Spieltag 20. bis 22. Mai 2022

 

TV Bitburg - TV Welling 35:31 (19:15)

 

„Es sollte das kurioseste Spiel sein, dass ich als Trainer und Marc Hagemann erlebt haben. Über 60 Minuten waren wir das deutlich bessere Team, doch Welling traf gefühlt mit jedem Wurf“, sagte Bitburgs Trainer Sven Lauer.

 

Mit dem Sieg über Welling festigt Bitburg den fünften Tabellenplatz! Lediglich beim 4:5 in der 12. Minute lagen die Gäste in Führung, ansonsten bestimmten die Gastgeber in einer sehr ausgeglichen geführten Partie das Geschehen. Beim 11:7 in der 20. Minute schien das Team von Trainer Sven Lauer auf einem guten Weg, das Spiel früh zu entscheiden, doch bis zur Pause blieben die Gäste auf Schlagdistanz. „Wir hatten einfach Pech im Deckungsverband, kassierten viele abgefälschte Bälle und nutzten im Angriff einfach die klarsten Chancen nicht, die wir uns gut herausgespielt hatten. Eigentlich müssen wir zur Pause schon mit mindestens 10 Toren weg sein“, meinte Lauer.

 

Eng wurde es noch einmal nach dem Wechsel, als der Abstiegskandidat auf 21:20 in der 36. Minute verkürzte und bis 31:30 in der 53. Minute ein Spiel auf Augenhöhe bot. Doch dann hatten die Eifelaner mehr zuzusetzen, zogen entscheidend auf 35:30 davon.

 

„Auch nach dem Wechsel das gleiche Bild: alleine viermal trafen wir in den ersten Minuten den Pfosten, konnten uns so nie richtig absetzen. Welling machte das aus dem Rückraum wirklich gut, doch am Ende reichten uns fünf gute Minuten für den Sieg und man hat gesehen, was passiert wäre, wenn wir die Chancen besser genutzt hätten“, resümierte Lauer.

 

TVB: Reich, Otte und Frisch - Schackmann (1), Gillen, Walerius (3), Müller (1), Enders (7/3), Sonnen, Kaufmann (6), Lauer (8/1), Wolff (5), Nelles (4)

 

HSG Hunsrück - SV Urmitz 37:29 (16:13)

 

Noch einmal wollten die Gastgeber eine gute Leistung zum Saisonende abrufen und mit einem Sieg zumindest die Vizemeisterschaft einfahren.

 

Doch das Team von Trainer Dejan Dobardzijev tat sich in den ersten Minuten schwer und so lag Urmitz beim 4:7 in der 11. Minute in Führung. Doch die Gastgeber drehten mit vier Toren in Folge zum 8:7 in der 15. Minute das Spiel, das weiter eng blieb. Erst nach dem 10:10 in der 21. Minute gelang dem Dobardzijev Team eine drei Tore Führung zum 13:10, die bis zur Pausenführung zum 16:13 verteidigt wurde.

 

Nach dem Wechsel verwalteten die Hunsrücker einen vier bis fünf Tore Vorsprung über 20:15 in der 35. Minute, setzten sich dann aber entscheidend ab und zogen über 24:17 in der 41. Minute und 29:21 in der 49. Minute dem verdienten 37:29 Heimspielerfolg entgegen.

 

„Wir haben heute wirklich guten Handball gespielt und zwar von der ersten bis zur letzten Minute. Es gab keine Phase, in der wir nachgelassen haben. Auch die Jungs, die zuletzt weniger Einsatzzeiten hatten, haben heute überzeugt. Lob an die ganze Mannschaft. Jetzt gehen wir in eine Pause“, verrät der HSG Coach.

 

HSG: Everding und Luth- Schneider (1), Faust (3), Klei (1), Stürmer (5), Mangold (1), K. Schell (8), M. Schell, Conrath (7), Bach (7), Schmidt (4/2), Krömer

 

HSV Rhein-Nette - TV Bitburg 23:31 (11:15)

 

„Kompliment an meine Mannschaft, die nach dem gestrigen Spiel trotz des kleinen Kaders eine sehr starke Leistung abgerufen hat.  Ohne Jan Kaufmann und ohne den verletzten Pascal Wolff hatten wir nur sieben Feldspieler und zwei Torhüter, wollten noch einmal mit viel Spaß die Begegnung bestreiten und guten Handball zeigen“, sagte Bitburgs Coach Sven Lauer. Doch die Gastgeber hatten den besseren Start, führten 7:4 und dann nahm Lauer die Auszeit und stellte seine 6:0 Abwehr aggressiver auf. Tor um Tor kamen die Eifelaner jetzt heran und lagen zur Pause schon deutlich in Führung. Im Angriff lief vieles bei den Bitburgern zusammen und auch in der Abwehr standen die Gäste dank ihrer guten Torhüter stabil. Mit viel Tempo ging es im zweiten Spielabschnitt weiter, die Mannschaft nutzte die Lücken im Angriff. „Respekt vor dieser Leistung meines Teams, das im letzten Saisonspiel nochmals eine starke Leistung abrief und wir können mit dem Saisonverlauf durchaus zufrieden sein“, fand Trainer Sven Lauer.

 

Aufgrund eines technischen Defektes in der Halle in Andernach konnte die Statistik nicht übermittelt werden

 

TV Bitburg - TV Welling

(Freitag, 20 Uhr, Realschule)

und

HSV Rhein-Nette - TV Bitburg

(Samstag, 17.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit einem Doppelspieltag endet am Wochenende die Saison für die Bitburger Mannschaft. Während für das Team von Trainer Sven Lauer die Saison gelaufen ist, geht es auch für Welling um nichts mehr. Selbst wenn die Mannschaft das Spiel verliert, wird sie aufgrund des direkten Vergleiches hinter dem HSV Rhein-Nette landen und die Liga verlassen müssen. Im Hinspiel mussten sich die Eifelaner überraschend in Welling geschlagen geben. Zuhause will das Team jetzt die Revanche, trifft dabei auf eine Mannschaft, die in den letzten Spielen einen fast aussichtslosen Kampf gegen den Abstieg angenommen hatte. Das gleiche gilt für die Andernacher, gegen die sich Bitburg im Hinspiel schwertat und nur einem denkbar knappen Erfolg kam.

 

Personal: Stefan Steinbach, Marc Schürer und Martin Guldenkirch werden fehlen.

 

Prognose: „Wir wollen vor heimischer Kuliisse das Spiel mit einem Sieg abschließen. Das Hinspiel haben wir verloren und haben deshalb etwas gutzumachen. Im Angriff gilt es, schnell zum Spiel zu finden, gut abzuschließen und das Tempospiel vor Lars Pitzen zu unterbinden. Den müssen wir einfach abfangen! Bei Rhein-Nette wird es ein schweres Spiel, zumal wir ohne Harz auskommen müssen. ES ist das letzte Spiel, in dem uns auch noch Jan Kaufmann fehlen wird. Wir sind froh, dass die Saison endlich vorbei ist und dann gilt es, die neue Saison ordentlich vorzubereiten“, sagt Trainer Lauer.

 

HSG Hunsrück - SV Urmitz

(Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Aus Urmitz entführte das Team von Trainer Dejan Dobardzijev Anfang Februar souverän mit 30:38 nach einem torreichen Spiel beide Punkte. Noch theoretisch sind die Chancen der Hunsrücker auf die Vizemeisterschaft, doch dafür muss sich die Mannschaft gegenüber den letzten Spielen steigern.

 

Personal: „Stand heute sind alle dabei!“ freut sich HSG Coach Dobardzijev.

 

Prognose: „Es wird nochmals ein hartes Stück Arbeit für uns und wir hoffen, die Saison mit einem Sieg abschließen zu können. Wir wollen uns so von den Fans verabschieden und eine schöne Abschluss-Party feiern. Die Stimmung im Team ist in Ordnung und wir schauen einfach, was am Samstag alles passiert. Ich bin zuversichtlich, dass wir nochmals eine gute Leistung abrufen“, sagt der HSG Coach. 

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Spieltag 14./15. Mai 2022

 

HSV Rhein-Nette - HSG Hunsrück 25:24 (11:15)

 

Einen anderen Auftritt seiner Mannschaft hatte Hunsrück Coach Dejan Dobardzijev versprochen, doch dieses Mal lag es nicht an den Hunsrückern.

 

Am Ende setzte es eine weitere Niederlage für die lange als Titelfavorit gehandelten Hunsrücker. So führten die abstiegsgefährdeten Gastgeber über 4:2 in der 6. Minute bis zum 11:10 in der 23. Minute, doch dann drehten die Gäste das Spiel über 11:15 zur Pause.

 

Bis zum 15:21 in der 39. Minute sah es nach einer klaren Angelegenheit für den Favoriten aus, doch der abstiegsgefährdete Gastgeber zeigte die Reaktion und war beim 21:22 in der 48. Minute wieder im Spiel und über 25:23 in der 57. Minute machten die Andernach jetzt den Sack zu!

 

„Schon letzte Woche gab es einige Entscheidungen gegen uns, die ich nicht verstehen kann. So auch jetzt! Schon in der 4. Minute eine fragwürdige rote Karte gegen unseren Rückraumspieler Julian Mangold. Dennoch hielten wir das Tempo hoch und lagen lagen in Führung. Doch dann schlichen sich auch Fehler in unser Spiel ein und am Ende fehlte uns beim letzten Wurf das Glück“, klagte Gästetrainer Dejan Dobardzijev.

 

Everding und Luth - Schneider (4), Faust (1), Klei (6), Mangold (1), K. Schell (3), M. Schell (3), Conrath (4), Bach (1), Schmidt (1), Krömer, Schug. 

 

TuS Weibern - TV Bitburg 29:34 (13:17)

 

Am Ende setzte sich der Favorit aus Bitburg beim Absteiger aus Weibern durch, doch es war ein hartes Stück Arbeit.

 

Keine Mannschaft konnte sich in den Anfangsminuten Vorteile verschaffen und so verteidigten die Eifelaner einen knappen Vorsprung über 6:7 in der 13. Minute und 12:14 in der 23. Minute bis zur 13:17 Pausenführung.

 

Kurz nach dem Wechsel schien das Team von Trainer Sven Lauer auf dem Weg, das Spiel doch früher entscheiden zu können, setzte sich auf 14:19 in der 33. Minute ab, doch Weibern kämpfte sich immer wieder heran, war beim 28:29 in der 54. Minute auf einem guten Weg, das Spiel doch noch drehen zu können. In den letzten Minuten spielten die Eifelaner dann ihre Erfahrung aus und brachten den Sieg über die Zeit.

 

„Beruflich mussten wir kurzfristig auf Pascal Wolff verzichten, konnten so wieder nur sechs Spieler aus dem Kader der ersten aufbieten und ergänzten um zwei Spieler aus unserem Verbandsligateam. Wir haben nur 15 Minuten eine vernünftige Abwehrleistung gezeigt, und zwar 10 Minuten vor dem Wechsel und in den letzten fünf Minuten. Es gab Phasen, in denen wir uns deutlicher absetzen müssen, doch dann machten wir Fehler im Angriff und in der Deckung und wurden bestraft. Am Ende brachten wir aber den Vorsprung souverän durch“, meinte Bitburgs Trainer Sven Lauer.

 

Reich und Frisch - Schackmann (5), Walerius (2), Müller (1), Enders (12/3), Gillen, Kaufmann (5), Lauer (7), Nelles (2)

 

TuS Weibern - TV Bitburg

(Samstag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Was geht noch bei beiden Teams? Weibern steht als Tabellenletzter zwischenzeitlich als Absteiger fest, Bitburg „dümpelt“ im Niemandsland Mittelfeld dahin, hat zuletzt drei Spiele gegen abstiegsgefährdete Mannschaften verloren, sicher nicht der Anspruch, den die Eifelaner an sich selbst haben. Qualitativ wären die Eifelaner sicher in der Lage, weitaus besser in der Tabelle da zu stehen, doch vielfältige Gründe führten zu einer durchwachsenen Saison der Bitburger mit Trainer Sven Lauer. Das Hinspiel gewann Bitburg souverän und geht auch als Favorit ins Rückspiel.

 

Personal: Alex Sonnen fehlt aus privaten Gründen, Martin Guldenkirch wird aufgrund eines Muskelfaserrisses ausfallen und Stefan Steinbach aufgrund seines Fußbruchs. Verstärkt wird das Team personell von Spielern aus der zweiten Mannschaft.

 

Prognose: „Wir wollen nach den drei schlechten Spielen endlich wieder in die Spur finden, sind personell auch besser aufgestellt als zuletzt. Aus einer gut stehenden Abwehr versuchen wir uns schnelles Spiel nach vorne aufzuziehen, wollen mit einem Sieg in die letzten drei Spiele starten und akzeptabel die Saison abschließen“, hofft Trainer Sven Lauer, der auch in der kommenden Saison in Bitburg weiterarbeiten wird.

 

HSV Rhein-Nette - HSG Hunsrück

(Samstag, 17.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Für das Team des Gastgebers mit Trainer Hermi Häring geht es in dieser Woche um Alles! Bereits am Donnerstag trifft die Mannschaft auf Bendorf, am Samstag steht dann das vorletzte Saisonspiel gegen die Hunsrück HSG an. Bendorf, Welling und Urmitz befinden sich derzeit im Abstiegskampf und man darf gespannt sein, wer am Ende die Liga halten wird. Für die Hunsrücker um Trainer Dejan Dobardzijev gilt es, die Saison anständig zu Ende zu bringen, klar mit dem Anspruch, nach dem 29:15 Hinspielsieg von Anfang April auch das Rückspiel erfolgreich zu absolvieren und so weiter im Rennen, um die Vizemeisterschaft zu bleiben.

 

Personal: Bis auf den verletzten Kreisläufer Jens Schneider kann die HSG in Bestbesetzung auflaufen.

 

Prognose: „Ich erwarte nach dem letzten Wochenende eine Reaktion meiner Mannschaft gegen einen Gegner, der zuhause nicht zu unterschätzen ist, aber bisher wohl einige Probleme hat. Auf jeden Fall wird unsere Performance eine bessere sein als im letzten Spiel“, verspricht der HSG Coach. 

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Spieltag 07./08. Mai 2022

 

TV Welling - TV Bitburg 28:25 (17:14)

 

Im Nachholspiel musste der TV Bitburg ohne wichtige Stammspieler antreten, dafür halfen Spieler des Verbandsligateams aus.

 

Die Tatsache, dass die Mannschaft so nicht eingespielt war, zeigte sich in den Anfangsminuten, als Wellings Lars Pitzen die Bitburger Abwehr ein ums andere Mal schlecht aussehen ließ und sein Team durch seine vier Treffer mit 7:2 in der 7. Minute deutlich in Führung schoss. Doch dann fingen sich die Gäste, die sich bis 12:10 in der 19. Minute herankämpften, den Vorsprung der Gastgeber jedoch nicht weiter verkürzen konnte, da Pitzen mit acht Treffern zur Pause der stärkste Spieler auf dem Platz war.

 

„Die Anfangsphase haben wir total verschlafen und so musste ich früh die Auszeit nehmen. Die Treffer zur klaren Führung der Gastgeber resultieren überwiegend aus dem Gegenstoß und das konnten wir nun immer besser unterbinden“, meinte Bitburgs Co-Trainer Marc Hagemann.

 

Den besseren Start in die zweite Hälfte gelang dann den Eifelanern, die auf 18:17 in der 35. Minute verkürzten, dem ein Tore Vorsprung der Gastgeber bis 22:21 hinterherliefen und als Pascal Wolff nach der umstrittenen dritten Zeitstrafe in der 43. Minute die rote Karte sah, schienen den Gästen die Alternativen im Rückraum komplett auszugehen. Doch Martin Guldenkirch war es mit seinem Treffer zum 22:22, der den ersten Ausgleich für die Eifelaner im Spiel schaffte. Welling nutzte in dieser Phase klarste Chancen nicht, scheiterte mit zwei Siebenmetern an Bitburgs Keeper Fabian Reich. Die Zeitstrafe geben Bitburg nutzte Welling, um sich auf 24:22 abzusetzen und folgerichtig nahm Co-Trainer Marc Hagemann in der 51. Minute die Auszeit. Noch einmal kämpfte sich Bitburg auf ein Tor beim 25:24 heran, doch dann war es erneut Lars Pitzen, der bei den beiden Siebenmetern die Nerven behielt und zum 27:24 in der 58. Minute den Sack zumachte. Mit seinen 12 Treffern hatte Pitzen maßgeblichen Anteil am Sieg der abstiegsgefährdeten Wellinger Mannschaft, allerdings überwiegend aus dem Gegenstoß.

 

„Wir waren drauf und dran das Spiel zu drehen, doch dann folgte die aus unserer Sicht völlig überzogene rote Karte gegen Pascal. Ich sage sonst nie etwas über Schiedsrichter, aber das heute war sicher nicht optimal“, drückte sich Hagemann vorsichtig aus. „Bei uns verletzte sich dann auch noch Stefan Steinbach und so fehlten uns jegliche Alternativen. Der Kader war heute nicht optimal besetzt, doch dank an die Spieler der zweiten Mannschaft, die aushalfen und alle haben kämpferisch alles gegeben. Deshalb kein Vorwurf und Glückwunsch an Welling, die nicht unverdient gewannen“, resümierte Hagemann.  

 

Reich und Frisch - Gillen (1), Schackmann (2), Guldenkirch (5/2), Walerius, Steinbach (2), Sonnen (5/1), Kaufmann (3), Wolff (4), Schallert (3)

 

TS Bendorf - TV Bitburg 28:26 (14:12)

 

Personell waren die Eifelaner erneut schlecht aufgestellt. Ohne Stefan Steinbach (Fußbruch im Training), David Nelles (krank), Flo Enders (verletzt) und Alex Sonnen (private Gründe) fehlten wichtige Stammspieler und so mussten die sechs aus dem Stammkader verbliebenen Spieler durchspielen. Den Gastgebern, die mit voller Kapelle aufliefen, war von Beginn an anzumerken, dass es für die Mannschaft um einiges ging.

 

Ausgeglichen verlief die erste Hälfte, in der sich Gastgeber erst kurz vor der Halbzeit mit zwei Treffern absetzten.

 

Nach dem Wechsel blieb der Abstand gleich, ehe den Gastgebern die Führung zum 20:16 in der 38. Minute gelang. Die vier Tore Führung verteidigte die TS dann bis 26:22 in der 47. Minute, doch dann schien Bitburg auf dem Weg das Spiel zu drehen. Die Mannschaft verkürzte auf 26:24, nahm die Auszeit und nutzte dann die Siebenmeterchance nicht. Bendorf erzielte den entscheidenden Treffer zum 27:24 und brachte jetzt die Führung über die Zeit.

 

„Ein schweres Spiel für uns, bei dem Bendorf kämpferisch wirklich alles gegeben hat. Der Mannschaft war anzumerken, dass es bei ihr noch um etwas ging. Wir leisteten uns in Abwehr und Angriff individuelle Fehler, vor allem die Abstimmung im Deckungsverband stimmte nicht. Nach dem Wechsel kamen wir auf zwei Tore heran, hatten die Chance das Spiel zu drehen. Doch Fehlwürfe und technische Fehler waren dann spielentscheidend“ urteilte Trainer Sven Lauer.

 

Reich und Frisch - Schackmann (1), Guldenkirch (2), Walerius (4), Schürer, Eich, Kaufmann (3), Lauer (10/4), Wolf (6)

 

TV Welling - HSG Hunsrück 31:28 (14:17)

 

Welling sorgt weiter für Furore und schickt auch den Tabellenzweiten aus dem Hunsrück geschlagen auf den Nachhauseweg.

 

Bis 4:4 in der 11. Minute lieferten sich beide Teams ein Spiel auf Augenhöhe, doch dann gelangen den Gästen drei schnelle Treffer zum 4:7 in der 13. Minute. Doch die Gastgeber kämpften sich wieder heran und waren beim 9:10 in der 20. Minute in Schlagdistanz. Erst kurz vor dem Seitenwechsel setzte sich das Team von Dejan Dobardzijev auf 14:17 ab. Es blieb auch nach dem Wechsel ein hartes Stück Arbeit für die Hunsrücker, die zwar ihre Führung verteidigten, doch Welling kam beim 16:17 in der 33. Minute zum Anschlusstreffer. Drei Treffer in Folge legten die Gäste jetzt nach und so mussten die Gastgeber beim 16:20 in der 39. Minute die Auszeit nehmen. Bis 19:24 schien die Begegnung dann klar für die Gäste zu laufen, doch angetrieben von ihrem Spielertrainer Lars Pitzen kam Welling Tor um Tor heran, glich erstmals beim 24:24 in der 50. Minute aus. Beim 26:25 in der 54. Minute ging Welling in Führung, setzte sich dann spielentscheidend vom 27:26 in der 55. Minute auf 29:26 in der 58. Minute ab.

 

„Die Niederlage hatte ich erwartet. Die Jungs scheinen schon mit dem Kopf im Urlaub. ES fehlte jegliche Einstellung in der Abwehr. Beim 16:20 haben viele meiner Spieler geglaubt, das Spiel sei gewonnen und wurden eines Besseren belehrt. Über den Auftritt heute werden wir reden müssen“, ärgerte sich Dobardzijev.

 

 Everding und Lutz - Mangold (1), Schneider (4), Faust (2) Schug, Stürmer (2), Krömer, Klei (4), K. Schell (7), Conrath (3/1), Bach, Schmidt (4/1), M. Schell (1)

 

TV Welling - TV Bitburg

(Donnerstag, 20 Uhr)

und

TS Bendorf - TV Bitburg

(Samstag, 19 Uhr)

 

Ausgangslage: Bereits am Donnerstagabend hat das Bitburger Team die Auswärtsaufgabe beim Tabellenvorletzten in Welling vor der Brust. Am Samstag geht es dann zum Tabellensechsten nach Bendorf. Für die Gastgeber, der jetzt mit diesem Spiel seine Heimspielserie beginnt zählt im Kampf gegen den Abstieg nur ein Sieg. Dabei muss die Mannschaft zwei Spiele gegen Bitburg austragen, hat den Tabellenzweiten aus Hunsrück zu Gast und hat mit Urmitz einen unmittelbaren Abstiegskonkurrenten zu Gast und wird auch gegen Bendorf nochmals alles in Waagschale werfen, um die Klasse zu halten. Bitburg wird sich auf einen bis zum Schluss kämpfenden Gastgeber einstellen müssen. Am Samstag trifft die Mannschaft von Trainer Sven Lauer dann auf Bendorf, gegen die man Mitte einen deutlichen Sieg einfahren konnte.

 

Personal: Zumindest im Spiel am Donnerstag sieht es personelle für die Eifelaner nicht gut aus, denn mit Flo Enders und Jan Lauer fallen zwei wichtige Rückraumspieler aus privaten Gründen aus, die aber am Samstag in Bendorf wohl wieder dabei sind. Verletzungsbedingt werden sowohl Patrick Walerius als auch David Nelles für beide Spiele ausfallen. Für Donnerstag hofft Co-Trainer Marc Hagemann auf die Hilfe aus der zweiten Mannschaft. Hagemann wird am Donnerstag die Verantwortung auf der Trainerbank tragen, da Trainer Sven Lauer ebenfalls aus privaten Gründen bei diesem Spiel nicht dabei sein kann. Er wird am Samstag gegen Bendorf wieder auf der Bank sitzen.

 

Prognose: „Trotz unserer personellen Situation haben wir auch in Welling den Anspruch beide Punkte zu gewinnen, werden das Hauptaugenmerk auf Lars Pitzen, den Spielertrainer der Gastgeber richten, der derzeit die Torschützenliste in der Liga anführt. Wichtig wird sein, dass wir ihn aus dem Rückraum und über Aussen im Griff behalten. Wichtig ist bei uns wie immer die Einstellung, mit der wir über eine kompakte und geschlossene Abwehrleistung das Spiel gewinnen wollen. Den Gegner kennen wir noch nicht, doch stimmt unsere Einstellung, gewinnen wir auch dieses Spiel.  Gegen Bendorf lieferten wir im Hinspiel ein starkes Spiel ab und ließen dem Gegner nicht den Hauch einer Chance. Im Rückspiel müssen wir ohne Harz spielen und das wird entsprechend schwer. Bendorf spielt zuhause wesentlich stärker als auswärts und es wird wichtig sein, dass wir das Anspiel zwischen Rückraum und dem starken Kreisläufer der Gastgeber unterbinden. Unsere Einstellung wird auch in diesem Spiel das A und O sein, bei dem wir über eine aggressive Deckung kommen wollen“, sagt Hagemann.

 

TV Welling - HSG Hunsrück

(Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Nach dem Donnerstagsspiel hat Welling gleich den nächsten „Brocken“ vor der Brust. Der Vizemeister der Liga mit Trainer Dejan Dobardzijev wird auch in Welling versuchen, seine beste Performance anzubieten und das Spiel ähnlich wie im Hinspiel zu gewinnen. Aber es gilt, die Gastgeber nicht zu unterschätzen, da für die Mannschaft im Abstiegskampf jeder Punkt zählt.

 

Personal: Trainer Dobardzijev hofft auf seine Bestbesetzung, da die am letzten Wochenende krank fehlenden Spieler wieder dabei sein sollten.

 

Prognose: „Wir haben im Hinspiel gesehen, wie stark Welling ist. Dazu konnte die Mannschaft am vergangenen Spieltag fast den Meister aus Koblenz schlagen. 45 Minuten boten die Gastgeber im Hinspiel energische Gegenwehr und wir wissen, dass wir den Gegner nicht unterschätzen dürfen. Auf das Spiel bereiten wir uns konzentriert vor, müssen von Beginn an hellwach sein, da ich davon überzeugt bin, dass Welling zu Unrecht dort unten in der Tabelle steht. Das ist vom Potential eine Mannschaft, die durchaus viel weiter oben anzusiedeln ist. Es wird keine leichte Aufgabe, auf die ich die Jungs vorbereiten muss“, ahnt der HSG Coach. 

 

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Spieltag 30. April/01. Mai 2022

 

TS Bendorf - HSG Hunsrück 25:30 (12:14)

 

Die Hunsrück HSG festigt den zweiten Tabellenplatz und gewinnt beim Tabellensechsten in Bendorf verdient.

 

Die Mannschaft von Trainer Dejan Dobardzijev bestimmte von Beginn an das Spiel aus einer gut funktionierenden Deckung und setzte sich bis zur 11. Minute auf 2:6 ab. Doch Bendorf wollte das Heimspiel unbedingt gewinnen und kam wieder Tor um Tor heran, doch der Ausgleich fiel nie! Beim 6:7 in der 14. Minute waren die Gastgeber dran.

 

Nach der Pause verkürzte Bendorf letztmals beim 14:15 in der 35. Minute auf einen Treffer, dann setzte sich das Hunsrück Team Tor um Tor ab und beim 18:24 in der 47. Minute war die Vorentscheidung gefallen. Am Ende stand der verdiente HSG Sieg mit 25:30 auf der Anzeigetafel.

 

„Die Jungs haben heute die gewünschte Reaktion gezeigt, waren von Beginn an aggressiv im Deckungsverband und auch im Angriff zeigten wir ein gutes Spiel. Heute sind wir als Mannschaft aufgetreten, haben viele guten Dinge im Kollektiv gezeigt. Wir werden bis zum letzten Spiel unser Bestes geben“, verspricht HSG Coach Dobardzijev.

 

Everding und Luth- Schneider (4), Faust (1), Klei (3), Stürmer (4), Mangold (8/5), Schell (3), M. Schell, Conrath (6/1), Krämer, Schmidt, Schneider (1)

 

TS Bendorf - HSG Hunsrück

(Samstag, 19 Uhr)

 

Ausgangslage: Der Tabellensechste aus Bendorf erwartet die Mannschaft von Trainer Dejan Dobardzijev, für die nach der Niederlage in der vergangenen Woche in Koblenz der Traum vom Titel endgültig geplatzt ist. So darf man gespannt sein, wie die Mannschaft die letzten vier Spiele angeht, die allesamt auswärts stattfinden.  Das Hinspiel entschieden die Hunsrücker deutlich mit 37:28 für sich entscheiden, dabei aber den Bendorfer Kreis nicht richtig in den Griff bekommen.

 

Personal: Bis auf die Langzeitverletzten hofft die HSG auf ihre derzeit beste Besetzung. Dabei sollten die derzeit beiden kranken Spieler bis zum Wochenende wieder dabei sein.

 

Prognose: „Ich habe das Hinspiel nochmals analysiert und wir werden gut vorbereitet in das Rückspiel gehen. Auf jeden Fall werden wir die Anspiele an den Bendorfer Kreis verhindern müssen, aber auch den Rückraum der Gastgeber nicht außer Acht lassen. Wenn uns das gelingt und wir das Umschaltspiel wie im Hinspiel hinbekommen, bin ich guter Dinge. Die Jungs sind selbstkritisch genug, wissen, dass sie im letzten Spiel nicht die Leistung gezeigt haben, zu der sie eigentlich fähig sind. Im Training merke ich, dass die Luft noch lange nicht raus ist und wir wollen bis zum letzten Spiel alles geben. Leider haben uns die beiden verlorenen Heimspiele dieses Jahr noch einen Strich durch die Rechnung gemacht“, so HSG Coach Dejan Dobardzijev.

 

TV Bitburg - TV Welling

verlegt auf den 20.5.

 

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Spieltag 21. bis 24. April 2022

 

HC Koblenz - HSG Hunsrück 24:18 (13:11)

 

Im Spitzenspiel der Rheinlandliga setzt sich der Titelfavorit aus Koblenz letztlich souverän gegen die Hunsrück HSG durch. Entscheidend für den Spielausgang war der Start in die zweite Hälfte, in der die Gastgeber ihren Titel absicherten.

 

Spielentscheidend waren die ersten 15 Minuten nach dem Wechsel, als sich der Favorit vom 13:11 auf 20:11 absetzte. Erst in der 47. Minute gelang Jens Schneider der erste Treffer im zweiten Spielabschnitt für seine Mannschaft, die nur noch Ergebniskosmetik betreiben konnte. Dabei lieferten sich beide Teams in der ersten Hälfte ein ausgeglichenes Spiel, allerdings mit Vorteilen für die Gastgeber, die sich nach einer ausgeglichenen Anfangsphase vom 6:4 in der 16. Minute auf 9:4 in der 19. Minute absetzten. Doch das Team von Gästetrainer Dejan Dobardzijev kämpfte sich über 10:10 in der 26. Minute in die Begegnung zurück, musste aber dem HC die Pausenführung zum 13:11 überlassen.

 

Nach dem Wechsel war die Messe in Koblenz schnell gelesen, den Gästen fehlten die Möglichkeiten im Angriff, um den HC in Gefahr zu bringen und so war die Begegnung beim 20:11 entschieden. Bis zum Abpfiff gelang den Gästen noch die Ergebniskorrektur, das Spiel zugunsten der Gastgeber war jedoch klar entschieden.

 

„Ich gratuliere dem HC Koblenz zum Gewinn der Meisterschaft! Sie waren die bessere Mannschaft und haben verdient den Titel gewonnen! Wir haben uns im Angriff einfach zu viele technische Fehler geleistet und ich hätte eine bessere Leistung meiner Mannschaft erwartet. Im ersten Spielabschnitt war es eine gute Vorstellung meiner Jungs, doch dann häuften sich die Fehler nach dem Wechsel. Aus dem Spiel müssen wir lernen und uns weiterentwickeln. Schade dass uns heute zwei wichtige Leistungsträger fehlten und das erklärt auch die Abwehrprobleme die wir hatten“, sagte Hunsrück Coach Dejan Dobardzijev, der auch in der kommenden Saison die Verantwortung bei der Hunsrück HSG übernehmen wird.

 

Everding und Schug - L. Schneider (1), Feder, Röhrig (1), Krömer, Stürmer (1), K. Schell (3), M. Schell, Conrath (3), Bach (1), Schmidt, J. Schneider (1)

 

SV Urmitz - TV Bitburg 34:30 (19:14)

 

Eigentlich wollten die Gäste gut ins Spiel finden und vor allem im Deckungsverband hellwach sein und den Hinspielerfolg wiederholen. Es kam anders: Die Eifelaner verschliefen den Start ins Spiel und liefen früh der Gastgeberführung hinterher.

 

Über 3:1 in der 6. Minute verteidigten die Gastgeber ihre Führung zum 10:7 in der 16. Minute, nahmen die Auszeit und hatten weiterhin die Nase vorn. Zwar verkürzte Bitburg auf 10:9 in der 17. Minute, doch wieder gelang den Gastgeber die drei Tore Führung zum 13:10 in der 20. Minute. Bis 15:14 hielten die Gäste mit, dann sorgten die Gastgeber mit vier Treffern in Folge für den unerwarteten 19:14 Pausenstand.

 

Auch nach dem Wechsel gelang es den Gästen nicht, ihr Spiel aufzuziehen. Sie liefen weiterhin dem fünf bis sechs Tore Vorsprung der Gastgeber hinterher, die über 26:20 in der 43. Minute auf dem besten Wege waren, für die Überraschung zu sorgen. Hoffnung keimte bei den Eifelanern noch einmal auf, als die Mannschaft sich vom 27:21 auf 27:24 in der 47. Minute heranarbeitete und Urmitz die Auszeit nahm. Die Entscheidung fiel, als die Gastgeber sich auf 31:26 in der 51. Minute absetzten, Bitburg nicht mehr näher als drei Tore herankam und nach dem 31:28 den Gastgebern einen unerwarteten 34:30 Sieg überlassen mussten.

 

„Heute hat vor allem die Abwehr nicht funktioniert, wir waren über die gesamte Spielzeit den Schritt zu langsam. Die Gastgeber zeigten mehr Einsatz und Wille und gewannen am Ende verdient. Vor der Pause trafen wir falsche Entscheidungen im Angriff und leisteten uns einige technische Fehler. Im Spiel ohne Harz bewegten wir uns einfach zu wenig und dabei musst Du in solchen Spielen aus der Bewegung kommen. Nach dem Wechsel wollten wir das Spiel noch einmal drehen, doch es gelang nicht, da wir die eins gegen eins Situationen gegen die Gastgeber nicht in den Griff bekamen. Im Tor hatten wir einen sehr starken Fabian Reich, haben ansonsten ganz schlecht verteidigt. Pascal Wollff kam nach dem Wechsel noch zu einigen sehenswerten Treffern, doch uns fehlte weiterhin der letzte Wille, den Urmitz heute hatte“, meinte Bitburgs Coach Sven Lauer.

 

Reich, Otte und Frisch - Schackmann (1), Guldenkirch (6), Kaufmann (1), Steinbach (1), Enders (7/4), Sonnen (3), Lauer (4), Wolff (7)

 

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HC Koblenz - HSG Hunsrück

(Donnerstag, 19 Uhr)

 

Ausgangslage: Spitzenspiel in Koblenz! Meisterschaftsfavorit Koblenz erwartet bereits am Donnerstagabend die HSG Hunsrück, die sich wieder bis auf zwei Punkte an den Tabellenführer heranpirschen konnte. Dabei profitierten die Gäste von der Niederlage der Koblenzer in Bitburg. Vor heimischer Kulisse haben die Gastgeber die Chance, mit einem Sieg eine Vorentscheidung im Titelkampf herbeizuführen. Das Hinspiel entschied Koblenz mit 24:26 für sich!

 

Personal: Benni Klei fällt krankheitsbedingt aus, ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Felix Luth.

 

Prognose: „Die Stimmung im Team ist gut, wir haben ordentlich trainiert und zuletzt auch gute Leistungen gezeigt. Das wollen wir jetzt in Koblenz bestätigen. Auf jeden Fall müssen wir hochkonzentriert an die Aufgabe herangehen. Das war im Hinspiel anders, als die Jungs nicht alle bei der Sache waren. Das sollte beim Rückspiel anders sein. Mit Koblenz treffen wir auf eine RPS Liga erfahrene Mannschaft, die eine gute Saison spielt und erst zwei Niederlagen auf dem Konto hat. Wir haben Respekt, aber auf keinen Fall Angst“, sagt Hunsrück Coach Dejan Dobardzijev.

 

SV Urmitz - TV Bitburg

(Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Knapp zwei Wochen nach dem Hinspiel kommt es jetzt in Urmitz zum Rückspiel. Mit 34:27 setzte sich das Bitburger Team in der Eifel durch und reist auch im Rückspiel bei den abstiegsgefährdeten Gastgebern als Favorit an. Doch lange tat sich das Team von Bitburgs Trainer Sven Lauer schwer, konnte erst in en Schlussminuten den Sieg unter Dach und Fach bringen.

 

Personal: Definitiv fallen auf Bitburger Seite Tim Crames nach seinem Kreuzbandriß und David Nelles aus privaten Gründen aus. Fraglich ist der Einsatz von Patrick Walerius nach seiner Knieverletzung.

 

Prognose: „Wir kennen uns nach dem letzten Spiel und es ist mit keinen Überraschungen zu rechnen. Wichtig für uns wird sein, dass wir gut ins Spiel finden und nicht den Fehler aus dem Hinspiel wiederholen. Unsere Abwehr muss direkt da sein. Im Angriff wird das Spiel ohne Harz für uns sicher nicht einfach und deshalb müssen wir uns klare Chancen aus der Nahwurfzone erarbeiten. Auf jeden Fall wollen wir den Hinspielerfolg wiederholen“, sagt Trainer Lauer. 

 

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Spieltag 08. bis 10. April 2022

 

TV Bitburg - HC Koblenz 26:25 (15:16)

 

Mit einem 26:25 Heimspielerfolg nahm der TV Bitburg erfolgreich Revanche für die klare Hinspielniederlage und macht die Meisterschaft zwischen Koblenz und der Hunsrück HSG wieder spannend! Für den TV Bitburg war dies das nach Aussage von Trainer Sven Lauer „wichtigste Spiel in der Restsaison“ und das war den Eifelanern von Beginn an anzumerken.

 

Guter Start für das Bitburger Team vor ausverkaufter Halle am Freitagabend gegen den Tabellenführer aus Koblenz. Aus einer gutstehenden Abwehr sorgten die Gastgeber für die schnelle 4:1 Führung in der 6. Minute. Früh nahmen die Gäste die Auszeit, beim 6:3 in der 12. Minute war die erste Auszeit der Gäste angesagt. Die drei Tore-Führung der Gastgeber hielt bis 10:7 in der 17. Minute, beim 10:8 in der 18. Minute folgte die erste Auszeit von Bitburgs Coach Sven Lauer. Auch in Unterzahl verteidigten die Gastgeber ihre drei Tore Führung, doch die doppelte Überzahl nutzte Koblenz dann, um bis auf 13:12 in der 24. Minute zu verkürzen. Beim 14:15 in der 27. Minute schien die Begegnung zugunsten des Meisterschaftsfavoriten zu kippen, folgerichtig nahm Lauer die Auszeit! Vor allem Arthur Glaubetz (6) bekamen die Gastgeber in dieser Phase nicht in den Griff, der zusammen mit Andreas Reick (4) 10 der 16 Treffer der Gäste zur 15:16 Pausenführung beisteuerte. So war es verständlich, dass Lauer drei Minuten vor dem Pausenpfiff zur Manndeckung gegen Andreas Reich überging, der für Lauer der beste Spieler an diesem Abend auf dem Platz war.

 

„Wir haben gut in der Abwehr verteidigt, nutzten unsere Chancen und vor allem Flo Enders nutzte die Lücken im Deckungsverband der Gäste“, lobte Lauer.

 

Es blieb nach dem Wechsel ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem die Gäste erstmals beim 16:18 in der 34. Minute mit zwei Toren in Führung gingen, doch die Gastgeber hielten dagegen, glichen beim 19:19 und gingen erstmal beim 21:20 in der 45. Minute in Führung. Ab diesem Zeitpunkt wechselten die Führungen hin und her, mal legte Bitburg ein Tor vor, dann waren es die Gäste. Die Vorentscheidung zugunsten des Tabellenführers aus Koblenz schien gefallen, als Bitburg seine Siebenmeterchance beim 23:24 nicht nutzte und die Gäste ihren Vorsprung auf zwei Tore zum 23:25 in der 55. Minute ausbauten. Doch Stefan Steinbach brachte seine Mannschaft mit den beiden Treffern wieder ins Spiel zurück, ehe eine erneute Zeitstrafe Bitburg knapp zwei Minute vor dem Ende endgültig aus dem Tritt zu bringen schien. Doch Koblenz nutzte seine Siebenmeterchance nicht und es war Stefan Steinbach, der seine Mannschaft 90 Sekunden vor dem Ende wieder beim 26:25 in Führung warf. Als die Gäste dann erneut an Bitburgs Keeper Fabian Reich mit dem Siebenmeter scheiterten, nahm Lauer 53 Sekunden vor dem Ende die Auszeit und mit ihrer Erfahrung brachten die Eifelaner dann den Heimsieg über die Zeit.

 

„Die Abwehrreihen dominierten dann das Geschehen im zweiten Spielabschnitt, Koblenz spielte deutlich aggressiver. Die Manndeckung gegen Reick behielten wir bei und das half uns weiter. Koblenz kam im zweiten Spielabschnitt nur noch zu 9 Toren. Entscheidend war, dass wir in den letzten fünf Minuten weniger Fehler machten als die Gäste, die zudem mit zwei Siebenmetern an Fabian Reich scheiterten“, freute sich der Bitburger Coach.

 

Reich, Frisch und Otte - Schackmann (1), Guldenkirch (4), Walerius, Steinbach (4), Enders (8/2), Sonnen, Kaufmann, Lauer (6/1), Wolff (3), Nelles

 

TuS Weibern - HSG Hunsrück 16:31 (7:16)

 

Der Bitburger Sieg über Tabellenführer Koblenz sollte dem Hunsrück Team im Spiel beim Tabellenletzten Motivation genug sein, um das Spiel klar zu den eigenen Gunsten zu entscheiden. Und das tat es!

 

So legte das Team von Trainer Dejan Dobardzijev furios los, führte 2:6 in der 9. Minute und baute die Führung kontinuierlich bis zur Pause auf 7:16 aus. Zu diesem Zeitpunkt blieb eigentlich nur noch die Frage nach der Höhe des Hunsrücker Sieges unbeantwortet.

 

Aufbauend auf die gute Abwehrleistung der ersten Hälfte zogen die Hunsrücker nach dem Wechsel auf und davon. Über 12:26 in der 50. Minute deutete sich die klare Heimniederlage der Weiberner Mannschaft an, die im noch ausstehenden Restprogramm kaum noch Chancen auf den Klassenerhalt haben dürfte.

 

„Meine Mannschaft hat über 60 Minuten eine starke Leistung gezeigt und absolut überzeugt! Die Jungs haben technisch und taktisch die Vorgaben umgesetzt und trafen auf eine kämpfende Gastgebermannschaft, gegen die wir aber heute einfach zu stark waren. Mental war das eine überzeugende Vorstellung, mit der wir uns auch im Titelkampf dank des Bitburger Sieges über Koblenz wieder zurückmelden. Schon beim Saisonstart war ich der Meinung, dass die Meisterschaft erst an den letzten Spieltagen entschieden wird. Wir sind weiterhin sehr motiviert und die Jungs trainieren derzeit gut“, lobt HSG Coach Dejan Dobardzijev.

 

Luth und Schug - Schneider (2), Faust (1), Klei (4), Stürmer (4), Mangold (7/1), K. Schell (3), M. Schell, (1) Conrath (3), Bach (3), Schmidt (3).

 

TV Bitburg - SV Urmitz 34:27 (15:15)

 

Mit drei Siegen in Folge reisten die Gäste aus Urmitz am Sonntagmittag in die Bierstadt und nach dem Spitzenspiel am Freitag gegen Koblenz verpatzten die Eifelaner ihren Start gegen die Gäste, die über 0:3 auf 2:6 in der 7. Minute davonzogen. So musste Trainer Sven Lauer früh die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch legen. Kurzzeitig hatte dies Erfolg, Bitburg verkürzte auf 6:7 in der 12. Minute, doch Urmitz hielt dagegen und baute die Führung wieder auf drei Tore zum 6:9 aus. Bitburg kämpfte sich bis auf ein Tor zum 9:10 heran, doch der Ausgleich gelang erst beim 14:14 in der 28. Minute durch Jan Lauer. Nach der Auszeit der Gäste knapp zwei Minuten vor dem Ende, hatte Bitburg die Zeitstrafe zu verkraften, doch das nutzte Urmitz nicht, kassierte kurz vor dem Wechsel erneut den Ausgleichstreffer der Gastgeber zum 15:15.

 

„Vor allem im ersten Spielabschnitt war die Begegnung hart umkämpft und eng. Besonders in der Anfangsphase kamen wir mit dem beweglichen Angriffsspiel der Gäste nicht zurecht, waren richtig überrascht und bekamen zunächst keinen Zugriff auf die Angreifer. Erst im Laufe der Halbzeit steigerten wir uns, hatten jetzt den Kreisläufer und das eins gegen eins Spiel der Gäste besser unter Kontrolle, verpassten aber die Führung zur Pause, da wir die Chancen nicht verwerteten“, meinte Bitburgs Trainer Sven Lauer.

 

Jan Kaufmann war es nach dem Wechsel, der den Ball zur ersten Führung seines Teams in diesem Spiel zum 17:16 im Urmitzer Kasten unterbrachte und als auch der Wurf von Florian Enders seinen Weg ins Gästetor fand, schienen die Eifelaner auf dem Weg, das Spiel in den Griff zu bekommen. Urmitz ließ nicht nach, verkürzte erneut auf ein Tor zum 20:19, musste dann die Zeitstrafe verkraften, die Bitburg nutzte, um sich mit drei Treffern in Folge die erste vier Tore Führung im Spiel zum 23:19 in der 43. Minute zu sichern. Der Gast wehrte sich, verkürzte bis zum 25:23 auf zwei Tore, doch jetzt legte Bitburg immer den dritten Treffer nach. Beim 26:23 in der 49. Minute folgte die erneute Auszeit der Gäste, die aber wenig am Spielverlauf änderte. Bitburg hielt jetzt die Linie, führte 30:26 in der 55. Minute und hatte damit für die Vorentscheidung gesorgt. Am Ende fällt der 34:27 Sieg der Eifelaner sicher etwas zu hoch aus, geht aber nach dem Spielverlauf völlig in Ordnung.

 

„Wir kamen besser in die zweite Hälfte, standen in der Abwehr gut und Torwart Henning Otto fischte den Gästen einige Freie weg. Den Angriff der Urmitzer kontrollierten wir jetzt besser, aber erst in den letzten 10 Minuten zogen wir das Spiel souveräner durch. Flo Enders spielte erneut durch und stellte seine Torgefährlichkeit aus dem Rückraum unter Beweis und führte die Mannschaft gut. Am Ende sind wir froh, die beiden Spiele gewonnen zu haben“, sagte Lauer.

 

Reich und Otto - Schackmann (2), Guldenkirch (4), Walerius, Frisch, Steinbach (5), Enders (12/5), Sonnen (1), Kaufmann (3), Lauer (6), Nelles (1)

 

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TV Bitburg - HC Koblenz

 

(Freitag, 20 Uhr, Realschule)

 

und

 

TV Bitburg - SV Urmitz

 

(Sonntag, 17 Uhr, Realschule)

 

Ausgangslage: Zwei Spiele stehen am Wochenende im Terminkalender des TV Bitburg. Am Freitag fordert das Team von Trainer Sven Lauer den Tabellenführer aus Koblenz, gegen den man sich Mitte November noch deutlich mit 32:23 geschlagen geben musste und am Sonntag treffen die Eifelaner dann zum ersten Mal auf den SV Urmitz, der noch nicht frei von Abstiegssorgen ist. Doch die letzten drei Spiele gewannen die Urmitzer und rechnen sich durchaus Chancen in der Eifel aus. Doch zunächst gilt es für die Eifelaner, sich für den schwachen Auftritt in Koblenz zu rehabilitieren, bei dem die gesamte Mannschaft bis auf Martin Guldenkirch völlig neben sich stand und kein Spieler seine Normalform abrief.

 

Personal: Tim Crames fällt mit Verdacht auf Kreuzbandriß definitiv bis Saisonende aus. Neben ihm wird auch Stefan Steinbach aus privaten Gründen am Freitag und Sonntag fehlen. Dazu fällt am Sonntag auch Flo Enders aus. „Wir müssen sehen, wie wir diese Ausfälle kompensieren“, sagt Trainer Sven Lauer, der auf die Einsätze von Torwart Henning Otte und Patrick Walerius nach ihren Corona Erkrankungen baut.

 

Prognose: „Für uns ist das Spiel gegen Koblenz das wichtigste Spiel der Saison. Wir haben zwar keine Aufstiegsambitionen, wollen uns aber für die klare Hinspielniederlage revanchieren. Mit einer konzentrierten Abwehrleistung wollen wir den beweglichen Koblenzer Rückraum in den Griff bekommen, vor allem deren Topscoorer! Gegen Urmitz am Sonntag zählt nur ein Sieg und wir werden die Gäste aufgrund des Tabellenstandes sicher nicht unterschätzen. Mit etwas mehr Glück im Saisonverlauf ständen die Urmitzer viel besser in der Tabelle da“, sagt Bitburgs Trainer Sven Lauer.

 

TuS Weibern - HSG Hunsrück

(Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Sicherlich werden die Hunsrücker am Freitagabend dem TV Bitburg im Heimspiel gegen Tabellenführer Koblenz die Daumen drücken in der Hoffnung, dass die Eifelaner mit einem Heimspielsieg noch einmal für Spannung in der Meisterschaft sorgen. Um das Fünkchen Hoffnung im Hunsrück aber glimmen zu lassen, muss das Team von Trainer Dejan Dobardzijev seine Hausaufgaben erledigen und das wird nicht so einfach. Weibern steht als Tabellenletzter im Kampf um den Klassenerhalt mächtig unter Druck und muss alles daransetzen, vor allem in heimischer Halle wichtige Punkte zu gewinnen. Die Gäste sollte also auf der Hut sein und den Gastgeber keinesfalls unterschätzen.

 

Personal: „Wir haben noch einige personelle Probleme und ich hoffe, dass wir einen breiten Kader aufbieten können“, verrät HSG Coach Dejan Dobardzijev.

 

Prognose: „Auf keinen Fall werden wir den Gastgeber unterschätzen, bereiten uns konzentriert auf den Gastgeber vor, der im Hinspiele keine schlechte Leistung abgerufen hat. Auch die beiden knappen Niederlagen gegen Koblenz lassen aufhorchen. Deshalb müssen wir von Beginn an motiviert an die Aufgabe herangehen“, sagt der Hunsrücker Coach. 

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Spieltag 02./03. April 2022

 

TV Bitburg - TuS Weibern 32:21 (17:10)

 

Erwartungsgemäß setzte sich der TV Bitburg gegen den Tabellenletzten aus Weibern durch und tankte mit dem Sieg genügend Selbstvertrauen für das anstehende Spitzenspiel am kommenden Freitag gegen Koblenz. Neben Patrick Walerius und Henning Otte fehlten auf Bitburger Seite Stefan Steinbach und Tom Schackmann, dafür gab der erst 17-jährige Nils Messerich im Tor seinen Einstand im Rheinlandliga Team und zeigte über 20 Minuten, in denen er eingesetzt wurde, eine sehr starke Leistung.

 

Doch die Gastgeber fanden nicht gut ins Spiel und so hielten die Gäste bis zum 4:4 in der 10. Minute mit. Sechs Treffer in Folge läuteten dann über 10:4 in der 16.Minute die klare Pausenführung zum 17:10 ein.

 

„Nach der ausgeglichenen Anfangsphase spielte Alex Sonnen bei uns im Angriff und in der Abwehr und das brachte dem Deckungsverband die nötige Aggressivität. Wir haben jetzt gut verteidigt, Weibern zu schwierigen Abschlüssen gezwungen und das war schon vorentscheidend“, freute sich Bitburgs Coach Sven Lauer.

 

Beim 21:11 in der 39. Minute hatten die Gastgeber erstmals eine 10 Tore Führung, die die Mannschaft jetzt routiniert bis zum Abpfiff verteidigt.

 

„Im Angriff hatten wir nicht mehr die Entschlossenheit wie im ersten Spielabschnitt, zudem fehlte uns nach der Knieverletzung von Tim Crames eine weitere Option. Wir hoffen nur, dass die Verletzung von Tim nicht so schwer ist. Unser Nachwuchskeeper Nils Messerich überzeugte bei seinem ersten Einsatz und jetzt konzentrieren wir uns auf das Freitagsspiel“, sagte Trainer Sven Lauer.

 

Frisch und Messerich - Crames (2), Guldenkirch (2), Enders (7/3), Sonnen (5), Kaufmann (1), Lauer (5), Wolff (3), Nelles (7)

 

HSG Hunsrück - HSV Rhein-Nette 29:15 (15:8)

 

Quo vadis, HSV Rhein-Nette? Diese Frage stellt sich nach der 29:15 Auswärtsklatsche im Hunsrück!

 

Das Team von Trainer Dejan Dobardzijev ließ von Beginn an keine Zweifel daran aufkommen, wer die Hirtenfeldhalle als Sieger verlassen sollte. Kämpferisch versuchten die Gäste dagegen zu halten, doch letztlich standen sie auf verlorenem Posten.

 

Bereits beim 7:4 in der 15.Minute nahm Gästetrainer Hermi Häring die Auszeit, doch der Lauf der Gastgeber war nicht aufzuhalten. Tor um Tor setzte sich die Mannschaft ab und lag zur Pause klar vorne.

 

Unkonzentriert dann der Start der Hunsrücker in die zweite Hälfte und jetzt war es an Dobardzijev die Auszeit in der 34. Minute beim 17:9 zu nehmen. Tor um Tor zogen die Gastgeber dann davon, über 24:11 in der 52. Minute gelang am Ende der in dieser Höhe nicht erwartete 29:15 Erfolg.

 

„Nach der langen Pause hatten die Jungs heute richtig Lust Handball zu spielen. Das hat Spaß gemacht und wir haben 55 Minuten sehr stark gespielt. Lediglich mit den Anfangsminuten der zweiten Hälfte war ich unzufrieden und habe deshalb die Auszeit genommen. Die Jungs haben jetzt wieder ihre Leistung abgerufen und heute hatten alle im Kader ihre Spielanteile. Die Gäste waren trotz guter kämpferischer Leistung einfach chancenlos“, meinte der HSG Coach.

 

Everding, Luth und Schug - Schneider (3), Faust (3), Klei (1), Stürmer (5), Mangold (4/1), K. Schell (4), M. Schell, Conrath (6/1), Bach, Schmidt (2/1), Schneider (1).

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TV Bitburg - TuS Weibern

(Samstag, 19 Uhr, Realschule)

 

Ausgangslage: Zum ersten Aufeinandertreffen in dieser von der Corona-Pandemie bestimmten Saison kommt es zwischen dem TV Bitburg, der sich zwischenzeitlich auf Platz 5 hochgearbeitet hat, sicherlich mit der Ambition, noch einige Plätze gut zu machen. Anders sieht es bei den Gästen aus Weibern aus, die ein schweres Restprogramm vor der Brust haben und derzeit auf dem letzten Tabellenplatz liegen. Eigentlich kann man sich bei den Gästen nur dann noch Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen, wenn man den beiden letzten Siegen in Folge jetzt auch den Auswärtssieg in Bitburg folgen lässt.

 

Personal: Unklar ist auf Bitburger Seite noch der Einsatz von Patrick Walerius und Hennig Otte.

 

Prognose: „Den Tabellenletzten werden wir nicht unterschätzen! Vor allem wollen wir uns endlich wieder Spielrhythmus und Selbstvertrauen für die kommenden beiden Spiele nehmen, vor allem für die Begegnung gegen Tabellenführer Koblenz. Ein Sieg ist für uns Pflicht und erwarte von meiner Mannschaft einen entsprechenden Auftritt“, verlangt Bitburgs Coach Sven Lauer.

 

HSG Hunsrück - HSV Rhein-Nette

(Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Nach der langen Spielpause unterlag der HSV Rhein Nette am vergangenen Wochenende dem Tabellenletzten aus Weibern und läuft jetzt Gefahr mit in den Abstiegskampf zu geraten. Zwar hat das Team von Trainer Hermi Häring aufgrund der vielen ausgefallen Spiele gerade mal 8 Saisonspiele absolviert, doch das Restprogramm des Rheinvertreters hat es in sich. Beide Teams treffen erstmals in dieser Saison aufeinander und noch hat die HSG mit Trainer Dejan Dobardzijev den Kampf um den Titel noch nicht aufgegeben.

 

Personal: Einige Spiele kehren aus der Corona Quarantäne zurück, doch ist fraglich, ob sie im Vollbesitz ihrer Kräfte sind. Definitiv fällt Jannis Rosche verletzungsbedingt aus.

 

Prognose: „Endlich spielen wir wieder! Noch nie hatte ich in einer Saison mit einer Mannschaft so viele Pause und Unterbrechungen wie in dieser Saison. Deshalb kommt kein richtiger Spielrhythmus auf. Der Gast ist ein unangenehm zu spielender Gegner, den wir ersten nehmen. Beide Teams brauchen die Punkte und wir werden alles daransetzen, sie im Hunsrück zu behalten“, sagt Dobardzijev.

 

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Vorschau auf den

Spieltag 26./27. März 2022

 

TV Bitburg - HSG Römerwall 40:29 (20:11)

 

Die Vorzeichen für die Eifelaner standen personell erneut nicht gut, mit Torwart Henning Otte und Patrick Walerius fielen gleich zwei Stammspieler aus, im Tor half Armin Ney aus der zweiten Mannschaft aus.

 

„Wir haben den Monat Pause gut überstanden“, freute sich Bitburgs Trainer Sven Lauer nach dem Spiel. Was für ein Beginn der Bitburger Mannschaft in den Anfangsminuten gegen die HSG Römerwall, gegen die man im Hinspiel noch 27:22 unterlag. „Aus einer stabilen Abwehr spielen und die gegnerischen Rückraumspieler früh beim Abschluss stören“, lauten die Zielvorgabe von TVB Coach Sven Lauer und das beherzigte seine Mannschaft, zumindest im ersten Spielabschnitt über weite Strecken.

 

Mit einem Blitzstart legten die Bitburger gegen die HSG Römerwall den Grundstein für den Erfolg, führten 6:0 in der 7. Minute und so mussten die Gäste mit ihrer Auszeit die Reißleine ziehen. Doch die Eifelaner zeigten sich unbeeindruckt, legten sogar auf 7:0 vor, ehe den Gästen in der 9. Minute der erste Treffer gelang. Auch in Unterzahl ließ sich das Eifel-Team nicht verunsichern, führte nach 17 Minuten mit 10:2 und stellte mit seiner konsequent und gut arbeitenden Deckung den Gästeangriff vor Rätsel. Beim 11:2 folgte die nächste Auszeit der Gäste! So langsam lief es besser im Gästespiel, die auf 13:5 in der 23. Minute verkürzten, doch die Gastgeber hielten dagegen und kamen jetzt in einem Spiel mit offenem Schlagabtausch über 15:6 in der 26. Minute zur Pause nach zwei Zeitstrafen in Folge gegen die Eifelaner zur 20:11 Pausenführung.

 

Den neun Tore Vorsprung behaupteten die Eifelaner nach dem Wechsel über 23:14 in der 35. Minute. Die Begegnung verlief in der Folge ausgeglichen bei klarer Führung der Gastgeber, doch beim 30:22 in der 46. Minute nahm Coach Sven Lauer die Auszeit, da seine Mannschaft nicht mehr an die Leistung der Anfangsminuten des Spiels anknüpfte.  Die Gäste aus Römerwall verkürzten auf 33:27 in der 53. Minute, doch die Aufholjagd kam zu spät! Jan Kaufmann und Florian Enders machten mit ihren Treffern zum 35:27 in der 55. Minute den Sack zu! Am Ende revanchierten sich die Eifelaner mit dem letztlich ungefährdeten und klaren 40:29 Erfolg für die Hinspielniederlage.

 

„Das Spiel war zur Pause eigentlich entschieden, doch die Gäste machten über 60 Minuten Tempo! Bei uns fehlte nach dem Wechsel die Konzentration im Deckungsverband, wir spielten nicht mehr so aggressiv wie im ersten Spielabschnitt und so lieferten wir uns den offenen Schlagabtausch, bei dem beide Teams ohne Abwehr spielten und es so zu den vielen Toren kam. Wir hoffen, dass wir jetzt die Runde ohne große Unterbrechung zu Ende spielen können“, schaut Lauer voraus.

 

Ney und Frisch - Crames (3), Schackmann, Guldenkirch (6), Steinbach (1), Enders (10/3), Sonnen, Kaufmann (2), Lauer (8), Wolff (8), Nelles (2)

 

TV Bitburg - HSG Römerwall

(Samstag, 20 Uhr, Realschule)

 

Ausgangslage: So langsam wird es eng im Terminkalender des TV Bitburg, der seit dem Saisonstart Ende September gerade mal acht Begegnung austragen konnte. Die Gründe hierfür sind bekannt und man darf gespannt sein, was in den kommenden Wochen passiert. Von Spielrhythmus kann für keine der Teams die Rede sein, zudem fehlen immer wieder kranke Spieler. Auf die Gäste aus Römerwall trafen die Eifelaner erst im Februar und unterlagen mit 27:22, konnten nur mit einem Rumpfteam auflaufen, bei dem während des Spiels auch noch die Alternativen ausfielen. „Ich habe mit dem Trainerkollegen Tim Binnes gesprochen und bin sicher, dass die Gäste spielen werden, doch auch hier ist unklar mit welchem Kader“, verrät Bitburgs Trainer Sven Lauer.

 

Personal: Auf Bitburger Seite sind derzeit keine Corona Fälle bekannt und so hofft Lauer am Samstagabend auf seine Bestbesetzung.

 

Prognose: „Es bleibt sicher abzuwarten, mit welchem Kader die Gäste auflaufen. Aber wir kennen die Stärken des Gegners, der drei wurfgewaltige Rückraumspieler hat, bei denen wir keine freien Würfe zulassen dürfen. Deshalb versuchen wir den Rückraum früh zu stören. Aus einer gut stehenden Deckung wollen wir dann in unser Tempospiel finden. Wieder einmal hatten wir eine lange Pause, doch das geht vielen Teams ähnlich“, sagt Lauer.

 

HSG Hunsrück - SV Urmitz

wegen Corona beim Gast verlegt

(Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Während für die Hunsrücker der Zug Richtung Meisterschaft abgefahren sein sollte, kämpft Urmitz gegen den Abstieg. Zwar werden die Gastgeber weiterhin alles versuchen, um ihre Spiele zu gewinnen, doch man darf gespannt sein, wie die Mannschaft am Wochenende auftreten wird. Für den Hinspielerfolg Anfang Februar musste das Team von Trainer Dejan Dobardzijev kämpferisch alles geben, um sich letztlich durchzusetzen. Erneut dürfte der Gast alles versuchen, um sich weiter aus der Abstiegszone zu entfernen. Drei Siege in Folge sprechen eine deutliche Sprache!

 

Personal: Bei den Hunsrückern grassiert weiter die Corona Infektion, einige Spieler kommen aus der Quarantäne, andere müssen gerade wieder rein. So konnte Trainer Dobardzijev am Montag nur mit 9 Spielern arbeiten. Fraglich ist der Einsatz von Rechtsaußen Jannis Roschel aufgrund einer Verletzung.

 

Prognose: „Die Urmitzer Formkurve zeigt nach oben und auch Koblenz hat sich schwer getan! Es ist eine unangenehm zu spielende, schnelle Mannschaft, gegen die wir im ersten Spielabschnitt unsere Probleme hatten. Auf jeden Fall müssen wir besser in der Abwehr auftreten als im Hinspiel, in dem wir nur 10 Minuten lang die gewohnte Leistung in der Deckung abriefen. Urmitz braucht die Punkte im Kampf um den Klassenerhalt und wird sicher alles gegen uns die Waagschale werfen.

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Spieltag 19./20. März 2022

 

HC Koblenz - HSG Hunsrück

verlegt

(Samstag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Das Spitzenspiel der Liga steigt am Wochenende in Koblenz! Nach der Niederlage zum Saisonauftakt gegen Bendorf, eilte der Koblenzer HC von Sieg zu Sieg und führt derzeit mit lediglich zwei Verlustpunkten die Liga an. Mitte November gewann die Gastgeber das Hinspiel im Hunsrück und gehen auch im Rückspiel als Favorit in die Begegnung, könnten mit einem Sieg für die Entscheidung im Titelkampf sorgen. Das Team von Gästetrainer Dejan Dobardzijev hat bereits drei Niederlagen auf dem Konto und kann aus eigener Kraft den Titel nicht mehr gewinnen.

 

Personal: In der Vorbereitung hatten einige HSG Jungs Kontakte zu Corona erkrankten und mussten daher teilweise passen. Doch Trainer Dobardzijev hofft, am Samstag auf seinen kompletten Kader zurückgreifen zu können.

 

Prognose: „Wir wollen uns auf jeden Fall besser präsentieren als gegen Römerwall, werden uns mit einer gezielten Videoanalyse auf den Gastgeber vorbereiten. 20 Minuten lief es im ersten Spielabschnitt gegen Römerwall nicht gut und das können wir uns gegen den Tabellenführer nicht leisten. Meine Jungs wissen, dass sie die beste Mannschaft der Liga sind, wenn sie die Trainingsinhalte auch auf dem Spielfeld umsetzen. Allerdings müssen wir das auch gegen eine starke Koblenzer Mannschaft über die komplette Spielzeit abrufen“, verlangt der HSG Coach.

 

HSV Rhein-Nette - TV Bitburg

von Rhein-Nette wegen Personalmangel abgesagt

(Samstag, 17.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Erst sieben Spiele hat der HSV Rhein-Nette mit Trainer Hermi Häring absolviert und hatte zuletzt Ende November letzten Jahres ihr letztes Wettkampfspiel. Man darf gespannt sein, ob die Mannschaft am Wochenende gegen Bitburg auflaufen wird. „Im Laufe der Woche könnten sich 15 Spieler und Personen aus dem Umfeld freitesten. Wenn wir eine spielfähige Mannschaft aufbieten können, werden wir spielen“, sagt HSV Coach Hermi Häring.  

 

Personal: Bitburg muss auf Trainer Sven Lauer aus privaten Gründen verzichten, dafür übernimmt Marc Hagemann das Coaching. Die beiden angeschlagenen Spieler Pascal Wolff und Patrick Walerius werden aufgrund ihrer Knöchelverletzung wohl zu Kurzeinsätzen kommen. Fehlen wird weiterhin Alex Sonnen.

 

Prognose: „Seit einem Monat sind wir erneut coronabedingt nicht im Wettkampfmodus, waren davor gut drauf und eingespielt. Seit zwei Wochen sind wir wieder vollzählig im Training und bereiten uns vernünftig auf das Spiel ohne Harz vor. Im Hinspiel gewannen wir denkbar knapp und müssen jetzt aufpassen, dass wir im Deckungsverband gut im eins gegen eins verteidigen. Nach ihren Auslösehandlungen suchen die Gastgeber so immer den Torerfolg. Wie gegen Bad Ems wollen wir im Angriff geduldig spielen, uns viel ohne Ball bewegen und am Ende die beiden Punkte mit nach Bitburg nehmen“, sagt Lauer. 

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Spieltag 12./13. März 2022

 

Koblenz musste aufgrund einer Vielzahl von Corona Fällen das Spiel gegen Bitburg absagen, die Begegnung wird verlegt

 

 

Spieltag 05./06. März 2022

 

HSG Römerwall - HSG Hunsrück 24:21 (14:8)

 

War es das mit dem Traum von der Meisterschaft? Die Hunsrück HSG verliert das wichtige Auswärtsspiel bei der HSG Römerwall und hat jetzt bereits vier Punkte Abstand zu Tabellenführer Koblenz.

 

Die Hunsrücker verschliefen den Start gegen die Gastgeber völlig, lagen 6:2 in der 10. Minute zurück und so musste Trainer Dejan Dobardzijev früh die Auszeit nehmen. Doch wenig änderte sich am Spiel der Gäste, die weiterhin dem klaren Vorsprung der Gastgeber über 10:3 in der 16. Minute bis 14:8 zur Pause hinterherliefen.

 

Nach dem Wechsel kämpfte sich das Dobardzijev Team bis auf vier Tore zum 16:12 in der 35. Minute heran und die Mannschaft schien jetzt auf dem guten Weg, das Spiel doch noch drehen zu können. Die Aufholjagd ging weiter und als Jannis Roschel in der 56. Minute sogar der Anschlusstreffer zum 22:20 gelang, war es an den Gastgeberin ihre Auszeit zu nehmen. Doch gleich mit Wiederanpfiff gelang den Römerwallern der entscheidende Treffer zum 23:20, die Auszeit der Hunsrücker knapp drei Minuten vor dem Ende und der erneute Anschlusstreffer von Jannis Roschel kamen zu spät. Die Gäste brachten nach dem 24:21 die letzten beiden Minuten clever über die Zeit. Römerwall bleibt mit diesem Sieg zuhause unbesiegt und weist ebenso wie die Gäste sechs Verlustpunkte aus, hat aber noch zwei Spiele gegen den Tabellenführer und ein schweres Auswärtsspiel in Bitburg vor der Brust.

 

„Eine schwierige Saison für uns! Die Begegnung haben wir in den ersten 10 Minuten verloren, lagen klar zurück und das habe ich so nicht erwartet. Nach der ersten Auszeit lief es dann bei uns besser, obwohl die Jungs sich über den großen Ball beschwerten, den sie nicht richtig kontrollieren konnten. Auf unserer Seite haben wir Julian Mangold vor allem im Deckungsverband schmerzlich vermisst, im Angriff wirkte unser Spiel unsicher. Ich stelle mich aber vor meine Jungs und wir werden bis zum Saisonende kämpfen und alles versuchen“, gab sich Dorbadzijev kämpferisch.

 

Everding, Luth und Schug - L. Schneider, Faust (1), Klei (6/1), Stürmer, K. Schell (1), M. Schell (3/2), Conrath (3), Bach, Schmidt, Roschel (7/3),  J. Schneider.

 

HSG Römerwall - HSG Hunsrück

(Samstag, 19 Uhr)

 

Ausgangslage: Anfang November glückte dem Hunsrück Team gegen die HSG Römerwall mit 32:29 der Hinspielerfolg. Doch das Rückspiel wird für das Team von Trainer Dejan Dobardzijev nicht einfach. Immerhin haben die Gastgeber in diesem Jahr noch keinen Punkt abgeben, eilen offenbar seit vier Spielen in diesem Jahr von Erfolg zu Erfolg und belegen derzeit mit 12:6 Punkten den vierten Tabellenplatz. Im Kampf um die Meisterschaft für die Hunsrück HSG ein vorentscheidendes Spiel, bei dem sich die Gäste nur dann noch Hoffnungen auf den Titel machen dürfen, wenn sie in Römerwall bestehen.

 

Personal: „Noch sind wir corona-frei, doch bei uns stehen hinter den Einsätzen von Julian Mangold und Manuell Schell Fragezeichen“, verrät Trainer Dobardzijev.

 

Prognose: „Zuhause haben wir uns gegen Römerwall schwergetan, doch jetzt kennen wir die Stärken der Mannschaft, die drei gute Rückraumspieler hat und einen starken Keeper, der gegen uns 22 Bälle hielt. Wenn wir allerdings von Anfang an die Konzentration hochhalten, läuft es bei uns. Auf jeden Fall wird das ein ganz wichtiges Spiel für uns, auf das wir gut vorbereitet sein werden“, sagt der HSG Coach. 

 

 

Spieltag 19./20. Februar 2022

 

HSG Hunsrück - TuS Weibern 32:18 (15:7)

 

Keine Zweifel ließ die Hunsrück HSG am Samstagabend gegen den TuS Weibern aufkommen, wer am Ende die Hirtenfeld-Halle als Sieger verlassen sollte.

 

Konzentriert legten die Jungs von Trainer Dejan-Dobardzijev los, zwangen beim 6:1 in der 11. Minute die Gäste aus der Eifel zur ersten Auszeit und die zeigte Wirkung! Weibern fand jetzt langsam ins Spiel, kam auf 8:3 in der 15. Minute heran und jetzt war es an den Gastgebern, die Auszeit zu nehmen und dann lief der HSG Express wieder an. Über 11:3 in der 24. Minute verpasse es die Hunsrücker aber, das Spiel bis zur 15:7 Pausenführung noch deutlicher zu gestalten.

 

Doch die Pause kam für die Gastgeber zum richtigen Zeitpunkt, die gleich nach dem Wiederanpfiff auf 22:7 in der 38. Minute davonzogen. Erst nach 10 Minuten in der zweiten Hälfte kam Weibern zum Anschlusstreffer beim 22:8, die Begegnung war längst entschieden. Kontinuierlich bauten die Gastgeber jetzt den Vorsprung aus, kamen am Ende zum klaren 32:18 Erfolg.

 

„Aufgrund der Tatsache, dass einige bei uns angeschlagen waren, haben wir heute die Spielanteile verteilt und die Jungs haben heute Charakter gezeigt. Zwar hatten wir in der ersten Hälfte eine Phase, in der wir einige Tempogegenstöße nicht verwerteten. Doch letztlich haben wir einen klaren Sieg nach Hause gebracht und zwei weitere wichtige Punkte gewonnen. Ich bin zufrieden“, gestand der HSG Coach.

 

HSG: Everding (1) und Luth - Faust (3), Klei (1), Stürmer (4), Mangold (5/3), K. Schell (4), M. Schell, Conrath (7), Bach (3), Roschel, Schneider (4) und Schug. 

 

HSG Römerwall - TV Bitburg 27:22 (14:8)

 

Mit dem „letzten Aufgebot“ musste das Bitburger Team in Römerwall antreten. Neben Trainer Sven Lauer fehlten wichtige Stammspieler wie Flo Enders, Stefan Steinbach und Jan Kaufmann coronabedingt, dazu musste verletzt erneut Pascal Wolff passen und mit Henning Otte und Alex Sonnen konnten zwei weitere Spieler aus privaten Gründen nicht dabei sein.

 

„Wir hatten nur 6 Feldspieler aus der regulären ersten Mannschaft, konnten aber auf die Unterstützung von drei Spielern aus der zweiten Mannschaft bauen, hatten mit Stefan Frisch nur einen Torwart“, erklärte Marc Hagemann, der für den ebenfalls an Corona erkrankten Coach Sven Lauer das Coaching übernommen hatte. 

 

So standen die Zeichen für die Eifelaner nicht günstig. „Wir hatten uns vorgenommen, ohne etatmäßigen Rückraum lange Angriffe zu spielen und klare Chancen herauszuarbeiten und das glückte uns sehr gut“, freute sich Hagemann.

 

Bis 7:6 in der 17. Minute waren die Gäste auf Augenhöhe, dann gelang der HSG die 10:6 Führung in der 20. Minute. Bis zur Pause zogen die Gastgeber auf 14:8 davon, waren auf dem besten Wege, das Spiel früh zu entscheiden.

 

„Die rote Karte gegen David Nelles raubte uns dann die letzte Alternative und so kassierten wir in den letzten Minuten der ersten Hälfte noch vier Gegenstoßtore“, klagte der TVB Betreuer.

 

Nach dem Wechsel gelang es den Gästen zwar, die HSG nicht weiter ziehen zu lassen, doch die Gastgeber verwalteten jetzt ihre Führung über 19:12 in der 45. Minute und 25:17 in der 53. Minute bis zum klaren 27:22 Endstand.

 

„Wir wollten weiter eine aggressive Abwehr spielen, doch als Martin Guldenkirch auch noch verletzt ausfiel, fehlten uns die Alternativen komplett. Kämpferisch dennoch eine starke Vorstellung und eine super Leistung der Mannschaft“, lobte Hagemann.

 

Frisch - Crames (3), Schackmann (2), Guldenkirch (4), Walerius (3), Müller (1), Wahl, Lauer (7/6), Gillen, Nelles (2)

 

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HSG Hunsrück - TuS Weibern

(Samstag, 17.30 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Anfang Februar kam die abstiegsgefährdete Mannschaft aus Weibern zu einem Achtungserfolg beim HC Koblenz. Dort musste die Mannschaft lediglich eine 27:21 Niederlage einstecken und das sollte Warnung genug für die Gastgeber sein. Das Hunsrück Team von Dejan Dobardzijev überzeugte vergangene Woche mit einem deutlichen Sieg gegen Bad Ems.

 

Personal: Kreisläufer Luca Schneider fällt aus, fraglich ist der Einsatz von Jona Conrath.

 

Prognose: „Egal welchen Tabellenplatz unser Gegner einnimmt, es geht um uns. Wir konzentrieren uns auf die eigene Leistung, unterschätzen keine Mannschaft in der Liga und das wissen meine Spieler. Gerade gegen Weibern, das immer nur knappe Niederlage einstecken musste, werden wir uns von Beginn an hochkonzentriert zeigen und zeigen, dass wir den Heimvorteil nutzen wollen“, sagt Dobardzijev.

 

HSG Römerwall - TV Bitburg

(Samstag, 19 Uhr)

 

Ausgangslage: Nachdem Bitburg am letzten Wochenende aufgrund von Corona-Fällen im Team das Spiel gegen Römerwall verlegen musste, geht die Fahrt der Eifelaner jetzt zur HSG! Römerwall unter Spielertrainer Tim Binnes weist eine ähnliche gute Bilanz wie Bitburg in den letzten Wochen auf, ist in diesem Jahr noch unbesiegt und gehtmit dem Rückenwind von drei in Folge gewonnenen Spielen in dieses Spiel. Zuletzt fegte man in eigener Halle den TV Welling nach einer starken Angriffsleistung und viel Tempo mit 45:34 aus der Halle. So viele Tore gelangen der HSG in der Rheinlandliga noch nie und daran hatten vor allem Philipp Stuntz (9), Marvin Klaes (8), Antonio Cacic (7) und Lucas Siedencamp (4) ihren Anteil.

 

Personal: Neben Trainer Sven Lauer fällt ein weiterer Spieler der Bitburger wegen einer Corona Infektion aus. Die Mannschaft wird am Samstag von Marc Hagemann betreut.

 

Prognose: „Wir wollen auch ersatzgeschwächt unseren Lauf fortsetzen und die nächsten Punkte einfahren. Das wird gegen eine Römerwaller Mannschaft, die mit 45 Toren gegen Welling eine Duftmarke gesetzt hat, sicher nicht einfach. Den starken Rückraum der Gäste wollen wir mit unserer derzeit guten Abwehr in den Griff bekommen und über die gewonnen Bälle unser schnelles Spiel aufziehen“, hofft der Bitburger Coach. 

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Spieltag 12./13. Februar 2022

 

HSG Hunsrück - TV Bad Ems 35:21 (15:11)

 

Es wurde zunächst das von Trainer Dejan Dobardzijev erwartet schwere Spiel für die Hunsrück HSG gegen die Kurstädter aus Bad Ems. Von Beginn an lieferten sich beide Teams ein ausgeglichen geführtes Spiel, in dem die Gäste vorlegten, die Gäste ausglichen. Beim 11:8 in der 21. Minute gelang den Hunsrückern die erste drei Tore Führung, die auf 13:9 in der 23. Minute ausgebaut wurde, dann nahmen die Gäste die Auszeit! Die Gastgeber blieben unbeeindruckt, zogen auf 15:10 in der 29. Minute davon und gingen mit der 15:11 Führung in die Kabine.

 

Nach der Vorentscheidung zugunsten des Gastgebers sah es in der 39. Minute aus, als dem Dobardzijev-Team die acht Tore Führung zum 22:14 gelang. Die HSG ließ sich jetzt die Butter nicht mehr vom Brot nehmen, hatte beim 28:18 mit dem ersten 10 Tore Vorsprung in der 45. Minute für klare Verhältnisse gesorgt. Über 30:20 in der 52. Minute gelang den Hunsrücker am Ende ein ungefährdeter 35:21 Erfolg und wahrte damit den Anschluss an die Tabellenspitze!

 

„Das haben die Jungs heute wirklich gut gemacht. Von Beginn an war die Abwehr da und im Angriff hatten wir viele gute Ideen. Die Konzentration hielten wir über 60 Minuten hoch und es hat einfach alles geklappt. Ich gratuliere meinem Team für diese tolle Leistung und dem klaren Sieg“, lobte der HSG Coach.

 

Schug und Luth - Faust, Klei (6), Stürmer (6), Mangold (5), K. Schell (1), M. Schell (5), Conrath (7), Bach, Ihmer, Roschel (4), Schneider (1)

 

 

TV Bitburg - HSG Römerwall 

wegen Corona im Bitburger Team wird Spiel verlegt

(Samstag, 19 Uhr, Realschule)

 

Ausgangslage: Die Bitburger Aufholjagd soll gegen die HSG Römerwall weitergehen. Seit vier Spieltagen sammelt das Team von Trainer Sven Lauer fleißig Punkte und ist mittlerweile mit 8:6 Punkten nach dem verkorksten Saisonstart auf einem guten Wege, den Anschluss ins obere Mittelfeld zu finden. Gegen die Gäste aus Römerwall steigt am Samstag das Hinspiel, bereits eine Woche später sehen sich die Mannschaften zum Rückspiel. Römerwall unter Spielertrainer Tim Binnes weist eine ähnliche gute Bilanz der letzten Wochen auf, ist in diesem Jahr noch unbesiegt und kommt mit dem Rückenwind von drei in Folge gewonnenen Spielen in die Eifel. Zuletzt fegte man in eigener Halle den TV Welling nach einer starken Angriffsleistung und viel Tempo mit 45:34 aus der Halle. So viele Tore gelangen der HSG in der Rheinlandliga noch nie und daran hatten vor allem Philipp Stuntz (9), Marvin Klaes (8), Antonio Cacic (7) und Lucas Siedencamp (4) ihren Anteil.

 

Personal: Bis auf den weiterhin verletzten Pascal Wolff kann Bitburg seine Bestbesetzung aufbieten.

 

Prognose: „Zuhause wollen wir unseren Lauf fortsetzen und die nächsten Punkte einfahren. Das wird gegen eine Römerwaller Mannschaft, die mit 45 Toren letzte Woche gegen Welling eine Duftmarke gesetzt hat, sicher nicht einfach. Den starken Rückraum der Gäste wollen wir mit unserer derzeit guten Abwehr in den Griff bekommen und über die gewonnen Bälle unser schnelles Spiel aufziehen. Da wir zuhause mit Harz spielen, wird sich die Torgefährlichkeit unserer Mannschaft aus dem Rückraum erhöhen. Hier haben wir schon Qualitäten“, weiß der Bitburger Coach.

 

HSG Hunsrück - TV Bad Ems

(Samstag, 19.30 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Spitzenspiel für die Hunsrück HSG! Das Team des Tabellendritten mit Trainer Dejan Dobardzijev erwartet den Tabellenzweiten aus Bad Ems. Die Kurstädter verloren zuletzt zwei Begegnungen und stehen jetzt genau wie die Gastgeber unter Druck. Nur der Sieger des Spiels wird sich noch realistische Chancen ausrechnen dürfen, am Ende mit dem HC Koblenz um den Titel zu spielen.

 

Personal: Angeschlagen sind derzeit noch Luca Schneider und Jona Fink. Allerdings hofft Dobardzijev auf den Einsatz der beiden Spieler.

 

Prognose: „Bad Ems stellt eine gute Mannschaft, die vor allem eine gute Heimbilanz hat. Wir bereiten uns intensiv auf den Gegner vor, wissen, dass die Mannschaft drei starke Rückraumspieler hat, einen guten Torwart und schnell nach vorne umschaltet. Das wird nicht einfach, doch wir werden alles tun,  um die Punkte im Hunsrück zu behalten“, verspricht der HSG Coach. 

 

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Spieltag 05./06. Februar 2022

 

TV Bad Ems - TV Bitburg 25:28 (14:14)

 

„Endlich haben wir ein positives Punkteverhältnis“ freute sich Bitburgs Trainer Sven Lauer nach dem Auswärtssieg in Bad Ems.

 

Ein Kopf an Kopf Rennen lieferte sich der TV Bad Ems und der Gast aus der Eifel in den ersten Minuten des Spiels, ehe sich das Team von Trainer Sven Lauer über 3:6 und 5:9 in der 14. Minute absetzte, doch die Gäste reagierten, glichen beim 10:10 in der 20. Minute aus und gingen sogar mit 12:10 in der 23. Minute in Führung. Bitburg fing sich rechtzeitig und so wechselten die Teams mit einem leistungsgerechten 14:14 die Seiten.

 

„Wir hatten auch im ersten Spielabschnitt eine gute stehende Abwehr, verteidigten die gegnerischen Angreifer früh und waren eigentlich beim 5:9 auf dem guten Wege, das Spiel in den Griff zu bekommen. Bad Ems profitierte von unserer Zeitstrafe und wir verloren bis zur Pause den Zugriff in der Abwehr“, klagte Lauer.

 

Doch nach dem Wechsel blieb das Spiel völlig ausgeglichen bis zum 22:22 in der 50. Minute. Die Entscheidung fiel, als die Eifelaner sich vom 23:24 in der 53. Minute auf 23:28 in der 57. Minute absetzten.

 

„Es blieb bei unserer starken Deckung auch im zweiten Spielabschnitt und einem starken Henning Otte im Tor und so ließen wir nur noch 11 Gastgebertreffer zu. Im Angriff setzten wir das um, was wir uns vorgenommen hatten, legten das Spiel breit an und ließen Ball und Gegner laufen. Aus dem Rückraum trafen Flo Enders und mein Bruder Jan, fanden auch immer wieder ihre freistehenden Mitspieler und so setzten wir uns am Ende völlig verdient durch“, freute sich Lauer.

 

Otte und Frisch - Crames (1), Schackmann (2), Guldenkirch (4), Walerius (1), Steinbach, Enders (5/1), Kaufmann (2), Lauer (8), Nelles (5)

 

SV Urmitz - HSG Hunsrück 29:38 (16:18)

 

Die Gäste aus dem Hunsrück fanden gut ins Spiel, führten 1:3 in der 2. Minute, doch die Gastgeber blieben unbeeindruckt, kämpften sich auf 4:4 in der 5. Minute heran und es entwickelte sich eine ausgeglichen geführte Begegnung, in der das Team von Dejan Dobardzijev zwar immer vorlegte, der Gast aber dranblieb. Beim 12:13 in der 24. Minute nahm die HSG die Auszeit, doch bis zur Pause gelang lediglich die zwei Tore Führung zum 16:18.

 

Auch nach dem Wechsel gelang es dem Favoriten zunächst nicht, sich deutlicher vom bisher sieglosen Urmitzer SV abzusetzen. Bis zum 21:23 in der 39. Minute war es das Spiel auf Augenhöhe, dann aber gelangen den Hunsrückern drei Treffer in Folge zur 21:26 Führung in der 42. Minute. Wer geglaubt hatte, die Gäste hätten jetzt endlich zu ihrem Spiel gefunden und würden einen ungefährdeten Erfolg über die Zeit bringen, sah sich bald getäuscht. Tor um Tor kam Urmitz bis zum 27:30 in der 48. Minute wieder im Spiel. Doch die Gäste fingen sich und sorgen beim 28:35 in der 56. Minute für die Vorentscheidung.

 

„Mir war klar, dass wir heute kämpfen müssen. In unserer Liga gibt es keine schlechten Mannschaften und vor allem keine, die man unterschätzen darf. Bis zur 40. Minute haben wir uns doch schwer getan, uns dann in der Abwehr gesteigert und die Fehler aus der ersten Hälfte im Angriff minimiert. Schritt für Schritt geht es bei uns nach vorne“, sagt HSG Coach Dejan Dobardzijev.

 

Everding, Schug und Luth - Schneider (3), Faust, Klei (2), stürmer (11), Mangold (5/5), K. Schell (1), M. Schell (3), Conrath (5), Bach, Roschel

 

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TV Bad Ems - TV Bitburg

(Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Nicht gerne erinnert sich Bitburgs Trainer Sven Lauer an das erste Heimspiel der Saison, in dem sich seine Mannschaft dem Gast mit 26:30 geschlagen geben musste. Ersatzgeschwächt ging das Eifel-Team ins Rennen, vergab reihenweise gute Chancen und verlor am Ende das Spiel. Doch zuletzt zeigte die Formkurve mit dem Sieg des Lauer-Teams im Hunsrück beim Titelanwärter HSG Hunsrück nach oben, die Gäste mussten sich völlig überraschend am letzten Wochenende dem Drittletzten aus Welling geschlagen geben, tat sich auch in Vorwoche gegen den Tabellenletzten aus Urmitz schwer.

 

Personal: Patrick Walerius kehrt in den Kader zurück, dafür fallen Pascal Wolff aufgrund seiner Knöchelverletzung und Alex Sonnen aus privaten Gründen aus

 

Prognose: „Wir haben im Hunsrück Spiel genügend Selbstvertrauen getankt und gehen optimistisch an die schwere Auswärtsaufgabe in der Kurstadt heran. Im Hinspiel waren wir 40 Minuten auf Augenhöhe, haben dann zu viele Fehler in der Abwehr gemacht. Doch zuletzt stimmte unsere Angriffs- und Abwehrleistung, müssen in Bad Ems 60 Minuten fighten und vor allem die Abwehrleistung der letzten Woche bestätigen. Im Angriff gilt es, den Ausfall von Pascal zu kompensieren“, ahnt Lauer.

 

SV Urmitz - HSG Hunsrück

(Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Zum Tabellenvorletzten der Liga führt die Fahrt der Hunsrück HSG am kommenden Sonntag. Urmitz kam bislang lediglich im Auswärtsspiel gegen Schlusslicht Weibern zum Punktgewinn. Sowohl Urmitz als auch Weibern haben bereits den Anschluss ans untere Mittelfeld der Tabelle verloren und müssen jetzt alles daransetzen, zu punkten. Aber auch die Gäste mit Trainer Dejan Dobardzijev haben nichts zu verlieren. Die Niederlage der Hunsrücker gegen eine wiedererstarkte Bitburger Mannschaft warf das Team im Titelkampf gegenüber Konkurrent Koblenz zurück. Nur mit einem Sieg dürfte der Traum vom Titel weitergehen!

 

Personal: Die Hunsrücker werden in Bestbesetzung auflaufen.

 

Prognose: „Die knappen Niederlagen der Urmitzer zeigen deutlich, dass die Mannschaft nicht zu unterschätzen ist. Zuhause spielt das Team ohne Harz und kam hier zu wirklich beachtlichen Ergebnissen. Wir müssen die Niederlage des letzten Spiels aus den Köpfen bekommen, müssen selbstbewusst als Mannschaft auftreten“, fordert der HSG Coach. 

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Spieltag 29.01./30.01.2022

 

TS Bendorf - HSG Hunsrück

abgesagt 

(Samstag, 19 Uhr)

 

Ausgangslage: Nach der Heimniederlage am vergangenen Wochenende gegen den TV Bitburg fährt die Mannschaft von Trainer Dejan Dobardzijev nach Bendorf. Die Gastgeber mussten sich im neuen Jahr bereits den Teams aus Bitburg und Koblenz geschlagen geben und verloren damit den Anschluss zur Spitze. Diesen Anschluss will das Hunsrück Team ebenfalls halten und deshalb hilft nur ein Sieg der HSG weiter. Mit einem Ausrutscher in Bendorf wären alle Titelträume der Gäste frühzeitig ausgeträumt.

 

Personal: Die Hunsrücker hoffen auf ihre Bestbesetzung.

 

Prognose: „Stand heute werden wir spielen und bereiten uns intensiv auf den Gegner vor. Dazu gehört auch das Videostudium vom Gegner und ich erwarte von meinem Team eine Reaktion nach der Niederlage gegen Bitburg. Bendorf ist gut in die Saison gestartet, hat aber zuletzt einige Niederlage einige Spiele verloren. Wir trainieren diese Woche ohne Harz, um gut vorbreitet in Bendorf antreten zu können. Auf jeden Fall müssen wir besser spielen als im letzten Heimspiel, um dort erfolgreich zu sein“, ahnt HSG Coach Dejan Dobardzijev. 

 

 

22.01./23.01.2022

 

HSG Hunsrück - TV Bitburg 26:28 (13:18)

 

Es ist die Überraschung des Spieltages! Das Team von Trainer Sven Lauer entführt beide Punkte aus dem Hunsrück.

 

„Mit der heutigen Aufstellung reicht es zum Sieg“, hatte Lauer noch kurz vor der Begegnung gemeint und er sollte Recht behalten.

 

Die Gäste aus der Eifel erwischten den bessern Start, führten 1:4 in der 8. Minute, dann lief es bei den Hunsrückern besser, die auf 3:4 verkürzten, aber weiter dem Vorsprung der Gäste hinterherliefen und so nahm HSG Coach Dejan Dobardzijev früh die Auszeit. Beim 4:7 in der 15. Minute legte er die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch! Doch die Gäste, die bislang so schwer in die Saison gefunden hatten, boten ihre beste Saisonleistung, verteidigten nicht nur die Führung, sondern legten bis 7:12 in der 21. Minute vor, brachten die fünf Tore Führung in einer überaus fairen Begegnung mit 13:18 in die Halbzeit.

 

„Wir haben gut in der Abwehr begonnen, wurden dann aber unkonzentriert. Immer wieder profitierte der Gegner von unseren Fehlern“, meinte der Gastgebertrainer.

 

„In der ersten Hälfte haben wir das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten: wir haben gut verteidigt, störten die Gastgeber früh und haben den Ball laufen lassen. Dazu waren wir gefährlich aus dem Rückraum und die Gastgeber hatten wenig Zugriff auf unsere Angreifer“, fand Gästetrainer Sven Lauer.  

 

Nachdem Pascal Wolff mit seinem fünften Treffer zum 13:19 gleich nach dem Wechsel erhöhte, waren es die Gastgeber, die mit vier Treffern in Folge zum 17:19 auf dem besten Wege schienen, das Spiel doch noch drehen zu können. Vor allem verletzte sich Bitburgs Rückraumspieler Pascal Wolff am Fuß und konnte nur noch sporadisch eingesetzt werden. Der Ausgleich gelang dem Dobardzijev-Team beim 20:20 in der 45. Minute, ehe die Gäste mit drei Treffern den Vorsprung wieder auf 20:23 ausbauten. Die Gastgeber nahmen die Auszeit, waren beim 23:24 in der 53. Minute wieder in Schlagdistanz, doch die Gäste behielten die Nerven und brachten am Ende den überraschenden 26:28 Auswärtserfolg unter Dach und Fach.

 

„In der zweiten Halbzeit haben wir besser gespielt, vor allem cleverer. Doch es bleibt unsere Krankheit: wie bei der Niederlage gegen Koblenz machen wir den Gegner mit unseren Fehlern stark und das kostet uns die Punkte. Bitburg hat super gekämpft. Bei uns war der Wille da, doch das allein reicht nicht! Die Dinge, die wir besprechen, müssen wir auch im Spiel umsetzen. Jetzt gilt es den Kopf hochzunehmen und weiter zu arbeiten“, fordert Dobardzijev.  

 

„Mit Henning Otte hatten wir zudem einen überragenden Torwart, der zwei Siebenmeter und etliche klare Chancen von außen zunichtemachte. Das war in den Schlussminuten sehr wichtig und wir konnten den Vorsprung über die Zeit bringen. So kann es jetzt weitergehen“, freute sich Gästetrainer Lauer.

 

HSG: Everding, Schug und Luth - L. Schneider, Faust (1), Klei (2), Stürmer (2), Mangold (3/3), K. Schell, M. Schell (9), Conrath, Schmidt, Roschel (3), J. Schneider (3),

 

TVB: Reich und Otte - Crames, Schackmann, Guldenkirch (3), Schallert, Steinbach (2), Enders (3/1), Kaufmann (4), Lauer (4), Wolff (6), Nelles (6).

 

 

HSG Hunsrück - TV Bitburg

(Sonntag, 17 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Am Sonntagnachmittag steigt in der Hirtenfeldhalle das mit Spannung erwartete Derby zwischen der Hunsrück HSG und dem TV Bitburg. Nur schwer fand das Team aus der Eifel in die Saison, hat sich aber nach zwei Siegen in Folge fangen können. Im Hinspiel musste sich Bitburg in heimischer Halle mit 19:25 geschlagen geben und hofft jetzt, sich für diese Niederlage revanchieren zu können. „Es war ein gutes Spiel von uns in Deckung und zudem haben wir clever gespielt“, erinnert sich HSG Coach Dejan Dobardzijev.

 

Personal: Auf Seiten der Gastgeber werden Chris Stelmach und Alex Sonnen fehlen, wieder dabei sind Stefan Steinbach und Jan Kaufmann. Die Hunsrücker laufen in Bestbesetzung auf.

 

Prognose: „Wir werden den Gegner trotz des Hinspielerfolges sicher nicht unterschätzen. Bitburg stellt eine routinierte Mannschaft und wir müssen hundert Prozent konzentriert in diese Begegnung gehen und die Konzentration über die gesamte Spielzeit hochhalten. Gegenüber dem letzten Spiel müssen wir uns im Angriff steigern, wollen aber beide Punkte, um weiter oben dranzubleiben“, sagt der HSG Coach.

 

„Die Hunsrücker will jeder schlagen, wir natürlich auch! Es ist für uns das wichtigste Spiel der Saison, haben auch im Hinspiel gar nicht so schlecht gespielt! Wir müssen in der Abwehr aggressiv zu Werke gehen, früh stören gegen die Rückraumschützen. Zudem müssen wir es schaffen, weniger technische Fehler zu machen und das Gegenstoßspiel der Hunsrücker unterbinden. Gegen die 5:1 der Gastgeber werden wir Lösungen finden, nachdem wir im Hinspiel Probleme hatten“, sagt Bitburgs Coach Sven Lauer. 

 

Spieltag 15.01./16.01.2022

 

TV Bitburg - TS Bendorf 34:24 (17:10)

 

Wichtiger Heimspielerfolg für die Mannschaft von Trainer Sven Lauer! Das Team setzte sich am Ende deutlich mit 10 Toren Differenz gegen Bendorf durch und verlässt die Abstiegszone! Lediglich beim 0:1 hatten die Gäste die Nase vorne, dann bestimmten die Gastgeber das Spiel, zogen über 3:1 in der 4. Minute auf 11:6 in der 18. Minute davon. Diesen Vorsprung behauptete das Eifel Team bis zur Pause.

 

Beim 24:14 in der 43. Minute war erstmals der 10 Tore Vorsprung hergestellt und so verwaltete das Lauer-Team diese Führung über 30:20 in der 54. Minute bis zum Endstand von 34:24.

 

„Wir haben von Beginn an das umgesetzt was wir uns vorgenommen hatten. In der Deckung haben wir mit einer aggressiven 6:0 Abwehr verteidigt, hatten anfangs noch Probleme mit dem Kreisläufer, die wir aber bald in den Griff bekamen. Unser Rückraum zeigte sich treffsicher und wir hatten durch Pascal Wolff, Flo Enders und Jan Lauer torgefährliche Distanzwerfer, die eine hohe Trefferquote hatten. Die Entscheidung war eigentlich zur Pause gefallen und im zweiten Spielabschnitt knüpften wir nahtlos an die Vorstellung der ersten Hälfte an“, freute sich Bitburgs Coach Sven Lauer.

 

Frisch und Otte - Crames (1), Schackmann (3), Guldenkirch (2), Walerius (3), Enders (8/3), Kaufmann, Lauer (10), Wolff (5), Nelles (2).

 

HSG Hunsrück - TV Welling 30:22 (13:10)

 

Start-Ziel Sieg für das Team von Trainer Dejan Dobardzijev! Die Mannschaft setzte sich gegen den TV Welling am Ende klar durch, bleibt mit diesem Sieg im Titelrennen!

 

Doch die Mannschaft brauchte in den Anfangsminuten Zeit, um zu ihrem Spiel zu finden und so hielt der Gast die Begegnung über 5:4 in der 10. Minute bis zur Pause zum 13:10 relativ ausgeglichen. „Das war nicht einfach nach der langen Spielpause. Dennoch standen wir in der Abwehr gut, machten aber im Angriff mehr Fehler als ich erwartet hatte. Wir vergaben viele freie Chancen aus der Nahwurfzone und leisteten uns einige technische Fehler“, klagte der HSG Coach.

 

Die Vorentscheidung gelang den Hunsrückern, nachdem sie sich vom 17:15 auf 21:15 bis zur 44. Minute absetzen konnten und jetzt den Gegner nicht mehr ins Spiel zurückkommen ließen. Am Ende stand ein ungefährdeter 30:22 Sieg auf der Anzeigetafel.

 

„Auf die Abwehr war auch nach dem Wechsel Verlaß! Im Angriff wurden wir jetzt konzentrierter und konsequenter und so geht der Sieg mit acht Toren in Ordnung. Nach der langen Pause bin ich mit dem Auftritt des Teams zufrieden, aber ich habe auch gesehen, an was wir noch arbeiten müssen“, so Dobardzijev.

 

Everding und Luth - Faust (2), Klei (4), Stürmer (9), Schneider (2), K. Schell (6), M. Schell, Conrath (4), Schmidt, Mangold (3/3), Schneider.

 

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TV Bitburg - TS Bendorf (Samstag, 19 Uhr, Realschule)

 

Ausgangslage: Mit dem ersten, allerdings denkbar knappen Erfolg meldete sich der TV Bitburg nach einem verkorksten Saisonstart in der Liga zurück. Das Team von Trainer Sven Lauer war mit drei Niederlagen gestartet und muss jetzt gegen Bendorf nachlegen. Die Gäste konnten mit ihrem bisherigen Saisonverlauf zufrieden sein, liegen mit 7:5 punkten in oberen Mittelfeld der Liga, blieben zuletzt seit vier Spieltagen ohne Niederlage. Für die Eifelaner gilt es, an die alte Heimstärke anzuknüpfen und ihre Aufholjagd zu starten. Zwischen Weihnachten und Sylvester ruhte der Trainingsbetrieb.

 

Personal: „Wir werden mit dem kompletten Kader auflaufen können“, freut sich Lauer.

 

Prognose: „Im bisherigen Saisonverlauf haben wir einfach keinen Rhythmus in unserem Spielplan gehabt. Um so wichtiger war es, dass wir trainieren konnten und jetzt gegen Bendorf einen Gegner haben, den wir schlagen müssen. Dann kommen mit der Hunsrück HSG und dem TV Bad Ems zwei der stärksten Teams der Liga. Wir schauen auf unsere Leistung, müssen in der Abwehr vernünftig stehen und uns den sicheren Abschluss nehmen. Mit dem Sieg wollen wir uns endlich in der Tabelle verbessern“, hofft Lauer.

 

HSG Hunsrück - TV Welling (Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Die Hunsrück HSG erwartet den Tabellensiebten aus Welling und haben vor heimischer Kulisse noch die Scharte der Niederlage aus dem Spitzenspiel gegen Koblenz von Anfang Dezember wettzumachen. Für die Schützlinge von Trainer Dejan Dobardzijev zählt nur ein Sieg, will man sich weiterhin Chancen auf die Meisterschaft ausrechnen. 10 Tage Pause hatten die Hunsrücker über die Feiertag, sind ab 2. Januar wieder voll im Training.

 

Personal: „Fast alle sind bei uns geboostert und wir hoffen, endlich wieder in Bestbesetzung auflaufen zu können“, sagt der Hunsrück Coach.

 

Prognose: „Wir sind froh, dass es endlich wieder los geht. Natürlich ist die Motivation der Spieler anders, wenn am Wochenende ein Spiel ansteht. Dann läuft es im Training noch besser und ich bin sicher, dass wir gegen Welling unsere Leistung abrufen werden. Welling zeigt mit seinen unterschiedlichen Ergebnissen, dass wir das Team nicht unterschätzen dürfen. Wir bereiten uns auch per Video auf die Gäste vor, gegen die wir beide Punkte einfahren wollen“, sagt Dobardzijev. 

 

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Spieltag

04./05. Dezember 2021

 

Absetzung des Spieltages 04./05.12 2021 im Handballverband Rheinland

 

Aufgrund der pandemischen Situation mit hohen Inzidenzen hat das Präsidium des Handballverbandes Rheinland beschlossen, den kompletten Spieltag am 04./05.12. abzusetzen. Dieser Beschluss wird auch von allen Vorsitzenden der Spielbereiche mitgetragen.

 

Wie und wann die Saison dann fortgesetzt wird, soll in der kommenden Woche, im Rahmen einer Video-Konferenz, mit den Vereinen besprochen werden.

Den genauen Termin legt das Präsidium in einer Digitalen Sitzung am morgigen Donnerstag Abend fest.

 

Peter Josef Schmitz                                                       Hermi Häring

Präsident                                                                         Geschäftsführer

 

Spieltag

20./27. November 2021

 

HSG Römerwall - TV Bitburg

auf Wunsch von Bitburg verlegt

 

HSG Hunsrück hat spielfrei

 

Aufgrund einiger, krankheitsbedingter Ausfälle bei unserem Gegner kann das für morgen geplante Heimspiel unserer 1. Herrenmannschaft
gegen den TV Bitburg Handball leider nicht stattfinden.
Wir wünschen allen eine gute Besserung! ?
 

 

Spieltag 20./21. November 2021

 

TV Bitburg - HSV Rhein-Nette 22:21 (10:13)

 

Die Eifelaner drehen ein bereits verloren geglaubtes Spiel und belohnen sich mit einem Rumpfteam gegen den HSV Rhein-Nette. Bereits vor dem Spiel standen die Vorzeichen für die Gastgeber schlecht: lediglich acht Feldspieler standen im wichtigen Spiel gegen die Andernacher Mannschaft zur Verfügung. Mit Pascal Wolff und Florian Enders fielen gleich zwei weitere wichtige Leistungsträger krankheitsbedingt aus, nachdem bereits Martin Guldenkirch und Jan Kaufmann passen mussten.

 

„Wir mussten Jan Lauer auf Rückraummitte einsetzen und David Nelles auf Rechtsaussen, machten einige technische Fehler und leisteten uns Fehlwürfe. Ein Tor in den ersten 10 Minuten ist einfach zu wenig“, klagte Trainer Sven Lauer.

 

 Beim 1:5 in der 11. Minute legte Lauer die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch und das zeigte Wirkung. Die Gastgeber kämpften sich jetzt heran, verkürzten beim 3:5 auf zwei Tore und liefen diesem Rückstand bis 6:8 in der 18. Minute hinterher, dann nahmen die Gäste die Auszeit! Bis zur Pause bauten die Gäste ihre Führung auf 10:13 aus!

 

Nach der 12:16 Führung der Gäste war es David Nelles mit zwei Treffern in Folge, der in der 41. Minute die Hoffnung auf Bitburger Seite aufkeimen ließ. Doch das Gästeteam um Trainer Hermi Häring verteidigte die Führung bis 16:19 in der 47. Minute, doch erneut war es David Nelles, der seine Mannschaft mit dem Ausgleichstreffer zum 19:19 in der 51. Minute belohnte und jetzt war die spannende Schlussphase eingeläutet. Die Gäste legten erneut vor, führten 20:21 in der 57. Minute, ehe Routinier Chris Stelmach mit zwei Treffern die erste und einzige Führung für seine Mannschaft markierte, und das reichte zum Sieg.

 

Maßgeblichen Anteil am Sieg hatte Torwart Fabian Reich, der alle vier Siebenmeter der Gäste parierte und seinen Kasten so richtig vernagelte.

 

„Er hat ein überragendes Spiel gemacht. Im Angriff steigerten wir uns nach dem klaren Rückstand zu Beginn, ließen endlich den Ball laufen, hatten aber lange Zeit den linken und rechten Rückraum der Gäste nicht im Griff. Wir fanden hier einfach zu keinem frühzeitigen Kontakt. Erst als wir nach dem Wechsel in der Abwehr die Positionen tauschten, fanden wir auch zu der notwendigen Aggressivität, belohnten uns aber im Angriff nicht für die starke Vorstellung im Deckungsverband. Dabei hatten wir auch viel Pech mit unserer Alu-Treffern. Letztlich eine unfassbare starke kämpferische Leistung meines Teams, bei dem fast alle 60 Minuten durchspielen mussten, am Ende Chris Stelmach in den Schlussminuten drei entscheidende Tore zum Sieg beisteuerte. Wir sind froh, endlich die ersten beiden Punkte gewonnen zu haben und wollen nächste Woche mit einem hoffentlich breiteren Kader die nächsten Punkte einfahren“, so Lauer.

 

Reich - Crames (3), Schackmann (1), Walerius, Steinbach (2), Stelmach (4), Sonnen (1), Lauer (7/3), Nelles (4)

 

HSG Hunsrück - HC Koblenz 24:26 (16:16)

 

Die erste Saisonniederlage muss das Team von Trainer Dejan Dobardzijev verkraften und es zeichnet sich ein Dreikampf um den Titel mit dem Gästeteam und dem TV Bad Ems ab. „Die Gäste waren nicht die bessere Mannschaft, aber die Mutigere, haben in den ersten 20 Minuten das Tempo so richtig verschleppt“, fand Gastgebertrainer Dejan Dobardzijev nach dem Spiel.

 

Im Spitzenspiel gegen den Koblenzer HC unterlag die Hunsrück HSG vor heimischer Kulisse am Ende unglücklich mit 24:26. Bis zum 23:23 in der 55. Minute war es ein Spiel auf Augenhöhe, in dem sich die Gäste nach ausgeglichener Anfangsphase erstmals beim 9:13 in der 19. Minute deutlicher absetzten.

 

„Wir haben von Beginn an nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Die Abwehr stand in der ersten Hälfte überhaupt nicht, im Angriff lief nicht viel zusammen. Die Jungs hatten mehrmals die Möglichkeit, in Überzahl beim Gegenstoßspiel zum Torerfolg zu kommen, leisten sich aber im Spiel nach vorne viele Ballverluste. Wahrscheinlich war auch der Druck zu groß und wir haben nicht das gezeigt, was wir eigentlich können. Das waren höchstens 30 Prozent unseres Leistungsvermögens im ersten Spielabschnitt“, klagte der Hunsrücker Coach.

 

 Doch die Gastgeber kämpften sich zurück, glichen beim 14:14 in der 25. Minute wieder aus und mit einem 16:16 Remis wurden die Seiten gewechselt. „16 Gegentore in einer Halbzeit sind einfach zu viel“, erklärte Dobardzijev.

 

 Die Gastgeber verschliefen den Start in die zweite Hälfte, kassierten drei Treffer in Folge und wieder lag Koblenz mit drei Toren beim 16:19 in der 37. Minute vorne. Doch erneut bewies das Dobardzijev Team Moral, glich beim 20:20 in der 49. Minute aus und Koblenz nahm die Auszeit. Es war der ehemalige, mittlerweile 42-jähriger Hunsrücker Spieler Benni Stemann, der seine Mannschaft nach dieser Auszeit mit zwei Treffern in Folge wieder in Führung brachte, ehe die Gastgeber letztmals zum 23:23 ausglichen. Die erneuten drei Treffer der Gäste in Folge reichten dann zum Auswärtssieg, obwohl Dobardzijev beim 23:24.

 

„Wir haben auch nach dem Wechsel weiterhin viele technische Fehler in unserem Spiel gemacht und die freien Chancen vergeben und die machen wir eigentlich immer dunkel. Vieles ist heute nicht so gelaufen, wie ich das erwartet habe. Doch wird sind auch nicht so im Spielrhythmus wie die Gäste. Immer wieder haben wir spielfreie Zeiten, während die Gäste zuletzt vier Spiele in Folge absolvierten und bereits zwei Spiele mehr als wir haben. Jetzt gilt es für uns, weiter zu kämpfen und nach vorne zu schauen“, sagte der Hunsrücker Coach.

 

Everding und Schug - L. Schneider (3), Faust, Klei, Stürmer (2), K Schell (3) Mangold, M. Schell (5/3), Conrath (3), Bach (2), Schmidt, Roschel (3/2), J. Schneider (1)

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TV Bitburg - HSV Rhein-Nette

(Samstag, 19 Uhr, Realschule)

 

Ausgangslage: Quo vadis, TVB? Diese Frage stellt sich nach den drei unerwarteten Auftaktniederlagen für das Team von Trainer Sven Lauer. Gegen die Andernacher zählt am Samstagabend nur ein Sieg, man darf sich keinesfalls von der guten Serie der Gäste verunsichern lassen, die nach ihrer Auftaktniederlage gegen Koblenz, mit einem Remis in Bendorf, den Siegen gegen Weibern und zuhause gegen Welling voll im Soll liegen. Anders sieht es dagegen für die Eifelaner aus, die zum einen keine Spielrhythmus aufgrund des „zerpflückten“ Spielplans bekommen, zum anderen die Trainingsmöglichkeiten nicht so nutzen, wie sich das Trainer Sven Lauer vorstellt. Im Heimspiel trifft das Eifel-Team jetzt auf den HSV Rhein-Nette, der seit vier Spielen in Folge ungeschlagen ist. Nach der Auftaktniederlage gegen einen der Meisterschaftsfavoriten HC Koblenz, folgte das Remis bei den heimstarken Bendorfern, ehe die Serie der Andernacher mit Siegen gegen Weibern, in Urmitz und zuletzt gegen Welling startet, die Coach Hermi Häring gerne in Bitburg ausbauen möchte. Mit 7:3 Punkten liegt der HSV derzeit auf Rang 3 der Tabelle und geht in Bitburg aufgrund der letzten Leistungen als Favorit in die Begegnung.

 

Personal: Obwohl mit Martin Guldenkirch (beruflich) und Jan Kaufmann (privat) zwei Leistungsträger fehlen, sieht Trainer Sven Lauer dem Spiel optimistisch entgegen.

 

Prognose: „Der Gegner ist derzeit gut drauf und das wird für uns nach drei Niederlagen in dieser Saison nicht einfach. Wir wollen aber ein gutes Heimspiel vor unseren Zuschauern zeigen und uns auf unsere Stärken und unser Spiel konzentrieren, weniger auf den Gegner. Im Training legen wir das Hauptaugenmerk auf unser Spiel und hoffen, dass die Zuschauer und das Spiel mit Harz für uns ein Vorteil sind. Vor allem aus dem Rückraum wollen wir unsere Wurfgewalt abrufen und jetzt endlich eine positive Serie starten und endlich aus dem Loch kommen“, hofft Trainer Sven Lauer.

 

HSG Hunsrück - HC Koblenz

(Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Das Spitzenspiel des Wochenendes steigt am Samstagabend in der Hirtenfeldhalle in Kleinich. Dort erwartet die bislang verlustpunktfreie Mannschaft von Trainer Dejan Dobardzijev den Tabellenführer aus Koblenz, der mit zwei Spielen mehr, aber einer Niederlage, die die Mannschaft im Auftaktspiel in Bendorf kassierte, an der Tabellenspitze liegt. Gelingt den Gastgebern ein weiterer Sieg, dürfte die Mannschaft zu den heißesten Titelanwärtern in dieser Saison zu rechnen sein. Keine andere Mannschaft der Liga hat bislang die Saison ohne Punktverlust absolviert. Der Gast aus Koblenz ist ein Zusammenschluss der beiden Vereine TV Moselweiß und TV Güls dar und hat das Ziel nach eigenen Angaben, sich im Herrenbereich zu einer der besten Teams in Handballverband Rheinland zu entwickeln. Es scheint, dass die Gäste dabei auf dem besten Wege sind, sich mit Trainer Christian Hilger und Co-Trainer Julian Vogt zumindest in der Rheinlandliga den Ruf eines Spitzenteams zu erarbeiten. Allerdings steht die Mannschaft am Samstagabend in der Hirtenfeldhalle wohl vor ihrer bislang schwersten Aufgabe gegen das Team von Dejan Dobardzijev, hat aber das Ziel seinen derzeitigen Lauf mit fünf Spielen in Folge gewonnen zu haben, auch im Hunsrück fortzusetzen.

 

Personal: Julian Mangold hat wieder mit dem Training angefangen und sollte auch am Samstag auflaufen können. Dafür ist die Saison für Torwart Martin Scherschlicht nach seiner Verletzung frühzeitig beendet.

 

Prognose: „Wir erwarten einen sehr starken Gegner, der vor allem auf Rechtsaußen und den Rückraumpositionen, die gut mit dem Kreis zusammenspielen ihre stärksten Spieler. Wir bereiten uns wie immer konzentriert vor, setzen uns nicht unter Druck. Die Jungs wissen, dass sie gegen einen Konkurrenten um den Titel spielen, doch ich glaube wir stellen das bessere Kollektiv. Zudem werde ich mir noch einiges taktisch gegen die Gäste einfallen lassen und ich hoffe, die Jungs setzen das am Samstag um. Wenn wir unsere Leistung zu 100 Prozent abrufen, haben wir gute Chancen auf die Punkte“, meint Dobardzijev. 

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Wochenende

13./14. November 2021

 

HC Koblenz - TV Bitburg 32:23 (18:13)

 

Auch in Koblenz kann das Team von Trainer Sven Lauer seine Negativserie nicht beenden und so bleibt die Mannschaft auch im dritten Saisonspiel ohne Punktgewinn, rangiert weiter auf dem letzten Tabellenplatz.

 

Für das in den letzten Jahren immer um die Meisterschaft in der Rheinlandliga oder den Klassenerhalt in der RPS Oberliga kämpfende Team aus der Eifel eine völlig ungewohnte Situation und so ist TVB Coach Sven Lauer entsprechend angefressen: „Mit vollem Kader sind wir nach Koblenz gefahren und keiner im Kader, mit Ausnahme von Martin Guldenkirch, hat seine Normalform abgerufen! Wir haben uns klare Dinge vorgenommen, wollten im Angriff das Spiel breit machen und für viel Bewegung im Rückraum sorgen, um damit die Aussenspieler freizubekommen oder die Wurfchancen zwischen eins oder zwei zu suchen. Lediglich unserem Rechtsaußen Martin Guldenkirch ist dies mit vier Treffern in den Anfangsphase gelungen, danach wurde er nicht mehr richtig eingesetzt“, klagte Lauer.

 

Die Bitburger Abwehr allerdings stand gut, dennoch mussten die Eifelaner unglückliche Tore zulassen. „Die Abpraller landeten beim Gegner oder unglücklich bei uns im Netz. Nach dem 7:7 hat die Abwehr dann die Torhüter im Stich gelassen“, fand der TVB Coach, dessen Team zur Pause mit fünf Toren zurücklag.

 

Nach dem Wechsel stellte der Bitburger Angriff dann seine Bewegungen vollkommen ein und man leistete sich einfache Fehler, die Koblenz umgehend bestrafte.

 

„Es war nicht der Druck der Gäste, durch den wir die Bälle verloren, wir haben sie regelrecht weggeworfen“, ärgerte sich Lauer. Durch die vielen individuellen Fehler der Gäste kam der HC zu einfachen Toren.

 

„Wir haben es Koblenz heute zu einfach gemacht, zu viele Tore über den Gegenstoß kassiert. Auf keinen Fall werden wir aber jetzt den Kopf in den Sand stecken, wissen, dass wir die Qualität in unseren Reihen haben, müssen jetzt vernünftig trainieren. Leider hatten wir mit den wenigen Spielen seit dem Saisonstart keinen guten Einstieg in die Saison, müssen aber jetzt die Zeit besser nutzen als in den bisherigen Wochen und uns endlich finden. Es war schon eine peinliche Leistung“, gab Lauer zu.

 

Reich und Ney - Guldenkirch (4), Stelmach (2), Lauer, Enders, Schackmann (1), Wolff (3), Enders (7/3), Steinbach (3), Nelles, Sonnen, Kaufmann (1), Walerius (2). 

 

HC Koblenz - TV Bitburg

(Samstag, 19 Uhr)

 

Ausgangslage: Lediglich im Auftaktspiel musste sich der HC Koblenz in Bendorf geschlagen geben, dann startete die Mannschaft um Trainer Julian Vogt mit Siegen gegen Rhein-Nette, in Weibern, zuhause gegen Urmitz und in Welling eine Serie von 4 gewonnen Spielen in Folge, die jetzt gegen den TV Bitburg weiter ausgebaut werden soll. Dabei scheinen die Gäste aus der Eifel gerade richtig zu kommen. Das Team von Trainer Sven Lauer steht nach zwei ungewohnten Heimniederlagen in den bisherigen Spielen bereits unter Druck. Der Auftaktniederlage gegen den Lokalrivalen aus dem Hunsrück folgte einen Monat später die Heimniederlage gegen Bad Ems. Die Spielpraxis der bisherigen Saison spricht für den Rheinvertreter, der bereits fünf Saisonspiele absolviert hat, die Eifelaner gerade mal zwei Spiele! 

 

Personal: Das Training in den letzten beiden Wochen war aufgrund vieler Erkrankungen nicht so, wie sich das Trainer Sven Lauer vorgestellt hat. Mit Marc Schürer (langzeitverletzt) und Torwart Henning Otte fallen zwei Spieler aus, ansonsten hofft Lauer auf den Einsatz von Torwart Kevin Hildebrandt.

 

Prognose: „Das wir in Koblenz ohne Harz spielen müssen, spielt uns nicht in die Karten! Die Gastgeber stellen eine ähnlich erfahrene Mannschaft wie wir, haben einige ehemalige RPS Oberligaspieler in ihren Reihen. Koblenz versucht über die Abwehr das Spiel zu entscheiden, spielt eine defensive 6:0 und verfügt über einen starken Mittelblock. Wir müssen versuchen unsere Leistung konstant über 60 Minuten abzurufen, das ist uns in den beiden bisherigen Spielen nicht gelungen. In der Offensive wird wichtig sein, dass wir viel aus der Bewegung machen und unsere Tore aus der Nahwurfzone erzielen, indem wir die Abwehr der Gastgeber auseinanderziehen. Die Koblenzer sind im Spielrhythmus, wir leider nicht“, klagt Lauer.

 

HSG Hunsrück ist spielfrei

 

 

Wochenende 06./07. November 2021

 

HSG Hunsrück - HSG Römerwall 32:29 (13:13)

 

Ersatzgeschwächt mussten beide Mannschaften in diese Begegnung und der Gast aus Römerwall entpuppte sich für den Gastgeber aus dem Hunsrück als der erwartet schwere Prüfstein auf dem Weg zum Titel.

 

Drei schnelle Tore sorgten für die überraschende 0:3 Führung der Gäste aus Römerwall, doch dann fand das Team von Trainer Dejan Dobardzijev endlich ins Spiel, glich zum 3:3 in der 7. Minute aus, lief aber weiter dem Vorsprung der Gäste hinterher.  Beim 4:6 nahmen die Gastgeber ihre erste Auszeit, beim 8:8 in der 17. Minute gelang der erneute Ausgleich und die erstmalige Führung beim 9:8. Doch die Führung war schnell nach drei Treffern der Gäste in Folge zum 9:11 in der 20. Minute vergessen. Zur Pause stand es leistungsgerecht 13:13 Unentschieden.

 

„Das war nicht einfach für uns und schon beim Aufwärmen habe ich gemerkt, dass die Jungs sich nicht 100-prozentig auf spielerische Dinge konzentrieren. Römerwall zeigte sich gegenüber den letzten Spielen heute stark verbessert und wir haben im ersten Spielabschnitt einfach zu viele freie Chancen nicht genutzt und dann kam die Nervosität auf und Pech im Abschluss dazu. Das Spiel hatten wir aber immer unter Kontrolle“, fand Gastgebertrainer Dejan Dobardzijev.  

 

Nach dem Wechsel führten die Gastgeber 16:14 in der 35. Minute, bauten die Führung auf 22:17 in der 42. Minute aus.  Doch die Gäste gaben sich noch nicht geschlagen, kamen Tor um Tor heran und verkürzten in der 48. Minute nach ihrer Auszeit auf 24:23. Das Spiel blieb auf beiden Seiten ein Wechselbad der Gefühle.  Erneut setzte sich die Hunsrück HSG beim 28:25 in der 55. Minute deutlicher ab und so zog Gäste-Spielertrainer Tim Binnes die Reißleine, nahm nochmals die Auszeit! Jona Conrath war es, der mit seinem Treffer zum 29:25 fünf Minuten vor dem Ende für die Vorentscheidung sorgte. Am Ende feierte das Gastgeberteam einen knappen, aber durchaus verdienten 32:29 Erfolg und schüttelt damit einen weiteren Verfolger im Titelkampf ab.

 

„Nach dem Wechsel spielte meine Mannschaft besser zusammen, zeigte über 60 Minuten den Willen, dieses Spiel gewinnen zu wollen und dazu gratuliere ich meinen Jungs. Wichtig sind am Ende die beiden Punkte und dieses Spiel hat uns erneut gezeigt, dass wir 100 Prozent geben müssen, um ein Spiel zu gewinnen. Zufrieden bin ich mit den 8:0 Punkten und jetzt haben wir Spielpause, werden uns intensiv auf das Derby gegen Koblenz vorbereiten“, sagt der Hunsrücker Coach.

 

Everding und Schug - L. Schneider, Faust (1), Klei (1), Stürmer (8), K. Schell, M. Schell (9/1), Conrath (9), Bach, Schmidt, Roschel (4/3), J. Schneider.

 

HSG Hunsrück - HSG Römerwall

(Samstag, 19.30 Uhr, Schulsporthalle Sohren)

 

Ausgangslage: Nächstes Spitzenspiel für das Team von Trainer Dejan Dobardzijev! Mit der HSG Römerwall stellt sich der Tabellenvierte im Hunsrück vor, der nach zwei Siegen nun die erste Niederlage in Welling einstecken musste, dabei hatte Spielertrainer Tim Binnes aber die Ausfälle von Simon Bednarz und Dominik Stuntz zu verkraften. Auch die Gäste schätzen das Team der Gastgeber als den Topfavoriten auf die Meisterschaft ein, werden aber alles daransetzen, den Favoriten nach Kräften zu ärgern. Die Gastgeber sind bislang die einzig ungeschlagene Mannschaft in der Liga und wollen ihre weiße Weste vor heimischer Kulisse verteidigen.

 

Personal: Noch unklar sind die Einsätze von Martin Scherschlicht und Julian Mangold.

 

Prognose: „Wir nehmen die Favoritenrolle an, wissen aber, dass wir den Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen dürfen. Meinen Spielern ist klar, dass ich von ihnen einen 100-prozentigen Einsatz erwarte und ich bin sicher, dass sie das auch vor heimischem Publikum zeigen wollen. Wir bereiten uns so gut wie möglich auf die Gäste vor. Die Ergebnisse in der Liga zeigen, dass man immer mit Überraschungen rechnen muss, aber wir wollen von Beginn an gut vorbereitet und mit entsprechender Einstellung die Aufgabe angehen. Wir schauen jede Woche von Spiel zu Spiel“, sagt HSG Coach Dejan Dobardzijev.

 

 

Wochenende 30./31. Oktober 2021 

 

TV Bad Ems - HSG Hunsrück 20:25 (10:12)

 

„Von Anfang an wussten wir was wir gegen Bad Ems machen wollten und das haben die Jungs von Beginn an super umgesetzt“, lobte Gästetrainer Dejan Dobardzijev.

 

Im Spitzenspiel legten die Hunsrücker los wie die Feuerwehr, führten 2:7 in der 8. Minute und bestimmten bis dahin das Spiel. Erst jetzt fanden die Kurstädter besser ins Spiel, verkürzten 6:8 in der 18. Minute, doch das Team von Gästecoach Dejan Dobardzijev fing sich, zog auf 8:12 in der 25. Minute davon, um dann die Anschlusstreffer der Gastgeber zum 10:12 zur Halbzeit zuzulassen. Es sollte zunächst dabeibleiben, dass die Gäste auf zwei bis drei Tore vorlegten, den Kurstädtern der Anschlusstreffer gelang. Als die Gäste erstmals beim 15:19 in der 42. Minute mit vier Treffern im zweiten Spielabschnitt führten, nahm Bad Ems Coach Andreas Klute die Auszeit. Bis zur 50. Minute setzte sich das Dobardzijev-Team auf fünf Tore zum 16:21 ab, verteidigte den Vorsprung jetzt bis zum Ende. Mit dem 20:25 Auswärtssieg unterstrich das Hunsrück Team eindrücklich seine Meisterschaftsambitionen in dieser Saison.

 

„Auch das Spiel mit Harz war heute kein Problem. Bad Ems zeigte das erwartet gute Heimspiel und dort werden nicht viele Mannschaften Punkte holen. Es war ein faires Spiel, indem wir verdient beide Punkte gewannen. Unsere Abwehr stand über 60 Minute stabil und ich bin sehr zufrieden mit dem Auftritt. Jetzt gilt es weiter, von Spiel zu Spiel zu denken und uns im Training weiterzuentwickeln. Darauf konzentrieren wir uns und sehen dann, was am Ende der Saison dabei herausspringt“, sagt der HSG Coach.

 

Everding, Schug und Luth - L. Schneider (2), Faust, Klei (5), Stürmer (5), K. Schell (1), M. Schell (2), Bach, Schmidt, Roschel (7/3), J. Schneider (1)

 

TV Bad Ems - HSG Hunsrück (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Das Spitzenspiel der Liga steigt am Samstagabend in Bad Ems! Der Tabellenführer aus der Kurstadt trifft auf das Team aus dem Hunsrück. Beide Mannschaften liegen mit zwei Siegen auf den Spitzenplätzen und wollen am Ende der Saison, die Nase ganz vorne haben. Bad Ems entführte letztes Wochenende beide Punkte vom heimstarken Bitburger Team, die Hunsrück HSG hatte spielfrei. Sicherlich sind die Gastgeber aufgrund der vorhandenen Spielpraxis der Favorit in heimischer Halle, doch die Mannschaft von Trainer Dejan Dorbadzijev hat die spielfreie Zeit genutzt, um sich intensiv auf diese Begegnung vorzubereiten. „Vier Wochen lang trainieren wir schon ohne Harz“, verrät der HSG Coach.

 

Personal: Neuzugang Martin Scherschlicht fällt aufgrund einer Knieoperation lange aus, Julian Mangold plagt sich weiterhin mit seiner Schulterverletzung und Nico Bach hat sich im Training eine Oberschenkelverletzung zugezogen. Hinter den Beiden steht ein Fragezeichen.

 

Prognose: „Ich habe mir den Gegner angeschaut, eine heimstarke Mannschaft, die stark im Rückraum besetzt ist und die eine gute zweite Welle spielen. Hier sind wir vor allem beim Rückzugsverhalten gefordert. Hoffentlich setzen meine Jungs die Vorgaben um, dann schauen wir mal. Unterschätzen werden wir die starken Gastgeber sicher nicht. Ich erwarte ein interessantes Spiel“, sagt Dobardzijev.

 

 

24. Oktober 2021

 

TV Bitburg - TV Bad Ems 26:30 (13:13)

 

Die Vorzeichen standen für das Bitburger Team nicht gut: mit den aus beruflichen Gründen fehlenden Torhütern Kevin Hildebrandt und Hennig Otte, dem Verletzten Marc Schürer und dem erkrankten Chris Stelmach fehlten der Mannschaft wichtige Alternativen.

 

Bad Ems stellte seine spielerische Stärke von Beginn an unter Beweis und lieferte den Eifelanern in der ersten Hälfte ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem die Gäste zunächst in Führung lagen, ehe Bitburg erstmals beim 8:7 in der 16. Minute die Nase vorne hatte. Diese Führung verteidigte das Team von Trainer Sven Lauer bis zur Pause, den Gästen gelang kurz vor dem Seitenwechsel der 13:13 Ausgleich. „In den Anfangsminuten bestimmten die Abwehrreihen das Geschehen und so fielen bis zur 9. Minute beim 2:3 wenige Tore. Erst dann steigerten sich die Angriffsreihen auf beiden Seiten“, sagte Lauer.

 

Auch nach dem Wechsel blieb die Begegnung ausgeglichen, keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Nach Ansicht von Lauer kam die entscheidende Phase des Spiels nach der 18:16 Führung seines Teams in der 37. Minute: „Zwei klare Chancen ließen wir liegen, mussten eine Zeitstrafe verkraften und so legten die Gäste bis auf 19:21 in der 45. Minute vor“, klagte der TV Coach. Dabei erzielte Gästespieler Michael Schmitz in dieser Phase vier Treffer und zeigte sich vom Punkt treffsicher. Am Ende war Schmitz mit 10/7 Treffern der beste Torschütze der Gäste. Allerdings stimmte das Verhältnis der verhängten Siebenmeter nicht: Während die Gäste 12 Siebenmeter bekamen, standen bei den Gastgebern lediglich fünf Strafwürfe in der Statistik.

 

 „Ab der 56. Minute versuchten wir dann, das Spiel mit einer offensiveren Deckung zu drehen, doch das klappte nicht und so kassierten wir die zweite Niederlage im zweiten Spiel. Für uns ist das ungewohnt und wir sind jetzt Tabellenletzter. Wir gehen jetzt in eine dreiwöchige Pause und hoffen dann die ersten Punkte einfahren zu können“, sagte der TVB Coach.

 

Reich - Crames (1), Schackmann, Guldenkirch (4) Walerius, Steinbach (1), Enders (8/5), Sonnen, Kaufmann (2), Lauer (2), Wolff (6), Nelles (2)

 

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19. Oktober 2021

 

TV Bitburg - TV Bad Ems (Samstag, 19 Uhr, Realschule)

 

Ausgangslage: Für den TV Bitburg geht es im zweiten Saisonspiel gegen den TV Bad Ems, eine Mannschaft, die zum Saisonstart den TV Welling mit einer deklassierenden 33:15 Niederlage auf den Heimweg schickte. Dabei konnten die Kurstädter den angeschlagenen Maximilian Baldus, einen ihrer Leistungsträger, lediglich bei Strafwürfen einsetzen, hatten mit Luca Reuter den „Antreiber“ im Rückraum, der selbst auch torgefährlich war. Insgesamt spielte Bad Ems über die gesamte Spielzeit ein hohes Tempo, war von allen Positionen torgefährlich und zeigte sich auch im Positionsspiel treffsicher.  Für das Bitburger Team gibt’s ein Wiedersehen mit ihrem ehemaligen Keeper Dennis Schwerdt, der im Auftaktspiel gegen Welling ein Garant für den klaren Erfolg war. Das Bitburger Team kassierte im Derby gegen die Hunsrück HSG gleich zum Saisonauftakt eine Heimniederlage und hat jetzt vor heimischer Kulisse einiges gutzumachen

 

Personal: Viele Fragezeichen stehen hinter dem Kader von Trainer Sven Lauer. So wird sich wohl erst am Spieltag entscheiden, ob David Nelles (Wadenverletzung), Stefan Steinbach und Chris Stelmach (erkrankt) und Martin Guldenkirch (Fußverletzung) auflaufen können. Definitiv wieder dabei ist Pascal Wolff und das ermöglicht den Gastgeben Alternativen im Rückraum.

 

Prognose: „Das wird eine schwere Aufgabe und wir wissen, das die Gäste eine gute 6:0 Abwehr spielen. Deshalb ist es wichtig, die Stärken aus dem Rückraum zu nutzen und uns hier anders als im Auftaktspiel gegen die Hunsrücker mehr Würfe zu nehmen. Für uns wird auch im Saisonverlauf wichtig sein, dass wir die Spiele über die Abwehr gewinnen. Bad Ems hat im ersten Spiel viel über den Gegenstoß getroffen und das wollen wir unterbinden. Wir sind gut auf die Gäste eingestellt und wollen das Beste geben. Jetzt muss ein Sieg her“, fordert Lauer.

 

HSG Hunsrück hat spielfrei

 

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03. Oktober 2021

 

HSG Hunsrück - TS Bendorf 37:28 (21:14)

 

Die Hunsrück HSG bleibt der Maßstab in der Rheinlandliga der Männer. Nach dem Auswärtsspiel beim TV Bitburg folgte im ersten Heimspiel gegen die TS Bendorf ein klarer Erfolg. Einen Blitzstart legte die Hunsrück HSG gegen die stark eingeschätzte Bendorfer Mannschaft hin und ließ von Beginn an keine Zweifel daran aufkommen, wer am Ende die Halle als Sieger verlassen sollte.

 

Beim 5:1 in der 7. Minute musste Gästetrainer Lukas Litzmann bereits die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch legen und die erste Auszeit nehmen. Dies half zumindest, den Lauf des Teams von Trainer Dejan Dobardzijev zu stoppen, doch die Gastgeber bauten ihren Vorsprung bis zur Pause auf 21:14 aus und so blieb nur noch die Frage offen, wie hoch der Hunsrücker Sieg im ersten Heimspiel der Saison ausfallen sollte.

 

„Von Anfang an boten wir eine gute Abwehrleistung, kamen so über die erste und zweite Welle zu einfachen Toren. Die Mannschaft hat von Beginn an gezeigt, dass sie auch dieses Spiel gewinnen wollte“, freute sich der HSG Coach.

 

Auch nach dem Wechsel bestimmte das Hunrsück-Team das Geschehen, lag erstmals beim 29:19 in der 41. Minute mit zehn Treffern in Führung, konnte sich dann aber nach der Auszeit von Dobadzijev in der 54. Minute bis zum Schlusspfiff noch deutlicher absetzen.

 

„Ich musste die Auszeit nehmen, da die Jungs zu diesem Zeitpunkt etwas das Gas aus dem Spiel genommen hatten und sie daran erinnern, wie stark die erste Hälfte gewesen ist. Das hat die Mannschaft dann auch bis zum Schlusspfiff wieder beherzigt. Insgesamt bin ich sehr zufrieden, obwohl wir etwas besser gegen den Bendorfer Kreis hätten spielen können. Hier haben wir doch einige Treffer kassiert. Doch meine Spieler haben auf dem Platz Verantwortung übernommen und jetzt werden wir uns in der Spielpause auf das Spiel in Bad Ems, das wir ohne Harz bestreiten müssen, vorbereiten“, sagt Dobadzijev.

 

Everding und Luth - L. Schneider (1), Faust (2), Klei (4), K. Schell (2), Mangold (5), M. Schell (7), Conrath (2), Stürmer (4), Bach (3), Roschel (3/3), J. Schneider (4)

 

 

28. September 2021

 

HSG Hunsrück - TS Bendorf (Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Mit einem Sieg im Rücken läuft die Hunsrück HSG mit ihrem neuen Trainer Dejan Dobardzijev vor heimischem Publikum auf. Mit dem TS Bendorf kommt jetzt eine Mannschaft in den Hunsrück, die ihr Auftaktspiel gegen den ambitionierten, allerdings ersatzgeschwächten HC Koblenz deutlich mit 33:25 gewinnen konnte. Um Florian Schmitt, Dustin Keip, Jann Aschowski und Philipp Majewski stellt der Gast eine torgefährliche Mannschaft, die sich im Auftaktspiel vor allem auf seinen Torhüter Niko Hemmerle verlassen konnte, der im Zusammenspiel mit dem Abwehrblock die gegnerischen Angreifer schier zur Verzweiflung brachte. Die Gastgeber werdensich auf einen Gegner einstellen müssen, der ihnen alles abverlangen wird.

 

Personal: Weiterhin sind die Torhüter der HSG noch nicht fit und auch Julian Mangold hat noch mit seinen Rücken- und Schulterproblemen zu kämpfen.

Allerdings hofft Trainer Dobardzijev, das alle am Samstagabend auflaufen können.

 

Prognose: „Wir wollen vor heimischem Publikum den Auftaktsieg gegen Bitburg heute bestätigen und beide Punkte gewinnen. Dabei dürfen wir uns nicht auf der Leistung des Auftaktspiels ausruhen, werden uns intensiv auf den Gegner vorbereiten. Dazu habe ich einige Infos bekommen. Das Ergebnis der Bendorfer in Koblenz zeigt, dass erst jedes Spiel gespielt werden muss und allein die Favoritenrolle nicht ausreicht“, sagt der HSG Coach. 

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26. September 2021

 

TV Bitburg - HSG Hunsrück 19:25 (10:11)

 

Ihrer Favoritenrolle gerecht wurde das Team von Trainer Dejan Dobardzijev beim TV Bitburg und gewinnt das Auftaktspiel zur diesjährigen Saison. Doch die von Janosh Klimek gecoachten Gastgeber hielten das Spiel lange offen, boten dem Favoriten aus dem Hunsrück eine gleichwertige Begegnung.

 

Die Hunsrücker fanden besser ins Spiel, führten zunächst mit 1:3 in der 5. Minute, doch dann waren die Gastgeber im Spiel, gingen nach drei Treffern in Folge erstmals mit 4:3 in der 9. Minute in Führung. Doch die Begegnung blieb bei wechselnden Führungen mit jeweils einem Treffer bis zur Pause völlig ausgeglichen.

 

Die erste zwei Tore Führung gelang den Hunsrückern beim 14:16 in der 39. Minute, der nach dem 15:17 ab der 43. Minute mit drei Treffern in Folge auf 15:20 in der 46. Minute ausgebaut wurde. Die Begegnung gegen eine konditionell und spielerisch nachlassende Bitburger Mannschaft war jetzt entschieden.

 

„Das Ergebnis spiegelt den Spielverlauf aus meiner Sicht nicht wider. Allerdings sagen 19 Tore in heimischer Halle Alles! Unsere Spieler sind durchaus in der Lage hier 30 Tore zu erzielen, doch aus dem Rückraum fehlte der Druck und die Torgefährlichkeit. Noch sind die Spieler nicht in der Form, die sich selbst wünschen. Dazu wurde „Shooter“ Pascal Wolff, der aus familiären Gründen fehlte, schmerzlich vermisst. Nach der ausgeglichen geführten ersten Halbzeit nahmen wir uns in der Pause vor, so weiterzumachen, doch wir scheiterten am gegnerischen Torwart und den Paßfehlern. Das hat der Gegner bestraft. Letztlich war viel mehr drin, denn die HSG aus dem Hunsrück ist sicher keine Übermacht. Doch am Samstagabend waren wir einfach nicht gut genug, doch wenn die Mannschaft gut arbeitet, kann es die Revanche im Hunsrück geben. Der Sieg der Gäste ist verdient, da wir nach dem Wechsel einfach nicht mehr mithalten konnten. Hier macht sich auch der Trainingsaufwand bemerkbar, da die Gäste dreimal die Woche und Bitburg nur einmal die Woche trainiert. Kämpferisch haben die Jungs alles gegeben, doch an diesem Abend fehlte uns auch das Tempo nach vorne und wir kamen zu keinen Gegenstoßtoren“, resümierte Janosh Klimek, der die Mannschaft für den in Urlaub weilenden Coach Sven Lauer betreute.

 

„Die guten Leistungen aus der Vorbereitung wollten wir unbedingt mit ins Auftaktspiel nach Bitburg mitnehmen, wussten aber, dass es nicht einfach wird. So sind wir mit großem Respekt aber mit viel Power in Bitburg angetreten und wollten unsere Tore vor allem über die schnelle zweite Welle machen. Von Beginn an stand unsere Abwehr sehr gut. Allerdings hatten wir Probleme im Torhüterbereich, da beide Keeper gesundheitlich angeschlagen in diese Begegnung gingen und auch unser Rückraumspieler Julian Mangold aufgrund einer Armverletzung nur in der Abwehr eingesetzt werden konnte. In der Pause habe ich den Jungs gesagt, dass wir weiterhin eine gute Abwehrleistung brauchen, um mit unseren Gegenstößen den Vorsprung auszubauen. Am Ende ein verdienter Sieg meiner Mannschaft, die das bessere Team waren und auch konditionelle Vorteile in den Schlussminuten hatte. Die Mannschaft hat sehr gut gekämpft und dank der guten Abwehrleistung die Punkte verdient gewonnen“, lobte Gästetrainer Dejan Dobardzijev.

 

TVB: Reich - Crames, Schackmann, Guldenkirch (2), Walerius, Steinbach, Stelmach (4), Enders (4/4), Sonnen (2), Kaufmann, Lauer (4), Nelles (3).

 

HSG: Everding und Luth - Schneider (1), Faust, Klei (4), Stürmer (4), Schell (10/3), Conrath (1), Bach, Roschel (1), Schneider (1), Schug.

 

21. September 2021

 

TV Bitburg - HSG Hunsrück (Samstag, 19 Uhr, Realschule)

 

Ausgangslage: Gleich am ersten Spieltag kommt es zum Lokalderby zwischen dem TV Bitburg und der Hunsrück HSG, doch leider findet der Saisonauftakt ohne Zuschauer statt. Dafür ist aber Harz in der Halle erlaubt! In den letzten Jahren spielten beide Mannschaften immer um den Titel in der Liga mit. Ob dies auch in diesem Jahr so sein wird, muss abgewartet werden. Insbesondere die Ambitionen der Eifelaner dürften in dieser Saison nach einem personellen Umbruch eher nicht Richtung Meisterschaft gehen, anders dagegen sieht es bei den Gästen aus, die wie der TV Bitburg mit einem neuen Trainer in die Saison geht. Während beim TV mit Sven Lauer ein „alter Bekannter“ das Sagen auf der Bank hat, greift die Hunsrück HSG auf die Erfahrung von Dejan Dobardzijev zurück. Der 44-jährige Serbe, der 16 Länderspiele für Mazendonien bestritt und der bis 2020 den RPS Oberligisten HSG Kastellaun/Simmern coachte, geht mit einer ambitionierten Mannschaft ins Rennen, die in dieser Saison den Titel endlich einfahren möchte, um in die RPS Oberliga aufzusteigen.  Am Samstag sind in der Halle noch keine Zuschauer zugelassen. „Nachdem lange Zeit nicht feststand, ob die Edith-Stein-Halle zumindest für die erste Hälfte der Saison als Heimhalle genutzt werden kann und darf, kam die Zusage dafür nun sehr kurzfristig. Wir sind sehr glücklich über die Entscheidung, aber um einen sicheren, hygienischen und richtlinien-getreuen Umgang zwischen allen Beteiligten garantieren zu können, fehlt uns schlichtweg ein bisschen Vorbereitungszeit.  Wir bitten um Euer Verständnis und arbeiten mit Hochdruck daran die Heimspiele so schnell wie möglich wieder mit Euch gemeinsam erleben zu dürfen“, heißt es von Seiten des Vereins.

 

Personal: Auf Bitburger Seite fehlen die Torhüter Henning Otte und Kevin Hildebrandt. So steht neben Fabian Reich ein weiterer Torhüter aus der zweiten Mannschaft zur Verfügung. Verletzt fallen Stefan Steinbach und Marc Schürer aus und auch Trainer Sven Lauer wird aus Urlaubsgründen fehlen. Das Coaching übernimmt Janosh Klimek, die Spielvorbereitung haben Flo Enders und Jan Lauer übernommen. Bei den Gästen steht ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Neuzugang Martin Scherschlicht, der an einer Knieverletzung laboriert. Ansonsten kann der HSG Coach auf die volle Besetzung zurückgreifen.

 

Prognose: „Im letzten Testspiel gegen Merzig hat die Mannschaft über weite Strecken eine gute Leistung gezeigt, auf die wir aufbauen wollen. Bei der HSG Hunsrück wissen wir nicht so richtig, was auf uns zukommt, doch wir sehen den Gast als Topfavoriten auf den Titel. Doch wir wollen die Mannschaft ärgern, aus einer kompakten und sicheren Abwehr spielen und den Gästen das Leben schwer machen. Dabei wollen wir die einfachen Tore verhindern und unsere Qualitäten über die Spielsysteme zeigen“, verspricht Lauer. „Wichtig wird sein, dass wir an die Leistungen aus den Vorbereitungsspielen anknüpfen. Wir haben Respekt vor der Bitburger Mannschaft, wollen aber zeigen, dass wir uns weiterentwickelt haben. Doch wir konzentrieren uns auf uns, werden im Laufe der Trainingswoche die taktische Einstellung für das Spiel einstudieren und hoffen, beide Punkte aus der Eifel mitnehmen zu können. Für uns ist jedes Spiel wichtig und wir wissen, dass es in Bitburg nicht einfach sein wird. Angst haben wir aber keine“, sagt Dobardzijev. 

 

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25. August 2021

 

Am Samstag, 25. September fällt der Startschuss in die Saison der Rheinlandliga der Männer.

 

Gleich am ersten Spieltag treffen der TV Bitburg und die HSG Hunsrück im Prestigeduell der Region aufeinander. Der TVB und die HSG Hunsrück sind beiden verbliebenen Mannschaften aus dem Spielbereich Mosel. Noch letzte Saison stellte der Spielbereich mit der Saarburger Fortuna und der HSG Eifel, die ihren freiwilligen Verzicht auf die Klassenzugehörigkeit erklärten, dem TuS Daun, der beim Corona-bedingten Saisonabbruch 19/20 auf Platz 1 der Tabelle stand  und in die RPS Oberliga aufstieg, sowie der DJK/MJC Trier, die vor wenigen Tagen ihren Rückzug aus der Rheinlandliga bekannt gab, das Gros der teilnehmenden Mannschaften an der Liga.

 

Gleich am ersten Spieltag kommt es zur Standortbestimmung, vor allem für die Gäste aus dem Hunsrück, die in der kommenden Saison erneut um die Meisterschaft mitspielen wollen und dem TV Bitburg, der nach dem Verlust wichtiger Leistungsträger seine Ambitionen hinsichtlich der Saisonziele sicherlich anders definiert.

 

Wie verlief die bisherige Saisonvorbereitung, wo liegt der Schwerpunkt im Training beider Teams bis zum Saisonstart?

 

„Anfang Juni haben wir mit dem Training im Freien begonnen, konnten dann endlich in die Halle unter Beachtung der Corona-Hygienemaßnahmen. Seitdem trainieren wir freitags, zudem müssen die Jungs mit individuellem Training etwas für ihre Fitness tun. Wir wollen uns taktisch in Angriff und Abwehr verbessern, hierauf liegt unser Fokus. Vor allem wollen wir unser Spiel ohne Harz verbessern und diese Schwachstelle abstellen. Mit Henning Otte (Tor), Stefan Steinbach, Pascal Wolff, Tim Crames, Christopher Stelmach und Alex Sonnen kehren gleich sechs ehemalige Spieler in den Kader zurück. Zudem hat sich uns der 17-jährige Tom Schackmann aus Schweich angeschlossen, der im linken Rückraum zum Einsatz kommen wird. Wir sind unter den gegebenen Umständen mit der bisherigen Saisonvorbereitung zufrieden, haben in den Testspielen vor allem gegen Daun gute Ansätze in unserer Abwehrarbeit sehen können, auf die wir aufbauen können. Bis zum Saisonstart werden wir noch am Feinschliff arbeiten“, sagt Bitburgs Trainer Sven Lauer.

 

Im Hunsrück übernahm Dejan Dobardzijev das Traineramt ab 1. Juni und hat mit der Mannschaft bis 31. Juli durchgehend arbeiten können „Es folgten 10 Tage Trainingspause, nachdem wir in den ersten beiden Monaten die konditionellen Grundlagen für die Saison gelegt haben. Bislang haben wir drei Spiele gegen RPS Oberligisten absolviert, die durchaus erfolgreich waren. So gab es gegen die HSG Kastellaun/Simmern und den TV Bodenheim zwei Siege. Am Wochenende sind zwei Testspiele geplant, am Freitag gegen den TV Vallendar und am Sonntag in Bodenheim. Mit Martin Scherschlicht hat sich ein aus der Region stammender Torwart unserer Mannschaft angeschlossen, der zuletzt beim RPS Oberligisten Bingen zwischen den Pfosten stand. Die Jungs zeigen eine gute Trainingsbeteiligung, doch wir haben bis zum Saisonstart noch einiges zu tun. Neben dem dreimaligen wöchentlichen Training werden wir noch Testspiele absolvieren. Setzt die Mannschaft das um, was ich von ihr will, bin ich optimistisch“, erklärt der neue HSG Coach. 

 

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12. August 2021

 

DJK/MJC Trier zieht Mannschaft aus der Rheinlandliga der Männer zurück

und findet neuen Trainer

 

Die DJK/MJC Trier wird ihr Spielrecht in der Rheinlandliga der Männer nicht wahrnehmen. Nachdem Spielertrainer Alex Kuhfeld Ende Juli seinen Rücktritt erklärt hatte, suchten die Verantwortlichen der DJK/MJC Trier nach einem neuen Trainer und wurden fündig. Mit Ralf Martin übernimmt ein langjähriger MJC Coach erneut das Team, das sich personell gegenüber der letzten Saison erheblich verändern wird. Das Spielrecht in der Rheinlandliga wird das Team nicht wahrnehmen, sondern in der Verbandsliga West einen Neuaufbau wagen.

 

 

 

Rückkehr der Routiniers, Patrick verlässt Rheinlandligist Bitburg Richtung Düren

 

20.6.2021

 

Nachdem mit Henning Otte, Stefan Steinbach, Pascal Wolff, Tim Crames, Christopher Stelmach und Alex Sonnen gleich sechs Handball-Routiniers in den Kader des Rheinlandligisten um ihren neuen Trainer Sven Lauer zurückkehrten, verlässt Nachwuchstalent Patrick Engel den Rheinlandligisten und schließt sich der SG Düren, Oberliga Mittelrhein an.

 

„Nachdem es Patrick schon vor geraumer Zeit für sein Studium nach Köln verschlagen hat, geht es für ihn auch sportlich in eine neue Heimat. Er verlässt unsere 1. Herrenmannschaft und wechselt zur SG GFC Düren 99. Studium und Beruf gehen bei uns wie immer vor! Deswegen könnten wir die Entscheidung absolut nachvollziehen, auch wenn wir Patrick in unseren Reihen sehr vermissen werden“, sagt Bitburgs Coach Sven Lauer. Vergangene Woche haben die Eifelaner das Mannschaftstraining wieder aufgenommen. Nach einer lockeren Laufeinheit und einem Kraft-Zirkel stand ganz handballtypisch Fußball auf dem Programm. Wann es für die Bitburger wieder in die Halle geht, ist aktuell noch unklar, solange wird weiter outdoor trainiert.

 

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09-04-2021

 

Situationsbericht regionale Teams in der Rheinlandliga Männer


 

Nur noch drei Vertreter stellt der Spielbereich Eifel/Mosel/Hunsrück seit der letzten Saison in der Rheinlandliga der Männer, der höchsten Spielklasse des Handballverbandes Rheinland mit insgesamt 12 Mannschaften. Nachdem der TuS Fortuna Saarburg und die HSG Eifel ihren freiwilligen Verzicht auf ihre Ligaspielrecht erklärten und der TuS Daun beim Corona-bedingten Saisonabbruch auf Platz 1 der Tabelle stand und sein Spielrecht in der RPS Oberliga antrat, reduzierte sich das einst starke Teilnehmerfeld aus der hiesigen Region auf drei Teams, die auch in der kommenden Spielzeit in der Liga auflaufen werden. Einiges hat sich zwischenzeitlich bei den Vereinen getan, die sich allesamt auf die neue Saison freuen, die im Herbst beginnen soll.  

 

TV Bitburg

 

Mitte März trennten sich in der Eifel die Wege von Trainer Rudi Engel und dem TV Bitburg. Im Rahmen der Planungen für die anstehende Saison entschieden die Beteiligten, ihre Zusammenarbeit im gegenseitigen Einvernehmen zu beenden. Die Nachfolge von Engel wird Sven Lauer antreten, eine ehemaliger Spieler der Eifelaner, der bereits vor zwei Jahren übergangsweise das Amt des Trainers innehatte. Neben ihm wird Marc Hagemann, ein ehemaliger Bitburger Spieler, der über jahrelange Erfahrung an der Seitenlinie verfügt, auf der Platz als Co-Trainer teilnehmen.

 

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Sven und Marc zwei Ur-Bitburger für das Trainerteam unserer 1. Herren Mannschaft zurückgewinnen konnten. Aus unserer Sicht macht es sehr viel Sinn ehemalige Aktive aus Bitburg wieder in den Verein zu integrieren, um so eine hohe Identifikation zu schaffen. Die beiden haben lange Zeit selbst in der 1. Herren Mannschaft gespielt, kennen alle Spieler meist sogar noch als eigene Mitspieler und auch die Strukturen im Verein. Beste Voraussetzungen also, um ein neues Kapitel der 1. Herren Mannschaft in Bitburg zu beginnen!“, Abteilungsleiter Stefan Frisch.

 

Die Verpflichtung des Trainergespanns hatte Signalwirkung in der Bierstadt. So kehren mit Henning Otte (Tor), Stefan Steinbach, Pascal Wolff, Tim Crames, Christopher Stelmach und Alex Sonnen gleich sechs ehemalige Spieler aus ihrer Handballpause oder sogar „Ruhestand“ zurück. Mit Kevin Hildebrandt (Tor), Florian Enders, Jan Lauer, Martin Guldenkirch, Marc Schürer, Jan Kaufmann, Patrick Walerius kann Lauer auf eine erfahrene Stammmannschaft zurückgreifen, die bereits in der RPS Liga aktiv war. Doch die Kaderliste ist noch nicht abschließend, da die Youngsters der Eifelaner auf Studiums Entscheidungen warten.

 

„Das die Spieler in den Kader zurückkehren hängt damit zusammen, dass ihre Lust auf Handball wieder da ist. Zudem tragen wir der persönlichen Situation der Spieler Rechnung und werden den Trainingsaufwand auf mindestens einmal Training pro Woche reduzieren. Derzeit bereiten sich die Spieler individuell vor, noch können wir nicht in unsere Halle, hoffen aber, dass wir bald Gewissheit darüber haben, wann die Saison los geht und wir in die Vorbereitung einsteigen können. Auf jeden Fall wird es eine Zusammenarbeit mit unserer zweiten Mannschaft geben“, verspricht der neue Trainer, für den klar ist, dass die Mannschaft das Saisonziel Meisterschaft nicht ausgeben wird. „Doch unser sportlicher Ehrgeiz geht natürlich so weit, jedes Spiel gewinnen zu wollen“.  

 

HSG Hunsrück

 

Ab 1. Juni übernimmt Dejan Dobardzijev die HSG im Hunsrück und löst damit das Trainergespann Jochen Tatsch und Timo Stoffel ab. Tatsch wird sich künftig um die 2. Mannschaft der HSG, die in der Verbandsliga aufläuft kümmern, Timo Stoffel übernimmt von Korab Muliqi das Damenteam in der Rheinlandliga.

 

„Wir streben seit 2018 die Rheinlandmeisterschaft an und wollen in die RPS Oberliga. Das war auch das erklärte Ziel bei der seinerzeitigen Kooperation zwischen der HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch und der SG Gösenroth/Laufersweiler. Dabei setzt sich die Mannschaft überwiegend aus Spielern der beiden Vereine und aus der JSG Hunsrück Jugend zusammen, mit der wir in der Rheinlandliga ganz oben mitspielen können und werden“, versprechen HSG Vorstand Bernd Everding und Alwin Reuter.

 

Zur Personalsituation erklärt der scheidende HSG Coach Jochen Tatsch: „Der Kader für die erste und zweite Mannschaft bleibt gegenüber der letztjährigen Saison so gut wie unverändert. Lediglich Leon Kaltenmorgen muss aus beruflichen Gründen passen“.

 

DJK/MJC Trier

 

„Seit Mitte Oktober nach Abbruch der Saison war der Kontakt innerhalb der Mannschaft auf WhatsApp und eine Fitness-App beschränkt. Die Spieler haben eigenverantwortlich an ihrer Fitness gearbeitet. Einige mehr und einige weniger. Die Zweite Welle der Pandemie hat uns deutlich härter getroffen als im Vorfeld angenommen. Die Motivation nach so einer langen Pause zu erhalten, ist verdammt schwer und mit Sicherheit nicht so leicht wieder herzustellen“, glaubt MJC Trainer Alex Kuhfeld. Seine Mannschaft wird in der kommenden Saison auf Marco Müller (berufliche Gründe), Leo Helbrecht (Studiengründe) und Moritz Merten, der aus familiären Gründen kürzertreten wird, verzichten. Als Zugänge stehen Benedikt Chorus, Max Wiemers aus dem eigenen Verein sowie den A-Jugendlichen Jonas Widua und Cedric Jahnen von der DJK St. Matthias fest.

 

„Die Abgänge machen es uns sehr schwer, da Marco, Leo und Moritz für uns sehr wichtige Spieler waren. Wir sind natürlich auf der Suche nach Spielern, was in der Region Trier eine Mammutaufgabe ist“, verrät Kuhfeld, der sich mit seinem Team seit letzter Woche regelmäßig im Freien trifft und gemeinsam an der Fitness arbeitet. Das Ganze erfolgt mit zwei Übungsleitern und in Kleingruppen.  

 

„Ich hoffe das wir vielleicht im Sommer wieder in die Halle dürfen und die Sportart ausüben, die uns auch Spaß macht“, sagt der MJC Coach.