8. September 2021

 

Timo Löw verstärkt das

RPS Oberliga Team des TuS Daun

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Wir freuen uns sehr, dass es noch kurzfristig gelungen ist, einen weiteren Spieler für unseren doch recht kleinen RPS Oberligakader zu verpflichten. Mit Timo Löw wechselt ein in der Region nicht unbekannter Spieler in die Eifel. Löw kommt ehemals von der HSG Wittlich, spielte dort in der Jugend und anschließend im Seniorenteam, das seinerzeit von Igor Domaschenko betreut wurde. In Daun gibt’s damit ein Wiedersehen mit seinem ehemaligen Trainer. Sein weiterer sportlicher Weg führte Löw zur HSG Irmenach/Kleinich, mit denen er die Rheinlandmeisterschaft gewann. Aus dem Hunsrück zog es ihn dann wieder zurück in die Eifel zur HSG Wittlich, dort wurde er mit dem Team Verbandsligameister, schloss sich dann dem Rheinlandligisten DJK/MJC Trier an. Mit Löw stellen wir uns breiter auf, werden mit ihm flexibler. Er ist auf Linksaußen und auf den Rückraumpositionen einsetzbar, in der Abwehr kann er verschiedene Formationen, vor allem auf der Eins und in der offensiven Deckung“, sagt Markus Willems, ehemaliger Trainer des TUS Daun, der sich weiterhin um die Belange der ersten Mannschaft in Daun kümmert. 

 

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22. August 2021

 

RPS Oberligist Daun läutet die letzte Phase der Vorbereitung ein

 

Eine lange Saison steht den Handballern des TuS Daun in der RPS Oberliga der Männer ins Haus. Sollte die Corona-Situation dem Spielbetrieb keinen Strich durch die Rechnung machen, dann starten die Eifelaner mit ihrem Trainer Igor Domaschenko am Samstag, 25.9. um 19.30 Uhr in der Wehrbüschhalle in Daun gegen den Lokalrivalen aus Mülheim in die Saison, die am Samstag, 28. Mai 22 mit dem letzten Saisonspiel in Nieder-Olm enden soll.

 

Bis dahin hat das Domaschenko Team noch einen langen Weg vor sich, der vor allem aufgrund der Pandemie ihre Unwägbarkeiten haben wird. „Doch wir sind froh, endlich wieder Sport treiben zu dürfen, haben Mitte Mai unter Beachtung der Hygiene-Bestimmung mit dem Training im Freien begonnen und konnten dann endlich in die Halle“, erzählt der Dauner Coach. Dabei stand die Verbesserung der Fitness, an der die Spieler individuell gearbeitet haben, im Vordergrund. „Wir haben dann zweimal in der Halle und einmal weiter individuell gearbeitet, haben jetzt rund 30 Trainingseinheiten und einige Testspiele absolviert. Bis jetzt haben wir aus unseren Möglichkeiten das Optimale herausgeholt“, glaubt Domaschenko.

 

Zuletzt testeten die Eifelaner gegen den Rheinlandligisten aus Bitburg, konnten einiges ausprobieren und auch ohne den derzeit noch in Urlaub weilenden Routinier Pat Brümmer zeigte sich der Dauner Coach zufrieden mit der Leistung seines Teams, das vor allem seine Abwehrarbeit verbessern möchte. Bis zum Saisonstart bittet Domaschenko seine Männer dreimal wöchentlich zum Training, zwei Trainingslager in Daun und Testspiele gegen Bad Ems, den TV Homburg, den HSV Rhein-Nette und den TV Moselweiß stehen ebenso auf der Agenda wie das Spiel gegen den luxemburgischen Vertreter aus Schifflange, bei denen mittlerweile der ehemalige MJC Trainer Alex Kuhfeld tätig ist und in dessen Kader die ehemaligen Bitburger Marcel Straub und die beiden Hertz-Brüder Matthias und Lukas aktiv sind. Vom Ex-Rheinlandligisten DJK/MJC Trier folgt Philipp Müller seinem Trainer Alex Kuhfeld, der das Traineramt gemeinsam mit Lukas Hertz ausüben wird. 

 

„Wir haben eine erfahrene und reife Mannschaft und es läuft rund, vor allem auch menschlich passt alles zusammen. Ich werde gut vom Vorstand und meinem Vorgänger als Trainer Markus Willems unterstützt und das ist keine Selbstverständlichkeit. Diesen Vergleich kann ich nach meiner langen Trainerlaufbahn ziehen. Sicher ist die Trainingsbeteiligung nicht so, wie ich mir das wünsche, aber wir sind Amateure und alle sind bemüht, so viele Trainingseinheiten wir nur irgend möglich zu absolvieren. Dabei gilt es Beruf, Familie und Studium unter einen Hut zu bekommen. Froh bin ich darüber, dass Julian Keitsch sich uns zwischenzeitlich angeschlossen hat und wir damit vor allem in der Abwehr eine Variante mehr haben werden. Ruslan Podriezov hat nach seiner Verletzung das Training wieder aufgenommen und im Testspiel gegen Bitburg in der Abwehr eine starke Leistung abgerufen. Insgesamt kann ich mit unserer derzeitigen Situation zufrieden sein.“

 

Saisonziel des TuS Daun wird der Klassenerhalt sein. „So schnell wie möglich wollen wir den Abstand zu den letzten drei Teams der Liga herstellen. Dabei spielt uns der Spielplan sicherlich in die Hände, zumal wir von den ersten acht Spielen fünf Spiele ohne Harz absolvieren können. Bekanntlich besteht in der Wehrbüschhalle ein Harzverbot. Bis zum Saisonstart werden wir jetzt noch an taktischen Dingen arbeiten und weiterhin eine Hauptaugenmerk auf unsere Abwehr legen. 30 Spiele sind eine Menge Zeug, doch wir schauen optimistisch nach vorne“, erklärt Domachenko. 

 

16. Juli 2021

 

Die RPS Oberliga der Männer startet am Wochenende 25. September 2021 mit 16 Mannschaften und soll bis 28. Mai 2022 laufen.

 

Einziger Vertreter aus der hiesigen Handballregion ist der TuS Daun. Die Eifelaner starten mit dem Heimspiel gegen den TV Mülheim am Samstag, 25.9. um 19.30 Uhr in der Wehrbüschalle ins Abenteuer RPS Oberliga.

 

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21. Juni 2021

 

Bleiben oder lieber runter, zurück in die Rheinlandliga?

Daun entscheidet sich für die Teilnahme an der eingleisigen RPS Oberliga

 

Diese Frage beschäftigte die Verantwortlichen des TuS 05 Daun bereits recht früh im Februar nach der abgebrochenen Saison. In dieser abgebrochenen Spielzeit 2020/21 gingen bei Männern und Frauen jeweils 17 Mannschaften an den Start, in je einer Staffel mit acht Teams und einer mit neun Teams. In mehreren Gesprächen und Schreiben an den HVR bzw. die RPS teilte der TuS dem Verband seine klare Präferenz für eine zweigleisige Liga mit. Auch im TV stellte Abteilungsleiter Michael Thomas im Frühjahr klar:

 

 „Diese Größenordnung ist für uns organisatorisch, sportlich und finanziell zu stemmen. Wenn man sich vorstellt, dass je nach freiwilligen Drittliga-Absteigern nachher 20 Mannschaften in einer Staffel spielen und wir so 38 Spieltage hätten, wäre uns das nicht möglich“, sagt Thomas. Dass diese Zahl eher zu hoch gegriffen sei, unterstrich HVR-Präsident Schmitz: „Wir reden weiter von 16, höchstens 17 Mannschaften.“

 

Was die Dauner in einem Schreiben an den HVR-Präsidenten im Februar vor allem wünschten, war die schnelle Planungssicherheit: „Der Meldeschluss ist der 30. April, danach wird entschieden, ob es eine oder zwei Staffeln gibt, das könnte sehr spät werden. Je früher wir wissen, wo wir dran sind, je besser für uns“, sagte Thomas, für den zudem wichtig war, dass „wir perspektivisch wieder Zuschauer bei den Spielen haben dürfen, da wir auf diese Einnahmen angewiesen sind.“

 

HVR Präsident Schmitz wollte sich dafür einsetzen, dass die Entscheidung „eins oder zwei“ vor den Meldeschluss gezogen würde.

 

Der TuS Daun hatte in seinem Brief auch vorgeschlagen, unabhängig von Corona das Zwei-Staffel-Modell fortzusetzen: „Die Vereine haben kürzere Reisen, mehr Derbys, wir sehen da nur Vorteile“, sagte Thomas.

 

Im April fand dann eine Videokonferenz der RPS Oberligisten (sowohl Männer als auch Frauen) statt, an der jedoch nur ein Teil der Vereine teilnahmen. Unterschiedliche Gründe mögen hierfür Ursache gewesen sein. Bei den Daunern war es wohl eine fehlende Adresshinterlegung im Feld der Mannschaftsanschrift im Phönix-System.

 

Doch eins steht fest: die Mehrheit der teilnehmenden Teams (Männer und Frauen) sprach sich mit 13:9 Stimmen für die zweiteilige Liga aus. Doch dieser Mehrheit folgte der Spielausschuss der RPS Oberliga nicht! So entschied der Vorstand auf Vorschlag des Spielausschusses, in der kommenden Saison in eine eingleisige Liga zu starten. Dies geschah auch tatsächlich vor dem Meldeschluss, allerdings bekamen die Dauner davon nichts mit, da sie an dem Meeting nicht anwesend sein konnten und die Entscheidung kurz danach lediglich auf der Homepage der RPS veröffentlicht wurde. Ein Schreiben an die Vereine mit einer Info oder einer Begründung blieb seitens des Verbandes aus. So erfuhr man leider erst sehr spät davon, wie aber auch einige andere Vereine.

 

Weshalb nur ein Teil der RPS Oberligisten an der so wichtigen Videokonferenz teilnahmen, blieb ungeklärt. Es wäre hier sicher hilfreich gewesen, wenn man von Seiten des Verbandes an die Vereine, die nicht an der Konferenz teilgenommen hatten, herangetreten wäre, um die Gründe zu erfahren. Vor allem wäre es wichtig gewesen zu wissen, wie sich diese Vereine hinsichtlich der möglichen Entscheidung stellen. Doch das ist nicht geschehen.

 

Zumindest im Fall des TuS Daun war dessen Einschätzung dem Verband und den RPS Oberliga Verantwortlichen bekannt und man hätte dies mit in der Entscheidung berücksichtigen können. Auch der TV Mülheim, der ebenfalls nicht am Meeting teilnahm, war auf Nachfrage der Dauner für eine zweigleisige Liga. Die Zahl der Ablehnungen wäre also weiter gestiegen, doch die Entscheidung fiel gegen eine klare Mehrheit aus.

 

Die Entscheidung der RPS Oberliga Verantwortlichen begründet HVR Präsident Schmitz so: „30 Spieltage, das ist schon ambitioniert, aber wir wollten einmal ein Zeichen setzen, dass wir wieder zur Normalität zurückfinden. Und wenn doch nochmal abgebrochen werden sollte, haben wir zumindest durch einen Paragrafen in der Spielordnung bei nur einer Liga ein eindeutiges Kriterium, wie wir dann den Aufsteiger ermitteln können. Bei zwei parallelen Ligen sei das schwieriger.“ Wichtigstes Argument der Befürworter der Eingleisigkeit im Spielausschuss bzw. im Verband war wohl die Tatsache, dass bei einem möglichen Saisonabbruch nach mehr als der Hälfte der Spiele eine Saison gewertet und ein Meister gekürt werden könnte. Bei einer zweigleisigen Liga wären dann immer Entscheidungsspiele notwendig.

 

Dies alles erfuhren die Eifeler erst spät, meldeten sich dann umgehend beim Verband und beschwerten sich massiv über die Entscheidung einerseits, aber auch das Zustandekommen und die Kommunikation anderseits. „Wie man eine solche Entscheidung ohne das Feedback aller Vereine und gegen eine große Mehrheit für eine Zweigleisigkeit fällen kann, erschließt sich uns nicht“, sagte Markus Willems, der im Planungskomitee des TuS für die kommende Saison sitzt.

 

„So viele wichtige Gründe sprechen für eine Zweigleisigkeit: Ausweichspieltage im Falle einer 4. Welle, Kostenreduktion bei den Fahrt- und Schierikosten bei gleichzeitig möglicherweise geringeren Einnahmen bei Zuschauerverbot oder -begrenzungen. Man hat auch keinerlei Planungssicherheit für die Sponsoren nach Corona und außerdem ist eine Mammutsaison fast ohne Regenerationsphasen nach so einer langen Pause auch gesundheitlich bedenklich. Da kann das einzige Argument doch nicht die Tatsache sein einen Meister zu haben, wenn die Saison wiederum abgebrochen werden muss. Was ist denn, wenn sie nach weniger als der Hälfte der Spiele abgebrochen wird, dann ist ebenfalls kein Meister zu benennen?“

Nach einer teils massiven Auseinandersetzung mit dem Verband wies dieser den TuS daraufhin, dass man die Möglichkeit hätte vors Sportgericht zu gehen, wovon Daun allerdings Abstand nahm.

 

Nach langem Abwägen entschied sich der Verein nun an der eingleisigen Liga teilzunehmen, auch wenn es im Kader derzeit noch einige Fragezeichen gibt, denn manche Leistungsträger sind aus beruflichen oder privaten Gründen nicht in der Lage alle 30 Spiele mitmachen zu können. Wie immer in der Dauner Handballfamilie haben aber viele „alte Recken“ ihre Unterstützung zugesichert, wenn es im Falle von Verletzungen personell eng werden sollte.

Der TuS entscheidet sich also trotz aller Widrigkeiten in der eingleisigen Oberliga weiterzumachen. Man möchte auch zukünftig ein attraktiver Anlaufpunkt für jugendliche Talente und gute Spieler aus der Region sein, die leistungsorientierten und attraktiven Handball lieben. Das gilt natürlich ebenso für die vielen treuen Fans und Unterstützer im Dauner Umfeld.

 

Zwischenzeitlich hat die Mannschaft, die zusammenbleiben wird, die Saisonvorbereitung nach der coronabedingten Trainingsphase im Freien auch in der Halle aufnehmen können.