Ich habe die Begegnung des Gastes gegen Kastellaun gesehen und bin von der gut organisierten Abwehr angetan. Dahinter steht ein starker Torwart, doch wir warten mal ab, wie die Gäste bei uns ohne Harz auskommen. Sicherlich sind die Gäste nicht so stark wie Illtal im Rückraum besetzt. In Illtal haben wir einfach zu hoch verloren. Doch bislang waren unsere Testspiele gegen Rhein Nahe Bingen nie erfolgreich, jetzt soll sich das in der Meisterschaft ändern. Sicherlich haben wir trotz des immer noch sehr jungen Durchschnittsalters von 21,6 Jahren an Erfahrung zugelegt. Wir kennen den Gegner gut, der einige Leistungsträger zur neuen Saison verloren hat. Dennoch rechne ich die Gäste zu den TOP 6 der Liga! Das wird aber nur erreichbar bleiben, wenn das Team keine Verletzungen der Leistungsträger zu beklagen hat. Zuhause bauen wir auf die Unterstützung unserer Fans, die auch in Illtal ein großer Rückhalt waren“, sagt Trainer Igor Domaschenko.

 

 

Berichte vom 1. Spieltag 2./3. September 2017

 

HF Illtal – SG Gösenroth/Laufersweiler 30:22 (14:11)

 

Auftaktniederlage für den Aufsteiger aus dem Hunsrück! Die Mannschaft von Trainer Igor Domaschenko verliert ihr erstes RPS Liga Spiel in Illtal mit 30:22 (14:11). Dabei lieferten die Hunsrücker den Saarländern eine ausgeglichene Anfangsphase, führten sogar vom 3:4 in der 11. Minute bis zum 7:9 in der 18. Minute! Die Auszeit von Illtal kam für die Hausherren zum richtigen Zeitpunkt, die Mannschaft setzte sich vom 11:11 mit drei Treffern in Folge bis 14:11 zur Pause ab.

 

Beim 15:14 in der 35. Minute waren die Domaschenko-Schützlinge wieder in Schlagdistanz, doch eine Zeitstrafe der Gäste in der 36. Minute nutzte Illtal um sich über 18:14 bis auf 21:14 in der 43. Minute entscheidend abzusetzen.

 

„Ich bin enttäuscht vom Ergebnis, nicht aber von der Leistung der Jungs. Die haben sich ordentlich verkauft, obwohl wir nicht optimal besetzt waren. Mit Daniel Koch, David Scherschlicht und Colin Reuter fehlten die Alternativen. Wir haben gut angefangen, dann ein Loch im Spiel gehabt und mussten dann den sehr starken Gastgebern die Halbzeitführung überlassen. Konzentriert kamen wir aus der Kabine, haben dann aber in der entscheidenden Phase der zweiten Hälfte zuviele Fehler gemacht. Insgesamt 12 technische Fehler gegen einen so starken Gegner werden bestraft. Letztendlich haben wir zu hoch verloren, Illtal hat aber verdient gewonnen. Bei uns war Pascal Olivier im ersten Spielabschnitt ein großer Rückhalt, nach dem Wechsel hat die Mannschaft Jan Schneider im Stich gelassen und in den letzten 14 Minuten zeigte Martin Scherschlicht eine ordentliche Leistung im Kasten. Stefan Hermann bot eine überzeugende Abwehrleistung und im Angriff zeigte sich Anton treffsicher. Heinz Löwen ist nach der langen Verletzung noch nicht in der gewohnt starken Form“, resümierte der SG Coach.

 

Olivier, M. Scherschlicht und J. Schneider– L. Schneider, E. Hermann (3), Röhrig, Friedrich, Saam, Conrath (2), Reuter, Löwen (1), S. Hermann (7/3), Domaschenko (7), Friedrich (2/1)

 

TV Bitburg – TV Offenbach 25:27 (13:13)

 

Der TVB verpatzt den Saisonstart und kassiert eine völlig unnötige Heimniederlage gegen den Aufsteiger aus Offenbach. Das hatten sich die Verantwortlichen der Oberliga Handballer aus Bitburg ganz anders vorgestellt. Im ersten Heimspiel der Saison verlor der TVB mit 25:27 (13:13) gegen den TV Offenbach.  Kurzfristig musste Christoph Stellmach passen, aber bis auf den Halbrechten war der aktuelle Bitburger Kader komplett.

 

Beiden Mannschaften war eine gewisse Nervosität zum Saisonbeginn anzumerken Den Gästen gelang der erste Treffer. Nach dem 2:2 Ausgleich nahmen die Gastgeber das Heft in die Hand und beim 7:4 hatte man sich einen 3 Tore Vorsprung erkämpft. Der hatte bis zum 9:6, Siebenmeter durch Florian Enders, auch Bestand. Doch leichtfertig vergebene Chancen, immer wieder scheiterten die Bitburger am starken Offenbacher Torwart Florian Pfaffmann, und technische Fehler im Angriffsspiel luden die Gäste zu einfachen Tempogegenstoßtoren ein. Die Folge war der 10:10 Ausgleich. Auch der Ausgleichstreffer zum 13:13 der Offenbacher Sekunden vor der Pausensirene war ein Geschenk des TVB.

 

Bis zum 16:16 legten die Bitburger zweiten Halbzeit immer wieder vor. Danach gelang den Gästen ein 5:0 Lauf, weil in dieser Phase die Bitburger Abwehr nicht konsequent genug arbeitete. Beim 16:21 schien das Spiel entschieden. Jetzt kam die beste Bitburger Phase der 2. Hälfte. Mit Entschlossenheit im Angriff und konsequenter Abwehrarbeit wurde der Rückstand auf 21:22 verkürzt. Dann kam auch noch Pech hinzu. Florian Enders kassierte in der 51. Minute die einzige Zweiminutenstrafe des Spiels. Eine sehr harte Entscheidung des ansonsten sehr gut leitenden Schiedsrichtergespann Fellinghauer/Schmidt aus Mainz. Offenbach nutzte die Überzahl zu 2 Treffern und führte nun mit 3 Toren. Bitburg versuchte in der Schlussphase alles. Brachte auch den 7. Feldspieler und verkürzte zum 24:25. Am Schluss jubelten aber die Gäste aus der Pfalz über einen glücklichen 25:27 Auswärtssieg.

 

Sichtlich enttäuscht war auch Trainer Thomas Lauer nach dem Spiel: „Wir haben durch unsere Fehler in der 1. Halbzeit die Offenbacher stark gemacht. Eigentlich müssen wir mit einer klaren Führung in die Pause gehe. Dann ist das Spiel entschieden. Aus dem Rückraum waren wir in der 2. Halbzeit nicht überzeugend genug. Damit ist auch das Trainingsprogramm für diese Woche schon klar: Gefährlichkeit und Qualität im Angriff und konsequente Abwehrarbeit müssen wir arbeiten.“

 

Otte und  Reitz - Engel (1), Hertz (3), Guldenkirch (1), Straub, Steinbach (1), Dright (3),  Enders (10/4), Sonnen (1), Kaufmann (1), Lauer (3), Nelles (1).

 

 

 

Vorschau auf den 1. Spieltag 02./03.09.2017

 

TV Bitburg – TV Offenbach (Samstag, 18 Uhr, Realschule)

 

Ausgangslage: „Es war eine durchwachsene Vorbereitung, die wir durchlebt haben. Dabei sind wir von Verletzungen nicht verschont geblieben. So wird mein Sohn Sven seine Karriere beenden müssen und Pascal Wolff fällt bis Ende der Vorrunde aus. Damit fehlen uns zwei wichtige Spieler im Rückraum“, klagt Bitburgs Trainer Thomas Lauer. So mussten sich die Eifelaner etwas für die neue Saison einfallen lassen um diese Ausfälle zu kompensieren. In den Freundschaftsspielen und im Training probierte das Trainergespann Thomas Lauer und Florian Enders dann den einen oder anderen Spieler auch auf ungewohnten Positionen, um die entsprechenden Alternativen zu haben. „Kraft und Kondition standen im Vordergrund der Vorbereitung. Insgesamt wir dann doch einen guten Schritt nach vorne gekommen, werden uns in dieser Woche intensiv mit dem Gegner aus Offenbach beschäftigen. Für uns ist dieses Jahr die Klasse wesentlich stärker als vergangene Saison, das hat zum einen mit der Qualität der beiden 3. Liga Absteiger zu, aber auch mit den anderen Teams, die sich verstärken konnten. Insgesamt erwarten wir 5-6 Mannschaften, die um den Titel spielen, ein breites Mittelfeld und einen kleinen Kreis, der zu den Abstiegskandidaten zählt. Für uns ist es wichtig, möglichst schnell möglichst viele Punkte zu sammeln und damit frühzeitig den Klassenerhalt sicher zu stellen. Wir selbst sehen uns im Mittelfeld, sind aber realistisch genug um zu wissen, dass eine Wiederholung des letztjährigen Tabellenplatzes (10) ein Riesenerfolg wäre“, sagt das Trainergespann unisono.

 

Personal: Die Neuzugänge Patrick Engel und Marcel Straub haben bereits vergangene Saison mit der Mannschaft trainiert. Daneben kam als Torwart Johann Reitz dazu, der mit Dennis Schwerdt und Henning Otto das Torwarttrio bildet. „Die drei Neuzugänge haben sich super integriert, das Zusammenspiel zwischen Abwehr und Johann Reitz wird zusehends besser“, lobt Lauer. So wird Bitburg bis auf Sven Lauer und Pascal Wolff im ersten Saisonspiel auf den derzeit bestmöglichen Kader zurückgreifen können.

 

Prognose: Mit Offenbach stellt sich ein unbekannter Gegner vor, der allerdings durchaus Oberliga-Erfahrungen mitbringt. In der letzten Saison sicherten sich die Gäste souverän den Titel in der Pfalzliga und meisterten souverän die Relegation. Hier setzte sich das Team deutlich über den weiteren Aufsteiger aus der Region, die SG Gösenroth/Laufersweiler durch. „Der Verein lebt von seiner Nachwuchsarbeit, bringt aber die Erfahrung vieler Oberligajahre mit aufs Parkett. Das ist sicherlich kein gewöhnlicher Aufsteiger und allein deshalb werden wir ihn nicht unterschätzen“, sagt Lauer. In Bitburg hofft man auf die Euphorie des Testspiels gegen die Rhein-Neckar Löwen und erwartet viele Fans zum Saisonstart.

 

HF Illtal – SG Gösenroth/Laufersweiler (Sonntag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Nach der erfolgreichen Quali war „Wunden lecken“ bei den Hunsrücker angesagt, die auf wichtige Stammspieler wie Heinz Löwen und Eric Hermann verzichten mussten. Doch beide Spieler sind wir dabei, sich an ihre alte Leistungsfähigkeit anzunähern. So war SG Trainer Igor Domaschenko aufgrund der Tatsache, dass er zu Beginn der Vorbereitung nicht alle Spieler an Bord hatten nicht hundertprozentig mit der Vorbereitung zufrieden sein. Im Pokal überzeugten die Hunsrücker zuletzt gegen Welling, zeigten gute Ansätze. „Unser Neuzugang im Tor Pascal Olivier zeigt eine sehr gute Trainingsbeteiligung und stabile Leistungen. Dazu wird uns Martin Scherschlicht zumindest bis Dezember wieder komplett zur Verfügung stehen. Wir wollen uns so schnell wie möglich in der Liga etablieren, sehe keine Favoriten, rechne damit, dass die Liga sehr ausgeglichen und stark ist. Die Qualität bringen die beiden 3. Liga Absteiger Mundenheim und Zweibrücken zweifelsfrei mit. In der Quali haben wir bei unserer Niederlage gesehen, wie stark Offenbach als Aufsteiger ist. Ich rechne dennoch damit, dass jeder jeden schlagen kann“, sagt SG Trainer Igor Domaschenko.

 

Personal: Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Daniel Koch.

 

Prognose: „Alle sind heiß auf den Saisonstart und ich hoffe, dass unsere Fans uns zahlreich im Saarland unterstützen. Wir fahren mit einem großen Bus um 15.15 am Sonntag ab Gösenroth und haben noch Platz für einige Fans. Illtal gehört für mich zum Favoritenkreis, bereiten uns in dieser Woche mit dreimaligem Training auf den Gegner vor. Ich vertraue den Jungs! Es wartet eine schwere Auswärtsaufgabe auf uns und ich hoffe, dass wir die Saison über verletzungsfrei bleiben“, so der SG Coach.