Vorschau auf den Spieltag 15./16. Dezember 2017

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – HSC Schweich (Freitag, 20.30 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Liebend gerne wäre die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch dem Verlegungswunsch der Gäste aus Schweich nachgekommen, doch es war einfach nicht möglich: „Wir haben wirklich alles versucht, doch wir fanden einfach keinen anderen Termin. Gern hätten wir den Gästen diesen Wunsch erfüllt, zumal der HSC uns auch schon entgegengekommen ist, doch es war einfach nicht möglich“, versichert HSG Trainer Mirza Cehajic. „Der Sieg am Samstag in Moselweiss lässt uns beruhigt in die nächsten Wochen gehen. Mit nun 11:9 Punkten sind wir mit dem bisherigen Saisonverlauf sehr zufrieden. Die Mannschaft hat die zahlreichen verletzungsbedingten Rückschläge gut verkraftet und ist als Team zusammengewachsen. Am meisten gelitten unter unseren Personalproblemen hat leider unsere zweite Mannschaft. Aber auch hier sind wir optimistisch, dass wir in der Rückrunde die notwendigen Punkte zum Klassenerhalt einfahren können“, erklärt HSC Coach Andreas Rosch.

Personal: Beim Gastgeber muss Kreisläufer Lars Gerhard aufgrund von beruflichen Verpflichtungen passen. Aufgrund von Verletzungen fehlen auf Schweicher Seite Tim Karrenbauer, Fabian Reich, Thomas Müller, Julius Fuchs, Tobias Quary und Daniel Rohr. Aus beruflichen Gründen müssen wir am Freitag außerdem auf Johannes Rosch und Max Kratz verzichten. Weitere Spieler sind angeschlagen und hier entscheidet sich der Einsatz am Freitag kurzfristig. Da die zweite Mannschaft des HSC vorher in Irmenach im Einsatz ist, dürfen sich einige Spieler am Freitag über 120 Minuten beweisen, bevor es in die lang ersehnte Feiertagspause geht.

Prognose: „Mich interessiert die Leistung meiner Mannschaft vor allem deren Einstellung. Das ist das Hauptthema. Stimmt die Einstellung sind wir nur schwer zu schlagen. Ist die Einstellung aber so wie in den ersten 25 Minuten des Welling Spiels, verlieren wir gegen jede Mannschaft, egal wer da aufläuft. Deshalb verlange ich die richtige Einstellung von meiner Mannschaft, die das letztes Spiel vor heimischer Kulisse hat“, sagt Cehajic. „Die Gastgeber haben nach dem Trainerwechsel eine Serie von 10:0 Punkten hingelegt und das mit teilweise sehr deutlichen Siegen. Daher gehen die Gastgeber als haushoher Favorit in diese Begegnung. Wir werden natürlich nichts unversucht lassen um den Hausherren, welche ganz klar zu den Top 3 Teams der Liga zählen, Paroli zu bieten. Sicherlich keine einfache Aufgabe zum Abschluss der Vorrunde, welcher wir aber entspannt und ohne Druck entgegensehen“, sagt Rosch.

DJK/MJC Trier – HSG Bad Ems/Bannberscheid (Samstag, 19.30 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Mit der HSG Bad Ems/Bannberscheid haben Aufsteiger MJC Trier im letzten Spiel des Jahres den momentanen Tabellenzweiten zu Gast. „Mit Sicherheit eine schwierige Aufgabe, trotzdem wollen wir versuchen, unserem Publikum ein gutes Spiel zu bieten“, verspricht MJC Coach.

 

Personal: Steffen Kellendonk plagt sich mit Rückenproblemen rum, ansonsten sind alle Spieler dabei.

 

Prognose: Auch wenn wir am Samstag gegen den Tabellenzweiten spielen, erwarte ich von meiner Mannschaft, dass wir gerade in einem Heimspiel alles geben und versuchen, an die gute Leistung aus dem Spiel gegen Welling anzuknüpfen. Wir müssen von Anfang an in der Abwehr präsent sein, um dann durch schnelles umschalten leichte Gegenstoß Tore zu erzielen. Dazu gehört natürlich auch eine starke Torhüter Leistung. Vorne wollen wir versuchen mit Druck auf die Abwehr zu spielen, gleichzeitig aber auch nicht hektisch zu agieren. Ist unser Rückraum gut drauf, ergeben sich auch mit Sicherheit gute Gelegenheiten für unsere Außen und den Kreis. Mit einer konzentrierten Leistung sind wir vielleicht nicht ganz chancenlos, der Favorit in diesem Spiel ist aber mit Sicherheit die HSG Bad Ems/Bannberscheid. Schaut man sich unsere Spiele diese Saison an, so können wir mit dem bisher erreichten sicher gut leben. Auch wenn wir den ein oder anderen Punkt haben liegen gelassen. Ich wünsche mir von meiner Mannschaft, das ich als Trainer nach dem Spiel sagen kann, wir haben alles gegeben. Egal was am Ende dabei herauskommt. Besonders weil nach der Begegnung noch unsere Weihnachtsfeier ansteht und es sich nach einem guten Spiel besser feiern lässt“, weiß Martin.

 

 

 

Berichte vom Spieltag 09./10. Dezember 2017

 

TV Moselweiß – HSC Schweich 23:29 (11:11)

 

„Trotz unserer großen Personalprobleme konnten wir die beiden Punkte aus Koblenz mitbringen. So stellten sich Dirk Schmidt und Henri Herz, trotz Verletzung, in den Dienst der Mannschaft so dass wir wenigstens ein Torwart und zwei Auswechselspieler aufbieten konnten“, freute sich Schweichs Trainer Andreas Rosch.

 

Gegen den kämpferisch guten Tabellenletzten waren wir eigentlich bis zur 25. Spielminute die spielbestimmende Mannschaft und legten so bis zur 9:12 Führung vor. „Das die Gastgeber diese bis zur Halbzeit egalisieren konnten, haben wir uns selbst zuzuschreiben und so war das Spiel wieder komplett offen“, klagte Rosch.

 

Die Gastgeber legten anschließend noch zweimal vor, dann aber folgte eine starke Phase der Gäste, die sich von 17:17 auf 18:22 frühzeitig entschieden. „Am Ende haben wir verdient auch in dieser Höhe das Spiel gewonnen und können nun beruhigt in die nächsten Wochen gehen“, freute sich Rosch, der aber dann die Diskussion um die Situation im Schiedsrichterbereich eröffnete:

 

„Viel wurde während und nach dem Spiel über die Schiedsrichter, die sicherlich keinen spielentscheidenden Faktor darstellten, diskutiert. Hierzu möchte ich meine Meinung darstellen: Zu einem vernünftigen Handballspiel gehören eine Sporthalle, die den Ansprüchen (Regeln) entspricht, zwei Mannschaften, die den Ansprüchen (Spielklasse) entspricht und einen oder zwei Schiedsrichter, die den Anforderungen entsprechen. Wenn eine geeignete Sporthalle nicht zur Verfügung steht, dann wird das Spiel verlegt. Wenn eine der beiden Mannschaften aufgrund von Verletzungen, Krankheiten oder sonstigen Gründen nicht wettbewerbsfähig ist, wird eine Verlegung angestrebt. Wenn aber kein geeignetes Schiedsrichtergespann oder ein geeigneter Einzelschiedsrichter zur Verfügung steht, dann wird gespielt. Das soll jetzt nicht als Kritik an die beide Sportkameraden gehen, die das Spiel am Samstag in Moselweiß gleitet haben gelten. Die beiden haben ihren Job nach besten Wissen und Gewissen erledigt. Dass die beiden allerdings nicht in diese Spielklasse, die sie als Schiedsrichter auch nicht unbedingt angestrebt haben, gehören, haben sie leider mehrfach am Samstag bewiesen. Nochmal, es muss auch Spieler in der der Bezirksliga (für einfach mal eine tiefere Spielklasse zu nennen) geben und hier brauchen wir auch Schiedsrichter die den Anforderungen dieser Klassen entsprechen. Aber es kann nicht sein, dass Spiele in "höheren" Klassen dann unbedingt durchgeführt werden müssen, wenn kein geeigneter Spielleiter zur Verfügung steht. Am meisten Leidtun mir dann die Schiedsrichter, die ihren Kopf dafür hinhalten müssen und dann mit Spielleitungen beauftragt werden, die weder ihren Ansprüchen noch ihren Leistungsvermögen entsprechen. Wenn ein Spieler nicht dem Leistungsniveau einer bestimmten Spielklasse entspricht, dann wird er wohl kaum vom Trainer für ein Spiel in der Spielklasse aufgestellt, da sonst der Trainer weder dem Spieler noch der Mannschaft einen Gefallen damit tut. Aber die Schiedsrichter müssen ran, obwohl sie eigentlich kaum Ambitionen in diesen Klassen haben und werden dann zum "Freiwild" für die Mannschaften und Zuschauer. Da ich selbst als Schiedsrichter in der Oberliga aktiv war, kann ich bestätigen, dass es ab einer bestimmten Spielklasse nicht mehr damit getan ist, einfach nur da zu sein, sondern hier gehört einiges mehr dazu: zum Beispiel regelmäßige Lehrgänge und Beobachtungen mit Feedback, um sich in den Klassen zu etablieren. Ein Umdenken in dieser Thematik wird wohl erst dann kommen, wenn die ersten Spiele in den "höheren Spielklassen" verlegt werden müssen, weil kein geeigneter Spielleiter (Gespann) zur Verfügung steht. Ich will noch einmal klarstellen, dass es nicht persönlich an die beiden Sportkameraden vom Samstag gerichtet ist. Vielmehr habe ich echt Bedenken um die Zukunft in unserem Sport, wenn sich nicht bald im Bereich Schiedsrichter und auch im Umgang mit den Schiedsrichterkameraden was ändert“.

 

Schmidt - Kratz (1), Rosch (1/1), Mangold (9/3), Herz (2), Lieser (1), Nerling (6), Collet (4), Karrenbauer (5).

 

TuS Daun – TV Bassenheim 34:31 (17:15)

 

Aufatmen in Daun! Das ersatzgeschwächte Team von Trainer Markus Willems setzt sich im vier-Punkte-Spiel nach hartem Kampf gegen den Tabellenvorletzten und kann jetzt mit 12:10 Punkten beruhigt in die Weihnachtspause gehen. Trainer Markus Willems wollte das Spiel unter das Motto: „Hauptsache gewonnen“, stellen.

 

Dabei wechselten Hoch und Tiefs im Spiel der Gastgeber, die zu viele Fehler in Angriff und Abwehr produzierten. „Im Angriff waren es technische Fehler, schlechte Pässe und unkonzentrierte Abschlüsse. Im Abwehrverband hätte uns Gästespieler Alex Pieper fast im Alleingang erschossen. Hier haben wir nicht aufgepasst, nie auf der Wurfhand gestanden und sind beim Kreisanspiel immer wieder auf den gleichen Trick hereingefallen“, klagte Willems.   

 

In den Anfangsminuten wechselte die Führung hin und her, erst nach dem 7:5 in der 11. Minute hatten die Gastgeber die Nase mit zwei Treffern vorne und verteidigten ihren Vorsprung bis zur Pause. Den besseren Start in den zweiten Spielabschnitt erwischten die Eifelaner, die drei Treffer in Folge erzielten und beim 20:15 in der 34. Minute auf dem Weg zum Sieg waren. Doch die Gäste gaben sich nicht geschlagen, kämpften sich bis zur 54. Minute auf zwei Tore zum 28:26 heran, ehe Nachwuchsspieler Till Bergheim mit zwei Toren in Folge für die Entscheidung beim 30:26 in der 55. Minute sorgen konnte.

 

„Der 17-jährige Till Bergheim hat auf Rechtsaussen eine starke Partie gespielt, hatte bei 7 Versuchen 5 Treffer. Bassi Präder wurde im Laufe der Spielzeit immer offensiver gedeckt, dennoch zog er immer zwei Gegenspieler auf sich und so eröffneten sich die Lücken, die mein Sohn Jannis konsequent nutzte. Zudem ließ sich Luca immer wieder vom Kreis in den Rückraum fallen und war von dort ebenso torgefährlich. Melvin Wheaton hatte im Abschlusstraining signalisiert, dass er schmerzfrei spielen kann und so konnte ich ihn in der zweiten Hälfte bringen. Hier unterstrich er mit vier Treffern seine Wichtigkeit für uns, nutzte die Lücken, die sich durch die offensive Deckung der Gäste gegen Bassi Präder und Jannis Willems auftuenden Lücken. Eigentlich hatte ich nie das Gefühl, dieses Spiel verlieren zu können, doch nach den zuletzt aufgrund von Verletzungen und Krankheiten nicht optimalen Trainingsbedingungen, durch die wir nur in der Kleingruppe trainieren konnten, gab es im Hinblick auf die Abstimmung schon einige Probleme. Doch letztlich hat die junge Mannschaft ihre Aufgabe gelöst und wir haben zwei wichtige Punkte“, freute sich der TuS Doach.

 

Lofi und Rode – Hahn, Tran (3), Rattay, L. Willems (5), Otto (3), J. Willems (13/6), Bergheim (5), Präder (1), Wheaton (4), Illigen, Keitsch, Keil.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – TS Bendorf 41:29 (21:15)

 

Ungefährdeter Erfolg der Ruwertal HSG gegen den Drittletzten aus Bendorf. So feierten die Fans einen Start-Ziel Sieg ihres Teams in der Ruwertalhalle und verabschiedeten nicht nur ihre Mannschaft mit dem fünften Sieg in Folge in die Weihnachtspause, sondern auch Trainer Marc Köhler, der zum 1.1.17 sein Traineramt an Christian Stein übergeben wird. Inwieweit Köhler der Mannschaft in einer anderen Funktion zur Verfügung steht, ist noch ungeklärt. „Es wird ein fließender Übergang zu Christian geben“, erklärt Köhler.

 

Über 4:1 gelingt der Mannschaft früh eine klare Führung zum 11:6 in der 12. Minute. Den Vorsprung verteidigte das Team bis zur Pause zum 21:15. Entschieden war die Begegnung beim 29:19 in der 43. Minute! In der Restspielzeit verwalteten die Gastgeber ihren Vorsprung.

 

„Letztlich ein verdienter und klarer Erfolg für unsere Mannschaft, in der Robin Schöler im Tor eine starke Leistung abrief. Im Angriff waren es die Schröder-Brüder und Michael Stein, die immer wieder die richtigen Entscheidungen trafen. Allerdings sind 29 Gegentore zu viel und hier wartet noch Arbeit. Zu frei kam der Kreisläufer der Gäste immer wieder zum Abschluss und so stellte ich unsere 6:0 Deckung im zweiten Spielabschnitt auf 5:1 um, damit eine bessere Zuordnung möglich war. Jetzt suchen wir noch die Trainingsmöglichkeiten für unsere geschlossene Ruwertalhalle“, verrät der scheidende Trainer.

 

Meyer und Roth – C. Schröder (7), A. Schröder (9), Wenzel, Kuhfeld (10/3), Thesen (1), Backendorf (2), Frisch (2), Billen (1), Schöler, Stein (8), Zock, Simon (1).

 

TV Welling – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch 25:32 (14:15)

 

Die Hunsrück HSG bleibt in der Erfolgsspur und entführt auch aus Welling beide Punkte! Dabei verpennten die Gäste den Start, lagen 3:0 in der 6. Minute zurück und so legte Trainer Mirza Cehajic folgerichtig die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch. Doch bis zum 13:9 in der 26. Minute bestimmte Welling das Geschehen, doch dann drehten die Gäste das Speil über 14:15 zur Pause.

 

„Das waren die 25 schlechtesten Minuten seitdem ich Trainer bei der HSG bin. ES fehlte die Einstellung zur gegnerischen Mannschaft und den Spielern. Das war kein Rheinlandliganiveau. So musste ich in der Auszeit klare Worte an die Spieler richten“, verriet Cehajic. So war auch „Atmosphäre“ (Zitat Cehjic) in der Kabine.

 

Zu Beginn der zweiten Hälfte war das Cehajic Team dann hellwach, wirkte wie elektrisiert und erzielte fünf Treffer in Folge zum 14:20 und zwang den Gastgeber in der 36. Minute zur Auszeit. Beim 20:29 in der 51. Minute war die Begegnung entschieden, die Auszeit der Gastgeber zu diesem Zeitpunkt sollte nur noch zur Ergebniskosmetik reichen.

 

„Am Ende wieder die alte Krankheit, dass wir unsere Chancen nicht nutzen und den noch deutlicheren Sieg verpassen. Zudem sind wir durch unser schlechtes Abschlussverhalten immer wieder am gegnerischen Torwart gescheitert“, klagte der HSG Coach.

 

Everding und Schug – Gerhard (2), Hölzenbein (3), J. Schneider (1), Klei (1), Bach, Stürmer (4), Löw (9/2), Mulliqi (4), K. Schell (2), Jünemann, Kiesel, M. Schell (6)

 

 

 

Vorschau auf den Spieltag 09./10. Dezember 2017

 

TV Moselweiß – HSC Schweich (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: „Nach der Spielpause am vergangenen Wochenende sind wir nun beim Tabellenschlusslicht in Moselweiß zu Gast, die im bisherigen Saisonverlauf allerdings erst 3 Heimspiele bei bisher 6 Auswärtsspielen zu bestreiten hatten. Die Gastgeber konnten am ersten Spieltag in Bendorf gewinnen und waren danach 6 Spiele ohne Punktgewinn, ehe sie erst im Heimspiel gegen Daun erneut punkten konnten. Wir haben eine sehr deutliche Niederlage im Heimspiel gegen Mertesdorf zu verkraften und werden versuchen mit einem Punktgewinn am Rhein den Platz im Tabellenmittelfeld zu festigen“, hofft HSC Coach Andreas Rosch.

Personal: Schweich hat weitere Verletzungen zu beklagen haben und Herren II und A-Jugend sind gleichzeitig im Einsatz. Definitiv ausfallen werden Tim Karrenbauer, Fabian Reich, Tobias Quary und Daniel Rohr. Größere Fragzeichen stehen hinter den Einsätzen von Dirk Schmidt und Henri Herz.

Prognose: „Der größere Druck liegt sicherlich auf den Gastgebern, die jeden Punkt im Abstiegskampf brauchen und sich bestimmt für die deutliche Niederlage im letzten Spiel gegen den direkten Konkurrenten Bassenheim rehabilitieren möchten. Um nicht bald in eine ähnliche Drucksituation zu kommen, würden uns die beiden Punkte sehr gut tun und somit gehen wir, trotz der mehr als bescheidenen Personalsituation, optimistisch und mit voller Konzentration in dieses Spiel. Den Großteil der Gastgebermannschaft kenne ich nicht, allerdings verfügen sie über einige Akteure, die in den vergangenen Jahren schon höherklassig aktiv waren“, weiß Rosch.

TV Welling – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Deutlich lag der TV Welling im Spiel gegen die MJC Trier (17:27) zurück, als die Begegnung wegen der Unbespielbarkeit der Wolfsberg-Halle abgebrochen werden musste. Eine Woche davor entführten die Hunsrücker beide Punkte aus Trier und gelten auch im kommenden Saisonspiel als klarer Favorit. Zwar verlor das Team von Trainer Mirza Cehajic das Viertelfinalspiel gegen RPS Ligist Gösenroth/Laufersweiler, doch die Mannschaft unterstrich auch hier ihre derzeit gute Verfassung. In der Meisterschaft ist die HSG seit vier Spielen in Folge ungeschlagen.

 

Personal: Anfang der Woche konnte die HSG nur mit wenigen Spielen aufgrund von Erkrankungen und beruflichen Problemen trainieren. Am Samstag hofft Cehajic aber wieder auf die komplette Mannschaft.

 

Prognose: „Ich erwarte jedes Spiel eine Leistung, bei der alle Spieler 100 Prozent geben. Wenn wir uns nach dem Spiel in die Augen schauen, sollten wir das auf jeden Fall positiv beantworten können. Von meinen Leistungsträgern erwarte ich mehr Konzentration beim Abschluss. Das war zuletzt nicht gut“, urteilt der HSG Coach.

 

TuS Daun – TV Bassenheim (Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Wichtiges Spiel für die Dauner Mannschaft gegen den Tabellenvorletzten aus Bassenheim! Die Gäste kamen im letzten Meisterschaftsspiel im Kellerderby zu einem sicheren 27:20 Erfolg über Schusslicht Moselweiß und will jetzt die Gunst der Stunde gegen die personell angeschlagene Dauner Mannschaft nutzen, um sich mit einem Sieg weiter an die Mannschaften des unteren Mittelfeldes hängen zu können.

 

Personal: Julian Keitsch, Bene Rattay und Patrick Hahn werden aushelfen. Mit Keitsch und Rattay steigen die Alternativen für die Abwehr, mit Hahn die Möglichkeiten im Angriff. Matthis Otto plagt sich seit fast zwei Wochen mit einer Erkältung, sein Einsatz ist fraglich.

 

Prognose: „Ein extrem wichtiges Spiel für uns vor der Winterpause! Mit Sieg könnten wir den Abstand zu den Abstiegsplätzen vergrößern. Wären wir in Bestbesetzung, würde ich die Favoritenrolle gerne annehmen, doch unsere Verletzungsmisere ist noch nicht ausgestanden. Bassenheim wird bei uns nach dem Sieg gegen Moselweiß mit viel Selbstvertrauen auflaufen. Sieht man unser Unentschieden gegen Moselweiß, kennt man die Schwere der Aufgabe! Wir stellen uns auf einen Gegner ein, der sicher nicht so gefährlich aus dem Rückraum agiert wie Bad Ems/Bannberscheid, doch unterschätzen werden wir den Gästerückraum sicher nicht! Für mich ist der TV eine Wundertüte mit vielen neuen Gesichtern. Bei uns hat Melvin Wheaton wieder mit dem Training begonnen, doch sein Einsatz gegen Bassenheim kommt noch zu früh, da will ich nichts riskieren. Gewinnen wir dieses Spiel, haben wir mit unseren derzeitigen Möglichkeiten eine Klasse Runde gespielt“, sagt Trainer Markus Willems.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – TS Bendorf (Samstag, 20 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: „Vier Spiele, vier Siege“, lautet die momentane Erfolgsbilanz der Ruwertal HSG, die nun gegen den Drittletzten der Tabellen, die TS Bendorf Sieg Nummer fünf folgen lassen will. Damit könnte die Mannschaft nicht nur ihre aufsteigende Form dokumentieren, sondern Anschluss an das Spitzentrio der Liga mit Urmitz, Bad Ems/Bannberscheid und Rhein-Nette halten. Bendorf kam zuletzt Ende Oktober gegen Aufsteiger MJC Trier zu einem Sieg!

 

Personal: Michael Stein musste Anfang der Woche erkrankt passen, doch Trainer Köhler hofft auf seinen Einsatz.

 

Prognose: Weiter an der positiven Serie will HSG Trainer Marc Köhler festhalten: „Wir reiten auf dieser positiven Welle und wollen das jetzt bis zur Pause auch ausnutzen. Dann müssen wir sehen, wie wir über diese Pause kommen, zumal sich die Frage wieder einmal stellt, ob wir die Halle in dieser Zeit aufgrund der Schulferien nutzen können. Unsere Entwicklung in den letzten Wochen stimmt mich optimistisch, dass wir an die guten 15 Minuten des Spiels gegen Schweich anknüpfen und vor allem aus einer sicheren Abwehr zu unserem schnellen Spiel finden“, sagt der HSG Coach.

 

SV Urmitz – DJK/MJC Trier (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Zwei Heimniederlagen gegen Schweich und Daun stehen bislang in der ansonsten makellosen Bilanz des Tabellenführers aus Urmitz, der zuletzt mit zwei erwarteten Siegen über die abstiegsgefährdeten Teams aus Bendorf und Bassenheim in die Erfolgsspur zurückkehrte. Für das Team von Trainer Ralf Martin eine hohe Auswärtshürde, bevor sich der nächste Meisterschaftsfavorit mit der HSG Bad Ems/Bannberscheid zum Jahresschluss in der Wolfsberghalle vorstellt.

 

Personal: Stand heute sind alle Spieler fit und somit können wir, bis auf unseren Langzeitverletzten Philipp Busch, auf den kompletten Kader zurückgreifen.

 

Prognose: „Nachdem unser letztes Spiel gegen den TV Welling nach vierzig Minuten zu Ende war, kommen beim SV Urmitz schwere sechzig Minuten auf uns zu. Auch wenn wir der absolute Außenseiter in diesem Spiel sind, wollen wir versuchen, mit der gleichen Einstellung ins Spiel zu gehen wie gegen Welling. Im Spiel gegen Welling hat meine Mannschaft so gespielt, wie ich es jedes Wochenende von ihr erwarte. Damit meine ich in erster Linie die gute Abwehrarbeit zusammen mit der Torhüterleistung und das flexible Angriffsspiel. In Urmitz müssen wir von Anfang an in der Abwehr präsent sein, um dann durch Ballgewinne schnell nach vorne zu spielen. Im Angriff gilt es durch unseren Rückraum druckvoll zu spielen, einmal um selbst zum Torerfolg zu kommen, zum anderen aber auch um unsere Außen und unseren Kreis in Wurfposition zu bringen. Über allem steht aber die richtige Einstellung und die Bereitschaft, als Mannschaft alles zu geben. Das Urmitz auch verwundbar ist, haben uns Schweich und Daun vor Augen geführt, die beide ihre Spiele in Urmitz gewinnen konnten. Wir wollen unserem Gegner lange Paroli bieten. Vielleicht wird dann auch der Tabellenführer irgendwann nervös“, hofft der MJC Trainer.

 

 

Spieltag 25./26. November 2017

 

DJK/MJC Trier – TV Welling abgebrochen

 

Beim Spielstand von 27:17 für die Trierer in der 41. Minute bricht das Schiedsrichtergespann Häring/Knopp die Begegnung aufgrund der Tatsache, dass Kondensat aus dem Lichtkuppelbereich auf den Hallenboden tropfte und die Wolfsberghalle damit nach Ansicht der Unparteiischen nicht mehr bespielbar war.

 

HSG Bad Ems/Bannberscheid – TuS Daun 40:21 (21:8)

 

Die Gastgeber werden ihrer Favoritenrolle gegen eine ersatzgeschwächte Dauner Mannschaft gerecht und kommen zu einem klaren 40:21 Erfolg, bei dem die Begegnung jedoch zur Pause beim 21:8 entschieden war. Mit einem Rumpfteam war der Gast aus der Eifel letztlich chancenlos.

 

Trainer Markus Willems schonte zunächst seinen Sohn Jannis aufgrund seiner Rückenprobleme. Früh gelang den Gastgeber die Entscheidung: über 4:3 zwingt die HSG Gästetrainer Markus Willems beim 8:3 in der 10. Minute zur Auszeit, doch die half wenig. Beim 12:3 in der 15. Minute stellte sich nur noch die Frage nach der Höhe des Gastgebesieges. Über 15:7 zog der Gastgeber auf 19:7 in der 28. Minute bis auf 21:8 zur Pause davon. Beim 34:14 in der 50. Minute wurde der Klassenunterschied an diesem Tag deutlich.

 

„Leider war bei uns schon vor der Pause die Körpersprache nicht mehr vorhanden. In der Halbzeit habe ich meine Spieler ermahnt, eine andere Körpersprache an den Tag zu legen, doch letztlich geht der Sieg der starken Gastgeber auch in dieser Höhe in Ordnung. Auf unserer Seite haben Bene Rattay und Luca Willems eine gute Abwehrleistung abgerufen. Wir müssen jetzt die Kräfte für das wichtige Spiel gegen Bassenheim in zwei Wochen bündeln. Pat Brümmer wird wohl erst im Februar wieder eingreifen können, besser sieht es bei Melvin Wheaton aus, der mit dem Training wieder begonnen hat“, verrät Willems.

 

Rode und Lofi - Eich (3), Tran (4), Rattay, L. Willems (4), Otto (1), J. Willems (3/1), Bergheim (1), Präder (4), Illigen (1), Keil.

 

HSC Schweich – HSG Mertesdorf/Ruwertal 28:34 (8:17)

 

„Wir haben in den ersten Minuten völlig überdreht“, klagte Schweichs Trainer Andreas Rosch. Gegen die gutstehende Ruwertaler Deckung fanden die Gastgeber überhaupt keine Lösungen und lagen in der 12. Minute mit 1:10 zurück und das kam der Vorentscheidung gleich. Vor 250 Zuschauern verwalteten die Gäste jetzt das Ergebnis. Zur Pause war die Messe beim 8:17 gelesen.

 

Den Vorsprung verteidigten die Ruwertaler auch nach dem Wechsel, ließen aber nach dem 22:31 in der 55. Minute die Ergebniskosmetik zu.

 

„Ein absolut verdienter Gästesieg. Wir hatten uns viel vorgenommen, doch egal was wir auch versuchten, die Gäste hatten die richtige Antwort parat. In allen Belangen war uns die HSG heute überlegen und in dieser Form spielt die Mannschaft am Ende unter den ersten drei der Liga“, lobt HSC Coach Andreas Rosch.

 

Auf Seiten der Gäste unterstrich Christian Schröder seine derzeitige Topform, schenkte den Gastgeber gleich 14 Buden ein und war auffälligster Spieler auf dem Platz.

 

„Eine mannschaftlich geschlossene Leistung. Die Abwehr stand von Beginn an gut und wir haben konsequent unsere Angriffe durchgespielt. Ich bin absolut zufrieden und jetzt müssen wir hier weitermachen. Das waren zwei wichtige Punkte, die wir gewinnen konnten. Jetzt haben wir noch Bendorf vor der Brust und dann bereiten wir uns auf die Rückrunde vor“, gibt sich HSG Trainer Marc Köhler zuversichtlich.

 

HSC: Schmidt und Fuchs - Kratz (2), Rosch (3/1), Mangold (8), Herz (1), Peters (2), Nerling (2), Collet (2), Rohr (6/2), Karrenbauer (3).

 

HSG: Roth - C. Schröder (14), A. Schröder (7), Wenzel, Kuhfeld (2/1), Thesen, Backendorf (3), Frisch, Billen (1), Schöler, Stein (7), Zock.

 

Vorschau auf den Spieltag 25./26. November 2017

 

DJK/MJC Trier – TV Welling (Samstag, 19.30 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: „Am Samstag treffen wir auf den Tabellennachbarn TV Welling, der mit einem Spiel mehr zwei Punkte in der Tabelle hinter uns liegt“, sagt MJC Trainer Ralf Martin.

 

Personal:  Bis auf Kevin Schwiederski sind alle Spieler dabei.

 

Prognose: „In den letzten drei Spielen in diesem Jahr treffen wir noch auf zwei Mannschaften, die im Moment auf Platz eins und zwei in der Tabelle stehen. Von daher ist das Spiel am Samstag gegen den TV Welling für uns das Spiel, was wir ohne Wenn und Aber gewinnen müssen. Ansonsten laufen wir Gefahr, den Anschluss ans Mittelfeld zu verlieren. Wir müssen versuchen, von Anfang an die richtige Einstellung an den Tag zu legen, hierbei besonders in der Abwehr. Immer einen Schritt schneller zu sein als der Gegner, die Räume engmachen und durch eine schnelle Beinarbeit dem Angriff das Leben schwermachen.

 

Alles das, was uns größtenteils in den ersten Spielen der Saison gelungen ist. Nur durch eine gute Abwehrarbeit können wir unser schnelles Spiel über die erste und zweite Welle aufziehen. Im Angriff müssen wir mit mehr Druck spielen, unsere Auslösehandlungen konsequent wieder bis zum Schluss durchspielen. Ich gehe davon aus, dass unser Angriff mit Harz an den Händen anders spielt wie noch beim letzten Spiel in Andernach. Besonders von meinen Rückraumspielern erwarte ich eine andere Körpersprache wie in Andernach. Meiner Meinung nach wird die Mannschaft am Ende als Sieger den Platz verlassen, die über sechzig Minuten alles geben wird und die die besseren Torhüter in Verbindung mit der besseren Abwehr hat. Meine Mannschaft weiß, dass ich von ihr am Samstag einen Sieg erwarte. Deshalb gehe ich von zwei intensiven Trainingseinheiten mit der dazugehörigen hundertprozentigen Einstellung am Samstag aus. Da es für unseren Gegner um genauso viele geht, hoffe ich auf viele Zuschauer, die uns unterstützen und der Mannschaft von der Tribüne aus helfen, wenn es mal nicht so gut läuft“, so der MJC Coach.

 

HSG Bad Ems/Bannberscheid – TuS Daun (Samstag, 19.30 Uhr, Silberau)

 

Ausgangslage: Die personelle Situation des TuS Daun bleibt weiter angespannt. So sieht sich Dauns Trainer Markus Willems im Auswärtsspiel mit seinem Team als krasser Außenseiter, zumal die Gastgeber wohl wieder auf ihre Vollbesetzung bauen können. So steht von Ivan Trebotic seinem Team wieder zur Verfügung. Der Tabellenzweite hat vor heimischer Kulisse nach der Niederlage am vergangenen Wochenende in Kleinich etwas gutzumachen.

 

Personal: Bei den Gästen fallen die Langzeitverletzten weiter aus.

 

Prognose: „Wir haben in diesem Spiel überhaupt nichts zu verlieren, legen unseren Fokus klar auf das Spiel gegen Bassenheim. Personell pfeifen wir aus dem letzten Loch“, klagt Willems. Mit 10:8 Punkten liegen die Eifelaner trotz ihrer Verletzungsmisere derzeit auf einem guten Mittelfeldplatz.

 

HSC Schweich – HSG Mertesdorf/Ruwertal (Sonntag, 17 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: Beide Mannschaften finden sich aktuell mit 9:7 Punkten als direkte Tabellennachbarn im Mittelfeld wieder und das obwohl beide Mannschaften sicherlich mit unterschiedlichen Ambitionen in die Saison gestartet sind. Die Gäste haben sich aber mittlerweile gefangen, konnten die letzten 3 Spiele in Folge mit einer Tordifferenz von +36 Toren für sich entscheiden und werden sicherlich versuchen den Anschluss an die Tabellenspitze wiederherzustellen.

“Wir stehen genau dort, wo ich mich auch vor der Saison eingeschätzt habe, auch wenn wir die ganze Saison mit großen Personalproblemen zu kämpfen hatten“, sagt HSC Trainer Andreas Rosch.

Personal: Tim Karrenbauer (Knie-OP in dieser Woche), Fabian Reich (Daumenbruch) und Thomas Müller (Handverletzung) fallen auf Schweicher Seite noch länger aus. Die OP von Daniel Rohr wurde verschoben, so dass er uns bis zum Ende des Jahres zur Verfügung steht. Dirk Schmidt sollte uns am Sonntag wieder dabei sein. Die Gäste treten in Bestbesetzung an.

Prognose: „Eine Prognose für das Lokalderby fällt mir sehr schwer. Die Gäste haben einen sehr guten Lauf und durch die Rückkehr von Michael Stein nach seiner Verletzung sind sie sicher noch schwerer auszurechnen. Eine überragende Saison spielt bisher Christian Schröder der trotz seines jungen Alters zum absoluten Führungsspieler im Ruwertal gewachsen ist. Wir müssen uns in der Abwehr um ein Vielfaches im Vergleich zu den letzten beiden Spielen steigern um den starken Gästen Paroli bieten zu können. Ich erwarte ein hartumkämpftes und hoffentlich faires Duell in dem ich keinen klaren Favoriten sehe“, erklärt der Schweicher Trainer Andreas Rosch.

 

„Sicherlich ist die Verletztenliste in Schweich sehr lang, doch der HSC hat immer noch einen guten und giftigen Kader. Wir werden uns konzentriert auf das Spiel vorbereiten, haben im Deckungsverband erhebliches Steigerungspotential und müssen das jetzt abrufen. Sicher haben uns die drei Siege in Folge gutgetan, doch das waren Siege gegen Mannschaften, die hinter uns platziert sind. Jetzt kommt ein direkter Nachbar und deshalb ist dieses Spiel richtungsweisend“, weiß Gästetrainer Marc Köhler.

 

 

Spieltag 18./19. November 2017

 

HSV Rhein-Nette – DJK/MJC Trier 28:18 (16:10)

 

Ein Spiel auf Augenhöhe entwickelte sich in Andernach und Aufsteiger DJK/MJC Trier hielt bis zum 8:8 in der 17. Minute das Spiel offen. Doch nach drei Treffern in Folge, zog MJC Coach Ralf Martin die Auszeit und legte beim 11:8 in der 19. Minute die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch. Seine Mannschaft fing sich und war beim 11:10 letztmals in Schlagdistanz. Mit fünf Treffern in Folge gelang den Andernachern die deutliche Pausenführung zum 16:10.

 

Kurz nach dem Wechsel war die Begegnung beim 22:12 in der 38. Minute entschieden. „Die Einstellung in dieser Klasse ist das A und O! Nur wenn die Spieler hundert Prozent geben, kann man hier ein Spiel gewinnen. Da lasse ich nicht alleine die Entschuldigung gelten, dass wir ohne Harz spielen mussten“, klagte MJC Trainer Ralf Martin, dessen ansonsten torgefährliche Rückraum mit Marco Müller und Steffen Kellendonk nur auf 3 Treffer kam.

 

„Die Gastgeber spielten von Anfang an hohes Tempo, schalteten blitzschnell um, bestraften jeden Fehlwurf und technischen Fehler mit ihrem Gegenstoßspiel und kamen hier so zu mehr als 50 Prozent ihrer Treffer. In der Abwehr war auf unserer Seite im gebundenen Spiel eine Steigerung erkennbar, doch im Angriff bleiben die Chancenverwertung und die technischen Fehler das Manko. Immer wieder sind wir auch am starken GAstgeberkeeper Michael Stitz gescheitert. Die Gastgeber haben uns vor Augen geführt, dass man auch mit einer körperlich nicht so starken Mannschaft, dagegenhalten kann. Jetzt stehen wir gegen Welling nächste Woche unter Druck“ weiß Martin.

 

Legenhausen und Buttlar - Müller (1), Kinzig Schwiderski (2), Zelzer (1), Sattler (2), Falk, Moecke (5/1), Müller (2), Schreiner, Krauß (4), Kellendonk (1)

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – HSG Bad Ems/Bannberscheid 31:25 (18:11)

 

Spätestens mit dem Sieg über die Westerwälder meldet sich die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch in der Rheinlandliga zurück und stößt auf den vierten Tabellenplatz vor. Die Gäste hatten vor der Begegnung noch versucht, das Spiel zu verlegen, da angeblich viele Stammspieler an diesem Tag fehlen sollten, doch letztlich boten die Gäste 12 Spieler auf, allerdings fehlte weiterhin der verletzte kroatische Neuzugang Ivan Trebotic. Auf Seiten der Gastgeber fehlten Torwart Benny Schug, Nico Bach und Lucas Schneider. Beim 13:9 in der 24. Minute gelang den Gastgebern die erste klare Führung im Spiel und so nahm der Favorit die Auszeit. Doch die Hunsrücker legten drei Treffern in Folge zum 16:9 nach und kamen beim 18:11 zur deutlichen Pausenführung.

 

Entschieden war das Spiel bei der ersten 10 Tore-Führung der Hunsrücker (25:15 in der 43. Minute).

 

„Wir haben unkonzentriert begonnen, haben im ersten Spielabschnitt klare Chancen nicht genutzt, einfach schlecht geschossen. Nach dem 25:15 habe ich den jungen Spielern ihre Chance gegeben und so kam der Gast zur Ergebniskosmetik. Zufrieden bin ich mit der Abwehrleistung und den lediglich 25 Gegentreffern im gesamten Spiel. Lernen müssen wir noch, den klaren Vorsprung zu verteidigen“, sagt Gastgebertrainer Mirza Cehajic.

 

Everding und Schmidt – Mulliqi (3), Gerhard (1), Hölzenbein (2), schneider (1), Klei (5), Stürmer (2), Löw (3), Schell (2/1), Juenemann (1), Kiesel (1), Schell (10/5)

Bilder von Andreas Weber

 

 

TV Moselweiß – TuS Daun 24:24 (10:13)

 

Stark ersatzgeschwächt erkämpft sich das Team von Trainer Markus Willems am Rhein den Punkt beim Tabellenvorletzten! Doch der Punkt ist für Willems schwer zu bewerten. Die bessere erste Halbzeit zeigten die Gäste aus der Eifel, die sich nach dem 6:6 in der 18. Minute bis 8:12 in der 27. Minute absetzten.

 

Eine Schlüsselszene schrieb Willems im ersten Spielabschnitt seiner Auszeit zu: „Wir führten mit 9:13 und ich habe die Mannschaft aufgefordert, den Angriff bis zum Zeitspiel auszuspielen und nicht früh abzuschließen. Doch daran hielten sich die Spieler nicht. Statt sogar auf fünf Treffer auszubauen, kassierten wir den Anschlusstreffer zum 10:13“, beschwerte sich der Dauner Coach.

 

„Wir waren den Tick besser als die Gastgeber, hätten aber auch verlieren können. Über die gesamte Spielzeit wurden wir klar von den Schiedsrichtern (Steven Bulmann und Fabius Günter) benachteiligt und so hatten die Gastgeber zwei Mann mehr auf dem Platz! Aber mit solchen Situation muss man gerade auswärts umgehen können. Die Krönung im Spiel war die Zeitstrafe gegen Patrick Hahn, der in der 55. Minute nach einem Tiefschlag seines Gegenspielers zu Boden ging und wegen Schauspielerei eine Zeitstrafe kassierte. Hahn hat mir versichert, dass es eine Tätlichkeit war“, ärgerte sich Willems.

 

In Unterzahl war es dann Bassi Präder, der mit zwei Treffern seine Mannschaft über 22:22 im Spiel hielt. 32 Sekunden vor dem Ende nahm Moselweiss nochmals die Auszeit beim 24:24, Daun kam in Ballbesitz und Luca Willems nutzte seine Chance im eins gegen eins nicht. Im Gegenzug rettete uns dann Christian Lofi mit seiner Parade gegen den Kreisläufer der Gastgeber den Punkt. Kämpferisch hat die Truppe in der Zusammenstellung eine gute Partie geliefert. Jannis Willems rief im ersten Spielabschnitt eine sehr gute Leistung ab, überdrehte aber im zweiten Spielabschnitt, nahm sich zu viele Würfe, spielte zu eigensinnig und hätte in einigen Situationen das Auge für seine Mitspieler auf Aussen oder dem Kreis haben müssen. Moselweiß wollte gegen uns seine Chance nutzen, spielte erstmals vollzählig. Bei uns steht der endgültige Befund für Pat Brümmer noch aus, bei dem weiterhin der Verdacht auf Innenbandanriß besteht“, verriet Willems.

 

Rode und Lofi - Hahn, Tran (2), Rattay (1), L. Willems (2), Otto (4), J. Willems (8/1), Bergheim (1), Präder (4), Illigen, Keitsch (2), Keil.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – TV Bassenheim 40:25 (22:16)

 

Zum erhofften Erfolg kommt die Ruwertal HSG gegen den Tabellenletzten aus Bassenheim und setzt den Aufwärtstrend der letzten Spiele weiter fort. In einer torreichen Begegnung blieben die Gäste lange dran. Erst nach dem 14:12 baute das Team von Trainer Marc Köhler den Vorsprung über 20:14 bis zur Pause auf 22.:16 aus.

 

„Anfangs stand die Abwehr nicht so, wie ich mir das vorstelle. Erst die Umstellung von 6:0 au 5:1 verhalf dem Verband zu mehr Stabilität und jetzt wurden auch die Chancen konsequenter genutzt“, erklärte Köhler.

 

Die Auszeit der Gäste beim 31:21 in der 46. Minute brachte nichts mehr und so zogen die Gastgeber über 36:22 dem sicheren Heimspielerfolg entgegen. „Das waren zwei wichtige Punkte für uns, die auch den positiven Trend bei uns bestätigen. Doch weiterhin ist noch nicht alles so, wie ich mir das vorstelle. Doch im Hinblick auf das nun anstehende Spiel gegen Schweich sollte uns dieser Sieg genügend Selbstvertrauen gegeben haben“, schaut Köhler nach vorne.

 

Roth und Schöler - C. Schröder (12), A. Schröder (5), Wenzel (3/1), Kuhfeld (2/1), M. Simon, Thesen (1), Backendorf (5), Frisch, Billen (5), Stein (4), Zock (3)

 

Vorschau auf den Spieltag 18./19. November 2017

 

HSV Rhein-Nette – DJK/MJC Trier (Samstag, 17.30 Uhr)

 

Ausgangslage: „Am Samstag stehen wir vor der nächsten schweren Aufgabe beim Tabellendritten, dem HSV Rhein-Nette in Andernach“.

 

Personal:  Bis auf den Langzeitverletzten Philipp Busch sind alle Spieler fit.

 

Prognose: „Mit dem HSV Rhein-Nette treffen wir im harzfreien Auswärtsspiel auf den nächsten schweren Gegner. Rhein-Nette scheint, schaut man sich die Ergebnisse an, über einen starken Angriff zu verfügen. Von den Minuspunkten her stehen sie sogar auf dem zweiten Platz. Mit Sicherheit ist die Begegnung am Samstag kein Spiel was wir unbedingt gewinnen müssen. Deshalb können wir ohne Druck befreit aufspielen. Es sollte uns aber doch gelingen, von Anfang an in der Abwehr körperlich präsent zu sein, um dem Gegner das Leben im Angriff schwer zu machen. Am Wochenende haben wir zu viele einfache Gegentore bekommen. Die gilt es am Wochenende zu verhindern. Der unbedingte Wille, in der Abwehr gut zu arbeiten, ist uns in den letzten drei Spielen etwas abhandengekommen. Um die Klasse zu halten, wir aber genau da wieder hinkommen. Unser Spiel lebt von einer guten Abwehrarbeit, mit schnellem umschalten in die erste und zweite Welle. Im Moment machen wir es unseren Gegner in der Abwehr einfach zu leicht. Wenn wir dann immer im Angriff nachlegen müssen, führt das unweigerlich auch zu vielen technischen Fehlern. Und die gilt es ebenfalls abzustellen.  Wir werden uns in den nächsten Trainingseinheiten verstärkt der Abwehrarbeit zuwenden. Die Arbeit im Spiel umsetzen, damit wollen wir dann direkt am Samstag beginnen. Auch wenn wir ohne Harz spielen müssen, so erwarte ich dazu im Angriff eine konzentrierte Leistung. Rhein-Nette ist mit Sicherheit der große Favorit, aber ich verlange von meiner Mannschaft eine hundertprozentige Einstellung, mit dem Willen, ein gutes Spiel abzuliefern“, fordert Martin.

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – HSG Bad Ems/Bannberscheid

(Samstag, 18 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Nach dem Sieg der Hunsrück HSG beim Aufsteiger in Trier trifft das Team von Trainer Mirza Cehajic auf den Meisterschaftsfavoriten aus Bad Ems/Bannberscheid. Die Gäste aus dem Westerwald haben bislang erst ein Spiel verloren und liegen aufgrund der Tatsache, dass Urmitz bereits zwei Spiele mehr hat, noch auf Platz zwei.

 

Personal: Beim Gastgeber hofft man auf die Bestbesetzung.

 

Prognose: „Jeder spricht vom Gast, den viele als klaren Meisterschaftsfavoriten einstufen und das zurecht. Das Team hat sich noch einmal verstärkt und mit Ivan Trebotic einen torgefährlichen Angreifer verpflichtet, der jedoch zuletzt verletzungsbedingt fehlte. Wenn wir gegen den Gast eine Chance haben wollen, dass muss alles bei uns zu hundert Prozent stimmen. Verlieren kann man die Begegnung sicher, doch ich erwarte von meiner Mannschaft, dass sie kämpferisch alles gibt“, fordert Cehajic.

 

TV Moselweiß – TuS Daun (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Ausgerechnet jetzt muss der TuS die Reise zum Tabellenvorletzten Moselweiß antreten. Lediglich im Auftaktspiel kamen die Gastgeber zu einem Überraschungssieg in Bendorf. Noch nie war die personelle Situation der Eifelaner so angespannt wie derzeit. Das Verletzungspech bleibt dem Team von Trainer Markus Willems weiterhin treu.

 

Personal: Neben Melvin Wheaton und Mani Schnupp hat es jetzt auch Routinier Pat Brümmer erwischt, der sich erst Ende der Woche einer MRT Untersuchung unterziehen kann, aber definitiv ausfällt. „Damit bricht ein weiterer wichtiger Faktor in unserem Spiel weg“, klagt Willems. Julian Keitsch hat sich aber bereit erklärt, dem TuS in der schwierigen Situation zu helfen.  

 

Prognose: „Unser Punktepolster ist derzeit absolut wichtig! Die Ergebnisse der Moselweißer zeigen, dass die Mannschaft eigentlich immer lange mithält, zum Ende aber dann nachlässt. Ich habe den Gegner in seinem Spiel in Welling beobachtet. Dort fehlten wichtige Leistungsträger und man darf gespannt sein, ob die verletzten Spieler bei den Gastgebern wieder zurückkommen können. Aufgrund des Heimvorteils sehe ich Moselweiß in der Favoritenrolle. In Moselweiß ist immer schwer zu spielen. Wir schauen aber am Samstag nur auf uns, wollen eine schlagfähige Mannschaft ins Rennen schicken und darauf konzentrieren wir uns“, gesteht Willems.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – TV Bassenheim (Samstag, 20 Uhr)

 

Ausgangslage: Offenbar läuft es bei den Ruwertalern wieder besser! Das zumindest könnte man den beiden gewonnen Spielen der letzten beiden Wochen annehmen, doch Trainer Marc Köhler warnt: „Wir haben noch genügend Luft nach oben und wir wissen, woran wir arbeiten müssen“. Doch jetzt kommt mit dem TV Bassenheim der Tabellenletzte in die Ruwertalhalle und der stellt aktuell den ungefährlichsten Angriff der Liga. Für die Gastgeber geht es darum weiter Boden gut zu machen und die Fans mit einem weiteren Sieg bei Laune zu halten.

 

Personal: Die Ruwertal HSG wird in Bestbesetzung auflaufen

 

Prognose: „Das ist ein Spiel, das wir einfach gewinnen müssen. Mit dem Publikum im Rücken versuchen wir über 60 Minuten konzentriert zu bleiben, dabei den Fokus auf die Abwehr zu legen und vor allem das Zusammenspiel zwischen Abwehr und Torhüter zu verbessern. Arbeiten müssen wir aber an unserem Umschaltspiel bei der ersten und zweiten Welle“, fordert Köhler

 

 

Spieltag 11./12. November 2017

 

TuS Daun – HSG Mertesdorf/Ruwertal 26:34 (11:17)

 

„Das meine Mannschaft nicht jede Woche eine solche Energieleistung wie gegen Urmitz abliefern kann, war mir klar. Doch schon nach der Aufwärmphase habe ich gemerkt, dass das heute Nichts wird“, verriet Dauns Trainer Markus Willems, bei dessen Spielern die Körpersprache einfach nicht stimmte.

 

Von Beginn an bestimmten die Ruwertaler das Geschehen, lagen vom Anpfiff an vorn und zwangen so TuS Trainer Markus Willems bereits in der 13. Minute beim Spielstand von 2:4 zur ersten Auszeit! Doch über 6:11 zogen die Gäste bis zur Pause auf 11:17 davon. „Unsere 3:3 Abwehr stand überhaupt nicht, es klappte weder Übergeben noch Übernehmen und so stellten wir auf den 6:0 Verband um und das sollte sich gleich auszahlen“, freute sich der TuS Coach.

 

Den besseren Start in die zweite Hälfte gelang den Eifelanern, die bis auf 14:18 in der 34. Minute verkürzten, doch näher als vier Treffer kam das Team von Trainer Markus Willems nicht mehr heran. Auch nach dem 23:27 in der 48. Minute und der roten Karten gegen Gästespieler Philipp Simon schafften es die Gastgeber nicht mehr, den Gegner noch einmal in Gefahr zu bringen.

 

„Wir hatten mehrfach die Chancen, das Spiel hier noch einmal zu drehen, haben sie aber einfach nicht genutzt. Es waren einfach zu viele technische Fehler und dazu hatten wir am heutigen Tage keine Torhüter auf dem Platz. Nur sieben gehaltene Bälle sind einfach zu wenig“, klagte Willems. Zu allem Überfluss verletzte sich der bis dahin stark spielende Pat Brümmer und schied nach einem unglücklichen Zusammenprall mit Verdacht auf Innenbandriß aus. Wir haben einfach die Seuche in dieser Saison“ klagte Willems. Beim 24:30 in der 52. Minute war der „Drops gelutscht“.

 

Nach dem Spiel sprach Willems von einem verdienten Sieg der Gäste, gegen die man allerdings mit der Leistung aus dem Urmitzer Spiel auf Augenhöhe gewesen wäre. Doch den Hype aus dem Urmitzer Spiel konnte das Dauner Team nicht ins Spiel mitnehmen.

 

„Wir sind froh über die beiden Punkte, sind aber noch lange nicht da, wo wir hinwollen. Dennoch bin ich froh mit der Entwicklung die die Mannschaft derzeit nimmt. Mit der Abwehrleistung an diesem Abend kann ich weiterhin nicht zufrieden sein. Da passieren mir einfach noch zu viele Fehler. Die Schröder-Brüder haben uns durch Einzelaktionen zu einfachen Toren verholfen, dabei ist Christian auf einem sehr guten Weg. Seine Formkurve ist klar aufsteigend. Es geht nur Schritt für Schritt und ich bin froh, dass Michael Stein nach seiner Verletzung auf einem guten Weg ist und uns Andreas Backendorf im Rückraum mit seinen spielerischen Möglichkeiten weiterhilft“, sagte Gästetrainer Marc Köhler.

 

TuS: Lofi und Rode – Hahn, Tran (1), Rattay, L. Willems (1), Otto (5), J. Willems (7/2), Hadam, Präder (3), Illigen (1), Brümmer (8/3), Keil, Rahn

 

HSG:  Meyer und Schöler – C. Schröder (8), A. Schröder (7), Wenzel, Kuhfeld (9/5), M. Simon (3), Thesen, Backendorf, Billen (6), Stein (1), Zock, P. Simon.

 

DJK/MJC Trier – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch 27:33 (14:17)

 

Die Hunsrück HSG entführt beide Punkte vom Aufsteiger aus Trier! „Es war eine verdiente Niederlage gegen die bislang technisch beste Mannschaft, gegen die wir gespielt haben. Auch körperlich waren die Gäste uns überlegen“, meinte MJC Trainer Ralf Martin.

 

Dabei zeigte sich Martin mit weiten Teilen der ersten Hälfte zufrieden. Doch mit zunehmender Spieldauer bereitete die Umstellung der Gästeabwehr den Gastgebern Probleme. „Nachdem die 6:0 Deckung nicht stand und wir einige Probleme gegen den rechten Rückraum der Trierer hatten, stellte ich auf eine 5:1 Abwehr um und es wurde besser“, freute sich HSG Trainer Mirza Cehajic. Im Angriff der Gäste führte Manuel Schell klug Regie: „Er war immer torgefährlich und setzte seine Mitspieler geschickt ein. Dazu stand mit Korab Muligi im Innenblock ein sehr starker Abwehrspieler auf Gästeseite, während bei uns das Fehlen von Abwehrspezialist Philipp Busch nicht zu kompensieren war. Uns fehlte hier die Aggressivität“, klagte Martin.

 

Nach dem Wechsel war die Begegnung früh entschieden! „Wir sind in der Liga angekommen, sind auf dem Boden der Tatsachen und müssen jetzt das Training intensivieren. Doch mit 7:5 Punkten können wir weiter zufrieden sein, müssen aber zur Leistung aus den ersten drei Spielen zurückfinden“, fordert Martin.

 

„Uns fehlten die zwei etatmäßigen Kreisläufer, dafür musste Nico Bach an den Kreis, der seine Sache sehr gut machte. Letztlich haben wir aber fünf Tore zu viel kassiert. Bei uns ist noch genügend Luft nach oben, wir arbeiten weiter an Kraft und Kondition“, sagte der Gästecoach.

 

HSC Schweich – TV Welling 33:28 (18:16)

 

„Das Spiel muss man gegen den Gegner gewinnen, wenn man im Mittelfeld der Liga landen will“, meinte Schweichs Trainer Andreas Rosch nach dem Sieg seines Teams über Welling.

 

Doch zunächst fehlte den Gastgebern jegliche Einstellung zum Gegner, der vom 0:3 bis 4:7 vorlegte. Die Abwehr der Gastgeber war zu keinem Zeitpunkt präsent und im Angriff verwarf man die Bälle reihenweise. Doch dann fingen sich die Schweicher, glichen beim 8:8 erstmals aus und lagen beim 12:10 in der 20. Minute erstmals mit zwei Treffern vorne. Diesen Vorsprung verteidigte das Team bis zur Pause.

 

Kontinuierlich bauten die Gastgeber nach dem Wechsel ihren Vorsprung auf 26:21 und 29:25 aus. „Da dachten schon einige, das Spiel sei gelaufen, doch Welling kam auf 29:27 heran“, klagte Rosch. Letztlich war es Henri Herz, der mit zwei Treffern in Folge das Spiel zum 31:27 in der 55. Minute entschied.

 

„Es war ein reiner Arbeitssieg, wobei unsere Abwehr nicht oberligatauglich war. Eine gute Leistung zeigte das Schiedsrichtergespann Gruber/Nitsche“,  sagte Rosch.

 

Schmidt und Fuchs – Quary, Kratz, Rosch (5), Mangold (9), Herz (7), Nerling (3), Collet (4), Rohr (4/2), Karrenbauer (1).

 

Vorschau auf den Spieltag 11./12. November 2017

 

TuS Daun – HSG Mertesdorf/Ruwertal (Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Groß ist nicht nur die Euphorie im Dauner Lager nach dem Überraschungscoup in Urmitz, noch zufriedener ist Trainer Markus Willems mit der Dauner „Handballfamilie“, die der Mannschaft in schweren Stunden zur Seite steht. Das Pokalspiel hat die Pläne der Eifelaner durchkreuzt, die Verletzungen wiegen schwer und so darf man sich über die Unterstützung der „Dauner Handball-Legenden“ freuen. Platz 3 mit 9:5 Punkten lautet die bisherige Saisonbilanz des TuS. Anders dagegen sieht es im Lager der Ruwertaler aus, die nur schwer in die Saison finden und sich nach Ansicht ihres neuen Trainers Marc Köhler noch in der Krise befinden. Mit 5:7 Punkten steht die HSG derzeit auf Platz 8 und will sich mit einem Sieg in der Eifel Luft im Kampf um den Klassenerhalt verschaffen.

 

Doch Dauns Trainer Markus Willems will sich von der derzeitigen Tabellensituation nicht blenden lassen: „Bleibt die HSG verletzungsfrei, stehen sie am Ende unter den ersten Drei der Liga“.

 

Dem widerspricht sein Trainerkollege nicht, sieht seine Mannschaft aber weiterhin in der Krise: „Wir haben den ersten Schritt in die richtige Richtung am vergangenen Samstag gemacht, jetzt soll der zweite Schritt folgen. Doch die Fakten sagen eigentlich etwas anderes: Daun hat den Tabellenführer letzte Woche schlagen können und das noch in eigener Halle. Das spricht für sich“, sagt HSG Trainer Marc Köhler.

 

Personal: Bei den Gastgeber fallen die langzeitverletzten Spieler aus, ansonsten baut Willems wieder auf die Routiniers. Auf Seiten der Gäste steht ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Michael Stein?

 

Prognose: „Wir müssen das Spiel in Urmitz aus den Köpfen bekommen. Ich sehe uns als krasser Aussenseiter! Sicher haben wir Selbstvertrauen durch diesen Sieg gesammelt, doch wir können nicht sicher sein, noch einmal eine solch starke Leistung auch gegen die Ruwertaler abrufen zu können. Für mich hat die HSG den besten und variabelsten Rückraum der Liga, der alle Spielertypen in sich vereint. Deshalb ist er enorm schwer auszurechnen und die 32 Tore, die die Mannschaft im Schnitt pro Spiel erzielt, sind aussagekräftig genug!“ erklärt Willems.

 

„Wir müssen uns konzentriert auf den Gegner vorbereiten, für den der Heimvorteil und die Tatsache spricht, dass in Daun ohne Harz gespielt wird. Es ist wirklich schwer einzuschätzen, was am Samstag passiert. Rufen wir die Leistung der Vorwoche ab, haben wir eine Chance. Selbstverständlich fahren wir nach Daun um zu gewinnen“, sagt Köhler.

 

DJK/MJC Trier – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch (Sonntag, 15 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Zu einem interessanten Leistungsvergleich kommt es zu ungewohnter Anwurfzeit am Sonntagnachmittag in der Wolfsberghalle „Am Sonntag treffen wir um 15 Uhr auf die Mannschaft aus Irmenach-Kleinich, die sich nach einem nicht ganz so guten Saisonstart wohl wieder gefangen hat“, warnt MJC Trainer Ralf Martin.

 

Personal: Philipp Busch wird wohl nach seiner Schulterverletzung bei den Gastgebern länger ausfallen, eine genaue Diagnose steht noch aus.

 

Prognose: „Mit der Mannschaft aus Irmenach treffen wir auf einen Gegner, die seit Jahren meiner Meinung nach zu den spielstärksten Mannschaften in der Rheinlandliga zählen. Die Spieler sind gut ausgebildet und spielen einen technischen guten und schnellen Handball. Durch den Trainerwechsel hat die Mannschaft wohl auch einen Schub nach vorne bekommen, was man an den letzten Ergebnissen so sieht. Nachdem wir die letzten zwei Spiele nicht ganz unserer Leistung abrufen konnten, geht es uns darum, an die ersten drei Spiele anzuknüpfen. Auch wenn wir zurzeit in der Tabelle sehr gut dastehen, so ist es doch nur eine Momentaufnahme. Gegen Irmenach wird es wieder darauf ankommen, eine starke Abwehrleistung abzurufen. Das wird durch den Ausfall von Philipp Busch nicht leichter, aber dann müssen andere Spieler in die Bresche springen. Unsere Abwehrarbeit beginnt schon im Rückzugsverhalten gegen die schnellen Irmenacher Spieler. Stehen wir in der Abwehr sicher, haben wir auch die Chance, über die erste und zweite Welle zu leichten Toren zu kommen. Im Angriff müssen unsere Aktionen dynamischer und wieder schneller werden, dabei meine ich vor allem die Kreuzbewegungen im Rückraum. Von der Spielanlage ähneln sich die beiden Mannschaften meiner Meinung nach, so dass die Zuschauer auf ein schnelles Spiel hoffen können. Irmenach-Kleinich ist mit Sicherheit der Favorit, aber zu Hause wollen wir alles versuchen, um ein gutes Spiel abzuliefern und vielleicht am Ende etwas Zählbares mitzunehmen“, hofft MJC Trainer Ralf Martin. 

 

„Den Gegner und den Trainer kenne ich nicht. Deshalb konzentrieren wir uns voll auf unser Spiel! Wir haben in der Woche weiter an der Kondition und Kraft gearbeitet, erst am Freitag stand die Spielvorbereitung für die Trierer auf dem Trainingsplan. Wir müssen weiter die Abwehr verbessern und zum schnellen Umschaltspiel finden. Sicher stehen die Trierer nicht ohne Grund so weit vorne in der Liga. Ich rechne mit einem bis zum Schlusspfiff spannenden Spiel, in dem ich nicht uns, sondern die MJC als Favorit sehe“, sagt der Hunsrücker Coach Mirza Cehajic.    

 

HSC Schweich – TV Welling (Sonntag, 17.30 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: „Nach 7 Spieltagen, bei denen wir fünfmal in fremder Halle angetreten sind, bin ich mit der bisherigen Bilanz von 7:7 Punkten absolut zufrieden. In den nächsten Wochen wird sich dann zeigen, ob wir uns langfristig im Mittelfeld der Tabelle etablieren können oder den Blick eher nach unten richten müssen. Die Gäste belegen mit derzeit 3:9 Punkten den 10. Tabellenplatz, hatten allerdings zu Saisonbeginn mit erheblichen Verletzungsproblemen zu kämpfen“, weiß HSC Coach Andreas Rosch.

Personal: Es wird leider nicht besser bei den Schweichern. Zu den Langzeitausfällen Tim Karrenbauer, Fabian Reich und Thomas Müller gesellt sich nun auch noch Daniel Rohr hinzu, der in der Woche erneut an der Hand operiert wird und somit einige Wochen ausfällt. Ob Dirk Schmidt am Sonntag wieder zur Verfügung steht, entscheidet sich erst im Laufe der Woche.

Prognose: „Wenn wir uns im Mittelfeld der Tabelle, das in diesem Jahr sehr breit und ausgeglichen ist, festsetzen wollen, dann müssen wir das Heimspiel gegen Welling gewinnen. Auch wenn wir personell weitere Rückschläge zu verkraften haben, so sehe ich meine Mannschaft, gerade auch in der heimischen Stefan-Andres-Halle als Favorit gegen einen Gegner, der mit dem Rücken zur Wand steht und unbedingt punkten muss, um nicht schon frühzeitig den Anschluss an das besagte Mittelfeld zu verlieren. Allerdings müssen wir ganz anders auftreten als im Spiel letzte Woche in Andernach. Das ist aber der Mannschaft bewusst und so gehe ich ganz optimistisch in dieses Spiel“, so der HSC Coach.

 

Spieltag 04./05. November 2017

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – TV Moselweiß 42:29 (16:12)

 

Wichtiger Heimspielerfolg für die Ruwertaler gegen den TV Moselweiß. „Jetzt wird erst einmal gefeiert, das war ein erster wichtiger Schritt und es gilt jetzt, daran anzuknüpfen“, meinte HSG Trainer Mark Köhler nach dem unerwartet deutlichen Erfolg seines Teams, der letztlich der Tatsache geschuldet war, dass die Gäste das Tempo der Ruwertaler nicht mitgehen konnten.

 

„Die Nervosität war meinen Jungs im ersten Spielabschnitt deutlich anzumerken, unsere Fehler bestraften die Gäste postwendend“, erklärte Köhler zur Pause. Zwar führten die HSG Spieler 5:2 in der 7. Minute, doch die Gäste kamen bis zur 14. Minute wieder zum 7:7 Ausgleich, Köhler nahm die Auszeit. Bis zur Pause gelang jetzt über 13:10 die vier Tore Führung zum 16:12.

 

„Die Umstellung der Abwehr auf 6:0 sorgte dann für mehr Stabilität, unsere Torhüter hielt wichtige Bälle und wir kamen immer wieder zum Spiel über die erste und zweite Welle. Christian Schröder hat unser Spiel gut geleitet und wir hatten in Alex Kuhfeld und Andi Schröder jetzt treffsichere Schützen“, freute sich der HSG Coach. Seine Mannschaft baute jetzt den Vorsprung kontinuierlich aus, setzte sich vom 22:15 in der 37. Minute auf 27:17 in der 44. Minute spielentscheidend ab. Die Auszeit der Gäste half wenig, der HSG Express rollte weiter und es folgte Tor auf Tor. Am Ende feierte die Mannschaft einen auch in dieser Höhe verdienten Erfolg, den Köhler aber nicht überbewerten will.

 

„Wir sind noch nicht aus der Krise raus, müssen den eingeschlagenen Weg jetzt beibehalten“, fordert der Trainer.

 

Meyer und Roth – C. Schröder (9), A. Schröder (10), Wenzel (2), Kuhfeld (9/3), M. Simon (1), Backendorf (2), Frisch, Billen (7/4), Schöler, Zock (2), P. Simon

 

SV Urmitz – TuS Daun 26:29 (13:16)

 

Was ist bloß mit dem SV Urmitz los? Nach der überraschenden Niederlage gegen Schweich kassiert der bisherige Tabellenführer gegen die ersatzgeschwächten Dauner eine völlig unerwartete Niederlage.

 

„Das ist sicherlich auch eine Sensation“, freute sich Dauns Trainer Markus Willems. Nach dem Pokalfrust mit den verletzungsbedingten Ausfällen wichtiger Stammspieler zeigte sich in Daun die „Handballfamilie“. So erklärten sich die Routiniers Pat „Hähnchen“ Hahn, Bene Rattay und der gestern seinen 50. Geburtstag feiernde Arno Hadam spontan bereit, der Mannschaft in der schwierigen Situation zur Seite zu stehen und waren bereits in der Woche im Training.

 

Ein gewisses Risiko scheute Dauns Trainer Markus Willems nicht, zog auf der rechten Seite die offensivere Abwehrvariante gegen Andreas Reick und Philipp Majewski und wurde hierfür belohnt. „Zwar sind die beiden nicht auszuschalten, aber ihre Wirkungskreise haben wir entscheidend einengen können“ freute sich Willems. So legten die Eifelaner von Beginn an vor, führten über 1:4 in der 8. Minute bis 7:10 in der 21. Minute deutlich. Den drei Tore-Vorsprung verteidigten die Eifelaner auch dank eines im ersten Spielabschnittes überragend haltenden Christian Lofi im Dauner Kasten, den Willems letztendlich auch wegen der Leistung im zweiten Spielabschnitt zum Matchwinner erkor. Zudem zeigten Routinier „Hähnchen“ Hahn seine Treffsicherheit und brachte wichtige Bälle im gegnerischen Kasten unter.  

 

Das Dauner Spiel strukturierte Stefan Keil gut, die Manndeckung gegen Bassi Präder nahmen die Urmitzer dann mit zunehmender Spieldauer zurück, zumal auch Jannis Willems auf der Halbposition nicht nur selbst torgefährlich war, sondern auch seine Mitspieler am Kreis geschickt einsetzte. Vieles wurde von Urmitz dann taktisch versucht. Was aber immer die Gastgeber versuchten die Gäste hatten die entsprechende Antwort parat und so landete der TuS am Ende den „Überraschungscoup“ (Zitat Willems).

 

Lofi und Rode - Hahn (3), Hahn (1), Rattay, L. Willems (3), Otto (3), J. Willems (7), Brümmer (6), Hadam, Präder (5), Illigen, Keil (1), Rahn

 

HSV Rhein-Nette – HSC Schweich 36:28 (19:12)

 

„Am Ende war es eine in dieser Höhe verdiente Niederlage gegen eine sehr gute Mannschaft in Andernach. Die Gastgeber waren sehr gut auf uns eingestellt und wir waren zu keinem Zeitpunkt des Spiels so richtig in der Halle angekommen. Die ersten Minuten konnten wir noch ausgeglichen gestalten aber im Laufe der ersten Halbzeit konnten sich die Gastgeber bereits entscheidend absetzen“, stellte HSC Trainer Andreas Rosch fest. Bis 12:10 waren die Gäste in Schlagdistanz, mit vier Treffern in Folge zum 16:10 in der 24. Minute zwangen die Andernacher Gästetrainer Rosch zur Auszeit.

 

„Auch in der zweiten Halbzeit waren die Gastgeber uns überlegen und so konnten wir zu keinem Zeitpunkt den Sieg der Gastgeber gefährden, der über 27:17 in der 43. Minute den klaren 36:28 Sieg einfuhr. Leid tat mir unser Nachwuchskeeper Julius Fuchs, der sehr oft von der Abwehr im Stich gelassen wurde und trotzdem eine sehr gute Leistung in seinem zweiten Rheinlandligaspiel zeigte. Es war natürlich eine enttäuschende Leistung, aber der Spannungsabfall nach den beiden Spielen bei der MJC und in Urmitz war fast schon vorauszusehen und so werden wir unseren Weg weitergehen und optimistisch in díe nun folgenden Heimspiele gegen Welling und Mertesdorf gehen“, schaut Rosch nach vorne.

 

Fuchs - Rosch (5/3), Mangold (5), Herz (8), Heyer, Peters, Nerling (2), Collet B (1), Rohr (5), Karrenbauer (2).

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – TS Bendorf 27:20 (12:10)

 

Zu einem wichtigen Heimspielerfolg kommt die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch gegen die TS Bendorf. Bis zum 7:7 verlief die Anfangsphase ausgeglichen, dann nahm der neue HSG Coach Mirza Cehajic die Auszeit und mit vier Treffern in Folge setzten sich die Hunsrücker nun auf 11:7 ab und brachten den 12:10 Vorsprung in die Kabine.

 

„Wir hatten eine solide Deckung, haben aber nicht alle Chancen konsequent genutzt“, urteilte Cehajic.

 

Nach dem Wechsel gaben die Hunsrücker dann Gas, setzten sich vom 13:12 spielentscheidend auf 18:12 in der 43. Minute ab und brachten den Vorsprung dann sicher ins Ziel.

 

„Es war schon erkennbar, an was wir in den letzten Trainingseinheiten gearbeitet haben, Im Angriff müssen wir aber noch effektiver werden, vor allem die hundertprozentigen Chancen verwerten. Positiv ist für mich, dass kleine Fortschritte erkennbar sind“, resümiert der neue HSG Coach.

 

Everding und Schug – Mulliqi (1), Gerhard (4), Hölzenbein (4/2), J. Schneider (2), Klei (2), Bach, Stürmer (3), Löw (2), L. Schneider (2), Schell (2), Jünemann, Schell (5)

 

01. November 2017

 

SV Urmitz – HSC Schweich 32:35 (15:19)

 

Schlecht standen die Vorzeichen für die Schweicher Männer beim bisher verlustpunktfreien Tabellenführer in Urmitz. Die Mannschaft musste auf ihre beiden Stammtorhüter verzichten, bot dafür die A-Jugend Keeper auf und sorgte am Ende für die Überraschung der bisherigen Saison.

 

Mit 35:32 entführt das ersatzgeschwächte Schweicher Team beide Punkte und überrascht dabei die Gastgeber.

 

Ausgeglichen verlief die Anfangsphase bis zum 9:9 in der 13. Minute, dann setzte sich der Aussenseiter auf 10:13 ab und zwang die Gastgeber zur Auszeit. Doch die Gäste verteidigten jetzt ihren Vorsprung und gingen mit einer verdienten 15:19 Führung in die Kabine.

 

Nachdem Schweich auf 23:28 in der 47. Minute weggezogen war, versuchten es die Gastgeber mit einer offenen Manndeckung, kamen beim 29:29 in der 55. Minute zum Ausgleich.

 

„Doch wir haben dann immer die richtigen Antworten gehabt, selbst in doppelter Unterzahl. Das was diese Mannschaft heute hier abgerufen hat, war sensationell. Wir mussten allerdings mit den ersten Sieben durchspielen“, resümierte ein überaus zufriedener Schweicher Trainer.

 

J. Fuchs und Monzel - Kratz, Rosch (7/1), Mangold (8), Herz (5), Lieser, Nerling (1), Collet B. (6), Rohr (4), Karrenbauer (4)

 

SV Urmitz – HSC Schweich (Mittwoch, 01.11.2017, 18 Uhr)


Ausgangslage: „Im vorgezogenen Spiel des 7. Spieltages sind wir beim bis dato verlustpunktfreien Tabellenführer am Rhein zu Gast. Die Stimmung in unserer Mannschaft nach dem überraschenden Punktgewinn in der Vorwoche bei der MJC ist sehr gut und so können wir einigermaßen entspannt die Feiertagsreise an den Rhein antreten“, sagt HSC Coach Andreas Rosch.

Personal: Die Negativserie reißt leider nicht ab. MIt Fabian Reich hat es nun den nächsten Spieler erwischt. Er hat sich im Training den Daumen gebrochen und wurde bereist operiert. Neben ihm fehlen Tim Karrenbauer, Thomas Müller und Tobias Quary aufgrund von Verletzungen.

Prognose: „Die Gastgeber gehen als haushoher Favorit in dieses Spiel und wir werden versuchen uns so gut wie möglich zu verkaufen. Im Hinblick auf die kommenden Wochen, wo einige wichtige Spiele anstehen, werden wir nichts riskieren und keine angeschlagenen Spieler bzw. Spieler die sich sonst in unserer Mannschaft Festspielen werden einsetzen. Wir dürfen nicht den Fehler machen die Mannschaft vom Rhein auf ihre beiden Haupttorschützen Pitzen und Reick, welche zusammen in den bisherigen 6 Saisonspielen bereits 111 Tore erzielen konnten zu reduzieren. Sie besitzen im ganzen Kader eine sehr hohe Qualität und die Meisterschaft in dieser Saison geht nur über den SV Urmitz. Sollten wir mit der gleichen Einstellung und Konzentration der letzten beiden Spiele am Mittwoch antreten, so wird es aber sicher kein Feiertgasspaziergang für die Gastgeber und dann schauen wir mal was am Ende dabei herauskommt“, hofft der HSC Trainer.

 

Vorschau auf den Spieltag 03./04. November 2017

 

HSV Rhein-Nette – HSC Schweich (Samstag, 17.30 Uhr)

 

Ausgangslage: „Zum zweiten Mal innerhalb von 4 Tagen sind wir am Rhein zu Gast. Nachdem wir am Mittwoch beim Tabellenführer in Urmitz antraten, sind wir am Samstag in Andernach zu Gast. Die Gastgeber haben in den bisherigen 3 Heimspielen 5:1 Punkte erzielen können und gelten als sehr heimstark“, sagt Schweichs Trainer Andreas Rosch.

Personal: Da das Mittwochspiel noch aussteht und unsere zweite Mannschaft am Samstag zeitgleich im Einsatz ist, werden wir erst kurzfristig entscheiden können, mit welcher Mannschaft wir in Andernach antreten. Weiterhin fehlen werden auf jeden Fall Tim Karrenbauer, Fabian Reich und Thomas Müller.

Prognose: „Aufgrund des Heimvorteils sehe ich die Gastgeber leicht favorisiert, zumal sie sich sicherlich für die deutliche Niederlage aus der letzten Saison rehabilitieren möchten. Es bleibt abzuwarten, wie wir mit unserem kleinen Kader, wo die meisten Spieler 60 Minuten durchspielen müssen, das Mittwochspiel in Urmitz verkraften und inwieweit wir das hohe Tempo der Truppe von Jörn Kobusch mitgehen können. Außerdem müssen wir uns gut auf die verschiedenen Deckungsvarianten der Gastgeber vorbereiten, um hier immer wieder die richtigen Lösungen zu finden. Ein Punktgewinn in Andernach ist für uns kein Muss, würde uns aber im Hinblick auf die kommenden Wochen sicherlich einiges an Druck nehmen“, weiß der HSC Coach.

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – TS Bendorf (Samstag, 19.30 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Mit dem 27:22 Erfolg über Aufsteiger MJC Trier konnte die TS Bendorf einen wichtigen Schritt aus der Abstiegszone tun, wartet aber dennoch bis heute auf den ersten Auswärtssieg. Dieser soll am kommenden Samstag in Kleinich eingefahren werden. Den Heimsieg hatte sich die Turnerschaft mit einer kollektiven Sahneleistung redlich verdient. Als Ausdruck des starken Kollektivs lässt sich die Torschützenliste interpretieren. Denn nahezu alle Spieler konnten sich beim Tore werfen beteiligen. Mit diesem Sieg reiht sich Bendorf in das gesicherte Mittelfeld der Liga ein (5 Punkte). Gerade jetzt kommt damit in die Hirtenfeldhalle ein Gegner, den sich der neue Trainer Mirza Cehajic zu einem anderen Zeitpunkt gewünscht hätte. „Meine Jungs haben eine schwere Woche hinter sich. Wir müssen viel Kraft und Ausdauer konzentrieren, eigentlich etwas, was in der Phase der Vorbereitung erforderlich gewesen wäre. Bislang bin ich mit der Trainingsbeteiligung zufrieden“, sagt der neue HSG Coach, der nach eigener Aussage seinen Job nur bis spätestens Ende der Saison machen wird.

 

Personal: Die Hunsrücker hoffen auf ihre Bestbesetzung.

 

Prognose: „Es fehlt der Mannschaft Kondition, Kraft und Ausdauer. Daran arbeiten wir derzeit, haben das Hauptaugenmerk auf die Abwehr gelegt. Meine Philosophie lautet: aus einer sicheren Abwehr zu schnellen Toren zu kommen. Deshalb haben wir uns bis jetzt auf die Abwehrarbeit konzentriert. Im Angriff muss die Mannschaft einfach ihre Chancen konsequenter nutzten Schaun wir mal was gegen Bendorf rauskommt“, sagt Cehajic.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – TV Moselweiß (Samstag, 20 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: „Vier-Punkte-Spiel“ für beide Mannschaften! Der Tabellenneunte aus dem Ruwertal trifft vor heimischer Kulisse auf den Tabellenzehnten aus Moselweiß, der wie die Gastgeber dringend auf die Punkte angewiesen ist. Zweimal in Folge verloren die Ruwertaler ihre Spiele mit nur einem Treffer, mussten sich die Niederlagen aber letztlich selbst zuschreiben. Nur mit einer konzentrierten und geschlossenen Mannschaftsleistung, einer vor allem im Abwehrzentrum besser stehenden Deckungsverband, dürften die Gastgeber realistische Chancen auf den Sieg haben!

 

Personal: HSG Trainer Mark Köhler hofft, dass seine Spieler das Pokalspiel am Mittwoch weggesteckt haben, die angeschlagenen Spieler wurden geschont.

 

Prognose: „Wir müssen das wichtige Heimspiel unbedingt gewinnen, sonst stecken wir dicke drin. Es gilt deshalb an die alten Tugenden anzuknüpfen, in der Abwehr stabil stehen. Daran arbeiten wir in der Trainingswoche. Es gilt sich zu wehren und alles dafür zu tun, am Ende die Punkte hier  zu behalten“, verlangt Köhler.

 

 

SV Urmitz – TuS Daun (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Souverän scheint der SV Urmitz durch diese Saison zu eilen und ist auf dem besten Wege, sich vorzeitig vom Rest der Liga absetzen zu können. Vor der Saison hat sich Urmitz erheblich verstärken können und stellt das bislang auch unter Beweis.

 

Personal: Daniel Eich wird fehlen, ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Rückraumspieler Melvin Wheaton, der sich mit einer Ellenbogenverletzung plagt.

 

Prognose: „Mannschaften aus dem unteren Tabellenfeld haben bislang gegen Urmitz durchaus gezeigt, dass sie über Strecken des Spiels mithalten können. Uns hat Urmitz, allerdings noch vor den vielen Verstärkungen, eigentlich immer gelegen. Wir treten dort ohne jeden Druck an und können abwarten, wie sich das Spiel entwickelt. Die Gastgeber sind haushoher Favorit, für uns werden die Trauben dort hoch hängen“, ahnt Dauns Trainer Markus Willems.

 

 

Berichte vom Spieltag 28./29. Oktober 2017

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – HSG Bad Ems/Bannberscheid 30:31 (17:16)

 

Dem Anspruch eines Spitzenspiels wurde die Begegnung in der Ruwertalhalle in keiner Phase des Spiels gerecht. HSG Trainer Marc Köhler brachte es nach dem Spiel auf den Punkt: „Wir spielen gegen den Abstieg, das muss in die Köpfe rein“. Auf ihn wartet jede Menge Arbeit und das war an diesem Abend deutlich erkennbar. Sowohl im Angriff als auch in der Abwehr zeigten die Ruwertaler erhebliche Defizite, die aufgearbeitet werden müssen.

 

Desolat präsentierte sich der Deckungsverband der Gastgeber vor allem im Abwehrzentrum. Völlig übermotiviert ließen sich die Abwehrspieler von dem bis auf Gästespieler Florian Heß aus der Distanz ungefährlichen Gästerückraum locken, wurden dann ein ums andere Mal über den Kreis düpiert. Bis 8:3 in der 11. Minute waren die Gäste überhaupt nicht im Spiel, doch die Auszeit der Gäste sollte das langsam besser werden lassen. Das lag aber weniger am besser werdenden Spiel der Gäste, sondern an der Tatsache, dass die Gastgeber ihre Linie im Angriff verloren, sich mehr und mehr in Einzelaktionen verloren und so zur Pause nur noch mit 17:16 führten. Bis zur Pause zeigte auch der alleine pfeifende Thorsten Plattner eine gute Leistung, doch auch das sollte sich im zweiten Spielabschnitt ändern.

 

Die Abwehr blieb weiter das Sorgenkind der Gastgeber, die es den Gästeangreifern viel zu einfach machten, die immer wieder über den Kreis zu Torerfolgen kamen. Anspiele von den Außen Positionen verwertete das Kreisläuferduo der Gäste und so legten die Gäste erstmals beim 21:22 in der 39. Minute vor. Beim 24:25 spielte das Köhler-Team in dreifacher Überzahl, wusste aber diesen Vorteil nicht zu nutzen und als beim 25:26 der weitere Ballverlust folgte, Andi Schröder in diesen Minuten einfach zu viel wollte, legten die Gäste zwei weitere Treffer nach und waren beim 25:28 in der 51. Minute auf der Siegerstraße. Folgerichtig nahm Köhler die Auszeit und seine Mannschaft kämpfte sich bis auf 29:31 in der 58. Minute heran. Statt weiter geduldig die Chance herauszuspielen nahm sich nun Alex Kuhfeld den unvorbereiteten Abschluss. Sollte das jetzt die Entscheidung gewesen sein? Doch auch die Gäste zeigten Nerven, Kuhfeld erzielte dann 70 Sekunden vor dem Ende den Anschlusstreffer. Dem erneuten Ballverlust der Gäste ließ Köhler die letzte Auszeit 20 Sekunden vor dem Ende folgen. Eine umstrittene Schrittfehlerentscheidung des Schiedsrichters - der nun die Gastgeber klar benachteiligte und zudem seine Linie völlig verlor - gegen Alex Kuhfeld bescherte den Gästen dann einen glücklichen Sieg. Das Remis hätte dem Spielverlauf eher entsprochen.

 

„Jetzt steht für uns das Pokalspiel gegen Bitburg am Mittwoch an, dann müssen wir endlich Punkte einfahren. Es ist jetzt die zweite knappe Niederlage in Folge, die wir verkraften müssen“, klagte Köhler.

 

HSG:  Meyer und Roth – C. Schröder (5/1), A. Schröder (5), Wenzel (1), Kuhfeld (8/5), Simon (1), Thesen (1), Billen (6), Stein (1), Zock, Simon (2)

 

TS Bendorf – DJK/MJC Trier 27:22 (14:14)

 

Mit der ersten Saisonniederlage im Gepäck kehrt Aufsteiger MJC Trier aus Bendorf zurück! „Es war eine verdiente Niederlage“, gab MJC Trainer Ralf Martin zu, der aber nicht müde wird, darauf hinzuweisen, dass seine Mannschaft in diesem Jahr als Aufsteiger nur um den Klassenerhalt kämpft und die bislang auf dem Punktekonto vorhandenen 7:3 Punkte ein Grundstein für das Saisonziel bilden.

 

„Bendorf war aggressiver als meine Mannschaft, wollte den Sieg einfach mehr! Der Ausfall von Marco Müller war heute für uns nicht zu kompensieren. Müller fehlte aus Studiengründen! Wir sind gut gestartet, führten bis zum 10:13 in der 25. Minute, wollten eigentlich die Räume im Deckungsverband engmachen und ballseitig verschieben. Das ist uns aber den Schlussminuten der ersten Hälfte nicht mehr gelungen und so kam Bendorf, dass ich gegenüber dem Schweicher Spiel, dass ich beobachten konnte, um Hundertprozent steigerte, zum Ausgleich zur Pause. Nach dem Wechsel haben wir dann im Angriff und in der Abwehr deutlich abgebaut. Wie gegen Schweich fehlte uns die spielerische Linie. Ich habe der Mannschaft nochmals gesagt, dass man in der Rheinlandliga kein Spiel mit einer halbherzigen Einstellung gewinnt. Es fehlte uns die Umsetzung dessen, was wir uns eigentlich vorgenommen haben. Unklüglicherweise verletzte sich unser Abwehrspezialist Philipp Busch an der Schulter und ich hoffe, dass er uns bald wieder helfen kann. Letztlich waren 11 technische Fehler und 20 ungenutzte Chancen Grund für unsere Niederlage. Das Abwehrverhalten ist nicht mehr so wie in den ersten drei Spielen. Auf Bendorfer Seite riss Rene Engler seine Mitspieler mit, hatte gute eins gegen eins Situationen um selbst den Treffer zu markieren oder den freistehenden Mitspieler zu finden. Es gilt jetzt, sich zusammenzureißen. Doch ich bin nicht unzufrieden mit dem bisherigen Saisonverlauf“, sagt Martin.

 

Buttlar und Legenhausen - Müller (2), Merten (3), Kinzig (2), Busch (1), Schwiderski (1), Zelzer (2), Falk, Moecke (6/2), Schreiner (1), Krauß, Kellendonk (4)

 

TuS Daun – TV Welling 37:29 (14:13)

 

Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit mit wechselnden Führungen, bestimmten die Gastgeber den zweiten Durchgang! „Im Mittblock wollten wir mit kleinen wendigen Spielern eine Antwort auf Gästespieler Max Adams zu finden und das haben Luca Willems und Mani Schnupp sehr gut gelöst. Dazu hatte Lukas Illigen Gästespieler Niklas Mannheim recht gut im Griff und so stand unsere Abwehr insgesamt gut. Allerdings haben wir uns in der ersten Hälfte von den Gästen im Abwehrverband einschläfern lassen. Immer kurz vor dem Zeitspiel kamen die Gäste zu ihren Treffern. Uns fehlten noch die Konsequenz und die Wachsamkeit. Mehrfach verpassen wir es, uns deutlicher abzusetzen. Doch die kämpferische Leistung fehlte“, erklärte Trainer Markus Willems.

 

Gleich nach Wiederanpfiff setzte sich der TuS mit drei Treffern in Folge erstmals deutlicher ab und führte in der 33. Minute mit 17:13. Doch noch hielten die Kräfte beim Gast, der bis zum 28:25 in der 50. Minute mithielt. Beim 30:25 nahmen die Gäste in der 52. Minute die Auszeit, doch der frei Fall war nicht mehr zu stoppen! Am Ende siegten die Eifelaner dank der eigenen Leistungssteigerung und einer abbauenden Gästemannschaft deutlicher als erwartet!

 

„Am Ende fiel der Sieg einen Tick zu hoch aus. Erst nach dem 20:19 ging ein Ruck durch unser Team, jetzt war der Zug drin, den ich mir von Beginn an gewünscht hätte. Welling versuchte alles, setzte Manndeckungen gegen Bassi Präder und später gegen Melvin Wheaton, doch darauf waren wir vorbereitet. Es gelang ihnen einfach nicht mehr, uns aus dem Konzept zu bringen. Melvin hatte eine starke Quote aus dem Rückraum, Christian Lofi im Tor war ein sicherer Rückhalt, Luca Willems rief eine starke Abwehr und Angriffsleistung ab, zog einige Siebenmeter, die sein Bruder Jannis (7/7) sicher verwandelte. Pat Brümmer spielte seine Erfahrung aus, nutzte die sich bei der Manndeckung ergebenden Räume und machte insgesamt ein gutes Spiel. Mit dem Sieg haben wir uns ein Polster geschaffen, mehr nicht! Jetzt können wir ohne Druck nach Urmitz fahren. Allerdings dürfen wir uns nicht vom 4. Tabellenplatz blenden lassen. Die Niederlage in Andernach war sicher für einige Spieler heilsam“, resümierte Willems.

 

Rode -Lofi – Eich (4), Tran, Schnupp (3), L. Willems (2), Otto, J. Willems (10/7), Brümmer (7), Präder (4), Wheaton (7), Illigen, Keil, Rahn.

 

 

Vorschau auf den Spieltag 28./29. Oktober 2017

 

TuS Daun – TV Welling (Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Gleich nach dem schwachen Auftritt der Dauner Mannschaft beobachtete Dauns Trainer Markus Willems den kommenden Gegner im Spiel gegen Moselweiß. Dort fuhr der TV Welling am Ende den ersten Sieg der Saison mit 29:23 ein. „Doch der Sieg gelang gegen einen stark ersatzgeschwächten Gast aus Moselweiß. Klar erkennbar war aber die Tatsache, wie wertvoll Max Adams für den TV ist, der nach längerem Auslandsaufenthalt wieder zum Team zurückkehrte“, stellte Willems fest.

 

Personal: Bis auf Daniel Eich spielt Daun in Bestbesetzung.

 

Prognose: „Welling verfügt mit Max Adams, Lukas Hürter und Niklas Mannheim über einen torgefährlichen Rückraum! Die werden nach dem ersten Saisonsieg selbstbewusst in Daun anreisen. Nach dem schwachen Auftritt in Andernach haben wir vor heimischer Kulisse etwas gutzumachen, den Schalter wieder umlegen und dieses vier Punktespiel gewinnen. Sicherlich spielen wir im Angriff nicht zweimal in Folge so schlecht! Aufgrund des Heimspiels sehe ich uns in der leichten Favoritenrolle“, sagt Willems.

 

TS Bendorf – DJK/MJC Trier (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Sehr unterschiedlich verlief der Saisonstart für beide Mannschaften. Während die TS Bendorf mit erst einem Sieg gegen Bassenheim und dem Remis gegen Daun mit 3:7 Punkten auf dem drittletzten Tabellenplatz liegt, ist Aufsteiger DJK/MJC Trier mit 7:1 Punkten gestartet und musste erst am vergangenen Wochenende mit dem Remis gegen den Lokalrivalen aus Schweich den ersten Punkt in dieser Saison hergeben. Die Ausgangslage ist klar: Bendorf steht vor heimischer Kulisse gegen die Trierer mächtig unter Druck, muss das Heimspiel unbedingt gewinnen um nicht in den Abstiegsstrudel zu geraten. Das Team von Trainer Ralf Martin kann mit großem Selbstbewusstsein nach Bendorf fahren, hat aber im letzten Spiel erkennen müssen, dass man nur dann die Halle als Sieger verlässt, wenn man den unbedingten Willen zum Sieg mitbringt und das auch schon in den Trainingseinheiten deutlich macht. Am Samstag müssen wir nach Bendorf. „Die Mannschaft aus Bendorf hat sich gegenüber dem Vorjahr wohl etwas verändert, deshalb war der Saisonstart auch etwas holprig“, glaubt MJC Trainer Ralf Martin.

 

Personal: Außer Felix Sattler sind auf Trierer Seite alle Spieler dabei.

 

Prognose: „Nachdem wir am letzten Sonntag nicht so gespielt haben, wir ich mir das vorstellte, erwarte ich von meiner Mannschaft eine Steigerung, besonders im Angriff. Für uns geht es darum, von der ersten bis zur letzten Minute hellwach zu sein und die richtige Einstellung an den Tag zu legen. Im Angriff haben wir die ersten zehn Minuten gegen Schweich gut gespielt, danach war aber vieles Stückwerk. Wir wollen versuchen das unsere Rückraumspieler die Abwehr von Bendorf unter Druck setzt um dann selbst zum Abschluss zu kommen oder den besser platzierten Mitspieler finden. Auf jeden Fall muss die Dynamik im Angriff höher sein als gegen Schweich. In der Abwehr versuchen wir mehr auf Ballbesitz zu gehen, dadurch wollen wir dann in die erste und zweite Welle kommen.  Das Spiel gegen Bendorf wird für uns richtungsweisend sein. Bei einem Sieg könnten wir uns noch mehr von den Abstiegsrängen absetzen. Bendorf scheint nicht mehr ganz so stark zu sein wie in den vergangenen Jahren, ein Selbstläufer wird die Begegnung aber mit Sicherheit nicht. Dazu kommt, dass in Bendorf ohne Harz gespielt wird, was uns nicht gerade in die Karten spielt. Ich erwarte daher von meiner Mannschaft diese Woche im Training hundertprozentigen Einsatz, um dann am Samstag mit der richtigen Einstellung in die Begegnung zu gehen“, fordert der MJC Coach.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – HSG Bad Ems/Bannberscheid (Samstag, 20 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Knüppeldick kommt es für den neuen HSG Trainer Marc Köhler! Nach der unglücklichen Niederlage in Urmitz trifft das Team jetzt auf einen der Meisterschaftsfavoriten. Mit der HSG Bad Ems/Bannberscheid stellt sich der Tabellenzweite in der Ruwertalhalle vor und nach diesem Spiel dürfte feststehen, ob die Gastgeber auch in diesem Jahr im oberen Tabellendrittel anzutreffen sein werden.

 

Personal: „Ich hoffe, dass alle körperlich und mental fit in dieses Spiel gehen“, sagt der HSG Coach.

 

Prognose: „Wichtig wird sein, dass wir den Fokus auf dieses Heimspiel legen. Hier müssen wir unsere Stärken zeigten, weniger Fehler machen als zuletzt und vor allem routinierter die Sache angehen. Wichtig ist auch, dass wir unsere Spielzüge klar durchziehen, klare Absprachen treffen und einen Gegner stoppen, der scheinbar einen Höhenflug hat“, hofft Trainer Marc Köhler

 

 

Pressemitteilung der HSG Irmenach/KLeinich/Horbruch vom 22.10.2017

 

Die Trainerin der Herren Rheinlandligamannschaft der HSG Irmenach-Kleinich Horbruch, Jutta Holl, hat die Geschäftsführung der HSG noch vor Antritt ihres Urlaubs gebeten, sie von ihrem Amt als Trainerin mit sofortiger Wirkung zu entheben.

Sie könne aufgrund steigender beruflicher Verpflichtungen und aus privaten Gründen einfach nicht mehr die Zeit und Energie aufbringen, die die Arbeit mit der Mannschaft verdient hätte. Somit möchte sie noch rechtzeitig für die laufende Saison den Platz freimachen für einen Nachfolger.

 

Die HSG hat den Rücktritt von Jutta Holl mit großem Bedauern zur Kenntnis genommen, weil damit eine insgesamt fast 5jährige (davon 3 Jahre bei den Damen) hervorragende und sehr professionelle Zusammenarbeit voll gegenseitigen Respekt und Wertschätzung zu Ende geht.

 

„Mit ihrem jetzigen Rücktritt hat Jutta wieder einmal ihre eigenen Interessen hinter die der Mannschaft gestellt, das verdient alle Achtung“, so der sportliche Leiter Bernd Kirst.

 

Ab kommender Woche wird Mirza Cehajic das Amt des Cheftrainers der Herren I der HSG Irmenach-Kleinich-Horbruch übernehmen. „Wir sind froh, in Mirza einen absoluten Profi im Handballgeschäft mitten in der Saison gefunden zu haben, der die Mannschaft zu einem vorderen Platz in der Rheinlandliga führen kann. Mirza kennt viele Spieler aus der Jugend und die Spieler kennen Mirza, das dürfte eine hervorragende Voraussetzung für eine gute Zusammenarbeit sein“, so der neue Geschäftsführer der HSG, Bernd Everding.

 

Berichte vom Spieltag 21./22. Oktober 2017

 

DJK/MJC Trier – HSC Schweich 26:26 (14:13)

 

Das mit Spannung erwartete Derby zwischen Aufsteiger MJC Trier und Schweich endete am Ende mit einem Remis.

 

Allerdings litt die Begegnung, die von beiden Seiten weitestgehend fair geführt wurde, unter der schwachen Schiedsrichterleistung des Gespanns Benjamin Doetsch und Torsten Dötsch. Unisono bestätigten die beiden Trainer und Mannschaftsverantwortliche diese Auffassung. Übertrieben hart bestraften die Unparteiischen, trafen Entscheidungen hüben wie drüben, die nur kopfschüttelnd zur Kenntnis genommen wurden. Am Ende traf es besonders die Gäste, die drei rote Karten im zweiten Spielabschnitt kassierten, davon war lediglich die Karte gegen Daniel Rohr 9 Sekunden vor dem Ende berechtigt. Vor allem die rote Karte gegen den Schweichs Rückraumspieler Julian Mangold empfand auch Gastgebertrainer Ralf Martin als fraglich!

 

Am Ende stand mit 26:26 ein Remis auf der Anzeigetafel, das Schweichs Trainer Andreas Rosch vor der Begegnung sofort genommen hätte. Nach dem Abpfiff betrachtete der HSC Coach das Remis als Punktverlust für sein Team.

 

Im Abschlusstraining hatte MJC Trainer Ralf Martin seinen Jungs angemerkt, dass der Zug nicht so stimmte, wie bei den drei Auftaktsiegen. So war Martin am Ende froh, den Punkt überhaupt gewonnen zu haben. „Kämpferisch war das sicher in Ordnung, spielerisch aber die schlechteste Saisonleistung“, klagte der MJC Coach, für den Schweich in Julian Mangold und Bastian Collet die auffallendsten Spieler hatte. „Unserem Spiel fehlte heute einfach der gewohnte Dampf, zu viele Bälle haben wir liegenlassen und sind immer wieder am guten Schweicher Keeper Dirk Schmidt gescheitert. Doch wir dürfen nicht vergessen, dass wir nun als Aufsteiger mit 7:1 Punkten gut in die Saison gestartet sind. Vielleicht kam dieser Dämpfer für einige Jungs auch zur richtigen Zeit“, mahnt der MJC Trainer.

 

Im ersten Spielabschnitt plätscherte die Begegnung vor sich hin, die Trierer hatten den besseren Start, führten 3:0 in der 3. Minute, ehe die Gäste beim 6:6 in der 14. Minute erstmals ausglichen. Beim9:10 legte das Rosch-Team in der 22. Minute erstmals vor, Martin nahm die Auszeit und mit dem Pausenpfiff erzielte Marco Müller per Siebenmeter die erneute MJC Führung.

 

„Ab der 37. Minute spielten wir fast ständig in Unterzahl, kassierten die erste rote Karte gegen Patrick Karrenbauer in der 39. Minute, die zweite rote Karte gegen Julian Mangold, die nie und nimmer eine war, in der 55. Minute beim Spielstand von 24:26. Am Ende fehlten uns 13 Sekunden zum Sieg in einer Begegnung, die von beiden Teams fair geführt wurde. Überragend bei uns waren Timo Nerling und Bastian Collet im Mittelblock“, resümierte Schweichs Trainer Andreas Rosch.

 

MJC: Buttlar und Legenhausen - Müller (3), Merten (1), Kinzig, Busch (1), Schwiderski, Zelzer (2), Falk, Mocke (7/4), Müller (9), Schreiner, Krauß, Kellendonk (3).

 

Schweich: Schmidt und Fuchs - Kratz, Rosch (8/8), Mangold (4), Herz, Peters (2), Nerling (5), Collet (3), Rohr (2), Karrenbauer (2)

 

SV Urmitz – HSG Mertesdorf/Ruwertal 32:31 (18:15)

 

Den Einstand hatte sich der neue HSG Trainer Marc Köhler sicher anders gewünscht! Die Ruwertaler kassierten eine Minute vor dem Ende den entscheidenden Treffer zum 32:31! Von Beginn an lieferten sich beide Teams ein Spiel auf Augenhöhe, in dem sich die Gastgeber erst gegen Ende der ersten Hälfte auf drei Tore absetzen konnten. Nach dem Wechsel glichen die Ruwertaler erstmals beim 22:22 in der 38. Minute aus, legten mit zwei Treffern in Folge durch Thomas Billen zum 22:24 in der 45. Minute vor und sahen bis zur 54. Minute beim Spielstand von 27:30 wie der Sieger aus. Nach dem Ausgleich zum 30:30 legte Köhler die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch, nahm die Auszeit, doch die Gäste legten jetzt immer den entscheidenden Treffer vor.

 

„Eine sehr ärgerliche Niederlage, bei der wir in der entscheidenden Phase zuviele Fehler gemacht haben. Insgesamt vier klare Chancen blieben in den Schlußminuten ungenutzt. Urmitz hat hier einfach weniger Fehler gemacht und sind deshalb verdienter Sieger. Insgesamt war es ein ansehnliches Rheinlandligaspiel, bei dem ein Remis gerecht gewesen wäre. Kämpferisch hat meine Mannschaft alles gegeben und es waren durchaus positive Ansätze erkennbar, die wir jetzt vertiefen müssen, um nächste Woche die Punkte zu gewinnen“, hofft Köhler.

 

Meyer und Roth – C. Schröder (4), A. Schröder (6), Wenzel, Kuhfeld (7/2), Simon (2), Billen (6/1), Backendorf, Schöler, Stein (5), Zock (1)

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – TV Bassenheim 39:25 (17:17)

 

Die Hunsrücker gewinnen gegen den Tabellenletzten aus Bassenheim am Ende auch in dieser Höhe verdient! Beide Teams kamen nicht wie erhofft in diese Saison. Noch düsterer als bei den Hunsrückern sah es beim Gast aus, der noch ohne Punktgewinn war und das wird auch jetzt so bleiben. im Bassenheimer Lager war jedem klar, dass es nach der personellen Verjüngung ein schweres Spieljahr wird. „Wir können gegen die HSG nur gewinnen. Jedem ist klar, dass wir nicht der Favorit sind, somit gehen wir ohne Druck in diese Partie“, sagte Bassenheims Trainer Matthias Lorenz im Vorfeld, doch zu gewinnen gab es zumindest im zweiten Spielabschnitt überhaupt nichts!

 

Aufgrund einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit kam die HSG zum sehr deutlichen, aber dann auch in dieser Höhe verdienten Sieg, machte damit ihrem Interims Trainer Timo Stoffel ein schönes Geburtstagsgeschenk zu seinem 40. Geburtstag. Zur Halbzeit sah es aber gar nicht danach aus (17:17). Insgesamt gelang es den Bassenheimern, die ansonsten eher schwer in den Mannschaftsverbund fanden, in der ersten Phase des Spieles aus Sicht der Hunsrücker viel zu oft über ihren Kreisläufer und Rechtsaußen ein ums andere Mal auszugleichen und somit das Spiel offen zu gestalten. In dieser ersten Halbzeit war sehr viel Nervosität im Spiel der Heimmannschaft, denen man aber auch da schon anmerkte, dass Sie auf alle Fälle einen Heimsieg mit auf die Geburtstagsparty nehmen wollten.

 

In der zweiten Halbzeit stellte Stoffel die Abwehr auf eine 5:1 Deckung um und Lukas Everding im Tor erwischte einen seiner besseren Abende, was die Abwehr stabilisierte. Insgesamt gelangen dem TV Bassenheim in der zweiten Halbzeit nur noch 8 Tore und die Heimmannschaft zog mit oft durch Mannschaftskapitän Manuel Schell eingeleiteten sehenswerten Tempogegenstößen und einem schnellen Spiel nach vorne eins ums andere Tor davon. Beinahe wäre dem Jungstar Kristof Schell mit der Schlusssirene noch das 40. Tor gelungen.

 

HSG IKH: Schug und Everding -  M. Schell (6/3), K. Schell (3), Löw (8/3), Juenemann (1), Schneider (3), Schneider (3), Bach (1), Gerhard (5), Stürmer (6), Muliqi (2), Mende (1)

 

HSV Rhein-Nette – TuS Daun 27:20 (9:8)

 

„In Andernach war an diesem Abend nichts für uns zu holen! Wir gewinnen derzeit unsere Spiele nicht in der Abwehr, wissen darum, dass wir in den Auswärtsspielen über 30 Tore erzielen müssen, um die Halle als Sieger zu verlassen. Das Thema hatte sich schnell erledigt“, fand Dauns Trainer Markus Willems.

 

Nach ausgeglichenem Beginn setzt sich Daun nach dem 4:3 Rückstand in der 12. Minute mit vier Treffern in Folge auf 4:7 in der 21. Minute ab. Doch die Gastgeber erzielen jetzt ebenfalls vier Treffer in Folge und drehen das Spiel über 8:7 in der 27. Minute. „In dieser Phase hatten wir viele Möglichkeiten, den Vorsprung auszubauen, vergaben aber kläglich. Gute dass wir Christian Lofi im Tor hatten, der eine starke Partie ablieferte und uns im Spiel hielt. Allerdings sind acht Treffer in einer Halbzeit einfach zu wenig. Bei uns waren bis auf Bassi Präder alle im Rückraum Totalausfälle“, stellte Willems fest.

 

Gleich nach dem Wechsel setzten sich die Andernacher bis zur 36. Minute auf 12:9 ab, verteidigen ab diesem Zeitpunkt mit vier Treffern bis zum 23:19 in der 56. Minute. „Letztlich war unsere Spielanlage gar nicht schlecht. Immer wieder brachten wir über unsere Spielzüge den Rückraum in aussichtsreiche Abschlusspositionen, doch wir sind kläglich gescheitert. Entweder am eigenen Abschlussverhalten oder am guten Andernacher Keeper. Andernach spielte eine defensive 6:0 Abwehr, doch wir trafen einfach nicht aus der Distanz! Am Ende haben wir alles versucht, spielten mit Manndeckung, doch es brachte nichts mehr ein. Am Ende eine verdiente Niederlage, die aber um einige Tore zu hoch ausfiel. Nicht gefallen hat mir die Körpersprache und der Auftritt in den letzten 10 Minuten des Spiels. So darf man sich einfach nicht verkaufen und ich hoffe, dass dies zum letzten Mal in dieser Saison passiert ist“, resümierte Willems.

 

Lofi und Rode – Eich (1), Tran (2), Schnupp, L. Willems, Otto (2), J. Willems (3/3), Brümmer (2), Präder (6), Wheaton (4), Illigen Keil.

 

 

Vorschau auf den Spieltag 21./22. Oktober 2017

 

HSV Rhein-Nette – TuS Daun (Samstag, 17.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Nach dem Sieg der Dauner über die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch kann das Team von Trainer Markus Willems der kommenden Begegnung gelassen entgegensehen. Mit 5:3 Punkten liegen die Eifelaner im Soll und haben überhaupt keinen Druck in Andernach. „Dort haben wir uns zwar bisher immer schwergetan, doch das soll sich am Samstagabend ändern“, gibt sich der TuS Trainer optimistisch. Rhein-Nette hat bislang schwankende Ergebnisse vorzuweisen. Die Mannschaft gewann hoch gegen Welling, verlor dann deutlich in Urmitz und trotzte dann der Ruwertal HSG einen Punkt ab!

 

Personal: Die Grippe bei Luca Willems ist schlimmer geworden, dazu plagt sich Pat Brümmer ebenfalls mit einer Grippe und wird diese Woche nicht trainieren. „Selbst, wenn beide dabei sein könnten, wären sie nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte. Umso besser ist es, dass Daniel Eich aus Berlin „einfliegt“ und wir damit eine weitere Alternative haben“, freut sich Willems.

 

Prognose: „Rhein-Nette ist als heimstarke Mannschaft bekannt. Das wird ein schweres Spiel für uns, denn gerade der Punktgewinn gegen die Ruwertal HSG zeigt mir, dass Andernach jede Mannschaft der Liga schlagen kann. Aber der bisherige Saisonstart sollte uns Ruhe und Selbstvertrauen für diese Aufgabe geben. Ich rechne letztlich mit einem offenen Spiel. Taktisch werden wir uns sicher etwas einfallen lassen, müssen unsere Chancen clever rausspielen, dürfen das hohe Tempo der Gastgeber nur phasenweise mitgehen, auf jeden Fall aber müssen wir konsequent abschließen. Rufen wir die Leistung aus dem Kleinicher Spiel ab, sind wir nicht chancenlos“, ahnt Willems.

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – TV Bassenheim (Samstag, 19.30 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Für die in Urlaub weilende Trainerin Jutta Holl übernimmt Co-Trainer Korab Mulliqi das Training und die Spielvorbereitung. „Den Urlaub hatte ich schon zu einem Zeitpunkt gebucht, als eigentlich klar war, dass ich aufhören werde. Doch das kam ja bekanntlich anders“, erklärte die Hunsrück Trainerin ihr Fehlen.

 

Personal: Peter Hölzenbein fehlt aus Urlaubsgründen, fraglich sind die Einsätze von Daniel Stumm (Knieprobleme) und Peter Kiesel (Urlaub).

 

Prognose: „Wichtig wird sein, dass wir uns in der Abwehr steigern und eine gute 6:0 Deckung stellen. Hierüber wollen wir dann einfache Tore erzielen. Zu löchrig haben wir uns letzte Woche im Deckungsverband in Daun präsentiert, haben vor allem zu wenig zugepackt. Es fehlten die Absprachen untereinander. Das muss am Samstagabend besser werden. Bassenheim ist für mich eine unbekannte Größe, da ich erst seit dieser Saison wieder in der Rheinlandliga bei der HSG spiele“, verrät Mulliqi.

 

SV Urmitz – HSG Mertesdorf/Ruwertal (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Die Ruwertal HSG ist nach der Trennung von Trainer Paddy Wagner „fündig“ geworden. Mit Marc Köhler präsentierten die Verantwortlichen am Dienstagabend im Training den Interimscoach, der bis zum Ende des Jahres die Geschicke der Mannschaft leite soll. „Ich habe nur zwei Trainingseinheiten, um die Mannschaft auf das schwere Spiel in Urmitz vorzubereiten“, sagt Köhler.

 

Personal: Die Ruwertal HSG baut auf ihre Bestbesetzung.

 

Prognose: „Ich erwarte mir von den Jungs eine Trotzreaktion! Urmitz spielt einen schnellen Ball und hier sind wir mit einer soliden Deckungsarbeit gefordert. Vor allem die Kreise des sicher nicht auszuschaltenden starken Linksaußen Lars Pitzen müssen wir einengen, der im letzten Spiel der Urmitzer gegen Bad Ems/Bannberscheid 15 Treffer erzielte! Ansonsten werden wir uns vor allem taktisch etwas einfallen lassen“, sagt der neue HSG Coach.

 

DJK/MJC Trier – HSC Schweich (Sonntag, 18 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Am Sonntag steht das nächste Derby an. Der bislang verlustpunktfreie Aufsteiger DJK/MJC Trier trifft auf den HSC Schweich, der nach Ansicht von MJC Coach Ralf Martin „seit Jahren zu den sehr guten Mannschaften in der Rheinlandliga zählt“. „Wir sind zufrieden mit unserem Saisonstart von 4:4 Punkten und können somit ohne großen Druck beim bisher verlustpunktfreien Tabellenzweiten antreten. Die Gastgeber sind sicherlich kein typischer Aufsteiger und haben einige Akteure in ihren Reihen welche bereits in höheren Ligen aktiv waren.

Personal: Felix Sattler ist auf Gastgeberseite urlaubsbedingt nicht da, alle anderen sind aus heutiger Sicht fit und mit dabei. „Mit Tim Karrenbauer (Verdacht auf Kreuzbandverletzung), Thomas Müller (Fingerverletzung) und Tobias Quary (Sprunggelenk) fallen gleich drei Spieler auf unbestimmte Zeit aus. Das ist umso problematischer, als das gerade Tim und Thomas wichtige Rollen in unsere 6:0 Deckung innehatten. Ansonsten hoffe ich auf den kompletten Kader, der dann wieder mit Spielern aus unserer Verbandsliga-Mannschaft ergänzt wird“, sagt Schweichs Trainer Andreas Rosch.

Prognose: „Bedingt durch die dreiwöchige Spielpause sind wir etwas aus dem Rhythmus gekommen. Schweich hat am Wochenende auch in der Höhe verdient gegen Bendorf gewonnen. Hierbei hat man gesehen, dass die Schweicher immer noch eine sehr gute Abwehr spielen. Besonders der Mittelblock mit Patrick Karrenbauer leistet da sehr gute Arbeit. Vorne haben Sie mit Julian Mangold einen starken Halblinken, der in jedem Spiel für viele Tore gut ist. Dazu Patrick Karrenbauer am Kreis, der immer Anspiel bereit ist, aber auch viel für den Rückraum arbeitet. Im Tor haben sie mit Dirk Schmidt einen guten Torhüter, der gegen Bendorf immer wieder wichtige Bälle hielt. Ansonsten ist Schweich meiner Meinung nach eine ausgeglichen gut besetzte Mannschaft, die auch von der jahrelangen Erfahrung in der Rheinlandliga lebt. Wir werden wie in jedem Spiel unser Hauptaugenmerk auf unsere Abwehrarbeit legen. Gelingt uns dies, können wir über die erste oder zweite Welle unser schnelles Spiel aufziehen. Mit unserer Einstellung und der mannschaftlichen Geschlossenheit sind wir in der Liga angekommen, jetzt müssen die Abläufe im Angriff noch verbessert werden. Hier gilt es vor allem, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Durch die jahrelange Rheinlandliga Erfahrung sehe ich den HSC Schweich als Favoriten in diesem Spiel. Trotzdem wollen wir natürlich alles daran setzen gut zu spielen. Ob es dann am Ende reicht um dem Favoriten ein Bein zu stellen, wird sich dann zeigen. Auf jeden Fall hoffen wir wieder auf zahlreiche Zuschauer“, so der MJC Coach.

Die Favoritenrolle sehe ich, gerade aufgrund unserer neuerlichen Verletzungsprobleme, bei den Gastgebern. Ralf Martin hat es geschafft aus sehr guten Einzelspielern eine spiel- und kampfstarke Truppe zusammen zu stellen und so sehe ich nur geringe Chancen am Sonntag was Zählbares vom Wolfsberg mitzunehmen. Allerdings haben wir nun eine Woche mehr Zeit uns auf die neue Personalsituation einzustellen und auch andere Abwehrformationen zu trainieren. Wir werden versuchen so gut wie es geht dagegen zu halten und dann mal schauen was dabei herauskommt“, orakelt der Schweicher Coach.

 

 

Berichte vom Spieltag 14./15. Oktober 2017

 

TUS Daun – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch 37:33 (16:12)

 

Durch das Fehlen von Daniel Eich, Luca Willems und Igor Rahn war Dauns Trainer Markus Willems vor allem im Deckungsverband zum Experimentieren gezwungen. So entschied sich Willems dafür, die linke Abwehrseite offensiver einzustellen und Gästespieler Yannick Stürmer mit einer Manndeckung aus dem Spiel zu nehmen.

 

Der Gast aus der Eifel setzte sich dennoch in den Anfangsminuten auf 3:6 (11.) ab, kassierte beim 6:6 den Ausgleichstreffer und nach der 10:9 Führung der Gastgeber in der 20. Minute nahm Gästetrainerin Jutta Holl die erste Auszeit. Doch die Eifelaner setzten sich jetzt über 13:10 auf 16:12 zur Pause ab.

 

„Wir wollten das Tempospiel der Gäste aufgrund der fehlenden Alternativen nicht mitgehen, zwangen die Gäste mit unserer offensiven Abwehr zu Fehlern, kamen dann über unser Gegenstoßspiel zum Erfolg. Weniger zufrieden war ich mit unserem Positionsspiel“, klagte Dauns Trainer Markus Willems zu Pause.

 

Bis zur 40. Minute verteidigten die Gastgeber dann ihre vier Tore Führung, doch beim 23:22 in der 43. Minute waren die Gäste wieder auf Tuchfühlung, die dann zu einer spannenden Schlussphase führte, in der dem Holl-Team beim 33:33 in der 58. Minute der Ausgleich gelang, doch vier Treffer in Folge in den letzten zwei Minuten sorgten für den Gastgebersieg, der letztlich zu hoch ausfiel.

 

„Mir war klar, dass die Gäste uns auch im zweiten Spielabschnitt über ihr Tempo fordern würden und wir haben hier kämpferisch dagegengehalten. Mit Mani Schnupp, Pat Brümmer und Melvin Wheaton hatten wir die stärksten Spieler auf dem Platz. Die Gäste versuchten nach dem Wechsel mit wechselnden Manndeckungen gegen Wheaton oder Bassi Präder unser Spiel zu stören. Zu wenig haben wir uns im zweiten Spielabschnitt ohne Ball bewegt. Aber die Entscheidung Thinh-Hoang Tran als wendigen, kleinen Spieler auf Rückraummitte zu bringen war richtig. Tran hat mit zwei Anspielen an den Kreis wichtige Impulse gesetzt und den letzten Treffer selbst erzielt. Sicherlich waren die Zeitstrafen gegen die Gäste in der entscheidenden Phase glücklich für uns, doch über die gesamte Spielzeit glichen sich die Entscheidungen aus. Unsere kämpferische Einstellung stimmte, jeder Spieler wollte den Sieg, das habe ich bei den Gästen vermisst. Mit dem Sieg haben wir uns jetzt Luft zu den Abstiegsrängen verschafft, freute sich Willems.

 

„Daun hat über die gesamte Spielzeit gesehen, verdient gewonnen. Wir haben eine schlechte erste Halbzeit gespielt, mussten aber kurzfristig auf Torhüter Benni Schug und vor allem Daniel Stumm verzichten, dem die offensive Deckung der Eifelaner gut gepasst hätte. Auf die Manndeckung, die Daun gegen Yannick Stürmer spielte, waren wir vorbereitet, hatten die richtigen Lösungen, haben jedoch zu viele Fehler gemacht und die Chancen nicht genutzt. Erst nach dem Wechsel ist meine Mannschaft aufgewacht und das tut sie offensichtlich immer dann erst, wenn sie mit dem Rücken zur Wand steht. Bei 33:33 wurden dann die falschen Entscheidungen getroffen und wir hatten Pech mit der in dieser Phase einseitigen Regelauslegung der Schieris gegen uns. Lars Gerhard am Kreis hat ein starkes Spiel gemacht, war treffsicher und zeigte den richtigen Einsatz“, resümierte Gästetrainerin Jutta Holl.

 

TuS: Lofi und Rode – Tran (2), Schnupp (8), Otto (3), J. Willems (4/1), Brümmer (7), Präder (5), Mayer, Wheaton (5), Illigen (3), Keil

 

HSG: Everding und Stoffel – Mulliqi (1), Gerhard (8), Denzer (1), Hölzenbein (9/4), Klei, Stürmer (1), Löw (7), Schneider (4), Schell K., M. Schell (2).

 

HSC Schweich – TS Bendorf 29:20 (15:10)

 

Der Sieg des HSC Schweich, vor allem in dieser Höhe, überrascht. Das Team von Trainer Andreas Rosch schickt Bendorf mit einer deutlichen Niederlage auf die Heimreise. Dabei standen die Vorzeichen erneut für die Gastgeber schlecht, denn in der Trainingswoche verletzte sich Tim Karrenbauer am Knie und konnte ebensowenig auflaufen wie Thomas Müller nach seinem Arbeitsunfall.

 

Bis 8:8 verlief die Begegnung absolut ausgeglichen, dann setzte sich der HSC auf 12:8 in der 29. Minute ab, die Gäste nahmen die Auszeit, konnten aber den Lauf der Gastgeber zur 15:10 Pausenführung nicht stoppen.

 

Beim 19:13 in der 39. Minute sahen Gästespieler René Engler und Schweichs Johannes Rosch die rote Karte. Doch auch diesen Ausfall kompensierte das Rosch Team an diesem Abend und hatte beim 22:14 in der 44. Minute das Spiel entschieden.

 

„Im Abwehrverband war ich zur Umstellung gezwungen und wir hatten erstmals Patrick Karrenbauer und Tim Nerling im Mittelblock. Mit Dirk Schmidt hatten wir über die gesamte Spielzeit den besseren Torhüter auf dem Platz und letztlich möchte ich Patrick Karrenbauer aus der geschlossenen Mannschaftsleistung hervorheben“, lobte der HSC Coach.

 

Reich und Schmidt – Kratz (1), J. Rosch (2), Mangold (9/1), Herz (5), Lieser, Nerling (1) Collet (4), Rohr (4/2), Karrenbauer (3).

 

 

Vorberichte zum Spieltag 14./15. Oktober 2017

 

TuS Daun – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch (Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: „Mit 3:3 Punkten nach den ersten drei Spielen können wir eigentlich gut leben, zumal wir zwei Auswärtsspiele hatten. Wenn man aber sieht, wie wir die Punkte gegen Trier und Bendorf haben liegen lassen, ist es doch ärgerlich, nicht besser gestartet zu sein. Mit Irmenach kommt jetzt eine starke Mannschaft zu uns, gegen die es in der letzten Zeit immer enge Spiele gab und die sich mit Rückkehrer Korab Mulliqi noch einmal verstärkt haben“, sagt Dauns Co-Trainer Pat Brümmer.

 

Personal: Luca Willems konnte auf Dauner Seite vergangene Woche wegen einer Handverletzung nicht richtig trainieren. Man muss die kommenden Einheiten abwarten um zu sehen, ob er bis Samstag wieder einsatzfähig ist. Mit Daniel Eich fehlt ein wichtiger Spieler bei den Eifelanern aus beruflichen Gründen längerfristig. Daniel wird in den kommenden Monaten an verschieden Lehrgängen in Berlin und Flensburg teilnehmen und höchstens mal bei einem „Heimatbesuch“ aushelfen können. Aber auch bei den Gästen aus dem Hunsrück fehlt aus Urlaubsgründen Abwehrspezialist Peter Kiesel.

 

Prognose: „Zuhause möchten wir natürlich gewinnen, sind dafür aber auf eine sehr gute Abwehrleistung angewiesen und da wiegt das Fehlen von Daniel Eich schon schwer. Ich hoffe dennoch, dass wir eine ausgeglichene Partie liefern können, unsere Abläufe konzentriert zu Ende spielen und dann vielleicht das bessere Ende für uns haben. Wichtig wird sein, ohne Kompromisse in die Nahtstellen zu gehen und konzentriert abzuschließen“ fordert Brümmer.  „Auch ich gehe von einem engen Spiel aus, bereiten uns seit zwei Wochen auf dieses Spiel ohne Harz vor, wollen uns auf keinen Fall auf unseren Harztopf verlassen. Ich hoffe sehr, dass die lange Pause uns geholfen hat. In Daun ist es immer schwer, eine kämpferisch enorm starke Mannschaft, da müssen wir dagegenhalten. Die Chancenverwertung auf unserer Seite muss gegenüber den ersten Spielen deutlich besser werden, wenn wir etwas Zählbares aus der Eifel mitnehmen wollen“, ahnt HSG Trainerin Jutta Holl.  

 

HSC Schweich – TS Bendorf (Sonntag, 17 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: „Nachdem wir das Auftaktspiel gegen Daun verloren haben, konnten wir in den beiden folgenden Auswärtsspielen zwar gute Leistungen zeigen, allerdings stehen durch den Sieg in Bassenheim auch erst zwei Punkte auf unserer Habenseite. Daher sollten wir am Sonntag unbedingt die beiden Punkte in Schweich behalten um nicht schon frühzeitig den Anschluss an das Tabellenmittelfeld zu verlieren“, sagt Schweichs Trainer Andreas Rosch.

Personal: „Aktuell gehe ich davon aus, dass wir mit kompletten Kader antreten können auch wenn einige Spieler im Training unterhalb Woche urlaubsbedingt nicht zur Verfügung stehen“, verrät der HSC Coach.

Prognose: „In den vergangenen Duellen gegen die Turnerschaft waren es meist die Gäste vom Rhein, die die Halle als Sieger verlassen konnten. Allerdings hat sich das Gesicht der Mannschaft nach dem Trainerwechsel zur neuen Runde ebenso wie bei uns stark verändert, so dass die Karten nun neu gemischt werden. Ich gehe von einem sehr schnellen Spiel mit vielen Torabschlüssen auf beiden Seiten aus, so dass sich am Ende die Mannschaft durchsetzen wird, die konzentrierter im Abschluss und konsequenter in der Rückwärtsbewegung agieren wird. Wir werden jedenfalls alles daransetzen, die beiden Punkte in Schweich zu behalten und mit einem erfolgreichen und guten Spiel auch mal wieder Eigenwerbung zu betreiben um dem leider immer geringer werdenden Zuschauerinteresse entgegen zu wirken“, hofft Rosch.

Die Begegnung DJK/MJC Trier gegen Bassenheim wurde auf Wunsch der Gäste verlegt. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.

 

Berichte vom Spieltag 23. und 24. September 2017

 

DJK/MJC Trier – TuS Daun 33:30 (13:17)

 

Der Aufsteiger DJK/MJC Trier kommt im Heimspiel gegen den TuS Daun zum verdienten Erfolg. „Beim 24:28 in der 47. Minute schien die Vorentscheidung gefallen, doch die Mannschaft hat nie den Kopf in den Sand gesteckt und weitergekämpft“, lobte MJC Trainer Ralf Martin.

 

Dass es letztlich doch zum Sieg für sein Team reichte, lag zum einen an der Tatsache, dass die Trierer Jungs immer an ihren Erfolg glaubten, zum anderen daran, dass den Gästen aus der Eifel die Alternativen ausgingen. So konnte der im ersten Spielabschnitt auffällige Janis Willems nur noch sporadisch aufgrund seiner Magen und Darmgrippe im zweiten Spielabschnitt eingesetzt werden. Als die Eifelaner ihren Stammspielern ihre Pause geben mussten, gelang den Trierern ein 5:0 Lauf zum 29:28, die Begegnung war gedreht. Zwar konnte der stark spielende Bassi Präder nochmals zum 29:29 ausgleichen, doch als Routinier Andre Legenhausen einen hundertprozentigen von Außen parierte und die Gäste sich gleich im nächsten Angriff den technischen Fehler leisteten, machten die Gastgeber beim 31:29 den Sack zu. Der Rest war Formsache. Am Ende stand der 33:30 Heimsieg des Aufsteigers auf der Anzeigetafel.

 

Die Gastgeber erwischten den besseren Start in die Begegnung, führten 5:2 dank eines treffsicheren Steffen Kellendonk, ehe den Gästen mehr spielerische Lösungen gegen den Deckungsverband der Trierer einfielen Über 7:7 kamen die Gäste zum Ausgleich und bauten ab dem 9:10 bis zur Pause ihre Führung auf 13:17 aus. In den letzten 10 Minuten stimmte die Abstimmung im Mittelblock der Gastgeber nicht mehr und Daun nutzte über seine torgefährlichsten Angreifer Janis Willems, Pat Brümmer und vor Bassi Präder die Lücken.

 

Beim 17:21 spielten die Gäste in Überzahl, verpassten die Chance, das Spiel vorzeitig zu entscheiden, kassierten sogar die beiden Anschlusstreffer zum 19:21. Auch beim 19:22 bot sich den Gästen die Chance, sich weiter abzusetzen. Fast zeitgleich saßen auf Trierer Seite F. Schreiner und M. Zelzer ihre Zeitstrafen ab, doch erneut schafften es die Gäste nicht, ihren Vorteil zu nutzen. So blieb es beim drei bis vier Tore Vorsprung, den Mani Schnupp nach einem unachtsamen Anwurf der Trier beim 24:28 in der 47. Minute festzuschreiben schien. Doch dann riss der Faden im Dauner Spiel.

 

„Wir waren in den entscheidenden Momenten unkonzentriert und haben leichtfertig die Bälle verloren. Es war das erste Mal, dass ich die Trierer in dieser Besetzung gesehen habe und für das Rückspiel werden wir einiges ändern“, sagte Dauns Trainer Markus Willems.

 

Auf Trierer Seite überzeugten der unermüdlich kämpfende Yannick Moecke sowohl im Angriff als auch in der Abwehr. Steffen Kellendonk war mit seiner Körperlichkeit vom Dauner Abwehrverband nicht zu bremsen, spielte mannschaftsdienlich und hatte letztlich eine gute Trefferquote.

 

MJC: Buttlar und Legenhausen – P. Müller (1), Merten, Kinzig, Busch (2), Zelzer, Sattler (2), Falk, Moecke (8), M. Müller (5), Schreiner (4), Krauß (1), Kellendonk (10)

 

TuS: Lofi und Rode – Eich (1), Tran, Schnupp (4), L. Willems, Brümmer (6/1), Präder (5), Wheaton (2), Illigen, Keil, Rahn (1).

 

 

HSG Bad Ems/Bannberscheid – HSC Schweich 27:23 (13:14)

 

Mit Johannes Rosch und Tim Karrenbauer sowie Stammkeeper Dirk Schmidt meldeten sich vor dem Spiel gleich drei Leistungsträger des HSC vor dem Spiel ab! Dass es keine leichte Aufgabe werden würde, war Trainer Andreas Rosch vor Anpfiff klar.

 

„Sicherlich haben die Gastgeber uns auch unterschätzt, zudem haben wir aber auch gut gespielt“, freute sich Rosch über die 1:5 Führung in der 7. Minute, die bis zum 3:9 in der 12. Minute verteidigt wurde. Die Gastgeber stellten dann die Abwehr auf eine 5:1 Deckung um und fanden sich jetzt besser gegen die Gäste zurecht. Beim 11:11 in der 25. Minute war die Begegnung bis zur Pause wieder ausgeglichen.

 

„In den Anfangsminuten hat einfach alles geklappt und Fabian Reich hat im Tor eine starke Leistung abgerufen“, lobte Rosch, dessen Team aber dann den Gästen über 21:17 in der 49. Minute das Spiel überlassen musste.

 

Die Mannschaft zollte jetzt ihrem Kader Tribut, die Kräfte reichten bis zum 22:20 in der 50. Minute und dann merkte man den Gästen deutlich an, dass einige Spieler der Gäste durchspielen mussten. „In Bestbesetzung wäre da mehr drin gewesen“, glaubt Rosch.

 

Reich – Quary (1), Müller, Mangold (3) Monzel, Herz (6), Peters (2), Nerling (1), Collet (2), Rohr (6/4), Karrenbauer (2).

 

HSV Rhein-Nette – HSG Mertesdorf/Ruwertal 31:31 (17:12)

 

Nach der Niederlage im vergangenen Jahr kehrt das Team von Trainer Paddy Wagner dieses Mal mit einem Punkt aus Andernach zurück. Dieser Punktgewinn ist umso höher zu bewerten, da die stark ersatzgeschwächte Ruwertaler Mannschaft zur Pause schon klar zurücklag. „Wir sind ganz schlecht in diese Begegnung gekommen, wollten mit unserer defensiven Abwehr die Anspiele an den Kreis und die Torerfolge der Gastgeber über Aussen verhindern. Doch immer wieder haben wir uns durch die Kreuzbewegungen der Gästeangreifer aus der Defensive locken lassen und wurden dafür bestraft“, klagte Wagner.

 

So führten die Gastgeber über 9:5 und 14:8, verteidigten diesen Vorsprung bis zur Pause. Tor um Tor kämpfte sich die HSG nach dem Wechsel heran, kam nach dem 19:16 der Gastgeber in der 38. Minute mit vier Treffern in fogle zur 19:20 Führung, die sogar auf zwei Tore ausgebaut wurde. Als HSG Abwehrspezialist Philipp Simon in der 46. Minute beim 20:22 die dritte Zeitstrafe und damit die rote Karte kassierte, kippte das Spiel wieder. Zwar legten die Ruwertaler sogar auf 20:24 vor, doch beim 29:29 stand die Begegnung auf Messers Schneide. Drei Minuten vor dem Ende krönte der als Spielmacher und Vollstrecker an diesem Abend überragende Christian Schröder (14 Treffer) seine Leistung mit dem Ausgleichstor.

 

„Einig waren sich beide Trainierbänke, dass das Schiedsrichtergespann Dötsch/Dötsch mit der Begegnung überfordert war, unverständliche Entscheidungen auf beiden Seiten traf. Wir wurden in den Schlussminuten mit vielen Zeitstrafen belegt und ohne jeden Grund pfiffen die beiden angebliche Schrittfehler gegen Christian Schröder sieben Sekunde vor dem Ende und versagten uns den entscheidenden Treffer“, klagte Wagner.

 

Meyer – M. Simon (1), C. Schröder (14), Kuhfeld (5/1), Billen (5/3), A. Schröder (3), Backendorf, Zock (2), P. Simon (1).

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – TV Moselweiß 30:20 (12:7)

 

Mit einem überzeugenden Heimsieg über den TV Moselweiß meldet sich die HSG aus dem Hunsrück endlich in die Saison zurück! Das Team von Trainerin Jutta Holl bestimmte von Beginn an das Spiel, zog erstmals beim 10:6 in der 21. Minute davon, zwang die Gäste zur Auszeit, die aber dem Gastgeberspiel eher zuträglich war. So zog das Holl-Team bis zur Pause auf 12:7 davon.

 

Diesen Vorsprung verwalteten die Hunsrücker bis 21:14 in der 42. Minute, erneut nahmen die Gäste ihre Auszeit, von der der sich die Gastgeber aber nicht beeindrucken ließen und ihr Feuerwerk weiter abbrannten. Am Ende stand ein deutlicher und in dieser Höhe nicht erwarteter Heimsieg.

 

Doch HSG Trainerin Jutta Holl relativiert: „Spielerisch und kämpferisch war das o.k.. Aber die Chancenverwertung war alles andere als optimal. Mindestens 10 wirklich hundertprozentige Chancen haben wir nicht verwertet. Sicher hatte Moselweiß einen starken Torwart, dennoch müssen wir diese Dinger dunkel machen! Der Gast war sicher nicht so stark wie die bisherigen Gegner, vor allem aus dem Rückraum fehlte die Durchschlagskraft. Benni Stemann hatten wir mit einer offensiven Deckung durch Timo Löw und Chris Jünemann gut im Griff, einen Sahnetag am Kreis erwischte Lars Gerhard, der auch seine Chancen nutzte. Wir mussten ohne Jannick Stürmer auskommen und Peter Hölzenbein nach 10 Minuten wegen seiner Knieprobleme vom Platz nehmen. Unser Nachwuchsmann Kristof Schell zeigte eine starke Partie“, lobte Holl.

 

Everding und Schug – Mulligi, Gerhard (7), Denzer (1), Hölzenbein, Stumm (4), Bach, Löw (3/1), Schneider (1), K. Schell (4), Juenemann (2), Kiesel (2), M. Schell (6)

 

19. September 2017

 

Vorschau auf den Spieltag 23. und 24. September 2017

 

HSV Rhein-Nette – HSG Mertesdorf/Ruwertal (Samstag, 17.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Nicht gerne erinnert sich HSG Trainer Paddy Wagner an die abgelaufene Saison: „Wir haben uns schwergetan und am Ende eine Niederlage kassiert, im Rückspiel waren wir dann konsequenter.“

 

Personal: Mit Thomas Billen kehrt ein weiterer Spieler in den Kader der Ruwertaler, die damit in Bestbesetzung sind, zurück.

 

Prognose: „In der Abwehr werden wir den Gästen mit unserer 6:0 Abwehr sicher Paroli bieten können, doch offensiver die beiden stärksten Gästespieler im Rückraum in den Griff bekommen. Die suchen immer wieder wieder nach den Kreuzbewegungen den Abschluss. Den Gastgebern fehlt es, wie meiner Mannschaft, an Geduld. Diese beiden Punkte wollen wir uns holen, um dann oben mitzuspielen. Dafür müssen wir aber auch den Gegenstoß der Gastgeber unterbinden und dürfen die Aussenspieler des VTV nicht vernachlässigen.  Gegen die Gäste, die mit einem Sieg in Irmenach vorgelegt haben, muss die Mannschaftsleistung letztlich stimmen. Derzeit wächst das Team zusammen, zeigt momentan eine beeindruckende Abwehrleistung. Wollen wir oben mitspielen, müssen wir beide Punkte gewinnen und dann eine Serie starten. Spielerisch haben wir sicher noch Luft nach oben“, sagt Wagner.

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – TV Moselweiß (Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Eine offenbar leichtere Aufgabe für die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch gegen den Aufsteiger aus Moselweiß. Der Aufsteiger ist nach Ansicht nicht so stark einzuschätzen wie die letzten Gegner! Das Leistungsvermögen um diese Mannschaft zu schlagen, hat mein Team auf jeden Fall.  doch auch die Einstellung muss stimmen. Hier gilt es an die zweite Hälfte des Spiels gegen die Ruwertaler anzuknüpfen“, sagt Trainerin Jutta Holl.

 

Personal: Der Einsatz von Jannick Stürmer und Torwart Benni Schug ist fraglich. Dazu muss Holl in dieser Trainingswoche aufgrund beruflicher Verpflichtungen auf alle Kreisspieler verzichten.  

    

Prognose: „Die Chancen die wir uns erarbeiten, müssen wir auch nutzen, dabei den gefährlichsten Angreifer Gäste Benny Stemann nicht aus des Augen lassen. Der ehemalige Hunsrücker ist eine der wenigen Spieler in der Liga, der von allen Positionen gefährlich ist und der eine hohe Trefferqualität hat“, fordert Holl.

 

DJK/MJC Trier – TuS Daun (Sonntag, 15 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: „Mit unserem kommenden Gegner Daun steht für uns das nächste Derby am Wochenende bevor. Unser Gegner hat ähnlich wie wir einen guten Start in die Saison hingelegt, auch wenn sie lt. Markus Willems am Wochenende einen Punkt haben liegen gelassen. Den wollen sie sich bestimmt gegen uns wiederholen“, glaubt MJC Trainer Ralf Martin.  

 

Personal:  Bei den Trierern quält sich Torwart Andre Legenhausen immer noch seine Handverletzung. Wird diese Woche auch nicht trainieren, sitzt aber auf der Bank. Kevin Schwiederski wird nicht dabei sein, dafür sind Felix Sattler und Kai Kinzig wieder mit dabei. Die Gäste reisen mit kompletter Kapelle an.

 

Prognose: „Gegen die Dauner Mannschaft haben wir in den letzten Jahren immer mal wieder ein Testspiel gemacht, von daher kenne ich zu mindestens ein paar Spieler. Es ist auf jeden Fall eine Mannschaft, die in den Freundschaftsspielen aus einer guten und aggressiven Deckung heraus über die erste und zweite Welle versucht hat, zu schnellen Toren zu kommen. Im Angriff spielen sie schnell und ziemlich variabel. Damit treffen in diesem Spiel zwei Mannschaften aufeinander, die sich von der Spielanlage sehr ähneln. Dazu kommt, das Markus Willems es geschafft hat, in dieser Saison junge Spieler in die Mannschaft einzubauen, was dem Tempohandball seiner Mannschaft noch mehr Qualität verleiht. Für uns geht es darum, in diesem Spiel nicht nur kämpferisch und als Mannschaft zu überzeugen, sondern auch verstärkt die spielerischen Akzente einfließen zu lassen. Im Moment ist die Stimmung in der Mannschaft nach den zwei Siegen natürlich sehr gut, was aber nicht darüber hinwegtäuschen darf, dass wir in unserem Spiel noch Luft nach oben haben. Daran müssen wir auch gegen Daun dran denken. Egal wie das Spiel am Ende ausgeht, wir haben definitiv einen guten Start in die Saison gelegt. Schön wäre es natürlich, wenn wir die Punkte aus diesem Heimspiel in Trier behalten würden. Ich schätze, das die Mannschaft am Ende gewinnt, die den besseren Torhüter und die bessere Abwehr stellt. Auch diesmal hoffen wir auf viele Zuschauer, denen dann beide Mannschaften ein hoffentlich gutes und faires Spiel liefern werden“, sagt MJC Trainer Ralf Martin.

 

„Unsere Achillesferdse ist sicher bislang die Abwehr, mit dem Angriff können wir zufrieden sein. In den Freundschaftsspielen haben sich die Trierer als unangenehmer Gegner gezeigt, der jetzt mit Kellendonk auch eine Gefährlichkeit aus em Rückraum besitzt. Wir müssen deshalb offensiver im Abwehrverband sein, dabei aber auch das Kreisanspiel verhindern. Wir fahren mit drei Punkten zum Aufsteiger, den ich als leichten Favoriten einstufe und beim wir befreit aufspielen können. In Trier müssen wir nicht unbedingt gewinnen. Ich gebe Ralf Recht, dass sich die Spielanlage der Mannschaften ähnelt und ich hoffe auf ein spannendes Spiel, bei dem sich am Ende vielleicht auch die jahrelange Erfahrung in dieser Klasse auszahlen kann“, hofft Dauns Trainer Markus Willems.

 

HSG Bad Ems/Bannberscheid – HSC Schweich (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Die gastgebende HSG hat die beiden ersten Spiele sehr deutlich gewinnen können und führt mit einer Tordifferenz von +24 Toren die Tabelle an. „Wir haben die Auftaktniederlage zu Hause gegen Daun ganz gut weggesteckt und zwei wichtige Punkte am vergangenen Samstag in Bassenheim einfahren können“, freut sich HSC Trainer Andreas Rosch.

Personal: Bis auf Kevin Lieser sollten alle Mann am Sonntag dabei sein.

Prognose: „Die Gastgeber gehören für mich in dieser Saison auf jeden Fall unter die TOP3 der Rheinlandliga, von denen wir in dieser Saison weit entfernt sind. Sie besitzen eine sehr ausgeglichene Truppe und haben vor allem im Rückraum einige Spieler, die nur schwer auszurechnen und auszuschalten sind. Durch den Sieg am Samstag in Bassenheim können wir ohne Druck nach Siershahn fahren und dann mal schauen, was uns da erwartet. Einige Spieler der Gastgeber haben unser Spiel in Bassenheim beobachtet und so gehen ich davon aus, das sie gut auf uns eingestellt sind. Sollten wir im Abschluss konzentrierter und in der Abwehr konsequenter als in den bisherigen Spielen agieren, so sind wir bestimmt nicht chancenlos, auch wenn die Gastgeber ganz klar in der Favoritenrolle sind“, glaubt Rosch.

 

 

17. September 2017

Berichte zum 2. Spieltag

 

TuS Daun – TS Bendorf 25:25 (14:9)

 

„Hätte man mir vor der Saison gesagt, dass wir mit drei Punkten in die Saison starten, hätte ich das dankend angenommen. Doch heute haben wir einen Punkt verschenkt“, klagte Dauns Trainer Markus Willems nach dem Remis gegen Bendorf. 

 

Seine Mannschaft fand aber im ersten Spielabschnitt in der Deckung zunächst nicht das richtige System. Erst die Einwechslung von Lukas Illigen zur Mitte der Halbzeit führte dazu, dass jetzt die Einstellung stimmte, die Zweikämpfe auch angenommen wurden. So setzte sich der Gastgeber vom 10:7 in der 19. Minute bis zur Pause auf 14:9 ab. „Den Vorsprung musst man eigentlich nach dem Wechsel verteidigen. Doch ich habe den Fehler gemacht, zu wenig zu wechseln und das sollte sich gegen Ende rächen“, gestand Willems.

 

Tor um Tor kamen die Bendorfer jetzt heran, glichen beim 19:19 in der 45. Minute aus, um erstmals beim 20:21 in Führung zugehen. Es folgte die spannende Schlußphase in der Daun durch Mathis Otto knapp vier Minuten vor dem Ende wieder die Führung eroberte. Es folgten die rote Karte gegen Lukas Illigen und der vergebene Siebenmeter der Gäste durch Philipp Hopfner, der aber dann eine Minute vor dem Ende das Remis sicherstellte.

 

„Neben meinem Fehler war es eine chaotische Schiedsrichterleistung, durch die wir in den entscheidenden Momenten klar benachteiligt wurden“, fand der Dauner Coach. Seine derzeit starke Leistung unterstrich erneut Jannis Willems, der auffälligster Eifelaner an diesem Abend war.

 

Lofi – Eich (2), Tran, Schnupp (3), L. Willems, Rodé, Brümmer (3), Präder (5), Wheaton (1), Illigen, Keil, Rahn, Otto (2), J. Willems (9/2).

 

TV Moselweiß – DJK/MJC Trier 23:25 (12:13)

 

Zweiter Saisonsieg im zweiten Spiel für den Aufsteiger aus Trier! Das Team von Trainer Ralf Martin setzt mit dem 23:25 Auswärtserfolg ein Ausrufezeichen in der noch jungen Saison.

 

Es war ein von der ersten bis zur letzten Minute offenes Spiel, in dem die Führungen hin und her wechselten. In der 47. Minute lagen die Trierer mit 18:20 vorn, mussten die Gastgeber auf 23:21 in der 55. Minute ziehen lassen und MJC Coach Ralf Martin nahm die Auszeit. Nach den Treffern von Marco Müller und Yannick Moecke war es Steffen Kellendonk, der mit zwei Toren in Folge den Endstand zum 23:25 sicher stellte.

 

„Das Spiel war ein Spiegelbild unserer Auftaktbegegnung! Konsequent zogen die Schiedsrichter ihre Linie durch, verhängten insgesamt 20 Siebenmeter, obwohl das Spiel jederzeit fair war. Mit unserer 5:1 Abwehr im ersten Spielabschnitt war ich nicht zufrieden, habe dann auf 6:0 umgestellt. Zunächst bekamen wir Gästespieler Benjamin Stemann auf Rechtsaussen nicht in den Griff, steigerten uns dann aber im Abwehrverband. Letztlich war eine geschlossene mannschaftliche Leistung, bei der wir aber spielerisch noch Luft nach oben haben. In der entscheidenden Phase hielt uns Torwart Andre Legenhausen trotz seiner Fingerverletzung im Spiel und Steffen Kellendonk spielte trotz seiner Rückenprobleme und zeigte eine solide Abwehrleistung und unterstrich seine Torgefährlichkeit. Unverständlich bleibt aber, dass wir in einigen Phasen zu hektisch werden und uns damit fast um den Lohn unserer Arbeit gebracht haben. Der zweite Sieg gibt uns jetzt die nötige Sicherheit“, freute sich MJC Coach Ralf Martin.

 

Legenhausen und Buttlar - P. Müller (1), Merten (2), Schmitt, Busch, Schwiderski, Zelzer (9/5), Kellendonk (7), Falk, Moecke (4/1), M. Müller (2), Schreiner, Krauß

 

TV Bassenheim – HSC Schweich 22:35 (11:18)

 

Das Team von Trainer Andreas Rosch rehabilitiert sich mit einem klaren 22:35 Erfolg in Bassenheim für die Auftaktniederlage. Schnell führten die Schweicher mit 1:5 in der 9. Minute, verteidigten die Führung bis 2:6, dann brachte die Zeitstrafe gegen Julian Mangold den Gast vorläufig aus dem Tritt. Bassenheim erzielte vier Treffer in Folge und glich zum 6:6 in der 14. Minute aus. Doch über 6:9 und 8:14 ziehen die Gäste bis zur Pause vorentscheidend auf 11:18 davon.

 

Die Begegnung wird von Seiten der Gastgeber jetzt härter, C. Buch sieht in der 32. Minute die rote Karte, es folgen die Zeitstrafe gegen M. Lorenz auf Bassenheimer Seite und die Zeitstrafe gegen Gästespieler T. Karrenbauer. Ab der 34. Minute zieht der HSC dann auf und davon, kommt über 11:21 zum ungefährdeten Erfolg. Letztlich prägten 11 Zeitstrafen und drei rote Karten gegen die Gastgeber und 8 Zeitstrafen und eine rote Karte gegen den HSC das vom Schiedsrichtergespann Karsten Esdar/Rene Vasek geleitete Spiel, nachdem feststehen dürfte, dass die Gastgeber in dieser Saison vor einer schweren Saison im Kampf um den Klassenerhalt stehen werden.

 

Das sieht auch Schweichs Trainer Andreas Rosch so: „In dieser Besetzung werden es die Bassenheimer schwer bekommen. Immer waren die Gastgeber den Schritt zu spät und so setzte es viele berechtigte Zeitstrafen. Wir haben unseren Stiefel runter gespielt, aber nicht gut gespielt. In der zweiten Halbzeit probierten wir einiges aus, kamen letztlich zu einem nie gefährdeten Sieg“.

 

Reich und Schmidt – Quary (1), J. Rosch (6/3), Mangold (3/1), Herz (3), Nerling (5), Collet (7), D. Rohr (9/3), T. Karrenbauer (1), P. Karrenbauer

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch 29:26 (15:11)

 

Die Ruwertal HSG, die auf ihren Trainer Paddy Wagner aus privaten Gründen verzichten musste, gewinnt ihr erstes Heimspiel und bringt damit dem Team von Hunsrück Trainerin Jutta Holl ihre zweite Niederlage bei. Entgegen allen Ansagen liefen die Ruwertaler nun doch mit ihrem angeblich bis zum Jahresende verletzungsbedingt ausfallenden Michael Stein auf und waren damit im Rückraum weitaus torgefährlicher als im Auftaktspiel gegen die MJC Trier, bei dem auch der jetzt überragende Alex Kuhfeld schmerzlich vermisst wurde. Seine 10 Treffer waren letztlich gegen die Hunsrücker spielentscheidend! Zunächst wurde Stein von den Gastgebern nur in der Abwehr eingesetzt, erst später griff der Rückraumspieler ins Angriffsgeschehen mit ein.

 

Nie lagen die Gäste in Führung, beim 7:4 in der 14. Minute legte Gästetrainerin Jutta Holl erstmals die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch und nahm die Auszeit, die letztlich für den 8:8 Ausgleich in der 21. Minute maßgeblich war. Doch der „Gastgeber-Express“ war an diesem Abend nicht zu stoppen! Über 15:10 setzte sich der Gastgeber nach dem Wechsel bis 22:17 in der 45. Minute und schien auf dem Weg zum ungefährdeten Sieg. Doch es wurde noch einmal eng! Die Gäste kämpften sich in Spiel zurück und waren beim 23:22 und 24:23 wieder in Schlagdistanz, nutzten aber durch Timo Löw ihre erste Siebenmeterchance nicht.

 

Die an diesem Abend von Rolf Wischerath und Marc Köhler betreute Gastgebermannschaft nahm die Auszeit, doch es blieb spannend! Beim 26:25 nutzte der Gast war es Peter Hölzenbein, der die zweite Siebenmeterchance ungenutzt ließ, erneut nahm r die Auszeit und jetzt entschieden die Treffer von Michael Stein und Christian Schröder das Spiel zum 28:25 endgültig!

 

„In der entscheidenden Phase hat Michael Stein zwei wichtige Treffer erzielt. Es war sicher die richtige Maßnahme, ihn zunächst nur in der Abwehr einzusetzen um zu sehen, ob er die Belastung im Fuss aushält. Auf der Mitte führte Christian Schröder klug Regie, die Mannschaft schloss ihre gut vorgetragenen Spielzüge konsequent ab. Das war schon wesentlich besser als im Auftaktspiel. Dieses Mal haben wir es auch geschafft, den Vorsprung über die Zeit zu bringen. Maßgeblichen Anteil daran hatte auch Daniel Roth, der wichtige Bälle parierte. Es war ein spannendes, kampfbetontes aber faires Spiel“, resümierte Köhler.

 

„Wir haben diese Begegnung erneut wegen unserer mangelnden Chancenverwertung verloren. Damit bringen wir uns um den Lohn unserer Arbeit! Die Leistung im ersten Spielabschnitt war indiskutabel, meine Jungs wirkten wie gelähmt, es fehlte jegliche Bewegung. Nach dem Wechsel kämpften wir uns wieder ran, vergaben aber in der entscheidenden Phase gleich zwei Siebenmeter und vergaben zwei Gegenstoßmöglichkeiten völlig unverständlich. Es ist erschreckend, wie wir mit unseren Möglichkeiten umgehen. Leider mussten wir bereits nach 10 Minuten auf Rückraumspieler Yannick Stürmer verzichten, der nach einer Schulterverletzung nicht mehr eingesetzt werden konnte. Ein schwacher Trost bleibt: kämpferisch haben wir im zweiten Spielabschnitt gezeigt, was in uns steckt“, resümierte Gästetrainerin Jutta Holl.

 

HSG M/R: Meyer und Roth – M. Simon, C. Schröder (6), A. Schröder (4), Kuhfeld (10/4), Backendorf (1), Stein (4), Schöler, Zock (4), Köhler, Ferring

 

HSG I/K/H: Everding und Schug – Muligi (4), Gerhard (2), Hölzenbein (4/1), Stumm (3), Bach (1), Stürmer (3), Löw (5/2), Schneider (1), Schell, Juenmann, Kiesel, Schell (3),

 

 

12. September 2017

 

Vorschau auf den Spieltag 16./17. September 2017

 

TV Bassenheim – HSC Schweich (Samstag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Beide Mannschaften haben ihre Auftaktspiele verloren. „Auf unsere Seite war die Enttäuschung nach der Derbyniederlage gegen den TUS Daun natürlich sehr groß, obwohl wir mit der gezeigten Leistung im Großen und Ganzen eigentlich zufrieden waren“, sagt Schweichs Trainer Andreas Rosch.

Personal: „Kevin Lieser musste sich erneut am Auge operieren lassen und fällt für einige Wochen aus. Ansonsten sollten alle Mann an Bord sein, wobei wir kurzfristig entscheiden welche Spieler dann am Samstag in welcher Herrenmannschaft eingesetzt werden, da auch die zweite Mannschaft in Bitburg im Einsatz ist“, schildert Rosch die Personalsituation.

Prognose: „Wir wissen was wir am vergangenen Wochenende falsch gemacht haben und daran werden wir in der Trainingswoche arbeiten. Vor allem unsere Defensivleistung hat noch sehr viel Luft nach oben und hier werden wir uns auch steigern müssen um bei der neuformierten Bassenheimer Mannschaft zu bestehen. Wir gehen optimistisch in das Spiel und werden alles versuchen die beiden Punkte mit nach Schweich zu nehmen und uns damit dann für die unnötige Niederlage in der Vorwoche rehabilitieren“, ärgert sich der HSC Coach immer noch über das letzte Ergebnis.

 

TV Moselweiß – DJK/MJC Trier (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: „Nach unserem gelungenen Einstand vom vergangenen Wochenende müssen wir am Samstag zum Mitaufsteiger vom Rhein, dem TV Moselweiß. Die Mannschaft aus Moselweiß hat ihr erstes Saisonspiel beim letztjährigen Tabellendritten in Bendorf mit einem Tor gewonnen.

 

Personal:  Mit Felix Sattler und Kai Kinzig fehlen uns unsere beiden etatmäßigen Rechtsaußen. Dafür wird Leon Schmitt aus der A-Jgd. mit von der Partie sein. Benni Buttler wird nach seiner Verletzung wieder im Tor zur Verfügung stehen, ob hundertprozentig fit wird sich diese Woche im Training zeigen. Andre Legenhausen plagt sich mit einer Kapselverletzung nach dem letzten Spiel rum, wird aber wohl spielen. Wichtig für uns ist das Philipp Busch wieder dabei ist, der unserer Abwehr nochmal ein Stück mehr Qualität bringt.

 

Prognose: „Über unseren Gegner weiß ich nur, das er letzte Saison in der Verbandsliga Ost als Meister aufgestiegen ist, und die Mannschaft letztes Wochenende bei der TS Bendorf mit einem Tor gewann. Von daher versuchen wir von Anfang an uns voll und ganz auf unser Spiel zu konzentrieren. Das heißt, das Hauptaugenmerk liegt wie immer auf unserer Abwehrarbeit und die daraus hoffentlich resultierende erste und zweite Welle. Gegen Mertesdorf waren wir phasenweise nicht schnell genug im seitlichen Verschieben in der Abwehr, das muss in Moselweiß besser klappen. Im Angriff müssen wir noch etwas cleverer agieren, besonders hierbei im Überzahlspiel. Auch das Stoßen auf die Nahtstellen hat in einigen Situationen nicht so geklappt, wie ich mir das vorgestellt habe. Erschwerend kommt für meine Mannschaft das Harzverbot hinzu. Auf das Spiel ohne Harz versuchen wir uns im Training vorzubereiten, auch wenn dann ein paar Spieler wieder die berühmten Tränen in den Augen haben. Ich hoffe, dass meine Mannschaft den Schwung und die Einstellung aus dem Mertesdorfer Spiel mit nach Moselweiß nimmt und wir vielleicht für eine weitere Überraschung sorgen können. Favorit ist aber mit Sicherheit der TV Moselweiß.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch

(Samstag, 20 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Ein weiteres Derby steht am Wochenende im Mittelpunkt des Rheinlandliga-Geschehens. Die beiden am ersten Spieltag sieglosen Teams aus dem Ruwertal und dem Hunsrück treffen sich in der „Festung“ Ruwertalhalle zum Leistungstest.

 

Personal: Bei den Gastgebern lichten sich Personalsorgen: „Mit Alex Kuhfeld und Peter Zock haben wir im Rückraum jetzt mehr Alternativen“, freut sich HSG Trainer Paddy Wagner. Bei den Gästen steht hinter dem Einsatz von Manuel Schell ein Fragezeichen.

 

Prognose: „Wir müssen voll auf Sieg spielen, treffen aber auf einen spielstarken Gegner, der schnell und agil in seinen Angriffen arbeitet. Deshalb gilt es für meine Spieler, kühlen Kopf zu behalten, auch wenn es eng werden wird. Die Chancen, die wir rausspielen, müssen wir auch eiskalt nutzen“, fordert Gastgebertrainer Paddy Wagner.

 

Ähnlich argumentiert auch seine Trainerkollegin Jutta Holl: „Die unglückliche Niederlage am vergangenen Wochenende müssen wir wegstecken. Dabei treffen wir auf einen heimstarken Gastgeber, gegen den wir alles geben müssen. Wir sind mannschaftlich noch nicht da, wo ich mir das vorstelle. Es fehlt noch an der Geschlossenheit. Wenn unsere Abwehr steht, wird das ebenso spielentscheidend sein wie die Chancenverwertung. Die herausgespielten Chancen müssen wir dunkel machen“, fordert Holl, die vor allem vor der individuellen Stärke von Gastgeberspieler Alex Kuhfeld warnt.

 

„Wir haben am letzten Wochenende leidvoll erfahren müssen, was ein einzelner Spieler ausmacht“, sagt die Hunsrück Trainerin, die letztlich ein enges Spiel erwartet.

 

„Wir sind guter Dinge, dass wir mit Unterstützung unserer Fans am Samstagabend den ersten Saisonsieg einfahren“, sagt Wagner.

 

TuS Daun – TS Bendorf (Sonntag, 17 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Noch allzu gut ist den Daunern Spielern der Pokalerfolg vor dem Saisonstart in Bendorf in den Köpfen. „Den Erfolg müssen wir schnell aus den Köpfen bekommen. Das wird ein ganz anderes Spiel für uns und sicher nicht einfach. Wir haben zwar gesehen, dass wir in der Lage sind, die Bendorfer zu schlagen, doch die werden gegen uns alles geben, um dieses Spiel zu gewinnen“ ahnt Dauns Trainer Markus Willems. Nach seiner Ansicht verfügen die Gäste über eine starke „erste 6“, darunter mit Rene Engler ihren stärksten Mann, der im Spiel nach Ansicht von Willems immer für 7 bis 10 Treffer gut ist.

 

Personal: Daniel Eich und Lukas Illigen kehren in den Kader zurück und werden der Abwehr noch mehr Stabilität verleihen.

 

Prognose: „Wie im Pokal müssen wir geduldig auf unsere Chancen warten. Dabei treffen wir auf einen Gegner, gegen den uns mit einem Sieg ein Traumstart gelingen könnte. Doch es wird eine heiße Kiste, bei der wir keinesfalls als Favorit gelten. Allerdings sehe ich uns schon im Vorteil, die Chancen stehen bei 60:40“, glaubt der Dauner Coach.

 

 

 

 

10. September 2017

 

HSC Schweich – TuS Daun 31:33 (16:14)

 

Den Gästen aus Daun gelingt durch Jannis Willems der Führungstreffer im Lokalderby, doch dann übernahm das Team von Trainer Andreas Rosch die Führung, setzte sich über 2:1 auf 7:4 in der 14. Minute ab, musste den Gästen dann noch einmal die Führung beim 7:8 überlassen, um letztlich über 12:10 den zwei Tore-Vorsprung in die Pause zu bringen. Nach dem Wechsel gelang den Gästen der bessere Start, der zum 17:17 in der 35. Minute führte. Jetzt verteidigten die Gäste ihren Vorsprung, waren beim 19:22 in der 42. Minute scheinbar auf dem Weg zum Auswärtserfolg. Doch der Gast fand ins Spiel zurück, glich beim 22:22 wieder aus, um Daun dann sogar auf 25:30 in der 55. Minute entscheidend davonziehen zu lassen. Am Ende feierten die Gäste den 31:33 Auftakterfolg in die neue Saison, der HSC stand nach der Partie mit leeren Händen da und muss jetzt vor allem an seiner hohen Fehlerquote arbeiten.

 

Eine absolut unnötige Niederlage zum Saisonauftakt. Obwohl wir die erste Halbzeit diktiert haben, konnten wir das Spiel nicht zu unseren Gunsten entscheiden. In den spielentscheidenden Phasen hat sich die Routine der Gäste durchgesetzt und unsere neuformierte Mannschaft hat am Ende leider verdient diese beiden Punkte verloren. Trotzdem bin ich eigentlich mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden und es war einfach die zu hohe Fehlerquote in Halbzeit zwei die am Ende ausschlaggebend fÜr den Sieg der Gäste war. Absolut zufrieden war ich mit dem Debut von Bastian Collet, der gezeigt hat wie wertvoll er in dieser Saison für unser Team ist. Nun werden wir am Samstag nach Bassenheim fahren und versuchen dort die beiden verlorenen Punkte einzufahren“, gibt sich HSC Trainer Andreas Rosch kämpferisch.

 

„Bei uns hat Routinier Pat Brümmer ein geniales Spiel gemacht! Er hatte nicht nur eine hundertprozentige Trefferquote, sondern setzte die entscheidenden Akzente in unserem Spiel. Von ihm ging der Wille, dieses Spiel unbedingt gewinnen zu wollen, auf den Rest der Mannschaft über. Auch mein Sohn Jannis hat erneut eine starke Leistung gezeigt. Körperlich waren die Schweicher uns klar überlegen, stellten eine robuste Abwehr im ersten Spielabschnitt, gegen die wir aber wieder die Lücken fanden. Unsere Abwehrleistung in der ersten Hälfte war eine Katastrophe. Wir haben dumme Fehler gemacht und unnötige Zeitstrafen kassiert. Die kämpferische Leistung im Abwehrverband hat mir hier überhaupt nicht gefallen. Ich habe viel ausprobiert, offensiv gegen Johannes Rosch und Julian Mangold decken lassen, doch dadurch standen wir im Spiel eins gegen eins nicht gut. Nach dem Wechsel habe ich dann mit einer 6:0 Deckung begonnen und habe der Mannschaft gesagt, dass die ersten 10 Minuten der zweiten Hälfte das Spiel entscheiden werden. Mir war klar, dass die Gäste, die mit ihrer Stammformation durchspielen werden, konditionell abbauen werden. So wurden auch die Schweicher Aktionen mit zunehmender Spieldauer unkonzentrierter. Das Spiel war beim 25:30 entschieden, Schweich versuchte alles und spielte sogar eine offene Manndeckung. Allerdings hatte ich nicht das Gefühl, das noch etwas anbrennen könnte, zumal ich durchaus noch die Möglichkeit einer Auszeit gehabt hätte. Wir haben eine clevere zweite Halbzeit gespielt“, freute sich Gästetrainer Markus Willems, für den es feststeht, dass es weiterhin schwer ist, in Schweich zu gewinnen und der sich auch sicher ist, dass die Gastgeber mit dem Abstieg nichts zu tun haben werden.

 

HSC: Reich und Schmidt – Quary, Müller, Rosch (7/4), Mangold (6), Herz (1), Peters (3), Nerling (3), Collet (5), Rohr (1), T. Karrenbauer (3), P. Karrenbauer (2)

 

TuS: Lofi und Rodé - Schnupp (6), L. Willems (2), Wheaton (6), J. Willems (7/1), Brümmer (7), Präder (4), Otto (1), Mayer, Keil, Tran

 

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – SV Urmitz 29:30 (15:16)

 

Unglückliche Saisonauftaktniederlage für das Team von Trainerin Jutta Holl! Die Mannschaft musste sich dem „SV Pitzen“ geschlagen geben. 14 Treffer schenkte der überragende Gästespieler Lars Pitzen den Hunsrücker ein und erzielte damit fast die Hälfte der Gästetreffer. In einem jederzeit ausgeglichenen Spiel, wechselten die Führungen im ersten Spielabschnitt hin und her. Zur Pause führten die Gäste 15:16 und den Gastgebern gelang es nach dem Wiederanpfiff nie mehr, in Führung zu gehen. Nach dem 19:19 in der 35. Minute setzte sich der Gast erstmals deutlicher auf 21:25 in der 46. Minute ab, beim 24:25 in der 52. Minute waren die Hunsrücker wieder dran, glichen 90 Sekunden vor dem Ende letztmals beim 29:29 aus. 70 Sekunden vor dem Ende gelang Gästespieler Andreas Reick dann der entscheidende Treffer.

 

„Wir haben in dieser Phase eine unglückliche doppelte Zeitstrafe kassiert, waren damit fast fünf Minuten in Unterzahl. Diese Zeitstrafe war der Hektik in den Schlussminuten geschuldet und ich hätte mir da mehr Fingerspitzengefühl des Schiedsrichters gewünscht. Doch die Niederlage haben wir uns selbst auf die Fahne zu schreiben. Wir trafen auf einen individuell starken und körperlich überlegenen Gast, gegen deren Rückraum uns die Einstellung im ersten Spielabschnitt fehlte. Die Manndeckung gegen unseren überragenden Manuel Schell haben wir gut weggesteckt doch einfach zu viele Chancen liegen gelassen. Gerecht wäre das Remis gewesen, doch letztlich sind wir am starken Rückraum und dem guten Gästetorwart gescheitert. Das war Schade und für das Team tut mir die Niederlage leid. Es war ein Spiel auf Augenhöhe, in dem ich mit der kämpferischen Leistung des zweiten Spielabschnittes absolut zufrieden bin“, lobte HSG Trainerin Jutta Holl.  Auch die Überzahl 45 Sekunden vor dem Ende nutzte der HSG an diesem Abend nicht mehr, um letztlich das gerechte Remis zu sichern.

 

Everding und Schug – Muligi (4), Denzer (3/1), Hölzenbein (6/3), Stumm, Bach, Stürmer (1), Löw (6/2), Schneider (2), K. Schell, Jünemann (1), Kiesel, M. Schell (6)

 

DJK/MJC Trier – HSG Mertesdorf/Ruwertal 28:27 (12:14)

 

Mit dem Schlusspfiff erzielt Felix Sattler den umjubelten Siegtreffer für den Aufsteiger MJC Trier und schickt den ersatzgeschwächten Vizemeister des letzten Jahres geschlagen auf den Heimweg. Vier Minuten vor dem Spielende deutete vieles auf den Gästesieg hin, die Ruwertaler führten 24:26, MJC Trainer Ralf Martin nahm die Auszeit. Dem Anschlusstreffer von Steffen Kellendonk zum 25:26 lässt HSG Routinier Marc Köhler die erneute zwei Tore Führung zum 25:27 in der 58. Minute folgen. Die Gastgeber gleichen zum 27:27 eine Minute vor dem Ende aus, HSG Trainer Paddy Wagner nimmt die Auszeit. 10 Sekunden vor dem Ende kassieren die Gäste die Zeitstrafe, die der Aufsteiger eiskalt zum alles entscheidenden Treffer nutzt.

 

„Obwohl der Gast nicht komplett antreten konnte, stellte die HSG eine spielstarke Mannschaft. Auch auf unsere Seite fehlten mit Benny Butlar und Abwehrspezialist Philipp Busch wichtige Spieler. Keine Mannschaft konnte sich zunächst absetzen, die Führung wechselte ständig hin und her. Die beiden Schröder Brüder konnten wir nie ausschalten, zudem zeigte Routinier Marc Köhler bei den Gästen sowohl in Angriff als auch in der Abwehr eine sehr gute Leistung. Wir hatten uns vorgenommen, aus einer guten Abwehr mit schnellen Gegenstößen zu arbeiten. Das ist uns nur phasenweise gelungen. Probleme hatten wir gegen den körperlich überlegenen Innenblock der Ruwertaler Am Ende haben wir glücklich aber nicht unverdient gewonnen, ein Remis hätte sicher dem Spielverlauf entsprochen“, fand MJC Trainer Ralf Martin, der jedoch mit dem Verhalten der Gäste im Hinblick auf die gewünschte Spielverlegung nicht einverstanden war: „Mich hat geärgert, was da im Vorfeld gelaufen ist. Seit Jahren wissen die Spieler, dass die Saison Anfang September beginnt und ich kann nicht verstehen, wenn wichtige Spieler dann in Urlaub sind und deshalb ein Spiel verlegt werden soll. In der zweiten Halbzeit wurde jede Aktion der Schiedsrichter von den Gästen lautstark kommentiert, das hat das Spiel unnötig angeheizt. Man kann sich selbstverständlich darüber ärgern, dass wir der Spielverlegung nicht zugestimmt haben, aber ein solches Verhalten kann ich nicht verstehen“.

 

Auch HSG Trainer Paddy Wagner geht auf die hitzigen Situationen im Spiel ein: „Nicht die Spielverlegung war Grund für die aufgeheizte Stimmung bei uns, sondern die Tatsache, dass vor allem gegen Andi Schröder immer wieder auf den Körper statt auf den Ball gegangen wurde. Die rote Karte gegen die MJC hätte schon früher gezogen werden müssen, da beim Gegenstoß Chrissie Schröder entsprechend hart und ohne Konsequenzen gefoult wurde. Doch wir sind selbst schuld an der Niederlage! Wir haben mit einer defensiven 5:1 Abwehr begonnen, mussten mit den ersten 6 durchspielen und dafür haben wir uns gut geschlagen. Leider ließ die Personalsituation keine Wechselalternativen zu. Wir haben es in der entscheidenden Phase verpasst, uns abzusetzen. Als die MJC vier Tore weg waren, habe ich die Abwehr nochmals umgestellt, um so das lange Kreuzen, mit dem Steffen Kellendonk zum Abschluss gebracht wurde, zu verhindern. Meine Mannschaft hat nie aufgegeben und als wir mit zwei Toren in den Schlussminuten vorne lagen, haben wir drei glasklare Chancen liegen lassen, waren zu hektisch und haben zu schnell den Abschluss gesucht. Zudem kassierten wir eine dumme Zeitstrafe, die die MJC dann mit ihrer Überzahl zum Siegtreffer ausgespielt hat. Es war ein typisches Derby, hitzig von beiden Seiten geführt, in dem keine Mannschaft aufsteckte. Das war das „Hallo-Wach-Erlebnis“ für meine Mannschaft, in der einige Spieler nach der Niederlage die Köpfe hängen ließen“, resümierte HAG Trainer Paddy Wagner.

 

MJC: Sartor und Legenhausen – Müller (3), Merten (1), Kinzig, Schwiderski, Zelzer (1), Sattler (3), Falk, Moecke (8/2), Müller (6), Schreiner (1), Krauß, Kellendonk (5)

 

HSG: Meyer und Roth – C. Schröder (6), A. Schröder (8/1), Wenzel (3/1), Thesen, Köhler (5), P. Simon (2), M. Simon (2)

 

 

05. September 2017

 

Vorschau auf den 1. Spieltag am 9./10. September 2017

 

DJK/MJC Trier – HSG Mertesdorf/Ruwertal (Samstag, 17 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Gleich zum Saisonauftakt kommt es zum Derby zwischen dem Aufsteiger MJC Trier und dem letztjährigen Vizemeister aus dem Ruwertal. Zuletzt standen sich die beiden Teams im Pokal gegenüber, hier setzte sich die Ruwertal HSG mit 28:23 durch, musste aber den Sieg mit den Verletzungen ihres Stammkeepers Thomas Frisch und ihre Rückraumspielers Christian Schröder teuer bezahlen. Im Vorfeld hatten sich die Gäste darum bemüht, das erste Meisterschaftsspiel zu verlegen, doch die Trierer stimmten der Verlegung nicht zu. So dürften die Vorzeichen für das erste Saisonspiel sicher andere sein, als dies zuletzt im Pokal der Fall war. Die Gäste aus dem Ruwertal treten stark ersatzgeschwächt an. „Das wird ein völlig anderes Spiel als das im Pokal! Wir haben derzeit nur 7 Feldspieler, müssen aus der zweiten Mannschaft ergänzen. Dennoch setzen wir auf unsere Stärke, die Defensive“, gibt sich HSG Trainer Paddy Wagner kämpferisch.  „Nachdem wir unsere Vorbereitung am letzten Samstag mit einem Testspiel gegen Metz abgeschlossen haben, freuen wir uns jetzt darauf, dass die Saison endlich losgeht. Mit Mertesdorf treffen wir dabei auf einen Gegner, der mit Sicherheit diese Saison wieder oben mitspielt. Am Ende, wenn alles gut läuft, vielleicht sogar ganz oben steht. Im Pokalspiel vor zwei Wochen unterlagen wir am Ende verdient, dieses Mal wollen wir den Favoriten noch länger ärgern, über sechzig Minuten konzentriert spielen.

 

Personal:  Bei den Gastgebern fallen neben den Verletzten auch Alex Kuhfeld und Thomas Billen aus. Aus heutiger Sicht fehlt auf Seiten der Trierer Philipp Busch, ansonsten sind alle Spieler fit und einsatzfähig.

 

Prognose: „Wichtig wird unsere Defensivleistung der 6:0 Abwehr, die gegen die „Rückraumwaffe“ der MJC, Steffen Kellendonk offensiver gefordert ist.  Unser Tempospiel werden wir nicht wie gewohnt aufziehen können, da unsere Rückraumachse wohl durchspielen muss und wir das hohe Tempo so nicht halten können. Wichtig wird sein, dass wir unsere Chancen auch effektiv nutzen und zu einer hohen Trefferquote kommen. Den Gegner wollen wir auf keinen Fall zum Gegenstoß einladen.  Wir freuen uns auf das erste Saisonspiel und werden alles geben, um das Spiel zu gewinnen“, sagt Wagner.

 

Auch wenn mit Michael Stein ein wichtiger Spieler verletzungsbedingt ausfallen sollte und der ein oder andere Spieler urlaubsbedingt nicht dabei ist, so ist die Mertesdorfer Mannschaft immer noch stark genug, jedes Spiel in der Liga zu gewinnen. Die beiden Schröder Brüder Andreas und Chris zählen für mich im Rückraum zu dem Besten, was die Rheinlandliga zu bieten hat. Dazu kommt eine körperlich starke Abwehr mit schnellem Spiel nach vorne. Wir müssen über sechzig Minuten konzentriert in der Abwehr stehen und versuchen, durch schnelles Umschalten von Abwehr auf Angriff die Mertesdorfer nicht zur Ruhe kommen zu lassen. Gelingt uns dies, in Verbindung mit unserem variablen Angriffsspiel, haben wir gute Chancen, das Spiel eng zu gestalten und den Favoriten zu ärgern. Was dann am Ende dabei her aus kommt, werden wir sehen. Wir haben in diesem Spiel gegen einen Meisterschaftsfavoriten überhaupt nichts zu verlieren, im Gegenteil, wir können völlig befreit aufspielen. Wichtig wird sein, das meine Mannschaft im Derby nicht überdreht und das Spiel mit Freude und kühlem Kopf angeht. Ich hoffe, dass viele Zuschauer den Weg in die Wolfsberghalle finden und beide Mannschaften den Besuchern ein gutes und faires Handballspiel biete“, hofft MJC Trainer Ralf Martin.

 

HSC Schweich – TuS Daun (Samstag, 19 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: „Quo vadis“, dürfte die Frage bei beiden Teams in dieser Saison lauten. Personell haben die langjährigen Rheinlandligavertreter einige Rückschläge zu verkraften und man darf gespannt sein, wem der bessere Saisonstart gelingt. Für beide Trainer geht es in dieser Saison einzig und allein darum, die Klasse zu halten. „Auch wenn wir nur ganz selten alle Mann an Bord hatten, so bin ich insgesamt mit der Vorbereitung zufrieden. Da wir aber kein einziges Vorbereitungsspiel in Bestbesetzung bestreiten konnten, weiß ich nicht wirklich wo wir stehen und inwiefern wir die Trainingsleistungen im Spiel abrufen können. Ein Heimsieg zu Saisonbeginn würde uns sicherlich viel Selbstvertrauen für die anstehende schwere Saison geben, wo dann zwei Auswärtsspiele in Folge auf uns warten“, sagt Schweichs Trainer Andreas Rosch.

„Schweich hat wie wir wichtige Stammspieler verloren, hat aber eine breite Bank und kann auf die zweite Mannschaft zurückgreifen. Für uns wird das ein schweres Spiel, das aufgrund des Stadtfestes in Schweich auf Samstag verlegt wurde. Deshalb fehlen uns gleich drei Stammspieler“, klagt Dauns Trainer Markus Willems.

Personal: Daniel Rohr fehlt bei Schweich urlaubsbedingt. Ansonsten dürften alle Mann zur Verfügung stehen. Bei den Gästen fehlen Igor Rahn Daniel Eich und Thomas Illigen.

Prognose: „Da auch die Dauner Mannschaft einige Personalwechsel vollziehen musste, sehe ich den Spielausgang völlig offen. Ungern denken wir an das letzte Spiel im Januar dieses Jahrs zurück, wo wir uns den Gästen mit 26:29 geschlagen geben mussten. Hier haben wir sicher noch was gut zu machen. Im Duell 6. gegen 5. der Vorsaison sollte die Tagesform über Sieg oder Niederlage entscheiden, wobei uns der Heimvorteil dann hoffentlich zu einem erfolgreichen Saisonstart verhilft“, sagt Rosch.

„Wir wissen nicht wo wir stehen, haben uns gegen Schweich immer schwergetan. Wenn es Andreas Rosch gelingt, die Mannschaft bis zum Wochenende neu zusammenzubauen, bleibt abzuwarten, wir das spielerisch funktioniert. Mit Torwart Dirk Schmidt, Johannes Rosch und Julian Mangold haben die Gastgeber eine immer noch überragende Achse. Auf keinen Fall treten wir in Schweich an, um die Punkte zu verschenken“, erklärt Willems.

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – SV Urmitz (Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Gleich zum Saisonstart kommt für die Hunsrücker ein „schwerer Brocken“, Zitat HSG Trainerin Jutta Holl. „Die Mannschaft hat sich enorm verstärkt und wird in dieser Saison eine Rolle im Titelkampf spielen. Die Vorbereitung verlief nicht wie gewünscht, da ich die Mannschaft nicht einmal richtig zusammen hatte“, klagt Holl.

 

Personal: Im ersten Saisonspiel kann die HSG ihre Bestbesetzung aufbieten.

 

Prognose: „Wichtig wird sein, dass wir die Konzentration hochhalten und das über die gesamte Spielzeit. Im Pokal haben wir eine starke erste Halbzeit gespielt, dass muss jetzt besser werden. Urmitz ist individuell stark besetzt, wir dürften aber mannschaftlich geschlossener sein. Wenn es uns gelingt, zwei gleich starke Hälften anzubieten, sind wir nicht chancenlos“, ahnt Holl.