27.05.2020

 

Der nächste Verein aus dem Spielereich Mosel/Eifel wird sein Spielrecht in der Rheinlandliga der Männer in der kommenden Saison nicht wahrnehmen. „Wir haben uns aufgrund der momentanen Situation entschieden, in der kommenden Saison in der Verbandsliga anzutreten. Für uns ist das ein Übergangsjahr, da wir erst in der folgenden Saison auf unsere Jugend zurückgreifen können. Mit Julius Hoffmann und Yannik Morin legen zwei wichtige Stammspieler eine Pause ein, doch ich baue darauf, dass beide wieder zum Team zurückkehren. Noch sind wir auch bei der Trainersuche noch nicht fündig geworden“, gesteht Saarburgs Abteilungsleiter Joachim Schmitt.

 

Auf Platz 8 der Tabelle rangierte die DJK/MJC Trier vor Abbruch der Saison aufgrund der Corona-Pandemie und hatte den Klassenerhalt so gut wie sicher. Wie alle anderen Teams wurden die Trierer vom Abbruch der Saison überrascht, mussten den Trainingsbetrieb einstellen und starteten am 27. Mai in die Vorbereitung auf die kommende Saison, die hoffentlich im Oktober beginnen kann. „Ich hatte mir nach dem Saisonabbruch lange überlegt, ob ich als Trainer weitermache, mich dann aber dafür entschieden, auch in der kommenden Saison als Trainer zu arbeiten. Wir beginnen unter Beachtung der Hygieneregeln mit dem Training im Freien, werden für unsere Athletik und Ausdauer die Grundlagen legen. Doch die Jungs brennen auf die Halle und ich hoffe, dass dies auch bald wieder möglich sein wird“, sagt MJC Coach Alex Kuhfeld. Doch das Gesicht der Mannschaft wird sich verändern. Dies ist vor allem der Tatsache geschuldet, dass viele Studenten bei den Trierern aktiv sind, die nach Ende des Studiums oder studienbedingt den Studienort wechseln. So wird Rückraumspieler Marco Müller den Verein aufgrund der beruflichen Veränderung Trier verlassen. Sein Ausfall wird im Trierer Team nur schwer zu kompensieren sein. Der erst im Laufe der letzten Saison zu den Trierern gewechselte Lüder Flathmann zieht es an einen anderen Studienort und auch Manuel Zelzer verlässt die Trier studienbedingt. „Wir sind noch an einigen Neuzugängen dran, hoffen, dass wir hier bald Neues zu vermelden haben. Wir werden aber definitiv in einer gegenüber der letzten Saison stärkeren Rheinlandliga gegen den Abstieg zu kämpfen haben“, glaubt der MJC Coach.

 

Bitburgs vor der Saison erklärte Saisonziel, erneut die Meisterschaft in der Liga einzufahren, hatte sich beim Abbruch der Saison spätestens erledigt. Mit sechs Punkten Rückstand lag das Team des neuen Bitburger Coaches Rudi Engel auf Platz 3 hinter dem Tabellenführer aus Daun und dem „Dauerrivalen“, der HSG Hunsrück. Gebeutelt war die Mannschaft von Beginn an vom Verletzungspech wichtiger Stammspieler, aber auch die beruflichen Herausforderungen führten dazu, dass die Eifelaner so gut wie nie in Bestbesetzung auflaufen konnten. Für die nun anstehende Saison hatten die Eifelaner die Hoffnung, ihren ehemaligen Stammspieler Matthias Hertz zu einer Rückkehr aus Luxemburg zu bewegen, doch „Mätthi“ Hertz wird in Luxemburg in der kommenden Saison in der 1. Liga auflaufen. Mit Michel Plano stand schon vor geraumer Zeit ein Neuzugang von der HSG Eifel fest, die bekanntlich ihr Spielrecht in der Rheinlandliga nicht mehr wahrnehmen wird und in der Verbandsliga antreten möchte. Neben Plano wird  das 17-jährige Nachwuchstalent Johannes Schellen, den Trainer Engel in der Jugend-Rheinlandauswahl trainierte, von Prüm nach Bitburg wechseln. „Er wird seine Spielanteile in der Rheinlandliga, an die er vorsichtig herangeführt werden soll, bekommen. Seine Spielpraxis wird sich Johannes aber in unserem Verbandsligateam holen. Aus privaten Gründen wird kommende Saison Stefan Steinbach kürzer treten müssen. Erschwerend kommt hinzu, dass in der ehemaligen Edith-Stein Turnhalle umfangreiche Umbaumaßnahmen laufen, die es noch schwieriger machen werden, mit dem Hallentraining zu beginnen. Wir sind derzeit entsprechend den Vorschriften nur im Freien aktiv und haben diese Woche das Training wieder aufgenommen. Mit dem aktuellen Kader sehe ich eine Platzierung zwischen Platz 3 bis 5 als realistisch an. Ganz klar werden die Hunsrücker dieses Jahr der Topfavorit auf die Meisterschaft sein“, glaubt der Bitburger Coach.  

 

Ebenso wie Bitburg wollte die HSG Hunsrück in der vergangenen Saison um die Meisterschaft mitspielen, lag bei Saisonabbruch einen Punkt hinter Tabellenführer Daun auf Platz zwei und hätte am vorletzten Spieltag noch die Chance gehabt, die Meisterschaft mit einem Heimsieg über Daun aus eigener Kraft unter Dach und Fach zu bringen. Doch der Saisonabbruch machte dem Team des Trainergespanns Jochen Tatsch und Timo Stoffel einen Strich durch die Rechnung. Es blieb „ein bitterer Beigeschmack“ (der TV berichtete) bei den Hunsrückern, die dem TuS Daun so den Fortritt Richtung RPS Oberliga lassen musste. Doch spätestens in der kommenden Saison soll für die Hunsrücker der Traum von der Meisterschaft und natürlich der Aufstieg in die RPS Oberliga Realität werden. „Das ist das erklärte Ziel. Unser Kader bleibt bis auf Florin Nicolae, der seine Karriere beendet und Pascal Olivier, der nach Daun wechselt, zusammen. Wir werden am 3.6. in die Vorbereitung einsteigen und uns zunächst „outdoor“ vorbereiten. Am vergangenen Sonntag haben wir vereinsintern das weitere Vorgehen zum Training abgestimmt“, sagt HSG Coach Timo Stoffel.  

 

 

26. Mai 2020

 

HSG Eifel spielt in der Verbandsliga

 

„Nach Wochen der Überlegungen und Abwägungen wird unsere 1. Herren auf die Möglichkeit erneut in der Rheinlandliga anzutreten verzichten und in der kommenden Saison das Spielrecht in der Verbandsliga West wahrnehmen. Diese gemeinsame Entscheidung erfolgte nach Abstimmung zwischen Mannschaft, Trainer und HSG-Geschäftsführer Udo Baur und stützt sich auf den fehlenden sportlichen Erfolg der letzten beiden Spielzeiten sowie personeller Veränderungen im Kader.  Bereits vor beziehungsweise während der vergangenen Saison hat der eine oder andere Spieler die Verantwortlichen über seinen Rückzug zum Saisonende informiert, wodurch eine frühzeitige Planung ermöglicht wurde. Aufgrund beruflicher Veränderungen und Wohnortwechsel stehen zudem noch weitere Entscheidungen aus. Details hinsichtlich der Kaderveränderungen folgen, sobald alle Personalentscheidungen feststehen. Ab dem 12. Juni startet unsere 1. Herren unter Einhaltung der vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen in die Saisonvorbereitung. Gemäß den Handlungsempfehlungen des DHB findet das Training zunächst nur in Kleingruppen und im Außenbereich statt. Sobald seitens der Landesregierung Lockerungen erfolgen, werden auch die Trainingseinheiten dementsprechend angepasst. Ob die Saison wirklich wie in den vergangenen Jahren Anfang September starten wird, ist aufgrund der derzeitigen Situation mehr als ungewiss. Dennoch arbeiten wir auf diesen Termin hin und versuchen bis dahin den Gegebenheiten zu trotzen. Auf alle Fälle sind wir voller Motivation was die kommende Spielzeit in der Verbandsliga angeht und freuen uns wenn es endlich wieder losgeht“, erklären HSG Geschäftsführer Udo Baur und Trainer Rene Wingels unisono

 

 

10. Mai 2020

 

Uwe Moske hört in Saarburg auf - wie geht es mit der Mannschaft weiter?

 

Nach drei Jahren endete der Vertrag von Saarburgs Trainer Uwe Moske beim TuS Fortuna Saarburg. „Der Vertrag ist aufgelöst und ich stehe mit einigen Vereinen in konkreten Verhandlungen“, erklärt der ehemalige TuS Coach.

 

Vor allem die personelle Situation des Rheinlandligisten scheint ein Hauptgrund dafür gewesen zu sein, dass Moske seinen Vertrag in Saarburg nicht verlängern wollte. Insbesondere bei den Auswärtsspielen fiel es dem verantwortlichen Coach der Fortunen schwer, Spieler zu bewegen, die Fahrt mit anzutreten. Kaum vereinbaren ließen sich berufliche und private Termine wichtiger Spieler und am Ende war es Moske leid, Spieler zu motivieren, um wenigstens einen spielfähigen Kader aufs Feld schicken zu können.

 

Wie es in Saarburg weiter geht, klärt sich in nächster Zeit: „Wir sind mit einigen Trainern in Verhandlungen, wissen aber noch nicht, ob wir im kommenden Jahr in der Rheinlandliga antreten werden“, sagt Saarburgs 1. Vorsitzender und Abteilungsleiter Joachim Schmitt.