Spieltag

14./15. Dezember 2019

 

HSG Hunsrück – FSG Arzheim/Moselweiß

(Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Start in Rückrunde der RPS Oberliga! Und Rheinland-Derby für die Hunsrück HSG, die im letzten Heimspiel vor der Weihnachtspause den Gast aus Arzheim/Moselweiß empfängt. Hier hat das Team von Trainerin Franzi Garcia noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen. Im ersten Saisonspiel kassierten die Hunsrückerinnen in Moselweiß eine unerwartete 29:25 Niederlage. „Für mich steht die FSG überraschend so weit unten. Ich sehe hier eine der individuell stärkten Teams der Liga, das in der Lage ist, jede Mannschaft in der Klasse zu schlagen“, warnt HSG Trainerin Franzi Garcia.

 

Personal: Torfrau Gio Martin-Stoleru wird wohl bis Februar ausfallen, dafür spielt Meike Kirst im Tor. Louisa Bottlender wird aufgrund der Festspielregel nur im Rheinlandligateam auflaufen. Die Verletzung von Viki Hoemann war doch nicht schwer, wie vermutet. Sie wird spielen können.

 

Prognose: „Am Samstag wollen wir den achten Sieg in Folge einfahren, das Jahr damit vernünftig abschließen. Zuhause sind wir sicherlich die Favoritinnen, alles andere als zwei Punkte wäre eine Enttäuschung. Nach der Hinspielniederlage sind wir gegen die Gäste besonders motiviert“, verrät die HSG Trainerin.

 

TSG Friesenheim – HSG Wittlich

(Sonntag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Vom Papier her eine scheinbar leichte Aufgabe für Tabellenführer HSG Wittlich, die in ihrem letzten Spiel vor der Weihnachtspause zum Tabellenelften der Liga, der TSG Friesenheim fahren wird. Das Hinspiel gewann das Team von Trainer Thomas Feilen klar und deutlich 45:22! Doch von all diesen Fakten lässt sich der HSG Coach und sein Team nicht blenden. Friesenheims Formkurve zeigt in den letzten Wochen nach oben, achtbare Ergebnisse wie das Remis vor heimischer Kulisse gegen Bassenheim und die nur denkbar knappe Niederlage gegen Bodenheim sollten Warnung genug sein. Allerdings kann sich das Team aus der Eifel mit einem Sieg im letzten Pflichtspiel dieses Jahres den Platz an der Sonne über den Jahreswechsel sichern.

 

Personal: Der Tabellenführer kann seine Bestbesetzung aufbieten, obwohl einige Spielerinnen sich weiter mit ihren Erkältungen plagen.

 

Prognose: „Ich warne davor, diesen Gegner zu unterschätzen. Im Hinspiel konnten die Gastgeberinnen einige ihrer Qualitäten nicht zeigen. Sie verfügen mit ihren, kleinen und wendigen Spielerinnen über ein gutes Umschaltspiel. Wir stehen da sicher vor einer Herausforderung, wollen aber entsprechend auftreten und an die letzten guten Leistungen der beiden letzten Spiele anknüpfen. Mit dem Sieg wollen wir das Jahr gut abschließen“, hofft Trainer Thomas Feilen.

 

Spieltag

07./08. Dezember 2019

 

HSG Wittlich - SV Zweibrücken 30:23 (13:12)

 

Die HSG Wittlich setzt mit ihrem Trainer Thomas Feilen ein weiteres Ausrufezeichen in dieser Saison! Völlig verdient gewinnen die Eifelanerinnen das Spitzenspiel der RPS Oberliga gegen den Meisterschaftsfavoriten und Tabellenführer aus Zweibrücken und bringen den Saarpfälzerinnen ihre dritte Niederlage der Saison bei. Die Begegnung hatte sicher mehr als 100 Zuschauer verdient, doch die waren am Ende sehr zufrieden mit dem Auftritt ihres Teams.

 

Mit 30:23 (13:12) war das Team von Trainer Rüdiger Lydorf am Ende chancenlos gegen eine im zweiten Spielabschnitt über weite Strecken entfesselnd aufspielende Wittlicher Mannschaft, die nun beste Chancen hat, an der Tabellenspitze zu „überwintern“. Mit einer offensiven 3:2:1 Deckung versuchten die Gastgeber von Beginn an, die wieselflinken, kleinen Angreiferinnen der Gäste in den Griff zu bekommen.

 

Es entwickelte sich eine nervös geführte Anfangsphase, in der die Gäste die wenigen, unnötigen Ballverluste der HSG bestraften und so mit 2:4 in der 7. Minute führten. Über 7:7 in der 13. Minute legten die Eifelanerinnen auf 10:7 in der 17. Minute vor, doch dann nahm Gästetrainer Lydorf die Auszeit, brachte für die bis dahin von der HSG Abwehr abgemeldete Annalena Frank Neuzugang Lucy Dzialoszynski, auf die die HSG Abwehr ebenfalls gut eingestellt war. Überzeugend auch im Spitzenspiel das schnelle Umschaltspiel der Gastgeberinnen von der ersten bis zur letzten Minute und auch das Rückzugsverhalten funktionierte vorbildlich und so kamen die Gäste erst in den Schlussminuten des Spiels zu ihrem einzigen Gegenstoßtreffer! Schwachpunkt in den ersten gut 20 Minuten des Spiels war an diesem Abend sicherlich die unglückliche Torhüterleistung von Hanna Scharfbillig, die sich dann aber besserte und so gelang dem Wittlicher Team bis zur Pause die 13:12 Führung.

 

Nicht eingesetzt wurde auf Wittlicher Seite die immer noch grippekranke Andrea Czanik, die aber nach dem Wechsel zum Einsatz kam, während bei den Gästen weiterhin Annalena Frank auf der Bank Platz nehmen musste. Defensiver arbeitete jetzt der Wittlicher Deckungsverband, da den Gästen die Qualitäten aus dem Rückraum fehlten und sicherlich spielte den Eifelanerinnen in die Karten, dass Lucie Krein kurz nach der Pause ihre zweite Zeitstrafe erhielt und damit rot gefährdet war. Somit war von der im Saisonverlauf so starken Achse Frank/Krein wenig zu sehen.

 

Beim 17:14 in der 36. Minute wechselte Feilen seine Torhüterinen, brachte jetzt Giulia Wilhelmi, die ihren Anteil daran hatte, dass sich ihre Mannschaft über 21:17 in der 44. Minute trotz der Auszeit der Gäste auf 23:17 in der 48. Minute absetzte. Wilhelmi wehrte einige hundertprozentige der Gäste ab und gab ihrer Mannschaft damit den weiterhin nötigen Rückhalt. Gegen die mit schnellen Beinen arbeitende Wittlicher Deckung gingen den Gästen jetzt die Lösungen aus, es fehlte zudem die Durchschlagskraft aus dem Rückraum und im ansonsten starken „eins gegen eins“ Spiel fanden die Gästespielerinnen in ihren Gegenspielerinnen ihre Meister!

 

So war das Spiel zu diesem Zeitpunkt vorentschieden, bei den Gästen schien auch der Glaube daran, dieses Spiel noch einmal drehen zu können, geschwunden.

 

Beim 25:18 in der 50. Minute deutete sich die klare Gästeniederlage an und noch einmal nach der SV Trainer die Auszeit. Beim Schlusspfiff feierten Mannschaft und Fans den siebten Heimsieg! Damit bleibt die HSG in der Hinrunde vor heimischer Kulisse weiterhin ungeschlagen. Es war letztlich das erwartet temporeiche Spiel, bei dem die Wittlicherinnen doch mehr Körner hatten als der Tabellenführer aus Zweibrücken.

 

Taktisch und spielerisch war das Feilen Team den Saarpfälzerinnen überlegen, strahlte von jeder Position Torgefahr aus, suchte und fand spielerische Lösungen und legte ein Tempo vor, gegen das Zweibrücken kaum Mittel hatte. Insgesamt unterstreicht das Team von Trainer Thomas Feilen seine momentane Top-Verfassung,

 

„Es ist einfach toll, wie sich die Mannschaft mitnehmen lässt. Akribisch verläuft unsere Vorbereitung auf die Spiele, in denen wir immer unser Bestes geben wollen. Wenn ich heute jemand aus der guten und geschlossenen Mannschaftsleistung hervorheben will, ist das Selina Teusch, die immer, wenn sie auf der Platte steht, die richtigen und wichtigen Nadelstiche setzt und dabei konsequent den Erfolg sucht. Neben ihr Niki Packmohr, die wichtige Impulse setzte und ihre tollen Tore machte“, erklärte ein zufriedener Wittlicher Trainer, für den bereits heute die Vorbereitung auf das letzte Meisterschaftsspiel in diesem Jahr am kommenden Sonntag in Friesenheim im Fokus steht.

 

Scharfbillig und Wilhelmi - Schurich (5), Keil, Ambros, Teusch (4), Engel, Rolinger, Packmohr (8), Kappes (2), Czanik (3/3), Schieke (3), Lukanowski, Kucher (5/2).

 

HSG Hunsrück - TG Waldsee 31:20 (13:9)

 

Von Beginn an wollte HSG Trainerin Franzi Garcia mit ihrer Mannschaft deutlich machen, weshalb sich ihre Mannschaft bis in die Spitzengruppe der Liga hochgearbeitet hat. Doch aus dem Vorhaben sollte zunächst nichts werden.

 

Die Gäste aus Waldsee hielten dagegen und so verteidigten die Gastgeberinnen ihren knappen Vorsprung vom 5:2 bis 6:4 und jetzt nahm Garcia in der 11. Minute die frühe Auszeit. Über 9:7 in der 18. Minute ließen sich die Gäste nicht abschütteln, blieben über 11:9 in der 25. Minute dran, nahmen dann beim 13:9 in der 27. Minute ihre Auszeit, als die Gastgeberinnen sich deutlicher abzusetzen schienen. Den vier Tore Vorsprung brachten die Hunsrückerinnen in die Pause.

 

„Im Angriff spielten wir in der ersten Hälfte disziplinlos, auch in der zweiten Welle. Das habe ich in der Pause angemahnt und das hat die Mannschaft dann nach dem Wechsel wesentlich besser gemacht“, fand Garcia.

 

Die HSG Trainerin schien in der Pause die richtigen Worte gefunden zu haben. Wie ausgewechselt kam die HSG aus der Kabine, legte jetzt mit 20:10 in der 39. Minute den Grundstein für den klaren Erfolg, der jetzt klar gemacht wurde. Über 26:13 in der 47. Minute rückte die HSG jetzt die Verhältnisse klar! Am Ende feierten die Gastgeberinnen den letztlich ungefährdeten und klaren 31:20 Erfolg.

 

„In der zweiten Hälfte haben wir uns dann gegen einen schwächer werdenden Gast deutlicher abgesetzt. Alle Spielerinnen haben ihre Einsatzzeiten bekommen und ihre Chance genutzt. Einziger Wermutstropfen nach dem Spie war der tiefe „Cut“, den sich Viki Schoemann bei einem Zusammenprall mit einer Gegenspielerin am Kinn zuzog und der genäht werden muss. Ich habe der Mannschaft gesagt, dass wir eine gute Hinrunde gespielt haben, jetzt noch das Spiel in Moselweiß haben, um dann viele Spitzenspiele in Folge spielen zu können“, sagt die HSG Trainerin.

 

Born und Wolf - A. Frank (2), Wies (2), M. Frank (3), Bottlender, Reuter (3), Hoemann (2), Jost (5/2), Gräber (5), Sülzle (7), Nicolae, Lammersmann, Molz (2)

 

HSG Wittlich - SV Zweibrücken

(Samstag, 18 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Das Spitzenspiel der Liga steigt am Samstagabend in Wittlich! Dort erwartet der Tabellenzweite aus Wittlich den neuen Tabellenführer aus Zweibrücken. Dabei haben die Gäste ein Spiel mehr auf dem Konto, liegen aber verlustpunktmässig hinter dem Team aus der Eifel! Zurück an der Tabellenspitze ist der Gast, dessen Saisonziel die Meisterschaft ist. Nach einem 60-minütigen wilden Ritt ohne Verschnaufpause am vergangenen Wochenende gegen die TSG Friesenheim, der mit einem 40:33 (24:20) Erfolg für den SV 64 Zweibrücken endete, sind die Zweibrücker Oberliga-Handballerinnen wieder Tabellenführer. Mit Lucie Klein, Annalena Frank und Lucy Dzialoszynsk, verfügten die Saarpfälzerinnen über die gefährlichsten Angreiferinnen. Was für die Zuschauer eine sehr unterhaltsame und kurzweilige Darbietung war, kostete den Trainer er allerdings einige Nerven. „Wir haben es nicht geschafft die Friesenheimer konsequent zu verteidigen. Mit so einer schlechten Zweikampfquote dürfte man eigentlich kein Oberligaspiel gewinnen. Uns sollte bewusst sein, dass wir nächste Woche im Spitzenspiel gegen Wittlich eine bessere Leistung zeigen müssen, um mithalten zu können“, blickte SV Coach Rüdiger Lydorf schon auf das anstehende Spitzenspiel in Wittlich. Trotz der Unzufriedenheit des Trainers konnten die Rosenstädterinnen durch das torreiche Spiel ihre weiße Weste zu Hause verteidigen und stehen momentan sogar mit 20:4 Punkten auf dem ersten Tabellenplatz. Hinter ihnen steht die HSG Wittlich mit 19:3 Punkten. Wer die Tabellenführung über die Winterpause behält entscheidet sich allerdings nächste Woche. Wittlich kam am letzten Wochenende bei der zuhause noch verlustpunktfreien Mannschaft von Mundenheim zum Punktgewinn und stand sogar kurz vor dem Gewinn beider Punkte.

Personal: Die Gastgeberinnen können am Samstag ihre Bestbesetzung aufbieten.

 

Prognose: Eine super Situation für uns! Wir spielen vor heimischer Kulisse im letzten Heimspiel vor der Weihnachtspause das Spitzenspiel Erster gegen Zweiter! Die Mannschaft freut sich und wir hoffen auf viele Zuschauer, die uns lautstark unterstützen. Bereits beim Auswärtsspiel in Mundenheim wurden wir super unterstützt und ich hoffe, dass wir am Samstagabend eine volle Halle haben. Das die Begegnung alles andere als einfach wird, ist klar! Doch wir gehen das ganze mit positiver Vorfreude an, haben viel Selbstvertrauen und kennen die Gästemannschaft gut. So wird es wohl keine Überraschungen hüben wie drüben geben und man kann von zwei gut aufeinander eingestellten Mannschaften ausgehen. Zuhause hat Zweibrücken bereits alle Spitzenteams der Liga geschlagen und auch wir haben unseren Heimnimbus zu verteidigen. So hoffe ich auf ein gutes Ende für uns. Bei den Gästen überzeugt neben dem bereits genannten Trio vor allem die Breite des Kaders, der von allen Positionen Torgefahr ausstrahlt. Ich rechne mit einem hochspannenden Spiel, in das wir den Rückenwind unserer letzten Heimspiele mitnehmen wollen“, sagt der Wittlicher Trainer Thomas Feilen.

 

HSG Hunsrück - TG Waldsee

(Sonntag, 17 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Neun Niederlagen in Folge stehen in der Bilanz der Gäste aus der Pfalz, die als klare Außenseiterinnen in den Hunsrück anreisen. Die Gastgeberinnen um Trainerin Franzi Garcia haben nach dem verpatzten Saisonauftakt mit drei verlorenen Spielen zum Saisonbeginn, Anschluss an die Spitzengruppe der Liga gefunden und stehen nach zuletzt sieben hintereinander gewonnenen Spielen wieder auf Platz vier der Tabelle. Im Spitzenspiel zwischen Wittlich und Zweibrücken wird eine Mannschaft sicherlich Punkte lassen und damit steigen die Chancen der Hunsrückerinnen, noch weiter in der Tabelle nach vorne zu rücken. Doch zunächst steht die Hausaufgabe gegen den drittletzten der Tabelle, die TG Waldsee an, die allmählich mit dem Rücken zur Wand steht und dringend Punkte benötigt.

Personal: Für die verletzte Torfrau Gio Martin-Stoleru rückt Franzi Wolf aus dem Rheinlandligateam in den Kader, ansonsten ist die HSG vollzählig. 

 

Prognose: „Ähnlich wie gegen Püttlingen treffen wir auf eine Mannschaft aus dem Tabellenkeller, die auf jeden Zähler angewiesen ist. Wir spielen zuhause und ich erwarte von meiner Mannschaft, dass wir Waldsee von Beginn an klar machen, weshalb wir auf Platz vier und die Gäste im Tabellenkeller stehen. Das heißt aber nicht, dass wir die Gäste unterschätzen werden, denn mit Julia verfügt das Team über eine ehemalige Zweitligaspielerin, die lange verletzt war und hat in Bea Demski eine gefährliche Angreiferin im rechten Rückraum, die immer für einige Tore gut ist. Körperlich müssen wir uns gegen die Gäste wehren und es ist unser Ziel, schnell zu spielen, da wir einen kompletten Kader haben. Das sieht bei den Gästen anders aus! In den jetzt anstehenden beiden Heimspielen wollen wir vier Punkt holen um dann entspannt in die Winterpause gehen zu können“, verrät HSG Trainerin Franzi Garcia.

 

Spieltag

30. November/01. Dezember 2019

 

VTV Mundenheim - HSG Wittlich 27:27 (12:14)

 

Die HSG Wittlich bringt dem VTV Mundenheim den ersten Punktverlust in heimischer Halle in dieser Saison bei, bestätigt damit die aktuelle Form, doch eigentlich wäre noch mehr für das Team von Trainer Thomas Feilen drin gewesen!

 

„Hätte mir jemand vor dem Spiel gesagt, dass wir einen Punkt auswärts bei einem Spitzenteam wie Mundenheim gewinnen, das weiterhin ohne Harz spielt, hätte ich das gerne genommen. Ich bin mit dem Remis nicht unzufrieden, zumal die Gastgeberinnen bislang zuhause noch keinen Punkt abgegeben haben. Nach dem Spielverlauf ist aber das Remis für Mundenheim glücklich. Es wurde ein intensives und gutes RPS Liga Spiel, in dem wir 50 Minuten spielbestimmend waren und immer wieder wichtige Akzente setzten“, meinte HSG Coach Thomas Feilen.

 

Nur einmal lagen die „Hornissen“ in Führung und das gleich nach dem Anpfiff der Begegnung. Wittlich glich aus und legte ab dem 1:2 in der 6. Minute ständig vor, führte im ersten Spielabschnitt über 3:6 in der 11. Minute streckenweise mit drei Treffern, brachte die 12:14 Führung in die Pause.

 

Nach dem Wechsel der gleiche Verlauf: die Eifelanerinnen verteidigten ihre Führung, bauten diese Führung ab dem 20:22 in der 45. Minute dann kontinuierlich auf 20:26 in der 49. Minute aus und waren auf dem besten Wege, beide Punkte mit in die Eifel zu nehmen. „Beim 20:26 wusste ich, dass dies noch keine Vorentscheidung war“, gestand Feilen.

 

Seine Mannschaft hatte jetzt teilweise Pech im Abschluss und vergab zudem einige klare Chancen. Die Mannschaft blieb so 10 Minuten ohne Treffer. Beim 24:26 in der 55. Minute nahm Feilen zwar die Auszeit, doch die Gäste verkürzten anschließend auf 25:26. Als Selina Teusch dann knapp zwei Minuten vor dem Ende den Treffer zum 25:27 markierte, schien der Auswärtserfolg greifbar. Mundenheim legte nach, verkürzte auf 25:26 und erneut nahm Feilen die Auszeit. 5 Sekunden fehlten den Wittlicherinnen am Ende zum Sieg, die Hornissen setzen den letzten Stich: die stärkste Mundenheimer Spielerin Frederike Götz sicherte ihrem Team mit ihrem 10 Treffer das glückliche Remis, das nach dem 20:26 Rückstand kaum mehr machbar schien.

 

„Solche Dinge passieren und daraus wird unsere Mannschaft wieder lernen. Es war ein Sonntagsschuss von Frederike in den Winkel! Unglücklich für uns und so war nach Spielende erkennbar Enttäuschung auf unserer Seite. Doch die Mannschaft muss überhaupt nicht enttäuscht sein. Früh hatte Helen Schieke ihre zweite Zeitstrafe und das veränderte unseren Matchplan! Ich konnte sie nicht mehr in der Abwehr einsetzen. Mit dem Remis können wir gut leben, denn in Mundenheim werden nicht viele Mannschaften einen Punkt holen, geschweige denn gewinnen. Wir spielen eine gute Runde und zeigen auch auswärts bei den Spitzenmannschaften, dass wir dort bestehen können und haben jetzt vor allem die beiden harzfreien Spiele erfolgreich hinter uns gebracht“, findet Feilen.

 

Wilhelmi und Scharfbillig - Schurich, Keil, Ambros, Teusch (1), Engel (3/3), Kappes (7), Czanik (3), Schieke (3), Lukanowski (4), Rolinger, Packmohr (3), Kucher (3/1)

 

HF Köllertal - HSG Hunsrück 22:28 (11:12)

 

Der Rücktritt von Köllertals Trainer „HW“ Müller sorgte für einen Paukenschlag! Nach dem Hans-Werner Müller am Donnerstagabend sein Amt nach dem Pokal Aus gegen Saarlouis niederlegte, liefen im Verein die Mühlen rund. Die Vereinsführung lieferte eine schnelle Lösung. Markus Berndt, Trainer der 1. Herrenmannschaft, wird vorerst bis zum Ende der Saison beide Mannschaften übernehmen. Er wird tatkräftig von Lukas Huwig unterstützt. Dieser Wechsel setzte neue Kräfte bei den Saarländerinnen frei und das bekam der Favorit aus dem Hunsrück deutlich zu spüren!

 

Weiterhin tut sich die Hunsrück HSG aber in fremdem Hallen schwer! So auch in Köllertal, beim angeschlagenen Tabellenletzten der Liga, der den Gästen aus dem Hunsrück eine Begegnung auf Augenhöhe lieferte.  Doch nie hatte HSG Trainerin Franzi Garcia das Gefühl, dass ihre Mannschaft das Spiel verlieren könnte. Nach ausgeglichenem Beginn gelang es dem Team von Trainer Franzi Garcia, sich vom 5:5 in der 10. Minute mit drei Treffern in Folge auf 5:8 in der 14. Minute abzusetzen. Beim 7:9 in der 20. Minute griff Garcia mit ihrer Auszeit ein, doch ihre Mannschaft musste den Ausgleich der Gastgeberinnen zum 10:10 in der 26. Minute zulassen, lieferte sich jetzt eine offene Begegnung, in der die Hunsrückerinnen vorlegten und die Köllertalerinnen ausglichen. Zur Pause führten die Gäste denkbar knapp mit 11:12. Die HSG Spielerinnen bekamen im ersten Spielabschnitt die auffälligste HF Spielerin, Linkshänderin Admira Zvekic, die vier Treffer für ihr Team erzielte, nicht richtig in den Griff. Zvekic war vor Saisonbeginn vom bosnischen Erstligisten OZRK Jedinstvo Tuzla verpflichtet worden.

 

Auch nach dem Wechsel ging das Kopf an Kopf Rennen weiter und beim 15:15 in der 42. MInute nahm Garcia erneut die Auszeit! Besser eingestellt war nun die Mannschaft auf Zvekic und Mario Müller, die für wi chtige Tore ihres Teams gesorgt hatten. Es gelang den Gästen, auf 17:19 in der 46. MInute zu erhöhen und jetzt nahm der neue Trainer der HF die Auszeit. Die Chance auf drei Tore davonzuziehen, nutzte die Hunsrückerinnen nicht, zum zweiten Mal in diesem Spiel scheiterteMelisa Gräber vom Punkt, doch den nächsten Siebenmeter machte dann Dunja Jost zur drei Tore-Führung ihres Teams dunkel! Doch die Begegnung blieb spannend! Angetrieben von Müller und Zvekic verkürzten die Saarländerinnen wieder auf 20:21 in der 52. MInute, doch die Gäste behielten die Nerven, konterten  mit zwei Treffern in Folge zum 20:24 in der 56. Minute und waren jetzt auf dem Weg zum Auswärtssieg. Noch einmal nahmen die Gastgeberinnen ihre Auszeit, doch die Begegnung war entschieden! Am Ende feierte das Team von Trainerin Franzi Garica einen verdienten, aber schwer erkämpften Sieg, der aber am Ende zu hoch ausfiel. Die Mannschaft rückt mit diesem Erfolg auf Platz vier der Tabelle vor und ist jetzt wieder mittem im Kreis der Titelaspiranten.

 

"Entscheidend war die Umstellung der Abwehr auf 5:1, durch die wir dann viele Bälle gewannen und das Spiel so entschieden. DEr Sieg ist unter Arbeitssieg zu verbuchen, bei dem wir ein typisches Spiel gegen einen Abstiegskandidaten sahen, der durch den Trainerwechsel motiviert zur Sache ging. Im Angriff waren wir aber heute zu fahrig, ließen die Disziplin im Angriff vermissen, doch am Ende zählen nur die Punkte", resümiert die HSG Trainerin.

 

Born und Martin-Stoleru - A. Frank, Wies (1), M. Frank (3), Kirst, Reuter (2), Hoemann (4), Jost (5/1), Gräber (4/3), Sülzle (6), Nicolae (1), Lammersmann, Molz (2).

 

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VTV Mundenheim - HSG Wittlich (Samstag, 20 Uhr)

 

Ausgangslage: Drei Spiele hat die HSG Wittlich noch vor der Weihnachtspause auf dem Spielplan und die haben es in sich, zumindest die nächsten Beiden. Am Samstag erwartet die Mannschaft von Trainer Thomas Feilen ein schweres Auswärtsspiel in Mundenheim, bevor die Eifelanerinnen dann Meisterschaftsfavoriten aus Zweibrücken zum Spitzenspiel bitten. Doch zunächst gilt die volle Konzentration des Feilen-Teams dem nächsten Gegner, der derzeit auf Platz 5 der Tabelle liegt und seine bisherigen fünf Heimspiele allesamt gewinnen konnte. Das dies auch daran liegen könnte, dass in Mundenheim immer noch ein Harzverbot besteht, ist zumindest ein Fakt.

 

Personal: Wittlich wird mit vollem Kader auflaufen können.

 

Prognose: „Unser Fokus liegt auf dem kommenden Gegner, der sich vor Saisonbeginn mit Spielerinnen aus Friesenheim verstärkt hat und mit einem neuen Trainer in die Saison gestartet ist. Wir haben die Mannschaft in der Vorbereitung bei einem Turnier getroffen. Sie spielen eine aggressive und defensive 6:0 Deckung und bevorzugen das schnelle Umschaltspiel. Deshalb erwarte ich ein temporeiches Spiel, bei dem wir befreit aufspielen können. Aufgrund des Harzverbotes sehe ich Mundenheim in der Favoritenrolle. Intensiv bereiten wir uns auf den kommenden Gegner vor und werden nichts unversucht lassen, etwas Zählbares aus Mundenheim mit in die Eifel zu bringen“, verspricht HSG Trainer Thomas Feilen.

 

 

HF Köllertal - HSG Hunsrück (Sonntag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Lösbare Aufgabe für die Hunsrück HSG! Am Sonntag führt die Fahrt der Hunsrückerinnen nach Püttlingen. Dort wartet mit den HF Köllertal eine Mannschaft, die erst zwei Punkte auf ihrem Konto hat und derzeit auf dem vorletzten Tabellenplatz liegt. Doch von der Tabellensituation lässt sich HSG Trainerin Franzi Garcia nicht blenden. Sie weiß ganz genau, dass die Gastgeberinnen alles daransetzen müssen, zunächst ihre Heimspiele zu gewinnen, wollen sie sich Chancen auf den Ligaverbleib machen. Seit dieser Saison geht die Damenmannschaft des HSV Püttlingen im neunten Jahr der Zugehörigkeit zur RPS-Oberliga unter dem neuen Namen HF Köllertal an den Start. Diese Fusion war notwendig, um den Unterbau der drei aktiven Damenmannschaften optimal zu gestalten. Das Team von Trainer H.W. Müller hat in der neuen Saison ein fast komplett neues Gesicht erhalten. Aus dem 16 Spielerinnen umfassenden Kader der letzten Saison sind nur noch wenige Akteurinnen in der Mannschaft. Mit Claudine Bendun, Blerta Imeri, Marion Müller, Fabienne Hoffmann und Nathalie Wagner sind lediglich fünf Stammspielerinnen erhalten geblieben und so erklärt sich das Saisonziel der Saarländerinnen, der Klassenerhalt. Hauptaugenmerk der Hunsrückerinnen wird wohl auf den gefährlichsten Angreiferinnen der Gastgeberinnen Marion Müller, Annika Schlegel und Admira Zvekic liegen.

 

Personal: „Einige Spielerinnen sind genau wie ich erkältungsmässig angeschlagen, doch ich rechne mit einem vollen Kader“, so die HSG Trainerin.

 

Prognose: „Die Tabellensituation ist durchaus gefährlich. Uns erwartet ein kampfstarker Gegner, der alles daransetzen wird, das Heimspiel zu gewinnen. Von Beginn an müssen wir dagegenhalten und ich wünsche mir, dass wir von Beginn an hellwach sind und nicht schon wieder einen Rückstand aufholen müssen. Nach sechs Siegen in Folge haben wir genügend Selbstvertrauen und es gilt das Credo: gewinnen wollen und müssen!“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10. Spieltag

23./24. November 2019

 

HSG Hunsrück - SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam 33:24 (16:14)

 

„So kann es weitergehen“, freute sich HSG Trainerin Franzi Garcia nach dem klaren Sieg ihrer Mannschaft vor 220 Zuschauern in der Hirtenfeldhalle in Kleinich über einen starken Gegner. Am Ende fiel der Sieg auch nach Meinung der HSG Trainerin etwas zu hoch aus.

 

Es wurde ein „Start-Ziel-Sieg“ der Hunsrückerinnen, die nie die Führung im Spiel abgaben, lediglich beim 2:2 und 9:9 in der 19. Minute den Ausgleich im ersten Spielabschnitt einstecken mussten. Ab diesem Zeitpunkt setzten sich die Gastgeberinnen ab, zogen über 12:9 und 14:11 gelang die 16:14 Pausenführung.

 

„Es war ein gutes Spiel von beiden Seiten mit hohem Niveau und viel Tempo. Wir hätten bis zur Pause durchaus mehr Tore werfen können. So war die Angriffsleistung meiner Mannschaft sehr gut, in der Abwehr bekamen wir aber im Zweikampf keinen Zugriff auf die Angreiferinnen der Gäste“, fand Garcia.

 

Die Gäste kamen besser aus der Kabine, schenkten der HSG gleich zwei Treffer in Folge zum 16:16 in der 33. Minute ein, mussten die Gastgeberinnen aber wieder auf drei Tore über 20:17 und 22:19 in der 41. Minute ziehen lassen. Die Zeitstrafe gegen die stärkste Gästeangreiferin Larissa Freund nutzte das Garcia dann, um sich erstmals auf 23:19 abzusetzen und folgerichtig nahmen die Gäste auch ihre Auszeit. Trotz der dann folgenden Zeitstrafe gegen Lissy Sülzle gelang der HSG die 24:19 Führung in der 43. Minute und spätestens beim 26:20 in der 45. Minute war dann die Vorentscheidung gefallen. Über 30:22 in der 51. Mute gelang der am Ende deutliche 33:24 Erfolg.

 

„Ab der 40. Minute gingen den Gästen die Körner aus und wir kamen über unser Tempospiel zu einfachen Toren. Dadurch setzten wir uns mehr und mehr ab. Die SG war sicherlich an diesem Tag nicht 9 Tore schlechter als wir! Entscheidend war auch, dass wir rotieren konnten, jeder Spielerin ihre Einsatzzeiten gaben. Ein ganz starkes Spiel hat heute Melissa Gräber gezeigt, die nicht nur 9 Buden machte, sondern ihre Mitspielerinnen immer sehr gut einsetzte. Ich bin sehr zufrieden mit dem Auftritt meines Teams, bei dem die Torverteilung auch ausgeglichen war“, lobte Garcia.

 

Born und Martin-Stoleru - A. Frank (3), Wies, M. Frank (5), Bottlender, Reuter (3), Hoemann (3), Jost (2), Gräber (9/5), Sülzle (4), Nicolae (3), Lammersmann, Molz (1).

 

HSG Wittlich - FSG Arzheim/Moselweiß 33:25 (15:10)

 

Die HSG Wittlich gewinnt vor 200 Zuschauern das Rheinland-Derby gegen die FSG Arzheim/Moselweiß und verteidigt damit die Tabellenführung in der RPS Oberliga.

 

Das Team von Trainer Thomas Feilen startete holprig in die Begegnung, leistete sich in den Anfangsminuten gleich drei Ballverluste und so stand die Begegnung in der 7. Minute 2:2. Erkennbar von Beginn an der unbedingte Wille der Mannschaft mit ihrem schnellen Umschaltspiel den Gast unter Druck zu setzen, der sich in den Anfangsminuten auch mit spielerischen Mitteln wehrte, dann aber den Gastgeberinnen das Spiel überlassen musste. Immer besser fanden die Eifelanerinnen jetzt auch Lösungen aus dem Positionsspiel und der Versuch der Gäste, das Tempospiel der HSG früh zu unterbinden, brachte nicht den erhofften Erfolg. So setzte sich das Feilen Team auf 9:4 in der 19. Minute ab, hätte zu diesem Zeitpunkt auch höher führen können. Erst beim 11:7 erzielten die Gäste ihr erstes Tor über den Gegenstoß, zu gut war das Umschaltspiel der Gastgeberinnen von Angriff auf Abwehr. Über 14:8 gelang den Gastgeberinnen die 15:10 Führung zur Pause.

 

Schwerer taten sich die Wittlicherinnen nach dem Wiederanpfiff, als die Gäste vom 17:12 auf 18:14 in der 36. Minute verkürzten. In dieser Phase nutzte die HSG ihre Möglichkeiten in Überzahl nicht und so blieb die Begegnung auch nach einer zweifachen Zeitstrafe gegen die Wittlicherinnen bis 22:18 und 23:19 in der 46. Minute offen. Bei den Gästen waren es vor allem Annika Bach auf der Spielmacherposition, die gelegentlich zu einfachen Torabschlüssen kam und Linkshänderin Michele Meier, die für Torgefahr sorgten. Überhaupt nicht ins Spiel bei den Gästen kam die ehemalige MJC Spielerin Dora Simon-Varga, die ihren einzigen Treffer in der 46. Minute markierte, wenig zum Spiel der Gäste beitrug und eher wie ein Fremdkörper in der Gästemannschaft wirkte. Anders dagegen auf Wittlicher Seite Andrea Czanik, die ihre Klasse in der Abwehr und im Angriff am Kreis unter Beweis stellte und einige sehenswerte Treffer für ihre Mannschaft erzielte. Beim 27:20 in der 50. Minute war die Begegnung entschieden. Insgesamt ein überzeugender Auftritt einer Wittlicher Mannschaft, die in dieser Form nur schwer zu schlagen sein wird. Der Mannschaft ist anzumerken, dass sie derzeit auf einer Erfolgswelle schwimmt. Egal wen Trainer Feilen auch einwechselte, ein Bruch stellte sich nie im Wittlicher Spiel ein.

 

Es ist schon ein „Jammern auf hohem Niveau“, will man die wenigen Defizite im HSG Spiel aufzählen. So bleiben das nicht konsequente Spiel in Überzahl und die einfachen Toren der Gäste in einigen Situation die wenigen Kritikpunkte. Es überwogen jedoch die positiven Aspekte einer als Mannschaft auftretenden Einheit, die nie ihr Tempo zurückschraubte, viel Selbstvertrauen und Spielwitz ausstrahlte und die an diesem Abend auf allen Positionen gefährlich war. Auffällig aber die sehr starke spielerische und kämpferische Leistung von Carla Schurich.

 

„Es macht richtig Spaß mit dieser Mannschaft zu arbeiten, die sich Woche für Woche verbessert. Alle sind in den Trainingseinheiten bereit, sich weiterzuentwickeln und wir sind auf einem guten Wege. Über das Training drängen sich die Spielerinnen mit ihren Leistungen auf, die sie dann im Spiel bestätigen müssen. Mit Andrea Czanik haben wir eine absolute Führungsspielerin dazugewinnen können, die mit uns mit ihrer Erfahrung und Cleverness weiterbringt. Sie ordnet sich komplett dem Team-Spirit der Mannschaft unter, die heute erneut eine sehr gute Leistung abgerufen hat und damit auch Werbung, für die jetzt anstehenden beiden schweren Brocken in Mundenheim und dann zuhause gegen Zweibrücken betrieben hat. Am Montag werden wir uns voll auf die nächste Aufgabe konzentrieren und ich mir sicher, dass die Mannschaft hier wieder alles geben wird“, erklärt ein sichtlich zufriedener Wittlicher Trainer.

 

Scharfbillig und Wilhelmi - Schurich (6), Keil (3) Ambros, Teusch, Rolinger, Packmohr (7/3), Kappes (5), Czanik (4), Schieke (5), Lukanowski (1), Kucher (2/1)

 

 

 

HSG Wittlich - FSG Arzheim/Moselweiß (Samstag, 18 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Zum Rheinland-Derby erwartet Tabellenführer HSG Wittlich den Tabellenneunten. Zuletzt unterlagen die Gäste in heimischer Halle in Koblenz dem Spitzenteam aus Zweibrücken, leisteten aber dabei dem Favoriten aus der Saarpfalz heftigen Widerstand. Ein Wiedersehen wird es zwischen zwei ehemaligen Bundesligaspielerinnen der DJK/MJC Trier geben. Beim Gast spielt derzeit Dora Simon-Varga, die in Wittlich auf ihre ehemalige Mitspielerin Andrea Czanik trifft.

 

Personal: Die HSG bietet ihre Bestbesetzung auf!

 

Prognose: „Eine unglückliche Konstellation, dass hier am Wochenende Meisterschaft und Pokal aufeinandertreffen. Für uns hat die Meisterschaft klare Priorität! Diese Begegnung ist für uns der Auftakt zu den letzten Spielen im Jahr und wir treffen auf einen Gegner, der ergebnistechnisch sicher hinter den Erwartungen hinterherhinkt. Die FSG hat einen breiten, von individueller Klasse bestimmten Kader, der zu stärkeren Teams der Liga zählt. Ich rechne mit einem engen Spiel, das haben die letzten Jahre gezeigt. Vor heimischem Publikum wollen wir alles dafür tun, dass unsere Siegesserie hält. Es wir schwer und wir müssen eine gute Deckung stellen. Am Ende werden Kleinigkeiten entscheiden“, sagt Feilen.

 

HSG Hunsrück - SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam

(Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Nach dem schwachen Start in die Saison hat sich die Hunsrück HSG gefangen und ist bis auf Platz fünf der Tabelle geklettert. Die Gäste belegen derzeit mit ausgeglichenem Punkteverhältnis Platz acht der Tabelle und scheinen in dieser Saison nur schwer auszurechnen. Wie die Hunsrücker starteten die Gäste schlecht in die Saison, scheinen sich aber von Spiel zu Spiel zu steigern und gewannen zuletzt das Spiel gegen das Spitzenteam aus Mundenheim.

 

Personal: HSG Trainerin Franzi Garcia hofft den kompletten Kader aufbieten zu können.

 

Prognose: „Ergebnistechnisch haben wir derzeit einen Lauf, obwohl wir uns im letzten Heimspiel etwas gequält haben. Ich wünsche uns, dass wir im spielerischen Bereich Fortschritte machen. Ich bin zuversichtlich, wir spielen zu gewohnter Zeit in der Hirtenfeldlalle und wir möchten den nächsten Sieg und damit die Serie ausbauen. Wir sind zuhause, haben unser Publikum im Rücken und wollen Ottersheim von Anfang an die Grenzen aufzeigen, von Anfang zeigen, dass wir das Spiel gewinnen wollen“, verspricht die HSG Trainerin.

 

09. Spieltag

16./17. November 2019

 

TG Waldsee - HSG Wittlich 20:27 (10:12)

 

Auf einen kampfstarken Gastgeber hatte Trainer Thomas Feilen sein Team vorbereitet und er sollte Recht behalten, zumindest eine Halbzeit lang hielt Waldsee dagegen, dann aber setzte sich Qualität der Eifelanerinnen durch.

 

Die seit sechs Spieltagen ohne Erfolgserlebnis dastehenden Gastgeberinnen boten dem Tabellenführer zunächst ein Spiel auf Augenhöhe. Erst nach dem 5:5 in der 14. Minute setzten sich die Gäste mit drei Treffern in Folge auf 5:8 bis zur 18. Minute ab, die Gastgeberinnen nahmen ihre Auszeit und blieben über 9:11 in der 26. Minute am Eifel-Team dran. Zur Pause führten die Gäste in einer von den Abwehrreihen geprägten Spiel 10:12.

 

„Es wurde das erwartet intensive Spiel, bei dem die Gastgeber aufopferungsvoll kämpften und über die gesamte Spielzeit das Tempo mitgingen. Bis zur Pause war es spannend, da wir etliche Chancen nicht nutzten und auch die Abwehr unglückliche Tore kassierte. So verpassten wir es, uns abzusetzen“, meinte HSG Trainer Thomas Feilen.

 

Erneut setzte sich die HSG nach dem Wechsel deutlicher ab, führte 12:16 in der 39. Minute und so nahm TG Trainer Markus Lemmert die Auszeit, die Wittlich in der Folge sogar zur 12:17 Führung nutzen konnte. Beim 13:19 in der 43. Minute war die Vorentscheidung gefallen, Wittlich verteidigte jetzt den Vorsprung über 16:23 in der 48. Minute. Beim 18:26 in der 55. Minute war die Begegnung lang entschieden, jetzt nahm Feilen die Auszeit: „Die Auszeit haben wir genutzt, um einige personelle Wechsel in Ruhe besprechen zu können Positionswechsel waren angesagt. Super, wir haben unser Ziel erreicht, wollten an die beiden letzten Auswärtserfolge anknüpfen und beide Punkte mit in die Eifel nehmen und das ist uns gelungen. Nach dem Wechsel war unsere Deckung wesentlich agiler, dazu kamen auch einige Torwartparaden. Doch wir haben auch noch gesehen, wo in unserem Spiel Luft nach oben ist. Wir freuen uns über die beiden Punkte“, resümierte Feilen.

 

Wilhelmi und Scharfbillig - Schurich (5), Keil, Ambros, Teusch (1), Rolinger, Packmohr (5), Kappes (4), Czanik (3), Schieke (4), Lukanowski (1), Kucher (4/4)

 

HSG Hunsrück - TV Bodenheim 23:19 (11:8)

 

Die Serie der Hunsrück HSG hält, das Team von Trainerin Franzi Garcia feiert den sechsten Sieg in Folge und findet damit Anschluss an die Spitzengruppe der RPS Oberliga.

 

Beim 5:5 in der 16. Minute nahm Garcia die erste Auszeit, da sich ihre Mannschaft nach der 5:3 Führung in der 10. Minute zwei Gegentreffer der Gäste einfing und selbst im Angriff nichts zustande brachte. In der Folgezeit setzte sich die HSG wieder ab, führte 9:6 in der 23. Minute und brachte die drei Tore Führung zum 11:8 in die Kabine.

 

Nach dem Wechsel blieb es ein Spiel auf Augenhöhe, die Hunsrückerinnen legten erstmals beim 19:14 in der 47. Minute fünf Tore vor und waren jetzt auf dem Weg, den nächsten Heimsieg einzufahren, es folgten die Auszeiten auf Seiten der Gäste und der Gastgeberinnen, ehe die HSG Spielerinnen das Spiel beim 22:16 in der 54. Minute vorzeitig entschieden. Am Ende feiert die Mannschaft den verdienten, aber hart umkämpften 23:19 Erfolg!

 

„Es war ein zähes Spiel mit vielen technischen Fehlern auf beiden Seiten. Zufrieden bin ich mit der Abwehrleistung, im Angriff haben wir noch Luft nach oben. Das können wir deutlich besser. Ein niveauarmes Spiel bei dem wir froh sind, beide Punkte gewonnen zu haben“, fand Garcia.

 

Born und Martin-Stoleru - A. Frank (3), Wies (1), M. Frank, Reuter (5), Hoemann (1), Jost, Gräber (5), Sülzle (7), Nicolae (1), Lammersmann, Molz

 

TG Waldsee - HSG Wittlich (Samstag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Sechs Spiele in Folge sind die Damen der TG Waldsee jetzt bereits ohne Erfolgserlebnis, zuletzt musste sich die Mannschaft beim Meisterschaftsanwärter aus Zweibrücken klar geschlagen geben. Dabei wurde die am Knie verletzte Rechtsaußen Kim Knittel schmerzlich vermisst. Vor heimischer Kulisse gilt es jetzt für die Pfälzerinnen, die die ehemalige 2. Ligaspielerin Julia Barth reaktiviert haben und die letzte Saison noch zu den auffälligsten Spielerinnen in der Liga zu rechnen war, endlich mit einem Sieg auf die Erfolgsspur zurück zu kehren. Doch mit der HSG Wittlich kommt die Mannschaft der Stunde in der RPS Oberliga. Scheinbar eilt das Team von Trainer Thomas Feilen von Sieg zu Sieg, fuhr am vergangenen Wochenende den sechsten Sieg in Folge ein und hat lediglich die Auswärtsniederlage beim TSV Kandel auf der Minusseite! Man darf gespannt sein, ob die Serie von Waldsee oder die der HSG Wittlich anhält.

 

Personal: Die HSG wird bis auf Fredi Engel, deren Fußverletzung hartnäckiger ist, als angenommen, in Bestbesetzung auflaufen. „Gerade bei einer so jungen Spielerin wie bei Fredi gehen wir behutsam mit ihrer Verletzung um, werden sie erst einsetzen, wenn sie absolut schmerzfrei ist“, erklärt der HSG Trainer.

 

Prognose: „Wir stellen uns auf ein sehr kampfbetontes Spiel ein, da Waldsee sehr kampfstark spielt, im „eins gegen eins“ stark ist und einen körperbetonten Angriff und eine entsprechende Abwehr zeigt. Wir müssen den Gastgeberinnen mit der entsprechenden Körpersprache von Beginn an auf Augenhöhe begegnen, dürfen uns keinesfalls den Schneid abkaufen lassen und wollen die beiden Punkte auch aus Waldsee mitnehmen. Meine Mannschaft weiß die momentane Situation gut einzuschätzen, wir auf keinen Fall abheben, sondern wir arbeiten weiter an den Defiziten, die wir trotz der gewonnenen Spiele in unserem Spiel erkennen. Es macht aber derzeit richtig Spaß und wir genießen den Moment“, gibt Feilen zu.

 

HSG Hunsrück - TV Bodenheim (Sonntag, 17 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Schweres Heimspiel für HSG Hunsrück gegen den Tabellennachbarn aus Bodenheim! Nach vier Siegen in Folge scheint das Team von Trainerin Franzi Garcia jetzt auf einem guten Weg, hat die Auswärtsschwäche mit den beiden Siegen in den letzten beiden schweren Auswärtsspielen wohl abgelegt und wird zuhause auch in dieser Saison seinem Anspruch, in eigener Halle nur schwer schlagbar zu sein, gerecht. Alle vier Heimspiele gewann das Garcia Team, muss sich aber auf einen starken Gast einstellen, deren Formkurve sich auch noch schwankend darstellt. So gewann die Mannschaft gegen einen den Titelanwärter aus Zweibrücken, musste sich zuhause dem TSV Kandel geschlagen geben und kam nur zum knappen Auswärtserfolg am vergangenen Wochenende beim Tabellenletzten in Budenheim. „Es kommt ein starker Aufsteiger, der einen guten Saisonstart hingelegt hat und wohl nichts mit dem Abstieg zu tun haben wird. Wir sind gewarnt, wollen aber den fünften Sieg in Folge einfahren. Nach den letzten Spielen können wir selbstbewusst auftreten“, verlangt HSG Trainerin Franzi Garcia.

 

Personal: Die HSG hat den kompletten Kader zur Verfügung und kann damit aus dem Vollen schöpfen.

 

Prognose: „Was wir zuletzt gut gemacht haben, war unser Tempospiel aus einer phasenweise sehr guten 6:0 Abwehr schnell umgeschaltet und unser Tempo gelaufen. Das wird auch die Grundlage für ein erfolgreiches Spiel am Wochenende sein, zu dem ich viele Zuschauer an der doch ungewohnten Spielzeit wünsche. Dabei wollen wir anders als in den letzten beiden Spielen von Beginn an präsent sein und damit die Voraussetzungen schaffen, den fünften Sieg in Folge zu feiern“, sagt HSG Trainerin Franzi Garcia.

 

 8. Spieltag

09./10. November 2019

 

HSG Wittlich - HF Köllertal 38:27 (16:14)

 

Wittlich fährt den nächsten Sieg in der RPS Oberliga der Damen ein und verteidigt weiterhin die Tabellenführung. Dabei wurde es das von Trainer Thomas Feilen erwartete schwere Spiel, zumindest eine Halbzeit lang. Dann war der Widerstand der Gäste gebrochen!

 

Die Gäste erwischten den besseren Start, führten 0:2 in der 3. Minute, ehe die Gastgeberinnen im Spiel waren und beim 3:3 in der 7. Minute erstmals ausglichen.

 

„Wir fanden nur schwer in die Begegnung, der Gast versuchte trotz seiner angespannten Personallage zielstrebig über „eins gegen eins“ Situationen zum Erfolg zu kommen. Wir standen in der Deckung nicht so stabil wie wir uns das vorgenommen hatten, waren dann aber gut im Spiel“, erklärte Feilen.

 

Doch bis 8:8 in der 13. Minute verlief die Begegnung ausgeglichen, dann gelang den Eifelanerinnen mit drei Treffern in Folge zum 11:8 in der 21. Minute die erste deutlichere Führung, die Köllertal zur Auszeit zwang. Über 15:10 in der 26. Minute schien das Team von Trainer Thomas Feilen jetzt früh die Zeichen für einen klaren Sieg zu setzen, doch noch einmal kämpfte sich der Gast aus dem Saarland auf 16:14 zur Pause heran.

 

„Nach der fünf Tore Führung leisteten wir uns zu viele technische Fehler und so gelang den Gästen die Resultatsverbesserung", klagte Feilen.

 

Beim Wiederanpfiff waren es die Gastgeberinnen die besser ins Spiel fanden und mit vier schnellen Toren in Folge zum 20:14 in der 34. Minute erneut die Auszeit der Gäste provozierten. Die Auszeit zeigte Wirkung, Wittlich baute seinen Vorsprung nicht mehr weiter aus und so nahm Feilen beim 27:21 in der 47. Minute die Auszeit, nach der ein 4:1 Lauf zum 31:22 die erneute Auszeit der Gäste zur Folge hatte. Doch zu diesem Zeitpunkt war die Begegnung entschieden und am Ende feierte die HSG den nächsten Heimsieg, bleibt damit in heimischer Halle in dieser Saison unbesiegt.

 

„Der Start in die zweite Hälfte war Klasse! Wir spielten aus einer kompakt stehenden Deckung deutlich besser als im ersten Spielabschnitt, setzten uns mit unserem Gegenstoßspiel immer deutlicher ab. Das hat die Mannschaft bis zum Ende durchgezogen, nie den Versuch gemacht, das Ergebnis zu verwalten. Wir mussten kämpferisch dagegenhalten und sicherlich war auch die Breite unseres Kaders entscheidend. Am Ende ein verdienter Sieg gegen einen Gast, der mit einem dezimierten Kader und einigen nicht RPS Liga erfahrenen Spielerinnen dagegenhielt. Bessert sich die Personalsituation der Köllertaler, spielt die Mannschaft in der Liga eine andere Rolle als derzeit. Wir nehmen weiterhin jedes Spiel ernst, freuen uns über die Momentaufnahme und werden weiter im Training gut und akribisch arbeiten. Derzeit eine sehr positive Situation, mit der wir umgehen können. Jede Mannschaft, die in dieser Liga spielt, spielt hier zurecht und verdient den nötigen Respekt, den wir allen Teams entgegenbringen. Ein erstes Fazit können wir sicherlich kurz vor der Weihnachtspause ziehen“, sagt der Wittlicher Coach.

 

Wilhelmi und Scharfbillig - Schurich (6), Keil, Ambros, Teusch (7), Rolinger (1), Packmohr (10/4), Kappes (5), Czanik (1), Schieke (7/1), Lukanowski (1), Kucher.

 

TG Osthofen - HSG Hunsrück 24:27 (16:12)

 

Am Ende war es ein Handball-Krimi, den sich die TG Osthofen und die HSG Hunsrück lieferten, mit dem besseren Ausgang für Mannschaft aus dem Hunsrück!

 

Den Start verschliefen die Hunsrückerinnen völlig, wurden erst nach dem 4:0 und der Auszeit von Trainerin Franzi Garcia in der 5. Minute wach, liefen aber dem Vorsprung der Pfälzerinnen über 9:4 in der 11. Minute und bis zur Pause zum 16:12 hinterher.

 

„Wir haben in den ersten 20 Minuten nicht stattgefunden, lagen zur Pause nur mit vier Toren zurück“, klagte Garcia.

 

Anders als zu Spielbeginn traten die Hunsrückerinnen dann nach dem Wechsel auf, zeigten nach Ansicht ihrer Trainerin eine überragende Abwehrleistung mit einem starken Innenblock Karin Reuter und Dunja Jost, mit dem man auch Osthofens stärkste Angreiferin Mona Schmitt besser in den Griff bekam.

 

„Zudem hatten wir jetzt auch eine starke Torhüterleistung“, lobte die HSG Trainerin und so glichen die Gäste nach einem 4:0 Lauf zum 16:16 in der 35. Minute aus. Jetzt war es an den Gastgeberinnen, die Auszeit zu nehmen. Doch nach dem 17:17 drehten die Gäste das Spiel scheinbar endgültig, legten in Unterzahl auf 17:20 in der 44. Minute vor, doch nach dem Anschluss zum 18:20 legte Garcia die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch. Osthofen glich beim 21:21 in der 51. Minute erneut aus und läutete so die spannende Schlussphase ein. Jetzt war es wieder an den Gästen, mit ihrem zwei Tore Vorsprung beim 22:24 in der 57. Minute für die Auszeit der Gastgeberinnen zu sorgen. Als Melisa Gräber auf 22:25 erhöhte, schien der Sieg der Gäste greifbar, doch zwei schnelle Tore der Osthofenerinnen zwangen Garcia zur Auszeit, 90 Sekunden vor dem Abpfiff. Annika Frank gelang der Führungstreffer zum 24:26, doch umgehend kassierte sie die Zeitstrafe. Doch Melissa Gräber machte vier Sekunden vor dem Ende mit ihrem Tor in Unterzahl alles klar.

 

„Wir sind glücklich, dieses schwere Auswärtsspiel gewonnen zu haben. Das wird für den weiteren Saisonverlauf sehr wichtig sein! Anni Frank nutzte in der wichtigen Phase eiskalt ihre Chancen. Im Ergebnis müssen wir aber auch sehen, dass wir viel zu viele Bälle weggeworfen haben“, fand die HSG Trainerin.

 

Born und Martin-Stoleru - A. Frank (5), Wies, M. Frank, Reuter (4), Hoemann (4), Jost (5/1), Gräber (6), Sülzle (3), Lammersmann, Molz

 

HSG Wittlich - HF Köllertal (Samstag, 18 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Vom Papier her eine klare Angelegenheit für den Tabellenführer, die HSG Wittlich. Das Team von Trainer Thomas Feilen erwartet am Samstagabend die HF Köllertal, die erst eine Begegnung in dieser Saison gewinnen konnte. Seit dieser Saison geht die Damenmannschaft des HSV Püttlingen im neunten Jahr der Zugehörigkeit zur RPS-Oberliga unter dem neuen Namen HF Köllertal an den Star. Diese Fusion war notwendig, um den Unterbau der drei aktiven Damenmannschaften optimal zu gestalten. Das Team von Trainer H.W. Müller hat in der neuen Saison ein fast komplett neues Gesicht erhalten. Aus dem 16 Spielerinnen umfassenden Kader der letzten Saison sind nur noch wenige Akteurinnen in der Mannschaft. Mit Claudine Bendun, Blerta Imeri, Marion Müller, Fabienne Hoffmann und Nathalie Wagner sind lediglich fünf Stammspielerinnen erhalten geblieben und so erklärt sich das Saisonziel der Saarländerinnen, der Klassenerhalt. Anders dagegen sieht sicher die Erwartungshaltung in Wittlich aus. Nach einem mehr als geglückten Start in die Saison kann das Team von Trainer Thomas Feilen seiner Favoritenrolle gerecht werden und mit einem Sieg auch an diesem Wochenende die Tabellenführung behaupten. Doch Feilen bleibt weiter auf dem Boden, tritt auf Euphorie bremse, wissend, dass die Momentaufnahme sicher sehr gut ist, doch es steht eine noch lange Saison mit schweren Spielen vor den Eifelanerinnen.

Personal: Einige Spielerinnen sind angeschlagen und Trainer Thomas Feilen hofft, einen besser besetzten Kader als zuletzt in Bellheim auf den Platz schicken zu können.

Prognose: „Unser Gegner wird Ende der Saison sicher nicht dastehen, wo die Mannschaft jetzt steht. Die personelle Situation wird sich im Saisonverlauf entspannen und dann geht es deutlich nach oben. Wir stellen uns wie in den letzten Jahren auf ein hart umkämpftes und enges Spiel ein. Den nötigen Respekt werden wir unserem Gegner entgegenbringen, wollen dennoch beide Punkte in Wittlich behalten. Es wird keine leichte Aufgabe, doch die Mannschaft ist fokussiert und wird alles geben“, verspricht Feilen.

 

TG Osthofen - HSG Hunsrück (Sonntag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Jetzt gilt es für das Team von Trainerin Franzi Garcia nachzulegen. Nachdem die Mannschaft am vergangenen Wochenende scheinbar ihre Auswärtsschwäche abgelegt hat und den nach zwei Heimspielerfolgen den dritten Sieg in Folge einfuhr, geht es jetzt nach Osthofen. Dort steht die Mannschaft vor einer durchaus lösbaren Aufgabe, zumal die Gastgeberinnen sich vergangene Woche einen Punktverlust gegen den Tabellenletzten aus Budenheim leisteten, bitter für die Mannschaft, die sich erst kurz vor Schluss den Treffer zum Remis einfing und das erstmals im gesamten Spielverlauf. Bis dahin führte Osthofen ständig, verstand es aber nie, auch nach einer klaren Führung, den Sack zuzumachen. Torgefährlichste Angreiferin der Gastgeberinnen ist Mona Schmitt, die auch im letzten Spiel mit 11 Toren mehr als die Hälfte der Osthofener Treffer markierte.

 

Personal: Bis auf Louisa Bottlender, die im Rheinlandligateam zum Einsatz kommt, kann die HSG ihre Bestbesetzung aufbieten.

 

Prognose: „Ein schweres Auswärtsspiel meiner Mannschaft. Ich habe die Gastgeberinnen per Video analysiert. Die Mannschaft spielt deutlich besser, als sie derzeit in der Tabelle stehen. Eine sehr aggressiv spielende Mannschaft, die im Rückraum viel Durchschlagskraft hat und sehr deckungsstark ist. Die Leistung aus Bassenheim müssen wir bestätigen, daran werden wir gemessen. Ich bin gespannt, ob meine Mannschaft das am Sonntag auf die Platte bringt“, sagt Garcia

 

Wittlich entführt auch die Punkte aus Bellheim und verteidigt die Tabellenspitze

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam - HSG Wittlich 17:20 (7:9)

 

Die Wittlicher Frauen schwimmen weiter auf der Erfolgswelle, verteidigen mit dem Sieg in Bellheim die Tabellenführung!

 

Die „Südpfalztigerladies“ um Trainer Christian Hörner mussten auf einige Spielerinnen verzichten, unter anderem auf Julia Sefrin und Mona Reichling, die sich letzte Woche in Zweibrücken verletzten. Über eine konsequente Abwehrarbeit und cleveres Angriffsspiel wollten die Gastgeberinnen die nächsten beiden Punkte einfahren und das schien zumindest in den Anfangsminuten möglich.  

 

Die SG fand besser ins Spiel, verteidigte über 5:3 in der 10. Minute bis 7:5 ihre Führung. Es folgte die Auszeit von Wittlichs Trainer Thomas Feilen, der die 5:1 Abwehr noch offensiver einstellte, um so die Kreisanspiele der Gastgeberinnen besser in den Griff zu bekommen und dies zeigte Wirkung. Seine Mannschaft übernahm mit einem 0:4 Lauf bis zur Pause das Geschehen und ging mit einer zwei Tore Führung zum 7:9 in die Pause.

 

„Die Abwehrumstellung war die absolut richtige Entscheidung, das war der Grundstein für unseren Erfolg. Erneut zeigte Hannah Scharfbillig eine starke Leistung im Tor, fischte jetzt das weg, was noch durch die Abwehr kam“, lobte der HSG Coach.

 

Überzeugend die Abwehrleistung nach der Auszeit. 20 Minuten ließen die Eifelanerinnen keinen Treffer mehr zu. Und auch nach dem Wechsel hielten die Gäste ihre „weiße Weste“ bis zur 39. Minute, ehe den Gastgeberinnen ihr erstes Tor nach dem Wechsel zum 8:13 gelang.

 

Über 10:15 in der 45. Minute kämpften sich die Gastgeberinne auf 17:18 bis zur 58. Minute heran. Dann war es Helen Schieke und Selina Teusch, die den Sieg ihres Teams endgültig unter Dach und Fach brachten.

 

„Es waren zwei wichtige Auswärtspunkte für uns. Letztlich ein torarmes Spiel, in dem auf beiden Seiten einige freie Chancen nicht verwertet wurden. Wir haben es im zweiten Spielabschnitt nicht geschafft, den Sack früher zuzumachen, kassierten bei der klaren Führung eine unnötige Zeitstrafe und zwei Gegenstoßtore und so wurde die Begegnung gegen Ende noch einmal knapp. Am Ende aber zählen die Punkte und die Erkenntnis, dass wir die Grundlage für den Erfolg mit einer guten Abwehrarbeit und starken Torfrauen legen müssen.

 

Wilhelmi und Scharbillig - Keil (1), Ambros, Teusch (1), Rolinger, Packmohr (5/2), Kappes (3), Schieke (5), Lukanowski (2), Kucher (3/2)

 

TV Bassenheim - HSG Hunsrück 18:31 (10:12)

 

Dank einer starken zweiten Halbzeit setzten sich die Hunsrückerinnen erstmals in dieser Saison auswärts durch und fertigten den stark eingeschätzten TV Bassenheim am Ende deutlich ab.

 

„Wir sind sehr glücklich über unseren ersten Auswärtssieg, den man vor allem in dieser Höhe nicht erwarten konnte, weil wir in der ersten Halbzeit nach der 1:0 Führung klar zurücklagen“, sagte HSG Trainerin Franzi Garcia.

 

Ausgeglichen verlief die erste Hälfte, in der die Hunsrückerinnen den Start erneut verschliefen und 5:1 in der 7. Minute zurücklagen. Trainerin Franzi Garcia nahm die Auszeit, wechselte die Torfrauen und ab diesem Zeitpunkt machte Geo Martin-Stoleru ein bärenstarkes Spiel im HSG Kasten und wurde nach Ansicht ihrer Trainerin zur Matchwinnerin! „Bis zu diesem Zeitpunkt wurde Torfrau Sophie Born von ihrer Abwehr allein gelassen, bekam nur freie Bälle und Bälle, die für sie schwer zu halten waren. Mit 16 Paraden und 50 Prozent gehaltener Bälle brachte Geo  Bassenheim dann schier zur Verzweiflung. Das war die Grundlage, dass die Abwehr an Ruhe gewann“, lobte die HSG Trainerin.  

 

Beim 7:8 in der 19. Minute gelang Annika Frank die erste HSG Führung, die die Mannschaft nicht mehr abgab.

 

Nicht wiederzuerkennen waren die Gäste nach dem Wiederanpfiff. Die Mannschaft von Franzi Garcia kam hellwach in die zweite Hälfte, spielte sich nach Ansicht der Trainerin in einen Rausch, zog auf 11:21 in der 46. Minute davon, hatte die Begegnung zu diesem Zeitpunkt entschieden.

 

„Geo hat ihren Kasten jetzt regelrecht vernagelt und wir konnten eins gegen Null Gegenstöße laufen und das hat Bassenheim demoralisiert.  In der Abwehr waren wir viel aggressiver, haben jetzt ordentlich zugepackt und was dann noch durchkam wurde sichere Beute von Geo. Insgesamt eine sehr homogene Mannschaftsleistung, was sich auch an den Toren widerspiegelt. Wir waren von jeder Position gefährlich. Wir haben auch ein Statement für uns selbst gesetzt, bewiesen, dass wir es auch auswärts können und jetzt steigt nach drei Siegen das Selbstbewusstsein“, freute sich Garcia.

 

Am Ende feierte das Hunsrück Team den ersten Auswärtssieg der Saison und kehrt in die Erfolgsspur zurück.

 

Born und Martin-Stoleru - A. Frank (4), Wies (3), M. Frank (1), Reuter (5), Hoemann (4), Jost (2), Gräber (5/1), Sülzle (4/1), Molz (3)

 

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SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam - HSG Wittlich

(Samstag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Zum nächsten Spitzenspiel reist Tabellenführer HSG Wittlich am Samstag nach Bellheim. Dort wartet der Tabellenfünfte auf das Team von Trainer Thomas Feilen. Zuletzt musste sie OBZ dem Spitzenteam aus Zweibrücken geschlagen geben, will jetzt vor heimischer Kulisse den Beweis antreten, dass mit der Mannschaft der "Südpfalztigerladies"in dieser Saison zu rechnen ist. „Die Mannschaft ist dennoch gut in die Saison gestartet, schlug Mundenheim und gewann in Moselweiß. Deshalb sehe ich eine schwierige Aufgabe auf uns zukommen, zumal die Gastgeberinnen einen guten Mix an jungen und erfahrenen Spielerinnen aufbieten und die in Julia Sefrin und Larissa Freund ihre stärksten Spielerinnen haben. Dazu verfügt die Mannschaft mit Linda Knarr über eine sehr starke Torfrau. Der Rückraum ist insgesamt sehr erfahren! Dazu kommen noch gute Außen Spielerinnen“, weiß HSG Coach Thomas Feilen.

 

Personal: „Noch reicht es leider nicht für einen Einsatz von Fredi Engel. Ihre Verletzung ist hartnäckiger als vermutet“, gesteht HSG Coach Thomas Feilen.

 

Prognose: „Wir werden erneut maximal gefordert sein, dennoch rechne ich uns gute Chancen aus, etwas Zählbares aus Bellheim mitzubringen. Dafür müssen wir aber an die Leistung der letzten Wochen anknüpfen. Insgesamt rechne ich mit einem ausgeglichenen Spiel, bei dem wir befreit aufspielen können. Wir haben keinen Druck und freuen uns auf das Spiel“, sagt der HSG Coach. Die Mannschaft setzt einen Bus ein, der um 13.30 Uhr ab Parkplatz Clara Viebig Realschule plus und in dem Fans mitfahren können.

 

TV Bassenheim - HSG Hunsrück (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Rheinland-Derby für das Team der HSG! Die Mannschaft von Trainerin Franzi Garcia reist zum Tabellensechsten nach Bassenheim, die bislang alle Heimspiele gewinnen konnten. Dem steht die bislang „schwarze Serie“ der Hunsrückerinnen in Auswärtsspielen der bisherigen Saison gegenüber. Alle drei Begegnungen in fremder Halle musste die HSG bisher verloren geben. Doch die Mannschaft reist nach zwei Heimspielerfolgen mit dem nötigen Selbstbewusstsein in die Nähe von Koblenz. „Bassenheim ist zuhause sehr stark, gewann sensationell gegen Zweibrücken. Für uns wird das sehr schwer, eine reine Kopfsache“, findet die HSG Trainerin, die findet, dass die HSG zurecht in den Auswärtsspielen bisher „einen auf die Mütze“ (Zitat Garcia) bekommen hat.

 

Personal: Julie Nicolae (private Gründe), Nina Lammersmann (berufliche Gründe) und Louisa Bottler (Festspielregel) werden nicht mit dabei sein.

 

Prognose: „Im Angriff müssen wir deutlich besser spielen, mehr Tempo an den Tag legen. Letztlich muss vieles bei uns zusammenpassen, um in Bassenheim zu bestehen. Erkennbar ist schon die Diskrepanz zwischen unseren Auftritten zuhause und in fremden Hallen. Ich hoffe, dass wir vom Kopf her in der Lage sein werden, dagegenzuhalten und mit einem Sieg mit dem TV in der Tabelle gleichzuziehen“, sagt die HSG Trainerin.

 

 

7. Spieltag

02./03. November 2019

 

SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam - HSG Wittlich (Samstag, 18 Uhr)

 

 

 

 

 

Wittlch feiert Sieg über Bodenheim und die Tabellenführung

 

6. Spieltag

26./27. Oktober 2019

 

HSG Hunsrück - TSG Friesenheim 35:30 (17:13)

 

250 Zuschauer feierten den dritten Heimsieg ihrer Mannschaft!

 

Die Gäste aus Friesenheim fanden besser ins Spiel, legten 0:2 vor, ehe die HSG ihre Nervosität abgelegt hatte und nach drei Treffern in Folge erstmals beim 3:2 in der 6. Minute in Führung ging. Doch die TSG hielt dagegen, drehte die 5:4 Führung der Hunsrückerinnen mit drei Treffern in Folge zum 5:7 in der 12. Minute und zwang HSG Trainerin Franzi Garcia zur frühen Auszeit. „Entscheidend war hier die Umstellung der Abwehr auf eine 6:0 Formation, durch die wir mehr Zugriff auf die Friesenheimer Angreiferinnen bekamen“, freute sich Garcia.

 

Ab der 20. Minute lief das HSG Spiel deutlich besser, die Mannschaft setzte sich vom nach dem 10:10 bis zur 25. Minute auf 15:11 ab, gab die Führung nicht mehr aus der Hand.

 

Wie im ersten Spielabschnitt verschliefen die Gastgeberinnen den Start, kassierten erneut zwei Gästetreffer zum 17:15 in der 32. Minute, um sich dann wieder mit vier Treffern auf 19:15 in der 34. Minute abzusetzen, um diesen Vorsprung dann zu verwalten. Zwischenzeitlich führten die Hunsrückerinnen mit sieben Toren (beim 29:22 und 34:27 in der 55. Minute), doch den Gästen gelang die Ergebniskosmetik.

 

„Eine sehr gute Leistung der Mannschaft, vor allem in der Offensive! Das zeigen die 35 Tore, doch wir hätten durchaus noch mehr erzielen können. Auch die Zuschauer bestätigten, dass dies heute ein sehr attraktives Spiel war, zu dem auch die Gäste beitrugen, die fast ihre A-Jugend aufboten. Dazu eine tolle Kulisse und Super Stimmung in der Halle! Vor allem über unser Gegenstoßspiel, dem erweiterten Gegenstoß und der zweiten Welle waren wir effektiv und konsequent. Es war eine homogene Mannschaftsleistung, aus der ich aber Karin Reuter hervorheben möchte. Sie war die überragende Spielerin, nicht nur wegen ihrer Treffer, sondern aufgrund der Tatsache, dass sie mit ihrer Abwehrleistung für viel Ruhe sorgte, viele Bälle abfing und unserem Spiel die nötige Gelassenheit gab. Jetzt wollen wir den Schwung mit ins Auswärtsspiel nach Bassenheim mitnehmen“, erklärt die HSG Trainerin.  

 

Born und Martin-Stoleru - A. Frank (4), Wies, M. Frank (1), Bottlender, Reuter (6), Hoemann (8), Jost (4), Gräber (6/3), Sülzle (2), Nicolae, Lammersmann (2), Molz (2).

 

HSG Wittlich - TV Bodenheim 38:27 (17:15)

 

Vierter Sieg in Folge für die HSG Wittlich, die damit weiterhin die Tabelle in der RPS Oberliga anführt. Mit dieser „Momentaufnahme“ hatten vor Saisonbeginn selbst kühnste Optimisten nicht gerechnet, doch dies ist der Lohn für die gute Vorbereitung und Trainingsarbeit der Eifelanerinnen in diesem Jahr!

 

Von Beginn an gab das Team von Trainer Thomas Feilen den Ton in der Halle der Berufsbildenden Schule in Wittlich an, schien die Gäste regelrecht überrennen zu wollen und so legte Gästetrainer Markus Reese beim 6:1 für die Gäste in der 8. Minute die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch, nahm die Auszeit, nach der sich seine Mannschaft besser eingestellt auf das HSG Spiel zeigte und so bis zum 7:6 in der 14. Minute verkürzte.

 

„Im Angriff waren wir bis zum 6:1 super effektiv, standen zudem in der Deckung gut, doch nach der Auszeit hatte der starke Aufsteiger das Momentum auf seiner Seite“, gestand Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

 

Als den Gästen in der 17. Minute der Ausgleich zum 9:9 gelang, war es an Feilen die Auszeit zu nehmen. Scheinbar unbeeindruckt legten die Gäste auf 9:10 und 10:11 vor, doch dann legten die Gastgeberinnen wieder vor und gaben die Führung im Spiel nicht mehr ab. „im ersten Spielabschnitt eine enge Kiste zweie gleichwertiger Mannschaften mit der knappen Pausenführung für uns“, erklärte Feilen.

 

Nach dem Wechsel verkürzte der Tabellenzweite auf 21:19 in der 36. Minute, doch Wittlich legte jetzt vier Treffer zum 23:19 vor, verteidigte diesen Vorsprung bis zum 27:23 in der 44. Minute, um dann mit drei Treffern in Folge zum 30:23 in der 46. Minute für die Entscheidung zu sorgen. Der HSG Express war auch nach einer Auszeit der Gäste nicht mehr aufzuhalten und am Ende stand ein unerwartet deutlicher und absolut verdienter 38:27 Erfolg des Tabellenführers auf der Anzeigetafel!

 

„Das Ergebnis ist sicherlich deutlicher als der Spielverlauf! Die Begegnung gegen den Aufsteiger war wie erwartet hart umkämpft! Doch nach dem Wechsel setzten wir uns kontinuierlich ab, da wir die Chancen sicher verwerteten. Unser Sieg geht absolut in Ordnung, doch Respekt vor dem Aufsteiger, der in dieser Form noch viele Punkte in der Liga einfahren wird. Meine Mannschaft freut sich über die aktuelle Situation, doch wir schauen von Spiel zu Spiel. Auch heute mussten wir unsere maximale Leistung zeigen, sind happy über den Erfolg und werden weiter konzentriert arbeiten und trainieren. Bereits am Montag beginnt die Vorbereitung auf das Spiel am nächsten Wochenende, wo uns OBZ erwartet. Die Mannschaft zieht voll mit, präsentiert sich mannschaftlich geschlossen und dieser Trend ist absolut positiv“, freut sich der Trainer des Tabellenführers.

 

Wilhelmi und Scharfbillig - Schurich (6), Keil (1), Ambros (1), Teusch (6), Rolinger, Packmohr (4), Kappes (5), Czanik (3/1), Schieke (6), Lukanowski (2), Kucher (4).

 

 

 

HSG Hunsrück - TSG Friesenheim (Samstag, 19.30 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Nach dem Heimspielerfolg des vergangenen Wochenendes steht der Hunsrück HSG mit dem Tabellenfünften aus Friesenheim ein anderes Kaliber ins Haus. Nach der klaren Auftaktniederlage der Gäste in Wittlich, legte das Team mit drei Siegen in Folge nach und überraschte dabei mit dem klaren Erfolg über die SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam. Siege beim Tabellenletzten in Budenheim und gegen die TG Waldsee sind unter dem Kapitel Pflichtsieg abgehakt. Für die Gastgeberinnen gilt es, jetzt die Heimstärke erneut unter Beweis zu stellen und sich mit einem weiteren Sieg genügend Selbstvertrauen für das Lokalderby gegen Bassenheim am nächsten Wochenende zu tanken.

 

Personal: Melisa Gräber wird nach ihrer Fußverletzung wieder dabei sein. „Ihr Fuß bereitet ihr keine Probleme mehr“, freut sich Trainerin Franzi Garcia, die damit lediglich den langzeitbedingten Ausfall von Judith Schmiedebach kompensieren muss.

 

Prognose: „Mit Friesenheim kommt jetzt ein anderes Kaliber als zuletzt mit Budenheim! Darauf stellen wir uns ein und sind darauf aus, die Leistung aus dem Budenheimer Spiel zu bestätigen und den zweiten Sieg in Folge einzufahren. Dabei will die Mannschaft die Aggressivität und das Tempo aus dem letzten Spiel an den Tag legen, vor allem in der Abwehr. Wichtig ist, dass wir jetzt Konstanz in unser Spiel bekommen. Friesenheim baut auf die A-Jugendlichen der Bundesliga und ihre bundesligaerfahrene Yvonne Rolland, die Dreh- und Angelpunkt des Gästespiels ist. Sie zieht die Fäden im Friesenheimer Spiel und dafür müssen wir gewappnet sein. Auch sollten wir uns darauf einstellen, solche Spiele nicht immer von vorneweg zu gestalten und früh für uns zu entscheiden. Durchaus kann ein solches Spiel auch enger werden und ich wünsche der Mannschaft, dass sie dann auch ein solches Spiel für sich entscheidet! Ganz wichtig ist für uns die Zuschauerunterstützung und ich hoffe, dass viele Fans den Weg nach Sohren finden“, so Garcia.

 

HSG Wittlich - TV Bodenheim (Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Das konnte Keiner Voraussagen: am Samstagabend steigt in der Halle der Berufsbildenden Schule in Wittlich das Spitzenspiel der RPS Oberliga zwischen dem Tabellenführer aus Wittlich und dem Aufsteiger TV Bodenheim. „Es spielt der momentane Erste gegen den momentanen Zweiten. Ich bin aber sicher, dass noch einige Mannschaften ihr Potential erst im Laufe der Saison entwickeln und sehe dieses Spiel als Momentaufnahme“, mahnt Wittlichs Trainer Thomas Feilen. Der Klassenverbleib des Aufsteigers wird die Mannschaft bei einer einigermaßen ähnlichen Performance wie in diesem ersten Teil der Runde schon im Verlaufe der Hinrunde praktisch in der Tasche haben. Wie es mit den höheren Zielen aussieht, lässt sich noch nicht so ganz eindeutig sagen, denn die Liga ist derzeit ein einziges Chaos mit ihren Ergebnissen wider allen Trend. So setzte sich das Team von Trainer Markus Reese am vergangenen Wochenende gegen den bisherigen Tabellenführer aus Zweibrücken mit 20:18 durch, Dabei mussten beide Mannschaften auf wichtige Stammspielerinnen verzichten.  Aber wenn das niemand so recht auf dem Schirm hatte, was dieser Erfolg gegen die Zweibrückerinnen bei dem zeitgleichen Kantersieg der Wittlicherinnen in Osthofen mit der Tabelle macht, scheint auch die Gefahr gering, dass man sich bei beiden Vereinen mit falschen Themen beschäftigt. Während man auf Seiten des Aufsteigers die bisherigen Punktgewinne als wichtig für das Saisonziel Klassenerhalt wertet, sieht man sich in Wittlich durchaus in der Lage einen Platz im oberen Mittelfeld zu erreichen. Gästetrainer Reese umschreibt die Spielphilosophie seiner Mannschaft: „Das A und O im Angriff sind die Auslösehandlungen und sich dann im Eins-gegen-Eins durchzusetzen“, betont Reese, der zudem im Deckungsverband vornehmlich 5:1 verteidigen lässt.  Gegen Arzheim/Moselweiß verletzte sich mit Ezgi Yoslun eine der stärksten Rückraumspielerinnen der Gäste ohne gegnerische Einwirkung und zog sich eine Bänderverletzung am Fuß zu. Gegen Zweibrücken fehlte Yoslun, ob sie in Wittlich auflaufen kann ist noch unklar.  Mit Trainertochter Jona Reese verfügt der Aufsteiger über eine weitere sehr gefährliche Distanzwerferin, auf die die Eifelanerinnen ihr Augenmerk richten müssen.

 

Personal: Wieder ins Training eingestiegen ist Fredi Engel. Ob es für einen Einsatz am Samstagabend reichen wird, entscheidet sich im Laufe der Trainingswoche.

 

Prognose: „Uns erwartet ein starker Aufsteiger, ähnlich stark wie Kandel! Die bisherige Punktausbeute der Gäste zeigt auch die Konstanz, die der Aufsteiger in der Saison bereits hat. Aber sind bereit, bereiten uns intensiv auf den Gegner vor und wollen vor heimischer Kulisse beide Punkte in Wittlich behalten. Unterschätzen werden wir den Gegner keinesfalls, doch der Anspruch meiner Mannschaft ist der, beide Punkte zu gewinnen. Die wenigen Gegentore der Gäste zeugen von der Abwehrstärke des Teams, deshalb legen wir ein Hauptaugenmerk auf unsere Abwehr, mit der ich im bisherigen Saisonverlauf durchaus zufrieden bin. Ich erwarte ein intensives Spiel und einen spannenden Handballabend“, gibt sich Wittlichs Trainer Thomas Feilen kämpferisch.

 

5. Spieltag

19./20. Oktober 2019

 

TG Osthofen - HSG Wittlich 15:28 (9:15)

 

Die HSG Wittlich erobert sich die Tabellenspitze in der RPS Oberliga! Eine bärenstarke Abwehrleistung waren die Grundlage für den in dieser Höhe sicher nicht erwarteten Erfolg der HSG Wittlich, die in dieser Saison einen überzeugenden Saisonstart hinlegt und sich nach dem Patzer des SV Zweibrücken in Bodenheim die Tabellenspitze sichert. Mit 10:2 Punkten gelingt dem Team von Trainer Thomas Feilen der beste Saisonstart seit der Klassenzugehörigkeit!

 

Eiskalt erwischten die taktisch klug eingestellten Gäste aus der Eifel die TG Osthofen vor heimischem Publikum, legten den Gastgeberinnen drei Bälle in Folge ins Netz und führten 0:3 in der 4. Minute. Erst dann fanden die TG Spielerinnen in die Begegnung, erzielten ihre ersten Treffer, kamen beim 6:6 in der 11. Minute zum ersten Ausgleich im Spiel. Die Auszeit der Gastgeberinnen beim 7:8 in der 14. Minute spielte den Eifelanerinnen in die Karten, die ihren Vorsprung jetzt auf 7:11 in der 20. Minute ausbauten. Beim 9:12 in der 26. Minute nahm HSG Coach Thomas Feilen die erste Auszeit und mit zwei Treffern in Folge zog die HSG auf 9:14 davon, Torfrau Giulia Wihelmi wehrte den zweiten Siebenmeter der Gäste ab und hatten wesentlichen Anteil daran, dass ihre Mannschaft eine beruhigenden sechs Tore-Vorsprung zum 9:15 mit in die Kabine nehmen konnte. Treffsicherste HSG Angreiferin im ersten Spielabschnitt war Helen Schieke, die sechs Tore zur Pausenführung beisteuerte, gefolgt von Carla Schurich, die mit fünf Toren ebenso Anteil an der klaren Pausenführung hatte.

 

So wie die Gäste das Spiel begonnen hatten, machten sie nach dem Wechsel weiter, zogen mit 1:5 Lauf auf 10:20 in der 37. Minute davon und zwangen die Pfälzerinnen zur Auszeit. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war das Spiel entschieden. Doch der HSG Express war nicht auszuhalten. Über 11:23 in der 40. Minute gelang dem Team von Trainer Thomas Feilen über 14:26 und einer Auszeit des HSG Coaches in der 49. Minute am Ende ein auch in dieser Höhe verdienter 15:28 Erfolg. Lediglich sechs Feldtreffer und zwei Siebenmeter der Gastgeberinnen im zweiten Durchgang dokumentieren die Abwehrstärke des Feilen-Teams.

 

„Nach fünf Spieltagen zeigt sich bereits wie ausgeglichen die Liga in dieser Saison ist. Starke Aufsteiger und die etablierten Mannschaften der Liga machen es Woche für Woche spannend, mit teilweise nicht erwarteten Ergebnissen. Diese Spannung tut der Liga sicher gut! Den Sieg in der Höhe gegen einen physisch starken Gastgeber hatten wir nicht erwartet, doch heute hat meine Mannschaft einmal mehr gezeigt, dass sie auch solche Spiele annimmt. Der Spaß am Handball ist meiner Mannschaft derzeit anzusehen. Das resultiert auch aus einer guten Trainingsqualität und einer starken Trainingsbeteiligung. Wir wissen, dass wir dies brauchen, um letztlich erfolgreich zu sein. Heute zeigte Giulia Wilhelmi über 60 Minuten eine bärenstarke Torhüterleistung, letzte Woche war es Hannah Scharfbillig. Ich bin froh, dass wir zwei solcher Torfrauen haben, die mit die Grundlage für unseren Erfolg sind. Letztlich kommen wir über eine mannschaftliche geschlossene Leistung, bei der jede bereit ist, für jede zu kämpfen und zu spielen. Wir wissen aber auch den derzeitigen Erfolg richtig einzuschätzen, werden keinesfalls abheben, sondern weiter in der Qualität arbeiten“, erklärt der Trainer des Tabellenführers!

 

Wilhelmi und Scharfbillig - Schurich (9/1), Keil (1), Ambros, Teusch, Rolinger, Packmohr (5/1), Kappes (2), Czanik (5), Schieke (5), Lukanowski, Kucher (1).

 

HSG Hunsrück - SF Budenheim 34:21 (17:10)

 

Die Damen der HSG werden ihrer Favoritenrolle gerecht und befreien sich mit dem klaren Erfolg über den Tabellenletzten aus der momentanen Drucksituation!

 

Das Team von Trainerin Franzi Garcia sorgte von Beginn an für klare Verhältnisse, legte auf 8:2 in der 12. Minute vor und zwang so die Gäste zur ersten Auszeit. Der folgte sogar der 9:2 Führungstreffer durch Meike Frank, doch dann fanden die Gäste besser ins Spiel und hielten den Abstand bis zur Pause gleich.

 

Die Gastgeberinnen kamen auch besser aus der Kabine, erzielten fünf Treffer in Folge und hatten spätestens beim 22:10 in der 37. Minute das Spiel klar entschieden. In der Restspielzeit verwalteten die Hunsrückerinnen ihren Vorsprung und setzten sich am Ende klar und verdient mit 34:21 durch.

 

„Von Beginn bis auf die letzten 10 Minuten bot die Mannschaft eine starke Defensivleistung und so konnten wir uns gleich mit viel Tempo absetzen, drängten Budenheim damit in die Ecke! Angetrieben von den stark aufspielenden Dunja Jost und Viktoria Hoemann, die den Gästen 17 Treffer und damit die Hälfte unserer Tore einschenkten, sowie einer starken Defensivleistung von Sarah Wies im Abwehrzentrum und Lissy Sülzle, die viele Zweikämpfe gewannen und so den Angreiferinnen der Gäste das Leben schwer machten, kamen wir zu einem klaren und ungefährdeten Sieg. Es war eine kompakte Vorstellung der Mannschaft, die ihr Heimgesicht auf die Platte brachte. Mit dem Ergebnis können wir absolut zufrieden sein“, resümierte HSG Trainerin Franzi Garcia.

 

Born und Martin-Stoleru - A. Frank, Wies (3), M. Frank (2), Reuter (2), Hoemann (8), Jost (9/3), Gräber (1/1), Sülzle (3), Nicolae (3), Lammersmann (2), Schmiedebach, Molz (1).

 

HSG Hunsrück - SF Budenheim (Samstag, 19 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Mit dem SF Budenheim gibt der Tabellenletzte seine Visitenkarte in der Hirtenfeldhalle ab. Die Gäste können davon ausgehen, dass sich die Gastgeberinnen nach drei verlorenen Auswärtsspielen vor heimischer Kulisse schadlos halten wollen. Team und Trainerin der Hunsrückerinnen wissen, dass sie zuhause nur mit einem Sieg für Ruhe sorgen können. Zu hoch sind nach den letzten Jahren die Ansprüche, die die Mannschaft an sich selbst, die aber auch das Publikum an ihre Mannschaft hat. Deshalb dürfte von Beginn an eine hochmotivierte Hunsrücker Mannschaft versuchen, dem Spiel den Stempel aufzudrücken und endlich in die Erfolgsspur zurückzufinden.

 

Personal: „Judith Schmiedebach fällt bekanntlich aus. Alles andere wird sich in der Trainingswoche entscheiden. Melissa Gräber ist schon wieder im leichten Training, bei ihr werde ich aber kein Risiko eingehen, die Saison ist noch lang genug“, weiß HSG Trainerin Franzi Garcia.

 

Prognose: "Wir wissen um den Druck des gewinnen Müssens, wenn man mit zwei Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz steht. Das ist für die Mannschaft eine ungewohnte Situation, dennoch werden wir nicht in Panik verfallen, sondern mit der notwendigen Ernsthaftigkeit, aber auch einer Portion Lockerheit an diese Partie gehen. Denn nur wenn wir Spaß an dem haben was wir machen, können wir unsere beste Leistung abrufen. Wir konzentrieren uns auf unser Spiel und wollen aus einer aggressiven Abwehr zu einfachen Toren im Gegenstoß kommen. In der Offensive gilt es vor allem kühlen Kopf zu bewahren, taktisch diszipliniert zu agieren und die sich bietenden Chancen konsequent zu nutzen. Mit unserem Publikum im Rücken wollen wir alles für dieses Erfolgserlebnis tun“, verspricht die HSG Trainerin.

 

TG Osthofen - HSG Wittlich (Sonntag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Deutlich musste sich die TG Osthofen am vergangenen Wochenende beim Tabellenführer in Zweibrücken geschlagen geben, die damit die krachende Auswärtsniederlage in Bassenheim teilweise vergessen ließ. Dabei waren die Wonnegauerinnen doch mit einigen Hoffnungen in die Westpfalz gereist. Gegen das Oberliga-Topteam bekamen sie allerdings kein Bein auf den Boden. Mit 4:4 Punkten belegt die TG derzeit den achten Tabellenplatz und erwartet nun den Tabellenzweiten aus Wittlich! Die Mannschaft von Trainer Thomas Feilen setzte sich vergangenes Wochenende gegen den starken Gast aus Bassenheim durch. Damit blieb das Feilen Team auch im dritten Heimspiel der Saison ungeschlagen, will jetzt nach der bislang einzigen Auswärtsniederlage bei den stark eingeschätzten Kandelern den ersten Auswärtssieg einfahren.

 

Personal: Trotz der Tatsache, dass einige Spielerinnen erkältungsmässig angeschlagen sind, rechnet der HSG Trainer Thomas Feilen mit seiner Bestbesetzung.

 

Prognose: „Das wird äußerst schwer, das wissen wir aus Erfahrung aber auch von den Ergebnissen der Mannschaft, die sehr heimstark ist. Körperlich eine sehr robuste Mannschaft, die auf allen Positionen nicht schlecht aufgestellt ist. Doch mit unserer aktuellen Form und dem Spiel des letzten Wochenendes im Rücken können wir dort ein Spiel auf Augenhöhe liefern. Am Ende erwarte ich ein knappes Spiel, in dem Kleinigkeiten den Ausschlag geben werden. Wir müssen an unsere Leistungsgrenze gehen und dürfen nur wenige Fehler machen, es muss vieles passen“, ahnt der Wittlicher Coach.

 

4. Spieltag

12./13. Oktober 2019

 

HSG Wittlich - TV Bassenheim 29:24 (16:14)

 

Die HSG Wittlich gewinnt das Spitzenspiel der Liga und steht nun mit 6:2 Punkten auf Platz 2 der Tabelle! Die Mannschaft von Trainer Thomas Feilen besiegte die starke Bassenheimer Mannschaft dank einer sich im zweiten Spielabschnitt steigernden Abwehr, die nur noch 10 Gegentreffer zuließ.

 

Es wurde ein Kopf an Kopf Rennen, dass sich die Wittlicherinnen zunächst im Derby gegen Bassenheim lieferten. Dabei legte das Team von Trainer Thomas Feilen im ersten Spielabschnitt zunächst vor, führte phasenweise mit zwei Treffern, musste aber immer wieder den Ausgleich der Gäste hinnehmen. Beim 9:9 in der 19. Minute nahm Feilen die Auszeit, doch der Verlauf blieb gleich. Wittlich legt vor, jetzt auf drei Tore zum 13:10, Bassenheim verkürzte, am Ende von 16:13 zum Pausenstand von 16:14.

 

So lief die Begegnung auch nach dem Wiederanpfiff weiter. Wittlich legte vor, führte über 19:16 bis 20:17 in der 43. Minute, wieder verkürzte Bassenheim. Erstmals deutlicher zog Wittlich dann vom 20:18 mit vier Treffern in Folge zum 24:18 in der 50. Minute davon und hatte damit für die Vorentscheidung gesorgt. Doch im Gefühl des sicheren Sieges ließen die Gastgeberinnen jetzt nach, Bassenheim verkürzte auf 26:22 in der 56. Minute und so nahm Feilen folgerichtig die Auszeit! Am Ende stand ein verdienter 29:24 Sieg der Eifelanerinnen auf der Anzeigetafel der Berufsbildenden Schule.

 

„Es war ein spannendes, hart umkämpftes aber jederzeit faires Spiel zweier Teams auf Augenhöhe. Am Ende ein nicht unverdienter Sieg meiner Mannschaft, die sich entscheidend bis zur 50. Minute absetzte, dann aber klare Chancen nicht nutzte und so kam Bassenheim wieder heran. Eine starke Schiedsrichterleistung prägte das Spiel, in dem wir uns weiter Selbstvertrauen geholt haben. Dritter Sieg im dritten Heimspiel! Wir haben heute viele Dinge richtig gut gemacht“, freute sich der Wittlicher Coach.

 

Wilhelmi und Scharfbillig - Schurich (6), Keil (3), Ambros, Teusch (1), Rolinger, Packmohr (9/3), Kappes (1), Czanik (2), Schieke (3), Lukanowski (3), Kucher (1).

 

TSV Kandel - HSG Hunsrück 28:23 (14:8)

 

Spätestens jetzt stehen Mannschaft und die neue Trainerin Franzi Garcia unter Erfolgsdruck! Der letztjährige Vizemeister kommt in dieser Saison, vor allem bedingt durch die Verletzungen wichtiger Stammspieler, nicht so richtig aus den „Pötten“.

 

Verwöhnt von den Saisonverläufen der letzten Jahre, muss das Hunsrück Team bald die Negativserie stoppen. Einen solch schlechten Saisonstart mit 2:6 Punkten hatte niemand erwartet. 10 Spiele und 10 Siege in Folge in der vergangenen Saison waren die eindrucksvolle Bilanz der letztjährigen Spielzeit. Die Serie endete erst gegen den letztjährigen Meister DJK Marpingen-Alsweiler im elften Spiel. Am Ende feierte das Team mit 38:14 Punkten die Vizemeisterschaft, die in dieser Saison weit entfernt scheint.

 

„Eine absolut verdiente Niederlage, die wir noch in Grenzen halten konnten. Am Ende hätten wir sogar durchaus höher verlieren können. Kandel ist zuhause sicher nicht schlecht, doch was wir heute auf die Platte gebracht haben, war von Beginn an desaströs auf allen Positionen! Das ist nicht das, was wir uns als Trainerteam und Mannschaft vorstellen“, klagte HSG Trainerin Franzi Garcia.

 

In Kandel fand das Team von Franzi Garcia überhaupt nicht ins Spiel, lag 4:1 in der 8. Minute zurück und bereits zu diesem Zeitpunkt nahm die HSG Trainerin die Auszeit. Doch es ändertes sich wenig im Spiel der Gäste, die erneut beim 13:7 in der 25. Minute die Auszeit nahm.

 

„Taktisch hat die Mannschaft in der ersten Hälfte überhaupt nicht das umgesetzt, was wir ihr mitgegeben haben. Das habe ich dem Team auch in der Pause klar gemacht. Es war ein gebrauchter Abend und die Art und Weise wie wir aufgetreten sind war frustrierend und ich bin als Trainerin darüber enttäuscht“, so Garcia.

 

Kontinuierlich bauten die Gastgeberinnen ihre Führung nach dem Wechsel aus, spätestens beim 20:12 in der 42. Minute war das Spiel entschieden, in dem die „Kandeler Bienen“ sogar eine 10-Tore-Führung zum 25:15 in der 51. Minute herausarbeiteten, am Ende einen ungefährdeten 28:23 Erfolg feierten.

 

„Der Fehlstart ist jetzt perfekt, müssen jetzt von Spiel zu Spiel denken. Unser Selbstbewusstsein müssen wir uns im Training und in den Wettkämpfen erarbeiten und um uns dann auf dem Spielfeld zu belohnen. Ich weit davon entfernt, Panik zu machen. Wir müssen einfach weiterarbeiten, um uns dann in den nächsten Partien zu belohnen. Wir haben keine Verletzten, alle sind gesund aus dem Spiel rausgekommen. Ein enttäuschender Abend für alle Beteiligten gegen eine sicher gute Kandeler Mannschaft, aber von uns einfach eine ganz schwache Leistung“, resümierte die HSG Trainerin.

 

Martin-Stoleru und Born (1) - A. Frank (2), Wies (5), M. Frank (4), Jost, Reuter (5/2), Hoemann, Sülzle (3), Lammersmann, Molz (3).

 

TSV Kandel - HSG Hunsrück (Samstag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit einer knappen Niederlage gegen Zweibrücken und dem klaren Heimsieg über Wittlich starteten die „Kandeler Bienen“ in die Saison und trifft jetzt auf eine Hunsrücker Mannschaft, die vom Verletzungspech verfolgt wird. Zudem setzten zwei Niederlagen nach drei Spielen den letztjährigen Vizemeister und Trainerin Franzi Garcia früh in der Saison unter Druck.

 

Personal: Nach Judith Schmiedebach fällt jetzt mit Melisa Gräber eine weitere Leistungsträgerin der Mannschaft aus. „Sie hat sich alle Bänder gerissen und wird wohl mindestens sechs Wochen ausfallen. Ob sie vor Weihnachten nochmals zum Einsatz kommen wird, muss man sehen. Damit fehlen zwei Leistungsträgerinnen, die zu den ersten Sieben gehören. Wir müssen sehen wie wir das kompensieren. Ich bin aber überzeugt, dass wir es kompensieren können und auch müssen. Wir haben einen breiten und großen Kader, so dass wir das auffangen müssen.

 

Prognose: „Wir treffen auf eine Mannschaft, die vor allem zuhause sehr kampfstark auftritt. Die Mannschaft hat teilweise 3. Liga-Erfahrung. Wir haben jetzt zwei Auswärtsspiele gemacht und beide verloren und ich muss nicht sagen, was das für uns heißt. Ich erwarte von meiner Mannschaft, dass wir endlich mal auswärts auch das auf die Platte bringen können, was wir die ganze Woche übertrainieren und was wir im Heimspiel schon gezeigt haben. Es ist eine reine Einstellungs- und Kopfsache und da bin ich gespannt, wie wir das am Samstag umsetzen werden“, sagt die HSG Trainerin.

 

HSG Wittlich - TV Bassenheim (Sonntag, 18 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Mit viel Selbstvertrauen reist der Gast aus Bassenheim nach Wittlich! Überraschend deutlich brachten die Bassenheimerinnen dem bislang verlustpunktfreien SV Zweibrücken im vierten Saisonspiel die erste Niederlage bei. Und die fiel mit 39:27 mehr als deutlich aus! Wiedergutmachung war das Hauptstichwort für Bassenheim vor dem Duell mit Zweibrücken. Diese Wiedergutmachung gelang Bassenheim auch auf eindrucksvolle Art und Weise. Wittlich gewann seine bisherigen beiden Heimspiele, muss aber gegenüber dem letzten Heimspiel konsequenter mit der eigenen Chancenverwertung umgehen, will man auch im dritten Heimspiel der Saison die Halle als Sieger verlassen.

 

Personal: Bis auf Nachwuchstalent Fredi Engel, für die der Einsatz wohl noch zu spät kommt, sind alle anderen Spielerinnen an Bord.

 

Prognose: „Wie erwartet sehen wir eine extrem ausgeglichene und spannende Runde. Beide Mannschaften kennen sich aus den letztjährigen Derbies, kennen Stärken und Schwächen der Anderen. Ich erwarte ein intensives und knappes, aber im positiven Sinne auch kampfbetontes Spiel, das wir nach den beiden Heimsiegen durchaus selbstbewusst angehen. Bassenheim ist sicherlich ein anderes Kaliber als die bisherigen Heimspielgegner, dennoch sehe ich beide Mannschaften auf Augenhöhe. Am Ende sollte die Tagesform entscheiden. Die Handballfans können sich auf ein spannendes Rheinland-Derby freuen“; sagt Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

 

3. Spieltag

28./29. September 2019

 

HSG Wittlich - SF Budenheim 27:21 (14:9)

 

„Hauptsache zwei Punkte“, fasste HSG Trainer Thomas Feilen das Spiel seiner Mannschaft gegen den Tabellenletzten aus Budenheim zusammen und war sich der Tatsache bewusst, dass seine Mädels an diesem Abend sicher nicht ihre bestmögliche Leistung abgerufen hatten. Die HSG Wittlich setzte sich gegen die Gäste aber völlig verdient mit 27:21 (14:9) durch, verpasste dabei den durchaus höheren Sieg.

 

Mit einer offensiv ausgerichteten Deckung versuchten die Gäste von Beginn an, die Wirkungskreise von HSG Rückraumspielerin Helen Schieke in den Griff zu bekommen. Erkennbar von Beginn an war der Versuch der Eifelanerinnen, über schnelles Umschaltspiel zum Erfolg zu kommen. Doch dies gelang nur in Phasen der ersten Hälfte, zumal der Wittlicher Deckungsverband Probleme mit der unorthodoxen Angriffskonzeption der Gäste hatte. Mit einfachen Kreuzbewegungen zwischen den Halbspielerinnen und den Außen gelang es den Gästen immer wieder, über die Aussenpositionen zum Erfolg zu kommen. Allein gelassen von ihrer Deckungsformation bekam HSG Torfrau Hanna Scharfbillig keine Hand an den Ball und so wechselte Feilen folgerichtig in der 20. Minute auf der Torhüterposition. Beim Stande von 8:8 war dies ein entscheidendes Faktum im Wittlicher Spiel, dass zudem jetzt in Selina Teusch mit zwei sehenswerten Einzelaktionen die Garantin dafür hatte, dann es jetzt wesentlich besser für die Gastgeberinnen lief, die sich mit sechs Treffern in Folge auf 14:8 in der 27. Minute absetzten und auch im Tor Giulia Wilhelmi einige Bälle der Gäste wegfischte. Zur Pause stand eine 14:9 Führung der Eifelanerinnen auf der Anzeigetafel, die aber bis zu diesem Zeitpunkt eine deutlich höhere Führung verspielten.

 

Den Gastgeberinnen muss man sicher den Vorwurf machen, zu leichtfertig ihre klaren Chancen nicht genutzt zu haben. Allein sechs Mal standen die HSG Angreiferinnen frei vor Gästetorfrau Michelle Nicolay, die ein ums andere Mal mit ihren erkennbaren Abwehrbewegungen, die HSG Angreiferinnen zum scheitern brachte. Hier fehlte den HSG Angreiferinnen die nötige Erfahrung, um ihre klaren Chancen dunkel zu machen. Das kann man sich in einem Spiel auf Augenhöhe einfach nicht leisten!

 

Nach dem Wechsel funktionierte das gebundene Angriffsspiel der Gastgeberinnen wesentlich besser, mit guten Auslösehandlungen brachte man immer wieder Helen Schieke in gute Wurfpositionen im Rückraum und auch die stärkste Wittlicher Spielerin an diesem Tage, Nicole Packmohr ihre „eins gegen eins“ Qualitäten zeigte und so zog die Mannschaft auf 18:11 in der 38. Minute davon.

 

Danach wurde es „vogelwild“ auf beiden Seiten, es häuften sich die technischen Fehler und Ungenauigkeiten vor allem im Angriffsspiel. Dennoch zogen die Gastgeberinnen über 22:14 in der 47. Minute dem ungefährdeten Sieg entgegen. Das Gästespiel blieb aus der Distanz ungefährlich, doch mit langen und schnellen Ballpassagen brachten die Gäste die HSG Abwehr in Bewegung und sorgten dann mit einigen Einzelaktionen dafür, dass die Gäste wieder auf 23:18 in der 54. Minute verkürzten, den Sieg der Eifelanerinnen aber nie gefährden konnten.

 

„Wir sind nicht blauäugig, wissen, dass wir noch Luft nach oben haben. Doch ich bin zufrieden, auch ein schwächeres Spiel am Ende zu gewinnen, als ein gutes Spiel am Ende knapp zu verlieren“, fand HSG Coach Thomas Feilen.

 

Im Ergebnis stand am Ende ein ungefährdeter Wittlicher Sieg nach einem Spiel, dass unter einer schwachen Schiedsrichterleistung von Jens Landgraf und Dirk Mayer litt, die mit einigen Entscheidungen für Unverständnis hüben und drüben sorgten. Erkennbar war das Potential einer jungen Wittlicher Mannschaft, die an diesem Abend auch auf ihren Routinier Lisa Kucher aus beruflichen Gründen verzichten musste. Noch fehlt der Mannschaft aufgrund ihres Alters die Routine und Cleverness, um ein Spiel frühzeitiger zu entscheiden. Erkennbar war von Beginn an das Bestreben, schnell von Abwehr auf Angriff umzuschalten, dabei unterliefen dem Team einige technische Fehler im Umschaltspiel, doch die Mannschaft ist auf einem guten Weg! Gelingt es, die Ausgewogenheit zwischen dem starken Tempospiel und den wichtigen ruhigeren Phasen zu finden, dürfte die HSG in dieser Saison sicher einen Platz im gesicherten Mittelfeld belegen zu können.

 

Scharfbillig und Wilhelmi - Schurich (2), Keil,, Ambros, Teusch (3), Rolinger (1), Packmohr (6/1), Kappes (4), Czanik (3), Schieke (7/1), Lukanowski (1).

 

SV Zweibrücken - HSG Hunsrück 29:25 (16:12)

 

Im zweiten Auswärtsspiel der Saison kassiert die HSG Hunsrück ihre zweite Saisonniederlage, hat wohl erneut den Ausfall einer wichtigen Stammspielerin zu verkraften! Das von Thorsten Neuls betreute Team musste sich den weiterhin verlustpunktfreien Saarpfälzerinnen geschlagen geben, die damit den Beweis antraten, dass mit der Mannschaft in dieser Saison im Kampf um den Titel zu rechnen sein wird.

 

Die kleinen, schnellen und quirligen Angreiferinnen wollte die HSG eigentlich in den Griff bekommen und den Grundstein für einen möglichen Erfolg in der Abwehr legen und das ging nicht auf. So war es Annalena Frank bei den Gastgeberinnen, die den Gästen gleich zwei Treffer in Folge zum 2:0 einschenkte und die am Ende mit 11 Treffern die auffälligste Spielerin bei den Gastgeberinnen war. Bis zum 5:4 in der 9. Minute blieben die Hunsrückerinnen auf Schlagdistanz, doch dann sorgten drei Treffer in Folge für die 8:4 Führung des SV in der 13. Minute. Auch die zwischenzeitlich von Neuls genommene Auszeit brachte keine Wende, Zweibrücken verteidigte seinen Vorsprung über 12:8 in der 21. Minute bis zum 16:12 zur Pause.  „Wir hatten uns viel für dieses Spiel vorgenommen, wollten insbesondere die stärksten Gastgeberangreiferinnen Lucie Klein und Annalena Frank doppeln und so in den Griff bekommen und das ging nicht auf, obwohl ich hierauf vor dem Spiel hingewiesen hatte. Es fehlten zudem die Effektivität beim Verwerten der Torchancen und wir leisteten uns viele technische Fehler, schenkten die Bälle zu einfach her. Im Laufe der ersten Hälfte stellten wir die Abwehr auf 6:0 um, es lief phasenweise besser, doch den Rückstand konnten wir nicht aufholen und so deckten wir in den Schlussminuten der ersten Hälfte wieder offensiver“, erklärte HSG Coach Neuls.

 

Nach dem Wechsel kam die Hunsrücker Mannschaft auf 18:16 in der 36. Minute heran, schien auf einem guten Wege und hatte beim 21:20 in der 44. Minute durch Viktoria Hoemann und die dann folgende Überzahl die Chance, das Spiel zu wenden. Doch es kam anders: Zunächst verletzte sich Melisa Gräber bei einem Zweikampf so schwer am Fuß, dass sie ins Krankenhaus musste.

 

„Ich befürchte, dass sie länger ausfallen wird. Der Fuß ist zwar nicht gebrochen, doch in der Woche folgen die weiteren Untersuchungen“, sagte Neuls.

 

Zweibrücken nutzte die technischen Fehler der Gäste, legte auf 24:20 in der 46. Minute vor und erzwang so die nächste HSG Auszeit. Die Hunsrückerinnen zeigten jetzt ihr Kämpferherz, verkürzten nach dem 25:20 auf 27:24 in der 55. Minute und erneut nahm Neuls die Auszeit, um ein bereits verloren geglaubtes Spiel zu drehen. Doch die Hunsrücker Aufholjagd ging nicht weiter, die Mannschaft blieb zunächst ohne Torerfolg, ehe die Saarpfälzerinnen gut eine Minute vor dem Ende den Sack zum 28:24 endgültig zumachten. „Nach der letzten Auszeit deckten wir offensiver, kamen zu drei Ballgewinnen, die wir allesamt nicht verwerteten. Heute hätten wir noch eine Stunde weiterspielen können, ohne die Begegnung zu drehen“, meinte Neuls.

 

Born und Martin-Stoleru - A. Frank (1), M. Frank (2), Bottlender, Reuter (3), Hoemann (1), Jost (8/5), Gräber (2), Sülzle (5/1), Nicolae (2), Lammersmann, Molz (1)

 

HSG Wittlich - SF Budenheim (Samstag, 18 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Budenheim verlor seine beiden Auftaktspiele sehr deutlich und steht jetzt in Wittlich vor einer sicher hohen Auswärtshürde, zumal die Gasteberinnen für den „Ausrutscher“ am vergangenen Wochenende beim ehemaligen Drittligisten in Kandel vor heimischer Kulisse schadlos halten wollen. HSG Trainer Thomas Feilen und seine Mannschaft haben sich vorgenommen, an die starke Auftaktvorstellung gegen Friesenheim anzuknüpfen und die BBS Halle in Wittlich zur Festung zu machen!

 

Personal: Noch lässt die Fußverletzung von Frederike Engel ihren Einsatz nicht zu.

 

Prognose: „Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das Gesicht der Budenheimer Mannschaft kaum verändert. Ein junges Team, das überwiegend Talente aus dem eigenen Verein weiterentwickelt. Im letzten Jahr taten wir uns in Budenheim schwer, gewannen das Heimspiel aber deutlich. Budenheim legt immer ein hohes Tempo an den Tag und das wollen wir auch. Wir konzentrieren uns auf uns, wollen die Dinge besser machen, die letztes Spiel nicht so gut liefen. Das bedeutet, dass wir die Effektivität unserer Wurfausbeute deutlich verbessern müssen, haben auch den Anspruch an uns, dieses Spiel zu gewinnen. Diese Woche werden wir engagiert im Training arbeiten. Der Mannschaft merkt man an, dass sie einen guten und gefestigten Eindruck macht, wollen zur alten Stärke zurückfinden und die Aufgabe selbstbewusst angehen“, sagt Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

 

SV Zweibrücken - HSG Hunsrück (Samstag, 20 Uhr)

 

Ausgangslage: Ohne Punktverlust steht der SV Zweibrücken nach Siegen über den starken TV Kandel und SF Budenheim verlustpunktfrei an der Tabellenspitze. Die Gastgeberinnen, mit der starken Angreiferin Annalena Frank, überzeugten in beiden Spielen mit einer starken kämpferischen Einstellung, fanden vor allem im Angriff immer wieder die richtigen Lösungen und werden ein harter Prüfstein für das Team von Trainerin Franzi Garcia sein, die aber aus privaten Gründen am Samstag nicht dabei sein wird. Ihren Part übernimmt Co-Trainer Torsten Neuls.

 

Personal: Sarah Wies wird fehlen, dazu hat sich die Verletzung von Judith Schmiedebach leider als Kreuzbandriß herausgestellt und so wird sie wohl für den Rest der Saison ausfallen. Dies zwingt die HSG am Kreis andere Möglichkeiten zu suchen und die zeigen sich mit Lissy Sülzle und Annika Frank.

 

Prognose: „Auswärts wollen wir die Mundenheimer Leistung abrufen und in der Abwehr den Grundstein zum Erfolg legen. Aus der kompakten Abwehr wollen wir unser schnelles Spiel nach vorne aufziehen. Gleichzeitig gilt es, dass Tempospiel der Saarpfälzerinnen zu unterbinden und die kleinen, schnellen und quirligen SV Angreiferinnen in den Griff zu bekommen, allen voran Lucie Krein und Annalena Frank. Gelingt uns das und zeigen wir die Intensität und Leidenschaft des Mundenheimer Spiels, werden wir beide Punkte gewinnen“, ist sich Garcia sicher.

 

2. Spieltag

21./22. September 2019

 

TSV Kandel - HSG Wittlich 24:17 (7:6)

„Wir werden in Kandel auf eine Mannschaft treffen, die kein gewöhnlicher Aufsteiger ist und das wird ein schweres Spiel für uns“, hatte HSG Trainer Thomas Feilen geahnt. Dass seine Mannschaft aber so deutlich nach dem klaren Auftaktsieg in Kandel die Segel streichen musste, überrascht!

 

„Doch hier werden noch einige Mannschaften Punkte lassen“, meinte Feilen nach dem Spiel.

 

In einer torarmen ersten Hälfte lieferten sich beide Mannschaften ein von den Abwehrreihen bestimmtes Spiel, in der auch die Wittlicher Deckung gutstand und Hanna Scharbillig eine gute Leistung im Tor abrief. Die sich bietenden Chancen verwerten die Eifelanerinnen jedoch nicht konsequent genug, trafen aber auch auf einen starken Kandeler Deckungsverband und ein Schiedsrichtergespann, dass sehr unsicher wirkte.

 

Nach dem Wechsel kamen die Gastgeberinnen gut aus den Startlöchern, zogen über 11:7 in der 36. Minute auf 20:12 in der 54. Minute entscheidend davon. „Die Auszeit in der 37. Minute musste ich nehmen, da wir gerade in den Anfangsminuten der zweiten Hälfte einige Tore über das schnelle Spiel fingen, was wir in der ersten Hälfte noch zu verhindern wussten“, erklärte der HSG Coach.

 

Auch die Auszeit beim 15:9 in der 44. Minute änderte das Wittlicher Spiel nicht. „Uns fehlte die Klarheit im Angriff und es fehlte die progressive Bestrafung durch das Schiedsrichtergespann und so wurden die Kandeler Abwehrspieler immer aggressiver und kauften uns den Schneid ab. Primär mache ich unsere Niederlage nicht an der Schiedsrichterleistung fest, doch es gab strittige Entscheidungen, die zu unseren Ungunsten ausgelegt wurden. Am Ende verloren wir zu deutlich. Das Spiel werden wir kritisch analysieren. Wir haben heute sicher nicht unsere beste Leistung gezeigt, richten aber den Blick nach vorne“, erklärt der Wittlicher Coach.

 

Scharfbillig und Wilhelmi - Schurich (1), Keil, Ambros (1), Teusch (2), Rolinger (1), Packmohr (2/2), Kappes (3), Czanik (2), Schieke (1), Lukanowski (2), Kucher (2).

 

HSG Hunsrück - VTV Mundenheim 32:23 (19:9)

 

Vor dem Spiel war sich HSG Trainerin Franzi Garcia sicher, dass das heimische Publikum ein anderes Gesicht ihrer Mannschaft zu sehen bekommen wird, als bei der Auftaktniederlage in Moselweiß. Sie sollte Recht behalten! Den besseren Start ins Spiel erwischten die Hunsrückerinnen, die beim 7:3 in der 11. Minute die Gäste bereits zur Auszeit zwangen. Fortan rollte der HSG Express auf den Kasten der Mundenheimerinnen zu, die mit einem klaren Sieg über Budenheim in die Saison gestartet waren. Über 13:5 in der 20. Minute setzte sich das Team von Trainerin Franzi Garcia auf 19:9 zur Pause bereits vorentscheidend ab.

 

„Einziger Wermutstropfen war die Verletzung von Judith Schmiedebach, die sich das Knie verdrehte und das sieht nicht gut aus“, glaubt die HSG Trainerin.

 

Den 10-Tore-Vorsprung verteidigten die Hunsrückerinnen bis zum 24:14 in der 41.Minute, doch dann gelang den Gästen die Ergebniskosmetik zum 27:20 in der 51. Minute. Am Ende feierten die Gasteberinnen den klaren 32:23 Heimspielerfolg.

 

„Die Mannschaft hat die Vorgaben konsquent umgesetzt, eine homogene gute Leistung in allen Mannschaftsteilen gezeigt. Mit unserer Deckung haben wir den Gästen im ersten Spielabschnitt schon den Schneid abgekauft. Überragend verteidigten wir auf allen Positionen“, lobte Gacia.

 

Born, Wolf und Martin-Stoleru - A. Frank (2), Wies (2), M. Frank (4), Reuter (3), Hoemann (2), Jost (8/3), Gräber (1/1), Sülzle (4), Nicolae, Lammersmann (1), Schmiedebach (2), Molz (3).

 

TSV Kandel - HSG Wittlich (Sonntag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Sicherlich war der Kantersieg der Wittlicher Damen im Auftaktspiel gut für die Moral des HSG Teams! Doch jetzt steht in Kandel die nächste Herausforderung für die Mannschaft von Trainer Thomas Feilen an. So galt die Konzentration der Mannschaft in der gesamten Trainingswoche dem anstehenden Spiel. Für die HSG war es ein gelungener Start in die neue Saison, nun gilt es, an die Vorstellung der letzten Woche anzuknüpfen und konzentriert die Aufgabe in Kandel anzugehen.

 

Personal: Aufgrund ihrer Fußverletzung wird Frederike Engel pausieren, ansonsten fährt die HSG in Bestbesetzung nach Kandel.

 

Prognose: „Kandel ist sicher kein normaler Aufsteiger. Ich rechne mit einer sehr starken Gastgebermannschaft, die aus meiner Sicht unerwartet das Auftaktspiel verloren hat und jetzt vor heimischer Kulisse die ersten Punkte gewinnen möchte. Wir gehen nach dem klaren Auftaktsieg mit einem guten Gefühl in die Saison, wissen den Sieg aber einzustufen und werden auf ein anderes Kaliber treffen, als im Auftaktspiel. Das wird aus meiner Sicht durchaus schwerer! Wichtig wird sein, dass wir erneut über eine gute Abwehr- und Torhüterleistung unser temporeiches Spiel aufziehen und wollen dann etwas Zählbares mit nach Hause nehmen. Wenn die Chance da ist, wollen wir sie beim Schopf packen“, sagt Feilen.

 

HSG Hunsrück - VTV Mundenheim (Sonntag, 17 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: So schnell wie möglich vergessen möchten Mannschaft und Trainerin das Auftaktspiel! Die Hunsrückerinnen erwarten in ihrem ersten Heimspiel der Saison den Gast aus Mundenheim, der mit einem klaren Auftaktsieg über Budenheim für die ersten Schlagzeilen sorgte. Dabei überzeugten die Gäste mit einer absolut geschlossenen Mannschaftsleistung, zeigten sich von allen Positionen torgefährlich und wollen die auch bei den Hunsrückerinnen unter Beweis stellen. Schon kurz nach der Niederlage der HSG im Auftaktspiel war HSG Trainerin Franzi Garcia klar, dass sie mit ihrer Mannschaft am Wochenende in heimischer Halle unter Druck stehen wird.

 

Personal: Die Knieverletzung von Judith Schmiedebach hat sich als doch nicht schlimm wie zunächst befürchtet, herausgestellt. Ob sie allerdings auflaufen kann entscheidet sich im Laufe der Woche. Fraglich ist zudem der Einsatz von Sarah Wies, die an einer Schulterverletzung laboriert.

 

Prognose: „Wir sind in heimischer Halle auf Wiedergutmachung aus. Ich habe mir den Gast aus Mundenheim angesehen: da kommt eine schnelle und agile Mannschaft auf uns zu, die wir aber durchaus zu Hause schlagen können. Ich bin sicher, dass wir am Sonntag ein anderes Gesicht der Mannschaft sehen werden“, verspricht Garcia.

 

1. Spieltag

14./15. September 2019

 

HSG Wittlich - TSG Friesenheim 45:22 (22:14)

 

Ein mehr als gelungener Saisonstart für die HSG Wittlich! Das Team von Trainer Thomas Feilen fegte die junge Friesenheimer Mannschaft mit 45:22 regelrecht aus der Halle.

 

Doch Feilen wäre nicht Feilen, wenn er dieses Ergebnis nicht einzuordnen wüsste: „Sicherlich in der Höhe unerwartet. Wir sind auf eine junge Friesenheimer Mannschaft getroffen, deren Umschaltspiel wir konsequent mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung unterbunden haben.  Ein guter Start über den wir uns freuen, ihn aber richtig einzuordnen wissen. Die Teamleistung stand bei uns klar im Vordergrund und wir werden nächste Woche auf eine andere Herausforderung in Kandel treffen. Überbewerten werden wir diesen Erfolg sicherlich nicht“, meint der HSG Trainer.

 

Seine Mannschaft ließ in der ersten Hälfte über weite Strecken nicht viel bei den Gästen zu, stand im Deckungsverband bis zur 20. Minute sehr stark, hatte in Hanna Scharfbillig einen guten Rückhalt im Tor. „Dann wurde der Deckungsverband nachlässiger, wir standen zu löchrig und mussten so noch ein paar Gegentore hinnehmen. Im Angriff nutzten wir aber konsequent die Chancen“, lobte der HSG Coach.

 

Den Schlüssel zum Erfolg legte die Mannschaft gleich nach dem Wiederbeginn, entschied die Begegnung mit vier schnellen Toren zum 26:14. „Ziel war es dann, konsequent das Spiel durch zu ziehen und das ist uns auch gelungen. Kompliment an meine Mannschaft für diese geschlossene Leistung“, so Feilen.

 

Scharfbillig und Kehl - Schurich (5), Keil (2), Ambros (3), Teusch (3), Engel (2), Rolinger (2), Packmohr (3), Kappes (6), Czanik (6/4), Schieke (8), Lukanwoski (3), Schenk (1)

 

FSG Arzheim/Moselweiß - HSG Hunsrück 29:25 (16:13)

 

Völlig zu Recht hatte HSG Trainerin Franzi Garcia die Gastgeberinnen sehr stark eingeschätzt und sie sollte Recht behalten! Jede Mannschaft scheint in der Lage, zumindest ihre Heimspiele zu gewinnen und das stellte die FSG am Samstagabend gegen den letztjährigen Vizemeister aus dem Hunsrück unter Beweis. Angetrieben von der ehemaligen Bundesligaspielerin der Trierer Miezen Dora Simon-Varga gelang den Rheinländerinnen der unerwartete Auftakterfolg!

 

Ausgeglichen verliefen die Anfangsminuten, nach denen sich die Gastgeberinnen vom 5:5 in der 9. Minute mit drei Treffern in Folge auf 8:5 in der 13. Minute absetzten. Folgerichtig nahm Garcia die Auszeit, doch die Gastgeberinnen legten zum 9:5 nach, ehe die HSG dank drei Treffer von Dunja Jost auf 9:8 in der 17. Minute verkürzte. Nach dem 11:10 in der 21. Minute gelang den Gastgebern die vier Tore-Führung zum 14:10. Zur Pause führte die FSG mit 16:13.

 

Nach dem Wechsel nahm Garcia beim 21:16 in der 39. Minute erneut die Auszeit, nach der ihre Mannschaft wieder auf 23:20 in der 48. Minute und sogar auf 24:22 in der 51. Minute verkürzte. Als die HSG dann die Chance hatte, per Siebenmeter beim 27:25 in der 56. Minute den Anschluss zu schaffen, die Chance aber nicht verwertete, war das Spiel gelaufen. Die Gastgeber sicherten sich am Ende den 29:25 Heimsieg!

 

„Eine schwache und enttäuschende Vorstellung meiner Mannschaft, vor allem im Deckungsverband. Wir haben im ersten Spielabschnitt keinen Zugriff auf die Gastgeberinnen gehabt und entsprechend laut wurde es in der Kabine. Danach haben wir 20 Minute lang in der Abwehr das gezeigt, was wir können und auch in den Vorbereitungsspielen gezeigt haben. Letztlich waren wir in allen Belangen nicht konsequent genug, hätten hier zwei Tage länger spielen können, ohne das Spiel zu gewinnen. Leider verletzte sich Judith Schmiedebach Mitte der zweiten Halbzeit am Knie und wir hoffen, dass es nichts ernstes ist. Die Gastgeber werden in der Saison eine gute Rolle spielen, sind individuell stark, doch letztlich ist es eine Mannschaft, die wir schlagen müssen. So stehen wir nach der Auftaktniederlage bereits im kommenden Heimspiel unter Druck“, weiß die HSG Trainerin.

 

Martin-Stoleru und Molz - M. Frank (4), Reuter (1), Hoemann (4), Jost (8/4), Gräber (6/1), Sülzle (1), Nicolae, Lammersmann, Schmiedebach (1),

 

FSG Arzheim/Moselweiß - HSG Hunsrück (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Gleich zum Saisonauftakt kommt es in der RPS Oberliga der Damen zum Rheinland-Derby zwischen der FSG Arzheim/Moselweiß und dem letztjährigen Vizemeister HSG Hunsrück. „Wir alle freuen uns, dass es endlich losgeht. Wir sind heiß, top motiviert und wollen einen Saisonstart mit zwei Punkten, das steht außer Frage. Mit Moselweiß treffen wir allerdings auf eine, vor allem individuell, sehr gute Mannschaft. Sie haben ein neues Trainergespann, mit Dori Simon Varga eine Ex-Bundesligaspielerin in ihren Reihen und werden sicher alles dafür tun die Punkte zu Hause zu behalten.

 

Personal: Die HSG hofft ihr stärkste Formation aufbieten zu können.

 

Prognose: „Ich schätze den Gegner sehr stark ein, wenn sie es schaffen ihre individuellen Qualitäten als Team auf die Platte zu bringen, werde sie in dieser Oberligasaison eine sehr gute Rolle spielen. Aber das wollen wir auch: Wir haben in der Vorbereitung gut gearbeitet, viele Testspiele bestritten und uns gut präsentiert. Wenn jede einzelne Spielerin ihre Aufgabe erfüllt, wir einheitlich und kompakt, vor allem in der Defensive, agieren, sind wir eine richtig gute Truppe. Und das wollen und werden wir am Samstag hoffentlich auf die Platte bringen. Die diesjährige RPS-Oberliga schätze ich sehr ausgeglichen und spielstark ein, mit Kandel wird ein starker Aufsteiger eine gewichtige Rolle spielen. Ansonsten glaube ich, ist jede Mannschaft in der Lage ihre Spiele zu gewinnen. Umso wichtiger ist ein guter Saisonstart“, sagt die HSG Trainerin

 

HSG Wittlich - TSG Friesenheim (Sonntag, 18 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Zufrieden zeigt sich HSG Trainer Thomas Feilen mit der Vorbereitung seiner Mannschaft auf die jetzt beginnende Saison. „Wir hatten keine großen personellen Umbrüche, da Frederike Engel und Selina Teusch ja schon letzte Saison bei uns sporadisch im Einsatz waren. Mit Andrea Czanik konnten wir aber eine erfahrene Spielerin gewinnen. Mit Jenny Scheibe beendete eine Stammspielerin ihre Karriere im RPS Liga Team und trainiert jetzt unsere Rheinlandliga-Damen sowie die weibliche RPS Jugend. Ich rechne mit einer extrem ausgeglichenen Liga, in die zwei starke Aufsteiger mit Kandel und Bodenheim gestoßen sind. Urlaubsbedingt fehlte die eine oder andere Spielerin in der Vorbereitung. Doch die Testspiele haben gezeigt, dass wir durchaus an die Leistungen der letzten Saison anknüpfen können“, meint der Wittlicher Coach, der sich besonders darüber freut, dass seine Mannschaft verletzungsfrei durch die Vorbereitung gekommen ist.

 

Personal: Wittlich wird vollzählig auflaufen.

 

Prognose: „Mit dem Zustand der Mannschaft bin ich zufrieden, gehe optimistisch in die neue Saison! Mit Friesenheim kommt eine Mannschaft, die sich erheblich verändert hat. Den Kern bildet die Bundesliga A-Jugend, die verstärkt wird mit einigen erfahrenen Spielerinnen. Ich rechne mit einem engen und temporeichen Spiel, in dem wir versuchen werden, unsere Dinge umzusetzen. Das heißt aus einer stabilen Deckung schnell nach vorne spielen, das was uns letzte Saison schon ausgezeichnet hat. Wichtig ist zum Saisonstart ein positives Ergebnis, damit wir mit genügend Selbstvertrauen in die neue Runde starten“, hofft der Wittlicher Trainer.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Laufe der ersten Vorbereitungsperiode stößt ein hochkarätiger Neuzugang zum Oberliga-Team der HSG Wittlich. Mit der ehemaligen slowakischen Nationalspielerin Andrea Czanik, die 7 Jahre in Diensten der Trierer Miezen sowohl in der 1. als auch 2. Liga stand, verstärkt eine international erfahrene Spielerin nach dem Rückzug der Trierer aus der 2. Liga das Wittlicher Team.

Trainer Thomas Feilen dazu:
„Andrea hätte sicherlich zu höherklassigen Vereinen im In- und Ausland wechseln können. Aus familiären und beruflichen Gründen wollte sie aber prinzipiell gerne in der Region bleiben, da diese Dinge in Zukunft wie bei all unseren Spielerinnen an erster Stelle bei ihr stehen. Ich hatte mit Andrea in den letzten Wochen äußerst gute und zielführende Gespräche, in denen wir schnell festgestellt haben, dass unsere Team-Philosophie mit Ihren sportlichen Prinzipien übereinstimmt. Wir kennen uns u. a. durch Trainingsspiele in den letzten Jahren, durch die auch sie unser Team handballerisch einschätzen konnte. Sie ist ein „Fighter“-Typ, der sich weder im Training noch im Spiel „schont“ und bei dem der mannschaftliche Erfolg im Vordergrund steht. Sie bringt all Ihre Erfahrung und Mentalität zum Wohle der Mannschaft in Training und Spiel ein. Diese grundsätzlichen Dinge waren für mich letztendlich entscheidend. Gerade für unsere jungen Spielerinnen ist sie ein äußerst positiver Zugewinn, von Ihrer Erfahrung und Ihrer Einstellung werden wir als Mannschaft profitieren. Das haben die ersten Trainingseinheiten bereits gezeigt. Gerade im zentralen Deckungsbereich sind wir dadurch deutlich robuster und präsenter aufgestellt. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Andy, die ein äußerst wichtiges Mitglied unseres Teams werden wird.“



 

23. Juni 2019

 

HSG Hunsrück

 

Mit ihrer neuen Trainerin Franzi Garcia startete RPS Ligist HSG Hunsrück am 11. Juni in die Vorbereitung auf die kommende Saison.

 

Bereits nach zwei Wochen zeigt sich Garcia begeistert von ihrem neuen Team: „Trainingstechnisch ziehen alle voll mit, eine willige, ehrgeizige und fleißige Mannschaft, die nicht umsonst in den letzten beiden Jahren zur Spitze der RPS Liga zählte. Schnell war erkennbar, dass ich ein qualitativ gutes Team im Hunsrück habe, dass mir den Start dort einfach machte“.

 

Das Gesicht der Mannschaft hat sich gegenüber dem letzten Jahr allerdings verändert. Mit Dunja Jost und Karin Reuter verkündeten zwei Leistungsträgerinnen der HSG ihren Abschied zum Saisonende. Doch noch sieht Trainerin Franzi Garcia ein Hintertürchen: „Mit beiden habe ich Gespräche geführt, sie trainieren gelegentlich mit und ich glaube, wir müssen hier noch abwarten“, verrät Garcia, die keinen Hehl daraus macht, dass mit beiden Spielerinnen die Qualität der Hunsrücker Mannschaft weiter erheblich steigen würde.

 

Mit Julie Jacobs und Amelie Gilyani zog es gleich zwei talentierte Nachwuchsspielerinnen zum FSV Mainz, sie werden dort in der zweiten Mannschaft (3. Liga) auflaufen. Die erste Mannschaft der "Meenzer Dynamits" schaffte in diesem Jahr den Aufstieg in die erste Bundesliga.

 

Da keine weiteren Neuzugänge aus anderen Vereinen in Aussicht stehen, baut Garcia auf die eigenen Reihen. So trainiert das Rheinlandliga-Team einmal in der Woche mit der ersten Mannschaft. Neben dem dreimaligen wöchentlichen Training steht individuelle Laufarbeit auf dem Trainingsplan im Juni. Mitte Juli wird es eine 10-tägige Regenerationsphase geben, bevor dann der „Feinschliff“ auf die anstehende Saison mit Testspielen unter anderem gegen den 1. FC Köln, die HSG Wittlich und die DJK/MJC Trier folgen wird. Am Ende werden es acht Testspiele sein.

 

Highlight der Vorbereitung wird dann ein Testspiel gegen den 2. Ligisten aus Mainz-Bretzenheim am Sonntag, 8. September in der Hirtenfeldhalle in Kleinich sein.

 

HSG Wittlich

 

Am 01.07 starten die Oberliga-Damen der HSG Wittlich in die Vorbereitung auf die neue RPS-Liga-Saison 2019/2020. Nach den Abgängen von Jenny Simonis, Laura Steffens und Marisa Lang werden mit Fredericke Engel, die als Jugendspielerin des damaligen A-Jugend-Oberligisten TV Arzheim bereits in der vergangenen Saison einige Spiele per Doppelspielrecht absolviert hat, und Selina Teusch (2. Mannschaft) zwei Spielerinnen fest zum Team von Thomas Feilen stoßen, der mittlerweile bereits in seine 6. Saison als Trainer der HSG geht.

 

„Mit Selina und Freddi werden zwei junge, talentierte und lernwillige Spielerinnen unser Team bereichern. Beide haben in der vergangenen Saison bereits einmal wöchentlich mittrainiert und teilweise auch mitgespielt, sodass sie ohnehin schon Teil der Mannschaft waren. Dass beide in Zukunft komplett mit uns trainieren und spielen werden, freut mich sehr, denn beide Spielertypen passen sowohl charakterlich als auch sportlich in unser Team. Wir werden an und mit beiden Spielerinnen viel Freude haben. Wir werden also auch in der kommenden Runde wieder eine spannende und homogene Mannschaft haben, in der das Team und nicht der Einzelne im Vordergrund steht“, so Feilen.

In der rund 10-wöchigen Vorbereitungsperiode, die in zwei Blöcke aufgeteilt ist, werden 3 Trainingseinheiten unter der Woche plus Spiele und Maßnahmen am Wochenende absolviert. Trainingsspiele werden gegen luxemburgische (Bascharage, Grevenmacher) und regionale Teams (Oberthal, Hunsrück) durchgeführt. Am Wittlicher Handball-Cup wird die Mannschaft gegen den Ligakonkurrenten SV Zweibrücken testen.

 

"Wir werden nicht nur in der Vorbereitung, sondern auch in der kommenden Saison auch weiterhin die Verzahnung mit unserer zweiten Mannschaft (ein gemeinsames Training pro Woche) sowie unseren talentierten B-Jugendspielerinnen voranbringen. Beide Teams werden in der kommenden Saison von unserer langjährigen Leistungsträgerin Jenny Simonis trainiert. Diese Ausrichtung und Zusammenarbeit gilt es weiter auszubauen, um nachhaltig unsere Perspektivspielerinnen in den Seniorenberiech zu integrieren. Wir werden also unseren eingeschlagenen Weg weiterhin fortsetzen" sagt Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

 

Saisonstart für die HSG Wittlich ist am Wochenende 14./15. September gegen den letztjährigen Tabellenvierten aus Ludwigshafen-Friesenheim.