22.01./23.01.2022

 

TuS Daun - TV Nieder-Olm

(Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Am Samstagabend steigt in Daun ein vier-Punkte-Spiel für beide Teams. Vor allem die Gäste aus Nieder-Olm stehen beim Team von Trainer Igor Domaschenko unter Zugzwang. Mit 8:18 Punkten belegt die Mannschaft derzeit den 13. Tabellenplatz und muss jetzt unbedingt punkten, will man den Anschluss ans Mittelfeld nicht verlieren. Hier rangiert der TuS auf Platz 8 mit 11:15 Punkten und kann sich mit einem Sieg vor heimischer Kulisse Luft im Abstiegskampf besorgen. Doch zuletzt mussten die Eifelaner ihr Spiel mit einem stark ersatzgeschwächten Team bestreiten, das sollte jetzt aber anders sein. Die Gäste kommen mit Rückenwind, gewannen ihre beiden letzten Saisonspiele und schlugen unter anderem den Tabellendritten Homburg. Mit einem durchschnittlichen Ergebnis von 27:30 stelle die Nieder-Olmer einen starken Angriff mit einem guten und breit besetzten Kader. Dies ist vor allem der guten Jungendarbeit des Selztalensembles zu verdanken (A-Jugend spielt Bundesliga und B-Jugend ist Tabellenführer der RPS-Oberliga). Auch die Abwehr der Gäste in nicht zu unterschätzen und wird vor allem wegen der starken Torhüterleistung nur schwer zu knacken sein. „Erschwerend kommt die Tatsache hinzu, dass im letzten Spiel des vergangenen Jahres sich unser Tor-Torschütze der RPS-Liga (130 Tore aus 12 Spielen), Kai Lißmann schwer verletzte und nun längerfristig ausfällt. An dieser Stelle möchte ihm die gesamte Mannschaft eine gute Genesung und eine schnelle Rückkehr zum Team wünschen!“, so Trainer Igor Domaschenko

 

Personal: Torwart Pascal Olivier und Timo Löw sind nach einer langen Verletzungspause wieder dabei. Auch beide Willems Brüder werden wieder auflaufen. Ruslan Podriezov wird leider aus familiären ausfallen.

 

Prognose: „Uns erwartet ein schwieriges und spannendes Spiel. Der TV hat die letzten beiden Spiele gewonnen und möchte sicher weiter Punkte gegen den Abstiegskampf einfahren. Wir werden natürlich versuchen unsere Heimstärke zu nutzen und weiterhin den Abstand zu den abstiegsgefährdeten Plätzen auszubauen. Wie immer hoffe ich dabei auf die lautstarke Unterstützung unserer Fans“, so der Tus Coach.

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15.01./16.01.2022

 

HF Illtal - TuS Daun 37:26 (17:14)

 

Mit dem „letzten Aufgebot“ reiste der TuS Daun nach Eppelborn, da mit Topscorer Kai Lißmann, den Willems Brüdern Luca und Jannis, Timo Löw, Thinh-Hoang Tran, Maurice Rode, Sören Reifferscheidt, sowie Pascal Olivier, der noch nicht eingesetzt werden konnte, gleich 8 Stammspieler fehlten. Und so war es nur eine Frage der Zeit, wann sich die Qualität der in Bestbesetzung angetretenen Gastgeber bemerkbar machen sollte. Doch Daun zog sich über weite Strecken sehr achtbar aus der Affäre.

 

 Die Gastgeber schienen sich früh absetzen zu können, legten vom 4:3 auf 7:4 in der 10. Minute nach, doch die Eifelaner verkürzten auf 7:6 und zwangen so die Gastgeber zur Auszeit. Daun glich zum 7:7 aus. Beim 9:7 in der 17. Minute war es an TuS Coach Igor Domaschenko die Auszeit zu nehmen. Das Eifel-Team ließ sich einfach nicht abschütteln, zeigte eine starke Mannschaftsleistung und blieb über 12:10 am Favoriten dran, der zur Pause „nur“ mit 17:14 führte.

 

Nach dem Wechsel sollte sich die Qualität der Gastgeber durchsetzen. Daun hielt bis 25:20 in der 44. Minute mit, dann wurde es deutlicher. Über 28:20 gelang den Gastgebern am Ende ein klarer 37:26 Erfolg.

 

„Am Ende war einfach die Luft weg. Gegen das sehr hohe Tempo der Gastgeber hielten wir lange mit, dann entschied der Gastgeber die Begegnung übe die zweite Welle. Mit dem Angriff können wir dennoch zufrieden sein, hier haben vor allem Pat Brümmer, Bassi Präder und Melvin Wheaton überzeugt. Im Tor musste der 52-jährige Carsten Lindner die gesamte Spielzeit durchspielen und machte seine Sache sehr gut. Am Ende sind wir froh, ohne Verletzte aus dem Spiel zu kommen und am nächsten Wochenende sieht es personell wieder viel besser aus. Auch im Rückspiel werden wird es gegen Illtal anders aussehen“, gibt sich Dauns Coach Igor Domaschenko optimistisch.

 

Lindner und Olivier - Otto (2), Emeling, Brümmer (10), Präder (5), Podriezov (3), Wheaton (5), Keitsch, Illigen, Rahn

 

MSG HF Illtal - TuS Daun (Sonntag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Sehr deutlich konnten die Illtaler vergangene Woche die Begegnung gegen die HSG Kastellaun/Simmern gewinnen, haben gegenüber den Gästen aus Daun jetzt den Vorteil, bereits Spielpraxis gesammelt zu haben. Bekanntlich musste die Begegnung des TuS aufgrund eines Corona Falls im Team des Gegners aus Saulheim am vergangenen Wochenende verlegt werden. Illtal belegt mit 15:11 Punkten den sechsten Tabellenplatz und ist nun seit drei Spieltagen ohne Niederlage! Die Eifelaner stehen derzeit aufgrund ihrer Heimstärke auf Platz 8 der Tabelle mit 11:13 Punkten, haben aber den verletzungsbedingten Ausfall ihres Topscorers Kai Lißmann zu verkraften, der sich im letzten Saisonspiel des alten Jahres einen Wadenbeinbruch zugezogen hat und längerfristig ausfällt. Erschwerend kommt für das Team von Trainer Igor Domaschenko hinzu, dass seine Mannschaft in ihren Auswärtsspielen immer wieder auf wichtige Stammspieler verzichten muss. Die Rollen vor dem Spiel sind verteilt, der Gastgeber geht als klarer Favorit in die Begegnung. 

 

Personal: Es fehlen erneut die beiden Willems Brüder, dazu der verletzte Topscorer Kai Lißmann. Wieder im Training befindet sich Torwart Pascal Olivier. Ob es für seinen Einsatz reicht, entscheidet sich im Abschlusstraining. Ansonsten hofft Domaschenko, dass kein weiterer Spieler ausfällt.

 

Prognose: „Die Gastgeber spielen einen schnellen Handball, geben Volldampf, kommen über die erste und zweite Welle! Dazu verfügt das Team über starke Spieler im Rückraum.  Mit Christoph Holz Max Mees stellt Illtal zwei Toptorschützen, die derzeit auf Platz zwei und Platz vier der Rangliste liegen. Für uns wird es wichtig sein, den Gegner ins Positionsspiel zu zwingen. Wir können uns einfach keinen offenen Schlagabtausch leisten“, ahnt der Dauner Coach. 

 

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08./09. Januar 2022 

 

TUS Daun - SG Saulheim

verlegt

 

Aufgrund eines Corona Verdachtfalls beim Gast aus Saulheim wurde die Begegnung nach Zustimmung des TuS Daun auf Mitte Mai verlegt.

 

Ausgangslage: Mit dem Heimspiel gegen den Tabellenfünften aus Saulheim startet der TuS Daun in das Neue Jahr. Nur kurz war die Pause für die Handballer in der RPS Oberliga über Weihnachten, ab dem kommenden Wochenende steht ein dicht gedrängter Spielplan bis Ende Mai auf dem Restprogramm. Kurz vor dem Jahreswechsel kam die überraschende Nachricht, dass die Gäste und Trainer Patrick Horlacher mit sofortiger Wirkung getrennte Wege gehen. Nach einem offenen Austausch über die weitere Zusammenarbeit für die neue Saison hat sich in den Gesprächen zwischen Verein, Trainer und Mannschaft herauskristallisiert, dass eigentlich ab dem Sommer ein neuer Trainer das Team übernehmen soll. Als Konsequenz aus diesem Gespräch stellte Horlacher sein Amt mit sofortiger Wirkung zur Verfügung. Nach dem kurzfristigen Abgang von Kai Christmann im Sommer übernahm Horlacher das Amt des Cheftrainers. Rund ein halbes Jahr später beginnt nun für die SG erneut die Trainersuche. Aber auch Daun musste nach dem letzten Spiel eine Hiobsbotschaft verkraften: Toptorjäger Kai Lissmann zog sich beim Auswärtssieg seines Teams in Kastellaun einen Wadenbeinbruch zu und fällt längerfristig aus.

 

Personal: „Neben Kai Lißmann wird weiterhin Torwart Pascal Olivier ausfallen, ansonsten sollten wir die derzeit beste Formation aufbieten können“, hofft Domaschenko.

 

Prognose: „Mit einem durchschnittlichen Ergebnis von 28:23 stellen die Saulheimer eine der stärksten Abwehrreihen der Liga. Die 6:0 Deckung wird also nur sehr schwer zu knacken sein. Erschwerend kommt die Tatsache hinzu, dass im letzten Spiel des vergangenen Jahres sich unter Toptorschütze der Liga (130 Tore aus 12 Spielen), Kai Lißmann schwer verletzte und nun länger ausfällt. An dieser Stelle möchte ihm die gesamte Mannschaft eine gute Genesung und eine schnelle Rückkehr zu Team wünschen! Zurück zu unserem Gegner. Neben einer starken Abwehrreihe verfügen die Gäste über individuell starke Spieler auf allen Positionen, doch vor allem der wurfgewaltige und erfahrene Rückraum ist hervorzuheben. Auf dem Papier ist die Favoritenrolle des Gastes klar erkennbar, somit müssen wir unseren besten Handball zeigen, um beide Punkte hier in Daun zu behalten. Natürlich hoffe ich wie immer dabei auf eine lautstarke Unterstützung unserer Fans“, sagt Trainer Igor Domaschenko.

 

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Spieltag 18./19. Dezember 2021

 

HSG Kastellaun/Simmern - TuS Daun 26:30 (12:11)

 

Es sollte ein hartes Stück Arbeit für die Dauner werden. Das hatte Trainer Igor Domaschenko geahnt und er sollte Recht behalten. Am Ende entführt das Eifelteam zwei wichtige Punkte, doch der Sieg war teuer erkauft! Der bislang mit 130 Treffern in der Torschützenliste der RPS Oberliga führende Rückraumspieler der Eifelaner Kai Lißmann, zog sich einen Wadenbeinbruch zu! 

 

Alle Bilder von Michael Schröder

 

 

 

Von Beginn an versuchten die Gastgeber, mit einer Manndeckung gegen Kai Lißmann den stärksten Dauner Angreifer aus dem Spiel zu nehmen. Technische Fehler der Gäste, dazu das Auslassen bester Einwurf Möglichkeiten waren Grund dafür, dass die Gastgeber 5:3 in der 10. Minute führten.

 

Allerdings übertrieben die Gastgeber in dieser Phase ihren Einsatz, kassierten zwei Zeitstrafen,  doch Daun scheiterte ein ums andere Mal an HSG Keeper Leon Kaltenmorgen, glich in der 14. Minute dennoch zum 5:5 aus.

 

Umstritten die rote Karte gegen Dauns Keeper Maurice Rode, der beim Gegenstoß zwar aus dem Tor kam, den Gegenspieler aber nicht entscheidend störte und so musste Routinier Carsten Lindner in den Kasten und der wurde letztlich zum großen Rückhalt für sein Team.

 

Trainer Igor Domaschenko nahm die Auszeit. Als Lißmann sich beim Torwurf zum 8:7 Anschluss schwer verletzte und nicht mehr eingesetzt werden konnte, schienen den Eifelanern die Felle davon zuschwimmen.

 

Auf Gastgeberseite war es Kilian Kötz, der dem Spiel seinen Stempel aufdrückte und mit seinen fünf Treffern bis zu diesem Zeitpunkt wesentlichen Anteil an der Führung seines Teams hatte. Aber auch Torwart Leon Kaltenmorgen vereitelte beste Chancen der Gäste, gerade gegen Linksaußen Melvin Wheaton und so führte die HSG 10:7 in der 24. Minute.

 

Daun störte ab diesem Zeitpunkt mit einer offensiveren Abwehr und einer Manndeckung gegen Kilian Kötz die HSG Angriffe, nutzte aber weiterhin seine Chancen nicht. Aber auch die Gastgeber trafen nicht und so nahm die HSG beim 10:9 in der 27. Minute die Auszeit.

 

Im Dauner Tor war es Routinier Lindner, der wesentlichen Anteil daran hatte, dass seine Jungs bis zur Pause nur 12:11 zurücklagen, dabei mit dem Schlusspfiff noch den abgefälschten HSG Treffer zur Gastgeberführung einstecken mussten.

 

Auch nach dem Wechsel legte der Gast seine Abschlussschwäche nicht ab, leistete sich technische Fehler und vergab die Siebenmeterchance, die HSG führte 14:11 in der 33. Minute, verlor dann aber die Linie und Daun glich zum 14:14 in der 35. Minute aus.

 

Die Gäste ließen auch in der Folge beste Chancen ungenutzt, machten es so den Gastgebern leicht, die Führung zu verteidigen. Vor allem Ruslan Podriezov erwischte einen rabenschwarzen Tag im Angriff und folgerichtig wechselte Domaschenko durch, brachte Julian Keitsch für den Dauner Abwehrspezialisten.

 

 Verlass war weiterhin auf Carsten Lindner im Dauner Tor, der eine weitere klare Chance der Gastgeber von Linkaußen vereitelte, Daun so die Möglichkeit nutzte, um beim 17:18 in der 43. Minute durch Bassi Präder erstmals in der zweiten Hälfte in Führung zu gehen.

 

Doch es blieb ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem Daun weiterhin offensiv verteidigte, aber einige Abstimmungsprobleme hatte. Das Domaschenko-Team profitierte in der Phase von einem jetzt treffsicheren Melvin Wheaton, der beim 22:22 zwar die Siebenmeterchance vergab, aber jetzt Verantwortung übernahm und wichtige Tore erzielte.

 

Routinier Pat Brümmer übernahm es dann vom Punkt, um sein Team erstmals mit zwei Toren beim 23:25 in der 52.Minute in Führung zu bringen und als Melvin Wheaton sogar auf 23:26 erhöhte, nahm die HSG die Auszeit!

 

Lindner fischte dem völlig freistehenden HSG Kreisläufer Zigelis den Ball weg und  Brümmer markierte im Gegenzug die 23:27 Führung! Die Begegnung wqr entschieden.

 

Die HSG versuchte mit einer doppelten Manndeckung gegen Wheaton und Brümmer das Spiel noch einmal zu drehen, doch Wheaton machte mit seinem Treffer zum 25:28 den Sack zu, zumal auch Linder weiterhin seinen Kasten vernagelt und Jannis Willems auf 25:29 erhöhte. Am Ende entführen die Eifelaner beide Punkte aus dem Hunsrück und gehen mit einem Sieg aus dem Vier-Punkte-Spiel in die Weihnachtspause.

 

„Es war eine Topleistung des alten Mannes“, fand TuS Trainer Igor Domaschenko und meinte damit seinen Torwart Routinier Carsten Lindner (52), der wesentlichen Anteil am Erfolg seines Teams hatte. „50 Prozent gehaltener Bälle sprechen eine deutliche Sprache. Leider haben wir den Sieg mit der Verletzung von Kai Lißmann teuer erkauft. Noch steht nicht fest, wie schwer die Verletzung von Kai ist. Die Mannschaft hat jedoch nach dem Ausfall von Kai Charakter gezeigt und sich trotz Harz wenige technische Fehler geleistet. In den Schlussminuten hatten wir gegen eine Kastellauner Mannschaft, die alles gegeben hat, einfach mehr zuzusetzen. Melvin Wheaton spielte eine starke zweite Hälfte und Jannis Willems führte klug Regie auf der Mitte. Glückwunsch an die Mannschaft zum ersten Auswärtssieg“, freute sich Domaschenko.  

 

Rode und Lindner - Train (5), L. Willems (1), Otto (4), J. Willems (3), Brümmer (5/3), Präder (1), Lißmann (3), Reifferscheidt, Wheaton (8/2), Keitsch, Ermeling. 

 

HSG Kastellaun/Simmern - TuS Daun

(Samstag, 19.30 Uhr, IGS Halle Kastellaun)

 

Ausgangslage: Am Samstag steigt in Kastellaun das mit Spannung erwartete Rheinland-Derby zwischen der HSG Kastellaun/Simmern und dem TuS Daun, in dem es für beide Mannschaften um viel geht. Die Gastgeber haben nach der Niederlage am letzten Wochenende in Völklingen von den Saarländern die rote Laterne übernommen und dürften sich jetzt an den letzten Strohhalm klammern. Nur mit einem Heimsieg über das Team von Trainer Igor Domaschenko werden sich die Hunsrücker noch Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen können. Daun kommt mit dem Selbstbewusstsein, am vergangenen Wochenende in heimischer Halle einen der Meisterschaftsfavoriten, den TV Homburg geschlagen zu haben. Damit unterstreichen die Eifelaner ihre Heimspielstärke. Anders dagegen sieht es in fremden Hallen aus! Daun gewann seine bislang 9 Punkte ausschließlich vor heimischem Publikum! Das es auswärts bislang nicht funktionieren wollte, lag vor allem an der Tatsache, dass in diesen Spielen wichtige Stammspieler nicht an Bord waren und so entscheidende Wechselalternativen über die Länge der Spiele fehlten. Es wird daher für die Gäste entscheidend sein, möglichst in der derzeit bestmöglichen Formation aufzulaufen. Mit einem Auswärtssieg könnte Daun den Abstand zu den gefährdeten Teams vor Weihnachten weiter ausbauen und mit einem guten Gefühl die Weihnachtspause gehen.

 

Personal: Torwart Pascal Olivier wird verletzungsbedingt ausfallen, Timo Löw steigt am Freitag wieder ins Training ein. Sein Einsatz entscheidet sich kurzfristig.

 

Prognose: „Wir können wohl auf den aktuell stärksten Kader zurückgreifen und das ist auch notwendig in diesem Derby. Ich kenne die Spieler des Gegners gut aus meiner Zeit als Trainer im Hunsrück und habe die meisten Spieler des Gegners schon trainiert. Die Mannschaft lebt sicherlich von der Erfahrung des Routiniers Florian Hübner, der zwar mittlerweile 42 Jahre alt ist, aber immer noch topfit. Daneben ein weiterer Spieler mit großer Erfahrung ist Andrius Zigelis. Dazu kommen viele gute, junge Talente, allen voran Kilian Kötz sowie Michel Kaltenmorgen und Ben Wetstein. Bewusst hat sich die HSG vor der Saison nach dem Abgang einiger Spieler entschieden, auf eigene Kräfte zurückzugreifen und in der RPS Oberliga mit einer jungen Mannschaft, die Perspektive hat, anzugreifen. Für die Gastgeber ist sicherlich die Tatsache, dass in Kastellaun mit Harz gespielt werden kann, ein Vorteil. Auf keinen Fall werden wir die HSG wegen ihres letzten Tabellenplatzes unterschätzen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Mannschaft in vielen Spielen auf Augenhöhe war, knappe Niederlagen kassierte und Nieder-Olm schlagen konnte. Daneben kam die Mannschaft gegen Rhein-Nahe Bingen und Saarpfalz zum Remis. Wir wollen an die Leistung der Vorwoche anknüpfen und bauen auch auf die Unterstützung unserer Fans“, sagt Dauns Trainer Igor Domaschenko.

 

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TuS Daun - TV Homburg 35:27 (15:10)

 

Die Rollen vor der Begegnung des TuS Daun gegen den Meisterschaftsfavoriten aus Homburg waren klar verteilt! Doch davon war nichts zu sehen, im Gegenteil. Zuhause spielen die Eifelaner ihre Heimstärke aus und am Ende sorgt der TuS für die Überraschung des Spieltages, sicherte sich zwei völlig unerwartete Punkte im Kampf gegen den Abstieg! Verwundert rieben sich die gut 100 Zuschauer in der Wehrbüschhalle in Daun zur Pause die Augen. Ihre Mannschaft lag überraschend mit 15:10 vorne.

 

 

Die Gastgeber fanden gut ins Spiel, führten über 5:3 in der 9. Minute. Die Auszeit von Dauns Trainer Igor Domaschenko hatte dann Signalwirkung für sein Team, das jetzt die Begegnung klar bestimmte und auf 12:7 in der 24. Minute davonzog, da auch die Gäste jetzt ihre Gangart verschärften und dafür die entsprechenden Zeitstrafen kassierten. Homburg nahm die Auszeit, versuchte so den Spielfluss der Eifelaner zu stören! Doch das Domaschenko Team zeigte sich unbeeindruckt, verteidigte den Vorsprung bis zur Pause und es deutete sich so die Überraschung des Spieltages an.

 

Bis 17:12 in der 34. Minute hielt der Dauner fünf-Tore-Vorsprung, doch auf Gästeseite war es Richard Wilga, der mit seinen Tore wesentlichen Anteil daran hatte, dass seine Mannschaft auf 17:14 verkürzte. Als dann Torwart Maurice Rode die rote Karte nach einem Tempogegenstoß der Gäste kassierte, schien es nochmal eng für die Eifelaner zu werden:  „Der Gegenspieler hat sich clever verhalten und so die rote Karte gegen Maurice gezogen“, urteilte Dauns Trainer Igor Domaschenko.  

 

Doch Melvin Wheaton legte mit seinem Treffer auf 18:14 in Unterzahl vor, ehe Kai Lißmann und Thinh-Hoang Tran mit ihren Treffern für die offensichtliche 20:14 Vorentscheidung in der 38. Minute sorgten. Der Favorit stemmte sich gegen die drohende Niederlage, war beim 21:18 in der 43. Minute wieder in Schlagdistanz und folgerichtig nahm Dauns Coach Domaschenko die Auszeit zum richtigen Zeitpunkt!

 

Matthis Otto, Pat Brümmer und Kai Lißmann sorgten mir ihren Treffern bei einem gehaltenen Siebenmeter von Carsten Lindner zum 25:18 in der 47. Minute für die Vorentscheidung! Die Auszeit der Gäste beim 27:22 in der 53. Minute sollte ein spannende Schlussphase einläuten, doch spätestens der Treffer von Pat Brümmer zum 28:23 entschied die Begegnung.

 

Am Ende stand ein verdienter und unerwarteter 35:27 Heimspielerfolg der Dauner auf der Anzeigetafel, der frenetisch von Mannschaft und Fans zurecht gefeiert wurde. Dabei waren es Routinier Pat Brümmer und Melvin Wheaton, die den klaren Erfolg ihres Teams in den Schlussminuten sicherstellten.

 

„Die Mannschaft hat top gespielt und es war heute ein sehr gute Schiedsrichterleistung von Ralph Müller und Matthias Freiherr von Wolff. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung haben wir für die Überraschung gesorgt. Kai Lißmann war wieder einmal nicht zu stoppen. Wir haben uns nach anfänglichen Problemen in der Abwehr stabilisiert, vor allem Maurice hat im Tor viele eins gegen eins Aktionen erfolgreich für sich entschieden. Homburg hat mit zunehmender Spieldauer alles versucht, spielte sogar Manndeckungen, doch wir hatten immer die richtige Antwort. Auf der Mitte führte Jannis Willems klug Regie und Routinier Pat Brümmer sorgte in den Schlussminuten per Tempogegenstoß für entscheidende Treffer. Acht Versuche, sieben Treffer sprechen eine deutliche Sprache für unseren Routinier. Auch von Aussen treffen wir immer besser, allen voran Thinh-Hoang Tran“, lobte Domaschenko.

 

Rode und Lindner - Tran (6), L. Willems, Otto (2), J. Willems (3), Brümmer (7), Präder (1), Lißmann (11/3), Reifferscheidt, Podriezov, Mayer, Wheaton (5).

 

 

Spieltag 11./12. Dezember 2021

 

TuS Daun - TV Homburg

(Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Die Rollen vor dem Spiel sind klar verteilt! Das Team von Trainer Igor Domaschenko trifft mit dem TV Homburg auf den aktuell Tabellenzweiten der Liga, der in dieser Saison zu den Titelanwärtern zu rechnen ist. Lediglich beim Tabellenführer in Mundenheim mussten sich die Saarländer geschlagen geben und gehen als klarer Favorit in dieses Spiel.

 

Personal: Torwart Pascal Olivier fällt verletzungsbedingt ebenso aus wie Julian Keitsch und Timo Löw.

 

Prognose: „Der Gegner ist auf allen Positionen gleich gut besetzt, hat aber weiniger Wechselalternativen. Die Mannschaft, die hohe Ambitionen hat, steht bei uns unter Druck und muss gewinnen. Kampflos werden wir die Punkte nicht hergeben, bauen auf die Unterstützung unserer Zuschauer und müssen über 60 Minuten das hohe Niveau der Gäste mitgehen. Qualitativ ist unsere Mannschaft dazu in der Lage und wir werden alles versuchen, für die Überraschung zu sorgen. Doch klarer Favorit sind die Homburger“, sagt Trainer Igor Domaschenko.

 

4.12. 2021

 

HV Vallendar - TuS Daun 30:23 (15:13)

 

Der HV Vallendar gewinnt das Rheinland-Derby gegen den TuS Daun mit 30:23, doch am Ende täuscht das Ergebnis über den eigentlichen Spielverlauf hinweg. Über lange Strecken des Spiels lieferten sich beide Mannschaften ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Gäste aus der Eifel verletzungsbedingt auf ihren Stammkeeper Pascal Olivier verzichten mussten, dazu fehlten Luca Willems, Timo Löw und Julian Keitsch.

 

Fotos Michael Schröder

Bilder von Michael Schröder

 

Daun kam besser aus den Startlöchern, führte 0:2 in der 5. Minute, doch mit drei Treffern in Folge meldete sich der Gastgeber im Spiel an. Bis 9:8 in der 21. Minute blieb das Spiel völlig ausgeglichen, dann setzte sich der Gastgeber mit vier Treffern in Folge zum 13:8 in der 25. Minute ab, doch Daun kämpfte sich in die Begegnung zurück und war beim 14:12 in der 29. Minute wieder in Schlagdistanz. Zur Pause führte Vallendar verdient mit 15:13.

 

„Vallendar spielte im ersten Spielabschnitt aggressiver als wir! Wir konnten aber die Begegnung wieder ausgeglichen gestalten“, meinte Gästetrainer Igor Domaschenko zur Pause.

 

Es blieb nach dem Wechsel ein Spiel auf Augenhöhe, das bis 22:22 in der 50. Minute eine spannende Schlussphase versprach. Doch dann kam der Auftritt der Unparteiischen Alesksandra Jelicic und Andrea Zintel, die die Eifelaner gleich mehrfach bestraften und damit für die Vorentscheidung im Spiel sorgten.

 

Zunächst sah Dauns Mannschaftsverantwortlicher Markus Willems die gelbe Karte, es folgten die Zeitstrafen gegen Jannis Willems und Kai Ließmann und das brachte auch bei dem ansonsten in der Schiedsrichterkritik sehr zurückhaltenden Trainer der Eifelaner, Igor Domaschenko das Faß zum Überlaufen: „Nie und nimmer war die Strafe gegen Kai berechtigt. Er hat überhaupt nicht ins Geschehen eingegriffen und wurde völlig unberechtigt vom Platz gestellt. Diese Phase nutzte Vallendar clever und zog auf 26:22 in der 56. Minute davon“, klagte Domaschenko.

 

Auch die Auszeit half den Eifelanern nicht mehr, ins Spiel zurückzufinden. Die Gastgeber bauten ihren Vorsprung jetzt gegen eine Gästemannschaft, die nur noch einen Treffer in den letzten 10 Minuten markierte, deutlich auf 30:23 aus. Zudem vernagelte HV Keeper Marcel Schenk regelrecht in dieser Phase seinen Kasten. 

 

„Bis zur 50. Minute war ich mit dem Auftritt meines Teams sehr zufrieden, doch dann wurden wir durch eine unerklärlich schwache Leistung der Schiedsrichterinnen in den letzten 10 Minute eindeutig benachteiligt. Das deutete sich aber im ersten Spielabschnitt schon an, als wir 10 Mal Zeitspiel geahndet bekamen und das war überwiegend völlig unberechtigt. Letztlich unfair, dass wir ein solch ausgeglichenes Spiel verlieren“, klagte der Dauner Coach, für den ein Remis dem Spielverlauf entsprochen hätte.

 

Lindner und Rode - Tran (3), Otto, J. Willems (1), Brümmer (2), Präder (1), Lißmann (11/2), Reifferscheidt, Podriezov, Wheaton (5) 

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Der Spielausschuss der RPS hat in seiner Sitzung vom 02.12.2021 einstimmig die folgenden Beschlüsse gefasst:


1. Die Saison wird nicht unterbrochen, die für das Wochenende 04./05.12.2021 angesetzten Spiele werden ausgetragen.


2. Am Mittwoch, 08.12.2021 um 19:00 Uhr findet eine Videokonferenz mit den Vereinen statt, um die aktuelle Situation gemeinsam zu erörtern. Alle Vereine, die hieran teilnehmen möchten, bestätigen dieses per Mail an die GS bis Montag, 06.12.2021 um 18:00 Uhr. Von der GS erhalten sie anschließend den Link zur Teilnahme an der Konferenz.


3. Alle Heimvereine werden verpflichtet zwei Corona-Test-Kits für die Schiedsrichter zur Verfügung zu stellen.


gez. Peter Josef Schmitz    gez. Rainer Schneider
Präsident                           Vors. Spielausschuss

 

Spieltag

04./05. Dezember 2021

 

HV Vallendar - TuS Daun

(Samstag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Richtungsweisendes Rheinland-Derby zwischen dem HV Vallendar und dem TuS Daun. Die Gastgeber gehen nach zwei Siegen in Folge selbstbewusst die Aufgabe gegen das Team von Trainer Igor Domaschenko an. Und wieder stellt sich bei den Eifelanern die entscheidende Frage: in welcher Besetzung kann die Mannschaft auflaufen? Mit 7:11 Punkten liegt der TuS einen Platz vor den Gastgeber, die mit 6:10 Punkten auf Platz 11 folgen. Auswärts ist das Domaschenko Team bislang noch ohne Punktgewinn, konnte bislang alle Punkte in heimischer Halle einfahren. Entscheidend hierfür ist sicherlich die Tatsache, dass die personellen Möglichkeiten der Eifelanern in ihren Heimspielen anders sind als in den Auswärtsspielen. Die spielfreie erste Trainingswoche nutzten die Eifelaner, um die angeschlagenen Spieler zu schonen. „Es war viel Arbeit für den Physio, doch wir haben das zur Regeneration wichtiger Spieler gebraucht, sind jetzt hochmotiviert vor dem Derby“, sagt Domaschenko.

 

Personal: Luca Willems fehlt aus familiären Gründen, Timo Löw ist weiterhin verletzt. Hinter dem Einsatz von Julian Keitsch steht noch ein Fragezeichen.

 

Prognose: „Die Spannung vor dem wichtigen Spiel ist da! Vallendar wird von Spiel zu Spiel stärker, stabilisiert vor allem die Abwehr. Im Angriff hat die Mannschaft mit Christian Schröder einen der stärksten Rückraummittespieler der Liga und auf Linksaussen mit Kalani Schmidt einen sehr torgefährlichen Angreifer, der vor allem im eins gegen eins sehr stark ist. Wir werden unsere Abwehr entsprechend aufstellen und wollen so vor allem den Dreh- und Angelpunkt des Vallendarer Spiels, Schröder in seinem Wirkungskreis einengen. In Vallendar müssen wir mit Harz spielen, doch das sollte eigentlich kein Problem sein, war auch in Offenbach nicht zu sehen. Es wird auf jeden Fall ein schweres Auswärtsspiel, bei dem uns sicherlich alles abverlangt wird“, ahnt der Dauner Coach. 

 

Spieltag 20./21. November 2021

 

TV Offenbach - TuS Daun 37:28 (21:14)

 

Bei einem der Meisterschaftsfavoriten muss sich das Team von Trainer Igor Domaschenko letztlich klar geschlagen geben. Doch erneut zollte Daun seinem kleinen Kader bei einem Auswärtsspiel Tribut: ohne die Willems Brüder, Timo Löw und Julian Keitsch fehlten den Eifelanern wichtige Alternativen in ihrem Spiel und das war über die Spielzeit einfach nicht zu kompensieren, zumal die Gastgeber von der ersten bis zur letzten Minute hohes Tempo gingen und personell aus dem Vollen schöpfen konnten.

 

alle Bilder von Michael Schröder

 

 

Doch zunächst hielten die Gäste mit, beim 7:7 in der 14. Minute nahm Dauns Coach Igor Domaschenko vor allem die Auszeit, um seinen Spielern eine Verschnaufpause zu geben. Bis 11:10 blieben die Dauner am Favoriten dran, dann spielten die Gastgeber ihre personelle Überlegenheit aus und legten auf 15:10 in der 20. Minute vor, verteidigten jetzt die Führung über 18:13 in der 26. Minute bis zum Pausenstand von 21:14.

 

Tor um Tor bauten die Offenbacher nach der Pause ihre Führung aus, beim 29:17 in der 41. Minute nahm Domaschenko erneut die Auszeit, Daun verkürzte aber bis zum Abpfiff den Rückstand nochmals auf 9 Tore.

 

„Offenbach war der erwartet starke Gegner, gegen den wir aber in der ersten Hälfte lange Zeit mithielten. Egal wen die Gastgeber auch einwechselten, ein Bruch war nie erkennbar. Während die Gastgeber sieben ihrer 11 Tempogegenstöße erfolgreich abschlossen, konnten wir nur einen Gegenstoß nutzen. Allerdings waren 11 technische Fehler auf unserer Seite bei einem Spiel mit Harz nicht so schlecht, in Worms hatten wir noch über 20 technische Fehler. Offenbach kam bis zum Schluss immer wieder über die erste und zweite Welle und es wurde ein verdienter Sieg der Gastgeber. Bei uns hat Kai Lißmann erneut überragend gespielt, dazu starke Torhüterleistungen von Pascal Olivier und Carsten Lindner, der gleich zwei Siebenmeter und einige Tempogegenstöße abwehrte. Auf Rückraummitte hatte Sören Reifferscheidt größere Spielanteile und auch Kai Lißmann und Ruslan Podriezov, der immer besser in Form kommt, mussten auf die Spielmacherposition. Bassi Präder und Pat Brümmer waren torgefährlich und überzeugten auch mit guten Anspielen. Am Ende waren meine Spieler fix und fertig, doch die Moral hat gestimmt“, meinte Domaschenko.

 

Rode, Linder und Olivier - Tran (1), Otto (1), Brümmer (3), Präder (7), Lißmann (13/3), Reifferscheidt, Podriezov (2), Wheaton (1).

 

TV Offenbach - TuS Daun (Sonntag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Die Dauner Handballer stehen am Sonntagabend in Offenbach vor einer hohen Auswärtshürde. Beim Tabellenvierten, der bislang lediglich am vergangenen Wochenende das Spitzenspiel in Homburg verlor, hat die Mannschaft von Trainer Igor Domaschenko eigentlich nichts zu verlieren. Im Gegenteil, die Mannschaft kann nur gewinnen. Aber dafür müssten die Eifelaner ihre möglicst stärkste Besetzung aufs Feld schicken, doch noch ist nicht klar, in welcher Aufstellung die Eifelaner auflaufen können und so wird das Unterfangen in fremder Halle mehr als schwierig. Die Gastgeber verfügen sicherlich über eine der stärksten Angriffsreihen, kommen im Schnitt auf 30 Tore. Mit Tino Gläßgen, Sebastian Mohra und Lukas Klein verfügt der TVO über seine stärksten Angreifer.

 

Personal: Trainer Igor Domaschenko hofft auf einen breiten Kader. Allerdings wird Jannis Willems fehlen, Fragezeichen stehen noch hinter den Einsätzen von Luca Willems und Julian Keitsch. Timo Löw und Sören Reifferscheidt steigen diese Woche wieder ins Training ein und sollten ebenso dabei sein wie Ruslan Podriezov.

 

Prognose: „Sicherlich muss man auch einen Blick auf die 3.Liga haben, in der die regionalen Vertreter alle unten drinstehen. Theoretisch durchaus denkbar, dass vier Mannschaften absteigen und deshalb müssen wir auch auswärts endlich punkten. Mit einem breiten Kader haben wir eine Chance in Offenbach, die allerdings sehr heimstark sind. Vorteil für die Gäste ist sicher die Tatsache, dass mit Harz gespielt wird. Wir werden aber versuchen, unsere bestmögliche Leistung abzurufen gegen eine auf allen Positionen torgefährliche Mannschaft, die im Spiel viel durchwechselt“, sagt Domaschenko. 

 

Rode, Linder und Olivier - Tran (1), Otto (1), Brümmer (3), Präder (7), Lißmann (13/3), Reifferscheidt, Podriezov (2), Wheaton (1).

Wochenende

13./14. November 2021

 

TuS Daun - HSG Rhein-Nahe-Bingen 35:26 (17:9)

 

Mit einem 35:26 Erfolg setzt sich der TuS Daun vorerst im Mittelfeld der Tabelle fest und liegt dank des besseren Torverhältnisses jetzt vor den Gästen. Ersatzgeschwächt mussten beide Teams in diese Begegnung. Auf Dauner Seite fehlten mit Timo Löw, Julian Keitsch und Thin Hoang Tran gleich drei wichtige Spieler, auf Gästeseite musste der bislang torgefährlichste Angreifer Henrik Walb mit Rückenproblemen passen. Auf Dauner Seite waren die beiden Willems Brüder wieder dabei und auch Ruslan Podriezov konnte phasenweise der Mannschaft in der Abwehr helfen.

 

Die Gäste reisten allerdings mit 14 Spielern an, hatten einen „genügend breiten Kader“ (Zitat TuS Trainer Igor Domaschenko), taten sich aber mit dem Spiel ohne Harz schwer. Ziel der Gäste war es, die Gastgeber von Beginn an mit hohem Tempo zu fordern und das bis zum Ende auch durchzuhalten.

 

Fotos Michael Schröder

 

„Respekt vor meinen Jungs, die dieses Tempo mitgingen, dazu gut spielten und kämpferisch alles gaben“, lobte der TuS Coach.

 

Von Beginn an führten die Eifelaner, gaben diese Führung nie aus der Hand, legten über 3:1 bis 6:3 in der 9. Minute einen guten Start hin. Im Tor zeigte sich Pascal Olivier trotz seiner Erkältung als der gewohnt sichere Rückhalt. Beim 10:6 in der 17. Minute nahmen die Gäste ihre erste Auszeit, doch Daun blieb stabil, zeigte weiterhin vor 200 Zuschauern eine starke Angriffs- und Abwehrleistung, zog vom 12:9 in der 25. Minute auf 17:10 zur Pause deutlich davon. Vor allem das Zusammenspiel der Dauner mit Kreisläufer Pat Brümmer funktionierte und über Außen stellte Melvin Wheaton seine Torgefahr unter Beweis.

 

Gewohnt treffsicher aus dem Rückraum zeigte sich Kai Lißmann, der sich nach dem Wechsel einer Manndeckung der Gäste gegenübersah.  „Doch das schaffte uns Räume für die Mitspieler, die wir auch nutzten“, freute sich Domaschenko.

 

Die Gäste hielten das Tempo weiter hoch und Daun hielt dagegen, hatte auch nach der zweiten Manndeckung gegen Bassi Präder die richtigen Antworten, traf über Matthis Otto von Aussen. Die Gäste gingen volles Risiko, wurden aber nicht belohnt. Immer wieder fingen die Eifelaner die Bälle ab, sorgten für Tore über die erste und zweite Welle. Zudem half Luca Willems seinem Team, wurde von Domaschenko auf wechselnden Positionen in Angriff und Abwehr eingesetzt und das verschaffte seinen Mitspielern die nötige Luft, um das hohe Tempo der Gäste weiter mitzugehen. Beim 26:18 in der 48. Minute nahmen die Gäste die Auszeit, kamen nur noch auf sieben Tore beim 27:20 heran. Daun baute die Führung erstmals beim 32:22 in der 56. Minute auf 10 Tore aus und kam zu einem in dieser Höhe nicht zu erwartenden Erfolg.  

 

„Für mich war das in der zweiten Hälfte ein zu offenes Spiel, in dem wir eine bessere Trefferquote als in den letzten Spielen hatten und wenige technische Fehler machten. Das die Gäste ohne Harz nicht so richtig klar kamen, spielte uns in die Karten. Es war ein verdienter Sieg gegen einen starken Gegner, der auswärts bereits fünf Punkte gewonnen hat. Das müssen wir erst einmal schaffen“, sagte der TuS Coach.

 

Lindner, Olivier und Rode - L. Willems (3), Otto (4), J. Willems (2), Brümmer (6), Präder (4), Lißmann (11/3), Podriezov, Wheaton (5).

 

TuS Daun - HSG Rhein Nahe Bingen

(Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Zwei Punkte in zwei Spielen binnen zweier Tage konnte Handball-Oberligist HSG Rhein-Nahe Bingen auf sein Konto buchen. Beim TV Mülheim feierten die Rheinhessen am vergangenen Freitag einen klaren Sieg. Knapp und recht unglücklich zog die Mannschaft von Trainer Markus Herberg am Sonntag gegen den TV Homburg – einer der Titelkandidaten – den Kürzeren. Damit festigten die Blau-Gelben unter 16 Teams ihren sechsten Tabellenplatz.

 

Der Gastgeber aus Daun belegt mit 5:9 Punkten Platz 10 der Tabelle, präsentiert sich zuhause wesentlich stärker als in den Auswärtsspielen. Zuhause gewann das Team von Trainer Igor Domaschenko das Auftaktspiel gegen Mülheim, das Spiel gegen Völklingen und sicherte sich mit einer Energieleistung am Ende einen verdienten Punkt gegen den VTZ Saarpfalz. Lediglich gegen einen der Topfavoriten, VTV Mundenheim musste sich der TuS vor heimischer Kulisse geschlagen geben. So baut das Eifel-Team auf die bisher gezeigten Heimleistungen, bei denen vor allem die personellen Alternativen besser waren als in den auswärts allesamt verlorenen Spielen in Eckbachtal, in Worms und zuletzt in Dansenberg. 

 

Personal: Die beiden Willems Brüder sind wieder dabei, dafür fehlen Timo Löw und Julian Keitsch. Fraglich ist der Einsatz von Aussenspieler Thin Hoang Tran.

 

Prognose: „Die Gäste stellen eine erfahrene Mannschaft und Coach Markus Herberg liegt mit einem breiten Kader auf einem Mittelfeldplatz. Fünf der sieben Punkte gewann die HSG in Auswärtsspielen bei direkten Konkurrenten sowie Meisterschaftsfavoriten. Uns trennen derzeit zwei Punkte und die wollen wir mit Unterstützung unserer Zuschauer am Samstagabend einfahren. Es gilt die beste Abwehrleistung die möglich ist, abzurufen und gegen eine Mannschaft, die über die gesamte Spielzeit alles gibt, die gefährlichen Rückrauspieler auf den Halbpositionen in den Griff zu bekommen. Wenn wir die entsprechend starke Abwehrleistung abrufen, wollen wir uns einfache Treffer durch hohes Tempo erarbeiten“, verrät TuS Trainer Igor Domaschenko.

 

Wochenende

06./07. November 2021

 

TuS Dansenberg II - TuS Daun 32:26 (16:12)

 

„Was wäre wenn….?“ Diese Frage stellt sich nach der knappen Dauner Niederlage bei den hoch eingeschätzten Gastgebern in Dansenberg. Erneut musste das Team von Trainer Igor Domaschenko stark ersatzgeschwächt im Auswärtsspiel auflaufen und zollte letztlich seiner Personalsituation Tribut. Gleich fünf Stammspieler waren zu ersetzen. Neben dem Brüderpaar Luca und Jannis Willems, fehlten Ruslan Podriezov, Timo Löw und Thinh-Hoang Tran. Dass die Mannschaft spielerisch in der Lage ist, auch gegen die Spitzenteams der Liga mitzuhalten, hat die Mannschaft schon mehrmals bewiesen und auch gegen die Gastgeber rief das Dauner Rumpfteam eine ordentliche Leistung ab. Doch mit einem solchen Rumpfteam wird es auf Dauer schwer, in der vierthöchsten Liga zu bestehen. Mit lediglich zwei Auswechselspielern war es nur eine Frage der Zeit, wann sich die personell überlegenen Gastgeber durchsetzen. Dazu kam das für die Eifelaner ungewohnte Spiel mit Harz.

 

„Wir dürfen nicht mit Harz trainieren und das ist schon ein Problem. Die Gastgeber hatten einfach weniger technische Fehler als wir, obwohl wir auch nur 12 Fehler machten“, klagte Domaschenko.

 

Schnell führten die Gastgeber mit 5:1 in der 7. Minute, doch dann war Daun im Spiel, kam Tor um Tor näher und ging in der 18. Minute mit 7:8 in Führung. Doch die Gäste spielten jetzt ihre Überlegenheit aus, trafen sechsmal in Folge und hatten das Spiel beim 13:8 in der 24. Minute wieder im Griff. Zur Pause führten die Gastgeber verdient mit 16:12.

 

Nach dem Wechsel hielt Daun den Anschluss, konnte sich aber nicht weiter herankämpfen. Als die Gastgeber auf 24:18 in der 40. Minute wegzogen, nahm Domaschenko die Auszeit, seine Mannschaft kam auf vier Tore beim 24:20 in der 43. Minute heran und hielt die Führung der Gastgeber bei vier Toren bis zum 26:22 in der 45. Minute. Nach der Auszeit der Gastgeber sorgte die Mannschaft mit dem 32:24 bis zur 57. Minute für klare Verhältnisse.

 

„Auf unserer Seite haben die Torhüter ihre Leistung heute abgerufen, der junge Sören Reifferscheid auf Rückraummitte eine ordentliche Leistung gezeigt. Julian Keitsch hat uns vor allem im Deckungsverband geholfen und heute auch sein erste Tor aus dem Rückraum erzielt. Melvin Wheaton hatte eine gute Trefferquote und Kai Lißmann war erneut unser torgefährlichster Angreifer. Heute war sicher mehr drin, da auch bei Dansenberg der Spielmacher auf Rückraummitte fehlte. Die Jungs, die heute aufliefen, haben ihr Bestes gegeben“, fand TuS Coach Igor Domaschenko.

 

Olivier, Lindner und Rode - Otto, Brümmer (2), Präder (3), Reifferscheidt, Wheaton (6), Emeling, Keitsch (1), Lißmann (14/1)

 

Tus Dansenberg II - TuS Daun (Sonntag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit 10:2 Punkten liegt der TuS Dansenberg II derzeit auf Platz vier der Tabelle, musste sich vergangenes Wochenende lediglich dem Spitzenteam aus Homburg geschlagen geben. Doch trotz des guten Saisonstarts bleibt es Ziel der Pfälzer, „am Ende der Saison auf einem einstelleigen Tabellenplatz zu stehen, damit wir nicht auf die Drittligaabsteiger gucken müssen“, Zitat Trainer Sebastian Wächter. Allerdings scheinen die Gastgeber des TuS Daun derzeit trotz der kleinen „Delle“ der letzten Niederlage auf einer Erfolgswelle zu schwimmen und wollen sich mit einem Heimsieg gegen die Eifelaner der Zielvorgabe von Trainer Wächter nähern. Die Gäste aus der Eifel können befreit aufspielen, zumal nach dem wichtigen Punktgewinn in letzter Sekunde am vergangenen Wochenende gegen das Team aus Zweibrücken und der angespannten Personalsituation. „Ich habe bislang alle Spiele der Dansenberg per Video studieren können. Die Mannschaft verfügt über eine starke erste Sieben, hat aber qualitativ wenig Alternativen. Die Leistungsträger müssen durchspielen, haben aber besonders im linken Rückraum einen torgefährlichen Distanzwerfer, einen guten Spielmacher auf der Rückraummitteposition, der gut mit dem Kreis zusammenspielt. Den torgefährlichsten Angreifer hat Dansenberg auf der Linksaußenposition. Wir versuchen uns optimal vorzubereiten, stellen uns auf eine aggressive 6:0 Deckung der Gastgeber ein, die auch gelegentlich zur Manndeckung übergeht. Leider sind unsere personellen Alternativen am Sonntag nicht rosig“, sagt Dauns Trainer Igor Domaschenko.

 

Personal: Verletzt fällt Ruslan Podriezov aus, daneben steht hinter den Einsätzen von Thin-Hoang Tran (Rückenprobleme) und Timo Löw (Fußverletzung) ein Fragezeichen. Jannis und Luca Willems werden aus privaten Gründen fehlen. Julian Keitsch wird der Mannschaft am Sonntag in der Abwehr sicherlich helfen können und Torwart Pascal Olivier ist wieder fit.

 

Prognose: „Wir treffen auf eine junge und starke Mannschaft, auf die wir uns optimal vorbereiten werden. Sicherlich ist die Möglichkeit mit Harz zu spielen, ein Vorteil für die Gastgeber. Auf jeden Fall werden wir nichts unversucht lassen, für eine Überraschung in der Pfalz zu sorgen“, sagt der TuS Coach.

 

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Wochenende 30./31. Oktober 2021 

 

TuS Daun - VTZ Saarpfalz 22:22 (12:7)

 

Punktgewinn oder Punktverlust für die Dauner Mannschaft? Diese Frage war nach dem Handballkrimi der Eifelaner gegen den Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt nicht gleich zu beantworten. Zur Pause führte das Team von Igor Domaschenko deutlich, verlor aber mit zunehmender Spieldauer den Zugriff aufs Spiel. Am Ende jubelten dennoch die Gastgeber, die mit dem Schlusspfiff durch Bassi Präder den Ausgleichstreffer markierten, über weite Strecken das Spiel aber bestimmten, es aber nie schafften, den Sack zuzumachen.

 

Bilder von Michael Schröder

 

In den Schlussminuten waren es die Gäste, die es versäumten, das Spiel vorzeitig zu entscheiden und so wurden es hektische und spannende Schlussminuten:  Bei 21:22 Führung nahmen die Gäste 34 Sekunden die Auszeit, wollten die Zeit runterspielen, doch Präder gelang nach einer offenen Manndeckung der Ballgewinn und mit dem Abschluss aus acht Metern erzielte er den Ausgleichstreffer.

 

Dabei hatten die Gastgeber einen bärenstarker Auftakt, obwohl mit Pascal Olivier der Dauner Keeper verletzungsbedingt, nicht eingesetzt werden konnte. Seinen Part übernahm der 20-jährige Maurice Rode und löste seine Aufgabe mit Bravour. Gleich zwei Treffer in Folge schenkte Dauns Neuzugang Timo Löw den Gäste zu Spielbeginn ein, seine Mannschaft führte 2:0 nach knapp 90 Sekunden! Den Gästen gelang erst in der 7. Minute der erste Treffer zum 3:1, doch das Team von Trainer Igor Domaschenko verteidigte die Führung dank einer starken Abwehrleistung über 5:2 in der 13. Minute.  Die Mannschaft baute ihren Vorsprung wieder aus, zog auf 9:5 in der 23. Minute und 12:7 zur Pause davon. Bis hierhin kamen die Gäste lediglich zu sechs Feldtreffern, hatten in Robin von Lauppert mit ihren auffälligsten Angreifer, der bis zur Pause 5 der 7 Zweibrücker Tore markierte.

 

Die Gäste fanden besser in die zweite Hälfte, verkürzten auf drei Tore beim 15:13 in der 38. Minute und erzielten in Unterzahl den Anschlusstreffer zum 16:14 in der 39. Minute, kamen jetzt immer besser ins Spiel, glichen beim 16:16 in der 43. Minute aus, mussten aber in der 49. Minute beim 19:20 die rote Karte gegen Thomas Jung verkraften, der seine dritte Zeitstrafe kassierte. Die spannenden Schlussminuten waren eingeläutet und die hatten es in sich. Die Gäste setzten sich auf 20:22 in der 57. Minute ab, schienen jetzt auf dem Weg, beide Punkte aus der Eifel entführen zu können, zumal Daun nach der Zeitstrafe gegen Ruslan Podriezov in Unterzahl spielen musste. Die Gäste hatten sogar die Chance per Siebenmeter auf drei Tore zu erhöhen, scheiterten jedoch am Dauner Schlussmann Carsten Lindner, der zum Siebenmeter eingewechselt wurde. Dann folgte der Auftritt von Bassi Präder, der 40 Sekunden vor dem Ende nochmals verkürzte und auch den Ausgleichstreffer mit dem Schlusspfiff markierte.  

 

„Nach der ersten Halbzeit war es ein Punktverlust, nach den letzten Minuten sicher ein Punktgewinn“, meinte Dauns Coach Igor Domaschenko. Das seine Mannschaft nach dem Wechsel den Faden verlor, führte der Trainer auf die Tatsache zurück, dass die Abwehr den Kreis der Gäste nicht mehr im Griff hatte.

 

„Zudem musste Bassi Präder aufgrund einer Oberschenkelverletzung geschont werden, Ruslan Podriezov konnte nur im Deckungsverband eingesetzt werden. Insgesamt hatten wir an diesem Abend einfach zu wenige Alternativen. Doch in den Schlussminuten hat die Mannschaft Moral gezeigt und unser Torwart Routinier Carsten Lindner und Bassi Präder haben uns den Punkt gerettet“, fand Domaschenko.

 

Olivier, Lindner und Rode - Tran, L. Willems (1), Otto, J. Willems, Brümmer (4), Präder (4), Lißmann (8/3), Reifferscheidt, Podriezov, Wheaton (2), Löw (3)

 

 

TuS Daun - VTZ Saarpfalz

(Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Mit zwei Unentschieden (gegen Kastellaun/Simmern und Saulheim) steht der Gast des TUS Daun, die VTZ Saarpfalz derzeit auf Platz 13 der Tabelle und wartet immer noch auf den ersten Sieg. Anlauf nimmt das Team dafür am Samstagabend in Daun. Dort trifft die neuformierte Gästemannschaft aus dem Saarland, die sich bislang in der Runde schwertut, auf das Team von Trainer Igor Domaschenko, derzeit Tabellenzehnter.  Am vergangenen Wochenende sicherten sich die Eifelaner einen wichtigen Heimspielerfolg gegen das Schlusslicht HSG Völklingen und wollen jetzt den nächsten Heimspielerfolg feiern, um damit den Abstand zu den gefährdeten Teams der Liga weiter zu vergrößern. Doch dass dies eine schwere Aufgabe wird, ist Domaschenko bewusst. Der Coach baut darauf, dass seine Jungs an die zuletzt guten Leistungen anknüpfen.

 

Personal: Angeschlagen sind Luca Willems, Tran und Podriezov in die Trainingswochen gegangen. Doch Trainer Igor Domaschenko hofft, das dieses Trio ebenso auflaufen kann wie Julian Keitsch.

 

Prognose: „Obwohl die VTZ im Laufe der vergangenen beiden Spielzeiten wichtige Leistungsträger verloren hat, stellt das Team von Trainer-Duo Kai Schumann und Philip Wiese eine individuell gut besetzte Truppe. Die Gästeabwehr gehört zu den besten der Liga und ist nur mit schnellen und kollektiven Handball über die Dauer des gesamten Spiels zu überwinden. Letzte Woche konnten wir zeigen, dass wir vom hohen Tempo gegen Spielende profitieren können. Des Weiteren, müssen auch in der Abwehr eine ähnliche Leistung wie in der 1. Halbzeit gegen Völklingen abrufen, um die starke Rückraumachse, sowie den Kreisläufer der Gäste in den Griff zu bekommen. Es wird ein schweres Spiel für uns gegen eine Mannschaft, die in Teilen über 3. Liga-Erfahrung verfügt“, ahnt Dauns Coach Igor Domaschenko. 

 

 

 

24. Oktober 2021

 

TuS Daun - HSG Völklingen 34:25 (20:10)

 

Daun gewinnt vor 150 Zuschauern das wichtige „vier-Punkte-Spiel“ gegen den Tabellenletzten aus Völklingen und kann den Abstand zu den Abstiegsrängen vergrößern. Die Gäste aus dem Saarland dürften spätestens jetzt im Abstiegskampf angekommen sein.

 

Das Team von Trainer Igor Domaschenko, dass ohne den aus privaten Gründen fehlenden Melvin Wheaton antrat, fand schnell zu seinem Spiel, legte bis zur 5. Minute auf 3:0 vor und hielt die drei Tore-Führung bis zum 9:6 in der 13. Minute. Zwei Treffer in Folge läuteten dann eine starke Phase der Gastgeber ein, die im Deckungsverband wenig zuließen und ihren Vorsprung kontinuierlich bis zur Pause auf 20:10 ausbauten und damit das Spiel entschieden hatten.

 

„Wir haben konzentriert begonnen, alles umgesetzt was wir uns vorgenommen hatten und traten als Mannschaft auf. Es war eine geschlossene Mannschaftleistung, die besser war als im letzten Auswärtsspiel, vor allem kamen wir zu mehr Torerfolgen über den Kreis und von außen. Dazu klappte auch das Spiel über die erste Welle und wir unterbanden das schnelle Gegenstoßspiel der Saarländer mit einem guten Rückzugsverhalten. Aus der geschlossenen Mannschaftsleistung kann ich Kai Lißmann hervorheben, der erneut torgefährlich war und in der Abwehr einen guten Part spielte. Hier half uns auch Ruslan Podriezov. Timo Löw lieferte auf der „eins“ ein starkes Spiel und Bassi Präder überzeugte mit klugen Anspielen und konnte vielfach nur siebenmeterreif gestoppt werden. Auf der Mitte führte Jannis Willems unser Spiel geschickt. Schonen mussten wir Luca Willems, der sich im Freitagstraining leicht verletzte“, sagte Domaschenko.

 

 Nach dem Wechsel entwickelte sich eine ausgeglichenere Begegnung, in der die Gäste ihren Rückstand bis auf 23:17 in der 40. Minute verkürzten, da die Eifelaner unkonzentriert wurden und auch das Tempo nicht mehr so hoch wie im ersten Spielabschnitt hielten. Völklingen kam immer wieder über die zweite Welle zum Erfolg und so nahm Dauns Trainer Domaschenko in der 42. Minute beim 24:18 die Auszeit, stoppte damit die „Aufholjagd“ der Gäste. Über 28:20 in der 51. Minute gelang am Ende ein wichtiger, klarer und verdienter 34:25 Erfolg.

 

„Wir erhöhten nach der Auszeit das Tempo und ich konnte in den Schlussminuten allen Spielern Spielanteile geben. Mit dem Ausgang des Spiels sind wir zufrieden, wissen aber auch, an was wir noch arbeiten müssen. Im Tor überzeugten unsere Keeper Maurice Rode und Pascal Olivier, die auf über 50 Prozent gehaltener Bälle kamen, mit der Anzahl von technischen Fehlern, die unter 10 blieb, können wir auch zufrieden sein. Die Begegnung wurde souverän und gut vom Schiedsrichtergespann Michael Hehn und Kim Höger geleitet“, resümierte der Dauner Coach.

 

Lindner, Olivier und Rode - Tran (6), L. Willems (1), Otto (1), J. Willems (3), Brümmer (4), Präder (2), Lißmann (13/5), Reifferscheidt, Podriezov, Mayer, Löw (4)

 

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19. Oktober 2021

 

TuS Daun - HSG Völklingen

(Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Zwei Heimspiele hat das Team von Trainer Igor Domaschenko jetzt zu absolvieren und trifft dabei mit Völklingen und Saarpfalz auf Teams, die auf Augenhöhe mit den Eifelanern sein dürften. Das erste „vier-Punkte-Spiel“ steht für den Tus am Samstagabend gegen die HSG Völklingen, den Tabellenletzten an, der mit vier Niederlagen in die Saison gestartet ist. So zählt für die Gäste aus dem Saarland in der Eifel nur ein Sieg, will man nicht vorzeitig im Tabellenkeller festhängen. Aber auch für Daun steht einiges auf dem Spiel: Domaschenko hat Erfahrung satt und weiß, dass Spiele gegen die direkten Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt in heimischer Halle gewonnen werden müssen. Man darf also gespannt sein, wer mit der nervlichen Belastung besser zurechtkommt. Daun hat in seinen bisherigen Spielen immer gezeigt, dass die Mannschaft durchaus dann konkurrenzfähig ist, wenn sie personell gut aufgestellt ist. Auf die leichte Schulter wird Daun den Gegner sicher nicht nehmen: Die HSG präsentierte sich im Vergleich zum Auswärtsspiel in Bingen gegen den TV Offenbach deutlich verbessert, musste dann aber in Mülheim am vergangenen Wochenende eine klare Niederlage einstecken. Überschattet wurde diese Begegnung durch eine schwere Verletzung des Völklinger Torhüters Markus Weber, bei dem im Krankenhaus die Vermutung eines Achillessehnenabrisses bestätigt wurde. Daun gewann bislang seine einzigen Punkte zuhause gegen Mülheim und das sollte Selbstvertrauen geben.

 

Personal: Auf seine Bestbesetzung hofft Trainer Igor Domaschenko, nachdem bei Ruslan Podriezov die Entzündung aus dem Handgelenk verschwunden ist und auch Rückraumspieler Jannis Willems auflaufen wird.

 

Prognose: „Völklingen stellt eine heimstarke Mannschaft, das haben die knappen Ergebnisse gegen die Topteams aus Offenbach und Dansenberg gezeigt. Auswärts allerdings gab es bisher deutliche Niederlagen. Wir treffen auf eine junge Mannschaft, die ein hohes Tempo geht und über den Rückraum ihre Stärken hat. Besonders das Zusammenspiel zwischen dem linken Rückraum und dem Linksaußen gilt es in den Griff zu bekommen. In der Abwehr spielen die Saarländer eine relativ offensive 3:3 Deckung. Wir müssen schon viel investieren, wollen wir diese Begegnung auch gewinnen. Dabei muss die Trefferquote von außen bei uns deutlich besser werden und auch wir wollen das Tempo hochhalten und cleverer spielen als zuletzt in Worms. Das haben wir bereits analysiert und hoffen, beide Punkte zuhause zu halten. Ziel ist es, uns möglichst schnell von den beiden letzten Plätzen abzusetzen“, so der TuS Coach.

 

17. Oktober 2021

 

HSG Worms - TuS Daun 25:24 (12:11)

 

Da wäre heute sicher mehr für die Eifelaner drin gewesen, doch Aufsteiger TuS Daun muss sich in Worms nach einem engen Spiel unglücklich geschlagen geben. Erneut kehrt die Mannschaft von Trainer Igor Domaschenko mit der Erkenntnis vom Auswärtsspiel zurück, dass sie leistungsmäßig auf Augenhöhe spielt, doch die Ausfälle entscheidender Leistungsträger nicht wegstecken kann. Auf ihre Langzeitverletzten Janis Hafer, Niklas Schwarz, Tim Knobel und Timo Hochgesand musste auch Gastgeber Worms verzichten, dafürstanden aber Jona Eschbach und Lukas Hochgesand sowie Spielmacher Marvin Seyfried wieder zur Verfügung, auf Dauner Seite fehlte erwartungsgemäß Ruslan Podriezov aufgrund seiner Verletzung, dafür war Julian Keitsch aber mit von der Partie. Schwerer traf die Eifelaner der erneute Ausfall von Jannis Willems und damit fehlte die Alternative im Rückraum und vor allem beim Überzahlspiel.

 

Ausgeglichen verliefen die Anfangsminuten, in denen die Gastgeber die Nase knapp vorne hatten und über 2:0 gut ins Spiel fanden. Doch vier Treffer der Eifelaner sorgten für die 2:4 Führung des Teams von Trainer Igor Domaschenko in der 11. Minute, die Worms aber mit vier Treffern in Folge konterte und mit 6:4 in der 15. Minute in Führung ging. Angetrieben von Spielmacher Marvin Seyfried gelang dem Gastgeber die 7:5 Führung in der 18. Minute. Früh kassierte Dauns Timo Löw seine zweite Zeitstrafe und konnte so nur noch bedingt von Gästetrainer Domaschenko eingesetzt werden. Kai Lißmann hielt seine Mannschaft mit seinen Treffern zum 7:7 in der 21. Minute im Spiel. Auf Seiten der Gastgeber war es Luca Steinführer, der dafür sorgte, dass sein Team die Nase weiter vorne hatte. Drei Treffer in Folge erzielte der HSG Spieler zum 8:7, dann kassierte Dauns gefährlichster Rückraumspieler Kai Lißmann die Zeitstrafe. Doch auch die Gäste mussten die Zeitstrafe gegen Steinführer verkraften und das nutzte Dauns Routinier Pat Brümmer zum Ausgleich in der 23. Minute, Worms Trainer Remmel nahm die Auszeit. Es blieb weiterhin das erwartete Kopf-an-Kopf Rennen, bei dem die Gastgeber mit 12:11 zur Pause knapp die Nase vorne hatten.  Auf seine „richtig gute Abwehr“ (Zitat Worms Trainer Marco Remmel) war bislang Verlass und er wollte damit den Grundstein für den Erfolg legen. Dazu sollte das Gegenstoßspiel der Eifelaner unterbunden werden. Dies gelang den Gastgebern zwar im ersten Spielabschnitt, doch das Gästeteam aus Daun spielte in der ersten Hälfte auf Augenhöhe.

 

Auch nach dem Wechsel blieb die Begegnung ausgeglichen über 14:13 in der 36. Minute. Die Zeitstrafe gegen Thinh-Hoang Tran nutzte Worms dann nicht, um weiter davon zu ziehen, denn im Gegenzug kassierte Luca Steinführer, der bis dahin mit sechs Treffern bester Wormer Torschütze war, seine dritte Zeitstrafe und damit die rote Karte. Dies spielte dem Gast aus der Eifel in die Karten, die erstmals beim 16:17 in der 44. Minute wieder in Führung lagen und dann noch in Überzahl spielen konnten, doch beim 18:18 in der 45. Minute kassierte auch Timo Löw seine dritte Zeitstrafe und damit die rote Karte. Es folgten Auszeiten des Gastgeber und der Gäste innerhalb von 8 Sekunden und das nutzte Worms, um sich bis zur 50. Minute auf 21:19 abzusetzen. Die Begegnung blieb hart umkämpft, beim 22:21 in der 53. Minute nahm Gastgebertrainer Remmel seine letzte Auszeit und die brachte die Vorentscheidung, nachdem Dauns Julian Keitsch die Zeitstrafe kassierte und Worms sich jetzt auf 24:21 in der 55. Minute absetzte. Die Gastgeber spielten jetzt clever und brachten den Vorsprung über die Zeit. Zwar verkürzten die Gäste durch Bassi Präder und Kai Lißmann nochmals auf 24:23 in der 57. Minute, Worms schien die rote Karte gegen Dauns Luca Willems in der gleichen Spielminute, und der Zeitstrafe gegen den Eifeler Routinier Pat Brümmer in der 58. Minute in die Karten zu spielen, um den Sack zuzumachen. Doch es war Dauns gefährlichster Angreifer Kai Lißmann, der seine Mannschaft auf 25:24 heranbrachte. 50 Sekunden vor dem Ende nahm Dauns Trainer Igor Domaschenko die Auszeit, doch zum verdienten Ausgleich reichte es nicht mehr.  

 

„Die Jungs haben super gekämpft und Charakter gezeigt. Es war das mit Harz erwartet schwere Spiel, bei dem wir 10 Zeitstrafen wegstecken mussten und die Überzahl nicht konsequent genug nutzten. Timo Löw machte bis zu seine roten Karte ein gutes Spiel auf der eins, Luca Willems bis zu seine roten Karte ein starkes Spiel auf Abwehrmitte. Pascal Olivier war der gewohnt sichere Rückhalt, der 18 Bälle parierte. Aber auch der Wormser Keeper war im ersten Spielabschnitt sehr stark. Wir haben versucht, das Spiel schnell zu machen, haben aber heute über die Aussenpositionen nicht gut getroffen. Ein Punkt wäre drin gewesen und durchaus verdient. Das Nichtnutzen der Überzahlsituationen war spielentscheidend. Ich bleibe bei meiner Aussage, dass wir in Bestbesetzung gegen jede Mannschaft in dieser Klasse auf Augenhöhe sind“, resümierte Dauns Coach Domaschenko.

 

Olivier und Rode - L. Willems (2), Otto (2), Tran (1), Brümmer (3/1), Präder (3), Lißmann (13/6), Reifferscheidt, Wheaton, Keitsch, Löw. 

 

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13. Oktober 2021

 

HSG Worms - TuS Daun (Sonntag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Wie stark die HSG Worms in dieser Saison einzuschätzen ist, zeigt die Tatsache, dass sich die Mannschaft am vergangenen Wochenende nach hartem Kampf unglücklich mit einem Tor bei einem der Meisterschaftsfavoriten in Homburg geschlagen geben musste. Zum Auftakt gelang den Wormsern eine deutlicher 34:24 Erfolg gegen die HSG Kastellaun/Simmern. Die Wormser „Drachen“ werden seit 2018 trainiert von Cheftrainer Marco Tremmel und seinem Co-Trainer Stefan Wegerle. Die Mannschaft gehört mit einem Altersdurchschnitt von 22 Jahren zu den jüngsten Teams der Liga.

 

Personal: Fraglich sind die Einsätze von Julian Keitsch und Ruslan Podriezov. Die Handgelenkverletzung von Podriezov dürfte den Dauner Neuzugang wohl auch gegen Worms am Mitwirken hindern. „Ich bin skeptisch, dass er spielen kann. Bis Mittwoch konnte er das Handgelenk überhaupt nicht bewegen“, verrät Domaschenko.

 

Prognose: „Es wird ein schweres Auswärtsspiel für uns. Wir versuchen uns optimal auf den Gegner vorzubereiten, der seine gefährlichsten Angreifer auf Rückraummitte, Rückraumlinks und auf Rechtsaußen hat. Die Mannschaft hat sich gegenüber der letzten Saison schon erheblich verändert, bewies nach dem Auftaktsieg in Kastellaun, bei dem der Wormser Keeper der große Rückhalt seines Teams war, dass die Mannschaft auch mit dem Topteams mithalten kann. Nur unglücklich verlor die Mannschaft in Homburg. Wichtig wird sein, dass wir unsere Deckung stabilisieren. Das wird durch die vermeintlichen Ausfälle von Keitsch und Podriezov schwer. Doch unsere Probleme, die wir im Spiel gegen Mundenheim im Deckungsverband hatten, haben wir erkannt und arbeiten daran. Am Freitag werden wir uns per Videostudium auf den Gegner nochmals einstellen. Am Ende sollten Kleinigkeiten über den Ausgang des Spiels entscheiden“, ahnt der Dauner Coach. 

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10. Oktober 2021

 

TuS Daun - TV Mundenheim 22:30 (9:12)

 

Bilder von Michael Schröder

 

Das Dauner Team um Trainer Igor Domaschenko empfing am Samstagabend einen der Titelanwärter auf die Meisterschaft und der wurde seiner Favoritenrolle mit zunehmender Spieldauer gerecht.

 

Die Eifelaner lieferten den Gästen zumindest im ersten Spielabschnitt eine Begegnung auf Augenhöhe, in der die Gastgeber durch Bassi Präder in Führung gingen, dann aber dem Favoriten die knappe Führung über 4:5 in der 14. Minute bis 7:8 in der 26. Minute überlassen musste. Doch absetzen konnten sich die Gäste nie, scheiterten immer wieder an einer gutstehenden TuS Abwehr und so nahmen die Gäste die Auszeit. Erst kurz vor der Pause erhöhte der Favorit seinen Vorsprung von 9:10 auf 9:12.

 

Für die Vorentscheidung sorgte der Gast gleich nach dem Wechsel, zog auf 10:16 in der 34. Minute davon. Beim 14:19 in der 41. Minute nahm Dauns Coach Domaschenko die Auszeit, doch die spielte dem Gast in die Karten, der mit vier Treffern in Folge das Spiel früh zum 14:23 in der 45. Minute entschied. Den Eifelanern gelang es nicht mehr, den Rückstand bis zum Abpfiff zu verkürzen und so feierte der Gast einen klaren 22:30 Auswärtserfolg. Mundenheim war sicherlich kein Maßstab für die Eifelaner, die im Kampf um den Klassenerhalt gegen Mannschaften auf Augenhöhe ihre Punkte einfahren müssen.

 

„Mundenheim hat heute bewiesen, dass sie zu den Topmannschaften der Liga zählen. Unsere Jungs haben gekämpft und das hat viel Kraft gekostet, waren aber gegen die offensive Deckung der Gäste, hinter der ein bärenstarker Torwart mit Nico Klein stand, nicht durchschlagskräftig genug. Zu wenig haben wir über die Aussen und den Kreis gespielt. Mundenheim zeigt ein gutes Rückzugsverhalten und stellte eine aggressive Deckung, durch die wir Probleme im Zusammenspiel bekamen. Auch wir haben im zweiten Spielabschnitt auf eine 6:0 Deckung nach unserer Auszeit umgestellt, doch die Begegnung war zu diesem Zeitpunkt schon entschieden. Ein verdienter Sieg. Wermutstropfen war die erneute Verletzung von Ruslan Podriezov, der im zweiten Spielabschnitt nicht mehr eingesetzt werden konnte. Kai Lißmann war erneut sehr torgefährlich und wurde hier von Bassi Präder unterstützt. Jannis Willems hat erst in den letzten 10 Minuten zu seinem Spiel gefunden. Insgesamt war unsere Angriffsleistung nicht gut genug gegen die kompakte und aggressive Deckung der Mundenheimer. Wir hatten lediglich 8 technische Fehler, genau so viel wie der Gast! Doch konditionell war die Mannschaft aus der Pfalz einfach stärker, ging über das gesamte Spiel ein hohes Tempo und war insbesondere im Spiel eins gegen eins über Rückraummitte und Rückraumlinks nicht zu stoppen. Schade für unsere Fans, doch heute war nicht mehr drin“, gab Domaschenko zu.

 

Lindner, Rode und Olivier - Tran (2), L. Willems (1), Otto, J. Willems (2), Brümmer (1), Präder (5), Lißmann (9/2), Podriezov, Wheaton (1), Löw (1).

 

 

05. Oktober 2021

 

TuS Daun - VTV Mundenheim (Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Nach der Niederlage im ersten Auswärtsspiel für den TuS Daun werden am Samstagabend in der Wehrbüschhalle die Karten neu gemischt. Das Spiel in Eckbachtal hat nochmals deutlich gemacht, wie wichtig jeder einzelne Spieler für die Mannschaft der Eifelaner ist. Ausfälle von Stammspielern sind in dieser Liga nur schwer zu kompensieren. Das musste auch Eckbachtal in seinem Auftaktspiel feststellen, konnte aber gegen Daun wieder auf eine schlagkräftige Formation zurückgreifen. Jetzt kommt mit dem VTV Mundenheim ein Anwärter auf den Meistertitel! Das Team startete mit Siegen in Kastellaun und zuhause gegen Homburg in die neue Saison. In den letzten Jahren zählte das Gästeteam immer zu den Topteams der Liga!

 

Personal: Angeschlagen ist derzeit Ruslan Podriezov, der sich mit einer Zerrung plagt. Wieder dabei sein werden die Willems-Brüder Luca und Jannis. Fehlen wird definitiv Julian Keitsch.

 

Prognose: „Mundenheim zählt für mich zu den Meisterschaftsfavoriten. Das Team ist im Kollektiv sehr stark besetzt und von allen Positionen torgefährlich. Den Gegner habe ich gegen Kastellaun/Simmern und Homburg beobachtet. Wenn wir das Spiel gewinnen wollen, müssen wir über die gesamte Spielzeit ein hohes Tempo gehen, dürfen uns keinesfalls eine Verschnaufpause wie gegen Mülheim gönnen. Fokus im Training war bei uns die Verbesserung der Trefferquote und wir werden uns im Abschlusstraining taktisch auf die Gäste einstellen, bei denen ich gespannt bin, wie sie ohne Harz zurechtkommen. Können wir an die Leistung aus dem Mülheimer Spiel anknüpfen und das Tempo über die gesamte Spielzeit hochhalten, wir personell gut besetzt sind, haben wir durchaus eine Chance“, glaubt Domaschenko.

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03. Oktober 2021

 

HSG Eckbachtal - TuS Daun 25:22 (10:10)

 

Vor dem Spiel in Eckbachtal standen die Vorzeichen für die Dauner nicht günstig: Mit Jannis und Luca Willems fehlten dem Team aus privaten Gründen wichtige Alternativen und das sollte am Ende mit den Ausschlag geben. „Dazu traten die Gastgeber mit einer anderen Besetzung auf als im Auftaktspiel, hatten viele erfahrene Spieler dabei, vor allem am Kreis“, erkannte Dauns Coach Igor Domaschenko.

 

Bilder von Michael Schröder

 

Ausgeglichen verliefen die Anfangsminuten, in denen die Eifelaner ständig mit einem Treffer führten und angetrieben von Rückraumspieler Kai Lißmann  erstmals beim 3:6 in der 16. Minute mit drei Treffern ihren Vorsprung ausbauten. Bis hierhin hatte der Dauner Rückraumspieler bereits seinen fünften Treffer im Spiel markiert!

 

In der frühen Phase des Spiels deutete sich an, dass die bessere Abwehrreihe das Spiel entscheiden und dabei die wenigsten Fehler machen sollte. Es blieb ein torarmes Spiel, das Daun bis 5:8 in der 23. Minute bestimmte. Die Zeitstrafe gegen Dauns Ruslan Podriezov nutzte der Gastgeber, um auf 7:8 heranzukommen, ehe Thinh-Hoang Tran auf 7:9 erhöhte und Trainer Igor Domaschenko die Auszeit nahm. Doch das spielte dem Gastgeber in die Karten, die jetzt ausglichen und das 10:10 Remis mit in die Pause nahmen.

 

Nach dem Wechsel blieb die Begegnung spannend, ehe sich die Gastgeber mit einem 5:0 Lauf innerhalb von 6 Minuten vom 12:12 auf 17:12  (41. Minute) absetzten. Domaschenko nahm erneut die Auszeit und seine Mannschaft kam  auf 18:15 in der 46. Minute heran. Jetzt war es an Eckbachtal, die Auszeit zu nehmen. Näher als drei Tore kam Daun nicht mehr an den Gastgeber heran, der nun seinen Vorsprung über 22:19 in der 54. Minute über die Zeit brachte.

 

„Timo Löw löste seine Aufgabe auf Rückraummitte gut,  es fehlten uns dennoch die Alternativen. Die Willems Brüder wurden vor allem im Deckungsverband schmerzlich vermisst. Leider war unsere Trefferquote heute nicht so hoch und so gewann der gegnerische Torhüter das Torhüterduell mit 48 Prozent gehaltener Bälle. Obwohl wir uns nur wenige technische Fehler leisteten, fehlten uns in der Breite die Torschützen. Da helfen auch die 15 Tore von Kai Lißmann nicht alleine weiter. Pat Brümmer spielte im zweiten Spielabschnitt gut, war torgefährlich, doch gegen 69 Prozent Trefferquote der Gastgeber hatten wir heute nichts entgegenzusetzen. Eckbachtal hat heute Wiedergutmachung für das Auftaktspiel betrieben und ist zuhause nicht zu unterschätzen“, sagte Dauns Coach Igor Domaschenko.

 

Olivier, Rode und Lindner - Tran (2), Otto, Brümmer (3), Präder (1), Lißmann (15/5), Reifferscheidt, Podriezov, Wheaton (1), Keitsch, Löw.

 

28. September 2021

 

HSG Eckbachtal - TuS Daun (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: „Als Herren 1 der Eckbachtal Gekkos sind wir gekommen, um zu bleiben. Schon seit drei Jahren spielen wir erfolgreich in der Oberliga RPS - dort wollen wir uns positionieren und uns einen Namen machen“, wirbt der Dauner Gastgeber HSG Eckbachtal auf seiner Homepage. Doch der Start in die diesjährige Saison verlief sicher nicht nach den Vorstellungen der HSG, die im Auftaktspiel beim TV Homburg eine deftige Packung mit 28:17 bezog und froh sein konnte, dass die Homburger in den letzten Minuten des Spiels Abschlussschwächen offenbarten, sonst wäre die Niederlage noch höher ausgefallen. Diese Niederlage dürfte vor allem auf die „schlechteste Vorbereitung der Eckbachtaler seitdem ich hier Trainer bin“ (Zitat Trainer Thomas Koch) zurückzuführen sein, bei denen das Verletzungspech zugeschlagen hat. So greift die HSG auf ihren Nachwuchs zurück und so finden sich die Jugendspieler Lars Zalik, Silas Rogawski und Clemens Diehl im Oberligakader wieder. Die Begegnung gegen Homburg und Daun sollten Trainer Koch als Standortbestimmung gelten. Besser lief es zum Auftakt für die Eifelaner, die den Rheinland-Konkurrenten TV Mülheim ebenfalls deutlich schlagen konnten. Allerdings warnt Trainer Igor Domaschenko seine Mannschaft davor, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. „Zuhause werden die Eckbachtaler auf Wiedergutmachung aus sein und sich vor heimischem Publikum besser präsentieren wollen als in Homburg“, ahnt der Dauner Coach.

 

Personal: Die Dauner werden in der Pfalz in Bestbesetzung auflaufen.

 

Prognose: „Wir dürfen uns nicht vom Ergebnis der Eckbachtaler gegen Homburg blenden lassen. Zuhause ist das ein anderes Kaliber und mit Unterstützung der Zuschauer werden sie alles daransetzen, die Auftaktniederlage vergessen zu machen. Auf die Begegnung bereiten wir uns intensiv auch anhand der Videoanalyse vor. Dieses Spiel wird über die Abwehr entschieden und ich bin mir bewusst, dass wir hier den Grundstein zum Erfolg legen müssen. Besonders im linken Rückraum hat der Gastgeber seine Stärken. Anders als letztes Wochenende dürfen wir uns keine Schwächephase im Deckungsverband leisten. Allerdings fahren wir auch selbstbewusst nach Eckbachtal, hoffen, dass wir an die starke Leistung des Auftaktspiels anknüpfen können und werden alles geben, die Punkte aus Eckbachtal zu entführen“, erklärt Domaschenko.

 

 

26. September 2021

 

TuS Daun - TV Mülheim 33:24 (17:12)

 

Bildergalerie von Michael Schröder

 

 

200 begeisterte Zuschauer feierten mit ihrer Mannschaft nach dem Schlusspfiff den überraschend klaren Auftakterfolg ihres Teams über den Rheinland-Vertreter TV Mülheim.

 

Die Mannschaft von Trainer Igor Domaschenko versuchte mit einer offensiven 3:2:1 Deckung die Angriffsbemühungen der Gäste in den Griff zu bekommen, war aber in den Anfangsminuten im Innenblock nicht schnell genug gegen die Gästeangreifer auf den Beinen. Wenig Gefahr ging bei den Gästen aus der Distanz aus, doch mit ihrem schnellen Passspiel und guten 1:1 Aktionen stellte die Mannschaft von Trainer Hilmar Bjarnason die Eifelaner schon vor einige Probleme. Doch Verlass war auf Dauns Keeper Pascal Olivier, der in den Anfangsminuten seine Klasse bereits unter Beweis stellte.

 

Von Beginn an legten die Gastgeber vor, letztmals kam Mülheim beim 6:6 in der 14. Minute zum Ausgleich. Daun lag ständig in Führung, versäumte es aber, teils klarste Torchancen zu verwerten und so blieb die Begegnung bis zum 9:8 ausgeglichen. Trotz Unterzahl gelang es dem Domaschenko Team dann aber weiter vorzulegen und Routinier Pat Brümmer überwand mit seinem Treffer zum 11:8 vom eigenen Kreis den zu weit vor seinem Kasten positionierten Gästekeeper. Den Vorsprung baute Daun bis zur Pause auf 17:12 aus, zeigte ein starkes Rückzugsverhalten und ließ keinen einzigen Gegenstoßtreffer der Gäste im ersten Spielabschnitt zu.

 

Nach dem Wechsel legten die Gastgeber nach, beim 21:14 in der 37. Minute schien „die Messe bereits gelesen“. Doch die Manndeckung gegen den gefährlichsten Dauner Distanzschützen Kai Lißmann führte zu einem Bruch im Dauner Spiel. Dazu kassierte Dauns Bassi Präder in der 42. Minute eine fragwürdige rote Karte durch das Schiedsrichtergespann. Die Mannschaft tat sich jetzt im Angriff schwer, fand keine Lösungen mehr und kassierte die Anschlusstreffer der Mülheimer zum 22:19 in der 45. Minute.

 

Die Auszeit von Trainer Igor Domaschenko kam noch zum richtigen Zeitpunkt, drei Treffer in Folge zum 25:19 in der 50. Minute sorgten dann für die Vorentscheidung. Mülheim fand keine Lösungen im Angriff gegen eine immer besser werdende Dauner Abwehr und so zog Daun einem klaren 33:24 Heimspielerfolg entgegen, bei dem die Gastgeber in den Schlussminuten das Spiel der Gäste mit dem siebten Feldspieler zweimal in Folge bestraften und ins leere Tor einnetzten.

 

Auf Dauner Seite überzeugten im Angriff der Rückraum mit Kai Lißmann und Jannis Willems, Thinh-Hoang Tran spielte einen bärenstarken Abwehrpart auf Außen, gewann viele Bälle und erzielte wichtige Treffer. Im Tor zeigte Pascal Oliver seine Klasse, wehrte klarste Möglichkeiten der Mülheimer ab und parierte insgesamt drei Siebenmeter der Gäste. „Ich bin stolz auf meine Jungs, die alles umgesetzt haben, was wir uns vorgenommen hatten. Wir waren auf allen möglichen Angriffsvarianten der Gäste eingestellt und nach anfänglichen Problemen hat sich der Abwehrverband immer besser auf die Gäste einstellen können“, lobte Dauns Coach Igor Domaschenko.

 

Olivier und Rode - Tran (4), L. Willems, Otto (1), J. Willems (4), Brümmer (6/3), Präder (3), Lißmann (10), Reifferscheidt, Podriezov (3), Wheaton (2), Keitsch, Löw. 

 

21. September 2021

 

TuS Daun - TV Mülheim

(Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Gleich zum Saisonauftakt kommt es zum Rheinland-Derby zwischen dem TuS Daun und der Mannschaft aus Mülheim.  30 Saisonspiele haben die Teams vor der Brust, eine lange kräftezehrende Saison! Überaus erfolgreich verliefen die Vorbereitungsspiele der Gäste, die zuletzt beim Krombacher Rhein-Mosel Cup ihren Leistungsstand testeten. Die Mannschaft von Trainer Hilmar Bjarnason scheint gut auf die anstehende Saison vorbereitet.

 

Personal: Auf Dauner Seite stehen die beiden Neuzugänge zur Verfügung, die aber nach Aussage ihres Trainers Igor Domaschenko noch Trainingsrückstand haben. „Sie sind für uns wichtige Alternativen in unserem Spiel und ich hoffe, dass beide schnell absolut fit sind“. Mit Julian Keitsch und Timo Löw kehren zwei ehemalige Spieler zu ihrem „alten“ Trainer zurück. Mit Keitsch arbeitete Domaschenko bei der HSG Hunsrück zusammen, mit Löw bei der HSG Wittlich. Aus beruflichen Gründen steht dem TuS Yannik Kuntz nicht mehr zur Verfügung, Igor Rahn und Lukas Meyer, die aus privaten und beruflichen Gründen passen mussten, hat der TuS aber noch Alternativen im Notfall.

 

Prognose: „Mit der Saisonvorbereitung bin ich zufrieden, hätte mir das eine oder andere Spiel mehr gewünscht. Doch leider haben einige Gegner aufgrund der Corona- Situation absagen müssen. Wir freuen uns aber, dass es jetzt endlich losgeht und wir ein relativ gutes Auftaktprogramm haben. Von den ersten sechs Spielen haben wir vier zuhause. Bei uns besteht in der Halle Harzverbot, doch wir haben uns auch mit Harz für die Auswärtsspiele vorbereitet. Den Gegner habe ich in einem Vorbereitungsspiel in Koblenz beobachtet. Eine junge RPS Liga taugliche Mannschaft, die gut ausgebildet ist. Einige Leistungsträger haben die Mannschaft verlassen, doch der Verein kann auf seine gute Jugendarbeit bauen und ist für die Zukunft gut aufgestellt. Aus meiner Sicht wird entscheidend sein, wer am Samstagabend die bessere Abwehr stellt. Zuhause bauen wir auf die Unterstützung unserer Fans“, sagt Igor Domaschenko.

 

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8. September 2021

 

Timo Löw verstärkt das

RPS Oberliga Team des TuS Daun

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Wir freuen uns sehr, dass es noch kurzfristig gelungen ist, einen weiteren Spieler für unseren doch recht kleinen RPS Oberligakader zu verpflichten. Mit Timo Löw wechselt ein in der Region nicht unbekannter Spieler in die Eifel. Löw kommt ehemals von der HSG Wittlich, spielte dort in der Jugend und anschließend im Seniorenteam, das seinerzeit von Igor Domaschenko betreut wurde. In Daun gibt’s damit ein Wiedersehen mit seinem ehemaligen Trainer. Sein weiterer sportlicher Weg führte Löw zur HSG Irmenach/Kleinich, mit denen er die Rheinlandmeisterschaft gewann. Aus dem Hunsrück zog es ihn dann wieder zurück in die Eifel zur HSG Wittlich, dort wurde er mit dem Team Verbandsligameister, schloss sich dann dem Rheinlandligisten DJK/MJC Trier an. Mit Löw stellen wir uns breiter auf, werden mit ihm flexibler. Er ist auf Linksaußen und auf den Rückraumpositionen einsetzbar, in der Abwehr kann er verschiedene Formationen, vor allem auf der Eins und in der offensiven Deckung“, sagt Markus Willems, ehemaliger Trainer des TUS Daun, der sich weiterhin um die Belange der ersten Mannschaft in Daun kümmert. 

 

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22. August 2021

 

RPS Oberligist Daun läutet die letzte Phase der Vorbereitung ein

 

Eine lange Saison steht den Handballern des TuS Daun in der RPS Oberliga der Männer ins Haus. Sollte die Corona-Situation dem Spielbetrieb keinen Strich durch die Rechnung machen, dann starten die Eifelaner mit ihrem Trainer Igor Domaschenko am Samstag, 25.9. um 19.30 Uhr in der Wehrbüschhalle in Daun gegen den Lokalrivalen aus Mülheim in die Saison, die am Samstag, 28. Mai 22 mit dem letzten Saisonspiel in Nieder-Olm enden soll.

 

Bis dahin hat das Domaschenko Team noch einen langen Weg vor sich, der vor allem aufgrund der Pandemie ihre Unwägbarkeiten haben wird. „Doch wir sind froh, endlich wieder Sport treiben zu dürfen, haben Mitte Mai unter Beachtung der Hygiene-Bestimmung mit dem Training im Freien begonnen und konnten dann endlich in die Halle“, erzählt der Dauner Coach. Dabei stand die Verbesserung der Fitness, an der die Spieler individuell gearbeitet haben, im Vordergrund. „Wir haben dann zweimal in der Halle und einmal weiter individuell gearbeitet, haben jetzt rund 30 Trainingseinheiten und einige Testspiele absolviert. Bis jetzt haben wir aus unseren Möglichkeiten das Optimale herausgeholt“, glaubt Domaschenko.

 

Zuletzt testeten die Eifelaner gegen den Rheinlandligisten aus Bitburg, konnten einiges ausprobieren und auch ohne den derzeit noch in Urlaub weilenden Routinier Pat Brümmer zeigte sich der Dauner Coach zufrieden mit der Leistung seines Teams, das vor allem seine Abwehrarbeit verbessern möchte. Bis zum Saisonstart bittet Domaschenko seine Männer dreimal wöchentlich zum Training, zwei Trainingslager in Daun und Testspiele gegen Bad Ems, den TV Homburg, den HSV Rhein-Nette und den TV Moselweiß stehen ebenso auf der Agenda wie das Spiel gegen den luxemburgischen Vertreter aus Schifflange, bei denen mittlerweile der ehemalige MJC Trainer Alex Kuhfeld tätig ist und in dessen Kader die ehemaligen Bitburger Marcel Straub und die beiden Hertz-Brüder Matthias und Lukas aktiv sind. Vom Ex-Rheinlandligisten DJK/MJC Trier folgt Philipp Müller seinem Trainer Alex Kuhfeld, der das Traineramt gemeinsam mit Lukas Hertz ausüben wird. 

 

„Wir haben eine erfahrene und reife Mannschaft und es läuft rund, vor allem auch menschlich passt alles zusammen. Ich werde gut vom Vorstand und meinem Vorgänger als Trainer Markus Willems unterstützt und das ist keine Selbstverständlichkeit. Diesen Vergleich kann ich nach meiner langen Trainerlaufbahn ziehen. Sicher ist die Trainingsbeteiligung nicht so, wie ich mir das wünsche, aber wir sind Amateure und alle sind bemüht, so viele Trainingseinheiten wir nur irgend möglich zu absolvieren. Dabei gilt es Beruf, Familie und Studium unter einen Hut zu bekommen. Froh bin ich darüber, dass Julian Keitsch sich uns zwischenzeitlich angeschlossen hat und wir damit vor allem in der Abwehr eine Variante mehr haben werden. Ruslan Podriezov hat nach seiner Verletzung das Training wieder aufgenommen und im Testspiel gegen Bitburg in der Abwehr eine starke Leistung abgerufen. Insgesamt kann ich mit unserer derzeitigen Situation zufrieden sein.“

 

Saisonziel des TuS Daun wird der Klassenerhalt sein. „So schnell wie möglich wollen wir den Abstand zu den letzten drei Teams der Liga herstellen. Dabei spielt uns der Spielplan sicherlich in die Hände, zumal wir von den ersten acht Spielen fünf Spiele ohne Harz absolvieren können. Bekanntlich besteht in der Wehrbüschhalle ein Harzverbot. Bis zum Saisonstart werden wir jetzt noch an taktischen Dingen arbeiten und weiterhin eine Hauptaugenmerk auf unsere Abwehr legen. 30 Spiele sind eine Menge Zeug, doch wir schauen optimistisch nach vorne“, erklärt Domachenko. 

 

16. Juli 2021

 

Die RPS Oberliga der Männer startet am Wochenende 25. September 2021 mit 16 Mannschaften und soll bis 28. Mai 2022 laufen.

 

Einziger Vertreter aus der hiesigen Handballregion ist der TuS Daun. Die Eifelaner starten mit dem Heimspiel gegen den TV Mülheim am Samstag, 25.9. um 19.30 Uhr in der Wehrbüschalle ins Abenteuer RPS Oberliga.

 

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21. Juni 2021

 

Bleiben oder lieber runter, zurück in die Rheinlandliga?

Daun entscheidet sich für die Teilnahme an der eingleisigen RPS Oberliga

 

Diese Frage beschäftigte die Verantwortlichen des TuS 05 Daun bereits recht früh im Februar nach der abgebrochenen Saison. In dieser abgebrochenen Spielzeit 2020/21 gingen bei Männern und Frauen jeweils 17 Mannschaften an den Start, in je einer Staffel mit acht Teams und einer mit neun Teams. In mehreren Gesprächen und Schreiben an den HVR bzw. die RPS teilte der TuS dem Verband seine klare Präferenz für eine zweigleisige Liga mit. Auch im TV stellte Abteilungsleiter Michael Thomas im Frühjahr klar:

 

 „Diese Größenordnung ist für uns organisatorisch, sportlich und finanziell zu stemmen. Wenn man sich vorstellt, dass je nach freiwilligen Drittliga-Absteigern nachher 20 Mannschaften in einer Staffel spielen und wir so 38 Spieltage hätten, wäre uns das nicht möglich“, sagt Thomas. Dass diese Zahl eher zu hoch gegriffen sei, unterstrich HVR-Präsident Schmitz: „Wir reden weiter von 16, höchstens 17 Mannschaften.“

 

Was die Dauner in einem Schreiben an den HVR-Präsidenten im Februar vor allem wünschten, war die schnelle Planungssicherheit: „Der Meldeschluss ist der 30. April, danach wird entschieden, ob es eine oder zwei Staffeln gibt, das könnte sehr spät werden. Je früher wir wissen, wo wir dran sind, je besser für uns“, sagte Thomas, für den zudem wichtig war, dass „wir perspektivisch wieder Zuschauer bei den Spielen haben dürfen, da wir auf diese Einnahmen angewiesen sind.“

 

HVR Präsident Schmitz wollte sich dafür einsetzen, dass die Entscheidung „eins oder zwei“ vor den Meldeschluss gezogen würde.

 

Der TuS Daun hatte in seinem Brief auch vorgeschlagen, unabhängig von Corona das Zwei-Staffel-Modell fortzusetzen: „Die Vereine haben kürzere Reisen, mehr Derbys, wir sehen da nur Vorteile“, sagte Thomas.

 

Im April fand dann eine Videokonferenz der RPS Oberligisten (sowohl Männer als auch Frauen) statt, an der jedoch nur ein Teil der Vereine teilnahmen. Unterschiedliche Gründe mögen hierfür Ursache gewesen sein. Bei den Daunern war es wohl eine fehlende Adresshinterlegung im Feld der Mannschaftsanschrift im Phönix-System.

 

Doch eins steht fest: die Mehrheit der teilnehmenden Teams (Männer und Frauen) sprach sich mit 13:9 Stimmen für die zweiteilige Liga aus. Doch dieser Mehrheit folgte der Spielausschuss der RPS Oberliga nicht! So entschied der Vorstand auf Vorschlag des Spielausschusses, in der kommenden Saison in eine eingleisige Liga zu starten. Dies geschah auch tatsächlich vor dem Meldeschluss, allerdings bekamen die Dauner davon nichts mit, da sie an dem Meeting nicht anwesend sein konnten und die Entscheidung kurz danach lediglich auf der Homepage der RPS veröffentlicht wurde. Ein Schreiben an die Vereine mit einer Info oder einer Begründung blieb seitens des Verbandes aus. So erfuhr man leider erst sehr spät davon, wie aber auch einige andere Vereine.

 

Weshalb nur ein Teil der RPS Oberligisten an der so wichtigen Videokonferenz teilnahmen, blieb ungeklärt. Es wäre hier sicher hilfreich gewesen, wenn man von Seiten des Verbandes an die Vereine, die nicht an der Konferenz teilgenommen hatten, herangetreten wäre, um die Gründe zu erfahren. Vor allem wäre es wichtig gewesen zu wissen, wie sich diese Vereine hinsichtlich der möglichen Entscheidung stellen. Doch das ist nicht geschehen.

 

Zumindest im Fall des TuS Daun war dessen Einschätzung dem Verband und den RPS Oberliga Verantwortlichen bekannt und man hätte dies mit in der Entscheidung berücksichtigen können. Auch der TV Mülheim, der ebenfalls nicht am Meeting teilnahm, war auf Nachfrage der Dauner für eine zweigleisige Liga. Die Zahl der Ablehnungen wäre also weiter gestiegen, doch die Entscheidung fiel gegen eine klare Mehrheit aus.

 

Die Entscheidung der RPS Oberliga Verantwortlichen begründet HVR Präsident Schmitz so: „30 Spieltage, das ist schon ambitioniert, aber wir wollten einmal ein Zeichen setzen, dass wir wieder zur Normalität zurückfinden. Und wenn doch nochmal abgebrochen werden sollte, haben wir zumindest durch einen Paragrafen in der Spielordnung bei nur einer Liga ein eindeutiges Kriterium, wie wir dann den Aufsteiger ermitteln können. Bei zwei parallelen Ligen sei das schwieriger.“ Wichtigstes Argument der Befürworter der Eingleisigkeit im Spielausschuss bzw. im Verband war wohl die Tatsache, dass bei einem möglichen Saisonabbruch nach mehr als der Hälfte der Spiele eine Saison gewertet und ein Meister gekürt werden könnte. Bei einer zweigleisigen Liga wären dann immer Entscheidungsspiele notwendig.

 

Dies alles erfuhren die Eifeler erst spät, meldeten sich dann umgehend beim Verband und beschwerten sich massiv über die Entscheidung einerseits, aber auch das Zustandekommen und die Kommunikation anderseits. „Wie man eine solche Entscheidung ohne das Feedback aller Vereine und gegen eine große Mehrheit für eine Zweigleisigkeit fällen kann, erschließt sich uns nicht“, sagte Markus Willems, der im Planungskomitee des TuS für die kommende Saison sitzt.

 

„So viele wichtige Gründe sprechen für eine Zweigleisigkeit: Ausweichspieltage im Falle einer 4. Welle, Kostenreduktion bei den Fahrt- und Schierikosten bei gleichzeitig möglicherweise geringeren Einnahmen bei Zuschauerverbot oder -begrenzungen. Man hat auch keinerlei Planungssicherheit für die Sponsoren nach Corona und außerdem ist eine Mammutsaison fast ohne Regenerationsphasen nach so einer langen Pause auch gesundheitlich bedenklich. Da kann das einzige Argument doch nicht die Tatsache sein einen Meister zu haben, wenn die Saison wiederum abgebrochen werden muss. Was ist denn, wenn sie nach weniger als der Hälfte der Spiele abgebrochen wird, dann ist ebenfalls kein Meister zu benennen?“

Nach einer teils massiven Auseinandersetzung mit dem Verband wies dieser den TuS daraufhin, dass man die Möglichkeit hätte vors Sportgericht zu gehen, wovon Daun allerdings Abstand nahm.

 

Nach langem Abwägen entschied sich der Verein nun an der eingleisigen Liga teilzunehmen, auch wenn es im Kader derzeit noch einige Fragezeichen gibt, denn manche Leistungsträger sind aus beruflichen oder privaten Gründen nicht in der Lage alle 30 Spiele mitmachen zu können. Wie immer in der Dauner Handballfamilie haben aber viele „alte Recken“ ihre Unterstützung zugesichert, wenn es im Falle von Verletzungen personell eng werden sollte.

Der TuS entscheidet sich also trotz aller Widrigkeiten in der eingleisigen Oberliga weiterzumachen. Man möchte auch zukünftig ein attraktiver Anlaufpunkt für jugendliche Talente und gute Spieler aus der Region sein, die leistungsorientierten und attraktiven Handball lieben. Das gilt natürlich ebenso für die vielen treuen Fans und Unterstützer im Dauner Umfeld.

 

Zwischenzeitlich hat die Mannschaft, die zusammenbleiben wird, die Saisonvorbereitung nach der coronabedingten Trainingsphase im Freien auch in der Halle aufnehmen können.