6. Spieltag

19./20. Oktober 2019

 

HSV Rhein-Nette - HSG Hunsrück (Samstag, 17.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Vor einer schweren Auswärtsaufgabe steht das Hunsrück Team des Trainergespanns Jochen Tatsch/Timo Stoffel in Andernach. Nachdem der letztjährige Meister TV Bitburg am vergangenen Wochenende souverän die Hürde bei der stark eingeschätzten HSG Bad Ems/Bannberscheid genommen hat, muss das Hunsrück Team jetzt nachlegen. Doch mit dem HSV Rhein-Nette stellt sich den Gästen ein heimstarker Gegner, der sich keine weitere Niederlage im Kampf um den Titel erlauben darf. Das gilt aber auch für die Gäste, die nach dem „Ausrutscher“ zum Saisonauftakt in Moselweiß keinen weiteren Boden auf Bitburg verlieren darf. „Jeder von uns weiß, was da auf uns zukommt. Das Häring-Team stellt eine 6:0 mit starken Torhütern, spiel schnell nach vorne und sucht mit seinem druckvollen Spiel auf die Nahtstellen den Erfolg. Wir haben unsere Erfahrungen dort schon gesammelt, im Pokal hoch verloren und in der Meisterschaft ein Remis geholt. Für mich das wohl schwerste Auswärtsspiel“, gesteht HSG Coach Jochen Tatsch.

 

Personal: Im Tor hofft die HSG auf den Einsatz von Pascal Olivier, der noch an einer Fußverletzung laboriert. Daniel Koch dürfte wieder einsatzbereit sein, fraglich dagegen der Einsatz von Colin Reuter aufgrund seiner Schulterverletzung.

 

Prognose: „Die Trauben in Andernach hängen hoch, doch durch den klaren Sieg am vergangenen Wochenende haben sich die Spieler genügend Selbstvertrauen geholt und wir müssen dort mit breiter Brust selbstbewusst auftreten, sonst kann es auch bitter für uns werden. Doch davon gehe ich derzeit überhaupt nicht aus“, erklärt Tatsch.

 

HSG Eifel - TuS Daun (Samstag, 19.30 Uhr, Wandalbert-Hauptschule Prüm)

 

Ausgangslage: Mit Spannung erwartet man in der Eifel das Derby zwischen der HSG und dem Gast aus Daun, der in dieser Saison scheinbar zur Überraschungsmannschaft werden kann. Mit 8:2 Punkten erwischte das Team von Trainer Markus Willems einen super Start in die Saison, hat bislang den Ausfall wichtiger Stammspieler kompensieren können und könnte sich mit einem weiteren Erfolg einen Traumstart sichern! Die Gastgeber richteten bereits kurz nach der schmerzlichen Niederlage in Römerwall ihre Blicke auf das Derby, dass Spieler und Verantwortliche der Gastgeber unbedingt solange wie möglich offenhalten können. Gästetrainer Willems warnte seine Mannschaft bereits davor, den Gastgeber auf die leichte Schulter zu nehmen und die Begegnung im Kopf schon gewonnen zu haben.

 

Personal: Die Gastgeber können ihre Bestbesetzung aufbieten. Mit Johannes Präder haben die Gäste weitere Optionen am Kreis und in der Deckung. Zwar sind einige Spieler angeschlagen, doch TuS Coach Markus Willems baut auf seine Bestbesetzung.

 

Prognose: „Von der Gesamtkonstellation sind wir Favorit und wollen auch die Punkte holen. Die Favoritenrolle nehmen wir an, doch es wird kein Selbstläufer. Die Gastgeber sind gegenüber der letzten Saison überhaupt nicht zu vergleichen. Gegen Andernach konnte ich mich von der Leistungsstärke der HSG überzeugen, die richtig starke erste 20 Minuten gespielt hat, dann aber seinen fehlenden Alternativen Tribut zollte. Die Mannschaft hat im Spielverlauf dann an Qualität verloren. Wir müssen die Aufgabe mit dem nötigen Ernst angehen und das versuche ich der Mannschaft einzubläuen! Das wird von der Einstellung für meine Spieler sicher nicht einfach, doch damit müssen sie umgehen. Die HSG hat durchaus achtbare Ergebnisse vor allem gegen Bitburg und zudem zuhause den Punkt gegen Urmitz gewonnen. Für uns gilt es, das Tempo über die gesamte Spielzeit hoch zu halten und uns gegen das Prunkstück der HSG, ihren Rückraum, etwas einfallen zu lassen“, verrät Willems.

 

„Gegen Rhein-Nette haben wir wohl unser schlechtestes Spiel gezeigt! Unser Ziel ist es, unserem Publikum endlich mal wieder ein gutes Spiel zu zeigen. Niemand kann von uns erwarten, dass wir beide Punkte gewinnen. Wir sind der Underdog! Auf den Dauner Rückraum müssen wir uns einstellen. Dabei die Spielmacher Bassi Präder und Janis Willems sowie die Shooter Kai Lißmann und Matthis Otto in den Griff zu bekommen ist schon eine Aufgabe, dazu hat die Mannschaft mit Carsten Lindner und Pat Brümmer zwei Routiniers, die gefühlt schon hundert Jahre bei Daun spielen und die Mannschaft immer dann an die Hand nehmen, wenn es mal nicht so läuft. Daun ist in der Tiefe sicher stärker besetzt als wir und ich bin sicher, dass die Mannschaft in dieser Saison auf einem Platz zwischen 4 und 6 landen wird. Hut ab vor der Arbeit von Markus Willems, der in den letzten Jahren die Mannschaft qualitativ weiterentwickelt hat und auch die entsprechenden Verstärkungen bekommen konnte. Wir versuchen uns so teuer wie möglich zu verkaufen“, verspricht HSG Trainer Rene Wingels.

 

TuS Fortuna Saarburg - HSG Römerwall (Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Beurig)

 

Ausgangslage: Jetzt gilt es für die Saarburger Fortunen! Nach dem Auswärtssieg in Trier kann das Team von Trainer Uwe Moske gegen Römerwall nachlegen und sich mit einem weiteren Sieg wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sichern. Die Mannschaft hat in den bisherigen Spielen erkannt, dass man durchaus in der Liga mithalten kann. Römerwall gewann bislang seine für den Klassenerhalt wichtigen Spiele gegen Bendorf und die HSG Eifel. Will man die Klasse realistisch halten, muss nun ein Heimspielsieg der Fortunen her!

 

Personal: Die Fortunen hoffen auf ihre Bestbesetzung.

 

Prognose: „Nach dem für uns unerwarteten Erfolg bei der MJC Trier können wir jetzt im Heimspiel gegen den die HSG befreit aufspielen. Wir haben gesehen, dass wir auch gegen langjährige Rheinlandligateams mithalten können. Wenn es uns gelingt, über 60 Minuten dem Gast unser Spiel auszudrücken, haben wir sicher eine Chance. Römerwall hat bislang die Spiele, die sie im Kampf um den Klassenerhalt zuhause gewinnen muss, auch erfolgreich gestaltet. Die Gäste stellen eine junge und schnelle Mannschaft, gegen die wir taktisch klug spielen müssen. Mitrennen dürfen wir auf keinen Fall, wollen dennoch unser Gegenstoßspiel aufziehen. Aus meiner Sicht spricht die Erfahrung für uns und ich hoffe nach dem Sieg bei der MJC auf eine volle Hütte“, sagt Fortunen Coach Uwe Moske.

 

 

5. Spieltag

12./13. Oktober 2019

 

HSG Bad Ems/Bannberscheid - TV Bitburg 23:33 (12:17)

 

Ohne Martin Guldenkirch und Chris Stelmach traten die Bitburger die Fahrt nach Bad Ems an. Einen Kampf auf Biegen und Brechen hatte HSG Trainer Hanjo Neeb erhofft, doch seine Mannschaft wurde diesem Anspruch nur in den ersten Minuten gerecht, dann dominierte der Favorit aus Bitburg das Geschehen!

 

Bis zur 15. Minute hielten die Gastgeber gegen den Meister der vergangenen Spielzeit mit, dann setzte sich das Team von Trainer Rudi Engel vom 6:8 mit einem 0:6 Lauf auf 6:14 in der 21. Minute ab. Auch die zwischenzeitlich genommene Auszeit der Gastgeber konnte den klaren Rückstand nicht verhindern. Beim 9:15 in der 24. Minute war es an Bitburgs Trainer Rudi Engel. Er nahm die Auszeit und seine Mannschaft brachte die 12:17 Führung in die Kabine.

 

„In der ersten Minuten taten wir uns schwer bis wir die Einstellung in der Abwehr fanden. Dazu stimmte die Torhüterleistung von Fabian Reich, der große Rückhalt in unserem Spiel war, unter anderem zwei Siebenmeter hielt. Schwächelte die Abwehr, dann war Fabian da. Das hat heute den Unterschied gemacht. Das Torhüterduell ging klar zu unseren Gunsten aus. Zudem waren wir auf den rückraumlastigen Angriff Gastgeber gut eingestellt“, freute sich Bitburgs Trainer Rudi Engel.

 

Die Anfangsminuten der zweiten Hälfte gehörten wieder den Favoriten, die ihren Vorsprung auf neun Tore zum 17:26 in der 44. Minute ausbauten, dabei in David Nelles mit vier Treffern in dieser Phase ihren treffsicheren Shooter hatten. Beim 20:30 war die Messe mit dem ersten 10 Tore-Vorsprung endgültig gelesen.

 

„Meine Mannschaft war auch nach dem Wechsel präsent von Anpfiff an. Jedem war heute klar, dass dieses Spiel ein Meilenstein in der Saison sein kann. Erneut haben wir in der Abwehr alle Varianten gespielt und hatten auch im Angriff immer wieder die passenden Antworten auf die wechselnden Abwehrformationen der Gastgeber“, lobte Engel.

 

Reich und Otte - Engel (3), Walerius, Straub, Steinbach (6), Enders (6/3), Moecke (3), Kaufmann (2), Lauer (6), Rehm (2), Nelles (5)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DJK/MJC Trier - TuS Fortuna Saarburg 34:37 (15:18)

 

Für eine Überraschung sorgte Aufsteiger TuS Fortuna Saarburg, der vom Trierer Wolfsberg im Lokalderby beide Punkte entführte. In einem offenen Schlagabtausch hatte das Team von Trainer Uwe Moske am Ende knapp die Nase verdient vorne, führte zwischenzeitlich bereits deutlich.

 

„Zuhause hatte ich mir das anders vorgestellt! 34 erzielte Tore sind in Ordnung, 37 Gegentreffer einfach zu viel“, klagte MJC Coach Alex Kuhfeld, der damit die schwache Abwehrleistung seines Teams kritisierte, das nie Zugriff auf die Gegenspieler bekam.

 

„Vor allem gegen die Gästeangreifer Edin Mesevic und Amir Balas packten wir nicht richtig zu und die machten das clever“, fand Kuhfeld.  

 

Von Beginn an legten die Gäste aus Saarburg vor, nie gelang den Trierern eine Führung im Spiel. So legten die Gäste nach dem 4:4 in der 9. Minute auf 4:6 in der 10. Minute vor, doch das Team von Trainer Alex Kuhfeld hielt dagegen, glich beim 11:11 in der 20. Minute aus, doch dann zeigte die Auszeit von Gästetrainer Uwe Moske Wirkung. Seine Mannschaft zog auf 12:15 in der 24. Minute davon, ehe Kuhfeld die Auszeit nahm. Über 13:18 gelang den Trierern zur Pause noch die Ergebniskosmetik zum 15:18.

 

Die Vorentscheidung schien gefallen, als sich die Fortunen nach dem Wechsel auf 17:22 und 20:26 in der 41. Minute absetzten. Doch dann stemmte sich die MJC gegen die drohende Niederlage, verkürzte mit drei Treffern in Folge auf 23:26 in der 43. Minute und zwang so die Gäste zu ihrer Auszeit. Die Aufholjagd der Trierer ging weiter, beim 25:26 in der 44. Minute schien das Spiel zu kippen, doch die Gäste legten wieder auf drei Tore zum 26:29 in der 46. Minute vor.

 

Es folgte die spannende Schlussphase, in der zunächst Gästespieler Almir Balas die rote Karte wegen seiner dritten Zeitstrafe erhielt und das Kuhfeld-Team auf zwei Tore beim 31:33 in der 55. Minute herankam. Es folgten nach der Auszeit der Saarburger die rote Karte gegen Gästespieler Edin Mesevic (dritte Zeitstrafe) und jeweils eine weitere Zeitstrafe auf beiden Seiten, ehe der am Samstag überragende Julle Hoffmann mit seinem Siebenmetertreffer zum 32:35 in der 59. Minute einnetzte. Am Ende war Hoffmann mit 11 Treffern der auffallendste Spieler auf dem Platz.

 

„Auf unsere Torhüter zeigten heute nicht ihre gewohnt gute Leistung, das Duell ging an Saarburgs Marc Dupré. In der Abwehr müssen wir einfach über den Kampf kommen. Das ist eine Einstellungs- und Willenssache! Im Angriff hatten wir trotz der vielen Tore wenig Struktur, das hat mir nicht gefallen. In Überzahl schafften wir nicht die Wende, leisteten uns in den entscheidenden Minuten zwei kapitale Fehler“, klagte Kuhfeld.

 

„Eine sehr starke Schiedsrichterleistung von Daniel Stein, der allein pfeifen musste. Ein Lob an meine jungen Spieler, die wie unsere Routiniers gekämpft haben bis zum Umfallen. Das Torhüterduell ging zwar an uns, aber auf beiden Seiten wurden die Keeper von ihren Abwehrreihen im Stich gelassen. Am Ende parierte Marc ein paar Bälle mehr als seine Gegenüber. Zu löchrig waren auf beiden Seiten die Deckungsreihen, doch die Schwäche im MJC Spiel war das „eins gegen eins“ Verhalten. Wir haben heute gesehen, dass wir in der Liga mithalten können, haben uns mit dem Sieg endlich für guten Leistungen belohnt. Jetzt freuen wir uns auf die anstehenden Heimspiele“, so Saarburgs Coach Uwe Moske.

 

MJC: Lofi und Legenhausen - Heinz (1), P. Müller (9), Plausinaitis (5/1), Merten (1), Schwiderski (3), Nestsiarenka (1), Sattler (1), M. Müller (9/2), Schreiner, Löw (2), Helbrecht (2).

 

TuS: Dupré - Dauster, Mesevic (7/1), Moske (1), Marszalek (1), Balas (7/3), Schütz, J. Hoffmann (11/1), S. Hoffmann, Schmitt, Morin (7), Jürgens (3).

 

TuS Daun - TS Bendorf 41:32 (21:12)

 

Pflichtaufgabe erfüllt! Das Team von Trainer Markus Willems kehrt in die Erfolgsspur zurück und hat feiert nach dem torreichen Spiel gegen Bendorf einen 8:2 Saisonstart. Seit Jahren ist die Mannschaft nicht mehr so gut in die Saison gestartet, hat jetzt sogar die Chance, die Erfolgsserie am kommenden Wochenende beim Schlusslicht der Liga, dem Lokalrivalen HSG Eifel weiter auszubauen.

 

„Von Beginn an war meiner Mannschaft anzumerken, dass sie die schlechte Leistung aus dem Bitburger Spiel wettmachen wollten. Engagiert gingen die Jungs zur Sache, zeigten eine starke Deckungsleistung und den Rest dahinter erledigte Holger Neis im Tor. Ein gutes Zusammenspiel zwischen Abwehr und Torwart“, lobte TuS Coach Markus Willems.

 

Beim 8:1 in der 12. Minute hatte das Trainergespann Gutfrucht/Litzmann genug und nahm die erste Auszeit, die Daun aber wenig beeindruckte. Beim 14:4 in der 20. Minute war der erste 10-Tore-Vorsprung der Gastgeber herausgespielt und über 17:7 zog das Willems Team einem klaren 21:12 Pausenstand entgegen.

 

„Im Angriff spielten wir unseren Stiefel runter, zeigten gute Abläufe und konsequente Abschlüsse und führten klar und verdient zur Pause“, freute sich der TuS Coach.  

 

Die Eifelaner kontrollierten das Spiel auch nach dem Wiederanpfiff, hatten beim 32:18 in der 48. Minute ihren größten Vorsprung herausgearbeitet.

 

„Es war verständlich, dass wir nach der klaren Führung die Spannung nicht ganz hochhalten konnten. Zudem verteilte ich auch Spielanteile an Spieler, die sonst nicht so lange spielen. Am Ende hätten wir Bendorf, dass ohne Engler und Majewski spielen mussten, durchaus höherschlagen können. Unter der guten Leitung des Gespanns Hemmes/Niesen, dass überhaupt keine Probleme mit der Begegnung hatte, war unsere Angriffsleistung in Ordnung, 32 Gegentore sind mir aber letztlich zu viel. Unser Traumstart ist perfekt. Doch jetzt kommt das sicherlich schwerste Spiel, bei dem es gilt, die Motivation und Einstelldung zu zeigen, wie im jetzigen Spiel. Das wird sicher schwer, doch wir wollen das Derby gewinnen“, gibt sich Willems kämpferisch.

 

Rode, Lindner und Neis - Tran (5), Otto (3), J. Willems (12/6), Brümmer (4/1), S. Präder (7), Lißmann (5), Mayer (3), Illigen (1), Rahn (1).

 

 

HSG Hunsrück - SV Urmitz 35:19 (17:9)

 

Eigentlich wollten die Gäste aus Urmitz, die ohne ihre Routiniers Mohrs und Reick antraten, im Hunsrück den Beweis antreten, dass die Mannschaft lediglich einen Fehlstart in die Liga hingelegt hat. Doch am Ende stand eine deprimierende 35:19 Auswärtsschlappe auf der Anzeigetafel der Halle, durch die Urmitz weiterhin ohne Pflichtsieg bleibt und auf den vorletzten Platz der Tabelle zurückfällt.

 

Anders dagegen die Gastgeber! Die Mannschaft des Trainergespanns Jochen Tatsch und Timo Stoffel legten los wie die Feuerwehr, ließen aber nach der 4:1 Führung in der 8. Minute die Zügel wieder schleifen und so kamen die Gäste immer wieder durch Markus Häring zu ihren Toren und zum 8:7 Anschluss in der 19. Minute.

 

„Es war vor allem Markus Häring, der als Linkshänder auf Rückraummitte mit seinen cleveren Würfen dafür sorgte, dass die Begegnung eng blieb. Lange Angriffe trugen die Gäste vor und das ließen die Schiedsrichter zu und so hielten die Gäste das Spiel bis hierhin offen“, erklärte HSG Coach Jochen Tatsch, der vor allem die Einwechslung von Torwart Leon Kaltenmorgen als Grund dafür ansah, dass seine Mannschaft jetzt ihr Spiel aufziehen konnten und sich mit ihrem schnellen Spiel durchsetzte.

 

 Zum richtigen Zeitpunkt fingen sich die Gastgeber, die jetzt auch Häring besser im Griff hatten und so setzte sich das Hunsrück Team auf 17:9 zur Pause ab.

 

Beim 20:10 in der 35. Minute lief es bereits frühzeitig auf einen Kantersieg für die Gastgeber hinaus, die über 30:15 in der 46. Minute den deutlichen Sieg über die Zeit brachten.

 

„Wir konnten nicht nur mit unserem Gegenstoßspiel überzeugen, sondern auch aus dem Positionsspiel. Heinrich Löwen zeigte sich nicht nur torgefährlich, sondern spielte sehr mannschaftsdienlich. Ich hoffe, dass sich die Jungs heute das nötige Selbstvertrauen geholt haben für die anstehenden schweren Spiele“, so Tatsch.

 

Jan Schneider und Kaltenmorgen - L. Schneider (1), Löwen (7), Klei (1), Stürmer (6), Mangold (6/3), K. Schell (2), Hassley (2), Conradt (5), Schmidt, Roschel (2), Jens Schneider (1), Nicolae (2)

 

HSG Römerwall - HSG Eifel 29:23 (16:16)

 

Am Freitagabend erreichte Eifel-Trainer René Wingels die Hiobsbotschaft, dass David Morgens und Michael Plano aufgrund eines grippalen Infektes nicht am Abschlusstraining teilnehmen und am Samstag nur sporadisch eingesetzt werden konnten. Es sollte unbedingt der erste Saisonsieg der HSG Eifel werden.

 

Doch am Ende stand das Team von Trainer Rene Wingels erneut mit leeren Händen dar. Beim Aufsteiger aus Römerwall musste sich die Mannschaft am Ende klar geschlagen geben, hat aber die Phase nach dem Wiederanpfiff aufzuarbeiten, in der die HSG fast 20 Minuten lang ohne einen Treffer blieb. So setzte sich die HSG vom 17:17 in der 31. Minute auf 24:17 in der 50. Minute ab, ehe Michael Plano seine Mannschaft mit dem Treffer zum 24:18 in der 51. Minute erlöste.

 

Im ersten Spielabschnitt überzeugte der Auftritt der ersatzgeschwächt angetretenen Eifeler, die sich nach ausgeglichenem Start vom 4:5 in der 8. Minute auf 7:11 in der 14. Minute absetzen, das Spiel bestimmten und Römerwall jetzt zur Auszeit zwangen!

 

„Wir sind gut eingestellt ins Spiel gegangen, setzten die Vorgaben um und jeder hat für jeden gekämpft. Zudem stand unsere 5 plus 1 Abwehr gegen Tim Binnes gut und wir hatten Börder und Stumps im Griff. Am Ende konnten wir sogar noch an Tempo zulegen. Erst als ich meine Leistungsträger schonen musste, kam der Bruch bei uns ins Spiel“, klagte Wingels.

 

Die Gastgeber zeigten sich fortan besser auf die HSG eingestellt, glichen beim 15:15 in der 26.Minute aus, legten sogar auf 16:15 vor. Es folgte eine zweite Halbzeit, die die Mannschaft schnell verarbeiten muss.

 

„Was in der zweiten Halbzeit geschah, war ein Spiegelbild des Spiels in Andernach. Das lag zum einen an den nachlassenden Kräften, zum anderen an der Tatsache, dass jeder wieder sein eigenes Süppchen kochte und sein eigenes Spiel machen wollte. Wir sind in den Anfangsminuten überhaupt nicht mehr als Mannschaft aufgetreten, können uns am Ende noch bei unserem Keeper Niklas Hoffmann bedanken, der einige Gegenstöße der Gastgeber parierte. Es fand kein Umschalten von Angriff auf Abwehr bei meiner Mannschaft in dieser Phase statt. Spielen wir unsere Konzeptionen, sind wir in der Lage, jede Mannschaft in der Liga in Bedrängnis zu bringen. Doch leider lässt die Breite unseres Kaders dies nicht über die gesamte Spielzeit zu. Wir wussten, dass es eine schwierige Saison für uns werden wird. Doch wir heben die Köpfe und schauen nach vorne, freuen uns schon auf das Derby gegen Daun“, sagt Wingels.

 

Hoffmann - Jahnke (7/2), Neuerburg, Neisius (3), Podriezov (2), Haas (1), Esch, N: Leppin, Morgens (2), Plano (5), Niederprüm (3).

 

DJK/MJC Trier - TuS Fortuna Saarburg (Samstag, 19 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage:  Mit Spannung erwartet wird das Lokalderby zwischen den gastgebenden Trierer Miezen und dem Aufsteiger aus Saarburg. Beide Seiten sind sich der Ausgangslage bewusst und schätzen das Spiel als Schlüsselspiel für den weiteren Saisonverlauf. So kommen Gästetrainer Uwe Moske ebenso wie MJC Spielertrainer Alex Kuhfeld darin überein, dass diese Begegnung unbedingt gewonnen werden muss, um sich aus der Abstiegszone absetzen zu können. „Das nächste wichtige Heimspiel steht vor der Tür und wir freuen uns sehr auf eine volle Halle! Das Duell gegen Saarburg wird mit Sicherheit einige handballbegeisterte Zuschauer aus der Region auf den Wolfsberg locken. Unsere personelle Situation hat sich für die kommenden Begegnungen entspannt. Ich freue mich auf das erste Derby in der Saison und kann erneut auf den gesamten Kader zugreifen. Im zweiten Heimspiel wollen wir an die Leistung gegen Römerwall anknüpfen und dem Publikum erneut eine gute Mannschaftsleistung zeigen. Mit einem Sieg können wir uns im Mittelfeld festsetzen. Der Gegner aus Saarburg hatte ein schweres Auftaktprogramm und konnte bisher keine Punkte einfahren. Die Gäste werden gegen uns sicher alles probieren, um die Punkte zu entführen und sich nicht vorzeitig im Tabellenkeller festzusetzen. Der Aufsteiger verfügt über einen ausgeglichenen Kader mit ausreichend Erfahrung und wird an einem guten Tag auch ein paar Mannschaften innerhalb der Liga ärgern können. Beide Mannschaften kennen sich aus der Vergangenheit sehr gut, frühere Begegnungen waren immer von einer gewissen Emotionalität geprägt. In ein solches Spiel geht man natürlich mit besonderem Ehrgeiz!“, sagt MJC Coach Alex Kuhfeld. „Für mich steht die MJC unter Zugzwang. Wir können dieses Spiel gewinnen, müssen es aber nicht! Wichtig wird der Heimspielsieg für uns sein“, erklärt Saarburgs Trainer Uwe Moske.

 

Personal: Alle Spieler sollten bei den Trierern am Samstag dabei sein. Auf Saarburger Seite fehlt Stammspieler Philipp Rüger nach seiner Sperre.

 

Prognose: „Es ist ein weiteres Spiel für uns, in dem wir diese Saison die Punkte gegen die direkte Konkurrenz holen müssen. Wir treffen auf eine neuformierte Mannschaft mit einem sehr erfahrenen Trainer. Dazu hat die Mannschaft einige erfahrene Spieler, die die jungen Spieler sehr gut führen. Wir werden uns auf einen hochmotivierten Gast aus Saarburg einstellen, der dringend die Punkte braucht. Den Grundstein für die Begegnung müssen wir in der Abwehr legen und das Tempo über Außen verhindern. Können wir frühzeitig das Positionsspiel der Gäste stören und das Torhüterduell für uns entscheiden, dann könnten die Punkte bei uns in Trier bleiben,“ glaubt MJC Spielertrainer Alex Kuhfeld.

 

„Ich glaube auf beiden Seiten ist man heiß auf das Torhüterduell! Hier sehe ich die Keeper auf Augenhöhe! Seit Jahren stellt die MJC ein Rheinlandligateam, das eingespielt ist und sich im Rückraum gezielt verstärken konnte. Für die Trierer spricht der große Kader, uns fehlt sicherlich hier die Breite! Wir haben diese Woche gut trainiert und gehen gut vorbereitet in diese Begegnung“, gibt sich Moske zuversichtlich.

 

HSG Römerwall - HSG Eifel (Samstag, 19 Uhr)

 

Ausgangslage: Beim Aufsteiger in Römerwall müssen die Spieler der HSG Eifel jetzt Farbe bekennen. Nach der unglücklichen Auswärtsniederlage in Bendorf steht mit Aufsteiger Römerwall die nächste Hürde an, die man unbedingt nehmen will. Schaut man auf die bisherigen Spiele, dürfte Römerwall durchaus stärker als Bendorf einzuschätzen sein, vor allem vor heimischer Kulisse. „Wir haben effektiv trainiert und jetzt lautet die klare Zielvorgabe klar: zwei Punkte“, erklärt HSG Trainer Rene Wingels.

 

Personal: Die personellen Vorzeichen für den ersten Sieg sind aber nicht so gut. So fällt Benedikt Schaperdoth aufgrund des Studiums aus, Yannick Leppin aus beruflichen Gründen und Marcel Neuerburg weilt noch im Urlaub! „Dafür müssen die anderen in die Bresche springen und zeigen, dass wir ein Rheinlandligataugliches Team haben“, fordert Wingels.

 

Prognose: „Jetzt muss Butter bei die Fische! Nach drei guten Spielen muss jetzt der erste Sieg her. Es gilt vor allem die Kreise von Tim Binnes, der Dreh- und Angelpunkt des Gastgeberspiels ist, zu unterbinden. Dazu auch das Zusammenspiel mit dem Kreis zu stören. Jetzt geht kein Weg mehr dran vorbei, wir wollen die beiden Punkte“, fordert der Gästetrainer, der die Trainingseinheiten aus beruflichen Gründen in dieser Woche nicht leiten konnte. Das übernahm der HSG Kapitän David Morgens. Wingels wird beim Abschlusstraining am Freitag zur Mannschaft stoßen.

 

HSG Hunsrück - SV Urmitz (Samstag, 19.30 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Dem überraschenden Punktverlust bei der HSG Eifel folgten zwei weitere Niederlage des SV Urmitz, für die in dieser Saison der Klassenerhalt als realistisches Saisonziel erscheint. Bislang schätzt man den Start als „Fehlstart“ in die Saison ein. Wenn sich dies tatsächlich bewahrheiten sollte, muss ein Punkterfolg aus dem Hunsrück her. „Vom Papier her ist Urmitz eher unter anzusiedeln, doch wir haben uns letztes Jahr zweimal sehr schwergetan und jeweils Remis gespielt.

 

Personal: Florin Nicolae wird nach seiner Verletzung wohl wieder auflaufen können, fraglich dagegen ist der Einsatz von Heinrich Löwen aus Verletzungsgründen?

 

Prognose: „Es bleibt abzuwarten, mit welcher Mannschaft Urmitz aufläuft und ob Andreas Reick dabei ist. Körperlich ist Urmitz sicher nicht so stark, dafür aber sehr schnell. Hier werden wir uns etwas einfallen lassen, haben den Anspruch, das Heimspiel auf jeden Fall zu gewinnen. Leider verlief die Vorbereitung auf die Begegnung aufgrund von Urlauben nicht so wie gewünscht, doch diese Woche sollten wir wieder mit kompletter Kapelle trainieren können“, hofft HSG Coach Jochen Tatsch.

 

TuS Daun - TS Bendorf (Samstag, 19:30 Uhr)

 

Ausgangslage: Jetzt gilt es für den TuS Daun! Die Mannschaft von Trainer Markus Willems enttäuschte nach drei guten Auftaktspielen mit der schwächeren Leistung in Bitburg, kann sich aber mit einem Sieg über die TS Bendorf einen guten Saisonstart sichern. Trainer Markus Willems warnt vor dem angeschlagenen Gegner, der genau weiß, dass sie im Falle einer weiteren Niederlage mitten im Abstiegskampf stecken.  

 

Personal: Johannes Präder fehlt weiterhin, an einer Grippe laborieren Pat Brümmer und Bassi Präder. Hier hofft Willems auf ihren Einsatz am Wochenende

 

Prognose: „Es ist schwer einzuschätzen, mit welcher Mannschaft Bendorf bei uns auflaufen wird. In dieser Saison waren die Bendorfer nicht komplett. Ich rechne auf jeden Fall mit Rene Engler, der für das Gästespiel wichtig im Angriff und in der Abwehr ist. Urlaubsbedingt haben wir nicht so gut trainieren können, nehmen aber die Favoritenrolle an und wollen zuhause die beiden Punkte behalten. Damit können wir den Saisonstart veredeln, haben dann das Spiel gegen die HSG Eifel, dass wir durchaus auch gewinnen können. So ist für mich ein Saisonstart mit 10:2 denkbar, an den ich vor dem ersten Spieltag nicht gedacht hätte“, meint der Tus Coach.

 

HSG Bad Ems/Bannberscheid - TV Bitburg (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Überraschend entführte die HSG Bad Ems/Bannberscheid am vergangenen Spieltag einen Punkt von den heimstarken Andernachern, erwarten jetzt die nach vier Spielen noch verlustpunktfreie Bitburger Mannschaft, die allerdings noch den Beweis antreten muss, dass sie in dieser Saison wirklich nochmals um den Titel in der Liga und den damit verbundenen Relegationsspielen mitspielen kann. Hierzu bedarf es einer Mannschaft, die mit all ihren Leistungsträgern in den nächsten Wochen gemeinsam das selbst ernannte Ziel erreichen muss und tatsächlich den unbedingten Willen zum Erfolg vorne anstellt. „Dieses Spiel wird für uns ein großer Prüfstein, zumal wir ohne Harz spielen müssen. Nach dieser Begegnung kann ich sagen, wo wir uns tatsächlich in dieser Saison einsortieren werden“, meint TVB Coach Rudi Engel, der Anfang der Woche auf Trainerfortbildung weilte.

 

Personal: Martin Guldenkirch fehlt verletzt, Patrick Walerius aus Urlaubsgründen.

 

Prognose: „Die Spielpause hat uns gar nicht gepasst. Sowas bringt jeden aus dem Rhythmus. Einige Spieler waren während den Herbstferien krank oder verletzt. Doch diese Probleme haben alle anderen Mannschaften auch“, sagt Engel

 

 

04. Spieltag

21./22. September 2019

 

TV Bitburg - TuS Daun 39:27 (20:15)

 

Vier Spiele vier Siege! So lautet die Starbilanz des TV Bitburg, der auf dem besten Wege scheint, seinen Titel in dieser Saison verteidigen zu können. Der Meisterschaftsfavorit gewinnt unerwartet deutlich das Eifel-Derby gegen den TuS Daun und bringt dem Team von Trainer Markus Willems eine empfindliche Niederlage bei, die in dieser Höhe vor Spielbeginn wohl kaum jemand erwartet hatte!

 

Dabei verlief die erste Hälfte über weite Strecken ausgeglichen. Erst nach dem 5:5 gelang es den Gastgebern, sich mit zunächst zwei Treffern auf 7:5 abzusetzen, bauten den Vorsprung dann aber im zweiten Teil der ersten Hälfte deutlicher aus. Vom 12:12 in der 19. Minute zog das Team von Trainer Rudi Engel dann einer klaren 20:15 Pausenführung entgegen.

 

„Wir haben sehr konzentriert und fokussiert in der Abwehr gespielt, sind von Beginn an hohes Tempo gegangen und haben in der Abwehr den Grundstein für unseren Erfolg gelegt. Gegen die von Daun gespielten Manndeckungen haben wir immer wieder gute Lösungen gefunden und das hat heute überzeugt“, freute sich Bitburgs Trainer Rudi Engel.

 

„Bei uns war von Beginn an das Fehlen unserer Stammspieler im Mittelblock zu merken, hier hatten wir heute keine Alternativen und so bekamen wir keinen Zugriff vor allem auf Flo Enders, dem wir einfach zu viel Platz ließen. Es fehlte dem Deckungsverband von Beginn an die Aggressivität. 20 Gegentreffer im ersten Spielabschnitt sind einfach indiskutabel“, meinte Dauns Trainer Markus Willems.

 

Bitburg knüpfte nach dem Wechsel an die gute Vorstellung der letzten Minuten der ersten Hälfte an, zog auf 30:20 in der 42. Minute davon und hatte das Spiel früh entschieden. Zwar verkürzten die Gäste noch einmal nach drei Treffern in Folge auf 32:25 in der 52. Minute, doch am Ende stand der klare 39:27 Erfolg auf der Anzeigetafel!

 

Einig waren sich auch beide Trainer über den verdienten und auch so deutlichen Erfolg der Gastgeber. „Wir haben das Torhüterduell heute ganz klar gewonnen. Doch von Beginn an, hat meine Mannschaft eine ganz andere Körpersprache als zuletzt und vor allem die beste Abwehrleistung der Saison gezeigt! Über die gesamte Spielzeit haben wir das Tempo gehalten und das hat sich insbesondere ab der 40. Minute bemerkbar gemacht. Unsere Abwehr und Torhüterleistung stimmten und so parierte Fabian Reich gleich zwei Siebenmeter. Der erst 17-jährige Philipp Rehm machte heute sein erstes Rheinlandligaspiel und erzielte seine ersten beiden Treffer. Danke auch an Pascal Wolff, der heute ausgeholfen hat. Es war eine gute und überzeugende Teamleistung, aus der sicher Flo Enders als Denker und Lenker des Spiels hervorzuheben ist“, lobte der Gastgebercoach.

 

„Der Bitburger Sieg ist klar und verdient und ich habe vor der Begegnung von einer Reifeprüfung meines Teams gesprochen. Heute haben wir gesehen, wie hoch die Trauben hängen, insbesondere dann, wenn kein Spieler Normalform hat und wir auch ohne Torhüterleistung bleiben. Ich hatte heute einfach zu wenige Alternativen, zumal ich auch Matthis Otto, der sich eine Nackenverletzung zuzog und Thinh-Hoang Tran mit einer hoffentlich nicht so schweren Jochbeinverletzung aus dem Spiel nehmen musste. Die drei Wochen Spielpause kommen richtig, um die Wunden zu lecken und dann zuhause gegen Bendorf wieder in die Erfolgsspur zurück zu finden“, resümierte Willems.

 

TVB: Reich und Otte - Engel (7), Walerius, Straub (1), Steinbach (6), Stelmach (1), Enders (13/2), Kaufmann (2), Wolff (2), Rehm (2), Nelles (5)

 

TuS: Rode, Schöler und Lindner - Eich, Tran, Keitsch, M. Otto, Willems (7/5), Brümmer (3), S. Präder (9), Lißmann (7), Mayer (1)

 

TuS Fortuna Saarburg - HSG Hunsrück 25:26 (12:11)

 

Es wurde ein hart umkämpftes Spiel in Saarburg, mit dem glücklichen Ende für die Gäste aus dem Hunsrück. Damit wurde das Team des Trainergespanns Jochen Tatsch/Timo Stoffel dem Anspruch gerecht, ein Anwärter auf den Titel zu sein. Umstritten waren allerdings die spielentscheidenden Szenen und drei Disqualifikationen gegen die Gastgeber und keine gegen die Gäste!

 

Von Beginn an entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung, in der die Gastgeber mit ihrer Spielweise überraschten und dafür sorgten, dass das Spiel völlig offenblieb, bei unterschiedlichen Führungen. So lagen die Gastgeber bis 8:7 in der 18. Minute in Führung, doch dann legte der Favorit aus dem Hunsrück über 8:9 in der 21. Minute vor, doch Saarburg stemmte sich dagegen und drehte das Spiel über 10:11 in der 28. Minute mit vier Treffern in Folge zum 14:11 in der 32. Minute. Die Führung verteidigte der Gastgeber bis 18:17 in der 44. Minute, hatte dann die rote Karte gegen Edin Mesevic zu verkraften, der vom Schiedsrichtergespann Michael Sauerwein/Harald Schneider die rote Karte nach einem Siebenmeter sah, die die Trainer unterschiedlich einschätzten:

 

„Edin wollte den Ball an dem gegnerischen Torwart vorbeilegen, doch der nahm den Heber so an, das er theatralisch zu Boden ging“, meinte Saarburgs Coach Uwe Moske.

 

Anders sah es Gästetrainer Jochen Tatsch: „Mesevic wollte den Ball mit dem Leger/Kopfroller am Kopf von Torwart Pascal Olivier vorbeilegen, doch er traf ihn im Gesicht und da bleibt den Schiedsrichtern kein Ermessensspielraum. Das führt unwillkürlich zur roten Karte“, meinte Gästetrainer Jochen Tatsch.

 

Die Begegnung blieb weiterhin spannend und in der Schlussminute entzündeten sich die Emotionen der Kontrahenten: „Ich fühle mich einfach betrogen“, meinte Saarburgs Coach Uwe Moske. Dabei war die Aussage bezogen auf die Tatsache, dass die Hallenuhr noch eine Sekunde anzeigte, als die Gäste ihren Freiwurf erhielten. Doch auf das Veto von Gästetrainer Jochen Tatsch sah sich das Schiedsrichtergespann veranlasst, die Spielzeit zu verlängern.

 

„Es war für mich klar zu sehen, dass die Zeit weiterlief, obwohl wir fünf Sekunden vor dem Ende den Freiwurf bekamen und das habe ich dem Gespann auch mitgeteilt. Das Foul, das zum Freiwurf führte, ahndete das Gespann mit der blauen Karte gegen Philipp Rüger. Ob die gegeben werden muss, ist aus meiner Sicht strittig. Es war schon ein übles Foul, dass auch mit der roten Karte hätte bestraft werden können. So kamen wir zum Freiwurf und haben die drei Sekunden auf der Uhr bekommen, die wir dann nutzten“, erklärte Gästetrainer Jochen Tatsch.

 

Saarburg kassierte den auch nach Ansicht von Gastgebertrainer Uwe Moske berechtigten Siebenmeter, den Julian Mangold dann zum Sieg nutzte. „Julian hat in dieser Phase des hektischen Spiels die Nerven behalten. Wir haben nie über den Rückraum den Druck aufbauen können, den wir erwartet hatten. Bei uns war das Fehlen von Heinz Löwen und Florin Nicolae deutlich zu merken. Saarburg spielte seine Angriffe geduldig, verleitete uns im Deckungsverband zu individuellen Fehlern. Spielerisch haben wir sicher noch Luft nach oben, doch ich muss das Team wegen seiner Mentalität loben“, resümierte Tatsch.

 

 "Wir haben heute Werbung für den Handball im besten Sinne gemacht und werden letztlich so bestraft! Menschlich bin ich enttäuscht von Trainerkollege Jochen Tatsch, der die Zeitnehmer in Frage stellte und den Schiedsrichtern eine längere Spielzeit abverlange. Ich frage mich ernsthaft, weshalb da fachkundige Menschen am Zeitnehmertisch sitzen, wenn deren Entscheidungen so hinterfragt werden. Wir haben heute alles gegeben und hätten mindestens den Punkt verdient gehabt“, sagte Gastgebertrainer Uwe Moske.

 

TuS: Marszalek und Dupré - Mesevic (5/4), Moske, Balas (6/1), Musick (1), Schütz, J. Hoffmann (4), S. Hoffmann, Schmitt, P. Rüger (5), Morin (3), Jürgens (1)

 

HSG: Olivier und Kaltenmorgen - L. Schneider (1), Klei (2), Stürmer (1), Mangold (8/5), K. Schell (1), Hassley (4), Conrath (1), Koch (2), Schmidt, Reuter (6), Roschel, J. Schneider.

 

TS Bendorf - HSG Eifel 26:25 (14:11)

 

Zwei Sekunden fehlten der HSG Eifel, um erneut für eine Überraschung sorgen zu können. So war es Philipp Majewski, der den Bock von HSG Coach Rene Wingels ausnutzte und den umjubelten Siegtreffer markierte. „Nach dem Ausgleich habe ich den Torwart rausgenommen und den siebten Feldspieler gebracht. Das hat Bendorf eiskalt ausgenutzt“, erklärte der HSG Coach selbstkritisch.

 

Es wurde ein umkämpftes aber jederzeit faires Spiel, in dem die Abwehr der Gäste in den ersten Minuten ihre Probleme hatte. So legte Bendorf auf 10:6 in der 19. Minute vor. Erst nach der Auszeit der Eifelaner lief es besser, die Mannschaft bewies erneut Moral, kämpfte sich bis auf 12:11 heran, doch der Ausgleichstreffer gelang vorerst nicht. Ähnlich verlief die zweite Hälfte, in der die Bendorfer sich auf 18:13 absetzten, doch wieder kam der Gast zum Anschluss beim 18:16.

 

„Den Bock konnten wir einfach nicht umstoßen, dennoch ließen wir uns nicht abschütteln. So erzielten wir 15 Sekunden vor dem Ende den Ausgleich und dann habe ich den Bock abgeschossen. Ich will die Niederlage nicht an den Schiedsrichtern festmachen, doch die Verteilung der Zeitstrafen und der Siebenmeter war zu unseren Ungunsten (jeweils 7:3)“, erklärte Wingels.

 

Geister und Hoffmann - Jahnke (8/3), J. Leppin, Neisius (2), Podriezov (9), Haas, Schaperdoth, Bastuck, N. Leippin, Morgens (1), Plano (1).

 

DJK/MJC Trier - HSG Römerwall 29:21 (13:6)

 

Das hatten sich MJC Trainer Alex Kuhfeld schon schwieriger vorgestellt. Seine Mannschaft setzte sich am Ende klar und verdient mit 29:21 durch und fährt damit die ersten Punkte der Saison ein.

 

Gut aus den Startlöchern kam die MJC Trier gegen den Aufsteiger aus Römerwall, legte zum 2:0, musste aber dann den Ausgleich beim 3:3 in der 7. Minute hinnehmen, um sich dann wieder mit zwei Toren auf 5:3 und 7:5 in der 13. Minute abzusetzen. Als Marco Müller dann sogar der drei-Tore-Vorsprung gelang, nahmen die Gäste ihre Auszeit in der 17. Minute. Doch diese Auszeit spielte nur den Gastgeber in die Karten, die sich vom 8:6 auf 13:6 bis zur Paus absetzte. Dabei profitierte die MJC auch von drei gehaltenen Siebenmetern durch Andre Legenhausen, der klar das Torhüterduell gewann.

 

Römerwall kam mit zwei Treffern in Folge zum 13:8 besser aus den Startlöchern, doch dann entschieden die Trierer das Spiel über 22:14 in der 48. Minute, bevor beim 25:15 in der 53. Minute der ersten 10-Tore-Vorsprung der Gastgeber auf der Anzeigetafel stand. Bis zum Abpfiff kontrollierte die MJC jetzt das Spiel und brachte den ungefährdeten Erfolg über die Zeit.

 

„Ein wichtiger Sieg für uns und jetzt beginnt für uns die Saison. Heute waren alle dabei, aus dem Grunde habe ich nicht gespielt. Vor allem die Abwehrleistung stimmte heute, dazu ein überragend haltender Andre Legenhausen im Tor. Wir haben auf alles eine Antwort gehabt und freuen uns jetzt auf die Mannschaften, die unsere Kragenweite haben“, so Kuhfeld.

 

Lofi und Legenhausen - Helbrecht (1), P. Müller (4), Plausinaitis (4/1), Merten, Zelzer, Nestsiarenka (4), Sattler (1), Collet (1), M. Müller (10), Löw (3), Heinz

 

TV Bitburg - TuS Daun (Samstag, 18 Uhr, Realschule)

 

Ausgangslage: In der Eifel kommt es am Samstagabend zum Spiel der beiden bislang ungeschlagenen Eifel-Teams. Während die bisherige „Siegesserie“ des Titelverteidigers aus Bitburg zu erwarten war, überraschte der TuS Daun doch bislang mit seinen Auftritten. Für die Gastgeber steht bei der Mission „Titelverteidigung“ eine erneut schwere Aufgabe ins Haus, da sie auf einen ohne jeglichen Druck auflaufenden TuS aus Daun treffen, der sicher nicht chancenlos sein wird.

 

Personal: Die Personalsituation bei Bitburg ist angespannt: neben dem 13-fachen Torschützen des letzten Spiels (berufsbedingt), fallen Yannick Moecke und Martin Guldenkirch aus. Auch bei Daun fehlen mit Lukas Illigen und Igor Rahn (beide beruflich) wichtige Spieler, vor allem in der Defensive, dazu fällt Johannes Präder urlaubsbedingt aus. Julian Keitsch wird aber aushelfen.

 

Prognose: „Schon die Vorbereitung auf die Begegnung gestaltet sich schwierig, da in dieser Woche viele Spieler aus verschiedenen Gründen fehlen werden. Wir arbeiten weiter an unseren Stärken und Schwächen, wollen das 1:1 und 2:2 Verhalten verbessern und konzentrieren uns auf uns. Daun hat sich das schwerere Auftaktprogramm und leider konnte ich den Gast bislang noch nicht beobachten. Ich sehe eine 50:50 Chance“, sagt Bitburgs Trainer Rudi Engel.

 

„Wir fahren locker und befreit nach Bitburg, sind derzeit gut drauf und haben in Bitburg nichts zu verlieren. Mit diesem Selbstvertrauen und der Tatsache, dass wir Bitburg auch in der letzten Saison fordern konnten, sehe ich uns nicht chancenlos. Dennoch ist Bitburg für mich der klare Favorit und es wird dort eine „Reifeprüfung“ für meine Mannschaft, bei der sie zeigen muss, ob die Konstanz schon da ist. Wir stellen uns auf die verschiedenen Deckungsvarianten der Bitburger ein. Es wird ein schweres Ding“, ahnt Gästetrainer Markus Willems.

 

TS Bendorf - HSG Eifel (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Richtungsweisendes Spiel für beide Mannschaften. Dabei stehen die bislang noch punktlosen Gastgeber vor heimischem Publikum gegen die HSG aus der Eifel sicherlich unter höherem Erfolgsdruck als die Mannschaft von Trainer Rene Wingels. Die konnte bereits mit einem Remis gegen Urmitz und einem Achtungserfolg gegen Meister Bitburg von sich reden machen. Bei den Gastgebern ist man sich der Situation bewusst. Eine weitere Niederlage für den Kampf um den Klassenerhalt mehr als schwierig machen.

 

Personal: Die personellen Voraussetzungen für die Eifelaner sind mehr als dürftig. Gleich sieben Spieler mussten Trainer Rene Wingels aus den unterschiedlichsten Gründen absagten und läuft die Vorbereitung auf dieses wichtige Spiel alles andere als gewünscht. „Dennoch hoffe ich, dass wir am Samstag die volle Kapelle dabeihaben“, sagt Wingels.

 

Prognose: „Hält sich meine Mannschaft an die Vorgaben, haben wir Chancen auf einen Punkt. Wichtig wird sein, dass wir die Achse Majewski und Litzmann in den Griff bekommen und das Zusammenspiel mit dem Kreis unterbinden. Auf keinen Fall dürfen wir in das Raster der Begegnung gegen Andernach fallen, müssen als Mannschaft auftreten und wollen den Gastgebern das Leben so schwer wie möglich machen“, sagt Wingels.

 

TuS Fortuna Saarburg - HSG Hunsrück (Samstag, 19.30 Uhr, Beurig)

 

Ausgangslage: Sich von Spiel zu Spiel finden! So lautet die Devise beim Aufsteiger aus Saarburg. Vor allem der Trainingsrückstand einiger Leistungsträger gilt es in den nächsten Wochen zu kompensieren und dann die wichtigen Spiele vor heimischer Kulisse im Kampf um den Klassenerhalt erfolgreich zu gestalten. Für das Moske Team sollten die Hunsrücker eine Nummer zu groß sein, und deshalb wäre Trainer Uwe Moske bereits zufrieden, wenn sie seine Mannschaft achtbar aus der Affäre zieht.

 

Personal: Saarburg läuft in Bestbesetzung auf, bei der HSG wird im Tor erneut rotiert, ansonsten sind alle Spieler dabei.

 

Prognose: „Wir treffen auf den Topmeisterschaftsfavoriten und halten uns vor Augen, dass wir in den Spielen des letzten Jahres gegen deren zweite Mannschaften schon Probleme hatten. Das zeigt das Leistungsgefälle und wir wollen versuchen, aus diesem Spiel weiter zu lernen und es als Vorbereitung für die entscheidenden Spiele um den Klassenerhalt zu sehen. Auf keinen Fall können wir das hohe Tempo der Gäste mitgehen, die in Moselweiß ihren Ausrutscher hatten, sich aber kontinuierlich steigern. Unseren Zuschauern wollen wir ein gutes Spiel bieten“, verspricht TuS Trainer Moske.

 

Die Gäste aus dem Hunsrück reisen mit dem Bus an und so hofft Trainer Jochen Tatsch, dass einige Fans die Mannschaft unterstützen. „Wir wollen ein gutes Spiel zeigen, steigern uns Schritt für Schritt von Spiel zu Spiel. Ohne Harz ist die Begegnung für uns ähnlich wie in Moselweiß und ich kann nur hoffen, dass wir dadurch gewarnt sind. Offensiv und defensiv müssen wir voll konzentriert die Aufgabe beim Aufsteiger angehen. Auf jeden Fall rechne ich mit einem schweren Spiel“, sagt Gästetrainer Jochen Tatsch.

 

DJK/MJC Trier - HSG Römerwall (Sonntag, 17 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Im letzten Auswärtsspiel beim Meisterschaftsfavoriten im Hunsrück fehlten den Trierern wichtige Stammspieler, die jetzt in den Kader zurückkehren. Dies erscheint auch aufgrund des Saisonzieles der Mannschaft mehr als erforderlich. Mit Römerwall stellt sich am Sonntagnachmittag ein Aufsteiger vor, gegen den man zuhause die ersten Saisonpunkte im Kampf um den Klassenerhalt einfahren muss. „Jetzt gilt es für uns die ersten Punkte der Saison einzufahren, um nicht frühzeitig in den dunkleren Regionen der Tabelle zu landen. Dass es in den ersten beiden Spielen bei den potentiellen Meisterschaftsanwärtern aus Bad Ems und dem Hunsrück nicht allzu viel zu holen gibt war uns schon alleine Aufgrund unserer personellen Situation klar. Umso mehr freue ich mich gegen Römerwall aus dem vollen schöpfen zu können da endlich alle Urlauber und anderweitig verhinderte zur Verfügung stehen. Im ersten Heimspiel der Saison wollen wir uns dem heimischen Publikum entsprechend präsentieren und zeigen, dass wir in Bestbesetzung eine wirklich gute Truppe haben. Der Gegner aus Römerwall hatte ebenfalls ein schweres Aufwärmprogramm, konnten jedoch mit einem Heimsieg über Bendorf die ersten Punkte einfahren. Wir kennen den Gegner noch gut aus der letzten Saison, beide Aufeinandertreffen waren hart umkämpft und sehr knapp“, erinnert sich MJC Coach Alex Kuhfeld.

 

Personal: Erstmals in dieser Saison sollten die Trierer die volle Kapelle aufbieten können.

 

Prognose: „Es ist eines der Spiele für uns, in denen wir diese Saison die Punkte gegen die direkten Konkurrenten holen müssen! Wir treffen auf eine gut eingespielte Mannschaft, bei denen Spielertrainer Tim Binnes Dreh- und Angelpunkt ist. Dazu hat die Mannschaft auch im rechten Rückraum einen guten Schützen, der uns in der letzten Saison ein wenig Kopfzerbrechen bereitet hat, auf den wir diesmal jedoch vorbereitet sein werden. Wir stellen uns auf einen hochmotivierten Gegner ein der die Punkte genauso dringend will und braucht wie wir. In der Abwehr müssen wir den Grundstein legen und gegen das hohe Tempo der Gastgeber arbeiten. Können wir frühzeitig den Spielaufbau der Gegner unterbinden und auch das Torhüterduell für uns entscheiden, dann gehe ich davon aus, dass die Punkte auf dem Wolfsberg bleiben“, ist Kuhfeld optimistisch.

 

3. Spieltag

14./15. September 2019

 

TuS Daun - HSV Rhein-Nette 34:26 (15:10)

 

Es bleibt dabei: Auswärts sind die Andernacher bei Weitem nicht so stark wie in heimischer Halle, doch es bleibt auch festzuhalten, dass die Gäste auf drei Stammspieler verzichten mussten! Die Mannschaft von Trainer Hermi Häring unterlag in Daun überraschend klar mit 34:26.

 

Daun feierte damit den dritten Sieg im dritten Spiel und einen Saisoneinstand nach Maß! Dauns Trainer Markus Willems wäre nicht Willems wenn er nicht jetzt schon auf die Euphorie Bremse tritt: „Der Start ist nicht über zu bewerten. Wir haben jetzt mal sechs Punkte und können so locker zum Favoriten nach Bitburg fahren, mehr nicht“.

 

Ausgeglichen verlief die Anfangsphase, der mit Spannung erwarteten Begegnung der bislang noch ungeschlagenen Teams von Daun und Rhein-Nette. Erstmals deutlicher setzte sich das Team von Trainer Markus Willems zum 8:5 in der 13. Minute ab, beim 10:6 zog Gästetrainer Hermi Häring die Reißleine und legte die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch! Doch Daun blieb unbeeindruckt, legte auf 12:6 in der 22. Minute vor, ehe die hektische Schlussphase der ersten Hälfte mit Zeitstrafen hüben und drüben folgte und sich die Eifelaner mit einem fünf Tore-Vorsprung zum 15:10 in die Pause verabschiedeten.

 

"Von Beginn an waren wir hellwach, haben ordentlich gedeckt und geduldig im Angriff gespielt. Nur in der Anfangsphase haben wir nicht konsequent genug abgeschlossen“, fand Willems.

 

Daun kam besser aus den Startlöchern, zog auf 20:12 in der 34. Minute davon und war auf dem besten Wege, die nächsten Punkte in dieser Saison einzufahren! Doch nach der dritten Zeitstrafe und der damit verbundenen roten Karte gegen Dauns Abwehrchef Lukas Illigen schwanden die Alternativen für Willems im Deckungsverband. Doch die Mannschaft blieb unbeeindruckt, zog auf 26:17 in der 45. Minute davon und hatte das Spiel damit früh entschieden. Erstmals über 10-Tore-Vorsprung freuten sich die Dauner Zuschauer beim 29:19 in der 49. Minute durch Mathis Otto! Am Ende stand ein ungefährdeter 34:26 Erfolg auf der Anzeigetafel, der so keiner vorhersagen konnte!

 

„Jannik Lenz haben wir nie ausschalten können. Mit der Manndeckung gegen uns versuchte der HSV zwar uns aus dem Konzept zu bringen, doch darauf waren wir vorbereitet. Eine geschlossene Mannschafsleistung und ein starker Maurice Rode im Tor! Insgesamt wenige Fehlwürfe und damit eine gute Torausbeute“, freute sich der Dauner Coach.

 

Lindner und Rode - Tran, J. Präder (1), Otto (5), Willems (2), Brümmer (7/2), S. Präder (4), Lißmann (10), Mayer (3), Illigen, Rahn (2)

 

HSG Eifel - TV Bitburg 29:35 (14:16)

 

Wie recht sollte Bitburgs Trainer Rudi Engel haben: „Jedes Spiel muss erst einmal gespielt sein“, hatte der TVB Coach vor der Begegnung gewarnt, doch seine Mannschaft schien sich der Sache sicher.

 

Zwar verliefen die Anfangsminuten nach den Vorstellungen der Gäste, die für klare Verhältnisse zu Spielbeginn sorgen zu wollen. Die Mannschaft von Trainer Rudi Engel legte zum 1:5 in der 6. Minute vor, hatte dabei in Jan Lauer einen treffsicheren Rückraumwerfer, der auch stärkster Bitburger an diesem Abend war und mit 13 Treffern der Garant für den Favoritensieg! Den Vorsprung verteidigten die Gäste bis zum 10:15 in der 24. Minute, doch die HSG stemmte sich gegen die frühe Entscheidung und verkürzte bis zur Pause auf 14:16!

 

„Pech hatten wir als Flo Enders bereits nach 10 Minuten verletzt raus musste und im ersten Spielabschnitt nicht mehr eingesetzt werden konnte. Ebenso verletzte sich Martin Guldenkirch. Zudem hatten wir noch die drei urlaubsbedingten Ausfälle zu verkraften. So waren wir früh zum Improvisieren gezwungen und mussten alles geben, um uns absetzen zu können“, sagte TVB Coach Rudi Engel zur Pause.

 

Erst nach dem Anschlusstreffer zum 15:16 schienen sich die Bitburger der Situation bewusst zu werden, spielten jetzt konzentrierter und zogen auf 19:27 in der 45. Minute davon, HSG Coach Rene Wingels musste zur Auszeit greifen, durch die seine Mannschaft wieder besser ins Spiel fand und auf 26:29 in der 53. Minute verkürzte. Letztlich hatten die Gäste in den Schlussminuten mehr zuzusetzen und kamen am Ende zum erwarteten Auswärtserfolg.

 

„Ich war positiv überrascht, wie sich die Jungs nach der Klatsche der Vorwoche präsentierten. Eine Werbung für den Handball vor 200 Zuschauern. Jetzt gilt es sich auf das nächste Auswärtsspiel zu konzentrieren. Man hat heute gesehen, dass wir auf einem guten Wege sind, zumindest zuhause eine Macht zu werden. Wenn die Mannschaft die Spielvorgabe umsetzt und nicht den Kopf verliert, können wir jede Mannschaft in der Liga zumindest zuhause ärgern. Auswärts müssen wir uns noch verbessern. Doch wir arbeiten Woche für Woche daran und haben jetzt auch mit Jannik Leppin und Benedikt Schaperdoth Alternativen, die heute ihr Potential gezeigt haben. Die Abwehr hat heute gekämpft wie die Löwen und die Mannschaft hat sich an die taktischen Vorgaben gehalten. Niklas Hoffmann im Tor hat sich mit zunehmender Spieldauer gesteigert. Die Handbremse haben wir nie gezogen und die Moral im Team stimmt“, freut sich HSG Coach Rene Wingels.

 

„Großes Kompliment an die HSG Eifel. Diese Mannschaft hat nichts mit der Mannschaft des letzten Jahres gemein. Bis zur letzten Sekunde haben die Gastgeber gekämpft und alles gegeben. Es war ein schweres Auswärtsspiel für uns, in dem wir erneut viel zu viele Chancen liegen ließen. Im Deckungsverband verloren wir die „eins gegen eins“ Aktionen und das macht mich nachdenklich! Überragend an diesem Abend war Jan Lauer, der nur einen Fehlwurf hatte und das ganze Spiel durchgespielt hat! Er war mit Abstand der beste Mann auf dem Platz“, lobte TVH Coach Engel.

 

HSG: Hoffmann - Jahnke (8/1), J. Leppin (3), Neisius (5), Podriezov (4/1), Haas, Esch, Schaperdoth (4), Krönert, Morgens (2), Plano (3)

 

TVB: Reich und Otte - Engel (4), Guldenkirch (1), Straub (3), Steinbach (2), Enders (6/3), Sonnen, Kaufmann (3), Lauer (13/2), Stephan, Nelles (3)

 

HSG Hunsrück - DJK/MJC Trier 38:26 (18:13)

 

Die stark ersatzgeschwächt angetretene Trierer Mannschaft, die von Frank Wintersinger betreut wurde, hielt das Spiel im ersten Spielabschnitt bis zum 3:3 in der 9. Minute offen, dann setzte sich die HSG durch Tempogegenstoßtore von Heinrich Löwen und Jannick Stürmer im Wechsel auf 7:3 ab, die Gäste nahmen die Auszeit in der 12. Minute, liefen aber über 15:9 in der 25. Minute Minute einem sechs Tore-Vorsprung des Favoriten hinterher, zur Pause führten die Hausherrn verdient mit 18:13!

 

„Es war ein ähnliches Spiel wie gegen Römerwall! Wir hatten schlechte und gute Phasen, die sich abwechselten. So kamen wir schwer ins Spiel, erst nach dem Ausgleich wurden wir wach, hatten einen 6:0 Lauf und fanden ins Spiel“, meinte HSG Coach Jochen Tatsch.

 

„Dem Rückstand der Anfangsphase sind wir ständig hinterhergelaufen, ansonsten war das Spiel im ersten Spielabschnitt aus unserer Sicht o.k. Die Abwehr stand trotz des Rumpfteams gut, doch wir bekamen die Tore über Außen und per Gegenstoß“, stellte MJC Betreuer Wintersinger fest.

 

Kontinuierlich bauten die Hunsrücker nach dem Wechsel ihre Führung aus, lagen beim 25:15 in der 40. Minute erstmals mit 10 Toren vorne und kamen am Ende zu einem ungefährdeten 38:26 Erfolg.

 

„Auf unserer Seite war Philipp Müller von der Gastgeberabwehr nie in den Griff zu bekommen und unser stärkster Spieler. Dafür kassierten wir zu viele Tore durch Julian Mangold aus dem Rückraum. Wir wollten uns mit dem Rumpfteam im Hunsrück gut verkaufen, das ist nicht ganz gelungen! Am Ende fehlten die Luft und die Konzentration war weg! Zudem war erkennbar, dass unseren Nachwuchsspielern noch die Erfahrung fehlt, doch das ist nicht als Vorwurf zu verstehen. Wir haben versucht, hier das Bestmögliche raus zu holen“, sagte Wintersinger.

 

„Mit dem Spiel bin ich nicht zufrieden! Trier bot einige gute junge Jungs auf, die aber noch unerfahren im Rückraum agierten. Gerade deshalb dürfen wir uns nicht so in der Deckung anstellen. Die Trierer Mannschaft hat sicherlich Potential. Bei uns waren Unsicherheiten im Passspiel erkennbar, das läuft im Training schon wesentlich besser. Ich muss einfach mehr Geduld aufbringen. Julian Mangold machte ein sehr starkes Spiel, nicht nur im Angriff. In der Deckung zeigte er zusammen mit Daniel Koch in der zweiten Halbzeit im Innenblock eine überzeugende Leistung. Letztlich müssen wir das Spiel mit Pflichtsieg abhaken“, meinte Tatsch.

 

HSG: Olivier und J. Schneider - L. Schneider (1), Löwen (8), Klei, Stürmer (3), Mangold (14/5), Schell (1), Hassley (1), Conrath (4), Koch (2), Reuter. J. Schneider (4).

 

MJC: Lofi und Kohl - Helbrecht (1), Müller (12/1), Plausinaitis, Reifferscheidt, Zelzer (2), Löw (4/1), Collet (3), Heinz (2), Schreiner (2).

 

TV Moselweiß - TuS Fortuna Saarburg 32:30 (15:15)

 

„Ein Kopf an Kopf Rennen“ lieferten sich die beiden Aufsteiger in der Liga, der TV Moselweiß und die Saarburger Fortunen. Den Gästen kam sicher auch zugute, dass Moselweiß auf einen seiner Haupttorschützen Andreas Kölsch im rechten Rückraum verzichten musste.  Am Ende setzte sich der Gastgeber glücklich mit 32:30 durch, dabei hätte das Team von Trainer Uwe Moske an diesem Abend einen Punkt verdient. Hin und her wechselten die Führungen.

 

So lagen die Gäste beim 3:6 in der 11. Minute vorn, die Gastgeber drehten die Begegnung zum 9:7 in der 18. Minute und so nahm Moske die Auszeit. Bis zur Pause blieb es eine Begegnung auf Augenhöhe.

 

Auch nach dem Wechsel gelang es keiner Mannschaft, sich deutlicher abzusetzen und so kam es zum Herzschlagfinale. Philipp Rüger scheiterte beim Gegenstoß an dem gut reagierenden Gastgebertorwart, sonst wäre den Gästen der Ausgleich gelungen. So setzte sich Moselweiß wieder auf zwei Tore ab. Tim Moske verkürzte 19 Sekunden vor dem Abpfiff auf 31:30, doch den Gästen gelang der entscheidende Treffer zwei Sekunden vor dem Ende.

 

„Wir haben heute gesehen, dass wir mit unseren ersten Sieben durchaus konkurrenzfähig sind. Noch brauchen unsere Nachwuchsspieler, um sich in der neuen Liga zurecht zu finden. So war das Fehlen der Alternativen letztlich der Grund, weshalb wir heute nichts Zählbares aus Moselweiß mitbringen konnten. Während Moselweiß phasenweise seine Leistungsträger schonen konnte, musste unsere Leistungsträger durchspeilen. Deshalb nehme ich auch viele Auszeiten, damit sie sich ausruhen können“, verrät der TuS Coach, der dennoch zufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft war.

 

Dupré und Marzalek - Dauster, Mesevic (5/1), Moske (3), Balas (3), Musick, Schütz, J. Hoffmann (3), Schmitt, P. Rüger (9/1), Morin (7), Jürgens.

 

TV Moselweiß - TuS Fortuna Saarburg (Samstag, 17.15 Uhr)

 

Ausgangslage: Nach der Pause am vergangenen Wochenende greift die Mannschaft von Trainer Uwe Moske wieder ins Geschehen ein. Bereits zum Auftakt überraschte der TV Moselweiß mit dem Sieg über den Meisterschaftsanwärter HSG Hunsrück und geht mit klaren Vorteilen in die Begegnung gegen Saarburg. Obwohl sich die Gäste mit den erfahrenen Almir Balas und Edin Mesevic verstärkt haben, liegt das Momentum der größeren Erfahrung sicher bei den Gastgebern. Für Saarburg kann es nur darum gehen, den Favoriten so lange wie möglich zu ärgern.

 

Personal: Der Tus kann erstmals seinen Neuzugang Edin Mesevic in der Meisterschaft einsetzen.

 

Prognose: „Die Niederlage der HSG Hunsrück bei Moselweiß hat mich schon überrascht, zumal die Moselweißer eigentlich nur drei Torschützen in ihren Reihen hatten. Wir wollen ein gutes Ergebnis und dabei die Niederlage in Grenzen halten. In allen Auswärtsspielen, bis vielleicht in Prüm, sind wir Außenseiter. Wir wissen, dass auf uns eine schwere Saison zukommt und wir im Tabellenkeller landen werden. Doch wir wollen in unseren Heimspielen für die eine oder andere Überraschung sorgen“, verspricht Saarburgs Trainer Uwe Moske.

 

TuS Daun - HSV Rhein-Nette (Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Am dritten Spieltag der neuen Saison steigt das Spitzenspiel in Daun. In der Wehrbüschhalle treffen die beiden bislang verlustpunktfreien Mannschaften von Trainer Markus Willems und Trainer Hermi Häring aufeinander. In der vergangenen Saison konnte der TuS die Gäste aus Andernach zuhause ärgern, mussten sich aber knapp geschlagen geben und dann auswärte bei der heimstarken Andernachern deutlich zu verlieren. „Ich habe die Gäste am vergangenen Wochenende beobachtet und sehe sie gemeinsam mit Hunsrück, Bitburg und Bad Ems/Bannberscheid im engeren Favoritenkreis. Für mich gibt es dieses Jahr eine „Zwei-Klassen-Gesellschaft“ und ich hoffe, dass wir zu dem Teams gehören, die die untere Gesellschaft anführen.

 

Personal: Fraglich ist der Einsatz des am Wochenende stark aufspielen Torwarts Holger Nies, fehlen wird Daniel Eich.

 

Prognose: „Die Gäste verfügen über eine homogene Mannschaft, die eine sehr gute 6:0 Deckung spielt, dahinter zwei starke Torhüter! Wir dürfen uns nur wenige Fehler im Angriff erlauben, sonst werden wir wie die HSG Eifel am vergangenen Wochenende überrannt.  Unsere Wurfausbeute muss stimmen, damit wir nicht viele Gegenstöße fangen. Der HSV lebt von seinem Gegenstoßspiel, ist sicher zuhause stärker einzuschätzen als auswärts. Wir spielen nach den beiden Auftaktsiegen befreit auf, sind zuhause aber sicher nicht ohne Chance und können hier an einem guten Tage sicher jede Mannschaft der Liga schlagen. Derzeit sind wir gut drauf“, meint der TuS Trainer.

 

HSG Eifel - TV Bitburg (Samstag, 19.30 Uhr, Wandalbert-Hauptschule, Prüm)

 

Ausgangslage: Das Derby in der Eifel kommt für die Gastgeber genau zum richtigen Zeitpunkt. Nach dem Remis im Auftaktspiel gegen Engers bezog die HSG Eifel eine derbe Klatsche in Andernach und hat jetzt vor heimischer Kulisse nichts gegen den Meisterschaftsanwärter aus Bitburg zu verlieren. Die Gäste um den Ex-Prümer und heutigen TVB Coach Rudi Engel entledigte sich souverän der Aufgabe gegen die TS Bendorf und ist klarer Favorit in dieser Begegnung. „Dieses Derby erwarten wir mit Spannung, doch die Rollen sind klar verteilt. Bitburg als Topfavorit auf die Meisterschaft wird gegen uns nichts anbrennen lassen. „An der Favoritenrolle kommen wir nicht vorbei! Das ist auch der Bilanz der letzten Jahre geschuldet. Doch wir haben Respekt vor jedem Gegner, jedes Spiel muss erst einmal gespielt werden. Der Aufwärtstrend bei der HSG Eifel, die ich gegen Urmitz gesehen habe, ist unverkennbar! Wir werden die Mannschaft nicht auf die leichte Schulter nehmen“, verspricht Bitburgs Coach Rudi Engel.

 

Personal: Auf Seiten der HSG sind die personellen Alternativen aufgrund des Fehlens von Marcel Neuerburg (beruflich) und Nils Leppin (private Gründe) nicht rosig, auch bei den Gästen aus Bitburg fehlen mit Chris Stelmach, Patrick Walerius und Yannick Moecke gleich drei Spieler urlaubsbedingt!

 

Prognose: „Die Vorzeichen sind aufgrund der personellen Situation nicht rosig, doch wir wollen Einsatzwillen und Kampf vor unserem Publikum zeigen. Auf jeden Fall wollen wir uns besser als vergangenes Wochenende präsentieren, keinesfalls die Punkt herschenken. Auf uns kommen noch wichtige Heimspiele zu, bei denen wir auf die Unterstützung unseres Publikums angewiesen sind. Vergraulen wollen wir die mit einer schlechten Leistung auf keinen Fall“, verspricht HSG Trainer Rene Wingels. „Wir wollen uns von Woche zu Woche steigern, sind auf einem guten Wege, werden aber an unseren Defiziten in Abwehr und Angriff weiterarbeiten. Wichtig bei unserem kleinen Kader ist aber auch, dass die Tore auf viele Schultern verteilt sind. Konzentriert bereiten wir uns auf die Begegnung vor, wollen die bestmögliche Leistung an diesem Abend abrufen. Mit dem Trainerkollegen Janosh Klimek kläre ich noch ab, wer uns aus seiner Mannschaft, die am Wochenende spielfrei ist, unterstützen kann“, verrät Bitburgs Coach Rudi Engel.

 

HSG Hunsrück - DJK/MJC Trier (Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Zweites Heimspiel in Folge für die Mannschaft aus dem Hunsrück. Am Samstagabend erwartet das Team des Trainergespanns Jochen Tatsch/Timo Stoffel die MJC aus Trier, die am vergangenen Wochenende spielfrei war. Zum Auftakt unterlag das Team von Spielertrainer Alex Kuhfeld bei der in dieser Saison stark eingeschätzten HSG Bad Ems/Bannberscheid. „Aufgrund des Heimvorteils gehen die Gastgeber als Favoriten in die Begegnung. Nach der schwierigen Saisonvorbereitung treffen wir im zweiten Spiel auf ein weiteres Spitzenteam der Rheinlandliga. Die Mannschaft aus dem Hunsrück verfügt über den besten Kader der Liga.


natürlich werden wir am Samstag keine Geschenke verteilen und versuchen eine gute Leistung abzurufen. Da für die Mannschaft aus dem Hunsrück der Saisonstart beim starken Aufsteiger nicht optimal verlief, werden sie wohl alles daran setzen um den Sieg in der eigenen Halle einzufahren“, ahnt MJC Trainer Alex Kuhfeld, der am Samstag erhebliche personelle Probleme beschreibt.

 

Personal: Auf Gastgeberseite wird Florin Nicolae fehlen, im Tor wird es wohl eine Rotation geben. „Aus privaten Gründen fehlen Marco Müller, Kevin Schwiderski, André Legenhausen und ich. Der Einsatz von Yauchen Nestsiarenka wird sich kurzfristig entscheiden“, verrät MJC Spielertrainer Alex Kuhfeld.

 

Prognose: „Wir kennen die Trierer eigentlich gut und wir werden versuchen unser Spiel durchzudrücken: mit hohem Tempo! Wichtig ist, dass wir einen weiteren Schritt machen und uns weiter einspielen“, sagt HSG Coach Jochen Tatsch.

 

„Wir wollen versuchen, uns so teuer wie möglich zu verkaufen. Die HSG Hunsrück hat mit Heinrich Löwen den wohl stärksten Rückraumspieler in ihren Reihen, dazu sind sie auf allen Positionen sehr gut besetzt. Für uns geht es am Samstag nur über eine starke Abwehr inkl. Torhüter. Dazu gehört auch das schnelle Spiel der HSG nach vorne zu unterbinden. Mit dem kleinen Kader wird es schwer werden, sechzig Minuten Tempo zu machen, trotzdem werden wir versuchen Druck auf die gegnerische Abwehr auszuüben. In diesem Spiel sollen unsere jungen Spieler Erfahrung sammeln, da es in den nächsten Begegnungen für uns um wichtige Punkte geht. Gelingt es uns das Spiel lange offen zu halten, können wir ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielen“, hofft Kuhfeld.

 

 

2. Spieltag

07./08. September 2019

 

Berichte

 

SV Urmitz - TuS Daun 28:33 (12:17)

 

Das Gesicht der Gastgeber hat sich gegenüber der letzten Saison schon gründlich verändert: Nicht nur das erfahrene Torhüter Duo Löcher und Kunz verließen den Verein, sondern mit Lars Pitzen und Andreas Reick verlor das Team scheinbar seine Dreh- und Angelpunkte im Angriff und die gefährlichsten Torschützen. Das dies nicht leicht zu kompensieren war, spiegelte bereits das Remis bei der HSG Eifel im Auftaktspiel wider. Gegen Daun stand aber Andreas Reick wieder im Aufgebot der Rheinmannschaft. „Damit hat der SV Urmitz wieder andere Möglichkeiten“, meinte auch Dauns Trainer Markus Willems.

 

Lediglich 1:0 führten die Gastgeber in der Begegnung, in der die Eifelaner nahtlos an ihre guten Leistungen der letzten Spiele anknüpften und über 2:5 auf 7:12 in der 16. Minute davonzogen. Nach der Auszeit der Gastgeber nahm die Hektik im Spiel zu. Zunächst setzte es die Zeitstrafe gegen Lukas Illigen, den anschließenden Siebenmeter von David Mohrs parierte Holger Neis im TuS Kasten und nach vier Treffern in dieser Phase von Bassi Präder lag Daun mit 9:16 in der 23. Minute in Führung, ehe der bis dahin auffälligste Dauner Angreifer die Zeitstrafe erhielt.  Die Zeitstrafe nutzte Urmitz geschickt, verkürzte auf 11:16 bis zur 26. Minute. TuS Trainer Markus Willems nahm die Auszeit und als dann David Mohrs, ein weiterer Leistungsträger der Urmitzer aufgrund seiner dritten Zeitstrafe von Platz musste, deutete alles auf den Gästesieg hin. Zur Pause führte das TuS Team deutlich mit 12:17!

 

„Wir haben gut gespielt, leisteten uns aber einige technische Fehler und vergaben freie Chancen. Mit der Spielweise meiner Mannschaft war ich zufrieden, haben strukturiert gespielt und vor allem Kai Lißmann und Bassi Präder machten ein gutes Spiel. Im Tor hatten wir mit Holger Neis einen sicheren Rückhalt, hätten dennoch zur Pause deutlicher führen müssen", sagte der TuS Coach.

 

Nach dem Wechsel ließ Daun nicht nach, kontrollierte bis 17:24 in der 42. Minute das Spiel, Urmitz nahm die Auszeit! Noch einmal verkürzten die Gastgeber auf 4 Tore zum 21:25 in der 47. Minute und so musste Trainer Markus Willems die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch legen. Daun fing sich wieder, baute den Vorsprung auf 24:30 in der 52. Minute aus und so nahm Urmitz Coach Darius Bugaj die Auszeit. Am Ende setzte sich das Eifel Team verdient durch.

 

„Wir waren auch nach dem Wechsel wach! Die Abwehr spielte solide, dennoch war es kein schönes Spiel, dass durch die Manndeckungen geprägt war. Zu oft haben wir nach dem Wechsel den Ball nicht in der Bewegung, sondern im Stand angenommen. Nach der Auszeit haben wir etwas umgestellt und jetzt die wichtigen Punkte eingefahren. Souverän brachten wir den Vorsprung über die Zeit“, freute sich der Dauner Coach.

 

Rode, Schöler und Neis - J. Präder, Otto (3), Willems (7/2), Brümmer (1), S. Präder (10), Ließmann (8), Mayer (3), Illigen, Rahn (1),

 

TV Bitburg - TS Bendorf 42:25 (21:14)

 

Gelungene Heimspielpremiere für den letztjährigen Meister, den TV Bitburg, der weiterhin verlustpunktfrei seine Titelverteidigung angehen kann! Das Team von Trainer Rudi Engel setzte sich ungefährdet gegen die TS Bendorf durch. „Das hatte ich mir schon schwieriger vorgestellt“, gestand TVB Coach Engel nach dem Abpfiff.

 

Seine Mannschaft überrannte den Gast aus Bendorf, zeigte sich in allen Belangen überlegen, ohne allerdings überzeugen zu können. Die Gäste konnten weder spielerisch noch konditionell mit den Eifelanern mithalten, bauten mit zunehmender Spieldauer immer weiter ab und so hatte der TVB leichtes Spiel gegen die Gäste, deren Rückzugsverhalten von Minute zu Minute nachließ. Den Gästen fehlten sowohl die spielerischen als auch die taktischen Mittel, um den Gastgeber zu gefährden.

 

Schnell führten die Eifelaner mit 5:1 in der 5. Minute, doch in der Folge blieben beste Chancen ungenutzt. So verkürzten die Gäste auf 9:7 in der 14. Minute, doch über 15:10 in der 21. Minute zogen die Gastgeber auf 21:14 zur Pause davon. „Mit der ersten Hälfte war ich nicht ganz zufrieden, zu viele Fehler im Deckungsverband und eine Vielzahl von ungenutzten klaren Chancen dürfen wir uns in kommenden engen Spielen nicht erlauben“, klagte Engel.

 

Nach dem Wechsel blieb das Bild unverändert: Bendorf fand keine Lösungen gegen die weiterhin offensive Bitburger Deckung, die zwar Nachlässigkeiten hatte, im Torwartbereich an diesem Abend nicht überzeugen konnte. Bitburg kam zu einfachen Toren auch aus dem Rückraum, da den Bendorfer Spielern zusehends die Luft ausging und sie ihren Gegenspielern im Tempospiel, aber auch aus der Distanz nichts entgegen zu setzen hatte. So gelang die erste 10 Tore-Führung beim 28:18 in der 40. Minute durch Chris Stelmach. Das Debakel der Gäste war perfekt, als Trainersohn Patrick Engel den 40. Treffer der Eifelaner in der 57. Minute zum 40:25 markierte.

 

„Im zweiten Spielabschnitt lief es auch aufgrund unserer variablen Abwehrformation besser. Wir konnten auch die 6:0 ausprobieren und stellten den Gast damit vor weitere Probleme“, erklärte Engel.

 

Beim Gast fehlte jegliche Struktur im Spiel! Kein spielerisches Konzept war erkennbar und auch die Rückraumspieler der Gäste zeigten sich bis auf Routinier Philipp Majewski völlig überfordert, leisteten sich einen technischen Fehler nach dem anderen, den Bitburg mit seinem guten Gegenstoßspiel bestrafte, letztlich aber noch zu viele klare Torchancen ungenutzt ließ. Die Gastgeber, die im zweiten Spielabschnitt auch ihre Leistungsträger Flo Enders und Jan Lauer lange schonten, haben sicherlich noch Luft nach oben, müssen im Meisterschaftsrennen konzentrierter und vor allem konsequenter im Abschluss und im Deckungsverband arbeiten und haben auch im Torhüterbereich noch Möglichkeiten.

 

„Immer wieder kamen gute Paraden, doch erkennbar waren auch Schwächen im Zusammenspiel mit dem Deckungsverband und von den Aussenpositionen“, bestätigte der ehemalige Torwart und jetzige TVB Coach Rudi Engel.

 

Reich und Otte - Engel (4), Guldenkirch (3), Walerius (1), Straub (2), Steinbach (4), Stelmach (5/1), Enders (11/5), Moecke (6), Kaufmann (3), Lauer (3)

 

HSG Hunsrück - HSG Römerwall 30:24 (14:12)

 

Aufatmen im Hunsrück! Die neuformierte HSG Hunsrück setzte sich gegen den Aufsteiger aus Römerwall am Ende mit 30:24 verdient durch, hatte aber eine Menge Arbeit mit dem Gast, der in den Anfangsminuten die Verunsicherung der Gastgeber nutzte und bei der eigenen 5:7 Führung in der 16. Minute die Auszeit nahm, die aber dem Team des Trainergespanns Jochen Tatsch/Timo Stoffel in die Karten spielte.

 

„Obwohl wir die Jungs darauf eingestellt hatten, bekamen wir bis zu diesem Zeitpunkt die Würfe aus dem Rückraum der Gäste nicht unterbunden“, klagte Gastgebertrainer Jochen Tatsch.

 

Über 8:8 gelang jetzt die 11:8 Führung in der 23. Minute, die den Spielertrainer der Gäste Tim Binnes dieses Mal zur Auszeit zwangen! Bis zur Pause verlief die Begegnung dann ausgeglichen, die Gastgeber brachten einen zwei Tore-Vorsprung in die Kabine.

 

Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischten die Gastgeber, die auf 16:12 in der 32. Minute vorlegten, den Gast aber erneut auf zwei Tore zum 17:15 in der 39. Minute herankommen ließen. Bis zum 21:19 in der 47. Minute blieb der Aufsteiger in Schlagdistanz, dann sorgte das Hunsrück Team mit drei Treffern in Folge zum 24:19 in der 51. Minute für die Vorentscheidung.

 

„Ich hatte nie Bedenken, dass die Begegnung kippen könnte, es war kein enges Spiel! Sicherlich läuft es noch nicht so, wie wir uns das vorstellen, doch wir haben viele gute Sachen an diesem Abend gesehen. Mit den Jungs müssen wir Geduld haben, das wird noch eine gute Zeit dauern, bis alles passt. Römerwall hat das Beste aus seinen Verhältnissen herausgeholt, immer wieder das Tempo verschleppt und lange Angriffe gespielt. Bei den Gästen spielten Tim Binnes und Philipp Stuntz sehr stark im Rückraum. Bei uns hat man deutlich gesehen, dass die Mannschaft sich noch im Entwicklungsprozess befindet“, erklärt Tatsch.

 

Schneider und Schmidt -Kaltenmorgen, L. Schneider, Löwen (6), Klei (5), Stürmer (3), Mangold (4), K. Schell (4), Hassley (4), Conrath (1), Koch (2), Reuter (1).

 

HSV Rhein-Nette - HSG Eifel 42:17 (18:8)

 

Andernach ist kein gutes Pflaster für die HSG Eifel! Nach dem überraschenden Auftaktremis der HSG folgte im ersten Auswärtsspiel bei den heimstarken Andernachern ein Debakel. Das Team von Trainer Rene Wingels ging sang- und klanglos mit 42:17 am Rhein unter! Dabei erinnerte vieles an das Spiel der letzten Saison, dass die Eifelaner mit 40:22 verloren.

 

Nur knapp eine Viertelstunde brauchten die Gastgeber, um den Widerstand der Gäste zu brechen, die bis zum 10:7 in der 16. Minute einigermaßen mithielten. „So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Bis zu diesem Zeitpunkt waren wir auf Augenhöhe, hielten gut mit. Wir spielten unsere Konzeptionen, setzten die taktischen Vorgaben um. Was dann aber passierte, macht mich auch noch einen Tag danach, ratlos! Die Spieler hielten sich jetzt an nichts mehr, verloren die Orientierung ihren spielerischen Faden, agierten kopflos“, ärgerte sich HSG Coach Rene Wingels.

 

In den letzten 14 Minuten des Spielabschnittes brachte das Team von Trainer Wingels lediglich einen Treffer zustande, den Ruslan Podriezov zum 14:8 in der 22. Minute erzielte.

 

Auch nach dem Wechsel ließ der Gast jegliche Gefährlichkeit im Angriff vermissen. Beim 31:11 in der 48. Minute nahm Wingels nochmals die Auszeit, konnte aber die Niederlage mit 25 Toren Differenz nicht mehr abwenden.

 

„Von den 42 HSV Toren sind lediglich 10 aus dem gebundenen Spiel gefallen, Gegenstoß auf Gegenstoß rollte auf unseren Kasten zu. Die Trefferquote der Gastgeber lag bei 90 Prozent! Wir konnten keinen Fuß mehr fassen und die Jungs ergaben sich in ihr Schicksal. So können wir nicht auftreten und so kann es nicht weitergehen. Auch die Halbzeitansprache zeigte keine Wirkung!“, klagte Wingels.

 

Hoffmann - Jahnke (7/1), J. Leppin, Neisius, Podriezov (4), Haas, Esch, Schaperdoth (2), Krönert, N. Leppin, Morgens (3), Plano (1).

 

Vorberichte

 

HSV Rhein-Nette- HSG Eifel (Samstag, 17.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Beide Teams starteten erfolgreich in die neue Saison. So entführten die Andernacher um ihren Trainer Hermi Häring beide Punkte aus Bendorf und die HSG Eifel mit neuem Trainer René Wingels sorgte mit dem Remis gegen den Favoriten aus Urmitz für einen Paukenschlag! Jetzt führt die Fahrt der Eifelaner nach Andernach, wo man auf die heimstarke HSV Rhein-Nette trifft, die in der abgelaufenen Saison lediglich eine Heimniederlage zu verkraften hatte und die letztes Jahr, die HSG Eifel mit einer 40:22 Packung auf den Nachhauseweg schickte.

 

Personal: Bis auf den in Urlaub weilenden Didier Niederprüm ist die HSG Eifel komplett.

 

Prognose: „Mit Yannik Kessels und Jannik Lenz verfügt der HSV über einen wurfgewaltigen Rückraum. Dazu kommen die pfeilschnellen Aussenspieler und so müssen wir wie gegen Urmitz, das Gegenstoßspiel des Gegners unterbinden, aber vor allem die Rückraumachse in den Griff bekommen. Im Angriff wird für uns wichtig sein, die beiden Torhüter des HSV nicht warmzuschießen. Bringen wir die Mentalität und den Willen der Vorwoche auf den Platz, könnte auch die Tatsache, dass in Plaidt spielen, für uns ein Vorteil sein“, hofft HSG Coach Rene Wingels.

 

TV Bitburg - TS Bendorf (Samstag, 18 Uhr, Realschule)

 

Ausgangslage: Heimspielpremiere für Bitburgs Trainer Rudi Engel! Seine Mannschaft erwartet die TS Bendorf, die sich im Auftaktspiel vor heimischer Kulisse dem HSV Rhein-Nette geschlagen geben musste. Dagegen entledigte sich der Titelverteidiger der Pflichtaufgabe in Römerwall souverän und geht als Favorit in diese Begegnung. „Phasenweise haben wir im Angriff und in der Abwehr gute Leistungen im Auftaktspiel gezeigt, nicht aber über die gesamte Spielzeit. Noch fehlt uns hier die Konstanz. Wir müssen mehr Sicherheit gewinnen, dürfen uns vor allem nicht aus dem Rhythmus bringen lassen“, erklärt Bitburgs Trainer Rudi Engel.

 

Personal: David Nelles wird aus Urlaubsgründen fehlen, ansonsten meldet Trainer Rudi Engel volle Besetzung!

 

Prognose: „In dieser Wochen werden wir das 3:3 und 4:4 im Angriff trainieren. Dadurch können wir effektiver werden! Das Spiel von Bendorf gegen Rhein-Nette ist sicher noch kein Maßstab, zumal die Ergebnisse des letzten Wochenendes gezeigt haben, dass jeder Gegner ernst zu nehmen ist. Bendorf leidet sicher seit Jahren darunter, immer wieder die besten Spieler nach Vallendar abgeben zu müssen und keinen adäquaten Ersatz zu finden. Jedes Jahr muss man sich in dieser Liga beweisen, deshalb konzentrieren wir uns in dieser Phase auf unsere Dinge, müssen uns auf die eigenen Stärken besinnen und nehmen die Favoritenrolle für dieses Spiel auch an“, erklärt der Bitburger Coach.

 

HSG Hunsrück - HSG Römerwall (Samstag, 19.30 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Mit der HSG Hunsrück wartet das nächste schwere Spiel auf den Aufsteiger aus Römerwall. Nachdem sich die Gäste am vergangenen Wochenende dem letztjährigen Meister aus Bitburg geschlagen geben mussten, trifft man an diesem Wochenende auf einen weiteren Meisterschaftsanwärter in dieser Saison! Doch die Mannschaft patzte im Auftaktspiel beim routinierten TV Moselweiß und hat jetzt vor heimischer Kulisse bereits mächtig Druck. „Es geht in dieser Woche darum, die Jungs wieder aufzubauen nach dem Schock des letzten Wochenendes. Ich hoffe das gelingt und wir können vor heimischer Kulisse das abrufen, was wir können. Das muss sein, um das Heimspiel zu gewinnen“, ahnt SG Coach Jochen Tatsch.

 

Personal: Florin Nicolae fällt nach einem Muskelfaserriss mindestens drei Wochen aus, fraglich ist noch der Einsatz von Pascal Olivier im Tor aus Urlabusgründen. Jens Schneider steigt diese Woche ins Training ein, es bleibt abzuwarten, ob dies fürs Wochenende schon reicht. Zurück im Kader ist Colin Reuter. Zudem baut das HSG Trainergespann auf die beiden A-Jugendlichen, die vergangene Woche eine gute Leistung abriefen.

 

Prognose: „Wir brauchen wesentlich mehr Struktur in unserem Spiel und vor allem Zug zum Tor. Das haben wir im letzten Spiel von fast allen Positionen vermisst. Auch das was uns letzte Saison auszeichnete, dass wir ein schnelles Umschaltspiel von Abwehr auf Angriff zeigten, fehlte im Auftaktspiel fast völlig. Unser Gegner hat sich gegenüber der letzten Saison personell kaum verändert, noch immer ist Tim Binnes Dreh- und Angelpunkt im Gästespiel, zudem verfügt die Mannschaft über einen starken Linkshänder und einen körperlich starken Spieler im linken Rückraum. Dennoch sehe ich diese Achse nicht so stark wie die der Moselweißer. Allerdings kommt am Samstag sicher keine Laufkundschaft und wir wollen mit einem Sieg in die Saison reinfinden“, verspricht der SG Coach.

 

SV Urmitz - TuS Daun (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Beide Teams ließen mit ihren Ergebnissen am vergangenen Wochenende aufhorchen. Bei Urmitz überraschte der Punktverlust beim vermeintlichen Abstiegskandidaten HSG Eifel, die Dauner entledigten sich souverän und deutlich der Heimspielpremiere gegen Aufsteiger Saarburg. Vor heimischer Kulisse steht das Urmitzer Team somit bereits im ersten Heimspiel der Saison unter Zugzwang, Daun könnte mit einem Auswärtssieg den guten Saisonstart „vergolden“ und weiter verlustpunktfrei bleiben. „Es ist ein Schlüsselspiel für uns gegen die Wundertüte Urmitz. Die Mannschaft hat den Verlust ihrer Stammspieler Pitzen und Reick zu verkraften und der gute neue Trainer Darius Bugaj baut eine junge neue Mannschaft auf. Sicher hat mich das Remis bei der HSG Eifel überrascht, doch die Eifelaner sind nach der Rückkehr ihrer Verletzten stärker als in der letzten Saison einzuschätzen“, sagt Dauns Trainer Markus Willems.

 

Personal: Bis auf die Langzeitausfälle kann Daun die Bestbesetzung aufbieten.

 

Prognose: „Mit einem Auswärtssieg könnten wir unsere gute Ausgangsposition weiter verbessern. Ich habe mit HSG Eifel Coach Rene Wingels telefoniert, der mit bestätigte, dass wir mit Markus Häring auf Rechtsaußen und auf der Rückraummitte rechnen sollten, hier gilt es, sein Zusammenspiel mit dem Kreis zu unterbinden. Die jungen SV Spieler kenne ich noch nicht. Wir werden diese Woche daran arbeiten, den Abschluss und die Abstimmung in Angriff und Abwehr zu verbessern. Guten Mutes fahren wir nach Urmitz und wollen die beiden Punkte entführen“, so Willems.

 

1. Spieltag

31. August/01. September 2019

 

Berichte

 

HSG Römerwall - TV Bitburg 25:30 (13:18)

 

Dem Erfolg im Pokal lässt der TV Bitburg nun auch den Sieg im Meisterschaftsrennen folgen. Die Mannschaft von Trainer Rudi Engel setzte sich verdient bei der HSG Römerwall durch und startet auch in der Meisterschaft die „Mission Titelverteidigung“.

 

Im Angriff zeigten die Eifelaner ein starkes Spiel, legten hohes Tempo vor und zeigten ein gutes „eins gegen eins“ Spiel und gestatteten den Gastgeber nie die Führung. Nach zwei Treffern in Folge von Flo Enders, führten die Bitburger in der zweiten Minute mit 0:2, bekamen aber in den Abwehr keinen Zugriff auf die Gastgeber, die vor allem durch Tim Binnes gute „eins gegen eins“ Aktionen hatten, der dabei zwei Abwehrspieler band und immer wieder auch das Anspiel zum Kreis fand. So verlief die Begegnung bis zur 24. Minute zum 12:12 völlig ausgeglichen, dann gelang den Gästen die erste drei Tore Führung zum 12:15 in der 26. Minute und bis zur Pause baute der TVB seinen Vorsprung auf fünf Tore zum 13:18 aus.

 

„Die zweite Hälfte war dann das Gegenteil der Ersten. Wir steigerten uns in der Abwehr, profitierten dann von den einstudierten Abwehrvarianten, doch im Angriff waren wir einfach nicht schnell genug auf den Beinen. So kamen die Gastgeber wieder auf 20:21 in der 43. Minute heran“, klagte Engel. MI zunehmender Spieldauer steigerte sich Henning Otte im Tor und so setzte sich der Gast auf 22:26 in der 51. Minute ab und nach einer Auszeit kämpfte sich Römerwall wieder auf 25:27 in der 54. Minute ab, ehe das Engel-Team mit drei Treffern in Folge das Spiel endgültig entschied!

 

„Ein schweres Spiel und ein hartes Stück Arbeit in einer allerdings sehr fairen Begegnung. Hauptsache zum Auftakt zwei Punkte“, freute sich der neue Bitburger Coach.

 

Reich und Otte - Engel (3), Walerius, Staub (3), Steinbach (3), Stelmach (1), Enders (9/1), Moecke (2), Kaufmann (3), Lauer (4), Nelles (2).

 

TuS Daun - TuS Fortuna Saarburg 38:25 (20:12)

 

Mit einem in dieser Höhe nicht erwarteten Sieg setzte sich der TuS Daun über den Aufsteiger aus Saarburg durch, zeigte dabei dem Gast die Grenzen auf. Erneut mussten die Gäste auf ihren Neuzugang Edin Mesevic verzichten, der laut Aussage von Trainer Uwe Moske auf der Rückreise aus dem Urlaub im Stau stecken geblieben ist und so war der Rückraum der Gäste relativ leicht auszurechen. Mit Julius Hoffmann stand Trainer Uwe Moske so nur ein gefährlicher Distanzschütze zur Verfügung und so verlief die Begegnung ähnlich wie im Pokal.  Daun genügte eine „solide Abwehr“ (Zitat TuS Coach Markus Willems), um sich peu a peu abzusetzen.

 

Nach ausgeglichener Anfangsphase gelang es dem Team von Trainer Markus Willems ab dem 6:5 in der 11. Minute auf 8:5 ab, Gästetrainer Uwe Moske nahm seine erste Auszeit. Doch es wurde nicht besser im Gästespiel und so setzte sich das Willems-Team auf 12:7 in der 22. Minute aus, Moske zog die Reißleine und nahm die nächste Auszeit. Doch der TUS-Express war nicht aufzuhalten, bis zur Pause gelang die deutliche 20:12 Führung.

 

„Zur Pause war das Spiel bereits durch. Ohne überheblich klingen zu wollen, hätten wir aber durchaus höher führen können. Wir vergaben anfangs einige Chancen, weil wir uns im Gegenstoß zu viele technische Fehler leisteten. Das war aber auch der Tatsache geschuldet, dass wir unser Tempo hochhalten wollen“, erklärte Willems.

 

„Die ersten 10 Minuten waren wir ein gleichwertiger Gegner, dann aber setzte sich Daun aufgrund seiner konditionellen Überlegenheit durch“, fand Gästetrainer Uwe Moske.

 

Bis zum 25:18 in der 42. Minute lieferten sich beide Mannschaften nach dem Wechsel ein Spiel auf Augenhöhe, doch dann hatten die Eifelaner sowohl spielerisch als auch konditionell mehr zuzusetzen und feierten am Ende einen klaren 38:25 Erfolg.

 

„Die Tatsache, dass wir uns zu Beginn der zweiten Hälfte nicht weiter absetzten, lag daran, dass wir unsere Überzahlsituation nicht nutzten, einfach in dieser Phase schlecht spielten. Zudem habe ich einiges im Deckungsverband ausprobiert, brachte Spieler auf Positionen, die sie so nicht gewohnt waren und das klappte nicht so gut. Sicherlich ist es schwer, bei einer so klaren Führung das Letzte rauszuholen und so bleibt bei uns Luft nach oben. Kai Lißmann hat gezündet, sowohl aus dem Rückraum als auch über die zweite Welle. Gelungen sind uns die Spielzüge, nach denen wir frei vorm Tor zum Abschluss kommen. Unterm Strich bin ich aber mit dem Auftakt sehr zufrieden, doch unsere Chancenverwertung könnte besser sein und auch in der Abwehr haben wir zu oft geschlafen. Es war ein faires Spiel und der guten Leitung des Gespanns Niesen/Hemmes, in der Saarburg ohne Chance war“, resümierte Dauns Coach Markus Willems.

 

„Wir haben unser Ziel, lediglich mit einer Differenz von unter 10 Toren zu verlieren, nicht erreicht. Mit 25 Toren im Angriff bin ich nicht unzufrieden, 38 Gegentore sind aber eindeutig zu viel. Doch erneut waren wir in den ersten 10 Minuten der zweiten Hälfte auf Augenhöhe, dann war der konditionelle Einbruch erkennbar. Erst seit drei Wochen sind wir in der Vorbereitung und haben noch nicht die Form, die wir im Juni hatten. Mit dreimaligem wöchentlichem Training arbeiten wir aber an den Defiziten“, verspricht Moske.

 

Daun: Rode und Neis - Eich, Tran (1) J. Praeder, Otto (2), J. Willems (10/4), Brümmer (1), S. Praeder (8), Lißmann (11), Mayer (5), Rahn

 

Saarburg - Marszalek und Dupré - Dauster, Moske (1), Balas (8/4), Musick, Schütz, J. Hoffmann (7), S. Hoffmann, Schmitt, P. Rüger (2), Morin (5), Jürgens (2)

 

HSG Eifel - SV Urmitz 21:21 (10:11)

 

Riesenjubel in der Eifel! Im zweiten Jahr ihrer Rheinlandligazugehörigkeit feierte die Mannschaft von Trainer Rene Wingels einen unerwarteten Punktgewinn gegen den SV Urmitz, immerhin der letztjährige Tabellenvierte! Das Ergebnis löste allenthalben in der Liga Überraschung aus!

 

„Ein gelungener Saisonstart und ich bin sehr zufrieden. Einziger Wermutstropfen war unsere Chancenverwertung, an der wir arbeiten werden“ verriet der sichtlich gelöste HSG Coach. Als Simon Jahnke 51 Sekunden vor dem Spielende die erste Führung für die Gastgeber markierte, schien sogar ein doppelter Punktgewinn für die Gastgeber möglich. Doch in einer hektischen Schlussminute mit drei Zeitstrafen gelang den Gästen nur noch der Ausgleich.

 

„Wir waren 15 Sekunden vor dem Ende in Ballbesitz, vertändelten aber fahrlässig den Ball und mussten die letzten 9 Sekunden in doppelter Unterzahl absolvieren, doch Niklas Hoffmann im Tor wehrte den letzten Wurf der Gäste ab und so kam es zur Jubeltraube nach dem Spiel. Erleichterung pur auf allen Seiten, zumal wir als quasi Absteiger den Mut hatten, es erneut in der Liga zu probieren. Respekt vor den Jungs, die ihre Sache gut gemacht haben. Es ist ein Punkt gegen den Abstieg“, freute sich der HSG Trainer.  

 

Zu Beginn des Spiels, schien die Vorentscheidung früh zu fallen. Urmitz legte einen Blitzstart hin, führte 1:5 in der 9. Minute und vieles deutete auf die erste Saisonniederlage der Eifelaner hin. Doch angetrieben von einem treffsicheren Simon Jahnke gelang beim 7:7 in der 18. Minute der Ausgleich und so nahmen die Gäste ihre Auszeit. „Besonders auf die Achse Häring, Weber und Mohrs waren wir gut eingestellt“, erklärte Wingels.

 

Bis zur Pause legten die Gäste vor, doch die HSG ließ sich nicht abschütteln. Drei Treffer von David Mohrs in Folge sollten dann für die 14:17 Führung des Favoriten in der 48. Minute sorgen und jetzt hielt der drei Tore-Vorsprung bis 16:19 in der 51. Minute. Nach dem Ausgleich zum 20:20 in der 59. Minute durch Benedikt Neisius legte Simon Jahnke nach.

 

Hoffmann - Neisius (2), Jahnke (10/3), Neuerburg, Leppin, Podriezov (2), Haas, Esch, Schaperdoth, Leppin, Morgens (3), Plano (3), Niederprüm (1).

 

HSG Bad Ems/Bannberscheid - DJK/MJC Trier 31:24 (13:11)

 

Wie erwartet wurde es ein schweres Auswärtsspiel für die Mannschaft von Spielertrainer Alex Kuhfeld, die sich von Beginn an „ein Kopf an Kopf“ Rennen lieferten, erstmals beim 8:9 in der 21. Minute vorlegten, den Gästen aber zur Pause die 13:11 Führung überlassen musste. In der ersten Hälfte überzeugte bei den Trierern Neuzugang Yauhen Nestsiarenke, der sich gleich fünfmal in die Torschützenliste eintrug und den die Gastgeber scheinbar nicht auf der Rechnung hatten.

 

„Wir haben gut begonnen, hielten lange mit und waren in allen Belangen gleichwertig. Zudem stellten wir eine stabile Abwehr und hatten in Andre Legenhausen im ersten Spielabschnitt einen starken Rückhalt“, lobte Spielertrainer Alex Kuhfeld.

 

Die Vorentscheidung fiel nach dem Wiederanpfiff, die Gastgeber zogen auf 16:12 in der 36. Minute davon und bauten die Führung bis auf 27:20 in der 53. Minute aus, die Niederlage der Trierer stand zu diesem Zeitpunkt fest.

 

„Knackpunkt war dann die doppelte Manndeckung gegen unseren Neuzugang Yauhen Nestsiarenke und mich. Damit fehlten zwei erfahrene Spieler und so wurde Marco Müller schmerzlich vermisst. Kein Vorwurf an unsere jungen Spieler, die noch nicht ausgebufft genug waren und im Spiel vier gegen vier einfach die Erfahrung fehlten. In der Abwehr bekamen wir keinen Zugriff mehr auf den Kreisläufer, ließen uns entgegen der Absprachen zu weit rauslocken und so kam die HSG über Kreisläufer Michael Schmitz zu wichtigen Treffern. Das Gegenstoßspiel der Gastgeber unterbanden wir über die gesamte Spielzeit“, freute sich Kuhfeld.

 

Legenhausen und Lofi - Helbrecht (3), Müller (6), Plausinaitis (4/1), Merten (1), Reifferscheid (1), Nestsiarenka (5), Sattler, Löw, Collet, Heinz, Kuhfeld (4)

 

 

TV Moselweiß - HSG Hunsrück 27:26 (12:14)

 

Guter Start für die neugegründete HSG Hunsrück ins Spiel beim TV Moselweiß. Das Team des Trainergespanns Jochen Tatsch/Timo Stoffel legte nach einer schnellen 0:2 Führung auf 2:5 in der 6. Minute trotz Unterzahl vor, verteidigte bis zum 5:8 die drei Tore Führung, die Moselweiß aber in der 16. Minute zum 8:8 egalisierte. Bereits nach 10 Minute musste HSG Spielmacher Florin Nicolae verletzt aus dem Spiel und ab jetzt fehlte dem HSG Spiel die Struktur. Doch die HSG hielt zunäcxshte dagegen, zog wieder auf zwei Tore zum 8:10 davon, die auch bis 11:13 in der 27. Minute gehalten wurde. Dann kassierte Gastgeberspieler L. Schendera die berechtigte rote Karte nach einem Griff in den Arm von Jannick Stürmer, zur Pause führten die Hunsrücker 12:14.

 

Die Begegnung blieb auch nach dem Wechsel spannend, beide Teams lieferten sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem die Gäste ständig vorlegten und bis 21:22 in der 52. Minute die Nase vorne hatten. Erstmals beim 23:22 gelang Moselweiß die Führung, die die HSG jedoch umgehend wieder egalisierte und beim 25:26 knapp zwei Minuten vor dem Ende wieder die Führung übernahm. Die rote Karte gegen Daniel Koch nutzten die Gastgeber und sicherten sich den unerwarteten Erfolg zum Saisonstart!

 

„Genau das was wir nicht erwartet hatten ist eingetreten, befürchtet hatten wir es im Vorfeld. Immer wieder haben wir unsere Spieler darauf hingewiesen, dass Moselweiß je länger das Spiel dauert, das Tempo verschleppen wird. Das ist so eingetreten und wir haben uns in Einzelaktionen verstrickt. Das heute war extrem enttäuschend. Wir verstrickten uns in zuviele eins gegen eins Aktionen, hatten keinen Mut aus der Distanz und gingen nicht auf die Lücken, zwangen dafür Heinrich Löwen ins eins gegen eins Spiel. Mit ihren erfahrenen Spielern Arthur Glaubetz (11 Tore), Andreas Kölsch (7) und Benjamin Stemann (8/4) Toren war das Angriffsspiel der Gastgeber eigentlich leicht auszurechnen, doch wir konnten heute kein Vertrauen aufbauen. Zudem war unsere Torhüterleistung nicht ausreichend. Unglücklich in der Schlussminute die Aktion von Daniel Koch, für die er eine umstrittene rote Karte erhielt Doch die Schiedsrichterleistung war heute gut“, fand Tatsch.

 

J. Schneider und Kaltenmorgen - L. Schneider, Löwen (5), Klei (4), Stürmer (2), Mangold (4/2), K. Schell (1), Hassley (2), Conrath (1), Koch (1), Schmidt (2), Roschel (3/1), Nicolae (1)

 

Vorberichte

 

HSG Römerwall - TV Bitburg (Samstag, 15.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Drei Wochen ist es her, dass sich die beiden Teams in Bitburg im Pokal gegenüberstanden. Zwar setzten sich die Eifelaner hier mit 32:21 durch, doch die Gäste aus Römerwall traten in der Eifel nur mit einem Rumpfteam an. Mit dem Sieg startete der TV Bitburg seine Mission Titelverteidigung im Pokal, mit dem Auswärtssieg will man jetzt in Römerwall hinsichtlich der Meisterschaft nachlegen. Doch Bitburgs Trainer Rudi Engel warnt davor, den Gastgeber zu unterschätzen, fehlte doch im Hinspiel mit Spielmacher Binnes der Dreh- und Angelpunkt im Römerwaller Spiel. „Es war sicherlich eine interessante Pokalrunde, bei der beide Teams nicht komplett waren. Mit Binnes ist Römerwall deutlich stärker. Wir werden die Begegnung ernst nehmen, dürfen uns auch nicht von der Platzierung der Gastgeber in der vergangenen Spielzeit blenden lassen. Wir fangen in der Meisterschaft bei Null an und müssen den Gegner ernst nehmen“, fordert Engel

 

Personal: Martin Guldenkirch fehlt aus beruflichen Gründen, fraglich sind die angeschlagenen Chris Stelmach und Marcel Straub.

 

Prognose: „Manko im Pokalspiel und in der Vorbereitung war unsere Chancenverwertung. Die Abschlussquote hat einfach nicht gestimmt und daran haben und werden wir in dieser Woche noch arbeiten. Wir brauchen einfach eine höhere Effektivität im Abschluss und es fehlt uns noch an der Geduld. Das Spiel müssen wir nicht in den ersten Minuten entscheiden, zumal wir physisch in guter Verfassung sind, haben hier mit Marco Ringer sehr gut gearbeitet. Das wird uns in der Saison sicher zugutekommen, da wir hinten raus den langen Atem haben werden. Sicherlich spielt das Harzverbot uns nicht in die Karten, aber das müssen wir hinnehmen“, sagt Engel.

 

TuS Daun - TuS Fortuna Saarburg (Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Im Pokal am vergangenen Wochenende trafen beide Teams in Saarburg aufeinander. Hier bezog der Aufsteiger eine deutliche Niederlage. „Wir können es besser“, lautete die Vorgabe der Saarburger und auch Dauns Trainer Markus Willems ist sich sicher, dass die Fortunen mit einer anderen Einstellung als im Pokal in der Meisterschaft aufwarten werden. „Es ist sicher schwer, das Spiel in Saarburg aus den Köpfen zu bekommen. Ich bin sicher, dass das erste Saisonspiel nicht so einfach sein wird, wie einige glauben. Wir haben zwar gut gespielt, doch Saarburg war nicht so motiviert, wie ich die Mannschaft eigentlich kenne. Ohne Mesevic waren wir nicht richtig in der Abwehr gefordert und das wird sich ändern, zumal wir durch das Fehlen von Lukas Illigen im zentralen Deckungsverband zum Improvisieren gezwungen sind. Doch unsere Ausgangslage ist klar: gegen den Aufsteiger müssen wir zuhause gewinnen“, verlangt Dauns Trainer Markus Willems. „Wir sind krasser Außenseiter, wollen ein achtbares Ergebnis. Daun ist durch die Bank gut besetzt und so wäre eine Niederlage mit weniger als 10 Toren für mich bereits ein Erfolg“, sagt Saarburgs Coach Uwe Moske. Seine Mannschaft wird sich nach Ansicht des Trainers drauf einstellen müssen, viel mehr Niederlagen zu kassieren als zuletzt gewohnt. Doch seine Jungs müssen ruhige Köpfe bewahren und auf ihre Chance warten. „Wir werden mit der HSG Eifel um die rote Laterne „kämpfen“. Ich hoffe allerdings darauf, dass eine Mannschaft in den Abstiegsstrudel gerät, die nicht damit rechnet und es dann auch nicht verkraftet. Wir wissen, dass wir ein Abstiegskandidat sind“, erklärt Moske.

 

Personal: Neben den Langzeitverletzten fehlt Lukas Illigen aus beruflichen Gründen.

 

Prognose: „Wir nehmen die Favoritenrolle vor heimischem Publikum an, haben diese Woche noch ein Testspiel gegen Horchheim absolviert, um Spielpraxis zu sammeln. In Saarburg haben wir vor allem im zweiten Spielabschnitt zu viele freie Chancen nicht genutzt und das dürfen wir uns im ersten Saisonspiel nicht mehr erlauben. Jetzt wollen wir auch unser Spielzugpotential, das wir uns erarbeitet haben, abrufen. Mit dem athletischen Zustand der Spieler bin ich zufrieden, an unserer Abwehr haben wir noch zu feilen“, findet Dauns Trainer Willems. „Wir freuen uns, dass es jetzt in der Meisterschaft los geht. Diese Freude müssen wir uns für jedes Spiel erhalten, haben noch einigen Trainingsrückstand und müssen hier noch aufholen. Wir hoffen vor allem, dass unsere Leistungsträger verletzungsfrei durch die Saison kommen“, so Moske.

 

HSG Eifel - SV Urmitz (Samstag, 19.30 Uhr, Wandalbert-Hauptschule Prüm)

 

Ausgangslage: Nach der überraschend deutlichen Niederlage der HSG Eifel im Pokal waren die Blicke der Mannschaft von Rene Wingels auf die nun beginnende Meisterschaftsrunde ausgerichtet. Mit dem Trainingslager in den „Knochen“, lief gegen den Verbandsligisten aus Bad Ems/Bannberscheid nicht viel zusammen. In der vergangenen Saison trat die HSG zum Hinspiel nicht an, musste dann eine deftige Schlappe mit 44:24 im Rückspiel beim Tabellenvierten der Liga verkraften. Das Heimspiel gegen den Favoriten aus Urmitz sollte weiteren Aufschluss über den Leistungsstand der Eifelaner geben. „Ich bin zufrieden, dass wir verletzungsfrei durch die Vorbereitung gekommen sind, treffen mit Urmitz auf eine große Unbekannte, die wichtige Leistungsträger verloren hat und die jetzt eine junge Mannschaft hat, die mit viel Tempo und Spielwitz agiert. Hierauf bereiten wir uns vor“, verrät HSG Coach René Wingels.

 

Personal: Die Eifelaner treten in ihrer Bestbesetzung an.

 

Prognose: „Wir warten mal ab, wer beim Gast aufläuft, wissen nicht was da auf uns zukommt. So bauen wir trotz der letzten enttäuschenden Saison auf die Unterstützung unserer Zuschauer und wollen den Favoriten so lange wir möglich ärgern“, sagt Wingels.

 

HSG Bad Ems/Bannberscheid - DJK/MJC Trier (Sonntag, 15 Uhr)

 

Ausgangslage: Vor einer schweren Auswärtshürde steht die Mannschaft der MJC Trier am Sonntagnachmittag, die gleich zum Saisonauftakt auf den letztjährigen Tabellendritten aus Bad Ems/Bannberscheid trifft, der auch in dieser Saison zu den Spitzenteams der Liga zu zählen ist. Ausgangslage: Am Sonntag startet für uns die Saison mit einem schweren Auswärtsspiel in Wirges. Dort treffen wir auf die HSG Bad Ems/Bannberscheid, die auch in dieser Saison zum erweiterten Favoritenkreis zu zählen ist und am Ende im oberen Tabellendrittel zu finden sein wird. Daran ändert auch der Abgang von Florian Heß wenig. Im letzten Jahr konnten wir zumindest zu Hause gut dagegenhalten und das Spiel knapp gestalten. In heimischer Halle ist Bad Ems jedoch der klare Favorit, gegen den es sich zu beweisen gilt.

 

Personal: Marco Müller fehlt uns aktuell noch Aufgrund eines Auslandsaufenthaltes. Bei Yauhen Nestsiarenka wird ein möglicher Einsatz erst kurzfristig geklärt werden können.

Er ist beruflich dieses Wochenende eingebunden.

 

Prognose: „Im ersten Saisonspiel wollen wir natürlich ohne Wenn und Aber punkten. Dass das gerade gegen die HSG sehr schwierig wird, ist uns allen klar. Unser Gegner verfügt über eine individuell sehr stark besetzte Mannschaft, die sich im Pokal eindrucksvoll gegen Schweich durchsetzen konnte.

Unser Hauptaugenmerk liegt auf einer stabilen Abwehr, aus der wir dann versuchen Tempo zu machen. Im Angriff hoffe ich auf ein gut strukturiertes Spiel, so wie es in einigen Testspielen der letzten Wochen schon ansatzweise zu erkennen war. Unseren neuen Jungs fügen sich gut ein und wir hoffen, die letzte Saison schnell vergessen machen zu können und frühzeitig mit den Abstiegsplätzen nicht zu tun zu haben. Auf jeden Fall müssen vorne unsere Chancen konsequent nutzen und hinten ordentlich dagegenhalten. Sollte uns das gelingen, sind wir zwar trotzdem nur Außenseiter gegen Bad Ems, aber im ersten Spiel darf meine Mannschaft auch gerne für eine Überraschung sorgen!

 

TV Moselweiß - HSG Hunsrück (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Jetzt gilt es für die HSG Hunsrück! Nach dem Zusammenschluss der beiden Rheinlandligateams aus Irmenach/Kleinich/Horbruch (letztes Jahr 7.) und der SG Gösenroth/Laufersweiler (letztes Jahr 2.) kann das Saisonziel der neuen Mannschaft nur der Titelgewinn sein. Die Generalprobe am vergangenen Wochenende beim Pokalspiel beim Ligakonkurrenten Kastellaun/Simmern II verlief nach der guten Vorbereitung der HSG nicht so, wie sich das das Trainergespann Jochen Tatsch und Timo Stoffel gewünscht hätten.

 

Personal: Torwart Pascal Oliver fehlt aus privaten Gründen, ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Jens Schneider, dessen Einsatz sich kurzfristig klärt.

 

Prognose: „Wir erwarten mit dem Aufsteiger aus Moselweiß einen unangenehmen und vor allem unbekannten Gegner, der sicherlich mit viel Euphorie in diese Begegnung gehen wird und nichts zu verlieren hat. Mit ihren erfahrenen Spielern und der Tatsache, dass wir ohne Harz spielen müssen, wird das kein einfaches Spiel für uns. Vor allem wenn ich an die Begegnung letzte Woche im Pokal bei Kastellaun denke. Wir werden uns steigern müssen, um etwas Zählbares aus Moselweiß mitzubringen. Defensiv müssen wir besser im Kollektiv decken, im Angriff haben wir sowohl beim Passspiel als auch bei unsere Auslösehandlungen noch Luft nach oben“, erklärt HSG Trainer Jochen Tatsch.

 

 

Saisonvorberichte

 

30. Juni 2019

 

TuS Daun

 

Der TuS 05 Daun hat die Vorbereitung Ende Juni begonnen und mit 3 Einheiten pro Woche plus 7-8 Vorbereitungsspielen stellen der spielende Co-Trainer Patrick Brümmer und Trainer Markus Willems das Team auf die kommende Rheinlandliga-Saison ein.

 

Schwerpunkt dabei werden die Abwehrarbeit, Kleingruppenübungen und die Integration der neuen Spieler in verschiedene Spiel- und Deckungssysteme sein.

 

Als Neuzugänge konnte der TuS neben Kai Lißmann im Rückraum und Johannes Praeder am Kreis (beide HSG Wittlich) auch Torwart Robin Schöler (HSG Mertesdorf-Ruwertal) gewinnen. Außerdem wird Linkshänder Igor Rahn auf Rechtsaußen wieder „voll angreifen“ und Jannis Willems wird nach seinem Auslandssemester ebenfalls wieder voll dabei sein. Im Tor wird Holger Neis versuchen, ob der lädierte Ellenbogen hält, um gegebenenfalls wieder mitzuwirken. Im Hintergrund sind die beiden Oldies Carsten Lindner und Ralf Otto als Backup und Torwarttrainer weiterhin aktiv. Ergänzt wird das Team bei Notfällen möglicherweise durch Konrad Meckelburg, Julius Regnery und Waldemar Thiessen aus der Zweiten sowie dem ein oder anderen Oldie, die zurzeit wieder regelmäßig mittrainieren.

Neben den Rückkehrern Jannis Willems und Igor Rahn sowie den Neuzugängen sind also unverändert und uneingeschränkt dabei: Lukas Mayer, Thinh Hoang Tran, Bassi Praeder, Patrick Brümmer sowie Maurice Rodé im Tor.

 

„Leider haben wir auch einige beruflich- und verletzungsbedingte Ausfälle zu verkraften oder Spieler, die aus persönlichen Gründen ganz oder teilweise nicht mehr zur Verfügung stehen können: Julian Keitsch wohnt in Mainz und kann verständlicherweise die Fahrerei nicht mehr auf sich nehmen. Melvin Wheaton wird nach seinem Kreuzbandriss frühestens Anfang des Jahres wieder eingreifen können, genau wie Luca Willems, der ab Ende August für 3 Monate im Ausland studieren wird. Wir hoffen, dass beide zur Rückrunde wieder voll dabei sein werden. Lukas Illigen kämpft mit Knie- und Rückproblemen, will aber versuchen so gut wie es geht mitzuziehen. Bei Matthis Otto besteht die Möglichkeit, dass er ab Oktober in Köln studiert und uns dann nur noch sporadisch zur Verfügung steht, wie dass er uns noch die komplette Saison erhalten bleibt. Wie intensiv Daniel Eich mitwirken kann, entscheidet sich voraussichtlich in den nächsten zwei Wochen. Würden uns alle oben genannten Spieler ohne Einschränkung zur Verfügung stehen, könnten wir sicher von einem sehr guten und breiten Kader sprechen. Unter den gegebenen Fragezeichen müssen wir abwarten und es darf verletzungsmäßig nicht viel schieflaufen. Insgesamt hat die Liga sich durch das Fehlen ganzer Teams stark verändert, die zurückgezogen oder fusioniert haben. In vielen Teams haben teilweise Schlüsselspieler aufgehört oder in andere Ligen gewechselt. Manche Mannschaften haben auch stark aufgerüstet. Es wird also eine spannende Saison und für den TuS heißt das Minimalziel natürlich wiederum der Klassenerhalt, aber wenn es gut läuft und in der Rückrunde wieder viele Spieler an Bord sind, können wir sicher in Richtung Mittelfeld „schielen“. Es ist aber zu früh hier eine Prognose abzugeben. Es gilt jetzt erst mal Hausaufgaben zu machen und verletzungsfrei durch die Vorbereitung zu kommen“, erklärt das Dauner Trainer-Duo.

 

TuS Fortuna Saarburg

 

Seit 1. Juni läuft beim Aufsteiger TuS Fortuna Saarburg die Vorbereitung. Mit Amir Balas und Edin Mesevic konnte sich die Mannschaft um Trainer Uwe Moske (58) verstärken. „Sie bilden unseren Mittelblock und ziehen von Beginn an voll mit, sind fast in jeder Trainingseinheit“, freut sich der Saarburger Coach, der mit Sebastian Marzalek, dem Sohn des ehemaligen polnischen Nationaltorhüters und zu früh verstorbenen Ex-Saarburger einen weiteren Keeper hinter Marc Dupre gewinnen konnte.

 

Aufgrund seiner Meisterprüfung muss Tim Moske derzeit kürzertreten, wird aber ab August wieder voll angreifen. Aufgrund von beruflichen Verpflichtungen fehlen derzeit der eine oder andere Spieler in den Trainingseinheiten.

 

Bislang arbeiteten die Saarburger an ihrer Taktik, gewann ihr erstes Freundschaftsspiel gegen Rheinlandligaabsteiger Schweich deutlich mit 38:17! Es folgen weitere Vorbereitungsspiele gegen Merzig-Hilbringen und Bitburg II, ehe am 15.7. die Sommerpause bevorsteht. Ab dem 11. August bittet Moske seine Schützlinge wieder zum restlichen Vorbereitungsprogramm, dass ein Trainingslager am Wochenende 17./18. August in Saarburg abschließt, bevor am Samstag, 24.8. vor heimischem Publikum das erste Pflichtspiel im Pokal ansteht.

 

Ausgerechnet gegen den TuS Daun, gegen den man auch zum Saisonauftakt spielen muß, wird Saarburg antreten. „Eine gute Gelegenheit, unsere neue Mannschaft dem Publikum vorzustellen. Das Publikum wird uns sicherlich in der Saison wieder toll unterstützen und so hoffen wir, dass wir den einen oder anderen Punkt in der Liga einfahren können. Ob es letztlich zum Klassenerhalt reicht, werden wir sehen. Auf jeden Fall haben wir keinen Druck, können locker aufspielen. Wir haben derzeit einen 15er Kader. Allerdings sind wir immer noch nicht breit genug aufgestellt. Die Jungs aus der A-Jugend sind gut ausgebildet, ziehen voll mit und werden ihre Einsatzzeiten bekommen. Meine ersten Sieben stehen“, verrät der Saarburger Coach, der seine Philosophie nicht aufgeben wird und erst dann wechseln wird, wenn sich Müdigkeit bei seinen Stammspielern einstellt.

 

DJK/MJC Trier

 

Seit dem 11. Juni befindet sich Rheinlandligist DJK/MJC Trier in der Vorbereitung, absolviert derzeit drei Trainingseinheiten pro Woche. Bedingt durch die sanierungsbedingte Schließung der Wolfsberghalle ab Anfang Juli weicht die Mannschaft ins Freie aus, arbeitet an ihrer Athletik und absolviert pro Woche Testspiele in fremden Hallen.

 

„Vielleicht klappt es noch mit einer Halleneinheit in der Arena. Leider ist die Hallensituation in Trier momentan sehr schwierig“, klagt MJC Trainer Alex Kuhfeld.

 

Testspiele absolviert die MJC Trier gegen Testspiele: Igel am 21.06, TuS Kirn 29.06, 07.07. HSG Bingen, 20.07 HSG Hunsrück, 27.07 Turnier in Weiber, weitere Spiele sind gegen TuS Brotdorf und CEV Diekirch Luxemburg und HSV Böcklemund geplant.

 

Gegenüber der letzten Saison hat die Mannschaft den Wechsel von Yannick Moecke zum TV Bitburg zu verkraften, konnte sich aber mit Tim Löw (HSG Wittlich), Sören Reifferscheidt (eigene Jugend) und Yauhen Nestsiarenka verstärken, ein weißrussischer Spieler, der zuletzt bei HC Levina Nowopolozk tätig war, allerdings in den letzten drei Jahren nicht gespielt hat. Der Zwei-Meter Mann verfügt über internationale Erfahrung, lebt und arbeitet zwischenzeitlich in Trier.

 

„Sobald die die Halle wieder verfügbar ist werden wir verstärkt an unsere Abwehr arbeiten“, verrät Kuhfeld, dessen Team in der 1. Pokalrunde ein Freilos erwischte und für den dann das erste Pflichtspiel am 01.09. in Wirges bei der HSG Bad Ems Bannberscheid wartet.

HSG Eifel

 

Für den letztjährigen Aufsteiger aus der Verbandsliga in die Rheinlandliga verlief die vergangene Saison alles andere als glücklich. Gebeutelt vom Verletzungspech belegte das von Trainer Sigi Garbe trainierte Team am Ende ohne jeden Punktgewinn den letzten Tabellenplatz. Bedingt durch den Rückzug einiger Mannschaften und der Gründung einer Spielgemeinschaft erhielt die neugegründete HSG Eifel auch für die kommende Saison die Möglichkeit, in der Rheinlandliga anzutreten.

 

„Diese Entscheidung haben wir dann der Mannschaft überlassen, die sich mit überwältigender Mehrheit dafür ausgesprochen hat, das Wagnis nochmals einzugehen“, verrät der neue HSG Trainer René Wingels. Der 38-jährige Trainer kennt den Großteil der Jungs noch aus seiner Trainertätigkeit im C-Jugendbereich des SK Prüm.

 

Seit dem 14. Juni befinden sich die Eifelaner in der Vorbereitung, trainieren dreimal wöchentlich mit einer 70-prozentigen Trainingsbeteiligung eines 16-köpfigen Kaders, der noch keine Neuzugänge zu vermelden hat. Lediglich zwei A-Jugendlichen des eigenen Vereins sollen im Seniorenbereich erste Erfahrungen sammeln. Ausdauer, Kondition und Atheltik stehen derzeit auf dem Trainingsplan der Eifeler, die mit Oliver Görtz hierfür einen eigenen Athletiktrainer verpflichtet haben.

 

Verlassen haben den Verein Torhüter Michael Schmitz (beruflich nach Bonn), Jürgen Wingels (Karriereende aufgrund Verletzung), Niklas Hoffmann (Pause, aber auf stand-by) und Tim Lemmen (beruflich nach Hürth).

 

In die Halle geht es erst nach den Sommerferien ab dem 21.7.! Fast ausschließlich Mannschaften aus Nordrhein-Westfalen hat der neue Coach als Gegner für die Testspiele ausgesucht. So spielt die HSG Eifel in der Vorbereitung gegen den TV Rheinbach, die HSG Euskirchen, den HC Düren, BTB Aachen (Hin- und Rückspiel) sowie gegen die HSG Wittlich (Hin- und Rückspiel).

 

„Auf jeden Fall wollen wir die Saison besser gestalten als die abgelaufene Saison, letztlich stirbt die Hoffnung zuletzt“, sagt Wingels.

 

TV Bitburg

 

Nach dem verpassten RPS Liga Aufstieg geht der TV Bitburg in der kommenden Saison weiterhin in der Rheinlandliga an den Start. Schon früh war klar, dass Trainer Sven Lauer aus beruflichen Gründen nach Ende der Saison aufhören wird und mit dem Eifeler Urgestein Rudi Engel (61) verpflichteten die Bitburger einen erfahrenen Trainer, der künftig die Geschicke des TV Bitburg leiten wird. Neben seiner Tätigkeit als verantwortlicher Coach wird der B-Schein Inhaber weiterhin als Landestrainer im Jugendbereich arbeiten, eine Aufgabe, die ihm sehr am Herzen liegt.

 

Bedingt durch die Aufstiegsrunde verlängerte sich für den Rheinlandmeister und Pokalsieger Bitburg die Saison und so waren jetzt vier Wochen der Regenation für die angeschlagenen Spieler angesagt, ansonsten stellte Engel seiner neuen Mannschaft individuelle Trainingspläne zur Verfügung, die auf freiwilliger Basis abzuarbeiten waren. Mit drei Mal wöchentlichem Training steigt die Mannschaft ab dem 2.7. in die kurze Saisonvorbereitung an, die ohne Pause bis zum Pokalspiel am 24.8. gegen Römerwall laufen wird, ehe am 31.8. gegen die gleiche Mannschaft der Saisonauftakt ansteht.

 

Auf entscheidenden Positionen hat sich das Gesicht der Mannschaft verändert. So wechselte Torwart Dennis Schwerdt aus beruflichen Gründen in den Westerwald, für ihn kommt Fabian Reich vom HSC Schweich. Kreisläufer Alex Sonnen wird kürzertreten, steht als Stand-by Spieler zur Verfügung, ansonsten wird Sonnen im Verbandsligateam der Bitburger aktiv sein. Seinen Part wird Patrick Walerius aus der zweiten Mannschaft übernehmen. Von der DJK/MJC Trier wechselt Yannick Moecke zu den Eifelanern. Eine bittere Pille hatten die Bitburger dann Mitte Juni zu verkraften, als Rückraumspieler Matthias „Mätthi“ Hertz bekannt gab, dass er in Luxemburg eine neue sportliche Herausforderung suchen wird. „Dieser Ausfall ist für uns nur schwer zu verkraften, wir sind noch auf der Suche“, gesteht Engel, der mit dem 17-jährigen Philipp Rehm (ehemals RPS Jugend Mülheim/Urmitz) einen talent6ierten Nachwuchsspieler an den TV Bitburg binden konnte. „Ein großes Talent, das an das das Niveau der Rheinlandliga herangeführt werden soll. Er hat auf jeden Fall Zukunftsperspektiven“, lobt Engel.

 

Ohne Unterbrechung läuft dann die Vorbereitung, in der Testspiele am 13.7. in Merzig, am 24.7. in Brotdorf, am 4.8. zuhause gegen Merzig, am 10.8. zuhause gegen Brotdorf und am 19.8. in Zweibrücken absolviert werden. In der gesamten Vorbereitung wird Engel künftig unterstützt von Marco Ringer, den Engel noch aus seiner Zeit in Prüm kennt. Engel hofft, dass das Engagement von Ringer auch über die Vorbereitungsphase weitergehen wird. Als „ständiger Co-Trainer“ (Zitat Engel) arbeitet Flo Enders mit dem neuen Coach zusammen. „Er wird als Spieler die Mannschaft führen, hat mehr Freiräume und kann sich auf sein Spiel konzentrieren. Mit ihm bin ich im ständigen Austausch, was taktische Dinge unseres Spiels betrifft“, erklärt der Bitburger Trainer.

 

Zunächst gilt es, in der Vorbereitungsphase den Leistungsstand der einzelnen Spieler zu checken. Dies soll mit einem vielschichtigen Athletikprogramm geschehen, Kleingruppenarbeit ist angesagt. „Ich bin ein Freund der offensiven Abwehrformationen und hier wollen wir künftig Akzente setzen“, erklärt der neue Bitburger Coach, der die individuelle Abwehrarbeit einzelner Spieler verbessern möchte. Dann gilt es die neuen Systeme festzuzurren.

 

Auch im anschließenden Angriffstraining geht es um die individuelle Verbesserung der Einzelspieler. „Hier können vor allem die jungen Spieler von den erfahrenen Spielern lernen“, erklärt Engel, der über die Kleingruppenarbeit hier ein verbessertes Entscheidungsverhalten seiner Spieler erreichen will. Kurz vor dem Saisonstart sollen dann die Angriffskonzeptionen erweitert werden. „Die Mannschaft verfügt bereits über eine ganze Anzahl von Konzeptionen, die aber eweitert werden sollen. Ich sehe eine stärkere Liga als im letzten Jahr, in der für mich die HSG Hunsrück der klare Favorit ist. Wir wollen unter die ersten drei und damit selbstverständlich um die Meisterschaft mitspielen. In Bitburg wurde ich sehr gut aufgenommen und fühle mich dort sehr wohl“, lobt Engel.

 

HSG Hunsrück

 

Mit dem Trainergespann Jochen Tatsch und Co-Trainer Timo Stoffel geht die neu gegründete HSG Hunsrück in die kommende Rheinlandligasaison. „Wir wollen vorne mitspielen, alles andere wäre unrealistisch“, gibt Jochen Tatsch unumwunden zu. „Doch zunächst haben wir noch genügend Baustellen, müssen die Einzelspieler aus den beiden Teams zu einer schlagfertigen Truppe zusammenführen“

 

Dem Kader der HSG gehören derzeit an:

Torhüter: Leon Kaltenmorgen, Pascal Olivier, Martin Scherschlicht und Jan Schneider. Zum Saisonstart sollen dann drei Torhüter zum Kader gehören.

Feld: Jona Conrath, Nico Hassley, Benjamin Klei, Daniel Koch, Heinrich Löwen, Julian Mangold, Florin Nicolae, Colin Reuter, Kristof Schell, Jens Schneider, Luca Schneider, Jannik Stürmer. Dazu kommen in der Vorbereitung noch die A-Jugendlichen Janis Roschel und Fabian Schmidt, die sukzessive an die Mannschaft herangeführt werden sollen. Manuel Schell wird vermutlich diese Saison nicht spielen können, falls doch, wird er nicht für die HSG Hunsrück auflaufen, da er sich nicht mit der Kooperation abfinden kann. Leon Schneider hat das Team aus beruflichen Gründen verlassen.

 

„Athletiktraining mit Ball steht derzeit auf dem Trainingsprogramm, dass überwiegend in der Halle, dreimal in der Woche stattfindet. Zusätzlich steht wöchentlich eine weitere Trainingseinheit im Fitnessstudio in Kirchberg auf dem Programm. Das werden wir bis Mitte Juli beibehalten, dann auf die dreimaligen wöchentlichen Trainingseinheiten zurückkehren. Die technische und taktische Ausrichtung des Teams ist dann Trainingsschwerpunkt. Derzeit läuft die Vorbereitung aus studiengründen eher schleppend, doch das wird sich bald verbessern. Zudem sind einige Spieler immer noch angeschlagen. Während der Saison wird Timo eine Trainigseinheit übernehmen, wir stimmen uns ständig ab und treffen die gemeinsamen Entscheidungen“, sagt Tatsch.

 

Die Mannschaft wird folgende Testspiele bestreiten: in Bingen (6.7.), in Kleinich gegen MJC Trier (20.7.), in Kleinich gegen Nordsaar (28.7.), bei Nordsaar (3.8.) in Meisenheim (9.8.).  Am 10. Und 11. August findet dann das Trainingslager in St. Ingbert statt. Dort testet man gegen Homburg und Merzig HIlbringen, bevor in Kleinich gegen Saulheim (16.8.) und in Kastellaun gegen die HSG Kastellaun/Simmern (17.8.) die letzten Testspiele anstehen. IM Pokal trifft die HSG Hunsrück dann am Wochenende 24./25.8. bei der HSG Kastellaun/Simmern II an, ehe am Wochenende 31.8/1.9. der Startschuss zur Saison mit dem Auftaktspiel gegen den souveränen Verbandsligameister Moselweiß fällt.

 

 

29. Mai 2019

 

HSG Eifel nimmt weiterhin Platz in der Rheinlandliga ein

 

Mit 0:48 Punkten und einem Torverhältnis von 517:842 beendete die neu gegründete HSG Eifel die abgelaufene Rheinlandligasaison abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz. Durch die Fusion der HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch, den Ligaverzicht von HSC Schweich und der HSG Mertesdorf/Ruwertal hat nun auch die HSG Eifel das Recht, in der LIga zu bleiben. Mit Ablauf der Saison beendete Trainer Sigi Garbe seine Tätigkeit als Trainer in der Eifel, ihm folgt Rene Wingels, der die Mannschaft durch die Saison führen wird.

 

"Wir Verantwortliche und vor allem alle Spieler haben sich einstimmig dafür ausgesprochen. Wir halten die Liga nach wie vor für total spannend und interessant und wollen unbedingt noch einmal dort spielen. Wir freuen uns auf tolle Mannschaften und interessante Hallen und Fans und wollen diesmal auch ein paar Punkte sammeln, sofern wir endlich mal von unserem Verletzungspech verschont bleiben. Also unsere Motivation stimmt", sagt Abteilungsleiter Udo Baur

 

 

28. Mai 2019

 

Nun doch! - TuS Fortuna Saarburg spielt in der Rheinlandliga

 

Entgegen den Aussagen der Saarburger Verantwortlichen, während der laufenden Verbandsligasaison nur mit dem Meistertitel in die Rheinlandliga aufsteigen zu wollen, entschieden sich jetzt Spieler, Trainer und Verein bei den Saarburger Fortunen dafür, die Gelegenheit zu nutzen, den Aufstiegsplatz in der Rheinlandliga als Vizemeister wahrzunehmen.

 

Die HSG Wittlich gewann die Verbandsligameisterschaft, qualifizierte sich damit automatisch für die Rheinlandliga. Doch der personelle Aderlass und die Tatsache, dass das Wittlicher Trainergespann Heinz Hammann und Michael Teusch zurücktraten und Wittlich sein Aufstiegsrecht nicht wahrnimmt, bescherten den Saarburgern das Aufstiegsrecht als Vizemeister.

 

Edin Mesevic ist auch als Schiedsrichter unterwegs

 

Mehrere Gründe waren letztlich für die Meinungsänderung in Saarburg ausschlaggebend: Zum einen entschieden sich Cousins Amir Balas (28) und Edin Mesevic (27) dafür, noch einmal gemeinsam auf Torejagd zu gehen. So wechseln die beiden Bosnier vom HC Grevenmacher (Balas) und SV Gerolstein (Mesevic) an die Saar. Damit kommen zwei international erfahrene Spieler zum Rheinlandligaaufsteiger, die die Mannschaft im Rückraum und am Kreis erheblich verstärken werden. Zum anderen bleibt die Mannschaft des Vizemeisters personell unverändert zusammen, obwohl es lange Zeit so aussah, dass einige wichtige Leistungsträger ihre Karriere nach der Saison beenden. Weiterer Faktor für die Teilnahme an der nächsten Rheinlandligasaison war auch die Tatsache, dass in der kommenden Saison in der darunterliegenden Klasse eine Relegation gespielt werden wird, in der sich die ersten sechs der beiden Verbandsligen Ost und West für die neue eingleisige Verbandsliga qualifizieren. „Für diese Klasse hätten wir keine Verstärkungen bekommen, einige Spieler hätten ihre Karriere beendet und wir wären dort auf Vereine wie Mertesdorf/Ruwertal, Schweich, die Hunsrück HSG II, Hermeskeil, Obere Nahe, Bitburg II und Mattheis getroffen, die allesamt für eine vordere Position in der Quali in Frage kommen. Uns alle reizt jetzt die Aufgabe in der höheren Liga. Personell sind wir noch auf der Suche nach einem erfahrenen Keeper, stehen hier in aussichtsreichen Verhandlungen und auch im Rückraum wird sich in der nächsten Woche ein Linkshänder bei uns vorstellen. Unsere Vorbereitung startet am 3. Juni und geht dann bis Mitte Juli, ehe eine Pause folgt und wir dann Anfang August in die abschließende Vorbereitung starten. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den neuen Spielern und es war Wunsch von Amir und Edin nochmals gemeinsam in einem Verein aufzulaufen. Diesen Wunsch erfüllen wir den beiden in der kommenden Saison sehr gerne“, erklärt Saarburgs Coach Uwe Moske.

 

 

 

 

 

Rheinlandligist DJK/MJC Trier meldet drei Neuzugänge

 

In der kommenden Saison schließen sich Timo Löw (HSG Wittlich) und Sören Reifferscheidt (HSC Schweich) der DJK/MJC Trier an.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dazu kommt mit Nestsiarenke Yauhen ein weissrusischer Spieler zu den Trierern, der zuletzt bei HC Levina Nowopolozk tätig war, allerdings in den letzten drei Jahren nicht gespielt hat. Der Zwei-Meter Mann verfügt über internationale Erfahrung, lebt und arbeitet zwischenzeitlich in Trier. „Auf ihn bin ich zufällig über einen Kunden aufmerksam geworden“, verrät MJC Coach Alex Kuhfeld.

 

29. April 2019

 

Daun meldet den dritten Neuzugang für die Saison 2019/2020

 

Rheinlandligist Daun freut sich einen weiteren Neuzugang im Tor zu vermelden. Robin Schöler wird zukünftig in Daun zwischen den Pfosten stehen. Robin ist 25 Jahre alt, spielte seit 1999 Handball in der Jugend der HSG Mertesdorf-Ruwertal und auch in der HVR-Auswahl. Von 2015-17 spielte er in Wittlich bevor er zur Saison 2017/18 wieder zur HSG zurückkehrte. Beruflich ist er gelernter Fleischermeister und jetzt Fleisch-Fachberater im Außendienst.  Der Kontakt kam über Kai Lißmann zustande, mit dem Robin 2015-2017 in Wittlich zusammenspielte. Als sich nun rauskristallisierte, dass die HSG Mertesdorf-Ruwertal in der kommenden Saison keine Rheinlandliga melden wird, suchte Robin nach einer neuen Herausforderung. Dauns Trainer Markus Willems freut sich sehr: „Robin kam letzte Woche zu uns ins Training, um Abläufe und Mannschaft mal näher kennenzulernen und hat danach spontan zugesagt. Es hat menschlich sofort gepasst und wir freuen uns eine weitere Verstärkung melden zu können. Es ist für uns in Daun aufgrund der geografischen Lage nicht so einfach Spieler zu gewinnen, wie es vielleicht Mannschaften im Koblenzer oder Trierer Raum können, da man dort manchmal nur einige Kilometer mehr von seinem Heimatverein fahren muss. Umso schöner ist es, wenn man dann merkt, dass Neuzugängen das Training gefällt und sie sich im Team sofort wohlfühlen. Wir freuen uns jedenfalls, dass es dieses Jahr mit Kai Lißmann, Johannes Praeder und Robin Schöler gleich dreimal geklappt hat und sind somit gut gewappnet für die kommende Saison.“