23.08.2020

 

Situationsberichte unserer Rheinlandliga-Teams

 

Nur noch drei Vertreter stellt der Spielbereich Eifel/Mosel/Hunsrück in der kommenden Spielzeit in der höchsten Spielklasse des Handballverbandes Rheinland, der Rheinlandliga der Männer, die mit 12 Mannschaften an den Start gehen wird.

 

Nachdem der TuS Fortuna Saarburg und die HSG Eifel ihren freiwilligen Verzicht auf ihr Ligaspielrecht erklärten und der TuS Daun beim Corona-bedingten Abbruch der Saison auf Platz 1 der Tabelle stand und damit die Aufstiegschance zur RPS Liga wahrnahm, reduziert sich das regionale Teilnehmerfeld auf die HSG Hunsrück, den TV Bitburg und die DJK/MJC Trier in der Liga antreten. Dabei starten die Trierer mit einer Vorbelastung eines „drei-Punkte-Abzugs“ aufgrund des nicht erfüllten Schiedsrichter-Solls in die neue Saison, die am 3.10.2020 starten wird. Seine Ambitionen auf den Titelgewinn in der anstehenden Saison unterstreicht erneut die HSG Hunsrück.

 

TV Bitburg

 

Mit Marcel Straub (zum Handball-Club Schifflange), Chris Stelmach (Ende der Laufbahn), Stefan Steinbach (familiäre Gründe) und Yannick Moecke (gesundheitlich Gründe) verließen gleich vier Spieler den Rheinlandligisten aus der Eifel und es sieht danach aus, als sollte auch noch Torwart Hennig Otte aus beruflichen Gründen passen müssen.

 

Bislang ergänzt das Team seinen Kader mit Michael Plano und dem 16-jährigen Nachwuchstalent Johannes Schellen (beide HSG Eifel) und aus dem eigenen Verein mit Marc Schürer.

 

„Aktuell trainieren wir seit vier Wochen in der Halle mit einem Torwart. Die Sache läuft keinesfalls entspannter eher schwieriger“, gesteht TVB Coach Rudi Engel, der mit seinem Team nicht in der eigenen Halle trainieren kann, die wohl bis Ende Oktober aus brandschutztechnischen Gründen nicht zur Verfügung stehen wird. „Wir sind jetzt in der Flughafengelände in der Sporthalle, die aber gezahlt werden muss und die nicht den größenmäßigen Anforderungen gerecht wird. Die Miete stellt eine zusätzliche finanzielle Belastung für den Verein dar. Es fehlen derzeit Lösungen gerade für die Jugendmannschaften und der Verein ist finanziell auf sich allein gestellt, Hilfen aus öffentlichen Mitteln sind offenbar nicht vorhanden. So müssen wir unser erstes Saisonspiel als Auswärtsspiel am 11. Oktober in Urmitz austragen, dann kommen die Herbstferien und so fällt der Saisonstart im Oktober mit nur einem Pflichtspiel arg dürftig aus. Es bleibt also spannend, zumal wir abwarten müssen, ob wir unsere Heimspiele dann im November in unserer Heimhalle austragen können“, sagt Engel.

 

Ähnlich schwierig gestaltet sich die Vorbereitung, da die Heimspiele Halle fehlt und bereits ausgemachte Spiele in Luxemburg aufgrund der Corona-bedingten Einstufung als Risikoland ausfallen mussten. So stehen aktuell Trainingsspiele in Daun und Merschweiler im Kalender der Bitburger, für die sich das Saisonziel gegenüber dem Vorjahr deutlich verändert. Wollte die Mannschaft in der vergangenen Saison noch um den Titel mitspielen, dürfte es jetzt nach Ansicht des Trainers nur zu einem oberen Mittelfeldplatz reichen.

 

„Dann müsste es aber gut für uns laufen. Gegenüber den letzten Jahren verjüngt sich die Mannschaft erheblich. Aus der „goldenen Zeit“ sind lediglich Flo Enders und Jan Lauer übriggeblieben und so bin ich sicher, dass ein oberer Mittelfeldplatz das ist, was wir im Optimalfall erreichen können. Jetzt macht sich deutlich bemerkbar, dass die Jugendarbeit in Bitburg über Jahre nicht optimal war und es gilt jetzt für mich, den 12-er Kader bei Laune zu halten und uns leistungsmäßig positiv zu entwickeln“, erklärt der TVB Coach.

 

HSG Hunsrück

 

Beim Saisonabbruch lag die HSG Hunsrück einen Punkt hinter Tabellenführer TuS Daun, hätte am vorletzten Spieltag mit einem Heimsieg über Daun aus eigener Kraft den Titel noch unter Dach und Fach bringen können. Doch der Saisonabbruch machte dem Team des Trainergespanns Jochen Tatsch und Timo Stoffel den berühmten Strich durch die Rechnung.

 

Doch spätestens in der kommenden Saison soll es mit dem Titel und dem Aufstieg in die RPS Oberliga klappen. Den Kader der Hunsrücker haben Florin Nicolae (Karriereende) und Torwart Pascal Olivier (zum TuS Daun) verlassen. Dazu hat die HSG zwei Verletzte zu beklagen: so brach bei Colin Reuter die alte Schulterverletzung wieder auf und er wird ebenso vorläufig ausfallen wie Daniel Koch, der weiterhin akute Knieproblem hat.  

 

Seit dem 3. Juni läuft die Vorbereitung der Hunsrücker, die seit dem 20. Juli auch wieder in Halle sind. „3 Trainingseinheiten in der Woche und den Jungs war die lange Handballpause anzumerken. Mit viel Motivation kehrte das Team in den Trainingsalltag zurück, doch seit Freitag ist die Vorbereitung erst einmal gestoppt: Es bestand ein Corona Verdacht, der sich jedoch bei keinem der bisher getesteten Fälle bestätigt hat und so hoffe ich, dass die restlichen Test auch negativ sind und wir nach einer Woche Pause wieder ins Training einsteigen können. Bislang lief es sehr gut, das erste Vorbereitungsspiel gegen die HSG Nahe Glan konnten wir deutlich gewinnen. Dabei waren die Gäste nicht vollzählig und wir haben viel durchgewechselt. Die Trainingsbeteiligung ist bisher sehr gut und es lief bis Freitag letzter Woche alles sehr gut. Doch am Wochenende mussten wir das Testspiel gegen Homburg absagen. Sollten die restlichen Tests ebenfalls negativ sein, werden wir das Training wieder voll aufnehmen und weitere Spiele gegen Budenheim II, Homburg, Nahe-Glan, Kastellaun/Simmern und Niederolm bestreiten. Im Rahmen der Vorbereitung werden wir auch noch ein Trainingslager bei uns in Kleinich durchführen, bevor die Saison am 3. Oktober mit dem Heimspiel gegen Urmitz starten soll.

 

DJK/MJC Trier

 

Nachdem Corona alles veränderte, ist eine Vorbereitung, so wie die MJC Trier sie 2019 betrieb, aktuell so nun nicht möglich. Auf Platz 8 der Tabelle rangierte die DJK/MJC Trier vor Abbruch der Saison aufgrund der Corona-Pandemie und hatte den Klassenerhalt so gut wie sicher. Wie alle anderen Teams wurden die Trierer vom Abbruch der Saison überrascht, mussten den Trainingsbetrieb einstellen und starteten am 27. Mai in die Vorbereitung auf die kommende Saison, die für das Team von Trainer Alex Kuhfeld am 3. Oktober mit dem Auswärtsspiel in Welling beginnt. „Seit drei Wochen können wir endlich zweimal in der Woche die Halle nutzen. Bisher konnten wir schon ein Testspiel gegen TuS Daun absolvieren. Weitere Spiele werden in den nächsten Wochen folgen. Wir werden gegen TV Nieder-Olm, TuS Kirn, Remscheid, HB Berchem (Lux) und zweimal gegen TuS Daun Spiele absolvieren“, verrät der MJC Coach.

 

„Ich hatte mir nach dem Saisonabbruch lange überlegt, ob ich als Trainer weitermache, mich dann aber dafür entschieden, auch in der kommenden Saison als Trainer zu arbeiten. Wir haben unter Beachtung der Hygieneregeln mit dem Training im Freien Ende Mail begonnen, legten für unsere Athletik und Ausdauer die Grundlagen".

 

Das Gesicht der Mannschaft wird sich gegenüber der letzten Saison verändern. Dies ist vor allem der Tatsache geschuldet, dass viele Studenten bei den Trierern aktiv sind, die nach Ende des Studiums oder studienbedingt den Studienort wechseln. So wird Rückraumspieler Marco Müller den Verein aufgrund der beruflichen Veränderung verlassen, allerdings wohl erst im Februar. Bis dahin kann Kuhfeld auf ihn zählen. Sein Ausfall wird im Trierer Team nur schwer zu kompensieren sein. Der erst im Laufe der letzten Saison zu den Trierern gewechselte Lüder Flathmann zieht es an einen anderen Studienort und auch Manuel Zelzer sowie Philipp Erfurth verlassen Trier studienbedingt.

 

„Wir sind noch an einigen Neuzugängen dran, hoffen, dass wir hier bald Neues zu vermelden haben. Wir werden aber definitiv in einer gegenüber der letzten Saison stärkeren Rheinlandliga gegen den Abstieg zu kämpfen haben“, glaubt der MJC Coach, für den die Vorbereitung auf die anstehende Saison „nicht so einfach“ verläuft, (Zitat Kuhfeld)

 

„Lange mussten wir auf eine Trainingseinheit in der Halle warten, da die Wolfsberghalle lange nicht zur Verfügung stand. So eine lange Pause macht sich deutlich bemerkbar. Mit der aktuellen Trainingsbeteiligung bin ich nicht zufrieden, da wir in der Regel mit 8 bis 10 Akteuren trainieren können. Ich hoffe, dass im September alle Spieler zum Team zurückkehren können und wir uns in den letzten Wochen intensiv vorbereiten, bevor die Saison mit einem Auswärtsspiel in Welling startet“, sagt Kuhfeld, der sogar überlegt, selbst im Notfall wieder das Trikot überzustreifen.

 

 

16. 08.2020

 

Personalien vom Rheinlandligisten TV Bitburg

 

Marcel Straub (27) hat den TV Bitburg in Richtung Luxemburg verlassen und spielt in der neuen Saison in der luxemburgischen AXA League für den Handball-Club Schifflange. Insgesamt spielte der Linkshänder und Rechts-Außen vier Spielzeiten für den TV Bitburg. Er wurde mit der Mannschaft Meister der Rheinland-Liga und Sieger des HVR-Pokals. Als Grund für seinen Wechsel gibt der Trierer an: „Ich werde mich beruflich weiter nach Luxemburg orientieren und nachdem wir den Sprung in die Oberliga leider nicht geschafft haben, werde ich mich hier in Schifflingen einer neuen persönlichen Herausforderung stellen. Ich bin Bitburg tief verbunden und möchte mich bei allen Personen im Verein für die schöne Zeit bedanken!“

 

Yannick Moecke (24) verlässt den TV Bitburg und legt eine sportliche Pause ein. Nach nur einer Saison Rheinlandliga wird Yannick die Mannschaft bereits wieder verlassen. Grund dafür sind gesundheitliche Probleme. Moecke kämpft schon seit längerer Zeit mit Hüftproblemen, die ihn auch schon in der Vergangenheit zu längeren Pausen zwangen. Deshalb geht es für ihn im Moment sportlich leider nicht weiter.

 

Marc Schürer (26) wechselt vereinsintern von der 2. Herren Mannschaft in die 1. Herren Mannschaft! Nach dem Abgang vom Marcel Straub wurde die Personalsituation auf der rechten Seite immer dünner. Mit Jan Lauer und Martin Guldenkirch standen nur noch zwei Linkshänder im Kader. Für eine lange Saison schlichtweg zu wenig.

 

 

17. Juni 2020

 

Michel Plano - der 27-jährige gebürtige Prümer wechselt von der HSG Eifel zu uns nach Bitburg und füllt den Bitburger Kader auf der Links-Außen Position auf. Derzeit besucht Plano die Meisterschule für Maurer und Stahlbetonbauer und arbeitet in Luxemburg.

Zu seinem Wechsel zu uns sagt der Neu-Bitburger:


„Der Kontakt kam über Florian Enders zustande. Nachdem die HSG Eifel ihren Rückzug aus der Rheinlandliga erklärt hatte, wollte ich eine neue Herausforderung. Hier in Bitburg kann ich weiter in der Liga bleiben und mich weiterentwickeln.“

27.05.2020

 

Der nächste Verein aus dem Spielereich Mosel/Eifel wird sein Spielrecht in der Rheinlandliga der Männer in der kommenden Saison nicht wahrnehmen. „Wir haben uns aufgrund der momentanen Situation entschieden, in der kommenden Saison in der Verbandsliga anzutreten. Für uns ist das ein Übergangsjahr, da wir erst in der folgenden Saison auf unsere Jugend zurückgreifen können. Mit Julius Hoffmann und Yannik Morin legen zwei wichtige Stammspieler eine Pause ein, doch ich baue darauf, dass beide wieder zum Team zurückkehren. Noch sind wir auch bei der Trainersuche noch nicht fündig geworden“, gesteht Saarburgs Abteilungsleiter Joachim Schmitt.

 

Auf Platz 8 der Tabelle rangierte die DJK/MJC Trier vor Abbruch der Saison aufgrund der Corona-Pandemie und hatte den Klassenerhalt so gut wie sicher. Wie alle anderen Teams wurden die Trierer vom Abbruch der Saison überrascht, mussten den Trainingsbetrieb einstellen und starteten am 27. Mai in die Vorbereitung auf die kommende Saison, die hoffentlich im Oktober beginnen kann. „Ich hatte mir nach dem Saisonabbruch lange überlegt, ob ich als Trainer weitermache, mich dann aber dafür entschieden, auch in der kommenden Saison als Trainer zu arbeiten. Wir beginnen unter Beachtung der Hygieneregeln mit dem Training im Freien, werden für unsere Athletik und Ausdauer die Grundlagen legen. Doch die Jungs brennen auf die Halle und ich hoffe, dass dies auch bald wieder möglich sein wird“, sagt MJC Coach Alex Kuhfeld. Doch das Gesicht der Mannschaft wird sich verändern. Dies ist vor allem der Tatsache geschuldet, dass viele Studenten bei den Trierern aktiv sind, die nach Ende des Studiums oder studienbedingt den Studienort wechseln. So wird Rückraumspieler Marco Müller den Verein aufgrund der beruflichen Veränderung Trier verlassen. Sein Ausfall wird im Trierer Team nur schwer zu kompensieren sein. Der erst im Laufe der letzten Saison zu den Trierern gewechselte Lüder Flathmann zieht es an einen anderen Studienort und auch Manuel Zelzer verlässt die Trier studienbedingt. „Wir sind noch an einigen Neuzugängen dran, hoffen, dass wir hier bald Neues zu vermelden haben. Wir werden aber definitiv in einer gegenüber der letzten Saison stärkeren Rheinlandliga gegen den Abstieg zu kämpfen haben“, glaubt der MJC Coach.

 

Bitburgs vor der Saison erklärte Saisonziel, erneut die Meisterschaft in der Liga einzufahren, hatte sich beim Abbruch der Saison spätestens erledigt. Mit sechs Punkten Rückstand lag das Team des neuen Bitburger Coaches Rudi Engel auf Platz 3 hinter dem Tabellenführer aus Daun und dem „Dauerrivalen“, der HSG Hunsrück. Gebeutelt war die Mannschaft von Beginn an vom Verletzungspech wichtiger Stammspieler, aber auch die beruflichen Herausforderungen führten dazu, dass die Eifelaner so gut wie nie in Bestbesetzung auflaufen konnten. Für die nun anstehende Saison hatten die Eifelaner die Hoffnung, ihren ehemaligen Stammspieler Matthias Hertz zu einer Rückkehr aus Luxemburg zu bewegen, doch „Mätthi“ Hertz wird in Luxemburg in der kommenden Saison in der 1. Liga auflaufen. Mit Michel Plano stand schon vor geraumer Zeit ein Neuzugang von der HSG Eifel fest, die bekanntlich ihr Spielrecht in der Rheinlandliga nicht mehr wahrnehmen wird und in der Verbandsliga antreten möchte. Neben Plano wird  das 17-jährige Nachwuchstalent Johannes Schellen, den Trainer Engel in der Jugend-Rheinlandauswahl trainierte, von Prüm nach Bitburg wechseln. „Er wird seine Spielanteile in der Rheinlandliga, an die er vorsichtig herangeführt werden soll, bekommen. Seine Spielpraxis wird sich Johannes aber in unserem Verbandsligateam holen. Aus privaten Gründen wird kommende Saison Stefan Steinbach kürzer treten müssen. Erschwerend kommt hinzu, dass in der ehemaligen Edith-Stein Turnhalle umfangreiche Umbaumaßnahmen laufen, die es noch schwieriger machen werden, mit dem Hallentraining zu beginnen. Wir sind derzeit entsprechend den Vorschriften nur im Freien aktiv und haben diese Woche das Training wieder aufgenommen. Mit dem aktuellen Kader sehe ich eine Platzierung zwischen Platz 3 bis 5 als realistisch an. Ganz klar werden die Hunsrücker dieses Jahr der Topfavorit auf die Meisterschaft sein“, glaubt der Bitburger Coach.  

 

Ebenso wie Bitburg wollte die HSG Hunsrück in der vergangenen Saison um die Meisterschaft mitspielen, lag bei Saisonabbruch einen Punkt hinter Tabellenführer Daun auf Platz zwei und hätte am vorletzten Spieltag noch die Chance gehabt, die Meisterschaft mit einem Heimsieg über Daun aus eigener Kraft unter Dach und Fach zu bringen. Doch der Saisonabbruch machte dem Team des Trainergespanns Jochen Tatsch und Timo Stoffel einen Strich durch die Rechnung. Es blieb „ein bitterer Beigeschmack“ (der TV berichtete) bei den Hunsrückern, die dem TuS Daun so den Fortritt Richtung RPS Oberliga lassen musste. Doch spätestens in der kommenden Saison soll für die Hunsrücker der Traum von der Meisterschaft und natürlich der Aufstieg in die RPS Oberliga Realität werden. „Das ist das erklärte Ziel. Unser Kader bleibt bis auf Florin Nicolae, der seine Karriere beendet und Pascal Olivier, der nach Daun wechselt, zusammen. Wir werden am 3.6. in die Vorbereitung einsteigen und uns zunächst „outdoor“ vorbereiten. Am vergangenen Sonntag haben wir vereinsintern das weitere Vorgehen zum Training abgestimmt“, sagt HSG Coach Timo Stoffel.  

 

 

26. Mai 2020

 

HSG Eifel spielt in der Verbandsliga

 

„Nach Wochen der Überlegungen und Abwägungen wird unsere 1. Herren auf die Möglichkeit erneut in der Rheinlandliga anzutreten verzichten und in der kommenden Saison das Spielrecht in der Verbandsliga West wahrnehmen. Diese gemeinsame Entscheidung erfolgte nach Abstimmung zwischen Mannschaft, Trainer und HSG-Geschäftsführer Udo Baur und stützt sich auf den fehlenden sportlichen Erfolg der letzten beiden Spielzeiten sowie personeller Veränderungen im Kader.  Bereits vor beziehungsweise während der vergangenen Saison hat der eine oder andere Spieler die Verantwortlichen über seinen Rückzug zum Saisonende informiert, wodurch eine frühzeitige Planung ermöglicht wurde. Aufgrund beruflicher Veränderungen und Wohnortwechsel stehen zudem noch weitere Entscheidungen aus. Details hinsichtlich der Kaderveränderungen folgen, sobald alle Personalentscheidungen feststehen. Ab dem 12. Juni startet unsere 1. Herren unter Einhaltung der vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen in die Saisonvorbereitung. Gemäß den Handlungsempfehlungen des DHB findet das Training zunächst nur in Kleingruppen und im Außenbereich statt. Sobald seitens der Landesregierung Lockerungen erfolgen, werden auch die Trainingseinheiten dementsprechend angepasst. Ob die Saison wirklich wie in den vergangenen Jahren Anfang September starten wird, ist aufgrund der derzeitigen Situation mehr als ungewiss. Dennoch arbeiten wir auf diesen Termin hin und versuchen bis dahin den Gegebenheiten zu trotzen. Auf alle Fälle sind wir voller Motivation was die kommende Spielzeit in der Verbandsliga angeht und freuen uns wenn es endlich wieder losgeht“, erklären HSG Geschäftsführer Udo Baur und Trainer Rene Wingels unisono

 

 

10. Mai 2020

 

Uwe Moske hört in Saarburg auf - wie geht es mit der Mannschaft weiter?

 

Nach drei Jahren endete der Vertrag von Saarburgs Trainer Uwe Moske beim TuS Fortuna Saarburg. „Der Vertrag ist aufgelöst und ich stehe mit einigen Vereinen in konkreten Verhandlungen“, erklärt der ehemalige TuS Coach.

 

Vor allem die personelle Situation des Rheinlandligisten scheint ein Hauptgrund dafür gewesen zu sein, dass Moske seinen Vertrag in Saarburg nicht verlängern wollte. Insbesondere bei den Auswärtsspielen fiel es dem verantwortlichen Coach der Fortunen schwer, Spieler zu bewegen, die Fahrt mit anzutreten. Kaum vereinbaren ließen sich berufliche und private Termine wichtiger Spieler und am Ende war es Moske leid, Spieler zu motivieren, um wenigstens einen spielfähigen Kader aufs Feld schicken zu können.

 

Wie es in Saarburg weiter geht, klärt sich in nächster Zeit: „Wir sind mit einigen Trainern in Verhandlungen, wissen aber noch nicht, ob wir im kommenden Jahr in der Rheinlandliga antreten werden“, sagt Saarburgs 1. Vorsitzender und Abteilungsleiter Joachim Schmitt.