Spieltag 14./15. März 2020

 

HSV Rhein-Nette - DJK/MJC Trier

Spiel wurde aufgrund der gesperrten Halle in Andernach abgesagt

 

TV Bitburg - HSG Hunsrück

(Samstag, 18 Uhr, Realschule)

 

Ausgangslage: Mit Spannung erwartet wird das Spiel zwischen dem letztjährigen Meister aus Bitburg und dem Titelanwärter dieser Saison, der HSG Hunsrück. Nach dem erneuten Tiefpunkt, dem Pokal Aus am vergangenen Wochenende, kann es eigentlich für das Team von Trainer Rudi Engel noch aufwärts gehen. Gegen die Gäste haben die Eifelaner nichts zu verlieren, während die Hunsrücker, die sich zwischenzeitlich von Rückraumspieler Heinz Löwen getrennt haben, dafür aber am Samstag erstmals Rückkehrer Manuel Schell einsetzen können, viel im Kampf, um den Titel zu verlieren haben. In Bitburg ist der Umbruch jetzt eingeleitet. „Die Jugendarbeit in Bitburg hatte in den letzten Jahren sicher nicht den Stellenwert, den die hätte haben müssen. Das zeigt sich jetzt in der ersten und auch der zweiten Mannschaft, die immer wieder studienbedingt Ausfälle von gerade jungen Spielern zu verkraften haben. Beiden Teams fehlen die personellen Alternativen und man denkt darüber nach, im kommenden Jahr sogar die Mannschaften zusammen zu legen. Den Umbruch in Bitburg will ich mitgestalten, obwohl meine Eingangsvoraussetzungen vor einem Jahr noch ganz andere waren“, gesteht Bitburgs Trainer Rudi Engel.

 

Personal: Wie letztes Wochenende hat Bitburg drei Auswechselspieler, da Philipp Rehm weiterhin verletzt fehlt, dafür dürfte aber mit Henning Otte nach seinem Urlaub wieder eine Alternative im Tor zur Verfügung stehen. Auf Gästeseite fehlt Trainer Jochen Tatsch aus privaten Gründen, zudem ist Julian Mangold noch krank, dürfte aber auflaufen

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Prognose: „Derzeit bin ich mehr als Psychologe gefragt, weniger als Handballfachmann. Das Nervenkostüm der Spieler ist sehr dünn und jetzt gilt es, die Spieler wieder an ihre eigentlichen Stärken zu erinnern. Wir können im Meisterschaftskampf das Zünglein an der Waage sein, wollen jedes Spiel bis zum Saisonende jetzt gewinnen. Doch das ist, wie gesagt, Kopfsache! Für uns wird die Begegnung auch ein Qualitätsurteil abgeben, da wir uns weiterhin interessant machen wollen für Nachwuchsspieler, die in den nächsten Jahren im oberen Drittel der Rheinlandliga mitspielen wollen, um dann das Ziel Oberliga anzugehen“, hofft Engel.

„Es wird ein schweres Spiel für uns. Dabei lassen wir uns nicht täuschen von den zuletzt schlechteren Ergebnissen der Bitburger. Erst müssen wir mal unsere Arbeit in Bitburg erledigen, haben in der spielfreien Zeit an unserer Abwehr gearbeitet, die mit der nötigen Aggressivität ans Werken gehen muss, damit wir wieder in unser Tempospiel kommen. Dann fällt uns das Spiel leichter. Sollten wir Punkte in Bitburg lassen, wird es im Kampf um die Meisterschaft eng“, weiß Trainer Timo Stoffel.

 

HSG Römerwall - TuS Daun

(Samstag, 19 Uhr)

 

Ausgangslage: Nach einem torreichen Spiel konnte Daun sich im Hinspiel mit 34:30 gegen Römerwall durchsetzen. Die Gastgeber sind im Kampf um den Klassenerhalt auf jeden Punkt angewiesen und werden gegen das Team von Trainer Markus Willems nichts unversucht lassen, wichtige Punkte einzufahren. „Das war ein enges Ding im Hinspiel. Allerdings hatten wir auch einige Ausfälle während der Begegnung zu verkraften. Bei uns bleibt momentan die Trainingssituation aufgrund von Erkältungen und kleineren Verletzungen angespannt. Sicherlich keine optimale Vorbereitung auf die schwere Begegnung in Römerwall, die ihre Punkte bis zuletzt in Prüm alle zuhause gewonnen haben. Das spricht für sich“, warnt Willems.

 

Personal: Ein Fragezeichen steht noch hinter den Einsätzen von Bassi Präder, Mathis Otto und Melvin Wheaton.

 

Prognose: „Wenn wir komplett antreten können, nehmen wir die Favoritenrolle aufgrund der Tabellensituation selbstverständlich an. Doch es wird eine schwere Aufgabe gegen eine Mannschaft, die im Hinspiel das hohe Tempo bis zuletzt mitgehen konnte. Wir müssen unser Spiel durchbringen und vor allem kämpferisch dagegenhalten. Es gilt den starken Rückraum der Gastgeber mit Binnes, Stuntz und Bender in den Griff zu bekommen. Es wird sicher ein heißer Tanz, auf den wir uns allerdings freuen. Alle sind motiviert und hungrig, haben nach den zuletzt wenigen Spielen wieder richtig Lust auf Handball“, sagt der Dauner Coach.

 

HSG Eifel - HSG Bad Ems/Bannberscheid

(Samstag, 19.30 Uhr, Wandalbert-Hauptschule, Prüm)

 

Ausgangslage: Achtbar zog sich die HSG Eifel im Hinspiel bei der HSG Bad Ems/Bannberscheid aus der Affäre, musste sich letztlich lediglich mit sieben Toren Unterschied geschlagen geben und ist auch im Rückspiel auf ein achtbares Ergebnis aus. Die Gäste wollen Platz drei der Tabelle verteidigen und gehen als klare Favoriten in diese Begegnung. „Mit der HSG Bad Ems/Bannberscheid empfangen wir den derzeitigen Tabellendritten der laufenden Rheinlandligasaison. Obwohl die Gäste gegen die Spitzenteams aus Daun und Bitburg punkten konnten, musste man sich zuletzt auch gegen Teams aus der unteren Tabellenregion wie Bendorf oder Urmitz geschlagen geben“, sagt Gastgebertrainer Rene Wingels.

 

Personal: Die Gastgeber bieten den Kader der Vorwoche auf.

 

Prognose: „Die Favoritenrolle geht auch in dieser Partie klar an das Team von Hanjo Neeb. Wir erwarten einen spielstarken Gegner, der eine gute Abwehr stellt und mit viel Tempo versuchen wird, beide Punkte aus Prüm mitzunehmen. Wir werden versuchen das Spiel solange wie möglich offen zu halten und die Vereinigten aus Bad Ems und Bannberscheid ein bisschen zu ärgern. Eine Niederlage mit weniger als 8 Toren, würde ich als Achtungserfolg sehen“, erklärt Wingels.

 

SV Urmitz - TuS Fortuna Saarburg

(Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Urmitz kämpft weiter ums Überleben in der Rheinlandliga und will nach dem letzten Heimsieg über die MJC Trier den nächsten Erfolg einfahren. Dabei kommen die Saarburger Fortunen gerade recht, die auswärts eigentlich nie das Spielerpotential aufrufen können, das ihnen vor heimischer Kulisse zur Verfügung steht. Das Hinspiel gewann das Moske Team mit 34:25 und fürs Rückspiel sieht es personelle besser aus.

 

Personal: „Ich baue darauf, dass wir mit dem kompletten Kader auflaufen können“, freut sich Moske.

 

Prognose: „Ich bin froh, dass wir bereits 17 Punkte haben und eigentlich nur noch unsere Heimspiele gewinnen müssen. Doch wir lassen nichts unversucht, mit einem Sieg auch der MJC Trier Schützenhilfe im Abstiegskampf zu leisten. Doch zuhause sind alle Rheinmannschaften wesentlich stärker einzuschätzen als in fremden Hallen“, warnt der TuS Coach.

 

Spieltag 07./08. März 2020

 

SV Urmitz - DJK/MJC Trier 23:22 (14:11)

 

Nicht viel lief im ersten Spielabschnitt bei den Trieren zusammen, die gleich einem 4:1 Rückstand nach 6 Minuten aufzuholen hatten. Doch die Gastgeber spielten weiter konzentriert, nahmen über 10:5 in der 15. Minute die 14:11 Führung mit in die Kabine. Die richtigen Worte schien dann MJC Coach Alex Kuhfeld in der Kabine gefunden zu haben.

 

Seine Mannschaft drehte mit vier Toren in Folge das Spiel und legte über 14:15 in der 38. Minute vor. Als Kostas Plausinaitis sogar auf 14:16 erhöhte, nahmen die Gastgeber die Auszeit, glichen zum 17:17 in der 45. Minute aus und jetzt war es an Kuhfeld die Auszeit zu nehmen. Marco Müller mit zwei Treffern in Folge sorgte für die erneute zwei Tore Führung der Trierer, doch die Gastgeber blieben dran, die spannenden Schlussminuten waren eingeläutet. Noch einmal nahm Kuhfeld beim 19:20 in der 54. Minute die Auszeit, erneut legte die Mannschaft auf Zwei vor, kassierte beim 22:22 knapp 90 Sekunden vor dem Ende die erste Zeitstrafe, wenig später die Zweite und so nutzte Urmitz die Restspielzeit von knapp einer Minute, um durch Markus Häring mit 23:22 den entscheidenden Treffer zu markieren.

 

„Eine bittere Niederlage, die wir heute einstecken mussten. Dabei fanden wir überhaupt nicht ins Spiel, steigerten uns dann mit zunehmender Spieldauer, um das Spiel in den letzten fünf Minuten wieder aus der Hand zu geben. Statt ruhig weiterzuspielen, leisten wir uns viele technische Fehler. Ich kann nicht verstehen, warum wir nervös wurden“, klagte der MJC Trainer.

 

Legenhausen - Heinz (1), P. Müller (3), Plausinaitis (7/5), Merten (2), Schwiderski, Zelzer, M. Müller (7), Collet (1), Helbrecht, Löw (1).

 

HSG Eifel - HSG Römerwall 27:34 (13:20)

 

Von Beginn an liefen die Eifelaner dem Vorsprung der Gäste hinterher, die sich beim 7:10 in der 14. Minute erstmals mit drei Toren absetzten. Die Auszeit von Trainer Rene Wingels kam zum richtigen Zeitpunkt. Seine Mannschaft kämpfte sich Tor um Tor zurück und glich beim 13:13 in der 22. Minute aus. Doch damit hatte die HSG ihr Pulver verschossen: sieben Treffern in Folge der Gäste entschieden das Spiel zugunsten der HSG, die durch vier Treffer von Philipp Stuntz und drei Treffer von Tim Binnes für die klare Pausenführung sorgten.

 

Doch die Mannschaft gab sich noch nicht geschlagen, kämpfte sich nach dem Wechsel auf 23:26 in der 45. Minute heran, zwang die Gäste so zur Auszeit. Jetzt baute Römerwall den Vorsprung spielentscheidend auf 25:32 in der 54. Minute aus. In dieser Phase half die Auszeit der Gastgeber in der 51. Minute nicht mehr, um den Sieg der Gäste nochmal in Gefahr zu bringen.

 

„Es war die erhoffte Trotzreaktion meiner Mannschaft, die zeigte das man mithalten kann. 54 Minuten war es ein Spiel auf Augenhöhe, welches keinen Sieger verdient hätte. Ab der 24. Minute bis zur Halbzeitpause versagten bei meinen Jungs die Nerven. Ein „kollektiver Black Out“, bei dem nichts mehr zusammenlief und wir 7 Gegentore nach Gang bekamen, ohne selbst eins zu erzielen. Nach der Pause war es wieder ein Spiel auf Augenhöhe. Mit der Leistung meiner Mannschaft, bin ich zufrieden. Die Köpfe waren frei und jeder hat sich für den anderen eingesetzt. Leider belohnen wir uns für gute Leistungen nicht“, stell Eifel-Trainer Rene Wingels fest.

 

Herbst - Jahnke (5/4), J. Leppin (1), Neisius (4), Podriezov (5), Schaperdoth (1), Bastuck (1), N. Leppin (1), Morgens (3), Plano (3), Niederprüm (3)

 

HSG Eifel - HSG Römerwall

(Samstag, 19.30 Uhr, Wandalbert-Hauptschule, Prüm)

 

Ausgangslage: Ohne jeglichen Druck kann der Tabellenletzte aus der Eifel gegen die HSG Römerwall aufspielen, die mächtig unter Druck stehen. Für die Gäste ist die Begegnung bei der HSG ein „vier-Punkte-Spiel“ im Kampf um die Meisterschaft. Der Sieg ist für die Gäste lebenswichtig, wollen sie sich keine Sorgen um den Ligaverbleib machen müssen. Im Hinspiel zog sich das Team von Trainer Rene Wingels mit 29:23 achtbar aus der Affäre.

 

Personal: „Sollte Nils Leppin seine Erkältung auskuriert haben, laufen wir höchst wahrscheinlich in Bestbesetzung auf“, glaubt Wingels.

 

Prognose: Nach der klaren Niederlage vergangenes Wochenende bei Spitzenreiter erwarte ich von meiner Mannschaft eine Trotzreaktion! Vor allen Dingen in Sachen Einstellung und Mentalität muss am Samstag ein anderes Team auf der Platte stehen. Mit Römerwall kommt am Samstag eine Mannschaft nach Prüm die uns liegt.  Im Hinspiel waren wir auf einem guten Weg, konnten einen 6 Tore Vorsprung, aber nicht über die Zeit bringen. Wir werden versuchen die Kreise von Tim Binnes einzuengen. Aber auch den Rest der Mannschaft müssen wir ernst nehmen, da Bönder und Stuntz uns im Hinspiel in der zweiten Halbzeit den Zahn gezogen haben“, erinnert HSG Trainer Rene Wingels.

 

SV Urmitz - DJK/MJC Trier

(Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Wer kann besser mit dem Druck umgehen? Der Tabellenvorletzte aus Urmitz ist weitaus mehr als die Mannschaft von Trainer Alex Kuhfeld auf den Sieg angewiesen, musste sich am vergangenen Wochenende in Trier geschlagen geben und sinnt natürlich im Rückspiel auf die Revanche. Die Trierer MJC hat die große Chance, sich mit einem weiteren Sieg über Urmitz aller Abstiegssorgen zu entledigen! Innerhalb weniger Tage treffen beide Mannschaften erneut aufeinander.  Die Begegnung am vergangenen Wochenende konnte die MJC für sich entscheiden. Nach einem nervösen Begin könnten sich die Trierer ungefährdet durchsetzen. „Am Sonntag erwartet uns eine härtere Gangart“, ahnt Kuhfeld.

 

Personal: Am Sonntag sind Felix Sattler und Christian Lofi aus privaten Gründen nicht dabei.

 

Prognose: „Die Gastgeber werden alles daran setzen um die Halle als Sieger zu verlassen. In der eigenen Halle ist Urmitz deutlich stärker einzuschätzen, da die Mannschaft auf den erfahrenen Andreas Reick zurückgreifen kann. Mit Reick ist mehr Sicherheit und Variabilität im Spiel der Gastgeber vorhanden. Wir werden alles daran setzen, um die beiden Punkte aus Urmitz zu entführen. Mit einer guten Abwehrleistung und einem starken Keeper im Tor möchten wir lange das Spiel offenhalten“, sagt Kuhfeld.

 

 

Spieltag

29. Februar/01. März 2020

 

TV Moselweiß - TV Bitburg 23:23 (14:12)

 

Es wurde die erwartet schwere Aufgabe für den TV Bitburg in Moselweiß, da sich der Kader von Trainer Rudi Engel nach der krankheitsbedingten Absage von Martin Guldenkirch weiter reduziert hatte, während die Gastgeber sich mit 16 Spieler warmmachten, um dann zwei Spieler auf die Tribüne zu schicken.  

 

Von Beginn an lieferten sich beide Teams ein „Kopf an Kopf“ Rennen, in dem die Gastgeber im ersten Spielabschnitt ständig die Nase vorne hatten, erstmals mit zwei Toren beim  7:5 in der 14. Minute führten, den Vorsprung kurz vor der Pause sogar auf drei Tore beim 14:11 ausbauten, ehe David Nelles der Anschlusstreffer zu Halbzeitstand von 14:12 gelang.

 

„Bei den Gastgebern machte sich das Mitwirken der beiden Routiniers Arthur Glaubetz und Andreas Kölsch im Rückraum positiv bemerkbar. Hier hatten wir im Innenblock bis zur 15. Minute Probleme, uns auf die beiden Spieler einzustellen. Erst dann gelang es besser, die Nahtstellen zuzumachen. Im Angriff taten wir uns gegen die sehr defensive 6:0 Deckung schwer, die Gastgeber wollten uns damit zwingen, aus dem Rückraum abzuschließen. Mit zunehmender Spieldauer kamen wir aber mit der Deckung besser klar, hatten aber Pech, dass sich Philipp Rehm in der 20. Minute eine Fußverletzung zuzog und wohl mindestens vier Wochen ausfallen wird. Bis zu seinem Ausfall setzte der erst 17-jährige Akzente in unserem Spiel. Als sich dann auch noch Flo Enders mit einer Knieprellung verletzt auswechseln lassen musste, gingen uns die Alternativen aus“, klagte Engel.

 

Die Eifelaner, bei denen nach dem Wechsel Enders wieder einsatzfähig war, kamen besser aus der Kabine, gingen erstmals in der 38. Minute durch Enders in Führung, doch dann übernahm Moselweiß wieder das Heft in die Hand, legte auf 19:17 in der 41. Minute vor, doch die Eifelaner gingen nach dem Treffer von Jan Lauer erstmals beim 19:20 in der 45. Minute in Führung. Moselweiß konterte mit zwei Treffern in Folge zum 21:20 und jetzt war es an Trainer Rudi Engel, der die Auszeit nahm, um seine Mannschaft auf die Schlussminuten einzustellen. Und die Restspielzeit sollte Spannung pur bringen. Nach der 23:21 Führung des TV in der 52. Minute kämpfte sich Bitburg zum 23:23 Ausgleich in der 56. Minute. 48 Sekunden vor dem Abpfiff war es wieder an Trainer Rudi Engel, die Auszeit zu nehmen, um in der Schlussminute doch noch den Sieg unter Dach und Fach zu bringen, doch am Ende stand mit 23:23 das Remis auf der Anzeigetafel.

 

„Aufgrund der Tatsache, dass wir nur einmal im Spiel führten, ist das Remis ein Punktgewinn für uns. Die Mannschaft hat in den letzten Minuten alles was möglich war, reingeworfen, um den Punkt zu retten. Moral und Einstellung meines Rumpfteams stimmten. Doch wir haben gesehen, dass ein Ausfall die Mannschaft gleich verunsichert, da die Alternativen fehlen. Doch letztlich hat das Team Charakter gezeigt und dagegengehalten“, freute sich Engel.

 

Reich - Engel (2), Walerius (1), Straub (4), Frisch, Steinbach (2), Enders (4/2), Kaufmann, Lauer (7), Rehm (1), Nelles (2)

 

TuS Daun - HSG Eifel 45:22 (22:7)

 

Daun wird seiner Favoritenrolle gerecht und schickt den Tabellenletzten, die HSG Eifel klar geschlagen auf den Nachhauseweg. Trotz der nach Aussage von Dauns Trainer Markus Willems nicht optimale Vorbereitung auf dieses Spiel, sorgte der Tabellenführer gleich für klare Verhältnisse.

 

„Ich hatte schon die Sorge, dass heute nicht der volle Zug dahinter sein könnte. Doch die Mannschaft hat sehr konzentriert in der Abwehr gearbeitet und früh für klare Verhältnisse gesorgt. Damit haben wir auch ein Ausrufezeichen für die Liga gesetzt und gezeigt, dass wir weiterhin hellwach sind! Den Gästen haben wir den Schneid abgekauft und es war schön zu sehen, dass den Jungs die Pause gutgetan hat, allen voran Kai Lißmann und Lukas Mayer, die ein überragendes Spiel machten“, lobte Dauns Trainer Markus Willems.

 

Die Messe war früh gelesen: über 8:1 in der 10. Minute zwang der Favorit den Gast beim 12:4 in der 16. Minute zur ersten Auszeit, die aber keinerlei Wirkung zeigte. Tor um Tor setzte sich Daun ab und hatte beim 22:7 zur Pause das Spiel entschieden.

 

„So habe ich Luca Willems geschont, Janis Willems früh auswechseln können und auch Bassi Präder seine Auszeiten gegönnt“, verriet Willems.

 

Auch nach dem Wechsel bestimmten die Gastgeber das Geschehen, machten spätestens beim 33:13 in der 42. Minute mindestens einen Klassenunterschied deutlich und brachten am Ende den klaren und auch in dieser Höhe verdienten 45:22 Erfolg über die Ziellinie. „Melvin Wheaton feierte nach seiner langen Verletzungspause ein gelungenes Comeback. Dabei spielte die Mannschaft konzentriert und die Jungs, die von der Bank kamen, haben gezeigt, was sie draufhaben. Letztlich konnten wir einiges ausprobieren, setzten Kai Lißmann auch im rechten Rückraum ein und probten einige Abläufe unter Wettkampfbedingungen.

 

Es war das richtige Spiel, um wieder in den Rhythmus zu kommen“, freute sich Willems.

 

„Es war ein Spiegelbild der Leistung aus dem Hinspiel. Von der ersten Minute an waren wir mit dem Tempohandball der Dauner überfordert. Wir bekamen null Zugriff und so war das Spiel beim Stand von 8:1 in der 10. Minute entschieden. Das man beim Spitzenreiter nicht als Sieger vom Platz gehen würde, war uns bewusst. Doch die Art und Weise wie man sich seinem Schicksal, gerade in der ersten Halbzeit ergab, muss jedem meiner Spieler und auch mir zu denken geben! Nach der klaren Halbzeitansprache spielten wir eine zweite Halbzeit im Rahmen unserer Möglichkeiten, bekamen ein wenig mehr Zugriff und verloren diese nur mit 6 Toren. Dies lag aber auch daran, dass die Dauner munter durchwechselten und alles Spieler zum Einsatz kamen. Für das kommende Heimspiel gegen Römerwall und den Rest der Saison, muss sich jeder einzelne bei uns hinterfragen ob er mit dieser Einstellung, Mentalität und Selbstverliebtheit  die Saison zu Ende spielen möchte oder sich bereits im Training zu 100 Prozent in den Dienst der Mannschaft stellt“, hinterfragt HSG Coach Rene Wingels.

 

TuS: Rode, Neis und Lindner - L. Willems, Otto (1), J. Willems (1), Brümmer (7/5), S. Präder (6), Lißmann (14), Reifferscheidt (1), Mayer (10), Wheaton (3), Illigen, Rahn (2)

 

HSG: Herbst - Lepage (3), Leppin, Neisius (2), Podriezov (6), Jahnke (4), Schaperdoth (1), Bastuk (1), Morgens (2), Plano (1), Niederprüm (2).

 

Bilder des Spiels von Michael Schröder:

 

 

HSG Römerwall - TuS Fortuna Saarburg 34:25 (16:13)

 

Erneut mussten die Saarburger Fortunen ihr Auswärtsspiel mit einem Rumpfteam bestreiten und so setzte es, wie im Vorfeld von Trainer Uwe Moske vermutet, gegen einen motivierten Gastgeber die Niederlage. Mit nur einem Auswechselspieler fehlten dem Saarburger Coach einfach die Alternativen, um gegen die mit voller Kapelle aufgelaufenen Gastgeber überhaupt eine Chance zu haben.  

 

„Bei uns fehlten zwei Spieler unentschuldigt. Ich könnte es nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, meine Mannschaftskollegen im Stich zu lassen“, sagte Moske.

 

Am Ende ging den Gästen einfach die Luft aus. Das die Mannschaft durchaus in der Lage gewesen wäre, in Römerwall zu bestehen, zeigte die erste Halbzeit, in der die Fortunen den besseren Start erwischten und mit 2:5 bis zur 6. Minute einen guten Start hinlegten. Die Auszeit der HSG leitete dann die Wende im Spiel ein und so glichen die Gastgeber erstmals beim 7:7 in der 12. Minute ab, doch die Gäste legten zwei Treffer in Folge nach, führten letztmals im Spiel beim 7:9 in der 12. Minute. Über 12:10 setzten sich die Gastgeber bis zur Pause auf 16:13 ab.

 

Gleich drei Treffer in Folge legte die HSG nach dem Wechsel innerhalb von zwei Minuten nach, führten 19:13 und folgerichtig nahm Moske die Auszeit. Bis zur 36. Minute war beim 21:13 die Entscheidung gefallen! Mit fünf Treffern in Folge nach dem Wiederanpfiff sorgte die HSG für klare Verhältnisse. Über 25:15 in der 39. Minute und 31:19 in der 51. Minute zogen die Römerwaller dem ungefährdeten Sieg entgegen.

 

„Ich bin auf den harten Kern der Mannschaft, die heute hier gespielt hat, stolz! Aufgrund der dünnen Personaldecke konnten wir das Tempo der Gastgeber nicht halten. Was mich beeindruckt hat ist die Tatsache, dass die Mannschaft in den letzten Minuten alles dafür getan hat, dass es keine Packung wurde. Hochachtung vor diesem Team“, lobte Moske.

 

Dupré - Dauster (1), Lorth (4/2), Moske (5), Balas (7), S. Hoffmann (1), Rüger (7), Jürgens.

 

HSG Hunsrück - HSV Rhein-Nette 28:23 (15:12)

 

Die Hunsrück HSG bleibt im Meisterschaftsrennen. Das Team des Trainergespanns Jochen Tatsch und Timo Stoffel setzte sich gegen den von Hermi Häring trainierte HSV Rhein-Nette durch und liegen weiterhin mit nur einem Punkt Rückstand auf Tabellenführer Daun auf einem aussichtsreichen zweiten Tabellenplatz.

 

„Auswärts war der HSV im bisherigen Saisonverlauf eine Wundertüte, man wusste nie, wer alles aufläuft. Umso mehr habe ich mich darüber gefreut, dass die Gäste bis auf Yannick Mehlem vollzählig antraten“, sagte HSG Coach Jochen Tatsch.

 

Von Beginn an lieferten sich beide Mannschaften ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Gastgeber zwar führten, die Gäste aber postwendend ausglichen. Erst nach dem 10:10 in der 21. Minute gelang den Hunsrückern die erste drei Tore Führung zum 13:10 in der 24. Minute, die bis zur Pause Bestand haben sollte.

 

Mit zwei Treffern gleich nach dem Wiederanpfiff war das Häring Team scheinbar wieder im Spiel, doch die Gastgeber hielten dagegen, zogen vom 15:14 auf 19:14 in der 39. Minute davon, ließen die Gäste nicht mehr dichter als auf drei Tore ran (21:18 in der 48. Minute). Mit vier Treffern in Folge machten die Gastgeber dann den Sack beim 25:18 in der 51. Minute zu. Die Auszeit der Gäste führte lediglich noch zur Ergebniskosmetik. Am Ende feierte die HSG den verdienten 28:23 Heimsieg!

 

„Bis zur 48. Minute war nichts entschieden! Wir taten uns anfangs schwer, fingen uns immer wieder die Gegentore in einer nicht sicher stehenden Deckung und so fanden wir nicht in unser Tempospiel. Erst als Florin Nicolae in der 18. Minute ins Spiel kam und für mehr Tempo und Torgefahr sorgte, lief es besser. Nach dem Wechsel hat man gemerkt, dass die Gäste müder wurden und so kamen wir am Ende zu einem ungefährdeten Sieg. Die Abwehrleistung war engagierter als im letzten Pokalspiel, zudem zeigte Torhüter Pascal Olivier eine solide Leistung. Schade nur, dass wir jetzt wieder Pause haben und nicht in einen Rhythmus kommen“, meinte Tatsch.

 

Am Rande des Spieltages wurde bekannt, das Manuel Schell vom TuS Kirn zur HSG Hunsrück zurückkehrt und gegen Bitburg spielberechtigt sein wird.

 

Jan Schneider und Olivier - L. Schneider, Klei (3), Stürmer (5), Mangold (8/1), Schell (3), Conrath (2), Koch (1), Reuter, Jens Schneider, Nicolae (6).

 

DJK/MJC Trier - SV Urmitz 32:28 (15:12)

 

„Die ersten Punkte im neuen Jahr“, freute sich MJC Trainer Alex Kuhfeld nach dem wichtigen Sieg seiner Mannschaft gegen den abstiegsgefährdeten SV Urmitz! „Wir standen unter Druck, alle waren sehr angespannt und so erklärt sich unser nervöser Beginn“, verriet Kuhfeld.

 

So entwickelte sich von Beginn an eine ausgeglichene Begegnung, in der die Gäste beim 7:8 in der 14. Minute führten, sich die Trierer aber dann fingen und Über 12:9 in der 21. Minute erstmals einen drei Tore Vorsprung erarbeiteten, der bis zur Pause verteidigt wurde. Nach dem Wechsel baute das Kuhfeld-Team den Vorsprung kontinuierlich über 23:16 in der 40. Minute auf 28:18 in der 51. Minute aus, die Begegnung war entschieden. Doch in der Restspielzeit, in der die Spieler aus „der zweiten Reihe“ (Zitat Kuhfeld) ihre Chance bekamen, verspielte die Mannschaft bis zum Abpfiff ihren deutlichen Vorsprung.

 

„Wir spielten nach dem Wechsel schnell von hinten raus, begannen aber der 50. Minute zu wechseln und müssen über die sechs verschenkten Tore bis zum Abpfiff werden wir uns noch im Training unterhalten müssen. Bei uns haben Kostas Plausinaitis auf Rechtsaussen und Marco und Philipp Müller eine solide Leistung gezeigt. Im Tor sorgte Christian Lofi, der in der 15. Minute eingewechselt wurde dafür, dass wir wegziehen konnten. Er war ein entscheidender Faktor für die klare Führung! Nächste Woche findet das nächste Spiel gegen Urmitz statt. Hier müssen wir eine Schippe drauflegen, wollen wir am Ende erfolgreich sein, zumal Routinier Andreas Reick, der nur die Heimspiele bei Urmitz bestreitet, für eine andere Qualität des SV sorgen wird. Wir brauchen die beiden Punkte, um endlich in ruhigeres Fahrwasser zu kommen“, sagt Kuhfeld.

 

Lofi und Legenhausen - Heinz, P. Müller (6), Plausinaitis (6/2), Merten, SChwiderski (3/1), Zelzer, Nestsiarenka (1), Sattler (2/2), Collet (2), Helbrecht (1/1), M. Müller (5), Löw (6).

 

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TV Moselweiß - TV Bitburg (Samstag, 17.15 Uhr)

 

Ausgangslage: Erstmals in dieser Saison treffen beide Mannschaften aufeinander, nachdem das Hinspiel vom 19.10. verlegt wurde. Nachdem sich der TV Bitburg nach zwei Niederlagen in Folge zuletzt aus dem Titelrennen endgültig verabschiedet hat, zwischenzeitlich auf Platz 5 der Tabelle gelandet ist, dürfte sich Moselweiß zwischenzeitlich auf Platz 7 der Tabelle mit 16:14 Punkten den Klassenerhalt gesichert haben.

 

Personal: Bis auf die Verletzten hat Trainer Rudi Engel nahezu den kompletten Kader zur Verfügung.

 

Prognose: „Wir orientieren uns wieder nach oben, der dritte Tabellenplatz ist für uns das erklärte Ziel! In der nun dreiwöchigen Spielpause haben wir Analyse betrieben und dabei festgestellt, dass wir immer dann scheitern, wenn wir unter Druck stehen. Dabei sind wir von der Spielanlage durchaus auf Augenhöhe. Es wird ein schweres Spiel für uns, da schon einige andere Teams in Moselweiß gestolpert sind. Ich kenne die Halle noch aus meiner Zeit als Jugendtrainer und weiß, dass wir dort ähnliche Verhältnisse wie bei Rhein-Nette vorfinden. Ohne Harz und eine relativ glatte Halle! Vieles ist bei uns Kopfsache, stellen uns auf einen Gegner ein, bei dem drei Spieler Oberligaerfahrung aufweisen. Deshalb gilt es, die Rückraumachse in den Griff zu bekommen, dazu schnell von Angriff auf Abwehr umzuschalten um die schnellen TV Spieler zu bremsen. Nur wenn wir eine hundertprozentige Leistung abrufen, werden wir in Moselweiß bestehen“, ahnt TVB Coach Rudi Engel.

 

HSG Römerwall - TuS Fortuna Saarburg (Samstag, 19 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit dem 36:30 Heimspielerfolg Mitte Oktober legte die Saarburger Fortuna einen weiteren Grundstein zum bislang erfolgreichen Saisonverlauf. Der mit wenig Hoffnungen in die Saison gestartete Aufsteiger belegt derzeit mit 17:15 Punkten Platz 6 der Tabelle, während die Gastgeber aus Römerwall auf Platz 9 liegend, gemeinsam mit Urmitz und Bendorf um den Klassenerhalt kämpfen. Zuletzt verschafften sich die HSG Spieler mit einem verdienten Sieg über die MJC aus Trier etwas Luft, müssen jetzt aber unbedingt nachlegen, den jetzt gilt es, jeder Punkt könnte ein wichtiger Schritt Richtung Klassenerhalt sein. Auf das Spiel in Römerwall bereitet Trainersohn Tim Moske die Fortunen vor, da Vater Uwe in Urlaub weilt.

 

Personal: Auf Saarburger Seite fallen Yannick Morin und Julius Hoffmann definitiv aus.

 

Prognose: „Wir werden sicherlich auf einen hochmotivierten Gastgeber treffen, der uns alles abverlangen wird. Bei uns ist es wie in den bisherigen Auswärtsspielen. Ich bin darauf gespannt, mit welchem Kader wir in Römerwall auflaufen können, wer noch alles absagt“, klagt Saarburgs Coach Uwe Moske.

 

TuS Daun - HSG Eifel (Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Das Eifelderby zwischen Daun und der HSG Eifel hat einen klaren Favoriten und der heißt Daun. Der Tabellenführer erwartet die mit einem Punkt bereits abgeschlagene Mannschaft von Trainer Rene Wingels, der nach dieser Saison mit seinem Team in die Verbandsliga zurückkehren muss. Daun schwimmt weiter auf der Erfolgswelle, liegt einen Punkt vor dem härtesten Verfolger der HSG aus dem Hunsrück und sollte eigentlich nur die Frage beantworten müssen, in welcher Höhe man die Gäste geschlagen auf den Nachhauseweg schicken wird. Bereits das Hinspiel Ergebnis fiel mit 20:38 überaus deutlich aus!

 

„Natürlich sind wir nach der Tabelle der haushohe Favorit, doch genau darin liegt auch die Gefahr. Nach der langen Spielpause und Karneval ist es schwer, den Fokus auf dieses Spiel zu legen. Zudem haben wir aus den unterschiedlichsten Gründen schlecht trainiert. Einige waren verletzt und krank, andere in Urlaub. Definitiv sind wir nicht so fit, wie ich mir das zum jetzigen Zeitpunkt gewünscht hätte“, klagt Dauns Trainer Markus Willems.

 

„Nach nunmehr drei spielfreien Wochenenden kommt es am Samstag, zum wahrscheinlich letzten Eifel-Derby für uns in der Rheinlandliga. Wir gehen als klarer Underdog ins Spiel und treffen auf Spitzenreiter TuS 05 Daun den, vor der Saison, niemand dort erwartet hätte! Es kommt aber nicht von ungefähr, da Markus Willems und Co Trainer Pat Brümmer in den letzten Jahren dort sehr gute Arbeit leisten und mit einigen Neuzugängen die richtigen Puzzleteilchen gefunden haben“, lobt der Gästetrainer.

 

Personal: Auf Dauner Seite laboriert Bassi Präder weiter an seiner Daumverletzung, die Trainersöhne Janis und Luca plagen sich mit ihrem Ellenbogen und der Schulter.

 

„Personell bleibt abzuwarten, wer bei uns alles auflaufen wird, da die Karnevalstage bestimmt den einen oder anderen Ausfall mit sich bringen. Ich hoffe, dass die zuletzt angeschlagenen David Morgens und Benedikt Neisius sowie Ruslan Podriezov einsatzfähig sind“, so der Gästetrainer.

 

Prognose: „Die HSG Eifel hat in dieser Saison so gut wie nie mit ihrer Bestbesetzung gespielt. Daraus erklärt sich vor allem das Torverhältnis. Wir dürfen die Gäste einfach nicht unterschätzen, müssen uns voll auf unsere Leistung konzentrieren und nach dreiwöchiger Spielpause eine ordentliche Leistung aufs Parkett bringen. Wir haben in solchen Situationen, in denen die Vorzeichen für uns nicht gutstanden, gezeigt, dass wir dennoch in der Lage sind, die Punkte zu holen. Ein Sieg über die HSG wäre wichtig, um wieder gut in die Restsaison einzufinden. Dafür aber dürfen wir uns keine Konzentrationsschwächen leisten“, verlangt Willems.

 

„Wir werden am Samstag alles versuchen, das Spiel in der "Wehrbüschhölle" so lange wie möglich offen zu gestalten, müssen dafür aber den "Vulkanexpress", angetrieben von Bassi Praeder und Jannis Willems stoppen und die gut aufgestellte Abwehr um Abwehrchef Lukas Illigen und den guten Keepern knacken. Die Vorfreude bei uns auf das Derby ist, trotz der klaren Vorzeichen groß und wir hoffen das auch unsere Zuschauer zu einer guten Stimmung in der Wehrbüschhalle beitragen und uns lautstark unterstützen“, sagt Gästetrainer Rene Wingels.

 

HSG Hunsrück - HSV Rhein-Nette (Samstag, 19.30 Uhr, Schulsporthalle Sohren)

 

Ausgangslage: Da kommt ein hartes Stück Arbeit auf die Mannschaft des Hunsrücker Trainergespanns Jochen Tatsch und Timo Stoffel zu. Außerdem haben die Hunsrücker die knappe 31:30 Hinspielniederlage im Kopf, die das Team Mitte Oktober einstecken musste. „Das war bitter für uns! Trotz Überzahl gleich nach dem Wechsel zogen wir keinen Vorteil. Noch vor dem Spiel hatte ich geglaubt, dass es hinten raus für uns besser laufen würde. Doch hier hatten wir, so wie das Spiel lief, keinen Vorteil mehr, kamen nicht mehr zu unserem hohen Tempo und damit auch zum schnellen Torerfolg. Während die Gastgeber ihre entscheidenden Treffer markierten, verwarfen wir die Bälle. Die Abwehr stand nicht wie gewohnt sicher und auch unsere Torhüterleistung war nicht optimal. Andernach bekam Oberwasser und spielt zuhause einfach bärenstark“, erinnert sich Tatsch. Doch zuhause gilt es jetzt die weiße Weste zu verteidigen, acht Heimspielsiege in dieser Saison zeigt die makellose Serie der Hunsrücker.

 

Personal: Einige HSG Spieler sind erkältet, dennoch hofft man im Trainerstab auf die Bestbesetzung.

 

Prognose: „Da kommt eine gefestigte Truppe auf uns zu, die zuhause sicher eine Ecke stärker spielt als auswärts. Hier muss man immer abwarten, wer alles aufläuft. Ich rechne aber mit der Bestbesetzung bei den Gästen und hier gilt es vor allem, den Haupttorschützen des HSV, Yannick Lentz in den Griff zu bekommen. Es wird sicherlich ein interessantes Spiel, bei dem die Gäste immer wieder über den Kreis den Erfolg suchen und mit Torwart Michael Stilz einen starken Keeper im Kasten haben. Sicherlich kommt uns die Tatsache, dass wir mit Harz spielen werden, entgegen. Hier sollte mehr Gefahr aus der Distanz bei uns ausgehen. Wir haben den Anspruch, dieses Spiel zu gewinnen“, erklärt Tatsch.

 

DJK/MJC Trier - SV Urmitz (Samstag, 19.30 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Innerhalb von zwei Wochen treffen beide Mannschaften aufeinander. An diesem Wochenende vor heimischer Kulisse und eine Woche später am Rhein. Danach sollte feststehen, ob die Trierer oder der SV aus Urmitz in den Abstiegsstrudel gezogen werden. Vier Spiele in Folge ist die Mannschaft von Trainer Alex Kuhfeld jetzt ohne Punktgewinn, verspielte die zwischenzeitlich gute Mittelfeldposition und liegt nun nur noch vier Punkte vor den Teams aus Urmitz, Römerwall und Bendorf.  Sicherlich stehen die Gäste unter größerem Zugzwang als das Kuhfeld-Team, das bereits mit einem Sieg aus den beiden Spielen für eine Vorentscheidung zu seinen Gunsten sorgen könnte. „Beide Mannschaften stehen in der entscheidenden Phase der Saison enorm unter Druck. Der Sieger wird einen entscheidenden Schritt Richtung Klassenerhalt machen. Der Verlierer wird es sehr schwer, in den verbleibenden Begegnungen haben“, ahnt MJC Spielertrainer Alex Kuhfeld.

 

Personal: „Bei uns werden wohl alle Spieler auflaufen können“, hofft Kuhfeld.

Prognose: „Am Samstag beginnen acht sehr wichtige Tage für die abstiegsgefährdete MJC. In der Hinrunde mussten die Urmitzer leider das Spiel verlegen. In der Rückrunde hat sich die Mannschaft aus Urmitz gefangen und punktet in den letzten Spielen regelmäßig. Urmitz ist eine Wundertüte, da die Personaldecke jedes Wochenende unterschiedlich ist. Mit Reick, Häring und Mohr verfügt das Team über erfahrene und starke Spieler im Eins gegen Eins. Für die nächsten zwei Spieltage gibt es keine Ausreden. Sollten wir beide Spiele verlieren, wird es sehr brisant im Abstiegskampf. Wir müssen eine stabile Abwehr stellen und das schnelle Spiel der Urmitzer nach vorne unterbinden. Im Heimspiel wollen wir unbedingt beide Punkte auf dem Wolfsberg behalten“, gibt sich Kuhfeld kämpferisch.

 

Spieltag

08./09. Februar 2020

 

SV Urmitz - HSG Hunsrück 22:31 (9:16)

 

Von Beginn an war dem Team des Trainergespanns Jochen Tatsch und Timo Stoffel in Urmitz anzumerken, dass die Mannschaft dieses Spiel unbedingt gewinnen wollte.  Allerdings musste Trainer Jochen Tatsch krankheitsbedingt passen und so übernahm Timo Stoffel das Coaching.

 

Nach 10 Minuten führte der Meisterschaftsfavorit mit 3:7, beim 5:10 in der 15. Minute zogen die Gastgeber die Reißleine und nahmen die Auszeit. Über 7:16 in der 29. Minute war das Spiel zur Pause beim 9:16 scheinbar früh entschieden.  

 

Den Vorsprung verwalteten die Hunsrücker nach dem Wechsel über 14:21 in der 40. Minute und 19:26 in der 51. Minute, noch einmal nahm Urmitz die Auszeit. Am Ende siegte der Favorit deutlich mit 22:31.

 

„Urmitz musste auf einige Leistungsträger verzichten. Wir fanden gut in die Begegnung, erledigten unseren Job mit einer starken aggressiven Deckung und ließen den Ball laufen. Vor der Pause waren wir dann zu nachlässig, sonst hätten wir zur Pause noch deutlicher führen müssen. Nach dem Wechsel war mir die Regelauslegung des Schiedsrichtergespanns gegenüber meinem Team zu kleinlich, anders bei den Gastgebern. Wir haben zudem viel gewechselt, brachten aber den Sieg über die Runden“, freute sich Trainer Timo Stoffel.

 

Olivier und Kaltenmorgen - Schneider (1), Klei (3), Stürmer (3), Mangold (5/4), Schell (6), Hassley (1), Conrath (1), Koch (2), Schmidt (1), Reuter (7), Nicolae (1).

 

TV Bitburg - HSG Bad Ems/Bannberscheid 29:30 (16:16)

 

Spätestens seit dieser Woche ist der Traum vom Saisonziel Meisterschaft für den TV Bitburg ausgeträumt! Das Team von Trainer Rudi Engel unterlag in eigener Halle dem Tabellendritten aus Bad Ems/Bannberscheid.

 

In einem jederzeit ausgeglichen geführten Spiel machten die Gäste 26 Sekunden vor dem Ende durch Maximilian Baldus beim 28:30 den Auswärtssieg perfekt und entführen verdient beide Punkte aus der Eifel.

 

Von Beginn an legten die Gäste vor, führten über 2:4 in der 8. Minute und 8:10 in der 20. Minute bis 11:13 in der 23. Minute. Es folgte die stärkste Phase der Gastgeber im Spiel: das Team von Trainer Rudi Engel legte vier Treffer in Folge hin und schien beim 15:13 in der 27. Minute auf dem Weg, das Spiel jetzt in den Griff zu bekommen. Doch bis zur Pause glichen die Gäste wieder aus.

 

„Es wurde ein absolut spannendes Spiel über die ganze Zeit mit wechselnden Führungen. Wir bekamen mit unserer 6:0 Deckung keinen Zugriff auf den starken Gästerückraum, der über das Zentrum aus der Distanz und von den Halbpositionen im Spiel eins gegen eins erfolgreich war. Wir hatten allerdings keine gleiche Qualität in unsrem Angriffsspiel. Erst die Umstellung auf einenoffensivere 3:2:1 Deckung zeigte Wirkung. So konnten wir den Rückstand aufholen, die Abwehr stand jetzt deutlich stärker, wir kamen zu leichten Ballgewinnen und so zu unseren Gegenstoßtore, hatten mehr Selbstvertrauen und so war das Remis zur Pause völlig gerecht“, fand Engel.

 

Die ersten Minuten nach dem Wechsel gehörten den Eifelanern, die auf 19:16 in der 36. Minute wegzogen, den drei Tore Vorsprung dann bis 22:19 in der 43. Minute verteidigten. Die Wende zugunsten der Gäste läuteten drei Treffer in Folge ein, die über 22:22 in der 44. Minute schnell ausglichen. Letztmals führte Bitburg beim 24:23 in der 48. Minute, bevor die Gäste über 24:25 bis 26:28 in der 58. Minute das Spiel drehten und am Ende nach Hause brachten.  

 

„Wir kamen nach der Pause besser als die Gäste aus der Kabine, waren konzentrierter und setzten uns auf drei Tore ab. Die Chancen, den Vorsprung deutlicher auszubauen, waren da, wurden einfach nicht reingemacht. Das lag auch am ehemaligen Bitburger Keeper Dennis Schwerdt, der einige Glanzparaden zeigte und so schwand mit jedem Fehlwurf unser Selbstvertrauen. Wir gingen fahrig mit unserer Chancenverwertung um und es war nur eine Frage der Zeit, wann die Gäste wieder in Schlagdistanz kommen sollten. In den Schlussminuten stand unsere Deckung nicht mehr und so kamen die Gästespieler zu unbedrängten Würfen. Am Ende versuchten wir es noch mit zwei Manndeckungen, die aber nichts mehr einbrachten. Wir haben jetzt zwei Wochen Pause und werden dies für den seelischen Aufbau nutzen und versuchen den Kopf für die restliche Saison noch einmal hochbekommen“, sagt der TVB Coach.

 

Reich und Otte - Engel (4), Guldenkirch (1), Walerius (3), Straub (3), Steinbach (2), Enders (5/1), Kaufmann (1), Lauer (9/2), Crames, Rehm, Nelles (1).

 

TS Bendorf - TuS Daun 29:30 (16:16)

 

„Hauptsache gewonnen!“ Unter dieser Überschrift dürfte Tabellenführer Daun das Auswärtsspiel in Bendorf abhaken.

 

Es sollte kein leichtes Spiel für den Tabellenführer aus Daun in Bendorf werden, da auch der im Hinspiel so stark haltende Holger Neis im Tor aus beruflichen Gründen absagen musste. Dauns Coach Markus Willems sollten die Eindrücke im Abschlusstraining nicht getäuscht haben, doch letztlich setzte sich der Gast aus der Eifel dank der letzten 15 Minuten verdient durch.

 

„Ich hatte kein gutes Gefühl, das Abschlusstraining war schlecht. Ich habe alles versucht, die Mannschaft auf dieses Spiel vorzubereiten, habe auch den Gegner stark geredet. Doch als die Mannschaft sah, dass Engler und Acar fehlten, war zu fühlen, was in den Köpfen der Spieler vorgeht. Zudem ließen die Unparteiischen eine harte, aber faire Abwehrarbeit der Gastgeber zu, die mit ihrer 6:0 Abwehr entsprechend dagegenhielt. Uns fehlten einfach ein paar Körner, um uns entscheidend durchzusetzen. In der Deckung bekamen wir keinen Zugriff auf die Bendorfer Angreifer. Fünf Gegenstöße fingen wir uns, ohne in den Deckungsverband zurückzukehren, bekamen keinen einzigen Siebenmeter und das zeigt unsere Einsatzbereitschaft“, klagte Dauns Trainer Markus Willems.

 

Über 5:3 und 9:6 in der 18. Minute kamen die Gastgeber gut ins Spiel und folgerichtig nahm Willems die Auszeit. Die Führung gaben die Gastgeber aber nie ab, verwalteten ihren Vorsprung bis 13:10 in der 23. Minute, doch jetzt kam die stärkere Phase im Dauner Spiel: erstmals beim 14:14 in der 27. Minute glichen die Eifelaner aus, zur Pause stand ein gerechtes 16:16 auf der Anzeigetafel.

 

„In der Halbzeitpause habe ich die Mannschaft wachgerüttelt, habe Kai Lißmann aufgefordert mit mehr Dampf aus dem Rückraum zu kommen, da er im ersten Spielabschnitt zu dicht vor der Deckung agierte und wollte auch von den anderen Spielern mehr Einsatzwillen im Angriff sehen. Aus beruflichen Gründen konnte Lukas Illigen erst zur zweiten Halbzeit da sein, stabilisierte aber dann die Deckung“, verriet Willems.

 

Daun kam besser aus der Kabine, führte über 16:18 in der 32. Minute dank zweier schneller Treffer von Kai Lißmann und Routinier Pat Brümmer. Auch nach der erstmaligen drei Tore Führung der Gäste beim 17:20 in der 35. Minute gab sich der Abstiegskandidat noch nicht geschlagen, blieb über 21:21 in der 40. Minute bis 22:23 in der 43. Minute dran. Die Entscheidung fiel, als der TuS erstmals im Spiel mit vier Treffer auf 22:26 in der 51. Minute weggezogen war, dann aber die rote Karte gegen Lukas Illigen nach einer unglücklichen Abwehraktion verkrafteten musste.

 

„Jetzt zeigte sich, wie wichtig es war, dass Julian Keitsch wieder aushalf. Er fügte sich nahtlos in unser Spiel ein und war ein wichtiger Baustein zum Erfolg“, lobte der Dauner Coach.

 

Hoffnung keimte bei der Turnerschaft noch einmal auf, als man sich auf 26:28 in der 56. Minute herangearbeitet hatte, doch Daun spielte seine Erfahrung aus, und legte entscheidend auf 27:30 knapp eine Minute vor dem Ende, vor. Die beiden schnellen Tore durch Lucas Litzmann halfen nicht mehr.

 

„Ohne die Bendorfer Leistung schmälern zu wollen, hatte ich nicht den Eindruck, dass wir dieses Spiel nach dem Wechsel noch verlieren könnten. Der Qualitätsverlust beim Wechsel auf Bendorfer Seite war schon erkennbar. Doch mit dieser Abwehrleistung wird Bendorf nicht absteigen. Wir haben heute gesehen, dass man jeden Gegner der Liga ernst nehmen muss. Letztlich haben wir uns dann doch kein Bein gestellt“, sagte Willems.

 

Rode und Lindner - Keitsch, L. Willems (2), Otto (1), J. Willems (4), Brümmer (4/2), S. Präder (7), Lißmann (6), Reifferscheidt, Mayer (6), Wheaton, Illigen, Rahn.

 

Bilder von Michael Schröder

 

TuS Fortuna Saarburg - DJK/MJC Trier 28:25 (12:16)

 

„Wie steigen nicht mehr ab“, freute sich Saarburgs Trainer Uwe Moske nach dem Heimsieg über die MJC Trier. Doch im ersten Spielabschnitt hat Moske wenig Grund zur Freude. Dank einer Leistungssteigerung setzte sich das Moske-Team am Ende verdient gegen die Trierer MJC durch.

 

„Eine bittere Niederlage und wir brauchen noch drei Siege zum Klassenerhalt. Wir hatten auch keine optimale Vorbereitung, so fehlte der komplette Rückraum in der Woche“, Gästetrainer Alex Kuhfeld.

 

Dabei lief es im ersten Spielabschnitt nicht schlecht für die Gäste, die sich zunächst ein Spiel auf Augenhöhe mit den Fortunen lieferten, zur Pause beim 12:16 auf dem richtigen Weg zum Sieg schienen.

 

„Wir boten in der ersten Hälfte eine schwache Vorstellung, hatten keinen Zugriff in der Abwehr, ließen die Gäste völlig frei zum Abschluss kommen. Wir haben eine Halbzeit gebraucht, um wieder zu wissen, wie Handball gespielt wird. Das wundert mich nicht, denn dies liegt an der schwachen Trainingsbeteiligung. Nur wenige Spieler der ersten Mannschaft stehen mir in den Trainingseinheiten, die ich überwiegend mit den B-Jugendspielern absolviere, zur Verfügung. Ohne Training keine Beinarbeit und keine Sicherheit. So war die erste Hälfte aus meiner Sicht eine Trainingseinheit“, klagte Saarburgs Coach Moske.

 

Die Führung verteidigte das Team von Spielertrainer Alex Kuhfeld nach dem Wechsel bis 15:19 in der 37. Minute, doch dann fingen sich die Fortunen, kämpften sich auf 19:20 in der 41. Minute heran, ehe das Spiel kippte. Drei Treffer in Folge sorgten für die erste zwei Tore Führung der Fortunen in der 50. Minute beim 22:20.  Doch die Trierer gaben sich noch nicht geschlagen, stemmten sich gegen die drohende Niederlage, glichen beim 23:23 in der 54. Minute ab und legten durch Philipp Müller sogar wieder auf 23:24 in der 54. Minute vor. Die Führung wechselte in den Schlussminuten hin und her, jetzt war es an Saarburg, zwei Treffer in Folge nachzulegen und die Gäste beim 25:24 in der 55. Minute zur Auszeit zwangen. Die Mannschaft nutzte ihre Chance nicht, kassierte im Gegenzug durch Philipp Rüger den Treffer zum 26:24. Nach dem Anschlusstor durch Timo Löw vom Punkt war es an Julius Hoffmann und Almir Balas, die mit ihren Treffern den Sack für Saarburg endgültig zumachten.

 

„Nach dem Wechsel waren es die rund 200 Zuschauer, die uns nach vorne peitschten. Bei den Gästen machte sich das Fehlen von Linkshänder Kostas Plausinaitis deutlich bemerkbar und wir haben mit zunehmender Spieldauer die Rechtsaußen Position der Trier vernachlässigen können. In den Schlussminuten steigerte sich unsere Deckung und auch Marc Dupré fischte jetzt den einen oder anderen Ball weg. Stark bei den Gästen die Auftritte von Philipp Müller und Yauchen Nestsiarkena“, fand Moske.

 

„Fast über die gesamte Spielzeit führten wir, setzten dann die Vorgaben nicht um. Dabei fanden wir nach dem Wechsel weiter gute Lösungen trotz unserer bekannten Harzprobleme. Das Genick hat uns gebrochen, dass gerade die erfahrenen Spieler bei uns, sich zu Distanzwürfen verleiten ließen und wir in Unterzahl in der entscheidenden Phase gleich drei schnelle Tore kassierten. Hier müssen wir wesentlich clever und ruhiger zu Werke gehen, doch dies war psychologisch ganz schlecht für mein Team. Ich bin sprachlos“, gab Kuhfeld zu.  

 

Saarburg: Dupré - Moske, Balas (6/3), Musick (1), J. Hoffmann (3), S. Hoffmann, Schmitt, Rüger (13/2), Morin (4), Jürgens (1)

 

MJC: Lofi und Legenhausen - P. Müller (7), Heinz (1), Merten (2), Nestsiarenka (6), Sattler (5/3), Helbrecht, M. Müller (2), Löw (2/1)

 

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TV Bitburg – HSG Bad Ems/Bannberscheid (Samstag, 18 Uhr, Realschule)

 

Ausgangslage: Spätestens nach der Niederlage im Eifel-Derby muss Bitburg seine Saisonziele revidieren. Gemeinsam mit der HSG Hunsrück wurde der letztjährige Meister aus Bitburg zum Favoritenkreis gerechnet. Doch zumindest theoretisch sind nicht alle Träume ausgeträumt, es trennen derzeit das Engel-Team drei Punkte vom Tabellenführer Daun, der noch einige schwere Auswärtsspiele vor der Brust hat. Deshalb kann man sich jetzt nichts mehr erlauben, will man auf den „Ausrutscher“ der Dauner vorbereitet sein. Im Hinspiel setzten sich die Eifelaner klar und deutlich mit 10 Toren gegen den jetzigen Gegner durch. „Das wird jetzt sicher eine ganz andere Kiste, bei der sich zeigen wird, in welche Richtung es für uns weitergehen wird. Ein neuer Prüfstein für meine Mannschaft, die keine gute Vorbereitung auf diese Begegnung hat. Für das Dienstagstraining hatte ich die Absagen von Jan Lauer, Martin Guldenkirch und Stefan Steinbach, die Blessuren aus dem Dauner Spiel beklagen. Dazu fehlen aus beruflichen Gründen Flo Enders und Chris Stelmach, so das wir nur wenige Feldspieler aus meinem 14-köpfigen Kader zur Verfügung stehen, um sich auf dieses Spiel vorzubereiten. Es ist schon holprig derzeit“, gibt Bitburgs Trainer Rudi Engel zu. Für seine Mannschaft stehen jetzt schwere Aufgaben an: nach dem Meisterschaftsspiel am Wochenende geht es im Pokal zur zweiten Mannschaft des jetzigen Gegners, der auf Platz vier der Verbandsliga liegt, bevor in Moselweiß ein schweres Auswärtsspiel wartet. Ich mache mir derzeit schon Sorgen, dass es schwierig für uns werden wird, wenn wir nicht bald zu unserer Linie zurückfinden“, sagt Engel.

 

Personal: Aufgrund der Personalsituation ist noch offen, wer auflaufen kann.

 

Prognose: „Mit der HSG treffen wir auf ein Team, deren Stärke definitiv im Rückraum liegt. Dort sind sie auf allen Positionen doppelt gefährlich besetzt. Den starken Rückraum müssen wir mit einer aggressiven 3:2:1 Deckung und einer guten Torhüterleistung in den Griff bekommen. Ein Wiedersehen wird es mit dem ehemaligen Bitburger Keeper Dennis Schwerdt geben und man darf gespannt sein, ob Dennis das Wurfbild der Schützen besser kennt, als die Schützen die Schwachstellen des Torwartes. Aber auch die HSG durchlebt Höhen und Tiefen, Nach der Niederlage in Urmitz folgte zuletzt der klare Sieg gegen Rhein-Nette. Die Mannschaft ist daher schwer einzuschätzen, scheint eine ähnliche Konstanz wie wir aufzuweisen. Es wird ein enges Ding“, glaubt der Bitburger Trainer.

 

Fortuna Saarburg – DJK/MJC Trier (Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Beurig)

 

Ausgangslage: Mit Spannung erwartet wird das Lokalderby der Saarburger Fortunen gegen die Trierer MJC, die ohne ihr geliebtes Harz in Saarburg auskommen muss. Damit tut sich das Team von Trainer Alex Kuhfeld merklich schwer und so dürften die Hoffnungen der Gastgeber auf einen Heimsieg nicht unrealistisch sein. Doch nach dem aus personellen Gründen von Saarburg abgesagten Spiel beim Titelfavorit HSG Hunsrück, gilt die Sorge von Saarburgs Trainer Uwe Moske zunächst seiner personellen Besetzung. „Das nächste wichtige Auswärtsspiel steht vor der Tür und wir freuen uns auf eine volle Halle! Das Duell gegen Saarburg wird einige handballbegeisterte Zuschauer in die Halle locken. Unsere derzeitige Situation ist nach dem Spiel in Römerwall angespannt. Im zweiten Auswärtsspiel in Folge wollen wir an die Leistungen aus der Hinrunde anknüpfen und eine gute Mannschaftsleistung zeigen. Mit einem Sieg kann sich die MJC aus dem Abstiegskampf raushalten. Es müssen wieder Punkte her. Die Saarburger spielen bisher eine tolle Saison und haben schon einige Punkte sammeln können. Die Gastgeber werden gegen uns sicher alles probieren, um die Punkte zu behalten und vorzeitig den Klassenerhalt zu sichern. Saarburg verfügt über einen ausgeglichenen Kader mit ausreichend Erfahrung. Die Mannschaft ist in der eigenen Halle unberechenbar. Einige Top Teams haben bereits die Erfahrung machen dürfen. Beide Mannschaften kennen sich aus der Vergangenheit gut, frühere Begegnungen waren immer von einer gewissen Emotionalität geprägt. Aus dem Hinspiel haben wir mit den Saarburgern noch eine Rechnung offen. Ich hoffe meine Mannschaft zeigt ein anderes Gesicht als in Römerwall“, so MJC Coach Alex Kuhfeld.

Personal: Auf Gastgeberseite steht hinter dem Einsatz von Kreisläufer Almir Balas aus gesundheitlichen Gründen ein großes Fragezeichen. André Legenhausen wird auf Trierer Seite wohl auch noch diese Woche nicht spielen können.

Prognose: „Für mich ist das Torhüterduell spielentscheidend.  Auf jeden Fall sind wir personell vor heimischer Kulisse wieder wesentlich besser aufgestellt, werden von unserem tollen Publikum sicherlich nach vorne gepeitscht, treffen auf einen Gegner, mit dem wir uns sportlich und menschlich gut verstehen. Wir wissen, dass die Trierer ihre Probleme beim Spiel ohne Harz haben, kennen vor allem die beiden „Müllers“, die bei uns gespielt haben. Wir wollen den Sack Klassenerhalt mit einem Sieg endlich zumachen und gegen die MJC gewinnen, die dann wieder unten drinhängt“, sagt TuS Trainer Uwe Moske. „Es ist ein weiteres Spiel für uns, in dem wir diese Saison die Punkte gegen die direkte Konkurrenz holen müssen. Wir werden uns auf einen hochmotivierten Gastgeber einstellen und gehen als Außenseiter in die Begegnung. Den Grundstein für die Begegnung müssen wir in der Abwehr legen. Können wir frühzeitig das Positionsspiel der Gäste stören und das Torhüterduell für uns entscheiden, dann könnte was für uns drinnen sein“, hofft MJC Coach Alex Kuhfeld.

 

TS Bendorf – TuS Daun (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Der Sieg gegen Bitburg war für Daun die Kür, jetzt folgt die Pflicht für das Team von Trainer Markus Willems. Es wird sicherlich eine Frage der Einstellung sein, wie der Tabellenführer die Aufgabe beim abstiegsbedrohten TS Bendorf angeht. Gewarnt sein dürfte Daun auch von der Bitburger Niederlage in Bendorf und den Siegen des jetzigen Gastgebers gegen Römerwall und die HSG Eifel. Mit dem Rückenwind, die letzten drei Spiele gewonnen zu haben, wird Bendorf auch gegen Daun alles in die Waagschale werfen. „Das wird echt schwer, eine Frage der Motivation und Einstellung! Drei Spiel hat Bendorf in Folge gewonnen und geht mit diesem Selbstbewusstsein in diese Begegnung. Gegen Bitburg hat die Mannschaft erkannt, dass es auch gegen die Topteams klappen kann. Rufen wir aber die Leistung des letzten Wochenendes ab, sind wir Favorit“, erklärt Dauns Trainer Markus Willems.

 

Personal: Beim Tabellenführer fallen Ting und Johannes Präder weiter aus, Melvin Wheaton wird sich noch ungefähr vier Wochen gedulden müssen, ehe er wieder vollständig eingesetzt werden kann.  Hinter dem Einsatz von Lukas Illigen steht aus beruflichen Gründen noch ein Fragezeichen.

 

Prognose: „Spielen wir nachlässig, dann bekommt Bendorf Oberwasser! Ich werde versuchen, das der Mannschaft in der Woche beizubringen. Es gilt nach dem Bitburger Spiel wieder zur Betriebstemperatur zurückzufinden und die Spannung zu halten. Gegen Bitburg haben wir im Deckungsverband einfach zu viele Tore kassiert. Gelingt uns im Angriff die normale Trefferquote und stabilisieren wir den Deckungsverband, gewinnen wir dieses Auswärtsspiel. Konzentriert werden wir uns im Training auf die Begegnung vorbereiten. Im Spiel müssen wir von Beginn an hellwach sein, dürfen Bendorf nicht ins Spiel kommen lassen“, fordert der Dauner Coach.

 

SV Urmitz – HSG Hunsrück (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Beide Mannschaften haben nichts zu verschenken: Urmitz steckt im Abstiegskampf, die Hunsrück HSG im Meisterschaftsrennen. Auf jeden Fall dürfte es der Verlierer der Begegnung schwer haben, sein Saisonziel zu erreichen. Mit einem Kantersieg fegte die HSG den Gast vom Rhein im Hinspiel mit 35:19 aus der Halle!

 

Personal: „Alles dabei“, meldet der Hunsrücker Trainer Jochen Tatsch.

 

Prognose: „Ein gefährliches Auswärtsspiel für uns! In der letzten Saison haben wir zweimal gegen Urmitz Remis gespielt. Die Truppe hat sich nach der Schlappe bei uns mittlerweile gefunden und Andreas Reick ist in der Saison angekommen. Ihn gilt es, mit Mohr und Häring auszuschalten. Gerade Markus Häring ist ein kleiner intelligenter Spieler, gegen den wir uns etwas einfallen lassen werden. Wir müssen eine gute Abwehr stellen, sind nach dem ausgefallenen Saarburger Spiel nicht im Rhythmus, müssen das Spiel aber gewinnen, um vorne dran zu bleiben“, fordert Trainer Jochen Tatsch.

 

Spieltag

01/02. Februar 2020

 

Tus Daun - TV Bitburg 37:31 (14:14)

 

Im Spitzenspiel der Liga setzte sich der TuS Daun beim mit Spannung erwarteten Eifelderby verdient und klar durch. Das der Sieg am Ende um ein paar Tore zu hoch ausfiel, lag sicher auch daran, dass Bitburg aufmachte und mit verschiedenen taktischen Maßnahmen noch alles versuchte. Damit festigt Daun seine Tabellenführung und bleibt auf Augenhöhe im Titelkampf mit Meisterschaftsfavorit HSG Hunsrück. Bitburg kann das Wort Meisterschaft nach Aussage ihres Trainers Rudi Engel „aus dem Vokabular streichen“, (Zitat Engel).

 

Die Mannschaft von Trainer Markus Willems wirkte nervös, vergab etliche freie, darunter auch die Siebenmeter Chance und so führten die Gäste über 0:2 bis 2:7 in der 10. Minute und alles deutete erneut darauf hin, dass die Gäste aus Bitburg dem Willems-Team nicht liegen sollten.

 

„Bitburg überraschte uns mit einer 6:0 Deckung, dabei hatte ich eigentlich mit einer 3:2:1 Abwehr gerechnet. Aber auch hier hatten wir entsprechende Lösungen, brachten aber unsere Chancen nicht unter“, klagte Dauns Coach Markus Willems.

 

„Wir waren bis zur 2:7 Führung gut auf die Dauner eingestellt“, freute sich Engel.

 

Das Gastgeberteam hatte in der 16. Minute frühzeitig die zweite Zeitstrafe gegen Kai Lißmann im Mittelblock zu verkraften, der im Deckungsverband dann nicht mehr eingesetzt wurde. Als zudem der etatmäßige Linksausen der Dauner Lukas Meyer die rote Karte in der 20. Minute nach einer unnötigen und unglücklichen Abwehraktion sah, war Willems zum Improvisieren gezwungen. Er beorderte Mathis Otto auf Linksaußen, der nach Aussage seines Trainers seine Sache super gemacht hat. „Egal wo ich die Jungs derzeit einsetzen muss, lösen sie ihre Aufgabe“, lobte Willems.

 

Zudem zeigte die Manndeckung gegen Flo Enders durch Igor Rahn Wirkung und so kämpfte sich die Mannschaft bis 10:10 in der 24. Minute ins Spiel zurück und war bis 14:14 zur Pause auf Augenhöhe.

 

„Die Manndeckung gegen Flo hat bei uns Wirkung hinterlassen, obwohl wir eigentlich grundsätzlich mit einer Manndeckung im Spiel umgehen können. Wir nutzten aber unsere freien Chancen nicht, klarste Möglichkeiten blieben auf der Strecke und diese fehlende Konzentration nahmen wir in die Abwehr mit. Mit jedem Tor wurde Daun aggressiver und wir nervöser, blieben fahrig im Umgang mit unseren Chancen und so ging das Remis zur Pause in Ordnung“, fand Engel.

 

„Ich hatte das Gefühl das meine Mannschaft heute den Tick aggressiver auftritt als der Gegner und auch den Sieg mehr wollte. Das habe ich dem Team zur Pause auch gesagt“, so der Dauner Coach.

 

Mit dem Schlusspfiff der ersten Hälfte kassierte Bitburg die Zeitstrafe, die Daun nutzte, um sich zunächst auf zwei Tore mit 16:14 in der 32. Minute abzusetzen, dabei von gleich drei technischen Fehlern der Gäste profitierte, doch in Vollzahl kam Bitburg wieder zum Ausgleich.

 

Die Entscheidung fiel, als sich das Willems-Team vom 25:24 in der 46. Minute auf 28:24 in der 51. Minute absetzte und unter dem Jubel der Zuschauer in der ausverkauften Halle die Gäste zur Auszeit beim 29:25 in der 53. Minute zwangen.

 

„Uns fehlten die Alternativen im Rückraum, zudem merkte man auf einigen Position die aufgrund beruflicher Verhinderung fehlende Trainingsarbeit der letzten Wochen“, klagte Engel, der jetzt alles auf eine Karte setzte, doch die Mannschaft verlor ihre „eins gegen eins“ Situationen vor allem gegen Luca Willems und Routinier Pat Brümmer.

 

Näher als drei Tore kam das Team von Rudi Engel nicht mehr an die Gastgeber heran, die über 30:26 in der 54. Minute und 35:30 in der 58. Minute den verdienten Sieg mit 37:31 feierten, der sicherlich um ein paar Tor zu hoch ausfiel, aber aus Sicht beider Trainer völlig verdient war.

 

„Bei uns war es auch eine Kopfsache und im zweiten Spielabschnitt riefen nur zwei Spieler ihre normale Leistung ab und das war mein Sohn Patrick und Martin Guldenkirch. Selbstverständlich waren wir nach der Niederlage alle geknickt, stehen jetzt vor heimischer Kulisse gegen Bannberscheid so richtig unter Druck, laufen Gefahr, durchgereicht zu werden. Doch zuhause sieht es bei uns deutlich anders aus“, schaut Engel nach vorne.  

 

„Aus der geschlossenen Mannschaftsleistung möchte ich Mathis Otto und Luca Willems hervorheben. Auf alles haben wir heute eine Antwort gewusst. Es war ein super Spiel meiner Mannschaft, bei dem die Rahmenbedingungen stimmten. 400 Zuschauer feierten unseren Sieg und das Schiedsrichtergespann Sauerwein/Schneider zeigte eine gute Leistung. Das war eine wichtige Komponente, damit in diesem schnellen Spiel, das nicht einfach zu pfeifen war, keine Unruhe aufkam. Das alles wurde dem Spitzenspiel gerecht. Doch jetzt haben wir noch die schweren Auswärtsspiele in Bad Ems und im Hunsrück zu lösen“, sagt Dauns Coach Markus Willems, der das Wort Meisterschaft weiterhin nicht in den Mund nehmen will.

 

TuS. Lindner und Neis - L. Willems (2), Otto (5), J. Willems (4), Brümmer (11/5), S. Präder (6), Lißmann (5), Reifferscheidt, Mayer (1), Wheaton (1), Illigen, Rahn (3).

 

TVB: Reich und Otte - Engel (6), Guldenkirch (8), Walerius (3), Steinbach (1), Enders (5/4), Kaufmann (1), Lauer (7), Rehm, Nelles.

 

Bildergalerie von Michael Schröder

 

HSG Römerwall - DJK/MJC Trier 28:24 (14:11)

 

Die bessere Startphase erwischten die Trierer, die beim 5:8 in der 13. Minute die Gastgeber zu ihrer Auszeit zwangen und zeigte Wirkung. Über 8:8 in der 17. Minute waren die Gastgeber jetzt wieder im Spiel, zogen bis zur Pause auf 14:11 davon.

 

„Es wurde das erwartet schwere Spiel für uns, doch mit dem Ergebnis kann ich nicht einverstanden sein. Bis zur 25. Minute spielten wir eigentlich gut mit , doch dann kam eine Serie gegen uns und so lagen wir zur Pause mit drei zurück. Wir vergaben vier Gegenstoßchancen und zwei Siebenmeter“, klagte MJC Coach Alex Kuhfeld.

 

Drei Treffer nach dem Wiederanpfiff sorgten beim 17:11 in der 33. Minute für die klare Führung der HSG; die ihren Vorsprung bis 21:14 in der 41. Minute ausbauten und beim 26:19 in der 53. Minute die Begegnung entschieden hatten.

 

„Erneut taten wir uns ohne Harz im Angriff schwer, die Distanzschützen gingen mehr und mehr ins „eins gegen eins“ Spiel und das liegt den Gastgebern, die darauf eingestellt waren. Wir haben mit zunehmender Spieldauer auch den gegnerischen Torwart stark gemacht, der viele freie Bälle von uns wegfischte. Das zog sich auch nach dem Wechsel durch. Wenn wir die Dinger unterbringen, bleiben wir im Spiel. Doch so plätscherte die Begegnung vor sich hin, bei meinem Team übernahm keiner die Verantwortung und damit die Führungsposition. Schade, ich hätte heute eine Reaktion meines Teams nach dem Spiel gegen Moselweiß erwartet. Es wird für uns eine schwere Rückrunde mit einigen Spielen ohne Harz. So das kommende Spiel in Saarburg“, sagte Kuhfeld.

 

Lofi - Heinz (1), P. Müller (), Plausinaitis (6/1), Merten (1), Nestsiarenka (2), Sattler (3/2), Collet (3), M. Müller (3), Löw (2), Kuhfeld

 

HSG Eifel - TS Bendorf 25:29 (12:14)

 

„Schade, dass wir uns für eine couragierte Leistung nicht belohnt haben. Es war ein ausgeglichener Spielverlauf, bei dem eine Punkteteilung sicher gerecht gewesen wäre. Aus einer guten Mannschaftsleistung, von der fast alles vorgegebene umgesetzt wurde, möchte ich Torhüter Jan Herbst herausheben der heute ein "Bombenspiel" gemacht hat.Auf dieses Spiel können wir mental aufbauen, werden die nächsten 4 Wochen bis zum Spiel in Daun durchtrainieren und möchten uns dort besser als im desolate Hinspiel in Prüm präsentieren“, hofft HSG Coach Rene Wingels.

 

Seine Mannschaft fand besser ins Spiel, führte 3:0 in der 5. Minute und war bis zum 7:5 in der 16. Minute die spielbestimmende Mannschaft. Dann drehte Bendorf die Begegnung, erzielte fünf Treffer in Folge zum 7:10 in der 21. Minute und gab fortan die Führung nicht mehr ab. Zur Pause führte Bendorf mit 12:14.

 

Gleich nach dem Wechsel legten die Gäste drei Treffer in Folge zum 12:17 in der 33. Minute nach und hielten über 16:20 in der 46. Minute ihre Führung konstant bis zum Ende auf vier Tore!

 

Herbst und Hoffmann - Jahnke (8/4), Lepage (2), J. Leppin, Neisius (2), Podriezov (6), Schaperdoth (2), Krönert, Bastuck, N. Leppin, Plano (3), Niederprüm (2).

 

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HSG Römerwall - DJK/MJC Trier (Samstag, 19 Uhr)

 

Ausgangslage: Sechs Punkte Vorsprung hat die MJC Trier vor den im Abstiegskampf steckenden Gastgebern aus Römerwall. Im Hinspiel setzte sich das Team von Trainer Alex Kuhfeld Ende September mit 29:22 durch und steht jetzt vor einem „vier-Punkte-Spiel“. Mit einem Sieg kann Trier den Abstand zu den gefährdeten Mannschaften weiter vergrößern. Jetzt gilt es für uns die ersten Punkte der Rückrunde einzufahren, um nicht erneut in den dunkleren Regionen der Tabelle zu landen.“ Die letzten beiden Spiele waren nicht zufriedenstellend, da sich die Mannschaft ungewohnt zögerlich und unsicher präsentiert hat. Umso mehr freue ich mich gegen Römerwall auf die Rückkehr von Marco Müller. Auch Yauhen Nestsiarenka steht uns in der Rückrunde wieder öfter zur Verfügung und bringt mehr Optionen in unser Rückraum- und Kreisspiel. Im zweiten Auswärtsspiel der Rückrunde wollen wir uns anders präsentieren und zeigen, dass wir in Bestbesetzung eine wirklich gute Truppe haben und dass diese Truppe auch ohne Harz Handball spielen kann! Der Gegner Römerwall steht ebenfalls unter Druck und wird alles daran setzen die beiden Punkte zu behalten, um sich im Abstiegskampf über Wasser zu halten. Wir kennen den Gegner noch gut aus den letzten Begegnungen, die Aufeinandertreffen waren hart umkämpft und sehr knapp“, sagt MJC Coach Alex Kuhfeld.

 

Personal: Bei André Legenhausen, der sich im Spiel gegen Hunsrück verletzt hat, steht ein Fragezeichen. Ansonsten sollten alle dabei sein.

 

Prognose: „„Es ist eines der Spiele für uns, in denen wir diese Saison die Punkte gegen die direkten Konkurrenten holen müssen! Wir treffen auf eine eingespielte Mannschaft, bei denen Spielertrainer Tim Binnes Dreh- und Angelpunkt ist. Dazu hat die Mannschaft auch im rechten Rückraum einen guten Schützen, der uns in dem letzten Aufeinandertreffen ein wenig Kopfzerbrechen bereitet hat, auf den wir diesmal jedoch vorbereitet sein werden. Wir stellen uns auf einen hochmotivierten Gegner ein der die Punkte genauso dringend will und braucht wie wir. In der Abwehr müssen wir den Grundstein legen und gegen das hohe Tempo der Gastgeber arbeiten. Können wir frühzeitig den Spielaufbau der Gegner unterbinden und auch das Torhüterduell für uns entscheiden, dann gehe ich davon aus, dass der erste Sieg in der Rückrunde möglich ist“, hofft Kuhfeld.

 

HSG Eifel - TS Bendorf (Samstag, 19.30 Uhr, Wandalbert-Hauptschule, Prüm)

 

Ausgangslage: Denkbar knapp behielt Bendorf im Hinspiel Mitte September die Oberhand über die HSG Eifel. Während bei den Gastgebern feststehen dürfte, dass die Mannschaft ihr Saisonziel, den Klassenerhalt, verfehlen wird, steht für Bendorf einiges auf dem Spiel. Verliert der Gast die Begegnung in der Eifel, dürfte es auch für das Rhein-Team eng werden. Nach den zwei Siegen von Bendorf gegen Bitburg und Römerwall zum Rückrundenauftakt, sind unsere Chancen auf den Klassenerhalt fast zunichte.

 

Personal: Personell bleibt abzuwarten, wer alles am Samstag auflaufen kann, da einige Spieler mit Blessuren zu kämpfen und manche mit Infekten im Bett liegen. Definitiv wird David Morgens fehlen.

 

Prognose: „Durch die Neuzugänge Stritzke und Aschkowski sind die Bendorfer im gebundenen Positionsspiel wesentlich stärker einzuschätzen, als noch in der Vorrunde Hinzu kommt, dass sie hin und wieder auf Routinier René Engler zurückgreifen können, der wenn er fit ist, ein Spiel im Alleingang entscheiden kann. Ansonsten gilt es das Gegenstoß spiel über Lucas Litzmann einzudämmen und die Keeper nicht warm zu werfen. Ich fordere von meiner Mannschaft eine konzentrierte Vorstellung über die vollen 60 Minuten, bei der Einsatzbereitschaft, Wille, Kampf und Leidenschaft, der für den ersten Rheinlandliga Sieg sein sollen! Schließlich ist es der Tabellennachbar, der am Samstag nach Prüm kommt, dem wir im Hinspiel, die zwei Punkte unglücklich überlassen haben“, ärgert sich Wingels immer noch.  

 

TuS Daun - TV Bitburg (Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Spitzenspiel in Daun! Auf dieses Spiel können sich die Handballfans in der Region freuen! Der Tabellenführer aus Daun erwartet den Meisterschaftsfavoriten aus Bitburg! Während die Gastgeber weit über ihrem Soll liegen und sich auch noch am vergangenen Wochenende einen Punkt bei den heimstarken Andernachern sicherten, geht das Team von Trainer Markus Willems das Spiel mit Freude, aber ohne Druck an. Bitburg mit Trainer Rudi Engel muss diese Begegnung unbedingt gewinnen, um dann selbstbewusst die schwere Aufgabe am kommenden Wochenende gegen Bad Ems/Bannberscheid angehen zu können. „Für solche Derbies machen wir das eigentlich! Die Spieler können vor einer tollen Kulisse spielen und Werbung für den Handball machen“, erklären beide Trainer unisono. Nicht einig dagegen sind sich die Trainerkollegen über die Favoritenrolle!

 

Personal: Bei Daun steht weiterhin ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Jannik Willems aus privaten Gründen, Johannes Präder fällt wegen eines Auslandsaufenthaltes aus. Auf Bitburger Seite wird Yannick Moecke ausfallen.

 

Prognose: „Für mich ist Bitburg der klare Favorit. Die Mannschaft liegt uns einfach nicht. Das zeigen die Spiele der letzten Jahre, in denen wir kaum Zählbares gegen Bitburg einfahren konnten. Doch Bitburg muss schon seine Bestleistung abrufen, darf sich keinen schlechten Tag wie gegen Bendorf leisten. Denn dann können wir sie auch schlagen. Bitburg muss bei uns ohne Harz auskommen und wir werden uns beim Gast auf verschiedene Abwehrformationen vorbereiten. Ich rechne damit, dass die Bitburger mit voller Kapelle antreten werden und sehe ein schweres, aber nicht unlösbares Spiel auf uns zukommen. Hätte mir jemand vor der Saison gesagt, dass wir mit einem Punkt Vorsprung als Tabellenführer auf den Verfolger aus Bitburg treffen, hätte ich das nicht unterschrieben. Spieler und Umfeld sind in Daun heiß auf dieses Spiel und ich rechne mit einer vollen Halle, freue mich sehr auf dieses Derby“, sagt Dauns Trainer Markus Willems.

 

„Die Favoritenrolle nehme ich nicht an! Auswärts rufen wir nur hier und da mal das vorhandene Potential ab, allerdings nicht mit der nötigen Konstanz! Es wird ein Spiel auf Augenhöhe, da auch Daun zuhause noch kein Spiel verloren hat. Für mich wird die Tagesform entscheidend sein, aber sicher auch, wer die bessere Bank hat und wer so alles aufläuft. Wir spielen seit dem Saisonbeginn immer wieder mit wechselnden Kadern, doch das war aus meiner Sicht bisher nicht ausschlaggebend, sondern die Einstellung der Spieler. Die Spannung auf dieses Spiel ist bei meinen Spielern hoch. Der Verein setzt sogar einen Bus ein und dieses Spiel wird sicher ein Highlight der Saison werden, vor voller Hütte und dem richtigen Derbycharakter. Das ist das Salz in der Suppe und ich bin gespannt, wer besser mit dem Druck der Kulisse klarkommt“, meint Bitburgs Coach Rudi Engel.

 

HSG Hunsrück - TuS Fortuna Saarburg

Spiel von Saarburg aus personellen Gründen abgesagt

25./26. Januar 2020

 

HSV Rhein-Nette - TuS Daun 23:23 (11:11)

 

Die Vorzeichen für die Eifelaner vor dem schweren Auswärtsspiel in Andernach waren sicher anders, als sich dies Trainer Markus Willems und seine Mannschaft gewünscht hätte. So fiel kurzfristig Janis Willems aus familiären Gründen aus, Abwehrchef Lukas „Mofa“ Illigen konnte aufgrund einer Erkältung die Woche über nicht trainieren und Mathis Otto und Luca Willems gingen mit Schulterproblemen in die Begegnung. „So habe ich der Mannschaft vor dem Spiel gesagt, dass alles gut ist, wenn wir bei Rhein-Nette etwas Zählbares holen“, erklärte Willems. Doch die angeschlagenen Spieler rissen sich zusammen und nahmen den Fight an. Das die Mannschaft den Sieg wollte, war ihr von Anfang an in Abwehr und Angriff anzumerken.

 

„Beide Teams kennen sich gut, waren gut aufeinander eingestellt und ich hatte gleich ein gutes Gefühl“, gestand der Dauner Coach.

 

Ausgeglichen verlief die erste Hälfte, in der die Führung im Spiel ständig wechselte. So führten die Gäste aus Daun mit 2:5 in der 9. Minute, doch mit vier Treffern in Folge drehte die Mannschaft von Trainer Hermi Häring das Spiel zum 6:5 in der 17. Minute. Die Führung gaben die Andernacher nicht mehr ab, doch Daun glich immer wieder aus. So ging es mit einem leistungsgerechten Remis in die Kabinen.

 

„Zur Pause war alles offen. Unsere Abwehr stand gut, bekamen zwar einige Tor über den Kreis, doch letztlich sprechen die wenigen Gegentore auswärts eine deutliche Sprache. Im Angriff übernahm Pat Brümmer die Spielmacherrolle, war selbst torgefährlich und glänzte mit seinen Anspielen“, freute sich Willems.

 

Besser kam der HSV aus der Kabine, schenkte dem Team von Trainer Markus Willems gleich vier Treffer in Folge zum 15:11 in der 33. Minute ein. Zu diesem Zeitpunkt hatte Daun die rote Karte gegen Luca Willems zu verkraften, der beim 12:11 in der 3 1. Minute den Karton sah. „Das war eine unglaubliche Schauspieleinlage eines Gastgeberspielers, den Luca überhaupt nicht foulte, der sich aber theatralisch fallen ließ und mit seinem Geschrei die Karte regelrecht einforderte“, schimpfte Willems über das unsportliche Verhalten des HSV Spielers.

 

Das Team von Gastgebertrainer Hermi Häring nutzte jetzt die Überzahl profitierte von drei technischen Fehlern der Eifelaner in dieser Phase. Bis 17:13 in der 38. Minute verteidige der Gastgeber seine Führung, doch dann war es an den Gästen, die jetzt die zweite Luft bekamen und mit einem 2:7 Lauf die 19:20 Führung in der 49. Minute erspielten.

 

„Vor diesem Lauf habe ich mir die gelbe Karte eingefangen, da ein Foul an meinem Spieler beim Gegenstoß nicht geahndet wurde und das war der Wachmacher für meine Mannschaft,“ sagte Willems.

 

Diesen ein-Tore Vorsprung behaupteten die Eifelaner bis 21:22, legten dann sogar durch Bassi Präder auf 21:23 in der 56. Minute erhöhten. Es folgen die spannenden Schlussminuten, in denen den Gastgebern dann 18 Sekunden vor dem Ende der Ausgleich durch Yannik Kessels gelang.

 

„Wir hätten jetzt den Sack zumachen können, genauso wie der HSV nach dem Wechsel, doch wir verpassten jetzt diese Chance. Als ich die Auszeit kurz vor Spielende genommen hatte, versuchten wir den Siegtreffer zu erzielen, scheiterten aber aus einem schwierigen Winkel von Rechtsaußen. Letztlich ein gerechtes Remis, bei dem wir aber im Angriff einige klare Chancen durch Kai Lißmann und Bassi Präder liegen ließen, oder am überragenden Torhüter der Gastgeber Michael Stitz scheiterten, der noch einen Tick stärker hielt als unsere beiden Keeper Holger Neis und Carsten Lindner, die ebenfalls einen starke Vorstellung boten. Immer wieder tankte sich Bassi durch, hatte aber viel Abschlusspech, doch Bassi zeigte sich vorbildlich als Kapitän, feuerte immer wieder seine Mitspieler an und übernahm Verantwortung. Kai hatte mehrmals Pech mit Pfosten- und Lattentreffern. Die Gastgeber stellten eine starke Abwehr und hatten einen überragenden Torwart. Für mich ist das nach den Vorzeichen vor dem Spiel ein Punktgewinn. Es war eine Frage der Mentalität und die wurde mit einem Punkt belohnt. Noch in der vergangenen Spielzweit wären wir heute als Verlierer vom Platz gegangen“, meinte der Gästetrainer.

 

Rode, Neis und Lindner - J. Präder, L. Willems, Otto (1), Brümmer (8/5), S. Präder (6), Lißmann (5), Reifferscheidt, Mayer (3), Wheaton, Illigen, Rahn.

 

Tus Fortuna Saarburg - TV Moselweiß 29:23 (14:10)

 

Ersatzgeschwächt mussten beiden Mannschaften antreten, doch die Fortunen setzten sich am Ende, angetrieben von ihren erneut über 300 Fans gegen den vermeintlichen Favoriten aus Moselweiß durch und sollten damit den Klassenerhalt bereits sicher haben. Das Team von Trainer Uwe Moske musste in diesem Spiel neben dem bereits verabschiedeten Edin Mesevic auch auf Kreisläufer Almir Balas verzichten, doch kompensierte diese Ausfälle mit einer Energieleistung des ganzen Teams.

 

„Heute hat man gesehen, was diese Jungs leisten können. Ich hatte vor dem Spiel eher nicht damit gerechnet, dass wir Moselweiß schlagen könnten. Doch mit Einsatz und Wille und der Unterstützung unseren treuen Fans haben wir uns für die Hinspielniederlage revanchiert. Hut ab vor meinen Jungs“, lobte Moske.

 

Zunächst waren die Gäste obenauf, angetrieben von Andreas Kölsch, der den Fortunen in den Anfangsminuten gleich drei Buden in Folge zum 1:4 in der 8. Minute einschenkte. Doch das Moske Team ließ sich nicht beeindrucken, kämpfte sich ins Spiel zurück und ging beim 9:7 in der 21. Minute erstmals mit zwei Treffern in Führung.

 

„Das wir den Rückstand aufholen werden, war für mich nur eine Frage der Zeit", erklärte Moske. 

 

Die Mannschaft spielte jetzt immer besser, hatte in Torwart Marc Dupré einen sicheren Rückhalt zwischen den Pfosten, der einige klare Chancen der Gäste zunichtemachte und so legte Saarburg zur Pause verdient auf 14:10 vor.

 

Es wurde noch einmal eng, als die Gäste auf 18:17 in der 44. Minute verkürzten, doch mit drei Treffern in Folge zum 21:17 war Saarburg jetzt auf der Gewinnerstraße. Jetzt nahm Moselweiß die Auszeit, doch Saarburg blieb unbeeindruckt, setzte sich weiter auf 25:19 in der 54.Minute ab und hatte beim 29:22 in der 57. Minute den Sack bereits zugemacht. Saarburg belegt mit 15:13 Punkten jetzt Rang 6 und hat großen Abstand zu den Abstiegsrängen. Hier liegen neben dem wohl feststehenden Absteiger HSG Eifel, Urmitz, Römerwall und Bendorf mit erst sechs Punkten!

 

„Letztlich haben wir dank der Steigerung unserer Abwehr gewonnen, hatten in Tim Moske einen Spielmacher, der die Spielzüge gut einleitete und in Philipp Rüger einen sicheren Schützen. Es war zudem eine sehr starke Schiedsrichterleistung von Sigi Garbe und Steffen lang, die keine Zeitstrafe verhängen mussten und immer wieder auch deeskalierend auf die Akteure einwirkten. Das war richtig stark und das habe ich Beiden auch gesagt,“, lobte der Saarburger Trainer.

 

Dupré - Dauster, Moske (2), Musick (2), J. Hoffmann (4), S. Hoffmann (1), Schmitt, Marszalek, Rüger (12/4), Morin (6), Jürgens (2).

 

 

Saarburg feiert den unerwarteten Erfolg über Moselweiß

 

TV Bitburg - HSG Eifel 37:19 (18:9)

 

Ein standesgemäßer Erfolg des Titelanwärters gegen den wohl feststehenden Absteiger HSG Eifel. Das Team von Trainer Rudi Engel ließ zu keiner Phase des Spiel Zweifel daran aufkommen, wer die Sporthalle der Realschule in Bitburg als Sieger verlassen sollte.

 

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase mit ständiger Bitburger Führung, setzte sich die Mannschaft deutlicher auf 10:5 in der 15. Minute ab und so nahm Gästetrainer Rene Wingels die erste Auszeit. Doch jetzt baute der Favorit seinen Vorsprung kontinuierlich bis zur Pause auf 18:9 aus.

 

Auch nach dem Wechsel hatte der Gast keine Mittel, um das Spiel noch einmal spannend zu machen und so zog der TVB über 24:11 in der 39. Minute und 31:14 in der 50. Minute dem deutlichen Sieg entgegen.

 

„Es war eine einseitige Geschichte. Wir mussten erneut improvisieren, da sich Jan Lauer am Freitag im Training eine Bänderdehnung im Fußgelenk zuzog und nicht spielen konnte. Da Philipp Rehm aus schulischen Gründen fehlte, hatten wir nur zwei Auswechselspieler und so musste ich Martin Guldenkirch im rechten Rückraum einsetzen und der machte seine Sache richtig gut.  Zudem hatten wir ein starkes Kreisläuferspiel, bei dem Jan Kaufmann seine 9 Chancen ebenso zu hundert Prozent verwertete wie Patrick Walerius seine vier Chancen. Unser Abschlussverhalten war gegenüber der Vorwoche schon deutlich besser, lediglich bei unseren Gegenstößen hätten wir noch effizienter sein können. Auch die Abwehr zeigte eine gute Leistung und so kann man von einem gelungenen Charaktertest sprechen“, freute sich Bitburgs Trainer Rudi Engel.  

 

„Ein verdienter Sieg des TV Bitburg, bei dem wir nur die ersten 10 Minuten dagegenhielten.  Danach unterliefen uns zu viele technische und Pass- und Fangfehler, die es den Bitburger sehr einfach machten über die erste oder zweite Welle zum Torerfolg zu kommen. Wir ergaben uns zu schnell unserem Schicksal und schraubten unser Rückzugsverhalten auf ein Minimum zurück. Im Angriff gelang es uns nicht den nötigen Druck aufzubauen und in die Nahtstellen zu gehen, sondern man versuchte, zu Toren mit Distanzwürfen zu kommen. Nach der roten Karte gegen Nils Leppin kurz vor der Halbzeitpause und dem verletzungsbedingten Ausfall von Simon Jahnke fehlten uns in der zweiten Halbzeit jegliche Alternativen und so musste der komplette Rückraum durchspielen“, erklärte HSG Trainer Rene Wingels.

 

TVB: Reich und Otte - Engel (3), Guldenkirch (5), Straub (3), Steinbach (8), Enders (2), Kaufmann (9), Lauer, Walerius (4), Nelles (3).

 

HSG: Hoffmann und Herbst - Jahnke (3/2), J. Leppin, Neisius (3), Podriezov (5), Schaperdoth (1), Bastuck (3/2), N. Leppin, Plano (3), Niederprüm (1).

 

DJK/MJC Trier - HSG Hunsrück 24:29 (9:15)

 

„Hauptsache gewonnen!“ Unter dieser Überschrift dürften die Gäste aus dem Hunsrück das Spiel gegen die Trierer abhaken. Es war ein insgesamt schwaches Rheinlandligaspiel, in dem sich beide Teams im Auslassen ihrer Möglichkeiten und ihren technischen Fehlern übertrafen. Vor allem der Auftritt des Meisterschaftsfavoriten wirft Fragen auf. Offensichtlich scheint es um den Zusammenhalt und die Harmonie im Team des Trainergespanns Jochen Tatsch/Timo Stoffel nicht zum Besten zu stehen. In einigen Aktionen war dies für die Zuschauerinnen und Zuschauer in der Trierer Wolfsberghalle immer wieder erkennbar. So verließen Spieler die Runde bei der Auszeit ihres Trainergespanns, setzten sich demonstrativ auf die Bank und auch die Mentalität scheint bei einigen HSG Spielern nicht die Richtige zu sein. Doch das waren nicht die einzigen Anzeichen dafür, dass es offensichtlich nicht rund läuft.  Zu schnell steckten die Gäste nach einem verlorenen Ball den Kopf in den Sand, von schnellem Rückzugsverhalten war nur in wenigen Aktionen etwas zu sehen.

 

Gegen die defensiv spielende 6:0 Abwehr der Hunsrücker fanden die Trierer zunächst nicht die Nahtstellen, hatten mit Linkshänder Philipp Müller ihren einzig gefährlichen Distanzschützen aus dem Rückraum, waren  zu langsam in der Rückwärtsbewegung und so führten die Gäste in 10. Minute mit 3:6. Nicht viel lief im Angriffsspiel der Trierer zusammen und so nahm Trainer Alex Kuhfeld bereits in der 12. Minute die Auszeit. In der Folge bestraften die Trierer dann die sich häufenden Nachlässigkeiten im Gästeangriff, nutzten schlampige Anspiele der Gäste an den Kreis und kamen immer wieder über die rechte Außen Position durch einen treffsicheren Kostas Plausinaitis zu ihren Toren und bis 7:9 in der 20. Minute blieb die Begegnung offen. Zu diesem Zeitpunkt kam mit Routinier Florin Nicolae auf Gästeseite der Spieler, der dem Hunsrücker Spiel wieder mehr Ruhe und Struktur verlieh und so setzte sich das Gästeteam über 7:11 in der 24. Minute bis zur Pause auf 10:15 ab, hatte dabei wieder spielerische Lösungen und kam so zur klaren Führung.

 

„Was wir dann in der zweiten Halbzeit gespielt haben, war eine Katastrophe“, gab Gästetrainer Jochen Tatsch nach Spielende zu.

 

Die Trierer stellten ihre Abwehr nach dem Wechsel defensiver ein, zeigten viel Beinarbeit im Defensivbereich, griffen den Ballhalter auf Gästeseite effektiver an, denen zusehends die Lösungen auszugehen schienen. Auf beiden Seiten häuften sich die Fehlwürfe, die Mannschaften übertrafen sich beim Auslassen ihrer Chancen. Nach dem 13:18 in der 36. Minute zeige Heinz Löwen für wenige Minuten seine körperlichen und technischen Stärken, hatte wesentlichen Anteil daran, dass seine Mannschaft jetzt über 15:21 in der 40. Minute auf dem Wege schien, das Spiel zu entscheiden. Doch die Auszeit des Gastgebertrainers Alex Kuhfeld zu diesem Zeitpunkt kam für die Trierer genau richtig. Die Hunsrücker schalteten überhaupt nicht mehr von Angriff auf Abwehr um und so verkürzten die Gastgeber über 18:22 in der 44. Minute, ehe es vogelwild auf beiden Seiten wurde. Das Spiel wogte hin und her, die Ungenauigkeiten und technischen Fehler häuften sich, vor allem bei den Gästen und so schien die Begegnung beim 22:24 in 50. Minute nochmals spannend zu werden. Doch zu nachlässig ging das „Kuhfeld-Team“ mit seinen Möglichkeiten um, scheiterte jetzt auch von den Aussenpositionen und so gelang den Gästen die entscheidende 23:27 Führung in der 56. Minute. Noch einmal setzte Kuhfeld alles auf eine Karte, spielte ab der 58. Minute in Überzahl eine offene Deckung, bevor Daniel Schub mit einem glücklichen Wurf durch die „Hosenträger“ von MJC Keeper Andre Legenhausen der entscheidende Tor zum 24:28 knapp zwei Minuten vor dem Ende gelang. Unnötig dann das überharte Foul von MJC Spieler Moritz Merten an seinem Gegenspieler knapp 90 Sekunden vor dem Ende, für das der MJC Spieler zurecht die rote Karte vom Schiedsrichtergespann Michael Sauerwein und Harald Schneider kassierte, das sich dem Niveau des Spiels anpasste und nicht den stärksten Tag erwischte.

 

„Heute haben wir mindestens 10 glasklare Chancen nicht untergebracht, zudem kritisiere ich die Vorbereitung und Einstellung meiner Mannschaft zu diesem Spiel“, ärgerte sich MJC Coach Alex Kuhfeld.

 

MJC: Legenhausen und Lofi - Heinz, P. Müller (4), Plausinaitis (7), M. Merten, Schwiederski (5/3), Zelzer (1), Nestsiarenka, Flathmann, Collet (5), Löw (2)

 

HSG: Jan Schneider und Olivier - Luca Schneider (1), Löwen (5), Klei (2), Stürmer, Mangold (8/2), Schell (1), Hassley (2), Conrath, Koch (6), Reuter, Jens Schneider (1), Nicolae (3/2).

 

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HSV Rhein-Nette - TuS Daun

(Samstag, 17.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Will das Team von Trainer Hermi Häring noch ins Geschehen um die Meisterschaft eingreifen, muss jetzt ein Sieg gegen Daun her. Die Gastgeber reisen als Tabellenführer an und setzten sich im Hinspiel deutlich mit 34:26 gegen das Häring-Team durch. Weiterhin führen die Eifelaner die Tabelle der Rheinlandliga an und im Dauner Lager sieht man die beiden kommenden Begegnung gegen Rhein-Nette und Bitburg als wichtigen Meilenstein im Hinblick auf den restlichen Verlauf der Saison an. Sollte der TuS auch diese beiden Hürden meistern, muss man sich wohl oder übel in Daun mit der Frage der Meisterschaft und der damit verbundenen Relegation befassen. Doch zunächst hat das Team von Trainer Markus Willems die Auswärtshürde in Andernach zu nehmen und das sollte nicht einfach sein. Seit neun Spielen ist das Willems-Team jetzt ungeschlagen und trifft auf einen Gastgeber, der vor heimischer Kulisse erst eine Saisonniederlage zu verkraften hatte und diese gegen den letztjährigen Meister aus Bitburg.

 

Personal: Fraglich ist der Einsatz von Melvin Wheaton, ausfallen wird Thin-Hoang Tran.

 

Prognose: „Jetzt kommt die Reifeprüfung für meine Mannschaft. Zunächst das schwere Auswärtsspiel in Andernach und das nicht minder schwere Heimspiel gegen Bitburg. Zwei Hammerspiele hintereinander! Sicherlich bewerten wir den Pokalsieg in Andernach nicht über, wissen, dass das Häring-Team damals nicht in Bestbesetzung spielte. Wir sind gut ins neue Jahr gestartet, warten mal ab, wie Melvin Wheaton seinen ärztlichen Leistungstest hinter sich bringt. Kann er mitspielen, haben wir noch mehr Alternativen im Rückraum. Sollten es aber Bedenken ärztlicherseits geben, gehen wir kein Risiko ein. Besonderes Augenmerk werden wir auf den Torschützenkönig der Liga Yannik Lentz legen. Der HSV stellt ein gutes Team, das gut über den Kreis spielt und starke Torhüter hat. Wir spielen auswärts, haben dort nichts zu verlieren und freuen uns auf diese Aufgabe“, sagt Willems.

 

TV Bitburg - HSG Eifel

(Samstag, 18 Uhr, Realschule)

 

Ausgangslage: Vom Papier her eine klare Angelegenheit für die Gastgeber, die das Schlusslicht HSG Eifel erwarten. Das Team von Trainer Rudi Engel hat aber vor heimischer Kulisse die immer noch schwer erklärbare klare Niederlage vom vergangenen Wochenende in Bendorf aufzuarbeiten und kann sich jetzt nichts mehr erlauben, will man das Saisonziel, die Meisterschaft, noch ernsthaft weiterverfolgen. Im Hinspiel setzte sich das Bitburger Team mit 35:29 durch. Die HSG Eifel will sich mit ansprechenden Leistungen aus der Liga verabschieden und hat in Bitburg überhaupt nichts zu verlieren, Bitburg dagegen Alles. „Von der Meisterschaft reden wir derzeit überhaupt nicht. Als wir uns auf das Saisonziel festlegten, waren bei uns noch Matthias Hertz und Chris Stelmach im Kader und damit hatten wir durchaus die Ambition. Jetzt steht aber eine andere Mannschaft auf der Platte, von der ich am Samstag einen „Charaktertest“ verlange“, erklärt TVB Coach Rudi Engel.„Nach unserer deutlichen Niederlage am Wochenende gegen den HSV Rhein Nette, ist am kommenden Wochenende Derbyzeit in der Eifel. Die Rollen sind glasklar verteilt. Bitburg, als Topfavorit auf die Meisterschaft gestartet, darf keine Punkte mehr liegen lassen und wir der Underdog“, sagt Gästetrainer Rene Wingels.

Personal: Bei den Gastgebern fehlen Philipp Rehm und Chris Stelmach aus beruflichen Gründen. „Aufgrund eines Rippenbruchs fällt Abwehrchef David Morgens weiter aus und Jens Lepage fehlt aus privaten Gründen. Ansonsten hoffe ich auf Vollbesetzung“, sagt der Gästetrainer.

 

Prognose: „Bei der letzten Pressekonferenz der deutschen Nationalmannschaft wurde viel von Charaktertest gesprochen Das fordere ich auch von meinen Spielern ein, die jetzt Emotion und Mentalität beweisen muss. Wir sind in der Lage jeden zu schlagen, können aber bei fehlender Einstellung gegen jeden verlieren.  Entscheidend sind die Köpfe der Spieler. Zudem müssen wir unsere Abschlussschwäche endlich ablegen und das Werden die Schlüssel Aktionen unseres Spiels sein. Wir denken jetzt von Spiel zu Spiel, das nächste Spiel ist jetzt für uns das Wichtigste, dann sehen wir weiter. Die Erwartungshaltung auf Bitburger Seite ist riesig, doch wir müssen realistisch bleiben“, sagt TVB Coach Rudi Engel. „Bitburg wird nach der deutlichen Niederlage in Bendorf auf Wiedergutmachung aus sein und sich vor eigenem Publikum wieder besser präsentieren. Für uns gilt es, endlich mal auf uns zu schauen, sich von der 1. Minute an auf Handball zu konzentrieren und alles andere auszublenden. Saugen meine Jungs, die mit Sicherheit gute Debystimmung auf, und setzten die Vorgaben um, kann es uns gelingen Bitburg zu ärgern. Wir sollten uns ans Hinspiel zurück erinnern, in dem wir gezeigt haben, was wir können!  Es war die beste Saisonleistung bis dato“, erinnert der HSG Coach.

 

DJK/MJC Trier - HSG Hunsrück

(Samstag, 19 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Mit Spannung wird die Begegnung zwischen der MJC Trier und der HSG Hunsrück erwartet.  Im Hinspiel waren die Trier beim 38:26 chancenlos, haben aber hier noch eine Rechnung offen und konnten in den letzten Heimspielen ihre Heimstärke unter Beweis stellen. Rhein-Nette und Bad Ems mussten die Punkte in Trier lassen und auch Spitzenreiter Daun konnte sich nur knapp in Trier durchsetzen. Für die Gäste aus dem Hunsrück steht viel auf dem Spiel: mit einer Niederlage dürften die Hoffnungen auf den Titelgewinn in weite Ferne rücken. MJC Trainer Alex Kuhfeld schmerzt heute noch die Niederlage vom vergangenen Wochenende. „Im Spiel gegen Moselweiß haben wir unnötig und leichtfertig zwei Punkte verloren. Wir waren zu keinem Zeitpunkt bereit uns voll reinzuhängen, das muss sich ändern, wenn wir am Wochenende nicht unter die Räder kommen wollen! Mit dem HSG Hunsrück kommt jetzt eine Mannschaft, die zum Favoritenkreis in der Liga zählt und sich von Spiel zu Spiel steigert.  Die Gäste gehen als absoluter Favorit und mit ordentlich Rückenwind in das anstehende Meisterschaftsspiel. „Nachdem wir am letzten Wochenende eine für mich unnötige, aber dennoch verdiente Niederlage hinnehmen mussten, erwarten wir mit Hunsrück am Wochenende eine richtig gute Truppe. Nach der Niederlage am vergangenen Wochenende hat sich an der Ausgangslage für uns nichts geändert. Die Mannschaften im unteren Mittelfeld liegen immer noch eng bei einander, jeder kann noch Boden gut machen. Wenn wir da dranbleiben wollen, gehört eine erhebliche Steigerung, besonders in der Abwehr, dazu. Außerdem müssen wir kaltschnäuziger im Abschluss werden“, fordert Kuhfeld. „Nach der Niederlage werden die Trierer gegen uns eine Reaktion zeigen wollen. Ich habe die Mannschaft gegen Rhein-Nette beobachtet, dort hatten sie Probleme mit dem Harzverbot. Für uns ist das in Trier ein Spiel, bei dem wir mit unserem gewohnten Harz spielen können und das wird unserem Rückraum entgegenkommen“, freut sich Gästetrainer Jochen Tatsch.  

Personal: Aus heutiger Sicht stehen den Trierern alle Spieler zur Verfügung. Bei den Gästen spielt Pascal Oliver mit Jan Schneider im Tor.

Prognose: „Ich erwarte diese Woche im Training und im Spiel eine Reaktion von meiner Mannschaft. Hunsrück ist für mich eine gute Mannschaft mit einigen überragenden Spielern, die sehr viel über Tempo im Spiel kommt und von ihrem starken Rückhalt im Tor profitiert. Die Trauben hängen sehr hoch, bei uns muss alles passen, um die HSG zu ärgern. Dazu zähle ich auch die Torhüter, die in diesem Spiel das Zünglein an der Waage sein können! Ich gehe davon aus, dass meine Jungs anders zur Sache gehen als gegen Moselweiß, hoffe auf ein gutes und enges Spiel und dass wir uns den Zuschauern vernünftig, mit Willen und mannschaftlicher Geschlossenheit präsentieren“, sagt der MJC Coach. „Wenn wir um die Meisterschaft noch ein Wort mitreden wollen, dann müssen wir das Spiel in Trier gewinnen“, gibt Tatsch unumwunden zu.

 

TuS Fortuna Saarburg - TV Moselweiß

(Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Beurig)

 

Ausgangslage: Als Testspiel sah Saarburgs Trainer Uwe Moske das Spiel vom letzten Wochenende in Bad Ems, in dem ein Saarburger Rumpfteam ohne Chance war. Gegen Moselweiß möchte der Aufsteiger wieder in Erfolgsspur zurückkehren, hat noch eine Rechnung aus dem zweiten Saisonspiel offen, in dem die Mannschaft sich nach torreichem Spiel mit 32:30 geschlagen geben musste. Vor heimischer Kulisse möchte Saarburg an die zuletzt guten Vorstellungen gegen Daun und Bitburg anknüpfen. Aus beiden Spielen entführte der Aufsteiger drei Punkte!

 

Personal: Saarburg wird das Spiel voraussichtlich mit dem gleichen Kader wie gegen Bitburg angehen können.

 

Prognose: „Wir backen nach dem Abgang von Edin Mesevic wieder kleine Brötchen, wollen jetzt den Klassenerhalt klar machen und ich denke, dass wir noch zwei Spiele gewinnen müssen, um das Ziel erreicht zu haben. Gegen Moselweiß soll es der erste Sieg werden. Durch das Fehlen von Edin Mesevic ist uns die Durchschlagskraft aus dem Rückraum verloren gegangen. Doch wir sind heiß, wollen unbedingt gewinnen und unserem treuen Publikum einen großen Kampf liefern. Dabei gilt es für meine Mannschaft, ihre bisherige Heimstärke unter Beweis zu stellen“, sagt TuS Coach Uwe Moske.

 

 

 

 

Spieltag

18./19. Januar 2020

 

HSG Bad Ems/Bannberscheid - TuS Fortuna Saarburg 37:22 (15:11)

 

Mit einem Rumpfteam musste die Saarburger Fortuna das Spiel in Bad Ems bestreiten und sich am Ende klar geschlagen geben. Das hatte Trainer Uwe Moske auch so erwartet!

 

Bis zur 15. Minute hielten die Fortunen das Spiel offen, lagen 7:6 zurück, ehe sich die personellen Alternativen bei den Gästen deutlicher bemerkbar machten und die Mannschaft über 12:7 in der 19. Minute der 15:11 Pausenführung entgegenzog.

 

Beim vier Tore Abstand blieb es nach dem Wechsel bis zum 20:16 in der 41. Minute, doch dann gingen den Gästen die Kräfte aus und über 26:17 in der 46. Minute gewann die HSG am Ende deutlich mit 37:22!

 

„Ich bin stolz auf die Jungs die mit waren. Mit nur acht Feldspielern und einem Torwart waren wir personell schwach aufgestellt, hatten nur auf Links- und Rechtsaussen eine doppelte Besetzung. Hut ab vor meinen Jungs, die alles gegeben haben, aber ab der 40. Minute platt waren. Statt jetzt lange zu spielen, haben wir zu schnell den Abschluss gesucht und wurden jetzt mit Gegenstoß auf Gegenstoß bestraft. Diese Niederlage ist kein Beinbruch für uns. Das Spiel sehen wir als Vorbereitungsspiel für das kommende Spiel gegen Moselweiß, dass wir zuhause gewinnen wollen“, verrät Trainer Uwe Moske.

 

Dupre - Dauster, Moske (2), Marszalek (2), Musick, S. Hoffmann, Schmitt (1), P. Rüger (11/3), Morin (2), Jürgens (3)

TuS Daun - SV Urmitz 38:24 (18:13)

 

Die Nachricht aus Daun kommt überraschend: Nach 10 Jahren zieht sich Dauns Trainer Markus Willems zurück, Nachfolger wird Pat Brümmer, der bisherige Co-Trainer. „Nach 10 Jahren wird es Zeit für einen Wechsel. Mannschaft und Umfeld sind gut aufgestellt und das Kern-Team wird nah der Saison zusammenbleiben“, erklärte Willems, der darauf gespannt war, wie seine Mannschaft diese Nachricht im Spiel wegstecken würde.

 

Zudem verletzte sich Thin-Hoang Tran im Training schwer und wird wohl länger ausfallen.

 

Souverän entledigte sich Daun dennoch der nächsten Herausforderung und schickt die zuletzt stark aufspielenden Gäste aus Urmitz vor fast 400 Zuschauern, darunter viele Familen, mit einer klaren Niederlage auf den Nachhauseweg.

 

„Konditionell waren wir sicher nicht auf dem Höchststand, doch der Kopf war endlich wieder frei. Die Müdigkeit war meinen Spielern kurz vor Weihnachten in Saarburg deutlich anzumerken, doch jetzt wurden wir unserer Favoritenrolle gerecht“, freute sich Willems.

 

Nach einer nervösen Startphase lief es im Dauner Spiel zusehends besser und über 12:9 in der 17. Minute bauten die Gastgeber ihre Führung zur Pause auf fünf Tore aus. Im ersten Spielabschnitt verletzte sich Matthis Otto an der Schulter, konnte nicht mehr eingesetzt werden und so übernahm Luca Willems seinen Part.

 

An die Leistung der letzten Minuten der ersten Hälfte knüpfte das Team von Trainer Markus Willems nach der Pause an, zog auf 23:15 in der 38. Minute davon und zwang Urmitz zur Auszeit. Spätestens beim 27:18 in der 45. Minute war „der Käse gegessen“ und so festigt das Willems Team mit einem ungefährdeten 38:24 die weiterhin unerwartete Tabellenführung im neuen Jahr!

 

„Allerdings bekamen wir phasenweise keinen Zugriff auf Kreisläufer Mohrs, da wir zu offensiv auf die Gästeangreifer heraustraten, doch mit zunehmender Zeit zeigte sich, dass wir die bessere Bank hatten und so das Tempo hochhalten konnten. Urmitz musste im Prinzip durchspielen, war mit zunehmender Spieldauer platt, versuchte aber auch mit einer doppelten Manndeckung gegen Kai Lißmann und Janis Willems unser Spiel zu stören, doch die Freiräume nutzten dann Bassi Präder und Pat Brümmer! Bei uns setzte Sören Reifferscheidt in den letzten Minuten mit seinen Treffern noch ein Ausrufezeichen. Melvin Wheaton ist im Training zurück, muss sich aber noch einem ärztlichen Leistungstest unterziehen, ehe er wieder voll angreifen kann. Jetzt kommen zwei schwere Spiele auf uns zu, zunächst in Andernach und dann in Bitburg. Gerade Rhein-Nette findet mit zunehmender Spieldauer immer besser zur alten Leistungsstärke“, sagt der Dauner Coach.

 

Rode, Neis und Lindner - J. Präder (2), L. Willems (1), Otto, J. Willems (8/4), Brümmer (3), S. Präder (9), Lißmann (9), Reifferscheidt (2), Mayer (4), Wheaton, Illigen.

 

TS Bendorf - TV Bitburg 34:25 (14:8)

 

Für die  faustdicke Überraschung des Spieltages sorgte die abstiegsgefährdete Bendorfer Mannschaft, die den Titelanwärter aus Bitburg deutlich geschlagen auf den Nachhauseweg schickte und dem Team von Trainer Rudi Engel damit einen herben Dämpfer im Titelkampf versetzte.

 

„Die Niederlage kann ich auch einen Tag danach noch nicht so richtig erklären. Gegen Daun spielten wir im Pokal mit Harz gut, in Bendorf ohne Harz katastrophal. Doch die Harzproblematik kann nicht die einzige Erklärung für diesen Auftritt sein“, meinte Bitburgs Trainer Rudi Engel.

 

Die Vorzeichen für die Begegnung standen schon nicht gut. Bei der Anfahrt blieb Jan Lauer mit einer Autopanne liegen, musste abgeschleppt werden und kam erst zur Pause zur Mannschaft.  

 

Die 0:1 Führung der Eifelaner durch Patrick Engel sollte die einzige Führung des Titelanwärters in Bendorf sein. Über 3:1 und 8:3 in der 16. Minute zeigen die Gastgeber dem Team von Rudi Engel schnell die Grenzen auf.  „Dabei lief die Anfangsphase noch ganz gut. Die Abwehr stand doch dann folgte der Einbruch, bei dem wir allein 6 Pfosten- und Lattentreffer zu verzeichnen hatten. Dies war sicher auch dem Harzproblem geschuldet, da die Bälle alle oben am Bendorfer Kasten einschlugen. Das verunsicherte selbst die erfahrenen Spieler und so wurde die Verantwortung zum Abschluss immer weiter verschoben. Eine ganz schlimme Angriffsleistung im ersten Spielabschnitt“, klagte Engel, dessen Wechselmöglichkeiten auch stark eingeschränkt waren. Philipp Rehm konnte grippebedingt nur wenige Minuten auf der Platte stehen.

 

Über 12:4 in der 23. Minute deutete sich das Debakel für die Gäste an, die aber bis zur Pause noch einmal auf 6 Tore verkürzen konnten. Der Versuch von Engel, mit zwei Kreisläufern zu arbeiten, schien sich kurzfristig auszuzahlen.

 

Auch nach dem Wechsel das gleiche Bild: Bendorf dominierte die Begegnung nach Belieben, führte über 18:13 in der 38. Minute und zog jetzt Tor um Tor davon. Der ab der Pause mitwirkende Jan Lauer hatte wesentlichen Anteil daran, dass seine Mannshaft beim 18:13 wieder besser im Spiel war, doch beim 23:18 in der 46. Minute kassierte Lauer die rote Karte. „Bendorfs Angreifer Majewski kam ins Straucheln und Jan traf ihn dann im Gesicht. Damit war auch die letzte Alternative in Angriff und Abwehr weg, der Widerstand war jetzt endgültig gebrochen“, sagte Engel.  

 

Beim 32:22 in der 54. Minute hatte Bitburg sich bereits in die Niederlage ergeben und muss jetzt schnellstmöglich in die Erfolgsspur zurückfinden, sonst ist der Meisterschaftszug für das Engel-Team frühzeitig abgefahren.

 

„Bei einer Trefferquote von 29 Prozent und 12 technischen Fehlern waren wir chancenlos gegen eine Bendorfer Mannschaft, die sich in einen Rausch spielte. Jetzt müssen wir einfach alles gewinnen, um weiterhin um die Meisterschaft mitspielen zu können, weiß Engel.

 

Reich und Otte - Engel (1), Guldenkirch (2), Straub (6), Steinbach (1), Enders (8/5), Kaufmann (2), Lauer (3), Walerius (2), Rehm, Nelles.

 

HSG Römerwall - HSG Hunsrück 29:34 (16:13)

 

Die Hunsrück HSG entledigt sich ihrer Pflichtaufgabe in Römerwall, tat sich dabei aber über 40 Minuten gegen den Underdog schwer. „Das war fast die Kopie des letztjährigen Spiels in Römerwall. Wir hatten große Probleme im ersten Spielabschnitt, in der Deckung fehlten uns 10 Prozent an Einsatzbereitschaft und so bekamen auch die Torhüter keine Bälle zu fassen. Eigentlich waren wir auch gut auf die Abschlüsse gegen den Torhüter der Gastgeber vorbereitet, doch entgegen der Vorbereitung warfen wir viele Bälle halbhoch! Das Römerwall über den Gegenstoß und die zweite Welle den Erfolg sucht, war ebenso bekannt. Doch alles dies haben wir nicht wie besprochen, umgesetzt“, klagte Gästetrainer Jochen Tatsch.

 

Die erste Halbzeit bestimmten die Gastgeber, die die Hunsrücker bereits nach 9. Minuten zur ersten Auszeit zwangen. Mit 7:4 hatten die Gastgeber den besseren Start erwischt, mussten zwar den Ausgleich zum 7:7 in der 13. Minute hinnehmen, doch dann setzte Römerwall nach einem ausgeglichenen Verlauf vom 13:13 in der 27. Minute mit drei Treffern in Folge auf 16:13 zur Pause ab.

 

 Die Gäste kamen besser aus der Kabine, das Trainergespann Jochen Tatsch und Timo Stoffel rüttelten ihre Mannschaft wach und so glichen die Hunsrücker beim 17:17 in der 35. Minute erstmals nach dem Wechsel aus, gingen erstmals beim 18:19 in der 37. Minute in Führung, doch bis 23:25 in der 46. Minute blieb Römerwall in Schlagdistanz. Doch jetzt hatten die Gäste mehr zuzusetzen, zogen auf 23:27 in der 50. Minute davon und brachten jetzt den Sieg souverän über die Zeit.

 

„Die Umstellung der Abwehr auf 6:0 zeigte jetzt Wirkung, wir standen defensiv stabiler und kamen zu leichten Toren über den Gegenstoß. Die zweite Hälfte verlief dann standesgemäß, während die erste Hälfe wieder einmal suboptimal war. Gegen Trier müssen wir uns nächste Woche anders anstellen. Die Probleme ohne Harz waren bei uns deutlich erkennbar, es hat aber zum Glück noch einmal zum Sieg gereicht“, freute sich Tatsch.

 

Jan Schneider und Kaltenmorgen - L. Schneider (1), Löwen (1), Klei (7), Stürmer (6), Mangold (7/2), Schell (1), Hassley (3), Conrath (1), Koch (1), Reuter (5), Jens Schneider, Nicolae (1)

HSG Eifel - HSV Rhein-Nette 28:40 (10:26)

 

Die Messer in der Eifel war früh gelesen! Nach dem 0:5 Start blieb nur noch die Frage nach der Höhe des Gästesieges offen, die über 7:19 in der 19. Minute das Spiel beim 10:26 zur Pause bereits entschieden hatten. „Das war absolut erschreckend, was wir im ersten Spielabschnitt in Angriff und Abwehr ablieferten. In der Abwehr wurde nicht verschoben, man halb sich nicht aus und es fehlte jegliches Engagement. So war es auch für unsere Torhüter schwer. Die Gäste erzielten mehr als die Hälfte ihrer Tore über den Gegenstoß, da wir zu früh abschlossen oder die falschen Entscheidungen trafen. Zur Pause war es eine Klatsche“, gab HSG Sprecher Yannick Leppin zu.

 

Nach dem Wechsel schaltete das Häring Team vom Rhein den Gang nicht zurück, jetzt zeigte die Pausenansprache von HSG Trainer Rene Wingels offenbar Wirkungund so konnte die HSG zumindest die zweite Hälfte gewinnen. Doch am Ende stand der klare 28:40 Auswärtserfolg auf der Anzeigetafel, der eindrücklich unter Beweist stellt, dass die HSG aus der Eifel in dieser Saison wohl kaum an den Klassenerhalt denken kann.

 

„Es ist einfach unverständlich, weshalb wir so zwei unterschiedliche Halbzeiten spielen. Die Trainingsinhalte wurden jetzt umgesetzt und es war ein ganz anderer Auftritt unseres Teams. Endlich spielten wir unsere Konzepte durch, gingen auf die Lücken und im Tor zeigte Niklas Hoffmann einige gute Paraden“, freute sich Leppin.

 

HSV Coach Hermi Häring: "Ich bin ohn vier der ersten sechs angereist, habe mit 3 Jugendspielern ergänzt und diese auch in den letzten 20 Minuten spielen lassen. Wenn wir nur die Hälfte der freien Chancen in der zweiten Halbzeit reingemacht hätten, wäre das Spiel 50:20 ausgegangen. Natürlich sieht die Heimmannschaft dann besser aus, wenn sie daraus ihre Gegenstöße läuft und ihre Tore erzielt".

 

Herbst - und Hoffmann - Jahnke (8/2), J. Lepage (1), J. Lepage (1), Neisius (2), Podriezov (5), Schaperdoth (1), Bastuck (2), N. Leppin (1), Plano (4), Niederprüm (3).

 

TV Moselweiß - DJK/MJC Trier 32:26 (13:16)

 

Die Gastgeber korrigieren mit diesem Sieg die unerwartet klare Hinspielniederlage (34:21) in Trier und gewinnen am Ende verdient mit 32:26 gegen das Team von Trainer Alex Kuhfeld. Dabei sah es im ersten Spielabschnitt durchaus gut für die Trierer aus, die nach den 7:5 Rückstand in der 13. Minute mit sechs Treffern in Folge zum 7:11 in der 18. Minute das Spiel in den Griff bekamen und ihre Führung bis zur Pause verteidigten.

 

Doch die Mannschaft vom Rhein fand besser in die zweite Hälfte, glich beim 18:18 in der 39. Minute aus, ging anschließend erstmals nach dem Wechsel in Führung. Beim 24:20 in der 47. Minute legte Gästetrainer Alex Kuhfeld die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch, versuchte so den freien Fall seines Teams zu verhindern. Zwei Treffer in Folge ließen das Kuhfeld-Team nur kurz aufatmen, dann zog der Gastgeber entscheidend auf 31:24 davon.

 

„Wir verfielen fast in eine Lethargie“, klagte MJC Trainer Alex Kuhfeld nach dem blutleeren Auftritt seiner Jungs in Moselweiß. Dabei hatten sich die Trierer im Training auf das Spiel ohne Harz in Moselweiß gründlich vorbereitet, doch die Mannschaft nahm die Herausforderung in Moselweiß vor allem im zweiten Spielabschnitt nicht an.

 

„Moselweiß ging immer wieder auf die Nahtstellen, kamen über ihr Tempo und wir ließen mit zunehmender Spieldauer immer mehr nach. Ich hatte meine Mannschaft vor dem Rückspiel in Moselweiß gewarnt und wir müssen sehen, dass wir in der Rückrunde noch einige Spiele ohne Harz haben werden“, mahnt der MJC Coach.

 

Lofi und Legenhausen - Heinz (1), P. Müller (8), Plausinaitis (3/2), Zelzer, Sattler (1/1), Flathmann (1), Collet (3), M. Müller (6/2), Löw (1), Erfurth.

 

HSG Römerwall - HSG Hunsrück

(Samstag, 19 Uhr)

 

Ausgangslage: Die abstiegsgefährdete Römerwaller Mannschaft erwartet mit der HSG Hunsrück einen Titelaspiranten. Beide Mannschaften können sich eigentlich keine Niederlage leisten, will man das gesteckte Saisonziel erreichen. Bei Römerwall soll der Klassenerhalt her, bei den Hunsrückern der Meistertitel! Am vergangenen Wochenende entledigte sich das Team des Trainergespanns Jochen Tatsch/Timo Stoffel die Pflichtaufgabe im Pokal souverän, hatte dort allerdings nicht seine Bestbesetzung am Start.

 

Personal: Colin Reuter wird spielen, fraglich sind die Einsätze von Julian Mangold und Heinrich Löwen aus Krankheitsgründen.

 

Prognose: „Römerwall stellt eine schnelle Truppe und das sollte uns eher liegen als eine Mannschaft, die das Tempo verschleppt. Besonders Augenmerk legen wir auf die Distanzwerfer der Gäste im linken und rechten Rückraum, die uns im Hinspiel eindeutig zu viele Buden eingeschenkt haben. Im Hinspiel taten wir uns lange schwer. Wenn wir aber unsere Leistung bringen, gewinnen wir dieses Spiel, obwohl es ohne Harz schwer werden wird. Auf keinen Fall dürfen wir Römerwall mitspielen lassen“, warnt Coach Jochen Tatsch.

 

TS Bendorf - TV Bitburg

(Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Gastgeber Bendorf steht im Abstiegskampf mit dem Rücken zur Wand, empfängt jetzt mit dem TV Bitburg einen Titelanwärter, der sich keinen Ausrutscher im restlichen Saisonverlauf mehr leisten darf.  Das Hinspiel gewann die Mannschaft von TVB Coach Rudi Engel souverän 42:25 und geht als klarer Favorit in diese Begegnung. „Mit Bendorf und der HSG Eifel kommen jetzt zwei vermeintlich leichtere Gegner auf uns zu, doch ich warne davor, die Gegner zu unterschätzen“, sagt TVB Coach Rudi Engel.

 

Personal: Flo Enders ist grippekrank, sein Einsatz ist fraglich. Dazu ereilte den TV die Hiobsbotschaft, dass die Hüftverletzung von Yannick Moecke keinen Einsatz mehr in dieser Saison zulassen wird.

 

Prognose: „Durch den Ausfall von Moecke reduziert sich unsere Zahl der Rückraumspieler auf vier. Ich kann nur hoffen, dass Flo, der für uns eine spielbestimmende Persönlichkeit ist, auflaufen kann. Es wird Aufgabe sein, sich hier neu aufzustellen. Wir müssen jetzt anfangen, die Spannung aufzubauen, die wir für dann für die entscheidenden Spiele um die Meisterschaft brauchen. ES gilt daher, sich keinen Ausrutscher zu erlauben und die Konzentration hochzuhalten“, fordert TVB Coach Rudi Engel.

 

HSG Eifel - HSG Rhein-Nette

(Samstag, 19:30 Uhr, Wandalbert-Hauptschule, Prüm)

 

Ausgangslage: „Da der Druck des "Gewinnen müssen" nach der Niederlage in Urmitz weg ist und der Klassenerhalt nahezu unrealistisch erscheint, kann meine Mannschaft am Wochenende im Heimspiel gegen HSV Rhein Nette befreit aufspielen! Wir werden die Köpfe nicht in den Sand stecken, sondern versuchen es den kommenden Gegner so schwer wie möglich zu machen und möchten den einen oder anderen Punkt noch einfahren“, verspricht HSG Trainer Rene Wingels.

 

Personal: „Personell hoffe ich aus dem vollen schöpfen zu können. Ruslan Podriezov, Jens Lepage und Benny Schaperdoth haben zwar noch Trainingsdefizite aber erweitern unsere Möglichkeiten im Rückraum.“, freut sich der HSG Coach.

 

Prognose: „Am Wochenende kommt mit dem HSV Rhein Nette ein sehr eingespieltes Team nach Prüm, das in den letzten Jahren immer im oberen Drittel der Tabelle zu finden war. Sie spielen hinten raus und im Positionsangriff einen richtig schnellen Ball und sind über fast jede Position torgefährlich im Abschluss. Sie verfügen mit Jannik Lenz über einen der komplettesten Spieler der Liga. Ihm seine Kreise müssen wir einengen, da er nicht nur selbst Torgefahr entwickelt, sondern jeden seiner Mitspieler exzellent in Szene setzten kann. Im Angriff müssen wir den 6:0 Beton knacken, was uns im Hinspiel die ersten 20 Minuten richtig gut gelang. Hierzu müssen wir wieder mehr Geduld vor dem gegnerischen Tor haben, unsere Konzepte runterspielen, im Abschluss konsequenter sein und nicht das gute Torwartduo Stitz/Skerlak warmwerfen“, warnt Wingels.

TuS Daun - SV Urmitz

(Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Klar verteilt sind auch die Rollen im Spiel zwischen Tabellenführer Daun und dem SV Urmitz, der neben der HSG Eifel, der HSG Römerwall und der TS Bendorf zu den Mannschaften gehört, die aktuell abstiegsgefährdet sind. Daun hat nach der Schlappe im Pokal in Bitburg vor heimischer Kulisse sicher etwas gutzumachen und so hofft Trainer Markus Willems, dass seine Jungs in die Erfolgsspur der Hinrunde zurückfinden. „Allerdings haben wir über den Jahreswechsel nicht optimal trainieren können, da einige in Urlaub oder krank waren, andere kurierten ihre Verletzungen aus. Dazu war meine Mannschaft in Saarburg am letzten Meisterschaftsspieltag mental erkennbar müde“, erklärte der TuS Coach.

 

Personal: ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Luca Willems.

 

Prognose: „Urmitz versucht sein Saisonbeginn, eine neue, junge Mannschaft um Andreas Reick aufzubauen, der scheinbar nur bei den Heimspielen aufläuft. Wir werden aber abwarten, ob dies auch bei uns der Fall ist und ob Markus Häring seine Verletzung bei den Gästen auskuriert hat. Mit zunehmender Saisondauer fangen sich die Gäste und konnten sich mit ihren letzten klaren Siegen von den Abstiegsrängen absetzen. Ich hoffe, dass meine Jungs wieder einen vollen Akku haben und wir wissen, dass wir heimischer Kulisse unter Druck stehen. Dabei baue ich wieder auf die tolle Unterstützung unserer Fans, denn wir müssen dieses Heimspiel gewinnen“, fordert Willems.

 

TV Moselweiß - DJK/MJC Trier

(Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Punktgleich mit 12:10 Punkten liegen die beiden Teams aus Moselweiß und aus Trier im gesicherten Mittelfeld. Das für beide Mannschaften mehr geht, haben die Teams in der bisherigen Saison bewiesen und so darf man gespannt sein, ob es den Gastgebern gelingt, sich für die empfindliche 21:34 Niederlage in Trier zu revanchieren. „Das wird sicherlich ein hartes Stück Arbeit für uns. Das klare Ergebnis aus dem Hinspiel gegen die heimstarken Moselweißer wird wohl am Samstag nicht viel Wert sein. Das Team aus Koblenz wird auf eine Wiedergutmachung brennen und alles versuchen beide Punkte in eigener Halle zu behalten. Diese Begegnung wird wohl für beide Mannschaften richtungsweisend sein“, ahnt MJC Trainer Alex Kuhfeld.

 

Personal: Am kommenden Wochenende sollten alle Spieler zur Verfügung stehen. 

 

Prognose: „Wir müssen die Rückraumachse Glaubertz und Kölsch in den Griff bekommen. Außerdem werden wir das Tempo im gesamten Spiel hochhalten müssen und damit die Moselweißer unter Druck setzen. Ich hoffe, dass sich meine Mannschaft nicht von einem harzfreien Ball verunsichern lässt und an die letzten Spiele leistungsmäßig anknüpfen kann. Sollte es uns gelingen, uns schnell an den Ball zu gewöhnen, haben wir gute Chancen als Sieger vom Platz zu gehen“, sagt der MJC Trainer.

 

HSG Bad Ems/Bannberscheid - TuS Fortuna Saarburg

(Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Die HSG Bad Ems/Bannberscheid zählt sicherlich zu den fünf Mannschaften, die noch im Titelrennen sind! Aufsteiger Saarburg hat sich mit 13:11 Punkten und Platz 6 in der bisherigen Saisonverlauf wesentlich besser präsentiert, als dies selbst Trainer Uwe Moske erwartet hatte. Im Hinspiel mussten die Fortunen die Überlegenheit der HSG anerkennen und sich mit 20:27 in heimischer Halle geschlagen geben. Besonders gespannt darf man sein, wie die Fortunen sich nach dem Abgang von Edin Mesevic präsentieren. Doch weitere personelle Probleme lassen die Aufgabe für Saarburg schier unlösbar erscheinen.

 

Personal: Nachdem Edin Mesevic den Verein verlassen hat, fehlt am Sonntagmittag auch Almir Balas (Urlaub) und Julius Hoffmann (private Gründe)

 

Prognose: „Wir fahren mit nur acht Feldspielern nach Bad Ems, haben dort überhaupt nichts zu verlieren. Ich sehe dieses Spiel als Vorbereitung auf das dann folgende Heimspiel gegen Moselweiß, dass wir unbedingt gewinnen wollen. In Bad Ems können die Jungs, die sonst weniger Spielanteile haben, zeigen, was sie draufhaben. Für mich wäre es ein Erfolg, wenn wir die Niederlage unter 10 Toren halten“, sagt TuS Coach Uwe Moske.

 

Spieltag

05. Januar 2019

 

SV Urmitz - HSG Eifel 37:21 (22:6)

 

Der Traum der HSG Eifel, in diesem Jahr die Rheinlandliga halten zu können, sollte ausgeträumt sein. Die Mannschaft von Trainer Rene Wingels ergab sich sang- und klanglos beim Mitkonkurrenten im Abstiegskampf, dem SV Urmitz, gegen den man im Auftaktspiel noch ein Remis erreichte. Vor allem die Art und Weise, wie sich die Eifelaner in Urmitz präsentierten, wirft Fragen auf.

 

Nur in den Anfangsminuten hielten die Gäste das Spiel offen. Doch nach dem 5:5 in der 11. Minute stellten die Gäste das Handball-Spielen ein und so setzte sich der Gastgeber mit einem 17:1 Lauf bis zur Pause entscheidend ab. Das einzige Tor in den 19 Minuten der Restspielzeit der ersten Hälfte erzielte die Wingels-Truppe per Siebenmeter beim 9:6 in der 15. Minute, blieb dann 15 Minuten ohne jeglichen Torerfolg.

 

Nach dem Wechsel lief es dann etwas besser bei den Gästen, die letztlich die zweite Hälfte ausgeglichen gestalten konnten. Doch über 30:12 in der 42. Minute zogen die Gastgeber dem ungefährdeten Sieg entgegen.

 

„Ich bin tief enttäuscht. 10 Minuten hielten wir mit, dann brachen wir wie ein Kartenhaus zusammen. Auch das Comeback von Jens Lepage war kein Motivationsschub und so schenkten wir die Bälle reihenweise her, kassierten Gegenstoß auf Gegenstoß und waren nicht bereit in die Abwehr zurück zu kehren. Bis zur 42. Minute haben wir uns aus dem Spiel völlig verabschiedet, können so nicht in der Liga bestehen. Erst in den letzten 15 Minuten hatten wir im Tor eine Leistung, bis dahin erwischten die Keeper einen rabenschwarzen Tag! Jetzt sieht es sehr dunkel für uns aus. Doch die Hoffnung stirbt zuletzt und wir müssen wir uns gehörig steigern, wenn wir noch etwas erreichen wollen. Zumindest achtbar wollen wir uns aus der Liga verabschieden“, sagt Trainer Rene Wingels.

 

Herbst und Hoffmann - Jahnke (9/4), Lepage, J. Leppin, Neisius (1), Schaperdoth (2), Krönert, Bastuck, N. Leppin (2), Morgens (2), Plano (4), Niederprüm (1)

 

SV Urmitz - HSG Eifel (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Gleich im neuen Jahr geht es für beide Mannschaften um „Alles oder Nichts“. Vor allem das Team aus der Eifel steht im Abstiegsduell gegen den SV Urmitz mächtig unter Druck. Bei einer Niederlage dürften die Hoffnungen auf den Ligaverbleich auf null sinken. Mit erst einem Punktgewinn aus 11 Spielen ist die Lage der Gäste fast aussichtslos, doch den einzigen Punktgewinn feierte die Mannschaft gleich zum Saisonstart in heimischer Halle gegen Urmitz. Urmitz fuhr zuletzt gegen den Lokalrivalen aus Bendorf mit 30:19 den bislang einzigen, aber dafür umso überzeugender Sieg ein. Mit Nico Meurisch, David Mohrs und Andreas Reick stellten die Urmitzer ihre gefährlichsten Angreifer, von denen Andreas Reick im Hinspiel in Prüm fehlte. Dafür aber war Markus Häring im Hinspiel von der HSG Abwehr kaum auszuschalten. Häring zog sich im Spiel gegen Bitburg Ende November einen Bruch des Daumens zu und wird wohl nicht auflaufen können. Nach dem bisherigen Saisonverlauf zeichnet es sich ab, dass Bendorf, Römerwall, Urmitz und die HSG Eifel, die Absteiger unter sich ausmachen werden. Wie viele Mannschaften letztlich absteigen müssen, hängt davon ab, ob der Meister der Rheinlandliga sich bei den Playoffs für die RPS Oberliga durchsetzen kann und wie viele Mannschaften aus dem Verbandsgebiet aus der RPS Oberliga absteigen werden. Derzeit muss sich dort das Hunsrücker Team aus Kastellaun-Simmern die größten Sorgen machen. Die Mannschaft belegt derzeit den 13. Tabellenplatz!

 

Personal: „Mit Jan Herbst, der vor seiner Reha bei der HSG Hunsrück schon zum Einsatz kam, steht uns endlich wieder ein Torwart, auch im Training, zu Verfügung. Des Weiteren hoffe ich, dass Niklas Hoffman nach seiner Verletzung bald wieder zurückkehrt und in der Rückrunde ein Torwartduo mit Jan Herbst bildet. Mit Benny Schaperdoth, der wegen seines BA Studiums, auf "Heimaturlaub" die nächsten Monate weilt, steigen die Alternativen im Rückraum. Der Rest der Truppe hat alle Blessuren überwunden, ist fit und einsatzfähig“, verrät HSG Coach René Wingels.

 

Prognose: „Wir treffen am Sonntag in Urmitz auf eine junge, wieselflinke Mannschaft die mit Häring, Mohrs und Meurich über ein torgefährliches Trio verfügt, aber auch auf Rückkehrer und Routinier Reick, der gegen Bendorf gewohnt stark aufspielte, gilt es zu achten. Nachdem klaren Erfolg gegen Bendorf ist Urmitz auf dem Weg aus dem Tabellenkeller und wird uns nach dem Auftaktremis in Prüm sicherlich nicht unterschätzen. Wir müssen trotz Haftmittelerlaubnis eine grundsolide Leistung abliefern und den Fight annehmen, nur so können wir in Urmitz bestehen. Unsere Vorbereitung auf das Spiel läuft alles andere als gut! Wir konnten leider nur bis zum 23.12 in der Halle trainieren, da in Prüm und Neuerburg alle Turnhallen vom 24.12.- 2.1. geschlossen sind. Somit fehlen uns 3 Trainingseinheiten, die für meine Mannschaft enorm wichtig gewesen wären, da ich nach langer Zeit nochmal, bis auf Ruslan Podriezov (Montage USA) den gesamten Kader beisammenhabe“, kritisiert der HSG Coach.

 

 

 

 

Spieltag

14./15. Dezember 2019

 

TuS Fortuna Saarburg - TuS Daun 35:35 (15:14)

 

„Ein gerechtes Unentschieden“, meinten unisono die beiden Trainer Uwe Moske (Saarburg) und Markus Willems (Daun) unmittelbar nach dem Abpfiff.

 

Erneut wurde die Saarburger Fortuna ihrem Anspruch gerecht, jede Mannschaft der Liga vor heimischer Kulisse an den Rand einer Niederlage bringen zu können, auch die Spitzenteams. Das war auch gegen die Gästa aus Daun so, doch am Ende hatte Dauns Routinier Pat Brümmer 23 Sekunden vor dem Abpfiff die Nerven und markierte den Ausgleichstreffer für seine Mannschaft.

 

Vor 250 Zuschauern in der fast ausverkauften Sporthalle in Beurig entwickelte sich von Beginn an eine ausgeglichene Begegnung, in der beide Teams zunächst mit einer defensiven 6:0 Deckung ihr Glück versuchten.

 

In den Anfangsminuten spielte Dauns Bassi Präder seine Technik und Schnelligkeit aus, düpierte ein ums andere Mal den zu behäbigen Saarburger Mittelblock mit Balas und Mesevic, so dass Saarburgs Trainer Uwe Moske bereits frühzeitig eine Manndeckung gegen Präder anordnete.

 

„Das zerstörte unser Spiel“, gestand Dauns Trainer Markus Willems, dessen Mannschaft jetzt kaum noch spielerische Lösungen gegen den defensiven Saarburger Abwehrblock fand.

 

Zudem schienen die Dauner Angreifer an diesem Abend kein Zielwasser getrunken zu haben, knallten unbedrängt die Bälle am Saarburger Tor vorbei oder scheiterten am erfahrenen Marc Dupre im Gastgeber Kasten. Dupre gewann an diesem Abend das Torhüterduell klar, Daun rief an diesem Abend einfach keine Leistung im Tor ab! So ging die knappe Saarburger Führung zur Pause auch in Ordnung, zumal auch die Dauner Abwehr keine Mittel gegen die Körperlichkeit von Edin Mesevic fand, der den Eifelanern gleich sieben Buden im ersten Spielabschnitt einschenkte.

 

Besser auf Gastgeberkeeper Dupre eingestellt, kamen die Dauner aus der Kabine, machten jetzt die Bälle dunkel und schienen beim 16:17 in der 33. Minute das Spiel in den Griff zu bekommen. Doch dann das gleiche Bild: entweder gingen die Dauner Bälle über den Kasten oder wurden Beute des Fortunen Keepers. Saarburg nutzte die immer kopfloser agierenden Dauner Angriffsbemühungen, legte zum 20:17 in der 37. Minute vor und die Halle stand wie eine Wand hinter ihrem Team. Bis 23:20 in der 41. Minute schienen die Gastgeber auf dem besten Wege, für die Überraschung des Spieltages sorgen zu können, doch Daun stemmte sich mit seinen Leistungsträgern Pat Brümmer und Bassi Präder gegen die frühe Entscheidung. So glich der Gast beim 23:23 in der 43. Minute aus.

 

Als Dauns Keeper Maurice Rode seinen ersten Ball aus dem Spiel gegen Almir Balas hielt, war Daun in Ballbesitz, der im Gegenzug mit der Zeitstrafe gegen Tim Moske, Siebenmeter für Daun und noch vor Ausführung des Strafwurfes mit einer weiteren Zeitstrafe gegen Saarburgs Keeper Marc Dupre endete, begann die Schwächephase des Schiedsrichtergespanns Ernst Ebert und Richard Rosteck, die jetzt mit ihren Entscheidungen im Spiel für Unverständnis auf beiden Seiten und auf den Rängen sorgten.

 

Daun verstand es in dieser Phase nicht, den Sack zuzumachen. Zwar ging die Mannschaft durch Pat Brümmer mit 23:24 in Führung, doch in doppelter Unterzahl nutzte Saarburg die konfuse Deckungsarbeit der Eifelaner, um zum 24:24 durch Julius Hoffmann auszugleichen. Daun legte zunächst zum 24:25 vor, als auch Saarburgs Trainer Uwe Moske die Zeitstrafe fing. Zwei weitere Dauner Treffer zum 24:27 in der 47. Minute sollten eigentlich für Ruhe in Dauner Spiel bringen, doch das war nicht der Fall! Die Mannschaft spielte desolat in der Abwehr, stellte die Laufwege der gegnerischen Angreifer nicht zu und bekam dafür die Quittung. Die Mannschaft verlor zudem völlig den Faden im Angriff, lebte nur noch von Einzelaktionen und Saarburg bestrafte die Dauner Abwehrarbeit mit dem 33:33 Ausgleichstreffer knapp zwei Minuten vor dem Ende.

 

Die Unparteiischen verloren mit zunehmender Spieldauer ihre Linie, die sie im ersten Spielabschnitt konsequent umgesetzt hatten, verteilten unverständliche Zeitstrafen hüben wie drüben und griffen damit ins Spielgeschehen ein. So entwickelte sich eine hektische Schlussphase, in der die Saarburger Edin Mesevic und Almir Balas -  die sicherlich nicht austrainiert sind - das schlechte Rückzugsverhalten der Dauner bestraften und mit einem schnellen Anwurf von Edin Mesevic über Almir Balas mit einem Gegenstoßtor 52 Sekunden vor dem Ende für die Saarburger 35:34 Führung sorgten, die am Ende aber nicht reichte.

 

Spielerisch blieb der Tabellenführer an diesem Abend einiges schuldig. Neben der nicht vorhandenen Torhüterleistung machte sich die Verletzung von Jannis Willems, der erkennbar nicht seine Bestleistung abrufen konnte, bemerkbar. Auch der ansonsten so torgefährliche Kai Lißmann erwischte einen rabenschwarzen Tag, konnte nie an die zuletzt starken Leistungen anknüpfen.

 

Auf Saarburger Seite war es Edin Mesevic, den die Dauner Abwehrspieler nie richtig ausschalten konnten, Das Torhüterduell ging klar an die Gastgeber, bei denen Dupre seinen Anteil am Punktgewinn hatte.

 

„Wir haben in der Woche aufgrund vielfältiger Gründe nicht komplett trainieren können und dafür haben wir heute die Quittung bekommen, zumal wir auch nicht das umgesetzt haben, was vorgegeben war, vor allem im Deckungsverband“, klagte Willems.

 

„Wir sind mit dem Punkt sehr zufrieden, das hätte sicher keiner erwartet, dass wir dem Tabellenführer auch noch einen Punkt abringen. Die Jungs haben toll gekämpft und Edin Mesevic hat in seinem letzten Spiel noch einmal seine Klasse gezeigt“, freute sich Moske.

 

So „überwintert“ der Tus Daun an der Tabellenspitze, die die Mannschaft ebenso unerwartet inne hat, wie Saarburg, das als Aufsteiger mit 13:11 Punkten auf Platz 6 der Tabelle steht und sich damit frühzeitig von den gefährdeten Plätzen absetzen konnte.

 

Saarburg: Dupre - Dauster, Mesevic (12/3), Moske (4), Balas (4), Musick, Schütz, J. Hoffmann (7), S. Hoffmann, Schmitt, Rüger (4), Morin (3), Jürgens (1)

 

Daun: Rode, Neis und Lindner - Tran (2), J. Präder (1), L. Willems, Otto (5), J. Willems (3), Brümmer (9/2), J. Präder (8), Lißmann (3), Mayer (2), Illigen (1), Rahn (1).

 

TV Bitburg - HSG Römerwall 34:27 (17:12)

 

Am Ende stand ein klarer 34:27 Erfolg der Eifelaner auf der Anzeigetafel in der Sporthalle der Realschule in Bitburg auf der Anzeigetafel, den sich das Team von Trainer Rudi Engel in den Schlussminuten erarbeitete. Bei den Gastgebern waren nur wenige Spieler wirklich fit, die meisten gingen krank oder angeschlagen in die Begegnung und so musste Trainer Rudi Engel viel wechseln, um seinen Spielern die nötigen Pausen zu geben.

 

„Wie vom Spielverlauf zu erwarten war, hielten die Gäste das Tempo ständig hoch, spielten schnelle Mitten oder kamen über den Gegenstoß“, erklärte der Bitburger Coach.

 

Bis knapp 10 Minuten vor dem Ende reichten die Kräfte der Gäste, um Bitburg nicht entscheidend davonziehen zu lassen.

 

Dabei gelang der Start ins Spiel, die Mannschaft führte 3:0 in der 6. Minute und verteidigte die drei Tore Führung bis zum 9:6 in der 17. Minute, es folgte die erste Auszeit der Gäste, die Bitburg mit der vier Tore-Führung zum 10:6 beantwortete, den Vorsprung sogar auf 14:8 in der 25. Minute ausbaute und zur Pause 17:12 führte.

 

„Wir hatten einen guten Einstand ins Spiel, lösten vieles über den Kreis und die Aussenpositionen, doch wer uns am Leben hielt, war Torwart Fabian Reich, der insgesamt 16 Paraden hatte und der überragende Spieler auf dem Platz war. Ihm haben wir es zu verdanken, dass wir uns bis zur Pause leicht absetzen konnten. Hätte er nicht einige Hundertprozentige gehalten, wäre es deutlich schwerer geworden“, erklärte Engel.

 

Nach dem Wechsel ließen die Gäste nicht locker, kamen beim 19:16 in der 35. Minute auf drei Tore heran, blieben über 23:20 in der 44. Minute am Meisterschaftsfavoriten dran, dessen Trainer dann die Auszeit nahm. Über 27:23 setzte sich die Mannschaft dann entscheidend auf 31:24 in der 52. Minute ab.

 

„Unser Rückzugsverhalten auf der rechten Angriffsseite ist verbesserungsbedürftig, hier wurden wir einige Male überrannt. Erst gegen Spielende wurde das dann besser. Aufgrund der Erkankungen spielten einige nur sporadisch, die Mannschaft musste sich immer wieder neu finden und so fehlte uns in vielen Phasen die Linie. Die Abstimmung war deshalb nicht so, wie ich mir das gewünscht hätte. Doch das Spiel haben wir immer bestimmt, haben aber erneut zu viele Chancen liegen gelassen. Hieran werden wir in der Weihnachtspause arbeiten und ich hoffe, dass hier alle Spieler mit dabei sein werden. Wir brauchen in der Rückrunde einfach mehr Effektivität. Flo Enders zeigte erneut eine souveräne Spielgestaltung, hatte den Überblick oder war selbst torgefährlich, auch aus dem Rückraum. Das war um so wichtiger, als uns sonst nur wenig Möglichkeiten aus dem Rückraum zur Verfügung standen. So erzielte Flo immer dann wichtige Tore, wenn es eng zu werden schien“, lobte Engel.

 

Reich und Frisch - Engel (2), Guldenkirch, Straub (3), Steinbach (2), Stelmach (2), Enders (11/2), Moecke (4), Kaufmann (2), Lauer (2), Walerius (2), Rehm (1), Nelles (3)

 

DJK/MJC Trier - HSG Bad Ems/Bannberscheid 36:22 (18:9)

 

Der hohe Heimsieg der MJC Trier ist die Überraschung des Spieltages. Selbst MJC Coach Alex Kuhfeld hätte ein solch klares Ergebnis von seinem Team nicht erwartet.

 

„Die Jungs hatten immer noch Frust durch die unglückliche Niederlage gegen Daun aus der Vorwoche und spielten sich heute wie entfesselt“, lobte der MJC Coach, der bei diesem Spiel nicht selbst ins Geschehen eingriff, sondern von der Bank coachte.

 

Nach der 0:1 Führung der Gäste übernahmen die Trierer die Führung und bauten diese kontinuierlich aus, führten über 8:4 in der 13. Minute und zwangen die Gäste beim 12:5 in der 20. Minute zur ersten Auszeit. Doch der MJC-Express war an diesem Abend nicht aufzuhalten und so zog das Kuhfeld-Team über 15:7 in der 27. Minute der klaren Pausenführung entgegen.

 

„Das hätte ich nicht für möglich gehalten, doch wir haben konzentriert von der ersten Minute an gespielt, boten vor allem die beste Abwehrleistung der gesamten Saison und wollten unbedingt den Sieg“, erklärte Kuhfeld.

 

Auch nach dem Wechsel ließen die Trierer nicht nach, legten erstmals beim 20:10 in der 34. Minute eine 10 Tore-Differenz vor, blieben ihren Vorgaben treu und zeigten im Angriff und in der Abwehr eine überzeugende Leistung. Auch die Zeitweise angeordneten Manndeckungen gegen Julius Collet und Marco Müller verfehlten ihre Wirkung, im Gegenteil. Die Trierer kamen jetzt zu einfachen Toren. So sah sich der Gästetrainer veranlasst, beim 27:15 in der 46. Minute die Auszeit zu nehmen. Doch auch davon blieben die MJC Spieler unbeeindruckt, bauten den Vorsprung beim 32:18 erstmals auf 14 Tore aus und brachten diesen Vorsprung auch ins Ziel!

 

„Ich bin sehr zufrieden. Andre Legenhausen machte im Tor ein starkes Spiel, auf Aussen machte Kostas Plausinaitis seine Dinger dunkel und neben Julius Fuchs überzeugten auch die beiden Müllers, die eine solide Partie spielten. Auf jeden Fall hätte ich mit diesem hohen Sieg niemals gerechnet“, gestand Kuhfeld.

 

Legenhausen und Lofi - Heinz (2), P. Müller (6), Plausinaitis (8/4), Merten (3), Schwiderski (3), Zelzer (2), Flathmann (1), Collet (5), M. Müller (6), Erfurth.

 

HSG Hunsrück - TV Moselweiß 33:18 (14:8)

 

Ungewöhnlich früh legte Gästetrainer Andreas Thull die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch, nahm beim 1:1 in der 5. Minute die Auszeit. Nach der 1:3 Führung der Gäste fanden die Hunsrücker zu ihrem Spiel, bekamen die Begegnung jetzt über 8:4 in der 16. Minute in den Griff und so musste Thull erneut beim 10:5 in der 19. Minute die Auszeit nehmen, um den freien Fall seiner Mannschaft zu verhindern. Doch die HSG war auf ihrem Weg zum Sieg nicht mehr aufzuhalten, zog bis zum 14:8 zur Pause davon.

 

Nach dem Wechsel entschieden die Gastgeber das Spiel schnell, setzten sich mit 10 Toren beim 19:9 in der 37. Minute vorentscheidend ab. Beim 23:12 in der 45. Minute nahmen die Gäste nochmals die Auszeit, doch die Begegnung war bereits entschieden. Am Ende feierten die Gastgeber einen auch in dieser Höhe verdienten 33:28 Heimspielerfolg.

 

„Eigentlich hatten wir mit einem engeren Spiel gerechnet, da die Gäste in Bestbesetzung aufliefen. Als sich aber der stärkste Spieler der Gäste Artur Glaubetz bei einer Abwehraktion verletzte und nicht mehr eingesetzt werden konnte, war die Sache schnell durch. Wir waren nicht bei 100 Prozent, doch das heute in einem vorweihnachtlichen Spiel gereicht, um deutlich zu gewinnen.

 

J. Schneider, Olivier - L. Schneider, Klei (7), Stürmer (4), Mangold (6/2), Schell (6), Hassley (2), Conrath (2), Koch (2), Reuter (2), , J. Schneider (1), Nicolae (1), Kaltenmorgen

 

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TV Bitburg – HSG Römerwall

(Samstag, 18 Uhr, Realschule)

 

Ausgangslage: Mit 25:30 entführte der TV Bitburg zum Saisonstart beide Punkte aus Römerwall und auch zu Beginn der Rückrunde will man mit einem Sieg den Anspruch auf den Meistertitel dokumentieren. Römerwall konnte sich zuletzt etwas Luft zu den akut abstiegsgefährdeten Teams aus Urmitz, Bendorf und der HSG Eifel verschaffen, weiß aber, dass in Bitburg kaum Chancen bestehen, die nächsten Punkte einzufahren.

 

Personal: Doch die Liste der möglichen Ausfälle auf Bitburger Seite will bei Trainer Rudi Engel nicht enden. Neben Patrick Engel, Patrick Walerius, Marcel Straub, Jan Lauer und Fabian Reich fehlten am Anfang der Woche gleich fünf Spieler. Dazu ist Martin Guldenkirch weiterhin beruflich verhindert. Definitiv ausfallen wird erneut Martin Guldenkirch, bei allen andern steht ein Fragezeichen!

 

Prognose: „Ich hoffe, dass wir eine schlagkräftige Mannschaft aufbieten können und dass wir auch von Nöten sein. Wir kennen die Stärken des Gästespielers Tim Binnes, haben bereits zweimal gegen Römerwall gespielt und uns dort schwergetan. Diese Mannschaft ist sicherlich keine Laufkundschaft und wir müssen die Spannung aus dem Spiel der letzten Woche mit in diese Begegnung nehmen. Eine Niederlage können wir uns jetzt auf keinen Fall leisten. 60 Minuten wird Römerwall unser Tempo mitgehen können und es ist wichtig, dass wir unsere Fehler minimieren und ein besseres Abwehrverhalten vor allem auf den Aussenpositionen zeigen. Hieran arbeiten wir in dieser Woche im Training, so soll auch das Blockverhalten weiter geschult werden“, verrät Engel.

 

DJK/MJC Trier – HSG Bad Ems/Bannberscheid

(Samstag, 19 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Aus dem Hinspiel haben die Trierer noch eine Rechnung gegen die HSG Bad Ems/Bannberscheid offen, verloren dort das Auftaktspiel mit 31:24. Zuletzt stimmte die Form der Trierer und man hatte den Tabellenführer aus Daun am letzten Wochenende am Rande einer Niederlage. Die Mannschaft von Spielertrainer Alex Kuhfeld unterstrich damit nachhaltig seinen Formanstieg und möchte jetzt vor heimischer Kulisse zwei weitere wichtige Punkte einfahren. Erneut schwere Heimspielaufgabe für die DJK/MJC Trier, die auf das Team aus Bad Ems/Bannberscheid treffen. Der Gast belegt derzeit den vierten Tabellenplatz und ist nach wie vor im Rennen um die Meisterschaft. „Leider haben wir uns am Samstag für die gute Leistung nicht belohnen können. Wir waren in den entscheidenden Situationen nicht clever genug und haben kopflos agiert. Das ist sehr schade für die Mannschaft. Wir hätten aus einem Sieg gegen den Tabellenführer Profit schlagen können, um mit ordentlich Rückenwind in die bevorstehende Rückrunde zu starten.  Nach dem unglücklichen Spiel gegen Daun geht es für das Team von Alex Kuhfeld jetzt darum, sich mit einem Überraschungscoup vor heimischem Publikum zurückzumelden. Dass Bad Ems ein mindestens ebenso harter Brocken wie die Dauner wird, ist den Trierern bewusst. Dennoch soll an die gute kämpferische Leistung angeknüpft werden.

 

Personal:  Am Wochenende sieht die Personaldecke ein wenig düster aus. Wir werden auf Felix Sattler, Fabian Schreiner und Kevin Schwiderski verzichten müssen.

 

Prognose: „Diese Woche werden wir im Training die Niederlage gegen die Dauner aufarbeiten und im Mannschaftskreis besprechen, woran es letztendlich gelegen hat und wie wir in Zukunft solche Aussetzer vermeiden. Bad Ems/Bannberscheid ist für mich eine gute und eingespielte Mannschaft ohne einen überragenden Spieler, die sehr viel über Tempo im Spiel kommt und von ihrem starken Torhüter profitiert. Die Trauben hängen hoch, bei uns muss alles passen, um etwas zählbares zu holen. Dazu zähle ich auch die Torhüter, die in diesem Spiel das Zünglein an der Waage sein können! Ich gehe davon aus, dass meine Jungs auf das Spiel brennen und zur Sache gehen werden. Wir möchten bis zur letzten Minute ein gutes Spiel abliefern und den Zuschauern zeigen was in der Mannschaft steckt. Mit Willen und mannschaftlicher Geschlossenheit können wir auch gegen Bad Ems/Bannberscheid bestehen. Die im Anschluss stattfindende Weihnachtsfeier würden wir nur zu gerne mit 2 Punkten mehr im Gepäck angehen“, sagt der MJC Trainer.

 

Sören Reifferscheidt zurück bei seinem Stammverein in Daun, spielte ab Minis bis C-Jugend in Daun. Dann B-Jugend bei SF Puderbach (zuerst Rheinlandliga, dann RPS-Oberliga) und A-Jugend bei der JSG Trier/Igel/Schweich (RPS-Oberliga, dann Rheinlandliga mit Meisterschaft).

 

TuS Fortuna Saarburg – TuS Daun

(Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Beurig)

 

Ausgangslage: Der Tabellenführer aus Daun gibt am Samstagabend seine Visitenkarte in Saarburg ab. Wer hätte gedacht, dass zwei Eifelvereine zu Beginn der Rückrunde die Tabelle der Rheinlandliga anführen. Mit Bitburg, die derzeit auf Platz zwei liegen, haben sicher viele gerechnet, kaum einer mit dem Team des TuS Daun. Noch immer kann Saarburgs Trainer Uwe Moske nicht glauben, dass seine Mannschaft sich so gut in dieser Saison präsentiert. Mit 12:10 Punkten sind die Fortunen auf dem besten Wege, frühzeitig den Klassenerhalt klar zu machen, bewiesen in ihren bisherigen Heimspielen gegen die Spitzenteams der Liga, HSG Hunsrück und Bitburg, dass sie dort Spiele auf Augenhöhe abliefern können. Jetzt muss der Tabellenführer aus Daun seine nächste Bewährungsprobe bestehen, reist mit der Selbstsicherheit an, das Hinspiel mit 38:25 deutlich gewonnen und auch die Aufholjagd bei den Trierer Miezen am vergangenen Wochenende erfolgreich beendet zu haben. Zum Beginn der Rückrunde kann sich Daun mit einem Sieg das „Überwintern“ an der Tabellenspitze sichern, dass ihnen bei einer möglichen Niederlage eigentlich nur der weitere Eifelvertreter Bitburg streitig machen kann.

 

Personal: Saarburg läuft in Bestbesetzung auf. Auf Dauner Seite fällt Spielmacher Janis Willems verletzungsbedingt aus, dafür wird Neuzugang Sören Reifferscheidt seinen Einsatz bekommen.

 

Prognose: „Im Hinspiel fehlte Edin Mesevic bei den Saarburgern und die Mannschaft war sichtbar noch nicht in der Saison angekommen. Wir haben sicherlich keinen Druck in diesem Spiel, sind mehr als gut gestartet und könnten uns auch eine Niederlage leisten, ohne dass wir abrutschen! Aber wir wollen selbstverständlich in Saarburg gewinnen, doch wir sind uns der Schwere der Aufgabe bewusst. Die Saarburger Ergebnisse gerade gegen die Spitzenteams zeigen, dass wir hier auf ein sehr starkes Team treffen werden, die von ihrem Publikum toll unterstützt werden. Aber auch uns werden sicherlich einige Fans begleiten. Doch das Hinspiel nehme ich nicht zum Maßstab, rechne mit einem heißen Kampf, bei dem wir uns aber keinesfalls eine so schwache Halbzeit wie zuletzt gegen die MJC leisten können. Das Potential in Saarburg bestehen zu können, haben wir sicher“, weiß TuS Trainer Markus Willems.

 

„Wenn man sich die bisherige Torschützenliste ansieht, stehen gleich drei Dauner Spieler unter den ersten Sechs! Vor allem Kai Lißmann und Bassi Präder, der für mich der beste Linkshänder der Liga ist, verfügt Daun über die herausragenden Akteure. Wir gehen die Aufgabe selbstbewusst, aber ohne jeden Druck an. Die Jungs sind natürlich heiß auf den Tabellenführer, werden befreit aufspielen und haben keine so hohe nervliche Belastung wie die Eifelaner. Doch überdrehen dürfen wir auf keinen Fall. Entscheidend bei uns wird auch die Frage sein, wie unsere Routiniers Almir Balas und Edin Mesevic diesen Kampf annehmen“, glaubt der TuS Trainer, der dem Publikum einen Kampf auf Biegen und Brechen verspricht.

 

HSG Hunsrück – TV Moselweiß

(Sonntag, 17 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Das wird sicher kein Selbstläufer für die HSG Hunsrück, die sich nur ungern an das Auftaktspiel in Moselweiß erinnert. Das als Titelfavorit gestartete Team aus dem Hunsrück hatte gleich zum Saisonstart sein „Deja-vu“ in Moselweiß, verlor dort völlig überraschend mit 27:26 und musste dort die erste seiner bisher drei Niederlagen einstecken. Im Rückspiel brennt das Team des Trainergespanns Jochen Tatsch und Timo Stoffel auf die Wiedergutmachung. Die Mannschaft weiß, dass ein weiterer Patzer das Aus im Kampf um den Titel bedeuten könnte.

 

Personal: Für Janis Roschel wird Nico Haßley auflaufen. Dazu sollte Yannik Stürmer ebenso wie Torhüter Jan Schneider wieder im Aufgebot stehen.

 

Prognose: „Wie kaum eine andere Mannschaft kenne ich Moselweiß, habe bislang alle Spiele der Mannschaft auf Video gesehen, da ich mich mit meinem dortigen Trainerkollege fachlich austausche. Wir müssen die Rückraumachse der Gäste in den Griff bekommen, müssen unsere körperliche Überlegenheit auch über die Geschwindigkeit ausspielen. Tritt meine Mannschaft so wie gegen Bannberscheid auf, mache ich mir keine Sorgen. Die Jungs wollen den guten Abschluss zum Jahresende und werden Gas geben“, verspricht HSG Coach Jochen Tatsch.

 

Spieltag

07./08. Dezember 2019

 

DJK/MJC Trier - TuS Daun 35:36 (19:15)

 

Der Tabellenführer und Favorit aus Daun wackelt, fällt aber nicht!

 

Die Mannschaft von Trainer Markus Willems sichert sich 43 Sekunden vor dem Ende durch den Treffer von Lukas Mayer einen glücklichen Auswärtssieg. Es sollte die einzige Führung der Gäste aus der Eifel im gesamten Spiel sein und die wurde von den mitgereisten Fans und ihrer Mannschaft nach Spielende intensiv gefeiert. „Auswärtssieg, Ausswärtssieg….“, skandierten die Fans und ihre Mannschaft steht zum Ende der Vorrunde mit 19:3 Punkten auf Platz 1 der Tabelle. Damit hätten selbst kühnste Optimisten in der Eifel nicht gerechnet und kurz vor der Weihnachtspause setzen sich mit Daun und Bitburg zwei Teams aus der Eifel von den Meisterschaftsanwärtern aus dem Hunsrück und der HSG Bad Ems/Bannberscheid ab.

 

Zunächst überraschten die Gastgeber mit den Personalien:  im Tor spielte Andre Legenhausen trotz Verletzung und mit Lüder Flathmann setzte MJC Spielertrainer Alex Kuhfeld einen Neuzugang ein. Dafür musste die Mannschaft erneut auf seinen Neuzugang Yauhen Nestsiarenka aus beruflichen Gründen verzichten. Von Beginn an entwickelte sich ein umkämpfter Schlagabtausch, bei dem die Angriffsreihen überzeugten. So führte das Kuhfeld-Team von Beginn an, setzte sich erstmals beim 10:6 in der 12. Minute ab und Gästetrainer Markus Willems musste die Reißleine ziehen, nahm die Auszeit! Doch der MJC Express schien nicht aufzuhalten sein, baute den Vorsprung sogar auf 17:11 in der 24. Minute ab, den die Eifelaner bis zur Pause auf 19:15 verkürzten.

 

Die rote Karte gegen Moritz Merten regte MJC Spielertrainer Alex Kuhfeld auf: „Wenn man hier eine rote Karte verhängt, frage ich mich, ob das sein muss.“ Nach einem Foul von Luca Willems kassierte der Dauner die Zeitstrafe, Merten beschimpfte den Gästespieler und sah dafür den Karton.  

 

„Wir waren bis in die Haarspitzen motiviert, dabei profitierte unser junger Julius Collet von den beiden Müllers, die immer wieder auf die Dauner Nahtstellen gingen und letztlich Collet durch den Deckungsverband flog. Wir gingen von Beginn an hohes Tempo, damit hatte Daun wohl nicht gerechnet, doch die rote Karte gegen Merten schwächte unseren Mittelblock“, klagte MJC Spielertrainer Kuhfeld.

 

„Eine indiskutable Leistung meiner Mannschaft in der ersten Hälfte. Janis Willems zog sich im Training einen Aussenbandriss zu, versuchte es und konnte nur einen Kurzeinsatz absolvieren. So fehlte uns die Struktur im Spiel und wir starteten nervös. Die Trierer waren uns in allen Belangen überlegen und bei uns machten sich die Erkältungen von J. Präder, Mayer und Lißmann zunächst negativ bemerkbar. Das Torhüterduell ging im ersten Spielabschnitt klar an die Gastgeber, gegen die wir im Mittelblock gegen die beiden Müllers und den wieselflinken Collet unsere Probleme hatten. So habe ich meiner Mannschaft in der Halbzeit gesagt, dass sie bislang eine gute Saison gespielt hat, doch heute einfach nicht die Absprachen eingehalten werden. Es war keine kämpferische Einstellung erkennbar und so stellte ich die Abwehr um, setzte Luca Willems gegen Philipp Müller und das machte sich bezahlt. Wir haben dann zwar besser gespielt, doch wir leisteten uns weiter dumme Fehler und wichen bei den Spielzügen von den Vorgaben ab. So war auch nach dem Wechsel der Wurm drin“, klagte Dauns Trainer

 

Auch nach dem Wechsel blieben die Gastgeber auf Erfolgskurs, schienen beim 29:22 in der 44. Minute den Sack früh zumachen zu können, doch noch einmal nahm Willems die Auszeit. Tor um Tor kämpfte sich Daun jetzt heran, lag in der 54. Minute noch mit 34:31 zurück, ehe die Gäste innerhalb von knapp einer Minute zu drei Treffern in Folge zum 34:34 Ausgleich kamen. Mit seinem zweiten Feldtor brachte Alex Kuhfeld seine Mannschaft nochmals in Führung, doch Igor Rahn gelang der Ausgleich. Zwei Zeitstrafen gegen die Gastgeber sollten dann spielentscheidend sein: in doppelter Überzahl gelang der entscheidende Treffer.  

 

„Da unserem Mittelblock weiterhin die Beweglichkeit fehlte, stellte ich nach dem 29:22 die Abwehr offensiv auf 3:3, fast auf eine Manndeckung um und das zeigte dann Wirkung. Die Jungs haben jetzt super gekämpft, Igor Rahn engte das Wirkungsfeld von Alex Kuhfeld ein und konditionell hatte die MJC jetzt nichts mehr zuzusetzen. Bei uns machte sich die breitere Bank bemerkbar und beim 34:31 war auch der psychologische Moment auf unserer Seite. Die MJC war beeindruckt und so kamen wir zum unverdienten Sieg! Meine Mannschaft hat im zweiten Spielabschnitt ein anderes Gesicht gezeigt, Moral bewiesen nach einer sehr schlechten ersten Hälfte. Wichtig ist die Erkenntnis, dass wir uns auch nach einem klaren Rückstand noch zurückkämpfen können. Kai Lißmann machte ein überragendes Spiel im Angriff, hatte aber auch Schwächen im Deckungsverband. Doch die Freude über seine Angriffsleistung überwiegt. Gegen Saarburg müssen wir anders auftreten“, ahnt Willems.

 

 „Kai Lißmann hat heute wohl das Spiel seines Lebens gemacht, alles getroffen. Es ist müßig im Nachgang darüber zu diskutieren, ob ich ihn besser in Manndeckung genommen hätte.  Die letzten 10 Minuten waren kurios, und zwar gegen uns! Es gab einige Entscheidungen, bei dem die Unparteiischen sich nicht einig waren und die allesamt gegen uns entschieden wurden. Doch unseren erfahrenen Spielern fehlte auch die Cleverness in den entscheidenden Minuten, um den Sack zuzumachen. So nutzten wir beim 29:22 einen Gegenstoß trotz einer zweier Überzahl nicht und vertändelten den wohl entscheidenden Treffer. Schade, ich bin sehr enttäuscht. Es war ein Mordsspiel meiner Mannschaft, die viel investiert hat, doch wir haben uns die Butter vom Brot nehmen lassen. Hier müssen wir einfach cleverer agieren“, findet Kuhfeld.

 

Einig waren sich beide Trainer nach der Begegnung und meinten unisono: „Der Dauner Sieg ist absolut glücklich, ein Remis wäre für Daun schon ein Erfolg gewesen!“

 

MJC: Lofi und Legenhausen - Heinz, P. Müller (8), Plausinaitis (3), Merten (1), Schwiderski, Zelzer, Sattler, Flathmann (4), Collet (5), M. Müller, Erfurth, Kuhfeld (9/7).

 

TuS: Rode, Lindner und Neis - Tran (4), J. Präder (1), L. Willems (1), Otto (1), J. Willems, Brümmer (4/4), S. Präder (2), Lißmann (18/2), Mayer (2), Illigen, Rahn (3).

 

HSV Rhein-Nette - TV Bitburg 22:27 (11:10)

 

Bitburg nimmt die Auswärtshürde in Andernach, sichert sich dann einer Leistungssteigerung im zweiten Spielabschnitt einen wichtigen Auswärtssieg und schießt das Team von Gastgebertrainer Hermi Häring vorerst aus dem Kreis der Mitkonkurrenten um den Titel. Mit acht Verlustpunkten hat der HSV den Anschluss an die Spitzenteams aus Daun und Bitburg vorerst verloren.

 

Die Vorzeichen für die Eifelaner standen nicht günstig: mit Jan Lauer und Chris Stelmach fielen gleich beide Linkshänder im Rückraum aus. Zudem mussten Martin Guldenkirch (beruflich) und Yannick Moecke (verletzt) aus.

 

„Im Training mussten wir uns deshalb schon darauf vorbereiten und haben die Taktik gut umgesetzt. Wir versuchten, von Beginn an viel über den Kreis zu spielen, haben das auch gut umgesetzt und uns viele Chancen erarbeitet, die wir aber nicht nutzten. Wie nervös die Mannschaft aber war, zeigt die Tatsache, dass ein so erfahrener Spieler wie Flo Enders in den ersten 12 Minuten zwei seiner vier Siebenmeter nicht verwerten konnte. Doch die vielen Chancen zeigen auch, wie engagiert wir zu Werke gegangen sind“, sagt Bitburgs Coach Rudi Engel. Die Gastgeber setzten sich beim 8:5 in der 20. Minute erstmals auf drei Tore ab, Bitburgs Trainer Rudi Engel nahm die Auszeit, doch das Häring Team erhöhte sogar auf 9:5! Bis zur Pause kämpfte sich das Team aus der Eifel ins Spiel zurück, glich gleich nach Wiederbeginn zum 11:11 aus und schien die Begegnung beim 12:14 in der 34. Minute zu seinen Gunsten drehen zu können. Doch auch die 14:18 Führung der Bitburger beeindruckte die Gastgeber nicht, sie kämpften sich bis zur 44. Minute auf 18:19 heran, Bitburgs Coach Rudi Engel legte die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch und nahm die Auszeit und die sollte ihre Wirkung nicht verfehlen. Mit fünf Toren in Folge zum 18:24 in der 51. Minute war die Vorentscheidung geschafft, der Widerstand der Gastgeber endgültig gebrochen und der Rest blieb Ergebniskosmeitk.

 

„Es bleibt bei unserer Abschlussschwäche auswärts, doch die Abwehr stand gut und hat uns vor allem in der ersten Hälfte im Spiel gehalten. Stefan Steinbach setzte im linken Rückraum vor allem durch seine „eins gegen eins“ Aktionen wichtige Akzente gegen eine HSV Abwehr, die auch nach dem Wechsel konstant bei ihrer defensiven 6:0 Deckung blieb. 10 Treffer von Stefan Steinbach, der eigentlich auf Linksaußen zuhause ist, sprechen eine deutliche Sprache. Nach dem Wechsel konzentrierten wir uns wieder auf die eigene Stärke, traten viel selbstbewusster und zielstrebiger auf, hatten in Henning Otte einen Keeper, der sich zusehends steigerte und so zogen wir Tor um Tor davon. Die zweite Hälfte war ein völlig anderes Spiel und wir kamen letztlich mit einem Rumpfteam zu zwei wichtigen Punkten. Kämpferisch und vom Einsatzwillen stimmte es heute zu 100 Prozent, eine starke Teamleistung, bei der der absolute Wille erkennbar war“, freute sich Engel.

TVB: Reich und Otte - Engel (4), Straub (3), Steinbach (10), Enders (6/2), Kaufmann (3), Walerius, Rehm, Nelles (1).

 

TuS Fortuna Saarburg - HSG Eifel 40:24 (21:11)

 

Hut ab vor der Mannschaft von Trainer Rene Wingels, die alles versuchte, das Spiel in Saarburg doch stattfinden zu lassen. „Am Mittwochmorgen stand ich kurz davor, das Spiel absagen zu müssen, doch dann fanden sich mit Thomas Müller und Andreas Geister zwei Torhüter im Verein, die kurzfristig einsprangen und damit unsere zwei etatmäßigen Keeper vertraten. Zudem fehlten etliche Spieler, die unter der Woche aus den verschiedensten Gründen absagten oder verletzt passen mussten. Als wir dann die Halle in Saarburg betraten, zollte uns das Saarburger Publikum mit Applaus Respekt. Hut ab vor den Saarburger Fans“, lobte Wingels.

 

Früh war in Saarburg klar, wer die Halle als Sieger verlassen würde. Beim 13:3 in der 13. Minute stand nur die Höhe des Gastgebersieges in Frage, die ihren Vorsprung bis zur Pause (21:11) verteidigten. Nach dem Wechsel setzte sich das Moske-Team kontinuierlich nach dem 29:18 in der 47. Minute bis zum klaren 40:24 ab. „Klasse, dass die HSG trotz ihrer Personalsorgen angetreten ist. Meine Jungs haben 10 Minuten Ernst gemacht und beim 13:3 war das Spiel durch. Wir haben nach der Auszeit viel gewechselt. Nach dem Wechsel sind wir mehrmals am starken Keeper der Gäste gescheitert, der einige hundertprozentige Chancen zu Nichte machte. Letztlich hatte die Begegnung Freundschaftsspielcharakter. Uns wird Edin Mesevic nach dem kommenden Spiel aus beruflichen Gründen verlassen“, verrät Saarburgs Trainer Uwe Moske.


„Es entwickelte sich ein jederzeit faires Spiel unter der guten Leitung des Schiedsrichtergespann Kötz/ Mildenberger, in dem die Fortunen von der ersten Minute an nichts anbrennen ließen. Mit der Leistung meiner Mannschaft nach der ersten Auszeit bin ich zufrieden. Davor wurden zu viele vorgegebene Dinge missachtet und über den Haufen geworfen. Daran müssen wir weiterarbeiten. Jetzt geht's in die spielfreie Weihnachtszeit und ich hoffe das wir im Januar wieder vollzählig sind und einen gestandenen Torwart zur Verfügung haben“, sagt der Gästetrainer.

 

TuS: Dupre und Schmitt - Dauster (1), Lorth (2), Mesevic (3), Moske (3), Balas (4), Musick (1), J. Hoffmann (7), S. Hoffmann (1), Rüger (11/2), Jürgens (7).

 

HSG: Geister und Müller - Jahnke (4/3), Neuerburg (4), J. Leppin (1), Wielvers, Kappelmann, Bastuck (5), Plano (7), Niederpüm (3).

 

HSG Hunsrück - HSG Bad Ems/Bannbescheid 32:25 (17:12)

 

Wiedergutmachung für die Niederlage in Daun betrieb die Hunsrück HSG im Heimspiel gegen die stark eingeschätzte HSG aus Bad Ems/Bannberscheid.

 

Die Gäste hielten in den Anfangsminuten mit, erst nach dem 8:7 in der 16. Minute setzte sich das Hunsrück-Team deutlicher ab, führte 11:7 in der 21. Minute und brachte einen fünf Tore Vorsprung in die Kabine. Die endgültige Entscheidung fiel, als sich das Team des Trainergespanns Jochen Tatsch und Timo Stoffel vom 22:17 in der 40. Minute auf 28:17 in der 48. Minute absetzen konnte, den Grundstein hier mit einem konsequenten Abwehrverhalten legte.

 

„Es war ein ungefährdeter Sieg, bei dem die Mannschaft wieder ihr Heimspielgesicht zeigte. Dabei hat sie von Beginn an deutlich gemacht, nachdem wir das Spiel in Daun in der Woche intensiv aufgearbeitet hatten. Der Gast war dem körperlichen Spiel und dem Tempo meines Teams nicht gewachsen. Will man am Ende ein Haar in der Suppe finden, ist dies sicher die Tatsache, dass meine Mannschaft nach der Auszeit der Gäste in der 54. Minute beim 32:22 das Spiel hat austrudeln lassen. Letztlich vergaben wir einige Chancen, doch Julian Mangold, der aufgrund des verletzungsbedingten Ausfalls von Heinz Löwen mehr Spielanteile hatte, überzeugte. Mit ihm war ich sehr zufrieden“, lobte HSG Coach Jochen Tatsch.

 

Jan Schneider und Olivier - L. Schneider, Klei (5), Stürmer, Mangold (11/5), Schell (3), Conrath (2), Koch (2), Reuter (2/1), Roschel (3), Jens Schneider (1), Nicolae (3), Kaltenmorgen.

 

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DJK/MJC Trier - TuS Daun

(Samstag, 17 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Lokalderby in Trier! Mit Spannung wird die Begegnung zwischen der MJC Trier und dem weiterhin an der Tabellenspitze stehenden TuS Daun erwartet. Es sollte ähnlich voll werden in der Halle am Wolfsberg wie vergangene Woche in der Dauner Wehrbüschhalle. Die Gastgeber konnten ihre letzten drei Spiele gegen die vermeintlichen Abstiegskandidaten klar gewinnen und trifft nun auf eine Dauner Mannschaft, die nach dem klaren Sieg über die HSG Hunsrück, einen der Favoriten um die in diesem Jahr offenbar hart umkämpfte Meisterschaft, voller Selbstbewusstsein auflaufen wird. „Wir erwarten den TuS aus Daun, der bisher eine tolle Saison spielt und verdient an der Spitze der Tabelle steht. In der letzten Saison waren die Dauner nicht so stabil wie in der laufenden Saison, aber sie haben mittlerweile eine Truppe zusammen, die am Anfang der Saison vermutlich keiner als Titelkandidat auf der Rechnung hatte. Die Neuzugänge passen gut in die Mannschaft rein und tragen einen großen Teil zum Erfolg bei. Dazu kann man Trainer Willems nur für sein glückliches Händchen gratulieren“, sagt MJC Spielertrainer Alex Kuhfeld.

 

„Selbstverständlich gehe ich davon aus, dass wir uns Minimalziel den Klassenerhalt schon geschafft haben und so bleibt es bei meiner Aussage, dass wir dann ins obere Tabellendrittel schielen wollen. Doch wir werden nicht überschnappen und von der Meisterschaft reden! Ein Platz unter den ersten fünf ist dann schon eher realistisch“, findet Dauns Trainer Markus Willems. Natürlich war der Sieg der Eifelaner über die Hunsrück HSG enorm wichtig, da am kommenden Wochenende die Mitkonkurrenten alle gegeneinander antreten und sich die Punkte wegnehmen. „Unsere jetzige Situation hat sich die Mannschaft super erarbeitet und müssen nun die Leistung der Vorwoche in Trier bestätigen“, verlangt Willems.

 

Personal: Bei den Trierern werden wohl Timo Löw und André Legenhausen weiterhin  verletzungsbedingt ausfallen. Die Gäste können erstmals wieder auf Luca Willems zurückgreifen, der seit einer Woche von seinem Auslandsaufenthalt zurück ist, dort auch trainiert hat. „Ob ich ihn allerdings einsetze, muss ich noch sehen,“ sagt sein Vater.

 

Prognose: „Nach sechs Spielen ohne Niederlage wird der Favorit aus Daun selbstbewusst auftreten und versuchen das Spiel frühzeitig für sich zu entscheiden. Auch wenn in der Eifel noch tiefgestapelt wird, dürfte spätestens nach dem Sieg gegen die HSG Hunsrück das Saisonziel neu ausgerichtet worden sein. Für uns ist es ebenfalls ein wichtiges Spiel vor heimischer Kulisse. Mit einem guten Ergebnis können wir positiv die Hinrunde abschließen und mit dem Rückenwind in die Rückrunde starten. Wir treffen auf einen sehr starken TuS, bei dem Bassi Präder Dreh- und Angelpunkt ist. Dazu hat die Mannschaft im linken Rückraum einen starken Schützen mit Kai Lißmann dazu gewonnen. Und auch Jannis Willems steht in der Torschützenliste ganz oben. Wir stellen uns auf einen hochmotivierten Gast ein, der bestimmt einige Zuschauer aus der Eifel mitbringen wird.

Den Grundstein für ein gutes Spiel werden wir in der Abwehr legen müssen. Daun ist breit gefächert gut aufgestellt, dementsprechend müssen wir vor allem im Verband gut decken und verschieben. Außerdem werden wir uns auf ein hohes Tempo der Gäste einstellen. Sollte es uns gelingen, diese Dinge umzusetzen und unser Keeper vernagelt die Kiste, dann werden die Zuschauer ein interessantes und ein enges Spiel sehen. Der geharzte Ball sollte uns ein wenig besser in die Karten spielen als den Daunern. Über eine zahlreiche Unterstützung würden wir uns sehr freuen“, sagt Kuhfeld.

 

„Die Trierer haben sich nach einem schlechten Start gefunden und spielen stabil, zeigen sich gut erholt und das beweisen nicht nur die Siege, sondern die Leistung der Mannschaft. Die knappe Niederlage mit nur drei Toren in Bitburg spricht da eine eigene Sprache! Mit der Achse P. und M. Müller sowie Kuhfeld auf der Spielmacherposition erwarte ich eine starke Achse, den Neuzugang der Trierer Nestsiarenka kann ich überhaupt noch nicht einschätzen. Das viele Harz in der Wolfsberghalle ist für uns sicherlich ungewohnt und so rechne ich mit einem prickelnden Spiel. Ich baue auf die Unterstützung unserer Fans. Wir denken von Spiel zu Spiel, haben jetzt zwei schwere Auswärtsspiele vor der Brust, doch ich wäre unehrlich wenn ich nicht zugebe, dass wir daraus auch vier Punkte mitnehmen wollen“, verrät Willems, der aber nochmals die Schwere der Aufgabe hervorhebt.

 

HSV Rhein-Nette - TV Bitburg

(Samstag, 17.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Schweres Auswärtsspiel für die Bitburger Mannschaft in Andernach. Das Team von Trainer Rudi Engel muss zum Häring-Team nach Andernach, die weiterhin den Anschluss an die Spitzengruppe halten und jetzt bis zur Weihnachtspause drei Heimspiele in Folge haben. Gewinnt die Mannschaft diese Begegnungen, ist die Tür zum Kampf um die Meisterschaft wieder weit offen. Doch zunächst will man gegen den TV Bitburg, dessen Leistungskurve in dieser Saison doch massiv schwankt, beide Punkte einfahren. „Dann sehen wir, was die Konkurrenz für Ergebnisse einfährt“, meint Trainer Rudi Engel.

 

Personal: Auf Seiten der Eifelaner sind die Einsätzevon Fabian Reich und Yannick Moecke aufgrund ihrer Erkrankungen unsicher, fehlen wird beruflich Martin Guldenkirch.

 

Prognose: „Ich habe die Gastgeber gegen die Hunsrücker beobachtet und weiß, dass es in Andernach schwer werden wird. Vor allem die äußeren Verhältnisse mit einer spiegelglatten Halle, ohne Harz und einem Publikum, dass mehr als zu 100 Prozent hinter seiner Mannschaft steht, sprechen für die Gastgeber. Spielerisch stark ist das Zusammenspiel des HSV zwischen Rückraum und Kreis sowie der Druck, den die Mannschaft über die Außenpositionen ausübt, vor allem über Rechtsaußen. Dazu kommt das schnelle Spiel nach vorne, dass uns kaum Zeit lässt, zwischen Angriff und Abwehr zu wechseln. Letzte Woche hatten wir mit über 70 Prozent eine gute Wurfqualität, allerdings haben wir in der Abwehr und im Torwartbereich noch Luft nach oben und daran arbeiten wir. Vor allem müssen wir unsere Abwehrschwächen über die Außenpositionen in Andernach ablegen“, verlangt Engel.

 

TuS Fortuna Saarburg - HSG Eifel (Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Beurig)

 

Vor der Saison wurden beide Mannschaften zu den Teams gerechnet, die es schwer haben werden, die Klasse zu halten. Doch die Gastgeber aus Saarburg überraschten seit Saisonbeginn, stehen wesentlich besser in der Tabelle da, als dies Trainer Uwe Moske erwartet hatte. Jetzt kommt mit der HSG Eifel eine Mannschaft, die zum Saisonauftakt mit dem Punktgewinn gegen Urmitz überraschte, dann aber nicht mehr nachlegen konnte. So läuft das Team von Trainer Rene Wingels bereits jetzt Gefahr, bei einer Niederlage den Anschluss an das Mittelfeld zu verlieren.

 

Personal: Die Gäste können am Samstag wieder auf ihren Rückraumspieler Edin Mesevic zurückgreifen. Bei den Gästen herrscht Notstand im Tor: Niklas Hoffmann laboriert an einer Knieverletzung und wird eben so wenig auflaufen können wie Jan Herbst, der gerade seine Reha Maßnahme begonnen hat. „Wenn wir keinen Torwart aufbieten können, müssen wir die Begegnung absagen. Das klärt sich im Laufe der Woche“, erklärt HSG Trainer Rene Wingels.

 

Prognose: „Mit einem Sieg können wir uns wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg sichern. Eine Spielverlegung kommt für uns aufgrund der stattfindenden Weihnachtsfeier nicht in Frage und das habe ich auch meinem Trainerkollegen gesagt. Ich rechne damit, dass die Begegnung stattfindet und erwarte von meiner Mannschaft, dass sie ihrer Favoritenrolle gerecht wird, den Kampf annimmt und ihre Hausaufgaben macht. Das sind wir auch unserem tollen Publikum schuldig“, sagt Saarburgs Trainer Uwe Moske.

 

HSG Hunsrück - HSG Bad Ems/Bannberscheid

(Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Trotz der Auswärtsniederlage der Hunsrücker am vergangenen Wochenende in Daun sind die Träume der Hunsrücker vom Titelgewinn nicht ausgeträumt. Es stehen vor diesem Spieltag noch 12 Pflichtspiele in der Meisterschaft aus und die Saison hat die Kritiker gestärkt, die einen ausgeglichen Verlauf der Saison vorhergesagt haben. Bad Ems/Bannberscheid zeigt in der Saison, dass die Meisterschaftsfrage nur über ihre Mannschaft gelöst werden wird.

 

Personal: Jan Schneider und Leon Kaltenmorgen kehren in den Kader zurück, dafür wird Nico Hassley, der weiterhin krank ist durch Janis Roschel ersetzt, der in Daun eine starke Leistung abrufen konnte.

 

Prognose: „Ich hoffe, dass wir vor heimischem Publikum auch wieder uns Heimspielgesicht zeigen und die Jungs die Niederlage aus Daun in dieser Woche aufarbeiten können. Wir wollen Gas geben und wieder mit hohem Tempo spielen. Das hat uns zumindest zuhause immer stark gemacht. Im letzten Jahr haben wir zu gleicher Zeit gegen die Gäste aus Bad Ems gespielt, taten uns da aber sehr schwer. Die Gäste haben zuletzt gute Ergebnis, unter anderem ein Remis in Andernach erkämpft. Die Stärken der Gäste liegen eher im spielerischen Bereich, dafür ist die Mannschaft aber nicht so wurfgewaltig. Per Videoanalyse werde ich mir den Gegner nochmals genau ansehen und hoffe, dass uns die Zuschauer trotz der Niederlage in Daun zahlreich und stimmgewaltig unterstützen werden“, sagt HSG Coach Jochen Tatsch.

 

 

Spieltag

30. November/01. Dezember 2019

 

TV Bitburg - SV Urmitz 38:29 (19:14)

 

Die Eifelaner werden ihrer Favoritenrolle gegen den SV Urmitz gerecht und verteidigen auch im vierten Heimspiel der Saison ihre weiße Weste! Die Mannschaft von Trainer Rudi Engel bestimmte von Beginn an die Begegnung, in der sie sich aber nicht gleich deutlich absetzte.

 

„Wir hatten eine gute Einstellung in der Abwehr, verteidigten gut gegen den Rückraum und den Kreis der Gäste, der schon eine spielentscheidende Person bei den Gästen ist. Allerdings kamen die Gäste immer wieder über Außen zu ihren Torerfolgen, dass wir keine Stopfouls im gegen den Rückraum zogen und so die Außen immer wieder in Szene gesetzt werden konnten“, klagte der TVB Coach.

 

So musste Engel in der 18. Minute beim 9:8 die Auszeit nehmen, nach der sich die Eifelaner dann kontinuierlich absetzten und über 15:9 in der 22. Minute einer 19:14 Pausenführung entgegenzogen.

 

„Wir haben in der Auszeit umgestellt, kamen jetzt zu unseren Ballgewinnen, mit denen wir uns das über unser schnelles Spiel nach vorne absetzten. Beide Teams gingen ein hohes Tempo und auch die junge Urmitzer Mannschaft gab 60 Minute Vollgas! Allerdings führt ein schneller Schlagabtausch auch zu einigen überhasteten Abschlüssen, von denen wir dann zwei bis drei vor der Pause hatten“, erklärte Engel.

 

Nach dem Wechsel legte Bitburg nach, bauten die Führung auf 23:15 in der 34. Minute aus und war über 26:17 und 28:22 in der 44. Minute offenbar auf dem besten Wege, das Spiel deutlich zu entscheiden. Engel nahm erneut die Auszeit, die Urmitz aber in die Karten spielte und die noch einmal auf 28:24 verkürzten. Entschieden war das Spiel beim 32:25 in der 53. Minute.

 

„Im zweiten Spielabschnitt wollten wir allen Spielern gleiche Spielanteile geben. Das hat vor allem unser Nachwuchsspieler Philipp Rehm (17) im Angriff genutzt und hier seine Bewährungsprobe bestanden. Letztlich haben wir nicht auf Ergebnis gespielt, wollten einiges testen und ich hatte nie das Gefühl, das Spiel verlieren zu können“, gestand der TVB Trainer.

 

Reich und Otte - Engel (5), Walerius (4), Straub (2), Steinbach (3), Stelmach, Enders (6/2), Moecke, Kaufmann (4), Lauer (4/1), Rehm (6), Nelles (4)

 

TuS Daun - HSG Hunsrück 39:33 (19:17)

 

„Eine solch volle Halle habe ich hier in Daun als Trainer noch nie erlebt. 400 Zuschauer bildeten den Rahmen für das Spitzenspiel und bei dem die Fans aus beiden Lagern fair und lautstark ihre Teams unterstützten. Eine für das Spitzenspiel würdige Kulisse,“ fand Dauns Trainer Markus Willems.

 

Seine Mannschaft gewinnt das Spitzenspiel gegen die HSG Hunsrück, verteidigt damit die Tabellenführung und bringt den Gästen ihre dritte Niederlage in fremder Halle bei!

 

„Wir sind mit der richtigen Mischung aus Angespanntheit und Lockerheit in die Begegnung gegangen, das scheint den Gästen zu fehlen“, fand Willems.

 

In einer torreichen Begegnung gelang den Gästen nur beim 1:1 und 2:2 in den Anfangsminuten der Ausgleich, ansonsten ließ Daun keine Zweifel daran, wer am Ende des Spiels die Halle als Sieger verlassen sollte. Die Eifelaner setzten sich bis zum 10:6 in der 13. Minute ab, die Gäste nahmen ihre erste Auszeit, nach der die Anschlusstreffer zum 11:9 in der 15. Minute gelangen, doch dann schien das Team von Trainer Markus Willems auf dem besten Weg, das Spiel früh zu entscheiden. Mit vier Treffern in Folge zogen die Dauner auf 15:9 in der 21. Minute davon und waren bis 19:13 in der 26. Minute drauf und dran, mit einer klaren Pausenführung in die Kabine gehen zu können. Doch die Gäste schöpften nach vier Treffern in Folge bis zur Pause zum 19:17 wieder Hoffnung.  

 

„Dabei profitierten wir sicher auch von der Verletzung des stärksten Angreifers in der Halle, Dauns Bassi Präder, der fünf Minuten vor dem Wechsel verletzungsbedingt ausfiel. So hatten wir eine gute Phase, kämpften uns wieder auf zwei Tore zur Pause heran. In der Pause hatten wir dann die Hoffnung, das Spiel nach dem Wechsel drehen zu können“, sagte Gästetrainer Jochen Tatsch.

 

„Von Beginn an merkte man beiden Teams an, dass sie taktisch gut aufeinander eingestellt warren. In den Anfangsminuten traf bei uns Kai Lißmann gut aus dem Rückraum. Beide Mannschaften spielten ein hohes Tempo und wir waren gut auf die 5:1 Deckung der Hunsrücker vorbereitet, aber auch etwas überrascht, dass sie noch offensiver deckten. Als Bassi sich verletzte und auch Pascal Olivier im Gästetor drei wichtige Bälle abwehrte, schmolz unser Vorsprung“, erklärte Willems.

 

Spannend dann die Anfangsminuten der zweiten Hälfte, in denen das Team des Trainergespanns Jochen Tatsch und Timo Stoffel auf 20:19 in der 34. Minute verkürzte, der Ausgleichstreffer wollte den Gästen aber nicht gelingen. Daun konnte Präder nach dem Wechsel wieder aufbieten, wurde aber gleich von den Gästen kurz gedeckt. Dennoch setzte sich Daun wieder über 27:22 in der 41. Minute deutlicher ab.

 

„In dieser Phase war es auch die Erfahrung von Pat Brümmer, der gute Aktionen hatte und wenig Fehler machte, sowie Rechtsaussen Matthis Otto, der die Freiräume nutzte“, lobte Willems.

 

Erneut nahmen die Hunsrücker die Auszeit, doch Daun war auf dem Weg zum Heimsieg nicht mehr aufzuhalten, setzte sich entscheiden über 31:24 in der 48. Minute ab und brachte den letztlich ungefährdeten 39:33 Erfolg über die Ziellinie.

 

„Routinier Carsten Lindner hielt einige wichtige Bälle und letztlich war es auch unsere Lockerheit, die für den Sieg mitverantwortlich war. Wir haben gut gespielt, mussten aber nach der zweiten Zeitstrafe gegen Kai Lißmann Mitte der zweiten Halbzeit die Abwehr umstellen, in der ich Lißmann nicht mehr einsetzen wollte. Eine souveräne Leistung meiner Mannschaft und ich bin stolz auf das Team. Wir hatten keine Ausfälle, waren von allen Positionen gefährlich. Ein geiles Ding! So sind wir nur schwer zu schlagen“, weiß Willems.

 

„Eine ernüchternde Vorstellung unserer Mannschaft und das fühlt sich auch einen Tag danach schlecht an. Mental haben wir das heute erneut nicht auf die Reihe gebracht. Das ist unser Manko und daran werden wir arbeiten. Scheinbar ist der Druck in Auswärtsspielen bei den Spielern zu hoch. Einige Spieler glauben, ein solches Spiel alleine entscheiden zu müssen, bei anderen scheinen die Beine wie gelähmt! Ohne Defensive und Torhüterleistung kann man ein solches Spiel nicht gewinnen. Mit der Angriffsleistung kann man zufrieden sein, waren auch gut auf den Gastgeber eingestellt. Doch der Kopf spielt einfach nicht mit, wir brauchen weiterhin Geduld. Den Einsatzwillen und Kampfgeist will ich meiner Mannschaft nicht absprechen. Auswärts haben wir mental unser Problem. Jannis Roschel zeigte ein gute Leistung auf Rechtsaußeb, Aron Hofmann übernahm den Part von Pascal Olivier im Tor, der einen gebrauchten Tag erwischte. Kampfstark war Luca Schneider, der versuchte, die anderen mitzureißen, was ihm aber nicht gelang.  Viele Fans haben den Weg in die Eifel auf sich genommen und für die tut es mir leid!", gestand Tatsch.

 

TuS: Rode, Neis und Lindner - Tarn (4), J. Präder (2), Otto (5), Willems (7/2), Brümmer (4/1), S. Präder (4); Lißmann (9), Mayer (3), Illigen (1), Rahn

 

HSG: Hofmann und Olivier - L. Schneider, Löwen (5), Klei (1), Stürmer (2), Mangold (6/5), Schell (1), Conrath (2), Koch (2), Reuter (2), Roschel (4), J. Schneider (1), Nicolae (7/3)

 

HSG Eifel - DJK/MJC Trier 26:34 (10:17)

 

Die HSG Eifel verliert ihr nächstes Heimspiel und scheint nicht in der Lage, die Klasse halten zu können. Gegen die MJC aus Trier musste sich das Team von Trainer Rene Wingels nach einer enttäuschenden Vorstellung am Ende klar mit 26:34 geschlagen geben. Dabei verliefen die ersten 10 Minuten des Spiels ausgeglichen. Doch nach dem 4:4 in der 10. Minute setzte sich der Gast auf 4:9 in der 15. Minute ab.

 

„Über das, was dann ab der 12. Minute passierte, ärgere ich mich auch am Morgen nach dem Spiel noch. Die Leistung des Schiedsrichtergespann Häring /Kneilmann war ab diesem Zeitpunkt aus meiner Sicht nicht mehr positiv zu bewerten und meine Spieler haderten mit der unterschiedlichen Regel Auslegung. Dadurch beeinflusst und in permanenter Unterzahl spielend, verloren wir den Faden und Trier zog nach und nach davon“, klagte Wingels. Beim 6:13 nahm der HSG Coach in der 20. Minute die Auszeit, doch die Gäste brachten ihren Vorsprung über 6:13 mit 10:17 in die Pause.

 

„Die Gäste spielten es einfach clever und hatten den größeren Drang zum Tor“, fand Wingels. Nach der Pause stemmte sich die HSG gegen die klare Niederlage, verkürzte auf 15:20 in der 36. Minute und so nahm Gästetrainer Alex Kuhfeld die Auszeit.

 

Zwei Treffer in Folge zum 15:22 sorgten dann schnell für die Entscheidung in einem Spiel, in dem die Trierer beim 18:28 in der 47. Minute erstmals den 10-Tore-Vorsprung hatten. Am Ende stand ein ungefährdeter 26:34 Erfolg auf der Anzeigetafel und damit klettern die Trierer nach drei Siegen in Folge auf Platz 6 der Tabelle. Die HSG scheint zusammen mit Bendorf und Urmitz frühzeitig den Anschluss ans Mittelfeld der Liga zu verlieren.

 

„Ein verdienter Sieg der Trierer mit fadem Beigeschmack für uns. Es wäre aber jetzt zu einfach, die Niederlage an den Schiedsrichtern fest zu machen und sie ins Loch zu stopfen. Vor dem Spiel sprach ich von einem "Do or Die"-Spiel, in dem es um viel für uns geht. Trotzt dieser Ansage gegenüber der Mannschaft bin ich über Einstellung und Moral einiger meiner Spieler enttäuscht und unzufrieden! Diese haben die Saison anscheinend schon abgehakt und befinden sich nicht nur gedanklich, sondern auch in Punkto Anwesenheit überall, nur nicht auf der Platte oder im Training. Da Bendorf und Urmitz wie wir jedes Wochenende Punkte liegen lassen ist der Klassenerhalt für mich immer noch ein realistisches Ziel. Dafür müssen wir aber nochmal zu den alten Tugenden zurück und jeder meiner Spieler sollte sich hinterfragen, ob er dafür bereit ist“, fordert Wingels.

 

„Endlich haben wir auswärts beide Punkte gewonnen. ES war ein gutes Spiel meiner Mannschaft, die konzentriert gestartet ist, aber 10 Minuten benötigte, um richtig im Spiel zu sein. Erst dann kamen wir besser mit dem Ball zurecht. Mit viel Tempo haben wir uns dann abgesetzt, konnten so Kraft sparen im Positionsspiel.  Ich habe nicht erwartet, dass es so leicht werden sollte. Ab der 35. Minute wechselten die Gastgeber viel durch und so konnten wir auch unseren „Hänger“ nach dem Wechsel schnell wieder korrigieren. Eine starke Teamleistung meiner Mannschaft mit guter Trefferquote. Den Gastgeber fehlt aus dem Rückraum die Durchschlagskraft“, meinte MJC Spielertrainer Alex Kuhfeld.

 

HSG: N. Hoffmann - Jahnke (7/1), J. Leppin (1), Neisius (5), Haas, Esch, Schaperdoth (1), Bastuck (1), N. Leppin (4), Morgens (4/2), Plano (2), Niederpüm (1).

 

MJC: Lofi - Heinz, P. Müller (8), Merten (3), Schwiderski (4), Zelzer, Nestsiarenka (2), Flathmann, Collet (4), Schmitt, M. Müller (5), Erfurth, Kuhfeld (8/2)

 

TS Bendorf - TuS Fortuna Saarburg 31:36 (15:16)

 

Die Saarburger Fortunen gewinnen das „Vier-Punkte-Spiel“ in Bendorf und das trotz eines kleinen Kaders. Mit dem Sieg festigt das Team von Trainer Uwe Moske mit 10:10 Punkten Platz acht der Tabelle und vergrößert den Abstand zu den abstiegsgefährdeten Teams.

 

Zwar kamen die Gastgeber besser ins Spiel, doch nach dem 3:1 in der 4. Minute, doch über 3:4 in der 8. Minute gaben die Fortunen dann ihre Führung zunächst nicht mehr ab und hatten bis 7:8 die Nase vorn. Doch beim 11:9 in der 22. Minute schienen die Gastgeber das Spiel in den Griff zu bekommen, doch genau zum richtigen Zeitpunkt nahm Moske die Auszeit und beim 12:13 in der 26. Minute zwangen die Fortunen die Gastgeber zur Auszeit, doch ihre Führung verteidigten die Saarburger bis zur Pause.

 

Die Begegnung blieb auch nach dem Wechsel spannend. Bis 22:23 in der 43. Minute gelang es keiner Mannschaft sich deutlicher abzusetzen. Erst nach der Auszeit der Bendorfer sorgte das Moske-Team mit fünf Toren in Folge zum 22:27 für die Vorentscheidung in der 48. Minute.

 

„10 Minuten konzentrierter Abwehrarbeit waren Grundlage für den Erfolg. Wir haben einfach keinen Gastgebertreffer zugelassen“, freute sich Moske über diese Phase des Spiels.

 

Die dann folgende rote Karte gegen Saarburgs Philipp Rüger schmälerte zwar den Kader der Gäste weiter, die sich aber nicht verunsichern ließen und über 25:32 in der 57. Minute einen verdienten und wichtigen Erfolg einfuhren.

 

„Hut ab vor diesen Jungs, die heute gegen Bendorf auf der Platte standen. Fas alle haben am Samstag noch gearbeitet und waren zu Spielbeginn noch müde. Erst allmählich fanden wir ins Spiel: Adrenalin und Puls stimmten und wir waren ab der 15. Minute endlich im Spiel. Bis dahin war es Marc Dupré im Tor, der uns im Spiel hielt. Er wehrte einige freie Bälle ab, darunter einen Siebenmeter. IN der Halbzeitpause habe ich angesprochen, dass wir das Tempo weiter hochhalten müssen, zumal der Bendorfer Rückraum zwar wurfgewaltig, aber schwerfällig wirkte. Wir haben damit gerechnet, die Gastgeber mit zunehmender Spieldauer überrennen zu können. Die rote Karte gegen Philipp Rüger war umstritten. Seinen Part übernahm dann Sebastian Marszalek, der ein gutes Spiel machte. Aus der geschlossenen Mannschaftsleistung will ich Nachwuchsspieler Niklas Dauster hervorheben, der seine zwei Chancen konsequent verwertete, Philipp Rüger, der auch in der Abwehr sehr stark spielte und Amir Balas, der seine Qualität in der zweiten Hälfte unter Beweis stellte“, lobte der Fortunen Coach.

 

Dupré - Dauster (2), Moske (2), Balas (8/2), J. Hoffmann (7), P. Rüger (10/4), Morin (3), Jürgens (4), Marszalek.

 

TV Bitburg - SV Urmitz

(Samstag, 18 Uhr, Realschule)

 

Ausgangslage: Keine Zweifel an der Favoritenstellung der Gastgeber besteht beim Spiel des TV Bitburg gegen den SV Urmitz, der mit erst zwei Pluspunkten auf dem drittletzten Tabellenplatz liegt und genau wie Bendorf und die HSG Eifel Gefahr läuft, den Anschluss ans Mittelfeld der Tabelle zu verlieren. Langsam deutet sich an, wer in dieser Saison gegen den Abstieg und wer um die Meisterschaft spielen wird. Neben Bitburg zählen derzeit Daun, die HSG Hunsrück und die HSG Bad Ems/Bannberscheid zu den aussichtsreichsten Kandidaten. Die ersten vier Plätze trennen derzeit ein Punkt und der letztjährige Meister weiß genau, dass er sich gegen Urmitz keinen Ausrutscher leisten darf.

 

Personal: Auf Bitburger Seite fällt Chris Stelmach weiterhin verletzt und Martin Guldenkirch aus beruflichen Gründen aus.

 

Prognose: „Wir haben nichts mehr zu verschenkten. Wir haben letzte Woche lange zusammengesessen und die Situation analysiert. Im Pokal zeigte die Mannschaft die entsprechende Reaktion. Nur war sicher noch nicht alles Gold, aber zumindest vom kämpferischen Einsatz hat es gestimmt. Hier kann ich nur die Abwehr loben, doch die Defizite im Abschluss, gerade bei klaren Einwurf Möglichkeiten müssen wir noch abstellen. Es gilt gegen Urmitz die Abwehr zu stabilisieren. Ich habe die Mannschaft im Auftaktspiel in Prüm gesehen. Eine junge, gut ausgebildete Mannschaft, der noch die Körperlichkeit fehlt. Doch wir dürfen sie nicht in ihr „eins gegen eins“ Spiel kommen lassen. Insgesamt spielt Urmitz einen schnellen Handball und hier ein gutes Umschaltspiel meiner Mannschaft von Nöten“, ahnt TVB Coach Rudi Engel.

 

TuS Daun - HSG Hunsrück

(Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Das Spitzenspiel des kommenden Spieltages steigt in der Wehrbüschhalle in Daun. Dort trifft Tabellenführer TuS Daun auf den Tabellenzweiten aus dem Hunsrück, der für viele nach der Fusion der beiden Hunsrück-Vereine HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch und SG Gösenroth/Laufersweiler zum Topfavoriten der Liga gestempelt wurde und der nach seinen zwei Niederlagen in Moselweiß und in Andernach aufpassen muss, nicht erneut eine Auswärtsniederlage einzustecken, der im Titelrennen vielleicht entscheidend sein kann. So steht der Gast wesentlich mehr unter Druck als die Eifelaner, die die Tabellenführung zum jetzigen Zeitpunkt auf keinen Fall auf dem Schirm hatten. Doch gezielt hat sich der TuS in dieser Saison verstärkt und entwickelt sich allmählich zum Geheimtipp der Saison. Lediglich im Spitzenspiel bei Bitburg erwischten die Dauner einen rabenschwarzen Tag und kassierten die einzige, wenn auch deutliche Niederlage. Zuhause aber ist die Mannschaft von Trainer Markus Willems eine Macht, verlor bislang keines seiner Heimspiele und kann die Aufgabe gegen die Gäste mit viel Selbstvertrauen angehen.

 

„Die Fusion im Hunsrück war sicher nicht einfach, doch jetzt zeigen die Ergebnisse, dass es läuft. Mit dem klaren Sieg über Bitburg hat die HSG ein Ausrufezeichen gesetzt und nochmal unter Beweis gestellt, dass sie die Meisterschaft unbedingt wollen“, sagt Dauns Trainer Markus Willems.

 

Sein Trainerkollege Jochen Tatsch sieht keine Mannschaft in der Favoritenrolle. „In Daun wird ohne Harz gespielt und das ist für uns ungewohnt“, gibt Tatsch zu.

 

Personal: Daun kann ebenso wie der Gast aus dem Hunsrück aus dem Vollen schöpfen. Allerdings plagt sich bei den Gästen Florin Nicolae weiterhin mit muskulären Problemen und Colin Reuter konnte aufgrund seiner anstehenden OP nicht voll trainieren. Das gilt auch für Heinz Löwen, der aus beruflichen Gründen im Training der Woche passen musste.  

Prognose: „Wir erwarten einen starken Gast aus dem Hunsrück, die für mich die leichte Favoritenrolle innehaben. Während die Gäste ihren Anspruch um den Meistertitel mitspielen zu wollen, früh angemeldet haben, sind die Ambitionen bei uns Andere. Diese Ambitionen haben wir nicht, freuen uns aber über den derzeitigen Tabellenplatz und deshalb sehe ich den Druck bei den Gästen, die sich eigentlich bei uns keine weitere Niederlage mehr leisten dürfen. Beide Teams kennen sich gut, haben im Pokalspiel sicherlich nichts verraten. Wir freuen uns in einer hoffentlich vollen Wehrbüschhalle auf die harte Nuss, werden aber alles geben, um die Punkte in Daun zu halten“, verspricht Dauns Trainer Markus Willems.

 

„Es treffen zwei Mannschaften mit viel Selbstbewusstsein aufeinander, zudem mit einer hohen Motivation! Ob die Nerven eine Rolle spielen werden, bleibt abzuwarten. Es ist ein „Big point“ Spiel, das wir gewinnen wollen, doch auch bei einer Niederlage geht die Welt nicht unter. Ich hoffe auf ein faires und tolles Handballspiel, bei dem auch einige Fans aus dem Hunsrück uns unterstützen werden. Am Ende sollte der Bessere gewinnen“, meint Tatsch. Busabfahrt im Hunsrück wird um 16.30 Uhr ab Schulzentrum Sohren und um 16.45 Uhr ab Ortsmitte Kleinich sein.

 

HSG Eifel - DJK/MJC Trier

(Samstag, 19.30 Uhr, Wandalbert-Hauptschule)

 

Ausgangslage: Die Trierer MJC will in Prüm den dritten Sieg in Folge einfahren, sich damit weiter im Mittelfeld der Tabelle festsetzen. Für die Gastgeber geht es in diesem vier-Punkte-Spiel bereits um die Vorentscheidung im Kampf um den Klassenerhalt, die in den nächsten Wochen fallen wird. Verliert die Mannschaft von Trainer Rene Wingels auch diese Begegnung, geht man schweren Zeiten entgegen, in Urmitz und in Saarburg stehen die Eifelaner dann bereits unter Zugzwang.

 

„Zur Weihnachtspause werden wir dann wissen, ob wir uns den Klassenerhalt abschminken können oder ob noch Hoffnung besteht. Jetzt gilt es, in den drei Spielen möglichst viel Zählbares einzufahren“, sagt Wingels.

 

„Am kommenden Wochenende gilt es für uns, die nächsten Punkte im Kampf um den frühzeitigen Klassenerhalt zu sichern. Bisher liegen wir weitestgehend im Soll und haben die Punkte eingefahren, mit denen wir bei der Aufstellung des Saisonzieles auch gerechnet haben. Dass mit Sicherheit in dem einen oder anderen Spiel mehr drin gewesen war zeigt die starke Leistung meiner Truppe am letzten Wochenende. Schaffen wir es, an diese Leistung anzuknüpfen, sollten wir die Punkte aus der Eifel entführen können. Es gilt weiterhin den Fokus auf eine stabile Abwehr zu legen und dem Gegner frühzeitig den Spaß am Spiel zu nehmen. Wir kennen die HSG Eifel und wissen, was uns im Prüm erwartet. Dementsprechend akzeptiere ich auch keine Ausreden aufgrund der Tatsache, dass in der Eifel harzfrei gespielt wird. Spaß macht das natürlich nicht, aber wir haben jetzt eine Woche Zeit uns gewissenhaft auf diese unglücklichen Umstände vorzubereiten“, sagt MJC Coach Alex Kuhfeld.

 

Personal: Auf Gastgeberseite fällt Ruslan Podriezov aus beruflichen Gründen aus. „Personell sieht es weiterhin düster aus bei uns. Wie auch am letzten Wochenende werden einige Jungs fehlen. Kostas Plausinatis, Felix Sattler, Timo Löw, Fabian Schreiner und André Legenhausen stehen uns am Wochenende nicht zur Verfügung. Ich hoffe allerdings auf den einen oder anderen Rückkehrer“, verrät Kuhfeld.

 

Prognose: „Die Trierer haben sich unter Alex Kuhfeld gut weiterentwickelt und stellen mit den beiden Müllers und dem erfahrenen Timo Löw einen starken Rückraum, gegen den wir uns etwas einfallen lassen werden. Wir werden nichts unversucht lassen, die nächsten Punkte in Prüm zu behalten“, verspricht der Trainer der HSG Eifel. „Die Mannschaft hat gegen Moselweiß gezeigt, was in ihr steckt und auch am darauffolgenden Sonntag, trotz ausgedünnten Kaders ihren Kampfgeist im Pokal in Wittlich unter Beweis gestellt. Genau daran wollen wir anknüpfen, die positive Stimmung mitnehmen und uns mit einem guten Spiel in der Tabellenmitte festsetzen“, verlangt der MJC Coach.

 

TS Bendorf - TuS Fortuna Saarburg (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Wichtige Auswärtsspiel für die Saarburger Fortunen, die im Kampf um den Klassenerhalt auf die abstiegsbedrohte Turnerschaft aus Bendorf treffen. Nur denkbar knapp gewannen die Gastgeber ihr Heimspiel gegen den Tabellenletzten aus der HSG Eifel und wissen daher, wie wichtig jetzt ein Erfolg über den Aufsteiger aus Saarburg wäre. Saarburg unterstrich zuletzt mit dem Sieg über Bitburg, dass die Formkurve der Fortunen stimmt. Allerdings müssen die Fortunen den gleichen kämpferischen Einsatz wie gegen Bitburg auf die Platte bringen.

 

Personal: Saarburg muss im wichtigen Spiel in Bendorf auf Rückraumspieler Edin Mesevic (Urlaub) und Sascha Hoffmann (berufliche Gründe) verzichten.

 

Prognose: „Bendorf hat knapp gegen die HSG Eifel gewonnen, doch zuhause ist Bendorf wesentlich stärker. Wir gehen das Spiel mit dem Selbstbewusstsein an, schon 8 Punkte auf dem Konto zu haben. Damit hätte niemand vor dem Saisonstart gerechnet. Wir haben es jetzt selbst in der Hand, frühzeitig bis Weihnachten alles klar zu machen im Hinblick auf den Klassenerhalt. In Bendorf werden wir bis zum Umfallen kämpfen und wollen dann mit einem Sieg frohgelaunt nach Hause fahren“, sagt TuS Coach Uwe Moske.

 

Spieltag

23./24. November 2019

 

DJK/MJC Trier - TV Moselweiß 34:21 (16:9)

Zu einem in dieser Höhe unerwarteten Erfolg kommt die MJC Trier gegen den Favoriten aus Moselweiß, der damit die zweite Auswärtsniederlage in Folge einstecken musste. Dabei standen die Vorzeichen für die Trierer in der Woche und beim Spiel überhaupt nicht gut: „Nur dezimiert konnten wir aufgrund von Verletzungen und Erkältungen trainieren, mussten beim Spiel auf Jona Heinz, Fabian Schreiner, Manuel Zelzer,  Yauhen Nestsiarenka sowie Torwart Andre Legenhausen, der aufgrund seiner Leistenverletzung wohl länger ausfallen wird, verzichten und deshalb standen die Vorzeichen nicht günstig. Doch heute erwischten wir einen Sahnetag“, freute sich MJC Spielertrainer Alex Kuhfeld.

 

 Bereits früh legten die Gastgeber den Grundstein zu ihrem Erfolg, zwangen die Gäste beim 7:2 in der 11. Minute zur ersten Auszeit, der aber ein weiterer Treffer der Trierer zum 8:2 folgte. Danach fingen sich die Gäste, verkürzten bis auf 12:8 in der 21. Minute, um das Kuhfeld-Team wieder auf 16:9 zur Pause ziehen lassen zu müssen.

 

Die Gastgeber schraubten auch nach dem Wechsel nicht zurück, im Gegenteil. Als die erste 10 Tore Führung zum 22:12 in der 44. Minute gelang, stand der MJC Sieg frühzeitig fest, am Ende feierten die Gastgeber den in dieser Höhe völlig unerwarteten 34:21 Erfolg, der dem Team weiter Selbstvertrauen geben sollte. Mit 8:8 Punkten liegt die Mannschaft jetzt im unteren Mittelfeld und vergrößert den Abstand zu den akut abstiegsbedrohten Teams aus Urmitz, Bendorf und der HSG Eifel.

 

„Wenn mir einer vor dem Spiel diese Ergebnis vorhergesagt hätte, ich hätte ihn für verrückt erklärt. Doch heute hat einfach alles gepasst! Es war ein Superspiel meiner Mannschaft, die stabil in der Deckung stand und einen guten Christian Lofi im Kasten hatte, der einiges wegfischte. Mit unserer aggressiven 5:1 Abwehr kauften wir den langen Kerls der Gäste den Schneid ab und die Manndeckung gegen unsere Rücktraumspieler spielte uns in die Karten. So kamen unsere schnellen Spieler zu ihren Torerfolgen. Julius Collet leitete unser Spiel sicher. Alles was er machte, hatte Hand und Fuß“, fand Kuhfeld.

 

Lofi und Legenhausen - Sartor, P. Müller (4), Plausinaitis (4), Schwiderski (4), Sattler (5/1), Collet, M. Müller (7), Löw (1), Erfurth, Kuhfeld (2).

 

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DJK/MJC Trier - TV Moselweiß (Samstag, 20 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Bereits kurz nach Spielschluss des gewonnen „vier Punkte Spiels“ der MJC Trier gegen Bendorf war MJC Spielertrainer Alex Kuhfeld klar, dass am kommenden Wochenende eine erhebliche Leistungssteigerung von Nöten sein wird, will man überhaupt gegen die starken Moselweißer auf Augenhöhe spielen können. Wie stark die Gäste sind, bewiesen sie am vergangenen Wochenende gegen den Tabellenführer aus Daun, der sich erst in den Schlussminuten dank der besseren Bank durchsetzte. Bereits in den ersten Spielen hat die Mannschaft von Trainer Peter Schmidt mit mehreren Siegen überzeugen können. Unter anderem wurde sogar die HSG Hunsrück von der Spielstärke und der individuellen Klasse der Moselweißer überrascht. „Bislang ist es die Überraschungsmannschaft der Saison für mich, mit erfahrenen, durchschlagskräftigen Rückraumspielern, wie Arthur Glaubertz, Andreas Kölsch und dem Oldie Ben Stemann. Diese drei bilden das Grundgerüst der Mannschaft und tragen die Verantwortung für den Großteil aller bisher erzielten Treffer. Unser Hauptaugenmerk werden wir vor allen auf die beiden Distanzschützen des TV legen und diese frühzeitig und aktiv bekämpfen. Das Ganze sollte natürlich möglichst fair ablaufen, denn Stemann ist von der 7-Meter Linie eine Bank“, weiß MJC Coach Alex Kuhfeld. 

 

Personal: „Aus heutiger Sicht stehen uns alle Spieler für das Wochenende zur Verfügung.“ 

Prognose: „Am Samstag erwarten wir einen starken Aufsteiger, der sicherlich noch von der Aufstiegseuphorie profitiert. Ähnlich ging es uns in unserer ersten Rheinlandliga Saison. Auch gegen Saarburg sind wir von diesem Phänomen überrascht worden. Trotz dieses Wissens darf der Gegner nicht darauf reduziert werden. Mit ihren erfahrenen Spielern und der Tatsache, dass sie ohne Druck spielen können, wird es mit Sicherheit ein sehr schweres Spiel für meine Mannschaft. Gegenüber den letzten Wochen werden uns deutlich steigern müssen, um Zählbares in Trier zu behalten. Defensiv müssen wir besser im Verband agieren, im Angriff eine gewisse Kaltschnäuzigkeit entwickeln.
Schaffen wir es frühzeitig den Spielaufbau der Gäste zu unterbinden, den Rückraum auszubremsen und auch das Torhüterduell für uns zu entscheiden, werden wir das Spiel lange offenhalten können. Es wird spannend zu sehen inwiefern den Moselweißern der geharzte Ball in die Quere kommt. Bisher mussten sie nur in Urmitz unter entsprechenden Bedingungen ran und konnten das Spiel nur relativ knapp für sich entscheiden. Wir freuen uns auf eine hoffentlich spannende Partie zur Primetime am Samstagabend und wollen den Zuschauern, die uns schon gegen Bendorf nach vorne gepeitscht haben, ein gutes Spiel zeigen“, verspricht der MJC Coach

 

Spielttag 16./17. November 2019

 

TuS Fortuna Saarburg - TV Bitburg 35:34 (18:13)

 

Aufsteiger Saarburg düpiert Meisterschaftsanwärter TV Bitburg vor 300 Zuschauern und schickt das Team von Trainer Rudi Engel geschlagen auf den Nachhauseweg. Die Fortunen unterstreichen mit ihrem Sieg ihre Heimstärke, konnten auch den Ausfall ihres Rückraumspielers Edin Mesevic und anderer Spieler verkraften. Dafür zeigte Philipp Rüger auf Gastgeberseite sein wohl stärkstes Saisonspiel und schenkte den Gästen alleine 15 Buden ein!  

 

Ersatzgeschwächt mussten beide Teams das Spiel bestreiten, das in den ersten 15 Minuten völlig ausgeglichen verlief, ehe sich der Aufsteiger aus Saarburg gegen den Meisterschaftskandidaten immer besser in Szene setzte und über 10:7 in der 18. Minute bis zur Pause einen Lauf hatte und beim 18:13 auf dem besten Wege war, für die Überraschung des Spieltages zu sorgen.

 

„Wir hatten heute nur ein Rumpfteam, dass kämpferisch alles gegeben hat. Ich bin mächtig stolz auf die Jungs“, fand Saarburgs Trainer Uwe Moske.  

 

„Uns hat in der ersten Halbzeit alles das gefehlt was Saarburg ausmacht! Uns fehlte die Einstellung und das war beim Aufwärmen zu erkennen, als die Spieler sahen, dass Saarburg nur zwei Auswechselspieler hatte und wir eine volle Bank. Da hat man den Gastgeber bereits unterschätzt und dafür die Quittung bekommen. Drei Siebenmeter haben wir nicht untergebracht. Links- und Rechtsaussen hat bei uns nicht stattgefunden und wir hatten keine Torhüterleistung. 9 gehaltene Bälle im gesamten Spiel sind einfach zu wenig. Hier hat uns Marc Dupré im Saarburger Kasten den Schneid abgekauft, drei Siebenmeter gehalten und etliche freie Bälle“, klagte Bitburgs Trainer Rudi Engel.

 

Bitburg gab sich aber noch keinesfalls geschlagen, stemmte sich jetzt gegen das drohende Debakel und kämpfte sich auf 21:19 in der 39. Minute heran. Saarburg hielt dagegen, zog wieder auf 24:19 davon und schien beim 26:20 in der 43. Minute auf dem Weg zum sicheren Sieg. Tor um Tor kämpften sich die Eifelaner ins Spiel zurück, waren beim 27:26 in der 50. Minute auf dem Weg, das Spiel zu drehen, zumal beim 28:26 Saarburg eine Zeitstrafe kassierte, die Florian Enders per Siebenmeter zum Anschlusstreffer nutzte. In Unterzahl war es Philipp Rüger, der seine Mannschaft wieder auf drei Tore zum 30:27 in der 53. Minute davonziehen ließ. Die erneute Zeitstrafe gegen Saarburg nutzte Bitburg, um wieder auf ein Tor zum 31:30 in der 55. Minute aufzuschließen. Die Schlussphase sollte dann Spannung pur bringen. Beim 34:33 in der 58. Minute war Bitburg drauf und dran, die Blamage abzuwenden, doch nach der Auszeit der Gastgeber war es Sebastian Marszalek, der mit seinem Treffer für die erneute zwei Tore Führung der Gastgeber zum 35:33 sorgte. Pascal Wolff erzielte gut eine Minute vor dem Ende den Anschlusstreffer, zu mehr sollte es aber nicht mehr reichen.

 

„Unser Publikum hat uns wahnsinnig unterstützt, am Ende gab es Standing-Ovations. Philipp Rüger hat heute ein Wahnsinnsspiel gemacht, nur drei Fehlversuche bei 15 Toren. Sensationell was die Mannschaft heute hier abgerufen hat“, lobte Moske.  

 

„In der zweiten Hälfte sahen wir eine komplett andere Bitburger Mannschaft, doch fünf Tore in Saarburg aufzuholen ist enorm schwer! Die Fortunen haben vorbildlich gefightet, was wir im ersten Spielabschnitt nicht getan haben. Am Ende kassieren wir noch einen technischen Fehler, über den man streiten kann. Doch schlussendlich haben wir die Begegnung verloren und das hat sich die Mannschaft selbst zuzuschreiben“, ärgert sich Engel.

 

TuS: Dupré - Dauster, Moske (3), Balas (6/3), Musick, J. Hoffmann (4), Schmitt (1), Rüger (15/4), Morin (5), Marszalek (1)

 

TVB: Reich und Otte - Engel (1), Guldenkirch (1), Walerius (2), Steinbach (3/3), Enders (10/4), Moecke (2), Kaufmann (1), Lauer (5), Wolff (8/1), Rehm, Nelles (1)

 

HSG Hunsrück - HSG Eifel 34:18 (16:6)

 

Einen Klassenunterschied machte die Hunsrück HSG gegen die Eifel HSG deutlich! Das Team des Trainergespanns Jochen Tatsch/Timo Stoffel ließ von Beginn an keine Zweifel aufkommen, wer die Halle als Sieger verlassen sollte. Beim 8:1 zog Gästetrainer Rene Wingels in der 15. Minute die Reißleine, nahm die Auszeit, doch über 10:1 bahnte sich die Klatsche für die Eifelaner an. „Der klare Vorsprung ist sicher der Tatsache zu verdanken, dass unser Torwart Pascal Olivier alles wegfischte, dann wie gewohnt ein souveränes Spiel machte“, lobte Gastgebertrainer Jochen Tatsch.

 

Allerdings hielten die Gäste jetzt mehr dagegen, gestalteten die Restspielzeit der ersten Hälfte offen. Im Gefühl des klaren Vorsprungs hatten aber auch die Gastgeber den berühmten Gang zurückgeschaltet. Zur Pause war eigentlich beim 16:6 nur noch die Frage nach der Höhe des Heimsieges offen.

 

Ab der 38. Minute schwanden dann die Kräfte der Gäste und die Hunsrücker bauten den Vorsprung kontinuierlich bis auf 29:12 in der 46. Minute aus und brachten einen nie gefährdeten 34:18 über die Zeit.

 

„Der Unterschied war schon deutlich, allerdings haben wir heute auch kein sehr gutes Spiel gemacht. Phasenweise war es in Ordnung, haben aber zu viele freie Bälle vergeben und einige technische Fehler und Fehlwürfe gehabt. Spielen wir so wie in Bendorf, wird die Sache noch deutlicher. Das Spiel war dann für meine Jungs im Kopf durch, aber wir hatten leichtes Spiel. Die Gäste werden es in dieser Formation sicher schwer haben, die Klasse zu halten“, meint Tatsch.

 

„Auch im Hunsrück gab es, wie schon erwartet, nichts Zählbares zu holen. Wir fanden von Beginn an keine Mittel gegen die schnelle 5:1 Abwehr des Gastgebersund zogen immer in Einzelaktionen. Zu statisch wirkte unser Spiel im Angriff. Kamen wir mal zum Abschluss, scheiterten wir am gut aufgelegten Pascal Olivier. Der Hunsrück HSG reichte im Angriff ein schnelles Parallelstossspiel, um unsere Abwehr auseinander zu wirbeln. Wir waren in fast jeder Situation 2-3 Schritte zu langsam und können uns am heutigen Abend bei unseren Keepern bedanken, die zu den besten Spielern auf dem Platz gehörten. Ansonsten erreichte keiner meiner Spieler Normalform“, klagte Gästetrainer Rene Wingels.

 

HSG H: Olivier, J. Schneider und Kaltenmorgen - L. Schneider (3), Klei (1), Stürmer (7), Mangold (5/1), Schell (3), Hassley (2), Conrath, Koch (3), Schmidt (3), Roschel (6), Nicolae (1),

 

HSG E: Hoffmann und Herbst - Jahnke (6/3), Neuerburg (1), J. Leppin (1), Neisius, Esch, Schaperdoth (3), Bastuck (1), N. Leppin, Morgens (3), Niederprüm (3)

 

TV Moselweiß - TuS Daun 26:27 (14:13)

 

Von Beginn an entwickelte sich das erwartet enge Spiel zwischen dem TV Moselweiß und dem Tabellenführer aus Daun. Dabei wechselten die Führungen ständig, keiner Mannschaft gelang es, sich mit mehr als zwei Toren abzusetzen. So führte die Eifelaner mit 7:9 in der 21.Minute, die Gastgeber mit 13:11 in der 28. Minute. Zur Pause führten die Gastgeber mit 14:13.

 

„Zur Pause habe ich meine Mannschaft aufgefordert, das Tempo hochzuhalten, da anzunehmen war, das die Moselweißer Rückraumachse durchspielen würde, damit die Beine schwer werden und sich Fehler in Angriff und Abwehr einschleichen“, erklärte Willems.

 

Nach dem Wechsel das gleiche Bild: die Gastgeber legten vor, führten beim 17:15 in der 35. Minute zwei Treffern, doch Daun gelingt der Ausgleich zum 17:17 in der 37. Minute. Jetzt war es wieder an den Gästen, vorzulegen und postwendend glich der Gastgeber aus. Die Eifeler Führung zum 20:23 in der 46. Minute zwang Moselweiß zur Auszeit. Doch Daun verteidigte die Führung bis 22:25 in der 50. Minute, kassierte in der Folge zwei Zeitstrafen und das nutzte Moselweiß, verkürzte per Siebenmeter durch Ben Stemann auf 24:25 in der 52. Minute und so war die spannende Schlussphase eingeläutet.

 

„In dieser Phase war es Pat Brümmer, der seine Routine ausspielte und zwei wichtige Tore markierte, dann aber etwas zu viel wollte und dabei den Tick zu früh abschloss“, meinte Willems.

 

 Beim 25:27 in der 58. Minute biegt Daun dann endgültig auf die Siegerstraße ein und bringt einen verdienten, aber hart umkämpften 26:27 Erfolg über die Zeit.

 

„Jetzt sind wir erstmals auch nach den Minuspunkten richtiger Tabellenführer“, freute sich Dauns Trainer Markus Willems, der mächtig stolz auf seine Jungs war: „Riesenkompliment an meine Mannschaft, die bis zum Schluss fighten mussten und sich die Tore gegen eine physisch starke Moselweißer Deckung hart erarbeitete. Es war ein nervenaufreibendes Spiel, in das beide Teams nervös starteten und gut aufeinander eingestellt waren. Phasenweisen sahen die Zuschauer auf beiden Seiten ein gutes Spiel, bei dem wir am Ende mehr Wechselalternativen hatten. Aufgrund der zweiten Hälfte haben wir das Spiel verdient gewonnen, hielten das Tempo bis zum Ende hoch. Dies durchzuhalten war für die Gastgeber schwer“, erklärte Willems.  

 

Rode, Lindner und Neis - Tran (1), J. Präder, Otto (5), Willems (6), Brümmer (3), S. Präder (6), Lißmann (4), Illigen (1), Mayer (1), Rahn.

 

 

DJK MJC Trier - TS Bendorf 29:23 (13:8)

 

Die MJC Trier gewinnt das vier Punkte Spiel gegen den Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt, die Turnerschaft Bendorf.

 

Bendorf kam besser aus den Startlöchern, die MJC Abwehr bekam zunächst Bendorfs Kreisläufer Acar nicht in den Griff bekam, der den Trierern bis zum 2:4 in der 6. Minute bereits drei Buden eingeschenkt hatte. Doch dann drehten die Gastgeber das Spiel, legten zum 6:4 in der 11. Minute vor, bauten den Vorsprung über 9:5 auf 11:6 in der 23. Minute aus, Trainer Alex Kuhfeld nahm die Auszeit. Nach dem Anschlusstreffer der Gäste zum 11:7 wurde das Spiel härter, Zeitstrafen war die logische Konsequenz. Die Überzahl nutzten die Trierer besser, legten auf 13:8 kurz vor der Pause vor.

 

Den Vorsprung verwalteten die Trierer nach dem Wechsel, führten 17:11 in der 39. Minute, zogen über 24:17 in der 49. Minute am Ende dem verdienten 29:23 Erfolg entgegen.

 

„Hauptsache sind die beiden Punkte! Wir begannen unkonzentriert mit der 5:1 Abwehr, stellten dann aber auf 6:0 um und das funktionierte besser. Ab der 40. Minute habe ich viel gewechselt, allen Spielern ihre Spielanteile gegeben, Bendorf verkürzte, doch Andre Legenhausen im Tor fischte den Gästen einiges weg. Es war sicher kein schönes Spiel und wir werden uns nächste Woche gegen Moselweiß strecken müssen“, ahnt Kuhfeld.

Legenhausen und Lofi - Heinz, P.Müller (7), Plausinaitis (1), Merten, Schwiderski (2), Nestsiarenka, Sattler (5/5), Collet (3), M. Müller (7), Löw (4)

 

Spieltag 16./17. November 2019

 

TuS Fortuna Saarburg - TV Bitburg

(Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Beurig)

 

Ausgangslage: Mit einem Achtungserfolg kehrte die Saarburger Mannschaft aus Andernach zurück und trifft nun in heimischer Halle auf den Meisterschaftsfavoriten aus Bitburg. Das Aufsteigerteam um Trainer Uwe Moske brachte bereits den Mitkonkurrenten der Bitburger, die HSG Hunsrück fast ins Straucheln gebracht und mussten sich nur denkbar knapp geschlagen geben. Moske ist erfahren genug, weiß, dass Spiele gegen die Topteams als Außenseiter angegangen werden und man beruhigt abwarten kann, wie sich der Favorit präsentiert. Bitburg fand zwar gegen die MJC nach dem Rückschlag im Spitzenspiel gegen die Hunsrück HSG in die Erfolgsspur zurück, wurde aber dem eigenen Anspruch nicht gerecht. Gegen Saarburg wird sich das Team von Trainer Rudi Engel weiter steigern müssen, will man keinen weiteren Dämpfer im Kampf um den Titel einstecken.

 

Personal: Auf Seiten der Gastgeber fällt Edin Mesevic aus privaten Gründen die nächsten Wochen aus. Ob Almir Balas auch an diesem Wochenende gesperrt ist, steht erst am Wochenende fest. Auf Bitburger Seite wird Marcel Straub aus Krankheitsgründen fehlen, fraglich ist der Einsatz von Chris Stelmach (Rückenprobleme) und Yannick Moecke (Handverletzung)

 

Prognose: „In Saarburg müssen wir ganz sicher in der Abwehr eine Schippe drauflegen, wollen wir die Halle als Sieger verlassen. Einstellen werden wir uns besonders auf die Achse Edin Mesevic und den Kreis. Sollte Almir Balas auflaufen, selbstverständlich auf ihn! Die extrem gute Unterstützung der Zuschauer kann ein Faktor in Saarburg werden, davon dürfen wir uns nicht beeindrucken lassen. Die Ergebnisse der Saarburger zeigen, dass Saarburg über dem Level spielt und damit die Klasse halten wird. Wir sind gewarnt und werden den Gastgeber keinesfalls unterschätzen“, sagt Bitburgs Trainer Rudi Engel.

 

Doch bedingt durch die personelle Situation der Gastgeber sieht sich Saarburgs Trainer Uwe Moske in der Aussenseiterrolle: „Ich bleibe dabei, dass Bitburg für mich der Titelfavorit ist. Wir haben keine Chance. Doch meine Jungs haben Kämpferherz und wir werden auch mit einem Rumpfteam dagegenhalten und unseren Zuschauern ein gutes Spiel zeigen. Ich lasse mich nicht beeindrucken von den guten Kommentaren zu unseren bisherigen Leistungen. Am Ende zählt nur der Klassenerhalt und so gilt die volle Konzentration unseren Spielen gegen die Mitkonkurrenten um den Abstieg.  Wir gehen das Spiel gegen Bitburg gut gelaunt an, wollen Spaß am Handball haben und das Kämpferherz beweisen“, verspricht Moske.

 

HSG Hunsrück - HSG Eifel

(Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Vom Papier her eine klare Angelegenheit für die Hunsrücker, die gegen das Schlusslicht aus der Eifel eigentlich nur die Frage nach der Höhe des Heimsieges zu beantworten haben. Die Gastgeber werden die Begegnung im Hunsrück dazu nutzen, um einiges auszuprobieren und sich das Selbstbewusstsein für die dann anstehenden, wohl vorentscheidenden Spiele gegen die Mitkonkurrenten, um den Liga-Verbleib zu holen. „Es wäre Unsinn, die Favoritenrolle nicht anzunehmen. Es ist und bleibt eine Frage der Einstellung unserer Mannschaft. In Bendorf war die Einstellung entsprechend“, sagt Gastgebertrainer Jochen Tatsch.

 

Personal: Auf Seiten der Gastgeber ist Jens Schneider angeschlagen, dafür aber sollte Florin Nicolae wieder einsatzfähig sein. „Wir möchten zwei A-Jugendliche einsetzen, mal sehen, wie wir dann rotieren“, erklärt Tatsch. Auf Seiten der Gäste fällt Ruslan Podriezov aus beruflichen Gründen aus

 

Prognose: „Treten wir seriös auf, haben von Beginn an die richtige Einstellung, wird es eine klare Sache. Das werden wir den Jungs in der Woche nochmals klar machen. Ansonsten können wir in diesem Spiel nur verlieren“, weiß Trainer Jochen Tatsch.

 

„Wir sind der Underdog, krasser Aussenseiter“, erklärt Gästetrainer Rene Wingels. Für mich sind die Gastgeber aufgrund ihres breiten Kaders und ihrer Qualität der Meisterschaftsfavorit Nummer 1, werden nach dem Patzer gegen Moselweiß kaum mehr ein Spiel verlieren. Mit Mangold und Stürmer im Rückraum hat die Mannschaft gefährliche Shooter, die wie ebenso in den Griff bekommen müssen, wie Florin Nicolae und Heinz Löwen auf der Mitteposition. Das Tempo wollen wir bewusst verschleppen. Nur so können wir die Niederlage in Grenzen halten. Bleiben wir unter 10 Toren Differenz, ist das ein Erfolg für uns“, gesteht Wingels.

 

DJK/MJC Trier - TS Bendorf

(Sonntag, 17 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: „Die Begegnung im Abstiegskampf zwischen der MJC Trier und der TS Bendorf verspricht Spannung pur und lockt hoffentlich viele Zuschauer auf den Wolfsberg, die im Vorfeld des Tatorts schon ein wenig Nervenkitzel suchen“, sagt MJC Spielertrainer Alex Kuhfeld. Mit Bendorf kommt der Tabellenvorletzte nach Trier, der mit dem Rücken zur Wand steht. Am kommenden Wochenende kann der Gastgeber zwei wichtige Punkte sichern und einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. „Für uns kommen jetzt Heimspiele gegen direkte Konkurrenten. Wollen wir zeitnah die abstiegsgefährdeten Plätze verlassen, dann gibt es am Wochenende keine Ausreden! Die letzten Spiele gegen Bendorf waren immer sehr eng, ausgeglichen und von Spannung geprägt. Am Sonntag müssen wir eine stabile Abwehr stellen und dürfen uns keine Schläfrigkeit wie gegen Bitburg mehr leisten. Die Aussetzer und technischen Fehler müssen wir unterbinden und wieder eine gewisse Kaltschnäuzigkeit entwickeln. Ein Blick auf die Tabelle gibt dabei die Marschrichtung vor – wir wollen die Punkte auf dem Wolfsberg behalten“, gibt sich Kuhfeld kämpferisch

 

Personal: Aus heutiger Sicht stehen uns alle Spieler für das Wochenende zur Verfügung

 

Prognose: „Bendorf verfügt mit Majewski über einen sehr erfahrenen Spieler, der in der Deckung seine Aufgabe gut macht und vorne eine gewisse Durchschlagskraft mitbringt. Dazu hat die Mannschaft einen gefährlichen Kreisläufer und gute Außen. Es bleibt allerdings abzuwarten, wer letztlich beim Gast aufläuft. Wir wollen aus einer stabilen Abwehr heraus schnell nach vorne spielen und das wichtige Heimspiel vor heimischem Publikum gewinnen. Hier gilt es für uns konzentrierter abzuschließen und vor allem in der Rückwärtsbewegung konsequent und gut organisiert zu agieren. Wir bereiten uns mit einer zusätzlichen Einheit auf den Gegner vor und wollen auf die guten Ansätze der letzten Spiele aufbauen“, hofft der MJC Coach.

 

TV Moselweiß - TuS Daun

(Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit dem überraschenden Auftaktsieg über die HSG Hunsrück machte der TV Moselweiß gleich zum Saisonstart von sich reden, steht nach den Pflichtsiegen über Saarburg, Urmitz, Bendorf und die HSG Eifel mit 10:2 Punkten von den Verlustpunkten sogar noch vor Tabellenführer Daun! Vor heimischer Kulisse hat das Team von Trainer Peter Schmidt wieder ein Spitzenteam zu spielen, dass bislang eine überragende Saison spielt. Hauptaugenmerk der Dauner gilt sicherlich dem starken Rückraum mit Arthur Glaubetz, Andreas Kölsch und dem Routinier Ben Stemann. Bei der einzigen Niederlage der Moselweißer gegen Rhein-Nette fehlten mit Kölsch und Glaubetz gleich zwei der wichtigen Spieler.

 

Auf Dauner Seite ist zwischenzeitlich die Entscheidung gefallen, keinen Einspruch gegen die Wertung des letzten Spiels einzulegen, obwohl die Chancen nach Aussage von Trainer Markus Willems gutstanden, den Einspruch zu gewinnen. „Wir haben die Mannschaft in die Entscheidung eingebunden und es gab kein eindeutiges Votum. So habe ich letztendlich die Entscheidung getroffen, es sein zu lassen. Es war ein Bauchgefühl, zumal man jetzt den Punkt gegen Bad Ems/Bannberscheid auf der Habenseite hat. Wer weiß wie die personelle Situation bei einem Wiederholungsspiel wäre“, erklärt Willems.

 

Personal: Fraglich ist der Einsatz des erkrankten Matthis Otto.

 

Prognose: „Unheimlich stark schätze ich den Gastgeber ein und das beweisen auch die Ergebnisse. Wir treffen auf einen spielstarken Gegner, bei dem wir uns aber auch nicht zu verstecken brauchen. Gelingt es uns, unser Spiel durchzudrücken, in der Abwehr besser zu stehen als zuletzt, vor allem aggressiver von Anfang an zu sein und wir schneller verschieben und die Laufwege zustellen, haben wir eine Chance. Im Angriff haben wir derzeit genügend Alternativen und auch die Qualität. Letztlich spreche ich den Gastgebern aufgrund des Heimvorteils die Favoritenrolle zu“, erklärt der Dauner Coach.

 

 

Spieltag 09./10. November 2019

 

TV Bitburg - DJK/MJC Trier 32:29 (17:13)

 

„Ein Arbeitssieg“, meinte Bitburgs Trainer Rudi Engel nach dem Sieg seiner Mannschaft über die MJC Trier. Dabei wurde der Meisterschaftsanwärter über weite Strecken des Spiels nicht dem Anspruch eines Spitzenteams in der Liga gerecht!

 

Beim 7:3 in der 12. Minute schienen die Gastgeber auf einem guten Weg, das Spiel früh zu entscheiden. Es fehlte dem Spiel der Gäste der Zugriff auf die TVB Angreifer, zu denen sie nur selten den Körperkontakt herstellen konnten und die immer wieder über den Kreis zum Erfolg kamen. „Und genau das haben wir die ganze Woche im Training einstudiert“, klagte MJC Spielertrainer Alex Kuhfeld. Dennoch schienen sich die Gastgeber über 12:5 in der 20. Minute schon zur Pause spielentscheidend absetzen zu können. Doch die Mannschaft verlor die Konzentration, die Bälle im Umschaltspiel nach vorne und so kämpfte sich der Gast auf 17:13 zur Pause heran. Gegen die defensiv agierende 6:0 Abwehr der Eifelaner fiel den Trierern allerdings recht wenig ein. Die Begegnung wäre zu diesem Zeitpunkt llängst entschieden gewesen, hätten die Gastgeber nur einige ihrer 9 klarer Chancen von den Aussenpositionen verwertet. Doch immer wieder scheiterten die TVB Angreifer von dieser Position an ihrem ehemaligen Mannschaftskollegen Andre Legenhausen im MJC Kasten.

 

„Wir haben bewusst in Kauf genommen, dass Bitburg über die Aussenpositionen zum Abschluss kommt, da wir die Stärke von Andre hier kannten“, freute sich Kuhfeld.

 

Im zweiten Spielabschnitt änderten die Gastgeber ihre Abwehrformation, stellten auf 5:1 Abwehr, mit einem gut auf der vorgezogenen Position arbeitenden Philipp Rehm, um. Die Trierer schalteten besser von Angriff auf Abwehr um, zu statisch war das Angriffsspiel der Gastgeber: zu wenig Bewegung in den Aktionen, die Bälle wurden im Angriff im Stand angenommen und so setzte man den MJC Deckungsverband nicht mehr richtig unter Druck. Es fehlte der Druck auf die Nahtstellen  der Trierer und so kämpfte sich der Gast auf 25:21 in der 46. Minute heran. In dieser Phase des Spiels sollte der Denker und Lenker im Bitburger Angriffsspiel Flo Enders endlich seine Pause bekommen, doch Engel musste Enders in den Überzahlsituationen auf den Platz bringen, um das Bitburger Spiel zu strukturieren und dann die entsprechenden Nadelstiche zu setzen. Beim 30:24 in der 55. Minute war die Begegnung eigentlich entschieden. Noch einmal nahmen die Gäste ihre Auszeit und kämpften sich Tor um Tor heran, doch näher als 31:28 kamen die Trierer nicht mehr heran.

 

„Heute war Bitburg schlagbar, doch wir haben einfach die Mitte im Deckungsverband nicht zumachen können“, klagte Kuhfeld.

 

„Hauptsache zwei Punkte und jetzt gilt die volle Konzentration dem sicher nicht leicht werdenden Spiels in Saarburg“, meinte Engel.

 

TVB: Reich und Otte - Engel (2), Walerius (4), Straub (2), Steinbach (1), Stelmach (n.e.), Enders (12/5), Moecke, Kaufmann (2), Lauer (3), Wolf (2), Rehm (2), Nelles (2)

 

MJC: Legenhausen und Lofi - Heinz, P. Müller (6), Plausinaitis (5/2), Merten (1), Collet (2), M. Müller (8), Löw (4), Reifferscheidt (1), Kuhfeld (2/1)

 

TuS Daun - HSG Bad Ems/Bannberscheid 32:32 (16:17)

 

„Es bleibt das Gefühl ungerecht behandelt worden zu sein“, gab Dauns Trainer Markus Willems nach dem Remis gegen die Gäste aus Bad Ems/Bannberscheid zu. Nicht nur er, sondern auch Gästetrainer Hanjo Neeb kritisierte die schwache Schiedsrichterleistung des Gespanns Steven Bulmann und Fabius Günter, die dem eigentlich sehr fairen Spiel vor 250 Zuschauern ihren Stempel aufdrückten. „Hanjo sah nach dem Spiel ebenfalls desaströse Entscheidungen gegen sein Team und das kann ich bestätigen. Wir überlegen, ob wir Einspruch gegen die Wertung einlegen, haben dies auf dem Spielbericht vermerkt“, erklärte Willems.

 

In den Anfangsminuten bekamen die Eifelaner im Deckungsverband keinen Zugriff auf die Gegenspieler, dies war dem schlechten Stellungsspiel der TuS Akteure geschuldet, die sich taktisch unklug verhielten, zu früh mit zwei Abwehrspielern den Rückraumspieler angriffen und dann das Tor über den Kreis fingen.

 

„Mit einer 4:2 Ziehharmonika-Abwehr versuchten die Gäste unseren Rückraum in den Griff zu bekommen, doch wir nutzten dies geschickt, kamen immer wieder über die einlaufenden Spieler zu unseren Torerfolgen. Auf beiden Seiten ein offenes Scheunentor, sicherlich keine Glanzleistung der Abwehrreihen“, gestand Willems, dessen Mannschaft von Beginn an dem Vorsprung der Gäste hinterherlief.

 

So führten die HSG Spieler mit 11:14, als sich beim Gegenstoß der Gäste die Laufwege des HSG Angreifers mit Kai Lißmann kreuzten und erstmals in dieser Situation erhitzten sich die Gemüter: „Kai hat mir bestätigt, dass es keine Berührung gegeben hatte. Sicherlich hätte er hier weiter vom Gegenspieler wegbleiben können, doch aus meiner Sicht war die rote Karte gegen Kai in dieser Situation provoziert“, ärgerte sich Willems, der sich dann über die nach seiner Ansicht vielen Schrittfehler der Gäste, die ungeahndet blieben, so aufregte, dass er die gelbe Karte kassierte.

 

„Hierfür muss ich mich bei der Mannschaft entschuldigen, die zu diesem Zeitpunkt in Ballbesitz war“, sagte der TuS Coach.

 

Die rote Karte gegen Lißmann spielte den Gästen in die Karten, die bis 12:16 ihre Führung verteidigten. Auf Dauner Seite übernahm Matthis Otto den Part von Lißmann und machte seine Sache gut. Trainer Markus Willems nahm beim 11:15 in der 22. Minute die Auszeit, nach der sich die Eifelaner wieder bis auf 16:16 in der 28. Minute dank einer jetzt besser stehenden offensiven Abwehr herankämpften, die Siebenmeterchance zur Führung aber nicht nutzten und so den Gästen die Pausenführung überlassen mussten.

 

Auch nach dem Wechsel ging das „Kopf an Kopf“ Rennen bei wechselnden Führungen weiter. Beim 24:24 in der 46. Minute sah dann Dauns Trainer Markus Willems die rote Karte. „Eigentlich eine harmlose Situation. Nach sich Jannis verletzt hatte, dauerte es lange bis die Unparteiischen das Spiel endlich unterbrachen. Ich habe gesehen, dass die Schiedsrichter mich rein gewunken haben und bin dann zum verletzten Spieler, kassierte dann die aus meiner Sicht völlig unberechtigte Zeitstrafe, die ich kritisierte und dafür dann die rote Karte sah. Ebenfalls auch unserer Sicht unberechtigt war dann die gegebene vier-Minuten Strafe gegen uns, die gegen Offizielle nicht möglich ist. Hier haben wir dann vorsorglich Einspruch eingelegt“, erklärte der Dauner Coach.

 

Die Gäste schienen jetzt den Vorteil nutzen zu können, zogen erstmals beim 26:29 in der 55. Minute davon. Es folgte eine hektische Schlussphase, in der aus Sicht der Dauner Verantwortlichen die Mannschaft eine weitere unberechtigte Zeitstrafe gegen Julian Keitsch (56.02) einstecken musste. Zwar gelang den Gästen danach die 28:31 Führung, doch angetrieben durch Bassi Präder, Pat Brümmer und Jannis Willems reichte es am Ende zum verdienten Punktgewinn.  

 

„Am Ende war es eine Energieleistung des Teams in einem Spiel, was viel Kraft gekostet hatte. Riesenkompliment an das Team, dass alle Rückschläge immer wieder wegsteckten", lobte Willems.

 

Rode und Neis - Tran (4), J. Präder, Otto (4), Willems (7/4), Brümmer (5/3), S. Präder (9), Lißmann (2), Keitsch, Illigen, Rahn (1)

 

HSV Rhein-Nette - TuS Fortuna Saarburg 30:29 (13:13)

 

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge kommentierte Saarburgs Trainer Uwe Moske die unerwartet knappe Niederlage seines Teams bei den heimstarken Gastgebern Rhein-Nette. Mit einem Rumpfteam mussten die Gäste die Fahrt nach Andernach antreten.

 

„Ich hatte nur einen Auswechselspieler. Für mich ist das eine Frage der Mentalität. Es gibt immer viele Gründe, weshalb Spieler vor allem bei den Auswärtsspielen nicht mitfahren. Hier hat sich die Einstellung massiv gegenüber meiner aktiven Zeit geändert. Das scheint aber bei allen Vereinen mittlerweile der Fall zu sein. Doch die Spieler, die mit waren, lieferten dem Favoriten ein Spiel auf Augenhöhe und zeigten von der ersten bis zur letzten Minute den richtigen Kampfgeist“, lobte Moske.

 

Bis zum 9:9 in der 17. Minute verlief die Begegnung völlig ausgeglichen, dann gelang dem Team von Trainer Hermi Häring ein 3:0 Lauf zum 12:9 und folgerichtig nahm Moske die Auszeit. Saarburg kämpfte sich zurück, glich beim 13:13 kurz vor der Halbzeit aus.

 

Bis zur 47. Minute konnte keine der beiden Mannschaften sich absetzen und erst nach dem 24:24 in der 47. Minute legte der HSV wieder auf zwei Tore zum 26:24 vor. Doch die Fortunen blieben dran, hielten das Spiel bis zum 28:27 in der 57. Minute offen, dann gelang den Gastgebern die entscheidende 30:27 Führung. Mit dem Schlusspfiff markierte Julius Hoffmann den Anschlusstreffer.

 

Dupré - Dauster, Mesevic (9/4), Moske (3), J. Hoffmann (6), S. Hoffmann, Rüger (7/2), Morin (4).

HSG Eifel - TV Moselweiß 30:35 (14:19)

 

Erneut verliert die HSG Eifel ein Spiel in den Anfangsminuten! „Schade, doch es zieht sich wie ein roter Faden durch die bisherige Saison. Wir finden einfach nicht ins Spiel, laufen dem frühen Vorsprung des Gegners hinterher. Für mich ist das eine Frage der Mentalität, daran müssen wir arbeiten. Spielerisch halten wir durchaus mit“, meine HSG Coach Rene Wingels nach der Begegnung.

 

So legten die Gäste über 2:6 in der 8. Minute vor. Zwar verkürzten die Eifelaner auf zwei Tore beim 7:9 in der 16. Minute, doch nach dem 11:13 in der 21. Minute zog der Gast auf 11:17 in der 26. Minute davon, brachte dann die fünf Tore-Führung in die Pause.

 

Im zweiten Spielabschnitt kam die HSG mit zunehmender Spieldauer immer näher heran, war beim 30:32 in der 55. Minute wieder auf Schlagdistanz. Doch dann fehlt der Mannschaft nach Ansicht ihres Trainers das Selbstvertrauen und das Selbstbewusstsein.

 

„Die Verantwortung wird vom Rückraum auf die Außen verschoben, keiner will jetzt die Verantwortung übernehmen und so schaffen wir es nicht, den taumelden Bock umzuwerfen. Wir sind nicht mehr gewohnt, enge Spiele zu drehen. Es muss uns endlich gelingen, in den ersten 20 Minuten des Spiels dagegen zu halten. So war es Arthur Glaubetz, der uns mit seiner individuellen Klasse am Ende die entscheidenden Treffer einschenkte. Ihn bekamen wir trotz bestehender klarer Absprachen zwischen Deckungsverband und Torwart nie in den Griff. Das Torhüterduell haben wir heute klar verloren. Hätte mir einer vor dem Spiel gesagt, dass wir heute 30 Tore werfen, wäre ich von einem Sieg ausgegangen. Doch erst die Umstellung unserer Abwehr auf eine 5:1 Formation war der Grund, dass wir in der Schlussphase wieder auf zwei Tore ran waren. Bei uns hat Simon Jahnke, der immer noch nicht richtig fit ist, mit seinen 11 Treffern bewiesen, wie wichtig er für die Mannschaft ist“, resümierte Wingels.

 

Herbst und Hoffmann - Jahnke (11), Neuerburg (1), J. Leppin, Neisius (3), Podriezov (5/1), Schaperdoth (1), Bastuck, N. Leppin (1), Morgens (5/1), Plano (3), Niederprüm

 

 

TS Bendorf - HSG Hunsrück 27:41 (12:24)

 

In Bendorf setzt sich der Meisterschaftsfavorit aus dem Hunsrück erwartungsgemäß durch und macht damit Trainer Jochen Tatsch das entsprechende Geschenk zum 40. Geburtstag! Aus diesem Grunde fehlte Tatsch und so übernahm Co-Trainer Timo Stoffel das Coaching alleine. Beim 2:8 in der 12. Minute deutete sich der klare Auswärtssieg der Hunsrücker bereits an. Aus einer offensiv und aggressiv stehenden Deckung schaltete die HSG schnell von Abwehr auf Angriff um, erzielte einfache Tore und legte über 6:16 in der 20. Minute die klare Pausenführung zum 12:24 hin.

 

„Die Jungs haben ein sehr ordentliches Spiel gemacht, das umgesetzt, was wir von ihnen erwarten. Das Tempo nach vorne hat gestimmt und im Angriff wurde sauber gespielt und die richtigen Entscheidungen getroffen. Mit der Pausenführung war klar, das es jetzt schwer werden würde, die Spannung hochzuhalten. Unschön dann die wirklich harte Aktion von Bendorfs Kreisspieler Ömer Acar, der in der 52.Minute beim 23:36 die berechtigte rote Karte sah“, sagte Stoffel, dessen Mannschaft am Ende einen ungefährdeten 27:41 Erfolg feierte.

 

J. Schneider und Olivier - Klei (6), Stürmer (6), Mangold (8/3), Schell (5), Hassley (3), Conrath (2), Koch (6), Löwen (3), Reuter, Schneider (2), Nicolae

 

HSV Rhein-Nette - TuS Fortuna Saarburg (Samstag, 17.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Das kommt ein schweres Auswärtsspiel auf die Mannschaft von Saarburgs Trainer Uwe Moske zu. Bei den heimstarken Gastgebern haben die Fortunen allerdings nichts zu verlieren, können befreit aufspielen und dabei erneut unter Beweis stellen, dass sich das Team in der Liga nicht zu verstecken braucht. Bislang gelangen auch gegen die favorisierten Teams der Liga Achtungserfolge und am Samstag muss der Aufsteiger die nötigen Punkte zum Klassenerhalt nicht unbedingt einfahren.

 

Personal: Auf Gästeseite fehlen der gesperrte Almir Balas und aus privaten Gründen Noah Jürgens

 

Prognose: „Für uns stehen jetzt zwei einfache Spiele an. Zunächst in Andernach und dann gegen Bitburg. Gegen die Topteams der Liga können wir ohne jeden Druck aufspielen, Spaß am Handball haben und die Gegner solange wie möglich ärgern. Dabei gilt es, die Niederlage in Grenzen zu halten. Verlieren wir mit weniger als 10 Tore werte ich das als Sieg“, meint Saarburgs Coach Uwe Moske.

 

TV Bitburg - DJK/MJC Trier (Samstag, 18 Uhr, Realschule)

 

Ausgangslage: Lokalderby zwischen dem TV Bitburg und der MJC Trier mit einiger Brisanz. Nicht nur aufgrund der Tatsache, dass beim Gastgeber mittlerweile mit Marcel Straub, Martin Guldenkirch und Yannick Moecke gleich drei ehemalige Trierer im Aufgebot stehen, sondern auch die Tatsache, dass nach der Klatsche der bislang verlustpunktfreien Bitburger im Spitzenspiel bei der Hunsrück HSG die Frage nach dem Saisonziel neu besprochen werden soll, sorgt für entsprechende Spannung. Trainer Rudi Engel weiß, dass seine Mannschaft jetzt nach der klaren Niederlage im Hunsrück vor heimischer Kulisse für Wiedergutmachung sorgen muss, dabei vor allem in die Erfolgsspur zurückfinden. Es gilt zu beweisen, dass man wirklich den Titel verteidigen möchte. „Diese Trotzreaktion meiner Mannschaft erwarte ich“, gibt Engel unumwunden zu. „Das Team muss beweisen, dass eine solche Niederlage wie vergangene Woche im Hunsrück ein einmaliger Ausrutscher war, sonst geht unser Anspruch ein Topteam der Liga zu sein, verloren“, weiß Engel. „Im letzten Jahr mussten wir uns sowohl im Hin- als auch im Rückspiel gegen den Meisterschaftsfavoriten Bitburg deutlich geschlagen geben. Seitdem mussten die Bitburger personell ein paar Federn lassen, sind aber trotzdem noch als absoluter Titelanwärter zu zählen. Daran ändert auch die Niederlage der Bitburger am vergangenen Wochenende wenig. Für uns wird es nach der Klatsche gegen die Hunsrücker ein besonders schweres Auswärtsspiel da die Bitburger vor heimischem Publikum auf Wiedergutmachung aus sein werden und punkten müssen, um auch weiterhin oben in der Tabelle zu stehen. Die Mannschaft ist sehr ausgeglichen besetzt und hat mit Florian Enders einen Top-Torschützen der Rheinlandliga in ihren Reihen. Seine Urlaubspläne kenne ich nicht, hoffe aber, dass er noch eine Woche dranhängt“, scherzt Gästetrainer Alex Kuhfeld, der sicher ist, dass das Team von Trainer Rudi Engel alles daran setzten wird, um die beiden Punkte in Bitburg zu behalten. „Dementsprechend müssen wir versuchen eine solide Abwehr zu stellen und wenig technische Fehler zu produzieren. Sollte uns das gelingen, können wir den TVB auch in ihrer Halle lange ärgern“, glaubt Kuhfeld.

 

Personal: Auf Bitburger Seite fehlen Chris Stelmach und Martin Guldenkirch.  Auf Trierer Seiten werden Felix Sattler, Leo Helbrecht und Kevin Schwiderski fehlen.

Prognose: „Uns muss es gelingen, wieder zur alten Abwehrstärke zurückzufinden. Das war bis zum letzten Spiel auch unser Prunkstück! Ich hoffe, dass die Abwehr hier wieder zur gewohnten Stärke findet und im Angriff haben wir mit Flo ein anderes Niveau! Doch er hat drei Wochen nicht trainiert und es bleibt abzuwarten, was er am Samstag abrufen kann“, sagt TVB Coach Rudi Engel. „Auch wenn von uns gegen Bitburg keiner etwas erwartet und meine Mannschaft befreit aufspielen kann, so wollen wir das Spiel natürlich nicht kampflos abgeben. Für uns geht es darum solange wie möglich mitzuhalten und uns mit einem guten Ergebnis das nötige Selbstvertrauen für unsere nächsten Spiele zu holen. Der TV Bitburg ist für mich die stärkste Mannschaft in der Rheinlandliga und wird von daher wohl auch am Ende ganz oben stehen. Ich möchte, dass meine Mannschaft im Angriff an die Leistung der letzten Spiele anknüpft, dann haben wir zu mindestens die Chance gegenhalten zu können. Mit unserem Abwehrverhalten war ich gegen Rhein-Nette zufrieden, aber gegen Bitburg müssen wir auch hier unsere individuellen Fehler reduzieren, ansonsten kommen wir unter die Räder. Ich gehe davon aus, dass meine Mannschaft mit Respekt in diese Begegnung geht, aber auch alles daransetzen wird, die Bitburger solange wie möglich zu ärgern und ein gutes Ergebnis für uns zu erzielen“, hofft Kuhfeld.

 

TuS Daun - HSG Bad Ems/Bannberscheid (Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Tabellenführer TuS Daun bittet den Tabellenfünften aus Bad Ems/Bannberscheid zum Leistungsvergleich! Die Mannschaft von Trainer Markus Willems steht nach sieben Spieltagen an der Tabellenspitze, die Gäste liegen mit einem Spiel weniger, aber einem Verlustpunkt mehr auf Platz 5, zählen aber weiterhin zum engeren Favoritenkreis. In Daun genießen Mannschaft und Trainer den momentanen Tabellenstand, wissen aber, alles richtig einzuordnen. Daun hat eine absolute Topmannschaft der Liga zu Gast, die ihre Leistungsfähigkeit zuletzt eindrücklich in Saarburg unter Beweis stellte. „Lediglich vor heimischer Kulisse musste sich die HSG dem TV Bitburg geschlagen geben, kam in Andernach zu einem Remis. Mit der HSG Bad Ems/Bannberscheid kommt ein sehr starker und ausgeglichen besetzter Gegner in die Wehrbüschhalle, gegen den wir uns in den letzten Jahren immer schwergetan haben und deren einzige Niederlage in dieser Saison aus dem Spiel gegen Meisterschaftsfavorit Bitburg stammt. Am vergangenen Wochenende konnte die HSG das schwere Auswärtsspiel in Saarburg souverän gewinnen und überzeugte dabei mit Ihrer guten Abwehr und starken Keepern. Dementsprechend gehen wir, trotz des aktuellen Tabellenstandes, nicht unbedingt als Favorit in diese Partie, wollen aber natürlich trotzdem zuhause punkten“, gibt Co-Trainer Pat Brümmer zu.

 

Personal: Lukas Mayer fehlt aus privaten Gründen, dafür steht Johannes Praeder nach seinem Auslandsaufenthalt wieder zur Verfügung.

 

Prognose: „Die HSG wird für uns ein richtiger Härtetest und ist der Auftakt zu einem schweren Programm in den nächsten Wochen. Aufgrund Ihrer mannschaftlichen Geschlossenheit wird es nicht reichen sich in der Abwehr auf nur 1-2 Spieler zu konzentrieren. Vielmehr gilt es als Mannschaft geschlossen im Deckungsverband zu agieren. Sollte uns das gelingen und sollten wir es schaffen Lösungen gegen die agile Abwehr der Gäste zu finden, sind wir sicher nicht chancenlos. Wir wissen, dass wir mit einem Sieg die Tabellenführung eine weitere Woche verteidigen könnten und hoffen dabei auch auf lautstarke Unterstützung durch unser Publikum“, so Brümmer.

 

HSG Eifel - TV Moselweiß (Samstag, 19:30 Uhr, Wandalbert Hauptschule)

 

Ausgangslage: Lediglich die Niederlage gegen den HSV Rhein-Nette hatte der TV Moselweiß in dieser Saison zu verkraften und belegt mit 8:2 Punkten bei allerdings erst fünf Spielen den fünften Tabellenplatz und zählt neben dem TuS Daun sicherlich zu den Überraschungsmannschaften der Liga. Die HSG Eifel hat als Tabellenletzter klar die Außenseiterrrolle inne. Alles andere als ein klarer Gästesieg wäre nach dem bisherigen Saisonverlauf eine Überraschung.

 

Personal: Auf HSG Seite wird Simon Jahnke fehlen.

 

Prognose: „Da kommt ein starker Aufsteiger auf uns zu, der sicherlich gute Ergebnisse erzielt hat. Hoffnung macht mir allerdings die Tatsache, dass Moselweiß nur knapp auswärts in Urmitz gewinnen konnte. Eine Mannschaft, die für mich nur schwer einzuschätzen ist. Doch mit Luca Schendera, Andreas Kölsch und Arthur Glaubetz hat der Gast eine starke Achse und mit Stephan Adams einen erfahrenen und guten Keeper, der mich früher auch zur Verzweiflung brachte. Letztlich kommt aber „nur“ ein Aufsteiger, auf den die Jungs heiß sind. Die Trainingsbeteiligung war zuletzt sehr gut und auch die Stimmung in der Mannschaft ist gut, jetzt müssen die zwei Punkte her“, fordert Wingels.

 

TS Bendorf - HSG Hunsrück (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Die HSG scheint jetzt endlich auf dem richtigen Weg! Mit einer guten Leistung fertigte man am vergangenen Wochenende den Mitkonkurrenten aus Bitburg ab und schickte das Team von Trainer Rudi Engel schwer geschlagen auf den Nachhauseweg. Jetzt steht die Mannschaft des Trainergespanns Jochen Tatsch und Timo Stoffel in Bendorf vor einer scheinbar leichten Aufgabe, doch auf die leichte Schulter darf die HSG den Gastgeber, der als Tabellenvorletzter mit dem Rücken zur Wand steht, nicht nehmen. „Vom Papier her eine klare Sache für uns! Aber wir gehen das Ganze mit Vorsicht an. Wir spielen auswärts und ohne Harz“, warnt HSG Coach Jochen Tatsch.

 

Personal: Leon Kaltenmorgen fällt aufgrund einer Prüfung bis Mitte Dezember aus, dafür werden Pascal Olivier und Jens Schneider im Kasten stehen.

 

Prognose: „Im linken Rückraum stellt Bendorf mit Philipp Majewski einen körperlich starken und in der Deckung harten Gegenspieler, dazu hat die Mannschaft mit Kreisläufer Ömer Acar einen starken Abwehrspieler und mit Lukas Litzmann eine gefährlichen Linksaussen. Ich hoffe, dass meine Mannschaft mit dem Bitburger Sieg genügend Selbstvertrauen getankt hat. Wenn wir so decken wie gegen Bitburg, mache ich mir keine Sorgen. Decken wir aber wie gegen Rhein-Nette kann es gefährlich werden“, ahnt Tatsch.

 

Spieltag

02./03. Novemer 2019

 

HSG Hunsrück - TV Bitburg 35:23 (18:7)

 

Ein Ausrufezeichen setzt die HSG Hunsrück vor 280 Zuschauern gegen einen allerdings ersatzgeschwächt angetretenen Gast aus der Eifel, der mit Flo Enders und Chris Stelmach zwei wichtige Stammspieler im Rückraum ersetzen! Die Mannschaft des Trainergespanns Jochen Tatsch und Timo Stoffel legte den Grundstein für den Erfolg schon im ersten Spielabschnitt.

 

Die Gastgeber kamen gut ins Spiel, legten 3:0 vor und erst in der 8. Minute erzielten die Gäste ihren ersten Treffer. Bis 6:4 in der 10. Minute hielten die Eifelaner mit, doch dann gab es kein Halten mehr. Über 13:6 in der 19. Minute gelang den Hunsrückern bis zur Pause beim 18:7 die Vorentscheidung.

 

„Eine sehr starke erste Halbzeit meiner Mannschaft, die in Abwehr und Angriff überzeugte. Uns war bewusst, dass Bitburg ohne Enders und Stelmach nicht defensiv decken würde und so haben wir uns seit dem Spiel gegen Rhein-Nette auf offensive Abwehrformationen vorbereitet. So spielten beide Teams offensiv, wir waren allerdings gut eingestellt und es funktionierte so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Lange habe ich überlegt, ob wir von unseren bisher gewohnten 6:0 Abwehr weggehen sollten, doch es hat sich gelohnt. Zudem hatten wir einen starken Torwart im Kasten“, freute sich HSG Coach Jochen Tatsch.

 

„Wir versuchten mit einer offensiven 3:2:1 Abwehr den starken Hunsrücker Rückraum in den Griff zu bekommen. Doch das klappte überhaupt nicht, wir verloren jedes „eins gegen eins“ Duell. Was zuletzt gut klappte, funktionierte heute überhaupt nicht. Zu langsam waren wir einfach auf den Beinen, bekamen überhaupt keinen Zugriff und es war kein gegenseitiges Aushelfen erkennbar. Vor allem Heinrich Löwen bekamen wir überhaupt nicht in den Griff. Der Deckungsverband war gegenüber der Vorwoche einfach nicht wiederzuerkennen. Zudem scheiterten wir immer wieder am sehr starken HSG Torwart Pascal Olivier, gegen den wir zu schnell und überhastet abschlossen. Ob uns Flo Enders und Chris Stelmach heute weitergeholfen hätten, bleibt spekulativ. Doch Stelmach fiel mit Rückenproblemen aus, Flo Enders urlaubsbedingt. Es war im ersten Spielabschnitt die schlechteste Leistung des TV Bitburg seit langer Zeit, schon früh ließen die Spieler die Köpfe hängen. Sieben erzielte Tore sprechen eine deutliche Sprache und zeigen, woran es heute lag. Wir vergaben im ersten Spielabschnitt vier Gegenstöße, einen Siebenmeter und drei hundertprozentige Chancen vom Kreis“, gab TVB Coach Rudi Engel zu.

 

Wie im ersten Spielabschnitt starteten die Gastgeber mit drei Treffern in Folge, legten zum 21:7 in der 34. Minute, doch dann folgte die stärkste Phase der Gäste, die auf 21:11 in der 38. Minute verkürzten.

 

„Bei uns nutzte Heinrich Löwen die Räume in der Bitburger Deckung gut. Bitburg konnte gegen unsere Abwehr keinen Druck aufbauen und man hat heute deutlich gesehen, wie sehr das Spiel der Gäste von Flo Enders abhängig ist. Wenn der fehlt, wird es schwer für die Eifelaner“, glaubt der HSG Trainer.

 

„Im zweiten Spielabschnitt kamen wir mit der defensiven 6:0 Abwehr der Hunsrücker besser zurecht, doch mehr als Schadensbegrenzung war nicht angesagt! Zwar kämpften wir uns nochmals heran, waren jetzt effektiver im Abschluss und spielten aggressiver in der Abwehr. Als David Nelles in der 52. Minute beim Stande von 27:19 eine aus meiner Sicht völlig unberechtigte rote Karte erhielt, war es nach der Auszeit die Vorgabe, lange Angriffe zu spielen und viel über „eins gegen eins“ zu gehen. Doch statt dies zu beherzigen, leisteten wir uns zu schnelle Abschlüsse und Fehlpässe, die die HSG bis zum Schlusspfiff noch mit acht Treffern bestrafte. Wir werden uns diese Woche zusammensetzen und uns Gedanken machen, mit wem wir wohin wollen“, erklärt der Coach der Eifelaner.

 

HSG: J. Schneider und Olivier - L. Schneider, Löwen (5), Klei (6), Stürmer (3), Mangold (7/4), Schell (1), Hassley (3), Conrath (2), Koch (2), Reuter (1) J. Schneider (5), Nicolae

 

TVB: Reich und Otte - Engel (3), Guldenkirch (2), Walerius, Straub (1), Steinbach (1/1), Moecke (8/2), Kaufmann, Lauer (3), Wolff (1), Rehm (1), Nelles (3).

 

TuS Fortuna Saarburg - HSG Bad Ems/Bannberscheid 20:27 (10:12)

 

Die Gäste werden ihrer Favoritenrolle gerecht und entführen beim 20:27 beide Punkte vom Aufsteiger Saarburg. Dabei konnten die Routiniers der Saarburger Edin Mesevic und Almir Balas nicht an ihre bislang starken Leistungen anknüpfen, blieben mit zusammen drei Treffern weit hinter den Erwartungen zurück.

 

„Das dies so war, lag einer taktisch klug eingestellten Gästemannschaft, die für mich zu den Meisterschaftsfavoriten zählt. Die Mannschaft war uns in allen Belangen überlegen und es war nur eine Frage der Zeit, wann wir einbrechen würden. Da spielen 10 gleichstarke Spieler und zwei gute Torhüter! Vor allem gegen Mesevic und Balas hatte die HSG die richtigen Lösungen, doch wir konnten lange mithalten“, sagte TuS Coach Uwe Moske.

 

Die Führung wechselte bis 8:8 in der 21. Minute hin und her, doch dann legten die Gäste mit vier Treffern in Folge zum 8:12 den Grundstein für die Halbzeitführung zum 10:12. Gleich nach dem Wechsel glichen die Gastgeber zum 12:12 in der 33. Minute aus, ehe den Gästen die Vorentscheidung mit sechs Treffern in Folge zum 12:18 in der 42. Minute die Vorentscheidung gelang.

 

„Was mich ärgert, war die unterschiedliche Regelauslegung. So wird Tim zu diesem Zeitpunkt aus der Luft gepflückt und es setzt keine rote Karte, im Gegenzug sieht aber Philipp Rüger eine völlig ungerechtfertigte rote Karte! Schwerer dagegen wiegt für uns die blaue Karte gegen Almir Balas, der über die gesamte Spielzeit hart angegangen wurde, verletzt behandelt werden musste und sich dann im Gegenzug zu einem Revanchefoul hinreißen ließ. Hier hätte ich Almir nach seiner Verletzung auswechseln müssen, dann wäre das nicht passiert“, meinte Moske.  Die Gäste verwalteten jetzt ihre Führung, näher als fünf Treffer kamen die Fortunen in dieser Begegnung nicht mehr heran.

 

Dupré und Marszalek - Dauster, Mesevic (2), Moske (1), Balas (1/1), Musick, J. Hoffmann (6), S. Hoffmann, Schmitt (1), P. Rüger (4), Jürgens (5).

 

TuS Fortuna Saarburg - HSG Bad Ems/Bannberscheid

(Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Beurig)

 

Ausgangslage: Die Gäste kommen mit der Empfehlung, erst eine Begegnung in dieser Saison und das gegen den Meisterschaftsfavoriten aus Bitburg verloren zu haben. Ansonsten überzeugten die Gäste mit einem Remis gegen den HSV Rhein Nette und drei gewonnenen Spielen gegen vermeintlich schwächere Gegner. In Saarburg wird sich die HSG aber warm anziehen müssen. Die Fortunen schweben nach drei Siegen in Folge auf „Wolke 7“, sehen sich mittlerweile als konkurrenzfähig in der Liga an und werden alles daransetzen, mit einem guten Spiel wichtige Punkte gegen den Abstieg einzufahren.

 

Personal: Yannik Morin fehlt aus privaten Gründen.

 

Prognose: „Wir haben bislang unsere Hausaufgaben gemacht, haben die „Muss-Spiele“ gewonnen, jetzt kommen die „Kann-Spiele“. Gegen die HSG können wir befreit aufspielen, können uns eine Zugabe holen, wollen unseren Zuschauern und dem Gegner einen großen Kampf liefern. Die nötigen Punkte zum Klassenerhalt müssen wir aber gegen andere Mannschaften einfahren. Den Gast zähle ich zu den Topteams der Liga. Wir versuchen unsere Heimstärke mit unseren Fans im Rücken unter Beweis zu stellen. Derzeit haben wir das Glück, dass unsere Leistungsträger Verletzungsfrei sind. Die derzeitige Situation und den Tabellenstand genießen wir“, sagt Fortunen Trainer Uwe Moske.

 

HSG Hunsrück - TV Bitburg (Samstag, 19.30 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Das Spitzenspiel des Wochenendes steigt in Sohren. Für die Gastgeber dürfte es bereits zu diesem noch frühen Zeitpunkt der Saison ein entscheidendes Spiel um den Titel sein. Verliert die Mannschaft von Trainer Jochen Tatsch dieses Spiel, sollten sämtliche Träume vom Titelgewinn geplatzt sein.  Die Gäste könnten sich mit einem Sieg weiter absetzen und der Restspielzeit gelassen entgegensehen. „Vom Tabellenstand ist klar, dass wir uns gegen Bitburg keine Niederlage leisten können, sonst ist der Zug Richtung Meisterschaft für uns abgefahren. Wollen wir ein Wörtchen mitreden, müssen wir dieses Spiel unbedingt gewinnen“, sagt HSG Coach Jochen Tatsch, der auf eine entsprechende Kulisse auf den Rängen baut.

 

Personal: Die HSG kann wohl in Bestbesetzung auflaufen, auch Colin Reuter ist einsatzfähig. Noch hofft Gästetrainer auf den Einsatz von Flo Enders, der am Wochenende von seiner Hochzeitsreise zurückkehren wird. Allerdings ist noch unklar, ob es für das Spiel in Sohren reicht.

 

Prognose: „In Andernach haben wir trotz der Niederlage über weite Strecken ein gutes Spiel gemacht, hatten in den entscheidenden Phasen Pech, dazu kam auch das Unvermögen. Uns fehlt einfach der Leitwolf, den Bitburg beispielsweise in Flo Enders hat. Er bringt die Ruhe und Erfahrung ins Spiel, trifft die richtigen Entscheidungen. So ein Spieler fehlt uns und deshalb müssen wir das über die Mannschaft kompensieren“ verlangt Tatsch.

 

„Ich bin froh, dass wir überhaupt noch einmal spielen. Erneut hatten wir drei Wochen Pause und es ist einfach schwer, in dieser Zeit im Training die Spannung vor einem so wichtigen Spiel hoch zu halten. Uns fehlt einfach die Spielpraxis. Allerdings hatten wir ausreichend Zeit, um uns im individuellen Bereich weiterzuentwickeln. Selbstverständlich ist der Druck bei den Gastgebern wesentlich größer als bei uns. Nach zwei Niederlagen steht die Mannschaft sicher gehörig unter Druck! Wir gehen wesentlich entspannter als die Hunsrücker in dieses Spiel! Doch die Frage bleibt offen, wie schnell meine Mannschaft in den Wettkampfmodus findet und ich hoffe, dass uns dies so gut gelingt wie in Bannberscheid! Doch das kann ich erst nach einigen Spielminuten erkennen. Wichtig ist für uns, dass wir uns im Zusammenspiel weiterentwickeln, haben aber das Problem, dass wir aufgrund der beruflich starken Einbindung der Spieler nur selten komplett trainieren können. So ist es schwierig, alle auf einen gleichen Stand zu bekommen. Mit der speziellen Vorbereitung auf das Spiel im Hunsrück sind wir am Dienstag gestartet und ich hoffe auf eine gute Trainingsbeteiligung in der Woche“, sagt Gästetrainer Rudi Engel.

 

 

07. Spieltag

26./27. Oktober 2019

 

TuS Fortuna Saarburg - SV Urmitz 35:25 (19:10)

 

Saarburg nutzt die Gunst der Stunde, sichert sich mit dem dritten Sieg in Folge zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt und zeigt erneut, dass die Mannschaft durchaus in der Lage ist, die Klasse zu halten. Am Ende feierte das Team von Trainer Uwe Moske den klaren und ungefährdeten 35:25 Erfolg, der bereits früh feststand.

 

10 Minuten hielten die Gäste aus Urmitz mit, dann setzte sich der Gastgeber nach der Auszeit der Gäste vom 5:5 über 11:7 in der 19. Minute bis zur Pause auf 19:10 spielentscheidend ab. Erstmals mit 10 Toren führte das Moske Team beim 22:12 in der 33. Minute und nur noch die Höhe des Heimsieges blieb fraglich. In der Restspielzeit lieferten sich beide Mannschaften ein offenes Spiel, der Saarburger Sieg war aber niemals in Gefahr.

 

„Wir trafen auf einen hochmotivierten Gast, der um die Wichtigkeit der Begegnung im Hinblick auf den Klassenerhalt wusste. Doch nach 10 Minuten hatten wir das Spiel und den Gegner im Griff, waren aber immer noch davon überzeugt, dass die Begegnung eng werden würde. Erst nach einer Umstellung der Abwehr und der Tatsache, dass die Manndeckung von Yannik Morin gegen den kleinen und schnellen Mittelmann der Gäste konnten wir uns absetzen und hatten das Spiel zur Pause entschieden. Nach dem Wechsel bekamen alle Spieler ihre Spielanteile. Edin Mesevic zeigte heute das stärkste Saisonspiel und deutete seine Möglichkeiten an. Philipp Rüger zeigte seinen unbändigen Siegeswillen und überzeugte zudem mit einer starken Abwehrleistung. Wir werden nach diesem Sieg sicher nicht abheben. Doch wir sehen von Spiel zu Spiel, dass wir in der Liga mithalten können und es wird für jede Mannschaft in der Liga schwer, in Saarburg zu gewinnen. Mich freut, dass wir eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern gefunden haben, dazu zwei starke Torhüter in unseren Reihen haben“, resümierte Saarburgs Coach Uwe Moske.

 

Dupré und Marszalek- Mesevic (10/1), Moske (1), Balas (5), Musick, J. Hoffmann (4), S. Hoffmann, Schmitt, Rüger (8/1), Morin (3), Jürgens (4).

 

TuS Daun - HSG Römerwall 34:30 (17:15)

 

„Wir schwimmen weiter auf der Welle, wissen aber die momentane Tabellenführung einzuordnen“, erklärte Dauns Trainer Markus Willems, dessen Mannschaft sich erwartungsgemäß gegen die HSG Römerwall durchsetzte, doch es war schwerer als erwartet. Dies lag zum einen an den Gästen, die über die gesamte Spielzeit mit hohem Tempo die Dauner Mannschaft forderten.

 

Zum anderen war das Dauner Spiel gerade in der Anfangsphase zu hektisch. Die Vorzeichen für die Gastgeber standen nach dem krankheitsbedingten Ausfall von Johannes Präder nicht günstig, zudem handelte sich Abwehrchef Lukas Illigen bereits nach 14 Minuten die zweite Zeitstrafe eingehandelt hatte.

 

„Zudem wirkte die Mannschaft noch im Abschlusstraining unkonzentriert und ich dachte, dass nach der verpatzten Generalprobe das Spiel besser laufen sollte. Doch viele technische Fehler in unserem Spiel führten dazu, dass wir uns nicht absetzen konnten“, klagte Willems, der gerade im Deckungsverband zum Improvisieren gezwungen war. So verlief die Begegnung im ersten Spielabschnitt ausgeglichen, Daun konnte sich nur einmal mit drei Toren beim 14:11 in der 24. Minute absetzen, zur Pause führten die Eifelaner mit 17:15.

 

Doch bereits vor dem Wechsel verletzten sich Lukas Meyer und Matthis Otto und so schwanden die Alternativen im Dauner Spiel zusehends. Konzentriert dann der TuS-Start in die zweite Hälfte, in der Jannis Willems die freien Räume auf der Mitte nutzte und mit drei Treffern in Folge für den beruhigenden 20:15 Vorsprung in der 33. Minute sorgte. „Jannis profitierte in dieser Begegnung durch die offensive Deckung der Gäste gegen Bassi Präder und Kai Lißmann. Er nutzte dies konsequent“, freute sich der TuS Coach. Als dann auch noch Bassi Präder mit einer Augenverletzung für 20 Minuten ausfiel, wurde die personelle Situation der Gastgeber noch prekärer.

 

„Es war dann eine Glanzleistung, was die anderen Spieler ablieferten. Wir sind ruhig geblieben, mussten uns immer wieder auf neue Situationen einstellen und das hat die Mannschaft richtig gut gelöst. Letztlich war der Wille entscheidend. Römerwall hielt körperlich dagegen, doch Jannis ging weiter auf die Nahtstellen. Am Ende ein souveräner Sieg meiner Mannschaft, doch es war neben Bitburg das wohl schwerste Spiel für uns. Vor allem Tim Binnes und Simon Bönder hielten auf Gästeseite mit und ich stellte im zweiten Spielabschnitt die Abwehr offensiver ein, um den Angreifern das Tempo zu nehmen. Ich wollte sich dadurch zwingen, die Bälle im Stand und nicht mehr aus der Bewegung annehmen zu müssen. Im Deckungsverband spielte Lukas Illigen nach seinen frühen Zeitstrafen taktisch klug. Auf beiden Seiten überzeugten die Torhüter, bei uns Holger Neis, der wie sein Gegenüber etliche freie Bälle abwehrte. Wir werden weiter an unserem Abwehrverhalten arbeiten müssen“, resümierte ein zufriedener Dauner Coach.

 

Neis, Lindner und Rode - Tran, Otto, Willems (16/5), Brümmer (4), S. Präder (7), Lißmann (5), Mayer (1), Illigen, Rahn (1)

 

HSG Bad Ems/TuS Bannberscheid - HSG Eifel 31:24 (15:12)

 

Überraschende Führung der Gäste zu Spielbeginn! Die Mannschaft von Trainer Rene Wingels legte den Gastgeber gleich zwei Eier ins Nest und hielten das Spiel bis zur Pause völlig offen. Wer geglaubt hatte, dass die mit einer vollen Bank angetretenen Gastgeber sich früh absetzen konnten, sah sich getäuscht. Die HSG war gegenüber dem letzten Spiel nicht wieder zu erkennen, hielt lange mit und musste den Favoriten erst nach dem 23:19 in der 46. Minute deutlicher ziehen lassen. Über 28:20 in der 54. Minute war die Begegnung endgültig entschieden.

 

„Am Samstagvormittag erhielt ich die gute Nachricht das Benedikt Neisius und Marcel Neuerburg am Abend einsatzfähig sind, hinzu kam Benedikt Schaperdoth der zum wiederholten Male von Heilbronn anreiste und sich in den Dienst der Mannschaft stellte. Somit standen mir 9 Feldspieler zur Verfügung. Das Spiel begann sehr ausgeglichen. Wir waren gut auf die harte und aggressive 6:0 Deckung der vereinigten aus Bad Ems/ Bannberscheid eingestellt und erzielten endlich mal einfache Tore von allen Rückraumposition. Aufgrund unserer hohen Spieldisziplin gelang es uns ein Spiel auf Augenhöhe zu gestalten. Selbst die Jungs aus der zweiten Reihe fanden sich nahtlos ein und es gab keinen wirklichen Bruch in unserem Spiel, was mich freute. Leider verfügte der Gastgeber über eine breite besetzte Bank und setzte sich schlussendlich aufgrund der besseren Individualität durch. Das Ergebnis fällt in meinen Augen um 2-3 Tore zu hoch aus und stimmt mich, nach der "Arbeitsverweigerung" letzte Woche gegen Daun, wieder positiv. Nun richten wir alle Augen auf das Duell Zuhause gegen den starken Aufsteiger aus Moselweiß.

 

Hoffmann - Neuerburg, Leppin (2), Neisius (4), Podriezov (6), Wielvers, Esch, Schaperdoth (5), Morgens (4/3), Plano (3)

 

DJK/MJC Trier - HSV Rhein-Nette 30:23 (15:11)

 

Auf eine Reaktion seiner Mannschaft nach dem bislang schwachen Saisonauftakt hatte MJC Coach Alex Kuhfeld gesetzt und die stellte sich mit zunehmender Spieldauer ein. Bis 9:9 in der 22. Minute verlief die Anfangsphase ausgeglichen, dann zogen die Gastgeber über 14:10 der Pausenführung zum überraschenden 15:11 entgegen!

 

Den Vorsprung verteidigten die Trierer auch nach dem Wechsel, führten 21:14 in der 41. Minute, zwangen so Gästetrainer Hermi Häring zur Auszeit! Doch unbeeindruckt legen die Gastgeber nach und ziehen über 27:20 in der 57. Minute einem letztlich ungefährdeten Heimsieg entgegen.

 

„Vor allem in der Abwehr war die Reaktion unverkennbar, im Tor zeigte Andre Legenhausen eine sehr starke Leistung. Obwohl wir mit den erkrankten Moritz Merten und Yauchen Nestsiarenka zwei wichtige Stammspieler krankheitsbedingt fehlten, hatten wir phasenweise gute Struktur in unserem Spiel, einiges blieb aber Stückwerk. Ob es ein gutes Spiel der Mannschaft war, können die Zuschauer beurteilen. Am Ende zählen zwei wichtige Punkte, zu denen vor allem Marco und Philipp Müller sowie Jona Heinz, der in der Abwehr unverzichtbar ist, maßgeblich beigetragen. Aus welchen Gründen auch immer waren die Gäste heute erneut auswärts wesentlich schwächer“, sagte MJC Spielertrainer Alex Kuhfeld.

 

Lofi und Legenhausen - Heinz, P. Müller (7), Schwiederski (3), Zelzer (1), Sattler (5/4), Collet (1), Helbrecht (2), M. Müller (9), Schreiner, Löw, Reifferscheidt, Kuhfeld (2)

 

TuS Fortuna Saarburg - SV Urmitz (Samstag, 19.30 Uhr, Schulzentrum Beurig)

 

Ausgangslage: Nach zwei Siegen in Folge ist der Aufsteiger aus Saarburg in der Rheinlandliga angekommen! Das Team von Trainer Uwe Moske muss nun am kommenden Samstag gegen Urmitz, das bislang noch auf seinen ersten Saisonsieg wartet, nachlegen und kanns ich damit weitere wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sichern. Vor zwei Wochen musste Urmitz, dass in dieser Spielzeit einen personellen Aderlass zu verkraften hatte, im Hunsrück eine Klatsche mit 35:19 hinnehmen. Saarburg spielte gegen den Meisterschaftsanwärter aus dem Hunsrück in heimischer Halle auf Augenhöhe, musste sich nur denkbar knapp mit 25:26 geschlagen geben. Wohl oder übel werden die Saarburger Fortunen am Samstag erstmals in dieser Saison in der Favoritenrolle sein.

 

Personal: Saarburg läuft in Bestbesetzung auf.

 

Prognose: „Wir nehmen die Favoritenrolle an, wollen vor heimischem Publikum eine ähnlich gute Leistung wie gegen die Hunsrück HSG und Römerwall abrufen. Mit den Fans im Rücken wollen wir beide Punkte einfahren. Wenn wir die Klasse halten wollen, wäre dies jetzt genau der richtige Zeitpunkt, um nachzulegen. Wir freuen uns auf diese Begegnung, werden uns in der Woche noch in Luxemburg mit einem Freundschaftsspiel vorbereiten, um dann hochkonzentriert und mit guter Stimmung das Spiel gegen den Gast anzugehen, der gegen uns sicher schon unter Zugzwang steht. Wir haben gesehen, dass wir in der Liga gegen jede Mannschaft mithalten können und wollen jetzt mit einem Sieg ein ausgeglichenes Punkteverhältnis“, sagt TuS Coach Uwe Moske.

 

HSG Bad Ems/Bannberscheid - HSG Eifel (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Quo vadis HSG Eifel? Nach den guten Spielen zum Saisonbeginn und dem Punktgewinn in heimischer Halle gegen Urmitz rast der HSG Express wieder Richtung Tabellenende. Dort „ziert“ das Team von Trainer Réne Wingels das Tabellenende und hat die rote Laterne inne. In Bad Ems wird die Mannschaft darauf aus sein müssen, nicht unter die Räder zu kommen und sich mit einer guten Mannschaftsleistung Selbstvertrauen für die kommende Spiele zu holen.

 

Personal: „Für uns ist es ein Spiel, das nicht in die Kategorie "gewinnen müssen“ für den Klassenerhalt fällt, aber mit vollbesetzen Kader könnte man sich auch dort recht teuer verkaufen. Dieses scheint aber in weiter Ferne, da mit Simon Jahnke (verletzt), Didier Niederprüm, Lennart Haas, Dominik Kröhnert (private Gründe) und voraussichtlich Benedikt Neisius und Marcel Neuerburg (berufliche Gründe) gleich sechs Ausfälle aus dem Kader der 1. Mannschaft drohen! Diese werden wir mit Jungs aus der zweiten Reihe versuchen zu kompensieren. Alles in allem also eine weitaus schwierigere Begegnung als es uns allen recht ist“, gesteht HSG Coach René Wingels.

 

Prognose: „Nach der verdienten Niederlage gegen den TuS Daun folgt die stark einzuschätzende HSG aus Bad Ems/ Bannberscheid. Bei ihr ist kein wirklicher Topspieler auszumachen, wie es letzte Saison Florian Heß war. Hier gilt die Mannschaft ist der "Star"“, weiß der HSG Coach.

 

TuS Daun - HSG Römerwall (Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Daun schwimmt weiter auf der Erfolgswelle und will das Gefühl mit in die nächsten Spiele nehmen. So steht das Team von Trainer Markus Willems am Samstagabend nach dem 10:2 Start gegen die HSG Römerwall vor einer erneut lösbaren Aufgabe, muss aber mit der gleichen Einstellung an die Sache rangehen wie zuletzt im Lokalderby bei der HSG Eifel! So dürfte Willems derzeit mehr als Psychologe, denn als Coach gefragt sein. Wichtig wird die mentale Verfassung der Eifelaner sein, um sich mit einem „Sieg des Willens“ Selbstvertrauen für die dann anstehende, sicherlich schwerere Heimspielaufgabe gegen Bad Ems/Bannberscheid zu verschaffen.

 

Personal: Daun läuft in Bestbesetzung auf.

 

Prognose: „Zuhause nehmen wir die Favoritenrolle an! Mit Simon Bönder im linken Rückraum, Tim Binnes und Philipp Stuntz stellen die Gäste einen torgefährlichen Rückraum, gegen die unsere Abwehr, vor allem der Mittelblock stehen muss. Auf keinen Fall wollen wir diese Spiele in die Nahwurfzone kommen lassen. In der letzten Saison spielten wir in Römerwall Remis und gewannen das Heimspiel mit vier Toren! Wir haben jetzt genügend Selbstvertrauen, wollen an die letzten Leistungen anknüpfen und unser Niveau auf die Platte bringen. Wenn das gelingt und wir den Gegner, ähnlich wie die HSG Eifel, nicht unterschätzen, sollten wir beide Punkte in Daun behalten.

 

DJK/MJC Trier - HSV Rhein-Nette (Sonntag, 17 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Schwere Heimspielaufgabe für die DJK/MJC Trier, die auf das Häring-Team aus Andernach treffen. Der Gast kommt mit dem Bewusstsein, den Meisterschaftsanwärter HSG Hunsrück am letzten Wochenende mit einem absoluten Siegeswillen bezwungen zu haben. Diesen Willen müssen auch die Trierer an den Tag legen, wollen sie überhaupt eine Außenseiterchance haben. Nach dem „Patzer“ gegen Aufsteiger Saarburg gilt es für das Team von Alex Kuhfeld jetzt darum, sich mit einem Überraschungscoup vor heimischem Publikum zurückzumelden. Trainer Alex Kuhfeld ist sich bei den Trierern der aktuell nicht glücklichen Tabellensituation bewusst. „Im Spiel gegen Saarburg haben wir unnötig und leichtfertig zwei Punkte verloren. Wir waren zu keinem Zeitpunkt bereit, uns voll reinzuhängen, das muss sich ändern, wenn wir am Wochenende nicht unter die Räder kommen wollen! Mit dem HSV Rhein-Nette kommt jetzt eine Mannschaft, die zum Favoritenkreis in der Liga zählt und zu Hause kaum zu schlagen sind. Auswärts sieht die Sache ein wenig anders aus, dort haben sie in der letzten Saison sich auch mal einen Ausrutscher geleistet. Die Gäste gehen als absoluter Favorit und mit ordentlich Rückenwind in das anstehende Meisterschaftsspiel. Nachdem wir am letzten Wochenende eine für mich unnötige, aber dennoch verdiente Niederlage hinnehmen mussten, erwarten wir mit Rhein-Nette am Wochenende eine richtig gute Truppe mit einem starken Torhüter. Nach der Niederlage am vergangenen Wochenende hat sich an der Ausgangslage für uns nichts geändert. Die Mannschaften im unteren Tabellendrittel liegen immer noch eng bei einander, jeder kann noch Boden gut machen. Wenn wir da zeitnah raus wollen, gehört eine erhebliche Steigerung, besonders in der Abwehr, dazu. Außerdem müssen wir kaltschnäuziger im Abschluss werden“. 

 

Personal: Aus heutiger Sicht stehen alle Spieler bis auf Kostas Plausinatis zur Verfügung:

 

Prognose: „Ich erwarte diese Woche im Training und im Spiel eine Reaktion von meiner Mannschaft. Rhein Nette ist für mich eine gute und eingespielte Mannschaft ohne einen überragenden Spieler, die sehr viel über Tempo im Spiel kommt und von ihrem starken Torhüter profitiert. Die Trauben hängen hoch, bei uns muss alles passen, um die Andernacher zu ärgern. Dazu zähle ich auch die Torhüter, die in diesem Spiel das Zünglein an der Waage sein können! Ich gehe davon aus, dass meine Jungs anders zur Sache gehen als gegen die Saarburger, hoffe auf ein gutes und enges Spiel und dass wir uns den Zuschauern vernünftig, mit Willen und mannschaftlicher Geschlossenheit präsentieren“, sagt der MJC Coach.

 

6. Spieltag

19./20. Oktober 2019

 

HSV Rhein-Nette - HSG Hunsrück 31:30 (14:18)

 

Nächster Rückschlag für die Hunsrück HSG, die bei den heimstarken Andernachern eine weitere Niederlage einstecken musste und damit auch das Team von Trainer Hermi Häring an sich vorbeiziehen lassen musste. Der Abstand zum letztjährigen Meister beträgt bereits vier Punkte.

 

Dabei bestimmte die Mannschaft des Trainergespanns Jochen Tatsch und Timo Stoffel die erste Halbzeit. Dank eines treffsicheren Heinrich Löwen gelang bis zur 4. Spielminute der 1:4 Start! Doch jetzt waren die Gastgeber im Spiel, glichen beim 5:5 in der 9. Minute aus. Die Gäste aus dem Hunsrück legten erneut vor, konnten sich aber nicht weiter als mit zwei Treffern zum 6:8 und 9:11 in der 19. Minute absetzen, dann brachten die Gäste einen vier Tore Vorsprung über 12:16 mit 14:18 in die Kabine.

 

„Wir spielten eine starke erste Halbzeit, offensiv das das Beste, was wir in dieser Saison gezeigt haben. Letztlich gehen wir nur mit vier Treffern Vorsprung in die Kabine, hätten durchaus höher führen können. Eigentlich schien das Spiel unser Ding zu werden. Doch die Umstellung der Gastgebern den Torwart wechselten, von ihrer 6:0 auf eine aggressiver deckende 5:1 Abwehr führte dazu, das wir keine Lösungen mehr fanden, uns einfach zu wenig bewegten“, klagte HSG Coach Jochen Tatsch.

 

Die Anfangsminuten der zweiten Hälfte gehörten dann dem Gastgeber, der Tor um Tor verkürzte und beim 20:20 in der 38. Minute wieder im Spiel war. Letztmals führte die Hunsrück HSG beim 22:23 in der 43. Minute, beim 26:25 in der 50. Minute nahmen die Gäste die Auszeit, die Begegnung nahm an Spannung weiter zu! Als der treffsicherste Gastgeberspieler Jannik Lenz mit seinem neunten Treffer die erneute Führung des Häring-Teams zum 30:29 in der 59. Minute markierte, folgen die Auszeiten der Gäste und der Gastgeber, nach der es dann Fabian Exenberger war, der 21 Sekunden vor dem Ende für den entscheidenden Treffer sorgte.

 

„Das war bitter für uns! Trotz Überzahl gleich nach dem Wechsel zogen wir keinen Vorteil. Noch vor dem Spiel hatte ich geglaubt, dass es hinten raus für uns besser laufen würde. Doch hier hatten wir, so wie das Spiel lief, keinen Voteil mehr, kamen nicht mehr zu unserem hohen Tempo und damit auch zum schnellen Torerfolg. Während die Gastgeber ihre entscheidenden Treffer markierten, verwarfen wir die Bälle. Die Abwehr stand nicht wie gewohnt sicher und auch unsere Torhüterleistung war nicht optimal. Andernach bekam Oberwasser und spielt zuhause einfach bärenstark“, so der HSG Coach.

 

J. Schneider und Olivier- L. Schneider, Löwen (7), Klei (1), Stürmer (3), Mangold (4/2), Schell (3), Hassley, Conrath (4), Koch, J. Schneider, Nicolae (8), Kaltenmorgen.

 

Tus Fortuna Saarburg - HSG Römerwall 36:30 (18:12)

 

Die Saarburger Fortunen legen nach dem Auswärtssieg in Trier vor heimischem Publikum nach und besiegen den Gast aus Römerwall völlig verdient, klettern mit diesem Sieg auf den siebten Tabellenplatz und sollten in der momentanen Verfassung nichts mit dem Abstieg zu tun haben.

 

In einer mit 200 Zuschauern gut gefüllten Sporthalle des Schulzentrums Beurig fanden die Gastgeber besser ins Spiel, profitieren von der Erfahrung ihrer „Routiniers“ Din Mesevic und Almir Balas, die die ersten sieben Treffer für ihr Team erzielten und damit über 7:3 in der 13. Minute und nach dem ersten Treffer von Julius Hoffmann zum 8:3 die Gäste zur Auszeit zwangen! Doch die Gastgeber wussten auf alles, was die Gäste versuchten eine Antwort, zogen über 13:7 in der 21. Minute einer klaren 18:12 Pausenführung entgegen.

 

Ausgeglichen verlief die zweite Hälfte, in der Team von Trainer Uwe Moske den Vorsprung verwaltete, den Gast nicht näher als auf fünf Treffer zum 20:15 in der 36. Minute herankommen ließ und über 30:20 in der 51. Minute in der Restspielzeit noch die Ergebniskosmetik zuließ.

 

„Wir haben allen Spielern ihre Spielanteile gegeben, mussten heute nicht an unsere Leistungsgrenze gehen und das macht Hoffnung. Es war nicht so schwer wie ich mir das vorgestellt habe. Mit der Einwechslung von Tim Binnes beim 7:3 lief es bei den Gästen besser. Binnes ist sicher ein Ausnahmespieler, den ich dann nach kurzer Zeit manndecken ließ. Im zweiten Spielabschnitt hat unsere Abwehr nicht mehr so gestanden, wie ich mir das vorstellte. Das hatte eher Freundschaftsspielcharakter. Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Das junge Schiedsrichtergespann Steven Bulmann und Fabius Günter zeigten eine sehr gute Leistung“, lobte TuS Coach Uwe Moske.

 

Dupré -Dauster (1), Mesevic (9/2), Moske (2), Balas (10/2), Musick, J. Hoffmann (6), S. Hoffmann, Rüger (2), Morin (1), Jürgens (5).

 

 

HSG Eifel - TuS Daun 20:38 (9:19)

 

Daun bleibt die Mannschaft der Stunde, setzte sich unerwartet klar bei der HSG Eifel durch, die mit dieser Leistung sicherlich nicht in der Liga bestehen kann. Ein mentales Problem befürchtete Dauns Trainer Markus Willems bei seinem Team im Lokalderby bei der HSG Eifel. Doch schnell entledigte die Mannschaft ihren Trainer von den Sorgen!

 

Mit einem 1:6 Start bis zur 12. Minute sorgten die Gäste für klare Verhältnisse, HSG Coach Rene Wingels musste die Reißleine ziehen und die erste Auszeit nehmen. Doch es wurde nicht besser bei den Gastgebern, die überhaupt keine Mittel vor allem gegen den starken Dauner Rückraum mit Bassi Präder und Kai Lißmann fanden, die den Hausherren bis zur Pause gemeinsam 13 Kisten einschenkten! Bereits zur Pause war die Begegnung entschieden und nur die Frage offen, in welcher Höhe die Gäste ihren Sieg feiern konnten.

 

In den Anfangsminuten der zweiten Hälfte hielten die Gastgeber noch mit, dann brachen die Dämme, als die Gäste sich vom 12:23 in der 37. Minute auf 12:28 in der 41. Minute absetzten und erneut eine Auszeit der Gastgeber erzwangen. Phasenweise hielt die HSG wieder mit, doch über 18:33 gelang am Ende der 20:38 Kantersieg.

 

„Wir hatten einen rabenschwarzen Tag und das war schon im Abschlusstraining am Freitag und auch beim Aufwärmen zu ahnen. Es fehlte das Knistern, was vor einem solchen Derby nötig gewesen wäre. Nur die ersten Minuten hatten wir einen Fuß in der Tür, dann bestrafte Daun jeden Fehler von uns. Wir verfielen in eine Lethargie, aus der wir nicht mehr aufwachten, bekamen in der Abwehr keinen Zugriff auf die Gegenspieler, allen voran Bassi Präder, der alle „eins gegen eins“ Situationen gewann, seine Mitspieler klug einsetzte oder selbst einnetzte. Daun spielte sehr diszipliniert, setzte wohl alles um, was Markus ihnen mit auf den Weg gegeben hatte. Bei uns fehlte die Disziplin und die Mentalität, die wir in den bisherigen Heimspielen gezeigt hatten. Sicherlich belastet uns der langfristige Ausfall von Simon Jahnke nach seinem Arbeitsunfall, doch das ist keine Entschuldigung. Wir haben genügend gute Spieler und wir müssen das Spiel jetzt schnell abhaken und die Kurve bekommen“, fordert HSG Coach René Wingels.

 

„Mit der Einstellung meiner Mannschaft war ich sehr zufrieden. Ich hatte doppelt vor dem Spiel gewarnt, zum einen wollten wir den Gegner nicht unterschätzen, zum anderen fehlte den Gastgeber mit Simon Jahnke ein wichtiger Spieler! Ich war mir aber auch bewusst, dass wir in Prüm klar gewinnen können, wenn die Einstellung stimmt. Und so waren meine Jungs darauf bedacht, der HSG von Beginn an den Schneid abzukaufen und das gelang dank einer gutstehenden Abwehr mit einer starken Torhüterleistung. Wir kamen zu vielen Gegenstößen und zu Toren über die zweite Welle. An der Körpersprache der Spieler war früh zu sehen, dass heute hier nichts anbrennen wird. Bassi hat 60 Minuten durchgespielt, ist jeden Gegenstoß mitgegangen und zeigte eine beeindruckende Leistung. Er profitiert sicher auch davon, dass die gegnerischen Abwehrreihen Kai Lißmann offensiver decken und er damit aufgrund seiner Schnelligkeit größere Lücken hat. Will man ein Haar in der Suppe an dem Abend suchen, dann fällt mir zum einen die Chancenverwertung ein und die Tatsache, dass beim ein oder anderen Angriff der Kreis nicht gesehen wurde. Gegen stärkere Gegner können wir uns das nicht leisten! Wir bleiben nach dem Sieg auf dem Boden, wissen den bisherigen Saisonverlauf einzuschätzen und heben sicher nicht ab“, erklärt TuS Coach Markus Willems.

 

HSG: Hoffmann - Neuerburg (5/1), J. Leppin, Neisius, Podriezov (5), Haas, Esch, Schaperdoth (1), N. Leppin (2); Morgens (1), Plano (5), Niederprüm (1).

 

TuS: Rode, Lindner und Neis - Tran (3), J. Präder (1), Otto, J. Willems (4/1), Brümmer (3), S. Präder (16), Lißmann (8), Mayer (2), Illigen (1).

 

HSV Rhein-Nette - HSG Hunsrück (Samstag, 17.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Vor einer schweren Auswärtsaufgabe steht das Hunsrück Team des Trainergespanns Jochen Tatsch/Timo Stoffel in Andernach. Nachdem der letztjährige Meister TV Bitburg am vergangenen Wochenende souverän die Hürde bei der stark eingeschätzten HSG Bad Ems/Bannberscheid genommen hat, muss das Hunsrück Team jetzt nachlegen. Doch mit dem HSV Rhein-Nette stellt sich den Gästen ein heimstarker Gegner, der sich keine weitere Niederlage im Kampf um den Titel erlauben darf. Das gilt aber auch für die Gäste, die nach dem „Ausrutscher“ zum Saisonauftakt in Moselweiß keinen weiteren Boden auf Bitburg verlieren darf. „Jeder von uns weiß, was da auf uns zukommt. Das Häring-Team stellt eine 6:0 mit starken Torhütern, spiel schnell nach vorne und sucht mit seinem druckvollen Spiel auf die Nahtstellen den Erfolg. Wir haben unsere Erfahrungen dort schon gesammelt, im Pokal hoch verloren und in der Meisterschaft ein Remis geholt. Für mich das wohl schwerste Auswärtsspiel“, gesteht HSG Coach Jochen Tatsch.

 

Personal: Im Tor hofft die HSG auf den Einsatz von Pascal Olivier, der noch an einer Fußverletzung laboriert. Daniel Koch dürfte wieder einsatzbereit sein, fraglich dagegen der Einsatz von Colin Reuter aufgrund seiner Schulterverletzung.

 

Prognose: „Die Trauben in Andernach hängen hoch, doch durch den klaren Sieg am vergangenen Wochenende haben sich die Spieler genügend Selbstvertrauen geholt und wir müssen dort mit breiter Brust selbstbewusst auftreten, sonst kann es auch bitter für uns werden. Doch davon gehe ich derzeit überhaupt nicht aus“, erklärt Tatsch.

 

HSG Eifel - TuS Daun (Samstag, 19.30 Uhr, Wandalbert-Hauptschule Prüm)

 

Ausgangslage: Mit Spannung erwartet man in der Eifel das Derby zwischen der HSG und dem Gast aus Daun, der in dieser Saison scheinbar zur Überraschungsmannschaft werden kann. Mit 8:2 Punkten erwischte das Team von Trainer Markus Willems einen super Start in die Saison, hat bislang den Ausfall wichtiger Stammspieler kompensieren können und könnte sich mit einem weiteren Erfolg einen Traumstart sichern! Die Gastgeber richteten bereits kurz nach der schmerzlichen Niederlage in Römerwall ihre Blicke auf das Derby, dass Spieler und Verantwortliche der Gastgeber unbedingt solange wie möglich offenhalten können. Gästetrainer Willems warnte seine Mannschaft bereits davor, den Gastgeber auf die leichte Schulter zu nehmen und die Begegnung im Kopf schon gewonnen zu haben.

 

Personal: Die Gastgeber können ihre Bestbesetzung aufbieten. Mit Johannes Präder haben die Gäste weitere Optionen am Kreis und in der Deckung. Zwar sind einige Spieler angeschlagen, doch TuS Coach Markus Willems baut auf seine Bestbesetzung.

 

Prognose: „Von der Gesamtkonstellation sind wir Favorit und wollen auch die Punkte holen. Die Favoritenrolle nehmen wir an, doch es wird kein Selbstläufer. Die Gastgeber sind gegenüber der letzten Saison überhaupt nicht zu vergleichen. Gegen Andernach konnte ich mich von der Leistungsstärke der HSG überzeugen, die richtig starke erste 20 Minuten gespielt hat, dann aber seinen fehlenden Alternativen Tribut zollte. Die Mannschaft hat im Spielverlauf dann an Qualität verloren. Wir müssen die Aufgabe mit dem nötigen Ernst angehen und das versuche ich der Mannschaft einzubläuen! Das wird von der Einstellung für meine Spieler sicher nicht einfach, doch damit müssen sie umgehen. Die HSG hat durchaus achtbare Ergebnisse vor allem gegen Bitburg und zudem zuhause den Punkt gegen Urmitz gewonnen. Für uns gilt es, das Tempo über die gesamte Spielzeit hoch zu halten und uns gegen das Prunkstück der HSG, ihren Rückraum, etwas einfallen zu lassen“, verrät Willems.

 

„Gegen Rhein-Nette haben wir wohl unser schlechtestes Spiel gezeigt! Unser Ziel ist es, unserem Publikum endlich mal wieder ein gutes Spiel zu zeigen. Niemand kann von uns erwarten, dass wir beide Punkte gewinnen. Wir sind der Underdog! Auf den Dauner Rückraum müssen wir uns einstellen. Dabei die Spielmacher Bassi Präder und Janis Willems sowie die Shooter Kai Lißmann und Matthis Otto in den Griff zu bekommen ist schon eine Aufgabe, dazu hat die Mannschaft mit Carsten Lindner und Pat Brümmer zwei Routiniers, die gefühlt schon hundert Jahre bei Daun spielen und die Mannschaft immer dann an die Hand nehmen, wenn es mal nicht so läuft. Daun ist in der Tiefe sicher stärker besetzt als wir und ich bin sicher, dass die Mannschaft in dieser Saison auf einem Platz zwischen 4 und 6 landen wird. Hut ab vor der Arbeit von Markus Willems, der in den letzten Jahren die Mannschaft qualitativ weiterentwickelt hat und auch die entsprechenden Verstärkungen bekommen konnte. Wir versuchen uns so teuer wie möglich zu verkaufen“, verspricht HSG Trainer Rene Wingels.

 

TuS Fortuna Saarburg - HSG Römerwall (Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Beurig)

 

Ausgangslage: Jetzt gilt es für die Saarburger Fortunen! Nach dem Auswärtssieg in Trier kann das Team von Trainer Uwe Moske gegen Römerwall nachlegen und sich mit einem weiteren Sieg wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sichern. Die Mannschaft hat in den bisherigen Spielen erkannt, dass man durchaus in der Liga mithalten kann. Römerwall gewann bislang seine für den Klassenerhalt wichtigen Spiele gegen Bendorf und die HSG Eifel. Will man die Klasse realistisch halten, muss nun ein Heimspielsieg der Fortunen her!

 

Personal: Die Fortunen hoffen auf ihre Bestbesetzung.

 

Prognose: „Nach dem für uns unerwarteten Erfolg bei der MJC Trier können wir jetzt im Heimspiel gegen den die HSG befreit aufspielen. Wir haben gesehen, dass wir auch gegen langjährige Rheinlandligateams mithalten können. Wenn es uns gelingt, über 60 Minuten dem Gast unser Spiel auszudrücken, haben wir sicher eine Chance. Römerwall hat bislang die Spiele, die sie im Kampf um den Klassenerhalt zuhause gewinnen muss, auch erfolgreich gestaltet. Die Gäste stellen eine junge und schnelle Mannschaft, gegen die wir taktisch klug spielen müssen. Mitrennen dürfen wir auf keinen Fall, wollen dennoch unser Gegenstoßspiel aufziehen. Aus meiner Sicht spricht die Erfahrung für uns und ich hoffe nach dem Sieg bei der MJC auf eine volle Hütte“, sagt Fortunen Coach Uwe Moske.

 

 

5. Spieltag

12./13. Oktober 2019

 

HSG Bad Ems/Bannberscheid - TV Bitburg 23:33 (12:17)

 

Ohne Martin Guldenkirch und Chris Stelmach traten die Bitburger die Fahrt nach Bad Ems an. Einen Kampf auf Biegen und Brechen hatte HSG Trainer Hanjo Neeb erhofft, doch seine Mannschaft wurde diesem Anspruch nur in den ersten Minuten gerecht, dann dominierte der Favorit aus Bitburg das Geschehen!

 

Bis zur 15. Minute hielten die Gastgeber gegen den Meister der vergangenen Spielzeit mit, dann setzte sich das Team von Trainer Rudi Engel vom 6:8 mit einem 0:6 Lauf auf 6:14 in der 21. Minute ab. Auch die zwischenzeitlich genommene Auszeit der Gastgeber konnte den klaren Rückstand nicht verhindern. Beim 9:15 in der 24. Minute war es an Bitburgs Trainer Rudi Engel. Er nahm die Auszeit und seine Mannschaft brachte die 12:17 Führung in die Kabine.

 

„In der ersten Minuten taten wir uns schwer bis wir die Einstellung in der Abwehr fanden. Dazu stimmte die Torhüterleistung von Fabian Reich, der große Rückhalt in unserem Spiel war, unter anderem zwei Siebenmeter hielt. Schwächelte die Abwehr, dann war Fabian da. Das hat heute den Unterschied gemacht. Das Torhüterduell ging klar zu unseren Gunsten aus. Zudem waren wir auf den rückraumlastigen Angriff Gastgeber gut eingestellt“, freute sich Bitburgs Trainer Rudi Engel.

 

Die Anfangsminuten der zweiten Hälfte gehörten wieder den Favoriten, die ihren Vorsprung auf neun Tore zum 17:26 in der 44. Minute ausbauten, dabei in David Nelles mit vier Treffern in dieser Phase ihren treffsicheren Shooter hatten. Beim 20:30 war die Messe mit dem ersten 10 Tore-Vorsprung endgültig gelesen.

 

„Meine Mannschaft war auch nach dem Wechsel präsent von Anpfiff an. Jedem war heute klar, dass dieses Spiel ein Meilenstein in der Saison sein kann. Erneut haben wir in der Abwehr alle Varianten gespielt und hatten auch im Angriff immer wieder die passenden Antworten auf die wechselnden Abwehrformationen der Gastgeber“, lobte Engel.

 

Reich und Otte - Engel (3), Walerius, Straub, Steinbach (6), Enders (6/3), Moecke (3), Kaufmann (2), Lauer (6), Rehm (2), Nelles (5)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DJK/MJC Trier - TuS Fortuna Saarburg 34:37 (15:18)

 

Für eine Überraschung sorgte Aufsteiger TuS Fortuna Saarburg, der vom Trierer Wolfsberg im Lokalderby beide Punkte entführte. In einem offenen Schlagabtausch hatte das Team von Trainer Uwe Moske am Ende knapp die Nase verdient vorne, führte zwischenzeitlich bereits deutlich.

 

„Zuhause hatte ich mir das anders vorgestellt! 34 erzielte Tore sind in Ordnung, 37 Gegentreffer einfach zu viel“, klagte MJC Coach Alex Kuhfeld, der damit die schwache Abwehrleistung seines Teams kritisierte, das nie Zugriff auf die Gegenspieler bekam.

 

„Vor allem gegen die Gästeangreifer Edin Mesevic und Amir Balas packten wir nicht richtig zu und die machten das clever“, fand Kuhfeld.  

 

Von Beginn an legten die Gäste aus Saarburg vor, nie gelang den Trierern eine Führung im Spiel. So legten die Gäste nach dem 4:4 in der 9. Minute auf 4:6 in der 10. Minute vor, doch das Team von Trainer Alex Kuhfeld hielt dagegen, glich beim 11:11 in der 20. Minute aus, doch dann zeigte die Auszeit von Gästetrainer Uwe Moske Wirkung. Seine Mannschaft zog auf 12:15 in der 24. Minute davon, ehe Kuhfeld die Auszeit nahm. Über 13:18 gelang den Trierern zur Pause noch die Ergebniskosmetik zum 15:18.

 

Die Vorentscheidung schien gefallen, als sich die Fortunen nach dem Wechsel auf 17:22 und 20:26 in der 41. Minute absetzten. Doch dann stemmte sich die MJC gegen die drohende Niederlage, verkürzte mit drei Treffern in Folge auf 23:26 in der 43. Minute und zwang so die Gäste zu ihrer Auszeit. Die Aufholjagd der Trierer ging weiter, beim 25:26 in der 44. Minute schien das Spiel zu kippen, doch die Gäste legten wieder auf drei Tore zum 26:29 in der 46. Minute vor.

 

Es folgte die spannende Schlussphase, in der zunächst Gästespieler Almir Balas die rote Karte wegen seiner dritten Zeitstrafe erhielt und das Kuhfeld-Team auf zwei Tore beim 31:33 in der 55. Minute herankam. Es folgten nach der Auszeit der Saarburger die rote Karte gegen Gästespieler Edin Mesevic (dritte Zeitstrafe) und jeweils eine weitere Zeitstrafe auf beiden Seiten, ehe der am Samstag überragende Julle Hoffmann mit seinem Siebenmetertreffer zum 32:35 in der 59. Minute einnetzte. Am Ende war Hoffmann mit 11 Treffern der auffallendste Spieler auf dem Platz.

 

„Auf unsere Torhüter zeigten heute nicht ihre gewohnt gute Leistung, das Duell ging an Saarburgs Marc Dupré. In der Abwehr müssen wir einfach über den Kampf kommen. Das ist eine Einstellungs- und Willenssache! Im Angriff hatten wir trotz der vielen Tore wenig Struktur, das hat mir nicht gefallen. In Überzahl schafften wir nicht die Wende, leisteten uns in den entscheidenden Minuten zwei kapitale Fehler“, klagte Kuhfeld.

 

„Eine sehr starke Schiedsrichterleistung von Daniel Stein, der allein pfeifen musste. Ein Lob an meine jungen Spieler, die wie unsere Routiniers gekämpft haben bis zum Umfallen. Das Torhüterduell ging zwar an uns, aber auf beiden Seiten wurden die Keeper von ihren Abwehrreihen im Stich gelassen. Am Ende parierte Marc ein paar Bälle mehr als seine Gegenüber. Zu löchrig waren auf beiden Seiten die Deckungsreihen, doch die Schwäche im MJC Spiel war das „eins gegen eins“ Verhalten. Wir haben heute gesehen, dass wir in der Liga mithalten können, haben uns mit dem Sieg endlich für guten Leistungen belohnt. Jetzt freuen wir uns auf die anstehenden Heimspiele“, so Saarburgs Coach Uwe Moske.

 

MJC: Lofi und Legenhausen - Heinz (1), P. Müller (9), Plausinaitis (5/1), Merten (1), Schwiderski (3), Nestsiarenka (1), Sattler (1), M. Müller (9/2), Schreiner, Löw (2), Helbrecht (2).

 

TuS: Dupré - Dauster, Mesevic (7/1), Moske (1), Marszalek (1), Balas (7/3), Schütz, J. Hoffmann (11/1), S. Hoffmann, Schmitt, Morin (7), Jürgens (3).

 

TuS Daun - TS Bendorf 41:32 (21:12)

 

Pflichtaufgabe erfüllt! Das Team von Trainer Markus Willems kehrt in die Erfolgsspur zurück und hat feiert nach dem torreichen Spiel gegen Bendorf einen 8:2 Saisonstart. Seit Jahren ist die Mannschaft nicht mehr so gut in die Saison gestartet, hat jetzt sogar die Chance, die Erfolgsserie am kommenden Wochenende beim Schlusslicht der Liga, dem Lokalrivalen HSG Eifel weiter auszubauen.

 

„Von Beginn an war meiner Mannschaft anzumerken, dass sie die schlechte Leistung aus dem Bitburger Spiel wettmachen wollten. Engagiert gingen die Jungs zur Sache, zeigten eine starke Deckungsleistung und den Rest dahinter erledigte Holger Neis im Tor. Ein gutes Zusammenspiel zwischen Abwehr und Torwart“, lobte TuS Coach Markus Willems.

 

Beim 8:1 in der 12. Minute hatte das Trainergespann Gutfrucht/Litzmann genug und nahm die erste Auszeit, die Daun aber wenig beeindruckte. Beim 14:4 in der 20. Minute war der erste 10-Tore-Vorsprung der Gastgeber herausgespielt und über 17:7 zog das Willems Team einem klaren 21:12 Pausenstand entgegen.

 

„Im Angriff spielten wir unseren Stiefel runter, zeigten gute Abläufe und konsequente Abschlüsse und führten klar und verdient zur Pause“, freute sich der TuS Coach.  

 

Die Eifelaner kontrollierten das Spiel auch nach dem Wiederanpfiff, hatten beim 32:18 in der 48. Minute ihren größten Vorsprung herausgearbeitet.

 

„Es war verständlich, dass wir nach der klaren Führung die Spannung nicht ganz hochhalten konnten. Zudem verteilte ich auch Spielanteile an Spieler, die sonst nicht so lange spielen. Am Ende hätten wir Bendorf, dass ohne Engler und Majewski spielen mussten, durchaus höherschlagen können. Unter der guten Leitung des Gespanns Hemmes/Niesen, dass überhaupt keine Probleme mit der Begegnung hatte, war unsere Angriffsleistung in Ordnung, 32 Gegentore sind mir aber letztlich zu viel. Unser Traumstart ist perfekt. Doch jetzt kommt das sicherlich schwerste Spiel, bei dem es gilt, die Motivation und Einstelldung zu zeigen, wie im jetzigen Spiel. Das wird sicher schwer, doch wir wollen das Derby gewinnen“, gibt sich Willems kämpferisch.

 

Rode, Lindner und Neis - Tran (5), Otto (3), J. Willems (12/6), Brümmer (4/1), S. Präder (7), Lißmann (5), Mayer (3), Illigen (1), Rahn (1).

 

 

HSG Hunsrück - SV Urmitz 35:19 (17:9)

 

Eigentlich wollten die Gäste aus Urmitz, die ohne ihre Routiniers Mohrs und Reick antraten, im Hunsrück den Beweis antreten, dass die Mannschaft lediglich einen Fehlstart in die Liga hingelegt hat. Doch am Ende stand eine deprimierende 35:19 Auswärtsschlappe auf der Anzeigetafel der Halle, durch die Urmitz weiterhin ohne Pflichtsieg bleibt und auf den vorletzten Platz der Tabelle zurückfällt.

 

Anders dagegen die Gastgeber! Die Mannschaft des Trainergespanns Jochen Tatsch und Timo Stoffel legten los wie die Feuerwehr, ließen aber nach der 4:1 Führung in der 8. Minute die Zügel wieder schleifen und so kamen die Gäste immer wieder durch Markus Häring zu ihren Toren und zum 8:7 Anschluss in der 19. Minute.

 

„Es war vor allem Markus Häring, der als Linkshänder auf Rückraummitte mit seinen cleveren Würfen dafür sorgte, dass die Begegnung eng blieb. Lange Angriffe trugen die Gäste vor und das ließen die Schiedsrichter zu und so hielten die Gäste das Spiel bis hierhin offen“, erklärte HSG Coach Jochen Tatsch, der vor allem die Einwechslung von Torwart Leon Kaltenmorgen als Grund dafür ansah, dass seine Mannschaft jetzt ihr Spiel aufziehen konnten und sich mit ihrem schnellen Spiel durchsetzte.

 

 Zum richtigen Zeitpunkt fingen sich die Gastgeber, die jetzt auch Häring besser im Griff hatten und so setzte sich das Hunsrück Team auf 17:9 zur Pause ab.

 

Beim 20:10 in der 35. Minute lief es bereits frühzeitig auf einen Kantersieg für die Gastgeber hinaus, die über 30:15 in der 46. Minute den deutlichen Sieg über die Zeit brachten.

 

„Wir konnten nicht nur mit unserem Gegenstoßspiel überzeugen, sondern auch aus dem Positionsspiel. Heinrich Löwen zeigte sich nicht nur torgefährlich, sondern spielte sehr mannschaftsdienlich. Ich hoffe, dass sich die Jungs heute das nötige Selbstvertrauen geholt haben für die anstehenden schweren Spiele“, so Tatsch.

 

Jan Schneider und Kaltenmorgen - L. Schneider (1), Löwen (7), Klei (1), Stürmer (6), Mangold (6/3), K. Schell (2), Hassley (2), Conradt (5), Schmidt, Roschel (2), Jens Schneider (1), Nicolae (2)

 

HSG Römerwall - HSG Eifel 29:23 (16:16)

 

Am Freitagabend erreichte Eifel-Trainer René Wingels die Hiobsbotschaft, dass David Morgens und Michael Plano aufgrund eines grippalen Infektes nicht am Abschlusstraining teilnehmen und am Samstag nur sporadisch eingesetzt werden konnten. Es sollte unbedingt der erste Saisonsieg der HSG Eifel werden.

 

Doch am Ende stand das Team von Trainer Rene Wingels erneut mit leeren Händen dar. Beim Aufsteiger aus Römerwall musste sich die Mannschaft am Ende klar geschlagen geben, hat aber die Phase nach dem Wiederanpfiff aufzuarbeiten, in der die HSG fast 20 Minuten lang ohne einen Treffer blieb. So setzte sich die HSG vom 17:17 in der 31. Minute auf 24:17 in der 50. Minute ab, ehe Michael Plano seine Mannschaft mit dem Treffer zum 24:18 in der 51. Minute erlöste.

 

Im ersten Spielabschnitt überzeugte der Auftritt der ersatzgeschwächt angetretenen Eifeler, die sich nach ausgeglichenem Start vom 4:5 in der 8. Minute auf 7:11 in der 14. Minute absetzen, das Spiel bestimmten und Römerwall jetzt zur Auszeit zwangen!

 

„Wir sind gut eingestellt ins Spiel gegangen, setzten die Vorgaben um und jeder hat für jeden gekämpft. Zudem stand unsere 5 plus 1 Abwehr gegen Tim Binnes gut und wir hatten Börder und Stumps im Griff. Am Ende konnten wir sogar noch an Tempo zulegen. Erst als ich meine Leistungsträger schonen musste, kam der Bruch bei uns ins Spiel“, klagte Wingels.

 

Die Gastgeber zeigten sich fortan besser auf die HSG eingestellt, glichen beim 15:15 in der 26.Minute aus, legten sogar auf 16:15 vor. Es folgte eine zweite Halbzeit, die die Mannschaft schnell verarbeiten muss.

 

„Was in der zweiten Halbzeit geschah, war ein Spiegelbild des Spiels in Andernach. Das lag zum einen an den nachlassenden Kräften, zum anderen an der Tatsache, dass jeder wieder sein eigenes Süppchen kochte und sein eigenes Spiel machen wollte. Wir sind in den Anfangsminuten überhaupt nicht mehr als Mannschaft aufgetreten, können uns am Ende noch bei unserem Keeper Niklas Hoffmann bedanken, der einige Gegenstöße der Gastgeber parierte. Es fand kein Umschalten von Angriff auf Abwehr bei meiner Mannschaft in dieser Phase statt. Spielen wir unsere Konzeptionen, sind wir in der Lage, jede Mannschaft in der Liga in Bedrängnis zu bringen. Doch leider lässt die Breite unseres Kaders dies nicht über die gesamte Spielzeit zu. Wir wussten, dass es eine schwierige Saison für uns werden wird. Doch wir heben die Köpfe und schauen nach vorne, freuen uns schon auf das Derby gegen Daun“, sagt Wingels.

 

Hoffmann - Jahnke (7/2), Neuerburg, Neisius (3), Podriezov (2), Haas (1), Esch, N: Leppin, Morgens (2), Plano (5), Niederprüm (3).

 

DJK/MJC Trier - TuS Fortuna Saarburg (Samstag, 19 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage:  Mit Spannung erwartet wird das Lokalderby zwischen den gastgebenden Trierer Miezen und dem Aufsteiger aus Saarburg. Beide Seiten sind sich der Ausgangslage bewusst und schätzen das Spiel als Schlüsselspiel für den weiteren Saisonverlauf. So kommen Gästetrainer Uwe Moske ebenso wie MJC Spielertrainer Alex Kuhfeld darin überein, dass diese Begegnung unbedingt gewonnen werden muss, um sich aus der Abstiegszone absetzen zu können. „Das nächste wichtige Heimspiel steht vor der Tür und wir freuen uns sehr auf eine volle Halle! Das Duell gegen Saarburg wird mit Sicherheit einige handballbegeisterte Zuschauer aus der Region auf den Wolfsberg locken. Unsere personelle Situation hat sich für die kommenden Begegnungen entspannt. Ich freue mich auf das erste Derby in der Saison und kann erneut auf den gesamten Kader zugreifen. Im zweiten Heimspiel wollen wir an die Leistung gegen Römerwall anknüpfen und dem Publikum erneut eine gute Mannschaftsleistung zeigen. Mit einem Sieg können wir uns im Mittelfeld festsetzen. Der Gegner aus Saarburg hatte ein schweres Auftaktprogramm und konnte bisher keine Punkte einfahren. Die Gäste werden gegen uns sicher alles probieren, um die Punkte zu entführen und sich nicht vorzeitig im Tabellenkeller festzusetzen. Der Aufsteiger verfügt über einen ausgeglichenen Kader mit ausreichend Erfahrung und wird an einem guten Tag auch ein paar Mannschaften innerhalb der Liga ärgern können. Beide Mannschaften kennen sich aus der Vergangenheit sehr gut, frühere Begegnungen waren immer von einer gewissen Emotionalität geprägt. In ein solches Spiel geht man natürlich mit besonderem Ehrgeiz!“, sagt MJC Coach Alex Kuhfeld. „Für mich steht die MJC unter Zugzwang. Wir können dieses Spiel gewinnen, müssen es aber nicht! Wichtig wird der Heimspielsieg für uns sein“, erklärt Saarburgs Trainer Uwe Moske.

 

Personal: Alle Spieler sollten bei den Trierern am Samstag dabei sein. Auf Saarburger Seite fehlt Stammspieler Philipp Rüger nach seiner Sperre.

 

Prognose: „Es ist ein weiteres Spiel für uns, in dem wir diese Saison die Punkte gegen die direkte Konkurrenz holen müssen. Wir treffen auf eine neuformierte Mannschaft mit einem sehr erfahrenen Trainer. Dazu hat die Mannschaft einige erfahrene Spieler, die die jungen Spieler sehr gut führen. Wir werden uns auf einen hochmotivierten Gast aus Saarburg einstellen, der dringend die Punkte braucht. Den Grundstein für die Begegnung müssen wir in der Abwehr legen und das Tempo über Außen verhindern. Können wir frühzeitig das Positionsspiel der Gäste stören und das Torhüterduell für uns entscheiden, dann könnten die Punkte bei uns in Trier bleiben,“ glaubt MJC Spielertrainer Alex Kuhfeld.

 

„Ich glaube auf beiden Seiten ist man heiß auf das Torhüterduell! Hier sehe ich die Keeper auf Augenhöhe! Seit Jahren stellt die MJC ein Rheinlandligateam, das eingespielt ist und sich im Rückraum gezielt verstärken konnte. Für die Trierer spricht der große Kader, uns fehlt sicherlich hier die Breite! Wir haben diese Woche gut trainiert und gehen gut vorbereitet in diese Begegnung“, gibt sich Moske zuversichtlich.

 

HSG Römerwall - HSG Eifel (Samstag, 19 Uhr)

 

Ausgangslage: Beim Aufsteiger in Römerwall müssen die Spieler der HSG Eifel jetzt Farbe bekennen. Nach der unglücklichen Auswärtsniederlage in Bendorf steht mit Aufsteiger Römerwall die nächste Hürde an, die man unbedingt nehmen will. Schaut man auf die bisherigen Spiele, dürfte Römerwall durchaus stärker als Bendorf einzuschätzen sein, vor allem vor heimischer Kulisse. „Wir haben effektiv trainiert und jetzt lautet die klare Zielvorgabe klar: zwei Punkte“, erklärt HSG Trainer Rene Wingels.

 

Personal: Die personellen Vorzeichen für den ersten Sieg sind aber nicht so gut. So fällt Benedikt Schaperdoth aufgrund des Studiums aus, Yannick Leppin aus beruflichen Gründen und Marcel Neuerburg weilt noch im Urlaub! „Dafür müssen die anderen in die Bresche springen und zeigen, dass wir ein Rheinlandligataugliches Team haben“, fordert Wingels.

 

Prognose: „Jetzt muss Butter bei die Fische! Nach drei guten Spielen muss jetzt der erste Sieg her. Es gilt vor allem die Kreise von Tim Binnes, der Dreh- und Angelpunkt des Gastgeberspiels ist, zu unterbinden. Dazu auch das Zusammenspiel mit dem Kreis zu stören. Jetzt geht kein Weg mehr dran vorbei, wir wollen die beiden Punkte“, fordert der Gästetrainer, der die Trainingseinheiten aus beruflichen Gründen in dieser Woche nicht leiten konnte. Das übernahm der HSG Kapitän David Morgens. Wingels wird beim Abschlusstraining am Freitag zur Mannschaft stoßen.

 

HSG Hunsrück - SV Urmitz (Samstag, 19.30 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Dem überraschenden Punktverlust bei der HSG Eifel folgten zwei weitere Niederlage des SV Urmitz, für die in dieser Saison der Klassenerhalt als realistisches Saisonziel erscheint. Bislang schätzt man den Start als „Fehlstart“ in die Saison ein. Wenn sich dies tatsächlich bewahrheiten sollte, muss ein Punkterfolg aus dem Hunsrück her. „Vom Papier her ist Urmitz eher unter anzusiedeln, doch wir haben uns letztes Jahr zweimal sehr schwergetan und jeweils Remis gespielt.

 

Personal: Florin Nicolae wird nach seiner Verletzung wohl wieder auflaufen können, fraglich dagegen ist der Einsatz von Heinrich Löwen aus Verletzungsgründen?

 

Prognose: „Es bleibt abzuwarten, mit welcher Mannschaft Urmitz aufläuft und ob Andreas Reick dabei ist. Körperlich ist Urmitz sicher nicht so stark, dafür aber sehr schnell. Hier werden wir uns etwas einfallen lassen, haben den Anspruch, das Heimspiel auf jeden Fall zu gewinnen. Leider verlief die Vorbereitung auf die Begegnung aufgrund von Urlauben nicht so wie gewünscht, doch diese Woche sollten wir wieder mit kompletter Kapelle trainieren können“, hofft HSG Coach Jochen Tatsch.

 

TuS Daun - TS Bendorf (Samstag, 19:30 Uhr)

 

Ausgangslage: Jetzt gilt es für den TuS Daun! Die Mannschaft von Trainer Markus Willems enttäuschte nach drei guten Auftaktspielen mit der schwächeren Leistung in Bitburg, kann sich aber mit einem Sieg über die TS Bendorf einen guten Saisonstart sichern. Trainer Markus Willems warnt vor dem angeschlagenen Gegner, der genau weiß, dass sie im Falle einer weiteren Niederlage mitten im Abstiegskampf stecken.  

 

Personal: Johannes Präder fehlt weiterhin, an einer Grippe laborieren Pat Brümmer und Bassi Präder. Hier hofft Willems auf ihren Einsatz am Wochenende

 

Prognose: „Es ist schwer einzuschätzen, mit welcher Mannschaft Bendorf bei uns auflaufen wird. In dieser Saison waren die Bendorfer nicht komplett. Ich rechne auf jeden Fall mit Rene Engler, der für das Gästespiel wichtig im Angriff und in der Abwehr ist. Urlaubsbedingt haben wir nicht so gut trainieren können, nehmen aber die Favoritenrolle an und wollen zuhause die beiden Punkte behalten. Damit können wir den Saisonstart veredeln, haben dann das Spiel gegen die HSG Eifel, dass wir durchaus auch gewinnen können. So ist für mich ein Saisonstart mit 10:2 denkbar, an den ich vor dem ersten Spieltag nicht gedacht hätte“, meint der Tus Coach.

 

HSG Bad Ems/Bannberscheid - TV Bitburg (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Überraschend entführte die HSG Bad Ems/Bannberscheid am vergangenen Spieltag einen Punkt von den heimstarken Andernachern, erwarten jetzt die nach vier Spielen noch verlustpunktfreie Bitburger Mannschaft, die allerdings noch den Beweis antreten muss, dass sie in dieser Saison wirklich nochmals um den Titel in der Liga und den damit verbundenen Relegationsspielen mitspielen kann. Hierzu bedarf es einer Mannschaft, die mit all ihren Leistungsträgern in den nächsten Wochen gemeinsam das selbst ernannte Ziel erreichen muss und tatsächlich den unbedingten Willen zum Erfolg vorne anstellt. „Dieses Spiel wird für uns ein großer Prüfstein, zumal wir ohne Harz spielen müssen. Nach dieser Begegnung kann ich sagen, wo wir uns tatsächlich in dieser Saison einsortieren werden“, meint TVB Coach Rudi Engel, der Anfang der Woche auf Trainerfortbildung weilte.

 

Personal: Martin Guldenkirch fehlt verletzt, Patrick Walerius aus Urlaubsgründen.

 

Prognose: „Die Spielpause hat uns gar nicht gepasst. Sowas bringt jeden aus dem Rhythmus. Einige Spieler waren während den Herbstferien krank oder verletzt. Doch diese Probleme haben alle anderen Mannschaften auch“, sagt Engel

 

 

04. Spieltag

21./22. September 2019

 

TV Bitburg - TuS Daun 39:27 (20:15)

 

Vier Spiele vier Siege! So lautet die Starbilanz des TV Bitburg, der auf dem besten Wege scheint, seinen Titel in dieser Saison verteidigen zu können. Der Meisterschaftsfavorit gewinnt unerwartet deutlich das Eifel-Derby gegen den TuS Daun und bringt dem Team von Trainer Markus Willems eine empfindliche Niederlage bei, die in dieser Höhe vor Spielbeginn wohl kaum jemand erwartet hatte!

 

Dabei verlief die erste Hälfte über weite Strecken ausgeglichen. Erst nach dem 5:5 gelang es den Gastgebern, sich mit zunächst zwei Treffern auf 7:5 abzusetzen, bauten den Vorsprung dann aber im zweiten Teil der ersten Hälfte deutlicher aus. Vom 12:12 in der 19. Minute zog das Team von Trainer Rudi Engel dann einer klaren 20:15 Pausenführung entgegen.

 

„Wir haben sehr konzentriert und fokussiert in der Abwehr gespielt, sind von Beginn an hohes Tempo gegangen und haben in der Abwehr den Grundstein für unseren Erfolg gelegt. Gegen die von Daun gespielten Manndeckungen haben wir immer wieder gute Lösungen gefunden und das hat heute überzeugt“, freute sich Bitburgs Trainer Rudi Engel.

 

„Bei uns war von Beginn an das Fehlen unserer Stammspieler im Mittelblock zu merken, hier hatten wir heute keine Alternativen und so bekamen wir keinen Zugriff vor allem auf Flo Enders, dem wir einfach zu viel Platz ließen. Es fehlte dem Deckungsverband von Beginn an die Aggressivität. 20 Gegentreffer im ersten Spielabschnitt sind einfach indiskutabel“, meinte Dauns Trainer Markus Willems.

 

Bitburg knüpfte nach dem Wechsel an die gute Vorstellung der letzten Minuten der ersten Hälfte an, zog auf 30:20 in der 42. Minute davon und hatte das Spiel früh entschieden. Zwar verkürzten die Gäste noch einmal nach drei Treffern in Folge auf 32:25 in der 52. Minute, doch am Ende stand der klare 39:27 Erfolg auf der Anzeigetafel!

 

Einig waren sich auch beide Trainer über den verdienten und auch so deutlichen Erfolg der Gastgeber. „Wir haben das Torhüterduell heute ganz klar gewonnen. Doch von Beginn an, hat meine Mannschaft eine ganz andere Körpersprache als zuletzt und vor allem die beste Abwehrleistung der Saison gezeigt! Über die gesamte Spielzeit haben wir das Tempo gehalten und das hat sich insbesondere ab der 40. Minute bemerkbar gemacht. Unsere Abwehr und Torhüterleistung stimmten und so parierte Fabian Reich gleich zwei Siebenmeter. Der erst 17-jährige Philipp Rehm machte heute sein erstes Rheinlandligaspiel und erzielte seine ersten beiden Treffer. Danke auch an Pascal Wolff, der heute ausgeholfen hat. Es war eine gute und überzeugende Teamleistung, aus der sicher Flo Enders als Denker und Lenker des Spiels hervorzuheben ist“, lobte der Gastgebercoach.

 

„Der Bitburger Sieg ist klar und verdient und ich habe vor der Begegnung von einer Reifeprüfung meines Teams gesprochen. Heute haben wir gesehen, wie hoch die Trauben hängen, insbesondere dann, wenn kein Spieler Normalform hat und wir auch ohne Torhüterleistung bleiben. Ich hatte heute einfach zu wenige Alternativen, zumal ich auch Matthis Otto, der sich eine Nackenverletzung zuzog und Thinh-Hoang Tran mit einer hoffentlich nicht so schweren Jochbeinverletzung aus dem Spiel nehmen musste. Die drei Wochen Spielpause kommen richtig, um die Wunden zu lecken und dann zuhause gegen Bendorf wieder in die Erfolgsspur zurück zu finden“, resümierte Willems.

 

TVB: Reich und Otte - Engel (7), Walerius, Straub (1), Steinbach (6), Stelmach (1), Enders (13/2), Kaufmann (2), Wolff (2), Rehm (2), Nelles (5)

 

TuS: Rode, Schöler und Lindner - Eich, Tran, Keitsch, M. Otto, Willems (7/5), Brümmer (3), S. Präder (9), Lißmann (7), Mayer (1)

 

TuS Fortuna Saarburg - HSG Hunsrück 25:26 (12:11)

 

Es wurde ein hart umkämpftes Spiel in Saarburg, mit dem glücklichen Ende für die Gäste aus dem Hunsrück. Damit wurde das Team des Trainergespanns Jochen Tatsch/Timo Stoffel dem Anspruch gerecht, ein Anwärter auf den Titel zu sein. Umstritten waren allerdings die spielentscheidenden Szenen und drei Disqualifikationen gegen die Gastgeber und keine gegen die Gäste!

 

Von Beginn an entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung, in der die Gastgeber mit ihrer Spielweise überraschten und dafür sorgten, dass das Spiel völlig offenblieb, bei unterschiedlichen Führungen. So lagen die Gastgeber bis 8:7 in der 18. Minute in Führung, doch dann legte der Favorit aus dem Hunsrück über 8:9 in der 21. Minute vor, doch Saarburg stemmte sich dagegen und drehte das Spiel über 10:11 in der 28. Minute mit vier Treffern in Folge zum 14:11 in der 32. Minute. Die Führung verteidigte der Gastgeber bis 18:17 in der 44. Minute, hatte dann die rote Karte gegen Edin Mesevic zu verkraften, der vom Schiedsrichtergespann Michael Sauerwein/Harald Schneider die rote Karte nach einem Siebenmeter sah, die die Trainer unterschiedlich einschätzten:

 

„Edin wollte den Ball an dem gegnerischen Torwart vorbeilegen, doch der nahm den Heber so an, das er theatralisch zu Boden ging“, meinte Saarburgs Coach Uwe Moske.

 

Anders sah es Gästetrainer Jochen Tatsch: „Mesevic wollte den Ball mit dem Leger/Kopfroller am Kopf von Torwart Pascal Olivier vorbeilegen, doch er traf ihn im Gesicht und da bleibt den Schiedsrichtern kein Ermessensspielraum. Das führt unwillkürlich zur roten Karte“, meinte Gästetrainer Jochen Tatsch.

 

Die Begegnung blieb weiterhin spannend und in der Schlussminute entzündeten sich die Emotionen der Kontrahenten: „Ich fühle mich einfach betrogen“, meinte Saarburgs Coach Uwe Moske. Dabei war die Aussage bezogen auf die Tatsache, dass die Hallenuhr noch eine Sekunde anzeigte, als die Gäste ihren Freiwurf erhielten. Doch auf das Veto von Gästetrainer Jochen Tatsch sah sich das Schiedsrichtergespann veranlasst, die Spielzeit zu verlängern.

 

„Es war für mich klar zu sehen, dass die Zeit weiterlief, obwohl wir fünf Sekunden vor dem Ende den Freiwurf bekamen und das habe ich dem Gespann auch mitgeteilt. Das Foul, das zum Freiwurf führte, ahndete das Gespann mit der blauen Karte gegen Philipp Rüger. Ob die gegeben werden muss, ist aus meiner Sicht strittig. Es war schon ein übles Foul, dass auch mit der roten Karte hätte bestraft werden können. So kamen wir zum Freiwurf und haben die drei Sekunden auf der Uhr bekommen, die wir dann nutzten“, erklärte Gästetrainer Jochen Tatsch.

 

Saarburg kassierte den auch nach Ansicht von Gastgebertrainer Uwe Moske berechtigten Siebenmeter, den Julian Mangold dann zum Sieg nutzte. „Julian hat in dieser Phase des hektischen Spiels die Nerven behalten. Wir haben nie über den Rückraum den Druck aufbauen können, den wir erwartet hatten. Bei uns war das Fehlen von Heinz Löwen und Florin Nicolae deutlich zu merken. Saarburg spielte seine Angriffe geduldig, verleitete uns im Deckungsverband zu individuellen Fehlern. Spielerisch haben wir sicher noch Luft nach oben, doch ich muss das Team wegen seiner Mentalität loben“, resümierte Tatsch.

 

 "Wir haben heute Werbung für den Handball im besten Sinne gemacht und werden letztlich so bestraft! Menschlich bin ich enttäuscht von Trainerkollege Jochen Tatsch, der die Zeitnehmer in Frage stellte und den Schiedsrichtern eine längere Spielzeit abverlange. Ich frage mich ernsthaft, weshalb da fachkundige Menschen am Zeitnehmertisch sitzen, wenn deren Entscheidungen so hinterfragt werden. Wir haben heute alles gegeben und hätten mindestens den Punkt verdient gehabt“, sagte Gastgebertrainer Uwe Moske.

 

TuS: Marszalek und Dupré - Mesevic (5/4), Moske, Balas (6/1), Musick (1), Schütz, J. Hoffmann (4), S. Hoffmann, Schmitt, P. Rüger (5), Morin (3), Jürgens (1)

 

HSG: Olivier und Kaltenmorgen - L. Schneider (1), Klei (2), Stürmer (1), Mangold (8/5), K. Schell (1), Hassley (4), Conrath (1), Koch (2), Schmidt, Reuter (6), Roschel, J. Schneider.

 

TS Bendorf - HSG Eifel 26:25 (14:11)

 

Zwei Sekunden fehlten der HSG Eifel, um erneut für eine Überraschung sorgen zu können. So war es Philipp Majewski, der den Bock von HSG Coach Rene Wingels ausnutzte und den umjubelten Siegtreffer markierte. „Nach dem Ausgleich habe ich den Torwart rausgenommen und den siebten Feldspieler gebracht. Das hat Bendorf eiskalt ausgenutzt“, erklärte der HSG Coach selbstkritisch.

 

Es wurde ein umkämpftes aber jederzeit faires Spiel, in dem die Abwehr der Gäste in den ersten Minuten ihre Probleme hatte. So legte Bendorf auf 10:6 in der 19. Minute vor. Erst nach der Auszeit der Eifelaner lief es besser, die Mannschaft bewies erneut Moral, kämpfte sich bis auf 12:11 heran, doch der Ausgleichstreffer gelang vorerst nicht. Ähnlich verlief die zweite Hälfte, in der die Bendorfer sich auf 18:13 absetzten, doch wieder kam der Gast zum Anschluss beim 18:16.

 

„Den Bock konnten wir einfach nicht umstoßen, dennoch ließen wir uns nicht abschütteln. So erzielten wir 15 Sekunden vor dem Ende den Ausgleich und dann habe ich den Bock abgeschossen. Ich will die Niederlage nicht an den Schiedsrichtern festmachen, doch die Verteilung der Zeitstrafen und der Siebenmeter war zu unseren Ungunsten (jeweils 7:3)“, erklärte Wingels.

 

Geister und Hoffmann - Jahnke (8/3), J. Leppin, Neisius (2), Podriezov (9), Haas, Schaperdoth, Bastuck, N. Leippin, Morgens (1), Plano (1).

 

DJK/MJC Trier - HSG Römerwall 29:21 (13:6)

 

Das hatten sich MJC Trainer Alex Kuhfeld schon schwieriger vorgestellt. Seine Mannschaft setzte sich am Ende klar und verdient mit 29:21 durch und fährt damit die ersten Punkte der Saison ein.

 

Gut aus den Startlöchern kam die MJC Trier gegen den Aufsteiger aus Römerwall, legte zum 2:0, musste aber dann den Ausgleich beim 3:3 in der 7. Minute hinnehmen, um sich dann wieder mit zwei Toren auf 5:3 und 7:5 in der 13. Minute abzusetzen. Als Marco Müller dann sogar der drei-Tore-Vorsprung gelang, nahmen die Gäste ihre Auszeit in der 17. Minute. Doch diese Auszeit spielte nur den Gastgeber in die Karten, die sich vom 8:6 auf 13:6 bis zur Paus absetzte. Dabei profitierte die MJC auch von drei gehaltenen Siebenmetern durch Andre Legenhausen, der klar das Torhüterduell gewann.

 

Römerwall kam mit zwei Treffern in Folge zum 13:8 besser aus den Startlöchern, doch dann entschieden die Trierer das Spiel über 22:14 in der 48. Minute, bevor beim 25:15 in der 53. Minute der ersten 10-Tore-Vorsprung der Gastgeber auf der Anzeigetafel stand. Bis zum Abpfiff kontrollierte die MJC jetzt das Spiel und brachte den ungefährdeten Erfolg über die Zeit.

 

„Ein wichtiger Sieg für uns und jetzt beginnt für uns die Saison. Heute waren alle dabei, aus dem Grunde habe ich nicht gespielt. Vor allem die Abwehrleistung stimmte heute, dazu ein überragend haltender Andre Legenhausen im Tor. Wir haben auf alles eine Antwort gehabt und freuen uns jetzt auf die Mannschaften, die unsere Kragenweite haben“, so Kuhfeld.

 

Lofi und Legenhausen - Helbrecht (1), P. Müller (4), Plausinaitis (4/1), Merten, Zelzer, Nestsiarenka (4), Sattler (1), Collet (1), M. Müller (10), Löw (3), Heinz

 

TV Bitburg - TuS Daun (Samstag, 18 Uhr, Realschule)

 

Ausgangslage: In der Eifel kommt es am Samstagabend zum Spiel der beiden bislang ungeschlagenen Eifel-Teams. Während die bisherige „Siegesserie“ des Titelverteidigers aus Bitburg zu erwarten war, überraschte der TuS Daun doch bislang mit seinen Auftritten. Für die Gastgeber steht bei der Mission „Titelverteidigung“ eine erneut schwere Aufgabe ins Haus, da sie auf einen ohne jeglichen Druck auflaufenden TuS aus Daun treffen, der sicher nicht chancenlos sein wird.

 

Personal: Die Personalsituation bei Bitburg ist angespannt: neben dem 13-fachen Torschützen des letzten Spiels (berufsbedingt), fallen Yannick Moecke und Martin Guldenkirch aus. Auch bei Daun fehlen mit Lukas Illigen und Igor Rahn (beide beruflich) wichtige Spieler, vor allem in der Defensive, dazu fällt Johannes Präder urlaubsbedingt aus. Julian Keitsch wird aber aushelfen.

 

Prognose: „Schon die Vorbereitung auf die Begegnung gestaltet sich schwierig, da in dieser Woche viele Spieler aus verschiedenen Gründen fehlen werden. Wir arbeiten weiter an unseren Stärken und Schwächen, wollen das 1:1 und 2:2 Verhalten verbessern und konzentrieren uns auf uns. Daun hat sich das schwerere Auftaktprogramm und leider konnte ich den Gast bislang noch nicht beobachten. Ich sehe eine 50:50 Chance“, sagt Bitburgs Trainer Rudi Engel.

 

„Wir fahren locker und befreit nach Bitburg, sind derzeit gut drauf und haben in Bitburg nichts zu verlieren. Mit diesem Selbstvertrauen und der Tatsache, dass wir Bitburg auch in der letzten Saison fordern konnten, sehe ich uns nicht chancenlos. Dennoch ist Bitburg für mich der klare Favorit und es wird dort eine „Reifeprüfung“ für meine Mannschaft, bei der sie zeigen muss, ob die Konstanz schon da ist. Wir stellen uns auf die verschiedenen Deckungsvarianten der Bitburger ein. Es wird ein schweres Ding“, ahnt Gästetrainer Markus Willems.

 

TS Bendorf - HSG Eifel (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Richtungsweisendes Spiel für beide Mannschaften. Dabei stehen die bislang noch punktlosen Gastgeber vor heimischem Publikum gegen die HSG aus der Eifel sicherlich unter höherem Erfolgsdruck als die Mannschaft von Trainer Rene Wingels. Die konnte bereits mit einem Remis gegen Urmitz und einem Achtungserfolg gegen Meister Bitburg von sich reden machen. Bei den Gastgebern ist man sich der Situation bewusst. Eine weitere Niederlage für den Kampf um den Klassenerhalt mehr als schwierig machen.

 

Personal: Die personellen Voraussetzungen für die Eifelaner sind mehr als dürftig. Gleich sieben Spieler mussten Trainer Rene Wingels aus den unterschiedlichsten Gründen absagten und läuft die Vorbereitung auf dieses wichtige Spiel alles andere als gewünscht. „Dennoch hoffe ich, dass wir am Samstag die volle Kapelle dabeihaben“, sagt Wingels.

 

Prognose: „Hält sich meine Mannschaft an die Vorgaben, haben wir Chancen auf einen Punkt. Wichtig wird sein, dass wir die Achse Majewski und Litzmann in den Griff bekommen und das Zusammenspiel mit dem Kreis unterbinden. Auf keinen Fall dürfen wir in das Raster der Begegnung gegen Andernach fallen, müssen als Mannschaft auftreten und wollen den Gastgebern das Leben so schwer wie möglich machen“, sagt Wingels.

 

TuS Fortuna Saarburg - HSG Hunsrück (Samstag, 19.30 Uhr, Beurig)

 

Ausgangslage: Sich von Spiel zu Spiel finden! So lautet die Devise beim Aufsteiger aus Saarburg. Vor allem der Trainingsrückstand einiger Leistungsträger gilt es in den nächsten Wochen zu kompensieren und dann die wichtigen Spiele vor heimischer Kulisse im Kampf um den Klassenerhalt erfolgreich zu gestalten. Für das Moske Team sollten die Hunsrücker eine Nummer zu groß sein, und deshalb wäre Trainer Uwe Moske bereits zufrieden, wenn sie seine Mannschaft achtbar aus der Affäre zieht.

 

Personal: Saarburg läuft in Bestbesetzung auf, bei der HSG wird im Tor erneut rotiert, ansonsten sind alle Spieler dabei.

 

Prognose: „Wir treffen auf den Topmeisterschaftsfavoriten und halten uns vor Augen, dass wir in den Spielen des letzten Jahres gegen deren zweite Mannschaften schon Probleme hatten. Das zeigt das Leistungsgefälle und wir wollen versuchen, aus diesem Spiel weiter zu lernen und es als Vorbereitung für die entscheidenden Spiele um den Klassenerhalt zu sehen. Auf keinen Fall können wir das hohe Tempo der Gäste mitgehen, die in Moselweiß ihren Ausrutscher hatten, sich aber kontinuierlich steigern. Unseren Zuschauern wollen wir ein gutes Spiel bieten“, verspricht TuS Trainer Moske.

 

Die Gäste aus dem Hunsrück reisen mit dem Bus an und so hofft Trainer Jochen Tatsch, dass einige Fans die Mannschaft unterstützen. „Wir wollen ein gutes Spiel zeigen, steigern uns Schritt für Schritt von Spiel zu Spiel. Ohne Harz ist die Begegnung für uns ähnlich wie in Moselweiß und ich kann nur hoffen, dass wir dadurch gewarnt sind. Offensiv und defensiv müssen wir voll konzentriert die Aufgabe beim Aufsteiger angehen. Auf jeden Fall rechne ich mit einem schweren Spiel“, sagt Gästetrainer Jochen Tatsch.

 

DJK/MJC Trier - HSG Römerwall (Sonntag, 17 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Im letzten Auswärtsspiel beim Meisterschaftsfavoriten im Hunsrück fehlten den Trierern wichtige Stammspieler, die jetzt in den Kader zurückkehren. Dies erscheint auch aufgrund des Saisonzieles der Mannschaft mehr als erforderlich. Mit Römerwall stellt sich am Sonntagnachmittag ein Aufsteiger vor, gegen den man zuhause die ersten Saisonpunkte im Kampf um den Klassenerhalt einfahren muss. „Jetzt gilt es für uns die ersten Punkte der Saison einzufahren, um nicht frühzeitig in den dunkleren Regionen der Tabelle zu landen. Dass es in den ersten beiden Spielen bei den potentiellen Meisterschaftsanwärtern aus Bad Ems und dem Hunsrück nicht allzu viel zu holen gibt war uns schon alleine Aufgrund unserer personellen Situation klar. Umso mehr freue ich mich gegen Römerwall aus dem vollen schöpfen zu können da endlich alle Urlauber und anderweitig verhinderte zur Verfügung stehen. Im ersten Heimspiel der Saison wollen wir uns dem heimischen Publikum entsprechend präsentieren und zeigen, dass wir in Bestbesetzung eine wirklich gute Truppe haben. Der Gegner aus Römerwall hatte ebenfalls ein schweres Aufwärmprogramm, konnten jedoch mit einem Heimsieg über Bendorf die ersten Punkte einfahren. Wir kennen den Gegner noch gut aus der letzten Saison, beide Aufeinandertreffen waren hart umkämpft und sehr knapp“, erinnert sich MJC Coach Alex Kuhfeld.

 

Personal: Erstmals in dieser Saison sollten die Trierer die volle Kapelle aufbieten können.

 

Prognose: „Es ist eines der Spiele für uns, in denen wir diese Saison die Punkte gegen die direkten Konkurrenten holen müssen! Wir treffen auf eine gut eingespielte Mannschaft, bei denen Spielertrainer Tim Binnes Dreh- und Angelpunkt ist. Dazu hat die Mannschaft auch im rechten Rückraum einen guten Schützen, der uns in der letzten Saison ein wenig Kopfzerbrechen bereitet hat, auf den wir diesmal jedoch vorbereitet sein werden. Wir stellen uns auf einen hochmotivierten Gegner ein der die Punkte genauso dringend will und braucht wie wir. In der Abwehr müssen wir den Grundstein legen und gegen das hohe Tempo der Gastgeber arbeiten. Können wir frühzeitig den Spielaufbau der Gegner unterbinden und auch das Torhüterduell für uns entscheiden, dann gehe ich davon aus, dass die Punkte auf dem Wolfsberg bleiben“, ist Kuhfeld optimistisch.

 

3. Spieltag

14./15. September 2019

 

TuS Daun - HSV Rhein-Nette 34:26 (15:10)

 

Es bleibt dabei: Auswärts sind die Andernacher bei Weitem nicht so stark wie in heimischer Halle, doch es bleibt auch festzuhalten, dass die Gäste auf drei Stammspieler verzichten mussten! Die Mannschaft von Trainer Hermi Häring unterlag in Daun überraschend klar mit 34:26.

 

Daun feierte damit den dritten Sieg im dritten Spiel und einen Saisoneinstand nach Maß! Dauns Trainer Markus Willems wäre nicht Willems wenn er nicht jetzt schon auf die Euphorie Bremse tritt: „Der Start ist nicht über zu bewerten. Wir haben jetzt mal sechs Punkte und können so locker zum Favoriten nach Bitburg fahren, mehr nicht“.

 

Ausgeglichen verlief die Anfangsphase, der mit Spannung erwarteten Begegnung der bislang noch ungeschlagenen Teams von Daun und Rhein-Nette. Erstmals deutlicher setzte sich das Team von Trainer Markus Willems zum 8:5 in der 13. Minute ab, beim 10:6 zog Gästetrainer Hermi Häring die Reißleine und legte die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch! Doch Daun blieb unbeeindruckt, legte auf 12:6 in der 22. Minute vor, ehe die hektische Schlussphase der ersten Hälfte mit Zeitstrafen hüben und drüben folgte und sich die Eifelaner mit einem fünf Tore-Vorsprung zum 15:10 in die Pause verabschiedeten.

 

"Von Beginn an waren wir hellwach, haben ordentlich gedeckt und geduldig im Angriff gespielt. Nur in der Anfangsphase haben wir nicht konsequent genug abgeschlossen“, fand Willems.

 

Daun kam besser aus den Startlöchern, zog auf 20:12 in der 34. Minute davon und war auf dem besten Wege, die nächsten Punkte in dieser Saison einzufahren! Doch nach der dritten Zeitstrafe und der damit verbundenen roten Karte gegen Dauns Abwehrchef Lukas Illigen schwanden die Alternativen für Willems im Deckungsverband. Doch die Mannschaft blieb unbeeindruckt, zog auf 26:17 in der 45. Minute davon und hatte das Spiel damit früh entschieden. Erstmals über 10-Tore-Vorsprung freuten sich die Dauner Zuschauer beim 29:19 in der 49. Minute durch Mathis Otto! Am Ende stand ein ungefährdeter 34:26 Erfolg auf der Anzeigetafel, der so keiner vorhersagen konnte!

 

„Jannik Lenz haben wir nie ausschalten können. Mit der Manndeckung gegen uns versuchte der HSV zwar uns aus dem Konzept zu bringen, doch darauf waren wir vorbereitet. Eine geschlossene Mannschafsleistung und ein starker Maurice Rode im Tor! Insgesamt wenige Fehlwürfe und damit eine gute Torausbeute“, freute sich der Dauner Coach.

 

Lindner und Rode - Tran, J. Präder (1), Otto (5), Willems (2), Brümmer (7/2), S. Präder (4), Lißmann (10), Mayer (3), Illigen, Rahn (2)

 

HSG Eifel - TV Bitburg 29:35 (14:16)

 

Wie recht sollte Bitburgs Trainer Rudi Engel haben: „Jedes Spiel muss erst einmal gespielt sein“, hatte der TVB Coach vor der Begegnung gewarnt, doch seine Mannschaft schien sich der Sache sicher.

 

Zwar verliefen die Anfangsminuten nach den Vorstellungen der Gäste, die für klare Verhältnisse zu Spielbeginn sorgen zu wollen. Die Mannschaft von Trainer Rudi Engel legte zum 1:5 in der 6. Minute vor, hatte dabei in Jan Lauer einen treffsicheren Rückraumwerfer, der auch stärkster Bitburger an diesem Abend war und mit 13 Treffern der Garant für den Favoritensieg! Den Vorsprung verteidigten die Gäste bis zum 10:15 in der 24. Minute, doch die HSG stemmte sich gegen die frühe Entscheidung und verkürzte bis zur Pause auf 14:16!

 

„Pech hatten wir als Flo Enders bereits nach 10 Minuten verletzt raus musste und im ersten Spielabschnitt nicht mehr eingesetzt werden konnte. Ebenso verletzte sich Martin Guldenkirch. Zudem hatten wir noch die drei urlaubsbedingten Ausfälle zu verkraften. So waren wir früh zum Improvisieren gezwungen und mussten alles geben, um uns absetzen zu können“, sagte TVB Coach Rudi Engel zur Pause.

 

Erst nach dem Anschlusstreffer zum 15:16 schienen sich die Bitburger der Situation bewusst zu werden, spielten jetzt konzentrierter und zogen auf 19:27 in der 45. Minute davon, HSG Coach Rene Wingels musste zur Auszeit greifen, durch die seine Mannschaft wieder besser ins Spiel fand und auf 26:29 in der 53. Minute verkürzte. Letztlich hatten die Gäste in den Schlussminuten mehr zuzusetzen und kamen am Ende zum erwarteten Auswärtserfolg.

 

„Ich war positiv überrascht, wie sich die Jungs nach der Klatsche der Vorwoche präsentierten. Eine Werbung für den Handball vor 200 Zuschauern. Jetzt gilt es sich auf das nächste Auswärtsspiel zu konzentrieren. Man hat heute gesehen, dass wir auf einem guten Wege sind, zumindest zuhause eine Macht zu werden. Wenn die Mannschaft die Spielvorgabe umsetzt und nicht den Kopf verliert, können wir jede Mannschaft in der Liga zumindest zuhause ärgern. Auswärts müssen wir uns noch verbessern. Doch wir arbeiten Woche für Woche daran und haben jetzt auch mit Jannik Leppin und Benedikt Schaperdoth Alternativen, die heute ihr Potential gezeigt haben. Die Abwehr hat heute gekämpft wie die Löwen und die Mannschaft hat sich an die taktischen Vorgaben gehalten. Niklas Hoffmann im Tor hat sich mit zunehmender Spieldauer gesteigert. Die Handbremse haben wir nie gezogen und die Moral im Team stimmt“, freut sich HSG Coach Rene Wingels.

 

„Großes Kompliment an die HSG Eifel. Diese Mannschaft hat nichts mit der Mannschaft des letzten Jahres gemein. Bis zur letzten Sekunde haben die Gastgeber gekämpft und alles gegeben. Es war ein schweres Auswärtsspiel für uns, in dem wir erneut viel zu viele Chancen liegen ließen. Im Deckungsverband verloren wir die „eins gegen eins“ Aktionen und das macht mich nachdenklich! Überragend an diesem Abend war Jan Lauer, der nur einen Fehlwurf hatte und das ganze Spiel durchgespielt hat! Er war mit Abstand der beste Mann auf dem Platz“, lobte TVH Coach Engel.

 

HSG: Hoffmann - Jahnke (8/1), J. Leppin (3), Neisius (5), Podriezov (4/1), Haas, Esch, Schaperdoth (4), Krönert, Morgens (2), Plano (3)

 

TVB: Reich und Otte - Engel (4), Guldenkirch (1), Straub (3), Steinbach (2), Enders (6/3), Sonnen, Kaufmann (3), Lauer (13/2), Stephan, Nelles (3)

 

HSG Hunsrück - DJK/MJC Trier 38:26 (18:13)

 

Die stark ersatzgeschwächt angetretene Trierer Mannschaft, die von Frank Wintersinger betreut wurde, hielt das Spiel im ersten Spielabschnitt bis zum 3:3 in der 9. Minute offen, dann setzte sich die HSG durch Tempogegenstoßtore von Heinrich Löwen und Jannick Stürmer im Wechsel auf 7:3 ab, die Gäste nahmen die Auszeit in der 12. Minute, liefen aber über 15:9 in der 25. Minute Minute einem sechs Tore-Vorsprung des Favoriten hinterher, zur Pause führten die Hausherrn verdient mit 18:13!

 

„Es war ein ähnliches Spiel wie gegen Römerwall! Wir hatten schlechte und gute Phasen, die sich abwechselten. So kamen wir schwer ins Spiel, erst nach dem Ausgleich wurden wir wach, hatten einen 6:0 Lauf und fanden ins Spiel“, meinte HSG Coach Jochen Tatsch.

 

„Dem Rückstand der Anfangsphase sind wir ständig hinterhergelaufen, ansonsten war das Spiel im ersten Spielabschnitt aus unserer Sicht o.k. Die Abwehr stand trotz des Rumpfteams gut, doch wir bekamen die Tore über Außen und per Gegenstoß“, stellte MJC Betreuer Wintersinger fest.

 

Kontinuierlich bauten die Hunsrücker nach dem Wechsel ihre Führung aus, lagen beim 25:15 in der 40. Minute erstmals mit 10 Toren vorne und kamen am Ende zu einem ungefährdeten 38:26 Erfolg.

 

„Auf unserer Seite war Philipp Müller von der Gastgeberabwehr nie in den Griff zu bekommen und unser stärkster Spieler. Dafür kassierten wir zu viele Tore durch Julian Mangold aus dem Rückraum. Wir wollten uns mit dem Rumpfteam im Hunsrück gut verkaufen, das ist nicht ganz gelungen! Am Ende fehlten die Luft und die Konzentration war weg! Zudem war erkennbar, dass unseren Nachwuchsspielern noch die Erfahrung fehlt, doch das ist nicht als Vorwurf zu verstehen. Wir haben versucht, hier das Bestmögliche raus zu holen“, sagte Wintersinger.

 

„Mit dem Spiel bin ich nicht zufrieden! Trier bot einige gute junge Jungs auf, die aber noch unerfahren im Rückraum agierten. Gerade deshalb dürfen wir uns nicht so in der Deckung anstellen. Die Trierer Mannschaft hat sicherlich Potential. Bei uns waren Unsicherheiten im Passspiel erkennbar, das läuft im Training schon wesentlich besser. Ich muss einfach mehr Geduld aufbringen. Julian Mangold machte ein sehr starkes Spiel, nicht nur im Angriff. In der Deckung zeigte er zusammen mit Daniel Koch in der zweiten Halbzeit im Innenblock eine überzeugende Leistung. Letztlich müssen wir das Spiel mit Pflichtsieg abhaken“, meinte Tatsch.

 

HSG: Olivier und J. Schneider - L. Schneider (1), Löwen (8), Klei, Stürmer (3), Mangold (14/5), Schell (1), Hassley (1), Conrath (4), Koch (2), Reuter. J. Schneider (4).

 

MJC: Lofi und Kohl - Helbrecht (1), Müller (12/1), Plausinaitis, Reifferscheidt, Zelzer (2), Löw (4/1), Collet (3), Heinz (2), Schreiner (2).

 

TV Moselweiß - TuS Fortuna Saarburg 32:30 (15:15)

 

„Ein Kopf an Kopf Rennen“ lieferten sich die beiden Aufsteiger in der Liga, der TV Moselweiß und die Saarburger Fortunen. Den Gästen kam sicher auch zugute, dass Moselweiß auf einen seiner Haupttorschützen Andreas Kölsch im rechten Rückraum verzichten musste.  Am Ende setzte sich der Gastgeber glücklich mit 32:30 durch, dabei hätte das Team von Trainer Uwe Moske an diesem Abend einen Punkt verdient. Hin und her wechselten die Führungen.

 

So lagen die Gäste beim 3:6 in der 11. Minute vorn, die Gastgeber drehten die Begegnung zum 9:7 in der 18. Minute und so nahm Moske die Auszeit. Bis zur Pause blieb es eine Begegnung auf Augenhöhe.

 

Auch nach dem Wechsel gelang es keiner Mannschaft, sich deutlicher abzusetzen und so kam es zum Herzschlagfinale. Philipp Rüger scheiterte beim Gegenstoß an dem gut reagierenden Gastgebertorwart, sonst wäre den Gästen der Ausgleich gelungen. So setzte sich Moselweiß wieder auf zwei Tore ab. Tim Moske verkürzte 19 Sekunden vor dem Abpfiff auf 31:30, doch den Gästen gelang der entscheidende Treffer zwei Sekunden vor dem Ende.

 

„Wir haben heute gesehen, dass wir mit unseren ersten Sieben durchaus konkurrenzfähig sind. Noch brauchen unsere Nachwuchsspieler, um sich in der neuen Liga zurecht zu finden. So war das Fehlen der Alternativen letztlich der Grund, weshalb wir heute nichts Zählbares aus Moselweiß mitbringen konnten. Während Moselweiß phasenweise seine Leistungsträger schonen konnte, musste unsere Leistungsträger durchspeilen. Deshalb nehme ich auch viele Auszeiten, damit sie sich ausruhen können“, verrät der TuS Coach, der dennoch zufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft war.

 

Dupré und Marzalek - Dauster, Mesevic (5/1), Moske (3), Balas (3), Musick, Schütz, J. Hoffmann (3), Schmitt, P. Rüger (9/1), Morin (7), Jürgens.

 

TV Moselweiß - TuS Fortuna Saarburg (Samstag, 17.15 Uhr)

 

Ausgangslage: Nach der Pause am vergangenen Wochenende greift die Mannschaft von Trainer Uwe Moske wieder ins Geschehen ein. Bereits zum Auftakt überraschte der TV Moselweiß mit dem Sieg über den Meisterschaftsanwärter HSG Hunsrück und geht mit klaren Vorteilen in die Begegnung gegen Saarburg. Obwohl sich die Gäste mit den erfahrenen Almir Balas und Edin Mesevic verstärkt haben, liegt das Momentum der größeren Erfahrung sicher bei den Gastgebern. Für Saarburg kann es nur darum gehen, den Favoriten so lange wie möglich zu ärgern.

 

Personal: Der Tus kann erstmals seinen Neuzugang Edin Mesevic in der Meisterschaft einsetzen.

 

Prognose: „Die Niederlage der HSG Hunsrück bei Moselweiß hat mich schon überrascht, zumal die Moselweißer eigentlich nur drei Torschützen in ihren Reihen hatten. Wir wollen ein gutes Ergebnis und dabei die Niederlage in Grenzen halten. In allen Auswärtsspielen, bis vielleicht in Prüm, sind wir Außenseiter. Wir wissen, dass auf uns eine schwere Saison zukommt und wir im Tabellenkeller landen werden. Doch wir wollen in unseren Heimspielen für die eine oder andere Überraschung sorgen“, verspricht Saarburgs Trainer Uwe Moske.

 

TuS Daun - HSV Rhein-Nette (Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Am dritten Spieltag der neuen Saison steigt das Spitzenspiel in Daun. In der Wehrbüschhalle treffen die beiden bislang verlustpunktfreien Mannschaften von Trainer Markus Willems und Trainer Hermi Häring aufeinander. In der vergangenen Saison konnte der TuS die Gäste aus Andernach zuhause ärgern, mussten sich aber knapp geschlagen geben und dann auswärte bei der heimstarken Andernachern deutlich zu verlieren. „Ich habe die Gäste am vergangenen Wochenende beobachtet und sehe sie gemeinsam mit Hunsrück, Bitburg und Bad Ems/Bannberscheid im engeren Favoritenkreis. Für mich gibt es dieses Jahr eine „Zwei-Klassen-Gesellschaft“ und ich hoffe, dass wir zu dem Teams gehören, die die untere Gesellschaft anführen.

 

Personal: Fraglich ist der Einsatz des am Wochenende stark aufspielen Torwarts Holger Nies, fehlen wird Daniel Eich.

 

Prognose: „Die Gäste verfügen über eine homogene Mannschaft, die eine sehr gute 6:0 Deckung spielt, dahinter zwei starke Torhüter! Wir dürfen uns nur wenige Fehler im Angriff erlauben, sonst werden wir wie die HSG Eifel am vergangenen Wochenende überrannt.  Unsere Wurfausbeute muss stimmen, damit wir nicht viele Gegenstöße fangen. Der HSV lebt von seinem Gegenstoßspiel, ist sicher zuhause stärker einzuschätzen als auswärts. Wir spielen nach den beiden Auftaktsiegen befreit auf, sind zuhause aber sicher nicht ohne Chance und können hier an einem guten Tage sicher jede Mannschaft der Liga schlagen. Derzeit sind wir gut drauf“, meint der TuS Trainer.

 

HSG Eifel - TV Bitburg (Samstag, 19.30 Uhr, Wandalbert-Hauptschule, Prüm)

 

Ausgangslage: Das Derby in der Eifel kommt für die Gastgeber genau zum richtigen Zeitpunkt. Nach dem Remis im Auftaktspiel gegen Engers bezog die HSG Eifel eine derbe Klatsche in Andernach und hat jetzt vor heimischer Kulisse nichts gegen den Meisterschaftsanwärter aus Bitburg zu verlieren. Die Gäste um den Ex-Prümer und heutigen TVB Coach Rudi Engel entledigte sich souverän der Aufgabe gegen die TS Bendorf und ist klarer Favorit in dieser Begegnung. „Dieses Derby erwarten wir mit Spannung, doch die Rollen sind klar verteilt. Bitburg als Topfavorit auf die Meisterschaft wird gegen uns nichts anbrennen lassen. „An der Favoritenrolle kommen wir nicht vorbei! Das ist auch der Bilanz der letzten Jahre geschuldet. Doch wir haben Respekt vor jedem Gegner, jedes Spiel muss erst einmal gespielt werden. Der Aufwärtstrend bei der HSG Eifel, die ich gegen Urmitz gesehen habe, ist unverkennbar! Wir werden die Mannschaft nicht auf die leichte Schulter nehmen“, verspricht Bitburgs Coach Rudi Engel.

 

Personal: Auf Seiten der HSG sind die personellen Alternativen aufgrund des Fehlens von Marcel Neuerburg (beruflich) und Nils Leppin (private Gründe) nicht rosig, auch bei den Gästen aus Bitburg fehlen mit Chris Stelmach, Patrick Walerius und Yannick Moecke gleich drei Spieler urlaubsbedingt!

 

Prognose: „Die Vorzeichen sind aufgrund der personellen Situation nicht rosig, doch wir wollen Einsatzwillen und Kampf vor unserem Publikum zeigen. Auf jeden Fall wollen wir uns besser als vergangenes Wochenende präsentieren, keinesfalls die Punkt herschenken. Auf uns kommen noch wichtige Heimspiele zu, bei denen wir auf die Unterstützung unseres Publikums angewiesen sind. Vergraulen wollen wir die mit einer schlechten Leistung auf keinen Fall“, verspricht HSG Trainer Rene Wingels. „Wir wollen uns von Woche zu Woche steigern, sind auf einem guten Wege, werden aber an unseren Defiziten in Abwehr und Angriff weiterarbeiten. Wichtig bei unserem kleinen Kader ist aber auch, dass die Tore auf viele Schultern verteilt sind. Konzentriert bereiten wir uns auf die Begegnung vor, wollen die bestmögliche Leistung an diesem Abend abrufen. Mit dem Trainerkollegen Janosh Klimek kläre ich noch ab, wer uns aus seiner Mannschaft, die am Wochenende spielfrei ist, unterstützen kann“, verrät Bitburgs Coach Rudi Engel.

 

HSG Hunsrück - DJK/MJC Trier (Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Zweites Heimspiel in Folge für die Mannschaft aus dem Hunsrück. Am Samstagabend erwartet das Team des Trainergespanns Jochen Tatsch/Timo Stoffel die MJC aus Trier, die am vergangenen Wochenende spielfrei war. Zum Auftakt unterlag das Team von Spielertrainer Alex Kuhfeld bei der in dieser Saison stark eingeschätzten HSG Bad Ems/Bannberscheid. „Aufgrund des Heimvorteils gehen die Gastgeber als Favoriten in die Begegnung. Nach der schwierigen Saisonvorbereitung treffen wir im zweiten Spiel auf ein weiteres Spitzenteam der Rheinlandliga. Die Mannschaft aus dem Hunsrück verfügt über den besten Kader der Liga.


natürlich werden wir am Samstag keine Geschenke verteilen und versuchen eine gute Leistung abzurufen. Da für die Mannschaft aus dem Hunsrück der Saisonstart beim starken Aufsteiger nicht optimal verlief, werden sie wohl alles daran setzen um den Sieg in der eigenen Halle einzufahren“, ahnt MJC Trainer Alex Kuhfeld, der am Samstag erhebliche personelle Probleme beschreibt.

 

Personal: Auf Gastgeberseite wird Florin Nicolae fehlen, im Tor wird es wohl eine Rotation geben. „Aus privaten Gründen fehlen Marco Müller, Kevin Schwiderski, André Legenhausen und ich. Der Einsatz von Yauchen Nestsiarenka wird sich kurzfristig entscheiden“, verrät MJC Spielertrainer Alex Kuhfeld.

 

Prognose: „Wir kennen die Trierer eigentlich gut und wir werden versuchen unser Spiel durchzudrücken: mit hohem Tempo! Wichtig ist, dass wir einen weiteren Schritt machen und uns weiter einspielen“, sagt HSG Coach Jochen Tatsch.

 

„Wir wollen versuchen, uns so teuer wie möglich zu verkaufen. Die HSG Hunsrück hat mit Heinrich Löwen den wohl stärksten Rückraumspieler in ihren Reihen, dazu sind sie auf allen Positionen sehr gut besetzt. Für uns geht es am Samstag nur über eine starke Abwehr inkl. Torhüter. Dazu gehört auch das schnelle Spiel der HSG nach vorne zu unterbinden. Mit dem kleinen Kader wird es schwer werden, sechzig Minuten Tempo zu machen, trotzdem werden wir versuchen Druck auf die gegnerische Abwehr auszuüben. In diesem Spiel sollen unsere jungen Spieler Erfahrung sammeln, da es in den nächsten Begegnungen für uns um wichtige Punkte geht. Gelingt es uns das Spiel lange offen zu halten, können wir ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielen“, hofft Kuhfeld.

 

 

2. Spieltag

07./08. September 2019

 

Berichte

 

SV Urmitz - TuS Daun 28:33 (12:17)

 

Das Gesicht der Gastgeber hat sich gegenüber der letzten Saison schon gründlich verändert: Nicht nur das erfahrene Torhüter Duo Löcher und Kunz verließen den Verein, sondern mit Lars Pitzen und Andreas Reick verlor das Team scheinbar seine Dreh- und Angelpunkte im Angriff und die gefährlichsten Torschützen. Das dies nicht leicht zu kompensieren war, spiegelte bereits das Remis bei der HSG Eifel im Auftaktspiel wider. Gegen Daun stand aber Andreas Reick wieder im Aufgebot der Rheinmannschaft. „Damit hat der SV Urmitz wieder andere Möglichkeiten“, meinte auch Dauns Trainer Markus Willems.

 

Lediglich 1:0 führten die Gastgeber in der Begegnung, in der die Eifelaner nahtlos an ihre guten Leistungen der letzten Spiele anknüpften und über 2:5 auf 7:12 in der 16. Minute davonzogen. Nach der Auszeit der Gastgeber nahm die Hektik im Spiel zu. Zunächst setzte es die Zeitstrafe gegen Lukas Illigen, den anschließenden Siebenmeter von David Mohrs parierte Holger Neis im TuS Kasten und nach vier Treffern in dieser Phase von Bassi Präder lag Daun mit 9:16 in der 23. Minute in Führung, ehe der bis dahin auffälligste Dauner Angreifer die Zeitstrafe erhielt.  Die Zeitstrafe nutzte Urmitz geschickt, verkürzte auf 11:16 bis zur 26. Minute. TuS Trainer Markus Willems nahm die Auszeit und als dann David Mohrs, ein weiterer Leistungsträger der Urmitzer aufgrund seiner dritten Zeitstrafe von Platz musste, deutete alles auf den Gästesieg hin. Zur Pause führte das TuS Team deutlich mit 12:17!

 

„Wir haben gut gespielt, leisteten uns aber einige technische Fehler und vergaben freie Chancen. Mit der Spielweise meiner Mannschaft war ich zufrieden, haben strukturiert gespielt und vor allem Kai Lißmann und Bassi Präder machten ein gutes Spiel. Im Tor hatten wir mit Holger Neis einen sicheren Rückhalt, hätten dennoch zur Pause deutlicher führen müssen", sagte der TuS Coach.

 

Nach dem Wechsel ließ Daun nicht nach, kontrollierte bis 17:24 in der 42. Minute das Spiel, Urmitz nahm die Auszeit! Noch einmal verkürzten die Gastgeber auf 4 Tore zum 21:25 in der 47. Minute und so musste Trainer Markus Willems die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch legen. Daun fing sich wieder, baute den Vorsprung auf 24:30 in der 52. Minute aus und so nahm Urmitz Coach Darius Bugaj die Auszeit. Am Ende setzte sich das Eifel Team verdient durch.

 

„Wir waren auch nach dem Wechsel wach! Die Abwehr spielte solide, dennoch war es kein schönes Spiel, dass durch die Manndeckungen geprägt war. Zu oft haben wir nach dem Wechsel den Ball nicht in der Bewegung, sondern im Stand angenommen. Nach der Auszeit haben wir etwas umgestellt und jetzt die wichtigen Punkte eingefahren. Souverän brachten wir den Vorsprung über die Zeit“, freute sich der Dauner Coach.

 

Rode, Schöler und Neis - J. Präder, Otto (3), Willems (7/2), Brümmer (1), S. Präder (10), Ließmann (8), Mayer (3), Illigen, Rahn (1),

 

TV Bitburg - TS Bendorf 42:25 (21:14)

 

Gelungene Heimspielpremiere für den letztjährigen Meister, den TV Bitburg, der weiterhin verlustpunktfrei seine Titelverteidigung angehen kann! Das Team von Trainer Rudi Engel setzte sich ungefährdet gegen die TS Bendorf durch. „Das hatte ich mir schon schwieriger vorgestellt“, gestand TVB Coach Engel nach dem Abpfiff.

 

Seine Mannschaft überrannte den Gast aus Bendorf, zeigte sich in allen Belangen überlegen, ohne allerdings überzeugen zu können. Die Gäste konnten weder spielerisch noch konditionell mit den Eifelanern mithalten, bauten mit zunehmender Spieldauer immer weiter ab und so hatte der TVB leichtes Spiel gegen die Gäste, deren Rückzugsverhalten von Minute zu Minute nachließ. Den Gästen fehlten sowohl die spielerischen als auch die taktischen Mittel, um den Gastgeber zu gefährden.

 

Schnell führten die Eifelaner mit 5:1 in der 5. Minute, doch in der Folge blieben beste Chancen ungenutzt. So verkürzten die Gäste auf 9:7 in der 14. Minute, doch über 15:10 in der 21. Minute zogen die Gastgeber auf 21:14 zur Pause davon. „Mit der ersten Hälfte war ich nicht ganz zufrieden, zu viele Fehler im Deckungsverband und eine Vielzahl von ungenutzten klaren Chancen dürfen wir uns in kommenden engen Spielen nicht erlauben“, klagte Engel.

 

Nach dem Wechsel blieb das Bild unverändert: Bendorf fand keine Lösungen gegen die weiterhin offensive Bitburger Deckung, die zwar Nachlässigkeiten hatte, im Torwartbereich an diesem Abend nicht überzeugen konnte. Bitburg kam zu einfachen Toren auch aus dem Rückraum, da den Bendorfer Spielern zusehends die Luft ausging und sie ihren Gegenspielern im Tempospiel, aber auch aus der Distanz nichts entgegen zu setzen hatte. So gelang die erste 10 Tore-Führung beim 28:18 in der 40. Minute durch Chris Stelmach. Das Debakel der Gäste war perfekt, als Trainersohn Patrick Engel den 40. Treffer der Eifelaner in der 57. Minute zum 40:25 markierte.

 

„Im zweiten Spielabschnitt lief es auch aufgrund unserer variablen Abwehrformation besser. Wir konnten auch die 6:0 ausprobieren und stellten den Gast damit vor weitere Probleme“, erklärte Engel.

 

Beim Gast fehlte jegliche Struktur im Spiel! Kein spielerisches Konzept war erkennbar und auch die Rückraumspieler der Gäste zeigten sich bis auf Routinier Philipp Majewski völlig überfordert, leisteten sich einen technischen Fehler nach dem anderen, den Bitburg mit seinem guten Gegenstoßspiel bestrafte, letztlich aber noch zu viele klare Torchancen ungenutzt ließ. Die Gastgeber, die im zweiten Spielabschnitt auch ihre Leistungsträger Flo Enders und Jan Lauer lange schonten, haben sicherlich noch Luft nach oben, müssen im Meisterschaftsrennen konzentrierter und vor allem konsequenter im Abschluss und im Deckungsverband arbeiten und haben auch im Torhüterbereich noch Möglichkeiten.

 

„Immer wieder kamen gute Paraden, doch erkennbar waren auch Schwächen im Zusammenspiel mit dem Deckungsverband und von den Aussenpositionen“, bestätigte der ehemalige Torwart und jetzige TVB Coach Rudi Engel.

 

Reich und Otte - Engel (4), Guldenkirch (3), Walerius (1), Straub (2), Steinbach (4), Stelmach (5/1), Enders (11/5), Moecke (6), Kaufmann (3), Lauer (3)

 

HSG Hunsrück - HSG Römerwall 30:24 (14:12)

 

Aufatmen im Hunsrück! Die neuformierte HSG Hunsrück setzte sich gegen den Aufsteiger aus Römerwall am Ende mit 30:24 verdient durch, hatte aber eine Menge Arbeit mit dem Gast, der in den Anfangsminuten die Verunsicherung der Gastgeber nutzte und bei der eigenen 5:7 Führung in der 16. Minute die Auszeit nahm, die aber dem Team des Trainergespanns Jochen Tatsch/Timo Stoffel in die Karten spielte.

 

„Obwohl wir die Jungs darauf eingestellt hatten, bekamen wir bis zu diesem Zeitpunkt die Würfe aus dem Rückraum der Gäste nicht unterbunden“, klagte Gastgebertrainer Jochen Tatsch.

 

Über 8:8 gelang jetzt die 11:8 Führung in der 23. Minute, die den Spielertrainer der Gäste Tim Binnes dieses Mal zur Auszeit zwangen! Bis zur Pause verlief die Begegnung dann ausgeglichen, die Gastgeber brachten einen zwei Tore-Vorsprung in die Kabine.

 

Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischten die Gastgeber, die auf 16:12 in der 32. Minute vorlegten, den Gast aber erneut auf zwei Tore zum 17:15 in der 39. Minute herankommen ließen. Bis zum 21:19 in der 47. Minute blieb der Aufsteiger in Schlagdistanz, dann sorgte das Hunsrück Team mit drei Treffern in Folge zum 24:19 in der 51. Minute für die Vorentscheidung.

 

„Ich hatte nie Bedenken, dass die Begegnung kippen könnte, es war kein enges Spiel! Sicherlich läuft es noch nicht so, wie wir uns das vorstellen, doch wir haben viele gute Sachen an diesem Abend gesehen. Mit den Jungs müssen wir Geduld haben, das wird noch eine gute Zeit dauern, bis alles passt. Römerwall hat das Beste aus seinen Verhältnissen herausgeholt, immer wieder das Tempo verschleppt und lange Angriffe gespielt. Bei den Gästen spielten Tim Binnes und Philipp Stuntz sehr stark im Rückraum. Bei uns hat man deutlich gesehen, dass die Mannschaft sich noch im Entwicklungsprozess befindet“, erklärt Tatsch.

 

Schneider und Schmidt -Kaltenmorgen, L. Schneider, Löwen (6), Klei (5), Stürmer (3), Mangold (4), K. Schell (4), Hassley (4), Conrath (1), Koch (2), Reuter (1).

 

HSV Rhein-Nette - HSG Eifel 42:17 (18:8)

 

Andernach ist kein gutes Pflaster für die HSG Eifel! Nach dem überraschenden Auftaktremis der HSG folgte im ersten Auswärtsspiel bei den heimstarken Andernachern ein Debakel. Das Team von Trainer Rene Wingels ging sang- und klanglos mit 42:17 am Rhein unter! Dabei erinnerte vieles an das Spiel der letzten Saison, dass die Eifelaner mit 40:22 verloren.

 

Nur knapp eine Viertelstunde brauchten die Gastgeber, um den Widerstand der Gäste zu brechen, die bis zum 10:7 in der 16. Minute einigermaßen mithielten. „So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Bis zu diesem Zeitpunkt waren wir auf Augenhöhe, hielten gut mit. Wir spielten unsere Konzeptionen, setzten die taktischen Vorgaben um. Was dann aber passierte, macht mich auch noch einen Tag danach, ratlos! Die Spieler hielten sich jetzt an nichts mehr, verloren die Orientierung ihren spielerischen Faden, agierten kopflos“, ärgerte sich HSG Coach Rene Wingels.

 

In den letzten 14 Minuten des Spielabschnittes brachte das Team von Trainer Wingels lediglich einen Treffer zustande, den Ruslan Podriezov zum 14:8 in der 22. Minute erzielte.

 

Auch nach dem Wechsel ließ der Gast jegliche Gefährlichkeit im Angriff vermissen. Beim 31:11 in der 48. Minute nahm Wingels nochmals die Auszeit, konnte aber die Niederlage mit 25 Toren Differenz nicht mehr abwenden.

 

„Von den 42 HSV Toren sind lediglich 10 aus dem gebundenen Spiel gefallen, Gegenstoß auf Gegenstoß rollte auf unseren Kasten zu. Die Trefferquote der Gastgeber lag bei 90 Prozent! Wir konnten keinen Fuß mehr fassen und die Jungs ergaben sich in ihr Schicksal. So können wir nicht auftreten und so kann es nicht weitergehen. Auch die Halbzeitansprache zeigte keine Wirkung!“, klagte Wingels.

 

Hoffmann - Jahnke (7/1), J. Leppin, Neisius, Podriezov (4), Haas, Esch, Schaperdoth (2), Krönert, N. Leppin, Morgens (3), Plano (1).

 

Vorberichte

 

HSV Rhein-Nette- HSG Eifel (Samstag, 17.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Beide Teams starteten erfolgreich in die neue Saison. So entführten die Andernacher um ihren Trainer Hermi Häring beide Punkte aus Bendorf und die HSG Eifel mit neuem Trainer René Wingels sorgte mit dem Remis gegen den Favoriten aus Urmitz für einen Paukenschlag! Jetzt führt die Fahrt der Eifelaner nach Andernach, wo man auf die heimstarke HSV Rhein-Nette trifft, die in der abgelaufenen Saison lediglich eine Heimniederlage zu verkraften hatte und die letztes Jahr, die HSG Eifel mit einer 40:22 Packung auf den Nachhauseweg schickte.

 

Personal: Bis auf den in Urlaub weilenden Didier Niederprüm ist die HSG Eifel komplett.

 

Prognose: „Mit Yannik Kessels und Jannik Lenz verfügt der HSV über einen wurfgewaltigen Rückraum. Dazu kommen die pfeilschnellen Aussenspieler und so müssen wir wie gegen Urmitz, das Gegenstoßspiel des Gegners unterbinden, aber vor allem die Rückraumachse in den Griff bekommen. Im Angriff wird für uns wichtig sein, die beiden Torhüter des HSV nicht warmzuschießen. Bringen wir die Mentalität und den Willen der Vorwoche auf den Platz, könnte auch die Tatsache, dass in Plaidt spielen, für uns ein Vorteil sein“, hofft HSG Coach Rene Wingels.

 

TV Bitburg - TS Bendorf (Samstag, 18 Uhr, Realschule)

 

Ausgangslage: Heimspielpremiere für Bitburgs Trainer Rudi Engel! Seine Mannschaft erwartet die TS Bendorf, die sich im Auftaktspiel vor heimischer Kulisse dem HSV Rhein-Nette geschlagen geben musste. Dagegen entledigte sich der Titelverteidiger der Pflichtaufgabe in Römerwall souverän und geht als Favorit in diese Begegnung. „Phasenweise haben wir im Angriff und in der Abwehr gute Leistungen im Auftaktspiel gezeigt, nicht aber über die gesamte Spielzeit. Noch fehlt uns hier die Konstanz. Wir müssen mehr Sicherheit gewinnen, dürfen uns vor allem nicht aus dem Rhythmus bringen lassen“, erklärt Bitburgs Trainer Rudi Engel.

 

Personal: David Nelles wird aus Urlaubsgründen fehlen, ansonsten meldet Trainer Rudi Engel volle Besetzung!

 

Prognose: „In dieser Wochen werden wir das 3:3 und 4:4 im Angriff trainieren. Dadurch können wir effektiver werden! Das Spiel von Bendorf gegen Rhein-Nette ist sicher noch kein Maßstab, zumal die Ergebnisse des letzten Wochenendes gezeigt haben, dass jeder Gegner ernst zu nehmen ist. Bendorf leidet sicher seit Jahren darunter, immer wieder die besten Spieler nach Vallendar abgeben zu müssen und keinen adäquaten Ersatz zu finden. Jedes Jahr muss man sich in dieser Liga beweisen, deshalb konzentrieren wir uns in dieser Phase auf unsere Dinge, müssen uns auf die eigenen Stärken besinnen und nehmen die Favoritenrolle für dieses Spiel auch an“, erklärt der Bitburger Coach.

 

HSG Hunsrück - HSG Römerwall (Samstag, 19.30 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Mit der HSG Hunsrück wartet das nächste schwere Spiel auf den Aufsteiger aus Römerwall. Nachdem sich die Gäste am vergangenen Wochenende dem letztjährigen Meister aus Bitburg geschlagen geben mussten, trifft man an diesem Wochenende auf einen weiteren Meisterschaftsanwärter in dieser Saison! Doch die Mannschaft patzte im Auftaktspiel beim routinierten TV Moselweiß und hat jetzt vor heimischer Kulisse bereits mächtig Druck. „Es geht in dieser Woche darum, die Jungs wieder aufzubauen nach dem Schock des letzten Wochenendes. Ich hoffe das gelingt und wir können vor heimischer Kulisse das abrufen, was wir können. Das muss sein, um das Heimspiel zu gewinnen“, ahnt SG Coach Jochen Tatsch.

 

Personal: Florin Nicolae fällt nach einem Muskelfaserriss mindestens drei Wochen aus, fraglich ist noch der Einsatz von Pascal Olivier im Tor aus Urlabusgründen. Jens Schneider steigt diese Woche ins Training ein, es bleibt abzuwarten, ob dies fürs Wochenende schon reicht. Zurück im Kader ist Colin Reuter. Zudem baut das HSG Trainergespann auf die beiden A-Jugendlichen, die vergangene Woche eine gute Leistung abriefen.

 

Prognose: „Wir brauchen wesentlich mehr Struktur in unserem Spiel und vor allem Zug zum Tor. Das haben wir im letzten Spiel von fast allen Positionen vermisst. Auch das was uns letzte Saison auszeichnete, dass wir ein schnelles Umschaltspiel von Abwehr auf Angriff zeigten, fehlte im Auftaktspiel fast völlig. Unser Gegner hat sich gegenüber der letzten Saison personell kaum verändert, noch immer ist Tim Binnes Dreh- und Angelpunkt im Gästespiel, zudem verfügt die Mannschaft über einen starken Linkshänder und einen körperlich starken Spieler im linken Rückraum. Dennoch sehe ich diese Achse nicht so stark wie die der Moselweißer. Allerdings kommt am Samstag sicher keine Laufkundschaft und wir wollen mit einem Sieg in die Saison reinfinden“, verspricht der SG Coach.

 

SV Urmitz - TuS Daun (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Beide Teams ließen mit ihren Ergebnissen am vergangenen Wochenende aufhorchen. Bei Urmitz überraschte der Punktverlust beim vermeintlichen Abstiegskandidaten HSG Eifel, die Dauner entledigten sich souverän und deutlich der Heimspielpremiere gegen Aufsteiger Saarburg. Vor heimischer Kulisse steht das Urmitzer Team somit bereits im ersten Heimspiel der Saison unter Zugzwang, Daun könnte mit einem Auswärtssieg den guten Saisonstart „vergolden“ und weiter verlustpunktfrei bleiben. „Es ist ein Schlüsselspiel für uns gegen die Wundertüte Urmitz. Die Mannschaft hat den Verlust ihrer Stammspieler Pitzen und Reick zu verkraften und der gute neue Trainer Darius Bugaj baut eine junge neue Mannschaft auf. Sicher hat mich das Remis bei der HSG Eifel überrascht, doch die Eifelaner sind nach der Rückkehr ihrer Verletzten stärker als in der letzten Saison einzuschätzen“, sagt Dauns Trainer Markus Willems.

 

Personal: Bis auf die Langzeitausfälle kann Daun die Bestbesetzung aufbieten.

 

Prognose: „Mit einem Auswärtssieg könnten wir unsere gute Ausgangsposition weiter verbessern. Ich habe mit HSG Eifel Coach Rene Wingels telefoniert, der mit bestätigte, dass wir mit Markus Häring auf Rechtsaußen und auf der Rückraummitte rechnen sollten, hier gilt es, sein Zusammenspiel mit dem Kreis zu unterbinden. Die jungen SV Spieler kenne ich noch nicht. Wir werden diese Woche daran arbeiten, den Abschluss und die Abstimmung in Angriff und Abwehr zu verbessern. Guten Mutes fahren wir nach Urmitz und wollen die beiden Punkte entführen“, so Willems.

 

1. Spieltag

31. August/01. September 2019

 

Berichte

 

HSG Römerwall - TV Bitburg 25:30 (13:18)

 

Dem Erfolg im Pokal lässt der TV Bitburg nun auch den Sieg im Meisterschaftsrennen folgen. Die Mannschaft von Trainer Rudi Engel setzte sich verdient bei der HSG Römerwall durch und startet auch in der Meisterschaft die „Mission Titelverteidigung“.

 

Im Angriff zeigten die Eifelaner ein starkes Spiel, legten hohes Tempo vor und zeigten ein gutes „eins gegen eins“ Spiel und gestatteten den Gastgeber nie die Führung. Nach zwei Treffern in Folge von Flo Enders, führten die Bitburger in der zweiten Minute mit 0:2, bekamen aber in den Abwehr keinen Zugriff auf die Gastgeber, die vor allem durch Tim Binnes gute „eins gegen eins“ Aktionen hatten, der dabei zwei Abwehrspieler band und immer wieder auch das Anspiel zum Kreis fand. So verlief die Begegnung bis zur 24. Minute zum 12:12 völlig ausgeglichen, dann gelang den Gästen die erste drei Tore Führung zum 12:15 in der 26. Minute und bis zur Pause baute der TVB seinen Vorsprung auf fünf Tore zum 13:18 aus.

 

„Die zweite Hälfte war dann das Gegenteil der Ersten. Wir steigerten uns in der Abwehr, profitierten dann von den einstudierten Abwehrvarianten, doch im Angriff waren wir einfach nicht schnell genug auf den Beinen. So kamen die Gastgeber wieder auf 20:21 in der 43. Minute heran“, klagte Engel. MI zunehmender Spieldauer steigerte sich Henning Otte im Tor und so setzte sich der Gast auf 22:26 in der 51. Minute ab und nach einer Auszeit kämpfte sich Römerwall wieder auf 25:27 in der 54. Minute ab, ehe das Engel-Team mit drei Treffern in Folge das Spiel endgültig entschied!

 

„Ein schweres Spiel und ein hartes Stück Arbeit in einer allerdings sehr fairen Begegnung. Hauptsache zum Auftakt zwei Punkte“, freute sich der neue Bitburger Coach.

 

Reich und Otte - Engel (3), Walerius, Staub (3), Steinbach (3), Stelmach (1), Enders (9/1), Moecke (2), Kaufmann (3), Lauer (4), Nelles (2).

 

TuS Daun - TuS Fortuna Saarburg 38:25 (20:12)

 

Mit einem in dieser Höhe nicht erwarteten Sieg setzte sich der TuS Daun über den Aufsteiger aus Saarburg durch, zeigte dabei dem Gast die Grenzen auf. Erneut mussten die Gäste auf ihren Neuzugang Edin Mesevic verzichten, der laut Aussage von Trainer Uwe Moske auf der Rückreise aus dem Urlaub im Stau stecken geblieben ist und so war der Rückraum der Gäste relativ leicht auszurechen. Mit Julius Hoffmann stand Trainer Uwe Moske so nur ein gefährlicher Distanzschütze zur Verfügung und so verlief die Begegnung ähnlich wie im Pokal.  Daun genügte eine „solide Abwehr“ (Zitat TuS Coach Markus Willems), um sich peu a peu abzusetzen.

 

Nach ausgeglichener Anfangsphase gelang es dem Team von Trainer Markus Willems ab dem 6:5 in der 11. Minute auf 8:5 ab, Gästetrainer Uwe Moske nahm seine erste Auszeit. Doch es wurde nicht besser im Gästespiel und so setzte sich das Willems-Team auf 12:7 in der 22. Minute aus, Moske zog die Reißleine und nahm die nächste Auszeit. Doch der TUS-Express war nicht aufzuhalten, bis zur Pause gelang die deutliche 20:12 Führung.

 

„Zur Pause war das Spiel bereits durch. Ohne überheblich klingen zu wollen, hätten wir aber durchaus höher führen können. Wir vergaben anfangs einige Chancen, weil wir uns im Gegenstoß zu viele technische Fehler leisteten. Das war aber auch der Tatsache geschuldet, dass wir unser Tempo hochhalten wollen“, erklärte Willems.

 

„Die ersten 10 Minuten waren wir ein gleichwertiger Gegner, dann aber setzte sich Daun aufgrund seiner konditionellen Überlegenheit durch“, fand Gästetrainer Uwe Moske.

 

Bis zum 25:18 in der 42. Minute lieferten sich beide Mannschaften nach dem Wechsel ein Spiel auf Augenhöhe, doch dann hatten die Eifelaner sowohl spielerisch als auch konditionell mehr zuzusetzen und feierten am Ende einen klaren 38:25 Erfolg.

 

„Die Tatsache, dass wir uns zu Beginn der zweiten Hälfte nicht weiter absetzten, lag daran, dass wir unsere Überzahlsituation nicht nutzten, einfach in dieser Phase schlecht spielten. Zudem habe ich einiges im Deckungsverband ausprobiert, brachte Spieler auf Positionen, die sie so nicht gewohnt waren und das klappte nicht so gut. Sicherlich ist es schwer, bei einer so klaren Führung das Letzte rauszuholen und so bleibt bei uns Luft nach oben. Kai Lißmann hat gezündet, sowohl aus dem Rückraum als auch über die zweite Welle. Gelungen sind uns die Spielzüge, nach denen wir frei vorm Tor zum Abschluss kommen. Unterm Strich bin ich aber mit dem Auftakt sehr zufrieden, doch unsere Chancenverwertung könnte besser sein und auch in der Abwehr haben wir zu oft geschlafen. Es war ein faires Spiel und der guten Leitung des Gespanns Niesen/Hemmes, in der Saarburg ohne Chance war“, resümierte Dauns Coach Markus Willems.

 

„Wir haben unser Ziel, lediglich mit einer Differenz von unter 10 Toren zu verlieren, nicht erreicht. Mit 25 Toren im Angriff bin ich nicht unzufrieden, 38 Gegentore sind aber eindeutig zu viel. Doch erneut waren wir in den ersten 10 Minuten der zweiten Hälfte auf Augenhöhe, dann war der konditionelle Einbruch erkennbar. Erst seit drei Wochen sind wir in der Vorbereitung und haben noch nicht die Form, die wir im Juni hatten. Mit dreimaligem wöchentlichem Training arbeiten wir aber an den Defiziten“, verspricht Moske.

 

Daun: Rode und Neis - Eich, Tran (1) J. Praeder, Otto (2), J. Willems (10/4), Brümmer (1), S. Praeder (8), Lißmann (11), Mayer (5), Rahn

 

Saarburg - Marszalek und Dupré - Dauster, Moske (1), Balas (8/4), Musick, Schütz, J. Hoffmann (7), S. Hoffmann, Schmitt, P. Rüger (2), Morin (5), Jürgens (2)

 

HSG Eifel - SV Urmitz 21:21 (10:11)

 

Riesenjubel in der Eifel! Im zweiten Jahr ihrer Rheinlandligazugehörigkeit feierte die Mannschaft von Trainer Rene Wingels einen unerwarteten Punktgewinn gegen den SV Urmitz, immerhin der letztjährige Tabellenvierte! Das Ergebnis löste allenthalben in der Liga Überraschung aus!

 

„Ein gelungener Saisonstart und ich bin sehr zufrieden. Einziger Wermutstropfen war unsere Chancenverwertung, an der wir arbeiten werden“ verriet der sichtlich gelöste HSG Coach. Als Simon Jahnke 51 Sekunden vor dem Spielende die erste Führung für die Gastgeber markierte, schien sogar ein doppelter Punktgewinn für die Gastgeber möglich. Doch in einer hektischen Schlussminute mit drei Zeitstrafen gelang den Gästen nur noch der Ausgleich.

 

„Wir waren 15 Sekunden vor dem Ende in Ballbesitz, vertändelten aber fahrlässig den Ball und mussten die letzten 9 Sekunden in doppelter Unterzahl absolvieren, doch Niklas Hoffmann im Tor wehrte den letzten Wurf der Gäste ab und so kam es zur Jubeltraube nach dem Spiel. Erleichterung pur auf allen Seiten, zumal wir als quasi Absteiger den Mut hatten, es erneut in der Liga zu probieren. Respekt vor den Jungs, die ihre Sache gut gemacht haben. Es ist ein Punkt gegen den Abstieg“, freute sich der HSG Trainer.  

 

Zu Beginn des Spiels, schien die Vorentscheidung früh zu fallen. Urmitz legte einen Blitzstart hin, führte 1:5 in der 9. Minute und vieles deutete auf die erste Saisonniederlage der Eifelaner hin. Doch angetrieben von einem treffsicheren Simon Jahnke gelang beim 7:7 in der 18. Minute der Ausgleich und so nahmen die Gäste ihre Auszeit. „Besonders auf die Achse Häring, Weber und Mohrs waren wir gut eingestellt“, erklärte Wingels.

 

Bis zur Pause legten die Gäste vor, doch die HSG ließ sich nicht abschütteln. Drei Treffer von David Mohrs in Folge sollten dann für die 14:17 Führung des Favoriten in der 48. Minute sorgen und jetzt hielt der drei Tore-Vorsprung bis 16:19 in der 51. Minute. Nach dem Ausgleich zum 20:20 in der 59. Minute durch Benedikt Neisius legte Simon Jahnke nach.

 

Hoffmann - Neisius (2), Jahnke (10/3), Neuerburg, Leppin, Podriezov (2), Haas, Esch, Schaperdoth, Leppin, Morgens (3), Plano (3), Niederprüm (1).

 

HSG Bad Ems/Bannberscheid - DJK/MJC Trier 31:24 (13:11)

 

Wie erwartet wurde es ein schweres Auswärtsspiel für die Mannschaft von Spielertrainer Alex Kuhfeld, die sich von Beginn an „ein Kopf an Kopf“ Rennen lieferten, erstmals beim 8:9 in der 21. Minute vorlegten, den Gästen aber zur Pause die 13:11 Führung überlassen musste. In der ersten Hälfte überzeugte bei den Trierern Neuzugang Yauhen Nestsiarenke, der sich gleich fünfmal in die Torschützenliste eintrug und den die Gastgeber scheinbar nicht auf der Rechnung hatten.

 

„Wir haben gut begonnen, hielten lange mit und waren in allen Belangen gleichwertig. Zudem stellten wir eine stabile Abwehr und hatten in Andre Legenhausen im ersten Spielabschnitt einen starken Rückhalt“, lobte Spielertrainer Alex Kuhfeld.

 

Die Vorentscheidung fiel nach dem Wiederanpfiff, die Gastgeber zogen auf 16:12 in der 36. Minute davon und bauten die Führung bis auf 27:20 in der 53. Minute aus, die Niederlage der Trierer stand zu diesem Zeitpunkt fest.

 

„Knackpunkt war dann die doppelte Manndeckung gegen unseren Neuzugang Yauhen Nestsiarenke und mich. Damit fehlten zwei erfahrene Spieler und so wurde Marco Müller schmerzlich vermisst. Kein Vorwurf an unsere jungen Spieler, die noch nicht ausgebufft genug waren und im Spiel vier gegen vier einfach die Erfahrung fehlten. In der Abwehr bekamen wir keinen Zugriff mehr auf den Kreisläufer, ließen uns entgegen der Absprachen zu weit rauslocken und so kam die HSG über Kreisläufer Michael Schmitz zu wichtigen Treffern. Das Gegenstoßspiel der Gastgeber unterbanden wir über die gesamte Spielzeit“, freute sich Kuhfeld.

 

Legenhausen und Lofi - Helbrecht (3), Müller (6), Plausinaitis (4/1), Merten (1), Reifferscheid (1), Nestsiarenka (5), Sattler, Löw, Collet, Heinz, Kuhfeld (4)

 

 

TV Moselweiß - HSG Hunsrück 27:26 (12:14)

 

Guter Start für die neugegründete HSG Hunsrück ins Spiel beim TV Moselweiß. Das Team des Trainergespanns Jochen Tatsch/Timo Stoffel legte nach einer schnellen 0:2 Führung auf 2:5 in der 6. Minute trotz Unterzahl vor, verteidigte bis zum 5:8 die drei Tore Führung, die Moselweiß aber in der 16. Minute zum 8:8 egalisierte. Bereits nach 10 Minute musste HSG Spielmacher Florin Nicolae verletzt aus dem Spiel und ab jetzt fehlte dem HSG Spiel die Struktur. Doch die HSG hielt zunäcxshte dagegen, zog wieder auf zwei Tore zum 8:10 davon, die auch bis 11:13 in der 27. Minute gehalten wurde. Dann kassierte Gastgeberspieler L. Schendera die berechtigte rote Karte nach einem Griff in den Arm von Jannick Stürmer, zur Pause führten die Hunsrücker 12:14.

 

Die Begegnung blieb auch nach dem Wechsel spannend, beide Teams lieferten sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem die Gäste ständig vorlegten und bis 21:22 in der 52. Minute die Nase vorne hatten. Erstmals beim 23:22 gelang Moselweiß die Führung, die die HSG jedoch umgehend wieder egalisierte und beim 25:26 knapp zwei Minuten vor dem Ende wieder die Führung übernahm. Die rote Karte gegen Daniel Koch nutzten die Gastgeber und sicherten sich den unerwarteten Erfolg zum Saisonstart!

 

„Genau das was wir nicht erwartet hatten ist eingetreten, befürchtet hatten wir es im Vorfeld. Immer wieder haben wir unsere Spieler darauf hingewiesen, dass Moselweiß je länger das Spiel dauert, das Tempo verschleppen wird. Das ist so eingetreten und wir haben uns in Einzelaktionen verstrickt. Das heute war extrem enttäuschend. Wir verstrickten uns in zuviele eins gegen eins Aktionen, hatten keinen Mut aus der Distanz und gingen nicht auf die Lücken, zwangen dafür Heinrich Löwen ins eins gegen eins Spiel. Mit ihren erfahrenen Spielern Arthur Glaubetz (11 Tore), Andreas Kölsch (7) und Benjamin Stemann (8/4) Toren war das Angriffsspiel der Gastgeber eigentlich leicht auszurechnen, doch wir konnten heute kein Vertrauen aufbauen. Zudem war unsere Torhüterleistung nicht ausreichend. Unglücklich in der Schlussminute die Aktion von Daniel Koch, für die er eine umstrittene rote Karte erhielt Doch die Schiedsrichterleistung war heute gut“, fand Tatsch.

 

J. Schneider und Kaltenmorgen - L. Schneider, Löwen (5), Klei (4), Stürmer (2), Mangold (4/2), K. Schell (1), Hassley (2), Conrath (1), Koch (1), Schmidt (2), Roschel (3/1), Nicolae (1)

 

Vorberichte

 

HSG Römerwall - TV Bitburg (Samstag, 15.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Drei Wochen ist es her, dass sich die beiden Teams in Bitburg im Pokal gegenüberstanden. Zwar setzten sich die Eifelaner hier mit 32:21 durch, doch die Gäste aus Römerwall traten in der Eifel nur mit einem Rumpfteam an. Mit dem Sieg startete der TV Bitburg seine Mission Titelverteidigung im Pokal, mit dem Auswärtssieg will man jetzt in Römerwall hinsichtlich der Meisterschaft nachlegen. Doch Bitburgs Trainer Rudi Engel warnt davor, den Gastgeber zu unterschätzen, fehlte doch im Hinspiel mit Spielmacher Binnes der Dreh- und Angelpunkt im Römerwaller Spiel. „Es war sicherlich eine interessante Pokalrunde, bei der beide Teams nicht komplett waren. Mit Binnes ist Römerwall deutlich stärker. Wir werden die Begegnung ernst nehmen, dürfen uns auch nicht von der Platzierung der Gastgeber in der vergangenen Spielzeit blenden lassen. Wir fangen in der Meisterschaft bei Null an und müssen den Gegner ernst nehmen“, fordert Engel

 

Personal: Martin Guldenkirch fehlt aus beruflichen Gründen, fraglich sind die angeschlagenen Chris Stelmach und Marcel Straub.

 

Prognose: „Manko im Pokalspiel und in der Vorbereitung war unsere Chancenverwertung. Die Abschlussquote hat einfach nicht gestimmt und daran haben und werden wir in dieser Woche noch arbeiten. Wir brauchen einfach eine höhere Effektivität im Abschluss und es fehlt uns noch an der Geduld. Das Spiel müssen wir nicht in den ersten Minuten entscheiden, zumal wir physisch in guter Verfassung sind, haben hier mit Marco Ringer sehr gut gearbeitet. Das wird uns in der Saison sicher zugutekommen, da wir hinten raus den langen Atem haben werden. Sicherlich spielt das Harzverbot uns nicht in die Karten, aber das müssen wir hinnehmen“, sagt Engel.

 

TuS Daun - TuS Fortuna Saarburg (Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Im Pokal am vergangenen Wochenende trafen beide Teams in Saarburg aufeinander. Hier bezog der Aufsteiger eine deutliche Niederlage. „Wir können es besser“, lautete die Vorgabe der Saarburger und auch Dauns Trainer Markus Willems ist sich sicher, dass die Fortunen mit einer anderen Einstellung als im Pokal in der Meisterschaft aufwarten werden. „Es ist sicher schwer, das Spiel in Saarburg aus den Köpfen zu bekommen. Ich bin sicher, dass das erste Saisonspiel nicht so einfach sein wird, wie einige glauben. Wir haben zwar gut gespielt, doch Saarburg war nicht so motiviert, wie ich die Mannschaft eigentlich kenne. Ohne Mesevic waren wir nicht richtig in der Abwehr gefordert und das wird sich ändern, zumal wir durch das Fehlen von Lukas Illigen im zentralen Deckungsverband zum Improvisieren gezwungen sind. Doch unsere Ausgangslage ist klar: gegen den Aufsteiger müssen wir zuhause gewinnen“, verlangt Dauns Trainer Markus Willems. „Wir sind krasser Außenseiter, wollen ein achtbares Ergebnis. Daun ist durch die Bank gut besetzt und so wäre eine Niederlage mit weniger als 10 Toren für mich bereits ein Erfolg“, sagt Saarburgs Coach Uwe Moske. Seine Mannschaft wird sich nach Ansicht des Trainers drauf einstellen müssen, viel mehr Niederlagen zu kassieren als zuletzt gewohnt. Doch seine Jungs müssen ruhige Köpfe bewahren und auf ihre Chance warten. „Wir werden mit der HSG Eifel um die rote Laterne „kämpfen“. Ich hoffe allerdings darauf, dass eine Mannschaft in den Abstiegsstrudel gerät, die nicht damit rechnet und es dann auch nicht verkraftet. Wir wissen, dass wir ein Abstiegskandidat sind“, erklärt Moske.

 

Personal: Neben den Langzeitverletzten fehlt Lukas Illigen aus beruflichen Gründen.

 

Prognose: „Wir nehmen die Favoritenrolle vor heimischem Publikum an, haben diese Woche noch ein Testspiel gegen Horchheim absolviert, um Spielpraxis zu sammeln. In Saarburg haben wir vor allem im zweiten Spielabschnitt zu viele freie Chancen nicht genutzt und das dürfen wir uns im ersten Saisonspiel nicht mehr erlauben. Jetzt wollen wir auch unser Spielzugpotential, das wir uns erarbeitet haben, abrufen. Mit dem athletischen Zustand der Spieler bin ich zufrieden, an unserer Abwehr haben wir noch zu feilen“, findet Dauns Trainer Willems. „Wir freuen uns, dass es jetzt in der Meisterschaft los geht. Diese Freude müssen wir uns für jedes Spiel erhalten, haben noch einigen Trainingsrückstand und müssen hier noch aufholen. Wir hoffen vor allem, dass unsere Leistungsträger verletzungsfrei durch die Saison kommen“, so Moske.

 

HSG Eifel - SV Urmitz (Samstag, 19.30 Uhr, Wandalbert-Hauptschule Prüm)

 

Ausgangslage: Nach der überraschend deutlichen Niederlage der HSG Eifel im Pokal waren die Blicke der Mannschaft von Rene Wingels auf die nun beginnende Meisterschaftsrunde ausgerichtet. Mit dem Trainingslager in den „Knochen“, lief gegen den Verbandsligisten aus Bad Ems/Bannberscheid nicht viel zusammen. In der vergangenen Saison trat die HSG zum Hinspiel nicht an, musste dann eine deftige Schlappe mit 44:24 im Rückspiel beim Tabellenvierten der Liga verkraften. Das Heimspiel gegen den Favoriten aus Urmitz sollte weiteren Aufschluss über den Leistungsstand der Eifelaner geben. „Ich bin zufrieden, dass wir verletzungsfrei durch die Vorbereitung gekommen sind, treffen mit Urmitz auf eine große Unbekannte, die wichtige Leistungsträger verloren hat und die jetzt eine junge Mannschaft hat, die mit viel Tempo und Spielwitz agiert. Hierauf bereiten wir uns vor“, verrät HSG Coach René Wingels.

 

Personal: Die Eifelaner treten in ihrer Bestbesetzung an.

 

Prognose: „Wir warten mal ab, wer beim Gast aufläuft, wissen nicht was da auf uns zukommt. So bauen wir trotz der letzten enttäuschenden Saison auf die Unterstützung unserer Zuschauer und wollen den Favoriten so lange wir möglich ärgern“, sagt Wingels.

 

HSG Bad Ems/Bannberscheid - DJK/MJC Trier (Sonntag, 15 Uhr)

 

Ausgangslage: Vor einer schweren Auswärtshürde steht die Mannschaft der MJC Trier am Sonntagnachmittag, die gleich zum Saisonauftakt auf den letztjährigen Tabellendritten aus Bad Ems/Bannberscheid trifft, der auch in dieser Saison zu den Spitzenteams der Liga zu zählen ist. Ausgangslage: Am Sonntag startet für uns die Saison mit einem schweren Auswärtsspiel in Wirges. Dort treffen wir auf die HSG Bad Ems/Bannberscheid, die auch in dieser Saison zum erweiterten Favoritenkreis zu zählen ist und am Ende im oberen Tabellendrittel zu finden sein wird. Daran ändert auch der Abgang von Florian Heß wenig. Im letzten Jahr konnten wir zumindest zu Hause gut dagegenhalten und das Spiel knapp gestalten. In heimischer Halle ist Bad Ems jedoch der klare Favorit, gegen den es sich zu beweisen gilt.

 

Personal: Marco Müller fehlt uns aktuell noch Aufgrund eines Auslandsaufenthaltes. Bei Yauhen Nestsiarenka wird ein möglicher Einsatz erst kurzfristig geklärt werden können.

Er ist beruflich dieses Wochenende eingebunden.

 

Prognose: „Im ersten Saisonspiel wollen wir natürlich ohne Wenn und Aber punkten. Dass das gerade gegen die HSG sehr schwierig wird, ist uns allen klar. Unser Gegner verfügt über eine individuell sehr stark besetzte Mannschaft, die sich im Pokal eindrucksvoll gegen Schweich durchsetzen konnte.

Unser Hauptaugenmerk liegt auf einer stabilen Abwehr, aus der wir dann versuchen Tempo zu machen. Im Angriff hoffe ich auf ein gut strukturiertes Spiel, so wie es in einigen Testspielen der letzten Wochen schon ansatzweise zu erkennen war. Unseren neuen Jungs fügen sich gut ein und wir hoffen, die letzte Saison schnell vergessen machen zu können und frühzeitig mit den Abstiegsplätzen nicht zu tun zu haben. Auf jeden Fall müssen vorne unsere Chancen konsequent nutzen und hinten ordentlich dagegenhalten. Sollte uns das gelingen, sind wir zwar trotzdem nur Außenseiter gegen Bad Ems, aber im ersten Spiel darf meine Mannschaft auch gerne für eine Überraschung sorgen!

 

TV Moselweiß - HSG Hunsrück (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Jetzt gilt es für die HSG Hunsrück! Nach dem Zusammenschluss der beiden Rheinlandligateams aus Irmenach/Kleinich/Horbruch (letztes Jahr 7.) und der SG Gösenroth/Laufersweiler (letztes Jahr 2.) kann das Saisonziel der neuen Mannschaft nur der Titelgewinn sein. Die Generalprobe am vergangenen Wochenende beim Pokalspiel beim Ligakonkurrenten Kastellaun/Simmern II verlief nach der guten Vorbereitung der HSG nicht so, wie sich das das Trainergespann Jochen Tatsch und Timo Stoffel gewünscht hätten.

 

Personal: Torwart Pascal Oliver fehlt aus privaten Gründen, ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Jens Schneider, dessen Einsatz sich kurzfristig klärt.

 

Prognose: „Wir erwarten mit dem Aufsteiger aus Moselweiß einen unangenehmen und vor allem unbekannten Gegner, der sicherlich mit viel Euphorie in diese Begegnung gehen wird und nichts zu verlieren hat. Mit ihren erfahrenen Spielern und der Tatsache, dass wir ohne Harz spielen müssen, wird das kein einfaches Spiel für uns. Vor allem wenn ich an die Begegnung letzte Woche im Pokal bei Kastellaun denke. Wir werden uns steigern müssen, um etwas Zählbares aus Moselweiß mitzubringen. Defensiv müssen wir besser im Kollektiv decken, im Angriff haben wir sowohl beim Passspiel als auch bei unsere Auslösehandlungen noch Luft nach oben“, erklärt HSG Trainer Jochen Tatsch.

 

 

Saisonvorberichte

 

30. Juni 2019

 

TuS Daun

 

Der TuS 05 Daun hat die Vorbereitung Ende Juni begonnen und mit 3 Einheiten pro Woche plus 7-8 Vorbereitungsspielen stellen der spielende Co-Trainer Patrick Brümmer und Trainer Markus Willems das Team auf die kommende Rheinlandliga-Saison ein.

 

Schwerpunkt dabei werden die Abwehrarbeit, Kleingruppenübungen und die Integration der neuen Spieler in verschiedene Spiel- und Deckungssysteme sein.

 

Als Neuzugänge konnte der TuS neben Kai Lißmann im Rückraum und Johannes Praeder am Kreis (beide HSG Wittlich) auch Torwart Robin Schöler (HSG Mertesdorf-Ruwertal) gewinnen. Außerdem wird Linkshänder Igor Rahn auf Rechtsaußen wieder „voll angreifen“ und Jannis Willems wird nach seinem Auslandssemester ebenfalls wieder voll dabei sein. Im Tor wird Holger Neis versuchen, ob der lädierte Ellenbogen hält, um gegebenenfalls wieder mitzuwirken. Im Hintergrund sind die beiden Oldies Carsten Lindner und Ralf Otto als Backup und Torwarttrainer weiterhin aktiv. Ergänzt wird das Team bei Notfällen möglicherweise durch Konrad Meckelburg, Julius Regnery und Waldemar Thiessen aus der Zweiten sowie dem ein oder anderen Oldie, die zurzeit wieder regelmäßig mittrainieren.

Neben den Rückkehrern Jannis Willems und Igor Rahn sowie den Neuzugängen sind also unverändert und uneingeschränkt dabei: Lukas Mayer, Thinh Hoang Tran, Bassi Praeder, Patrick Brümmer sowie Maurice Rodé im Tor.

 

„Leider haben wir auch einige beruflich- und verletzungsbedingte Ausfälle zu verkraften oder Spieler, die aus persönlichen Gründen ganz oder teilweise nicht mehr zur Verfügung stehen können: Julian Keitsch wohnt in Mainz und kann verständlicherweise die Fahrerei nicht mehr auf sich nehmen. Melvin Wheaton wird nach seinem Kreuzbandriss frühestens Anfang des Jahres wieder eingreifen können, genau wie Luca Willems, der ab Ende August für 3 Monate im Ausland studieren wird. Wir hoffen, dass beide zur Rückrunde wieder voll dabei sein werden. Lukas Illigen kämpft mit Knie- und Rückproblemen, will aber versuchen so gut wie es geht mitzuziehen. Bei Matthis Otto besteht die Möglichkeit, dass er ab Oktober in Köln studiert und uns dann nur noch sporadisch zur Verfügung steht, wie dass er uns noch die komplette Saison erhalten bleibt. Wie intensiv Daniel Eich mitwirken kann, entscheidet sich voraussichtlich in den nächsten zwei Wochen. Würden uns alle oben genannten Spieler ohne Einschränkung zur Verfügung stehen, könnten wir sicher von einem sehr guten und breiten Kader sprechen. Unter den gegebenen Fragezeichen müssen wir abwarten und es darf verletzungsmäßig nicht viel schieflaufen. Insgesamt hat die Liga sich durch das Fehlen ganzer Teams stark verändert, die zurückgezogen oder fusioniert haben. In vielen Teams haben teilweise Schlüsselspieler aufgehört oder in andere Ligen gewechselt. Manche Mannschaften haben auch stark aufgerüstet. Es wird also eine spannende Saison und für den TuS heißt das Minimalziel natürlich wiederum der Klassenerhalt, aber wenn es gut läuft und in der Rückrunde wieder viele Spieler an Bord sind, können wir sicher in Richtung Mittelfeld „schielen“. Es ist aber zu früh hier eine Prognose abzugeben. Es gilt jetzt erst mal Hausaufgaben zu machen und verletzungsfrei durch die Vorbereitung zu kommen“, erklärt das Dauner Trainer-Duo.

 

TuS Fortuna Saarburg

 

Seit 1. Juni läuft beim Aufsteiger TuS Fortuna Saarburg die Vorbereitung. Mit Amir Balas und Edin Mesevic konnte sich die Mannschaft um Trainer Uwe Moske (58) verstärken. „Sie bilden unseren Mittelblock und ziehen von Beginn an voll mit, sind fast in jeder Trainingseinheit“, freut sich der Saarburger Coach, der mit Sebastian Marzalek, dem Sohn des ehemaligen polnischen Nationaltorhüters und zu früh verstorbenen Ex-Saarburger einen weiteren Keeper hinter Marc Dupre gewinnen konnte.

 

Aufgrund seiner Meisterprüfung muss Tim Moske derzeit kürzertreten, wird aber ab August wieder voll angreifen. Aufgrund von beruflichen Verpflichtungen fehlen derzeit der eine oder andere Spieler in den Trainingseinheiten.

 

Bislang arbeiteten die Saarburger an ihrer Taktik, gewann ihr erstes Freundschaftsspiel gegen Rheinlandligaabsteiger Schweich deutlich mit 38:17! Es folgen weitere Vorbereitungsspiele gegen Merzig-Hilbringen und Bitburg II, ehe am 15.7. die Sommerpause bevorsteht. Ab dem 11. August bittet Moske seine Schützlinge wieder zum restlichen Vorbereitungsprogramm, dass ein Trainingslager am Wochenende 17./18. August in Saarburg abschließt, bevor am Samstag, 24.8. vor heimischem Publikum das erste Pflichtspiel im Pokal ansteht.

 

Ausgerechnet gegen den TuS Daun, gegen den man auch zum Saisonauftakt spielen muß, wird Saarburg antreten. „Eine gute Gelegenheit, unsere neue Mannschaft dem Publikum vorzustellen. Das Publikum wird uns sicherlich in der Saison wieder toll unterstützen und so hoffen wir, dass wir den einen oder anderen Punkt in der Liga einfahren können. Ob es letztlich zum Klassenerhalt reicht, werden wir sehen. Auf jeden Fall haben wir keinen Druck, können locker aufspielen. Wir haben derzeit einen 15er Kader. Allerdings sind wir immer noch nicht breit genug aufgestellt. Die Jungs aus der A-Jugend sind gut ausgebildet, ziehen voll mit und werden ihre Einsatzzeiten bekommen. Meine ersten Sieben stehen“, verrät der Saarburger Coach, der seine Philosophie nicht aufgeben wird und erst dann wechseln wird, wenn sich Müdigkeit bei seinen Stammspielern einstellt.

 

DJK/MJC Trier

 

Seit dem 11. Juni befindet sich Rheinlandligist DJK/MJC Trier in der Vorbereitung, absolviert derzeit drei Trainingseinheiten pro Woche. Bedingt durch die sanierungsbedingte Schließung der Wolfsberghalle ab Anfang Juli weicht die Mannschaft ins Freie aus, arbeitet an ihrer Athletik und absolviert pro Woche Testspiele in fremden Hallen.

 

„Vielleicht klappt es noch mit einer Halleneinheit in der Arena. Leider ist die Hallensituation in Trier momentan sehr schwierig“, klagt MJC Trainer Alex Kuhfeld.

 

Testspiele absolviert die MJC Trier gegen Testspiele: Igel am 21.06, TuS Kirn 29.06, 07.07. HSG Bingen, 20.07 HSG Hunsrück, 27.07 Turnier in Weiber, weitere Spiele sind gegen TuS Brotdorf und CEV Diekirch Luxemburg und HSV Böcklemund geplant.

 

Gegenüber der letzten Saison hat die Mannschaft den Wechsel von Yannick Moecke zum TV Bitburg zu verkraften, konnte sich aber mit Tim Löw (HSG Wittlich), Sören Reifferscheidt (eigene Jugend) und Yauhen Nestsiarenka verstärken, ein weißrussischer Spieler, der zuletzt bei HC Levina Nowopolozk tätig war, allerdings in den letzten drei Jahren nicht gespielt hat. Der Zwei-Meter Mann verfügt über internationale Erfahrung, lebt und arbeitet zwischenzeitlich in Trier.

 

„Sobald die die Halle wieder verfügbar ist werden wir verstärkt an unsere Abwehr arbeiten“, verrät Kuhfeld, dessen Team in der 1. Pokalrunde ein Freilos erwischte und für den dann das erste Pflichtspiel am 01.09. in Wirges bei der HSG Bad Ems Bannberscheid wartet.

HSG Eifel

 

Für den letztjährigen Aufsteiger aus der Verbandsliga in die Rheinlandliga verlief die vergangene Saison alles andere als glücklich. Gebeutelt vom Verletzungspech belegte das von Trainer Sigi Garbe trainierte Team am Ende ohne jeden Punktgewinn den letzten Tabellenplatz. Bedingt durch den Rückzug einiger Mannschaften und der Gründung einer Spielgemeinschaft erhielt die neugegründete HSG Eifel auch für die kommende Saison die Möglichkeit, in der Rheinlandliga anzutreten.

 

„Diese Entscheidung haben wir dann der Mannschaft überlassen, die sich mit überwältigender Mehrheit dafür ausgesprochen hat, das Wagnis nochmals einzugehen“, verrät der neue HSG Trainer René Wingels. Der 38-jährige Trainer kennt den Großteil der Jungs noch aus seiner Trainertätigkeit im C-Jugendbereich des SK Prüm.

 

Seit dem 14. Juni befinden sich die Eifelaner in der Vorbereitung, trainieren dreimal wöchentlich mit einer 70-prozentigen Trainingsbeteiligung eines 16-köpfigen Kaders, der noch keine Neuzugänge zu vermelden hat. Lediglich zwei A-Jugendlichen des eigenen Vereins sollen im Seniorenbereich erste Erfahrungen sammeln. Ausdauer, Kondition und Atheltik stehen derzeit auf dem Trainingsplan der Eifeler, die mit Oliver Görtz hierfür einen eigenen Athletiktrainer verpflichtet haben.

 

Verlassen haben den Verein Torhüter Michael Schmitz (beruflich nach Bonn), Jürgen Wingels (Karriereende aufgrund Verletzung), Niklas Hoffmann (Pause, aber auf stand-by) und Tim Lemmen (beruflich nach Hürth).

 

In die Halle geht es erst nach den Sommerferien ab dem 21.7.! Fast ausschließlich Mannschaften aus Nordrhein-Westfalen hat der neue Coach als Gegner für die Testspiele ausgesucht. So spielt die HSG Eifel in der Vorbereitung gegen den TV Rheinbach, die HSG Euskirchen, den HC Düren, BTB Aachen (Hin- und Rückspiel) sowie gegen die HSG Wittlich (Hin- und Rückspiel).

 

„Auf jeden Fall wollen wir die Saison besser gestalten als die abgelaufene Saison, letztlich stirbt die Hoffnung zuletzt“, sagt Wingels.

 

TV Bitburg

 

Nach dem verpassten RPS Liga Aufstieg geht der TV Bitburg in der kommenden Saison weiterhin in der Rheinlandliga an den Start. Schon früh war klar, dass Trainer Sven Lauer aus beruflichen Gründen nach Ende der Saison aufhören wird und mit dem Eifeler Urgestein Rudi Engel (61) verpflichteten die Bitburger einen erfahrenen Trainer, der künftig die Geschicke des TV Bitburg leiten wird. Neben seiner Tätigkeit als verantwortlicher Coach wird der B-Schein Inhaber weiterhin als Landestrainer im Jugendbereich arbeiten, eine Aufgabe, die ihm sehr am Herzen liegt.

 

Bedingt durch die Aufstiegsrunde verlängerte sich für den Rheinlandmeister und Pokalsieger Bitburg die Saison und so waren jetzt vier Wochen der Regenation für die angeschlagenen Spieler angesagt, ansonsten stellte Engel seiner neuen Mannschaft individuelle Trainingspläne zur Verfügung, die auf freiwilliger Basis abzuarbeiten waren. Mit drei Mal wöchentlichem Training steigt die Mannschaft ab dem 2.7. in die kurze Saisonvorbereitung an, die ohne Pause bis zum Pokalspiel am 24.8. gegen Römerwall laufen wird, ehe am 31.8. gegen die gleiche Mannschaft der Saisonauftakt ansteht.

 

Auf entscheidenden Positionen hat sich das Gesicht der Mannschaft verändert. So wechselte Torwart Dennis Schwerdt aus beruflichen Gründen in den Westerwald, für ihn kommt Fabian Reich vom HSC Schweich. Kreisläufer Alex Sonnen wird kürzertreten, steht als Stand-by Spieler zur Verfügung, ansonsten wird Sonnen im Verbandsligateam der Bitburger aktiv sein. Seinen Part wird Patrick Walerius aus der zweiten Mannschaft übernehmen. Von der DJK/MJC Trier wechselt Yannick Moecke zu den Eifelanern. Eine bittere Pille hatten die Bitburger dann Mitte Juni zu verkraften, als Rückraumspieler Matthias „Mätthi“ Hertz bekannt gab, dass er in Luxemburg eine neue sportliche Herausforderung suchen wird. „Dieser Ausfall ist für uns nur schwer zu verkraften, wir sind noch auf der Suche“, gesteht Engel, der mit dem 17-jährigen Philipp Rehm (ehemals RPS Jugend Mülheim/Urmitz) einen talent6ierten Nachwuchsspieler an den TV Bitburg binden konnte. „Ein großes Talent, das an das das Niveau der Rheinlandliga herangeführt werden soll. Er hat auf jeden Fall Zukunftsperspektiven“, lobt Engel.

 

Ohne Unterbrechung läuft dann die Vorbereitung, in der Testspiele am 13.7. in Merzig, am 24.7. in Brotdorf, am 4.8. zuhause gegen Merzig, am 10.8. zuhause gegen Brotdorf und am 19.8. in Zweibrücken absolviert werden. In der gesamten Vorbereitung wird Engel künftig unterstützt von Marco Ringer, den Engel noch aus seiner Zeit in Prüm kennt. Engel hofft, dass das Engagement von Ringer auch über die Vorbereitungsphase weitergehen wird. Als „ständiger Co-Trainer“ (Zitat Engel) arbeitet Flo Enders mit dem neuen Coach zusammen. „Er wird als Spieler die Mannschaft führen, hat mehr Freiräume und kann sich auf sein Spiel konzentrieren. Mit ihm bin ich im ständigen Austausch, was taktische Dinge unseres Spiels betrifft“, erklärt der Bitburger Trainer.

 

Zunächst gilt es, in der Vorbereitungsphase den Leistungsstand der einzelnen Spieler zu checken. Dies soll mit einem vielschichtigen Athletikprogramm geschehen, Kleingruppenarbeit ist angesagt. „Ich bin ein Freund der offensiven Abwehrformationen und hier wollen wir künftig Akzente setzen“, erklärt der neue Bitburger Coach, der die individuelle Abwehrarbeit einzelner Spieler verbessern möchte. Dann gilt es die neuen Systeme festzuzurren.

 

Auch im anschließenden Angriffstraining geht es um die individuelle Verbesserung der Einzelspieler. „Hier können vor allem die jungen Spieler von den erfahrenen Spielern lernen“, erklärt Engel, der über die Kleingruppenarbeit hier ein verbessertes Entscheidungsverhalten seiner Spieler erreichen will. Kurz vor dem Saisonstart sollen dann die Angriffskonzeptionen erweitert werden. „Die Mannschaft verfügt bereits über eine ganze Anzahl von Konzeptionen, die aber eweitert werden sollen. Ich sehe eine stärkere Liga als im letzten Jahr, in der für mich die HSG Hunsrück der klare Favorit ist. Wir wollen unter die ersten drei und damit selbstverständlich um die Meisterschaft mitspielen. In Bitburg wurde ich sehr gut aufgenommen und fühle mich dort sehr wohl“, lobt Engel.

 

HSG Hunsrück

 

Mit dem Trainergespann Jochen Tatsch und Co-Trainer Timo Stoffel geht die neu gegründete HSG Hunsrück in die kommende Rheinlandligasaison. „Wir wollen vorne mitspielen, alles andere wäre unrealistisch“, gibt Jochen Tatsch unumwunden zu. „Doch zunächst haben wir noch genügend Baustellen, müssen die Einzelspieler aus den beiden Teams zu einer schlagfertigen Truppe zusammenführen“

 

Dem Kader der HSG gehören derzeit an:

Torhüter: Leon Kaltenmorgen, Pascal Olivier, Martin Scherschlicht und Jan Schneider. Zum Saisonstart sollen dann drei Torhüter zum Kader gehören.

Feld: Jona Conrath, Nico Hassley, Benjamin Klei, Daniel Koch, Heinrich Löwen, Julian Mangold, Florin Nicolae, Colin Reuter, Kristof Schell, Jens Schneider, Luca Schneider, Jannik Stürmer. Dazu kommen in der Vorbereitung noch die A-Jugendlichen Janis Roschel und Fabian Schmidt, die sukzessive an die Mannschaft herangeführt werden sollen. Manuel Schell wird vermutlich diese Saison nicht spielen können, falls doch, wird er nicht für die HSG Hunsrück auflaufen, da er sich nicht mit der Kooperation abfinden kann. Leon Schneider hat das Team aus beruflichen Gründen verlassen.

 

„Athletiktraining mit Ball steht derzeit auf dem Trainingsprogramm, dass überwiegend in der Halle, dreimal in der Woche stattfindet. Zusätzlich steht wöchentlich eine weitere Trainingseinheit im Fitnessstudio in Kirchberg auf dem Programm. Das werden wir bis Mitte Juli beibehalten, dann auf die dreimaligen wöchentlichen Trainingseinheiten zurückkehren. Die technische und taktische Ausrichtung des Teams ist dann Trainingsschwerpunkt. Derzeit läuft die Vorbereitung aus studiengründen eher schleppend, doch das wird sich bald verbessern. Zudem sind einige Spieler immer noch angeschlagen. Während der Saison wird Timo eine Trainigseinheit übernehmen, wir stimmen uns ständig ab und treffen die gemeinsamen Entscheidungen“, sagt Tatsch.

 

Die Mannschaft wird folgende Testspiele bestreiten: in Bingen (6.7.), in Kleinich gegen MJC Trier (20.7.), in Kleinich gegen Nordsaar (28.7.), bei Nordsaar (3.8.) in Meisenheim (9.8.).  Am 10. Und 11. August findet dann das Trainingslager in St. Ingbert statt. Dort testet man gegen Homburg und Merzig HIlbringen, bevor in Kleinich gegen Saulheim (16.8.) und in Kastellaun gegen die HSG Kastellaun/Simmern (17.8.) die letzten Testspiele anstehen. IM Pokal trifft die HSG Hunsrück dann am Wochenende 24./25.8. bei der HSG Kastellaun/Simmern II an, ehe am Wochenende 31.8/1.9. der Startschuss zur Saison mit dem Auftaktspiel gegen den souveränen Verbandsligameister Moselweiß fällt.

 

 

29. Mai 2019

 

HSG Eifel nimmt weiterhin Platz in der Rheinlandliga ein

 

Mit 0:48 Punkten und einem Torverhältnis von 517:842 beendete die neu gegründete HSG Eifel die abgelaufene Rheinlandligasaison abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz. Durch die Fusion der HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch, den Ligaverzicht von HSC Schweich und der HSG Mertesdorf/Ruwertal hat nun auch die HSG Eifel das Recht, in der LIga zu bleiben. Mit Ablauf der Saison beendete Trainer Sigi Garbe seine Tätigkeit als Trainer in der Eifel, ihm folgt Rene Wingels, der die Mannschaft durch die Saison führen wird.

 

"Wir Verantwortliche und vor allem alle Spieler haben sich einstimmig dafür ausgesprochen. Wir halten die Liga nach wie vor für total spannend und interessant und wollen unbedingt noch einmal dort spielen. Wir freuen uns auf tolle Mannschaften und interessante Hallen und Fans und wollen diesmal auch ein paar Punkte sammeln, sofern wir endlich mal von unserem Verletzungspech verschont bleiben. Also unsere Motivation stimmt", sagt Abteilungsleiter Udo Baur

 

 

28. Mai 2019

 

Nun doch! - TuS Fortuna Saarburg spielt in der Rheinlandliga

 

Entgegen den Aussagen der Saarburger Verantwortlichen, während der laufenden Verbandsligasaison nur mit dem Meistertitel in die Rheinlandliga aufsteigen zu wollen, entschieden sich jetzt Spieler, Trainer und Verein bei den Saarburger Fortunen dafür, die Gelegenheit zu nutzen, den Aufstiegsplatz in der Rheinlandliga als Vizemeister wahrzunehmen.

 

Die HSG Wittlich gewann die Verbandsligameisterschaft, qualifizierte sich damit automatisch für die Rheinlandliga. Doch der personelle Aderlass und die Tatsache, dass das Wittlicher Trainergespann Heinz Hammann und Michael Teusch zurücktraten und Wittlich sein Aufstiegsrecht nicht wahrnimmt, bescherten den Saarburgern das Aufstiegsrecht als Vizemeister.

 

Edin Mesevic ist auch als Schiedsrichter unterwegs

 

Mehrere Gründe waren letztlich für die Meinungsänderung in Saarburg ausschlaggebend: Zum einen entschieden sich Cousins Amir Balas (28) und Edin Mesevic (27) dafür, noch einmal gemeinsam auf Torejagd zu gehen. So wechseln die beiden Bosnier vom HC Grevenmacher (Balas) und SV Gerolstein (Mesevic) an die Saar. Damit kommen zwei international erfahrene Spieler zum Rheinlandligaaufsteiger, die die Mannschaft im Rückraum und am Kreis erheblich verstärken werden. Zum anderen bleibt die Mannschaft des Vizemeisters personell unverändert zusammen, obwohl es lange Zeit so aussah, dass einige wichtige Leistungsträger ihre Karriere nach der Saison beenden. Weiterer Faktor für die Teilnahme an der nächsten Rheinlandligasaison war auch die Tatsache, dass in der kommenden Saison in der darunterliegenden Klasse eine Relegation gespielt werden wird, in der sich die ersten sechs der beiden Verbandsligen Ost und West für die neue eingleisige Verbandsliga qualifizieren. „Für diese Klasse hätten wir keine Verstärkungen bekommen, einige Spieler hätten ihre Karriere beendet und wir wären dort auf Vereine wie Mertesdorf/Ruwertal, Schweich, die Hunsrück HSG II, Hermeskeil, Obere Nahe, Bitburg II und Mattheis getroffen, die allesamt für eine vordere Position in der Quali in Frage kommen. Uns alle reizt jetzt die Aufgabe in der höheren Liga. Personell sind wir noch auf der Suche nach einem erfahrenen Keeper, stehen hier in aussichtsreichen Verhandlungen und auch im Rückraum wird sich in der nächsten Woche ein Linkshänder bei uns vorstellen. Unsere Vorbereitung startet am 3. Juni und geht dann bis Mitte Juli, ehe eine Pause folgt und wir dann Anfang August in die abschließende Vorbereitung starten. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den neuen Spielern und es war Wunsch von Amir und Edin nochmals gemeinsam in einem Verein aufzulaufen. Diesen Wunsch erfüllen wir den beiden in der kommenden Saison sehr gerne“, erklärt Saarburgs Coach Uwe Moske.

 

 

 

 

 

Rheinlandligist DJK/MJC Trier meldet drei Neuzugänge

 

In der kommenden Saison schließen sich Timo Löw (HSG Wittlich) und Sören Reifferscheidt (HSC Schweich) der DJK/MJC Trier an.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dazu kommt mit Nestsiarenke Yauhen ein weissrusischer Spieler zu den Trierern, der zuletzt bei HC Levina Nowopolozk tätig war, allerdings in den letzten drei Jahren nicht gespielt hat. Der Zwei-Meter Mann verfügt über internationale Erfahrung, lebt und arbeitet zwischenzeitlich in Trier. „Auf ihn bin ich zufällig über einen Kunden aufmerksam geworden“, verrät MJC Coach Alex Kuhfeld.

 

29. April 2019

 

Daun meldet den dritten Neuzugang für die Saison 2019/2020

 

Rheinlandligist Daun freut sich einen weiteren Neuzugang im Tor zu vermelden. Robin Schöler wird zukünftig in Daun zwischen den Pfosten stehen. Robin ist 25 Jahre alt, spielte seit 1999 Handball in der Jugend der HSG Mertesdorf-Ruwertal und auch in der HVR-Auswahl. Von 2015-17 spielte er in Wittlich bevor er zur Saison 2017/18 wieder zur HSG zurückkehrte. Beruflich ist er gelernter Fleischermeister und jetzt Fleisch-Fachberater im Außendienst.  Der Kontakt kam über Kai Lißmann zustande, mit dem Robin 2015-2017 in Wittlich zusammenspielte. Als sich nun rauskristallisierte, dass die HSG Mertesdorf-Ruwertal in der kommenden Saison keine Rheinlandliga melden wird, suchte Robin nach einer neuen Herausforderung. Dauns Trainer Markus Willems freut sich sehr: „Robin kam letzte Woche zu uns ins Training, um Abläufe und Mannschaft mal näher kennenzulernen und hat danach spontan zugesagt. Es hat menschlich sofort gepasst und wir freuen uns eine weitere Verstärkung melden zu können. Es ist für uns in Daun aufgrund der geografischen Lage nicht so einfach Spieler zu gewinnen, wie es vielleicht Mannschaften im Koblenzer oder Trierer Raum können, da man dort manchmal nur einige Kilometer mehr von seinem Heimatverein fahren muss. Umso schöner ist es, wenn man dann merkt, dass Neuzugängen das Training gefällt und sie sich im Team sofort wohlfühlen. Wir freuen uns jedenfalls, dass es dieses Jahr mit Kai Lißmann, Johannes Praeder und Robin Schöler gleich dreimal geklappt hat und sind somit gut gewappnet für die kommende Saison.“