22.01./23.01.2022

 

HSG Hunsrück - TV Bitburg

(Sonntag, 17 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Am Sonntagnachmittag steigt in der Hirtenfeldhalle das mit Spannung erwartete Derby zwischen der Hunsrück HSG und dem TV Bitburg. Nur schwer fand das Team aus der Eifel in die Saison, hat sich aber nach zwei Siegen in Folge fangen können. Im Hinspiel musste sich Bitburg in heimischer Halle mit 19:25 geschlagen geben und hofft jetzt, sich für diese Niederlage revanchieren zu können. „Es war ein gutes Spiel von uns in Deckung und zudem haben wir clever gespielt“, erinnert sich HSG Coach Dejan Dobardzijev.

 

Personal: Auf Seiten der Gastgeber werden Chris Stelmach und Alex Sonnen fehlen, wieder dabei sind Stefan Steinbach und Jan Kaufmann. Die Hunsrücker laufen in Bestbesetzung auf.

 

Prognose: „Wir werden den Gegner trotz des Hinspielerfolges sicher nicht unterschätzen. Bitburg stellt eine routinierte Mannschaft und wir müssen hundert Prozent konzentriert in diese Begegnung gehen und die Konzentration über die gesamte Spielzeit hochhalten. Gegenüber dem letzten Spiel müssen wir uns im Angriff steigern, wollen aber beide Punkte, um weiter oben dranzubleiben“, sagt der HSG Coach.

 

„Die Hunsrücker will jeder schlagen, wir natürlich auch! Es ist für uns das wichtigste Spiel der Saison, haben auch im Hinspiel gar nicht so schlecht gespielt! Wir müssen in der Abwehr aggressiv zu Werke gehen, früh stören gegen die Rückraumschützen. Zudem müssen wir es schaffen, weniger technische Fehler zu machen und das Gegenstoßspiel der Hunsrücker unterbinden. Gegen die 5:1 der Gastgeber werden wir Lösungen finden, nachdem wir im Hinspiel Probleme hatten“, sagt Bitburgs Coach Sven Lauer. 

 

Spieltag 15.01./16.01.2022

 

TV Bitburg - TS Bendorf 34:24 (17:10)

 

Wichtiger Heimspielerfolg für die Mannschaft von Trainer Sven Lauer! Das Team setzte sich am Ende deutlich mit 10 Toren Differenz gegen Bendorf durch und verlässt die Abstiegszone! Lediglich beim 0:1 hatten die Gäste die Nase vorne, dann bestimmten die Gastgeber das Spiel, zogen über 3:1 in der 4. Minute auf 11:6 in der 18. Minute davon. Diesen Vorsprung behauptete das Eifel Team bis zur Pause.

 

Beim 24:14 in der 43. Minute war erstmals der 10 Tore Vorsprung hergestellt und so verwaltete das Lauer-Team diese Führung über 30:20 in der 54. Minute bis zum Endstand von 34:24.

 

„Wir haben von Beginn an das umgesetzt was wir uns vorgenommen hatten. In der Deckung haben wir mit einer aggressiven 6:0 Abwehr verteidigt, hatten anfangs noch Probleme mit dem Kreisläufer, die wir aber bald in den Griff bekamen. Unser Rückraum zeigte sich treffsicher und wir hatten durch Pascal Wolff, Flo Enders und Jan Lauer torgefährliche Distanzwerfer, die eine hohe Trefferquote hatten. Die Entscheidung war eigentlich zur Pause gefallen und im zweiten Spielabschnitt knüpften wir nahtlos an die Vorstellung der ersten Hälfte an“, freute sich Bitburgs Coach Sven Lauer.

 

Frisch und Otte - Crames (1), Schackmann (3), Guldenkirch (2), Walerius (3), Enders (8/3), Kaufmann, Lauer (10), Wolff (5), Nelles (2).

 

HSG Hunsrück - TV Welling 30:22 (13:10)

 

Start-Ziel Sieg für das Team von Trainer Dejan Dobardzijev! Die Mannschaft setzte sich gegen den TV Welling am Ende klar durch, bleibt mit diesem Sieg im Titelrennen!

 

Doch die Mannschaft brauchte in den Anfangsminuten Zeit, um zu ihrem Spiel zu finden und so hielt der Gast die Begegnung über 5:4 in der 10. Minute bis zur Pause zum 13:10 relativ ausgeglichen. „Das war nicht einfach nach der langen Spielpause. Dennoch standen wir in der Abwehr gut, machten aber im Angriff mehr Fehler als ich erwartet hatte. Wir vergaben viele freie Chancen aus der Nahwurfzone und leisteten uns einige technische Fehler“, klagte der HSG Coach.

 

Die Vorentscheidung gelang den Hunsrückern, nachdem sie sich vom 17:15 auf 21:15 bis zur 44. Minute absetzen konnten und jetzt den Gegner nicht mehr ins Spiel zurückkommen ließen. Am Ende stand ein ungefährdeter 30:22 Sieg auf der Anzeigetafel.

 

„Auf die Abwehr war auch nach dem Wechsel Verlaß! Im Angriff wurden wir jetzt konzentrierter und konsequenter und so geht der Sieg mit acht Toren in Ordnung. Nach der langen Pause bin ich mit dem Auftritt des Teams zufrieden, aber ich habe auch gesehen, an was wir noch arbeiten müssen“, so Dobardzijev.

 

Everding und Luth - Faust (2), Klei (4), Stürmer (9), Schneider (2), K. Schell (6), M. Schell, Conrath (4), Schmidt, Mangold (3/3), Schneider.

 

*******************

 

TV Bitburg - TS Bendorf (Samstag, 19 Uhr, Realschule)

 

Ausgangslage: Mit dem ersten, allerdings denkbar knappen Erfolg meldete sich der TV Bitburg nach einem verkorksten Saisonstart in der Liga zurück. Das Team von Trainer Sven Lauer war mit drei Niederlagen gestartet und muss jetzt gegen Bendorf nachlegen. Die Gäste konnten mit ihrem bisherigen Saisonverlauf zufrieden sein, liegen mit 7:5 punkten in oberen Mittelfeld der Liga, blieben zuletzt seit vier Spieltagen ohne Niederlage. Für die Eifelaner gilt es, an die alte Heimstärke anzuknüpfen und ihre Aufholjagd zu starten. Zwischen Weihnachten und Sylvester ruhte der Trainingsbetrieb.

 

Personal: „Wir werden mit dem kompletten Kader auflaufen können“, freut sich Lauer.

 

Prognose: „Im bisherigen Saisonverlauf haben wir einfach keinen Rhythmus in unserem Spielplan gehabt. Um so wichtiger war es, dass wir trainieren konnten und jetzt gegen Bendorf einen Gegner haben, den wir schlagen müssen. Dann kommen mit der Hunsrück HSG und dem TV Bad Ems zwei der stärksten Teams der Liga. Wir schauen auf unsere Leistung, müssen in der Abwehr vernünftig stehen und uns den sicheren Abschluss nehmen. Mit dem Sieg wollen wir uns endlich in der Tabelle verbessern“, hofft Lauer.

 

HSG Hunsrück - TV Welling (Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Die Hunsrück HSG erwartet den Tabellensiebten aus Welling und haben vor heimischer Kulisse noch die Scharte der Niederlage aus dem Spitzenspiel gegen Koblenz von Anfang Dezember wettzumachen. Für die Schützlinge von Trainer Dejan Dobardzijev zählt nur ein Sieg, will man sich weiterhin Chancen auf die Meisterschaft ausrechnen. 10 Tage Pause hatten die Hunsrücker über die Feiertag, sind ab 2. Januar wieder voll im Training.

 

Personal: „Fast alle sind bei uns geboostert und wir hoffen, endlich wieder in Bestbesetzung auflaufen zu können“, sagt der Hunsrück Coach.

 

Prognose: „Wir sind froh, dass es endlich wieder los geht. Natürlich ist die Motivation der Spieler anders, wenn am Wochenende ein Spiel ansteht. Dann läuft es im Training noch besser und ich bin sicher, dass wir gegen Welling unsere Leistung abrufen werden. Welling zeigt mit seinen unterschiedlichen Ergebnissen, dass wir das Team nicht unterschätzen dürfen. Wir bereiten uns auch per Video auf die Gäste vor, gegen die wir beide Punkte einfahren wollen“, sagt Dobardzijev. 

 

***********************************

 

Spieltag

04./05. Dezember 2021

 

Absetzung des Spieltages 04./05.12 2021 im Handballverband Rheinland

 

Aufgrund der pandemischen Situation mit hohen Inzidenzen hat das Präsidium des Handballverbandes Rheinland beschlossen, den kompletten Spieltag am 04./05.12. abzusetzen. Dieser Beschluss wird auch von allen Vorsitzenden der Spielbereiche mitgetragen.

 

Wie und wann die Saison dann fortgesetzt wird, soll in der kommenden Woche, im Rahmen einer Video-Konferenz, mit den Vereinen besprochen werden.

Den genauen Termin legt das Präsidium in einer Digitalen Sitzung am morgigen Donnerstag Abend fest.

 

Peter Josef Schmitz                                                       Hermi Häring

Präsident                                                                         Geschäftsführer

 

Spieltag

20./27. November 2021

 

HSG Römerwall - TV Bitburg

auf Wunsch von Bitburg verlegt

 

HSG Hunsrück hat spielfrei

 

Aufgrund einiger, krankheitsbedingter Ausfälle bei unserem Gegner kann das für morgen geplante Heimspiel unserer 1. Herrenmannschaft
gegen den TV Bitburg Handball leider nicht stattfinden.
Wir wünschen allen eine gute Besserung! ?
 

 

Spieltag 20./21. November 2021

 

TV Bitburg - HSV Rhein-Nette 22:21 (10:13)

 

Die Eifelaner drehen ein bereits verloren geglaubtes Spiel und belohnen sich mit einem Rumpfteam gegen den HSV Rhein-Nette. Bereits vor dem Spiel standen die Vorzeichen für die Gastgeber schlecht: lediglich acht Feldspieler standen im wichtigen Spiel gegen die Andernacher Mannschaft zur Verfügung. Mit Pascal Wolff und Florian Enders fielen gleich zwei weitere wichtige Leistungsträger krankheitsbedingt aus, nachdem bereits Martin Guldenkirch und Jan Kaufmann passen mussten.

 

„Wir mussten Jan Lauer auf Rückraummitte einsetzen und David Nelles auf Rechtsaussen, machten einige technische Fehler und leisteten uns Fehlwürfe. Ein Tor in den ersten 10 Minuten ist einfach zu wenig“, klagte Trainer Sven Lauer.

 

 Beim 1:5 in der 11. Minute legte Lauer die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch und das zeigte Wirkung. Die Gastgeber kämpften sich jetzt heran, verkürzten beim 3:5 auf zwei Tore und liefen diesem Rückstand bis 6:8 in der 18. Minute hinterher, dann nahmen die Gäste die Auszeit! Bis zur Pause bauten die Gäste ihre Führung auf 10:13 aus!

 

Nach der 12:16 Führung der Gäste war es David Nelles mit zwei Treffern in Folge, der in der 41. Minute die Hoffnung auf Bitburger Seite aufkeimen ließ. Doch das Gästeteam um Trainer Hermi Häring verteidigte die Führung bis 16:19 in der 47. Minute, doch erneut war es David Nelles, der seine Mannschaft mit dem Ausgleichstreffer zum 19:19 in der 51. Minute belohnte und jetzt war die spannende Schlussphase eingeläutet. Die Gäste legten erneut vor, führten 20:21 in der 57. Minute, ehe Routinier Chris Stelmach mit zwei Treffern die erste und einzige Führung für seine Mannschaft markierte, und das reichte zum Sieg.

 

Maßgeblichen Anteil am Sieg hatte Torwart Fabian Reich, der alle vier Siebenmeter der Gäste parierte und seinen Kasten so richtig vernagelte.

 

„Er hat ein überragendes Spiel gemacht. Im Angriff steigerten wir uns nach dem klaren Rückstand zu Beginn, ließen endlich den Ball laufen, hatten aber lange Zeit den linken und rechten Rückraum der Gäste nicht im Griff. Wir fanden hier einfach zu keinem frühzeitigen Kontakt. Erst als wir nach dem Wechsel in der Abwehr die Positionen tauschten, fanden wir auch zu der notwendigen Aggressivität, belohnten uns aber im Angriff nicht für die starke Vorstellung im Deckungsverband. Dabei hatten wir auch viel Pech mit unserer Alu-Treffern. Letztlich eine unfassbare starke kämpferische Leistung meines Teams, bei dem fast alle 60 Minuten durchspielen mussten, am Ende Chris Stelmach in den Schlussminuten drei entscheidende Tore zum Sieg beisteuerte. Wir sind froh, endlich die ersten beiden Punkte gewonnen zu haben und wollen nächste Woche mit einem hoffentlich breiteren Kader die nächsten Punkte einfahren“, so Lauer.

 

Reich - Crames (3), Schackmann (1), Walerius, Steinbach (2), Stelmach (4), Sonnen (1), Lauer (7/3), Nelles (4)

 

HSG Hunsrück - HC Koblenz 24:26 (16:16)

 

Die erste Saisonniederlage muss das Team von Trainer Dejan Dobardzijev verkraften und es zeichnet sich ein Dreikampf um den Titel mit dem Gästeteam und dem TV Bad Ems ab. „Die Gäste waren nicht die bessere Mannschaft, aber die Mutigere, haben in den ersten 20 Minuten das Tempo so richtig verschleppt“, fand Gastgebertrainer Dejan Dobardzijev nach dem Spiel.

 

Im Spitzenspiel gegen den Koblenzer HC unterlag die Hunsrück HSG vor heimischer Kulisse am Ende unglücklich mit 24:26. Bis zum 23:23 in der 55. Minute war es ein Spiel auf Augenhöhe, in dem sich die Gäste nach ausgeglichener Anfangsphase erstmals beim 9:13 in der 19. Minute deutlicher absetzten.

 

„Wir haben von Beginn an nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Die Abwehr stand in der ersten Hälfte überhaupt nicht, im Angriff lief nicht viel zusammen. Die Jungs hatten mehrmals die Möglichkeit, in Überzahl beim Gegenstoßspiel zum Torerfolg zu kommen, leisten sich aber im Spiel nach vorne viele Ballverluste. Wahrscheinlich war auch der Druck zu groß und wir haben nicht das gezeigt, was wir eigentlich können. Das waren höchstens 30 Prozent unseres Leistungsvermögens im ersten Spielabschnitt“, klagte der Hunsrücker Coach.

 

 Doch die Gastgeber kämpften sich zurück, glichen beim 14:14 in der 25. Minute wieder aus und mit einem 16:16 Remis wurden die Seiten gewechselt. „16 Gegentore in einer Halbzeit sind einfach zu viel“, erklärte Dobardzijev.

 

 Die Gastgeber verschliefen den Start in die zweite Hälfte, kassierten drei Treffer in Folge und wieder lag Koblenz mit drei Toren beim 16:19 in der 37. Minute vorne. Doch erneut bewies das Dobardzijev Team Moral, glich beim 20:20 in der 49. Minute aus und Koblenz nahm die Auszeit. Es war der ehemalige, mittlerweile 42-jähriger Hunsrücker Spieler Benni Stemann, der seine Mannschaft nach dieser Auszeit mit zwei Treffern in Folge wieder in Führung brachte, ehe die Gastgeber letztmals zum 23:23 ausglichen. Die erneuten drei Treffer der Gäste in Folge reichten dann zum Auswärtssieg, obwohl Dobardzijev beim 23:24.

 

„Wir haben auch nach dem Wechsel weiterhin viele technische Fehler in unserem Spiel gemacht und die freien Chancen vergeben und die machen wir eigentlich immer dunkel. Vieles ist heute nicht so gelaufen, wie ich das erwartet habe. Doch wird sind auch nicht so im Spielrhythmus wie die Gäste. Immer wieder haben wir spielfreie Zeiten, während die Gäste zuletzt vier Spiele in Folge absolvierten und bereits zwei Spiele mehr als wir haben. Jetzt gilt es für uns, weiter zu kämpfen und nach vorne zu schauen“, sagte der Hunsrücker Coach.

 

Everding und Schug - L. Schneider (3), Faust, Klei, Stürmer (2), K Schell (3) Mangold, M. Schell (5/3), Conrath (3), Bach (2), Schmidt, Roschel (3/2), J. Schneider (1)

******************************

TV Bitburg - HSV Rhein-Nette

(Samstag, 19 Uhr, Realschule)

 

Ausgangslage: Quo vadis, TVB? Diese Frage stellt sich nach den drei unerwarteten Auftaktniederlagen für das Team von Trainer Sven Lauer. Gegen die Andernacher zählt am Samstagabend nur ein Sieg, man darf sich keinesfalls von der guten Serie der Gäste verunsichern lassen, die nach ihrer Auftaktniederlage gegen Koblenz, mit einem Remis in Bendorf, den Siegen gegen Weibern und zuhause gegen Welling voll im Soll liegen. Anders sieht es dagegen für die Eifelaner aus, die zum einen keine Spielrhythmus aufgrund des „zerpflückten“ Spielplans bekommen, zum anderen die Trainingsmöglichkeiten nicht so nutzen, wie sich das Trainer Sven Lauer vorstellt. Im Heimspiel trifft das Eifel-Team jetzt auf den HSV Rhein-Nette, der seit vier Spielen in Folge ungeschlagen ist. Nach der Auftaktniederlage gegen einen der Meisterschaftsfavoriten HC Koblenz, folgte das Remis bei den heimstarken Bendorfern, ehe die Serie der Andernacher mit Siegen gegen Weibern, in Urmitz und zuletzt gegen Welling startet, die Coach Hermi Häring gerne in Bitburg ausbauen möchte. Mit 7:3 Punkten liegt der HSV derzeit auf Rang 3 der Tabelle und geht in Bitburg aufgrund der letzten Leistungen als Favorit in die Begegnung.

 

Personal: Obwohl mit Martin Guldenkirch (beruflich) und Jan Kaufmann (privat) zwei Leistungsträger fehlen, sieht Trainer Sven Lauer dem Spiel optimistisch entgegen.

 

Prognose: „Der Gegner ist derzeit gut drauf und das wird für uns nach drei Niederlagen in dieser Saison nicht einfach. Wir wollen aber ein gutes Heimspiel vor unseren Zuschauern zeigen und uns auf unsere Stärken und unser Spiel konzentrieren, weniger auf den Gegner. Im Training legen wir das Hauptaugenmerk auf unser Spiel und hoffen, dass die Zuschauer und das Spiel mit Harz für uns ein Vorteil sind. Vor allem aus dem Rückraum wollen wir unsere Wurfgewalt abrufen und jetzt endlich eine positive Serie starten und endlich aus dem Loch kommen“, hofft Trainer Sven Lauer.

 

HSG Hunsrück - HC Koblenz

(Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Das Spitzenspiel des Wochenendes steigt am Samstagabend in der Hirtenfeldhalle in Kleinich. Dort erwartet die bislang verlustpunktfreie Mannschaft von Trainer Dejan Dobardzijev den Tabellenführer aus Koblenz, der mit zwei Spielen mehr, aber einer Niederlage, die die Mannschaft im Auftaktspiel in Bendorf kassierte, an der Tabellenspitze liegt. Gelingt den Gastgebern ein weiterer Sieg, dürfte die Mannschaft zu den heißesten Titelanwärtern in dieser Saison zu rechnen sein. Keine andere Mannschaft der Liga hat bislang die Saison ohne Punktverlust absolviert. Der Gast aus Koblenz ist ein Zusammenschluss der beiden Vereine TV Moselweiß und TV Güls dar und hat das Ziel nach eigenen Angaben, sich im Herrenbereich zu einer der besten Teams in Handballverband Rheinland zu entwickeln. Es scheint, dass die Gäste dabei auf dem besten Wege sind, sich mit Trainer Christian Hilger und Co-Trainer Julian Vogt zumindest in der Rheinlandliga den Ruf eines Spitzenteams zu erarbeiten. Allerdings steht die Mannschaft am Samstagabend in der Hirtenfeldhalle wohl vor ihrer bislang schwersten Aufgabe gegen das Team von Dejan Dobardzijev, hat aber das Ziel seinen derzeitigen Lauf mit fünf Spielen in Folge gewonnen zu haben, auch im Hunsrück fortzusetzen.

 

Personal: Julian Mangold hat wieder mit dem Training angefangen und sollte auch am Samstag auflaufen können. Dafür ist die Saison für Torwart Martin Scherschlicht nach seiner Verletzung frühzeitig beendet.

 

Prognose: „Wir erwarten einen sehr starken Gegner, der vor allem auf Rechtsaußen und den Rückraumpositionen, die gut mit dem Kreis zusammenspielen ihre stärksten Spieler. Wir bereiten uns wie immer konzentriert vor, setzen uns nicht unter Druck. Die Jungs wissen, dass sie gegen einen Konkurrenten um den Titel spielen, doch ich glaube wir stellen das bessere Kollektiv. Zudem werde ich mir noch einiges taktisch gegen die Gäste einfallen lassen und ich hoffe, die Jungs setzen das am Samstag um. Wenn wir unsere Leistung zu 100 Prozent abrufen, haben wir gute Chancen auf die Punkte“, meint Dobardzijev. 

**************************

 

Wochenende

13./14. November 2021

 

HC Koblenz - TV Bitburg 32:23 (18:13)

 

Auch in Koblenz kann das Team von Trainer Sven Lauer seine Negativserie nicht beenden und so bleibt die Mannschaft auch im dritten Saisonspiel ohne Punktgewinn, rangiert weiter auf dem letzten Tabellenplatz.

 

Für das in den letzten Jahren immer um die Meisterschaft in der Rheinlandliga oder den Klassenerhalt in der RPS Oberliga kämpfende Team aus der Eifel eine völlig ungewohnte Situation und so ist TVB Coach Sven Lauer entsprechend angefressen: „Mit vollem Kader sind wir nach Koblenz gefahren und keiner im Kader, mit Ausnahme von Martin Guldenkirch, hat seine Normalform abgerufen! Wir haben uns klare Dinge vorgenommen, wollten im Angriff das Spiel breit machen und für viel Bewegung im Rückraum sorgen, um damit die Aussenspieler freizubekommen oder die Wurfchancen zwischen eins oder zwei zu suchen. Lediglich unserem Rechtsaußen Martin Guldenkirch ist dies mit vier Treffern in den Anfangsphase gelungen, danach wurde er nicht mehr richtig eingesetzt“, klagte Lauer.

 

Die Bitburger Abwehr allerdings stand gut, dennoch mussten die Eifelaner unglückliche Tore zulassen. „Die Abpraller landeten beim Gegner oder unglücklich bei uns im Netz. Nach dem 7:7 hat die Abwehr dann die Torhüter im Stich gelassen“, fand der TVB Coach, dessen Team zur Pause mit fünf Toren zurücklag.

 

Nach dem Wechsel stellte der Bitburger Angriff dann seine Bewegungen vollkommen ein und man leistete sich einfache Fehler, die Koblenz umgehend bestrafte.

 

„Es war nicht der Druck der Gäste, durch den wir die Bälle verloren, wir haben sie regelrecht weggeworfen“, ärgerte sich Lauer. Durch die vielen individuellen Fehler der Gäste kam der HC zu einfachen Toren.

 

„Wir haben es Koblenz heute zu einfach gemacht, zu viele Tore über den Gegenstoß kassiert. Auf keinen Fall werden wir aber jetzt den Kopf in den Sand stecken, wissen, dass wir die Qualität in unseren Reihen haben, müssen jetzt vernünftig trainieren. Leider hatten wir mit den wenigen Spielen seit dem Saisonstart keinen guten Einstieg in die Saison, müssen aber jetzt die Zeit besser nutzen als in den bisherigen Wochen und uns endlich finden. Es war schon eine peinliche Leistung“, gab Lauer zu.

 

Reich und Ney - Guldenkirch (4), Stelmach (2), Lauer, Enders, Schackmann (1), Wolff (3), Enders (7/3), Steinbach (3), Nelles, Sonnen, Kaufmann (1), Walerius (2). 

 

HC Koblenz - TV Bitburg

(Samstag, 19 Uhr)

 

Ausgangslage: Lediglich im Auftaktspiel musste sich der HC Koblenz in Bendorf geschlagen geben, dann startete die Mannschaft um Trainer Julian Vogt mit Siegen gegen Rhein-Nette, in Weibern, zuhause gegen Urmitz und in Welling eine Serie von 4 gewonnen Spielen in Folge, die jetzt gegen den TV Bitburg weiter ausgebaut werden soll. Dabei scheinen die Gäste aus der Eifel gerade richtig zu kommen. Das Team von Trainer Sven Lauer steht nach zwei ungewohnten Heimniederlagen in den bisherigen Spielen bereits unter Druck. Der Auftaktniederlage gegen den Lokalrivalen aus dem Hunsrück folgte einen Monat später die Heimniederlage gegen Bad Ems. Die Spielpraxis der bisherigen Saison spricht für den Rheinvertreter, der bereits fünf Saisonspiele absolviert hat, die Eifelaner gerade mal zwei Spiele! 

 

Personal: Das Training in den letzten beiden Wochen war aufgrund vieler Erkrankungen nicht so, wie sich das Trainer Sven Lauer vorgestellt hat. Mit Marc Schürer (langzeitverletzt) und Torwart Henning Otte fallen zwei Spieler aus, ansonsten hofft Lauer auf den Einsatz von Torwart Kevin Hildebrandt.

 

Prognose: „Das wir in Koblenz ohne Harz spielen müssen, spielt uns nicht in die Karten! Die Gastgeber stellen eine ähnlich erfahrene Mannschaft wie wir, haben einige ehemalige RPS Oberligaspieler in ihren Reihen. Koblenz versucht über die Abwehr das Spiel zu entscheiden, spielt eine defensive 6:0 und verfügt über einen starken Mittelblock. Wir müssen versuchen unsere Leistung konstant über 60 Minuten abzurufen, das ist uns in den beiden bisherigen Spielen nicht gelungen. In der Offensive wird wichtig sein, dass wir viel aus der Bewegung machen und unsere Tore aus der Nahwurfzone erzielen, indem wir die Abwehr der Gastgeber auseinanderziehen. Die Koblenzer sind im Spielrhythmus, wir leider nicht“, klagt Lauer.

 

HSG Hunsrück ist spielfrei

 

 

Wochenende 06./07. November 2021

 

HSG Hunsrück - HSG Römerwall 32:29 (13:13)

 

Ersatzgeschwächt mussten beide Mannschaften in diese Begegnung und der Gast aus Römerwall entpuppte sich für den Gastgeber aus dem Hunsrück als der erwartet schwere Prüfstein auf dem Weg zum Titel.

 

Drei schnelle Tore sorgten für die überraschende 0:3 Führung der Gäste aus Römerwall, doch dann fand das Team von Trainer Dejan Dobardzijev endlich ins Spiel, glich zum 3:3 in der 7. Minute aus, lief aber weiter dem Vorsprung der Gäste hinterher.  Beim 4:6 nahmen die Gastgeber ihre erste Auszeit, beim 8:8 in der 17. Minute gelang der erneute Ausgleich und die erstmalige Führung beim 9:8. Doch die Führung war schnell nach drei Treffern der Gäste in Folge zum 9:11 in der 20. Minute vergessen. Zur Pause stand es leistungsgerecht 13:13 Unentschieden.

 

„Das war nicht einfach für uns und schon beim Aufwärmen habe ich gemerkt, dass die Jungs sich nicht 100-prozentig auf spielerische Dinge konzentrieren. Römerwall zeigte sich gegenüber den letzten Spielen heute stark verbessert und wir haben im ersten Spielabschnitt einfach zu viele freie Chancen nicht genutzt und dann kam die Nervosität auf und Pech im Abschluss dazu. Das Spiel hatten wir aber immer unter Kontrolle“, fand Gastgebertrainer Dejan Dobardzijev.  

 

Nach dem Wechsel führten die Gastgeber 16:14 in der 35. Minute, bauten die Führung auf 22:17 in der 42. Minute aus.  Doch die Gäste gaben sich noch nicht geschlagen, kamen Tor um Tor heran und verkürzten in der 48. Minute nach ihrer Auszeit auf 24:23. Das Spiel blieb auf beiden Seiten ein Wechselbad der Gefühle.  Erneut setzte sich die Hunsrück HSG beim 28:25 in der 55. Minute deutlicher ab und so zog Gäste-Spielertrainer Tim Binnes die Reißleine, nahm nochmals die Auszeit! Jona Conrath war es, der mit seinem Treffer zum 29:25 fünf Minuten vor dem Ende für die Vorentscheidung sorgte. Am Ende feierte das Gastgeberteam einen knappen, aber durchaus verdienten 32:29 Erfolg und schüttelt damit einen weiteren Verfolger im Titelkampf ab.

 

„Nach dem Wechsel spielte meine Mannschaft besser zusammen, zeigte über 60 Minuten den Willen, dieses Spiel gewinnen zu wollen und dazu gratuliere ich meinen Jungs. Wichtig sind am Ende die beiden Punkte und dieses Spiel hat uns erneut gezeigt, dass wir 100 Prozent geben müssen, um ein Spiel zu gewinnen. Zufrieden bin ich mit den 8:0 Punkten und jetzt haben wir Spielpause, werden uns intensiv auf das Derby gegen Koblenz vorbereiten“, sagt der Hunsrücker Coach.

 

Everding und Schug - L. Schneider, Faust (1), Klei (1), Stürmer (8), K. Schell, M. Schell (9/1), Conrath (9), Bach, Schmidt, Roschel (4/3), J. Schneider.

 

HSG Hunsrück - HSG Römerwall

(Samstag, 19.30 Uhr, Schulsporthalle Sohren)

 

Ausgangslage: Nächstes Spitzenspiel für das Team von Trainer Dejan Dobardzijev! Mit der HSG Römerwall stellt sich der Tabellenvierte im Hunsrück vor, der nach zwei Siegen nun die erste Niederlage in Welling einstecken musste, dabei hatte Spielertrainer Tim Binnes aber die Ausfälle von Simon Bednarz und Dominik Stuntz zu verkraften. Auch die Gäste schätzen das Team der Gastgeber als den Topfavoriten auf die Meisterschaft ein, werden aber alles daransetzen, den Favoriten nach Kräften zu ärgern. Die Gastgeber sind bislang die einzig ungeschlagene Mannschaft in der Liga und wollen ihre weiße Weste vor heimischer Kulisse verteidigen.

 

Personal: Noch unklar sind die Einsätze von Martin Scherschlicht und Julian Mangold.

 

Prognose: „Wir nehmen die Favoritenrolle an, wissen aber, dass wir den Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen dürfen. Meinen Spielern ist klar, dass ich von ihnen einen 100-prozentigen Einsatz erwarte und ich bin sicher, dass sie das auch vor heimischem Publikum zeigen wollen. Wir bereiten uns so gut wie möglich auf die Gäste vor. Die Ergebnisse in der Liga zeigen, dass man immer mit Überraschungen rechnen muss, aber wir wollen von Beginn an gut vorbereitet und mit entsprechender Einstellung die Aufgabe angehen. Wir schauen jede Woche von Spiel zu Spiel“, sagt HSG Coach Dejan Dobardzijev.

 

 

Wochenende 30./31. Oktober 2021 

 

TV Bad Ems - HSG Hunsrück 20:25 (10:12)

 

„Von Anfang an wussten wir was wir gegen Bad Ems machen wollten und das haben die Jungs von Beginn an super umgesetzt“, lobte Gästetrainer Dejan Dobardzijev.

 

Im Spitzenspiel legten die Hunsrücker los wie die Feuerwehr, führten 2:7 in der 8. Minute und bestimmten bis dahin das Spiel. Erst jetzt fanden die Kurstädter besser ins Spiel, verkürzten 6:8 in der 18. Minute, doch das Team von Gästecoach Dejan Dobardzijev fing sich, zog auf 8:12 in der 25. Minute davon, um dann die Anschlusstreffer der Gastgeber zum 10:12 zur Halbzeit zuzulassen. Es sollte zunächst dabeibleiben, dass die Gäste auf zwei bis drei Tore vorlegten, den Kurstädtern der Anschlusstreffer gelang. Als die Gäste erstmals beim 15:19 in der 42. Minute mit vier Treffern im zweiten Spielabschnitt führten, nahm Bad Ems Coach Andreas Klute die Auszeit. Bis zur 50. Minute setzte sich das Dobardzijev-Team auf fünf Tore zum 16:21 ab, verteidigte den Vorsprung jetzt bis zum Ende. Mit dem 20:25 Auswärtssieg unterstrich das Hunsrück Team eindrücklich seine Meisterschaftsambitionen in dieser Saison.

 

„Auch das Spiel mit Harz war heute kein Problem. Bad Ems zeigte das erwartet gute Heimspiel und dort werden nicht viele Mannschaften Punkte holen. Es war ein faires Spiel, indem wir verdient beide Punkte gewannen. Unsere Abwehr stand über 60 Minute stabil und ich bin sehr zufrieden mit dem Auftritt. Jetzt gilt es weiter, von Spiel zu Spiel zu denken und uns im Training weiterzuentwickeln. Darauf konzentrieren wir uns und sehen dann, was am Ende der Saison dabei herausspringt“, sagt der HSG Coach.

 

Everding, Schug und Luth - L. Schneider (2), Faust, Klei (5), Stürmer (5), K. Schell (1), M. Schell (2), Bach, Schmidt, Roschel (7/3), J. Schneider (1)

 

TV Bad Ems - HSG Hunsrück (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Das Spitzenspiel der Liga steigt am Samstagabend in Bad Ems! Der Tabellenführer aus der Kurstadt trifft auf das Team aus dem Hunsrück. Beide Mannschaften liegen mit zwei Siegen auf den Spitzenplätzen und wollen am Ende der Saison, die Nase ganz vorne haben. Bad Ems entführte letztes Wochenende beide Punkte vom heimstarken Bitburger Team, die Hunsrück HSG hatte spielfrei. Sicherlich sind die Gastgeber aufgrund der vorhandenen Spielpraxis der Favorit in heimischer Halle, doch die Mannschaft von Trainer Dejan Dorbadzijev hat die spielfreie Zeit genutzt, um sich intensiv auf diese Begegnung vorzubereiten. „Vier Wochen lang trainieren wir schon ohne Harz“, verrät der HSG Coach.

 

Personal: Neuzugang Martin Scherschlicht fällt aufgrund einer Knieoperation lange aus, Julian Mangold plagt sich weiterhin mit seiner Schulterverletzung und Nico Bach hat sich im Training eine Oberschenkelverletzung zugezogen. Hinter den Beiden steht ein Fragezeichen.

 

Prognose: „Ich habe mir den Gegner angeschaut, eine heimstarke Mannschaft, die stark im Rückraum besetzt ist und die eine gute zweite Welle spielen. Hier sind wir vor allem beim Rückzugsverhalten gefordert. Hoffentlich setzen meine Jungs die Vorgaben um, dann schauen wir mal. Unterschätzen werden wir die starken Gastgeber sicher nicht. Ich erwarte ein interessantes Spiel“, sagt Dobardzijev.

 

 

24. Oktober 2021

 

TV Bitburg - TV Bad Ems 26:30 (13:13)

 

Die Vorzeichen standen für das Bitburger Team nicht gut: mit den aus beruflichen Gründen fehlenden Torhütern Kevin Hildebrandt und Hennig Otte, dem Verletzten Marc Schürer und dem erkrankten Chris Stelmach fehlten der Mannschaft wichtige Alternativen.

 

Bad Ems stellte seine spielerische Stärke von Beginn an unter Beweis und lieferte den Eifelanern in der ersten Hälfte ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem die Gäste zunächst in Führung lagen, ehe Bitburg erstmals beim 8:7 in der 16. Minute die Nase vorne hatte. Diese Führung verteidigte das Team von Trainer Sven Lauer bis zur Pause, den Gästen gelang kurz vor dem Seitenwechsel der 13:13 Ausgleich. „In den Anfangsminuten bestimmten die Abwehrreihen das Geschehen und so fielen bis zur 9. Minute beim 2:3 wenige Tore. Erst dann steigerten sich die Angriffsreihen auf beiden Seiten“, sagte Lauer.

 

Auch nach dem Wechsel blieb die Begegnung ausgeglichen, keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Nach Ansicht von Lauer kam die entscheidende Phase des Spiels nach der 18:16 Führung seines Teams in der 37. Minute: „Zwei klare Chancen ließen wir liegen, mussten eine Zeitstrafe verkraften und so legten die Gäste bis auf 19:21 in der 45. Minute vor“, klagte der TV Coach. Dabei erzielte Gästespieler Michael Schmitz in dieser Phase vier Treffer und zeigte sich vom Punkt treffsicher. Am Ende war Schmitz mit 10/7 Treffern der beste Torschütze der Gäste. Allerdings stimmte das Verhältnis der verhängten Siebenmeter nicht: Während die Gäste 12 Siebenmeter bekamen, standen bei den Gastgebern lediglich fünf Strafwürfe in der Statistik.

 

 „Ab der 56. Minute versuchten wir dann, das Spiel mit einer offensiveren Deckung zu drehen, doch das klappte nicht und so kassierten wir die zweite Niederlage im zweiten Spiel. Für uns ist das ungewohnt und wir sind jetzt Tabellenletzter. Wir gehen jetzt in eine dreiwöchige Pause und hoffen dann die ersten Punkte einfahren zu können“, sagte der TVB Coach.

 

Reich - Crames (1), Schackmann, Guldenkirch (4) Walerius, Steinbach (1), Enders (8/5), Sonnen, Kaufmann (2), Lauer (2), Wolff (6), Nelles (2)

 

*************************

 

19. Oktober 2021

 

TV Bitburg - TV Bad Ems (Samstag, 19 Uhr, Realschule)

 

Ausgangslage: Für den TV Bitburg geht es im zweiten Saisonspiel gegen den TV Bad Ems, eine Mannschaft, die zum Saisonstart den TV Welling mit einer deklassierenden 33:15 Niederlage auf den Heimweg schickte. Dabei konnten die Kurstädter den angeschlagenen Maximilian Baldus, einen ihrer Leistungsträger, lediglich bei Strafwürfen einsetzen, hatten mit Luca Reuter den „Antreiber“ im Rückraum, der selbst auch torgefährlich war. Insgesamt spielte Bad Ems über die gesamte Spielzeit ein hohes Tempo, war von allen Positionen torgefährlich und zeigte sich auch im Positionsspiel treffsicher.  Für das Bitburger Team gibt’s ein Wiedersehen mit ihrem ehemaligen Keeper Dennis Schwerdt, der im Auftaktspiel gegen Welling ein Garant für den klaren Erfolg war. Das Bitburger Team kassierte im Derby gegen die Hunsrück HSG gleich zum Saisonauftakt eine Heimniederlage und hat jetzt vor heimischer Kulisse einiges gutzumachen

 

Personal: Viele Fragezeichen stehen hinter dem Kader von Trainer Sven Lauer. So wird sich wohl erst am Spieltag entscheiden, ob David Nelles (Wadenverletzung), Stefan Steinbach und Chris Stelmach (erkrankt) und Martin Guldenkirch (Fußverletzung) auflaufen können. Definitiv wieder dabei ist Pascal Wolff und das ermöglicht den Gastgeben Alternativen im Rückraum.

 

Prognose: „Das wird eine schwere Aufgabe und wir wissen, das die Gäste eine gute 6:0 Abwehr spielen. Deshalb ist es wichtig, die Stärken aus dem Rückraum zu nutzen und uns hier anders als im Auftaktspiel gegen die Hunsrücker mehr Würfe zu nehmen. Für uns wird auch im Saisonverlauf wichtig sein, dass wir die Spiele über die Abwehr gewinnen. Bad Ems hat im ersten Spiel viel über den Gegenstoß getroffen und das wollen wir unterbinden. Wir sind gut auf die Gäste eingestellt und wollen das Beste geben. Jetzt muss ein Sieg her“, fordert Lauer.

 

HSG Hunsrück hat spielfrei

 

************************************************

 

 

 

03. Oktober 2021

 

HSG Hunsrück - TS Bendorf 37:28 (21:14)

 

Die Hunsrück HSG bleibt der Maßstab in der Rheinlandliga der Männer. Nach dem Auswärtsspiel beim TV Bitburg folgte im ersten Heimspiel gegen die TS Bendorf ein klarer Erfolg. Einen Blitzstart legte die Hunsrück HSG gegen die stark eingeschätzte Bendorfer Mannschaft hin und ließ von Beginn an keine Zweifel daran aufkommen, wer am Ende die Halle als Sieger verlassen sollte.

 

Beim 5:1 in der 7. Minute musste Gästetrainer Lukas Litzmann bereits die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch legen und die erste Auszeit nehmen. Dies half zumindest, den Lauf des Teams von Trainer Dejan Dobardzijev zu stoppen, doch die Gastgeber bauten ihren Vorsprung bis zur Pause auf 21:14 aus und so blieb nur noch die Frage offen, wie hoch der Hunsrücker Sieg im ersten Heimspiel der Saison ausfallen sollte.

 

„Von Anfang an boten wir eine gute Abwehrleistung, kamen so über die erste und zweite Welle zu einfachen Toren. Die Mannschaft hat von Beginn an gezeigt, dass sie auch dieses Spiel gewinnen wollte“, freute sich der HSG Coach.

 

Auch nach dem Wechsel bestimmte das Hunrsück-Team das Geschehen, lag erstmals beim 29:19 in der 41. Minute mit zehn Treffern in Führung, konnte sich dann aber nach der Auszeit von Dobadzijev in der 54. Minute bis zum Schlusspfiff noch deutlicher absetzen.

 

„Ich musste die Auszeit nehmen, da die Jungs zu diesem Zeitpunkt etwas das Gas aus dem Spiel genommen hatten und sie daran erinnern, wie stark die erste Hälfte gewesen ist. Das hat die Mannschaft dann auch bis zum Schlusspfiff wieder beherzigt. Insgesamt bin ich sehr zufrieden, obwohl wir etwas besser gegen den Bendorfer Kreis hätten spielen können. Hier haben wir doch einige Treffer kassiert. Doch meine Spieler haben auf dem Platz Verantwortung übernommen und jetzt werden wir uns in der Spielpause auf das Spiel in Bad Ems, das wir ohne Harz bestreiten müssen, vorbereiten“, sagt Dobadzijev.

 

Everding und Luth - L. Schneider (1), Faust (2), Klei (4), K. Schell (2), Mangold (5), M. Schell (7), Conrath (2), Stürmer (4), Bach (3), Roschel (3/3), J. Schneider (4)

 

 

28. September 2021

 

HSG Hunsrück - TS Bendorf (Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Mit einem Sieg im Rücken läuft die Hunsrück HSG mit ihrem neuen Trainer Dejan Dobardzijev vor heimischem Publikum auf. Mit dem TS Bendorf kommt jetzt eine Mannschaft in den Hunsrück, die ihr Auftaktspiel gegen den ambitionierten, allerdings ersatzgeschwächten HC Koblenz deutlich mit 33:25 gewinnen konnte. Um Florian Schmitt, Dustin Keip, Jann Aschowski und Philipp Majewski stellt der Gast eine torgefährliche Mannschaft, die sich im Auftaktspiel vor allem auf seinen Torhüter Niko Hemmerle verlassen konnte, der im Zusammenspiel mit dem Abwehrblock die gegnerischen Angreifer schier zur Verzweiflung brachte. Die Gastgeber werdensich auf einen Gegner einstellen müssen, der ihnen alles abverlangen wird.

 

Personal: Weiterhin sind die Torhüter der HSG noch nicht fit und auch Julian Mangold hat noch mit seinen Rücken- und Schulterproblemen zu kämpfen.

Allerdings hofft Trainer Dobardzijev, das alle am Samstagabend auflaufen können.

 

Prognose: „Wir wollen vor heimischem Publikum den Auftaktsieg gegen Bitburg heute bestätigen und beide Punkte gewinnen. Dabei dürfen wir uns nicht auf der Leistung des Auftaktspiels ausruhen, werden uns intensiv auf den Gegner vorbereiten. Dazu habe ich einige Infos bekommen. Das Ergebnis der Bendorfer in Koblenz zeigt, dass erst jedes Spiel gespielt werden muss und allein die Favoritenrolle nicht ausreicht“, sagt der HSG Coach. 

*******************************************

 

26. September 2021

 

TV Bitburg - HSG Hunsrück 19:25 (10:11)

 

Ihrer Favoritenrolle gerecht wurde das Team von Trainer Dejan Dobardzijev beim TV Bitburg und gewinnt das Auftaktspiel zur diesjährigen Saison. Doch die von Janosh Klimek gecoachten Gastgeber hielten das Spiel lange offen, boten dem Favoriten aus dem Hunsrück eine gleichwertige Begegnung.

 

Die Hunsrücker fanden besser ins Spiel, führten zunächst mit 1:3 in der 5. Minute, doch dann waren die Gastgeber im Spiel, gingen nach drei Treffern in Folge erstmals mit 4:3 in der 9. Minute in Führung. Doch die Begegnung blieb bei wechselnden Führungen mit jeweils einem Treffer bis zur Pause völlig ausgeglichen.

 

Die erste zwei Tore Führung gelang den Hunsrückern beim 14:16 in der 39. Minute, der nach dem 15:17 ab der 43. Minute mit drei Treffern in Folge auf 15:20 in der 46. Minute ausgebaut wurde. Die Begegnung gegen eine konditionell und spielerisch nachlassende Bitburger Mannschaft war jetzt entschieden.

 

„Das Ergebnis spiegelt den Spielverlauf aus meiner Sicht nicht wider. Allerdings sagen 19 Tore in heimischer Halle Alles! Unsere Spieler sind durchaus in der Lage hier 30 Tore zu erzielen, doch aus dem Rückraum fehlte der Druck und die Torgefährlichkeit. Noch sind die Spieler nicht in der Form, die sich selbst wünschen. Dazu wurde „Shooter“ Pascal Wolff, der aus familiären Gründen fehlte, schmerzlich vermisst. Nach der ausgeglichen geführten ersten Halbzeit nahmen wir uns in der Pause vor, so weiterzumachen, doch wir scheiterten am gegnerischen Torwart und den Paßfehlern. Das hat der Gegner bestraft. Letztlich war viel mehr drin, denn die HSG aus dem Hunsrück ist sicher keine Übermacht. Doch am Samstagabend waren wir einfach nicht gut genug, doch wenn die Mannschaft gut arbeitet, kann es die Revanche im Hunsrück geben. Der Sieg der Gäste ist verdient, da wir nach dem Wechsel einfach nicht mehr mithalten konnten. Hier macht sich auch der Trainingsaufwand bemerkbar, da die Gäste dreimal die Woche und Bitburg nur einmal die Woche trainiert. Kämpferisch haben die Jungs alles gegeben, doch an diesem Abend fehlte uns auch das Tempo nach vorne und wir kamen zu keinen Gegenstoßtoren“, resümierte Janosh Klimek, der die Mannschaft für den in Urlaub weilenden Coach Sven Lauer betreute.

 

„Die guten Leistungen aus der Vorbereitung wollten wir unbedingt mit ins Auftaktspiel nach Bitburg mitnehmen, wussten aber, dass es nicht einfach wird. So sind wir mit großem Respekt aber mit viel Power in Bitburg angetreten und wollten unsere Tore vor allem über die schnelle zweite Welle machen. Von Beginn an stand unsere Abwehr sehr gut. Allerdings hatten wir Probleme im Torhüterbereich, da beide Keeper gesundheitlich angeschlagen in diese Begegnung gingen und auch unser Rückraumspieler Julian Mangold aufgrund einer Armverletzung nur in der Abwehr eingesetzt werden konnte. In der Pause habe ich den Jungs gesagt, dass wir weiterhin eine gute Abwehrleistung brauchen, um mit unseren Gegenstößen den Vorsprung auszubauen. Am Ende ein verdienter Sieg meiner Mannschaft, die das bessere Team waren und auch konditionelle Vorteile in den Schlussminuten hatte. Die Mannschaft hat sehr gut gekämpft und dank der guten Abwehrleistung die Punkte verdient gewonnen“, lobte Gästetrainer Dejan Dobardzijev.

 

TVB: Reich - Crames, Schackmann, Guldenkirch (2), Walerius, Steinbach, Stelmach (4), Enders (4/4), Sonnen (2), Kaufmann, Lauer (4), Nelles (3).

 

HSG: Everding und Luth - Schneider (1), Faust, Klei (4), Stürmer (4), Schell (10/3), Conrath (1), Bach, Roschel (1), Schneider (1), Schug.

 

21. September 2021

 

TV Bitburg - HSG Hunsrück (Samstag, 19 Uhr, Realschule)

 

Ausgangslage: Gleich am ersten Spieltag kommt es zum Lokalderby zwischen dem TV Bitburg und der Hunsrück HSG, doch leider findet der Saisonauftakt ohne Zuschauer statt. Dafür ist aber Harz in der Halle erlaubt! In den letzten Jahren spielten beide Mannschaften immer um den Titel in der Liga mit. Ob dies auch in diesem Jahr so sein wird, muss abgewartet werden. Insbesondere die Ambitionen der Eifelaner dürften in dieser Saison nach einem personellen Umbruch eher nicht Richtung Meisterschaft gehen, anders dagegen sieht es bei den Gästen aus, die wie der TV Bitburg mit einem neuen Trainer in die Saison geht. Während beim TV mit Sven Lauer ein „alter Bekannter“ das Sagen auf der Bank hat, greift die Hunsrück HSG auf die Erfahrung von Dejan Dobardzijev zurück. Der 44-jährige Serbe, der 16 Länderspiele für Mazendonien bestritt und der bis 2020 den RPS Oberligisten HSG Kastellaun/Simmern coachte, geht mit einer ambitionierten Mannschaft ins Rennen, die in dieser Saison den Titel endlich einfahren möchte, um in die RPS Oberliga aufzusteigen.  Am Samstag sind in der Halle noch keine Zuschauer zugelassen. „Nachdem lange Zeit nicht feststand, ob die Edith-Stein-Halle zumindest für die erste Hälfte der Saison als Heimhalle genutzt werden kann und darf, kam die Zusage dafür nun sehr kurzfristig. Wir sind sehr glücklich über die Entscheidung, aber um einen sicheren, hygienischen und richtlinien-getreuen Umgang zwischen allen Beteiligten garantieren zu können, fehlt uns schlichtweg ein bisschen Vorbereitungszeit.  Wir bitten um Euer Verständnis und arbeiten mit Hochdruck daran die Heimspiele so schnell wie möglich wieder mit Euch gemeinsam erleben zu dürfen“, heißt es von Seiten des Vereins.

 

Personal: Auf Bitburger Seite fehlen die Torhüter Henning Otte und Kevin Hildebrandt. So steht neben Fabian Reich ein weiterer Torhüter aus der zweiten Mannschaft zur Verfügung. Verletzt fallen Stefan Steinbach und Marc Schürer aus und auch Trainer Sven Lauer wird aus Urlaubsgründen fehlen. Das Coaching übernimmt Janosh Klimek, die Spielvorbereitung haben Flo Enders und Jan Lauer übernommen. Bei den Gästen steht ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Neuzugang Martin Scherschlicht, der an einer Knieverletzung laboriert. Ansonsten kann der HSG Coach auf die volle Besetzung zurückgreifen.

 

Prognose: „Im letzten Testspiel gegen Merzig hat die Mannschaft über weite Strecken eine gute Leistung gezeigt, auf die wir aufbauen wollen. Bei der HSG Hunsrück wissen wir nicht so richtig, was auf uns zukommt, doch wir sehen den Gast als Topfavoriten auf den Titel. Doch wir wollen die Mannschaft ärgern, aus einer kompakten und sicheren Abwehr spielen und den Gästen das Leben schwer machen. Dabei wollen wir die einfachen Tore verhindern und unsere Qualitäten über die Spielsysteme zeigen“, verspricht Lauer. „Wichtig wird sein, dass wir an die Leistungen aus den Vorbereitungsspielen anknüpfen. Wir haben Respekt vor der Bitburger Mannschaft, wollen aber zeigen, dass wir uns weiterentwickelt haben. Doch wir konzentrieren uns auf uns, werden im Laufe der Trainingswoche die taktische Einstellung für das Spiel einstudieren und hoffen, beide Punkte aus der Eifel mitnehmen zu können. Für uns ist jedes Spiel wichtig und wir wissen, dass es in Bitburg nicht einfach sein wird. Angst haben wir aber keine“, sagt Dobardzijev. 

 

************************************

 

 

25. August 2021

 

Am Samstag, 25. September fällt der Startschuss in die Saison der Rheinlandliga der Männer.

 

Gleich am ersten Spieltag treffen der TV Bitburg und die HSG Hunsrück im Prestigeduell der Region aufeinander. Der TVB und die HSG Hunsrück sind beiden verbliebenen Mannschaften aus dem Spielbereich Mosel. Noch letzte Saison stellte der Spielbereich mit der Saarburger Fortuna und der HSG Eifel, die ihren freiwilligen Verzicht auf die Klassenzugehörigkeit erklärten, dem TuS Daun, der beim Corona-bedingten Saisonabbruch 19/20 auf Platz 1 der Tabelle stand  und in die RPS Oberliga aufstieg, sowie der DJK/MJC Trier, die vor wenigen Tagen ihren Rückzug aus der Rheinlandliga bekannt gab, das Gros der teilnehmenden Mannschaften an der Liga.

 

Gleich am ersten Spieltag kommt es zur Standortbestimmung, vor allem für die Gäste aus dem Hunsrück, die in der kommenden Saison erneut um die Meisterschaft mitspielen wollen und dem TV Bitburg, der nach dem Verlust wichtiger Leistungsträger seine Ambitionen hinsichtlich der Saisonziele sicherlich anders definiert.

 

Wie verlief die bisherige Saisonvorbereitung, wo liegt der Schwerpunkt im Training beider Teams bis zum Saisonstart?

 

„Anfang Juni haben wir mit dem Training im Freien begonnen, konnten dann endlich in die Halle unter Beachtung der Corona-Hygienemaßnahmen. Seitdem trainieren wir freitags, zudem müssen die Jungs mit individuellem Training etwas für ihre Fitness tun. Wir wollen uns taktisch in Angriff und Abwehr verbessern, hierauf liegt unser Fokus. Vor allem wollen wir unser Spiel ohne Harz verbessern und diese Schwachstelle abstellen. Mit Henning Otte (Tor), Stefan Steinbach, Pascal Wolff, Tim Crames, Christopher Stelmach und Alex Sonnen kehren gleich sechs ehemalige Spieler in den Kader zurück. Zudem hat sich uns der 17-jährige Tom Schackmann aus Schweich angeschlossen, der im linken Rückraum zum Einsatz kommen wird. Wir sind unter den gegebenen Umständen mit der bisherigen Saisonvorbereitung zufrieden, haben in den Testspielen vor allem gegen Daun gute Ansätze in unserer Abwehrarbeit sehen können, auf die wir aufbauen können. Bis zum Saisonstart werden wir noch am Feinschliff arbeiten“, sagt Bitburgs Trainer Sven Lauer.

 

Im Hunsrück übernahm Dejan Dobardzijev das Traineramt ab 1. Juni und hat mit der Mannschaft bis 31. Juli durchgehend arbeiten können „Es folgten 10 Tage Trainingspause, nachdem wir in den ersten beiden Monaten die konditionellen Grundlagen für die Saison gelegt haben. Bislang haben wir drei Spiele gegen RPS Oberligisten absolviert, die durchaus erfolgreich waren. So gab es gegen die HSG Kastellaun/Simmern und den TV Bodenheim zwei Siege. Am Wochenende sind zwei Testspiele geplant, am Freitag gegen den TV Vallendar und am Sonntag in Bodenheim. Mit Martin Scherschlicht hat sich ein aus der Region stammender Torwart unserer Mannschaft angeschlossen, der zuletzt beim RPS Oberligisten Bingen zwischen den Pfosten stand. Die Jungs zeigen eine gute Trainingsbeteiligung, doch wir haben bis zum Saisonstart noch einiges zu tun. Neben dem dreimaligen wöchentlichen Training werden wir noch Testspiele absolvieren. Setzt die Mannschaft das um, was ich von ihr will, bin ich optimistisch“, erklärt der neue HSG Coach. 

 

********************************

 

12. August 2021

 

DJK/MJC Trier zieht Mannschaft aus der Rheinlandliga der Männer zurück

und findet neuen Trainer

 

Die DJK/MJC Trier wird ihr Spielrecht in der Rheinlandliga der Männer nicht wahrnehmen. Nachdem Spielertrainer Alex Kuhfeld Ende Juli seinen Rücktritt erklärt hatte, suchten die Verantwortlichen der DJK/MJC Trier nach einem neuen Trainer und wurden fündig. Mit Ralf Martin übernimmt ein langjähriger MJC Coach erneut das Team, das sich personell gegenüber der letzten Saison erheblich verändern wird. Das Spielrecht in der Rheinlandliga wird das Team nicht wahrnehmen, sondern in der Verbandsliga West einen Neuaufbau wagen.

 

 

 

Rückkehr der Routiniers, Patrick verlässt Rheinlandligist Bitburg Richtung Düren

 

20.6.2021

 

Nachdem mit Henning Otte, Stefan Steinbach, Pascal Wolff, Tim Crames, Christopher Stelmach und Alex Sonnen gleich sechs Handball-Routiniers in den Kader des Rheinlandligisten um ihren neuen Trainer Sven Lauer zurückkehrten, verlässt Nachwuchstalent Patrick Engel den Rheinlandligisten und schließt sich der SG Düren, Oberliga Mittelrhein an.

 

„Nachdem es Patrick schon vor geraumer Zeit für sein Studium nach Köln verschlagen hat, geht es für ihn auch sportlich in eine neue Heimat. Er verlässt unsere 1. Herrenmannschaft und wechselt zur SG GFC Düren 99. Studium und Beruf gehen bei uns wie immer vor! Deswegen könnten wir die Entscheidung absolut nachvollziehen, auch wenn wir Patrick in unseren Reihen sehr vermissen werden“, sagt Bitburgs Coach Sven Lauer. Vergangene Woche haben die Eifelaner das Mannschaftstraining wieder aufgenommen. Nach einer lockeren Laufeinheit und einem Kraft-Zirkel stand ganz handballtypisch Fußball auf dem Programm. Wann es für die Bitburger wieder in die Halle geht, ist aktuell noch unklar, solange wird weiter outdoor trainiert.

 

*******************************************

 

 

09-04-2021

 

Situationsbericht regionale Teams in der Rheinlandliga Männer


 

Nur noch drei Vertreter stellt der Spielbereich Eifel/Mosel/Hunsrück seit der letzten Saison in der Rheinlandliga der Männer, der höchsten Spielklasse des Handballverbandes Rheinland mit insgesamt 12 Mannschaften. Nachdem der TuS Fortuna Saarburg und die HSG Eifel ihren freiwilligen Verzicht auf ihre Ligaspielrecht erklärten und der TuS Daun beim Corona-bedingten Saisonabbruch auf Platz 1 der Tabelle stand und sein Spielrecht in der RPS Oberliga antrat, reduzierte sich das einst starke Teilnehmerfeld aus der hiesigen Region auf drei Teams, die auch in der kommenden Spielzeit in der Liga auflaufen werden. Einiges hat sich zwischenzeitlich bei den Vereinen getan, die sich allesamt auf die neue Saison freuen, die im Herbst beginnen soll.  

 

TV Bitburg

 

Mitte März trennten sich in der Eifel die Wege von Trainer Rudi Engel und dem TV Bitburg. Im Rahmen der Planungen für die anstehende Saison entschieden die Beteiligten, ihre Zusammenarbeit im gegenseitigen Einvernehmen zu beenden. Die Nachfolge von Engel wird Sven Lauer antreten, eine ehemaliger Spieler der Eifelaner, der bereits vor zwei Jahren übergangsweise das Amt des Trainers innehatte. Neben ihm wird Marc Hagemann, ein ehemaliger Bitburger Spieler, der über jahrelange Erfahrung an der Seitenlinie verfügt, auf der Platz als Co-Trainer teilnehmen.

 

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Sven und Marc zwei Ur-Bitburger für das Trainerteam unserer 1. Herren Mannschaft zurückgewinnen konnten. Aus unserer Sicht macht es sehr viel Sinn ehemalige Aktive aus Bitburg wieder in den Verein zu integrieren, um so eine hohe Identifikation zu schaffen. Die beiden haben lange Zeit selbst in der 1. Herren Mannschaft gespielt, kennen alle Spieler meist sogar noch als eigene Mitspieler und auch die Strukturen im Verein. Beste Voraussetzungen also, um ein neues Kapitel der 1. Herren Mannschaft in Bitburg zu beginnen!“, Abteilungsleiter Stefan Frisch.

 

Die Verpflichtung des Trainergespanns hatte Signalwirkung in der Bierstadt. So kehren mit Henning Otte (Tor), Stefan Steinbach, Pascal Wolff, Tim Crames, Christopher Stelmach und Alex Sonnen gleich sechs ehemalige Spieler aus ihrer Handballpause oder sogar „Ruhestand“ zurück. Mit Kevin Hildebrandt (Tor), Florian Enders, Jan Lauer, Martin Guldenkirch, Marc Schürer, Jan Kaufmann, Patrick Walerius kann Lauer auf eine erfahrene Stammmannschaft zurückgreifen, die bereits in der RPS Liga aktiv war. Doch die Kaderliste ist noch nicht abschließend, da die Youngsters der Eifelaner auf Studiums Entscheidungen warten.

 

„Das die Spieler in den Kader zurückkehren hängt damit zusammen, dass ihre Lust auf Handball wieder da ist. Zudem tragen wir der persönlichen Situation der Spieler Rechnung und werden den Trainingsaufwand auf mindestens einmal Training pro Woche reduzieren. Derzeit bereiten sich die Spieler individuell vor, noch können wir nicht in unsere Halle, hoffen aber, dass wir bald Gewissheit darüber haben, wann die Saison los geht und wir in die Vorbereitung einsteigen können. Auf jeden Fall wird es eine Zusammenarbeit mit unserer zweiten Mannschaft geben“, verspricht der neue Trainer, für den klar ist, dass die Mannschaft das Saisonziel Meisterschaft nicht ausgeben wird. „Doch unser sportlicher Ehrgeiz geht natürlich so weit, jedes Spiel gewinnen zu wollen“.  

 

HSG Hunsrück

 

Ab 1. Juni übernimmt Dejan Dobardzijev die HSG im Hunsrück und löst damit das Trainergespann Jochen Tatsch und Timo Stoffel ab. Tatsch wird sich künftig um die 2. Mannschaft der HSG, die in der Verbandsliga aufläuft kümmern, Timo Stoffel übernimmt von Korab Muliqi das Damenteam in der Rheinlandliga.

 

„Wir streben seit 2018 die Rheinlandmeisterschaft an und wollen in die RPS Oberliga. Das war auch das erklärte Ziel bei der seinerzeitigen Kooperation zwischen der HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch und der SG Gösenroth/Laufersweiler. Dabei setzt sich die Mannschaft überwiegend aus Spielern der beiden Vereine und aus der JSG Hunsrück Jugend zusammen, mit der wir in der Rheinlandliga ganz oben mitspielen können und werden“, versprechen HSG Vorstand Bernd Everding und Alwin Reuter.

 

Zur Personalsituation erklärt der scheidende HSG Coach Jochen Tatsch: „Der Kader für die erste und zweite Mannschaft bleibt gegenüber der letztjährigen Saison so gut wie unverändert. Lediglich Leon Kaltenmorgen muss aus beruflichen Gründen passen“.

 

DJK/MJC Trier

 

„Seit Mitte Oktober nach Abbruch der Saison war der Kontakt innerhalb der Mannschaft auf WhatsApp und eine Fitness-App beschränkt. Die Spieler haben eigenverantwortlich an ihrer Fitness gearbeitet. Einige mehr und einige weniger. Die Zweite Welle der Pandemie hat uns deutlich härter getroffen als im Vorfeld angenommen. Die Motivation nach so einer langen Pause zu erhalten, ist verdammt schwer und mit Sicherheit nicht so leicht wieder herzustellen“, glaubt MJC Trainer Alex Kuhfeld. Seine Mannschaft wird in der kommenden Saison auf Marco Müller (berufliche Gründe), Leo Helbrecht (Studiengründe) und Moritz Merten, der aus familiären Gründen kürzertreten wird, verzichten. Als Zugänge stehen Benedikt Chorus, Max Wiemers aus dem eigenen Verein sowie den A-Jugendlichen Jonas Widua und Cedric Jahnen von der DJK St. Matthias fest.

 

„Die Abgänge machen es uns sehr schwer, da Marco, Leo und Moritz für uns sehr wichtige Spieler waren. Wir sind natürlich auf der Suche nach Spielern, was in der Region Trier eine Mammutaufgabe ist“, verrät Kuhfeld, der sich mit seinem Team seit letzter Woche regelmäßig im Freien trifft und gemeinsam an der Fitness arbeitet. Das Ganze erfolgt mit zwei Übungsleitern und in Kleingruppen.  

 

„Ich hoffe das wir vielleicht im Sommer wieder in die Halle dürfen und die Sportart ausüben, die uns auch Spaß macht“, sagt der MJC Coach.