Berichte Spieltag 10./11. Oktober 2020

 

TV Bad Ems - HSG Hunsrück 28:27 (15:10)

 

„Auch einen Tag nach dem Spiel bin ich vom Ergebnis frustriert, nicht aber vom kämpferischen Auftritt meines Teams. Die Jungs haben gefightet bis zum Schluss. Wir haben ein sehr gutes und schnelles Rheinlandligaspiel gesehen, dass nach Ansicht beider Trainerseiten ein Remis verdient hätte. Ein Gegner, der mit Begeisterung ins Spiel ging und auf eine Deckung traf, die eigentlich noch nicht auf dem Platz war“, klagte der Gästetrainer über die ersten zwei Minuten des Spiels, in denen die Gastgeber besser ins Spiel fanden und schnell 3:0 nach 75 Sekunden führten.

Jetzt wachten die Gäste auf, glichen zum 3:3 aus, doch Bad Ems setzte sich ab der 6. Minute auf 7:3 in der 11. Minute ab.  Die Gäste nahmen die erste Auszeit, liefen aber weiter über 9:4 in der 13. Minute und 11:5 in der 21. Minute dem klaren Vorsprung der Kurstädter hinterher. Doch mit vier Treffern in Folge kämpfte sich die HSG ins Spiel zurück, war beim 11:10 in der 26. Minute auf dem Weg, das Spiel in den Griff zu bekommen. Bis zur Pause lief nichts mehr im Angriffsspiel der Hunsrücker zusammen und so führte Bad Ems zur Pause klar mit 15:10!

 

„Eine schwache erste Halbzeit, wir fanden schwer ins Spiel“, gab Tatsch zu.

 

Die Halbzeitpause kam für die Gäste zum richtigen Zeitpunkt und das Trainergespann Jochen Tatsch/Timo Stoffel schien zur Pause die richtigen Worte für ihre Mannschaft gefunden zu haben. Mit drei Treffern in Folge, verkürzte der Gast auf 15:13 in der 34. Minute, war jetzt in Schlagdistanz und über 18:17 in der 40. Minute und 24:23 in der 47. Minute blieb die HSG dran. Der erste Ausgleich im Spiel sollte dann Nico Hasley in der 48. Minute zum 24:24 gelingen, ehe die erste Führung im Spiel von Julian Mangold in Überzahl beim 25:26 in der 51. Minute erzielt wurde.

 

„Zwei klare Chancen ließen wir jetzt ungenutzt, eine vom Kreis und eine beim Gegenstoß. Das hat uns das Genick gebrochen“, klagte der HSG Trainer. Als den Gastgebern 31 Sekunden vor dem Ende die erneute Führung zum 28:27 gelang, nahm die HSG nochmals die Auszeit, doch die Mannschaft kam nicht mehr zum Abschluss. Am Ende stand ein glücklicher Bad Emser 28:27 Erfolg auf der Anzeigetafel!

 

„In der zweiten Halbzeit haben wir alles reingehauen, stellten die Deckung auf 3:2:1 um und jetzt lief uns Gegenstoßspiel. Trotz der Niederlage bin ich mit der gezeigten Leistung nicht unzufrieden. Wir hatten genügend Chancen, allerdings eine schlechte Wurfausbeute. Das war zum einem dem fehlenden Harz geschuldet, aber auch den schwachen Würfen. Gut war unser Tempo über die zweite Welle, besser als in der letzten Saison. Am Ende war Bad Ems cleverer und man merkt, dass hier eine Truppe zusammenspielt, die über Jahre Erfahrung gesammelt hat. Dennoch stimmt mich die Leistung meiner Jungs zuversichtlich“, resümiert Tatsch.

 

Everding, Luth und Kaltenmorgen - L. Schneider (1), Klei (6), Stürmer (1), Mangold (6/4), K. Schell (3), Hassley (2), Conrath, Schmidt, M. Schell (4), Roschel (2), J. Schneider (2),

 

Die Spiele des TV Bitburg in Urmitz und der DJK/MJC Trier wurden aufgrund der Corona Fallzahlen im Kreis Bitburg-Prüm und in Neuwied abgesagt.

 

Vorberichte Spieltag 10./11. Oktober 2020

 

DJK/MJC Trier - HSG Römerwall 

verlegt auf 19.12. aufgrund der Corona Fallzahlen in Neuwied

 

Ausgangslage: Die Leistungsdichte der Rheinlandliga ist weiterhin sehr hoch, weshalb das Ziel für die HSG Römerwall vor allem in der möglichst frühzeitigen Sicherung des Klassenverbleibs liegen wird. Die personelle Zusammensetzung der aus Eigengewächsen zusammengestellten Mannschaft hat sich wie in den vergangenen Jahren wieder ein wenig geändert: Die beiden Routiniers Sebastian Rolser und Christoph Fritzen widmen sich künftig hauptsächlich ihren Familien und werden nicht mehr für die HSG auf dem Feld stehen. Julian Dannenberg und Karsten Hönig stehen ebenfalls nicht mehr zur Verfügung, gleiches gilt vorerst auch für Raphael Binnes. Diese herben Verluste sollen durch Hendrik Frorath (zweite Mannschaft) und Antonio Ćaćić (A-Jugend) sowie im Tor durch das Comeback von Robert Schuhmann möglichst kompensiert werden. Ähnlich sieht es bei den Trierern aus, die mit einem wichtigen Auswärtssieg am vergangenen Wochenende in die neue Saison gestartet sind. Mit einem Rumpfteam versucht Spielertrainer Alex Kuhfeld ebenfalls die Klasse frühzeitig zu sichern. Mit einem Heimsieg über die Gäste würde die Mannschaft hier einen wichtigen Schritt machen können. „Jetzt gilt es für uns auch das erste Heimspiel der Saison positiv zu gestalten. Dass es im ersten Spiel schon mit Sieg geklappt hat, sind wir sehr froh. Unsere personellen Situation wird sich Vergleich zum letzten Wochenende nicht verbessern. Umso mehr freue ich mich gegen Römerwall in eigener Halle spielen zu können. Im ersten Heimspiel der Saison wollen wir uns dem heimischen Publikum entsprechend präsentieren und zeigen, dass wir auch ersatzgeschwächt gute Spiele abliefern können. Der Gegner aus Römerwall wird sein erstes Spiel in der neuen Saison bestreiten. Wir kennen den Gegner noch gut aus der letzten Saison, beide Aufeinandertreffen waren hart umkämpft und sehr knapp“, erinnert MJC Spielertrainer Alex Kuhfeld.

 

Personal: Gleiche Aufstellung wie letzte Woche

 

Prognose: „„Es ist eines der Spiele für uns, in denen wir diese Saison die Punkte gegen die direkten Konkurrenten holen müssen! Wir treffen auf eine gut eingespielte Mannschaft, bei denen Spielertrainer Tim Binnes Dreh- und Angelpunkt ist. Dazu hat die Mannschaft auch im rechten Rückraum einen guten Schützen, der uns in der letzten Saison ein wenig Kopfzerbrechen bereitet hat. Wir stellen uns auf einen hochmotivierten Gegner ein, der die Punkte genauso will und braucht wie wir. In der Abwehr müssen wir den Grundstein legen und gegen das hohe Tempo der Gastgeber arbeiten. Können wir frühzeitig den Spielaufbau der Gegner unterbinden und auch das Torhüterduell für uns entscheiden, dann gehe ich davon aus, dass die Zuschauer ein spannendes Spiel erleben werden“, hofft Kuhfeld.

 

 

TV Bad Ems - HSG Hunsrück (Samstag, 19.30 Uhr)

 

 

Ausgangslage: Den Auftakt in die neue Saison hatte sich das Hunsrücker Trainergespann Jochen Tatsch und Timo Stoffel sicherlich schwerer vorgestellt. Mit einem Kantersieg über eine völlig überforderte Mannschaft aus Urmitz gelang der Aufgalopp in die neue Saison, doch bereits kurz nach Spielende warnte Trainer Tatsch aus dieser Begegnung irgendwelche Rückschlüsse auf die weitere Saison zu ziehen. „Mit Bad Ems kommt ein anderes Kaliber auf uns zu“, ahnte der HSG Coach und er wird sicher recht behalten. Beim Saisonabbruch lagen die Gastgeber auf einem guten vierten Tabellenplatz, allerdings wurde die mit dem TuS Bannberscheid seit fünf Jahren bestehende Kooperation vor Beginn dieser Saison beendet. Jetzt will es der TV allein wuppen. Die Mannschaft wird von einem dreiköpfigen Trainerteam gecoacht. Andreas Klute und Alexander Ulges traten die Nachfolge von Hanjo Neeb an. Dazu kommt mit Markus Rollinger ein „alter Bekannter“, der über Erfahrungen im 2. Liga Bereich verfügt und der sich insbesondere um die Torhüter des Vereins kümmern soll. Verstärkt haben sich die Gastgeber mit Niklas Waldgenbach, der in seiner Jugend Rheinland-Pfalz-Auswahlspieler war und zuletzt für die HSG Wetzlar in der Jugend-Bundesliga auflief. Der 19-jährige Linkshänder ergänzt den gut besetzten Kader. Nachdem mit Fabian Hering und Thorsten Schaust zwei Spieler kürzer treten, kann der TV aber auf jeder Position gleich doppelt aus dem Vollen schöpfen, da mit Matthias Berges und Andreas Berges junge Eigengewächse nach sportlich positiver Entwicklung aus der zweiten Garde aufrücken und der restliche komplette Kader beisammen bleibt.

 

Personal: Das Hunsrück Team kann mit der gleichen Besetzung wie letztes Wochenende auflaufen.

 

Prognose: „Ohne Harz wird das eine Bewährungsprobe für uns. Hier steht eine andere Mannschaft auf der Platte als dies letztes Wochenende der Fall war. Von meinem Team fordere ich, dass wir auswärts konstanter und souveräner auftreten, als dies in der letzten Saison der Fall war. Das muss die Mannschaft jetzt unter Beweis stellen! Den Gegner kennen wir aus den letzten Jahren sehr gut. Die gehen hohes Tempo von Anfang an und hier müssen wir uns im Rückzugsverhalten darauf einstellen. Wenn es das gelingt und wir selbst auch mit hohem Tempo und wenigen Fehlern agieren, bin ich optimistisch“, sagt der HSG Coach.

 

SV Urmitz - TV Bitburg

aufgrund der Corona Fallzahlen im Kreis Bitburg- Prüm abgesagt

 

Ausgangslage: Mit einer unerwartet deutlichen Niederlage musste sich der SV Urmitz im Auftaktspiel bei der HSG Hunsrück auf den Nachhauseweg machen. Dies ist sicherlich mit der Tatsache geschuldet, dass sich der Kader des Teams gegenüber der letzten Saison doch erheblich verändert hat. Einige Leistungsträger haben entschieden, nicht mehr das blaue Trikot überzustreifen. Während Moritz Bauer und Nils Dreidoppler bereits während der Saison nicht mehr zur Verfügung standen, haben sich Sebastian Weber (HSV Rhein-Nette), Hendrik Bauer (TV 05 Mülheim), David Mohrs (TV Moselweiss) und Nico Meurich (TV Güls) zu dem gleichen Schritt entschlossen. Der Kader wurde durch Tobias Brüninghaus (bereits in der Winterpause), Lars Rieder und Ahmed Radhi (alle vom TV 05 Mülheim) verstärkt. Mit Johannes Weinand (SC Fortuna Köln) kehrt ein Örmser zurück ins Team. Yannick Müller (JH Mülheim Urmitz) und Sebastian Hessler (A-Jgd JH Mülheim Urmitz – Doppelspielrecht) komplettieren den Kader des Trainerteams Darius Bugaj und Peter Wolf. In Urmitz greift der TV Bitburg erstmals ins Geschehen ein. Das Team von Trainer Rudi Engel geht ebenfalls verändert in die neue Saison: mit Marcel Straub (HC Schifflange), Chris Stelmach (Karriereende), Stefan Steinbach (familiäre Gründe) und Yannick Moecke (gesundheitliche Gründe) und Torwart Hennig Otte (berufliche Gründe) haben viele Spieler das Team verlassen. Ergänzt wird der Kader lediglich um Johannes Schellen (HSG Eifel) und Marc Schürer (2. Mannschaft). Michael Plano (HSG Eifel) wird nun doch nicht für die Bitburger auflaufen! „Urmitz wird wie letztes Jahr zwei Gesichter haben, eins auswärts und das andere mit Andreas Reick, der zuhause sicher auflaufen wird. Spielt er mit, hat die Mannschaft eine andere Qualität. Urmitz stellt eine sehr junge Mannschaft, mit vielen talentierten Spielern. Zuletzt profitierte der Verein immer wieder von seiner Jugendarbeit und der Spielgemeinschaft im Jugendbereich mit Mülheim. Einige dieser jungen Spieler kenne ich aus den Auswahlmannschaften“, sagt Bitburgs Coach Rudi Engel.

 

Personal: Ab Freitag stößt mit Kevin Hildebrandt ein zweiter Torwart zum Kader der Eifelaner, der aus beruflichen Gründen länger nicht in Bitburg war. „Damit haben wir 10 Spieler und zwei Torhüter. Ein schmaler Kader und wir können nur hoffen, dass wir vollzählig bleiben“, sagt Trainer Rudi Engel.

 

Prognose: „Die Trainingsbeteiligung mit dem kleinen Kader war besser als die Trainingsbeteiligung mit dem größeren Kader im letzten Jahr. Wir haben aufgrund der gesperrten Halle in Bitburg nur auswärts Vorbereitungsspiele absolvieren können, doch damit waren wir durchaus zufrieden. Es gab immer wieder Bereiche, mit denen wir zufrieden sein konnten. Allerdings war das im nächsten Testspiel dann der andere Bereich. Gelingt es uns, beide Bereiche konstanter zu spielen, sehe ich uns schon in der oberen Tabellenhälfte“, sagt der Bitburger Coach.

 

 

Berichte Spieltag 03./04. Oktober 2020

 

TV Welling - DJK/MJC Trier 24:30 (12:14)

 

Einer mit 13 Spielern vollbesetzten Wellinger Bank sah sich die stark ersatzgeschwächte MJC Trier mit ihrem Spielertrainer Alex Kuhfeld gegenüber. „Die Vorzeichen standen für uns nicht gut! Wir mussten auf weitere Spieler verzichten, doch das Team, das in Welling auf der Platte stand, hat seine Sache sehr gut gemacht. Das deutete sich bereits in den letzten Spielen an. Wir wissen, dass wir die Qualität haben, doch ich wusste einfach nicht, ob wir hinten raus noch die Luft haben. Doch Welling hielt trotz seines großen Kaders konditionell nicht mit und das spielte uns in die Karten, freute sich MJC Spielertrainer Alex Kuhfeld über den Auftritt seiner Mannschaft.

 

So überraschten die Trierer den Gastgeber mit einer schnellen 1:4 Führung in der 6. Minute, die Welling jedoch bis auf ein Tor beim 6:7 in der 15. Minute verkürzte und das Spiel offenhielt. Beim 9:13 in der 25. Minute schienen die Gäste auf dem guten Weg, mit einer klaren Führung in die Pause zu gehen. Doch nicht genutzte klare Einwurf Möglichkeiten ließen lediglich die 12:14 Pausenführung zu.

 

Bis zum 17:18 in der 42. Minute hielt Welling das Spiel offen, doch dann war es der an diesem Tag überragende Marco Müller, der mit vier Treffern in der Folgezeit bis zum 18:23 in der 49. Minute seine Mannschaft wieder deutlich in Führung brachte und Welling zur Auszeit zwang. Doch auch dieses Auszeit der Gastgeber verpuffte wirkungslos und so brachten die Trierer einen unerwartet deutlichen 24:30 Erfolg nach Hause.

nicht zu bremsen: Marco Müller

 

„Wir haben eine super Abwehr gespielt, einen überragenden Christian Lofi im Tor gehabt, der dem Routinier der Gäste Lars Pitzen den Schneid abkaufte und ihm nur vier Feldtreffer zugestand. Im Angriff spielten wir über weite Strecken ordentlich, hatten einen überragenden Marco Müller in unseren Reihen, der wohl sein bestes Spiel im MJC Trikot gemacht hat. Timo Löw führte auf der Rückraummitte klug Regie und Leo Helbrecht löste seine Aufgabe im rechten Rückraum ebenfalls gut und sorgte dafür, dass wir auch ohne Linkshänder für genügend Druck sorgen konnten. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit der Leistung, Lediglich in zwei Phasen haben wir Welling herankommen lassen. Hätten wir aber unsere Chancen besser genutzt, darunter drei vergebene Siebenmeter und etliche Chancen beim Gegenstoß, wäre der Sieg noch deutlicher ausgefallen. Souverän und clever haben wir das Spiel in der Schlussphase nach Hause gebracht. Optimal!“, fand Kuhfeld.

 

Lofi und Legenhausen - Heinz (3), Plausinaitis (1), Wiemers (1), Helbrecht (5), Müller (14/3), Löw (4), Kuhfeld (2).

 

HSG Hunsrück - SV Urmitz 35:17 (20:8)

 

Chancenlos war der SV Urmitz am Samstagabend in der Hirtenfeldhalle gegen die HSG Hunsrück. Dies war vor allem der Tatsache geschuldet, dass auf Gästeseite wichtige Spieler fehlten, darunter Markus Häring und so wurde ein deutlicher Leistungsunterschied erkennbar.

 

Von Beginn an ließ das Team des Trainergespanns Jochen Tatsch und Timo Stoffel keine Zweifel am Sieg aufkommen. Über 6:1 in der 6. Minute und 10:4 in der 12. Minute sah sich der Gast gezwungen, die erste Auszeit zu nehmen. Doch dies beeindruckte den Gastgeber wenig, im Gegenteil! Tor um Tor zog die HSG davon, hatte über 15:5 in der 22. Minute das Spiel zur Pause beim 20:8 früh entschieden.

 

Ein Klassenunterschied war dann spätestens beim 28:10 in der 42. Minute erkennbar, auch die Auszeit des SV in der 45. Minute konnte das Debakel des Teams an diesem Abend nicht mehr abwenden. Am Ende feierte die Hunsrücker einen in dieser Höhe nicht erwarteten Auftaktsieg und damit einen gelungen Einstand in die neue Saison.

 

„Wir sind sehr froh, dass dieses Spiel stattfinden konnte unter Beachtung der Hygienevorschriften. Das Spiel war sicher gut, um in die Saison rein zu finden, allerdings lässt das Spiel keine Rückschlüsse auf die Saison zu. Bad Ems wird am kommenden Wochenende sicher eine andere Nummer. Die Jungs haben aber ihre Aufgabe seriös von Anfang bis Ende durchgespielt. Vor allem mit der Deckung bin ich zufrieden, die über die gesamte Spielzeit konzentriert geblieben ist“, lobte Tatsch.

 

Everding und Kaltenmorgen - L. Schneider (4), Klei (5), Stürmer (6), Mangold (3), Schell (2), Hassley (1), Conrath (4), Bach (3), Schmidt, Schell (1), Roschel (3), J. Schneider (3).

 

Vorschau auf den Spieltag 03./04. Oktober 2020

 

HSG Hunsrück - SV Urmitz (Samstag, 19.30 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Noch immer ist der Abbruch der letztjährigen Saison für die Hunsrücker ein Dorn im Auge. Nur einen Punkt lag die HSG hinter Tabellenführer Daun und hätte im Rückspiel das ersehnte Ziel Meisterschaft erreichen können, doch daraus wurde nichts. Von Beginn an will die Mannschaft um das Trainergespann Jochen Tatsch und Timo Stoffel nichts anbrennen lassen und von Beginn ganz vorne mitspielen.

 

Personal: Bei der HSG haben Florin Nicolae aufgehört und Torwart Pascal Olivier wechselte Richtung neuer RPS Oberligist TuS Daun. Dazu plagen Colin Reuter und Daniel Koch ihre alten Verletzungen und werden vorerst nicht im Kader stehen. „Dafür rückt Nico Bach aus dem Verbandsligateam in den Kader“, verrät Tatsch.

 

Prognose: „Die Vorbereitung verlief durchwachsen. Bis zur Corona-bedingten Unterbrechung lief es sehr gut, mit einem starken Spiel gegen die HSG Nahe-Glan, dann warf uns die zweiwöchige Pause etwas aus dem Tritt. Es folgte ein schwaches Vorbereitungsspiel gegen Kastellaun und ein gutes Spiel gegen Nieder-Olm. Mit der Trainingsbeteiligung kann ich zufrieden sein, doch es fehlt einfach der Rhythmus, vor allem in der Defensive sind wir noch nicht so stabil. Personell sind wir derzeit mit 12 Feldspielern und drei Torhütern gut aufgestellt und jetzt sehen wir mal, wie der Start verläuft. Keiner kann wissen, wie sich die Saison entwickelt. Von Urmitz ist bekannt, dass Routinier David Mohrs zu Moselweiss gewechselt ist, ob Andreas Reick noch spielt, ist unklar. Wir erwarten eine junge und ehrgeizige Gästemannschaft,“ so Tatsch.

 

TV Welling - DJK/MJC Trier (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: „In diesem Jahr werden wir gegen den Abstieg zu kämpfen haben, zumal unsere Vorbereitung nicht so lief, wie ich mir das vorgestellt habe. Im Auftaktspiel treffen wir auf den starken Aufsteiger TV Welling. Das Team um den Spielertrainerin Lars Pitzen hat sich verdient nach einer starken Saison in dem Kampf um den Aufstieg durchgesetzt. Ich schätze die Mannschaft aus Welling braucht sich in der Liga nicht zu verstecken und kann befreit in der eigenen Halle aufspielen.

In den letzten Begegnungen war es immer eine enge Kiste zwischen den beiden Teams. Vor heimischer Kollision ist Welling jedoch der Favorit, gegen den es sich zu beweisen gilt“, fordert MJC Coach Alex Kuhfeld.

 

Personal: Nicht mehr im MJC Kader stehen Manuel Zelzer und Philipp Erfurth, die studienbedingt Trier verlassen haben. Erfreulich die Tatsache, dass Trainer Alex Kuhfeld vorerst noch auf Marco Müller bauen kann, der erst im Februar seine Zelte in Trier abbrechen wird. „Philipp Müller fehlt uns aktuell noch aufgrund einer Verletzung. Benedikt Chorus befindet sich aktuell im Urlaub. Wegen Corona stehen drei weitere Spieler der Mannschaft für die gesamte Saison nicht zur Verfügung“, klagt der MJC Trainer.

 

Prognose: „Im ersten Saisonspiel wollen wir natürlich ohne Wenn und Aber punkten. Dass das gerade gegen den starken Aufsteiger aus Welling sehr schwierig wird, ist uns allen klar. Unser Gegner verfügt über eine individuell sehr stark besetzte Mannschaft. Unser Hauptaugenmerk liegt auf einer stabilen Abwehr, aus der wir dann versuchen Tempo zu machen. Im Angriff hoffe ich auf ein gut strukturiertes Spiel und wenige technische.

Unsere aktuelle Personalsituation ist sehr angespannt und lässt deshalb keine vernünftige Spielvorbereitung zu. Ich hoffe die Situation verbessert sich in den nächsten Wochen und wir können entspannter in die künftigen Begegnung gehen. Auf jeden Fall müssen wir vorne unsere Chancen konsequent nutzen und hinten ordentlich dagegenhalten. Sollte uns das gelingen, sind wir zwar trotzdem nur Außenseiter gegen Welling, aber ich traue meiner Mannschaft auch die ersten Punkte zu“, so der Trierer Trainer.

 

 

 

 

23.08.2020

 

Situationsberichte unserer Rheinlandliga-Teams

 

Nur noch drei Vertreter stellt der Spielbereich Eifel/Mosel/Hunsrück in der kommenden Spielzeit in der höchsten Spielklasse des Handballverbandes Rheinland, der Rheinlandliga der Männer, die mit 12 Mannschaften an den Start gehen wird.

 

Nachdem der TuS Fortuna Saarburg und die HSG Eifel ihren freiwilligen Verzicht auf ihr Ligaspielrecht erklärten und der TuS Daun beim Corona-bedingten Abbruch der Saison auf Platz 1 der Tabelle stand und damit die Aufstiegschance zur RPS Liga wahrnahm, reduziert sich das regionale Teilnehmerfeld auf die HSG Hunsrück, den TV Bitburg und die DJK/MJC Trier in der Liga antreten. Dabei starten die Trierer mit einer Vorbelastung eines „drei-Punkte-Abzugs“ aufgrund des nicht erfüllten Schiedsrichter-Solls in die neue Saison, die am 3.10.2020 starten wird. Seine Ambitionen auf den Titelgewinn in der anstehenden Saison unterstreicht erneut die HSG Hunsrück.

 

TV Bitburg

 

Mit Marcel Straub (zum Handball-Club Schifflange), Chris Stelmach (Ende der Laufbahn), Stefan Steinbach (familiäre Gründe) und Yannick Moecke (gesundheitlich Gründe) verließen gleich vier Spieler den Rheinlandligisten aus der Eifel und es sieht danach aus, als sollte auch noch Torwart Hennig Otte aus beruflichen Gründen passen müssen.

 

Bislang ergänzt das Team seinen Kader mit Michael Plano und dem 16-jährigen Nachwuchstalent Johannes Schellen (beide HSG Eifel) und aus dem eigenen Verein mit Marc Schürer.

 

„Aktuell trainieren wir seit vier Wochen in der Halle mit einem Torwart. Die Sache läuft keinesfalls entspannter eher schwieriger“, gesteht TVB Coach Rudi Engel, der mit seinem Team nicht in der eigenen Halle trainieren kann, die wohl bis Ende Oktober aus brandschutztechnischen Gründen nicht zur Verfügung stehen wird. „Wir sind jetzt in der Flughafengelände in der Sporthalle, die aber gezahlt werden muss und die nicht den größenmäßigen Anforderungen gerecht wird. Die Miete stellt eine zusätzliche finanzielle Belastung für den Verein dar. Es fehlen derzeit Lösungen gerade für die Jugendmannschaften und der Verein ist finanziell auf sich allein gestellt, Hilfen aus öffentlichen Mitteln sind offenbar nicht vorhanden. So müssen wir unser erstes Saisonspiel als Auswärtsspiel am 11. Oktober in Urmitz austragen, dann kommen die Herbstferien und so fällt der Saisonstart im Oktober mit nur einem Pflichtspiel arg dürftig aus. Es bleibt also spannend, zumal wir abwarten müssen, ob wir unsere Heimspiele dann im November in unserer Heimhalle austragen können“, sagt Engel.

 

Ähnlich schwierig gestaltet sich die Vorbereitung, da die Heimspiele Halle fehlt und bereits ausgemachte Spiele in Luxemburg aufgrund der Corona-bedingten Einstufung als Risikoland ausfallen mussten. So stehen aktuell Trainingsspiele in Daun und Merschweiler im Kalender der Bitburger, für die sich das Saisonziel gegenüber dem Vorjahr deutlich verändert. Wollte die Mannschaft in der vergangenen Saison noch um den Titel mitspielen, dürfte es jetzt nach Ansicht des Trainers nur zu einem oberen Mittelfeldplatz reichen.

 

„Dann müsste es aber gut für uns laufen. Gegenüber den letzten Jahren verjüngt sich die Mannschaft erheblich. Aus der „goldenen Zeit“ sind lediglich Flo Enders und Jan Lauer übriggeblieben und so bin ich sicher, dass ein oberer Mittelfeldplatz das ist, was wir im Optimalfall erreichen können. Jetzt macht sich deutlich bemerkbar, dass die Jugendarbeit in Bitburg über Jahre nicht optimal war und es gilt jetzt für mich, den 12-er Kader bei Laune zu halten und uns leistungsmäßig positiv zu entwickeln“, erklärt der TVB Coach.

 

HSG Hunsrück

 

Beim Saisonabbruch lag die HSG Hunsrück einen Punkt hinter Tabellenführer TuS Daun, hätte am vorletzten Spieltag mit einem Heimsieg über Daun aus eigener Kraft den Titel noch unter Dach und Fach bringen können. Doch der Saisonabbruch machte dem Team des Trainergespanns Jochen Tatsch und Timo Stoffel den berühmten Strich durch die Rechnung.

 

Doch spätestens in der kommenden Saison soll es mit dem Titel und dem Aufstieg in die RPS Oberliga klappen. Den Kader der Hunsrücker haben Florin Nicolae (Karriereende) und Torwart Pascal Olivier (zum TuS Daun) verlassen. Dazu hat die HSG zwei Verletzte zu beklagen: so brach bei Colin Reuter die alte Schulterverletzung wieder auf und er wird ebenso vorläufig ausfallen wie Daniel Koch, der weiterhin akute Knieproblem hat.  

 

Seit dem 3. Juni läuft die Vorbereitung der Hunsrücker, die seit dem 20. Juli auch wieder in Halle sind. „3 Trainingseinheiten in der Woche und den Jungs war die lange Handballpause anzumerken. Mit viel Motivation kehrte das Team in den Trainingsalltag zurück, doch seit Freitag ist die Vorbereitung erst einmal gestoppt: Es bestand ein Corona Verdacht, der sich jedoch bei keinem der bisher getesteten Fälle bestätigt hat und so hoffe ich, dass die restlichen Test auch negativ sind und wir nach einer Woche Pause wieder ins Training einsteigen können. Bislang lief es sehr gut, das erste Vorbereitungsspiel gegen die HSG Nahe Glan konnten wir deutlich gewinnen. Dabei waren die Gäste nicht vollzählig und wir haben viel durchgewechselt. Die Trainingsbeteiligung ist bisher sehr gut und es lief bis Freitag letzter Woche alles sehr gut. Doch am Wochenende mussten wir das Testspiel gegen Homburg absagen. Sollten die restlichen Tests ebenfalls negativ sein, werden wir das Training wieder voll aufnehmen und weitere Spiele gegen Budenheim II, Homburg, Nahe-Glan, Kastellaun/Simmern und Niederolm bestreiten. Im Rahmen der Vorbereitung werden wir auch noch ein Trainingslager bei uns in Kleinich durchführen, bevor die Saison am 3. Oktober mit dem Heimspiel gegen Urmitz starten soll.

 

DJK/MJC Trier

 

Nachdem Corona alles veränderte, ist eine Vorbereitung, so wie die MJC Trier sie 2019 betrieb, aktuell so nun nicht möglich. Auf Platz 8 der Tabelle rangierte die DJK/MJC Trier vor Abbruch der Saison aufgrund der Corona-Pandemie und hatte den Klassenerhalt so gut wie sicher. Wie alle anderen Teams wurden die Trierer vom Abbruch der Saison überrascht, mussten den Trainingsbetrieb einstellen und starteten am 27. Mai in die Vorbereitung auf die kommende Saison, die für das Team von Trainer Alex Kuhfeld am 3. Oktober mit dem Auswärtsspiel in Welling beginnt. „Seit drei Wochen können wir endlich zweimal in der Woche die Halle nutzen. Bisher konnten wir schon ein Testspiel gegen TuS Daun absolvieren. Weitere Spiele werden in den nächsten Wochen folgen. Wir werden gegen TV Nieder-Olm, TuS Kirn, Remscheid, HB Berchem (Lux) und zweimal gegen TuS Daun Spiele absolvieren“, verrät der MJC Coach.

 

„Ich hatte mir nach dem Saisonabbruch lange überlegt, ob ich als Trainer weitermache, mich dann aber dafür entschieden, auch in der kommenden Saison als Trainer zu arbeiten. Wir haben unter Beachtung der Hygieneregeln mit dem Training im Freien Ende Mail begonnen, legten für unsere Athletik und Ausdauer die Grundlagen".

 

Das Gesicht der Mannschaft wird sich gegenüber der letzten Saison verändern. Dies ist vor allem der Tatsache geschuldet, dass viele Studenten bei den Trierern aktiv sind, die nach Ende des Studiums oder studienbedingt den Studienort wechseln. So wird Rückraumspieler Marco Müller den Verein aufgrund der beruflichen Veränderung verlassen, allerdings wohl erst im Februar. Bis dahin kann Kuhfeld auf ihn zählen. Sein Ausfall wird im Trierer Team nur schwer zu kompensieren sein. Der erst im Laufe der letzten Saison zu den Trierern gewechselte Lüder Flathmann zieht es an einen anderen Studienort und auch Manuel Zelzer sowie Philipp Erfurth verlassen Trier studienbedingt.

 

„Wir sind noch an einigen Neuzugängen dran, hoffen, dass wir hier bald Neues zu vermelden haben. Wir werden aber definitiv in einer gegenüber der letzten Saison stärkeren Rheinlandliga gegen den Abstieg zu kämpfen haben“, glaubt der MJC Coach, für den die Vorbereitung auf die anstehende Saison „nicht so einfach“ verläuft, (Zitat Kuhfeld)

 

„Lange mussten wir auf eine Trainingseinheit in der Halle warten, da die Wolfsberghalle lange nicht zur Verfügung stand. So eine lange Pause macht sich deutlich bemerkbar. Mit der aktuellen Trainingsbeteiligung bin ich nicht zufrieden, da wir in der Regel mit 8 bis 10 Akteuren trainieren können. Ich hoffe, dass im September alle Spieler zum Team zurückkehren können und wir uns in den letzten Wochen intensiv vorbereiten, bevor die Saison mit einem Auswärtsspiel in Welling startet“, sagt Kuhfeld, der sogar überlegt, selbst im Notfall wieder das Trikot überzustreifen.

 

 

16. 08.2020

 

Personalien vom Rheinlandligisten TV Bitburg

 

Marcel Straub (27) hat den TV Bitburg in Richtung Luxemburg verlassen und spielt in der neuen Saison in der luxemburgischen AXA League für den Handball-Club Schifflange. Insgesamt spielte der Linkshänder und Rechts-Außen vier Spielzeiten für den TV Bitburg. Er wurde mit der Mannschaft Meister der Rheinland-Liga und Sieger des HVR-Pokals. Als Grund für seinen Wechsel gibt der Trierer an: „Ich werde mich beruflich weiter nach Luxemburg orientieren und nachdem wir den Sprung in die Oberliga leider nicht geschafft haben, werde ich mich hier in Schifflingen einer neuen persönlichen Herausforderung stellen. Ich bin Bitburg tief verbunden und möchte mich bei allen Personen im Verein für die schöne Zeit bedanken!“

 

Yannick Moecke (24) verlässt den TV Bitburg und legt eine sportliche Pause ein. Nach nur einer Saison Rheinlandliga wird Yannick die Mannschaft bereits wieder verlassen. Grund dafür sind gesundheitliche Probleme. Moecke kämpft schon seit längerer Zeit mit Hüftproblemen, die ihn auch schon in der Vergangenheit zu längeren Pausen zwangen. Deshalb geht es für ihn im Moment sportlich leider nicht weiter.

 

Marc Schürer (26) wechselt vereinsintern von der 2. Herren Mannschaft in die 1. Herren Mannschaft! Nach dem Abgang vom Marcel Straub wurde die Personalsituation auf der rechten Seite immer dünner. Mit Jan Lauer und Martin Guldenkirch standen nur noch zwei Linkshänder im Kader. Für eine lange Saison schlichtweg zu wenig.

 

 

17. Juni 2020

 

Michel Plano - der 27-jährige gebürtige Prümer wechselt von der HSG Eifel zu uns nach Bitburg und füllt den Bitburger Kader auf der Links-Außen Position auf. Derzeit besucht Plano die Meisterschule für Maurer und Stahlbetonbauer und arbeitet in Luxemburg.

Zu seinem Wechsel zu uns sagt der Neu-Bitburger:


„Der Kontakt kam über Florian Enders zustande. Nachdem die HSG Eifel ihren Rückzug aus der Rheinlandliga erklärt hatte, wollte ich eine neue Herausforderung. Hier in Bitburg kann ich weiter in der Liga bleiben und mich weiterentwickeln.“

27.05.2020

 

Der nächste Verein aus dem Spielereich Mosel/Eifel wird sein Spielrecht in der Rheinlandliga der Männer in der kommenden Saison nicht wahrnehmen. „Wir haben uns aufgrund der momentanen Situation entschieden, in der kommenden Saison in der Verbandsliga anzutreten. Für uns ist das ein Übergangsjahr, da wir erst in der folgenden Saison auf unsere Jugend zurückgreifen können. Mit Julius Hoffmann und Yannik Morin legen zwei wichtige Stammspieler eine Pause ein, doch ich baue darauf, dass beide wieder zum Team zurückkehren. Noch sind wir auch bei der Trainersuche noch nicht fündig geworden“, gesteht Saarburgs Abteilungsleiter Joachim Schmitt.

 

Auf Platz 8 der Tabelle rangierte die DJK/MJC Trier vor Abbruch der Saison aufgrund der Corona-Pandemie und hatte den Klassenerhalt so gut wie sicher. Wie alle anderen Teams wurden die Trierer vom Abbruch der Saison überrascht, mussten den Trainingsbetrieb einstellen und starteten am 27. Mai in die Vorbereitung auf die kommende Saison, die hoffentlich im Oktober beginnen kann. „Ich hatte mir nach dem Saisonabbruch lange überlegt, ob ich als Trainer weitermache, mich dann aber dafür entschieden, auch in der kommenden Saison als Trainer zu arbeiten. Wir beginnen unter Beachtung der Hygieneregeln mit dem Training im Freien, werden für unsere Athletik und Ausdauer die Grundlagen legen. Doch die Jungs brennen auf die Halle und ich hoffe, dass dies auch bald wieder möglich sein wird“, sagt MJC Coach Alex Kuhfeld. Doch das Gesicht der Mannschaft wird sich verändern. Dies ist vor allem der Tatsache geschuldet, dass viele Studenten bei den Trierern aktiv sind, die nach Ende des Studiums oder studienbedingt den Studienort wechseln. So wird Rückraumspieler Marco Müller den Verein aufgrund der beruflichen Veränderung Trier verlassen. Sein Ausfall wird im Trierer Team nur schwer zu kompensieren sein. Der erst im Laufe der letzten Saison zu den Trierern gewechselte Lüder Flathmann zieht es an einen anderen Studienort und auch Manuel Zelzer verlässt die Trier studienbedingt. „Wir sind noch an einigen Neuzugängen dran, hoffen, dass wir hier bald Neues zu vermelden haben. Wir werden aber definitiv in einer gegenüber der letzten Saison stärkeren Rheinlandliga gegen den Abstieg zu kämpfen haben“, glaubt der MJC Coach.

 

Bitburgs vor der Saison erklärte Saisonziel, erneut die Meisterschaft in der Liga einzufahren, hatte sich beim Abbruch der Saison spätestens erledigt. Mit sechs Punkten Rückstand lag das Team des neuen Bitburger Coaches Rudi Engel auf Platz 3 hinter dem Tabellenführer aus Daun und dem „Dauerrivalen“, der HSG Hunsrück. Gebeutelt war die Mannschaft von Beginn an vom Verletzungspech wichtiger Stammspieler, aber auch die beruflichen Herausforderungen führten dazu, dass die Eifelaner so gut wie nie in Bestbesetzung auflaufen konnten. Für die nun anstehende Saison hatten die Eifelaner die Hoffnung, ihren ehemaligen Stammspieler Matthias Hertz zu einer Rückkehr aus Luxemburg zu bewegen, doch „Mätthi“ Hertz wird in Luxemburg in der kommenden Saison in der 1. Liga auflaufen. Mit Michel Plano stand schon vor geraumer Zeit ein Neuzugang von der HSG Eifel fest, die bekanntlich ihr Spielrecht in der Rheinlandliga nicht mehr wahrnehmen wird und in der Verbandsliga antreten möchte. Neben Plano wird  das 17-jährige Nachwuchstalent Johannes Schellen, den Trainer Engel in der Jugend-Rheinlandauswahl trainierte, von Prüm nach Bitburg wechseln. „Er wird seine Spielanteile in der Rheinlandliga, an die er vorsichtig herangeführt werden soll, bekommen. Seine Spielpraxis wird sich Johannes aber in unserem Verbandsligateam holen. Aus privaten Gründen wird kommende Saison Stefan Steinbach kürzer treten müssen. Erschwerend kommt hinzu, dass in der ehemaligen Edith-Stein Turnhalle umfangreiche Umbaumaßnahmen laufen, die es noch schwieriger machen werden, mit dem Hallentraining zu beginnen. Wir sind derzeit entsprechend den Vorschriften nur im Freien aktiv und haben diese Woche das Training wieder aufgenommen. Mit dem aktuellen Kader sehe ich eine Platzierung zwischen Platz 3 bis 5 als realistisch an. Ganz klar werden die Hunsrücker dieses Jahr der Topfavorit auf die Meisterschaft sein“, glaubt der Bitburger Coach.  

 

Ebenso wie Bitburg wollte die HSG Hunsrück in der vergangenen Saison um die Meisterschaft mitspielen, lag bei Saisonabbruch einen Punkt hinter Tabellenführer Daun auf Platz zwei und hätte am vorletzten Spieltag noch die Chance gehabt, die Meisterschaft mit einem Heimsieg über Daun aus eigener Kraft unter Dach und Fach zu bringen. Doch der Saisonabbruch machte dem Team des Trainergespanns Jochen Tatsch und Timo Stoffel einen Strich durch die Rechnung. Es blieb „ein bitterer Beigeschmack“ (der TV berichtete) bei den Hunsrückern, die dem TuS Daun so den Fortritt Richtung RPS Oberliga lassen musste. Doch spätestens in der kommenden Saison soll für die Hunsrücker der Traum von der Meisterschaft und natürlich der Aufstieg in die RPS Oberliga Realität werden. „Das ist das erklärte Ziel. Unser Kader bleibt bis auf Florin Nicolae, der seine Karriere beendet und Pascal Olivier, der nach Daun wechselt, zusammen. Wir werden am 3.6. in die Vorbereitung einsteigen und uns zunächst „outdoor“ vorbereiten. Am vergangenen Sonntag haben wir vereinsintern das weitere Vorgehen zum Training abgestimmt“, sagt HSG Coach Timo Stoffel.  

 

 

26. Mai 2020

 

HSG Eifel spielt in der Verbandsliga

 

„Nach Wochen der Überlegungen und Abwägungen wird unsere 1. Herren auf die Möglichkeit erneut in der Rheinlandliga anzutreten verzichten und in der kommenden Saison das Spielrecht in der Verbandsliga West wahrnehmen. Diese gemeinsame Entscheidung erfolgte nach Abstimmung zwischen Mannschaft, Trainer und HSG-Geschäftsführer Udo Baur und stützt sich auf den fehlenden sportlichen Erfolg der letzten beiden Spielzeiten sowie personeller Veränderungen im Kader.  Bereits vor beziehungsweise während der vergangenen Saison hat der eine oder andere Spieler die Verantwortlichen über seinen Rückzug zum Saisonende informiert, wodurch eine frühzeitige Planung ermöglicht wurde. Aufgrund beruflicher Veränderungen und Wohnortwechsel stehen zudem noch weitere Entscheidungen aus. Details hinsichtlich der Kaderveränderungen folgen, sobald alle Personalentscheidungen feststehen. Ab dem 12. Juni startet unsere 1. Herren unter Einhaltung der vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen in die Saisonvorbereitung. Gemäß den Handlungsempfehlungen des DHB findet das Training zunächst nur in Kleingruppen und im Außenbereich statt. Sobald seitens der Landesregierung Lockerungen erfolgen, werden auch die Trainingseinheiten dementsprechend angepasst. Ob die Saison wirklich wie in den vergangenen Jahren Anfang September starten wird, ist aufgrund der derzeitigen Situation mehr als ungewiss. Dennoch arbeiten wir auf diesen Termin hin und versuchen bis dahin den Gegebenheiten zu trotzen. Auf alle Fälle sind wir voller Motivation was die kommende Spielzeit in der Verbandsliga angeht und freuen uns wenn es endlich wieder losgeht“, erklären HSG Geschäftsführer Udo Baur und Trainer Rene Wingels unisono

 

 

10. Mai 2020

 

Uwe Moske hört in Saarburg auf - wie geht es mit der Mannschaft weiter?

 

Nach drei Jahren endete der Vertrag von Saarburgs Trainer Uwe Moske beim TuS Fortuna Saarburg. „Der Vertrag ist aufgelöst und ich stehe mit einigen Vereinen in konkreten Verhandlungen“, erklärt der ehemalige TuS Coach.

 

Vor allem die personelle Situation des Rheinlandligisten scheint ein Hauptgrund dafür gewesen zu sein, dass Moske seinen Vertrag in Saarburg nicht verlängern wollte. Insbesondere bei den Auswärtsspielen fiel es dem verantwortlichen Coach der Fortunen schwer, Spieler zu bewegen, die Fahrt mit anzutreten. Kaum vereinbaren ließen sich berufliche und private Termine wichtiger Spieler und am Ende war es Moske leid, Spieler zu motivieren, um wenigstens einen spielfähigen Kader aufs Feld schicken zu können.

 

Wie es in Saarburg weiter geht, klärt sich in nächster Zeit: „Wir sind mit einigen Trainern in Verhandlungen, wissen aber noch nicht, ob wir im kommenden Jahr in der Rheinlandliga antreten werden“, sagt Saarburgs 1. Vorsitzender und Abteilungsleiter Joachim Schmitt.