Berichte vom Spieltag 9./10. Dezember 2017

 

TSG Mainz-Bretzenheim – HSG Hunsrück 23:25 (12:14)

 

HSG Hunsrück überwintert nach 25:23-Erfolg als Tabellenführer! Frauen der HSG Hunsrück sind erstmals in Vereinsgeschichte Herbstmeister der Oberliga RPS.  Als Tabellenführer geht die HSG Hunsrück in die sechswöchige Winterpause in der RPS Oberliga der Frauen. Die Hunsrückerinnen gewinnen aufgrund eines Traumstartes mit 25:23 (14:12) bei der SG TSG/DJK Mainz-Bretzenheim II und sicherten sich die Auswärtspunkte 11 und 12 in der aktuellen Spielzeit. „Somit haben wir das erste Saisonziel erreicht, wir wollten unsere Auswärtspunktzahl (6 Punkte) aus der Premierensaison in der Oberliga RPS verdoppeln.“ verrät Coach Sascha Burg.

 

Trotz des starken Schneefalls machte sich seine Mannschaft – ohne Nele Kappes, Lena Simon und Marie Marx - auf den Weg und erlebten mehrere Rutschpartien ehe Sie in Mainz eintrafen. Dort präsentierten sich die Damen aus dem Hunsrück direkt „hellwach“ und begannen mit einem Traumstart die Partie. Nach 10 Minuten stand ein 2:8 auf der Anzeigentafel. Nun kamen die HSG Hunsrück aber ins Rutschen und die kampfstaken Gastgeber fanden immer besser ins Spiel. Bis zur Halbzeitpause konnte die Reserve der Mainzerinnen auf 12:15 verkürzen und es dauerte weitere 25 Spielminuten bis der Tabellenführer das Spiel entscheiden konnte. Unter dem Jubel der 27 mitgereisten und lautstarken Zuschauer aus dem Hunsrück siegte die Mannschaft von Trainer Sascha Burg glanzlos mit 25:23 und überwintert als Tabellenführer. „

 

Wir können sicherlich deutlich besser spielen und haben nach 10 starken Minuten vollkommen den Faden verloren. An eine solch schwache Leistung meiner Mannschaft kann ich mich nicht erinnern“, fand der HSG Coach klare Worte nach Spielende. Auf die Frage was für Ihn die Herbstmeisterschaft bedeute ebenfalls: „Die ist nicht wichtig, auch wenn es eine schöne und auch verdiente Belohnung für meine Mannschaft für das herausragende Jahr 2017 ist. Wichtig ist, dass sich die Mannschaft weiterentwickelt und für Ihren Trainingsfleiß sowie Zusammenhalt belohnt wurde. Sensationell ist und bleibt die Zuschauerunterstützung, egal ob Auswärts oder Zuhause, für die ich mich auch im Namen der Mannschaft noch einmal herzlich bedanken möchte!“

 

Apropos Trainingsfleiß: Eine Pause gibt es beim Spitzenreiter nicht. Auch an Weihnachten wird in der Hirtenfeldhalle das Licht brennen.

 

Born und Martin-Stoleru - Vollath, A. Frank, M. Frank (3), Mohr (4), Reuter (2), Hoemann (1), Jost (5/3), Gräber (6), Sülzle (3), Schmiedebach, Molz (1)

 

FSG Arzheim/Moselweiß – HSG Wittlich 33:23 (16:10)

 

Eine deutliche Niederlage kassiert die HSG Wittlich in Moselweiß! Bis zum 6:5 lieferten sich beide Mannschaften eine ausgeglichene Anfangsphase, dann setzten sich die Gastgeberinnen durch die Zeitstrafen gegen Lisa Schenk und Carla Schurich in doppelter Überzahl vom 6:5 auf 9:5 in der 13. Minute ab. Beim 12:7 in der 16. Minute nahm HSG Trainer Thomas Feilen die Auszeit, doch zwei weitere Treffer der Heimmannschaft sorgten für die frühe Entscheidung zum 14:7 in der 17. Minute. Die Gastgeberinnen lagen zur Pause mit 16:10 vorne.

 

„Sicherlich hat uns die doppelte Unterzahl im ersten Spielabschnitt den entscheidenden Knacks versetzt. Wir haben in dieser Phase einige Bälle weggeworfen und die Gegenstöße gefangen. Im Angriff hatten wir neben Abschlusspech und vergaben zudem drei Siebenmeter. In der Deckung fanden wir nur phasenweise ordentliche Lösungen, fingen letztlich zu einfach die Tore. Dennoch war das Spiel aus meiner Sicht zur Pause noch nicht verloren“, glaubte Feilen. 

 

Die Anfangsminuten der zweiten Hälfte gehörten dann den Eifelanerinnen, die bis auf 19:15 in der 37. Minute herankamen, doch dann legte die FSG drei Treffer zum 22:15 in der 42. Minute nach, die Begegnung war entschieden.

 

„Im Deckungsverhalten haben wir die eins gegen eins Situationen verloren, obwohl wir darauf vorbereitet waren. So spielte Moselweiß seine Stärken aus und wir waren nicht mehr in der Lage, das zu unterbinden. Im Angriff häuften sich die technischen Fehler und es wurde eine verdiente Niederlage, die aber nie so hoch ausfallen darf. Das Spiel war ein Spiegelbild der ersten Saisonhälfte. Wir haben ein Problem, konstante Leistungen über längere Zeiten abzurufen. So folgte jetzt dem guten Spiel in Bretzenheim wieder ein schwächeres Spiel. In der Winterpause werden wir hinterfragen, woran dies liegt. Einige Spiele haben uns gezeigt, dass wir durchaus konkurrenzfähig sein können. Erneut haben wir es gegen einen direkten Konkurrenten verpasst, den Anschluss ans Mittelfeld zu finden. Jetzt gilt es, sich für die Rückrunde optimal vorzubereiten und schnell die nötigen Punkte einzufahren, zumal ich davon ausgehe, dass Mannschaften wie die MJC und Bretzenheim noch zulegen. Es ist in dieser Saison die erwartet extrem ausgeglichene Liga“, resümiert Feilen.

 

Scharfbillig und Diede - Schurich (4), Steffens (1), Keil, Barthen (7), Gassanov (1), Rolinger, Packmohr (2), Simonis (4/4), Lang (1), Schieke (1), Lukanowski, Schenk (2)

 

DJK/MJC Trier II – TV Bassenheim 20:27 (10:12)

 

Letztlich fällt die Niederlage der kleinen Miezen gegen den Favoriten aus Bassenheim um einige Tore zu hoch aus. Dies zumindest meinte MJC Trainerin Franzi Garcia nach dem Spiel ihrer Mannschaft, die eine starke Leistung im ersten Spielabschnitt abrief. Lediglich beim 3:2 in der 4. Minute lagen die Gastgeberinnen vorne, dann behaupteten die Gäste über 3:5 in der 8. Minute bis 10:12 zur Pause ihren knappen Vorsprung. Bassenheim fand nach dem Wechsel besser ins Spiel, zog auf 11:15 in der 36. Minute davon hatten beim 14:20 in der 50. Minute das Spiel entschieden.

 

„Unserem kleinen Kader fehlten im zweiten Spielabschnitt vor allem die Alternativen im Rückraum. Der Angriff hatte jetzt nicht mehr die Pumpe und in der Abwehr haben wir wesentlich schwächer als in der ersten Hälfte verteidigt. Doch als Ergebnis bleibt festzuhalten: wäre die Mannschaft in allen Spielen so wie heute aufgetreten, hätten wir mehr Punkte auf dem Konto. Überragend die Leistung der 17-jährigen Nele Greinert, die 8 Treffer erzielte. Lisa Gubernator bot im Tor eine solide Leistung und hielt uns im Spiel. Die Winterpause werden wir nutzen, um im Januar wieder voll anzugreifen. Wir haben unsere Erfahrungen gemacht und müssen jetzt die wichtigen Punkte einfahren. Ich gehe davon aus, dass die Verletzten Anfang des Jahres zurück sein werden. Lediglich hinter Jana Kordel steht noch ein Fragezeichen“, resümiert Garcia.

 

Gubernator und Krämer - Vallet, Pötters, Braun (3), A. Greinert (4), Weinandy (1), Cartus (1/1), Steil, Mayer (1), Loscheider (2), Greinert (8), Solic

 

 

Vorschau auf den Spieltag 09./10. Dezember 2017

 

FSG Arzheim/Moselweiß – HSG Wittlich (Samstag, 17.15 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit 13:13 Punkten belegt Gastgeber Arzheim/Moselweiß einen gesicherten Mittelfeldplatz und als Tabellenneunter liegt die Mannschaft einen Platz vor der HSG Wittlich, die mit 10:16 Punkten auf Platz 10 der Tabelle liegt. Im Hinspiel trennten sich beide Teams mit einem 26:26 Unentschieden.

 

Personal: einige Wittlicher Spielerinnen plagen sich mit ihren Erkältungen, sollten aber am Samstag auflaufen können. „Durch die Erkältungen hatten wir den einen oder anderen Ausfall im Training“, klagt HSG Trainer Thomas Feilen.

 

Prognose: „Die Gastgeberinnen sind gut in die Saison gestartet, haben aber zuletzt unglückliche Niederlagen einstecken müssen. Beide Teams kennen sich aus den letzten Jahren gut. Wir müssen eine stabile und kompakte Abwehr und eine starke Torfrau stellen, damit wir auch auswärts konkurrenzfähig sind. Wenn uns das gelingt, rechne ich mit einem ausgeglichenen Spiel, bei dem wir am Ende etwas Zählbares mitnehmen können. Doch die Gastgeber erzielten in der Hinrunde einige beachtliche Ergebnisse und hier sind wir genügend gewarnt. Es wird sicher ein schweres Auswärtsspiel“, ahnt Feilen.

 

DJK/MJC Trier II – TV Bassenheim (Samstag, 19.30 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Der Tabellendritte aus Bassenheim ist am Samstagabend zu Gast in der Trierer Wolfsberghalle. Die Gäste liegen mit 6 Verlustpunkten hinter dem Tabellenführer HSG Hunsrück und der Reserve aus Bretzenheim in Lauerstellung. „Wir wollen einen gelungenen Abschluss eines fantastischen Handballjahres 2017 feiern. Wir sind ohne Niederlage in die Oberliga aufgestiegen und werden 2018 stärker zurückkommen.  Natürlich sind wir mit der Hinrunde in der Oberliga nicht zufrieden, allerdings muss man die Kirche auch im Dorf lassen. Wenn wir am Ende der Saison nicht absteigen, haben wir vieles richtig gemacht. Diesen Kampf muss meine Mannschaft annehmen und das wird sie tun“, verspricht die MJC Trainerin Franzi Garcia.  

 

Personal: Mit Megane Vallet, Katrin Irsch sowie Jana Kordel fallen drei Leistungsträgerinnen aus, dazu kommt Vanessa Nerling.

 

Prognose: „Gegen Bassenheim haben wir in der jetzigen Verfassung – egal ob mental oder personell – wenig Chancen, da bin ich realistisch und weiß das einzuordnen. Wir wollen und werden alle Körner raushauen, die wir noch haben, denn das sind wir uns und unseren Zuschauern schuldig. Der letzte Eindruck bleibt immer bestehen und wir wollen uns mit einem guten Gefühl sowie achtbaren Ergebnis aus dem Jahr 2017 verabschieden“, sagt MJC Trainerin Franzi Garcia.

 

SG Mainz-Bretzenheim II – HSG Hunsrück (Sonntag, 17.45 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit einem 29:23 Auftakterfolg startete die HSG Hunsrück gegen den jetzigen Gastgeber in die Saison und spielte eine starke Vorrunde, nach die Mannschaft von der Tabellenspitze grüßt. Im ersten Spiel der Rückrunde steht der Tabellenletzte aus Bretzenheim gegen das Team aus dem Hunsrück mächtig unter Druck. Zum Abschuss des Jahres 2017 muss die Mannschaft von Trainer Sascha Burg am Sonntagabend bei der Drittligareserve in Mainz Bretzenheim antreten. Sicherlich kein leichtes Unterfangen, da das Heimteam von Woche zu Woche immer besser in Tritt kommt und die guten A-Jugendlichen sich nach und nach in der Oberliga zu Recht finden. Hinzu kommt, dass die erste Mannschaft der Bretzenheimer (3. Bundesliga Ost) spielfrei hat und somit mit Verstärkungen von oben zu rechnen ist.

Personal: noch ist unklar, ob der Tabellenführer in Bestbesetzung auflaufen kann.

 

Prognose: „Die Handschrift der neuen Trainerin Nikki Humm ist deutlich zu erkennen und der Weg mit jungen Nachwuchskräften und somit den Unterbau der 3. Liga Mannschaft zu stellen ist meiner Meinung Einschätzung der Richtige. “ zollt Burg dem kommenden Gegner viel Respekt. Der Tabellenführer kann jedoch mit breiter Brust in die Landeshauptstadt reisen, da man Auswärts schon fünf Siege einfahren konnte. Die einzige Auswärtsniederlage ereilte der HSG Hunsrück in Mainz, bei der FSG Mainz/Budenheim. Die Bretzenheimer wollen es sich Ihren Nachbarverein gleichtun und den Tabellenführer stürzen. HSG Trainer Burg weiß um die Gefährlichkeit: „Wir wissen welche schwere Aufgabe uns in Mainz erwartet und werden den Gegner sicherlich nicht unterschätzen. Ich rechne mit einem engen Spiel indem die Entscheidung in den Schlussminuten fallen wird. Wir brauchen eine starke Abwehrleistung, eine gute Abschlussquote sowie den absoluten Siegeswillen. Leider reisen wir nicht komplett an, werden uns jedoch auf die Ausfälle im Training vorbereiten.“

 

Spieltag 25./26. November 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TSG Mainz-Bretzenheim II – HSG Wittlich 22:31 (11:16)

 

Mit dem von Trainer Thomas Feilen geforderten unbedingten Siegeswillen präsentierte sich eine starke Wittlicher Mannschaft bei der Reserve in Bretzenheim und entführt im Kampf um den Klassenerhalt zwei immens wichtige Punkte. „Wahnsinnig wichtig für uns und in dieser Höhe nicht erwartet“, freute sich Feilen nach dem Abpfiff.

 

Die Gastgeber, die ihren Kader gleich mit vier Drittligaspielerinnen verstärkten, trafen auf einen Gegner, der das Hauptaugenmerk auf der eigenen Leistung hatte Beim 3:6 in der 10. Minute zwingen die Eifelanerinnen den Gastgeber zur ersten Auszeit, die letztlich dem Feilen Team in die Karten spielte. Gleich zwei Treffer legte die HSG nach, führte 3:8 und ging letztlich mit einer deutlichen 11:16 Führung in die Kabine.

 

„Das war ein gute Deckungs- und eine solide Torhüterleistung von Hannah Scharfbillig. Der Angriff setzte die taktischen Vorgaben um und das waren letztlich die Grundsteine zum Erfolg“, fand der HSG Coach.

 

Seine Mannschaft verteidigte im zweiten Spielabschnitt ihren Vorsprung bis zum 18:23 in der 43. Minute. Noch einmal stemmten sich die Gastgeberinnen gegen die drohende Niederlage, verkürzten auf 20:23, doch die Auszeit von Feilen kam zum richtigen Moment.

 

„Rechtzeitig haben wir den Schalter umlegen können, agierten zielstrebiger im Angriff und aggressiver im Deckungsverband. Das Spiel der Gastgeber hatten wir über weite Strecken gut im Griff, haben den einen oder anderen Treffer über den Kreis zu viel kassiert, dafür aber das eins gegen eins Spiel und den Rückraum der Gastgeberinnen kontrolliert. Wir haben ein wichtiges vier Punktespiel gegen einen direkten Konkurrenten gewonnen“, freute sich Feilen.

 

Fünf Treffer in Folge sorgen dann beim 20:28 in der 55. Minute für die vorzeitige Entscheidung.

 

Scharfbillig und Diede - Schurich (3), Steffens, Keil, Barthen (6), Rolinger, Packmohr (3), Lang (4), Schieke (3), Lukanowski (5), Simonis (2/2), Schenk (5)

 

DJK/MJC Trier II – TG Osthofen 13:20 (4:10)

 

Die Parallelen im Spiel der kleinen Miezen zur Vorwoche waren am Samstagabend in der Wolfsberghalle unverkennbar. Wieder einmal trauert die Mannschaft ihrer ersten Halbzeit nach, erzielt ganze vier Treffer und verliert mit einer indiskutablen Angriffsleistung damit frühzeitig das Spiel!

 

Der Auftritt ihrer Mannschaft zwingt Trainerin Franzi Garcia in der 17. Minute beim 2:6 zur ersten Auszeit, doch die half wenig. Bis zur Pause zogen die Gäste auf 4:10 davon, entschieden das Spiel gleich nach dem Wiederanpfiff mit zwei weiteren Treffern in Folge zum 4:12! Über 9:15 in der 43. Minute gelingt den Gästen ein 0:4 Lauf zum 9:19 in der 50. Minute, erst dann ließen die Gäste die Ergebniskosmetik zu.

 

„Unsere Abwehrleistung war absolut RPS Liga tauglich. Hier haben wir die Gäste vor eine Herausforderung mit unserer aggressiven und sehr offensiven Deckung gestellt. Schade nur, dass wir die vielen Ballgewinne nicht in Tore ummünzen. Zu kompliziert gestaltet sich unser Umschaltspiel und immer wieder scheiterten wir an der starken Torfrau der Gäste. Dazu warfen wir einfach zu viele Bälle weg. Leider ist unsere Angriffsleistung höchstens Bezirksligareif, im Abschluss fehlt uns die Konsequenz und daran müssen wir arbeiten. Mit einer solchen Angriffsleistung ist einfach kein Blumentopf zu gewinnen“, sagt die enttäuschte MJC Trainerin.

 

 Gubernator und Krämer - Vallet (1), Pötters, Irsch (1), A. Greinert (1), Mayer, Natter, Weinandy (2/1), Cartus, Steil (2), Loscheider (2), Greinert (6), Solic.

 

SV Zweibrücken – HSG Hunsrück 27:33 (16:17)

 

Die HSG Hunsrück nimmt die Hürde in Zweibrücken und übernimmt erneut die Tabellenführung in der RPS Oberliga. Die Mannschaft, die mit 9 Feldspielerin antreten musste, da Lena Simon, Nelle Kappes, Svenja Mohr und Marie Marx ausfielen, setzte sich dank einer Steigerung im Abwehrverband ab der 20. Minute verdient durch. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte sich der Gastgeber nach einer ausgeglichenen Anfangsphase vom 4:4 auf 13:9 abgesetzt.

 

„Wir haben uns zwischen der 10. Und 20. Minute eine Auszeit in der Abwehr genommen und das hat Zweibrücken ausgenutzt. Lautstark musst ich meine Mannschaft jetzt auffordern, nicht nur in die Breite, sondern vor allem nach vorne zu verteidigen“, erklärte HSG Trainer Sascha Burg.

 

So glich seine Mannschaft erstmals wieder beim 15:15 in der 28. Minute aus, ehe die im ersten Spielabschnitt überragende Judith Schmiedebach ihre Mannschaft mit ihrem sieben Treffern im ersten Spielabschnitt sogar wieder in Führung brachte.

 

Nach dem Wechsel setzte sich der Gast über 18:21 in der 36. Minute auf 20:24 in der 44. Minute ab, baute den Vorsprung über 22:28 in der 50. Minute auf sechs Tore aus, die Begegnung war entschieden. Am Ende sicherte sich die Gästemannschaft den verdienten Sieg. Im zweiten Spielabschnitt war es Karin Reuter, die 7 Treffer erzielte und damit in die Rolle von Schmiedebach aus der ersten Hälfte schlüpfte.

 

Born und Martin-Stoleru - Schmiedebach (7), A. Frank (4), M. Frank, Reuter (7), Hoemann (4), Jost (5), Gräber (5/2), Sülzle (1), Molz

 

 

Vorschau auf den Spieltag 25./26. November 2017

 

DJK/MJC Trier II – TG Osthofen (Samstag, 17 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Vor einem schweren Heimspiel steht das Team von Trainerin Franzi Garcia am Samstagnachmittag gegen die TG Osthofen, die mit 12:10 Punkten im gesicherten Mittelfeld liegen, zuletzt aber im Mittelfeld-Duell gegen Püttlingen den Kürzeren zogen. Die kleinen Miezen werden sich auf eine körperbetont spielende Abwehr einstellen müssen, die den MJC Angreiferinnen alles abverlangen wird. Das Team von Garcia liegt derzeit mit 6:18 Punkten auf dem drittletzten Tabellenplatz und hinkt hinter den eigenen Erwartungen zurück. So war MJC Trainerin Garcia diese Woche mehr als Mentalcoach gefragt.

 

Personal: Vanessa Nerling fehlt verletzungsbedingt weiterhin, hinter dem Einsatz von Nele Greinert und Megane Vallet stehen ebenso Fragezeichen, wie hinter dem Einsatz von Katrin Irsch die diese Woche erst mit dem Lauftraining begonnen hat und bei der Garcia auf keinen Fall ein Risiko eingehen will.

 

Prognose: „Mit den beiden Heimspielen die jetzt kommen, wollen wir etwas für unser Selbstwertgefühl tun und zeigen, dass wir in diese Liga gehören. Dafür aber müssen wir uns auf allen Positionen und in allen Bereichen steigern, um nicht noch einmal so ein Debakel wie letztes Wochenende zu erleben. Wir werden alles dafür tun, die beiden Heimspielen mit vernünftigen Ergebnissen zu absolvieren“, hofft Garcia

 

SG Mainz-Bretzenheim II – HSG Wittlich (Samstag, 17.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Ein wichtiges Spiel für beide Mannschaften. Für Wittlich bleibt abzuwarten, ob die Gastgeber Spielerinnen aus ihrem Bundesligakader einsetzen. „Das würde die Kräfteverhältnisse selbstverständlich verändern“, gibt Wittlichs Trainer Thomas Feilen zu, der die Gastgeber dann in der klaren Favoritenrolle sieht. Spielt aber die Mannschaft, die bislang in der Saison aufgelaufen ist, rechnet sich der HSG Coach durchaus Chancen gegen den direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt aus. „Nach der Saison gab es in der Mannschaft einen kompletten Umbruch mit einer neuen Trainerin. Jetzt steht hier ein junges, talentiertes Team auf der Platte, dass noch im Findungsprozess ist, durchaus schon knappe Ergebnisse erzielte“, erklärt der HSG Coach.

 

Personal: Auf Wittlicher Seite plagen sich einige Spielerinnen mit kleineren Blessuren oder sind erkältet. Auf jeden Fall soll am Samstag die Bestbesetzung auflaufen.

 

Prognose: „Die Gastgeberinnen haben zuhause Druck! Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie in der Liga konkurrenzfähig ist und so sehe ich ein schweres Spiel auf meine Mannschaft zukommen. Die mentale Einstellung meines Teams muss stimmen, die Spielerinnen müssen den Kampf annehmen und den unbedingten Siegeswillen haben“, weiß Feilen.

 

SV Zweibrücken – HSG Hunsrück (Sonntag, 15 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit 14:10 Punkten belegt der SV Zweibrücken einen gesicherten Mittelfeldplatz und erwartet jetzt den Tabellenführer aus dem Hunsrück. Doch die Ambitionen der Gastgeber gehen sicher darüber hinaus, das hat der Saisonverlauf gezeigt, in dem die Saarpfälzerinnen einige denkbar knappe Niederlage einstecken musste. Die Hunsrücker gaben letzte Woche gegen Schlusslicht Waldsee, dass aber personell erheblich nachgebessert hat, einen Punkt ab.

 

Personal: „Personell gehen wir mit dem gleichen Kader wie letzte Woche in Zweibrücken ins Spiel“, sagt HSG Trainer Sascha Burg.

Prognose: „Ungeachtet des Spielausgangs haben wir eine sehr starke und für uns nicht vorhersehbare Hinrunde gespielt. Zweibrücken gehört zu den spielstärksten Mannschaften der Liga und ist für seinen offensiven Deckungsverband bekannt. Die Mannschaft von Trainer Rüdiger Lydorf hat nach einem sehr starken Saisonstart mehrere Partien unglücklich verloren und sich mit dem eindrucksvollen Sieg in Wittlich wieder zurückgemeldet. Wir wissen um die Schwere der Partie und werden hochkonzentriert und hellwach dort auflaufen müssen, wollen wir dort etwas mitnehmen,“ ahnt Burg.

 

 

 

 

 

Augen zu und durch: Lisa Schenk überwindet in ihrer typischen Spielweise die Zweibrücker Abwehr
Foto: Dieter Rau

 

  Spieltag 18./19. November 2017

 

HSG Wittlich – SV Zweibrücken 26:32 (14:16)

 

Die „Wellenbewegungen“ im Wittlicher Saisonverlauf halten an. Jetzt erwischten die Eifelanerinnen einen schwachen Tag und es folgte nach dem guten Spiel der Vorwoche eine schwächere Leistung.

 

„Die wechselnden Leistungen sind für uns ohne erkennbare Gründe. Eine verdiente und bittere Niederlage für uns, bei der wir zwei Symptome als Kernproblem erkennen. Zum einen war die Abwehr und Torhüterleistung über die Spieldauer nicht stabil, zum anderen haben wir klarste Chancen einfach liegen lassen. 14 klarste Einwurfmöglichkeiten blieben ungenutzt“ klagte HSG Trainer Thomas Feilen.

 

Den besseren Start ins Spiel hatten die Gäste, die Wittlichs Trainer Thomas Feilen bereits in der 10. Minute beim Spielstand von 3:7 zur Auszeit zwangen. Ab diesem Zeitpunkt liefen die Eifelanerinnen dem Vorsprung der Gäste hinterher, waren beim 9:10 und 12:13 in Schlagdistanz, der Ausgleich wollte aber nie gelingen. Ein ähnliches Bild wie im ersten Spielabschnitt bot sich nach dem Wechsel: die Gäste zogen auf 15:21 bis zur 38. Minute davon, Feilen nahm die Auszeit, doch es half nichts. Die Gäste bauten ihren Vorsprung bis zur 40. Minute sogar auf 15:23 aus und machten eine weitere Wittlicher Auszeit beim 20:28 in der 50. Minute erforderlich, die jetzt Wirkung zeigte und so kam die HSG nochmals bis auf 25:30 in der 57. Minute heran, das Spiel war aber bereits entschieden.  

 

„Zweibrücken hat verdient gewonnen. Vor dem Spiel war uns allen bewusst, dass die Abwehrleistung stimmen muss, wollten wir eine Chance haben. Wir haben es nie geschafft, die Angreiferinnen in den Griff zu bekommen. Wir waren gut auf die Gäste eingestellt, haben aber mental einige Fragen offengelassen. Die Saison bleibt spannend und wir haben jetzt ganz wichtige Spiele vor der Weihnachtspause, die wir unbedingt gewinnen müsse“, fordert Feilen.

 

Scharfbillig und Diede - Schurich (6), Keil (1), Ambros (2), Barthen (1), Gassanov, Rolinger, Packmohr (3), Simonis (5/5), Lang (2), Schieke (1), Lukanowski, Schenk (5/2)

 

 

TSG Friesenheim – DJK/MJC Trier II 30:16 (17:4)

 

Eine empfindliche Niederlage mussten die kleinen Miezen in Friesenheim beim Tabellenzweiten einstecken und gerät immer mehr in Abstiegsgefahr. Doch die Art und Weise, wie sich das Team von Trainerin Franzi Garcia in dieser Begegnung präsentierte, wirft viele Fragen auf, die aufgearbeitet werden müssen.

 

Beim 6:1 in der 7. Minute nahm MJC Trainerin Franzi Garcia erstmals die Auszeit! Spätestens beim 12:2 in der 17. Minute war die nächste Auszeit der kleinen Miezen fällig, die das Spiel bereits zur Pause beim 17:4 verloren hatten. Nach dem Wechsel lieferten die Gäste dann ein Spiel auf Augenhöhe, waren bis 24:13 in der 49. Minute durchaus ein gleichwertiger Gegner, doch dann legten die Friesenheimerinnen vier Treffer in Folge um 28:13 nach.

 

Am Ende fiel die Niederlage der Triererinnen unerwartet klar aus: „Wir haben eine indiskutable und oberligauntaugliche Leistung aufs Parkett gebracht. Friesenheim war heiß und wollte dieses Spiel unbedingt gewinnen, wir wollten das nicht und waren die gesamte Spielzeit nicht anwesend.  Hier muss ich mich hinterfragen, ob ich die Mannschaft richtig eingestellt habe, ihnen die richtigen Dinge mit auf den Weg gegeben habe. Wir haben alles vermissen lassen, was in so einem Spiel benötigt wird. Diese Niederlage - bei der vor allem die Art und Weise entscheidend ist - müssen wir aufarbeiten. Für uns gilt es die zwei Heimspiele zum Abschluss des Jahres ordentlich über die Bühne zu bringen, damit wir uns in der Winterpause sammeln und neu aufstellen können“, sagt Garcia.

 

MJC: Gubernator und Krämer - Vallet (4/1), Pötters (1), Braun (1), A. Greinert, Kordel, Mayer (1), Weinandy (4), Cartus, Steil (2), Loscheider (1), N. Greinert (1), Solic (1).

 

HSG Hunsrück – TG Waldsee 31:31 (15:13)

 

Der Tabellenletzte aus Waldsee entführt beim Tabellenführer aus dem Hunsrück völlig unerwartet einen Punkt und hatte in Bea Demski (13/3) die stärkste Spielerin auf dem Platz, die vom Abwehrverband der Hunsrücker nie auszuschalten war. Dazu feierte die ehemallige Zweitligaspielerin Julia Barth (6/1) einen gelungenen Einstand.

 

Die Zuschauer in der randvollen Hirtenfeldhalle konnten nach Spielende mit Ihrem Applaus Ihre Mannschaft nicht aufmuntern. Während die TG Waldsee den Punkt wie einen Sieg feierte, standen die Spielerinnen des Gastgebers auf dem Spielfeld und man konnte die Enttäuschung über das Spielergebnis von Ihrem Gesicht ablesen.

 

Trainer Sascha Burg, der nach Spielende als erstes dem Trainer der TG Waldsee gratulierte, fand nach dem Schusspfiff lobende Worte fürs die Gäste und klare Worte zu seinem Team: „Die TG Waldsee ist hier nicht aufgetreten wie ein Tabellenletzter und wird in dieser Form sicherlich noch einige Punkte sammeln. Mit Julia Barth, dem Neuzugang aus Kandel, haben Sie das Gegenstück zu Bea Demski gefunden. Wir haben in der Abwehr überhaupt nicht ins Spiel gefunden und waren keine Einheit. Alles was uns in der Defensive in den letzten Wochen so stark gemacht hat, war heute wie weggeblasen. Hinzu kommen vier verworfene Siebenmeter.“

 

Bis zum 7:7 in der 12. Spielminute war das Spiel ausgeglichen ehe die Gäste auf 7:10 davonziehen konnten. In den Folgeminuten nahmen sich beide Team im Angriff eine „Auszeit“ und erst in der 20. Minute durch Maike Frank der nächste Treffer folgte. Bis zur Halbzeit zeigte der Tabellenführer seine stärksten Spielminuten und konnte sich bis zur Halbzeit auf 15:13 davonziehen. Nach der Pause hielt diese Führung bis zur 43. Minute (23:20) welche die Gäste beim 25:25 erstmals wieder ausgleichen konnte. In der Restspielzeit legten die Gäste immer ein Tor vor und die Gastgeber nach. In der 59. Minute erzielte die HSG das 31:31 und es waren noch 60 Sekunden Spielzeit auf der Anzeigentafel. Die Gäste scheiterten an der diesmal aufmerksamen Abwehr und 29 Sekunden vor Spielende nahm die HSG die Auszeit und brachte die 7. Feldspielerin. Dieser Angriff brachte jedoch keinen Erfolg und das Spiel endete leistungsgerecht mit 31:31.

 

„Der Wille war da, aber schlussendlich war es ein rabenschwarzer Tag vor allem in der Abwehr. Nun sind die Mädels am Zug!“ fordert Burg.

 

Born, Marx und Martin-Stoleru – Vollrath, A. Frank, M. Frank (4), Reuter (2/1), Hoemann (3), Jost (7), Gräber (8/3), Sülzle (3), Schmiedebach (4), Molz

 

Vorschau auf den Spieltag 18./19. November 2017

 

TSG Friesenheim – DJK/MJC Trier II (Samstag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit 7:13 Punkten rangiert die TSG Friesenheim auf Platz 11 der Liga und steht damit einen Punkt vor den kleinen Miezen, die nun im „4-Punkte-Spiel“ unbedingt einen Sieg einfahren wollen. Doch die personelle Situation der Triererinnen bleibt angespannt.

 

Personal: Silvia Solic kehrt zurück, Katrin Irsch, Vanessa Nerling und Megane Vallet fallen weiter aus. Dazu ist unklar, ob Aare Smits erneut aushelfen kann, da die erste Mannschaft am Sonntag spielt

 

Prognose: „Für uns zählt in Friesenheim - personelle Situation hin oder her - nur ein Sieg. Mit zwei Punkten setzen wir uns unten ein wenig ab, aber das gilt auch für Friesenheim und aus diesem Grund werden die vor heimischer Kulisse ein Feuerwerk abbrennen, bei dem wir dagegenhalten müssen. Wir wollen und müssen an die zum Teil überragende Abwehrleistung aus dem Mainz-Spiel anknüpfen, gepaart mit einer guten Torhüterleistung und einfachen Toren im Gegenstoß Friesenheim immer wieder empfindliche Nadelstiche versetzen. Wir wissen um die Wichtigkeit der Partie und wir wissen auch, dass wir mit zwei Punkten mehr deutlich entspannter in die letzten Partien gehen können. Wir beschäftigen uns nicht mit einem Scheitern, sondern fahren mit der klaren Prämisse nach Friesenheim, das Spiel zu gewinnen“, sagt MJC Trainerin Franzi Garcia.

 

HSG Hunsrück – TG Waldsee (Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: „Die HSG kann und will sich nicht auf Lorbeeren ausruhen, jetzt ist der Aufsteiger TG Waldsee zu Gast in Hirtenfeldhalle. Viel klarer könnte die Favoritenstellung für die Handballerinnen der HSG Hunsrück kaum sein. Als Tabellenführer der Oberliga RPS empfangen die Hunsrückerinnen am Samstag in der Hirtenfeldhalle das Tabellenschlußlicht die TG Waldsee.

 

Personal: Die Hunsrücker hoffen auf ihre Bestbesetzung.

 

Prognose: Trainer Sascha Burg warnt davor, von einem Selbstläufer auszugehen. „Spitzenreiter hin, Favoritenrolle her – ich bin davon überzeugt, dass die Partie alles andere als ein Selbstläufer wird“. Etwaige Gedanken, es stelle sich allein die Frage nach der Höhe des Sieges, erstickt er im Keim: „Das ist totaler Quatsch. Wir haben großen Respekt vor der TG Waldsee!“ Vielmehr weiß Burg, dass seine Mannschaft auch gegen die TG Waldsee, die erst einen Punkt auf Ihrem Konto hat, Vollgas geben muss. „In dem Moment, in dem wir ein paar Prozentpunkte weniger investieren, bekommen wir Probleme. Meiner Mannschaft ist dies bewusst und wir arbeiten ständig an den Dingen, die wir noch zu verbessern haben.“  Wohin dieser Höhenflug führen könnte, da ist man allseits im Hunsrück entspannt. Das momentane Denkmuster: „Genießen und weiter hart arbeiten, statt zu weit in die Zukunft zu schauen.“

 

HSG Wittlich – SV Zweibrücken (Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Mit 12:10 Punkten liegt Zweibrücken derzeit auf dem 9. Tabellenplatz, gefolgt von Gastgeber HSG Wittlich, die derzeit 8:14 Punkte auf ihrem Konto haben. Zweibrücken will mit einem Sieg weiter den Abstand zu den gefährdeten Teams vergrößern. „Zweibrücken ist sehr stark in die Saison gestartet, kassierte zuletzt unglückliche Niederlagen. Wir erwarten eine spielerisch starke Mannschaft die für ihre offensiven Deckungssysteme bekannt ist. Letzte Saison konnten wir beide Spiele gewinnen. Ich bin sicher, dass sich die Gäste mit zunehmender Saisondauer in der oberen Tabellenhälfte etablieren“, glaubt HSG Trainer Thomas Feilen.

 

Personal: Im Heimspiel hofft Wittlich auf seine Bestbesetzung.

 

Prognose: „Selbstverständlich werden wir alles dafür tun, um dieses Spiel zu gewinnen. Zuletzt hatten wir in unseren Spielen immer gute und starke Phasen, die wir aber auf 60 Minute ausweiten müssen. Beim Tabellenführer im Hunsrück riefen wir letzte Woche eine ordentliche Leistung ab und können auch deshalb mit genügend Selbstvertrauen ins Spiel gehen. Letztlich rechne ich mit einem knappen Ergebnis, das auch von der Tagesform entschieden wird. Unsere Deckungs- und Torhüterleistung muss stimmen, die Distanzwerferinnen der Gäste müssen wir in den Griff bekommen und verhindern, dass die Gäste aus der Nahwurfzone erfolgreich sind. Uns war klar, dass es dieses Jahr eine enge Saison werden wird, doch wir sehen optimistisch nach vorne, wollen die drei anspielenden Spiele vor der Weihnachtspause positiv gestalten“, erklärt Feilen.

 

 

Spieltag 11./12. November 2017

 

DJK/MJC Trier II – FSG Mainz-Budenheim II 23:29 (12:14)

 

Erwartungsgemäß setzte sich der Favorit aus Mainz gegen die ersatzgeschwächten Triererinnen durch. Mit 0:3 legten die Gäste vor und diesem Rückstand lief das Team von Trainer Franzi Garcia im ersten Spielabschnitt ständig nach. Beim 8:9 in der 17. Minute läuteten die Triererinnen ihr stärkste Phase ein, die zum 12:12 in der 25. Minute führte, doch vier Treffer in Folge bis 12:16 in der 32. Minute brachten dann die Gäste wieder in die bessere Ausgangsposition.

 

Die Auszeit von Trainerin Franzi Garcia in der 51. Minute beim 19:24 änderte nichts mehr am Sieg der Gäste, die nun entscheidend auf 20:28 davonzogen.

 

„Das ist eine Niederlage mit der wir alle leben können, die in meinen Augen sogar zwei, drei Tore zu hoch ausfällt.  Wir haben es geschafft den Tabellenzweiten aus Mainz Paroli zu bieten und haben sicher eines unserer besten Saisonspiele gemacht. Nach anfänglichen Schwierigkeiten haben wir uns in der Defensive gesteigert und mit unserer jungen Mannschaft richtig dagegengehalten. Einzig das Zusammenspiel Maric/Holstein haben wir nie in den Griff bekommen, aber man muss hier ehrlich sagen, dass das mehr als oberligatauglich ist, was die beiden da gemacht haben. Für uns überwiegt das Positive und die Erkenntnis, dass wir mit einer besseren Wurfleistung, vor allem von den Außenpositionen, die Partie durchaus enger hätten gestalten können“, resümiert MJC Trainerin Franzi Garcia.

 

Krämer und Gubernator – Vallet, Pötters, Smits (6/2), Braun (2), A. Greinert (4), Kordel, Weinandy (2), Cartus (2), Steil (1), Loscheider, N. Greinert (6/2)

 

HSG Hunsrück – HSG Wittlich 27:23 (13:13)

 

Seiner Favoritenrolle gerecht wurde der Tabellenführer aus dem Hunsrück im Lokalderby gegen die HSG Wittlich. 365 Zuschauer erlebten in der Hirtenfeldhalle ein über weite Strecken interessantes Derby, das die Gastgeber dank einer Leistungssteigerung im zweiten Spielabschnitt für sich entschieden.

 

Nach dem 5:3 in der 7. Minute legten die Gäste in ihrer stärksten Phase zunächst mit fünf Treffern in Folge zum 5:8 in der 16. Minute vor, Gastgebertrainer Sascha Burg nahm die Auszeit, doch die Gäste legten sogar auf 5:10 in der 20. Minute nach.

 

„Zwischen der 7. und 20. Minute war es ein kollektiver Blackout meiner Mannschaft, die ihre herausgespielten Chancen nicht mehr verwertete und ein schwaches Wurfverhalten an den Tag legte. Zudem erwischte unsere Torfrau Martin-Stoleru nicht ihren stärksten Tag und das macht sich bei uns deutlich bemerkbar“, klagte HSG Trainer Sascha Burg.

 

„Bei diesem Spielstand war die Hirtenfeldhalle nicht mehr so laut. Es war der Knackpunkt im Spiel, dass wir diese 5 Tore Führung hergeben mussten. Bis dahin waren wir sehr effektiv im Abschluss, spielten unsere Angriffe gut zu Ende, hatten in Torfrau Hanna Scharfbillig eine  starke Keeperin und waren letztlich gut auf die Gastgeberinnen und deren Stärken eingestellt. Das hat meine Mannschaft bis zu diesem Zeitpunkt Klasse umgesetzt“, freute sich Gästetrainer Thomas Feilen.

 

Feilen nahm beim 9:12 in der 25 Minute seine Auszeit, doch die in dieser Phase treffsichere Judith Schmiedebach hatte erheblichen Anteil daran, dass die Gastgeberinnen beim 13:13 zur Pause wieder im Spiel waren.

 

Die ersten 10 Minuten der zweiten Hälfte gehörten den Hunsrückerinnen, die auf 20:15 in der 42. Minute davonzogen, doch das Spiel sollte noch einmal spannend werden. „Bis zum 20:15 standen wir endlich kompakter in der Abwehr und kamen über unser Konterspiel zu den Toren“, freute sich der Gastgebertrainer. Beim 20:18 in der 49. Minute schien der Gast auf dem besseren Weg, doch dann legten die Gastgeberinnen vier Treffern in Folge zum spielentscheidenden 24:18 in der 53. Minute vor.

 

„Letztlich ein verdienter Sieg meiner Mannschaft in einer fairen Begegnung. Die vielen Zuschauer waren ein würdiger Rahmen in einer stimmungsvollen Hirtenfeldhalle“, resümierte Burg.

 

Wittlichs Trainer Thomas Feilen gratulierte Burg nach dem Spiel: „Es war ein verdienter Sieg der Hunsrückerinnen, die auch dank der guten Paraden ihrer Torfrau in der Schlussphase und ihrem starken Gegenstoßspiel gewonnen haben. Kompliment an meine Mannschaft, in der Kreisläuferin Irina Lukanowski krankheitsbedingt nicht eingesetzt werden konnte. 45 Minuten lang war ich mit der Leistung meines Teams absolut einverstanden, doch letztlich fischte uns die HSG Torfrau in der entscheidenden Phase vier bis fünf klare Chancen weg. Letztlich war auch Pech dabei“, fand Feilen.

 

HSGH: Born, Molz und Martin-Stoleru – Vollrath, Simon, A. Frank, M. Frank, Reuter (1), Hoemann (3), Jost (9/3), Gräber (3), Sülzle (5), Kappes, Schmiedebach (6)

 

HSG: Scharfbillig und Diede - Schurich (4), Steffens, Keil (1), Barthen (2), Gassanov, Rolinger (1), Packmohr (2), Simonis (6/5), Lang (4), Lukanowski, Schenk (2)

 

Bilder von Andreas Weber

 

vorschau auf den Spieltag 11./12. November 2017

 

DJK/MJC Trier II – SG Mainz Budenheim II (Samstag, 18 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Schweres Heimspiel für die kleinen Miezen am Samstagabend in der Wolfsberghalle. Das Team von Trainerin Franzi Garcia trifft mit der Reserve aus Mainz Budenheim auf einen der Topfavoriten der Liga, die mit zwei Punkten Rückstand auf Platz 2 der Tabelle hinter Tabellenführer HSG Hunsrück liegen.

 

Personal: Mit Megane Vallet, Katrin Irsch (beide verletzt) und Silvia Solic (private Gründe) fehlen gleich drei routinierte Spielerinnen, dazu steht ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Jana Kordel.

 

Prognose: „Wir wollen versuchen, die ersten 15 Minuten aus dem Mundenheimer Spiel hier einzubringen und mit einer gleichgelagerten Leistung den Gast, der für mich klarer Favorit ist, lange zu ärgern. Vor heimischer Kulisse wollen wir Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben tanken“, sagt MJC Trainerin Franzi Garcia.

 

HSG Hunsrück – HSG Wittlich (Samstag, 19.30 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Tabellenführer HSG Hunsrück erwartet im Lokalderby die HSG Wittlich. Während es für die Gastgeber bisher nach Plan läuft und die Mannschaft von Trainer Sascha Burg die Tabellenführung innehat, belegt das Team aus Wittlich mit Trainer Thomas Feilen Platz 10 und damit einen Platz im unteren Mittelfeld. Aufgrund des Heimvorteils und der frenetischen Fans in der Hirtenfeldrolle dürften die Rollen klar verteilt sein. Die Gastgeber gelten als Favorit.

 

Personal: Auf Gastgeberseite ist Lissy Sülzle angeschlagen, doch sie wird spielen können. Auf Wittlicher Seite hat die Erkältungswelle Einzug gehalten, doch auch hier hofft man auf den Einsatz des kompletten Kaders.

 

Prognose: Ähnlich prognostizieren die beiden Trainer die Situation: „Selbstverständlich sind wir aufgrund der Tabellensituation Favorit, nehmen diese Rolle auch an und wollen ihr gerecht werden. Allerdings treffen wir auf eine hochmotivierte Wittlicher Mannschaft, die mit ihren Auswärtssiegen in Mundenheim und Bassenheim ihre Auswärtsstärke unter Beweis gestellt hat. Wir werden wie Wittlich gut vorbereitet in dieses Spiel gehen und ich erwarte ein enges Spiel in einer vollen Halle“, sagt HSG Trainer Sacha Burg.

 

„Aufgrund des Tabellenstandes und des Heimvorteils ist die Favoritenrolle klar bei den Gastgebern. Die Gastgeber spielen ergebnistechnisch eine sehr erfolgreiche Saison, in der sich die Zielsetzungen der beiden Teams aber unterscheiden. Ich sehe das so, dass die Hunsrücker sich vor der Saison entscheidend verstärkt haben und mit Torhüterin Martin-Stoleru den entscheidenden Baustein gefunden haben, um am Ende ganz vorne dabei zu sein. Keine andere Mannschaft zeigt die Konstanz der Hunsrückerinnen und ich gehe davon aus, dass die Hunsrückerinnen die Meisterschaft in trockene Tücher bringen wollen. Wir fahren ohne Druck in den Hunsrück, wollen uns so gut wie möglich verkaufen und die bestmögliche Leistung abrufen. Für mich wäre alles andere als ein klarer Sieg der Hunsrückerinnen eine Überraschung, da sich unsere Mannschaft aufgrund des personellen Aderlasses vor der Saison ziemlich verändert hat“, sagt Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

 

Spieltag 04./05. November 2017

 

VTV Mundenheim – DJK/MJC Trier II 37:25 (20:12)

 

Bis zum 8:8 in der 14. Minute lieferten sich beide Teams ein Spiel auf Augenhöhe, dann setzten sich die Gastgeberinnen trotz einer Auszeit von MJC Trainerin Franzi Garcia auf 12:8 in der 17. Minute ab und lagen zur Pause über 16:10 mit 21:12 fast aussichtslos zurück. Ohne Vallet, Kordel und Irsch fehlte dem Trierer Rückraum die Durchschlagskraft, die Ausfälle konnte das Team nicht verkraften.

 

Nochmals nahm Garcia beim 25:13 in der 37. Minute die Auszeit, doch es half wenig. Der Favorit zog auf und davon. MJC Trainerin Garcia zeigte sich nach dem Spiel vom Gastgeberspiel beeindruckt: „Das war die bislang spielerisch beste Mannschaft auf die wir getroffen sind. Ich kann nicht verstehen, weshalb die Mannschaft so weit unten steht. Auch die Höhe des Gastgebersieges geht in Ordnung, die haben das richtig stark gemacht“, lobte die MJC Trainerin

 

Gubernator und Krämer - Pötters (1), Smits (2), Braun (3), A. Greinert (1), Kordel (1), Weinandy (2/1), Cartus (1), Steil (3), Loscheider (2), N. Greinert (6/2), Solic (3)

 

HSG Wittlich – TG Waldsee 35:28 (15:15)

 

Das war ein hartes Stück Arbeit für die Wittlicher Frauen im Spiel gegen den Tabellenletzten aus Waldsee, der bis zur 49. Minute (26:26) das Spiel völlig offen gestaltete. 10 starke Wittlicher Minuten mit acht Treffern in Folge sorgten beim 34:26 für die Entscheidung.

 

„Wie erwartet wurde es das kampfbetonte Spiel, in dem das souveräne Schiedsrichtergespann Kijwosky/Strüder aus Rheinhessen viel zuließen und das kam sicherlich der Spielanlage von Waldsee entgegen“, meinte Wittlichs Trainer Thomas Feilen nach dem Sieg seines Teams.

 

In der ersten Hälfte entwickelte sich eine völlig ausgeglichene Begegnung, die von den Angriffsreihen bestimmt wurde. „Im Abwehrverband kassierten wir das eine oder andere Tor, was unnötig war“, klagte Feilen. Doch mit der Angriffseffektivität seiner Spielerinnen zeigte sich der Wittlicher Coach zufrieden.

 

Nach dem Wechsel setzten sich die Eifelanerinnen zweimal mit jeweils drei Treffern ab (24:21 und 26:23), versäumten es aber in diesen Phasen, den Sack zuzumachen. In den letzten Minuten zollte der Gast dann auch seinem kleinen Kader Tribut und so kam Wittlich zu einem deutlichen Sieg, der am Ende zu hoch ausfiel.

 

„Die Höhe unseres Sieges ist deutlicher als der Spielverlauf. Waldsee ist ein starker Aufsteiger mit einer tollen kämpferischen Moral. Kompliment an mein Team, das es verstanden hat, die Wellenbewegungen im Spiel abzufangen und wir so ein wichtiges Spiel für uns entscheiden konnten. Der Sieg war verdient, wenn auch zu hoch“, analysierte der HSG Coach.

 

Scharfbillig und Diede - Schurich (3), Keil (2), Ambros, Barthen (9), Gassanov, Packmohr (4), Simonis (4/4), Lang (4), Schieke, Lukanowski (2), Schenk (7)

 

Die HSG Hunsrück feiert den neunten Sieg im zehnten Saisonspiel

Foto HSG Hunsrück

HSG DJK Marpingen-Alsweiler – HSG Hunsrück 20:21 (11:10)

 

Mit dem neunten Sieg im zehnten Spiel festigt die HSG Hunsrück ihre Tabellenführung und entführt vom Spitzenteam aus Marpingen zwei wichtige Punkte! Mit dem 20:21 (11:10) in Marpingen gewinnt die HSG Hunsrück auch das dritte Spiel in 7 Tagen.

Es wurde der erwartete Krimi beim ehemaligen Zweitligisten, keine der beiden Mannschaften konnte sich während des gesamten Spiels mit mehr als zwei Toren absetzen und die rund 200 Zuschauer, darunter 60 aus dem Hunsrück, sahen ein emotionales und durch zwei starke Abwehrreihen bestimmtes Spiel. Im ersten Spielabschnitt wechselte die Führung immer hin und her und die Gastgeber gingen mit einer 11:10 Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel konnte die HSG zwar ausgleichen, musste die Marpinger Moskitos dann aber bis zur 45. Minute auf 16:14 davonziehen lassen und die Saarländerinnen waren drauf und dran das Spiel zu entscheiden. Jedoch kämpfte sich der Tabellenführer zurück ins Spiel und ging zehn Minuten vor Spielende mit 17:18 in Führung. Beim 19:21 und eigenem Ballbesitz in der 58. Minute sah die HSG Hunsrück wie der sichere Sieger aus, doch es folgten dramatische Schlusssekunden. Durch einen Kreiseintritt verloren die Gäste den Ball und das Heimteam verkürzte 45 Sekunden vor Spielende auf 20:21. Wenige Sekunden später verloren die Gäste erneut den Ball und die Marpinger Spielerin Jung scheiterte vier Sekunden vor der Schlusssirene an der Torfrau der HSG Hunsrück. Nach Spielende kannte der Jubel bei den Hunsrückerinnen und den mitgereisten Zuschauern – die wiederum Ihre Mannschaft sensationell unterstützten – keine Grenzen mehr.

„Ein Unentschieden hätte dem Spielverlauf sicherlich mehr entsprochen. Meine Mannschaft hat einen Riesenkampfgeist und eine tolle Moral an den Tag gelegt und wollte dieses Spiel unbedingt gewinnen! In den letzten zwei Minuten müssen wir uns cleverer anstellen und die Führung verwalten. Spielerisch hatten wir sicherlich nicht unseren besten Tag und hier müssen und wollen wir uns in den kommenden Wochen wieder deutlich verbessern. Aber heute zähIen nur die zwei Punkte.“ berichtet der glückliche HSG Trainer Sascha Burg.

Martin-Stoleru und Marx - Vollrath, A. Frank (1), M. Frank (1), Reuter (4), Hömann (1), Jost (7/2), Gräber (3), Sülzle (1), Kappes, Schmiedebach (3), Molz

 

Vorberichte Spieltag 03./04. November 2017

 

HSG Marpingen-Alsweiler – HSG Hunsrück (Samstag, 20 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit viel Selbstvertrauen wird die HSG Marpingen-Alsweiler das Spiel gegen den Tabellenführer angehen. Zuletzt entführte die Mannschaft von Trainer Jürgen Hartz überraschend beide Punkte aus der Säubrennerstadt Wittlich. Für die Hunsrückerinnen ist es das dritte Spiel in sieben Tagen. Der ehemalige Zweitligist, der vom ehemaligen deutschen Nationalspieler Jürgen Harz trainiert wird, will mit aller Macht einen Sieg um den Anschluss an die Topteams der Tabelle wiederherzustellen. Selbstbewusstsein konnten die Moskitos beim deutlichen Erfolg in Wittlich tanken und werden hochmotiviert und hervorragend eingestellt den aktuellen Tabellenführer empfangen und stürzen wollen. „Der aktuelle Tabellenplatz spiegelt nicht die wahre Stärke des kommenden Gegners wieder. Schon vor der Saison hatte ich die Mannschaft auf dem Zettel, wenn es um die Meisterschaft ging und meine Meinung ist unverändert hoch über die Qualität dieses Teams“, sagt HSG Trainer Sascha Burg.

Personal: Die HSG hofft in Bestbesetzung auflaufen zu können.

 

Prognose: Eins der ersten Freundschaftsspiele der Hunsrücker nach dem Trainerwechsel zu Sascha Burg war der kommende Gegner. Und hier gab es eine deutliche Niederlage in der Hirtenfeldhalle für seine Mädels. Trainer Sascha Burg spricht von einer tollen und rasanten Entwicklung seiner Mannschaft, die auf harter Arbeit und Disziplin basiert. Weiterhin gelassen bleibt er allerdings was die Tabellenführung angeht: „Die aktuelle Tabellensituation ist eine schöne und hart erarbeitete Momentaufnahme die wir genießen und dadurch keinerlei Druck empfinden. Niemand hebt ab und träumt. Wir arbeiten weiter und werden versuchen, unsere bestmögliche Leistung abzurufen. Über eine mögliche Zielkorrektur werden wir, je nach Ausgang der restlichen Spiele in diesem Jahr, in der Winterpause sprechen!“ so Burg.

 

HSG Wittlich – TG Waldsee (Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Richtungsweisendes Spiel für die Mannschaft von Thomas Feilen. Die Wittlicherinnen erwarten den Tabellenletzten aus Waldsee, der bereits jetzt mit dem Rücken zur Wand steht und für den in Wittlich eigentlich nur der Sieg zählt. Aber auch die Situation der Eifelanerinnen ist nicht einfach. Mit 6:12 Punkten belegt die Mannschaft den drittletzten Tabellenplatz und weiß um die Bedeutung dieses „Vier-Punkte-Spiels“.

 

Personal: Noch laborieren einige Spielerinnen der HSG an den Blessuren aus dem Marpingen-Spiel, doch Trainer Thomas Feilen hofft auf seine Bestbesetzung.

 

Prognose: „Wir stellen uns auf einen Gegner ein, der alles in die Waagschale werfen wird. Das ist gehörig Druck im Kessel! Deshalb müssen wir hier kämpferisch dagegenhalten und auf Augenhöhe sein. Der bisher erst einen Punkt der Gäste blendet uns nicht, wir wissen, dass die Mannschaft einige sehr knappe Niederlagen einstecken musste. Wichtig ist, dass wir unser Spiel durchziehen, dabei an die Leistung aus dem Bassenheimer Spiel anknüpfen. Das Spiel gegen Marpingen haben wir aufgearbeitet und alle wissen, dass wir jetzt doppelt punkten müssen. Zwar sind wir bislang noch nie auf Waldsee getroffen, doch anhand der Videoanalyse sind wir gut auf den Gegner vorbereitet“, sagt der HSG Coach.

 

VTV Mundenheim – DJK/MJC Trier II (Sonntag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Drei Siege in Folge konnten die Mundenheimerinnen einfahren, mussten sich am letzten Wochenende aber unglücklich in Püttlingen geschlagen geben und belegen derzeit Platz 9 in der Tabelle (8:10 Punkte). Auf Platz 11 folgt den die Triererinnen mit 6:12 Punkten! Nach dem Sieg in Waldsee herrschte zunächst Erleichterung im Lager der kleinen Miezen, doch dann stellte sich heraus, dass dieser Sieg teuer erkauft war.

 

Personal: Megane Vallet muss aufgrund ihrer Achillessehnenprobleme wohl bis Ende des Jahres ausfallen, dazu verletzte sich Katrin Irsch am Meniskus. Die Schwere der Verletzung steht noch nicht fest. Beide werden definitiv am Wochenende ausfallen. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Silvia Solic, die nach einem Schlag ins Genick mit Nackenproblemen zu kämpfen hat. Hilfe erhält das Team von der 1. Mannschaft, mit der die Zusammenarbeit sehr gut funktioniert. So wird die mit Doppelspielrecht „ausgestattete“ Aaricia Smits aushelfen.

 

Prognose: „Das wird eins der entspannteren Spiele! Zum einen ist das unserer personellen Situation geschuldet, zum anderen hoffe ich, dass sich durch den Sieg in Waldsee ein paar Blockaden im Kopf meiner Spielerinnen gelöst haben und wir jetzt befreit in Mundenheim aufspielen werden. In Mundenheim müssen wir ohne Harz auskommen, das wird sicher nicht so leicht. Wir gehen als Aussenseiter in diese Begegnung“, gibt MJC Trainerin Franzi Garcia vor.

 

 

Berichte vom Spieltag 28./29. Oktober 2017

 

TG Waldsee – DJK/MJC Trier II 15:17 (8:11)

 

Aufatmen bei den kleinen Miezen! Das Team von Trainerin Franzi Garcia setzte sich im Abstiegsderby bei der TG Waldsee am Ende verdient durch und feierte den wichtigen Auswärtssieg. Das alleine die Punkte zählen, hatte Garcia bereits vor dem Spiel deutlich erklärt.

 

Es wurde ein Start-Ziel Sieg der kleinen Miezen in einer torarmen Begegnung, in der die Abwehrreihen spielentscheidend waren. Lediglich beim 4:3 lagen die TG Waldsee in Führung, war letztmals beim 5:5 in der 22. Minute beim Remis, dann setzte sich das Trierer Team über 5:7 auf 8:11 zur Pause ab.

 

Beim 11:15 in der 49. Minute schien die Begegnung zugunsten des Garcia-Teams gelaufen, die Mannschaft nutzte aber in den Folgeminuten ihre Chancen nicht mehr und so legte Garcia in der 53. Minute die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch, nahm die Auszeit, die aber nicht reichte, um ihre Mannschaft aus ihrer Lethargie zu führen. Waldsee fand ins Spiel zurück, war drei Minuten vor dem Ende wieder auf ein Tor (15:16) dran. Erneut nahm Garcia die Auszeit und letztlich sorgte die junge Nele Greinert 26 Sekunden vor dem Ende mit ihrem Treffer für den immens wichtigen Sieg!

 

„Wir haben ein Kampf- und Krampfspiel gewonnen und am Ende zählen nur zwei Punkte! ES war eine überragende Abwehrleistung, aus der ich Torfrau Lisa Gubernator herausheben will. Sie hat über 60 Minuten eine überragende Leistung gezeigt, auf hohem Niveau gehalten und 18 Paraden gezeigt. Im Angriff war vieles Stückwerk. Doch letztlich bin ich mit den beiden Punkten zufrieden, obwohl wir im Angriff vieles schuldig geblieben sind. Ich hoffe, dass dieser Sieg jetzt die Blockade im Kopf löst, doch wir haben noch viel Arbeit vor uns“, resümierte die MJC Trainerin.

 

Krämer und Gubernator – Vallet (1), Pötters, Irsch (4/1), Braun (1), Kordel (2), Weinandy (1), Cartus, Loscheider (3), Steil (1), N. Greinert (3), Solic (1)

 

HSG Wittlich – HSG Marpingen-Alsweiler 21:27 (7:16)

 

Mit einer 6:0 Abwehr versuchten sich die Gastgeber dem Favoriten aus dem Saarland Paroli zu bieten.  Bis zum 4:5 in der 12. Minute gelang dies und so entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung, in der HSG Trainer Thomas Feilen schon früh die Auszeit nehmen musste, doch seine Mannschaft geriet über 4:8 in der 16. Minute spielentscheidend bis zum 6:15 in der 28. Minute ins Hintertreffen. Dieser 2:7 Lauf der Gäste entschied das Spiel schon vor der Pause.

 

„Wir haben das Spiel in den ersten 20 Minuten verloren und dafür waren zwei Aspekte entscheidend: Die Gäste stellten den erwartet starken Abwehrverband mit einer überragenden Carina Kockler, die das Torhüterduell klar für sich entschied und es fehlte uns die Durchschlagskraft im Angriff. Waren die Chancen da, wurden sie nicht genutzt oder von Kockler entschärft. Sieben Tore in einer Halbzeit sind einfach zu wenig, um eine Begegnung zu gewinnen. Allerdings muss ich mir ankreiden, zu spät den Abwehrverband umgestellt zu haben. Deutlich früher hätten wir offensiver spielen müssen“, gab sich Feilen selbstkritisch, der die taktische Maßnahme erst in der 25. Minute ergriff.

 

Auch nach dem Wechsel gelang es den Eifelanerinnen nicht, ins Spiel zu finden. Über 10:20 in der 38. Minute und 13:23 in der 46. Minute kamen die Gäste am Ende zum einem unerwartet deutlichen 21:27 Erfolg.

 

„Nach dem Wechsel war es eine deutlich verbesserte Angriffsleistung und dafür waren die taktischen Umstellungen im Abwehrverband entscheidend. Marpingen reagierte auf unsere offensive Deckung jetzt mit der siebenten Feldspielerin und es gelang uns einfach nicht mehr, in Schlagdistanz zu kommen. Es war eine ernüchternde Niederlage nach dem guten Spiel gegen Bassenheim. Dennoch bin ich mit der Tatsache zufrieden, dass meine Mannschaft ein anderes Gesicht gezeigt hat und sich im zweiten Spielabschnitt nicht ergeben hat. Wichtig wird sein, dass wir in der kommenden Woche das Spiel gegen Waldsee gewinnen“, schaut Feilen bereits nach vorne.

 

Scharfbillig und Diede - Schurich (3) Keil, Ambros, Barthen, Gassanov, Rolinger, Packmohr (3), Simonis, Lang (3/1), Lukanowski (3), Schenk (9/6)

 

HSG Hunsrück – TV Bassenheim 30:23 (15:11)

 

Die HSG Hunsrück verteidigt im Spitzenspiel den Heimnimbus und schickt den Mitfavoriten auf den Titel, den TV Bassenheim deutlich geschlagen auf den Nachhauseweg. Spätestens jetzt dürfte feststehen: in dieser Saison führt die Meisterschaft nur über die Mannschaft aus dem Hunsrück!

 

In der proppenvollen Hirtenfeldhalle zeigt das Heimteam gegen den letztjährigen Vizemeister eine starke Leistung und gewinnt auch in der Höhe verdient mit 30:23. Beide Teams starteten hochmotiviert ins Spiel, zeigten Tempohandball, und das Sie gut vorbereitet ins Spiel gingen.

 

Die Gäste aus Bassenheim erwischten den besseren Start und führten 1:3 und 3:5, ehe das Heimteam durch drei Treffer (Sülzle, 2x Jost) in Folge konterte und Gästetrainer Schmitt zur Auszeit zwang. Bis zum 10:9 in der 19. Minute entwickelte sich nun ein ausgeglichenes Spiel, dann nahmen sich beide Mannschaften im Angriff eine Auszeit und über vier Minuten fielen keine Tore. Nun legte der HSG Coach Sascha Burg die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch und seine Mannschaft bestimmte das Spiel, zog im Anschluss bis zur Halbzeit auf 15:11 davon.

 

Im zweiten Spielabschnitt drückten beide Mannschaften weiter aufs Gaspedal und zeigten den Zuschauern in der stimmungsgeladenen Hirtenfeldhalle ein gutes Oberligaspiel. Bis zur 38. Minute verkürzte die Gäste auf 18:15 und es keimte noch einmal Hoffnung im Lager des TV Bassenheim auf. Vier Treffer in Folge des Gastgebers bis zur 45. Minute ließen diese Hoffnung jedoch schnell wieder ersticken und so wurde die die Gastgebermannschaft nach Spielende für eine starke Leistung von Ihren vielen Zuschauern gefeiert.

 

„Erneut eine ganz starke Abwehrleistung. Im Angriff haben wir auf die wechselnden Abwehrformationen der Gäste immer eine Antwort parat gehabt und hatten eine sehr gute Abschlussquote. Meine Mannschaft hat diese Woche im Training sehr konzentriert gearbeitet, die dort erarbeiteten taktischen Vorgaben super umgesetzt und sich den Sieg verdient!“ so Burg nach Spielende.

 

Martin-Stoleru und Marx - Simon, A. Frank, M. Frank (1), Mohr (3), Reuter (3), Hoemann (1), Jost (12/6), Gräber (6), Sülzle (3), Kappes, Schmiedebach (1), Molz.

 

Bilder von Andreas Weber

 

Vorschau auf den Spieltag 28./29. Oktober 2017

 

HSG Wittlich – HSG Marpingen- Alsweiler (Samstag, 16 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Der Sieg der HSG Wittlich in Bassenheim am vergangenen Montag untermauert die Aussagen von HSG Trainer Thomas Feilen, dass die Liga in diesem Jahr so ausgeglichen wie nie besetzt ist. „Wenn die Mannschaften an ihre Leistungsgrenze gehen, kann jeder gegen jeden gewinnen“ unterstreicht der HSG Coach seine Aussage. Auf jeden Fall hat aber dieser Sieg der Mannschaft aus der Eifel viel Selbstvertrauen gegeben, um so die schwere Aufgabe gegen die Gäste aus dem Saarland beruhigt angehen zu können. „Seit Jahren gehört der Gast zum Oberliga-Invetar! Auf allen Positionen sind die Saarländerinnen gleich stark besetzt und verfügen über eine starke Torfrau. Der Sieg in Bassenheim hat uns sicher Rückenwind gegeben, den wir mitnehmen müssen“, sagt Feilen.

 

Personal: Die HSG kann ihre Bestbesetzung aufs Feld schicken.

 

Prognose: „Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe, rechne mit einem knappen Ergebnis. Gegenüber dem Bassenheimer Spiel müssen wir noch stabiler in der Deckung stehen, gut auf die Rückraumschützen der Gäste sowie deren Zusammenspiel mit dem Kreis eingestellt sein. Im Angriff gilt es, effizient abzuschließen. Gewarnt sind wir vor den Gästen auch aufgrund deren Auswärtssieg in Osthofen! Das zeigt die Qualität der Mannschaft. Wenn wir wieder an unsere Bestform herankommen, haben wir auch die Chance, dieses Spiel zu gewinnen“, glaubt der Wittlicher Trainer.

 

TG Waldsee – DJK/MJC Trier II (Samstag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: „Wenn nicht jetzt, wann dann“, dürfte der Slogan des Tabellenletzten aus Waldsee sein, denen nicht verborgen geblieben ist, dass die kleinen Miezen derzeit nicht ihre Bestleistung abrufen und auf dem drittletzten Platz angekommen sind. Mental stimmt es bei den Triererinnen nicht. Zu spät findet das Team von Trainerin Franzi Garcia ins Spiel, steht sich mehr im Weg als der Gegner. Sollte sich das am Wochenende nicht legen, könnte es für die Pfälzerinnen zum ersten Saisonsieg reichen.

 

Personal: Die kleinen Miezen reisen in Bestbesetzung an.

 

Prognose: „Wenn man sich die Tabelle anschaut, weiß, was die Stunde für beide Teams geschlagen hat. Der Tabellenletzte erwartet den Drittletzten. Wir haben uns selbst in diese Situation gebracht, aus der wir uns befreien müssen. Am Wochenende zählen nur zwei Punkte. Es gibt keinen Schönheitspreis zu gewinnen und deshalb rechne ich auch nicht mit einem schönen Spiel. Die Gefahr ist groß, dass wir die Mannschaften den Druck, der auf ihnen lastet, nicht ablegen können. Bei den Gastgeberinnen müssen wir Bea Demski in den Griff bekommen. Beide Mannschaften sollten wissen, um was es in diesem Spiel geht. Wenn wir in der Oberliga bleiben wollen, müssen wir dieses Spiel gewinnen“, fordert die MJC Trainerin.

 

HSG Hunsrück – TV Bassenheim (Samstag, 19.30 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Spitzenspiel auf Spitzenspiel! Für die Hunsrück HSG geht es nach dem verdienten Auswärtserfolg in Osthofen jetzt gegen Bassenheim, den Vizemeister des letzten Jahres, vor heimischer Kulisse um zwei Dinge: Zum einen will das Team seine Heimstärke vor eigenem Publikum nachhaltig unter Beweis stellen und zum anderen gilt es, den sicherlich unerwarteten Platz an der Tabellenspitze zu verteidigen. Das dies keine Aufgabe sein wird, ist den Verantwortlichen im Hunsrück durchaus bewusst. Die Gäste aus Bassenheim reisen mit dem Wissen an, sich keine weitere Niederlage leisten zu können. Verlieren die Gäste liegt man bereits vier Punkte hinter den Hunsrückern! In der letzten Runde gab es im Heimspiel für die Hunsrücker ein 24:24, im Hinspiel in der Karmelenberghalle gab es allerdings einen klaren 31:26 Heimerfolg für den TV Bassenheim. Spannung dürfte auch am kommenden Samstag wieder in der Luft liegen. Die Mannschaft von Trainer Hansi Schmidt gewann drei Auswärtsspiele in Folge und untermauerte damit die Ambitionen in der aktuellen Saison.

 

Personal: Personell hofft Burg, bis auf Laura Vollrath die berufsbedingt fehlen wird, dass die angeschlagenen Spielerinnen diese Woche wieder zu 100% ins Training einsteigen und er ansonsten mit der Bestbesetzung auflaufen kann.

 

Prognose: „Der TV Bassenheim gehört zu den Topteams der Liga, mit einer sehr variablen Deckung, zwei bärenstarken Torleuten - die ein Spiel alleine entscheiden können - und spielen im Angriff mit sehr hohem Tempo. Eine erfahrene Mannschaft die sich in den letzten Wochen unter Ihrem neuen Trainer Hansi Schmidt noch einmal deutlich weiterentwickelt hat!“ so Burg, der ein Spiel erwartet, welches erst in den Schlussminuten entschieden wird.

 

 

Berichte vom Spieltag 21./22. Oktober 2017

 

TV Bassenheim -HSG Wittlich 27:31 (17:16)

 

Der HSG Wittlich gelingt mit dem Sieg in Bassenheim eine weitere Überraschung des Spieltages! Das Team von Trainer Thomas Feilen entführt beide Punkte und macht damit die Hunsrück HSG zum alleinigen Tabellenführer!

 

„Ein immens wichtiger Sieg für uns! Das war sicher im Vorfeld so nicht zu erwarten. Die Ergebnisse zeigen nochmals deutlich, wie ausgeglichen die Liga ist und das man nur dann sicher sein kann die Halle als Sieger zu verlassen, wenn man die eigene Topleistung herankommt“, freute sich Feilen.

 

Nach einer Vorentscheidung sah es in der 20. Minute (12:12) aus, als die Wittlicher Leistungsträgerin Lisa Schenk ihre dritte Zeitstrafe wegen angeblichem Wechselfehler kassierte. Doch die Gäste ließen sich nicht beeindrucken, spielten weiterhin im Angriff sehr effektiv, doch im Angriff hatte die Mannschaft einige Probleme und so erklärt sich die hohe Trefferzahl beim 17:16 zur Pause.

 

Nach dem Wechsel blieb es das Kopf-an- Kopf Rennen zwischen beiden Teams, die Wittlicher Deckung steigerte sich jetzt und im Angriff waren es Helen Schieke, Gwenny Barthen, eine treffsichere Irina Lukanowski und die vom Punkt eiskalt verwandelnde Jenny Simonis, die maßgeblichen Anteil daran hatten, dass die Begegnung bis zum 23:23 iin der 44. Minute völlig offen blieb. Drei Treffer in Folge läuteten dann den Erfolg der Eifelanerinnen ein. Über 23:26 in der 51. Minute war das Spiel beim 25:20 in der 57. Minute entschieden.

 

„Ich bin stolz auf meine Mannschaft, die heute absolut geschlossen auftrat und verdient die Punkte entführte“, sagte Feilen.

 

Scharfbillig und Diede - Schurich (4), Keil, Ambros, Barthen (2), Gassanov, Rolinger (1), Simonis (7(7), Lang (3), Schieke (5), Lukanowski (7), Schenk (1)

 

TG Osthofen – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch 14:19 (8:7)

 

Die Hunsrück HSG gewinnt das Spitzenspiel in Osthofen dank einer starken Abwehrleistung letztlich verdient, profitiert von der zeitgleichen Niederlage des SV Zweibrücken in Friesenheim und übernimmt die Tabellenführung.

 

Beide Mannschaften war taktisch gut aufeinander eingestellt und so entwickelte sich zunächst ein Kopf-an- Kopf Rennen, bei dem die Hunsrückerinnen in den ersten 15 Minuten mit drei Pfostentreffern Schußpech hatten, sich dafür aber bei ihrer herausragenden Torfrau Georgiana Martin-Stoleru bedanken konnten, die in den Anfangsminuten gleich zwei Siebenmeter von Kristina Graf entschärfte. Kurz vor dem Wechsel legten die Gastgeberinnen zum 8:7 vor.

 

„Die Umstellung auf die 5:1 Deckung war dann nach dem Wechsel der Schlüssel zum Erfolg“, freute sich Burg, dessen taktische Maßnahme dem Gastgeber in den ersten 20 Minuten der zweiten Hälfte sichtlich Probleme bereitete. So zogen die Hunsrückerinnen auf 13:16 davon, beim 14:17 in der 54. Minute nahm Burg die Auszeit und mit den Treffern von Karin Reuter und Melisa Gräber wurde die Begegnung dann endgültig entschieden.

 

„Die Abwehr und Torhüterleistung war heute sicher spielentscheidend. Mit der Angriffsleistung und 19 erzielten Treffern können wir nicht zufrieden sein. Wir können besser spielen als heute und das haben wir auch schon in der Saison gezeigt. Heute aber war das Spiel von Kampf und Leidenschaft meiner Mannschaft geprägt“, lobte Burg.

 

Born und Martin-Stoleru – Vollrath, Sion. A. Frank (2), M. Frank (1), Reuter (2), Hoemann (1), Jost (7/1), Gräber (4/2), Sülzle (2/2), Schmiedebach

 

DJK/MJC Trier II – HSV Püttlingen 20:22 (6:13)

 

Es sollte der Befreiungsschlag für die kleinen Miezen werden, doch 6 Tore in einer Halbzeit sind einfach zu wenig, um in der Liga ein Spiel zu gewinnen. Diese Erfahrung mussten die kleinen Miezen am Samstagabend in der Wolfsberghalle machen, verloren so ein weiteres wichtiges Heimspiel. Die Aufholjagd im zweiten Spielabschnitt kam zu spät, zumals Katrin Irsch bereits ab der 46. Minute die rote Karte sah. Beim 18:21 in der 56. Minute glühte noch einmal das Fünkchen Hoffnung, doch die routinierte Renata Szabo machte mit ihrem Treffer zum 18:22 in der 58. Minute den Sieg des Gastes perfekt.

 

„Man kann kein Spiel in der Oberliga gewinnen, wenn man erst nach 40 Minuten und einem deutlichen Rückstand anfängt Handball zu spielen. So werden wir in dieser Liga keine Chance haben und dessen muss sich die Mannschaft bewusst sein. Es ist offensichtlich, dass wir derzeit ein mentales Problem haben, Angst haben Fehler zu machen, aufs Tor zu gehen und dementsprechend vollkommen blockiert und gehemmt agieren. Warum das so ist, weiß ich derzeit selber nicht. Wir haben nicht gegen Püttlingen verloren, wir haben gegen uns selbst verloren. Dazu kommt eine Schiedsrichterleistung auf beiden Seiten, die seinesgleichen sucht. Ich kommentiere selten die Leistung der Unparteiischen, allerdings haben sie entscheidenden Einfluss auf die Partie genommen und das auf beiden Seiten“, klagte MJC Trainerin Franzi Garcia.

 

MJC II: Krämer und Gubernator - Vallet (4/1), Pötters, Irsch (5/2), Braun (3), A. Greinert, Kordel, Weinandy (1), L. Cartus, Steil (1), N. Greinert (4), Solic (2).

 

 

Vorschau auf den Spieltag 21./22. Oktober 2017

 

DJK/MJC Trier II – HSV Püttlingen (Samstag, 19.30 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Drittes Heimspiel in Folge für die kleinen Miezen. Am Samstagabend erwartet das Team von Trainer Franzi Garcia den saarländischen Gast aus Püttlingen. Der Tabellensiebte gewann vergangenes Wochenende sein Auswärtsspiel bei der TG Waldsee mit 32:28 und reist mit viel Selbstvertrauen an. Mit Marion Müller und Renáta Szabo verfügen die Gäste über ihre gefährlichsten Angreiferinnen, die zuletzt mit 18 Treffern trotz kurzer Deckung mehr als die Hälfte der Püttlinger Treffer markierten. Dazu trug sich auch Nathalie Wagner mit 7 Treffern in die Torschützenliste ein. Diesem Trio muss am Samstagabend das Hauptaugenmerk der Triererinnen gelten.

Personal: Auf Trierer Seite geht man von der Bestbesetzung aus.

Prognose: „Vielleicht ist Püttlingen in der jetzigen Situation genau der richtige Gegner für uns. Sie treten als Favorit in Trier an und wollen nach durchwachsenem Saisonstart sicher ihr Punktekonto aufbessern. Natürlich habe wir etwas zu verlieren und bei einer Niederlage, wird es für den Kopf nicht einfacher. Darüber denken wir allerdings nicht nach, denn das hemmt. Unser größtes Problem momentan ist der Kopf, meine Mannschaft hat hohe Ansprüche, will viel und vergisst dabei die Leichtigkeit des Handballspiels. Wir betreiben eine geile Sportart und das möchte ich von meinen Mädels sehen. Wenn wir das schaffen, gepaart mit Kampfgeist, Leidenschaft und absolutem Siegeswillen werden wir auch Püttlingen Paroli bieten“, glaubt MJC Trainerin Franzi Garcia.

 

TG Osthofen – HSG Hunsrück (Sonntag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Im Spitzenspiel der RPS Oberliga trifft die TG Osthofen auf die Hunsrück HSG. Was zeichnet eine Spitzenmannschaft in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar aus? Neben dem attraktiven Spielstil gehört eine Stehauf-Mentalität zu den wichtigsten Eigenschaften einer erfolgreichen Mannschaft. Dass die Handballerinnen der TG Osthofen auf einem guten Weg sind, sich vom Beinahe-Absteiger aus der Vorsaison hin zur Spitzenmannschaft in Deutschlands vierter Liga zu entwickeln, das demonstrierten sie an diesem Wochenende eindrucksvoll. Nach der unglücklichen Heimniederlage gegen die HSG Marpingen-Alsweiler, gleichbedeutend mit dem ersten Punktverlust im vierten Spiel, fanden die TGOlerinnen die perfekte Antwort. Bei der HSG Wittlich feierte die TGO einen 25:24-Auswärtserfolg und zeigte damit die Qualität, die eine Spitzenmannschaft in der DNA hat: Stehauf-Mentalität. Diese Mentalität will die Mannschaft auch gegen die bisher so stark in die Saison gestartete Hunsrück HSG unter Beweis stellen! Vier Mannschaften (SV 64 Zweibrücken, TV Bassenheim, TG Osthofen, HSG Hunsrück) liegen aktuell mit nur 2 Minuspunkten an der Tabellenspitze und zwei Mannschaften treffen am kommenden Wochenende in der Wonnegauhalle in Osthofen aufeinander. Spannung ist also vorprogrammiert.

 

Personal: Personell gibt es berufsbedingt, krankheitstechnisch noch 2-3 Fragezeichen bei den Hunsrückerinnen.

 

Prognose: „Beide Mannschaften kassierten am vorletzten Wochenende Ihre ersten Niederlagen, zeigten sich jedoch am Samstag davon gut erholt. Während die HSG Ihre Heimstärke untermauerte, gelang es dem kommenden Gastgeber zwei wichtige Punkte aus Wittlich zu entführen. Die TG Osthofen ist personell hervorragend aufgestellt, konnte den Kader aus dem letzten Jahr weitestgehend zusammenhalten und sich gezielt hervorragend verstärken. Diese Mannschaft wird wohl bis zum Ende um die Meisterschaft mitspielen! “ ahnt der HSG Coach. Aber auch seine Mannschaft ist gut in die Saison gekommen und übertrifft die Erwartungen. HSG Trainer Sascha Burg gibt sich kämpferisch. „Wir wissen, welche extrem schwere Aufgabe uns in Osthofen erwartet, wollen dennoch ungeachtet der möglichen Ausfälle, unsere bestmögliche Leistung abrufen und am Ende schauen was möglich ist. Sicherlich müssen wir uns zum letzten Heimspiel deutlich steigern und die Chancenverwertung verbessern um dort bestehen zu können!“ fordert Burg.

 

TV Bassenheim – HSG Wittlich (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Da waren die Wittlicher Frauen am vergangenen Wochenende in heimischer Kulisse knapp an der Überraschung des Spieltages gegen Osthofen dran, schon folgt mit dem TV Bassenheim ein weiteres Spitzenteam der Liga! Nach drei Auswärtserfolgen in Serie möchte Bassenheim vor heimischer Kulisse nahtlos an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen und mit einem Sieg über Wittlich Tuchfühlung zur Tabellenführung halten. Das Wittlich bislang wenig Zählbares aus Bassenheim in den letzten Jahren mitgenommen hat, sollte das Selbstbewußtsein und die klare Favoritenrolle der Gastgeberinnen unterstreichen.

 

Personal: Wittlich fährt in Bestbesetzung zum Auswärtsspiel.

 

Prognose: „Die sportliche Situation ist derzeit sehr unterschiedlich. Bei den Gastgeberinnen hat offensichtlich der Trainerwechsel zu Hansi Schmitt nahtlos geklappt. Das bestätigen die Ergebnisse des letztjährigen Vizemeisters! Dabei kann sich der TV auf eine sehr stabile und variable Deckung sowie eine gute Torfrau verlassen. Dies stellt auch die bisherige Anzahl der Gegentore unter Beweis. Nichtsdestotrotz wollen wir nichts unversucht lassen, uns so gut wie möglich in Bassenheim zu präsentieren, werden gut auf die Stärken der Gastgeberinnen eingestellt sein. Das Spiel haben wir auf keinen Fall im Vorfeld schon abgehakt“, verspricht der HSG Trainer.

 

 

 

Berichte Spieltag 14. und 15. Oktober 2017

 

HSG Wittlich – TG Osthofen 24:25 (15:13)

 

„An die Topform herankommen und die Chancen verwerten“, hatte HSG Trainer Thomas Feilen als Voraussetzung dafür genannt, dass seine Mannschaft im Heimspiel gegen die starke Osthofener Mannschaft etwas Zählbares in Wittlich behalten kann. Fast hätte es auch gereicht, am Ende war es die nicht genutzten Chancen, darunter gleich zwei Siebenmeter in den Schlussminuten, die zur Niederlage der Gastgeberinnen führten.  

 

„Sicher sind die zwei verworfenen Siebenmeter in den Schlussminuten bitter, doch das Spiel muss man differenzierter betrachten. Es war letztlich ein gutes Spiel meiner Mannschaft, die dem Gastgeber vom Tempo in der ersten Hälfte sicher überlegen war. Schade, dass wir vor der Pause und kurz nach dem Wechsel den Vorsprung nicht halten oder ausbauen konnten. Dazu mussten wir auch fragwürdige Zeitstrafen gegen uns verkraften“, fand HSG Trainer Thomas Feilen.  

 

Die HSG überraschte den in Bestbesetzung angetretenen Favoriten in den Anfangsminuten, das Team aus der Eifel legte zum 4:1 vor und verteidigte den Vorsprung über 13:9 in der 24. Minute bis zur Pause (15:13). Die erste Gästeführung datiert beim 17:18 in der 37. Minute und diese Führung gaben die Pfälzerinnen nicht mehr ab. Zwar glich die HSG beim 21:21 in der 48. Minute durch Helen Schieke wieder aus, doch die Führung wollte dem Feilen-Team einfach nicht mehr gelingen. Die Chance zum 24:24 Ausgleich in der 56. Minute entließ sich zunächst Jennifer Simonis entgehen, den Ausgleichstreffer markierte dann Carla Schurich knapp drei Minute vor dem Ende. Die Gäste legten zum 24:25 vor und nach der Zeitstrafe gegen eine Gästespielerin kam Wittlich zu letzten großen Ausgleichschance 34 Sekunden vor dem Ende durch Lisa Schenk, die ungenutzt blieb.

 

„Wir haben im Deckungsverband sicher gestanden, aber unsere Chancen insgesamt nicht konsequent genug genutzt. Im Tor zeigten Hanna Scharfbillig und Lena Diede ab der 40. Minute eine solide Leistung. Kleinigkeiten entschieden das Spiel, indem das Gästeteam aufgrund seiner Qualität nie auszuschalten war. In den letzten fünf Minuten hatten wir alle Möglichkeiten, das Spiel zu unseren Gunsten zu entscheiden. Doch im Tor der Gäste stand eine sehr starke Torfrau und letztlich kam auch das Pech mit den beiden nicht genutzten Siebenmetern und einem Pfostentreffer dazu. Schade, dass wir nicht für den Aufwand belohnt wurden, das ist bitter. Doch wir werden in Ruhe weiterarbeiten, kennen die Stellschrauben an denen wir drehen müssen, dann kommen auch die entsprechenden Ergebnisse“, weiß Feilen.

 

Scharfbillig und Diede - Schurich (4), Keil, Ambros, Molitor, Barthen (6), Rolinger, Packmohr (3), Simonis (2/2), Lang (2), Schieke (4), Lukanowski (2), Schenk (1).

 

DJK/MJC Trier II – FSG Arzheim/Moselweiß 23:25 (10:12)

 

Am Ende stand beim 23:25 die dritte Heimniederlage der kleinen Miezen in dieser Saison fest! „Die Niederlage nehme ich auch auf meine Kappe. In der Endphase habe ich die falschen Entscheidungen beim Wechseln getroffen“, zeigte sich MJC Trainerin Franzi Garcia nach dem Spiel selbstkritisch.

 

Die 3:2 Führung der kleinen Miezen in der 8. Minute sollte die letzte Führung des Teams von Trainerin Franzi Garcia in dieser Begegnung gewesen sein. Ab diesem Zeitpunkt legten die Gäste vor, lagen zur Pause mit 10:12 in Führung. Früh schien das Spiel entschieden, als es den Gästen gelang, sich vom 15:17 in der 40. Minute auf 15:22 in der 50. Minute absetzten. 10 Minuten ohne eigenen Treffern deuteten auf die Vorentscheidung zugunsten der Gäste hin!

 

„Erst jetzt hat meine Mannschaft gemerkt, dass sie auch schnell nach vorne spielen kann“, klagte Garcia. Die kleinen Miezen zeigten ihr Kämpferherz, kamen über 18:22 trotz der Auszeit der Gäste auf 21:22 in der 57. Minute heran, das Herzschlagfinale war eingeläutet, dass jedoch das bessere Ende auf Seite der Gäste hatte. Katrin Irsch nährte beim 22:23 knapp zwei Minuten vor dem Ende die Hoffnung ihrer Mannschaft auf den Punktgewinn, doch es sollte nicht reichen.

 

„Es zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison. Wir leisten uns einfach zu viele technische Fehler, spielen teilweise fahrig und ohne System. Es war eine verdiente Niederlage, die wir uns selbst zuzuschreiben haben. So kann man einfach nicht in einem Heimspiel auftreten. Zu viele freie Chancen haben wir vergeben und auch die erfahrenen Spielerinnen haben es nicht geschafft, kühlen Kopf zu bewahren. Wir haben einfach keine Ruhe gefunden und die Dinge zu Ende gespielt“, klagte die MJC Trainerin.

 

Krämer und Gubernator – Vallet (6/3), Pötters, Irsch (5), Braun (2), Kordel (3), Fahl, Brunner, Weinandy (2), Cartus (1), Steil, N. Greinert, Solic (4).

 

HSG Hunsrück – TSG Friesenheim 34:25 (15:11)

 

Die HSG Hunsrück untermauert mit dem 34:25 (15:11) Sieg gegen die TSG Friesenheim ihre Heimstärke. Die rund 300 Zuschauer in der Hirtenfeldhalle erlebten unter der Leitung der souveränen und unauffälligen Schiedsrichter Hummel/Hoffmann keine hochklassige, aber eine temporeiche Partie mit dem besseren Ende für die Mannschaft von Trainer Sascha Burg.

 

Die Gäste aus Friesenheim gingen bis zur 7. Minute mit 1:3 in Führung, die der Gastgeber durch zwei schnelle Treffer durch die Außenspielerinnen Viktoria Hoemann und Annika Frank egalisierte. Zwei Tore in Unterzahl brachten die HSG dann auf den Weg (5:3 - 11. Minute) und so zog die Mannschaft bis zur Halbzeit auf 15:11 davon.

 

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich bis zur 45. Minute (25:21) ein ausgeglichenes Spiel und nach zwei verworfenen Siebenmetern der Heimmannschaft legte Trainer Burg die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch, erinnerte seine Mannschaft an die Vorgaben und stellte sein Team auf die dritte Abwehrformation der Gäste in diesem Spiel ein. Angetrieben durch die in der zweiten Hälfte treffsicheren Dunja Jost und Melissa Gräber, feiert die HSG am Ende einen ungefährdeten Sieg gebührend mit den Zuschauern.

 

„Ein absolut verdienter, wenn auch am Ende zu hoch ausgefallener Sieg, bei dem wir zu viele Fehler produziert haben und zu Spielbeginn die Vorgaben zwecks Wurfverhalten vergessen haben. Beim Umschaltspiel haben wir uns zu viele Unkonzentriertheiten geleistet, was wir schnellstmöglich abstellen sollten. “ fordert der trotz des Sieges nicht zufriedene Trainer Sascha Burg.

 

Born, Martin-Stoleru, Marx; Simon, Frank A. (2), Frank M. (2), Mohr (3), Reuter (5), Hoemann (4), Jost (6), Gräber (8/1), Sülzle (4/3), Kappes Schmiedebach.

 

Vorberichte zum Spieltag 14./15. Oktober 2017

 

DJK/MJC Trier II – FSG Arzheim/Moselweiß (Samstag, 19 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Zweites Heimspiel in Folge für den Aufsteiger aus Trier! Die Mannschaft von Trainerin Franzi Garcia trifft auf den Tabellenfünften der Liga, der mit 7:5 Punkten Anschluss an das obere Tabellendrittel hält.

 

Personal: Nele und Anke Greinert sind nach ihrem Urlaub wieder da, haben allerdings nicht mit der Mannschaft trainiert. „Hier lasse ich offen, ob Sie zum Kader gehören. Ansonsten können wir aus dem Vollen schöpfen“, hofft die MJC Trainerin.

 

Prognose: „Wir spielen zu Hause und wollen die kämpferische Leistung der Vorwoche steigern, werden Moselweiß mit viel Aggressivität und Tempo begegnen. Wenn wir es schaffen, ein konstant hohes Niveau zu fahren, rechne ich mir durchaus Chancen aus. Allerdings kommt mit Moselweiß auch die Mannschaft der Stunden zu uns, nach drei Siegen in Serie strotzen die nur vor Selbstvertrauen. Ich rechne mit einem engen Spiel, Kleinigkeiten werden am Ende über Erfolg und Misserfolg entscheiden und hier müssen wir den nächsten Schritt in unserer Entwicklung nehmen. Heißt konkret: Weniger technische Fehler, Konzentration über die gesamte Spielzeit und in den entscheidenden Situationen die Nerven behalten“, lauten die Vorgaben Garcia`s. 

 

HSG Hunsrück – TSG Friesenheim (Samstag, 19.30 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Mit dem Heimsieg über Wittlich feierte die TSG Friesenheim vergangenes Wochenende den ersten Erfolg in der neuen Saison. Bei den zuhause noch ungeschlagenen Gastgebern, der HSG Hunsrück trifft der Gast auf einen Gegner, der seine Heimstärke auch mit Hilfe seiner Fans unter Beweis stellen will und mit einem weiteren Sieg den Spitzenplatz festigen will. Nachdem die HSG Hunsrück am letzten Wochenende die erste Saisonniederlage kassiert hat, erwartet die Mannschaft von Trainer Sascha Burg am Samstag in der Hirtenfeldhalle mit der TSG Friesenheim einen unbequemen Gegner. Die Gäste um Trainer Björn Dinger hatten keinen optimalen Saisonstart, konnten am Wochenende jedoch mit dem Heimerfolg einen Befreiungsschlag landen und wollen auch im Hunsrück punkten.

 

Personal: Berufsbedingt verzichten muss der Gastgeber auf Laura Vollrath. Ansonsten besteht die Hoffnung im Lager der HSG, dass die angeschlagenen Spielerinnen alle am Samstag zum Einsatz kommen können.

 

Prognose: „In der Oberliga kann jeder jeden schlagen und die kommenden Gäste haben genügend Qualität und oberligaerfahrene Spielerinnen in Ihrem Kader, um am Ende einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen. Wir brauchen eine gute Tagesform und müssen Lösungen gegen die offensive Abwehr der Gäste finden“ fordert Burg. Die TSG Friesenheim konnte sich vor der Saison mit Jessica Hauth, Lina Wild und Sina Schedler gezielt verstärken und Trainer Björn Dinger hat als Saisonziel mindestens Platz 8 ausgegeben.  „Ich erwarte eine sehr kampfstarke Gästemannschaft die sehr gut eingestellt sein wird und ein enges Spiel bis in die Schlussminuten. Dennoch wollen wir unsere Heimstärke untermauern und die zwei Punkte im Hunsrück behalten! “ berichtet der HSG Trainer Sascha Burg.

 

HSG Wittlich – TG Osthofen (Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Mit drei Siegen startete die TG Osthofen in die neue Saison, verlor dann zuletzt gegen die ebenfalls stark einzuschätzende Marpinger Mannschaft. „Erklärbar ist die Leistungsstärke der TG damit, dass die Mannschaft zum einen unverändert zusammengeblieben ist. Zum anderen trägt die Kooperation mit Bensheim Früchte, denn aus der Bundesliga-A-Jugend greifen immer wieder Spielerinnen ins RPS Liga Geschehen ein. „Das wird am Samstag eine wahnsinnig schwere Aufgabe für uns“, ahnt Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

 

Personal: Einige Spielerinnen der Eifelanerinnen sind angeschlagen, doch Trainer Feilen rechnet mit der Bestbesetzung.

 

Prognose: „Die Niederlage der Osthofener gegen Marpingen unterstreicht meine Aussage zum Saisonstart, dass die Liga in dieser Saison extrem ausgeglichen ist. So kann fast jeder jeden schlagen. Im Heimspiel müssen wir aber an unsere Topform herankommen, wenn wir uns ernsthaft Chancen auf etwas Zählbares ausrechnen wollen. Kernpunkt des Spiels wird sein, wie wir unser gut herausgespielten Chancen verwerten. Das muss auf jeden Fall besser werden als zuletzt. Dann würden wir uns auch für den Aufwand belohnen. Wir bereiten uns intensiv auf den Gegner vor, werden alles versuchen, am Samstagabend etwas Zählbares in Wittlich zu behalten“, so der HSG Coach.

 

 

Berichte vom Spieltag 7./8. Oktober 2017

 

DJK/MJC Trier II – HSG Mainz-Bretzenheim II 26:26 (12:13)

 

Punktgewinn oder Punktverlust für die kleinen Miezen? „Am Ende war es ein gerechtes Remis“, fand MJC Trainerin Franzi Garcia.

 

Nach der Führung in der Anfangsphase zum 2:1 liefen die kleinen Miezen ständig dem Vorsprung der Gäste hinterher, die über 2:4 in der 4. Minute bis 6:9 in der 16. Minute sogar auf drei Tore weg waren. Schon früh schied Stammkeeperin Ali Krämer mit einer Fußverletzung aus, für sie übernahm Lisa Gubernator den Torwartpart. Drei Tore in Folge und die kleinen Miezen waren wieder auf Augenhöhe und das sollte jetzt bis zur Pause zum 12:13 so bleiben.

 

Den besseren Start erwischten die Gäste, die sich beim 12:15 wieder ihren drei Tore Vorsprung erarbeitet hatten, beim 16:20 in der 42. Minute zog MJC Trainerin Franzi Garcia dann die Reißleine! Die Auszeit kam zum richtigen Zeitpunkt, den mit vier Treffern in Folge glich das Gastgeberteam bis zur 48. Minute zum 20:20 aus, die spannende Schlussphase war eingeläutet. „Alles richtig gemacht“, freute sich Garcia über die Auszeit und das Zwischenergebnis.

 

Die Führungen wechselten jetzt hin und her, letztmalig legte das Garcia Team durch Katrin Irsch in der 57. Minute auf 26:25 vor, die Gäste nahmen ihre Auszeit, scheiterten dann per Siebenmeter in der 58. Minute an MJC Torfrau Lisa Gubernator. Im Gegenzug zeigen die Schiedsrichter Zeitspiel der kleinen Miezen an, Katrin Irsch verwandelt zum 27:25. Doch die Rechnung hatten die Gastgeberinnen zumindest ohne einen Schiedsrichter macht. Der nämlich hatte auf Schrittfehler Irsch entschieden, sein Kollege auf Tor für die Gastgeberinnen.

 

So gelang den Gästen der letztlich nach Ansicht von Garcia leistungsgerechte Ausgleichstreffer, nachdem die Gäste sogar noch die Chance hatten, mit einem direkten Freiwurf, der über den Block ging, zum Siegtreffer zu kommen.

 

„Wir haben es in der entscheidenden Phase nicht geschafft, auf zwei Tore weg zu gehen. Die Chancen waren da, doch wir haben einfach zu viele Fehler im Tempospiel gemacht. Insgesamt 21 technische Fehler in einem solchen Spiel sind zu viel. Darunter zwei Fehlpässe in der entscheidenden Phase. Was mich freut ist die Tatsache, dass die Mannschaft gut dagegengehalten und bis zum Umfallen gekämpft hat. Emotional waren wir von Beginn an in der Begegnung und haben trotz der schlechten Trainingswoche einen weiteren Schritt nach vorne gemacht“, resümierte die MJC Trainerin.

 

Krämer und Gubernator - Vallet (6/4), Pötters, Irsch (4), Braun (3), Kordel (4), Fahl, Brunner, Natter, Weinandy (1), Cartus, Steil (1), Solic (7)

 

FSG Mainz Budenheim II– HSG Hunsrück 28:26 (11:13)

 

Im Spitzenspiel unterliegt die Hunsrück HSG knapp dem Meisterschaftsfavoriten Mainz-Budenheim II. Auffallendste FSG Spielerin war U17-Europameisterin Paulina Golla, die mit 11/4 Treffern Garant für den Sieg war. Im sechsten Spiel kassiert die HSG Hunsrück mit 28:26 beim Titelfavoriten Mainz/Budenheim II die erste Saisonniederlage und geht damit erstmals in dieser Saison nicht als Sieger vom Feld.

 

Mehr als 50 Zuschauer aus dem Hunsrück machten sich auf den Weg nach Mainz um ihre Mannschaft zu unterstützen und sahen eine gut eingestellte HSG die sehr gut ins Spiel startete und den Mainzer Trainer schon früh (13.Min – 3:5) zur Auszeit zwang. Dieser schickte nun seine beiden Juniorennationalspielerinnen Golla und Soffel aufs Feld, doch zunächst zeigten sich die Gäste weiter unbeeindruckt und spielten sich bis zur Halbzeit eine verdiente 11:13 Führung heraus. „Hier hätten wir uns schon deutlicher absetzen müssen, doch wir hatten viele Probleme mit dem Ball und haben dadurch eine Hand voll technische Fehler produziert,“ resümierte HSG Coach Burg.

 

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein wahrer Krimi, angeführt durch die überragende Paulina Golla, die 8 Treffer im zweiten Spielabschnitt erzielte, konnte der Gastgeber bis zur 35. Minute beim 15:15 ausgleichen. Bis zum 18:18 legte die HSG immer einen Treffer vor, den die FSG im Gegenzug egalisieren konnte. Beim 21:19 schien Mainz auf der Siegerstraße, doch die HSG kämpfte und ging beim 22:23 in der 50. Minute wieder in Führung. Beim 25:25 (56. Minute) war das Spiel offen, doch die FSG erzielte zwei Treffer in Folge und entschied das Spiel am Ende mit 28:26 für sich. „In meinen Augen hatte dieses Spiel keinen Sieger verdient. Wir waren 35 Minuten spielbestimmend, haben dann ein wenig den Faden verloren und hatten am Ende Pech mit zwei krassen Fehlentscheidungen der Schiedsrichter. Alles in allem ein guter Auswärtsauftritt meiner Mannschaft. In Mainz, die ich nach wie vor als Titelanwärter Nummer eins sehe, kann man verlieren, aber es war mehr möglich,“ fand HSG Trainer Sascha Burg.

 

Born und Martin-Stolero – Simon, A. Frank (1), M. Frank (4), Reuter (4), Gräber (4), Hoemann, Jost (9/2), Sülzle (3/1), Schmiedebach, Molz (1)

 

Bilder von Andreas Weber: Spiel FSG Mainz-Budenheim II - HSG Hunsrück

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TSG Friesenheim – HSG Wittlich 29:25 (10:10)

 

Eine unglückliche Niederlage kassiert das Team von Trainer Thomas Feilen in Friesenheim, die Niederlage fällt nach Ansicht des HSG Trainers zu hoch aus. „Wir haben ein gutes Spiel gemacht, vor allem im ersten Spielabschnitt eine starke Deckung und eine gute Torfrau auf dem Platz gehabt. Zur Pause hätten wir durchaus in Führung liegen können, doch wir vergaben einige klare Chancen“.

 

Die Chancenverwertung sollte auch das Problem der Eifelanerinnen nach dem Wechsel bleiben. Gleich zu Beginn nutzte die Mannschaft ihre Torchancen nicht und so zog der spielstarke Gastgeber auf 17:13 in der 41. Minute davon. Die HSG Spielerinnen hielten sich aber weiter an die taktischen Vorgaben, blieben jetzt über 17:16 in der 43. Minute bis 21:20 in der 52. Minute am Gastgeber dran. In den entscheidenden Phasen waren es dann auch die Entscheidungen der Unparteiischen, die im Zweifelsfalle immer zugunsten der Gastgeberinnen ausfielen und so gelang der TSG beim 24:21 in der 53. Minute die offensichtliche Vorentscheidung. Noch einmal verkürzte Wittlich auf 27:25, kassierte dann aber 35 Sekunden vor dem Ende die Entscheidung zum 28:25.

 

„Am Ende fällt der Sieg der Gastgeberinnen, der verdient war, zu hoch aus. Die Leistung meiner Mannschaft war ok, ärgerlich bleibt einfach unsere Chancenverwertung, bei der uns die Kaltschnäutzigkeit fehlte“ resümierte Feilen.

 

Scharfbillig und Diede - Schurich (3), Keil, Ambros (1), Barthen (5), Rolinger, Packmohr (2), Simonis (1), Lang (3/1), Schieke (2), Lukanowski (2), Schenk (6/3)

 

 

Vorberichte zum Spieltag 07./08. Oktober 2017

 

FSG Mainz/Budenheim II – HSG Hunsrück (Samstag, 16.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Das zweite Team der Dynamites aus Mainz Bretzenheim ging mit einem stark veränderten Kader in die Oberliga-Saison. Nach dem sechsten Platz in der vorigen Saison will der Verein den bisherigen, erfolgreichen Weg fortsetzen und wieder das vordere Tabellendrittel ansteuern. Als Nachwuchs des Zweitligateams ist es wichtig, dass sich alle Spielerinnen individuell auf ein möglichst hohes Niveau weiterentwickeln und dass das Team zugleich die bestmöglichen Ergebnisse erzielt. So sind die Gastgeberinnen als einer der Titelfavoriten zu sehen und werden am Wochenende zum ernsten Prüfstein für das mit 5 Siegen gestartete Team aus dem Hunsrück! Spricht man mit dem HSG Trainer über den kommenden Gegner, kommt der regelrecht ins Schwärmen: „Mainz ist meiner Einschätzung nach der Verein in Rheinland-Pfalz, das absolute Aushängeschild in unserer Region und wird sicherlich mittelfristig auch in der ersten Liga vertreten sein. Die Jugendarbeit sucht Ihres Gleichen und das Vereinskonzept wird sehr konsequent umgesetzt. Die Mannschaft von Trainer Jörg Schule verfügt über eine gesunde Mischung aus erfahrenen und hochtalentierten Spielerinnen. Die U19-Nationalspielerinnen Alicia Soffel sowie U17-Europameisterin Paulina Golla, die auch in der 2. Bundesliga Mannschaft zu den Leistungsträgern gehören, sind nur zwei Beispiele der Qualität die uns am Samstag erwartet.“

Personal: Personell gibt es im Lager der Hunsrückerinnen noch einige Fragezeichen. „Die Grippewelle hat uns leider stark erwischt, wichtige Leistungsträgerinnen liegen krank im Bett und ich hoffe, dass nicht alle aktuell nicht zur Verfügung stehenden Spielerinnen, ausfallen werden.“ so Burg, der sich für das schwere Duell andere Vorzeichen gewünscht hätte.

Prognose: Die Gäste aus dem Hunsrück konnten am Wochenende gegen den VTV Mundenheim mühevoll gewinnen, während die Gastgeber mit einem Rumpfteam, aufgrund der zeitgleichen Spiele der ersten Mannschaft und weiblichen A-Jugend, überraschend auswärts doppelt punkten konnten. „Auch wenn die Tabellensituation dies nicht erwarten lässt, fahren wir als klarer Außenseiter nach Mainz! Ich bin mir sicher, dass der kommende Gegner auch der kommende Meister der diesjährigen Oberliga-Saison sein wird. Wir wollen uns bestmöglich verkaufen und kämpferisch dagegenhalten,“ erklärt Burg.

DJK/MJC Trier II – SG Mainz/Bretzenheim II (Samstag, 19 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Wichtiges Heimspiel des Aufsteigers DJK/MJC Trier II am Samstagabend in der Wolfsberghalle. Das Team von Trainerin Franzi Garcia trifft mit der Bundesligareserve aus Mainz/Bretzenheim auf einen Gegner, der mit seinem Saisonstart nicht zufrieden sein kann. Erst zwei Punkte haben die Gäste auf ihrem Konto und so stehen die Gäste in Trier genauso unter Druck wie die Gastgeberinnen. Mit Julia Anna Veeck und Cindy Freischlader verfügen die Gäste über ihre gefährlichsten Angreiferinnen, auf die die MJC Abwehr besonders aufpassen muss.

 

Personal: Bedingt durch die Herbstferien verlief die Trainingswoche nicht so wie sich das Trainerin Franzi Garcia gewünscht hatte. So wird Nele Greinert am Wochenende auch fehlen.

 

Prognose: Drei Heimspiele haben die Triererinnen jetzt vor der Brust und die Mannschaft weiß, dass gerade zuhause die wichtigen Punkte zum Klassenerhalt gesammelt werden müssen. „Wir müssen aufpassen, nicht in einen Strudel zu geraten, deshalb müssen wir die Punkte zuhause behalten. Zuhause sind wir in der Lage jede Mannschaft der Liga zu schlagen, müssen dafür aber lernen, die Konzentration über 60 Minuten hochzuhalten. Es kann nicht sein, dass wir in der zweiten Hälfte immer schlecht verteidigen und im Kopf müde wirken. Gegen Saarbrücken haben wir durchaus einiges gut gemacht und das gilt es auszubauen. Es ist natürlich immer fraglich, mit welchem Aufgebot die Gäste anreisen, doch wir müssen einfach nur auf uns schauen. Ich gehe ganz optimistisch an die Aufgabe heran“, sagt die MJC Trainerin.

 

TSG Friesenheim – HSG Wittlich (Samstag, 20 Uhr)

 

Ausgangslage: Eine bittere 29:19 Auswärtsniederlage mussten die Friesenheimerinnen vergangenes Wochenende bei Marpingen-Alsweiler einstecken und stehen jetzt, nach bisher sieglosen Spielen, vor heimischer Kulisse mächtig unter Druck. Verliert das Team auch die Begegnung gegen Wittlich reißt der Kontakt zum Mittelfeld der Liga langsam ab. Doch das ist für HSG Trainer Thomas Feilen nur die eine Seite der Medaille, die andere Seite zeigt, die Heimstärke der TSG, die nur knapp gegen den Meisterschaftsfavoriten Bassenheim verlor. „Letztes Jahr hatte die Mannschaft viel Verletzungspech und ist nach gutem Saisonstart noch abgerutscht. Für mich steht das Team zurzeit zu Unrecht so weit unten in der Tabelle. Allerdings liegt der Druck beim Gastgeber, die alles daransetzen werden, gegen uns den ersten Sieg einzufahren“, ahnt der HSG Coach.

 

Personal: Aufgrund der Arbeitssituation war die Vorbereitung auf dieses Spiel nicht mit allen Spielerinnen möglich, am Sonntag wird aber alles an Bord sein.

 

Prognose: „Schade, dass wir am vergangenen Spieltag nicht Zählbares eingefahren haben. Wir haben keinen Druck, in Friesenheim Punkten zu müssen, ich rechne aber mit einem offenen Spiel, in dem wir dann da sein müssen, wenn sich die Chance bietet. Wir wissen, wie wir gegen die TSG spielen müssen,“ erklärt der Wittlicher Trainer, der sich aber keine weiteren Details zu seiner Taktik gegen die Gastgeberinnen entlocken lässt. „Gewissenhaft bereiten wir die Mannschaft auf dieses Spiel vor, kennen die Stärken und Schwächen der Gastgeberinnen und ich rechne mit einem Spiel auf Augenhöhe, das mit einem engen Spielausgang enden wird“, so Feilen.

 

 

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Berichte vom Spieltag 30. September/01. Oktober 2017

 

HSG Wittlich – SFG Mainz/Budenheim II 27:29 (13:13)

 

Fast wäre den Eifelanerinnen die Überraschung des Spieltages geglückt. Das Team von Trainer Thomas Feilen unterliegt dem Favoriten aus Mainz/Budenheim II nach einer starken Vorstellung unglücklich. Dabei fanden die Eifelanerinnen gut in die Begegnung, starteten mit der 4:1 Führung in der 5. Minute, verloren dann aber ihre Dynamik im Angriffsspiel. „Sowohl im Positionsangriff als auch beim Gegenstoß habe ich dies heute vermisst“, klagte Feilen, dessen Team gegen das mit kleiner Besetzung angetretene Gästeteam den 5:7 Rückstand in der 15. Minute verkraften musste. Nah der Auszeit der Gastgeberinnen lief es wieder besser im HSG Spiel, die Mannschaft glich bis zur Pause zum 13:13 aus. Die Führung aber wollte den Gastgeberinnen auch im zweiten Spielabschnitt nicht mehr gelingen, ständig lief die Mannschaft dem ein bis zwei Tore Rückstand hinterher. „Immer dann, wenn es eng wurde, setzte sich die individuelle Klasse des Gastes durch. Wir haben es nicht geschafft unser Spiel fehlerfrei durchzuziehen, leisteten uns unnötige technische Fehler und hätten eigentlich heute ein durchaus positives Ergebnis erzielen können“, resümierte Feilen, dessen Team zwei Minuten vor dem Ende durch Helen Schieke noch auf 27.28 herankam. Die Gäste nahmen die Auszeit und erzielten den entscheidenden Treffer.

Scharfbillig und Diede - Schurich (4), Steffens (1), Keil, Barthen (1), Gassanov, Rolinger (3), Packmohr (2), Simonis (1/1), Lang (4), Schieke (4), Lukanowski, Schenk (7/5)

 

SV Zweibrücken – DJK/MJC Trier II 29:24 (12:10)

 

Gut hatten sich die kleinen Miezen auf den Gastgeber und seine offensive Deckungsarbeit vorbereitet und so blieb der Lohn zunächst für das Team von Trainerin Franzi Garcia nicht aus. Dank der treffsicheren Silvia Solic am Kreis führten die kleinen Miezen 1:4 in der 6. Minute beim Favoriten in Zweibrücken. Dabei fanden die Gäste mit ihren Anspielen die Kreisläuferin, leisteten sich aber mit zunehmender Spieldauer Fehlwürfe und technische Fehler.

 

Erstmals glichen die Saarpfälzerinnen beim 6:6 in der 14. Minute aus, legten beim 8:7 in der 22. Minute vor, da Trier in dieser Phase SV Angreiferin Lucie Krein nicht ausschalten konnte. Krein sorgte mit ihrem fünften Treffer im ersten Spielabschnitt für die 12:10 Pausenführung ihres Teams. Beim 18:13 in der 39. Minute schien die Begegnung früh entschieden, doch die kleinen Miezen kämpften sich in die Begegnung zurück und waren beim 19:17 in der 46. Minute wieder in Schlagdistanz. Die Wende wollte den Triererinnen nicht mehr gelingen und so fuhr der Tabellenführer über 24:20 den am Ende verdienten 29:24 Erfolg ein.

 

„Wir haben erneut eine unnötige Niederlage einstecken müssen, leisteten uns zu viele Fehlwürfe und technische Fehler. So sind wir erneut an uns selbst gescheitert. Wenn wir unsere Chancen hatten, haben wir diese nicht genutzt, wurden dafür mit Gegenstoßtoren bestraft. Zudem fehlte die Breite in unserem Angriffsspiel. Die Mannschaft muss sich den Vorwurf gefallen lassen, sich nicht an die taktischen Vorgaben gehalten zu haben. Im zweiten Spielabschnitt haben wir dann keine Lösungen mehr gegen den Abwehrverband der Gastgeberinnen gefunden und haben aufgehört zu verteidigen“, klagte Garcia.

 

Krämer und Gubernator - Vallet (6/3), Pötters, Irsch (6/2), Braun, Kordel (1), Natter, Weinandy (3), Cartus, Steil (3), Loscheider, Greinert, Solic (5)

 

HSG Hunsrück – VTV Mundenheim 27:24 (14:9)

 

Die Hirtenfeldhalle in Kleinich entwickelt sich in der RPS Oberliga der Damen zur Festung! Mit ihren fast 400 Zuschauern bieten die Fans die tolle Kulisse für den fünften Heimsieg im fünften Saisonsieg. Gegen die erfahrenen Mundenheimerinnen kommen die Gastgeberinnen zu einem Start-Ziel-Sieg! Die HSG Hunsrück behält durch Ihren 27:23 (14:9) Heimerfolg weiter ihre weiße Weste und wird nach Spielende von Ihren Fans lautstark und lange gefeiert.

 

„Der Zuschauerzuspruch ist Klasse und es macht einfach Spaß vor dieser Kulisse zu spielen. Das motiviert meine Mannschaft noch mehr und wir freuen uns, auf die zahlreichen Zuschauer bauen zu können! “ zeigte sich auch HSG Trainer Burg nach Spielende von der Unterstützung beeindruckt.

 

Seine Mannschaft machte es am Ende noch einmal spannend gegen die niemals aufgebenden und stark kämpfenden Gäste aus Mundenheim. Dabei kamen die Gastgeber sehr gut ins Spiel, führten nach 21 Minuten mit 11:4 und waren auf dem besten Weg einen sicheren Heimsieg einzufahren. Mit der Schlusssekunde des ersten Spielabschnittes erzielte die beste Gästespielerin Sabine Winkelmann den 14:9 Anschlusstreffer und läutete damit die Aufholjagd ihrer Mannschaft ein.

 

Zehn Minuten vor Ende stand ein 19:19 auf der Anzeigentafel und es war vollkommen offen, welche Mannschaft die Halle als Sieger verlassen würde. Bis zur Schlusssirene fanden die Hausherrinnen nun wieder die Lücken im Abwehrverband der Gäste und konnten am Ende einen mühevollen 27:23 Heimerfolg feiern.

 

„Selbst in der ersten Halbzeit haben wir trotz der Führung im Angriff nie richtig ins Spiel gefunden. Was wir allerdings 20 Minuten nach dem Seitenwechsel praktiziert haben - und hier möchte ich nicht die Leistung der Gäste schmälern-  ist unerklärlich und dies gilt es aufzuarbeiten. Wir haben uns nicht mehr an die taktischen Vorgaben gehalten und allein in dieser Phase 14 technische Fehler produziert. Positiv war, dass meine Mannschaft dann in der entscheidenden Phase Charakter gezeigt und sich ins Spiel zurückgekämpft hat. “ fand der unzufriedene Trainer trotz der schwachen Leistung seiner Mannschaft im zweiten Spielabschnitt dennoch lobende Worte.

 

Born, Marx und Stoleru – Vollrath, A. Frank (3), M. Frank (4), Reuter (2), Hoemann (1), Jost (7/2), Gräber (6), Kappes, Sülzle (2), Schmiedebach (1), Molz (1)

 

Vorschau auf den Spieltag 30. September/01. Oktober 2017

 

HSG Hunsrück – VTV Mundenheim (Samstag, 19.30 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Gelingt der HSG Hunsrück der perfekte Saisonstart? Im fünften Spiel der Saison trifft das Team vor heimischer Kulisse auf den VTV Mundenheim, der zuletzt eine bittere Heimniederlage gegen die HSG Wittlich einstecken musste und die mit erst einem Sieg den Anschluss ans Mittelfeld zu verlieren drohen. Kann die HSG Hunsrück Ihre Serie ausbauen und auch das fünfte Saisonspiel in Folge gewinnen?  „Auch wenn der Saisonstart der Mannschaft vom neuen Trainergespann Nicole Foß/Gabriele Winkelmann sicherlich nicht wie gewünscht verlaufen ist erwartet die HSG in der Hirtenfeldhalle ein schweres Oberligaspiel. Ähnlich sieht dies auch Trainer Burg: „Grundsätzlich ist die Tabelle für mich erst nach 8 bis 10 Spieltagen aussagekräftig. Dennoch werden uns vom aktuellen Tabellenplatz der VTV Mundenheim nicht blenden lassen. Dieser spiegelt in keinster Weise die wahre Leistungsstärke des kommenden Gegners wieder“, erklärt HSG Trainer Sascha Burg.

 

Personal: Die Hunsrücker können auf das Aufgebot der letzten Woche zurückgreifen.

 

Prognose: „Die Gäste sind unheimlich erfahren, spielen schon sehr lange in dieser Konstellation zusammen und nutzen jeden Fehler konsequent aus. Aufgrund der starken Form der Gastgeber, bei denen wohl der komplette Kader zur Verfügung steht, und der aktuellen Tabellensituation geht die HSG als Favorit ins Spiel. „Noch einmal, die Tabelle ist für mich nicht interessant. Wichtig ist, dass wir uns auf unsere Leistung konzentrieren, diese abrufen und weiter an unseren Schwächen arbeiten. Natürlich wollen wir die zwei Punkte im Hunsrück behalten und unsere Heimstärke unter Beweis stellen. Aber auch die Gäste wollen punkten und haben eine Menge Potenzial in Ihren Reihen. Daher werden wir auch diese Aufgabe mit Demut angehen und bauen dabei auf die Unterstützung unserer Zuschauer.“ sagt der HSG Coach

 

SV Zweibrücken – DJK/MJC Trier II (Sonntag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: „Wir stehen vor einer schweren Auswärtsaufgabe, denn Zweibrücken ist neben dem Hunsrück die Mannschaft der Stunde. Mit der Euphorie von vier Siegen aus den ersten vier Partien werden sie selbstbewusst und mit breiter Brust antreten, wollen sich zu Hause gegen uns sicher keine Blöße geben“, ahnt MJC Trainerin Franzi Garcia.

 

Personal: Die kleinen Miezen können ihre Bestbesetzung aufbieten.

 

Prognose: „Für uns sind zwei Dinge wichtig, und das nicht nur für dieses Spiel: Wir müssen begreifen, dass wir in der Liga nur dann eine Chance haben, wenn jede Spielerin an Ihr Limit geht und wir als kompakte Einheit auftreten. In der Niederlage zeigt sich das wahre Gesicht einer Mannschaft. Wir sind eine Saison von Sieg zu Sieg geeilt, jetzt bekommen wir nach langer Zeit Gegenwind. Damit müssen wir lernen umzugehen und die richtigen Schlüsse aus Niederlagen ziehen. In Zweibrücken müssen wir die Anzahl unserer technischen Fehler und Fehlwürfe minimieren. Es darf uns nicht passieren, dass wir klare Chancen in so einer Vielzahl liegen lassen wie gegen die HSG Hunsrück. Auch im Abwehrverbund müssen wir über 60 Minuten aggressiv zu Werke gehen und nicht nur eine Halbzeit. Das reicht in der Oberliga nicht“, weiß die MJC Trainerin.

 

HSG Wittlich – SFG Mainz/Budenheim II (Sonntag, 17 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: „In Bestbesetzung zählt der Gast zu den Topteams der Liga. Doch immer wieder muss der Gegner abwarten, in welcher Besetzung die Mannschaft aufläuft. Die SFG hat einen unerwarteten Punktverlust eingefahren, doch die Favoritenrolle geht eindeutig an die Gäste. Mit dem 4:4 Saisonstart können wir nach der durchwachsenen Vorbereitung zufrieden sein. Wir gehen deshalb ohne Druck in diese Begegnung“, sagt HSG Trainer Thomas Feilen.

 

Personal: In Wittlich ist die Erkältungs- und Grippewelle angekommen, die sich bereits im Training bemerkbar macht. Dennoch hofft Feilen, dass am Sonntag alle dabei sind.

 

Prognose: „Dank ihres guten Sichtungs- und Vereinskonzeptes stellt der Gast seit Jahren eine überragende Mannschaft, kann dabei auf das Bundesligateam und die A-Jugend Bundesligamannschaft zurückgreifen, die letztes Jahr sogar bis ins Viertelfinale kam. So ist der Gast breit und professionell aufgestellt. Letztes Jahr haben wir auswärts gezeigt, dass wir auch gegen Mainz bestehen können. Wir wollen am Sonntagmittag an unsere Leistung aus dem Lokalderby gegen Trier anknüpfen und das Spiel weiter optimieren und so einen guten Handballabend bieten“, hofft Feilen.

 

Berichte vom 5. Spieltag

23.09.2017

 

VTV Mundenheim – HSG Wittlich 20:21 (10:8)

 

 

Schlecht standen die Vorzeichen für die Wittlicher Frauen vor der Begegnung in Mundenheim. Die Mannschaft musste auf die angeschlagene und beruflich verhinderte Gwenny Barthon ebenso verzichten wie auf Torfrau Lena Diede. Und fand so das Team aus der Eifel nur schwer in die Begegnung.

 

Die Mannschaft leistete sich in Mundenheim einen klassischen Fehlstart, lag mit 4:0 nach acht Minuten zurück. Dabei nutzten die Gäste ihre sich bietenden Torchancen nicht, vergaben leichtfertig beste Möglichkeiten und kassierten dafür die Quittung. Erst durch den Siebenmetertreffer von Jennifer Simonis wachten die Eifelanerinnen langsam auf, kämpften sich Tor um Tor heran und waren beim 5:4 in der 14. Minute im Spiel.  Die Steigerung in der Deckung, hinter der Torfrau Hanna Scharfbillig einen „guten Job“ (Zitat Feilen) machte, brachte die Mannschaft bis zur Pause wieder in Schlagdistanz.

 

Nach dem Wechsel steigerten sich die Gäste weiter: Marisa Lang brachte ihr Team mit Siebenmeter in der 43. Minute erstmals beim 15:16 in Führung, die spannende Schlussphase war eingeläutet, in der die HSG sogar bis auf zwei Treffer vorlegen konnte. Zwar gelang den Gastgeberinnen immer wieder der Ausgleich, doch Wittlich legte vor und kam letztlich durch den Treffer von Lisa Schenk 90 Sekunden vor dem Ende zum Siegtreffer.

 

Mundenheim hatte 7 Sekunden vor dem Ende per Siebenmeter noch die Ausgleichschance, doch Wittlichs Torhüterin Hanna Scharfbillig sicherte ihrem Team dann einen „wahnsinnig wichtigen Auswärtserfolg. Unglückliche Zeitstrafen in der zweiten Hälfte brachen uns immer wieder aus dem Rhythmus. Bei den Gastgeberinnen feierte Sabine Winkelmann ihr Comeback und zeigte, wie wichtig sie für das VTV Spiel ist. Es war ein glücklicher, aber nicht unverdienter Erfolg, bei dem sich die Mannschaft für ihren kämpferischen Einsatz belohnte. Sie hat nie aufgegeben, erneut ihr Kämpferherz gezeigt und sich an die Vorgaben gehalten. Respekt vor dieser Leistung, bei der wir wiedergesehen haben, wie richtig unsere Entscheidung war, auf Spielerinnen des eigenen Vereins zu bauen. Zum einen feierte Nicki Packmohr ihr Comeback zum anderen machte Laura Steffens ein starkes Spiel. Sie war torgefährlich und setzte wichtige Impulse, brachte dabei auch ihre Mitspielerinnen immer wieder in erfolgversprechende Abschlusssituationen“, lobte der HSG Coach.

 

Scharfbillig - Schurich (5), Steffens (2), Keil, Ambros, Rolinger (2), Packmohr (1), Lang (2/1), Schieke (2), Lukanowski (2), Simonis (2/1), Schenk (4).

 

DJK/MJC Trier – HSG Hunsrück 18:27 (6:10)

 

Zu einem auch in dieser Höhe völlig verdienten Erfolg kommt die Hunsrück HSG im Lokalderby auf dem Wolfsberg, das eigentlich ein Heimspiel für die Hunsrücker war und unterstreicht die momentan sehr starke Verfassung. Angetrieben von ihren vielen Fans bleibt die Mannschaft auch im vierten Spiel verlustpunktfrei und setzt sich an der Tabellenspitze fest. Mit einer spielerisch besseren Mannschaftsleistung sowohl im Angriff als auch in der Abwehr stellten die Gäste an diesem Abend den verdienten Sieger, hatten zudem im Torhüterduell klar die Nase vorne.

 

„Das ist der absolut starken Vorbereitung im August zu verdanken. Dafür erntet die Mannschaft jetzt die Früchte“, erklärte HSG Trainer Sascha Burg.

 

Für MJC Trainerin Franzi Garcia fällt das Resümee nach dem Spiel kurz und knapp aus: „Wir sind an unserer eigenen Abschlussschwäche und der überragenden Gästetorhüterin gescheitert“. 

 

Mit einer defensiv eingestellten Abwehr unterbanden die Gäste die Anspiele der Triererinnen an den Kreis, bekämpften die MJC Angreiferinnen in der Nahwurfzone und ließen ihnen kaum eine Lücke. Den Triererinnen fehlte im gesamten Spiel die Torgefährlichkeit aus der Distanz, die Nahstellen wurden von den HSG Spielerinnen gut zugeschoben und so kamen auch die individuell starken MJC Angreiferinnen nicht in ihr gewohntes „eins gegen eins“ Spiel. 1:0 und 3:2 sollten die einzigen Führungen der Gastgeberinnen in diesem Spiel bleiben. Zwischen der 6. und 24. Minute gelang den kleinen Miezen kein Treffer mehr, das Burg-Team setzte sich früh auf 3:9 ab. Dabei erarbeitete sich die Mannschaft von Trainerin Franzi Garcia durchaus ihre Chancen, doch zwei Pfostentreffer und zwei vergebene Siebenmeter ließen den Gästevorsprung deutlich werden. Erst Vivi Steil erlöste ihre Mannschaft mit ihrem Treffer in der 24. Minute zum 4:9 von ihrer Durststrecke. Die Gästeabwehr blieb aufmerksam, stellte weiter die Räume geschickt zu, dem Trierer Angriff fielen keine Lösungen gegen den aufmerksamen Deckungsverband der Gäste ein und so lag die Mannschaft zur Pause mit 6:10 zurück.

 

Auch nach dem Wechsel deutete vieles auf ein torarmes Spiel hin. Die Gäste kamen besser aus der Kabine zurück, legten vier Treffern in Folge nach und zwangen Garcia in der 39. Minute beim 6:14 zur Auszeit. Die Begegnung nahm Fahrt auf, die beiden Teams leisteten sich einen offenen Schlagabtausch und eine endlich ihre Chancen nutzende Maren Weinandy auf Trierer Seite, die im ersten Spielabschnitt in den Anfangsminuten immer wieder an der Gästetorhüterin gescheitert war, sorgte nun mit ihren fünf Treffern in dieser Phase dafür, dass beim 15:19 in der 50. Minute noch das Fünkchen Hoffnung bei den kleinen Miezen glimmte. Doch dann fiel die endgültige Entscheidung: die Hunsrücker kamen nach Treffern von von Nele Kappes (zwei in Folge), Melissa Gräber, Dunja Jost und Meike Frank zum 15:24 in der 54. Minute, das Spiel war endgültig gelaufen!

 

Am Ende stand eine in dieser Höhe nicht zu erwartende deutliche 18:27 Heimniederlage der kleinen Miezen auf der Anzeigetafel. Die Gäste feierten mit ihrem Anhang einen überzeugenden Auswärtssieg, den Burg aber nicht überbewerten will: „Heute war das dank unserer Fans ein Heimspiel. Wir sind auswärts aber noch nicht so stabil“.

 

Krämer und Gubernator - Vallet (2/2), Pötters, Irsch (2), Braun (2), Kordel, Nerling, Weinandy (5) Lea Cartus (1), Steil (4), Loscheider, Greinert, Solic (2)

 

Born und Martin-Stoleru - A. Frank M. Frank (4), Mohr (4), Reuter, Hoemann, Jost (7/2), Gräber (4/1), Sülzle (4), Kappes (4), Schmiedebach, Bach.

 

 

 

 

19.09.2017

 

Vorschau auf den Spieltag 23. und 24. September 2017

 

DJK/MJC Trier II – HSG Hunsrück (Freitag, 20.30 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Bereits am Freitagabend steigt das Lokalderby zwischen den kleinen Miezen und dem Team aus dem Hunsrück! „Beim nächsten Auswärtsspiel müssen wir bei der DJK/MJC Trier II antreten, da mehrere Spielerinnen am Wochenende privat verhindert sind, haben die Trierer freundlicherweise der Verlegung auf den Freitagabend zugestimmt. Nach dem gelungenen Saisonstart können wir ganz befreit nach Trier reisen und wissen um die Schwere der Aufgabe welche uns dort erwartet. „Mit Megane Vallet haben die Gastgeber die kompletteste Spielerin der Liga, welche aktuell immer noch in der ersten Bundesliga spielen könnte. Weiterhin verfügen Silvia Solic, die richtigerweise von Trainerin Franziska Garcia als beste Kreisläuferin der Liga bezeichnet wurde, und Jana Kordel über teilweise jahrelange Bundesligaerfahrung. Hinzukommen “meine“ ehemaligen Spielerinnen Viviane Steil, Maren Weinandy und Kathrin Irsch welche über jahrelange Oberliga- bzw. Drittliga-Erfahrung verfügen. Diese Qualität und Erfahrung hat keine Mannschaft unserer Spielklasse aufzubieten und die Gastgeberinnen werden am Ende mindestens unter den TOP 3 landen. Über die Favoritenstellung brauchen wir daher auch nicht zu sprechen“, sagt HSG Trainer Sascha Burg. Von all diesem Lob will sich MJC Trainerin Franzi Garcia nicht „blenden“ lassen: „Die Hunsrücker haben eine sehr gute Mannschaft, die nicht unter Wert dargestellt werden sollte. Drei bislang souveräne Siege der Hunsrücker sprechen für sich, die Mannschaft steht zurecht oben, haben sich gezielt vor der Saison verstärkt und mit der rumänischen Torhüterin das Mosaiksteinchen gefunden. Die Erfahrungen meiner Spielerinnen sind zweifelsfrei vorhanden, doch ich weise nochmals darauf hin, dass wir in der letzten Saison durch die Rheinlandliga „spaziert“ sind und körperlich nicht so gefordert waren. Jetzt muss sich die Mannschaft in der Liga finden, körperlich ist das was ganz anderes“, meint MJC Trainerin Franzi Garcia.

 

Personal:  Die Gastgeberinnen können auf ihre Bestbesetzung zurückgreifen. Personell stehen die Vorzeichen bei den Hunsrückerinnen alles andere als gut: Neben dem verletzungsbedingten Ausfall von Svenja Mohr plagt sich weiterhin Linkshänderin Ann-Kathrin Molz, die schon gegen Püttlingen passen musste, mit Problemen an Ihrer alten Verletzung herum. Judith Schmiedebach hat sich gegen Püttlingen eine Prellung des Jochbeins sowie eine Gehirnerschütterung zugezogen. Torfrau Georgiana Martin-Stoleru leidet weiterhin an Ihrer Knieverletzung, die sich nach dem Einsatz vom Samstag noch verschlimmert hat. Hinter beiden Einsätzen steht ein großes Fragezeichen. „Hier werden wir sicher kein Risiko eingehen, zumal die Trauben in Trier sowieso sehr hoch hängen,“ verrät Burg.

 

Prognose: „Wir freuen uns auf das Spiel und hoffen auf ein schnelles und schönes Spiel. Über die Favoritenrolle rede ich überhaupt nicht, die HSG wird uns 60 Minuten fordern. Zuhause sind wir sicher gut aufgestellt“, sagt Garcia. „Die gute und erfolgreiche Arbeit von Trainerin Garcia - die sicherlich über kurz oder lang folgerichtig die erste Mannschaft der Trierer Miezen trainieren wird – findet sich auch in den nachgelagerten Mannschaften wieder und zollt mir großen Respekt ab. Wir werden in Trier alles geben, kämpfen und wollen versuchen das Spiel so lange wie möglich offen zu gestalten. Sollte der Favorit dann jedoch schwächeln, wollen wir da sein und die Minimalchance nutzen“, zeigt sich der HSG Trainer trotz der Personalprobleme kämpferisch und weist abschließend darauf hin, dass seine Mannschaft letztes Jahr auch mit 8:2 Punkten gut gestartet ist und am Ende froh war, nicht noch unten rein zu rutschen.

 

VTV Mundenheim – HSG Wittlich (Samstag, 17.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Schon langen spielt Mundenheim in fast unveränderter Aufstellung zusammen und verfügt damit über einen großen Erfahrungsschatz. „Mit Sabine Winkelmann konnte der VTV eine neue Trainerin und alte Bekannte gewinnen, die als eine der maßgeblichen Figuren im Frauen Handball gilt. Das ist ein absoluter Gewinn für Mundenheim“, lobt Wittlichs Trainer Thomas Feilen. Der Sieg der Mundenheimerinnen gegen den Favoriten aus Bassenheim hat gezeigt, dass die Mannschaft in der Lage ist, zuhause auch wesentlich stärker eingeschätzte Teams zu schlagen. Ohne Harz baut sich für die Eifelanerinnen eine hohe Auswärtshürde auf.

 

Personal: Schwer fällt Feilen noch die personelle Prognose aufgrund der Tatsache, dass Leistungsträgerin Niki Packmohr noch nicht im Vollbesitzt ihrer Kräfte ist und hinter dem Einsatz von einigen Spielerinnen aus beruflichen Gründen noch ein Fragezeichen steht.

 

Prognose: „Wir wollen an die Leistung aus dem MJC Spiel anknüpfen, in dem mir die Körpersprache meiner Spielerinnen sehr gut gefallen hat. Zudem stimmte die Einstellung von der ersten bis zur letzten Minute. Die taktische Disziplin war da und die werden wir auch in Mundenheim dringend benötigen, hoffen darauf, dass unsere Deckung ähnlich gut steht wie gegen Trier und wir im Angriff unsere Chancen dichtmachen. Dann wird es ein offenes Spiel, in dem wir alles geben werden. Aber es wird enorm schwer, Punkte aus Mundenheim zu entführen“, ahnt Feilen

17.09.2017

 

Berichte vom 2. Spieltag

 

HSG Wittlich – DJK/MJC Trier II 29:29 (13:14)

 

Am Ende freuten sich die Wittlicher Frauen mehr über das letztlich leistungsgechte Remis als die kleinen Miezen, die sich immer wieder im Spiel deutlicher absetzten konnten, aber in den entscheidenden Momenten entweder an ihren eigenen Fehlern oder den an diesem Tag indisponierten Schiedsrichterinnen Vanessa Kleer und Christina Budke vom Handballverband Saar scheiterten.

 

So war für MJC Trainerin Franzi Garcia die Entscheidung, Megane Vallet beim erfolgreichen Torversuch zum 25:28 in der 52. Minute zurückzupfeifen und auf Schrittfehler zu entscheiden, die Schlüsselszene im Spiel: „Das wäre wohl die Entscheidung gewesen, doch die beiden Unparteiischen haben den „Nullschritt“ und die entscheidende Bewegung zum Tor falsch interpretiert“, klagte die MJC Trainerin.

 

Aber auch HSG Trainer Thomas Feilen konnte mit einigen Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns nicht leben: „Immer wieder fielen die Entscheidungen zu unseren Ungunsten aus“, klagte der Wittlicher Coach.

 

Der allerdings hatte seine Mädels taktisch klug auf die kleinen Miezen eingestellt. Mit ihrer aggressiven und offensiven Deckung störten sie den Spielfluss der Gäste, fanden selbst die richtigen Lösungen im Angriff und düpierten den zentralen Abwehrverband der Gäste über die Kreismitte und hielten so das Spiel gegen die erfahrene Rückraumachse mit Megane Vallet und Katrin Irsch lange Zeit offen. Doch auf beiden Seiten enttäuschten die Torhüterinnen. So war jeder Wurf der Gäste ein Treffer und beim 7:11 n der 17. Minute schienen die Gäste auf dem Weg, das Spiel früh zu entscheiden. Beim 8:12 zog Feilen die Reißleine, nahm die glücklos spielende Hanna Scharfbillig aus dem Kasten und brachte jetzt Lena Diede, die gleich fünf Bälle der Triererinnen in Folge parierte und so maßgeblichen Anteil daran hatte, dass die Eifelanerinnen zum 13:13 in der 29. Minute ausglichen. Die Gastgeberinnen nutzten die Lücken im weiterhin nicht stehenden Deckungsverband der Gäste ein ums andere Mal, schalten schnell von Angriff auf Abwehr um und unterbanden so das Gegenstoßspiel der Triererinnen. Zu früh suchte die HSG aber dann den Abschluss, kassierte mit dem Pausenpfiff den Gegenstoßtreffer von Vivi Steil zur 13:14 Gästeführung.

 

Gleich nach Wiederanpfiff bestraften das Garcia Team die technischen Fehler der HSG Spielerinnen, setzte sich wieder zum 14:16 und 15:18 in der 37. Minute ab, doch die Wittlicherinnen zeigten ihr Kämpferherz, glichen über 19:19 aus und legten ab dem 20:19 vor. Jetzt wechselten die Führungen hin und her, beim 21:22 lagen die Gäste wieder vorne und führten 25:27 in der 52. Minute. Es folgte die entscheidende Szene, bei der die Schieris zu Ungunsten der Triererinnen entschieden. Wittlichs Trainer Thomas Feilen nahm die Auszeit und seine Mannschaft drehte das Ergebnis mit drei Treffern in Folge zum 28:27 in der 55. Minute, folgerichtig nahm die MJC Trainerin ihre Auszeit und schwor ihr Team auf die letzten Minuten ein. Zuvor hatte Garcia die ebenfalls glücklos spielende Alexandra Krämer aus dem Kasten genommen und durch Lisa Gubernator ersetzt, die gleich zwei Wittlicher Torwürfe parierte. Nach dem Ausgleich durch Vivi Steil war es die an diesem Tage treffsicherste MJC Angreiferin Katrin Irsch, die ihre Mannschaft erneut in Führung brachte (28:29). Die an diesem Abend zusammen mit Gwenny Barthen bei den Gästen überragende Lisa Schenk sorgte mit ihrem Treffer zum 29:29 genau 87 Sekunden vor dem Ende für das Remis, das beide Teams in den Schlusssekunden noch in einen Sieg ihres Teams hätte umwandeln können. Doch schwache Torabschlüsse hüben wie drüben sorgten in den Schlusssekunden für das letztlich gerechte Remis.

 

„Es war schon einiges an Aufbauarbeit in dieser Woche zu leisten. Doch ich bin mächtig stolz auf meine Mannschaft, die sich an die taktischen Vorgaben gehalten und dieses Remis mehr als verdient hat“, freute sich HSG Trainer Feilen.

 

„Unsere Probleme im Abwehrzentrum waren heute deutlich erkennbar, hier stimmte die Abstimmung nicht“, fand MJC Co-Trainerin Esther Herrmann.

 

„Obwohl einige das anders sehen, ist meine Mannschaft der Aufsteiger. Wir sind letztes Jahr durch die Rheinlandliga marschiert, müssen uns jetzt an die neue Liga und deren körperlichen Herausforderungen noch gewönnen“, sagte Garcia.

 

HSG: Scharfbillig und Diede - Schurich (2), Keil, Molitor (1), Barthen (5), Gassanov, Rolinger, Simonis (2/1), Lang (3), Schieke (2), Lukanowski (6), Schenk (8/1)

 

MJC II: Krämer und Gubernator - Vallet (4/3), Pötters, Irsch (11/1), Braun, Nerling, Weinandy (2), Cartus, Kordel (5), Steil (6), Greinert, Solic (1),

 

HSG Hunsrück – HSV Püttlingen 34:29 (18:15)

 

300 Zuschauer feierten in der Hirtenfeldhalle den dritten Saisonsieg ihrer Mannschaft, die sich damit an der Tabellenspitze der Liga zu etablieren scheint. Mit dem 34:29 Heimerfolg gegen den amtierenden Saarlandpokalsieger behält die HSG Hunsrück ihre weiße Weste und kann von einem gelungenen Saisonstart sprechen. Die Saarländerinnen hatten sich für Ihre Reise in den Hunsrück viel vorgenommen und konnten wieder auf die letzte Woche nicht zur Verfügung stehenden Marion Müller, Elaine Dryander sowie Lisa Vogt bauen.

 

Es entwickelte sich ein schnelles Handballspiel in dem beide Mannschaften spielerisch sicherlich nicht Ihren besten Tag erwischten. Nach 3 Minuten nahm die HSG das Heft in die Hand und bestimmte das Spiel. Bereits in der 10. Minute erzielte Viktoria Hoemann den achten Treffer (8:3) für die HSG. Diese Führung hielt bis zur 27. Minute, ehe die Gäste bis zur Pause auf 18:15 verkürzen konnten. „Hier hätte ich früher die verletzte Torhüterin Martin Stoleru auswechseln müssen “ zeigte sich Burg selbstkritisch.

 

Zur Halbzeit gab es dann den angesprochenen Torhüterwechsel und die 45-jährige Astrid Christ wechselte ins Tor der Gastgeber. Mit zwei sehenswerten Paraden feierte Sie einen starken Einstand im Tor und brachte die Hirtenfeldhalle zum Kochen. Bis Mitte der zweiten Halbzeit konnte sich das Heimteam wieder auf 5 Tore absetzen (24:19), jedoch kämpften die Gäste und waren zehn Minuten vor Spielende beim Stande von 26:24 wieder in Reichweite. Angetrieben durch die in den letzten Minuten wie entfesselt spielende Lizzy Sülzle feiern die „Burg-Mädels“ somit den dritten Sieg in Serie und wurden von den Zuschauern nach Spielende noch lange gefeiert.

 

„Die Tabellensituation ist eine Momentaufnahme und jedem im Hunsrück ist bewusst, dass uns noch viel zu einem Meisterschaftsanwärter fehlt. Die Trainingswoche war aufgrund vieler kränkelnder Spielerinnen nicht so einfach und hat sich bis heute durchgezogen. Wir sind froh über die zwei Punkte und danken Astrid für Ihren Einsatz, der sehr wichtig war. “ gab Burg nach Spielende zu Protokoll.

 

Martin-Stoleru und Kirst - Vollrath, Simon, A. Frank (1), M. Frank (3), Reuter (3), Hoemann (2), Jost (11/5), Gräber (7), Sülzle (6), Kappes, Schmiedebach (1), Bach.

 

 

 

 

 

12. September 2017

Vorberichte auf den Spieltag 16. und 17. September 2017

 

 

HSG Wittlich – DJK/MJC Trier II (Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: „Für mich zählen die Triererinnen zu den TOP Teams der Liga, werden am Ende im oberen Tabellendrittel landen. Mit Solic, Vallet, Weinandy, Irsch und Steil verfügt die Mannschaft über 1. Und 3. Liga erfahrene Spielerinnen. Der deutliche Sieg gegen Marpingen hat gezeigt, dass die Mannschaft in der Liga angekommen ist und eine gewichtige Rolle spielen wird. Für mich sind die Gäste Favoritinnen in diesem Spiel“, gesteht Wittlichs Trainer Thomas Feilen. „Wir stehen vor unserem ersten Derby in der jungen Saison und wollen natürlich an die gute Leistung aus dem Marpingen Spiel anknüpfen. Allerdings müssen wir uns steigern, denn gegen Marpingen war noch nicht alles Gold, auch wenn das Ergebnis eine andere Sprache spricht. Ich erwarte eine Steigerung in Sachen Einhalten der taktischen Vorgaben. Auch unser Angriffsspiel soll und muss wesentlich variabler gestaltet werden“, fordert MJC Trainerin Franzi Garcia.

 

Personal: Auf Wittlicher Seite wird eine personell stärker besetzte Mannschaft als zuletzt auflaufen können. „Mit Solvi Solic kehrt die wohl beste Kreisläuferin der Liga in den Kader zurück“, freut sich Garcia.

 

Prognose: Beide Teams sehen ihren jeweiligen Gegner mit entsprechendem Respekt und es dürfte die Zuschauer ein spannendes und interessantes Spiel erwarten.

 

„In Püttlingen haben wir keine gute Leistung gezeigt, wollen aber jetzt drauflegen. Im Heimspiel dürfen wir nicht chancenlos sein, werden alles tun, um die Punkte in Wittlich zu behalten. Wir sind nicht Favorit, brauchen eine Topleistung gegen eine nach dem letzten Sieg auf einer Euphorie welle schwimmende Trierer Mannschaft. Das Team von Franzi Garcia ist in der Liga angekommen und will die Aufbruchstimmung mit in das Spiel gegen uns einbringen. Wir befinden uns nach dem Umbruch und der schwierigen Vorbereitung noch im Entwicklungsprozess, müssen uns erst reinspielen. Ich erwarte von meinem Team eine bessere Leistung als in Püttlingen“, fordert HSG Trainer Thomas Feilen.

 

„Wittlich hat mit Gräber und Schmiedebach zwei sehr wichtige Spielerinnen verloren, dennoch stellen sie eine spielstarke Mannschaft, die mit viel Tempo agiert und vor allem niemals aufgibt. Die Mannschaft von Thomas Feilen ist lange genug in der Oberliga dabei und wird gut vorbereitet gegen uns in die Partie gehen. Wir müssen aggressiv dagegen halten, dürfen die Wittlicher Spielerinnen – allen voran die bundesligaerfahrene Lisa Schenk – nicht zur Entfaltung kommen lassen und müssen 60 Minuten an unsere Leistungsgrenze gehen, wollen wir etwas mitnehmen. Ich verspreche mir eine spannende Begegnung, der der das Team gewinnt, dass die wenigstens Fehler machen wird. Zudem hoffe ich auf viele Schlachtenbummler aus Trier, die uns unterstützen“, sagt MJC Trainerin Franzi Garcia.

 

 

HSG Hunsrück – HSV Püttlingen (Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Schweres Heimspiel für die HSG Hunsrück – Saarlandpokalsieger HSV Püttlingen zu Gast im Hunsrück! Mit dem HSV Püttlingen empfängt die Mannschaft von Trainer Sascha Burg nicht nur den aktuellen Saarlandpokalsieger, sondern auch ein Top Team der letzten Jahre der Oberliga RPS , das immer unter den Top 4 am Ende der Saison zu finden war. Auch in die aktuelle Saison sind die Saarländerinnen perfekt gestartet und reisen mit der Empfehlung von zwei Siegen aus zwei Spielen in die Hirtenfeldhalle. Ihre Klasse stellten die kommenden Gäste schon in der abgelaufenen Saison unter Beweis und gewannen im Hunsrück deutlich mit 27:31.

Personal: Am dritten Spieltag muss die HSG Hunsrück auf die verletzte Svenja Mohr sowie auf die beruflich verhinderte Marie Marx verzichten.

Prognose: „Was Trainer Müller Jahr für Jahr in Püttlingen leistet ist einsame Spitze. Ich habe die Gäste im Spiel der ersten Runde des DHB Pokal´s gegen Drittligist Bietigheim II (27:29) gesehen und die Leistung der zweiten Halbzeit war beeindruckend! Neben einem sehr starken Torhüterduo und einem überdurchschnittlichem Kollektiv verfügt Trainer Müller mit seiner Tochter Marion und Neuzugang Renata Szabo über Spielerinnen die in der Liga seines Gleichen suchen. Wollen wir das Spiel offen gestalten muss meine junge Mannschaft die Konzentration über 60 Minuten hochhalten und die Abschlussquote deutlich verbessern. “ fordert Burg.

 

 

10. September 2017

 

FSG Arzheim/Moselweiß – HSG Hunsrück 21:22 (8:11)

 

Lissy Sülzle setzt 54 Sekunden vor dem Ende den Siegtreffer für die HSG Hunsrück und sichert damit ihrem Team den ersten Auswärtserfolg der Saison. Das Team feiert den zweiten Saisonsieg und etabliert sich an der Tabellenspitze der RPS Oberliga!

 

Nach der gelungenen Saisonpremiere in der Hirtenfeldhalle lässt die HSG Hunsrück auch auswärts einen doppelten Punktgewinn folgen! Während die Gästemannschaft nach Spielende mit den vielen und lautstarken Zuschauern den 21:22 Auswärtserfolg feiert, sitzt HSG Trainer Sascha Burg noch lange nach auf der Bank und schüttelt den Kopf. „Wir haben nach 40 Minuten (9:15) unsere Vorgaben in der Abwehr komplett vergessen und waren drauf und dran, unsere sicher geglaubten Punkte dadurch zu verschenken. Das ärgert mich!“ gab der angefressene HSG Coach zu Protokoll.

 

Von Spielbeginn an zeigte sich die Abwehr der Gäste sehr präsent und gut eingestellt auf die Gastgeber. Nach 25 Minuten führte die HSG in der gut gefüllten und stimmungsgeladenen Beatushalle mit 6:10 und hatte sich erstmals eine 4 Tore Führung herausgespielt. Mit dem Schlusspfiff des ersten Spielabschnittes erzielte Michelle Sorge einen direkten Freiwurf das 8:11 und sorgte für Hoffnung bei den heimischen Fans. Nach dem Seitenwechsel konnten sich die Gäste zunächst auf Ihre Abwehrarbeit verlassen und zogen bis zur 40. Minute auf 9:15 davon. Nun zeigten die Gastgeber ihr großes Kämpferherz und glichen in der 50. Minute beim 17:17 erstmals wieder aus. In den Schlussminuten legte die HSG immer ein Tor vor, und die FSG immer eins nach. Einzig in der letzten Minute gelang den Gästen noch einmal ein Ballgewinn und so gewannen die Damen der HSG Hunsrück unter der sicheren Leitung der Schiedsrichter Antosch/Stadelmeier mit 21:22.

 

„Die Probleme ohne Harz waren uns im Angriff deutlich anzumerken. Schwache Torabschlüsse in der zweiten Halbzeit - ohne die gute Leistung der Torfrau des Gastgebers zu schmälern - sowie eine hohe Anzahl von Fehlpässen (1.Halbzeit) sprechen hier eine deutliche Sprache. Sicherlich kann man am Ende von einem glücklichen Sieg sprechen, möglicherweise wäre aufgrund der letzten 20 Minuten ein Unentschieden gerecht gewesen, aber wir waren auswärts nie in Rückstand und haben das Spiel 40 Minuten bestimmt. Jetzt heißt es Mund abwischen und in den nächsten Spielen deutlich steigern.“ fordert HSG Coach Sascha Burg.

 

Born und Martin-Stoleru – Simon, A. Frank (2), M. Frank, Reuter (1), Hoemann (3), Jost (4/1), Gräber (6/2), Sülzle (4/1), Kappes, Schmiedebach (1), Bach, Molz (1)

 

DJK/MJC Trier – HSG DJK Marpingen-Alsweiler 30:21 (14:11)

 

Die kleinen Miezen haben ihre Lektion aus der Auftaktniederlage gelernt und setzen sich in ihrem ersten Heimspiel in einer gut gefüllten Wolfsberghalle verdient mit 30:21 gegen den saarländischen Vertreter aus Marpingen-Alsweiler durch. Doch zunächst schien alles so wie im Auftaktspiel zu laufen. Dank einer treffsicheren Anna Bermann legten die Gäste zum 1:4 in der 6. Minute vor. Über 4:6 drehten die kleinen Miezen dann die Begegnung mit sechs Treffern in Folge zum 10:6 in der 20. Minute. Jetzt war es Gästespielerin Lisa Meier, die mit ihren drei Treffern in Folge zum 10:9 die MJC Trainerin Franzi Garcia in der 23. Minute zur Auszeit zwang. Die „Ansprache“ von Garcia war dann der Weckruf für das Team, die jetzt ihren Vorsprung bis zur Pause auf 14:11 ausbauten. Spätestens beim 24:15 in der 44. Minute war der erste Heimspielerfolg für die kleinen Miezen im Sack. Am Ende jubelten Zuschauer und MJC Spielerinnen über einen überlegenen und in dieser Höhe nicht zu erwarteten 30:21 Erfolg im ersten Heimspiel.

 

„Bis auf die ersten Minuten, in denen wir uns schwergetan haben, lief es vor allem in der Abwehr sehr gut. Es war eine überragende Abwehrleistung, mit der wir den Grundstein zum Erfolg legen konnten. Die Mannschaft hat toll verteidigt und wir haben Marpingen körperlich zugesetzt. Das hatten wir uns vogenommen und haben mit viel Tempo unser Spiel aufgezogen. Am Ende war es ein verdienter Sieg für meine Mannschaft.  Sorgen hatten wir um Megane Vallet, die im Abschlusstraining umknickte und deren Einsatz fraglich war. Sie hat gespielt und eine überragende Leistung abgerufen. Wir haben aber auch als Team überzeugt und hatten unsere Zuschauer im Rücken. So machten wir von der ersten bis zur letzten Minute Dampf und haben das umgesetzt, was wir uns in der Trainingswoche vorgenommen hatten. Jetzt sind wir in der Oberliga angekommen und für die Köpfe war dieser Heimsieg enorm wichtig“, fand Trainerin Franzi Garcia.

 

MJC: Krämer und Gubernator - Vallet (12/4), Pötters, Irsch (5), Braun, Kordel (1), Natter, Weinandy (7), L. Cartus (1), Steil (3), Loscheider, N. Greinert (1).

 

HSV Püttlingen – HSG Wittlich 33:24 (15:14)

 

Letztlich fehlte der HSG Wittlich mit Niki Packmohr und Jenny Barthen zwei wichtige Stammspielerinnen aus beruflichen Gründen, deren Fehlen im zweiten Spielabschnitt nicht mehr zu kompensieren war. So setzte sich Püttlingen am Ende klar gegen die HSG Wittlich durch. Im ersten Spielabschnitt hielt das Team von Trainer Thomas Feilen das Spiel offen, erwischte sogar den besseren Start und führte in der 8. Minute mit 1:3. Auch nach 15 Minuten schien alles zugunsten der Gäste zu laufen, die Mannschaft legte zum 5:8 durch Lisa Rolinger vor, doch die Auszeit der Gastgeberinnen brachte die Wende.

 

„Im Angriff haben wir uns zu viele Fehler erlaubt, waren aber aus meiner Sicht die spielerisch bessere Mannschaft“, meinte Feilen. So legte der HSV zum 11:9 in der 24. Minute vor und verteidigte den Vorsprung bis zur Pause. Nach dem Wechsel kamen die Eifelanerinnen nicht mehr mit der offensiven und aggressiven Deckung der Saarländerinnen klar, obwohl das im Vorfeld im Training einstudiert wurde. Püttingen kam jetzt zu einfachen Toren, bei Wittlich fehlte einfach die Durchschlagskraft im Angriff.

 

Scharfbillig - Schurich (3), Steffens (1), Keil (1), Ambros (1), Ertz (1), Gassanov, Rolinger (3), Simonis (2/2), Lang (2), Diede, Schieke (3), Lukanowski (3), Schenk (4).

 

 

05.09.2017

 

Vorschau auf den 2. Spieltag am 9./10. September 2017

 

DJK/MJC Trier II – HSG Marpingen-Alsweiler (Samstag, 19 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Erstes Heimspiel der kleinen Miezen in der RPS Oberliga! Am Samstagabend erwartet das Team von Trainerin Franzi Garcia die saarländische Vertretung der HSG Marpingen-Alsweiler. Im Auftaktspiel beim letztjährigen Vizemeister zahlte das Team noch Lehrgeld, brauchte 30 Minuten um überhaupt in die Begegnung zu finden. Gegen die Saarländerinnen soll das anders werden! „Ich hoffe, dass sich die Mannschaft in Bassenheim freigeschwommen hat und nach einer sehr schlechten ersten Halbzeit, in der Liga angekommen ist. Wir können viel besser spielen, als wir das am Sonntag getan haben, wollen das im ersten Heimspiel gegen Marpingen nun auch zeigen“, glaubt Garcia.

 

Personal: Personell bieten wir die gleiche Besetzung wie in Bassenheim auf, Anke Greinert und Silvia Solic fehlen weiterhin.

 

Prognose: „Für uns wird es vor allem darauf ankommen gegen eine sehr robuste und

oberligaerfahrene Gästemannschaft körperlich dagegen zu halten, Zweikämpfe vorne und hinten zu gewinnen und unser Tempospiel aufzuziehen. Dafür benötigen wir von der ersten Minute an eine aggressive und präsente Defensive, anders haben wir in dieser Liga keine Chance. Die Abwehr muss und soll unser Trumpf werden. Gelingt uns dies, dürfen sich die Zuschauer auf ein spannendes und hoffentlich auch leidenschaftliches Spiel freuen“, prophezeit die MJC Trainerin.

 

FSG Arzheim/Moselweiß – HSG Hunsrück (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit einem souveränen Sieg startete das Hunsrück Team in die Saison und hat jetzt das erste Auswärtsspiel vor der Brust. Die Mannschaft von Trainer Sascha Burg reist zum Rheinland-Derby nach Moselweiß. Die FSG Arzheim/Moselweiß kehrte vom ersten Auswärtsspiel der Saison mit einem Punktgewinn aus Wittlich zurück! Die FSG Arzheim-Moselweiß konnte sich vor Saisonbeginn mit guten Spielerinnen aus der Arzheimer Jugend verstärken und den Kader qualitativ und quantitativ verstärken. Die Stärke der FSG zeigte sich bereits am ersten Spieltag als man bei der heimstarken HSG Wittlich punktete und ein sehr starkes Spiel ablieferte. Angetrieben durch Ihren lautstarken Fanclub erwartet die HSG Hunsrück in der Beatushalle eine sehr schwierige Aufgabe.

Personal: „Wir haben den Sieg über die SG Bretzenheim mit der Verletzung von Svenja Mohr, welche schon ab der 20.Minute nicht mehr eingesetzt werden konnte, teuer bezahlt. Sie wird uns einige Wochen fehlen. Fraglich erscheint zudem der Einsatz unserer neuen Torhüterin Martin-Stoleru die aus familiären Gründen am Dienstag nach Rumänien fliegen musste. Wer hierfür nachrückt entscheidet die Trainingswoche. “ umschreibt der Coach der HSG die Personalsituation.

Prognose: „Nachdem wir in der vergangenen Saison auswärts nur 6 Punkte geholt haben wollen wir uns in fremden Hallen verbessern. Wir wissen um die Stärke des Gastgebers und fahren mit großem Respekt nach Moselweiß. Auf die flexible 3:2:1 Abwehr der Gastgeber werden wir uns unter der Woche einstellen und gute Lösungen finden müssen. Ich rechne mit einem sehr engen Spiel und hoffe darauf, dass uns das Harzverbot nicht zu viele Probleme bereiten wird. Thomas Bach leistet dort seit Jahren sehr gute Arbeit und ich sehe seine Mannschaft am Ende im gesicherten Mittelfeld. “ so HSG Trainer Sascha Burg, der dem kommenden Gegner großen Respekt zollt.

HSV Püttlingen – HSG Wittlich (Sonntag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Nach dem Auftaktremis der Wittlicherinnen im Rheinland-Derby gegen Arzheim/Moselweiß reist die Mannschaft von Trainer Thomas Feilen jetzt zum saarländischen Vertreter aus Püttlingen. „Püttlingen stellt seit Jahren eines der Top-Teams der Liga, war immer unter den ersten vier! Dennoch haben auch die Saarländerinnen einen Umbruch zu verkraften, gehen aber für mich als Favorit in diese Begegnung, wir dagegen haben die Außenseiterrolle! Es wird ganz schwer“, ahnt Wittlichs Trainer Thomas Feilen.  

 

Personal: Nach der Doppelbelastung, Meisterschaft und Pokal, ist noch fraglich, ob Wittlich die Bestbesetzung aufbieten kann.

 

Prognose: „Es geht darum, dass wir unsere Leistung abrufen und in der Deckung stabil stehen. Die Effektivität gilt es im Angriff gegenüber dem Eröffnungsspiel zu verbessern. Wir wollen solange wie möglich im Saarland mithalten, dann sehen wir mal, was möglich sein wird. Die Chance erden wir uns dann auf keinen Fall entgehen lassen. Bei uns ist aber kein Druck vorhanden, dieses Spiel unbedingt gewinnen zu müssen“, sagt der HSG Coach.

 

 

 

 

Berichte vom 02./03. September 2017

 

TV Bassenheim – DJK/MJC Trier II 29:21 (18:11)

 

Den Start in die Saison hatten sich die kleinen Miezen sicher nicht gewünscht. Das Team von Trainerin Franzi Garcia kassierte beim letztjährigen Vizemeister in Bassenheim eine klare Niederlage, die sich bereits zur Pause abzeichnete.

 

Schnell legten die Gastgeberinnen über 3:0 bis 5:2 in der 7. Minute vor, MJC Trainerin Franzi Garcia zog die Notbremse, nahm die Auszeit, doch unbeirrt zogen die Bassenheimerinnen davon. Über 13:6 steuerte das Team dem klaren 18:11 Pausenstand entgegen. „Wir haben eine absolut schwache Defensivleistung im ersten Spielabschnitt abgeliefert, waren einfach nicht auf dem Platz. Ob das der Nervosität der neuen Liga geschuldet ist, weiß ich nicht. Auf keiner Position in der Deckung waren wir in der ersten Hälfte präsent. Es kann nicht sein, dass wir 30 Minuten brauchen, um ins Spiel zu finden“, klagte die MJC Trainerin.

 

 Auch nach dem Wechsel gelang es den kleinen Miezen nicht mehr, dem Spiel die entscheidende Wende zu geben. Doch die Mannschaft zeigte jetzt eine andere Einstellung im Deckungsverband als vor der Pause, gestaltete di zweite Hälfte offen. Nochmals nahm die MJC Trainerin beim 27:18 in der 53. Minute die Auszeit, doch am Ende freuten sich die Gastgeberinnen über einen in dieser Höhe sicher nicht erwarteten Erfolg über die Triererinnen.

 

„Als Aufsteiger haben wir heute richtig Lehrgeld gezahlt, wären körperlich nicht präsent. Jetzt gilt es hieraus die richtigen Lehren zu ziehen und vernünftig weiterzuarbeiten. Sicherlich haben die erfahrenen Nathalie Oster und Eva Maria Lennartz das Spiel für Bassenheim gewonnen. Bei uns fehlten mit Silvi Solic und Anke Greinert zwei wichtige Spielerinnen, mit denen wir mehr Substanz gehabt hätten“, stellte Garcia fest. Die Ex-Mieze Eva Maria Lennartz schenkte den Triererinnen gleich 14/(8 Siebenmeter) Gegentreffer ein!

 

Krämer und Gubernator - Vallet (4/1), Pötters, Irsch (4/2), Braun (3), Kordel (4), Nerling, Weinandy (2), Cartus, Steil (4), Loscheider, Greinert,

 

HSG Wittlich – TV Arzheim/Moselweiß 26:26 (13:13)

 

Mit einem Remis eröffnet die HSG Wittlich die neue Saison. Am Ende trennte sich das Team von Trainer Thomas Feilen vom Gast aus Arzheim/Moselweiß schiedlich, friedlich mit 26:26. Punktgewinn oder Punktverlust für die Eifelanerinnen? „Bereits früh deutete sich das knappe Ergebnis an. Das Remis geht in Ordnung, es war ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem sich meine Mannschaft den Punktgewinn völlig verdient hat“, lobte HSG Trainer Thomas Feilen.

 

Die Gäste kamen besser aus den Startlöchern, führten in der 7. Minute mit 1:4, doch beim 5:5 in der 11. Minute waren die Gastgeberinnen wieder im Spiel. Die Führung im Spiel wechselte jetzt bis zur Pause hin und her, leistungsgerecht verabschiedeten sich beide Teams mit 13:13 in die Kabine. Erneut erwischten die Gäste den besseren Start, legten auf 13:15 in der 33. Minute vor, doch mit vier Treffern in Folge zum 17:15 schienen die Eifelanerinnen jetzt auf dem Weg zum ersten Heimsieg. Doch die Gäste stemmten sich gegen die drohende Niederlage und waren beim 17:17 wieder im Spiel, legten beim 20:22 in der 48. Minute erneut vor. Wittlich Trainer Thomas Feilen nahm die Auszeit, doch die Gäste schienen sich nicht mehr von der Siegerstrasse abbringen zu lassen, führten beim 23:25 in der 54. Minute weiter mit zwei Treffern. Über 25:26 gelang der HSG dann der Ausgleich in der 56. Minute. Auszeiten auf beiden Seiten hatten nicht mehr den erhofften Erfolg und so trennten sich die beiden Teams am Ende mit einem leistungsgerechten Remis.

 

„Es war ein typisches Derby mit den entsprechenden Emotionen. Aus meiner Sicht waren die Zeitstrafen nicht gleich verteilt, sechs gegen uns, zwei gegen den Gast. Doch das war nicht spielentscheidend! Unsere neuformierte Mannschaft, die noch ohne Niki Packmohr auskommen musste und bei der Marisa Lang nur zu einem Kurzeinsatz kam, hat eine starke kämpferische Leistung abgerufen. Wir wissen, dass wir noch Zeit brauchen, werden uns aber sicher im Laufe der Saison noch steigern“, sagt Feilen.

 

Scharbillig – Schurich (2), Keil, Ambros (1), Molitor (2), Barthen (2), Gassanov, Rolinger (2), Simonis (5/5), Lang (1), Schieke (3), Lukanowski (3), Schenk (5).

 

HSG Hunsrück – SG TSG/TG Mainz- Bretzenheim II 29:23 (18:11)

 

Gelungener Saisonstart für die Hunsrücker Damen in die zweite Saison ihrer RPS Oberligazugehörigkeit. Unter der Leitung der unauffälligen Schiedsrichter Ring /Schulze gelingt der HSG Hunsrück vor 259 zahlenden Zuschauern in der gut besuchten Hirtenfeldhalle ein Start-Ziel-Sieg.

 

Nach ausgeglichenen ersten fünf Minuten (2:2) zog der Gastgeber durch seine gute und konsequente Deckungsarbeit über 5:3 auf 9:5 bis zur 15. Minute davon. Gästetrainerin Niki Humm versuchte diesen Lauf durch eine Auszeit zur stoppen, jedoch scheiterte Ihre Mannschaft immer wieder am guten Abwehrverbund der HSG oder an der neuen HSG Torhüterin Martin-Stoleru.  „Ein guter Einstand für unsere neue Torhüterin, deren Verpflichtung notwendig war, da die beiden etatmäßigen Torhüterinnen unter der Woche berufsbedingt nicht immer zur Verfügung stehen.  Bedanken möchte ich mich auch beim DHB und HVR die uns bei der kurzfristigen Freigabe unterstützt haben. “ berichtet HSG Trainer Sascha Burg.  Angetrieben durch die lauten Zuschauer präsentierte sich die HSG weiter spielstark und setzte sich bis zum Seitenwechsel auf 18:11 ab.

 

Bis zur 39. Minute hielt diese 7 Tore-Führung, ehe die Gäste drei Treffer in Folge erzielten und auf 20:16 verkürzten. HSG Trainer Burg hatte genug gesehen, nahm die Auszeit und erinnerte an die Spielvorgaben welche sein Team nun wieder umsetzte und durch einen verdienten 29:23 Sieg einen gelungenen Saisonauftakt feierte. „20 sehr starke Minuten im ersten Spielabschnitt haben den Ausschlag zu unseren Gunsten gegeben. In der zweiten Halbzeit haben wir weiter gut verteidigt, hatten aber im Angriff hatten wir Luft nach oben. “ so Burg kurz nach Spielende.

 

HSG: Born und Martin-Stoleru – Molz, Vollrath, M. Frank (2), Mohr (2), Reuter (4), Hoemann (2), Jost (6/1), Gräber (6/1), Sülzle (4/2), Kappes, Martin-Stoleru, Schmiedebach (3), Bach

 

Bilder von Andreas Weber

 

 

 

29. August 2017

 

Vorschau auf den 1. Spieltag am 2./3.9.2017

 

HSG Wittlich – TV Arzheim/Moselweiß (Samstag, 16 Uhr, Berufsbildende Schule)

und

DHB Pokal

HSG WIttlich - TV Beyeröhde (Sonntag, 17 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Nach dem starken 5. Platz in der vergangenen Saison und dem Gewinn des HVR Pokals wandelte sich das Gesicht der HSG Wittlich. So steht derzeit die starke Wittlicher Torfrau Giulia Wilhelmi wegen eines Auslandsaufenthaltes nicht zur Verfügung, Melissa Gräber und Judith Schmiedebach sind zu ihrem Heimatverein in den Hunsrück zurückgekehrt und Sina Meeth beendete ihre aktive Laufbahn. „Damit mussten wir einige Stützen ersetzen, haben dabei ausschließlich Spielerinnen aus dem eigenen Verein gefunden und hier macht sich auch das gute Zusammenspiel mit unserem Rheinlandliga-Team bemerkbar. So stoßen mit Carolin Ambros, Sarah Ertz, Laura Steffens und Torfrau Lena Diede gleich vier Spielerinnen aus diesem Kader zum Oberliga-Kader. Sicherlich werden diese Spielerinnen noch Zeit brauchen, um sich an das Niveau der Liga zu gewöhnen. Realistisch müssen wir nach unten schauen, hoffen den Klassenerhalt frühzeitig zu sichern. Marisa Lang als weitere Leistungsträgerin ist sicher derzeit noch nicht an ihrem Leistungsvermögen angekommen und Nicki Packmohr laboriert seit dem Handball-Cup an ihrer Knieverletzung. Dennoch hoffe ich, dass sie am Samstag dabei sein wird. Bis Weihnachten wollen wir so viele Punkte wie möglich einfahren, setzen hier auf die bekannte Heimstärke! Auf jeden Fall haben wir eine verschworene Truppe am Start, bei der Teamgeist ganz großgeschrieben wird. Hierüber müssen wir auch kommen, um die Punkte zu gewinnen“, weiß Trainer Thomas Feilen.

 

Personal: Wittlich hofft auf die Bestbesetzung

 

Prognose: Moselweiß konnte seine Mannschaft auf den wichtigsten Positionen halten, hat hier keine Abgänge zu verzeichnen. „Das junge, entwicklungsfähige Team hat sich mit talentierten Jugendlichen aus der Arzheimer B-Jugend sehr gut verstärkt. Die haben einen Kader den wir nicht unterschätzen werden. Dazu werden die Gäste lautstark von ihren Fans unterstützt und ich hoffe, dass unsere Fans uns ebenfalls so lautstark unterstützen. Letztlich erwarte ich ein enges Spiel, in dem wir beide Punkte in Wittlich behalten wollen. Sicherlich haben wir noch nicht das Level, dass wir uns alle erhoffen. Dennoch sehe ich einen knappen Spielausgang für uns“, hofft der HSG Coach.

 

Überhaupt nicht in die Planungen passt den Eifelanern, dass für Sonntag um 17 Uhr in der Berufsbildenden Schule angesetzte DHB Pokalspiel gegen den Top 2. Ligisten TV Beyeröhde. „Es ist nicht nachvollziehbar, dass wir am Samstag schon in die Meisterschaft starten müssen. Der DHB Pokalspieltag stand schon lange fest. Das wird hammerhart! Deshalb haben wir das RPS Ligaspiel so früh wir irgendmöglich am Samstag gelegt. Ich hoffe nur, dass wir verletzungsfrei aus diesem Wochenende raus kommen“, sagt Trainer Thomas Feilen.

 

HSG Hunsrück – DJK Mainz-Bretzenheim II (Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: „Das zweite Jahr ist bekanntlich immer das schwerste – Klassenerhalt soll durch schnellen und strukturierten Handball gesichert werden“, umschreibt HSG Trainer Sascha Burg das Saisonziel.  Nachdem für die HSG Hunsrück als Aufsteiger in die Oberliga RPS mit 27 Punkten ein hervorragender siebter Tabellenplatz heraussprang und gerade in den Heimspielen für viel Furore gesorgt wurde, will die Mannschaft von Trainer Sascha Burg in diesem Jahr so schnell als möglich den Klassenerhalt sichern.  “Das zweite Jahr ist bekanntlich immer das schwerste in einer neuen Spielklasse. Die Oberliga RPS hat durch die Aufsteiger weiter an Qualität gewonnen und viele Mannschaften haben sich teilweise hervorragend verstärkt. Ich rechne mit einem sehr breiten Mittelfeld in dem jeder jeden schlagen kann und sehe in Mainz/Budenheim II, dem TV Bassenheim und der DJK Marpingen die Meisterschaftsfavoriten.  Als Geheimtipp auf den Meistertitel sehe ich die zweite Mannschaft der Trierer Miezen, die TG Osthofen sowie den HSV Püttlingen. “ wagt HSG Trainer Sascha Burg einen ersten Saisonausblick.  Das Gesicht der jungen HSG-Mannschaft wird sich im Hinblick auf die neue Saison verändern. Melanie Endel sowie Svenja Mohr (wird bei Bedarf allerdings der Mannschaft weiterhin zur Verfügung stehen) haben sich zwischenzeitlich der zweiten Mannschaft angeschlossen, Torfrau Nina Igonkin sowie Sarah Wies werden aus beruflichen bzw. studienbedingten Gründen die Mannschaft verlassen. Zum Vorbereitungsstart meldete sich auch Sarah Schüler für die kommende Saison ab und sieht Mutterfreuden entgegen. Neu zur HSG gestoßen sind Melissa Gräber, Judith Schmiedebach (beide HSG Wittlich), Laura Vollrath (HSG Kastellaun) sowie Viktoria Hoemann (Dünnwalter TV).  Sicherlich kann auch Ann-Katrin Molz nach Ihrer schweren Knieverletzung und dadurch bedingten einjährigen Pause als „Neuzugang“ bezeichnet werden. Erneut hatte es der Vorbereitungsplan des HSG Trainers in sich: Nicht weniger als 26 Trainingseinheiten und 8 Freundschaftsspiele standen im August an, um die Mannschaft optimal auf die Saison vorzubereiten. „Die Mannschaft hat verstanden, dass wir nur durch harte Arbeit ein drittes Jahr in der Oberliga spielen können und hat das intensive Training gut hinter sich gebracht. Wir wollen einen schnellen und strukturierten Handball spielen um schnellstmöglich die benötigten Punkte für den Klassenerhalt einzufahren. Auswärts müssen wir uns wesentlich steigern und mehr Punkte holen“ berichtet Sascha Burg. Weiter ausgebaut wurde in der Vorbereitung auch die Zusammenarbeit zwischen dem Oberliga- und Rheinlandliga-Team. So wurden unter Burg´s Leitung gemeinsame Trainingseinheiten sowie Trainingstage durchgeführt. Beide Mannschaften werden sicherlich von der ausgebauten Zusammenarbeit profitieren und der vorhandene Nachwuchs soll nach und nach auf die Oberliga vorbereitet werden. Ein großes Dankeschön schickt die Mannschaft schon vor Saisonbeginn an die Zuschauer, Helfer und Vereinsfunktionäre, die durch Ihren Einsatz alle dafür sorgen, dass die Mannschaft auch in der kommenden Saison wieder in der Oberliga spielen kann.

 

Personal: „Alle 18 Spielerinnen sind zum Saisonauftakt glücklicherweise fit und so werde ich am Freitag im Abschlusstraining entscheiden welche 14 Spielerinnen zum Kader gehören. Sicherlich keine leichte Entscheidung!" weiß der HSG Trainer.

 

Prognose: „"Mit der Mannschaft aus der Landeshauptstadt empfangen wir den letztjährigen Tabellendritten. Die Gäste konnten mit Nikoletta Humm eine hervorragende Trainerin gewinnen und werden ein sehr schwer zu spielender Gegner sein. Ich rechne mit einer offensiven Abwehr der Gäste und glaube an ein sehr enges Spiel in dem Kleinigkeiten den Ausschlag geben werden. Wir wollen jedoch unsere Heimstärke unter Beweis stellen und versuchen die ersten zwei Punkte der Saison im Hunsrück zu behalten“, hofft Burg. 

 

TV Bassenheim – DJK/MJC Trier II (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Ihr Oberliga Debut feiert die Mannschaft von MJC Trainerin Franzi Garcia in Bassenheim, dem letztjährigen Vizemeister der Liga und damit gleich die harte Bewährungsprobe in der neuen Liga. „Wir freuen uns, dass es endlich losgeht. Wir wollten diesen Aufstieg und wollen jetzt natürlich alles dafür tun, um in dieser Liga zu bestehen. Das Potential haben wir sicherlich, wir sind in der Lage gegen jede Mannschaft zu gewinnen. Wir können aber auch gegen jedes Team verlieren, wenn wir unsere Leistung nicht aufs Parkett kriegen“, erklärt die MJC Trainerin Franzi Garcia.

 

Personal: Personell müssen wir auf Silvia Solic und Anke Greinert (private Gründe) verzichten, ansonsten fahren wir komplett nach Bassenheim.

 

Prognose: „Mit dem Auftakt in Bassenheim stehen wir vor einer echten Hausnummer, denn als Vizemeister des vergangenen Jahres müssen wir über die Qualität des Gegners nicht sprechen. Auf der anderen Seite kann uns als Aufsteiger nichts Besseres passieren, als auswärts beim Vizemeister anzutreten. Druck haben wir keinen, können in diesem Spiel nur gewinnen. Für uns ist das eine richtige Standortbestimmung, nach der Partie werden wir sehen wie oberligatauglich wir sind. Wir wollen dieses Spiel genießen, denn wir haben lange genug drauf hingearbeitet“, freut sich die MJC Trainerin.