5. Spieltag

19./20. Oktober 2019

 

HSG Hunsrück - SF Budenheim (Samstag, 19 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Mit dem SF Budenheim gibt der Tabellenletzte seine Visitenkarte in der Hirtenfeldhalle ab. Die Gäste können davon ausgehen, dass sich die Gastgeberinnen nach drei verlorenen Auswärtsspielen vor heimischer Kulisse schadlos halten wollen. Team und Trainerin der Hunsrückerinnen wissen, dass sie zuhause nur mit einem Sieg für Ruhe sorgen können. Zu hoch sind nach den letzten Jahren die Ansprüche, die die Mannschaft an sich selbst, die aber auch das Publikum an ihre Mannschaft hat. Deshalb dürfte von Beginn an eine hochmotivierte Hunsrücker Mannschaft versuchen, dem Spiel den Stempel aufzudrücken und endlich in die Erfolgsspur zurückzufinden.

 

Personal: „Judith Schmiedebach fällt bekanntlich aus. Alles andere wird sich in der Trainingswoche entscheiden. Melissa Gräber ist schon wieder im leichten Training, bei ihr werde ich aber kein Risiko eingehen, die Saison ist noch lang genug“, weiß HSG Trainerin Franzi Garcia.

 

Prognose: "Wir wissen um den Druck des gewinnen Müssens, wenn man mit zwei Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz steht. Das ist für die Mannschaft eine ungewohnte Situation, dennoch werden wir nicht in Panik verfallen, sondern mit der notwendigen Ernsthaftigkeit, aber auch einer Portion Lockerheit an diese Partie gehen. Denn nur wenn wir Spaß an dem haben was wir machen, können wir unsere beste Leistung abrufen. Wir konzentrieren uns auf unser Spiel und wollen aus einer aggressiven Abwehr zu einfachen Toren im Gegenstoß kommen. In der Offensive gilt es vor allem kühlen Kopf zu bewahren, taktisch diszipliniert zu agieren und die sich bietenden Chancen konsequent zu nutzen. Mit unserem Publikum im Rücken wollen wir alles für dieses Erfolgserlebnis tun“, verspricht die HSG Trainerin.

 

TG Osthofen - HSG Wittlich (Sonntag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Deutlich musste sich die TG Osthofen am vergangenen Wochenende beim Tabellenführer in Zweibrücken geschlagen geben, die damit die krachende Auswärtsniederlage in Bassenheim teilweise vergessen ließ. Dabei waren die Wonnegauerinnen doch mit einigen Hoffnungen in die Westpfalz gereist. Gegen das Oberliga-Topteam bekamen sie allerdings kein Bein auf den Boden. Mit 4:4 Punkten belegt die TG derzeit den achten Tabellenplatz und erwartet nun den Tabellenzweiten aus Wittlich! Die Mannschaft von Trainer Thomas Feilen setzte sich vergangenes Wochenende gegen den starken Gast aus Bassenheim durch. Damit blieb das Feilen Team auch im dritten Heimspiel der Saison ungeschlagen, will jetzt nach der bislang einzigen Auswärtsniederlage bei den stark eingeschätzten Kandelern den ersten Auswärtssieg einfahren.

 

Personal: Trotz der Tatsache, dass einige Spielerinnen erkältungsmässig angeschlagen sind, rechnet der HSG Trainer Thomas Feilen mit seiner Bestbesetzung.

 

Prognose: „Das wird äußerst schwer, das wissen wir aus Erfahrung aber auch von den Ergebnissen der Mannschaft, die sehr heimstark ist. Körperlich eine sehr robuste Mannschaft, die auf allen Positionen nicht schlecht aufgestellt ist. Doch mit unserer aktuellen Form und dem Spiel des letzten Wochenendes im Rücken können wir dort ein Spiel auf Augenhöhe liefern. Am Ende erwarte ich ein knappes Spiel, in dem Kleinigkeiten den Ausschlag geben werden. Wir müssen an unsere Leistungsgrenze gehen und dürfen nur wenige Fehler machen, es muss vieles passen“, ahnt der Wittlicher Coach.

 

4. Spieltag

12./13. Oktober 2019

 

HSG Wittlich - TV Bassenheim 29:24 (16:14)

 

Die HSG Wittlich gewinnt das Spitzenspiel der Liga und steht nun mit 6:2 Punkten auf Platz 2 der Tabelle! Die Mannschaft von Trainer Thomas Feilen besiegte die starke Bassenheimer Mannschaft dank einer sich im zweiten Spielabschnitt steigernden Abwehr, die nur noch 10 Gegentreffer zuließ.

 

Es wurde ein Kopf an Kopf Rennen, dass sich die Wittlicherinnen zunächst im Derby gegen Bassenheim lieferten. Dabei legte das Team von Trainer Thomas Feilen im ersten Spielabschnitt zunächst vor, führte phasenweise mit zwei Treffern, musste aber immer wieder den Ausgleich der Gäste hinnehmen. Beim 9:9 in der 19. Minute nahm Feilen die Auszeit, doch der Verlauf blieb gleich. Wittlich legt vor, jetzt auf drei Tore zum 13:10, Bassenheim verkürzte, am Ende von 16:13 zum Pausenstand von 16:14.

 

So lief die Begegnung auch nach dem Wiederanpfiff weiter. Wittlich legte vor, führte über 19:16 bis 20:17 in der 43. Minute, wieder verkürzte Bassenheim. Erstmals deutlicher zog Wittlich dann vom 20:18 mit vier Treffern in Folge zum 24:18 in der 50. Minute davon und hatte damit für die Vorentscheidung gesorgt. Doch im Gefühl des sicheren Sieges ließen die Gastgeberinnen jetzt nach, Bassenheim verkürzte auf 26:22 in der 56. Minute und so nahm Feilen folgerichtig die Auszeit! Am Ende stand ein verdienter 29:24 Sieg der Eifelanerinnen auf der Anzeigetafel der Berufsbildenden Schule.

 

„Es war ein spannendes, hart umkämpftes aber jederzeit faires Spiel zweier Teams auf Augenhöhe. Am Ende ein nicht unverdienter Sieg meiner Mannschaft, die sich entscheidend bis zur 50. Minute absetzte, dann aber klare Chancen nicht nutzte und so kam Bassenheim wieder heran. Eine starke Schiedsrichterleistung prägte das Spiel, in dem wir uns weiter Selbstvertrauen geholt haben. Dritter Sieg im dritten Heimspiel! Wir haben heute viele Dinge richtig gut gemacht“, freute sich der Wittlicher Coach.

 

Wilhelmi und Scharfbillig - Schurich (6), Keil (3), Ambros, Teusch (1), Rolinger, Packmohr (9/3), Kappes (1), Czanik (2), Schieke (3), Lukanowski (3), Kucher (1).

 

TSV Kandel - HSG Hunsrück 28:23 (14:8)

 

Spätestens jetzt stehen Mannschaft und die neue Trainerin Franzi Garcia unter Erfolgsdruck! Der letztjährige Vizemeister kommt in dieser Saison, vor allem bedingt durch die Verletzungen wichtiger Stammspieler, nicht so richtig aus den „Pötten“.

 

Verwöhnt von den Saisonverläufen der letzten Jahre, muss das Hunsrück Team bald die Negativserie stoppen. Einen solch schlechten Saisonstart mit 2:6 Punkten hatte niemand erwartet. 10 Spiele und 10 Siege in Folge in der vergangenen Saison waren die eindrucksvolle Bilanz der letztjährigen Spielzeit. Die Serie endete erst gegen den letztjährigen Meister DJK Marpingen-Alsweiler im elften Spiel. Am Ende feierte das Team mit 38:14 Punkten die Vizemeisterschaft, die in dieser Saison weit entfernt scheint.

 

„Eine absolut verdiente Niederlage, die wir noch in Grenzen halten konnten. Am Ende hätten wir sogar durchaus höher verlieren können. Kandel ist zuhause sicher nicht schlecht, doch was wir heute auf die Platte gebracht haben, war von Beginn an desaströs auf allen Positionen! Das ist nicht das, was wir uns als Trainerteam und Mannschaft vorstellen“, klagte HSG Trainerin Franzi Garcia.

 

In Kandel fand das Team von Franzi Garcia überhaupt nicht ins Spiel, lag 4:1 in der 8. Minute zurück und bereits zu diesem Zeitpunkt nahm die HSG Trainerin die Auszeit. Doch es ändertes sich wenig im Spiel der Gäste, die erneut beim 13:7 in der 25. Minute die Auszeit nahm.

 

„Taktisch hat die Mannschaft in der ersten Hälfte überhaupt nicht das umgesetzt, was wir ihr mitgegeben haben. Das habe ich dem Team auch in der Pause klar gemacht. Es war ein gebrauchter Abend und die Art und Weise wie wir aufgetreten sind war frustrierend und ich bin als Trainerin darüber enttäuscht“, so Garcia.

 

Kontinuierlich bauten die Gastgeberinnen ihre Führung nach dem Wechsel aus, spätestens beim 20:12 in der 42. Minute war das Spiel entschieden, in dem die „Kandeler Bienen“ sogar eine 10-Tore-Führung zum 25:15 in der 51. Minute herausarbeiteten, am Ende einen ungefährdeten 28:23 Erfolg feierten.

 

„Der Fehlstart ist jetzt perfekt, müssen jetzt von Spiel zu Spiel denken. Unser Selbstbewusstsein müssen wir uns im Training und in den Wettkämpfen erarbeiten und um uns dann auf dem Spielfeld zu belohnen. Ich weit davon entfernt, Panik zu machen. Wir müssen einfach weiterarbeiten, um uns dann in den nächsten Partien zu belohnen. Wir haben keine Verletzten, alle sind gesund aus dem Spiel rausgekommen. Ein enttäuschender Abend für alle Beteiligten gegen eine sicher gute Kandeler Mannschaft, aber von uns einfach eine ganz schwache Leistung“, resümierte die HSG Trainerin.

 

Martin-Stoleru und Born (1) - A. Frank (2), Wies (5), M. Frank (4), Jost, Reuter (5/2), Hoemann, Sülzle (3), Lammersmann, Molz (3).

 

TSV Kandel - HSG Hunsrück (Samstag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit einer knappen Niederlage gegen Zweibrücken und dem klaren Heimsieg über Wittlich starteten die „Kandeler Bienen“ in die Saison und trifft jetzt auf eine Hunsrücker Mannschaft, die vom Verletzungspech verfolgt wird. Zudem setzten zwei Niederlagen nach drei Spielen den letztjährigen Vizemeister und Trainerin Franzi Garcia früh in der Saison unter Druck.

 

Personal: Nach Judith Schmiedebach fällt jetzt mit Melisa Gräber eine weitere Leistungsträgerin der Mannschaft aus. „Sie hat sich alle Bänder gerissen und wird wohl mindestens sechs Wochen ausfallen. Ob sie vor Weihnachten nochmals zum Einsatz kommen wird, muss man sehen. Damit fehlen zwei Leistungsträgerinnen, die zu den ersten Sieben gehören. Wir müssen sehen wie wir das kompensieren. Ich bin aber überzeugt, dass wir es kompensieren können und auch müssen. Wir haben einen breiten und großen Kader, so dass wir das auffangen müssen.

 

Prognose: „Wir treffen auf eine Mannschaft, die vor allem zuhause sehr kampfstark auftritt. Die Mannschaft hat teilweise 3. Liga-Erfahrung. Wir haben jetzt zwei Auswärtsspiele gemacht und beide verloren und ich muss nicht sagen, was das für uns heißt. Ich erwarte von meiner Mannschaft, dass wir endlich mal auswärts auch das auf die Platte bringen können, was wir die ganze Woche übertrainieren und was wir im Heimspiel schon gezeigt haben. Es ist eine reine Einstellungs- und Kopfsache und da bin ich gespannt, wie wir das am Samstag umsetzen werden“, sagt die HSG Trainerin.

 

HSG Wittlich - TV Bassenheim (Sonntag, 18 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Mit viel Selbstvertrauen reist der Gast aus Bassenheim nach Wittlich! Überraschend deutlich brachten die Bassenheimerinnen dem bislang verlustpunktfreien SV Zweibrücken im vierten Saisonspiel die erste Niederlage bei. Und die fiel mit 39:27 mehr als deutlich aus! Wiedergutmachung war das Hauptstichwort für Bassenheim vor dem Duell mit Zweibrücken. Diese Wiedergutmachung gelang Bassenheim auch auf eindrucksvolle Art und Weise. Wittlich gewann seine bisherigen beiden Heimspiele, muss aber gegenüber dem letzten Heimspiel konsequenter mit der eigenen Chancenverwertung umgehen, will man auch im dritten Heimspiel der Saison die Halle als Sieger verlassen.

 

Personal: Bis auf Nachwuchstalent Fredi Engel, für die der Einsatz wohl noch zu spät kommt, sind alle anderen Spielerinnen an Bord.

 

Prognose: „Wie erwartet sehen wir eine extrem ausgeglichene und spannende Runde. Beide Mannschaften kennen sich aus den letztjährigen Derbies, kennen Stärken und Schwächen der Anderen. Ich erwarte ein intensives und knappes, aber im positiven Sinne auch kampfbetontes Spiel, das wir nach den beiden Heimsiegen durchaus selbstbewusst angehen. Bassenheim ist sicherlich ein anderes Kaliber als die bisherigen Heimspielgegner, dennoch sehe ich beide Mannschaften auf Augenhöhe. Am Ende sollte die Tagesform entscheiden. Die Handballfans können sich auf ein spannendes Rheinland-Derby freuen“; sagt Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

 

3. Spieltag

28./29. September 2019

 

HSG Wittlich - SF Budenheim 27:21 (14:9)

 

„Hauptsache zwei Punkte“, fasste HSG Trainer Thomas Feilen das Spiel seiner Mannschaft gegen den Tabellenletzten aus Budenheim zusammen und war sich der Tatsache bewusst, dass seine Mädels an diesem Abend sicher nicht ihre bestmögliche Leistung abgerufen hatten. Die HSG Wittlich setzte sich gegen die Gäste aber völlig verdient mit 27:21 (14:9) durch, verpasste dabei den durchaus höheren Sieg.

 

Mit einer offensiv ausgerichteten Deckung versuchten die Gäste von Beginn an, die Wirkungskreise von HSG Rückraumspielerin Helen Schieke in den Griff zu bekommen. Erkennbar von Beginn an war der Versuch der Eifelanerinnen, über schnelles Umschaltspiel zum Erfolg zu kommen. Doch dies gelang nur in Phasen der ersten Hälfte, zumal der Wittlicher Deckungsverband Probleme mit der unorthodoxen Angriffskonzeption der Gäste hatte. Mit einfachen Kreuzbewegungen zwischen den Halbspielerinnen und den Außen gelang es den Gästen immer wieder, über die Aussenpositionen zum Erfolg zu kommen. Allein gelassen von ihrer Deckungsformation bekam HSG Torfrau Hanna Scharfbillig keine Hand an den Ball und so wechselte Feilen folgerichtig in der 20. Minute auf der Torhüterposition. Beim Stande von 8:8 war dies ein entscheidendes Faktum im Wittlicher Spiel, dass zudem jetzt in Selina Teusch mit zwei sehenswerten Einzelaktionen die Garantin dafür hatte, dann es jetzt wesentlich besser für die Gastgeberinnen lief, die sich mit sechs Treffern in Folge auf 14:8 in der 27. Minute absetzten und auch im Tor Giulia Wilhelmi einige Bälle der Gäste wegfischte. Zur Pause stand eine 14:9 Führung der Eifelanerinnen auf der Anzeigetafel, die aber bis zu diesem Zeitpunkt eine deutlich höhere Führung verspielten.

 

Den Gastgeberinnen muss man sicher den Vorwurf machen, zu leichtfertig ihre klaren Chancen nicht genutzt zu haben. Allein sechs Mal standen die HSG Angreiferinnen frei vor Gästetorfrau Michelle Nicolay, die ein ums andere Mal mit ihren erkennbaren Abwehrbewegungen, die HSG Angreiferinnen zum scheitern brachte. Hier fehlte den HSG Angreiferinnen die nötige Erfahrung, um ihre klaren Chancen dunkel zu machen. Das kann man sich in einem Spiel auf Augenhöhe einfach nicht leisten!

 

Nach dem Wechsel funktionierte das gebundene Angriffsspiel der Gastgeberinnen wesentlich besser, mit guten Auslösehandlungen brachte man immer wieder Helen Schieke in gute Wurfpositionen im Rückraum und auch die stärkste Wittlicher Spielerin an diesem Tage, Nicole Packmohr ihre „eins gegen eins“ Qualitäten zeigte und so zog die Mannschaft auf 18:11 in der 38. Minute davon.

 

Danach wurde es „vogelwild“ auf beiden Seiten, es häuften sich die technischen Fehler und Ungenauigkeiten vor allem im Angriffsspiel. Dennoch zogen die Gastgeberinnen über 22:14 in der 47. Minute dem ungefährdeten Sieg entgegen. Das Gästespiel blieb aus der Distanz ungefährlich, doch mit langen und schnellen Ballpassagen brachten die Gäste die HSG Abwehr in Bewegung und sorgten dann mit einigen Einzelaktionen dafür, dass die Gäste wieder auf 23:18 in der 54. Minute verkürzten, den Sieg der Eifelanerinnen aber nie gefährden konnten.

 

„Wir sind nicht blauäugig, wissen, dass wir noch Luft nach oben haben. Doch ich bin zufrieden, auch ein schwächeres Spiel am Ende zu gewinnen, als ein gutes Spiel am Ende knapp zu verlieren“, fand HSG Coach Thomas Feilen.

 

Im Ergebnis stand am Ende ein ungefährdeter Wittlicher Sieg nach einem Spiel, dass unter einer schwachen Schiedsrichterleistung von Jens Landgraf und Dirk Mayer litt, die mit einigen Entscheidungen für Unverständnis hüben und drüben sorgten. Erkennbar war das Potential einer jungen Wittlicher Mannschaft, die an diesem Abend auch auf ihren Routinier Lisa Kucher aus beruflichen Gründen verzichten musste. Noch fehlt der Mannschaft aufgrund ihres Alters die Routine und Cleverness, um ein Spiel frühzeitiger zu entscheiden. Erkennbar war von Beginn an das Bestreben, schnell von Abwehr auf Angriff umzuschalten, dabei unterliefen dem Team einige technische Fehler im Umschaltspiel, doch die Mannschaft ist auf einem guten Weg! Gelingt es, die Ausgewogenheit zwischen dem starken Tempospiel und den wichtigen ruhigeren Phasen zu finden, dürfte die HSG in dieser Saison sicher einen Platz im gesicherten Mittelfeld belegen zu können.

 

Scharfbillig und Wilhelmi - Schurich (2), Keil,, Ambros, Teusch (3), Rolinger (1), Packmohr (6/1), Kappes (4), Czanik (3), Schieke (7/1), Lukanowski (1).

 

SV Zweibrücken - HSG Hunsrück 29:25 (16:12)

 

Im zweiten Auswärtsspiel der Saison kassiert die HSG Hunsrück ihre zweite Saisonniederlage, hat wohl erneut den Ausfall einer wichtigen Stammspielerin zu verkraften! Das von Thorsten Neuls betreute Team musste sich den weiterhin verlustpunktfreien Saarpfälzerinnen geschlagen geben, die damit den Beweis antraten, dass mit der Mannschaft in dieser Saison im Kampf um den Titel zu rechnen sein wird.

 

Die kleinen, schnellen und quirligen Angreiferinnen wollte die HSG eigentlich in den Griff bekommen und den Grundstein für einen möglichen Erfolg in der Abwehr legen und das ging nicht auf. So war es Annalena Frank bei den Gastgeberinnen, die den Gästen gleich zwei Treffer in Folge zum 2:0 einschenkte und die am Ende mit 11 Treffern die auffälligste Spielerin bei den Gastgeberinnen war. Bis zum 5:4 in der 9. Minute blieben die Hunsrückerinnen auf Schlagdistanz, doch dann sorgten drei Treffer in Folge für die 8:4 Führung des SV in der 13. Minute. Auch die zwischenzeitlich von Neuls genommene Auszeit brachte keine Wende, Zweibrücken verteidigte seinen Vorsprung über 12:8 in der 21. Minute bis zum 16:12 zur Pause.  „Wir hatten uns viel für dieses Spiel vorgenommen, wollten insbesondere die stärksten Gastgeberangreiferinnen Lucie Klein und Annalena Frank doppeln und so in den Griff bekommen und das ging nicht auf, obwohl ich hierauf vor dem Spiel hingewiesen hatte. Es fehlten zudem die Effektivität beim Verwerten der Torchancen und wir leisteten uns viele technische Fehler, schenkten die Bälle zu einfach her. Im Laufe der ersten Hälfte stellten wir die Abwehr auf 6:0 um, es lief phasenweise besser, doch den Rückstand konnten wir nicht aufholen und so deckten wir in den Schlussminuten der ersten Hälfte wieder offensiver“, erklärte HSG Coach Neuls.

 

Nach dem Wechsel kam die Hunsrücker Mannschaft auf 18:16 in der 36. Minute heran, schien auf einem guten Wege und hatte beim 21:20 in der 44. Minute durch Viktoria Hoemann und die dann folgende Überzahl die Chance, das Spiel zu wenden. Doch es kam anders: Zunächst verletzte sich Melisa Gräber bei einem Zweikampf so schwer am Fuß, dass sie ins Krankenhaus musste.

 

„Ich befürchte, dass sie länger ausfallen wird. Der Fuß ist zwar nicht gebrochen, doch in der Woche folgen die weiteren Untersuchungen“, sagte Neuls.

 

Zweibrücken nutzte die technischen Fehler der Gäste, legte auf 24:20 in der 46. Minute vor und erzwang so die nächste HSG Auszeit. Die Hunsrückerinnen zeigten jetzt ihr Kämpferherz, verkürzten nach dem 25:20 auf 27:24 in der 55. Minute und erneut nahm Neuls die Auszeit, um ein bereits verloren geglaubtes Spiel zu drehen. Doch die Hunsrücker Aufholjagd ging nicht weiter, die Mannschaft blieb zunächst ohne Torerfolg, ehe die Saarpfälzerinnen gut eine Minute vor dem Ende den Sack zum 28:24 endgültig zumachten. „Nach der letzten Auszeit deckten wir offensiver, kamen zu drei Ballgewinnen, die wir allesamt nicht verwerteten. Heute hätten wir noch eine Stunde weiterspielen können, ohne die Begegnung zu drehen“, meinte Neuls.

 

Born und Martin-Stoleru - A. Frank (1), M. Frank (2), Bottlender, Reuter (3), Hoemann (1), Jost (8/5), Gräber (2), Sülzle (5/1), Nicolae (2), Lammersmann, Molz (1)

 

HSG Wittlich - SF Budenheim (Samstag, 18 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Budenheim verlor seine beiden Auftaktspiele sehr deutlich und steht jetzt in Wittlich vor einer sicher hohen Auswärtshürde, zumal die Gasteberinnen für den „Ausrutscher“ am vergangenen Wochenende beim ehemaligen Drittligisten in Kandel vor heimischer Kulisse schadlos halten wollen. HSG Trainer Thomas Feilen und seine Mannschaft haben sich vorgenommen, an die starke Auftaktvorstellung gegen Friesenheim anzuknüpfen und die BBS Halle in Wittlich zur Festung zu machen!

 

Personal: Noch lässt die Fußverletzung von Frederike Engel ihren Einsatz nicht zu.

 

Prognose: „Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das Gesicht der Budenheimer Mannschaft kaum verändert. Ein junges Team, das überwiegend Talente aus dem eigenen Verein weiterentwickelt. Im letzten Jahr taten wir uns in Budenheim schwer, gewannen das Heimspiel aber deutlich. Budenheim legt immer ein hohes Tempo an den Tag und das wollen wir auch. Wir konzentrieren uns auf uns, wollen die Dinge besser machen, die letztes Spiel nicht so gut liefen. Das bedeutet, dass wir die Effektivität unserer Wurfausbeute deutlich verbessern müssen, haben auch den Anspruch an uns, dieses Spiel zu gewinnen. Diese Woche werden wir engagiert im Training arbeiten. Der Mannschaft merkt man an, dass sie einen guten und gefestigten Eindruck macht, wollen zur alten Stärke zurückfinden und die Aufgabe selbstbewusst angehen“, sagt Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

 

SV Zweibrücken - HSG Hunsrück (Samstag, 20 Uhr)

 

Ausgangslage: Ohne Punktverlust steht der SV Zweibrücken nach Siegen über den starken TV Kandel und SF Budenheim verlustpunktfrei an der Tabellenspitze. Die Gastgeberinnen, mit der starken Angreiferin Annalena Frank, überzeugten in beiden Spielen mit einer starken kämpferischen Einstellung, fanden vor allem im Angriff immer wieder die richtigen Lösungen und werden ein harter Prüfstein für das Team von Trainerin Franzi Garcia sein, die aber aus privaten Gründen am Samstag nicht dabei sein wird. Ihren Part übernimmt Co-Trainer Torsten Neuls.

 

Personal: Sarah Wies wird fehlen, dazu hat sich die Verletzung von Judith Schmiedebach leider als Kreuzbandriß herausgestellt und so wird sie wohl für den Rest der Saison ausfallen. Dies zwingt die HSG am Kreis andere Möglichkeiten zu suchen und die zeigen sich mit Lissy Sülzle und Annika Frank.

 

Prognose: „Auswärts wollen wir die Mundenheimer Leistung abrufen und in der Abwehr den Grundstein zum Erfolg legen. Aus der kompakten Abwehr wollen wir unser schnelles Spiel nach vorne aufziehen. Gleichzeitig gilt es, dass Tempospiel der Saarpfälzerinnen zu unterbinden und die kleinen, schnellen und quirligen SV Angreiferinnen in den Griff zu bekommen, allen voran Lucie Krein und Annalena Frank. Gelingt uns das und zeigen wir die Intensität und Leidenschaft des Mundenheimer Spiels, werden wir beide Punkte gewinnen“, ist sich Garcia sicher.

 

2. Spieltag

21./22. September 2019

 

TSV Kandel - HSG Wittlich 24:17 (7:6)

„Wir werden in Kandel auf eine Mannschaft treffen, die kein gewöhnlicher Aufsteiger ist und das wird ein schweres Spiel für uns“, hatte HSG Trainer Thomas Feilen geahnt. Dass seine Mannschaft aber so deutlich nach dem klaren Auftaktsieg in Kandel die Segel streichen musste, überrascht!

 

„Doch hier werden noch einige Mannschaften Punkte lassen“, meinte Feilen nach dem Spiel.

 

In einer torarmen ersten Hälfte lieferten sich beide Mannschaften ein von den Abwehrreihen bestimmtes Spiel, in der auch die Wittlicher Deckung gutstand und Hanna Scharbillig eine gute Leistung im Tor abrief. Die sich bietenden Chancen verwerten die Eifelanerinnen jedoch nicht konsequent genug, trafen aber auch auf einen starken Kandeler Deckungsverband und ein Schiedsrichtergespann, dass sehr unsicher wirkte.

 

Nach dem Wechsel kamen die Gastgeberinnen gut aus den Startlöchern, zogen über 11:7 in der 36. Minute auf 20:12 in der 54. Minute entscheidend davon. „Die Auszeit in der 37. Minute musste ich nehmen, da wir gerade in den Anfangsminuten der zweiten Hälfte einige Tore über das schnelle Spiel fingen, was wir in der ersten Hälfte noch zu verhindern wussten“, erklärte der HSG Coach.

 

Auch die Auszeit beim 15:9 in der 44. Minute änderte das Wittlicher Spiel nicht. „Uns fehlte die Klarheit im Angriff und es fehlte die progressive Bestrafung durch das Schiedsrichtergespann und so wurden die Kandeler Abwehrspieler immer aggressiver und kauften uns den Schneid ab. Primär mache ich unsere Niederlage nicht an der Schiedsrichterleistung fest, doch es gab strittige Entscheidungen, die zu unseren Ungunsten ausgelegt wurden. Am Ende verloren wir zu deutlich. Das Spiel werden wir kritisch analysieren. Wir haben heute sicher nicht unsere beste Leistung gezeigt, richten aber den Blick nach vorne“, erklärt der Wittlicher Coach.

 

Scharfbillig und Wilhelmi - Schurich (1), Keil, Ambros (1), Teusch (2), Rolinger (1), Packmohr (2/2), Kappes (3), Czanik (2), Schieke (1), Lukanowski (2), Kucher (2).

 

HSG Hunsrück - VTV Mundenheim 32:23 (19:9)

 

Vor dem Spiel war sich HSG Trainerin Franzi Garcia sicher, dass das heimische Publikum ein anderes Gesicht ihrer Mannschaft zu sehen bekommen wird, als bei der Auftaktniederlage in Moselweiß. Sie sollte Recht behalten! Den besseren Start ins Spiel erwischten die Hunsrückerinnen, die beim 7:3 in der 11. Minute die Gäste bereits zur Auszeit zwangen. Fortan rollte der HSG Express auf den Kasten der Mundenheimerinnen zu, die mit einem klaren Sieg über Budenheim in die Saison gestartet waren. Über 13:5 in der 20. Minute setzte sich das Team von Trainerin Franzi Garcia auf 19:9 zur Pause bereits vorentscheidend ab.

 

„Einziger Wermutstropfen war die Verletzung von Judith Schmiedebach, die sich das Knie verdrehte und das sieht nicht gut aus“, glaubt die HSG Trainerin.

 

Den 10-Tore-Vorsprung verteidigten die Hunsrückerinnen bis zum 24:14 in der 41.Minute, doch dann gelang den Gästen die Ergebniskosmetik zum 27:20 in der 51. Minute. Am Ende feierten die Gasteberinnen den klaren 32:23 Heimspielerfolg.

 

„Die Mannschaft hat die Vorgaben konsquent umgesetzt, eine homogene gute Leistung in allen Mannschaftsteilen gezeigt. Mit unserer Deckung haben wir den Gästen im ersten Spielabschnitt schon den Schneid abgekauft. Überragend verteidigten wir auf allen Positionen“, lobte Gacia.

 

Born, Wolf und Martin-Stoleru - A. Frank (2), Wies (2), M. Frank (4), Reuter (3), Hoemann (2), Jost (8/3), Gräber (1/1), Sülzle (4), Nicolae, Lammersmann (1), Schmiedebach (2), Molz (3).

 

TSV Kandel - HSG Wittlich (Sonntag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Sicherlich war der Kantersieg der Wittlicher Damen im Auftaktspiel gut für die Moral des HSG Teams! Doch jetzt steht in Kandel die nächste Herausforderung für die Mannschaft von Trainer Thomas Feilen an. So galt die Konzentration der Mannschaft in der gesamten Trainingswoche dem anstehenden Spiel. Für die HSG war es ein gelungener Start in die neue Saison, nun gilt es, an die Vorstellung der letzten Woche anzuknüpfen und konzentriert die Aufgabe in Kandel anzugehen.

 

Personal: Aufgrund ihrer Fußverletzung wird Frederike Engel pausieren, ansonsten fährt die HSG in Bestbesetzung nach Kandel.

 

Prognose: „Kandel ist sicher kein normaler Aufsteiger. Ich rechne mit einer sehr starken Gastgebermannschaft, die aus meiner Sicht unerwartet das Auftaktspiel verloren hat und jetzt vor heimischer Kulisse die ersten Punkte gewinnen möchte. Wir gehen nach dem klaren Auftaktsieg mit einem guten Gefühl in die Saison, wissen den Sieg aber einzustufen und werden auf ein anderes Kaliber treffen, als im Auftaktspiel. Das wird aus meiner Sicht durchaus schwerer! Wichtig wird sein, dass wir erneut über eine gute Abwehr- und Torhüterleistung unser temporeiches Spiel aufziehen und wollen dann etwas Zählbares mit nach Hause nehmen. Wenn die Chance da ist, wollen wir sie beim Schopf packen“, sagt Feilen.

 

HSG Hunsrück - VTV Mundenheim (Sonntag, 17 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: So schnell wie möglich vergessen möchten Mannschaft und Trainerin das Auftaktspiel! Die Hunsrückerinnen erwarten in ihrem ersten Heimspiel der Saison den Gast aus Mundenheim, der mit einem klaren Auftaktsieg über Budenheim für die ersten Schlagzeilen sorgte. Dabei überzeugten die Gäste mit einer absolut geschlossenen Mannschaftsleistung, zeigten sich von allen Positionen torgefährlich und wollen die auch bei den Hunsrückerinnen unter Beweis stellen. Schon kurz nach der Niederlage der HSG im Auftaktspiel war HSG Trainerin Franzi Garcia klar, dass sie mit ihrer Mannschaft am Wochenende in heimischer Halle unter Druck stehen wird.

 

Personal: Die Knieverletzung von Judith Schmiedebach hat sich als doch nicht schlimm wie zunächst befürchtet, herausgestellt. Ob sie allerdings auflaufen kann entscheidet sich im Laufe der Woche. Fraglich ist zudem der Einsatz von Sarah Wies, die an einer Schulterverletzung laboriert.

 

Prognose: „Wir sind in heimischer Halle auf Wiedergutmachung aus. Ich habe mir den Gast aus Mundenheim angesehen: da kommt eine schnelle und agile Mannschaft auf uns zu, die wir aber durchaus zu Hause schlagen können. Ich bin sicher, dass wir am Sonntag ein anderes Gesicht der Mannschaft sehen werden“, verspricht Garcia.

 

1. Spieltag

14./15. September 2019

 

HSG Wittlich - TSG Friesenheim 45:22 (22:14)

 

Ein mehr als gelungener Saisonstart für die HSG Wittlich! Das Team von Trainer Thomas Feilen fegte die junge Friesenheimer Mannschaft mit 45:22 regelrecht aus der Halle.

 

Doch Feilen wäre nicht Feilen, wenn er dieses Ergebnis nicht einzuordnen wüsste: „Sicherlich in der Höhe unerwartet. Wir sind auf eine junge Friesenheimer Mannschaft getroffen, deren Umschaltspiel wir konsequent mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung unterbunden haben.  Ein guter Start über den wir uns freuen, ihn aber richtig einzuordnen wissen. Die Teamleistung stand bei uns klar im Vordergrund und wir werden nächste Woche auf eine andere Herausforderung in Kandel treffen. Überbewerten werden wir diesen Erfolg sicherlich nicht“, meint der HSG Trainer.

 

Seine Mannschaft ließ in der ersten Hälfte über weite Strecken nicht viel bei den Gästen zu, stand im Deckungsverband bis zur 20. Minute sehr stark, hatte in Hanna Scharfbillig einen guten Rückhalt im Tor. „Dann wurde der Deckungsverband nachlässiger, wir standen zu löchrig und mussten so noch ein paar Gegentore hinnehmen. Im Angriff nutzten wir aber konsequent die Chancen“, lobte der HSG Coach.

 

Den Schlüssel zum Erfolg legte die Mannschaft gleich nach dem Wiederbeginn, entschied die Begegnung mit vier schnellen Toren zum 26:14. „Ziel war es dann, konsequent das Spiel durch zu ziehen und das ist uns auch gelungen. Kompliment an meine Mannschaft für diese geschlossene Leistung“, so Feilen.

 

Scharfbillig und Kehl - Schurich (5), Keil (2), Ambros (3), Teusch (3), Engel (2), Rolinger (2), Packmohr (3), Kappes (6), Czanik (6/4), Schieke (8), Lukanwoski (3), Schenk (1)

 

FSG Arzheim/Moselweiß - HSG Hunsrück 29:25 (16:13)

 

Völlig zu Recht hatte HSG Trainerin Franzi Garcia die Gastgeberinnen sehr stark eingeschätzt und sie sollte Recht behalten! Jede Mannschaft scheint in der Lage, zumindest ihre Heimspiele zu gewinnen und das stellte die FSG am Samstagabend gegen den letztjährigen Vizemeister aus dem Hunsrück unter Beweis. Angetrieben von der ehemaligen Bundesligaspielerin der Trierer Miezen Dora Simon-Varga gelang den Rheinländerinnen der unerwartete Auftakterfolg!

 

Ausgeglichen verliefen die Anfangsminuten, nach denen sich die Gastgeberinnen vom 5:5 in der 9. Minute mit drei Treffern in Folge auf 8:5 in der 13. Minute absetzten. Folgerichtig nahm Garcia die Auszeit, doch die Gastgeberinnen legten zum 9:5 nach, ehe die HSG dank drei Treffer von Dunja Jost auf 9:8 in der 17. Minute verkürzte. Nach dem 11:10 in der 21. Minute gelang den Gastgebern die vier Tore-Führung zum 14:10. Zur Pause führte die FSG mit 16:13.

 

Nach dem Wechsel nahm Garcia beim 21:16 in der 39. Minute erneut die Auszeit, nach der ihre Mannschaft wieder auf 23:20 in der 48. Minute und sogar auf 24:22 in der 51. Minute verkürzte. Als die HSG dann die Chance hatte, per Siebenmeter beim 27:25 in der 56. Minute den Anschluss zu schaffen, die Chance aber nicht verwertete, war das Spiel gelaufen. Die Gastgeber sicherten sich am Ende den 29:25 Heimsieg!

 

„Eine schwache und enttäuschende Vorstellung meiner Mannschaft, vor allem im Deckungsverband. Wir haben im ersten Spielabschnitt keinen Zugriff auf die Gastgeberinnen gehabt und entsprechend laut wurde es in der Kabine. Danach haben wir 20 Minute lang in der Abwehr das gezeigt, was wir können und auch in den Vorbereitungsspielen gezeigt haben. Letztlich waren wir in allen Belangen nicht konsequent genug, hätten hier zwei Tage länger spielen können, ohne das Spiel zu gewinnen. Leider verletzte sich Judith Schmiedebach Mitte der zweiten Halbzeit am Knie und wir hoffen, dass es nichts ernstes ist. Die Gastgeber werden in der Saison eine gute Rolle spielen, sind individuell stark, doch letztlich ist es eine Mannschaft, die wir schlagen müssen. So stehen wir nach der Auftaktniederlage bereits im kommenden Heimspiel unter Druck“, weiß die HSG Trainerin.

 

Martin-Stoleru und Molz - M. Frank (4), Reuter (1), Hoemann (4), Jost (8/4), Gräber (6/1), Sülzle (1), Nicolae, Lammersmann, Schmiedebach (1),

 

FSG Arzheim/Moselweiß - HSG Hunsrück (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Gleich zum Saisonauftakt kommt es in der RPS Oberliga der Damen zum Rheinland-Derby zwischen der FSG Arzheim/Moselweiß und dem letztjährigen Vizemeister HSG Hunsrück. „Wir alle freuen uns, dass es endlich losgeht. Wir sind heiß, top motiviert und wollen einen Saisonstart mit zwei Punkten, das steht außer Frage. Mit Moselweiß treffen wir allerdings auf eine, vor allem individuell, sehr gute Mannschaft. Sie haben ein neues Trainergespann, mit Dori Simon Varga eine Ex-Bundesligaspielerin in ihren Reihen und werden sicher alles dafür tun die Punkte zu Hause zu behalten.

 

Personal: Die HSG hofft ihr stärkste Formation aufbieten zu können.

 

Prognose: „Ich schätze den Gegner sehr stark ein, wenn sie es schaffen ihre individuellen Qualitäten als Team auf die Platte zu bringen, werde sie in dieser Oberligasaison eine sehr gute Rolle spielen. Aber das wollen wir auch: Wir haben in der Vorbereitung gut gearbeitet, viele Testspiele bestritten und uns gut präsentiert. Wenn jede einzelne Spielerin ihre Aufgabe erfüllt, wir einheitlich und kompakt, vor allem in der Defensive, agieren, sind wir eine richtig gute Truppe. Und das wollen und werden wir am Samstag hoffentlich auf die Platte bringen. Die diesjährige RPS-Oberliga schätze ich sehr ausgeglichen und spielstark ein, mit Kandel wird ein starker Aufsteiger eine gewichtige Rolle spielen. Ansonsten glaube ich, ist jede Mannschaft in der Lage ihre Spiele zu gewinnen. Umso wichtiger ist ein guter Saisonstart“, sagt die HSG Trainerin

 

HSG Wittlich - TSG Friesenheim (Sonntag, 18 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Zufrieden zeigt sich HSG Trainer Thomas Feilen mit der Vorbereitung seiner Mannschaft auf die jetzt beginnende Saison. „Wir hatten keine großen personellen Umbrüche, da Frederike Engel und Selina Teusch ja schon letzte Saison bei uns sporadisch im Einsatz waren. Mit Andrea Czanik konnten wir aber eine erfahrene Spielerin gewinnen. Mit Jenny Scheibe beendete eine Stammspielerin ihre Karriere im RPS Liga Team und trainiert jetzt unsere Rheinlandliga-Damen sowie die weibliche RPS Jugend. Ich rechne mit einer extrem ausgeglichenen Liga, in die zwei starke Aufsteiger mit Kandel und Bodenheim gestoßen sind. Urlaubsbedingt fehlte die eine oder andere Spielerin in der Vorbereitung. Doch die Testspiele haben gezeigt, dass wir durchaus an die Leistungen der letzten Saison anknüpfen können“, meint der Wittlicher Coach, der sich besonders darüber freut, dass seine Mannschaft verletzungsfrei durch die Vorbereitung gekommen ist.

 

Personal: Wittlich wird vollzählig auflaufen.

 

Prognose: „Mit dem Zustand der Mannschaft bin ich zufrieden, gehe optimistisch in die neue Saison! Mit Friesenheim kommt eine Mannschaft, die sich erheblich verändert hat. Den Kern bildet die Bundesliga A-Jugend, die verstärkt wird mit einigen erfahrenen Spielerinnen. Ich rechne mit einem engen und temporeichen Spiel, in dem wir versuchen werden, unsere Dinge umzusetzen. Das heißt aus einer stabilen Deckung schnell nach vorne spielen, das was uns letzte Saison schon ausgezeichnet hat. Wichtig ist zum Saisonstart ein positives Ergebnis, damit wir mit genügend Selbstvertrauen in die neue Runde starten“, hofft der Wittlicher Trainer.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Laufe der ersten Vorbereitungsperiode stößt ein hochkarätiger Neuzugang zum Oberliga-Team der HSG Wittlich. Mit der ehemaligen slowakischen Nationalspielerin Andrea Czanik, die 7 Jahre in Diensten der Trierer Miezen sowohl in der 1. als auch 2. Liga stand, verstärkt eine international erfahrene Spielerin nach dem Rückzug der Trierer aus der 2. Liga das Wittlicher Team.

Trainer Thomas Feilen dazu:
„Andrea hätte sicherlich zu höherklassigen Vereinen im In- und Ausland wechseln können. Aus familiären und beruflichen Gründen wollte sie aber prinzipiell gerne in der Region bleiben, da diese Dinge in Zukunft wie bei all unseren Spielerinnen an erster Stelle bei ihr stehen. Ich hatte mit Andrea in den letzten Wochen äußerst gute und zielführende Gespräche, in denen wir schnell festgestellt haben, dass unsere Team-Philosophie mit Ihren sportlichen Prinzipien übereinstimmt. Wir kennen uns u. a. durch Trainingsspiele in den letzten Jahren, durch die auch sie unser Team handballerisch einschätzen konnte. Sie ist ein „Fighter“-Typ, der sich weder im Training noch im Spiel „schont“ und bei dem der mannschaftliche Erfolg im Vordergrund steht. Sie bringt all Ihre Erfahrung und Mentalität zum Wohle der Mannschaft in Training und Spiel ein. Diese grundsätzlichen Dinge waren für mich letztendlich entscheidend. Gerade für unsere jungen Spielerinnen ist sie ein äußerst positiver Zugewinn, von Ihrer Erfahrung und Ihrer Einstellung werden wir als Mannschaft profitieren. Das haben die ersten Trainingseinheiten bereits gezeigt. Gerade im zentralen Deckungsbereich sind wir dadurch deutlich robuster und präsenter aufgestellt. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Andy, die ein äußerst wichtiges Mitglied unseres Teams werden wird.“



 

23. Juni 2019

 

HSG Hunsrück

 

Mit ihrer neuen Trainerin Franzi Garcia startete RPS Ligist HSG Hunsrück am 11. Juni in die Vorbereitung auf die kommende Saison.

 

Bereits nach zwei Wochen zeigt sich Garcia begeistert von ihrem neuen Team: „Trainingstechnisch ziehen alle voll mit, eine willige, ehrgeizige und fleißige Mannschaft, die nicht umsonst in den letzten beiden Jahren zur Spitze der RPS Liga zählte. Schnell war erkennbar, dass ich ein qualitativ gutes Team im Hunsrück habe, dass mir den Start dort einfach machte“.

 

Das Gesicht der Mannschaft hat sich gegenüber dem letzten Jahr allerdings verändert. Mit Dunja Jost und Karin Reuter verkündeten zwei Leistungsträgerinnen der HSG ihren Abschied zum Saisonende. Doch noch sieht Trainerin Franzi Garcia ein Hintertürchen: „Mit beiden habe ich Gespräche geführt, sie trainieren gelegentlich mit und ich glaube, wir müssen hier noch abwarten“, verrät Garcia, die keinen Hehl daraus macht, dass mit beiden Spielerinnen die Qualität der Hunsrücker Mannschaft weiter erheblich steigen würde.

 

Mit Julie Jacobs und Amelie Gilyani zog es gleich zwei talentierte Nachwuchsspielerinnen zum FSV Mainz, sie werden dort in der zweiten Mannschaft (3. Liga) auflaufen. Die erste Mannschaft der "Meenzer Dynamits" schaffte in diesem Jahr den Aufstieg in die erste Bundesliga.

 

Da keine weiteren Neuzugänge aus anderen Vereinen in Aussicht stehen, baut Garcia auf die eigenen Reihen. So trainiert das Rheinlandliga-Team einmal in der Woche mit der ersten Mannschaft. Neben dem dreimaligen wöchentlichen Training steht individuelle Laufarbeit auf dem Trainingsplan im Juni. Mitte Juli wird es eine 10-tägige Regenerationsphase geben, bevor dann der „Feinschliff“ auf die anstehende Saison mit Testspielen unter anderem gegen den 1. FC Köln, die HSG Wittlich und die DJK/MJC Trier folgen wird. Am Ende werden es acht Testspiele sein.

 

Highlight der Vorbereitung wird dann ein Testspiel gegen den 2. Ligisten aus Mainz-Bretzenheim am Sonntag, 8. September in der Hirtenfeldhalle in Kleinich sein.

 

HSG Wittlich

 

Am 01.07 starten die Oberliga-Damen der HSG Wittlich in die Vorbereitung auf die neue RPS-Liga-Saison 2019/2020. Nach den Abgängen von Jenny Simonis, Laura Steffens und Marisa Lang werden mit Fredericke Engel, die als Jugendspielerin des damaligen A-Jugend-Oberligisten TV Arzheim bereits in der vergangenen Saison einige Spiele per Doppelspielrecht absolviert hat, und Selina Teusch (2. Mannschaft) zwei Spielerinnen fest zum Team von Thomas Feilen stoßen, der mittlerweile bereits in seine 6. Saison als Trainer der HSG geht.

 

„Mit Selina und Freddi werden zwei junge, talentierte und lernwillige Spielerinnen unser Team bereichern. Beide haben in der vergangenen Saison bereits einmal wöchentlich mittrainiert und teilweise auch mitgespielt, sodass sie ohnehin schon Teil der Mannschaft waren. Dass beide in Zukunft komplett mit uns trainieren und spielen werden, freut mich sehr, denn beide Spielertypen passen sowohl charakterlich als auch sportlich in unser Team. Wir werden an und mit beiden Spielerinnen viel Freude haben. Wir werden also auch in der kommenden Runde wieder eine spannende und homogene Mannschaft haben, in der das Team und nicht der Einzelne im Vordergrund steht“, so Feilen.

In der rund 10-wöchigen Vorbereitungsperiode, die in zwei Blöcke aufgeteilt ist, werden 3 Trainingseinheiten unter der Woche plus Spiele und Maßnahmen am Wochenende absolviert. Trainingsspiele werden gegen luxemburgische (Bascharage, Grevenmacher) und regionale Teams (Oberthal, Hunsrück) durchgeführt. Am Wittlicher Handball-Cup wird die Mannschaft gegen den Ligakonkurrenten SV Zweibrücken testen.

 

"Wir werden nicht nur in der Vorbereitung, sondern auch in der kommenden Saison auch weiterhin die Verzahnung mit unserer zweiten Mannschaft (ein gemeinsames Training pro Woche) sowie unseren talentierten B-Jugendspielerinnen voranbringen. Beide Teams werden in der kommenden Saison von unserer langjährigen Leistungsträgerin Jenny Simonis trainiert. Diese Ausrichtung und Zusammenarbeit gilt es weiter auszubauen, um nachhaltig unsere Perspektivspielerinnen in den Seniorenberiech zu integrieren. Wir werden also unseren eingeschlagenen Weg weiterhin fortsetzen" sagt Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

 

Saisonstart für die HSG Wittlich ist am Wochenende 14./15. September gegen den letztjährigen Tabellenvierten aus Ludwigshafen-Friesenheim.