Spieltag 13./14. April 2019

 

RPS Jugend weibliche C

wsG Assenheim/Dannstadt/Hochdorf - HSG Wittlich 33:16 (16:9)

 

Eine enttäuschende Leistung zeigte die weibliche C-Jugend der HSG Wittlich im letzten Saisonspiel beim Vizemeister TV Hochdorf. Es wurde nichts aus dem Vorhaben der Wittlicherinnen, den Favoriten in Hochdorf zu ärgern.

 

Schnell sorgten die Gastgeberinnen für klare Verhältnisse, legten bis 7:1 in der 10. Minute vor und verteidigten ihren Vorsprung bis zur Pause, der Nachwuchs der Eifelaner gestaltete das Spiel jetzt offen. Beim 20:10 in der 30. Minute blieb nur noch die Frage nach der Höhe der Niederlage für die Gäste zu beantworten.

 

 "Über die gesamte Spieldauer fehlten Einsatz und Laufbereitschaft. Mit dieser Einstellung geht man in der Oberliga unter. Zudem zeigten die Gastgeber aus der Pfalz ihre nach eigenen Aussagen beste Saisonleistung und ließen von Beginn an keinen Zweifel daran, dass sie sich mit einem Sieg über uns die Vizemeisterschaft sichern wollten. Lediglich in der Anfangsphase waren einige Ballverluste mit dem geharzten Ball zu erklären. Die Lücken in der gegnerischen Abwehr wurden nicht angelaufen und ganz selten wurde ein Ball in der Bewegung angenommen. So waren wir mit dem Halbzeitstand von 16:9 noch gut bedient. In der zweiten Halbzeit war kein Aufbäumen zu erkennen. Lediglich Linnea Stephan und Maike Eckert konnten überzeugen. Sowohl im Angriff als auch in der Abwehr scheuten sie keinen Zweikampf und zeigten den Einsatz, der in dieser Liga nötig ist“, fand Trainer Olaf Gierenz.

 

Reher und Muscheid - A. Souza, Keidel (1), Linnea (7/3), Teusch (2), Eiden, Ensch (3), Lushaj, Eckert (2), Lenz (1), Schoppe

 

 

RPS männliche C-Jugend

JSG Hunsrück - HSG Rhein Nahe Bingen 28:25 (12:11)

 

Zum Saisonabschluss belohnt sich die Jugend der JSG Hunsrück mit einem Sieg! Das Team des Trainergespanns Andi Glasmacher/Marc Stoffel fand gut ins Spiel, führte über 7:3 bis zum 9:4 in der 16. Minute. Doch die Auszeit der Gäste zeigte Wirkung!

 

Bis zur Pause kämpfte sich der Gast auf 12:11 heran. Doch den Ausgleich ließen die Hunsrücker Jungs nie zu, zogen nach dem Wechsel gleich auf 16:12 in der 30. Minute davon, brachten über 20:15 in der 36. Minute den Sieg sicher ins Ziel. Am Ende reichte es für Platz 6 in der Tabelle!

 

„Ein überragender Niklas Ihmer mit einer hohen Trefferquote und 17 Toren! Daneben überzeugten Jona Fink als Ballverteiler und auch die jüngeren Spieler, von denen nach dem Wechsel ständig drei bis vier Spieler auf dem Platz waren, machen ihre Sache gut. In der Abwehr überzeugten Till Glasmacher und Hendrik Anton. Bei den jüngeren Spielern ist eine gute Entwicklung feststellbar und das macht Hoffnung für die Zukunft. Probleme hatten wir allerdings gegen den rechten Rückraumspieler der Gäste, gegen den wir zu passiv agierten“, fand Andi Glasmacher.

 

Schuh und Neu - Glasmacher, Stevenick (1), Dietrich (5), Schmidt, Ihmer (17/7), Anton, Radics (1), Fink (3), Vink, Döpp, Foos (1)

 

RPS weibliche C-Jugend

SG AS/Dan/Ho - HSG Wittlich (Samstag, 14 Uhr)

 

Ausgangslage: Das letzte Saisonspiel bestreitet die weibliche C-Jugend der HSG Wittlich beim Tabellenzweiten. Die Gastgeberinnen möchten mit einem Heimsieg den zweiten Tabellenplatz sichern. Für die HSG Wittlich geht es darum, zum Abschluss noch einmal eine engagierte Leistung zu zeigen.

 

Personal: Sarah Rogowski und Julia Reher fallen weiterhin aus. Alle anderen Spielerinnen sollten am Wochenende einsatzfähig sein. 

 

Prognose:  "Wir reisen als klarer Außenseiter in die Pfalz. Bereits im Hinspiel konnten wir dem schnellen Umschaltspiel der Gäste nur wenig entgegensetzen. Es muss darum gehen, möglichst wenig Fehler im Angriff zu machen. Nur so können wir das Tempo aus dem Spiel nehmen. Leider konnten wir im Laufe der Saison nur ganz selten über die gesamte Spieldauer eine konzentrierte Leistung abrufen. Sollte uns dies am Samstag gelingen, können wir die Gastgeberinnen hoffentlich ein wenig ärgern“, sagt Wittlichs Trainer Olaf Gierenz.

 

RPS männliche C-Jugend

JSG Hunsrück - HSG Bingen (Sonntag, 14 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Letztes Saisonspiel für die Truppe des Trainergespanns Glasmacher und Stoffel! Auch wenn es im Jahr 2019 zwei Niederlagen in der Fremde gab, ist eine deutliche Entwicklung in der Mannschaft aus dem Hunsrück zu erkennen. Vor allem in den heimischen Hallen gab es überzeugende Siege wie gegen Hochdorf oder Worms und genau da steht das Duell gegen den Rheinhessen-Vertreter aus Bingen an. Die letzten Ergebnisse und das Spielen mit dem harzfreien Ball sollte die JSG zum leichten Favoriten machen. Das es kein Selbstläufer wird, zeigte das Hinspiel in Bingen, bei dem sich die Mannschaft aus dem Rheinland mit 20:23 knapp geschlagen geben musste.

 

Personal: Louis Radics musste in der zweiten Halbzeit in Saarlouis auf Grund einer Schulterverletzung geschont werden. Ein Einsatz sollte jedoch nicht in Gefahr sein. Finn Albright fehlt leider auf Grund eines privaten Termins.

 

Prognose: „Leider schon das letzte Spiel einer tollen Saison, sowohl von der handballerischen Entwicklung, wie auch dem Zusammenhalt her. Die Arbeit der vergangenen 12 Monate hat sich definitiv gelohnt. Andi und ich haben viel Zeit und Herzblut in die Truppe gesteckt, weil wir wussten das die Jungs sich zusammen entwickeln werden. Das dies gefruchtet hat, zeigten die letzten Spiele und wir können ruhigen Gewissens alle Spieler in die kommende Saison gehen lassen. Während die älteren mit den Spielern des Jahrgangs 2003 in der B-Jugend um die RPS kämpfen werden, wird Andi den Jahrgang 05 und 06 in der C-Jugend weiter betreuen. Ich persönlich nehme auf Grund von privaten Verpflichtungen und zweier interessanten Aufgaben beim HV Rheinland erst mal ein wenig Abstand vom Vereinshandball und kann meinem Trainerkollegen und den Jungs nur danke sagen für die geile Saison! Spieler und Trainer sind sich einig – wir wollen im letzten Spiel den Sieg! Im Hinspiel taten wir uns noch schwer und vor allem unsere Torhüter und Niklas Ihmer im Angriff erwischten keinen guten Tag. Außerdem fand unsererseits kein Abwehrverhalten statt. Zu Hause spielen wir stärker als in fremder Halle und die Defensive muss die Leistung aus dem Worms Spiel wiederholen. Bringen wir unsere Leistung werden wir am Ende die Nase vorne haben und beenden die Saison auf einem starken sechsten Tabellenplatz. Schade das Finn nicht dabei sein kann, er machte in Saarlouis eine gute Partie und nun sind unsere 05er gefragt seinen Ausfall zu kompensieren“, erklärt Marc Stoffel.

 

 

Spieltag

06./07. April 2019

 

RPS männliche A-Jugend

TG Waldsee - JSG Hunsrück 37:29 (21:12)

 

 

 

 

 

 

 

10 Minuten lang hielten die Hunsrücker am Donnerstag in der Pfalz mit, dann setzte sich der Gastgeber vorentscheidend vom 7:6 über 14:7 in der 17. Minute auf 21:12 zur Pause ab, die Begegnung war entschieden. In der zweiten Hälfte lieferten die Gäste dann eine ausgeglichene Begegnung und gewannen den zweiten Spielabschnitt mit 16:17!

 

Hofmann - Kley (1), Klein (4/2), J. Roschel (7), Zürbes (4), Schmidt (2), Schmidgal (1), Ihmer (7), E. Roschel (2), Weber (1)

 

TSG Erbach-Waldmohr-VTZ Saarpfalz - JSG Hunsrück 28:32 (15:17)

 

Beim Tabellenletzten kam die Hunsrück JSGam Sonntag endlich zum ersten Auswärtserfolg der Saison. Die Mannschaft von Trainer Carsten Esdar überzeugte mit einer mannschaftlich geschlossenen Leistung, arbeitete in der Deckung gut. Allerdings brauchte die Mannschaft eine gewisse Zeit, um sich auf den Kreisläufer und die Aussenspieler der Gastgeber einzustellen. Eng wurde es nach dem Wechsel als Enrico Roschel die rote Karte in der 42. MInute sah.  So nahm Esdar nach dem 23:23 Ausgleich die Auszeit, doch die Gastgeber legten auf 24:23 vor, ehe die Hunsrücker nach dem 25:25 wieder in Führung gingen und den Vorsprung auch nicht mehr hergaben.

 

„Wir hatten kurzzeitig einen Hänger, haben dann aber den Ball wieder schnell laufen lassen und unser Torwart Aron Hofmann vernagelte seinen Kasten, hielt gleich vier glasklare Chancen der Gastgeber abwehrte“, freute sich Trainer Esdar, der auch das gute Zusammenspiel der Wittlicher Jungs Nojus Könen und Lenard Weber lobte, seinem ganzen Team aber eine geschlossene und gute Mannschaftsleistung bescheinigte.

 

Hofmann - Weber (4), Klein, Bach (7/2), Roschel (4), Könen (5), Zürbes (4), Schmidt (4), Schmidgal (1), Ihmer (3), Roschel.

 

RPS weibliche C-Jugend

HSG Wittlich - TuS Brotdorf 34:36 (16:23)

 

Nach einem guten C-Jugend-Oberligaspiel hat es auch im letzten Heimspiel gegen Merzig-Brotdorf für die HSG Wittlich nicht zum Sieg gereicht. Beide Mannschaften zeigten sich gegenüber dem Hinspiel deutlich verbessert und bewiesen, dass sie deutlich besser sind als es der Tabellenstand vermuten lässt. Von Beginn an entwickelte sich ein offenes Spiel, bei dem beide Mannschaften in der Offensive überzeugten. In der Anfangsphase fielen die Tore im Minutentakt auf beide Seiten.

 

"Wir bekamen die linke Angriffsseite der Gäste nicht in den Griff. Immer wieder kam Brotdorf über Rechtsaußen und den Kreis zum Erfolg. Zudem bekam unsere Torhüterin so gut wie keinen Ball zu fassen. Im Angriff nutzten wir die sich bietenden Räume, luden aber erneut durch einfache Pass- und Fangfehler unseren Gegner zu Gegenstößen ein. So lagen wir zur Pause fast aussichtslos mit sieben Toren zurück“, klagte HSG Coach Olaf Gierenz.

 

Wie verwandelt kamen die Gastgeberinnen aus der Kabine.

 

"Rieke Muscheid im Tor konnte zahlreiche Bälle entschärfen und auf der linken Abwehrseite und auch im Zentrum standen wir deutlich sicherer. Bereits nach wenigen Minuten konnten auf drei Tore Rückstand verkürzen. Über die gesamte Spielzeit fehlte uns aber die Konstanz. Neben vielen kleinen technischen Fehlern und Ungenauigkeiten war sicherlich entscheidend, dass wir im Gegensatz zu unseren Gästen keinen Gegenstoß laufen konnten. Diese einfachen Toren fehlten uns nicht nur in diesem Spiel“, urteilte der HSG Trainer.

 

Muscheid - A. Souza (1), Keidel (3), Stephan (3), Teusch (1), Eiden (4), Ensch (9/3), Lushaj (2), Eckert (4), Heuper, Schoppe (1), J.M. Souza (6/1)

 

RPS männliche C-Jugend

HG Saarlouis - JSG Hunsrück 26:22 (14:9)

 

Beim Tabellenzweiten im Saarland waren die Hunsrücker Jungs chancenlos! Bereits im Hinspiel setzte sich der Favorit deutlich mit 33:20 durch und auch im Rückspiel war nichts für das Hunsrücker Team zu holen, es reichte aber letztlich zum Achtungserfolg. Von Anfang an legten die Gastgeber vor, führten über 4:1 in der 5. Minute, bauten ihre Führung über 11:6 in der 18. Minute weiter aus. Doch noch einmal stemmten sich die Gäste gegen die klare Niederlage, verkürzten auf 12:9 in der 22. Minute, mussten den Favoriten bis zur Pause wieder ziehen lassen (14:9).  

 

Beim 24:14 in der 39. Minute nahm die klare Niederlage der Gäste weiter Form an, doch mit drei Treffern in Folge verkürzte die JSG auf 24:17 und so nahmen die Saarländer ihre Auszeit! Doch die Restspielzeit gehörte den Gästen die bis zum Ende auf 26:22 verkürzen konnten.

 

„Es war der erwartet starke Gegner, gegen die unsere Jungs aber Moral zeigten und zu einem achtbaren Ergebnis kamen. Das zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison. Es wird nicht gemeckert, sondern man beweis Moral und versucht Alles. Bei uns überzeugten die Torhüter Justin Schuh und Mauro Neu“, lobte JSG Trainer Marc Stoffel.

 

Schuh und Neu - Anton (1), Stevenick, Dietrich (1), Albright (2), Ihmer (10/1), Schmidt (1), Radics, Fink (6), Döpp, Vink (1).

 

RPS männliche A_Jugend

TG Waldsee – JSG Hunsrück (Donnerstag, 19 Uhr)

SG Er-Wa-Saar – JSG Hunrück (Sonntag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Gleich zwei Begegnung stehen für die Jungs aus dem Hunsrück auf dem Programm. Die TG Waldsee ist Tabellensechster und will auf jeden Fall gewinnen da sie noch die Möglichkeit hat vierter zu werden. Unser Gegner am Sonntag die SG HWE Erb. Waldm. VTV Saarpfalz ist letzter und könnte noch vorletzter werden.

 

Personal: Joshua Faust, Mirko Stellter, Felix Luth werden aufgrund ihrer Verletzung diese Saison nicht mehr spielen. Hinter Luca Bach steht noch ein Fragezeichen.

 

Prognose: „Gegen die TG Waldsee haben wir unser Heimspiel verloren und bei uns muss alles passen damit wir in Waldsee eine Chance haben. Am Sonntag hoffe ich, dass alle Spieler unverletzt vom Donnerstagspiel auflaufen können und wir den Hinspiel Erfolg gegen SG HWE Erb. Waldm. VTZ Saarpfalz in unserem letzten Spiel dieser Saison wiederholen können“, so der JSG Coach Carsten Esdar.

 

RPS männliche C-Jugend

HG Saarlouis – JSG Hunsrück (Sonntag, 14 Uhr)

 

Ausgangslage: Nach dem bärenstarken Auftritt der JSG Hunsrück im Heimspiel gegen Worms steht am kommenden Sonntag das Duell gegen den Tabellenzweiten Saarlouis an. Im Hinspiel gab es eine deutliche 20:33 Niederlage für die Jungs von Andi Glasmacher und Marc Stoffel. Jedoch fielen die drei Leistungsträger Niklas Ihmer und Louis Radics (jeweils durch Verletzung) und Jona Fink (unberechtigte Rote Karte) nach nur 15 Minuten aus. Nach mehreren starken Auftritten und nur

einer Niederlage im Kalenderjahr 2019 könnte es ein spannendes Duell werden.

 

Personal: Luca Schößler fehlt auf Grund eines privaten Termins. Till Glasmacher und Flavian Foos sind ebenfalls noch fraglich, sollten aber unter normalen Umständen mit dabei sein.

 

Prognose: JSG Trainer Marc Stoffel: „Das Spiel gegen Worms war mit unter unsere beste Partie in dieser Saison und wir reisen definitiv mit einer breiten Brust nach Saarlouis. Der Gastgeber verfügt über einen starken Rückraum und beherrscht das Gegenstoßspiel perfekt. Wir hoffen auf die weiterhin gute Form von Louis Radics und Ben Vink. Seit Ben auf Rückraum Links immer torgefährlicher wird, hat es Niklas Ihmer auf Rückraum Rechts auch wieder einfacher. Deshalb sind wir im Angriff deutlich besser aufgestellt, als noch in der Hinrunde. Ich erwarte grundsätzlich eine sehr schwere Partie und wir können nur mit einer erneut starken Leistung etwas Zählbares mitbringen. Treten wir, wie so oft in Auswärtspartien, verschlafen und halbherzig auf, wird es für Saarlouis jedoch ein Spaziergang.“

 

RPS weibliche C-Jugend

HSG Wittlich – TuS Brotdorf (Samstag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Im letzten Heimspiel der Saison trifft die HSG Wittlich auf den Tabellennachbarn aus Merzig-Brotdorf. Das Hinspiel im Saarland konnte der Nachwuchs der HSG Wittlich knapp für sich entscheiden. Beide Mannschaften haben im Jahr 2019 noch kein gewonnen und möchten diese Negativserie endlich durchbrechen.  

 

Personal: "Leider werden wir wie auch in der gesamten Runde nicht in Bestbesetzung antreten können. Dennoch sollten wir am Samstag mit einer gut besetzten Bank antreten können“, verrät Trainer Olaf Gierenz.

 

Prognose: "Beide Mannschafen sind gleichwertig und sicherlich im Laufe der Saison ein wenig hinter den Erwartungen geblieben. Ich erwarte ein spannendes mit offenem Ausgang." Nach drei interessanten Jahren wird die HSG Wittlich in der kommenden Saison nicht in der C-Jugend Oberliga vertreten sein. "Viele Spielerinnen wechseln in die B-Jugend, die auch an der Oberliga-Qualifikation teilnimmt. In den Jahrgängen 2005 und 2006 sind wir nicht so breit besetzt. Daher können wir in der kommenden Saison auch nur eine C-Jugend-Mannschaft stellen. Wir möchten, ebenso wie einige andere Vereine aus dem Verband, in der Rheinlandliga spielen,“ erklärt Gierenz.

 

 

Spieltag 30./31. März 2019

 

RPS männliche A-Jugend

JSG Hunsrück – HG Saarlouis 28:32 (11:16)

 

Die personellen Alternativen vor der Begegnung waren nicht rosig. Mit Luca Bach, Felix Luth, Mirko Stelter und Joshua Faust fehlten gleich vier wichtige Spieler, doch Trainer Carsten Esdar war mit dem Auftritt seines „Rumpfteams“ durchaus zufrieden, vor allem mit der kämpferischen Leistung der zweiten Hälfte.

 

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase setzte sich der Tabellenzweite vom 5:6 auf 5:8 in der 12. Minute ab, baute dann seinen Vorsprung erstmals beim 8:13 in der 21. Minute auf fünf Tore aus und nahm diesen Vorsprung mit in die Pause.

 

„Wir haben unsere Siebenmeterchancen, die Gegenstöße und die hundertprozentigen Chancen nicht genutzt und so liefen wir dem Pausenrückstand ständig hinterher“, analysierte Esdar. Beim 14:24 in der 42. Minute war erstmals ein 10 Tore-Abstand hergestellt, doch über 20:28 kämpften sich die Hunsrücker wieder auf 26:30 gut vier Minuten vor dem Ende heran.

 

„Im zweiten Spielabschnitt lief es besser für uns, allerdings nutzten wir unsere freien Chancen vom Kreis und über Außen weiterhin nicht. Zwar gewannen wir die zweite Hälfte, das Spiel leider nicht“, klagte der HSG Coach.

 

Hoffmann und Milingert – Kley, Klein (4/2), Weber (1), Roschel (7), Könen, Zürbes (3), Schmidt (5/3), Schmidgal, Ihmer (7/1), Roschel (1)

RPS weibliche C-Jugend

TuS Kirn – HSG Wittlich 26:23 (11:8)

 

Die Wittlicherinnen verlieren das Kellerderby im Hunsrück! Auch in Kirn hat es für die HSG Wittlich nicht zu einem doppelten Punktgewinn gereicht. "Während des gesamten Spiels bekamen die quirlige Eni Weinz auf der Rückraummitte nicht in den Griff. Ihren dynamischen Einzelaktionen hattten wir wenig entgegenzusetzen. Zudem setzte sie ihre Mitspielerinnen geschickt in Szene. Von Beginn an entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Von Beginn an agierten wir in der Abwehr und auch im Angriff viel zu statisch. Zudem leisteten wir uns in der ersten Halbzeit einige Schrittfehler, Kreiseintritte und unkonzentrierte Abschlüsse. Trotz einiger Ballgewinne in der Abwehr konnten wir keinen einzigen Gegenstoß laufen, da alle Spielerinnen viel zu langsam von der Abwehr in den Angriff umschalteten“, klagte HSG Trainer Olaf Gierenz.

 

Allerdings gelang dem Team von Trainer Olaf Gierenz der bessere Start, seine Mannschaft legte 0:2 vor, doch mit drei Treffern in Folge legte Kirn bis zur 7. Minute zum 3:2 vor. Vom 9:8 gelang den Hunsrückerinnen dann die 11:8 Pausenführung und die sollte bereits spielentscheidend gewesen sein. Nach dem Wechsel kam Wittlich nie näher als auf zwei Tore heran, musste Kirn aber auf 24:17 in der 43. Minute spielentscheidend ziehen lassen.

 

"In der zweiten Halbzeit nahmen wir uns vor, deutlich schneller umzuschalten. Dies funktionierte auch phasenweise. Leider leisteten wir uns aber auch wieder zu viele unbedrängte Fehlpässe und luden so die Gastgeberinnen zu Gegenstößen ein. Im Positionsspiel fehlte häufig das Tempo und auch der Zug zum Tor.  In der Abwehr fehlte häufig die Bereitschaft die Gegenspielerin unter Druck zu setzen. So konnten die Gastgeberinnen ihr Angriffsspiel ohne viel Gegenwehr erfolgreich durchziehen. Trotz unserer schwachen Leistung war durchaus ein Sieg möglich. Zum einen scheiterten wir wiederholt freistehend an der generischen Torhüterin und zum anderen hatten wir Pech mit zahlreichen Pfostentreffern“, erklärte der Wittlicher Trainer.

 

Muscheid – A. Souza (1), Keidel, Stephan (3/1), Teusch (1/1), Eiden (6), Ensch (5), Lushaj (2), Eckert, Heuper (2), Schoppe (1), J. M. Souza (1), Lenz (1).

 

RPS männliche A-Jugend

JSG Hunsrück – HG Saarlouis (Samstag, 18 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Nur ungern erinnert sich JSG Trainer Carsten Esdar ans Hinspiel Mitte November, als seine Mannschaft beim Tabellendritten eine 34:16 Klatsche einstecken musste. Dabei mussten die Hunsrücker mit lediglich zwei Auswechselspielern auskommen, hielten die erste Halbzeit noch völlig ausgeglichen, zollten aber dann nach dem Wechsel ihrer Personalsituation Tribut. Die HG Saarlouis hat noch die Möglichkeit zweiter zu werden. Wir können uns nach der Niederlage letzte Woche gegen Friesenheim in der Tabelle nicht mehr verbessern.

 

Personal: Neben Joshua Faust, der noch nicht mitspielt stehen noch bei folgenden Spielern ein Fragezeichen: Maximilian Zürbes, Mirko Stelter, Jannis Roschel und Eduard Schmidtgal. Sie alle sind noch vom letzten Spiel angeschlagen. Lennard Weber und Nojus Koenen haben noch ein Spiel mit ihrer Wittlicher Mannschaft um 12Uhr.

 

Prognose: Gegen Saarlouis ist genau wie letztes Wochenende gegen Friesenheim Schadensbegrenzung angesagt. Nur mit einer sehr guten Leistung unserer seits haben wir eine Chance das Spiel besser zu gestalten als das Hinspiel.

 

RPS Weibliche C-Jugend

TuS Kirn – HSG Wittlich (Samstag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Im Duell der Kellerkinder erwartet Schlusslicht Kirn den Tabellenvorletzten aus Wittlich. Im Auftaktspiel Anfang September vergangenen Jahres setzten sich die Schützlinge von Trainer Olaf Gierenz ungefährdet mit 25:15 durch. Aus einer sicheren Abwehr kamen die Eifelanerinnen dann dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung spielerisch zudem überzeugend, zum klaren Auftaktsieg in die Saison. Im Hinspiel konnten wir den Tabellenletzten aus Kirn deutlich besiegen. Die letzten Ergebnisse von Kirn zeigen aber, dass sich die Mannschaft deutlich verbessert hat. 

 

Personal: Sarah Rogowski fällt bis zum Saisonende aus. Louisa Ensch, Julia Reher und auch Anna Schoppe sind angeschlagen bzw. krank. Hier entscheidet sich erst im Laufe der Woche, ob ein Einsatz möglich ist.  

 

Prognose: "Kämpferisch konnten wir im letzten Auswärtsspiel überzeugen. Zudem hielten sich alle Spielerinnen über 50 Minuten an die Vorgaben. Beide Mannschaften haben in diesem Spiel noch einmal die Chance doppelt zu punkten. Es wird ein Duell auf Augenhöhe, das wir nur über den Kampf und eine deutliche bessere Chancenverwertung als zuletzt gewinnen können“, glaubt HSG Trainer Olaf Gierenz.

 

 

Spieltag 23./24. März 2019

 

RPS männliche A-Jugend

JSG Hunsrück – TSG Friesenheim 24:34 (10:16)

 

Früh waren im Spiel der Hunsrück HSG und der TSG Friesenheim die Rollen verteilt. Die Gäste spielten von Beginn an dominant ihre Favoritenrolle aus, die Hunsrücker versuchten das Ergebnis erträglich zu gestalten.

 

Über 4:10 in der 17. Minute blieb eigentlich nur noch die Frage nach der Höhe des Gästesieges unbeantwortet. Kontinuierlich bauten die Gäste ihren Vorsprung aus, gingen über 8:15 in der 23. Minute mit einer deutlichen Halbzeitführung von 10:16.

 

„In der ersten Hälfte bestraften die Gäste jeden technischen Fehler von uns mit einem Gegenstoßtor. Im gebundenen Spiel hatte die TSG schon Probleme, musste sich die Chancen hart erarbeiten“, stellte JSG Coach Esdar zur Pause fest.  

 

Kontinuierlich schraubten die Gäste nach dem Wechsel das Ergebnis nach oben, beim 13:23 in der 40. Minute war der Rückstand der Hunsrücker zweistellig und so nahm Trainer Carsten Esdar die Auszeit. Über 17:27 in der 49. Minute und 21:32 in der 56. Minute blieb die Begegnung in den Schlussminuten ausgeglichen, doch am Ende musste sich das Esdar-Team mit 24:34 geschlagen geben.

 

„Nach dem Wechsel funktionierte unsere Deckung besser, doch aufgrund der Tatsache, dass sämtliche Rückraumspieler auf unserer Seite sich mit Blessuren herumplagen, spielten alle vier Kreisläufer im Rückraum. Machen wir weniger technische Fehler, nutzen unsere Torchancen gegen die starken Friesenheimer Torhüter besser und steht uns der Pfosten nicht beim Abschluss im Wege, wäre sicher ein viel besseres Ergebnis möglich gewesen“, fand der JSG Trainer.

 

Hofmann – Klein (2/1), Bach (2), Roschel (6), Zürbes (1), Schmidt (4), Schmidgal (3), Ihmer (2), Stelter (1), Roschel, Weber (3)

 

RPS weibliche B-Jugend

DJK/MJC Trier – SF Budenheim 27:22 (12:12)

 

Mit dem Sieg über den Tabellennachbarn aus Budenheim sichert sich die MJC in ihrem ersten B-Jugendjahr in der RPS Oberliga den guten 6. Tabellenplatz.

 

Nach der 2:1 der Triererinnen legten die Gäste aus Budenheim auf 2:6 in der 8. Minute vor. Beim Stand von 4:7 in der 10. Minute nahm MJC Coach Ralf Martin die erste Auszeit und jetzt lief es im Trierer Spiel besser. Die Mannschaft kämpfte sich jetzt Tor um Tor heran, glich beim 8:8 in der 19. Minute aus und gestaltete die erste Hälfte völlig ausgeglichen bis zum 12:12 Pausenstand.

 

Erst in der 30. Minute gelang dem Trierer Team die Führung zum 15:14 und das hatte Signalwirkung.  Nach zwei Treffern zum 17:14 legten die Gäste in der 31. Minute die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch und nahmen die Auszeit. Die Vorentscheidung fiel, als sich die kleinen Miezen vom 18:16 in der 37. Minute auf 21:16 in der 41. Minute absetzten. Budenheim nahm die Auszeit! Den fünf Tore Vorsprung verteidigte das Martin-Team bis 25:20 in der 47. Minute, die Begegnung war entschieden!

 

„Wir hatten uns vorgenommen, an die zuletzt spielerisch guten Leistungen anzuknüpfen und das gelang uns auch. Zwar hatten wir im ersten Spielabschnitt eine Phase, in der wir den Gästen dreimal in Folge den Ball in die Hand spielten und gleich mit dem Tor bestraft wurden. Dazu waren wir unachtsam im Deckungsverband und deshalb waren 12 Gegentore zu viel! Nach dem Wechsel stand die Abwehr besser und im Angriff spielten wir unsere angesagten Spielzüge durch. Als die Gäste mit einer Manndeckung versuchten, Lena Hoffmann aus dem Spiel zu nehmen, nutzten die Mitspielerinnen die Lücken. Der Gast gab nie auf und kämpfte bis zum Abpfiff. Mit dem Saisonverlauf bin ich zufrieden, vor allem wenn man die Entwicklung der Spielerinnen sieht. Egal wen ich einwechsle, es ist kein Bruch erkennbar und mittlerweile sind alle Spielerinnen torgefährlich. Um die Mannschaft zusammenzuhalten, werden wir in der nächsten Saison in der RPS Oberliga A-Jugend melden“, verrät der MJC Coach.

 

Martin – Hoffmann (7), Bingen, Dort (2), Arias-Lopez (2), Sartor (6), Lamberty (5), Cartus (3), Oberbillig, Käsgen (2).

 

 

HSG DJK Marpingen-Alsweiler – HSG Wittlich 45:22 (26:9)

 

Früh war die Begegnung in Marpingen durch. Die Saarländerinnen ließen von Beginn an keine Zweifel an ihrer Favoritenrolle aufkommen und überrollten den kleinen Kader aus der Eifel bereits früh. Über 14:4 in der 10. Minute stand beim 26:9 zur Pause nur noch die Frage im Raum, in welcher Höhe sich die Wittlicherinnen am Ende geschlagen geben mussten. Und so zogen die Gastgeberinnen über 30:10 in der 30. Minute und 40:20 in der 43. Minute dem klaren Erfolg entgegen.

 

„Eine deutliche Niederlage für uns im letzten Saisonspiel! Marpingen war uns in allen Belangen überlegen. Bereits nach dem 2:8 in der 5. Minute war ich gezwungen, die erste Auszeit zu nehmen. Doch auch nach der Auszeit spielten wir überhastete Angriffe, die Marpingen immer wieder mit ihrem Gegenstössen bestrafte. Für die zweite Hälfte galt die Marschroute, lange Angriffe zu spielen und in der Abwehr mehr zusammen zu arbeiten. Bis zum Abpfiff haben meine Mädels nie aufgeben, auch dann nicht, als Helena Schaaf und Jule Kappes verletzt vom Platz mussten. Letztlich aber war der Abpfiff für uns eine Erlösung. Das wars! Ich verabschiede mich erst einmal in eine Pause“, so die scheidende Wittlicher Trainerin Bianca Waters.

 

Stroh – Gierenz, Kappes, Kastrati (2), Zens (4), Schaaf, Teusch (13/4), Naguschewski, Hohns (3).

RPS weibliche C-Jugend

Wörth/Bornheim – HSG Wittlich 32:27 (13:12)

 

„Wir haben gut ins Spiel gefunden und waren vor allem über die linke Angriffsseite durch Zoe Eiden, die ihr bestes Saisonspiel machte, torgefährlich. Zudem agierte Louisa Ensch sehr gut. Manko war allerdings, dass wir viele schlechte Abschlüsse hatten, sonst hätten wir zur Pause führen müssen“, klagte Wittlichs Trainer Olaf Gierenz.

 

Lange Zeit lieferten die Wittlicherinnen dem Gastgeber ein Spiel auf Augenhöhe. Bis zur 39. Minute war das Team von Trainer Olaf Gierenz absolut gleichwertig, kassierte nach dem 23:22 drei Treffer in Folge und das sollte über 25:22 in der 41. Minute die Entscheidung sein. Die Auszeit von Gierenz in der 45. Minute beim 28:23 führte dann zu einer ausgeglichenen Schlussphase.

 

„Knackpunkt in der zweiten Halbzeit war das brutale Foul an Louisa Ensch, die ausfiel und nicht mehr eingesetzt werden konnte. Am Ende verloren wir zu hoch, können aber auf eine insgesamt gute Leistung aufbauen. Mit einer Alternative mehr im Rückraum hätten wir heute hier durchaus gewinnen können“, glaubt der Wittlicher Coach.

 

Reher – Souza (1), Keidel (3), Teusch (2/1), Eiden (7), Ensch (5/4), Lushaj (1), Eckert (4), Schoppe (4), Bettahar.

 

 

RPS männliche C-Jugend

JSG Hunsrück – HSG Worms 26:21 (11:10)

 

Den Formanstieg unterstrichen die Jungs des Trainergespanns Andi Glasmacher und Marc Stoffel und besiegten den Favoriten aus Worms am Ende verdient. Gegen den Tabellenvierten der Liga, die HSG Worms gelang den Hunsrücker Jungs ein guter Start in Spiel. Über 3:0 in der 5. Minute, legten die Gastgeber im ersten Spielabschnitt ständig vor, führten phasenweise mit zwei Treffern beim 9:7 in der 21. Minute und 11:9 kurz vor der Halbzeit.

 

Zum ersten Ausgleich nach dem Wechsel kamen die Gäste beim 14:14 in der 32. Minute, doch die Hunsrücker konnten immer vorlegen. Erstmals beim 17:18 führten die Gäste, doch die Hunsrücker blieben dran, drehten das Spiel über 19:20 in der 41. Minute zum 22:20 in der 45. Minute, die Gäste reagierten und nahmen die Auszeit. Doch die Hunsrücker zeigten sich unbeeindruckt, erhöhten auf 24:20 in der 49. Minute, die Begegnung war zugunsten der Gastgeber gelaufen.

 

„Das war ein überraschender Sieg, den wir so nicht erwartet hatten. Im Gegensatz zum Mülheim Spiel zeigten die Jungs ihren unbedingten Siegeswillen. Doch beide Mannschaften fanden schwer in Spiel, viele Fehler auf beiden Seiten und wir konnten uns für die Führung bei unserem starken Keeper Mauro Neu bedanken. Probleme hatten wir im Angriff, weil wir viel zu früh und zu hektisch aus der zweiten Reihe abschlossen. Worms stellte eine körperlich robuste und kompakte Abwehr. Probleme hatten wir gegen den Wormser Kreis. Darauf haben wir dann nach dem Wechsel reagiert, zogen Niklas Ihmer von der eins ins Abwehrzentrum und hier machte er zusammen mit Louis Radics einen Bombenjob! Worms kam besser aus der Halbzeit, doch wir hatten jetzt das Glück des Tüchtigen auf unserer Seite im Torabschluss. Desto länger die Begegnung dauerte, desto besser wurde meine Mannschaft. Worms stellte die Abwehr auf 4:2 um und das spielte uns in die Karten. Über Aussen und den Kreis kamen wir aus der Nahwurfzone zu unseren Toren. Eine starke und disziplinierte Leistung auf die die Mannschaft stolz sein kann. Aus der geschlossenen Mannschaftsleistung möchte ich Louis Radics hervorheben, der über die gesamte Spielzeit fast fehlerlos gegen seinen starken Gegenspieler arbeitete. Leider konnte ich an diesem Tage nicht alle Spieler einsetzen, da die körperliche Überlegenheit der Gäste für unsere jüngeren Spieler zu groß war“, erklärte JSG Coach Andi Glasmacher, der aber versicherte, dass die jungen Spieler im kommenden Spiel ihre Einsatzzeiten erhalten.

 

Schuh und Neu – Schmidt, Stevenick, Dietrich (7), Albright (1), Ihmer (8/2), Rüschmeyer, Radics (4), Schößler, Vink (1), Fink (5), Döpp

 

RPS männliche A-Jugend

JSG Hunsrück – TSG Friesenheim (Sonntag, 15 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Chancenlos waren die Jungs aus dem Hunsrück im Hinspiel, mussten sich Anfang Dezember klar mit 35:18 geschlagen geben. Auch im Rückspiel gehen die Gäste als Favoriten in die Begegnung. Die TSG Friesenheim darf kein Spiel mehr verlieren, um den zweiten Platz zu sichern. „Wollen wir in der Tabelle noch einen Platz aufholen, müssen wir die letzten Spiele alle gewinnen. Was gegen die TSG Friesenheim nach der 35:18 Niederlage eigentlich aussichtslos ist“, glaubt JSG Coach Carsten Esdar.

 

Personal: Joshua Faust hat vom Arzt Sport Verbot bekommen und wird nicht mitspielen können. Maximilian Zürbes hat sich im letzten Spiel eine Platzwunde am Kinn zugezogen, wird aber hoffentlich mitspielen können.

 

Prognose: „Gegen Friesenheim ist laut Tabelle Schadensbegrenzung angesagt. Dies gelingt uns jedoch nur, wenn wir uns nicht wie in den letzten Spielen eine 10- bis 15- minütige Auszeit pro Halbzeit nehmen“, weiß der JSG Trainer.  

 

RPS männliche C-Jugend

JSG Hunsrück – HSG Worms (Samstag, 17.30 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Mit der JH Mülheim/Urmitz bildet die HSG Worms das Mittelfeld, das mit positivem Punkteverhältnis vor den Mannschaften liegt, zu denen die JSG Hunsrück zählt. Mit 12:18 Punkten rangierte die JSG derzeit auf Platz 6, führt aber die „Verfolger“ an und es ist Ziel von Trainer Andi Glasmacher und Marc Stoffel am Ende Platz 6 der Liga zu verteidigen. Die HSG aus Worms schaffte als einzige Mannschaft den souveränen Tabellenführer Nieder-Olm zu schlagen. Das allein sagt schon aus, dass man zu Beginn der Saison den Gast etwas falsch eingeschätzt hatte. Keinerlei Chance hatte das Hunsrück Team im Hinspiel. Körperlich sehr stark, aus einer guten Deckung heraus bezahlte die Stoffel/Glasmacher Truppe Lehrgeld. Im Rückspiel ist jedoch alles wieder offen! Die Ergebnisse der JSG im Jahr 2019 können sich auf jeden Fall sehen lassen. Vier Siege in Serie und eine gute Angriffsleistung in Mülheim machen Mut für die kommende Partie. Zudem muss der Gast mit dem harzfreien Ball zurechtkommen.

 

Personal: Justin Schuh musste gegen Mülheim krankheitsbedingt pausieren. Louis Radics spielte in Mülheim trotz schwerer Erkältung und sollte bis zum Worms Spiel nochmal ordentlich Kraft tanken können.

 

Prognose: JSG Trainer Marc Stoffel: „Im Hinspiel sind wir völlig unter die Räder gekommen. Man darf aber auch nicht vergessen, dass mit Louis Radics und Niklas Ihmer zwei ganz wichtige Säulen verletzungsbeding nicht dabei waren. Dazu kam ein völlig desolater linker Rückraum. Der Sieg der Wormser gegen Nieder-Olm war schon sehr überraschend, die genauen Hintergründe kenne ich jedoch nicht, deshalb zählt nur die Konzentration auf unsere eigene Leistung. Da alle Leistungsträger am Samstag an Bord sind und wir uns vor allem auf der linken Rückraum Seite, durch die zuletzt gute Form von Luca Schößler und vor allem Ben Vink, deutlich besser zeigen, rechne ich mit einer engeren Partie als noch im Hinspiel. Ausschlaggebend ist, das hat das Derby gegen Mülheim wiedermal gezeigt, wie wir uns in der Abwehr präsentieren. 31 Tore in Mülheim werfen ist absolut im Soll, aber mit einer erneuten kampflosen Arbeitsverweigerung in der Defensive wird Worms die Punkte mitnehmen.“

 

RPS weibliche B-Jugend

HSG Marpingen-Alsweiler – HSG Wittlich (Samstag, 14 Uhr)

 

Ausgangslage: Das Maß aller Dinge in der Liga ist die HSG Marpingen- Alsweiler, die verlustpunktfrei nach 16 Spielen einsam an der Tabellenspitze thront. Im Spiel „David gegen Goliath“ kann es für die Wittlicher Mädels nur darum gehen, sich so teuer wie möglich zu verkaufen und ein besseres Ergebnis zu erzielen, als im Hinspiel. Zuhause unterlag das Team von Trainerin Bianca Waters Mitte Oktober mit 13:34! Mit dem Spiel endet für die Mannschaft die Saison!

 

Personal: "Die C-Jugend spielt zeitgleich, so dass wir hier auf keine Spielerin zurückgreifen können. Aus der B2 stehen uns voraussichtlich zwei bis drei Aushilfen zur Verfügung", verrät Waters. 

 

Prognose: „In den letzten Spielen haben die Mädels nochmal gezeigt, was in ihnen steckt. Wenn wir personell so aufgestellt gewesen wären wie noch in der Hinrunde, hätten wir sicherlich noch den einen oder anderen Punkt geholt. In Marpingen haben wir nichts zu verlieren. Jeder kann und soll sich auch wieder ausprobieren. Ich hoffe, dass wir auch das gute Zusammenspiel aus den letzten beiden Begegnungen mit in das Spiel nehmen können. Es wird das letzte Spiel von Marie Teusch im Trikot der HSG Wittlich sein – Marie wechselt nach Leverkusen. Der Wechsel dokumentiert auch die gute Jugendarbeit in Wittlich – es ist vor allem auch ein Verdienst ihres langjährigen Trainers Olaf Gierenz. Ich werde die Mannschaft nach dieser Saison wieder abgeben, da ich aus beruflichen Gründen eine Trainerpause einlegen werde. Egal wie die Partie ausgeht – im Anschluss werden wir die Saison gemeinsam gebührend ausklingen lassen“, verspricht Trainerin Bianca Waters.

 

DJK/MJC Trier – SF Budenheim (Sonntag, 14 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Mit einem Remis trennten sich beide Mannschaften im Hinspiel. Jetzt gilt es für die Triererinnen sich mit einem Sieg vom Publikum zu verabschieden. Gelingt dies, kann sich das Team von Trainer Ralf Martin noch auf Platz 6 der Tabelle vorschieben, da kaum anzunehmen ist, dass Bretzenheim gegen Kirn die Oberhand behalten wird.  „Im Hinspiel spielten wir 25:25, nachdem wir acht Minuten vor Schluss noch mit drei Toren vorne gelegen sind, um dann das Spiel noch unnötigerweise aus der Hand zu geben. Das sollte uns im Rückspiel so nicht mehr passieren.

 

Personal: Bis auf Lea Föhr und Miriam Wintersinger sind alle dabei.

 

Prognose: „Gegen Budenheim wollen wir nochmal an die guten Leistungen aus den letzten Spielen anknüpfen. Wir möchten im letzten Spiel nochmal alles geben, um dann die Saison mit einem guten Gefühl abzuschließen. Können wir an die letzten guten Leistungen anknüpfen, und das über die gesamte Spielzeit, haben wir gute Chancen, die Halle als Sieger zu verlassen. Sollten wir gewinnen und die anderen Mannschaften vor uns für uns spielen, so haben wir sogar noch die Chance, zwei Plätze in der Tabelle gut zu machen und am Ende auf dem sechsten Platz zu stehen. Was für die Mädels ein toller Erfolg im ersten B-Jugend Jahr wäre. Auf jeden Fall wollen wir unseren Zuschauern ein gutes Spiel bieten und danach die Saison beim Grillen ausklingen lassen.

 

RPS Weibliche C-Jugend

SG Wörth/Bornheim – HSG Wittlich (Samstag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Noch eine Rechnung aus dem Hinspiel hat das Team von Trainer Olaf Gierenz offen. Mit 22:30 entführten die Gäste beide Punkte aus der Eifel. Dabei war die Begegnung bis 10 Minuten vor dem Ende völlig ausgeglichenen, ehe die Wittlicherinnen ihre freien Würfe nicht mehr nutzten und so der Gast den Sieg sicherte. Die Rollen sind klar verteilt. Wörth hat bereits das Hinspiel deutlich gewonnen. Wittlich hat in der Rückrunde noch kein Spiel gewonnen.  

 

Personal: Linnea Stephan und Rieke Muscheid fehlen am Wochenende. Da die C2 noch ein Nachholspiel bestreiten muss und auch die D-Jugend spielt, sind aus diesen Mannschaften keine Ergänzungen möglich.  

 

Prognose: "Gegen die körperlich starken Spielerinnen im linken Rückraum und auch am Kreis hatten wir bereits im Hinspiel erhebliche Probleme. Unsere körperliche Unterlegenheit müssen wir durch eine höhere Laufbereitschaft kompensieren. Durch zahlreiche Verletzungen und auch Erkrankungen in den letzten Wochen und Monaten, fehlt allerdings häufig die nötige Ausdauer, um dem Gegner über die volle Spielzeit Paroli bieten zu können. So sind auch die letzten Ergebnisse zu erklären. Erschwerend kommt die weite Fahrt nach Wörth hinzu. Alles andere als ein deutlicher Sieg der Gastgeberinnen wäre von daher schon eine Überraschung“, sagt HSG Coach Olaf Gierenz.

 

 

Spieltag 16./17. März 2019

 

RPS männliche A-Jugend

mjG Dansenberg – JSG Hunsrück 30:29 (13:16)

 

Erneut müssen die Hunsrücker Jungs eine Niederlage verkraften. Dabei gelang dem Team von Trainer Carsten Esdar ein guter Start in Spiel. Die Mannschaft führte 6:8 in der 15. Minute und so nahmen die Pfälzer ihre Auszeit. Doch die spielte dem Esdar-Team in die Karten, die auf 10:14 in der 23. Minute davonzogen, doch dann den Faden verloren. Dansenberg verkürzte auf 13:14, doch mit zwei Treffer in Folge gelang den Hunsrückern die 13:16 Pausenführung.

 

„Zwar musste Dansenberg auf seinen starken Keeper verzichten, hatte aber zwei B-Jugendspieler dabei, von denen einer zum DHB Kader zählt. Wir hatten im ersten Spielabschnitt zu viele überhastete Anspiele zum Kreis, spielten letztlich zu ungeduldig, hätten durchaus höher führen können“, gab Esdar zu.

 

Dansenberg kam besser aus der Kabine, glich beim 17:17 in der 39. Minute aus und legte auf 19:17 vor. Ab diesem Zeitpunkt verteidigten die Gastgeber ihre Führung, die beim 27:26 in der 56. Minute „wackelte“ und als sogar der Ausgleichstreffer zum 27:27 gelang, schien das Spiel zu kippen. Auch von der erneuten zwei Toreführung der Dansenberger zeigten sich die Hunsrücker nicht beeindruckt, kamen auf 29:28 heran, beim 30:29 war das Esdar-Team dann endgültig geschlagen.

 

„In den letzten 50 Sekunden hatten wir keine Chance mehr an den Ball zu kommen. Letztlich hätte ein Remis dem Spielverlauf entsprochen. Es war ein sehr schnelles Spiel, in dem wir aber zu viele Fehler machten. Mit mehr Konzentration unsererseits wäre sogar ein Sieg drin gewesen“, ärgerte sich der Hunsrücker Trainer.

 

Hofmann und Luth – Roschel (11/3), Stelter (3), Zürbes (1), Bach (5/1), Ihmer (1), Schmidgal, Schmidt (4), Weber (1), Klein (1/1).

 

RPS weibliche B-Jugend

SV Zweibrücken – HSG Wittlich 25:18 (11:10)

 

„Meine Mannschaft hat sich beim Tabellenzweiten in Zweibrücken teuer verkauft. Das attestierte uns auch die generische Trainerin, die auch der Meinung war, dass das Endergebnis mit sieben Toren Differenz am Ende zu hoch ausgefallen war. In der Abwehr starteten die Mädels sehr kompakt und aktiv. Auch im Angriff spielten sie mit viel Freude und Lust. Dazu im Tor eine bärenstarke Sophia Stroh. So konnten wird die erste Halbzeit absolut ausgeglichen gestalten“, freute sich HSG Trainerin Bianca Waters. Zwar führten die Gastgeberinnen mit 7:3 in der 8. Minute, doch Tor um Tor kamen die Wittlicher Mädels heran, lagen zur Pause nur 11:10 zurück.

 

„Und das obwohl Marie Teusch frühzeitig aufgrund einer Muskelverletzung ausfiel. Alle anderen Spielerinnen übernahmen Verantwortung – auch die Spielerinnen aus der B-2 reihten sich nahtlos ins Spiel ein. Das es am Ende nochmal deutlicher wurde, lag an zwei/drei überhasteten Angriffen, die der Gegner eiskalt nutzte. Insgesamt aber eines der besten Spiele unserer Mannschaft. Mit gestärktem Selbstbewusstsein können wir jetzt am Sonntag in die Partie gegen Bretzenheim gehen“, freute sich Waters, der Mannschaft bis 16:15 ein Spiel auf Augenhöhe bot.

 

Stroh – Nzolameso (1), Kappes (4), Kastrati (3), Zens (1), Reidenbach, Schaaf (3), M. Teusch, Naguschewski (3), Hohns (3)

 

HSG Wittlich – SG Bretzenheim 29:32 (15:18)

 

Gut erholt von der Schlappe des Vortages in Trier zeigten sich die Bretzenheimerinnen einen Tag später in Wittlich und setzten sich dort verdient mit 29:32 durch.

 

Gleich zu Beginn schienen die Gäste für klare Verhältnisse sorgen zu können, legten zum 0:4 in der 4. Minute vor, doch dann fanden die Wittlicherinnen ihr Spiel, waren beim 5:6 in der 7. Minute wieder auf Augenhöhe. Doch die Schwächephase der Eifelanerinnen zwischen der 10. und 16. Minute nutzten die Gäste erneut, um sich vom 7:9 auf 7:14 abzusetzen. Waters nahm die Auszeit und ihre Mannschaft kämpfte sich jetzt Tor um Tor ins Spiel zurück. Zur Pause führte die SG lediglich noch mit drei Treffern.

 

„Wir haben die Anfangsphase verschlafen, dazu ein paar Chancen ausgeglichen. Doch wir haben uns wieder rangekämpft“, freute sich HSG Trainerin Bianca Waters zur Pause.

 

Völlig ausgeglichen verlief dann die zweite Hälfte, in der der die HSG Spielerinnen beim 18:20 in der 31. Minute, und 27:29 in der 44. Minute auf zwei Tore rankamen, doch der Anschlusstreffer wollte einfach nicht fallen. Am Ende stand der knappe 29:32 Auswärtssieg der Gäste auf der Anzeigetafel.

 

„Meine Mannschaft hat sich nie aufgegeben, toll gekämpft, doch nie den entscheidenden Schritt zum Anschlusstreffer machen können. Das lag zum einen am Abschlusspech, zum anderen auch an der guten Torfrau der Gäste. Unter dem Strich ein gutes Spiel von der Mannschaft, die wieder durch 3 Spielerinnen aus der B-Jugend ergänzt wurde. Auch heute hat die Mannschaft gezeigt, was eigentlich in ihr steckt. Schade nur, dass sie das nicht über die gesamte Spielzeit gezeigt hat“, meinte die Wittlicher Trainerin.

 

Stroh – Lushaj, Gierenz, Kappes (7), Kastrati (2), Schaaf (1), Teusch (12/4), Naguschewski (4), Hohns (3)

 

DJK/MJC Trier – SG Bretzenheim 37:22 (17:12)

 

„Wir hatten uns vorgenommen, Revanche für die Hinspielniederlage zu nehmen. Das dies in der beeindruckenden Form gelang, freut mich sehr!“ verriet der sichtlich zufriedene MJC Coach Ralf Martin.

 

Nach ausgeglichenem Verlauf der ersten Minuten setzt sich die MJC Mannschaft vom 5:5 in der 7. Minute auf 8:5 bis zur 12. Minute ab, baut den Vorsprung auf 14:8 in der 18. Minute aus und verteidigt den fünf-Tore-Vorsprung bis zur Pause (17:12). Die Vorentscheidung war gefallen, als sich das Team von Trainer Ralf Martin vom 19:14 in der 29. Minute auf 22:14 in der 31. Minute absetzen konnte. Erstmals führte das Team beim 26:16 in der 36. Minute mit 10 Treffern, am Ende feierte die Mannschaft einen auch in dieser Höhe verdienten Erfolg und nahm damit in beeindruckender Form Revanche für die denkbar knappe Hinspielniederlage.

 

„Heute hat wirklich alles das, was wir uns vorgenommen haben, auch geklappt. Die Mannschaft hat das heute super umgesetzt. Unser Hauptaugenmerk lag im Deckungsverband auf den Gästeangreiferinnen Jana Vogt und Jana Hägele, die wir natürlich nicht ganz ausschalten konnten. Im zweiten Spielabschnitt wollten wir nicht wie gegen Kirn nachlassen, sondern kontinuierlich die Leistung abrufen, die wir im ersten Spielabschnitt gezeigt haben. Den Grundstein legten wir in einer starken Abwehr, kamen immer wieder über die erste und zweite Welle zum Erfolg. Auch im gebundenen Spiel haben wir das, was wir spielen wollten, umgesetzt. Eine absolut geschlossene Mannschaftsleistung, bei der sich jede Spielerin ein die Torschützenliste eintrug. Luna Lamberty kam von Rechtsaussen bei wenig Fehlversuchen auf 10 Treffern. Am Ende ist der Sieg auch in dieser Höhe verdient“, lobt Martin.

 

Martin – Hoffmann (4), Bingen (1), Dort (4), Arias-Lopez (3), Sartor (4), Lamberty (10), Cartus (5), Oberbillig (1), Käsgen (5)

 

HSV Merzig/Hilbringen – DJK/MJC Trier 27:24 (18:9)

 

Mit drei Toren Differenz unterlag die MJC Trier auch im Rückspiel gegen die Saarländerinnen. Dabei war es die verschlafene Anfangsphase, der das Team von Trainer Ralf Martin im gesamten Spiel am Sonntag hinterherlief. Vom 2:2 hatten sich die Gastgeberinnen auf 7:2 in der 9. Minute abgesetzt. Noch einmal kämpften sich die kleinen Miezen auf 10:7 in der 17. Minute heran, doch dann gelang den Gastgeberinnen über 14:8 in der 21. Minute, bei dem Martin die Auszeit nahm, die klare 18:9 Pausenführung.

 

„Die erste Halbzeit spiegelt keinesfalls wider, was die Mädels in den letzten Spielen gezeigt haben. Es war eine gebrauchte Halbzeit, in der wir in der Abwehr überhaupt keinen Zugriff auf die Gegenspielerinnen bekamen. Jeden Fehler bestraften die Merziger mit ihrem Gegenstoßspiel, dazu hatten wir auch Pech mit einigen Lattentreffern“, erklärte Martin, der seine Mannschaft in der Pause aufforderte, die Einstellung der letzten Spiele an den Tag zu legen.

 

Und das setzten die Mädels in beeindruckender Manier um, gewannen die zweite Hälfte mit 15:9! Die Aufholjagd im zweiten Spielabschnitt endete beim 25:22 in der 44. Minute. Jetzt entschied der HSV das Spiel mit zwei Toren in Folge zum 27:22.

 

„Gegenüber der ersten Hälfte war das jetzt eine hundertprozentige Steigerung. Die Abwehr hatte jetzt zusammen mit der Torhüterin Zugriff auf die Gegenspielerinnen, schnell schalteten wir um und kamen Tor um Tor ran. Am Ende hat die Aufholjagd zu viel Kraft gekostet. Hätten wir so im ersten Spielabschnitt gespielt, hätten wir auch dieses Spiel gewonnen“, glaubt der MJC Coach.

 

Martin – Hoffmann (4), Bingen (2), Dort, Arias-Lopez (1), Sartor (3), Lamberty (9/1), Cartus (4), Oberbillig (1).

RPS männliche C-Jugend

JH Mülheim/Urmitz – JSG Hunsrück 38:31 (20:16)

 

Einen offenen Schlagabtausch leisteten sich die beiden Rheinland-Vertreter aus Mülheim/Urmitz und aus dem Hunsrück. Dabei gelang den Gastgebern am Ende nach einem torreichen Spiel ein ungefährdeter 38:31 Sieg.

 

„Es war ein faires Spiel mit Freundschaftsspielcharakter, da sich die Spieler aus vielen Stützpunktmaßnahmen kennen. Zudem hatten wir mit Michael Sauerwein einen super Schiedsrichter, der die beste Schiedsrichterleistung zeigte, die ich in dieser Saison gesehen habe“, lobte JSG Trainer Andi Glasmacher.

 

Bereits nach 5 Minuten nahmen die Gäste ihre Auszeit, lagen zu diesem Zeitpunkt 5:1 zurück und kamen nach dem verschlafenen Start jetzt besser ins Spiel. Bis zu diesem Spielstand hatte die Gästeabwehr keinen Zugriff auf die JH Angreifer, der linke und rechte Rückraumspieler immer über die Mitte zu Torerfolgen kamen. Doch nach der Auszeit wurde das Hunsrücker Spiel stabiler, die Mannschaft kam auf 8:7 in der 11. Minute heran, musste die Gastgeber dann wieder über 14:10 und 19:14 in der 23. Minute bis zur Pause auf 20:16 ziehen lassen.

 

Mit zunehmender Spieldauer war den Gästen die Tatsache anzumerken, dass die Mannschaft derzeit nur einmal pro Woche gemeinsam trainiert. So zogen die Gastgeber auf 28:21 in der 34. Minute davon, kämpfte sich dank eines an diesem Tage sehr starken Ben Vink auf fünf Tore zum 30:25 in der 37. Minute heran, konnte aber dann nicht mehr zulegen.

 

„Der Sieg der JH Mülheim/Urmitz geht völlig in Ordnung. Bei uns überzeugten im Angriff Ben Vink und Niklas Ihmer“, stellte Glasmacher fest.

 

Neu – Glasmacher, Stevenick, Dietrich, Albright, Ihmer (12/5), Rüschmeyer, Radics (3), Schößler (3), Vink (9), Schnmidt, Fink (4), Foos, Döpp,

 

 

RPS weibliche C-Jugend

HSG Wittlich – TV Engers 14:24 (6:15)

 

Früh sorgten die Gäste aus Engers im Hinspiel in Wittlich für klare Verhältnisse, zogen über 3:8 in der 14. Minute vorentscheidend auf 6:15 zur Pause davon. Ausgeglichen gestalteten die Eifelanerinnen dann den zweiten Spielabschnitt, konnten aber den Rückstand nicht entscheidend verringern.

 

Am Ende stand der klare 14:24 Erfolg der Gäste auf der Anzeigetafel der Berufsbildenden Schule in Wittlich. „Wir waren deutlich unterlegen, fanden keine Einstellung zu diesem Spiel“, klagte Wittlichs Trainer Olaf Gierenz.

 

Reher und Muscheid – Souza, Keidel (1); Stephan (3), Teusch, Eiden (2), Ensch (2/1), Lushaj (3), Eckert (1), Schoppe (2), Bettahar.

 

TV Engers – HSG Wittlich 33:21 (16:12)

 

Deutlich stärker als im Samstagsspiel erwiesen sich die Wittlicher Spielerinnen im Sonntagsspiel bei Engers, zumindest im ersten Spielabschnitt. Erst nach dem 9:8 in der 13. Minute setzte sich der TV Engers ab und über 13:8 in der 17. Minute baute der TV den Vorsprung aus und ging mit der 16:12 Führung in die Kabine.

 

Doch nach dem Wechsel lief es für die Gastgeberinnen besser, sie setzten sich bis zur 41. Minute auf 27:17 ab, verteidigten ihren 10 Tore Vorsprung über 30:20 in der 46. Minute bis zum 33:21 Endstand.

 

„Beide Teams spielten wesentlich stärker als am Vortag. So wurde es ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem wir Mitte der ersten Hälfte innerhalb weniger Minuten dreimal unbedrängt den Ball wegwarfen und so in Rückstand gerieten. Nach dem Wechsel wollten wir dann das Tempo mitgehen, wurden aber für jeden Fehler bestraft. Immer wieder verloren wir die Bälle und fingen uns die Gegenstöße“, klagte HSG Coach Olaf Gierenz.

 

Reher und Muscheid – A. Souza, Keidel (3), Stephan (1), Teusch (2/1), Eiden (2), Ensch (7/5), Lushaj, Eckert (1), Heuper (4), Schoppe, J-M. Souza (1)

 

RPS männliche A-Jugend

mfG Dansenberg – JSG Hunsrück (Sonntag, 15 Uhr)

 

Ausgangslage: Unglücklich und denkbar knapp unterlag das Team von Trainer Carsten Esdar im Hinspiel vor heimischer Kulisse und hat sich für das Rückspiel in der Pfalz einiges vorgenommen. Dabei scheiterten die Hunsrücker immer wieder vom Kreis und den Aussenpositionen am „zwei-Meter-Mann“ im Dansenberger Kasten, „Henning Huber einen der Besten der Liga. Er hat uns im Hinspiel zur Verzweiflung gebracht“, erinnert sich Esdar.

 

Personal: "Wir hoffen, dass sich der Krankenstand weiter verringert. Ausfallen wird Daniel Millinger (Arbeit) und Enrico Roschel (privater Termin)", verrät der JSG Coach.

 

Prognose: "100% Einsatz in der Deckung und 100 % Konzentration beim Abschluss sind notwendig, um in Kaiserslautern zu bestehen. Sollten wir dann nicht wie gegen Illtal nach 25min einbrechen, haben wir auch in Kaiserslautern eine Außenseiter Chance.", ahnt Esdar. Kontinuierlich scheinen sich die Gastgeber zu steigern und so steht das Esdar-Team vor einer hohen Auswärtshürde

 

RPS männliche C-Jugend

JH Mülheim/Urmitz – JSG Hunsrück (Samstag, 15.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Nach einer einmonatigen Spielpause nimmt die JSG Hunsrück am Wochenende den Spielbetrieb wieder auf! Dabei geht zum Rheinland-Rivalen aus Mülheim/Urmitz, der im Hinspiel deutlich beide Punkte aus dem Hunsrück entführte.

 

Personal: Nach der Pause sollten wir aus den Vollen schöpfen können. Einzig Henrik Anton fehlt auf Grund eines privaten Termins.

 

Prognose: „Auch wenn die Tabellensituation ein ganz enges Derby vermuten lässt, können wir die Situation sehr gut einschätzen und sehen die Favoritenrolle eindeutig beim Gastgeber. Mühlheim/Urmitz spielt einen spielerisch starken Handball und agiert zudem körperlich sehr robust. Wir machen kein Geheimnis daraus, dass uns Mühlheim einfach nicht liegt. Kampflos fahren wir trotzdem nicht nach Mühlheim. Wir haben 2019 eine starke Rückrunde gespielt und können deshalb mit breiter Brust auflaufen. Unsere Jungs müssen den Kampf annehmen und dürfen sich im Angriff nur wenige Fehler erlauben, sonst wird es wir im Hinspiel direkt bestraft. Wir haben das Training zwischen B bis D Jugend etwas kombiniert und trainieren somit nur noch einmal die Woche geschlossen mit der aktuellen C Jugend Truppe. Andi und ich lassen uns deshalb überraschen, wie gut unsere Jungs drauf sind und wollen vor allem die richtige Einstellung sehen“ so JSG Coach Marc Stoffel.

 

 

RPS weibliche B-Jugend

SV Zweibrücken – HSG Wittlich (Freitag, 17.30 Uhr)

HSG Wittlich – SG Bretzenheim (Sonntag, 16 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Vor einer Doppelbelastung steht der kleine Wittlicher Kader am kommenden Wochenende. Am Freitag fährt das Team von Trainerin Bianca Waters in die Saarpfalz zum Tabellenzweiten und am Sonntag hat man in heimischer Halle den Tabellensiebten aus Bretzenheim zu Gast. Auch die weibliche C-Jugend ist zweimal im Einsatz, so dass wir hier keine Unterstützung bekommen können.

Personal: Wer aus der B2 aushelfen kann, muss noch geklärt werden, da die Mädels auch selber spielen.

 

Prognose: „Unter der Woche haben wir mit den B2 Mädels wieder zusammen trainiert, um auch spielerisch etwas zusammen zu rücken. Dennoch wird es schwer für uns sowohl am Freitag als auch am Sonntag adäquat dagegen zu halten. Ziel ist es alle Spielerinnen in beiden Partien zu fordern. Jeder muss Verantwortung übernehmen. Den Mädels sage ich, dass sie sich ausprobieren sollen, sich viel mehr zutrauen sollen, denn schließlich haben wir nichts zu verlieren. Wir werden sehen, wie sie es am Wochenende in die Praxis umsetzen.

 

DJK/MJC Trier – SG Bretzenheim (Samstag, 9.45 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Zu ungewohnt früher Stunde ist die Begegnung zwischen den kleinen Miezen und dem Tabellensiebten aus Bretzenheim angesetzt. Unglücklich musste sich das Team von Trainer Ralf Martin im Hinspiel geschlagen geben, zollte dabei dem schnellen Spiel der Bretzenheimerinnen Tribut. Im Hinspiel führte meine Mannschaft in der ersten Halbzeit nach einem sehr guten Spiel mit 13:8, gaben das Spiel in der zweiten Halbzeit aus der Hand und verloren mit 25:26.

 

Personal: Lea Föhr fällt bis Ende der Saison aus. Miriam Wintersinger ist krank und kann am Wochenende nicht spielen.

 

Prognose: Das Hinspiel gegen die SG Bretzenheim ist eins von drei Spielen, in denen wir die erste Halbzeit sehr stark gespielt haben, in der zweiten Halbzeit dann abgebaut haben und am Ende noch verloren haben. Wir hätten ein paar Punkte mehr auf dem Konto, wenn wir einige Spiele konzentriert zu Ende gespielt hätten. Man hat in den Spielen gesehen das wir spielerisch mithalten können, uns am Ende aber auch die Kondition fehlt. Wir wollen an die gute Leistung aus dem Spiel gegen letztes Wochenende gegen Kirn anknüpfen, dieses Mal aber bis zum Ende dagegenhalten. Ich bin auch überzeugt davon das die Mädels dazu in der Lage sind. Unser Hauptaugenmerk gilt zwei Rückraumspielerinnen der Bretzenheimer, die uns im Hinspiel in der zweiten Halbzeit das Leben schwer machten. Gelingt es uns die Leistung, die wir im Stande sind zu bringen, über die ganze Spielzeit zu zeigen, so haben wir gute Chancen, die Halle als Sieger zu verlassen.

 

HSV Merzig/Hilbringen – DJK/MJC Trier, Sonntag, 13.00 Uhr

 

Ausgangslage: Im zweiten Spiel am Wochenende geht es gegen die Mannschaft aus Merzig/Hilbringen, die in der Tabelle auf einem guten fünften Platz stehen und das Hinspiel mit 23:20 für sich entscheiden konnten.

 

Personal: Lea Föhr und Miriam Wintersinger fehlen verletzt bzw. krankheitsbedingt.

 

Prognose: Durch unser Nachholspiel am Samstag hat meine Mannschaft eine Doppelbelastung an diesem Wochenende. Auch wenn wir am Samstag schon spielen mussten, so werden wir trotzdem versuchen, in Merzig über eine gute Verteidigung unsere erste und zweite Welle zu gehen. Das haben meine Spielerinnen in den letzten Spielen sehr gut umgesetzt. Im Angriff versuchen wir konzentriert unsere Auslösehandlugen zu spielen, um dann am Ende die richtigen Entscheidungen zu treffen. Auch mit zwei Spielen am Wochenende wollen wir immer wieder Druck auf unseren Gegner ausüben und sie so auch zu leichten Fehlern zwingen. Was am Ende dabei heraus kommt werden wir dann sehen.

 

RPS weibliche C-Jugend

HSG Wittlich – TV Engers (Samstag, 18 Uhr, Berufsbildende Schule)

TV Engers – HSG Wittlich (Sonntag 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Auch für die Wittlicher C-Jugend steht am Wochenende ein Doppelspieltag an. Ähnlich wie bei der weiblichen B-Jugend sind die personellen Alternativen der Eifelanerinnen gering. Im Rheinland-Derby trifft das Team von Trainer Olaf Gierenz, die ihre letzten beiden Spiele gewinnen konnte und mit viel Selbstvertrauen auflaufen wird. Das Hinspiel in Engers musste wegen einer Auswahlmaßnahme verlegt werden. So kommt es zu dieser eher ungewöhnlichen Ansetzung. Während die HSG Wittlich in den letzten Spielen meist deutlich unterlag, befindet sich der Gegner aus Engers aktuell im Aufwind.

 

Personal: "Weiterhin haben wir viele Ausfälle zu beklagen. Im Laufe der Trainingswoche wird sich entscheiden, wer einsatzfähig ist."  

 

Prognose: "Im Duell der beiden einzigen Vertreter aus dem Handballverband Rheinland, wird es sehr schwer für uns. Grundsätzlich sehe ich beide Mannschaften auf Augenhöhe. Da aber weiterhin viele Spielerinnen ausfallen, sind wir klarer Außenseiter. Die einsatzfähigen Spielerinnen müssen an ihre Leistungsgrenze gehen. Dann rechne ich mir zumindest im Heimspiel eine Siegchance aus“, sagt der Wittlicher Coach

 

Spieltag 09./10. März 2019

 

RPS männliche A-Jugend

JSG Hunsrück – JSG HF Illtal 30:42 (15:18)

 

Verwundert rieben sich die Zuschauer in den Anfangsminuten die Augen. Das als klarer Aussenseiter in die Begegnung gegangene Team von Trainer Carsten Esdar bestimmte die Anfangsminuten des Spiels gegen den souveränen Tabellenführer aus Illtal und legte auf 9:3 vor!  Beim 9:5 in der 14. Minute nahm Esdar die Auszeit, doch die Aufholjagd der Gäste war nicht zu stoppen.

 

Bis zum 15:15 in der 28. Minute bot die Hunsrück JSG dem Tabellenführer ein Spiel auf Augenhöhe, doch dann wurde ein Klassenunterschied deutlich. Über 15:18 zur Pause legten die Gäste auf 15:20 in der 32. Minute vor, bauten jetzt den Vorsprung kontinuierlich über 19:28 in der 40. Minute und 25:37 in der 52. Minute aus. Am Ende stand ein klarer und in dieser Höhe auch verdienter Erfolg der Gäste auf der Anzeigetafel in der Sohrener Schulsporthalle!

 

„Vielleicht sollte ich mal einen Antrag beim Verband stellen, dass die Spiele früher abgepfiffen werden“, scherzte JSG Coach Carsten Esdar, dessen Team eine sehr starke Anfangsphase spielte, in der die Gäste aber sichtlich Probleme mit dem nicht geharzten Ball hatten. Etliche klare Chancen ließen die Saarländer liegen oder scheiterten von Aussen und dem Kreis in den Anfangsminuten an einem stark haltenden Felix Luth im Kasten. Das Fehlen von Joshua Faust und Lukas Ihmer war über die gesamte Spielzeit nicht zu kompensieren. Die Mannschaft hat gut gekämpft, hatte in Maximilian Zürbes auf Rechtsaussen einen treffsicheren Spieler. Doch mit zunehmender Spielzeit ließ die Konzentration nach. Dies ist sicher auch der Kondition geschuldet. Die topfiten Gäste bestraften so jeden kleinen Fehler von uns und kamen am Ende zu dem klaren Erfolg. Wenn wir im Deckungsverband standen taten sich die Illaler schwerer, doch das gelang uns nicht allzu oft“, gab Esdar zu.

 

Hofmann, Milingert und Luth – Roschel (6), Stelter (3), Zürbes (8), Bach (4), Schmidgal, Roschel (1), Schmidt (3), Klein (5/3)

 

RPS weibliche B-Jugend

TSG Friesenheim – HSG Wittlich 34:19 (13:7)

 

Die Wittlicher Mädels verschliefen den Start in Friesenheim völlig und so stand nach dem 9:2 in der 14. Minute, nur noch die Frage im Raum, wie hoch sich die Gastgeberinnen durchsetzen werden. Doch in der Folge lief es für das Team von Trainerin Bianca Waters besser, die Mannschaft kämpfte sich bis zur Pause auf 13:7 heran. Beim 20:10 war die Begegnung endgültig zu Gunsten der Gastgeberinnen entschieden, die sich am Ende auch in der Höhe verdient mit 34:19 durchsetzen.

 

„Wieder eine deutliche Niederlage für uns. Einzig Marie Teusch hatte in diesem Spiel auf unserer Seite Oberliganiveau. Mit 12 Treffern war sie beste Angreiferin und auch in der Abwehr blockte sie einige Bälle. Ihre Mitspielerinnen verließen sich zu sehr auf sie und ließen eigene Angriffsaktionen vermissen. Als ich ein mutigeres Spielen in Richtung Tor von allen verlangte, setzen sie dies auch um. Leider unterliefen uns dabei zu viele Fehler, die Friesenheim mit erfolgreichem Tempogegenstoß bestrafte und so auch zum deutlichen Sieg kam. Schön war es für alle Beteiligten, dass drei Spielerinnen aus der C-Jugend mit dabei waren und wir so mit zehn Spielerinnen antreten konnten. Die Mädels werden uns allerdings kommendes Wochenende nicht zur Verfügung stehen, da sowohl die C-Jugend als auch wir gleich zwei Spiele haben. Hier hoffen wir auf Ergänzungen von der B 2“, sagt die Wittlicher Trainerin.

 

Stroh – Keidel, Kappes (3), Ensch (1), Kastrati (3), Zens, Schaaf, Teusch (12/1), Schoppe, Hohns.

 

DJK/MJC Trier – TuS Kirn 19:21 (13:8)

 

Wie erwartet legten die Gäste aus Kirn los wie die Feuerwehr, führten 0:3, ehe die Mannschaft von Trainer Ralf Martin ins Spiel fand und Tor um Tor aufholte. Beim 8:7 in der 17. Minute gelang den kleinen Miezen die erste Führung im Spiel und als Luna Lamberty sogar auf 9:7 erhöhte, nahm der Gästetrainer die Auszeit. Doch der MJC Express ließ sich zunächst nicht aufhalten und so zog das Martin Team auf 13:8 zur Pause davon. Doch nach dem 14:10 in der 31. Minute kam der Bruch ins Trierer Spiel: sechs Treffer in Folge, vor allem durch Maja Urbanek sorgten für die 14:16 Führung der Gäste in der 40. Minute und so nahm Martin die Auszeit. Doch jetzt lief das Kirner Spiel, die Mannschaft setzte sich auf 16:21 in der 46. Minute entscheidend ab.

 

„Wenn mir einer vor dem Spiel das Ergebnis vorhergesagt hätte, wäre ich zufrieden gewesen. Doch nach dem Spielverlauf kann ich feststellen, dass heute ein Punkt drin gewesen wäre. Im gebundenen Spiel standen wir in der Abwehr gut mit einer starken Torfrau. Wir zwangen die Gäste zu einigen technischen Fehlern, liefen eine gute erste und zweite Welle und haben so den Druck aufgebaut. Leider konnten wir nach dem Wechsel das Niveau nicht mehr halten, Kirn spielte in der Deckung wesentlich aggressiver und zudem kamen wir mit den wechselnden kurzen Deckungen gegen unsere Spielerinnen nicht richtig klar. Gegen Ende war die Kraft dann weg und wir wurden für unsere Fehlpässe immer wieder bestraft. Im Angriff und in der Abwehr überzeugte Sarah Arias-Lopez. Treffsicher zeigten sich Luna Lamberty und Lena Hoffmann, die in der Woche noch aufgrund ihrer Gehirnerschütterung nicht trainieren konnte“, lobte Martin.

 

Martin – Hoffmann (7/1), Bingen (1), Dort (1), Arias-Lopez (3), Sartor (1), Lamberty (5), Cartus, Oberbillig (1), Käsgen, Wintersinger.

 

RPS weibliche C-Jugend

SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam – HSG Wittlich 33:23 (18:11)

 

Schon vor dem Spiel standen die Zeichen für die Wittlicherinnen nicht günstig, da die Mannschaft erneut nur mit einem kleinen Kader antreten konnte. „Mit eigentlich nur fünf gesunden Spielerinnen hat man in einem solch schweren Auswärtsspiel kaum eine Chance“, klagte Trainer Olaf Gierenz.

 

So liefen die Eifelanerinnen gleich dem Vorsprung der SG hinterher, schlossen vor allem zu schnell ab und so konnte die SG das Tempo hochhalten. „Eigentlich wollten wir das Tempo aufgrund unserer Personalsituation verschleppen“, gab Gierenz zu.

 

Nach dem Wechsel spielte Wittlich dann geduldiger, erzielte schöne Tore vom Kreis, doch die Kräfte ließen zusehends nach und am Ende stand ein klarer 33:23 Heimspielerfolg der Gastgeberinnen fest. „Ich hoffe sehr, dass sich unsere Personalsituation noch einmal zum Saisonende bessert“, so der Wittlicher Coach.

 

Muscheid und Reher– Rogowski, Keidel (1), L. Teusch (1), Eiden (6/1), Ensch (6/2), Schoppe (5), Lushaj (3), Linnes (1).

 

RPS männliche A-Jugend

JSG Hunsrück – JSG HF Illtal (Sonntag, 13 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Die Saarlandauswahl stellt sich am Sonntag in Sohren zum Leistungsvergleich! Bereits im Hinspiel machten die Illtaler mit 38:19 einen Klassenunterschied deutlich. Dabei verlief die Anfangsphase mit der 9:6 Führung der Hunsrücker ausgesprochen gut für das Team von Trainer Carsten Esdar, doch dann legten die Illtaler Jungs mit einem 6:0 Lauf den Grundstein für den Kantersieg. Das soll im Rückspiel etwas anders werden.

 

Personal: Doch personelle Sorgen plagen die Hunsrücker, bei denen Joshua Faust ausfallen wird. Fraglich sind die Einsätze von Jonas Kley, Lukas Ihmer und Steffen Reis aufgrund ihrer Erkältungen.

 

Prognose: „Wir trainieren diese Woche verstärkt das Zusammenspiel zwischen Abwehr und Torhütern, um wieder aus einer guten Deckung zu schnellen Toren zu kommen. Auch im Angriff arbeiten wir an unserer Wurfeffizienz, brauchen einfach deutlich bessere Abschlüsse. Wenn es uns gelingt, nicht solche Phasen wie nach der 9:6 Führung in unser Spiel „einzustreuen“, könnten wir länger mithalten. Für uns spricht die Tatsache, dass wir ohne Harz spielen und das sind die Gäste so nicht gewohnt“, verrät Esdar.  

 

RPS weibliche B-Jugend

TSG Friesenheim – HSG Wittlich (Samstag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Es stehen noch insgesamt vier Spiele für uns an, in denen unserer personellen Situation nicht besser wird. Denn zum größten Teil spielen die anderen Mannschaften, die aushelfen könnten, parallel.

 

Personal: „So müssen wir erst einmal von unserem Mini-Kader mit sieben Spielerinnen ausgehen, der uns kaum Möglichkeiten und Alternativen bietet“, sagt Trainerin Bianca Waters.

 

Prognose: „Das wird kein Zuckerschlecken für uns und im Moment ist das oberste Ziel, die Stimmung hoch zu halten“, so Trainerin Bianca Waters. Über die Fastnachtstage wurde reduziert trainiert – in dieser Woche lag der Schwerpunkt auf der Abwehr. „Hier müssen wir stabiler werden, um nicht immer unter die Räder zu kommen. Phasenweise steht die aktive 6:0 Deckung gut – allerdings schaffen wir sie nicht über 50 Minuten konstant zu halten. Vom Angriff her sieht es ganz gut aus – in den letzten Spielen haben sich alle Spielerinnen in die Torschützenliste eingetragen. Schade ist, dass wir im Moment nicht die Möglichkeit zum Tempospiel haben“, klagt Waters.

 

DJK/MJC Trier – TuS Kirn (Sonntag, 14 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Nach der kleinen Pause geht es am Sonntag gegen die spielstarke Mannschaft aus Kirn. Der TuS Kirn liegt im Moment auf dem dritten Platz der Tabelle und gehört nicht nur von daher zu den ganz starken Mannschaften in der Oberliga. Im Hinspiel in Kirn haben meine Mädels sich bei der 14:18 Niederlage gut verkauft, unterm Strich nur achtzehn Gegentore zugelassen.

 

Personal: Bis auf Lea Föhr sind wohl alle Spielerinnen an Bord.

 

Prognose: „Nachdem meine Mannschaft in den letzten beiden Spielen gegen Friesenheim und Wittlich überzeugt hat, geht es für uns darum, gegen Kirn an diese Leistungen anzuknüpfen. Wobei die Mädels aus Kirn ein noch etwas anderes Kaliber sind wie unsere letzten beiden Gegner. Wie im Hinspiel müssen wir versuchen eine gute Abwehr zu stellen, um dann auch schnell auf Angriff umzuschalten. In Kirn haben wir teilweise gut in der Abwehr gestanden, vorne aber dann oft ängstlich gespielt. Wir müssen versuchen im Angriff lange zu spielen, um dann aber die Aktionen Richtung Tor konsequent zu Ende zu führen. Viele Fehler dürfen wir uns gegen Kirn nicht erlauben, die werden direkt bestraft. In den letzten Spielen haben sich alle Spielerinnen in die Torschützenliste eingetragen und jede hat ihren Teil zu den guten Leistungen beigetragen. Das hoffe und erwarte ich auch am Sonntag von meiner Mannschaft. Nur als Mannschaft haben wir eine kleine Chance die Mädels aus Kirn lange zu ärgern. Und vielleicht wird unser Gegner dann auch etwas nervös“, hofft MJC Coach Ralf Martin.

 

RPS weibliche C-Jugend

SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam/Kuhardt – HSG Wittlich (Sonntag, 14.25 Uhr)

 

Ausgangslage: Als Außenseiter reist die HSG Wittlich am kommenden Sonntag in die Südpfalz nach Bellheim. Bereits im Hinspiel konnte sich die SG OBKZ nach ausgeglichener erster Halbzeit deutlich in Wittlich durchsetzen.

 

Personal: Weiterhin fehlen wichtige Rückraumspielerinnen. Sarah Rogowski und Ajana Lushaj fallen verletzungsbedingt aus. Lea Teusch hat nach langer Pause das Training wieder aufgenommen und wird eventuell in einigen Wochen wieder zum Einsatz kommen.

 

Prognose: "Im Hinspiel waren wir, wie in vielen Spielen dieser Runde, in der ersten Halbzeit gleichwertig. In erster Linie muss es darum gehen, die vielen einfachen technischen Fehler zu vermeiden. Alle Spielerinnen sind gefordert, über die gesamte Spielzeit konzentriert aufzutreten. Sollten wir unsere Torchancen besser nutzen als in den letzten Spielen, ist ein enges Spiel durchaus möglich", hofft HSG Coach Olaf Gierenz.

 

 

Spieltag 2./3. März 2019

 

RPS Oberliga männliche A- Jugend

 

JSG Hunsrück – JH Mülheim/Urmitz 36:38 (15:20)

 

Den Start in die Begegnung verschliefen die Gastgeber und liefen bereits in der 3. Minute dem 0:3 Vorsprung der Gäste hinterher. Beim 9:13 in der 19. Minute legte JSG Coach Carsten Esdar die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch, nahm die Auszeit, die jedoch nichts änderte. Bis zur Pause setzte sich die JH vom Rhein auf 15:20 ab. „Wir haben eigentlich das gemacht, was wir nicht machen wollten! Überhastet schlossen wir aus dem Rückraum ab, leisteten uns viele Fehler und trafen die falschen Entscheidungen. Zudem vergaben wir zu viele glasklare Chancen“, klagte Esdar.

 

Im zweiten Spielabschnitt kamen die Hunsrücker besser ins Spiel, verkürzten auf 18:22 in der 32. Minute, kamen beim 27:29 in der 48. Minute wieder auf Schlagdistanz. Doch näher ließ der Gast die Hunsrücker nicht rankommen. Beim 31:36 in der 55. Minute war die Begegnung entschieden, die Restspielzeit brachte lediglich die Ergebniskosmetik.

 

„Unsere gewohnt starken Keeper bekamen heute einfach keine Hand an den Ball, zu gut waren aber auch die Abschlüsse der Gäste. Kämpferisch haben die Jungs, die auf der Platte standen, alles gegeben. Joshua Faust spielte trotz seiner Nackenprobleme und half uns vor allem in der Abwehr weiter, da mit Lukas Ihmer ein wichtiger Abwehrspieler heute fehlte. Fabian Schmidt unterstrich seine seit Wochen gute Form und machte auf der Mitte ein sehr starkes Spiel, leistete sich im Gegensatz zu seinen Mitspielern nur wenige Fehler. Einige unserer Spieler hatten eine Wurfquote von unter 40 Prozent! Leider haben wir zuviele Abschlüsse der Gäste von den Aussenpositionen zugelassen“, resümierte der JSG Coach.

 

Hofmann, Milingert und Luth – Bach (5), Roschel (8/3), Zürbes (7), Schmidt (10/1), Schmidgal (1), Stelter (4), Roschel, Faust (1)

 

JSG Hunsrück – JH Mülheim/ Urmitz (Samstag 14 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: „Die JH Mülheim/ Urmitz hat Anfang Februar den Antrag gestellt das Spiel aufgrund von Krankheit und Verletzung zu verlegen, dem haben wir zugestimmt. JH Mülheim/ Urmitz ist im oberen Mittelfeld und hat Chancen bei einem Erfolg auf Platz vier zu klettern. Wir müssen unser Heimspiel gewinnen, um den Abstand zum neunten Platz zu verringern“, fordert JSG Coach Carsten Esdar.

 

Personal: Joshua Faust wird auf jeden Fall am Samstag nicht spielen. Alle anderen Spieler müssten wieder zur Verfügung stehen.   

 

Prognose: „Die JH Mülheim/ Urmitz hat letztes Wochenende beim Tabellenführer zwar deutlich mit 35:22 verloren, war aber in der ersten Halbzeit (15:12) ebenwürdig. Im Hinspiel führten wir in der ersten Halbzeit mit zwei Toren, Mitte der zweiten Halbzeit lag dann die JH Mülheim/ Urmitz mit vier Toren vor. Wir gaben nicht auf und konnten kurz vor Schluss ausgleichen. JH Mülheim/ Urmitz legte noch einmal vor und gewann glücklich. Wir hoffen, dass wir trotz Karneval am Samstag den ein oder anderen Zuschauer in der Halle begrüßen können und mit ihrer Unterstützung das Rheinlandderby für uns entscheiden können“, so der JSG Coach.   

 

 

Spieltag 23./24. Februar 2019

 

RPS männliche A-Jugend

SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam – JSG Hunsrück 30:26 (12:9)

 

Schlecht standen die Vorzeichen für die Hunsrücker, die gleich auf 6 Spieler verzichten mussten. So fehlten mit Joshua Faust, Jona Klei, Lenart Weber, Nojus Könen, Mirko Stelter und Steffen Reis wichtige Spieler, die so nicht einfach zu kompensieren sind.

 

Lediglich beim 3:4 lag das Team von Trainer Carsten Esdar in der Spiegelbachtalhalle in Bellheim in Führung, dann übernahm die SG das Kommando, setzte sich vom 9:8 in der 25. Minute auf 12:9 zur Pause ab. Bis 15:12 in der 34. Minute blieb es beim drei Tore Abstand für die Gastgeber, die sich nach dem 20:17 in der 43. Minute spielentscheidend mit vier Treffern in Folge auf 24:17 in der 50. Minute absetzten. Doch die Gäste konnten noch einmal zulegen, verkürzten auf 28:25 in der 59. Minute, doch die Aufholjagd kam zu spät. Nach dem Spiel trauerten die Hunsrücker ihren vielen ausgelassenen Chancen nach, darunter vier vergebene Siebenmeter! Zudem bekam man den stärksten SG Spieler Arne Schäfer (11/3) nicht in den Griff.

 

„Die Abwehr war einfach zu langsam auf den Beinen und so kamen die Gastgeber immer wieder zu leichten Torerfolgen. Immer wieder kamen die Gegenspieler in die Nahwurfzone. Dazu warfen wir einige Harzbälle einfach weg! Von Aussen schossen wir zu viele Fahrkarten, ansonsten waren wir spielerisch gleichwertig“, fasste Trainer Carsten Esdar zusammen.

 

Hofmann, Milingert und Luth – Klein (3), Bach (3), Roschel (8/2), Zürbes (4), Schmidt (3), Schmidgal, Ihmer (3), Roschel (2).

 

RPS weibliche B-Jugend

HSG Wittlich – DJK/MJC Trier 20:35 (11:18)

 

Letztlich wurde es eine deutliche Angelegenheit für das Trierer Team, das mit zunehmender Spieldauer die Führung kontinuierlich ausbaute. Dabei zollten die Gastgeberinnen ihrer Personalsituation Tribut, hatten gegenüber den Gästen viel weniger Wechselalternativen. Mit nur einer Auswechselspielerin taten sich die Eifelanerinnen gegen die kleinen Miezen schwer

 

„Mit nur einer Auswechselspielerin war es für schwierig eine schlagkräftige Truppe in der Liga aufzubieten. Dennoch haben wir uns gut schlagen und alle trugen sich in die Torschützenliste ein“, lobte HSG Trainerin Bianca Waters.  

 

Bis zum 7:8 in der 13. Minute war es ein Spiel auf Augenhöhe, dann zog das Team von Trainer Ralf Martin über 7:10 auf 11:18 bis zur Pause davon. „Von Beginn an ließen wir den Ball schön laufen, auf der Spielmacherposition führte Mira Cartus gut Regie“, lobte MJC Coach Ralf Martin. Beim 13:23 in der 33. Minute wurde der Vorsprung der Gäste erstmals zweistellig, am Ende stand ein ungefährdeter 20:35 Erfolg der Triererinnen auf der Anzeigetafel.

 

Mit dem Sieg nahmen die Gäste Revanche für die knappe Hinspielniederlage, rückten in der Tabelle auf Platz 7 vor, während die Wittlicherinnen die rote Laterne übernahmen.

 

„20 Tore im Angriff sind in Ordnung, 35 Gegentore aber zu viel. Vor allem über Aussen kassierten wir zu viele Treffer. Obwohl unsere Torfrau Sophia Stroh einige Bälle abwehrte, war ihr anzumerken, dass sie die ganze Woche krank war. Am Ende fiel der Sieg der Gäste aus meiner Sicht zu hoch aus. Es gibt eben aufgrund unserer Personalsituation ein paar Phasen, in den gar nichts zusammenläuft“, erklärte Waters.

 

„13 Treffer erzielten wir über Aussen. Hier haben Lena Oberbillig, Inga Käsgen und Lena Bingen gut gearbeitet. Die Vorgaben, die wir uns gegeben hatten, wurden umgesetzt. Zudem war Lena Hoffmann mit 7 Treffern erfolgreich. Gegenüber dem Hinspiel, in dem die Wittlicherinnen personell sicher besser aufgestellt waren, haben wir uns aber zu hundert Prozent gesteigert“, lobte Martin.

 

HSG: Stroh – Kappes (4), Ensch (2), Kastrati (3), Zens (1), Schaaf (2), Teusch (6/1), Hohns (2).

 

MJC: Martin – Hoffmann (7), Bingen (4), Dort (1), Lopez (4), Sartor (5), Cartus (4), Oberbillig (3), Käsgen (6), Wintersinger (1).

 

RPS männliche A-Jugend

SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam – JSG Hunsrück (Samstag, 16.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Die SG OBZK steht im Mittelfeld und hat bis jetzt 10 Punkte mehr vor zu weisen. Letzte Woche haben sie genau wie wir unentschieden gespielt.

 

Personal: Die Verletzung von Joshua Faust ist immer noch nicht auskuriert und wird wohl noch länger ausfallen. Jonas Kley hat einen privaten Termin und ist auch nicht dabei.

 

Prognose: „Das Hinspiel hat die SG OBKZ bei uns mit 38:36 gewonnen. Es war die ganze Zeit ein Spiel auf Messerschneide, in der 53. Minute stand es zum letzten Mal unentschieden (32:32). In den letzten sieben Minuten hat dann der starke Jan Gebershagen das Spiel an sich gerissen und noch vier (davon drei Siebenmeter seiner 12Tore) gemacht. Im ersten Aufeinandertreffen waren wir zu langsam auf den Beinen und haben dadurch zu viele Siebenmeter gegen uns bekommen, das müssen wir im Rückspiel besser machen. Diese Woche werden wir neben der Abwehr auch ein Schwerpunkt auf das Spielen mit dem Harzball legen, damit wir am Samstag den Gegner nicht durch technische Fehler unnötig stark machen. Wir gehen als Außenseiter in diese Auswärtspartie, wollen uns aber so teuer wie möglich verkaufen“, fordert JSG Trainer Carsten Esdar.

 

RPS weibliche B-Jugend

HSG Wittlich – DJK/MJC Trier (Samstag, 17 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage:  „Am Samstag steht das Spiel zu Hause gegen Trier an, das Hinspiel konnten wir mit einem Tor gewinnen. In unserer jetzigen Situation sehe ich uns aber als Außenseiter“, sagt HSG Trainerin Bianca Waters.  „Am Samstag treffen wir mit der HSG Wittlich auf eine Mannschaft, die im Moment in der Tabelle zwei Plätze hinter uns liegt. Was aber nichts zu sagen hat, auch aus dem Grund, da wir das Hinspiel zu Hause mit einem Tor verloren haben. Und das zu Recht“, erinnert sich MJC Trainer Ralf Martin.

 

Personal: "Personell sieht es wie immer aus, sieben B-Jugendliche stehen zur Verfügung. Hier hoffen wir wieder auf Unterstützung aus den anderen Mannschaften", sagt HSG Trainerin Bianca Waters.

 

Alle Spielerinnen bei den Triererinnen sind fit und wollen spielen.

 

Prognose: "Unser Ziel wird es sein, in den noch verbleibenden Spielen mannschaftlich enger zusammen zu rücken. Sowohl im sozialen als auch im sportlichen Bereich. Bei einigen Spielerinnen habe ich mittlerweile auch den Eindruck, dass sie mehr Verantwortung übernehmen als zuvor. Und das ist gut so. Die Lasten müssen auf alle verteilt werden. Wichtig wird sein, bis zum Ende zu kämpfen, um mit erhobenem Haupt aus der Partie zu gehen. Auch wenn wir personell auf dem Krückstock gehen, müssen wir alles geben, Spielerinnen und Trainerin", verlangt die HSG Trainerin Bianca Waters.  „Auch wenn die HSG Wittlich immer nur mit einem dünnen Kader spielt und mit Merle Kloep eine sehr starke Spielerin fehlen wird, so verfügt die Mannschaft mit Marie Teusch über eine Spielerin, die so ein Spiel auch mal alleine entscheiden kann. Gelingt es uns, ihre Kreise einzuengen, haben wir schon sehr viel gewonnen. Das heißt natürlich nicht, dass wir die anderen Spielerinnen vernachlässigen. Im letzten Spiel gegen Friesenheim haben meine Mädels gezeigt wie sie spielen können, wenn jede in Abwehr und Angriff ihr bestes gibt und wir als Mannschaft auftreten. Wir werden versuchen das ganze Spiel über das Tempo hoch zu halten und Wittlich immer unter Druck zu setzen. Sollte uns das gelingen, so sehe ich für uns die Chance das Rückspiel positiv zu gestalten und dass wir uns am Ende hoffentlich belohnen werden“, hofft MJC Trainer Ralf Martin

 

Spieltag 16./17. Februar 2019

 

RPS Liga Jugend männliche A

JSG Hunsrück – JSG Ingelheim 27:27 (10:12)

 

Personell ersatzgeschwächt mussten die Hunsrücker ihre Begegnung bestreiten. Es fehlten Joshua Faust (Nackenverletzung), daneben Steffen Reis, Joshua Klei und Jan Luca Klei.

 

Über weite Strecken lieferten sich die beiden Mannschaften ein ausgeglichenes Spiel, in dem das Team von Trainer Carsten Esdar in der Anfangsphase in Führung lag und über 7:4 in der 13. Minute bis 9:8 führte, dann aber gelang den Gästen die Führung zum 10:12 bis zur Pause. Nach dem Wechsel erwischten die Hunsrücker die bessere Anfangsphase, drehten die Begegnung scheinbar beim 15:13 in der 36. Minute, dort fortan wechselte die Führung, keine Mannschaft konnte sich mit mehr als einem Treffer absetzen. 58 Sekunden vor dem Ende nahm Esdar beim 26:26 die Auszeit und so gelang 39 Sekunden vor dem Ende der Führungstreffer durch Maximilian Zürbes zum 27:26! 25 Sekunden vor Spielende legten die Gäste die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch, zum Ausgleich reichte es für die Gäste dann acht Sekunden vor dem Ende. Mit dem Punktgewinn des Esdar-Teams den Sieg gegen den Tabellennachbarn aus Ingelheim bleibt die Hunsrück JSG auf dem 10. Tabellenplatz, zwei Punkte vor dem Gegner.

 

„Es war letztlich ein leistungsgerechtes Remis. Dabei scheiterten wir zu oft am gegnerischen Torwart, hatten aber auch Wurfpech. Insgesamt ein faires Spiel“, urteilte der JSG Coach.

 

Hofmann und Milingert – Bach, Roschel (10/4), Zürbes (2), Schmidt (10), Schmidgal, Ihmer (2), Stelter (3), Roschel, Luth

 

RPS Liga Jugend männliche C

SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam – JSG Hunsrück 29:36 (16:19)

 

„Es war nie unser Ziel, den Tabellenletzten aus der Halle zu schießen. Wir haben das Spiel genutzt, um unserem jüngeren Jahrgang die Chance zu geben. So wurde heute vornehmlich die Spieler eingesetzt, die sonst weniger Spielanteile haben“, erklärte JSG Coach Andi Glasmacher.

 

Seine Mannschaft setzte sich nach dem 5:5 in der Anfangsphase auf 5:10 in der 11. Minute ab, verteidigte den Vorsprung bis zur Pause. Zwar kamen die Gastgeber nach dem Wechsel sogar auf 19:21 in der 30. Minute heran, doch mit einem 0:6 Lauf zum 19:27 in der 35. Minute war die Begegnung entschieden.

 

„Es war ein überlegen geführtes Spiel, in dem Lukas Ihmer in der Anfangsphase seine Treffsicherheit dokumentierte und auch auf der vorgezogenen Position im Deckungsverband eine starke Leistung zeigte“, lobte der JSG Coach.

 

Schuh und Neu – Glasmacher, Stevenick, Dietrich (2), Albright (3), Ihmer (12/1), Rüschmeyer, Radics (2), Schößler (4), Fink (13), Foos, Dopp

 

RPS männliche A-Jugend

JSG Hunsrück – JSG Ingelheim (Sonntag, 15 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Kellerderby im Hunsrück! Die JSG empfängt als Tabellenzehnter den Tabellenvorletzten aus Ingelheim/Ober-Hilbersheim! Das Hinspiel konnten die Gäste mit 27:24 gewinnen, da die Hunsrücker ihre vielen Chancen ungenutzt ließen. Das soll jetzt anders werden, zumal die Formkurve des Teams von Karsten Esdar nach oben zeigt. Da JSG Trainer Karsten Esdar bis Freitag im Allgäu in Urlaub weilt, leiten diese Woche René Vasek und Stefan Roschel das Training.

 

Personal: „Wir hoffen, dass alle am Sonntag mitspielen können. Ob Joshua Faust mitspielt steht aber noch nicht fest“, verrät Esdar

 

Prognose: „Letztes Wochenende ist auf Antrag der Mülheimer unser Spiel verlegt worden. Unser Gegner hat letztes Wochenende gegen den Vorletzten deutlich gewonnen und ist jetzt Vorletzter. Das Hinspiel haben wir verloren. Da wir Zuhause spielen und wir in der Tabelle vor ihnen bleiben wollen müssen wir gewinnen.

 

RPS männliche C-Jugend

SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam – JSG Hunsrück (Sonntag, 16.15 Uhr)

 

Ausgangslage: Es gab bislang nur wenige Spiele, in denen die Hunsrücker Jungs die Favoritenrolle innehatten. Doch nach den zuletzt starken Spielen muss man das Team von Trainer Andi Glasmacher und Marc Stoffel als Favoriten stempeln. Gegen die bislang punktlosen Gastgeber, die man in eigener Halle mit 45:20 schwer geschlagen auf den Nachhauseweg schickte, sollte nur die Höhe des Sieges in Frage stehen. Mit 3 Siegen in Folge steht die Truppe von Andi Glasmacher und Marc Stoffel auf einem guten sechsten Tabellenplatz. Diesen gilt es beim Tabellenletzten in Bellheim zu verteidigen, zumal man den direkten Vergleich gegen die Verfolger Vallendar und Zweibrücken gewinnen konnte und Bingen am letzten Spieltag noch in der Hirtenfeldhalle ranmuss. Der Gastgeber aus der Südpfalz steht mit 0:26 Punkten auf dem letzten. Die Hunsrücker gehen somit als Favorit in die Partie, jedoch rechnen die JSG Coaches mit alles anderem als einem Spaziergang.

 

Personal: Volle Kapelle, so der der momentane Stand!

 

Prognose: „Wir sind zwar auf dem Blatt Papier der absolute Favorit aber Andi und ich können solche Partien sehr gut einschätzen und warnen unsere Jungs deshalb schon mehrfach. Sonntags nachmittags auswärts beim Tabellenletzten, da kann man sich nur blamieren. Deshalb gilt auch wie in den letzten Wochen die volle Konzentration in der Vorbereitung auf die Partie. Wir wollen unsere Serie ausbauen, vor allem, weil wir danach mit Mülheim, Worms und Saarlouis drei sehr schwere Spiele bestreiten müssen.  Im Hinspiel konnte Ottersheim uns zu Beginn ordentlich ärgern und erst in der zweiten Halbzeit drehte vor allem Jona Fink mit insgesamt 16 Toren auf. Wir müssen körperlich früh dagegenhalten und brauchen wieder die zuletzt starke Form unserer Torhüter, um wie im letzten Duell den Gegner mit einfachen Toren zu überrennen. Ich persönlich fehle am Sonntag auf der Bank. Andi betreut das Team zusammen mit Torwarttrainer Jens Meyer und Betreuer Lukas Ihmer“ so JSG Coach Marc Stoffel.

 

 Spieltag 9./10. Februar 2019

 

RPS weibliche B-Jugend

SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam – HSG Wittlich 34:21 (17:11)

 

Unerwartet deutlich unterliegt die HSG Wittlich im Kellderby der Liga in Bellheim und übernimmt damit die rote Laterne! Doch die Niederlage erklärt sich vor allem durch den erneut kleinen Kader der Eifelanerinnen, die gerade mal eine spielfähige Mannschaft auf den Platz schicken konnten und so gegen die in Vollzahl angetretenen Gastgeberinnen chancenlos blieben. So startete die SG mit 4:1 in die Begegnung, beim 9:5 in der 12. Minute nahm Wittlichs Trainerin Bianca Waters die Auszeit, doch Tor um Tor zogen die SG Spielerinnen bis zur Pause auf 17:11 davon. Über 24:14 in der 37. Minute stand am Ende ein klarer 34:21 Erfolg der Gastgeberinnen auf der Anzeigetafel!

 

„Die deutliche Niederlage gegen den Tabellennachbarn zeigt, dass wir derzeit mit keiner Mannschaft auf Augenhöhe sind.  Die vielen Ausfälle können wir nicht einfach so kompensieren. Bis Freitagabend hatten wir gerade einen Kader von sechs Spielerinnen. Louisa Ensch aus der C-Jugend konnte dann noch kurzfristig aushelfen. Trotz dieser Niederlage konnten die Mädels erhobenen Hauptes vom Platz gehen. Bis zum Schlusspfiff haben sie gekämpft. Zwischendrin hätte die eine oder andere Mal eine Verschnaufpause gebraucht, um über 50 Minuten konstante Leistung zu bringen. So war es auch klar, dass es phasenweise nicht rund lief. Doch auch aus diesen Tiefs hat die Mannschaft sich wieder rausgespielt. Helena Schaaf verdient sich ein Sonderlob. Sie hat auf der Mitteposition ein gutes Spiel gemacht - sie hat Verantwortung übernommen und ihre Mannschaft gut geführt“, resümierte Wittlichs Trainer Waters.

 

Stroh – Kappes (5/2), Ensch (1), Kastrati (6), Zens (4), Schaaf, Teusch (5).

 

RPS männliche C-Jugend

JSG Hunsrück – SV Zweibrücken 30:24 (15:11)

 

Den dritten Sieg in Folge feiert die JSG aus dem Hunsrück. Am Samstagnachmittag setzte sich das Team von Andi Glasmacher/Marc Stoffel auch gegen die Gäste aus der Saarpfalz durch und nahmen damit erfolgreich Revanche für die 23:20 Hinspielniederlage. Bereits in der 7. Minute nahmen die Gäste ihre erste Auszeit, lagen zu diesem Zeitpunkt bereits 6:2 zurück, verkürzten in der Folge dann auf 8:5 in der 12. Minute und so war es am JSG Trainergespann die Auszeit zu nehmen.

 

„Wir hatten schlechte Trainingsvoraussetzungen in der Woche und mussten heute gleich vier Spieler ersetzen. Mit Mauro Neu hatten wir einen sehr starken Keeper zwischen den Pfosten, der uns mit seinen Paraden den Vorsprung zur Pause sicherte“, freute sich JSG Coach Andi Glasmacher. Die Auszeit zeigte Wirkung und jetzt gelang beim 10:6 die erste vier-Tore-Führung die bis zur Pause verteidigt wurde.

 

Diesen Vorsprung verwalteten die Hunsrücker dann nach der Pause, setzten sich dann aber vom 19:16 in der 33. Minute auf 23:16 in der 38. Minute entscheidend ab. Am Ende feierten die JSG Spieler ihren verdienten 30:24 Heimspielerfolg!

 

„Nach dem Wechsel waren die Jungs zu schläfrig und wir mussten sie früh wachrütteln. Aufgrund des körperlichen Zustandes der Mannschaft konnten wir das Tempo im zweiten Spielabschnitt nicht mehr so hochhalten wie gewünscht. Wir schuldeten einfach den vielen Kranken Tribut. Dazu stellte sich NIklas Ihmer trotz Krankheit in den Dienst der Mannschaft und auf der Mitte funktionierte die Achse Jona Fink und Louis Radics vom Rückraum zum Kreis super“, lobte Glasmacher.

 

Glasmacher, Dietrich (3), Albright (2), Ihmer (8/1), Fink (6), Radics (9), Schmidt, Schößler, Foos (1), Neu, Rüschmeyer, Vink (1)

 

RPS weibliche C-Jugend

TV Nieder-Olm – HSG Wittlich 25:14 (7:5)

 

Eine Hälfte lang ärgerte die HSG Wittlich den Gastgeber aus Nieder-Olm, lag sogar in den Anfangsminuten mit 1:3 in Führung. Doch über 4:4 in der 16. Minute drehten die Gastgeberinnen das Spiel, legten auf 6:4 vor und brachten die zwei Tore-Führung in die Kabine. Mit drei Treffern in Folge zum 10:5 gleich nach dem Wechsel legten die Nieder-Olmerinnen den Grundstein für den Sieg. Beim 13:6 in der 34. Minute nahm HSG Coach Olaf Gierenz die Auszeit, doch die Begegnung war beim 17:7 in der 37. Minute gelaufen.

 

 „Das neue Abwehrsystem hat im ersten Spielabschnitt sehr gut funktioniert, zudem hatten wir in Julia Reher eine überragend haltende Torfrau im Kasten, kamen zu vielen Ballgewinnen, doch leider ging nicht viel nach vorne. Wir leisteten uns viele Ballverluste und vergaben drei Siebenmeter und so die Chance, zur Pause in Führung zu liegen. Im zweiten Spielabschnitt spielte die Mannschaft dann zu hektisch, verloren Bälle unbedrängt und luden die Gastgeberinnen regelrecht zum Gegenstoß ein. Es war auch kein Rückzugsverhalten mehr zu erkennen“, klagte HSG Coach Olaf Gierenz, dessen Mannschaft am Ende eine klare Niederlage verkraften musste.

 

Reher und Muscheid – Keidel (1), Eiden (4), Ensch (1), Lenz, Eckert (1), Lushaj (4), Schoppe, Stephan (2), Souza (1).

 

RPS männliche A-Jugend

JSG Hunsrück – JH Mülheim/Urmitz (Sonntag, 15 Uhr)

 

Ausgangslage: Jetzt gilt es für das Team von Trainer Carsten Esdar, die verlorenen Punkte des vergangenen Wochenendes vor heimischer Kulisse wieder einzufahren. Doch vieles wird bei den Hunsrücker davon abhängen, welche Mannschaft Esdar am Sonntag aufs Spielfeld schicken kann. Die JH Mülheim/ Urmitz ist im oberen Mittelfeld und hat Chancen bei einem Erfolg auf Platz vier zu klettern. „Wir müssen unser Heimspiel gewinnen, um den Abstand zum neunten Platz nicht zu groß werden zu lassen“, weiß JSG Coach Carsten Esdar.

 

Personal: Im letzten Spiel hat sich Joshua Faust am Nacken verletzt, sein Einsatz entscheidet sich erst am Sonntag. „Wir hoffen, dass Mirko Stelter und Lukas Ihmer diese Woche wieder trainieren können und wir sie wieder am Wochenende einsetzen können“, sagt der JSG Trainer. 

 

Prognose: Die JH Mülheim/ Urmitz hat schon seit Jahren eine gute Jugendarbeit im Rheinland und spielt in allen männlichen Jugendklassen in der Oberliga. JH Mülheim/ Urmitz hat dieses Jahr schon zwei Siege einfahren können. „Wir müssen am Sonntag wie im Heimspiel gegen Budenheim in der Deckung den Grundstein für den Erfolg legen. Im Hinspiel führten wir in der ersten Halbzeit mit zwei Toren, Mitte der zweiten Halbzeit führte dann die JH Mülheim/ Urmitz mit vier, wir gaben nicht auf und konnten kurz vor Schluss ausgleichen JH Mülheim/ Urmitz legte noch einmal vor und wir haben es nicht mehr geschafft auszugleichen und Mülheim gewann glücklich. Wir hoffen, dass wir am Wochenende einige Zuschauer in der Halle begrüßen dürfen und mit ihrer Unterstützung das Rheinlandderby für uns entscheiden können“, sagt Esdar.

 

RPS männliche C-Jugend

JSG Hunsrück – SV Zweibrücken (Samstag, 15.30 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Weiter an der Serie arbeiten! So lautet die Vorgabe des Trainergespanns Andi Glasmacher/Marc Stoffel vor dem Spiel gegen den SV Zweibrücken. Nach den letzten beiden Siegen können die Hunsrücker mit viel Selbstvertrauen die Begegnung gegen die Saarpfälzer angehen, gegen die man nach der Hinspielniederlage mit 23:20 noch eine Rechnung offen hat. Zuletzt zwei Siege in Folge geben der JSG die nötige Rückendeckung für das Duell mit dem Tabellennachbarn aus Zweibrücken. Der körperlich robuste Gast konnte sich im Hinspiel einen knappen Heimsieg erarbeiten und muss in Sohren mit dem Ball ohne Harz zurechtkommen. Für das Team von Marc Stoffel und Andi Glasmacher ist diese Partie von hoher Bedeutung. Mit einem Sieg kann man nicht nur das Selbstvertrauen weiter steigern, auch in der Tabelle kann die JSG Hunsrück an Zweibrücken vorbeiziehen und Platz sechs einnehmen. Die Ausgangslage für das darauffolgende Spiel beim Tabellenletzten in Ottersheim wäre somit optimal.

 

Personal: Torwart Justin Schuh fehlt auf Grund eines privaten Termins. Niklas Ihmer plagt sich noch mit einer Verletzung aus dem Vallendar Spiel. Er wird die Woche zur Regeneration nutzen und wir hoffen, dass er bis Samstag zu hundert Prozent einsatzfähig ist.

 

Prognose: JSG Coach Marc Stoffel: „Das Spiel in Vallendar war keine Augenweide, aber solche Spiele gewinnt man dann mit der richtigen Moral. Das diese vorhanden war, sah man vor allem in der Schlussphase, als man 4 Fehler der Gäste in Tore ummünzte. Diese Moral brauchen wir auch am Samstag. Wie mein Kollege Andi im Spielbericht zum Derby gegen Vallendar bereits erwähnt hat, sieht man bei jedem Spieler, sowie der gesamten Mannschaft eine Entwicklung. Unsere Halblinken werden endlich gefährlicher im Abschluss und Louis Radics am Kreis kannst du förmlich in jeder Situation Anspielen. Das gibt Jona Fink und Niklas Ihmer die nötige Entlastung. Von Mauro Neu erwarte ich eine ähnlich starke Leistung, wie im Heimspiel gegen Hochdorf, da wir ohne Justin keine Wechselmöglichkeit im Tor haben. Persönlich fehlte ich leider im Hinspiel und kann den Gast deshalb nur schwer einschätzen.  Anhand der Ergebnisse und dem mir Vorgetragenen, gehe ich von einer engen Partie aus, bei der wir auf dem Blatt Papier die Nase ein klein wenig vorne haben sollten. Die Tagesform wird den Unterschied ausmachen. Wir spielen klar auf Sieg!“

 

RPS weibliche B-Jugend

SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam – HSG Wittlich (Samstag, 14.30 Uhr)

 

Ausgangslage: „Wenn nicht jetzt, wann dann“, könnte die Forderung von Wittlichs Trainerin Bianca Waters lauten. Ihre Mannschaft trifft mit der SG auf einen Gegner, der auf dem vorletzten Tabellenplatz liegt und gegen die man sich noch für die Hinspielniederlage revanchieren möchte. Im Duell der Kellerkinder stehen beide Teams vor einem vier Punkte Spiel. „Für uns geht es zum Tabellennachbarn nach Bellheim. Wenn alle Spielerinnen an Bord sind, rechne ich uns schon etwas aus“, sagt die Wittlicher Trainerin.

 

Personal: „Leider trifft uns jetzt auch die Grippewelle, so dass wir kaum vollständig trainieren konnten“ klagt Waters.

 

Prognose: „Das Hinspiel in Wittlich haben wir knapp verloren. So langsam stabilisieren wir uns wieder in der Abwehr. Im Angriff haben wir in dieser Woche an der Chancenauswertung gearbeitet, die in den letzten Spielen nicht gut war und letztendlich auch mit ausschlaggebend für die hohen Niederlagen. Die Mädels sind aber heiß und wollen alles geben, um ein gutes Ergebnis einzufahren“, verrät Waters.

 

DJK/MJC Trier – SG Bretzenheim  auf Wunsch der SG verlegt

 

RPS weibliche C-Jugend

TV Nieder-Olm – HSG Wittlich (Sonntag, 12 Uhr)

 

Ausgangslage: Im Hinspiel kassierte die Mannschaft von Trainer Olaf Gierenz eine schmerzliche Heimniederlage. Jetzt ist die Wiedergutmachung angesagt, denn die Gastgeberinnen liegen in der Tabelle nur zwei Punkte vor dem Eifel-Team. Im Hinspiel unterlagen wir dem TV Nieder-Olm in einem Spiel auf Augenhöhe mit 20:24. Die letzten Ergebnisse lassen erwarten, dass wir auf einen wesentlich stärkeren Gegner treffen als im Hinspiel. Nach dem schwachen Auftritt im letzten Heimspiel gegen Mundenheim, erwarte ich eine deutlich engagiertere Leistung meiner Mannschaft.

 

Personal: „Erneut sind einige Spielerinnen angeschlagen. Wir werden wohl mit einem kleinen Kader antreten“. 

 

Prognose: "Wir produzieren weiterhin zu viele technische Fehler. So kommen wir nur zu wenigen Torabschlüssen. Zudem ließ das Rückzugsverhalten sehr zu wünschen übrig. Sollte wir uns in diesen Punkten verbessern, können wir das Spiel offenhalten."

 

 Spieltag 2./3. Februar 2019

 

RPS männliche A-Jugend

SG Bretzenheim – JSG Hunsrück 33:28 (19:14)

 

Die JSG Hunsrück kann gegen den Tabellennachbarn Bretzenheim nicht an die Leistung der Vorwoche anknüpfen, musste allerdings mit Lukas Ihmer und Mirko Stelter aufgrund ihrer Erkrankungen verzichten. Als sich auch noch Joshua Faust nach einem Zusammenprall in den Anfangsminuten verletzte, schmolzen die Alternativen der Hunsrücker weiter!

 

Bis zum 7:7 in der 14. Minute hielten die Hunsrücker Jungs die Begegnung in Bretzenheim dennoch völlig ausgeglichen, dann setzte sich der Gastgeber mit dem 5:0 Lauf auf 12:7 in der 21. Minute ab. Sieben Minuten brauchten die SG um sich entscheidend abzusetzen, ab diesem Zeitpunkt lief das Team von Trainer Carsten Esdar dem Vorsprung der Gastgeber hinterher. Beim 18:13 in der 29. Minute nahm Esdar die Auszeit, zur Pause stand es 19:14. Die Hunsrücker starteten nach dem Wechsel die Aufholjagd, kamen auf 23:21 in der 42. Minute heran, zwangen so die Gastgeber zur Auszeit! Die nutzte den Gastgebern, die jetzt mit drei Treffern zum 26:21 in der 44. Minute für die Vorentscheidung sorgten. Den Rückstand konnten die Hunsrücker nicht mehr aufholen und so gelang der SG über 30:24 in der 52. Minute am Ende der letztlich ungefährdete 33:28 Erfolg.

 

„Die Ausfälle der Leistungsträger waren heute nicht zu kompensieren. Dazu hatten wir unsere Probleme mit dem Harz, leisteten uns viele Abspielfehler und kassierten immer wieder leichte Tore der Gastgeber über die erste Welle. Hier haben wir uns in einigen Situationen zu viel über unsere eigenen Tore gefreut. Nach der Aufholjagd hatten wir aber auch Pech im Abschluss“, klagte Esdar.

 

Hoffmann, Luth und Milingert – Kley (3), Klein (2/2), Bach (7/2), Roschel (9/2), Zürbes (2), Schmidt (2), Schmidgal, Weber, Roschel, Faust.

 

RPS weibliche B-Jugend

TSG Friesenheim – DJK/MJC Trier 19:23 (8:14)

 

Beim Tabellenfünften in Friesenheim stand die Mannschaft von Trainer Ralf Martin vor einem schweren Auswärtsspiel und das löste das Team mit Bravour! Die Mannschaft fand gut ins Spiel, legte mit einem Blitzstart auf 1:5 in der 4. Minute vor, hatte dabei in Luna Lamberty die dreifache Torschützin und baute den Vorsprung auf 6 Tore zum 8:14 in der 24. Minute aus und das war auch der Pausenstand.

 

Anders als im ersten Spielabschnitt verliefen die Anfangsminuten der zweiten Hälfte ausgeglichen, doch die Triererinnen verteidigten zunächst ihre Führung bis 12:18 in der 39. Minute, verwalteten den Vorsprung bis zum 14:20. Als die Triererinnen die Zeitstrafe kassierten, nahm Martin die Auszeit und die half seinem Team weiter, dass die Unterzahl gut kompensierte. Doch die Gastgeberinnen gaben das Spiel noch nicht verloren, kämpften sich auf 17:21 in der 45. Minute heran, doch mit ihrem Treffer zum 17:22 machte Inga Käsgen gut zwei Minuten vor dem Ende den Sack endgültig zu. Am Ende feierten die kleinen Miezen einen verdienten 19:23 Erfolg und unterstrichen damit die Leistungssteigerung aus der letzten Woche.

 

„Das war die stärkste Saisonleistung der Mannschaft, die eine überragende Abwehr spielte mit einer starken Jette im Tor. Egal was die Friesenheimerinnen auch versuchten, meine Mannschaft hatte immer die richtige Antwort. So versuchten es die die Gastgeberinnen mit einer doppelten Manndeckung, doch die übrigen Spielerinnen nutzten jetzt ihre Chancen. Konsequent auch das Gegenstoßverhalten der Mannschaft. Auch nach dem Wechsel kam kein Bruch in unser Spiel. Lena Hoffmann führte auf der Mitte klug Regie und Inga Käsgen erzielten in den entscheidenden Phasen ihre Treffer. Es hatte heute einfach alles gepasst“, lobt der MJC Coach.

 

Martin – Hoffmann (3), Bingen (1), Dort (4/2), Sartor (2/2), Lamberty (6), Cartus (1), Oberbillig (1), Käsgen (4), Wintersinger (1).

 

HSG Wittlich – SV Zweibrücken 17:34 (9:17)

 

Erneut musste die HSG Wittlich auf wichtige Spielerinnen verzichten. Ergänzt wurde die Mannschaft durch zwei Spielerinnen aus der B 2 und einer Spielerin aus der C-Jugend.

 

Die Gäste aus Zweibrücken überrannten die jungen Wittlicherinnen in den ersten Minuten, führten 1:6 in der 7. Minute, erst dann waren die Gastgeberinnen im Spiel und kämpften sich auf 9:14 in der 23. Minute heran. Doch dann gelang den Saarpfälzerinnen mit drei Toren in Folge der 9:17 Pausenstand. Kontinuierlich bauten die Gäste nach dem Wechsel ihren Vorsprung aus, zogen bis auf 17:33 in der 47. Minute davon. HSG Trainerin Bianca Waters nahm die Auszeit, doch gegen den Tabellendritten aus Zweibrücken fanden die HSG Spielerinnen keine richtigen Lösungen.

 

„Am Ende fiel die Niederlage sicher zu hoch aus. Wir haben im ersten Spielabschnitt mindestens 6 glasklare Chancen nicht reingemacht, scheiterten auch immer wieder an der gegnerischen Torfrau. Anne Schoppe aus der C-Jugend hat erstmals bei uns mitgespielt und ihre Sache gut gemacht. Leider war unsere aktive 6:0 Abwehr den berühmten Schritt zu langsam, insbesondere in der Bewegung nach vorne. Es ist schwierig genug, Woche für Woche eine spielfähige Mannschaft aufbieten zu können. Doch das machen die Mädels richtig gut!“ lobt Waters.

 

Stroh – Kappes, Kastrati (1), Nemeshegyi, Zens (2), Gierenz, Schaaf (1), Teusch (11), Schoppe (2).

 

RPS männliche C-Jugend

TV Vallendar – JSG Hunsrück 26:28 (15:15)

 

Die JSG Hunsrück dreht ein bereits verloren geglaubtes Spiel in Vallendar und lässt nach dem Überraschungserfolg gegen den Tabellendritten aus Hochdorf jetzt den Auswärtserfolg im Rheinland-Derby in Vallendar folgen.

 

Von Beginn an lieferten sich beide Mannschaften ein Spiel auf Augenhöhe, in dem sich keine Mannschaft zunächst absetzen konnte. Erst ab der 15. Minute setzte sich Vallendar mit drei Treffern in Folge vom 10:10 auf 13:10 ab, doch das Team des Trainergespanns Andi Glasmacher/ Marc Stoffel kämpften sich zur Pause zum 15:15 Ausgleich.

 

„Zum Hinspiel waren deutlich Parallelen zu erkennen, da wir den Kreisläufer der Gastgeber nicht in den Griff bekamen und so fanden wir schlecht ins Spiel“, klagte Andi Glasmacher.

 

Als der Rhein-Vertreter sich in der 33. Minute auf 20:17 absetzen konnte, schienen den Hunsrücker Jungs die Felle davon zu schwimmen. Doch die Aufholjagd war erfolgreich, die Mannschaft zeigte Moral und beim 22:22 in der 40. Minute war der Spielausgang wieder völlig offen. Bis zum 26:26 in der 47. Minute deutete alles auf eine spannende Schlussphase hin, in der die Gäste am Ende den 26:28 Endstand sicherten. Dabei erzielten Jona Fink und Louis Radics die entscheidenden Treffer.

 

„Auch nach dem Wechsel bekamen wir den Kreisläufer nicht in den Griff, spielten aber geduldiger und bestraften gegen Spielende jeden Fehler der Gastgeber. Die Entwicklung der Jungs ist deutlich zu sehen. Louis Radics kommt immer besser in Form, setzt sämtliche Vorgaben um und auf Rechtsaussen erzielte Andre Dietrich nicht nur drei wichtige Tore, wurde zudem zweimal siebenmeterreif gestoppt. Die Begegnung wurde von dem jungen Schiedsrichter Maximilian Globisch sicher und konsequent geleitet“, lobte Glasmacher, der jetzt darauf baut, dass seine Jungs am kommenden Wochenende gegen Zweibrücken die Siegesserie fortsetzen.

 

Schuh und Neu– Anton, Stevenick, Dietrich (3), Albright (1), Ihmer (6/4), Rüschmeyer, Radics (4), SChößler (1), Vink (4), Fink (9), Foos, Schmidt

 

 

RPS weibliche C-Jugend

HSG Wittlich – JSG Mundenheim/Rheingönnheim 24:43 (10:21)

 

Gegen den Tabellenführer aus Ludwigshafen unterlag der Nachwuchs der HSG Wittlich auch in dieser Höhe verdient. Eindrucksvoll demonstrierte die JSG Mundenheim/Rheingönheim, warum sie an der Tabellenspitze.

 

Von Beginn an leistete sich die HSG Wittlich zu viele technische Fehler im Angriff. So kamen die Gäste immer wieder zu einfachen Toren. So war beim 5:15 in der 17. Minute bereits die Vorentscheidung gefallen. Bis zur Pause konnten die Eifelanerinnen das Speil dann ausgeglichen gestalten.

 

Kontinuierlich bauten die Gäste nach dem Wechsel ihren Vorsprung bis auf 19:39 in der 44. Minute. Ähnlich wie im ersten Spielabschnitt verlief die Restspielzeit wieder ausgeglichen.

 

"Sowohl im Angriff als auch in der Abwehr fehlte in unserem Spiel die Bewegung. Hier müssen alle Spielerinnen deutlich mehr investieren. Lediglich in den ersten zehn Minuten konnten wir mithalten. Dann spielten die Gäste ihre läuferische und technische Überlegenheit aus. Jeder Ballverlust von uns wurde mit einem Gegenstoß bestraft. Zu schnell ließen die meisten Spielerinnen die Köpfe hängen. In dieser Verfassung werden wir es auch in den kommenden Spielen sehr schwer haben."

 

Reher und Muscheid- Keidel, Eiden, Ensch (5/2), Lushaj (7), Eckert (4), Schoppe (1), Rogowski (6), Stephan (1). 

 

RPS männliche A-Jugend

SG Bretzenheim – JSG Hunsrück (Sonntag, 14.15 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit dem Überraschungssieg am vergangenen Wochenende gelang dem Team von Trainer Carsten Esdar ein gelungener Start ins neue Handballjahr! Jetzt gegen es gegen den Tabellennachbarn aus Bretzenheim, den man im Hinspiel in einem torreichen Spiel knapp schlagen konnte. „Mit einem Erfolg könnten wir die Plätze tauschen“, wünscht sich JSG Trainer Carsten Esdar.

 

Personal: Im letzten Spiel hat sich Stefen Reis an der Schulter verletzt. Ob Maximilian Zürbes nach seiner Verletzung am Wochenende wieder spielen kann, zeigt sich erst nach dem Training diese Woche.

 

Prognose: „Die SG M.-Bretzenheim ist mit zwei knappen Niederlagen in dieses Jahr gestartet. Neben der Niederlage letzte Woche in Mülheim hat sie eine Woche davor genau wie wir ihr Heimspiel gegen Kaiserslautern mit einem Tor Unterschied verloren. Das Hinspiel war die ganze Zeit eine enge Kiste, wobei die SG M.-Bretzenheim bis kurz vor Schluss die ganze Zeit geführt hatten und wir am Ende das Spiel noch drehen konnten und glücklich gewonnen haben. In Mainz muss unsere Abwehr genauso gut arbeiten wie letzte Woche gegen die SF Budenheim. Kommen wir dann im Angriff noch mit dem geharzten Ball zurecht, hoffen wir wie im Hinspiel als Gewinner vom Platz zu gehen“, weiß der JSG Coach.

 

RPS männliche C-Jugend

HV Vallendar – JSG Hunsrück (Samstag, 14 Uhr)

 

Ausgangslage: Nach dem bislang besten Saisonspiel der Hunsrücker Mannschaft am vergangenen Wochenende gilt es jetzt für das Team von Marc Stoffel im Rheinland-Derby bei Vallendar nachzulegen. Im Hinspiel gewannen die Hunsrücker 25:20 und wollen jetzt den nächsten Erfolg unter Dach und Fach bringen. Mit einem weiteren Sieg wäre die Truppe von Andi Glasmacher und Marc Stoffel wieder in der Mitte der Tabelle zu finden. Hierzu muss die JSG das kooperative Spiel zwischen Rückraum und Kreis unterbinden und dem Rechtsaußen des Gastgebers wenig Raum lassen.

 

Personal: Henrik Anton fehlte Anfang der Woche im Training auf Grund einer Verletzung aus dem Spiel des TV Morbach gegen Wittlich. Finn Albright musste ebenfalls krankheitsbedingt passen, sollte aber bis zum Wochenende wieder auf den Beinen sein. Niklas Ihmer, Jona Fink und Mauro Neu sind am Spieltag zuvor noch beim HVR Stützpunkttraining in Wittlich im Einsatz.

 

Prognose: JSG Coach Marc Stoffel: „Wir erwarten einen harten Fight in Vallendar. Im Hinspiel gab es bereits einige hitzige Zweikämpfe und ich hoffe das sich unser Team dadurch nicht einschüchtern lässt. Der starke Sieg gegen Hochdorf ist nur dann wirklich etwas wert, wenn wir diesen auch im Derby bestätigen. Wie wichtig die Torgefahr auf der halblinken Seite ist, hat das letzte Spiel gezeigt. Ben Vink und Luca Schößler haben endlich das umgesetzt, was wir seit einem halben Jahr fordern. Da Bad Ems sonntags ranmuss, wird Vallendars Rechtsaußen mit an Bord sein. Wie schon gegen Hochdorf haben wir nur eine Chance, wenn die Abwehr hundertprozentig konzentriert ist und das Spiel mit dem Kreisläufer gnadenlos unterbindet. Wir haben es selbst in der Hand!“

 

RPS weibliche B-Jugend

TSG Friesenheim – DJK/MJC Trier (Sonntag, 14 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit einem Remis trennten sich beide Teams in Hinspiel! Im Rückspiel gehen die Gastgeberinnen, die mit 15:7 Punkten Anschluss an die Spitzengruppe hält, als Favoritinnen in die Begegnung. Für das Team von Trainer Ralf Martin dürften die Trauben in Friesenheim hoch hängen. „Gegen den kommenden Gegner, die TSG Friesenheim, konnten wir am Anfang der Saison ein 22:22 erspielen. Im Moment steht die TSG Friesenheim auf dem 5. Tabellenplatz und es wird für uns mit Sicherheit ein schweres Auswärtsspiel“, ahnt MJC Coach Ralf Martin.

 

Personal: „Alle Spielerinnen fit“, meldet Martin.

 

Prognose: „Nachdem wir uns beim Tabellenführer letztes Wochenende sehr gut verkauft haben, erwarte ich von meinen Mädels, das sie das Spiel in Friesenheim mit genau derselben Einstellung angehen wie in Marpingen. Für uns ist es in jedem Spiel wichtig eine gute Abwehr zu stellen. Gelingt uns das, so haben wir auch die Sicherheit im Angriff. Was wir auf jeden Fall verbessern müssen ist unser Umschalten von Abwehr auf Angriff. Im Positionsspiel müssen unsere Rückraumspielerinnen für Gefahr sorgen, das wurde im letzten Spiel auch schon ganz gut umgesetzt. Wenn wir spielerisch und vom Kampf her alles geben, haben wir durchaus die Chance auf ein für uns gutes Ergebnis“, so Martin.

 

HSG Wittlich – SV Zweibrücken (Sonntag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Gegen den Tabellenzweiten aus der Saarpfalz hat die Mannschaft von Trainerin Bianca Waters nichts zu verlieren. Nach dem schwachen Auftritt der Mannschaft am letzten Wochenende hat das Team jetzt Gelegenheit, sich mit einer stärkeren Leistung zu rehabilitieren. Es ist zwar schon das Rückspiel, dennoch aber das erste Spiel gegen Zweibrücken - denn gleich zum Saisonauftakt musste das Hinspiel in den März verlegt werden. Waters: “Ein Spiel, in dem wir nichts zu verlieren haben. Wir spielen gegen den Tabellenzweiten, der bisher lediglich vier Minuspunkte hat“.

 

Personal: „Unser Kader ist mittlerweile auf sieben Spielerinnen geschrumpft, so dass wir auch in dieser Begegnung wieder auf die B2 und C Jugendspielerinnen zurückgreifen müssen. Wer zur Verfügung steht, ist noch nicht klar“, klagt die HSG Trainerin.

 

Prognose: „Den Schwerpunkt haben wir in dieser Woche auf die Abwehr gesetzt, hier müssen wir kompakter und aktiver stehen. Aus einer guten Abwehr heraus lässt sich der Angriff mutiger gestalten. Jede Spielerin muss einfach mehr Verantwortung übernehmen“, fordert die Trainerin.

 

RPS weibliche C-Jugend

HSG Wittlich – JSG Mundenheim (Samstag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Verlustpunktfrei führt Mundenheim die Tabelle an und geht auch nach dem 33:17 Hinspiel Erfolg gegen Wittlich als klarer Favorit in die Begegnung. Wittlich kann sich in dieser Begegnung Selbstvertrauen für das Spiel gegen den Tabellennachbarn aus Nieder-Olm am letzten Wochenende zu holen. Nach insgesamt sieben Wochen Pause greift die HSG Wittlich wieder ins Spielgeschehen ein. Mit der Spielgemeinschaft aus Mundenheim und Rheingönheim stellt sich der ungeschlagene Tabellenführer in Wittlich vor. 

 

Personal: Erstmals in dieser Saison dürften alle Spielerinnen einsatzfähig sein.

 

Prognose: „Gegen den Meisterschaftsfavoriten aus Ludwigshafen hat die Nachwuchsmannschaft der HSG Wittlich nichts zu verlieren. Alles andere als ein klarer Sieg der Gäste wäre eine Überraschung. Im Hinspiel konnten wir lediglich eine Halbzeit gegen die sehr ausgeglichen besetzten Gäste mithalten. Gegen die hervorragende 4-2-Abwehr der Mannschaft aus Mundenheim gilt es zunächst im Angriff geduldig und mit möglichst wenigen technischen Fehlern zu agieren. Sollten wir in der Lage sein, das Spiel lange Zeit offen zu halten, wäre dies schon als Erfolg zu werten," erklärt der Wittlicher Trainer Olaf Gierenz.

 

 

 

Spieltag 26./27.01.2019

 

RPS männliche A-Jugend

JSG Hunsrück – SF Budenheim 34:31 (17:18)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Mannschaft von Trainer Carsten Esdar landet gegen den Tabellenfünften aus Budenheim den Überraschungssieg! „Über 55 Minuten hielten die Jungs die Konzentration hoch, machten allesamt ein gutes Spiel. Dabei konnten sich die beiden Torhüter dank des guten Zusammenspiels mit der Abwehr auszeichnen. Deshalb geht ein Sonderlob an Aron Hofmann und Felix Luth. Dazu überzeugte Mirko Stelter mit seinen 9 Treffern“, freute sich Esdar.

 

Die Gäste, die ohne Harz im Hunsrück spielten mussten, taten sich erkennbar schwer, verwarfen viele freie Bälle und so konnte sich die JSG aus dem Hunsrück Tor um Tor absetzen und lag in der 51. Minute klar mit 32:24 in Führung. „Doch dann haben einige zaubern wollen und das ging nach hinten los. So kam der Gast noch bis auf 34:31 heran“, klagte Esdar. Doch letztlich überwog die Freude beim JSG Coach über den unerwarteten und verdienten Erfolg seiner Jungs.

 

Hofmann, Milingert und Luth – Kley (1), Klein (6/2), Bach (3/1), J. Roschel (6), Reis, Schmidt (3), Schmidgal, Ihmer (2), Stelter (9), E. Roschel (1), Faust (3),

 

RPS weibliche B-Jugend

 

DJK/MJC Trier – HSG Marpingen – Alsweiler 23:32 (9:18)

 

Die HSG Marpingen-Alsweiler ist das Maß aller Dinge in der weiblichen B-Jugend. Diese Erkenntnis mussten die kleinen Miezen aus dem Spiel mitnehmen, in dem die Trierinnen frühzeitig einem klaren Rückstand hinterherliefen. Die Saarländerinnen legten los wie die Feuerwehr, führten 3:0 und zogen über 10:3 dem klaren 18:9 Pausenstand entgegen.

 

MJC Trainer Ralf Martin hatte beim 10:3 für die Saarländerinnen die Auszeit genommen und fortan lief es besser sein Team. Allerdings konnte es zur Pause nur noch um Schadensbegrenzung gehen und das gelang!  Am Ende siegte die HSG zwar mit 23:32, doch damit hatten die Triererinnen die zweite Hälfte mit 14:14 beendet und dabei ein Spiel auf Augenhöhe geboten.

 

„Ich bin absolut zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft, die sich so teuer wie irgend möglich verkauft hat. Die HSG stellt einfach das beste Team der Liga, spielt einen sehr schnellen Ball und stellt eine starke Deckung. Jeden Fehler bestraft die HSG durch ihr schnelles Gegenstoßspiel. Meine Mannschaft hatte über weite Strecken des Spiels eine gute Struktur in der Deckung und im Angriff haben wir versucht, das umzusetzen, was wir uns vorgenommen hatten. Ich wäre froh, wenn meine Mannschaft eine solche Leistung mal gegen Team abruft, das mit uns auf Augenhöhe ist. Die Mannschaft hat sich nie hängen lassen und Sara Arias Lopez hat gezeigt, zu was sie in der Lage ist“, freute sich Martin.

 

Martin – Hoffmann (7), Bingen, Dort (5/3), Lopez (3), Sartor (3/2), Lamberty (2), Cartus (2), Oberbillig, Käsgen (1).

 

SF Budenheim – HSG Wittlich 33:22 (13:8)

 

Die Messe war für die HSG Wittlich in Budenheim schnell gelesen! Mit dem 8:1 Start bis zur 15. Minute sorgten die Gastgeberinnen für die frühe Entscheidung! Die Mannschaft von Trainerin Bianca Waters zeigte aber dann ihr Kämpferherz und kam bis zur Pause auf 13:8 heran! Doch nach dem Wechsel entschied Budenheim das Spiel schnell, legte auf 28:17 in der 40. Minute vor. Die letzten Minuten des Spiels verlief dann auf Augenhöhe.

 

„Das war ein schlechtes Spiel von uns. Hinten haben wir nicht so konsequent gestanden und vorne haben wir die uns bietenden Lücken nicht genutzt. Zu ängstlich haben wir im Angriff gegen eine offensive Deckung agiert. In den Anfangsminuten hatten wir auch zu viel verworfen. Ich hatte mir etwas mehr erhofft als eine so deutliche Niederlage, die wir mit nach Hause nehmen mussten. Das Spiel müssen wir schnell abhaken. Mehr Selbstvertrauen und Mut müssen wir uns im Training erarbeiten“, erklärt HSG Trainerin Bianca Waters.

 

Stroh – Rogowski (1), Keidel (1), Hohns (3), Schaaf (2), Kappes (4), Teusch (7/1), Kastrati (3), Zens (1).

 

 

RPS männliche C-Jugend

JSG Hunsrück – TV Hochdorf 30:20 (14:12)

 

Für die Überraschung des Spieltages sorgte das Hunsrück-Team von Trainer Marc Stoffel gegen den Tabellendritten aus Hochdorf! Die Gäste kamen besser aus den Startlöchern, führten 0:2, ehe die Hunsrücker im Spie waren und mit drei Treffern in Folge zur ersten Führung beim 3:2 in der 5. Minute kamen. Die Begegnung blieb bis zum 11:11 völlig ausgeglichen, dann gelangen der JSG erneut drei Treffer in Folge zur 14:11 Führung. „Es war eine ausgeglichen geführte erste Halbzeit, in der Hochdorf immer wieder über den Kreis und die Außen zum Abschluss kam, da wir hier zu nachlässig in der Deckung arbeiteten. Zudem blieben drei hundertprozentige ungenutzt“, klagte JSG Co-Trainer Andi Glasmacher.

 

In der Pause stellten die Gastgeber ihre Abwehr defensiver ein und das war der Schlüßel zum Erfolg. Nach dem Wechsel kamen die Gastgeber wie entfesselt aus der Kabine, setzten sich auf 18:13 in der 31. Minute ab und zwangen die Gäste so zur Auszeit! Beim 21:14 in der 35. Minute folgte die nächste Auszeit der Gäste. Beim 24:14 lagen die Hunsrücker erstmals mit 10 Treffern in Führung und brachten am Ende einen unerwartet deutlichen Erfolg mit 30:20 ins Ziel.

 

„Im zweiten Spielabschnitt haben wir Hochdorf zu mehr Abschlüssen aus dem Rückraum verleitet und unser Torwart Mauro Neu fischte den Gästen viel weg, leitete immer wieder unser Gegenstoßspiel ein. Gegen die sehr offensive Hochdorfer Deckung gingen die Jungs auf die Nahstellen, allen voran Jona Fink, der im eins gegen eins viel einstecken musste. Am Ende eine disziplinierte, spielerisch und kämpferisch starke Vorstellung unserer Mannschaft in ihrem wohl besten Saisonspiel“, lobte Glasmacher.

 

Schuh, L. Schößler – Glasmacher, Stevenick, Dietrich (3), Albright, Ihmer (6/4), Rüschmeyer, Radics (4), Fink (12), Vink (2), L. Schößler (3), Foos, Döpp, Neu

 

RPS männliche A-Jugend

JSG Hunsrück – SF Budenheim (Samstag, 18 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: „Nach dem verschobenen Spiel vor Weihnachten, haben wir am Samstag unser erstes Spiel in der Rückrunde. Nach dem derzeitigen Tabellenstand wird unser Ziel sein, am Ende den 8. Tabellenplatz zu erreichen. Die SF Budenheim hat letztes Wochenende schon ein Meisterschaftsspiel gehabt und hat beim Tabellenletzten in Ingelheim einen deutlichen Sieg mit 42-29 eingefahren. Budenheim hat zum Tabellenzweiten schon vier Punkte Rückstand und darf sich keine Niederlage mehr erlauben, wenn sie weiter vorne mitspielen wollen“, weiß JSG Coach Carsten Esdar.

 

Personal: Eduard Schmidgal und Maximilian Zürbes sind angeschlagen und haben diese Woche nicht trainieren können. Sie werden genau wie Nojus Koenen und Lenard Weber, die zeitgleich mit der Wittlicher A- Jugend spielen, auch nicht eingesetzt werden können.

 

Prognose: „Gegen die SF Budenheim haben wir diese Saison eine deutliche Niederlage 46:21 einstecken müssen. Am Anfang des Spiels bis zur 12. Minute konnten wir noch mithalten (6.6). Im Anschluss wurde SF Budenheim immer besser und hat jeden Fehler von uns mit einem Tempogegenstoß bestraft. Wir müssen am Samstag die komplette Spielzeit konzentriert sein und dürfen nicht so viele technische Fehler machen, nur so hat man gegen die schnelle Budenheimer eine Chance“, ahnt der JSG Coach.

 

RPS weibliche B-Jugend

SF Budenheim – HSG Wittlich (Sonntag, 11 Uhr)

 

Ausgangslage: „Das Hinspiel haben wir in Wittlich mit drei Toren verloren. Allerdings stand da noch Merle Kloep in unserem Kader. Sie wird bis zum Saisonende nicht mehr zur Verfügung stehen, da sie ein Auslandsschulhalbjahr in Kanada absolviert“, verrät HSG Trainerin Bianca Waters.

 

Personal: „Angesichts unseres kleinen Kaders trifft uns, die Tatsache, dass Merle fehlen wird, hart und macht die Situation nicht einfacher, zumal unter der Woche drei Spielerinnen aufgrund von Verletzungen und Krankheit nicht trainieren konnten. In den kommenden Partien sind wir somit wieder auf die Unterstützung aus den anderen Mannschaften angewiesen. Wer am Sonntag in Budenheim mit dabei ist, steht noch nicht fest“, so Waters.

 

Prognose: „Zwei Siege konnten wir bisher einfahren – unser Ziel ist es, den einen oder anderen Punkt noch mitzunehmen. Dafür müssen die Mädels alles geben – wie sie die Weihnachtspause weggesteckt haben, wird sich am Sonntag zeigen“, erklärt die HSG Trainerin.

 

DJK/MJC Trier – HSG Marpingen-Alsweiler (Sonntag, 12 Uhr, Marpingen)

 

Ausgangslage: Marpingen ist mit null Minuspunkten Tabellenführer der Oberliga und sind eigentlich schon so gut wie sicher diese Saison Meister. Im Hinspiel gab es nach einer sehr guten ersten Halbzeit von uns am Ende doch noch eine klare Niederlage.

 

Personal: Bis auf die Langzeitverletzte Lea Föhr sind alle Spielerinnen dabei.

 

Prognose: „Gegen Marpingen wünsche ich mir von meiner Mannschaft ein besseres Ergebnis als im Hinspiel, auch wenn das sehr schwer für uns wird. Um das zu erreichen, müssen wir an die Leistungen in der Abwehr aus den letzten Spielen anknüpfen. Im Angriff erwarte ich von meinen Mädels das wir das, was wir in den letzten Wochen trainiert haben, auch im Spiel umzusetzen. Wenn uns das gelingt schaffen wir es vielleicht dem Favoriten aus dem Saarland lange Paroli bieten zu können“, hofft Martin.

 

RPS männliche C-Jugend

JSG Hunsrück – TV Hochdorf (Sonntag, 11 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Am kommenden Sonntag geht’s für die JSG Hunsrück gegen den momentanen Tabellendritten der RPS Oberliga, dem TV Hochdorf. Der Gast hat vor allem zum Beginn der Saison immer wieder Spiele nur knapp gewonnen, wie auch bei der 23:24 Niederlage der JSG Hunsrück in Hochdorf. Zuletzt gewann der TV vier Spiele in Folge und kämpft, zusammen mit der HG Saarlouis, weiter um Platz zwei und somit um die Verfolgerrolle hinter dem TV Nieder-Olm. Die Truppe von Andi Glasmacher und Marc Stoffel hat seit Anfang Januar die Vorbereitung zum Spiel aufgenommen und beim Turnier in Berchem/Luxemburg einen guten 3. Platz belegt.

 

Personal: Alle Mann an Bord! Finn Albright wird nach langer Verletzungspause endlich sein

Comeback geben. Die Leistungsträger um Mauro Neu, Niklas Ihmer, Jona Fink und Louis Radics wirken in den letzten Tagen ausgeruht und frisch.

 

Prognose: JSG-Coach Stoffel: „Beim Hinspiel haben wir eine unserer besten Saisonleistungen abgerufen und hatten mindestens das Unentschieden mehr als verdient. Hochdorf war kurz vor Spielende jedoch kaltschnäuzig und bestrafte zwei individuelle Fehler unsererseits gnadenlos. Ziel der Wintervorbereitung war es, schnellstmöglich in den Spielrhythmus zu kommen und Finn in die Mannschaft zu integrieren. Das Turnier in Berchem kam uns sehr gelegen und wir sind mit der Leistung und den Erkenntnissen zufrieden gewesen. Dort waren es vor allem die „Youngsters“ Till Glasmacher, Kamiel Stevenink und Phil Schmidt, die sich von einer starken Seite zeigten. Gegen Hochdorf dürfen wir uns im Angriff kaum Fehler erlauben, da der Gast dies sofort bestraft.  Im positionsgebundenen Spiel ergeben sich durchaus Möglichkeiten für uns. Spielen wir vorne sauber die Auslösehandlungen und gehen dahin wo es weh tut, könnte am Ende was zählbares rausspringen. Ich hoffe die Jungs haben bei der Handball WM genau hingeschaut und endlich verstanden, dass es defensiv nur mit Einsatz und Kampf geht.“

 

Spieltag 20. Dezember 2018

 

 

RPS weibliche B-Jugend

DJK/MJC Trier – HSG Wittlich 18:19 (6:8)

 

„Insgesamt ein ausgeglichenes und faires Spiel mit dem besseren Ende für uns. Wir standen in der Abwehr sehr kompakt mit einer starken Sophia Stroh zwischen den Pfosten. Das seitliche Verschieben im Abwehrverband hat gut funktioniert, auch konnten wir einige Bälle rausspielen, um schnelle Gegenstöße zu laufen. Allerdings unterliefen uns im Angriff viel zu viele technische Fehler. Unser Glück war, dass Trier genauso viele Fehler machte. Mit einem verdienten 6:8 Vorsprung gingen wir in die Pause. Nach dem Wiederanpfiff brauchte Trier gerade mal dreieinhalb Minuten um zum 8:8 auszugleichen. Da waren wir noch nicht auf dem Platz. Nach einem kleinen Weckruf hatten wir einen Lauf und konnten uns auf 13:8 absetzen. Mein Trainerkollege Ralf Martin stellte dann auf kurze Deckung gegen Marie Teusch und Merle Kloep um und Trier kam so wieder ran. Zwar hatten wir hier auch die richtige taktische Antwort, brauchten nur zu lange, um reinzukommen, so dass es bis zum Schluss spannend blieb. Mit dem Sieg haben wir uns auf den drittletzten Tabellenplatz gespielt. Die Mädels haben sich hier selbst das schönste Weihnachtsgeschenk gemacht. Kleiner Wermutstropfen:  es war für diese Saison das letzte Spiel von Merle Kloep, die das nächste Schulhalbjahr im Ausland absolvieren wird. Für uns geht es jetzt erst einmal in die Winterpause. Am 7.Januar starten wir dann wieder mit dem Training“, resümiert HSG Trainerin Bianca Waters.

 

MJC: Martin – Hoffmann (5), Bingen (1), Dort (3/1), Lopez (2/1), Sartor, Lamberty (4), Cartus (2, Oberbillig, Käsgen, Wintersinger (1)

 

HSG: Stroh und Reher – Rogowski, Schaaf, Teusch (6), Kastrati (3), Hohns (3), Kloep (5), Zens (1), Kappes (1)

 

Vorschau auf den Spieltag 20. Dezember 2018

 

RPS weibliche B-Jugend

DJK/MJC Trier – HSG Wittlich (Donnerstag, 19 Uhr, Wolfsberg)

 

Ausgangslage: „Am Donnerstag treffen wir im letzten Spiel des Jahres auf die HSG Wittlich. Beide Mannschaften treffen seit Jahren immer in der Oberliga aufeinander, kennen sich von daher bestens“, weiß MJC Coach Ralf Martin.

 

Personal: Bis auf Lea Föhr sind bei den Triererinnen alle Spielerinnen dabei. „So wie es aussieht können wir mit zehn Spielerinnen nach Trier reisen – drei davon sind allerdings angeschlagen. Auch die Vorbereitung lief nicht rund – aufgrund von Verletzungen und schulischen Veranstaltungen konnten wir nicht einmal vollzählig trainieren“, klagt Gästetrainerin Bianca Waters.

 

Prognose: „Mit der HSG Wittlich treffen wir auf einen Gegner, der mit Marie Teusch und Merle Kloep über zwei starke Einzelspielerinnen verfügt. Dazu kommt noch diese Saison Jule Kappes, die zusammen mit Marie und Merle einen starken Rückraum bilden. Diese Spielerinnen gilt es auszuschalten, ohne natürlich die anderen Spielerinnen aus den Augen zu verlieren. Für uns gilt es an die letzten Leistungen in der Abwehr anzuknüpfen, im Angriff sind wir immer in der Lage Tore zu werfen. Am Donnerstag geht es nur über eine geschlossene Mannschaftsleistung. Da sich beide Mannschaften gut kennen wird wohl am Ende die Tagesform entscheiden. Hier hoffe ich natürlich darauf, dass meine Spielerinnen noch einmal alles geben werden und wir so das Jahr mit einem guten Spiel und hoffentlich mit einem Sieg erfolgreich abschließen werden“, sagt MJC Coach Ralf Martin.

 

Wie gut das „Verhältnis“ zwischen MJC Coach Ralf Martin und Trainerkollegin Bianca Waters ist, unterstreicht die Aussage von Waters: „Zu dem Spiel konnte ich diesmal auch nicht meine Informationsquelle Ralf Martin anzapfen. Wir kennen uns schon lange und haben uns zu den anderen Begegnungen immer ausgetauscht. Jetzt treffen wir aufeinander. Wenn meine Spielerinnen die Leistung aus dem zuletzt siegreichen Spiel gegen Merzig abrufen, haben wir eine Chance. Ich denke, es treffen zwei gleichstarke Teams aufeinander. Hier wird die Tagesform entscheidend sein. Nach der Partie geht es erst einmal in die Winterpause. Am 7.Januar starten wir dann wieder mit der Vorbereitung auf die noch anstehenden Spiele im neuen Jahr“.

 

Spieltag 15./16. Dezember 2018

 

RPS weibliche C-Jugend

HSG Wittlich – SG Ottersheim/Bellheim/Kuhard/Zeiskam 25:32 (13:13)

 

Sehr konzentriert und auch motiviert startete die HSG Wittlich in das Spiel gegen die Gäste. Bis zum 6:3 fielen die Tore im Minutentakt. "Im Angriff waren wir von allen Positionen torgefährlich. Aus unseren Auslösehandlungen heraus trafen wir immer wieder gute Entscheidungen. In der Folge war Julia Reher im Tor der Garant dafür, dass wir den Vorsprung bis zum 9:6 Bis zur Mitte der ersten Halbzeit halten konnten. Im Angriff taten wir uns allerdings gegen die offensive und jetzt deutlich aggressive agierende Deckung der Gäste schwer. So gingen wir mit einem 13:13 n die Pause.", erklärte HSG Trainer Olaf Gierenz.

 

In der zweiten Halbzeit agierten die Wittlicher von Beginn an sehr statisch im Angriff. Vor allem aus dem Rückraum fehlte der Zug zum Tor. Zahlreiche technische Fehler luden die Gäste zu Gegenstößen ein.

 

"In den ersten Minuten der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel verloren und den Gegner stark gemacht. In der Folge ließen einige Spielerinnen viel zu früh den Kopf hängen. So kamen wir nicht mehr ins Spiel zurück. Unsere Angriffsaktionen waren häufig sehr einfallslos und leicht zu durchschauen. So kamen wir leider auch nur zu wenigen Torabschlüssen“, ärgerte sich Gierenz.

 

Reher - Rogowski (3), A. Souza, Keidel (3), Eiden (2), Ensch (4), Lushaj (5), Eckert (4), J. Souza, Schoppe (2), Teusch, Lenz (1), Stephan (1).

 

Vorschau auf den Spieltag 15. Dezember 2018

 

RPS männliche A-Jugend

TG Waldsee - JSG Hunsrück (18:00 Uhr Rheinauenhalle)


Ausgangslage: Die TG Waldsee muss gegen uns gewinnen um weiter den zweiten Platz halten zu können. "Wir könnten uns am Sonntag mit einem Auswärtserfolg in Waldsee weiter in der Tabelle nach oben verbessern.", sagt JSG Coach Carsten Esdar


Personal: Alle Spieler sind gesund und wir haben den kompletten Kader zur Verfügung.

Prognose: "Gegen die TG Waldsee haben wir in dieser Saison unser erstes Heimspiel absolviert. Das Spiel haben wir am Anfang verschlafen und lagen mit 3 : 8 zurück. Im Anschluss sind wir immer besser ins Spiel gekommen und haben in der 47. Minute den Ausgleich geschafft. Leider haben wir in den letzten 13 Minuten nur noch 3 Tore geworfen und das Spiel mit 29 : 36 verloren. Finn Wächter von der TG Waldsee hat in diesem Spiel nicht nur die Hälfte (18) aller TG Waldsee Tore geworfen, sondern er hat auch seine Mitspieler gekonnt in Szene gesetzt. Für uns gilt es weiter, nicht nur phasenweise gut zu spielen, sondern über die gesamte Spielzeit. Sollte uns das gelingen und wir dazu das nötige Glück haben und die Pfosten- und Lattentreffer ins Tor gehen, könnte es ein positiver Jahresabschluss für uns werden. Abschließend möchte ich noch sagen, dass die Anwurfzeit für ein Jugendspiel Sonntags abends 18:00 Uhr recht spät ist und wir wohl erst nach 22:00 Uhr nach Hause kommen werden", klagt Esdar

 

RPS weibliche C-Jugend

HSG Wittlich – SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam (Samstag, 17 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Im letzten Spiel des Jahres trifft die HSG Wittlich auf das Spitzenteam aus Ottersheim/Bellheim/Zeiskam/Kuhardt. Die Liga ist zweigeteilt. Die fünf Spitzenteams der Liga konnten sich bisher in allen Begegnungen gegen die Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte durchsetzen. Somit sind die Gäste aus der Südpfalz am kommenden Samstag auch in Wittlich favorisiert.

 

Personal: Lea Teusch wird erst im kommenden Jahr wieder einsatzfähig sein. Alle anderen Spielerinnen sind hoffentlich einsatzfähig.

 

Prognose: "In den beiden letzten Spielen zeigten wir uns in der Abwehr und auch im Umschalten von Angriff auf Abwehr deutlich verbessert. Im Training arbeiten wir weiter an der Verbesserung des Angriffsspiels. Es gilt die einfachen technischen Fehler zu vermeiden. Zudem müssen alle Spielerinnen im Angriff Verantwortung übernehmen. Sollte uns dies gelingen und sollten alle Spielerinnen fit sein, können wir für eine Überraschung sorgen.", glaubt HSG Coach Olaf Gierenz

 

Spieltag 08. Dezember 2018

 

RPS männliche A-Jugend

TSG Friesenheim – JSG Hunsrück 35:18 (17:10)

 

Im letzten Spiel der Hinrunde kassiert die JSG aus dem Hunsrück eine klare Niederlage in Friesenheim. Das Team von Trainer Carsten Esdar musste sich am Ende deutlich mit 35:18 geschlagen geben.

 

Dabei hielten die Hunsrücker in den ersten Minuten gut mit, waren beim 7:5 in der 13. Minute auf Augenhöhe, doch dann zogen die Gäste bis auf 17:10 zur Pause davon. „Wir hatten die Kreisspieler der Gastgeber gut im Griff, leisteten uns aber im Angriff zu viele technische Fehler, trafen zudem die falschen Entscheidungen und hatten auch Pech im Abschluss mit einigen Pfostenwürfen“, klagte Esdar. Friesenheim kam so immer wieder zu einfachen Toren über den Gegenstoß oder die zweite Welle! Nach dem Wechsel zogen die Friesenheimer dann vom 24:14 in der 39. Minute über 31:14 in der 49. Minute auf und davon, ließen 10 Minuten lang keinen Hunsrücker Treffer zu.

 

„Wir haben in Unterzahl zwar zwei Tore erzielt, dabei sehr gut gearbeitet, in Überzahl haben wir aber nur wenige Treffer markieren können, spielten dabei zu überhastet. Friesenheim zeigte sich sehr passsicher und profierte sicher auch davon, dass wir mit Harz spielen mussten. Mit dem Abschluss der Hinrunde ist die Lernphase vorbei. Wir werden uns am Dienstag zusammensetzen und die bisherigen Spiele reflektieren und schauen, was wir in der Rückrunde besser machen können“, sagt Esdar.

 

Hoffmann und Milingert – Klein (6/5), Bach (2), Roschel (2), Könen, Zürbes (1), Schmidt, Weber (3), Ihmer (2), Stelter (1), Faust.

 

Vorschau auf den Spieltag 08. Dezember 2018

 

RPS männliche A-Jugend

TSG Friesenheim – JSG Hunsrück (Samstag, 15 Uhr)

Ausgangslage: Die TSG Friesenheim muss gewinnen, um den zweiten Tabellenplatz zu halten und damit der Abstand zu Illtal nicht noch größer wird. „Sollten wir überraschend ein oder zwei Punkte aus Friesenheim entführen können, würden wir unseren neunten Tabellenplatz festigen“, erklärt JSG Coach Carsten Esdar.

 

Personal: „Wir hoffen, dass die Blessuren von Sonntag auskuriert sind und wir wieder den kompletten Kader zur Verfügung haben werden“, so Esdar.

 

Prognose: „TSG Friesenheim macht seit Jahren eine sehr gute Jugendarbeit. Auch in der aktuellen männlichen A- Jugend spielt mit Nils Röller ein Jugendnationalspieler am Kreis. Die TSG Friesenheim hat alle ihre Spiele gewonnen außer gegen die Mannschaften (Illtal und Budenheim), die mit ihnen zusammen auch an der A -Jugend Bundesliga Qualifikation gescheitert sind. Unsere Aufgabe muss es sein das schnelle Spiel der TSG zu unterbinden. Wir müssen schnell auf den Beinen sein, um den staken Kreisläufer nicht zur Entfaltung kommen lassen. Sollten wir nicht immer nur 20 Minuten pro Halbzeit unsere Leistung abrufen, sondern über die ganze Spielzeit, könnte auch mal eine positive Überraschung beim Tabellenzweiten herausspringen“, hofft der JSG Coach.

 

Spieltag 01./02. Dezember 2018

 

RPS männliche A-Jugend

JSG Hunsrück – SG Er-Wa-Saar 27:26 (11:9)

 

Das Team von Trainer Karsten Esdar behält im „vier-Punkte-Spiel“ gegen den Gast aus der Saarpfalz die Oberhand und rückt in der Tabelle ins untere Mittelfeld auf. Luca Bach markierte in einem absolut spannenden und ausgeglichen Spiel bereits zwei Minuten vor dem Abpfiff den entscheidenden Treffer.

 

Die Gäste legten in den Anfangsminuten vor, führten bis 3:4 in der 13. Minute, ehe die Gastgeber sich mit drei Treffern in Folge zum ersten Mal zum 6:4 in der 20. Minute absetzten und dann die Führung nicht mehr abgaben. „In der ersten Hälfte produzierten wir im Angriff zu viele Fehler, trafen zudem das Tor nicht! Erst die Einwechslung der beiden Wittlicher Jungs, Nojus Könen und Lennard Weber sorgten dann für mehr Konzept in unserem Spiel. Hier merkte man das Eingespieltsein der Beiden und so waren wir jetzt auch über den Kreis erfolgreich. Zudem erwies sich der Einsatz von Luca Bach im Rückraum als Volltreffer. ER war nicht nur torgefährlich, kämpfte einige Siebenmeter heraus und setzte seine Mitspieler geschickt ein. Das zusammen war entscheidend für die Pausenführung“, lobte Esdar.

 

Zwar gelang den Gästen nach dem Wechsel immer wieder der Ausgleich, so beim 15:15 in der 43. Minute, 21:21 in der 52. Minute und letztmals beim 26:26 in der 58. Minute, doch die Gastgeber legten immer wieder einen bis zwei Treffer vor.

 

„Wir konnten uns nach dem Wechsel einfach nicht mehr richtig absetzen. Joshua Faust zeigte eine clevere Angriffsleistung, klaute den Gästen einige Bälle und erzielte schöne Tore vor Aussen. Am Ende wurde es nochmals eng, als wir den Ball verloren und die Gäste das Tor nicht trafen. Über ein Remis hätten wir uns nicht beklagen dürfen. Doch letztlich müssen wir so ein Spiel höher gewinnen“, fand der JSG Coach.

 

Hofmann und Millingert – Klein (3/3), Bach (3), Roschel (5/1), Könen (1), Zürbes (2), Weber (5), Schmidgal (2), Ihmer (1), Luth, Roschel, Faust (4)

 

RPS weibliche B-Jugend

DJK/MJC Trier – SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam 30:28 (17:11)

 

Wie in den letzten Spielen zeigte das Team von Trainer Ralf Martin eine gute Leistung, doch dieses Mal belohnten sich die Spielerinnen mit einem Sieg für ihren Einsatz! Aus einer starken Abwehr, hinter der eine gewohnt stark haltende Jette Martin den Rest erledigte, spielten die MJC Mädels schnell nach vorne und Lena Hoffmann erzielte 7 ihrer 10 Treffer im ersten Spielabschnitt.

 

So setzten sich die Gastgeberinnen nach dem 3:3 in der 6. Minute mit drei Treffern in Folge auf 6:3 in der 10. Minute ab, bauten den Vorsprung kontinuierlich über 15:10 in der 23. Minute auf 17:11 zur Pause aus. Als Lena Hoffmann dann sogar den Treffer zum 18:11 markierte, deutete vieles auf einen ungefährdeten MJC Sieg hin.

 

„Wir wurden dann unkonzentriert, sahen die freie Mitspielerin nicht mehr und versuchten unnötige Anspiele von Aussen an den Kreis! Letztlich trafen wir immer wieder die falschen Entscheidungen“, klagte der MJC Trainer, dessen Mannschaft auch nicht mehr gut gegen die auffälligste Gästeangreiferin Mona Reichling verteidigte.

 

Tor um Tor kamen die Gäste jetzt heran, glichen aber nie aus! So legten die MJC Spielerinnen nach dem 28:27 in der 47. Minute wieder auf 30:27 in der 50. Minute vor und hatten damit das Spiel entschieden.

 

„In den entscheidenden Phasen war auf unsere Abwehr Verlaß, zudem nahm Jette den einen oder anderen freien Wurf der Gäste weg. Lena Hoffmann zeigte ebenso ein gutes Spiel wie Luisa Sartor, die endlich so im Rückraum spielte, wie ich mir das vorstelle. Inga Käsgen hat endlich im Spiel ihre guten Trainingsleistungen bestätigt. Am Ende hat man aber gemerkt, dass wir noch am konditionellen Zustand in der Weihnachtspause arbeiten müssen“, sagte Martin.

 

Martin – Hoffmann (10), Bingen, Föhr, Dort (2/2), Lopez (1), Sartor (7), Lamberty (5), Cartus (1), Oberbillig, Käsgen (3), Wintersinger (1).

 

HSG Wittlich – HSV Merzig/Hilbringen 23:21 (14:11)

 

„So stelle ich mir das vor! Aus einer gemeinsam agierenden kompakten Abwehr die erste Chance zum Gegenstoß suchen und dann über das Positionsspiel Druck machen. In der ersten Hälfte haben die Mädels das sehr gut umgesetzt. Auch die angezogenen Spielkonzeptionen sind gut gespielt und mit einem erfolgreichen Torwurf abgeschlossen worden“, freute sich Wittlichs Trainerin Bianca Waters.  Bis zum 10:10 in der 20. Minute war es ein absolut ausgeglichenes Spiel. Zur Halbzeit konnten die Mädels aufgrund einer besseren Chancenverwertung auf 14:11 vorlegen.

 

Dann passieren unnötige Fehler, so dass der Gegner innerhalb von nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff zum 14:14 ausgleicht. Doch die Mädels haben die Ruhe bewahrt und sich wieder gefangen und bis zum Schluss blieb das Spiel ausgeglichen. Beim Stand von 21:21 machte der Gegner Fehler, die wir zu den Siegtreffern nutzen konnten. „Die Einstellung hat gestimmt. Alle haben gemeinsam für den Sieg gekämpft und sich diesen auch endlich verdient“, lobte Waters.

 

Stroh und Reher – Keidel (1), Kappes (4), Ensch (1), Kastrati, Zens (2), Schaaf (1), Teusch (10/5), Kloep (4/2), Hohns.

 

RPS weibliche C-Jugend

HSG Wittlich - wSG Assenheim/Dannstadt/Hochdorf 20:26 (8:13)

 

Gegen den Favoriten aus der Pfalz unterlag die HSG Wittlich erwartungsgemäß, konnte aber über weite Phasen des Spiels mithalten. Neben der verletzten Lea Teusch musste die C-Jugend der HSG Wittlich verletzungsbedingt auch auf Sarah Rogowski verzichten. Zu ihrem ersten Oberligaeinsatz kam Linnea Stephan aus Bitburg.

 

In den ersten 10 Minuten verlief die Begegnung bis zum 5:5 ausgeglichen. "Die Mannschaft begann sehr konzentriert. Rieke Muscheid war von Beginn an, im Tor ein sicherer Rückhalt und im Angriff konnten wir von allen Positionen Akzente setzen. Ab der zehnten Minute leisteten wir uns im Angriff einige einfache technische Fehler. Die Gäste zogen, angetrieben von der überragenden Charlotte Lohr, ihr Tempospiel auf und erzielten innerhalb von vier Minuten fünf Treffer in Folge. Immerhin kämpften wir uns noch bis zum 8:10 heran.

 

Ende der ersten Halbzeit und zu Beginn der zweiten Halbzeit folgte dann die aus meiner Sicht spielentscheidende Phase. Elf Minuten lang erzielten wir keinen Treffer! Immerhin stimmte weiterhin unser Rückzugsverhalten. So verhinderten wir die einfachen Treffer der Gäste verhindern.", so Trainer Olaf Gierenz. In der Folge kam wieder mehr Bewegung in das Wittlicher Angriffsspiel. Zoe Eiden auf Linksaußen und Louisa Ensch im Rückraum nutzten die sich bietenden Räume und kamen so zu einigen sehenswerten Treffern.

 

"Auf der heutigen Leistung können wir aufbauen. Zufrieden bin ich vor allem mit der wirklichen guten und über weite Phasen konzentrierten Abwehrleistung. Im Angriff fehlt weiterhin zu häufig der Zug zum Tor und auch der Blick für die freie Mitspielerin. Insbesondere beim schnellen Umschalten von Abwehr auf Angriff treffen wir noch viele falsche Entscheidungen und verlieren gerade in diesen Situationen zu viele Bälle“, resümierte Wittlichs Trainer.

 

Mutscheid und Reher – Souza (1), Keidel (1), Eien (5), Ensch (6), Lushaj (2), Eckert (4/3), Schoppe, Rogowski, Stephan (1).

 

 

RPS männliche C-Jugend

TV Nieder-Olm- JSG Hunsrück 29:17 (16:7)

 

Die JSG musste sich einer absolut fairen Begegnung dem Favoriten in Nieder-Olm geschlagen geben. Die Gastgeber überrannten die Hunsrücker in den ersten 6 Minuten und führten 7:0. „Wir haben im Angriff nicht clever gespielt, sondern leichtfertig den Ball hergeschenkt“, klagte Trainer Marc Stoffel. Doch seine Mannschaft fing sich und stand dabei in der Abwehr endlich besser. Vor allem Louis Radics auf der halbrechten Abwehrposition agierte nach Ansicht seines Trainers „bärenstark“.

 

Nach der Pause kam die stärkste Phase der Hunsrücker, die bis zum 23:17 in der 43. Minute führte. „Bis dahin wären Andi Glasmacher und ich mit dem Auftritt der Jungs zufrieden gewesen, doch dann spielten wir wieder völlig überhastet und wurde mit sechs Treffer der Gastgeber in Folge bestraft. Auch Mauro Neu, der im Tor eine richtig starke zweite Halbzeit spielte, konnte die Niederlage nicht verhindern, doch er fischte den Gastgebern einige klare Chancen weg. Jona Fink ging 50 Minuten lang von einem Zweikampf in den Nächsten und glänzte mit seiner Übersicht und dem Paß zum Mitspieler.  Niklas Ihmer agierte gewohnt treffsicher, hätte aber durchaus heute einige Tore mehr machen können. Glückwunsch an Nieder Olm, die vor allem mit Ihrem schnellen Umschaltspiel und ihrem bärenstarken Halblinken sich die Meisterschaft nicht mehr nehmen lassen werden. Wir hatten vor dem Spiel die Einstellungsfrage gestellt und die Jungs haben uns nicht enttäuscht. Da haben schon andere Teams deutlicher in Nieder Olm verloren. Wir nehmen die gute Phase, in der wir einen strukturierten und cleveren Handball gespielt haben mit ins neue Jahr und arbeiten weiter daran. Die Jungs erwartet am ersten Januar Wochenende noch ein Trainingswochenende mit einem abschließenden Turnier in Luxemburg, bei dem es darum geht, uns für den Rest der Rückrunde vorzubereiten“, verrät Stoffel.

 

Schuh und Neu – Glasmacher, Stevenick (1), Dietrich, Ihmer (8/2), Rüschmeyer, Radics (2), Fink (3/1), Vink (2), Foos (1)

 

Vorschau auf den Spieltag 01./02. Dezember 2018

 

RPS männliche A-Jugend

JSG Hunsrück – SG HWE Erbach – Waldmohr – VTZ Saarpfalz (Sonntag, 13 Uhr Rhaunen)

 

Ausgangslage: „Wir können uns am Sonntag mit einem Heimerfolg im Kellerderby gegen die SG Er-Wa-Saar in der Tabelle vom Platz 12 auf den 9. Platz verbessern“, weiß JSG Coach Karsten Esdar.

 

Personal: Die JSG Verantwortlichen hoffen, dass bis Sonntag alle Spieler wieder gesund sind und der komplette Kader zur Verfügung steht.

 

Prognose: „Gegen die SG Er-Wa-Saar haben wir dieses Jahr schon zweimal gespielt, einmal beim Turnier in Bad Sobernheim und einmal in der Vorbereitung. Bei beiden Spielen hat Stefan Roschel die Mannschaft betreut und beide Spiele wurden gewonnen. Die SG Er-Wa-Saar hat Ihre drei Punkte alle Zuhause gewonnen und Auswärts genau wie wir alles verloren. Sie haben in Jonas Mayer und Glen Luga ihre Haupttorschützen, die es gilt auszuschalten. Da wir gut trainiert haben und einige Spieler das spielfreie Wochenende genutzt haben, um sich auszukurieren werden wir alles geben, um unser Heimspiel zu gewinnen. Wir hoffen auf eine gute Zuschauerunterstützung“, sagt Esdar.

 

RPS weibliche B-Jugend

DJK/MJC Trier – SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam (Samstag, 17.30 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: „Im Hinspiel verloren wir in Ottersheim mit 21:19. Es war bis heute unser schlechtestes Saisonspiel. Von daher gilt es für uns im Rückspiel am Samstag einiges gut zu machen“, verlangt MJC Coach Ralf Martin.

 

Personal: Sara Arias Lopez hat sich in Bretzenheim in der letzten Sekunde noch verletzt. Hier gilt es abzuwarten.  Ansonsten sind alle Spielerinnen fit und können spielen.

 

Prognose: „Nachdem wir in Bretzenheim den Sieg noch aus der Hand gegeben haben, versuchen wir es gegen Ottersheim auf ein Neues. Ottersheim gehört zu den Mannschaften, gegen die wir definitiv eine Chance haben, den ersten Sieg einzufahren. Dazu gehört aber das wir über die volle Spielzeit konzentriert spielen und nicht wieder in der zweiten Halbzeit das Handballspielen einstellen. Besonders im Angriff leisten wir uns zu viele technische Fehler, die werden in der Oberliga halt schnell bestraft. Meine Mädels müssen sich endlich mal für Ihre gezeigten Leistungen belohnen. Ich hoffe, das wird gegen Ottersheim der Fall sein.

 

HSG Wittlich – HSV Merzig-Hilbringen (Sonntag, 16 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Seit vier Spielen eilt der Gast aus dem Saarland jetzt von Sieg zu Sieg und geht als klarer Favorit gegen die Wittlicher Mädels in die Begegnung, die auch in ihrem neunten Saisonspiel vor einem schweren Heimspiel stehen. Das Team von Trainerin Bianca Waters kämpft weiterhin um die ersten Punkte, sollte aber am Sonntagnachmittag in der klaren Außenseiterrolle sein.

 

Personal: „Zum Spiel am Wochenende gegen Merzig können wir wieder auf Merle Kloep zurückgreifen. Inwieweit Marie Teusch mit ihre Schulterverletzung einsetzbar ist, bleibt abzuwarten. Lisa Zens und Maria Kalteis fehlen weiterhin verletzungsbedingt. Personell hoffen wir wieder auf Unterstützung aus den anderen Teams“, erklärt die HSG Trainerin.

 

Prognose: „In Merzig sind wir ganz schön unter die Räder gekommen und mussten eine deutliche Niederlage einstecken. Für uns gilt es, das Niveau der Oberliga über einen längeren Zeitraum im Spiel zu halten. Phasenweise können wir gut mitspielen – zwischendrin erlauben wir uns aber zu viele Fehler. Unter der Woche haben wir an der Chancenverwertung gearbeitet – das war zuletzt unser großes Manko. Nutzen wir die freien Chancen, können wir die Partie vielleicht etwas enger gestalten“, hofft Waters.

 

RPS männliche C-Jugend

TV Nieder-Olm – JSG Hunsrück (Samstag, 16.15 Uhr)

 

Ausgangslage: Acht Spiele, acht Siege! So lautet die bislang makellose Bilanz des Tabellenführers aus Nieder-Olm, der am Samstagnachmittag die JSG aus dem Hunsrück erwartet. Für die Jungs von Marc Stoffel und Andi Glasmacher startet am kommenden Samstag bereits die Rückrunde der RPS Oberliga Saison. Die Hunsrücker treten beim verlustpunktfreien und haushohen Favoriten in Nieder-Olm an. Der Rheinhessen Vertreter eilt von einem klaren Sieg zum Nächsten und wird sich ziemlich sicher auch vom Tabellenachten aus dem Rheinland nicht aufhalten lassen.

 

Personal: Bis auf Markus Döpp (Rückenverletzung), Henrik Anton (Parallelspiel TV Morbach) und den zwei Langzeitverletzten Finn Albright und Miguel Winkel sind alle an Bord. Luca Schößler, Mauro Neu, Jona Fink und Niklas Ihmer werden am Freitag von den Coaches eine Trainingspause verordnet bekommen, da alle vier am Samstag noch beim dreistündigen HVR Stützpunkttraining antreten müssen.

 

Prognose: JSG Coach Marc Stoffel: „Es ist schön zu sehen, dass sich die Liste der kranken und angeschlagenen Spieler verkleinert. Auch Finn Albright hat aus ärztlicher Sicht das OK bekommen wieder mittrainieren zu dürfen. Für ihn kommt das Spiel natürlich viel zu früh, aber er wird jetzt langsam an die Mannschaft und Belastungsintensität ran geführt, um im Januar unserem Rückraum mehr Flexibilität zu verleihen. Nieder-Olm ist mit Abstand der schwerste Brocken in der Liga, was wir im Hinspiel bei der 9:24 Niederlage schmerzhaft erfahren durften. Nur 10 Minuten konnten wir mithalten, ehe wir regelrecht überrannt wurden. Die sehr gute Arbeit, welche beim Gastgeber nicht nur in diesem Jahr gemacht wird, muss man einfach lobend anerkennen.  Trotzdem fahren wir nicht nach Nieder-Olm, um dort kampflos zum Meistertitel zu gratulieren. Das Ziel ist es, den Tabellenführer so lang wie möglich zu ärgern und rein auf unserer Leistung zu schauen. Gespannt sind Andi und ich deshalb auf die Einstellung unserer Jungs. Die Trainingsleistung ist zurzeit positiv, aber wir bekommen diese bisher bei den Spielen einfach nicht auf die Platte.“

 

Spieltag 24./25. November 2018

 

RPS Weibliche B-Jugend

SG Mainz-Bretzenheim – DJK/MJC Trier 26:25 (8:13)

 

„Wir werden den Antrag stellen, nicht mehr in die Pause gehen zu müssen“, meinte MJC Trainer Ralf Martin. Seine Mannschaft zeigte wie in den letzten Spielen eine starke Vorstellung im ersten Spielabschnitt, setzte die Vorgaben in Angriff und Abwehr um und hatte vor allem die beiden stärksten Angreiferinnen der Gastgeberinnen gut im Griff. So führte das Trierer Team zur Pause verdient mit fünf Toren (8:13).

 

Auch nach dem Wechsel lief das MJC Spiel, die Mannschaft verteidigte bis 11:15 in 30. Minute den klaren Vorsprung. „Doch dann ließen Konzentration und Kraft nach, das Rückzugsverhalten in die Abwehr wurde schlechter und so kamen die Gastgeberinnen immer wieder über die schnelle Mitte zu Torerfolgen“, klagte Martin.

 

Letztmals führte sein Team mit 20:21 in der 39. Minute, die Gastgeberinnen legten bis zur 44. Minute auf 24:22 vor, doch noch einmal gelang beim 24:24 durch Sara Arias-Lopez der Ausgleich zum 24:24. Zwei Treffer in Folge der SG besiegelten dann die unnötige Niederlage.

 

„Spielerisch brauchen wir uns nicht zu verstecken, zeigen weiterhin eine starke Abwehrarbeit, finden aber im Angriff in den entscheidenden Minuten nicht mehr die richtigen Lösungen. Bis zur Weihnachtspause wollen wir die beiden Spiele gegen Ottersheim und Wittlich gewinnen“, gibt sich Martin kämpferisch.

 

Martin – Hoffmann (5), Bingen, Dort (2/1), Lopez (2), Sartor (8/2), Lamberty (6), Cartus, Oberbillig, Käsgen, Wintersinger (2)

 

HSG Wittlich – TSG Friesenheim 15:24 (4:11)

 

Die Gäste aus Friesenheim fanden schnell ins Spiel, setzten sich über 1:4 auf 4:9 in der 17. Minute ab und so musste HSG Trainerin Bianca Waters ihre erste Auszeit nehmen. Doch bis zur Pause bauten die Gäste ihre Führung weiter aus und gingen mit 4:11 in die Kabine.

 

Deutlich besser lief es für die Eifelanerinnen im zweiten Spielabschnitt. Doch näher als auf fünf Tore konnte sich das Eifel-Team nicht mehr heranbringen und so zogen die Gäste über 7:12 in der 31. Minute und 12:22 in der 45. Minute dem erwarteten Sieg entgegen.

 

„So deutlich hätte die Niederlage nicht ausfallen müssen, wenn wir unsere zahlreichen Chancen reingemacht hätten. Nach zehn Minuten hätte es statt 2:5 eigentlich 5:5 stehen können. Die Konzeptionen, die wir vorbereitet hatten, sind gut gespielt worden, aber wieder einmal lag es an unserem schwachen Abschluss uns nicht dafür zu belohnen. Hinzu kamen viele unnötige Fehler, die der Gegner aus Friesenheim dann für sich nutzte. Dabei entschärfte Torfrau Sophia Stroh noch einige Hundertprozentige Chancen der Gegner. Insgesamt ein Spiel von uns mit Höhen und Tiefen – leider mit zu vielen Tiefen und zeitweise nicht ganz auf Oberliganiveau. Noch weniger oberligatauglich war der Schiedsrichter, der nicht parteiisch, sondern fehlerhaft gepfiffen hat“, da waren sich Waters und der Gästetrainer einig.

 

„Bei einem engen Spiel kann so etwas eskalieren. Für mich völlig unverständlich einen solchen jungen und noch unerfahrenen Mann alleine in der Oberliga pfeifen zu lassen“, kritisiert Waters die Ansetzung. „Für uns heißt es jetzt erst einmal wieder Kopf hoch und nach vorne schauen“, so die Trainerin.

 

Stroh – Rogowski, Keidel, Kappes (4), Ensch (4), Kastrati, Schaaf (2), Teusch (2), Hohns (3),

 

 

Vorschau auf den Spieltag 24./25. November 2018

 

RPS Oberliga weibliche B- Jugend

HSG Wittlich – TSG Friesenheim (Samstag, 16 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: „Es ist so ein bisschen wie „Täglich grüßt das Murmeltier“ – wir müssen auch zum Spiel am Samstag gegen Friesenheim schauen, wer mit an Bord ist“, sagt Wittlichs Trainerin Bianca Waters.

 

Personal:  Fehlen wird aufgrund einer schulischen Verpflichtung definitiv Merle Kloep. Lisa Zens und Maria Kalteis fehlen weiterhin verletzungsbedingt. Ein Einsatz von Marie Teusch, die sich im letzten Spiel an der Schulter verletzt hat, entscheidet sich am Freitag. „Die C-Jugend hat spielfrei – hier hoffe ich auf Unterstützung“, hofft die HSG Trainerin.

 

Prognose:“ Friesenheim steht im Mittelfeld der Tabelle – hat zum Beispiel gegen Trier (Vorletzter) Unentschieden gespielt und gegen Kirn (Tabellenzweiter) gewonnen – das zeigt, dass alles möglich ist. Entscheidend wird sein, dass wir kämpferisch wieder alles mit einbringen, so wie es auch die sechs Spielerinnen am vergangenen Wochenende getan haben“, sagt Waters.

 

SG Bretzenheim – DJK/MJC Trier (Sonntag, 13 Uhr)

 

Ausgangslage: Am Sonntag gastieren wie bei der Mannschaft aus Bretzenheim, die im Moment mit fünf Pluspunkten auf Platz sieben der Tabelle liegt. Bretzenheim zähle ich zu den Mannschaften, mit denen wir uns auf Augenhöhe befinden.

 

Personal: Am letzten Wochenende waren ein paar Spielerinnen angeschlagen. Ich gehe davon aus das bis Sonntag wieder alle gesund und einsatzfähig sind. So wird nur unsere Langzeitverletzte Lea Föhr weiterhin fehlen.

 

Prognose:  Mit Bretzenheim treffen wir am Sonntag auf einen Gegner, der von den Ergebnissen her nicht weit weg ist von uns. Wir müssen es endlich mal schaffen, unsere oft guten Leistungen nicht nur über vierzig Minuten zu zeigen, sondern über die gesamte Spieldauer. Sobald der Gegner in der zweiten Hälfte zwei oder drei Tore vorlegt, werden wir nervös und vergessen alle unsere Vorgaben. Daran gilt es zu arbeiten. Spielerisch müssen wir uns nicht verstecken, in der Abwehr stehen wir oft das gesamte Spiel über sehr gut. Es gilt vor allen Dingen unsere technischen Fehler abzustellen und einfach die richtigen Entscheidungen zu treffen, auch wenn wir mal eine nicht so gute Phase im Spiel haben. Sollte uns das über fünfzig Minuten endlich mal gelingen, sehe ich uns in Bretzenheim nicht chancenlos.

 

18. November 2018

 

RPS männliche A-Jugend

HG Saarlouis – JSG Hunsrück 34:16 (12:9)

 

Bereits vor dem Spiel lichtete sich der Kader der Hunsrücker für das schwere Auswärtsspiel in Saarlouis. So fehlte Joshua Faust (Hüftverletzung), Fabian Schmitt (Fußverletzung), Steffen Reis (Zahnop), Jonas Klein, Julius Klein und Lehnard Weber (krank). So standen JSG Coach Carsten Esdar lediglich zwei Auswechselspieler zur Verfügung.

 

Bereits nach 10 Minuten musste Mirko Stelter nach einer Ellenbogenverletzung vom Feld, doch seine Mannschaft bot dem Favoriten lange Paroli. Erst die Auszeit der Gastgeber beim 6:6 in der 13. Minute sollte für klare Verhältnisse zugunsten der Hausherren sorgen. Fünf Treffer in Folge führten zur klaren 11:6 Führung in der 22. Minute, doch noch einmal kämpfte sich das Esdar-Team auf 11:9 heran, ehe die Gäste über 12:9 zur Pause auf 14:9 nach dem Wechsel davonzogen.

 

Tor um Tor bauten die HG jetzt den Vorsprung aus und so nahm Esdar beim 20:12 in der 36. Minute die Auszeit, hatte aber nichts mehr zuzusetzen. Vom 21:13 gab es jetzt kein Halten mehr für die HG Angreifer, die auf 31:13 mit 10 Treffern in Folge davonzogen.

 

„Bei uns wurden alle Fehler bestraft, dazu kam aber auch Pech im Abschluss. Wir nutzen jetzt die spielfreie Woche, um bald wieder in Bestbesetzung auflaufen zu können“, sagt Esdar.

 

Hoffmann, Luth und MIlingert – Klein (3/3), Bach (5), Roschel (2), Zürbes (6), Schmidgal, Ihmer, Stelter, Luth und Roschel.

 

RPS weibliche B-Jugend

TuS Kirn – HSG Wittlich 37:23 (23:10)

 

Die Wittlicher Mannschaft kann einem schon leidtun: Mit nur sechs Spielerinnen (inklusive Torfrau) musste die Mannschaft beim Tabellenzweiten in Kirn antreten. „Von den anderen Mannschaften konnte keiner aushelfen – die C-Jugend spielte parallel und von der B2 hätten sich die Mädels dann festgespielt und am nächsten Wochenende ihrem Team gefehlt“, verriet Wittlichs Trainerin Bianca Waters.

 

50 Minuten in Unterzahl meisterten die Mädels von Trainerin Bianca Waters aber mit einer kämpferisch starken Leistung.  Hinzu kam noch, dass Marie Teusch nach zehn Minuten mit einer Schulterverletzung erst einmal vom Platz musste. Als die Mädels nur noch zu viert auf dem Feld waren, nahm auch die generische Trainerin eine ihrer Spielerinnen runter. „Eine sehr faire Geste des Gegners. Überhaupt ein sehr faires Spiel,“ lobte Waters.

 

Nach einer kurzen Behandlung kam Marie Teusch kurz vor dem Halbzeitpfiff wieder auf den Platz und konnte zumindest mit der linken Wurfhand weitermachen. Da hat sie sich voll in den Dienst der Mannschaft gestellt. 10:23 lag die HSG zur Halbzeit zurück. „In der zweiten Hälfte schafften sie in Unterzahl sogar ein 13:14. Das war kämpferisch von allen sechs eine tolle Leistung. Aber auch spielerisch haben sie gezeigt, dass sie es können. Unsere Außen sind noch in keinem Spiel so oft freigespielt worden. Das Zusammenspiel in der Gruppe hat in Unterzahl gut funktioniert. Hier muss ich auch Merle Kloep loben, die durch ihr konsequentes „eins gegen eins“ hervorragend ihre Nebenspielerinnen eingesetzt hat. Für die Mädels war es ein gefühlter Sieg und Spaß hat es ihnen auch gemacht. Und das ist für mich entscheidend – wenn die Mädels in unserer Situation noch Spaß am Handball haben, dann sind wir trotz unserer Tabellen- und Punktesituation auf dem richtigen Weg!“, weiß die Trainerin.

 

Stroh – Kappes (6/1), Schaaf (4), Teusch (3), Kloep (8/1), Hohns (2).

 

SV Zweibrücken – DJK/MJC Trier 26:20 (11:11)

 

Achtbar ziehen sich die MJC Mädchen beim Favoriten in Zweibrücken aus der Affäre, spielten dabei eine sehr starke erste Hälfte, zumal einige Spielerinnen aufgrund ihrer Erkältungen nur angeschlagen ins Spiel gehen konnten. Aus einer starken 6:0 Abwehr, hinter der eine erneut stark haltende Jette Martin den Rest erledigte, spielte die Mannschaft sicher nach vorne und wurde dafür belohnt. Die Mannschaft lieferte dem Favoriten ein Spiel auf Augenhöhe, fand die Lücken in einer offensiven Gastgeber Deckung und hatte eine hohe Trefferquote.

 

„Allerdings haben wir es nie geschafft, die überragende Linkshänderin der Gastgeberinnen Janine Baus in den Griff zu bekommen. Die ist schon eine Klasse für sich“, lobte MJC Coach Ralf Martin.

 

Lediglich vier Torschützinnen auf Zweibrücker Seite unterstreicht die Tatsache, dass die MJC Abwehr ansonsten gut aufgestellt war. In der zweiten Hälfte zog der SV dann über 16:13 bis 19:15 in der 38. Minute davon, beim 24:17 in der 45. Minute nahm Martin die Auszeit, doch der Mannschaft gelang es im zweiten Spielabschnitt einfach nicht mehr, ihre Vorgaben einzuhalten. Zu hektisch agierten die Angreiferinnen und so setzte es am Ende eine klare Niederlage.

 

„Da war mehr drin gewesen, das Ergebnis täuscht über den eigentlichen Spielverlauf hinweg. Leider wurden die Entscheidungen im zweiten Spielabschnitt nicht mehr richtig getroffen. Hervorheben möchte ich Luisa Sartor für ihre starke Leistung, dazu Lena Oberbillig, die von Linksaussen gut auf die Nahtstellen anstieß und letztlich zeigt die Gesamtleistung des Teams, das wir auf einem guten Wege sind. Es fehlt am Ende noch der letzte Schub, beim Rückstand werden wir gleich nervös und verlieren die Linie. Im Ergebnis bin ich dennoch zufrieden“, gesteht Martin.

 

Martin – Hoffmann, Bingen (1), Dorf, Arias-Lopez (2), Sartor (10/5), Lamberty (1), Cartus (1), Oberbillig (1), Käsgen, Wintersinger (4)

 

RPS weibliche C-Jugend

TuS Brotdorf – HSG Wittlich 21:22 (10:10)

 

In Brotdorf konnte die HSG Wittlich erneut nur mit einem kleinen Kader antreten. Julia Reher mussten verletzungsbedingt bzw. krankheitsbedingt pausieren. Auf Wittlicher Seite stellte man sich natürlich die Frage, ob die Kraft für die gesamte Spielzeit reichen würde. Den besseren Start erwischte das Team von Trainer Olaf Gierenz.

 

Rieke Muscheid, die insgesamt vier Siebenmeter abwehrte, erwies sich von Beginn an als ein sehr sicherer Rückhalt im Tor. Im Angriff nutzten die Wittlicher Mädchen immer wieder die Freiräume auf der linken Angriffsseite, hatten allerdings auch Pech, dass drei korrekte Treffer nicht anerkannt wurden.

 

"Mitte der ersten Halbzeit hatten wir das Spiel im Griff. Obwohl wir beim 4:7 erstmals drei Tore in Führung lagen, kam keine Ruhe ins Spiel. Im Angriff fehlte plötzlich der Zug zum Tor. Zudem fehlten die Absprachen in der Abwehr und die Gastgeberinnen kamen zu häufig über den Kreis zum Torerfolg,“ klagte der Wittlicher Coach. So ging es mit einem 10:10 in die Pause.

 

Mit Beginn der zweiten Halbzeit fiel auf Wittlicher Seite Sarah Rogowski verletzungsbedingt aus. Somit schwanden die Wechselmöglichkeiten weiter! Zudem mussten sowohl die Abwehr- als auch die Angriffsformation umgestellt werden. Mitte der zweiten Halbzeit schien der TuS Brotdorf das Spiel zu seinen Gunsten entscheiden zu können, führten über 11:10 ständig über 14:12 bis zum 16:15 in der 37. Minute. Nach einer Auszeit folgte der Auftritt der vor allem in der Abwehr überragenden Ajana Lushaj. Mit drei Treffern in Folge von Rechtsaußen trug sie entscheidend zur Wende bei.

 

"Fünf Minuten vor Spielschluss in Unterzahl war Sarah Rogowoski wieder einsatzfähig. Mit zwei Treffern in der Schlussphase trug sie beim 18:20 wesentlich zum knappen, aber auch verdienten Erfolg bei“, lobte Gierenz.

 

Muscheid – Keidel, Teusch, Eiden (2), Ensch (5/2), Lushaj (5), Eckert (2), Schoppe (2), Rogowski (6/3).

 

 

RPS männliche C-Jugend

HSG Rhein Nahe Bingen – JSG Hunsrück 23:20 (6:7)

 

Ein eher schwächeres Oberligaspiel sahen die Zuschauer, das aber vom Schiedsrichtergespann Felix Rose und Jakob Schöttke gut geleitet wurde. Angeschlagen mussten Niklas Ihmer und Louis Radics in die Begegnung gehen, doch vor allem Louis zeigte nach Ansicht des JSG Trainergespanns Andi Glasmacher und Marc Stoffel wie wichtig er für die Mannschaft ist.

 

„Obwohl er einige hundertprozentige Chancen liegen ließ, überzeugte er offensiv und defensiv. Jona Fink spielte gewohnt stark, vor allem im zweiten Spielabschnitt, in dem er im linken Rückraum spielte. Dort unterstrich er seine Torgefährlichkeit. Niklas Ihmer ließ im ersten Durchgang einige Chancen liegen, da er unsauber oder zu früh abschloss. Der Sieg der Gastgeber ging in Ordnung, da wir es dem Gegner durch unsere bekannte Abschlussschwächen leicht machten. Ausserdem haben wir nur halbherzig in den „eins gegen eins“ Aktionen agiert. Im Verband standen wir gut, aber dann pennt wieder einer und der Gegner ist frei durch. Mauro Neu im Tor hat in der ersten Halbzeit eine bärenstarke Leistung gezeigt, baute aber dann leicht ab. Insgesamt müssen beide Torhüter da mindestens 50 Prozent der Gegentreffer von Aussen verhindern. Unsere HVR Stützpunkt Spieler gehen so langsam auf dem Zahnfleisch. Das soll kein Vorwurf sein, aber bei 2-3 Einheiten in der Woche im Verein, kommt nun schon das vierte Spiel in der Saison dazu, bei dem unsere Leistungsträger noch ein 3 stündiges, leistungsbezogenes Training am Morgen absolvieren. Da ist die Luft irgendwann raus, vor allem bei unserem Shooter Niklas fällt das besonders auf. Grundsätzlich war deutlich mehr drin und das ärgert Andi und mich einfach“, sagte JSG Coach Marc Stoffel.

 

Schuh – Glasmacher, Dietrich (2), Ihmer (6/1), Döpp, Radics (6), Schößler, Vink, Fink (6), Foos, Neu

 

13. November 2018

 

RPS Oberliga männliche A

HG Saarlouis – JSG Hunsrück (Samstag, 15.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Das wird ein hartes Stück Arbeit für die Jungs von Trainer Carsten Esdar! Am Sonntag geht die Fahrt der Hunsrücker ins Saarland zum Tabellendritten, der zu den Topteams der Liga zu zählen ist. Nach der Niederlage im Kellerderby am vergangenen Wochenende war es am JSG Trainergespann, die Jungs aufzubauen und sie konzentriert auf das anstehende Spiel vorzubereiten, in dem die Mannschaft eigentlich nur gewinnen kann. Die Saarländer stehen unter dem Zwang, dieses Spiel unbedingt gewinnen zu müssen, will man im Titelkampf noch ein Wort mitreden.

 

Personal: Im letzten Spiel hat sich Fabian Schmidt am Fuß verletzt, sein Einsatz entscheidet sich erst am Wochenende.

 

Prognose: „Die HG Saarlouis hat alle ihre Heimspiele gewonnen. Niederlagen hat die Mannschaft nur in Friesenheim und letztes Wochenende gegen den Mülheim einstecken müssen. Die Niederlage gegen Mülheim wird wohl auf den harzfreien Ball zurück zu führen sein, da in Saarlouis mit Harz gespielt wird. Das ist ein Vorteil für Saarlouis, da wir bis auf wenige Spiele in der Saison ohne Harz spielen. Wir müssen beständiger werden, nur 20 Minuten hundert Prozent pro Halbzeit, reicht in der Oberliga nicht. In Saarlouis muss die Abwehr über sich hinauswachsen und im Angriff dürfen wir nicht so viele Chancen vergeben. Wir müssen an die ersten 16 Minuten des Spiels gegen Illtal anknüpfen, in denen wir über eine gute Deckungsarbeit zu einfachen Toren kamen. Sollte uns dies gelingen und wir dann nicht überheblich werden, ist ein weiterer Heimsieg eine durchaus machbare Aufgabe“, verspricht JSG Coach Carsten Esdar.

 

RPS Oberliga weibliche B-Jugend

SVV Zweibrücken – DJK/MJC Trier (Samstag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: „Am Samstag müssen wir zum SV Zweibrücken, Tabellendritter der Oberliga. Unser Gegner hat bisher nur zwei Spiele verloren, und das auch nur gegen die Meisterschaftsfavoritinnen aus Marpingen und Kirn. Daran sieht man schon wie stark unser Gegner einzuschätzen ist. Im Hinspiel unterlagen wir dazu auch noch deutlich mit 15:28.

 

Personal: Alle Spielerinnen bis auf Lea Föhr sind fit.

 

Prognose: „Nachdem meine Mannschaft am Wochenende beim Unentschieden einen Punkt verloren hat, müssen wir am Samstag zum schweren Auswärtsspiel nach Zweibrücken. Im Gegensatz zum letzten Wochenende sind wir nur krasser Außenseiter. Zweibrücken verfügt über eine gute und schnelle Mannschaft. Dazu kommt, dass im rechten Rückraum die wohl beste Linkshänderin in dieser Klasse spielt. Allein diese Spielerin auszuschalten wird schon schwer genug. Wir müssen in dem Spiel an die teilweisen starken Minuten der letzten Spiele in der Abwehr anschließen, dann haben wir gute Chancen, ein achtbares Ergebnis zu erzielen. Im Angriff verlieren wir oft leichtfertig den Ball oder spielen durch unnötige riskante Anspiele dem Gegner den Ball in die Hände. Das gilt es für uns abzustellen.  Meine Mannschaft hat in dem Spiel nichts zu verlieren, von daher kann sie befreit aufspielen“, nimmt MJC Coach Ralf Martin den Druck auf seine Mannschaft.

 

TuS Kirn – HSG Wittlich (Samstag, 16.45 Uhr)

 

Ausgangslage: Nach dem Tabellenführer Marpingen-Alsweiler steht die Mannschaft von Wittlichs Trainerin Bianca Waters gegen den Tabellenzweiten in Kirn vor der nächsten schweren und kaum lösbaren Aufgabe.

 

Personal: „Leider stehen uns nicht alle Spielerinnen zur Verfügung: Lisa Zenz und Edona Kastrati können nicht spielen. Neben der Langzeitverletzten Maria Kalteis somit insgesamt drei Ausfälle – bleiben uns sechs Spielerinnen aus dem Kader. Da das Spiel der B2 verlegt wurde, können wir hier wie zuletzt auch mit Spielerinnen auffüllen. Wir sind sehr froh, dass die B2 Spielerinnen immer da sind, wenn wir sie brauchen“, lobt HSG Trainerin Bianca Waters.

 

Prognose: „Am Samstag erwarte ich von den Mädels, dass sie sich vor allem im kämpferischen Bereich steigern. Unseren Fokus setzen wir in der Partie auf unser Spiel – kompakt in der Abwehr stehen und vorne die spielerischen Dinge umsetzen. Ich möchte, dass meine Spielerinnen vor allem in der Vorwärtsbewegung flexibel und variabel bleiben. Da sind wir noch nicht ganz da, wo ich hinmöchte. Wichtig ist es auch, weniger Tore als zuletzt zu kassieren“, sagt die HSG Trainerin.

 

RPS Oberliga weibliche C-Jugend

TuS Brotdorf – HSG Wittlich (Samstag, 17.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Für die jungen Damen der HSG Wittlich steht am Samstag in Brotdorf ein wichtiges Spiel an, nachdem klar sein sollte, wohin die Reise der Mannschaft von Trainer Olaf Gierenz gehen wird. Brotdorf belegt Platz 6 der Tabelle und hat mit zwei Siegen den Platz im Mittelfeld der Liga erreicht. Dorthin möchte auch die HSG, die gemeinsam mit dem TV Engers Platz 8 und damit den vorletzten Platz belegt. Den einzigen Saisonsieg feierten die Mädels aus Wittlich im Auftaktmatch gegen das derzeitige Schlusslicht aus Kirn. Immerhin kann die HSG Wittlich bei einem Sieg nach Pluspunkten mit den Gastgeberinnen gleichziehen. 

 

Personal: Erstmals in dieser Saison hofft die HSG Wittlich in Bestbesetzung antreten zu können.

 

Prognose: "Gegenüber der vergangenen Woche müssen wir vor allem im Angriff konzentrierter auftreten. Insbesondere im Abschluss sind wir häufig noch zu hektisch und nicht variabel genug. Zudem müssen wir deutlich schneller aus der Abwehr in den Angriff umschalten, um auch vermehrt zu einfachen Toren zu kommen. Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe, das sich wohl erst in den letzten Minuten entscheiden wird,“ glaubt der Wittlicher Coach.

 

RPS Oberliga männliche C-Jugend

HSG Rhein-Nahe Bingen – JSG Hunsrück (Samstag, 16.10 Uhr)

 

Ausgangslage: Am kommenden Samstag steht für die Truppe von Marc Stoffel und Andi Glasmacher das letzte Spiel der Hinrunde statt. Der Gastgeber aus Bingen ist dabei kein Unbekannter, denn man stand sich bereits in der letzten Qualifikationsrunde zur RPS Oberliga gegenüber. Beide belegen mit 4:12 Punkten auf Platz 7 und 8 in der Tabelle und kämpfen um den Anschluss ans Mittelfeld. In der Quali trennte man sich gegen den Rheinhessen Vertreter bereits unentschieden. Auf Grund der letzten Ergebnisse des Gastgebers sollte klar sein, dass die Mannschaft eine Entwicklung hinter sich hat und es eine sehr schwere Partie geben wird. Inwiefern die Stoffel/Glasmacher-Truppe um den Sieg mitspielen kann, hängt von der Genesung von Louis Radics und Niklas Ihmer ab.

 

Personal: Louis Radics musste am vergangenen Wochenende auf Grund seiner Handverletzung nach wenigen Minuten passen und es entscheidet sich erst kurz vorm Wochenende ob er überhaupt einsatzfähig ist. Niklas Ihmer knickte im Spiel gegen Saarlouis um und plagt sich noch mit Knöchelproblemen rum. Henrik Anton und Till Glasmacher plagen sich mit einer Erkältung, könnten aber bis zum Wochenende wieder im Vollbesitz ihrer Kräfte sein. Phil Schmidt wird zeitgleich bei seiner D-Jugend im Einsatz sein.

 

Prognose: „Bingen investiert seit Jahren in eine starke Jugendarbeit und die Mannschaft ist uns, durch ihr faires Verhalten in der Qualifikation, sehr positiv in Erinnerung geblieben.

Ich bin immer noch froh, dass die Jüngeren in unserem Team am vergangenen Wochenende sich, trotz des Ergebnis, so gut präsentiert haben. Wie bereits oben beschrieben hängt vieles an der Genesung von Louis und Niklas. Bei Ben Vink und Luca Schößler hoffen wir, dass die gute Leistung aus dem Saarlouis spiel keine Eintagsfliege war. Sind wir vollzählig, sollte ein Sieg durchaus realistisch bzw. Pflicht sein“, so JSG Coach Marc Stoffel.

 

11. November 2018

 

RPS männliche A-Jugend

JSG Hunsrück – Dansenberg/Thaleischweiler 27:28 (9:15)

 

Im Kellerderderby der Liga entführt der bisherige Tabellenletzte aus Dansenberg/Thaleischweiler beide Punkte aus dem Hunsrück und überlässt die rote Laterne des Tabellenschlusslichtes dem Team von Trainer Carsten Esdar! Am Ende unterliegt das Esdar Team denkbar knapp mit 27:28!

 

Das Spiel schien bereits früh zugunsten der Gäste entschieden, die nach dem 7:9 in der 19. Minute fünf Treffer der Folge erzielten und so über 7:14 bis zum 13:20 in der 37. Minute davonzogen. Doch jetzt ging ein Ruck durch das Team der Hunsrücker, die sich auf 17:20 in der 41. Minute herankämpften und die Gäste damit zur Auszeit zwangen. Diese Auszeit kam für die Gäste zum richtigen Zeitpunkt, die Mannschaft legte erneut auf 17:22 in der 43. Minute vor, doch die JSG zeigte jetzt ihr Kämpferherz und angetrieben von Joshua Faust war das Esdar Team beim 22:23 in der 51. Minute wieder im Spiel.

 

Jan Luca Klein gelang nicht nur der Ausgleich zum 25:25, sondern er egalisierte die erneute Führung der Gäste durch ihren stärksten Spieler Timo Holstein beim 26:26. Zwar gelang Holstein auch der Treffer zum 26:27, doch im Gegenzug wurde der Gästespieler mit einer glatten roten Karte disqualifiziert. Die Chance zum Ausgleichstreffer per Siebenmeter ließen die Hunsrücker dann liegen, scheiterten am überragenden Spieler auf dem Platz, dem Gästekeeper der Kaiserslauterner und so erzielte der Gast den entscheidenden Treffer zum 26:28. Zwar gelang Jannis Roschel 28 Sekunden vor dem Ende noch der Anschlusstreffer, doch jetzt brachte Dansenberg das Spiel nach einer Auszeit über die Zeit!

 

„Wir sind regelrecht am zwei Meter großen Keeper der Gäste gescheitert, der von den Aussenpositionen und vom Kreis schier unüberwindbar war. Meine Jungs haben alles gegeben, wurden von 150 Zuschauern prächtig unterstützt, doch es sollte nicht sein. Der Ausgleich wollte uns am Ende einfach nicht mehr gelingen. Ein Remis hätte sicher dem Spielverlauf entsprochen. So schauen wir jetzt schon Richtugn Saarlouis nächstes Wochenende, gegen die wir die Bälle besser verwerten müssen“, fordert Esdar.

Hoffmann und MIllingert– Klein (7/2), Bach (4/1), Roschel (4), Reis, Zürbes (1), Schmidgal (1/1), Ihmer (4), Stelter (1), Luth, Roschel, Faust (5).

 

RPS weibliche B-Jugend

 

SF Budenheim – DJK MJC Trier 25:25 (14:12)

 

Punktgewinn oder Punktverlust für die kleinen Miezen in Budenheim? „Wenn mir einer vor dem Spiel den Punkt angeboten hätte, hätte ich eingeschlagen“, gab MJC Coach Ralf Martin zu. Doch nach dem Spiel sprach der Trainer eher von einem Punktverlust!

 

Die Mannschaft von Trainer Ralf Martin erwischten einen blitzsauberen Start in die Begegnung, überraschte den Gastgeber mit drei Toren in Folge und so führten die Gäste mit 0:3 in der 5. Minute, ehe die Budenheimerinnen im Spiel waren. Beim 6:6 in der 14. Minute gelang den Sportfreunden der erste Ausgleich im Spiel, sogar die Führung zum 7:6, doch das Martin-Team hielt dagegen und wir beim 10:11 in der 20. Minute wieder in Führung. Kurz vor dem Wechsel waren es dann drei Tore der Gastgeberinnen in Folge, die das Spiel beim 13:11 völlig drehten.

 

Wie im ersten Spielabschnitt schenkten die kleinen Miezen den Gastgebern drei Tore in Folge ein, führten 14:15 in der 27. Minute. Bis 17:21 zogen die Triererinnen dann in der 38. Minute davon, Budenheim nahm die Auszeit und es wurde wieder eng. Die Gastgeberinnen kämpften sich auf 22:23 in der 44. Minute heran, doch jetzt nahm Martin die Auszeit. Mira Cartus gelang drei Minuten vor dem Ende die erneute Führung zum 24:25, Budenheim kam nach der Auszeit 17 Sekunden vor dem Ende zum Ausgleichstreffer. Im Gegenzug war es dann Lea Hoffmann, die frei durchkam und dann auch nach Ansicht des Gastgebertrainers siebenmeterreif gefoult wurde, doch der Pfiff des ansonsten gut leitenden Schieris blieb aus.

 

„Im ersten Spielabschnitt stand unsere 6:0 Abwehr gut, im Angriff gingen die Mädels konzentriert zu Werke. Doch gegen Ende der ersten Hälfte wurde zu hektisch gespielt und wir leisteten uns einige Risikopässe. Der letzte Treffer der Gastgeberinnen war durchaus sehenswert! Leider haben wir es verpasst nach der vier Tore Führung den Sack zuzumachen. Doch letztlich bin ich mit dem Punkt zufrieden. Luisa Sartor zeigte sich sehr treffsicher, erzielte fünf ihrer neun Tore als Rechtshänderin von der Rechtsaussenposition. Ihr wohl stärkstes Spiel überhaupt zeigte aber Mira Cartus, die eine überzeugende Abwehr spielte und im Angriff ihre Freiräume nutzte. Man sieht, dass wir durchaus mit einigen Teams der Liga mithalten können“, freute sich der MJC Trainer.

 

Martin – Hoffmann (1), Bingen, Dort (3/2), Arias-Lopez (2), Sartor (9/2), Lamberty (1), Cartus (7), Oberbillig (1), Wintersinger (1).

 

HSG Wittlich – HSG DJK Marpingen/Alsweiler 13:34 (8:18)

 

Die 2:1 Führung der Gastgeberinn drehte der Favorit aus Marpingen zum 2:5 in der 8. Minute und gab die Führung nicht mehr, im Gegenteil. Über 3:9 deutete sich früh ein Debakel für das Team aus der Eifel an, das zur Pause die Begegnung bereits verloren hatte. Mit einem 0:7 Lauf nach der Pause war beim 8:25 in der 34. Minute nur noch die Höhe der Niederlage fraglich.

 

„Marpingen war der erwartet schwere Gegner. Für mich die bisher stärkste Mannschaft in der Oberliga.  Mit im Kader auch drei Spielerinnen, die am letzten Wochenende noch gegen unserer RPS Oberliga Damen auf dem Feld standen – auch hier hatte Marpingen deutlich gewonnen. Mit der ersten Halbzeit kann ich eigentlich noch leben – aber in den zweiten 25 Minuten waren wir gar nicht mehr da. Und das geht nicht – auch gegen so einen Gegner und bei einem solchen Spielstand erwarte ich, dass bis zur letzten Sekunde gekämpft wird. Und das haben meine Spielerinnen nicht alle getan. Einige haben sich zu früh aufgegeben. Trotz Trainingsrückstand zeigte Sophia Stroh im Tor eine gute Leistung – sie hat noch Schlimmeres verhindert. In der nächsten Woche müssen wir jetzt Aufbauarbeit leisten und dann geht es nach Kirn zum Tabellenzweiten“, sagt HSG Trainerin Bianca Waters.

 

Stroh – Naguschewski, Lushaj, Kappes (2), Kastrati (1), Reidenbach, Schaaf (1), Teusch (2), Kloep (3), Hohns (4).

 

RPS weibliche C-Jugend

HSG Wittlich – wc Wörth/Bornheim 22:30 (13:14)

 

Nach den zuletzt schwachen Auftritten zeigte sich die HSG Wittlich gegen die Spielgemeinschaft aus Wörth und Bornheim deutlich verbessert. In einem bis kurz vor Spielschluss ausgeglichenem Spiel unterlag die HSG Wittlich am Ende zu deutlich. "Nach der ersten Halbzeit hatten wir eigentlich die Führung verdient. Zahlreiche freie Würfe wurden unglücklich und auch überhastet vergeben. Zudem konnten wir aus unseren vielen Ballgewinnen in der Abwehr kein Kapital schlagen. So liefen wir ständig einem Rückstand von ein bis zwei Toren hinterher."

 

Zu Beginn der zweiten Halbzeit folgte die stärkste Phase der HSG Wittlich. In der Abwehr kontrollierten die jungen Damen aus Wittlich die körperlich überlegenen Gästespielerinnen. Zudem erwies sich Julia Reher in dieser Phase des Spiels als sicherer Rückhalt. Nach dem Ausgleich zum 16:16 durch Selma Keidel schien das Spiel zu kippen. "Erneut konnten wir unsere Chancen nicht nutzen. Insbesondere die vergebenen Gegenstoßchancen taten weh“, klagte Wittlichs Trainer Olaf Gierenz.

 

So verlief die Begegnung bis zum 19:21 in der 41. Minute ausgeglichen. In der Schlussphase leisteten sich die Wittlicher Mädchen erneut zu viele einfache Ballverluste und konnten fünf freie Würfe, darunter auch zwei Siebenmeter, nicht im Tor unterbringen.

 

Reher – Souza, Keidel (4), Teusch (1), Eiden (1), Ensch (4/1), Lushaj (2), Eckert (2), Schoppe (1), Rogowski (7/2).

 

RPS männliche C-Jugend

JSG Hunsrück – HG Saarlouis 20:33 (10:16)

 

Eine sehr gute Startphase legten die Hunsrücker bis zur 11. Minute hin, ehe sich die Gäste nach dem 6:6 durch unnötige individuelle Fehler der Gastgeber und Problemen im Rückzugverhaltensverhalten selbst bestraften. „Die Gegenspieler wurden zu spät angenommen. "Verunsichert wurden die Spieler durch unerklärliche Schiedsrichterentscheidungen. Der Schieri war eine Wundertüte, Höhepunkt war eine rote Karte gegen Jona Fink in der 23. MInute, die selbst der Gästetrainer mit den Worten „da kann man mit gutem Willen einen Freiwurf pfeifen“, kommentiert ist", klagte JSG Coach Andi Glasmacher. Auf Gastgeberseite stellte sich Louis Radics in den Dienst der Mannschaft und versuchte es nach seiner Handverletzung, musste aber frühzeitig wieder aussetzen. Nach der roten Karte gegen Jona Fink und dem verletzungsbedingten Ausfall von Niklas Ihmer sanken die Chancen der Gastgeber deutlich.

 

„Im zweiten Spielabschnitt standen vier Feldspieler des jüngeren Jahrgangs und Phil Schmidt aus D-Jugend auf dem Platz, haben super gekämpft und nie aufgegeben, Genau das wollen wir von den Jungs sehen. Darauf lässt sich aufbauen, Ben Vink zeigte die beste Saisonleistung. Ich bin mit der gezeigten Leistung einverstanden, Saarlouis war der erwartet starke Gegner und auch der verdiente Sieger“, gestand JSG Co-Trainer Andi Glasmacher.

 

Schuh – Glasmacher, Stevenick, Dietrich (4), Schmidt (3), Ihmer (8), Rüschmeyere, Radics, Schößler, Vink (3/1), Fink (1), Foos, Döpp, Neu.

 

 

 

6. November 2018

 

RPS Oberliga männliche A-Jugend

JSG Hunsrück – mjG Dansenberg (Sonntag, 15 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: „Bei einem Sieg gegen die mJG Dansenberg / Thaleischweiler können wir uns vom Tabellenende weiter absetzen“, hofft JSG Coach Carsten Esdar.

 

Personal: Ein Einsatz vom am Ellbogen verletzten Torwart Daniel Milingert ist weiter fraglich.

 

Prognose: Die mJG Dansenberg / Thaleischweiler hat von fünf Spielen nur vier bestritten. Zur TG Waldsee sind sie nicht angereist. Sie haben aber in Zweibrücken ein Unentschieden erreicht. „Wir sind also gewarnt und werden das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wir müssen an die ersten 16 Minuten des Spiels gegen Illtal anknüpfen, in dem wir über eine gute Deckungsarbeit zu einfachen Toren kamen. Sollte uns dies gelingen und wir dann nicht überheblich werden, ist ein weiterer Heimsieg eine durchaus machbare Aufgabe“, findet der JSG Trainer.

 

RPS Oberliga weibliche B-Jugend

HSG Wittlich – HSG Marpingen/Alsweiler (Samstag, 14 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Es kommen zwei harte Wochenenden auf die weibliche B-Jugend der HSG Wittlich zu. Am Samstag das Heimspiel gegen den bisherigen ungeschlagenen Spitzenreiter Marpingen und danach die Woche gegen den Zweitplatzierten Kirn.

 

Personal: Personell sieht es ganz düster aus – neben der Langzeitverletzten Maria Kalteis wird am Wochenende auch Lisa Zenz wegen einer Knöchelverletzung fehlen. Torfrau Sophia Stroh kann immer noch nicht schmerzfrei trainieren, wird aber im Kasten stehen. Da die B2 und die C-Jugend ebenfalls an diesem Samstag Spiele haben, können diese Mannschaften kaum unterstützen.

 

Prognose: „„Gegen Marpingen kann nur das Ziel sein, nicht abgeschossen zu werden. Wie wir das mit sieben Spielerinnen durchhalten, bleibt abzuwarten. Aber auch solche Situationen müssen wir annehmen und irgendwie überstehen. Egal wie es läuft – meine Spielerinnen werden von der ersten bis zur letzten Minute alles geben“, verspricht HSG Trainerin Bianca Waters.

 

SF Budenheim – DJK/MJC Trier (Sonntag, 12 Uhr)

 

Ausgangslage: Am Sonntag geht es für uns zum SF Budenheim, die momentan auf Platz Sieben der Tabelle stehen. Budenheim zähle ich zu den Mannschaften, die sich mit uns auf Augenhöhe befinden. Von daher glaube ich, dass wir nicht ganz chancenlos in Budenheim sind.

 

Personal: Momentan sind alle Spielerinnen gesund und können spielen.

 

Prognose: „Für uns geht es darum, in Budenheim an die erste Halbzeit im letzten Spiel gegen Merzig anzuknüpfen. Da hat meine Mannschaft gezeigt, dass sie im ersten Jahr B-Jgd. durchaus mithalten können. Wir müssen dahin kommen, diese Leistung über Die gesamte Spielzeit abzurufen. Das fällt uns im Moment noch etwas schwer. In der Abwehr funktioniert das schon ganz gut, die Probleme liegen eher im Angriff. Dort müssen wir es schaffen, dass alle Spielerinnen Verantwortung übernehmen und ihre Leistung, die sie im Training zeigen, auch im Spiel abzurufen. Wir sind nicht chancenlos in Budenheim, von daher hoffe ich für meine Mannschaft, dass sie sich am Ende des Spiels für ihre Leistung auch mal Punktemäßig belohnt.

 

RPS Oberliga männliche C-Jugend

JSG Hunsrück – HG Saarlouis (Samstag, 16.15 Uhr,Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Die Vorzeichen stehen alles andere als gut: zwei Niederlagen in Folge und nun erwartet der Gastgeber den Tabellenzweiten und haushohen Favorit aus Saarlouis in der heimischen Hirtenfeldhalle. Der Gast hat mit 12:2 Punkten nur gegen den Tabellenführer aus Nieder Olm das Nachsehen gehabt. Entscheidend für den Auftritt der Hunsrücker wird sein, ob die zuletzt fehlenden wichtigen Säulen Louis Radics und Niklas Ihmer zurückkehren.

 

Personal: Louis Radics ist weiterhin fraglich auf Grund seiner Handverletzung aus dem Ottersheim Spiel. Niklas Ihmer plagt sich noch mit Schmerzen in der Wade, könnte aber bis zum Wochenende wieder fit sein. Leider sind mit Ben Vink und Flavian Foos, sowie Kamiel Steveninck drei weitere Spieler diese Woche krank geworden.

 

Prognose: JSG Coach Marc Stoffel: „Mit Saarlouis kommt ein richtiger Brocken in die Hirtenfeldhalle. Bei uns standen im Montagstraining nur 6 fitte Feldspieler zur Verfügung. Wir hoffen, dass sich die Situation bis Donnerstag bereits lockert und alle Ausfälle bis Samstag zurückkehren. Sind wir vollzählig, wollen wir dem Gast so lange wie möglich die Stirn bieten und schauen dann, was am Ende dabei rausspringt. Das Ergebnis ist für Andi und mich sekundär, wichtiger ist das die Jungs, auch wenn wir uns da zurzeit ständig wiederholen, endlich die nötige Einstellung und Leidenschaft mit ins Spiel nehmen. Ich bin der Meinung das man jedes Spiel erst einmal spielen muss, egal gegen welchen Gegner, auch wenn alles andere als ein Sieg der HG Saarlouis mehr als eine Überraschung wäre.“

 

RPS Oberliga weibliche C-Jugend

HSG Wittlich – JSG Wörth/Bornheim (Samstag, 16 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage. Die Rollen sind klar verteilt. Nach mäßigem Start hält die Mannschaft aus Wörth mit zuletzt drei Siegen in Folge Anschluss an die Spitzenteams der Liga.

Der HSG Wittlich fehlt nach zuletzt zwei Spielausfällen der Spielrhythmus. Zudem enttäuschte die Mannschaft bei ihren letzten Auftritten sowohl spielerisch als auch kämpferisch.

 

Personal: Im Laufe der Woche wird sich entscheiden, wer aufläuft. Weiterhin haben wir mit Verletzungen und Erkrankungen zu kämpfen.

 

Prognose: "Wir sind klarer Außenseiter. Gegenüber den letzten Spielen müssen wir uns vor allem kämpferisch und läuferisch erheblich steigern. Leider haben sich bisher nur wenige Spielerinnen an das härtere und vor allem deutlich schnellere Spiel in der Oberliga gewöhnt. Vor allem im Angriff fehlt zu häufig der Mut und der Zug zum Tor", kritisiert HSG Coach Olaf Gierenz.

 

04. November 2018

 

RPS Oberliga männliche A

JSG Hunsrück – SG TSG/TSG Mainz-Bretzenheim 35:33 (18:18)

 

Aufatmen im Hunsrück! Die Mannschaft von Trainer Carsten Esdar fuhr am Doppelspieltag den ersten Saisonsieg ein. Ausgeglichen verlief die erste Spielhälfte, in der die Gastgeber zwischenzeitlich sogar mit vier Toren (15:11 in der 23. Minute) führten, doch über 16:16 gelang den Gästen zur Pause das Remis. Als die Gäste nach dem Wechsel gleich in Führung gingen, schien die Begegnung zu kippen! Keine Mannschaft konnte sich bei wechselnden Führungen zunächst mit mehr als zwei Toren absetzen.

 

Erstmals gelang dies den Gastgeber beim 26:24 in der 41. Minute. Doch mit vier Treffern in Folge waren die Gäste jetzt beim 26:28 in der 47. Minute auf dem Weg, beide Punkte aus dem Hunsrück zu entführen. Bis 31:32 in der 57. Minute legten die Gäste vor, doch dann sorgten die Gastgeber mit drei Treffern in Folge für die endgültige Wende im Spiel. Zwar verkürzte die TSG nach ihrer Auszeit nochmals auf 34:33, doch Maximilian Zürbes machte mit seinem Treffer zum 35:33 den ersten Saisonsieg perfekt!

 

Hofmann (1) und Luth - Kley, Klein (2), Bach (6), Roschel (7/1), Zürbes (5), Schmidt (6/2), Schmidgal (1), Ihmer (1), Stelter (2/1), Roschel, Faust (4).

 

HF Illtal – JSG Hunsrück 38:19 (19:12)

 

Nach dem ersten Saisonsieg ging es für das Team am Sonntag zum Tabellenführer nach Illtal! Die Mannschaft von Karsten Esdar nahm die Euphorie mit in dieses Spiel und überraschte den Gastgeber, führte 6:9 in der 17. Minute und zwang so Illtal zur Auszeit. „Dann hat uns die Mannschaft gezeigt, was moderner Handball ist. Mit einer sehr starken Deckung bestraften sie jeden Fehler und zogen mit einem Gegenstoß auf den anderen nun auf und davon“, erklärte Esdar. So gelangen Illtal sieben Treffer in Folge zur 13:9 Führung in der 21. Minute, baute seinen Vorsprung jetzt kontinuierlich aus.

 

„Eigentlich haben wir gegen die Saarland-Auswahl gespielt. Die Vereine haben ihre stärksten Spieler in Illtal zusammengezogen, wollten eigentlich in die Handball Bundesliga der Jugend, verpassten das aber knapp. Nach dem Sieg am vergangenen Donnerstag sind die Jungs gut drauf und lassen sich auch von dieser erwarteten Niederlage nicht kleinkriegen“, freute sich Esdar.

 

Hofmann und Luth – Kley (2), Roschel, Stelter (2), Zürbes (3), Bach (2), Ihmer (1), Schmidgal, Roschel, Schmidt (1), Faust (5), Klein (3).

 

RPS Oberliga männliche C

HSG Worms – JSG Hunsrück 27:12 (13:4)

 

An dieser Niederlage hatte JSG Coach Marc Stoffel erstmal zu knappern und musste Ergebnis und Vorstellung seiner Jungs sacken lassen. Neben dem schon bekannten Ausfall von Louis Radics, fiel Linkshänder Niklas Ihmer am Samstagmorgen wegen Wadenproblemen ebenfalls aus und dieser Ausfall war einfach nicht zu kompensieren. So war Jona Fink fast das ganze Spiel auf sich alleine gestellt, konnte gegen die aggressive Deckung ohne Hilfe wenig ausrichten.

 

Allein in der ersten Hälfte leisteten sich die Hunsrücker 8 Fehlwürfe von den Außen Positionen.  Im Angriff kam kein Spielfluss auf, angesagte Spielzüge wurden nicht sauber oder überhaupt nicht gespielt. In der Deckung leistete sich die Mannschaft „katastrophale Fehler, bei denen zeitweise sogar der rote Teppich ausgerollt wurde“, kritisierte der JSG Coach, der lediglich Jona Fink eine oberligataugliche Leistung bescheinigte. Ausnehmen von der Kritik wollte Stoffel die Torhüter, die ständig auf sich allein gestellt waren. „Wille und Einstellung waren bei den meisten meiner Spieler im Hunsrück geblieben“, urteilte Stoffel.

 

Schuh – Glasmacher (1), Dietrich (3), Schößler (1), Rüschmeyer, Döpp, Fink (4/1), Foos, Neu, Anton, (1), Vink (2), Schmidt

 

30. Oktober 2018

 

RPS männliche A-Jugend

JSG Hunsrück – SG Bretzenheim (Donnerstag, 15 Uhr, Hirtenfeldhalle) und JSG HF Illtal- JSG Hunsrück (Sonntag, 15.30 Uhr)

Ausgangslage: Doppelspieltag für die Hunsrücker Jungs: Nur ein Sieg im Nachholspiel gegen die SG TSG/DJK Mainz Bretzenheim hilft uns den Anschluss an das untere Mittelfeld zu wahren. Sollte uns der Erfolg am Donnerstag gelingen spielt nicht der Erste gegen den Letzten, sondern eine Mannschaft, die mit einem Erfolgserlebnis zum Tabellenführer reist.

 

Personal: Bis auf den am Ellbogen verletzten Torwart Daniel Milingert sind alle Spieler  an Bord.

 

Prognose: „Am Donnerstag spielen wir gegen die SG TSG/DJK Mainz Bretzenheim, die bis jetzt nur gegen die JH Mülheim zu Hause gewinnen konnte. Das Spiel gegen unseren Gegner vom Sonntag (HF Illtal) verloren sie deutlich und gegen unseren letzten Gegner (SG OBZ) verloren sie zu Hause genau wie wir mit zwei Toren. Es ist also mit einem engen Spiel zu rechnen, was wir aber auf Grund unseres Heimvorteils unbedingt gewinnen wollen.

 

Am Sonntag spielen wir gegen den Meisterschaftsfavoriten Nummer 1. Sie führen die Tabelle mit 12:0 Punkten und 214-155 an. Der HF Illtal hat nur beim starken TSG Friesenheim Probleme gehabt und hat trotzdem mit einem Tor gewonnen. Alle anderen Spiele gingen mit 9 – 13 Toren Unterschied für die HF Illtal aus. Illtal hat eine sehr starke Mannschaft, die am letzten Spieltag beim JH Mülheim 36 -26 gewann. Vier Spieler warfen in diesem Spiel 29 Tore. Dass sie in der Breite auch sehr gut aufgestellt sind, haben sie gegen unseren Gegner vom Donnerstag gezeigt. In dem Spiel warfen 8 Spieler mehr als 3 Tore. In beiden Spielen wollen wir unsere Bestleistung abrufen, um das eine Spiel zu gewinnen und im anderen nicht unter zu gehen.  

 

RPS männliche C-Jugend

HSG Worms – JSG Hunsrück (Samstag, 18 Uhr)

Ausgangslage: Im Mittelfeldduell erwartet der Tabellenfünfte Worms den Tabellensechsten aus dem Hunsrück. Die Gastgeber haben mit 6:6 Punkten ein ausgeglichenes Punkteverhältnis, die Gäste aus dem Hunsrück hoffen, sich mit einem Sieg weiter Richtung Mittelfeld orientieren zu können. Doch die Trauben in Worms hängen hoch, zumal die Mannschaft erst eins ihrer Heimspiele gewonnen hat und weiß, dass sie vor heimischem Publikum etwas gut zu machen hat. Nach der bitteren Niederlage im Rheinland Derby gegen Mühlheim/Urmitz gilt es für die Hunsrück JSG jetzt zwei wichtige Punkte einzufahren, um den Anschluss ans obere Tabellendrittel nicht zu verlieren. Bei einer Niederlage und einem wahrscheinlichen Sieg des HV Vallendar in Bingen wird man mindestens einen Platz nach unten gereicht. Ausschlaggebend für den Erfolg der Hunsrücker beim Rheinhessen-Vertreter wird sein, ob die Jungs die Pleite vom vergangenen Wochenende schnell abhaken können.

 

Personal: Der Ausfall von Kreisläufer Louis Radics ist eins zu eins nicht zu kompensieren und auch das Spiel in Worms kommt wohl zu früh. Fakt ist, wir werden kein Risiko eingehen und seiner Handverletzung die nötige Zeit geben. Torwart Justin Schuh fehlt zurzeit noch wegen einer Daumenverletzung. Bei ihm sieht es ähnlich aus wie bei Louis. Ansonsten sind bis auf die Langzeitverletzten Albright und Winkel alle mit an Bord.

 

Prognose: JSG Coach Marc Stoffel: „Die Niederlage gegen Mühlheim/Urmitz war hoch verdient. Andi Glasmacher und mich stört vor allem das Auftreten und die Einstellung unserer Spieler. Mauro Neu im Kasten hatte uns mit einer Spitzenleistung vor einem Debakel bewahrt. Wir arbeiten seit Wochen an unseren Defiziten und der größte Teil verlässt sich nur auf unsere stärksten Spieler Jona Fink und Niklas Ihmer. Wenn der Gegner sich aber auf genau die zwei Jungs einstellt, wird es dünn. Wir haben Anfang der Woche im Training mit jedem Spieler nochmal Einzelgespräche geführt und auch in der Gruppendiskussion jeden der Jungs zur Selbstkritik und Besserung aufgefordert.  Worms ist für uns ein unbekannter Gegner, der auf Grund der bisherigen Ergebnisse für uns jedoch machbar sein sollte. Da das Spielen mit dem geharzten Ball uns bisher nie Probleme bereitet hatte, lasse ich diese Ausrede schon mal nicht gelten. Es bleibt abzuwarten, ob die Einstellung stimmt und die Truppe die von uns vorgegebenen Anweisungen endlich umsetzen wird. Wir erwarten so langsam eine Reaktion der Mannschaft, welche den nächsten Entwicklungsschritt zulässt! Momentan treten wir leider nur auf der Stelle.“

 

RPS weibliche C-Jugend

TV Engers – HSG Wittlich wird verlegt

28. Oktober 2018

 

RPS männliche A-Jugend

JSG Hunsrück – SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam 36:38 (16:19)

 

„Das Pech klebt uns derzeit wohl an den Händen“, fand JSG Coach Karsten Esdar nach der unglücklichen Niederlage gegen die Gäste aus dem Saarland.

 

Die Hunsrücker verpennten den Start, lagen 3:8 in der 13. Minute zurück und erst die Auszeit von Esdar rüttelte die Jungs endgültig wach. Ab diesem Zeitpunkt war es ein Spiel auf Augenhöhe, doch die Gastgeber hechelten dem Vorsprung der Gäste hinterher, waren beim 9:10 in der 18. Minute wieder im Spiel, doch der Ausgleich wollte einfach nicht gelingen. Erst beim 12:12 stellte sich das Erfolgserlebnis ein und las die Esdar- Truppe sogar auf 14:13 in der 24. Minute vorlegte, schien das Spiel zu kippen. Das dies möglich war, lag an der Einwechslung von Mirko Stelter, der seinen Mannschaftskollegen vorlebte, wie ein solches Spiel zu gewinnen war. Durch sein schnelles Umschalten von Abwehr auf Angriff hatte er wesentlichen Anteil an der Führung! Doch die Gäste glichen aus, und gingen über 14:17 bis zum 16:19 als klarer Gewinner in die Halbzeitpause.

 

Doch nach dem Wechsel bekam die JSG Abwehr den stärksten Angreifer der Gäste Jan Gerbershagen (12/6) in den Griff, doch das nutzte jetzt der Rechtsaussen der Gäste, der sich absolut treffsicher zeigte und wesentlichen Anteil daran hatte, dass die Gäste sich nach dem 20:21 in der 38. Minute wieder absetzten. Bis zum 35:36 in der 59. Minute blieb der Ausgang offen. „Letztlich hatten wir auch Pech, vergaben einige klare Chancen vom Kreis und von Aussen. Die Jungs haben alles gegeben und am Ende hätten sie ein Remis mindestens verdient. Ein glücklicher Gästesieg, auf den wir aber aufbauen können“, freutes sich Esdar.

 

Hoffmann und Luth – Kley, Bach (3), Roschel (1), Reis, Könen, Zürbes (2), Schmidt (10/1), Schmidgal, Ihmer (7/2), Roschel (1), Faust (6).

 

RPS weibliche B-Jugend

TSG Mainz-Bretzenheim – HSG Wittlich 25:23 (13:13)

 

Es soll einfach nicht sein! Das Team von Trainerin Bianca Waters wird für ein starkes Spiel am Ende nicht belohnt und muss sich nach einer 22:23 Führung in der 47. Minute am Ende noch mit 25:23 geschlagen geben! Die Gastgeberinnen erzielten ihre letzten drei Tore in den letzten 140 Sekunden per Siebenmeter!. Während die Gastgeberinnen ihre fünf Siebenmeter im gesamten Spiel alle verwandelten, scheiterten die HSG Spielerinnen gleich dreimal bei ihren Versuchen!

 

„Über die ganzen 50 Minuten gesehen, war es ein sehr gutes Spiel meiner Mannschaft. Das wir am Ende wieder ohne Punkte dastehen, lag an unserer Chancenauswertung und dem vielleicht in den letzten zwei Minuten fehlendem Glück. In der 48. Minute nehmen wir beim Stand von 23:23 die Auszeit – die Dinge, die wir besprechen, setzen die Mädels sehr gut um – spielen die angesagten Konzeptionen durch und scheitern dann zweimal beim freien Wurf. Dann wird ein Treffer wegen Schrittfehlers abgepfiffen und so gehen nicht wir, sondern der Gegner in Führung. Wir waren verdammt nah dran an den ersten Punkten – das haben die Mädels auch gespürt und verdient hätten sie es allemal. Ein großes Dankeschön geht an unsere Torfrau Sophia Stroh, die aufgrund einer Verletzung nicht trainieren konnte, sich zum Spiel aber in den Kasten gestellt hat und ihre Sache sehr gut gemacht hat. Am kommenden Wochenende ist wieder spielfrei, bevor dann die ganz dicken Brocken Marpingen und Kirn kommen“, resümiert HSG Trainerin Bianca Waters.

 

Stroh – Kastrati, Keidel, Teusch (6/1), Zens, Schaaf, Kappes (6), Hohns (1), Kloep (10/2)

 

DJK/MJC Trier – HSV Merzig/Hilbringen 20:23 (13:10)

 

Mit 20:23 schrammt das Team von Trainer Ralf Martin gegen den Favoriten aus dem Saarland an einer Überraschung vorbei!

 

Die erste Halbzeit gehörte den kleinen Miezen, die das Spiel bestimmten, über 4:1 in der 6. Minute führten und dann beim 5:3 in der 10. Minute die Disqualifikation ihrer Spielerin Lena Hoffmann zu verkraften hatten. „Kein Vorwurf an Lena, die weiter vorbildlich von Angriff auf Abwehr umschaltet und unglücklich die Gegenspielerin traf. Die rote Karte war berechtigt“, sagte der MJC Coach.

 

Doch die Mannschaft von Trainer Ralf Martin zog bis auf 10:7 in der 19. Minute davon, die Gäste glichen beim 10:10 in der 22. Minute aus und das Spiel drohte zu kippen. Doch mit drei Treffern in Folge gelang die verdiente 13:10 Pausenführung. „Vieles was wir uns vorgenommen hatten, setzte meine Mannschaft auch um. Wir haben uns die Chancen erspielt und den Gast im Griff gehabt“, lobte Martin, der seiner Mannschaft in der Kabine aber sagte, dass sie sich nicht von einer möglichen Aufholjagd der Gäste beeindrucken lassen sollten.

 

Nach dem Wechsel kippte die Begegnung als die Gäste den 14:12 Vorsprung der MJC bis zur 33. Minute mit fünf Treffern in Folge zur eigenen 14:17 Führung drehten. Auch die beiden Auszeiten von Trainer Ralf Martin beim 14:16 in der 33. Minute und beim 15:20 in der 40. Minute konnten die Niederlage nicht mehr abwenden. Zwar kämpften sich die kleinen Miezen nochmals auf 20:21 in der 47. Minute heran, doch letztlich reichte es nicht. „Mit der Nervosität lässt sich der dann folgende Ballverlust erklären. Gegenüber der ersten Hälfte war bei den Gästen klar erkennbar, dass die Spielerinnen unbedingt den Sieg wollten. Noch fehlt uns diese Konstanz über die Spielzeit“, findet Martin.

 

Martin – Hoffmann (2), Bingen, Dort (5/2), Arias-Lopez (5/1), Sartor (1), Lamberty (5), Cartus, Oberbillig, Käsgen (1), Wintersinger (1).

 

RPS männliche C-Jugend

JSG Hunsrück – JH Mülheim/Urmitz 18:27 (13:16)

 

Nicht zu kompensieren war auf JSG Seite der Ausfall von Louis Radics, weder im Angriff noch in der Abwehr. Bereits beim 4:5 in der 11. Minute schien JSG Coach Marc Stoffel zu ahnen, was da auf seine Mannschaft zukommen sollte, als er die Auszeit nahm. Doch die Auszeit zeigte keine Wirkung, im Gegenteil. Die Gäste vom Rhein zogen auf 6:9 bis zur 16. Minute davon, erneut legte Stoffel die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch und das sollte sich positiv auf das Spiel seiner Jungs auswirken. Die Mannschaft kam bis auf 12:13 in der 22. Minute heran, musste die Gäste aber bis zur Pause wieder deutlich davonziehen lassen (13:16).

 

Gleich zwei Treffer in Folge nach dem Wechsel sorgten dann für erste Vorentscheidung und als das Stoffel-Team vom 13:18 auf 15:22 in der 32. Minute in Rückstand geriet, war es erneut Zeit für die Auszeit, doch die Mannschaft konnte dem Spiel keine Wende mehr geben. Am Ende setzte sich der Gast deutlich mit 18:27 durch.

 

„Zu drucklos agierten wir über die linke Angriffsseite. Alle verließen sich auf Lukas Ihmer und Jona Fink und die waren letztlich gegen die körperlich überlegenen Gäste ohne Unterstützung. Clever spielten die Gäste die körperlichen Vorteile aus und wir scheiterten zudem immer wieder an den Gästetorhütern“, klagte Co-Trainer Andi Glasmacher.

 

Schmidt und Schößler – Glasmacher, Stevenick, Dietrich (4), Anton, Ihmer (10), Rüschmeyer, Döpp, Fink (2), Vink, Foos (2), Neu.

 

 

23. Oktober 2018

 

RPS männliche A-Jugend

JSG Hunsrück – SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam (Sonntag, 17 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: „Nur ein Sieg gegen die SG Ottersheim/ Bellheim/ Kurhardt/ Zeiskam hilft uns, nicht den Anschluss an das untere Mittelfeld zu verlieren“, weiß JSG Coach Carsten Esdar.

 

Personal: „Marcel Utz wird aufgrund seiner Verletzung in diese Saison nicht mehr zum Einsatz kommen, was wir sehr bedauern. Daniel Milingert hat immer noch Ellbogen Probleme und wird wohl nicht spielen können. Ansonsten wird sich diese Woche beim Training zeigen wer am Wochenende spielt“, sagt Esdar.

 

Prognose: „Wie schon beim letzten Spieltag ist auch die SG Ottersheim/ Bellheim/ Kurhardt/ Zeiskam eine völlig unbekannte Mannschaft für mich. Die SG hat letzte Woche ihr Heimspiel gegen den TV Mülheim gewonnen, was mich überrascht hat, da Mülheim im vorderen Drittel und  die SG in der unteren Hälfte der Tabelle zu finden ist. Bei der SG ragt Jan Gebershagen als Torschütze heraus, der bis jetzt 48 Tore / davon 15 (7m) warf. „Wir hoffen, dass wir weiter unsere spielerische Leistung steigern und unsere Nervosität vor dem Tor ablegen. Des Weiteren müssen wir uns in der Deckung steigern damit wir mehr Tore aus der ersten Welle erzielen können. Sollte uns dies gelingen, dann sollte es mit dem ersten Erfolg am Wochenende klappen. Die Mannschaft hofft, dass nach dem Damenspiel in Kleinich noch der eine oder andere Zuschauer nach Sohren kommt um uns zu unterstützten“, so der JSG Coach.  

 

RPS männliche C-Jugend

JSG Hunsrück – JH Mülheim/Urmitz (Sonntag, 13 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Das nächste Rheinland Derby steht vor der Tür. Am kommenden Sonntag empfängt die Hunsrück JSG die Mülheimer in der heimischen Hirtenfeldhalle. Mülheim konnte am letzten Spieltag zu Hause gegen den SV Zweibrücken ein deutliches Ausrufezeichen setzen, aber auch die Truppe von Andi Glasmacher und Marc Stoffel tankte gegen Ottersheim ordentlich Selbstvertrauen.

In der Qualifikation zu RPS trat man bereits in einem zeitlich begrenzten Spiel gegeneinander an und trennte sich 18:18. Es bleibt also spannend zu sehen, welche Mannschaft sich besser weiterentwickelt hat. Beim Blick auf die Tabelle gilt Mülheim/Urmitz als leichter Favorit für die Partie.

 

Personal: Jona Fink pausierte am Montag noch auf Grund seiner leichten Gesichtsverletzung aus dem Ottersheim Spiel und Louis Radics schonte ebenfalls seine leicht verstauchte Hand. Beide sind bis zum Wochenende aber wieder einsatzbereit. Somit sind bis auf die zwei Langzeitverletzten Albright und Winkel alle Mann an Bord.

 

Prognose: „In Mülheim wird seit Jahren eine gute Jugendarbeit betrieben und die Truppe von Alois und Alfred Helf geht durchaus als Favorit in die Begegnung. Ein Derby hat jedoch immer seine eigene Brisanz und wir legen die Konzentration nur auf uns und dass, was wir zuletzt gut umgesetzt haben. Die Stimmung im Team ist nach dem letzten Heimsieg natürlich bestens und genau dieses Gefühl gilt es mit ins Spiel zu nehmen. Wie zuletzt schon einmal beschrieben, sind wir hinten einfach noch zu brav und unkonzentriert. Deshalb liegt ganz klar der Schwerpunkt der Trainingswoche auf unserer Defensive. Zusätzlich zum Training werden wir unsere Schwächen per Videoanalyse aufarbeiten und den Jungs vorzeigen, was wir noch besser machen können. Bis jetzt haben alle Spieler eine super Entwicklung hinter sich, aber wir sind noch nicht fertig und bleiben hungrig. Rufen wir unsere Leistungsfähigkeit nicht komplett ab, wird es schwer dieses Spiel zu gewinnen. Andi und ich erwarten somit 100% von jedem, der an diesem Tag im Kader steht“, so JSG Coach Marc Stoffel.

 

RPS weibliche B-Jugend

SG Bretzenheim – HSG Wittlich (Samstag, 15 Uhr)

 

Ausgangslage: „Durch die Herbstferien ist unser Spielrhythmus unterbrochen worden, auch im Training standen aufgrund der freien Tage nur wenige Spielerinnen zur Verfügung. In dieser Woche hatte ich zumindest alle sieben Feldspielerinnen im Training. Bretzenheim steht mit einem Sieg und drei Niederlagen drei Plätze über uns. Sie mussten aber auch schon gegen die oben platzierten Mannschafen spielen. Vor daher für uns schwer auszurechnen, wie die Chancen für uns sind“, erklärt HSG Trainerin Bianca Waters.

 

Personal: Personell steht uns in diesem Jahr Maria Kalteis nicht mehr zur Verfügung, da sie im Oktober operiert wurde. So besteht der Kader nur noch aus sieben Feldspielerinnen und einer Torfrau. Zum Spiel in Bretzenheim hoffen wir auf Ergänzungen aus der C-Jugend. Torfrau Sophia Stroh muss aufgrund einer Verletzung pausieren – wir hoffen, dass sie in Bretzenheim wieder einsatzfähig ist

 

Prognose: „Wir wissen, dass wir sowohl personell als auch vom Leistungsstand noch nicht in der Oberliga angekommen sind. Von daher wird es das Ziel sein, sich weiter zu entwickeln und zu stabilisieren. Noch haben wir zu viele Auf und Abs in unserem Spiel“, verrät die HSG Trainerin.

 

DJK/MJC Trier – HSG Merzig/Hilbringen (Sonntag, 16 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Nach dem letzten Spiel gegen einen Titelaspiranten kommt mit dem HSV Merzig/Hilbringen eine Mannschaft auf den Wolfsberg, gegen die man bei einer geschlossenen Mannschaftleistung evtl. beide Punkte zu Hause behalten kann. Auch wenn Merzig im Moment mit fünf Pluspunkten mehr im gesicherten Mittelfeld steht. 

 

Personal: „Bis auf unsere langzeitverletzte Lea Föhr sind alle Spielerinnen an Bord“, verrät MJC Trainer Ralf Martin. 

 

Prognose: „Am Samstag haben meine Spielerinnen gesehen, was man durch Einstellung und mannschaftliche Geschlossenheit in der Abwehr alles erreichen kann. Damit sich meine Spielerinnen aber am Ende vom Spiel auch mal mit einem Sieg belohnen können, müssen sie diese Einstellung auch mal im Angriff das ganze Spiel über abrufen. Es langt nicht, wenn immer nur wenige Spielerinnen Druck ausüben wollen, sondern es gehören alle sechs Spielerinnen auf dem Feld dazu. Und da hapert es im Moment. Es wird sich zu sehr auf andere verlassen als selbst mal die Initiative zu ergreifen und versuchen zum Abschluss zu kommen. Das müssen wir ändern. Spielerisch, wenn alle mitziehen, müssen wir uns nicht in der Liga verstecken. Das hat man in ein paar Szenen auch in Kirn gesehen. Sollten wir die Leistung in der Abwehr wie gegen Kirn auch im Angriff gegen Merzig abrufen, stehen die Chancen nicht ganz schlecht, die ersten zwei Punkte einzufahren“, weiß der MJC Coach.

 

21. Oktober 2018

 

RPS weibliche B-Jugend

TuS Kirn – DJK/MJC Trier 18:14 (9:7)

 

Zwei starke Abwehrreihen bestimmten das Spiel zwischen Kirn und den kleinen Miezen aus Trier, die sich dem Favoriten am Ende geschlagen geben mussten. Schnell legte der Favorit aus Kirn vor, führte 4:0 in der 10. Minute, ehe die Trierinnen ins Spiel fanden und im ersten Spielabschnitt jetzt tonangebend waren. Beim 5:3 in der 15. Minute war das Team von Trainer Ralf Martin wieder dran, glich sogar zum 6:6 in der 23. Minute durch Luna Lamberty aus und war zur Pause noch in Schlagdistanz (9:7).

 

Die Entscheidung fiel nach dem Wechsel, als sich die Hunrückerinnen auf 15:9 in der 35. Minute absetzten. Jetzt gelang es den Triererinnen nicht mehr, näher als drei Tore (16:13 in der 45. Und 17:14 in der 47. Minute) heranzukommen.

 

„Eine sehr starke Leistung meiner Mannschaft gegen den selbst ernannten Meisterschaftsfavoriten! Wir haben eine sehr starke Abwehr gestellt und hatten eine bärenstarke Jette Martin im Tor, die insgesamt elf Bälle parierte. Sie war die stärkste Spielerin auf dem Platz“, lobte Trainervater Ralf Martin.  Im Angriff blieb aber die Chancenverwertung Mangelware, Vieles blieb ungenutzt und dazu kamen einige technische Fehler. „Doch auf die Super-Abwehr im Zusammenspiel mit Jette war Verlaß! Noch fehlt in der ersten B-Jugendsaison das ständige Wachsein im Spiel. Ihre Tore hat die Mannschaft gut rausgespielt, im Ergebnis aber zu wenige Chancen herausgespielt. Dennoch bin ich mit dem Spiel der Mannschaft total zufrieden. Lena Hoffmann hat nicht nur unserem Spiel im Angriff Struktur verliehen, sie hat auch sehr gut in der Abwehr gestanden und vor allem immer wieder versucht, die Tempogegenstöße der Kirnerinnen abzulaufen und die Bälle zu erkämpfen. Auf diese Leistung lässt sich aufbauen, dabei ist es wichtig, dass wir uns noch im Angriff verbessern. Die Abwehr steht eigentlich seit dem Saisonbeginn sehr gut“, lobt der MJC Coach.

 

Martin – Hoffmann (3), Bingen, Dort (2/1), Lopez (1), Sartor (4/3), Lamberty (3), Oberbillig (1), Käsgen, Wintersinger.

 

RPS weibliche C-Jugend

VTZ Saarpfalz – HSG Wittlich 38:19 (17:5)

 

Von einer Überraschung war die HSG Wittlich in Zweibrücken weit entfernt. Das Team von Trainer Olaf Gierenz musste beim VTZ Saarpfalz eine unerwartet deutliche Niederlage einstecken. Nach dem 5:3 in der 9. Minute zogen die Gastgeberinnen auf und davon, setzten sich über 11:3 in der 15. Minute bis zur Pause bereits spielentscheidend auf 17:5 ab. „Kämpferisch und läuferisch waren die Gastgeberinnen uns klar überlegen. Unser schlechtes Rückzugsverhalten wurde konsequent bestraft und im Positionsangriff fehlte uns im ersten Spielabschnitt jegliche Bewegung, die Bälle wurden nur im Stand angenommen und so waren wir im gebundenen Spiel leicht auszurechnen“, klagte Gierenz.

 

So konnte es nur Ziel im zweiten Spielabschnitt sein, die Angriffsleistung zu verbessern und das gelang phasenweise über die linke Angriffsseite, auf der Zoe Eiden und Louisa Ensch für die Torgefährlichkeit sorgten. Doch über 27:9 in der 35. Minute und 34:14 in der 46. Minute gelang den Gastgeberinnen am Ende der deutliche 38:19 Erfolg.  „Wir haben weiter zu viele technische Fehler gemacht, dazu hielten unsere Torhüter lediglich fünf Bälle im gesamten Spiel. Das ist einfach zu wenig, um in der Klasse bestehen zu können. Jetzt wollen wir in den nächsten Spielen aber beweisen, dass wir es auch besser können“, gibt sich der HSG Coach kämpferisch.

 

Reher und Muscheid - Souza, Keidel (3), Eiden (7), Ensch (5), Lushaj, Eckert (1), Rogowski (3/1), Schoppe

 

 

RPS männliche C-Jugend

JSG Hunsrück – SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam 45:20 (18:9)


„Es galt die guten Trainingsleistungen mit in die Begegnung zu nehmen und das hat die Mannschaft gegen einen fairen Gegner auch getan“, freute sich JSG Trainer Marc Stoffel.

 

Seine Mannschaft schickte den Gast dank einer starken Mannschaftsleistung klar geschlagen auf den Nachhauseweg! Gegen die offene Deckung der Gäste war es vor allem Jona Fink, der die richtigen Mittel fand und sich mit 16 Treffern in die Torschützenliste eintrug. Bis zum 13:9 in der 20. Minute blieben die Gäste dran, doch dann drehten die Jungs von Trainer Marc Stoffel richtig auf und zogen bis zur Pause auf 18:9 davon.

 

Über 25:11 in der 31. Minute war erstmals beim 32:12 in der 38. Minute ein Klassenunterschied mit mehr als 20 Toren Differenz erkennbar. Am Ende stand ein klarer und nie gefährdeter Heimsieg mit 45:20 auf der Anzeigetafel.

 

„Ob der Knoten geplatzt ist, zeigt sich jedoch erst im kommenden Spiel gegen Mühlheim/Urmitz“, warnt Stoffel.

 

Schuh – Glasmacher (2), Stevenick (1), Dietrich (5), Schmidt, Ihmer (10/3), Döpp, Radics (3), Fink (16), Schößler (4), Foos (4), Neu.

 

16. Oktober 2018

 

RPS männliche C-Jugend

JSG Hunsrück – SG Ottersheim/Bellheim/Kuhfeld/Zeiskam (Samstag, 17.30 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Nach vier Wochen Pause geht die Saison nun auch für die männliche C der JSG Hunsrück weiter. Die Jungs treffen am Samstag in Sohren auf den momentanen Tabellenletzten aus der Südpfalz. Während die JSG in der Saison gegen den HV Vallendar, sowie in der Quali gegen Rhein Nahe Bingen gewinnen konnte, verlor Ottersheim knapp, bzw. gegen Bingen sogar deutlich. Wenn man den Ergebnissen Glauben schenken kann, sollte das Hunsrück Team als leichter Favorit ins „Vier Punkte Spiel“ gehen.

 

Personal: Rückraumspieler Finn Albright stößt diese Woche wieder zur Mannschaft, wird aber vorerst nur ein individuelles Aufbautraining mit leichten Läufen und Kräftigungsübungen absolvieren. Ob er in der Hinrunde der Mannschaft noch helfen kann, ist fraglich und entscheidet sich wohl Ende November. Mit Ben Vink fällt auf Grund eines privaten Termins ein weiterer Spieler auf Rückraum links aus. Da der TV Morbach zeitgleich ranmuss, stehen Henrik Anton und Kamiel Steveninck nicht zur Verfügung. Till Glasmacher plagt sich seit zwei Wochen mit Knieproblemen, sollte bis zum Wochenende jedoch einsatzfähig sein.

 

Prognose: JSG Coach Marc Stoffel: „Die lange Pause haben wir ausgiebig genutzt um an unserer Abschlussschwäche, vor allem von den Außenpositionen zu arbeiten. Außerdem lag der Fokus auf das kooperative Kleingruppenspiel zwischen Außen und Rückraum, sowie Rückraum und Kreis. Defensiv machen wir mittlerweile vieles gut, brauchen zusätzlich nur etwas mehr Aggressivität und Willen. In der kommenden Woche werden wir uns intensiv auf die für uns sehr wichtige Partie gegen Ottersheim vorbereiten. Um im Angriff noch dynamischer agieren zu können, sind wir taktisch den nächsten Step gegangen, haben eine weitere Auslösehandlung einstudiert und werden diese in der Trainingswoche noch festigen.  Um den Ausfall von Ben zu kompensieren erwarten Andi und ich, dass Luca Schößler seine guten Leistungen im Training nun auch im Spiel auf die Platte bringt. Sollte Till fit sein, haben wir eine weitere Möglichkeit in der Hinterhand, um flexibel im Angriff reagieren zu können. Durch die Verlegung spielen wir nun vor der ersten Herrenmannschaft der SG Gösenroth/Laufersweiler und wir hoffen, dass einige Zuschauer den Weg zur Halle früher finden und den Nachwuchs unterstützen!“ 

 

RPS weibliche B-Jugend

TuS Kirn – DJK/MJC Trier (Sonntag, 14 Uhr)

 

Ausgangslage: „Nach der langen Spielpause von vier Wochen fahren wir am Sonntag zum Tabellenzweiten nach Kirn. Die Mädels aus Kirn gehören dieses Jahr zum engen Kreis der Meisterschaftsfavoriten, von daher wird das Spiel für uns sehr schwer werden“, ahnt MJC Trainer Ralf Martin.

 

Personal:  Bis auf Lea Föhr sind wohl alle Spielerinnen wieder fit und voll belastbar.

 

Prognose: „In unserem letzten Spiel gegen Friesenheim haben meine Mädels über weite Strecken eine gute Leistung geboten. Daran wollen wir in Kirn anknüpfen. Wichtig wird sein von Anfang an in der Abwehr gut zu stehen und den Kirner Angreiferinnen, die sehr schnell sind, das Leben schwer zu machen. Dadurch das wir wieder einen breiteren Kader haben liegt unser Augenmerk auch darauf, schnell von Abwehr auf Angriff umzuschalten um schnelle und einfache Tore zu erzielen. Im Positionsspiel erwarte ich von meinen Spielerinnen die Vorgaben umzusetzen und das wir uns noch besser auf die jeweilige Abwehrformation einstellen. Auch wenn wir nur krasser Außenseiter in Kirn sind wollen wir versuchen, durch eine konzentrierte Leistung den Gegner lange zu ärgern. Gelingt es uns die Trainingsleistungen der letzten Wochen abzurufen, bin ich guten Mutes, dass meine Mannschaft ein gutes Spiel abliefert. Was sich dann hoffentlich auch im Ergebnis wiederspiegelt“, so der MJC Trainer.  

 

RPS weibliche C-Jugend

VTZ Saarpfalz – HSG Wittlich (Samstag, 14 Uhr)

 

Ausgangslage: Beim letztjährigen Meister tritt die HSG Wittlich als klarer Außenseiter an. Das Team aus Zweibrücken ist in dieser Saison, wie auch in der vergangenen Saison, ungeschlagen und strebt die Titelverteidigung an. In der vierwöchigen Spielpause konnte die HSG Wittlich ferienbedingt und wegen Hallenschließungen nur eingeschränkt trainieren.

 

Personal: Weiterhin sind viele Spielerinnen verletzt oder angeschlagen. So entscheidet sich kurzfristig, wer am Wochenende auflaufen wird.

 

Prognose:  "Wir müssen einfach zu mehr Torabschlüssen kommen. In den ersten Spielen leisteten wir uns zu viele technische Fehler. Zudem fehlten häufig die Bewegung und das Selbstvertrauen im Angriffsspiel. Dies gilt es zu verbessern. Die ersten Spiele haben gezeigt, dass wir auch mit den starken Mannschaften, zumindest phasenweise mithalten können. Sollten wir über die gesamte Spielzeit konzentriert zu Werke gehen, ist eine Überraschung möglich“, glaubt Wittlichs Trainer Olaf Gierenz.

 

14. Oktober 2018

 

RPS männliche A-Jugend

JSG Ingelheim/Ober.-Hilbersheim – JSG Hunsrück 27:24 (13:13)

 

Es soll scheinbar nicht sein! Auch im vierten Saisonspiel setzt es für die JSG aus dem Hunsrück eine Niederlag, die man sich aber aufgrund der mangelnden Chancenverwertung selbst zuschreiben muss.  

 

Nach ausgeglichener erster Hälfte, in der die Führung ständig wechselte, war es die Schwächephase der Gäste nach dem Wechsel, die für die Entscheidung sorgen sollte. Nach dem 15:15 in der 35. Minute brachte die Zeitstrafe gegen Joshua Faust das Team von Trainer Carsten Esdar aus de Tritt. Die Gastgeber zogen auf 20:15 in der 38. Minute davon, kämpften sich aber bis zum 23:21 in der 52. Minute heran. Erneut war es eine Zeitstrafe, dieses Mal gegen Eduard Schmidgal, die für die Vorentscheidung zu sorgen schien. Als aber Luca Bach in der 57. Minute der Anschlusstreffer zum 24:23 gelang, war der Spielausgang wieder völlig offen. Die Gastgeber entschieden dann aber das Spiel mit drei Treffern in Folge!

 

Am Ende trauerte die Mannschaft nicht nur den vier nicht verwerteten Siebenmetern hinterher: „Wir haben die Mitspieler immer gut freigespielt, sind aber mit 10 bis 15 hundertprozentigen Chancen am guten Gastgebertorwart gescheitert oder haben die Bälle am Tor vorbei geworfen. Trotz der Niederlage bleiben wir positiv und denken schon an das nächste Spiel“, erklärt der JSG Coach.

 

Hofmann und Luth – Kley, Klein, Bach (4), J. Roschel (9/1), Zürbes (1), Schmidt (2/1), Schmidgal, L. Ihmer (3/1), Stelter (2), E. Roschel, Reis (1), Faust (2).

 

 

09. Oktober 2018

 

RPS männliche A-Jugend

JSG Ingelheim/Ober.- Hilbersheim - JSG Hunsrück (Sonntag, 14 Uhr)

 

Ausgangslage: Die beiden Oberligamannschaften, die noch kein Spiel gewinnen konnten und am Tabellenende stehen, spielen am Sonntag gegeneinander.

 

Personal: Am Wochenende fällt Marcel Utz aufgrund seiner Verletzung aus. Felix Luth war diese Woche krank und wir hoffen, dass er am Wochenende spielen kann.

 

Prognose: „Die JSG Ingelheim/Ober.- Hilbersheim ist mir eine völlig unbekannte Mannschaft. Sie hat wie wir, alle drei Spiele verloren. Nach zwei deutlichen Niederlagen haben sie das letzte Spiel in Zweibrücken nur knapp verloren und waren nahe am ersten Erfolg in dieser Saison. Bei der JSG Ingelheim/Ober. – Hilbersheim ragt bis jetzt Patrick Zimmer als Torschütze heraus, der in Zweibrücken 10 Tore warf. Wir hoffen, dass wir an die spielerische Leistung gegen Mülheim anknüpfen können, um so zum Erfolg zu kommen. Es wird am Sonntag auf jeden Fall eine Serie zu Ende gehen und wir hoffen, dass wir die glücklichen Gewinner sind. Dafür muss die Deckung funktionieren und bei dem einen oder anderen Spieler der Knoten im Angriff platzen“ verlangt JSG Coach Carsten Esdar.

 

 

30. September 2018

 

RPS Oberliga weibliche B

HSG Wittlich – SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam 23:26 (9:11)

 

„Wären wir komplett gewesen, wäre mit Sicherheit mehr drin gewesen. Aber die Spielerinnen, die auf der Platte standen, haben einen sehr guten Job gemacht. Ein ganz großes Lob gilt den Spielerinnen aus der B2: Ruth Nzolameso, Mona Naguschewski und Betty Nemeshegyi. Sie hatten sich wieder bereit erklärt auszuhelfen. Dafür, dass Betty erst ein halbes Jahr mit dabei ist, hat sie im Tor ihre Sache super gelöst. Alle haben zusammen bis zum Schluss gekämpft. Nach der 3:2 Führung in der 5. Minute, ist es uns leider nicht mehr gelungen in Führung zu gehen. Wenn wir uns dann mal wieder ran gekämpft haben, waren es in der Abwehr kleine Fehler, die der Gegner ausnutzte. Im Angriff machten es die Mädels eigentlich richtig – spielten so lange bis eine freie Spielerin zum Wurf kam. An der Abwehr müssen wir auf jeden Fall nochmal feilen – auch wenn es nur Kleinigkeiten sind. Für den Kampfgeist hätte die Mannschaft sicherlich einen Punkt verdient. Punktemäßig gehen wir wieder leer aus, dafür nehmen wir aber einige andere positive Erkenntnisse mit. Das Spiel gegen Trier nächste Woche haben wir auf Wunsch der Trierer verlegt, so dass wir jetzt zwei Wochenenden spielfrei haben. Während der Ferien werden zwar einige nicht da sein – hier werden wir dann individuelle Schwerpunkte setzen. Es ist auch schön zusehen, dass sich keine Spielerin von der negativen Serie unterkriegen lässt“, lobt die Wittlicher Trainerin Bianca Waters.

 

Nzolamesco, Kappes (1), Kastrati (3), Zens (3), Nemeshegyi, Schaaf (1), Teusch (10/3), Naguschewski, Hohns (5)

 

 

25. September 2018

 

RPS Weibliche B-Jugend

HSG Wittlich - SG Ottersheim/Bellheim (Samstag, 18 Uhr Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Optimal vorbereiten konnten wir uns nicht. In der Trainingseinheit am Montag fehlten gleich sieben Spielerinnen verletzungs- und krankheitsbedingt.  „Das ist sehr schade, zumal ich mit dem kommenden Gegner eine Mannschaft auf Augenhöhe erwarte. Was am Samstag nach den 50 Minuten unterm Strich rauskommt, müssen wir jetzt einfach auf uns zukommen lassen“, meint HSG Trainerin Bianca Waters.

 

Personal: „Personell sieht es nicht so gut aus. Es ist das erste Ferienwochenende – drei Spielerinnen sind dann schon weg. Bis gestern hatten wir für das Spiel nur sechs Spielerinnen im Kader.

Den personellen Engpass werden Spielerinnen aus der B2 auffangen. Hier bin ich sehr froh, dass die sich immer zur Verfügung stellen“, lobt die HSG Trainerin

 

Prognose: „Wir sind das einzige Team mit noch 0 Punkten. Ottersheim/Bellheim hat zwei Punkte auf der Habenseite, die sie gegen Trier eingefahren haben. Trier hat am Wochenende den ersten Punkt gegen Friesenheim erspielt. Für das Selbstbewusstsein der Mädels wäre ein Erfolgserlebnis ganz wichtig. Wenn wir mit unserer Rumpftruppe halbwegs mithalten können, wäre das für mich aber auch schon zufriedenstellend. Wir müssen in unserer jetzigen Situation uns an kleinen Fortschritten erfreuen und daran festhalten. Und ein entscheidender Schritt ist auch schon, dass wir statt mit sechs jetzt mit neun Spielerinnen auflaufen können“, verrät die Trainerin.

 

 

23. September 2018

 

RPS männliche A-Jugend

JH Mülheim/Urmitz – JSG Hunsrück (12:14)

 

Nach ausgeglichener Anfangsphase gelang es den Gästen sich über 5:8 auf 6:9 in der19. Minute abzusetzen und so nahmen die Gastgeber ihre erste Auszeit, doch die Gäste verteidigten ihren Vorsprung bis zum 12:14 zur Pause.

 

Nach dem Wechsel blieb es ein Spiel auf Augenhöhe, das bis zum 18:18 in der 40. Minute völlig offen war. Vier Treffer der Gastgeber zum 22:18 läuteten dann innerhalb von vier Minuten die Wende im Spiel ein. Über 26:21 in der 49. Minute schien die Begegnung vorzeitig entschieden. Doch die Gäste starteten die Aufholjagd, kämpften sich auf drei Tore heran, waren vier Minuten vor dem Abpfiff beim 28:26 wieder in Schlagdistanz, schafften den Ausgleich beim 28:28 und so zog der Gastgebertrainer die Reißleine und nahm zwei Minuten vor dem Ende die Auszeit! Nachdem den Gastgeber per Siebenmeter die Führung zum 29:28 gelang, nahmen die Hunsrücker nochmals die Auszeit, schafften es aber in den letzten 30 Sekunden nicht mehr, den letztlich verdienten Ausgleich zu markieren.

 

„Leider konnten wir zum Spiel nur mit einem Torwart anreisen, da sich Felix Luth am Ellenbogen verletzt hatte. Aron Hoffmann hielt uns im ersten Spielabschnitt mit seinen Paraden im Spiel und hatte wesentlichen Anteil an der Pausenführung. Nach dem Wechsel ließ die Konzentration allmählich nach und es fehlten uns jetzt die gehaltenen Bälle! Die Mannschaft hat im Angriff schöne Auslösehandlungen gezeigt und Luca Bach hat auf Linksausen sehr gut gespielt und getroffen. Am Ende fehlte uns dann die Kraft und wir scheiterten ein ums andere Mal am jetzt stärkeren Keeper der Gastgeber. Die Jungs haben prima gekämpft und wir werden weiter arbeiten um die Tabelle dann von hinten aufzurollen“, verspricht Esdar.

 

Hoffmann – Klein, Bach (10/2), Roschel (9/3), Zürbes (2), Schmidt, Schmidgal (1), Ihmer, Stelter (1/1), Roschel, Faust (5).

 

RPS weibliche B-Jugend

DJK/MJC Trier – TSG Friesenheim 22:22 (12:13)

 

„Es war ein glücklicher, verdienter, erkämpfter und erspielter Punktgewinn“, resümierte MJC Coach Ralf Martin. Die Mannschaft hat es größtenteils geschafft, über 50 Minuten ihre Leistung abzurufen. Überzeugend dabei die Abwehr und die Torhüterleistung“, resümierte der MJC Coach.

 

11 Sekunden vor dem Ende krönte Luna Lamberty mit ihrem Treffer zum 22:22 ihre Leistung und sorgte für einen absolut verdienten Punktgewinn der Mannschaft von Trainer Ralf Martin gegen den hohen Favoriten aus Friesenheim. Bis dahin lieferten sich beide Teams eine ausgeglichene Begegnung, in die die Triererinnen mit 3:1 starteten und bis zum 9:6 in der 15. Minute die Führung verteidigten. Doch dann lief es bei den Gästen besser, die erstmals beim 10:10 in der 21. Minute ausglichen und beim 11:12 erstmals in Führung gingen. „Mitte der ersten Hälfte nahmen die Gäste Lena Oberbillig und Lena Hoffmann in Manndeckung, dadurch taten sich Räume auf, wie wir aber noch nicht richtig nutzten“, gab Martin zu. In der Halbzeit sprach der MJC Trainer dann die Möglichkeiten an, die sich durch die Manndeckung im Angriff zeigen sollten.

 

Die kleinen Miezen kamen dann schlecht aus der Kabine und so zog die TSG auf 13:17 in der 29. Minute davon, Martin nahm die Auszeit, nach der sich die Gastgeberinnen wieder Tor um Tor heranarbeiteten und über 18:18 erneut beim 19:18 in der 39. Minute in Führung zu gehen. Doch drei Treffer in Folge schienen die Wende im Spiel zum 19:21 in der 46. Minute einzuläuten. Friesenheim verteidigte jetzt den Vorsprung bis zur 49. Minute führte 20:22, dann vergaben die Gäste den wohl entscheidenden Siebenmeter und Sara Arias-Lopez verkürzte auf 21:22, ehe der Ausgleichstreffer gelang. Über die schnelle Mitte kam der Gast dann noch einmal zum Abschluss, doch der Treffer fiel nach der Schlusssirene! „Hier haben die Mädchen gemerkt, dass sie niemals abschalten dürfen“, sagte Martin, der zudem zufrieden damit war, wie seine Mannschaft die richtigen Entscheidungen im Angriff traf, allerdings nicht hundertprozentig abschloss.

 

Friesenheim ging immer wieder mit Druck auf die Nahstellen und am Ende blieb trotz der Zufriedenheit des Trainers ein kleiner Kritikpunkt: „Ein Manko war sicherlich unser Spiel 4:4, bei dem wir die Spielzüge nicht richtig zu Ende spielten. Sara Ariaz Lopez hat auf Rückraumlinks gezeigt, was sie zu leisten im Stande ist. Linkshänderin Luna Lamberty überzeugte mit ihrer Treffsicherheit. Leider verletzte sich Linda Dort, die immer besser im Abwehrzentrum zurecht kommt und ich hoffe, dass unsere Pause jetzt reicht, damit sie ihre Verletzung auskuriert und wir alle Verletzten nach unserer dreiwöchigen Spielpause wieder an Bord haben werden“, so der MJC Coach.

 

Martin – Hoffmann (3), Bingen, Dort (4/4), Lopez (6), Sartor, Lamberty (7), Cartus (2), Oberbillig, Käsgen

RPS weibliche C-Jugend

HSG Wittlich – TV Nieder-Olm 20:24 (12:13)

 

In einer bis in die Schlussphase ausgeglichenen Partie unterlag die HSG Wittlich mit 20:24 am Ende zu deutlich gegen die bisher sieglosen Gäste aus Nieder-Olm. In einer schwachen Oberligabegegnung, die auf beiden Seiten von zahlreichen technischen Fehlern geprägt war, setzte zunächst die HSG Wittlich die Akzente. Trotz einer 4:2 - Führung nach 8 Minuten war deutlich zu erkennen, dass im Angriff vor allem die Bewegung und der Drang zum Tor fehlten. Die aus zahlreichen Fehlpässen resultierenden Gegenstöße von Nieder-Olm konnten die Gastgeberinnen allerdings meist noch ablaufen. Über ihre starken und wurfgewaltigen Spielerinnen im linken und rechten Rückraum kam der TV Nieder-Olm immer wieder zu Torerfolgen und ging verdient mit einer knappen Führung von 12:13 in die Pause.

 

"Nach der Pause hatten wir unsere stärkste Phase. Die beiden Rückraumspielerinnen des TV Nieder-Olm wurden neutralisiert. Gestützt auf eine deutlich aktivere Abwehr konnte sich Rieke Muscheid im Tor wiederholt auszeichnen. Im Angriff änderte sich allerdings wenig. Weiterhin schalteten wir sehr langsam von der Abwehr auf den Angriff um. Im Angriffsspiel kamen wir nur sehr selten zu Torabschlüssen, so dass wir uns nicht absetzen konnten.", so Trainer Olaf Gierenz. Etwa 10 Minuten vor Ende kippte die Partie. Die zahlreichen Fehler im Angriff nutzten die Gäste zu zahlreichen Gegenstößen. In den letzten Minuten versuchte die HSG Wittlich verzweifelt das Blatt noch einmal zu wenden. "Diese Niederlage haben wir uns selbst zuzuschreiben. Etwa bei der Hälfte unserer Angriffe kamen wir zu keinem Torabschluss. Hervorragend war erneut die Unterstützung von den Rängen. Eine solche Stimmung haben wir nur selten bei Seniorenspielen. In den nächsten Wochen werden wir an den heute erkennbaren Defiziten arbeiten und uns nach den Herbstferien deutlich stärker präsentieren.", so Trainer Olaf Gierenz.

Muscheid – Keidel (2), Eiden (2), Ensch (2), Eckert (5), Lushaj, Schoppe (3), Lecher, Rogowski  (6/2), Bettahar, Souza.

 

RPS männliche C-Jugend

SV Zweibrücken – JSG Hunsrück 23:20 (12:8)

 

„Kämpferisch eine gute Leistung meiner Mannschaft, die sich am Ende aber dem verdienten Sieger aus Zweibrücken geschlagen geben musste“, meinte JSG Coach Andi Glasmacher nach dem Spiel.

 

Die Hunsrücker setzten sich in den Anfangsminuten auf 3:6 (9. Minute) ab, blieben dann bis zum 11:6 (23. Minute) ohne eigenen Treffer. Zweibrücken kam immer wieder über seinen körperlich starken Rückraum zu Treffern und dieser Vorsprung sollte schon spielentscheidend sein.

 

Zwar kämpften sich die Hunsrücker nach dem Wechsel bis auf 21:19 in der 45. Minute heran, bekamen aber im zweiten Spielabschnitt die Außenspieler der Gäste nicht mehr in den Griff und so gewannen die Gastgeber am Ende nach einer guten Schiedsrichterleistung von Thomas und Hanna Balbier verdient mit 23:20.

 

„Schade, dass wir in der ersten Hälfte 15 Minuten lang unsere Chancen nicht verwerteten. Da waren allein sechs klare Torchancen dabei“, klagte der JSG Coach.

 

Schuh – Glasmacher, Dietrich (1), Stevenick, Ihmer (10/3), Anton, Radics (2), Fink (4), Foos (2), Neu, Schlößler, Vink (1)

RPS männliche A-Jugend

JH Mülheim/Urmitz – JSG Hunsrück (Sonntag, 14.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Das erste Derby der Rheinlandliga Vertreter. Unterschiedlicher können die Voraussetzungen nicht sein, Mülheim/Urmitz steht mit 4:2 Punkten auf dem dritten Platz, und die JSG Hunsrück steht mit zwei Niederlagen am Tabellenende. Mülheim gewann gegen die SF Budenheim, gegen die wir eine deutliche Niederlage kassiert haben.

 

Personal: „Aufgrund von Verletzung fällt Marcel Utz aus. Wir hoffen, dass Fabian Schmidt, Mirco Stelter und Steffen Reis wieder fit sind“, sagt JSG Coach Carsten Esdar.

 

Prognose: „Die Jungs von Mülheim/Urmitz werden mit breiter Brust gegen uns auflaufen, da sie letzte Saison in der B- Jugend in der Tabelle vor uns standen. Peter Mittmann ist mit 26 Toren der treffsicherste Mülheimer/Urmitzer, der zusätzlich auch noch seine Mitspieler sehr gut einsetzt. Beim letzten Spiel in Ingelheim haben sich 13 von 14 Spielern in die Torschützenliste der M/U. eintragen können. Das Saisonziel meiner Mannschaft ist es, in der Endabrechnung vor den Jungs aus Mülheim/Urmitz zu landen. Nach unserem missglückten Saisonstart müssen wir im Training weiter an unseren Defiziten arbeiten. Vielleicht können die Jungs schon am Wochenende zeigen, was in ihnen steckt“, hofft der JSG Coach.

 

RPS männliche C-Jugend

SV Zweibrücken – JSG Hunsrück (Samstag, 16.15 Uhr)

 

Ausgangslage:  Der erste Sieg am vergangenen Wochenende war psychologisch ganz wichtig für die Jungs der JSG Hunsrück. Endlich konnte man die positive Entwicklung in etwas Zählbares ummünzen. Am kommenden Samstag steht schon wieder ein schweres Auswärtsspiel an. Gegen den SV Zweibrücken darf man sich, nachdem dieser in Vallendar knapp verlor, berechtigt Chancen ausrechnen. Jedoch zeigte der SV gegen Ottersheim beim 41:25 Sieg am letzten Spieltag, dass die Truppe ebenfalls erfolgreich Handball spielen kann.

 

Personal: Die Langzeitverletzten sind weiterhin nicht im Kader. Kreisläufer Louis Radics wird sich nach einer Daumenverletzung bis Freitag schonen, beim Spiel ist er jedoch wieder dabei. Die beiden Spieler des TV Morbacher, Kamiel Stevenink und Henrik Anton, haben ihr Zweitspielrecht nun erhalten und werden zu ihrem ersten Einsatz für die JSG Hunsrück kommen. 

 

Prognose: JSG Coach Marc Stoffel: „Die bisherigen Ergebnisse lassen eine Einschätzung zum Gegner kaum zu. Wir konzentrieren uns sowieso auf unsere Leistung, mit der Andi und ich übrigens bisher zufrieden sind, da alle super mitziehen! Arbeiten werden wir diese Woche weiterhin an unserer Abschlussschwäche (vor allem von den Außenpositionen), da wir zu viele Großchancen schön herausspielen, aber kläglich liegen lassen. Zusätzlich müssen auch die Basics wieder stimmen. Gerade im Eins gegen Eins sahen wir gegen Vallendar das ein oder andere Mal nicht gut aus. Steigern wir uns in diesen Bereichen sollte ein Unentschieden oder Sieg in Zweibrücken durchaus drin sein.“

 

RPS weibliche B-Jugend

DJK/MJC Trier – TSG Friesenheim (Samstag, 14 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausganslage: Am Samstag haben wir mit der TSG Friesenheim den aktuellen Tabellenvierten zu Gast. Friesenheim hat die ersten zwei Spiele gewonnen und zählt auch jedes Jahr in der Oberliga zu den spielstarken Mannschaften.

 

Personal: Lea Föhr fällt zu mindestens mal bis Ende Oktober aus, Luna Lamberty wird diese Woche auch noch pausieren. Miriam Wintersinger wird nach längerer Verletzungspause wieder mit dabei sein. So stehen uns Stand Anfang der Woche erstmalig in dieser Saison neun gesunde Feldspielerinnen zur Verfügung.

 

Prognose: Mit Friesenheim erwartet uns am Samstag der nächste schwere Gegner. Wir werden uns das Ziel setzen, an die Leistung der ersten Halbzeit gegen Marpingen anzuknüpfen. Da haben wir in etwa so gespielt wie ich mir das vorstelle. Mit unserer Abwehrleistung bin ich in den drei ersten Spielen zufrieden, wo ich nicht zufrieden bin, ist mit unserer Angriffsleistung. Da erwarte ich von meinen Spielerinnen, dass sie mehr Druck auf die Abwehraufbauen und mit mehr Dynamik agieren. Sie müssen die Trainingsinhalte einfach mehr im Spiel abrufen und dadurch die richtigen Entscheidungen treffen. Man muss gegen eine defensivere Abwehr andere Lösungen finden wie gegen eine offensive Formation. Daran müssen wir weiterarbeiten. Marpingen hat uns am vergangenen Wochenende gezeigt, wie man leichte Tore durch den Tempogegenstoß erzielen kann. Auch dieses Mittel wird im Moment zu wenig abgerufen. Sollte die Mannschaft es aber schaffen, die Leistung aus der ersten Halbzeit gegen Marpingen das gesamte Spiel über abzurufen, wird es Friesenheim zu mindestens nicht einfach haben“, glaubt MJC Trainer Ralf Martin.

 

RPS weibliche C-Jugend

HSG Wittlich – TV Nieder-Olm (Samstag, 18 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausganslage: Nach der deutlichen Niederlage beim Meisterschaftsfavoriten Mundenheim ist der Nachwuchs der HSG Wittlich gegen den Liganeuling TV Nieder-Olm auf Wiedergutmachung aus. Die bisher sieglosen Gäste konnten in ihren bisherigen Spielen durchaus überzeugen und verloren nur relativ knapp. Somit sollte die HSG Wittlich gewarnt sein.

 

Personal: Weiterhin fallen zahlreiche Spielerinnen aus. "Mit Ergänzungen aus der C2-Mannschaft sollten wir zumindest zwei oder drei Ersatzspielerinnen aufbieten können," so Trainer Olaf Gierenz.

 

Prognose: "Im zweiten Heimspiel streben wir den zweiten Heimsieg an. Hierfür müssen aber auch alle Spielerinnen an ihre Leistungsgrenze gehen und selbstbewusst auftreten. Insbesondere die Rückraumspielerinnen müssen sich im Angriff gegenüber dem letzten Spiel deutlich steigern. Leider verlieren wir noch zu häufig den Ball und kommen so zu sehr wenigen Torabschlüssen. Trotz unseres kleinen Kaders müssen wir viel schneller von der Abwehr auf den Angriff umschalten. Zuletzt fehlten uns diese einfachen Tore", klagt der HSG Coach.

 

16. September 2018

 

RPS Oberliga weibliche B-Jugend

HSG Wittlich – SF Budenheim 23:26 (15:13)

 

Die HSG Wittlich hat eine sehr gute erste Halbzeit gespielt und ist verdient mit einer 15:13 Führung in die Pause gegangen. Zu Beginn der zweiten Hälfte baute das Team von Trainerin Bianca Waters den Vorsprung weiter auf 18:14 in der 31. Minute aus. „Dann kamen allerdings 12 Minuten, in denen nichts mehr lief: viele technische Fehler und die dadurch resultierende Ballverluste bestraft Budenheim mit schnellen Angriffen, die so bis zur 43. Minute mit 21:18 in Führung gingen. In den noch verbleibenden Minuten haben die Wittlicher Mädels nochmal alles gegeben und nie aufgesteckt, konnten die Niederlage aber nicht mehr abwenden.

 

„Meine Spielerinnen hätten heute den Sieg verdient, sie haben in 38 Minuten so viel richtig gemacht, in Abwehr und Angriff die Vorgaben umgesetzt. Allerdings haben uns die kaum zu erklärenden 12 Minuten den Sieg gekostet. Das passiert und so ist der Sport. Wir ziehen uns die guten Dinge raus und nehmen die mit in die nächsten Begegnungen“, verspricht die Wittlicher Trainerin.

 

Stroh – Gierenz, Koch, Kappes (4), Kastrati (3), Zens (2), Nemeshegyi, Kalteis, Schaaf, Teusch (6/2), Kloep (7/1), Hohns (1).

 

HSG DJK Marpingen-Alsweiler – DJK/MJC Trier 28:13 (13:9)

 

Es wurde die erwartete Niederlage der kleinen Miezen beim Meisterschaftsfavoriten im Saarland, die Mannschaft von Trainer Ralf Martin zahlt weiterhin Lehrgeld in der weiblichen B-Jugend! Dabei lieferten die Triererinnen dem Gastgeber im ersten Spielabschnitt ein Spiel durchaus auf Augenhöhe, lief aber nach der 0:1 Führung durch Sara Arias-Lopez ständig der Führung der Gastgeber hinterher. Doch bis 11:9 in der 24. Minute war es eine ausgeglichene Begegnung, die mit der Pausenführung zum 13:9 dann deutlicher wurde. Nach dem Wechsel war die Begegnung beim 20:10 in der 35. Minute gelaufen. Über 26:11 schickte das saarländische Team die Gäste dann klar geschlagen auf den Nachhauseweg!

 

„Das wir kaum eine Chance hatten, das Spiel zu gewinnen, war vor dem Anpfiff klar, doch die Mannschaft hat die erwartete Reaktion gegenüber dem letzten Spiel gezeigt. Mit der Abwehrleistung im gebundenen Spiel und der Angriffsleistung der ersten Hälfte bin ich zufrieden. Es war auf jeden Fall eine Steigerung gegenüber dem letzten Spiel! Im ersten Spielabschnitt hat die Mannschaft alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten, vor allem sehr gut im Deckungsverband mit einer starken Jette im Tor gestanden und im Angriff die richtigen Entscheidungen getroffen. Nach dem Wechsel war vieles von dem vergessen, was wir in der ersten Hälfte richtig gemacht haben. Vor allem von der Spielmacherposition wurden die falschen Entscheidungen getroffen, die immer wieder zu Gegenstoßtoren der Gastgeberinnen führten. Die versuchten Anspiele an den Kreis wurden abgefangen und führten zu Gegenstößen der Gastgeberinnen. Das Spiel hatte so zwei Gesichter, eine Top erste Hälfte und eine zweite Halbzeit, die nur noch im Deckungsverband zufriedenstellend war. Die Mädels müssen einfach lernen, dass man in der B-Jugend auf defensivere Abwehrformationen trifft, gegen die sich Anspiele zum Kreis durchweg schwieriger gestalten. Das hat Marpingen immer wieder bestraft“, erklärte MJC Coach Ralf Martin.

 

Martin – Hoffmann (1), Bingen (1), Dort (2), Arias-Lopez (5/2), Sartor (4), Cartus, Oberbillig, Wintersinger

 

RPS weibliche C-Jugend

JSG Mundenheim/Rheingönnheim – HSG Wittlich 30:17 (12:10)

 

Hut ab vor den Wittlicher Mädels, die ohne Auswechselspielerin ihr schweres Auswärtsspiel bestreiten mussten, am Ende aber ohne Alternativen chancenlos waren. Während die Gastgeberinnen personelle aus dem Vollen schöpfen konnten, musste das Team von Trainer Olaf Gierenz mit einer Minimalbesetzung auflaufen.

 

Die Auszeit von Trainer Olaf Gierenz in der 8. Minute nach der 6:3 Führung des Favoriten zeigte Wirkung: seine Mannschaft glich in der 12. Minute zum 6:6 aus und hielt das Spiel bis zur Pause (12:10) völlig offen. Nach dem 13:11 in der 29. Minute schwanden dann die Kräfte und die Gastgeberinnen nutzten die Gunst der Stunde, zogen über 17:11 auf 19:14 in der 35. Minute davon, um sich entscheidend über 24:16 auf 30:17 absetzten.

 

„Es war ein schwieriges Unterfangen! Nach schwachem Beginn haben wir im ersten Spielabschnitt dagegengehalten. Dabei waren es vor allem Meike Eckert und Anne Schoppe, die sich im Angriff immer wieder durchsetzen und für Akzente sorgten. Leider hatten wir auch Pech im Abschluss. Nach dem Wechsel passierte das, was zu erwarten war. Der Gegner spielte eine aggressive Abwehr, gegen die wir uns dann die Ballverluste leisteten. Jetzt liefen wir nur noch hinterher, Trotz der hohen Niederlage hat uns diese Begegnung gezeigt, dass wir mit einer personell besseren Besetzung mithalten können“, freut sich Trainer Olaf Gierenz.

 

Muscheid - Keidel (3), Eiden, Lushaj (2), Eckert (4), Schoppe (4), Rogowski (4/3)

 

RPS Jugend männliche C

JSG Hunsrück – HV Vallendar 25Y:20 (11:10)

 

Erster Sieg der JSG Hunsrück gegen den Rheinland-Rivalen aus Vallendar .  Nach der unglücklichen und unnötigen Niederlage in Hochdorf zeigten die Jungs die richtige Reaktion: „Gute Einstellung in den Trainingseinheiten und von Beginn an war der Truppe der unbedingte Siegeswille anzumerken. Wir kamen gut ins Spiel, jedoch wurden gerade zu Beginn wieder einige Hundertprozentige liegen gelassen, wodurch wir uns nicht wirklich vom Gegner absetzen konnten. Das Zusammenspiel des Vallendarer Rückraums mit dem Kreis hatten wir gut im Griff, jedoch ließen wir zu viele einfache Tore über die Außen Positionen zu. So entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel in dem wir mit einer knappen Führung von 11:10 in die Halbzeit gingen“, resümierte JSG Coach Andi Glasmacher.

 

Nach der Pause änderte sich nichts am ausgeglichenen Spielverlauf. Phasenweise spielten die Hunsrücker zu überhastet, suchten zu früh den Abschluss! „Aus „Halbchancen“ (Zitat Glasmacher) anstatt die Sachen sauber zu Ende zu spielen. Erst die Umstellung auf zwei Kreisläufer zeigte Wirkung. Erstmals beim 17:14 gelang uns eine drei Tore Führung, die wir dann auch bis zum Schluss nicht mehr abgaben. Louis Radics zeigte am Kreis eine sehr gute Leistung, wurde immer wieder vom starken Jona Fink in Szene gesetzt, der in der entscheidenden Phase auch die nötige Torgefahr ausstrahlte und im eins gegen eins fast nicht mehr zu bremsen war. Gewohnt treffsicher war auch Niklas Ihmer mit 8 Toren aus dem Feld und 5 verwandelten Siebenmetern. Insgesamt ein verdienter Sieg, wobei aber auch deutlich wurde, woran wir noch arbeiten müssen“, erklärt der JSG Coach

 

Schuh und Fink – Glasmacher, Schmidt, Dietrich (1), Ihmer (13/5), Albright, Radics (5), Schößler, Vink (1), Fink (5), Foos, Neu.

 

11. September 2018

 

RPS Oberliga Jugend männliche C

JSG Hunsrück – HV Vallendar (Samstag, 15.30 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Unterschiedlicher hätte der Saisonstart für beide Mannschaften nicht verlaufen können. Während die JSG aus dem Hunsrück nach einem schwachen Auftaktspiel im zweiten Saisonspiel für ihre Leistung nicht belohnt wurde, fuhren die Gäste vom Rhein bislang zwei Siege ein. So sind die Rollen vor der Begegnung klar verteilt. Die Gastgeber gehen als Außenseiter ins Rennen, können aber auf die zuletzt in Hochdorf gezeigte Leistung aufbauen und selbstbewusst in die Begegnung gegen den Favoriten aus Vallendar gehen. „Das Selbstvertrauen der JSG Hunsrück ist durch die starke Leistung in Hochdorf deutlich gestiegen und nun will man im Derby gegen den HV Vallendar die ersten Punkte einfahren. Doch ein einfaches Spiel wird es nicht geben, da der Gast nach einem perfekten Start und zwei Siegen mit einer breiten Brust anreisen wird. Für die Jungs der JSG wird es vor allem darauf ankommen, das Zusammenspiel zwischen Rückraum und Kreisposition zu unterbinden“, weiß JSG Coach Marc Stoffel.

 

Personal: Finn Albright und Miguel Winkel fehlen weiterhin. Marcus Döpp ist aus privaten Termingründen nicht verfügbar. Nach sehr positiven Gesprächen mit dem TV Morbach sollen die Spieler Kamiel Stevenink und Henrik Anton mit einem Zweitspielrecht für die JSG Hunsrück ausgestattet werden. Ob der Antrag bis zum Wochenende genehmigt werden kann, ist noch offen. Falls ja werden beide nach zwei guten Trainingswochen zum Einsatz kommen. 

 

Prognose: JSG Coach Marc Stoffel: „Man merkt im Training, dass das Spiel in Hochdorf den Jungs trotz der Niederlage gutgetan hat. Wir werden uns diese Woche intensiv auf das Derby vorbereiten und vor allem an kleinen Abstimmungsschwierigkeiten in der Defensive, sowie an unserer Abschlussschwäche bei klarsten Chancen arbeiten. In der RPS Qualifikation trafen wir bereits auf den Gast aus Vallendar und mussten uns mit einem Tor nach vier Tore Führung geschlagen geben. Ich denke das beide Mannschaften mittlerweile ein anderes Gesicht zeigen werden und erwarte eine schwere und knappe Partie gegen den verlustpunkfreien Gegner. Nur wenn wir eine ähnliche Leistung wie in Hochdorf abrufen, können wir unseren ersten Sieg einfahren“.

 

RPS Oberliga weibliche B

HSG Marpingen-Alsweiler – DJK/MJC Trier (Samstag, 14 Uhr)

 

Ausgangslage: „Nachdem wir am letzten Wochenende gegen Ottersheim über weite Strecken schlecht gespielt und dadurch unnötigerweise zwei Punkte verschenkt haben, geht es an diesem Wochenende zum momentanen Tabellenführer nach Marpingen. Die DJK Marpingen gehört wie jedes Jahr zu den Mannschaften, die mit Sicherheit um die Meisterschaft mitspielen“, weiß MJC Coach Ralf Martin.

 

Personal: Luna Lamberty hat sich letzte Woche verletzt und wird ausfallen, dazu fehlen immer noch Lea Föhr und Miriam Wintersinger.

 

Prognose: „Auch wenn am letzten Wochenende mit Luna Lamberty unsere einzige Linkshänderin ausgefallen ist, so entschuldigt das nicht die Leistung der Mannschaft über fast 50 Minuten. Jede Spielerin kann mal einen schlechten Tag haben, das muss man den jungen Spielerinnen einfach zugestehen. Was ich aber gerade an solchen Tagen erwarte ist die Bereitschaft, durch Einsatz und Willen das Optimale rauszuholen. Dazu gehört auch die taktischen Vorgaben umzusetzen und als Mannschaft zu agieren. Wir sind in Marpingen nur krasser Außenseiter, aber gerade dadurch können meine Spielerinnen befreit aufspielen. Das Spiel am kommenden Wochenende ist kein Maßstab für uns, aber wenn wir das über weite Strecken umsetzen, was wir in letzter Zeit die Woche übertrainieren, dann können wir Marpingen vielleicht etwas ärgern. Das Ganze funktioniert aber auch nur, wenn alle an einem Strang ziehen und sich auf das Spiel freuen, auch wenn es sehr schwer für uns wird. Ob wir gut oder schlecht gespielt haben, mache ich nicht an dem Ergebnis fest, sondern an der Art und Weise wie sich meine Mannschaft präsentiert“, sagt der MJC Trainer.

 

HSG Wittlich – SF Budenheim (Samstag, 18 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Trotz der klaren Niederlage am vergangenen Wochenende zeigte sich Wittlichs Trainerin Bianca Waters mit der Leistung ihrer Mädels aufgrund des kleinen Kaders nicht unzufrieden. Nach zwei Niederlagen zum Auftakt kommt jetzt mit SF Budenheim eine Mannschaft, die in ihrem einzigen Saisonspiel gegen den Favoriten aus Friesenheim eine klare Niederlage einstecken musste. Für beide Mannschaften sollte diese Begegnung richtungsweisend werden.  So richtig angekommen sind wir noch nicht. Zwei deutliche Niederlagen stehen zu Buche. Da müssen wir uns ran kämpfen. Unter der Woche haben wir nochmal intensiv an der Abwehr gearbeitet – da sind wir noch zu harmlos und lassen den Gegner zu schnell durch“, erklärt Waters.

 

Personal: Personell stehen die neun B-Jugendlichen zur Verfügung. Eventuell können wir mit Spielerinnen aus den anderen Jugendmannschaften ergänzen.

 

Prognose: „Wir haben Budenheim zu Gast, die bisher nur ein Spiel hatten und dies in Friesenheim auch deutlich verloren haben. Das wird für uns aber kein Maßstab sein. Unser Ziel wird es sein, die Anzahl der Gegentreffer geringer zu halten als im letzten Spiel. Da sind wir doch etwas unter die Räder gekommen. Hier erwarte ich von meinen Mädels eine deutliche Steigerung“, sagt Waters.

 

RPS Oberliga weibliche C-Jugend

JSG Mundenheim/Rheingönnheim – HSG Wittlich (Samstag, 16.15 Uhr)

 

Ausgangslage: Nach Ludwigshafen geht die Fahrt der HSG Wittlich mit ihrem Trainer Olaf Gierenz. Die Gastgeber entführten in ihrem Auftaktspiel souverän beide Punkte vom Saarligisten Brotdorf und gehen jetzt optimistisch die Heimspielaufgabe gegen die HSG Wittlich an. Vor heimischer Kulisse will die Mannschaft ihre Leistung aus dem Auftaktspiel bestätigen. Doch die HSG Jugendlichen aus Wittlich können mit viel Selbstvertrauen an dieses schwere Auswärtsspiel herangehen. Im Auftaktspiel gegen Kirn passte schon vieles zusammen! Im ersten Auswärtsspiel tritt die HSG Wittlich beim Meisterschaftsfavoriten JSG Mundenheim/Rheingönheim an. In der vergangenen Saison stellten sowohl Rheingönheim als auch Mundenheim jeweils eine Oberligamannschaft. Somit verfügen die Gastgeber über einen breiten Kader mit vielen oberligaerfahrenen Spielerinnen.  Aufgrund der personellen Situation geht die HSG Wittlich als Außenseiter in dieses Spiel.

 

Personal:  Julia Reher, Louisa Ensch, Lea Teusch und Angelina Souza fallen aus verschiedenen Gründen aus.

 

Prognose: "Die Gastgeberinnen werden uns mit ihren sehr beweglichen und flinken Abwehrspielerinnen vor erhebliche Probleme stellen. Gegenüber dem Auftaktspiel gegen Kirn, müssen wir die Fehlerquote im Angriff deutlich verringern. Ansonsten werden wir gegen das sehr schnelle Umschaltspiel der Gastgeberinnen kaum bestehen können. In der Vergangenheit haben wir aber häufig genug bewiesen, dass wir in schwierigen Situationen durch eine starke Mannschaftsleistung überzeugen konnten. Dies sollte auch am kommenden Wochenende möglich sein,“ gibt Trainer Olaf Gierenz vor.

 

 

09.09.2018

 

Männliche A

SF Budenheim – JSG Hunsrück 46:21 (22:10)

 

Den Favoriten aus Budenheim lange ärgern war das erklärte Ziel von JSG Coach Carsten Esdar, doch das Vorhaben ging nur bedingt auf. Bis zur 13. Minute zeigten die Hunsrücker in Budenheim eine gleichwertige Begegnung, dann setzte sich der Favorit vom 7:6 auf 10:6 in der 18. Minute ab, baute jetzt den Vorsprung kontinuierlich bis zur Pause auf 22:10 aus.

 

Nach dem Wechsel war nur noch die Höhe des Gastgebersieges zu klären, der über 31:13 in der 43. Minute unaufhaltsam auf und davonzog und am Ende stand ein überaus deutlicher 46:21 Erfolg für den Favoriten auf der Anzeigetafel.

 

„Für 15 Minuten reichte die Kraft, wir konnten das hohe Tempo des Favoriten mitgehen. Bereits in dieser Phase vergaben wir klarste Torchancen, waren durch das krankheitsbedingte Fehlen von Marcel Utz und Fabian Schmitt auf der Spielmacherposition zum Improvisieren gezwungen. Jeder Fehlwurf oder Fehlpass wurde von Budenheim gleich mit einem Gegenstoßtreffer bestraft. Alle Spieler hatten heute ihre Spielanteile, auch die, die weniger Trainingsbeteiligung hatten. Letztlich haben wir uns in unser Schicksal ergeben. Einzig Joshua Faust setzte im zweiten Spielabschnitt noch die Impulse“, meinte JSG Coach Carsten Esdar.

 

Hoffmann und Milingert – Kley (1), Klein (1), Bach (3), J.  Roschel (2), Reis, Zürbes (2), Schmidgal (1), Ihmer (2), Stelter (2), E. Roschel, Faust (7)

 

Männliche C

TV Hochdorf – JSG Hunsrück 24:23 (11:12)

 

Einen Punkt hätte die JSG Hunsrück verdient gehabt. Doch die Mannschaft musste sich am Ende unglücklich mit 24:23 geschlagen geben, kassierte den entscheidenden Treffer 56 Sekunden vor dem Ende. Über die gesamte Spielzeit lieferten sich beide Mannschaften ein Kopf an Kopf Rennen mit dem besseren Ende für die Gastgeber. Beim 9:10 in der 22. Minute führten die Gäste erstmals, bauten den Vorsprung sogar bis zur Pause auf 10:12 aus. Doch die Hochdorfer kamen besser aus der Kabine, legten drei Treffer in Folge vor und übernahmen beim 13:12 in der 28. Minute die Führung, die sie jetzt nicht mehr abgaben. Zwar glich das Team des Trainergespanns Andi Glasmacher und Marc Stoffel immer wieder aus, doch am Ende hatten die Gastgeber die Nase vorne.

 

„Ein starker, disziplinierter Auftritt und eine konzentrierte Abwehrarbeit, bei der deutlich weniger Fehler als in der Vorwoche in der Statistik standen. Die Trainingsinhalte der Woche wurden gut umgesetzt, der Rückraum war viel dynamischer und gefährlicher. Die Leistungsträger Niklas Ihmer mit 15 Toren insgesamt und Jona Fink, der das ganze Spiel die Abwehr der Gastgeber forderte und dahin ging wo es weh tut, zeigten eine bärenstarke Leistung. In den letzten Minuten wurden leider drei dicke Chancen nicht genutzt und in den Überzahlsituation agierte man etwas ideenlos. Ein Unentschieden wäre gerechtfertigt gewesen“, fand auch Trainer Marc Stoffel.

 

Schuh – Glasmacher, Schmidt (1), Ihmer (15/5), Rüschmeyer, Radics (1), Schößler, Vink (2), Fink (3), Foos (1), Neu

 

Weibliche B

SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam – DJK/MJC 21:19 (11:9)

 

Was wäre wenn? Diese Frage mussten sich die MJC Spielerinnen nach dem verschlafenen Start in Bellheim gefallen lassen. 4:0 führten die Gastgeberinnen in der 4. Minute, ehe die Triererinnen im Spiel waren. Fortan liefen die Spielerinnen von Trainer Ralf Martin dem Rückstand hinterher, waren beim 4:3 in der 7. Minute wieder im Spiel um den Gegner wieder ziehen zu lassen. Auch die Auszeit des MJC Trainers in der 16. Minute zeigte kaum Wirkung, über 9:5 verteidigten die Gastgeberinnen ihre Führung bis zum Wechsel.

 

Noch einmal versuchte Martin in der 42. Minute beim Spielstand von 17:14 seine Mannschaft neu einzustellen, die sich jetzt fing und auf 18:17 in der 46. Minute verkürzte. Doch drei Treffer der SG in Folge entschieden das Spiel endgültig.  

 

„Eigentlich haben wir das gesamte Spiel verschlafen. Es war das erwartete Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe und wir waren an diesem Tag die schlechtere von zwei schwachen Mannschaften. Wir haben uns im zweiten Spielabschnitt zurückgekämpft, hatten einige gute Phasen im Spiel, waren im Angriff zu undiszipliniert und schlafmützig! Unsere Chancen haben wir einfach nicht dunkel gemacht. Die Abwehr stand ordentlich, allerdings fingen wir uns zu viele einfache Tore. IN den Schlußminuten hätten wir das Spiel drehen können, ließen aber 6 glasklare Chancen ungenutzt. Es war eines der schlechtesten Spiele seitdem ich die Mannschaft trainiere. Darüber werden wir reden müssen, da die Einstellung heute einfach nicht stimmte und die Vorgaben nicht umgesetzt wurden“, klagte Martin.

 

Martin – Hoffmann (4), Bingen, Dort (3), Arias-Lopez (4), Sartor (2/2), Lamberty, Cartus (2), Oberbillig (4), Käsgen

 

HSV Merzig/Hilbringen – HSG Wittlich 34:23 (19:10)

 

Mit einem Rumpfteam musste Trainerin Bianca Waters die Fahrt ins Saarland antreten, traf in Merzig auf eine personell gut aufgestellte Gastgebermannschaft und zollte bald der körperlichen Überlegenheit des HSV Tribut. Bis 8:6 in der 13. Minute hielten die Eifelanerinnen noch mit, dann zogen die Gastgeberinnen über 16:8 in der 22. Minute auf 19:10 zur Pause davon.

 

Die zweite Hälfte verlief dann ausgeglichener.

 

„Wir haben mit dem kleinen Kader eigentlich eine gute Leistung abgerufen, wurden am Ende aber zu deutlich besiegt. Wieder einmal hat sich gezeigt, dass es einfach zu lange dauert, bis wir zu unserem Spiel finden. Die Abwehr zeigte sich gegenüber dem letzten Spiel verbessert, auch spielerisch hat die Mannschaft zugelegt. Doch letztlich fehlte in der Abwehr der letzte Biß und im Angriff ein konsequenteres Durchsetzen. Es war ein sehr faires Spiel“, resümierte HSG Trainerin Bianca Waters.

 

Stroh – Kappes (2/1), Kastrati (4), Zens (2), Kalteis (2), Schaaf, Teusch (10), Kloep (3)

 

 

04.09.2018

Vorberichte

 

Männliche A

SF Budenheim – JSG Hunsrück (Sonntag, 14.45 Uhr)

 

Ausgangslage: „Das erste Spiel der Oberliga- Saison gegen den TG Waldsee haben wir verdient verloren. Wenn man in dieser Liga nachlässig spielt und seine Chancen nicht konsequent nutzt, wird dies vom Gegner sofort bestraft. Das gleiche Schicksal musste letzte Woche der SF Budenheim beim TV Mülheim/ Urmitz auch erkennen, die trotz 37 geworfener Tore noch mit 41:37 verloren“, erklärt JSG Coach Carsten Esdar.

 

Personal: Am Wochenende spielt die mA der HSG Wittlich nahezu zeitgleich mit uns und deshalb werden Nojus Koenen und Lennard Weber nicht mitspielen können.  Aufgrund von Krankheit oder Verletzung definitiv ausfallen: Mirco Stelter (Weisheitszahn) und Steffen Reis (Fußgelenk).

 

Prognose: Die SF Budenheim wird nach Ihrer Niederlage vom Wochenende einiges wieder gut machen wollen. Sie musste in Mülheim ohne Harz spielen, womit sie einige Probleme hatte. Da Budenheim die Bundesliga Qualifikation nicht geschafft hat, wollen sie vermehrt mit dem jüngeren Jahrgang spielen, der aber in der letzten Saison ein hervorragenden 4.Platz in der Oberliga geschafft hat. Mit David Hilbert und Finn Engelmann haben sie zudem noch zwei sehr gute Rückraumspieler, die am letzten Wochenende zusammen 19 Tore geworfen haben und ihre Mitspieler zudem noch sehr gut eingesetzt haben. „Wir hoffen, dass wir in Budenheim mit dem geharzten Ball zurechtkommen und nur wenige technische Fehler machen werden, denn diese werden von den sehr schnellen Budenheimern konsequent bestraft. Ziel ist es den Favoriten aus Budenheim so lange wie möglich zu ärgern und werden dann sehen, was am Ende dabei rauskommt“, sagt der JSG Coach.

 

Männliche C

TV Hochdorf – JSG Hunsrück (Sonntag, 15.20 Uhr)

 

Ausgangslage: Nach der klaren Heimniederlage gegen Nieder-Olm geht es für die Truppe von Andreas Glasmacher und Marc Stoffel zu den Jungbibern nach Hochdorf. Der TV Hochdorf durfte am vergangenen Wochenende noch pausieren und startet somit motiviert ins erste Heimspiel der Saison. Eine schwere Hürde, die die JSG Hunsrück beim körperlich starken Gastgeber nehmen muss.

 

Personal: Neben den zwei Langzeitausfällen gilt es für Niklas Ihmer darum, nach der Erkältung wieder zu vollen Kräften zu kommen. Louis Radics kann diese Woche auf Grund von Schulterproblemen nur eingeschränkt trainieren.

 

Prognose: Trainer Marc Stoffel: „Am Sonntag erwarten wir von den Jungs eine klare Reaktion was Einsatz und Wille angeht. Wir werden diese Woche im Training intensiv am Offensivspiel arbeiten, um mehr Gefahr aus dem Rückraum zu entwickeln und uns mehr Chancen zu erarbeiten.“ Trainer Ani Glasmacher ergänzt: „Die Vielzahl der einfachen, technischen Fehler müssen reduziert werden. Ansonsten war die Trainingseinheit am Montag ein erster Schritt in die richtige Richtung. Mit dem geharzten Ball sollten unsere Jungs eher weniger Probleme haben“.

 

Weibliche B

SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam – DJK/MJC Trier (Sonntag, 15.15 Uhr)

 

Ausgangslage: „Im ersten Auswärtsspiel der Saison geht es gegen die Mannschaft aus Ottersheim, die in Ihrem ersten Saisonspiel am letzten Wochenende genauso eine deutliche Niederlage einstecken musste wie wir gegen Zweibrücken. Geht man jetzt nur von den Ergebnissen aus, so treffen am Sonntag zwei Mannschaften aufeinander, die vom Leistungsvermögen her wohl nach beieinander liegen“, glaubt MJC Trainer Ralf Martin.

 

Personal:  Bis auf die Langzeitverletzten Miriam Wintersinger und Lea Föhr sind alle Spielerinnen wieder fit und voll einsatzfähig.

 

Prognose: „Nachdem wir am Sonntag gegen Zweibrücken direkt im ersten Spiel Lehrgeld bezahlen mussten, werden wir versuchen, an die teilweise guten Ansätze im Spiel anzuknüpfen. Hier gilt es vor allem die sich uns bietenden Chancen besser zu nutzen. Die Trainingsinhalte der letzten Wochen gilt es noch konzentrierter umzusetzen, nur dann haben wir eine Chance, das Ergebnis zumindest knapper zu gestalten wie gegen Zweibrücken. Da wir voraussichtlich wieder neun gesunde Spielerinnen haben, können wir auch wieder versuchen, schneller von Abwehr auf Angriff umzuschalten um dadurch auch mal wieder einfache Tore zu erzielen. Ich erwarte von meiner Mannschaft, dass wir uns gegen Ottersheim spielerisch steigern. Sollte uns das gelingen, haben wir gute Chancen, in Ottersheim ein gutes Spiel abzuliefern. Ob am Ende etwas Zählbares dabei herauskommt, wird sich dann zeigen“, so der MJC Coach.

 

 

HSV Merzig/Hilbringen – HSG Wittlich (Sonntag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: „Für unseren Gegner ist es das erste Spiel in dieser Saison. Erkenntnisse haben wir lediglich aus den Vorbereitungsspielen, in denen sie eien solide Leistung gezeigt haben. Aber Vorbereitung ist immer noch was anderes als Meisterschaft – das haben wir zuletzt am eigenem Leib erfahren. Unter der Woche haben wir noch einmal die Abwehrarbeit intensiviert, um hier kompakter zu stehen. Vorrangiges Ziel wird es sein in unser Spiel zu kommen. Wir wollen uns nicht nach dem Gegner richten, sondern unsere eigenen Stärken ausspielen“, verspricht HSG Trainerin Bianca Waters.

 

Personal: Personell sind alle an Bord. Die OP von Maria Kalteis hat sich verschoben, so dass sie uns bis Oktober noch zur Verfügung steht.

 

Prognose: „Der Start in die Oberliga ist uns alles andere als geglückt. Wir konnten nur ansatzweise zeigen, wohin wir wollen. In Merzig müssen auf dem Platz alle zu 100% da sein und die Vorgaben umsetzen. Vor allem müssen wir mutiger und selbstbewusster auftreten, unabhängig davon wie das Spiel am Ende ausgeht“, fordert die HSG Trainerin.

 

 

02.09.2018

 

RPS Oberliga Jugend

Männliche A-Jugend

JSG Hunsrück – TG Waldsee 29:36 (13:19)

 

„Wir hatten Probleme ins Spiel zu finden“, gab JSG Trainer Carsten Esdar unumwunden zu! Seine Jungs lagen 1:4 zurück, beim 3:7 in der 10. Minute zog der JSG Coach die Reißleine und nahm die Auszeit. „Zu überhastet haben wir agiert“, klagte Esdar, dessen Mannschaft beim 9:11 und 11:13 wieder auf Schlagdistanz war, doch erneut zu überhastet agierte und so die Quittung zum 13:19 zur Pause kassierte.

 

Die Halbzeitansprache zeigte dann Wirkung. Das Spiel der Gastgeber wurde konzentrierter und Tor um Tor holten die Gastgeber auf, hatte in Aaron Hoffmann jetzt einen sicheren Rückhalt zwischen den Pfosten und beim 26:26 in der 48. Minute schien die Begegnung zugunsten der Hunsrücker zu kippen. Drei Zeitstrafen gegen die Gastgeber brachten dann die Entscheidung! Die Gäste aus der Pfalz legten vier Treffer in Folge vor und zogen vom 26:30 in der 52. Minute einem verdienten Sieg entgegen.

 

„Am Rückzugsverhalten werden wir in dieser Woche intensiv arbeiten“, verriet Esdar.

 

Hoffmann und Milingert – Kley (1), Klein (1), Bach (3), Roschel (4), Weber, Utz (4), Zürbes (6), Schmidt (3/1), Schmidgal (1), Faust (4), Ihmer (2), Roschel.

 

Weibliche B-Jugend

HSG Wittlich – TuS Kirn 17:24 (7:13)

 

Bereits nach fünf Minuten mussten Wittlichs neue Trainerin Bianca Waters die Reißleine ziehen und die Auszeit nehmen. Ihre Mannschaft verschlief den Start völlig, lag zu diesem Zeitpunkt 0:4 zurück und sollte diesem verschlafenen Saisonstart am Ende Tribut zollen müssen. 

 

„Die Mädels haben ängstlich agiert, ohne hierfür einen Grund zu haben. Gegen die allerdings offensive Kirner Deckung taten wir uns sehr schwer, obwohl wir gute „eins gegen eins“ Spielerinnen haben“, erklärte die HSG Trainerin.

 

Über 4:9 in der 15. Minute verteidigten die Hunsrückerinnen ihren Vorsprung. Zwar gelang den Gastgeberinnen die Resultatsverbesserung zum 6:9 in der 18. Minute, doch drei Treffer in Folge der Gästespielerinnen rückten die Verhältnisse wieder gerade. Zur Pause führte das Gästeteam deutlich mit 7:13!

 

Wie im ersten Spielabschnitt waren die Gäste zu Beginn der zweiten Hälfte hellwach, legten drei Treffer zum 7:16 bis zur 28. Minute nach und hatten damit die Begegnung vorzeitig entschieden. Waters nahm beim 10:19 in der 36. Minute nochmals eine Auszeit und die zeigte Wirkung: Ihre Mannschaft kämpfte sich auf 16:20 in der 43. Minute ab, um erneut vier Treffer in Folge zu fangen und so musste sich das Team im Auftaktspiel klar mit 17:24 geschlagen geben.

 

„Probleme hatten wir auch im Deckungsverband, in dem die Absprachen nicht so klappten. Ansatzweise haben die Mädels aber gezeigt, wo wir hinwollen. Es war eine erste Standortbestimmung mit Luft nach oben. Der dünne Kader war heute nicht das Problem, es fehlte uns heute einfach das Vertrauen in die eigene Leistung“, fand Waters.

 

Stroh – Naguschewski, Kappes (3), Kastrati (3), Zens (1), Reidenbach, Kalteis (1), Schaaf (1), Teusch (2), Kloep (5/4), Hohns (1).

 

Weibliche C

HSG Wittlich – TuS Kirn 25:15 (11:7)

 

Was für ein Saisonstart für die HSG Wittlich! Das Team von Trainer Olaf Gierenz setzte sich im Rheinland-Derby gegen den TuS Kirn ungefährdet und in dieser Höhe verdient mit 25:15 (11:7) durch. Die C-Jugend der HSG Wittlich hat mit einer überzeugenden Mannschaftsleistung die ersten beiden Punkte in der Oberliga erspielt.

 

Allerdings fanden die Eifelanerinnen schwer in die Begegnung. So führten die Gäste über 1:3 bis zum 3:4 in der 6. Minute. Erstmals legten die Gastgeberinnen dann beim 6:5 in der 10. Minute vor und bauten ihren Vorsprung auf 11:7 bis zur Pause aus. „In der Anfangsphase hatten die jungen Spielerinnen der HSG Wittlich erhebliche Schwierigkeiten in der Abwehr. Zu häufig kamen die Gästespielerinnen gegen die in der Abwehr nur halbherzig und auch zu langsam agierenden Gastgeberinnen zu Torerfolgen. So musste ich bereits nach knapp 8 Minuten beim Stand von 4:5 eine Auszeit nehmen. Die Probleme im Abwehrverhalten wurden angesprochen und in der Folge auch hervorragend von den Spielerinnen umgesetzt. Die Abwehr stand sicher. Häufig hatten wir die Gäste am Rande des Zeitspiels. Nur drei Gegentore in den folgenden 17 Minuten sprechen für sich“, freute sich Olaf Gierenz. Dennoch blieb die Partie spannend, da das Angriffsspiel der HSG Wittlich von zahlreichen technischen Fehlern und Fehlwürfen geprägt war.  Beim Stand von 11:8 wurden die Seiten gewechselt.  

 

Nach dem Wechsel hatte die HSG erstmals beim 23:13 in der 47. Minute einen 10 Tore-Vorsprung herausgearbeitet, die Begegnung war längst entschieden.

 

„In der zweiten Halbzeit stand die Abwehr weiterhin sicher. Im Angriff agierte man weiterhin ideenreich und mit hohem Tempo. Insgesamt ein begeisternder Auftritt meiner Mannschaft und eine Leistung, auf der wir aufbauen können.  Vor allem spielerisch waren wir deutlich überlegen. Leider fehlte uns im Abschluss zu häufig noch die Kaltschnäuzigkeit. Überhastete Würfe und zahlreiche Kreiseintritte verhinderten eine deutlich höhere Trefferausbeute. Schön zu sehen war auch, dass wir sowohl auf dem Spielfeld und auch außerhalb vom Spiel als Team auftreten. Aus der geschlossenen Mannschaftsleistung möchte ich Sarah Rogowski herausheben, die auf dem besten Wege ist, sich zu einer Führungsspielerin zu entwickeln“, lobt der HSG Coach.

 

Reher – Souza, Keidel (1), Lescher (1), Teusch (3), Eiden (2), Lushaj (2), Eckert (1), Muscheid, Rogowski (11/3), Schoppe (4)

 

DJK/MJC Trier – SV Zweibrücken 16:28 (9:16)

 

Die Vorzeichen für die kleinen Miezen vor der Begegnung standen nicht günstig! Verletzt fehlten Lea Föhr und Miriam Wintersinger, Lena Hausmann musste erkrankt passen. Angeschlagen gingen Lisa Sartor und Luna Lamberty ins Rennen.

 

Gegen die körperlich überlegenen Saarpfälzerinnen stand das Team von Trainer Ralf Martin von Beginn an auf verlorenem Posten. Zudem agierten die Spielerinnen unverständlicherweise ängstlich. Phasenweise gut stand die 6:0 Abwehr, machte es aber in einigen Situationen den Gästeangreiferinnen zu einfach. Die zweite Hälfte lief dann für die Triererinnen besser, die Mannschaft setzte die Vorgaben um, musste sich am Ende dennoch klar geschlagen geben.

 

„Mira Cartus hat in Angriff und Abwehr eine starke Leistung gezeigt, Linda Dort in der Abwehr. Auf diese Leistung können wir aufbauen, hoffen dabei, dass die Verletzten bald wieder dabei sein können. Auf jeden Fall waren die Chancen da, um besser mithalten zu können“, resümierte Martin.

 

Martin – Hoffmann, Bingen, Föhr, Dort (5/1), Lope (2/1), Sartor (1), Lamberty (5), Cartus (2), Oberbillig, Käsgwn, Wintersinger

 

Männliche C-Jugend

JSG Hunsrück – TV Nieder-Olm 9:24 (6:10)

 

Eine bittere Pille muss die Jugend der JSG Hunsrück schlucken! Mit 9:24 setzt es eine klare Niederlage im Auftaktspiel zur Saison. Dabei war die Begegnung trotz ständiger Gästeführung bis 9:12 in der 35. Minute offen, dann kam der Black-out der Gastgeber, die den TV auf 9:24 absetzte. 15 Minuten blieb das Team von Trainer Marc ohne Treffer.

 

„In der ersten Halbzeit haben wir gut mitgehalten, einzig zwei Minuten in Unterzahl sorgten für die 4 Tore Führung der Gäste zur Halbzeit. Mauro Neu im Tor konnte uns im Spiel halten. Dann gab es einen Einbruch, bei dem die Einstellung null stimmte. Eine Vielzahl technischer Fehler, kein zurücklaufen mehr, ideenlos im Angriff. Drei Tore in der zweiten Halbzeit, davon zwei von - Jugend Spieler Phil Schmidt auf Rechtsaussen ist einfach zu wenig. Der eine oder andere ist gedanklich noch nicht in der RPS Oberliga angekommen. Niklas Ihmer plagte sich die ganze Woche mit einer Erkältung und stellte sich heute trotzdem in den Dienst der Mannschaft. Nieder-Olm stand im „eins gegen eins“ sehr gut und bestrafte jeden Fehler knallhart. Wir werden das Spiel analysieren und vor allem die positiven Aktionen aus Halbzeit eins mit in die Trainingswoche nehmen“, sagt Trainer Marc Stoffel.

 

Schuh und Neu – Glasmacher, Fink (1), Dietrich (2), Ihmer (2), Rüschmeyer, Radics (1), Schmidt (2), Schößler, Foos, Döpp, Vink (1)

 

28-8-2018

Vorberichte zum 1. Spieltag

 

RPS männliche A-Jugend

JSG Hunsrück – TG Waldsee (Sonntag, 17 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Für die JSG Hunsrück geht es in die erste Saison unter Carsten Esdar, Rene Vasek und Stefan Roschel, sowie in die erste Saison für die Spieler als A-Jugend. Da der letztjährige Kader bestehen blieb und noch ergänzt wurde, war der erste Schwerpunkt im Training mit dem größeren Herren Ball klar zu kommen. Highlight der Vorbereitung sollte letzte Woche das Turnier in Emsdetten sein, mit einigen Jugendbundesliga-Mannschaften. „Wir konnten aber aufgrund von Verletzungen und arbeitsbedingt nur mit acht Feldspielern und zwei Torhütern am Turnier teilnehmen. Durch einige Verletzungen und unregelmäßiger Trainingsbeteiligung ist bei einigen Spielern bezüglich der individuellen Fähigkeiten / Fitnesszustand noch Luft nach oben“, erklärt Carsten Esdar. Die JSG Hunsrück versucht sich aber im ersten Heimspiel von ihrer besten Seite zu Zeigen.

 

Personal: Am Wochenende werden aufgrund von Krankheit oder Verletzung definitiv ausfallen: Fabian Schmidt (Knie); Mirco Stelter (Weisheitszahn); Luca Bach (Schnittwunde); Steffen Reis (Fußgelenk). Ein weiteres Fragezeichen steht hinter Nojus Koenen und Lennard Weber. Fraglich ist noch, ob sie für das Wochenende schon ihr Zweitspielrecht (HSG Wittlic h/JSG Hunsrück) haben, wobei Lennard letzte Woche noch verletzt war.

 

Prognose: “ Die TG Waldsee ist eine völlig unbekannte Mannschaft. Sie hat sich in der Qualifikation gegen Kandel/ Herxheim und gegen die HSG Eckbachtal durchgesetzt. Dass sie das geschafft hat zeugt von Stärke, da die HSG Eckbachtal letzte Saison in der männlichen A und B-Jugend in der Oberliga RPS gespielt hat. Da dies das erste Spiel für beide Mannschaften im direkten Duell ist, wird es wohl ein spannendes Spiel werden. Wir hoffen am Sonntag auf einen guten Start in die Oberliga und dass uns zahlreiche Zuschauer unterstützen werden“, so der JSG Coach.

 

RPS männliche C-Jugend

JSG Hunsrück – TV Nieder-Olm (Sonntag, 15:15 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage:  Direkt zu Beginn der Saison erwartet die JSG Hunsrück eine Mammutaufgabe. Am kommenden Sonntag empfangen die Jungs den TV Nieder Olm, ehe man eine Woche später zu den Jungbibern nach Hochdorf fährt. Der TV Nieder Olm dominierte bereits in der letzten Saison die RPS Oberliga und konnte die Qualifikation im Mai mit deutlichen Siegen schnell für sich entscheiden. Um sich den letzten Schliff für die Saison zu holen, besuchte die JSG Hunsrück am vergangenen Wochenende den bestens bespickten Sauerlandcup in Menden. Neben dem Ziel der teambildenden Maßnahmen, durfte man sich dort gegen starke Gegner messen und so nochmal letzte Erkenntnisse zum aktuellen Stand der Mannschaft einholen.  Zwei weitere Testspiele (Eigene weibliche B /männliche C der HSG Wittlich) und eine Trainingseinheit in dieser Woche runden die Vorbereitung, trotz langer Qualifikation und später Urlaubsphase positiv ab. 

 

Personal: Mit unserem etatmäßigen linken Rückraumspieler, Finn Albright, fällt eine wichtige Säule auf Grund von Knieproblemen länger aus. Auch Miguel Winkel zog sich im Trainingslager eine Knieverletzung zu und fehlt der Mannschaft noch mehrere Wochen.  Die restlichen Wehwehchen vom Sauerlandcup Wochenende sollten beim restlichen Team bis zum Spiel verflogen sein. 

 

Prognose: „Das Ergebnis ist erst mal sekundär. Wichtig ist, dass der Einsatzwille stimmt und wir mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung auftreten, um den haushohen Favoriten aus Nieder-Olm so lange wie möglich ärgern zu können. Der Rest wird sich zeigen. “, so Trainer Andi Glasmacher. Trainer Marc Stoffel: „Wir haben beim Sauerlandcup vor allem mit dem späteren Turniersieger aus Magdeburg eine bärenstarke Mannschaft in unserer Gruppe gehabt. Unsere Jungs haben sich trotzdem nicht hängen gelassen, haben selbstständig Lösungen gefunden und Chancen herausgespielt. Diese Erkenntnis und Moral wollen wir auch am Sonntag sehen. Ansonsten gilt es diese Woche darum, die erlernten Auslösehandlungen und Vorgaben im Angriff, sowie die Bewegungsabläufe in der Defensive zu festigen.“

 

RPS weibliche B-Jugend

HSG Wittlich – TuS Kirn (Samstag, 19 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Für die Oberliga B-Jugend der HSG Wittlich wird das Spiel gegen Kirn eine erste Standortbestimmung für diese Saison. „Mit dem Trainingslager am vergangenen Wochenende sind wir nochmal einen Schritt weitergekommen. In den Testspielen konnten wir schon einiges von dem umsetzen, was wir uns erarbeitet hatten“, zeigt sich die neue Trainerin Bianca Waters mit der Vorbereitung insgesamt zufrieden.

 

Personal: Allerdings muss das Team im ersten Spiel voraussichtlich auf zwei Spielerinnen verzichten. Maria Kalteis fällt aufgrund eine OP definitiv länger aus und Jule Kappes laboriert an einer Knöchelverletzung. Hinter ihrem Einsatz steht noch ein Fragezeichen.

 

Prognose: „Angesichts unseres kleiner Kaders sind das keine guten Voraussetzungen. Wir gehen aber davon aus, dass Spielerinnen aus der C bzw. B2 aushelfen können“, so Waters.

 

DJK/MJC Trier – SV Zweibrücken (Sonntag, 15 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: „Am Sonntag starten wir gegen den SV64 Zweibrücken in die neue Runde. Nach einer guten Vorbereitung sind wir froh das die Saison jetzt wieder los geht. Obwohl wir diese Saison einen Kader von elf Feldspielerinnen und einer Torhüterin haben, wird die Vorfreude auf unser erstes B-Jugend Jahr durch einige Verletze Spielerinnen getrübt“, klagt MJC Trainer Ralf Martin

 

Personal: Mit Miriam Wintersinger und Lea Föhr fallen am Samstag definit zwei langzeitverletzte Spielerinnen aus.  Luisa Sartor hat sich vor zwei Wochen verletzt und wird wohl noch nicht spielen können. Luna Lamberty verletzte sich am Wochenende am Knöchel und hat am Montag noch einen Arzttermin.  „Ich gehe aber davon aus das sie nicht spielen kann,“ so der MJC Coach.

 

Prognose: „So wie es aussieht werden wir am Samstag einen Kader von sieben Feldspielerinnen haben, aber das ist die Mannschaft ja von der letzten Saison her gewöhnt. Wir werden unser Hauptaugenmerk auf die Abwehr legen und versuchen, durch schnelles Umschalten zu einfachen Toren zu kommen. Bedingt durch den kleinen Kader können wir aber nicht die volle Spielzeit Tempo gehen. Im Angriff müssen wir leichte Fehler vermeiden, um nicht überrollt zu werden. Über unseren Gegner weiß ich nichts, aber wir sind mit Sicherheit nur krasser Außenseiter und haben im ersten Saisonspiel nichts zu verlieren. Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung wollen wir uns so teuer wie möglich verkaufen und schauen, was am Ende dabei herauskommt.

 

RPS weibliche C-Jugend

HSG Wittlich – TuS Kirn (Samstag, 17 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Im ersten Saisonspiel trifft die HSG Wittlich auf einen unbekannten und nur schwer einzuschätzenden Gegner. Aus dem Kader der vergangenen Saison sind bei der HSG Wittlich viele Spielerinnen in die B-Jugend gewechselt. Trainingsbeteiligung und auch der Einsatz im Training waren zuletzt hervorragend. Bei allen Beteiligten ist die Vorfreude auf die kommende Spielzeit deutlich zu spüren.

 

Personal: „Leider haben wir zum Saisonstart mit einigen Verletzungen zu kämpfen. Louisa Ensch und Angelina Souza werden wohl nicht spielen können. Ob Zoe Eiden einsatzfähig ist, entscheidet sich erst im Laufe der Trainingswoche“, verrät HSG Coach Olaf Gierenz.

 

Prognose: "Der Ausgang des Spiels ist völlig ungewiss. Die Spielerinnen, die bereits im vergangenen Jahr Oberliga gespielt haben, müssen das Team führen. Da wir im Angriff noch viele einfache technische Fehler zu verzeichnen haben und häufig auch noch das Durchsetzungsvermögen fehlt, können wir das Spiel nur mit einer konsequenten Abwehrleistung offen gestalten,“ ahnt Gierenz. 

 

 

8.8.18

 

JSG Hunsrück männliche A

RPS Oberliga

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

E. Roschel; J. Faust; J. Kley; T. Ihmer ; M. Stelter; S. Reis; A. Hofmann; F. Schmidt; M. Utz; J-L. Klein; L. Bach; M. Zürbes; J. Roschel

Trainer: S. Roschel; C. Esdar; R. Vasek 

Es fehlen: F. Luth; E. Schmidtgal; D. Milingert

 

JSG männliche A-Jugend JSG Hunsrück

Die männliche A-Jugend der JSG Hunsrück wird in der kommenden Saison von Carsten Esdar, Rene` Vasek und Stefan Roschel trainiert. Der letztjährige männliche B Jugend Kader blieb zusammen und wurde ergänzt durch Steffen Reis (war ausgeliehen an die mA des TuS Kirn), Enrico Roschel und Daniel Millinger (beide B2). Des Weiteren trainieren Lennard Weber und Nojus Koenen von der HSG Wittlich (eventuelles Doppelspielrecht) bei uns mit.

 

„Der Übergang des Trainings wurde von der B-Jugend in die A-Jugend nahtlos vollzogen, wobei der Schwerpunkt am Anfang der Vorbereitung darin lag, dass der Umgang mit dem größeren Ball vollzogen werden musste. Im Anschluss arbeiteten wir an der Fitness. Einige Trainingseinheiten wurden mit der Damenmannschaft und im Schwimmbad in Rhaunen durchgeführt, was zum Erstaunen von dem einen oder anderen Badegast führte“, erzählt Trainer Carsten Esdar.  

 

Testspiele absolvierte das Team gegen die 1. Damenmannschaft des Vereins, den TuS Saarburg, die HSG Römerwall und den VTZ Saarpfalz (auch O/RPS) sowie gegen die Herrenmannschaften der HSG IKH / SGGL.

 

„Bei allen Mannschaften möchten wir uns auf diesem Wege nochmals bedanken. Der Abschluss der Vorbereitung vom 24.-26.08 wird die Teilnahme bei dem Turnier der Emsdettener Wanne sein, bei dem unter anderem auch 8 A- Jugend Bundesligisten teilnehmen werden.Das Saisonziel der Mannschaft ist es, in der Tabelle eine Platzierung vor dem Rheinlandligarivalen JH Mülheim/ Urmitz zu erreichen. Den Jungs steht eine anstrengende Saison bevor, da bis auf Jan-Luca Klein alle Spieler zu dem jüngeren A Jugend Jahrgang gehören. Eine Platzierung in der ersten Tabellenhälfte wäre ein sehr guter Erfolg ist sich das Trainer Trio einig. Meisterschaft Favorit ist der SF Budenheim (der die Bundesliga Qualifikation leider nicht geschafft hat) und die TSG Friesenheim, die über Jahre schon eine sehr gute Jugendarbeit machen“, findet Esdar.

 

 

RPS Jugend

Weibliche B-Jugend

 

 HSG Wittlich

 

„Seit Juni 2018 bin ich jetzt Jugendtrainerin bei der HSG Wittlich. In den ersten Wochen haben wir uns gegenseitig kennengelernt und in der Ferienzeit (Juli) haben wir viel individuell gearbeitet. Seit August läuft die heiße Phase. Wir trainieren dreimal in der Woche und haben noch zwei zusätzliche Trainingswochenenden. Am 01. September starten wir in die neue Saison“, sagt Wittlichs neue Trainerin Bianca Waters.

Nach der Grundlagenausdauer geht es jetzt an spezifische Anforderungen im Angriff und in der Abwehr. Hier werden verschiedene Spielkonzeptionen und Abwehrformationen erarbeitet. Trainingsspiele gegen die männliche B Jugend  des eigenen Vereins (die freitags direkt nach dem „Waters-Team“ trainieren) stehen an und an den Trainingswochenenden finden zusätzliche Testspiele gegen die B Jugend Mannschaften aus Kastellaun und Obere Nahe statt. Ende August soll es dann ein Trainingslager mit einem Dreierturnier als Abschluss in Gerolstein geben.

 

Kader: Sophia Stroh (TW), Marie Teusch, Jule Kappes, Paula Hohns, Merle Kloep, Lea Freudenreich, Helena Schaaf, Lisa Zenz, Maria Kalteis, Edona Kastrati, Mona Naguschewski

 

Zugänge: Jule Kappes (JSG Hunsrück)

 

Abgänge: Cindy Battel (Daun), Liss Kurine (unbekannt)

 

Das eigentliche Saisonziel wird sich im Laufe der Saison herauskristallisieren: „Intern mit der Mannschaft haben wir uns auf ein Ziel festgelegt, welches alle vier bis sechs Wochen hinterfragt und wenn nötig, neu ausgerichtet wird“, verrät die Trainerin

 

 

DJK/MJC Trier

 

Die erste Phase der Vorbereitung für die kleinen Miezen startet Mitte Juni und lief bis zur ersten Juli Woche. Nach der Pause läuft die letzte Vorbereitungsphase jetzt ab Ende Juli. Schwerpunkte des bisherigen Trainings von Trainer Ralf Martin waren Kraft und Kondition, das individuelle Training, sowie die Verbesserung der Abläufe in Abwehr und Angriff. Zudem bildete das Torhütertraining für Tochter Jette einen Trainingsschwerpunkt. Am 18.8. nimmt die Mannschaft an einem Turnier in Engers teil, am 1. September folgt ein weiteres Turnier in Palmersheim.

 

Jette Martin - Lea Föhr, Inga Käsgen, Miriam Wintersinger, Linda Dort, Luna Lamberty, Luana Bingen, Sara Arias-Lopez, Luisa Sartor, Mira Cartus, Lena Hoffmann, Lena Oberbillig

Zugänge: Linda Dort, Sara Arias-Lopez, Inga Käsgen (Eigene Jugend)

 

Abgänge: Keine

 

„Das erste Jahr in der B-Jugend wird sicherlich ein schweres Jahr. Positiv stimmt mich, dass wir mit unseren drei Zugängen auf fast jeder Position doppelt besetzt sind und ich als Trainer mehr Möglichkeiten im Training habe, aber vor allem im Spiel mehr taktische und personelle Alternativen. Unser Ziel wird es sein, die Spielerinnen weiterhin gut auszubilden, im Individuellen wie im Mannschaftsbereich. Unser Hauptaugenmerk liegt diese Saison in der Abwehr und dem daraus resultierenden schnellen Umschalten von Abwehr auf Angriff. Im Angriff müssen die Spielerinnen auch gegen defensive Abwehrreihen spielen, was auch ein Umdenken auf den einzelnen Positionen bedeutet. Manche Spielerinnen gehen zusätzlich zu unserem Training in das Training der 1. Damen Mannschaft, damit sie langsam an den Seniorenbereich herangeführt werden, sie sich aber vor allen Dingen durch dieses Zusatztraining individuell verbessern sollen. Welchen Platz wir am Ende der Saison belegen ist zweitrangig, wichtig wird sein, dass wir uns stetig weiterentwickeln und uns auch als Mannschaft präsentieren“, erklärt MJC Trainer Ralf Martin.

 

Als Meisterschaftsfavoriten gelten für Martin die Teams aus Friesenheim und Marpingen, einen klaren Favoriten sieht er aber nicht.             

 

 

RPS weibliche C-Jugend HSG Wittlich

 

Die weibliche C-Jugend der HSG Wittlich wird in diesem Jahr von Olaf Gierenz und Julia Marx trainiert. Neben einigen Spielerinnen, die bereits im vergangenen Jahr regelmäßig in der Oberligamannschaft zum Einsatz kamen, bauen wir auf den Stamm der letztjährigen C3-Jugend. Somit stammen alle zum Kader gehörenden Spielerinnen weiterhin aus dem eigenen Verein.

 

Seit Ende April trainieren die Mädchen aus Wittlich in dieser Besetzung. Eine echte Trainingspause gab es nicht. Allerdings nahmen sich alle Spielerinnen und auch die Trainer urlaubsbedingt und auch durch zahlreiche Schulveranstaltungen zum Ende des vergangenen Schuljahrs ihre Trainingspausen.

 

„Bereits im dritten Jahr in Folge sind wir in der C-Jugend-Oberliga vertreten. Dies zeigt, dass wir breit aufgestellt sind. Der Schwerpunkt liegt weiterhin auf der Förderung der individuellen Fähigkeiten unserer zahlreichen motivierten Talente. Mit dem Trainingswochenende am 11. und 12. August starteten wir in die Endphase der Saisonvorbereitung. Wie schon in der vergangenen Saison sind alle Beteiligten mit Begeisterung bei der Sache. Mit Freude kann ich beobachten, dass viele Spielerinnen zunehmend selbstbewusster auftreten und Verantwortung im Spiel übernehmen,“ verrät Trainer Olaf Gierenz.

 

Am 1. September startet die HSG Wittlich mit einem Heimspiel gegen Kirn in die Saison.

Kader: Rieke Muscheid, Julia Reher, Maike Eckert, Zoe Eiden, Louisa Ensch, Selma Keidel, Ajana Lushaj, Sarah Rogowski, Anna Schoppe, Angelina Souza, Lea Teusch, Mila Lenz

 

RPS männliche C-Jugend

JSG Hunsrück

 

In der kommenden Saison geht die männliche C Jugend der JSG Hunsrück mit dem Trainergespann Andreas Glasmacher und Marc Stoffel, sowie Torwarttrainer Jens Mayer und Betreuer Lukas Ihmer ins Rennen. Andreas kommt zusammen mit dem jüngeren Mannschaftsteil aus der D Jugend nach oben, während Marc aus beruflichen Gründen nach vier Jahren Pause wieder auf der Trainerbank Platz nimmt.

 

Der ältere Mannschaftsteil, der bereits in der letzten Spielzeit RPS Liga Luft schnuppern konnte, musste nahtlos vom letzten Saisonspiel direkt in die Qualifikation für die Oberliga.

Nach wenigen gemeinsamen Trainingseinheiten durfte man somit Anfang Mai an zwei Wochenenden um die begehrten Plätze mitspielen. Nachdem in diesen beiden Turnieren nur der dritte Podest Platz für die JSG Hunsrück raussprang, mussten die Jungs Anfang Juni zum letzten Quali-Turnier nach Friesenheim. Die Trainingsvorgaben wurden bis zu diesem Zeitpunkt bestens umgesetzt und somit erreichte das Team souverän den ersten Platz und den Einzug in die RPS Oberliga. (siehe extra Bericht)

 

Nach diesen anstrengenden Wochen wurde erst mal eine größere Pause eingelegt. Als Anfang Juli dann noch einige im Urlaub verweilten, waren die Trainingseinheiten oft gar nicht oder nur in kleinen Gruppen zu gestalten. Der Schwerpunkt lag im restlichen Juli auf den Bereichen Athletik und Basics, bei denen alle anwesenden Spieler vorbildlich mitzogen und ihre Trainer dabei mehr als positiv überraschten.

 

Nach dem ersten Trainingslager am 04. und 05. August wird im letzten Vorbereitungsmonat das Hauptaugenmerk auf das Zusammenspiel in Kleingruppen gelegt und durch mannschaftstaktische Konzepte das Offensiv- & Defensivspiel gefestigt.

Am 18. und 19. August steht dafür das nächste Trainingslager im Programm, ehe es eine Woche später für die Jungs nach Menden auf den hochklassig besetzten Sauerland Cup geht. Dort soll neben den Spielen gegen starke Gegner auch an der Gruppendynamik und dem Zusammenhalt geschliffen werden.

 

"Nach langer Qualiphase und eher suboptimalen Trainingsbedingungen im Juli geht’s also nun für die JSG Hunsrück in einen anstrengenden Vorbereitungsmonat August, bevor Anfang September zwei Kracher auf die Truppe wartet. Das erste Spiel findet zu Hause gegen Nieder Olm statt und gleich darauf kommt es in Hochdorf zum nächsten Auftritt. Beides bärenstarke Gegner die unsere männliche C Jugend in der RPS Oberliga willkommen heißen", weiß JSG Coach Marc Stoffel.

 

Kader:  Mauro Neu und Justin Schuh (Torwart) - Andre Dieterich, Ben Vink, Finn Albright, Flavian Foos, Jona Fink, Levy Müller, Louis Radics, Niklas Ihmer, Luca Schößler, Marcus , Döpp, Marvin Ruschmeyer, Miguel Winkel, Till Glasmacher, Phil Schmidt (Aushilfe aus D Jugend)

 

Männliche C der HSG Hunsrück löst das letzte Ticket zur RPS-Oberliga

 

Am 09.06. bestritt unsere männliche C-Jugend das entscheidende Turnier um den Einzug in die RPS-Oberliga. Im Kampf um die letzten beiden Startplätze ging es gegen die gastgebende Mannschaft der TSG Friesenheim, die HSG Dudenhofen/Schifferstadt und die HSG Rhein-Nahe Bingen. 

 

Im Training lag der Schwerpunkt auf dem Umgang mit dem geharzten Ball und dem Abwehrverhalten. Da die Jungs erstaunlicher Weise fast problemlos mit dem klebrigen Spielgerät klar kamen, starteten wir am Samstagmorgen gut vorbereitet und mit großer Vorfreude in Richtung Friesenheim.

 

Dort angekommen konnten wir uns direkt das Spiel der TSG Friesenheim gegen die HSG Dudenhofen anschauen. Schnell war klar, dass sich beide Mannschaften auf einem ähnlichen Leistungsstand wie wir befanden. Mit einem leistungsgerechten 13:13 endete diese Partie.

 

Danach folgte unsere erste Partie gegen die HSG aus Bingen. Es dauerte einige Minuten bis unsere Jungs die Anfangsnervosität ablegten, doch dann entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem uns Mauro im Tor in den letzten Minuten den für uns glücklichen Punkt rettete.

 

Zweites Spiel, zweites Unentschieden. So sollte es auch weitergehen. 

Direkt im Anschluss hieß unser Gegner TSG Friesenheim. Nach gut 20 Minuten führten wir mit 14:9 und sahen wie der sichere Sieger aus. Das es am Ende nur zum 15:15 reichte, lag zum einen an sehr zweifelhaften Schiedsrichterentscheidungen, da wir ab diesem Zeitpunkt immer in Unterzahl agieren mussten und auf der Gegenseite gleichwertige Fouls nicht geahndet wurden. Zudem kamen wir mit der Umstellung der Friesenheimer auf offene Manndeckung nicht klar und leisteten uns zu viele Ballverluste und unvorbereitete Torabschlüsse.

 

Da sich Dudenhofen und Bingen im Anschluss ebenfalls mit einem Unentschieden (16:16) trennten, gab es auch nach dem vierten Spiel noch keinen Sieger und somit hatten wir alles in eigener Hand.

 

Das entscheidende Spiel gegen Dudenhofen stand an. Von Beginn an zeigten die Jungs eine super Leistung, frei im Kopf und ohne jeden Zweifel das Spiel für sich zu entscheiden, legten wir mit hohem Tempo ein 5:0 vor. Dudenhofen hatte nichts mehr entgegenzusetzen und wir kamen zu einem ungefährdeten und in dieser Höhe nicht zu erwartenden 22:12 Sieg. Der Bock war umgestoßen, erster Sieg im fünften Turnierspiel.  Quali geschafft !!!!

Im abschließenden Match ging es dann noch um den letzten freien Platz. Kaum zu glauben, aber wahr, auch dieses Spiel endete Unentschieden und somit musste das Siebenmeterwerfen entscheiden. Dort gewann die HSG Bingen nach dem neunten Schützen.

Alles in Allem ein gelungener Auftritt unserer Jungs, auf den sie stolz sein können. Ein Dank an die Mannschaft, die in jeder Trainingseinheit voll mitgezogen hat und in jedem Spiel den unbedingten Siegeswillen zeigte.

So kann es weitergehen, dann können wir bestimmt auch in der Oberliga eine gute Rolle spielen.

Ein Dankeschön geht auch an Florin Nicolae, der sich kurzfristig bereit erklärte, die Mannschaft mit mir zusammen zu betreuen, da mein Trainerkollege Marc Stoffel wegen einem zeitgleich stattfindenden Feuerwehrlehrgang leider nicht mit uns fahren konnte.

 

Bericht von Andi Glasmacher

RPS-Qualifikation männliche C: JSG Hunsrück muss nachsitzen

14.5.2018 - Bericht von Marc Stoffel


Da sich mit den Teams HSG Wittlich, TV Bad Ems, HV Vallendar, JH Mülheim/Urmitz und unserer JSG Hunsrück insgesamt fünf Mannschaften um die zwei direkten Plätze für die RPS Oberliga beworben haben, fanden am 06. und 13. Mai 2018 zwei Qualifikationsturniere statt. Nachdem die vergangene Saison für die alte männliche C-Jugend erst am 22.04. endete, blieb dem Trainergespann Andreas Glasmacher und Marc Stoffel nur wenig Zeit die Mannschaft auf die wichtigen Spiele vorzubereiten.


Unsere Youngsters trafen am ersten Turniertag auf den HV Vallendar und den TV Bad Ems. Nach starkem Beginn zogen die Jungs jedoch gegen den direkten Konkurrenten aus Vallendar den Kürzeren und verloren mit 20:22 das Auftaktspiel. Lange sah es so aus, als müsste man sich auch gegen den TV Bad Ems geschlagen geben. Jedoch gelang es der JSG Hunsrück am Ende das Ruder rumzureißen und mit einem 28:26 Sieg die ersten Punkte einzufahren. Der erste Turniertag war geprägt von nervösen und verkrampften Auftritten der Jungs, bei denen man keine der Vorgaben umsetzen konnte und vor allem in der Defensive jeglichen Kampf vermissen ließ.


Die ganze Woche wurde in drei Trainingseinheiten intensiv am 1:1-Verhalten gearbeitet und dies sollte sich auszahlen. Am vergangen Sonntag trat man zunächst in der heimischen Hirtenfeldhalle gegen den stärksten Gegner aus Mühlheim/Urmitz an. Unsere Jungs zeigten plötzlich ihr wahres Gesicht und boten mit großem Willen dem Favoriten die Stirn. Am Ende sprang ein verdientes 18:18 in einem sehr guten Handballspiel heraus.
Das zweite Spiel des Tages konnte souverän mit 31:11 gegen die HSG Wittlich gewonnen werden, bei dem man nahtlos an der guten Leistung aus dem ersten Spiel anknüpfte.
Die Youngsters der JSG zeigten in beiden Spiele, warum man sich für die RPS-Qualifikation entschieden hat und setzten die Vorgaben der Trainer bestens um.

 

Durch die Niederlage gegen den HV Vallendar beendete man die Qualifikationsrunde auf dem dritten Tabellenplatz. Doch der Traum von der RPS-Oberliga ist noch nicht vorbei. Am 26. oder 27. Mai trifft die JSG Hunsrück nun auf die Tabellendritten der anderen Landesverbände aus dem HV Pfalz, HV Saar und des HV Rheinhessen. Bei diesem Turniertag werden die letzten verbleibenden Startplätze für die RPS Oberliga ausgespielt. Nach eigenen Recherchen werden die Gegner vermutlich die HSG Dudenhofen/Schifferstadt (HV Pfalz) und die HSG Rhein-Nahe Bingen (HV Rheinhessen) sein. Ergebnisse über eine Qualifikationsrunde im HV Saar konnte man nicht finden, sodass man davon ausgehen kann, dass aus dem Saarland nur zwei Vereinsvertreter angemeldet wurden.


Unsere Jungs haben somit noch alles selbst in der Hand, soweit man so befreit aufspielt, wie am vergangen Sonntag, sollte man berechtigte Chancen auf die RPS-Oberliga haben.

 

Die bisherigen Spiele:

JSG Hunsrück – HV Vallendar 20:22
TV Bad Ems – JSG Hunsrück 26:28
JSG Hunsrück – JH Mülheim/U. 18:18
HSG Wittlich – JSG Hunsrück 11:31

 

 

 

 

14. Mai 2018

 

Die weibliche B-Jugend der HSG Wittlich hat sich mit drei Siegen in drei Spielen in der heimischen BBS-Halle souverän für die RPS-Oberliga 2018/19 qualifiziert.


Ergebnisse:
HSG Wittlich – DJK/MJC Trier 17:15
HSG Kastellaun/Simmern – HSG Wittlich 14:17
HSG Wittlich – JSG Hunsrück 19:14