Vorschau auf den Spieltag 27. April 2019

 

TV Engers - HSG Wittlich (Samstag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit einem deutlichen 32:17 schickte die HSG Wittlich den Tabellenletzten TV Engers Anfang Dezember deutlich geschlagen auf den Nachhauseweg. Obwohl beim TV Engers der Abstieg besiegelt ist, warnt Wittlichs Trainer Thomas Feilen vor dem Gastgeber. „Vor heimischer Kulisse will sich Engers sicherlich mit einer guten Leistung verabschieden und dafür wird das Team alles in die Waagschale werfen“.

 

Personal: Über die Ostertage hatten die Wittlicher Handballerinnen frei, bereiten sich seit Dienstag konzentriert auf die anstehende Aufgabe vor, dabei hoffen Mannschaft und Trainer, in Bestbesetzung auflaufen zu können.

 

Prognose: „Wir müssen eine stabile Deckung gegen die Gäste stellen und dabei vor allem Derya Akbulut, die im Hinspiel fehlte und Katharina Marx in den Griff bekommen. Das sind die beiden Spielgestalterinnen der Gastgeberinnen. Mit einem Sieg wollen wir unsere gute Saison abrunden, doch es wird kein Selbstläufer“, warnt Feilen.

 

SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam - HSG Hunsrück (Samstag, 18 Uhr)

 

 

Garcia-Almendaris neue Trainerin der HSG Hunsrück

 

 

 

 

Der Frauenhandball-Oberligist HSG Hunsrück hat Franziska Garcia-Almendaris (Foto: TV-Archiv) als neue Trainerin verpflichtet. Sie folgt zur neuen Saison auf Sascha Burg, der sich vom Posten des Coaches zurückzieht.

 

Garcia-Almendaris, die zuletzt die zweite Mannschaft der DJK/MJC Trier in der Rheinlandliga trainiert hatte, wird im Hunsrück ihr Amt als Damen-Cheftrainerin und Jugendtrainerin bei der JSG Hunsrück zum 1. Juni antreten. „Wir glauben, mit Franzi eine kompetente Handballpersönlichkeit verpflichtet zu haben, die sowohl im leistungsorientierten Damenbereich als auch im auf Förderung ausgerichteten Jugendbereich Erfahrungen und Erfolge vorweisen kann“, teilen die HSG-Verantwortlichen Alwin Reuter und Bernd Everding mit. „Nach vier sehr intensiven Jahren in Trier war es an der Zeit für eine Veränderung“, sagt Garcia. Die 35-jährige ehemalige Bundesligaspielerin der Trierer Miezen ergänzt: „Die Kombination aus konzeptioneller Arbeit, Förderung der Jugend, einer spielstarken Oberliga-Mannschaft und leistungsorientiertem Handball kommen meinen Fähigkeiten entgegen.“

 Spieltag 13./14. April 2019

 

HSG Wittlich - TG Waldsee 25:27 (11:11)

 

Die Revanche ist leider nicht gelungen! Wie im Hinspiel musste sich die HSG Wittlich gegen Waldsee mit zwei Treffern geschlagen geben. Das Team von Trainer Thomas Feilen bekam in den Schlussminuten Gästespieler Bea Demski nicht in den Griff, die der Mannschaft die entscheidenden Treffer zum 25:26 und 25:27 „einschenkte“. Am Ende waren es erneut Bea Demski und Julia Barth, die Wittlich nicht in den Griff bekamen und die zusammen 15 der 25 Gästetreffer markierten. Doch hierauf sollte eigentlich das Hauptaugenmerk der Eifelanerinnen legen, die den Gästen von der ersten Minute an ein absolut ausgeglichenes Spiel lieferten.

 

Dabei führten die HSG Spielerinnen im ersten Spielabschnitt bis 8:7 in der 20. Minute, nutzten dann zwei Siebenmeterchancen in Folge nicht und kassierte die erste Gästeführung zum 8:9 in der 24. Minute. Doch das „Kopf an Kopf“ Rennen ging weiter. Das erwartet ausgeglichene und enge Spiel zeichnet sich bereits in der ersten Halbzeit ab, in der es die HSG gerade in der Schlussphase verpasste, sich mit einem „Polster“ zur Pause abzusetzen. 

 

Erst nach dem Wechsel kam Waldsee zwischen der 35. und 40. Minute zur deutlicheren Führung, setzte sich vom 13:13 auf 13:17 ab und folgerichtig nahm Feilen die Auszeit. Tor um Tor kämpfte sich seine Mannschaft wieder heran, war beim 18:19 in der 47. Minute wieder in Schlagdistanz und glich erstmals beim 22:22 in der 53. Minute aus. Waldsee legte den Treffer vor, Wittlich glich aus und so war der Spielausgang bis 25:25 bis 75 Sekunden vor dem Ende noch offen.

 

„3 bis 4 vermeidbare Fehler führten zu Beginn der zweiten Halbzeit zur 4 Tore-Vorsprung des Gegners, den das aufopferungsvoll kämpfende HSG-Team mit viel Einsatzwille in der Verteidigung und Entschlossenheit in den Angriffsaktionen im Anschluss an die Auszeit wieder egalisieren kann. In der spannenden Schlussphase ist die Erfahrung der Ex-Bundesliga-Rückraumschützin Barth mitentscheidend. Wir wussten, dass der Gegner gerade gegen Ende des Spiels das Tempo „verschleppen“ würde. Hier ist es uns leider nicht gelungen, aus den häufig angezeigten „Zeitspiel“-Zeichen der insgesamt souverän leitenden Schiedsrichterinnen Johanna Saul und Sarah Kull, Kapital zu schlagen. Sicherlich eine vermeidbare Niederlage unsererseits. Enttäuscht über das Ergebnis darf die Mannschaft sein, nicht aber über die Leistung insgesamt über die 60 Minuten. Eine insgesamt mannschaftlich geschlossene Leistung meines Teams in der erwartet kampfbetonten Partie. Wir haben etliche Dinge, die wir uns im Vorfeld der Partie vorgenommen haben, gut umgesetzt. Eine vor allem in der ersten Halbzeit starke Deckungsleistung verbunden mit einer guten Spielanlage im Angriff hat mein Team gezeigt. Leider müssen wir konstatieren, dass uns vor allem die verpassten klaren Torgelegenheiten einen, wie ich finde, verdienten Punktgewinn gekostet haben.  Wir werden die beiden letzten noch ausstehenden Spiele nochmals äußerst engagiert und zielstrebig angehen, um ein für uns insgesamt gutes Saisonergebnis mit dem 5. Platz zu finalisieren. Das hätte sich meine Mannschaft mehr als verdient. Ich freue mich auch in der kommenden Saison mit nahezu dem identischen Kader in die neue Spielzeit gehen zu können, in der wir unsere nachhaltige und zukunftsorientierte Kaderausrichtung fortsetzen werden“, so Trainer Thomas Feilen.

 

Wilhelmi und Scharfbillig - Schurich (4), Steffens, Keil (2), Ambros, Barthen, Rolinger, Packmohr (3), Simonis (3/1), Kappes (2), Schieke (1), Lukanowski (3), Schenk (7/4).

 

HSG Hunsrück - DJK Marpingen-Alsweiler 26:29 (15:10)

 

Nicht die Gastgeber boten ein Rumpfteam auf, sondern der Meister aus Marpingen-Alsweiler, der gerade einmal eine Auswechselspielerin auf der Bank hatte.

Die HSG Hunsrück liefert dem Meister aus Marpingen einen großen Kampf, verliert am Ende jedoch 26:29 (15:10) in rappelvoller Hirtenfeldhalle. In einer hochklassigen Partie siegt der Aufsteiger in die dritte Liga in der rappelvollen Hirtenfeldhalle und bringt den Hunsrückerinnen die erste Heimniederlage seit Februar 2018 bei.

Beide Teams starteten gut ins Spiel und nach 10 Minuten stand es folgerichtig 5:5. Nun steigerte sich die Abwehr der Gastgeberinnen, die von Karin Reuter stark organisiert wurde, und konnte somit auf 7:5 davonziehen. Trotz Auszeit der Saarländerinnen baute die HSG ihre Führung weiter aus und zwang Gästetrainer Hartz in der 25. Minute beim Stande von 12:8 schon zur zweiten Auszeit. Zwei Minuten vor dem Seitenwechsel stand die Hirtenfeldhalle dann Kopf, als Judith Schmiedebach in Ihrem ersten Einsatz nach Ihrem Kreuzbandriss das 15:8 erzielte. Sie wurde 3 Minuten zuvor für die bis dato clever agierende Spielmacherin Hoemann, die nun verletzungsbedingt passen musste– „ein bitterer Ausfall“ – Zitat Burg eingewechselt.

Nach der Halbzeitpause erwischte das Heimteam den besseren Start und zog auf 19:12 davon.  Nun zeigte der Meister der Oberliga RPS seine ganze Qualität und erzielte 5 Treffer in Folge. In dieser Phase verletze sich ebenfalls Dunja Jost – ohne Fremdeinwirkung – und konnte nicht mehr eingesetzt werden. “ Dunja und Karin Reuter verstehen sich im Innenblock blind und der Ausfall von Dunja zu diesem Zeitpunkt war fatal, möglicherweise Spielentscheidend. “ ärgerte sich Burg über das Ausscheiden seiner Spielerin. In der 44. Minute erzielte Marpingen erstmals seit der 10. Minute wieder den Ausgleich und legte sofort nach. Bis zur 50. Minute setzten sich die Gäste auf 23:27 ab und hatten das Spiel entschieden.

 „Die Enttäuschung sitzt auch noch eine Nacht nach der Niederlage tief. Meine Mannschaft hat sich stark präsentiert und dem verdienten Meister der Oberliga RPS einen großen Kampf geliefert. Mein Dank gilt Viktoria Hoemann, die sich trotz Verletzung und gegen den ärztlichen Rat, in den Dienst der Mannschaft gestellt hat! Auch Torfrau Martin-Stoleru konnte diese Woche verletzungsbedingt nicht trainieren und wollte dennoch unbedingt spielen. Das Wichtigste jedoch ist, dass sich die Verletzung von Dunja Jost als nicht so schwerwiegend herausstellt als es gestern aussah. Unsere Gedanken sind alle bei Dunja.“ berichtet HSG Trainer Burg.

Born und Martin-Stoleru - Nicolae, A. Frank, Wies (3/1), M. Frank (3), Reuter, Hoemann (1), Jost (4), Gräber (6/1), Sülzle (4), Jacobs (2), Schmiedebach (3), Molz.

 

HSG Wittlich - TG Waldsee (Samstag, 18 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Mit dem Auswärtssieg in Bellheim dokumentierte die HSG Wittlich erneut ihre diesjährige Leistungsstärke. Verdienter Lohn für das Team von Trainer Thomas Feilen ist derzeit ein guter fünfter Tabellenplatz, den das Team am Samstagabend gegen den Tabellenachten aus Waldsee verteidigen möchte. Vor allem hat man noch die Scharte aus dem Hinspiel, als die Mannschaft sich knapp mit 28:26 geschlagen geben musste, will man auswetzen. „Entscheidend für unsere Niederlage war die unzureichende Chancenverwertung vor allem der hundertprozentigen Gelegenheiten sowie das deutlich höhere Aggressionsverhalten bei den Gastgeberinnen im Deckungsverband. Dazu machte sich die Cleverness von Julia Barth und Bea Demski bemerkbar und das war der Qualitätsunterschied“, erinnert sich Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

 

Personal: Einige Spielerinnen sind angeschlagen, dennoch hofft der HSG Coach auf den Einsatz seines kompletten Kaders.

 

Prognose: „Wir treffen auf eine extrem kampfstarke und körperlich starke Mannschaft, gegen die wir gut in der Deckung arbeiten müssen, aggressiv verteidigen und mit der Deckungsleistung die Grundlage für unser Angriffsspiel zu legen. Der Sieg in Bellheim hat uns nochmals Auftrieb für die restlichen Spiele gegeben. Wir müssen aber an die kämpferisch starke Leistung aus diesem Spiel anknüpfen und wollen zwei Punkte einfahren. Mit den letzten drei Spielen wollen wir eine für uns insgesamt positiv gelaufene Saison zum Abschluss bringen und werden alles daransetzen, das Spiel zu gewinnen. Das wird sicher nicht einfach, alles muss passen, doch zuhause haben wir den Anspruch dieses Spiel zu gewinnen. Augenmerk werden wir sicherlich auf die stärksten Spielerinnen der Gäste Demski und Barth legen, dürfen die Mitspieler aber nicht aus den Augen verlieren“, fordert Feilen.

 

HSG Hunsrück - HSG Marpingen-Alsweiler (Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Am kommenden Samstag gastiert mit der HSG DJK Marpingen/SC Alsweiler der Meister der diesjährigen Frauen RPS Oberliga in der Hirtenfeldhalle. Die Fans der HSG Hunsrück können sich auf den Drittligaaufsteiger freuen. Schon auf der Heimfahrt vom Auswärtsspiel in Friesenheim schickte HSG Trainer Burg Glückwünsche an Trainer Jürgen Hartz, Vereinschef Manfred Wegmann und Betreuer Ralf Wagner: „Gratulation nach Marpingen zur verdienten Meisterschaft und absolut überzeugenden Saison. Die dritte Liga macht für diese starke Truppe und den Gesamtverein in Verbindung mit der sehr guten Jugendarbeit richtig Sinn!“ Mit nur einer Niederlage und einem Unentschieden führen die Saarländerinnen die Tabelle mehr als deutlich und souverän an. In den letzten Auswärtspartien demonstrierten die kommenden Gäste ihre Stärke und siegten beim TV Bassenheim und Wittlich jeweils mit 11 Toren und in Arzheim/Moselweiß sogar 26 Toren Differenz. Zahlen die eine eindeutige Sprache sprechen, welches Kaliber auf die HSG Hunsrück wartet. Auch das Hinspiel endete mit 28:20 für die Marpinger Moskitos.

Personal: Dem HSG Coach steht für die Mammutaufgabe wie schon in Friesenheim nur ein kleiner Kader zur Verfügung steht.

 

Prognose: „Wir können ganz befreit aufspielen. Was uns erwartet ist uns allen klar, dennoch wollen wir uns bestmöglich verkaufen und prüfen wie lange wir den Meister ärgern können! “, erklärt Burg.

 

 

Spieltag 06./07. April 2019

 

TSG Friesenheim - HSG Hunsrück 23:21 (11:11)

 

Die HSG Hunsrück verliert verdient mit 23:21 (11:11) in Friesenheim, Glückwünsche von Mannschaft und Trainer Sacha Burg an die Marpinger Moskitos zur Meisterschaft. Bevor der HSG Trainer über das Spiel seiner Mannschaft in Friesenheim reden wollte, schickte er erstmals Glückwünsche ins Saarland. „Glückwunsch nach Marpingen zur verdienten Meisterschaft und absolut überzeugenden Saison. Die dritte Liga macht für diese Truppe und den Gesamtverein in Verbindung mit der starken Jugendarbeit Sinn!“ gratuliert Burg. Dass die Marpinger Moskitos schon an diesem Spieltag Meister werden konnten, lag auch an der Niederlage der Damen aus dem Hunsrück in Friesenheim.

Aber auch hier fand Coach Sascha Burg schnell klare und ehrliche Worte: „Die heutige Niederlage geht in Ordnung und der Sieg der Friesenheimerinnen war verdient. 23 Gegentore, damit kann ich auswärts gut leben, aber im Angriff haben wir uns zu viele Ausfälle, technische Fehler sowie Fahrkarten erlaubt. Damit ist es schwer ein Auswärtsspiel zu gewinnen! Schade, die Möglichkeit wäre da gewesen dort zu punkten.“

Friesenheim startete wie die Feuerwehr ins Spiel und führte in der siebten Minute mit 5:2, ehe sich die Gäste steigerten und das Spiel an sich rissen. Bis zur 22. Minute und einem 2:8 Lauf konnten die Gäste mit 7:10 in Führung gehen. Nun schlichen sich die angesprochenen Unzulänglichkeiten im Angriff ein und so wurden beim Stande von 11:11 die Seiten gewechselt.  Bis neun Minuten vor Spielende gestaltete sich das Spiel ausgeglichen und so stand es in der 52. Minute folgerichtig 19:19. Nun aber legten die Hausherrinnen zwei Tore vor, die HSG vergab zweimal und Friesenheim erzielte mit dem 23:20 den entscheidenden Siegtreffer.

Born und Martin-Stoleru - Frank A, Wies (4), Frank M. (3), Reuter, Jost (6/2), Gräber (2/1), Sülzle (3), Jakobs (2), Molz

SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam - HSG Wittlich 26:28 (13:11)

 

Mit einem extrem schweren und engen Spiel hatte Wittlichs Trainer Thomas Feilen gerechnet und er sollte Recht behalten.

 

Von Beginn an lieferten sich beide Mannschaften ein Spiel auf Augenhöhe, in das die Wittlicher mit einem 2:4 in der 6. Minute starteten. Doch die SG glich beim 7:7 aus und ging bis 12:9 in der 25. Minute in Führung. Bis zur Pause kam Wittlich auf 13:11 heran. Erneut erwischten die Eifelaner die bessere Startphase, drehten das Spiel über 14:16 in der 37. Minute, doch die SG kam mit vier Treffern in Folge zum 18:16 bis zur 40. Minute ins Spiel zurück. In der Folge konnte sich keine Mannschaft mit mehr als einem Tor absetzen.

 

Erst beim 25:26 gelang dem Team von Trainer Thomas Feilen die zwei Tore Führung zum 25:27 durch Anne Keil knapp zwei Minuten vor dem Ende. Als die Gastgeber mit ihrem Siebenmeter 80 Sekunden vor dem Ende an Wittlichs Torfrau Giulia Wilhelmi scheiterten, war der Sieg der HSG unter Dach und Fach! Bis zur 50. Minute zeigte Hanna Scharfbillig im Wittlicher Kasten eine starke Leistung.  Feilen nahm eine Minute vor dem Ende die Auszeit und Mannschaftsführerin Lisa Schenk machte ihrem Treffer zum 25:28 den Sack endgültig zu.

 

„Eine kampfbetonte Begegnung, in die wir gut reingefunden haben. In der Abwehr machten wir einige Fehler, letztlich fehlte im ersten Spielabschnitt auch die Konsequenz im Abschluss und so lagen wir knapp zurück. Die Grundlage für den Sieg legten wir dann im zweiten Spielabschnitt mit einer guten Deckung. Es waren heute zwei gleichwertige Teams, bei denen Licht und Schatten wechselten und dabei war spielerisch sicher noch Luft nach oben. Kämpferisch hat die Mannschaft heute alles gegeben und wir haben uns nach einer schwierigen Trainingswoche mit einigen angeschlagenen Spielerinnen heute für den Aufwand belohnt. Der Sieg war für uns wahnsinnig wichtig“, freute sich Thomas Feilen, der von einem glücklichen, aber nicht unverdienten Sieg seiner Mannschaft sprach.

 

Wilhelmi und Scharfbillig - Schurich (6), Steffens, Keil (2), Ambros (1); Rolinger, Packmohr (7), Simonis (1), Kappes (4), Schieke (3), Lukanowski (1), Schenk (3/2)

  

 

TSG Friesenheim – HSG Hunsrück (Samstag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit einem knappen Heimspielerfolg setzte sich die HSG Hunsrück (30:28) Mitte November gegen den momentan Tabellenvierten der Liga, die TSG Friesenheim durch. Im vorletzten Auswärtsspiel der Hunsrückerinnen steht das Team mit Trainer Sascha Burg vor einer schweren Auswärtsaufgabe. Der Viertplatzierte ist aktuell die Mannschaft der Stunde und konnte die letzten sieben Partien alle für sich entscheiden. Auch konnten die Damen aus Ludwigshafen im Dezember dem designierten Meister Marpingen einen Punkt zu Hause abknüpfen.

Personal: die Hunsrücker hoffen auf ihre derzeitige Bestbesetzung.

Prognose: „Wir wissen um die hohe Qualität unseres kommenden Gegners. Die TSG Friesenheim ist eine kampfstarke sowie spielstarke Mannschaft, die mit hohem Tempo im Umschaltspiel und flexiblen Abwehrsystemen in Kombinationen mit sehr starken Torfrauen überzeugt. Schon im Hinspiel hatten wir große Probleme und wir müssen eine bessere Leistung auf die Platte bringen als letztes Wochenende wollen wir dort punkten. In meinen Augen ein Spiel, in dem alles möglich ist und die Mannschaft am Ende als Sieger vom Feld geht, welche die bessere Tagesform hat. “ erklärt der HSG Trainer. Der Tabellenzweite hofft auch im Vorletzten Auswärtsspiel auf eine lautstake Unterstützung.

 

SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam – HSG Wittlich (Sonntag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit einem deutlichen 33:23 Erfolg setzte sich Wittlich im Hinspiel gegen die SG durch. Entscheidend damals waren die besseren Wechselalternativen der Hunsrückerinnen, die auf einen Gegner trafen, der nur eine Auswechselspielerin aufbieten konnte. Die Personalsituation der Südpfalz Tiger ist am Sonntag wesentlich besser. „Die Mannschaft hat sich in der Liga gefangen und einige aussagekräftige Resultate erzielt, darunter der Sieg über Püttlingen“, erklärt Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

 

Personal: „Alles dabei“, meldet der HSG Coach.

 

Prognose: „Es wird ein extrem schweres Auswärtsspiel. Am Ende rechne ich mit einem engen Ausgang. In erster Linie müssen wir uns deckungsmäßig steigern, insbesondere gegenüber den letzten beiden Begegnungen. Mit der Abwehrleistung sind wir nicht zufrieden und so sind die Schwerpunkte der Trainingsarbeit in dieser Woche auf die Abwehr ausgerichtet. Das Zusammenspiel zwischen Abwehr und Torhüterinnen müssen wir verbessern. Wir müssen das umsetzen, dann haben wir eine Chance“, weiß Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

 

Spieltag 30./31. März 2019

 

HSG Wittlich – DJK Marpingen/Alsweiler 27:38 (12:12)

Ähnlich deutlich wie im Hinspiel (29:39) musste sich die HSG Wittlich dem vermeintlichen Meister aus dem Saarland geschlagen geben.

 

Nach ausgeglichenem Start (6:6) in der 12. Spielminute konnten sich die Gäste im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit bereits vorentscheidend zum Halbzeitstand von 22:12 absetzen. Dabei gelang dem Tabellenführer nach dem 6:6 ein Lauf mit sechs Treffern in Folge innerhalb von fünf Minuten auf 6:12. Bis zur Pause zogen die Gäste dann kontinuierlich davon.

 

Im Verlauf der zweiten Halbzeit pendelte sich der deutliche Ergebnis-Abstand bei 10 Toren sein, sodass am Ende der deutliche Sieg der Gäste von 38:27 zu Buche stand.

 

„Wir erkennen neidlos den auch in dieser Höhe verdienten Sieg der Gäste an. Wie bereits im Hinspiel ist es uns auch heute nicht gelungen, eine Leistung anzubieten, die die Gäste ernsthaft in Schwierigkeiten hätte bringen können. Bei 38 Gegentoren wird deutlich, dass vor allem im Zusammenspiel „Deckung und Torwart“ die Saarländerinnen klare Vorteile hatten. Mit Ausnahme der Chancenverwertung haben wir im Angriff eine passable Leistung gezeigt; hier gaben vor allem Lisa Schenk und Nici Packmohr unserem Spiel die notwendige Dynamik und Torgefahr, waren selbst erfolgreich oder konnten nur durch Siebenmeter Fouls gestoppt werden, die wir aber nur bedingt im Tor unterbringen konnten. Ebenso hatten wir auch im Umschaltspiel gute Ansätze. „Nichtsdestotrotz“ ist der Sieg der Gäste äußerst verdient. „Glückwunsch“ an Jürgen und seine Mannschaft zum gewonnenen Spiel und zur mehr oder weniger gewonnen Meisterschaft,“ so HSG -Trainer Thomas Feilen.

 

War im Hinspiel noch Michele Hartz mit 14 Treffern erfolgreichste saarländische Torschützin, übernahm diesen Part am Samstagabend die ehemalige MJC Spielerin Joline Müller, die auf 15 Treffer kam.

 

Wilhelmi und Scharfbillig – Schurich (2), Steffens, Keil, Ambros (1), Barthen, Rolinger, Packmohr (9), Simonis (1/1), Kappes (4), Schieke (1), Lukanowski (3), Schenk (6/1).

 

 

HSG Hunsrück – SF Budenheim 28:24 (15:12)

„Der 28:24 (15:12) Sieg über die SF Budenheim bedeutet den 11. Heimsieg in der aktuellen Saison“, freute sich HSG Trainer Sascha Burg. Vor 200 Zuschauern in der Hirtenfeldhalle kommt die HSG Hunsrück zum nächsten Heimerfolg.

Nach ausgeglichenen ersten fünf Minuten in einem fairen und schnellen Oberligaspiel erspielten sich die Gastgeberinnen eine 3-Toreführung und konnten diese bis zur Halbzeit behaupten. Nach dem Seitenwechsel behauptet die Mannschaft von Trainer Sascha Burg diese Führung weiter, ehe die Gäste bis zur 46. Minute verkürzen konnten und mit dem Treffer zum 20:19 für Spannung sorgten. Nun aber legte das Heimteam eine Schippe oben drauf und spielte bis zur 54. Minute eine erneute 4-Toreführung heraus und hatte so das Spiel für sich entscheiden.

„Matchwinnerin war heute Torhüterin Sophie Born, die nicht nur 2 Siebenmeter hielt, sondern auch 5 Gegenstöße und etliche freie Bälle vereitelte. Erfreulich ebenfalls die starke Form von Ann-Katrin Molz.  Wir können deutlich besser spielen als heute, haben dennoch die Partie gegen stark aufspielende Gäste jederzeit im Griff gehabt. Aber heute ist das Pferd nicht höher gesprungen als es musste! “ bilanziert HSG Coach Sascha Burg.

Bekanntlich stehen die Hunsrückerinnen nach der Saison vor einem personellen Umbruch, wie HSG Geschäftsführer Bernd Everding bestätigte: So werden die Nachwuchstalente Julie Jacobs und Amelie Gilyani zum Zweitligisten FSV Mainz 05 wechseln. Sie werden dort zunächst für die Drittligareserve auflaufen. Neben diesen beiden Leistungsträgerinnen werden Dunja Jost und Abwehrchefin Karin Reuter aus privaten Gründen aufhören. Ihren Abschied verkündete hatte bereits Laura Vollrath und auch Torfrau Georgina Martin-Stoleru soll aufhören wollen. Damit verliert die Mannschaft sechs Spielerinnen, davon fünf Leistungsträgerinnen. Irmenachs Geschäftsführer Bernd Everding: „Dass uns Julie und Amelie in Richtung Mainz verlassen, ist sehr schade, aber ich kann das nachvollziehen, wenn man so ein Angebot bekommt. Bei Dunja und Karin müssen wir davon ausgehen, dass sie aufhören. Bei unserer Torfrau Geo weiß ich noch nicht, wie es ausgeht. Das wird immer mal wiedererzählt, dass sie aufhört.“  

Ergänzt werden soll der Kader jetzt aus Spielerinnen der Rheinlandliga-Mannschaft und aus der A-Jugend.  „Vielleicht werden wir uns auch nach neuen Spielerinnen umsehen“, sagt Everding.

Was die Trainerposition betrifft, gibt es noch keine Neuigkeiten. Zwischenzeitlich hat Lazlo Gilanyi abgesagt, doch Everding will nicht konkreter werden. „Es gibt neue Entwicklungen, aber zum jetzigen Zeitpunkt kann ich nichts dazu sagen. Es laufen mehrere Gespräche parallel. Unser Ziel ist es, bis Mitte April das Thema zu erledigen. Ich bin gar nicht so pessimistisch. Es sind immer noch sehr gute Oberligaspielerinnen da. Vielleicht wird die Breite des Kaders Not leiden, aber wir werden auch nächste Saison eine gute Mannschaft haben“, erklärt der HSG Vorsitzende. Nach den personellen Verlusten stehen für die anstehende Saison Torfrau Sophie Born sowie Melissa Gräber, Lizzy Sülzle, Victoria Hoemann, Meike Frank, Annika Frank, Sarah Wies, Ann Katrin Molz, Julez Nicolae und Rückkehrerin Judith Schmiedebach zur Verfügung.

Born und Martin-Stoleru – Nicolae (2), A. Frank, Wies, M. Frank (1), Reuter, Gilanyi, Jost (5), Gräber (6/1), Sülzle (4), Jacobs (5), Molz (5).

 

HSG Hunsrück – SF Budenheim (Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Zum drittletzten Heimspiel der aktuellen Saison erwartet die HSG Hunsrück die SF Budenheim. Die Gäste aus der Nähe von Mainz, die bekannt für Ihre sehr gute und konsequente Jugendausbildung sind, belegen aktuell den elften Tabellenplatz mit 2 Punkten Rückstand auf Platz 8.  Das Hinspiel beim Aufsteiger in der Waldsporthalle endete 22:27 für die HSG Sicherlich ein Spiel, auf das sich die Zuschauer freuen können: „Ich rechne mit Tempohandball von beiden Seiten und einem attraktiven Spiel. Unterschätzen werden wir die Gäste mit Sicherheit nicht, sind aktuell gut in Form und wollen das auch unserem treuen Publikum zeigen!“ erklärt Sascha Burg.

Personal: Personell muss der Gastgeber bekanntlich bis Saisonende auf Viktoria Hoemann und Judith Schmiedebach verzichten und hofft ansonsten auf den bestmöglichen Kader.

 

Prognose: Beim Rückspiel sind die Rollen klar verteilt und das Heimteam möchte seiner Favoritenrolle gerecht werden wie HSG Trainer Burg berichtet: „Die Favoritenrolle nehmen wir selbstverständlich an und wollen dieser auch gerecht werden. Wir wollen die nächsten zwei Punkte einfahren und werden uns unter der Woche sehr gewissenhaft auf das schnelle Spiel der Gäste vorbereiten. “ Gewarnt sollte der Tabellenzweite jedoch sein. Neben vielen talentierten Spielerinnen, die auch in der A-Jugendbundesliga aktiv sind, verfügt das mit Team aus Budenheim mit Diana Quilitzsch ehemals Hollerbach eine ehemalige Zweitligaspielerin.

 

HSG Wittlich – HSG Marpingen-Alsweiler (Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Der Tabellenführer und vermeintliche Meister aus dem Saarland gibt am Samstag seine Visitenkarte in der Eifel ab! Mit fünf Punkten Vorsprung führen die Gäste die Tabelle vor dem Tabellenzweiten HSG Hunsrück an, bei noch ausstehenden fünf Spielen. Ziel der Gäste ist es, möglichst schnell die noch fehlenden Punkte zum sicheren Titelgewinn einzufahren, doch hier stellt sich mit der HSG Wittlich eine der letzten hohen Hürden auf dem Weg zum erklärten Saisonziel. Lediglich in Zweibrücken musste sich der Gast bislang in dieser Saison geschlagen geben, dazu kam ein Remis gegen Friesenheim. Das Hinspiel gewannen die Saarländerinnen gegen Wittlich vor heimischer Kulisse mit 39:29, hatten dabei in Michele Hartz mit 14 Treffern die überragende Spielerin. Zudem wirkt in den Reihen des Tabellenführers Joline Müller, die Ex-Mieze mit. Den Grundstein des Erfolges hatten die jetzigen Gäste mit einem 9:1 Blitzstart hingelegt, dem die Wittlicherinnen ständig hinterherliefen. Jetzt liegt der Druck eindeutig auf den Gästen, Wittlich kann befreit aufspielen.

 

Personal: derzeit sind die Gastgeberinnen verletzungsfrei und können so in Bestbesetzung auflaufen.

 

Prognose: „Ich glaube nicht, dass sich die Gäste als designierter Meister noch einmal den Vorsprung nehmen lassen. Ergebnistechnisch spielten die Gäste eine überzeugende Saison, haben sich durch die ehemalige Zweitligatorschützenkönigin Joline Müller weiter gezielt verstärkt und deshalb sind für mich die Rollen klar verteilt. Dennoch möchte ich meine Mannschaft so vorbereiten, dass sie in der Lage ist, den Favoriten zu ärgern. Gegen die Favoriten der Liga haben wir bislang einige Nadelstiche setzen können. Doch alles andere als ein Sieg für den Tabellenführer wäre eine Überraschung“, erklärt HSG Trainer Thomas Feilen.

 

 

SV Zweibrücken – HSG Hunsrück 28:34 (13:20)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vor fast fünf Monaten haben die Damen des SV 64 Zweibrücken ihre letzte Niederlage in der Handball-Oberliga kassiert. Gegner damals war die HSG Hunsrück.  Und jetzt beendet das Team aus dem Hunsrück nicht nur die Serie in dieser Saison, sondern bringt den ambitionierten Gastgeberinnen, die immer noch an die theoretische Aufstiegschance glaubten, eine bittere Niederlage bei, denn damit endete die 18-monatige erfolgreiche Heimspielserie der Gastgeberinnen.

 

Die HSG Hunsrück kämpft sich mit dem Sieg über den bisherigen Tabellenzweiten aus Zweibrücken wieder auf den zweiten Tabellenplatz zurück und unterstreicht damit auch den knappen Hinspiel Erfolg (27:25).

 

Dabei kamen die Saarpfälzerinnen in einer fairen Begegnung besser ins Spiel, führten 6:3 in der 8. Minute, doch dann meldete sich das Hunsrück Team mit vier Treffern in Folge bis zum 6:7 ins Spiel zurück und zwang die Gastgeberinnen zur Auszeit. Nach dem 8:8 war es erneut ein 4:0 Lauf der Gäste, die zur 8:12 Führung in der 19. Minute führte. Über 11:17 zog das Team von Trainer Sascha Burg der klaren 13:20 Pausenführung entgegen.

 

„Wir hatten zunächst Probleme ins Spiel zu finden, doch ab der 8. Minute bekamen wir das Spiel in den Griff, wurden erneut sensationell unterstützt von 60 Fans aus dem Hunsrück, die das Auswärtsspiel zu einem Heimspiel machten“, freute sich der Hunsrücker Trainer.

 

Auch nach dem Wechsel war der Hunsrück Express nicht zu stoppen. Mit ihrem temporeichen Spiel zogen die Hunsrücker auf 15:25 in der 41. Minute davon, führten damit erstmalig mit 10 Toren! Noch einmal stemmen sich die Gastgeberinnen gegen die klare Niederlage, verkürzen bis zur 50. Minute auf 23:27, doch zum richtigen Zeitpunkt fingen sich die Hunsrückerinnen wieder und legen die berühmte „Schippe“ drauf, bauten den Vorsprung wieder auf 25:32 in der 53. Minute aus und beseitigten zu diesem Zeitpunkt die letzten Zweifel am Auswärtssieg. Am Ende feierten die Gäste ausgelassen ihren 28:34 Auswärtssieg und den damit verbundenen zweiten Tabellenplatz!

 

„Ann Katrin Molz hatte eine 100 Prozent Torausbeute und karin Reuter hat erneut die Abwehr überragend organisiert. Der Sieg war ein schönes Geburtstagsgeschenk für unsere Torfrau Georgiana Martin-Stoleru! Damit brachten wir den Gastgeberinnen ihre erste Heimniederlage seit 18 Monaten bei“, freute sich Burg.

 

Born und Martin-Stoleru – A. Frank (1), Wies (2), M. Frank (3), Reuter, Jost (9/5), Nicolae, Gräber (5/1), Sülzle (7), Jacobs (3), Molz (4).

 

 

Spieltag 23./24. März 2019

 

 

TSG Friesenheim – HSG Wittlich 31:30 (18:18)

 

Im Duell um den vierten Tabellenplatz unterliegt die Mannschaft von Trainer Thomas Feilen unglücklich den Gastgeberinnen in Friesenheim und so „fällt“ das Eifel-Team auf den fünften Platz zurück!

 

Die Eifelanerinnen fanden gut ins Spiel, zeigten ein gutes Angriffs- und vor allem Gegenstoßspiel, führten 5:8 in der 11. Minute, mussten aber beim 11:11 in der 19. Minute den Ausgleich der Gastgeberinnen hinnehmen. Bis zur Pause blieb die Begegnung völlig ausgeglichen und mit einem leistungsgerechten Remis ging es in die Halbzeit.

 

„18 Gegentore zeigen aber auch, wo unsere Probleme im ersten Spielabschnitt lagen. Die erfahrenen Friesenheimer Spielerinnen waren nur schwer auszurechnen, dennoch ein Spiel auf Augenhöhe, das hart umkämpft war und die Tabellensituation widerspiegelte“, fand Wittlichs Trainer Feilen.

 

Aus der Kabine kommend erwischten die Gastgeberinnen den besseren Start und setzten sich zunächst auf 20:18 in der 32. Minute ab. Beim 24:20 in der 39. Minute schien die Begegnung sich früh zugunsten der Gastgeberinnen zu entwickeln, doch Wittlich kämpfte sich wieder auf 26:24 in der 45. Minute heran, doch erneut legten die TSG Spielerinnen auf vier Tore beim 30:26 in der 51. Minute vor. Wittlich blies erneut zur Aufholjagd, kam Tor um Tor heran und war nach drei Treffern in Folge beim 30:29 knapp zwei Minuten vor dem Ende wieder in Schlagdistanz. Als der TSG die erneute zwei Tore Führung zum 31:29 gelang, nahm Wittlichs Trainer Thomas Feilen knapp 90 Sekunden vor dem Ende die Auszeit, der Anschlusstreffer zum 31:30 fiel knapp eine Minute vor dem Abpfiff durch Irina Lukanowski, doch zum Ausgleich sollte es nicht mehr reichen.

 

„Knackpunkt in der zweiten Hälfte waren die jeweils vier Tore Rückstand, die wir immer wieder aufholen mussten. Friesenheim nutzte in diesen Phasen einfach seine Chancen eiskalt, während wir weniger Glück im Abschluss hatten. Dennoch kämpfen wir uns immer wieder gut ins Spiel zurück, haben sogar noch die Ausgleichschance per Gegenstoß, lassen aber die Chance ungenutzt. Glückwunsch an den Gegner und sein Trainergespann, das durchaus verdient, aber auch glücklich gewonnen hat. Ein Punkt wäre für uns heute verdient gewesen. Ein solches Spiel ist gerade für die jungen Spielerinnen wichtig. Das Spiel hat gezeigt, dass es an Kleinigkeiten liegen kann. Wir können uns mit den Spitzenteams der Liga durchaus messen. Wir werden kein Trübsal blasen, sondern uns ab morgen auf den kommenden Gegner vorbereiten. Mit Marpingen-Alsweiler kommt jetzt der Tabellenführer und dann haben wir das durchaus knackige Programm gegen die Spitzenteams der Liga durch. Mannschaftlich haben wir heute erneut kämpferisch überzeugt“, lobt Feilen.

 

Wilhelmi und Scharfbillig – Schurich (6), Keil (1), Ambros, Barthen, Teusch, Rolinger, Packmohr (5), Simonis (1), Kappes (1), Schieke (7), Lukanowski (3), Schenk (6/1)

 

TSG Friesenheim – HSG Wittlich (Sonntag, 11 Uhr)

 

Ausgangslage: Zu ungewohnter Stunde muss die HSG Wittlich am Sonntagmorgen ran, bereits um 11 Uhr wird angepfiffen. Mit der TSG Friesenheim wartet der härteste Konkurrent der HSG Wittlich auf Platz vier der Tabelle. Auf diesem Platz liegt der die HSG Wittlich, die einen Punkt besser als die Gäste in der Tabelle platziert sind. Wie gleichwertig beide Mannschaften einzuschätzen sind, bewies schon das Hinspiel in Wittlich, das mit einem Remis endete. Seit sechs Spieltagen in Folge ist Friesenheim nun ungeschlagen, eilt von Sieg zu Sieg!

 

Personal: Wittlich kann in Bestbesetzung auflaufen.

 

Prognose: „Es wird ein spannendes Spiel! Die Serie der Friesenheimer spricht sicher für sich und wir gehen auch aufgrund des Heimvorteils der Gastgeberinnen als Aussenseiter in diese Begegnung. Im Hinspiel mussten wir kurz vor Schluss den unglücklichen Ausgleichstreffer hinnehmen. Wir treffen auf eine Mannschaft, die eine kompakte und agile Deckung stellt, bei der die Gastgeberinnen uns körperlich überlegen sind. Das müssen wir mit anderen Dingen kompensieren und ich hoffe, dass wir ein spannendes Spiel liefern können, das aus meiner Sicht über die Tagesform entschieden wird“, glaubt Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

 

SV Zweibrücken – HSG Hunsrück (Sonntag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Das Spitzenspiel der Liga findet in Zweibrücken statt. Hier trifft der Tabellenzweite auf den Tabellendritten aus dem Hunsrück. Beide Mannschafen können am Ende die Vizemeisterschaft einfahren, die Meisterschaftsfrage selbst, sollte zugunsten der DJK Marpingen-Alsweiler entschieden sein. Im Hinspiel setzte sich das Team von Trainer Sascha Burg knapp mit 27:25 durch. „Zweibrücken war bisher die mit Abstand beste Mannschaft, auf die wir im Hunsrück getroffen sind. Das Hinspiel haben wir äußerst glücklich gewonnen. Verdient waren die zwei Punkte damals nicht“, meint der HSG Trainer Sascha Burg.

 

Personal: Die HSG hofft, ihre derzeit beste Formation in die Saarpfalz schicken zu können.

 

Prognose: „Wir gehen erstmals seit langem nicht als Favorit ins Spiel. Zweibrücken Heimstärke hat auch der designierte Meister Marpingen bei der hohen Niederlage zu spüren bekommen. Dennoch wollen wir die Punkte nicht kampflos den Gastgebern überlassen“, verspricht Burg.

 

Spieltag 16./17. März 2019

 

Witlich II mit unerwartet klarem Erfolg über Budenheim

 

 

 

 

 

 

 

 

 

HSG Wittlich – SF Budenheim 36:24 (17:10)

 

Einen in dieser Höhe nicht erwarteten Erfolg fuhren die Wittlicher Damen gegen die SF Budenheim ein, kamen damit auch im Rückspiel zum Erfolg und festigten damit ihren vierten Tabellenplatz! Zwar erwischten die Gäste den besseren Start, legten zum 1:3 in der 6. Minute vor, doch dann drehten die Eifelanerinnen das Spiel mit drei Treffern in Folge zum 4:3. Bis zum 8:8 lieferten sich beide Teams dann ein ausgeglichenes Spiel. Mit einem 6:0 Lauf zum 14:8 läutete die HSG dann die endgültige Wende im Spiel ein.

 

„Budenheim war zu Beginn der Partie der erwartet unangenehme Gegner, sodass das Spiel bis in die 16. Spielminute ausgeglichen verlief. Im Angriff haben wir bis dato die eine- oder andere gute Torgelegenheit liegen gelassen. Durch eine offensivere Ausrichtung in der Abwehr konnten wir einige Ballgewinne in den letzten 10 Minuten vor der Halbzeit erzielen, die zu einfachen Toren über die erste und zweite Welle führten, abschließend mit dem direkt verwandelten Freiwurf von Nele Kappes zum Halbzeitstand“, freute sich HSG Coach Thomas Feilen.

 

Nach dem Wechsel war beim 21:11 in der 35. Minute der erste 10-Tore-Abstand hergestellt und nur noch die Frage nach der Höhe des Sieges offen.

 

„Sehr zufrieden war ich mit dem Start in die zweite Halbzeit. Wir wollten das Halbzeitergebnis mit einem guten Start ausbauen und Budenheim nicht die Gelegenheit bieten, nochmals in Schlagdistanz zu gelangen. Wir haben in der zweiten Halbzeit mit wechselnden Formationen sowohl personell als auch systemtechnisch agiert. Das hat die Mannschaft insgesamt gut gemacht. Alle Spielerinnen haben sich in den Mannschaftsverband eingefügt und jeder auf seine Art einen wichtigen Beitrag geleistet und Akzente gesetzt. Eine rundum mannschaftlich geschlossene Leistung meines Teams, das sich für die gute Trainingswoche mit einem guten Spiel belohnt hat, sodass wir mit dem nötigen Selbstvertrauen die kommenden schwierigen Aufgaben angehen können“, glaubt Feilen.

 

Wilhelmi und Scharfbillig – Schurich (4), Steffens (5), Keil (1), Barthen, Engel (1), Rolinger (1), Packmohr (5), Simonis (2/1), Kappes (5), Schieke (6), Lukanowski (2), Schenk (4)

 

 

FSG Arzheim/Moselweiß – HSG Hunsrück 20:27 (10:15)

 

„Die Mannschaft hat den kühlen Kopf behalten! Auch vom lautstarken Gastgeberpublikum behielt die Mannschaft die Nerven und kam zu einem ungefährdeten Sieg“, freute sich HSG Trainer Sascha Burg.

 

Von Beginn an war auf Gästeseite erkennbar, dass die Mannschaft versuchte das Tempo hochzuhalten und so die konditionellen Vorteile in den Schlussminuten auszuspielen und diese Rechnung ging auf. Zwar fanden die Gastgeberinnen besser in Spiel, führten über 3:1 bis zum 6:3 in der 14. Minute, doch dann kamen die Hunsrückerinnen heran, glichen beim 8:8 in der 20. Minute aus und zwangen so die Gastgeberinnen zur Auszeit. Dank einer treffsicheren Meike Frank setzte sich die HSG auf 10:13 in der 26. Minute ab. Zu diesem Zeitpunkt kassierte die bis dahin auffälligste HSG Angreiferin ihre zweite Zeitstrafe, Burg nahm die Auszeit und setzte Meike Frank nicht mehr ein. Für sie sprang jetzt Lissy Sülzle in die Bresche, die nach ihrem Kreuzbandriß zur alten Form zurückgefunden hat und mit acht Treffern wesentlichen Anteil am Sieg ihres Teams hatte.

 

Nach dem Wechsel baute die HSG ihren Vorsprung weiter aus, führte 12:18 in der 40. Minute, musste die Gastgeberinnen aber nochmals auf 17:21 in der 49. Minute herankommen lassen. Die Auszeit von Burg zeigte dann die erhoffte Wirkung, sein Team legte auf 17:24 bis zur 52. Minute vor, die Begegnung war entschieden.

 

„Karin Reuter hat die Abwehr gut dirigiert, Meike Frank war bis zu ihrer Auswechslung absolut treffsicher und Lissy Sülzle setzte im Angriff überzeugend ihre Akzente. Am Ende hat sich die konditionelle Überlegenheit meiner Mannschaft bezahlt gemacht“, freute sich der Hunsrücker Coach.

 

Born und Martin-Stoleru – A. Frank, Wies (1), M. Frank (4), Reuter, Gilanyi (5), Jost (4), Gräber (5/2), Sülzle (8), Molz.

 

 

Spieltag 16./17. März 2019

 

FSG Arzheim/Moselweiß – HSG Hunsrück (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Ein Offensivspektakel brannten die Hunsrücker im Hinspiel in eigener Halle ab und schickten die FSG schwer geschlagen mit 44:26 auf den Nachhauseweg! Doch zuletzt kam der HSG Express etwas ins Stottern. In Püttlingen musste das Team von Trainer Sascha Burg eine unerwartete Niederlage einfahren, am vergangenen Wochenende überstanden die Hunsrückerinnen nach einer klaren Dominanz letztlich eine schwächere Schlussphase und brachten glücklich den Sieg unter Dach und Fach. Lediglich das Spiel gegen Bassenheim musste die FSG vor heimischer Kulisse abgeben, zuletzt reichte es zum Remis gegen den Tabellenzweiten aus Zweibrücken und das sollte zusätzlich Warnung für die Hunsrückerinnen sein. Nach dem knappen 26:25 Derbysieg gegen die HSG Wittlich erwartet die Hunsrückerinnen eine schwere Auswärtsaufgabe. Hier wird sich zeigen, welches Gesicht die Mannschaft von Trainer Sascha Burg zeigt. Das, der ersten Halbzeit vom vergangen Wochenende, als die Mannschaft groß auftrumpfte oder das des zweiten Spielabschnittes in der der Tabellendritte vieles vermissen ließ und am Ende noch fast den dritten Sieg gegen die Wittlicherinnen in der aktuellen Spielzeit verspielte?

 

Personal: Die Hunsrücker hoffen auf ihre derzeitige Bestbesetzung.

 

Prognose: „Wir haben zuletzt zweimal auswärts (Osthofen, Püttlingen) verloren und dürfen in Moselweiß nicht dieselben Fehler wieder machen. Ein Hauptgrund für beide Niederlagen war die schwache Chancenauswertung. Der Aufwärtstrend der Gastgeber ist spürbar und wir wissen um die Schwere der Aufgabe. Die Heimmannschaft wird immer lautstark von vielen fairen Zuschauern unterstützt und hier gilt es kühlen Kopf zu bewahren“ erklärt der HSG Coach. Der Vergleich am kommenden Wochenende ist, das achte Duell für die HSG Hunsrück gegen Mannschaften aus dem HV Rheinland. Die FSG konnte am vergangenen Wochenende dem Tabellenzeiten SV 64 Zweibrücken einen Punkt abknüpfen, somit seine Heimstärke erneut unter Beweis stellen und wird sicherlich alles daransetzen, am Samstag gegen Tabellendritten ebenfalls die Punkte zu behalten. Daher wird eine spannende und interessante Oberligapartie mit offenem Ausgang erwartet.  

 

HSG Wittlich – SF Budenheim (Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Noch gut in Erinnerung ist HSG Trainer Thomas Feilen der Sieg im Hinspiel bei Budenheim. Dort erntete die Mannschaft den Lohn, der vorhergehenden guten Trainingsarbeit. Mit einer starken Abwehr- und Torhüterleistung legten die Eifelanerinnen den Grundstein für den Erfolg. Zuletzt musste sich das Feilen Team im Hunsrück dem Lokalrivalen denkbar knapp geschlagen geben. Doch das letzte Drittel des Spiels sollte den HSG Spielerinnen Anspruch genug sein, diese Leistung konstant über die gesamte Spielzeit abzurufen. Gelingt die, sollte auch dem Rückspielerfolg nichts im Wege stehen. Doch Trainer Feilen warnt: „Budenheim ist kein normaler Aufsteiger. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie sich in der Oberliga etabliert hat. Sie verfügen über eine Mannschaft mit jungen, talentierten aber auch erfahrenen Spielerinnen, allen voran Diana Quilitzsch“.

 

Personal: „Keine Verletzungen, aber einige erkältete Spielerinnen, die nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte sind“, meldet der HSG Coach.

 

Prognose: „Mit viel Tempo wird Budenheim versuchen, zu leichten Toren zu kommen. Für uns wird das sicher keine leichte Aufgabe. Wir dürfen auf jeden Fall nicht mehr so viele Fehler wie im Hinspiel machen. Ich rechne mit einem engen Spiel, in dem wir im Vergleich zum letzten Spiel im Hunsrück von Beginn an hellwach sein müssen, eine kompakte und aktive Abwehr spielen und vor allem das schnelle Spiel der Budenheimerinnen unterbinden. Ziel sind selbstverständlich zwei Punkte und das wird alles andere als einfach“, ahnt Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

 

 Spieltag 09./10. März 2019

 

RPS Oberliga Frauen

HSG Hunsrück – HSG Wittlich 26:25 (18:8)

 

Die Wittlicher Aufholjagd kommt zu spät! Die Gäste aus der Eifel unterliegen am Ende denkbar knapp mit 26:25 im Hunsrück, lagen aber bereits mit 13 Treffern beim 22:9 in der 35. Minute zurück. Bis dahin dominierte das Team der Gastgeber die Begegnung eindeutig, in der die Mannschaft von Trainer Thomas Feilen zunächst keinen Fuß auf den Boden bekam und die Hunsrückerinnen ein Feuerwerk abbrannten.

 

Knapp 300 Zuschauer in der Hirtenfeldhalle erlebten am Ende des Spieles den eigentlich über die komplette Spielzeit erwarteten Krimi. Als Dunja Jost in der 50. Minute das 26:20 erzielte, ahnte niemand, dass dies der letzte Treffer des bis dato spielbestimmenden Heimteams an diesem Abend gewesen sein sollte.

 

In einem fairen Spiel unter der souveränen Leitung der Schiedsrichter Toawe/Eckert starten die Gastgeber hervorragend auf die Gäste eingestellt ins Spiel und führten nach 10 Minuten mit 6:2. Gästetrainer Thomas Feilen hatte genug gesehen und nahm die erste Auszeit, die jedoch am Spielgeschehen nichts veränderte. Die Hunsrücker agierte schnellbeinig und kompromisslos der Abwehr und mit hohem Tempo im Angriff, sodass die Führung über 13:4 bis zum Seitenwechsel auf 18:8 und dann auf 22:9 ausgebaut wurde.

 

 „Einziger Kritikpunkt in einer starken ersten Halbzeit waren vier verworfene Gegenstöße, davon zwei an den Pfosten. In der Abwehr haben wir bärenstark agiert. Der Innenblock in Verbindung mit den beiden Halben hat fast fehlerfrei gearbeitet und mit hoher Geschwindigkeit im Umschaltspiel den Gegner vor große Probleme gestellt, “ sagte HSG Coach Sascha Burg.

 

Mit zunehmender Spieldauer agierten die nun stark kämpfenden Gäste selbstsicherer und konnten den Rückstand Tor um Tor verkürzen und läuteten eine spannende Schlussphase ein. Nach dem 26. Treffer der HSG Hunsrück zum 26:20 erzielte die HSG Wittlich fünf Treffer in Folge und war drauf und dran einen Punkt aus der Hirtenfeldhalle zu entführen. Annika Frank fing im letzten Angriff der Gäste jedoch den Ball ab und sicherte ihrer Mannschaft den dritten Erfolg in der aktuellen Saison über die HSG Wittlich.  

 

„Wenn das Spiel noch fünf Minuten länger läuft, weiß ich nicht, ob wir die Halle als Sieger verlassen hätten. So aber wahren wir die weiße Heimweste und können am Ende vom Glück sprechen, beide Punkte auf unserem Konto verbuchen dürfen. Die letzten 10 Minuten werden wir dringend aufarbeiten müssen! “ erklärt ein sichtlich erleichterter HSG Coach nach Spielende.

 

„Die erste Halbzeit und auch der Beginn der zweiten Hälfte waren ein Stück weit spiegelbildlich für unsere vergangene Trainingswoche, in der wir nicht so agiert haben, wie das für eine optimale Vorbereitung auf das heutige Spiel notwendig gewesen wäre. In der Deckung deutlich zu passiv, im Angriff ohne die nötige Entschlossenheit, Abschlussstärke und taktische Grundordnung haben wir darüber hinaus eine deutlich zu hohe Anzahl an Gegenstoßtoren, die aus technischen Fehlern und unvorbereiteten Abschlüssen resultierten, kassiert und unsere Torhüterinnen häufig im Stich gelassen. Die Heimmannschaft war uns in allen Belangen bis dahin überlegen. Andere Mannschaften wären hier in Kleinich mit dem Zwischenstand nach 2/3 des Spiels mit einer deutlichen Niederlage nach Hause gefahren. Rund um die 40. Minute haben wir basierend auf einer starken Torhüterleistung, durch ein paar erfolgreiche Aktionen in Angriff und Verteidigung das Vertrauen in unsere mentalen und spielerischen Fähigkeiten gefunden, die diese Aufholjagd ermöglicht haben. Unsere offensivere Deckung hatte die für ein solches Spiel notwendige Einstellung, mit der wir uns einige Ballgewinne und einfache Tore herausarbeiten konnten. Neben Giulia Wilhelmi im Tor, die eine bärenstarke Leistung gezeigt hat, haben wir auch im Angriff in der Folge deutlich entschlossener, taktisch besser und effektiver im Torabschluss agiert. Die Gelegenheit zum Ende der Begegnung den Ausgleich zu markieren und einen Punkt mitzunehmen konnten wir leider nicht mehr nutzen. Den „Schalter“ in einer solchen Begegnung nochmal umlegen zu können, war charakterlich stark und ist respektwürdig für mein Team. Unser Auftritt im letzten Drittel der Begegnung macht uns Mut für die kommenden Aufgaben, in denen wir unsere bestmögliche Leistung allerdings über 60 Minuten abrufen müssen, um erfolgreich zu sein. Meine Mannschaft hat in der laufenden Saison einige gute Spiele gezeigt und steht nicht zu Unrecht auf einem exzellenten 4. Tabellenplatz, den wir in den kommenden Partien verteidigen wollen. Glückwunsch an die Gastgeberinnen zum letztendlich verdienten Sieg in einem, wie ich finde, nicht alltäglichen Derby. Kompliment an mein Team für die Art und Weise, wie wir uns ab der 40. Minute präsentiert haben und ins Spiel zurückgekommen sind“, resümierte Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

 

HSG H: Martin-Stoleru und Born – Nicolae, A. Frank (1), Wies, M. Frank (5), Reuter, Hoemann, Jost (7/2), Gräber (1), Sülzle (3), Jacobs (7), Molz (2).

 

HSG W: Wilhelmi und Scharfbillig – Schurich (3), Steffens (2), Keil (1), Ambros, Barthen, Rolinger, Packmohr (5), Simonis (1/1), Kappes (7), Schieke (2), Lukanowski, Schenk (4/2).

 

 

HSG Hunsrück – HSG Wittlich (Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Derby-Zeit in der RPS Oberliga der Frauen! Die Hunsrück HSG empfängt die Gäste aus Wittlich! „Nur 40 Kilometer trennen beide Sportstätten voneinander und somit kommt es zum einzig echten Derby für beide Teams in der Oberliga RPS. Aber es ist auch das Spitzenspiel des kommenden Frauen Oberliga RPS Spieltages, indem der Tabellendritte den Tabellenvierten empfängt. Aber es Treffen am Samstag auch viele bekannte Gesichter aufeinander. Mehrere Spielerinnen waren schon in beiden Vereinen aktiv und die Mannschaften kennen sich aus vielen Duellen in den vergangenen Jahren. Auch in dieser Saison stehen sich beide Teams schon zum dritten Mal gegenüber. Das Hinspiel sowie das Viertelfinalspiel (beide Duelle fanden in Wittlich statt) um den HVR Pokal gewannen die Hunsrückerinnen. Die Gastgeber haben 6 Punkte Vorsprung vor den Wittlicher Damen und könnten mit einem Erfolg Ihren Tabellenplatz untermauern. Bei einem Erfolg der Gäste ist das Rennen um Platz 3 eröffnet. Es darf also mit einem spanenden und offenen Spiel gerechnet werden, bei dem die sicherlich vielen Zuschauer auf Ihre Kosten kommen werden“, sagt HSG Trainer Sascha Burg.

Personal: Beim Tabellenzweiten aus dem Hunsrück wird es die eine oder andere Veränderung im Kader zum letzten Spiel geben, Details verrät Burg nicht. Bedingt durch einige Verletzungen gestaltete sich die Trainingswoche in der Eifel bei der HSG Wittlich schwierig, dennoch hofft Trainer Thomas Feilen auf seine Bestbesetzung.

 

Prognose: HSG Trainer Burg baut auf die Heimstärke seiner Mannschaft und warnt vor den Gästen: „Zuhause sind wir bisher noch ohne Punktverlust und bauen auch diesmal auf die Unterstützung der besten Fans der Liga! Um gegen die spielstarken Wittlicherinnen zu gewinnen, müssen wir ein anderes Gesicht als in den bisherigen RPS Liga Spielen im Jahr 2019 zeigen.“

Wittlichs Trainer Thomas Feilen: „Alle Beteiligten freuen sich im positiven Sinne auf diese Begegnung vor hoffentlich ausverkaufter Hirtenfeldhalle! Wir haben früh unser primäres Ziel, 20 Punkte einzufahren, erreicht und können befreit die Restspielzeit angehen. Dennoch möchten wir unsere gute Ausgangsposition, die wir uns mit Platz vier geschaffen haben, verteidigen. Unser Abstand zu den hinter uns liegenden Mannschaften ist gering. Für mich sind die Gastgeberinnen aufgrund der bisherigen Vergleiche favorisiert. Ich hoffe, dass wir die Begegnung lange offenhalten können und es so spannend bleibt. Dazu aber müssen wir unsere bestmögliche Leistung abrufen“, ahnt der Wittlicher Trainer.

 

HSG Wittlich – Oberliga RPS Damen – Planung Saison 2019/2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: Thomas Prenosil

 

Die HSG Wittlich vermeldet in Bezug auf die Planungen für die kommende Saison 2019/2020 wichtige Weichenstellungen. Aufgrund des frühzeitig gesicherten Klassenerhalts ist die Ausrichtung auf eine weitere Oberliga-Saison fokussiert.

 

Bereits um die Jahreswende wurde die weitere Zusammenarbeit mit Trainer Thomas Feilen festgezurrt. Der 34-Jährige geht damit im kommenden Sommer in seine bereits 6. Saison in der Säubrennerstadt. „Wir haben uns frühzeitig darauf verständigt, die Zusammenarbeit um ein weiteres Jahr auszuweiten. Es war der Wunsch des Vereins und auch mein Interesse mit der Mannschaft weiterzuarbeiten. Wir befinden uns aus meiner Sicht aktuell auf einem guten Weg in einigen Bereichen, sowohl mannschaftintern als auch im Gesamtverein, dessen Potential es weiter auszubauen gilt. Ich sehe die notwendigen Grundlagen dafür gegeben, sodass ich mich auf ein weiteres Jahr in Wittlich freue. Sowohl die Zusammenarbeit mit der Mannschaft als auch mit dem Team „hinter den Kulissen“ macht mir Spaß, was sich nicht zuletzt auch in den guten Ergebnissen zeigt. Denn der momentan positive IST-Zustand in der Tabelle ist ein Produkt vieler gemeinsamer Aspekte. Unabhängig davon ist der Blick in die Zukunft gerichtet, an deren Ausrichtung ich weiterhin gerne mitgestalte“, so der aktuelle und zukünftige Trainer.

 

„Wir wollen weiterhin unseren Weg gehen, mit jungen und entwicklungsfähigen Spielerinnen aus dem eigenen Verein und der hiesigen Region ein schlagkräftiges Team zu stellen. Wir freuen uns deshalb auf die weitere Zusammenarbeit mit Thomas Feilen als Trainer“, so Axel Weinand, 1. Vorsitzender der HSG Wittlich.

 

Die Konturen für den Kader in der kommenden Saison zeichnen sich darüber hinaus ebenfalls deutlich ab. „Wir werden mit dem Großteil unseres Kaders auch in die neue Saison gehen und dabei den stetigen Umbruch, der sich in den nächsten Jahren vollziehen wird, weiter voranbringen.“

 

Die langjährige Spielerin, Leistungsträgerin und aktuelle Trainerin der zweiten Mannschaft, Jenni Simonis, wird ihre Zeit als Spielerin in der ersten Mannschaft beenden und sich voll auf ihre Arbeit als Trainerin im Verein konzentrieren. „Jenni hat bis zuletzt den Spagat zwischen Spielerin der 1. Mannschaft auf der einen und als Trainerin unserer zweiten Mannschaft auf der anderen Seite beachtlich gemeistert. Ihr Wille, sich als aktive Spielerin zurückzuziehen, ist verständlich und schade zugleich. Sie spielt in der aktuellen Saison nochmals eine wichtige Rolle in unserer Mannschaft und zeigt damit bis zuletzt, wie ehrgeizig und zielstrebig sie ist. Für den Verein ist es eine wichtige Grundlage, dass sie auch weiterhin unsere zweite Mannschaft trainieren wird, denn wir arbeiten gut und produktiv im Sinne des Vereins zusammen. Fest zum Kader der ersten Mannschaft in der kommenden Saison wird Selina Teusch (aktuell 2. Mannschaft) gehören. Wir sind froh, dass Selina in der kommenden Saison fest für unser RPS-Team spielen wird. Sie hat in der laufenden Saison konstant gute Leistungen in der zweiten Mannschaft gezeigt. Damit setzen wir unseren Weg fort, unsere eigenen talentierten Nachwuchsspielerinnen, die den Ehrgeiz, den Willen und das Talent mitbringen, in unser RPS-Team zu integrieren“, berichtet der Trainer zum aktuellen Stand der Planungen.

 

 

Presseerklärung der HSG Hunsrück zum Rücktritt von Sascha Burg

 

Sascha Burg, Cheftrainer Damen der HSG.Hunsrück, hat am 16.02.2019 den Mannschaftsrat der Damen I und die Verantwortlichen der HSG Hunsrück darüber informiert, dass er seine Ämter zum Ende der Saison 2018/2019 zur Verfügung stellt.

In ihrer Sitzung vom 22.02.2019 haben die Vorstände der HSG Hunsrück den Rücktritt von Sascha Burg angenommen.

 

„Wir danken Sascha für seine 3-jährige hervorragende Arbeit für den Damenhandball der HSG Hunsrück. Er hat sowohl die Mannschaft als auch einzelne Spielerinnen weiterentwickelt und aktiv an der Schnittstelle zu den Jugendmannschaften gearbeitet. Wir können ihm zu jeder Zeit eine mehr als 100%ige Leistungserbringung für die HSG Hunsrück und die JSG Hunsrück bescheinigen. Wir wünschen Sascha sowohl in handballerischer als auch in privater Hinsicht aller Gute, Gesundheit, Glück und Erfolg.

Somit hat für Alwin Reuter Vorsitzender der SG Gösenroth Laufersweiler und Bernd Everding Geschäftsführer Sport der HSG Irmenach-Kleinich-Horbruch gGmbH die Suche nach einem Nachfolger für die HSG Hunsrück begonnen.

 

„Es wird mit Sicherheit nicht einfach einen kompetenten Nachfolger von Sascha zu finden. Aber wir haben bereits mit der Suche begonnen und werden in Kürze auch mit konkreten Gesprächen beginnen“.

 

Im Jugendbereich ist geplant zur neuen Saison einen Jugendkoordinator und Cheftrainer bei der JSG Hunsrück sowohl im männlichen als auch im weiblichen Jugendbereich einzusetzen. „Somit können wir uns bei der Suche eines Nachfolgers auf den Seniorenbereich konzentrieren.“

 

 Gösenroth und Horbruch, 01.03.2019

 

Spieltag 23./24. Februar 2019

 

HSG Wittlich – FSG Arzheim/Moselweiß 29:22 (17:9)

 

„Gemeinsam mit den Sportfreunden aus Moselweiss nehmen wir Anteil und möchten unser Mitgefühl für unsere Sportfreunde aus Püttlingen und ihre auf viel zu früh und schockierende Art und Weise verstorbene Mitspielerin Charlotte Braun sowie deren Familie und Freunde ausdrücken,“ sagte Thomas Feilen, Trainer des Gastgeberteams nach dem Spiel. Das Spiel wurde erst im Anschluss an eine Schweigeminute des Gedenkens an Charlotte Braun angepfiffen.

 

„Eine starke Vorstellung meiner Mannschaft in der ersten Hälfte, in der eine kompakte und gut antizipierende Deckung sowie das sich daraus entwickelnde Umschaltspiel der Schlüssel zum Erfolg waren. Ein herzliches Dankeschön an Torhüterin Laura Kehl aus der zweiten Mannschaft, die sich für das heutige Spiel bereit erklärt hat, im Bedarfsfall für Giulia Wilhelmi einzuspringen, die heute leider nicht dabei sein konnte“, erklärte Feilen.

 

Taktisch klug auf die Gästemannschaft eingestellt, bestimmten die Eifelanerinnen das Spiel von Beginn an, zwangen die Gäste bereits beim 5:2 in der 10. Minute zur Auszeit. Doch über 13:5 zog das Team von Trainer Thomas Feilen einer klaren 17:9 Pausenführung entgegen.

 

„Die schwierige Phase zu Beginn der zweiten Hälfte, in der wir Moselweiss zu viele Freiheiten für ihre Individuellen Qualitäten gaben, haben wir zügig korrigiert und den alten Abstand schnell wiederhergestellt. Meiner Meinung nach ein verdienter Sieg meines Teams“, freute sich Feilen.

 

Nach der Pause kamen die Wittlicherinnen überhaupt nicht mehr zu ihrem Spiel im Deckungsverband, den Gästen gelangen fünf Treffer in Folge und beim 17:14 in der 37. Minute war es an Feilen die Auszeit zu nehmen und seine Mannschaft neu einzustellen. Mit vier Treffern in Folge zum 21:14 in der 42. Minute sorgten die Gastgeberinnen dann wieder für klare Verhältnisse, das Spiel war entschieden. Am Ende feierte die HSG den unerwarteten deutlichen Heimsieg, mit dem die Mannschaft ihren vierten Tabellenplatz festigte.

 

 „Auch wenn heute einige Spielerinnen ein besondere Würdigung an dieser Stelle verdient hätten, möchte ich die mannschaftliche Geschlossenheit in den Fokus stellen, denn sie war herausragend und spielentscheidend vor einer tollen Kulisse, zu der neben unseren eignen Fans vor allem auch die fairen und lautstarken Fans unserer Gäste beigetragen haben“, resümierte der HSG Coach.

 

Scharfbillig und Kehl – Schurich (4), Steffens, Keil (1), Ambros, Engel, Rolinger (1), Packmohr (4), Simonis (4/2), Kappes, Schieke (8), Lukanowski (3), Schenk (4)

 

HSV Püttlingen – HSG Hunsrück 25:21 (16:10)

 

Für beide Mannschaften war die Begegnung sicherlich kein normales Handballspiel: „Das Spiel wird auch sicherlich alles andere als Alltag. Es wird ein Spiel zu Ehren von Charli. Wir werden an sie denken und sie wird bei uns sein. Wir stehen als Team zusammen und stellen uns der schwierigen Situation mit ihr in unserer Mitte und in unseren Herzen! Das wird sicherlich kein Gedenkspiel für Charli werden. Dazu möchten wir den Angehörigen, den Freunden und der Mannschaft noch Ruhe und Zeit lassen. Wir brauchen in dieser schwierigen Zeit Kraft und Zusammenhalt. Ein Spiel ganz zu Ehren von Charli wird es aber geben“, so die Aussagen der Püttlinger Mannschaft vor dem Spiel gegen die Hunsrück HSG, knapp eine Woche nach dem schrecklichen Unfall ihrer Mannschaftskollegin Charlotte Braun.

 

Und so spielte die Püttlinger Mannschaft auch gegen den Tabellenzweiten aus dem Hunsrück, dominierte über weite Strecken des Spiels und gewann am Ende unerwartet mit 25:21!  

 

Bereits in der 9. Minute zog HSG Coach Sascha Burg die Reißleine, seine Mannschaft lag 5:1 zurück und lief auch nach dieser Auszeit über 11:4 in der 22. Minute dem klaren Vorsprung der Gastgeberinnen hinterher.  Zur Pause führten die Saarländerinnen mit 16:10.

 

Nach dem Wechsel kämpfte sich der Gast auf 18:15 in der 41. Minute heran, doch die Gastgeberinnen legten nach, bauten ihren Vorsprung wieder auf 22:15 in der 49. Minute aus. Doch noch einmal zeigten die Gäste ihr Potential, verkürzten auf 23:20 in der 58. Minute, konnten aber dem Spiel nicht mehr die entscheidende Wende geben. Zu viele Chancen blieben auf Gästeseite ungenutzt, darunter vier Siebenmeter!

 

„Leider mussten wir in diesem heiklen Spiel auf unsere Rückraumspielerinnen Jule Jacobs und Dunja Jost verzichten. Es wurde das erwartet schwere Spiel, in dem wir einfach zu viele hundertprozentige Chancen liegen ließen“, sagte HSG Co-Trainerin Linda Geißler-Sülzle.

 

Born und Martin Stoleru – Nicolae (1), A. Frank (1), Wies (3/2), M. Frank (5), Reuter (1), Gilanyi (1), Hoemann (2), Gräber (3), Sülzle (4), Molz

 

HSG Wittlich – FSG Arzheim/Moselweiß (Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Mit 31:25 unterlag die HSG Wittlich im Hinspiel. Hauptgrund für die damalige Niederlage waren die schlechte Chancenverwertung der Eifelanerinnen und das schwache Deckungsverhalten. „Das war einer der schwächeren Saisonleistungen von uns und das wollen wir jetzt korrigieren“, sagt HSG Trainer Thomas Feilen, der wie seine Mannschaft vom Tod der Püttlinger Spielerin schockiert ist. Noch vor zwei Wochen stand die tödlich verunglückte Püttlinger Spielerin gegen Wittlich in der Halle. „Wir alle waren erschüttert von der Nachricht und man erkennt schnell, wie unwichtig andere Dinge sind. Auch wir wünschen der Püttlinger Mannschaft und der Familie viel Kraft, um diese Situation zu bewältigen“, sagt Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

 

Personal: Wittlich wird wohl in Bestbesetzung auflaufen können.

 

Prognose: „Die Gäste haben seit ihrem Aufstieg vor zwei Jahren genügend Erfahrung gesammelt. Dazu ist die Mannschaft mit zwei Siegen gut ins neue Jahr gestartet. Beide Mannschaften kennen sich gut und ich rechne mit einem knappen Spielausgang. Dazu müssen wir im Deckungsverband besser arbeiten und im Angriff die Chancen konsequenter verwerten. Vor allem der Deckungsverband muss die individuellen Stärken der FSG Spielerinnen in den Griff bekommen“, fordert Feilen.

 

HSV Püttlingen – HSG Hunsrück (Sonntag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Am kommenden Sonntag treffen die Damen der HSG Hunsrück im Saarland auf den aktuellen Pokalsieger des HV Saar. Die HSV Püttlingen belegt aktuell den elften Platz der Frauen Oberliga RPS und hat ein Spiel weniger ausgetragen. Das Spiel am Wochenende wurde kurzfristig abgesetzt, da eine Spielerin der Saarländerinnen, am Samstagmorgen während Ihres Einsatzes als Polizistin tödlich verunglückte. Die Gäste teilten Ihre Anteilnahme dem Gastgeber mit und offerierten selbstverständlich auf das Spiel am kommenden Sonntag zu verzichten bzw. es zu verlegen. Auf Wunsch der Mannschaft aus Püttlingen wird das Spiel wie geplant ausgetragen.

Personal: Die Hunsrückerinnen hoffen auf ihre Bestbesetzung.

Prognose: „Wenn man solche Dinge hört, merkt man, wie unwichtig eigentlich der Handball ist! Daher werde ich auch kein Statement zum Spiel abgeben, außer dass wir alle im Hunsrück der Mannschaft aus Püttlingen, allen Verwanden und Freunden der Spielerin viel Kraft für diese schreckliche Situation wünschen!“ erklärt Burg. 

 

18. Februar 2019 | 18:26 Uhr

Krisengespräch bei der HSG Hunsrück

Nach der Abschiedsankündigung von Coach Sascha Burg: Bleibt’s dabei oder gibt es ein Zurück?

 

Von Mirko Blahak

 

Die Planung für die neue Saison lief schon auf Hochtouren. Am Donnerstag voriger Woche habe er bereits zwei Spielerinnen verpflichtet, zudem habe er das Jugendkonzept festgezurrt. Und doch hat Sascha Burg, Trainer des Frauenhandball-Oberligisten HSG Hunsrück, angekündigt, zur neuen Saison hinzuschmeißen (der TV berichtete).

Gestern konkretisierte der Coach im TV-Gespräch seine Gründe: Laut einer Vereinbarung hätten im Abschlusstraining der ersten Mannschaft stets auch Spielerinnen der zweiten und dritten Mannschaft mitwirken sollen, um mit voller Kapelle taktische Dinge simulieren zu können. Das Problem: Die Vereinbarung wurde laut Burg nicht eingehalten. Ende des vergangenen Jahres habe er auf den Missstand hingewiesen - ohne Reaktion und Problemlösung seitens der Führungscrew der HSG Hunsrück, die aus den Vereinen HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch und SG Gösenroth/Laufersweiler gebildet wird. Burg hat das Gefühl, zwischen aufeinanderprallenden Interessen der Stammvereine aufgerieben zu werden.

Bernd Everding, Sport-Geschäftsführer der HSG Irmenach, war nach eigener Aussage überrascht von Burgs Rücktrittsankündigung, die ihn per Whatsapp-Sprachnachricht erreichte. Everding räumt Versäumnisse der Führungsebene ein: „Die Neugestaltung der Trainingspläne war nicht mit Burg abgestimmt. Es stimmt, dass er den Wunsch geäußert hat, die Trainingssituation zu verändern. Es war aber bislang nicht möglich, diese Veränderung rasch herbeizuführen.“

Ist das Tischtuch endgültig zerschnitten? Ursprünglich war eine Verlängerung der Zusammenarbeit zwischen Burg und der HSG Hunsrück angedacht. Laut Everding treffen sich Irmenachs und Gösenroths Vereinschefs am Freitag, um die Lage zu erörtern. Everding wäre einem klärenden Gespräch mit Burg nicht abgeneigt, er sagt aber auch: „Die HSG Hunsrück wird an dieser Geschichte nicht scheitern.“

Und Burg? Bei ihm haben sich nach eigener Aussage bereits zwei Vereine gemeldet: „Damit will ich mich aber jetzt nicht befassen.“

Bilder Andreas Weber: Spiel HSG Hunsrück - TV Bassenheim

 

Spieltag 17./18. Februar 2019

 

HSG Hunsrück – TV Bassenheim 30:29 (15:12)

 

Es ist die Nachricht des Tages: HSG Trainer Sascha Burg trennt sich am Ende der Saison von der HSG Hunsrück. Dies wurde anlässlich des Spiels der Hunsrückerinnen gegen den TV Bassenheim öffentlich! Am Freitagabend informiert Burg den sportlichen Leiter der HSG Bernd Everding per WhatsApp Sprachnachricht, dass er seine Tätigkeit bei der HSG zum Saisonende beendet, seinen Verpflichtungen bei der HSG aber bis zum Saisonende nachkommen wird. „Mehr will ich zum jetzigen Zeitpunkt zu diesem Thema nicht sagen“, erklärte Everding.

 

Die Hunsrücker starteten vor 200 Zuschauern in der Hirtenfeldhalle stark, zwangen Gästetrainer Wolfgang Becker beim 7:2 in der 10. Minute zur ersten Auszeit. Die half den Gästen weiter, die nun im Spiel waren und bis auf 9:8 in der 19. Minute verkürzten. Die Gastgeberinnen verteidigten ihre Führung über 12:10 und 14:12 bis zur drei Tore Pausenführung zum 15:12.

 

Nach dem Wechsel lieferten sich beide Mannschaften ein Kopf-an-Kopf Rennen, doch die Gastgeberinnen verhinderten weiter den Ausgleich, führten mit einem bis drei Toren. Beim 28:28 in der 56. Minute gelang den Gästen, die erneut ersatzgeschwächt antreten mussten, der erstmalige Ausgleich. Den Führungstreffer zum 29:28 gelang Melisa Gräber und als Julie Jacobs ihre dritte Zeitstrafe und damit die rote Karte kassierte, hatte Bassenheim die Siebenmeterchance, die jedoch nicht genutzt wurde. Burg nahm die Auszeit 80 Sekunden vor dem Ende und jetzt war es Lizzy Sülzle, die ihrer Mannschaft 32 Sekunden vor dem Ende den Sieg sicherte. Die HSG erzielte dann in Unterzahl den entscheidenden Treffer und siegt glücklich aber nicht unverdient zum dritten Mal in dieser Saison gegen den TV Bassenheim.  

 

„Wir haben uns nach guten 10 Minuten sehr schwer gegen kampfstarke Gäste getan. Wenn man aber über 60 Minuten nie in Rückstand war, kam man schon von einem verdienten Sieg sprechen. Wir können es besser, aber heute gilt es den Mund abzuwischen und sich über den doppelten Punktgewinn zu freuen!“ berichtet der HSG Coach.

 

Born und Martin-Stoleru – Nicolae (1), A. Frank, Wies, M. Frank (2), Reuter, Gilanyi (3), Hoemann (1), Jost (4/1), Gräber (8/1), Sülzle (2/1), Jacobs (9), Molz.

 

HSG Wittlich – SV Zweibrücken 25:29 (13:14)

 

Gut ins Spiel startete das Team von Trainer Thomas Feilen, setzte sich auf 4:1 in der 7. Minute ab. Doch die Gäste aus der Saarpfalz kamen jetzt besser zurecht, glichen beim 8:8 in der 19. Minute aus. Wittlich legte den Treffer vor, die Gäste glichen aus. Erstmals beim 11:12 führte der Tabellendritte in der 26. Minute, doch Wittlich egalisierte die Führung der Gäste immer wieder. Zur Pause führten die Gäste mit 13:14.

 

„Wir haben gut in der Deckung gearbeitet, hatten den Rückraum der Gäste im Griff, fanden im Angriff gute Lösungen, kassieren aber ab Mitte der ersten Hälfte zu einfache Tore aus der Nahwurfzone und von Lucie Klein aus der Distanz. Dennoch war die Begegnung zur Pause offen“, fand HSG Trainer Thomas Feilen.

 

Wittlich kam hochmotiviert aus der Kabine, glich zum 15:15 in der 32. Minute aus und setzte sich mit zwei Treffern auf 19:17 in der 38. Minute ab. Bis 21:21 in der 44. Minute blieb es ein Spiel auf Augenhöhe, dann gelang den Gästen mit einem Zwischenspurt zum 21:24 in der 48. Minute die erste drei Tore-Führung des Spiels. Beim 23:27 in der 57. Minute war die Vorentscheidung gefallen. Feilen nahm nochmals die Auszeit, doch die Saarpfälzerinnen legten jetzt die entscheidenden Treffer zum 25:29 Auswärtssieg nach.

 

„Die Abwehr stand nach dem Wechsel weiter kompakt, im Angriff wurden wir aber zu nachlässig im Umgang mit unseren Chancen. Als wir die freien Chancen nicht mehr nutzten setzte sich der Gast vorentscheidend auf 21:24 ab. Es war ein Spiel auf Augenhöhe und der vier Tore Sieg der Gäste spiegelt eigentlich nicht wieder, wie eng die Begegnung. Dennoch ein verdienter Gästesieg, da die Mannschaft ihre entscheidenden Bälle im Tor unterbrachte“, analysierte Feilen.

 

Scharfbillig und Wilhelmi – Schurich (3), Steffens, Keil (1), Barthen, Engel, Rolinger, Packmohr (4), Simonis (6/3), Kappes (4), Schieke (3), Lukanowski (2), Schenk (2).

 

Vorschau auf den Spieltag 16./17. Februar 2019

 

HSG Hunsrück – TV Bassenheim (Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Nach der unerwarteten Auswärtsniederlage der HSG Hunsrück hat die Mannschaft jetzt vor heimischer Kulisse einiges gutzumachen. Im Hinspiel entführte das Team von Trainer Sascha Burg mit 23:27 beide Punkte und so dürfte auch die Motivation des Teams von Trainer Wolfgang Becker hoch sein, sich für diese Hinspielniederlage zu revanchieren. Am kommenden Samstag empfängt die HSG Hunsrück mit dem TV Bassenheim den Tabellenfünften der Frauen Oberliga RPS. Zu diesem Vergleich kam es an selber Stelle bereits vor wenigen Wochen. Im Finale um den HVR Pokal gewann der Gastgeber mit 24:18 und konnte sich somit erstmals in der Vereinsgeschichte für die erste DHB Pokalrunde qualifizieren.  Die Gäste reisen mit der Empfehlung eines klaren und deutlichen 33:27 Derbysieges gegen die FSG Arzheim/ TV Moselweiß an.

 

Personal: Beim Heimteam steht hinter dem Einsatz für Samstag bei zwei Spielerinnen noch ein Fragezeichen.

 

Prognose: Zu überraschenden Niederlage in Osthofen sagt Burg: „Wir werden dieses Spiel wie jedes andere Spiel in Ruhe aufarbeiten, unsere Fehler besprechen und uns selbstkritisch hinterfragen! Die Gründe für dieses Resultat suchen wir bei uns und nicht bei anderen. Wir alle, und hier beziehe ich mich mit ein, können es besser, als wir es am Sonntag gezeigt haben. “ gibt sich HSG Coach selbstkritisch. Burg erwartet jedoch eine Mannschaft mit mehr personellen Alternativen und gibt eine klare Antwort auf die Frage der Meisterschaft: „Beide Spiele, die wir bereits gegen die Bassenheimerinnen gespielt haben, haben nichts mit dem Spiel von Samstag zu tun. Die Gäste werden sicherlich mit deutlich mehr Alternativen anreisen und es wird ein harter Kampf um die zwei Punkte geben. So ärgerlich die Niederlage in Osthofen auch war, niemand im Hunsrück spricht von der Meisterschaft oder gar der dritten Liga. Wir haben eine sehr gute Hinrunde gespielt, stehen daher auch zu Recht auf dem aktuellen Tabellenplatz, aber wissen das auch sehr genau einzuschätzen.  Ziel ist es, denen vielen Zuschauern im Hunsrück weiter attraktiven Handball zu bieten und am Ende zu schauen für welchen Tabellenplatz es reicht. Ein Platz unter den Top drei am Ende der Saison wäre eine schöne Bestätigung unseres Aufwandes, den wir alle betreiben!“

 

HSG Wittlich – SV Zweibrücken (Sonntag, 18 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Das Spitzenspiel des Wochenendes steigt in Wittlich, wenn der Tabellenvierte aus der Eifel auf das Team aus der Saarpfalz trifft, das derzeit mit lediglich sechs Verlustpunkten auf Platz drei der Tabelle „drohnt“. Doch zwischen Zweibrücken und Wittlich liegen bereits sechs Punkte. Während die Gäste zu den Top-Drei der Liga gehören, führt Wittlich das Mittelfeld klar an. 31:28 unterlag das Team von Trainer Thomas Feilen im Hinspiel, in dem die Eifelanerinnen entschieden zu viele Gegentreffer kassierten, aber auch im Angriff die guten Chancen nicht verwertet. „Der Gegner hat zurecht Platz drei inne, schlug bislang als einzige Mannschaft den Meisterschaftsfavoriten und Tabellenführer aus Marpingen-Alsweiler. Das alleine spricht für die Qualität der Mannschaft, die mit einer starken Rückraumachse unterwegs ist. Vor Saisonbeginn wurde hier gezielt mit der Ungarin Renata Szabo verstärkt. Alle anderen Positionen der Mannschaft sind gut besetzt und die Mannschaft spielt ein satrke und gute Saison. Mit dem Sieg in Püttlingen haben wir unser Saisonziel, möglichst schnell die 20 Punkte erreicht, stehen auf einem exzellenten vierten Tabellenplatz und werden alles daransetzen, diesen Platz zu festigen“, verspricht HSG Trainer Thomas Feilen.

 

Personal: Die HSG ist verletzungsfrei und kann so den kompletten Kader aufbieten.

 

Prognose: „Wir freuen uns, vor heimischem Publikum auf einen so starken Gegner zu treffen, haben das nötige Selbstvertrauen getankt. Es wird sicher ein schweres Spiel für uns, doch der Druck lastet eindeutig auf den Gästen, die gewinnen müssen, um Anschluss an den Tabellenführer zu halten. Ich hoffe auf ein attraktives Spiel, zu dem wir unseren Beitrag leisten wollen. Kämpferisch müssen wir da an die Vorwoche anknüpfen, spielerisch eine ebenso starke Leistung abrufen, um konkurrenzfähig zu sein. 60 Minuten lang wollen wir dem Gast das Leben schwer machen“, sagt der HSG Trainer.

 

 Spieltag 09./10. Februar 2019

 

 

HSV Püttlingen – HSG Wittlich 23:24 (11:12)

 

Die HSG Wittlich festigt den vierten Tabellenplatz und entführt von den heimstarken Püttlingerinnen beide Punkte. Damit unterstreicht das Team von Trainer Thomas Feilen seine bisherige Saisonleistung.

 

Von Beginn an lieferten sich beide Mannschaften ein intensives und hart umkämpftes Spiel, in dem die Eifelanerinnen sich erst Ende der ersten Hälfte erstmals mit zwei Treffern zum 10:12 in der 28. Minute absetzten, dann aber den Anschlusstreffer vor der Pause kassierten.

 

Nach dem Wechsel erwischten die HSG Spielerinnen den besseren Start, legten auf 11:14 in der 33. Minute kassierten dann die Zeitstrafe und beim 16:16 glich der HSV in der 39. Minute wieder aus. In der Folge legten die Gastgeberinnen vor, führten über 18:17 bis 21:20 in der 53. Minute, doch dann gelangen den Gästen zwei Treffer in Folge zur 21:22 Führung in der 54.Minute. Nach dem 23:23 Ausgleich in der 58. Minute folgten die Auszeiten der Gastgeberinnen und der Gäste. Zunächst parierte HSG Torfrau Giulia Wilhelmi den Wurf der Saarländerinnen und im Gegenzug war es die HSG Kapitänin Lisa Schenk, die mit einem überzeugenden Abschluss den umjubelten Siegtreffer markierte.

 

„Nach dem Spielverlauf wäre ein Remis sicher gerecht gewesen. Über 60 Minuten ein knappes Spiel, in dem die Deckungsreihen dominierten. Unsere Abwehr war das Prunktstück. Uns war klar das Püttlingen eine aktive und intensive Deckung spielen würde und hier konnten wir mithalten. Nach der drei Tore-Führung waren wir im Positionsangriff nicht mehr so zielstrebig, doch die Deckung blieb konsequent und dahinter hatten wir eine gute Torhüterleistung. Eine geschlossene Mannschaftsleistung und Torgefahr aus allen Positionen. Ein gelungener Start in die Rückrunde. Einige Chancen haben wir liegengelassen, leisteten uns auch einige unnötige Ballverluste, doch kämpferisch war es eine sehr starke Vorstellung“, resümierte Feilen.

 

Wilhelmi und Scharfbillig – Schurich (5), Steffens, Keil (1), Barthen, Rolinger (2), Packmohr (1), Simonis (2/2), Kappes (4), Schieke (5), Lukanowski, Schenk (4).

 

TG Osthofen – HSG Hunsrück 24:22 (10:11)

 

War das die Entscheidung im Meisterschaftsrennen? Während Tabellenführer Marpinen-Alsweiler auch die Hürde in Waldsee nimmt, patzt die Hunsrück HSG bei der abstiegsgefährdeten TG Osthofen. Damit liegen die Hunsrück HSG und der SV Zweibrücken drei Punkte hinter dem Meisterschaftsfavoriten!  Vor der Heimstärke der Osthofenerinnen hatte HSG Coach Sascha Burg im Vorfeld gewarnt und er sollte Recht behalten, zumindest im ersten Spielabschnitt.

 

Der Tabellenzwölfte lieferte dem Spitzenteam aus dem Hunsrück eine ausgeglichene Begegnung, ließ sich auch nicht vom schnellen 1:3 Rückstand beeindrucken, erzielte vier Treffer in Folge und führte in der 14. Minute mit 5:3! Jetzt konterten die Gäste, kamen ebenfalls zu vier Treffern in Folge und legten auf 5:7 in der 19. Minute vor, gaben die Führung jetzt nicht mehr ab. Doch abhängen ließen sich die Gastgeberinnen nicht, glichen in einem von zwei starken Abwehrreihen dominierten Spiel beim 9:9 kurz vor der Halbzeit aus, doch die Gäste nahmen die 10:11 Führung mit in die Kabine.

 

Und auch nach dem Wechsel hielt das „Kopf an Kopf“ Rennen an, die Gastgeberinnen unterstrichen nachhaltig ihre Heimstärke. Zwischenzeitlich gelang den Gastgeberinnen die zwei Tore Führung zum 17:15 in der 42. Minute und nach dem Ausgleich zum 17:17 in der 46. Minute nahm HSG Coach Sascha Burg die Auszeit! Doch die Begegnung blieb spannend: als den Gastgeberinnen sogar die Führung zum 21:20 in der 57. Minute gelang, lag die Überraschung in der Luft, folgerichtig nahm Burg nochmals die Auszeit. Doch die TG behielt die Nerven, legte auf 23:20 vor und hatte das Spiel 100 Sekunden vor Spielende entschieden. Am Ende stand mit 24:22 der überraschende Heimspielerfolg der Osthofenerinnen auf der Anzeigetafel. Zurecht feierte die TG zwei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg. Am Ende haderten die Hunsrückerinnen mit ihrer Abschlussschwäche, brachten allein fünf Siebenmeter nicht im Kasten der Heimmannschaft unter.

 

"Es war eine gerechte und verdiente Niederlage meiner Mannschaft, die es in den Anfangsminuten verpasste, früh wegzuziehen. Viele klare Chancen blieben ungenutzt, auch die Siebenmeterchancen.  In den Phasen, in denen wir in Führung lagen, haben wir uns unclever angestellt. Den Gegner hatten wir immer wieder am Rande des Zeitspiels, haben es aber versäumt, hieraus Kapital zu schlagen. So erklärt sich die Niederlage", meinte HSG Coach Sascha Burg.

 

Martin-Stoleru und Born – Nicolae (2/2), A. Frank (1), Wies (3/2), M. Frank (2), Reuter, Gilanyi, Hoemann (1), Jost (1), Gräber (5), Sülzle (4), Jacobs (2), Molz.

 

HSV Püttlingen – HSG Wittlich (Sonntag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Zum Tabellenzehnten ins Saarland geht die Fahrt der Wittlicher Handballerinnen, die nach fast einmonatiger Pause wieder ihren Spielbetrieb aufnehmen können. Das Hinspiel gewannen die Eifelanerinnen mit 25:19. Doch die Heimstärke der Gastgeberinnen unterstreicht der Heimsieg gegen das Spitzenteam der Liga aus Bassenheim. „Nach längerer Spielpause müssen wir bei den heimstarken Saarländerinnen ran, für die die Hinrunde sicher nicht nach ihren Vorstellungen gelaufen ist. In den letzten Jahren gehörten die Püttlingerinnen immer zu den Top-Teams der Liga, waren immer oben dabei. Ich bin sicher, dass die Mannschaft eine bessere Rückrunde spielen will. Deshalb erwarten wir einen hochmotivierten Gastgeber. Das Hinspiel konnten wir zwar nach einem intensiven und harten Kampf gewinnen und können mit dem bisherigen Saisonverlauf sicher sehr zufrieden sein. Früh haben wir uns von unten absetzen können und wir wollen auch in der Rückrunde unseren Tabellenplatz festigen“, sagt Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

 

Personal: Nach einer guten Vorbereitungsphase stehen den Eifelanerinnen alle Spielerinnen zur Verfügung. In dieser Woche bestreitet das Team noch ein Testspiel gegen den Rheinlandligisten DJK/MJC Trier II.

 

Prognose: „Wir können befreit in diese Begegnung gehen, hoffen dabei an die guten Leistungen aus der Hinrunde anknüpfen zu können. Gegen die körperlich robusten Gastgeberinnen stehen wir wieder vor einem intensiven Spiel, darauf werden wir entsprechend eingestellt sein. Ich rechne mit einem knappen Ergebnis und wir wollen dabei etwas Zählbares mit nach Hause bringen“, so der HSG Coach.

 

TG Osthofen – HSG Hunsrück (Sonntag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Nach der vierwöchigen Spielpause greift die HSG Hunsrück wieder ins Spielgeschehen der RPS Oberliga ein. Am 16. Spieltag müssen die Damen der HSG bei der TG Osthofen antreten. Die Gastgeber belegen aktuell Platz 12 in der Tabelle, haben jedoch nur 4 Punkte Rückstand auf den fünften Tabellenplatz. Dies zeigt wie eng es in der Frauen RPS Oberliga zugeht, in der jede Mannschaft jeden Gegner schlagen kann. Das Hinspiel gewannen die Hunsrückerinnen in heimscher Hirtenfeldhalle klar mit 36:19 (20:13) und gehen auch daher als Favorit ins Spiel.

Personal: Personell gibt es erneut einen Rückschlag. Die zuletzt stark aufspielende Laura Vollrath hat sich den Arm gebrochen und wird bis zum Saisonende ausfallen.

Prognose: „Achtung“, warnt HSG Trainer Sascha Burg: „Uns erwartet eine heimstarke Mannschaft! 9 Ihrer 11 Punkte hat die TG Osthofen Zuhause geholt. Auch zeigt die Mannschaft von Trainer Markus Otterstätter Zuhause eine andere Körpersprache. Dies wird alles andere als ein Sonntagsspaziergang!“ 

Spieltag 13./14. Januar 2019

 

HSG Hunsrück – VTV Mundenheim 38:21 (18:9)

 

Früh fiel die Vorentscheidung in dieser Begegnung: vom 5:4 in der 8. Minute zogen die Hunsrückerinnen auf 12:4 in der 19. Minute davon, entschieden die Begegnung nach dem 7:0 Lauf und so war der Grundstein für den Kantersieg gelegt. Zwar gelang es den Gästen noch, bis zur Pause die Begegnung zum 18:9 wieder ausgeglichener zu gestalten, doch die Gastgeberinnen ließen sich nicht aufhalten. Der HSG Express rollte auch nach dem Wechsel unaufhaltsam auf das Mundenheimer Tor zu. Über 25:15 in der 42. Minute bis 31:21 in der 50. MInute hielten die Kräfte des Gegners noch einigermassen, ehe sich die HSG in den letzten 10 Minuten mit einem weiteren Lauf, erneut mit 7:0,  den klaren Auftaktsieg ins neue Jahr in der RPS Oberliga sicherte.

 

„Die Mannschaft kam zu einem Start-Ziel-Sieg, legte dabei ein enormes Tempo nach vorne vor und spielte konsequent in der Abwehr. Die Begegnung wurde gut vom Schiedsrichtergespann Zintel/Jelcic vor 280 zahlenden Besuchern in der Hirtenfeldhalle geleitet. Mundenheim ging das hohe Tempo in der ersten und zweiten Welle mit. Letztlich bin ich sicher, dass die Mannschaft sich vom unteren Tabellenfeld noch absetzen wird. Dienstag und Mittwoch werden wir noch trainieren, machen dann fünf Tage Pause, um uns dann mit Volldampf auf die Restsaison vorzubereiten“, verrät HSG Coach Sascha Burg.

 

Martin-Stoleru und Born – Vollrath (2), A. Frank (1), Wies (3), M. Frank (4), Reuter (2), Gilanyi, Hoemann (4), Jost (8/3), Gräber (9/1), Sülzle, Schmiedebach, Molz (5).

 

 

HSG Wittlich – TV Bassenheim 24:24 (11:10)

 

Es sollte ein hartes Stück Arbeit für die HSG Wittlich werden, das hatte Trainer Thomas Feilen geahnt. Das es am Ende des Spiels noch einmal so spannend werden sollte, war angesichts der deutlichen 18:12 Führung der Eifelaner in der 42. Minute nicht mehr zu erwarten.

 

Zunächst lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch mit der einzigen Führung der Gäste zum 2:3 in der Anfangsphase. Wittlich führte über 7:3 in der 13. Minute und brachte nach dem 9:7 in der 25. Minute die Führung zum 11:10 in die Pause.

 

Den besseren Start in den zweiten Spielabschnitt erwischten ebenfalls die Gastgeberinnen, die über 16:11 in der 39. Minute auf 18:12 in der 42. Minute davonzogen. Doch die Gästemannschaft von Trainer Wolfgang Becker kämpfte sich ins Spiel zurück, war beim 22:20 in der 54. Minute dran und als Wittlich dann sogar die Zeitstrafe kassierte und Bassenheim auf 22:21 verkürzte, war der Spielausgang wieder völlig offen. Beim 23:23 drei Minuten vor dem Spielende drohten den Gastgeberinnen die Felle davon zu schwimmen. Wittlich gelang erneut der Führungstreffer durch die an diesem Abend überragende Nele Kappes zum 24:23!.

 

„Aus meiner Sicht zu früh erkannte das Schiedsrichtergespann, das ansonsten eine gute und unauffällige Leistung bot, auf Zeitspiel und so kam Bassenheim noch einmal in Ballbesitz“, klagte Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

 

31 Sekunden vor dem Ende nahm Becker die Auszeit, Wittlich stemmte sich mit aller Macht gegen den drohenden Ausgleich, kassierte aber mit dem Schlusspfiff den Siebenmeter, den die Gäste zum umjubelten Ausgleich nutzten.

 

„Es war ein typisches Spiel nach einer längeren Spielpause. Beide Mannschaften verloren gerade in der ersten Hälfte viele Bälle im Angriff oder schlossen schlecht ab. Wir stellten im ersten Spielabschnitt eine gute Deckung hinter der Giulia Wilhelmi den Rest erledigte. Auch nach dem Wechsel stand unsere Deckung, jetzt mit einer ebenfalls gut haltenden Hanna Scharfbillig. Doch in den letzten 15 Minuten verloren wir in der Abwehr als auch im Angriff die Konzentration. Für uns ist der Punktverlust unnötig und unglücklich! Vor dem Spiel wären wir mit dem Punkt zufrieden gewesen, jetzt ist es ein Punktverlust. Auf unserer Seite hat Nele Kappes vor allem in der zweiten Hälfte aus der Distanz wichtige Treffer erzielt. Sie ist sehr gut bei uns angekommen und hat sich stark entwickelt. Jetzt bereiten wir uns vier Wochen intensiv auf die Restsaison vor und hoffen dabei an die Leistungen aus der Vorrunde anknüpfen zu können“, so Feilen.

 

Wilhelmi und Scharbillig – Schurich (2), Keil, Ambros, Barthen, Engel, Rolinger, Packmohr (3), Simonis (3), Kappes (8), Schieke (4), Lukanowski (2), Schenk (2/1)

 

 

Unglückliche Spielplangestaltung in der RPS Oberliga der Frauen! Nach der Weihnachtspause absolvieren sowohl die HSG Hunsrück als auch die HSG Wittlich ihr erstes Meisterschaftsspiel in diesem Jahr, dann legt die Liga bis zum 9. Februar eine Pause ein! Zumindest die HSG Hunsrück konnte am vergangenen Wochenende mit dem Final-Four Pokalfinale Spielpraxis sammeln.

 

HSG Hunsrück – VTV Mundenheim (Sonntag, 17 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Nach dem Gewinn des HVR Pokals am vergangenen Wochenende kehrt das Team aus dem Hunsrück in Liga Alltag zurück. Zum Oberliga Auftakt im Jahr 2019 empfängt die HSG Hunsrück die VTV Mundenheim. Mit dem Tabellenvorletzten aus der Nähe von Ludwigshafen erwartet die Mannschaft von Trainer Sascha Burg eine der Dienstältesten Mannschaften der Frauen Oberliga RPS.

 

Personal: Die Hunsrückerinnen müssen auf Julie Jacobs verzichten.

 

Prognose: „Wir werden uns gewissenhaft auf dieses Spiel vorbereiten und nicht vom Tabellenplatz der VTV blenden lassen. Die Gäste befinden sich aktuell in einer Tabellenregion, in die Sie meiner Einschätzung nach nicht hingehören und ich bin mir sicher, dass sich dies bis Saisonende auch noch ändern wird! Dennoch gehen wir als Favorit ins Spiel, wollen unsere Heimstärke unter Beweis stellen und die ersten 2 Punkte im Jahr 2019 einfahren. “ erklärt der HSG Coach.

 

HSG Wittlich – TV Bassenheim (Sonntag, 18 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Die HSG Wittlich erwartet als Tabellenvierter den Tabellenfünften aus Bassenheim zum Verfolgerduell. Das Team von Trainer Thomas Feilen liegt mit drei Pluspunkten besser in der Tabelle und hat die Chance, sich mit einem Sieg weiter vom Mittelfeld der Tabelle abzusetzen. Die Meisterschaftsfrage klärt sich zwischen Marpingen/Alsweiler, der HSG Hunsrück und dem SV Zweibrücken. Mit dem Rheinland-Derby geht’s für die Wittlicherinnen ins neue Jahr. „Ein extrem erfahrenes Team mit vielen Spielerinnen mit hoher Spielintelligenz. Das haben die Spielerinnen nachhaltig unter Beweis gestellt. Das Hinspiel konnten wir knapp und mit Glück für uns entscheiden. Im Rückspiel sind die Karten neu gemischt“, weiß Feilen.

 

Personal: Zwar war aufgrund der Urlaubssituation die Trainingsbeteiligung unvollständig, doch am Sonntagabend sollten alle wieder an Bord sein.

 

Prognose: „Dieser Spieltag ist sicherlich unglücklich! Erst die Weihnachtspause, dann dieses Spiel und dann vier Wochen Pause! Doch wir nehmen es jetzt wie es kommt, wollen alles was möglich ist, auf die Platte bringen. Zum Anfang und zum Ende der Hinrunde hat die Mannschaft gute Leistungen gezeigt, doch im Rückspiel spricht die Erfahrung sicher für die Gäste“, glaubt der HSG Coach.

 

Spieltag 15./16. Dezember 2018

 

TG Osthofen – HSG Wittlich 28:32 (14:21)

 

Wittlich festigt mit dem Auswärtssieg in Osthofen den vierten Tabellenplatz und kann jetzt beruhigt in die Weihnachtspause gehen.

 

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase gelingt es den Gästen aus Wittlich, sich vom 4:4 in der 8. Minute über 4:7 und 5:10 in der 12. Minute abzusetzen. Ab diesem Zeitpunkt verteidigte das Team von Trainer Thomas Feilen den fünf-Tore-Vorsprung bis 10:15 in der 20. Minute, baut bis zur Pause den Vorsprung sogar auf 14:21 aus!

 

„In der ersten Hälfte zeigte meine Mannschaft das wohl beste Tempospiel der Saison, allerdings kassierten wir in der Deckung einige Treffer zu viel“, fand Feilen.

 

Die Eifelanerinnen überzeugten in der ersten Hälfte mit einer spielerisch und kämpferisch starken Vorstellung. Nach dem Wechsel kämpfte sich Osthofen bis auf 18:22 in der 39. Minute heran, doch dann war das Feilen Team auch im zweiten Spielabschnitt angekommen, setzte sich wieder deutlicher ab und zwang die Gastgeberinnen beim 20:26 in der 47. Minute zur Auszeit! Beim 23:27 in der 53. Minute nahm Feilen die Auszeit, um seine Mannschaft für die letzten Minuten des Spiels nochmals richtig einzustellen und das gelang! Über 24:29 in der 55. Minute sicherte sich die HSG aus der Eifel zum Jahresschluss den verdienten 28:32 Auswärtssieg und bestätigte damit die guten Leistungen der bisherigen Saison.

 

„Wir haben es im zweiten Spielabschnitt verpasst, den Sack früh zuzumachen, wurden in der Abwehr zu nachlässig und haben im Angriff einige Chancen liegen lassen. Uns war bekannt, dass Osthofen nie aufgeben würde und das hat die Mannschaft bewiesen. Am Ende waren es Helen Schieke und Lisa Schenk die das Heft in die Hand nahmen und den verdienten Sieg über die Zeit brachten. Es war der dritte Sieg in Folge für meine Mannschaft, die mit diesem Sieg auf 17:11 Punkte kommt. 8 Auswärtsspiele und "nur" 6 Heimspiele vor Weihnachten, deshalb sind die 17:11 Punkte nochmal besser zu bewerten. Kompliment an die Mannschaft, die sich für die Tatsache, dass sie bislang super mitgezogen hat, belohnte. Wir gönnen uns jetzt ein paar ruhige Tage, um uns dann auf eine harte und schwere Rückrunde vorzubereiten. Leider wird Marisa Lang bei uns nicht mehr spielen. Nachdem sie vor der Saison erneut eine Schulterverletzung hatte und sich damit durch die ersten Spiele schleppte, hat sie nun entschieden, nicht mehr zu spielen. Wir danken ihr für ihren vorbildlichen Einsatz und wünschen ihr alles Gute. Sie wird Ende der Saison noch gebührend verabschiedet“, verspricht der HSG Coach.

 

Wilhelmi und Scharfbillig – Schurich (9), Steffens, Keil, Ambros (1), Packmohr (5), Simonis, Kappes (4), Schieke (6), Lukanowski (2), Schenk (4).

 

TV Engers – HSG Hunsrück 19:35 (9:15)

 

Mit einem klaren 19:35 Sieg beim TV Engers feiert die HSG Hunsrück im letzten Spiel des Jahres 2018 einen klaren Erfolg. Ohne Julie Jakobs, Amelie Gilanyi, Iulia Nicola, Lizzy Sülzle und Judith Schmiedebach fehlten den Gästen fünf verletzte Spielerinnen beim Auswärtsspiel gegen den Aufsteiger aus dem HV Rheinland. Unter der Leitung der umsichtigen und unauffälligen Schiedsrichter Ebert/Rosteck entwickelte sich ein faires Oberligaspiel indem nie richtig Spannung aufkam.

 

Zwar gingen die Gastgeber mit 1:0 und 2:1 in Führung, doch nach 5 Minuten erzielte der letztjährige Vizemeister seine erste Führung (2:3) sollte diese nicht mehr aus der Hand geben. Nach dem 3:7 Start der Gäste, verkürzte Engers zwar auf 5:7 in der 15. Minute und zwang so Gästetrainer Sascha Burg zur Auszeit! Bis zum 9:11 in der 25. Minute bleiben die Gastgeberinnen am Favoriten dran, doch dann setzt sich das Hunsrück Team mit einem 0:7 Lauf über 9:15 zur Pause auf 9:18 in der 33. Minute spielentscheidend ab.  

 

Mehr und mehr hatten die Gäste ins Spiel gefunden und setzten sich trotz Nachlässigkeiten im Deckungsverband deutlich ab. Beim 13:23 in der 43. Minute hatte sich das Burg-Team erstmals den 10 Tore-Abstand erarbeitet und zog jetzt über 16:31 in der 54. Minute einem ungefährdeten 19:35 Erfolg entgegen.

 

„Mit zunehmender Spieldauer haben wir uns an die Gegebenheiten (ohne Harz und glatte Halle) vor Ort gewöhnt und haben eine ordentliche Leistung gezeigt. Wir blicken auch mit ein wenig Stolz auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2018 zurück. “erklärt HSG Trainer Sascha Burg

 

Born und Martin-Stoleru – Vollrath (3), A. Frank (2), Wies (3/1), M. Frank (3), Reuter, Hoemann (8), Jost (4/2), Gräber (11/2), Molz (1).

 

Vorschau auf den Spieltag 15./16. Dezember 2018

 

TV Engers – HSG Hunsrück (Samstag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Zum Rückrundenauftakt geht es für die HSG Hunsrück zum TV Engers. Am Samstag findet für beide Mannschaften aus dem Handballverband Rheinland das letzte Spiel im Jahr 2018 statt. Der kommende Gastgeber belegt aktuell mit 4 Punkten den letzten Tabellenplatz in der RPS-Oberliga. Diese vier Punkte konnte der Aufsteiger aus der Rheinlandliga in heimischer Halle erspielen. Neben den zwei Erfolgen gegen die SF Budenheim und den SV 64 Zweibrücken konnte die Mannschaft von Heike Stanowski Zuhause mehrere knappe Ergebnisse erzielen. Auch der Tabellenführer aus Marpingen tat sich in der Halle in Neuwied sehr schwer. Neben der glatten Halle erwartet die HSG das ungeliebte Harzverbot.

 

Personal: Welches Personal Burg für die unangenehme Auswärtsaufgabe zur Verfügung steht ist offen: „Ich rechne weiterhin mit vier/fünf Ausfällen“ Zitat Sascha Burg. Hinter dem Einsatz mehrerer Spielerinnen steht erneut ein Fragezeichen. Auch in Engers hoffen die Damen aus dem Hunsrück auf die im Jahr 2018 so „sensationelle Zuschauerunterstützung“ (Zitat Burg).

 

Prognose: Trotz des klaren Hinspiel Erfolges ist die HSG Hunsrück gewarnt und stellt sich auf ein intensives Spiel ein. „Auf dem Papier sind wir selbstverständlich Favorit. Die Mannschaft von Heike, mit der ich mich regelmäßig zwecks Spielvorbereitung austausche, hat noch Potenzial nach oben aber auch, ähnlich wie wir aktuell, mit Verletzungssorgen zu kämpfen. Wir stellen uns auf ein hartes Spiel ein und wollen das sehr erfolgreiche Jahr 2018 mit einem Erfolgserlebnis beenden. “ erklärt der HSG Coach

 

TG Osthofen – HSG Wittlich (Sonntag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Noch gut hat Wittlichs Trainer Thomas Feilen den ungefährdeten Sieg zum Saisonauftakt gegen die jetzigen Gastgeber in Erinnerung. „Ein guter Start in eine bislang zufriedenstellend verlaufende Saison, bei der wir den Sieg bereits früh unter Dach und Fach hatten“. Doch im Rückspiel sind die Karten neu gemischt, zumal die Gastgeberinnen erst eins ihrer Heimspiele in dieser Saison verloren und das gegen den Spitzenreiter aus Marpingen-Alsweiler. Die Mannschaft hat sich gefunden und deutlich verbessert. So können wir den Maßstab des Hinspiels jetzt nicht mehr anlegen, die Entwicklung der Gastgeberinnen verlauft sehr positiv und wir haben uns in Osthofen immer schwergetan. Mit Antje Haag und Ann Katrin Hauck stehen zwei 3.Ligaspielerinnen neu im Kader der Gastgeberinnen, die zusammen mit den starken Kristina Graf und Mona Schmitt immer besser werden. Zurecht hat sich das Team der TG immer weiter nach oben orientiert“, sagt Feilen.

 

Personal: Wittlichs Trainer hofft darauf, eine konkurrenzfähige Mannschaft aufbieten zu können, derzeit plagen sich einige Spielerinnen mit ihren Erkältungen herum.

 

Prognose: „Den Rückenwind des Auswärtserfolges aus dem Mundenheim Spiel wollen wir mit in diese Begegnung nehmen, können selbstbewusst auftreten und hoffen auf einen Auswärtserfolg zum Jahresende. Damit belohnen sich die Spielerinnen für eine starke Hinrunde, in der wir auf Platz 4 der Tabelle stehen. Deutlich verbessert hat sich das Team gegenüber der letzten Saison, hat ihr Ziel erreicht, sich von den abstiegsgefährdeten Plätzen weit weg zu halten. Kompliment an die Spielerinnen die gut im Training mitziehen. Zwar mussten wir einige „Ergebnisdellen“ wegstecken, doch unter dem Strich sind wir zufrieden. Allerdings wissen wir auch, dass wir in Osthofen extrem konzentriert auftreten müssen und eine solide Deckung spielen, damit wir aus einem sicherlich ausgeglichenen Spiel auch etwas Zählbares mitnehmen können“, gibt Feilen die Richtung vor.

 

 

08./09.12. 2018

 

VTV Mundenheim – HSG Wittlich 25:28 (17:13)

 

 

 

 

 

 

 

 

Die HSG Wittlich setzt ihr Vorhaben, die Heimspielbilanz der Gastgeberinnen zu stoppen, in die Tat um und entführt, auch dank der Unterstützung der mitgereisten Fans, mit 25:28 beide Punkte aus Mundenheim!

 

Das Team von Thomas Feilen sichert sich aufgrund einer starken Abwehrleistung im zweiten Spielabschnitt die Punkte völlig verdient und führt nach diesem Sieg das Mittelfeld der Tabelle an.

 

Die Eifelanerinnen erwischten einen Traumstart, legten bis zum 0:6 in der 8. Minute vor, um dann völlig den Faden zu verlieren, wurden in der Defensive zu nachlässig und so kamen die Gastgeberinnen beim 10:10 in der 20. Minute zum Ausgleich. Die Restspielzeit der ersten Hälfte gehörte dann den Mundenheimerinnen, die bis zur Pause auf 17:13 davonzogen. „Wir haben einen großartigen Start hingelegt, eine aggressive Deckung gespielt und im Positionsangriff waren wir extrem effizient. Struktur unseres Spieles und die Chancenverwertung stimmten. Dann aber verloren wir nach zwei nicht genutzten Chancen den Faden, wurden in der Deckung nachlässiger und ab der 10. Minute kassierten wir enorm viele Gegentore. So lagen wir dann zur Pause zurück, wussten aber, dass das Spiel noch lange nicht weg ist. Grundlage für ein erfolgreiches Spiel konnte nur die Deckung sein. Das Schiedsrichtergespann agierte unauffällig, ließ aber viel zu und so waren beide Deckungsreihen prägend“, erklärte der Wittlicher Coach zur Pause.

 

Nach dem Wechsel verteidigte der VTV seinen Vorsprung bis zum 22:18 in der 44. Minute, dann nahm Feilen die Auszeit und die sollte die Wende einläuten. Mit fünf Treffern in Folge drehte seine Mannschaft die Begegnung bis zum 22:23 in der 53. Minute. Bis zum 24:25 in der 58. Minute war der Spielausgang völlig offen, doch dann machte die Mannschaft durch die Treffer von Nelle Kappes und Anne Keil zum 24:27 den Sack endgültig zu.

 

„Das Spiel war ein Wechselbad der Gefühle! Mundenheim erwies sich als der erwartet heimstarker Gegner, der uns im ersten Spielabschnitt den Schneid abgekauft hatte, zumal die Gastgeberinnen uns körperlich überlegen war. Die Mannschaft hat gewusst, dass sie über eine gute Deckungsleistung und einer besseren Effizienz im Angriff ins Spiel zurückfinden konnte und das hat sich auch getan. Es hat mich gefreut, dass die Mannschaft mit der Drucksituation der Rückstände gut umgegangen ist. Riesenkompliment an das Team, das sich mit wichtigen Punkten belohnt hat“, lobte der Wittlicher Coach.

 

Wilhelmi und Scharfbillig – Schurich (9), Steffens, Keil (1), Ambros, Barthen, Rolinger, Packmohr, Simonis (3/3), Kappes (2), Schieke (8), Lukanowski (1), Schenk (4).

 

TG Waldsee – HSG Hunsrück 28:23 (16:12)

 

Die Niederlage der Hunsrück HSG war absehbar und von HSG Trainer Sascha Burg befürchtet, der vor dem Spiel den Gastgeber die Favoritenrolle zusprach! Seit Saisonbeginn hatten die Verantwortlichen aus dem Hunsrück versucht, die Sonntagabend-Begegnung (18 Uhr) zu verlegen, doch die Gastgeberinnen waren hierzu nicht bereit. Neben den verletzten Spielerinnen Amelie Gilanyi, Julie Jacobs und Meike Frank, fehlten die beruflich verhinderten Dunja Jost, Karin Reuter und Viktoria Hoemann. So trat die HSG mit einem Rumpfteam die Fahrt in die Pfalz an, Trainer Sascha Burg nahm Nina Lammersmann aus der dritten Mannschaft mit, um seinen Spielerinnen notwendige Verschnaufpausen zu ermöglichen.

 

Dennoch bestimmte dabei überraschend die HSG die ersten Minuten des Spiels und legte über 0:2 auf 4:8 in der 11. Minute vor. Nach den Zeitstrafen gegen Annika Frank und Ann Katrin Molz in der 13. und 14. Spielminute nutzte die TG die Gunst der Stunde und glich beim 8:8 erstmals wieder aus. Bis zur 20. Minute wehrten sich die Gäste gegen einen personell überlegenen Gastgeber, der sich vom 11:11 jetzt nach vier Treffern in Folge auf 15:11 absetzte.

 

Nach dem Wechsel war das Spiel scheinbar beim 19:13 in der 34. Minute entschieden, doch die Gäste zeigten ihr Kämpferherz und kamen bis auf 21:18 in der 45. Minute heran, zwangen so die Gastgeberinnen zur Auszeit.

 

Als die Mannschaft sogar auf 23:21 in der 50. Minute und 25:23 in der 55. Minute verkürzte, schien die Überraschung möglich. HSG Coach Sascha Burg nahm die Auszeit, doch dann war es die routinierte Bea Demski, die mir zwei Treffern in Folge das Spiel endgültig entschied. "Beim 25:23 wurde uns drei Angriffe wegen angeblichen Stürmerfouls abgepfiffen", klagte Burg.

 

„Nach dem guten Start war es nur eine Frage der Zeit, bis sich die mit 14 Spielerinnen angetretenen Gastgeberinnen spielentscheidend absetzen konnten. Doch meine Mannschaft hat sich so teuer wie möglich verkauft und ich bin zufrieden aus der Halle gegangen. Die Spielerinnen haben eine tolle Moral und Charakter gezeigt, zudem waren die Hälfte der Zuschauer aus dem Hunsrück. Das zeigt mir, dass die Mannschaft auch in schlechteren Zeiten unterstützt wird“, sagte Burg.

 

Born und Martin-Stoleru – Vollrath (2), Nicolae (1), A. Frank (4), Wies (6/1), Lammersmann, Gräber (9/5), Molz (1).

 

 

Vorschau auf den Spieltag 08./09. Dezember 2018

 

VTV Mundenheim – HSG Wittlich (Samstag, 20 Uhr)

 

Ausgangslage: Nach hartem Kampf musste sich VTV Mundenheim am vergangenen Wochenende in Püttlingen geschlagen geben und steht damit weiterhin auf dem vorletzten Tabellenplatz! Doch zuhause spielt die Mannschaft wesentlich stärker als in auswärtigen Hallen, musste sich in der laufenden Saison nur beim Saisonauftakt der HSG Hunsrück geschlagen geben. Es folgten zwei Remis gegen Friesenheim und OBZ und die beiden Siege über Bassenheim und Engers. Grund genug für Wittlichs Trainer Thomas Feilen, seine Mannschaft wie gewohnt intensiv auf die Gastgeberinnen vorzubereiten.

 

Personal: Einige Wittlicher Spielerinnen plagen sich derzeit noch mit ihren Erkältungen, doch Trainer Thomas Feilen hofft, mit dem kompletten Kader in Mundenheim antreten zu können.

 

Prognose: „Eine extrem heimstarke Mannschaft, die derzeit noch in einer Tabellenregion zu finden ist, wo sie definitiv nicht hingehört. In den letzten Jahren gab es immer wieder enge Spiele und damit rechne ich am Samstagabend nochmals. Es wird ein schweres Auswärtsspiel für uns, das ist den Spielerinnen bewusst, zumal die Gastgeberinnen sicherlich mehr vom Harzverbot profitieren als wir. Ich bin sicher, dass Mundenheim sich im Laufe der Restsaison noch ins gesicherte Mittelfeld absetzen wird. Dennoch lassen wir nichts unversucht, die Heimserie des VTV einzubremsen. Dabei gilt es vor allem sich auf die starken Rückraumspielerinnen der Gastgeberinnen auf den Halbpositionen und die Kreisläuferin einzustellen. Wenn wir die Chance bekommen, werden wir die beiden Punkte nach Wittlich gerne mitnehmen“, erklärt Feilen.

 

TG Waldsee – HSG Hunsrück (Sonntag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Am kommenden Wochenende gastiert der Tabellenzweite HSG Hunsrück bei der TG Waldsee. Von der Tabellensituation ginge die HSG Hunsrück sicherlich als Favorit ins Spiel, jedoch stehen die Gäste vor erheblichen personellen Problemen. Seit Mitte September versuchen die Verantwortlichen der HSG dieses Spiel zu verlegen. Leider ohne Erfolg. Jeder Vorschlag für einen Ausweichtermin, selbst Termine unter der Woche, wurde durch die TG Waldsee abgelehnt und so wird das Spiel am Sonntag um 18 Uhr in der Rheinauenhalle angepfiffen.

Personal: Wer letztlich auflaufen kann, entscheidet sich kurzfristig, auf jeden Fall werden wichtige Stammspielerinnen nicht dabei sein.

 

Prognose: „Zum Thema der Spielverlegung möchte ich mich nicht äußern, ich konzentriere mich lieber auf das Sportliche. Wir wissen, dass uns in Waldsee eine harte Gangart erwartet und eine Mannschaft, die deutlich mehr Potenzial hat als es der jetzige Tabellenplatz zeigt. Alles andere als ein klarer Erfolg der Gastgeber wäre für mich eine Überraschung. “ erklärt HSG Trainer Sascha Burg in Anbetracht seines Kaders.

 

Spieltag 01./02. Dezember 2018

 

HSG Hunsrück – SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam 32:27 (18:11)

 

Die Hirtenfeldhalle in Kleinich wird zur Festung! Auch das siebte Heimspiel der laufenden Saison gewann die Hunsrücker und festigten mit dem Sieg über die Südpfalz-Tiger, die in der letzten Saison noch in der dritten Liga spielten, ihren zweiten Tabellenplatz!

Vor mehr als 200 Zuschauern und unter der Leitung der unauffälligen und dennoch konsequenten Schiedsrichter Jelicic/Zintel entwickelte sich ein temporeiches und schnelles Spiel. Nach einem ausgeglichenen Spielbeginn (3:3 6.Minute) zogen die Gastgeberinnen, die auf Julie Jakobs, Amelie Gilanyi und Meike Frank verzichten mussten, dass Tempo an und zogen bis zur Halbzeit trotz vieler Spielerwechsel auf 18:11 davon. Immer wieder agierte die laufstarke Abwehr der HSG sehr aufmerksam und eroberte somit viele Bälle, die gekonnt nach einer starken zweiten Welle in Tore umgemünzt wurden.

Nach dem Seitenwechsel erzielten die Hunsrückerinnen zwar den ersten Treffer, leisteten sich dann aber die eine oder andere Unsicherheit im Angriff und die kampfstarken und spielstarken Gäste verkürzten auf 19:15!. Bis zum 22:19 blieb das Spiel spannend, dann aber zogen die Hausherrinnen durch einen 6:1 Lauf auf 28:20 davon und das bedeutete die Entscheidung. Die Schlussminuten endeten ohne größeren Höhepunkt und die heimischen Fans, die Ihre Mannschaft wiederum lautstark unterstützten, feierten gemeinsam mit den Damen der HSG Hunsrück den 13. Erfolg im 14. Spiel.

„Eine sehr starke erste Halbzeit, in dem mir vor allem das Abwehrspiel und die zweite Welle, welche meistens in Tore endete, gefallen hat war der Grundstein für den heutigen Erfolg. Zum Anfang der zweiten Hälfte haben wir uns das Leben unnötig schwer gemacht, unnötige Fehler produziert, um dann wieder den Schalter umzulegen. Mit der nicht so starken Abschlussquote, womit ich nicht die gute Leistung der gegnerischen Torfrau schmälern möchte, bin ich nicht einverstanden. “ zeigte sich Burg trotz Sieges nicht ganz zufrieden.

Born (23.-60.) Martin-Stoleru (1.-23.) - Vollrath, Nicolae (6/1), A. Frank (3), S. Wies (4), Reuter, Hoemann (2), Jost (6/1), Gräber (8/1), Molz (3)

 

 

HSG Wittlich – TV Engers 32:17 (13:8)

 

Die Messe in der Eifel war früh gelesen! Die Mannschaft von Trainer Thomas Feilen setzte sich nach einer ausgeglichenen Anfangsphase vom 7:5 in der 14. Minute auf 11:5 in der 22. Minute ab und hatte hier schon den Grundstein des Erfolges gelegt. Die Mannschaft verteidigte bis zur Pause (13:8) ihre Führung.

 

Die endgültige Entscheidung fiel zwischen der 33. und 41. Minute, in der die Eifelanerinnen sich mit neun Toren in Folge vom 13:9 auf 22:9 absetzten. Die in der 36. Minute von den Gästen genommene Auszeit konnte den Lauf der HSG Spielerinnen nicht stoppen! Vor allem mit der engagierten Leistung seiner Spielerinnen in der Abwehr konnte Feilen zufrieden sein. Am Ende stand ein in dieser Höhe nicht erwarteter 32:17 Erfolg auf der Anzeigetafel und so feierten die HSG Mädels einen eindrucksvollen Sieg im letzten Heimspiel dieses Jahres, der genügend Selbstvertrauen für die beiden kommenden Auswärtsbegegnung vor Weihnachten geben sollte!

 

„Die Anzahl der Gegentore zeigt bereits, dass die Abwehr das Prunkstück unseres Spiels war. Hinter einer stabil stehenden Deckung hatten wir mit Giulia Wilhelmi und Hanna Scharfbillig zwei gute Torfrauen. Zudem möchte ich aus einer insgesamt starken Mannschaftleistung unsere Mannschaftsführerin Lisa Schenk herausheben, die die Mannschaft emotional gut führte und in Angriff und Abwehr überzeugte. Auch die verschiedenen Abwehrsysteme spielte die Mannschaft über weite Strecken des Spiels sicher und gut. Im ersten Spielabschnitt haben wir einige Chancen liegen lassen, sonst wäre der Vorsprung noch höher gewesen. So verpassten wir es, uns noch deutlicher zu Pause abzusetzen. Nach dem Wechsel war das Spiel dann früh entschieden und so konnte ich allen Spielerinnen, die sich solide in unser Spiel einbrachten, ihre Spielanteile geben. Doch in den Schlussminuten kamen die Gäste durch die doch bei uns ungewohnten Abwehrformationen noch zur Ergebniskosmetik. Der Sieg tut meinen Spielerinnen sicher gut und sollte ein gutes Gefühl für die beiden nun folgenden Auswärtsspiele geben. Wir hoffen, dass sich die Mädels mit der heutigen Leistung auch die Unterstützung unserer Fans im neuen Jahr gesichert haben“, so der Wittlicher Coach.

 

Wilhelmi und Scharfbillig – Schurich (5), Steffens (1), Keil (2), Ambros (4/1), Ertz, Rolinger, Packmohr (5), Simonis (3/3), Schieke (6), Lukanowski, Schenk (6/1)

 

Vorschau auf den Spieltag 01./02. Dezember 2018

 

HSG Hunsrück – SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam

(Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Die HSG Hunsrück empfängt den Drittligisten aus der vergangenen Saison. Die Südpfalz Tiger gastieren am Samstagabend in der Hirtenfeldhalle. Die Gäste aus der Spielgemeinschaft Ottersheim/Bellheim/Kuhardt /Zeiskam spielten in der letzten Saison noch in der 3. Bundesliga Süd. Nach dem Abstieg konnten die kommen Gäste den Kader nicht komplett zusammenhalten und haben nicht wie gewünscht in die Oberliga Saison gefunden.

 

Personal: Mehr und mehr findet sich die Mannschaft von Gästetrainer Christian Hörner und kann zudem auf die Rückkehr von Spielmacherin Christin Becht-Zekl, Meike Silaghi am Kreis und Julia Sefrin im Rückraum bauen. Alle drei Spielerinnen waren wichtige Stützen im Aufstiegsjahr und die Qualität durch diese Optionen vergrößert sich zunehmend im Kader der Pfälzerinnen. Das Heimteam benötigt aber wieder mehr personelle Optionen als zuletzt beim Pokalspiel in Wittlich.

 

Prognose: Ihre Qualitäten wollen aber auch die Gastgeber zeigen und sich den nächsten Heimsieg sichern. In heimischer Hirtenfeldhalle ist die HSG Hunsrück noch ungeschlagen und diese Serie soll, geht es nach den Fans des Heimteams, auch am Samstagabend weiter bestand haben. So hofft man im Lager der HSG trotz des Überraschungserfolges beim Lokalrivalen auf die Rückkehr der einen oder anderen Spielerin zum Wochenende. „Aktuell ist die Trainingssituation aufgrund von verständlichen beruflichen Verhinderungen alles andere als optimal. Hinzu kommen Verletzungen und so langsam zeigt sich, dass unser Kader für eine lange Oberliga Saison sehr dünn ist. Ich hoffe, dass wir die Freude und den Spaß aus dem Pokalspiel ins Spiel am Samstag transportieren können und dort einen ähnlich couragierten Auftritt hinlegen werden.“ berichtet Trainer Sascha Burg.

 

HSG Wittlich – TV Engers (Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Die HSG Wittlich erwartet am Samstagabend den Aufsteiger und den aktuellen Tabellenletzten aus Engers im Rheinland-Derby. Mit 4:16 Punkte läuft die Mannschaft vom Rhein Gefahr, den Anschluss ans Mittelfeld der Liga zu verlieren. Zuletzt verlor die Mannschaft vier Spiele in Folge, überraschte aber davor mit einem klaren Erfolg über den Tabellendritten aus Zweibrücken! Im letzten Heimspiel dieses Jahres möchte sich das Wittlicher Team mit einer guten Leistung bei den Fans für die Unterstützung bedanken und sich mit einem Sieg fürs nächste Jahr „empfehlen“.

 

Personal: Selina Teusch fällt nach einer Trainingsverletzung von Anfang der Woche aus. Dazu gibt es bei einigen Spielerinnen noch berufliche Fragezeichen, die sich erst am Wochenende klären werden.

 

Prognose: „Engers steht in der Tabelle sicher nicht da, wo die Mannschaft leistungsmäßig hingehört. Mit knappen Ergebnissen und dem klaren Sieg über Zweibrücken hat die Mannschaft bewiesen, dass sie die Oberligareife hat und in die Klasse gehört. Mit Torfrau Alex Irmgartz, mit der ich in Weibern schon zusammengearbeitet habe und Derya Akbulut, eine torgefährliche und spielintelligente Angreiferin, verfügt die Mannschaft über überdurchschnittliche Spielerinnen, ist aber in der Breite qualitativ gut aufgestellt. Die Gäste stehen unter Druck und werden gegen uns sicher alles geben! Das weiß meine Mannschaft, die auch gewillt ist, ihre Bestleistung abzurufen, um beide Punkte in Wittlich zu behalten. Die Aufgabe gehen wir mit Respekt aber selbstbewusst an“, erklärt Feilen.

 

18. November 2018

 

TG Waldsee – HSG Wittlich 28:26 (17:13)

Die HSG Wittlich muss bei den stark eingeschätzten Gastgeberinnen in der Pfalz eine unnötige Niederlage einstecken. Das Team von Trainer Thomas Feilen kassiert innerhalb von drei Minuten vom 5:4 bis zum 8:4 in der 14. Minute drei Tore in Folge und so nimmt der HSG Coach beim 8:4 die Auszeit! Neu eingestellt kämpft sich die Mannschaft auf 9:8 in der 17. Minute heran, muss die Gastgeberinnen aber erneut vom 11:10 in der 20. Minute auf 15:10 bis zur 24. Minute ziehen lassen.

Bis zum 21:16 in der 38. Minute verteidigten die Waldseeerinnen ihren deutlichen Vorsprung, doch dann findet das Feilen Team wieder zum Spiel zurück, kommt zum 21:19 Anschlusstreffer in der 42. Minute und bleibt bis 23:21 in der 48. Minute dran. Die Vorentscheidung fiel beim 28:21 in der 56. Minute!

„Glückwunsch an Waldsee zum letztendlich verdienten Sieg. Entscheidend für unsere Niederlage war die unzureichende Chancenverwertung vor allem der hundertprozentigen Gelegenheiten sowie das deutlich höhere Aggressionsverhalten bei den Gastgeberinnen im Deckungsverband. Dazu machte sich die Cleverness von Julia Barth und Bea Demski bemerkbar und das war der Qualitätsunterschied. Sicherlich war das Gastgeberverhalten in der Deckung hier und da an der Grenze, nichtsdestotrotz entscheiden letztlich diese Dinge das Spiel Meine Mannschaft belohnte sich für den Aufwand nicht, in der Deckung waren wir viel zu brav und leider in vielen Situationen im Angriff und in der Abwehr zu naiv. Summasumarum leider ein Spiel, dass wir bei allem Respekt vor den Gastgeberinnen unnötig verlieren und das ist ein Phänomen, dass dieses Jahr wiederholt aufgetreten ist“, klagt Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

Wilhelmi und Scharfbillig – Schurich (3), Steffens, Keil (1), Ambros (1), Rolinger, Packmohr (6), Simonis (3/1), Kappes (3), Lang, Schieke, Lukanowski (3), Schenk (6).

 

HSG Marpingen- Alsweiler – HSG Hunsrück 28:20 (12:14)

 

Vor über 600 Zuschauern gewinnen die Marpinger Moskitos das Spitzenspiel der Oberliga RPS am Ende deutlich mit 28:20 unter der Leitung der stark pfeifenden Schiedsrichter Hemmer/Meyer. Dabei unterstützten 200 Zuschauer aus dem Hunsrück ihre Mannschaft im Spitzenspiel.

Die Gastgeber erwischten den besseren Start und führten in der 6. Spielminute mit 4:1. Nun kämpften sich die Gäste, die auf Sarah Wies, Iulia Nicolae und Julie Jakobs verzichten mussten, ins Spiel und glichen durch die an diesem Abend stärkste Spielerin Melissa Gräber zum 5:5 in der 12. Spielminute aus. Unterstützt durch ihre Zuschauer aus dem Hunsrück und durch eine starke Abwehr zogen die Hunsrückerinnen auf 8:13 davon. Die Marpinger Moskitos ließen sich jedoch nicht abschütteln und verkürzten bis zur Halbzeit auf 12:14.

Die Pausenführung der Gäste glichendie Saarländerinnen innerhalb von zwei Minuten aus, um im folgenden Angriff selbst mit 15:14 die Führung zu übernehmen. Es entwickelte sich ein Spiel auf Messers Schneide, indem die HSG in der 45. Minute mit 17:19 in Führung lag, die die starken Gastgeber jedoch innerhalb von 60 Sekunden ausglichen. Nun aber zeigte Joline Müller Ihr ganzes Können, erzielte drei Treffer selbst und bereitete einen weiteren Treffer von Anna Bermann mustergültig vor. Beim 23:19 in der 52. Minute waren die Moskitos auf der Siegerstraße und bauten Ihre Führung am Ende noch auf 28:20 aus. Beide Teams wurden am Ende von einer tollen Zuschauerkulisse gebührend mit Applaus bedacht.

„Unsere Mannschaft hat toll gekämpft und das Spiel lange offengehalten. Unser Dank gilt auch den vielen mitgereisten Zuschauern!" erklärt Betreuerin Linda Geissler. „Klar ist im ersten Moment die Enttäuschung da, auch gerade aufgrund der sehr guten ersten Halbzeit, doch am Ende ist es erst Mal nur ein Spiel in der Saison. Ich bewundere die Moral unserer Mädels, die verdient wirklich meinen allergrößten Respekt“, lobte die HSG Betreuerin.

Martin – Stoleru und Born - Vollrath, Frank A, Frank M (2), Reuter, Gilanyi (1), Hoemann (4), Jost (9/5), Gräber (4), Molz

13. November 2018

 

TG Waldsee – HSG Wittlich (Samstag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit dem Sieg am vergangenen Wochenende gegen Püttlingen verschaffte sich die TG Waldsee etwas Luft im Kampf gegen den Abstieg, mehr auch nicht! Das in diesem Jahr die Frage der Absteiger lange offenbleiben wird, zeigen die bisherigen Ergebnisse und so kommt dem Spiel der HSG Wittlich bei der TG ein sicher richtungsweisender Charakter zu. Wittlich gewann seine letzte Begegnung gegen eine personell arg dezimierte SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam und belegt mit 11:9 Punkten derzeit Platz 5 der Tabelle. Die Mannschaft von Trainer Thomas Feilen kann mit viel Selbstvertrauen in die Pfalz reisen, darum wissend, dass die Gastgeberinnen vor heimischer Kulisse unter Druck stehen und das Spiel unbedingt gewinnen müssen. So stellt sich die Mannschaft aus der Eifel auf eine kampfstarke Gastgebermannschaft ein, gegen die man allerdings nicht chancenlos sein sollte.

 

Personal: Wittlich kann auf den Kader der letzten Woche zurückgreifen.

 

Prognose: „Vor der Saison wurde die TG Waldsee hoch gehandelt, konnte die Erwartungen aber bislang nicht erfüllen. Doch in bin sicher, dass die Mannschaft sich im Laufe der Saison in der Tabelle weiter nach vorne arbeiten wird. Mit Julia Barth verfügt die TG über eine bundesligaerfahrene Spielerin, die Dreh- und Angelpunkt des Gästespiels ist. Der Sieg der Mannschaft in Püttlingen kam für mich nicht überraschend und ich sehe eine schwere Aufgabe auf uns zukommen. Wir haben sicher ein Konzept, um gegen Waldsee erfolgreich zu sein, werden nichts unversucht lassen, müssen aber dafür an unsere Leistungsgrenze gehen“, verlangt Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

 

HSG Marpingen-Alsweiler – HSG Hunsrück (Samstag, 20 Uhr)

 

Ausgangslage: Spitzenspiel in der RPS Oberliga der Damen! Am kommenden Samstag geht es für die HSG Hunsrück auf Reise ins Saarland.  Die HSG Marpingen-Alsweiler und die HSG Hunsrücker spielen eine beeindruckende Saison, marschieren Kopf-an-Kopf durch die Liga und haben bislang keinen einzigen Punkt abgegeben. 10 Spiele, 10 Siege lautet die Bilanz beider Teams! Bereits jetzt beträgt der Abstand zum Tabellendritten aus Zweibrücken sechs Punkte und vieles deutete darauf hin, dass am Samstagabend eine erste Vorentscheidung um den Titel fällt! Auf jeden Fall geht die Meisterschaft in dieser Saison nur über die beiden Teams aus dem Saarland und dem Hunsrück! Wie hoch die Ambitionen der Saarländerinnen, die in der vergangenen Saison noch Platz 5 belegten, in dieser Saison gehen werden, zeigt die prominente Verpflichtung: „Das war ein Hammer!“, vermeldete die Saarbrücker Zeitung im Juni, als die aktuell beste saarländische Handballerin, Joline Müller (25), ihre Rückkehr vom Zweitligist DJK/MJC Trier zum Oberligisten HSG Marpingen-Alsweiler bekanntgab. Nach dem Regionalliga-Abstieg 2010 war sie von den Moskitos über die FSG Mainz/Budenheim, den TuS Neunkirchen und den SV Zweibrücken nach Trier gegangen, wo sie drei Zweitliga-Spielzeiten für die Trierer Miezen auf Tore-Jagd ging. Trainer Jürgen Hartz ist glücklich über den hochkarätigen Neuzugang. „Für uns ist das ein absoluter Glücksfall. Joline ist die Spielerin, die uns in der momentanen Situation am meisten weiterhilft“, stellte der Übungsleiter fest. Zwei Ligen tiefer zu spielen, ist für Müller kein Abstieg. Ihr Ziel ist es, beim Oberligisten mitzuhelfen, um den Frauenhandball weiter nach vorne zu bringen und das kann letztlich nur der Aufstieg in die 3. Liga sein.

 

Personal: Die HSG hofft auf die gleiche Aufstellung wie am vergangenen Wochenende.

 

Prognose: Die HSG Hunsrück kann ganz befreit die Reise ins Saarland antreten, denn selbst die größten Optimisten im Lager der HSG hätten wohl nicht damit gerechnet, dass die Mannschaft zum jetzigen Zeitpunkt verlustpunktfrei ist. „Wir freuen uns auf dieses Spiel und hoffen, dass es ein Spiel auf Augenhöhe wird. Hierfür müssen unsere Spielerinnen aber hundert Prozent Leistung abrufen. So oder so sind wir sehr stolz auf unsere Mannschaft!“ erklärt Betreuerin Linda Geissler-Sülzle.

 

11. November 2018

 

HSG Wittlich – SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt /Zeiskam 33:23 (12:12)

Mit einem letztlich verdienten Heimspielerfolg setzt sich die HSG Wittlich im oberen Mittelfeld der Tabelle fest. Das Team von Trainer Thomas Feilen kommt gegen eine ersatzgeschwächt angetretene SG, die nur eine Auswechselspielerin aufbieten konnte, am Ende zu einem klaren Erfolg, ließ aber nach Ansicht ihres Trainers im ersten Spielabschnitt die Leichtigkeit vermissen, die die Mannschaft noch in den ersten Spielen der Saison an den Tag legte.

Zufrieden sein konnte die Mannschaft mit ihrer Abwehr, die zu vielen Ballgewinnen kam. Weniger zufrieden dagegen waren die HSG Verantwortlichen mit der Chancenverwertung im ersten Spielabschnitt.

„Hier haben wir schon einiges liegen lassen“, klagte Feilen.

Die Gäste legten bis zur 4. Minute auf 1:3 vor, doch beim 5:4 in der 11. Minute hatte Wittlich die Nase vorne, konnte sich aber nicht absetzen. Letztmals führten die Gäste beim 8:9 n der 22. Minute!

Auch nach dem Wechsel hielt der Minikader der SG mit, das Spiel war bis 18:16 in der 40. Minute offen. Die Entscheidung fiel, als Wittlich jetzt mit einem 9:2 Lauf bis zur 54. Minute für die Vorentscheidung (27:18) sorgte.

„Entscheidend waren die deutlich besseren Wechselalternativen auf unserer Seite. Dazu macht sich das gute Zusammenwirken zwischen erster und zweiter Damenmannschaft und die gemeinsame Trainingseinheit in der Woche deutlich bemerkbar. So half uns diese Woche Julia Marx im Tor, da Giulia Wilhelmi grippekrank fehlte. Umgekehrt werden unsere Youngsters dem Rheinlandligateam helfen. Die Mannschaft hat sich letztlich gut präsentiert und wir sollten mit genügend Selbstvertrauen jetzt die Begegnung in Waldsee am kommenden Wochenende angehen“, resümierte Feilen.

Scharfbillig und Marx – Schurich (7), Keil (1), Ertz (1), Barthen (1), Rolinger, Packmohr (4), Simonis (2/2), Kappes (3), Lang (1), Schieke (7), Lukanowski (3), Schenk (3/2)

HSG Hunsrück – TSG Friesenheim 30:28 (16:12)

Die HSG Hunsrück kommt zum zehnten Sieg in Folge, 250 Zuschauer sehen in der Hirtenfeldhalle den 30:28 (16:12) Erfolg gegen die Eulen aus Friesenheim! Unter der Leitung der unauffälligen Schiedsrichter Jelic/Zintel kommt die HSG Hunsrück zum Start-Ziel Sieg.

Zwar gewann die HSG am Ende nur mit Zwei, aber fünf Minuten vor Schluss lagen die Damen aus dem Hunsrück souverän mit 30:24 vorne, „gönnten“ den Friesenheimerinnen bis zum Ende noch vier Tore in Serie.

Vom Start an führten die Gastgeber, zogen über 3:0, 7:2 auf 10:4 davon. Bis zum Seitenwechsel verkürzten die Eulen aus Friesenheim auf 16:12. Nach der Pause kämpften sich die Gäste bis zur 39. Minute auf 20:18 heran, ehe das Heimteam vier Treffer in Folge erzielte und sich vorentscheidend auf 24:18 absetzte. Die Restspielzeit in einem guten und schnellen Oberligaspiel verlief ausgeglichen. Den engagierten Auftritt ihrer HSG Hunsrück quittierten die rund 250 Zuschauer mit Standing-Ovations in der Hirtenfeldhalle.

„Wir wünschen den verletzten Spielerinnen von Friesenheim gute Besserung und das Sie schnell wieder auf dem Handballfeld stehen. Unsere beiden Rechtsaußen haben heute ein sehr starkes Spiel gemacht, acht Treffer erzielt und die gegnerische Torfrau zur Verzweiflung gebracht. Ein Drittel unserer Tore haben die beiden erst 17- jährigen Hunsrücktalente Julie Jakobs und Amelie Gilanyi erzielt und das in wichtigen Phasen des Spieles “ freute sich HSG Betreuerin Linda Geissler.

Born und Martin-Stoleru – Nicolae, A. Frank, Wies (1), M. Frank (1), Reuter (3), Gilanyi (5), Hoemann (5), Jost (2), Gräber (6/1), Jacobs (2), Schmiedebach, Molz (3)

06. November 2018

 

HSG Hunsrück – TSG Friesenheim (Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Weiterhin den „Platz an der Sonne“ hat die Hunsrück HSG inne und führt die Tabelle der RPS Oberliga an. Wie der Top-Meisterschaftsfavorit aus Marpingen- Alsweiler weisen die Hunsrückerinnen bisher makellose 18:0 Punkte nach 9 Spielen aus und erwarten jetzt die TSG Friesenheim, den Tabellenfünften. Nunmehr vier Spiele in Folge sind die Friesenheimerinnen ohne Sieg, erzielten ein Remis in Wittlich und mussten sich gegen Bassenheim nur denkbar knapp geschlagen geben. Die „Eulen“ aus Friesenheim sollten daher von den Gastgeberinnen nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Die Mannschaft um den neuen Trainer Thorsten Engert konnte vor der Saison u.a. die ehemalige Zweitligaspielerin Yvonne Rolland sowie Torfrau Kendra Shanise Little verpflichten und peilen mittelfristig den Aufstieg in die dritte Liga an.

 

Personal: Der Gastgeber hofft, mit demselben Kader wie in der Vorwoche ins sechste Heimspiel gehen zu können.

 

Prognose: Nach dem Krimi gegen Zweibrücken, der glücklich gewonnen wurde, steht der nächste dicke Brocken für den Tabellenführer an. Die vielen Zuschauer in der Hirtenfeldhalle können sich also erneut auf ein interessantes Handballspiel freuen. „Friesenheim zählt zu den Topteams der Liga, die neben einer Menge guter Spielerinnen in ihrem Kader auch über eine große Kämpferkultur verfügen. Sicherlich erwartet uns ein schweres Heimspiel indem wir auf die Unterstützung der Zuschauer bauen.“ erklärt Spielführerin Annika Frank.

 

HSG Wittlich – SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam

(Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Nachdem sich Wittlich in den letzten Wochen vornehmlich mit den Spitzenteams der Liga „beschäftigen“ musste, wartet nun mit der SG eine Mannschaft auf das Team von Trainer Thomas Feilen, das im unteren Mittelfeld auf Platz 11 der Tabelle zu finden ist. Die „Südpfalz-Tiger“, wie sich die Gäste nennen, konnten nach drei verlorenen Heimspielen am vergangenen Wochenende den ersten Heimsieg über den Tabellennachbarn Püttlingen feiern. „Doch das Gesicht des 3. Liga Absteigers, der schlecht in die Saison gestartet ist, hat sich gegen Püttlingen verändert. Mit Meike Silaghi am Kreis, Julia Sefrin, eine der Stützen aus dem Aufstiegsjahr und Spielmacherin Christin Becht-Zekl hat die SG neue Alternativen“, erklärt Wittlichs Trainer. Gerade jetzt kommen für die Eifelanerinnen die Spiele, in denen sich die HSG ihr Polster verschaffen muss, um weiterhin im gesicherten Mittelfeld der Liga zu bleiben. Mit einem Sieg könnte sich das bislang ausgeglichene Punkteverhältnis (9:9) der HSG wieder zum Positiven verändern.

 

Personal: Die Eifelanerinnen hoffen, am Samstagabend ihre Bestbesetzung aufs Feld schicken zu können.

 

Prognose: „Mit den personellen Veränderungen hat die SG sicherlich einen Qualitätsschub zu verzeichnen.  Ich rechne fest damit, dass alle drei Spielerinnen auch bei uns auflaufen werden. Wichtig ist, dass wir uns auf uns konzentrieren. Dabei muss unsere Deckung deutlich stabiler stehen, das ist die Grundlage für ein erfolgreiches Spiel. Dazu muss auch eine gute Torhüterleistung kommen, damit wir unser schnelles Spiel nach vorne aufziehen können. Mein Team ist auf jeden Fall gewillt, den gegen Friesenheim verlorenen Punkt wiede gutzumachen. Das wird sicher nicht einfach, da die die Gäste auf einem deutlich besseren Weg sind, als zu Saisonbeginn. Vom Tabellenstand sollte man sich sicherlich beeinflussen lassen. Die Mannschaft ist jetzt wesentlich stärker einzuschätzen“, weiß Feilen.

 

 

4. November 2018

 

DJK Marpingen/Alsweiler – HSG Wittlich 39:29 (20:11)

 

Gut vorbereitet gingen die Wittlicherinnen das Auswärtsspiel in Marpingen an. Doch die Mannschaft von Trainer Thomas Feilen schaffte es anfangs nicht, dem Favoriten Paroli zu bieten.

 

Regelrecht überrannt wurden die Eifelanerinnen beim Topfavoriten auf die Meisterschaft, der HSG Marpingen-Alsweiler. In der 8. Minute gelang Lisa Schenk der erste Treffer für ihre Mannschaft, die zu diesem Zeitpunkt mit 7:1 zurücklag! Über 12:3 zogen die Gastgeberinnen unaufhaltsam davon und hatten beim 20:11 die Begegnung entschieden. Dabei war es vor allem Michelle Hartz auf DJK Seite, die von der Wittlicher Deckung überhaupt nicht ausgeschaltet werden konnte und die allein im ersten Spielabschnitt den Gästen 8 Buden einschenkten, am Ende sollte Hartz mit 14 Tore die überragende Spielerin auf dem Platz gewesen sein.

 

„Das Spiel war beim 12:3 vorentschieden! Eine bärenstarke Vorstellung der Gastgeberinnen. Im Angriff haben wir die Chancen, die wir uns herausgearbeitet hatten, nicht verwertet. Zudem bekamen unsere Torhüter in den Anfangsminuten keine Hand an den Ball. Körperlich waren wir einfach nicht in der Lage dagegen zu halten“ urteilte Feilen, für den das Spiel auch nach der Vorentscheidung von einer hohen Intensität lebte.

 

„Das Ergebnis zeigt deutlich, wo die Schwachstelle an diesem Tage bei uns war. 29 erzielte Treffer in einem Auswärtsspiel sind in Ordnung, doch 39 Gegentreffer sind entscheidend zuviel! Der Sieg der Gastgeberinnen geht auch in dieser Höhe völlig in Ordnung. Bei Marpingen-Alsweiler macht sich die gute Struktur im Verein deutlich bemerkbar, mit der der Verein nachhaltig aufgestellt ist. Junge Spielerinnen werden hier kontinuierlich herangeführt und hier möchte ich vor allem Michelle Reis bei den Gastgeberinnen erwähnen, die ein starkes Spiel machte. Joline Müller hatten wir eigentlich gut im Griff. Für uns gilt es jetzt, sich wieder auf die Basics zu konzentrieren und nachdem wir jetzt die Spitzenteams gespielt haben, die Punkte bis zur Weihnachtspause einzufahren, die wir benötigen, um im oberen Mittelfeld zu bleiben“, fordert der HSG Coach.

 

Wilhelmi und Scharfbillig – Schurich (4), Keil, Ambros (1), Barthen, Rolinger (2), Packmohr (3), Simonis (5/5), Kappes (4), Lang (1), Schieke (4), Lukanowski, Schenk (6/1).

 

SF Budenheim – HSG Hunsrück 22:27 (11:15)

 

Die Hunsrück HSG bleibt auch im neunten Saisonspiel ohne Punktverlust und setzt sich auch ungefährdet beim Aufsteiger in Budenheim durch. Gemeinsam mit dem Topfavoriten aus Marpingen-Alsweiler zieht das HSG Team weiter davon!

 

Unter der Leitung der souveränen Schiedsrichter Schek/Wittemann kommt die HSG Hunsrück in Budenheim zu einen „Start-Ziel Sieg“.

 

Die Gäste fanden gut ins Spiel, führten in der 7. Spielminute mit 0:4 und gaben diese Führung auch nicht mehr aus der Hand. Doch bis zur 15. Minute kämpfte sich der Aufsteiger zum 5:7 ins Spiel zurück. Die Auszeit der Gäste sorgte dann dafür, dass die Mannschaft ihren Vorsprung verteidigte und sich nach dem 11:13 in der 29. Minute zur Pause auf 11:15 absetzte Bis zum Seitenwechsel war es ausgeglichenes Spiel, welches die HSG Hunsrück zwar bestimmte, eine deutlichere Führung aber durch viele unnötige Fehler verhinderte.

 

In die zweite Halbzeit starteten die Gäste famos, kassierten bis zur 43. Spielminute nur einen Treffer und zogen unter dem Jubel der über 60 mitgereisten Zuschauer, spielentscheidend auf 12:23 davon. Die niemals aufgebenden Budenheimerinnen konnten in der Restspielzeit deutlich für dich entscheiden, sodass am Ende ein verdienter 22:27 Erfolg für die Damen aus dem Hunsrück an der Anzeigetafel stand.

 

„Mich ärgern die vielen Gegentreffer in der Schlussviertelstunde und die unnötigen technischen Fehler im ersten Spielabschnitt. Stark war die Phase nach der Halbzeit, in der wir das Spiel für uns entscheiden konnten. Sensationell war die Zuschauerunterstützung. Über 60 Fans, darunter die SG Sohren, haben sich auf den Weg nach Budenheim gemacht und für ein Heimspiel gesorgt. Dafür vielen Dank“ erklärt der HSG Verantwortliche.

 

Martin-Stoleru (1.-40.), Born (40. – 60.) – Vollrath, A. Frank (2), Wies (3), M. Frank (3), Reuter (1), Gilanyi, Hoemann (5), Jost (7/1), Gräber (5), Jacobs (1), Molz

 

30. Oktober 2018

SF Budenheim – HSG Hunsrück (Samstag, 19.30 Uhr)

Ausgangslage: HSG Hunsrück in Mainz gefordert! Der Gastgeber spielt als Aufsteiger eine starke Saison! Am kommenden Samstag ist die HSG Hunsrück bei den Sportfreunden Budenheim in Mainz gefordert. Die Budenheimer sind bekannt für Ihre herausragende Jugendarbeit und spielen als Aufsteiger bislang eine starke Saison.

 

Personal: Personell gibt es noch einige Fragezeichen bei den Gästen, die jedoch auf die Rückkehr von Kapitän Annika Frank hoffen.

 

Prognose: „Die SF Budenheim ist sehr gut in die Saison gekommen und wir wissen was uns dort erwartet. Die Gastgeber spielen einen schnellen Handball, aus einer aggressiven Abwehr und haben eine Menge Qualität in Ihren Reihen. Sicherlich alles andere als eine einfache Aufgabe,“ berichtet der HSG Verantwortliche. Nach dem glücklichen Sieg gegen starke Zweibrücker am vergangenen Wochenende muss am Samstag die Fehlerquote vermindert werden, um Zählbares aus Mainz mitzubringen. Die Gastgeber liegen mit 8:8 Punkten auf dem 7. Tabellenpatz und konnten drei ihrer vier Heimspiele gewinnen.

 

HSG Marpingen-Alsweiler – HSG Wittlich (Samstag, 20 Uhr)

Ausgangslage: Die HSG Marpingen-Alsweiler sollte das Maß der Dinge in der Liga sein. Ohne Punktverlust liegt das Team aus dem Saarland punktgleich mit der HSG Hunsrück auf dem zweiten Tabellenplatz. Spätestens seit der Verpflichtung von Joline Müller vom 2. Bundesligisten DJK/MJC Trier untermauerten die Gastgeber ihre Ambitionen, den Weg in die 3. Liga zu schaffen. Daran ließ die Mannschaft in den bisherigen Spielen auch nicht den Hauch eines Zweifels aufkommen und so geht die Favoritenrolle eindeutig an die Gastgeberinnen.

Personal: Derzeit kann die HSG auf den vollen Kader zurückgreifen.

Prognose: „Wir werden aber alles versuchen, den Favoriten lang zu ärgern. Dafür aber seine sehr starke Deckung und eine hervorragende Torhüterleistung. Die Tordifferenz der Gastgeberinnen macht zudem deutlich, dass wir jede Chance, die wir uns erarbeiten, auch nutzen müssen. Zunächst gilt es jedoch in der Deckung intensiv zu arbeiten. Wenn wir das Optimale auf den Platz bringen können, dürften wir den Favoriten ärgern können. Alles andere als ein Sieg der Gastgeberinnen wäre eine große Überraschung“, gesteht Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

28. Oktober 2018

 

HSG Wittlich – TSG Friesenheim 23:23 (15:13)

 

Die HSG Wittlich kommt im Verfolgerduell gegen die TSG Friesenheim nicht über ein Remis hinaus! Hätte jemand vor dem Spiel HSG Coach Thomas Feilen ein Remis angeboten, er hätte sicher angenommen. Doch nach dem Spielverlauf war die Stimmung zwiespältig.

 

Das Feilen-Team war taktisch gut auf die Gäste eingestellt und hatte lediglich einen Rückstand im Spiel zu verkraften und das war die 0:1 Führung der Gäste. Danach legten die Eifelanerinnen vor, drehten die Begegnung mit zwei Treffern in Folge zum 2:1 und zunächst schafften die Gäste letztmals beim 5:5 in der 13. Minute den Ausgleichstreffer. Über 7:5 in der 17. Minute und 11:8 in der 24. Minute gelang den Wittlicherinnen die 15:13 Pausenführung.

 

„Wir sind dann gut in die zweite Hälfte gestartet, verpassten es aber in den ersten 10 Minuten, den Vorsprung noch deutlicher auszubauen und das lag vor allem an der starken Torhüterleistung auf Friesenheimer Seite“, erklärte Feilen, dessen Mannschaft zunächst souverän den Vorsprung verteidigte, der sogar auf 21:17 in der 42. Minute hochgeschraubt wurde.

 

Doch die Auszeit der Gäste zu diesem Zeitpunkt bekam dem Feilen-Team nicht! Die Mannschaft verpasste es, den Sack zuzumachen. Bis zur 54. Minute erzielten die Gäste vier Treffer in Folge und damit der Ausgleich zum 21:21, die spannenden Schlußminuten waren eingeläutet. Bis zum 23:22 gelang der HSG jeweils der Führungstreffer, den die Gäste egalisierten, letztmals mit dem Schlusspfiff in letzter Sekunde zum 23:23!

 

„Es war ein Sonntagsschuss, ein Schlagwurf in den Winkel“, erklärte Feilen. „Ein gutes Oberligaspiel, in dem die Abwehrreihen dominierten. Das zeigt die Zahl der Tore. Wir haben es leider nicht geschafft, den Vorsprung über die Zeit zu bringen. Letztlich eine unglückliche Punkteteilung für uns nach einer tollen kämpferischen Leistung. Sicher waren wir nach dem Schlusspfiff im ersten Moment nach dem intensiven Spiel enttäuscht - dass unter der guten und unauffälligen Leitung der Schiedsrichter Martin Eckert und Torsten Towae stand - nicht den Sieg eingefahren zu haben. Doch im Positionsspiel fehlte uns in der entscheidenden Phase einfach die Durchschlagskraft! Am Ende ein leistungsgerechtes Remis“, urteilte der HSG Coach.

 

Wilhelmi und Scharfbillig – Schurich (7), Keil, Ambros, Barthen (1), Rolinger, Packmohr (3), Simonis, Kappes (2), Lang, Schieke (4), Lukanowski (3), Schenk (3/1)

 

HSG Hunsrück – SV Zweibrücken 27:25 (12:14)

 

Die HSG Hunsrück gewinnt auch das achte Saisonspiel und setzt sich gegen das Spitzenteam aus Zweibrücken dank einer tollen Aufholjagd am Ende mit 27:25 durch, drehten dabei ein Spiel, das beim 14:19 in der 39. Minute bereits entschieden schien.

 

Von Beginn an lieferten sich beide Teams ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Führung im ersten Spielabschnitt wechselte. So legten die Hunsrückerinnen bis zum 6:4 in der 11. Minute vor, verteidigten bis 8:6 in der 17.Minute ihren zwei Tore Vorsprung, doch mit drei Treffern in Folge drehten die Gäste die Begegnung. Über 9:9 legte Zweibrücken jetzt auf 11:14 bis zur 28. Minute vor, mit 12:14 wurden die Seiten gewechselt.

 

„Wir haben gut ins Spiel gefunden, dann aber im Angriff viel zu früh abgeschlossen. Dabei nahmen wir uns Abschlüsse, die wir sonst in der Regel nicht nehmen. Zudem bekamen wir den Rückraum der Gäste nicht in den Griff“, klagte HSG Trainer Sascha Burg.

 

Gleich zwei Treffer in Folge der Gäste zum 12:16 in der 37.Minute zwangen Burg zur Auszeit: „Ich bin laut geworden und habe an die Ehre der Spielerinnen appelliert“, sagte der HSG Coach.

 

Doch unbeeindruckt schien Zweibrücken weiter davon zu ziehen, beim 15:20 in der 41. Minute schienen die Gäste für die Vorentscheidung gesorgt zu haben. Doch die Hunsrückerinnen zeigten Moral und kämpften sich Tor um Tor heran, hatten in Torfrau Giorgina Martin-Stoleru eine jetzt fast unüberwindbaren Rückhalt  und als Juli Jacobs zwischen der 50. und 55. Minute vier Treffer markierte, führten die Gastgeberinnen wieder 24:23.

 

Amelie Gilanyi ließ den Treffer zum 25:23 folgen und als Melisa Gräber sogar auf 26:23 knapp drei Minuten vor dem Ende erhöhte, schien die Begegnung endgültig gedreht. Doch die Gäste gaben sich nicht geschlagen, verkürzten erneut auf 26:25 und so nahm HSG Coach Sascha Burg 90 Sekunden vor dem Ende die Auszeit. Der entscheidende Siebenmeter von Levke Worm landete am Pfosten und Dunja Jost gelang 27 Sekunden vor dem Ende der Siegtreffer zum 27:25.

 

„Ab der 42. Minute stand endlich die Abwehr und wir brachten Zweibrücken zur Verzweiflung. Ein glücklicher Sieg meiner Mannschaft, der aber aufgrund des Kampfgeistes verdient ist“, freute sich Burg.

 

Born, Martin-Stoleru und Molz – Vollrath, Nicolae, Wies (1), M. Frank (3), Reuter (2), Gilanyi (2), Hoemann, Jost (7/1), Gräber (7/2), Jacobs (5/1),

 

23. Oktober 2018

 

HSG Wittlich – HSG Friesenheim (Samstag, 18 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Die HSG Wittlich als Tabellenfünfter erwartet im Verfolgerduell die spielstarke Mannschaft aus Friesenheim, die derzeit auf Platz vier der Tabelle liegt. Zuletzt mussten sich die Gäste mit zwei Niederlage abfinden, spielten zudem gegen den Tabellenletzten aus Mundenheim nur Remis. Wittlich überzeugte zuletzt mit einer sehr starken Vorstellung in Budenheim und geht nun vor heimischer Kulisse aufgrund der bisherigen Saisonleistungen durchaus mit berechtigten Hoffnungen in dieses Spiel, weiter den Anschluss an die Spitzengruppe mit einem weiteren Sieg halten zu können.  Doch zuvor findet am Mittwochabend um 20 Uhr in der Wehrbüschhalle in Daun noch das verlegte Pokalspiel statt. „Für uns eine willkommene Maßnahme, zumal wir immer Mittwochs trainieren. Daun ist gut in die Saison gestartet, aber unser Hauptaugenmerk liegt auf der Meisterschaft und so wollen wir keine Verletzten riskieren“, sagt Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

 

Personal: Einige Spielerinnen der HSG sind erkältet, werden wohl im Pokal geschont um am Samstag auflaufen zu können. Laura Steffens wird aufgrund ihrer Handverletzung ausfallen.

 

Prognose: „Friesenheim hat sich vor der Saison mit einer starken Torfrau und der ehemaligen Zweitligaspielerin Yvonne Rolland verstärkt. Dazu profitiert das Team von seiner guten Jugendarbeit im Verein, die jungen Spielerinnen zeigen immer wieder, dass sie im Seniorenbereich gleich zu den Leistungsträgerinnen zählen. Es wird eine schwere Aufgabe und ich sehe ein spannendes Spiel auf uns zukommen, da auch der Gast gut in die Saison gestartet ist. Wenn wir unsere Topleistung abrufen können, haben wir eine Chance, das Spiel zu gewinnen. Dafür muss aber alles passen! Ich erwarte einen in der Breite gut aufgestellten starken Gast, der von allen Positionen Torgefahr ausstrahlt. Wir müssen daher aus einer gut stehenden Deckung im Zusammenspiel mit unseren Torhütern die Grundlage für die Spieleröffnung legen“, so der HSG Coach.

 

HSG Hunsrück – SV Zweibrücken (Sonntag, 15 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Am Sonntagnachmittag steigt das Spitzenspiel der Liga in der Hirtenfeldhalle! Das Team des Spitzenreiters HSG Hunsrück erwartet den SV Zweibrücken, der mit zwei verlorenen Spielen auf Platz 3 der Tabelle liegt und damit direkter Verfolger des Burg-Teams und der ebenfalls noch verlustpunkfreien Mannschaft aus Marpingen-Alsweiler ist. Unerwartet deutlich musste sich Zweibrücken am vergangenen Wochenende in Engers geschlagen geben (39:30), war davor fulminant in die Saison gestartet: Die Frauen des SV 64 Zweibrücken blieben seit ihrer unglücklichen Auftaktniederlage am ersten Spieltag in Marpingen fünf Spiele in Folge ungeschlagen. Stärkste Spielerinnen der Löwinnen sind Lucie Krein, Katharina Koch und Routinier Renata Szabo, denen das besondere Augenmerk der HSG Deckung gelten sollte.

 

Personal: Hoffnung besteht im Lager der Hunsrückerinnen, alle Spielerinnen vom letzten Wochenende an Bord zu haben, obwohl die ein oder andere sich aktuell mit der Grippe rumschlägt.

 

Prognose: Der mit Marpingen punktgleiche Tabellenführer aus dem Hunsrück empfängt den Tabellendritten aus Zweibrücken, der mit großen Ambitionen in die Saison gestartet ist. Perspektivisch möchten sich die kommenden Gäste zur saarländischen Nummer eins-Adresse im Frauenhandball weiterentwickeln und auch zum Anlaufpunkt für die Toptalente aus der Region werden. Den 64ern ist es vor der Saison gelungen die Topspielerin Renata Szabo vom saarländischen Oberligarivalen HSV Püttlingen zu verpflichten. Die gebürtige Ungarin war in der abgelaufenen Saison die beste und torgefährlichste Spielerin beim Tabellendritten aus dem Westen des Saarlandes. „Der ehemalige Regionalligist hat durch Ihre Verpflichtung ein klares Signal gesetzt und verfügt über weitere sehr starke Spielerinnen in Ihren Reihen. Die Mischung aus Jung und Alt stimmt und die Zweibrückerinnen gehören zu den Titelaspiranten in dieser Saison. “erklärt Burg. Die Zuschauer können sich also auf ein spannendes Spiel in der Hirtenfeldhalle freuen. „Die Zuschauerunterstützung ist Wahnsinn und auch ein Erfolgsfaktor. Egal ob Zuhause oder Auswärts unsere lautstarken Anhänger sind uns eine große Hilfe. Ich rechne mit einem engen Spiel und hoffe, dass wir an die Form der letzten Woche anknüpfen können. Zweibrücken wird motiviert sein, die Scharte von Engers auszuwetzen und uns die Punkte zu entführen. Wir sind gewarnt und müssen hellwach sein! “ berichtet HSG Coach Sascha Burg.

 

21.10.2018

 

HSG Hunsrück – FSG Arzheim/Moselweiß 44:26 (18:10)

Die HSG Hunsrück kommt mit einem Offensivspektakel zum Kantersieg"  Der 44:26 (18:10) Erfolg sichert die weiße Weste und den Platz an der Tabellenspitze, verlustpunktfrei mit der DJK Marpingen-Alsweiler!

Trotz der frühen und ungewohnten Anwurfzeit kamen erneut 200 Zuschauer in die Hirtenfeldhalle und wurden am Ende mit einem Offensivspektakel belohnt. Die Gastgeberinnen starten sehr gut ins Spiel, führten nach sechs Minuten mit 5:1 und zwangen Gästetrainer Bach beim 8:4 in der elften Minute zur ersten Auszeit. Die FSG Arzheim/Moselweiß verkürzte zwar noch einmal auf 9:6, aber nach drei Treffern in Folge durch Viktoria Hoemann zog die HSG auf und davon. Über 12:6, 14:7 endet der erste Spielabschnitt mit 18:10.

Doch wer nun glaubte, dass Heimteam würde einen Gang zurückschalten und den Vorsprung verwalten, sah sich getäuscht. Trotz vieler Wechsel präsentierte sich der letztjährige Vizemeister weiter spielfreudig und spätestens in der 38. Minute beim Stande von 28:13 war die Partie entschieden. Unter lautstarkem Jubel erzielte die 17-jährige Julie Jakobs den 40. Treffer für die HSG Hunsrück und kommt am Ende dank eines Offensivspektakels zum Kantersieg. Der 44:26 Erfolg sichert die weiße Weste der Hunsrückerinnen, die am kommenden Wochenende zu Hause gegen den SV 64 Zweibrücken gefordert sind.

„Das zuletzt nicht zufriedenstellende Angriffsspiel hat heute deutlich besser funktioniert. Erfreulich war, dass sich alle Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen konnten und sich nahtlos in die stark spielende Offensive eingefunden haben. Das eine oder andere Gegentor wäre sicherlich zu vermeiden gewesen, aber die vielen Wechsel haben ihren Teil dazu beigetragen. Nach einer sehr schwierigen Trainingswoche war ich positiv überrascht vom Auftritt meiner Mannschaft!“ freut sich HSG Trainer Sascha Burg.

Martin-Stoleru (1.-19.) Born (20.-60.) - Vollrath (2), Nicolae (4), Frank A. (1), Wies (3), Frank M. (1), Reuter (3), Hoemann (5), Jost (10/3), Gräber (9/3), Jakobs (5), Molz (1)

 

Bildgalerie von Andreas Weber

SF Budenheim- HSG Wittlich 24:27 (9:12)

Die HSG Wittlich belohnt sich mit dem Sieg in Budenheim für die in den letzten Wochen gezeigten guten Leistungen und kommt zu einem verdienten Erfolg bei den starken Gastgeberinnen! „Das war wichtig für das Selbstvertrauen der Mannschaft“, freut sich HSG Coach Thomas Feilen.

Die Eifelanerinnen fanden gut ins Spiel, legten zum 3:0 in der 4. Minute vor, doch jetzt fanden die Gastgeberinnen aufgrund vermeidbarer Fehler der Gästespielerinnen bis zum 3:4 heran. Doch die HSG hatte die Stärken des Budenheimer Spiels gut analysiert und zeigten sich hierauf glänzend eingestellt, hatten in einer über weite Strecken des Spiels stark haltenden Hannah Scharfbillig den sicheren Rückhalt und so setzte sich das Feilen Team dank des Zusammenspiels zwischen Torfrau und Abwehr erneut auf 5:10 in der 23. Minute ab. Die Auszeit der Gastgeberinnen und zwei Zeitstrafen gegen die Eifelanerinnen brachte Budenheim wieder bis zur Pause auf 9:12 heran.

„Hier nutzte Budenheim seine Überzahl und wir hätten zur Pause durchaus höher führen können“, fand Feilen.

Zwei Treffer in Folge nach dem Wechsel sorgten dann für die 9:14 Führung in der 33. Minute, die beim 10:16 in der 36. Minute scheinbar zur frühen Entscheidung führen sollten. „Hier hätten wir sicher den Sack zumachen können, doch die Gastgeberinnen ließen kämpferisch nicht nach, stemmten sich gegen die drohende Niederlage und kamen durch ihre „eins gegen eins-Aktionen“ und ihr gutes Positionsspiel wieder heran und so machte der Gastgeber das Spiel noch einmal spannend“, erklärte der HSG Coach. Beim 16:18 in der 42. Minute schien es noch mal richtig spannend zu werden, doch letztlich waren es fünf Treffer von Spielführerin Lisa Schenk, die sich extrem treffsicher vom Punkt erwies, die dafür sorgten, dass Wittlich auch nach dem 22:24 in der 58. Minute am Ende die Halle als Sieger verlassen konnte. 

„Wir konnten die Gastgeberinnen immer auf Distanz halten und aufgrund der Führung über das gesamte Spiel gesehen, geht unser Sieg an diesem Tag in Ordnung“, lobte Feilen.

Wilhelmi und Scharfbillig – Schurich (3), Keil (2), Ambros, Barthen (2), Teusch, Rolinger (1), Simonis (4/2), Kappes (2), Schieke (4), Lukanowski (2), Schenk (7/4)

 

16.10.2018

 

HSG Hunsrück – FSG Arzheim/Moselweiß (Samstag, 16 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Folgt der siebte Streich?  Im siebten Saisonspiel am kommenden Samstag empfängt die HSG Hunsrück die FSG Arzheim/Moselweiß in der Hirtenfeldhalle. Trotz der früheren Anwurfzeit hoffen die Gastgeberinnen wieder auf die lautstarke Unterstützung Ihre Fans und würden gerne Ihre Serie von sechs Siegen in sechs Spielen weiter ausbauen.

Personal: Personell muss der Gastgeber auf Amelie Gilany verzichten und hofft auf die zuletzt in Wittlich fehlenden Laura Vollrath und Iulia Nicolae zurückgreifen zu können.

Prognose: Über genügend Selbstvertrauen dürfte Mannschaft von Trainer Sascha Burg sicher verfügen. Die Gäste mit Ihrer bekannt guten Jugendarbeit liegen derzeit mit 3:9 Punkten auf Platz 9 der Tabelle und haben sich sicherlich nach der starken Saison 2017/2018 einen anderen Saisonstart gewünscht. „In Moselweiß leistet Trainerkollege Thomas Bach seit vielen Jahren sehr gute Arbeit und investiert dort eine Menge Zeit. Und davor ziehe ich den Hut! Seine Mannschaft hat deutlich aufsteigende Form und das Spiel wird alles andere als ein Spaziergang. Aufgrund der Tabellensituation gehen wir sicherlich als Favorit ins Spiel, wissen aber, dass einzig die Leistung auf dem Spielfeld zählt und nichts anders. “ berichtet HSG Coach Sascha Burg.

 

SF Budenheim – HSG Wittlich (Samstag, 17.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Beim Tabellennachbarn in Budenheim, der zurzeit mit 8:4 Punkten einen Platz vor der HSG Wittlich in der Tabelle liegt, hängen die Trauben aber sicher hoch. Budenheim konnten seine bisherigen Heimspiele gewinnen und wird alles daransetzen, sich mit einem weiteren Sieg am oberen Tabellendrittel festzusetzen. Mit Sophie von Römer verfügen die Gastgeberinnen über eine der treffsichersten Angreiferinnen der Liga. „Sicher kein normaler Aufsteiger“, erklärt Wittlichs Trainer Thomas Feilen. „Das zeigen die bisherigen Ergebnisse. Fast mit dem gleichen Team spielt die Mannschaft auch in der Jugend-Bundesliga und sicher hat der Verein im letzten Jahr von der Kooperation mit Mainz 05 profitiert, sodass die Spielerinnen hier an das Bundesliganiveau gewohnt sind. So erklärt sich auch die ungewohnt aggressive Spielweise der jungen Spielerinnen, von denen Alicia Soffel zur Regionalsichtung der Nationalmannschaft eingeladen wurde. Das zeigt die Qualität der Jugendarbeit des Vereins, die ambitionierte Spielerinnen weiterentwickeln“, weiß Feilen

 

Personal: Aufgrund der beruflichen Situation einiger Spielerinnen ist derzeit noch unklar, ob die HSG ihre Bestbesetzung aufbieten kann.

 

Prognose: „Wir hoffen auf eine realistische Chance. Die haben wir dann wenn wir die guten Dinge, die wir im letzten Heimspiel gezeigt haben, rüberbringen und dabei eine gute kämpferische Einstellung an den Tag legen und auch die guten Phasen im gebundenen Spiel weiter ausbauen. Es wir ein extrem schweres und hart umkämpftes Spiel, letztlich eine knifflige Aufgabe für uns“, ahnt Feilen.

 

14. Okober 2018

 

HSG Wittlich – HSG Hunsrück 23:27 (15:18)

 

„Couragierte und engagierte Leistung meiner Mannschaft in einem guten Oberliga Spiel“, fand Wittlichs Trainer Thomas Feilen nach Ende des Spiels, dass die Gäste aus dem Hunsrück mit 23:27 für sich entschieden. Die bessere Anfangsphase erwischten die Gastgeberinnen, die bis zum 4:1 in der 5. Minute vorlegten, doch dann gelang den Gästen beim 4:4 in der 7. Minute der Ausgleich.

 

„Drei Tore in 63 Sekunden“, freute sich Gästetrainer Sascha Burg.

 

In der Folge legten die Eifelanerinnen vor, die Gäste glichen aus. Die erste Führung der Hunsrücker gelang beim 7:8 in der 19. Minute, beim 10:12 in der 21. Minute nahm Gastgebercoach Feilen die Auszeit. „Vorentscheidend waren dann die letzten Minuten vor der Halbzeit, in denen wir uns vermeidbare Fehler erlaubten“, klagte Feilen.

 

So setzte sich der Favorit vom 12:14 auf 12:18 zur Pause ab und das sollte spielentscheidend gewesen sein. Der Meinung, dass dieser Vorsprung spielentscheidend war, schloss sich Gästetrainer Sascha Burg an: „Beide Mannschaften brannten in den ersten Minuten ein Offensiv-Feuerwerk ab. Wittlich fand besser ins Spiel, doch aber der 13. Minute haben wir die Führung nicht mehr abgegeben. Ab der 20. Minute konzentrierte sich meine Mannschaft auf die Abwehrarbeit und hier sehe ich den Grund für den Erfolg, da wir zwischen der 20. und 34. Minute nur noch einen Treffer bis zum 12:19 zuließen“, erklärte der Gästetrainer.

 

 „Wir haben es in der zweiten Halbzeit nicht mehr geschafft in direkte Schlagdistanz zu kommen“, erklärte Feilen. Über 17:21 in der 47. Minute verteidigten die Gäste ihren Vorsprung, kamen über 18:25 in der 53. Minute am Ende zum 23:27 Erfolg und feierten den sechsten Sieg in Folge.

 

„Ein Faktor für den Sieg der Gäste war die rumänische Erstliga-Torhüterin und international erfahrene Martin-Stoleru, die einige Bälle entschärfte, die bei anderen Torhüterinnen den Weg ins Netz gefunden hätten. Andere vor der Saison verpflichtete internationale Spielerinnen waren bei den Gastgeberinnen nicht dabei, doch die Ambitionen durch internationale Bemühungen bzw. vor der Saison verkündete Verpflichtungen zeigen deutlich, dass alles andere als die Meisterschaft für die Hunsrücker eine Überraschung wären. Wir konnten leider heute dem Meisterschaftsfavoriten keine Punkte entziehen, konnten die körperliche Dominanz der Gäste heute nicht zwingend über 60 Minuten kompensieren. Nichtsdestotrotz ein Kompliment an mein Team, das in einem fairen Oberliga Spiel, trotz der fragwürdig deutlichen Zeitstrafenanzahl gegen uns, in vielen Bereichen ebenbürtig war“, resümierte Feilen.

 

„Wir sind zwischen der 36. Und 47. Minute ohne Torerfolg geblieben, kassierten aber dank der starken Abwehrarbeit nur zwei Gegentreffer. Im Angriff fanden wir in dieser Phase nicht die richtigen Lösungen. Am Ende feierten wir einen verdienten Sieg, der aus meiner Sicht um zwei Tore zu niedrig ausfiel. Unsere Torfrau hat sicher ein starkes Spiel gemacht, doch schon wesentlich bessere Leistungen gezeigt. Noch vor wenigen Wochen hat HSG Trainer Thomas Feilen den TV Bassenheim als Meisterschaftsfavoriten eingeschätzt, jetzt sind wir das. Doch ich kann nur noch einmal erklären, dass wir keine Ambitionen haben, in die 3. Liga aufzusteigen“, entgegnet Burg.

 

HSG W: Wilhelmi und Scharfbillig – Schurich (3), Steffens (1), Keil (2), Barthen (1), Engel, Rolinger, Packmohr (5), Simonis (5/4), Kappes, Schieke (2), Lukanowski (2), Schenk (2/1)

 

HSG H: Born und Martin-Stoleru – A. Frank (2), Wies (3), M. Frank (2), Reuter, Gilanyi, Hoemann (2), Jost (12/5), Gräber (4/1), Jacobs, Molz (2)

 

09. Oktober 2018

 

HSG Wittlich – HSG Hunsrück (Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Mit dem Spiel gegen die HSG Hunsrück steigt für die HSG Wittlich bereits das dritte Rheinland-Derby der Saison. Die Gäste aus dem Hunsrück reisen nach fünf siegreichen Spielen in Folge als Tabellenführer und Favorit in die Eifel an, die Gastgeberinnen legten einen Start mit drei Siegen hin, es folgen die Auswärtsniederlagen in Zweibrücken und Moselweiss. Mit 6:4 Punkten belegt das Team von Trainer Thomas Feilen derzeit Rang fünf.

 

Personal: Die endgültige Aufstellung entscheidet sich bei den Gastgeberinnen erst am Wochenende, da einige Spielerinnen sich noch mit ihren Erkältungen plagen. Auch auf Gästeseite entscheidet sich die Aufstellung am Wochenende, doch Trainer Sascha Burg hofft, den gleichen Kader wie letzte Woche aufbieten zu können.

 

Prognose: „Die Rollen sind für mich klar verteilt! Der Gast steht nach überzeugenden Auftritten zusammen mit Marpingen verlustpunktfrei an der Tabellenspitze. Unsere Aufgabe wird sein, sich auf die eigene Leistung zu konzentrieren und die Leistung vor allem über eine längere Spielzeit zu stabilisieren. Bislang haben wir in unseren Heimspielen überzeugt und die Mannschaft ist gewillt, die Leistung aus dem letzten Auswärtsspiel zu korrigieren, unabhängig vom Ergebnis. Ich erwarte eine gute Publikumsresonanz, bislang hatten wir einen guten Zuschauerzuspruch. Letztlich hoffe ich, dass wir ein interessantes Spiel bieten können“, sagt Feilen.

 

„Ich sehe ein enges Spiel und Wittlich wird der schwerste Gegner in der noch jungen Saison sein. Die beiden Niederlagen haben mich überrascht, vor allem die gegen Arzheim. Auf jeden Fall ist Wittlich in dieser Saison stärker als in den beiden letzten Jahren und wir müssen schon besser als gegen Püttlingen spielen, wenn wir dort bestehen wollen“, glaubt Burg.

 

 

RPS Oberliga Frauen

 

 

FSG Arzheim/Moselweiß – HSG Wittlich 31:25 (15:13)

 

Die FSG Arzheim/Moselweiß kommt vor 250 Zuschauern gegen die ohne die verletzte Marisa Lang und die beruflich verhinderte Gwenny Barthen angetretene HSG Wittlich zum ersten Saisonsieg.

 

Dabei erwischten die Eifelanerinnen aber den besseren Start ins Spiel und legten bis zum 1:5 in der 7. Minute vor. Doch nach der Auszeit der Gastgeberinnen beim 3:6 kippte die Begegnung, in der die Gäste ihre spielerische Linie verloren und die beim 9:9 in der 19. Minute erstmals wieder ausgeglichen war. Den Führungstreffer markierten die FSG Spielerinnen durch ihre treffsicherste Spielerin Anne Schäfer, die nicht nur das 11:10 in der 25. Minute erzielte, sondern den Gästen insgesamt 11 Buden einschenkte. Sie war über die gesamte Spielzeit vom Deckungsverband des Feilen-Teams nicht auszuschalten. Der Deckungsverband sollte das Sorgenkind der HSG an diesem Tage bleiben. Unkonzentriert wirkten zudem die HSG Angreiferinnen und so gelang den Gastgeberinnen die 15:13 Pausenführung.

 

„Zunächst standen wir sicher im Deckungsverband, waren im Angriff effektiv. Viele Dinge, die wir besprochen hatten, liefen gut und so war die Führung anfangs auch verdient. Dann verlieren wir den Faden in unserem Spiel, nutzten unsere Chancen nur unzureichend und kassieren in der Deckung zu einfache Tore. Zur Pause hätten wir durchaus klar führen können. Doch die technischen Fehler in unserem Aufbauspiel bestrafte Moselweiß mit dem erweiterten Gegenstoß“, klagte Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

 

Auch nach dem Wechsel blieb die Abwehr das Sorgenkind der Wittlicherinnen, die zudem ihre Chancen nicht verwerteten. Die FSG setzte sich bis zur 40. Minute auf 21:16 ab, doch die Gästespielerinnen zeigten jetzt Kampfgeist und verkürzten bis auf 24:22 in der 51. Minute, noch einmal keimte Hoffnung auf! Beim 27:23 in der 54. Minute nahm Feilen die Auszeit, doch die Heimmannschaft setzte die entscheidenden Treffer zum letztlich verdienten 30:25 Sieg!

 

„Zunächst blieben wir auf Schlagdistanz, doch am Ende ließen wir die Aggressivität vermissen, verlieren mit zu vielen Gegentoren am Ende zu hoch. Zentraler Grund für die Niederlage war jedoch die schlechte Chancenverwertung. Moselweiß kommt letztlich zum verdienten Sieg, da wir den Kampf nicht so angenommen haben, wie dies nötig gewesen wäre. Wir kannten die Stärken von Anne Schäfer, haben sich aber an diesem Abend einfach nicht ausschalten können“, resümierte der HSG Coach.

 

Wilhelmi und Scharfbillig – Schurich (5), Steffens, Keil (1), Ambros, Engel, Rolinger, Packmohr (4), Simonis (5/4), Kappes (1), Schieke (4), Lukanowski (3), Schenk (2).

 

HSG Hunsrück – HSV Püttlingen 31:28 (14:12)

 

Mit einem hartumkämpften Erfolg gegen den HSV Püttlingen bleibt die HSG Hunsrück weiter ungeschlagen, ebenso wie die TSG Friesenheim und die DJK Marpingen. 300 Zuschauer sahen ein zerfahrenes Spiel mit vielen Zeitstrafen und 11 Siebenmetern – darunter 10 für die Gäste - in der stimmungsgeladenen Hirtenfeldhalle.

Die ersten 20 Minuten verliefen ausgeglichen und beide Teams agierten mit einer starken Defensive. Nun nahm Viktoria Hoemann das Heft in die Hand und bereitete Chancen und Tore ihrer Mannschaft vor oder erzielte diese selbst. Zur Halbzeit führte die HSG daher und aufgrund von zweien starken Paraden von Torfrau Martin-Stoleru folgerichtig mit 14:12.

Bis zur 35. Minute hatte der Gastgeber durch die im zweiten Spielabschnitt treffsichere Julie Jakobs erstmals eine 3 Tore Führung herausgearbeitet, ehe die Gäste beim 18:18 wieder ausglichen. Nun folgte die stärkste Phase der Heimmannschaft, die nun 4 Treffer in Folge erzielte und auf die Siegerstraße einbog. Zwar leisteten sich die Damen der HSG Hunsrück in den Folgeminuten des Spieles mehr und mehr Unsicherheiten in Angriff, konnten sich aber auf Torfrau Sophie Born verlassen, die mit mehreren starken Paraden in der Schlussviertelstunde einen großen Anteil am Sieg hatte. Den 30. Treffer erzielte die an diesem Abend stärkste Spielerin auf dem Feld Dunja Jost und die Hirtenfeldhalle, die in zwischendurch einem Tollhaus glich, stand Kopf.

„Wir haben uns zu sehr auf das Spiel der Gäste eingelassen und dem Spiel nicht unseren Stempel aufgedrückt. In der Schlussphase müssen wir konzentrierter sein, die Zeit runter spielen und dürfen uns keine einfachen Ballverluste leisten,“ lautet die Analyse des Trainers der HSG Hunsrück, Sascha Burg, der seiner Mannschaft jedoch eine starke kämpferische Leistung bescheinigte.

Martin-Stoleru (1.-40) Born (40. – 60) - Vollrath, Nicolae, Frank A. (1), Wies, Frank M. (2), Reuter (3), Gilanyi (3), Hoemann (5), Jost (10/1), Gräber (1), Jakobs (6), Molz

 

 

FSG Arzheim/Moselweiß – HSG Wittlich (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Ein Wiedersehen gibt es für Stefanie Hayer (Tor), die vor der Saison aus Wittlich nach Koblenz gewechselt ist. Seit den Minis spielte die Torfrau in Wittlich und wurde mit den Jugendmannschaften u.a. Rheinlandmeister und Südwestdeutscher Vizemeister. Sie zieht es beruflich ans Deutsche Eck und ihr Ziel ist es sich sportlich in der Oberliga zu behaupten. Mit dem Punktgewinn gegen Osthofen und den Niederlagen gegen die stark eingeschätzten Teams aus Bassenheim und Püttlingen starteten die Gastgeberinnen in die Saison und wollen jetzt endlich den ersten Sieg der Saison einfahren. Die HSG Wittlich startete mit drei Siegen fulminant in die Saison, musste sich erstmals am vergangenen Spieltag bei den heimstarken Zweibrückerinnen geschlagen geben.

 

Personal: Es stehen noch einige Fragezeichen hinter der Aufstellung der Eifelaner, aufgrund von Erkältungen und beruflichen Verpflichtungen. „Dennoch hoffe ich, dass wir eine konkurrenzfähige Mannschaft in Moselweiß aufbieten können", so Thomas Feilen, Trainer der HSG Wittlich.

 

Prognose: „Die Gastgeberinnen sind sicher nicht so in die Saison gestartet, wie sie sich das selbst vorgestellt hatten. Ich erwarte deshalb ein schweres Auswärtsspiel zumal die Gastgeberinnen jetzt auf die Punkte angewiesen sind. Für uns ist es das zweite Auswärtsspiel in Folge und nach Bassenheim das zweite Rheinland-Derby. Mit unserem 6:2 Start in die Saison sind wir sehr zufrieden, haben dabei vor allem auswärts gezeigt, dass wir gegenüber der letzten Saison zugelegt haben. Wir gehen selbstbewusst in die Begegnung, müssen das Spiel aber nicht zwangläufig gewinnen. Doch wir wollen etwas Zählbares vom Rhein mit nach Hause bringen und ich sehe den Druck auf jeden Fall beim Gastgeber. Uns fehlt etwas der Spielrhythmus, da wir auf Wunsch von Daun unser Pokalspiel verlegt haben. Letztlich gehen wir an diese Begegnung optimistisch heran und ich erwarte ein typisches Derby, das kampfbetont und eng verlaufen wird“, erklärt  Feilen.

 

 

HSG Hunsrück – HSV Püttlingen (Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Im dritten Heimspiel in der noch frischen Saison empfängt die HSG Hunsrück den aktuellen Pokalsieger aus dem Saarland. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder spannende Duelle mit dem ambitionierten HSV Püttlingen. Mit dem kommenden Gast trifft der Vizemeister der letzten Saison im fünften Spiel auf den dritten Pokalsieger (Mundenheim, Bassenheim und nun Püttlingen) der einzelnen Verbände. Für den letztjährigen Vizemeister, der im Pokalfinale gegen TV Bassenheim verlor, hätte der Saisonstart nicht besser verlaufen können. Vier Siege aus vier Spielen bedeuten 8 Punkte und eine perfekte Ausbeute.

 

Personal: Die Saarländerinnen haben sich kurzfristig noch einmal verstärkt. Die 25-jährige Rückraumspielerin Dominika Tvrdonova spielte zuletzt beim damaligen Zweitligisten HSG Hannover-Badenstedt und gab gegen Arzheim/Moselweiß Ihr Saisondebüt. Beim Gastgeber hofft man auf den kompletten Kader.

 

Prognose: Der Gastgeber geht das anstehende Spiel nach Aussage von Trainer Sascha Burg mit Demut an: „Püttlingen hatte in den ersten beiden Spielen enorme Personalprobleme, womit der sicher nicht optimale Saisonstart zu begründen ist. Die Qualität der Mannschaft ist sehr hoch und die Handschrift des neuen Trainers erkennbar. Wir wissen, dass wir eine starke Leistung über 60 Minuten benötigen um die Punkte im Hunsrück zu behalten!“ erklärt Trainer Sascha Burg.

 

23. September 2018

 

SV Zweibrücken – HSG Wittlich 31:28 (14:15)

 

„Wir haben gut ins Spiel gefunden, mit einer starken Deckung und guter Torhüterleistung, sowie einer effektiven Angriffsleistung“, freute sich HSG Coach Thomas Feilen.

 

Über 2:5 in der 8. Minute gelang dem Team der bessere Start in der Saarpfalz. Die Mannschaft aus der Eifel zwang beim 5:9 in der 14. Minute die Gastgeberinnen zur ersten Auszeit, doch die Gäste machten da weiter, wo sie am vergangenen Wochenende aufgehört hatten, legten auf fünf Tor zum 5:10 vor, doch jetzt wurden die Gastgeberinnen stärker, kamen Tor um Tor näher und glichen beim 14:14 in der 26. Minute aus, Feilen nahm konsequenterweise die Auszeit, seine Mannschaft legte den Treffer zur 14:15 Pausenführung nach. „Wir haben es sicher verpasst, vor der Pause den klaren Vorsprung in die Pause mitzunehmen“, klagte Feilen.

 

Die Begegnung blieb nach dem Wechsel weiterhin hart umkämpft: zwar setzten sich die Eifelanerinnen beim 18:21 in der 42. Minute auf drei Tore ab, doch die Gastgeberinnen ließen sich nie richtig abschütteln, kamen zum 24:24 in der 49. Minute und schienen die Begegnung beim 28:26 in der 53. Minute gedreht zu haben. Wittlichs Trainer Thomas Feilen nahm die Auszeit! Dem Anschlusstreffer der Eifelaner folgte postwendend die Antwort der Gastgeberinnen, die ihren knappen Vorsprung jetzt verteidigten und als die Eifelanerinnen ihre Siebenmeterchance knapp vier Minuten vor dem Ende beim 29:27 nicht verwerteten, machten die Saarpfälzerinnen mit dem Treffer zum 30:27 genau 90 Sekunden vor dem Ende, die Begegnung war entschieden.

 

„Es waren aus meiner Sicht zwei Knackpunkte in unserem Spiel: Zum einen sind 31 Gegentore entschieden zu viel, zum anderen haben wir im Angriff unsere Chancen nicht mehr genutzt, vor allem viele freie Möglichkeiten vergeben. Dennoch war es ein gutes Oberligaspiel mit einem verdienten, wenn auch glücklichen Sieg der Gastgeberinnen, die ein starkes Team auf der Platte hatten. Nach drei Siegen in Folge blasen wir nach der ersten Saisonniederlage kein Trübsal! Wir analysieren unsere Fehler und arbeiten die auf. Bisher liegen wir über dem Soll, die Richtung paßt! Kämpferisch hat die Mannschaft alles gegeben, doch Kleinigkeiten haben heute entschieden. Das Spiel litt insgesamt unter einem unsicher auftretenden Schiedsrichtergespann, dass sich gegenüber den Bänken mit seinem dominanen Auftreten Respekt verschaffen wollte. Da stimmte einfach der Umgangston nicht“, klagte der Wittlicher Trainer, der damit die Leistung des Gespanns Carsten Müller/Maximilian Albers aus Rheinhessen kritisierte.

 

Wilhelmi und Scharbillig – Schurich (3), Keil (1), Ambros, Ertz, Barthen (3), Rolinger, Packmohr (3), Simonis (2), Kappes (3), Schieke (6), Lukanowski (2), Schenk (5/4).

 

TV Bassenheim – HSG Hunsrück 23:27 (14:15)

 

Die HSG Hunsrück gewinnt mit 23:27 (14:15) in Bassenheim, doch die Freude wird getrübt durch die schwere Verletzung von Christina Henn des Gastgebers. Doch der Bassenheimer Spielerin geht es den Umständen entsprechend gut. Der Verdacht auf eine schwere Halswirbelverletzung bestätigte sich am Samstagabend nach einem MRT zum Glück nicht. Henn ist mit schweren Prellungen nach einem Sturz auf den Hinterkopf und gleichzeitigem Aufprall einer HSG Spielerin auf sie davongekommen. „Das war eine unglückliche Situation ohne Schuld einer HSG-Spielerin. Die Hauptsache ist, dass Christina nichts Schlimmes passiert ist“, atmete TV Trainer Wolfgang Becker am Sonntagmorgen durch.

 

Die guten Nachrichten ereilten die HSG vor Spielbeginn. Amelie Gilany und Iulia Cristina Nicolae konnten widererwartet die Reise nach Bassenheim mit antreten und somit mussten die Gäste „nur“ auf Julie Jakobs, Arlinda Dinarica sowie Mirlinda Dinarica verzichten.

 

Der Gastgeber fand besser ins Spiel und führte in der 5. Minute mit 3:1. Die Gäste erzielten jedoch innerhalb von 90 Sekunden 3 Treffer und drehten die Partie. Durch eine präsente und aufmerksame Abwehr setzten sich die Damen der HSG Hunsrück auf 5:10 ab. Mit der Einwechslung von Jessica Gerlach, „hier haben wir zu lange gebraucht um uns auf sie einzustellen“ – Zitat Burg, kämpfte sich das Heimteam heran und verkürzte bis zur Halbzeit auf 14:15.

 

Nach dem Seitenwechsel erwischten die Hunsrückerinnen den besseren Start und spielten sich bis zur 40. Minute eine 4-Tore Führung (17:21) heraus. In der 46. Minute war der TV Bassenheim wieder auf Tuchfühlung (20:23), doch die an diesem Abend treffsicherste Spielerin der Gäste Melissa Gräber war im zweiten Spielabschnitt nicht zu bremsen (7 Treffer) und sorgte durch zwei Treffer vom Siebenmeterpunkt in der 50. Minute für die Entscheidung. In der 57. Minute (23:27) verletzte sich eine Spielerin des Heimteams schwer. Das Spiel wurde 20 Minuten unterbrochen und die Spielerin wurde ins Krankenhaus gebracht. Man einigte sich darauf, nach diesem Schock die Partie mit einem “Nichtangriffspakt“ zu Ende zu spielen. Die faire Partie unter der Leitung des unauffälligen Schiedsrichtergespannes Hemmer/Meyer endete somit mit 23:27 für die HSG Hunsrück, die damit verlustpunktfrei in die zweiwöchige Pause geht.

 

„Das Wichtigste vorab: Wir wünschen der Gästespielerin alles Gute und das Sie bald wieder auf dem Handballfeld steht! Nach schwerem Beginn haben wir mehr und mehr ins Spiel gefunden und haben es im ersten Spielabschnitt verpasst deutlicher in Führung zu gehen. Nach dem Ausfall von Meike Frank (Kreislauf) hat Sarah Wies Ihre Aufgabe in der Abwehr, ebenso wie die anderen Spielerinnen, hervorragend gelöst. Melissa Gräber hat dem Spiel Ihren Stempel aufgedrückt war kaum zu bremsen. “ berichtet Burg.

 

Born und Martin-Stoleru – Nicolae, A. Frank, Wies (4/1), M. Frank (1), Reuter (1), Gilanyi (1), Hoemann (6), Jost (3/2), Gräber (11/4), Molz

 

18. September 2018

 

TV Bassenheim – HSG Hunsrück (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausganslage: Am kommenden Samstag müssen die Damen der HSG Hunsrück auswärts in Bassenheim antreten. Der kommende Gastgeber zeigte sein Potenzial am ersten Septemberwochenende und zwang den Zweitligisten DJK/MJC Trier in die Verlängerung in der 1. DHB Pokalrunde. In einem spannenden Spiel musste sich der Oberligist nach großem Kampf zwar am Ende mit 26:28 geschlagen geben, überzeugte jedoch mit seiner Art Handball zu spielen und durch großen Kampfgeist.  Den Saisonstart hat man sich im Lager des TV Bassenheim jedoch anders vorstellt, denn die Saisonpremiere ging gegen die ebenfalls sehr stark einzuschätzende HSG Wittlich, die sie mit 28:30 verloren haben.  Im Anschluss folgte ein überzeugender 28:33 Sieg in Arzheim/Moselweiß. Die sehr gut in die Saison gestartete HSG Hunsrück reist mit großen Personalsorgen sowie Respekt nach Koblenz.

 

Personal: Leider wurde unsere Bitte nach Verlegung nicht erwidert, sodass wir mit 8 Feldspielerinnen, 4 müssen aus verschiedenen Gründen passen, anreisen werden. Mit voller Kaderstärke wäre es sicherlich eine interessante Partie geworden, so müssen wir unsere erfolgreiche Taktik ändern und schauen, dass wir nicht wie im letzten Jahr in der Karmelenberghalle deutlich unter die Räder geraten.“ berichtet Burg.

 

Prognose: „Bassenheim hat eine Menge Qualität in Ihren Reihen, die erfahrenste Mannschaft der Liga und viele Spielerinnen, die schon höherklassig gespielt haben“, weiß der HSG Coach.

 

SV Zweibrücken – HSG Wittlich (Sonntag, 16 Uhr)

 

Ausganslage: Die Oberligafrauen des SV 64 Zweibrücken entführten am vergangenen Samstagabend beim verdienten 20:25 Auswärtssieg beide Punkte aus der Bellheimer Spiegelbachhalle. Am Ende gewannen sie völlig verdient mit 25:20 und ihr Coach Rüdiger Lydorf zog eine positive Bilanz: „Ich bin außer mit der Chancenverwertung und ein paar Kleinigkeiten sehr zufrieden. Vor allem, weil wir die Ruhe bewahrt haben. Somit gehen wir positiv aus der Auswärtstriologie raus und spielen nächste Woche endlich zu Hause. Dort erwartet uns gleich mit Wittlich eine Mannschaft, die sehr stark in die Runde gestartet ist und uns alles abverlangen wird“. Nach drei Auswärtsspielen in Folge können die Löwinnen nun vier Punkte auf ihrem Konto verbuchen. Noch besser lief es bei den Eifelanerinnen, die ihre ersten drei Spiele allesamt gewinnen konnten.

 

Personal: Marisa Lang laboriert noch an ihrer Schulterverletzung, ihr Einsatz am Sonntag käme noch zu früh.

 

Prognose: „Zweibrücken hat der Verpflichtung von Renata Szabo an Qualität noch gewonnen. Um die Führungskräfte Katharina Koch und Lucie Klein ist eine sehr ausgeglichen besetzte Mannschaft entstanden, die nach meiner Auffassung am Ende ganz vorne dabei sein wird. Bislang hat das Team lediglich das Auswärtsspiel bei den sehr heimstarken Marpingerinnen verloren und danach beide Auswärtsspiele gewonnen. Diesen „Flow“ will das Team sicher jetzt gegen uns im ersten Heimspiel mitnehmen und deshalb sehe ich die Favoritenrolle bei den Gastgeberinnen. Im letzten Jahr verloren wir beide Spiele gegen Zweibrücken, da die Mannschaft uns von ihrer Spielanlage nicht so liegt. Wir wissen aber wo wir ansetzen müssen und das werden wir in dieser Trainingswoche einstudieren. Auf jeden Fall werden wir uns gewaltig strecken müssen, wenn wir aus der Saarpfalz etwas Zählbares mitnehmen wollen. Allerdings haben wir keinen Druck, können nach unseren drei Auftaktsiegen befreit in Zweibrücken aufspielen, müssen aber alles geben, um erfolgreich zu sein. Auftreten müssen wir so, wie in der zweiten Hälfte gegen Marpingen“, fordert HSG Coach Thomas Feilen.

 

 

16. September 2018

 

HSG Hunsrück – TG Osthofen 36:19 (20:13)

 

Am Ende wurde es ein unerwartet deutlicher Erfolg der Gastgebermannschaft, die im zweiten Spielabschnitt lediglich sechs Treffer der stärker eingeschätzten Gäste aus Osthofen zuließen. Die ehemaligen Drittligaspielerinnen der Gäste Antje Haag und Ann-Katrin Hauck wurden zur Wirkungslosigkeit verurteilt, lediglich Hauck kam zu zwei Treffern!

 

Bereits drei Minuten vor Spielende erhoben sich die knapp 200 Zuschauer in der ordentlich gefüllten Hirtenfeldhalle und feierten Ihre Damen lautstark für den dritten Erfolg in Folge in der noch frischen Saison. Nach drei Spieltagen ist die HSG Hunsrück noch ungeschlagen und kann mit 108:55 Toren ein ausgezeichnetes Torverhältnis vorweisen.

 

Doch der Trainer des letztjährigen Vizemeisters bleibt weiter im Defensivmodus: „Ich bin froh über die 6 Punkte und die Art und Weise wie wir diese gewonnen haben. Wer bei meinem Saisonziel von Understatement spricht, kennt die Verhältnisse um die Mannschaft nicht! Es werden noch mehrere Spiele kommen, da haben wir viele personelle Ausfälle zu verkraften und werden nichts holen können.“ erklärt Burg.

 

Seine Mannschaft zeigte erneut eine starke Abwehrleistung und lag schon nach 10 Minuten mit 10:4 in Führung. Trotz einiger Fehler im Angriff - “zu viele technische Fehler“ Zitat Burg - konnte sich das Heimteam, angetrieben durch die starke Meike Frank, die 5 Ihrer 7 Treffer im ersten Spielabschnitt erzielte, bis zur Halbzeit auf 20:13 absetzen.

 

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Gastgeber hellwach und zogen bis zur 41. Minute auf 27:14 davon, die Entscheidung über den Ausgang war somit gefallen. Nun war es Sarah Wies vorbehalten im Angriff die Hauptrolle zu übernehmen. Sie erzielte vier Tore zwischen der 46. und 54. Minute. Am Ende stand ein deutliches und ungefährdetes 36:19 an der Anzeigetafel. „Drei starke Torleute, 10 bärenstarke und temporeiche Angriffsminuten zu Spielbeginn und eine starke Abwehrleistung über 60 Minuten waren die heutige Erfolgsformel,“ erklärt HSG Trainer Sascha Burg.

 

Martin Stoleru (1. - 21. + 30. - 41.) Dinarica (22. - 30.) Born (42. – 60) – A. Dinarica (1), Nicolae (1/1), A. Frank, Wies (5), M. Frank (7), Reuter (4), Hoemann (1), Jost (8/5), Gräber (4/1), Jacobs (3), Molz (2)

 

HSG Wittlich – HSV Püttlingen 25:19 (11:12)

 

Dritter Sieg in Folge für die HSG Wittlich, die weiße Weste des Teams von Thomas Feilen bleibt erhalten und die Mannschaft feierte nach dem Abpfiff den gelungenen Saisonstart zu ungewohnter Stunde am späten Sonntagabend vor heimischem Publikum! Doch Mannschaft und Trainer wissen die bisherigen Erfolge einzuordnen: „Wir bleiben realistisch, lassen keine Euphorie aufkommen, können aber ergebnistechnisch bislang sehr zufrieden sein. Spielerisch ist immer Luft nach oben“, erklärt der HSG Coach.

 

Die Eifelanerinnen fanden besser ins Spiel, führten 3:0 in der 7. Minute, vergaben zu diesem Zeitpunkt bereits vier klare Chancen, dann setzten die Saarländerinnen nach, verkürzten auf 3:2 in der 14. Minute, liefen aber dem Vorsprung der HSG lange hinterher. Die Zeitstrafe gegen die Gastgeberinnen beim 9:5 in der 23. Minute hatte Signalwirkung für Püttlingen und brachte die HSG aus dem Tritt. Die Gäste glichen beim 10:10 in der 27. Minute aus, gingen sogar erstmals kurz vor dem Wechsel mit 10:11 in Führung und verteidigten die Führung bis zur Pause (11:12).

 

„Wir haben es im ersten Spielabschnitt verpasst, deutlich zu führen, waren nicht konsequent genug in unsren Handlungen und haben den ersatzgeschwächt angetretenen Gästen dann die erste Hälfte überlassen müssen“, gestand Feilen.

 

Die Halbzeit kam für die Gastgeberinnen genau zum richtigen Zeitpunkt. Wittlichs Trainer Thomas Feilen stellte sein Team neu ein und das legte gleich los wie zu Beginn der ersten Hälfte. Über 13:12 in der 33. Minute bauten die Eifelanerinnen ihren Vorsprung jetzt auf 17:13 in der 38. Minute aus. Tor um Tor setzte sich das Feilen-Team jetzt bis auf 22:16 in der 55. Minute ab, Feilen nahm die Auszeit! Die Begegnung war zu diesem Zeitpunkt zugunsten der HSG entschieden, am Ende siegte die Mannschaft völlig verdient aufgrund einer Steigerung im zweiten Spielabschnitt mit 25:19! Die Abwehr war der Garant des Erfolges, hier ließ das Team im zweiten Spielabschnitt 7 Gästetreffer zu, davon waren lediglich fünf aus dem Spiel heraus, zwei Tore fielen per Siebenmeter!

 

„Es war ein intensives und kampfbetontes Spiel. Der Sieg geht aufgrund einer Leistungssteigerung der Abwehr im zweiten Spielabschnitt in Ordnung. Hier stimmten jetzt Abwehr- und Torwartleistung. Den einen oder anderen Fehler in der Deckung gab es trotzdem noch!“ resümierte Feilen.

 

Wilhelmi und Scharfbillig – Schurich (6), Steffens, Keil, Barthen, Engel, Rolinger (2), Packmohr (4), Simonis (6/4), Kappes, Schieke (2), Lukanowski (1), Schenk (4)

 

11. September 2018

 

HSG Hunsrück – TG Osthofen (Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Ergebnistechnisch hätte der Start für die Hunsrück HSG kaum besser laufen können. Nach zwei Siegen in Folge gehört das Team von Trainer Sascha Burg zu den vier Teams der Liga, die ihre beiden Auftaktspiele gewinnen konnten. Jetzt erwartet die HSG die TG Osthofen, deren Saisonstart mit dem 23:34 bei der HSG Wittlich sehr ernüchternd ausfiel. Ein Umbruch im Kader, dazu die Neubesetzung der Trainerbank. Es kam nicht völlig unerwartet, dass der Start in die neue Oberliga-Saison für die Handballerinnen der TG Osthofen etwas ruppig ausfiel. Dass die Mannschaft aber bei der Saisonpremiere in Wittlich mit 23:34 komplett unter die Räder kommen würde, damit wurde definitiv nicht gerechnet. In heimischer Halle meldete sich das Team von Trainer Marcus Otterstädter am vergangenen Sonntag mit einem Remis gegen die SG Arzheim/Moselweiß in der Liga zurück, dabei fehlten der Mannschaft sogar einige Leistungsträger. Hier führten die Osthofener bereits mit 7 Toren in der ersten Halbzeit, am Ende trennten sich beide Mannschaften 27:27. Auch die Hunsrückerinnen führten bei Ihrem letzten Auswärtsspiel mit 7 Toren ließen die Gastgeber auf 2 Tore herankommen, gewannen jedoch am Ende deutlich. „Diese Phase des Spieles hat mir überhaupt nicht gefallen und das sollte eine Ausnahme bleiben. Darüber wird auch noch zu reden sein.“ berichtet Burg. Die TG Osthofen hat sich vor der Saison mit 2 Stammspielerinnen (Hauck, Haag) aus der dritten Liga verstärkt und verfügte schon vorher über einen sehr guten Kader. Es wird also ein spannendes Spiel erwartet.

Personal: Personell wird sich der Kader der Gastgeber zum Wochenende verändern: „Es gibt noch mehrere Fragezeichen fürs Wochenende. Die endgültige Aufstellung wird sich wohl erst am Spieltag klären!“ erklärt der HSG Trainer

 

Prognose: Sascha Burg: „Es zählt nicht, wer nicht aufläuft, sondern, dass die die da sind, Ihre Bestleistung abrufen, weil wir diese gegen Osthofen auch benötigen!“

 

HSG Wittlich – HSV Püttlingen (Sonntag, 19 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Sehr zufrieden mit dem Saisonstart zeigt sich derzeit auch Wittlichs Trainer Thomas Feilen, der dies vor allem auf die gründliche und gewissenhafte Vorbereitung seiner Spielerinnen auf die Saison festmacht. Zwei Spiele, zwei Siege und ein Platz im oberen Tabellendrittel! Besser geht kaum. Während die Eifelanerinnen ihren Erfolg genießen, musste der HSV Püttlingen im Auftaktspiel am vergangenen Wochenende gegen den SV Zweibrücken eine bittere 20:33 Heimpleite schlucken: die RPS-Premiere für HSV Püttlingen mit dem neuen Trainer Miodrag Jelicic ging gründlich in die Hose! „Dem Wunsch von Püttlingen auf Verlegung des Spiels zu der ungewohnten Anwurfzeit sind wir gerne nachgekommen, da sich die Saarländerinnen auch unseren Wünschen nicht verschlossen haben. Vom Ergebnis des ersten Spiels der Gäste lassen wir uns nicht blenden, wissen um die Stärke der Gäste, gegen die wir immer Spiele mit hoher Intensität und großem Kampf hatten“, erinnert Wittlichs Trainer Thomas Feilen, der auf jeden Fall einen starken Auftritt der Gäste voraussagt. Vor allem die erfahrenen Spielerinnen der Gäste werden hierzu beitragen.

 

Personal: Hinter dem Einsatz von Marisa Lang steht auch an diesem Wochenende noch ein Fragezeichen, der Rest des Teams sollte auflaufe können.

 

Prognose: „Wir bereiten uns so gut wie möglich auf den Gegner vor und ich erwarte ein spannendes und enges Spiel. Sicherlich wird die Spielanlage des Gastes durch den Trainerwechsel ein anderes Gesicht bekommen haben. Für uns gilt es, an die guten kämpferischen Leistungen der letzten beiden Begegnung anzuknüpfen, spielerisch haben wir sicher noch Luft nach oben! Auf jeden Fall setzen wir alles daran, auch dieses Spiel zu gewinnen“, erklärt Feilen.

09. September 2018

 

VTV Mundenheim – HSG Hunsrück 22:32 (10:15)

 

Die HSG Hunsrück nimmt souverän die Hürde in Ludwigshafen und kehrt mit einem deutlichen Erfolg in den Hunsrück zurück. Das Team von Trainer Sascha Burg setzte sich erstmals nach ausgeglichenem Beginn auf 4:6 in der 12. Minute ab und zwang den Gast zur ersten Auszeit. Vom 5:6 gelangen den Gästen dann drei Treffer in Folge zum 5:9 in der 17. Minute, doch die Gastgeberinnen kämpften sich auf 7:10 heran, Burg nahm die Auszeit. Bis zur Pause setzte sich der Gast dann über 8:14 auf 10:15 ab.

 

Beim 14:21 in der 40. Minute schien die Vorentscheidung gefallen, doch noch einmal stemmte sich der VTV gegen die drohende Niederlage und war beim 20:22 in der 48. Minute auf Schlagdistanz. Doch jetzt spielte der Gast seine mannschaftliche Überlegenheit aus, sorgte mit einem 0:7 Lauf für die Entscheidung beim 20:29 in der 56. Minute.

 

„40 Minuten lang haben wir eine sehr starke Abwehr gestellt, die Karin Reuter hervorragend dirigierte. Dann folgte die Phase, in der wir den Faden verloren und kopflos agierten. Am Ende fällt unser Sieg um 3 bis 4 Tore zu hoch aus. Letztlich war es ein verdienter Sieg, bei dem im Angriff deutlich Luft nach oben war. Bedenkt man die Tatsache, dass wir das Spiel mit 10 Toren Unterschied gewonnen  haben und das ohne Harz, gibt es keinen Grund zu Meckern“, fand HSG Coach Sascha Burg.

 

Born, Martin-Stoleru und M. Dinarica – A. Dinarica (1), A. Frank, Wies (2), M. Frank (3), Reuter (5), Gilanyi (3), Hoemann (8), Jost (7/1), Gräber, Jacobs (2), Molz (1).

 

TV Bassenheim – HSG Wittlich 28:30 (10:11)

 

Es wurde das erwartet enge Spiel zwischen beiden Mannschaften. Die Gäste aus der Eifel setzten sich nach einem 1:4 Start in der 8. Minute bis auf 4:9 in der 19. Minute ab, mussten dann die Zeitstrafe verkraften, die Bassenheim wieder ins Spiel brachte. Über 7:9 war die spannende Schlussphase der ersten Hälfte eingeläutet, die Wittlich mit 10:11 für sich entschied. Erneut kamen die Gäste besser ins Spiel, setzten sich nach dem Wechsel auf 11:15 bis zur 35. Minute ab.

 

Auch nach dem Wechsel verteidigte das Team von Trainer Thomas Feilen die Führung über 12:16 in der 37. Minute, ehe die Gastgeberinnen auf 14:16 herankamen, doch Wittlich blieb ruhig, setzte sich wieder auf 15:19 in der 42. Minute ab, doch es wurde wieder spannend. Die Gastgeberinnen um ihren ehemaligen Wittlicher Trainer Wolfgang Becker steckten nie auf, verkürzten über 17:19 und 20:22 in der 48. Minute. Nach der Zeitstrafe gegen sein Team nahm Feilen in der 51. Minute beim 22:25 die Auszeit. Davon profitierten die Gastgeberinnen die auf 24:25 verkürzten. Die spannenden Schlußminuten waren eingeläutet, in denen die Eifelanerinnen immer wieder auf zwei Tore vorlegten, Bassenheim kam nie mehr näher als auf ein Tor heran. Am Ende feierten die HSG Spielerinnen ausgelassen ihren Auswärtssieg!

 

„Es war ein wichtiger und unerwarteter Auswärtserfolg! Dabei mussten wir kurzfristig auf Gwenny Barthen aus gesundheitlichen Gründen verzichten. Lisa Schenk ging erkältet ins Spiel und Helen Schieke konnte im ersten Spielabschnitt nur eingeschränkt eingesetzt werden. Umso höher ist der Erfolg zu werten! Wir sind gut ins Spiel gestartet, haben uns dank einer stabilen Deckung einen Vorsprung herausgespielt, hatten aber nach der Einwechslung von Jessica Oster ein paar Probleme. Doch nach dem Wechsel bauten wir unseren Vorsprung wieder kontinuierlich aus, schafften es aber nicht, den berühmten Sack zuzumachen. Dem Gastgeber war die Erfahrung besonders in der Kleingruppe anzumerken. Doch letztlich haben wir das Spiel verdient gewonnen, erzielten durch Jennifer Simonis, die ihre Siebenmeter eiskalt nutzt, die entscheidenden Treffer. Dazu trugen Nele Kappes und Helen Schieke wichtige Treffer aus der Distanz bei! Nicki Packmohr auf der Spielmacherposition fand die Lücken und arbeitete einige Siebenmeter heraus. Kämpferisch haben wir sicher an die Leistung des Auftaktspiels angeknüpft und jetzt zeigt sich, dass es richtig war, so in die Vorbereitung zu investieren. Die entscheidenden Tore haben wir über unser Tempospiel erzielt und damit hat sich der Aufwand gelohnt“, freute sich HSG Coach Thomas Feilen.

 

Wilhelmi und Scharfbillig – Schurich (2), Steffens (1), Keil, Ertz (1), Engel, Rolinger (2), Packmohr (4), Simonis (5/4), Kappes (6), Schieke (4), Lukanowski (3), Schenk (2/2).

 

 

04. September 2018

 

Vorberichte Spieltag 8. und 9. September 2018

 

VTV Mundenheim – HSG Hunsrück (Sonntag, 15 Uhr)

 

Ausgangslage: Die HSG Hunsrück ist im ersten Auswärtsspiel in Mundenheim richtig gefordert! Das erste Auswärtsspiel in der aktuellen Saison muss die HSG Hunsrück am kommenden Sonntag in Mundenheim bestreiten. Für die Gastgeber wird dies die erste Standortbestimmung in der RPS Oberliga sein, da die Mannschaft von Trainerin Nicole Foß am letzten Wochenende als Pokalsieger in Rheinhessen in der ersten DHB Pokalrunde ranmusste.  Dort verloren die Mundenheimer zwar 23:30 (13:15) gegen den Drittligisten SG BBM Bietigheim II, konnten diese Partie jedoch über weite Strecken ausgeglichen gestalten. Neben einer großgewachsenen und agilen Abwehr überzeugte die Mannschaft der VTV Mundenheim mit einer guten Quote aus dem Rückraum sowie geschicktem 1/1 Verhalten in Positionsspiel. Der drittligaerfahrene Neuzugang Ann-Kathrin Oehler erzielte 5 Treffer. „ Mit ihr und Kristina Schmieder hat der Gastgeber das wohl beste Linkshänder Duo der Liga, “ berichtet HSG Trainer Sascha Burg.

 

Personal: Personell gibt es nicht neues zu vermelden und sollte in der kommenden Trainingswoche nichts passieren, wird die HSG Hunsrück wohl mit demselben Kader wie in der Vorwoche auflaufen.

 

Prognose: Im ersten Saisonspiel gewannen die Damen aus dem Hunsrück überraschend deutlich Ihre Heimpremiere mit 40:14 (21:7) gegen den Aufsteiger TV Engers. Überbewerten will Burg das überlegende Auftaktspiel jedoch nicht: „Engers war sichtlich nervös, kam mit dem Harz nicht zu Recht und war zudem noch stark ersatzgeschwächt. Wir wissen, dass uns in Mundenheim eine Mannschaft mit ganz anderem Kaliber erwartet. Mundenheim gehört zu den erfahrensten Teams der Liga und bringt eine Menge an Qualität auf die Platte. Verbessern müssen wir uns sicher in der ersten Welle und dürfen hier nicht so viele Passfehler produzieren. Auf das Harzverbot in der Halle werden wir uns vorbereiten. Mal schauen wie wir damit umgehen. Ob am Ende in Mundenheim etwas Zählbares dabei herauskommt, wird sich am Sonntag zeigen“.

 

TV Bassenheim – HSG Wittlich (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Gleich im ersten Auswärtsspiel der neuen Saison steht für die HSG Wittich nicht nur eine hohe Auswärtshürde im Weg, sondern es wird zumindest für einige Spielerinnen der Gäste ein Wiedersehen mit dem langjährigen Coach der Wittlicher Damenmannschaft, Wolfgang Becker geben. Seit der neuen Saison hat der erfahrene Handball-Lehrer die Verantwortung bei den Gastgeberinnen, die im DHB Pokal am vergangenen Wochenende den Beweis ihrer Leistungsstärke ablieferten und den 2. Ligisten, MJC Trier am Rande einer Niederlage hatten. Nur die Verlängerung half den Triererinnen zum Einzug in die nächste Runde weiter. Wenn ein Oberligist einem Zweitligateam so zusetzt, stellt sich die Frage, ob der Oberligist so stark war, oder der Zweitligist so schwach? Die Wahrheit dürfte wie immer in der Mitte liegen und zeigte sich der neue Bassenheimer Coach Wolfgang Becker zufrieden mit dem Auftritt seiner Mädels, lediglich in punkto Cleverness muss der TV nach Ansicht Beckers noch zulegen. Auch die HSG Wittlich und ihr Trainer Thomas Feilen konnten mit dem Auftritt zum Saisonauftakt in heimischer Halle zufrieden sein. Mit einem klaren und ungefährdeten Sieg (23:14) fertigten die Eifelanerinnen den stark eingeschätzten Gast aus Osthofen ab. Doch jetzt baut sich in Bassenheim aus besagten Gründen eine dicke Auswärtshürde auf: „Das wird das wohl schwerste Auswärtsspiel für uns, da die Gastgeberinnen, die wohl erfahrenste Mannschaft der Liga stellen, gespickt mit ehemaligen 3. Ligaspielerinnen und der Rückkehrerin  Jenny Eiffler, die nach ihrer Babypause zurück ist und zu den auffallendsten Spielerpersönlichkeiten der letzte Jahre zählt. Diese Mannschaft wird am Ende ganz vorne stehen“, glaubt auch Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

 

Personal: Auf Wittlicher Seite steht hinter dem Einsatz von Marisa Lang aufgrund ihrer Verletzung ein Fragezeichen.

 

Prognose: „Die Favoritenrolle geht klar an die Gastgeberinnen, mit denen wir seit Jahren freundschaftlich verbunden sind. Wir wollen an die Leistung des ersten Saisonspiels anknüpfen und diese auswärts bestätigen. Ich sehe keine Brisanz aufgrund der Tatsache, dass wir auf den ehemaligen Wittlicher Coach Wolfgang Becker treffen. Es sind nur noch wenige Spielerinnen in der Mannschaft, die damals aktiv waren. Die Mannschaft hat sich personell weiterentwickelt und das Aufeinandertreffen ist für mich und die Spielerinnen völlig normal ! Bislang waren die Rheinland-Derbies immer knapp und ich hoffe, dass es auch dieses Mal so sein wird“, erklärt Feilen.

 

 

02.09.2018

 

HSG Hunsrück – TV Engers 40:14 (20:7)

 

Was für ein Saisonauftakt für die HSG Hunsrück! Das Team von Trainer Sascha Burg erteilte dem Oberliga-Aufsteiger aus Engers eine Handball-Lehrstunde und schickte den Rheinland-Konkurrenten mit einer deftigen Packung auf den Nachhauseweg. So hatte sich der Gast aus Engers seinen Einstand in die neue Liga sicher nicht vorgestellt.

 

„Eine starke Abwehrreihe, die die Vorgaben sehr gut und konsequent umgesetzt hat, sowie eine gute Abschlussquote waren der Grundstein für den in der Höhe nicht zu erwartenden Auftaktsieg,“ gab Burg nach Spielende zu Protokoll. Vor mehr als 200 Zuschauern und unter der Leitung der unauffälligen Schiedsrichter Zimmermann/Peiser in der stimmungsgeladenen Hirtenfeldhalle startete der Aufsteiger aus Engers besser ins Spiel und führte in der 6. Minute mit 2:3. Nun legte das Heimteam nach und nach seine Anfangsnervosität ab, drehte die Partie. Über 7:5 gelang den Gastgeberinnen ein 10:0 Lauf, um über 17:5 in der 25. Minute zur Pause das Spiel beim 21:7 bereits entschieden zu haben. So blieb nur noch die Frage nach der Höhe des Gastgebersieges!

 

Doch wer nun glaubte, dass die Hausherrinnen einen Gang zurückschalten, sah sich getäuscht. Der Gastgeber arbeitete weiter stabil in der Defensive und zeigte im Umschaltspiel hohes Tempo. Erst neun Minuten nach Wiederanpfiff erzielten die Gäste Ihren ersten Treffer in Halbzeit zwei und hatten zu diesem Zeitpunkt acht weitere Treffer kassiert. So endete die Auftaktpartie für den letztjährigen Vizemeister unter dem Jubel der Zuschauer mit 40:14 für die HSG Hunsrück. „Erfreulich war, dass alle Spielerinnen eine gute Leistung gezeigt haben und sich zudem noch in die Torschützenliste eintragen konnten. Karin Reuter, die aufgrund meines Fehlers im Angriff zu kurz kam, hat eine überragende Abwehrleistung gezeigt! “ lobte HSG Trainer Sascha Burg.

 

Auf die Frage ob seine Mannschaft so stark oder der TV Engers so schwach war, entgegnete er trocken: „Die Wahrheit liegt wohl in der Mitte. Engers hat in der Vorbereitung deutlich bessere Spiele gezeigt, aber ein Gegner ist auch nur so gut wie man es zulässt. Unterm Strich wissen wir den Erfolg einzuschätzen aber auch, dass wir noch Rückstande aus der Vorbereitung aufarbeiten müssen!“

 

M. Dinarica und Martin-Stoleru – A. Dinarica (4), Nicolae (4), A. Frank (1), Wies (1/1), M. Frank (2), Reuter (1), Gilanyi (1), Hoemann (2), Jost (11/5), Gräber (5), Jacobs (7), Molz (1)

 

HSG Wittlich – TG Osthofen 34:23 (18:13)

 

Mit dem erhofften Sieg startet die HSG Wittlich in die neue Saison. Das Team von Trainer Thomas Feilen setzt sich ungefährdet gegen die TG Osthofen durch.

 

Nach ausgeglichener Anfangsphase legten die Gastgeberinnen vom 3:3 auf 6:3 in der 8. Minute vor, bauten über 9:5 ihren Vorsprung dann über 16:10 auf 18:13 zur Pause aus. „Wir hatten die Begegnung gut im Griff, kannten die Stärken der Osthofener Mannschaft und waren darauf gut eingestellt. Sicherlich haben wir es verpasst, im ersten Spielabschnitt das Ergebnis noch deutlicher zu gestalten“, meinte HSG Coach Thomas Feilen.

 

Seiner Mannschaft gelang aber ein Super-Start in die zweite Hälfte: Die Begegnung war endgültig entschieden, als die Gastgeberinnen ihren Vorsprung auf 25:14 in der 38. Minute vergrößert hatten. Am Ende stand der klare 34:23 Auftakterfolg auf der Anzeigetafel der Berufsbildenden Schule in Wittlich.

 

„Es war sehr wichtig, mit einem doppelten Punktgewinn in die Saison zu starten. Mit der Mannschaftsleistung bin ich zufrieden, alle Spielerinnen hatten ihre Spielanteile. Arbeiten müssen wir sicher noch an der Chancenverwertung, da sind die eine oder andere Chance liegen geblieben“, gab Feilen zu, der allerdings auf diese Leistung in den kommenden Spielen aufbauen kann.

 

Wilhelmi (1/1) und Scharfbillig - Schurich (5), Steffens (1), Ertz (2), Barthen (1), Engel, Rolinger (4/1), Packmohr (4), Simonis (2), Kappes (2), Schieke (6), Lukanowski (3), Schenk (3)

 

 

27.08.2018

 

 

HSG Hunsrück – TV Engers (Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

 

 

 

 

Ausgangslage: „Leider verlief die Vorbereitung auf die neue Runde nicht ganz so optimal wie in den letzten beiden Jahren. Berufs- und oder urlaubsbedingt fehlten immer wieder Spielerinnen, sodass wir meist mit nur sehr dünnem Kader trainieren oder die Trainingsspiele bestreiten konnten. Leider mussten wir aber auch Freundschaftsspiele der Personalsituation geschuldet kurzfristig absagen. Dagegen kann ich das Engagement der Mädels nur in den höchsten Tönen loben: Im Training knien sie sich alle zu 100% rein. Die Spielerinnen haben einen tollen Charakter und das zeichnet die Mannschaft aus. Jede geht immer wieder an ihre Grenzen und versucht, noch mehr aus sich herauszuholen. Nicht unerwähnt möchte ich die lobenswerte Einstellung einiger Nachwuchskräfte lassen. B-Jugendliche haben viele Teile der anstrengenden Vorbereitung mitgemacht und einen positiven Eindruck hinterlassen. Zwei talentierte Mädels (Lena Glasmacher und Hannah Tatsch) werden in der kommenden Saison einmal die Woche beim Training der Damen 1 teilnehmen und sollen mittelfristig an die Damen 1 herangeführt werden. Die Stimmung in der Mannschaft ist trotz der nicht ganz runden Vorbereitung hervorragend. Und genau das wollen wir auf dem Handballfeld zeigen und gemeinsam mit den vielen und lautstarken Fans im Rücken die Hirtenfeldhalle wieder zu einer Festung machen“, verspricht HSG Coach Sascha Burg.

 

Personell: Die Hunsrücker werden mit kleinem Kader ins Spiel gegen den Aufsteiger gehen. Der Wechsel von Joy Wirtz hat sich nach dem Rückzug der Zusage des Studienplatzes zerschlagen und Arlinda Krasniqi weilt im Kosovo aufgrund von Visaproblemen.

 

Prognose: „Wir haben ein schwieriges Startprogramm erwischt. Engers spielt aus einer starken und aggressiven Deckung Tempohandball und hat mit Alexandra Irmgartz-Oberländer eine hervorragende Torhüterin. Im Rückraum wirbelt die unermüdliche Derya Akbulut. Ich rechne mit einer sehr gut eingestellten Gastmannschaft aus Engers und lasse mich vom Auftritt meiner Mannschaft überraschen. Wir sind 2-3 Wochen hinterm Plan, aber die letzten beiden Testspielsiege dürften uns Selbstvertrauen geben und zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, so der HSG Coach.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

HSG Wittlich – TG Osthofen (Sonntag, 17 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

 

HSG Wittlich 2018/2019 - Foto Dieter Rau

 

Ausgangslage: Nach einer guten Vorbereitung brennt die Wittlicher Mannschaft regelrecht auf den Saisonstart! „Körperlich sind wir in einer guten Verfassung, zufrieden bin ich mit den Werten der letzten Trainingseinheiten und unseren Vorbereitungsspielen. Der vorhandene 17er Kader schafft eine gesunde Konkurrenzsituation und wir gehen als tolle, gewachsene Struktur in diese Saison, in der jede und jeder alles für eine gute Saison beitragen möchte“, erzählt Wittlichs Trainer Thomas Feilen. Verletzungsmäßig blieb die Mannschaft in der Vorbereitung weitgehend verschont, lediglich Marisa Lang zog sich beim Turnier am vergangenen Wochenende bei den Trierer Miezen vermutlich eine Muskelverletzung zu. „Insgesamt hat die RPS Oberliga in der Breite in diesem Jahr noch an Qualität zugenommen. Mit der HSG Hunsrück, der DJK Marpingen, der TSG Friesenheim, der TG Waldsee und dem TV Bassenheim sehe ich Mannschaften, die sich erheblich verstärkt haben und bei der Meisterschaftsfrage ein Wort mitreden werden“, glaubt Feilen.

 

Personal: Hinter dem Einsatz von Marisa Lang steht ein Fragezeichen.

 

Prognose: „Wir starten guten Mutes gegen die TG Osthofen in die neue Saison! Die Gäste haben sich mit Ann-Kathrin Hauck und Antje Haag (beide vom 3. Ligaabsteiger SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam) hochkarätig verstärkt. Für uns gilt es, gut in die Saison zu starten und die Punkte in Wittlich zu behalten. Bei uns ist Torfrau Giulia Wilhelmi nach ihrem Auslandsjahr wieder zurück, mit Nele Kappes, die eine gute Vorbereitung gezeigt hat und Fredericke Engel, die ein Doppelspielrecht bei Arzheim besitzt, haben wir zwei talentierte Nachwuchstalente in unseren Reihen. Mit Augenmaß haben wir uns verstärkt und eine gesunde Mischung aus jungen, hungrigen und erfahrenen Spielerinnen gefunden. Unterstützt wird die Mannschaft in diesem Jahr von Uwe Werner, der mental mit dem Team arbeitet. Unser Ziel bleibt weiterhin, die HSG gesichert auf Dauer in der RPS Oberliga zu halten und junge Spielerinnen an das Niveau der Liga heranzuführen“, sagt Wittlichs Coach Thomas Feilen.

 

 

 

 

 

 

Kaderplanung beendet – Jugendspielerinnen Julie Jakobs und Amelie Gilany geben Ihre Zusage für eine weitere Saison - Arlinda Krasniqi schließt sich der HSG Hunsrück an

 

 

 

Das Bild zeigt die Neuzugänge beim Trainingstag:  Mirlinda Dinarica, Arlinda Krasniqi, Trainer Sascha Burg, Joy Wirtz, Arlinda Dinarica und Astrid Christ (ersetzt Carsten Esdar als Torwarttrainer)

 

Mit der Verpflichtung von Arlinda Krasniqi (22) und der Zusage der beiden Nachwuchskräfte Julie Jakobs (16) und Amelie Gilanyi (16) beendet die HSG Hunsrück seine Kaderplanung. „Julie und Amelie werden uns weiter per Doppelspielrecht erhalten bleiben. Ihre Zusage hat uns sehr gefreut und ich bin mir sicher, dass sich beide Spielerinnen sehr gut bei uns entwickeln werden. Ihre Zukunft liegt bei der HSG, zumal beide aus der Region stammen! “ freut sich Sascha Burg.

 

Neu beim Oberligisten ist Arlinda Krasniqi. Die gelernte Kreisläuferin stammt aus dem Kosovo und hat zuletzt für den Verein KHF Istogu in der Superleague gespielt. „Nach der schweren Verletzung (Kreuzbandriss) und dem längerfristigen Ausfall von Judith Schmiedebach im letzten Saisonspiel,  die in der abgelaufenen Saison eine tragende Rolle spielte und in meinen Planung gesetzt war, haben wir uns regional umgeschaut, einige gute Gespräche geführt aber schlussendlich leider keine Zusage bekommen.  Durch einen Glücksfall sind wir auf Arlinda gestoßen und hoffen mit Ihr die noch offene Planstelle im Kader ebenbürtig zur Vorsaison besetzt zu haben. “ erklärt Burg.

 

Arlinda Krasniqi wird jedoch nicht nur auf sondern auch neben dem Feld für die HSG Hunsrück aktiv werden. Gemeinsam mit Korab Mulliqi (32) trainiert Sie die Reserve in der Rheinlandliga.

 

Alle Positionen sind somit doppelt für die kommende Oberligasaison besetzt  und die Zuschauer dürfen sich sicherlich auf einige interessante Spiele in der Hirtenfeldhalle freuen.

 

 

 

Handball Oberliga Damen der HSG Wittlich starten in die Vorbereitung

 

 

 

 

 

 

 

 

Prinzip „Schulterschluss“– Spielerinnen der 1. und 2. Damenmannschaft beim Auftakt zur Vorbereitung auf die Saison 2018/2019.

Knieend von links nach rechts: die Neuzugänge der Damenteams der HSG Wittlich: Giulia Wilhelmi, Michelle Loscheider, Nele Kappes, Fredericke Engel

Ganz rechts: Trainer Thomas Feilen (RPS Team)

Vierte von links: Trainerin Jenny Simonis (Team Rheinlandliga)

 

 

Für das Team ist es bereits die 13. Saison in der vierthöchsten Spielklasse

 

Nach einer durchwachsenen Saison 2017/2018, in der das Saisonziel Klassenerhalt dennoch erreicht wurde, wollen die Spielerinnen und ihr Trainer Thomas Feilen in der neuen Spielzeit wieder angreifen: „Wir hatten in der letzten Saison Abgänge wichtiger Spielerinnen zu kompensieren, wodurch die schwankenden Leistungen auch zu erklären sind. In diesem Jahr können wir auf der Grundlage der letztjährigen Besetzung und den vier Neuzugängen mit einem breiteren Kader in die Saison starten“, so Feilen.

 

Die HSG Wittlich geht auch in dieser Spielzeit ihren Weg der Förderung der eigenen Jugend konsequent weiter. „Die eigene Jugend und der Nachwuchs aus der Region passen in unser Konzept. Die Erweiterung unseres Kaders ist daher mit Augenmaß und Zukunft-Orientierung erfolgt“ so der Vorsitzende Axel Weinand. Thomas Feilen wird als hauptverantwortlicher Trainer im Damenbereich in seine fünfte Saison gehen: „Wir haben in den letzten Jahren bei der HSG wichtige Eckpunkte gesetzt. Dazu gehört auch eine vom Jugend- bis in den Seniorenbereich durchgängige Trainings- und Förderkonzeption. Damit wollen wir die bestmögliche Ausbildung unserer Jugendspielerinnen und deren Integration in den Seniorenbereich realisieren.“

 

Eng verzahnt soll auch die Zusammenarbeit mit der zweiten Mannschaft erfolgen, für die mit Jenny Simonis (gleichzeitig auch Spielerin der 1. Mannschaft) eine neue Trainerin gewonnen werden konnte. „Wir werden weite Teile der Vorbereitung mit den Spielerinnen unserer zweiten Mannschaft bestreiten, um die Zusammenarbeit beider Mannschaften in RPS- und Rheinlandliga weiter zu verbessern. Mit Jenni Simonis hat der Verein eine Trainerin gewinnen können, die dafür eine sehr gute Besetzung ist. Es wird keine starren Kadergrenzen geben. Spielerinnen aus dem Damenpool können und sollen in beiden Mannschaften ihre Spielanteile erhalten“, ergänzt der 33jährige Feilen.

 

Insgesamt ist nahezu der komplette Kader zusammen geblieben. Als Neuzugang stößt mit Torhüterin Giulia Wilhelmi nach ihrem Auslandssemester eine Rückkehrerin zum Team, die bereits in der Saison 2016/2017 mit Hanna Scharfbillig ein starkes Torhüter-Duo bildete. Neben den bereits integrierten Eigengewächsen Carla Schurich, Sarah Ertz und Laura Steffens, kommt jetzt mit Nele Kappes ein regionales Talent von der HSG Hunsrück als 99er Jahrgang mit dazu. Zusätzlich stößt mit Fredericke Engel eine RLP-Auswahlspielerin des Jahrgangs 2001 zur Mannschaft. Sie hat bereits in der letzten Saison einmal pro Woche mit der Mannschaft trainiert und wird zusätzlich „nachwievor“ für den TV Arzheim in der A-Jugend RPS-Oberliga spielen. Ergänzt werden die Neuzugänge von der 22jährigen Michelle Loscheider, die vorher bei der DJK/MJC Trier spielte.

 

„In den nächsten Wochen geht es wieder darum, ein schlagkräftiges Team zu formen. Die Erarbeitung der konditionellen Grundlagen steht jetzt erst einmal im Vordergrund“, verrät Feilen. Insgesamt wird der Trainer seine Mädels vier- bis fünfmal wöchentlich zum Training bitten. Darunter wird es mehrere Wochenendtrainingslager und zwölf Testspiele geben. Dazu zählt auch das Einlagespiel zum Wittlicher Handball-Cup am 5.8. (Sonntag) um 10 Uhr gegen den Oberliga-Neuling, TV Engers. Am Sonntag, den 02. September geht es dann für die erste Damenmannschaft mit einem Heimspiel in die neue Oberligasaison.

 

Eine Woche später startet die Saison der zweiten Damenmannschaft der HSG Wittlich mit ihrer neuen Trainerin Jenny Simonis in der Rheinladliga: „Mein Ziel ist es, das Team mannschaftlich und jeden einzelnen individuell weiterzubringen und die jungen Spielerinnen an die Oberligamannschaft heranzuführen. Ich freue mich auf die neue Herausforderung und auf die Zusammenarbeit mit den Mädels“ so die 30jährige, die alle Jugendmannschaften der HSG durchlaufen hat, seit mehr als zehn Jahren in den Seniorenteams der HSG spielt und seit etlichen Jahren auch als Jugendtrainerin im Verein aktiv ist.