Rheinlandligist DJK/MJC Trier meldet drei Neuzugänge

 

In der kommenden Saison schließen sich Timo Löw (HSG Wittlich) und Sören Reifferscheidt (HSC Schweich) der DJK/MJC Trier an.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dazu kommt mit Nestsiarenke Yauhen ein weissrusischer Spieler zu den Trierern, der zuletzt bei HC Levina Nowopolozk tätig war, allerdings in den letzten drei Jahren nicht gespielt hat. Der Zwei-Meter Mann verfügt über internationale Erfahrung, lebt und arbeitet zwischenzeitlich in Trier. „Auf ihn bin ich zufällig über einen Kunden aufmerksam geworden“, verrät MJC Coach Alex Kuhfeld.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV Bitburg - HSV Rhein-Nette 26:20 (14:10)

 

Das Double ist perfekt! Nach dem Gewinn des HVR Pokals lässt der TV Bitburg, der auf seinen Stammspieler Flo Enders aus privaten Gründen verzichten musste,  mit dem Sieg über den HSV Rhein-Nette die Meisterschaft in der Rheinlandliga folgen und geht nun bereits am kommenden Wochenende in die Relegationsspiele zur RPS Oberliga.

 

In der fast ausverkauften Realschul-Halle setzte sich das Team von Trainer Sven Lauer nach einer durchwachsenen Begegnung verdient mit 26:20 (14:10) durch. Bereits in der 10. Minute sah sich Gästetrainer Hermi Häring veranlasst, die erste Auszeit zu nehmen, seine Mannschaft lag zu diesem Zeitpunkt 5:2 zurück. Wenig Gefahr ging von Beginn an bei den Gästen aus der Distanz aus und so hatten die Eifelaner zunächst leichtes Spiel, den Gast im Spiel „eins gegen eins“ in den Griff zu bekommen. Als die Gastgeber nach einem tollen Anspiel von Mätthi Hertz auf Kreisläufer Alex Sonnen zum 6:2 vorlegten und durch Tim Crames sogar auf 7:2 in der 13. Minute vorlegten, schien eigentlich nur noch die Höhe des Favoritensieges in Frage zu stehen. Doch nur selten fanden die Gastgeber zu ihrem Tempospiel, mussten sich immer wieder aus dem gebundenen Spiel heraus ihre Chancen erarbeiten, leisteten sich dabei einige unvorbereitete Abschlüsse und so kam der Gast nach dem 11:6 in der 21. Minute mit drei Treffern in Folge auf 11:9 in der 25. Minute heran. Beim 12:10 nahm TVB Coach Sven Lauer die Auszeit und die zeigte Wirkung. Seine Mannschaft legte bis zur Pause auf 14:10 vor. Deutlich erkennbar war bei den Gästen, dass der geharzte Ball einigen Spielern Probleme bereitete. So scheiterte man ein ums andere Mal nach guter Vorarbeit mit überhasteten Abschlüssen und hatte etliche technische Fehelr zu verkraften.

 

Was dann aber in den ersten 15 Minuten nach dem Wechsel mit der Bitburger Mannschaft los war, konnte Lauer kurz nach Spielschluss immer noch richtig einschätzen: „Wir hatten bereits im ersten Spielabschnitt fünf schwache Minuten, doch nach dem Wechsel ist der Auftritt für mich nicht erklärbar“, klagte Lauer.

 

Ungenutzte Chancen, darunter ein Siebenmeter und ein hundertprozentiger beim Gegenstoß führten dazu, dass die Andernacher auf 15:13 verkürzten und Lauer in der 41. Minute die Reißleine zog und die Auszeit folgen ließ! Doch es wollte nicht besser werden: kläglich der Siebenmeterversuch von Chris Stelmach, doch der Siebenmetertreffer von Mätthi Hertz und der Treffer zum 17:13 durch Stefan Steinbach sollten die erste sehenswerte Aktion der Eifelaner nach dem Wechsel sein. Beim 20:14 in der 49. Minute war die Entscheidung gefallen, Bitburg war jetzt auf dem Weg zur Meisterschaft, da sich die Abwehr steigerte und Dennis Schwerdt im TVB Kasten einige klare Chancen der Gäste zunichtemachte. Doch zu überzeugen wusste vor allem der Rückraum der Gastgeber an diesem Abend nicht immer. So nahmen sich Mätthi Hertz, Pascal Wolff und vor allem Chris Stelmach ihre Auszeiten, leisteten sich unvorbereitete und teilweise überhebliche Abschlüsse, die es dem Gast ermöglichten, immer wieder ran zu kommen. Doch in den entscheidenden Momenten war auf den Rückraum der Eifelaner wieder Verlass und so stand am Ende ein klarer 26:20 Erfolg auf der Anzeigetafel. Damit steht der TVB als Meister fest und geht nun bereits am kommenden Wochenende in die Relegationsspiele zur RPS Oberliga.

 

TVB: Otte und Schwerdt - Engel, Hertz (7/3), Crames (2), Straub (1), Steinbach (2), Stelmach (4), Walerius, Sonnen (2), Kaufmann (1), Lauer (2), Wolff (5)

 

Die Relegationsspiele zur RPS Oberliga stehen fest.

 

So startet der Meister der Rheinlandliga TV Bitburg beim Vizemeister der Rheinhessenliga, der TG Osthofen am Sonntag, 12. Mai um 17 Uhr. Die TG Osthofen wurde Vizemeister hinter der zweiten Mannschaft der SF Budenheim, die nicht an der Aufstiegsrunde teilnehmen darf, da die Budenheimer bereits mit ihrer 1. Mannschaft in der ORPS vertreten sind. Bereits am Samstag, 11. Mai 2019 trifft das Nachwuchsteam TuS Dansenberg II nach der sensationellen Pfalzmeisterschaft zuhause auf den Meister der Saarlandliga HC Dillingen-Diefflen.

 

Am Samstag, 18. Mai erwartet der TV Bitburg dann in heimischer Halle den TuS Dansenberg II, Diellingen-Diefflen trifft auf Budenheim.

 

Das letzte Relegationsspiel führt den TV Bitburg am Samstag, 25. Mai ins Saarland, dort trifft das Team von Trainer Sven Lauer  um 19 Uhr auf den saarländischen Vertreter HC Dillingen-Diefflen.

 

 

DJK/MJC Trier - SG Gösenroth/Laufersweiler 27:35 (13:17)

 

Zumindest theoretisch wahrte die SG Gösenroth/Laufersweiler mit dem klaren Erfolg in Trier die Chancen auf den Meistertitel, doch im zeitgleichen Spiel setzte sich Bitburg gegen den HSV Rhein Nette durch und sicherte sich damit die Meisterschaft. „Es ist schon bitter, wenn Du mit nur einer Saisonniederlage nicht Meister wirst. Doch wir haben nach der Winterpause die entscheidenden Punkte gegen Daun und Urmitz verloren“, klagte Gästetrainer Jochen Tatsch nach der Begegnung.

 

„In den Anfangsminuten konnten wir den Favoriten ärgern, haben insgesamt eine ordentliche erste Halbzeit gespielt, wurden erst ab der 20. Minute unkonzentriert“, fand MJC Trainer Alex Kuhfeld. So setzte sich der Favorit vom 10:12 in der 21. Minute auf 10:15 in der 24. Minute ab, brachte dann einen vier Tore Vorsprung in die Pause.

 

„Über weite Strecken des Spiels waren wir konzentriert, versuchten unser hohes Tempo zu halten, da die Trierer in der Rückwärtsbewegung zu behäbig agierten. Dies wussten wir auch aus der Videoanalyse. So ging unser Plan auf und als Florin Nicolae, der mit seiner B-Jugend noch in der RPS Relegation unterwegs war, ab der 25. Minute spielen konnte, hatten wir noch mehr personelle Alternativen“, freute sich SG Coach Jochen Tatsch.

 

Bis zur Pause bekamen die Trierer den gefährlichsten Rückraumspieler der Gäste Heinz Löwen nicht in den Griff, der den Gastgebern im ersten Spielabschnitt 10 Buden einschenkte!

 

Nach dem Wechsel scheiterten die Gastgeber immer wieder am Gästekeeper Martin Scherschlicht, der nach Ansicht von Kuhfeld viele blaue Flecken davongetragen haben dürfte. „Martin hat dem Gegner einiges aus der Nahwurfzone weggefischt“, lobte Tatsch. Tor um Tor setzte sich der Favorit jetzt ab, spätestens ab der 40. Minute war die Begegnung beim 17:25 entschieden.

 

„Ab jetzt hatte das Spiel Freundschaftsspielcharakter! Wir hätten durchaus höher gewinnen können, haben aber in den Schlussminuten die Abwehrarbeit eingestellt. Für uns geht eine gute Saison zu Ende, in der wir zunächst nicht erwartet hatten, ganz vorne mitspielen zu können. Doch früh zeichnete sich das Duell mit Bitburg ab“, sagte SG Coach Jochen Tatsch.

 

„Ein verdienter Gästesieg, der sich auch aus den größeren personellen Alternativen erklärt. Die Mannschaft war klar besser! Wir konnten nach dem Spiel noch Yannick Moecke verabschieden, der nach Bitburg wechseln wird“, verriet MJC Trainer Kuhfeld.

 

MJC: Lofi, Buttlar und Legenhausen - P. Müller (8/1), Plausinaitis, Merten (1), Kinzig, Schwiderski (7/2), Zelzer (3), Moecke (2/1), M. Müller (6), Schreiner, Steil.

 

SG: Olivier, J. Schneider und M. Scherschlicht - L. Schneider (3), Faust (2), Röhrig (2), Löwen (13/1), Nicolae (4), C. Saam (3), F. Saam (4), Conrath (2), Reuter, Hassley (2).

 

 

TS Bendorf - TuS Daun 27:26 (10:13)

Personelle Sorgen plagten die Dauner vor dem Spiel bei Bendorf, das mit „voller Kapelle“ auflaufen konnte. Auf Seiten der Eifelaner hatte Trainer Markus Willems lediglich acht Feldspieler zur Verfügung, allerdings plagte sich Mathis Otto mit einer Handverletzung. Doch die Mannschaft hatte sich vorgenommen, ihren mitgereisten Fans zum Saisonabschluss noch einmal eine gute Leistung zu zeigen und das sollte der Mannschaft auch gelingen.

 

Gegen die körperlich überlegenen Gastgeber fand das TuS Team gut ins Spiel, führte über 4:7 in der 15.Mnute, verteidigten die drei Tore Führung bis zur 10:13 Pausenführung. Immer wieder gelang es den Gästen nach guten Anspielen an den Kreis, zu Torerfolgen zu kommen. Zudem wechselte Trainer Markus Willems häufiger die Abwehrformationen und das zeigte Wirkung.

 

Der Start in die zweite Hälfte gelang. Weiterhin verteidigten die Gäste ihre Führung, doch Willems war klar, das die Kraft seiner Spieler gegen Ende der Begegnung nachlassen sollte. Doch die Mannschaft lag beim 22:23 in der 53. Minute vorne und es kam zu der nach Ansicht  von Willems spielentscheidenden Szene. Beim Gegenstoß wurde der Dauner Spieler vom gegnerischen Torwart getroffen, der Pfiff der ansonsten sicher und gut leitenden Schiedsrichter Balagny/Frank blieb aus. Weder ein Freistoß, geschweige denn die rote Karte folgten, sondern der Gegenstoß der Gastgeber, die damit zum 23:23 ausglichen.

 

„Wären wir in Ballbesitz geblieben und hätten sogar in Überzahl weiterspielen können, wäre die Begegnung anders ausgegangen“, klagte Willems.

 

So legte Bendorf mit zwei Treffern durch Lucas Witzmann vor, doch Luca Willems erzielte in Unterzahl nochmals den Anschlusstreffer zum 25:24 in der 57. Minute. Doch am Ende waren es die Gastgeber, die jetzt ihre Angriffe sauber zu Ende spielten und immer wieder den Treffer vorlegten und so musste sich Daun unglücklich geschlagen geben.

 

„Die Mannschaft hat nie aufgegeben und wir haben uns ordentlich verabschiedet. Am Ende gewann Bendorf verdient, doch meinem Team hätte ich aufgrund der kämpferischen Leistung den Punkt gegönnt“, fand der TuS Coach.

 

Rode und Neis - Eich (2), Tran (1), Keitsch, L. Willems (3), Otto (5),  Brümmer (10/5), Präder (4), Mayer (1).

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch - SV Urmitz 37:39 (21:20)

 

„Wir haben das Spiel in den Schlussminuten aus der Hand gegeben“, klagte HSG Trainer Timo Stoffel nach der 37:39 Niederlage seiner Mannschaft, die noch mit 37:35 in der 56. Minute in Führung lag.

 

Nach ausgeglichener Anfangsphase bekamen die Hunsrücker das Spiel in den Griff, setzten sich nach dem 4:4 über 6:4 bis zum 9:6 in der 11. Minute ab. Schon früh zeigte sich, dass diese Begegnung heute über den Angriff entschieden werden sollte. Auf Gastgeberseite waren es vor allem Julian Mangold und Jannik Stürmer, die ihren Anteil daran hatten, das die Gastgeber ihre Führung bis zur Pause verteidigten.

 

Auch nach dem Wechsel blieben die Hunsrücker in Führung, versäumten es aber in den entscheidenden Phasen sich deutlicher abzusetzen. So kamen die Gäste aufgrund der individuellen Stärken ihrer Leistungsträger Markus Häring, Lars Pitzen und Andreas Reick beim 30:30 in der 47. Minute zum ersten Ausgleich nach dem Wechsel. Folgerichtig nahm Stoffel die Auszeit. Auch hiernach hatte seine Mannschaft die Nase vorn, führte beim 36:33 in der 54. Minute deutlicher, doch dann folgte die Auszeit der Gäste, nach der Andreas Reick seine Mannschaft auf 36:35 heranbrachte. Jannik Stürmer schien mit seinem 11. Treffer und der 37:35 Führung in der 56. Minute für Ruhe im HSG Spiel sorgen zu können.

 

„Doch wir leisteten uns jetzt überhastete Abschlüsse und wurden dafür bestraft“, erklärte Stoffel, der sich darüber ärgerte, dass seine Mannschaft die Begegnung bis in die Schlussminuten eigentlich im Griff gehabt hatte.

 

Everding und Schug - Fritz, Ihmer (1), J. Schneider (5), Schmidt (1), Klei (2), Bach (2), Stürmer (11), Mangold (7), L. Schneider (2), K. Schell (4), Klei, M. Schell (2).

 

HSG Eifel - HSG Bad Ems/Bannberscheid 23:36 (11:18)

 

„Mit einem kleinen Kader und ohne echten Rückraumspieler haben wir das letzte Heimspiel bestritten. Trotz dieser Defizite kämpften die Jungs bravourös. Pech hatten wir gleich in den ersten 10 Minuten des Spiels: zum einem verletzte sich unser Kreisläufer Benedikt Neisius nach 10 Minuten so schwer, dass er nicht mehr spielen konnte. Wir waren gezwungen die Abwehr im Innenblock umzustellen. Zum anderen bekamen wir relativ schnell 2 Minutenstrafen, die uns sehr viel Kraft gekostet haben und zu guter Letzt verwarfen wir in der Anfangsphase des Spiels direkt zwei 7 Meter. Die Gäste nutzten die Zeitstrafen 2 und 3 gegen uns, um für eine Vorentscheidung im Spiel zu sorgen“, erklärte Gastgebertrainer Siggi Garbe, dessen Mannschaft über 5:9 in der 15. Minute den Gast auf 8:15 und 11:18 zur Pause ziehen lassen musste.

 

Nach der Pause war beim 14:24 in der 38. Minute erstmals ein 10 Tore Abstand hergestellt, der bis zum 20:30 in der 51. Minute konstant blieb. In den Schlussminuten setzte sich der Favorit dann deutlicher ab.

 

„Trotz großen Kampfes mussten wir auch in diesem Spiel die Punkte hergeben. Für mich heißt es nach vier schönen und tollen Jahren auf Wiedersehen zu sagen. Es war eine tolle Zeit in der Eifel und ich möchte mich an dieser Stelle vor allem bei den Personen bedanken die Woche für Woche für den Verein im Hintergrund arbeiten!! Ihr seid toll, vor allem Detlev Schmitz der jeden Samstag den Verkauf organisiert hat mit seiner Familie. Danke!!Am meisten werde ich das fantastische Publikum vermissen, die mir einige schöne Momente geschenkt haben und Prüm in Verbandsligazeiten zu einer Festung werden ließ“, resümierte Garbe.

 

Frensch und Hoffmann - Neisius (1), Kappelmann, Neuerburg (5/3), Schmitz (1), Lemmen (6), Schperdoth (2), Leppin (3), Plano (2), Niederpüm (3).

 

HSG Römerwall - HSG Mertesdorf/Ruwertal 27:26 (12:13)

 

Mit einer Niederlage zum Saisonschluss verabschiedet sich die Ruwertal HSG freiwillig aus der Rheinlandliga. Die Mannschaft wird kommende Saison in der Verbandsliga spielen. Wie heimstark die HSG Römerwall ist, unterstrich die Mannschaft auch gegen den Favoriten aus dem Ruwertal und setzte sich am Ende glücklich, aber nicht unverdient durch. Von Beginn an war es ein Kopf an Kopf Rennen, bei dem die Führung hin und her wechselte.

 

„Im Angriff hat einiges geklappt, doch die Chancenverwertung war nicht wie gewohnt. Das führe ich auf das Spiel ohne Harz zurück“, meinte Gästetrainer Christian Stein.

 

Allerdings funktionierte die in den letzten beiden Spielen so gutstehende Ruwertaler Deckung an diesem Abend nicht.

 

„Das war für mich der entscheidende Grund, weshalb die Gastgeber immer dranbleiben konnten. In den Schlussminuten haben wir uns von der Hektik anstecken lassen, mussten unverständliche Zeitstrafen gegen uns verkraften. Das Schiedsrichtergespann bestrafte unsere Aktionen härter als die der Gastgeber und das war letztlich Spielentscheidend. So kassierten wir drei Sekunden vor dem Ende den Siegtreffer der Gastgeber! Ein Remis hätte dem Spielverlauf eher entsprochen. Unsere 80 mitgereisten Fans sorgten für gute Stimmung von den Rängen und letztlich für einen schönen Saisonabschluss“, meinte Stein, für den es ebenfalls das letzte Spiel als Trainer im Ruwertal war.

 

Zinni, Roth und Schöler - C. Schröder (3), A. Schröder (8/1), Wenzel (1), M. Simon (3), Thesen (1), Backendorf (4/2), Frisch (1), Billen (5/4), Zock, P. Simon.

 

 

Vorschau auf den Spieltag 4. Mai 2019

 

DJK/MJC Trier - SG Gösenroth/Laufersweiler (Samstag, 18 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Noch immer klimmt das Fünkchen Hoffnung bei den Gästen aus dem Hunsrück, die mit einem Sieg ihr Möglichste dafür tun wollen, am Ende doch noch vor dem TV Bitburg zu stehen, der im zeitgleichen Spiel auf den starken HSV Rhein-Nette trifft. In Trier wird die Mannschaft von Trainer Jochen Tatsch daher voll auf Sieg spielen, trifft dabei auf einen Gastgeber, für den die Saison bereits gelaufen ist. Bleibt abzuwarten, wie sich die Gastgeber gegen eine sicherlich hochmotivierte Gästemannschaft verkaufen werden. Nach der schwierigen Saison freuen wir uns auf das letzte Spiel vor heimischem Publikum und gehen ohne Druck in diese Partie. Natürlich werden wir am Samstag keine Geschenke verteilen und versuchen an die gute Leistung aus dem Hinspiel anzuknüpfen. Da für die Mannschaft aus Gösenroth die Meisterschaft noch möglich ist, werden sie konzentriert und selbstbewusst aufspielen.

 

Personal: Für Yannick Moecke ist es zudem das letzte Spiel im Trikot der MJC. „Aus privaten Gründen fehlen Felix Sattler und Martin Falk. Weiterhin falle ich verletzungsbedingt aus“, verrät MJC Spielertrainer Alex Kuhfeld. Auf Seiten der Gastgeber steht hinter dem Einsatz von Florin Nicolae ein Fragezeichen, der mit seiner B-Jugend fast noch RPS Relegation in Mülheim spielt und wir nicht wissen, ob er es zum Spiel nach Trier rechtzeitig schafft.

 

Prognose: „Wir wollen versuchen, uns so teuer wie möglich zu verkaufen. Gösenroth hat mit Heinrich Löwen den wohl stärksten Rückraumspieler in ihren Reihen, dazu sind sie auf allen Positionen sehr gut besetzt. Für uns geht es am Samstag nur über eine starke Abwehr inkl. Torhüter. Dazu gehört auch das schnelle Spiel der Gösenrother nach vorne zu unterbinden. Mit dem kleinen Kader wird es schwer werden sechzig Minuten Tempo zu machen, trotzdem werden wir versuchen Druck auf die gegnerische Abwehr auszuüben. Gelingt es uns das Spiel lange offen zu halten, können wir ein achtbares Ergebnis erzielen. Die Kaderplanungen für die kommende Saison laufen und wir sind mit einigen Spielern in Gesprächen. Als letzte verbleibende Rheinlandligamannschaft der Region hoffen wir auf ambitionierte Spieler aus dem Umkreis, Wir betrachten die nachvollziehbare Entwicklung von Schweich und Mertesdorf jedoch mit einem weinenden Auge. Die tollen Duelle werden den Zuschauern der Region fehlen“, meint der MJC Coach.

„Erst einmal müssen wir unser Ding in Trier machen, bevor wir überhaupt nach Bitburg schauen können. Natürlich ist das Spiel in Trier mit Harz für uns ein Nachteil, doch wir bereiten uns darauf vor. Bitburg hat die Aufgabe vor Wochen gegen die MJC souverän gelöst, das erhoffe ich mir auch von meinem Team“, sagt der Gästetrainer Jochen Tatsch.  

 

TV Bitburg - HSV Rhein-Nette (Samstag, 18 Uhr, Realschule)

 

Ausgangslage: Nur dieses Spiel trennt den TV Bitburg von der Rheinlandmeisterschaft, der dann die Relegationsspiele zur RPS Liga folgen werden. Doch noch einmal gilt es für die Mannschaft von Trainer Sven Lauer, voll konzentriert die Aufgabe gegen das Team von Hermi Häring anzugehen. Mit der Hinspielniederlage endete die „Durststrecke“ der Eifelaner, die in dieser Phase der Saison ihre dritte Niederlage in Folge zu verkraften hatten und das waren die 6 Verlustpunkte, die Bitburg auch derzeit noch auf dem Konto hat. Allerdings fehlten dem Lauer-Team in Andernach wichtige Stammspieler.

 

Personal: Aus privaten Gründen wird Flo Enders fehlen, dafür kehren die verletzten Spieler Patrick Engel und Jan Kaufmann in den Kader zurück. Weiterhin verletzungsbedingt fällt Martin Guldenkirch aus.

 

Prognose: „Motivieren brauche ich sicher keinen meiner Spieler. Alle wissen um was es geht und wir wollen die Meisterschaft. Das es kein Selbstläufer wird, ist uns klar. Die Gäste stellen eine sehr starke Mannschaft, gegen die wir in dieser Saison noch kein Pflichtspiel gewinnen konnten. Das wird sich am Samstag ändern, da bin ich mir sicher. Am Ende reicht uns der Sieg mit einem Punkt. Rhein Nette ist zuhause eine Macht, profitiert aber dort sicherlich von der Tatsache, dass in Andernach ohne Harz gespielt werden muss. Wir bauen auf die Unterstützung unserer Fans und hoffen, mit ihnen gemeinsam die Meisterschaft feiern zu können“, sagt der Bitburger Coach. Sollten die Eifelaner das Spiel gewinnen, beginnen in der folgenden Woche die Relegationsspiele.

 

HSG Römerwall - HSG Mertesdorf/Ruwertal (Samstag, 19 Uhr)

 

Ausgangslage: Noch einmal gilt es für die HSG aus dem Ruwertal, alles in die Waagschale zu werfen und sich mit einem Sieg auf der höchsten Spielklasse des Handballverbandes als Tabellensechster zu verabschieden! Zum letzten Mal läuft die HSG in dieser Besetzung auf, dann fällt die Mannschaft auf wichtigen Positionen auseinander und in der Verbandsliga dürfte ein Neustart angesagt sein. Im Hinspiel gab es einen souveränen 34:21 Erfolg der Stein-Truppe.

 

Personal: „Wir können mit dem gleichen Kader wie letzte Woche auflaufen“, verrät Stein.

 

Prognose: „Das letzte Auswärtsspiel wollen wir zum Heimspiel machen. Bislang haben sich 85 Fans angemeldet und wir setzen zwei Busse ein. Es soll ein schöner Saisonabschluss für uns alle werden im letzten Rheinlandligaspiel des Vereins. Wie gegen Bendorf müssen wir aus einer gutstehenden Abwehr viel Tempo nach vorne machen“, fordert der scheidende Ruwertaler Coach.

 

HSG Eifel - HSG Bad Ems/Bannberscheid

(Samstag, 19.30 Uhr, Wandalbert-Hauptschule, Prüm)

 

Ausgangslage: Letztes Spiel für HSG Coach Siggi Garbe, der sich mit seinem Team am Samstag vom heimischen Publikum mit einer ansprechenden Leistung verabschieden möchte. Ob es zu den ersten und damit einzigen Punkten der Saison reichen wird, scheint aufgrund der Leistungsstärke der Gäste nicht annehmbar. Erst letzte Woche bestätigte Gästemannschaft, dass sie auch gegen Spitzenteams der Liga, zuletzt Bitburg, mithalten kann. „Wir haben versucht, das Spiel zu verlegen, da einige unserer Spieler aus privaten Gründen verhindert sind, doch das war leider beim Gast nicht möglich“, verrät Garbe.

 

Personal: Die Gastgeber werden weiterhin auf Ruslan Podriezov und David Morgens verzichten müssen. „Hier haben wir uns aber etwas einfallen lassen, um dies zu kompensieren“, sagt der Gastgebertrainer.

 

Prognose: „Auch wenn wir erneut mit einem dezimierten Kader auflaufen müssen, wollen wir unser Bestes geben und uns so teuer wie möglich verkaufen. Ich hoffe, dass bei den Gästen die Luft etwas raus ist und es letztlich auch ein schöner Abschied für mich werden wir. Weiterhin werde ich für die HSG Eifel als Schiedsrichter tätig sein, sollte mein Rat gewünscht sein, helfe ich gerne“, so Garbe.

 

TS Bendorf - TuS Daun (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Nach dem Remis der Vorwoche will die Dauner Mannschaft sich jetzt mit einem Sieg über Bendorf aus der Saison verabschieden. Am Ende könnte Rang 8 stehen, doch es bleibt abzuwarten, wenn die Gastgeber aufs Feld schicken. Zuletzt war die Bendorfer Mannschaft zuhause personell wesentlich besser aufgestellt als auswärts. Das Hinspiel konnte das Willems Team mit 33:29 gewinnen, doch damals spielen die Bendorfer mit einem dezimierten Kader, so fehlte unter anderem Rückraumspieler Majewski.

 

Personal: Melvin Wheaton zog sich im letzten Spiel eine Verletzung zu, die sich

zwischenzeitlich als Kreuzbandriß im Knie herausgestellt hat. „Melvin wird uns mindestens 6 Monate fehlen, das ist bitter“, klagt Dauns Trainer Markus Willems. Dazu ist noch nicht klar, ob Bassi Präder, der an einer Schulterverletzung laboriert, auflaufen wird. „Wir werden das abschließend am Freitag im Abschlusstraining wissen.

 

Prognose: „Die Trainingsarbeit in dieser Woche war aus unterschiedlichen Gründen schwierig. So setze ich auf das Abschlusstraining am Freitag, in dem wir uns auf Bendorf einstellen werden, die sicher mit voller Kapelle, also mit Majewski und Enkler auflaufen werden. Für mich ist das Spielerpotential bei den Gästen eigentlich so gut, dass ich nicht verstehen kann, dass die Mannschaft so weit unten drinsteht. Auch wir setzen am Wochenende für unsere Fans einen Bus ein und wollen nochmals alles geben. Letztlich haben wir nichts zu verlieren und können ohne jeden Druck aufspielen“, weiß der Dauner Coach.

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch - SV Urmitz (Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Im Hinspiel entführte die HSG aus dem Hunsrück beide Punkte aus Urmitz! Mit einem Sieg möchte die Mannschaft von Trainer Timo Stoffel die Saison beenden, die auf Platz sieben enden könnte. Doch die Stoffel-Truppe sollte gewarnt sein: von den letzten 10 Spielen musste sich der SV Urmitz nur gegen den Tabellenführer aus Bitburg geschlagen geben. Gastgebertrainer Timo Stoffel hat seine Erkrankung überstanden und wird sein Team auf die starken Gäste vorbereiten. „In den Trainingseinheiten am Donnerstag und Freitag bereiten wir uns intensiv auf das letzte Spiel der Saison und des Stammvereins vor“, verrät Stoffel.

 

Personal: Die HSG kann ihre derzeitige Bestbesetzung aufbieten.

 

Prognose: „Wir wissen, dass ein starker Gegner auf uns zukommt, den ich eigentlich auswärts schwächer eingeschätzt habe. Doch ich habe das Spiel in Gösenroth gesehen und mich hat auch das Ergebnis der Mannschaft in Bitburg überrascht! Scheinbar bekommt Urmitz diese Schwäche in den Griff. Die Gäste haben eine ähnliche Anlage wie wir, setzen auf eine Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern, haben in Ptitzen und Reich zwei Spieler, die ein Spiel auch alleine entscheiden können. Wie wir versucht Urmitz, zu schnellen Ballgewinnen zu kommen und damit zu leichten Toren. Die Gäste haben zuletzt eine tolle Serie hingelegt und wir müssen schon alles geben, um im letzten Heimspiel erfolgreich zu sein“, ahnt der HSG Coach.

 

 

29. April 2019

 

Daun meldet den dritten Neuzugang für die Saison 2019/2020

 

Rheinlandligist Daun freut sich einen weiteren Neuzugang im Tor zu vermelden. Robin Schöler wird zukünftig in Daun zwischen den Pfosten stehen. Robin ist 25 Jahre alt, spielte seit 1999 Handball in der Jugend der HSG Mertesdorf-Ruwertal und auch in der HVR-Auswahl. Von 2015-17 spielte er in Wittlich bevor er zur Saison 2017/18 wieder zur HSG zurückkehrte. Beruflich ist er gelernter Fleischermeister und jetzt Fleisch-Fachberater im Außendienst.  Der Kontakt kam über Kai Lißmann zustande, mit dem Robin 2015-2017 in Wittlich zusammenspielte. Als sich nun rauskristallisierte, dass die HSG Mertesdorf-Ruwertal in der kommenden Saison keine Rheinlandliga melden wird, suchte Robin nach einer neuen Herausforderung. Dauns Trainer Markus Willems freut sich sehr: „Robin kam letzte Woche zu uns ins Training, um Abläufe und Mannschaft mal näher kennenzulernen und hat danach spontan zugesagt. Es hat menschlich sofort gepasst und wir freuen uns eine weitere Verstärkung melden zu können. Es ist für uns in Daun aufgrund der geografischen Lage nicht so einfach Spieler zu gewinnen, wie es vielleicht Mannschaften im Koblenzer oder Trierer Raum können, da man dort manchmal nur einige Kilometer mehr von seinem Heimatverein fahren muss. Umso schöner ist es, wenn man dann merkt, dass Neuzugängen das Training gefällt und sie sich im Team sofort wohlfühlen. Wir freuen uns jedenfalls, dass es dieses Jahr mit Kai Lißmann, Johannes Praeder und Robin Schöler gleich dreimal geklappt hat und sind somit gut gewappnet für die kommende Saison.“

 

29. April 2019

 

Pressemitteilung der HSG Eifel

 

Nach den erfolgreichen Jahren in der Verbandsliga verbunden mit der Meisterschaft 2017/2018 und unserem Projekt Rheinlandliga wird unser Trainer Siggi Garbe zum Ende der Saison den Cheftrainerposten übergeben.

 

Sein Nachfolger wird Rene Wingels, der bereits als Spieler Oberligaerfahrung in Prüm, Daun und Wittlich gesammelt hat und der S. Garbe in den letzten Monaten schon als Co-Trainer bei der HSG Eifel unterstützt hat.

 

Siggi Garbe hat in den letzten 3 Jahren enormes beim Ski-Klub Prüm geleistet und dann maߟgeblich an der Neukonzeption der HSG und der JSG Eifel mitgewirkt. Seine Erfahrung war dabei ein wichtiger Faktor, und vor allem im Jugendbereich haben wir deshalb bereits sehr schöne Fortschritte erzielt. Seine unbestritten hervorragende soziale Kompetenz hat uns auch die schwierigen sportlichen Zeiten bei den Herren meistern lassen. Wir hoffen auf ein weiteres Engagement bei der SG Eifel und schätzen Siggi Garbe nach wie vor als wertvollen Ideen- und Ratgeber. Vielen Dank für die geleistete Arbeit.

 

Udo Baur - HSG Eifel

 

Ob die HSG Eifel in der nächsten Saison in der Rheinlandliga spielen wird, ist noch offen: "Das ist eine sehr schwierige Entscheidung für uns. Wir haben das noch nicht abschließend festgelegt, beraten noch darüber", sagt Baur

 

 

 Spieltag 27. April 2019

 

HSC Schweich - SV Urmitz 34:37 (17:19)

 

Eigentlich war das letzte Saisonspiel der Schweicher nur der würdige Rahmen, um sich auf Schweicher Seite von langjährigen Spielern und Trainer Andreas Rosch zu verabschieden. Neben dem Trainer beenden Timo Nerling und Hanni Rosch nach 16 Jahren und Torwart Dirk Schmidt nach 15 Jahren ihre Laufbahn beim HSC. Daneben zieht es Torhüter Fabian Reich zum TV Bitburg, Henri Herz kehrt zum TV Güls zurück und Carsten Peters und Kevin Lieser beenden ihre Karriere. Das Schweicher Urgestein Andreas Rosch wird dem Handball erhalten bleiben, Rosch wird sich künftig im Schiedsrichterbereich vorrangig engagieren. „Mein Dank gilt nach den 19 Jahren als Trainer auch denen, die immer im Hintergrund arbeiten und mithelfen. Damit meine ich den ehrenamtlich tätigen Vorstand, meine Familie und unsere Freunde und Fans“, lobt Rosch.

 

Die Gastgeber fanden gut in die Begegnung, führten teilweise mit drei Treffern (8:5), mussten aber nach dem 12:11 in der 19. Minute den Gästen die Führung überlassen. So gelang dem Favoriten aus Engers die 17:19 Pausenführung, die aber Patrick Karrenbauer beim 20:20 in der 35. Minute wieder egalisierte. Es blieb ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem die Gäste vorlegten, Schweich aber bis zum 30:30 in der 51. Minute ausgleichen konnte. Die Entscheidung fiel in den letzten vier Minuten, als Urmitz sich vom 32:33 auf 32:36 absetzte.

 

„Es war ein Spiegelbild der gesamten Saison. Gegen die starken Mannschaften der Liga waren wir auf Augenhöhe. Doch am Ende waren es Nuancen, durch die wir verloren. Individuelle Fehler und Kleinigkeiten gegen uns gaben immer wieder den Ausschlag. Heute bekamen wir Pitzen und Häring bei den Gästen nie in den Griff (Lars Pitzen (14/3) und Markus Häring (10/3)), „resümierte Rosch.

 

Reich und Schmidt - Quary (2), Kratz, Müller, Antony, Rosch (6), Herz (3), Lieser (1), Peters (4), Nerling, Rohr (8/3), Farsch, Karrenbauer (10)

 

TuS Daun - HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch 30:30 (12:15)

 

Am Ende trennten sich beide Mannschaften leistungsgerecht mit einem Remis. Entgegen den Erwartungen konnte auf Dauner Seite Routinier Pat Brümmer doch mitwirken und das half dem Dauner Spiel weiter. Mit verschiedenen Abwehrformationen, beginnend mit einer 6:0 Deckung wollten die Eifelaner die Gäste verunsichern.

 

Doch zunächst bekamen die Gastgeber keinen Zugriff auf die gegnerischen Angreifer, die sich vor allem im „eins gegen eins“ Spiel durchsetzten. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase zog das Team von Trainer Timo Stoffel, der krankheitsbedingt nicht dabei sein konnte und der von Wini Schell vertreten wurde, vom 3:3 in der 7. Minute auf 3:8 in der 10. Minute davib. Doch Daun fand ins Spiel zurück, kämpfte sich auf 9:12 in der 24. Minute heran, kam aber bis zur Pause nicht näher als drei Tore heran.

 

„Wir haben vor allem im Überzahlspiel zu viel zugelassen“, ärgerte sich Willems, der in der Pause seine Mannschaft darauf hinwies, dass sie trotz eines schlechten Spiels nur mit drei Toren zurücklagen.  

 

„Wir sind gut ins Spiel gestartet und könnten durch unsere bewegliche Abwehr immer wieder die Kreisanspiel verhindern. Innerhalb von fünf Minuten setzten wir uns mit fünf Toren in Folge auf fünf Tore ab“, freute sich Gästecoach Winni Schell.

 

„Diese Führung gaben wir bis zur Pause nicht mehr her. Leider ließen wir am in den letzten 30 Sekunden der ersten Halbzeit durch zwei Fehler im Angriff noch zwei Tore zu. Trotzdem führten wir verdient mit 12:15 Toren“, freute sich der Gästecoach.

 

Das Spiel schien zugunsten der Eifelaner zu kippen, die nun offensiver in der Deckung agierten und sich so nach dem 12:16 auf den Weg machten, mit vier Treffern in Folge das Spiel zu ihren Gunsten drehen zu können. Doch die Hunsrücker fingen sich rechtzeitig, gingen wieder in Führung und waren beim 19:22 in der 40. Minute wieder auf der Siegerstraße. Das Willems Team bewies Moral, ließ sich nicht abschütteln und glich beim 24:24 in der 49. Minute wieder aus, ging sogar durch den Treffer von Igor Rahn in der 50. Minute zum 26:25 erstmals nach dem Wechsel in Führung, die spannenden Schlussminuten waren eingeläutet. Nach dem 28:28 in der 56. Minute sorgte Bassi Präder mit zwei Treffern in Folge für die zwei Tore Führung der Eifelaner und als die HSG auf 30:29 verkürzte und Nico Bach der Ausgleichstreffer gelang, wurde Bassi Präder beim Gegenstoß nach der schnellen Mitte „aus der Luft gepflückt“, klagte Willems, der jedoch später einsehen musste, dass die Entscheidung des solide und gut leitenden Schiedsrichtergespanns Klaus Wenner/Fred Lauterbach auf Freiwurf und Zeitstrafe zu entscheiden, den Regeln entsprach. Den Freiwurf brachte das Dauner Team dann nicht mehr im gegnerischen Tor unter.

 

„Leider haben wir uns in der zweiten Halbzeit nicht mehr für unser gutes Spiel belohnt, da wir immer wieder freistehend an dem in jetzt im Tor stehenden Maurice Rode scheiterten. Wir konnten uns zwar wieder etwas absetzen, aber ab Mitte der zweiten Halbzeit war es wieder an Daun vorzulegen. Als in der 51. Minute Daun mit zwei Toren in Führung ging, schien das Spiel verloren. Wir gaben aber nicht auf und konnten nach der letzten Auszeit 15 Sekunden vor Schluss dann doch noch, durch Nico Bach, den verdienten Ausgleich erzielen. Etwas schade war es, dass wir in der zweiten Halbzeit fünf Tempogegenstöße mit dem harzfreien Ball verdaddelten. Da wäre heute mit dieser Einstellung mehr drin gewesen. Es war aber wieder ein gelungenes Spiel unserer Jungs. Mit dieser Einstellung sollte im letzte Saisonspiel daheim gegen Urmitz wieder was gehen, um sich von dem heimischen Publikum erfolgreich zu verabschieden“, hofft Schell.

 

„Kein schönes, aber ein spannendes Spiel mit einem gerechten Remis und letztlich begeisterten Zuschauern. Igor Rahn zeigte auf Rechtsaußen ein gutes Spiel und im Tor hielt Maurice Rode seine Mannschaft mit seiner starken Performance im Spiel. Dennoch haben wir es versäumt, den Sack am Ende zuzumachen. Letztlich ein leistungsgerechtes Remis, nach dem wir uns noch von Julian Keitsch verabschiedeten. Ein schöner Saisonabschluss vor heimischer Kulisse“, urteilte Willems.

 

TuS: Lindner und Rode - Eich (1), Tran (1), Keitsch (1), Willems (2), Otto (2), Brümmer (5), Präder (9), Mayer, Wheaton (5/3), Rahn (4)

 

HSG: Everding - Ihmer, Schneider J. (1), Schmidt, Klei (7), Bach (4), Stürmer (7), Mangold (1), Schneider L (5/2), Thees, K. Schell (3), Mende, M. Schell (2).

 

SG Gösenroth/Laufersweiler - HSG Eifel 40:20 (20:10)

 

Die SG Gösenroth/Laufersweiler wird seiner Favoritenrolle gerecht und schlägt den Tabellenletzten aus der Eifel auch in dieser Höhe verdient. Von Beginn an ließ das Team von Trainer Jochen Tatsch keine Zweifel daran aufkommen, wer die Halle als Sieger verlassen sollte.

 

Über 9:3 in der 12. Minute bauten die Hunsrücker ihren Vorsprung erstmals beim 17:7 in der 23. Minute zweistellig aus und lagen zur Pause deutlich mit 20:10 in Führung.

 

Tor um Tor zogen die Gastgeber jetzt davon. Auch die Auszeit von Gästetrainer Sigi Garbe beim 29:14 in der 42. Minute beeindruckte die SG wenig! Am Ende wurde mindestens ein Klassenunterschied beim 40:20 Endstand sichtbar!

 

„Es war ein seriöses Spiel meiner Mannschaft, die von der ersten bis zur letzten Minute durchgezogen hat und so den Zuschauern noch einmal im letzten Heimspiel eine gute Leistung zeigten. Es war ein Freundschaftsspiel unter Wettkampfbedingungen, bei dem die Prümer Jungs nie die Köpfe hängen ließen. Dabei machte vor allem Tim Lemmen bei den Eifelanern mächtig Betrieb. Bei uns bekamen die Spieler mehr Spielanteile, die ansonsten weniger Spielanteile haben. Letztlich war ein Klassenunterschied deutlich“, fand auch SG Coach Jochen Tatsch.

 

„Auch gegen den Tabellenzweiten gab es eine Klatsche, trotz intensiver und guter Vorbereitung. Ohne echten Rückraumspieler mussten wir in Gösenroth antreten. Das ist einfach zu viel in dieser Liga. Und so kam es wie es kommen musste. Gösenroth zeigte von der ersten Minute an, dass sie gewillt waren dieses Spiel zu gewinnen aus einer gut eingestellten Abwehr legten sie mit einem ungeheuren Tempo vor und überfuhren uns in den ersten Minuten richtig. Auch im Deckungsverband wurden wir von der Wucht und Schnelligkeit des Gegners förmlich überfahren. Erst die Umstellung auf eine 6:0 Abwehr verschaffte uns etwas Zugriff auf den Angriff von Gösenroth. Alles in allem ein bitterer Abend für meine Jungs“, meinte Gästetrainer Siggi Garbe.

 

SG: Olivier, Schneider - L. Schneider, Faust (4), Röhrig (4), Löwen (11), Nicolae, C. Saam (4), F. Saam (2), Conrath (6), Reuter (1), Hassely (4), Roschel (4/1)

 

HSG: Schmitz und Herbst - Neisius (4), Jahnke (4/3), Leppin, Hoffmann, Lemmen (7), Schaperdoth, Leppin N. (2), Plano (2), Niederpüm (1).

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - TS Bendorf 35:25 (16:12)

 

Nicht der klare Sieg der Ruwertaler kam überraschend, sondern die Meldung, dass der Verein in der kommenden Saison sein Spielrecht in der Rheinlandliga nicht mehr wahrnehmen wird und in die Verbandsliga zurückkehrt! Begründet wird dies mit der Tatsache, dass neben Michael Stein auch Rückraumspieler Chrissie Schröder (TV Vallendar) nicht mehr zur Verfügung stehen werden. Daneben wechselt Torwart Robin Schöler zum TuS Daun.  „Ich kann verstehen, dass er in der Rheinlandliga spielen will. Den meisten Spielern ist der zeitliche Aufwand für die Rheinlandliga aus alters- und beruflichen Gründen zu hoch“, erklärt der ebenfalls scheidende Trainer Christian Stein. Wer seine Nachfolge antreten wird, ist derzeit noch ungeklärt!

 

Die Ruwertaler setzten sich am Ende deutlich gegen eine ersatzgeschwächt angetreten Bendorfer Mannschaft durch.  Über 9:4 in der 14. Minute legte die Mannschaft den Grundstein für ihre 16:12 Pausenführung. Die Entscheidung fiel gleich nach dem Wechsel, als die Ruwertaler sich vom 18:14 in der 33. Minute auf 26:14 in der 42. Minute abgesetzt hatten. Dem schnellen Spiel der Gastgeber zollten die Bendorfer jetzt Tribut, kassierten den 8:0 Lauf und damit die Entscheidung.

 

„Wir hatten bis auf Michel heute den kompletten Kader zur Verfügung, machten von Beginn an viel Tempo, leisteten uns aber etliche technische Fehler, vor allem „Kreis ab“. Aus der starken Abwehr kamen wir dann über unser schnelles Spiel zu einfachen Toren. Wir bedanken uns auch bei unserem Physio Marco Zinni, der nach jahrelanger Tätigkeit ebenfalls nach der Saison aufhören wird und wir haben ihm gerne seinen Wunsch erfüllt, einmal mitspielen zu dürfen“, sagt Stein.

 

Zinni, Schöler und Roth - Döhr (2), C. Schröder (5), A. Schröder (9), Wenzel (3), M. Simon (3), Thesen (1), Backendorf (4), Frisch, Billen (5/1), Zock (2), P. Simon (1).

 

HSG Bad Ems/TuS Bannberscheid - TV Bitburg 20:23 (13:11)

 

Den TV Bitburg trennt jetzt nur noch ein Spiel von der Meisterschaft in der Rheinlandliga und die soll am kommenden Samstag gegen den HSV Rhein Nette unter Dach und Fach gebracht werden. Das Spitzenspiel der Liga hielt was es versprach!

 

In den ersten Minuten sah es danach aus, als könnten sich die Gäste früh absetzen, doch nach dem 2:4 in der 10. Minute drehten die Gastgeber das Spiel über 7:5 in der 16. Minute, verteidigten ihre Führung bis zur Pause. „Die Nervosität war meinen Spielern von Beginn an anzumerken. Das Spiel ohne Harz funktionierte bei uns im Angriff nicht so gut, wir spielten uns zwar klare Chancen heraus, brachten sie aber nicht im Kasten unter“, klagte Bitburgs Coach Sven Lauer, der Jan Kaufmann, Patrick Engel und Martin Guldenkirch aufgrund ihrer Verletzungen schonte. So gelang den Gästen zur Pause gegen eine dennoch gutstehende 6:0 Abwehr der Eifelaner die Pausenführung.

 

„Wir haben uns dann in der Pause vorgenommen, besser abzuschließen“, verriet Lauer.

 

Als die Gäste zum 15:15 durch Mätthi Hertz in der 38. Minute ausglichen, nahmen die Gastgeber ihre Auszeit. Die HSG legte erneut auf zwei Treffer zum 17:15 in der 42. Minute vor, doch dann gelang dem Tabellenführer aus der Eifel trotz einer Auszeit der Gastgeber die zwei Tore Führung nach vier Treffern in Folge zum 17:19 in der 49. Minute. Als die Bitburger sogar auf 18:21 in der 53. Minute erhöhten, zwangen sie damit Gastgebertrainer Hanjo Neeb zur Auszeit. Nach zwei Treffern in Folge war die HSG beim 20:21 wieder im Spiel zurück, doch Bitburg behielt die Nerven und machte den Sack mit den Treffern von Mätthi Herz und Stefan Steinbach zum 20:23 jetzt endgültig zu!

 

„Henning Otte im Tor war ein starker Rückhalt. Entscheidend war unsere Abwehrleistung nach dem Wechsel. Letztlich ließen wir nur noch sieben Gegentreffer zu“, freute sich der Bitburger Coach.

 

Schwerdt und Otte - Engel, Hertz (7/1), Guldenkirch, Crames (1), Steinbach (2), Stelmach, Enders (4/3), Sonnen (3), Lauer (6), Walerius, Nelles.

 

HSC Schweich - SV Urmitz (Samstag, 19.30 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: „Eine Woche vor dem offiziellen Saisonende endet für uns die Saison am Samstag mit dem Spiel gegen den SV Urmitz da wir am letzten Spieltag spielfrei sind. So beenden wir am Samstag nicht nur die Saison 2018/2019 sondern aller Voraussicht nach auch eine 11-jährige Rheinlandligazugehörigkeit. Auch wenn wir mit einem Sieg am Samstag evtl. noch den drittletzten Tabellenplatz erreichen können hat sich der Verein und die Mannschaft entschlossen, in der nächsten Saison in der Verbandsliga an den Start zu gehen. Die Gründe hierfür liegen vor allem darin, dass zahlreiche Leistungsträger mit Ablauf dieser Saison ihre Karriere beenden bzw. den Verein wechseln und auch die unklare Hallensituation macht es dem Verein leider nicht möglich auch in der nächsten Saison eine konkurrenzfähige Mannschaft in der Rheinlandliga zu stellen. So endet dann auch am Samstag für mich meine 19- jährige Amtszeit als Trainer der ersten Mannschaft des HSC. Mein Nachfolger Christian Leyh, der zusammen mit Stephan Arenz und Carsten Rohr die Mannschaft übernehmen wird hat bereits eine gute Truppe für die nächste Saison zusammen und so mache ich mir persönlich keine großen Sorgen um die Zukunft des HSC“, erklärt Schweichs Coach Andreas Rosch.

 

Personal: Bis auf die Langzeitverletzten sollten alle Mann am Start sein. Zum (vorerst) letzten Mal im Trikot des HSC werden dann Hanni Rosch, Timo Nerling, Dirk Schmidt, Carsten Peters und Kevin Lieser (alle Karriereende) sowie Fabian Reich (nach Bitburg) und Henri Herz (nach Güls) auflaufen.

 

Prognose: „Wir werden natürlich alles versuchen mit einem Sieg am Samstag die Chance auf den drittletzten Tabellenplatz zu wahren, welchen uns einen (wahrscheinlich) sportlichen Nichtabstiegsplatz einbringen würde, womit wir dann sogar unser Saisonziel erreicht hätten. Zudem wäre es für die vielen scheidenden Spieler und mich als Trainer sehr schön uns vom hoffentlich zahlreichen Schweicher Publikum mit einem Erfolg zu verabschieden und mit guter Stimmung in die anschließende Saisonabschlussfeier zu starten. Die Gäste vom Rhein können noch Platz 4 in der Abschlusstabelle erreichen und haben einige Ausnahmespieler in ihren Reihen, die wir besonders beachten müssen, um unser Vorhaben von einem erfolgreichen Saisonabschluss in die Tat umsetzen zu können. Wir freuen uns auf einem stimmungsvollen und hoffentlich auch erfolgreichen Saisonabschluss am Samstagabend in Schweich.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler - HSG Eifel (Samstag, 19.30 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Klar sind die Vorzeichen beim Spiel zwischen dem Tabellenzweiten aus dem Hunsrück und Schlusslicht HSG Eifel. Zwar verlor das Team von Trainer Jochen Tatsch das letzte Spiel in Bitburg, doch noch brennt das Fünkchen Hoffnung beim Tatsch-Team, zumal das Restprogramm der Bitburger es in sich hat. So muss die Mannschaft von Trainer Sven Lauer am Samstagabend im Spitzenspiel beim Tabellendritten in Bad Ems Farbe bekennen.

 

Personal: Die Gastgeber können die Mannschaft aufbieten, die auch in Bitburg auflief. Bei den Gästen fehlt weiterhin David Morgens.

 

Prognose: „Wir müssen den Jungs in der Woche noch einmal bewusst machen, dass die Saison noch nicht vorbei ist.  Noch haben wir zwei Spiele. Über Ostern haben wir zwei Trainingseinheiten ausfallen lassen, steigen aber voll konzentriert ein und wollen hochmotiviert dieses Spiel angehen. Gelingt uns das, habe ich keine Bedenken, dass wir die Begegnung klar gewinnen. Ansonsten wird es ein enges Spiel“, meint SG Coach Jochen Tatsch. „Für uns sind die beiden letzten Spielen noch mal zwei richtige Hammerspiele! Zunächst gegen den Tabellenzweiten, dann im letzten Heimspiel gegen den Tabellendritten. Im Hinspiel hatten wir Heinrich Löwen mit einer Manndeckung gut im Griff, dafür aber Probleme mit David Scherschlicht. Das sind die beiden Spieler der Gastgeber, auf die wir auch jetzt unser Hauptaugenmerk legen werden! Wichtig wird eine aggressive Abwehrarbeit sein und wir müssen das Gegenstoßspiel der Hunsrücker unterbinden. Ich bin sicher, dass die SG noch nicht im Hinblick auf den Titel aufgegeben hat“, meint Gästetrainer Siggi Garbe.

 

 

 

TuS Daun - HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch (Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Einig sind sich die beiden Trainer darüber, dass sich die Hunsrücker gegen Daun bisher immer schwergetan haben, vor allem in Daun! „Das liegt zum einen an der Tatsache, dass die Hunsrücker ohne Harz auskommen müssen“, meint Dauns Trainer Markus Willems. „Zum anderen hat sich Markus gegen uns immer etwas Besonderes einfallen lassen“, ergänzt Gästetrainer Timo Stoffel.

 

Personal: Bei den Gastgebern fällt aus Studiengründen Janis Willems aus, zudem verletzte sich Lukas Illigen und wird ebenso fehlen wir Pat Brümmer aus privaten Gründen. Dafür kehrt „Nationalspieler“ Melvin Wheaton zu seinem Heimatverein zurück und Julian Keitsch wird aushelfen. Fraglich ist derzeit noch der Einsatz von Daniel Eich. „Bei uns sind alle Mann an Bord, ich kann sogar aus der zweiten Mannschaft ergänzen“, freut sich Stoffel.

 

Prognose: „Wir sind aufgrund unserer personellen Situation Außenseiter, könnten dennoch von der derzeit nicht so guten Gäste-Serie profitieren. Bleibt abzuwarten, ob noch Luft bei den Gästen drin ist“, sagt Willems. „Wir schauen, dass wir die letzten beiden Spiele so gut wie möglich über die Runde bekommen. Eigentlich ist die Luft raus, doch wir wollen in Daun alles versuchen, um das letzte Auswärtsspiel der Saison zu gewinnen“, verrät Stoffel.

 

HSG Bad Ems/TuS Bannberscheid - TV Bitburg (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage Noch zwei Spiele bis zum Titel“, so sind die noch ausstehenden Partien der Eifelaner zusammenzufassen. Letztes Auswärtsspiel des TV Bitburg und das hat es in sich! Die Mannschaft von Sven Lauer muss beim Tabellendritten in Bad Ems Farbe bekennen. Mit Blick auf die Meisterschaft wissen Lauer und das Team ganz genau, dass Verfolger SG Gösenroth/Laufersweiler mit einem Auge am Samstagabend nach Bad Ems schielen wird. Im Hinspiel mussten sich die Hunsrücker in eigener Halle mit 24:25 geschlagen geben!

 

Personal: „Wir müssen abwarten, ob Jan Kaufmann, Patrick Engel und Martin Guldenkirch einsetzbar sind. Doch wir werden aus dem Verbandsligateam ergänzen“, verrät Lauer.

 

Prognose: „Das wird sicher ein schweres Auswärtsspiel, zumal wir ohne Harz spielen müssen. Deshalb gilt es für uns, gleich von Anfang an die nötige Sicherheit in unserem Spiel zu finden. Zwar fehlt auf Gastgeberseite Florian Hess, doch die Mannschaft hat auch ohne ihn ihre Spielstärke zuletzt eindrücklich demonstriert. Die Gastgeber lassen den Ball gut laufen, warten auf die sich bietenden Lücken. Deshalb gilt unser Hauptaugenmerk der Abwehr, über die wir uns schnell die nötige Sicherheit holen wollen und zu einfachen Toren kommen wollen. Zudem bauen wir auf die Unterstützung unserer Fans, die im Bus mitfahren können“, sagt TVB Coach Lauer.

 

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - TS Bendorf (Samstag, 19.30 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Noch eine Rechnung aus dem Hinspiel hat die Ruwertal HSG offen. Die Mannschaft von Trainer Christian Stein musste sich unerwartet in Bendorf geschlagen geben und will nun im letzten Heimspiel der Saison die Revanche. „Ein machbarer Gegner, den wir aber keinesfalls unterschätzen dürfen“, sagt Stein.

 

Personal: Die HSG kann das gleiche Aufgebot wie zuletzt aufbieten, ergänzt um Andi Dörr aus der zweiten Mannschaft.

 

Prognose: „Wir müssen an die Leistung aus dem Spiel gegen die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch anknüpfen, haben genügend personelle Alternativen und wissen auch, dass Bendorf gerade auswärts nicht immer in Bestbesetzung aufläuft“, sagt der HSG Trainer.

 

 

Nachholspieltag Donnerstag, 18.04.2019

 

HSC Schweich - HSV Rhein/Nette (Donnerstag, 20 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: „Durch den Sieg am Sonntag gegen Daun konnten wir uns die Chancen auf den sportlichen Klassenerhalt wahren. Sollten wir in den verbleibenden zwei Heimspielen zum Saisonende noch drei Punkte einfahren könne, so dürften wir, vorausgesetzt Römerwall (in Andernach und gegen Mertesdorf) und Bendorf (in Mertesdorf und gegen Daun) punkten nicht mehr, in der Endabrechnung den 10. Tabellenplatz erreichen. Das wir dann trotzdem in der neuen Saison wohl in der Verbandsliga an den Start gehen werden, steht auf einem anderen Blatt und nimmt uns keinesfalls die Motivation diese, sehr schwierige Saison, noch erfolgreich abzuschließen“, sagt Schweichs Trainer Andreas Rosch.

 

Personal: Tim Karrenbauer fehlt weiterhin verletzt und Max Kratz ist beruflich verhindert.

 

Prognose: „Der hart umkämpfte, aber sicher auch nicht unverdiente Sieg gegen Daun, sollte uns mit Rückenwind in das Spiel gegen die Gäste aus Andernach gehen lassen. Auch wenn die Gäste zu Recht in der oberen Tabellenhälfte rangieren und mit einem Sieg in Schweich evtl. noch auf den vierten Tabellenplatz vorrücken können, sehe ich uns nicht chancenlos, zumal wir in den zahlreichen Duellen in der Vergangenheit die Heimspiele gegen die Gäste vom Rhein fast ausnahmslos erfolgreich gestalten konnten. Um auch am Donnerstag erfolgreich zu sein, bedarf es allerdings einer enormen Steigerung in der Abwehr, um dem schnellen und sehr variablen Angriffsspiel der Mannschaft von Hermi Häring Paroli bieten zu können. Wir freuen uns auf das Heimspiel am Gründonnerstag-Abend und werden wieder einmal alles investieren, um den Zuschauern ein gutes, spannendes und hoffentlich auch erfolgreiches Handballspiel zu bieten“, verspricht Rosch.

 

 

 Spieltag 13./14. April 2019

 

TV Bitburg - SG Gösenroth/Laufersweiler 27:24 (12:12)

 

Der TV Bitburg ist auf dem Weg zum Titel! Das Team von Trainer Sven Lauer setzte sich im Spitzenspiel in der mit 400 Zuschauer restlos gefüllten Halle dank der besseren zweiten Hälfte mit 27:24 durch.

 

Als Alex Sonnen 12 Sekunden vor dem Ende den Sack endgültig zumachte, gab es kein Halten mehr. Ausgelassen feierten Mannschaft und Fans den Sieg über den härtesten Verfolger aus Gösenroth/Laufersweiler, der den Eifelanern wie erwartet ein Spiel auf Augenhöhe lieferte.

 

Völlig ausgeglichen verlief die erste Hälfte, in der die Gäste über weite Strecken den Treffer vorlegten, beim 9:11 in der 25. Minute erstmals zwei Tore Vorsprung hatten. Auf Bitburger Seite kugelte sich Jan Kaufmann den Finger aus und so übernahm Patrick Engel seinen Part in der Abwehr und machte seine Sache gut. Doch bis zur Pause glichen die Gastgeber zum 12:12 aus.

 

Einig waren sich beide Trainer hinsichtlich des Verlaufs der ersten Hälfte und so meinten TVB Coach Sven Lauer und SG Trainer Jochen Tatsch unisono: „Beiden Mannschaften war anzumerken, dass es um viel ging. So begannen beide Teams nervös, die Abwehrreihen standen gut, beide Teams hatten Probleme mit dem Torabschluss“.

 

Das „Kopf an Kopf“ Rennen ging auch nach dem Wechsel weiter, doch auf Gastgeberseite schied Patrick Engel mit einer Oberschenkelverletzung aus, Bitburg hatte auf eine 6:0 Deckung umgestellt und Dennis Schwerdt ins Tor beordert. Bis 16:16 arbeitete sich keine Mannschaft den entscheidenden Vorteil heraus. Doch innerhalb von vier Minuten fiel dann die Vorentscheidung. Nach den Toren von David Nelles und Alex Sonnen zum 18:16, folgte die Zeitstrafe gegen TVB Torhüter Dennis Schwerdt. Die Chance per Siebenmeter zu verkürzen, nutzte SG Routinier Florin Nicolae nicht, er scheiterte an Hennig Otte und so gelang Mätthi Hertz die erste drei Tore Führung im Spiel zum 19:16 in der 44. Minute. Bei diesem Tor verletzte sich SG Routinier Florin Nicolae, den die Bitburger Abwehr bis dahin nicht in den Griff bekommen hatte.  „Diese Verletzung spielte uns natürlich in die Karten, wir kamen gegen Nicolae oft viel zu spät“, fand Lauer.

 

Als den Gastgebern sogar die vier Tore-Führung zum 22:18 in der 49. Minute gelang, schienen den Gästen die Felle davon zuschwimmen. Doch die Mannschaft zeigte Moral, verkürzte auf 22:20, die spannende Schlussphase war eingeläutet! Als Florian Enders die Chance beim 25:22 in der 57. Minute nicht nutzte, den Sack endgültig zuzumachen, war es Jacob Faust, der mit dem Anschlusstreffer zum 25:23 noch einmal Hoffnung für seine Mannschaft aufkeimen ließ. Doch Enders behielt die Nerven, sorgte mit seinem achten Treffer für die erneute drei Tore Führung zum 26:23. Noch einmal hatten die Gäste die Chance per Siebenmeter zu verkürzen, scheiterten aber erneut am Bitburger Keeper. Trainer Sven Lauer nahm jetzt die Auszeit, die Mannschaft aber vergab die Chance zum entscheidenden Treffer und so markierte Stefan Hermann den Anschlusstreffer zum 26:24. Bitburg spielte jetzt geduldig den Angriff aus und kam über Alex Sonnen zum Endstand.

 

Bitburg führt jetzt die Tabelle der Rheinlandliga an, hat einen Punkt Vorsprung. Trainer Sven Lauer ist sich um die Schwere des Restprogramms bewusst. In Bad Ems und dann im letzten Heimspiel gegen den HSV Rhein-Nette hat es die Mannschaft aber selbst in der Hand, den nächsten Titel in der Rheinlandliga einzufahren und sich so die Teilnahme an den Relegationsspielen zu sichern. „In der entscheidenden Phase waren es auf unserer Seite Flo Enders und Mätthi Hertz, die die richtigen Entscheidungen trafen und auch das Tor! Ich hoffe jetzt darauf, dass sich meine verletzten Spieler bis zu den beiden letzten Spielen nach Ostern erholen“, so der Bitburger Coach.

 

„Wir waren in der ersten Hälfte die stärkere Mannschaft, haben aber versäumt die Tore zu machen, die Bitburg dann in der Endphase der zweiten Hälfte machte. Unser Spiel nach vorne und im Positionsspiel lief von Anfang an nicht wie gewohnt, hatten Probleme gegen die offensive Bitburger Deckung und so blieb vieles bei uns Stückwerk. Wir lebten von unseren Einzelaktionen und ich habe gehofft, dass dies nach dem Wechsel besser werden würde. Doch wir haben die PS nicht auf den Boden gebracht! Nach dem Ausfall von Florin hat uns der Leader gefehlt. In der Abwehr habe ich den Fehler gemacht, Luca Schneider keine Pause zu gönnen und so gelangen Florian Enders leichte Tore in der entscheidenden Phase aus der Nahwurfzone. Knackpunkt waren Enders und Hertz, die jetzt trafen und unser Torhüter Pascal Olivier von der Abwehr im Stich gelassen wurde. Aus meiner Sicht wird Bitburg die Meisterschaft jetzt einfahren, weil sie mehr Qualität und Erfahrung mitbringen, das mussten wir heute leidvoll erfahren. Bei uns haben einige Rückraumspieler heute nicht ihre gewohnte Form gefunden. Bedanken möchten sich die Mannschaft und ich bei unseren Fans, die die lange Fahrt nach Bitburg auf sich genommen haben und uns toll unterstützen“, resümierte Tatsch.

 

Schwerdt und Otte - Engel, Hertz (7), Guldenkirch, Straub, Steinbach (2), Stelmach (1), Enders (8/3), Sonnen (4), Kaufmann, Lauer (3), Nelles (2).

 

SG: Olivier, Kaltenmorgen - L. Schneider (1), Faust (3), Stumm (1), Löwen (3), Nicolae (10/3), C. Saam, F. Saam, Conrath (1), Reuter (3), Hermann (2), Hassely.

 

HSG Eifel - DJK/MJC Trier 28:34 (10:15)

 

Das der 16:50 Hinspiel Erfolg nicht zu wiederholen war, war MJC Spielertrainer Alex Kuhfeld im Vorfeld klar. Am Ende sollten aber zwei Punkte im Kampf um den Klassenerhalt auf dem Konto der Trierer stehen.

 

Ausgeglichen verliefen die Anfangsminuten, dann setzte sich der Gast vom 4:4 in der 7. Minute auf 4:8 in der 12. Minute ab, verteidigte fortan die Führung, die die HSG bis auf 9:10 in der 21. Minute noch einmal verkürzte. Doch die Auszeit der Gäste sorgte dann wieder für klare Verhältnisse. Die Trierer legten über 9:15 in der 28. Minute bis zur Pause auf 11:16 vor.

 

„.Man merkte meiner Mannschaft an, dieses Spiel unbedingt gewinnen zu wollen und so war es in der Anfangsphase ein Spiel auf Augenhöhe. Trier nutzten die erste Zeitstrafe gegen uns, um einen kleinen Vorsprung sich zu erarbeiten, danach kämpften wir uns wieder zurück. Zwei Hinausstellungen gegen Ende der ersten Hälfte brachte unser Team aus dem Tritt. Trier nutzte diese Phase um auf 10:15 wegzuziehen“, klagte Prüms Trainer Siggi Garbe

 

„Die Pause nutzten wir, um die Abwehr auf eine 6:0 Deckung umzustellen, doch diese Umstellung brachte zunächst nicht den gewünschten Erfolg“, verriet Garbe.

 

Dennoch verlief  zunächst die zweite Hälfte ausgeglichen, in der das Kuhfeld-Team den Vorsprung verteidigte und über 18:23 in der 40. Minute kämpfte sich der Gastgeber wieder auf 20:23 in der 43. Minute heran, Kuhfeld nahm die Auszeit, die Gastgeber verkürzten auf 21:23 durch Simon Jahnke und als Kuhfeld dann die Zeitstrafe kassierte, schien die Begegnung zu kippen als Simon Jahnke sogar den Anschluss zum 22:23 in der 45. Minute gelang.

 

„Jetzt begannen die Jungs ihr Kämpferherz auszupacken. In der Abwehr wurde aggressiver zu gepackt und das Spiel schien zu kippen. Leider gelang es uns in dieser Phase nicht, den Sack zu zumachen. Trier fand wieder ins Spiel und baute ihren Vorsprung wieder aus, die Kräfte waren weg und der Kopf war leer. Wirklich Schade das wir nicht wenigstens einen Punkt holen konnten. Fishing for compliments - aber wieder mal keine Punkte. Eine sehr gute Trainingswoche wurde nicht belohnt. Auch am Samstag konnten wir die Punkte nicht in Prüm behalten. Trotz guter kämpferischer Leistung genügten Trier jeweils 10 Minuten in der ersten und 10 Minuten in der zweiten Halbzeit, um das Spiel für sich zu entscheiden.  Danke an MJC Keeper Andre Legenhausen, der nach dem Spiel meinte, dass er noch nie solch eine kämpferische und toll spielende Mannschaft in so einer Situation erlebt habe. Wie sagte er so schön:  Ich dachte schon, das wars. Aber nein, ihr seid immer wieder aufgestanden. Tolle Mannschaft! Dem möchte ich mich anschließen“, lobte Garbe.

 

„Hauptsache gewonnen. Wir haben uns phasenweise schwer getan, vor allem weil wir unseren erkrankten Abwehrchef Moritz Merten schmerzlich vermissten. So bekamen wir in der Abwehr kaum Zugriff auf Simon Jahnke und Podriezov, die wir hätten früher attackieren müssen. Letztlich habe ich ein viel engeres Spiel erwartet, kamen aber nie ins Schwimmen, konnten uns immer wieder rechtzeitig befreien. Allerdings waren wir im Angriff zu nachlässig mit unseren Chancen, hatten einen überragenden Kostas Plausinaitis auf Aussen, der nur einen Fehlwurf hatte. Auch Philipp Müller machte ein solides Spiel, so dass ich aufgrund meiner Verletzung nur kurzzeitig aufs Feld musste“, resümierte MJC Coach Alex Kuhfeld, der mit dem Auftritt seines Teams auch ohne Harz zufrieden war.

 

HSG: Schmitz, Herbst und Hoffmann - Neisius (2), Jahnke (6), Neuerburg (2), Leppin J, Podriezov (9/4), Wielvers, Lemmen (4), Schaperdoth, Leppin N., Plano (2), Niederprüm (3).

 

MJC: Buttlar, Lofi und Legenhausen - P. Müller (7), Plausinaitis (10), Zelzer (2), Sattler (3), Moecke (7/1), M. Müller (2), Steil, Kuhfeld.

 

HSC Schweich - TuS Daun 31:30 (18:19)

 

Der Schweicher Sieg über Daun kommt sicherlich überraschend. Einig waren sich beide Trainer, dass im ersten Spielabschnitt keine Mannschaft in der Abwehr ihre Leistung abrief. „Praktisch ohne Deckung und ohne Torhüterleistung“, lautete die Aussage unisono.

 

Daun nahm von Beginn an Schweichs Johannes Rosch in Manndeckung, doch die „Restabwehr“ fand überhaupt keine Einstellung zum Spiel. „Mit 19 Toren auswärts kann ich zufrieden sein, 18 Gegentreffer sind entschieden zu viel“, fand Dauns Trainer Markus Rosch.  Zwischenzeitlich versuchten die Schweicher mit einer Manndeckung gegen Bassi Präder, phasenweise auch gegen Pat Brümmer, den Willems jetzt in den Rückraum „beorderte“, den Dauner Spielfluß zu stören. Zufrieden zeigte sich Willems mit der Angriffsleistung von Matthis Otto und Pat Brümmer, wobei vor allem Otto schöne Treffer aus dem Rückraum markierte.

 

Bei ständiger Dauner Führung verlief die zweite Hälfte weiter ausgeglichen. „Entscheidend dann drei Situation ab der 49. Minute gegen uns, die das Schiedsrichtergespann gegen uns auslegte und Schweich so erstmals mit 29:28 in der 53. Minute in Führung ging“, ärgerte sich Willems, der aber keinesfalls die Schuld für die Niederlage bei den Unparteiischen suchte. „Die haben nicht einseitig gepfiffen, am Ende sogar Konzessionsentscheidungen zu unseren Gunsten getroffen, doch das half nichts mehr. Wir haben einfach heute so schlecht gedeckt, keinen Zugriff auf die Schweicher Angreifer bekommen. Mit der Angriffsleistung des ersten Spielabschnitts war ich zufrieden, weniger mit dem was wir im zweiten Spielabschnitt gespielt haben“, fand Willems.

 

„Nach dem Wechsel wurden wir nach einer Umstellung im Mittelblock aggressiver und damit stärker. Im Angriff fanden wir jetzt gute Lösungen, hätten aber viel früher in Führung gehen müssen. Leichtfertig vergaben wir nach dem Wechsel unsere Chancen. Es war ein typisches Abstiegsspiele, obwohl Daun damit nichts mehr am Hut hat. Hauptsache gewonnen! Noch können wir theoretisch Drittletzter werden, doch das wird sehr schwer. Ein verdienter Sieg meiner Mannschaft, spielerisch viel Luft nach oben. Die Verunsicherung ist den Spielern deutlich anzumerken, es fehlt an Selbstvertrauen“, klagt der Gastgebertrainer.

 

HSC: Reich und Schmidt - Quary (4), Kratz (1), Müller, Antony, Rosch (5/1), Wagner, Lieser, Peters (8), Nerling (1), Rohr (4), Farsch, Karrenbauer (8).

 

TuS: Rode und Lindner - Eich (3), Tran (4), Keitsch, L. Willems (1). Otto (8), Brümmer (9/3), Mayer, Illigen (2).

 

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch - HSG Mertesdorf/Ruwertal (12:14)

 

Ein ausgeglichenes Spiel mit wechselnden Führungen lieferten sich die HSG aus dem Hunsrück und die Ruwertal HSG. Dabei führten die Gäste beim 3:5 in der 10. Minute, doch mit drei Treffern in Folge zum 6:5 legten die Gastgeber innerhalb von einer Minute vor. Nach dem 12:12 in der 22. Minute setze sich der Gast auf 12:14 ab in der 26. Minute ab und verteidigten bis zur Pause ihre Führung. Allerdings waren die Gästespieler Andi Schröder und M. Simon zur Halbzeit schon mit zwei Zeitstrafen „vorbelastet“.

 

Nachdem Andi Schröder gleich drei Treffer in Folge und damit seinen 10. Treffer zum 15:19 in der 34. Minute erzielte, nahm Gastgebertrainer Timo Stoffel die Auszeit. Bis zum 21:25 in der 47. Minute liefen die Gastgeber dem vier Tore Vorsprung der Ruwertaler hinterher.  Näher kam die Mannschaft nicht heran. Über 24:28 in der 54. Minute stand am Ende die 26:30 Heimniederlage der Gastgeber auf der Anzeigetafel in der Hirtenfeldhalle.

 

„Erneut ein enttäuschendes Spiel meiner Jungs, die sich anscheinend nicht mehr motiviert bekommen. Es fehlte die Konsequenz in der Abwehr. Die Gäste fanden gegen unsere zu harmloser Abwehr die richtigen Lösungen, gingen auf die Nahtstellen und haben so verdient gewonnen. In den entscheidenden Situationen machten wir Fehler und leisteten uns viele Fehlwürfe. Das reicht einfach nicht!“, klagte Gastgebertrainer Timo Stoffel.

 

„Dank einer Energieleistung meiner Jungs war der Sieg verdient! Alle waren heiß, dieses Spiel zu gewinnen und dabei knüpfte unsere Abwehr nahtlos an die letzten Minuten gegen Schweich an. Hier kämpfte jeder für jeden. Im Angriff fanden wir meist die richtigen Lösungen, gingen gut auf die Nahstellen. Im ersten Spielabschnitt hatten wir 8 Zeitstrafen zu verkraften, sonst hätten wir uns sicher früher abgesetzt. Nach dem Wechsel haben wir souverän den Vorsprung verteidigt. Kompliment an die Jungs“, lobte Gästetrainer Christian Stein.

 

HSG IKH: Everding und Schug - Ströher, J. Schneider (1), Klei (2), Bach (1), Stürmer (4), K. Schell (5), Klei (1), M. Schell (3).

 

HSG M/R: Roth - C. Schröder (4), A. Schröder (12), Wenzel, M. Simon (1), Thesen (1), Backendorf (2), Frisch (1), Schöler, P. Simon, Zock.

 

TV Bitburg - SG Gösenroth/Laufersweiler (Samstag, 18 Uhr, Edith Stein Realschule)

 

Ausgangslage: Es ist angerichtet! Am Samstagabend steigt das Spitzenspiel zwischen dem Tabellenzweiten aus Bitburg und dem Tabellenführer aus Gösenroth/Laufersweiler. Die Begegnung wird richtungsweisenden Charakter haben, allerdings müssen beide Teams noch schwere Restaufgaben erledigen. Für Bitburg steht nach dieser Begegnung noch das schwere Auswärtsspiel bei der HSG Bad Ems/Bannberscheid (ohne Harz) und dann im letzten Saisonspiel das Heimspiel gegen den starken HSV Rhein-Nette an. Einfacher „fühlt“ sich da schon das Restprogramm der Hunsrücker an, die zunächst das Schlusslicht HSG Eifel erwarten, bevor sie im letzten Saisonspiel bei der MJC Trier ranmüssen. Nur ein Punkt trennt beide Teams und das Hinspiel konnte die SG klar für sich entscheiden. Doch mit einem Heimsieg würden die Mannschaften die Plätze tauschen und Bitburg wäre voll im Kurs auf Richtung Meisterschaft. „Hochspannung PUR! Wer dieses Spiel verpasst, hat Handball nie geliebt“, meint Bitburgs Spieler Martin Guldenkirch und Trainer Sven Lauer sieht den Fokus seiner Spieler klar auf dieser Begegnung: „Wir müssen erst einmal dieses Spiel gewinnen, dann schauen wir was kommt. Doch nur mit einem Sieg leben unsere Hoffnungen auf den Titel weiter“, glaubt Lauer.

 

Personal: „Unser Kader ist komplett“, freut sich Lauer. „Bei uns sind Jan Schneider und Heinrich Löwen angeschlagen, doch ich baue auf ihren Einsatz“, hofft SG Coach Jochen Tatsch.

 

Prognose: „Wir sind nicht nervös, eher hochmotiviert, da wir aus dem Hinspiel noch einiges gutzumachen haben. Wir kassierten eine hohe 21:30 Auswärtsniederlage, dabei bekam unser Deckungsverband die schnellen SG Angreifer nie in den Griff. Doch wir haben in der Rückrunde keinen Punkt abgegeben und das soll so bis zum Saisonende bleiben. Wenn beide Teams ihr Leistungsvermögen abrufen, sehe ich ein enges Spiel, bei dem letzten die Mannschaft gewinnen wird, die nervlich besser mit der Situation umgehen wird und die weniger Fehler produziert. Wichtig ist, dass wir den beweglichen Angriff der Gäste stoppen können. Dabei bauen wir auf die Unterstützung von den Rängen, die sicherlich gut gefüllt sein werden. Ganz klar liegt unsere Konzentration ausschließlich auf diesem Spiel und das wollen wir von Anfang an unter Beweis stellen“, sagt Lauer. „Ich sehe die Gastgeber mehr unter Druck als meine Mannschaft, da wir vor Saisonbeginn keine Ambitionen auf den Titel hatten. Doch jetzt wollen wir die Meisterschaft und ich rechne mit einer heißen Kiste, sehe es genau wie mein Trainerkollege, dass die Nerven und die Anzahl der Fehler das Spiel entscheiden. Bitburg stellt das erfahrenere Team, hat auf vielen Positionen auch die besseren Einzelspieler. Doch wir sind einen Punkt vor! Gewinnen wir, werden wir uns den Vorsprung nicht mehr nehmen lassen. Gewinnt Bitburg, wird sich die Mannschaft keine Blöße mehr geben. Wir wollen jetzt in die Relegation und werden alles dafür tun. Dabei rechne ich mit einer vollen Halle, in der wir von unseren Fans unterstützt werden. Wir reisen mit einem Bus an und viele werden auch mit ihren Autos kommen.

 

HSG Eifel - DJK/MJC Trier (Samstag, 19.30 Uhr, Wandalbert-Hauptschule, Prüm)

 

Ausgangslage: Für die Trierer zählt bei der HSG Eifel nur ein Sieg! Das Hinspiel mit 50:16 dürfte allerdings kein Maßstab sein, doch mit einem Sieg, egal in welcher Höhe, muss sich das Team von Spielertrainer Alex Kuhfeld weiter von den gefährdeten Teams aus Schweich und Andernach absetzen.  „Am Wochenende fahren wir zu einem hoch motivierten Gegner. Im vorletzten Heimspiel werden die Gastgeber alles versuchen, um die ersten Punkte einzufahren. Ich gehe davon aus, dass der Gegner hochmotiviert sein wird, da wir im Hinspiel den Prümern die höchste Niederlage beigebracht haben. Zum jetzigen Zeitpunkt ist die Prümer Mannschaft wohl deutlich gestärkter als noch in der Hinrunde, da viele Stammkräfte in den Kader zurückgekehrt sind. Erschwerend dazu kommt, dass wir am Wochenende erneut ohne Harz spielen müssen, was uns nicht besonders liegt. Trotzdem akzeptiere ich keine Ausreden und wir möchten uns den Ligaverbleib mit einem Sieg sichern. Ich erwarte ein spannendes und kampfbetontes Spiel“, sagt MJC Spielertrainer Alex Kuhfeld. 

 

Personal: Auf Seite der HSG Eifel: David Morgens fällt bis Saisonende aus, dafür kehrt Benedikt Neisius nach langer Verletzung zurück. Auf Trierer Seite: Philipp Müller wird am Wochenende nach seiner Erkältung in den Kader zurückkehren. „Das Mitwirken von Marco Müller ist noch unsicher und wird sich am Donnerstag im Abschlusstraining rausstellen. Außerdem werden wir auf Fabian Schreiner und auf mich verzichten müssen“, verrät Kuhfeld. 

 

Prognose: „Torhüterleistung und die Kondition hinten heraus, werden entscheidend sein. Die Trainingsintensität in dieser Woche haben wir etwas zurückgeschraubt, weil wir in den letzten zwei Wochen gut und vollzählig trainiert haben. Die Motivation ziehen wir trotz unseres Tabellenstandes derzeit von den Gegnern und den Fans, die und das Feedback geben, dass Einstellung und Moral bei uns trotz des klaren Tabellenstandes immer noch stimmen. So haben wir am Samstagabend den Ehrgeiz, alles zu geben und zwei Punkte einzufahren. Das gelingt uns aber nur, wenn wir unser Spiel von der ersten Minute bis zur letzten durchziehen und uns keinen Hänger wie gegen Römerwall leisten. Entscheidend ist natürlich auch, wen die Trierer aufbieten können“, glaubt HSG Co-Trainer Rene Wingels.

„Beim letzten Heimspiel gegen TV Bitburg hatten die Eifeler unser Spiel filmen können und werden sich bestimmt intensiv auf die Begegnung vorbereiten. Auch wir werden uns diese Woche konzentriert und intensiv auf diese wichtige Begegnung einstellen und die Trainingseinheiten mit harzfreien Bällen durchführen. Ich erwarte einen offenen Schlagabtausch und gehe davon aus, dass die Torhüterleistung, wie auch die Kondition, entscheidend für den Ausgang des Spiels sein werden. Da wir mit einem Sieg die Klasse sehr wahrscheinlich vorzeitig sichern können, erwarte ich von meiner Mannschaft eine höchst engagierte Trainingswoche und top Leistung am Wochenende.“, fordert Kuhfeld.

 

HSC Schweich - TuS Daun (Sonntag, 17 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: Drei Heimspiele in Folge stehen der Schweicher Mannschaft bevor, ehe der Rheinlandliga „Dino“ sich aus der höchsten Spielklasse des Verbandes verabschieden wird. Mit Daun erwartet das Team von Trainer Andreas Rosch jetzt den vermeintlichen einfachsten Gegner, dann folgen der Tabellensechste aus Rhein-Nette und der Tabellenvierte Urmitz. Im Hinspiel musste sich das Schweicher Team deutlich mit 34:24 geschlagen geben. „Wir stehen drei Spieltage vor Ende der Runde auf dem 12. und somit vorletzten Tabellenplatz. Die Gäste rangieren mit sechs Punkten mehr auf Platz 8 und sollten somit auch im nächsten Jahr in der Rheinlandliga an den Start gehen. Wie schon mehrfach erwähnt, laufen die Planungen in Schweich für die nächste Saison für die Verbandsliga. Auch wenn wir - vorausgesetzt wir können die verbleibenden drei Heimspiele erfolgreich gestalten - es eventuell noch schaffen, den einen oder anderen Platz in der Tabelle gut zu machen“, sagt Schweichs Trainer Andreas Rosch.

 

Personal: „Das Derby am Samstag in Mertesdorf hat einiges an Substanz gekostet und es bleibt abzuwarten, inwieweit die angeschlagenen Spieler dann bis Sonntag wieder einsatzfähig sein werden. Auf jeden Fall werden wir uns durch die zweite Mannschaft ergänzen und einen breiten Kader zur Verfügung haben“, hofft Rosch. „Bei uns fehlen weiterhin Melvin Wheaton und Janis Willems“, verrät Dauns Coach Markus Willems.

 

Prognose: „So langsam spürt man den Frust in der Mannschaft, wenn man Woche für Woche teilweise gute Leistungen zeigt, dann aber am Ende immer wieder die Spiele aufgrund der zu hohen Fehlerquote verliert. Hier macht sich das fehlende Selbstvertrauen nach der doch sehr schwierigen Saison immer wieder bemerkbar. Umso wichtiger wäre es endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis zu verbuchen, um damit auch Rückenwind für die abschließenden beiden Heimspiele gegen Rhein Nette (am Gründonnerstag) und Urmitz (27.04.) zu bekommen. Mit Daun erwartet uns jetzt am Sonntag eine Mannschaft, die sehr gut eingespielt ist und eine gute, wenn auch durchwachsene Saison spielt. Ich sehe meine Mannschaft in der Pflicht, in diesem Heimspiel alles dafür zu investieren, unserem treuen Publikum dann auch mal wieder einen Heimsieg zu bescheren. Die Chancen hierfür sehe ich bei 50:50 und den Zuschauern kann ich sicherlich ein schnelles und umkämpftes Handballspiel versprechen“, sagt der Gastgebertrainer. „Ähnlich sehe ich das auch! Wir können in Schweich gewinnen. Fakt ist aber, dass wir uns dort anders präsentieren müssen als zuletzt gegen Urmitz. Darüber reden wir noch intern. Wir wollen einen versöhnlichen Ausklang. Beide Teams kennen sich gut und ich glaube, dass die Torhüterleistung in dieser Begegnung ein ausschlaggebender Fakt sein wird. Stimmt die Leistung bei uns, haben wir eine Chance! Schlüsselspieler bei den Gastgebern ist Johannes Rosch, der auf der Mitte die Fäden zieht und ihn gilt es in den Griff zu bekommen, aber auch seine Anspiele zum Kreis. Deshalb müssen wir eine stabile Abwehr stellen und haben hier mit Julian Keitsch eine gute Alternative. In den letzten Jahren hat es Andi Rosch immer wieder geschafft, trotz des Aderlasses eine gute, wettbewerbsfähige Mannschaft aufzubieten und das hat man auch letzte Woche im Ruwertal gesehen. Mit zwei Punkten aus Schweich können wir beruhigt das Spiel gegen die Hunsrücker am nächsten Spieltag angehen“, sagt Dauns Trainer Markus Willems.

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch - HSG Mertesdorf/Ruwertal

(Sonntag, 17 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Nicht all zu gerne erinnert sich Gästetrainer Christian Stein an das Hinspiel, in dem sich seine Mannschaft mit 30:32 geschlagen geben musste. Es war die erste von bislang erst drei Heimniederlagen des Stein-Teams! Auch die Hunsrücker mussten erst drei Spiele vor heimischer Kulisse abgeben und wollen diese Heimstärke gegen die Ruwertaler unter Beweis stellen.

 

Personal: Die Gastgeber laufen vollzählig auf, bei den Ruwertalern fehlt Michael Stein beruflich bedingt.

 

Prognose: „Meine Mannschaft kann ich derzeit selbst schwer einschätzen. Mal klemmt es im Angriff, dann wieder in der Abwehr. Zuletzt stimmte die Abwehrleistung. Wenn die Gäste ihren starken Rückraum aufbieten, muss die Abwehrleistung der letzten Woche wieder abgerufen werden und wir müssen im Angriff die Trefferquote verbessern. Gelingt uns das, dürften wir das Spiel auch gewinnen“, glaubt Gastgebertrainer Timo Stoffel. „Wir wollen da weitermachen, wo wir gegen Schweich aufgehört haben, sowohl im Angriff als auch in der Abwehr. In Kleinich ist es immer schwer, doch wir werden alles versuchen. Wichtig ist, dass wir von Beginn an kämpferisch dagegenhalten. Ich rechne mit einem engen Spiel, bei dem wir beide Punkte entführen wollen“, sagt Gästetrainer Christian Stein.

 

 Spieltag 06./07. April 2019

 

TuS Daun - SV Urmitz 29:39 (15:19)

 

Es gibt einfach Mannschaften, die einem nicht so liegen! Das trifft auf jeden Fall beim TuS Daun zu, wenn er auf Urmitz trifft und dies war auch am Samstagabend in Daun der Fall, obwohl die Gäste nur mit einem Rumpfteam (2 Torhüter und 6 Feldspieler) antraten. Auch die Gastgeber mussten auf Melvin Wheaton, Jannis Willems und Julian Keitsch verzichten, boten aber dafür die „alten Recken“ (Zitat Willems) auf, die aber gegen Urmitz auch nicht weiterhelfen konnten.

 

Bereits im Freitagstraining stellte Willems fest, dass irgendwie die Spannung nach dem vermeintlichen Klassenerhalt raus war. „Das es aber ein peinlicher und blamabler Auftritt meiner Mannschaft werden sollte, habe ich nicht erwartet und mich hierfür nach dem Spiel auch bei unseren Zuschauern entschuldigt“, erklärte Trainer Markus Willems.

 

Zunächst hatte sich der TuS Coach mit der Mannschaft gemeinsam überlegt, das Tempo zu verschleppen, doch letztlich ließ man sich von der Überlegung leiten, mit viel Tempo am Ende mit den größeren Wechselalternativen Vorteile zu haben. Doch dieses Vorhaben erwies sich als Schuss in den Ofen! Zwar zeigten sich die Gastgeber gut auf die erwartete kurze Deckung gegen Bassi Präder vorbereitet, doch in der Anfangsphase fehlte bereits in der Abwehr der letzte, entscheidende Schritt, im Angriff spielte man zu hektisch und zu leichtsinnig. Daun selbst spielte mit einer Manndeckung gegen Reich, „bekämpfte“ Häring und Pitzen auf den Aussenpositionen offensiv.

 

Die Dauner kamen schlecht ins Spiel, lagen 1:4 nach 4 Minuten zurück, doch dann fand sich das Team von Trainer Markus Willems ins Spiel zurück, legte beim 7:6 erstmals in der 14. Minute vor und so nahmen die Gäste die Auszeit. Doch bis 11:10 verteidigten die Eifelaner ihren Vorsprung, erst nach dem 14:15 setzte sich der Favorit aus Urmitz deutlich über 14:17 bis zur Pause auf 15:19 ab. „Immer wieder machten wir individuelle Fehler, Urmitz spielte clever und in dieser Phase war die Körpersprache meiner Spieler nicht wie erhofft“, klagte Willems.

 

Die Entscheidung fiel früh: Urmitz baute die Führung vom 17:19 auf 17:21 in der 35. Minute ab und legte bis 19:26 in der 41. Minute den letzten Grundstein für den Erfolg.

 

"Gegen Ende nahmen die Nickligkeiten auf beiden Seiten zu, wir kassierten zwei rote Karte und auf Urmitzer Seite stand am Ende eine blaue Karte nach einer Aktion gegen Pat Brümmer zu Buche. Wir wollten körperlich dagegenhalten, keineswegs unfair spielen. Doch heute war einfach der Wurm drin und es wurde kein schönes Abschiedsspiel für Mani Schnupp. Dennoch haben wir am Ende ein wenig gefeiert. Jetzt gilt es, die Leistung schnell aus den Köpfen zu bekommen“, erklärt Willems, der auch selbstkritisch seine in der zweiten Hälfte „chaotischen Auswechslungen“, eingestand, als er versuchte, das Spiel noch irgendwie zu retten.

 

Rode und Lindner - Eich (2), Tran (3), Schnupp (1), L. Willems (2), Hahn, Otto (5), Hadam, Brümmer (9/5), Präder (3), Rattay, Mayer (4), Illigen.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSC Schweich 27:22 (7:6)

 

Es war ein Spiel der gut eingestellten Abwehrreihen im ersten Spielabschnitt, vor allem der Torhüter. Auf Gastgeberseite war es Daniel Roth und bei den Gästen Dirk Schmitt, die die Angreifer ein ums andere Mal schlecht aussehen ließen!

 

Entscheidender Nachteil für die Gäste war die rote Karte gegen Johannes Rosch in der 24. Minute. „Die muss man nicht unbedingt geben“, fand HSG Trainer Christian Stein, der keine Absicht unterstellte, doch zugab, dass die Aktion „schon schwer zu beurteilen war“. 

 

Bis zum 8:7 blieb das Team von Trainer Andreas Rosch in der 31. Minute ein gleichwertiger Partner, doch dann war es Thoms Billen mit seinen drei Treffern in Folge, die beim 11:7 in der 35. Minute die Vorentscheidung einläutete. Noch einmal versuchte Gästetrainer Andreas Rosch beim 14:8 in der 38. Minute mit einer Auszeit, den freien Fall seines Teams zu verhindern. Unbeeindruckt zogen die Ruwertaler jetzt davon, waren beim 22:12 in der 49. Minute endgültig auf dem Weg zum doppelten Punktgewinn.

 

„Die erste Halbzeit war geprägt von zwei überragenden Abwehrreihen und den starken Torhütern. Erst im zweiten Spielabschnitt fanden wir zu unserem Spiel, hatten uns in der Pause vorgenommen, mehr Tempo zu machen und das haben die Jungs dann auch super umgesetzt. Auf Rückraummittte machte Backi einen Super Job und auch Andi Döhr, der aus der dritten Mannschaft aushalf, überzeugte auf Linksaußen. Letztlich war es ein verdienter Sieg meiner Mannschaft“, freute sich HSG Coach Christian Stein.

 

„In einem überwiegend sehr fairen, aber hart umkämpften Derby waren die Gastgeber am Ende der verdiente Sieger. Wie so oft in dieser Saison konnten wir über weite Strecken der Partei mit dem Gegner mithalten. Am Ende waren es gut 10 Minuten nach der Pause, die uns einen möglichen Punktgewinn im Ruwertal kosteten. Hier muss ich aber auch eingestehen, dass mein Versuch, fest mit zwei Kreisläufern zu agieren, absolut nicht funktionierte und die Gastgeber diese Phase zur Vorentscheidung nutzen konnten. Allerdings waren wir mehr oder weniger zu dieser Umstellung gezwungen, da mit Tobi Quary und Carsten Peters zwei Rückraumspieler angeschlagen ein paar Minuten pausieren mussten und wir bereits in der ersten Halbzeit Hanni Rosch, der krankheitsbedingt nur für Kurzeinsätze vorgesehen war, mit einer roten Karte nach einer unglücklichen Abwehraktion verloren hatten. In der ersten Halbzeit zeigte sich, dass sich beide Mannschaften sehr gut kennen und meist schafften es die leidenschaftlich agierenden Abwehrreihen gegen die Angreifer zu behaupten. Kamen die Gastgeber dann doch mal zu freien Abschlüssen, so hatten wir mit Dirk Schmidt einen sehr starken Rückhalt in unserem Tor. Obwohl wir nach 10 Minuten auf Timo Nerling verzichten mussten, der mit einer Platzwunde nach langer Behandlung erst in der zweiten Halbzeit wiedereingesetzt werden konnte, funktionierte unsere Abwehr gut und nur sieben Gegentore in einer Halbzeit sprechen für sich. Allerdings hatten wir im Angriff sehr große Probleme und mussten uns jedes Tor hart erarbeiten. Nach dem Ausgleich kurz nach der Halbzeit zum 7:7 waren es aber die angesprochenen gut 10 Minuten, die die Gastgeber zur Entscheidung nutzten. Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle beim Physio der Gastgeber Markus (Medi) Zinnni der sich vor und während des Spiels um unsere angeschlagenen und verletzten Spieler kümmerte. Es war ein stimmungsvolles Derby was sehr gut von den beiden Schiedsrichtern Hendrik Balagny und Stephan Frank geleitet wurden, die das Spiel jederzeit im Griff hatten und mit ihrer großzügigen aber konsequenten Linie überzeugten“, fand Gästetrainer Andreas Rosch.

 

HSG: Schöler und Roth - Döhr (6), C. Schröder (4), A. Schröder (6), Voß, M. Simon, Thesen, Backendorf (6), Frisch, Billen (5/2), P. Simon.

 

HSC: Reich und Schmidt - Quary (2), Kratz, Müller, Antony (3), Rosch, Wagner, Lieser (1), Peters (3), Nerling (1), Rohr (5/1), Farsch (1), Karrenbauer (6)

 

HSV Rhein-Nette - HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch 23:17 (14:10)

 

Schnell geriet das Hunsrück-Team in Andernach auf die Verliererstrasse! Zunächst kassierte Manuel Schell in der 4. Minute die rote Karte, die Gastgeber nutzten die Überzahlsituation und legten auf 3:0 vor. „Manuel Schell traf beim Siebenmeter den gegnerischen Torhüter unabsichtlich am Kopf. Da der sich aber nicht bewegte, gab es zu Recht die rote Karte. Die Karte hat uns sicher nicht in die Karten gespielt“, gab Trainer Timo Stoffel zu.

 

Ab diesem Zeitpunkt liefen die Gäste dem Vorsprung des Häring-Teams hinterher, dass sich vom 5:3 auf 9:3 in der 15. Minute absetzte, den Vorsprung bis auf 13:6 aus. In der 25. Minute nahm Gästetrainer Timo Stoffel beim Stande von 14:8 die Auszeit und der folgten zwei Treffer in Folge seiner Mannschaft zum 14:10. Eng wurde es nach dem Wechsel, die Hunsrücker kamen auf 15:14 durch Jannick Stürmer heran, doch nach dem 6:0 Lauf war die Begegnung beim 21:14 in der 51. Minute entschieden.

 

„An diesem Abend hat endlich die Abwehr, die ich zuletzt häufiger kritisiert habe, gepasst, doch heute war der Angriff zu harmlos. Wir haben einfach zu überstürzt agiert. Dazu leisteten wir uns im zweiten Spielabschnitt 19 Fehlwürfe und damit kannst du kein Spiel gewinnen. Entscheidend war auch, dass beim 15:14 ein Siebenmetertreffer von uns durch die Schiedsrichter nicht gegeben wurden und so war das Spiel beim 21:14 gelaufen. Yannick Stürmer hat gestern ein richtig gutes Spiel im Angriff gemacht, der Rest war zu harmlos“, klagte Stoffel.

 

Everding und Schug - Ströher (1), Schneider (3), Klei (1), Bach, Stürmer (7), Mangold (2), Schneider (3), Schell K, Schell M.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler - HSG Römerwall 32:18 (18:12)

 

Überhaupt nichts anbrennen ließen die Gastgeber auf ihrem Weg zum Titel gegen den Aufsteiger aus Römerwall und schickten die Gastgeber mehr als deutlich geschlagen auf den Nachhauseweg! Letztlich verlief die Begegnung wie im Hinspiel, mit zunehmender Spieldauer brachen die Gäste konditionell ein. Doch zunächst hielten die Gäste mit, waren bis 11:9 in der 20. Minute gleichwertig, doch dann setzte sich das Hunsrück Team über 14:9 bis zur Pause auf 18:12 ab. Beim 23:13 in der 37. Minute war die Führung der Gastgeber erstmals zweistellig und kontinuierlich bauten die Hunsrücker ihre Führung über 29:15 noch deutlicher aus.

 

„Kontinuierlich haben wir uns abgesetzt. Meine Jungs haben das Spiel konzentriert zu Ende gebracht. Römerwall tat uns den Gefallen, schloss einfach zu früh ab und so kamen wir über uns schnelles Spiel zu vielen Torerfolgen. Spielerisch war die Leistung in Ordnung. Wir hatten mit Martin Scherschlicht einen starken Keeper und Flo Saam zeigte über eine lange Einsatzzeit ein gutes Spiel“, lobte SG Trainer Jochen Tatsch.

 

Oliver, Schneider und Scherschlicht - Schneider (1), Faust (2), Röhrig (1), Löwen (5), Nicolae (8/5), Saam C., Saam F. (2), Conrath (5), Reuter (2), Hermann (3), Hassley (3)

 

DJK/MJC Trier - TV Bitburg 21:35 (10:18)

 

Deutlicher als erwartet setzt sich Bitburg bei den zuletzt erfolgreichen Trierern durch und scheint für das Endspiel gegen die SG Gösenroth/Laufersweiler gut aufgestellt.

 

Die Gäste standen in den Anfangsminute sicher, führten von Beginn an über 0:3 in der 3. Minute bis 4:12 in der 18. Minute. „Wir haben in dieser Phase gute Lösungen im Angriff gefunden und sicher in der Abwehr gestanden“, freute sich Bitburgs Trainer Sven Lauer. Auch auf die Manndeckung gegen „Mätthi“ Hertz zeigte sich Bitburg gut vorbereitet. Doch dann kam der Bruch im Bitburger Spiel, die Trier nutzte und auf 10:14 in der 27. Minute verkürzte. „Hier passten jetzt die Absprachen nicht mehr, wir haben einfach schlecht verteidigt“, kritisierte Lauer, dessen Trainerkollege Alex Kuhfeld bereits nach 10 Minuten verletzt vom Feld musste: „Irgendwas an der Leiste“, meinte der Spielertrainer der Trierer, der am Donnerstag die Absagen der beiden Rückraumspieler Marco und Philipp Müller „verkraften“ musste. So fehlten jetzt wichtige Rückraumspieler und Bitburg setzte sich bis zur Pause auf 10:18 ab.

 

Den Start in die zweite Hälfte verschliefen die Gäste, die sich jetzt einer 6:0 Deckung der Trierer gegenübersahen. So verkürzte das Kuhfeld-Team auf 15:19 in der 36. Minute, doch dann wurde die Gästeabwehr aggressiver. „Vor allem die beiden Spieler aus der zweiten Mannschaft Pat Walerius und Tim Crames sorgten jetzt bei uns für Tempo“, freute sich Lauer, dessen Mannschaft auf 15:22 davonzog. Zusehends gingen den Trierern jetzt die Kräfte aus und so kam Bitburg über 19:24 in der 43. Minute und 20:30 in der 52. Minute zu einem klaren 21:35 Sieg, der nach Ansicht von Kuhfeld zu hoch ausfiel.

 

„Es war ein verdienter Sieg der Gäste, uns fehlte am Ende die Luft, um dagegen zu halten“, meinte Kuhfeld. „Wir haben in der Schlussphase gut verteidigt und viel Tempo gemacht. Die Trierer waren platt und so konnten wir viele Gegenstöße laufen“, freute sich Lauer.

 

MJC: Lofi und Legenhausen - Plausinaitis (2), Merten (4), Schwiderski (5), Sattler (1), Falk, Moecke (9/2), Schreiner, Kuhfeld.

 

TVB: Schwerdt und Otte - Hertz (5), Guldenkirch (5), Straub (2), Walerius (1), Enders (5/3), Sonnen (1), Kaufmann (4), Lauer (5), Crames (3), Nelles (4).

 

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HSG Rhein-Nette – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch (Samstag, 17.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Das Hinspiel gewannen die Hunsrücker mit 29:25, doch in Andernach dürften die Trauben für die Mannschaft von Timo Stoffel hoch hängen. Erst ein Heimspiel verloren die Gastgeber, es war das letzte Spiel gegen Urmitz. „Für uns wird das ein schweres Auswärtsspiel gegen eine heimstarke Andernacher Mannschaft, die auch spielerisch sehr stark ist“, erklärt Gästetrainer Timo Stoffel.

 

Personal: Benni Kley laboriert an einer Schulterverletzung, sein Einsatz ist fraglich.

 

Prognose: „Unser Ziel ist es, endlich wieder eine gute Abwehr zu spielen. Meine Aufgabe ist es, die Jungs so zu motivieren, dass wir die Saison ordentlich zu Ende bringen. Die Andernacher lassen den Ball gut und schnell laufen und zeigen ein starkes „eins gegen eins“ Spiel. Die Abwehr muss hiergegen aggressiv und vor allem beweglich auf den Beinen sein“, fordert Stoffel.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler - HSG Römerwall (Samstag, 19.30 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Eine Woche vor dem wohl entscheidenden Spiel gegen den TV Bitburg erwartet der Tabellenführer Gösenroth/Laufersweiler den Aufsteiger aus Römerwall, der nach der letzten Niederlage in Daun sich wetierhin Sorgen um den Ligaverbleib machen muss. Im Hinspiel entführte das Team von Trainer Jochen Tatsch mit 25:31 beide Punkte. Doch das Rückspiel wird kein Selbstläufer, da ist sich Tatsch sicher.

 

Personal: Die SG bietet die gleiche Mannschaft wie letzte Woche in Bendorf auf.

 

Prognose: "Wir müssen uns zu 100 Prozent auf dieses Spiel konzentrieren. Die Jungs dürfen keinesfalls schon mit den Köpfen beim Spiel am folgenden Wochenende gegen Bitburg sein. Es ist ein gefährliches Spiel für uns, dürfen nicht denken, dass dieses Spiel auch mit einer nicht so konsequenten Einstellung gewonnen werden kann. Hauptaugenmerk legen wir auf den Spielertrainer der Gäste, Tim Binnes, der selbst torgefärhlich ist, seine Nebenleute zudem geschickt einsetzt. Doch zu sehr dürfen wir auch die anderen Römerwaller Angreifer nicht aus den Augen lassen. Zuletzt unterstrich Philipp Stuntz seine Torgefährlichkeit in Daun. Wir wollen  von Beginn an eine aggressive Deckung stellen und nichts anbrennen lassen", verrät Tatsch.

 

TuS Daun – SV Urmitz (Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Eine Rechnung aus dem Hinspiel hat die Mannschaft von Trainer Markus Willems noch offen. Deutlich mussten sich die Eifelaner im Hinspiel mit 41:23 geschlagen geben. Dabei kreidete sich Trainer Markus Willems aufgrund der falschen Taktik die Höhe der Niederlage ein. Wer den Dauner Trainer kennt, weiß, dass er hier seine Lehren gezogen hat und sich seine Mannschaft am Samstagabend mit einem wesentlich anderen Gesicht präsentieren wird.

 

Personal: Melvin Wheaton fällt aufgrund seines Einsatzes für die amerikanische Nationalmannschaft aus, dazu fehlen Janis Willems und Julian Keitsch. „Mani Schnupp hilft aus und wird am Samstag sein Abschiedsspiel machen“, verrät Willems, dessen Team wieder von den Routiniers des Vereins unterstützt wird.

 

Prognose: „Urmitz ist super drauf, die Achse Pitzen, Reich, Häring und Mohrs gilt es in den Griff zu bekommen. Gegen Bitburg hielten die Urmitzer das Spiel bis in die Schlussminuten offen. Wie in dieser Begegnung erwarte ich verschiedene taktische Varianten im Deckungsverhalten der Gäste. Doch wir spielen zuhause ohne Harz und da muss Urmitz zeigen, wie sie damit zurechtkommen. Warten wir mal ab, was wir mit unserem Rumpfteam ausrichten können. Wir haben nichts zu verlieren, wollen aber unsere Heimstärke unter Beweis stellen“, erklärt der TuS Coach.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – HSC Schweich (Samstag, 19.30 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Lokalderby im Ruwertal! Schweich zeigte sich im Hinspiel sehr gut auf die Ruwertaler eingestellt und musste sich lediglich mit drei Toren Differenz geschlagen geben. Man darf gespannt sein, wie sich beide Mannschaften am Samstagabend präsentieren. Für Schweich bleibt nur bei einem Sieg noch das Fünkchen Hoffnung auf den Klassenerhalt. „Auch wenn ich immer noch die Chance sehe, in den verbleibenden vier Spielen (in Mertesdorf und zuhause gegen Daun, Rhein-Nette und Urmitz) genügend Punkte für den sportlichen Klassenerhalt einzufahren, gehen die Planungen in Schweich ganz klar in Richtung Verbandsliga im nächsten Jahr. Zu groß ist und war der Substanzverlust in den letzten Jahren, wo wir eigentlich jedes Jahr mindestens einen Topscorer abgeben mussten und auch nach dieser Saison verlieren wir sehr wichtige Spieler. Johannes Rosch, Timo Nerling und Dirk Schmidt werden ihre Karriere beenden oder kürzertreten und Fabian Reich (Bitburg) sowie Henri Herz (Güls) verlassen den Verein. Erschwerend kommt dann noch die unklare Hallensituation hinzu, wo bis dato nur feststeht, dass wir die Stefan-Andres-Halle ab Beginn der Sommerferien nicht mehr nutzen können. Somit ist die Ausgangslage für die letzten Spiele auch klar, wo es dann heißt, noch möglichst viele Punkte einzufahren, um sich dann mit Anstand als “Rheinlandliga-Dino” aus der Spielklasse zu verabschieden“, sagt Schweichs Trainer Andreas Rosch. „Wir werden die Favoritenrolle an, müssen aber auf einige Spieler verzichten“, sagt HSG Trainer Christian Stein.

Personal: Bei der HSG: Michael Stein, Markus Wenzel und Peter Zock fehlen, dafür werden Philipp Simon und „Magga“ Frisch wieder auflaufen. Bei Schweich: Tim Karrenbauer fällt für den Rest der Saison aus. Ansonsten hoffe ich, dass mir der komplette Kader am Samstag zur Verfügung steht, auch wenn einige Spieler verletzungsbedingt diese Woche im Training kürzer treten mussten.

Prognose: „Die Favoritenrolle liegt natürlich klar bei den Gastgebern, die in Bestbesetzung immer noch den stärksten Rückraum der Liga stellen, der in Normalform kaum zu stoppen ist. Wir werden uns aber sicherlich nicht kampflos in der Ruwertalhalle ergeben und hoffen, dass auch dieses Derby, wie bekanntlich schon viele andere Derbys bevor, seine eigenen Gesetze hat, und wir möglichst lange Paroli bieten können. Nach den vielen Nackenschlägen in den vergangenen Wochen würde uns eine gute Leistung im Ruwertal und vielleicht sogar ein positives Ergebnis, einiges an Rückenwind für die finalen drei Heimspiele in dieser Saison verschaffen“, hofft Rosch. „Die Gäste werden wir auf keinen Fall unterschätzen. Ich weiß, dass die Jungs kämpfen werden. Deshalb müssen wir schnell zu unserem Spiel finden und für klare Verhältnisse sorgen. Ich rechne mit vielen Zuschauern und einer guten Stimmung in der Halle“, sagt Stein.



DJK/MJC Trier – TV Bitburg (Sonntag, 18 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Zwei Spiele in Folge gewonnen, etwas Luft im Abstiegskampf bekommen, doch jetzt kommt mit Bitburg ein Gegner, gegen den die MJC ihre Bestleistung abrufen muss, will sie am Ende ein Spiel auf Augenhöhe liefern. Die Gäste aus der Eifel wissen, dass sie sich bis zum entscheidenden Spiel gegen die SG Gösenroth/Laufersweiler keinen Patzer mehr erlauben dürfen. „Das Hinspiel hat uns gezeigt, dass wir die Gastgeber nicht unterschätzen dürfen. Dort war die Mannschaft lange Zeit auf Augenhöhe, erst als die Luft ausging, konnten wir das Spiel für uns entscheiden“, erinnert Bitburgs Trainer Sven Lauer. „Mit 33:25 verloren wir das Hinspiel in Bitburg deutlich. Dennoch war die Leistung phasenweise in Ordnung. Am Ende fehlten aber die Kräfte und so kassierte die Mannschaft eine deutliche Niederlage. Wir stehen gegen den TV Bitburg vor einem schweren Heimspiel. Die Mannschaft ist sehr ausgeglichen besetzt und hat mit Florian Enders und Matthias Herz zwei der Top- Torschützen der Rheinlandliga in ihren Reihen. Das Team von Trainer Sven Lauer konnte zuletzt überzeugen und haben bereits seit acht Spielen keinen Punkt mehr abgegeben.  Dementsprechend müssen wir versuchen unsere Angriffe konzentriert und konsequent zu Ende zu spielen und sicher abzuschließen. Sollte uns das gelingen, können wir den TVB lange ärgern.“

 

Personal: Auf Trierer Seiten werden Yannik Moecke und Manuel Zelzer fehlen. Unsere Jugendspieler sollten nach erfolgreichem Abitur diese Woche wieder ins Training einsteigen“, verrät MJC Spielertrainer Alex Kuhfeld. Bei den Gästen fehlt weiterhin Chris Stelmach, der aber in dieser Woche wieder ins Training eingestiegen ist. Fraglich ist noch der Einsatz von Stefan Steinbach.

 

Prognose: „Auch wenn von uns gegen Bitburg keiner was erwartet und meine Mannschaft befreit aufspielen kann, so wollen wir das Spiel natürlich nicht kampflos abgeben. Für uns geht es darum solange wie möglich mitzuhalten und uns mit einem guten Ergebnis das nötige Selbstvertrauen für unsere nächsten Spiele zu holen. Aus denen sollten wir noch paar Punkte gewinnen. Die Spiele gegen Bitburg und Gösenroth nehmen wir sehr ernst und natürlich wollen wir gewinnen, aber das Hauptaugenmerk der kommenden Woche wird bereits auf dem Spiel gegen die HSG Eifel liegen.  Der TV Bitburg ist für mich die stärkste Mannschaft in der Rheinlandliga und wird von daher wohl auch am Ende ganz oben stehen. Ich möchte, dass meine Mannschaft im Angriff an die Leistung der letzten Spiele anknüpft, dann haben wir zu mindestens die Chance gegenhalten zu können. Mit unserem Abwehrverhalten war ich gegen Römerwall zufrieden, aber gegen Bitburg müssen wir auch hier unsere individuellen Fehler reduzieren, ansonsten kommen wir unter die Räder. Ich gehe davon aus, dass meine Mannschaft mit Respekt in diese Begegnung geht, aber auch alles daransetzen wird, die Mannschaft aus Bitburg solange wie möglich zu ärgern und ein gutes Ergebnis für uns zu erzielen“, sagt Kuhfeld. „Wir müssen ein besseres „eins gegen eins“ Verhalten im Deckungsverband zeigen, als die zuletzt gegen Urmitz der Fall war. Aus der gutstehenden Deckung wollen wir unser schnelles Spiel aufziehen und so zu einfachen Toren kommen. Auf keinen Fall unterschätzen wir die Gastgeber und stehen dort am Sonntag vor einer schweren Auswärtsaufgabe“, ahnt der Bitburger Coach.

 

Spieltag 30./31. März 2019

 

HSG Römerwall – DJK/MJC Trier 27:30 (11:12)

 

Ausgelassen feierten die Trierer den Auswärtssieg in Römerwall und legten nach dem Heimspielerfolg über Bendorf jetzt beim Aufsteiger in Römerwall nach und ließen damit auch die Gastgeber in der Tabelle hinter sich!

 

Im ersten Spielabschnitt waren die Gäste aus Trier die bessere Mannschaft, erwischten eine starke Anfangsphase und gingen mit drei Treffern in Folge bis zur 7. Minute mit 0:3 in Führung. Den drei Tore Vorsprung behauptete das Team von Spielertrainer Alex Kuhfeld bis zum 8:11 in der 23. Minute, vergab dann die Siebenmeterchance und kassierte bis zur Pause die Anschlusstreffer bis 11:12.

 

„Wir mussten stark dezimiert in Römerwall antreten und ich hatte die Befürchtung, dass es hinten raus konditionell eng für uns werden sollte. Doch auch die Gäste hatten in den entscheidenden Minuten hier nichts mehr zuzusetzen und so war es vor allem Andre Legenhausen, der uns hinten raus mit seiner Erfahrung am Leben hielt. Immer wieder vereitelte er gegen die frei zum Abschluss kommenden Gastgeber ujnd auch bei mir lief es nicht schlecht an dem Tag“, fand MJC Spielertrainer Alex Kuhfeld.

 

Nach dem Wechsel gelang dem Aufsteiger aus Römerwall erstmals beim 13:13 in der 33. Minute der Ausgleich und fortan liefen die Trierer dem Vorsprung der Gastgeber hinterher. Römerwall legte vor, die Trierer glichen aus. So verlief die Begegnung bis zum 20:20 in der 46. Minute, dann war es Marco Müller, der seine Mannschaft erstmals beim 20:21 wieder in Führung brachte, Philipp Müller ließ den Treffer zum 20:22 folgen. Als Kevin Schwiderski sogar auf 20:23 in der 51. Minute erhöhte, zog die HSG die Reißleine und legte die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch. Als die Trierer 21:26 in der 54. Minute führten, schien der erhoffte Sieg unter Dach und Fach, doch die Zeitstrafe gegen die Trierer nutzte Römerwall, um auf 24:26 zu verkürzen. Folgerichtig nahm die MJC dann die Auszeit. Es folgte spannende Schlussminuten, in den Römerwall auf ein Tor verkürzte. Als sich die Trierer knapp eine Minute vor dem Ende die Zeitstrafe einhandelten, schien der Sieg noch einmal in Gefahr, doch Alex Kuhfeld sicherte seiner Mannschaft mit seinem 10 Treffer zum 27:29 endgültig den Sieg, den Kevin Schwiderski mit seinem Treffer zum 27:30 perfekt machte.

 

„Wir verschliefen den Start in die zweite Hälfte, stellen nach der Auszeit dann die Abwehr um. Über die gesamte Spielzeit hatten wir den gegnerischen Spielertrainer Tim Binnes im Griff, er erzielte kein einziges Tor. Dafür aber bekamen wir den rechten Rückraum der Gastgeber Philipp Stuntz überhaupt nicht in den Griff, der uns 14 Buden einschenkte. Am Schluss versuchte Römerwall mit einer offenen Manndeckung alles, bei der wir uns ohne Ball einfach zu wenig bewegten. Am Ende reichte es jedoch zum wichtigen Sieg und der ist im Abstiegskampf goldwert. Aus den letzten zwei Spielen wollen wir noch mindestens zwei Punkte“, fordert Kuhfeld.

 

Legenhausen und Lofi – P. Müller (7), Plausinaitis (1), M. Merten (3), Schwiderski (3/1), Sattler (3/2), Falk, M. Müller (3), Kuhfeld (10)

 

SV Urmitz – TV Bitburg 32;38 (17:18)

 

Viel Taktik bestimmte das Spielgeschehen im Spitzenspiel zwischen dem SV Urmitz und dem Meisterschaftsanwärter aus Bitburg.

 

Zunächst agierten die Gastgeber faktisch mit drei Manndeckungen gegen den Bitburger Angriff und so hatte das ersatzgeschwächt angetretene Team von Trainer Sven Lauer zunächst einige Probleme, sich darauf einzustellen. Im Deckungsverband stimmten bei den Gästen das „eins gegen eins“ Verhalten nicht und über die gesamte Spielzeit tat man sich gegen das Zusammenspiel von Andreas Reis zu David Mohrs am Kreis schwer. So entwickelte sich ein, über weite Strecken ausgeglichenes Spiel, in dem die Urmitzer vorlegten und Bitburg zum Ausgleich kam. Die erste Führung der Eifelaner kam postwendend nach der Auszeit der Gastgeber in der 24. Minute, David Nelles gelang die 14:15 Führung, die bis zur Pausenführung beim 17:18 Bestand hatte.

 

Beide Teams kamen mit geänderten Abwehrformationen aus der Kabine, beide versuchten jetzt ihr Glück mit einer 6:0 Formation. Das spielte den Gästen in die Karten, die nach dem Wechsel über 20:23 in der 36. Minute bis 23:25 ständig vorlegten, dann aber den Ausgleich zum 25:25 hinnehmen mussten und es folge die Auszeit der Gastgeber. Die schien zunächst den Urmitzern in die Karten zu spielen, die über 29:27 in der 48. Minute auf einem guten Wege schienen, das Spiel zu ihren Gunsten zu drehen. Doch jetzt stellte Sven Lauer seine Abwehr auf eine 3:2:1 Formation um und das sollte der Matchwinner werden. Über 30:31 und 31:35 in der 56. Minute entschieden die Gäste das Spiel zu ihren Gunsten.

 

„Zwar bekamen wir weiterhin das „eins gegen eins“ Spiel nicht richtig in den Griff, doch im Angriff hatten wir jetzt die richtigen Lösungen und haben das Spiel verdient gewonnen“, freute sich Lauer. Für die Gastgeber war es die zweite Heimniederlage der Saison, Bitburg bleibt weiterhin härtester Verfolger von Tabellenführer Gösenroth/Laufersweiler.

 

Schwerdt und Otte – Hertz (2), Guldenkirch (3), Straub (1), Steinbach (6), Engel (3), Enders (10/4), Sonnen (5), Kaufmann (4), Nelles (4)

 

HSG Römerwall- DJK/MJC Trier (Samstag, 19 Uhr)


Ausgangslage: Jetzt gilt es für die Trierer Mannschaft, beim Tabellennachbarn in Römerwall nachzulegen. Nach dem Heimsieg über Bendorf kann die Mannschaft mit Selbstbewusstsein das Spiel angehen. Bei der HSG Römerwall baut man auf die Heimstärke. Sie werden gegen die Trierer alles versuchen, beide Punkte zu gewinnen. Das Remis im Hinspiel ist zusätzlicher Anreiz für uns! Wir haben hier was gutzumachen, das war ein schmerzlicher Punktverlust und hat weh getan“, gibt MJC Spielertrainer Alex Kuhfeld zu.

 

Personal: Auf Trierer Seiten werden Yannik Moecke und Fabian Schreiner fehlen.

 

Prognose: Es ist ein vier Punkte Spiel für uns! Wir treffen auf einen starken Aufsteiger, bei dem Spielertrainer Tim Binnes Dreh- und Angelpunkt ist.  Dazu hat die Mannschaft auch im rechten Rückraum gute Distanzwerfer. Wir stellen uns auf einen hochmotivierten Gegner ein, der zuhause voll auf Sieg spielen wird. In der Abwehr müssen wir den Grundstein legen und stellen uns auf ein hohes Tempo der Gastgeber ein.   Mit einem Sieg aus diesem Spiel wollen wir im Abstiegsduell uns etwas Luft verschaffen“, sagt Kuhfeld.

 

SV Urmitz – TV Bitburg (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Vor einer schweren Auswärtshürde steht das Team des TV Bitburg in Urmitz! Zuhause musste sich die Mannschaft vom Rhein lediglich der HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch geschlagen geben. Meisterschaftskonkurrent Gösenroth/Laufersweiler kam in Urmitz nicht über ein 30:30 Remis hinaus. Im Hinspiel setzte sich das Team von Trainer Sven Lauer Mitte September mit 33:30 durch. Die Achse Lars Pitzen und Andreas Reick wollten die Bitburger in den Griff bekommen, doch das gelang nicht immer! Zusammen mit Markus Häring erzielte das SV Trio 23 der 30 Gästetreffer! Hier werden die Eifelaner jetzt den Hebel ansetzen müssen, wollen sie sich mit einem Sieg weiterhin Hoffnungen auf die Meisterschaft machen.

 

Personal: Neben dem Verletzten Chris Stelmach wird Jan Lauer aus privaten Gründen fehlen.

 

Prognose: „Wir haben uns einiges gegen die Achse Pitzen und Reick einfallen lassen und ich zuversichtlich, dass wir dieses Mal besser aussehen als im Hinspiel. Es ist eines der schweren Spielen in der Restsaison, doch wir wollen aus einer gut stehenden Deckung mit viel Tempo nach vorne zu einfachen Toren kommen“ verrät Bitburgs Trainer Sven Lauer.

 

 

Spieltag 23./24. März 2019

 

TuS Daun – HSG Römerwall 33:29 (16:11)

 

Im „Vier-Punkte-Spiel“ setzte sich die Dauner Mannschaft verdient gegen den Aufsteiger aus Römerwall durch. Doch Dauns Trainer Markus Willems bleibt, ob der immer noch theoretisch bestehenden Abstiegsgefahr vorsichtig und so spricht er von einer „hohen Wahrscheinlichkeit, dass Daun auch im nächsten Jahr in der Rheinlandliga vertreten sein wird“. Die Rahmenbedingungen waren dem Spiel angemessen! 250 Zuschauer, darunter viele ehemalige Spieler und Vereinsfunktionäre sowie viele Gästefans, sorgten in der Wehrbüschhalle für eine tolle Kulisse.

 

Das Willems-Team, das gegen Römerwalls Spielertrainer mit einer offenen Manndeckung begann, konnte sich über 7:5 in der 11. Minute auf 9:6 in der 14.Minute absetzen, musste den Gast aber auf 9:9 in der 18. Minute herankommen lassen. Willems wechselte im Tor Maurice Rode ein und der fischte den Gästen gleich einige Bälle weg. Mit drei Treffern in Folge gelang den Eifelanern zum 12:9 die erste drei Tore-Führung im Spiel, die über 14:11 bis zur Pause auf 16:11 ausgebaut wurde. Dabei war es Routinier Pat Brümmer, der mit zwei Treffern in Folge seinem Team die Halbzeitführung sicherte. „Anfangs habe ich Janis wegen seiner Handverletzung und der Tatsache, dass er eigentlich schon im Kopf bei seinem Auslandssemester in New York war, geschont, auf der Mitteposition machte Luca Willems seine Sache gut. Leider haben wir im Angriff einige Chancen fahrlässig nicht genutzt, erhielten aber auch zwei aus meiner Sicht völlig berechtigte Siebenmeter nicht und so wurde es vor dem Wechsel noch einmal eng. Doch Pat Brümmer sicherte uns dann die klare Halbzeitführung“, freute sich Willems.

 

Über 21:15 in der 38. Minute und 24:19 schienen die Gastgeber auf einem guten Wege, das Spiel früh entscheiden zu können. „Doch ich habe schnell erkennen können, dass die Mannschaft entgegen der Absprachen, weiter versuchte, schnell nach vorne zu spielen und überhastet abschloss und so nahm ich in der 35. Minute früh die Auszeit im zweiten Spielabschnitt. Römerwall brachte jetzt Linkshänder Philipp Struntz der uns fünf seiner sechs Tore im zweiten Durchgang einschenkte. Auf allen Positionen war Römerwall torgefährlich, schloss immer wieder mit Würfen in den Winkel ab und so kämpfte sich der Gast wieder auf 26:24 in der 51. Minute, 30:28 in der 58. Minute und 31:29 zwei Minuten vor dem Ende heran“, erklärte Willems. In den entscheidenden Minuten war es dann unsere erfahrenen Spieler Bassi Präder und erneut Pat Brümmer, der mit zwei Treffern in Folge den Sack endlich zumachte.

 

„Daniel Eich hat sich nie hängen lassen und seine Treffer in wichtigen Momenten für uns erzielt. Sicherlich war es kein schönes Spiel, in dem wir phasenweise vernünftig spielten, aber auch zu viele klare Chancen ungenutzt ließen. Doch es war in den letzten Jahren: in der entscheidenden Phase gewinnen wir die entscheidenden Spiele“, freute sich der Dauner Coach.

 

Lindner und Rode – Eich (3), Tran, Keitsch, L. Willems (4), Otto (3), J. Willems (2), Brümmer (10/2), Präder (6), Mayer (2), Wheaton (3), Illigen.

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – HSG Bad Ems/Bannberscheid 24:29 (10:16)

 

Nach der Derby Niederlage gegen die SG Gösenroth/Laufersweiler verliert die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch mit dem Heimspiel gegen die HSG Bad Ems/Bannberscheid das zweite Spiel in Folge. Dabei setzten dich die Gäste über 4:7 in der 11. Minute zunächst ab, doch die HSG blieb bis 9:11 in der 18. Minute dran. Mit fünf Treffern in Folge zum 9:16 war schon vor der Pause die Vorentscheidung gefallen.

 

Den Hunsrücker gelang es nicht mehr, näher als fünf Treffer an die Gäste heranzukommen. Mit Max Baldus (9/4) und Kai-Martin Orth (8/1), hatten die Gäste ihre treffsichersten Angreifer.

 

„Eine enttäuschende Vorstellung meiner Mannschaft, die Probleme im Deckungsverband hat. Uns fehlt die Beweglichkeit und wir agieren zu passiv. Gegen einen spielstarken Gegner wie Bad Ems/Bannberscheid, die den Ball laufen lassen, reicht das einfach nicht. Immer wieder kamen die Gäste über die Nahwurfzone zu einfachen Toren. Wir kamen einfach nicht ins Rollen und das haben die Gäste bestraft. Diszipliniert spielten die Gäste auf die Lücken und setzten sich am Ende verdient durch. Im Angriff sprechen 26 Fehlwürfe eine deutliche Sprache. So kann man kein Spiel gewinnen, vor allem wenn man dazu keine Abwehr spielt. Auch die Umstellung der Abwehr im zweiten Spielabschnitt brachte keine Änderung und so haben wir nur noch Schadensbegrenzung betrieben“, resümierte der enttäuschte Gastgebercoach Timo Stoffel.

 

Everding und Schug – Ströher, Ihmer, B. Klei (1), Bach (2), Stürmer (4), Mangold (4), Schneider (6/3), Schell (3), C. Klei (1), M. Schell (3)

 

TS Bendorf – SG Gösenroth/Laufersweiler 26:33 (9:14)

 

Gegen die in Bestbesetzung angetretenen Bendorfer lässt Tabellenführer SG Gösenroth/Laufersweiler nichts anbrennen und nimmt die Auswärtshürde souverän.

 

Das Team von Trainer Jochen Tatsch setzte sich zunächst auf 6:9 in der 15. Minute ab, Bendorf kam nochmals auf 8:10 heran, doch dann sorgten die beiden Tore von Nico Hassley und Luca Schneider für den 8:13 Vorsprung. Die fünf Tore Führung brachte der Tabellenführer dann mit in die Kabine.

 

„Eine starke erste Hälfte meiner Mannschaft, die nach Startproblemen spielerisch überzeugend auftrat. Selten habe ich die Mannschaft so starke gesehen. Das Spiel hatten wir klar im Griff“, lobte SG Coach Jochen Tatsch.

 

Auch nach dem Wechsel geriet der Hunsrücker Sieg nicht mehr in Gefahr. Über 11:18 in der 36. Minute verteidigte das „Tatsch-Team“ den Vorsprung, der beim 18:22 in der 45. Minute nochmals zusammenschmolz.

 

„Die Mannschaft hatte wohl zur Pause das Spiel im Kopf schon abgehakt, die Abwehr wurde nachlässiger und so kam Bendorf wieder auf vier Tore heran. In dieser Phase schien es, als könnte das Spiel noch kippen, doch dann legte das Team wieder nach“, freute sich Tatsch.

 

Die Entscheidung war gefallen, als es den Gästen gelang, sich auf 20:26 in der 51. Minute abzusetzen. Am Ende feierten die Hunsrücker den nicht gefährdeten und klaren Sieg über Bendorf! „Es war eine solide Mannschaftsleistung, doch scheinbar lassen sich die kleinen Nachlässigkeiten bei uns nicht abstellen. Ich hoffe nur, dass dies in Spielen, in denen es enger zugeht, nicht bestraft wird. Den Sack hätten wir einfach früher zumachen müssen“, resümierte Tatsch.

 

Olivier, Schneider und M. Scherschlicht – L. Schneider (3), Faust (3), Röhrig, Stumm (1), Nicolae (6/5), C. Saam, Conrath (7), Reuter (3/1), Löwen (4), Hermann (4), Hassley (2).

 

TV Bitburg – HSG Eifel 40:17 (18:7)

 

Einen ungefährdeten „Start-Ziel“ Sieg fuhr das Team von Trainer Sven Lauer im Eifelderby gegen das Schlusslicht ein. „Unsere Abwehr stand von Anfang an, doch wir hätten statt 1:0 gleich 5:0 führen müssen. Von den ersten sechs Gegenstößen brachten wir nur einen im Tor unter und so konnte Prüm zunächst dranbleiben“, klagte Bitburgs Trainer Sven Lauer.

 

Über 6:2 in der 11. Minute und 18:7 zur Pause war lange die Frage geklärt, wer die Halle als Sieger verlassen sollte. „Erst die Auszeit in der 20. Minute führte dazu, dass wir die Chancen konsequenter nutzten und uns so bis zur Pause klar absetzten“, freute sich Lauer.

 

Konzentriert kamen die Bitburger auch aus der Kabine, legten gleich zum 26:9 in der 39. Minute nach und über 38:15 gelang am Ende der klare Sieg, der mindestens einen Klassenunterschied widerspiegelte. „Nach dem Wechsel haben wir unseren Vorsprung kontinuierlich ausgebaut, dabei spielten die Gäste mit ihren ersten Sechs fast durch. Kompliment an mein Team, dass in der Abwehr über die gesamte Spielzeit hochkonzentriert arbeitete. Im Angriff haben wir viele freie Torabschlüsse bekommen, davon profitierte vor allem Marcel Straub der über die rechte Seite die Möglichkeiten gut nutzte“, freute sich Lauer.

 

„So hatte die Mannschaft sich das nicht vorgestellt. Mit nur 8 Feldspieler trat man gegen Bitburg an. Da muss man sicherlich die Frage stellen, warum Spieler der zweiten Mannschaft die nicht fest gespielt gewesen wären, nicht dabei waren. So reichte es konditionell nur zu guten 20 Minuten. Der Tabellenführer zeigte uns von Anfang an, dass er die bessere Mannschaft ist. Für uns gilt es weiter zu arbeiten und die kleinen Fehler, die passiert sind und in der Rheinlandliga bitter bestraft werden, zu minimieren“, resümierte HSG Coach Siggi Garbe.

 

TVB: Schwerdt und Frisch – Engel (4), Hertz (5), Straub (11), Steinbach (1), Enders (4/2), Sonnen (5), Kaufmann (1), Lauer (4), Nelles (5).

 

HSG: Schmitz, Hoffmann und Herbst – Jahnke (4), Neuerburg (5), Podriezov (3), Lemmen (2), Schaperdoth, Leppin (1), Plano (2), Niederprüm

 

SV Urmitz – HSG Mertesdorf/Ruwertal 36:30 (20:15)

 

Völlig ausgeglichen verliefen die ersten Minuten im Spiel der Urmitzer Mannschaft gegen die stark ersatzgeschwächte Mannschaft der Ruwertal HSG. Erst nach dem 8:8 in der 14. Minute setzten sich die Gastgeber mit vier Treffern in Folge auf 12:8 in der 19. Minute ab, lagen erstmals beim 16:10 in der 24. Minute mit sechs Treffern in Führung. Die Gäste zollten jetzt bereits ihrer personellen Situation Tribut und als Andi Schröder in der 28. Minute seine zweite Zeitstrafe kassierte, schienen die personellen Alternativen weiter zu schwinden. Zur Pause führte der Gastgeber 20:15! Dabei war es auf Gastgeberseite Lars Pitzen, der 11 Treffer für seine Mannschaft im ersten Durchgang beisteuerte und so gefährlichster Angreifer der Gastgeber war.

 

„Wir hatten im ersten Spielabschnitt Probleme im Deckungsverband bekamen Pitzen und Reick nicht in den Griff. Im Angriff kann man mit den 15 Tore zufrieden sein“, meinte HSG Coach Christian Stein.

 

Dem Rückstand von fünf Toren lief die Ruwertal HSG auch nach dem Wechsel hinterher, konnte nie näher herankommen und so schienen die Gastgeber über 27:22 in der 47. Minute auf dem besten Wege, das Spiel klar zu gewinnen. Doch die Gäste gaben nicht auf, verkürzten auf 27:24 durch zwei Treffer von Chrissi Schröder innerhalb von 17 Sekunden, Die Reaktion der Gastgeber blieb nicht aus, mit vier Treffern in Folge entschied Urmitz das Spiel beim 31:24 in der 53. Minute vorzeitig, der Rest war Ergebniskosmetik. Am Ende waren Lars Pitzen mit 15 Treffer und Andreas Reick mit 7 Treffern die auffallendsten Torschützen der Gastgeber. Auf Seiten der Gäste sorgten Andi Schröder mit 11 und Chrissie Schröder mit 9 für den Hauptanteil der HSG Treffer.

 

„In der zweiten Hälfte liefen wir dem Rückstand hinterher, wurde es eng, sorgten zweifelhafte Entscheidung der Schiedsrichter für den Vorteil der Gastgeber“, klagte Gästetrainer Christian Stein über die Leistung der Unparteiischen Michael Johann und Frank Röhrig.

 

Roth - Keil (1), C. Schröder (9), A. Schröder (11/2), Wenzel (4), Simon (1), Thesen (1), Billen, Schöler, C. Stein (3).

 

 

18. März 2019 | 17:00 Uhr

Handball-Rheinlandliga Männer

Hunsrück-Derby: Abschied vor 500 Zuschauern

 

 

Volles Haus: Zum Derby zwischen der SG Gösenroth/L (rote Trikots) und der HSG Irmenach/K/H (gelbe Jerseys) kamen 500 Zuschauer nach Sohren.

 

Vor der Kooperation standen sich die SG Gösenroth/L und die HSG Irmenach/K/H letztmals gegenüber. Einfach wird das Zusammenwachsen nicht.

 

Von Mirko Blahak

 

 

 

 

 

 

 

 

 

16.03.2019, Schulsporthalle, Sohren, GER, Rheinlandliga, SG Gösenroth/Laufersweiler vs HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch, im Bild Trainer Jochen TATSCH (SG Gösenroth/Laufersweiler) und Trainer Timo STOFFEL (HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch) Foto © Sebastian J. Schwarz

Das vorerst letzte Hunsrück-Derby im Männerhandball ist Geschichte. Vor 500 Zuschauern in Sohren standen sich die Rheinlandliga-Männer der SG Gösenroth/Laufersweiler und der HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch zu einem ,Abschiedsspiel’ gegenüber (siehe Infobox rechts). Ab der nächsten Saison kooperieren beide Mannschaften auch im Herrenbereich. Die Folge ist eine Mannschaft aus beiden Teams, die als HSG Hunsrück firmiert (der TV berichtete).

Gösenroth siegte im letzten Akt mit 27:21 – somit bleibt der SG (und damit der neuen HSG) die theoretische Chance auf einen Aufstieg in die Oberliga. War das Resultat also schon im Vorfeld ausgemachte Sache? Bernd Everding, Geschäftsführer Sport der HSG Irmenach/K/H, widerspricht guten Gewissens: „Wir haben zwar die ersten zehn Minuten verschlafen. Insgesamt hat aber jeder, der in der Halle war, gesehen, dass unsere Mannschaft die Partie keineswegs herschenken wollte.“

Unabhängig davon wäre für die neue HSG Hunsrück ein Beginn in der Oberliga eine „Riesen-Erleichertung“, sagt Everding. Grund: Dann könnten auch die Spieler, die nicht in den Kooperations-Kader der ersten Mannschaft aufgenommen werden, mit der Reserve weiterhin in der Rheinlandliga auflaufen.

Laut Everding wird die Kooperation im Männerbereich vollzogen, um für die Herausforderungen in „vier, fünf Jahren“ gewappnet zu sein: „Uns fehlt im ländlichen Gebiet der Nachwuchs. Wir können in der Jugend zwar im Jungen- und Mädchenbereich noch Teams in allen Altersklassen stellen – aber nur, weil die SG und die HSG Irmenach dort bereits zusammenarbeiten.“

Die Zusammenstellung des Kaders der HSG Hunsrück im Männerbereich wird eine sensible Sache. Die Aufgabe wird wohl in den Händen von Jochen Tatsch und Timo Stoffel liegen. Die aktuellen Coaches der SG Gösenroth/L und der HSG Irmenach/K/H sollen das Übungsleiter-Duo der neuen HSG Hunsrück bilden.

Einen Schlüssel – etwa, dass 50 Prozent der Spieler von der SG Gösenroth/L und 50 Prozent von der HSG Irmenach/K/H kommen müssen – gibt es laut Everding nicht: „So einen brauchen wir auch nicht, da sich angesichts des vergleichbaren Leistungsniveaus beider Mannschaften relativ automatisch ein Gleichgewicht herstellen dürfte.“

Everding verhehlt aber nicht, dass das Zusammenwachsen kein leichter Prozess wird: „Es gibt auf beiden Seiten Spieler, die von der Kooperation nicht total begeistert sind. Wir sind gut beraten, die nächsten Monate zu nutzen, um alle mitzunehmen und um Verständnis für die Gesamtsituation zu werben.“

Um die Kooperation auf die Schiene zu bringen, muss noch ein Vertrag zwischen beiden Vereinen aufgesetzt und unterzeichnet werden, der die organisatorischen, juristischen und fiskalischen Fragen beantwortet.

Nicht nur die Befindlichkeiten der Spieler, sondern auch die der Geldgeber müssen beachtet werden. „Wir hoffen, dass auch die Sponsoren den Weg der Kooperation für sich als zielorientiert ansehen“, sagt Everding, der klarmacht, dass es auch weiterhin zwei Fördervereine für die SG Gösenroth/L und die HSG Irmenach/K/H geben wird.

Die neue HSG Hunsrück soll – so ist der Wunsch – im Schnitt bis zu 400 Fans zu den Heimspielen in Kleinich und Sohren anlocken. Ein Vorbild hier: die HSG im Damenbereich. Everding: „Sie zeigt, dass Identifikation gestiftet werden kann.“

 

 

Vorschau auf den Spieltag 23./24. März 2019

 

TV Bitburg – HSG Eifel (Samstag, 18 Uhr, Realschule)

 

Ausgangslage: Eindeutig verteilt sind die Rollen im Eifelderby zwischen Meisterschaftsanwärter TV Bitburg und dem Schlusslicht der Liga HSG Eifel. Die Spielgemeinschaft aus Prüm und Neuerburg wartet weiter sehnsüchtig auf den ersten Punktgewinn in der Klasse, dürfte aber am Samstagabend chancenlos gegen den Titelaspiranten sein, der im Hinspiel beim 21:37 keine Zweifel an der Frage aufkommen ließ, wer die Halle als Sieger verlassen sollte!

 

„Hier gibt es an der Favoritenstellung meiner Mannschaft nichts zu rütteln. Unser klares Ziel bleibt die Meisterschaft und wir müssen jedes Spiel gewinnen“, sagt Bitburgs Trainer Sven Lauer.

 

Personal: Weiterhin verletzt fällt Chris Stelmach auf Bitburger Seite aus. Die Gäste müssen auf ihren Trainer Siggi Garbe verzichten, der mit der Schule zu einem Erasmus-Austausch im Ausland weilt. Die Mannschaft wird von Rene Wingels betreut. Dazu wird David Morgens fehlen, der Einsatz von Ruslan Podriezov ist noch fraglich.

 

Prognose: „Ich erwarte von meinem Team, dass es die Aufgabe hochkonzentriert angeht. Das dies gegen einen Gegner, der bislang noch keinen Zähler auf dem Konto hat, schwer ist, brauche ich sicher nicht zu erklären. Dennoch will ich von meinem Team sehen, dass es die richtige Einstellung an den Tag legt und wir hier das Selbstvertrauen für die schweren Spiele der Restsaison tanken“, hofft Lauer.

 

„Ich wünsche meiner Mannschaft viel Glück. Da unsere Rückraumachse wohl ausfallen wird, konzentrieren wir uns auf das Spiel „eins gegen eins“, wollen viel über den Kreis arbeiten. Auf jeden Fall muss es uns gelingen, das schnelle Bitburger Spiel zu unterbinden. Doch ich will nicht um den heißen Brei herumreden. Bitburg wird unter Beweis stellen, dass sie die Nummer 1 der Eifel sind. Für uns gilt es, nicht unter die Räder zu kommen“, sagt Garbe.

 

TuS Daun – HSG Römerwall (Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Jetzt gilt es für Daun! Gegen den Aufsteiger aus Römerwall muss die Mannschaft von Trainer Markus Willems den Sack zumachen und mit einem Sieg nicht nur das Punkteverhältnis auf 15:25 zu verbessern, sondern sich auch im fünftletzten Saisonspiel weiter von den abstiegsgefährdeten Gästen anzusetzen. Neben dem feststehenden Absteiger HSG Eifel stellt sich die Frage nach dem zweiten Absteiger. Diese Frage sollte wohl zwischen Schweich und der MJC Trier entschieden werden. Im Hinspiel trennten sich beide Mannschaften unentschieden. „Es ist ein vier Punkte-Spiel! Gewinnen wir, sind wir durch. Verlieren wir, kann es nochmal eng werden und wir geraten unter Druck“, glaubt Willems.

 

Personal: Daniel Eich plagt sich mit der Patellasehne und Janis Willems mit seiner Handverletzung. Ihr Einsatz ist fraglich. Dafür kehrt Julian Keitsch ins Team zurück und sollte die Abwehr stabilisieren.

 

Prognose: „Im Hinspiel fehlten Janis wegen einer Grippe, dafür war aber Mani Schnupp, der fünf Treffer erzielte, dabei. Jetzt haben wir eine andere Konstellation. Damals haben wir uns vielleicht etwas zu stark auf Römerwalls Spielertrainer Tim Binnes konzentriert, dafür hatten die Nebenleute zu viele Freiräume. Wir wollen Binnes zwar im Auge behalten, seine Nebenleute aber nicht unterschätzen. Für uns gilt es, den Heimvorteil zu nutzen. Gewinnen wir, haben wir auch den direkten Vergleich gewonnen. Römerwall ist ein guter Aufsteiger, der an einem guten Tag sicher jeden Gegner in der Liga schlagen kann. Deshalb zählen für uns Tugenden wie Wille und Kampf“, fordert der Dauner Coach.

 

TS Bendorf – SG Gösenroth/Laufersweiler (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: „Weiter von Spiel zu Spiel denken“, so lautet die Vorgabe von SG Trainer Jochen Tatsch, dessen Mannschaft sich in beeindruckender Manier am vergangenen Wochenende im letzten Hunsrück Derby gegen die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch durchsetzte und jetzt in Bendorf nichts anbrennen lassen darf. Mit einem deutlichen 34:25 schickte man Bendorf Anfang November klar geschlagen auf den Nachhauseweg. „Damals trat Bendorf mit einem Rumpfteam an und wir haben kein berauschendes Spiel abgeliefert“, erinnert sich Tatsch.

 

Personal: „Wir hoffen auf den gleichen Kader der Vorwoche“.

 

Prognose: „Bei Bendorf bleibt immer abzuwarten, mit welchem Kader die Mannschaft aufläuft. Zuhause sind eher alle dabei, also mit Engler und Majewski. Sollte das der Fall sein, könnte es eine enge Kiste werden. Doch ich hoffe, dass meine Mannschaft das Selbstbewusstsein, das sie in den letzten beiden Spielen getankt hat, mitnimmt und entsprechend auftritt. Wir sollten früh für klare Verhältnisse sorgen, damit es nicht zum Krimi kommt!“ so der SG Trainer.

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – HSG Bad Ems/Bannberscheid

(Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Möglichst schnell möchte Gastgebertrainer Timo Stoffel die Niederlage des vergangenen Wochenendes aus den Köpfen seiner Spieler bekommen. Am Wochenende kommt mit der HSG Bad Ems/Bannberscheid der härteste Konkurrent im Kampf um den dritten Tabellenplatz in den Hunsrück. Aus dem Hinspiel hat das Stoffel-Team noch eine Rechnung offen! Hier musste man sich unerwartet klar mit 27:18 geschlagen geben. Nach dieser Begegnung erklärte Mirza Cejahic seinen Rücktritt. „Die Mannschaft wurde in der zweiten Hälfte regelrecht abgeschlachtet“, erinnert sich Stoffel.

 

Personal:  Jens Schneider wird fehlen, doch Stoffel denkt über Ergänzungen aus dem Verbandsligateam und der A-Jugend nach.

 

Prognose: „Wir müssen uns jetzt nach der Derby-Schlappe zusammenreißen und die Saison gut zu Ende bringen. Gegen die spielstarken Gäste brauchen wir eine disziplinierte Leistung, vor allem im Deckungsverband“, fordert Stoffel.

 

SV Urmitz – HSG Mertesdorf/Ruwertal (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Das wird ein hartes Stück Arbeit für die Mannschaft aus dem Ruwertal, die sich im Hinspiel beim 37:33 Sieg der Mannschaft von Trainer Christian Stein einen offenen Schlagabtausch leistete. Im Rückspiel möchten die Ruwertaler ihren Heimspielerfolg wiederholen und verlorenen Boden in der Tabelle bis zum Saisonende noch wettmachen.  

Personal: Bei der HSG aus dem Ruwertal wird der Kader kleiner sein als in der Vorwoche.

 

An diesem Wochenende fehlt Andi Backendorf zusätzlich. „Mal sehen, ob ich selbst spielen werde“, erklärt Stein, der zum Saisonende seiner Trainertätigkeit im Ruwertal beendet. „Dem Verein bleibe ich in irgendeiner Form erhalten, doch beruflich bekomme ich die Trainertätigkeit nicht mehr unter einen Hut“, verrät der scheidende HSG Trainer.

Prognose: Auch im Rückspiel erwartet Stein einen offenen Schlagabtausch zwischen beiden Mannschaften. „Wir müssen die gefährlichsten Angreifer der Urmitzer Pitzen und Reick in den Griff bekommen. Wenn das gelingt, stehen unsere Chancen gut, die Halle als Sieger verlassen zu können.

 

 

Spieltag 16./17. März 2019

 

HSG Eifel – HSG Römerwall 29:30 (18:16)

 

Auf einen schönen Handballabend hatte HSG Trainer Sigi Garbe gehofft und lange sah es so aus, als sollten seine Jungs den Traum war machen.

 

0:1 führten die Gäste, dann legten die Eifelaner vor, zogen über 6:3 in der 10. Minute, doch beim 11:12 in der 20. Minute schien die Begegnung zu kippen. Folgerichtig nahm Garbe die Auszeit und seine Mannschaft fand wieder besser ins Spiel zurück und legte bis zur Pause auf 18:16 vor.

 

Die zweite Halbzeit versprach Spannung pur: die Eifelaner führten bis 29:28 in der 54. Minute, kassierten dann zwei Treffer in Folge der Gäste und lagen in der 56. Minute mit 29:30 zurück. Auszeiten hüben und drüben sollten nichts mehr einbringen und so unterlag das Schlusslicht aus der Eifel unglücklich mit 29:30!

 

„Diese Niederlage tat richtig weh! Wenn du so nah dran bist, um mindestens einen Punkt zu holen und dann verlierst, kostet das Kraft sowie Nerven und die Stimmung geht nach unten. Es war die 56. Minute als die Gäste zum ersten Mal nach der 20. Minute wieder in Führung gingen. Bis dahin sahen die Zuschauer zwei Teams, die unbedingt gewinnen wollten und sich nichts schenkten. Das Römerwall dieses Spiel als wichtig ansahen, beweist die Tatsache, dass gut 50 Fans das Team nach Prüm mitgereist waren und sie trugen dazu bei, dass eine super Stimmung in der Halle herrschte. Beide Mannschaften zeigten von Anfang an, dass kein Zuschauer das Kommen bereuen musste. Es war ein teilweise schnelles Spiel, in dem Römerwall immer wieder aufs Tempo drückte und dies war unser Problem. Auch wenn wir einen vollen Kader hatten, konnten wir dieses Tempo nicht mitgehen. Spieler, die gerade ihre Verletzung auskuriert haben, können konditionell das nicht schaffen. Außerdem merkte man dem einen oder anderen schon an, dass in bestimmten Situationen lieber zurückgezogen wurde, da man im unterbewussten "Angst" vor einer erneuten Verletzung hatte. Auf der Seite von Römerwall zogen uns zwei Spieler einfach den Zahn: Simon Bönder, der gerade in der zweiten Halbzeit unsere Abwehr immer wieder vor Probleme stellte und Tim Binnes. Tim Binnes nahmen wir von Anfang an in Manndeckung und das gelang uns immer besser. Das Spiel der Gäste verlor so zunächst im Positionsspiel den Zusammenhang. Tore erzielten die Gäste meist nach einem Torerfolg von uns durch die schnelle Mitte. Dagegen fanden wir im ganzen Spiel keine Mittel. Und dann kamen die letzten 4 Minuten, die mich an letzte Woche erinnerten. Römerwall erzielte in der 55. Minute bereits das letzte Tor im Spiel. Danach wurde es dramatisch: 2 Tempogegenstöße brachten wir nicht im Tor unter. Die Uhr zeigte 59:40 und hier verhinderte die Latte den Ausgleich. Ein Punkt hätte uns viel bedeutet, aber es sollte nicht sein. Mein Dank gilt aber der Mannschaft, die wieder großartig gekämpft hat und bei den Teams vom Rhein mit Respekt überschüttet wird. Auch diesmal kam ein dickes Lob für unsere Moral vom Gegner. Aber auch den Zuschauern gilt mein Dank die in unserer Halle wieder für super Stimmung gesorgt haben,“ resümierte SK Coach Siggi Garbe.

 

Schmitz, Hoffmann und Herbst – Jahnke (7/2), Neuerburg (5), Ludes, Leppin, Podriezov (10/2), Lemmen (1), Schaperdoth, N. Leppin (1), Morgens (2), Plano (3); Niederprüm

 

HSG Bad Ems/Bannberscheid – HSC Schweich 27:19 (12:9)

 

Schon vor dem Spiel sah es personell nicht rosig für die Schweicher aus, doch zunächst gestaltete das Team von HSC Coach Andreas Rosch die Anfangsphase offen. Erst nach dem 5:4 in der 16. Minute gelang dem Gastgeber die ersten drei Tore Führung zum 7:4 in der 18. Minute. Rosch nahm die Auszeit, doch näher als auf drei Tore kam der HSC im ersten Spielabschnitt nicht mehr heran. Bis 15:14 in der 40. Minute schienen die Gäste sogar in der Lage, den Spielausgang offen gestalten zu können, doch mit fünf Treffern in Folge zum 19:14 in der 45. Minute sorgen die HSG Spieler für die Vorentscheidung. „Spielentscheidend war dieser 0:4 Lauf! Bis dahin waren wir gleichwertig“, fand Schweichs Coach Andreas Rosch.

 

Am Ende fiel die Schweicher Niederlage mit 27:19 um ein paar Tore zu hoch aus. „Der Sieg der Gastgeber geht absolut in Ordnung, allerdings ist dieser an Ende um mindestens fünf Tore zu hoch ausgefallen. Wie so oft in dieser Saison konnten wir das Spiel über weite Strecken offen gestalten, um dann in den Schlussminuten den fehlenden personellen Alternativen Tribut zu zollen. Beide Mannschaften konnten nicht komplett antreten. Obwohl die Gastgeber nur 7 Feldspieler einsetzten, konnten sie das Spieltempo bis zum Schluss bestimmen. Allerdings mussten wir und jeden Treffer hart erkämpfen, während die Gastgeber oft zu einfachen Treffern im Gegenstoß kamen. Am Ende waren es dann wieder zu viele individuelle Fehler, um ein Auswärtsspiel in der Rheinlandliga zu gewinnen, was in diesem Spiel aber absolut möglich gewesen wäre, auch wenn sich das nach einer Niederlage mit acht Toren Unterschied anders anhört. Das Spiel wurde von den jungen Schiedsrichtern Globisch und Schambortski sehr gut und souverän geleitet. Wir haben nun zwei Wochen spielfrei und bereiten uns auf das Derby in Mertesdorf vor, dem dann die finalen drei Heimspiele gegen Daun, Andernach und Urmitz folgen“, schaut Rosch bereits nach vorne.

 

HSC: Reich und Fuchs, Quary (2), Wagner, Müller, T. Wagner, Herz (1), Lieser, Peters (5), Nerling (2), Rohr (3/2), Karrenbauer (6)

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – TuS Daun 32:29 (16:13)

 

Über lange Strecken der ersten Hälfte hatten die Gäste aus der Eifel die Nase vorne, führten beim 7:8 in der 17. Minute, ehe die Schröder-Brüder die Wende im Spiel einläuten. Zweimal Chrissie Schröder und einmal Andi Schröder sorgten für die erste Führung zum 9:8 in der 20. Minute. Jetzt gaben die Gastgeber die Führung nicht mehr ab und zogen über 13:10 zur Pause scheinbar einem ungefährdeten Sieg entgegen.

 

„Wir haben die Anfangsphase verschlafen. Die offensive Abwehr der Dauner bekam gegen Chrissi und Andi Schröder nie den Zugriff, sie konnten nach Belieben Schalten und Walten. So kamen wir immer zu einfachen Toren, doch über Aussen haben wir zuviel vergeben“, klagte HSG Coach Christian Stein.

 

„Da war mehr drin. Wir trauern vor allem der verschlafenen ersten Hälfte nach und müssen uns der HSG knapp geschlagen geben. Trotz gutem Start und Führung bis zur 15. Minute spielten wir zu behäbig und man hatte das Gefühl, die Mannschaft glaube nicht daran, hier in Mertesdorf gewinnen zu können. Insgesamt hielten wir bis zur Pause körperlich zu wenig in Angriff und Abwehr dagegen und so konnte vor allem Christian Schröder für die 3-Tore-Pausenführung der Gastgeber sorgen. Diesem schwachen Auftritt folgte eine lautstarke Kabinenansprache von Trainer Markus Willems, die Wirkung zeigte. Die Einstellung stimmte nun und vor allem Luca Willems ging, was Einsatz und Einstellung anging voran, war selbst im 1:1 torgefährlich und setzte seine Nebenleute gut ein“, verriet Dauns Co-Trainer Pat Brümmer.

 

Doch auf mehr als drei Tore konnten sich die Hausherren nie absetzen, Daun verkürzte kurz nach dem Wechsel nochmals auf 17:16, war beim 24:23 in der 47. Minute auf ein Tor rangekommen und auch beim 29:28 in der 56. Minute keimte auf Dauner Seite noch das Fünkchen Hoffnung, doch der Ausgleich wollte nicht gelingen. So war es die Rückraumachse der Gastgeber, die in den Schlussminuten für die Entscheidung zum 32:29 sorgte. Sie war es, die mit 27 der 32 Treffer der spielentscheidende Moment im Meisterschaftsspiel war.

 

„Kurz nach der Pause und beim 24:23 in der 47. Minute waren wir jeweils auf ein Tor ran, konnten aber nicht mehr ausgleichen, obwohl uns der eingewechselte Matthias Hochgräfe mit tollen Paraden im Spiel hielt. Nachdem wir in der ersten Halbzeit Probleme hatten Christian Schröder in den Griff zu bekommen, war es in der zweiten Halbzeit vor allem Andi Schröder, der dem Spiel seinen Stempel aufdrückte. Spätestens als ich selbst, zweieinhalb Minuten vor Ende beim Stand von 30:28 einen Siebenmeter nicht verwandeln konnte, war das Spiel entschieden. Insgesamt natürlich kein unverdienter Sieg der HSG, aber für uns hätte heute durchaus mehr rausspringen können“, resümierte Brümmer.

 

„Wir haben nach dem Wechsel versucht, weiterhin gut in der Abwehr zu stehen, so wie uns das vor der Pause gelang. Doch das ging nicht auf! Klarste Chancen nutzten wir nicht und so kam Daun immer wieder heran. Wenn es aber eng wurde, haben wir endlich nachgelegt und die passenden Antworten geben können. Das Spiel hatten wir eigentlich im Griff, boten aber im Ergebnis keine gute Leistung. Doch das einzige was heute zählt, ist der Sieg“, freute sich Ruwertals Coach Christian Stein.

 

HSG: Roth und Schöler – C. Schröder (13), A. Schröder (9), Backendorf (5), Wenzel, Simon, Billen (5), Zock.

 

TuS: Lindner, Rode und Hochgräfe – Eich (2), Tran (3), L. Willems (5), Brümmer (5/3), Präder (5), Mayer (4), Wheaton (4), Illigen

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch 27:21 (15:10)

 

Tabellenführer SG Gösenroth/Laufersweiler gewinnt das vorerst letzte Hunsrück Derby gegen die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch ungefährdet vor 500 Zuschauern und bleibt an der Tabellenspitze der Liga.

 

Das Team von Trainer Jochen Tatsch macht bereits frühzeitig allen Spekulationen ein Ende und entscheidet beim 10:3 in der 14. Minute das Derby. Bis dahin brannten die Gastgeber ein Feuerwerk ab, die Gäste bekamen kein Bein auf den Boden und so verwalteten die Hausherren ihren Vorsprung clever bis zur Pause zum 15:10.

 

„Insgesamt eine souveräne Angelegenheit für meine Mannschaft. Zunächst hatte ich beim Aufwärmen Bedenken, dass die Mannschaft das Spiel auf die leichte Schulter nehmen würde. Doch die Mannschaft bestrafte meine Annahmen mit ihrem Auftritt von Beginn an. Mit einem starken Pascal Olivier legten wir den Grundstein für unser schnelles Spiel, durch das wir uns absetzen konnten. Gegen Ende der ersten Hälfte versäumten wir es aber, den Sack früh zuzumachen“, meinte SG Coach Jochen Tatsch.

 

„Die SG hat uns von Beginn an gezeigt, wie es gehen sollte. Das was die SG Mannschaft spielte, hatten wir uns eigentlich vorgenommen. So wurde es ein aus unserer Sicht enttäuschendes Derby, in dem wir alles falsch gemacht haben. Zu harmlos im Deckungsverband und im Angriff lief der Ball einfach nicht. Keiner meiner Spieler erreichte auch nur annähernd hundert Prozent! Schon früh hatte ich meine zweite Auszeit nehmen müssen (17. Minute beim 11:4), wechselte den kompletten Rückraum, stellte die Abwehr um, doch wir bekamen einfach keinen Zugriff aufs Spiel. Erst Ende der ersten Hälfte lief es dann etwas besser, doch wesentlich näher kamen wir nicht heran, da wir uns zu viele Fehlwürfe und leichte Fehler leisteten“, klagte Gästetrainer Timo Stoffel, der mit der einen oder anderen Entscheidung des Schiedsrichtergespanns im ersten Durchgang nicht einverstanden war.

 

„Insgesamt ein faires Spiel“, sagten beide Trainer unisono, doch Tatsch gab zu, dass kurz vor der Halbzeit die Nickligkeiten zugenommen hatten.

 

Nach dem Wechsel kam die HSG auf 18:14 heran und Tatsch hatte kurz den Eindruck, das Spiel könnte kippen.

 

„Doch es war unser Routinier Florin Nicolae, der das wichtige Tor zum 19:14 erzielte, dem Heinrich Löwen dann zwei Treffer zum 21:14 in der 46. Minute folgen ließ. Damit war das Spiel entschieden. Immer wenn es für uns enger wurde, hat Florin getroffen. Zudem überzeugte Jona Conrath, der ein bärenstarkes Spiel machte und die sich durch die Manndeckung gegen Nicolae und Löwen ergebenden Räume nutzte uns sehenswerte Tore erzielte. Endlich auch unter Druck eine gute Leistung von Jona. Gegen die Manndeckung haben wir mittlerweile gute spielerische Lösungen gefunden, doch das eine oder andere Mal packen wir immer noch die Brechstange aus und darüber wird zu reden sein“, fand Tatsch.

 

„Wir schafften es auch im zweiten Spielabschnitt nie, näher an die Gastgeber heranzukommen, hatten durchaus aber die Chancen. Doch wir leisteten uns dann die Fehlwürfe“, klagte Stoffel.

 

SG: Olivier und Schneider – L. Schneider, Faust (2), Röhrig, Hassley (2), Nicolae ((/3), C. Saam (1), F. Saam, Conrath (6), Reuter, Löwen (6), Hermann (2).

 

HSG: Everding und Schug – Ströher, Fritz (2), Schneider, Klei (2), Bach, Stürmer (7), Mangold (1), Schneider L. (4/2), Schell (2), Klei, Schell (3).

 

 

DJK/MJC Trier – TS Bendorf 28:26 (14:7)

 

Keine Zweifel ließen die Trierer am Samstagabend in der Wolfsberghalle daran aufkommen, wer an diesem Abend die Halle als Sieger verlassen sollte. Das dies gelang, lag auch an der „ordentlichen Vorbereitung auf dieses Spiel“, Zitat MJC Spielertrainer Alex Kuhfeld. 

 

So starten die Gastgeber furios, führten 4:0 in der 6. Minute und zwangen den Gast beim 6:1 in der 10. Minute zur ersten Auszeit. Doch bis zur Pause verteidigten die Gastgeber ihren Vorsprung, legten zum 14:7 vor. Kurz vor der Pause hatten die Gastgeber die rote Karte gegen Abwehrchef Moritz Merten zu verkraften. Zunächst zeigte sich hier keinerlei Wirkung auf das MJC Spiel.

 

Die Schwächephase der Gastgeber kam ab der 44. Minute, Bendorf verkürzte von 19:13 auf 19:17 in der 48. Minute, doch die Treffer von Felix Sattler und Manuel Zelzer sorgen für eine weitere Auszeit der Bendorfer in der 50. Minute beim 21:17! Die Gäste bewiesen ihr Kämpferherz, kamen auf 27:25 eine Minute vor Schluss heran, doch Philipp Müller machte den Sack mit seinem Treffer zum 28:25 endgültig zu.

 

„Wir haben das Spiel beherrscht. Ab der 44. Minute folgte unsere klassische Viertelstunde, in der wenig zusammenlief. Die Chancenverwertung war nicht mehr gut, vor allem die Gegenstoßchancen blieben ungenutzt und so kam das große Flattern. Doch am Ende haben wir uns wieder gefangen und das Spiel über die Zeit gebracht. Spielerisch waren wir die klar bessere Mannschaft, hatten mit Christian Lofi den Matchwinner im Tor, der in der entscheidenden Phase den Grundstein für unseren Sieg legte. Der Sieg ist enorm wichtig und das ist auch das Einzige, was letztlich zählt“, sagt Kuhfeld.

 

Lofi und Legenhausen – Helbrecht (1), P. Müller (7), Plausinaitis (2), Merten, Schwiderski (3), Zelzer (2), Sattler (1/1), Moecke (4/1), M. Müller (5), Schreiner, Kuhfeld (3).

 

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HSG Mertesdorf/Ruwertal – TuS Daun (Samstag, 19.30 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Lokalderby im Ruwertal! Die HSG erwartet den TuS Daun, der noch nicht ganz sorgenfrei im Hinblick auf den Ligaverbleib ist. Doch bedingt durch die Fusion der beiden Hunsrück Vereine wird sich die Zahl der Absteiger wohl auf zwei reduzieren. Im Hinspiel waren die Dauner vor heimischer Kulisse chancenlos und musste der Ruwertal HSG einen klaren 33:21 Sieg überlassen.

 

Personal: Bei den Gastgebern steigen zwar die personellen Alternativen, doch weiterhin kann die Ruwertal HSG nicht in Bestbesetzung auflaufen: „Hinter Michael Stein steht ein Fragezeichen. Dazu wird Chrissie zu 90 Prozent nicht spielen können. Wir wollen kein Risiko gehen, zumal unser Punktestand so gut ist, dass wir bei einer möglichen Niederlage nicht nach hinten durchgereicht werden“, sagt HSG Trainer Christian Stein. Auf Dauner Seite ist unklar ob Jannis Willems auflaufen kann, dessen Handverletzung sich als Stauchung herausgestellt hat. Fehlen wird Abwehrspezialist Julian Keitsch. Dafür wird Melvin Wheaton, der im Hinspiel fehlte, auflaufen.

 

Prognose: Doch nach vier Niederlagen in Folge will die HSG wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Das zumindest erwartet Stein von seinen Jungs. Die Vorbereitung auf die Begegnung ist für die Gastgeber nicht einfach, zumal auch einige Spieler noch im Skiurlaub sind und direkt zum Spiel „einfallen“. „Gegen die variablen Dauner Deckungssysteme werden wir uns auf jeden Fall etwas einfallen lassen“, verspricht Stein. „Da wir nicht einschätzen können, wer bei den Gastgebern tatsächlich auf der Platte steht, müssen wir uns voll und ganz auf uns konzentrieren. Im Hinspiel hat die HSG Bassi Präder aus dem Spiel genommen. Auf diese taktische Variante sind wir jetzt gut vorbereitet. Die Ruwertaler gehören zu den Mannschaften, die uns nicht so liegen, genau wie die Ruwertalhalle.  Zudem liegt uns das Spiel ohne Harz nicht so. Doch viel wird davon abhängen, wer tatsächlich bei den Gastgebern aufläuft. Spielt der Rückraum komplett, ist er sicher einer der besten der Liga. Wichtig in dieser Woche wird sein, dass wir die bittere Niederlage der Vorwoche aus den Köpfen bekommen und mit Selbstvertrauen die Aufgabe im Ruwertal angehen. Dort haben wir nichts zu verlieren, wollen uns aber weniger Fehler als im Hinspiel erlauben. Dort führten allein 10 technische Fehler dazu, dass das Spiel zur Pause schon verloren war“, fordert Willems.

 

HSG Eifel – HSG Römerwall (Samstag, 19.30 Uhr, Wandalbert-Hauptschule, Prüm)

 

Ausgangslage: Römerwall hat die beiden Punkte gegen Schlusslicht HSG Eifel fest eingeplant. Eine mögliche Niederlage würde die HSG wieder in unnötige Bedrängnis bringen. Doch beim Hinspiel zeigten die Eifelaner eines ihrer besseren Saisonspiel und mussten sich nur mit vier Treffern geschlagen geben. Für die Gäste ein vier-Punkte-Spiel, in dem man den Abstand zu den beiden Abstiegskandidaten Schweich und MJC Trier entscheidend vergrößern könnte.

 

Personal: Die HSG hofft auf ihre derzeit bestmögliche Besetzung.

 

Prognose: „An die gute Leistung gegen Bendorf möchten wir anknüpfen und unserem Publikum ein tolles Handballspiel bieten. In den Trainingseinheiten werden wir uns intensiv auf den Gegner vorbereiten und das Spiel vom Wochenende hat der Mannschaft noch einmal einen Motivationsschub gegeben. Natürlich sehen wir uns nicht als Favorit in diesem Spiel, wir möchten aber so lange wie nur möglich den Zuschauern zeigen, dass in der Eifel guter Handball gespielt wird. Wir hoffen auch auf viele Zuschauer, die uns tatkräftig unterstützen werden. Das Hinspiel haben wir mit 4 Toren beim Mitaufsteiger denkbar knapp verloren. Wir werden wie in Römerwall aus einer gesicherten Abwehr heraus den Gegner zu Fehlern zu zwingen und unsererseits diese Fehler ausnutzen zu können. Im Angriff heißt es für uns "kühlen Kopf" zu bewahren und selbst so wenig Fehler wie möglich zu produzieren. Sollte uns dies alles gelingen könnte es ein schöner Handballabend in der Eifel geben“, hofft Trainer Sigi Garbe.

 

DJK/MJC Trier – TS Bendorf (Samstag, 19.30 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Jetzt gilt es für die MJC Trier! Gegen die TS Bendorf zählt im Abstiegskampf nur ein Sieg, zumal Mitkonkurrent Schweich am vergangenen Sonntag noch einmal eindrücklich unterstrichen hat, dass sich die Mannschaft von Trainer Andreas Rosch noch keinesfalls mit dem Abstieg abgefunden hat. Im Hinspiel mussten sich die Trierer in Bendorf mit 24:21 geschlagen geben! Die Begegnung im Abstiegskampf zwischen der MJC Trier und der TS Bendorf verspricht Spannung pur! „Mit Bendorf kommt eine Mannschaft, die sich im Abstiegskampf gegen die HSG Eifel am vergangenen Wochenende zwei wichtige Punkte sicherte und die jetzt in Trier einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt machen kann. Das Hinspiel hätten wir durchaus gewinnen können. Im Angriff zeigten wir eine gute Leistung, nicht so im Deckungsverband. Hier müssen wir ansetzen, dürfen uns die Schläfrigkeit nicht mehr leisten und wollen die Aussetzer unterbinden. In unserer momentanen Situation müssen wir in diesem Spiel beide Punkte einfahren, wollen wir den Abstieg noch vermeiden“, ahnt MJC Coach Alex Kuhfeld

 

Personal: Aus heutiger Sicht stehen uns alle Spieler für das Wochenende zur Verfügung

 

Prognose: „Bendorf verfügt mit Engler, Brinkmann und Majewski über erfahrene Spieler, doch es bleibt abzuwarten, wer letztlich beim Gast aufläuft.  Wir wollen aus einer stabilen Abwehr heraus schnell nach vorne spielen und das wichtige Heimspiel gewinnen. Hier gilt es für uns konzentrierter abzuschließen und vor allem in der Rückwärtsbewegung konsequent und gut organisiert zu agieren“, verlangt der Trierer Coach.

 

HSG Bad Ems/Bannberscheid – HSC Schweich (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Gerade gegen die Spitzenteams der Liga zeigt der HSC, dass man sich noch lange nicht aufgegeben hat. Zuletzt war Schweich gegen Tabellenführer Gösenroth/Laufersweiler ein gleichwertiger Sparingspartner und nachdem der Gastgeber zuletzt deutlich gegen Urmitz verloren hat, bleibt abzuwarten, ob die HSG die Saison schon abgehakt hat. „Das Spiel am vergangenen Sonntag gegen den Tabellenführer hat gezeigt das wir uns noch lange nicht aufgegeben haben und dass wir, wenn wir soweit komplett sind, auch mit den stärkeren Mannschaften in der Liga mithalten können. Trotzdem stehen wir dann mal wieder ohne Punkte da und die Chancen Punkte einzufahren werden natürlich immer weniger. Aktuell befinden wir uns in der finalen Phase der Planungen für die neue Saison. Leider werden einige Leistungsträger mit Ende der laufenden Saison ihre Karriere beenden und auch das Problem der Hallensanierung ab Beginn der Sommerferien macht uns die Planung sicherlich nicht einfach, da wir aktuell noch nicht wissen in welcher Halle wir dann spielen und trainieren können. Ich werde nach 19 Jahren als Trainer der ersten Mannschaft des HSC zum Saisonende aufhören, freue mich aber, dass viele Spieler bereits für die neue Saison zugesagt haben und so wird mein Nachfolger Christian Leyh eine ordentliche Truppe zur Verfügung haben. Christian war bereits in den letzten beiden Jahren als Co-Trainer aktiv bei uns und wird die Mannschaft zusammen mit Stephan Arenz und Carsten Rohr übernehmen“, verrät Schweichs Trainer Andreas Rosch.

Personal: „Neben den Langzeitverletzten fehlt am Samstag mein Bruder Johannes. Dirk Schmidt ist beruflich unterwegs und ob er es zum Spiel am Samstag schafft entscheidet sich kurzfristig“, sagt Rosch.

Prognose: „Obwohl wir das Hinspiel, in dem die Gastgeber auf ihren Topscorer aus disziplinarischen Gründen verzichtet haben, gewinnen konnten, gehen wir am Samstag als absoluter Außenseiter in die Begegnung. Jedoch macht mir die Leistung gegen Gösenroth und vor allem die Einsatzbereitschaft und die kämpferische Einstellung in diesem Spiel Hoffnung, nicht ganz chancenlos in dem Spiel auf der Insel Silberau zu sein. Das Fehlen von Johannes wiegt natürlich schwer und wir müssen versuchen das als Team zu kompensieren um die starken Gastgeber, die ihre letzten 8 Heimspiele in Folge gewinnen konnten, Paroli bieten zu können“, weiß der HSC Trainer.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch

(Samstag, 19.30 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Die Herrenabteilung beider Vereine folgen zum Ende der Spielzeit dem Frauen- und Jugendbereich und bilden die neue HSG Hunsrück. Die Trainer beider Mannschaften werden sich nach dieser Begegnung zusammensetzen um über ein mögliches Trainergespann Jochen Tatsch/Timo Stoffel zu sprechen. Doch zunächst steht das Lokalderby an, bei dem es um einiges geht. So könnte die HSG mit einem Sieg über die Gastgeber den Titelchancen des künftigen Kooperationspartners einen gehörigen Dämpfer verpassen und Bitburg zum Tabellenführer „küren“. Im Hinspiel entführten die SG Spieler beide Punkte aus der Hirtenfeldhalle und hoffen jetzt auf die Wiederholung des Hinspiel Erfolges und damit auf die besseren Karten im Titelkampf. Das es zu einem „Geschenk“ an die SG kommen wird, weisen beide Trainer entschieden von sich. Sowohl Tatsch als auch Stoffel sind mit ihren Teams darauf aus, in einem sportlichen Wettkampf den verdienten Sieger zu ermitteln.  

 

Personal: Auf Seiten der Gastgeber fällt David Scherschlicht bis Ende der Saison aus, bei den Gästen unterzieht sich Daniel Koch am Freitag seiner Schulteroperation.

 

Prognose: „Wir wollen das vorerst letztes Hunsrück Derby gewinnen, brauchen aber auch die beiden Punkte, um in der Meisterschaft dabei zu bleiben. Über Motivation bei meinen Spielern brauchen wir nicht zu reden. Wir freuen uns auf dieses Spiel, wollen Vollgas geben und bauen auf die Unterstützung unserer Zuschauer“, sagt SG Trainer Jochen Tatsch. „Wir schneiden uns zwar mit einem möglichen Sieg ins eigene Fleisch, doch die Jungs wollen dieses Spiel unbedingt gewinnen. Es gibt keinerlei Absprachen und das wird auch vom Vorstand so mitgetragen. Ich rechne mit einer vollen Halle und auf ein heißes aber faires Derby“, so Gästetrainer Timo Stoffel.

 

 

Berichte vom Spieltag 09./10 März 2019

 

TuS Daun – HSV Rhein-Nette 32:33 (18:12)

 

„Eine bittere Niederlage nach einem guten Spiel von uns“, meinte Dauns Trainer Markus Willems nach dem Spiel. Die Gäste aus Andernach drehten ein schon verloren geglaubtes Spiel und wurden für ihre Moral, aber auch aufgrund der nachlassenden Kräfte bei den Gastgebern vier Sekunden vor dem Ende mit dem Siegtreffer belohnt! Schon vor dem Spiel sah es personell nicht rosig für die Dauner aus, bei denen sich Jannis Willems im Abschlusstraining eine Handverletzung zuzog und für die Begegnung passen musste. So stellte Trainer Markus Willems seinen Sohn Luca auf die Mitteposition. Zudem waren einige Spieler des TuS erkältungsmässig angeschlagen.

 

„Es war klar, dass wir gegen Rhein-Nette ein hohes Tempo gehen mussten, schnell in den Gegenstoß und beim Rückzugsverhalten arbeiten, dann aber im Positionsspiel ruhig spielen und damit Kräfte schonen“, verriet Willems.

 

Als die Gastgeber sich nach einer ausgeglichenen Anfangsphase vom 9:9 in der 16. Minute auf 16:10 in der 27. Minute absetzten, schien die Mannschaft von Trainer Markus Willems auf dem besten Wege, für die Überraschung des Spieltages sorgen zu können. Den sechs Tore-Vorsprung brachte die Mannschaft mit 18:12 in die Kabine. Sicherlich konnten man zum Seitenwechsel einigen nicht genutzten Chancen nachtrauern, doch in der Pause war es wichtig, der Mannschaft klar zu machen, dass die Körperspannung gehalten werden musste.

 

„Da ich die Leistungsträger im ersten Spielabschnitt durchspielen ließ, wollte ich dies auch in den ersten Minuten tun, um sie dann für die Restspielzeit zu schonen. Doch der Schuss ging nach hinten los! Mit drei Treffern in Folge waren die Gäste jetzt beim 18:15 wieder dran.“, klagte Willems.

 

Vor allem Yannick Mehlem und Jannik Lenz (zusammen 19 Treffer) bekam der Dauner Deckungsverband nie in den Griff und so hatte Mehlem und Lenz entscheidenden Anteil daran, dass ihre Mannschaft jetzt Tor um Tor aufholte und beim 30:30 in der 56. Minute den Ausgleich schaffte. Die Gastgeber zollten ihrer sehr offensiven 3:2:1 Deckung jetzt Tribut, die Beine wurden müder und so nutzten die schnellen Gästespieler, allen voran Mehlem und Lenz die Lücken.

 

Die Schlussminuten waren dann an Spannung nicht mehr zu überbieten! Beim 31:31 vergab Dauns Routinier Pat Brümmer den zweiten seiner 10 Siebenmeter! Doch Brümmer behielt wenig später die Nerven und versenkte den nächsten Strafwurf für die Eifelaner zur umjubelten 32:31 Führung knapp 90 Sekunden vor dem Ende. Als den Gästen durch Jannik Lenz knapp eine Minute vor dem Ende der Ausgleich zum 32:32 gelang, schien dennoch zumindest ein Punktgewinn für die Gastgeber denkbar. Daun scheiterte mit seinem letzten Angriff am starken HSV Keeper Michael Stitz und 25 Sekunden vor dem Ende nahm Gästecoach Häring die Auszeit und es war an Yannik Mehlem vier Sekunden vor dem Ende den Siegtreffer für die Andernacher zu markieren.

 

"Statt Mehlem, der aus spitzem Winkel mit einem Sprungwurf in die lange Ecke für den Siegtreffer sorgte, früh zu attackieren, versuchte unser Abwehrspieler den Wurf zu blocken“, klagte Willems, der aber auch selbstkritisch bemerkte, dass er auf eine 6:0 Deckung hätte umstellen müssen.

 

„Bis in die Schlussminuten funktionierte unsere 3:2:1 Deckung eigentlich sehr gut, die Gäste taten sich schwer. Doch 21 Gegentore im zweiten Spielabschnitt waren entschieden zu viel. Letztlich machte sich aber auch die schlechte Vorbereitung über die Fastnachtszeit bemerkbar. Uns fehlten heute zu den Leistungsträgern einfach die Alternativen auf der Bank. Im Tor zeigte Carsten Lindner im ersten Spielabschnitt eine sehr starke Leistung, nach dem Wechsel ging das Torhüterduell klar an die Gäste. Über 60 Minuten machten unsere Routiniers Pat Brümmer und Bassi Präder ein starkes Spiel, Luca überzeugte bis zu dem Zeitpunkt, zu dem er müde wurde. Letztlich waren Kleinigkeiten entscheidend, leider haben wir uns nach dem Wechsel vom Tempo und der Hektik anstecken lassen", klagte der Dauner Coach.

 

Lindner und Rode – Eich (2), Tran (1), L. Willems (4), Otto (3), Brümmer (12/8), Präder (9), Mayer, Wheaton (1), Illigen, Rahn.

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – DJK/MJC Trier 34:28 (19:11)

 

Seinen Einstand als verantwortlicher Trainer bei den Trierern hatte sich Alex Kuhfeld, der als Spielertrainer fungierte, sicher anders vorgestellt. Die Hunsrücker ließen von Beginn an keine Zweifel daran aufkommen, wer am Ende die Hirtenfeldhalle als Sieger verlassen sollte.

 

So starteten die Gastgeber mit drei Treffern in Folge zum 3:0 in der 5. Minute, verteidigten diesen drei Tore Vorsprung bis 9:6 in der 13. Minute und zogen dann über 12:6 auf 19:11 zur Pause davon. Sieben Treffer steuerte im ersten Spielabschnitt Manuel Schell für die Gastgeber bei. Die Pause tat den Trierern gut, die gleich drei Treffern nach Wiederanpfiff erzielten und auf 19:14 in der 35. Minute verkürzten. Da die Gastgeber nicht mehr in der Lage schienen, sich wieder deutlicher abzusetzen, nahm HSG Coach Timo Stoffel in der 37. Minute beim 21:16 die Auszeit! Bis 25:21 in der 45. Minute blieben die Trierer dran, doch dann entschied die HSG die Begegnung mit fünf Treffern in Folge beim 30:21 in der 53. Minute.

 

„Die Vorbereitung auf dieses Spiel gestaltete sich schwieriger als ich das angenommen hatte, doch wir die Sache dann ordentlich erledigt. Aus einer aggressiven Abwehr haben wir den Ball schnell laufen lassen und hatte in Benny Schug im Tor einen starken Rückhalt. In der Halbzeit hatten wir uns vorgenommen, da weiterzumachen, wo wir im ersten Spielabschnitt aufgehört hatten, doch jetzt leisteten wir uns zu viele Einzelaktionen und so ging der Spielfluß verloren und damit auch das Konzept. Die Trierer waren heute nicht der erwartet starke Gegner“, fand HSG Coach Timo Stoffel.

 

„Unsere Trainingswoche war alles andere als optimal, da urlaubsbedingt einige Spieler fehlten. Zudem musste unser Abwehrspezialist Moritz Merten krank passen und so war ich gezwungen, die Abwehr umzustellen. Letztlich haben wir nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten, uns viele technische Fehler geleistete, die erste Halbzeit verschlafen, aber auch zu nervös gespielt. Im Angriff verloren wir phasenweise komplett den Faden und so war unser Rückstand zur Pause vorentscheidend. In der Kabine haben wir uns dann vorgenommen, nochmals bei null anzufangen, haben uns gefangen und uns wieder ran gekämpft. Doch in der entscheidenden Phase wollten einige Spieler bei uns, den Rückstand noch schneller reduzieren und der Schuss ging nach hinten los. Wir müssen nach vorne schauen, jetzt kommen die wichtigen Wochen auf uns zu. Dabei müssen wir die Konzeptionen, die wir im Training erarbeiten, auch im Spiel durchziehen. Wir wollen uns auf jeden Fall die Klasse sichern, das ist der Anspruch der Mannschaft. Ganz wichtig für uns ist jedoch, die Abschlussquote zu verbessern, wir brauchen einfach zu viele Chancen, erklärt MJC Coach Alex Kuhfeld.

 

HSG: Everding, Luth und Schug – Ströher (2), Koch (3), J. Schneider (3), B. Klei (1), Stürmer (7), Mangold (3), L. Schneider, K. Schell (4), C. Klei (1), M. Schell (10/4),

 

MJC: Legenhausen und Lofi – P. Müller (5), Plausinaitis, Kinzig, Schwiderski (1), Zelzer (2), Sattler (1), Moecke (7), M. Müller (6), Schreiner, Steil, Kuhfeld (6).

 

TS Bendorf – HSG Eifel 27:21 (12:13)

 

Bis zur 45. Minute bot Aufsteiger HSG Eifel der TS Bendorf einen harten Fight, führte zwischenzeitlich und erst nach dem 19:17 in der 46. Minute geriet die Mannschaft von Trainer Siggi Garbe auf die Verliererstrasse! Bis dahin war es ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem Die Eifelaner im ersten Spielabschnitt bis zum 8:9 in der 22. Minute ständig vorlegen konnte. Über 12:11 schienen die Gastgeber dann das Spiel in den Griff zu bekommen, doch zur Pause überraschten die Gäste mit der 12:13 Führung. Den letzten Ausgleich schaffte das Garbe-Team beim 15:15 in der 36. Minute, dann zogen die Gastgeber über 19:17 auf 24:18 in der 56. Minute davon, die Auszeit der Gäste kam zu spät!

 

„Schade, zu mindestens einen Punkt hätten wir sehr gerne mitgenommen. Die Mannschaft hat sich an die taktischen Vorgaben von der ersten Sekunde des Spiels gehalten und zeigte auch, welche Möglichkeiten sie trotz des dezimierten Kaders hatte. Aus einer kompakten und gut eingestellten Abwehr, in der jeder Spieler bereit war, den Fehler des anderen auszubessern, gelang es uns die Schnelligkeit aus dem Spiel zu nehmen. Auch im Angriff warteten wir geduldig auf unsere Chancen und nutzten sie auch. Wichtig war es das die Mannschaft die Rückwärtsbewegung sehr gut annahm und so Bendorf nicht allzu oft die Tempogegenstöße zu ende spielen konnten. Es entwickelte sich ein spannendes Spiel, in dem jede Mannschaft auf die Fehler des anderen wartete. Interessant war auch die Reaktion auf den Rängen. War am Anfang des Spiels noch richtig Stimmung in der Halle, wurde es ab der 20. Minute richtig leise, da anscheinend niemand mit diesem Spielstand gerechnet hat. So gingen wir mit einer Führung in die Pause. In der zweiten Halbzeit haten wir zunächst einige Anlaufschwierigkeiten. Erst die Umstellung auf zwei Kreisläufer brachte uns die nötige Sicherheit im Angriffsspiel zurück. Beim Stande von 21:18 in der 50. Minute nahm Bendorf eine Auszeit. Wir wollten unbedingt den Punkt und versuchten das Tempo zu erhöhen und hier viel die Entscheidung. Innerhalb von fünf Minuten konnten wir vier Tempogegenstöße im Tor nicht unterbringen und aus dem Positionsspiel trafen wir dreimal Aluminium. Jetzt war der Drops gelutscht. Schade, ein Punkt wäre sicherlich verdient gewesen. Wir arbeiten weiter und freuen uns über die Entwicklung, die das Team im Augenblick macht. Mut machen auch die Aussagen von Spielern, Trainer und am Samstag sogar) von Zuschauern, die alle Respekt vor der Leistung der HSG Eifel zeigten! Wie sagte ein Spieler aus Bendorf nach dem Spiel zu mir: "Ich habe tiefsten Respekt vor Eurer Leistung. Was ihr da auch im Kopf durchmacht und nicht auseinanderfliegt, das kann man nicht hoch genug bewerten! Dem ist nichts hinzuzufügen“, findet HSG Coach Siggi Garbe.

 

Herbst und Hoffmann – Jahnke (7/2), Neuerburg (4), J. Leppin, Lemmen (1), Schmitz (1), N. Leppin (1), Morgens (5), Plano (2), Kappelmann.

 

 

HSG Römerwall – TV Bitburg 28:34 (13:17)

 

Ersatzgeschwächt traten die Eifelaner die Fahrt nach Römerwall an. Rückraumspieler Chris Stelmach wird aufgrund seiner Rückenprobleme für gut einem Monat ausfallen. Überhaupt nicht ihr Spiel fanden die Eifelaner bei der HSG Römerwall und bereits nach 14 Minute nahm Trainer Sven Lauer die Auszeit. Zu diesem Zeitpunkt führten die Gastgeber mit 8:6! 

 

„Gegen Tim Binnes und den Römerwaller Rückraum hatten wir einige Probleme. Mit ihrem guten „eins gegen eins“ Aktionen brachten sich uns in Schwierigkeiten, doch nach der Manndeckung gegen Tim Binnes lief es für uns dann besser“, erklärte TVB Coach Sven Lauer.

 

Erst jetzt wurden die Gäste stärker, gingen beim 9:10 in der 19. Minute erstmals in Führung, doch erst beim 11:14 gelang es dem Favoriten, den Vorsprung deutlicher auszubauen, zur Pause führte der Favorit 13:17! Nach dem Wechsel legten die Bitburger nach, legten auf 18:25 vor und zwangen so, die Gastgeber zur Auszeit!

 

Die nächste Auszeit nahmen die Römerwaller beim 25:31 in der 53. Minute, die Begegnung war aber bereits entschieden! Am Ende feierten die Gäste ihren 28:34 Auswärtserfolg. „Es gab im zweiten Spielabschnitt Phasen, in denen wir in der Abwehr nicht gutstanden und mit dem Kreuzen der Gastgeber nicht zurechtkamen. Dennoch haben wir den Sieg souverän über die Zeit gebracht. DA war sicher keine Glanzleistung, aber Pflicht erfüllt“, meldete Lauer.

 

Schwerdt und Otte – Engel (2), Hertz (8), Guldenkirch (3), Straub, Steinbach (2), Enders (10/3), Sonnen (4), Kaufmann (1), J. Lauer (4), Nelles.

 

HSC Schweich – SG Gösenroth/Laufersweiler 23:30 (14:16)

 

Gut ins Spiel fanden die Gäste, die auf 1:4 vorlegten, das Spiel klar im Griff hatten und dann völlig unnötig den Gastgeber wieder ins Spiel finden ließen. Schweich glich beim 5:5 in der 12. Minute aus und kam auch nach dem 7:11 in der 17. Minute wieder auf 10:12 heran, konnte aber nie ausgleichen. So ging der Favorit mit einer 14:16 Führung in die Kabine.

 

Auch nach dem Wechsel blieb Schweich dran, war beim 16:17 bis 21:22 dran, doch dann setzte sich die konditionelle Überlegenheit der Gäste durch. Über 21:25 in der 48. Minute und 22:27 in der 54. Minute war das Spiel entschieden.

 

„Gegen den Tabellenführer haben wir unsere Sache gut gemacht, boten eine der besseren Saisonleistungen und konnten den Favoriten bis 21:22 in der 46. Minute ärgern. Dann aber gingen uns die Kräfte aus, gerieten aufgrund der Zeitstrafen zu oft in Unterzahl und so kam es zu einem verdienten Gästesieg. Wir haben den Hunsrücker das Leben schwer gemacht und hoffen jetzt, gegen leichtere Gegner auf den einen oder anderen Punkt“, erklärte Schweichs Trainer Andreas Rosch nach der Heimniederlage, bei der er fünf vergebenen Siebenmetern hinterher trauerte. „Das Spiel wäre sicherlich noch enger geworden“.

 

SG Coach Jochen Tatsch meinte: „Es war das erwartete enge Spiel gegen Schweich, das zum Glück nicht bis in die Schlussphase eng blieb. Unsere physische Überlegenheit gab letztlich den Ausschlag. Licht und Schatten wechselten dabei in unserem Spiel, mit dem ich aber nicht unzufrieden bin. Guten Aktionen über den Kreis, so wie wir sie im Training einstudiert haben, folgten unvorbereitete und frühzeitige Abschlüsse. Nico Hassley machte ein gutes Spiel und ist eine absolute Verstärkung für uns auf Rechtsaussen. Dazu überzeugte Luca Schneider in Abwehr und Angriff“, resümierte Tatsch.

 

HSC: Reich und Schmidt – Quary (6/2), T. Müller (1), Kordel, Rosch (6), Lieser, Peters (2), Nerling (2/2), Rohr (1), Karrenbauer (5)

 

SG: Olivier, Schneider und Scherschlicht – Schneider (3), Faust, Hassley, Nicolae (6/1), C. Saam (1), Conrath (2), Reuter (3), Löwen (7),

 

08. März 2019

 

HSG Hunsrück ab kommender Saison auch im Männerbereich

 

Pressemitteilung der HSG Hunsrück

 

Zur Saison 2019/2020 wird es neben den bereits bestehenden Kooperationen JSG Hunsrück im Jugend- und HSG Hunsrück im Damenbereich, auch eine durchgängige Spielgemeinschaft HSG Hunsrück im Herrenbereich gegründet und somit auch die Kooperation im Herrenbereich vollzogen.

 

In der gemeinsamen Sitzung vom Freitag, dem 22. Februar wurde dies in einer verbindlichen Absichtserklärung durch die verantwortlichen u.a. Personen der jeweiligen Stammvereine HSG IKH und der SGGL fixiert.

 

Damit die Spiele aller Kooperationsmannschaften einem breiten Publikum präsentiert werden können findet der Spielbetrieb überwiegend in den Hallen Kleinich und Sohren statt. Ein großer Vorteil ist, dass für den Trainingsbetrieb der 3 Damen-, 5 Herren und 16 Jugendmannschaften durch die durchgängige Kooperation mehrere Hallen im gesamten Verbreitungsgebiet zur Verfügung stehen.

 

Die Zielsetzung ist darauf abgestellt, auch im Herrenbereich eine nachhaltig spielfähige Mannschaft für die RPS Oberliga zu installieren. Hier agiert die HSG Hunsrück im Damenbereich bereits seit einigen Jahren sehr erfolgreich. Auch im Jugendbereich nimmt die JSG Hunsrück in den letzten 8 Jahren durchgängig am Spielbetrieb der RPS-Oberliga teil.

 

Um die Identifikation für die Kooperation aller beteiligten Mannschaften zu gewährleisten sollen für die beiden ersten Damen- und Herrenmannschaften neue Trikotsätze angeschafft werden, die koordiniert bei den Sponsoren beider Stammvereine vermarktet werden sollen. Somit wird von Beginn an der  Kooperationsgedanke in der Breite noch stärker nach außen getragen.  

 

Zudem wirbt für die JSG Hunsrück demnächst ein im Schulbetrieb in der Region, Kirchberg, Sohren-Büchenbeuren, Rhaunen, Kleinich und Morbach eingesetzter Bus, um den eigenen Nachwuchs zu forcieren.

 

Vorschau auf den Spieltag 09/.10. März 2019

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – DJK/MJC Trier (Samstag, 17.30 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Am Samstag geht es für die MJC zu einem Topteam der Liga nach Kleinich, die mit nur neun Minuspunkten im oberen Drittel der Tabelle stehen. „Das Hinspiel gegen Irmenach verlor meine Mannschaft knapp in der Arena, bedingt durch ein paar unkonzentrierte Aktionen in der Schlussphase des Spieles“, erinnert sich der neue MJC Trainer Alex Kuhfeld. „Auch mir ist das Spiel noch in guter Erinnerung, dass wir letztlich glücklich gewinnen konnten“, gibt HSG Trainer Timo Stoffel zu.

 

Personal: Zum jetzigen Zeitpunkt sind alle Spieler bei den Trierern an Bord und so hofft Kuhfeld, in Bestbesetzung auflaufen zu können. Bei den Gastgebern gestaltete sich die Vorbereitung aufgrund der unterschiedlichen Gründe nicht so, wie sich das Stoffel gewünscht hätte. So bleibt abzuwarten, wer bei der HSG am Samstagabend auflaufen wird.

 

Prognose: „Gerade bei der derzeitigen Tabellensituation müssen wir natürlich punkten.  Das wird gerade gegen Irmenach/Kleinich/Horbruch sehr schwierig. Unser Gegner verfügt über einen sehr starken und ausgeglichenen Rückraum in der Liga. Dazu spielen die Gastgeber eine gute Abwehr und einen schnellen Ball nach vorne. Wir müssen mit der gleichen Einstellung wie aus dem Hinspiel in die Begegnung gehen und die Partie so lange wie möglich offenhalten, um am Ende punkten zu können. Auf jeden Fall müssen wir leichte Fehler vermeiden und die herausgespielten Chancen konsequent nutzen. Sollte uns das gelingen, sind wir zwar der Außenseiter gegen die Gastgeber, aber die Möglichkeit für eine Überraschung zu sorgen, ist durchaus drin“, glaubt Kuhfeld.

 

„So ein Trainerwechsel kann einen Schub bringen, das haben wir ja bei uns gesehen. Meine Mannschaft ist aus dem Hinspiel gewarnt und weiß, dass die Trierer besser sind, als ihr Tabellenplatz. Wollen wir oben dran bleiben, müssen wir dieses Spiel aber unbedingt gewinnen“, weiß Stoffel.

 

TuS Daun – HSV Rhein-Nette (Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Mit 35:27 kassierte der TuS im Hinspiel in Andernach eine schmerzliche Niederlage. Dennoch war Trainer Markus Willems nicht unzufrieden mit der Leistung seiner Spieler, die nach der Pause ihre Aufholjagd starteten, am Ende fehlten aber die Kräfte und so kassierte die Mannschaft eine deutliche Niederlage. „Wir stehen gegen Rhein-Nette vor einem schweren Heimspiel. Die Mannschaft ist sehr ausgeglichen besetzt und hat in Jannik Lenz einen der Top- Torschützen der Rheinlandliga in Ihren Reihen. Das Team von Trainer Hermi Häring konnte zuletzt die stark ersatzgeschwächte HSG Mertesdorf deutlich bezwingen und kassiert insgesamt mit die wenigstens Gegentore in der Liga, was für Ihre gute Abwehrarbeit und Ihre Torhüter spricht. Dementsprechend müssen wir versuchen unsere Angriffe konzentriert und konsequent zu Ende zu spielen und diese dann sicher abschließen. Leider verlief die Vorbereitung in den letzten zwei Wochen nicht optimal. Einige Spieler waren krank oder mussten verletzungsbedingt passen und andere nutzten die spielfreie Zeit für den verdienten Urlaub, so dass wir nur sehr dezimiert trainieren konnten. Umso mehr wird es auf die Trainingseinheiten in dieser Woche ankommen, um sich auf das Spiel einzustimmen“, sagt Pat Brümmer, Co-Trainer des TuS Daun.

 

Personal: „Wir hoffen, dass alle Betroffenen Ihre Erkältungen auskuriert haben und wir dann in Bestbesetzung auflaufen können. Melvin Wheaton musste zwar zuletzt wegen Knieproblemen im Training pausieren, aber diese Pause sollte dafür gesorgt haben, dass er in dieser Woche wieder einsatzbereit ist“, hofft Brümmer.

 

Prognose: „Der Gast verfügt über eine gut aufeinander abgestimmte und gleichmäßig besetzte Mannschaft und wird versuchen aus einer sicheren Deckung zu leichten Toren zu kommen. Im Hinspiel haben wir dort hoch verloren und haben noch etwas gut zu machen. Wir dürfen uns nur wenige technische Fehler und Fehlwürfe leisten und werden natürlich versuchen das Spiel zuhause zu gewinnen, um einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt zu machen“, erklärt Brümmer.  

 

TS Bendorf – HSG Eifel (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: „Bendorf, da war doch was!!? Im Hinspiel überfuhr uns Bendorf in der ersten Halbzeit völlig, wir bekamen keinen Zugriff auf das schnelle Spiel der Bendorfer, die jeden Fehler gnadenlos bestraften“, erinnert sich HSG Trainer Sigi Garbe.

 

Personal: „Welches Personal bei uns auflaufen wird, kann ich noch nicht sagen, da ich die Mannschaft erst am Mittwoch zum ersten Mal sehen werde,“ verrät der HSG Coach.

 

Prognose: „Für uns gilt es nun, weniger Fehler im Angriff zu machen und aus einer stabilen Abwehr heraus selbst gefährliche Akzente zu setzen. Das wird uns aber nur gelingen wen wir hoch konzentriert spielen und jeder für jeden kämpft. Gerade die Konzentration wird für uns wichtig sein, umso die Fehler gerade im Angriff zu reduzieren. Leider scheint Bendorf ihr Tief im neuen Jahr überstanden zu haben, darauf deuten vor allem die letzten Ergebnisse“, klagt Garbe.

 

HSG Römerwall – TV Bitburg (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Deutlich gewann der TV Bitburg mit 37:22 das Hinspiel sowie das Pokalspiel und geht auch in das Rückspiel als klarer Favorit. Die Gastgeber kamen bislang zu drei Siegen und vier Unentschieden und liegen mit 10 Punkten derzeit auf dem Nichtabstiegsplatz. Doch dahinter lauern die Mannschaften aus Schweich und der DJK/MJC Trier auf ihre Chance. Die Gastgeber fuhren ihre drei Siege allesamt vor heimischem Publikum ein. Bitburg ist gewarnt, darf im Kampf um die Meisterschaft in Römerwall nichts anbrennen lassen und steht wie der Gastgeber unter Druck. „Wir haben es nach dem erneuten Punktverlust der SG Gösenroth/Laufersweiler jetzt wieder selbst in der Hand, mit einem Sieg über die Hunsrücker den Titel einzufahren. Doch bis dahin gilt es, weiterhin voll motiviert alle Aufgaben souverän zu lösen“, verlangt Bitburgs Trainer Sven Lauer.

 

Personal: Die Eifelaner fahren in Bestbesetzung nach Römerwall.

 

Prognose: „Wir wollen eine gute 3:2:1 Deckung spielen und damit den Dreh- und Angelpunkt des Römerwaller Spiels sowie deren Spielertrainer Tim Binnes in den Griff bekommen, seine Schnelligkeit unterbinden, ebenso seine Torgefährlichkeit und seine Anspiele an die Mitspieler. Das Spiel müssen wir so frühzeitig in den Griff bekommen und wollen aus einer sicheren Abwehr zu einfachen Toren kommen. Das erfordert die volle Konzentration der Mannschaft, die ohne Harz in Römerwall mit schnellen Toren für klare Verhältnisse sorgen muss. Entsprechend motiviert sollten die Jungs auflaufen“, verlangt Lauer.

 

HSC Schweich – SG Gösenroth/Laufersweiler (Sonntag, 17 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: „Nach der deutlichen Niederlage bei der MJC stehen wir nun mit dem Rücken zur Wand. Auch wenn die Mannschaften, die vor uns in der Tabelle stehen nicht zu weit enteilt sind, kommt erschwerend hinzu, dass wir gegenüber den drei vor uns platzierten Mannschaften jeweils den direkten Vergleich verloren haben. Aber auch die Gäste, die als Tabellenführer nach Schweich kommen, müssen das Spiel unbedingt gewinnen, um weiter an der Tabellenspitze zu verweilen“, erklärt Schweichs Trainer Andreas Rosch. „Weniger als das Hinspiel haben die Leistungen der letzten beiden Spiele gezeigt, dass wir im Angriff einige Defizite haben, an denen wir in den letzten drei Wochen gearbeitet haben. Jetzt müssen wir aber wieder den Rhythmus finden und eine positive Serie starten“, verlangt SG Trainer Jochen Tatsch.

Personal: Max Kratz, Tim Karrenbauer und wohl auch Carsten Peters fallen auf Schweicher Seite weiter verletzungsbedingt aus. Henri Herz weilt im Urlaub. So ergänzt der Gastgeber wieder durch die zweite Mannschaft. Die Gäste können wohl in Bestbesetzung auflaufen, Stefan Hermann hat zwischenzeitlich das Training auch wieder aufnehmen können.

Prognose: „Natürlich sind wir klarer Außenseiter und alles andere als ein Sieg der Gäste wäre ein Riesenüberraschung. In der Woche vor Karneval haben wir aufgrund von Krankheit und Verletzung überhaupt nicht trainiert und diese Woche haben wir aufgrund der Hallenbelegung durch Karneval nur eine Trainingseinheit zur Verfügung. Im Hinspiel konnten wir das Spiel überraschenderweise sehr lange bestimmen und mussten uns erst 5 Sekunden vor Schluss mit einem Tor geschlagen geben. Jetzt am Sonntag müsste bei uns alles passen und die Gäste einen schlechten Tag erwischen, wenn wir was Zählbares auf unserer Seite verbuchen wollen“, ahnt Rosch. „Egal wer der Gegner ist, wir stehen vor einem schweren Spiel, da wir erst einmal unseren Rhythmus finden müssen, wollen Gas geben um ein Wort bei der Titelvergabe mitreden zu können“, sagt der Gästetrainer.

 

Spieltag 23./24. Februar 2019

 

HSG Bad Ems/Bannberscheid – HSG Mertesdorf/Ruwertal 39:21 (15:13)

 

Das Ergebnis in Wirges war absolut zweitranging für die personell so gebeutelten Ruwertaler. „Hauptsache keiner verletzt und Danke an die Jungs aus der zweiten Mannschaft, die sich heute zur Verfügung gestellt haben. In der ersten Hälfte hat das mit unserem Aufgebot noch recht gut funktioniert. Doch sicherlich haben die Gastgeber hier auch mit angezogener Handbremse gespielt. Nach dem Wechsel fanden die Gastgeber dann bessere Lösungen und so wurde am Ende der Klassenunterschied an diesem Tage deutlich“, resümierte Ruwertals Trainer Christian Stein.

 

So führten die Ruwertaler sogar bis zum 7:8 in der 16. Minute und blieben bis zur Pause auf Schlagdistanz. Nach dem 17:15 in der 35. Minute bauten die Gastgeber dann ihren Vorsprung kontinuierlich über 24:16 in der 41. Minute auf 39:21 aus.

 

Schöler – Wipf (1), Voß, Wenzel (2). M. Simon (2), Thesen (1), Keil (2), Billen (7/1), Zinni, C. Stein (6)

 

HSG Bad Ems/Bannberscheid – HSG Mertesdorf/Ruwertal (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Seit vier Spieltagen eilt die HSG Bad Ems/Bannberscheid jetzt von Erfolg zu Erfolg! Anders sieht es dagegen bei den Gästen aus dem Ruwertal aus, die personell auf dem Zahnfleisch gehen und nach drei Niederlagen in Folge von Platz drei auf Platz sieben zurückgefallen sind. Und auch am Wochenende sieht es alles andere als gut für das Nachholspiel aus!

 

Personal: „Andi hat ein Spiel Sperre erhalten und er fehlt damit ebenso wie Chrissi Schröder, Michael Stein, Magga Frisch, Philipp Simon, Thomas Billen. Dazu ist derzeit noch Torwart Daniel Roth krank und der Einsatz von Max Simon wegen einer Knieverletzung fraglich“, erklärt HSG Trainer Christian Stein.

 

Prognose: „Das Ergebnis ist absolut zweitrangig. Ich hoffe, dass wir wenigstens eine spielfähige Mannschaft aufbieten können und wir Spieler aus der zweiten Mannschaft mitnehmen können“, sagt Stein.

 

18. Februar 2019 | 18:36 Uhr

Jens Lepage: Niemals geht man so ganz ...

 

 

 

 

 

Lass dich drücken: Jens Lepage (rechts), wird von seinen Mitspielern (hier Simon Jahnke mit der Rückennummer 4) verabschiedet. FOTO: TV / HANS KRAEMER

 

Prüm. 20 Jahre hat der Spielmacher für Prüm gespielt. Jetzt ist Schluss – aber vielleicht nicht für immer. Von Mirko Blahak

 

So richtig realisiert hat Jens Lepage noch nicht, dass seine Handball-Karriere am vergangenen Samstag zu Ende gegangen ist. „Es war schon ein bisschen emotional“, berichtet der Prümer, der beim Heimspiel der HSG Eifel gegen die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch gebührend verabschiedet wurde. Von den Teamkollegen gab’s einen prallgefüllten roten Umschlag. „Die Mitspieler hatten zusammengelegt. Da waren mehr als 200 Euro drin“, berichtet Lepage, der als Siebenjähriger beim SK Prüm mit dem Handballspielen begonnen hatte und den Eifelern immer treu geblieben ist – auch während seines Maschinenbaustudiums in Trier.

Nun ist Schluss für den Spielmacher – mit gerade mal 27 Jahren und wenige Wochen vor Saisonende. Dafür gibt’s einen erfreulichen Grund. „Ich habe geheiratet, und meine Frau und ich erwarten in Kürze Nachwuchs“, begründet Lepage die neue Prioritätensetzung. Als Spieler hat er mit Ausnahme des Tors alle Positionen mal bekleidet. Viel zu verdanken habe er unter anderem seinem ehemaligen Jugendtrainer Wolfgang Schürer sowie seinen Teamkollegen und „guten Freunden“ David Morgens und Simon Jahnke. Besonders im Gedächtnis haften bleiben wird der Rheinlandliga-Aufstieg mit dem SKP in der Vorsaison: „Darauf hatten wir so lange hingearbeitet.“

Wie wird es künftig sein – so ganz ohne Handball? „Ich habe mir noch kein neues Hobby gesucht. Bestimmt werde ich ab und zu bei den Jungs im Training vorbeischauen“, sagt Lepage. Ein Comeback ist keineswegs ausgeschlossen – „nicht in der ersten Zeit, aber vielleicht in zwei, drei Jahren.“ Lepage hält sich mehrere Optionen offen: vielleicht als Jugend-Trainer beim SK Prüm. Oder auch nochmal als Spieler. Wie sang Trude Herr einst: Niemals geht man so ganz.

 

 

Spieltag 16./17. Februar 2019

 

DJK/MJC Trier – HSC Schweich 33:23 (18:12)

 

Kein Rheinlandliga Niveau hatte die Begegnung der beiden abstiegsgefährdeten Teams aus Trier und Schweich. Am Ende setzte sich der Gastgeber aufgrund der individuell stärkeren Besetzung klar gegen eine personelle arg gebeutelte Schweicher Mannschaft durch.

 

„Am Morgen war klar, dass wir nur zwei Stammspieler unserer Mannschaft zur Verfügung hatten. So kamen einige Spieler heute zu ihrem Rheinlandliga-Debut“, erklärte Schweichs Trainer Andreas Rosch. Sein Trainerkollege Ralf Martin überraschte mit der Aussage, dass dies sein letztes Spiel als Trainer der Trierer gewesen sei. „Aufgrund der nun anstehenden Pause erschien es mir der richtige Zeitpunkt, den Wechsel zu Alex Kuhfeld zu vollziehen. Das setzt vielleicht im Abstiegskampf neue Motivation frei“.

 

Von Beginn an entwickelte sich eine zerfahrene Begegnung, in der sich beide Mannschaften mit vielen technischen Fehlern regelrecht überboten. Lediglich die Torhüter auf beiden Seiten sorgten für Höhepunkte auf dem Platz. Die defensive 6:0 Deckung der Gastgeber funktionierte nicht, die Mannschaft bekam keinen Zugriff auf ihre Gegenspieler und so hielt das Team von Trainer Andreas Rosch das Spiel dank Kreisläufer Patrick Karrenbauer und Rückraumspieler Daniel Rohr bis zum 9:9 in der 15. Minute offen. Angetrieben von Marco und Philipp Müller kamen die Gastgeber nach der Auszeit der Schweicher Mannschaft zu fünf Treffern in Folge und so zum 14:9 in der 25. Minute. Vor allem Linkshänder Philipp Müller war vom Schweicher Deckungsverband nie zu kontrollieren und so war Müller am Ende mit 12 Treffern der auffälligste Feldspieler auf dem Platz. Zur Pause war die Begegnung beim 18:12 entschieden.

 

Zu nachlässig agierte der Trierer Deckungsverband nach der Pause und so konnte sich das Martin Team zunächst nicht weiter absetzen. Die Gäste verloren zusehends ihre spielerische Linie, waren gegen die offensivere Deckungsvariante der MJC Spieler nicht zurecht, fanden keine guten spielerischen Lösungen und wurden bis zum 25:15 in der 40. Minute immer wieder für ihre Ballverluste mit schnellen Toren bestraft. Das der Sieg der Gastgeber am Ende nicht noch deutlicher ausfiel, lag auch an der Tatsache, dass das Spielniveau zusehends verflachte und in den Schlussminuten kaum mehr mitanzusehen war. Am Ende stand ein klarer 23:13 Erfolg der Trierer MJC auf der Anzeigetafel. Mit dem Sieg rückt Trier nun an Schweich vorbei, die in dieser Aufstellung keine Chance auf den Ligaverbleib haben sollten.

 

MJC: Lofi, Buttlar und Legenhausen – P. Müller (12), Plausinaitis (2), Merten (3), Schwiderski (3), Zelzer (1), Sattler (2/1), Moecke (1), M. Müller (6), Schreiner (1), Krauß (1), Kuhfeld (1)

 

HSC: Reich und Schmidt – N: Wagner, Müller, T. Wagner (3), F. Rosch (1/1), Kordel (1), Nerling (2), Rohr (7/1), Kolling, Karrenbauer (9/2)

 

HSV Rhein-Nette – HSG Mertesdorf/Ruwertal 28:18 (12:10)

 

Die Ruwertal HSG zollt ihrer Personalmisere Tribut und kommt in Andernach mit 28:18 unter die Räder. Die Kraft der Ruwertaler reichte nur für eine Halbzeit. Zu allem Überfluss kassierte HSG Spieler Andi Schröder in der 59. Minute die blaue Karte, gegen die der Verein Einspruch eingelegt hat.

 

Die erste Hälfte verlief weitestgehend ausgeglichen, auch einen zwischenzeitlichen fünf Tore Rückstand beim 11:6 in der 24. Minute steckten die Gäste gut weg und kämpften sich zur Pause auf 12:10 heran. „Aus dem gebundenen Spielverlauf kassierten wir lediglich drei Treffer, der Rest resultierte aus Toren über die erste und zweite Welle“, erklärte HSG Trainer Christian Stein.

 

Nach dem Wechsel setzte sich das Team von Trainer Hermi Häring auf 17:12 in der 37. Minute ab, doch die Auszeit von Trainer Christian Stein nutzte eher den Gastgebern, die beim 20:12 in der 40. Minute für die vorzeitige Entscheidung sorgten.

 

„Immer deutlicher zeigte sich im zweiten Spielabschnitt, dass uns die Wechselalternativen fehlten, so haben wir es nicht mehr geschafft, das schnelle Spiel der Andernacher zu unterbinden. Zudem leisteten wir uns einfach viel zu viele Fehlwürfe, die bestraft wurden. Andi Schröder kassierte kurz vor Schluss beim Spielstand von 28:18 gleich die doppelte Zeitstrafe und damit die rote Karte. Beim Verlassen des Spielfeldes will dann der Schiedsrichter eine Beleidigung gehört haben, die zur blauen Karte führte. Sollte sich die Sperre gegen unseren Spieler bestätigen, sieht es in den nächsten Wochen düster aus. Dann fehlen uns mit Andi und Chrissie Schröder sowie Michael Stein die torgefährliche Angriffsreihe, die im Spiel für 26 Tore gut ist“, klagte Stein.

 

Schöler – A. Schröder (4), Wenzel (1), M. Simon (2), Thesen, Voß, Billen (5/3), Köhler (5), Zock (1), P. Simon.

 

HSG Eifel – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch 23:45 (12:28)

 

Die Gastgeber starteten mit zwei Treffern in Folge, führten 2:0, doch nach dem 3:2 in der 6. Minute gab es für die Gäste kein Halten mehr. Gegenstoß auf Gegenstoß rollte auf den Kasten der Gastgeber zu, die über 6:12 auf 8:14 und dann erstmals auf 8:18 zweistellig davonzogen. Bereits jetzt deutete sich die klare Niederlage der Eifelaner an, die zur Pause schon besiegelt war.

 

„Der Hunsrückexpress überrollte uns in der ersten Halbzeit völlig! Das hatten wir uns anders vorgestellt! Im letzten Spiel von Jens wollten wir uns ins Zeug legen und unseren Fans ein schönes Spiel liefern. Die Rechnung ging absolut nicht auf. Die Hunsrücker überrollten uns und bestraften jeden Fehler mit einem Tempogegenstoßtor. Die Abwehr bekam nie den Zugriff auf das schnelle und dynamische Spiel der Hunsrücker.  Im Minutentakt fielen die Tore gegen uns. So waren wir gezwungen in der ersten Halbzeit gleich zwei Auszeiten zu nehmen. In der Pause versuchten wir unser Termin an unsere Tugenden zu erinnern“, erklärte Sigi Garbe, Trainer der HSG Eifel.

 

„Uns war vor dem Spiel klar, dass wir das Tempo einfach hochhalten müssen, dann würde der Gastgeber nicht mithalten können. Doch in den Anfangsminuten hat unsere Abwehr zu lethargisch und passiv agiert, erst als dies besser wurde, setzten wir uns ab“, erklärte Gästetrainer Timo Stoffel.

 

Auch nach dem Wechsel fanden die Gastgeber keine Mittel gegen den in allen Belangen überlegenen Gast, der beim 19:39 in der 49. Minute den Klassenunterschied mehr als deutlich machte. Den klaren Vorsprung baute der Gast bis zum Schlusspfiff noch weiter aus.

 

„Der Gast hielt das Tempo der ersten Halbzeit auch nicht mehr so hoch und es entwickelte sich eine Begegnung auf Augenhöhe. Gefreut - wenn man davon sprechen kann- haben mich vor allem über die Fortschritte der jungen Spieler. Benedikt Schapperdoth kehrte wieder in die Mannschaft zurück und spielte vor allem in der Abwehr einen guten Part. Auch Nils Leppin nahm seine Rolle genauso gut an wie sein Bruder Janik und Didier Niederprüm. Die Spieler machen Fortschritte und das ist wichtig für uns in dieser Situation. Auch wenn wir gerade richtig eine auf die Mütze bekommen, kann man eine Entwicklung sehen. Es gilt weiterzuarbeiten und an den Fehlern zu arbeiten. Der Weg stimmt, aber in dieser Situation und diesem enormen Druck sich jede Woche ins Training zu schleppen und zu den Spielen zu fahren und die Saison weiterzuspielen, verdient Respekt und das muss man erst mal schaffen“, lobt der Eifeler Coach.

 

„Die Eifel hat weiter versucht, lange Angriffe zu spielen und das hat die Mannschaft auch gut gemacht. Auf Dauer konnte die Mannschaft aber unser Tempo nicht mitgehen, da die Kraft und die Alternativen fehlten. Wir haben im zweiten Spielabschnitt viel gewechselt, die angeschlagenen Spieler und unsere U-21 Spieler für das Derby gegen Gösenroth/Laufersweiler geschont. So standen wir zeitweise mit ungewohnter Formation auf dem Feld. Daniel Koch hatte nach langer Zeit seinen ersten Einsatz für uns und wird uns noch bis zu seiner OP am 15.3. helfen. Julian Mangold bekam mehr Spielanteile und integriert sich mehr und mehr in unser Spiel. Die größeren Spielanteile hat er sich auch verdient. Insgesamt war ich mit unserem Spiel zufrieden“, resümierte Gästecoach Timo Stoffel.

 

HSG E: Herbst – J. Lepage (4/2), Jahnke (8/3), J. Leppin (1), Schmitz (2), Lemmen (1), Schaperdoth (2), Frensch, N. Leppin (2), Plano (1), Niederprüm (2).

 

HSG I/K/H: Everding und Schug – Ströher (6), Koch (2), J. Schneider (4), Klei (4), Bach (2/1), Stümrer (3), Mangold (5), L. Schneider (11/6), K. Schell (5), Klei (3), M. Schell.

 

TV Bitburg – TS Bendorf 30:22 (17:11)

 

Pflichtaufgabe erledigt, zwei Punkte auf dem Konto und weiter von Spiel zu Spiel denken. So kann das Fazit der Eifelaner nach dem Spiel gegen die abstiegsgefährdete Mannschaft aus Bendorf ausfallen. Doch mit dem Abwehrverhalten bis Mitte der ersten Hälfte kann der Gastgeber wenig zufrieden sein, vor allem Gästeangreifer Philipp Majewski bekam der Bitburger Deckungsverband nicht in den Griff. So schenkte Majewski den Eifelanern gleich vier Treffer bis zum 6:5 in der 11. Minute ein. Die Auszeit von TVB Coach Sven Lauer in der 16. Minute beim Spielstand von 8:5 zeigte Wirkung und so setzte sich seine Mannschaft auf 12:6 in der 19. Minute deutlicher ab, verteidigte dann den Vorsprung bis zur Pause zum 17:11.

 

„Es war von beiden Seiten kein schönes Handballspiel. Bei Bendorf lag dies sicher in der Tatsache begründet, dass die Mannschaft stark ersatzgeschwächt auflief. Bei uns fehlte von Beginn an die Einstellung. Die Spieler hatten die Begegnung in den Köpfen schon gewonnen. Das hat mich aufgeregt und das habe ich auch in der Auszeit angesprochen. Wir müssen einfach von Beginn an zeigen, dass wir auch solch eine Begegnung gewinnen wollen. Die Abwehr spielte ohne jeden Einsatz und so kam Bendorf zu leichten Toren aus dem Rückraum, vor allem durch Majewski. Hätten wir weniger Fehler gemacht, hätten wir zur Pause mit mehr als 10 Toren führen müssen“, klagte TVB Coach Sven Lauer.

 

Nach dem Wechsel wurde Bitburg dann seinem Tabellenplatz gerecht, baute den Vorsprung kontinuierlich aus und der war dann beim 24:14 in der 46. Minute erstmals zweistellig! Am Ende feierten die Gastgeber einen klaren und letztlich ungefährdeten Erfolg.

 

„Allerdings lief es im zweiten Spielabschnitt ähnlich! Die Abwehr bekam jetzt keinen Zugriff auf Bendorfs Kreisläufer Ömer Acar. Majewski hatten wir Manndeckung genommen, dennoch gelang den Gästen immer wieder das Anspiel an den Kreis. Eigentlich hätten wir nach der Manndeckung gegen den Rest der Gästespieler besser verteidigen müssen. Uns fehlte im Angriff der Wille aus der Distanz. Zu häufig suchten wir das Kreisanspiel und versuchten in die Nahwurfzone zu kommen. Jetzt haben wir erst einmal Pause, müssen dann aber mit einem anderen Willen das Spiel gegen Römerwall angehen. Mit der Einstellung von heute reicht das nicht gegen die SG Gösenroth/Laufersweiler“, warnt Lauer.

 

Schwerdt – Engel (5), Hertz (4/1), Guldenkirch (4), Straub (2), Steinbach, STelmach (5), Enders (4/2), Kaufmann (5), Nelles (1).

 

HSG Bad Ems/Bannberscheid – TuS Daun 27:23 (12:12)

 

Die Vorzeichen standen für die Eifelaner nicht günstig: mit Jannis Willems fehlte den Eifelanern ihr Spielmacher krankheitsbedingt, dazu musste auch Igor Rahn passen und Mathis Otto ging angeschlagen in die Begegnung, konnte von Trainer Markus Willems nur sporadisch eingesetzt werden. Dennoch lieferte der Tus ein Spiel auf Augenhöhe.

 

Die Gastgeber schienen beeindruckt von der Spielstärke der Eifelaner, die beim 10:11 in der 24. Minute die Führung übernahmen und so den Gastgeber zur Auszeit zwangen. Die Auszeit zeigte Wirkung, die HSG legte auf 12:11 vor, doch Daun glich vor der Pause noch durch Daniel Eich zum 12:12 aus.

 

Nach dem Wechsel schien die Vorentscheidung gefallen, als den Gastgebern die 18:14 Führung in der 40. Minute gelang, die Daun bis zum 24:20 in der 54. Minute nicht mehr aufholen konnte. Der verworfene Siebenmeter und der die folgende Zeitstrafe gegen Pat Brümmer sorgten dann endgültig für die Entscheidung. Zwar nahm Dauns Trainer Markus Willems nochmals die Auszeit, die zeigte Wirkung und Daun kam auf 25:23 knapp zwei Minuten vor Spielende heran. Doch mit dem Treffer zum 26:23 nach der Auszeit sorgte die HSG dann für die Entscheidung.  

 

„Die Ausfälle haben wir gut kompensiert. Zunächst spielte Luca auf der Spielmacherposition und als die Gastgeber offensiver deckten, habe ich Pat Brümmer auf diese Position und Luca an den Kreis gestellt. Wir sind im Angriff immer wieder am starken HSG Keeper Kapthor gescheitert, aber auch die Gastgeber ließen viele Chancen ungenutzt. Kurzfristig war die Begegnung nach Siershahn verlegt worden, eine Halle, in der es sehr warm war. Das spielte uns mit dem kleinen Kader sicher nicht in die Karten, die Jungs waren einfach platt. Dennoch hat meine Mannschaft nicht aufgebeben und bis zum Schluss gekämpft. Mit personellen Alternativen und mehr Cleverness war heute mehr drin. Melvin Wheaton traf zwar 6 Mal, brauchte aber dafür mit 18 Versuchen eindeutig zu viele Versuche. Allerdings hat er Verantwortung übernommen“, fand TuS Coach Markus Willems.

 

Lindner und Hochgräfe - Eich (3), Tran (4), L. Willems (1), Otto (1), Brümmer (4/1), Präder (3), Meyer (1), Wheaton (6/1), Illigen.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – SV Urmitz 25:25 (12:12)

 

Der bessere Start gelang den Hunsrückern, die sich bis zur 12. Minute auf 5:2 absetzten. Tor um Tor kam Urmitz heran, doch nach dem 7:5 schienen die Gastgeber mit zwei Treffern in Folge auf 9:5 in der 20. Minute das Spiel endgültig in den Griff zu bekommen. Doch mit vier Treffern in Folge gelang den Gästen der Ausgleich zum 9:9 in der 24. Minute. Kurz vor Ende der ersten Hälfte nahm SG Trainer Jochen Tatsch die Auszeit, in Überzahl gelang Routinier Florin Nicolae die 12:11 Führung, die aber der stärkste Gästeangreife Lars Pitzen mit seinem fünften Treffer im ersten Spielabschnitt egalisierte. Das Spiel blieb nach dem Wechsel völlig ausgeglichen bei wechselnden Führungen.

 

Nach dem 22:23 der Gäste in der 50. Minute und dem Ausgleich der Hunsrücker durch Heinrich Löwen nahm Tatsch die Auszeit und Florin Nicolae sorgte wieder für den Führungstreffer des Tabellenführers. Es blieb spannend: 58 Sekunden vor dem Ende nahmen die Gäste ihre letzte Auszeit und Lars Pitzen trifft mit seinem zwölften Treffer zum Punktgewinn für seine Mannschaft. Nach diesem Punktverlust für die SG hat es der TV Bitburg jetzt selbst in der Hand, mit einem Sieg über den Tabellenführer aus dem Hunsrück die Tabellenspitze zurück zu erobern.

 

„Es war ein ähnliches Spiel wie in der Vorwoche! Wir haten den Gegner zunächst gut im Griff, lagen vier Treffer in Führung und kassieren dann innerhalb kürzester Zeit den Ausgleich. Dann verlief die Begegnung ähnlich wie in der Hinrunde gegen Schweich: der Gegner merkte, dass heute was ging und das verunsicherte meine Spieler. Im Angriff taten wir uns immer schwerer, ließen das Selbstvertrauen vermissen und es fehlten die Anspiele an den Kreis und die freien Aussenspieler. Zudem vergaben wir viele klare Chancen, scheiterten immer wieder am starken Urmitzer Keeper. Das Remis geht in Ordnung, aber mit dieser Leistung haben wir in der Relegation nichts zu suchen. Jetzt gilt es, in den nächsten beiden Wochen die Köpfe frei zu bekommen und dann in Schweich wieder anzugreifen“, gibt Tatsch vor.

 

M. Scherschlicht und L. Kaltenmorgen – L. Schneider, Faust (1), Röhrig (3), Hassley (2), Nicolae (6/2), C. Saam, F. Saam, Conrath (7), Reuter (2), Löwen (4/2)

 

HSV Rhein-Nette - HSG Mertesdorf/Ruwertal (Samstag, 17.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Beide Mannschaften haben sich nach den letzten Niederlagen aus der Spitzengruppe der Liga verabschiedet. Saisonziel beider Mannschaften kann demzufolge nur noch ein guter Tabellenplatz sein. Doch auch hier kann sich eigentlich nur noch der Gewinner Hoffnungen darauf machen, am Ende mindestens Platz drei zu belegen. Die Meisterschaft werden wohl Gösenroth/Laufersweiler und Bitburg unter sich ausmachen. Der Hinspielsieg von 34:26 für die Ruwertaler ist für das Rückspiel kein Maßstab, da die personelle Situation nichts Gutes für das Wochenende ahnen lässt.

 

Personal: Neben den bekannten Ausfällen (Michael Stein, beruflich – Magga Frisch, Chrissie Schröder, beide verletzt) fällt jetzt auch noch Rückraumspieler Andi Backendorf aus beruflichen Gründen aus.

 

Prognose: „Zuhause ist der HSV eine Macht, hat noch kein Spiel verloren, musste sich lediglich mit dem Remis gegen Tabellenführer SG Gösenroth/Laufersweiler begnügen. Ohne Harz und in einer sehr rutschigen Halle wird das aufgrund unserer Personalsituation ganz schwer! Doch meine Jungs werden Gas geben und es bleibt abzuwarten, ob das reicht. Die Gastgeber spielen eine sehr gute erste und zweite Welle. Deshalb gilt es für uns, die Fehler im Angriff zu minimieren und eine absolut schnelles Umschaltspiel von Angriff auf Abwehr an den Tag zu legen. Wenn uns das gelingt, sieht es für uns gar nicht so schlecht aus, da im gebundenen Spiel unser Deckungsverband derzeit gut steht“, meint HSG Coach Christian Stein.

 

TV Bitburg – TS Bendorf (Samstag, 18 Uhr, Edith-Stein Realschule)

 

Ausgangslage: Der Punktverlust des Spitzenreiters aus Gösenroth/Laufersweiler sollte dem Bitburger Team neue Hoffnungen auf den Titelgewinn gegeben haben. „Ich hoffe, dass die SG sich in den nächsten Wochen einen weiteren Punktverlust leisten, dann hätten wir es mit einem Sieg selbst in der Hand. Ansonsten müssen wir unser Heimspiel mit zwölf Toren gewinnen“, weiß Bitburgs Trainer Sven Lauer. Doch diese Überlegungen gehen nur dann auf, wenn die Eifelaner selbst keinen Punkt mehr abgeben. Jetzt kommt mit Bendorf eine Mannschaft, die sich im Abstiegskampf gegen Römerwall am vergangenen Wochenende zwei wichtige Punkte sicherte und die jetzt in Bitburg ohne jeden Druck aufspielen kann. Zu verlieren hat eigentlich nur der Gastgeber!

 

Personal: Jan Lauer fehlt bei den Eifelanern beruflich bedingt, dafür kehrt Patrick Engel in den Kader zurück.

 

Prognose: „In Bendorf haben wir hoch gewonnen, haben uns aber jeweils zu Beginn der Halbzeiten sehr schwergetan. Wir dürfen Bendorf einfach nicht ins Spiel kommen lassen, den Gegner dürfen wir nicht stark machen. Wir müssen wie zuletzt eine gute Abwehr stellen und ich bin guter Dinge, dass dies auch gelingt. Unser Vorteil ist sicher, das wir zuhause mit Harz spielen können. Deshalb versuchen wir viel Tempo zu machen und so zu einfachen Toren zu kommen. Mit einem Sieg wollen wir den Druck auf die SG aus dem Hunsrück weiter erhöhen. Das Remis der SG am vergangenen Wochenende hat uns gezeigt, dass noch alles möglich ist“, erklärt TVB Coach Sven Lauer.

 

HSG Eifel – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch (Samstag, 19.30 Uhr, Wandalbert- Realschule)

 

Ausgangslage: Erneut kommt es für die HSG aus dem Hunsrück zu einem Duell mit einem Eifelverein. Doch jetzt stehen die Vorzeichen anders. Gegen den Meisterschaftsanwärter aus Bitburg musste sich das Team von Trainer Timo Stoffel geschlagen geben, doch jetzt hat man mit der HSG Eifel das Schlusslicht der Liga vor der Brust, gegen die man bereits das Hinspiel klar und deutlich mit 40:22 gewann. Beim Rückspiel steht eigentlich nur die Beantwortung der Frage aus, in welcher Höhe entführt das Stoffel-Team die Punkte aus der Eifel!

 

Personal: Es wird das Abschiedsspiel von Jens Lepage: „Aus familiären Gründen wird Jens am Samstag sein letztes Spiel für uns mache. Ich hoffe auf eine volle Halle und die Mannschaft will ihn mit einer guten Leistung verabschieden. Über viele Jahre hat Jens bei Prüm den Kopf hingehalten, war Dreh- und Angelpunkt des Spiels“, lobt Trainer Sigi Garbe, der aber zugibt, dass der Verlust von Lepage die Personalsituation weiter verschärft. Auf Seiten der Gäste laboriert Yannick Stürmer an seiner Oberschenkelverletzung, Jens Schneider hat Rücken- und Manuel Schell Schulterprobleme.

 

Prognose: „Meine Mannschaft will sich in diesem Spiel zerreißen! Wir haben einiges aus dem Hinspiel gelernt. Rene Wingels und ich glauben, dass wir den Gästerückraum mit einer offensiveren Abwehrvariante früher stören und die Anspiele zum Kreis verhindern müssen. Aufgrund des intensiven Spiels am vergangenen Wochenende, haben wir in dieser Woche die Trainingseinheit am Montag gestrichen. So bereiten wir uns mit der Mittwoch und Freitag Trainingseinheit auf dieses Spiel vor, bei dem wir den Vorteil haben, ohne Harz spielen zu können“, meint Garbe. „Wir werden uns natürlich diese Woche ohne Harz auf das Spiel vorbereiten. Hier sehe ich aber auch keinen Nachteil für uns. Ich habe Respekt vor jedem Gegner, egal auf welchem Tabellenplatz er steht. Dennoch müssen wir so ein Spiel beim Tabellenletzten gewinnen, müssen dafür ordentlich spielen und die Spannung von Anfang an hochhalten. Das werde ich meinen Spielern noch in die Köpfe bringen, aber ich bin sicher, dass die richtige Einstellung da sein wird. Auf keinen Fall lassen wir uns den Schneid abkaufen,“, gibt sich Gästetrainer Timo Stoffel kämpferisch.

 

DJK/MJC Trier – HSC Schweich (Samstag, 19.30 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Nur der Sieger dieses Spiels kann sich noch Hoffnungen machen, am Ende der Runde nicht auf den letzten drei Tabellenplätzen zu landen, die wahrscheinlich den Abstieg in die Verbandsliga bedeuten würden. „Wir konnten am Sonntag nach 8 Niederlagen in Folge endlich mal wiedergewinnen und ein bisschen Selbstvertrauen für das schwere Spiel in Trier tanken“, freut sich HSC Trainer Andreas Rosch. „Für beide Mannschaften geht es in diesem Spiel sehr viel. Gewinnen wir, dann sind wir wieder punktgleich mit Schweich und haben auch noch den Kontakt zu den über uns stehenden Mannschaften. Gewinnt Schweich wird es schwer für uns nochmal am Tabellenende rauszukommen“, ahnt MJC Coach Ralf Martin.

 

Personal: Während die Trierer mit voller Kapelle auflaufen können fallen beim Gast aus Schweich Max Kratz, Tim Karrenbauer und wohl auch Carsten weiter verletzungsbedingt aus. Timo Nerling fehlt am Samstag berufsbedingt.

Prognose: MJC Coach Ralf Martin: „Auch wenn Schweich diese Saison genauso schlecht da steht wie wir, es ist immer unangenehm gegen diese Mannschaft zu spielen. Im Hinspiel kassierten wir eine 24:18 Niederlage. Wir werden versuchen aus einer guten Abwehr heraus das Tempo hochzuhalten. Insbesondere die Kreisanspiele gilt es zu unterbinden. Bei Ballbesitz heißt es für uns schnell in die erste und zweite Welle zu gehen, um die ganze Zeit Druck auf Schweich auszuüben. Im Angriff gilt es an die Leistung der ersten Halbzeit in Urmitz anzuknüpfen und die sich uns bietenden Chancen auch zu nutzen. Ich gehe mal davon aus, dass es ein enges Spiel wird und wir die Halle hoffentlich als Sieger verlassen“.  „Obwohl wir das Heimspiel gegen damals ersatzgeschwächte Gäste gewinnen konnten und wir auch in der Tabelle im Moment vor ihnen stehen, sehe ich die Mannschaft von Ralf Martin am Samstag in der Favoritenrolle. Seit dem Trainerwechsel spielt die Mannschaft viel stärker und sie haben viele Spiele nur knapp verloren bzw. unglücklich unentschieden gespielt. Durch die Bank ist die Mannschaft sehr gut besetzt und so war und bin ich wohl nicht allein mit der Meinung, dass diese Mannschaft am Ende nichts mit dem Abstieg zu tun haben sollte. Wir werden aber natürlich alles versuchen, die Gastgeber am Samstag zu schlagen um sie so lange wie möglich hinter uns in der Tabelle zu lassen. Gegen den sehr spielstarken Rückraum der Trierer müssen wir aber kompakter und aggressiver agieren als in der Vorwoche gegen die HSG Eifel, da wir sonst wohl kaum eine Chance auf ein erfolgreiches Abschneiden haben werden“, verlangt Rosch.

 

HSG Bad Ems/Bannberscheid – TuS Daun (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Seit drei Spielen in Folge ist die HSG nun ohne Punktverlust und hat sich bis auf Platz vier in der Tabelle vorgearbeitet, hat aber erst vier Niederlagen auf dem Konto und liegt so nach Minuspunkten eigentlich auf dem dritten Tabellenplatz. Im Hinspiel (Niederlage mit 24:26) kritisierte Dauns Trainer Markus Willems den Fitnesszustand seiner Mannschaft, die aber gerade im letzten Heimspiel gegen den Tabellenführer aus Gösenroth/Laufersweiler nachhaltig unterstrichen hat, dass die Mannschaft jetzt besser „in Schuss“ ist. Den Eifelanern ist bewusst, dass sie unbedingt an die Leistung aus dem letzten Spiel anknüpfen müssen, wenn sie überhaupt eine Chance im kommenden Auswärtsspiel haben wollen. „Wir treffen auf einen Gegner, der gerade eine sehr starke Phase hat. Die heimstarke HSG hat mit Florian Heß einen überragenden Spieler in ihren Reihen, aber auch der Rest des Teams zeigt jetzt endlich, was in ihm steckt. Es wird ein schweres Auswärtsspiel für uns, bei dem wir sicher aufgrund unseres Punktgewinns gegen den Tabellenführer nicht unterschätzt werden. Wir haben nichts zu verlieren. Sollte es aber optimal für uns laufen, können wir etwas Zählbares mitnehmen“, glaubt TuS Trainer Markus Willems.

 

Personal: Einige TuS Spieler plagen sich seit dem Wochenende mit einer Grippe, fehlen wird definitiv Julian Keitsch.  

 

Prognose: „Wir wissen, dass alle topfit sein müssen, wenn wir eine Chance haben wollen. Danach sieht es derzeit aber nicht aus. Ich hoffe, dass wir so gut wie vollzählig auflaufen können. Doch wir müssen über 60 Minute dagegenhalten, werden nicht ängstlich sein, zumal wir auch nichts zu verlieren haben. Entscheidend wird sein, ob die Kraft reicht“, gibt Willems vor.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – SV Urmitz (Sonntag, 17 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Vor einem schweren Heimspiel steht die SG Gösenroth/Laufersweiler am Sonntagnachmittag gegen Urmitz, gegen die man noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen hat. Der SV gehört zu den vier Teams der Liga, die bislang der SG einen Punkt abtrotzen konnten. Noch ist die Mannschaft von Trainer Jochen Tatsch ohne Niederlage in dieser Saison und das soll auch so bleiben. Dies zumindest ist der erklärte Wille des SG Trainers, der allerdings von seiner Mannschaft eine Trotzreaktion gegenüber dem Dauner Spiel verlangt. Selbstkritisch ging Tatsch nach dem Remis in Urmitz mit sich zu Gericht, kritisierte die Tatsache, dass er von der Bank schlecht agiert und unglücklich gewechselt hatte. Das wird dem SG Trainer dieses Mal nicht passieren. „Urmitz ist eine sehr heimstarke Mannschaft, das haben wir erfahren müssen. Am Ende waren wir über den Punkt froh, da wir es versäumt hatten, im ersten Spielabschnitt den Sack zuzumachen. Nach dem Wechsel hatten wir erhebliche Probleme“, erinnert sich Tatsch.

 

Personal: Beide Torhüter der SG sind seit Anfang der Woche krank, ihr Einsatz ist fraglich. Auf jeden Fall wird aber Martin Scherschlicht im Tor dabei sein. Sein Bruder David fällt aber auf jeden Fall bis Saisonende aufgrund seiner Schulterverletzung aus. Die Gastgeber hoffen aber auf den Einsatz von Stefan Hermann.

 

Prognose: „Zuhause muss es unser Anspruch sein, beide Punkte zu gewinnen! Zuhause spielen wir einfach stärker als auswärts, sind dominanter und wollen dies mit der gewohnten Sicherheit auf den Platz bringen. Aufpassen müssen wir auf die SV Achse mit Andreas Reick, Lars Pitzen und auf Aussenspieler Markus Häring. Doch primär achten wir auf unsere Leistung, müssen eine vernünftige Leistung abrufen und dann werden wir auch den Sieg einfahren“, glaubt Tatsch.

 

Spieltag 09./10. Februar 2019

 

TuS Daun – SG Gösenroth/Laufersweiler 23:23 (11:11)

 

Es bleibt dabei! Die Hunsrücker tun sich in der Eifel schwer und kommen in Daun nicht über ein Remis hinaus. Durch den Erfolg der Bitburger Mannschaft in der Hirtenfeldhalle in Kleinich ist die Meisterschaft jetzt wieder offen. Sie könnte über den direkten Vergleich zwischen den Teams aus Gösenroth/Laufersweiler und Bitburg entschieden werden. Die Begegnung hielt, was sie im Vorfeld versprochen hatte. Beide Mannschaften lieferten sich ein Kopf an Kopf Rennen mit wechselnden Führungen. Dabei waren es die Gäste, die zunächst deutlicher führten.

 

„Im Vorfeld des Spiels war aus der Berichterstattung der Rhein-Zeitung über das Spiel eigentlich nur die Frage offen, wie hoch die SG hier gewinnt und ob die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch im Spiel gegen Bitburg Schützenhilfe leisten könnte. Diesen Artikel habe ich meinen Spielern vor dem Spiel zur Verfügung gestellt und das war dann Motivation genug. Die linke Angriffsseite mit Jona Conrath und Heinz Löwen haben wir mit einer Manndeckung von Beginn aus dem Spiel genommen. Selbst wenn beide die Räume verließen, haben wir sie offensiv bekämpft. So ließen wir in der Abwehr nur 11 Treffer zu. Diszipliniert spielten wir im Angriff, vergaben aber sieben klare Chancen, scheiterten immer wieder am überragend haltenden Pascal Olivier im SG Kasten. So verpassten wir zur Pause die klare Führung“, klagte TuS Trainer Markus Willems.  

 

„Was für die Dauner im ersten Spielabschnitt galt, war jetzt Fakt bei uns. Klarste Chancen brachten wir nicht unter, haben den Dauner regelrecht abgeschossen, ohne dabei seine Leistung schmälern zu wollen“, fand SG Coach Jochen Tatsch.

 

Beim 13:16 in der 39. Minute verpasste es die Mannschaft von Trainer Jochen Tatsch, den Sack zuzumachen. Daun kam nach dem 19:19 in der 48. Minute und nach der Auszeit der Gäste zur 21:19 Führung in der 48. Minute, die die Hunsrücker aber bis zur 53. Minute wieder egalisierten. Den Ausgleichstreffer markierte Melvin Wheaton in der 57. Minute, der Siegtreffer gelang keiner Mannschaft. Daun verteidigte clever und ließ mit dem Schlusspfiff nur noch den direkt abzuschließenden Freiwurf der Gäste zu.

 

„In der zweiten Hälfte hatte ich befürchtet, dass unsere Kraft nicht ausreichen würde. Deshalb habe ich Pat Brümmer bis zur entscheidenden Phase des Spiels geschont, ihn dann auf Rückraummitte eingesetzt und so blieben wir im Spiel. Im Tor kam Maurice Rode, der 41 Prozent der Bälle abwehrte, doch das Torhüterduell an diesem Tage ging klar an Pascal Olivier. In den letzten drei Minuten taten sich beide Mannschaften schwer, das entscheidende Tor zu erzielen. Während des Spiels habe ich mit den Entscheidungen der Schiedsrichter gehadert, die aus meiner Sicht die Schritte Regelung völlig falsch auslegten. So handelte ich mir auf der Bank in einer kritischen Situation eine Zeitstrafe ein, doch wir kassierten in der Unterzahl glücklicherweise nur einen Gegentreffer. Matthias Otto macht in Angriff und Abwehr ein starkes Spiel und ist aus einer kämpferisch starken Mannschaft herauszuheben. Dazu war Pat Brümmer in der entscheidenden Phase ein großer Rückhalt. Eigentlich ärgert mich das Spiel gestern mehr als das Spiel in der Vorwoche gegen die MJC. Hätte mir jemand vor dem Spiel gesagt, dass wir einen Punkt holen, wäre ich zufrieden gewesen. Jetzt trauere ich unseren nicht genutzten Chancen der ersten Hälfte hinterher“, klagte TuS Coach Markus Willems.

 

„Wir haben es verpasst, das Spiel ab der 39. Minute für uns zu entscheiden! Auswärts fehlt meiner Mannschaft das Selbstbewusstsein und die Körpersprache, die man von einem Tabellenführer in einem Auswärtsspiel erwarten muss. Die Manndeckung gegen uns brachte Unsicherheiten in unser Passspiel, obwohl die Mannschaft hierfür eigentlich die Lösungen kennt. Mit Stoßen und Rückstoßen sowie der Einbindung des Kreisläufers hätten wir die Dauner Abwehr auseinanderspielen müssen. Der Mannschaft fehlt auswärts die gewisse Abgeklärtheit, das Spiel bis zur 45. Minute zu entscheiden. Wir spielten jetzt zum vierten Mal in der Saison Remis, müssen die Schwächen schnellstmöglich abstellen, sonst kann uns die Auswärtsschwäche im Titelkampf das Genick brechen. Mit der defensiven 6:0 Abwehr und der Torhüterleistung kann ich absolut zufrieden sein. Die Angriffsleistung war auswärts nicht eines Spitzenreiters würdig und darüber werden wir reden und im Training arbeiten“, resümierte SG Coach Jochen Tatsch.

 

TuS:  Lindner und Rode – Eich (1), Tran (2), L. Willems (3), Otto (5), J. Willems, Präder (3), Mayer (3), Wheaton (3), Illigen, Rahn.

 

SG: Olivier und J. Schneider – L. Schneider (3), Faust (2), Röhrig (2), Hassley (1), Nicolae (9), C. Saam, F. Saam, Conrath (3), Reuter, Löwen (3/1).

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – HSG Bad Ems/Bannberscheid 22:25 (9:11)

 

Die Ruwertal HSG kann die vielen Ausfälle nicht kompensieren und muss sich gegen die HSG Bad Ems/Bannberscheid am Ende 22:15 geschlagen geben. Damit ziehen die Gäste an den Ruwertalern vorbei und belegen jetzt Platz vier! Angetrieben von ihrem stärksten und torgefährlichsten Spieler Florian Heß gelang den Gästen die 0:3 Führung innerhalb von drei Minuten! Doch dann waren die Gastgeber im Spiel, glichen beim 5:5 in der 11. Minute aus, mussten den Gast aber nach dem 7:7 innerhalb von 5 Minuten auf 7:11 ziehen lassen.

 

Die Entscheidung fiel, als sich die Gäste nach dem Wechsel von 13:16 in der 38. Minute auf 13:19 in der 41. Minute davonzogen. Ruwertals Trainer Christian Stein nahm die Auszeit, doch näher als drei Tore kamen die Gastgeber nicht mehr heran.

 

„Wir haben alles versucht, meine Spieler haben alles gegeben. Doch letztlich hat es gegen eine Gästemannschaft, die ich eigentlich stärker eingeschätzt hatte, nicht gereicht. Wir kamen nach dem Wechsel einfach nicht richtig ran, hatten fast über die gesamte Spielzeit die Manndeckung gegen Andi Schröder zu verkraften. Es fehlten uns einfach die Alternativen und so fanden wir nicht in unser Spiel. Alle haben heute ihr Bestes gegeben, mehr war nicht drin“, gab Stein zu. Die nächsten Wochen werden die personellen Sorgen bleiben. So fällt „Magga“ Frisch bis Ende der Saison aus, Chrissi Schröder wohl die nächsten drei Wochen verletzungsbedingt und Michael Stein die nächsten fünf Wochen aufgrund beruflicher und urlaubsbedingter Gründe.

 

Roth – Döhr, A. Schröder (4), Wenzel (1), M. Simon (2), Thesen, Backendorf (2), Billen (10/6), Schöler, Zock (3), P. Simon.

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – TV Bitburg 25:30 (13:15)

 

Die Eifelaner gewinnen das Spitzenspiel im Hunsrück, profitieren vom Punktverlust des Tabellenführers aus Gösenroth/Laufersweiler und sind jetzt wieder im Titelrennen dabei! Beide Mannschaften lieferten sich von Beginn an eine ausgeglichene Begegnung, in der das Team von Trainer Sven Lauer teilweise mit drei Treffern in Führung lag. So im ersten Spielabschnitt beim 7:10 in der 22. Minute. Doch zunächst ließen sich die Hunsrücker nicht abschütteln.

 

Nach dem Wechsel gelang die 13:18 Führung in der 34. Minute, HSG Coach Timo Stoffel nahm die Auszeit, doch die Eifelaner legten zum 13:19 nach. Bis 19:22 in der 44. Minute verkürzten die Hausherren noch einmal, doch dann war es Florian Enders auf Gästeseite, der mit seinen beiden Treffern in Folge zum 19:24 in der 45. Minute für die Vorentscheidung sorgte. Spätestens beim 20:27 in der 52. Minute war der „Käse gegessen“.

 

„Leider hat es nicht gereicht, dass wir heute nicht bei hundert Prozent waren. Gewonnen hat die reifere Mannschaft. Knackpunkt aus meiner Sicht waren zwei unnötige Tore vor der Halbzeit und die Tatsache, dass wir schlecht aus der Kabine zurückkamen. Da war das Spiel schon vorentschieden. Meine Mannschaf hat zwar gekämpft, doch Bitburg hat das souverän durch Flo Enders gelöst. Wir haben es letztlich auch mit einer doppelten Manndeckung gegen Matthias Hertz und Flo Enders, doch dies lösten die Eifelaner mit der individuellen Stärke ihrer anderen Spieler. Mit einer besseren Chancenverwertung hätten wir das Ergebnis durchaus enger gestalten können. Bitburg gewann aber verdient“, fand HSG Coach Timo Stoffel.

 

Ähnlich sah es auch Bitburgs Trainer Sven Lauer: „Meine Mannschaft hat verdient gewonnen, hat fast alles umgesetzt was wir uns vorgenommen hatten. Lediglich im ersten Spielabschnitt stimmte das Rückzugsverhalten nicht und wir wurden durch das schnelle Umschaltspiel der Hunsrücker bestraft. Zur zweiten Hälfte kamen wir gut aus der Kabine, zogen auf sechs Tore zum 13:19 weg, trafen dabei im Angriff die richtigen Entscheidungen und hatten mit unserer 3:2:1 Deckung den Rückraum der HSG im Griff. Dahinter stand ein Henning Otte sicher! So war die Begegnung früh entschieden. Zwar kämpften sich die Gastgeber nochmals auf drei Tore zum 19:22 heran, doch wir haben dann den Sack endgültig zugemacht“, freute sich Bitburgs Trainer Sven Lauer.

 

HSG: Everding und Schug – Ströher (1), Koch, J. Schneider (3), B. Klei (5), Bach (1), Stürmer, Mangold (3), L. Schneider (7/4), K. Schell (2), Klei, M. Schell (3).

 

TVB: Schwerdt und Otte – Hertz (5/1), Guldenkirch (5), Straub (1), Steinbach (5), Enders (8/3), Sonnen (1), Kaufmann (1), J. Lauer, Nelles (2)

 

SV Urmitz – DJK/MJC Trier 34:27 (14:15)

 

Einen klassischen Fehlstart leistete sich das Team von Trainer Ralf Martin in Urmitz, lag in der 6. Minute bereits mit 5:1 zurück, kam aber dann Tor um Tor heran und glich erstmals beim 6:6 in der 13. Minute aus. Keinem Team gelang es in der Folge, sich deutlich abzusetzen und so ging es mit einer knappen MJC Führung in die Kabine.

 

„Wir hatten uns vorgenommen, die beiden gefährlichsten Angreifer des Gastgebers Lars Pitzen und Andreas Reick in den Griff zu bekommen. Das gelang bedingt. Aber einen Lars Pitzen, der in dieser Liga nichts zu suchen hat, kannst du nicht ausschalten. Im Tor überzeugte Christian Lofi im ersten Spielabschnitt und war unser großer Rückhalt. Wäre unsere Chancenverwertung nicht so schlecht gewesen, hätten wir durchaus deutlicher führen können“, ärgerte sich MJC Coach Ralf Martin.

 

Die Entscheidung fiel zwischen der 33. und 39. Minute, als sich Urmitz vom 16:16 mit einem 5:0 Lauf auf 21:16 absetzte. Martin nahm die Auszeit, doch seine Mannschaft konnte den Rückstand nicht mehr aufholen. Über 28:21 gelang dem SV am Ende ein klarer 34:27 Erfolg!

 

„Alles was wir uns in der Pause vorgenommen hatten und in der ersten Halbzeit gut gemacht hatten, klappte nicht mehr. An die Abwehrleistung der ersten Hälfte konnten wir nicht mehr anknüpfen und so kam Urmitz mit seinem ständigen Tempospiel zu vielen Tempogegenstoßtoren. Es wurde ein völlig anderes Spiel und das spiegelte am Ende auch den Tabellenstand wieder Jetzt kommt das Alles oder Nichts Spiel gegen Schweich“, sagt Martin.

 

Legenhausen, Lofi und Buttlar – P. Müller, Plausinaitis (2), Merten (3), Schwiederski (5), Zelzer (1), Sattler (9/5), Moecke (4), M. Müller (3), Schreiner.

 

HSC Schweich – HSG Eifel 32:26 (17:13)

 

Im Kellerderby der Liga setzt sich der HSC Schweich gegen Schlusslicht HSG Eifel durch und wahrt damit die theoretischen Chancen auf den Klassenerhalt! Es entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung, in der sich das Team von HSC Coach Andreas Rosch erstmals beim 13:10 in der 23. Minute auf drei Tore absetzen konnte. Bis dahin lieferten die Gäste, die mit David Morgens in der Abwehr spielen konnten, eine ausgeglichene Begegnung.

 

Die 17:13 Pausenführung konnte Schweich ab der 40. Minute deutlicher ausbauen, lag beim 24:17 in der 46. Minute klar vorne und zwang so den Gästetrainer Sigi Garbe zur Auszeit. Doch was auch immer die Gäste versuchten, brachte nichts ein. So zog Schweich über 27:21 in der 50. Minute dem klaren Heimsieg entgegen.

 

„Der Sieg fiel aus meiner Sicht um drei Tore zu hoch aus, war aber für Schweich verdient, da sie die clevere und konditionell stärke Mannschaft stellte. David Morgens stabilsierte unsere Deckung. Gegen Ende der ersten Hälfte zog Schweich davon. Am Ende tut diese Niederlage weh, doch ich hoffe, dass der HSC noch die Liga hält“, bilanzierte Gästetrainer Sigi Garbe.

 

„Das Spiel wurde gut und sicher von Sigi Niesen geleitet. Selten hatte die Begegnung Rheinlandliganiveau. Am Ende waren wir froh, dass uns Spieler der zweiten Mannschaft und der A-Jugend zur Verfügung standen. So hatten wir mehr Wechselalternativen. Henri Herz war bester Spieler auf dem Platz und hat endlich mal gezeigt, was eigentlich in ihm steckt. Es war ein jederzeit faires Spiel“, meinte Schweichs Trainer Andreas Rosch.

 

HSC: Reich und Schmidt – Quary (4), Antony, Müller, Rosch (10/3), Wagner (2), Kordel, Herz (79, Lieser, Nerling (3), Rohr (3/1), Kolling, Karrenbauer (3).

 

HSG: Schmitz und Herbst – Lepage (3), Jahnke (5), Ludes, J. Leppin, Podriezov (10/6), Hoffmann, Lemmen (4), N. Leppin, Plano (2), Niederprüm (2),

 

 

Das Personalkarussel dreht sich in der Eifel weiter: So vermeldet der Tus Daun für die kommende Saison einen weiteren Neuzugang. Mit Johannes Praeder wechselt ein „alter Bekannter“ in die Eifel. „Johannes wollte bereits vor einigen Jahren in Daun spielen, zog sich aber in der Vorbereitungsphase eine schwere Verletzung am Knie zu und nach seiner Genesung war es ihm studienbedingt nicht mehr möglich beim TuS zu spielen. Der Aufwand für die RL war damals zeitlich zu hoch. Dennoch war er natürlich bereits integriert und in der Dauner Handballfamilie aufgenommen. „Familie“ ist hier zum Teil auch wörtlich zu nehmen, da sein Cousin Bassi Praeder ja bereits seit langem einer der Führungsspieler in der Eifel ist. Johannes kennt die Mannschaft und umgekehrt und alle freuen sich auf Teil zwei seines Engagements beim TuS. Nach seinem Master im kommenden Jahr wird er zu uns stoßen und es ist zwar aus beruflichen Gründen und einigen privaten Plänen noch nicht ganz klar in welchem Umfang er uns unterstützen kann. Er hat aber in jedem Fall zugesagt in Daun zu spielen bzw. auszuhelfen, wenn die Zeit es zulässt. Als groß gewachsener Kreisläufer wird er uns andere Möglichkeiten in unserem Spiel eröffnen und zusammen Kai Lißmann, mit dem er ja schon in Wittlich gespielt hat, wird er sicher eine wichtige Achse bilden. Beide werden uns auch in der Deckung weiterhelfen. Johannes kennt die Jungs und den Verein und braucht sich daher nicht umzustellen. Ich freue mich riesig über die Zusage und bin mir sicher, dass wir viel Freude an den beiden Neuzugängen haben werden“, sagt Trainer Markus Willems.

 

Aber auch der TV Bitburg vermeldet einige Veränderungen. So wird Trainer Sven Lauer nach Ende der Saison seinen Posten an Rudi Engel abgeben. Lauer beginnt ein Studium und muss deshalb passen. „Der RPS Auswahltrainer war bereits als Trainer im Gespräch, als ich zum TV Bitburg zurückgekehrt bin. Mit Rudi haben wir einen erfahrenen Trainer mit vielen Kontakten,“ sagt Bitburgs Flo Enders. Zudem wird sich Yannick Moecke vom Ligakonkurrenten DJK/MJC Trier den Eifelanern anschließen. Im Tor kommt Fabian Reich vom HSC Schweich, da Dennis Schwerdt aus Studiengründen nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Kreisläufer Alex Sonnen tritt ab der kommenden Saison kürzer, steht nur noch „stand-by“. Auch hier sind die Bitburger noch auf der Suche nach adäquatem Ersatz.

 

Vorschau auf den Spieltag 09./10. Februar 2019

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – HSG Bad Ems/Bannberscheid

(Samstag, 19.30 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Die Ruwertal HSG geht wohl personell schweren Zeiten entgegen. Die Verletzung von Rückraumspieler Chrissie Schröder ist schwerer als gedacht, er fällt voraussichtlich drei Wochen aus. Eigentlich ist es das Rückspiel zwischen beiden Teams, da die Hinspiel Begegnung von Ende September auf 24. Februar verlegt wurde. Mit dem Sieg am vergangenen Wochenende gegen Rhein-Nette hat die HSG noch einmal nachdrücklich ihre momentane Leistungsstärke unter Beweis gestellt und hofft jetzt, sich mit einem Sieg an der Ruwertal HSG in der Tabelle vorbeischieben zu können.

 

Personal: „Inwieweit die Verletzungen von Thomas Billen, Peter Zock, Andi Backendorf und Philipp Simon am Wochenende einen Einsatz zulassen, wird sich erst kurzfristig zeigen. Zudem fällt mein Bruder Michael aus beruflichen Gründen erneut aus“, verrät HSG Coach Christian Stein, der selbst an einer starken Erkältung laboriert. Ergänzen will Stein mit Spielern aus der zweiten Mannschaft.

 

Prognose: Doch die Begegnung gegen die Gäste werden die Ruwertaler keinesfalls herschenken. „Wir haben den Heimspielbonus und den wollen wir unbedingt nutzen. Das es schwer wird, wissen wir selbst, werden aber das Beste aus der Situation machen“, gibt sich der HSG Coach kämpferisch.

 

TuS Daun – SG Gösenroth/Laufersweiler

(Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Nach dem Punkt in Trier hat die Dauner Mannschaft jetzt gegen den Tabellenführer aus Gösenroth/Laufersweiler nichts zu verlieren, kann ohne Druck aufspielen. Anders sieht das bei den Gästen aus, die zwar immer noch drei Punkte Vorsprung auf Verfolger Bitburg haben, sich aber keinen Ausrutscher leisten dürfen, zumal das Rückspiel in Bitburg stattfindet. Gegenüber der Vorwoche gilt es für die Hunsrücker ihre Abwehr erheblich zu stabilisieren, sonst sieht SG Coach Jochen Tatsch „Probleme“ auf seine Jungs zukommen! Für die Dauner Mannschaft stehen jetzt vier schwere Spiele an.

 

„Gegen die SG, dann Bad Ems, Rhein-Nette und die Ruwertal HSG haben wir uns vorgenommen, zwei Punkte einzufahren. Das geht bekanntlich bei den Heimspielen besser als in den Auswärtsspielen. Deshalb wollen wir einen Überraschungssieg landen“, sagt Dauns Trainer Markus Willems. Doch den Hunsrückern billigt Willems die besseren Karten zu, da die Mannschaft auf dem Weg zur Meisterschaft ist.

 

„Es kommt eine topfite Mannschaft, gegen die wir eigentlich nichts zu verlieren haben“, so Willems. Aus eigener Spielererfahrung weiß Gästetrainer Jochen Tatsch, dass sich die SG in Daun immer schwergetan hat: „Die fighten bis zum Ende, geben nie auf und bislang haben wir wenig Zählbares aus der Eifel mitgebracht!

 

Personal: Auf Dauner Seite wird die nächsten vier Spiele Julian Keitsch aus beruflichen Gründen ausfallen. Bei den Gästen baut man auf den Einsatz von Stefan Hermann, hat ansonsten den gleichen Kader der Vorwoche am Start.

 

Prognose: „So lange wie möglich wollen wir den Favoriten ärgern, dürfen die Gäste nicht ins Laufen kommen lassen. Finden die Hunsrücker zu ihrem Spiel, können sie jedes Team der Liga überrollen. Eine schnelle und athletische Mannschaft mit dem Topscorer Heinrich Löwen und dem Strippenzieher Florin Nicolae! Gegen dieses Team brauchen wir eine schnelle und konsequente Deckungsarbeit und ein schnelles Umschaltspiel. Wir haben die Chance, gegen die SG mitzuhalten. Entscheidend wird dann sein, ob am Ende unsere Kraft reicht. Warten wir mal ab, wie lange wir dranbleiben können“, sagt Willems.

 

„Meine Mannschaft muss im Abwehrverband ein anderes Gesicht zeigen als letzte Woche gegen die SG aus dem Ruwertal. Wenn uns das nicht gelingt, werden wir Probleme bekommen. Dazu gehört auch eine wesentlich stärkere Torhüterleistung! Lassen meine Spieler die Einstellung vermissen, wird das ein schweres Ding“, ahnt Tatsch.

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – TV Bitburg

(Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Spitzenspiel in der Rheinlandliga! Nur der Sieger der Begegnung kann sich noch Hoffnungen machen, in den Kampf, um die Meisterschaft einzugreifen. Dies gilt besonders für die Gäste aus der Eifel, die als Saisonziel die Meisterschaft ausgegeben hatten. Anders dagegen die Hunsrücker, die nach dem Trainerwechsel in die Spur gefunden und sich wieder zum Spitzenteam der Liga gemausert haben.

 

„Endlich wieder mal ein Spitzenspiel in der Hirtenfeldhalle“, freut sich HSG Coach Timo Stoffel, der bei der Hinspielniederlage seines Teams in Bitburg nicht dabei war.

 

„Dennoch kenne ich die Gäste gut, weiß um ihre Erfahrung, die sie in der RPS Oberliga gesammelt haben. Wir haben vor heimischem Publikum etwas gutzumachen. Bitburg stellt sicherlich die reifere Mannschaft“. Das die Gastgeber das Heimspiel nutzen werden, um die Scharte aus dem Hinspiel auszuwetzen, ist Gästetrainer Sven Lauer bewusst.

 

Personal: Auf Gastgeberseite fällt Korab Mulliqi bis Saisonende aus. Bitburg muss aus beruflichen Gründen auf Patrick Engel verzichten.

 

Prognose: „Das Heimspiel wollen wir unbedingt gewinnen, müssen dazu 100 Prozent unseres Leistungsvermögens und unserer Einstellung abrufen. Dann haben wir eine Chance“, glaubt Stoffel.

 

„Wir haben das klare Ziel, jedes Spiel der Rückrunde zu gewinnen, damit natürlich auch das schwere Auswärtsspiel in Kleinich. Beide Mannschaften trennt nur ein Punkt und deshalb sind wir auch froh, endlich wieder mal ein Topspiel zu haben, indem wir richtig gefordert sind. Ich bin sicher, dass die Fans ein Topspiel von zwei Spitzenteams der Liga sehen werden“, sagt Bitburgs Trainer.

 

SV Urmitz – DJK/MJC Trier (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Am Sonntag geht es für die Trierer zum nächsten schweren Auswärtsspiel nach Urmitz. „Gegen Urmitz gewann meine Mannschaft das Hinspiel völlig unerwartet klar und deutlich mit 27:20. Das Besondere daran war, das an dem Tag nur sieben Feldspieler zur Verfügung standen. Trotzdem haben die Spieler es geschafft, eine geschlossene Mannschaftsleistung abzurufen und den Platz als Sieger zu verlassen. Und mit genau dieser Einstellung müssen wir auch in Urmitz auftreten“, verlangt MJC Coach Ralf Martin.

 

Personal: Felix Kolz ist nicht dabei, Manuel Zelzer hat seit dem letzten Spiel Problem am Wurfarm.

 

Prognose: „Nachdem wir zum dritten Mal in dieser Saison einen Punkt haben liegen lassen, bin ich natürlich immer noch etwas angefressen. Darüber werden wir uns auch diese Woche im Training kurz unterhalten. Auf der anderen Seite macht mir die gezeigte Leistung der Mannschaft gegen Daun Mut, zu mindestens eine gute Leistung in Urmitz zu zeigen. Aber auch wenn wir nur Außenseite sind, ganz chancenlos fahren wir auch nicht nach Urmitz. Dazu gehört aber wieder eine absolut starke Abwehrleistung. Hierbei hoffe ich darauf das Manuel Zelzer seine Verletzung bis zum Wochenende auskuriert hat. Mit Andreas Reick und Lars Pilzen verfügen die Urmitzer über zwei Spieler, die zusammen in jedem Spiel für fünfzehn bis zwanzig Tore gut sind. Auf die gilt es besonders zu achten. Aus der Abwehr heraus muss unser Umschaltspiel noch konsequenter stattfinden, um auch leichte Tore zu erzielen. Im gebundenen Spiel müssen wir mehr auf die Nahtstellen gehen, nicht nur die Bälle quer spielen. Auf jeden Fall muss allen Spielern klar sein, dass wir nur zusammen als Mannschaft das Spiel gewinnen. Am Ende ist es unwichtig wer die Tore macht, Hauptsache wir belohnen uns am Ende mit hoffentlich zwei Punkten“, so der MJC Coach.

 

HSC Schweich – HSG Eifel (Sonntag, 17.15 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: „Vorletzter gegen Letzten“ in der Rheinlandliga. Die Ausgangslage dabei ist für Schweichs Trainer Andreas Rosch ganz klar: „Es zählt am Sonntag nur ein Sieg, um die Chancen auf den Klassenerhalt zu erhalten. Beide Mannschaften haben in dieser Saison mit enormen Verletzungsproblemen zu kämpfen wobei es die Gäste da noch härter getroffen hat als uns“, gibt Rosch zu.

Unumwunden gibt HSG Trainer Sigi Garbe vor der Begegnung in Schweich zu, dass bei diesem Spiel „zwei Herzen im meiner Brust schlagen. Seit Jahren beobachte ich die gute Arbeit der Schweicher im Jugendbereich. Ich würde es sehr bedauern, wenn dieser Traditionsverein absteigen müsste“. Doch an seinem Willen, das Spiel in Schweich mit seinem Team unbedingt gewinnen zu wollen, lässt Garbe keine Zweifel.

Personal: „Neben unseren Langzeitverletzten sind aktuell Hanni Rosch (Leiste) und Carsten Peters (Knie) mehr als fraglich. Aufgrund von Krankheit und Verletzungen und auch der Tatsache geschuldet, dass alle Feldspieler der ersten und zweiten Mannschaft am letzten Wochenende 60 Minuten durchspielen mussten, habe ich das Dienstag-Training abgesagt und so hoffen wir, dass uns eine Trainingseinheit reicht um uns vernünftig auf das “Kellerduell” vorzubereiten“, sagt Rosch.

„Bei uns muss ich erneut Torwart Michael Schmitz am Kreis einsetzen, da wir keinen Kreisläufer aufbieten können. Nils Leppin wird auf Rechtsaussen in die Mannschaft zurückkehren, ansonsten der gleiche Kader wie letzte Woche. Leider meldet sich bei Ruslan Podriezov die alte Verletzung wieder“, vermeldet Garbe.

Prognose: „Es dürfte wohl das einzige Saisonspiel sein, wo wir als Favorit in die Begegnung gehen und diese Rolle nehme ich auch gerne aufgrund des Heimvorteils an. Wie schwer sich allerdings meine Mannschaft mit dem Druck des unbedingten Gewinnen Müssens tut, haben wir im letzten Heimspiel gegen Römerwall gesehen. Ebenso wie bei uns sind auch bei den Gästen einige Leistungsträger fraglich, so dass eine genaue taktische Ausrichtung wohl erst am Spieltag erfolgen kann. Wir werden jedenfalls alles versuchen, die beiden Punkte in Schweich zu behalten, um weiter den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze zu wahren“, erklärt Rosch.

„Wir werden auf jeden Fall versuchen, ein attraktives Spiel zu bieten. Ich erwarte von meiner Mannschaft, dass sie über die gesamte Spielzeit das umsetzt, was phasenweise im Spiel gegen Urmitz gut war: Lange Angriffe und dann die Chance suchen“, fordert Garbe.

 

Erhöhter Abstieg aus Rheinlandliga (3. Absteiger)

 

Aus aktuellem Anlaß und auf Grund wohl bestehender Mißverständnisse zu Abs. 2 der Auf- und Abstiegsregelungen wird klargestellt, dass die tatsächliche Zahl von Absteigern aus einer Oberliga bzw. der nicht erreichte Aufstieg die maximale Zahl von 3 Absteigern aus der Rheinlandliga auch bei Berücksichtigung einer Rückführung nicht erhöht.

 

Von dieser möglichen Rückführungssituation ist die Rheinlandliga mit derzeit 13 Mannschaften betroffen. Zwecks Rückführung auf die Regelzahl von 12 Mannschaften unter Berücksichtigung der beiden Regelaufsteiger aus den beiden Verbandsligen kommt es jedoch nur dann zu einem erhöhten Abstieg von einer Mannschaft, wenn der Meister der Rheinlandliga das Aufstiegsrecht im Rahmen der Qualifikationsspiele nicht erreicht, bzw. bei Aufstieg eine Mannschaft aus der Oberliga Männer absteigt.

 

Steigt mehr als eine Mannschaft aus der Oberliga ab, unabhängig des Aufstiegsrechts in die Oberliga, ändert dies nichts an der Max. Absteigerzahl von 3 Mannschaften. Dies kann zur Folge haben, dass sich die Zahl der teilnehmenden Mannschaften zur Nachfolgesaison zusätzlich erhöht und u.U. auch 14 u. mehr Mannschaften die Spielklasse Rheinlandliga bilden.

Die Beschränkung auf Max. drei Absteiger in unseren Verbandsklassen soll sportliche Benachteiligungen verhindern, vor allem aber den Vereinen Planungssicherheit für den Spielbetrieb geben.

Trier, den 29.08.2018
Herbert Schuhmacher
Vizepräsident Spieltechnik

 

Spieltag 2. und 3. Februar 2019

 

DJK/MJC Trier – TuS Daun 27:27 (12:14)

 

4 Sekunden vor dem Ende scheitert Daun per Siebenmeter und so kommt die MJC Trier am Ende zu einem Punktgewinn! Beide Teams hatten in den Schlussminuten die Möglichkeit, das Spiel zu den eigenen Gunsten zu entscheiden.

 

Über weite Strecken des Spiels lagen allerdings die Eifelaner in Führung, setzten sich nach ausgeglichener Anfangsphase auf 6:10 in der 21. Minute ab, doch das Team von Trainer Ralf Martin war beim 10:11 in der 26. Minute wieder dran.

 

„Wir haben mit unserer 3:2:1 Deckung gut ins Spiel gefunden und hatten in Carsten Lindner einen starken Rückhalt im Tor. So erarbeiteten wir uns den Vorsprung, zeigten eine gute Deckungsleistung und spielten im Angriff unsere Konzepte, haben aber teilweise die Chancen schlecht verwertet, vor allem häufiger am Tor vorbeigeworfen. Dies war dem für uns ungewohnten, geharzten Ball geschuldet. Leider haben wir vor der Pause unsere Überzahlchance nicht genutzt,“, klagte Dauns Trainer Markus Willems.

 

Auch nach dem Wechsel hatten die Eifelaner die Nase vorn, führten bis 19:20 in der 43. Minute teilweise mit drei Treffern, doch nach dem Ausgleich durch Yannick Moecke drehte das Martin-Team das Spiel auf 23:20 in der 51. Minute, folgerichtig nahm Gästetrainer Markus Willems die Auszeit. Doch weiter legten die Trierer vor, führten 27:24 in der 56. Minute. Spannender konnten die Schlussminuten nicht verlaufen. Daun kämpfte sich auf 27:26 heran, 90 Sekunden vor dem Ende scheiterten die Trierer per Siebenmeter und verpassten so die Entscheidung. Als Sebastian Präder zum 27:27 genau 67 Sekunden vor dem Ende der Ausgleich gelang, nahm MJC Coach Ralf Martin 22 Sekunden vor dem Ende die Auszeit. Noch einmal kam die Dauner Mannschaft in Ballbesitz, spielte über den Kreis und kam so zum letzten Siebenmeter, der nicht verwandelt wurde.

 

„Sieht man die letzten Minuten, können wir über den Punkt froh sein! So wie das Spiel gelaufen ist, war das Remis gerecht. Doch erneut haben wir wie gegen Römerwall und Rhein-Nette einen sicheren Vorsprung hergeschenkt, weil einige Spieler glauben, dass Spiel entscheiden zu müssen. Wichtiger aber ist, dass die Mannschaft erfolgreich ist, nicht der einzelne Spieler. Doch so etwas kann man nicht trainieren, dass muss in die Köpfe der Spieler! Eigentlich haben wir nicht schlecht gespielt. Daun hat uns vorgemacht, wie man auf die Chance wartet. Öfter war bei den Eifelanern Zeitspiel angesagt und dann haben die Gäste den Ball dunkel gemacht. Insoweit hatte Markus in seinem Vorbericht Recht, dass die Routine und Cleverness entscheidend sein könnten. Uns gelang es zwar, mit einer aggressiven Abwehr den Kreis der Gäste zuzumachen, im Angriff jedoch setzten wir nicht das um, was wir uns eigentlich vorgenommen hatten. Beim 20:20 fangen wir drei Bälle ab, da in dieser Phase Manuel Zelzer und Moritz Merten im Innenblock nicht nur weiter eine Bank waren, sondern uns auch die Chancen durch die abgefangenen Bälle ermöglichten. Doch letztlich reichte es nur zu einer drei-Tore-Führung, da wir gleich wieder die Bälle herschenkten! In der letzten Auszeit habe ich meine Mannschaft nochmals aufgefordert, die Zeit runter zu spielen, um nicht wie gegen Römerwall und Rhein-Nette mit leeren Händen da zu stehen. Doch dann treffen Spieler die falschen Entscheidungen und das kostet uns letztlich den Sieg. Mit der Einstellung der Mannschaft bin ich zufrieden, jeder wollte den Sieg. In der Abwehr sind wir als Einheit aufgetreten, im Angriff fehlte uns einfach das Tempo, sind nicht energisch genug auf die Nahstellen gegangen. Hervorheben möchte ich neben Zelzer und Merten in der Deckung, Marco Müller, der mit seinen acht Treffern seine Treffsicherheit dokumentierte und Alex Kuhfeld, der immer wieder unsere Spielzüge anzog. Wir trauern dem Punktverlust nach, fahren aber jetzt nicht chancenlos nach Urmitz“, resümierte MJC Coach Ralf Martin.

 

 „In der Abwehr standen wir weiter solide und im Angriff hatten wir dann unsere Torchancen, wenn wir unsere Konzepte spielten. Ab dem 19:20 kam dann der Bruch in unserem Spiel. Dies war auch der Müdigkeit der Leistungsträger geschuldet. Dazu kassierten wir einige Zeitstrafen und so verwaltete die MJC jetzt ihre Führung, da wir in Abwehr und Angriff gleichermaßen nachließen. Wichtig für uns war, dass Carsten Lindner immer wieder versuchte, die lange Pässe der Trierer abzufangen. Das führte zu einigen Ballverlusten der Gastgeber, die wir dann nutzten, um wieder ins Spiel zurückzufinden. Ich habe in der Auszeit meinen Spielerinnen nochmals gesagt, dass die Gastgeber bereits öfter einen deutlicheren Vorsprung in den Schlussminuten hergeschenkt hatten, das sollte in die Köpfe meiner Spieler rein. Und so kamen wir kurz vor dem Ende auch in Ballbesitz und konnten leider die Siebenmeterchance nicht verwerten. Natürlich war beim Schlusspfiff eine gewisse Enttäuschung da, doch ich bin sicher, dass dieser Punkt wichtig werden kann. Sieht man den Spieltag, hat der Punkt uns weitergeholfen, da Römerwall und Schweich verloren haben und wir den Vorsprung auch zur MJC gehalten haben. Letztlich fehlte uns im linken Rückraum einfach die Durchschlagskraft. Auf der Mitte führte Jannis gut Regie, erarbeitete sich auch Torchancen, von denen er aber einige liegen ließ. Eine super Quote hatte Bassi Präder, der bei 10 Versuchen zum 9 Toren kam. Zu häufig mussten wir allerdings in die „eins gegen eins“ Situationen, wurde dadurch müder. Letztlich ein Punkt in einem Spiel, dass jede Mannschaft hätte gewinnen können“, fand Willems.

 

MJC: Lofi und Legenhausen – P. Müller (2), Plausinaitis (2), Merten (4), Schwiderski (1), Zelzer (1), Sattler (1), Moecke (4/2), M. Müller (8), Schreiner (1), Krauß, Kuhfeld (3).

 

TuS: Lindner und Hochgräfe – Eich (1), Tran (2), Keitsch (1), L. Willems (1), Otto, J. Willems (6/2), Brümmer (3), Präder (9), Mayer (3), Wheaton (1), Illigen.

 

TV Bitburg – HSC Schweich 35:19 (18:9)

 

Am Ende wurde es ein klarer 35:19 Erfolg des Gastgebers, der damit der Favoritenrolle gerecht wurde. Recht schwer taten sich die Gastgeber allerdings im ersten Spielabschnitt aufgrund der schwachen Abschlussquote gegen eine stark ersatzgeschwächte, aber taktisch gut eingestellte Mannschaft aus Schweich, in der selbst Trainer Andreas Rosch als Spieler auf dem Spielbericht stand.

 

Erst allmählich fanden die Eifelaner zu ihrem Spiel, setzten sich nach dem 5:3 in der 9. Minute auf 10:4 in der 14. Minute ab. Die Auszeit der Gäste ließen den HSC wieder zurückkommen und bis auf 13:9 in der 23.Minute verkürzen.  Erst die Zeitstrafe gegen Schweichs Timo Nerling spielte dem TVB in die Karten, der jetzt bis zur Pause auf 18:9 den Vorsprung ausbaute.

 

„Schweich trat wie vorhergesagt ersatzgeschwächt an, musste mit sechs Feldspielern durchspielen. Wir taten uns in den Anfangsminuten mit dem Abschluss schwer und so konnte Schweich das Spiel offen gestalten. Bis zur Pause wurde die Chancenverwertung dann besser und wir setzten uns ab. Im zweiten Spielabschnitt blieb die Abwehrleistung konzentriert und wir belohnten uns jetzt mit einfachen Toren“, freute sich Bitburgs Trainer Sven Lauer.  

 

„Da war einfach nicht mehr drin. Kurzfristig mussten wir auch noch auf Carsten Peters aufgrund einer Knieverletzung verzichten so dass unser Torhüter Dirk Schmidt über 60 Minuten als Feldspieler agieren musste. Trotzdem konnten wir bis zur 25. Minute ganz gut mithalten und die Gastgeber bis zum 13:9 ein wenig ärgern. Je länger das Spiel dauerte konnten die komplett angetretenen Gastgeber sich aber immer mehr absetzen und am Ende auch in dieser Höhe verdient gewinnen. Wir hoffen nun in den nächsten Wochen personell besser aufgestellt zu sein und in den wichtigen Spielen gegen die HSG Eifel und in Trier zu punkten“, sagte Rosch.

 

TVB: Schwerdt und Otte – Engel (1), Hertz (6), Guldenkirch (2), Straub (4), Steinbach (5), Stelmach (3), Enders (4/2), Sonnen, Kauffmann (4), Walerius (1), Nelles (3).

 

HSC: Reich – Schmidt, Quary (1), A. Rosch, Herz (2), Lieser, Peters, Nerling (1), Rohr (9/2), Karrenbauer (6).

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – HSG Mertesdorf/Ruwertal 37:31 (20:15)

 

Acht Zeitstrafen gegen die Gäste, fünf gegen die Gastgeber! So lautet die Bilanz des Spitzenspiels zwischen Tabellenführer SG Gösenroth/Laufersweiler und der Ruwertal HSG, dass die Mannschaft von Trainer Jochen Tatsch am Ende klar für sich entschied.

 

Doch leider wurde die Begegnung nicht dem Anspruch des Spitzenspiels gerecht. Dies lag sicher auch daran, dass die Gäste nicht ihre stärkste Besetzung aufbieten konnten, sondern auch daran, dass die Gastgeber die Ruwertaler wohl auf die leichte Schulter nahmen. Zudem verletzten sich bei den Gästen wichtige Spieler.

 

Von Beginn an führten die Hausherren, die den Ruwertalern lediglich den letzten Ausgleich beim 7:7 in der 13. Minute zugestanden. Ansonsten legte das Hunsrück Team ständig vor, setzte sich vom 13:12 in der 21. Minute kontinuierlich bis zur Pause zum 20:15 ab. Die Entscheidung fiel, als sich das Tatsch-Team vom 29:24 in der 47. Minute mit einem 4:0 Lauf auf 33:24 in der 52. Minute auf und davon machte und das Spiel am Ende deutlich mit 37:31 gewann.  

 

„Die Konzentration meiner Mannschaft war einfach nicht bei 100 Prozent. Zwar war die Begegnung im ersten Spielabschnitt lange eng, doch ich hatte nie das Gefühl, das heute etwas anbrennen könnte. Andi Schröder entpuppte sich im HSG Spiel als Alleinunterhalter! Als sich sein Bruder Christian an der Hand verletzte und wir Andi in Manndeckung nahmen, war der Angriff der Gäste deutlich geschwächt. Leider haben wir aber keine solide Abwehr geboten, dazu hatten wir heute keine Torhüterleistung! Mit dem Positionsangriff meiner Mannschaft bin ich zufrieden, dort fanden wir immer wieder gute Lösungen. Doch die Leistung der Abwehr war nicht wie erhofft und daran müssen wir im Hinblick auf das Dauner Spiel arbeiten, sonst bekommen wir Probleme. Hervorheben möchte ich Heinrich Löwen für seine Angriffsleistung: er erzielte nicht nur 8 Feldtreffer, sondern glänzte durch gute Anspiele an seine Mitspieler“, lobte SG Coach Jochen Tatsch.

 

„Von vorneherein war es ein schweres Spiel für uns, da drei Leistungsträger ausfielen, dazu verletzten sich Chrissi Schröder (Daumen) und Andi Backendorf (Knie) und wir müssen jetzt mal sehen, wie lange die beiden ausfallen. Uns halfen Robin Scholer und Alex Keil aus der zweiten Mannschaft aus. Dennoch mussten wir mit zwei Kreisläufern durchspielen und das haben Thomas Billen und Peter Zock gut gemacht. Die Manndeckung gegen Andi war die logische Konsequenz nach der Verletzung von Chrissi, doch damit hatten wir gerechnet. Schade ist, dass unsere Abwehr nicht so stand, wie wir uns das vorgestellt hatten. Es fehlte einfach der entscheidende Schritt nach vorne oder er kam zu spät. Dies war sicher auch der Müdigkeit und den fehlenden Wechselalternativen geschuldet. Das Spiel hätten wir durchaus knapper gestalten können, doch es fehlten die Absprachen in der Abwehr. Wir haben jetzt eine schwere Zeit vor uns, müssen sehen, wie schwer die Verletzungen sein werden“, resümiert Marc Köhler, der für den aus privaten Gründen verhinderten Trainer Christian Stein die Mannschaft coachte.

 

SG: Olivier und J. Schneider –L. Schneider, Faust (4), Röhrig (5), Hassley (2), Nicolae (1), C. Saam (1), F. Saam (2), Conrath (5), Reuter (2), Löwen (13/6), S. Hermann (2).

 

HSG: Roth und Schöler – C. Schröder (4), A. Schröder (8/1), Wenzel (3), M. Simon (1), Keil, Backendorf, Billen (11/3), Zock (4), P. Simon.

 

HSG Römerwall - HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch 25:33 (13:14)

 

Dank einer starken zweiten Halbzeit setzt sich die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch bei der HSG Römerwall durch. Doch im ersten Spielabschnitt war es bei den Hunsrückern wie in den letzten Spielen: die Mannschaft fand einfach nicht in die Begegnung und bekam den HSG Spielertrainer Tim Binnes nicht in den Griff. „Der hat uns im Rückraum vor einige Probleme gestellt“, klagte Gästetrainer Timo Stoffel, der dies befürchtet hatte.

 

Ausgeglichen mit wechselnden Führungen verlief die erste Hälfte, in der die Hunsrücker beim 2:4 in der 5. Minute führten, die Gastgeber aber bis zum 8:5 in der 16. Minute wegzogen. Vom 9:9 blieb die Begegnung dann bis zur Pause völlig offen. Über 14:17 setzten sich die Hunsrücker dann auf 16:21 in der 38. Minute ab, zu diesem Zeitpunkt nahm Römerwall die Auszeit. Kurzzeitig gelang die Resultatsverbesserung zum 18:21, doch über 19:26 in der 48. Minute gelang dem Team von Trainer Timo Stoffel die frühe Entscheidung. Den Vorsprung verteidigte die Mannschaft bis zum 25:33 Endstand.

 

„Wir haben dann im zweiten Spielabschnitt vieles besser gemacht und so wurde es ein ruhigeres Spiel für uns. Ab der 45. Minute habe ich dann die Leistungsträger geschont und ihnen Erholungspausen gegeben. Auf jeden Fall müssen wir nächste Woche im Spitzenspiel gegen Bitburg von Beginn an hellwach sein, sonst kommt die Aufholjagd zu spät“, ahnt Stoffel.

 

Everding und Schug – Ströher, D. Koch, Fritz (1), Klei (6), Bach (1), Stürmer (6), Mangold (3), Schneider (7/5), Schell (6), Klei (1), M. Schell (2).

 

SV Urmitz – HSG Eifel 44:24 (23:10)

 

Mit einem Rumpfteam musste die HSG Eifel die Fahrt nach Urmitz antreten und kam letztlich unter die Räder! Im Team von Trainer Sigi Garbe spielte Torwart Michael Schmitz am Kreis und machte seine Sache dort gut. Bis zum 13:8 in der 19. Minute hielten die Gäste das Ergebnis in Grenzen, kassierten dann den 10:2 Lauf der Urmitzer zur 23:10 Pausenklatsche.

 

„Urmitz hat in dieser Phase den Sack zugemacht, da wir erneut viel zu früh abschlossen. Das bestraften die Gäste auch nach dem Wechsel immer wieder mit ihrem guten Gegenstoßspiel. Ziel der zweiten Hälfte war es, das Ergebnis in Grenzen zu halten, doch die Mannschaft baute auch konditionell jetzt ab. Aus 18 technischen Fehlern auf unserer Seite machten die Gastgeber 10 Tore. Das tut schon weh! Urmitz gewann völlig verdient auch in dieser Höhe. Wir schleppen uns durch die Saison und müssen mal sehen, mit welchem Team wir am kommenden Wochenende gegen Schweich antreten können“, klagt HSG Coach Sigi Garbe.

 

Hoffmann – Lepage (3), Jahnke (6), Schmitz (4/1), Schiemann, Podriezov (4), Lemmen (6), Herbst, Niederprüm (1/1)

 

 

Rheinlandligist DJK/MJC Trier hat neuen Trainer für die kommende Saison

 

Nachdem der Rheinlandligist sich von dem seit dieser Saison verpflichteten Jarek Glinka getrennt hatte, übernahm Ralf Martin interimsmäßig die Mannschaft bis zum Saisonende. Jetzt steht der neue Trainer fest:

 

„Es freut mich, dass wir Alex Kuhfeldt für die nächste Saison als Trainer der 1. Männermannschaft gewinnen konnten. Alex fungiert bis Ende der Saison noch als Spieler der Mannschaft, wird dann die Verantwortung für die Mannschaft übernehmen und auf die Trainerbank wechseln. Was mich besonders freut ist das Alex die Mannschaft auch in der Verbandsliga trainiert und die Trainertätigkeit nicht von der Rheinlandliga Zugehörigkeit abhängig macht.  Alex hat das Handballspielen in der MJC gelernt, kommt also aus dem Verein. Da er lange Jahre auch höherklassig gespielt hat, bringt er reichlich Erfahrung mit, die ihm bei seiner neuen Tätigkeit bestimmt helfen wird. Die Mannschaft wird, bis auf ein oder zwei Spieler, die evtl. studien- oder berufsbedingt Anfang nächstes Jahr aus Trier weg gehen, zusammenbleiben, auch im Falle des Abstiegs. Felix Kraus wird uns allerdings schon im März verlassen. Ihn zieht es nach Pforzheim. Ich bin überzeugt davon das wir mit Alex den richtigen Trainer gefunden haben und bin mir sicher, dass er und die Mannschaft sich nächste Saison gut ergänzen werden“, glaubt der scheidende MJC Trainer.

 

Vorschau auf den Spieltag 2. und 3. Februar 2019

 

TV Bitburg – HSC Schweich (Samstag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Beiden Mannschaften ist ihre Ausgangslage bewusst. Während Bitburg das Spiel gewinnen muss, um im Meisterschaftsrennen zu bleiben, hat Schweich in Bitburg so gut wie nichts zu verlieren. Punkte gegen den Abstieg müssen die Schweicher in den folgenden Spielen sammeln. „Wir müssen jetzt jedes Spiel gewinne, wenn wir weiter um die Meisterschaft mitspielen wollen. Deshalb erwartet ich von meiner Mannschaft, dass sie jeden Gegner ernst nehmen, egal, in welcher Konstellation der Gegner antritt“, sagt Bitburgs Trainer Sven Lauer.„Mit dem Punktgewinn am vergangenen Wochenende konnten wir den Kontakt zu den Nichtabstiegsplätzen waren, allerdings wären es genau solche Spiele, welche wir in der Rückrunde unbedingt gewinnen müssten, um am Ende den Klassenerhalt zu realisieren. Ganz anders natürlich nun die Ausgangslage für das Spiel in Bitburg, wo der Gastgeber unbedingt gewinnen muss, um sich weiterhin Hoffnung auf die Meisterschaft und den Aufstieg machen zu können“, weiß Schweichs Trainer Andreas Rosch.

 

Personal: Auf Bitburger Seite steht hinter dem Einsatz von David Nelles ein Fragezeichen. Sollte er nicht spielen können, wird Max Müller das Team erneut ergänzen. Neben den Langzeitverletzten fehlt auf Schweicher Seite am Samstag mit Hanni Rosch auch der Kopf unsere Mannschaft berufsbedingt. Ob Kevin Lieser nach der Fuß Verletzung aus dem Römerwall-Spiel auflaufen kann, entscheidet sich im Laufe der Woche. Da die Schweicher zweite Mannschaft zeitgleich im Einsatz ist, wird Schweich mit einem sehr kleinen Kader in Bitburg auflaufen.

 

Prognose: „Sollte Schweich tatsächlich ohne ihren Spielmacher Hanni Rosch antreten, müssen wir uns auf den körperlich starken Kreisläufer der Schweicher Karrenbauer konzentrieren. Mit einer aggressiven 3:2:1 Deckung werden wir versuchen, die Bälle zu erkämpfen und zum schnellen Umschaltspiel zu kommen. Den Gegner müssen wir einfach zu Fehlern zwingen und wollen das Spiel möglichst früh entscheiden“, sagt Bitburgs Trainer Lauer. „Auch wenn jedes Spiel erst mal gespielt werden muss, bin ich mir ziemlich sicher, dass es am Samstag für uns in Bitburg nicht viel zu gewinnen gibt. Würde mich natürlich gerne von meiner Mannschaft überraschen lassen, aber die bisherigen Leistungen der beiden Mannschaften und auch die Personalsituation lässt nicht viel Gutes für uns erahnen. So wollen wir dieses Spiel dazu nutzen, uns auf die dann kommenden wichtigen Spiele gegen die HSG Eifel und bei der MJC in Trier weiter vorzubereiten. Gegen den starken Rückraum der Gastgeber rund um unseren ehemaligen Spieler Matthias Hertz, werden wir wohl einige Deckungsvariationen ausprobieren und versuchen möglichst lange mitzuhalten. Alles andere als ein klarer Erfolg für den TV Bitburg wäre allerdings auch für mich überraschend“, sagt Rosch.

 

HSG Römerwall - HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch (Samstag, 19 Uhr)

 

Ausgangslage: Während die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch sich im Auftaktspiel des neuen Jahres gegen Bendorf schadlos halten konnte und damit weiter im Titelrennen dabei ist, dürfte der Punktgewinn der Römerwaller in Schweich der HSG nicht zu einer wesentlichen Verbesserung der Ausgangslage im Abstiegskampf beigetragen haben. So baut man bei der HSG auf die Heimstärke und wird gegen die Hunsrücker alles versuchen, beide Punkte zu gewinnen. Das Remis im Hinspiel ist zusätzlicher Anreiz! „Wir haben hier was gutzumachen, das war ein schmerzlicher Punktverlust und hat weh getan“, erinnert sich der Hunsrücker Trainer Timo Stoffel.

 

Personal: Für den Notfall steht Daniel Koch zur Verfügung, weiterhin fehlen wird Korab Mulliqi. Julian Mangold sollte nach einer hoffentlich guten Trainingswoche am Wochenende erstmals im Aufgebot der Hunsrücker stehen.

 

Prognose: „Hauptaugenmerk legen wir auf den Spielertrainer der Gastgeber Tim Binnes, der ein Spiel auch alleine entscheiden kann. Ohne Harz wird das für uns in Römerwall sicher nicht einfach, doch wir müssen von Anfang an präsenter in der Abwehr sein, als in der letzten Woche. Zudem muss die Mannschaft die nötige Aggressivität zeigen, dass intensivieren wir im Training. Weiterhin gilt es Gas zu geben und unser schnelles Spiel nach vorne aufzuziehen. Letztlich geht es auch darum, die Trefferquote zu verbessern“, fordert der Hunsrücker Coach.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – HSG Mertesdorf/Ruwertal (Samstag, 19.30 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Spitzenspiel in der Rheinlandliga der Männer! Der Tabellenführer aus Gösenroth/Laufersweiler der sich am vergangenen Wochenende ein Remis bei den heimstarken Andernachern erkämpfte, kann sich jetzt mit der Ruwertal HSG einen weiteren Konkurrenten auf Distanz halten und mit einem Sieg die Zahl der Meisterschaftskandidaten reduzieren. Gelingt aber der Mannschaft von Trainer Christian Stein im Hunsrück der Erfolg, erhöht sich die Zahl der Meisterschaftskandidaten auf vier und die Ruwertaler sind mittendrin! Doch letztlich ist mit einem knappen Spielerverlauf zu rechnen, bei dem die Tagesform entscheiden könnte.

 

Personal: Auf SG Seite fällt David Scherschlicht mit einer Schulterverletzung aus, ob Stefan Hermann spielen kann, entscheidet sich vor der Begegnung. Auf Seiten der Gäste werden Trainer Christian Stein (private Gründe), sein Bruder Michael (berufliche Gründe), Martin Frisch (Handverletzung) und Martin Thesen aus Urlaubsgründen fehlen. Dazu ist unklar, ob Torwart Daniel Roth auflaufen kann. Die Trainerfunktion übernimmt am Samstagabend Marc Köhler.

 

Prognose: „Wir müssen den für die Liga schon außergewöhnlich starken Rückraum der Gäste in den Griff bekommen, haben den Anspruch vor heimischer Kulisse beide Punkte zu gewinnen. Das sollte unser Anspruch sein! Auf keinen Fall dürfen wir die erste Hälfte wie in Andernach verschlafen, müssen von Beginn an hellwach sein, ein hohes Tempo gehen und dem Spiel unseren Stempel aufdrücken“, verlangt SG Coach Jochen Tatsch. „Leider haben wir einen stark dezimierten Kader, wollen aber dem Spitzenspiel mit einer guten Leistung gerecht werden. Wenn wir die Abwehr so stellen, wie zuletzt gegen die MJC, habe ich keine Sorgen. Das war wohl unsere beste Abwehrleistung bislang. Im Angriff brauchen wir eine vernünftige Abschlussquote und wollen den Gastgeber ärgern. Ohne Harz wird das für uns aber nicht einfach“, ahnt HSG Trainer Christian Stein.

 

DJK/MJC Trier – TuS Daun (Samstag, 19.30 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Die Ausgangslage vor der Begegnung im Lokalderby zwischen der MJC Trier und dem TuS Daun verspricht Spannung pur! Während das Team von Trainer Ralf Martin dieses Heimspiel unbedingt gewinnen muss und damit der Druck komplett auf den Gastgebern lagert, sieht das für die Gäste entspannter aus. Nach dem zu erwarteten Erfolg der Eifelaner gegen die HSG Eifel könnte die Mannschaft von Trainer Markus Willems sich mit einem Auswärtssieg weiter von den abstiegsgefährdeten Mannschaften absetzen. Im Hinspiel kassierten die Trierer eine derbe 34:21 Schlappe! „Eigentlich können wir die Begegnung in Trier ohne großen Druck angehen. Doch uns winkt die Riesenchance, mit einem Sieg den Abstand zu den Abstiegsplätzen auf 7 Punkte zu vergrößern und die dürfen wir uns einfach nicht entgehen lassen. Das ist ein vier-Punkte-Spiel für beide Mannschaften! Auswärts ohne Harz wird das ein komplett anderes Spiel als in Daun“, ahnt Dauns Trainer Markus Willems. „Am Samstag erwarten wir mit dem TuS Daun eine Mannschaft, gegen die wir in der momentanen Situation ohne Wenn und Aber gewinnen müssen. Im Hinspiel gab es eine klare Niederlage, die gilt es im Rückspiel vergessen zu machen.  

 

Personal: Daun läuft in Bestbesetzung auf. Bei den Trierern werden wohl alle Spieler mit dabei sein.

 

Prognose: „Am Samstag treffen zwei Mannschaften aufeinander, die sich für mich von der Spielanlage her ziemlich ähneln. Beide bevorzugen eine bewegliche Abwehr mit schnellem Gegenstoßspiel, im Angriff wird versucht durch viel Bewegung zum Abschluss zu kommen. Mit Markus Willems verfügt Daun darüber hinaus über einen erfahrenen Trainer, der seit Jahren sehr gute Arbeit in Daun leistet. Wir müssen in der Abwehr konzentrierter zu Werke gehen, uns Bälle erkämpfen und dann schnell nach vorne Spielen. Im Positionsspiel müssen wir unsere Vorgaben besser umsetzen und beim Abschluss konzentrierter zu Werke gehen. In Mertesdorf haben wir zu viele gute Chancen einfach liegen gelassen. Ich erwarte ein interessantes und umkämpftes Spiel, mit hoffentlich dem am Ende besseren Ausgang für uns“, sagt MJC Coach Ralf Martin. „Diese Einschätzung von Ralf teile ich weitestgehend, freue mich auf ein schönes und spannendes Spiel. Die Ergebnisse der MJC zeigen, dass die Mannschaft viele ihrer Spiele knapp verloren hat und das zeigt auch, dass hier noch die gewisse Erfahrung fehlt, die wir wohl mehr haben. So habe ich das Spiel der Trierer gegen Rhein-Nette beobachtet, in dem die Trierer mit 4 Treffern führten und das Spiel eigentlich über die Zeit bringen mussten, sich aber nicht routiniert genug anstellten. So könnte letztlich die Routine dieses Spiel entscheiden“, meint TuS Coach Markus Willems.

 

SV Urmitz – HSG Eifel (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit einem Erfolg über die HSG Eifel will sich der SV Urmitz endgültig aller Sorgen im Kampf um den Abstieg entledigen. Bereits im Hinspiel mussten die Eifelaner die Begegnung aufgrund der schlechten Personalsituation herschenken, im Rückspiel sieht es besser für die Mannschaft von Trainer Sigi Garbe aus. „Wir haben noch eine gehörige Portion Wut im Bauch, da Urmitz das Hinspiel trotz 10 vorgelegter Atteste einfach nicht verlegen wollte. Wir wollen uns jetzt so teuer wie möglich verkaufen“, verspricht HSG Coach Sigi Garbe.

 

Personal: Bei der HSG hofft man, dass David Morgens am Sonntag auflaufen kann und so mit Ruslan Podriezov eine schlagkräftige „Rückraumtruppe“ zur Verfügung steht. „Damit wird es für den Gegner schwerer, uns auszurechnen. Anders als Daun kann sich Urmitz jetzt nicht defensiv mit 6:0 hinten reinstellen“, hofft Garbe, der zudem mit Rückkehrer Nils Leppin wieder Alternativen auf der rechten Angriffsseite hat.

 

Prognose: „Die immer noch in uns sitzende Wut wollen wir in positive Energie umsetzen und spielerisch und kämpferisch den Gastgeber fordern. In der Abwehr wollen wir uns die Bälle erkämpfen und über unser schnelles Umschaltspiel zu einfachen Toren kommen“, fordert Garbe, der weiterhin vorgibt, dass seine Spieler nicht zu früh abschließen, einfach länger spielen und sich nur die hundertprozentigen Chancen nehmen. „Wenn wir das nicht machen, spielen wir Urmitz in die Karten“, weiß der HSG Trainer.

 

 

27.01.2019

 

TuS 05 Daun meldet ersten Neuzugang in der Rheinlandliga für die Spielzeit 2019/2020

Große Freude beim TuS 05 Daun!

 

In der vergangenen Woche hat Kai Lißmann für die kommende Saison in der Eifel zugesagt.

 

Für den Top-Torschützen der Verbandsliga West (siehe auch Bericht Moselhandball: http://www.mosel-handball.de/stories/kai-lißmann/) ist es der nächste logische und konsequente Schritt eine Klasse höher sein Können unter Beweis zu stellen und sich weiterzuentwickeln.

 

Dauns Trainer Markus Willems freut sich riesig über die Verstärkung und hofft noch weitere Neuzugänge in den nächsten Wochen vermelden zu können: „Kai hatte natürlich auch andere Angebote und die Entscheidung für den TuS freut mich außerordentlich. Es zeigt, dass er sich bei uns im Probetraining wohlgefühlt hat und sofort gut aufgenommen wurde.

Kai war bisher zweimal bei uns im Training und die handballerischen Fähigkeiten waren natürlich keine Überraschung, wenn jemand mehr als 13 Tore im Schnitt in der Verbandsliga wirft. Wirklich beeindruckt bin ich aber von der Art und Weise wie geradlinig und sympathisch der erst 20-Jährige kommuniziert. Man merkt sofort, dass man sich auf seine Aussagen verlassen kann und er den Willen und die Disziplin hat sich weiter zu verbessern. Man konnte bereits in den zwei Trainingseinheiten sehen, wie er Tipps und Ratschläge sofort „aufsaugt“ und versucht sie umzusetzen. Mit dieser Einstellung wird er mit Sicherheit auch eine super Rolle in der Rheinlandliga spielen. Menschlich hat es ebenfalls von Anfang an gepasst. Was wünscht man sich als Trainer mehr?“

 

Spieltag 26./27. Januar 2019

 

Tus Daun – HSG Eifel 42:21 (19:11)

 

Nach ausgeglichenem Beginn setzte sich der Gastgeber vom 5:3 auf 8:3 in der 15. Minute ab, doch die Gäste blieben bis 12:9 in der 23. Minute dran.

 

„In den ersten Minuten spielten wir einfach zu hektisch, verwarfen viele Bälle und traten in der Deckung zu früh raus. So kam der Gast zu einfachen Toren und konnten dranbleiben“, klagte Dauns Trainer Markus Willems, der seine Abwehr jetzt defensiver einstellte und damit den Gästen einige Bälle blockte.

 

Über 16:10 baute das Team von Trainer Markus Willems dann seinen Vorsprung bis zur Pause auf 19:11 aus.

 

Die endgültige Entscheidung fiel kurz nach der Pause, als die Dauner sich vom 22:14 auf 26:14 in der 44. Minute absetzten und jetzt mit einer starken Schlussphase den Gästen ihre Grenzen mit einem 20:7 Endspurt in der letzten Viertelstunde deutlich aufzeigten.

 

„Für uns war es genau das richtige Spiel, um nach der Pause wieder reinzukommen. Bei den Gästen war letztlich nur Ruslan Podriezov aus der Distanz gefährlich. Ich konnte allen Spielern Spielanteile geben und sie trugen sich alle in die Torschützenliste ein. Jetzt haben wir uns eine gute Ausgangsposition für die kommenden Spiele geschaffen, schnuppern an der oberen Tabellenhälfte, schauen aber auch nach unten, da uns nur vier Punkte vom Abstiegsplatz trennen. Für mich steht fest, dass die MJC sich noch da unten absetzen wird und auch der Punktgewinn der Schweicher zeigt, dass die Mannschaft sich nicht aufgibt. Ein Sonderlob geht an Lukas Illigen und Matthis Otto, die ein gutes Spiel machten und eine gute Trefferquote hatten. 42 Tore im Angriff sind gut, 21 Gegenstore aber zu viel“, meinte Willems.

 

„Deutlich und verdient gewann der TUS Daun gegen uns. Daun war in der Abwehr stärker und im Angriff wesentlich variabler als wir. Vor allem ärgert mich die zweite Halbzeit. Anstatt das Spiel ruhig zu Ende zu bringen und die Angriffe auch auszuspielen versuchten wir mit schnellen Abschlüssen zum Erfolg zu kommen. Dies spielte dem TUS in die Hände und sie bestraften uns mit schnellem Gegenstoßspiel und Toren. Trotzdem hielten wir 23 Minuten gut mit und versuchten mit diesem Kader, den Zuschauern eine offene Begegnung zu bieten. Unsere Personalsituation ist derzeit so angespannt, dass ich mit Jens Lepage sogar einen Torhüter als Feldspieler einsetzen musste“, klagte HSG Coach Sigi Garbe.

 

TuS: Lindner und Rode – Eich (1), Tran (3), Keitsch (2), L. Willems (2), Otto (4), J. Willems (6/3), Brümmer (7), Präder (4), Mayer (6), Wheaton (3), Illigen (4).

 

HSG: Schmitz und Hoffmann – Lepage (3), Jahnke (3), Neuerburg (1/1), Leppin, Niederprüm (2), Podriezov (8/3), Lemmen (4), Herbst, Wielvers.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – DJK/MJC Trier 30:26 (13:11)

 

Die Ruwertal HSG gewinnt ein, über weite Strecken ausgeglichenes Spiel gegen eine gut mitspielende Mannschaft der MJC Trier. Kurzfristig musste die HSG auf Michael Stein aus beruflichen Gründen verzichten, doch darauf waren die Ruwertaler vorbereitet: „Es war sowieso geplant, dass Andi Backendorf im linken Rückraum spielen sollte“, gab HSG Coach Christian Stein zu. Überraschend für den HSG Coach begannen die Trierer mit einer defensiven 6:0 Abwehr.

 

„Ich hatte eher mit einer offensiven 5:1 oder sogar einer Manndeckung gerechnet. So taten wir uns zunächst schwer, die Nahtstellen zu finden“, gab Stein zu, dessen Mannschaft zudem viele Bälle verlor und sich einige technische Fehler leistete. Im ersten Spielabschnitt wechselte die Führung so hin und her. Bis zum 6:4 in der 10. Minute legten die Ruwertaler vor, dann gelang den Trierern nach drei Treffern in Folge erstmals die Führung zum 6:7 in der 15. Minute. Erst nach dem 11:11 legten die Gastgeber wieder vor, führten zur Pause 13:11.

 

„Eigentlich ein gutes Spiel meiner Mannschaft über weite Strecken im ersten Spielabschnitt, doch wir haben unkonzentriert unseren Vorsprung wieder verspielt. Dabei stand die Abwehr eigentlich gut“, fand MJC Trainer Ralf Martin.

 

Nach dem Wechsel war es HSG Torwart Robin Scholer, der zum großen Rückhalt für sein Team wurde. „Robin wehrte einige Tempogegenstösse und vor allem wichtige Bälle der Außen ab und so konnten wir uns peu a peu absetzen, da auch die Abwehr das umsetzte, was wir in der Kabine besprochen hatten. Früh wurden die MJC Spieler jetzt zugemacht“, freute sich Stein.

 

Beim 20:16 in der 41. Minute nahm Gästetrainer Ralf Martin die Auszeit, doch die spielte eher den Ruwertalern in die Karten, die auf 22:17 in der 41. Minute davonzogen. „Wir liefen von Beginn der zweiten Hälfte an dem Vorsprung der Gastgeber hinterher, versuchten alles, wechselten die Abwehrformationen und spielten Manndeckung gegen Christian Schröder. Doch unsere Abwehr zeigte zu große Lücken und so bekamen wir die Schröder-Brüder nicht in den Griff. Das ist schon gut, was die beiden spielen und das muss man neidlos anerkennen“, meinte Martin.

 

Noch einmal stemmten sich die Trierer gegen die Niederlage, verkürzten bis zur 49. Minute auf 24:21, ehe die Gastgeber den Sack beim 28:21 in der 50. Minute zumachten. In den Schlussminuten gelang den Trierern nach dem 30:23 noch die Ergebniskosmetik.

 

„Es wurde die erwartete Niederlage, bei der wir in den ersten 25 Minuten das gespielt haben, was wir uns vorgenommen hatten. Dann machten wir aber wieder Fehler und im zweiten Spielabschnitt war die HSG Abwehr den „Ticken“ aggressiver als wir“, gab Gästetrainer Martin zu.

 

HSG: Roth und Schöler - C. Schröder (9), A. Schröder (7), Wenzel (3/3), M. Simon (1), Thesen, Backendorf (5/1), Frisch, Billen (2), Zock (3), P. Simon.

 

MJC: Lofi und Legenhausen - P. Müller (6), Plausinaitis (1), Merten (1), Schwiderski (4), Zelzer (2), Sattler, Moecke (5/3), M. Müller (6), Krauß, Kuhfeld (1).

 

HSC Schweich – HSG Römerwall 27:27 (14:17)

 

„Auch ein paar Stunden nach dem Spiel kann ich immer noch nicht sagen, ob wir einen Punkt gewonnen oder verloren haben. Von der Erwartung an uns selber und von den letzten Spielminuten sicher ein Punktverlust, aber wenn man die ersten 50 Minuten des Spiels sieht müssen wir am Ende von einem Punktgewinn sprechen“, meinte Schweichs Coach Andreas Rosch.

 

Seine Mannschaft „verkrampfte“, so wie Rosch dies im Vorfeld befürchtet hatte und stand im 400. Spiel des HSC Coaches in Folge als Trainer der ersten Mannschaft des HSC unter dem Druck des unbedingt gewinnen Müssens.

 

So lief in den ersten 15 Minuten Angriff überhaupt nichts zusammen und in der Abwehr kamen die HSC Spieler immer den berühmten einen Schritt zu spät. Die Gäste nutzten das clever aus und beim 3:10 in der 14. Minute schien frühzeitig das Spiel zu Gunsten der Gäste entschieden. Doch vor der Pause lief es dann für die Schweicher besser und so kam die Mannschaft zur Resultatsverbesserung (14:17) zur Pause.  Mit dem Pausenpfiff musste der HSC dann den nächsten Rückschlag verkraften, als die Schiedsrichter zum Erstaunen von allen Beteiligten auf eine rote Karte für Abwehrchef Paddy Karrenbauer entschieden. „Aber auch diesen Rückschlag steckten wir gut weg und Paddy wurde durch seinen Bruder Tim sehr gut vertreten“, lobte Rosch.

 

Nach der Pause folgte wiederum eine schwache Phase der Schweicher und die Gäste vergrößerten den Vorsprung wieder auf 5 Tore beim 17:22 in der 40. Minute. Doch jetzt stemmten sich die Gastgeber gegen die drohende Niederlage, verkürzten Tor um Tor verkürzen und in der 55. Minute beim 25:25 gelang das erste Mal der Ausgleich. Als die Mannschaft in der 57. Minute sogar mit 27:26 in Führung ging, schien die Begegnung gedreht.  

 

„90 Sekunden vor Ende forderte ich von meiner Mannschaft vor Ablauf einer Zeitstrafe für die Gäste einen schnellen Abschluss zur Entscheidung zu unseren Gunsten. Doch das funktionierte nicht und so glichen die Gäste 40 Sekunden vor Schluss aus. 30 Sekunden vor Schluss haben wir in der Auszeit den entscheidenden Spielzug besprochen, der uns allerdings misslang und so konnten wir in dem Moment froh sein, dass die Schiedsrichter das Blockieren eines Einwurfs für die Gäste 5 Sekunden vor Schluss nicht den Regeln entsprechend mit einem Strafwurf ahndeten. Kämpferisch kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen und es zeigt sich immer mehr, dass uns nach den vielen Jahren im der Rheinlandliga einfach die Erfahrung im Abstiegskampf fehlt. Wir werden aber nicht den Kopf in den Sand stecken und weiter von Spiel zu Spiel denken und alles dafür geben, am Ende auf einem Nichtabstiegsplatz zu landen“, gibt sich Rosch kämpferisch.

 

Reich und Schmidt – Quary (3), Kordel, Rosch (7/3), Herz (1), Lieser, Peters (4), Nerling (2), Rohr (5), T. Karrenbauer (3), P. Karrenbauer (2)

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – TS Bendorf 29:23 (16:14)

 

„Es wurde das erwartet schwere Spiel nach der langen Pause. Wir taten uns aus dem Rückraum schwer, vor allem in den ersten Minuten fehlte die Abstimmung im Deckungsverband. So kam Bendorf mit seinen erfahrenen Spielern zu leichten Toren von 9-Metern und vom Kreis“, klagte HSG Trainer Timo Stoffel.

 

Dank einer starken letzten Viertelstunde setzt sich die aber vor heimischem Publikum gegen einen starke Bendorfer Mannschaft durch, die mit ihren Routiniers das Spiel im Hunsrück lange ausgeglichen gestaltete. So lieferten sich beide Mannschaften im ersten Spielabschnitt eine völlig ausgeglichene Begegnung bei wechselnden Führungen. Zur Pause legte die HSG nach dem 14:14 mit zwei Treffern auf 16:14 vor.

 

Nach dem Wechsel bauten die Hunsrücker ihre Führung auf 19:15 in der 37. Minute aus und hielten die Gäste jetzt mit mindestens vier Treffern bis zum 25:21 in der 51. Minute auf Distanz. Zwei Treffer von Manuel Schell in Folge sorgten dann in der 52. Minute für die Entscheidung. Bendorf nahm die Auszeit, die aber nichts mehr einbrachte. Am Ende feierten die Gastgeber ihren sechsten Sieg in Folge und bleiben damit an der Tabellenspitze dran.

 

„Im zweiten Spielabschnitt haben wir vieles besser gemacht, konnten uns jetzt auch deutlicher absetzen und kamen zu einem ungefährdeten Sieg“, freute sich Stoffel.

 

Everding und Schug – Ströher (4), Koch, J. Schneider (1), Klei (1), Bach (1), Stürmer (7), L. Schneider (2/1), K. Schell (6/1), Klei (1), M. Schell (6/5).

 

HSV Rhein-Nette – SG Gösenroth/Laufersweiler 25:25 (18:14)

 

Im Spitzenspiel der Rheinlandliga erkämpft sich die Hunsrück SG einen Punkt am Rhein. Das von Hermi Häring trainierte Gastgeberteam bestimmte über die gesamte Spielzeit das Geschehen, lag schnell mit 4:1 in der 5. Minute vorne, baute seinen Vorsprung bis zur 17. Minute sogar auf 12:6 aus und zwang Gästetrainer Jochen Tatsch so zur Auszeit! Die Hunsrücker fanden besser ins Spiel zurück, verkürzten zwischenzeitlich auf 13:9 in der 20. Minute, kam aber bis zur Pause nicht entscheidend heran. „Wir haben im ersten Spielabschnitt einfach keine Stabilität im Deckungsverband gehabt, die 5:1 Deckung war zu löchrig und bereits nach 15 Minute hatte ich den dritten Torwart im Kasten“, klagte SG Coach Jochen Tatsch, der mit den 18 Gegentreffern zu Pause nicht zufrieden war.

 

So stellen die Gäste nach dem Wechsel ihre Abwehr auf 6:0 um, doch die brauchte ihre Zeit, um sich zu finden. Mit zwei Treffern in Folge legte der HSV nach dem Wechsel los, führte 20:14 in der 34. Minute und schien auf dem besten Wege, die Begegnung früh zu entscheiden.

 

„Zu diesem Zeitpunkt habe ich keinen Cent mehr auf die Mannschaft gegeben. Doch dann fing sich das Team, zeigte eine glänzende Mentalität und mit Pascal Olivier hatten wir jetzt den stärksten Spieler auf dem Platz. Zudem wurde unsere Abwehrarbeit immer besser“, freute sich Tatsch.

 

Die Gäste verkürzten Tor um Tor, waren beim 22:19 in der 42. Minute wieder im Spiel und glichen nach der 24:21 Führung der Gastgeber nach drei Treffern in Folge zum 24:24 in der 56. Minute erstmals im Spiel aus. Der torgefährlichste Angreifer der Gastgeber Jannik Lenz sorgte mit seinem 9. Treffer erneut für die Führung, die Jona Conrath knapp 80 Sekunden vor dem Ende egalisierte.

 

„Jona Conrath möchte ich neben Pascal Olivier hervorheben. Der hat endlich mal gezündet und Silas Röhrig machte einen starken Job auf Rechtsausen, musste das Spiel durchspielen“, lobte Tatsch, der sich zudem bei den mitgereisten Fans bedankte, die seine Truppe zur Aufholjagd pushten und das Spiel nach dem Wechsel zum Heimspiel für die SG machten.

 

Olivier, J. Schneider und M. Scherschlicht – L. Schneider (2), Faust, Röhrig (4), Nicolae (4), C. Saam, F. Saam, Conrath (9), Reuter (2/1), Löwen (3),

 

HSV Rhein-Nette – SG Gösenroth/Laufersweiler (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit dem Top-Spiel gegen den Tabellenführer aus dem Hunsrück startet die Mannschaft von Trainer Hermi Häring ins neue Jahr. Der Tabellenvierte vom Rhein weist derzeit sieben Minuspunkte mehr aus als der Gast. Mit 19:9 Punkten zählt der HSV zu den „Top vier“ der Liga, die sich allesamt noch Chancen auf die Meisterschaft ausrechnen dürfen. Allerdings muss der Gastgeber am Samstag die Halle als Sieger verlassen. Für den Sieg der Gastgeber spricht die Tatsache, dass das Häring-Team in dieser Saison noch keinen Punkt in eigener Halle abgegeben hat. Erschwerend kommt für die Gäste aus dem Hunsrück dazu, dass ihre Vorbereitung nicht nach den Vorstellungen von Trainer Jochen Tatsch verlaufen ist: „Wir haben nach einer Woche Pause durchtrainiert, zwei Vorbereitungsspiele gegen Kastellaun/Simmern und Kaiserslautern absolviert, mit allerdings durchwachsenen Ergebnissen. Licht und Schatten wechselten sich ab und wir waren nie vollzählig“, klagt Tatsch. Für die Fans setzt der Verein einen Reisebus ein, der um 16.45 Uhr in Gösenroth abfährt.

 

Personal: David Scherschlicht laboriert weiter mit seiner Schulter, der Einsatz von Stefan Herrmann ist fraglich und so steht wohl der gleiche Kader wie vor der Weihnachtspause auf dem Spielberichtsbogen.

 

Prognose: „Es ist sicherlich eins der schwersten Auswärtsspiele für uns, zumal die Gastgeber im HVR Pokal einen Schub bekommen haben. Ich habe mir die Spiele angesehen und habe dabei den guten Auftritt der Andernacher gegen Mülheim verfolgt. Das wir ein harter Brocken für uns“, ahnt der SG Trainer.

 

HSC Schweich – HSG Römerwall (Samstag, 19.30 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: Im ersten Spiel im Jahr 2019 sollten wir unbedingt beide Punkte in Schweich behalten, um nicht schon frühzeitig den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze zu verlieren. Aufgrund des Spielverbotes am Sonntagnachmittag wegen der Handball-WM haben wir bereits am Samstagabend den Tabellenneunten, die HSG Römerwall, zu Gast, welche uns im Hinspiel deutlich mit 30:24 schlagen konnten.

 

Personal:  Weiterhin fehlen Max Kratz und Thomas Müller aufgrund ihrer Fußverletzungen. Ansonsten dürfte der komplette Kader einsatzfähig sein.

 

Prognose: „Dem Trainerteam und der Mannschaft ist die Wichtigkeit aber auch die Schwere dieses Spiels bewusst und so hoffe ich, dass die Mannschaft nicht zu verkrampft in dieses Spiel zum Jahresauftakt geht. Noch haben wir es selber in der Hand, uns aus der ungünstigen Tabellensituation zu befreien. Dafür müssen aber unbedingt die Heimspiele gegen die Mannschaften der mittleren und unteren Tabellenregion erfolgreich gestaltet werden. Nach der langen Trainingspause über Weihnachten und dem Jahreswechsel sind wir seit vorletzter Woche wieder im Training und die Trainingsleistungen stimmen mich optimistisch für das Spiel am Samstag. Wir kennen die Stärken aber auch die Schwächen des Aufsteigers vom Rhein und werden versuchen alles zu investieren, um die beiden Punkte in Schweich zu behalten“, so Schweichs Trainer Andreas Rosch.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – DJK/MJC Trier (Samstag, 19.30 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: „Wer kommt besser aus der Pause zurück?“ Diese Frage stellt nicht nur Ruwertals Trainer Christian Stein. Auch Gästetrainer Ralf Martin muss sehen, wie seine Mannschaft in die Spielserie zurückfindet. „Nach der Weihnachtspause haben wir am 8. Januar wieder mit dem Training begonnen, haben gut trainiert, bereiten uns jetzt auf die MJC vor, und müssen diese Woche noch einmal Gas geben“, sagt Stein. „Nach der längeren Pause geht es für uns zum schweren Auswärtsspiel ins Ruwertal. Die HSG gehört für mich, wenn sie bei ihren Spielen vollzählig ist, zu den drei bis vier Meisterschaftsfavoriten in der Rheinlandliga. In unserer momentanen Situation müssen wir eigentlich in jedem Spiel punkten, wollen wir den Abstieg diese Saison noch vermeiden. Auch wenn wir in den letzten Spielen in Mertesdorf immer gut gespielt haben und auch den einen oder anderen Punkt mitnehmen konnten, so hängen dieses Jahr die Trauben höher wie in den letzten Jahren. Alles andere als ein Sieg der Gastgeber wäre eine Überraschung“, glaubt MJC Trainer Ralf Martin.

 

Personal: Beide Mannschaften werden wohl in Bestbesetzung antreten können.

 

Prognose: „Im Hinspiel hatten wir Probleme mit den schnellen Rückraumspielern der Trierer. Hier müssen wir eine kompakte Abwehr dagegenstellen und das ist der Schlüssel zum Erfolg! Wir sind vor heimischer Kulisse leicht favorisiert, werden die Gäste aber keinesfalls unterschätzen. Gerade gegen die Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel hat die MJC gute Ergebnisse aufzuweisen“, weiß Stein.

 

„Die HSG verfügt mit den Schröder Brüdern und Michael Stein über den für mich wurfgewaltigsten Rückraum der Liga. Im Hinspiel, was die HSG mit 34:32 gewann, warfen diese drei Spieler zusammen 32 der 34 Tore. Wollen wir im Ruwertal nicht unter die Räder kommen, müssen wir in der Abwehr hochkonzentriert zu Werke gehen und versuchen, über Ballgewinne zum Gegenstoß zu kommen. Unser Angriff ist an einem guten Tag in der Lage gegen jeden Gegner Tore zu werfen. Was uns in den letzten Partien oft ein besseres Ergebnis gekostet hat waren ein paar schlechte und unkonzentrierte Minuten in der Abwehr. Darauf wird diese Woche im Training unser Hauptaugenmerk liegen. Auch wenn es für uns gegen Mertesdorf schwer wird, so wollen wir doch versuchen, uns so teuer wie möglich zu verkaufen, um die nächsten wichtigen Spiele mit dem nötigen Selbstbewusstsein anzugehen“, sagt MJC Coach Ralf Martin. 

 

TuS Daun – HSG Eifel (Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Ein enges Rennen zeichnet sich in der Liga um den Klassenerhalt ab. Daun belegt derzeit Platz 8 und wäre damit gerettet. Die Mannschaft von Trainer Markus Willems steht in heimischer Halle unter Zugzwang, ein Sieg gegen das Schlusslicht ist Pflicht! Im Hinspiel entführte der TuS ungefährdet beide Punkte. Für die Gäste geht es in Daun weiter darum, sich an das Niveau der Klasse anzunähern und für kommende Saison zu lernen. „Zum Eifelderby nach Daun fahren wir als Außenseiter und werden versuchen Daun das Leben so schwer wie möglich zu machen. Wir haben die letzten Wochen dazu genutzt, um einige Abläufe zu verbessern und unseren Angriff variabler zu gestalten. Ich bin gespannt ob die Abläufe schon so sitzen, dass wir daraus Kapital schlagen können“, erklärt HSG Coach Sigi Garbe. „Ich werde meiner Mannschaft in dieser Trainingswoche klar machen müssen, wie wichtig der Erfolg über die HSG ist. Wollen wir die Klasse halten, müssen wir dieses Spiel gewinnen“, weiß Dauns Trainer Markus Willems.

Personal: Die Gastgeber schicken ihre derzeit beste Formation ins Rennen.„Unser Personalsituation hat sich einiges verschoben: David Morgens werden wir weiterhin schmerzlich vermissen, genauso wie Jürgen Wingels, Michel Plano und Lukas Kruft. Zu den Langzeitausfällen gesellt sich nun noch Benedikt Schaperdoth hinzu, der gerade in der Abwehr fehlen wird. Benedikt Neisus wird bis Ende Februar auch nicht mehr für die HSG Eifel auflaufen, da er auf einen Lehrgang in Bayern ist. Da freut man sich als Trainer, das wenigstens Podriezov Ruslan uns wieder zu Verfügung steht“, erklärt Garbe.  

Prognose: „Es wird entscheidend sein, mit welcher Einstellung die Spieler die Begegnung angehen. Gewinnen wir gegen die HSG und dann noch die Begegnung gegen die MJC sind wir durch! Ich hoffe, dass die Spieler den Ernst der Lage erkennen und schnell ihren Rhythmus finden. Die Vorbereitung ist nicht so gelaufen wie ich mir das vorgestellt hatte. Umso wichtiger wird es sein, den Gegner nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, zumal mit Ruslan Podriezov ein starker Spieler bei den Gästen zurückkehrt. Wir müssen die Favoritenrolle annehmen und ihr von Beginn an gerecht werden. Ich erwarte eine hundertprozentige Einstellung meiner Jungs“, verlangt TuS Coach Markus Willems. „Wir werden aber nicht jammern, sondern den Kampf annehmen“, gibt sich der Gästetrainer kämpferisch.  

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – TS Bendorf (Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Der Tabellenvierte aus dem Hunsrück trifft im ersten Spiel des neuen Jahres auf die TS Bendorf, die sich Sorgen um den Klassenerhalt machen muss. Während das Team von Timo Stoffel zu den Mannschaften gehört, für die das Thema Klassenerhalt keine Rolle mehr spielen sollte, zählt für die Gäste jeder Punkt. Im Hinspiel taten sich die Hunsrücker schwer, entführten aber am Ende beide Punkte. Nach der Weihnachtspause stiegen die Hunsrücker am 4. Januar mit viermaligem, wöchentlichem Training und Testspielen in die Vorbereitung ein. „Ich hoffe, dass die Jungs fit sind“, meint der HSG Coach, der aber weiterhin auf einige Spieler verzichten muss.

 

Personal: „Daniel Koch fällt für den Rest der Saison aus, muss sich einer OP unterziehen. Korab Mulliqi ist immer noch nicht fit und wird deshalb geschont. Ansonsten gibt es einige kleinere Blessuren, die aber bis zum Wochenende auskuriert sein sollten.

 

Prognose: „Bendorf verfügt mit Engler, Brinkmann und Majewski über erfahrene Spieler, doch es bleibt abzuwarten, wer letztlich beim Gast aufläuft. Wir wollen aus einer stabilen Abwehr heraus schnell nach vorne spielen und das erste Heimspiel im neuen Jahr gewinnen“, sagt der HSG Coach.

 

Spieltag 15./16. Dezember 2018

 

TS Bendorf - HSC Schweich 30:27 (19:10)

 

Schweich verliert das „vier-Punkte-Spiel" in Bendorf und steckt zum Jahreswechsel mitten im Abstiegskampf!

 

„Im Duell mit dem bis dato direkten Tabellennachbarn in Bendorf, mussten wir eine enttäuschende 30:27 Niederlage hinnehmen. Dabei waren es gut 15 katastrophale Minuten, die uns den durchaus möglichen Punktgewinn bzw. Sieg gekostet haben. Auch ohne 5 verletzte Stammspieler verlief das Spiel bis zum 8:7 ausgeglichen. Was nun folgte waren die besagten 15 Minuten, die sicherlich zu den schlechtesten Minuten meiner Mannschaft in den vielen Jahren, in denen ich Trainer in Schweich bin, gehören. Die Folge war ein 11:3 Lauf der Gastgeber, ehe uns die guten sehr guten Schiedsrichter Stitz und Lemmle mit dem Halbzeitpfiff "erlösten". Einer von sprach- und Ratlosigkeit geprägten Halbzeitpause folgte dann das Vorhaben irgendwie die Kurve zu kriegen und eine noch größere "Klatsche" zu verhindern“, erklärte Schweichs Trainer Andreas Rosch.

 

Mit einer ganz anderen Körpersprache und dem unbedingten Willen das Spiel noch zu drehen, begann Schweich dann die zweite Halbzeit und der Rückstand wurde Tor um Tor verkürzt. Sechs Minuten vor dem Ende waren die Moselaner bis auf zwei Tore dran, allerdings hatte diese Aufholjagd dann doch zu viele Kräfte gekostet, um die Mannschaft dann am Ende noch für die ordentliche Zweite Halbzeit zu belohnen.

 

„Es war sicherlich ein Spiel gegen einen Gegner auf Augenhöhe, indem wir leider erst zu spät gemerkt haben, wie man im Abstiegskampf auftreten muss. Nun sollte aber auch jedem klar sein, wie tief wir im besagten Abstiegskampf stecken. Negativer Höhepunkt aus unserer Sicht war die Ellenbogenverletzung von Tobi Quary in der ersten Halbzeit, die hoffentlich nicht so schwer ist wie wir zum jetzigen Zeitpunkt vermuten“, resümierte Rosch.

 

HSC: Reich, Fuchs - Quary (1), Rosch (7/4), Peters (6), Nerling (1), Rohr (3/1), Müller K. (2), Antony, Wagner T., Karrenbauer (7).

 

DJK/MJC Trier – HSV Rhein-Nette 26:26 (14:12)

 

„Vor dem Spiel wäre ich mit dem Punkt zufrieden gewesen, doch nach dem Spiel kann ich das nicht sein. Vor allem wenn man bedenkt, dass wir mit 25:20 geführt haben. Doch meine Mannschaft hat letztlich die Reaktion gezeigt, die ich von ihr gefordert hatte“, verriet MJC Coach Ralf Martin.

 

Mit einem Remis muss sich die MJC Trier letztlich im Heimspiel gegen den Favoriten aus Andernach begnügen. Dabei bestimmte das Team von Trainer Ralf Martin das Spiel über weite Strecken und sah beim 25:20 in der 50. Minute wie der sichere Sieger aus. Im ersten Spielabschnitt lieferten sich beide Teams ein Kopf an Kopf Rennen mit wechselnden Führungen, in dem sich die Gastgeber vom 12:12 in der 23. Minute auf 14:12 zur Pause absetzten. „Keiner Mannschaft gelang es, sich deutlicher abzusetzen. Bei uns stand die Abwehr gut und Andre Legenhausen im Tor zeigte in den entscheidenden Phasen starke Paraden und hielt uns so im Spiel“, lobte Martin.

 

Den Vorsprung verteidigte das Martin-Team bis zum 20:16 in der 37. Minute, kassierte dann die rote Karte gegen Felix Sattler, doch das schien die Gastgeber wenig zu beeindrucken, die nun bis 25:20 davonzogen, dann aber drei Treffer in Folge des Gästeteams zum 25:23 in der 52. Minute einstecken musste. Trainer Ralf Martin nahm die Auszeit und als Gästespieler Jannik Lenz mit seinem Siebenmeter an Andre Legenhausen scheiterte und Manuel Zelzer im Gegenzug per Siebenmeter der Treffer zum 26:23 gelang, schien nur noch die Höhe des Trierer Sieges fraglich. Doch die Gäste verkürzten auf 26:25 und kamen durch ihren stärksten Angreifer Jannik Lenz gut eine Minute vor dem Abpfiff zum Ausgleich.

 

„In den letzten 10 Minuten hat sich gezeigt, dass uns die Kraft ausging und wir deshalb die Chancen liegen ließen. Im Angriff fehlte jetzt insgesamt der Druck, den die Gäste über die gesamte Spielzeit hochhielten. Wir bekamen Jannik Lenz und Yannick Kessels bei den Gästen nie in den Griff. Am Ende war der Punktgewinn für uns sogar glücklich und es ist einfach Schade, dass die Mannschaft sich nicht belohnt hat. Doch die mangelnde Kondition bedingt die nachlassende Konzentration und daran werden wir jetzt in der Pause arbeiten. Obwohl Philipp Müller die ganze Woche krank war, machte er ein starkes Spiel. Insgesamt eine geschlossene Mannschaftsleistung mit Aussetzern in den entscheidenden Phasen. Für uns gilt es jetzt gut zu arbeiten und am 27.1. wieder in den Spielbetrieb einzusteigen. Dann beginnt die Saison für uns richtig und wir haben die Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg alle in heimischer Halle. Es war ein letztlich faires Spiel, bei dem Rhein-Nette seinen Tempohandball durchzog. Noch ist nichts passiert und wir schauen gespannt auf das neue Jahr“, resümierte Martin.

 

MJC: Legenhausen und Lofi – P. Müller (9), Plausinaitis, Merten (1), Schwiderski (2), Zelzer (2/1), Sattler (1), Moecke (8/2), M. Müller (3), Schreiner, Krauß.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – HSG Bad Ems/TuS Bannberscheid 30:28 (18:15)

 

Mit einem beruhigenden vier-Punkte Vorsprung geht Tabellenführer SG Gösenroth/Laufersweiler ins neue Jahr, setzt sich im Spitzenspiel gegen die Gäste aus dem Westerwald am Ende knapp, aber verdient durch.

 

Das Team von Trainer Jochen Tatsch hatte aber ein hartes Stück Arbeit zu erledigen, um als Tabellenführer mit vier Punkten Vorsprung in die Winterpause gehen zu können. Den besseren Start erwischten die Gastgeber, die in der 7. Minute deutlich mit 5:1 führten, doch über 10:7 in der 16. Minute blieben die Gäste über 17:14 in der 25. Minute bis zur Pause beim 18:15 dran. Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischte das Tatsch-Team, setzte sich auf 23:17 in der 37. Minute ab, doch die Gäste kämpften sich über 27:24 in der 54. Minute in einer spannenden Schlussphase auf 29:28 genau 90 Sekunden vor dem Ende heran. Doch 52. Sekunden vor dem Ende machte Heinrich Löwen mit seinem siebten Treffer den Sack zu!

 

„Es war ein Start-Ziel-Sieg, bei dem das Ergebnis eng war. Wir haben uns ab der 40. Minute schwergetan, fanden aber gut ins Spiel. Das lag vor allem an Pascal Olivier im Tor, der seinen Kasten regelrecht vernagelt hatte. Die Gäste brachten so ihre klarsten Chancen nicht im Tor unter. Die Leistung von Pascal darf aber nicht über unsere Abwehrschwächen hinwegtäuschen und dass sollte sich noch zeigen. Für mich war die HSG die bislang stärkste Mannschaft in der Offensive. Hier macht Gästetrainer Hanjo Neeb mit seinem kleinen Kader, in dem nur vier Rückraumspieler stehen, einen guten Job. So machte dieser Rückraum mit vielen Kreuzbewegungen richtig Druck auf unseren Deckungsverband. Wie erwartet mussten wir mit der doppelten Manndeckung gegen Heinrich Löwen und Florin Nicolae leben, hatten aber immer nur dann Probleme, wenn sich die Manndecker in den Abwehrverband zurückfallen ließen. Doch ich hatte nie die Angst, dass dieses Spiel kippen konnte. Jetzt setzen wir uns mit den Jungs zusammen und schauen was dabei rauskommt. Es gibt keinerlei Druck von meiner Seite oder von Seiten des Vorstandes am Ende den 1. Platz belegen zu müssen. Derzeit ist unser Kader einfach nicht breit genug für die RPS Oberliga aufgestellt. Dennoch werden wir versuchen, am Ende die Meisterschaft einzufahren“, gesteht Tatsch.

 

Olivier, Schneider und M. Scherschlicht – D. Scherschlicht (5), L. Schneider (1), Faust (4), Röhrig (1), Nicolae (3/2), C. Saam (1), F. Saam (1), Conrath (3), Reuter (4), Löwen (7).

 

TV Bitburg – TuS Daun 29:26 (14:13)

 

Hartes Stück Arbeit für den TV Bitburg gegen den Eifelrivalen aus Daun! Auf beiden Seiten fehlten wichtige Leistungsträger: bei den Gastgebern erneut Chris Stelmach berufsbedingt, dazu wurden Jan Lauer und Alex Sonnen aufgrund ihrer Erkältungen nicht eingesetzt, bei den Gästen Mani Schnupp, Julian Keitsch und kurzfristig auch Lukas Illigen. Dazu spielte Janis Willems trotz seiner Erkältung und Matthis Otto konnte aufgrund seiner Knieverletzung nur mit „angezogener Handbremse“ agieren.

 

Erkennbar war von Beginn an die taktische Vorgabe von Gästetrainer Markus Willems, das Tempo im Spiel zu verschleppen, um so dem TV Bitburg relativ wenige Angriffe zu ermöglichen, vor allem aber das Tempospiel der Gastgeber zu unterbinden. Zudem sollten die Gäste ihre Chancen eiskalt verwerten. Doch diese Vorgaben setzte der Gast nur bedingt um! Zwar gelang den Gästen die Tempoverschleppung, doch im Abschluss ging die Mannschaft zu leichtfertig mit ihren Chancen um und verpasste so ein nach Ansicht von Markus Willems deutlich besseres Ergebnis zur Pause.

 

„4 bis 5 Tore haben wir verschenkt. Die Anfangsphase verlief ausgeglichen, bis 7:7 in der 17. Minute konnte keine der beiden Mannschaften sich Vorteile verschaffen, doch dann sorgten vier Treffer der Gastgeber für die 11:7 Führung in der 22. Minute, doch das Team von Trainer Markus Willems war beim 11:10 in der 26. Minute wieder im Spiel. Bis zur Pause blieb die Begegnung völlig ausgeglichen.

 

„Beide Mannschaften hätten im ersten Spielabschnitt deutlich mehr Tore erzielen müssen. Wir haben die freien Chancen nicht reingemacht und uns auch einige technische Fehler erlaubt. Es gelang uns einfach nicht, das Tempospiel aufzuziehen, haben uns hier von Daun anstecken lassen, waren zu langsam im Spielaufbau und kamen so zu keinen schnellen Toren“, klagte Bitburgs Coach Sven Lauer.

 

Auch nach dem Wechsel blieb die Begegnung hart umkämpft, doch Bitburg war jetzt besser auf die offensive 3:2:1 Deckung der Dauner eingestellt, spielte jetzt mehr mit den einlaufenden Außen und kam immer wieder über den Kreis zum Erfolg. §erst nach dem 17:15 in der 36. Minute gelingt dem Team von Gastgebercoach scheinbar die Vorentscheidung zum 23:15 in der 42. Minute.

 

„Wir haben in dieser Phase einfach den Faden verloren, das Konzept nicht mehr umgesetzt! Wir verzettelten uns in vielen Einzelaktionen und so zog Bitburg bis auf 23:15 davon. Nach der Auszeit nahmen wir Flo Enders in Manndeckung und fanden im Angriff wieder zu unserem Spielkonzept zurück“, freute sich Willems. Es folgte die stärkste Phase im Gästespiel, aufgrund derer sich der TuS wieder auf 23:21 in der 51. Minute heran kämpfte und bis 25:23 in der 55. Minute die Begegnung völlig offenhielt.

 

„Schade, mit etwas mehr Geschick hätte es funktionieren können. Tor um Tor kamen wir heran, stellten uns aber dann in der Abwehr ungeschickt an und kassierten dafür Zeitstrafen und die roten Karten. Dabei traf es mit Bassi Präder (dritte Zeitstrafe) auch Melvin Wheaton und so konnte Daun seinen Vorsprung verwalten. Einstellung und Moral der Mannschaft stimmten, doch wir produzierten viele technische Fehler. Das ist auch auf die beruflich bedingte, mangelnde Trainingsbeteiligung zurückzuführen. Hätten wir mehr Cleverness in der Deckung gezeigt, wären wir nicht ständig in Unterzahl geraten. Am Ende war es ein verdienter Bitburger Erfolg“, resümierte der Dauner Coach.

 

„Richtig ist, dass wir mit der Manndeckung gegen Flo überhaupt nicht zurechtkamen, obwohl wir das in einigen Spielen schon gezeigt haben. Wir leisteten uns viele Unkonzentriertheiten und gestatten so den Dauner 6:0 Lauf! Das war nicht gut, was wir in der Phase gespielt haben. Kompliment an Daun, die auswärts nach einem acht Tore Rückstand noch einmal zurückkamen. Natürlich haben uns die roten Karten von Bassi Präder und Melvin Wheaton in die Karten gespielt. Wir haben jetzt am nächsten Wochenende noch das Pokal-Finale und dann müssen wir sehen, dass wir die angeschlagenen Spieler bis zum Start im neuen Jahr wieder fit bekommen“, hofft Lauer.

 

TVB: Schwerdt und Otte – Engel (4), Hertz (3), Guldenkirch (6), Müller, Straub, Steinbach (3) Kaufmann (7), Enders (6/1), Sonnen, Lauer.

 

TuS: Lindner und Rode – Eich (3), Tran, L. Willems (4), Otto, J. Willems (5/2), Brümmer (6), Präder (3), Mayer (2), Wheaton (3).

 

HSG Eifel – HSG Mertesdorf/Ruwertal 24:31 (9:12)

 

Verwundert rieben sich die Zuschauer in den ersten Minuten die Augen! Das Team von Trainer Sigi Garbe überraschte den Favoriten aus dem Ruwertal, legte zum 3:0 in der 10. Minute vor, erst dann wachte das Gästeteam auf und kam zum ersten Treffer.

 

„In den ersten 10 Minuten hatten meine Jungs nicht die richtige Einstellung, taten sich vor allem mit dem Spiel ohne Harz unerwartet schwer und brachten gleich die ersten fünf Würfe auf den Kasten der Gastgeber nicht unter. Spielerisch hat es allerdings von Beginn an bei uns gestimmt. Es war eine Kopfsache“, erklärte Gästecoach Christian Stein.

 

Das Spiel drehte sich in die erwartete Richtung nach dem 6:6 in der 18. Minute, die Gäste legten zum 7:9 vor und verteidigten jetzt ihren Vorsprung bis zur Pause. Doch wer zur Pause geglaubt hatte, dass jetzt der Favorit das Spiel in den Griff bekommen sollte, sah sich getäuscht! Bis zum 16:18 in der 39. Minute bot der Aufsteiger ein Spiel auf Augenhöhe, doch dann machte sich die individuelle Stärke der Gäste bemerkbar, die auf 16:20 davonzogen und so Garbe in der 44. Minute zur Auszeit zwangen. Die Entscheidung fiel, als sich die HSG auf 19:27 in der 51. Minute absetzte, den Vorsprung dann bis zum Abpfiff über die Zeit brachte.

 

„An der Sensation geschnuppert, aber nicht mehr. Es ist einfach Schade und ich hätte meiner Mannschaft gegönnt, zumindest einen Punkt zu Hause zu behalten. Die Ruwertaler waren trotz zahlreichen Verletzten aber zu abgeklärt und legten dann genau die berühmte Schippe drauf die sie brauchten, um das Spiel für sich zu gestalten. Hinzu kam der konditionelle Rückstand, den mein Team durch die lange Verletzungszeit hat. Ab der 48. Minute ging durch mein Team ein kleiner Bruch und dies nutzte der Gast aus und gewann letztlich verdient und souverän die Begegnung. Was mich aber froh stimmt, ist die Tatsache das man sehen konnte, dass wir mit vollem Kader in dieser Klasse zwar auch gegen den Abstieg spielen würden, aber durchaus den einen oder anderen Punkt holen würden. Jetzt kommt erst mal die lang ersehnte Erholungspause, in der wir uns auch vom Kopf her erholen können“, hofft Sigi Garbe, Trainer der HSG Eifel.

 

„Über die gesamte Spielzeit haben wir 30 Fehlwürfe in unserer Statistik und das ist letztlich dem Spiel mit dem harzfreien Ball zuzuordnen. Im Angriff zogen Andi Backendorf und Chrissi Schröder die Fäden, dazu machte „Magga“ Frisch auf der ungewohnten Deckungsposition auf Halb einen guten Job. Im Tor war Daniel Roth der gewohnt sichere Rückhalt und hielt uns vor allem in der ersten Hälfte im Spiel. Er hielt alles, was zu halten war! Hauptsache gewonnen, lautet das Fazit und wir gehen jetzt in die Pause, in der die Jungs ihre Blessuren auskurieren können. Dann greifen wir im neuen Jahr wieder an“, sagt Stein.

 

HSG E: Schmitz, Hoffmann und Herbst – Lepage (3), Jahnke (7), Neuerburg (1), Neisius (3), Kappelmann, Lemmen (1), Schaperdoth (2), Leppin, Morgens (7/3)

 

HSG M/R: Roth – Voß, C. Schröder (13/2), A. Schröder, Wenzel, M. Simon (3), Thesen (1), Backendorf (8/2), Frisch (2), Meyer (1/1), Schöler, C. Stein, Zock.

 

Vorschau auf den Spieltag 15./16. Dezember 2018

 

TV Bitburg – TuS Daun (Samstag, 18 Uhr, Edith-Stein Halle)

 

Ausgangslage: Das Eifelderby steigt am Samstagabend in Bitburg. Dort erwartet die Mannschaft von Trainer Sven Lauer den Lokalrivalen aus Daun. Beide Mannschaften haben nichts zu verschenken. Im Lager der Gastgeber ist man sich der Situation im Kampf um die Meisterschaft bewusst und darf sich jetzt keinen Ausrutscher erlauben, sonst ist das Saisonziel wohl nicht mehr erreichbar. Daun steht mit Platz 8 auf einem NIchtabstiegsplatz, führt die Tabelle der gefährdeten Teams an und ist derzeit nur drei Punkte vor einem Abstiegsplatz. Auch für das Team von Trainer Markus Willems zählt jeder Punkt. Dazu will die Mannschaft auch ein Spiel, bei dem sie als klarer Außenseiter in die Begegnung gehen, für sich entscheiden, um sich damit ein Polster im Duell mit den Abstiegskandidaten zu verschaffen. Ob das allerdings in der momentanen Situation, in der die Gastgeber erst letzte Woche die Festung im Ruwertal stürmten, möglich ist, muss angezweifelt werden.

 

Personal: Auf Dauner Seiten werden Julian Keitsch und Mani Schnupp fehlen. Bei den Gastgebern sind bis David Nelles, der noch 6 Wochen ausfallen wird, alle wieder an Bord.

 

Prognose: „Bitburg ist der Favorit, daran gibt es keine Zweifel! Vor allem ist die Mannschaft jetzt fast komplett. Die Gastgeber stehen aber unter Druck. Für sie ist jedes Spiel ein Endspiel. Wir haben nichts zu verlieren, rechnen nicht mit den Punkten aus dem Bitburger Spiel und können dort befreit aufspielen. Und so werde ich den Spielern mehr Spielanteile geben, die zuletzt weniger Einsatzzeiten hatten. Die sind alles heiß und motiviert und wollen sich beweisen. Im Hinspiel haben wir ohne Harz gezeigt, dass wir durchaus lange mithalten konnten. Jetzt müssen wir uns mit Harz auseinandersetzen, dürfen uns kaum technische Fehler leisten, da diese von den Gastgebern konsequent bestraft werden. Bitburg hat alles zu verlieren, wir Nichts“, glaubt Gästetrainer Markus Willems.

 

Das stellt Gastgebertrainer Sven Lauer auch nicht in Frage: „Bei uns geht es seit dem Saisonstart in jedem Spiel um Alles. Wenn wir noch ein Spiel verlieren, war es das! Der Druck ist da und wir müssen damit umgehen, doch das wussten wir schon vor dem Saisonstart. Wir sind vor den Gästen aus dem Hinspiel gewarnt, lagen dort zeitweise mit sieben Toren zurück, konnten das Spiel aber noch drehen. Zuhause wollen wir deshalb von Beginn an Gas geben und Daun unter Druck setzen und auf jeden Fall das Spiel gewinnen“.

 

TS Bendorf – HSC Schweich (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Nach der ordentlichen Leistung des HSC gegen Irmenach am vergangenen Sonntag, kommt es nun zum Duell beim direkten Tabellennachbarn in Bendorf.“ Im Hinspiel mussten wir uns mit 23:27 geschlagen geben. Für beide Mannschaften steht sehr viel auf dem Spiel und für den Verlierer wird es bereits frühzeitig sehr schwer im Kampf um den Ligaverbleib. Beide Mannschaften haben zuletzt 5 Spiele in Folge verloren, so dass wohl beide Teams nicht unbedingt vor Selbstbewusstsein strotzen werden“, weiß Schweichs Trainer Andreas Rosch.

 

Personal: „Wir haben leider einige Verletzte und sehnen die nun folgende Spielpause von 6 Wochen herbei. Für das Spiel am Samstag werden wir uns, wie in den letzten Wochen auch, aus der zweiten Mannschaft ergänzen“, verrät Rosch.

 

Prognose: „Wir haben uns meist sehr schwer getan in der harzfreien Bendorfer Sporthalle. Schade, das sich vor einem so wichtigen Spiel unsere personelle Situation noch verschlechtert hat. Trotzdem stimmt mich die gezeigte Reaktion und gute Leistung im Spiel gegen Irmenach optimistisch, den Gastgebern das Siegen so schwer wie möglich zu machen. In den letzten Jahren hatten wir vor allem Probleme, wenn die Gastgeber konsequent ihre erste und zweite Welle gespielt haben. Hier gilt es für uns konzentrierter abzuschließen und vor allem in der Rückwärtsbewegung konsequent und gut organisiert zu agieren“, fordert der Schweicher Coach.

 

DJK/MJC Trier – HSV Rhein-Nette (Samstag, 19.30 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Zumindest Trainer Ralf Martin ist sich bei den Trierern der aktuell brenzligen Tabellensituation bewusst. Als Tabellenvorletztem fehlen den Gastgebern bereits jetzt vier Punkte auf einen NIchtabstiegsplatz! Mit dem HSV Rhein-Nette kommt jetzt eine Mannschaft, die dem Martin-Team bereits im Hinspiel mit 35:22 klar die Grenzen aufgezeigt hat. So geht die Mannschaft von Gästetrainer Hermi Häring sicher am Samstagabend als Favorit in das anstehende Meisterschaftsspiel. „Nachdem wir am Sonntag eine für mich unnötige Niederlage hinnehmen mussten, erwarten wir mit Rhein-Nette am Samstag den momentanen Tabellenvierten. Nach der Niederlage am vergangenen Wochenende hat sich an der Ausgangslage für uns nichts geändert. Die Mannschaften im unteren Tabellendrittel liegen immer noch eng bei einander, jeder kann noch Boden gut machen. Wir können das Jahr immer noch erfolgreich mit einem Sieg abschließen, dazu gehört aber eine erhebliche Steigerung, besonders in der Abwehr“, weiß Martin. 

 

Personal: Aus heutiger Sicht stehen alle Spieler bis auf Alex Kuhfeld zur Verfügung:

 

 Prognose: „Nach dem Spiel gegen Bad Ems erwarte ich diese Woche im Training und im Spiel eine Reaktion von meiner Mannschaft. Die Spieler sollen dem Trainer zeigen das er Unrecht mit seiner Kritik hat. Auch wenn die Liga dieses Jahr stärker ist als letztes Jahr, so erwarte ich von meinen Spielern die gleiche Einstellung und die gleiche mannschaftliche Geschlossenheit wie letzte Saison. Nur dann haben wir Chancen die Klasse zu halten. Rhein Nette ist für mich eine gute Mannschaft ohne einen überragenden Spieler, die sehr viel über Tempo im Spiel kommt. Das heißt für uns das die Abwehr schon im Angriff beginnt. Nach dem Abschluss schnell zurück und dann zusammen mit unseren Torhütern eine aggressive und bewegliche Abwehr stellen. Und Abwehr bedeutet miteinander arbeiten. Das was uns besonders in der zweiten Hälfte in Bad Ems gefehlt hat. Mit Alex Kuhfeld fehlt uns am Samstag die ordnende Hand aus den letzten Spielen auf der Mitte im Angriff. Trotzdem müssen wir vorne diszipliniert spielen, unsere Auslösehandlungen abrufen und dann die sich bietenden Torchancen konzentriert nutzen. Da ich davon ausgehe das meine Mannschaft in diesem Spiel ganz anders zur Sache geht wie gegen Bad Ems, hoffe ich auf ein gutes Spiel und das sich die Spieler mit zwei Punkten belohnen“, sagt der MJC Coach.

 

HSG Eifel – HSG Mertesdorf/Ruwertal

(Samstag, 19.30 Uhr, Grund- und Realschule plus, Neuerburg)

 

Ausgangslage: Die Rollen in Neuerburg sind klar verteilt! Die Mannschaft von Trainer Sigi Garbe erwartet mit der Ruwertal HSG eine Mannschaft, die auf Wiedergutmachung des letzten Wochenendes brennt. In heimischer Halle musste sich die Mannschaft von Trainer Christian Stein dem derzeit taumelnden TV Bitburg geschlagen geben und will sich jetzt beim Aufsteiger in der Eifel schadlos halten. „Wenn am Samstag gegen 20:45 Uhr der Schlusspfiff gegen Mertesdorf ertönt, gehen wir in eine ausgiebige Pause, damit sich die Spieler erholen können und wieder vor allem im Kopf frei werden können“, hofft Gastgebertrainer Sigi Garbe.  

 

Personal: „Die Personalsituation am Samstag ist weiter angespannt, aber nicht so dramatisch wie am letzten Samstag“, verrät Garbe. Doch auch die Gäste kommen nur mit einem kleinen Kader, dort fehlen Michael Stein, Thomas Billen und Philipp Simon. Hinter dem Einsatz von Torwart Robin Schöler steht noch ein Fragezeichen“, verrät Gästetrainer Christian Stein.

 

Prognose: „Gegen die Ruwertaler möchten wir unserem Publikum eine kämpfende Mannschaft zeigen, die einfach nicht aufgibt und die zusammenhält. Der Gast wird nach der Niederlage gegen Bitburg alles daransetzen, wieder in die Erfolgsspur zu rückzukehren und vor allem die Abwehr zu stabilisieren. Im Hinspiel taten wir uns gegen die sehr defensive 6:0 Abwehr der HSG sehr schwer. Die Mannschaft wurde in den Trainingseinheiten dieser Woche von Renè Wingels und mir genau darauf vorbereitet. Wir werden alles daransetzen, unserem Publikum ein schönes Spiel zu zeigen. Alles andere als ein klarer Sieg der Gäste wäre allerdings eine Überraschung“, erklärt Garbe. Die Favoritenrolle nimmt Gästetrainer Christian Stein auch an: „Der Sieg in Neuerburg ist eingeplant, das wird die Wiedergutmachung für die Heimniederlage gegen Bitburg. Unsere Abwehr wird da sicher anders auftreten als zuletzt, jeder muss wieder für jeden kämpfen, damit wir mit einem Sieg beruhigt in die Pause gehen zu können, um dann die kleineren Verletzungen auszukurieren. Wir sind die bessere Mannschaft und das wollen wir beweisen“, gibt sich Stein zuversichtlich.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – HSG Bad Ems/Bannberscheid (Samstag, 18 Uhr, Rhaunen)

 

Ausgangslage: Die Begegnung wurde auf 18 Uhr vorverlegt! Die SG Gösenroth/ Laufersweiler führt mit bislang zwei Remis-Spielen die Rheinlandliga an, kassierte noch keine einzige Niederlage und empfängt jetzt zum Topspiel der Liga die HSG Bad Ems/Bannberscheid, die noch ein Wörtchen um die Vergabe des Titels mitreden wollen. Erst 6 Verlustpunkte hat der Gast, der jedoch aufgrund noch ausstehender Spiele, durchaus mit Bitburg auf dem zweiten Tabellenplatz stehen könnte. Ende November schlug der Gast die heimstarke Bitburger Mannschaft und sorgte damit für die Negativserie der Eifelaner.

 

Personal: Stefan Hermann sollte nach seiner Verletzungspause zu einem Kurzeinsatz kommen. Allerdings plagen Trainer Jochen Tatsch personelle Sorgen, den zwei bis drei Spieler sind so angeschlagen, dass ihr Einsatz fraglich ist. „Das klärt sich erst zum Spieltag“, sagt der SG Coach.

 

Prognose: „Mit dem Sieg in Bitburg hat die HSG sicher ein Ausrufezeichen gesetzt! Dennoch gehen wir in das letzte Spiel vor der Weihnachtspause als Favorit und wollen uns mit einem Heimsieg von unserem Publikum verabschieden. Ich erwarte, dass meine Mannschaft noch mal alles raus haut gegen einen Gegner, den wir bereits zweimal in dieser Saison gespielt haben und deshalb keinen sich beide Teams gut. Um so mehr hoffe ich darauf, das wir personell gut aufgestellt in die Begegnung gehen können“, wünscht sich Tatsch.

 

 

| 16:29 Uhr

 

TV Bitburg: Angriff aus der zweiten Reihe
 
 
 

 

Aus dem Hintergrund müsste Enders werfen ... Bitburgs Florian Enders steuerte beim Sieg in Mertesdorf elf Treffer bei.

FOTO: Sebastian J. Schwarz

 

Im Meisterschaftsrennen der Rheinlandliga gibt sich Bitburg trotz zwischenzeitlich drei Niederlagen am Stück noch nicht auf. Vor Weihnachten geht’s aber erst mal um den Verbandspokal.

 
 
Bei dieser Frage muss Sven Lauer, Trainer des Handball-Rheinlandligisten TV Bitburg, länger überlegen. Was ist wahrscheinlicher: Dass Deutschland im Januar Handball-Weltmeister wird oder Bitburg doch noch den Wiederaufstieg in die Oberliga schafft? Nach einiger Bedenkzeit legt sich Lauer fest: Eher packt’s der TVB!
 
Allerdings weiß auch der Coach, dass es sein Team nicht mehr in der eigenen Hand hat. Als Zweiter haben die Eifeler vier Minuspunkte mehr auf dem Konto als Spitzenreiter Gösenroth. Bitburg ist auf Ausrutscher der Hunsrücker angewiesen.
 

Immerhin: Nach drei Niederlagen am Stück ist Bitburg mit einem Sieg im Tor-Spektakel bei der HSG Mertesdorf/Ruwertal wieder zurück in der Erfolgsspur. „Der Sieg war für die Moral wichtig – und dafür, im Meisterschaftsrennen zu bleiben“, sagt Lauer, der erstmals wieder auf einen fast kompletten Kader zurückgreifen konnte. Wichtige Spieler sind zurück und geben dem Team Halt.

 

Beispielhaft nennt Lauer zwei Akteure: „Kapitän Alex Sonnen hat die Spieler in Mertesdorf richtig heiß gemacht. Und mit Mathias Hertz steht uns unserer Top-Torschütze wieder zur Verfügung.“

 

Vor der Weihnachtspause, die  diesmal länger als gewöhnlich bis Ende Januar dauert, steht noch das Heimspiel gegen Daun am kommenden Samstag sowie die Teilnahme am Pokal-Finalturnier des Handballverbands Rheinland am 22. Dezember in Andernach an. „Wir wollen den Pokal gewinnen, doch mit Mülheim ist ein guter Oberligist dabei. Und unser Ligakonkurrent Rhein-Nette genießt den Heimvorteil“, blickt Lauer voraus. Komplettiert wird das Viererfeld durch den SV Urmitz.

 

Im neuen Jahr geht dann die Aufholjagd in der Rheinlandliga weiter. Lauers Ansage ist eindeutig: „Wir müssen alle Spiele gewinnen. Bei einer weiteren Niederlage wäre das Aufstiegs-Thema wohl vorbei.“

 

Spieltag 08./09. Dezember 2018

 

HSV Rhein-Nette – HSG Eifel 40:22 (23:9)

 

„Mit einer Notmannschaft spielten wir in Andernach. Der Personalsituation war so angespannt das ich meinen Torwart Michael Schmitz als Feldspieler spielen ließ“, erklärte HSG Trainer Sigi Garbe. Nach dem 7:6 in der 11. Minute und der Auszeit von Gastgebertrainer Hermi Häring fand der HSV endlich zu seinem Spiel und setzte sich mit fünf Treffern in Folge auf 12:6 in der 18. Minute ab. Jetzt gab es kein Halten mehr für die Häring Truppe die beim 23:9 zur Pause die Begegnung entschieden hatte. „Leider hat sich die Mannschaft für ihr eigenes Spiel nicht belohnt. In der ersten Halbzeit hielten wir bis zur 18. Minute gut mit und zwangen die Gastgeber in der 10. Minute sogar zur Auszeit. Danach begann bei uns die Phase des Wechselns und wir brachen dabei richtig auseinander. Die Gastgeber nutzten diese Phase wie ein Spitzenteam aus und führten klar zur Pause.

 

Nach dem Wechsel kämpfte sich der Gast aus der Eifel auf 27:18 in der 44. Minute heran, doch die Gastgeber legten die berühmte „Schippe“ drauf, zogen auf 32:19 in der 52. Minute spielentscheidend davon. Noch einmal nahm Gästetrainer Sigi Garbe die Auszeit, doch seine Mannschaft kassierte am Ende na einem 8:3 Endspurt der Andernacher die nächste, erwartete klare Niederlage.

 

Im zweiten Abschnitt änderten wir unsere Abwehr und trauten uns etwas offensiver zu agieren. Rhein Nette probierte einiges aus und da zeigten meine Mannschaft eine gute Moral. Die Jungs kämpften mit Herz, aber die Kondition ließ eindeutig nach und im Angriff wurden technische Fehler produziert, die die Gastgeber nutzten“, resümierte Garbe.

 

Hoffmann – Schmitz, Lepage (5), Jahnke (8/3), Neuerburg, Neisius (4), Schoden, Lemmen (3), Schaperdoth (2), Bastuck

 

HSG Römerwall – TuS Daun 27:27 (14:15)

 

Punktgewinn oder Punktverlust für die Mannschaft von Trainer Markus Willems? „Ich weiß immer noch nicht, ob ich mich freuen soll oder traurig bin. Leider waren die Vorzeichen vor dem Spiel nicht günstig, denn erkältungsbedingt fiel Janis Willems, unser Topscorer aus und so stellte sich seinen Bruder Luca auf die Spielmacherposition, der seine Sache gut machte“, erklärte Willems.

 

Von Beginn an entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf Rennen mit wechselnden Führungen. Bis zum 7:6 in der 14. Minute legten die Gastgeber vor, dann sorgte Daun beim 8:10 in der 19. Minute für das erste Ausrufezeichen! Bis zur Pause verteidigte das Willems Team die Führung. „Wir sind im ersten Spielabschnitt überhaupt nicht ins Spiel gekommen, leisteten uns viele technische Fehler und individuelle Fehler in der Abwehr, ließen zu viele Kreisanspiele zu und kassierten Tore aus dem spitzen Winkel, die einfach nicht fallen dürfen. Im Abschluss waren wir einfach zu unkonzentriert und ich habe der Mannschaft in der Pause gesagt, dass wir dieses Spiel dennoch gewinnen können. Dabei war ich der Meinung, dass wir nicht viel schlechter als in der ersten Hälfte spielen konnten, doch das war ein Trugschluss! Weiterhin leisteten wir uns zu viele technische Fehler, spielten den Gastgebern die Bälle regelrecht in die Hände und kassierten so die Gegenstöße“, klagte Willems.  

 

Nach dem Wechsel verlor die Mannschaft dann die Spielkontrolle, der Gastgeber drehte über 21:18 in der 40. Minute nach einem 7:3 Start in den zweiten Spielabschnitt die Begegnung und beim 26:23 in der 52. Minute deutete vieles auf einen Gastgebersieg hin. Zum richtigen Zeitpunkt nahm der Dauner Trainer jetzt die Auszeit und mit zwei Treffern von Pat Brümmer und dem Treffer von Mani Schnupp war es an den Gastgebern, in der 55. Minute die Auszeit zu nehmen. Tim Binnes legte für die Gastgeber wieder vor, doch Bassi Präder stellte gut zwei Minuten vor dem Ende das letztlich gerechte Remis sicher.

 

„Beim 21:18 ging ein Ruck durch die Mannschaft. Pat Brümmer der in den ersten 20 Minuten wirklich schlecht spielte, verschaffte sich mit seinen verwandelten Siebenmetern dann das Selbstvertrauen, mit der er die Mannschaft jetzt führte. In der Auszeit stellte ich die Mannschaft auf 3:2:1 um, vielleicht zu spät, doch ich hatte mich aufgrund der vielen Kreisanspiele nicht früher getraut. Pat Brümmer zog ich in den Rückraum und dort setzte Pat jetzt die Akzente. In der Schlussminute leistete sich Römerwall einen technischen Fehler und wir kamen in Ballbesitz. 19 Sekunden vor dem Ende nahm ich die Auszeit, forderte von meiner Mannschaft, dass sie jetzt mit den Einläufern arbeiten sollte. Beim Wiederanpfiff nahm Römerwall Pat dann ganz offensiv und es war Bassi Präder, der Sekunden vor dem Ende den Ball an den Posten setzte. Vor dort prallte der Ball dann vom Torwart ins Feld zurück, das Spiel war aus. Die Moral der Mannschaft war super. Immer wieder kämpfte sich das Team nach den Rückständen ins Spiel zurück. Ich bin sicher, dass wir dieses Spiel mit Janis gewonnen hätten“, resümierte Willems.

 

Lindner und Rode - Eich (5), Tran, Schnupp (5), Keitsch, L. Willems (1), Otto (2), Brümmer (9/5), Präder (5), Mayer, Wheaton, Illigen.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – TV Bitburg 39:44 (19:19)

 

Tag der offenen Türen im Ruwertal! Das Team des TV Bitburg stoppt nach einem torreichen Spiel den freien Fall und kommt nach drei Niederlagen in Folge im Spitzenspiel der Liga zum verdienten Sieg. Dabei waren letztlich fünf stärkere Minuten in der Deckung für die Gäste spielentscheidend.

 

Das Team aus der Eifel startete gut in die Begegnung, legte bis 1:3 in der 4.Minute vor, doch beim 5:4 in der 6. Minute war früh erkennbar, dass es ein torreiches Spiel werden sollte. Die erste deutlichere Gastgeberführung gelang beim 12:9 in der 14. Minute, doch ab dem 15:15 in der 20. Minute entwickelte sich eine absolut ausgeglichene Begegnung, in der die Mannschaften mit einem leistungsgerechten Remis in die Kabine gingen. Das „Kopf an Kopf Rennen“ ging nach dem Wechsel weiter bis zum 29:29 in der 43. Minute, doch dann gelangen den Gästen zwei Treffer in Folge zum 29:31 und ab jetzt gelang dem Team von Christian Stein der Ausgleich nicht mehr. Beim 34:38 in der 52. Minute war die Vorentscheidung gefallen und über 36:42 in der 58. Minute war die Begegnung entschieden.

 

„Es war von Beginn an ein heißes Spiel, in dem sich keine Mannschaft zunächst entscheidend absetzen konnte. Beide Teams kamen immer wieder zu einfachen und schnellen Toren, wenig war auf beiden Seiten erkennbar, dass auch eine Abwehr auf dem Platz stand. Ab der 43. Minute kam ein Bruch in unser Spiel und das nutzten die erfahrenen Gäste, um sich den Vorsprung zu erarbeiten, den sie nicht mehr abgaben. Mit 39 erzielten Treffern kann ich zufrieden sein, weniger mit 44 Gegentreffer! Der Sieg der Gäste ist verdient“, meinte HSG Coach Christian Stein.

 

Der Anlayse seines Trainerkollegen stimmte Bitburgs Trainer Sven Lauer weitestgehend zu: „Es war ein Spiel ohne Abwehrreihen und auch schwachen Torhüterleistung, zumal viele freien Würfe auf den Kasten gingen und die Keeper so allein gelassen wurden. Wenige Minuten im zweiten Spielabschnitt mit einer konzentrierten Deckungsleistung reichten dann zum Sieg. Wichtig war es für uns, wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden. Bis auf David Nelles waren wir heute in Bestbesetzung. Im Angriff hat meine Mannschaft die Vorgaben umgesetzt“, freute sich der Bitburger Coach.

 

HSG: Roth und Schöler - C. Schröder (9), A. Schröder (10/1), Wenzel (1), M. Simon (3), Thesen, Backendorf (7/1), Frisch (2), Billen (4/1), Stein (3), Zock, P. Simon.

 

TVB: Schwerdt und Otte – Engel (1), Hertz (5), Guldenkirch (4), Straub (4), Steinbach (3), Kaufmann (6), Stelmach (1), Enders (11/4), Lauer (9).

 

HSG Bad Ems/Bannberscheid – DJK/MJC Trier 31:27 (15:16)

 

Lange Zeit bot die ersatzgeschwächt angetretene MJC Mannschaft dem Favoriten Paroli. Nach wechselnden Führungen zu Beginn des Spiels schienen die Gäste das Spiel kontrollieren zu können, setzten sich vom 9:9 in der 17. Minute mit drei Treffern in Folge auf 9:12 in der 21. Minute ab, doch die Reaktion der Gäste ließ nicht lange auf sich warten. Nach vier Treffern in Folge führte der Favorit 13:12 in der 24. Minute, doch jetzt war es an den Gästen den Gastgeber drei Tore in Folge einzuschenken und 13:15 in Führung zu gehen.

 

„Wir haben im ersten Spielabschnitt zu viele Gegentore bekommen, hatten den stärksten HSG Spieler Florian Heß mit zeitweiser Manndeckung gut im Griff, bekamen aber keinen Zugriff auf den Kreis der Gäste, die immer wieder mit Sperren und Absetzen arbeiteten. Im Angriff fanden wir im ersten Spielabschnitt gute Lösungen und so haben wir uns in der Pause vorgenommen, hellwach in die Begegnung zu gehen, den Start keinesfalls zu verschlafen. Doch wir haben dann den zweiten Durchgang komplett verschlafen“, klagte Martin.

 

Bis zum 18:17 in der 35. Minute blieben die Trierer dem Favoriten auf den Fersen, doch über 23:19 zogen die Gastgeber bis auf 29:23 in der 54. Minute davon. Nochmals nahm MJC Coach Ralf Martin die Auszeit und die zeigte Wirkung. Seine Mannschaft verkürzte bis auf 30:27 in der 58. Minute.

 

„Es wurde mit zunehmender Spielzeit immer schwieriger im Angriff die richtigen Lösungen zu finden, die Beine in der Abwehr wurden immer schwerer und das seitliche Verschieben funktionierte nicht mehr richtig. So haben wir das Spiel letztlich aus der Hand gegeben. Am Ende ein verdienter Sieg der Gastgeber. Wir haben heute ein besseres Ergebnis und sogar einen möglichen Sieg leichtfertig verspielt. Ich spreche meiner Mannschaft mittlerweile ihre Einstellung ab! Wenn ich im Abstiegskampf stecke, versuche ich wenigstens zweimal wöchentlich im Training zu sein. Aber auch beim Warmmachen ist schon erkennbar, wie einige Spieler drauf sind. Statt sich richtig warmzumachen, werden da „Zauberbälle“ gespielt. Für uns wird es immer enger und jetzt müssen wir nächste Woche zuhause gegen Rhein-Nette gewinnen. Fakt ist, ich werde nur noch die Spieler einsetzen, von deren Einstellung und ihrem Können ich überzeugt bin“, verriet Martin.

 

Legenhausen und Lofi – P. Müller (7), Plausinaitis (4), Merten (1), Schwiderski, Sattler (2), Moecke (8/3), M. Müller (3), Schreiner, Krauß, Kuhfeld (2).

 

HSC Schweich – HSG Irmenach/KLeinich/Horbruch 27:34 (12:18)

 

„Punkte müssen wir gegen andere Mannschaften in der Klasse gewinnen. Gegen eine so stark spielende Gästemannschaft war heute einfach nichts drin“, gab HSC Coach Andreas Rosch unumwunden zu.

 

Im ersten Spielabschnitt hielten die Gastgeber bis zum 11:13 in der 24. Minute gut mit, ließen dann aber ihre Gegenstoßchancen ungenutzt, scheiterten dabei ein ums andere Mal am starken Gästekeeper Benny Schug.  Nach dem Wechsel kämpften sich beim 17:21 in der 40. Minute und beim 24:29 in der 53. Minute an die Gäste heran. Doch jetzt war die Auszeit der Gäste der Moment, nachdem sich die Hunsrücker entscheidend absetzten.

 

„Der Sieg der Gäste ist verdient. Die Mannschaft spielte gut und schnell, kam immer wieder nach schnellen Mitten über die rechte Seite zu ihren Torerfolgen. Nur selten konnten wir hier dagegenhalten. Dennoch hat meine Mannschaft gegenüber den letzten Spielen einen Schritt nach vorne im kämpferischen Bereich gemacht.“, gestand HSC Coach Andreas Rosch.

 

„Kompliment an die Schweicher Mannschaft, die lange mitgehalten hat. Das Ergebnis geht aus meiner Sicht in Ordnung, solche Spiele sind nicht einfach. Im zweiten Spielabschnitt nutzte ich die Chance, die angeschlagenen Spieler wie Yannick Stürmer zu schonen. Meiner Mannschaft kann ich gratulieren. Seit fünf Spielen ziehen die Jungs super mit und wir können jetzt beruhigt Weihnachten feiern. Die Mannschaft werde ich auf jeden Fall bis zum Saisonende trainieren“, erklärte HSG Coach Timo Stoffel.

 

HSC: Reich und Schmidt – Wagner, Kordel, Rosch (7/1), Wagner, Lieser (2), Peters (2), Nerling (4), Rohr (5/2), Müller (1), Karrenbauer (6).

 

HSG: Schug und Luth - Ströher, Kirst, J. Schneider (2), B. Klei (7), Bach, Stürmer (4), L. Schneider (8/7), K. Schell (8), M. Schell (4), C. Klei (1)

 

Vorschau auf den Spieltag 08./09. Dezember 2018

 

HSV Rhein-Nette – HSG Eifel (Samstag, 17.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Die Ausgangssituation vor der Begegnung der HSG Eifel in Andernach ist klar: das Team von Trainer Sigi Garbe will weiter an Erfahrung sammeln und da kommt die Mannschaft von Trainer Hermi Häring gerade recht. Ohne jeden Druck fährt das Garbe-Team an den Rhein und möchte am Ende mit einem achtbaren Ergebnis auf den Nachhauseweg, zumal auch die Personalsituation sich wieder verschlechtert hat. Alles andere als ein ungefährdeter Sieg der heimstarken HSV wäre eine Überraschung!

 

Personal: „Mit nur 7 Feldspieler und zwei Torhüter können wir die Fahrt antreten. Einige Spieler haben wir wohl zu früh eingesetzt, so David Morgens, dessen alte Verletzung wieder aufgebrochen ist. Daneben fallen Jens Lepage, Daniel Ludes, Niklas Leppin und Jürgen Wingels ebenso aus wie Michael Plano. Das ist erneut ein Rückschlag für uns“, klagt Garbe.

 

Prognose: „Eigentlich waren wir personell wieder auf einem guten Wege, haben im Heimspiel eine gute zweite Halbzeit gegen den HSV gespielt, bei der wir mit einer offensiveren Deckung die Rückraumspieler der Häring-Truppe gut im Griff hatten. Für uns gilt es, jetzt ein Debakel zu vermeiden“, erklärt der Eifeler Coach.

 

HSG Römerwall – TuS Daun (Samstag, 19 Uhr)

 

Ausgangslage: Jetzt gilt es für die Dauner Mannschaft, beim Aufsteiger in Römerwall nachzulegen. Nach dem Heimsieg über Bendorf kann die Mannschaft von Trainer Markus Willems mit Selbstbewusstsein das Spiel angehen. Anders dagegen die Situation bei den Gastgebern: Nach vier Spielen in Folge ohne Sieg steht der Aufsteiger vor heimischer Kulisse unter Zugzwang: „Mission Heimsieg“, lautet daher die klare Aufgabenstellung. Der Sieger der Begegnung wird sich Richtung Mittelfeld orientieren, der Verlierer gerät in Abstiegsgefahr. Nach nunmehr einigen sieglosen Partien möchte die HSG in ihrem letzten Spiel 2018 möglichst noch einmal ein Erfolgserlebnis feiern, weiß aber um die Schwere der Aufgabe gegen einen Gegner, der in dieser Saison bereits mehrfach Spitzenteams am Rande einer Niederlage gebracht hat.

 

Personal: „Mit voller Kapelle können wir in Römerwall antreten, auch Mani Schnupp ist dabei! Wir hoffen darauf, dass wir Melvin Wheaton, der sich an der Schulter verletzt hatte, einsetzen können. Anfang der Woche hat Melvin deshalb mit dem Training pausiert, um die Blessur auszukurieren“, erklärt Willems.

 

Prognose: „Es ist ein vier Punkte Spiel für uns! Wir treffen auf einen starken Aufsteiger, bei dem Spielertrainer Tim Binnes Dreh- und Angelpunkt ist. Dazu hat die Mannschaft auch im rechten Rückraum gute Distanzwerfer. Wir stellen uns auf einen hochmotivierten Gegner ein, der zuhause voll auf Sieg spielen wird. In der Abwehr müssen wir den Grundstein legen, stellen uns auf ein hohes Tempo der Gastgeber ein, wollen aber mit einem Sieg aus diesem Spiel beruhigt ins neue Jahr gehen“, hofft der Dauner Coach.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – TV Bitburg (Samstag, 19.30 Uhr Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Nach drei Niederlagen in Folge kommt jetzt auf die Mannschaft von Trainer Sven Lauer mit dem Auswärtsspiel im Ruwertal die nächste schwere Aufgabe zu. Die heimstarken Gastgeber wollen die Gunst der Stunde nutzen und sich mit einem Sieg auf Platz zwei der Tabelle katapultieren. Mit einer Niederlage wäre für die Eifelaner der Zug Richtung Meisterschaft wohl abgefahren!

 

Personal: Während auf Gastgeberseite Trainer Christian Stein auf seine Bestbesetzung bauen kann, plagen Gästetrainer Sven Lauer noch einige Sorgen um die angeschlagenen Spieler. „Wer letztlich auflaufen kann, entscheidet sich erst am Wochenende“.

 

Prognose: „Es ist das Topspiel des Spieltages, bei dem die Gäste aus unserer Sicht massiv unter Druck stehen und sich nach drei Niederlagen jetzt keine weiteren Punktverluste im Titelkampf leisten können. Wir wollen uns für die knappe Hinspielniederlage revanchieren, haben unsere Lehren aus der Niederlage gezogen und gehen die Aufgabe mit viel Selbstbewusstsein an“, erklärt Stein. Ruft man sich das Hinspiel nochmals in Erinnerung, dürfte die Favoritenrolle auf Seite der Ruwertaler sein, die im Hinspiel sogar auf Chrissi Schröder verzichten mussten. „Die Ruwertaler kommen sicher für uns jetzt zum falschen Zeitpunkt. Ein erfahrener Gegner, auf den wir uns besonders auf die Rückraumspieler einstellen werden und bei dem wir die Kreise der entsprechenden Spieler einengen müssen. Die Niederlagenserie hat unserem Selbstvertrauen sicher nicht gutgetan“, sagt der Bitburger Coach.

 

HSC Schweich – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch (Sonntag 17 Uhr)

 

Ausgangslage: „Zum Rückrundenauftakt kommt mit der HSG IKH ein ganz dicker Brocken zu uns nach Schweich. Die Gäste haben seit dem Trainerwechsel alle 3 Spiele gewonnen, wobei sie vor allem mit den Erfolgen in Mertesdorf und Urmitz auf sich aufmerksam machen konnten. Ganz anders sieht es bei uns aus. Wir haben die letzten 4 Spiele in Folge, teilweise sehr deutlich, verloren und stehen so langsam mit dem Rücken zur Wand“, weiß Schweichs Trainer Andreas Rosch.

 

Personal: Max Kratz und Thomas Müller werden in diesem Kalenderjahr auf Schweicher Seite nicht mehr eingreifen können. Ob Henri Herz wieder dabei sein kann entscheidet sich kurzfristig. Bei den Gästen ist Yannick Stürmer weiter angeschlagen und sein Einsatz fraglich. Fehlen wird definitiv Torwart Lukas Everding. Allerdings will Trainer Timo Stoffel aus der Verbandsliga und der Jugend personell ergänzen.

 

Prognose: Von der Tabellensituation und der Spiele der letzten Wochen sieht es nach einer klaren Sache für die Gäste aus. „So einfach wollen wir es dem Team von Timo Stoffel allerdings nicht machen. Auch wenn meine Mannschaft nicht gerade vor Selbstbewusstsein strotzt, so sollten wir uns doch daran erinnern, zu welchen Leistungen wir gerade in der heimischen Stefan-Andres-Halle fähig sein können. Gelingt es uns ähnlich konzentriert und vor allem motiviert in dieses Spiel zu gehen wie im letzten Heimspiel gegen Mertesdorf, so sehe ich uns nicht chancenlos, wenn auch die Gäste auf vielen Positionen besser besetzt sind als wir. Unser Ziel ist und bleibt der 10. Tabellenplatz. Um dieses Ziel zu erreichen müssen wir im weiteren Saisonverlauf dann noch für die ein oder andere Überraschung sorgen. Wir werden jedenfalls alles investieren, um evtl. schon am Sonntag die erste Überraschung vermelden zu können“, hofft HSC Coach Andreas Rosch. „Schweich wird es sicher schwer haben in der Saison, doch abschreiben sollte man das Team von Andreas Rosch sicher nicht. Gerade zuhause gilt Schweich immer noch als sehr heimstark! Ich will die Mannschaft unbedingt davor warnen, Schweich auf die leichte Schulter zu nehmen, da die sicher alles versuchen werden, um das Spiel zu gewinnen.

 

HSG Bad Ems/Bannberscheid – DJK/MJC Trier (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Am Sonntag geht es zum nächsten schweren Auswärtsspiel nach Wirges, dort treffen wir auf die HSG Bad Ems/Bannberscheid, die mit nur sechs Minuspunkten im oberen Tabellendrittel liegt. Das Hinspiel hat meine Mannschaft knapp mit 31:29 verloren, bedingt durch ein paar unkonzentrierte Aktionen in den entscheidenden Phasen des Spiels.

 

Personal: Felix Sattler und Andre Legenhausen sind etwas angeschlagen, ich gehe aber davon aus das sie am Wochenende genauso wie alle anderen Spieler zur Verfügung stehen

 

Prognose: „Bei unserem derzeitigen Tabellen– und Punktestand müssen wir in den beiden letzten Spielen in diesem Jahr ohne Wenn und Aber punkten. Dass das natürlich gerade gegen Bad Ems sehr schwierig wird, ist uns allen klar. Unser Gegner verfügt mit Florian Heß über einen der stärksten Rückraumspieler in der Rheinlandliga, und kann an einem guten Tag ein Spiel allein entscheiden. Bad Ems spielt dazu aus einer guten Abwehr heraus einen schnellen Ball nach vorne und ist auf allen Positionen gut besetzt.  Wir müssen mit der gleichen Einstellung in Angriff und Abwehr in das Spiel gehen wie letztes Wochenende gegen Gösenroth. Da hat man gesehen was die Mannschaft, dazu noch mit einem kleinen Kader, in der Lage ist zu leisten. Unser Hauptaugenmerk liegt auf einer stabilen Abwehr, aus der wir dann versuchen Tempo zu machen. Im Angriff hoffe ich auf ein genauso gutes und strukturiertes Spiel wie am letzten Wochenende.  Auf jeden Fall müssen wir die leichten Fehler im Spiel vermeiden und unsere Chancen konsequent nutzen. Sollte uns das gelingen, sind wir zwar trotzdem nur Außenseiter gegen Bad Ems, aber die Möglichkeit, für eine Überraschung zu sorgen ist dann vielleicht nicht ganz so weit aus der Welt“, glaubt MJC Trainer Ralf Martin.

 

Spieltag 01./02. Dezember 2018

 

HSG Bad Ems/Bannberscheid – HSG Eifel 30:21 (15:10)

 

Zwar musste die HSG Eifel im Westerwald die erwartete Niederlage einstecken doch am Ende zeigte sich Sigi Garbe, Trainer der Eifelaner nicht unzufrieden: „Es geht weiter nach vorne! Insgesamt stimmt mich und Réne Wingels das Gesehene in Bad Ems zufrieden. Die Abwehr stand, die meiste Zeit des Spiels sehr gut und im Angriff konnten wir teilweise auch Akzente setzen. In Bad Ems war die Mannschaft von Anfang an da und erspielte sich einige Möglichkeiten. Vor allem unser Abwehrverband stand in den ersten Minuten des Spiels absolut sicher. Leider nutzten wir die uns bietenden Möglichkeiten in den ersten Minuten auch nicht und so entwickelte sich ein torarmes Spiel in den ersten Minuten. Auch unser Konzept mit Florian Heiß ging wunderbar auf. Er erzielte insgesamt 11 Treffer davon 6 per Siebenmeter. Was uns jetzt noch fehlt, ist die konditionelle Grundlage. Schade das bereits am nächsten Samstag die Rückrunde beginnt. Man merkt uns an, dass über 60 Minuten die Kraft noch fehlt“, erklärte Garbe.

 

Bis zur 18. Minute das Eifel-Team gut mit (8:7) und lag zwischenzeitlich sogar in Führung (3:4 und 4:5). Zwei Zeitstrafen brachten die Mannschaft jeweils aus dem Tritt, als die Räume auf dem Platz größer wurden. Nach der Pause kam ein zweiter "Einbruch" ab der 38. Minute, als sich die Gastgeber vom 19:15 auf 26:17 in der 53. Minute absetzen und Garbe die Auszeit nehmen musste.

 

„Hier merkte man deutlich, dass einige Spieler erst seit kurzem wieder am Training teilnehmen konnten. Der Heimmannschaft reichten jeweils 10 Minuten pro Halbzeit, um das Spiel zu gewinnen“, resümierte der HSG Coach.

 

Schmitz, Herbst und Hoffmann – Niederprpm, Lepage (2), Jahnke (6), Neuerburg (371), Ludes (1/1), J. Leppin (1), Neisius (1), Lemmen (3), Schaperdoth (1), N. Leppin, Morgens (3).

 

TuS Daun – TS Bendorf 33:29 (18:14)

 

Wichtiges Spiel und wichtiger Sieg für die Dauner Mannschaft! Das Team von Trainer Markus Willems gewinnt das vier-Punkte-Spiel gegen die Gäste aus Bendorf, die mit einer dünnen Spielerdecke angereist waren und findet damit Anschluss ans Mittelfeld der Tabelle. „Wir haben rechtzeitig die Kurve bekommen“, freute sich der Dauner Coach.

 

Seine Mannschaft stand jedoch in den Anfangsminuten schlecht im Mittelblock und so kam der Gast zu einfachen Toren. „Die Abstimmung stimmte einfach nicht, lediglich Carsten Lindner, der über die gesamte Spielzeit eine überzeugende Leistung bot, hielt uns im Spiel“, erklärte Willems. Beim 7:8 in der 11. Minute hatte der TuS Coach genug, nahm die Auszeit und stellte seine Deckung um und das zeigte Wirkung. Bis zur Pause zogen die Gastgeber auf 18:14 davon.

 

Deutlich erkennbar wurde, dass die defensive 3:2:1 Formation den Daunern besser lag und Bassi Präder im Mittelblock so gut wie nichts mehr von Seiten der Gäste zuließ. „Vor allem die Zuordnung im Deckungsverband wurde jetzt klarer“, freute sich Willems.

 

Zur Pause war den Gastgebern klar, dass sie ihr Spiel weiter durchsetzen mussten und darauf bauen konnten, dass den ersatzgeschwächten Gästen irgendwann die Kräfte schwinden sollte, zumal auch Majewski auf Bendorfer Seite verletzungsbedingt fehlte und Rene Engler, der bei den Gästen lediglich auf Rechtsaussen eingesetzt war und sich dort einer Manndeckung „erfreute“.

 

Nach dem Wechsel reagierten die Gäste, nahmen Dauns Bassi Präder „kurz“, doch darauf waren die Eifelaner vorbereitet. Zwar zeigte sich zunächst noch Abstimmungsprobleme, doch mit zunehmender Spieldauer nutzten Jannis Willems, Melvin Wheaton und Pat Brümmer, den Willems vom Kreis in den Rückraum zog, ihre Räume. Im Spiel „eins gegen eins“ und aus der Distanz sorgte das Trio jetzt für wichtige Treffer, allen voran Melvin Wheaton, der einige sehenswerte Treffer erzielte. So setzte sich Daun bis zur 55. Minute auf sieben Tore zum 30:23 ab, hatte das Spiel entschieden. Erkennbar war in der Phase deutlich, dass die Kräfte der Gäste nachließen. So nutzte Willems die Möglichkeit unter Wettkampfbedingungen einige Dinge auszuprobieren und das klappte weniger gut und so kam Bendorf noch zur Resultatsverbesserung.

 

„Vom Ergebnis ist das sicher nicht so gut, insbesondere wenn man den direkten Vergleich zugrunde legt. Doch wann soll man gewisse Dinge unter Wettkampfbedingungen ausprobieren, wenn nicht bei einer klaren Führung“, schränkte der TuS Coach ein, der einräumte, dass ansonsten der Sieg seiner Mannschaft deutlicher ausgefallen wäre. Mit dem Sieg im Rücken kann Daun jetzt das schwere Auswärtsspiel beim Aufsteiger in Römerwall angehen.

 

Lindner und Rode – Eich, Tran (2), Keitsch (1), L. Willes (1), Otto (1), J. Willems (8/3), Brümmer (6), Präder (6), Mayer, Wheaton (8), Illigen, Rahn.

 

HSV Rhein-Nette – TV Bitburg 33:29 (15:12)

 

Dem Bitburger Team schwimmen im Kampf um die Meisterschaft die Felle davon! Das Team von Trainer Sven Lauer unterlag bei den als heimstark bekannten Gastgeber aus Andernach am Ende mit 33:29. Zwar hatte Lauer darauf gebaut, dass sich die personelle Situation der Eifelaner zum Spiel hin verbessern sollte, doch es kam anders: So fielen neben den verletzten Mätthi Hertz, der zwar auf dem Spielberichtsbogen stand, aber nicht eingesetzt wurde, weiterhin Alex Sonnen, Martin Guldenkirch und David Nelles. Dazu musste Chris Stelmach erneut arbeiten und so standen dem TVB Coach nur sechs Feldspieler des eigentlichen Rheinlandliga-Kaders zur Verfügung und so sah der Kader der Eifelaner personell noch schlechter aus als in der Vorwoche.

 

„Die Mannschaft spielte zwar im Angriff besser und 29 Auswärtstore sind o.k. und damit muss man auch ein Spiel gewinnen. Doch wir haben es in der Abwehr nie geschafft, Zugriff auf die kleinen und flinken HSV Angreifer zu bekommen, kamen immer wieder den berühmten Schritt zu spät und bekamen vor allem den Kreis der Gastgeber nie in den Griff“, klagte Lauer, dessen Mannschaft sich nur vier technische Fehler im Angriff leistete, doch dem Angriffsspiel der Gastgeber wenig entgegen zu setzen hatte, die immer wieder die richtigen Lösungen fanden.  So gelang dem Häring-Team die 10:7 Führung in der 17. Minute, die damit Sven Lauer zur Auszeit zwang. Die klare Führung nach dem 15:10 „verspielten“ die Gastgeber in den Minuten vor der Pause und so kam Bitburg auf 15:12 heran.

 

Der HSV kam gut aus der Kabine, zog auf 22:17 in der 42. Minute davon, Lauer legte zum zweiten Mal die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch, doch beim 26:19 in der 48. Minute war die Entscheidung gefallen!

 

„Wir schauen jetzt von Spiel zu Spiel und hoffen, dass nächste Woche Mätthi Hertz und Alex Sonnen wieder dabei sind. Wichtig für uns wird auch eine bessere Trainingsbeteiligung sein. Das muss gegenüber den letzten Wochen deutlich besser werden, damit wir die Abläufe trainieren können“, fordert Lauer.

 

Schwerdt und Otte – Engel (2), Hertz (n.e.), Straub (4), Steinbach (7), Kaufmann (1), Crames (1), Enders (7/3), Lauer (7)

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – HSG Römerwall 34:21 (19:10)

 

Mit einem kleinen Kader musste Aufsteiger Römerwall die Begegnung im Ruwertal bestreiten. Dennoch versuchte der Gast von Beginn an, hohes Tempo vorzulegen und da hielt das Team von Trainer Christian Stein dagegen.

 

Kontinuierlich bauten die Gastgeber nach dem 4:3 in der 6. Minute über 8:3 in der 11. Minute den Vorsprung auf 15:6 in der 22. Minute aus, verteidigte dann diesen Vorsprung bis zur Pause. „Im Tor war es Daniel Roth, der wichtige Bälle parierte und wir dank unserer starken Abwehr zur zweiten Welle kamen. Im Angriff hatten wir einfaches Spiel, wenn Michael Stein und Andi Schröder in der Bewegung auf die Abwehr trafen. Körperlich waren wir den Gästen hier überlegen, nutzten die Räume, wechselten ohne Substanzverlust durch, nie war ein Bruch erkennbar“, freute sich Christian Stein.

 

Nach dem Wechsel kam dann Robin Schöler in den HSG Kasten, der sich nahtlos einfügte und ebenfalls zum Rückhalt im Ruwertaler Kasten wurde. Beim 29:16 in der 51. Minute war nur noch die Frage nach der Höhe des Sieges für das Stein-Team fraglich.

 

„Leider haben wir im zweiten Spielabschnitt gegen Spielende dann nicht mehr voll durchgezogen. Das war mit angezogener Handbremse. Jetzt freuen wir uns auf die Begegnung in Bitburg“, sagte Stein.

 

Roth und Schöler - C. Schröder (4), A. Schröder (6), Wenzel (2/1), Thesen (3), Backendorf (2), M. Simon (1), Frisch (3), Billen (5/1), Stein (7), Zock (1), P. Simon.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – DJK/MJC Trier 36:31 (17:12)

 

Stark ersatzgeschwächt traten die Trierer die Fahrt in den Hunsrück an, verloren erwartungsgemäß die Begegnung beim Tabellenführer und dennoch war MJC Coach Ralf Martin mit der Leistung seines Teams nicht unzufrieden: „Da auch Andre Legenhausen krank war, konnte er nur  bei einem Siebenmeter ins Tor, dazu musste ich auch Felix Sattler schonen und so standen mir nur 7 Feldspieler zur Verfügung, die sich aber teuer verkauften“, freute sich MJC Trainer Ralf Martin.

 

Seine Mannschaft hielt bis zum 12:11 in der 24. Minute mit, überzeugte mit einer gut stehenden Abwehr und einem starken Christian Lofi im Tor, doch dann vertändelten die Gästespieler die Bälle und die SG bestrafte dies konsequent! Mit fünf Treffer in Folge war das Team von Trainer Jochen Tatsch jetzt auf der Siegerstrasse! Übereinstimmen waren die Trainer der Meinung, dass Alex Kuhfeld auf Trierer Seite ein überragendes Spiel auf der Spielmacherposition der Gäste machte.

 

„ Es war die bislang beste Saisonleistunt von Alex, der die Auslösehandlungen bestimmte und seine Nebenleute gut in Szene setzte. Das was wir da im Angriff gespielt haben, war strukturiert“, lobte Martin. Seine Mannschaft kämpfte sich auf 32:29 in der 56. Minute heran, vergab dann zwei hundertprozentige Chancen und die SG machte beim 35:29 in der 58. Minute den Sack zu!

 

„Neben Kuhfeld war es besonders Kostas Plausinaitis, der erneut unterstrich, wie wichtig er für die Mannschaft werden kann. Dazu überzeugte Yannick Moecke auf der Linksaußenposition“, lobte Martin.

 

„Es war ein typisches Sonntagnachmittagsspiel! 60 Minuten fand unsere Abwehr einfach keine Einstellung zu den Gäste-Angreifern. 31 Gegentore in einem solchen Spiel sind einfach zu viel! Die Trierer zeigten ein gutes Spiel, waren im Angriff sehr sicher und machten nur wenige Fehler. Da die Trierer lange Angriffe spielten, zeigte sich wieder das Manko unserer Deckung, die einfach zu ungeduldig ist. Dennoch bin ich unter dem Strich mit der Leistung des Teams nicht unzufrieden“, sagte SG Coach Jochen Tatsch.

 

SG: Olivier, J. Schneider und M. Scherschlicht – D. Scherschlicht (4), L. Schneider, Röhrig (3), Hassley (3), Nicolae (2), C. Saam (4/1), F. Saam (5), Conrath (4), Reuter (1), Löwen (10/4).

 

MJC: Legenhausen und Lofi – Müller (5), Plausinaitis (7), Merten (5), Sattler (), Moecke (6/3), M. Müller (1), Krauß (3), Kuhfeld (3/2).

 

 

SV Urmitz – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch 27:31 (9:13)

 

Die Mannschaft von Trainer Timo Stoffel entführt auch von den heimstarken Gastgebern aus Urmitz beide Punkte! Dabei „beherrschte“ (Zitat Stoffel) seine Mannschaft den Gastgeber im ersten Spielabschnitt eindeutig, ließ aber Urmitz noch einmal herankommen und so wurde nach Meinung von Stoffel ein „heißes Spiel“, dass aber jederzeit fair war und souverän von den Schiedsrichtern geleitet wurde.

 

Beim 6:10 in der 21. Minute gelang es den Gästen erstmals sich deutlicher abzusetzen und den Vorsprung mit in die Kabine (9:13) zu nehmen. Bis 18:21 in der 45. Minute verteidigen die Gäste ihren Vorsprung, doch dann glich Urmitz zum 21:21 aus, um sogar mit 23:21 in der 51. Minute in Führung zu gehen.

 

Beim 25:24 in der 53. Minute nahmen die Gastgeber ihre Auszeit, doch beim 25:26 hatte der Gast die Nase wieder vorne, setzte sich dann vom 26:26 spielentscheidend auf 26:30 bis 53 Sekunden vor dem Ende ab!

 

„Wir haben uns in der zweiten Hälfte zunächst aus dem Tritt bringen lassen, konnten Yannick Stürmer aufgrund seiner Verletzung nur sporadisch einsetzen. Im Tor zeigte Lukas Everding eine überragende Leistung und war ebenso wie Manuel Schell bei uns für den Sieg mitverantwortlich. Manuel löste sich immer wieder aus der Manndeckung und übernahm Verantwortung. Die Gastgeber versuchten es teilweise mit drei Manndeckungen gegen mein Team“, sagte der Gästetrainer, der mit seiner Mannschaft jetzt Anschluss an die Tabellenspitze gefunden hat.

 

Everding und Schug – Ströher, Fritz (3), J. Schneider (1), B. Klei (1), Bach (2), Stürmer, L. Schneider (7/3), K. Schell (5), C. Klei (5), M. Schell (7).

 

Vorschau auf den Spieltag 01./02. Dezember 2018

 

HSV Rhein-Nette – TV Bitburg (Samstag, 17.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Schweres Auswärtsspiel für den TV Bitburg! Das Team von Trainer Sven Lauer fährt nach zwei Niederlagen in Folge, die letztlich die Tabellenführung kosteten, jetzt zu den heimstarken Andernachern, die ihre bisherigen vier Heimspiele alle gewinnen konnten. Die Eifelaner sind sich der Schwere der Aufgabe bewusst! Eine erneute Niederlage kann und will sich die Mannschaft aus der Eifel nicht leisten, sonst rückt das Saisonziel, die Meisterschaft in weite Ferne!

 

Personal: Auf Seiten der Eifalner ist Rückraumspieler Chris Stelmach wieder dabei, dafür fehlen Martin Guldenkirch und Pascal Wolff aus privaten Gründen.

 

Prognose: „Das Spiel kommt sicher zu einem schlechten Zeitpunkt für uns. Mit der Heimniederlage am vergangenen Wochenende hatte keiner so richtig gerechnet! Jetzt geht es zu einer der heimstärksten Mannschaften der Liga und das wird für uns sicher kein einfaches Spiel! In der für uns unbekannten Halle und ohne Harz wird es nicht einfach, zumal die Gastgeber über die gesamte Spielzeit hohes Tempo gehen und dem stellen wir einen kleinen Kader gegenüber. Das könnte letztlich unser Problem sein. Wichtig wird sein, dass wir endlich unsere Wurfquote verbessern, die technische Fehler vermeiden, um so nicht die einfachen Tore der Gastgeber zu kassieren. Wir müssen uns jetzt aus dem Tal der letzten beiden Spiele herauskämpfen, geben nicht auf und wollen die letzten drei Spiele bis zur Weihnachtspause alle gewinnen“, gibt sich TVB Coach Sven Lauer kämpferisch.

 

HSG Bad Ems/Bannberscheid – HSG Eifel (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Für die Überraschung des Spieltages sorgten die Gastgeber am vergangenen Wochenende mit dem Sieg beim Titelanwärter in Bitburg. Jetzt trifft die Mannschaft aus dem Westerwald erneut auf einen Eifelclub, gegen die die Chancen auf den Sieg wesentlich besser stehen, als dies am vergangenen Wochenende der Fall war. Die Favoritenrolle geht klar an die Gastgeber, die mit einem weiteren Erfolg weiter in der Spitzengruppe bleiben sollten.

 

Personal: „Es sieht „rosig“ aus. Mit David Morgens und Jens Lepage habe ich endlich wieder Alternativen, die uns vor allem spielerisch weiterbringen. Allmählich kommt die Achse des letzten Jahres zurück“, freut sich HSG Trainer Sigi Garbe.

 

Prognose: „Leider treffen wir zum zweiten Mal auf einen Gegner, der sich in der Vorwoche Selbstvertrauen mit dem Sieg über den TV Bitburg verschaffen konnte. Wichtig wird sein, dass wir den überragenden Angreifer der Gastgeber Florian Heß, der zum zweiten Mal in Folge 13 Tore erzielte in den Griff bekommen. Wir werden ihn nicht in Manndeckung nehmen, aber offensiver bearbeiten. Für uns bleibt wichtig, sich den Spaß am Handball zu erhalten und wir wollen auswärts zeigen, dass wir Handballspielen können. Am Ende hoffe ich auf ein achtbares Ergebnis, von Punkten ist nicht die Rede,“ gesteht Garbe.

 

TuS Daun – TS Bendorf (Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Wichtiges Heimspiel für die Dauner gegen die TS aus Bendorf! Das Team von Trainer Markus Willems muss sich dem richtungsweisenden Charakter dieser Begegnung bewusst sein, da der Verlierer der Begegnung schlechtere Karten im weiteren Saisonverlauf im Kampf um den Klassenerhalt haben wird. Mit dem Bendorfer Spiel beginnen für die Eifelaner die Wochen der Vorentscheidung, am kommenden Spieltag geht es zum Aufsteiger aus Römerwall!

 

Personal: Für Daun sieht es im Laufe der Trainingswoche nicht so gut aus: die Mannschaft hat einige Spieler in ihren Reihen, die krankheitsbedingt passen mussten. Dazu fällt Mani Schnupp aus. Julian Keitsch und Pat Brümmer sind wieder dabei.

 

Prognose: „Bendorf ist sicher stärker als dies der aktuelle Tabellenstand widerspiegelt. Der Gast stellt eine körperlich robuste Mannschaft mit einem erfahrenen Rene Engler. Wir müssen daher schneller und cleverer agieren, doch am Ende sollte die Tagesform den Spielausgang entscheiden. Gegen Bendorf haben wir immer schwankende Leistungen gezeigt, wissen um die Bedeutung des Spiels. Gewinnen wir, ziehen wir an Bendorf vorbei. Verlieren wir, hängen wir unten drin! Der Druck ist hoch und ich hoffe, dass die Spieler damit klarkommen werden. Wir rechnen beim Gast damit, dass diese mit voller Kapelle auflaufen, also auch Philipp Majewski im Rückraum aufbieten, der zuletzt fehlte.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – HSG Römerwall (Samstag, 19.30 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Dank der guten Trainingsarbeit in der Woche hatte sich die Ruwertal HSG den Sieg am vergangenen Wochenende in Bendorf verdient. Das dies auch diese Woche mit der Trainingsbeteiligung so sein wird, darauf hofft Trainer Christian Stein, den mit Römerwall gibt ein starker Aufsteiger seine Visitenkarte in der Ruwertalhalle ab. Doch nach gutem Start läuft es für die Gäste nicht mehr so rund, in den letzten vier Spielen blieb das Team ohne Sieg!

 

Personal: Kein Spieler der Gastgeber ist beruflich verhindert, lediglich der Einsatz von Andi Schröder aufgrund seiner Fußverletzung ist noch fraglich

 

Prognose: „Wir spielen zwar gegen einen Aufsteiger, doch der ist nicht zu unterschätzen. Die Gäste haben durchweg gute Leistungen in der Saison abgerufen und haben bei uns sicher nichts zu verlieren. Ich rechne wieder einmal mit einer Manndeckung gegen unseren Rückraum, doch darauf sind wir vorbereitet und kennen hier die Lösungen! Ich sehe eine junge, dynamische Gästemannschaft, die tempomäßig mit Rhein-Nette vergleichbar ist, die aber auch mit dem Harz klar kommen müssen“, meint HSG Trainer Christian Stein.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – DJK/MJC Trier (Sonntag, 17 Uhr, Rhaunen)

 

Ausgangslage: Der neue Tabellenführer aus dem Hunsrück erwartet die Trierer MJC, die mit aufgrund der letzten Ergebnisse klar in der Außenseiterrrolle ist. Die Mannschaft von Trainer Jochen Tatsch hat in den noch ausstehenden Spielen bis Weihnachten die Chance, den Vorsprung mit in die Weihnachtspause zu nehmen und dann das Saisonziel zu überdenken. Bis dahin gilt es, die Hausaufgaben zu machen, zunächst gegen eine ersatzgeschwächt antretende Trierer Mannschaft.  „Nach unserem spielfreien Wochenende geht es zum Tabellenführer aus Gösenroth. Dieses Spiel gehört zu der Kategorie wir haben nichts zu verlieren. Nachdem die SG Gösenroth innerhalb zwei Spieltagen alleiniger Tabellenführer wurde, wollen sie diesen Zustand auch mit Sicherheit bis zum Ende der Saison verteidigen.  Auch wenn Trainer Jochen Tatsch sich momentan mit dem Ziel Meisterschaft noch etwas bedeckt hält. Wir sind am Sonntag krasser Außenseiter und können von daher befreit aufspielen. Was nicht heißen soll das wir das Spiel auf die leichte Schulter nehmen und es als Betriebsausflug ansehen“, erklärt MJC Coach Ralf Martin

 

Personal: Auf Gastgeberseite wird Martin Scherschlicht wieder gemeinsam mit Jan Schneider im Tor stehen. Jacob Faust fällt studienbedingt aus. Fraglich ist der Einsatz von Eric Hermann.  „Bedingt durch Verletzungen und terminliche Absagen einiger Spieler werden wir nur mit einem kleinen Kader antreten können“, verrät Martin.

 

Prognose: „Harzfreie Halle, kleine Spielerdecke, der Gegner die momentan stärkste Mannschaft in der Rheinlandliga. Die Vorzeichen Stehen nicht besonders gut für uns. Trotzdem wollen wir versuchen uns so teuer wie möglich zu verkaufen. Gösenroth hat mit Heinrich Löwen den wohl stärksten Rückraumspieler in ihren Reihen, dazu sind sie auf allen Positionen sehr gut besetzt. Für uns geht es am Sonntag nur über eine starke Abwehr inkl. Torhüter. Dazu gehört auch das schnelle Spiel der Gösenrother nach vorne zu unterbinden. Die Spieler, die am Sonntag auflaufen, sind in der Lage im Angriff Tore zu erzielen. In der Abwehr müssen wir uns die Sicherheit dazu erarbeiten. Mit dem kleinen Kader wird es schwer werden sechzig Minuten Tempo zu machen, trotzdem werden wir versuchen Druck auf die gegnerische Abwehr auszuüben. Gelingt es uns das Spiel lange offen zu halten, könnte für uns ein achtbares Ergebnis rausspringen. Das würde uns dann auch nochmal etwas Selbstvertrauen für die kommenden zwei letzten Spiele in diesem Jahr geben“, ahnt Martin. „Ich sehe uns aufgrund der Ausfälle bei den Trierern in der Favoritenrolle. Doch seitdem Ralf Martin die Mannschaft übernommen hat, geht es bei den Gästen wieder bergauf. Schon letzte Saison hat Martin einen guten Job gemacht und eigentlich eine intakte Mannschaft übergeben. Ich bin sicher, dass die Trierer sich wieder fangen werden. Wie letzte Woche gegen die HSG Eifel ist die Begegnung für meine Jungs eine Frage der Einstellung. Wir gehen die Aufgabe ernsthaft an, wollen die beiden Heimspiele bis zur Weihnachtspause gewinnen und mit zwei Verlustpunkten ins neue Jahr gehen. Sollte das gelingen, werden wir über das Saisonziel nachdenken. Deshalb schauen wir auf uns“, sagt SG Coach Jochen Tatsch.

 

SV Urmitz – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch (Sonntag, 17.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Zuhause ist der SV Urmitz in dieser Saison noch ungeschlagen! Doch jetzt kommt mit der HSG aus dem Hunsrück eine Mannschaft, die sich seit dem Trainerwechsel mehr und mehr stabilisiert und trotz aller personeller Probleme im oberen Tabellendrittel auf Platz vier wiederfindet.

 

Personal: Jannick Stürmer ist angeschlagen, musste deshalb in der Trainingswoche mit den Übungseinheiten aussetzen.

 

Prognose: „Das wird ein schweres Auswärtsspiel! Wichtig wird sein, dass wir Lars Pitzen in den Griff bekommen und bei ihm keine Spiellaune aufkommen lassen. Sonst trifft er aus allen Lagen. Ich gehe davon aus, dass die Gastgeber ein ähnlich hohes Tempo wie wir gehen können, über den Gegenstoß zu leichten Toren kommen wollen. Wenn wir dieses Tempo unterbinden können, ist es denkbar, dass wir auch aus Urmitz etwas Zählbares mitnehmen“, hofft HSG Coach Timo Stoffel.

 

 

Spieltag 24./25. November 2018

 

TV Bitburg – HSG Bad Ems/Bannberscheid 24:25 (13:11)

 

Rückschlag für den TV Bitburg im Kampf um die Meisterschaft! Nach der Auswärtsniederlage beim Mitkonkurrenten Gösenroth/Laufersweiler am vergangenen Wochenende kassieren die Eifelaner nun die unerwartete Heimniederlage gegen die HSG aus Bad Ems/Bannberscheid, die damit den Anschluss an die Spitzengruppe hält. Die Voraussetzungen für die Gastgeber hatten sich bis zum Anpfiff weiter verschlechtert: neben den verletzten Mätthi Hertz, David Nelles und Alex Sonnen, fiel Rückraumspieler Chris Stelmach berufsbedingt aus, Martin Guldenkirch und Hennig Otte saßen zwar auf der Bank, konnten aber wegen ihren Verletzungen nicht eingesetzt werden.

 

Die Gäste erwischten den besseren Start in die Begegnung, führten 3:6 in der 12. Minute, folgerichtig nahm Trainer Sven Lauer die Auszeit. Doch zunächst verteidigten die Gäste ihren drei-Tore-Vorsprung bis zum 7:10 in der 21. Minute, ehe die Eifelaner in ihrer stärksten Phase im ersten Spielabschnitt mit vier Treffern in Folge mit 11:10 in Führung gingen und den knappen Vorsprung in die Pause mit 13:11 retteten. „Wir haben einfach nicht gut ins Spiel gefunden, hatten im Angriff Abschlussprobleme, die sich erst gegen Ende der Halbzeit besserten“, erklärte Sven Lauer.

 

Nach dem Wechsel kamen die Gastgeber gut aus den Startlöchern, legten bis 18:14 in der 42. Minute vor, Gästetrainer Hanjo Neeb nahm die Auszeit, doch Bitburg gelang sogar die 19:14 Führung durch Florian Enders.  „Wir sind dann in das Muster des Gösenrother Spiels verfallen, bewegten uns im Angriff zu wenig und erarbeiteten uns keine klaren Chancen mehr. Zudem leisteten wir uns weiter viele Fehlwürfe und in der Abwehr verloren wir die „eins gegen eins“ Situationen“, stellte Lauer fest.

 

Bis zum 23:20 in der 52. Minute deutete dennoch vieles auf den erwarteten Gastgebersieg hin. Als die HSG zum 23:23 in der 58. Minute ausglich, nahm Lauer die nächste Auszeit, Stefan Steinbach gelang die Führung zum 24:23, doch der stärkste Gästeangreifer Florian Heß, den die Bitburger Abwehr an diesem Abend nie in den Griff bekam,  erzielte per Siebenmeter den erneuten Ausgleich und als die Gäste 40 Sekunden vor dem Ende eine Zeitstrafe kassierten und Florian Enders zum Siebenmeter antrat, schien der Bitburger Sieg in Reichweite. Doch Enders scheiterte am Gästekeeper, Neeb nahm 27 Sekunden vor dem Ende die Auszeit und mit seinem 13. Treffer krönte Gästespieler Florian Heß mit dem Abpfiff seine starke Leistung und erzielte den umjubelten Siegtreffer für die Gäste!

 

„Flo, der ein sehr starkes Spiel machte, kann ich für den verworfenen Siebenmeter keinen Vorwurf machen, da hätten andere vorher ihre Chancen nutzen müssen und wir wären nicht auf diesen Siebenmeter angewiesen gewesen. Aus 11 Metern machte dann Gästespieler Florian Heß den entscheidenden Treffer. Das war bitter! In der aktuellen Situation wird es mit dem Kader schwer, um die Meisterschaft mitspielen zu können. Ich hoffe aber, dass  sich die Verletztenliste reduziert und Mätthi Hertz gegen die Ruwertaler wieder dabei sein wird. Er steigt diese Woche wieder ins Training ein“, verrät Lauer.

 

Schwerdt und Otte – Engel (2), Guldenkirch, Straub (3), Steinbach (3), Kaufmann (3), Recking, Enders (8/2), Lauer (1), Wolff (4).

 

HSG Eifel – SG Gösenroth/Laufersweiler 24:39 (15:24)

 

Zum erwarteten Erfolg beim Aufsteiger HSG Eifel kam der neue Tabellenführer aus Gösenroth/Laufersweiler, der von der unerwarteten Bitburger Niederlage profitierte und sich mit einem Sieg jetzt die besseren Karten im Titelkampf verschaffte.

 

Die Apelle von SG Trainer Jochen Tatsch schienen nicht ganz bei den Gästen angekommen zu sein, die zwar wie die Feuerwehr loslegten und offensichtlich die Gastgeber überrennen wollten und so stand nach knapp 90 Sekunden bereits die 0:3 Gästeführung auf der Anzeigetafel in der Wandalbert-Turnhalle. Doch jetzt fanden die Gastgeber, die von Beginn an Gästeangreifer Heinrich Löwen in Manndeckung nahmen, ins Spiel. Die Eifelaner ließen die Gäste nicht weiter davonziehen, profitierten aber daon, dass  die Abwehr der Gäste doch nicht so konsequent arbeitete, wie sich dies Gästetrainer Jochen Tatsch gewünscht hatte und so blieben die Eifelaner bis 12:15 in der 21. Minute im Spiel. Nach dem 13:18 in der 24. Minute waren es drei Treffer des an diesem Tage treffsichersten Gästespieler David Scherschlicht, die beim 13:21 in der 27. Minute die Vorentscheidung bedeuteten.

 

Nach dem Wechsel musste SK Trainer Sigi Garbe in der 42. Minute dann die Reißleine ziehen und die Auszeit nehmen, nachdem die Gäste sich vom 17:25 mit fünf Treffern in Folge auf 17:30 abgesetzt hatten. Fünf Zeitstrafen in einer unnötig hektischen Schlussphase waren dann in den letzten Minuten spielbestimmend.

 

„Schade, dass es am Schluss 39 Gegentreffer waren, mit 4 Gegentreffer weniger wäre ich sehr zufrieden gewesen. Nach dem Debakel letzte Woche erwarteten René Wingels und ich eine Reaktion der Mannschaft. Und das tat die Mannschaft auch. Bis zur 20 Minuten hielten wir gegen die technisch überlegenen Gäste sehr gut mit. Die Gäste aus dem Hunsrück konnten so ihren Vorsprung auf nie als mehr vier Tore ausbauen. Meine Mannschaft versuchte dagegen zu halten und das gelang ihr auch. Erst eine Zeitstrafe auf Seite der Eifler nutzte die Mannschaft aus dem Hunsrück aus und baute ihren Vorsprung kontinuierlich bis zur Pause aus. In der zweiten Halbzeit ging einigen von unseren Spielern die "Puste" aus, während die Gäste aus dem Hunsrück einen souveränen und verdienten Sieg einfahren konnten. Wir haben gezeigt, dass wir Moral haben und kämpfen können. Man hat an diesem Abend aber auch gesehen, dass mit der Rückkehr von David Morgens und Jens Lepage uns spielerisch einiges besser gelingen kann. Wir schauen weiter nach vorne und werden unseren "Lehrgang" in der Rheinlandliga fortsetzen und weiterkämpfen. Bedanke möchte ich mich aber auch bei unserem Publikum, das uns immer wieder angefeuert hat und damit zeigten, dass sie hinter uns stehen“, resümierte Trainer Sigi Garbe.

 

„Kompliment an die Eifelaner, die mit Spaß und Motivation ihr Spiel durchgezogen haben und ich habe keinerlei Bedenken, dass diese Mannschaft auseinanderbricht“, lobt Gästetrainer Jochen Tatsch, der auch mit seinen Jungs letztlich zufrieden war. „Einigen fehlte im ersten Spielabschnitt doch der Tick Motivation und das habe ich zur Pause auch angemerkt. Im zweiten Spielabschnitt war die Abwehrleistung dann auch besser. Im Angriff kamen wir immer wieder trotz der Manndeckung gegen Löwen durch unsere Parallelstöße und das Kreuzen zu vielen Abschlüssen. Am Ende kann ich zufrieden sein, es war eine seriöse Leistung. Die Bitburger Niederlage ändert nichts an unseren Saisonvorgaben. Wie spielen jetzt erst einmal unsere Spiele bis Weihnachten, dann werden wir uns gegebenenfalls über neue Ziele unterhalten“, verrät Tatsch.

 

HSG: Schmitz, Hoffmann und Herbst – Lepage (6), Jahnke (6), Neuerburg, Ludes (1/1), J. Leppin, Neisius (4), Lemmen (2), Schaperdoth (1), N. Leppin (1), Morgens (3/1)

 

SG: Olivier und J. Schneider – Scherschlicht (9), L. Schneider, Faust (4), Röhrig (5), Nicolae (8/2), C. Saam (2), Conrath (6), Reuter (2), Löwen (3/1)

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II – TuS Daun 27:24 (13:16)

 

Ohne Mani Schnupp, Pat Brümmer und Lukas Illigen fehlten den Gästen aus der Eifel wichtige Stammspieler im Derby bei den Hunsrückern. Dazu entschieden die Eifelaner erst kurz vor Spielbeginn, Janis Willems trotz seiner Fußverletzung einzusetzen. Mit einer 6:0 Deckung und einer offensiveren Antwort auf Jannick Stürmer begannen die Gäste und so war die Abwehr, hinter der Carsten Lindner im ersten Spielabschnitt ein sicherer Schlussmann war, das Prunkstück der Gäste.

 

„Zur Pause hätten wir durchaus höher führen können, nutzten in Unterzahl unsere Chancen, spielten dabei clever, doch schlichen sich bis zur Pause einige Fehler in unser Spiel ein. Die Einstellung der Jungs aber stimmte“, resümierte Gästetrainer Markus Willems den ersten Spielabschnitt.

 

Als spielentscheidend bezeichnete Willems dann die ersten fünf Minuten der zweiten Hälfte, in denen seine Mannschaft fünfmal hintereinander sich trotz Überzahl nicht an die Vorgaben hielt und die Spielzüge nach den Auslösehandlungen nicht zu Ende spielten. „Immer wieder brachen Spieler aus dem Konzept aus und suchten zu früh den Abschluss und so brachten die Eifelaner die Gastgeber wieder ins Spiel. Beim 18:17 in der 36. Minute hatte Willems dann die Nase voll, nahm die Auszeit: „Ich habe den Jungs einen richtigen Anschiss verpasst, da sie ihre eigene Leistung mit fehlender Cleverness und Dummheit weggeworfen hatten. Das wir die Auslösehandlungen nicht zu Ende gespielt haben, hat uns letztlich das Genick gebrochen. Hätten wir das getan, wären wir deutlicher in Führung gegangen und die Gastgeber hätten noch mehr arbeiten müssen“, erklärte Willems.

 

Beim 20:22 in der 45. Minute hatten die Eifelaner dennoch alle Trümpfe in der Hand, doch in der letzten Viertelstunde kamen die Hunsrücker mit einem 7:2 Lauf zum 27:24 Erfolg. „Immer wieder trafen die Hunsrücker jetzt über die zweite Welle, da jetzt bei uns erkennbar der Akku leer war. Wir haben einfach nach dem Wechsel nicht unseren Stiefel weitergespielt. Doch meiner Truppe mache ich von ihrer Einstellung her keinen Vorwurf, letztlich gewann die HSG verdient, zumal uns die Wechselalternativen fehlten. Ohne den Start in die zweite Hälfte, hätten wir sicher eine gute Chance gehabt. Wichtig wird für uns jetzt das Heimspiel gegen Bendorf“, schaut Willems nach vorne.

 

„Es war das erwartete schwere Spiel gegen Daun, auf das wir uns konzentriert im Training vorbereitet hatten. Wir haben damit gerechnet, dass Daun die Aussen- und die Halbspieler offensiver bekämpft. Das trat auch ein, aber wir haben hierauf einfach nicht entsprechend reagiert. Zudem hat die Abwehr die Vorgaben lange Zeit nicht umgesetzt. Daun zeigte über weite Strecken des Spiels eine gute Leistung und machte es uns schwerer als gedacht! Bei uns war Jannick Stümer im zweiten Spielabschnitt angeschlagen. Am Ende konnten wir dann doch den erhofften Heimsieg einfahren, bei dem sich aber zeigte, dass die Einstellung stimmte, aber wir noch Luft nach oben haben. Vor allem die Konzentration muss besser werden“, fordert HSG Coach Timo Stoffel.

 

HSG: Everding und Schug – Ströher, J. Schneider (2). B. Klei (1), Bach, Stürmer (6), L. Schneider (6/2), K. Schell (3), C. Klei (2), M. Schell (7).

 

TuS: Lindner und Hochgräfe – Eich (3), Tran, Keitsch, L. Willems (1), Otto (3), J. Willems (7/3), Präder (6), Mayer (1), Wheaton (3)

 

TS Bendorf – HSG Mertesdorf/Ruwertal 31:38 (18:18)

 

Ein hartes Stück Arbeit war der Sieg der Ruwertal HSG in Bendorf! Die Mannschaft von Trainer Christian Stein entführt dann einer Steigerung in der Abwehr im zweiten Spielabschnitt am Ende beide Punkte vom Rhein und bleibt mit dem Sieg im Titelrennen! Wie umkämpft die Begegnung war, zeigen 10 Zeitstrafen, von denen 6 auf das Konto der Ruwertaler gingen.

 

In der ersten Hälfte wechselte die Führung ständig, beim 4:7 in der 9. Minute schienen die Gäste das Spiel in den Griff zu bekommen, doch beim 7:7 in der 12. Minute glich Bendorf wieder aus und so entwickelte sich ein Kopf an Kopf Rennen bis zur Pause (18:18). „ Wir haben erst nach und nach ins Spiel gefunden, dann aber Vollgas gegeben. Wir waren auf die Manndeckung unseres Rückraums mit Christian und Andreas Schröder sowie Michael vorbereitet. Dies ist jetzt seit Wochen so“, meinte HSG Trainer Michael Stein, dessen Mannschaft auch Probleme mit dem harzfreien Ball hatte und sich dadurch einige technische Fehler ins Spiel der Gäste einschlichten. Zudem hatte die Mannschaft einige Probleme, die Kreise von Bendorfs Routinier Rene Engler einzuengen.

 

Auch nach dem Wechsel gelang es keiner Mannschaft, sich deutlicher abzusetzen. Die rote Karte gegen Bendorfs Engler nach einem Foul gegen Christian Schröder in der 38. Minute beim 22:22 hatte dann Signalwirkung für das Spiel. Doch erst nach dem 23:24 in der 40. Minute zwangen zwei weitere Gästetreffer das Bendorfer Trainergespann zur Auszeit beim 23:26 in der 41. Minute. Die Entscheidung fiel, als den Ruwertalern nach dem 26:29 in der 49. Minute erneut drei Treffer in Folge zum 26:32 in der 51. Minute gelangen und damit war der Widerstand der Gastgeber gebrochen.

 

„Die Mannschaft hat sich für die gute Trainingsarbeit in der letzten Woche belohnt. Fast alle Spieler waren in den Trainingseinheiten und das hat sich im Spiel bemerkbar gemacht. Unsere Abwehr hat sich im zweiten Spielabschnitt stabilsiert, jeder hat für jeden gekämpft und im Angriff fanden wir mit zunehmender Spieldauer die richtigen Lösungen. Am Kreis machte Thomas Billen ein starkes Spiel, im Tor überzeugte Robin Schöler in der zweiten Hälfte. Wir müssen jetzt abwarten, wie sich die Verletzung von Andi Schröder (Fuß) und Chrissie Schröder (Arm) entwickeln“, sagt Stein.

 

Roth und Schöler- C. Schröder (7), A. Schröder (4), Wenzel (2), M. Simon (2), Thesen (1), Backendorf (2), Frisch (1), Billen (12/5), M. Stein (6), Zock (1)

 

SV Urmitz – HSC Schweich 39:25 (21:12)

 

12 Minuten gestaltete der HSC die Begegnung in Urmitz offen, dann setzte sich der Gastgeber vom 6:6 auf 10:6 in der 15. Minute ab, HSC Coach Andreas Rosch nahm die Auszeit doch die blieb ohne Wirkung. Beim 13:6 in der 18. Minute war eigentlich nur noch die Höhe des Sieges der Gastgeber fraglich.

 

Bis zur Pause baute Urmitz seinen Vorsprung auf 21:12 aus.

 

Den Abstand hielt das Gästeteam nach dem Wechsel bis 25:16 in der 37. Minute, doch dann zogen die Gastgeber mit acht Treffern in Folge auf 33:16 in der 43. Minute davon. Bis zur 48. Minute blieb die stärkste Formation der Urmitzer auf der Platte, dann führten die Wechsel dazu, dass Schweich das Ergebnis nach dem 37:18 erträglicher gestalten konnte.

 

„Wir sind hier überrannt worden, konnten das Tempo der starken Gastgeber nie mitgehen. In der Abwehr waren wir immer den berühmten Schritt zu spät und so kam Urmitz mit seinem Parallelstoßspiel immer wieder über die Aussen zum Erfolg. Wir hatten einfach keine Chance. Doch in Urmitz müssen wir nicht unbedingt die Punkte einfahren, die wir zum möglichen Klassenerhalt benötigen. Urmitz spielt einen sehr schönen und schnellen Handball“, lobte Schweichs Trainer Andreas Rosch.

 

Reich – Quary (1), N. Wagner, Rosch (7/5), T. Wagner, Lieser (2), Peters (5), Nerling (2), Rohr (4), Karrenbauer (4)

 

Vorschau auf den Spieltag 24./25. November 2018

 

TV Bitburg – HSG Bad Ems/Bannberscheid

(Samstag, 18 Uhr, Edith Stein Hauptschule)

 

Ausgangslage: Nach der Niederlage im Spitzenspiel am vergangenen Wochenende im Hunsrück kann sich der TVB jetzt keinen Ausrutscher leisten. Mit der HSG aus Bad Ems/Bannberscheid kommt der Tabellensechste der Liga, der mit 10:6 Punkten gestartet ist und die gegen Gösenroth/Laufersweiler und Rhein/Nette unterlagen. Überraschend war sicherlich die Niederlage beim HSC Schweich. Offensichtlich tun sich die Gäste in auswärtigen Hallen schwerer! Lediglich aus Daun und Trier entführten die Gäste beide Punkte.

 

Personal: Weiterhin fallen Mätthi Hertz und Alex Sonnen aus, fraglich sind die Einsätze von Torwart Hennig Otte und von Jan Lauer.

 

Prognose: „Die Niederlage im Hunsrück hat schon wehgetan, vor allem die Höhe der Niederlage. Vor heimischer Kulisse wollen wir mit einer guten Leistung etwas fürs Selbstbewusstsein tun, zumal uns dann noch die schweren Auswärtsspiele in Andernach und im Ruwertal bevorstehen. Den Gegner kenne ich nicht, doch wir schauen auf uns, dass wir unseren Rhythmus, den wir vor dem letzten Spiel hatten, wiederfinden“, erklärt TV Coach Sven Lauer.

 

HSG Eifel – SG Gösenroth/Laufersweiler

(Samstag, 19.30 Uhr, Wandalbert Hauptschule, Prüm)

 

Ausgangslage: Vom Papier her eine klare Angelegenheit für die Gäste aus dem Hunsrück, die mit dem Rückenwind des gewonnen Topspiels gegen den TV Bitburg die Reise in die Eifel antreten. Die Gastgeber zahlten erneut Lehrgeld, wollen jetzt vor heimischer Kulisse aber beweisen, dass sich die Mannschaft noch keineswegs aufgegeben hat. Alles andere als ein klarer SG Erfolg wäre eine Überraschung.

 

Personal: Die Gastgeber müssen weiterhin auf wichtige Stammspieler verzichten. Auf Gästeseite fällt Martin Scherschlicht im Tor aus, fraglich ist der Einsatz von Eric Hermann.

 

Prognose: „Für uns gilt es jetzt, wieder bei Null anzufangen! Noch immer ist die Enttäuschung über die unerwartet klare Niederlage in Trier für uns als Trainerteam riesengroß. Doch gegen den Favoriten aus dem Hunsrück haben wir nichts zu verlieren und keiner erwartet von uns einen Sieg! Deshalb wollen wir den Zuschauern in Prüm zeigen, dass wir das Handballspielen noch nicht verlernt haben und wollen vor allem den gefährlichsten Angreifer der Gäste, Heinrich Löwen in den Griff bekommen. Dazu gilt es im Angriff mit Kleingruppentaktik den Erfolg zu suchen. Dafür aber muss vor allem unser Deckungsverband stabil stehen“, verlangt SK Coach Sigi Garbe.

 

„Das Spiel gegen Bitburg müssen wir schnell aus den Köpfen bekommen und das ist sicher die Hauptaufgabe. Das Wissen um unsere zuletzt gute Leistung und die Kenntnis um den Tabellenstand des kommenden Gegners machen das Unterfangen nicht leichter. Ich werde diese Woche versuchen, das alles aus den Köpfen zu bekommen. Bitburg ist abgehakt und wir schauen jetzt zur HSG Eifel, gegen die wir von Beginn an Vollgas geben wollen. Ich hoffe die Jungs beherzigen das auch“, verlangt SG Coach Jochen Tatsch.

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – TuS Daun

(Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Für die Überraschung des letzten Spieltages sorgte die Hunsrück HSG, die aus dem Ruwertal beide Punkte entführte und sich damit in der Spitzengruppe der Liga zurückgemeldet hat. Daun kam ebenfalls zu einem unerwartet klaren Erfolg über Schweich und fährt ohne Druck in den Hunsrück. „Noch haben wir in dieser Saison keine Überraschung gegen ein Team aus dem oberen Tabellendrittel geschafft“, meint Gästetrainer Markus Willems, der aber gleich jeden Druck von seinen Spielern nimmt, da seine Mannschaft dort nur die Außenseiterrolle hat. Dann folgen die Spiele gegen die direkten Konkurrenten und da zählen nur die Punkte. Zunächst trifft die Mannschaft auf Bendorf, muss dann zur HSG Römerwall.

 

Personal: Bei den Gästen sieht es personell nicht so gut aus: mit Pat Brümmer und Mani Schnupp fallen definitiv zwei Leistungsträger aus, fraglich ist der Einsatz von Janis Willems. Dafür hofft man im Dauner Lager auf die Spielberechtigung von Matthias Hochgräfer im Tor, der zurzeit in Daun bei der Bundeswehr ist.

 

Prognose: „Markus hat sich bislang gegen uns immer etwas einfallen lassen und damit rechnen wir auch am Samstag. Deshalb werden wir in dieser Woche im Training verstärkt an unserem Angriff arbeiten, der flexibel gegen verschiedene Deckungssysteme bestehen soll. Das Heimspiel wollen wir unbedingt gewinnen und mit dem kleinen, aber fitten Kader weiter Punkte einfahren“, verspricht HSG Coach Timo Stoffel.

 

„Wir haben uns mit dem Sieg über Schweich etwas Luft verschafft, stehen aber immer noch unten drin. Bei den Gastgebern ging nach dem Trainerwechsel ein Ruck durch die Mannschaft und das beweist das Team seit dieser Zeit. In Kleinich haben wir bisher immer gut ausgesehen. Beide Teams kennen sich gut, wissen um die Stärken und Schwächen des Gegners und so sehe ich hier kaum das Überraschungsmoment. Doch aufgrund unserer personellen Situation sehe ich die HSG in der klaren Favoritenrolle“, sagt Dauns Trainer Markus Willems

 

SV Urmitz – HSC Schweich

(Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Wie zieht sich der HSC Schweich in Urmitz aus der Affäre? Dem starken Auftritt in heimischer Halle gegen die Ruwertal HSG, folgte der ernüchternde Auftritt in Daun. Urmitz hat sich mit 10:10 Punkten ein Polster geschaffen, dass mit einem Sieg über Schweich weiter Boden zu den abstiegsgefährdeten Teams der Liga gut machen möchte. „Die bittere Niederlage am vergangenen Samstag in Daun hat uns gezeigt, dass wir in diesem Jahr nur eine Chance haben, wenn alle Mann mit hundertprozentiger Einstellung und Siegeswillen in die Partie gehen. Durch diese Niederlage sind wir nun in den nächsten Wochen unter Zugzwang, den ein oder anderen, nicht unbedingt eingeplanten Punkt zu gewinnen. Das Restprogram für dieses Jahr, mit den Auswärtsspielen in Urmitz und Bendorf, sowie dem Heimspiel gegen Irmenach lässt uns hier allerdings nicht unbedingt sehr positiv in die nächsten Wochen schauen. Urmitz steht im Tabellenmittelfeld und ist in dieser Saison zu Hause mit 9:1 Punkten ungeschlagen. Im Pokalspiel Ende August konnten wir lange mithalten, mussten uns am Ende allerdings mit 29:24 geschlagen geben“, sagt Schweichs Trainer Andreas Rosch.

 

Personal: Rosch: „Leider haben wir weitere Ausfälle für die nächsten Wochen zu beklagen. Neben Max Kratz fallen jetzt auch noch Thomas Müller und Henri Herz verletzungsbedingt auf unbestimmte Zeit aus. Hier müssen wir dann wieder von unserer guten Zusammenarbeit mit unserer zweiten Mannschaft profitieren und uns von dort ergänzen“ 

 

Prognose: „Die bisherige Heimbilanz des SVU lässt uns wenig Grund zur Hoffnung für das Spiel am Sonntag, jedoch hat unsere Mannschaft in der Vergangenheit schon öfter gezeigt, dass sie gerade in solchen Duellen bei scheinbar übermächtigen Gegnern dann oft die notwendige Lockerheit besitzt um dann doch möglichst lange mit dem Favoriten mitzuhalten. Ich erinnere hier an die Spiele in Irmenach und Gösenroth und hoffe das meine Mannschaft ähnlich konzentriert aber mit der notwendigen Lockerheit das Spiel am Rhein angeht. Allerdings ist uns auch bewusst, dass die Gastgeber ein hohes Tempo gehen können und wir aufpassen müssen nicht völlig unter die Räder zu kommen“, warnt der HSC Coach.

 

18. November 2018

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – TV Bitburg 30:21 (15:10)

 

Mit einem ungefährdeten Heimsieg wahrt die SG Gösenroth/Laufersweiler die Chance auf den Titelgewinn, macht durch den Erfolg den Ausgang der Meisterschaft wieder spannend. Am Ende könnte der direkte Vergleich den Ausschlag geben und deshalb ist der klare Erfolg ein Fingerzeig in Richtung der Hunsrücker. Auf Gästeseite war der verletzungsbedingte Ausfall von Mätthi Hertz nicht zu kompensieren, die Gastgeber verfügten letztlich über die größeren Alternativen.

 

Früh legte Bitburgs Trainer Sven Lauer die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch: in der 11. Minute lagen die Eifelaner 5:2 zurück, kassierten im Anschluss den Treffer zum 6:2 und liefen jetzt dem Vorsprung der Gastgeber hinterher, die mit 15:9 in die Pause gehen konnten. Auch nach dem Wechsel gelang es dem Lauer-Team nicht, in Schlagdistanz zu kommen. Die endgültige Entscheidung fiel, als die Hunsrücker sich vom 18:13 in der 38. Minute mit drei Treffern in Folge auf 21:13 in der 42. Minute absetzten und so Bitburg zur erneuten Auszeit zwangen. Doch das Team von Trainer Jochen Tatsch verteidigte jetzt die klare Führung bis zum 30:21!

 

„Es ist das erste Mal, seitdem ich Trainer des Teams bin, dass ich sagen kann: ich bin durchweg zufrieden! Lediglich zwei kleine Schwächephasen hatten wir im Spiel, haben aber letztlich die Restspielzeit so gespielt, wie ich mir das vorstelle. Aus einer starken Deckung mit guten Torhütern schnell nach vorne. Im Angriff viel Bewegung und gute Ideen. Bitburg versuchte im ersten Spielabschnitt mit einer Manndeckung gegen Heinrich Löwen und nach dem Wechsel auch noch gegen Florin Nicolae unseren Rhythmus zu stören. Doch die Mitspieler nutzten die Räume und wir boten den Zuschauern schönen Angriffshandball. Meine Mannschaft entwickelt sich in die richtige Richtung! Mitte der zweiten Hälfte kam Bitburg zwar etwas heran, doch am Ende war es ein deutlicher Erfolg meines Teams. Auf Gästeseite merkte man deutlich das Fehlen von Mätthi Hertz, zudem wirkte Pascal Wollff, der nicht mit der Mannschaft trainiert, wie ein Fremdkörper, er kannte die Abläufe nicht. Unser Ziel bleibt ein vorderer Tabellenplatz, der Wiederaufstieg ist nicht das erklärte Saisonziel“, resümierte Tatsch.

 

„Gösenroth/Laufersweiler war die bessere Mannschaft, sowohl im Angriff als auch in der Abwehr! Wir wollten mehr Tempo gehen und das ist uns überhaupt nicht gelungen. Der Angriff spielte zu statisch, ohne jede Bewegung. In der Abwehr wollten wir aggressiv verteidigen, haben nie die „eins gegen eins“ Situationen für uns entscheiden können. So haben wir alle möglichen Formationen ausprobiert, doch wir haben es nie geschafft, die Räume zu verteidigen. Der Gastgeber war wesentlich motivierter, wollte den Sieg unbedingt und das war heute nicht unser Tag. Sicher ist die hohe Niederlage für uns bitter, doch die Saison ist noch lang! Die Niederlage heute ist absolut verdient. Leider hat sich beim Aufwärmen Hennig Otte verletzt und so hatten wir trotz des gut haltenden Dennis Schwerdt keine Optionen im Tor. Jan Lauer verletzte sich im Spiel und konnte nicht mehr weitermachen. So fehlten fast alle Optionen und es ist nicht klar, wie lange Mätthi Hertz mit seinen Bänderrissen im Fuß ausfallen wird. Ich hoffe, er  ist gegen die HSG aus dem Ruwertal wieder dabei“, sagte Gästetrainer Sven Lauer.

 

SG: Olivier, M. Scherschlicht und J. Schneider – D. Scherschlicht (8), L. Scheider, Faust (4), Rörhig, Nicolae (372), Saam (1), F. Saam (1), Conrath (4), Reuter (2/1), Löwen (7/2).

 

TVB: Schwerdt und Otte – Engel (5), Guldenkirch (1), Straub (2), Steinbach, Kaufmann (1), Stelmach (2), Enders (9/5), Lauer, Wolff (2).

 

TuS Daun – HSC Schweich 34:24 (15:9)

 

Mit einem solch klaren Ausgang zugunsten der Gastgeber hatten sicher vor dem Spiel keiner gerechnet, zumal sich die Gäste zuletzt stark präsentierten und Daun eher Anlass zur Sorge haben musste, das wichtige Spiel im Kampf um den Klassenerhalt zu verlieren. Doch nach dem desolaten Auftritt des Dauner Teams setzten Mannschaft und Trainer jetzt mit dem klaren Sieg über Daun das richtige Signal. Auf diese Leistung lässt sich aufbauen, in Schweich sieht das Team von Trainer Andreas Rosch schweren Zeiten entgegen.

 

In Daun fanden letzte Woche einige Gespräche statt, in denen die schwankenden Leistungen der letzten Wochen thematisiert wurden. Den Beteiligten wurde dabei deutlich, dass die schwankenden Leistungen der Trainingsbeteiligung geschuldet sind. Das die Trainingsbeteiligung nicht so ist, wie sich das die Verantwortlichen im Dauner Lager vorstellen, ist der beruflichen oder studienbedingten Situation geschuldet.

 

„Wir haben uns dann vorgenommen, in der Restsaison zu zeigen, dass hier jeder für jeden kämpft und das war bereits im Abschlusstraining deutlich zu spüren. So machte auch der eigentlich aus privaten Gründen verhinderte Mani Schnupp möglich, sowohl am Abschlusstraining als auch beim Spiel anwesend zu sein und das eröffnete uns im zentralen Deckungsverband mehr Möglichkeiten. Zusammen mit Julian Keitsch verteidigten die Beiden gegen Schweichs Patrick Karrenbauer am Kreis, der nie auszuschalten ist. Jannis ging mit einer Zehenverletzung ins Spiel, musste Mitte der ersten Hälfte nach einem unabsichtlichen Schlag gegen den Kehlkopf passen. Sein Bruder Luca vertrat ihn anschließend gut auf der Mitte. Ich habe der Mannschaft gesagt, dass wir heute mit voller Kapelle das Tempo bis zum Ende hochhalten müssen, da mir klar war, dass Schweich am Ende konditionelle Probleme bekommen sollte. Nachdem zwei Spieler beim Gast verletzungsbedingt ausfielen, musste der Gast praktisch mit einer Aufstellung durchspielen und jetzt ließ auch die Kraft nach. Wir halten mit dem Sieg Tuchfühlung mit dem Mittelfeld. Es war ein wirklich gutes Wochenende für uns, die Stimmung im Team ist wieder da,“ freut sich der Dauner Coach.

 

 Ausgeglichen verlief die Anfangsphase der Begegnung, nach der sich die Gastgeber vom 5:5 in der 13. Minute erstmals auf drei Tore beim 8:5 in der 16. Minute absetzten. Über 12:6 in der 23. Minute verteidigte das Team von Trainer Markus Willems dann den sechs Tore Vorsprung bis zur Pause zum 15:9.

 

Nach dem Wechsel verlief die Begegnung dann ausgeglichen. Erst nach dem 25:18 in der 49. Minute und der blauen Karte mit Bericht gegen einen Schweicher Spielers wegen Beleidigung wurde es deutlicher. Über 27:18 gelang am Ende der klare und so nicht zu erwartende 34:24 Erfolg der Eifelaner!

 

„Verdienter Sieg der Heimmannschaft. Wir haben nur selten die richtige Einstellung, welche man für ein solches Spiel im unteren Tabellendrittel benötigt, gezeigt. Die Gastgeber wollten diese beiden Punkte mehr als meine Mannschaft und so konnten wir nur in den ersten 10 Spielminuten wirklich mithalten. Viel schwerer als die doch bittere Niederlage wiegt die Tatsache, dass wir mit Thomas Müller und Henri Herz wohl zwei weitere Spieler haben, die in den nächsten Wochen verletzungsbedingt ausfallen. Aber wir werden auch aus diesem Spiel lernen und dann schauen wir mit welchem Kader wir in den nächsten Wochen antreten können“, lautet die besorgte Analyse von Schweichs Trainer Andreas Rosch.

 

TuS: Lindner und Rode - Eich (3), Tran, Schnupp (2), Keitsch (1), L. Willems (5), Otto (2), J. Willems (1), Brümmer (11/7), Präder (4), Mayer, Wheaton (5), Illigen.

 

HSC: Reich und Schmidt – Höhn (3), Müller, Quary (4), Rosch (4/2), Wagner (2), Herz, Lieser, Peters (2), Rohr (2/1), Karrenbauer (7).

 

DJK/MJC Trier – HSG Eifel 50:16 (26:7)

 

Im Kellerderby der Liga unterlag der Aufsteiger aus der Eifel dem Gastgeber MJC Trier überraschend deutlich und dabei schossen sich die Jungs von Trainer Ralf Martin den Frust der Auftaktspiele regelrecht von der Seele! Die Mannschaft düpierte das Team von Trainer Sigi Garbe und schickte die Mannschaft mit einer schweren Schlappe auf die Heimreise!

 

Bereits nach 13 Minuten war der „Drops gelutscht“, Prüm wurde bis zum 12:2 regelrecht vorgeführt und so nahm Garbe die Auszeit. Doch diese Auszeit verpuffte ohne erkennbare Wirkung und so bauten die Gastgeber ihren Vorsprung bis zur Pause auf 26:7 aus. Mit sechs weiteren Treffern in Folge nach dem Wiederanpfiff deutete sich das Debakel für den Aufsteiger an, der sich nun mit einem 32:7 Rückstand in der 39. Minute nur noch die Frage stellte, wie man sich achtbar aus der Wolfsberghalle verabschieden konnte. Doch die Gastgeber hatten kein Mitleid mit den in allen Belangen überforderten Gäste und es war Neuzugang Kostas Plausinaitis vorbehalten, 9 Sekunden vor dem Ende den 50. Treffer zu markieren.

 

„Ich habe meiner Mannschaft gesagt, dass ich ein enges Spiel erwarte, wir aber gewinnen werden! Das es so gut für uns laufen würde, war nicht zu erwarten. Am Ende war es überraschend deutlich! Was mich besonders gefreut hat ist die Tatsache, dass meine Mannschaft über 60 Minuten die Konzentration hochgehalten hat und nicht überheblich wurde. Wir haben eine starke Abwehr gespielt, vor allem Moritz Merten und Felix Kraus. Dazu machte Christian Lofi sein bestes Spiel im MJC Trikot! Die Abwehr hat sehr gut gearbeitet und phasenweise überhaupt keine Würfe aufs Tor zugelassen. Über die gesamte Spielzeit hielten wir das Tempo hoch, spielten diszipliniert im Angriff und dabei machten Marco Müller und der junge Leo Helbrecht ein gutes Spiel. Wir lassen aber nach diesem Sieg, der unserem Torverhältnis guttut, die Kirche im Dorf. Das Spiel sollte uns genügend Selbstvertrauen gegeben haben“, freute sich MJC Coach Ralf Martin.

 

„Ein schwarzer Samstag war es für mich und meine Jungs. Alles was wir uns vorgenommen haben ging schief. So begann das Spiel in den ersten Minuten allein mit 10 technischen Fehler von unserer Seite. Zwei Faktoren spielten dabei eine Rolle: Einmal der Umstand, dass Trier eine richtig gute 5:1 Deckung gegen uns spielte und zum anderen, dass wir mit dem Harz überhaupt nicht zurechtkamen. Aber auch unser Deckungsverband funktionierte am Samstag nicht. Immer wieder ließen wir es zu, dass Trier über einfache Auslösehandlungen unsere Abwehr ins Schwimmen brachte. Die MJC hat verdient gewonnen und präsentierte sich als die bessere und konsequentere Mannschaft. Wir müssen nach vorne schauen, um diese schwierige Saison hinter uns zu bringen. Das einzig Gute was ich aus diesem Spiel ziehen kann, war die Tatsache, dass ich Spieler die sonst nur kurz Einsätze haben, länger spielen lassen konnte um Erfahrung zu sammeln“, resümierte HSG Trainier Sigi Garbe.

 

MJC: Lofi und Buttlar – Helbrecht (5), P. Müller (3), Plausinaitis (2), Merten (5), Kinzig (2), Schwiderski (7), Sattler (2), Moecke (8/3), M. Müller (8), Schreiner (5), Krauß (1), Kuhfeld (2).

 

HSG: Schmitz und Herbst – Niederprüm (1), Jahnke (5), Neuerburg (1), Ludes, Neisius (3), Hoffmann, J. Leppin, Lemmen (1), Schaperdoth, N. Leppin, Morgens (4), Plano (1).

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch 30:32 (17:15)

 

Die Niederlage der HSG aus dem Ruwertal ist sicher die Überraschung des Spieltages! Die Mannschaft von Christian Stein musste sich dem Gast aus dem Hunsrück am Ende mit 30:32 geschlagen geben. Dabei fehlten den Gastgebern mit Andreas Backendorf, Magga Frisch (beide krank) und Michael Stein (Urlaub) wichtige Spieler. Doch letztlich waren es auf Gästeseite Jannick Stürmer und Manuel Schell, die von der Gastgeberabwehr nie in den Griff zu bekommen waren und mit 21 Treffern die überragenden Torschützen auf dem Platz waren.

 

Von Beginn an entwickelte sich ein „Kopf an Kopf“ Rennen, in dem die Gastgeber zwar vorlegten, doch die Antwort der Hunsrücker folgte bei. Erst beim 14:11 in der 23. Minute schienen die Gastgeber das Spiel in den Griff zu bekommen, doch nach dem 17:14 in der 28. Minute gelang Stürmer der Anschlusstreffer zum 17:15.

 

Gleich nach dem Anpfiff war es Stürmer der mit zwei Treffern Anteil daran hatte, dass das Team von Trainer Timo Stoffel beim 18:18 in der 36. Minute ausgleichen konnte. Erneut legten die Gastgeber einen Treffer vor, im Gegenzug glichen die Gäste aus. Doch nach dem 23:23 in der 43. Minute drehte sich das Spiel, die Gäste legten über 24:24 mit zwei Treffern auf 24:26 bis zur 49. Minute vor, bauten den Vorsprung bis zur 52. Minute auf 25:29 aus, Gastgebertrainer Christian Stein stoppte jetzt den freien Fall seines Teams, nahm die Auszeit und die schien ihre Wirkung nicht zu verfehlen. Drei Treffer in Folge schenkten die Gastgeber den Hunsrückern jetzt ein und so war es an Gästetrainer Stoffel die Auszeit zu nehmen. Und auch die verfehlte ihre Wirkung nicht, die Hunsrücker legten auf 28:30 vor, den Gastgebern gelang der Anschlusstreffer und so blieb die Begegnung spannend. 28 Sekunden vor dem Ende war es Jens Schneider, der mit seinem Treffer für die Entscheidung sorgte.

 

„Bei uns waren die Ausfälle nicht zu kompensieren, die Alternativen gingen gegen Null! Der Gast zeigte eine gute Vorstellung, wir hatten im Deckungsverband Probleme mit Stürmer und Schell, die immer wieder zu einfachen Toren kamen. Die Abwehr hat einfach heute nicht funktioniert, am Ende waren Kraft und Kondition weg. Meine Spieler haben aber alles gegeben und es war heute nicht mehr drin“, meinte der Gastgebertrainer Christian Stein.

 

Gästetrainer Timo Stoffel beklagte die Tatsache, dass seine Jungs im ersten Spielabschnitt nicht das umsetzten, was sich die Mannschaft vorgenommen hatte: „Die Abwehr spielte einfach zu passiv, dabei wollten wir aggressiv verteidigen. Deshalb kassierten wir viele Zeitstrafen und machten uns damit auch im Angriff das Leben schwer. Die Steigerung kam dann im zweiten Spielabschnitt. Endlich setzte die Mannschaft die Vorgaben um, den Gastgebern ging zusehends die Kraft aus. Jannick Stürmer und Manuel Schell im Angriff sind ebenso positiv zu erwähnen, wie Leon Schneider, der sich mehr und mehr zum Abwehrchef entwickelt und auch im Angriff eine gute Vorstellung zeigte, sowie Mario Ströher, der Gastgeberangreifer Andreas Schröder gut im Griff hatte. Dazu wehrte Benni Schug im Tor einige wichtige Bälle ab“, resümierte Stoffel.

 

HSG M/R: Roth – C. Schröder (7), A. Schröder (7), Wenzel (3), P. Döhr (1), M. Simon (3), Thesen (1), Billen (5/2), Schöler, C. Stein, Zock (2),

 

HSG I/K/H: Everding und Schug – Ströher, J. Schneider (2), B. Klei, Bach, Stürmer (13), L. Schneider (7/3), K. Schell (2), M. Schell (8)

 

13. November 2018

 

TuS Daun – HSC Schweich (Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Für beide Mannschaften geht es am Samstag um viel: aus aktuellem Anlass und auf Grund wohl bestehender Missverständnisse zu Abs. 2 der Auf- und Abstiegsregelungen wurde zwischenzeitlich vom Verband klargestellt, dass die tatsächliche Zahl von Absteigern aus einer Oberliga bzw. der nicht erreichte Aufstieg die maximale Zahl von 3 Absteigern aus der Rheinlandliga auch bei Berücksichtigung einer Rückführung nicht erhöht. Dies kann zur Folge haben, dass sich die Zahl der teilnehmenden Mannschaften zur Nachfolgesaison zusätzlich erhöht und u.U. auch 14 u. mehr Mannschaften die Spielklasse Rheinlandliga bilden. Doch derzeit sieht die Tabellensituation für die regionalen Vertreter nicht gerade rosig aus. Mit der HSG Eifel, dem TuS Daun und der DJK/MJC Trier belegen gleich drei Vertreter aus der Region die möglichen Abstiegsplätze, Schweich belegt derzeit den Nichtabstiegsplatz (Platz 10), hat aber gerade zwei Punkte mehr, als der heutige Gastgeber, TuS Daun auf Platz 11.

 

„Während die Gastgeber vor heimischem Publikum eigentlich siegen müssen, würden uns die beiden Punkte, gerade im Hinblick auf die kommenden, schweren Aufgaben sicherlich auch sehr guttun“, meint Schweichs Trainer Andreas Rosch.

 

„Nach den beiden Klatschen gegen Mertesdorf/Ruwertal und Urmitz ist es eigentlich egal, gegen wen wir am Wochenende spielen. Wir müssen uns jetzt Rüsseln und uns auf uns konzentrieren. Hier wird es im Laufe der Woche einige Gespräche geben müssen, so können wir das nicht weiterlaufen lassen. Es ist klar, dass wir am Samstag ein anderes Gesicht zeigen müssen und auch werden“, gibt sich Dauns Trainer Markus Willems kämpferisch.

 

Personal: Carsten Lindner wird auf Dauner Seite wieder ins Tor zurückkehren, dazu hofft Willems auf einen Neuzugang im Tor, sollte sich die Pass Angelegenheit bis zum Spiel geklärt haben. Fehlen wird Mani Schnupp.

„Leider werden wir in diesem wichtigen Spiel nicht komplett antreten können. Timo Nerling fehlt auf jeden Fall. Max Kratz hat sich beim Spiel gegen Mertesdorf am Sprunggelenk verletzt und fällt bis auf weiteres aus. Einige weitere Spieler plagen sich mit Verletzungen nach dem Mertesdorf-Spiel herum und hier entscheiden wir kurzfristig, wer am Samstag spielen kann. Da die zweite Mannschaft aber erst am Sonntag spielt, werden wir uns von dort ergänzen“, erklärt Rosch. 

 

Prognose: „Die Vorgabe ist klar: wir müssen weniger Fehler machen, uns keine unvorbereiteten Würfe nehmen und ein besseres Rückzugsverhalten an den Tag legen. Wir haben zuletzt einfach zu viele Tempogegenstoßtore kassiert. Es ist ein vier Punkte-Spiel, das ist uns allen klar! Die Schweicher Ergebnisse der letzten Wochen zeigen, dass die Mannschaft gut drauf ist. Trotz des riesigen Aderlasses, den die Mannschaft um Trainer Andreas Rosch in den letzten Jahren zu verkraften hatte, kann die Mannschaft immer noch Rheinlandliganiveau halten und eine konkurrenzfähige Mannschaft aufbieten. Das ist sicherlich auch dem erfahrenen Trainer geschuldet. Auf jeden Fall muss bei uns der Spaß am Handball zurückkehren“, fordert Willems.

 

„Das Daun stärker ist als der aktuelle Tabellenplatz, ist jedem klar, aber in dieser Saison scheint es noch nicht so richtig zu laufen bei den Gastgebern. Vor der Saison haben wir auf dem Turnier in Weibern gegen die Mannschaft aus Daun gespielt und damals mussten wir uns deutlich geschlagen geben. Leider plagen sich im Moment zahlreiche Spieler mit Verletzungen herum, so dass wir bereits das Dienstag-Training absagen mussten und uns dann versuchen mit einer Trainingseinheit auf das harzfreie Spiel am Samstag vorzubereiten. Der größere Druck liegt sicherlich bei den Gastgebern, allerdings wollen wir auch unbedingt punkten am Samstag um in den nächsten Wochen etwas entspannter in die schweren Spiele zu gehen. Beide Mannschaften kennen sich sehr gut und so erwarte ich ein enges Spiel, mit dem hoffentlich besseren Ende für meine Mannschaft“, sagt der Schweicher Coach.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – TV Bitburg (Samstag, 19.30 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Das Spitzenspiel der Liga steigt am Samstagabend in Sohren! Dabei treffen die beiden RPS Ligaabsteiger aufeinander. Erwartungsgemäß liegen beide Teams an der Spitze der Tabelle, doch die Gastgeber haben nach zwei Remis-Spielen den Druck, das Spiel unbedingt gewinnen zu müssen. Anders sieht es da bei den Gästen aus der Eifel aus, die bislang souverän durch die Saison ziehen und nach 9 Saisonspielen weiterhin die weiße Weste besitzen und die Tabelle anführen. Den Beteiligten ist klar, dass sich die Eifelaner bei einem möglichen Sieg, nur noch selbst ein Bein Richtung Meisterschaft stellen können. Auch sonst sind sich die Verantwortlichen auf beiden Seiten einig bei der Analyse: „Nur wenn wir das Spiel gewinnen, ist das Meisterschaftsrennen offen“, sagt SG Coach Jochen Tatsch.

 

Personal: Die SG kann die Bestbesetzung aufbieten, bei den Gästen wiegen die Ausfälle von Mätthi Hertz und Alex Sonnen schwer und das sieht auf der SG Coach so. Auf Bitburger Seite wird aber Pascal Wolff aushelfen.

 

Prognose: Für beide Trainer geht es darum, eine stabile Abwehr zu stellen, den Gegner zu Fehler zu zwingen und so ins Gegenstoßspiel zu finden. Dabei hoffen sowohl SG Trainer Jochen Tatsch als auch sein Kollege Sven Lauer darauf, dass ihre Mannschaft das jeweils besser umsetzt. Auch in der Annahme, dass es ein Spiel auf Augenhöhe werden wird, bei dem Kleinigkeiten den Ausschlag geben können, besteht Einvernehmen.

 

Nicht als Vorteil sieht Tatsch die Tatsache, dass in Sohren ohne Harz gespielt werden muss: „Letztes Jahr hatten wir enorme Probleme gegen die Bitburger und das zeigt, dass die Mannschaft auch hierauf vorbereitet ist“. Daran lässt auch Lauer keine Zweifel, dessen Mannschaft sich in dieser Woche ohne Harz in Bitburg vorbereitet hat.

 

„Wir wollen dem Spiel unseren Stempel aufdrücken und mit einem Sieg für ein Ausrufezeichen sorgen. Können wir unsere Vorgaben umsetzen und bekommen wir das Gegenstoßspiel der Gastgeber in den Griff, stehen die Chancen gut“, glaubt Sven Lauer. „Wir werden alles daransetzen, unser Tempospiel durchzuziehen, spielen zuhause einfach stärker als auswärts. Der Ausfall von Mätthi Hertz ist bei den Gästen sicher schwer zu kompensieren“, sagt Tatsch.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch

(Samstag, 19.30 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Auf das Derby im Ruwertal darf man gespannt sein! Die heimstarken Gastgeber erwarten mit der HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch eine Mannschaft, die in dieser Saison nur schwer einzuschätzen ist. Nach dem Trainerwechsel von Mirza Cehajic zu Interimscoach Timo Stoffel kam der Sieg über den stark eingeschätzten HSV Rhein-Nette überraschend, selbst wenn das Team von HSV Trainer Hermi Häring ersatzgeschwächt im Hunsrück antreten musste. Nach dem umkämpften Derby der Ruwertaler am vergangenen Sonntag in Schweich steht die nächste Herausforderung für das Team von Trainer Christian Stein an.

 

Personal: Auf Seite der Gastgeber kehrt Daniel Roth wieder ins Tor zurück, die angeschlagenen Spieler der Vorwoche Magga Frisch und Andreas Backendorf sollten wieder fit sein. Fehlen wird bis Jahresende Philipp Simon aus beruflichen Gründen. „Unsere personellen Möglichkeiten sind noch nicht viel besser: Daniel Koch fällt bis Ende des Jahres aus, fraglich ist der Einsatz von Korab Mulliqi. Wieder im Kader ist Jens Schneider“, verrät Gästetrainer Timo Stoffel.

 

Prognose: „Mit Timo hat die HSG einen erfahrenen Mann gewonnen, der die Mannschaft sicher gut auf uns einstellen wird. Die Gäste stellen nach wie vor eine gut eingespielte und technisch gut ausgebildete Mannschaft, die uns mit hohem Tempo fordern wird. Wir müssen daher eine stabile Abwehr stellen, den Gast zu Fehlern verleiten und unser Gegenstoßspiel aufziehen“, fordert Gastgebertrainer Christian Stein.

Sein Trainerkollege Timo Stoffel gibt die Komplimente zurück: „Christian ist ein guter Trainer und für mich geht die Favoritenrolle klar an die Gastgeber. Bei uns ist es wichtig, dass wir an die gute Leistung des letzten Spiels anknüpfen, vor allem die Abwehr müssen wir uns stabilisieren. Im Training arbeiten wir an der Verbesserung unseres Tempospiels und der spielerischen Linie. Tempo ist sicher ein gutes Rezept gegen die Ruwertaler“, findet Stoffel.

 

DJK/MJC Trier – HSG Eifel (Samstag, 20 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: „Das Spiel gegen die HSG Eifel ist meiner Meinung nach schon richtungsweisend für beide Mannschaften. Auch wenn die Mannschaft, die am Samstag evtl. verlieren sollte, noch nicht endgültig abgestiegen ist, so wird es doch Im weiteren Saisonverlauf sehr schwer für dieses Team, da unten raus zu kommen. Für meine Mannschaft gibt es deshalb auch keine andere Vorgabe wie die, gegen die HSG Eifel zu gewinnen. Auch wenn es in der momentanen Situation sehr schwierig für uns wird. Egal wer bei der HSG auflaufen wird“, sagt MJC Trainer Ralf Martin.

 

„Für uns ist das Spiel nicht richtungsweisend! Wir wissen, dass wir aufgrund der Verletzungsmisere keine konkurrenzfähige Mannschaft in der Liga stellen können und ich sehe die Trierer am Ende der Saison auf einem sicheren Mittelfeldplatz. Für uns kam der Trainerwechsel der Trierer zum falschen Zeitpunkt. Ralf kennt die Mannschaft und wird sich zur alten Form zurückführen.

 

Personal: Torwart Andre Legenhausen steht am Samstag nicht zur Verfügung, alle anderen sind Stand Anfang der Woche dabei.

 

Prognose: „Auch wenn Siggi Garbe viele Ausfälle zu beklagen hat, so wird er doch eine Mannschaft zur Verfügung haben die sechzig Minuten alles geben wird. Für uns gilt es dagegen zu halten, nicht nur in kämpferischer, sondern auch in spielerischer Hinsicht. Die teilweise guten Leistungen der letzten vier Spiele müssen meiner Mannschaft Mut geben, allerdings müssen wir endlich auch über sechzig Minuten konzentriert zu Werke gehen. Wir lassen noch zu viele Bälle leichtfertig liegen oder sind in der Abwehr in manchen Situationen im Kopf und in den Beinen zu langsam. Das gilt es abzustellen. Die Vorgaben, die meine Mannschaft bekommt, gilt es am Samstag umzusetzen, egal wer dann am Ende die Tore wirft. Nur durch eine geschlossene Mannschaftsleistung behalten wir die zwei Punkte in Trier. Ich hoffe, dass die Mannschaft gerade in dem Spiel von unseren Zuschauern tatkräftig unterstützt wird, auch wenn es mal ein paar Minuten nicht so gut für uns laufen sollte. Die Jungs würden die Unterstützung dann gerne mit zwei gewonnenen Punkten zurückzahlen“, verspricht der MJC Coach.

 

„Für uns ist es wichtig, dass wir den Aufwärtstrend der letzten Woche fortsetzen. Erfreulich ist, dass mit Rene Wingels ein erfahrener Oberligaspieler als Co-Trainer an meiner Seite steht und mich im Spiel und im Training unterstützt. Obwohl wir keine Siegchance haben werden, wird mein Team kämpferisch alles über 60 Minuten geben. In unserer Pause haben wir intensiv gearbeitet, die Spieler haben Klasse mitgezogen“, verrät HSG Coach Sigi Garbe.

 

11. November 2018

 

TV Bitburg – DJK/MJC Trier 33:25 (15:14)

 

Das Lokalderby hielt spielerisch nicht, was es im Vorfeld versprochen hatte! Auch eine Brisanz aufgrund der Tatsache, dass einige Spieler sowohl auf der einen als auch der anderen Seite gestanden hatten, zeigte sich nie. Um so unverständlich blieb die kleinliche Regelauslegung der beiden Schiedsrichter Steven Bulmann und Fabius Günter, die auf beiden Seiten mit ihren Entscheidungen für Kopfschütteln sorgten, gleichzeitig die Begegnung nicht so recht im Griff hatten.

 

Am Ende stand ein klarer 33:25 Erfolg auf der Anzeigetafel in der Edith-Stein-Hauptschule.

 

Es war ein verdienter Heimerfolg des Titelfavoriten, der jedoch über weite Strecken des Spiels seine Dominanz in der Liga nicht bestätigen konnte, letztlich das Nachlassen der Gäste entscheidend nutzte. Die Gäste aus Trier spielten eine gleichwertige erste Hälfte, zollten nach dem Wechsel dem Kräfteverschleiß und der Routine der Gastgeber Tribut und unterlagen am Ende zu deutlich mit 33:25. Zunächst legten die Gäste aus Trier vor, profitierten von einer indisponiert stehenden Bitburger Deckung, die es den Trierern leicht machte. So führte das Team von Trainer Ralf Martin über 0:2 bis 3:4 in der 6. Minute, hielt trotz des zwischenzeitlichen Drei-Tore-Vorsprungs das Spiel über 12:9 in der 21. Minute bis zur Pause zum 15:14 völlig offen. Beim 12:9 versäumten es die Gastgeber, die nun besser mit dem MJC Rückraum zurechtkamen, den Sack früh zuzumachen, vergaben unvorbereitet ihre Möglichkeiten und so kam das Martin-Team zwischenzeitlich wieder zum 12:12 (26. Minute) Ausgleich.

 

Zur Pause wechselte Bitburgs Trainer Sven Lauer seinen Torwart, nahm den bis auf wenige Ausnahmen unglücklich agierenden Dennis Schwerdt aus dem Kasten und brachte Henning Otte, der gleich Anteil daran haben sollte, dass sich seine Mannschaft auf 18:15 in der 34. Minute absetzte. Das Torhüterduell ging aber klar an die MJC Trier und ihren Schlussmann Andre Legenhausen, der mit zahlreichen Paraden einen deutlichen Rückstand und damit auch eine frühe Entscheidung zugunsten der Gastgeber vereitelte. Die Vorentscheidung schien dennoch gefallen, als die Gastgeber sich bis zum 25:19 in der 47. Minute davonschlichen, den Sack aber erneut nicht zumachten. So kamen die Gäste dank eines sicheren Keepers Andre Legenhausen wieder auf 27:24 in der 55. Minute heran. In den Schlussminuten waren es die nachlassende Konzentration der Gäste, die den Eifelanern immer wieder die Bälle leichtfertig herschenkten und dafür sorgten, dass die Mannschaft von Sven Lauer  auf 31:24 in der 59. Minute entscheidend davonzog. Am Ende unterlagen die Gäste zu deutlich, müssen sich aber den Vorwurf gefallen lassen, in den Schlussminuten ein besseres Ergebnis verspielt zu haben.

 

„Mit der zweiten Hälfte war ich zufrieden. Wir haben in der Abwehr jetzt die Schippe draufgelegt und gegen eine MJC Mannschaft deutlich gewonnen, die besser ist, als ihr jetziger Tabellenstand. Misslich für uns ist die Tatsache, dass mit Mätthi Hertz nächste Woche im Spitzenspiel ein wichtiger Spieler aufgrund seiner im Training zugezogenen Bänderverletzung am Fuss ausfallen wird. Erst im Laufe der Woche klärt sich die genaue Diagnose“, klagte TVB Coach Sven Lauer.

 

„Meine Mannschaft hat erneut gezeigt, dass sie auch gegen die Spitzenteams der Liga mithalten kann. Doch es fehlt uns sicher noch die Erfahrung und die Abgeklärtheit, um ein solches Spiel zum Kippen bringen zu können. Ich hatte das Gefühl, dass die Gastgeber durchaus im Stande gewesen wären, eine Schippe draufzulegen, wäre es enger geworden“, stellte MJC Trainer Ralf Martin fest. Auf Trierer Seite war es Jannick Moecke, der unermüdlich von der Spielmacherposition seine Mitspieler antrieb und selbst torgefährlich war.

 

TVB: Schwerdt und Otte – Engel (3), Guldenkirch (2), Straub (1), Steinbach (2), Kaufmann (6), Stelmach (2), Enders (9/6) Lauer (4), Wolff (4), Müller

 

MJC: Legenhausen und Lofi – Helbrecht, P. Müller (8), Merten, Kinzig (1), Plausinaitis, Sattler (1), Moecke (8/3), M. Müller (1), Krauß (3), Kuhfeld (3).

 

HSG Römerwall – SG Gösenroth/Laufersweiler 25:31 (15:16)

 

Es wurde das erwartet harte Stück Arbeit für die Hunsrücker beim Aufsteiger in Römerwall. Das Team von Trainer Jochen Tatsch traf auf einen hochmotivierten Gastgeber, der dem Meisterschaftsanwärter das Leben über weite Strecken des Spiels schwer machte. So führte Römerwall nach einer ausgeglichenen Anfangsphase mit wechselnden Führungen 13:11 in der 21. Minute, als Tatsch die Auszeit nahm, damit aber nicht verhindern konnte, dass die HSG ihre Führung sogar auf 15:12 in der 27. Minute ausbaute. Die jetzt vom Coach der Gastgeber Tim Binnes genommene Auszeit spielte nicht der Heimmannschaft in die Karten, sondern den Hunsrücker, die mit vier Treffern in Folge zur Pause mit 15:16 führten!

 

„Diese Auszeit der Gastgeber war schon erstaunlich“, umschrieb Tatsch den Vorgang.

 

Allerdings war der SG Trainer mit dem Auftritt seiner Mannschaft im ersten Spielabschnitt bis dahin nicht einverstanden: „Wie so oft bei Auswärtsspielen traten wir zu lethargisch auf, leisteten uns viele Fehler in der Vorwärtsbewegung. Dabei agierten die Binnes Brüder clever und bestrafen uns für die Tatsache, dass wir nicht mit dem Kopf bei der Sache waren“, urteilte Tatsch.

 

Auch nach dem Wechsel lebte die Begegnung von der Spannung. Die Entscheidung fiel zwischen der 48. und 54. Minute, in der sich das Tatsch-Team mit einem 0:4 Lauf vom 23:24 auf 23:28 vorentscheidend absetzte.

 

„Spielentscheidend waren die Einwechslung von Torwart Pascal Olivier, der eine starke Leistung abrief und Luca Schneider, der im gesamten zweiten Spielabschnitt auf Abwehrmitte spielte und mit seiner Aggressivität seinen Mitspielern ein Vorbild war. Römerwall stellt eine junge, dynamische und schnelle Truppe, der aber ab der 48. Minute die Luft ausging. Die Gastgeber stehen derzeit zu Recht so gut in der Tabelle. Am Ende hatte die Mannschaft aber unserer offensiveren Abwehr mit ihrem Positionsangriff nichts mehr entgegen zu setzten“, freute sich SG Coach Jochen Tatsch.

 

SG: Olivier und J. Schneider – D. Scherschlicht (2), L. Schneider, Faust, Röhrig (1), Nicolae (4), C. Saam, F. Saam, Reuter (7/5), Löwen (11), Hermann (6).

 

SV Urmitz – TuS Daun 41:23 (15:11)

 

Eine in dieser Höhe nicht erwartete Niederlage musste die Dauner Mannschaft in Urmitz einstecken. Das Zustandekommen dieser Niederlage aber schreibt sich Trainer Markus Willems selbst zu! „Es war ein Debakel für uns, bei dem ich bereits in der Vorbereitung alles falsch gemacht habe. Jede Entscheidung, die ich im Spiel traf, ging nach hinten los und so übernehme ich die volle Verantwortung für die Klatsche“, meinte Willems, dessen Team mit 41:23 in Urmitz unter die Räder geriet.

 

Taktisch waren die Eifelaner falsch auf die Gastgeber vorbereitet, zeigten aber dennoch eine gute Anfangsphase, führten 5:4, hatten die Chance auf die 6:4 Führung, kassieren aber dann den Gegenstoß und der läutete die Wende im Spiel ein. Zwar blieb die Mannschaft aus der Eifel bis kurz vor der Pause (12:11) dran, doch dann brachen die Dämme. Mit ihrem Gegenstoßspiel setzte sich Urmitz zur Pause auf 15:11 ab!

 

Daun deckte in der ersten Hälfte auf der rechten Seite offensiv und diese Deckungsvariante änderte Willems zur Pause, stellte seinen Verband noch defensiver ein und das war ein taktischer Fehler! Urmitz hatte jetzt einen Lauf, alles klappte und so wurde Daun regelrecht vorgeführt. Beim 22:12 in der 37. Minute war die Begegnung früh entschieden! Die Mannschaft ließ die Köpfe hängen und ergab sich in die klare Niederlage.

 

„Wir haben uns dann abschlachten lassen und so werden wir absteigen. Jede Entscheidung, die ich im Spiel traf, ging nach hinten los. Das war heute mein Ding, für das ich Verantwortung übernehme. Gegen Schweich müssen wir jetzt ein anderes Gesicht zeigen, sonst sehe ich schwarz“, erklärte ein hörbar angegriffener TuS Coach.

 

Neis und Rode - Eich (1), Tran (1), Schnupp (1), Keitsch, L. Willems, Otto (2), J. Willems (11/6), Brümmer (4), Mayer, Wheaton (1), Illigen

 

HSC Schweich – HSG Mertesdorf/Ruwertal 30:33 (16:15)

 

Ausgeglichen verlief die Anfangsphase des Derbys in einer voll besetzten Stefan Andres Halle, nach der die Gastgeber über 11:9 in der 17. Minute in Führung gingen und den Vorsprung bis zur Pause verteidigten.

 

Nach dem Wechsel blieb es ein Spiel auf Augenhöhe, in dem sich die Gäste beim 19:21 in der 41. Minute erstmals mit zwei Toren absetzten und über 24:28 in der t3. Minute und 27:31 in der 56. Minute ihren vier Tore-Vorsprung verteidigten und in den Schlussminuten den Vorsprung ins Ziel retteten.  

 

So richtig wusste Schweichs Trainer kurz nach dem Abpfiff nicht, was bei ihm überwiegt. War es der Stolz auf die starke Mannschaftsleistung seiner Jungs oder die Enttäuschung über die knappe Niederlage. „Wir haben den Favoriten gut geärgert, auf den Punktgewinn gehofft, aber letztlich den Rückraum der Gäste mit den Schröder-Brüdern und Michael Stein nie in den Griff bekommen. Zusammen erzielten sie 26 der 33 Ruwertaler Treffer! Das Torhüterduell haben wir klar gewonnen und erzielten 30 Treffer. Das müsste eigentlich reichen um ein Spiel in der Klasse zu gewinnen. Geprägt war das hart umkämpfte Spiel von einer guten Leistung des Schiedsrichtergespanns Dario Lehmler und Jan Stitz, die das nie unfaire, aber oft an die Grenzen des Erlaubten gehende Spiel gut im Griff hatten“, resümierte Rosch.

 

„Ein typisches Derby, bei dem Schweich sehr gut auf uns eingestellt war. Unseren Angriff konnten wir nicht wie gewohnt durchziehen. Und wir hatten einige angeschlagene Spieler und so musste ich selbst mitspielen. Wir haben dem Schweicher Angriff zu viel Raum gelassen und das hat die Mannschaft auch gut genutzt. An den starken Torhütern der Gastgeber sind wir immer wieder gescheitert, das Duell hat Schweich gewonnen! Für uns am Ende zwei wichtige Punkte und jetzt bereiten wir uns auf das schwere Spiel gegen Irmenach/Kleinich/Horbruch vor“, sagte HSG Coach Christian Stein.

 

HSC: Reich und Schmidt – Quary (6), Kratz (1), Müller, Roch (8/4), Herz (2), Lieser, Peters (2), Nerling (3), Rohr (3), Karrenbauer (5).

 

HSG: C. Schröder (6/1), A Schröder (9), M. Stein (11/1), Wenzel (2), M. Simon (1), Thesen (2), Backendorf, Frisch, Schöler, Zock (1), C. Stein (1).

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – HSV Rhein-Nette 29:25 (17:13)

 

Nach den Turbulenzen der letzten Woche sorgt die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch mit dem Sieg über die hoch eingeschätzte Mannschaft aus Andernach für positive Schlagzeilen. Dabei standen die Vorzeichen für die HSG und ihren Interimscoach Timo Stoffel gar nicht gut. Kurzfristig fiel Korab Mulliqi noch aus.

 

„Ich bin hochzufrieden mit dem Team, das sehr dezimiert auflaufen musste. Die Mannschaft hat gut gekämpft und spielerisch überzeugt gegen einen starken Gegner! Dabei hat Manuel Schell unser Spiel gut geführt und wichtige Tore erzielt. Wir waren heute die bessere Mannschaft und das hat auch Gästetrainer Hermi Häring anerkannt. Wir haben heute einiges wieder gut gemacht“, freute sich Stoffel.

 

Lediglich beim 0:1 führten die Gäste, dann übernahmen die Gastgeber das Geschehen, setzten sich bis zur 21. Minute auf 12:9 ab und brachten einen vier-Tore Vorsprung (17:13) in die Kabine. Nach dem Wechsel musste Stoffel beim 21:18 in der 40. Minute die Auszeit nehmen, doch der HSV ließ sich zunächst nicht abschütteln, blieb bis 25:23 in der 48. Minute in Schlagdistanz. Die Auszeit von Häring beim 28:23 in der 51. Minute half nicht mehr, am Ende siegten die Hunsrücker auch in der Höhe verdient.

 

Everding und Schug – Ströher, Fritz, B. Klei (1), Bach, Stürmer (5), L. Schneider (6/1), K. Schell (5), C. Klei (3), M. Schell (9).

 

06. November 2018

 

TV Bitburg – DJK/MJC Trier (Samstag, 18 Uhr, Edith Stein Hauptschule)

 

Ausgangslage: Das Wiedersehen ehemaliger Handballkollegen steht am Samstagabend in der Bitburger Edith-Stein Sporthalle an. Mit Martin Guldenkirch und Marcel Straub stehen zwei ehemalige MJC Spieler im Aufgebot der Gastgeber, auf Trierer Seite war Torhüter Andre Legenhausen noch in der vorletzten Saison für die Eifelaner aktiv. „Am Samstag haben wir unser leichtestes Spiel in dieser Saison, wir müssen zum Meisterschaftsfavoriten und souveränen Tabellenführer TV Bitburg. In diesem Spiel spielt der Tabellenführer gegen den Tabellenvorletzten, und das noch zu Hause, da ist die Ausgangslage mehr als klar“, sagt MJC Trainer Ralf Martin

 

Personal: Aus Seiten der Gastgeber fällt weiterhin Kreisläufer Alex Sonnen mit seiner Fußverletzung aus, wahrscheinlich sogar bis Ende des Jahres. Andre Legenhausen plagt sich auf MJC Seite im Moment noch mit einer Erkältung herum. „Ich gehe aber davon aus das er gegen seine ehemalige Mannschaft unbedingt spielen will. Ansonsten sind alle gesund und einsatzfähig“, gibt sich Martin optimistisch.

 

Prognose: „Wir lassen uns vom derzeitigen Tabellenstand der Trierer nicht blenden. Die Mannschaft ist besser als ihr momentaner Tabellenstand, am Ende erwarte ich die Mannschaft im Mittelfeld. Deshalb werden wir den Gegner nicht unterschätzen, freuen uns vor allem auf das Duell mit Andre. Wir kennen ihn und er kennt uns! Das wird sicher etwas Besonderes. Die Abwehr muss voll konzentriert ihre Aufgabe angehen, damit wir aus der stabilen Abwehr zu schnellen Toren kommen“, fordert TVB Coach Sven Lauer.

 

„Auch wenn von uns in Bitburg keiner was erwartet und meine Mannschaft befreit aufspielen kann, so wollen wir das Spiel natürlich nicht abschenken. Für uns geht es darum solange wir möglich mitzuhalten und uns mit einem guten Ergebnis das nötige Selbstvertrauen für unsere nächsten schwere Spiele zu holen. Der TV Bitburg ist für mich die stärkste Mannschaft in der Rheinlandliga und wird von daher wohl auch am Ende ganz oben stehen. Ich möchte, dass meine Mannschaft im Angriff an die Leistung der ersten fünfundvierzig Minuten gegen Römerwall anknüpft, dann haben wir zu mindestens die Chance gegenhalten zu können. Mit unserem Abwehrverhalten war ich gegen Römerwall zufrieden, aber gegen Bitburg müssen wir auch hier unsere individuellen Fehler minimieren, ansonsten kommen wir unter die Räder. Ich gehe davon aus das meine Mannschaft mit Respekt in diese Begegnung geht, aber auch alles daransetzen wird, die Mannschaft aus Bitburg solange wie möglich zu ärgern und ein gutes Ergebnis für uns zu erzielen“, hofft MJC Coach Ralf Martin.

 

HSG Römerwall – SG Gösenroth/Laufersweiler (Samstag, 19 Uhr)

 

Ausgangslage: Noch keins seiner drei bisherigen Heimspiele hat die HSG Römerwall verloren und das sollte Warnung genug für die Hunsrücker sein. Das diese Mannschaft bis zur letzten Sekunde ihre Chance sucht, bewies das Team letzte Woche in Trier, als sie praktisch mit dem Schlusspfiff das bereits verloren geglaubte Spiel noch mit einem Punktgewinn beendeten.

 

Personal: Bis auf Torhüter Martin Scherschlicht kann die SG in Bestbesetzung auflaufen, auch Luca Schneider ist wieder an Bord.

 

Prognose: „Ich rechne mit einer engen Kiste! Die Mannschaft kenne ich nicht, konnte sich diese Saison noch nicht beobachten, weil wir immer parallel gespielt haben. Deshalb eine unbekannte Größe, zu der wir aber mit breiter Brust hinfahren werden. Da auch die Gastgeber einen schnellen Handball spielen, wird es ein schnelles Spiel, bei dem wir sehen müssen, wer am Ende die meiste Kraft hat. Die Erfahrung spricht sicher für uns“, gibt sich Tatsch selbstbewusst.

 

SV Urmitz – TuS Daun (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Richtungsweisendes Spiel für die Dauner Mannschaft, die in Urmitz ihre Chance hat, sich mit einem Sieg vom Tabellenende abzusetzen. Aber auch die Gastgeber, die mit 8:10 Punkten auf dem 8. Tabellenplatz liegen wäre ein Sieg wichtig, um den Abstand zu den gefährdeten Teams zu halten.

 

Personal: Melvin Wheaton ist wieder vom Auslandsaufenthalt zurück und damit haben wir mehr Alternativen im Rückraum. Julian Keitsch wird uns wieder aushelfend und die Abwehr stabilisieren. Fraglich ist der Einsatz von Luca Willems, der an einer Oberschenkelverletzung laboriert. Unklar ist derzeit, wer als zweiter Torwart auflaufen wird, da Carsten Lindner am Sonntag nicht dabei sein kann.

 

Prognose: „Urmitz spielt eine Saison mit unterschiedlichen Ergebnissen! Niederlage gegen die MJC aus Trier, gute Spiele gegen Rhein- Nette und die Ruwertal HSG! Die Mannschaft hat auf jeden Fall Potential, jeden Gegner in der Liga zu schlagen. Letztes Jahr gewannen wir in Urmitz mit einem Rumpfteam. Aufgrund des Heimvorteils und des bisherigen Saisonverlaufs sehe ich Urmitz in der Favoritenrolle. Mit Andreas Reick hat der SV einen der besten Spielmacher der Liga, der immer wieder die starken Aussen der Gastgeber Lars Pitzen und Markus Häring sowie die Kreisläufer in Szene setzt. Hier werden wir die Hebel ansetzten müssen.

 

HSC Schweich – HSG Mertesdorf/Ruwertal (Sonntag, 17 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: „Beide Mannschaften sind in diesem Lokalderby auf die Punkte angewiesen. Während die Gäste mit einem Sieg den Anschluss an die Tabellenspitze halten könnten, würden wir mit einem Punktgewinn den Abstand zu den Abstiegsrängen vergrößern“, weiß HSC Coach Andreas Rosch und das unterschreibt Gästecoach Christian Stein mit.

 

Personal: Die Schweicher werden voraussichtlich mit dem kompletten Kader antreten können. Auf Gästeseite werden Thomas Billen und Philipp Simon nicht dabei sein.

 

Prognose: „Auch wenn die Lokalderbys natürlich ihre eigenen Gesetze haben und jedes Spiel erst mal gespielt werden muss, sehe ich die Gäste klar in der Favoritenrolle. Der uns bestens bekannte Rückraum sucht seinesgleichen in der Liga und es sind auch gerade diese Spieler, die der Deckung der Gäste enorme Stabilität verleihen. Wir haben nach zuletzt doch guten Leistungen am Wochenende in Andernach eine sehr schwache Leistung gezeigt. Trotzdem sehe ich uns auf einen guten Weg unser Saisonziel Klassenerhalt am Ende realisieren zu können. Für Sonntag erwarte ich zwei topmotivierte Mannschaften, die sich sicher nichts schenken werden. Auch wenn ich, wie gesagt, die Gäste in der Favoritenrolle sehe, werden wir alles in die Waagschale werfen und dann werden wir am Ende der 60 Minuten sehen wer die Punkte auf der Habenseite verbuchen kann“, gibt sich Rosch kämpferisch.

 

„Ich habe selbst in Schweich gespielt und weiß wie schwer es ist, dort zu gewinnen! An einem guten Tag schlägt Schweich zuhause jeden, profitiert dabei von den guten Torhütern, dem Publikum und der Achse Rosch/Karrenbauer, der unser Hauptaugenmerk gilt. Die Favoritenrolle nehmen wir an und ich hoffe sehr, dass es ein schönes und vor allem faires Derby wird. Im Gegensatz zu Urmitzer Spiel muss die Abwehr besser stehen, damit wir schneller auf unser Angriffsspiel umschalten können“, verlangt Stein.

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch - HSV Rhein-Nette (Sonntag, 17 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Quo vadis, HSG? Nachdem Trainer Mirza Cehajic kurzfristig sein Amt zur Verfügung gestellt hat, dürfte es für das personell gebeutelte Rheinlandligateam aus dem Hunsrück sicher nicht einfacher werden. Interimsmäßig wird Timo Stoffel die Mannschaft trainieren und coachen. Ausgerechnet jetzt kommt mit dem HSV Rhein-Nette ein Topteam in die Hirtenfeldhalle, die im Kampf um die Meisterschaft das Zünglein an der Waage werden wird. Nach dem Kantersieg am vergangenen Wochenende gegen den HSC Schweich zeigte sich HSV Coach Hermi Häring hochzufrieden, motivierte sein Jungs gleich nach Spielschluss mit der Aussage, „auch in den kommenden Auswärtsspielen endlich einmal eine so starke Leistung aufs Parkett zu bringen“. Dazu hat der HSV-Express jetzt gegen einen angeschlagenen Gastgeber die Chance!

 

Personal: Auf Gastgeberseite fällt Daniel Koch mit einer Schulterverletzung aus. Dafür wird Jens Schneider aus der zweiten Mannschaft aushelfen, dazu hofft Stoffel auf weitere Hilfen aus dem Verbandsligateam.  

 

Prognose: „Ich erwarte eine spielstarke Gästemannschaft. Bei uns läuft es derzeit nicht rund, die spielerische Linie ist verloren gegangen. In dieser Woche haben wir gemeinsam mit der zweiten Mannschaft trainiert, damit wir uns besser auf die Spiele vorbereiten können. Gegen den HSV geben wir uns nicht kampflos geschlagen, wollen vor heimischer Kulisse etwas Zählbares mitnehmen“, sagt Stoffel.

 

 

4. November 2018

 

HSG Bad Ems/Bannberscheid – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch 27:18 (11:11)

 

Nach dem Spiel hatte HSG Trainer Mirza Cehajic genug, teilte der Mannschaft noch in der Kabine mit, dass er mit sofortiger Wirkung sein Amt als Trainer niederlegen wird. „Die Mannschaft reagiert nicht mehr auf mich, die Jungs brauchen frischen Wind! Was wir in der letzten Zeit gespielt haben, hat einfach kein Niveau mehr. Die Entscheidung habe ich mir reiflich überlegt. Es war eine schöne Zeit mit dem Titelgewinn im letzten Jahr, doch jetzt kann und will ich die Verantwortung nicht mehr tragen. Bekannt ist die schwache Trainingsbeteiligung, die keine ordentliche Spielvorbereitung zulässt. Auf diesem Weg möchte ich mich bei den Zuschauern und dem Vorstand bedanken, die mich immer unterstützt haben. Vor allem der Vorstand hat alles getan um der Mannschaft zu helfen“, erklärt Cehajic.

 

Eine Halbzeit spielten die Hunsrücker auf Augenhöhe, dann setzte sich der Gastgeber vom 11:11 auf 16:11 in der 36. Minute ab. Auch die Auszeit von Cehajic beim 19:13 in der 44. Minute blieb ohne Wirkung. Über 21:14 in der 49. Minute zogen die Gastgeber dem ungefährdeten Sieg entgegen. „Das war unter allem Niveau, es fehlte das Engagement“, klagte der ehemalige HSG Coach.

 

Everding, Luth und Schug – Ströher, Koch (3/1), Ihmer, B. Klei (6), Bach, Stürmer (1), Mulliqi (1), Schneider (1), K. Schell (4), M. Schell (1).

 

HSV Rhein-Nette – HSC Schweich 40:23 (16:9)

 

Eine Packung musste sich der HSC Schweich bei den heimstarken Andernachern abholen! Das Team von Trainer Andreas Rosch kam bei der Häring Truppe unerwartet deutlich mit 40:23 unter die Räder!

 

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase bis zum 5:3 in der 8. Minute gab es für die Gastgeber kein Halten mehr! Mit sechs Treffern in Folge sorgte der HSV für die frühe Entscheidung und war über 11:3 bis zum 16:9 die spielbestimmende Mannschaft. Über 20:10 in der 36. Minute und 35:20 in der 55. Minute baute das Häring-Team seinen Vorsprung deutlich auf 40:23 aus.

 

„Der Sieg der Gastgeber geht auch in dieser Höhe absolut in Ordnung. Wir konnten nur bis zum 5:3 einigermaßen mithalten. Zwar konnten wir die folgenden Minuten bis zur Halbzeit dann ausgeglichen bestreiten, aber die starken Gastgeber hatten die Partie jederzeit im Griff. Auch in Halbzeit zwei beherrschte das Team von Hermi Häring das Geschehen nach Belieben und nutzte unsere zahlreichen Fehler immer wieder zu einfachen Gegenstoßtoren. Stärkster Akteur auf dem Feld war Jannik Lenz, den wir zu keiner Zeit in den Griff bekamen und so am Ende dann auf 14 Treffer kam. Das einzig Positive an diesem Spiel ist die Tatsache, dass wir aufgrund der frühen Spielentscheidung das Spiel mal dazu nutzen konnten, auch etwas andere Aufstellungen zu testen, um in den nächsten Wochen auch den einen oder anderen Ausfall besser verkraften zu können. Wir müssen nun das Spiel schnell abhaken und uns dann auf die kommenden Derbys gegen Mertesdorf und in Daun konzentrieren“, fordert HSC Coach Andreas Rosch.

 

Reich – Quary, Kratz, Müller (1), Rosch (1), Herz (2), Lieser, Peters (6), Nerling (4), Fuchs, Rohr (6/5), Karrenbauer (3).

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – SV Urmitz 37:33 (21:17)

 

Ein hartes Stück Arbeit war der Heimsieg der Ruwertal HSG gegen den SV Urmitz. Beide Mannschaften lieferten sich einen offenen Schlagabtausch von Beginn an, dabei verpassten es die Gastgeber den Sack nach dem 28:22 in der 40. Minute zuzumachen. So wurde das Spiel über 33:30 in der 54. Minute und 35:33 in der 57. Minute noch einmal eng, am Ende reichte es aber für den nächsten Heimsieg. Den Gästen gelang der bessere Start, erst nach dem 2:3 sorgten drei Tore der Ruwertaler dafür, dass die Mannschaft beim 5:3 in der 4. Minute auf den richtigen Weg fand. Bereits früh deutete sich ein hohes Endergebnis an, da die Mannschaften die Abwehrarbeit vernachlässigten und ein Feuerwerk im Angriff abbrannten. Letztmals beim 10:10 in der 13. Minute glich Urmitz aus, dann zogen die Gastgeber über 13:10 in der 15. Minute der Pausenführung zum 21:17 entgegen. Kontinuierlich baute das Team von Christian Stein nach dem Wechsel seinen Vorsprung über 25:18 in der 35. Minute auf 28:22 aus, hätte eigentlich jetzt das Spiel entscheiden müssen.

 

„Wir haben in dieser Phase fünf klare vergeben und so kam Urmitz wieder ran. Doch ich hatte nie das Gefühl, das die Begegnung kippen könnte. Anfangs haben wir uns gegen die sehr offensive 3:3 Deckung der Gäste, die im Prinzip einer Manndeckung unseres Rückraums gleichkam, noch schwergetan. Wir kamen erst ins Rollen, als ich die Abwehr umstellte und wir dann die spielerischen Lösungen im Angriff fanden. So erzielte unsere Rückraumachse mit Michel Stein und den beiden Schröder-Brüdern 27 Treffer, setzte zudem die Mitspieler immer wieder geschickt ein. Leider litt die Begegnung unter den vielen unverständlichen Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns auf beiden Seiten“, klagte HSG Coach Christian Stein.

 

Roth - Köhler, C. Schröder (8), Wenzel (2), Keil, Thesen, Backendorf (2), Frisch (1), A. Schröder (9/1), Schöler, Stein (10), Zock (5), P. Simon.

 

HSG Eifel – TV Bitburg 21:37 (12:23)

 

Den erwarteten Favoritensieg gab es im Eifel-Derby! Meisterschaftsfavorit Bitburg ließ bei der HSG Eifel von Beginn an keine Zweifel daran, wer am Ende die Halle als Sieger verlassen sollte.

Früh sorgte Bitburg für die Entscheidung, legte bis zur 10. Minute auf 1:8 vor! Erst die Auszeit von HSG Coach Sigi Garbe stoppte den freien Fall seiner Mannschaft, die nun über 7:5 in der 19. Minute das Spiel ausgeglichener gestaltete, doch spätestens nach weiteren vier Treffern der Gäste in Folge zum 7:19 in der 24. Minute war nur noch die Höhe des Gästesieges fraglich.

„Wir hatten uns von Anfang an genommen, den Tabellenführer aus Bitburg zumindest etwas zu ärgern, aber dieses Ziel erreichten wir nicht. Bitburg spielte von Anfang an souverän „seinen Stiefel“ herunter und kam über die Außenspieler in den ersten Minuten zu Toren. Wir hatten unsere Abwehr offensiv eingestellt, umso dem starken Rückraum von Bitburg etwas entgegen zu setzen, aber da sprangen die Bitburger Außenspieler ein und machten ihre Tore. Im Angriff erarbeiteten wir uns einige Chancen, die Dennis Schwerdt im Bitburger Tor aber zu parieren wusste. Im Prinzip war nach 15 Minuten das Spiel entschieden (4:12). Aber meine Mannschaft gab nicht auf. Mit der Hereinnahme von Benedikt Neisius wurde das Angriffsspiel der HSG Eifel besser und es gelang der HSG jetzt gegen die Abwehr des TV Bitburgs Chancen zu erarbeiten und diese auch zu verwerten“, erklärte HSG Coach Sigi Garbe.

„Wir haben konzentriert begonnen, wollten uns einfach keine Blöße geben und seriös auftreten. Das ist gelungen, da wir gut über die Außenpositionen abschlossen und in Dennis Schwerdt einen sicheren Rückhalt im Tor hatten“, lobte TVB Spielertrainer Flo Enders.

Nach dem Wechsel hielt der Aufsteiger bis zum 17:27 in der 42. Minute mit, doch erneut sorgte Bitburg mit einem Lauf von acht Treffern in Folge beim 17:35 in der 53. Minute für klare Verhältnisse.

„In der zweiten Halbzeit stellten wir die Abwehr etwas defensiver ein und damit hatte in den ersten Minuten der TV Bitburg etwas Probleme. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel in der zunächst meine Mannschaft die Akzente setzen konnte. Dies führte zu einer schnellen Auszeit der Bitburger nach nur sechs Minuten. Danach nahm der TV wieder das Heft in die Hand und zeigte, dass sie die HSG wieder ernst nimmt und fuhr einen souveränen Erfolg ein. Alles, in allem ein verdienter Erfolg für den TV Bitburg! Für uns ist es wichtig, nicht den Spaß am Handball zu verlieren. Wir freuen uns auf die kurze Pause und werden uns in der Pause intensiv weiter vorbereiten“, verspricht Garbe.

„Nach der Halbzeit hat die HSG Eifel die Sache gut gemacht, hatten vor allem mit der Einwechslung ihres Torhüters Schmitz den Garanten dafür, dass wir mit einigen Gegenstößen scheiterten. In Kleingruppen gelang es der HSG durchaus, gute Lösungen gegen unsere Abwehr zu finden. Wir hatten leider in der zweiten Hälfte nicht mehr die nötige Konsequenz in unseren Handlungen und letztlich war es Torwart Schmitz, der einen noch höheren Sieg unserer Mannschaft verhinderte“, meinte Enders.

HSG: Schmitz und Hoffmann – Lepage (5), Jahnke (2), Neuerburg, Ludes (4/3), Neisius (3), Lemmen (1), Schaperdoth (1), Flesch, Plano (4), Niederprüm (1)

 

TVB: Schwerdt – Engel (3), Hertz (6/1), Guldenkirch (4), Straub (3), Steinbach (6), Kaufmann (6/1), Enders (2), Lauer (5), Nelles (2).

 

DJK/MJC Trier – HSG Römerwall 25:25 (16:13)

 

Als „bescheiden“ umschrieb MJC Trainer Ralf Martin das Remis gegen den Aufsteiger aus Römerwall. Seine Mannschaft zeigte über weite Strecken des Spiels guten Handball und hatte in Torwart Andre Legenhausen den gewohnt sicheren Rückhalt im Tor. Das es am Ende doch nicht zum erhofften Sieg reichte, hat sich die Mannschaft aber selbst zuzuschreiben.

 

Den besseren Start in die Begegnung erwischte das Team von Trainer Ralf Martin, legte zum 4:1 in der 8. Minute vor und verteidigte die Führung über 10:5 in der 17. Minute. Beim 13:11 in der 25. Minute nahm Martin die Auszeit und mit drei Treffern in Folge schienen die Trierer sich wieder absetzen zu können. Doch der Aufsteiger verkürzte zur Pause auf 16:13.

 

Auch nach dem Wiederanpfiff sah es lange Zeit so aus, als könne die Mannschaft den erhofften Heimsieg einfahren. Doch nach dem 21:16 in er 44. Minute zwangen vier Treffer der Gäste MJC Coach Ralf Martin beim 21:20 in der 49. Minute zur Auszeit, der eine spannende Schlussphase folgte. Zunächst glichen die Gäste zum 22:22 in der 54. Minute aus, zwei Treffer von Leonard Helbrecht sorgten für die 24:22 Führung. 90 Sekunden vor dem Ende führten die Gastgeber mit 25:23, doch den Gästen gelang zwei Sekunden vor dem Ende der umjubelte Ausgleichstreffer!

 

„Beim 21:16 habe ich eigentlich geglaubt, dass hier nichts mehr passieren kann. Doch aus unerfindlichen Gründen hat meine Mannschaft dann Handballspielen eingestellt. Wir waren mit einer gutstehenden 5:1 Abwehr gut gestartet und spielten strukturiert im Angriff, schafften es immer wieder unsere Rückraumspieler ins Spiel zu bringen. Doch in der hektischen Schlussphase ließen wir einige Chancen liegen, scheiterten auch am starken Gästekeeper. In den letzten zwei Minuten versuchte Römerwall das Spiel noch einmal zu drehen und hatte damit Erfolg. Das lag vor allem daran, dass wir es nicht verstanden haben, den Ball zu halten, suchten den unvorbereiteten Abschluss und wurden dafür bestraft. Leon Helbrecht hatte in der hektischen Phase der zweiten Hälfte einige gute Aktionen, ebenso machte Kevin Schwiderski ein starkes Spiel und Felix Sattler überzeugte mit sechs Treffern von Linksaußen. Leider bringt sich die Mannschaft immer wieder um den verdienten Lohn und bestraft sich selbst. Deshalb stehen wir zur Zeit zurecht da, wo wir stehen“, klagt Martin.

 

Lofi und Legenhausen- Helbrecht (4), P. Müller (4), Merten, Kinzig, Schwiederski (4), Zelzer (1), Güth, Sattler (6/1), Moecke, M. Müller (5), Schreiner, Kuhfeld (1)

 

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – TS Bendorf 34:25 (18:14)

 

Erst die Auszeit von SG Coach Jochen Tatsch in der 20. Minute sollte dafür sorgen, dass die Gastgeber sich besser auf die Gäste einstellten und vom 10:9 bis zur Pause ihren Vorsprung auf 18:14 ausbauen konnten.

 

„Bendorf trat mit einem Rumpfteam an und wieder zeigt sich, dass einige Mannschaften auswärts ein anderes Gesicht haben als in ihren Heimspielen. So ging unsere Taktik zunächst nicht auf, wir taten uns gegen die unortodox spielenden Bendorfer Angreifer mit unserer offensiven Abwehr schwer. Erst die Umstellung der Deckung und der Torwartwechsel sorgten dann für die Wende. Jan Schneider kam nicht ins Spiel und als Pascal Olivier eingewechselt wurde und einige Bölle wegfischte, lief es besser“, lobte Tatsch.

 

Wesentlich besser lief es für die Hunsrücker nach dem Wechsel. Fünf starke Minuten sorgten ab der 35. Minute dafür, dass dem Tatsch Team vom 20:16 zum 25:16 in der 40. Minute die Vorentscheidung gelang. Am Ende stand nach der Leistungssteigerung im zweiten Spielabschnitt der verdiente 34:25 Erfolg auf der Anzeigetafel. „Bendorf war gegen Spielende stehend k.o..

 

Jetzt zogen wir unser Tempospiel auf, ließen aber einige Chancen ungenutzt, sonst wäre das Ergebnis noch höher ausgefallen. Mit der Angriffsleitung bin ich dennoch zufrieden, die Abwehr bleibt aber der Knackpunkt“, resümierte der SG Coach.

 

Olivier und J. Schneider – D. Scherschlicht (1), L. Schneider, Faust (3), Röhrig (2), Nicolae (4), C. Saam (2), F. Saam (1), Conrath (3), Reuter (3/1), Löwen (6), Hermann (9/1)

 

30. Oktober 2018

HSV Rhein-Nette – HSC Schweich (Samstag, 17.30 Uhr)

Ausgangslage: Mit dem Sieg am vergangenen Sonntag gegen die HSG Bad Ems/Bannberscheid hat der HSC den Anschluss an das hintere Tabellenmittelfeld gefunden, wobei die Mannschaft aber aktuell auch nur einen Punkt von den voraussichtlichen Abstiegsplätzen entfernt ist. Die Gastgeber zeigen sich im bisherigen Saisonverlauf gewohnt heimstark (6:0 Punkte; 100:73 Tore); allerdings läuft es auswärts (2:6 Zähler) noch nicht wirklich rund bei der Truppe von Hermi Häring, der die Mannschaft aus Andernach zu dieser Saison übernommen hat. 

Personal: Thomas Müller droht bei den Gastgebern verletzt auszufallen. Ansonsten hofft Trainer Andreas Rosch auf Bestbesetzung.

Prognose: „Jede Mannschaft in der Rheinlandliga tut sich in der Andernacher Sporthalle schwer. Das liegt zu einem an dem gewöhnungsbedürftigen Parkettboden und zum anderen gehen die Gastgeber gerade in der heimischen, harzfreien Halle ein sehr hohes Tempo über die gesamte Spielzeit. Somit ist auch in diesem Spiel die Favoritenrolle ganz schnell verteilt. Allerdings stimmen mich die zuletzt gezeigten Leistung aber vor allem der gestiegene Teamgeist innerhalb unserer kleinen Truppe optimistisch, dass wir auch am Samstag nicht ganz chancenlos sein werden. Gegenüber den letzten Spielen sollten wir dann aber unsere Fehlerquote stark reduzieren und vor allem das Umschaltspiel in beide Richtungen müssen wir verbessern. Absoluter Verlass ist im Moment auf unsere Torhüter und wenn es die Abwehr schafft diese noch ein bisschen mehr zu unterstützen so werden wir das Siegen den Gastgebern sicherlich nicht zu einfach machen“, hofft der HSC Coach.

HSG Eifel – TV Bitburg (Samstag, 19.30 Uhr, Grund- und Realschule Neuerburg)

Ausgangslage: Lange haben die Fans auf dieses Eifelderby warten müssen! Jetzt ist es endlich soweit, die neugegründete HSG Eifel (Neuerburg und Prüm) erwarten den Tabellenführer aus Bitburg! Dabei sind die Rollen für beide Trainer klar verteilt. „David gegen Goliath“, findet HSG Coach Sigi Garbe und sein Trainerkollege Sven Lauer nimmt die Favoritenrolle gleich an.

Personal: Die Gastgeber hoffen, auf die gleiche Aufstellung wie im letzten Saisonspiel zurückgreifen zu können, auf Seiten der Bitburger fällt weiterhin Alex Sonnen mit seiner Fußverletzung aus.

Prognose: „Dreimal konnte ich die Bitburger Mannschaft in dieser Saison schon beobachten und kann die Leistungsstärke der Mannschaft, die eine gute Saison spielt und bei der Sven Lauer gute Arbeit macht, einschätzen. Dabei hoffe ich, dass die Bitburger gegen uns einiges ausprobieren werden und wir so das Ergebnis etwas in Grenzen halten können. Wenn wir an die Leistung der Vorwoche anknüpfen können, sollten wir zumindest phasenweise in der Lage sein, Akzente zu setzen. Doch alles andere als ein Bitburger Sieg wäre eine Sensation! Sven hat eine tolle Truppe zusammen!“, lobt Garbe. „Wir werden sicher nicht den Fehler machen, den Gastgeber aufgrund seines Tabellenplatzes zu unterschätzen. Deshalb gilt es für uns, von Beginn an konzentriert und mit dem unbedingten Willen, beide Punkte einzufahren, auflaufen. Es geht um wichtige zwei Punkte“, fordert Lauer.

HSG Mertesdorf/Ruwertal – SV Urmitz (Samstag, 19.30 Uhr, Ruwertalhalle)

Ausgangslage: Nachdem die Gastgeber bislang lediglich Punkte gegen die RPS Oberligaabsteiger aus Bitburg (Niederlage) und Gösenroth/Laufersweiler (Remis) abgeben mussten, gilt es jetzt, mit einem Sieg über die Gäste aus Urmitz den Anschluss an die führenden Mannschaften nicht zu verlieren. „Wir sind derzeit voll im Soll“, freut sich HSG Coach Christian Stein.

Personal: Bis auf Thomas Billen kann die HSG auf ihre Bestbesetzung zurückgreifen, Andreas Backendorf kehrt in den Kader zurück.

Prognose: „Gegen Urmitz wird es sicher nicht einfach! Mit Pitzen und Reick verfügen die Gäste über zwei torgefährliche Angreifer, die nicht ganz auszuschalten sein werden. Allerdings wollen wir die Kreise der beiden erheblich einengen. Dafür muss unsere Abwehr wieder stabil stehen! Gelingt uns ein Sieg, sind wir oben dabei und halten den Anschluss an das Spitzenduo!“, hofft HSG Trainer Stein.

DJK/MJC Trier – HSG Römerwall (Samstag, 19.30 Uhr, Wolfsberghalle)

Ausgangslage: Am Samstag haben wir den guten Aufsteiger aus Römerwall zu Gast, der eine ähnliche Rolle diese Saison spielt wie wir letzte Saison. Mit einem ausgeglichenen Punktekonto rangiert unser Gegner im Moment im Mittelfeld der Tabelle. Für uns geht es in diesem Spiel darum den Anschluss an das Mittelfeld zu verlieren, auch weil wir im nächsten Spiel nach Bitburg müssen.

 

Personal:  Stand jetzt sind bis auf Felix Kraus alle Spieler dabei.

 

Prognose: Nachdem wir letztes Wochenende meiner Meinung nach, eine unnötige Niederlage kassiert haben, erwarte ich von meiner Mannschaft eine Reaktion gegen Römerwall, besonders in der Abwehr. Im Pokalspiel haben wir in Römerwall verloren, das darf uns diesmal nicht passieren. Meiner Mannschaft muss es gelingen, das was wir im Angriff gut hinbekommen, auch über sechzig Minuten in der Abwehr zu spielen. Wir haben uns in der Abwehr in den letzten zwei Spielen zu viele Auszeiten genommen, die uns am Ende den Sieg gekostet haben. Und daran werden wir diese Woche arbeiten. Im Angriff müssen wir an die Leistung der letzten beiden Spiele anknüpfen, dann bin ich überzeugt davon, dass wir zusammen das Spiel gewinnen. Es wäre gut, wenn bei diesem wichtigen Spiel die Mannschaft von unseren Zuschauern tatkräftig unterstützt wird. Die Spieler werden die Unterstützung mit Einsatz und Willen, das Spiel zu gewinnen, zurückzahlen. Hoffentlich dann auch mit einem Sieg.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – TS Bendorf (Samstag, 19.30 Uhr, Sohren)

Ausgangslage: Bendorf schätzt sich nach Ansicht von SG Trainer Jochen Tatsch schlechter ein, als die Mannschaft tatsächlich ist. „Für mich ist das Team deutlich besser als der jetzige 8. Tabellenplatz aussagt. Ich sehe die Mannschaft, obwohl die Spielanlagen beider Teams unterschiedlich sind, stärker ein als Schweich! Mit Majewski haben die Gäste einen wurfgewaltigen Rückraumspieler aus Urmitz zu Saisonbeginn verpflichtet und wir kennen die Mannschaft noch aus unserem Aufstiegsjahr, in dem sie lange unsere Konkurrenz um den Aufstiegsplatz waren. Das zeigt die Qualität dieser Mannschaft“, erklärt Tatsch.

Personal: Martin Scherschlicht fehlt im Tor aus Studiengründen, dafür wird Pascal Olivier aushelfen.

Prognose: „Doch vor dem Meisterschaftsspiel haben wir am Donnerstagabend noch um 18 Uhr unser Viertelfinal-Spiel im HVR Pokal in Andernach zu absolvieren. Das Spiel werden wir auf keinen Fall herschenken, setzen aber die Prioritäten klar auf das Meisterschaftsspiel gegen Bendorf. So werden wir die angeschlagenen Spieler in Andernach schonen und den jungen Spielern ihre Chance geben. Auf keinen Fall gehen wir ein Risiko im Pokal. Das Hauptaugenmerk in dieser Woche gilt sicherlich dem Heimspiel am Samstagabend“, verrät der SG Trainer.

HSG Bad Ems/TuS Bannberscheid – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch

(Samstag, 19.30 Uhr)

Ausgangslage: Mit ausgeglichenem Punkteverhältnis liegt die HSG Bad Ems/Bannberscheid derzeit auf Platz 9 der Tabelle! Doch die Mannschaft ist auch nach Ansicht von Gästetrainer Mirza Cehajic stärker einzuschätzen. Zuletzt kassierte der Gastgeber eine unglückliche Niederlage in Schweich, trat aber dort ohne seinen Topscorer Florian Heß an. In heimischer Halle will die Mannschaft mit dem Heimsieg weiter Plätze in der Tabelle gutmachen.

Personal: Die Hunsrücker hoffen auf ihre Bestbesetzung

Prognose: „Wir stellen uns auf einen hochmotivierten Gastgeber ein und bereiten uns in dieser Woche auf das Spiel ohne Harz vor! Das ist sicher ein klarer Vorteil für die Heimmannschaft, zumal weiterhin die Vorbereitung auf dieses Spiel aufgrund der bekannten Personalprobleme im Training nicht völlig genügen wird. Doch da müssen wir durch, wir kennen ja die Lage“, erklärt Cehajic.

 

28. Oktober 2018

 

HSG Römerwall – HSG Eifel 30:26 (12:14)

 

"Ich bin stolz auf mein Team! Meine Mannschaft zeigte, dass es kämpfen kann und wir aus der schlechten Personallage das Beste für uns machen können. Damit gab die Mannschaft die richtige Antwort auf die zuletzt schlechten Leistungen. Die Zuschauer rieben sich verwundert die Augen als die HSG Eifel mit klugem und durchdachtem Spiel in der Sporthalle Sankt Katharinen das Heft in die Hand nahm. Nach 5 Minuten führte die HSG Eifel überraschend mit 2:5! Die HSG Römerwall wurde gezwungen eine Auszeit zu nehmen und ihre Abwehr umzustellen. Danach entwickelte sich ein gutes Spiel, in dem die Gäste das Tempo etwas verschleppten und geduldig ihre Chance suchten. In der Schlussphase der ersten Halbzeit legten die Gäste aus der Eifel einen Zahn zu und gingen mit einer überraschenden, aber verdienten 2 Tore Führung in die Pause (13:15)", freute scih Gästetrainer Sigi Garbe.

In der zweiten Halbzeit erwischte zunächst die HSG Römerwall den besseren Start und glich zum 14:14 in der 33. Minute aus. „Wer jetzt dachte, meine Mannschaft würde einbrechen, sah sich getäuscht. Weiterhin versuchte die Mannschaft mit konzentriertem Spiel die Lücke in der Abwehr von Römerwall zu finden und zum Torabschluss zu kommen. Eine Schwächephase von der 45. Minute bis zur 49. Minute nutzte Römerwall aus und setzte sich zum vorentscheidenden 26:20 in der 50. Minute ab, ich nahm die Auszeit. Meine Mannschaft kämpfte weiter und zeigte große Moral. Dass es nicht zu zwei Punkten gelangt hatte, lag sicherlich an der zu kleinen Bank. Der Sieg von Römerwall geht in Ordnung, auch wenn er ein zwei Tore zu hoch ausgefallen ist. Ich möchte mich ausdrücklich bei Rene Wingels bedanken, mit dem ich mich sehr gut diese Woche austauschen konnte und der auch viele Gespräche mit den Spielern geführt hat“, verriet HSG Coach Sigi Garbe.

Schmitz und Hoffmann – Lepage (3), Jahnke (7/3), Ludes (1/1), Neisius (3), Wielvers (1), Lemmen (6), Leppin, Plano (5)

TuS Daun – HSG Mertesdorf/Ruwertal 21:33 (11:19)

 

Zu einem ungefährdeten Sieg kam die Ruwertal HSG in Daun und wurde dabei ihrer Favoritenrolle gerecht. Schnell sorgte das Team von Gästetrainer Christian Stein für klare Verhältnisse, setzte sich über 1:5 in der 7. Minute ab, entschied nach dem 6:9 in der 15. Minute mit vier Treffern in Folge zum 6:13 in der 19. Minute das Spiel frühzeitig. Zur Pause war die Begegnung entschieden. Erstmals legten die Gäste auf 10 Tore zum 11:21 in der 36. Minute und über 15:27 in der 47. Minute zog das Stein-Team den ungefährdeten Erfolg entgegen.

 

„Wir erwischten einen Seuchentag! Von Anfang bis Ende lief nichts in unserem Spiel zusammen. Allein 10 technische Fehler im ersten Spielabschnitt bestraften die Gäste mit ihrem Gegenstoßspiel und der zweiten Welle. In allen Belangen war die HSG uns überlegen und wir können uns bei unserem Torhüter Carsten Lindner im zweiten Spielabschnitt bedanken, dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel. Wir haben im Deckungsverband alles versucht: spielten eine 6:0, eine 6:0 mit zwei offensiveren Halbspielern und eine 3:3 Deckung. Doch auf jede Deckungsformation hatten die Ruwertaler eine Antwort. Meinen Spielern kann ich wegen ihres Einsatzwillens keinen Vorwurf machen, der hat gestimmt. Doch es fehlte das Selbstvertrauen und wir waren überfordert! Auf unsere einlaufenden Aussen reagierten die Gäste mit einer kurzen Deckung gegen Bassi Präder, doch hier haben meine Spieler die sich ihnen bietenden Freiräume nicht genutzt, sich unnötige Schüsse aus dem Rückraum genommen. Die Niederlage ist auch in der Höhe verdient und wir werden daraus die nötigen Schlüsse ziehen. Die Spielpause kommt uns jetzt gelegen. Wir müssen uns neu sortieren und haben jetzt die Mannschaften aus dem oberen Tabellenfeld alle gespielt, jetzt gilt es gegen die Mannschaften aus dem Mittelfeld und dem unteren Tabellenfeld die nötigen Punkte einzufahren“, weiß TuS Coach Markus Willems.

 

„Wir waren gut auf die möglichen Deckungsvarianten der Gäste eingestellt, haben die Trainingsinhalte voll umgesetzt. Mit der offensiven Deckung gegen Bassi Präder hatten die Gastgeber „Huddel“ (Zitat Christian Stein). Das hat Chrissie Schröder auf der vorgezogenen Positionen richtig gut gemacht. Dazu hatten wir in Robin Schöler im Tor erneut einen überragenden Keeper, der 25 Bälle abwehrte, darunter einige Gegenstöße und Siebenmeter der Dauner. Robin hat den Dauner Angreifern den Schneid abgekauft. Der Sieg hätte durchaus höher ausfallen können, doch wir haben TuS Torwart Carsten Lindner, ohne dessen Leistung schmälern zu wollen, auch warmgeschossen. Unsere Würfe waren aufgrund des Harzverbotes auch nicht so wie gewohnt präzise“, fand der Ruwertaler Trainer Christian Stein.

 

TuS: Lindner und Rode – Eich, Tran (1), L. Willems (4/1), Otto, J. Willems (6/3), Brümmer (2), Präder (5), Stumps (1), Mayer (2), Illigen (1).

 

HSG: Roth und Schöler - C. Schröder (5), A. Schröder (9/2), Wenzel (3), M. Simon (6), Thesen (2), Frisch (1), M. Stein (4), Zock (3), P. Simon.

 

TS Bendorf – DJK/MJC Trier 34:31 (17:10)

Eine bittere Niederlage mussten die Trierer im Kampf um den Klassenerhalt in Bendorf einstecken. „Das ist nicht so gelaufen, wie ich es mir vorgestellt habe“, klagte MJC Trainer Ralf Martin, aus dessen 14er Feldspielerkader gleich fünf Spieler für diese Begegnung absagten. „Amateurbereich“, kommentierte der MJC Trainer, der aber dem Team, das spielte, keine großen Vorwürfe machen wollte.

„Allerdings muss man eine Begegnung, in der man 31 Treffer erzielt auch gewinnen. Uns hat das Genick gebrochen, dass wir in der Abwehr schliefen, nicht rechtzeitig auf die Distanzwerfer raustraten“, klagte Martin.

Bis 9:7 in der 19. Minute verlief das Spiel ausgeglichen, dann machte sich auch die schwache Schiedsrichterleistung gegenüber den Gästen bemerkbar. „Das war schon grenzwertig, was dort gepfiffen wurde. Hier spielten zwei Mannschaften mit einer normalen Härte und dann verhängt der Schieri 16 Zeitstrafen, 10 davon gegen uns! Dabei war die Begegnung überhaupt nicht schwer zu leiten und für uns war es schwierig, sich auf die Regelauslegung des Schiedsrichters einzustellen. So waren wir verunsichert, doch dies hat nichts mit unserer Niederlage zu tun, die wir uns aufgrund der individuellen Fehler selbst zuschreiben müssen“, erklärte der MJC Coach.

So zogen die Gastgeber auf 17:10 zur Pause davon, bauten ihren Vorsprung nach dem Wechsel auf 20:10 in der 33. Minute aus, ehe die Gäste ihre Aufholjagd starteten. Beim 29:27 in der 53. Minute waren die Trierer wieder dran, versäumten es aber, die Begegnung zu drehen. „Eine dumme und unnötige Zeitstrafe auf unserer Seite in den Schlussminuten entschieden dann die Begegnung“, klagte Martin.

„Dieses Spiel hätten wir durchaus gewinnen können. Im Angriff zeigten wir eine gute Leistung, nicht so im Deckungsverband. Hier müssen wir ansetzen, dürfen uns die Schläfrigkeit nicht mehr leisten und wollen die Aussetzer künftig unterbinden. Jetzt warten wir auf den Aufsteiger aus Römerwall, der eine ähnliche Saison wie wir im letzten Jahr spielt. Unter dem Strich bin ich bis auf die individuellen Fehler einiger Spieler mit dem Auftritt des Teams zufrieden“, resümierte der MJC Caoch.

Lofi und Legenhausen - P. Müller (6), Merten (2), Schwiderski (5), Zelzer (1), Sattler (1), Moecke (8/3), Schreiner (1), Krauß (3), Kuhfeld (4).

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – SG Gösenroth/Laufersweiler 24:29 (12:15)

Eine proppenvolle Hirtenfeldhalle bot eine stimmungsvolle Kulisse im Lokalderby, bei dem die Fangruppen ihre Mannschaft von den Rängen toll unterstützten. Nach einem jederzeit fairen Spiel setzte sich der Favorit aus Gösenroth/Laufersweiler am Ende verdient mit 24:29 durch.

Den besseren Start erwischten die Gäste, die beim 2:5 in der 9. Minute Gastgebertrainer Mirza Cehajic zur ersten Auszeit zwangen. Bis zur 22. Minute ließ die von Trainer Jochen Tatsch gut eingestellte Gästeabwehr nur 6 Treffer der HSG zu!

„Wir haben es im ersten Spielabschnitt einfach verpasst, noch deutlicher zu führen“, klagte der Gästetrainer.

Nach dem Wechsel blieb es ein Spiel auf Augenhöhe! Knackpunkt im Spiel war nach Ansicht von Tatsch die 48. Minute, als die Gastgeber eine klare Chance nicht nutzten und sich seine Mannschaft auf 19:23 bis zur 52. Minute absetzte.

„Ich hatte in dieser Phase schon das Gefühl, als könne das Spiel kippen“, gab der Gästetrainer zu.

Zwar verkürzten die Gastgeber nochmals auf 22:24 in der 53. Minute, doch die SG hielt dagegen und legte jetzt immer den Treffer nach.

„Das die Begegnung bis zur 50. Minute eng war, haben wir uns selbst zuzuschreiben, da wir im ersten Spielabschnitt nicht den deutlicheren Halbzeitstand herausspielten. Unsere 3:2:1 Abwehr hat sehr gut gearbeitet und die Mannschaft hat das umgesetzt, was wir nach der Videoanalyse herausgearbeitet hatten. Jakob Faust hatte Jannik Stürmer gut im Griff und ihn weitgehend ausgeschaltet. Kurz vor Ende des Spiels konnte ich Heinrich Löwen die Pause geben, die dann Colin Reuter nutzte, der jetzt endlich „zündete“ (Zitat Tatsch). Colin erzielte in den Schlußminuten drei wichtige Tore aus dem Rückraum. Unter dem Strich zeigt mir die heutige Leistung, dass wir ausgeglichen besetzt sind und einige Spieler auch gute Fortschritte machen. Einig waren sich die Trainer darüber, dass die bessere Mannschaft gewonnen hat.

„Wir sind nicht in der Lage, in der Liga oben mitzuspielen. Mit Heinrich Löwen und Florin Nicolae verfügt die SG über zwei torgefährliche Spieler, die ich derzeit nicht im Team habe. Die junge SG Mannschaft bringt die Erfahrung aus der RPS Oberliga mit und das hat sich heute ausgezahlt. Das Torhüterduell haben wir klar verloren“, klagte HSG Coach Mirza Cehajic für den klar ist, dass seine Mannschaft akzeptieren muss, dass die Gäste derzeit die bessere Mannschaft stellen.

HSG: Everding, Luth und Schug – Ströher, Koch (1), J. Schneider, B. Klei (5), Bach, Stürmer (3), Mulliqi (7), Schneider, Schell (1), C. Klei (1), Schell (6/1),

SG: J. Schneider und M. Scherschlicht - D. Scherschlicht (3), L. Schneider, Faust (1), Röhrig (3), Nicolae (7), Saam (1), Conrath (1), Reuter (4/1), Löwen (7), Hermann (2).

HSC Schweich – HSG Bad Ems/Bannberscheid 23:22 (10:12)

„Glücklich aber nicht unverdient“, findet Schweichs Trainer Andreas Rosch und stuft damit den Sieg seiner Mannschaft richtig ein. Die Gastgeber sichern sich einen enorm wichtigen Sieg über die HSG aus Bad Ems/Bannberscheid dank einer starken Torhüterleistung von Fabian Reich im Tor und der Treffsicherheit von Johannes Rosch in den letzten Spielminuten.

Nach ausgeglichenem Beginn setzte sich der Gast vom 8:8 mit zwei Treffern in Folge auf 8:10 in der 25. Minute ab, verteidigte dann den Vorsprung bis in die Halbzeit. „Die Abwehr stand im ersten Spielabschnitt schlecht, besonders das Zusammenwirken von Mittelblock und Halbspieler ließ zu Wünschen übrig“, klagte Rosch, dessen Mannschaft keinen Zugriff in der Abwehr bekam.

Erst die Umstellung des Mittelblocks nach dem Wechsel zeigte Wirkung! Beim 14:14 in der 39. Minute gelang der Ausgleich und es blieb ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem die Gäste in den Schlussminuten auf 21:22 vorlegten, dann scheiterte Max Baldus mit Siebenmeter an Fabian Reich und im Gegenzug war es Johannes Rosch, der den Ausgleich markierte und knapp eine Minute vor dem Ende den Siegtreffer markierte.

„Es war ein Arbeitssieg meiner Mannschaft, auf Gästeseite fehlte der Topscorer Florian Hess aus disziplinarischen Gründen“, erklärte HSC Coach Andreas Rosch.

Reich und Schmidt – Quary (2), Kratz, Müller, Rosch (7), Herz (3), Peters (5), Nerling (4), Kordel, Rohr, Karrenbauer (2).

23. Oktober 2018

 

HSG Römerwall – HSG Eifel (Samstag, 19 Uhr)

 

Ausgangslage: Im Duell der Aufsteiger geht es für die Gäste bereits um Alles! Das Team von Trainer Sigi Garbe hat aufgrund der Verletzungsmisere alle sieben Saisonspiele verloren, während die Gastgeber mit einem ausgeglichen Punkteverhältnis im Mittelfeld der Tabelle angekommen sind. Mit Siegen über Schweich und Bendorf und dem unerwarteten Remis gegen die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch verschafften sich die Gastgeber Luft im Abstiegskampf und jetzt soll vor heimischer Kulisse ein positives Punkteverhältnis her. Beim Gast aus der Eifel ist weiterhin kein Licht am Ende des Tunnels zu sehen. „Die letzte klare Niederlage hat Wirkung beim Trainer und der Mannschaft gezeigt und so sind wir auch gegen Aufsteiger aus Römerwall auf Schadensbegrenzung aus. Von mehr will ich nicht reden“, sagt Eifel Coach Sigi Garbe

 

Personal: Die Personalsituation bleibt weiterhin angespannt und so greift der HSG Trainer wieder auf Spieler der zweiten Mannschaft zurück.

 

Prognose: „Wir werden uns auf die starken Rückraumspieler der Gäste fokussieren, müssen dafür aber unsere bislang löchrige Abwehrarbeit verbessern. Die Jungs versuchen wirklich ihr Bestes, aber wir müssen realistisch feststellen, dass uns in der Breite das Rheinlandliganiveau fehlt. Die Gäste haben einen guten Start hingelegt, allerdings konnte ich die Mannschaft noch nicht beobachten. Erklärtes Ziel ist es, die Anzahl der Gegentreffer zu reduzieren, von einem Sieg sind wir derzeit meilenweit entfernt“, gibt Garbe zu.

 

TuS Daun – HSG Mertesdorf/Ruwertal (Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Lokalderby in der Eifel! Das Team von Trainer Markus Willems erwartet mit der HSG aus dem Ruwertal eine Mannschaft, die mit 7:3 Punkten den Anschluss an die beiden Meisterschaftsfavoriten aus Bitburg und Gösenroth/Laufersweiler hält. Die Rollen vor der Begegnung sind klar verteilt. Das Team von Gästetrainer Christian Stein geht als Favorit in diese Begegnung. „Wenn die Ruwertaler fit und komplett sind, dann zählen sie zu den stärksten Teams der Liga! Mit den Schröder-Brüdern und Michael Stein stellt die HSG wohl den stärksten Rückraum der Liga. Das ist das Prunkstück des Teams, das zudem eine solide Abwehr und gute Torhüter hat.

 

Personal: Auf Dauner Seite fehlen Mani Schnupp, Julian Keitsch und Melvin Wheaton.  Auf Seite der Gäste fallen Thomas Billen und Andreas Backendorf aus.

 

Prognose: „Aufgrund der Tatsache, dass wir körperlich weit unterlegen sind, müssen unsere kleinen Spieler ihre Wendigkeit ausspielen. Ich erwarte, dass die Gäste sich hinten reinstellen, so dass wir auch aus der Distanz gefordert sind. Wichtig für uns ist auch eine gute Torhüterleistung und eine gut stehende Abwehr, um so die Chance auf die erste und zweite Welle zu haben. Doch die Gäste verfügen über eine erfahrene Mannschaft und so sind wir wie gegen Rhein-Nette nur krasser Außenseiter. Ein kleiner Vorteil auf unserer Seite ist sicherlich die Tatsache, dass wir ohne Harz spielen können und damit kommen die Gäste nicht so gut zurecht! Doch alles andere als ein Sieg der Gäste wäre eine Überraschung. Mit unseren vier Punkten liegen wir nach dem schweren Auftaktprogramm sicher noch im Soll, können daher gegen den Favoriten ohne Druck aufspielen. Der Gast muss das Spiel gewinnen, um oben dran zu bleiben!“ weiß TuS Coach Markus Willems. „In Daun wartet sicher keine leichte Aufgabe auf uns. Mit Brümmer und Präder verfügt die Mannschaft über viel Erfahrung. Wir werden die Gastgeber auf keinen Fall unterschätzen. Ich bin gespannt, mit welcher Abwehrformation die Gastgeber antreten werden. Wir sind auf jeden Fall auf Alles vorbereitet. Die Favoritenrolle nehmen wir an, zumal wir auf unsere Rückraumachse zurückgreifen können und wir wieder mehr Alternativen am Kreis haben“, verrät Gästetrainer Christian Stein.  

 

TS Bendorf – DJK/MJC Trier (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: „Am Samstag müssen wir nach Bendorf, die nach dem Kantersieg letztes Wochenende in der Eifel Selbstvertrauen getankt hat. Wie wichtig das Spiel für uns ist, sehen wir am Tabellenstand. Bendorf liegt mit drei Punkten und einem Spiel weniger vor uns in der Tabelle. Von daher wäre es für uns enorm wichtig, etwas Zählbares aus Bendorf mitzunehmen“, fordert MJC Trainer Ralf Martin.

 

 Personal: Stand heute fehlen Marco Müller und Kai Kinzig.

 

Prognose: „Nachdem sich die Mannschaft nach ihrer guten Leistung nicht gegen Irmenach belohnt hat, ist der Druck für uns natürlich in Bendorf wieder etwas größer. Aber mit diesem Druck muss die Mannschaft wohl den Rest der Saison auskommen. Es gilt an die Leistung aus dem letzten Spiel anzuknüpfen und die leichten Fehler, die am Ende aber spielentscheidend waren, abzustellen. Ins besonders kurz vor und nach der Halbzeit haben wir ein paar kleine Fehler gemacht, die diese Saison ganz schnell bestraft werden. Unser Hauptaugenmerk liegt wieder auf der Abwehr. Dort und mit unseren Torhütern müssen wir uns die Sicherheit für unser Angriffsspiel nehmen. Gegen Bendorf gilt es noch konzentrierter im Angriff abzuschließen, unsere Auslösehandlungen vor dem Abschluss energischer zu spielen. Es geht bei uns nicht darum wer die Tore macht, sondern das wir sie am Ende machen. Sollten wir an die Leistung gegen Irmenach anknüpfen, dazu in den entscheidenden Phasen etwas abgezockter reagieren, haben wir durchaus die Möglichkeit, in Bendorf ein gutes Ergebnis zu erzielen. Dazu gehört sicher auch im richtigen Moment die Grüne Karte zu legen. Auf jeden Fall werden wir auf einen Gegner treffen, der das Spiel unbedingt gewinnen will. Aber das wollen wir auch“, gibt sich MJC Coach Ralf Martin kämpferisch.

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – SG Gösenroth/Laufersweiler

(Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Mit Spannung erwartet wird das Lokalderby im Hunsrück. Der letztjährige Meister Irmenach/Kleinich/Horbruch erwartet den RPS Liga Absteiger aus Gösenroth Laufersweiler. Beide Teams bilden in Frauen- und Jugendbereich eine Spielgemeinschaft, im Herrenbereich wurde diese „Fusion“ bislang nicht vollzogen, liegt derzeit auf Eis! Beide Mannschaften lieferten ihren Fans am vergangenen Wochenende einen Handballkrimi, dabei waren die Gastgeber in Trier, bei der abstiegsgefährdeten MJC Mannschaft und die SG vor heimischem Publikum denkbar knapp gegen Schweich erfolgreich. Nur der Sieger dieses Spieles sollte sich noch berechtigte Hoffnungen machen dürfen, in das Titelrennen eingreifen zu können.

 

Personal: Beide Mannschaften hoffen auf ihre Bestbesetzung.

 

Prognose: „Das Derby ist nichts Besonderes“, findet Gastgebertrainer Mirza Cehajic, der ebenso wie Trainerkollege Jochen Tatsch eine große Zuschauerkulisse erwartet. „Der Gast ist aufgrund seiner Erfahrung aus der RPS Oberliga der Favorit, wir sehen uns nur als Außenseiter, der versuchen will, den Favoriten solange wie möglich zu ärgern. Schwierig gestaltet sich bei uns die Vorbereitung auf das Spiel, da ich aus beruflichen Gründen das Training nicht leiten kann. Das übernimmt Timo Stoffel“, verrät Cehajic. „Ich sehe die Favoritenrolle nicht ganz so. Wenn ich an die Leistung der letzten beiden Spiele erinnern darf, vor allem die zweite Hälfte in Urmitz und 50 Minuten des Speils gegen Schweich! Ich rechne mit einem offenen und engen Spiel. Beide Mannschaften kennen sich seit Jahren, einige Gastgeberspieler habe ich noch in der Jugend trainiert. Am Ende hoffe ich, das unsere Erfahrung entscheidend sein wird und wir mit komplettem Kader auflaufen können“, sagt Jochen Tatsch, Trainer der Gäste, der das Spiel als „Highlight“ einstuft.

 

HSC Schweich – HSG Bad Ems/Bannberscheid (Sonntag, 17 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: Eine bärenstarke Leistung rief die personell arg gebeutelte Schweicher Mannschaft letzte Woche im Hunsrück ab und hatte den Meisterschaftsfavoriten Gösenroth/Laufersweiler am Rande einer Niederlage. Mit diesem Selbstbewusstsein erwartet die Mannschaft von Trainer Andreas Rosch jetzt die Gäste der Spielgemeinschaft Bad Ems und Bannberscheid, die ihre letzten beiden Spiele gewinnen konnte und so ebenso mit viel Vertrauen in die eigene Leistung in Schweich auflaufen wird. „Während wir am vergangenen Wochenende mehr als unglücklich beim Tabellenzweiten in Gösenroth verloren haben, konnten sich die Gäste mit zwei Siegen in Folge (in Daun und gegen Urmitz) in Richtung Tabellenmittelfeld absetzen“, sagt HSC Coach Andreas Rosch.

 

Personal: Kevin Lieser fehlt urlaubsbedingt, ansonsten sollten alle Mann an Bord sein. 

 

Prognose: „Die Gäste sind vor allem auf den Rückraum-Halb-Positionen überdurchschnittlich gut besetzt und so werden wir unsere Abwehr im Vergleich zu den letzten Wochen etwas umstellen müssen. Da aber die Abwehrarbeit zum größten Teil Einstellungssache und Einsatzbereitschaft ist, mache ich mir hier aufgrund der zuletzt gezeigten Einstellung keine großen Sorgen. Im Angriff finden wir uns immer besser zurecht, jedoch sollten wir unbedingt an unserer Chancenverwertung arbeiten um am Sonntag die beiden Punkte in Schweich zu behalten. Die schwere der Aufgabe ist uns aber bewusst und dass die Gäste eigentlich in die obere Tabellenhälfte gehören haben die Siege in Daun und gegen Urmitz gezeigt. Wir hoffen auf zahlreiche und lautstarke Zuschauerunterstützung in diesem wichtigen Spiel, auch wenn das ohne Tribüne nicht so einfach ist“, glaubt Rosch.

 

 

21. Oktober 2018

 

HSG Eifel – TS Bendorf 21:39 (7:20)

 

Eine bittere und in dieser Höhe nicht erwartete Niederlage setzte es für den Aufsteiger aus der Eifel, der gegen die TS Bendorf am Ende regelrecht unter die Räder geriet. „Nach dem Spiel war ich einfach nur sprachlos. Alles was wir uns vorgenommen hatten, gelang an diesem Abend nicht. Es war wie beim letzten Auswärtsspiel: viele Technische Fehler im Angriff wurde sofort von den Gästen mit schnellen Aktionen nach vorne bestraft die auch zu Toren führten. Wir fanden in der ersten Halbzeit zu keinem Zeitpunkt eine spielerische Linie und Bendorf nutzte dies gnadenlos aus“, klagte HSG Coach Sigi Garbe.

 

So führte Bendorf schnell mit 2:9. Ab der 9. Minute nahmen die Eifelaner Lucas Litzmann in Manndeckung. Bendorf hatte hierfür sofort eine Antwort parat. Im Angriff gelang den Gastgebern überhaupt nichts. Einmal mehr blieben die nur wenigen Chancen der Gastgeber ungenutzt. „7 Treffer in einer Halbzeit sind eine Katastrophe. Es zeigte sich mal wieder, dass wir kaum eine Chance ohne echten Rückraumschützen haben“, klagte Garbe.

 

Die Gastgeber nahmen sich vor, das Spiel nach dem Wechsel ruhiger zu gestalten und mehr Torchancen zu kreieren und das gelang. „Trotz der 39 Gegentreffer möchte ich unsere beiden Torhüter Niklas Hoffmann und Michael Schmitz hervorheben, die beide eine sehr gut Partie spielten,“ lobte der HSG Coach, dessen Team  nach sieben Spielen ohne Punkt die rote Laterne inne hat und offenbar frühzeitig den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze zu verlieren droht.

 

Schmitz und Hoffmann – Schmitt (1), Lepage (1), Jahnke (1), Neuerburg (6/1), Ludes (5/2), Neisius, Lemmen (2), Schaperdoth, Krönert, Bastuk, Leppin (1), Plano (4)

 

HSV Rhein-Nette – TuS Daun 35:27 (17:10)

 

„Das Ergebnis sieht schlimmer aus, als das Spiel tatsächlich war“, urteilte TuS Trainer Markus Willems, der letztlich mit der Leistung seines Teams nicht unzufrieden war.

 

Die Gäste hatten sich vorgenommen, mit langen Angriffen zu versuchen, sich nicht vom HSV-Express nicht überrollen zu lassen. Das gelang zunächst und mit ihrer offensiv eingestellten 3:2:1 Abwehr überraschten sie das Team von Gastgebercoach Hermi Häring und so verlief das Spiel in den Anfangsminuten ausgeglichen bei ständiger Dauner Führung bis zum 6:7 in der 15. Minute. Entscheidend für die Tatsache, dass sich das Spiel drehte, war zum einen die Tatsache, dass Häring den Torwart wechselte und Michael Stitz jetzt im Tor die nötige Sicherheit einkehrte und sich die Dauner jetzt Fehler erlaubten. „Wir haben unsere Linie etwas verloren, die Chancen nicht genutzt, darunter zwei Siebenmeter und so beim 12:8 in der 24. Minute deutlicher zurück lagen“, klagte Willems, der die Auszeit nahm. Doch die Gastgeber bestraften jetzt die Dauner Fehler mit ihrem guten Gegenstoßspiel und so führte der HSV zur Pause deutlich mit 17:10!

 

„Die Gastgeber zeigten sich immer besser auf unsere offensive Abwehr eingestellt und so war ich gezwungen auf eine 6:0 Formation umzustellen und brachte Carsten Lindner im Tor. Zwar klingt die 17:10 Führung der Gastgeber deutlich, spiegelt aber den tatsächlichen Spielverlauf nicht wider“, fand Willems, für den ein besseres Ergebnis mit besserer Chancenwertung möglich gewesen wäre.

 

„In der Pause habe ich meine Spieler aufgefordert, sich hier nicht „abschlachten“ zu lassen, auch unsere zahlreichen Zuschauer nicht zu enttäuschen. Wir haben dann versucht, mit einer 6:0 Abwehr und zwei offensiver ausgerichteten Halbspielern den Rhythmus der Gastgeber zu stören und das gelang“, freute sich der TuS Coach.

 

Seine Mannschaft kämpfte sich jetzt Tor um Tor heran und beim 22:19 in der 42. Minute waren die Eifelaner bis auf drei Tore dran, nutzten dann die große Chance frei vom Kreis nicht, um weiter zu verkürzen. Zwei schnelle Tore der Gastgeber sorgten dann beim 24:19 in der 43. Minute für die Vorentscheidung!

 

„Jetzt war der Wille bei uns gebrochen! Die Aufholjagd hatte einfach zu viel Kraft gekostet und so habe ich die Spielanteile in den Schlussminuten verteilt. Mit Mathis Otto, Lukas Mayer und Bassi Präder hatten wir an diesem Tag unsere stärksten Spieler, einige Leistungsträger erreichten aber an diesem Abend nicht ihre Normalform. Das Torhüterduell haben wir erneut klar verloren! Wenn wir in Andernach etwas holen wollten, mussten wir aber an unsrem Optimum spielen. Doch die Einstellung der Spieler hat gestimmt! Der HSV war die bessere Mannschaft, gegen die wir aber mit etwas mehr Glück auch eine Chance gehabt hätten. Schade ist, dass wir am Ende zu hoch verloren haben. Eine Niederlage mit vier bis fünf Toren hätte dem Spielverlauf entsprochen.

 

Lindner und Rode - Eich, Tan (1), Schnupp, L. Willems (2), Otto (6), J. Willems (6/1), Brümmer, Präder (7), Mayer (5), Illigen.

 

TV Bitburg – HSG Römerwall 37:22 (15:10)

 

Der Favoritenrolle gerecht wurde Meisterschaftsfavorit TV Bitburg und schickt den Aufsteiger aus Römerwall mit einer klaren Niederlage auf den Nachhauseweg! Das Team von Trainer Sven Lauer fertigte Römerwall wie im Pokal ungefährdet ab und bleibt so weiterhin ohne Punktverlust an der Tabellenspitze.

 

Wie im Pokalspiel verlief die Anfangsphase zunächst ausgeglichen, dann setzte sich der Gastgeber vom 5:4 in der 9. Minute auf 8:4 in der 11. Minute ab, Römerwall nutzte aber die Lücken in der noch nicht sattelfest stehenden TVB Abwehr um letztmals bis auf zwei Tore zum 8:6 in der 14. Minute zu verkürzen. Über 13:7 setzte sich dann das Lauer-Team auf 15:10 zur Pause ab.

 

„Die Abwehr stand jetzt wesentlich besser und wir kamen mit unserem schnellen Spiel nach vorne zu einfachen Toren. So sollte es sein“, freute sich Sven Lauer.

 

In der Halbzeitpause nahmen sich die Eifelaner dann vor, gleich zum Start wieder Gas zu geben, um das Spiel früh zu entscheiden und das gelang. Vier Treffer in Folge zum 19:10 sorgten bis zur 34. Minute für klare Verhältnisse und die Entscheidung! Danach plätscherte die Begegnung vor sich hin, Römerwall steckte nie auf, hielt kämpferisch dagegen, doch am Ende stand ein klarer Erfolg der Gastgeber an der Anzeigetafel!

 

„Aus einer absolut starken Mannschaftsleistung möchte ich Martin Guldenkirch hervorheben, der sieben Treffer aus sieben Möglichkeiten machte“, lobte der TVB Coach.

 

Schwerdt und Otte - Engel (2), Hertz (5/2), Guldenkirch (7), Straub, Steinbach (4), Kaufmann (5), Stelmach (4), Enders (7/1), Lauer (2), Nelles (1).

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – HSC Schweich 28:27 (13:13)

 

Selten waren sich Trainer nach einem Spiel so einig wie SG Coach Jochen Tatsch und Gästetrainer Andreas Rosch: „Die SG hat unverdient das Spiel gewonnen, Schweich hätte heute mindestens einen Punkt verdient“, lautete unisono die Aussage. Doch fünf Sekunden vor dem Ende war es Collin Reuter, der den Siegtreffer für den Tabellenführer aus dem Hunsrück markierte.

 

Über weite Strecken verlief die Begegnung ausgeglichen, keine Mannschaft konnte sich zunächst deutlich absetzen und so endete die erste Hälfte nach wechselnden Führungen mit 13:13. Die beiden Treffer der Gastgeber, die ohne den verletzten Heinrich Löwen und nur phasenweise mit dem angeschlagenen Florin Nicolae agierten, erzielten gleich nach dem Wechsel zwei Treffer zum 15:13, doch Schweich drehte die Begegnung beim 16:17 in der 37. Minute, bestimmte ab diesem Zeitpunkt das Geschehen und zog bis zur 49. Minute auf 20:24 davon. Doch jetzt gingen den Gästen die Kräfte aus.

 

Fünf Treffer der Hunsrücker schienen jetzt das Spiel über 25:24 in der 55. Minute zu entscheiden, doch der HSC bewies Moral und hielt das Spiel offen.

 

„Die ersten 50 Minuten müssen wir schnell vergessen, in den letzten 10 Minuten haben wir das Spiel noch rumgerissen. Wir  müssen erkennen, dass wir ohne Löwen und Nicolae nur Mittelmaß in der Liga sind. Schweich hat clever und abgezockt gespielt, hat uns mit ihrem Spiel bis an den Rand des Zeitspiels immer wieder für unsere Ungeduld bestraft und hätte den Punkt mindestens verdient. Wenn die Kraft bei den Gästen nicht nachgelassen hätte und sich die Mannschaft durch unnötige Zeitstrafen nicht selbst bestraft hätte, wäre heute mehr dring gewesen. Doch mit dieser Einstellung dem Team wird sich Schweich keine Sorgen im Kampf um den Klassenerhalt machen müssen“, glaubt Tatsch.

 

„Ich weiß aktuell nicht, wie ich diese unglückliche Niederlage einschätzen soll. Da ist zu einem die riesige Enttäuschung nach einem solchen Kampf, am Ende ohne Punkte dazu stehen, zum anderen ist da der Stolz auf eine tolle Mannschaftsleistung, die den Favoriten aus dem Hunsrück fast um einen möglichen Punkt gebracht hätte. Am Ende waren es leider einige individuelle Fehler, die uns um den verdienten Lohn gebracht haben. Wir haben eine tolle Mannschaftsleistung abgerufen. Auf der Torhüterposition haben wir mit Fabian Reich und Dirk Schmidt das Duell ganz klar für uns entschieden und im Feld war es mal wieder Timo Nerling, der seit Wochen in Topform spielt und in der Abwehr und im Angriff immer wieder zeigt, wie wertvoll er für unsere Mannschaft ist. Einen oder zwei Punkte hätten uns sicherlich gutgetan, aber nun heißt es, auf diese Leistung aufzubauen und die notwendigen Punkte gegen die Mannschaften aus unserer Tabellenregion zu gewinnen“, verlangt HSC Coach Andreas Rosch.

 

SG: Olivier und Schneider – D. Scherschlicht, Schneider, Faust (2), Röhrig (4), Nicolae (1), C. Saam (1), Conrath (5), Reuter (9/4), Hermann (5), Stelter.

 

HSC: Reich und Schmidt – Kratz, Rosch (7/4), Quary (2), Herz (5), Lieser, Peters (2), Nerling (3), Rohr (5/1), Karrenbauer (3)

 

DJK/MJC Trier – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch 28:29 (17:15)

 

Er ist zurück auf der Trainerbank der Trierer MJC: Ralf Martin kehrt nach der Trennung von Jarek Glinka bei den Trierern auf die Trainerbank zurück, steigt aber mit einer Heimniederlage gegen die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch ins Geschehen ein. „Es ist 5 vor 12 für uns, wollen wir die Klasse in der starken Rheinlandliga halten“, weiß Martin. V

 

om Tabellenbild schien es eine klare Angelegenheit für die Hunsrücker zu werden, doch es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. „Am Ende gewann das clevere und abgezocktere Team“, fand Martin, der selbstkritisch damit umging, dass er die grüne Karte just in dem Moment auf den Tisch legte, als Philipp Müller beim 26:26 in der 53. Minute hochstieg und den Treffer markierte, der jedoch nicht anerkannt wurde. So gelang den Gästen die Führung zum 26:27, die bis zwei Minuten vor dem Ende auf 27:29 ausgebaut wurde. Als 90 Sekunden vor dem Ende Alex Kuhfeld in Unterzahl der Anschlusstreffer gelang, keimte noch einmal Hoffnung bei den Trierern auf. Letztlich aber brachten die Gäste ihren Vorsprung über die Zeit.

 

Zunächst liefen die Trierer aber dem Rückstand der Gäste hinterher, die bis zum 7:8 in der 14. Minute die Führung verteidigten. Dann bekam die Abwehr Zugriff auf die Gästeangreifer und Andre Legenhausen im Tor war der große Rückhalt. Bis 12:10 legten die Gastgeber in der 20. Minute vor, zwangen damit Gästetrainer Mirza Cehajic zur Auszeit. Doch zwei Treffer in Folge legten die Gastgeber jetzt nach und kamen über 14:10 zur 17:15 Pausenführung.

 

„Wir haben zweimal unsere Chancen nicht genutzt und den Vorsprung verspielt“, klagte Martin.

 

Beim 18:18 glichen die Gäste aus, doch das Martin Team legte bis zur 38. Minute wieder auf drei Tore zum 21:18 vor. Beim 26:26 war dann die spannende Schlussphase eingeläutet. 

 

„In den letzten Minuten agierten die Gäste mit sieben Feldspielern und wir haben die Chance aufs leere Tor der Gäste nicht nutzen können. Am Ende ein glücklicher Gästesieg, ein Punkt für uns wäre verdient gewesen. Marco Müller meldete sich mit seinen 9 Treffern wieder zurück, im Unterzahlspiel überzeugte Alex Kuhfeld und Felix Kraus zeigte eine gute Abwehrleistung. Jetzt wird es Zeit, dass wir punkten und mit Bendorf und Römerwall kommen jetzt zwei Mannschaften, die ich auf Augenhöhe sehe“, so der MJC Coach.

 

„Wir haben glücklich gewonnen, Trier hatte heute einen Punkt verdient. Glücklich für uns sicher die Entscheidung von Ralf Martin, die grüne Karte zu einem unglücklichen Zeitpunkt auf den Zeitnehmertisch zu legen. Wir haben über weite Strecken des Spiels nicht unsere kämpferische Leistung abgerufen. Das hat die Mannschaft erst in den letzten Minuten getan. Ein Sieg für Trier wäre möglich und nicht unverdient gewesen“, fand Gästetrainer Mirza Cehajic.

 

MJC: Legenhausen und Lofi – Helbrecht (1), P. Müller (3), Merten (1), Kinzig (1), Schwiderski, Sattler (6/5), Falk, M. Müller (9), Schreiner (1), Krauß (1), Kuhfeld (5).

 

HSG: Everding – Ströher (1), Fritz (7/2), Ihmer, B. Klei, Bach (2), Stürmer (4), Mulliqi (3), Schneider (5), K. Schell, M. Schell (7/1), Luth.

 

 

16. Oktober 2018

 

HSV Rhein-Nette – TuS Daun (Samstag, 17:30 Uhr)

 

Ausgangslage: Vor einer schweren Auswärtsaufgabe steht das Team von Trainer Markus Willems in Andernach. Zuhause entwickelt sich das Team von Trainer Hermi Häring zu einer Macht, fertigte im ersten Heimspiel die MJC aus Trier deutlich ab und hatte auch gegen die HSG Bad Ems/Bannberscheid, gegen die sich die Dauner am vergangenen Wochenende zuhause geschlagen geben mussten, keine Probleme. So geht die Favoritenrolle sicher an die Gastgeber, die sich mit einem weiteren Sieg Kontakt zur Tabellenspitze halten wollen. „Von der Ausrichtung her ein einfaches Spiel für uns. Wir treffen auf eines der besten Teams der Liga, die sehr heimstark sind und eine starke Abwehr stellen. Der Heimvorteil spricht klar für das Team von Hermi, dass mit seinem „Rhein-Nette-Express“ in den ersten 15 Minuten die Gegner überrollen will. Wir dürfen daher in den Anfangsminuten nicht unter die Räder kommen“, fordert Dauns Trainer Markus Willems.  

 

Personal: Auf Dauner Seite steht Mani Schnupp wieder zur Verfügung, das eröffnet dem TuS Coach mehr Möglichkeiten in Angriff und vor allem in der Abwehr. Fraglich ist der Einsatz von Lukas Illigen aus beruflichen Gründen.

 

Prognose: „Beim Gastgeber ist die Mannschaft der Star! Das Team hat keinen herausragenden Spieler, aber eine seit Jahr gut aufeinander abgestimmte und leistungsmäßig gleichstark besetzte Mannschaft, die uns sicher eine 6:0 Deckung entgegenstellen wird. Wir dürfen kaum Fehler im Abschluss machen und uns nur wenige technische Fehler leisten, sonst werden wir überrannt. Die Chancen, die wir haben, müssen wir nutzen.  Punkte müssen wir anderswo gewinnen“, erklärt der Dauner Coach, der jedoch versichert, dass seine Jungs alles versuchen werden, doch für die Überraschung zu sorgen.

 

TV Bitburg – HSG Römerwall (Samstag, 18 Uhr, Edith Stein Hauptschule)

 

Ausgangslage: Wie gewohnt geht die Favoritenrolle an den TV Bitburg. Das Team von Trainer Sven Lauer erwartet den Aufsteiger aus Römerwall, der mit dem Saisonstart und 5:3 Punkten durchaus zufrieden sein kann. Im Achtelfinale des HVR Pokals setzte sich Bitburg in Römerwall klar durch, zeigte aber dort keine zufriedenstellende Vorstellung, kamen erst nach einer Stabilisierung der schwachen Abwehrarbeit zu ihren einfachen Toren. Das soll jetzt im Heimspiel deutlich besser werden!

 

Personal: Bitburg kann seine Bestbesetzung aufs Feld schicken.

 

Prognose: „Wir kennen den Gegner jetzt, wissen um seine Stärken und seine Schwächen. Ich gehe davon aus, dass anders als im Pokalspiel Tim Binnes auf der Spielmacherposition auftauchen wird. Die Gäste verfügen über einen wurfstarken Rückraum auf den Halbpositionen, die unsere Abwehr fordern werden. Wie immer müssen wir gut verteidigen, gut stehen und schnelle und einfache Tore erzielen. Gegen die zu erwartende 6:0 Deckung der Gäste müssen wir gute Lösungen finden um das Spiel zu gewinnen“, fordert Bitburgs Coach Sven Lauer.

 

HSG Eifel – TS Bendorf (Samstag, 19.30 Uhr, Wandalbert Hauptschule, Prüm)

 

Ausgangslage: Sechs Spiele, sechs Niederlagen! So lautet die bislang trostlose Bilanz des Aufsteigers aus der Eifel, der wie kaum eine andere Mannschaft von Aufstellungssorgen geplagt wird. Umso wichtiger wird das kommende Heimspiel für das Team von Trainer Sigi Garbe, denn mit der TS Bendorf kommt eine Mannschaft, die in dieser Saison ebenfalls um den Klassenerhalt kämpft, aber bereits mit 3:7 Punkten in der Tabelle auf dem drittletzten Tabellenplatz steht. „Mit Bendorf kommt eine Mannschaft, mit der wir uns auf Augenhöhe sehen. Deshalb freuen wir uns auf dieses Spiel in Prüm“, sagt Garbe.

 

Personal: „Mit David Morgens Jürgen Wingels, Marcel Neuerburg, Daniel Ludes und Ruslan Podriezov fallen weiterhin wichtige Leistungsträger bei den Eifelanern aus.

 

Prognose: „Der Gast ist ebenfalls nicht glücklich in die Saison gestartet. Wir haben uns nach der letzten Niederlage noch einmal zusammengesetzt und einiges besprochen. Wir werden etwas Neues ausprobieren und ich hoffe, dass wir das Selbstbewußtsein an den Tag legen, um das auch umzusetzen. Im Training haben wir einiges einstudiert und jetzt hoffe ich, dass wir das auch umsetzen werden. Auf jeden Fall wollen wir einen guten Fight liefern“, verspricht der HSG Coach.

 

DJK/MJC Trier – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch (Samstag, 19.30 Uhr, Arena)

 

Am Mittwoch teilte MJC Vorstand Joga Brech mit, dass sich der Verein und Trainer Jarek Glinka einvernehmlich getrennt haben. "Wir bedanken uns bei Jarek für seine Arbeit, aber wir haben auf beiden Seiten feststellen müssen, dass es einfach nicht passt! Übergangstrainer wird Ralf Martin.

 

Ausgangslage: In der Arena steigt das für die Trierer MJC enorm wichtige Heimspiel gegen die Gäste aus dem Hunsrück. Nach dem auch für Trainer Jarek Glinka richtungsweisenden Spiel gegen Schweich, das die Trierer verloren, steht die Mannschaft mit dem Rücken zur Wand. Aufgrund der in dieser Saison zu erwartender hoher Zahl von Absteigern aus der Rheinlandliga zählt jeder Punkt und das gerade vor heimischer Kulisse. MJC Trainer Jarek Glinka verrät, dass am Dienstagabend eine Krisensitzung mit Vorstand und Spielern stattfinden wird: „Ich habe diese Mannschaft nicht zum Spaß übernommen, nehme meine Arbeit ernst! Der Verein und die Spieler müssen überlegen, wie es weitergehen soll. Auf keinen Fall will ich auf die Art und Weise Spiele verlieren, wie das zuletzt der Fall war. Sicher kann man verlieren, dann aber mit erhobenem Kopf. Einige Spieler nehmen ihre Aufgaben nicht ernst und das finde ich traurig. Ich bin mit Herz und Motivation bei diesem Verein, doch die Vorgaben werden einfach nicht umsetzt“, klagt der MJC Trainer, der auf das Dienstagstraining verzichtete.

 

Personal: Bei den Trierern ist unklar, wer auflaufen wird. Auch den Gast plagen Aufstellungssorgen: „Benny und Christian Klei fallen aus beruflichen und gesundheitlichen Gründen aus. Ich hoffe, dass ich eine spielfähige Mannschaft aufbieten kann“, sagt Gästetrainer Mirza Cehajic.

 

Prognose: „Leider können wir uns im Training aufgrund des kleinen Kaders nicht richtig auf den Gegner vorbereiten und deshalb hoffe ich, dass meine Jungs am Samstag mit der entsprechenden Motivation an die Aufgabe heran gehen. Ich kann nur hoffen, dass mir kein weiterer Spieler ausfällt“, erklärt der Gästetrainer.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – HSC Schweich (Samstag, 19.30 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Nach dem Remis des RPS Ligaabsteigers Gösenroth/Laufersweiler am vergangenen Wochenende steht das Team von Trainer Jochen Tatsch gegen den HSC Schweich unter Zugzwang. Im Kampf um die Meisterschaft kann sich die Mannschaft keinen Patzer mehr leisten, zumal Bitburg scheinbar problemlos von Sieg zu Sieg eilt. Schweich kommt mit genügend Selbstvertrauen in den Hunsrück, dass die Mannschaft mit dem Sieg über die MJC Trier am vergangenen Wochenende getankt hat. „Nach den zwei enorm wichtigen Siegen können wir mit viel Selbstvertrauen und ohne den ganz großen Druck in den Hunsrück fahren“, erklärt Schweichs Trainer Andreas Rosch. SG Trainer Jochen Tatsch hat sich nach dem Punktverlust in Urmitz so seine Gedanken gemacht: „Der Knackpunkt wird sein, die zweite Halbzeit aus dem Urmitzer Spiel aus den Köpfen zu bekommen und die Leistung der ersten Hälfte abzurufen, das war die beste Halbzeit der Saison“.

 

Personal: Torwart Martin Scherschlicht wird bei der SG fehlen, dafür läuft Pascal Olivier auf. Ansonsten kann Tatsch auf das gleiche Team wie letzte Woche zurückgreifen. „Anfang der Woche mussten wir, verletzungsbedingt, auf einige Spieler im Training verzichten, gehe aber aktuell davon aus, dass wir soweit komplett zum Spiel in Sohren antreten können“, hofft Rosch. 

 

Prognose: „Die Favoritenrolle ist in diesem Spiel ganz klar auf Seiten der Gastgeber. Die Mannschaft von Jochen Tatsch hat in der Oberliga sehr viel dazu gelernt und auch die Abgänge von zwei Leistungsträgern vor der Saison sehr gut verkraftet. Die Gastgeber spielen ein enorm hohes Tempo über die gesamten 60 Minuten und sind in heimischer, harzfreier Halle wohl kaum zu schlagen. Uns haben die beiden Erfolgserlebnisse gegen die HSG Eifel und MJC Trier richtig gutgetan. Die Mannschaft findet sich immer besser mit der neuen Personalsituation zurecht und wir können völlig entspannt zum Spiel in Sohren reisen. Es müsste bei uns schon fast alles passen und der Gastgeber einen nicht so guten Tag erwischen, damit wir eine Chance auf was Zählbares am Samstag-Abend haben. Auf jeden Fall wollen wir mit einer guten Leistung unseren Aufwärtstrend fortsetzen und dann schauen wir mal was am Ende dabei rauskommt“, so der Schweicher Trainer. „Das sehe ich ähnlich wie mein Trainerkollege. Allerdings werde ich personell sicher etwas gegenüber dem Urmitzer Spiel verändern“, sagt Tatsch.

 

 

14. Oktober 2018

 

TUS Daun – TV Bad Ems/TuS Bannberscheid 24:26 (12:8)

 

Bereits am Freitag hatte TuS Trainer Markus Willems seiner Mannschaft gesagt, dass der Fitnesszustand der Spieler nicht so ist, wie er sich das als Trainer vorstellt. Dies liegt vor allem an der Tatsache, dass einige Spieler beruflich oder studienbedingt nicht alle Trainingseinheiten mitmachen können. „Dennoch muss ich als Trainer erwarten, dass man sich dann anderweitig seinen Fitnessstand verbessert. Ich sehe das nicht als Vorwurf, habe auf der einen Seite Verständnis für meine Spieler, muss aber als Trainer dies einfordern“, erklärte der Tus Coach, dessen Mannschaft sich aber im Heimspiel gegen die Gäste zusammenriss und das Beste aus ihren Möglichkeiten machte.

 

Konzentriert spielten die Eifelaner in der ersten Hälfte, zogen über 8:4 in der 17. Minute der verdienten 12:8 Pausenführung entgegen. „Doch bereits hier war zu erkennen, dass wir uns die Tore schwer erarbeiten mussten, nur wenige leichte Tore aus dem Rückraum erzielen konnten. Während sich bei uns das Fehlen von Melvin Wheaton deutlich bemerkbar machte, hatten die Gäste in Florian Heß einen sicheren Distanzschützen“, stellte der TuS Coach fest.

 

Nach dem Wechsel nahmen die Gäste Bassi Präder und phasenweise Pat Brümmer in Manndeckung, Willems reagierte, zog seine Söhne Jannis und Luca in den Rückraum, doch beim 20:20 in der 50. Minute gelang den Gästen der Ausgleich, Willems nahm die Auszeit. Bis zur 55. Minute legten die Eifelaner auf 23:21 vor und hatten damit den Sieg vor Augen.

 

„Doch bereits ab der 50. Minute war der Kräfteverschleiß bei uns deutlich erkennbar. Am Ende waren wir einfach platt! Es fehlte der letzte Einsatz und daraus resultierten die Fehler, die dem Gast über 23:25 am Ende den Sieg ermöglichten. Dazu kamen auch noch einige fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen gegen uns. Letztlich setzte sich der körperlich fittere Gast verdient durch. Ich habe sicher auch den Fehler gemacht, zu wenig zu wechseln, da ich befürchtete, dass sich dann der Bruch im Spiel einstellt. Letztlich haben wir auch das Torhüterduell im zweiten Durchgang klar verloren. Aber in der Abwehr fehlte uns aufgrund der fehlenden Kraft jetzt auch der letzte entscheidende Schritt. Ich habe verschiedene Deckungsvarianten versucht, abhängig davon, wer auf der Platte stand. Aber auch hier zeigte sich, dass das Fehlen von Julian Keitsch im Deckungsverband nicht zu kompensieren war. Schade, es war mehr drin, jetzt warten zwei schwere Spiele auf uns“, schaut Willems nach vorne.

 

Lindner und Rode - Eich (2), Tran (2), L. Willems (1), Otto (2), J. Willems (10/6), Brümmer (5/1), Bergheim, Präder (2), Mayer, Illigen.

 

TS Bendorf – TV Bitburg 26:34 (11:20)

 

Vor dem Spiel standen die personellen Vorzeichen beim Favoriten aus der Eifel nicht so günstig. Neben Jan Kaufmann musste auch Chris Stelmach aus beruflichen Gründen passen.

 

Erst nach der Auszeit von Trainer Sven Lauer war die Bitburger Mannschaft richtig im Spiel, setzte sich vom 6:6 in der 12. Minute mit sechs Treffern in Folge auf 6:12 in der 20. Minute ab und baute den Vorsprung bis zur Pause deutlich auf 11:20 aus. „Bendorf hat die ersten Minuten gut mitgehalten, dann war die Auszeit entscheidend, nach der wir dann besser verteidigten und zu einfachen Toren kamen. Zur Pause war die Vorentscheidung gefallen“, fand auch Bitburgs Trainer.

 

Eigentlich war zur Pause nur noch die Höhe des Favoritensieges fraglich. Doch nach dem 13:23 in der 35. Minute zeigte Bendorf Moral, kämpfte sich bis auf 20:25 in der 44. Minute heran, folgerichtig nahm Trainer Sven Lauer die Auszeit. „Wieder verliefen die Anfangsminuten ausgeglichen. Ein Lob an die Gastgeber, dies sich nach dem klaren Rückstand noch einmal herankämpften, doch wir brachten in den letzten 10 Minuten dank unserer Erfahrung den Vorsprung souverän über die Zeit. Mätthi Hertz und Jan Lauer haben im Rückraum eine gute Leistung gezeigt und die Lücken genutzt“, lobte Sven Lauer.

 

Schwerdt und Otte – Engel (3), Hertz (11/4), Guldenkirch (1), Straub (1), Steinbach (2), Enders (2), Sonnen (4), Lauer (7), Nelles (3)

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – HSV Rhein-Nette 34:26 (19:15)

 

Einen Start-Ziel-Sieg feierte das Team von Trainer Christian Stein im Spitzenspiel gegen die Gäste aus Andernach. Von Beginn an führten die Ruwertaler, ließen nie die Führung der Gäste zu und kamen so am Ende zu einem auch in dieser Höhe verdienten Erfolg!

 

Beim 8:8 in der 14. Minute gelang dem Team von Trainer Hermi Häring der letzte Ausgleich, dann setzte sich der Gastgeber über 10:8 auf 13:10 in der 20. Minute ab, Häring nahm die Auszeit, die den Gast wieder auf 16:15 in der 26. Minute herankommen ließ. Doch bis zur Pause sorgten drei Treffer von Christian Schröder in Folge auf HSG Seite für die 19:15 Pausenführung.

 

„Wir haben von Beginn an versucht, unser Spiel durchzuziehen und das hat zumindest im Angriff gut funktioniert. Weniger zufrieden war ich mit der Abwehr, die einfach zu langsam war und immer den berühmten Schritt zu spät kam. Die Gäste wurden dem Anspruch einer Spitzenmannschaft in der Liga gerecht, ließen den Ball schnell laufen und wir haben hier einfach nicht richtig zugepackt“, sagte Stein.

 

Als die Gäste beim 24:21 in der 43. Minute ihre Siebenmeterchance nicht nutzten, entschieden die Gastgeber über 26:21 bis 31:22 die Begegnung in der 56. Minute frühzeitig.

 

„Eine überragende Vorstellung bot im zweiten Spielabschnitt unser Keeper Robin Schöler, der wichtige Bälle von Aussen und vom Kreis sowie beim Gegenstoß der Gäste abwehrte. So konnten wir uns absetzen. Mit zunehmender Spieldauer wurden die Gäste nervöser, noch fehlt hier die Erfahrung und das haben wir ausgenutzt“, resümierte der Ruwertaler Coach.

 

Roth und Schöler - Keil, C. Schröder (10/5), A. Schröder (6), Wenzel (3), Thesen, Backendorf (3), Billen (3), Stein (9), Zock, Simon.

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – HSG Eifel 40:22 (21:11)

 

„Der Käse war schnell gegessen. Beim 5:0 in der 4. Minute war der Widerstand der Gäste gebrochen“, lobte Gastgebertrainer Mirza Cehajic.

„Zum ersten Mal schmerzte eine Niederlage so richtig! Sah es am Anfang der Woche noch gut aus, meldeten sich wieder einige Spieler mit Verletzungen und Krankheit ab und wir mussten mit einer Notmannschaft im Hunsrück antreten. Zunächst übernahmen die Hunsrücker mit schnellen und guten Kombinationen das Geschehen. Wir kamen in den ersten Minuten im Angriff vor allem mit dem Harz nicht zurecht und verloren das ein ums andere Mal den Ball. Wie es in der Klasse üblich ist bestrafte der Gegner dies umgehend. Die Hereinnahme von Michel Plano, den ich eigentlich schonen wollte, und die Umstellung der Abwehr auf eine 5:1 Deckung zeigten Wirkung. Wir konnten den Lauf der Hunsrücker stoppen und waren endlich im Spiel. Dann kam die 15 Minute: Beim Stande von 15:7 kam Michael Wielvers von uns frei zum Wurf, die Schiedsrichter erkannten auf Weiterspielen und die Gastgeber starteten ihren Konter. Als der Gastgeberspieler in den Kreis sprang, kam „Willi“ zu spät und foulte den Angreifer. Zu Recht gab es für diese Aktion rot. Nun waren wir deutlich geschwächt und haben unser Faden verloren. Die Gastgeber spielten von nun an unsere Abwehr regelrecht schwindlig und führten in der Pause verdient“, erklärte der Trainer der Gäste Sigi Garbe.

Die zweite Halbzeit war eine Lehrstunde für uns und für die Hunsrücker eine Trainingseinheit. 20 Minuten lang brachten sie den 7 Feldspieler und probierten dies aus. Leider verfehlten unsere Würfe meist das leere Tor. In der nächsten Woche gilt es, die Mannschaft aufzubauen und einfach wieder die Spielfreude zu entwickeln. Eine wirklich Rheinlandligareife Leistung hatten bei uns nur Simon Jahnke, Jens Lepage und Michel Plano. Vor allem Simon und Jens sind absolute Vorbilder für die Mannschaft. Michel Plano spielte nach seiner langen Verletzung stark und wird sicherlich in den nächsten Spielen ein wichtiger Rückhalt für die Mannschaft werden“, glaubt Garbe.

„Wir müssen das Spiel mit dem sieben Feldspieler auf jeden Fall verbessern. Allerdings können wir das nur in den Spielen üben, da mir in den Trainingseinheiten gerade mal sieben Feldspieler zur Verfügung stehen. Ich habe jedem Spieler Spielanteile gegeben und wir bereiten uns jetzt auf das schwere Spiel in Trier vor, die ja keinen guten Saisonstart hinlegten und jetzt vor heimischer Kulisse wieder punkten wollen“, erklärt Cehajic.

HSG IKH: Everding und Luth – Ströher (1), Ihmer (4/2), B. Klei (4), Bach (4), Stürmer (11), Mulliqi (1), Schneider (3), C. Klei (4), Schell (6).

 

HSG E: Schmitz und Hoffmann – Lepage (1), Jahnke (/1), Bastuck, Neisius (1), Plano (10/3), Kruft, Lemmen (2), Schaperdoth, Wielvers

 

SV Urmitz – SG Gösenroth/Laufersweiler 30:30 (11:16)

 

SG Trainer Jochen Tatsch sollte Recht behalten: Seine Mannschaft musste sich in Urmitz gewaltig strecken, um am Ende zumindest einen Punkt aus Urmitz zu entführen.

 

Schnell sorgte das Team von Trainer Jochen Tatsch in Urmitz für klare Verhältnisse: die Mannschaft führte in der 9. Minute mit 5:1 und kontrollierte im ersten Spielabschnitt über 10:4 in der 14. Minute, 14:7 in er 24. Minute das Spielgeschehen bis zur 16:11 Pausenführung. „Wir hatten im ersten Spielabschnitt alles im Griff, hätten eigentlich zur Pause durch sein müssen. Unsere Abwehr stand gut, wir hatten ein gutes Tempo nach vorne und spielten stark im Positionsspiel“, lobte Tatsch zur Pause.

 

Nach dem Wechsel wurde es spannender: „Ich habe durchgewechselt und damit kam der Bruch in unser Spiel“, klagte Tatsch. Die Gastgeber stemmten sich gegen die drohende Niederlage, verkürzten auf 17:20 und 18:21 in der 42. Minute. SG Coach Jochen Tatsch nahm die Auszeit! Die Gastgeber blieben in Schlagdistanz: als die Gastgeber durch Mohrs den Anschlusstreffer zum 22:23 markierten und zeitgleich Florin Nicolae die Zeitstrafe kassierte, drohte die Begegnung zu kippen.  Die Gäste aus dem Hunsrück verstanden es aber zunächst, ihren zwei Tore-Vorsprung zu verteidigen, den Gastgebern gelang lediglich der Anschlusstreffer. Beim 25:25 in der 50. Minute war die spannende Schlussphase endgültig eingeleitet, doch jetzt spielten die Gäste vor allem durch Florin Nicolae ihre Erfahrung aus. Seine Tore trugen zur erneuten drei Tore-Führung zum 25:28 der SG vor. Doch nach dem 27:30 in der 56. Minute deutete alles auf einen Gästesieg hin, doch die Gastgeber kamen 28 Sekunden vor dem Ende zum 30:30 Ausgleich, Tatsch nahm die Auszeit, doch zum Siegtreffer sollte es nicht mehr reichen. „

 

Ich habe heute nicht gut von der Bank agiert, das Spiel hätten wir durchaus gewinnen können, doch es fehlte uns nach dem Wechsel die Dominanz. Nach dem Ausgleich war dann bei uns die Konzentration weg und das Spiel plätscherte so dahin“, resümierte der SG Coach.

 

J. Schneider und M. Scherschlicht - D. Scherschlicht, L. Schneider (1), Faust (3), Röhrig (1), Nicolae (8), C. Saam, F. Saam (1), Conrath (4), Reuter (2), Löwen (6/1), S. Hermann (4).

 

HSC Schweich – DJK/MJC Trier 24:18 (12:8)

 

Das Spiel sollte richtungsweisenden Charakter haben. Das zumindest sagten die Verantwortlichen vor der Begegnung!

 

Am Ende kamen die Gastgeber zu einem verdienten und nie gefährdeten 24:18 Erfolg, bei dem Gästetrainer Jarek Glinka hart mit seinen Spielern zu Gericht zog: „Einigen Spielern fehlt die Einstellung zur Rheinlandliga. Da gehen einige lieber feiern, haben gerade mal zwei Stunden vor einem solch wichtigen Spiel geschlafen und so erklären sich die vielen technischen Fehler in unserem Spiel und die unkonzentrierten Abschlüsse gegen einen allerdings auch starken Schweicher Torwart. Jetzt kommt eine harte Zeit auf uns zu! Über diese Einstellung wird zu reden sein. So geht das einfach nicht“, klagte der MJC Trainer.

 

Auf der Gegenseite freute sich Gastgebertrainer Andreas Rosch über den „Start-Ziel-Sieg“ seines Teams gegen eine sehr früh aufsteckende MJC Mannschaft. „Die Abwehr war gut auf die Gäste eingestellt, die ohne Marco Müller wenig Druck aus dem Rückraum entfalteten. Bei uns musste Henri Herz wegen Rückenproblemen vor dem Spiel passen.  18 Gegentore sprechen für unsere gute Abwehr und den überragenden Dirk Schmidt im Tor. Im Angriff führte Tobias Quary die Mannschaft, fand immer wieder gute Lösungen, war selbst torgefährlich und setzte seine Mitspieler geschickt ein. Für mich war kein Aufbäumen der Gäste erkennbar und ich bin stolz auf meine Jungs“, resümierte HSC Coach Andreas Rosch.

 

Über 4:1 zwangen die Gastgeber Glinka zur Auszeit in der 12. Minute, die aber wirkungslos blieb. Der Gasteber baute seinen Vorsprung kontinuierlich bis zur Pause auf 13:8 aus. Nach dem Wechsel war das Spiel über 17:10 in der 38. Minute bis zum 22:15 in der 53. Minute zugunsten der Gastgeber gelaufen.

 

HSC: Schmidt und Reich – Kratz, Müller, Rosch (6/2), Quary (8/2), Herz, Lieser, Peters (2), Nerling (4), Rohr, Karrenbauer (4).

 

MJC: Legenhausen und Lofi – P. Müller (1), Merten (3), Kinzig, Schwiderski (3/1), Zelzer (2), Sattler (1), Falk, Moecke (7/2), Schreiner (1), Krauß, Kuhfeld.

 

09. Oktober 2018

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – HSV Rhein-Nette (Samstag, 19.30 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Die Ruwertal HSG erwartet als Tabellenvierter den Tabellendritten aus Andernach. Die Mannschaft von Trainer Christian Stein muss zuhause beide Punkte gewinnen, um den Anschluss an die Tabellenspitze mit Bitburg und Gösenroth/Laufersweiler halten zu können.

 

Personal: Bis auf die Langzeitverletzten kann der Gastgeber seine derzeit beste Formation aufbieten.

 

Prognose: „Es ist das Topspiel der Liga und wir erhoffen uns hier die entsprechende Zuschauerunterstützung, zumal im Anschluss noch ein kleines Oktoberfest im Vereinsheim stattfindet. Mit einem Sieg hätten wir dann richtig Grund zu feiern. Dafür aber müssen wir die Grundlage in der Abwehr legen, schnell von Angriff auf Abwehr umschalten, da die Gäste eine schnelle erste und zweite Welle sowie einen schnellen Ball im gebundenen Spiel spielen. Es wird ein richtungsweisendes Spiel, nach dem sich nur Sieger weiterhin Richtung Tabellenspitze Hoffnungen machen kann. Der Verlierer landet im Mittelfeld“, weiß HSG Co-Trainer Marc Köhler.

 

TuS Daun - HSG Bad Ems/Bannberscheid (Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: MIt 2:4 Punkten verlief die Anfangsphase für die Gäste aus Bad Ems/Bannberscheid sicher nicht so, wie sich dies die Verantwortlichen vorgestellt hatten. Das es nicht so läuft, hängt sicher mit der Tatsache zusammen, dass die Mannschaft eigentlich selten mit ihrer Bestbesetzung aufläuft. Dauns Trainer Markus Willems beobachtete die Gäste beim Spiel gegen Gösenroth/Laufersweiler und ist sich sicher, dass seine Mannschaft am Samstagabend auf einen hartnäckigen Gegner treffern wird. "Gegen Rhein-Nette und Gösenroth/Laufersweiler kann man verlieren und das hben die Gäste getan. Die Mannschaft ist eine Wundertüte, weil man nie sicher sein kann, wer da aufläuft. Mit den Baldus-Brüdern und Florian Heß im linken Rückraum, sowie dem im eins gegen eins starken Kai Orth verfügt das Team über gefährliche Angreifer", weiß der Dauner Coach.

 

Personal: Melvin Wheaton fällt noch mindestens drei Wochen aufgrund seines Auslandsaufenthaltes aus. Damit fehlen den Gastgebern die einfachen Tore aus dem Rückraum.

 

Prognose: "Wir müssen geduldig spielen, auf die Nahtstellen gehen. Wir sind noch im Soll, dürften aber mit einem Heimsieg gelassener den kommenden Aufgaben entgegen sehen. Zuhause haben wir bislang gut gespielt und das soll auch am Samstag so sein. Rufen wir eine ähnliche Leistung ab, haben wir eine Siegchance", ahnt Willems.

 

TS Bendorf – TV Bitburg (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Vom Papier her eine klare Sache für den Tabellenführer raus der Eifel, der in Bendorf auf einen Gegner trifft, der sich im letzten Saisonspiel dem Aufsteiger aus Römerwall geschlagen geben musste und bereits jetzt Gefahr läuft, ans Tabellenende „durgespült“ zu werden.

 

Personal: bis auf Jan Kaufmann können die Eifelaner ihre Bestbesetzung aufs Feld schicken.

 

Prognose: „Es ist wieder ein Spiel ohne Harz, auf das wir uns in dieser Woche vorbereiten. Im Pokal hat das gegen Römerwall schon gut geklappt. Dennoch muss gerade in solchen Spielen die Konzentration noch höher sein, um Fehler zu vermeiden. Wir versuchen, aus einer gutstehenden Abwehr zu schnellen Toren zu kommen und erst gar nicht so oft ins gebundene Spiel zu müssen. Erneut nehmen wir die Favoritenrolle an und wollen mit einem Sieg gegen die mir unbekannte Bendorfer Mannschaft die Tabellenführung verteidigen“, sagt Bitburgs Trainer Sven Lauer.

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – HSG Eifel (Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Vor heimischer Kulisse hat das Team von Trainer Mirza Cehajic nach der schwachen Vorstellung beim Tabellenführer in Bitburg einiges gutzumachen. Das Spiel haben Trainer und Mannschaft am Montagabend analysiert. Der Aufsteiger und Tabellenletzte aus der Eifel scheint gerade recht zu kommen. Die Mannschaft von Trainer Sigi Garbe, die seit dem Saisonstart mit erheblichen personellen Problemen zu kämpfen hat, dürfte mit einer knappen Niederlage bereits zufrieden sein.

 

Personal: Bei den Gastgebern fehlt Torwart Benny Schug nach seiner OP und Daniel Koch. Auf Seiten der Gäste kehren Jens Lepage und Michael Plano in den Kader zurück, weiterhin fehlen aber fünf Stammspieler.

 

Prognose: „In der spielfreien Zeit haben wir Pause gemacht und ich kenne weder den Gegner noch dessen Trainer. Es ist wie immer bei uns: Stimmt die Einstellung hat die HSG Eifel keine Chance, ansonsten wird es ein enges Spiel wie gegen Römerwall“, sagt Gastgebertrainer Mirza Cehajic.

 

„Wir haben die spielfreie Zeit genutzt, um zu regenerieren und uns auf den Gegner vorzubereiten. Aus einer defensiv eingestellten 6:0 Abwehr wollen wir zu schnellen Toren kommen, reagieren damit auf den Ausfall unserer Rückraumspieler. Der Gastgeber ist klarer Favorit und wir wären mit einem schnellen Spiel und einem guten Ergebnis zufrieden“, meint Gästetrainer Sigi Garbe.

 

SV Urmitz – SG Gösenroth/Laufersweiler (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Eine bittere Niederlage musste das Urmitzer Team im letzten Saisonspiel bei der DJK/MJC Trier einstecken, die hier zu ihren ersten Punkten in der Saison kam. Jetzt trifft die Mannschaft, die im letzten Jahr Vizemeister wurde, vor heimischer Kulisse auf den RPS Ligaabsteiger aus dem Hunsrück, der sich keinen weiteren Punktverlust im Kampf um den Titel leisten darf. „Sicherlich hat Urmitz durch den Verlust von Majewski im Rückraum an Qualität verloren, verfügt aber über eine eingespielte Mannschaft“, weiß SG Coach Jochen Tatsch.

 

Personal: Der SG Coach kann wieder auf Flo Saam und Colin Reuter zurückgreifen und hat damit mehr Alternativen im Rückraum.

 

Prognose: „Urmitz stellt die Mannschaft mit den stärksten Aussenspielern der Liga, die sehr treffsicher sind und gegen wir uns etwas einfallen lassen. Zudem steht mit Kreisläufer David Mohrs ein starker Kreisläufer im Team. Das wird ein hartes Stück Arbeit und wir werden uns gewaltig strecken müssen, um beide Punkte aus Urmitz zu entführen. Die Gastgeber sind mit der Ruwertal HSG vergleichbar, sind aber nicht so abwehrstark“, schätzt Tatsch.

 

HSC Schweich – DJK/MJC Trier (Sonntag, 17 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: Die Mannschaft von Trainer Andreas Rosch belegt derzeit den drittletzten, die Gäste den zweitletzten Tabellenplatz. Für beide Mannschaften ist dies ein richtungsweisendes Spiel, zumal bis zu drei Mannschaften in dieser Saison absteigen können. Der Verlierer der Begegnung steht im Saisonverlauf bereits unter Druck.

 

Personal: „Aktuell gehen wir davon aus das wir alle Mann an Bord haben“, sagen unsiono Schweichs Trainer Andreas Rosch und Gästetrainer Jarek Glinka.

 

 Prognose: „Ich erwarte ein spannendes und hart umkämpftes Derby. Die MJC kann einen sehr schnellen Handball spielen und auch in der Breite sind sie in dieser Saison sehr stark besetzt. Wir werden uns, vor allem in der Abwehr, erheblich steigern müssen, um diese wichtigen Punkte in Schweich zu behalten. Ich weiß, dass meine Mannschaft das kann und somit gehe ich auch optimistisch in dieses Spiel, wo ich aktuell keinen Favoriten sehe. Der Heimvorteil spricht sicherlich für uns und es wäre natürlich der perfekte Zeitpunkt um die ersten beiden Heimpunkte in dieser Saison zu verbuchen“, meint der Schweicher Coach.

 

Auch in der Vorhersage zum Spiel liegen die Trainer nicht weit auseinander: „Schweich ist sicher aufgrund des Heimvorteils der Favorit. Es ist immer schwer in der Schweicher Halle zu spielen. Die Jungs sind heiß auf Schweich, gegen die man letzte Saison zweimal Unentschieden gespielt hat. Es wird ein interessantes Spiel! Meine Mannschaft hat ihre Form im letzten Spiel gezeigt und kommt jetzt langsam in Form. Es wird sicher nicht einfach, doch meine Jungs geben nie auf und werden alles geben“, verspricht Glinka.

 

 

30. September 2018

 

TV Bitburg – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch 35:22 (20:10)

 

Die Hunsrück HSG verspielt in der ersten Hälfte ein besseres Ergebnis beim Meisterschaftsfavoriten in Bitburg! Der Gastgeber bleibt auch im fünften Saisonspiel ohne Punktverlust und verteidigt souverän die Tabellenspitze! Zwei schwächere Phase nutzt der erfahrene Gastgeber, um das Spiel im ersten Spielabschnitt zu entscheiden.

 

In den Anfangsminuten bekam die Bitburger Abwehr den auffälligsten Gästeangreifer Yannick Stürmer nicht in den Griff, der mit seinen drei Treffern dafür sorgte, dass die Hunsrücker bis zum 4:5 in der 7. Minute in Führung lagen. Doch mit einem 7:0 Lauf bis zur 17. Minute sorgten die Gastgeber dann wieder für klare Verhältnisse, führten 11:5 und beim 11:6 versuchte Gästetrainer Mirza Cehajic noch einmal die Gäste besser auf das Angriffsspiel der Eifelaner einzustellen, doch die  bauten jetzt nach dem 13:9 in der 20. Minute ihre Führung zur Pause mit einem weiteren Lauf (7:1) auf 20:10 aus. Die Begegnung war zu diesem Zeitpunkt entschieden!

 

„In den ersten fünf Minuten war unsere Abwehr nicht auf dem Platz und so kamen die Gäste zu ihren Toren. Danach haben wir deutlich draufgepackt, auch davon profitiert, dass die Gäste mit dem siebten Feldspieler agierten und wir hier fünf Mal frei aufs leere Tor werfen konnten. Es war die beste Halbzeit der gesamten Saison, in der hinter einer jetzt gutstehenden Abwehr Torwart Henning Otte half. Im Angriff lief jetzt der Ball und es gelang immer das Anspiel an den besser postierten Mitspieler“, lobte Bitburgs spielender Trainer Florian Enders. 

 

Über 23:13 in der 40. Minute verteidigte der Meisterschaftsfavorit aus der Eifel jetzt seine 10 Tore Führung und zog über 32:19 in der 53. Minute einem ungefährdeten 35:22 Erfolg entgegen! Beim TV Bitburg gab Pascal Wolff nach seiner langen Verletzungspause sein Debut und half dem Team aufgrund der vielen fehlenden Stammspieler aus!

 

„Auch im zweiten Spielabschnitt haben wir weiter Gas gegeben und den ungefährdeten Sieg eingefahren“, freute sich Enders.

 

„Dieses Spiel haben wir bereits am Freitag im Abschlusstraining verloren, indem ich über weite Strecken nur vier Feldspieler und zwei Torhüter hatte. Wir haben in Bitburg eine Handball-Lehrstunde erhalten, spielerisch und vom Engagement her. Jetzt müsste allen meinen Spielern klar sein, dass die RPS Oberliga für uns meilenweit weg ist. Meine Jungs haben ängstlich gespielt und ich habe früh gesehen, dass wir uns gegen die offensive 3:2:1 Deckung der Gastgeber  schwertun, wollte dann mit dem siebten Feldspieler die Gastgeber in eine defensivere Deckungsvariante drängen. Doch wir haben den Gastgebern die Bälle in die Hand gespielt. Einige Spieler sind einfach nicht mit dem Kopf dabei, haben einfach nicht dagegengehalten. Das Engagement war gleich Null! Angst bestimmt unser Spiel! Ausnehmen von der Kritik will ich lediglich Felix Luth im Tor, der einige schöne Paraden zeigen konnte und Nachwuchsspieler Lukas Ihmer. Eine starke Leistung bot das Schierigespann Horst Häring und Volker Knopp“, resümierte Gästetrainer Mirza Cehajic.

 

TVB: K. Wolff und Otte (1) – Hertz (7/2), Straub (4), Steinbach (2), Stelmach (5), Enders (3), Kaufmann (5), Lauer (4), P. Wolff (3), Nelles (1)

 

HSG: Everding, Luth und Schug – Stroeher, Albert, Ihmer (2/2), B. Klei (2), Stürmer (10), Mulliqi, L. Schneider (6), K. Schell (1), C. Klei, M. Schell.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – TuS Daun 32:28 (18:12)

 

Ausgeglichen verlief die Anfangsphase des Spiels. Über 3:3 setzte sich der Gastgeber dann mit vier Treffern in Folge auf 7:3 in der 12. Minute ab, folgerichtig nahm Gästetrainer Markus Willems die Auszeit! Bis 9:4 gelang die deutliche Gastgeberführung doch nach drei Treffern in Folge zum 9:7 durch Luca Willems drohte das Spiel für die Hunsrücker zu kippen. Bis 12:9 in der 22. Minute blieben die Eifelaner in Schlagdistanz, doch dann setzte sich das Team von Trainer Jochen Tatsch auf 15:10 und 18:12 zur Pause ab. Wer zur Pause dachte, die Begegnung sei früh entschieden, sah sich getäuscht! Daun hielt den Abstand bis 20:16 in der 37. Minute und hielt das Spiel bis 29:24 in der 53. Minute offen. Die Auszeit von Tatsch sorgte dann für die Entscheidung beim 32:25 in der 57. Minute.

 

„Wir hatten eine dünne Spielerdecke und leider hat uns die zweite Mannschaft im Stich gelassen. So konnten wir nur zwei Auswechselspieler aufbieten und das Gros des Teams musste durchspielen und das machte sich bemerkbar. Ich hatte heute das Gefühl, dass meine Spieler nur das getan haben, was sie mussten und beim Gast früh der Glaube an die Überraschung fehlte. Insgesamt boten wir eine schwache Abwehr, 28 Gegentore sind entschieden zu viel.  Hier fehlte die Abstimmung, die nicht da sein kann, wenn man nicht zusammen trainiert. Hätte Daun mehr an sich geglaubt, wäre ich mir nicht sicher gewesen, ob meine Jungs den Schalter noch einmal umgelegt hätten“, gab SG Coach Jochen Tatsch zu.

 

„Schade, da war mehr drin! Den ersatzgeschwächt angetretenen Gastgeber hätten wir durchaus in die Bredouille bringen können. Ergebnis und Spielverlauf waren zwar klar, doch wir unser Spiel nicht auf die Platte gebracht. Vor dem Spiel habe ich den Jungs klar gemacht, dass wir lange dranbleiben müssen und das haben wir gleich zu Beginn verpasst. Die Schlüsselszene war für mich nach unserer 2:3 Führung, als wir den Gastgebern den Lauf gestatteten, als wir zwei Siebenmeter durch Janis, der nicht fit war, vergaben und uns noch technische Fehler leisteten. Diesem Vorsprung der Gäste liefen wir dann das gesamte Spiel hinterher. Gegen Ende der ersten Halbzeit war meinen Jungs anzumerken, dass sie den Glauben nicht mehr hatten. Sicher war es auch mein Fehler, die Abwehr im ersten Spielabschnitt zu offensiv eingestellt zu haben. In der Pause haben wir uns dann vorgenommen, das Ergebnis zu korrigieren und das ist uns auch gelungen. Über die gesamte Spielzeit wurden wir aber immer wieder durch die Gegenstoßtreffer der Gastgeber bestraft. Unsere 6:0 Deckung und die Tatsache, dass Luca jetzt im Rückraum für mehr Druck auf die Nahtstellen sorgte, war dann mitentscheidend, dass wir uns bis auf 20:16 herankämpften. Hätte Pat Brümmer zu diesem Zeitpunkt den Siebenmeter verwertet, wäre unsere Chance wieder da gewesen. Die Mannschaft hat nach dem Wechsel Charakter gezeigt und ein achtbares Ergebnis erzielt“, fand Dauns Trainer Markus Willems.

 

SG: J. Schneider und M. Scherschlicht - D. Scherschlicht (2), L. Schneider (2), Faust (3), Röhrig (5), Nicolae (4), C. Saam, Conrath (2), Löwen (14/2)

 

TuS: Rode und Lindner – Eich (2), Tran (2), L. Willems (8), Otto, J. Willems (2), Brümmer (8/4), Bergheim, Präder (2), Mayer, Wheaton (4), Illigen.

 

HSG Eifel – HSC Schweich 23:29 (12:16)

 

Für beide Teams ging es um viel! Der Aufsteiger aus der Eifel musste vor heimischer Kulisse endlich punkten, war ebenso wie der ersatzgeschwächte Gast aus Schweich eigentlich zum Siegen „verdammt“. Beide Teams lieferten sich ein Kopf an Kopf Rennen in der ersten Hälfte, die bis zum 12:13 in der 26. Minute völlig offen war. Dann spielte der Gast seine Erfahrung aus und baute den Vorsprung auf 12:16 zur Pause aus.  „In der ersten Halbzeit war es ein Spiel auf Augenhöhe. Schweich führte zwar am Anfang ständig aber wir hatten immer eine Antwort parat. Vor allem der frühe Wechsel im Tor brachte mehr Sicherheit in die Abwehr. Der glänzend aufgelegte Niklas Hoffmann hielt wichtige Bälle und so konnten wir in der 21 Minute den Ausgleich zum 10:10 erzielen. Leider gelang es uns nicht die Euphorie mitzunehmen. Drei kleine individuelle Fehler und eine unglückliche Zeitstrafe brachten Schweich auf die Siegerstraße. Hier sehe ich den Knackpunkt im Spiel. Hätten wir hier weiter konzentriert und ruhig gespielt, hätten wir das Spiel drehen können“, glaubte HSG Coach Sigi Garbe.

 

Auch nach dem Wechsel ließen sich die Gastgeber nicht abschütteln, blieben bis 18:22 in der 50. Minute dran, doch nach zwei Treffern in Folge der Gäste war die Begegnung beim 18:24 in der 53. Minute entschieden. „In der zweiten Halbzeit kontrollierte Schweich das Spiel, wir blieben zwar auf Schlagdistanz und hatten auch durchaus unsere Möglichkeiten doch es fehlte das kleine Quäntchen Glück. Ein ausdrückliches Lob möchte ich an meine beiden Torhüter los werden, die beide heute gezeigt haben, wie wichtig sie beide für uns sind. Auch die kämpferische Einstellung meines Teams hat mir gut gefallen. Leider sind es immer wieder die kleinen individuellen Fehler, die uns zu rückwerfen. Was ich doch schade finde, dass wir in Neuerburg mit der HSG Eifel noch nicht „angekommen“. Es kommen sehr wenig Zuschauer um die Mannschaft zu unterstützen. Schade, eigentlich gerade gegen Schweich hätte ich mit deutlich mehr Zuschauern gerechnet. Jetzt steht bei uns eine Woche Regeneration an und der eine oder andere Verletzte kehrt in den Kader zurück“, verrät Garbe.

 

„Wir waren der verdiente Sieger in einem Spiel, welches nur ganz selten Rheinlandliganiveau hatte. Beiden Mannschaften war die Verunsicherung nach dem schlechten Saisonstart anzumerken. Wir waren eigentlich gut auf den Gegner, der natürlich extrem ersatzgeschwächt war, vorbereitet, allerdings konnten wir das, vor allem in der Abwehr einfach nicht umsetzen und so kamen die Gastgeber immer wieder zu einfachen Toren. Im Laufe der ersten Halbzeit fing sich dann meine Mannschaft und der 6:2 Lauf vor der Pause vom 10:10 auf 12:16 sorgte dann bereits in Halbzeit eins für eine Vorentscheidung. Wir waren dann auch endlich mal von allen Positionen torgefährlich und so konnten wir das Spiel auch in der gesamten zweiten Hälfte bestimmen ohne allerdings wirklich zu überzeugen. Am Ende stehen zwei Punkte auf unserer Habenseite und das ist das einzige was in der aktuellen Sitaution zählt. Wir sind als Mannschaft aufgetreten und nun hofe ich, dass uns dieser Auswärtssieg Rückenwind für die kommenden, schweren Aufgaben gibt,“ hofft Schweichs Trainer Andreas Rosch.

 

HSG: Schmitz und Hoffmann – Jahnke (6), Neuerburg (6), Ludes (3/3), Neisius (3), Becker, Kruft Lemmen (3), Schaperdoth, Leppin, Morgens (2/1), Krönert.

 

HSC: Reich und Schmidt – Quary (1), Kratz, Müller, Rosch (9/3), Herz (5), Lieser, Peters (2), Nerling (5), Rohr (4/2), Karrenbauer (3).

 

DJK/MJC Trier – SV Urmitz 27:23 (13:14)

 

Aufatmen bei den Trierern! Das Team von Trainer Jarek Glinka fährt ersatzgeschwächt mit dem Sieg über Urmitz die ersten Punkte der Saison ein! Von Beginn an war den Trierern der unbedingte Siegeswillen anzumerken und so startete das Glinka Team gut in die Begegnung, führte 9:5 und zwang so die Gäste in der 15. Minute zur Auszeit. Diese Auszeit läutete die Wende ein, die beim 10:10 in der 24. Minute erfolgreich schien. Bis zur Pause gelang den Gästen die knappe Halbzeitführung (13:14). Dir richtigen Worte schien Glinka dann in der Pause gefunden zu haben, seine Mannschaft legte vier Treffer in Folge vor und ging 17:14 bis zur 27. Minute in Führung. Beim 17:16 nahm Glinka in der 39. Minute die Auszeit und die brachte seine Mannschaft wieder in die Spur. Über 19:16 gelang bis zur 41. Minute die drei Tore Führung, die dann bis 22:17 in der 51. Minute ausgebaut wurde, die Begegnung war entschieden!

 

„Ich bin stolz auf die Jungs. Diese Mannschaft hat etwas. Bislang war das reine Kopfsache und nach der Besprechung haben die Spieler verstanden, was ich von ihnen will. Leider fehlten uns an diesem Abend sieben Spieler, doch die kleine Truppe hat gezeigt, welches Potential in ihr steckt. Urmitz kam mit vielen Fans und war sich zu sicher, dass sie das Spiel gewinnen würden. Ich denke, dass meine Mannschaft jetzt endlich verstanden hat, wie sie spielen muss. Alle haben heute eine super Leistung gezeigt und damit können wir jedes Team der Liga schlagen“, glaubt MJC Coach Jarek Glinka.

 

Lofi und Legenhausen – P. Müller (7/1), Kinzig, Schwiderski (4/1), Zelzer (3), Moecke (1), Schreiner (8), Merten (4).

 

25. September 2018

 

TV Bitburg – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch

(Samstag, 18 Uhr, Edith-Stein Hauptschule)

 

Ausgangslage: Vom Papier her das Spitzenspiel der Liga. Die bislang verlustpunktfreie Bitburger Mannschaft erwartet die bisher ungeschlagenen Gäste aus Irmenach/Kleinich/Horbruch, die sich aber gegen den Aufsteiger aus Römerwall am letzten Wochenende schwertaten. „Die Favoritenrolle ist klar bei den Gastgebern, die über die wesentlich größere Erfahrung verfügen“, glaubt Gästetrainer Mirza Cehajic.

 

Personal: Auf Gastgeberseite fehlen Torwart Dennis Schwert, Alex Sonnen und Trainer Sven Lauer aus privaten Gründen, aus beruflichen Gründen fehlt Patrick Engel und verletzt ist weiterhin Martin Guldenkirch. Das Coaching der Eifelaner, die Torhüter Kevin Wolff aus der zweiten Mannschaft sowie einige Spieler aus dem Verbandsligateam nachziehen werden, übernimmt Sven Hagemann. Auf Gästeseite wird Daniel Koch nicht spielen. Er wartet noch zur Klärung seiner Verletzung auf einen MRT Termin. Dazu wird Torhüter Benny Schug aufgrund einer OP fehlen. Im Tor wird Felix Luth aus der Jugend aushelfen.

 

Prognose: „Die Gäste sind noch ohne Niederlage und wir werden sie auf keinen Fall unterschätzen. Wichtig wird sein, dass wir die Emotionen und den entsprechenden Kampfgeist von Anfang an auf die Platte bringen und aus einer sicheren Abwehr zu schnellen Toren kommen“, erklärt TVB Coach Sven Lauer. Bei den Gästen baut Trainer Mirza Cehajic auf den Einsatz von Rückraumspieler Yannick Stürmer, dazu sollen Spieler des spielfreien Verbandsligateams nachrücken.

„Zusammen mit der SG Gösentroth/Laufersweiler spielt Bitburg um die Meisterschaft. Wir sehen uns eher mit Urmitz, Mertesdorf/Ruwertal im Kampf um die Plätze dahinter. Die Favoritenrolle liegt klar bei den Eifelaner, die zuletzt den RPS Oberligisten Kastellaun/Simmern aus dem Pokal geworfen haben. Dort hat Matthias Hertz seine Stärke unter Beweis gestellt. Er ist für mich der stärkste Rückraumspieler der Liga und Bitburg hat mit Florian Enders und Chris Stelmach einen sehr starken Rückraum. Wir fahren ohne Druck in die Eifel und wollen sehen wie lange wir mithalten können“ sagt der Gästetrainer.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – TuS Daun (Samstag, 19.30 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Während sich die Gastgeber mit Bitburg ein Kopf an Kopf Rennen um die Meisterschaft liefern sollten, dürfte das Saisonziel Klassenerhalt für die Mannschaft von Trainer Markus Willems weiterhin das erklärte Ziel sein. Mit 4:2 Punkten gelang den Eifalnern ein guter Einstand in die Meisterschaft und so hat das Team im Hunsrück nichts zu verlieren.

 

Personal: Die SG muss auf Stefan Hermann verzichten und der wird bei der 3:2:1 Deckung vorne vermisst werden. Für Colin Reuter kommt das Spiel noch zu früh. Bei den Gästen hofft man auf den Einsatz des am Fuß verletzten Bassi Präder.

 

Prognose: „Gegen Bad Ems habe ich mir den Gegner angeschaut und haben eine starke Mannschaft mit einer guten Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern gesehen. Mit Heinrich Löwen stellt das Team einen überragenden Rückraumshooter und Florin Nicolae bringt die Erfahrung ins Team. Ansonsten spielt das junge, athletische Team über 60 Minuten Tempohandball und hält den Druck hoch. Hier müssen wir sehen, ob unsere Kräfte reichen werden. Sollten wir lange dranbleiben können, sehe ich schon eine Außenseiter Chance für uns“, meint Dauns Trainer Markus Willems, der sich davon überrascht zeigt, dass die SG im Spiel gegen die Ruwertal HSG am Ende noch einen Vorsprung verspielte: „Das ist eigentlich für diese Mannschaft nicht typisch“.

 

SG Coach Jochen Tatsche erwidert: „Wenn ich am Ende personelle Alternativen gehabt hätte, dann hätten wir das Spiel auch über die Zeit gebracht. Ansonsten passt die Einschätzung von Markus zu diesem Spiel, das für uns extrem gefährlich werden wird. Ich werde die Jungs darauf besonders einstellen. Gegen eine vermeintlich schwächere Mannschaft, die uns keinesfalls die Punkte schenken wird, müssen wir unser Spiel durchziehen, hohes Tempo gehen und den Druck auf der Abwehr halten. Daun wird bei uns alles reinhauen, dafür kenne ich einige Spieler noch aus meiner eigenen Zeit zu gut“, ahnt Tatsch.

 

DJK MJC Trier – SV Urmitz (Samstag, 19.30 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Mit 5:3 Punkten ist der SV Urmitz in die Saison gestartet und steht derzeit im gesicherten Mittelfeld. Für die Gastgeber aus Trier gilt es jetzt vor heimischer Kulisse, nicht nur ein gutes Spiel zu machen, sondern endlich die ersten Punkte einzufahren. „Es muss sich jetzt was tun“, findet Trainer Jarek Glinka.

 

Personal: Die Trierer treten in Bestbesetzung an.

 

Prognose: „Da wir noch ohne Punkt sind, rechne ich auch damit, dass uns die Gastgeber vielleicht unterschätzen. Die Jungs sind nach dem schwachen Saisonstart richtig sauer und wissen, wo die Fehler liegen. Wir wollen das Beste aus der Situation machen und ich hoffe, dass sich die Jungs ein anderes Gesicht als zuletzt zeigen. Wir haben bisher ein schweres Auftaktprogramm gehabt, holen wir die Punkte gegen Mertesdorf/Ruwertal, haben wir einen anderen Rhythmus. Jetzt gilt es den Kopf nach oben zu nehmen und ich bin optimistisch, dass die Jungs am Samstagabend Charakter zeigen“, glaubt MJC Coach Jarek Glinka.

 

HSG Eifel -HSC Schweich

(Samstag, 19.30 Uhr, Grund- und Realschule Neuerburg)

 

Ausgangslage: Beide Mannschaften konnten im bisherigen Saisonverlauf noch keine Punkte einfahren. Während Schweich am letzten Wochenende über weite Phasen des Spiels eine ordentliche Leistung gegen den Favoriten aus Bitburg zeigte, mussten die Gastgeber ihr Spiel in Urmitz aus Personalmangel absagen.

Personal: Weiterhin muss HSG Trainer Sigi Garbe auf wichtige Spieler verzichten: „So fallen weiterhin Jens Lepage, Michael Plano, Ruslan Podriezov und Marc Schmitt aus. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Lukas Kraft. „Bis auf Basti Collet hoffe ich auf Bestbesetzung. Fragezeichen stehen verletzungsbedingt noch bei Dirk Schmidt und Johannes Rosch, wobei ich aktuell davon ausgehen das zumindest einer der beiden bis Samstag fit wird“, hofft HSC Coach Andreas Rosch.

Prognose: „Ich habe Schweich gegen Bitburg gesehen und war eigentlich überrascht, welche Lösungsvarianten der HSC gegen die verschiedenen Deckungsformationen der Eifelaner hatte. Wenn die Mannschaft konditionell und personell besser aufgestellt gewesen wäre, hätte ich hier schon ein engeres Spiel gesehen. Besonders überzeugt hat mich die Schweicher Torhüterleistung und da beginnt mein Problem! Noch immer fallen mir die Distanzschützen verletzungsbedingt aus. Bei uns ist der Heimvorteil und das Spiel ohne Ball sicher ein Plus. Für uns sind die ersten Minuten sehr wichtig, in denen wir ganz ruhig und besonnen agieren müssen. Bleiben wir 45 Minuten an Schweich dran, haben wir gegen Spielende die Außenseiter Chance“, glaubt HSG Coach Sigi Garbe

 

„Beide Mannschaften sind verunsichert und so werden vor allem die ersten Minuten in Neuerburg sehr wichtig sein. Wir werden uns konzentriert auf das Spiel und den Umstand, dass wir in der Eifel ohne Harz auskommen müssen vorbereiten. Wenn wir nicht frühzeitig den Anschluss an das Tabellenmittelfeld verlieren möchten müssen wir am Samstag punkten. So richtig gut kenne ich die Gastgebermannschaft nicht, auch wenn wir vor Saisonbeginn bereits ein Trainingsspiel gegeneinander absolviert haben, wo aber auf beiden Seiten einige Leistungsträger nicht dabei waren. Aus diesem Grund konzentrieren wir uns auf unser eigenes Spiel und darauf die Fehlerquote der vergangenen Spiele zu reduzieren und endlich mal ein Maximum an Einsatz und Leidenschaft in diese 60 Minuten zu investieren. Dann sehe ich gute Siegchancen in einem Duell in dem ich, auch aufgrund des Heimvorteiles für die Gastgeber, keinen wirklichen Favoriten sehe“, erklärt der Gästetrainer.

 

 

23. September 2018

 

HSC Schweich – TV Bitburg 19:31 (11:17)

 

Den erwarteten Sieg fuhr die Mannschaft von Trainer Sven Lauer in Schweich ein. Unter der guten Leitung des „Rheingespanns“ Christian Schmitt/Christian Weiß verlief die Begegnung bis zum 8:10 in der 22. Minute ausgeglichen.

 

„Wir haben einfach zu viele freie Chancen nicht genutzt“, klagte TVB Coach Sven Lauer, dessen Team sich dann aber fing und auf 8:13 wegzog. „Bis zur Pause war es dann die leichte Vorentscheidung“, meinte Schweichs Trainer Johannes Rosch.

 

„Wir haben uns in der Halbzeit vorgenommen, konzentrierter unsere Chancen zu verarbeiten und dort weiterzumachen wo wir am Ende der ersten Hälfte aufgehört hatten“, erklärte Lauer, doch einige schwache Minuten ließen die Schweicher vom 13:23 auf 17:23 in der 44. Minute herankommen. Bis zum 19:25 in der 54. Minute gestalteten die Gastgeber das Spiel dann wieder ausgeglichen, warfen dann aber alles über Bord.

 

„Es war eine Katastrophe, was wir in den letzten Minuten gespielt haben. Bitburg bestrafte uns mit sechs Treffern in Folge zum klaren 19:31 Endstand. Hani Rosch war im Rückraum heute bei uns der Alleinunterhalter, ansonsten fehlte die Gefährlichkeit aus der Distanz. Fabian Reich hat aus meiner Sicht das Torhüterduell klar gewonnen“, fand Schweichs Trainer Rosch. „Das Torhüterduell sehe ich eher auf Augenhöhe! Henning Otte hielt in der wichtigen Phase 9 Bälle. Mit der Derbyleistung können wir bis auf die 5 Minuten der zweiten Hälfte zufrieden sein“, fand TVB Coach Sven Lauer.

 

Reich – Kratz, Müller, Quary, Rosch (4/1), Herz (2), Lieser (1), Peters (2), Nerling (4), Fuchs, Rohr (2), Karrenbauer (4)

 

TVB: Schwerdt und Otte – Engel (4), Hertz (9/4), Straub, Steinbach (4), Enders (4), Sonnen (4), Kaufmann (1), Lauer (4), Nelles (1)

 

TuS Daun – DJK/MJC Trier 34:21 (14:7)

 

Einen unerwartet klaren Erfolg fährt das Team von Trainer Markus Willems gegen die Trierer MJC ein, die auch im vierten Saisonspiel unter Trainer Jarek Glinka ohne Punktgewinn bleibt! Die Vorzeichen zu diesem Spiel waren am Freitag bei den Eifelanern noch mehr als ungünstig, denn Bassi Präder knickte am Ende des Trainings um, zog sich eine Fußverletzung zu, die noch im Krankenhaus untersucht werden musste. Zudem fehlten der erkältete Janis Willems und der an einer Knieentzündung laborierende Luca Willems. „Am Samstag kam dann von allen drei die Entwarnung, sie konnten auflaufen und bereits beim Warmmachen war erkennbar, dass ein Ruck durch die gesamte Mannschaft ging. Den Ausfall der drei Leistungsträger hätten wir nicht kompensieren können, doch ihr Mitwirken war dann spielentscheidend," erklärte  Willems.

 

Seine Mannschaft rief von Beginn an eine starke geschlossene Mannschaftsleistung ab, bei der die Abwehr den Grundstein zum Erfolg legte. Allen voran Luca Willems, der in der offensiven 3:2:1 Deckung auf der vorgezogenen Position MJC Spieler Yannick Moecke ausschaltete und die Abwehr im Zentrum mit Bassi Präder, Julian Keitsch und Daniel Eich sowie dem im Tor stehenden Maurice Rode (18 gehaltene Bälle) Garant für den klaren Sieg war. Im Angriff setzte die Mannschaft die Vorgaben um, spielte geduldig ihre Chancen heraus und so war die Begegnung r bereits zur Pause beim 14:7 entschieden!

 

Über 4:1 in der 6. Minute bis 8:4 in der 18. Minute bestimmten die Abwehrreihen das Geschehen. MJC Trainer Glinka nahm die Auszeit, doch seine Mannschaft fand keine Mittel gegen die gutstehende Dauner Deckung, kam lediglich zu sieben Treffern in der ersten Hälfte, die über 12:6 bis zum 14:7 klar von den Eifelanern bestimmt wurde. Kurzzeitig ließen sich die Gastgeber nach der von Gästetrainer Jarek Glinka gegen Bassi Präder und Janis Willems angeordnete Manndeckung aus dem Rhythmus bringen.

 

Nach dem Wechsel setzte Willems Luca Willems und Patrick Brümmer im Rückraum ein, die hier ihren Platz nutzten. Zudem machten die Dauner Aussenspieler Thin Hoang Tran (7 Treffer) und Daniel Eich (5 Treffer) ein gutes Spiel, das spätestens beim 20:10 in der 39. Minute nur noch die Frage nach der Höhe des Dauner Sieges unbeantwortet ließ. Über 28:17 in der 51. Minute zog der TuS dem ungefährdeten Sieg entgegen.

 

„Am Ende war der Sieg auch in dieser Höhe verdient“, freute sich der TuS Coach.

 

MJC Coach Jarek Glinka fasst das Ergebnis unter dem Motto zusammen: „Ohne Harz letzter Platz!“ Für den Trierer Trainer bleibt es eine Kopfsache, dass seine Jungs bei Spielen ohne Harz derart schwach auftreten. „Klarste Chancen haben wir nicht genutzt, den Ball weit am Tor vorbeigeworfen. Ich frage mich, wie die Mannschaft das im letzten Jahr kompensiert hat. Offensichtlich sind die personellen Verluste gegenüber der letzten Saison nicht so einfach zu kompensieren. Ich stecke aber den Kopf nicht in den Sand, schaue nach vorne und habe den Jungs gesagt, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben. Am Dienstag werden wir das Spiel anhand des Videos analysieren und werden dann einen geraden Weg gehen. Die Jungs müssen beweisen, dass sie mit Lust an die Aufgaben herangehen. Langsam wird es Zeit, dass wir punkten“, weiß Glinka.

 

TuS: Lindner und Rode - Eich (5), Tran (7), Keitsch, L. Willems (2), Otto, J. Willems (7/5), Brümmer (5), Präder (4), Mayer (1), Wheaton (3), Rahn

 

MJC: Lofi, Buttlar und Legenhausen – P. Müller (8/2), Merten (3), Kuhfeld (3), Schwiderski (3), Sattler, Moecke (3), M. Müller, Schreiner, Krauß

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – SG Gösenroth/Laufersweiler 34:34 (15:17)

 

Beim Spitzenspiel in der Ruwertalhalle stand am Ende ein gerechtes Remis an der Anzeigetafel! Das Team von Gastgebertrainer Christan Stein und der Gast aus dem Hunsrück lieferten sich ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem die Gastgeber beim 6:3 in der 8. Minute die bessere Anfangsphase erwischten. Doch beim 8:9 in der 15. Minute legten die Gäste vor, bauten ihren Vorsprung auf 8:12 in der 20. Minute aus. Tor um Tor kam der Gastgeber wieder heran, glich beim 14:14 in der 28. Minute aus, doch die Gäste legten bis zur Pause auf 15:17 vor.

 

Nach dem Wechsel baute die SG ihre Führung auf 16:20 bis zur 33. Minute aus, den Gastgebern gelang es lediglich immer wieder auf ein Tor heranzukommen. Über 25:26 in der 46. Minute bis 30:31 in der 55. Minute hatte das Team von Gästetrainer Jochen Tatsch die Nase vorne. Doch Markus Wenzel glich beim 31:31 in der 56. Minute erstmals aus. Doch die Gäste legten weiter einen Treffer vor, führten 33:34 durch Jona Conrath in der 59. Minute, doch die Gastgeber glichen eine Minute vor dem Abpfiff durch Andi Schröder wieder aus. Die Auszeit der Gäste, 20 Sekunden vor dem Ende reichte nicht mehr, um das Spiel zu gewinnen.

 

„Ein gutes Spiel von beiden Seiten, in dem die Gäste den erwartet schnellen Handball spielten, wir aber dagegenhielten. Unsere Abwehr funktionierte wesentlich besser als noch in der Vorwoche gegen die MJC! Doch die SG fand immer wieder gute Lösungen und wir bekamen Gästeangreifer Heinrich Löwen nie richtig in den Griff. Andi Schröder war es, der nicht nur die Lücken für seine Mitspieler riss, sondern selbst torgefährlich war. Im Tor wehrte Daniel Roth nach dem Wechsel, als wir deutlicher zurücklagen wichtige Bälle ab und hielt uns so im Spiel. Unser Kampfgeist pur wurde am Ende belohnt. Ein gerechtes Remis für beide Teams“, fand HSG Coach Christian Stein.

 

„Wir erwartet traten die Ruwertaler in heimischer Halle in Bestbesetzung an! In beiden Hälften konnten wir vorlegen, haben es aber nach dem Wechsel bei der deutlichen 16:20 Führung versäumt, den Sack zuzumachen. Individuelle Fehler und einige Fehlwürfe trugen dann dazu bei, dass die Gastgeber wieder ins Spiel fanden. Entscheidend sicher auch die Tatsache, dass bei den Gastgebern die Torwartleistung nach dem Wechsel stimmte, bei uns leider nicht mehr! Ein absolut gerechtes Remis in einem Spiel, dass keinen Sieger verdient hatte. Im Rückraum fehlten uns an diesem Tage die Alternativen und das Spiel hätte nicht mehr länger dauern dürfen. Jona Conrath zeigte ein starkes Spiel, spielte eine gute Deckung und nahm in fast komplett aus dem Spiel. Erst als die Kräfte bei Jona nachließen, kam Michel zu seinen Toren. Es war ein hartes aber faires Spiel“ fand SG Coach Jochen Tatsch.

 

HSG: Roth - Köhler, C. Schröder (4), A. Schröder (8/1), Wenzel (2), Thesen, Backendorf (5), Billen (8/1), Schöler, M. Stein (5), Voß, Simon.

 

SG: Olivier und M. Scherschlicht – D. Scherschlicht (2), Schneider (1), Faust (5), Röhrig, Nicolae (3), Saam, Conrath (7), Löwen (12/4).

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – HSG Römerwall 25:25 (15:9)

 

20 Sekunden vor dem Ende sichert Korab Mulliqi seinem Team den Punktgewinn gegen die HSG Römerwall, verspielte dabei eine sichere Führung nach der ersten Hälfte und stand kurz vor dem Ende vor der ersten Saisonniederlage in heimischer Halle! „Zur Pause haben einige Spieler wohl geglaubt, das Spiel sei gewonnen und nach dem Wechsel nur noch Larifari (Zitat Trainer Mirza Cehajic) gespielt. Viel schlimmer aber ist sicher die Tatsache, dass sich Daniel Koch schwer verletzte und wohl länger ausfallen wird" erklärte der HSG Coach. In der 13. Minute kugelte sich der HSG Spieler die Schulter aus!

 

Das Team von Trainer Mirza Cehajic brauchte lange, um sich auf den Gast einzustellen, zog nach dem 7:7 in der 12. Minute mit fünf Treffern in Folge, dank der Treffer von Korab Mulliqi (zwei in Folge) und Benjamin Klei (drei in Folge) auf 12:7 bis zur 22. Minute davon und zwang den Gast damit zur Auszeit. Doch bis zur Pause verteidigten die Hunsrücker ihre klare Führung und so wurden beim 15:9 die Seiten gewechselt.

 

Doch nach dem Wechsel kamen die Gäste besser aus der Kabine, verkürzten auf 16:14 in der 38. Minute und so nahm Cehajic folgerichtig die Auszeit. Seiner Mannschaft gelang es zwar, den Vorsprung bis 21:20 in der 47. Minute zu verteidigen, doch die Gäste legten erstmals beim 21:22 in der 50. Minute vor, die Begegnung drohte jetzt zu kippen. Der Aufsteiger aus Römerwall legte sogar auf 22:24 vor, doch Leon Schneider per Siebenmeter und Benjamin Klei trafen zum 24:24 Ausgleich. Als Gästespieler Nils Rösner per Siebenmeter scheiterte, schien die Begegnung sich wieder zu drehen, doch Rösner legte knapp zwei Minute vor dem Ende wieder für seine Mannschaft zum 24:25 vor.

 

„Eine ähnlich schwache Vorstellung meiner Mannschaft wie gegen Bendorf. Es fehlten heute vor allem in den Schlußminuten Wechselalternativen. Eigentlich darf der Aufsteiger bei uns keinen Punkt gewinnen, doch die Gäste haben sich den verdient erkämpft. Eine konstant gute Leistung zeigte Benni Klei auf der Außen Position. Doch letztlich haben wir erneut viel zu viele Chancen liegen lassen“, kritisierte der HSG Coach.

 

Everding und Schug - Stroeher, Koch, Ihmer, B. Klei (9), Bach, Mulliqi (8), Schneider (1/1), K. Schell (4), C. Klei (1), M. Schell (2)

 

18. September 2018

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – SG Gösenroth/Laufersweiler

(Samstag, 19.30 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausganslage: Das Spitzenspiel des Wochenendes steigt in der Ruwertalhalle! Die Gastgeber erwarten den RPS Liga Absteiger aus Gösenroth/Laufersweiler, der am vergangenen Wochenende mit dem Sieg über den bisherigen Tabellenführer Rhein-Nette seine Ambitionen für diese Saison unterstrichen hat. Die Ruwertaler taten sich gegen die MJC Trier schwer als geglaubt und Trainer Christian Stein war mit der Abwehrleistung seines Teams nicht zufrieden. Die muss jetzt gegen die schnellen und technisch gut ausgebildeten Gästespieler auf jeden Fall besser werden, wenn die Mannschaft die Punkte im Ruwertal halten will.

 

Personal: auf Ruwertaler Seite wird Peter Zock fehlen, ansonsten hofft Trainer Christian Stein auf seine Bestbesetzung. Bei den Gästen wird Colin Reuter verletzungsbedingt ausfallen.

 

Prognose: „Die Abwehrarbeit muss gegen die schnellen SG Angreifer auf jeden Fall besser werden, hier müssen die Jungs wieder Gas geben! Die Gäste stellen ein starkes Team, haben Erfahrung in der RPS Oberliga gesammelt und deshalb gehe ich von einer knappen Geschichte aus. Im Angriff müssen wir an die Leistung aus dem Spiel der letzten Woche gegen die DJK/MJC Trier anknüpfen, aber unsere Aussen besser ins Spiel mit einbeziehen“, fordert HSG Coach Christian Stein. 

„Im Ruwertal haben wir uns immer enge und umkämpfte Spiele geliefert. Da wartet eine erfahrene Truppe auf uns, die mit Michael Stein und den Schröder-Brüdern ihre gefährlichsten Angreifer hat. Die Mannschaft hat unserer jungen Mannschaft in den letzten Jahren mit ihrer Abwehrhärte den Schneid abgekauft, doch wir haben in der Oberliga genügend Erfahrung gesammelt. Wir wollen über viel Tempo und Bewegung zum Erfolg kommen, aus einer starken Deckung schnell nach vorne spielen“, erklärt SG Coach Jochen Tatsch.

 

TuS Daun – DJK/MJC Trier (Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausganslage: Einig sind sich beide Trainer darüber, dass am Samstagabend in Daun ein richtungsweisendes Spiel steigt. „Für uns stehen nach dieser Begegnung die schwereren Spiele an und es wäre schon gut, mit 4:2 zu starten. Deshalb wollen wir das Heimspiel unbedingt gewinnen“, erklärt Dauns Trainer Markus Willems. Die Trierer sind nach drei verlorenen Spielen zum Auftakt zwar noch nicht unter Zugzwang, da beide Trainer wissen, gegen welche Teams die Trierer bisher verloren haben. „Deshalb lassen wir uns hiervon einfach nicht blenden, da kommt eine spielstarke Mannschaft nach Daun, die wir keinesfalls unterschätzten werden“, erklärt Willems. „Die Welt geht nach dem Start für uns nicht unter. Ich habe dem Verein und den Spielern gesagt, dass es zwei bis drei Monate dauern wird, bis wir da sind, wo wir hinwollen. Wir haben bislang die Favoriten der Liga gespielt und dabei durchwegs achtbare Ergebnisse erzielt. Langsam bauen wir Stein auf Stein auf“, erklärt MJC Coach Jarek Glinka.

 

Personal: auf Dauner Seite ist der Einsatz von Luca Willems noch fraglich, fehlen wird auf jeden Fall Mani Schnupp, die Gäste kommen in Bestbesetzung.

 

Prognose: „Ich erwarte einen hochmotivierten Gast aus Trier, die mit Moecke, Philipp Müller und Kuhfeld einen außergewöhnlichen Rückraum aufbieten, der zwar aus der Distanz nicht ganz so gefährlich ist, dafür aber umso mehr über das Spiel „eins gegen eins“. Dieser Rückraum geht zudem extrem auf die Nahtstellen und da müssen wir höllisch im Deckungsverband aufpassen. Im letzten Jahr hat Luca auf der „eins“ noch das MJC Spiel erheblich stören können, doch ich glaube kaum, dass er am Samstag auflaufen kann. Unser Ziel ist es, die quirligen Angreifer der Trierer in den Griff zu bekommen. Wir freuen uns vor allem auf das Wiedersehen mit unserem ehemaligen Torwart Christian Lofi, der jetzt in Trier spielt. Bringen wir die Leistung aus dem Spiel gegen die HSG Eifel, werden wir verlieren. Bringen wir die Leistung aus dem Spiel gegen Bitburg, gewinnen wir. Wichtig wird sein, dass wir in diesem Spiel weniger Gegenstoßtore fangen. Da bei uns nicht geharzt werden darf, dürfte ein kleiner Vorteil auf unserer Seite liegen“, sagt Dauns Trainer Willems. „Markus macht in Daun seit Jahren sehr gute Arbeit. Meine Jungs sind hochmotiviert für dieses Spiel, doch wir haben noch Probleme im Deckungsverband. Wir sind immer für eine Überraschung gut. Die Jungs wissen, dass es in dieser Saison eine schwere Runde wird. Ich freue mich auf jeden Fall auf Daun, den tollen Verein und das fantastische Publikum.

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – HSG Römerwall

(Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausganslage: Am kommenden Samstag steht mit dem Auswärtsspiel bei der HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch, dem amtierenden Rheinlandliga-Meister, eine der wohl größten Hürden für die erste Herrenmannschaft der HSG Römerwall an. Der Aufsteiger reist als Außenseiter in den Hunsrück und kann somit befreit aufspielen – in der Hoffnung, den Favoriten vielleicht ein wenig ärgern zu können. Mit dem Saisonstart dürfte der Aufsteiger nicht unzufrieden sein: Nach dem guten Auftritt im ersten Saisonspiel, als es auswärts beim Vizemeister SV Urmitz eine knappe Niederlage setzte, bejubelten die HSG Fans den ersten Saisonsieg ihrer Mannschaft gegen den HSC Schweich und kann die HSG nach dem ersten Sieg in der Rheinlandliga un optimistisch und ohne großen Druck die bevorstehenden schweren Aufgaben angehen. „Es kommt ein Top-Aufsteiger, das zeigen schon die Ergebnisse“, sagt Hunsrück Coach Mirza Cehajic.

 

Personal: Auf Gastgeberseite fällt Jannik Stürmer aus beruflichen Gründen aus, dafür kehrt Daniel Koch in die Mannschaft zurück!

 

Prognose: „Nur wenn wir den kämpferischen Einsatz über die gesamte Spielzeit bringen, haben wir eine Chance. Wir wollen diese Aufgabe vor heimischem Publikum gut lösen, werden den Aufsteiger sicher nicht unterschätzen. Mit voller Konzentration gehen wir diese Aufgabe an, die wir auch als Vorbereitung auf das schwere Spiel am folgenden Wochenende in Bitburg sehen“, gesteht Cehajic.

 

HSC Schweich – TV Bitburg (Sonntag, 17 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausganslage: Völlig gegensätzlich sind beide Mannschaften in die Runde gestartet. „Während wir bisher ohne Punktgewinn geblieben sind, konnte der Oberligaabsteiger alle Spiele bisher für sich entscheiden und wird im bisherigen Saisonverlauf seiner Favoritenrolle gerecht. Die bisherigen Spiele haben gezeigt, dass bei uns eigentlich fast alles passen muss, um in dieser Saison zu punkten. Zu groß ist der Substanzverlust (vor allem im Rückraum und in der Abwehr) in den vergangenen Jahren, den wir bis auf wenige Ausnahmen immer wieder mit Spielern aus den eigenen Reihen aufgefangen haben. So haben wir in den letzten vier Jahren in Folge jeweils einen bis zwei Topscorer (u.a. Lukas Hertz, Matthias Hertz, Michael Stein, Christian Stein, Johannes Schmitz, Julian Mangold, um nur einige zu nennen) abgeben müssen. Das wir solche Abgänge nicht auf Dauer aus den eigenen Reihen kompensieren können ist klar und so war mir und der Mannschaft auch klar, dass wir in dieser Saison bereits vom ersten Spieltag an gegen den Abstieg zu kämpfen haben, zumal es wohl auf drei Absteiger zum Saisonende raus läuft. Trotzdem werden wir den Kopf nicht in den Sand stecken und von Spiel zu Spiel schauen was geht und was nicht“, erklärt Schweichs Trainer Andreas Rosch. Das diese Einschätzung von Rosch richtig war, zeigen die drei Auftaktspiele der Gastgeber, die allesamt verloren gingen. Zuletzt blieb die Mannschaft aber auch die Leistung schuldig und so macht sich Rosch schon seine Gedanken. Bitburg dagegen startete wie erwartet, liegt nach drei Spieltagen ohne Punktverlust an der Tabellenspitze und will die weiße Weste am Sonntagnachmittag verteidigen. „In Schweich zu spielen ist für uns immer etwas Besonderes! Egal wie beide Mannschaften gestartet sind, das Derby ist immer interessant“, meint Bitburgs Trainer Sven Lauer.

 

Personal: Dirk Schmidt fällt mit einer Schulterverletzung aus. Ansonsten dürfte der komplette Kader zur Verfügung stehen. Tobi Quary ist bereits frühzeitig von seinem mehrmonatigen Auslands-Trip zurückgekehrt und steigt diese Woche wieder ins Training ein.  Bis auf Martin Guldenkirch treten die Gäste in Bestbesetzung an.

 

Prognose: „Wie schon geschrieben, muss bei uns alles passen um zu punkten. Aber selbst dann wird es gegen die starken Bitburger kaum möglich sein, die ersten Punkte der Saison einzufahren. Aber auch solche Spiele müssen erst mal gespielt werden und die Vergangenheit hat gezeigt, dass wir gerade gegen starke Gegner zuhause in der Lage sind, über uns hinaus zu wachsen. Sollte das der Fall sein und die Gäste nicht ihren besten Tag erwischen, so würden wir natürlich gerne auch zwei unerwartete Punkte einfahren. Wichtig wird sein, mit einem guten Spiel, in dem wir uns vor allem in der Rückwärtsbewegung und in der Deckung steigern müssen, Selbstvertrauen für die kommenden Wochen zu tanken. Dabei müssen wir versuchen den oberligareifen Rückraum der Gäste, bei dem der Ex-HSC'ler Matthias Hertz immer besser in Schwung kommt, einigermaßen in Schach zu halten um nicht ganz chancenlos am Sonntag in Schweich zu sein“, fordert der HSC Coach.  „Für uns ist wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren und unser Spiel zu spielen. Dann sind wir nur schwer zu schlagen. Es muss uns endlich gelingen, über 60 Minuten eine konstant gute Abwehrleistung zu bringen und die Trefferquote erheblich zu verbessern. Die Favoritenrolle nehmen wir auf jeden Fall an“, gesteht Lauer.

 

SV Urmitz – HSG Eifel (Sonntag, 17 Uhr)

 

 Der Aufsteiger versucht seit Beginn der Woche, das Spiel zu verlegen. Die personelle Situation der Eifelaner hat sich so verschärft, dass insgesamt 10 Atteste vorliegen.  Der Bitte um Verlegung hat der SV Urmitz nicht zugestimmt! So wird das Spiel kampflos für den Gastgeber gewertet. 

 

 

15. September 2018

 

HSG Eifel – TuS Daun 24:33 (12:16)

 

Über 300 Zuschauer feierten ihre Mannschaft am Freitagabend in der Turnhalle der Wandalbert-Hauptschule und verabschiedeten das Prümer Team trotz der klaren Niederlage am Ende mit „Standing-ovations“. Und so freute sich HSG Trainer Sigi Garbe: „Danke an unser Publikum, das uns großartig begrüßt und unterstützt hat. Die Zuschauer haben sehen können, mit welchem Aufgebot wir heute antreten mussten“.

 

Nervös startete das Garbe Team und sah sich einer konzentriert ans Werke gehenden Dauner Mannschaft gegenüber, die bis zur 5. Minute auf 0:4 vorlegte, ehe dem gefährlichsten Prümer Angreifer David Morgens der erste Gastgebertreffer gelang. Morgens war es auch, der mit seinen nächsten beiden Treffern auf 3:5 in der 11. Minute verkürzte, sich dann aber eine Rippenprellung zuzog und zunächst nicht mehr eingesetzt werden konnte. So zogen die Gäste auf 6:12 in der 20. Minute davon und führten zur Pause 12:16. „Nach dem 0:4 schlich sich bei unseren Aktionen der Schlendrian ein. Es fehlte der letzte Biß gegen eine sich gut verkaufende Prümer Mannschaft, die das Bestmögliche mit dem Kader ablieferte. Das Spiel hätten wir viel früher entscheiden müssen, haben uns aber immer unvorbereitete oder unkonzentrierte Schüsse genommen und viele Freie vergeben. Dafür hat uns Prüm immer wieder mit seinen Gegenstößen bestraft“, klagte Dauns Trainer Markus Willems.

 

Nach dem Wechsel stellte Daun auf eine 6:0 Abwehr um, doch die Mannschaft ließ sich immer wieder verleiten, zu früh rauszutreten und wurde durch die Einläufer der Gastgeber bestraft. So blieb die Begegnung nach dem Wechsel über 15:17 in der 34. Minute bis 18:20 in der 41. Minute offen. Doch jetzt legten die Gastgeber zu, zwangen die Gastgeber beim 19:25 in der 46. Minute zur Auszeit, doch die Begegnung war jetzt entschieden.

 

„Wir haben das umgesetzt, was wir uns in der Trainingswoche vorgenommen hatten. Ich bin zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft, die am Anfang nervös war. Die Verletzung hat von David Morgens hat uns aus dem Tritt gebracht und die Tatsache, dass kurzfristig auch Benedikt Schabio ausfiel, spielte uns ebenfalls nicht in die Karten. Am Ende hat sich das Team toll geschlagen, die Angriffe lange ausgespielt und wir haben einiges von dem gegen die Dauner 6:0 Abwehr umgesetzt, was wir vorhatten. Daun hat verdient aufgrund der größeren Bank und der besseren Einzelspieler gewonnen. Wichtig war für meine Spieler zu sehen, dass wir dann eine Chance gehabt hätten, wenn wir vollzählig gewesen wären. Damit rechne ich jedoch erst ab November“, klagt Garbe.

 

„Es war ein bescheidenes Spiel, in dem ich nie das Gefühl hatte, dass wir verlieren. Mit unserer Leistung bin ich nicht zufrieden, doch letztlich zählt nur das Ergebnis. Den Gastgeber zu unterschätzen, war nicht aus den Köpfen zu bekommen“, erklärte Dauns Trainer Markus Willems.

 

HSG: Schmitz und Hoffmann – Schmitt, Jahnke (4), Neuerburg (3), Ludes (5/3), Neisius, Becker, Kruft (1), Lemmen (5), Leppin, Schaperdoth, Morgens (6).

 

TuS: Lindner und Rode - Eich (4), Tran, Schnupp (2) Keitsch, Otto (1), J. Willems (14/9), Brümmer (3), Präder (5), Mayer, Wheaton (4), Illigen, Rahn.

 

HSG Römerwall – HSC Schweich 30:24 (16:13)

 

„Mit einer leider auch in dieser Höhe verdienter Niederlage mussten wir die lange Heimfahrt vom Spiel beim Aufsteiger antreten. Die Gastgeber waren uns eigentlich über die gesamte Spieldauer überlegen und so konnten sie einen Start-Ziel-Sieg verbuchen. Meiner Mannschaft war von Beginn an die Verunsicherung nach dem schlechten Saisonstart anzumerken und wir waren in vielen Aktionen in Angriff und Abwehr einfach einen Schritt zu spät bzw. zu langsam“, klagte Schweichs Trainer Andreas Rosch.

 

So legte der Gastgeber über 8:4 bis zur 13. Minute vor, beim 10:6 in der 17. Minute nahm Rosch die erste Auszeit. Seiner Mannschaft gelangen jetzt drei Treffer in Folge und beim 10:9 in der 19. Minute war die Begegnung wieder völlig offen. Die Auszeit der Gastgeber beim 12:12 in der 23. Minute führte dann zur 16:13 Pausenführung des Aufsteigers aus Römerwall.

 

Den Vorsprung verteidigte der Gastgeber, baute ihn sogar auf 27:21 bis zur 52. Minute und zwang so die Gäste zur nächsten Auszeit. Doch diesen Vorsprung ließen sich die HSG Spieler jetzt nicht mehr nehmen.

 

„Viele Sachen, die wir uns vorgenommen haben, konnten wir nicht umsetzen und so konnten wir vor allem dem schnellen Umschaltspiel der Gastgeber wenig entgegensetzen. Kämpferisch kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, aber es war über weite Strecken keine rheinlandligataugliche Leistung, die wenig Mut für die kommenden Wochen macht. Allerdings wissen wir auch was wir können und müssen halt einfach in der kommenden Zeit noch mehr investieren und dann sollte auch, hoffentlich zeitnah, ein Erfolgserlebnis uns wieder in die richtige Spur verhelfen“, so Andreas Rosch.

 

Reich und Schmidt – Kratz (2), Müller (1), J. Rosch (5/2), Herz (3), Lieser (3), Peters (2), Nerling (4), Rohr (2/2), Karrenbauer (2).

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – HSV Rhein-Nette 33:22 (13:11)

 

RPS Liga Absteiger Gösenroth/Laufersweiler stoppt den Höhenflug des Häring-Teams aufgrund einer starken zweiten Halbzeit und unterstreicht mit dieser Leistung seine führende Rolle in der Liga. Das Team von Trainer Jochen Tatsch schickt den bisherigen Tabellenführer, der ohne seinen im Spiel gegen die MJC Trier starken Jannick Lenz auskommen musste, am Ende schwer geschlagen auf den Nachhauseweg.

 

Doch im ersten Spielabschnitt war es eine Begegnung auf Augenhöhe: zunächst kamen die Gastgeber gut aus den Startlöchern, legten bis 5:2 in der 11. Minute vor und zwangen so den Gästecoach Hermi Häring zur ersten Auszeit. Die Begegnung wurde jetzt wieder spannender, die Gäste verkürzten auf 11:10 in der 26. Minute, kamen aber nie zum Ausgleich. „Der Gegner spielte wie von uns erwartet! Uns spielte das Fehlen von Lenz sowie die Tatsache, dass bei den Gästen zwei Spieler verletzungsbedingt nach dem Wechsel nicht mehr eingesetzt werden konnten, in die Karten“, gestand SG Coach Jochen Tatsch.

 

Wieder starteten die Gastgeber deutlich besser als der Gast, legten zum 17:12 in der 34. Minute vor, ehe Häring beim 19:14 in der 38. Minute erneut die Reißleine zog und die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch legt. Doch nach dieser Auszeit fiel die Entscheidung: die SG zog über 23:15 in der 46. Minute und 29:17 in der 52. Minute jetzt einem klaren und ungefährdeten Erfolg entgegen.

 

„Nach dem Wechsel hatten wir leichtes Spiel! Während wir in der ersten Hälfte noch defensiv eine hohe Fehlerquote hatten, zu offen standen und der Gast so über Linksaußen und den Kreis immer erfolgreich sein konnte, stand die Abwehr nach dem Wechsel besser und was jetzt durchkam fischte Martin Scherschlicht weg! Im Angriff überzeugte Stefan Hermann, der eine fast hundertprozentige Abschlussquote von Aussen hatte, dabei sicher und variabel abschloss. Während die erste Hälfte eher durchwachsen war, bin ich mit dem zweiten Spielabschnitt zufrieden“, gestand der SG Coach.

 

SG: M. Scherschlicht - D. Scherschlicht, Schneider, Faust (2), Röhrig (1), Nicolae (4/2), C. Saam, F. Saam (3), Conrath (3), Löwen (11/2), Hermann (9).

 

TV Bitburg – SV Urmitz 33:30 (15:11)

 

Die Achse Lars Pitzen und Andreas Reick wollten die Bitburger in den Griff bekommen, doch das gelang nicht immer! Zusammen mit Markus Häring erzielte das SV Trio 23 der 30 Gästetreffer! Dabei spielten die Gäste auch nicht wie erwartet: Lars Pitzen versuchte sein Glück über die Außenposition. „Dort hatten wir ihn eigentlich gut im Griff, weniger gut haben wir gegen Andreas Reick und Markus Häring verteidigt“, gab Bitburgs Trainer Sven Lauer zu.

 

Dennoch setzte sich der Gastgeber dank der geschlosseneren Mannschaftsleistung am Ende mit 33:30 durch und verteidigte damit auch im dritten Spiel der Saison die weiße Weste.

 

Doch es sollte ein hartes Stück Arbeit für die Eifelaner werden, die den Gästen die besseren Anfangsminuten überlassen mussten. Bis 3:4 in der 8. Minute hatten die Gäste die Nase vorne, dann drehten die Gastgeber mit drei Treffern in Folge zum 6:4 in der 11. Minute das Spiel! Bis zur Pause führten die Gastgeber mit einem beruhigenden vier Tore Vorsprung (15:11). „In der ersten Hälfte hat die Mannschaft aber das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, sagte Lauer.

 

Bis zur 39. Minute hielten die Gastgeber jetzt ihren Vorsprung, doch nach dem 20:15 verkürzten die Gäste auf 20:18, TVB Coach Sven Lauer nahm die Auszeit! Doch die Begegnung blieb spannend! Beim 22:21 in der 44. Minute drohte, dass Spiel zu kippen. Erst ab der 47. Minute gelang es den Gastgebern sich entscheidend vom 24:22 über 26:23 auf 28:23 in der 51. Minute abzusetzen.

 

„Im zweiten Spielabschnitt hat die Abwehr nicht mehr vernünftig gestanden, 19 Gegentreffer sind entschieden zu viel! Viel zu viele „eins gegen eins Situationen“ in der Deckung haben wir verloren, standen nicht gut im Verbund. Obwohl wir immer wieder klarste Chancen im Angriff nicht verwerteten, legten wir immer wieder vor. Doch es gelang einfach nicht, da wir uns entscheidend absetzen konnten. Das Auf und Ab in unserem Spiel blieb und am Ende brachten wir den Vorsprung glücklich über die Zeit“, gab Lauer zu.  

 

TVB: Schwerdt und Wolff – Engel (1), Hertz (9/4), Straub (5), Steinbach (5), Stelmach (4), Enders (6), Sonnen, Kaufmann (1), Lauer (2), Müller.

 

TS Bendorf – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch 27:29 (15:12)

 

Dank einer starken zweiten Halbzeit entführt die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch beide Punkte aus Bendorf! Das Team von Trainer Mirza Cehajic setzte sich am Ende verdient mit 27:29 durch!

 

„Ich bin stolz auf meine Jungs, die kämpferisch alles gegeben haben und taktisch alles umgesetzt haben, was wir uns vorgenommen hatten. Dazu waren wir konditionell topfit! Ohne Harz war das für uns ein schwieriges Spiel, da wir nur vier Spieler der eigentlichen ersten Mannschaft im Kader hatten, dazu mit AH Spielern und A-Jugendlichen antraten und so war eigentlich nicht viel zu erwarten. Bendorf bot einen 14-er Kader auf und stellt eine starke Mannschaft. “, lobte der HSG Coach.

 

Bereits im ersten Spielabschnitt lieferten sich beide Mannschaften ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem die Führung in den Anfangsminuten ständig wechselte. So legten die Hunsrücker über 3:5 in der 7. Minute bis zum 6:7 in der 13. Minute vor, doch dann sorgten drei Treffer der Gastgeber für die 9:7 Führung, der die Auszeit von Cehajic zur Folge hatte. Doch die half dem Hunsrück Team nicht weiter, im Gegenteil! Bendorf setzte sich auf 12:7 in der 23. Minute ab und brachte schließlich die drei Tore Führung in die Halbzeit (15:12).

 

„In der 20. Minute habe ich dann Torwart Benni Schug ausgewechselt, der bis dahin nur eine Parade hatte. Für ihn kam unser A-Jugendlicher Felix Luth, der gleich drei Bälle parierte“, erklärte Cehajic.

 

Nach dem 18:14 in der 34. Minute gelang es den Hunsrückern, mit fünf Treffern in Folge das Spiel beim 18:19 in der 40. Minute zu drehen. Beim 20:24 in der 50. Minute schien die Begegnung endgültig zugunsten der Gäste entschieden, doch Bendorf kämpfte sich wieder heran und beim 27:27 in der 59. Minute war der Ausgang der Begegnung wieder völlig offen. Dem erneuten Führungstreffer der Gäste folgten die Auszeiten auf Gastgeber und Gästeseite, ehe Kristof Schell endgültig den Sack für sein Team zum 27:29 mit dem Schlusspfiff zumachte.

 

„Nach dem Wechsel war es dann Benni Schug, der seine desolate Leistung aus der ersten Hälfte vergessen ließ, wichtige Bälle abwehrte, durch die wir dann nach vorne marschiert sind. Es war eine tolle Leistung der gesamten Mannschaft, die Hundertprozent gegeben hat, dabei hatten wir in Benjamin Klei, Manuel Schell und Kristof Schell treffsichere Schützen. Dazu verwertete Nachwuchsspieler Lukas Ihmer zwei wichtige Siebenmeter und lieferte gute Arbeit in der Deckung ab. Das ist unser Weg, den A-Jugendlichen die das wollen, eine Perspektive zu bieten“, erklärt der HSG Coach.

 

Schug und Luth - Stroeher, Ihmer (2/2), Klei (7/1), Bach (2), Mulliqi (3), Schneider (1), M. Schell (8), Klei (1), K. Schell (5).

 

DJK/MJC Trier – HSG Mertesdorf/Ruwertal 32:34 (15:18)

 

Die Trierer MJC schrammt knapp am ersten Punktgewinn in der neuen Saison vorbei. Im Lokalderby mussten sich die Mannschaft dem Gast aus dem Ruwertal mit 32:34 geschlagen geben. Sechs Zeitstrafen auf beiden Seiten zeigen, dass beide Teams den Sieg unbedingt wollten. „Es war ein hitziges Lokalderby von beiden Seiten und man hätte in der einen oder anderen Situation durchaus auch mehr als die Zeitstrafen verhängen können“, gab Gästetrainer Christian Stein zu, der aber keine unfaire Begegnung gesehen hatte.

 

Lange benötigte der Favorit aus dem Ruwertal, um endlich in die Begegnung zu finden. Bis zum 8:6 in der 11. Minute legte das Team von Trainer Jarek Glinka vor, den ersten Ausgleich schafften die Gäste beim 8:8 in der 16.Minute, dann brachte Michael Stein seine Mannschaft erstmals in Führung. Bis zur 21. Minute bauten die Gäste ihren Vorsprung auf 10:13 aus, Glinka nahm die Auszeit, die eher den Gästen in die Karten spielte. Bis 12:17 in der 26. Minute zogen die Ruwertaler jetzt davon, bis zur Pause verkürzten die Trierer auf 15:18.

 

Nach dem Wechsel verteidigten die Gäste zunächst ihren Vorsprung, kassierten aber nach dem 23:26 in der 47. Minute zwei Treffer der Trierer zum 25:26 und so nahm HSG Coach Christian Stein die Auszeit. In den folgenden Minuten legten die Gäste jeweils zwei Treffer vor, die Trierer zogen mit ihrem Treffer nach.  Beim 30:30 in der 54. Minute wurde es richtig eng: den Gästen gelang durch Michael Stein der Führungstreffer zum 30:31, den Moritz Merten in der 56. Minute egalisierte. Wieder waren es die Gäste, die in Führung gingen. Dieses Mal traf Andi Schröder zum 31:32. Zeitstrafen auf beiden Seiten folgten und zwei Minuten vor dem Ende schaffte Marco Müller den Anschlusstreffer zum 32:33, ehe Michael Stein mit seinem Treffer zum 32:34 genau 57 Sekunden vor dem Ende den Sieg der Gäste sicherte.

 

„Es war ein interessantes Spiel gegen eine körperlich überlegene Gästemannschaft bei dem meine Mannschaft gesehen hat, dass sie auch gegen Spitzenteams der Liga mithalten kann. Die Jungs haben Charakter gezeigt und den Kampf angenommen. Mit dem Ergebnis bin ich nicht unzufrieden, wir waren immer dran! In der Abwehr dürfen wir künftig nicht mehr so viele Fehler machen. Die Gäste haben ein anderes Tempo gespielt als noch in der vergangenen Saison, wir konnten dennoch gut mithalten. Ich bin optimistisch für die Zukunft und es ist schade, dass es heute nicht gereicht hat,“ sagt MJC Trainer Jarek Glinka.

 

„Mit der Abwehrleistung meiner Mannschaft war ich nicht zufrieden. Wir kamen immer den berühmten Schritt zu spät und bekamen den Rückraum der MJC nie in den Griff. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen und so blieb dass Spiel offen. Zufrieden bin ich mit der Angriffsleistung und wir hacken das Spiel unter dem Motto Hauptsache zwei Punkte, ab“, so der Gästecoach.

 

MJC: Lofi und Legenhausen - Helbrecht, P. Müller (8), Merten (1), Kinzig, Schwiderski (2), Zelzer (1/1), Güth, Sattler (4), Falk, Moecke (10), M. Müller (4), Schreiner (2)

 

HSG: Roth - C. Schröder (10/3), A. Schröder (9), Thesen, Backendorf (1), Frisch, Billen (1), M. Stein (13/1), Zock.

 

 

11. September 2018

 

HSG Eifel – TuS Daun (Freitag, 19.30 Uhr, Wandalbert Hauptschule)

 

Ausgangslage: Bereits am Freitagabend steigt das Eifel-Derby zwischen dem Aufsteiger HSG Eifel und dem TuS Daun. Bereits frühzeitig kündigte HSG Trainer Sigi Garbe an, dass er die Kräfte für diese Begegnung bündeln werde, da er hier realistische Chancen sieht, nach den Auftaktniederlagen gegen die Spitzenteams aus Bitburg und bei der HSG Mertesdorf/Ruwertal die ersten Punkte einzufahren. Doch weitere „Horrormeldungen“ (Zitat HSG Coach Garbe) sorgen im Lager der Eifelaner für Frust! Weitere Leistungsträger müssen krankheits- oder verletzungsbedingt passen! Daun überzeugte trotz der knappen Niederlage am vergangenen Wochenende gegen den Favoriten aus Bitburg, wird den Aufsteiger keinesfalls unterschätzen!

 

Personal: „Unter denkbar schlechten Vorzeichen steht das Spiel: mit Michael Plano (Ellenbogenverletzung) und Jens Lepage (erkrankt) fehlt weiterhin Rückraumspieler Ruslan Podriezov, Einzig positiv ist die Tatsache, dass David Morgens spielen kann“, sagt der HSG Trainer. Daun dagegen reist mit „voller Kapelle“ (Zitat Daun Trainer Markus Willems) an, kann Julian Keitsch, Mani Schnupp und wohl auch Trainersohn Luca Willems, hinter dessen Einsatz noch ein kleines Fragezeichen steht, aufbieten!

 

Prognose: „Wir werden im Training versuchen, etwas für das Selbstvertrauen der Mannschaft zu tun. Eigentlich schicke ich am Samstag eine Bezirksligamannschaft aufs Feld! Doch wir wollen Daun das Leben so schwer wie irgend möglich machen. Die Dauner haben uns am vergangenen Wochenende bei ihrem Spiel gegen Bitburg vorgemacht, wie ein Underdog einen Favoriten ärgern kann. Vor dem tollen Prümer Publikum und unserem neuen Sponsor wollen wir uns so teuer wie möglich verkaufen, bauen dabei voll auf den Heimvorteil und wollen in keiner Phase des Spiels aufgeben“, gibt sich Garbe kämpferisch.

 

„Für uns ist das ein gefährliches Spiel. Wir haben letzte Woche trotz einer guten Leistung nicht Zählbares mitgenommen und das steckt ebenso in den Köpfen wie das Wissen um den ersatzgeschwächten Gegner. Das darf alles nicht dazu führen, den Gastgeber zu unterschätzen! Mit dem wohl vollzähligen Kader haben wir jetzt mehr Alternativen in Angriff und Abwehr, doch ich fordere die volle Konzentration von meinen Spielern ein. Ich werde ihnen klar machen, dass es nicht einfach wird, in Prüm zu gewinnen. Wenn unsere Leistung aus dem Bitburger Spiel auf den Platz gebracht wird, gehe ich aber von einem Sieg meiner Jungs aus“, sagt der Dauner Coach.

 

TV Bitburg – SV Urmitz (Samstag, 18 Uhr, Edith Stein Sporthalle)

 

Ausgangslage: Nach dem überraschenden Remis der Urmitzer in Bendorf, ließ das Team am vergangenen Wochenende den Sieg gegen Römerwall folgen. Dabei war Lars Pitzen mit 16 Treffern der überragende Akteur auf Urmitzer Seite, zeichnete fast im Alleingang für den 28:26 Erfolg seines Teams verantwortlich. Mit Andreas Reick bildet Pitzen den torgefährlichen Angriff der Gäste, auf den sich der TV Bitburg sicherlich gut vorbereiten wird. Die Mannschaft von Trainer Sven Lauer tat sich letzte Woche bei der jungen Dauner Mannschaft schwerer als gedacht, will sich gerade vor heimischer Kulisse keine Blöße im Titelkampf geben.

 

Personal: Bis auf den verletzten Martin Guldenkirch bietet der TVB seine Bestbesetzung auf!

 

Prognose: „Wir legen das Hauptaugenmerk auf die Achse Reick und Pitzen! Wenn es gelingt, die beiden aus dem Spiel zu nehmen, dann gewinnen wir das Spiel. Auf jeden Fall müssen wir eine bessere Abwehr als zuletzt gegen Daun stellen. Hier muss das „eins gegen eins“ Verhalten besser werden, der Verband muss besser stehen und die Torhüterleistung muss gesteigert werden. Zudem muss das Tempo nach vorne stimmen, damit wir zu leichten Toren kommen. Im gebundenen Spiel gilt es, die Angriffe ruhig und konzentriert bis zum Abschluss zu spielen und die Chancen eiskalt zu verwerten. Stimmt unser Deckungsverhalten, bin ich guter Dinge“, gibt Bitburgs Trainer Sven Lauer zu.

 

HSG Römerwall – HSC Schweich (Samstag, 19 Uhr)

 

Ausgangslage: Wohin führt der Weg des HSC Schweich in dieser Saison? Trainer Andreas Rosch hat den Klassenerhalt als Saisonziel angegeben und nach den beiden Auftaktniederlagen kommt jetzt die Auswärtshürde in Römerwall. Die Gastgeber starteten mit einer Auswärtsniederlage bei Urmitz und werden vor heimischer Kulisse alles daransetzen, beide Punkte zuhause zu behalten. „Nach der doch sehr enttäuschenden Niederlage gegen Bendorf am vergangenen Wochenende sind wir beim Gastspiel am Rhein schon ein wenig unter Zugzwang. Die Gastgeber konnten mit einem achtbaren Ergebnis (trotz Niederlage) beim SV Urmitz in die Saison starten und werden sicherlich alles daransetzen, als Aufsteiger beim ersten Heimspiel in der neuen Klasse erfolgreich zu sein“, ahnt Schweichs Trainer Andreas Rosch.

 

Personal: Max Kratz dürfte nach seinem Urlaub wieder zur Verfügung stehen. Bastian Collet wird am Samstag nicht dabei sein. Er hat sein Studium in Köln begonnen und wird Schweich nur noch selten helfen können.

 

Prognose: „Eigentlich kenne ich das Team um Spielertrainer Binnes überhaupt nicht. Da wir uns aber in erster Linie auf unser Spiel konzentrieren müssen und bei entsprechender Leistung mit fast jedem Gegner in der Rheinlandliga mithalten können, macht mir das auch keine großen Sorgen. Ich hoffe, dass das Team die Enttäuschung vom Sonntag gut weggesteckt hat und dann bin ich davon überzeugt, dass wir auch in diesem harzfreien Auswärtsspiel nicht chancenlos sind. Gegenüber der Vorwoche müssen aber die Absprachen in der Abwehr besser funktionieren und im Angriff muss viel geduldiger und strukturierter agiert werden“, fordert der HSC Coach.

 

TS Bendorf – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Nach dem zu erwartenden Auftaktsieg der HSG aus dem Hunsrück gegen Schweich hatte das Team von Trainer Mirza Cehajic ein spielfreies Wochenende und reist jetzt zur TS Bendorf, die mit einem Unentschieden im Stile eines Sieges in die neue Rheinlandligaspielzeit startete. Beim 31:31 wurde dem Lokalrivalen aus Urmitz in letzter Sekunde ein Punkt abgetrotzt. Insbesondere über die kämpferische Einstellung hatte sich Bendorf den ersten Saisonpunkt redlich verdient. Es folgte der 23:27 Auswärtssieg in Schweich und damit nistet sich die Mannschaft mit 3:1 Punkten im vorderen Tabellenfeld ein. Auffallendste Bendorfer Angreifer in beiden Seilen waren René Engler und Philipp Majewski.

 

Personal: Aus privaten Gründen fehlt bei den Hunsrückern Daniel Koch!

 

Prognose: „Es wird ein schweres Auswärtsspiel mit unserem weiterhin kleinen Kader, den wir aber mit Spielern aus der Verbandsligamannschaft aufstocken werden! Bendorf stellt eine robuste Mannschaft und bietet eine starke Mannschaftsleistung. Ein gutes Team“, lobt HSG Trainer Mirza Cehajic, bei dessen Mannschaft er die richtige kämpferische Einstellung einfordert und eine bessere Torwartleistung. „Das ist das A und O. Wir müssen auch mit dem Ball ohne Harz klar ommen“, gibt Cehjic zu.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – HSV Rhein-Nette (Samstag, 19.30 Uhr, Rhaunen)

 

Ausgangslage: Heimspielpremiere für die SG Gösenroth/Laufersweiler in der Rheinlandliga! Das Team von Trainer JochenTatsch trifft mit dem HSV Rhein-Nette auf den aktuellen Tabellenführer, der mit zwei deutlichen Siegen beim Aufsteiger HSG Eifel und im Heimspiel gegen die DJK/MJC Trier jetzt vor einem ersten härteren Prüfstein zu stehen scheint. Der RPS Liga Absteiger hofft auf die entsprechende Unterstützung von den Rängen im ersten Kracher der neuen Saison! Der Ausgang der Begegnung sollte Aufschluss darüber geben, welches Team sich ernsthaft Hoffnungen auf die Meisterschaft machen darf.

 

Personal: Martin und David Scherschlicht sind wieder dabei, dafür fällt Colin Reuter mit Verdacht auf Bänderriss wohl länger aus.

 

Prognose: SG Trainer Jochen Tatsch beobachtete den HSV am vergangenen Wochenende bei deren Spiel gegen Trier. „Das ist sicher kein Maßstab, weil wir definitiv eine andere Abwehr spielen werden als die MJC. Sowohl die Andernacher als auch wir gehen ein hohes Tempo. Dazu stellt der HSV eine starke Defensive mit einem guten Torwart hintendran. Für uns ist wichtig, dass wir unsere Defensive stabilisieren und mit einer anderen Taktik agieren als zuletzt die Trierer“, sagt der SG Coach, der aber mehr nicht verraten wollte.

 

DJK/MJC Trier – HSG Mertesdorf/Ruwertal (Sonntag, 17 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Lokalderby zwischen der DJK/MJC Trier und der Ruwertal HSG! Besondere Brisanz erfährt die Begegnung durch die Tatsache, dass sich der in der letzten Saison noch für die HSG spielende Alex Kuhfeld den Trierern erneut angeschlossen hat. „Freunde hat sich Alex im Ruwertal damit sicher nicht gemacht“, ist aus dem Lager der HSG zu hören. Und, die Gastgeber haben Druck: zwei Niederlagen zum Auftakt lassen den neuen MJC Trainer Jarek Glinka zwar noch nicht unruhig werden, doch gegen die Ruwertal HSG müssen die Trierer eine Schippe gegenüber den letzten Leistungen zulegen, um überhaupt mithalten zu können. „Wir werden die ersten beiden Punkte einfahren“, gibt sich Glinka optimistisch. Seinen Optimismus zieht der MJC Coach aus der Tatsache, dass seine Jungs nach der Klatsche der letzten Woche auf Wiedergutmachung aus sind und die Mannschaft in Bestbesetzung auflaufen wird.

 

Personal: Auf Gästeseite fehlen Torwart Thomas Frisch und Markus Wenzel, doch HSG Coach Christian Stein hat seine „ersten 6“ an Bord. Andi und Chrissi Schröder im Rückraum zusammen mit Michael Stein und Andreas Backendorf, dazu kehrt Max Simon nach seiner Verletzung in den Kader zurück!

 

Prognose: „Es wird nicht einfach. Solche Derbies sind immer interessant und haben einen offenen Spielausgang. Meine Jungs sind motiviert, wollen Gas geben und ich habe mir etwas gegen die Ruwertaler einfallen lassen“, erklärt MJC Coach Jarek Glinka, will aber weiteres nicht verraten. „Wir lassen uns nicht von der klaren Niederlage der MJC gegen Rhein-Nette blenden, wollen von Beginn an Gas geben und davonziehen, damit das Spiel hinten raus nicht eng wird. Das Spiel wollen wir unbedingt gewinnen“, erklärt HSG Trainer Christian Stein.

 

 

09. September 2018

 

 

TuS Daun – TV Bitburg 28:30 (17:12)

 

„Schade, wir haben sehr gut gespielt und alles umgesetzt, was wir uns im Angriff gegen die offensive Bitburger Abwehr vorgenommen hatten und waren in den ersten 20 Minuten ohne Fehlversuch“, stellte Dauns Trainer Markus Willems nach der unerwartet knappen Niederlage gegen Bitburg fest.

 

Taktisch klug waren die Gastgeber auf den Lokalrivalen eingestellt, kamen immer wieder über die Nahtstellen und den Kreis zum Torerfolg. Die Gäste kassierten hier auch die eine oder andere Zeitstrafe. Lange Zeit sah es nach einer faustdicken Überraschung im Spiel der Dauner Mannschaft gegen den Meisterschaftsfavoriten aus Bitburg aus. Das Team von Trainer Markus Willems hatte den Gast im Eifel-Derby am Rande einer Niederlage, am Ende reichte aber die Kraft und die Erfahrung nicht, um dem Meisterschaftsfavoriten ein Bein zu stellen. Den besseren Start in die Begegnung erwischte der Gastgeber, der auf 6:3 in der 9. Minute wegzog und den Gast beim 9:5 in der 12. Minute zur ersten Auszeit zwang. Über 12:7 bauten die Gastgeber ihren Vorsprung weiter aus, lagen beim 17:10 in der 28. Minute klar vorne.

 

„In doppelter Überzahl verpassten wir die Chance, zur Pause noch deutlicher in Führung zu gehen und es Bitburg damit noch schwerer zu machen“, ärgerte sich Willems, der mit der Abwehrleistung seiner Mannschaft nicht ganz zufrieden war. Durch das Fehlen von Luca Willems, Mani Schnupp und Julian Keitsch waren die Gastgeber zur Umstellung gezwungen, Abstimmungsprobleme waren erkennbar. Zudem erwischten beide Torhüter keinen guten Tag, hatten nur insgesamt drei Paraden. Zu wenig, um ihrer Mannschaft an diesem Tage entscheidend weiterzuhelfen.

 

Nach dem Wechsel nahm Markus Willems Gästespieler Florian Enders in Manndeckung, da dieser Dreh- und Angelpunkt des Gästespiels war und so verteidigten die Gastgeber ihre Führung gegen eine, jetzt defensiver agierende Bitburger Deckung, lagen in der 45 Minute beim 25:20 noch deutlich vorne, kassierten dann aber den 0:7 Lauf der Gäste zum 25:27 in der 52. Minute. Völlig offen blieb die Begegnung bis zum 28:28 in der 58. Minute, der Gast nahm nochmals die Auszeit und die Treffer von Jan Kaufmann und Stefan Steinbach stellten dann einen hart erkämpften Erfolg der Gäste sicher!

 

„Bei uns war die Niederlage am Ende dem Kräfteverschleiß geschuldet, uns gingen die Körner aus und es fehlten die Alternativen. Wir waren so zu Abschlüssen aus der Distanz gezwungen und am Ende gelangen den Gästen die entscheidenden Treffer. Es tut mir für die Jungs leid und ich bin traurig, dass wir nicht mit einem Punkt belohnt wurden. Das hatte sich die Mannschaft durchaus verdient“, resümierte der Dauner Coach.

 

„Daun hat super gespielt. Wir haben im ersten Spielabschnitt nie den Zugriff auf die Dauner Angreifer bekommen, boten eine indiskutable Leistung in der Deckung. Uns war vor dem Spiel klar, dass wir in Daun und ohne Harz ein schweres Spiel vor der Brust haben werden, zudem fehlten uns Chris Stelmach (krank) und Martin Guldenkirch (Oberschenkelverletzung). Markus Willems hat da eine junge und gute Truppe zusammen, gegen die wir im Deckungsverband die Lücken nicht so zugestellt haben, wie wir uns das vorgenommen hatten. Auf beiden Seiten war im ersten Spielabschnitt keine gute Abwehr- und Torhüterleistung zu attestieren. Bei uns wurde es Ende der ersten Halbzeit dann in der Deckung besser und in der Pause hat uns Marc Hagemann, der das Coaching von der Bank übernommen hatte, daran erinnert, dass wir das umsetzen, was wir in der Oberliga gelernt haben: Keine Hektik aufkommen lassen und mit Ruhe die Erfahrung ausspielen. So ein Spiel drehst du nicht in wenigen Minuten und wir hatten dann die Geduld. Wir haben so sukzessive unseren Stiefel weitergespielt. Ins Tor kam jetzt auch Henning Otte, der im Zusammenspiel mit der jetzt besser stehenden Deckung einige wichtige Bälle parierte und im Angriff setzten dann Jan Lauer und Mätthi Hertz die Akzente und fanden die richtigen Lösungen. Im Abwehrzentrum zeigte Patrick Engel eine starke Leistung“, lobte Bitburgs Flo Enders.

 

Tus: Lindner und Rode - Eich (2), Tran (2), Otto (1), J. Willems (6/2), Brümmer (9/2), Bergheim, Präder (3), Wheaton (4), Illigen (1).

 

TVB: Schwerdt und Otte – Hertz (8), Straub (2), Steinbach (3), Engel (2), Enders (4/3), Sonnen (2), Kaufmann (3), Lauer (5), Nelles (1)

 

HSV Rhein-Nette – DJK/MJC Trier 35:22 (17:7)

 

Ein Handball-Debakel erlebte die MJC Trier in Andernach! Obwohl Triers Torhüter Andre Legenhausen überragend hielt, unter anderem sechs Siebenmeter parierte, kam das Team von Trainer Jarek Glinka beim Geheimfavoriten auf den Titel, den HSV Rhein-Nette unter die Räder, lag zur Pause schon spielentscheidend mit 17:7 zurück.

 

Auch mit der personellen Alternative Alex Kuhfeld blieb das Trierer Team chancenlos! Lediglich beim 0:1 lag das Glinka-Team in Führung, kassierte dann vier Treffern in Folge zum 4:1, blieb dann bis zum 7:5 in der 17. Minute in Schlagdistanz. Sechs Treffer der Gastgeber in Folge führten beim 13:5 in der 23. Minute zur frühen Entscheidung.  Nach dem Wechsel zog das Team von Trainer Hermi Häring auf und davon, führte 21:9 in der 35. Minute und brachte dann den ungefährdeten Sieg über die Zeit. Nie bekam die MJC Abwehr die gefährlichsten HSV Angreifer Jannik Lenz (8) und Dominik Reimer (10) in den Griff.

 

„Wir haben viel zu viele technische Fehler gemacht. Das Spiel ohne Harz liegt der Mannschaft einfach nicht. Spielerisch war die Leistung in Ordnung, doch mit der Chancenverwertung können wir nicht zufrieden sein. Mit der Abwehr werden wir uns beschäftigen müssen, da ist viel Arbeit zu leisten. Entscheidend waren auch die Ballverluste im Umschaltspiel. Der Gegner war keineswegs so überragend wie das Ergebnis es ausdrückt. Wir haben uns heute selbst geschlagen. Jetzt hoffe ich am kommenden Wochenende auf eine Trotzreaktion meiner Jungs. Kai Kinzig hat auf Rückraummitte mit Ruhe Regie geführt und schöne Anspiele gezeigt, dabei die Mannschaft gut geführt“, lobte MJC Trainer Jarek Glinka.

 

Buttlar und Legenhausen – Kuhfeld (3), P. Müller (1), Merten (2), Kinzig (1), Zelzer (1/1), Güth, Sattler (3), Falk (1), Moecke (9/6), M. Müller (1).

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – HSG Eifel 38:14 (21:9)

 

Eine Handball-Lehrstunde musste sich Aufsteiger HSG Eifel im Ruwertal verpassen lassen. Fünf Treffer in einer Halbzeit sind einfach zu wenig, um in der Klasse ein Spiel gewinnen zu können. Nach ausgeglichenen 10 Minuten war die Messe im Ruwertal schnell gelesen! „Bis dahin haben wir Zeit gebraucht, um uns auf die Manndeckung gegen Andi Schröder einzustellen. Doch dann haben Andi Backendorf und Michel Stein die richtigen Lösungen gefunden“, lobte Gastgebertrainer Christian Stein.

 

 Vom 5:4 in der 10. Minute sorgten die Gastgeber über 10:4 in der 17. Minute bis zur Pause zum 21:9 frühzeitig für klare Verhältnisse. Das Debakel für den Aufsteiger setzte sich nach dem Wechsel fort, die Gastgeber erhöhten mit acht Treffern in Folge auf 29:9 und machten früh den Klassenunterschied deutlich. Die 38:14 Klatsche des Aufsteigers bei der HSG aus dem Ruwertal dürften frühzeitig die Alarmglocken in der Eifel klingen lassen.

„Dem Gast fehlten im Rückraum einfach die Alternativen! So ging wenig Torgefahr von der Distanz aus. So funktionierte unsere 6:0 Deckung gut, die Jungs haben gut gearbeitet und das über die gesamte Spielzeit. Im Angriff leisteten wir uns nach dem Wechsel einige technische Fehler und waren in der einen oder anderen Situation unkonzentriert. Aus der geschlossenen Mannschaftsleistung will ich Andi Backendorf, der auf der Mitte erneut klug Regie führte und meinen Bruder Michel hervorheben“, resümierte Stein.

 

„Wir sind richtig unter die Räder gekommen und das völlig verdient. Nach diesem Spiel konnte ich kaum schlafen und der Sonntag lässt in mir Katerstimmung aufkommen. Ich habe darüber nachgedacht, wie ich meiner Mannschaft helfen kann, da die Probleme nicht kleiner werden. Die Gründe für die Niederlage liegen klar auf dem Tisch! Ich habe in der Vorbereitung drei Rückraumspieler verloren, die in der Lage sind, auch körperliche Präsenz zu zeigen. Mein "kleiner" Rückraum ist zwar quirlig, aber nach 10 Minuten stellt sich der Gegner darauf ein und wir haben Schwierigkeiten Tore zu erzielen. Daneben fehlen auch die körperliche Anwesenheit und die geistige Schnelligkeit in der Abwehr, die uns immer wieder zu spät die Situation erfassen lässt. Viel Arbeit kommt in dieser Woche und auch in den nächsten Wochen auf mich zu. Die Ruwertaler haben im Stile einer Spitzenmannschaft unsere Defizite ausgenutzt und gezeigt das trotz der Auftaktniederlage in Bitburg mit ihnen zu rechnen sein wird“, prophezeit der Gästetrainer Sigi Garbe.

 

HSG: T. Frisch und Roth - Petri, A. Schröder (7/4), Wenzel (2/1), Thesen (3), Backendorf (5), M. Frisch (5), Billen (3), M. Stein (10), Zock (3), Simon

 

HSG Eifel: Schmitz (1) und Hoffmann – Schmitt, Lepage (1), Leppin (2), Kruft (1), Neisius, Neuerburg, Lemmen (2), Schaperdoth (1), Plano (3), Jahnke (3/3)

 

HSG Bad Ems/Bannberscheid – SG Gösenroth/Laufersweiler 25:29 (13:15)

 

11 Minuten hielt die HSG gegen den RPS Absteiger aus dem Hunsrück das Spiel spannend, dann gelangen den Gästen vom 4:5 drei Treffer in Folge zum 4:8 bis zur 13. Minute und so war die HSG zur Auszeit gezwungen. Die Mannschaft war jetzt besser im Spiel und verkürzte nach dem 6:11 auf 9:11, ließ den Favoriten dann nicht mehr davonziehen. Mit einer 13:15 Pausenführung der SG wurden die Seiten gewechselt.

 

„Mit unserer offensiven Deckung wollten wir den gefährlichen Rückraum der Gäste in den Griff bekommen, auch die vielen Kreuzbewegungen der Gäste verhindern“, verriet SG Trainer Jochen Tatsch, dessen Taktik aufging.

 

Mit zunehmender Spieldauer waren die Angreifer der Gäste platt! Mit zwei Treffern nach dem Wechsel legten die Gäste los, führten 13:17, kassierten aber die Gegentreffer zum 15:17 bis zur 35. Minute und Trainer Jochen Tatsch nahm die Auszeit. Doch die Gastgeber ließen nicht nach, blieben über 17:19 und 18:20 in der 39. Minute im Spiel. Doch die Gäste spielten jetzt ihre Erfahrung aus und nach dem 19:23 in der 44. Minute nahm der Gastgeber seine Auszeit. Als Luca Schneider mit einem Doppelpack zum 20:25 den Vorsprung seines Teams noch vergrößerte, war die Messe in der 49. Minute gelesen. Im Tor steigerte sich auf SG Seite Jan Schneider und wurde letztlich zum Matchwinner für sein Team.

 

„Zunächst nahmen die Gäste Heinrich Löwen nach seinen Treffern mit kurzer Deckung aus dem Spiel, später dann Florin Nicolae und so wurde das Spiel zerfahren. Am Ende hat sich aber unsere individuelle Klasse im Spiel eins gegen eins durchgesetzt. Die Sprunggelenksverletzung von Colin Reuter ist der einzige Wermutstropfen“, klagte SG Coach Tatsch.

 

K. Schneider und J. Schneider – L. Schneider (2), Faust (2), Röhrig, Nicolae (9), C. Saam (1), F. Saam (2), Conrath (2), Reuter (5/2), Löwen (5/1), Hermann (1).

 

HSC Schweich – TS Bendorf 23:27 (11:14)

 

Es wurde nichts aus dem erhofften Sieg der Schweicher Mannschaft am Stadtfestwochenende! Ursache für die Niederlage war eine Zeitstrafe gegen Schweichs Trainer Andreas Rosch in den entscheidenden Spielminuten! Ausgeglichen verlief die Begegnung bis zum 10:10 in der 27. Minute, dann gelang den Gästen die Führung zum 10:13, diesen Vorsprung nahm die Mannschaft mit in die Kabine.

 

Nach dem Wechsel wurde Schweich stärker, legte beim 18:16 in der 42. Minute vor und hielt das Spiel bis 21:22 in der 52. Minute. Statt jetzt den Ausgleich zu erzielen, mussten Schweich die Zeitstrafe gegen den Trainer verkraften und so war das Spiel beim 21:25 durch!

 

„Wenn ich diese Zeitstrafe nicht bekomme, ist der Spielausgang völlig offen. Es war kein gutes Spiel und beide Mannschaften werden am Ende sicher im unteren Tabellendrittel zu finden sein“, sagte Rosch.

 

Reich und Schmidt – Müller, Rosch (2/1), Herz (3), Lieser, Peters (7), Nerling, Collet (4), Fuchs, Rohr (5), Karrenbauer (2).

 

04. September 2018

 

Vorberichte zum Spieltag 08/09. September 2018

 

HSV Rhein-Nette – DJK/MJC Trier (Samstag, 17.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit dem HSV Rhein-Nette dürfte in dieser Saison zu rechnen sein. Das zumindest deutete die Mannschaft von Trainer Hermi Häring in den beiden Pokalspielen gegen den Aufsteiger HSG Eifel an. Gezielt hat sich das Team verstärkt und trifft nun auf eine MJC Mannschaft, die ihre Personalplanung für die neue Saison um Trainer Jarek Glinka noch nicht abgeschlossen hat. So wird der zuletzt für die HSG Mertesdorf/Ruwertal spielende Alex Kuhfeld das Trikot der Trierer überstreifen und  weitere personellen Veränderungen kündigt MJC Coach Jarek Glinka für die Zukunft an, will aber noch nichts verraten. Nach der Auftaktniederlage der Trierer in eigener Halle sieht sich das Glinka Team vom HSV Rhein-Nette gefordert und wird wohl die Bestleistung abrufen müssen, um dort zu bestehen.

 

Personal: Torwart Andre Legenhausen ist wieder fit und wird spielen.

 

Prognose: „Den Gast kenne ich nicht, doch ich bin aufgrund meiner Erfahrung in der Lage, die Mannschaft auf den Gegner einzustellen, wenn ich dessen Stärken erkenne. Auf keinen Fall verrate ich im Vorfeld meine Taktik. Mit Hermi Häring hat der HSV natürlich einen Handballfuchs auf der Bank und so sehe ich ein von der Taktik geprägtes Spiel. Die Gastgeber werden sicher in heimischer Halle ihren besten Handball zeigen wollen und hier müssen wir dagegenhalten. Ohne Harz wird das aber für uns nicht einfach! Wichtig wird sein, dass wir unsere Fehlerquote gegenüber dem letzten Spiel weiter minimieren. Unser Ziel bleibt weiterhin der Klassenerhalt und das werden wir auch schaffen“, erklärt MJC Coach Glinka.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – HSG Eifel (Samstag, 19.30 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Auch ohne ihre beiden fehlenden Rückraumspieler hielten die Ruwertaler beim Titelanwärter in Bitburg vergangenen Woche lange Zeit mit, können jetzt in heimischer Halle wieder auf mehr personelle Alternativen hoffen. Aufsteiger HSG Eifel zahlte im Auftaktspiel gegen den HSV Rhein-Nette weiter Lehrgeld, doch wie von Trainer Sigi Garbe vorausgesagt, wird die Mannschaft mit komplettem Kader nicht zu unterschätzen sein.

 

Personal: Bei den Gastgebern wird Michael Stein im Rückraum wieder zur Verfügung stehen, Chrissie Schröder fehlt letztmalig wegen seines Auslandsaufenthaltes. Der Kader des Gastes aus der Eifel schrumpft weiter: „So fällt Ruslan Podriezov weiterhin wegen seiner Verletzung aus, David Morgens fehlt aus beruflichen Gründen definitiv und auch Daniel Ludes fällt aus. So bleiben mir nur noch wenige Alternativen,“ klagt HSG Coach Sigi Garbe.

 

Prognose: „Wie in Bitburg wird Andreas Backendorf das Spiel von der Rückraummitte leiten. Das hat er in Bitburg sehr gut gemacht. Mit Michael haben wir jetzt mehr Alternativen im Rückraum. Unser Ziel ist es aus einer stabilen Abwehr eine schnelle erste und zweite Welle zu spielen. Wenn uns das gelingt, sehe ich uns in der Favoritenrolle und wir werden das Spiel auch gewinnen“, gibt sich Stein vor der Heimpremiere seines Teams optimistisch.

 

„Ich habe mir die HSG im Auftaktspiel in Bitburg angesehen und es wird schwer für uns, vor allem Andi Schröder auszuschalten. Den kannst du eigentlich als Trainer auf jeder Position einsetzen und er stabilisiert die Abwehr. Ich glaube am Sonntag erkannt zu haben, dass die HSG durchaus Probleme mit dem hohen Tempo hat und das wollen wir vorgeben. Für mich ist die HSG der klare Favorit, eine gereifte Mannschaft, gegen die wir solange wie möglich mithalten wollen. Um Punkte einzufahren, müssen wir uns auf andere Spiele konzentrieren“, ahnt HSG Coach Sigi Garbe.

 

TuS Daun – TV Bitburg (Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Konzentrierter Beobachter des Auftaktspieles zwischen Bitburg und der Ruwertal HSG war Dauns Trainer Marcus Willems, der sich dabei ein genaues Bild vom kommenden Gegner machen konnte. Dabei überzeugten Willems die auf allen Positionen gut besetzten Gastgeber mit ihren individuellen Möglichkeiten. Für seine Mannschaft sollte die Auftaktbegegnung gegen den Meisterschaftsfavoriten kein Maßstab sein, zumal das Ziel der Dauner der Klassenerhalt ist, Bitburg seinen Anspruch auf die Meisterschaft klar angemeldet hat. Die für den Klassenerhalt notwendigen Punkte wird die Dauner Mannschaft sicherlich in anderen Spielen gewinnen müssen.

 

Personal: Auf Dauner Seite werden Mani Schnupp und Julian Keitsch nicht dabei sein, ebenso wenig wie Luca Willems (Knieentzündung) und Torwart Holger Neis (Ellenbogenverletzung). Für Neis wird der bald 50-jährige Torwart Routinier Carsten Lindner nachrücken! Auf Bitburger Seite wird Trainer Sven Lauer aus privaten Gründen fehlen, für ihn coacht Marc Hagemann. Verletzungsbedingt wird Martin Guldenkirch aufgrund der im Spiel gegen die Ruwertal HSG erlittenen Knieverletzung passen müssen.

 

Prognose: „Wir stellen uns auf eine offene 3:2:1 Deckung der Gäste ein, doch das wird gegen uns sicher ein anderes Spiel als gegen die Ruwertal HSG. Wichtig wird sein, dass wir die gefährlichen Rückraumschützen Matthias Hertz und Chris Stelmach frühzeitig bekämpfen, dazu ein Auge auf Florian Enders haben, der von der Rückraumitte immer seine Torgefährlichkeit beweist. Selbst wenn uns das gelingt, liegen die weiteren Stärken der Gäste auf den gut besetzten Außen Positionen und dem starken Kreis. Von jeder Position strahlen die Gäste Torgefahr aus, spielen ihre Angriffe strukturiert und alles hat dort Hand und Fuß. Die Mannschaft sucht ihre finale Torchance und so sehe ich uns am Ende als klarer Außenseiter. Dennoch wollen wir mit einem guten Spiel in die Saison starten, mutig sein und einiges ausprobieren. Wenn wir an unsere Grenzen gehen, können wir den Favoriten sicher ärgern. Für uns ein lockeres Spiel, in dem wir wenig Fehler machen dürfen, denn die werden direkt bestraft. Zudem wollen wir wenig zwischen Angriff und Abwehr wechseln, um nicht überrannt zu werden. Hoffentlich können wir lange dranbleiben“, sagt Dauns Trainer Markus Willems.

 

Die Favoritenrolle nimmt Bitburgs Trainer Sven Lauer an: „Wir werden wohl in jeder Begegnung die Favoritenrolle annehmen müssen und so müssen wir auch auftreten. Wichtig wird sein, dass unsere 3:2:1 Abwehr von Beginn an steht und wir den Gegner zu Fehlern zwingen. Aus der Abwehr heraus wollen wir das Tempo forcieren und das ist uns im Auftaktspiel nur phasenweise gelungen. Unsere Spielzüge müssen wir aggressiver anlaufen und konsequenter die Chancen verwerten. Für uns zählt nur ein Sieg“, sagt der TVB Coach.

 

HSG Bad Ems/Bannberscheid – SG Gösenroth/Laufersweiler (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Gelungener Saisonauftakt für die HSG Bad Ems/Bannbescheid, die beide Punkte aus Trier entführte und jetzt mit der SG Gösenroth/Laufersweiler auf den letztjährigen RPS Ligisten trifft, der in dieser Saison sicherlich bei der Vergabe des Titels mitreden möchte. Für beide Teams wird dieses Aufeinandertreffen eine Standortbestimmung im Hinblick auf den weiteren Saisonverlauf sein. Das Spiel in Trier hat sich SG Coach Jochen Tatsch angesehen und dabei festgestellt, dass die Mannschaft aus dem Westerwald gegenüber dem Pokalspiel vor zwei Wochen ihr Gesicht schon verändert hat. „Vor allem der Torhüter war ein entscheidender Faktor“, sagt Tatsch.

 

Personal: Colin Reuter wird nach seiner Verletzung nur zu Kurzeinsätzen kommen. Torwart Martin Scherschlicht fehlt aus Urlaubsgründen. Ansonsten bietet die SG ihren kompletten Kader auf.

 

Prognose: „Wir treffen auf einen Gastgeber, der über einen starken Rückraum verfügt mit vielen Kreuzbewegungen. Damit müssen wir umgehen und stellen eine defensive Abwehr entgegen. Von Beginn wollen wir hohes Tempo gehen und so unsere konditionellen Möglichkeiten ausspielen. Wenn es uns gelingt, aus einer stabilen Abwehr über 60 Minute das Tempo hoch zu halten, haben wir eine gute Chance. Gelingt es den Gastgebern das Tempo zu verschleppen, werden wir es schwer haben“, ahnt der SG Coach.

 

HSC Schweich – TS Bendorf (Sonntag 17 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: „Nach dem guten Spiel in Irmenach freuen wir uns auf das erste Heimspiel der neuen Saison gegen das Team aus Bendorf, das im ersten Saisonspiel gegen die favorisierten Gäste aus Urmitz ein Unentschieden erzielte. Die Freude auf die Heimprämiere ist allerdings etwas getrübt, da die Kreisverwaltung aufgrund sicherheitsrelevanter Mängel die Benutzung der ausfahrbaren Tribüne in der Stefan-Andres-Halle ab sofort und bis auf weiteres untersagt hat. So steht den hoffentlich zahlreichen Zuschauern nur die Stehplatzgalerie zur Verfügung, die wir dann versuchen teilweise zu bestuhlen“, erklärt HSC Coach Andreas Rosch.

 

Personal: Im Gegensatz zum ersten Spiel in Irmenach sollten dem HSC am Sonntag wieder mehr Spieler zur Verfügung stehen. Es gibt noch ein paar Fragezeichen, die aber erst kurzfristig beantwortet werden. Definitiv fehlen werden urlaubsbedingt Max Kratz und Tim Schneider.

 

Prognose: „Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe und die Gäste aus Bendorf, die sich vor der Saison mit Majewski doch ordentlich verstärken konnten, sind sicherlich eine der Mannschaften, die wir in heimischer Halle schlagen sollten, um am Ende der Saison mindestens Platz 10 zu erreichen, der definitiv zum Klassenerhalt berechtigt. Mit nur einem Neuzugang verfügen die Gäste über eine sehr eingespielte Mannschaft und es kommt ein hartes Stück Arbeit auf uns zu um das Vorhaben des doppelten Punktgewinns umsetzen zu können. Wir werden uns in der Woche dann noch mal auf unsere neue Personalsiituation vorbereiten und wenn die Mannschaft mit ähnlicher Konzentration und kämpferischer Einstellung wie in Irmenach in das Spiel geht, so gehe ich von einem Heimsieg meiner Mannschaft zum Stadtfestwochenende aus“, glaubt der HSC Coach.

 

02.09.2018

 

TV Bitburg – HSG Mertesdorf/Ruwertal 34:26 (16:10)

 

Bitburg gewinnt das Auftaktspiel gegen die Ruwertal HSG und unterstreicht mit dem Sieg seine Titelambitionen. Dem Anspruch an das erhoffte Spitzenspiel der Liga wurde die Begegnung allerdings nicht gerecht. Nur phasenweise blitzten beim Gastgeber Spielwitz und die erforderliche Schnelligkeit auf, um die ersatzgeschwächt angetretenen Gäste frühzeitig zu distanzieren.

 

Mit einer offensiv und aggressiv eingestellten 3:2:1 Abwehr versuchten die Gastgeber, den ersatzgeschwächten Ruwertaler Rückraum in den Griff zu bekommen. Doch in den Anfangsminuten war es immer wieder Gästespieler Andi Schröder, der mit seinem Durchsetzungsvermögen im Spiel „eins gegen eins“ die Abwehr der Gastgeber vor Probleme stellte. Besonders die Absprachen im Deckungsverhalten stimmten nicht immer! Zudem ließen die Gastgeber klarste Chancen ungenutzt und so blieb die Begegnung bis zum 6:6 in der 14. Minute völlig ausgeglichen.

 

Die Auszeit des neuen Bitburger Coaches Sven Lauer zeigte dann Wirkung! Die Mannschaft fand jetzt zu ihrem Tempospiel und fand im gebundenen Spiel die richtigen Lösungen. Die Abwehr bekam endlich die Anspiele der Gäste zum Kreis besser in den Griff und die Manndeckung gegen den auffälligsten Gästeakteur Christian Schröder ging voll auf. Mit fünf Treffern in Folge legten die Eifelaner jetzt den Grundstein für ihren Erfolg, zogen auf 11:6 in der 21. Minute davon. Immer dann, wenn die Gastgeber zu ihrem schnellen Spiel fanden, gelangen die einfachen Tore und so führte der Gastgeber zur Pause mit 16:10.

 

Nach dem Wechsel vernachlässigten beide Teams ihre Abwehrarbeit, die individuell besser besetzten Gastgeber zogen jetzt kontinuierlich davon und legten über 20:13 zur ersten 10 Tore Führung beim 27:17 in der 47. Minute vor. Ab diesem Zeitpunkt plätscherte die Begegnung jetzt vor sich hin. In den Schussminuten zeigten auch die Gäste aus dem Ruwertal spielerisch gute Ansätze, kamen phasenweise mit ihrem Parallelstoßspiel zu guten Abschlussmöglichkeiten. Am Ende stand ein verdienter Erfolg der Gastgeber auf der Anzeigetafel.

 

„Ich bin mit der kämpferischen Leistung meiner Mannschaft zufrieden. Wir haben unsere Möglichkeiten gegen einen Gastgeber, der am Ende die Meisterschaft gewinnen möchte, so gut es ging, genutzt“, meinte Gästetrainer Christian Stein, der ebenso ins Geschehen eingreifen musste wie Routinier Marc Köhler.

 

Der neue Bitburger Coach konnte nach Spielende die Glückwünsche seines Vorgängers und Vaters Thomas Lauer entgegennehmen, war aber mit dem Auftritt seiner Jungs nicht ganz zufrieden: „Wir haben versucht bei unserem Tempospiel konzentriert die Chance zu suchen. Das hat nicht immer geklappt und mit der Abwehrleistung im zweiten Spielabschnitt war ich nicht zufrieden“, gab Lauer zu.

 

TVB: Schwerdt und Otte – Engel, Hertz (7/4), Guldenkirch (4), Straub, Steinbach (4), Stelmach (7), Enders (4), Sonnen (2), Kaufmann (2) Lauer (1), Nelles (3)

 

HSG: T. Frisch, Roth und Voß, A. Schröder (9/1), Wenzel (1), Simon (2), Thesen, Backendorf (6), M. Frisch, Billen (2), Schöler, C. Stein (2), Zock, Köhler (4)

 

DJK/MJC Trier – HSG Bad Ems/Bannberscheid 29:31 (12:17)

 

Zufrieden zeigte sich MJC Trainer Jarek Glinka trotz der Niederlage seine Teams gegen die Gäste aus dem Westerwald. Dabei mussten die Gastgeber auf ihren verletzten Stammtorhüter Andre Legenhausen ebenso verzichten wie auf Steffen Kellendonk, dessen Zukunft bei den Trierern ungewiss ist.

 

„Am Dienstag werden wir aber weitere Personalien klären“, verrät Glinka, dessen Team sich auf jeden Fall die Dienste von Alex Kuhfeld, zuletzt HSG Mertesdorf/Ruwertal, gesichert haben soll. Bis zum 10:9 in der 14. Minute führten die Gastgeber ständig mit ein bis zwei Toren, dann drehte Gästespieler Florian Hess mit zwei Treffern in Folge das Spiel und seine Mannschaft kam zu 7 Treffern in Folge und zur deutlichen 10:16 Führung in der 28. Minute.

 

Tor um Tor kämpften sich die Trierer nach dem Wechsel wieder heran, glichen beim 22:22 in der 43. Minute aus, die Begegnung schien zugunsten der Gastgeber zu kippen. Doch wieder gelangen den Gästen drei Tore in Folge und so führte die Mannschaft mit 22:25 in der 47. Minute. Die Vorentscheidung fiel, als sich die HSG vom 26:28 auf 26:30 in der 57. Minute absetzten konnte.

 

„Die Jungs haben super gekämpft und deshalb bin ich zufrieden. Leider haben wir einige freie Chancen nicht genutzt, sonst wäre das Spiel anders ausgegangen. Die Jungs haben einfach Lust auf Handball und ich bin sicher, dass wir bald für die eine oder andere Überraschung sorgen werden“, sagt der MJC Coach.

 

Buttlar und Lofi - Helbrecht (1), Müller P. (7), Merten (4), Kinzig (1), Schwiderski, Zelzer (1), Güth, Sattler (4/2), Falk, Moecke (6/1), Müller M. (3), Schreiner (2).

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – HSC Schweich 33:27 (15:13)

 

Gelungener Saisonstart für die Hunsrücker, die das Auftaktspiel gegen den stark ersatzgeschwächten HSC Schweich am Ende deutlich gewann, dabei im gesamten Spiel nie in Rückstand gerieten!

 

Den besseren Start in die Begegnung hatte der Gastgeber aus dem Hunsrück, der mit 3:0 bis zur 5. Minute vorlegte. Zunächst verteidigte das Team von Trainer Mirza Cehajic seinen Vorsprung, doch Schweich kam näher und glich nach der ersten Auszeit von Trainer Andreas Rosch in der 18. Minute erstmals in der Begegnung zum 9:9 aus. Seine erste Auszeit im Spiel nahm dann Cehajic in der 25. Minute beim 13:12, danach gelangen den Gastgebern zwei Treffer Folge zum 15:12, doch die Gäste verkürzten zur Pause auf 15:13! Nach dem Wechsel verteidigte das Cehajic-Team seinen Vorsprung über 20:19 in der 39. Minute, setzte sich dann aber entscheidend von 22:20 über 24:20 auf 27:21 in der 48. Minute ab. Am Ende feierten die Gastgeber den verdienten 33:27 Erfolg und damit den vom Ergebnis her gelungenen Einstand die neue Saison.

 

„Selten war ich in den vergangenen Jahren so zufrieden mit dem Spiel und vor allem mit der Einstellung meiner Mannschaft. Obwohl wir nun wirklich mit dem "letzten Aufgebot" in Kleinich antreten mussten, so konnten wir das Spiel trotzdem gut 40 Minuten offen gestalten und den starken Gastgeber doch länger ärgern als wir das gedacht haben. In der Abwehr haben wir nicht schlecht agiert und im Angriff sind uns doch sehr oft die richtigen Lösungen gegen die stabile Gastgeberabwehr gelungen. Auch das Torhüterduell haben wir klar gewonnen. Auch wenn der Sieg der Gastgeber nicht wirklich in Gefahr war, können wir stolz auf diese Leistung sein. Nun gilt es in den nächsten Wochen, bei Gegnern auf Augenhöhe, mit gleicher Leistung dann auch Punkte einzufahren“, hofft Schweichs Trainer Andreas Rosch.

 

Gastgebertrainer Mirza Cehajic unterstrich die Aussagen seines Trainerkollegen, bescheinigte den Gästen eine lange Zeit clevere Spieleweise und kritisierte die schwache Torhüterleistung seines Keepers, der nach Aussage von Cehajic kein Rheinlandliga Niveau an diesem Tage erreichte: „Am Ende haben wir uns aufgrund der höheren Laufbereitschaft aufgrund der besseren konditionellen Verfassung durchgesetzt. Es bleibt bei unseren Kaderproblemen und der Tatsache, dass wir auch aufgrund der Trainingsbeteiligung nur wenig im Training korrigieren können. Jetzt haben wir eine Woche Spielpause und ich hoffe, dass wir dann besser aufgestellt in die Begegnung gegen Bendorf gehen können“, so der HSG Coach, der die souveräne und unauffällige Schiedsrichterleistung von Henrik Balagny und Stephan Frank herausstellte.

 

HSG: Schug - Stroeher, Koch (5/4), B. Klei (4), Bach (2), Stürmer (9), Mulliqi (6), Schneider (2), Schmidt, K. Schell, C. Klei (3), M. Schell (2)

 

HSC: Reich und Schmidt – Müller, Kordel (2), Rosch (10/4), Wagner, Lieser (1), Peters (4), K. Müller (2), Rohr (3), Karrenbauer (5).

 

HSG Eifel – HSV Rhein-Nette 27:36 (11:20)

 

„Es hat allen Beteiligten Spaß gemacht und wir haben gesehen was mit einem vollständigen Kader für uns möglich ist“, meinte HSG Coach Sigi Garbe nach der Auftaktniederlage gegen die Gäste aus Andernach.

 

In der ersten Halbzeit entwickelte sich ein schnelles und gutes Rheinlandligaspiel, in dem Marc Schmitt beim 1:1 das ersten Rheinlandligator für den Aufsteiger HSG Eifel erzielte. Jeder Fehler der Gastgeber wurde sofort durch einen Tempogegenstoß des Teams von Gästetrainer Hermi Häring bestraft. Über 2:1 und 4:3 in der 7. Minute gelang den Gastgebern zwar die Führung, doch vier Treffer der Gäste in Folge leiteten die Wende zugunsten des Teams von Häring ein. Über 4:7 in der 9. Minute bauten die Gäste jetzt ihren Vorsprung auf 7:12 bis 11:20 in der Pause aus.

 

„Bis zur 13. Minute machten wir kaum Fehler im Angriff und so entwickelte sich ein ausgeglichenes aber auch ein sehr schnelles Spiel. Drei Minuten lang verloren wir den Faden, drei hundertprozentige Chancen nutzten wir nicht und die Gäste bestraften konsequent. In dieser Phase des Spiels rächte sich, das in den letzten Wochen meine vier Rückraumschützen ausgefallen sind. Die Gäste standen nun noch defensiver und wir fanden kaum noch ein Rezept gegen die sehr defensive 6:0 Deckung. So kam es zur verdienten, wenn auch etwas zu hohen Pausenführung der Gäste“, klagte Garbe.

 

„In der zweiten Halbzeit stand uns dann David Morgens zur Verfügung und wir zeigten jetzt ein anderes Gesicht. So zwangen wir den Gast auch zur Umstellung seiner Deckung“, freute sich der Gastgebertrainer. Die Gäste taten sich nun wesentlich schwerer als in der ersten Hälfte. Die Abwehr der Eifealner zeigte nun wesentlich mehr Präsenz und im Angriff konnte die HSG jetzt ihr Spiel aufziehen.

 

„Der Gästetrainer sah sich gezwungen in der 38. Minute eine Auszeit zu nehmen um seine Mannschaft neu einzustellen. Er schaffte es auch, uns mit dieser Auszeit für eine kurze Zeit aus dem Tritt zu bringen. Es entwickelte sich fortan ein Spiel auf Augenhöhe das allen Beteiligten richtig Spaß machte. Zu diesem guten Spiel trugen die unauffällig leitenden Schiedsrichter Schmitt Christian und Christian Weiß bei. Wir habe schmerzlich erfahren müssen, wie schwierig es in der Rheinlandliga ist, Leistungsträger zu ersetzen. Wir haben aber auch gesehen, dass unser Gerüst stimmt und das mein Team absolut lernfähig ist. Aber wir sehen auch, dass noch sehr viel Arbeit vor uns liegt“, weiß der Gastgebercoach.

 

Schmitz und Hoffmann – Schmitt (1), Lepage (2), Leppin (3), Ludes (1), Kruft, Neisius, Braun (5/1), Lemmen (3), Schaperdoth, Plano (9), Jahnke (3), Morgens.

 

28.08.2018

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – HSC Schweich (Samstag, 17.45 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: „Zum Saisonstart müssen beziehungsweise dürfen wir direkt beim Rheinlandligameister im Hunsrück antreten. Die Mannschaft hat sich vor der Saison noch mal mit Koch (Gösenroth) und Mangold (von uns, der aber erst ab Januar zur Verfügung steht) verstärkt und gehört somit auch in dieser Saison zum Favoritenkreis. Wir stehen vor einer sehr schweren Saison und werden natürlich alles daransetzen als “Liga-Dino” auch im nächsten Jahr in der Rheinlandliga an den Start gehen zu können, was bei zu erwartenden vier Absteigern eine große Herausforderung sein wird“, ahnt Schweichs Trainer Andreas Rosch. Der Co-Trainer der Gastgeber, Timo Stoffel sieht ebenfalls für den Gast die Schwere der Aufgabe in der nun anstehenden Saison aufgrund der personellen Situation bei den Gästen. „Wir haben das Heimspiel und das wollen wir zum Auftakt auch gewinnen“, erklärt Stoffel.

 

Personal: Beim Gastgeber fällt Torwart Lukas Everding aufgrund einer Knieverletzung mindestens vier Wochen aus. „Ansonsten sind alle Leistungsträger in unserem kleinen Kader an Bord“, freut sich Stoffel. Da die Saison in diesem Jahr eine Woche früher als in den vergangenen Jahren startet befinden sich bei den Schweichern noch Spieler im Urlaub und somit muss der HSC am Samstag mit Herz, Collet, Kratz und Schneider gleich vier Spieler urlaubs- bzw. berufsbedingt ersetzen. „Die Saison der 2. und 3. Mannschaft startet erst MItte September, so dass wir uns von dort ergänzen“, verrät Rosch.

 

Prognose: „Gezielt bereiten wir uns in dieser Trainingswoche auf den Gegner aus Schweich vor, wollen den Heimvorteil nutzen und mit einem Sieg in die neue Saison starten“, sagt der HSG Co-Trainer. „Sollten sich die Gastgeber in gleicher Verfassung wie zum Ende der letzten Runde befinden, so wird für uns am Samstag nicht viel zu holen sein. Wir werden versuchen, das Spiel so lange es geht offen zu gestalten, aber allein die Tatsache, dass wir alle 3 Spieler, die für die halbrechte Rückraumposition vorgesehen haben, ersetzen müssen, stimmt mich nicht unbedingt optimistisch. Wir können völlig entspannt in diese Partie gehen, müssen aber die richtige Einstellung schnell finden um ein achtbares Ergebnis erzielen zu können“, weiß der HSC Coach.

 

HSG Eifel – HSV Rhein-Nette (Samstag, 19.30 Uhr, Grund- und Realschule Plus, Neuerburg)

 

Ausgangslage: Die Vorfreude des Aufsteigers aus der Eifel auf das erste Saisonspiel ist riesig: „Wir freuen uns nicht nur auf die Halle in Neuerburg, sondern hoffen auch auf die tolle Unterstützung von den Rängen“, erklärt HSG Coach Sigi Garbe.

 

Personal: Es wird eine andere Mannschaft der HSG auf der Platte stehen als zuletzt im Pokalspiel. Dennoch bereitet Garbe die Tatsache Sorgen, dass mit David Morgens und Ruslan Podriezov zwei Rückraumshooter wohl ausfallen werden. „David ist beruflich und Ruslan verletzungsbedingt fraglich“, verrät Garbe.

 

Prognose: „Auf jeden Fall werden wir ein anderes Ergebnis als im Pokalspiel erreichen. Gegen die defensive 6:0 Deckung der Gäste habe ich mir etwas einfallen lassen, das wir in den anstehenden Trainingseinheiten und im Spiel umsetzen wollen. Wir sind klarer Außenseiter und stehen vor einer schweren Auftaktaufgabe. Doch wir wollen uns so teuer wie möglich verkaufen und dem Publikum ein tolles Spiel bieten. Die Punkte müssen wir aber anderswo gewinnen“, ahnt Garbe, der die Gäste aus Andernach als klaren Favoriten einstuft.

 

TV Bitburg – HSG Mertesdorf/Ruwertal (Sonntag, 16 Uhr, Edith Stein Hauptschule)

 

Ausgangslage: Mit einem „Kracher“ startet die Rheinlandliga-Saison. Mit RPS Ligaabsteiger Bitburg und dem letztjährigen Vierten der Rheinlandliga aus dem Ruwertal kommt es gleich am ersten Spieltag zum Aufeinandertreffen der Meisterschaftsanwärter. „Außerdem traue ich auch die SG Gösenroth/Laufersweiler Chancen auf den Titel zu“, gesteht TVB Coach Sven Lauer. In der Rolle als einer der Titelanwärter sieht sich Gästetrainer Christian Stein nur dann, wenn die Mannschaft komplett ist und das wird im Auftaktspiel schon nicht der Fall sein.

 

Personal: Bitburg kann in Bestbesetzung auflaufen, die Verletzung von Chris Stelmach, die sich der Linkshänder am vergangenen Wochenende im Pokalspiel zuzog, lässt seinen Einsatz am Sonntag zu. Auf Gästeseite fehlen mit Michael Stein (beruflich) und Christian Schröder (Auslandsaufenthalt) gleich zwei wichtige Rückrauspieler und das in den ersten beiden Saisonspielen.

 

Prognose: „Mit zwei Trainingseinheiten bereiten wir uns speziell auf dieses Spiel vor. Wir wollen die Vorgaben, die wir uns in der Vorbereitung erarbeitet haben und auch im letzten Spiel gegen Kastellaun/Simmern umgesetzt haben, weiter verbessern. Das Wichtigste aus meiner Sicht ist das wir in der Abwehr im Verbund arbeiten. Das wird auch gegen die individuell starken Einzelspieler der Gäste aus dem Ruwertal notwendig sein“, ahnt Lauer. „Uns fehlen am Sonntag die Alternativen im Rückraum und deshalb sehe ich uns nur in der Rolle des Underdogs. Wir bauen auf den immer vorhandenen Teamgeist der Mannschaft und wollen den Favoriten solange wie möglich ärgern. Aufgrund der Personalsituation ist Bitburg der Favorit“, sagt Gästetrainer Christian Stein.

 

DJK/MJC Trier – HSG Bad Ems/Bannberscheid (Sonntag, 17 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Mit dem Gast aus dem Westerwald trifft die MJC Trier am Sonntagnachmittag im ersten Heimspiel der Saison auf den letztjährigen Tabellenfünften, der mit Hanjo Neeb ebenso einen neuen Trainer verpflichtet hat, wie die Trierer, die mit Jarek Glinka einen neuen Coach auf der Kommandobrücke haben. Glinka trat die Nachfolge von Ralf Martin an, der in der vergangenen Saison mit der Mannschaft nach einem fulminanten Start am Ende mit ausgeglichenem Punkteverhältnis Platz 7 der Tabelle belegte.  

 

Personal: „Die Jungs sind fit und wir sind komplett“, freut sich der neue MJC Trainer, der zudem auf seine Torhüter baut: „Das sind die stärksten Keeper der Liga und darauf ist Verlass“, lobt Glinka.

 

Prognose: „Den Gegner habe ich letzte Saison gesehen und weiß, dass wir auf eine junge Mannschaft treffen, die den Tempohandball liebt. Vieles geht bei den Gästen über den Gegenstoß. Hier werden wir uns entsprechend darauf vorbereiten. Sicherlich werden wir es nicht einfach haben, doch wir wollen das Auftaktspiel, dass immer eine erste Standortbestimmung ist, gewinnen. Aus den Fehlern des vergangenen Pokalwochenendes werden wir lernen und sicher mit einer anderen Motivation als dort auftreten. Ich bin sicher, dass meine Jungs bis zum Umfallen kämpfen werden und wir mit Harz die gewohnte Sicherheit in unser Spiel bekommen“, sagt Glinka.

 

 

18.07.2018

 

Die HSG Süd Eifel sucht noch Vorbereitungsgegner!  Da zwei Gegner kurzfristig abgesagt  haben, sucht Trainer Sigi Garbe Interessierte Mannschaften, die sich bitte melden unter: 01754176373

 

 

11.07.2018

 

Jarek Glinka kehrt bei der DJK/MJC Trier ins Trainergeschäft zurück

 

Seit Anfang Juni läuft die Saisonvorbereitung bei der DJK/MJC Trier und mit Jarek Glinka kehrt ein in der Region nicht unbekannter Trainer auf die Trainer-Kommandobrücke zurück. Vor drei Jahren war Glinka zuletzt bei der HSG Biewer/Pfalzel in verantwortlicher Position, danach lag die Konzentration auf seiner neuen beruflichen Herausforderung.

 

Jetzt kehrt der ehemalige polnische Nationalspieler ins Trainergeschäft zurück und leitet zweimal in der Woche das Training der Herrenmannschaft der DJK/MJC Trier, reist zu den Trainingseinheiten und Spielen von seinem Wohnort in Mülheim an der Mosel an und gibt für die kommende Rheinlandliga-Saison den Klassenerhalt als Saisonziel aus.

 

„Wir konnten zwar die Mannschaft zusammenhalten, doch die Liga ist durch die RPS Liga Absteiger erheblich stärker geworden. Ich habe mir die Jungs in der letzten Saison gegen die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch angesehen und dabei festgestellt, wo der Hebel anzusetzen ist. Wichtig sind motivierte Führungsspieler, die mit hoher Konzentration Ruhe ins Spiel bringen können. Von Ralf Martin habe ich eine gut trainierte Mannschaft übernommen, die sich seit der Vorbereitungsphase hoch motiviert zeigt. Die aufgetretenen Verletzungen einiger Spieler sind auskuriert und alle ziehen super mit“, lobt der neue MJC Coach, der mit seiner Freundin Marzela Sadura, die für die körperliche Fitness der Mannschaft verantwortlich zeichnet, das Training leitet.

 

Derzeit liegt der Schwerpunkt auf der konditionellen Arbeit, zumal die Halle momentan aufgrund der Ferien geschlossen ist. Testspiele unter anderem gegen die vom ehemaligen MJC Spieler und Trainer Michael Göbel betreute Mannschaft aus Merzig Hilbringen stehen ebenso auf dem Programm wie ein Trainingslager. Neben dem zweimaligen Training pro Woche erwartet Glinka von seinen Spielern eine zusätzliche Einheit um sich weiter konditionell zu verbessern.

 

Die Trierer starten am 1. September mit dem Heimspiel gegen die HSG Bad Ems/Bannberscheid in die Saison.

 

 

02.07.2018

 

TV Bitburg will die Meisterschaft

 

„Nach einer sehr anstrengenden und kräftezehrenden Saison sind wir völlig verdient in die Rheinlandliga abgestiegen. Wir haben es über den Verlauf von 30 Saisonspielen nicht geschafft unsere Leistung konstant über mehrere Spiele hinweg zu bringen. Große Hypothek war neben dem Ausfall von Pascal Wolf und Sven Lauer auch das Fehlen von Jermaine Dright ab der Rückrunde. Wir haben diese Tatsachen nun abgehakt und gehen die Rheinlandliga Saison mit viel Ehrgeiz und dem Willen an, wieder guten und dynamischen Handball zu spielen“, sagt Bitburgs Spielertrainer Florian Enders. Nach der ersten Besprechung innerhalb der Mannschaft war allen Beteiligten schnell klar es kann nur ein Ziel geben: Meister werden! Nach der Verabschiedung von Pascal Wolf und Johann Reiz am letzten Spieltag wurde im Hintergrund an der Mannschaft für das kommende Jahr gearbeitet und Trainer Florian Enders ist froh und stolz, die Mannschaft komplett zusammengehalten zu haben. Jermaine Dright wird wieder zur Mannschaft stoßen, der dem Team wieder enorm viel Qualität und Variabilität in Angriff sowie Abwehr geben wird. Des Weiteren wird es eine tief greifende Veränderung im Trainerteam geben, da das Gesicht des Bitburger Handballs, Thomas Lauer, nach langjähriger Trainertätigkeit in dieser Saison seinen Fokus auf die Arbeit im Hintergrund legen wird. „Wir sind sehr glücklich, dass wir mit Sven Lauer den absoluten Wunschkandidaten für Thomas Nachfolge gewinnen konnten. Das Trainerteam wird somit aus Sven Lauer, Marc Hagemann und mir bestehen“, verrät Enders.

Die Vorbereitung wird mit 3 Einheiten sowie einem Spiel pro Woche sehr intensiv sein. „Dennoch werden wir von Einheit 1 an direkt mit dem Ball arbeiten, da wir in der Analyse der letzten Runde im gebundenen Angriffsspiel die meisten Defizite hatten. In 7 Testspielen gegen Mannschaften wie Brotdorf, Merzig, SV Zweibrücken sowie Völklingen möchten wir uns den Feinschliff in Abwehr und Angriff für die kommende Rheinlandligaherausforderung holen. Meines Erachtens nach wird es eine sehr spannende und enge Saison, da das Niveau dieses Jahr deutlich gestiegen ist. Mit Irmenach, Urmitz, Mertesdorf, Gösenroth und uns sehe ich eine breite Spitzengruppe. Des Weiteren gibt es mit Mannschaften wie Trier und Bad Ems sehr starke Mannschaften, die an guten Tagen jeden schlagen können. Die ganze Mannschaft brennt auf die neue Runde und will nach einer verkorksten RPS Runde endlich wieder den Spaß am Gewinnen haben! Ich wünsche allen Mannschaften eine verletzungsfreie Vorbereitung“, so der Bitburger Spielertrainer.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal will am Ende zwischen Platz 2 und Platz 6 landen

 

Die abgelaufene Saison hat Wirkung gezeigt und so „verordnete“ HSG Trainer Christian Stein, der in seine zweite Saison als Trainer der Ruwertaler gehen wird, seinen Jungs eine längere Pause, um die „Blessuren“ auszukurieren. Anfang Juni bat Stein seine Jungs zum ersten Training. Stein wird zusammen mit Physio Markus Zinni die Verantwortung tragen, der allerdings bereits jetzt bekannt gab, seine Betreuerfunktion Ende der Saison aus beruflichen Gründen zu beenden. Trainingsschwerpunkte bis Anfang August werden Kraft, Ausdauer, Kondition und die Abwehrarbeit sein, dann soll die Angriffstaktik fein justiert werden. „Bis August wollen wir die Jungs hier absolut fit bekommen“, hofft der HSG Coach.

 

Bis auf Alex Kuhfeld, der bereits Ende letzter Saison das Ende seiner aktiven Laufbahn verkündet hatte, blieb die Mannschaft zusammen und konnte sich über die Rückkehr ihres lange Zeit verletzten Torhüters Thomas Frisch freuen: „Das ist zweifellos eine Verstärkung im Torhüterbereich“, erklärt Stein.

 

Für den Ruwertaler Trainer ist die kommende Rheinlandliga weitaus stärker besetzt als in den letzten Jahren. Als Topfavorit schätzt Stein den RPS Ligaabsteiger aus Bitburg ein, dicht gefolgt vom weiteren RPS Liga Absteiger SG Gösenroth/Laufersweiler und dem letztjährigen Meister HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch. Dazu sieht er den SV Urmitz mit Außenseiter Chancen.

 

„Bleiben meine Jungs fit und ziehen sich keine Verletzungen zu, sollten wir am Ende zwischen Platz 2 und Platz 6 landen. Dies ist aber auch davon abhängig, wie uns die Spieler aufgrund ihrer Schichtarbeit sowohl bei den Trainingseinheiten als auch im Spiel zur Verfügung stehen.

 

Neben dem Trainingslager am 11./12. August in eigener Halle stehen weitere Spiele gegen Brotdorf, Diekirch und die eigene zweite Mannschaft an. Weitere Testspiele sind in Planung, bei denen die taktischen Maßnahmen weiter einstudiert werden können. Am 25.8. steigt dann das Pokalspiel in Bendorf, die Saison startet dann am 1. September mit dem Topspiel beim Meisterschaftsfavoriten in Bitburg.

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch mit Kaderproblemen

 

Mit dem Gewinn der Rheinlandmeisterschaft und der Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur RPS Oberliga setzte die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch in der abgelaufenen Saison ein Ausrufezeichen. Doch die Aufstiegsspiele verliefen anders, als sich dies die Mannschaft und Trainer Mirza Cehaiic vorgestellt hatten. Die Mannschaft scheiterte in der Quali und wird in der kommenden Saison erneut in der Rheinlandliga antreten. Doch vom erneuten Angriff auf die Meisterschaft kann derzeit bei den Hunsrückern keine Rede sein!

 

Von einer „echt schweren Situation“ spricht HSG Trainer Mirza Cehajic, der dabei gleich auf die personelle Situation des letztjährigen Rheinlandmeisters eingeht. Mit Peter Hölzenbein, Lars Gerhard, Peter Kiesel und Timo Löw haben gleich vier Leistungsträger der Hunsrücker ihren Abschied aus der 1. Mannschaft der HSG verkündet.

 

Verletzungsbedingte, berufliche und zeitliche Gründe sind die Ursachen der Spieler, die ihre Karriere beendet haben. Den Abgängen steht lediglich Daniel Koch vom Lokalrivalen SG Gösenroth/Laufersweiler ab sofort gegenüber. Mit Julian Mangold vom HSC Schweich wird ein wichtiger Rückraumspieler dem Cehajic Team allerdings aufgrund seines Auslandsstudiums erst im Januar des kommenden Jahres vollumfänglich zur Verfügung stehen.

 

„Es ist daher sehr schwer, konkret in die Vorbereitung einzusteigen. Anfang Juni haben wir mit der Saisonvorbereitung begonnen, Laufeinheiten absolviert und das Training mit dem Ball aufgenommen. Ich versuche, unsere A-Jugendlichen in den Kader der Rheinlandligamannschaft zu integrieren. Bis Mitte Juli haben wir jetzt Trainingspause und versuchen weiter, den Kader zu verstärken. Wenn wir wieder ins Training einsteigen, können auf die konkreteren Planungen wie Trainingslager und Vorbereitungsspiele aufgenommen werden. Vieles wird bei uns letztlich vom endgültigen Kader abhängen, der aber spätestens dann feststehen muss. Bleibt es so, wie es jetzt ist, werden wir höchstens zwischen Platz 5 und Platz 7 mitspielen können“, ahnt der HSG Coach, der in die zweite Saison bei den Hunsrückern geht.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler verliert nach dem Abstieg wichtige Stammspieler

 

„Nachdem es am Ende leider nicht für die RPS Oberliga gereicht hat, müssen wir diese sehr interessante Spielklasse wieder verlassen und werden mit verändertem Kader in der Rheinlandliga antreten. Leider haben uns Max Friedrich (beruflich nach Kassel), Daniel Koch (HSG IKH) und Anton Domaschenko (TuS Kirn) verlassen. Externe Neuzugänge sind nicht in Sicht, dafür nehmen mit Jakob Faust, Silas Röhrig, Christian Saam und Nico Haßley vier Spieler aus der Verbandsliga-Reserve an der Vorbereitung teil“, verrät SG Trainer Jochen Tatsch, der mit seiner Mannschaft bereits am 6. Juni nach dreiwöchiger Pause wieder mit dem Training angefangen hat, allerdings mit „zurückhaltender Beteiligung und geringer Belastung“ (Zitat Tatsch).

 

Ab der kommenden Woche wird Tatsch die Belastung anziehen und ab Mitte Juli dreimal wöchentlich trainieren. Dazu kommen 9-10 Vorbereitungsspiele an den Wochenenden gegen Rheinhessen-/Saarland- und Pfalzligisten sowie den Oberliga-Aufsteiger HWE Homburg. Mitte August steigt in St. Ingbert das Trainingslager und nach dem Pokalspiel gegen Bad Ems/Bannberscheid am 25.08. hat der SG Coach noch 2 Wochen Zeit, um an der Feinjustierung zu arbeiten, bevor die SG gegen den selben Gegner wie im Pokalspiel, die HSG Bad Ems/Bannberscheid in die Rheinlandliga-Saison startet.

 

„Bezüglich der Zielsetzung werde ich mich Ende August mit der Mannschaft zusammensetzen. Es ist davon auszugehen, dass die Rheinlandliga in diesem Jahr deutlich stärker sein wird als zuletzt, daher gebe ich dazu keine frühzeitige Prognose ab“, erklärt Tatsch.

 

 

Neu gegründete HSG Eifel startet in die Vorbereitung auf die Rheinlandligasaison

 

„Die Vorbereitung ist davon geprägt zwei Teams zusammenzuführen. Aus diesem Grund haben wir auch sehr früh mit dem Ball angefangen und studieren einige Abläufe ein“, verrät Sigi Garbe, Trainer der neugegründeten HSG Eifel.  Hier haben sich der SK Prüm als Aufsteiger in die Rheinlandliga und der SV Neuerburg zur neuen Saison zu einer Spielgemeinschaft zusammengeschlossen.

 

Die Vorbereitung begann Mitte Mai für den ersten Mannschaftsteil aus Neuerburg, Anfang Juni stieß der SK Prüm hinzu. „Anfang Juli haben wir eine 2-wöchige Pause, ehe es dann dreimal die Woche in die zweite Vorbereitungsphase geht. Viel Ausdauer wird gefragt sein, da es zwei Spiele mehr sind und bis Ende Dezember fast durchgespielt wird. Mitte August wird es ein Trainingslager geben und das eine oder andere Freundschaftsspiel steht auch auf dem Programm“, verrät Garbe.

 

Die doch verhältnismäßig lange Vorbereitung kommt der HSG Eifel sicher entgegen, so bleibt Garbe mehr Zeit, die beiden Mannschaften zu einem Team zusammenzuführen und weiter zu entwickeln. Vor allem neue Konzepte im Angriff werden auf dem Programm stehen und ab August wird die Mannschaft sich intensiv um das Abwehrverhalten kümmern. „Für mich als Trainer bietet sich durch die Zusammenlegung der beiden Teams endlich die Möglichkeit, im Training vernünftig zu arbeiten. Trotz Verletzungen und Urlaub standen mir immer bis zu 20 Spieler im Training zur Verfügung. Das macht einfach Spaß, mir und den Jungs! Auf den Positionen ist teilweise ein Konkurrenzkampf ausgebrochen und es klärt sich die Frage, wer in der ersten oder zweiten Mannschaft spielen wird. Ich bin mir sicher, dass wir wesentlich stärker als in der letzten Saison sein werden und das ohne Neuzugang. Leider konnten wir trotz zahlreicher Gespräche keinen Spieler neu verpflichten. Es ist schade, dass wir in Prüm nicht die Möglichkeit haben, unseren Kader noch ein wenig in der Breite zu verstärken, die eine oder andere Position macht mir noch Sorgen. Eventuell hat der eine oder andere Spieler doch noch Lust, zu uns zu stoßen. Gerade die Verbindung Landesliga/Rheinlandliga könnte den einen oder anderen jungen Spieler in die Eifel führen. Wer Lust hat kann sich gerne mit mir in Kontakt setzen: Siegfriedgarbe@gmx.de“, hofft der HSG Coach.

 

Ziel ist natürlich der Klassenerhalt. Leichter macht es die Aufgabe auch nicht, dass mit einem erhöhten Abstieg zurechnen ist, da wir die Liga mit 13 Mannschaften spielen wird. Zudem droht der HSG ein Punktabzug von 6 Punkten zum Saisonbeginn, da Prüm in den letzten drei Jahren nicht genügend Schiedsrichter hatte! „Aus diesem Grund ist es für uns wichtig, dass jeder Spieler sich individuell weiterentwickelt. Wichtig ist auch das in der Zukunft der Unterbau stimmt und wir jungen Spielern mit der HSG Eifel eine sportliche Heimat verschaffen können“, sagt Garbe.

 

 

TuS Daun in der Vorbereitung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die letzte Saison war eher durchwachsen, was aber nicht an der Einstellung oder Qualität der Spieler lag, sondern an den vielen teils schwerwiegenden Verletzungen. Natürlich muss man sich bei einer Anhäufung solcher Verletzungen auch selbstkritisch fragen, ob die Trainingsmethodik vielleicht zu überdenken ist. Das haben wir getan, sind jedoch zum Schluss gekommen, dass es eine Aneinanderreihung unglücklicher Umstände war und einfach auch Pech. Christian Lofi und Stefan Keil haben den Verein verlassen und wir bedanken uns auch auf diesem Weg für die schöne gemeinsame Zeit und ihr Engagement“, sagt Dauns Trainer Markus Willems.

 

Für Ersatz ist bereits gesorgt: Für Christian Lofi wird Holger Neis im Tor wieder angreifen. Als Feldspieler wird Lukas Mayer nach seinen schweren Schulterverletzungen wieder an Bord sein.

 

„Außerdem haben wir natürlich einige „gefühlte“ Neuzugänge. Manni Schnupp wird nach seinem Achillessehnenabriss Stand heute wieder voll dabei sein. Er fehlte uns fast die komplette letzte Saison. Daniel Eich wird von Anfang an dabei sein. Letzte Saison fehlte er beruflich bedingt einige Monate. Ansonsten sind die vielen kleineren und größeren Blessuren auskuriert und wir gehen voller Ehrgeiz in die neue Spielzeit. „Vorteil“ der Verletzungen war, dass viele jüngere Spieler Spielpraxis sammeln konnten und dieses Jahr davon profitieren werden“, ist sich Willems sicher.

 

Angeführt wird die Mannschaft von Kapitän Bassi Praeder sowie Routinier und Co-Trainer Patrick Brümmer, der mit 17 in der ersten Mannschaft begonnen hat und jetzt in seine 24. Senioren-Saison gehen wird. Die lange Zeit und die Tatsache, dass „Brümmi“ immer nur für seinen Heimatverein gespielt, ist bewundernswert und alle können sich nach Ansicht des TuS Coaches an dieser Vorbildfunktion orientieren.

 

„Wir haben die Vorbereitung Ende Juni begonnen, trainieren dreimal die Woche und die Schwerpunkte liegen in den ersten Wochen im konditionellen und athletischen Bereich. Dennoch werden wir relativ schnell den „Ball in die Hand nehmen“ und uns in Kleingruppen-Übungen an die Gruppentaktik in Abwehr und Angriff herantasten. Die Abwehr wird hierbei generell einen Schwerpunkt bilden. In 10-12 Vorbereitungsspielen werden wir versuchen die nötige Spielpraxis zu sammeln, um dann zum Saisonstart Anfang September voll da zu sein.  Das wird auch bitter nötig sein, da die Klasse mit Sicherheit stärker geworden ist. Mit Bitburg, Gösenroth und Irmenach/Kleinich/Horbruch sind drei starke Mannschaften dazugekommen bzw. trotz Meisterschaft in der Klasse geblieben. Die Aufsteiger aus Römerwall und der HSG Eifel sind stark einzuschätzen und die anderen Mannschaften haben sich ebenfalls teilweise verstärkt. Ziel kann also dieses Jahr wiederum nur der Klassenerhalt sein. Wir sind optimistisch und motiviert und werden als Team bestimmt wieder viel Spaß haben“, ahnt der Dauner Coach.

 

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HSC Schweich in die Saisonvorbereitung gestartet

 

„Wir sind am 12.06. mit einem Kader von 25-30 Spielern für die erste und zweite Mannschaft in die gemeinsame erste Vorbereitungsphase gestartet. Mit Julian Mangold (Wechsel zum Ligakonkurrenten nach Irmenach) haben wir mal wieder unseren Topscorer verloren und so geht es vor dieser Saison hauptsächlich darum, diese Lücke zu schließen und unser Spielsystem dem vorhandenen Personal entsprechend anzupassen. Externe Neuzugänge haben wir keine und so werden wir weiter versuchen von unserer sehr guten Jugendarbeit zu profitieren und die Jungs entsprechend ihrer Fähigkeiten zu fördern aber auch zu fordern“, sagt Schweichs Trainer Andreas Rosch (44), der in seine 19. Saison als verantwortlicher Coach beim HSC geht.

 

Zudem werden 2-3 Spieler aus dem Kader der letztjährigen zweiten bzw. dritten Mannschaft in diesem Jahr fest in den Kader der ersten Mannschaft aufrücken. Das hat zu Folge, dass die zweite Mannschaft des Vereins, die den Klassenerhalt in der Verbandsliga zwar geschafft hat, auf das Startrecht in der Verbandsliga verzichtet und in der nächsten Saison in der Landesliga an den Start geht.

 

Im Trainerbereich hat sich nicht viel getan: weiter werden die beiden Mannschaften von Andreas Rosch, Christian Leyh, Stephan Arenz und Carsten Rohr trainiert und auch Daniel Gerhartz steht dem Team weiter als Betreuer zur Seite. Während Christian Leyh und Andreas Rosch als gleichberechtigte Trainer hauptsächlich für das Rheinlandligateam verantwortlich sind, wird Stephan Arenz weiter "Chef" der zweiten Mannschaft sein. Carsten Rohr unterstützt das Trainergespann dann im Trainings- und Spielbetrieb, so dass die "Last" für jeden einzelnen nicht zu groß wird.

 

„Es wird wohl die schwerste Rheinlandligasaison für den HSC Schweich werden, denn mit Bitburg und Gösenroth als Absteiger und dem Nichtaufsteiger aus Irmenach ist die Klasse in diesem Jahr stärker besetzt als in den Vorjahren. Nach vielen Jahren im oberen Bereich der Rheinlandliga, in der keine Mannschaft länger und ohne Unterbrechung als der HSC am Start ist, geht unser Blick in diesem Jahr ganz klar weiter nach unten und so kann dieses Jahr das Saisonziel nur Klassenerhalt lauten, zumal mit mindestens 3 Absteigern zu rechnen ist. Wir freuen uns aber auf diese Herausforderung und hoffen als Mannschaft und Verein noch näher zusammen zu rücken um dieses Ziel zu erreichen“, sagt Rosch.

 

In der Vorbereitung spielt der HSC Schweich am 4.8. das Turnier beim TuS Weibern, tritt am 26.8. im Pokal bei Urmitz an und startet am 1.9. in der Hirtenfeldhalle in Kleinich gegen die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch in die Saison. Weitere Testspiele stehen in der Planung, sind aber noch nicht fest terminiert