Spieltag

03./04. Dezember 2022

 

HSV Rhein-Nette – TV Bitburg

(Samstag, 17.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Die Leistung aus der Vorwoche bestätigen muss die Bitburger Mannschaft am Samstag in Andernach. Gegen das Team von Gastgebertrainer Hermi Häring, das als Tabellenvorletzter langsam den Anschluss ans Mittelfeld zu verlieren scheint, sollte man aber gewarnt sein. Die Gastgeber sind zwar seit drei Spielen in Folge jetzt sieglos, werden aber in heimischer Halle als daransetzen, ihre Punkte für den Klassenerhalt einzufahren. Gelingt es dem Team von Trainer Sigi Garbe aber, nahtlos an das Spiel gegen die Hunsrück HSG anzuknüpfen, sollte die Überraschung ausbleiben.

 

Personal: Das Coaching des Teams übernimmt am Samstagabend Marc Hagemann, da Garbe mit dem Verbandsligateam in Hermeskeil antreten wird. Bis auf Jan Kaufmann und Torwart Henning Otte kann Bitburg in Bestbesetzung auflaufen.

 

Prognose: „Wir haben sicher eine Favoritenstellung doch unterschätzen werden wir die Gastgeber nicht! Schlecht sind die Gastgeber in die Saison gekommen, spielen derzeit weiter unter ihren Möglichkeiten. Auf keinen Fall wollen wir uns mit einer Niederlage eine „Panne“ (Zitat Garbe) wie gegen Daun leisten“, so Garbe.

 

HSG Hunsrück – HC Koblenz

(Samstag, 18 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Im Heimspiel gegen den HC Koblenz ist das Team von Trainer Dejan Dobardzijev auf Wiedergutmachung aus. Zuletzt präsentierten sich die Hunsrücker im Topspiel beim TV Bitburg in einem desolaten Zustand und wollen jetzt vor heimischer Kulisse beweisen, dass die Mannschaft ihr Saisonziel noch nicht aus den Augen verloren hat. Zwar musste die Mannschaft mit den beiden Niederlagen gegen die Topteams der Liga aus Kastellaun/Simmern und Bitburg Federn lassen, doch noch ist die Saison lang und die eine oder andere Überraschung möglich. Allerdings darf sich das Hunsrück Team jetzt keinen Punktverlust mehr leisten, sonst sind alle Träume ausgeträumt.

 

Personal: Noch ist unklar, ob Dobardzijev auf den kompletten Kader zugreifen kann.

 

Prognose: „Wir müssen zurück zu unserem Kurs und Spiel finden. Die Jungs sind selbstkritisch genug, wissen, dass sie kein gutes Spiel in Bitburg gezeigt haben und dort weit unter ihren Möglichkeiten geblieben sind. Jetzt soll am Samstagabend die Reaktion gegen eine starke Koblenzer Mannschaft folgen, die ich gegen Kastellaun/Simmern beobachten konnte. Dort spielten die Koblenzer aber nicht in Bestbesetzung, die gegen uns sicher auflaufen wird. Meine Mannschaft will ein anderes Gesicht zeigen, doch es ist eine Sache vom Kopf her. Nur wenn wir konzentriert ins Spiel gehen und die Konzentration über die Spielzeit hoch halten, werden wir die Halle als Sieger verlassen“, ahnt der HSG Coach.

 

TuS Daun – TV Bassenheim

(Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Gelingt Daun im Heimspiel gegen Bassenheim der Befreiungsschlag? Vier Punkte aus den beiden letzten Spielen des Jahres, die beide vor heimischem Publikum stattfinden, sollte Pflicht für das Team von Trainer Thorsten Ringer sein. Zunächst trifft die Mannschaft auf das Schlusslicht Bassenheim, dann folgt das Spiel gegen den Tabellenneunten aus Bendorf. Bassenheim konnte lediglich zum Saisonauftakt das Auswärtsspiel in Koblenz gewinnen, ansonsten gab es vier Auswärtsniederlagen. „Nach einer konstruktiven Aussprache letzte Woche, kam es zu der erwarteten positiven Reaktion im Spiel gegen den HC Koblenz. Am Ende haben Kleinigkeiten über den Sieg entschieden. Unser Blick richtet sich jetzt nach vorne und wir freuen uns auf die beiden letzten Heimspiele dieses Jahr. Leider ist die Personalsituation in den letzten Wochen berufs-, verletzungs- und urlaubsbedingt nicht immer die Beste“, klagt Dauns Trainer Thorsten Ringer.  

 

Personal: Mit Ruslan Podrizeov, Thinh Tran, Marc Mayer und Igor Rahn werden gleich vier Spieler nicht zur Verfügung stehen. Marc hat sich am Samstag im Spiel gegen den HC Koblenz erneut am Sprunggelenk verletzt und wird uns definitiv erst wieder im neuen Jahr zur Verfügung stehen. Zum Glück ist die Knieverletzung von Jannis nicht so schlimm gewesen wie befürchtet. Er kam in Koblenz schon wieder zu kurzen Einsätzen und wird die Mannschaft was Ordnung und Struktur im Angriffsspiel angeht im Jahresendspurt wieder unterstützen können“, hofft Ringer.

 

Prognose: „Mit dem TV Bassenheim kommt ein über weite Strecken unbekannter Gegner zu uns in die Wehrbüschhalle. Sie sind auf der Halblinken Position mit Lukas Müller, zurzeit mit 94 Toren zweiter der Torschützenliste der Rheinlandliga, sehr stark besetzt. Hier gilt es von Anfang an wachsam zu sein. Wir wollen dem Spiel von Beginn an unseren Stempel aufdrücken und die zwei Punkte möglichst in Daun behalten“, sagt der TuS Coach.

 

 

Spieltag

26./27. November 2022

 

TV Bitburg – HSG Hunsrück 35:26 (16:9)

 

Überraschend deutlich setzt sich die Bitburger Mannschaft gegen das Team von Gästetrainer Dejan Dobardzijev durch. Nach dieser Niederlage muss der Gast zum Tabellenführer Kastellaun/Simmern im Kampf um den Titel vorerst abreißen lassen!

 

Ausgeglichen verliefen die ersten 10 Minuten des Spiels, dann setzte sich das Team von Trainer Sigi Garbe vom 4:3 auf 9:5 in der 17. Minute ab und jetzt nahmen die Gäste die Auszeit. Doch bis zur Pause lief nichts im Gästespiel zusammen, Bitburg zog auf 16:9 davon.

 

Diese Führung verwalteten die Eifelaner nach der Pause über 22:15 in der 40. Minute und hatten beim 30:19 in der 51. Minute für die Vorentscheidung gesorgt.

 

„Das war ein Statement meiner Mannschaft, die bewiesen hat, dass sie vorne mitspielen kann. Die Gäste waren heute chancenlos gegen unsere gute eingestellte Abwehr. Hier hat Marc Hagemann das Team taktisch klug auf die Gäste eingestellt. So kassierten wir bis zur 22. Minute nur sechs Gegentreffer und das spricht für unsere Abwehr. Dazu waren wir von der ersten bis zur 55. Minute voll konzentriert, hätten am Ende noch deutlicher gewinnen können. Die individuelle Klasse unserer Spieler war heute deutlich zu sehen und alle wollten diesen Sieg unbedingt. Ein rundum gelungener Abend“, freute sich Bitburgs Coach Garbe.

 

„Das war heute gar Nichts von meiner Mannschaft! Die schlechteste Leistung seit ich Trainer bei der Hunsrück HSG bin. Mental scheint die Mannschaft die Niederlage des letzten Wochenendes nicht verkraftet zu haben. Dabei war Bitburg gar nicht so stark, wie das klare Ergebnis vermuten lässt. Allein 26 Bälle haben wir leichtfertig hergeschenkt, davon 16 im ersten Spielabschnitt. Bei uns lief überhaupt nichts zusammen. Aber bei uns zuhause wird das sicher anders aussehen“, meinte Gästetrainer Dejan Dobabardzijev. 

 

TVB: Frisch, Legenhausen und Reich – Hertz (2), Schackmann, Guldenkirch (5), Walerius (2), Schellen (1), Stelmach (1), Enders (7/5), Lauer (9), Wolff (6), Nelles (2).

 

HSG: Luth und Scherschlicht – Schneider (2), Klei (6), Stürmer (k1), Krömer (3), Mangold (8/2), K. Schell (2), M. Schell (1), Schmidt, Reuter (2), Pusceddu (1)

 

HC Koblenz – TuS Daun 30:28 (13:10)

 

„Nach der Aussprache hat die Mannschaft heute die entsprechende Reaktion gezeigt, wurde aber am Ende nicht belohnt“, meinte Dauns Trainer Thorsten Ringer.

 

Bereits beim Aufwärmen verletzte sich Torwart Marc Mayer und konnte nicht eingesetzt werden.

 

Bilder von Michael Schröder

 

Es bleibt bei der Dauner Auswärtsschwäche! Lediglich einen Sieg im sechsten Auswärtsspiel steht auf der Habenseite der Eifelaner, die auch in Koblenz den Kürzeren zogen. Über 5:2 (7.) setzte sich der Gastgeber auf 9:4 (16.) ab, hielt den Vorsprung bis 13:8 in der 28. Minute, doch dann verkürzte das Team von Trainer Thorsten Ringer zur Pause auf 13:10.

 

Mit zunehmender Spieldauer kamen die Gäste heran, waren beim 21:22 in der 48. Minute auf dem besten Wege, das Spiel zu drehen. Es wurde ein Kopf an Kopf Rennen bis in die Schlussphase, in der sich die Gastgeber vom 27:26 in der 58. Minute dann entscheidend absetzten.

 

„Die Einstellung der Mannschaft hat gestimmt, doch wir fanden nur schwer ins Spiel, verwarfen viele Bälle! Das haben wir auch in der Halbzeit angesprochen, lagen dann sogar in Führung. Doch statt und jetzt deutlicher abzusetzen, verlieren wir unnötig den Ball und liegen wieder zurück. In der Crunch-Time fehlt uns einfach die Cleverness. Erschwerend kam heute eine schwache Schiedsrichterleistung hinzu und da bin ich mir mit meinem Trainerkollegen einig! Letztlich war es ein Spiel auf Augenhöhe mit einem glücklichen Sieger Koblenz“, fand Gästetrainer Thorsten Ringer, der mit seinem Team jetzt an der Chancenverwertung arbeiten will.

 

Rode und Mayer – Tran (1), L. Willems (5), Otto (3), J. Willems (4/2), Brümmer (4/4), Praeder (5), Löw (5), Eich (1), Ermeling, Illigen.

 

TV Bitburg – HSG Hunsrück

(Samstag, 19 Uhr, St. Willibrord Gymnasium)

Zuschauer sind aufgrund des Wasserschadens

in der Halle des St. Willbrord Gymnasiums nicht zugelassen

 

Ausgangslage: Mit Spannung wird das Aufeinandertreffen des TV Bitburg und der HSG Hunsrück erwartet. Bitburg hat weiterhin mit Hallenproblemen zu kämpfen und so war die Möglichkeit, die Mannschaft im Training auf den Gegner vorzubereiten, suboptimal. Die Gäste aus dem Hunsrück mussten sich letztes Wochenende im Derby vor der Rekordkulisse in Sohren unglücklich gegen den Lokalrivalen Kastellaun/Simmern geschlagen geben. Die Mannschaft von Trainer Dejan Dobardzijev weiß nur zu gut, dass ein weiterer Punktverlust im Laufe der Spielzeit, eine Vorentscheidung zugunsten des aktuellen Tabellenführers bedeuten könnte. Bitburg baut auf die Erfahrung seiner Spieler und die Heimstärke und möchte mit einem Sieg, den Anschluss an die führenden Teams nicht verlieren.

 

Personal: Die Personalie Chris Stelmach hat sich zwischenzeitlich geklärt, er wird in Bitburg bleiben. Die Hunsrücker werden in Bestbesetzung auflaufen.

 

Prognose: „Für beide Mannschaften geht es um viel! Die Hunsrücker können sich keinen weiteren Punktverlust im Titelkampf erlauben und wir müssen mit einem Sieg an der Tabellenspitze dranbleiben. Wir wissen um die Stärke der Hunsrücker, die vor allem über die Aussenspieler gute Lösungen finden. Die Mannschaft konnte ich gegen Bad Ems beobachten und ich denke, dass wir uns ein Spiel auf Augenhöhe liefern“, meint Bitburgs Trainer Sigi Garbe.

 

„Wir treffen auf das Team mit der wohl größten Erfahrung und ich rechne mit einem schweren Spiel. Von meinen Jungs erwarte ich eine Reaktion nach der Niederlage am vergangenen Wochenende, bei der nicht alles das gezeigt haben, was wir können. Der Respekt vor Bitburg ist da, die Liga ist eng und ich bin sicher, dass dieses Spiel noch keinen Hinweis auf die Meisterschaft geben wird. Die Saison ist noch viel zu lang und die Teams sehr ausgeglichen. Ich hoffe, dass wir über die gesamte Spielzeit konzentriert bleiben“, so Hunsrück Coach Dejan Dobardzijev.

 

HC Koblenz – TuS Daun

(Samstag, 19 Uhr)

 

Ausgangslage: Quo vadis, Daun? Diese Frage sollte sich nach dem Spiel der Mannschaft von Trainer Thorsten Ringer in Koblenz beantworten lassen. Vier ihrer fünf Auswärtsspiele verloren die Eifelaner und haben damit den Anschluss an die Tabellenspitze verloren. Es gilt daher, voll konzentriert die Aufgabe in Koblenz anzugehen und wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden. Am Dienstag haben sich die Spieler zusammengesetzt, um ihre eigene Leistung zu reflektieren. „Ich hoffe, dass dann am Samstagabend die Trotzreaktion folgt“, sagt Trainer Thorsten Ringer.

 

Personal: Ruslan Podriezov wird zwei Wochen aus beruflichen Gründen fehlen, Sören Reifferscheidt fällt aus Studiengründen aus. Lichtblick bei Jannis Willems, der wieder ins Training einsteigen kann und sicher zu einem Kurzeinsatz kommen wird.

 

Prognose: „Das Spiel gegen Welling haben wir reflektiert und so viel kann eigentlich am Samstag nicht mehr schlechter werden. Beim Gastgeber, der ebenfalls einen personellen Umbruch zu bewältigen hat, stellt sich die Frage, ob Julian Vogt ins Spielgeschehen mit eingreifen wird, oder sich auf seiner Trainertätigkeit konzentriert. Viele Spieler sind bei den Gastgebern im Stand-by Modus und wir sind gespannt, wer das so aufläuft. Auf jeden Fall rechne ich mit einem Sieg und der Reaktion meines Teams auf die zuletzt schwache Vorstellung in Welling“, sagt Ringer.

 

 

Spieltag 19./20. November 2022

 

HSG Hunsrück – HSG Kastellaun/Simmern 24:25 (11:15)

 

Erster Fingerzeig Richtung Meisterschaft! Die HSG Kastellaun/Simmern, im letzten Jahr noch RPS Oberligist, setzte sich gegen die Hunsrück HSG nach einem Herzschlagfinale und zwischenzeitlich klarer Führung am Ende glücklich durch. Doch am Ende der Saison wird abgerechnet und die Chancen der Mannschaft von Trainer Dejan Dobardzijev bleiben weiterhin bestehen!

 

Ausverkaufte Halle in Sohren! Über 750 Zuschauer (!) bildeten die Rekordkulisse für das Spitzenspiel, das hielt, was es versprach.

 

Im Duell der beiden ungeschlagenen Hunsrück Vertreter wurde es von Beginn an das erwartet ausgeglichen geführte Spiel mit wechselnden Führungen. Beim 7:9 in der 19. Minute nahmen die Gastgeber ihre erste Auszeit, doch die Gäste verteidigten in der Folge ihren Vorsprung, den sie bis zur Pause auf 11:15 ausbauten.  

 

Noch deutlicher wurde es nach dem Wechsel, als die Gäste auf 13:19 in der 37. Minute davonzogen und damit für die Vorentscheidung gesorgt hatten. Doch das Team von Trainer Dejan Dobardzijev zeigte Moral, kämpfte sich wieder auf 19:22 (48.) heran und beim 21:23 durch Julian Mangold glimmte das letzte Fünkchen Hoffnung bei den Gastgebern und als Jannik Stürmer und Julian Mangold für den Ausgleich sorgten, schienen die Gastgeber auf dem besten Weg, das Spiel doch noch drehen zu können! Gästetrainer Mirza Cehajic nahm die Auszeit und seine Mannschaft legte wieder vor. Die Zeitstrafe gegen den auffälligsten Gästeangreifer Pulijizovic knapp zwei Minuten vor dem Ende nutzten die Hunsrücker nicht, kassierten den vermeintlich entscheidenden Treffer zum 23:25 genau 46 Sekunden vor dem Ende! Dobardzijev nahm die Auszeit, doch es reichte nur noch zum Anschlusstreffer!

 

„Entscheidend war am Ende unser technischer Fehler in Überzahl kurz vor Ende, sonst hätte es noch zum Remis gereicht. Doch so ist Handball! In der ersten Hälfte fanden wir einfach nicht zu unserer gewohnten Angriffsleistung. Wir waren gut auf die Gäste eingestellt, hielten aber dem Druck vor der ungewohnten Kulisse nicht ganz stand! Das war heute sicher nicht unsere Bestleistung. Positiv ist aber zu erwähnen, dass die Jungs sich nach klarem Rückstand herankämpften und nochmals alles offen war. Die Jungs werden weiter hart arbeiten und vor allem versuchen, es besser zu machen“, meinte Dobardzijev.

 

HSG H: Charalampidis und Scherschlicht – Schneider, Klei (1), Stürmer (3), Krömer (1), Mangold (10/3), K. Schell (1), M. Schell (3), Schmidt (3), Reuter (1), Ihmer, Pusceddu (1)

 

TV Welling – TuS Daun 27:24 (13:11)

 

So richtig will es diese Saison für die Eifelaner nicht laufen zu wollen. Bei dem bisher sieglosen Wellinger TV musste sich die Mannschaft überraschend geschlagen geben und rutscht ins Mittelmaß der Liga ab!

 

Starker Beginn des Dauner Teams in Welling. Der Mannschaft von Trainer Thorsten Ringer gelang die schnelle 0:3 Führung in der 4. Minute, ehe sich die Gastgeber fanden und über 7:4 in der 11. Minute das Spiel drehten. Die Auszeit der Gäste half wenig, die Gastgeber verteidigten ihre Führung über 9:5 (15.) bis zur knappen 13:11 Pausenführung. Daun verkürzte nach dem Wechsel auf ein Tor, blieb bis 15:14 (36.) in Schlagdistanz, ehe die Gastgeber durch ihren Spielertrainer Kai Schäfer auf 18:14 (40.) erhöhten und damit Daun zur Auszeit zwangen. Doch die Mannschaft fand einfach keine Mittel, um vor allem Kai Schäfer in den Griff zu bekommen, der den Gästen gleich 10 Treffer einschenkte.

 

„Wir hätten heute noch Stunden weiterspielen können, es hätte sich wenig geändert. Kein Spieler bis auf Torwart Marc Mayer, der uns im Spiel hielt, hatte heute Normalform. Eine verdiente Niederlage, bei der wir noch keine 60 Prozent Trefferquote hatten, immer wieder am bärenstarken Wellinger Keeper, aber auch am eigenen Unvermögen scheiterten. Viel haben wir in Angriff und Abwehr probiert, aber nichts hat heute Wirkung gezeigt“, klagte Ringer.

 

Mayer und Rode – Tran (3/2), L. Willems (4), Otto (2), Brümmer (4), Praeder (3), Löw (4), Podriezov, Eich (3), Illigen (1).

 

TV Bitburg – HC Koblenz

muss aufgrund der weiterhin bestehenden Hallenprobleme in Bitburg verlegt werden

 

TV Welling – TuS Daun

(Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Lediglich einen Punkt hat der Tabellenletzten aus Welling auf dem Konto, doch das ist für Dauns Trainer Thorsten Ringer kein Grund, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. Zu groß sind derzeit die Baustellen, vor allem im Deckungsverband, mit denen sich die Eifelaner beschäftigen müssen. So lag der Schwerpunkt der Trainingsarbeit diese Woche auf der Abwehr. „Sicher können wir nicht davon ausgehen, wie letzte Woche mehr als 35 Tore zu erzielen, deshalb müssen wir die Deckungsleistung verbessern“, weiß Ringer.

 

Personal: Jannis Willems fällt aufgrund seiner Knieverletzung aus, muss aber nicht operiert werden und dürfte der Mannschaft in den nächsten Wochen wieder zur Verfügung stehen. Angeschlagen ist Abwehrstratege Ruslan Podriezov, sein Einsatz ist fraglich.

 

Prognose: „Einen erneuten Tag der offenen Tür dürfen wir uns nicht mehr leisten, werden ein Auge auf Kai Schäfer haben. Doch Kai ist nicht alleine Welling und deshalb müssen wir insgesamt im Deckungsverband wesentlich besser stehen als zuletzt. Die Favoritenrolle nehmen wir an, müssen aber aufpassen. Eine Steigerung gegenüber dem letzten Spiel ist unabdingbar“, findet Ringer.

 

HSG Hunsrück – HSG Kastellaun/Simmern

Samstag, 20 Uhr, Schulsporthalle Sohren)

 

Ausgangslage: Das Spitzenspiel der Rheinlandliga steigt am Samstagabend in Sohren. Dort treffen die beiden bislang verlustpunktfreien Hunsrück Teams aufeinander. Mit Spannung wird das Derby zwischen dem Gastgeber und dem letztjährigen RPS Oberligisten aus Kastellaun/Simmern erwartet. Mit jeweils acht gewonnenen Spielen stehen beide Teams an der Tabellenspitze und der Ausgang des Spiels wird ein Fingerzeig in die Richtung sein, wer am Ende die Nase im Kampf um den Titel vorne haben sollte. Nach dem bisherigen Saisonverlauf ist davon auszugehen, dass ein Hunsrück Vertreter am Ende den Titel gewinnen wird. Die Gäste sind in dieser Saison mit einem neuen Trainerteam unterwegs; Frank Röckendorf und Mirza Cehajic haben die Mannschaft übernommen und stellen das Team neu auf. Junge Spieler aus der A-Jugend werden ins Team integriert und mit Spielmacher Sasa Puljizovic (31), der in der vergangenen Saison 1. Liga in Polen gespielt hat, erfuhr die Mannschaft eine Verstärkung im Rückraum. Nicht nur selbst torgefährlich aus dem Rückraum, bringt er vor allem seine Mitspieler in aussichtsreiche Schusspositionen.

 

Personal: Die Gastgeber können ihre Bestbesetzung aufbieten.

 

Prognose: „Für uns ist Kastellaun/Simmern einfach der nächste Gegner in der Runde, mehr nicht! Wir stehen nicht unter Erfolgsdruck gegen die Gäste, die auch in Bestbesetzung auflaufen werden. Deshalb wird es keine Überraschungen geben, da sich Mannschaften und Spieler gut kennen. Sicherlich haben die Gäste aufgrund ihrer Erfahrung aus der Oberliga einen Vorteil, doch ich bin sicher, dass am Ende die Tagesform dieses Spiel entscheiden wird. Wir haben durchaus die Qualität mithalten zu können, bei uns stimmt die Kommunikation im Team und der Zusammenhalt. Gut vorbereitet gehen wir in dieses Spiel“, sagt Gastgebertrainer Dejan Dobardzijev.

 

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Spieltag 12./13. November 2022

 

HSG Kastellaun/Simmern – TV Bitburg 29:28 (14:17)

 

Im Spitzenspiel der Rheinlandliga zollt der TV Bitburg seiner Hallenmisere und der damit verbundenen Probleme bei der Spielvorbereitung Tribut und muss sich knapp dem Meist6erschaftsfavoriten Kastellaun/Simmrn geschlagen geben.

 

Dazu kam die Tatsache, dass die Gäste früh eine berechtigte rote Karte gegen Paschi Wolff kassierten und ab der 48. Minute Flo Enders mit einer Kopfverletzung ausschied.

 

Die Gäste aus der Eifel führten von Anfang an, konnten ihre Führung aber nicht weiter als drei Tore, erstmals beim 9:12 in der 19. Minute und 12:15 in der 25. Minute ausbauen, gingen aber mit einem verdienten Vorsprung in die Kabine.

 

Es blieb auch nach dem Wechsel ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Hunsrücker erstmals beim 19:19 in der 40. Minute ausglichen. Postwendend legten die Gäste wieder zwei Treffer vor, doch die Gastgeber steckten nie auf, glichen zum 24:24 aus und legten jetzt den Treffer vor. Beim 26:25 in der 52. Minute nahm Gastgebertrainer Mirza Cehajic die Auszeit. Es folgte in den letzten Minuten ein Handballkrimi, bei dem die Gastgeber fast zwei Minuten vor dem Ende per Siebenmeter den entscheidenden Treffer zum 29:28 erzielten. Auszeiten auf beiden Seiten brachten keine Ergebnisänderung mit sich.

 

„Heute hat Marc Hagemann unsere Mannschaft gecoacht, weil er die Gastgeber gut kannte und hat uns richtig gut auf die HSG eingestellt. Es war ein gutes Handballspiel von beiden Seiten und wir hätten sicher den Punkt verdient. Vor allem weil die Mannschaft kämpferisch alles gegeben hat und bis zum Schluss am Punktgewinn dran war. Doch letztlich fehlten uns durch die beiden Ausfälle wichtige Alternativen im Rückraum“, klagte Bitburgs Trainer Sigi Garbe.

 

Frisch und Legenhausen – Hertz (9/1), Walerius (2), Schellen, Enders (9/3), Sonnen (1), Ney, Lauer (3), Wolff (2), Nelles (2)

 

TV Bad Ems – HSG Hunsrück  29:30 (15:18)

 

Es sollte ein hartes Stück Arbeit für die Hunsrücker werden! Das hatte Gästetrainer Dejan Dobardzijev im Vorfeld geahnt und er sollte Recht behalten. Doch unschön waren im Vorfeld Spekulationen um die Schieri-Ansetzung in diesem Spiel! Mit Sigi Garbe, Trainer des TV Bitburg und Steffen Lang, ehemaliger Spieler der Hunsrück HSG standen zwei Unparteiische auf dem Spielfeld, die weit weg von jeglichen Unterstellungen sind. Medien vom Rhein witterten hier eine mögliche Einflussnahme und das machte es für die beiden Unparteiischen nicht einfach!

 

Von Beginn an entwickelte sich eine ausgeglichen geführte Begegnung, in der die Gastgeber nach dem 3:4 in der 8. Minute die Führung übernahmen. Doch es blieb ein Spiel auf Augenhöhe, dass über 9:9 in der 17. Minute mit einer zwei Tore Führung zum 9:11 für den Favoriten seinen Weg zu nehmen schien, der jetzt die Führung über 12:15 in der 26. Minute verteidigten die Gäste ihre drei Tore Führung zum 15:18 zur Pause.

 

Vier Treffer der Kurstädter in Folge nach dem Wechsel beeindruckten die Gäste, die nach dem 19:18 in der 36. Minute einige Zeit brauchten, um wieder zu ihrem Spiel zu finden. Doch die Begegnung blieb hart umkämpft und erst eine Sekunde vor dem Ende war es Jannik Stürmer, der seine Mannschaft mit dem Siegtreffer zum 29:30 belohnte.

 

„Wir wussten im Vorfeld, dass wir 60 Minuten kämpfen müssen, wir aber den kühlen Kopf behalten haben und zwei wichtige Punkte gewannen. Auch ich fand die im Vorfeld geübte Kritik an der Ansetzung der Schiedsrichter nicht in Ordnung, die heute über 50 Minuten eine sehr gute Leistung gezeigt haben. Jetzt können wir uns in Ruhe auf den kommenden Gegner vorbereiten“, sagte Hunsrück Coach Dobardzijev.

 

Charalampidis, Luth und Scherschlicht – Schneider (4), Klei (4); Pusceddu, Stürmer (4), Krömer, Mangold (9/4), K. Schell (4), M. Schell (3), Schmidt (1), Reuter (1), Schneider 

 

TuS Daun – Handball Mülheim-Urmitz II 37:36 (23:22)

 

Einen offenen Schlagabtausch lieferten sich die Dauner Mannschaft gegen die Reserve von Handball Mülheim-Urmitz. Lediglich beim 1:2 führten die Gäste, dann drehte Daun über 4:3 das Spiel in der 6. Minute und setzte sich mit zunehmender Spieldauer auf 18:14 in der 20. Minute ab. Doch die Gäste kämpften sich auf 21:20 in der 28. Minute heran, mussten aber den Gastgebern die Pausenführung zum 23:22 überlassen.

 

Gut kamen die Gastgeber aus der Pause zurück, legten mit drei Treffern in Folge zum 26:22 in der 34. Minute vor, doch die Gäste kämpften sich wieder heran, glichen beim 29:29 in der 45. Minute aus. Den Dauner Führungstreffer egalisierten die Gäste umgehend, gingen sogar beim 34:35 in der 56. Minute in Führung. Doch dann spielte das Dauner Team seine ganze Erfahrung aus, setzte knapp drei Minuten vor dem Ende durch Thinh-Hoang Tran den entscheidenden Treffer zum 36:35! 

 

„Beide Teams spielten heute faktisch ohne Abwehr, dafür zeigten beide Teams gute Systeme im Angriff. Letztlich fehlte dem Gast, der gut ausgebildete Spieler hatte, die Erfahrung. Uns fehlte heute die Aggressivität, kassierten im Deckungsverband einfach zu viele Tore. Im Angriff ließen wir in entscheidenden Momenten wichtige Treffer liegen und so wurde es nochmal eng. Letztlich blieb die Mannschaft aber ruhig und hier zeigt sich die Erfahrung aus der Oberligasaison. Bei uns überzeugte heute Luca Willems auf der Mitte, der nicht nur selbst torgefährlich war, sondern ein ums andere Mal seine Mitspieler klug einsetzte. Unsere Leistung spiegelt auch die Trainingsbeteiligung der letzten Wochen wider, die nicht so ist, wie ich mir das wünsche. Doch leider lassen berufliche und private Gründe das nicht so zu“, fand Trainer Thorsten Ringer.

 

Rode und Mayer – Tran (2), L. Willems (8), Otto (6), Brümmer (2), Praeder (8), Reifferscheidt, Löw (9/6), Podriezov, Eich (2), Ermeling, Illigen

 

Bilder von Michael Schröder

 

Spieltag 05./06. November 2022

 

HSG Römerwall – TuS Daun 30:26 (12:11)

 

Auswärtsniederlage für das Dauner Team! Tore blieben Mangelware in den ersten Minuten, in denen die Abwehrreihen klar das Spiel bestimmten. So stand die Begegnung nach 15 Minuten 3:3! Die Gastgeber kamen dann besser ins Spiel, lagen beim 8:4 in der 20. Minute erstmals deutlicher in Führung so nahm Gästetrainer Thorsten Ringer die Auszeit! Tor um Tor kämpfte sich sein Team jetzt ins Spiel zurück, glich beim 10:10 in der 28. Minute aus. Zur Pause führten die Gastgeber knapp 12:11.

 

„Beide Teams spielten heute faktisch ohne Abwehr, dafür zeigten beide Teams gute Systeme im Angriff. Letztlich fehlte dem Gast, der gut ausgebildete Spieler hatte, die Erfahrung. Uns fehlte heute die Aggressivität, kassierten im Deckungsverband einfach zu viele Tore. Im Angriff ließen wir in entscheidenden Momenten wichtige Treffer liegen und so wurde es nochmal eng. Letztlich blieb die Mannschaft aber ruhig und hier zeigt sich die Erfahrung aus der Oberligasaison. Bei uns überzeugte heute Luca Willems auf der Mitte, der nicht nur selbst torgefährlich war, sondern ein ums andere Mal seine Mitspieler klug einsetzte. Unsere Leistung spiegelt auch die Trainingsbeteiligung der letzten Wochen wider, die nicht so ist, wie ich mir das wünsche. Doch leider lassen berufliche und private Gründe das nicht so zu“, fand Trainer Thorsten Ringer.

 

Rode und Mayer – Tran (2), L. Willems (8), Otto (6), Brümmer (2), Praeder (8), Reifferscheidt, Löw (9/6), Podriezov, Eich (2), Ermeling, Illigen

 

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TV Bad Ems – HSG Hunsrück

(Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit zwei Siegen, einem Unentschieden und drei Niederlagen ist der TV Bad Ems durchwachsen in die Saison gekommen. Die Gäste aus dem Hunsrück kommen mit sieben Siegen in Folge und ohne jeglichen Verlustpunkt als klarer Favorit, doch wer Gästetrainer Dejan Dobardzijev kennt, weiß, dass er den Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen wird. Gegen den Hunsrück-Konkurrenten Kastellaun/Simmern unterlagen die Kurstädter nur knapp und ist für die Hunsrück HSG Warnung genug!

 

Personal: Die Hunsrücker können auf ihre Bestbesetzung zurückgreifen.

 

Prognose: „Die Gastgeber hatten Verletzungspech und man muss abwarten, wer gegen uns aufläuft. IM Spiel gegen die HSG Kastellaun/Simmern fehlten den Kurstädtern wichtige Rückraumspieler! Die Rückraumachse und eine starke zweite Welle gilt es von unserer Seite zu beachten. Auf jeden Fall müssen wir eine bessere zweite Hälfte spielen als zuletzt, vor allem im Deckungsverband. Es wird auf jeden Fall eine schwere Auswärtsaufgabe“, ahnt Hunsrück Trainer Dejan Dobardzijev.

 

TuS Daun – Handball Mülheim-Urmitz II

(Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Alle drei Auswärtsspiele in dieser Saison konnten die Gäste aus Mülheim-Urmitz nicht gewinnen und das sollte die Gastgeber optimistisch stimmen. Nach der Niederlage in Römerwall ist das Team von Trainer Thorsten Ringer vor heimischer Kulisse auf Wiedergutmachung aus. Knapp konnte sich die Reserve aus Mühlheim - Urmitz an den beiden letzten Spieltagen durchsetzen und konnte so die ersten beiden Siege der Saison einfahren. „Dementsprechend motiviert und mit großem Selbstbewusstsein werden sie am Samstag zu uns reisen. Mit Nils Becker, Markus Häring und Lars Rieder haben sie sehr torgefährliche Angreifer die im bisherigen Saisonverlauf mehr als die Hälfte aller Tore geworfen haben. Anders sieht es bei uns aus. Die Erkältungswelle hat uns letzte Woche hart getroffen und so mussten wir mit angeschlagenem Kader in Römerwall antreten. Diese Woche sieht es im Moment auch noch nicht besser aus. In den letzten drei Wochen konnten wir nie mit dem kompletten Kader trainieren und so ist es nicht verwunderlich das im Angriff viele Torchancen ungenutzt bleiben und das in der Abwehr die Abstimmung nicht passt. Besonders ärgerlich sind für mich die Fehler, die wir regelmäßig nach jedem Spiel ansprechen (Videoanalyse) und versuchen in den Trainingseinheiten abzustellen. Fakt ist wir kassieren zu viele und werfen zu wenig Tore“, klagt Dauns Trainer Thorsten Ringer.


Kader:  „Definitiv ausfallen wird Jannis Willems, wo wir das Untersuchungsergebnis vom Knie abwarten werden, sowie Igor Rahn der parallel mit der 2. Mannschaft bei der HSG Eifel gastiert. Abwarten müssen wir auch noch, ob Thinh Hoang Tran und Matthis Otto ihre Erkältung auskuriert haben. Zudem hat Marc Mayer Probleme am Fuß.

 

Prognose: „Wir rechnen mit einem schnellen Spiel, hier liegt auch der Fokus in den Trainingseinheiten. Stehen wir gut in der Abwehr und können dem Spiel unseren Stempel aufdrücken sind wir zu Hause bestimmt nicht chancenlos. Unterschätzen werden wir die junge Gästemannschaft sicher nicht, wenn wir allerdings unser Saisonziel erreichen wollen, müssen wir die Heimspiele auf jeden Fall gewinnen. Wir werden alles tun, um die beiden Punkte in der Vulkaneifel zu behalten“, verspricht Ringer.

 

HSG Kastellaun/Simmern – TV Bitburg

(Sonntag, 17 Uhr, IGS Kastellaun)

 

Ausgangslage: Die Vorbereitung auf den kommenden Gegner hatte sich Bitburgs Trainer Sigi Garbe anders vorgestellt. Nicht nur die fehlenden Trainingseinheiten in der vom Wasserschaden betroffenen Halle des Willibrord Gymnasiums, sondern vor allem die Tatsache, dass das letzte Meisterschaftsspiel gegen Bad Ems ausfallen musste, machen die Sache gegen den Meisterschaftsfavoriten im Hunsrück nicht einfach. „Die Vorbereitung lief alles andere als optimal für das Spitzenspiel“, klagt Garbe.

 

Personal: Fraglich ist der Einsatz des verletzten Torhüters Andre Legenhausen und des erkrankten Flo Enders.

 

Prognose: „Die Spieler freuen sich darauf, endlich wieder mit Harz spielen zu können und wollen beweisen, dass damit die Trefferquote deutlich besser wird als zuletzt. Die Gastgeber wollen sicher ihre weiße Weste behalten, haben für mich einen der stärksten Torhüter in der Liga, aber es ist auch keine Übermannschaft. Bei der Beobachtung konnte ich sehen, dass sie Phase haben, in denen die Abwehr nachlässig wird und hier müssen wir reinstechen und diese Chance nutzten. Trotz der schlechten Vorbereitung hoffe ich, dass wir die beiden Punkte mit in die Eifel bringen“, sagt Trainer Sigi Garbe. 

 

 

Bilder Michael Schröder

 

Die Begegnung blieb auch nach dem Wechsel trotz einer zwischenzeitlichen 17:14 drei-Tore- Führung der HSG umkämpft. Daun glich beim 18:18 in der 40. Minute wieder aus, doch die Führung wollte nicht gelingen. Die Gastgeber legten auf zwei Tore vor, Daun gelang der Anschlusstreffer und so schaukelte sich die Begegnung über 22:21 in der 44. Minute bis zum 26:23 in der 53. Minute hoch und noch einmal nahm Ringer die Auszeit. Drei Treffer in Folge der Gastgeber entschieden das Spiel über 29:23 in der 57. Minute.

 

„Einige Spieler mussten angeschlagen in diese Begegnung, zudem fehlten J. Willems und Tran. Im Angriff haben wir grottenschlecht abgeschlossen, hätten nach 15 Minuten deutlich führen müssen. Als Ruslan Podriezov verletzungsbedingt ausfiel, stimmte die Abstimmung im Deckungsverband nicht mehr. Römerwall kam nach dem Wechsel zu vielen schnellen Toren, da uns die Körner fehlten. Pat Brümmer machte im Rückraum ein starkes Spiel, war torgefährlich aus der Distanz. Die Manndeckung gegen Binnes verunsicherte die Gastgeber, doch die Bälle schenkten wir wieder zu schnell her. Der Sieg der Gastgeber geht heute in Ordnung, für uns war sicher mehr drin“, meinte Daun sportlicher Leiter Markus Willems.

 

Rode - L. Willems (1), Otto (1), Brümmer (6), Mayer, Praeder (6), Reifferscheidt (1), Löw (8/3), Podriezov, Eich (3), Ermeling, Illigen

 

HSG Hunsrück – TS Bendorf 35:26 (15:8)

 

Seiner Favoritenrolle gerecht wurde die HSG Hunsrück gegen den Gast aus Bendorf und bleibt damit weiterhin verlustpunktfrei!

 

Das Team von Trainer Dejan Dobardzijev sorgte von Beginn an für klare Verhältnisse, dominierte das Spiel über 7:3 und 10:5 bis zur klaren 15:8 Pausenführung.

 

Die Mannschaft knüpfte an die Leistung der ersten Hälfte an, zog über 26:16 in der 44. Minute dem ungefährdeten Erfolg entgegen.

 

„Wir waren aufgrund der Spielpause aus dem Rhythmus, doch die Mannschaft hat das souverän gelöst. Wir wussten, dass es schwer wird, doch heute haben alle Spieler ihren Anteil am Sieg! Mit den beiden Punkten sind wir zufrieden, lagen ständig in Führung, standen in der Abwehr kompakt und haben im Angriff clever gearbeitet. Mit viel Kreuzbewegungen hielten wir die Bendorfer Abwehr in Bewegung und haben kämpferisch eine starke Leistung abgerufen“, lobte Dobardzijev.

 

Scherschlicht und Neu – Schneider (6), Fink (1) Klei (2), Stürmer (7), Krömer, Mangold (3), K. Schell (2), Radics (1), M. Schell (2), Schmidt (6), Reuter (3), Puceddu (2).

 

HSG Römerwall – TuS Daun

(Samstag, 19 Uhr)

 

Ausgangslage: Schweres Auswärtsspiel für die Dauner Mannschaft bei der HSG Römerwall! Zuletzt kamen die Gastgeber beim bislang punktlosen Tabellenletzten in Welling lediglich zu einem Punkt, stehen nach diesem Remis und zwei Siegen bei drei Niederlagen mit 5:7 Punkten auf Platz 7 der Tabelle. Daun musste sich bislang nur den beiden Meisterschaftsfavoriten aus dem Hunsrück, der HSG Kastellaun/Simmern und der HSG Hunsrück geschlagen geben.  „Wir haben die spielfreie Zeit genutzt, um ein paar Blessuren auszukurieren. Des Weiteren konnten wir eine Woche die Halle, wegen einer Grundreinigung nicht nutzen. In der Woche haben wir mit einem Mannschaftsmix aus erster und zweiter Mannschaft ein Trainingsspiel bei den Sportfreunden der HSG Wittlich bestritten. Hier konnten alle Spieler, die im Meisterschaftsbetrieb, nicht so viel Einsatzzeit bekommen wichtige Spielpraxis sammeln. Auch das Pokalspiel am Wochenende haben wir genutzt um verschiede Spielkonstellationen auszuprobieren“, verrät Dauns Trainer Thorsten Ringer.

 

Personal: Bis auf Igor Rahn, der mit der 2. Mannschaft im Hunsrück gastiert, ist der TuS komplett.

 

Prognose: Unsere heutiger Gegner ist im Rückraum außerordentlich gut besetzt. Mit Spielertrainer Tim Binnes, Philipp Stuntz und Simon Bönder erzielen gleich drei Spieler fünf oder mehr Tore pro Spiele und so muss unser Hauptaugenmerk auf dem Abwehrmittelblock liegen. Wichtiger jedoch wird es sein, unser Spiel durchzubringen und jede Aktion im Angriff sowie in der Abwehr konzentriert und mit voller Überzeugung anzugehen. Letztlich muss die Einstellung stimmen“, verlangt Ringer.

 

TV Bitburg – TV Bad Ems

fällt wegen Wasserschadens in der Halle aus

(Samstag, 19 Uhr, Willibrord Gymnasium)

 

Ausgangslage: Das für Dienstag vorgesehene Pokalspiel musste ausfallen, da in der einzig in Bitburg zur Verfügung stehenden Halle am Willbrord Gymnasium ein Wasserschaden entstanden ist und sich erst am Freitag klären sollte, ob die angesetzten Spiele in Bitburg stattfinden könnten. Sollte das Spiel stattfinden, sind die Rollen klar verteilt! Die Gastgeber gehen als Tabellendritter gegen den Tabellenachten aus Bad Ems als Favoriten ins Spiel. Doch das Ergebnis der Kurstädter in ihrem Heimspiel gegen den Meisterschaftsanwärter Kastellaun/Simmern sollte Warnung genug sein. Zudem erkämpfte man sich in Koblenz ein Remis und so zeigt die Formkurve der Gäste nach oben.

 

Personal: Bitburg hofft auf seine Bestbesetzung.

 

Prognose: „Wir werden wohl ohne Trainingsvorbereitung in dieses Spiel gehen müssen, dass für uns den Reigen der Topspiele einläutet. Nach der Niederlage in Daun stehen wir unter Zugzwang, da der wir mit einem Sieg den Anschluss an die Hunsrücker Teams an der Tabellenspitze halten wollen. Wir versuchen, aus unserer bisher gutstehenden Deckung unser schnelles Angriffsspiel aufzuziehen. Doch auch die Gäste müssen das Spiel gewinnen, wenn sie oben noch ein Wort mitreden wollen“, sagt Bitburgs Trainer Sigi Garbe.

 

HSG Hunsrück – TS Bendorf

(Sonntag, 17 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Sechs Siege in sechs Siegen sprechen eine deutliche Sprache und unterstreichen die Favoritenstellung der Hunsrücker im Spiel gegen die TS Bendorf, die aber zuletzt gegen den TV Bitburg knapp an einer Überraschung vorbeischrammten. So wird Gastgebertrainer Dejan Dobardzijev nicht müde, seine Jungs immer wieder vor den Gegnern in der Liga zu warnen, egal, welchen Tabellenplatz der Gegner innehat.

 

Personal: Die Hunsrücker gehen mit ihrer Bestbesetzung ins Spiel.

 

Prognose: „ Das Pokalspiel war für uns eine gute Trainingseinheit, auf die wir aufbauen können. Mit Bendorf kommt sicher kein leichter Gegner, der in den bisherigen Spielen gezeigt hat, dass es eine gute Mannschaft stellt. Konzentriert bereiten wir uns im Laufe der Woche auf die Gäste vor, haben einige Infos zum Gegner und werden das Spiel von Beginn an ernst nehmen“, sagt der HSG Coach. 

 

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Samstag 22./23. November 2022

 

TV Bitburg – TV Welling 34:21 (20:9)

 

Das Team von Trainer Sigi Garbe wird seiner Favoritenrolle gegen den TV Welling gerecht und setzt das um, was Garbe im Vorfeld von seinem Team gefordert hatte. Von Beginn an wollte Garbe, dass seine Mannschaft ihrer Rolle gerecht wird und das Spiel klar bestimmt. Das taten die Gastgeber von Beginn an, die keinen Zweifel aufkommen ließen, wer am Ende die Halle als Sieger verlassen sollte. Damit halten die Eifelaner Anschluss an die bislang verlustpunktfreien Teams aus dem Hunsrück, der HSG Hunsrück und der HSG Kastellaun/Simmern.  

 

Beim 7:2 in der 11. Minute nahmen die Gäste ihre erste Auszeit, doch unbeeindruckt setzten sich die Eifelaner auf 13:4 in der 18. Minute ab, bauten ihre Führung vorentscheidend zur Pause auf 20:9 ab.

 

Kontinuierlich setzte sich der Gastgeber nach dem Wechsel weiter ab, zog über 30:15 in der 48. Minute dem letztlich klaren Heimspielerfolg entgegn.

 

„Wir haben den Gegner nie unterschätzt und die Mannschaft hat meine Warnungen erst genommen! Es war der erhoffte Start- Ziel Sieg, bei dem die Mannschaft das umgesetzt hat, was ich von ihr erwartet habe. Dazu hatten wir im Tor mit Stefan Frisch einen Torhüter, der überragende Paraden zeigte und auch mit drei gehaltenen Siebenmetern den Gästen den Schneid abkaufte. Sowohl unser Tempospiel als auch das gebundene Spiel waren heute erfolgreich. Die erste Hälfte prägte unsere gute Abwehr und hier haben wir vieles richtig gemacht. Es freut mich vor allem, dass gerade die Spieler, die zuletzt wenig Einsatzzeiten hatten, heute ihre Chancen genutzt und ihr Potential abgerufen haben. Die Leistung von heute stimmt mich für die schweren Aufgaben, die wir November vor der Brust haben, optimistisch“, freute sich Garbe.

 

Risch und Legenhausen – Hertz (5/1), Schackmann (2), Guldenkirch (7), Walerius (2), Schellen (3), Enders (2/2), Sonnen, Kaufmann (6), Lauer (5/1), Wolff (2)

 

TV Bitburg – TV Welling (Samstag, 18 Uhr, Geschwister Scholl Gymnasium)

 

Ausgangslage: Im einzigen Spiel der Rheinlandliga erwartet der TV Bitburg den Tabellenvorletzten aus Welling, der erst einen Punkt auf dem Konto hat. Die Gastgeber gehen als klare Favoriten in diese Begegnung, haben aber sicher noch das Spiel des letzten Wochenendes in Bendorf im Kopf, das nach einer klaren Führung fast noch verloren ging. Trainer Sigi Garbe wird seine Mannschaft sicher davor warnen, den Gegner zu unterschätzen.

 

Personal: Sollte sich die Verletzung von Torwart Andre Legenhausen als schwerwiegender herausstellen, wird Trainer Garbe einen Keeper aus der zweiten Mannschaft „hochziehen“.

 

Prognose: „Von Anfang an wollen wir unserer zweifelsfrei vorhandenen Favoritenrolle gerecht werden und schnell für klare Verhältnisse sorgen. Dabei gilt es, die Routine auszuspielen und einen schnellen und schönen Handball vor heimischer Kulisse zu zeigen. In diesem Spiel werden wir sicher noch einmal etwas probieren können, bevor wir im November die Spitzenspiele haben werden“, sagt Bitburgs Trainer Sigi Garbe. 

 

Spieltag 15./16. Oktober 2022

 

TS Bendorf – TV Bitburg 35:36 (16:23)

 

Einen Start- Ziel Sieg feierte die Bitburger Mannschaft in Bendorf, konnte doch auf Routinier und Spielmacher Flo Enders zurückgreifen, tat sich aber mehr als schwer! Vor einer aufopferungsvoll bis zum Schlusspfiff kämpfenden Bendorfer Mannschaft hatte Bitburgs Trainer Sigi Garbe gewarnt und er sollte Recht behalten!

 

Schnell setzten sich die Eifelaner auf 3:6 in der 6. Minute ab, bauten ihre Führung kontinuierlich Tor um Tor aus und führten zur Pause klar mit 16:23 und es deutete vieles auf einen klaren Sieg der Eifelaner hin. „Das war eine richtig gute Leistung meiner Mannschaft in der ersten Hälfte, haben den Gegner mit unserer sehr offensiven 3:2:1 Deckung überrascht, die Chancen genutzt und waren eigentlich weg“, sagte Garbe.

 

Doch die zweite Hälfte verlief nicht so, wie sich dies Garbe vorgestellt hatte. Tor um Tor kämpfte sich Bendorf heran, war beim 26:27 nach einem 10:4 Lauf nach dem Wechsel drauf und dran, das Spiel zu drehen. Doch die Routine der Gäste sorgte letztlich für die Entscheidung, zog wieder auf 31:35 in der 54. Minute davon. Zwar verkürzten die Gastgeber nochmals auf 34:36 gut zwei Minuten vor Ende, Bitburgs Coach Garbe nahm die Auszeit, doch der Anschlusstreffer der Gastgeber zum 35:36 kam 24 Sekunden vor dem Ende zu spät.

 

„Wir wollten eigentlich so weitermachen, doch die Abwehr agierte defensiver und das nutzte Bendorf, stellte uns im Spiel eins gegen eins vor Probleme. Im Angriff ließen wir viele Chancen liegen, hatten aber David Nelles, der für uns die wichtigen Tore erzielte und am Ende brachten wir dank unserer Routine den glücklichen Sieg über die Zeit. Bendorf hat heute erneut eine tolle Moral gezeigt“, lobte Garbe.

 

Frisch – Hertz (6), Schackmann, Guldenkirch, Walerius (1), Schellen, Stelmach (8), Enders (10/3), Kaufmann, Lauer (3), Wolff (2), Nelles (6).

 

TV Bassenheim – HSG Hunsrück 21:33 (9:17)

 

Die HSG Hunsrück ist weiterhin nicht zu stoppen, verteidigte auch in Bassenheim ihre weiße Weste und scheinen auf dem guten Weg, in diesem Jahr erneut um die Meisterschaft mitreden zu können.

 

Von Beginn an ließen die Hunsrücker keine Zweifel aufkommen, wer am Ende die Halle als Sieger verlassen sollte. Das Team von Trainer Dejan Dobardzijev legte mit 0:3 los und baute die Führung auf 5:12 in der 20. Minute bis zur Pause auf 9:17 vorentscheidend aus. Die Mannschaft verwaltete im zweiten Durchgang ihre Führung über 15:24 in der 47. Minute, feierte am Ende einen klaren Auswärtserfolg.

 

„Die Mannschaft hat meine Worte erst genommen und den Gastgeber nicht unterschätzt. Die Abwehr hat von Beginn an gutgestanden und wir hatten heute eine Mischung aus erster und zweiter Mannschaft, die ihre Sache gut gemacht hat. Ein verdienter Sieg, bei dem alle von der ersten bis zur letzten Minute gekämpft haben. Jetzt kommt die Spielpause, die wir zur Regeneration nutzen und uns dann auf die anstehenden schweren Spiele vorbereiten“, sagt der HG Coach.

 

Luth, Scherschlicht – Schneider (1), Röhrig (1), Klei (8), Stoffel, Krömer (4), Mangold (10/4), K. Schell (3), M. Schell, Schmidt (2), Reuter (2), Pusceddu (1)

 

TuS Daun – HSV Rhein-Nette 35:30 (21:14)

 

Daun gewinnt das Heimspiel, leistet sich aber nach dem Wechsel erneut einen Einbruch, den Gastgebertrainer Thorsten Ringer vor Rätsel stellt!

 

Die Gastgeber setzten sich nach ausgeglichenem Beginn über 5:4 und 9:5, kontinuierlich ab, führten über 13:7 und brachten einen klaren 21:14 Pausenvorsprung in die Kabine. „Bis hierhin konnten wir mit unserem Spiel zufrieden sein, hätten aber durchaus den einen oder anderen Gegentreffer noch verhindern müssen“, klagte Ringer.

 

Drei Treffer in Folge gleich nach dem Wiederanpfiff zum 24:14 ließen eigentlich nur noch die Frage nach der Höhe des Dauner Sieges unbeantwortet, doch die Gäste gaben sich nicht geschlagen, kämpften sich bis auf 30:26 in der 53. Minute heran, doch in den Schlussminuten setzte sich Daun verdient durch.

 

„Es war nach der 10 Tore Führung ein völlig anderes Spiel! Wie gegen die HSG Hunsrück leisteten wir uns im Angriff viele Fehler, brachen regelrecht ein. Rhein-Nette nutzte dies, spielte schnelle Bälle hinten raus und erst nach meiner Auszeit fing sich die Mannschaft wieder. Bassi Praeder wurde ab der 45. Minute in Manndeckung genommen und wir haben diese Situation einfach nicht clever genutzt. Es summierten sich die Fehler, doch am Ende war es die Qualität, mit der wir das Spiel gewannen. Am Ende zählen die beiden Punkte und wir haben noch einiges zu arbeiten“, weiß Ringer.

 

Lindner, Rode – Tran (2), L. Willems (5), Otto (4), J. Willems (4), Brümmer (6/4), Praeder (3), Löw (8), Podriezov (1), Eich (2), Ermeling, Illigen

 

TS Bendorf – TV Bitburg

(Samstag, 19 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit einem ausgeglichenen Punktverhältnis von 5:5 steht das Bendorfer Team auf Platz 5 der Liga, musste die knappe Heimniederlage im Auftaktspiel gegen Daun verkraften, unterlag beim Meisterschaftsfavorit Kastellaun/Simmern und Spiele im Rhein-Derby bei Koblenz Remis. Bitburg hat bislang die einzige Niederlage aus Daun zu verkraften und die fiel am Ende knapp aus.

 

Personal: Aus familiären Gründen muss Bitburg auf Flo Enders verzichten und dieser Ausfall ist für die Eifelaner kaum zu kompensieren. In den Kader zurück kehrt Martin Guldenkirch.

 

Prognose: „Bendorf habe ich gegen Kastellaun/Simmern beobachtet und bin vom Kampfgeist und der Moral der Mannschaft begeistert. Nach einem klaren 1:8 hat sich die Mannschaft bis in die Schlussviertelstunde wieder auf zwei Tore herangekämpft, war dabei vor allem über den Rückraum im Zusammenspiel mit dem Kreis und über Linksaussen gefährlich. Immer wieder brachten sich die Rückraumspieler in gute Schusspositionen und darauf und vor allem auf den Linksaussen müssen wir uns einstellen. Wir gehen nicht unbedingt als Favorit in dieses Spiel“, meint Bitburgs Coach Sigi Garbe.

 

TV Bassenheim – HSG Hunsrück

(Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Keine Zweifel bestehen an der Favoritenrolle der Hunsrücker beim TV Bassenheim, der bislang lediglich sein Auftaktspiel in Koblenz gewinnen konnte, ansonsten kassierte das Team vier Niederlagen in Folge, zuletzt deutlich in Bitburg. Allerdings plagen Hunsrück Coach Dejan Dobardzijev personelle Probleme.

Personal: „Die Jungs aus der A-Jugend sind nicht dabei und einige Spieler sind nach der Dauner Partie angeschlagen. Noch wissen wir nicht, mit welchem Team wir auflaufen können“, sagt der HSG Coach.

 

Prognose: „Fast hätte es für Bassenheim gegen Kastellaun/Simmern für die Überraschung gereicht und das sollte Warnung genug für uns sein. Wir müssen schon alles zeigen, um dort zu bestehen. Ich habe aber eine Idee im Kopf, wie wir dort erfolgreich sein können. Es wird schwer, doch wir werden alles versuchen“, verspricht Dobardzijev.

 

TuS Daun – HSV Rhein-Nette

(Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: „Unser heutiger Gegner, der HSV Rhein Nette, konnte sich letztes Wochenende im wichtigen Derby gegen den TV Welling mit einem 28:22 Erfolg etwas Luft im Tabellenkeller verschaffen. Wir hingegen mussten die zwei Punkte im Hunsrück lassen und uns nach gutem Start (15. Minute 5:10) doch recht deutlich mit 32:22 geschlagen geben. Rhein-Nette kann ohne großen Druck anreisen, wir haben unser Spiel analysiert und werden unser Schlüsse daraus ziehen", verspricht Dauns Trainer Thorsten Ringer. 

 

Personal: Ein großes Fragezeichen steht hinter Jannis Willems, der mit der Knieverletzung vom Spiel letzte Woche zu kämpfen hat. Bei Sebastien Praeder ist Daun zuversichtlich, dass er am Wochenende mitwirken kann. Auch er verletzte sich letztes Wochenende. Definitiv ausfallen werden Sören Reifferscheid und Marc Meyer (Verletzung)

 

Prognose: "Der  HSV Rhein-Nette verfügt über eine sehr gute Abwehr und gute Keeper. Daraus ergeben sich immer wieder Gelegenheiten für Konter. Es wird also für uns sehr wichtig unsere Würfe gut vorzubereiten und wenig Fehler zu machen, damit wir den Gegner gar nicht erst in einen Lauf nach vorne kommen lassen. Im Positionsspiel sind sie sehr variabel und treffen immer wieder gute Entscheidungen. Um die Punkte in der Vulkaneifel zu behalten, müssen wir sehr diszipliniert und engagiert spielen“, fordert der Dauner Coach.

Spieltag 08./09. Oktober 2022

 

TV Bitburg – TV Bassenheim 36:27 (19:13)

 

Klarer und ungefährdeter Heimspielerfolg der Bitburger!

 

Mit zunehmender Spieldauer machte sich die spielerische Überlegenheit der Eifelaner bemerkbar, die nach dem 6:5 in der 11. Minute auf 9:5 davonzogen und über 16:10 den sechs Tore Vorsprung in die Kabine brachten.

 

Die Vorentscheidung fiel früh, als den Gastgebern drei Tore in Folge nach dem Wechsel gelangen und die Mannschaft von Trainer Sigi Garbe über 22:13 in der 32. Minute den Vorsprung in der Restspielzeit verwaltete. Nicht zu stoppen an diesem Abend war Bitburgs Linkshänder Jan Lauer, der 11 Treffer für sein Team zum klaren Heimspielerfolg beisteuerte.

 

„Das war heute ein absoluter Arbeitssieg. Nachdem sich Torwart Henning Otto im Dauner Spiel verletzt hat, erwischte es jetzt Jan Kaufmann, der mit einer Fußverletzung ab der 15. Minute nicht mehr eingesetzt werden konnte. So plätscherte unser Spiel im ersten Spielabschnitt so dahin, wir konnten uns eigentlich nicht richtig absetzen. Das haben wir in vielen Aktionen einfach zu locker genommen! Die Abschlüsse wurden halbherzig gesucht, lediglich Jan suchte den direkten Weg zum Tor. Nächste Woche muss das erheblich besser werden“, sagt Trainer Sigi Garbe.

 

Frisch und Legenhausen – Schackmann (4), Walerius (2), Schellen (3), Stelmach (3), Enders (5), Sonnen (6), Kaufmann, Lauer (11), Nelles (2).

 

HSG Hunsrück – TuS Daun 32:22 (18:15)

 

Mit dem klaren Sieg über Daun unterstreicht das Team von Trainer Dejan Dobardzijev seine Titelambitionen.

 

Gegen den ehemaligen RPS Oberligisten fand das Hunsrück Team aber nicht ins Spiel. Daun zog nach einer starken Anfangsphase über 1:5 in der 7. Minute bis auf 5:10 in der 16. Minute davon. Doch es folgte die stärkste Phase der Gastgeber im ersten Spielabschnitt, die über 11:11 in der 21. Minute das Spiel bis zur Pause beim 18:15 drehten.

 

Die HSG kam besser aus der Kabine, baute die Führung über 23:18 in der 41. Minute auf 27:19 in der 50. Minute spielentscheidend aus. Am Ende stand ein klarer und in dieser Höhe nicht erwartete Heimspielerfolg der Hunsrücker auf der Anzeigetafel!

 

„Es war kein guter Start von uns! Daun machte richtig Druck und erst nach 15 Minuten sind wir wach geworden und haben die richtige Reaktion gezeigt. Mit einer guten Abwehr und einem starken Angriff drehten wir das Spiel bis zur Pause. Die gute Leistung konnten wir nach dem Wechsel halten und haben deutlich besser als im ersten Spielabschnitt gespielt“, lobte Dobardzijev.

 

„In den Anfangsminuten konnten wir mit einer starken Leistung die Gastgeber verunsichern, die früh wechselten und mit Manuel Schell einen erfahrenen Spieler brachten. Wir haben den Faden verloren und kamen wie schon in Kastellaun mit dem Harz überhaupt nicht klar. Früh verletzte sich unser Spielmacher Jannis Willems am Knie und konnte nur noch bei den Siebenmetern eingesetzt werden. Am Ende waren es erneut zu viele technische Fehler und letztlich machte sich auch die breitere Bank der Gastgeber bemerkbar. Die Kräfte gingen uns auch mit zunehmender Spieldauer aus“, klagte Dauns Coach Thorsten Ringer.

 

HSG: Charalampidis und Scherschlicht – Schneider (1), Klei (4), Stürmer (6), Krömer, Mangold (6/1), K. Schell (2), M. Schell (3), Schmidt (4), Radics, Reuter (1), Ihmer (4), Pusceddu (1)

 

TuS: Rode und Lindner – Tran, L. Willems (3), Otto (5), J. Willems (2/2), Brümmer (2), Praeder (5), Löw (5), Podriezov, Eich, Ermeling, Illigen

 

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TV Bitburg – TV Bassenheim (Samstag,

19 Uhr, Willibrord-Gymnasium)

 

Ausgangslage: Nach dem Auftaktsieg des Bassenheimer Teams gegen Koblenz, folgten drei Niederlagen in Folge und demnach steht die Mannschaft mit 2:6 Punkten in unteren Tabellendrittel, konnte erst 94 Tore erzielen. Bitburg hatte vergangenes Wochenende die erste Saisonniederlage im Eifel-Derby bei Daun zu verkraften. Vor heimischer Kulisse zählt für das Team von Trainer Sigi Garbe nur ein Sieg, wenn man Anschluss an die Spitzengruppe der Liga halten will.

 

Personal: Torhüter Henning Otte fällt nach der Verletzung im Dauner Spiel wohl längerfristig aus.

 

Prognose: „Die wenigen Tore der Gäste fordern von uns eine kompakt stehende Deckung, in der wir aber die gefährlichsten Angreifer der Gäste mit Lukas Müller und Patrick Trimborn in den Griff bekommen müssen. An den Fehlern, die wir in der Abwehr gegen Daun gemacht haben, arbeiten wir im Training, vor allem im „eins gegen eins“ Spiel. Der Auftaktsieg der Bassenheimer gegen Koblenz sollte uns Warnung genug sein. Die Favoritenrolle nehmen wir an, wollen unseren Zuschauern nach der Niederlage in Daun jetzt ein gutes Spiel zeigten und beweisen, dass wir diese Niederlage verkraftet haben“, sagt Bitburgs Trainer Sigi Garbe.

 

HSG Hunsrück – TuS Daun

(Samstag, 19.30 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Vor einem schweren Auswärtsspiel steht die Dauner Mannschaft am Samstagabend in Sohren. Bislang steht die Hunsrück HSG mit ihrem Trainer Dejan Dobardzijev verlustpunktfrei gemeinsam mit dem Lokalrivalen aus Kastellaun/Simmern an der Tabellenspitze. Das Dauner Team kam am Wochenende im Eifelderby zum Sieg über die stark eingeschätzte Bitburger Mannschaft, wird sich aber im Hunsrück steigern müssen, um eine Siegchance zu haben. „Für mich sind immer noch Bitburg und Koblenz die Topfavoriten, Daun wird sicher auch ein Wort bei der Frage um die Meisterschaft mitsprechen.  Für uns ist das Spiel gegen einen RPS Oberligisten, der freiwillig den Rückzug verkündet hat, eine große Motivation! Wir treffen auf eine wirklich gute Mannschaft, di zu den TOP 3 gehört“, sagt HSG Coach Dejan Dobardzijev. „Nächstes schweres Auswärtsspiel für uns im Hunsrück. Neben Kastellaun ist nur noch die HSG Hunsrück verlustpunktfrei in der Liga und dementsprechend anspruchsvoll wird die Aufgabe dort. Die HSG spielt seit Jahren oben mit in der Rheinlandliga und ist in der letzten Zeit immer knapp am Aufstieg vorbeigeschrammt. Die Mannschaft ist in Angriff und Abwehr eingespielt, was auch an der Differenz von 41 Toren nach vier Spielen zu erkennen ist und stellt mit Julian Mangold einen der Top-Torschützen der Liga. Ihm gilt sicher ein Hauptaugenmerk in der Deckung, aber auch die anderen Spieler wie zum Beispiel Luca Schneider, Jannik Stürmer, Manuel Schell usw. dürfen wir nicht außer Acht lassen. Zusätzlich hat die HSG sich im Tor mit Vyron Charalampidis verstärkt“, weiß Dauns Trainer Pat Brümmer.  

 

Kader: „Bei uns wird alles dabei sein“, sagt Gastgebercoach Dobardzijev. „Im Gegensatz zum vergangenen Wochenende ist der Einsatz von Igor Rahn fraglich, da er als Trainer unserer Zweiten Mannschaft noch in Daun im Einsatz sein wird und es vielleicht nicht rechtzeitig zum Spiel schafft. Pascal Olivier, der uns in den letzten beiden Spielen auf der Torhüterposition ausgeholfen hat, wird nicht dabei sein. Stattdessen wird Carsten Lindner als Unterstützung mitfahren. Ansonsten hoffen wir auf die gleiche Besetzung wie am vergangenen Samstag gegen Bitburg“, so Brümmer.

 

Prognose: „Das wird ein schweres Spiel für uns und wir müssen einiges besser machen als in der Vorwoche. Die Punkte wollen wir im Hunsrück behalten, doch das wird schwer“, ahnt der Hunsrücker Coach. „Wie schon gesagt, ist die HSG Hunsrück eine der stärksten Mannschaften der Liga und dementsprechend schwer wird es sein, dort zu bestehen. Da unsere Halle heute durch eine Veranstaltung belegt ist und einige Spieler am Ausweichtermin studien- oder berufsbedingt nicht trainieren können, ist die Vorbereitung sicher nicht optimal, aber dennoch fahren wir nicht nur in den Hunsrück, um die Punkte abzuschenken. Wir wollen ein gutes Spiel zeigen und wenn wir uns auf unsere Stärken konzentrieren, sind wir nicht chancenlos. Trotzdem sehe ich die HSG aufgrund der bisher gezeigten Leistungen und dem Heimvorteil in der Favoritenrolle“, sagt Brümmer.

 

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Spieltag 01./02. Oktober 2022

 

TuS Daun – TV Bitburg 34:33 (16:14)

 

Es wurde das mit Spannung erwartete, ausgeglichen geführte Spiel zwischen den Eifel-Rivalen Daun und Bitburg vor 250 Zuschauern in der Dauner Wehrbüschhalle.

 

Ohne ihren Spielmacher Flo Enders, der aus privaten Gründen fehlte, musste die Bitburger Mannschaft in Daun auflaufen, erwischte aber einen guten Start ins Spiel, führte 0:2, ehe die Gastgeber mit drei Treffern in Folge konterten. Die Begegnung verlief nun ausgeglichen, Daun legte vor, Bitburg glich aus!

 

In der Schlussminute der ersten Hälfte gelang Daun die 16:14 Führung, die gleich nach dem Wechsel auf vier Tore zum 18:14 ausgebaut wurde.

 

Diesen Vorsprung verwalteten die Gastgeber jetzt geschickt und beim 28:24 in der 53. Minute nahm Dauns Coach Thorsten Ringer die Auszeit. Beim 33:30 knapp zwei Minuten vor dem Ende schien die Messe gelesen, doch dann entwickelte sich ein Herzschlagfinale! Jan Kaufmann brachte seine Mannschaft auf 33:32 genau 43 Sekunden vor dem Ende heran, doch dann war es Routinier Pat Brümmer, der 25 Sekunden vor dem Ende den entscheidenden Treffer zum 34:32 markierte. Der Anschlusstreffer durch Alex Sonnen 14 Sekunden vor dem Ende kam zu spät.

 

Einig waren sich Dauns sportlicher Leiter Markus Willems und Bitburgs Spielertrainer Jan Lauer nach dem Spiel über die Einschätzung: „Lukas Hertz hat auf Bitburger Seite stark auf der Mitte begonnen und am Ende gewann Daun aufgrund des Spielverlaufs verdient“.

 

„Wir mussten die Deckung gegen Lukas offensiver ausrichten, kassierten dann im „eins gegen eins“ Spiel zu viele Treffer. Bei uns traf Timo Löw von Aussen sehr gut und zeigte auch in der Deckung ein starkes Spiel. Hier war es vor allem Maurice Rode im Tor, der in der entscheidenden Phase die wichtigen Bälle hielt. Es war ein solide Mannschaftsleistung und man hat heute gemerkt, dass sich Bitburg ohne Harz schwer tat. Am Ende hatten wir mehr Alternativen auf der Bank und bei den Gästen machte sich am Ende doch das Fehlen von Flo bemerkbar“, meinte Willems.

 

„Wir haben gut begonnen, verloren Ende der ersten Hälfte den Faden. Die ersten 10 Minuten nach dem Wechsel verschliefen wir und Daun war fünf Tore weg! In der Abwehr bekamen wir einfach keinen Zugriff auf den Rückraum und den Kreis. Erst nach dem klaren Rückstand haben wir wieder Handball gespielt und am Ende hätte es fast mit unserer offensiven Deckung noch zum Punkt gereicht“, resümierte Bitburgs Spielertrainer Jan Lauer.

 

TuS: Olivier und Rode – Tran, L. Willems (3), Otto, J. Willems (9/2), Brümmer (1), Praeder (7), Löw (9), Podriezov (1), Eich (4), Ermeling, Illigen, Rahn

 

TVB: Legenhausen, Frisch und Otte – Hertz (5), Schackmann, Walerius (3), Schellen, Stelmach (3), Sonnen (5), Kaufmann (1), Lauer (5/1), Wolff (9), Nelles (2)

 

TV Welling - HSG Hunsrück 24:35 (12:19)

 

Die HSG Hunsrück nimmt auch die Hürde in Welling und macht damit die Scharte aus der Rückrunde der letzten Saison wett!

 

Guter Start der Mannschaft in die Begegnung bei Welling! Die HSG war von Beginn an hellwach, setzte mit 1:4 in der 6. Minute gleich das erste Ausrufezeichen! Beim 4:10 in der 17. Minute deutete sich ein klarer Sieg der Gäste an, die aber dann nachlässiger wurden und so kam Welling wieder heran. Doch mit zunehmender Spieldauer bauten die Hunsrücker ihre Führung auf sechs Tore zum 10:16 in der 27. Minute aus, brachten die klare 12:19 Führung in die Pause.

 

Den Start in die zweite Hälfte verschlief das Team von Trainer Dejan Dobardzijev völlig, kassierte die Anschlusstreffer zum 15:19 in der 33. Minute, doch dann waren die Hunsrücker wieder hellwach. Über 18:25 in der 45. Minute war die jetzt ausgeglichen geführte Begegnung aber vorentschieden. Die Gäste konnten mit zunehmender Spieldauer konditionell und spielerisch weiter zulegen und zogen über 19:30 in der 53. Minute dem ungefährdeten 24:35 Erfolg entgegen.

 

„Erneut kein einfaches Spiel, in dem der Gegner versuchte, die Niederlage in Grenzen zu halten. Doch meine Jungs haben das heute gut gemacht, zeigten aber in einigen Situationen eine gewisse Nervosität, die sie noch ablegen müssen. Sehr positiv war heute das Mitwirken unserer A-Jugendlichen, die ihre Leistung voll gebracht haben. Wir sind auf einem gute Weg, müssen uns aber noch weiterentwickeln“, weiß der Hunsrück Coach.

 

Charalampidis und Neu – L. Schneider (5), Fink, Klei (2), Stürmer (3), Krömer (2), Mangold (10/6), K. Schell (4), Radics (1), M. Schell (4), Reuter (1), Schmidt (1), Pusceddu (2).

 

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TuS Daun – TV Bitburg

(Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Mit viel Vorfreude schauen die Handballfans auf das anstehende Eifelderby zwischen dem TuS Daun und der Bitburger Mannschaft. Während Daun sich ersatzgeschwächt am vergangenen Wochenende in Kastellaun bei ehemaligen RPS Ligakonkurrenten Kastellaun/Simmern geschlagen geben musste, pausierten die Bitburger aufgrund der von Welling verlegten Partie. Doch zumindest ein Teil der Bitburger Mannschaft sammelte im Verbandsligateam des Vereins Spielpraxis.

 

„Mit Bitburg gastiert am Wochenende eine erfahrene Truppe in der Wehrbüschhalle, die uns körperlich und spielerisch alles abverlangen wird. Daher hoffen wir das uns der komplette Kader zur Verfügung stehen wird. Eine Schlüsselrolle im Spiel der Gäste kommt sicher Flo Enders zu, der nicht nur als Spielmacher fungiert, sondern immer auch selbst als Torschütze gefährlich ist. Seine Kreise gilt es einzuengen, ohne jedoch das Augenmerk auf die stark besetzten anderen Positionen zu verlieren“, verrät Dauns Trainer Thorsten Ringer.

 

„Wir gehen von einem engen Spiel aus, da Daun gegen Bitburg immer besonders motiviert scheint! Allen voran Bassi Praeder, der hier wohl seine besten Spiele macht und so werden wir auf ihn ein Hauptaugenmerk richten. Das von uns deutlich gewonnene Vorbereitungsspiel ist für uns kein Maßstab mehr und aus den Köpfen raus. Wir stellen uns auf eine stabile Dauner Deckung ein, gegen die wir Geduld aufbringen müssen“, sagt Bitburgs Trainer Sigi Garbe.


Personal: Definitiv ausfallen werden auf Dauner Seite Sören Reifferscheid und Marc Mayer (Verletzung). „Wir hoffen auf die Rückkehr von Timo Löw und Sebastian Praeder“, so Ringer.

„Wir können wohl mit voller Kapelle in Daun auflaufen“, freut sich Garbe.

 

Prognose: „Die bisherigen Spiele in dieser Saison, sowie ein Trainingsspiel gegen uns konnte Bitburg für sich entscheiden und so sehen wir die Favoritenrolle bei den Gästen. Auf der anderen Seite sind wir saisonübergreifend seit sieben Spielen zu Hause ohne Niederlage und diese Serie würden wir auch gerne weiter ausbauen. Unserer Abwehr und dem schnellen Umschaltspiel wird daher eine entscheidende Rolle zukommen“, ahnt der Dauner Coach.

 

„Wichtig wird sein, dass wir unser Spiel machen, vor allem unsere Routine auszuspielen, damit wir beide Punkte aus Daun entführen können. Das ist das erklärte Ziel“, sagt Garbe, der mit seiner Mannschaft durchaus Ambitionen auf die vorderen Tabellenplätze hegt.

 

TV Welling – HSG Hunsrück

(Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Bislang nur ein Saisonspiel hat der TV Welling auf dem Konto! Im Saisonauftaktspiel musste sich das Team einem der Titelaspiranten, der HSG Kastellaun/Simmern deutlich geschlagen geben. Mit drei erfolgreichen Spielen und einem 6:0 Start muss das Hunsrück Team von Trainer Dejan Dobardzijev zum Rheinvertreter. Gegen den letztjährigen Tabellenvorletzten will das Hunsrück Team seine Serie ausbauen, muss aber von Beginn an konzentriert an die Aufgabe herangehen, zumal die Mannschaft noch die Scharte aus dem Auswärtsspiel in Welling vom Mai auszuwetzen hat. Dort setzte es eine völlig unerwartete Niederlage! Allein das dürfte Warnung genug sein!

 

Personal: Bis auf die Langzeitverletzten kann Trainer Dejan Dobardzijev seine aktuelle Bestbesetzung aufs Feld schicken.

 

Prognose: „Leider konnten wir dem Wunsch der Gastgeber nicht nachkommen, das Spiel zu einer früheren Uhrzeit auszutragen, da bei uns noch einige Jungs Samstag arbeiten werden. Unser Ziel ist es, weiter die Punkte mit den Hunsrück zu bringen. Dafür gilt es, an die guten Leistungen des letzten Spiels anzuknüpfen, wollen eine starke Deckung stellen und einen cleveren Angriff zeigen. Allerdings werden wir die Gastgeber nicht unterschätzen, die erst ein Spiel gegen Kastellaun/Simmern machen konnten und dort eine gute Abwehrleistung zeigten. Ich bleibe dabei, in dieser Saison gibt es keine leichten Gegner in der Liga!“, versichert der Hunsrück Coach. 

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Spieltag 08./09. Oktober 2022

 

TV Bitburg – TV Bassenheim 36:27 (19:13)

 

Klarer und ungefährdeter Heimspielerfolg der Bitburger, doch zufrieden kann die Mannschaft mit ihrem Auftritt nicht sein! Mit zunehmender Spieldauer machte sich die spielerische Überlegenheit der Eifelaner bemerkbar, die nach dem 6:5 in der 11. Minute auf 9:5 davonzogen und über 16:10 den sechs Tore Vorsprung in die Kabine brachten.

 

Die Vorentscheidung fiel früh, als den Gastgebern drei Tore in Folge nach dem Wechsel gelangen und die Mannschaft von Trainer Sigi Garbe über 22:13 in der 32. Minute den Vorsprung in der Restspielzeit verwaltete. Nicht zu stoppen an diesem Abend war Bitburgs Linkshänder Jan Lauer, der 11 Treffer für sein Team zum klaren Heimspielerfolg beisteuerte.

 

„Das war heute ein absoluter Arbeitssieg. Nachdem sich Torwart Henning Otto im Dauner Spiel verletzt hat, erwischte es jetzt Jan Lauer, der mit einer Fußverletzung ab der 15. Minute nicht mehr eingesetzt werden konnte. So plätscherte unser Spiel im ersten Spielabschnitt so dahin, wir konnten uns eigentlich nicht richtig absetzen. Das haben wir in vielen Aktionen einfach zu locker genommen! Die Abschlüsse wurden halbherzig gesucht, lediglich Jan suchte den direkten Weg zum Tor. Nächste Woche muss das erheblich besser werden“, sagt Trainer Sigi Garbe.

 

Frisch und Legenhausen – Schackmann (4), Walerius (2), Schellen (3), Stelmach (3), Enders (5), Sonnen (6), Kaufmann, Lauer (11), Nelles (2).

 

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TV Bitburg – TV Bassenheim

(Samstag, 19 Uhr, Willibrord-Gymnasium)

 

Ausgangslage: Nach dem Auftaktsieg des Bassenheimer Teams gegen Koblenz, folgten drei Niederlagen in Folge und demnach steht die Mannschaft mit 2:6 Punkten in unteren Tabellendrittel, konnte erst 99 Tore erzielen. Bitburg hatte vergangenes Wochenende die erste Saisonniederlage im Eifel-Derby bei Daun zu verkraften. Vor heimischer Kulisse zählt für das Team von Trainer Sigi Garbe nur ein Sieg, wenn man Anschluss an die Spitzengruppe der Liga halten will.

 

Personal: Torhüter Henning Otte fällt nach der Verletzung im Dauner Spiel wohl längerfristig aus.

 

Prognose: „Die wenigen Tore der Gäste fordern von uns eine kompakt stehende Deckung, in der wir aber die gefährlichsten Angreifer der Gäste mit Lukas Müller und Patrick Trimborn in den Griff bekommen müssen. An den Fehlern, die wir in der Abwehr gegen Daun gemacht haben, arbeiten wir im Training, vor allem im „eins gegen eins“ Spiel. Der Auftaktsieg der Bassenheimer gegen Koblenz sollte uns Warnung genug sein. Die Favoritenrolle nehmen wir an, wollen unseren Zuschauern nach der Niederlage in Daun jetzt ein gutes Spiel zeigten und beweisen, dass wir diese Niederlage verkraftet haben“, sagt Bitburgs Trainer Sigi Garbe.

 

HSG Hunsrück – TuS Daun

(Samstag, 19.30 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Vor einem schweren Auswärtsspiel steht die Dauner Mannschaft am Samstagabend in Sohren. Bislang steht die Hunsrück HSG mit ihrem Trainer Dejan Dobardzijev verlustpunktfrei gemeinsam mit dem Lokalrivalen aus Kastellaun/Simmern an der Tabellenspitze. Das Dauner Team kam am Wochenende im Eifelderby zum Sieg über die stark eingeschätzte Bitburger Mannschaft, wird sich aber im Hunsrück steigern müssen, um eine Siegchance zu haben. „Für mich sind immer noch Bitburg und Koblenz die Topfavoriten, Daun wird sicher auch ein Wort bei der Frage um die Meisterschaft mitsprechen.  Für uns ist das Spiel gegen einen RPS Oberligisten, der freiwillig den Rückzug verkündet hat, eine große Motivation! Wir treffen auf eine wirklich gute Mannschaft, di zu den TOP 3 gehört“, sagt HSG Coach Dejan Dobardzijev.

 

„Nächstes schweres Auswärtsspiel für uns im Hunsrück. Neben Kastellaun ist nur noch die HSG Hunsrück verlustpunktfrei in der Liga und dementsprechend anspruchsvoll wird die Aufgabe dort. Die HSG spielt seit Jahren oben mit in der Rheinlandliga und ist in der letzten Zeit immer knapp am Aufstieg vorbeigeschrammt. Die Mannschaft ist in Angriff und Abwehr eingespielt, was auch an der Differenz von 41 Toren nach vier Spielen zu erkennen ist und stellt mit Julian Mangold einen der Top-Torschützen der Liga. Ihm gilt sicher ein Hauptaugenmerk in der Deckung, aber auch die anderen Spieler wie zum Beispiel Luca Schneider, Jannik Stürmer, Manuel Schell usw. dürfen wir nicht außer Acht lassen. Zusätzlich hat die HSG sich im Tor mit Vyron Charalampidis verstärkt“, weiß Dauns Trainer Pat Brümmer.  

 

Kader: „Bei uns wird alles dabei sein“, sagt Gastgebercoach Dobardzijev.

 

„Im Gegensatz zum vergangenen Wochenende ist der Einsatz von Igor Rahn fraglich, da er als Trainer unserer Zweiten Mannschaft noch in Daun im Einsatz sein wird und es vielleicht nicht rechtzeitig zum Spiel schafft. Pascal Olivier, der uns in den letzten beiden Spielen auf der Torhüterposition ausgeholfen hat, wird nicht dabei sein. Stattdessen wird Carsten Lindner als Unterstützung mitfahren. Ansonsten hoffen wir auf die gleiche Besetzung wie am vergangenen Samstag gegen Bitburg“, so Brümmer.

 

Prognose: „Das wird ein schweres Spiel für uns und wir müssen einiges besser machen als in der Vorwoche. Die Punkte wollen wir im Hunsrück behalten, doch das wird schwer“, ahnt der Hunsrücker Coach.

 

„Wie schon gesagt, ist die HSG Hunsrück eine der stärksten Mannschaften der Liga und dementsprechend schwer wird es sein, dort zu bestehen. Da unsere Halle heute durch eine Veranstaltung belegt ist und einige Spieler am Ausweichtermin studien- oder berufsbedingt nicht trainieren können, ist die Vorbereitung sicher nicht optimal, aber dennoch fahren wir nicht nur in den Hunsrück, um die Punkte abzuschenken. Wir wollen ein gutes Spiel zeigen und wenn wir uns auf unsere Stärken konzentrieren, sind wir nicht chancenlos. Trotzdem sehe ich die HSG aufgrund der bisher gezeigten Leistungen und dem Heimvorteil in der Favoritenrolle“, sagt Brümmer.

 

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Wochenende 24./25. September 2022

 

HSG Kastellaun/Simmern – TuS Daun 36:27 (15:11)

 

Es war ein besonderes Spiel: Die Handballer trauern um Bernd Kötz, der im Alter von 55 Jahren viel zu früh im Laufe der Woche verstarb und der bei den Gastgebern als Spieler, Trainer und Schiedsrichter tätig war.

 

Ersatzgeschwächt mussten die Eifelaner ihr Spiel im Hunsrück bestreiten. So fehlten mit Bassi Praeder, Timo Löw und Sören Reifferscheid wichtige Spieler.

 

Die Gastgeber fanden besser in diese Begegnung, führten schnell mit 5:1 in der 7. Minute, ehe die Dauner wach wurden und auf 6:4 verkürzten. Bis 11:9 in der 21. Minute blieben die Eifelaner dran, mussten dann aber die Gastgeber, die in ihrem bosnischen Neuzugang Sasa Puljizovic und Kilian Kötz ihre auffälligsten und torgefährlichsten Spieler hatten, bis zur Pause auf 15:11 ziehen lassen.

 

Für die Vorentscheidung sorgen die Hunsrücker nach dem Wechsel, setzten sich mit drei Treffern in Folge auf 18:11 in der 33. Minute ab und verwalteten jetzt ihren Vorsprung bei ausgeglichenem Spielverlauf über 26:19 in der 45. Minute. Der Rest war Ergebniskosmetik! Daun unterliegt unerwartet deutlich im Hunsrück, zollt dabei seiner Personalsituation Tribut!

 

„Ohne Bassi Präder (krank) und Timo Löw (verletzt) fehlten unserem Spiel wichtige Alternativen in Angriff und Abwehr. So musste Ruslan Podriezov im linken Rückraum, Matthis Otto im rechten Rückraum und Jannis Willems auf der Mitte beginnen und damit spielte eine ungewohnte Formation. Dazu verletzte sich Thinh-Hoang Tran früh und musste geschont werden. Mit Harz leisteten wir uns ungewohnt viele technische Fehler und zur Pause hätte es durchaus anders stehen können. Doch wir haben einfach zu viele Bälle weggeworfen und man merkte unserem Spiel deutlich das Fehlen von Bassi an. Zur Pause hatten wir uns vorgenommen, längere Angriffe zu spielen und geduldiger auf die Chancen zu warten. Doch daran hielt sich die Mannschaft nicht, schloss erneut zu schnell ab und uns gingen die Alternativen au. Die HSG wurde immer stärker und wir versuchten mit einer Manndeckung gegen Sasa Puljizovic und Kilian Kötz die Wende im Spiel. Leider gaben wir im Gegenzug die Bälle gleich wieder weg und hätten noch zwei Tage spielen können, ohne dass sich etwas geändert hätte. Unser Trainergespann hat heute viel versucht. Das Spiel werden wir schnell abhaken müssen und in Daun sieht das mit einer besseren personellen Besetzung und ohne Harz anders aus“, gibt sich Dauns sportlicher Leiter Markus Willems optimistisch.

 

Rode, Olivier und Lindner – Tran (1), L. Willems (8), Brümmer (4/1), J. Willems (5/2), Otto (4) Podriezov, Eich (4), Ermeling, Illigen, Rahn (1)

 

HSG Hunsrück – Handball Mülheim-Urmitz 33:18 (17:8)

 

Von Beginn an ließ das Team von Trainer Dejan Dobardzijev keine Zweifel daran aufkommen, wer die Hirtenfeldhalle als Sieger verlassen würde.

 

Taktisch gut auf die Gäste eingestellt, legten die Hunsrücker los wie die Feuerwehr und zogen über 7:2 in der 9. Minute und 15:7 in der 25. Minute zur deutlichen Pausenführung auf 17:8 davon.

 

Beim 21:11 in der 38. Minute war die erste 10 Tore Führung da, die kontinuierlich weiter ausgebaut werden konnte. Über 29:14 in der 51. Minute gelang der stark aufspielenden Gastgebermannschaft der deutliche Heimspielerfolg.

 

„Ein sehr gutes Spiel meiner Jungs, die gut vorbereitet in dieses Spiel ging und es war wichtig, dass die Mannschaft die im Training einstudierten taktischen Maßnahmen zu fast 90 Prozent im Spiel umgesetzt hat. Über die gesamte Spielzeit haben wir heute unsere Leistung abgerufen, aus einer starken Abwehr mit einem gut haltenden Martin Scherschlicht, der im Tor bis zur 47. Minute spielte, eine starke erste und zweite Welle gespielt. Auch kämpferisch hat meine Mannschaft das richtig gut gemacht“, lobte der HSG Coach.

 

Charalampidis und Scherschlicht– Schneider (6), Klei (3), Stürmer (4), Krömer, Mangold (8/3), K. Schell (1), M. Schell (2), Schmidt (4), Reuter (3), Pusceddu (1)

 

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TV Bitburg – TV Welling

wurde auf Wunsch der Gäste auf 22.10. verlegt.

 

HSG Hunsrück – Handball Mülheim-Urmitz II

(Samstag, 19.30 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Zwei Spiel, zwei Siege! So kann es für die Rheinlandliga-Männer der HSG Hunsrück weitergehen. Die Mannschaft von Trainer Dejan Dobardzijev erwartet vor heimischer Kulisse die Reserve des RPS Oberligisten Mülheim-Urmitz, die sich am vergangenen Wochenende dem routinierten Bitburger Team geschlagen geben musste. „Vor den Gästen sind wir gewarnt. Die Mannschaft hat in ihren Auftaktspielen lange Zeit gut gegen die Favoriten mitgehalten“, sagt der HSG Coach.

 

Personal: Jona Conrath zog sich im letzten Spiel eine Verletzung zu, sein Einsatz ist fraglich.

 

Prognose: „Wir werden gut auf den Gegner vorbereitet sein, werden auch nach Sieg über Römerwall weiter die Bodenhaftung haben und den Sieg dort nicht überbewerten. Unterschätzen werden wir die junge Gästemannschaft sicher nicht, werden aber alles tun, um die beiden Punkte im Hunsrück zu behalten“, verspricht der Trainer.

 

HSG Kastellaun/Simmern – TuS Daun

(Samstag, 19.30 Uhr, IGS Kastellaun)

 

Die Handballer der Region trauern um Bernd Kötz, der im Alter von 55 Jahren viel zu früh verstorben ist. Der frühere Trainer, Spieler und Schiedsrichter der HSG Kastellaun/Simmern verstarb nach kurzer schwerer Krankheit. Bernd ist der Vater von Kilian und Max Kötz, aktuell Spieler der HSG Kastellaun/Simmern. Das Spitzenspiel zwischen den beiden RPS Oberliga-Absteigern Kastellaun/Simmern und TuS Daun findet heute abend statt. „Ich hoffe, es kommen viele Zuschauer und Zuschauerinnen, um Bernd zu gedenken, wir werden für ihn spielen. Der Handball rückt in den Hintergrund, unsere Gedanken sind mit der Familie Kötz“, sagte der HSG Trainer Mirza Cehajic. 

 

Ausgangslage: Ein Wiedersehen beider Mannschaften in der Rheinlandliga. Während die Gäste aus dem Hunsrück sportlich aus der Liga abgestiegen sind, erklärten die Eifelaner ihren freiwilligen Verzicht und so kommt es jetzt zum erneuten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften, deren Gesicht sich gegenüber der letzten Saison schon erheblich verändert hat. „Nach unserem ordentlichen Saisonstart steht am Wochenende der nächste Härtetest bei der HSG Kastellaun Simmern an. Die Mannschaft ist ebenfalls mit zwei Siegen gestartet und scheint topfit zu sein. Mit Kilian Kötz konnten sie ihren besten Oberliga-Torschützen halten und Neuzugang Sasa Puljizovic überzeugt bisher auf Rückraum Mitte“, sagt Dauns Coach Pat Brümmer

 

Kader: „Luca und Jannis Willems haben sich bereits vergangene Woche im Abschlusstraining leicht verletzt, mussten das Training abbrechen am Samstag ganz schön auf die Zähne beißen. Unser Physio Ralf Otto hat, wie immer großartige Unterstützung geleistet und ich hoffe, dass die Beiden zum kommenden Spiel wieder schmerzfrei sind. Definitiv ausfallen wird weiterhin Sören Reifferscheidt (Schulterverletzung)“, verrät Brümmer. 

 

Prognose: „In Kastellaun zu spielen ist immer schwer. Wir haben eine weite Anfahrt, müssen uns auf das Spiel mit Harz einstellen und der Gegner hat eine erfahrene, torgefährliche Mannschaft. Allerdings sind wir sicher nicht chancenlos, wenn wir es schaffen, unsere Abwehr- und Torwartleistung vom letzten Wochenende zu wiederholen und im Angriff, wie gegen Bad Ems, konzentriert und konsequent zu Werke gehen. Aufgrund des Heimvorteils sehe ich Kastellaun allerdings etwas in der Favoritenrolle“, so der TuS Coach 

 

Wochenende 17./18. September 2022

 

HSG Römerwall – HSG Hunsrück 23:29 (10:16)

 

Die Hunsrück HSG nimmt die schwere Auswärtshürde in Römerwall mit Bravour.

 

Ein Kopf an Kopf Rennen deutete sich in den Anfangsminuten des Spiels an, in dem die Gastgeber bis 5:4 in der 11. Minute knapp die Nase vorne hatten. Mit drei Treffern in Folge zum 5:8 in der 18. Minute fand das Team von Dejan Dobardzijev ins Spiel, die Gastgeber nahmen ihre erste Auszeit, doch jetzt lief das Gästespiel. Über 8:11 zogen die Hunsrücker auf 8:14 davon und verteidigten ihre 6 Tore Führung bis zur Pause.

 

Nach der Pause blieben die Gäste am Drücker, zogen auf 17:24 in der 46. Minute davon, dann verlor das Spiel seine Linie. Es häuften sich die Fehler auf beiden Seiten, beste Chancen blieben ungenutzt und minutenlang fielen in Römerwall keine Treffer. Erst ab der 51. Minute nahm das Spiel wieder Fahrt auf, in dem die Gäste jetzt ihren Vorsprung routiniert verteidigten.

 

„Wir hatten eine gute und starke Vorbereitung, die Jungs haben alles umgesetzt, was ich ihnen vorgegeben habe. Wie erwartet trafen wir auf einen starken Gastgeber gegen den wir aber auch von der Psyche her überlegen war und mit Vyron Charalampidis stand ein guter Keeper bei uns zwischen den Pfosten, der unserer gutstehenden Abwehr den nötigen Rückhalt verlief. Hier machte Julian Mangold ein ebenso starkes Spiel wie im Angriff“, lobte der Hunsrück Coach.  

 

Charalampidis, Luth und Scherschlicht – Schneider (1), Klei (3), Stürmer (5), Krömer, Mangold (15/6), K. Schell (1), M. Schell, Conrath (1), Schmidt (2), Reuter, Pusceddu (1).

 

TuS Daun – TV Bad Ems 31:21 (13:10)

 

In den Anfangsminuten taten sich die Gastgeber gegen das Team aus der Kurstadt schwer, dem von Beginn anzumerken war, dass sie schon lange zusammenspielen.

 

Zwar führten die Gastgeber von Beginn an, doch die Gäste aus Bad Ems ließen sich einfach nicht abschütteln.

 

Fotos Michael Schröder

 

 

So entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung, in der die Gastgeber scheinbar über 10:6 in der 22. Minute ihr Spiel gefunden hatten, die ihre Führung jetzt bis zur Pause zum 13:10 verteidigten.

 

Die Gäste hielten das Spiel bis 17:14 in der 39. Minute offen, dann zog Daun mit einem Zwischenspurt auf 22:16 in der 47. Minute davon und hatte das Spiel vorzeitig entschieden. Am Ende stand der klare 31:21 Sieg der Dauner auf der Anzeigetafel.

 

„Die Gäste haben schon eine starke erste Sechs, deren Qualität über die gesamte Spielzeit erkennbar war. Geprägt war die Begegnung von zwei starken Abwehrreihen und guten Torhütern, auf unserer Seite Maurice Rode. Letztlich hatten wir einfach die bessere Bank und mit zunehmender Spieldauer wurde die Gäste auch müder. Bei uns zeigt sich einfach die Erfahrung aus der RPS Oberliga, wir machten wenig Fehler und spielten souverän und clever. Den Druck auf die Nahtstellen hielten wir immer hoch und fanden dann auch den freien Mitspieler. Es war ein schöner Handballabend vor 250 Zuschauern mit einem gut leitenden Schiedsrichtergespann Michael Hemmes und Sigi Niesen“, lobte Dauns sportlicher Leiter Markus Willems.

 

Mayer und Rode – Tran (3), L. Willems (1), Otto (6), J. Willems (11/7), Brümmer, Praeder (4), Löw (3), Podriezov, Mayer, Eich (3), Ermeling, Illigen

 

Handball Mülheim-Urmitz II – TV Bitburg 30:39 (15:16)

 

Auf die Routine der Gästemannschaft ist Verlass. Die Erfahrung seiner Mannschaft war für Trainer Sigi Garbe schon vor dem Spiel ein Garant für den Auswärtserfolg!

 

Eine Halbzeit lang hielten die Gastgeber das Spiel gegen das routinierte Bitburger Team offen. Nach ausgeglichenem Start setzte sich das Eifel-Team vom 6:5 in der 8. Minute auf 6:10 in der 14. Minute ab, bestimmte ab diesem Zeitpunkt das Geschehen und lag zur Pause mit 15:16 in Führung. Die Vorentscheidung fiel, als das Team von Trainer Sigi Garbe die entscheidenden Treffer über 16:17 bis 16:21 in der 37. Minute erzielte. Dabei war es vor allem Rückkehrer Lukas Hertz, der mit vier Treffern in Folge für die Vorentscheidung sorgte. Bitburg verteidigte jetzt die Führung und sorgte nach dem 30:35 in der 57. Minute mit vier Treffern in Folge für den am Ende deutlichen 30:39 Auswärtssieg.

 

„Das was wir heute in der Abwehr gespielt haben, war nicht das Gelbe vom Ei und wesentlich schlechter als in der Vorwoche. Wir bekamen einfach keinen Zugriff auf das Kreisanspiel! Im Angriff überzeugten wir aber und als die Gastgeber mit einer Manndeckung gegen Flo Enders und Lukas Hertz ab der 15. Minute agierten, mussten wir der Pause nach den Lösungen suchen. Die fanden wir dann über die sich mehr bewegenden Aussenspieler und hatten das Spiel nach dem Wechsel im Griff. Am Ende brachten wir den Vorsprung über die Zeit! Ab der 48. Minute habe ich dann auch die Nachwuchsspieler eingesetzt, die sofort Zugriff aufs Spiel hatten. Mit der Mannschaftsleistung kann ich bis auf die Abwehr zufrieden sein“, fand Bitburgs Coach Sigi Garbe.

 

Frisch und Legenhausen (1) – Hertz (6), Schackmann (4), Guldenkirch (2), Walerius, Schellen (1), Enders (7/5), Lauer (6), Wolff (6), Kaufmann (3), Nelles (3).

 

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HSG Römerwall – HSG Hunsrück

(Samstag, 19 Uhr)

 

Ausgangslage: Nach dem Auftakterfolg der Hunsrück HSG gegen den HSV Rhein-Nette muss die Mannschaft nun in Römerwall ihr erstes Auswärtsspiel absolvieren. Die Gastgeber unterlagen in ihrem ersten Spiel in Bitburg und wollen jetzt vor heimischer Kulisse dem Favoriten aus dem Hunsrück die Punkte abknüpfen. Im Auftaktspiel fehlten den Römerwallern mit Simon Bönder und Robert Czapla zwei Stützen des Kaders, mit denen man sich in Bitburg mehr ausgerechnet hätte. So will die Mannschaft um Spielertrainer Tim Binnes jetzt mit Unterstützung des Publikums für die Überraschung gegen den Gast aus dem Hunsrück sorgen.  

 

Personal: Dobardzijev hofft, seine Bestbesetzung aufs Feld schicken zu können.

 

Prognose: „Da kommt ein unangenehmer Gegner auf uns zu, gegen den wir uns letztes Jahr nicht so gut präsentiert haben. Doch aus diesen Fehlern haben wir gelernt und arbeiten daran.  Ohne Harz wollen wir uns auf jeden Fall dieses Mal besser präsentieren, brauchen sicherlich keine Angst zu haben, aber Respekt! Für mich spielt diese Mannschaft unter den ersten sechs der Liga! Auf jeden Fall wollen wir uns dort teuer verkaufen und unsere Chance nutzen“, verspricht der Hunsrücker Coach.

 

TuS Daun – TV Bad Ems

(Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Heimspielpremiere für den TUS Daun in der Rheinlandliga. Nach dem freiwilligen Verzicht auf die RPS Oberliga stellt sich das neuformierte Dauner Team mit ihrem Trainergespann Pat Brümmer und Thorsten Ringer nun den heimischen Fans vor. Nach dem Auftakterfolg in Bendorf soll nun der nächste Sieg her. Mit dem TV Bad Ems stellt sich der letztjährige Tabellenfünfte in der Eifel vor. Mit Niklas Waldgenbach, Frank Schaust und Kai Orth sowie dem Ex-Bitburger Keeper Dennis Schwerdt hat der Gast seine Leistungsträger. „Unser erstes Heimspiel ist direkt ein weiterer Prüfstand unseres Leistungsniveaus, da der TV Bad Ems seit Jahren zu den Mannschaften gehört, der die Plätze im oberen Tabellendrittel belegt. Wir kennen die Gäste gut. Ein starker, spielstarker Rückraum auch mit Anspielen an den Kreis, eine solide Abwehr mit guten Torleuten und immer wieder „leichte“ Gegenstoßtore durch Rechtsaußen Frank Schaust sind die wichtigsten Erfolgsfaktoren im Spiel der Gäste“, weiß Dauns Coach Thorsten Ringer. .


Kader:  Definitiv ausfallen werden Sören Reifferscheid (Verletzung) und Igor Rahn (Arbeit). Ansonsten steht der Rest des Kaders zur Verfügung.

 

Prognose: „Wir müssen uns auf die zuvor genannten Faktoren einstellen, aber wichtiger wird sein, unser eigenes Spiel durchzubringen. Schaffen wir es konzentriert und konsequent unsere Abläufe durchzuspielen, eine bessere Chancenverwertung als letzte Woche an den Tag zu legen und in der Abwehr engagiert zu Werke zu gehen, dann sehe ich uns aufgrund des Heimvorteils in einer leichten Favoritenrolle“, glaubt der Dauner Coach.

 

Handball Mülheim-Urmitz II – TV Bitburg

(Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Nur knapp musste sich die Reserve aus Mülheim-Urmitz am Auftaktwochenende dem RPS Liga Absteiger Kastellaun/Simmern geschlagen geben, hatte mit Nils Becker und Markus Häring seine torgefährlichsten Angreifer, die allein 18 der 29 Treffer für das Rhein-Team bei der 32:29 Niederlage erzielten. Das U-23 Team des RPS Oberligisten erwartet nun das Bitburger Team, das im Auftaktspiel gegen Römerwall zum ersten Saisonsieg kam.

 

Personal: Chris Stelmach fehlt beruflich bedingt, ansonsten kann Marc Hagedorn, der die Mannschaft am Sonntag coachen wird, aus dem Vollen schöpfen.

 

Prognose: „Urmitz hat in der abgelaufenen Saison eine gute Rückrunde gespielt und sicher ist der Tabellenplatz der letzten Saison kein Maßstab für diese Saison. Durch den Zusammenschluss der Vereine hat man die talentierten jungen Spieler zusammengeführt. Doch der Anspruch unserer routinierten Mannschaft ist es, auch dieses Spiel zu gewinnen. Wir rechnen mit einem schnellen Spiel und einem harten Kampf. Die Priorität in der Trainingsarbeit liegt bei uns darauf, das schnelle Spiel der Gastgeber zu unterbinden. Stehen wir gut in der Abwehr, sind wir nicht chancenlos“, glaubt Sigi Garbe, der am Sonntag nicht dabei sein kann. 

 

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11. September 2022

 

Spieltag 10./11. September 2022

 

TS Bendorf – TuS Daun 26:28 (10:12)

 

Es war ein hartes Stück Arbeit für die Dauner Mannschaft zum Auftakt der Saison, doch am Ende setzte sich die von Pat Brümmer und Thorsten Ringer trainierte Mannschaft verdient in Bendorf durch.

 

Klar bestimmten die Gäste das Spiel in Bendorf in den Anfangsminuten, lagen mit 2:7 in der 13. Minute in Führung, verpassten bis dahin sogar eine noch deutlichere Führung. Tor um Tor kämpfte sich der Gastgeber bis zur Pause auf 10:12 heran, startete gut in die zweite Hälfte und schien beim 13:12 in der 36. Minute auf dem besten Wege, das Spiel drehen zu können. Bis 18:17 in der 45. Minute verteidigten die Gastgeber ihre Führung, kassierten dann drei Treffer der Eifelaner in Folge, die beim 18:10 in der 48. Minute auf dem besten Wege schienen, das Spiel zu drehen. Doch bis in die Schlussminuten blieb die Begegnung hart umkämpft. Bendorf war beim 24:25 in der 57. Minute erneut in Schlagdistanz und hielt das Spiel bis 26:27 offen. Den „Lucky-Punch“ setzte Luca Willems 27 Sekunden vor dem Abpfiff mit dem entscheidenden Treffer.

 

„Als neuer Trainer einer Rheinlandliga Mannschaft wünscht man sich zum Auftakt in die neue Saison sicherlich ein nicht so spannendes und bis zum Schluss turbulentes Spiel. Wie von mir im Vorfeld schon prognostiziert, war das Spiel in Bendorf für uns die erste knifflige Standortbestimmung. Die Gastgeber haben uns über die gesamte Spieldauer alles abverlangt und Trainer Lukas Litzmann steht ein Kader mit einer guten Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern zur Verfügung. Meine Mannschaft startete sehr konzentriert in die Begegnung bauten den Vorsprung ständig aus. Wir standen sehr gut in der Abwehr und im Angriff hatten wir die richtigen Lösungen, um zum Torerfolg zu kommen. Allerdings hätte der Vorsprung zu diesem Zeitpunkt höher ausfallen müssen. Schon hier zeichnete sich eine Abschlussschwäche ab, die wir über den gesamten Spielverlauf nicht in den Griff bekommen sollten. Immer wieder scheiterten wir freistehend am guten Gäste Torwart oder verfehlten das Tor ganz. Nach der Halbzeit kam Bendorf wacher aus der Kabine und so kam es wie es kommen musste, Bendorf ging nach drei Toren erstmals in Führung. Positiv ist zu bewerten ist das meine Mannschaft zu keinem Zeitpunkt das Spiel aufgegeben hat und es wurde bis zum Schluss gekämpft. Allerdings müssen wir diese Woche an unsrer Abschlussschwäche arbeiten, die ich aber jetzt auch nicht zu hoch bewerten würde. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung würde ich Luca Willems, der in Abwehr und Angriff seine Sache gut gemacht hat und Patrick Brümmer, der mit seiner Treffsicherheit und Erfahrung in den letzten 10 Minuten maßgeblich am Erfolg beteiligt war, hervorheben“, sagte Dauns Trainer Thorsten Ringer.

 

Rode und Mayer, Tran, L. Willems (2), Otto (5), Brümmer (7/3), Praeder (7), Löw (2), Podriezov, Eich, Emeling, Illigen, Rahn (1)

 

TV Bitburg – HSG Römerwall 28:20 (12:7)

 

Vor Spielbeginn sorgte Bitburg mit der Verpflichtung von Lukas Hertz, der aus Luxemburg in die Eifel zurückkehrte, für die Überraschung. Bitburgs neuer Trainer Sigi Garbe hatte im Vorfeld aufgrund einer nicht so guten Vorbereitung auf die Erfahrung seines Teams gebaut und behielt Recht. Mit Flo Enders, Alex Sonnen, Pascal Wolff, David Nelles, Jan Kaufmann und Rückkehrer Lukas Hertz hatte die Mannschaft treffsichere Angreifer, die 25 Tore zum Sieg ihres Teams beisteuerten.

Doch die Gastgeber benötigten einige Zeit, um ins Spiel zu finden. Nach dem 1:3 in der 3. Minute drehten die Eifelaner das Spiel, gaben nach dem 5:4 in der 10. Minute die Führung nicht mehr ab, bauten ihren Vorsprung kontinuierlich auf 12:7 zur Pause aus.

Den besseren Start in die zweite Halbzeit erwischten die Gäste, die bis 12:10 in der 34. Minute verkürzten, ehe die Gastgeber bis 20:13 in der 45. Minute den Sack zumachten. Ausgeglichen verliefen dann die Schlussminuten, in denen die Gastgeber ihre Führung verwalteten.

 

„Nur 7 Tore haben wir in 30 Minuten zugelassen! Die Abwehr von uns stand einfach klasse und mit Stefan Frisch hatten wir einen sehr gut spielenden Torwart, auf den sich die Abwehr verlassen konnte. Einziger Wehrmutstropfen blieb, dass wir unsere eigenen Chancen, die wir kreiert haben, nicht nutzen konnten. Dies ist der Tatsache zu schulden, dass wir das Spielen ohne Harz noch nicht verinnerlicht haben. Das Spiel nahm schnell an Fahrt auf und in den ersten 10 Minuten hatte Römerwall immer eine Antwort auf einen Torerfolg von uns.  Die schnelle Mitte spielten die Gäste außerordentlich gut und so konnten wir uns nicht entscheidend absetzen. Mit unsrer aggressiven Deckung kam Römerwall nicht zurecht und so zwangen wir sie immer wieder ins Zeitspiel. In der zweiten Halbzeit kam Römerwall zunächst wesentlich besser in die Partie und auf drei Tore ran. Aber auch hier ein Kompliment an die Mannschaft, die sich selbst aus diesem kleinen Tief herauszog. In der zweiten Halbzeit bekamen die jungen Spieler ihre Einsatzzeiten und diese Spieler fügten sich nahtlos ins Spiel ein. Insgesamt ein gelungener Auftakt!“, freute sich Bitburgs Coach Sigi Garbe.

Legenhausen, Frisch und Otte – Hertz (3), Müller, Schelen (2), Stelmach (1), Enders (7/3), Sonnen (5), Schackmann, Kaufmann (3), Gillen, Wolff (5), Nelles (2)

 

HSG Hunsrück – HSV Rhein-Nette 28:19 (13:8)

 

Wichtiger Auftaktsieg für die Hunsrück HSG gegen Rhein-Nette. Wie im vergangenen Jahr kommt das Team von Trainer Dejan Dobardzijev zu einem deutlichen Heimspielerfolg über das Team von Gästetrainer Hermi Häring.

 

Nach ausgeglichenem Beginn setzte sich der Gastgeber vom 5:4 in der 11. Minute auf 9:4 in der 19. Minute ab und verteidigte die fünf Tore Führung bis zur Pause.

 

Mit drei schnellen Toren legte das Gastgeberteam nach dem Wechsel nach und hatte beim 16:8 in der 35. Minute für die Vorentscheidung gesorgt und zog über 21:14 dem klaren 28:19 Auftakterfolg entgegen.

 

„Das war sicher kein leichter Gegner. Rhein-Nette hat sich gut präsentiert und wir arbeiten Schritt für Schritt. Am Ende stand unser verdienter Sieg auf der Anzeigetafel nach einem harten, aber fairen Spiel. Die Abwehr stand über die gesamte Spielzeit sehr gut, mit Martin Scherschlicht im Tor und in den letzten 20 Minuten kam unser Neuzugang Vyron Charlampidis zum Einsatz. Alle Spieler, vor allem unsere Nachwuchsspieler kamen zu Einsatzzeiten. Am Ende leisteten wir uns einige technische Fehler zu viel, doch das war der Nervosität des Auftaktspiels vor heimischer Kulisse geschuldet. Meine Mannschaft zeigte Moral und kämpfte um jeden Ball“, freute sich Dobardzijev.

 

Charalampidis, Scherschlicht und Luth – Schneider, Keli (3), Stürmer (3), Krömer (2), Mangold (6/2), K. Schell, M. Schell (1), Conrath (7), Schmidt (3/1), Reuter (2), Pusceddu (1)

 

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TV Bitburg – HSG Römerwall

(Samstag, 19 Uhr, Realschule)

 

Ausgangslage: Gleich am ersten Spieltag steht die Standortbestimmung für das Team des neuen Bitburger Trainers Sigi Garbe an. Seine Mannschaft erwartet mit der HSG Römerwall und ihrem Spielertrainer Tim Binnes den letztjährigen Tabellendritten der Liga, der am Ende einen Platz vor den Eifelanern in der Tabelle dastand. Zuhause setzte sich Bitburg klar durch, in Römerwall setzte es eine Auswärtsniederlage.

 

Personal: Bitburg hofft, bis zum Spiel gegen Römerwall den Zugang eines weiteren routinierten Rückraumspielers bekannt geben zu können.

 

Prognose: „Positiv verliefen unsere Testspiele, weniger erfreulich war aber die Tatsache, dass wir aufgrund der bekannten Hallenprobleme so gut wie nicht trainieren konnten. Das ist ein klarer Nachteil und deshalb sehe ich den Gast in der klaren Favoritenrolle. Dennoch wollen wir ein schnelles Spiel zeigen und können uns auf die Erfahrung unserer Leistungsträger verlassen und ich hoffe, dass wir lange mithalten können“, sagt Bitburgs neuer Coach Sigi Garbe.

 

TS Bendorf – TuS Daun

(Samstag, 19 Uhr)

 

Ausgangslage: Gelingt dem TuS Daun der Start in die neue Liga? Das Team des Trainergespanns Pat Brümmer und Thorsten Ringer fährt zum ersten Auswärtsspiel der Saison nach Bendorf und trifft dort nach neunwöchiger Vorbereitung auf den letztjährigen Tabellensechsten. Nach dem Verlust wichtiger Stammkräfte muss sich zeigen, wie konkurrenzfähig die Eifelaner in dieser Saison sein werden. Bendorf wird sich als erster Prüfstein erweisen. Bendorfs Trainer Lucas Litzmann schaut optimistisch auf den Saisonstart: „Unsere Vorbereitung ist durch Urlaube und Verletzungen etwas holprig gewesen. Daun hat trotz ihrer Abgänge große Qualität im Kader. Man darf nicht vergessen, dass sie freiwillig zurückgezogen haben und aus eigenen Kräften die Klasse in einer starken Oberliga gehalten haben, deshalb ist Daun ein echter Gradmesser für uns“.

 

"Nach vielen Einheiten und drei Trainingsspielen starten wir nach zwei Jahren Abwesenheit in die neue Rheinlandligasaison. Hier heißt es für uns auch erst einmal Standortbestimmung. In der Vorbereitung lag der Schwerpunkt im Training auf der Athletik und der Grundlagenausdauer. Die Abstimmung, bei Spielzügen und der Abwehr, müssen wir uns bei den ersten Saisonspielen holen. Das hat damit zu tun, das durch Urlaube, Studium und Arbeit häufig nur ein Bruchteil der Mannschaft im Training sein konnte. Externe Neuzugänge haben wir nicht zu verzeichnen. Allerdings freut es uns sehr das zwei A Jugendliche den Weg in die 1. Mannschaft gefunden haben. Mit Ludwig Ermeling (LA und RL) und Marc Meyer (Tor) haben wir zwei gute Jungs dazubekommen. Im erweiterten Kader steht auch mit dem A Jugendlichen Leo Vorreiter ein weiterer Torhüter. Auch konnten wir mit Igor Rahn, Daniel Eich, und Lukas Illigen drei „alte Hasen“ wieder gewinnen. Mit Igor als Linkshänder sind wir auf der rechts außen Position jetzt wieder deutlich flexibler, Daniel als Allrounder und auch Lukas werden auf ihren Positionen im Angriff so wie in der Abwehr die Mannschaft verstärken“, sagt Dauns Trainer Thorsten Ringer.

 

Personal: Fraglich ist zur Zeit Lukas Illigen, der sich mit Rückenproblem rumschlägt. Definitiv ausfallen wird Sören Reifferscheid, der sich vor einer Woche im Trainingsspiel gegen die die HSG Wittlich die Schulter ausgekugelt hat. Ansonsten steht der Rest des Kaders zur Verfügung.

 

Prognose: „Mit der TS Bendorf treffen wir auf eine eingespielte Mannschaft die sich mit Neuzugang, Marco Brügel, vom HVV Vallendar verstärkt hat. Ein Hauptaugenmerk werden wir auf den Rückraum werfen müssen. Eins ist jetzt schon klar, um mit einem Erfolg in die neue Saison starten zu können, müssen wir an unsere Leistungsgrenze gehen. Schon allein aus dem Grund das jeder den Absteiger aus der RPS Liga, wenn auch freiwillig, schlagen möchte“, meint Ringer.

 

HSG Hunsrück – HSV Rhein-Nette

(Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Sicherlich noch gut in Erinnerung hat HSG Coach Dejan Dobardzijev die Auswärtsniederlage seines Teams Ende Mai in der abgelaufenen Saison. Nachdem die Mannschaft das Heimspiel deutlich gewinnen konnte, kam die Niederlage überraschend. Wollen die Hunsrücker in dieser Saison wieder um den Titel mitspielen, muss das Auftaktspiel gegen das von Hermi Häring trainierte Team aus Andernach gewonnen werden. Der Gästetrainer geht in seine letzte Saison, wird aber dem Verein danach im Umfeld noch zur Verfügung stehen. „Wir haben einen Umbruch im Team, führen die Nachwuchsspieler an die Klasse heran und sehen die Saison als Entwicklung für die dann anstehende Relegation für den dann neu gegründeten Verband. Wir starten aber gleich gegen die ersten drei der letztjährigen Saison und das wird schwer genug“ ahnt Häring, der glaubt, dass seine Mannschaft sich Ende September wieder vollzählig präsentieren kann.  Die gute Vorbereitung der Hunsrücker wurde überschattet von einigen Verletzungen, durch die vor allem Jakob Faust, der sich eine schwere Knieverletzung zuzog, länger ausfallen wird.

 

Personal: Bei der Hunsrück HSG fehlen neben Jakob Faust die angeschlagenen Jens und Luca Schneider, die aber bald wieder zur Verfügung stehen sollten. Die Gäste müssen auf zwei Stammspieler verletzungsbedingt verzichten.

 

Prognose: „Ich rechne mit einer qualitativ stärkeren Liga als zuletzt! Aus meiner Sicht spielen sechs Mannschaften bei der Titelvergabe eine Rolle. Im Auftaktspiel wollen wir unbedingt die Punkte zuhause behalten, haben gut gearbeitet und das gilt es jetzt auf den Platz zu bringen“, sagt Hunsrück Coach Dobardzijev.

 

 

7. August 2022

 

 

Am Wochenende 10./11. September startet die neue Saison. Aus dem Spielbereich sind der TuS Daun nach seinem freiwilligen Verzicht auf die RPS Oberliga, der letztjährige Vizemeister HSG Hunsrück und der Tabellenvierte aus Bitburg vertreten. Nach dem personellen Aderlass in Daun steht das neue Trainergespann Pat Brümmer und Thorsten Ringer vor dem Neuaufbau, der am Ende zu einem Platz im oberen Tabellendrittel reichen soll. Das Hunsrück Team von Trainer Dejan Dorbardzijev will ebenfalls ein Wort oben mitreden. Bitburg muss mit seinem neuen Trainer eine schwierige Vorbereitung überstehen und hofft, früh einen Mittelfeldplatz belegen zu können. 

 

Die HSG Hunsrück startet mit dem Heimspiel gegen Rhein-Nette, der TV Bitburg mit dem Heimspiel gegen die HSG Römerwall und Daun tritt auswärts bei der TS Bendorf an.

 

TuS Daun

 

Trainer: Thorsten Ringer und Pat Brümmer haben gemeinsam das Traineramt von Igor Domaschenko übernommen. „Die Zusammenarbeit ist wie erwartet sehr gut. Thorsten, als ehemaliger Spieler, bringt zusätzlich aus seiner Triathlon-Vergangenheit große Erfahrung im Kraft- und Ausdauerbereichstraining mit und plant daher auch einen Großteil der Einheiten in der Vorbereitung. Er wird auch während der Saison hauptverantwortlich coachen, wenn ich als Spieler auf dem Spielbericht stehe“, verrät der TuS Routinier Pat Brümmer. 

 

Kader: „Aktuell gehören 16 Spieler zum Kader, wobei wir nach dem freiwilligen Verzicht auf die RPS-Liga und dem damit verbundenem Umbruch, die Durchlässigkeit zwischen der 1. und 2. Herrenmannschaft erhöhen wollen. Wir arbeiten mittlerweile enger zusammen und alle Spieler der Zweiten Mannschaft sind eingeladen, auch an unseren Einheiten teilzunehmen. Gleiches gilt für die Spieler der ehemaligen A-Jugend, die so attraktive Möglichkeiten zum Training haben und sich gemäß Ihrem Leistungsniveau und Ehrgeiz entsprechend im Seniorenbereich einordnen können“, sagt der neue TuS Coach. 

 

Neuzugänge: „Wir haben aktuell keine externen Neuzugänge. Allerdings können einige Spieler, die in der Oberliga nicht zur Verfügung standen, ein Engagement in der Rheinlandliga eher stemmen und gehören nun wieder zum Kader. Dazu gehören Igor Rahn, Lukas Illigen und Daniel Eich. Lu Ermeling, der in der vergangenen Saison schon bei dem einen oder anderen Spiel dabei war, ist nun fester Bestandteil der Mannschaft. Marc Meyer und Leo Vorreiter (beide Tor) rücken aus der A-Jugend nach. 

 

Abgänge: Carsten Lindner (Karriereende), Pascal Olivier (Pause), Anton Domaschenko, Marcel Straub (beide berufsbedingt), Melvin Wheaton und Kai Lißmann (beide HV Vallendar). „All diese Abgänge wiegen schwer. Carsten hat in der Vergangenheit immer wieder gezeigt, dass er einfach ein guter Torhüter ist und die Mannschaft mit seiner Erfahrung unterstützen kann. Anton und Marcel sind während der Saison zu uns gestoßen und waren direkt Leistungsträger. Melvin als Dauner Eigengewächs lässt man sowieso nicht gerne ziehen. Pascal ist für mich einer der besten Torhüter der Region und hat das in der Oberliga auch unter Beweis gestellt. Er pausiert gerade, hat trotz Interesse anderer Vereine seinen Pass noch bei uns und so hoffe ich, dass wir ihn vielleicht nochmal im Dauner Trikot auflaufen sehen. Kai wurde in Daun im letzten Jahr einer der besten Spieler der Oberliga. Er war nicht nur gut in der Abwehr, sondern hat in der vergangenen Saison auch 221 Tore erzielt und wurde damit am Ende der Saison Vize-Torschützenkönig mit nur 3 Treffern Rückstand auf den Sieger. Das, obwohl er sich in der Saison ein Wadenbeinbruch zuzog und am Ende fünf Spiele weniger auf dem Konto hatte als der Führende. Kai hatte dadurch mit Abstand die beste Quote von Toren pro Spiel und ihn können wir nicht einfach 1:1 ersetzen“ weiß Brümmer.  

Saisonvorbereitung: „Nachdem die Vorsaison für uns erst am 28.05. endete, befinden wir uns seit dem 05.07. wieder im Training. Wir trainieren mindestens zweimal wöchentlich gemeinsam. Eine dritte Einheit findet je nach Teilnehmerzahl entweder gemeinsam oder individuell als Lauf- oder Fitnessstudioeinheit statt. Fokus liegt dabei aktuell noch in der Kraft- und Ausdauergrundlage, allerdings immer ergänzt mit spielerischen Elementen um das Zusammenspiel der teils neu formierten Mannschaft zu verbessern. Die bisherigen Einheiten waren immer intensiv und alle Teilnehmer sind in den einzelnen Einheiten auch engagiert bei der Sache. Leider fällt diese Vorbereitung fast komplett in die Schulferien und urlaubs-, berufs- und studienbedingt stehen uns immer wieder einige Spieler nicht zur Verfügung, was das „sich Einspielen“ erschwert. Dies wird sich fast bis zum Saisonstart fortsetzen. Da wir gerade körperlich nicht alle Abgänge 1:1 ersetzen werden können, wird ein großer Fokus auch auf der spielerischen Weiterentwicklung liegen. Da sind wir als Team gefordert. Ein erstes Vorbereitungsspiel hat gegen die HSG Wittlich stattgefunden, Darüber hinaus sind noch das Rückspiel und zwei Begegnungen gegen Bitburg geplant. Ein-zwei weitere Spiele kommen evtl. noch dazu“, sagt Brümmer. 

 

Saisonziel: Nach den vielen Abgängen ist es schwer, das eigene Leistungsvermögen einzuschätzen, vor allem im Verhältnis zu den anderen Mannschaften, nachdem wir zwei Jahre nicht mehr in der Rheinlandliga gespielt haben. Trotz der vielen Abgänge haben wir noch einige Spieler im Kader die sportlich den Klassenerhalt in der RPS Liga geschafft haben und durch die „Rückkehrer“ ergänzt werden. Von daher ist unser Ziel schon im oberen Tabellendrittel zu landen.  

 

Meisterschaftsfavorit: „HC Koblenz wird wieder stark sein. Vermutlich kommt es wieder zu einem Kopf an Kopf Rennen mit der HSG Hunsrück“, glaubt Brümmer.

 

HSG Hunsrück

 

Trainer: Dejan Dobardzijev

 

Kader: Der Hunsrück Kader umfasst 14 Spieler. Nachdem die Mannschaft sich in der abgelaufenen Saison lange Zeit ein Kopf an Kopf Rennen mit dem Meister HC Koblenz lieferte, reichte es am Ende nicht und die Mannschaft wurde Vizemeister. Vor allem die Heimniederlagen gegen Koblenz und Bitburg sorgten bereits früh dafür, dass das Team von Trainer Dobardzijev den Koblenzern hinterherlaufen musste. Am Ende waren es sechs Saisonniederlagen, die dazu führten, dass die Mannschaft keine Chance auf den Titel haben konnte. Der HC Koblenz scheiterte dann in den Aufstiegsspielen und geht damit erneut das Thema Meisterschaft in der Liga an.  

 

Spielerabgänge: Sowohl Torwart Lukas Everding aus beruflichen Gründen als auch Torhüter Benni Schug (familiäre Gründe) werden kürzertreten. Nico Bach wird im Verbandsligateam spielen.

 

Zugänge: Im Tor bleibt Felix Luth, dazu kehrt Matin Scherschlicht im Tor nach seiner Verletzung zurück. Der Wunsch mit drei Torhütern in die Saison gehen zu können, erfüllte sich für Dobardzijev: beruflich „verschlug“ es den Griechen Vyron Charalampidis auf den Hahn und steht künftig auch im Kasten der Hunsrücker. Zuletzt spielte der 25-jährige Grieche bei Zweitligist Aspida Xanthi. „Ein paar Jungs aus der A-Jugend gehören derzeit zum Kader. Es gilt, die Jungs individuell, aber auch die Mannschaft weiterzuentwickeln“, sagt der HSG Coach.

 

Saisonvorbereitung: Auf für das Team aus dem Hunsrück ging die Saison erst spät zu Ende. Am 21.5. verabschiedete sich die Mannschaft gegen den Tabellenvorletzten aus Welling mit einer Niederlage aus der Saison, doch jetzt will die Mannschaft wieder eingreifen. „Wir sind am 2. Juli in die Vorbereitung gestartet und haben bislang gegen RPS Ligist Saulheim gespielt und mit zwei Toren verloren, gegen den HSV Merzig-Hilbringen gewannen wir mit sechs Toren. Der Verlauf der Vorbereitung stimmt mich optimistisch und ich hoffe, dass die Jungs alle weiterhin so gut mitziehen.

 

Saisonziel: „Wir wollen gegen andere gute Mannschaften bis am Ende oben mitspielen“, gibt Dobardzijev vor.

 

Meisterschaftsfavorit: „Nach dem letztjährigen Titel ist der HC Koblenz auch in diesem Jahr der Favorit auf den Titel“, glaubt der Hunsrück Coach.

 

TV Bitburg

 

Trainer: Siggi Garbe

 

Neuzugänge: Johannes Schellen (HSG Eifel), Andre Legenhausen (Luxemburg), Jermaine Dright (reaktiviert)

 

Abgänge: "Nach den schweren Verletzungen von Stefan Steinbach und Tim Crames wissen wir noch nicht, ob und wann die Beiden zurückkehren werden“, verrät Bitburgs neuer Trainer Siggi Garbe.

 

Saisonvorbereitung: „Die Vorbereitung erweist sich als sehr schwierig, da uns keine Halle zu Verfügung steht.“, klagt der neue Bitburger Coach Siggi Garbe, der sich mit seinem Team eine bessere Vorbereitung gewünscht hätte.  "Auf Grund der schlechten Hallensituation ist es schwer, Freundschaftsspiele auszumachen.“, verrät der Bitburger Coach. Bitburgs Pressesprecher Martin Guldenkirch ergänzt: "Zwei Spiele gegen Daun, Merzig-Hilbringen und gegen die HSG Nahe Glan sind in Planung und werden terminiert."

 

Meisterschaftsfavorit: „Um die Meisterschaft wird die HSC Koblenz und der TUS Daum mitspielen. Bestimmt wird die eine oder andere Mannschaft noch dazu kommen“, meint Garbe

 

Saisonziel: „Unser Ziel ist es, schnell einen Mittelfeldplatz zu belegen", lautet die Zielvorgabe von Garbe.

 

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26.7.2022

 

Siggi Garbe wird neuer Trainer bei beiden Herren Mannschaften in Bitburg

 

Nachdem Sven Lauer seine Trainertätigkeit bei der 1. Herren Mannschaft aus beruflichen Gründen beenden musste und Janusz Klimek seine Trainerkarriere mit Ablauf der vergangenen Saison bei der 2. Herren Mannschaft beendete, stand der TV Bitburg vor der schwierigen Aufgabe beide Trainerstellen neu besetzen zu müssen. 

Mit Siggi Garbe dürfen wir jetzt eine 1-Mann-Lösung vorstellen, die unser Konzept für die Zukunft der beiden männlichen Senioren Teams mitträgt. 

 

Beide Mannschaften werden ab sofort wieder zeitgleich und gemeinsam trainieren. 

Angriff und Abwehr werden bei beiden Teams angeglichen um gerade den jungen Spielern, die zwischen den Ligen beliebig wechseln dürfen, den Einsatz in beiden Mannschaften zu erleichtern. 

 

Für das Coaching am Wochenende stehen Siggi bei der 1. Herren Mannschaft Marc Hagemann zur Seite, bei der 2. Herren Mannschaft ergänzt Martin Guldenkirch den Betreuer-Stab. 

 

„Mit dieser Lösung wollen wir die Durchlässigkeit vom Verbandsligateam zur Rheinlandliga-Mannschaft weiter verbessern. Gerade unsere junge Spieler sollen davon in Zukunft profitieren und den Sprung in die 1. Herren Mannschaft einfacher schaffen“, so Abteilungsleiter Stefan Frisch. 

 

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25. Juli 2022

 

 

Rheinlandligist TV Bitburg verabschiedet Trainer Sven Lauer

 

Nach einer Saison in Corona-Zeiten, die mit einem guten 4. Platz in der Rheinlandliga abgeschlossen wurde, muss die 1. Herren Mannschaft ihren Trainer und ehemaligen Mitspielen Sven Lauer bereits wieder verabschieden.

 

 

 

 

Sven tritt im Herbst eine neue Arbeitsstelle an, die es ihm nicht mehr erlaubt das Training zu leiten und das Coaching am Wochenende zu übernehmen. Bis die Stelle des Trainers neu besetzt ist, wird Lauer das Training jedoch weiterhin leiten. 

 

 

5. Juli 2022

 

TuS Daun leitet den Umbruch ein

 

Nach dem freiwilligen Verzicht des TuS Daun auf die Zugehörigkeit zur RPS Oberliga leitet der Verein den Umbruch ein: „Ziel ist es, unseren jungen Nachwuchsspielern eine Perspektive in der ersten oder zweiten Mannschaft zu bieten. Der Sprung gleich in die RPS Oberliga wäre zu groß gewesen“, meint der sportliche Leiter des TuS und langjähriger Spieler und Trainer der Eifelaner, Markus Willems. Der personelle Aderlass der Eifelaner zum Saisonende war einfach zu groß, um das Wagnis RPS Oberliga erneut einzugehen. Mit Kai Lißmann und Melvin Wheaton (beide zum ehemaligen RPS Oberligisten TV Vallendar), Anton Domaschenko (Auslandssemester) und Marcel Straub (berufsbedingt) verließen wichtige Spieler den Verein, zudem signalisierten weitere Leistungsträger aufgrund familiärer oder beruflicher Belastungen, die lange RPS Oberligasaison nicht mehr angehen zu können, erklärten aber ihre Bereitschaft, für die Mannschaft in der Rheinlandliga nochmals anzugreifen. Noch haben die Eifelaner die Hoffnung, dass Stammtorwart Pascal Olivier dem Verein erhalten bleibt. Bis Mitte Juli hat sich der Hunsrücker Stammtorhüter Bedenkzeit ausgebeten. „Er fühlt sich bei uns sehr wohl und es wäre eine enorme Verstärkung, wenn wir Pascal halten könnten“, hofft Willems. 

 

 

 

 

Thorsten Ringer (links) und "Pat" Patrick Brümmer (rechts)

 

 

Zum Saisonende lief auch der Vertrag mit dem Hunsrücker Coach Igor Domaschenko aus. „Der Aufwand der weiten Anreisen aus dem Hunsrück bis zu uns in die Eifel steht für die Rheinlandliga in keinem Verhältnis mehr und das war auch klar mit Igor besprochen, der sich ebenfalls nur in der RPS Oberliga als Trainer bei uns gesehen hat“, erklärt Willems. Den Trainerpart übernehmen „Urgestein“ und Routinier Pat Brümmer als Spielertrainer, gemeinsam mit Thorsten Ringer. „Spielt Pat, wird Thorsten das Coaching übernehmen“, verrät Willems. 

 

 

 

 

Die zweite Mannschaft wird künftig von Igor Rahn trainiert, der zudem noch auf Rechtsaußen in der Rheinlandligamannschaft zum Einsatz kommen wird.

 

 

 

 

Mannschaftsübergreifend wird Torwartroutinier Carsten Lindner das Torwarttraining übernehmen und das kommt gleich gut an. Lindner gibt seine ganze Erfahrung, die er auch in der abgelaufenen RPS Oberligasaison immer wieder unter Beweis stellen konnte, weiter und will vor allem die Nachwuchskeeper an ihr Leistungspotential heranführen. 

 

 

 

 

 

Bei den Frauen wird der bisherige Trainer Lukas Illigen zusammen mit Ralf Nebeler den Trainerpart übernehmen.

 

 

 

 

 

 

Lukas Illigen (links) und Ralf Nebeler (rechts)