25. August 2021

 

Am Samstag, 25. September fällt der Startschuss in die Saison der Rheinlandliga der Männer.

 

Gleich am ersten Spieltag treffen der TV Bitburg und die HSG Hunsrück im Prestigeduell der Region aufeinander. Der TVB und die HSG Hunsrück sind beiden verbliebenen Mannschaften aus dem Spielbereich Mosel. Noch letzte Saison stellte der Spielbereich mit der Saarburger Fortuna und der HSG Eifel, die ihren freiwilligen Verzicht auf die Klassenzugehörigkeit erklärten, dem TuS Daun, der beim Corona-bedingten Saisonabbruch 19/20 auf Platz 1 der Tabelle stand  und in die RPS Oberliga aufstieg, sowie der DJK/MJC Trier, die vor wenigen Tagen ihren Rückzug aus der Rheinlandliga bekannt gab, das Gros der teilnehmenden Mannschaften an der Liga.

 

Gleich am ersten Spieltag kommt es zur Standortbestimmung, vor allem für die Gäste aus dem Hunsrück, die in der kommenden Saison erneut um die Meisterschaft mitspielen wollen und dem TV Bitburg, der nach dem Verlust wichtiger Leistungsträger seine Ambitionen hinsichtlich der Saisonziele sicherlich anders definiert.

 

Wie verlief die bisherige Saisonvorbereitung, wo liegt der Schwerpunkt im Training beider Teams bis zum Saisonstart?

 

„Anfang Juni haben wir mit dem Training im Freien begonnen, konnten dann endlich in die Halle unter Beachtung der Corona-Hygienemaßnahmen. Seitdem trainieren wir freitags, zudem müssen die Jungs mit individuellem Training etwas für ihre Fitness tun. Wir wollen uns taktisch in Angriff und Abwehr verbessern, hierauf liegt unser Fokus. Vor allem wollen wir unser Spiel ohne Harz verbessern und diese Schwachstelle abstellen. Mit Henning Otte (Tor), Stefan Steinbach, Pascal Wolff, Tim Crames, Christopher Stelmach und Alex Sonnen kehren gleich sechs ehemalige Spieler in den Kader zurück. Zudem hat sich uns der 17-jährige Tom Schackmann aus Schweich angeschlossen, der im linken Rückraum zum Einsatz kommen wird. Wir sind unter den gegebenen Umständen mit der bisherigen Saisonvorbereitung zufrieden, haben in den Testspielen vor allem gegen Daun gute Ansätze in unserer Abwehrarbeit sehen können, auf die wir aufbauen können. Bis zum Saisonstart werden wir noch am Feinschliff arbeiten“, sagt Bitburgs Trainer Sven Lauer.

 

Im Hunsrück übernahm Dejan Dobardzijev das Traineramt ab 1. Juni und hat mit der Mannschaft bis 31. Juli durchgehend arbeiten können „Es folgten 10 Tage Trainingspause, nachdem wir in den ersten beiden Monaten die konditionellen Grundlagen für die Saison gelegt haben. Bislang haben wir drei Spiele gegen RPS Oberligisten absolviert, die durchaus erfolgreich waren. So gab es gegen die HSG Kastellaun/Simmern und den TV Bodenheim zwei Siege. Am Wochenende sind zwei Testspiele geplant, am Freitag gegen den TV Vallendar und am Sonntag in Bodenheim. Mit Martin Scherschlicht hat sich ein aus der Region stammender Torwart unserer Mannschaft angeschlossen, der zuletzt beim RPS Oberligisten Bingen zwischen den Pfosten stand. Die Jungs zeigen eine gute Trainingsbeteiligung, doch wir haben bis zum Saisonstart noch einiges zu tun. Neben dem dreimaligen wöchentlichen Training werden wir noch Testspiele absolvieren. Setzt die Mannschaft das um, was ich von ihr will, bin ich optimistisch“, erklärt der neue HSG Coach. 

 

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12. August 2021

 

DJK/MJC Trier zieht Mannschaft aus der Rheinlandliga der Männer zurück

und findet neuen Trainer

 

Die DJK/MJC Trier wird ihr Spielrecht in der Rheinlandliga der Männer nicht wahrnehmen. Nachdem Spielertrainer Alex Kuhfeld Ende Juli seinen Rücktritt erklärt hatte, suchten die Verantwortlichen der DJK/MJC Trier nach einem neuen Trainer und wurden fündig. Mit Ralf Martin übernimmt ein langjähriger MJC Coach erneut das Team, das sich personell gegenüber der letzten Saison erheblich verändern wird. Das Spielrecht in der Rheinlandliga wird das Team nicht wahrnehmen, sondern in der Verbandsliga West einen Neuaufbau wagen.

 

 

 

Rückkehr der Routiniers, Patrick verlässt Rheinlandligist Bitburg Richtung Düren

 

20.6.2021

 

Nachdem mit Henning Otte, Stefan Steinbach, Pascal Wolff, Tim Crames, Christopher Stelmach und Alex Sonnen gleich sechs Handball-Routiniers in den Kader des Rheinlandligisten um ihren neuen Trainer Sven Lauer zurückkehrten, verlässt Nachwuchstalent Patrick Engel den Rheinlandligisten und schließt sich der SG Düren, Oberliga Mittelrhein an.

 

„Nachdem es Patrick schon vor geraumer Zeit für sein Studium nach Köln verschlagen hat, geht es für ihn auch sportlich in eine neue Heimat. Er verlässt unsere 1. Herrenmannschaft und wechselt zur SG GFC Düren 99. Studium und Beruf gehen bei uns wie immer vor! Deswegen könnten wir die Entscheidung absolut nachvollziehen, auch wenn wir Patrick in unseren Reihen sehr vermissen werden“, sagt Bitburgs Coach Sven Lauer. Vergangene Woche haben die Eifelaner das Mannschaftstraining wieder aufgenommen. Nach einer lockeren Laufeinheit und einem Kraft-Zirkel stand ganz handballtypisch Fußball auf dem Programm. Wann es für die Bitburger wieder in die Halle geht, ist aktuell noch unklar, solange wird weiter outdoor trainiert.

 

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09-04-2021

 

Situationsbericht regionale Teams in der Rheinlandliga Männer


 

Nur noch drei Vertreter stellt der Spielbereich Eifel/Mosel/Hunsrück seit der letzten Saison in der Rheinlandliga der Männer, der höchsten Spielklasse des Handballverbandes Rheinland mit insgesamt 12 Mannschaften. Nachdem der TuS Fortuna Saarburg und die HSG Eifel ihren freiwilligen Verzicht auf ihre Ligaspielrecht erklärten und der TuS Daun beim Corona-bedingten Saisonabbruch auf Platz 1 der Tabelle stand und sein Spielrecht in der RPS Oberliga antrat, reduzierte sich das einst starke Teilnehmerfeld aus der hiesigen Region auf drei Teams, die auch in der kommenden Spielzeit in der Liga auflaufen werden. Einiges hat sich zwischenzeitlich bei den Vereinen getan, die sich allesamt auf die neue Saison freuen, die im Herbst beginnen soll.  

 

TV Bitburg

 

Mitte März trennten sich in der Eifel die Wege von Trainer Rudi Engel und dem TV Bitburg. Im Rahmen der Planungen für die anstehende Saison entschieden die Beteiligten, ihre Zusammenarbeit im gegenseitigen Einvernehmen zu beenden. Die Nachfolge von Engel wird Sven Lauer antreten, eine ehemaliger Spieler der Eifelaner, der bereits vor zwei Jahren übergangsweise das Amt des Trainers innehatte. Neben ihm wird Marc Hagemann, ein ehemaliger Bitburger Spieler, der über jahrelange Erfahrung an der Seitenlinie verfügt, auf der Platz als Co-Trainer teilnehmen.

 

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Sven und Marc zwei Ur-Bitburger für das Trainerteam unserer 1. Herren Mannschaft zurückgewinnen konnten. Aus unserer Sicht macht es sehr viel Sinn ehemalige Aktive aus Bitburg wieder in den Verein zu integrieren, um so eine hohe Identifikation zu schaffen. Die beiden haben lange Zeit selbst in der 1. Herren Mannschaft gespielt, kennen alle Spieler meist sogar noch als eigene Mitspieler und auch die Strukturen im Verein. Beste Voraussetzungen also, um ein neues Kapitel der 1. Herren Mannschaft in Bitburg zu beginnen!“, Abteilungsleiter Stefan Frisch.

 

Die Verpflichtung des Trainergespanns hatte Signalwirkung in der Bierstadt. So kehren mit Henning Otte (Tor), Stefan Steinbach, Pascal Wolff, Tim Crames, Christopher Stelmach und Alex Sonnen gleich sechs ehemalige Spieler aus ihrer Handballpause oder sogar „Ruhestand“ zurück. Mit Kevin Hildebrandt (Tor), Florian Enders, Jan Lauer, Martin Guldenkirch, Marc Schürer, Jan Kaufmann, Patrick Walerius kann Lauer auf eine erfahrene Stammmannschaft zurückgreifen, die bereits in der RPS Liga aktiv war. Doch die Kaderliste ist noch nicht abschließend, da die Youngsters der Eifelaner auf Studiums Entscheidungen warten.

 

„Das die Spieler in den Kader zurückkehren hängt damit zusammen, dass ihre Lust auf Handball wieder da ist. Zudem tragen wir der persönlichen Situation der Spieler Rechnung und werden den Trainingsaufwand auf mindestens einmal Training pro Woche reduzieren. Derzeit bereiten sich die Spieler individuell vor, noch können wir nicht in unsere Halle, hoffen aber, dass wir bald Gewissheit darüber haben, wann die Saison los geht und wir in die Vorbereitung einsteigen können. Auf jeden Fall wird es eine Zusammenarbeit mit unserer zweiten Mannschaft geben“, verspricht der neue Trainer, für den klar ist, dass die Mannschaft das Saisonziel Meisterschaft nicht ausgeben wird. „Doch unser sportlicher Ehrgeiz geht natürlich so weit, jedes Spiel gewinnen zu wollen“.  

 

HSG Hunsrück

 

Ab 1. Juni übernimmt Dejan Dobardzijev die HSG im Hunsrück und löst damit das Trainergespann Jochen Tatsch und Timo Stoffel ab. Tatsch wird sich künftig um die 2. Mannschaft der HSG, die in der Verbandsliga aufläuft kümmern, Timo Stoffel übernimmt von Korab Muliqi das Damenteam in der Rheinlandliga.

 

„Wir streben seit 2018 die Rheinlandmeisterschaft an und wollen in die RPS Oberliga. Das war auch das erklärte Ziel bei der seinerzeitigen Kooperation zwischen der HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch und der SG Gösenroth/Laufersweiler. Dabei setzt sich die Mannschaft überwiegend aus Spielern der beiden Vereine und aus der JSG Hunsrück Jugend zusammen, mit der wir in der Rheinlandliga ganz oben mitspielen können und werden“, versprechen HSG Vorstand Bernd Everding und Alwin Reuter.

 

Zur Personalsituation erklärt der scheidende HSG Coach Jochen Tatsch: „Der Kader für die erste und zweite Mannschaft bleibt gegenüber der letztjährigen Saison so gut wie unverändert. Lediglich Leon Kaltenmorgen muss aus beruflichen Gründen passen“.

 

DJK/MJC Trier

 

„Seit Mitte Oktober nach Abbruch der Saison war der Kontakt innerhalb der Mannschaft auf WhatsApp und eine Fitness-App beschränkt. Die Spieler haben eigenverantwortlich an ihrer Fitness gearbeitet. Einige mehr und einige weniger. Die Zweite Welle der Pandemie hat uns deutlich härter getroffen als im Vorfeld angenommen. Die Motivation nach so einer langen Pause zu erhalten, ist verdammt schwer und mit Sicherheit nicht so leicht wieder herzustellen“, glaubt MJC Trainer Alex Kuhfeld. Seine Mannschaft wird in der kommenden Saison auf Marco Müller (berufliche Gründe), Leo Helbrecht (Studiengründe) und Moritz Merten, der aus familiären Gründen kürzertreten wird, verzichten. Als Zugänge stehen Benedikt Chorus, Max Wiemers aus dem eigenen Verein sowie den A-Jugendlichen Jonas Widua und Cedric Jahnen von der DJK St. Matthias fest.

 

„Die Abgänge machen es uns sehr schwer, da Marco, Leo und Moritz für uns sehr wichtige Spieler waren. Wir sind natürlich auf der Suche nach Spielern, was in der Region Trier eine Mammutaufgabe ist“, verrät Kuhfeld, der sich mit seinem Team seit letzter Woche regelmäßig im Freien trifft und gemeinsam an der Fitness arbeitet. Das Ganze erfolgt mit zwei Übungsleitern und in Kleingruppen.  

 

„Ich hoffe das wir vielleicht im Sommer wieder in die Halle dürfen und die Sportart ausüben, die uns auch Spaß macht“, sagt der MJC Coach.