Spieltag 14./15. März 2020

 

TV Welling - TuS Daun

(Freitag, 19.30 Uhr)

und

TuS Bannberscheid - TuS Daun

(Sonntag, 15 Uhr)

 

Ausgangslage: Gleich zwei Spiele am Wochenende für die Dauner Mannschaft. Vom Papier her ist das Freitagsspiel eine klare Angelegenheit für den Tabellenführer und vermeintlichen Meister aus Welling! Vor heimischer Kulisse erwartet man mit dem TuS Daun eine Mannschaft, die zuletzt ihre lange Durststrecke mit einem Erfolg beenden konnte, aber realistisch genug ist, um zu wissen, dass nicht mehr als ein Achtungserfolg rausspringen kann. In Bannberscheid sieht es für die Dauner besser aus, zumal das Team im Hinspiel erst unglücklich in den letzten Minuten unterlag.

 

Personal: Fehlen werden Lara Basten und Jana Clever.

 

Prognose: „Wichtig ist, dass wir mit einem guten Gefühl aus dem Spiel gegen Welling rausgehen, wissend, dass wir am Freitag auf den künftigen Meister getroffen sind, die zurecht an der Tabellenspitze stehen und die eine aggressive Abwehr spielen. In Bannberscheid gilt es, so wenig Fehler wie irgend möglich zu machen, dann können wir lange mithalten und vielleicht für die Überraschung sorgen“, hofft Trainer Lukas Illigen.

 

HSG Kastellaun/Simmern - DJK/MJC Trier

(Samstag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Im Hunsrück beginnt für die Trierer Miezen ihre Serie von drei Auswärtsspielen in Folge. Nach dem klaren Hinspiel Erfolg kann es für das Team von Trainerin Esther Herrmann nur ein Ziel geben, mit zwei Punkten und dem zweiten Tabellenplatz die Heimreise nach Trier anzutreten. Doch das Ziel steckt Hermann deutlicher ab: „Ich hoffe auf sechs Punkte aus den drei Auswärtsspielen“. Doch zunächst gilt es, nach der langen Pause schnell wieder in den Spielrhythmus zu finden. „Wir dürfen einfach nicht so lange brauchen, um ins Spiel zu kommen“, verlangt Herrmann, die sich keinesfalls vom Hinspiel „blenden“ lassen möchte. „Damals spielten die Gäste nicht in Bestbesetzung. Doch mir ist einfach wichtig, was meine Mannschaft macht“, erklärt die MJC Trainerin, die derzeit nicht zufrieden ist mit der Trainingsbeteiligung aus den unterschiedlichsten Gründen.

 

Personal: Bei den Triererinnen fallen Anneke Helbrecht, Hannah Sattler und Inga Käsgen weiter aus, fraglich ist der Einsatz von Michi Wiemer. Dafür aber wird Routinier Franzi Garcia auflaufen können.

 

Prognose: „Wir arbeiten daran, zu unserer alten Abwehrstärke zurückzufinden, doch das geht nicht von heute auf morgen. Aufgrund der Trainingsbeteiligung können wir hier nämlich nur individuell arbeiten. Doch die Rückkehr zu unserer Abwehrstärke ist fundamental für unser schnelles Spiel nach vorne“, verlangt Herrmann.

 

TV Bassenheim II - HSG Hunsrück II

(Sonntag, 15 Uhr)

 

Ausgangslage: Keine Zweifel will die Hunsrück HSG II am Sonntagnachmittag in Bassenheim aufkommen lassen, wer am Ende die Halle als Sieger verlassen wird. Trainer Korab Mulliqi will mit seinem Team die Vizemeisterschaft einfahren, muss aber zunächst den klaren Hinspiel Erfolg bestätigen.

 

Personal: Ohne Luisa Bach (verletzt), Luisa Bottlender und Anne Kalle (Urlaub), dafür mit Julz Nicolae aus dem RPS Liga Team kann die HSG in Bassenheim auflaufen.

 

Prognose: „Es wird ein schweres Spiel, das zeigt die Niederlage dort im vergangenen Jahr. Mit Tina Ring hat der TV seine erfahrene Spielerin wieder an Bord, die trotz ihres Alters immer noch eine Klasse für sich ist. Wir müssen in Bassenheim selbstbewusst auftreten, wollen beide Punkte gewinnen. Ich erwarte, dass meine Mannschaft eine andere Einstellung an den Tag legt als zuletzt im Hunsrück-Derby gegen Kastellaun. Vor allem müssen wir wieder uns schnelles Spiel von Anfang an aufziehen“, verlangt Mulliqi.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSG Wittlich II

(Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Nur denkbar knapp mit 19:18 musste sich die HSG Ruwertal im Hinspiel in der Eifel geschlagen geben und rechnet sich jetzt vor heimischer Kulisse die Chance aus, für Wiedergutmachung zu sorgen. Zuletzt zeigte das Team gegen die Favoriten MJC Trier und Welling durchaus ansprechende Leistungen und will dies jetzt auch in Zählbares ummünzen. „Das Remis im Hinspiel wäre gerecht gewesen, doch jetzt stehen die Vorzeichen anders. Wittlich spielt eine gute Rückrunde. Wir müssen die Lehren aus dem Wellinger Spiel ziehen, warten mal ab, wie Wittlich ohne Harz zurechtkommt“, sagt Gastgebertrainer Andi Schröder.

 

Personal: Auf Gastgeberseite fehlt Torfrau Luisa Becker.

 

Prognose: „Ich erwarte, dass wir eine geschlossene Abwehr stellen, dürfen nicht viel zulassen. Jede muss für jede verteidigen. Dazu wollen wir in unser schnelles Umschaltspiel finden. Die Favoritenrolle liegt klar bei Wittlich, doch wir werden alles tun, um die beiden Punkte im Ruwertal zu halten“, sagt Schröder.

 

„Ohne Harz wird das für uns besonders schwer! Deshalb fokussieren wir uns auf die Abwehrarbeit, da wir uns sonst im gebundenen Spiel schwertun. Ruwertal stellt eine junge Mannschaft, die sich weiterentwickelt hat und die uns nicht liegt! Wir werden aber alles dafür geben, um mit Tempo nach vorne zu spielen und wollen die konditionelle Überlegenheit ausspielen. Wir treffen auf eine Mannschaft, die nicht unbedingt dort unten in der Tabelle stehen müsste“, meint Gästetrainerin Jenny Scheibe.

 

Spieltag

07./08. März 2020

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - TV Welling 24:30 (10:16)

 

„Wir haben gut ins Spiel reingefunden, während die Gäste zunächst nicht zu ihrem Spiel fanden“, meinte Ruwertals Trainer Andi Schröder, dessen Mannschaft bis zum 6:8 in der 17. Minute auf Augenhöhe war. „Doch dann machten die Gäste die Abwehr zu und wir fanden keine Lösungen mehr“, erklärte Schröder, dessen Team jetzt fünf Treffern in Folge zum 6:13 in der 24. Minute einstecken mussten, während Welling nun die Führung verwaltete. Zur Pause führte der Meisterschaftsfavorit mit 10:16!

 

Noch einmal gelang den Ruwertalerinnen die Ergebniskosmetik beim 15:19 in der 34. Minute und 16:20 in der 38. Minute, doch spätestens hier setzte sich das stärkere „eins gegen eins“ Verhalten der Gäste durch.

 

„60 Minuten spielten die Gäste sehr körperlich und wir hatten dem starken Krafthandball nichts entgegenzusetzen. In letzten 50 Minuten des Spiels war der Tabellenführer, der völlig zurecht an der Tabellenspitze steht, die bessere Mannschaft. Meiner Mannschaft kann ich heute nichts vorwerfen, denn Welling ist nicht das Maß, an dem wir uns messen müssen. Welling hat nach der ersten klaren Führung den Gang zurückgeschaltet und das Ergebnis verwaltet“, meinte Schröder.  

 

Becker und Huwer - Heumüller (3), Britz (1), Lamberti, Himmelreich (1/1), Schuh (1), Eiden (2), Fisch (2), Thinnes (8/5), Teuber, Eiden, Reber (6), Meyer

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - TV Welling (Samstag, 16 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Keine Zweifel bestehen an der Favoritenrolle des Tabellenführers und vermeintlichen Meisters TV Welling im Ruwertal. Es ist das erste Aufeinandertreffen beider Teams in dieser Saison, da das Hinspiel verlegt werden musste. „Mit dem Führenden der Liga kommt der TV Welling nach Mertesdorf. Diese haben letzte Woche sehr beeindruckend bei Arzheim/Moselweiß gewonnen und dabei nur 9 gegnerische Treffer eingeschenkt bekommen. Wir mussten uns letzte Woche bei den Miezen mit 4 Toren geschlagen geben“, erinnert HSG Coach Andi Schröder.  

 

Personal: „Wir trainieren die Woche mit einem kleinen Kader, weil viele Krank oder angeschlagen sind. Bisher kann ich nicht abschätzen mit wem wir am Wochenende auflaufen werden.“ meint Andi Schröder zum Wochenendkader.

 

Prognose: „Welling verfügt mit Antonia Schmitz und Annalena Adams über 2 herausragende Akteure, aber auch der Rest der Mannschaft ist extrem stark und daher gilt es sich im Vergleich zu letzter Woche in der Abwehr enorm zu steigern. Wir müssen beweglicher sein und uns mehr helfen. Welling spielt eine harte und gute Abwehr, auf die wir uns einstellen müssen. Hier müssen wir Lösungen und die Abwehr von Welling in Bewegung bringen. Dieses Spiel ist ähnlich wie gegen die Miez, weil wir absolut nichts zu verlieren haben.  Das heißt aber nicht, dass wir das Spiel herschenken und alles geben werden,“ verspricht Schröder.

 

Spieltag

29. Februar/01. März 2020

 

DJK/MJC Trier - HSG Mertesdorf/Ruwertal 29:25 (18:11)

 

Die personelle Situation auf Trierer Seite bereitete Trainerin Esther Herrmann Kopfzerbrechen. So fehlten mit Franzi Garcia, Hannah Sattler, Anneke Helbrecht, Jill Meyers, Inga Käsgen und Michi Wiemer fast eine komplette Mannschaft. Als sich beim Warmmachen dann auch noch Torfrau Margaretha Müller verletzte, kam die gerade 16 jährige Jette Martin zu ihrem ersten Rheinlandligaeinsatz. Routinier Kaddy Irsch stellte sich trotz ihrer Erkrankung in den Dienst der Mannschaft, zudem stieß Clara Baldin aus der zweiten Mannschaft zum Team. Bereits zur Pause schien der Favorit aus Trier das Spiel vorentschieden zu haben.

 

Von Beginn an führte das Team von Trainerin Esther Herrmann, baute den Vorsprung kontinuierlich vom 3:2 über 7:3 in der 12. Minute, 10:4 in der 16. Minute bis zur Pausenführung 18:11 aus.

„Wenn wir das Tempo anzogen, kamen wir zur klaren Führung, brachen aber immer wieder ein. In der Abwehr bekamen wir keinen Zugriff auf die HSG Angreiferinnen, egal welche Abwehrformation wir auch versuchten“, klagte MJC Trainerin Esther Herrmann.

 

„Wir kamen überhaupt nicht mit dem Harz zurecht, leisteten uns einfach zu viele technische Fehler. Dennoch bin ich nicht unzufrieden mit dem Auftritt meines Teams in einem guten Auswärtsspiel, bei dem wir aber zu harmlos im Deckungsverband waren, bekamen die Schlagwürfe von Katrin Irsch und Lena Hoffmann nie in den Griff“, klagte Gästetrainer Andi Schröder.

 

Nur noch die Höhe des Gastgebersieges schien fraglich, als die Miezen in der 42. Minute erstmals den 10 Tore Vorsprung herausgespielt hatten. Doch die Ruwertalerinnen gaben sich nicht auf, kämpften sich auf 26:20 in der 49. Minute heran und zwangen Herrmann zur Auszeit!

 

„Die Räume im Deckungsverband waren einfach zu groß, zudem gesellten sich individuelle Fehler und das werden wir in der Trainingswoche verbessern müssen. Unterm Strich haben wir heute zwei Punkte gewonnen, müssen das Spiel schnell abhaken und nach vorne schauen und uns weiter verbessern“, verlangt Herrmann.

 

„Es war ein verdienter MJC Sieg! Wir hätten das Spiel durchaus enger gestalten können, wenn wir weniger Abspielfehler vor allem im Aufbauspiel gemacht hätten“, erklärte Schröder.

 

Überschattet wurde die Begegnung von der schweren Verletzung von HSG Spielerin Constanze Treitz, die sich in der 55. Minute bei einer unglücklichen Abwehraktion einen Armbruch zuzog, mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht wurde und dort noch in der Nacht operiert wurde.

„Wir wünschen Constanze gute Besserung. Spätestens ab diesem Zeitpunkt trat der Handball in den Hintergrund“, sagte Schröder. Den Genesungswünschen schloss sich auf MJC Trainerin Herrmann und ihre Mannschaft an.

 

MJC: Martin und Müller - Hoffmannn (8), Lamberty, K. Irsch (9/3), V. Irsch, Helbrecht, Brunner, Fahl, Natter, Cartus (1), Steil (5), Baldin (6)

 

HSG: Becker und Huwer - Lamberti (1), Himmelreich (1), Schuh (1), S.Eiden (2), Fisch (1), Thinnes (11/4), J. Eiden (3), Reber (4), Treitz, Meyer (1)

 

TuS Daun - TV Engers 33:26 (16:10)

 

Aufatmen in Daun! Die Mannschaft beendet nach 11 erfolglosen Spielen ihre Negativserie und kehrt mit dem Sieg über Engers in die Erfolgsspur zurück!

 

Die Vorzeichen für die Eifelaner waren allerdings nicht gut. Auf lediglich eine Auswechselspielerin konnte Trainer Lukas Illigen bauen und auch die war gesundheitlich angeschlagen. D

 

ennoch setzte sich das ersatzgeschwächt angetretene Team nach dem 1:2 mit vier Treffern in Folge bis zur 9. Minute auf 5:2 ab, kassierte dann drei Gegentreffer der Gäste, die nach dem 5:5 in der 13. Minute, der stärksten Phase des TuS im ersten Spielabschnitt Tribut zollten. Mit dem 5:0 Lauf gelang die 10:5 Führung in der 19. Minute. Diese Führung baute das Team bis zur Pause sogar auf 16:10 aus.

 

Nach dem Wechsel verteidigten die TuS Spielerinnen ihren sechs Tore Vorsprung bis 24:18 in der 46. Minute, am Ende stand ein nicht erwarteter klarer Sieg auf der Anzeigetafel.

 

„Uns fehlten jegliche Wechselalternativen, dennoch zeigten wir eine geschlossene Mannschaftsleistung, bei der wir nur wenige Fehler im Angriff machten, auf alles was Engers auch versuchte, die richtigen Lösungen hatten. Endlich wurden auch die Trainingsinhalte im Angriff umgesetzt und wir sind auf die Nahtstellen gegangen. Franzi Kutscheid zeigte auf der für sie ungewohnten halbrechten Abwehrseite eine überragende Leistung. Bei Laura Minninger und Lisa Krämer platzte endlich der Knoten, waren torgefährlich und unterstützten Franzi Kutscheid. Von Engers hätte ich als Absteiger durchaus mehr erwartet. Wir legten den Grundstein unseres Erfolges ganz sicher in der Abwehr“, fand Illigen.

 

Treis und Miller - Minninger (5), F. Kutscheid (4), J. Kutscheid (13/6), Blank (3), Krämer (7), Basten (1), Teusch

 

HSG Hunsrück - HSG Kastellaun/Simmern 31:24 (14:9)

 

Nicht zufrieden war Gastgebertrainer Korab Mulliqi mit dem Abschlusstraining seines Teams am Freitagabend und dieser Eindruck bestätigte sich auch im Spiel.

 

Ausgeglichen verlief das Hunsrück-Derby vom Start weg. Bis zum 10:9 in der 27. Minute hielt das Team des Gästetrainergespanns Daniel Fellenzer/Mirza Cehajic gegen den Favoriten HSG Hunsrück mit. Doch dann legte die Mannschaft von Gastgebertrainer Korab Mulliqi mit vier Treffern in Folge bis zur Pause zum 14:10 deutlich vor.

 

„Wir spielten wieder Standhandball, kamen nicht in die Bewegung, leisteten uns zudem im Angriff dumme Fehler“, klagte der Gastgebertrainer.

 

Besser kamen die Gäste aus der Kabine, legten gleich vier Treffer in Folge nach und glichen beim 14:14 in der 38. Minute aus und waren jetzt wieder auf Augenhöhe. Die Auszeit des Trainergespanns Daniel Fellenzer/Mirza Cehajic in der 43. Minute brachte seine Mannschaft sogar auf 18:17 heran, doch jetzt war es an den Gastgeberinnen sich über 20:17 entscheidend bis zum 23:18 in der 50. Minute abzusetzen.

 

„Den Anfang in die zweite Hälfte haben wir verpennt, zudem durchschauten die Gäste unsere schnelle Mitte! Erst nach dem Ausgleich legte meine Mannschaft die Schippe drauf und gewann am Ende deutlich vor einer schönen Zuschauerkulisse“, freute sich Mulliqi

 

Kirst und Wolf - Schäfer, Faller, Simon (2), Bottlender (6/1), Mohr (6), Litzenburger (7), Themann, Fey (4/1), Johann, Schirokich (1), Hahn (2), Bach (3).

 

Tus Bannberscheid - HSG Wittlich II 26: 22 (12:10)

 

„Letztlich sollten wir wohl der Routine der Gäste Tribut,“ meinte Wittlichs Spielertrainerin Jenny Scheibe nach der Niederlage in Bannberscheid. Ausgeglichen verlief die Begegnung von Beginn an, bei ständiger Führung der Gastgeber, die zwischenzeitlich ihre Führung auf drei Tore beim 6:3 in der 11. Minute ausbauten, dann den Ausgleich der Eifelanerinnen beim 7:7 in der 19. Minute hinnehmen mussten, ehe sich der TuS wieder auf 11:8 in der 24. Minute absetzte und die zwei Tore Führung zum 12:10 mit in die Kabine nahm.

 

Nach dem Wechsel das gleiche Bild: erneut legten die Gastgeberinnen auf drei Tore zum 14:11 in der 33. Minute aus, Wittlich gleicht beim 14:14 in der 38 Minute aus und läuft dann beim 20:16 dem vier Tore Rückstand in der 47. Minute hinterher. Die Auszeit der Gäste kam zum richtigen Zeitpunkt, die Mannschaft kämpfte sich beim 23:22 bis zur 56. Minute zurück. Jetzt war es an den Gastgeberinnen, ihre Auszeit zu nehmen und erzielt in Unterzahl den wichtigen Treffer zum 24:22, der spielentscheidend war. Am Ende gelang dem Tus der 26:22 Erfolg, durch den sich die Mannschaft an Wittlich II vorbeischiebt und jetzt von Platz vier an das Mittelfeld anführt.

 

„Eine bittere Niederlage für uns. Die Gastgeberinnen waren taktisch gut auf uns eingestellt, stellten eine kompakte und defensive Abwehr, gegen die wir uns ohne Harz schwertaten. Es fehlte uns der nötige Zug zum Tor und wir leisteten uns viele technische Fehler. Die Abwehr war in Ordnung, aber wir haben uns in die langsame Spielweise des TuS reinziehen lassen. Da war heute mehr drin, doch wir haben die Niederlage selbst verschuldet,“ klagte Scheibe.

 

Marx - Engel (3), Schaaf, Kloep (6), Esch (5/2), Lames, Lorenz, Gaß (1), Teusch (1), Kappes (3), Steffens (1), Kehl, Scheibe (2).

 

------------------------------------

TuS Daun - TV Engers (Samstag, 17.15 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Der Tabellenachte aus Daun erwartet mit dem TV Engers den Tabellensiebten, dem man sich im Hinspiel 30:24 geschlagen geben musste. Dabei verspielten die Eifelaner ihre Chancen aufgrund eines unerklärlichen Einbruchs in der Deckung und einer mangelhaften Chancenverwertung. Das soll jetzt im Rückspiel anders werden, denn das Team von Trainer Lukas Illigen möchte unbedingt die Hinspielniederlage ausmerzen und in die Erfolgsspur zurückkehren, seit 11 Spielen in Folge ist das Eifel-Team jetzt schon ohne Erfolgserlebnis.

 

Personal: Jana Clever fällt weiterhin aus.

 

Prognose: „Ich hoffe, dass nach der Pause die Köpfe wieder frei sind. Wir haben auch im Hinspiel gesehen, dass Engers durchaus schlagbar ist und auch die letzten Ergebnisse zeigen, dass die Mannschaft auswärts nicht so stark wie zuhause aufspielt. Wir müssen endlich in die Erfolgsspur zurück, 60 Minuten im Angriff Druck ausüben und endlich wieder Selbstvertrauen tanken“, sagt Dauns Trainer Lukas Illigen.

 

HSG Hunsrück II - HSG Kastellaun/Simmern (Samstag, 17.30 Uhr, Schulsporthalle Sohren)

 

Ausgangslage: Im Hunsrück-Derby sind die Rolle klar verteilt. Nicht nur nach dem klaren 37:17 Hinspielerfolg gilt das Team von Trainer Korab Mulliqi als Favorit, sondern der bisherige Saisonverlauf spricht eindeutig für das Gastgeberteam, das seit sieben Spielen in Folge ohne Niederlage zu den Top Drei der Liga zählt. Da der Titel in diesem Jahr nach Welling gehen wird, hat das Mulliqi-Team durchaus gute Chancen, die Vizemeisterschaft einzufahren.

 

DJK/MJC Trier - HSG Mertesdorf/Ruwertal (Samstag, 17.30 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Keine Zweifel am Sieg ließen die Triererinnen im Hinspiel aufkommen, entführten mit 18:34 souverän beide Punkte aus dem Ruwertal und gehen auch im Rückspiel als klarer Favorit ins Rennen. Gästetrainer Andi Schröder weiß, dass die wichtigen Punkte gegen den Abstieg kaum in Trier zu gewinnen sein werden und sich die Mannschaft in den kommenden zwei Spielen (nächste Woche beim Meisterschaftsfavoriten in Welling) das Selbstvertrauen holen muss, um die dann saisonentscheidenden Spiele zu bestehen. „Es ist das drittletzte Heimspiel in dieser Saison und gleich nach der Pause geht’s mit einem Lokalderby weiter. Ich hoffe auf eine entsprechende Zuschauerunterstützung. Die HSG hat sich mit zunehmendem Saisonverlauf gesteigert und ist jetzt am Mittelfeld dran. Im Hinspiel fehlten uns die A-Jugendlichen, dafür war Franzi dabei. Jetzt wird es umgekehrt sein“, verrät MJC Trainerin Esther Herrmann.

 

„Wir haben über die Fastnachtspause pausiert, werden uns ab Donnerstag mit Harz auf dieses Spiel vorbereiten. Für mich sind die Gastgeberinnen klare Favoritinnen, zumal einige Spieler schon höherklassig gespielt haben und gerade die A-Jugend, allen voran Lena Hoffmann riesige Talente hat“, sagt Gästetrainer Andi Schröder.

 

Personal: Auf Trierer Seite fällt Hanna Sattler weiterhin aus, Inga Käsgen fehlt aufgurnd einer Fußverletzung, dafür sollte Mira Cartusnach ihrer Rückenverletzung wieder fit sein. Die Gäste reisen mit „voller Kapelle“ (Zitat Schröder) an.

 

Prognose: „Es bleibt abzuwarten, wie wir die Karnevalspause verkraftet haben. Auf jeden Fall werden die Gäste anreisen, um uns zu ärgern. Wir sind nach den zuletzt guten Leistungen der Ruwertalerinnen gewarnt“, sagt die MJC Trainerin.

 

„Gegen die offensive 3:2:1 Deckung der Triererinnen müssen wir gute Lösungen finden, lange Angriffe spielen und schnell in den Abwehrverband zurückkehren. Hier wollen wir eine harte aber faire 6:0 Deckung stellen. Keineswegs fahren wir nach Trier, um die Punkt herzuschenken. Erwischen wir einen guten Tag, können wir sicher lange mithalten. Ich hoffe auf ein faires und spannendes Spiel“, so der Gästetrainer.

 

TuS Bannberscheid - HSG Wittlich II (Sonntag, 15 Uhr)

 

Ausgangslage: Die Wittlicher Reserve führte das Mittelfeld der Tabelle vor dem jetzigen Gast aus Bannberscheid an. Das Hinspiel gewann das Team von Spielertrainerin Jenny Scheibe mit 24:21 und die Trainerin erinnert sich: „Es war ein harter Kampf! Die Mannschaft hat gut gearbeitet, mit schnellen Beinen in der Abwehr und dem guten Verschieben. Den Dreh- und Angelpunkt im Gästespiel, Melanie Knapp hatten wir eigentlich gut im Griff, fielen aber weiterhin auf den gleichen Spielzug rein. Am Ende aber hat das Team alles für den Sieg gegeben und verdient die beiden Punkte eingefahren. Dafür war wohl auch die konditionelle Überlegenheit in den Schlussminuten verantwortlich“.

 

Personal: Einige HSG Spielerinnen sind erkältet, können deshalb kaum trainierend. Dennoch baut Trainerin Jenny Scheibe auf ihre Bestbesetzung.

 

Prognose: „Mit Melanie Knapp und Eva Eichmann stellt Bannberscheid die stärksten Spielerinnen, die nicht nur selbst torgefährlich sind, sondern auch gut mit dem Kreis zusammenspielen. Ohne Harz wird das für uns keine leichte Aufgabe und ich rechne mit einem harten Fight. Unsere Abwehr muss besonders auf der halbrechten Abwehrseite kompakter stehen, den hier kam der Tus im Hinspiel mit einfachen Mitteln zum Erfolg. Unser Ziel ist es, ein temporeiches Spiel aufzuziehen, denn damit hat Bannberscheid seine Mühe.

 

 

Spieltag

08./09. Februar 2020

 

HSG Wittlich II - DJK/MJC Trier 25:34 (15:15)

 

Starker Start für die Reserve der HSG Wittlich, die bereits in der 9. Minute beim 6:3 Gästetrainerin Esther Herrmann zur ersten Auszeit zwangen, sich aber nicht beeindrucken ließen und konzentriert weiterspielten. 9:4 führte das Team von Spielertrainerin Jenny Scheibe in der 15. Minute, musste aber dann das stärker werdende MJC Team auf 11:8 in der 19. Minute herankommen lassen und folgerichtig nahm Scheibe die Auszeit! Doch das nutzte eher den Gästen, die mit zwei schnellen Toren zum 11:10 in der 25. Minute verkürzten. Die Zeitstrafe gegen eine MJC Spielerin nutzte Wittlich nicht, verpasste es in dieser Phase sich wieder deutlicher abzusetzen und so blieb die Begegnung über 14:13 in der 28. Minute offen. Zur Halbzeit stand ein leistungsgerechtes Remis (15:15) auf der Anzeigetafel.  

 

„Wir sind gut ins Spiel reingekommen, ließen einige Chancen liegen. fanden richtige Lösungen im Angriff und die Manndeckung gegen Franzi Garcia zeigte Wirkung. Wir hatten guten Zugriff auf die Angreiferinnen der Gäste, stellten die MJC vor Probleme und zwangen sie so zu technischen Fehlern. Allerdings kostete uns der Druck, den wir aufs Tor ausübten, viele Kraft. Doch es fehlten uns die Alternativen“, erkannte HSG Trainerin Jenny Scheibe.

 

 „Wir sind erneut schlecht in ein Spiel gestartet, bekamen keinen Zugriff auf die HSG Angreiferinnen und kamen mit der Manndeckung gegen Franzi, obwohl ich die schon von anderen Mannschaften erwartet hatte, nicht zurecht. Die Mädels waren einfach neben der Spur, wir verloren die Bälle, und liefen so einem klaren Vorsprung der Gastgeberinnen hinterher. Zur Pause reichte es dann doch zum Remis, obwohl 15 Gegentore für unsere Deckung untypisch sind“, meinte MJC Trainerin Esther Herrmann.

 

Die Gäste machten nach der Pause da weiter, wo sie aufgehört hatten, erzielten durch Vivi Steil die erste Führung im Spiel beim 15:16 und hatten nach fünf Treffern in Folge das Spiel beim 15:18 in der 33. Minute gedreht. Beim Spielstand von 16:20 in der 40. Minute nahm Scheibe die Auszeit, doch jetzt machten die Triererinnen den Sack frühzeitig zu. Mit vier Treffern in Folge war das Spiel beim 16:24 in der 44. Minute vorzeitig entschieden. Die Triererinnen verwalteten jetzt ihre Führung über 24:32 in der 56. Minute, wieder nahm Scheibe die Auszeit, wollte den „freien Fall“ ihres Teams verhindern. Es waren letztlich die Routiniers im Trierer Spiel, die maßgeblich am Erfolg ihrer Mannschaft mitwirkten. So erzielten Kaddy Irsch (8), Vivi Steil (6) und Franzi Garcia (6) zusammen 20 Tore für ihr Team beim letztlich ungefährdeten 25:34 Auswärtserfolg. Aber auch die Nachwuchsspielerinnen überzeugten mit Lena Hoffmann (5) und Alicia Natter (7).

 

„Im zweiten Spielabschnitt haben wir es einfach nicht geschafft, in die Lücken zu kommen. Lena Hoffmann und Franzi Garcia waren nicht auszuschalten. Wir fingen uns jetzt nach technischen Fehlern die Gegenstoßtore, waren im Angriff jetzt zu unkonzentriert. Gefreut hat mich die Leistung der ersten Hälfte, darauf können wir aufbauen. Trier ist mit Franzi eine Macht. Bei uns hat Meike Kloep, die bereits ein RPS Oberligaspiel in den Knochen hatte, ein geiles Spiel im Angriff gemacht“, lobte Spielertrainerin Jenny Scheibe.

 

„Nach der Pause haben wir dann besser verteidigt, vor allem im Zentrum kompakter gestanden und so zogen wir entscheidend weg. Jetzt kamen wir auch in unser Gegenstoßspiel, fanden im Angriff mit der gleichen Auslösehandlung gute Lösungen und waren erfolgreich. Taktisch diszipliniert haben wir das dann zu Ende gespielt. Die Manndeckung gegen Franzi lösten wir damit, dass sie an den Kreis wechselte, doch dann nahm die HSG Kaddy in Manndeckung. Wir hatten viele gute Alternativen. Von Außen zeigte sich Alicia Natter treffsicher, zudem fand Lena Hoffmann nach ihrem 10-tägigen Skiurlaub ohne Training gleich wieder zur ihrer Form. Allerdings kostet mich eine solche Mannschaftsleistung wie im ersten Spielabschnitt viele Nerven! Aber auf die gute Leistung der zweiten Hälfte lässt sich aufbauen. Jetzt haben wir zwei Wochen Spielpause und müssen noch viele Spiele ohne Franzi auskommen. Doch wir haben junge Spielerinnen, die Druck machen und genügend Qualitäten haben. Im Tor machten Alex Baranowska und in der zweiten Hälfte auch Mecki Müller trotz ihrer Fingerverletzung ein gutes Spiel“, lobte Herrmann.

 

HSG: Marx - Kastrati, Kloep (7), Teusch (1), Esch (5/1), Lames (3), Ertz (1), Loscheider (4), Schaaf, Scheibe (4), Zens, Kappes, Kehl

 

MJC: Müller und Baranowska - Hoffmann (5), K. Irsch (8/2), V. Irsch, Helbrecht (1), Brunner, Meyers, Fahl, Natter (7), Steil (6), Wiemer (1), Garcia (6),

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSG Hunsrück II 20:29 (5:15)

 

Zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten prägten die Begegnung zwischen der Ruwertal HSG und der Hunsrück Reserve.

 

Im ersten Spielabschnitt zeigte der Gast von Beginn an, wer am Ende die Halle als Sieger verlassen sollte. Das Team von Trainer Korab Mulliqi war über 0:4 in der 8. Minute und 3:13, beim ersten 10 Tore-Vorsprung auf dem Weg, den Gastgeberinnen eine heftige Heimpackung aufzubürden. Zur Pause stand für das Team des Trainergespanns Andi Schröder und Steffi Frisch nur noch Schadensbegrenzung im Raum. U

 

nd das taten die Ruwertaler Damen, die sich bis auf 11:17 in der 37. Minute in die Begegnung zurückkämpften und Gästecoach Mulliqi zur Auszeit zwangen. Erst danach stabilisierte sich das Gästespiel wieder und die Mannschaft brachte über 14:23 in der 51. Minute den Sieg sicher über die Zeit.

 

„Es war wie in der Woche vorher! Wir fanden schlecht ins Spiel, waren zu ängstlich und jede Spielerin schob die Verantwortung ab. So konnten die Gäste ihren Stiefel runterspielen und lagen verdient so klar in Führung. In der Pause haben wir dann die Fehler angesprochen, doch dem Gast reichte das Verwalten des Ergebnisses. Schön, dass wir die zweite Halbzeit gewinnen konnten“, sagte Gastgebertrainer Andi Schröder.

 

„Das Spiel war zur Halbzeit durch und ich konnte Svenja Mohr und Hanna Bach draußen lassen, gab den Spielerinnen ihre Spielanteile, die sonst weniger spielen. Jeden Fehler der Ruwertalerinnen in der Abwehr haben wir im ersten Spielabschnitt bestraft. Wie im Hinspiel ließen die Gastgeberinnen zu früh die Köpfe hängen, hatten wenig Zutrauen zu sich selbst“, sagte auch Gästetrainer Korab Mulliqi.

 

HSG M/R: Becker - Britz, Lamberti (3), Himmelreich, Schuh, Fisch (4/2), Teuber (2), Eiden, Reber (7), Treitz (1/1), Meyer (3/2).

 

HSG H: Kirst - Schäfer (6), Faller (1/1), Simon, Bottlender (3/1), Mohr (8), Litzenburger (4), Johann (1), Fey, Schirokich, Hahn (1), H. Bach (3), Kalle (2).

 

TV Welling gegen TuS Daun aus Witterungsgründen abgesagt

 

******************************

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – HSG Hunsrück II (Samstag, 19.30 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Nach der deutlichen 30:21 Hinspielniederlage geht es für die Ruwertal HSG im Rückspiel darum, nochmals die Heimstärke unter Beweis zu stellen. Die letzten drei Heimspiel gewann das Team des Trainergespanns Andi Schröder/Steffi Frisch. Das dies allerdings keine einfache Sache sein wird, wissen die beiden Verantwortlichen, zumal die Gäste am vergangenen Wochenende gegen die Wittlicher Reserve ihre Möglichkeiten abgerufen haben. „Wir haben im Hunsrück einen böse auf die Hose bekommen. Die Hunsrücker ähneln von der Spielanlage dem Weiberner Team, spielen hart und aggressiv in der Abwehr, schalten gut um von Abwehr auf Angriff“, weiß Gastgebertrainer Andi Schröder.

 

Personal: „Wir werden besser aufgestellt sein als in Weibern, doch haben wir derzeit noch einige angeschlagene und kranke Spielerinnen“, gesteht Schröder. Auf Gästeseite fallen Torfrau Franzi Wolf und Luisa Bach aus.

 

Prognose: „Wichtig wird sein, dass wir wenig Fehler machen, müssen unsere Angriffe strukturiert aufbauen, dürfen dabei keine Bälle verlieren, sonst werden wir durch das gute Gegenstoßspiel der Hunsrücker bestraft. In der Abwehr müssen wir gegenüber den letzten Wochen fünf Schippen drauflegen, da der Gast im Angriff von allen Positionen Torgefahr ausstrahlt. Für mich sind die Hunsrücker klarer Favorit, den wir aber ärgern wollen, solange es irgend geht. Vielleicht können wir ja beide Punkte im Ruwertal halten“, sagt der Gastgebertrainer.

 

„Ich vertraue meiner Mannschaft, die die Ausfälle der beiden wichtigen Spielerinnen kompensieren möchte. Wir wollen die beiden Punkte mit nach Hause nehmen, hoffen dann auf den einen oder anderen Ausrutscher der Trierer Miezen, damit wir zumindest den jetzigen Tabellenplatz verteidigen können. Wichtig wird sein, dass wir unser Spiel durchziehen, die Fehler der jungen Gastgebermannschaft konsequent bestrafen und vor allem nicht fahrlässig mit unseren Chancen umgehen. Auf keinen Fall wollen wir wie im Vorjahr mit einem Remis, sondern mit einem Sieg aus der Halle gehen. Die Gastgeberinnen nehmen wir keineswegs auf die leichte Schulter, werden Vollgas geben“, verspricht Gästetrainer Korab Mulliqi.

 

HSG Wittlich II – DJK/MJC Trier (Sonntag, 17 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Beide Teams haben am Sonntag etwas gutzumachen! Die Wittlicher Reserve musste sich gegen die Hunsrück HSG unerwartet klar geschlagen geben, die MJC Trier konnte aufgrund der personellen Situation in Bannberscheid nichts Zählbares entführen. Doch die personelle Situation der Trierer hat sich geändert: mit Franzi Garcia steht wieder der Kopf des Teams zur Verfügung und das eröffnet andere Möglichkeiten. Im Hinspiel hatte Garcia beim 34:24 Erfolg wesentlichen Anteil am Erfolg ihres Teams, das auch in Wittlich die Favoritenrolle innehat.

 

„Selbstverständlich sind wir auf Wiedergutmachung nach dem Hunsrücker Spiel aus! Auch wir müssen zur alten Stärke zurückfinden, in der Abwehr kompakter stehen, um so die Kreise vor allem von Franzi Garcia einzuengen. Wie wir das machen, werden wir noch sehen. In Trier macht Esther Herrmann mit der guten Mischung aus erfahrenen und jungen, ehrgeizigen Spielerinnen gute Arbeit“, lobt Wittlichs Trainerin Jenny Scheibe.

 

„Es wird ein schweres Auswärtsspiel für uns, das die Eifelanerinnen eine gute Mannschaft haben, mit der Trainerin Jenny Scheibe eine hervorragende Arbeit leistet. Wir tauschen uns regelmäßig über unsere gegnerischen Teams aus. Wittlich hat eine junge und schnelle Mannschaft, die zuhause Weibern geschlagen hat und auch gegen Welling gewann! Die Schlappe des letzten Wochenendes wird Wittlich sicherlich gegen uns wieder ausmerzen wollen“, ahnt MJC Trainerin Esther Herrmann.

 

Personal: Bei den Wittlicherinnen sind Sarah Ertz und Hanna Esch angeschlagen. Doch HSG Trainerin Jenny Scheibe rechnet mit ihrem Einsatz. Die Gäste können Franzi Garcia und Lena Hoffmann aufbieten. Fraglich ist der Einsatz vor Torfrau Margareta Müller nach einer Fingerverletzung. Deshalb wird Herrmann versuchen, Aleksandra Baranowska noch einmal zu einem Einsatz zu „bewegen“.

 

Prognose: „Aus einer kompakt stehenden Abwehr und aufbauend auf einer guten Torhüterleistung versuchen wir schnell nach vorne zu spielen. Aufgrund der vollen Bank können wir von Beginn an Vollgas geben, haben genügend Wechselalternativen. Wer von den B-Jugendlichen eingesetzt werden wird, die kurz vorher noch ihr Meisterschaftsspiel bestreiten, werden wir kurzfristig sehen. Die Favoritenrolle liegt bei den Triererinnen, da hier der größere Erfahrungsschatz vorhanden ist und die bislang eine sehr gute Saison spielen“, meint die Spielertrainerin der HSG.

 

„Wir müssen auf jeden Fall weniger Fehler machen als in Bannberscheid. Vor allem in der Abwehr waren einfach zu viele individuelle Fehler erkennbar. Deshalb müssen wir hier kompakter und sicherer stehen, um Wittlich vor eine Herausforderung zu stellen. Die Zweikämpfe müssen wir annehmen um so schneller ins Gegenstoßspiel zu finden. Im Angriff werden mit Franzi und Lena schwerer auszurechnen sein. Von allen Positionen müssen wir Torgefahr ausstrahlen, müssen den Mut haben, auf die Lücken zu gehen und damit die Leistung aus dem Bannberscheider Spiel vergessen zu lassen. Es gilt zu alten Stärken zurückzufinden und ich hoffe auf ein schönes Lokalderby mit entsprechend großer Zuschauerkulisse und einem besseren Ende für uns“, sagt Herrmann.

 

TV Welling - TuS Daun (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Kaum eindeutiger dürfte die Ausganslage bei dieser Begegnung sein. Der Meisterschaftsfavorit aus Welling profitiert von den Patzern der Verfolger, liegt mit vier Punkten Vorsprung klar auf Meisterkurs und trifft nun auf eine Dauner Mannschaft, bei denen derzeit einfach der „Wurm“ drin ist. So rechnet sich auch Dauns Trainer Lukas Illigen wenig in Welling aus, sieht das Spiel aber als Gelegenheit, jeglichen Druck von seinem Team zu nehmen, um endlich wieder in die Erfolgsspur zurück zu finden.

 

Personal: Bei Daun ist derzeit unklar, wer am Wochenende auflaufen kann. Immer noch plagen den Dauner Coach personelle Sorgen, bedingt durch Verletzungen und berufliche Verhinderungen.

 

Prognose: „Wir haben beim vermeintlichen Meister überhaupt nichts zu verlieren. Im Hinspiel mussten wir uns mit fünf Toren geschlagen geben und wir wissen, dass wir in Welling krasser Außenseiter sind. Die Gastgeberinnen müssen dieses Spiel gewinnen, um frühzeitig den Sack im Titelkampf zuzumachen. Wir können ohne jeden Druck aufspielen und ich hoffe, dass dies meinen Spielerinnen gut tun wird“, so der Dauner Coach Lukas Illigen.

 

 

Spieltag

01/02. Februar 2020

 

HSG Hunsrück II - HSG Wittlich II 33:22 (15:10)

 

 „Eine schmerzhafte, aber in der Höhe absolut verdiente 33:22 Niederlage müssen wir im heutigen Derby gegen die HSG Hunsrück II hinnehmen. Dass das Spiel um den 3. Tabellenplatz kein Selbstläufer für uns werden würde, war uns allen im Vorhinein bewusst, den Ausgang des Spiels hatten wir uns allerdings ganz anders vorgestellt. Während wir den besseren Start in die Partie erwischten und ständig in Führung lagen, gelang es den Hunsrückerinnen mit dem 8:8 Ausgleich in der 20 Minute das Spiel an sich zu reißen und über ein 12:8 einen 5 Tore Vorsprung (15:10) mit in die Pause zu nehmen. Diese konnten wir leider nicht dazu nutzen, um uns wieder neu zu sortieren und zu unserer Stärke zurückzufinden. Wir konnten unser Tempospiel nicht aufziehen, passten uns dem Tempo der Hunsrückerinnen an. Es fehlte unserem Spiel die Kreativität und wir sind heute einfach nicht auf die Nahtstellen gegangen. Nach dem Seitenwechsel bekamen wir in der Abwehr weiterhin keinen Zugriff auf die HSG-Angreiferinnen und schafften es auch im Angriff nicht, unsere Vorgaben konsequent umzusetzen. Gepasst hat da heute zugegebenermaßen leider nicht viel. Und so müssen wir am Ende eine absolut schmerzhafte Niederlage über uns ergehen lassen, die es erst einmal zu verdauen gilt. Allerdings haben wir nicht lange Zeit die Köpfe hängen zu lassen, am kommenden Wochenende haben wir in heimischer Halle den aktuell Tabellenzweiten aus Trier zu Gast. Die Devise lautet also: Mund abputzen und weiter Vollgas geben“, verlangt Spielertrainerin Jenny Scheibe.

 

HSG H: Kirst - Schäfer (3), Faller, Simon (2), Bottlender (1), Mohr (8), Litzenburger (3/1), Fey (2), Schirokich (2), Schug (1), Hahn (7/1), H. Bach (4).

 

HSG W: Marx - Kastrati, Kloep (4), Teusch, Esch (7/4), Lames (3), Ertz (3/1), Loscheider (3), Gaß, Scheibe (2/1), Kappes, Kehl

 

TuS Weibern - HSG Mertesdorf/Ruwertal 32:18 (18:9)

 

Ein Debakel erlebten die Ruwertalerinnen in Weibern. „Die personellen Voraussetzungen für dieses Spiel waren alles Andere als gut. So fehlten wichtige Spielerinnen krankheits-, verletzungs- und urlaubsbedingt. Zudem verletzte sich unsere zweite Torfrau Michelle Huwer beim Aufwärmen. Lena Reber, die wir eigentlich schonen wollten, musste spielen“, erklärte HSG Coach Andi Schröder.

 

Die Messe in der Eifel war schnell gelesen, die Gastgeberinnen hatten bereits beim 8:1 in der 11. Minute den Deckel drauf. Erst jetzt fanden die Gäste zu ihrem Spiel und hielten den Spielverlauf bis zur Pause mit 18:9 offen.

 

Doch nach dem Wechsel legten die TuS Spielerinnen wieder die Schippe drauf, zogen über 22:9 in der 33. Minute und 26:12 in der 42. Minute dem unerwartet deutlichen Erfolg entgegen.

 

„Heute fehlten uns einige Grundtugenden. Unsere älteste Spielerin war heute 24 Jahre und wir sollten auch unserer Unerfahrenheit Tribut. Doch wir haken dieses Spiel schnell ab, hatten einfach einen schlechten Tag, schauen aber mit unserem jungen Team nach vorne. Weibern hat heute aber auch gut gespielt“, fand Schröder.

 

Becker und Huwer - Britz (1), Lamberti (3), Himmelreich, Schuh (1), Fisch (3), Thinnes (2/1), Eiden, Reber (8), Meyer

TuS Daun - TV Bassenheim II 22:23 (11:11)

 

Gut zwei Minuten vor Spielende war es Gästespielerin Stephanie Seger, die mit ihrem Treffer zum 22:23 die Hoffnungen auf den ersten Dauner Punktgewinn nach sechs sieglosen Spielen zunichtemachte.

 

Bis in die Schlussphase schien das Team von Trainer Lukas Illigen auf einem guten Wege, den Hinspiel Erfolg wiederholen zu können, wenn auch nicht in der damaligen Höhe. Im Hinspiel gelang mit 34:17 ein Kantersieg! Jetzt hatte das Team über weite Strecken des Spiels die Nase vorn, entscheidend absetzen konnte man sich allerdings nie. So entwickelte sich ein Kopf an Kopf Rennen und so ging es mit einem 11:11 Remis in die Pause. Doch nach der Pause schienen die Eifelaner beim 18:14 in der 44. Minute auf dem Wege, endlich wieder in Erfolgsspur zurückfinden zu können. Doch die Auszeit der Gäste zeigte Wirkung, die Mannschaft kämpfte sich auf 19:17 in der 50. Minute heran und folgerichtig legte Illigen die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch. Die spannenden Schlussminuten waren eingeläutet, in denen die Gastgeberinnen beim 22:20 in der 55. Minute Hoffnungen auf den Sieg hatten. Doch dann war es Bassenheims Routinier Tina Ring, die dem Illigen-Team gleich zwei Buden in Folge einschenkte, ehe der Führungstreffer gelang. Die Auszeit der Eifelanerinnen 43 Sekunden vor dem Ende brachte nichts mehr Zählbares ein.

 

Treis und Miller - Minninger (1), F. Kutscheid (4), J. Kutscheid (11/5), Blank (1), Krämer (2), Jehnen (1), Basten (1), Teusch, Dausend (1)

 

 

TuS Bannberscheid - DJK/MJC Trier 25:22 (11:8)

 

Es sollte ein hohe Auswärtshürde für die Triererinnen werden, das hatte Trainerin Esther Herrmann geahnt. Der personelle Aderlass bei den Triererinnen war einfach nicht zu kompensieren. Mit Franzi Garcia und Lena Hoffmann fehlte der Druck aus dem Rückraum, dazu fehlten Michi Wiemer, Chrissie Brunner, Alicia Natter und Hanna Sattler.

 

Am Ende unterlagen die Miezen, die lediglich beim 0:1 führten. Dann übernahm der TuS das Spielgeschehen, legten bis 9:4 in der 17. Minute vor, doch über 10:7 ließ sich das Herrmann-Team bis zur Pause nicht mehr abschütteln. Die Triererinnen erwischten dann die deutliche bessere Anfangsphase nach dem Wechsel, kamen auf 13:12 in der 39. Minute heran, um die TuS Spielerinnen dann wieder auf 16:12 in der 44. Minute ziehen zulassen. Bannberscheid verteidigte jetzt die drei bis vier Tore Führung bis 24:20 in der 57. Minute. Hoffnung keimte noch einmal auf, als Luisa Sartor mit zwei Toren in Folge auf 24:22 gut zwei Minuten vor dem Ende verkürzte, Herrmann die Auszeit nahm.

 

„Wir haben heute ein Spiel verloren, nicht mehr und nicht weniger. Uns hat heute Aleksandra Baranowska im Tor ausgeholfen und ich hoffe, dass dies kein Einzelfall war. Die Ausfälle waren heute nicht zu kompensieren, da wir überhaupt nicht ins Spiel fanden. Wir spielten wenig im gebundenen Spiel, da die Gastgeberinnen lange Angriffe spielen, die mich fast zur Verzweiflung trieben. Auch mit der Manndeckung konnten wir das Spiel am Ende nicht mehr drehen, was uns letztes Spiel noch gelang. Kaddy Irsch hat im zweiten Spielabschnitt viele Aktionen gehabt und wichtige Treffer erzielt. Doch letztlich war sie auf sich alleine gestellt. Lichtblick in unserem Spiel war sicher die erst 16-jährige Luisa Sartor, die stabil verteidigt hat und sich im Angriff etwas zutraute. Wir schauen nach vorne und wollen aus den Fehlern lernen. Welling kann sich im Kampf um die Meisterschaft jetzt nur noch selbst schlagen“, meint Herrman.

 

Müller und Baranowska - Lamberty (1), K. Irsch (9/2), V. Irsch (1), Helbrecht (2), Sartor (3), Meyers, Fahl, Cartus (2), Steil (4/1), Käsgen.

 

******************************

TuS Daun - TV Bassenheim II

(Samstag, 17.15 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Mit 17:34 fegte Daun im Hinspiel bei Bassenheim durch die Halle und ließ dem Tabellenletzten keine Chance. Mittlerweile aber haben sich die Vorzeichen verändert, denn überraschend kam der Gast aus Bassenheim zum ersten Saisonerfolg am vergangenen Sonntag gegen den TV Engers. Daun hingegen unterlag erneut unglücklich, die nun schon sechste Niederlage in Folge. Doch am Samstag soll die Mannschaft endlich wieder in die Erfolgsspur zurückfinden!

 

Personal: erneute Personalprobleme in Daun aufgrund von Erkrankungen und Verletzungen. So fiel sogar das Dienstagstraining aus.

 

Prognose: "Das Hinspiel, das wir klar gewonnen haben, ist kein Maßstab mehr. Das zeigt auch der Bassenheimer Sieg über Engers. Sollte Tina Ring mitspielen, gilt es, sie in den Griff zu bekommen. Auf das Spiel in Kastellaun können wir aufbauen, wollen aus einer stabilen Deckung schnell zu unserem Gegenstoßspiel finden. Das könnte dann klappen", hofft Trainer Lukas Illigen.

 

TuS Weibern - HSG Mertesdorf/Ruwertal (Samstag, 17.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Nunmehr ist die HSG aus dem Ruwertal seit fünf Spieltagen ungeschlagen und hat sich auf Platz 8 der Tabelle vorgearbeitet. Im Hinspiel musste sich das Team des Ruwertaler Trainergespanns Andi Schröder/Steffi Frisch noch geschlagen geben, doch jetzt rechnet man sich mehr im Ruwertal aus. Dabei muss die Mannschaft aber an die Vorstellung der zweiten Hälfte des Spiels gegen Arzheim/Moselweiß II anknüpfen.

 

Personal: „Wir müssen auf einige Spielerinnen verzichten, darunter Sophie Eiden und Yvonne Teuber“, verrät der HSG Coach.

 

Prognose: „Ein unangenehmer und harter Gegner, der uns im Hinspiel mit der Härte den Schneid abgekauft hat. Die Kreise der stärksten Weiberner Spielerin Bina Jöhnk gilt es einzuengen. Zudem hatten wir Probleme mit den Kreisläuferinnen, auf die wir jetzt besser eingestellt sein sollten. Wir müssen eine aggressive Abwehr stellen wir zuletzt in der zweiten Halbzeit, dürfen uns im Angriff nicht von der Abwehrhärte der TuS Spielerinnen beeindrucken lassen und müssen auf die Stellen gehen, in denen es wehtut. Das haben wir im Hinspiel einfach nicht gemacht“, erinnert Ruwertals Trainer Andi Schröder.

 

HSG Hunsrück II - HSG Wittlich II (Sonntag, 15 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Einen Platztausch hat es zwischen der HSG Hunsrück II und Wittlich II am vergangenen Wochenende gegeben. Während die Gastgeberinnen in Trier Federn lassen mussten, konnte Wittlich II sich gegen die stark eingeschätzte Mannschaft aus Weibern durchsetzen. Wenn das Team von Trainer Korab Mulliqi noch ein Wort bei der Meisterschaftsfrage mitreden will, zählt nur ein Sieg.

 

Personal: Auf Seiten der Gastgeberinnen fallen Franzi Wolf und Luisa Bach, die sich im MJC Spiel am vergangenen Wochenende einen doppelten Knöchelbruch zugezogen hat, aus.

 

Prognose: „Ich erwarte ein schweres Spiel für meine Mannschaft, die schon in Wittlich Mühe hatte. Dabei hatten wir eine miserable Trefferquote, müssen definitiv zur Leistung der ersten Hälfte aus dem MJC Spiel vom vergangenen Wochenende zurückfinden. Wittlich ist ein unangenehm zu spielendem Gegner, gegen die wir nie viele Tore machen. Doch jetzt müssen wir das Spiel gewinnen, wenn wir unser Saisonziel, unter die ersten Drei zu kommen, erreichen wollen Ohne Harz und vor heimischer Kulisse treten wir aber immer wieder stärker auf!“, sagt HSG Coach Korab Mulliqi.

 

„Es wird für uns ohne Harz ein schweres Auswärtsspiel. Zudem treffen wir zwar auf eine junge, dafür aber eingespielte Hunsrücker Mannschaft. Definitiv legen wir wieder unser Hauptaugenmerk auf unsere starke Abwehr, mit der wir den Anspruch haben, die stärksten Gastgeberspielerinnen Svenja Mohr und Louisa Bottlender in den Griff zu bekommen, die das Spiel entscheiden könnten. Mit unserem schnellen Spiel nach vorne wollen wir aus der sicher stehenden Abwehr zu schnellen Toren kommen. Unser Ziel ist jetzt Platz 3, nachdem es am Anfang der Saison noch nicht ausgesehen hat. Wir wollen jetzt angreifen und nichts unversucht lassen, um dieses Ziel zu erreichen“, erklärt Wittlichs Spielertrainerin Jenny Scheibe.

 

TuS Bannberscheid - DJK/MJC Trier (Sonntag, 15 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit dem Saisonverlauf hatte MJC Trainerin Esther Herrmann nicht gerechnet: Mit dem Saisonziel Klassenerhalt starteten die Miezen in die Saison, haben sich mittlerweile zu einem ernsthaften Meisterschaftskandidaten gemausert. Dies liegt zum einen an der guten Mischung von routinierten und jungen Spielerinnen, aber sicher auch an der Arbeit ihrer Trainerin. Erstmals treffen beide Mannschaften in dieser Saison aufeinander, werden schon Anfang März erneut zum Rückspiel aufeinandertreffen. Vom Tabellenstand scheinbar eine klare Angelegenheit für den Tabellenzweiten aus Trier, der in Bannberscheid auf den Tabellensechsten trifft! Doch die personelle Situation macht die Aufgabe verdammt schwer.

 

Personal: Franzi Garcia fällt aufgrund des parallel stattfindenden RPS Oberligaspiels ihrer Mannschaft aus, dazu wird auch Lena Hoffmann aus schulischen Gründen fehlen. Erkältungsbedingt mussten in der Woche Vivi Steil und Mira Cartus passen, doch Herrmann baut auf ihr Mitwirken.

 

Prognose: „Im letzten Jahr haben wir dort wichtige Punkte liegen lassen. Da ist noch eine Rechnung offen, doch es wird verdammt schwer. Die Gastgeber spielen variable Abwehrformation und wir bereiten uns gezielt auf eine 5:1 Deckungsvariante vor. Wenn es uns gelingt, über 60 Minuten ein konzentrierte und konsequente Abwehrleistung zu zeigen, um so in unser Gegenstoßspiel zu finden, dürften wir auch mit dieser Mannschaft eine Chance haben“, glaubt die MJC Trainerin.

 

 

17. Spieltag

25./26. Januar 2020

 

DJK/MJC Trier - HSG Hunsrück II

25:23 (10:15)

 

Die junge MJC Mannschaft zeigt Moral und dreht ein schon verloren geglaubtes Spiel. Dabei übernahm Lena Hoffmann in den entscheidenden Minuten der Schlussphase die Verantwortung, traf selbst oder setzte geschickt ihre Mitspielerinnen ein.

 

Zunächst entwickelte sich das erwartete Kopf an Kopf Rennen, in dem Gästetrainer Korab Mulliqi beim 8:9 in der 20. Minute die Auszeit nahm und damit seine Mannschaft so richtig wachrüttelte. Über 8:15 in der 28. Minute waren die Gäste jetzt auf dem besten Wege, das Spiel früh zu entscheiden. Doch Routinier Vivi Steil brachte mit ihren beiden Treffern die Mannschaft zur Pause auf 10:15 heran.

 

„Wir haben zunächst keine Lösungen gegen die defensive Hunsrücker Deckung gefunden, zu viele technische Fehler gehabt. Ich habe die Abwehr dann defensiver eingestellt und von den Mädels eine Reaktion gefordert und die kam auch“, freute sich MJC Trainerin Esther Herrmann.

 

„Im ersten Spielabschnitt waren wir wesentlich stärker als die Triererinnen, die nicht den Hauch einer Chance hatten“, meinte Gästetrainer Korab Mulliqi.

 

Tor um Tor kämpften sich die Triererinnen jetzt heran, zwangen Mulliqi beim 16:17 in der 39. Minute zur nächsten Auszeit, die erneut ihre Wirkung zeigte. Seine Mannschaft setzte sich durch Hanna Litzenburger, der zwei Treffer in Folge gelangen, auf 16:19 ab, doch jetzt war es MJC Routinier Katrin Irsch, die ihre Mannschaft auf 19:19 in der 44. Minute heranbrachte.  Beim 21:21 vergaben beide Teams ihre Siebenmeterchancen, ehe Lena Hoffmann ihren Auftritt hatte. Zunächst versenkte sie aus der Distanz den Ball zur ersten MJC Führung beim 22:21 in der 54. Minute und zeigte Auge bei ihren Anspielen auf Vivi Steil zum 23:22, spielte ihre Außen Spielerin Alicia Natter frei, die keine Mühe hatte, den Ball zum 24:22 unterzubringen. Doch den Gästen gelang durch Lena Bottlender noch einmal der Anschlusstreffer, ehe Lena Hoffmann 54 Sekunden vor dem Ende mit ihrem Treffer zum 25:23 alles klar machte. Damit entledigten sich die Miezen einem weiteren Verfolger, bleiben weiter an Meisterschaftsfavorit Welling dran und bereiten sich jetzt auf das schwere Auswärtsspiel nächste Woche in Bannberscheid vor.

 

„Wir hatten nach dem Wechsel zu viele technische Fehler, haben den Ball zu leicht hergeschenkt. Dazu kamen einige wichtige Entscheidungen der Schiedsrichter gegen uns. Es kann nicht sein, dass die Gastgeberinnen innerhalb kürzester Zeit drei Siebenmeter bekommen. Letztlich fehlte aber der Wille aus dem ersten Spielabschnitt. Im Tor hatten wir eine überragende Meike Kirst, die uns im Spiel gehalten hat. Doch letztlich hätten wir den Sieg verdient, lassen den Kopf nicht hängen. Noch ist die Saison lang“, sagt Mulliqi.

 

Auch MJC Trainerin Esther Herrmann lobte die Leistung von Lena Hoffmann, deren Einsatz aufgrund ihrer Verletzung lange fraglich war. Zudem freute sie sich über das Mitwirken von Anneke Helbrecht, die ein ebenso wichtiger Faktor war. „Unsere Routiniers, allen voran Kaddy Irsch haben bis zum Umfallen gekämpft und auch Vivi Steil spielte ihre ganz Routine aus und kam zu wichtigen Treffern“, freute sich Herrmann.

 

MJC: Müller und Gubernator - Hoffmann (7), Lamberty (1), K. Irsch (7/3), V. Irsch (1), Helbrecht (1), Fahl, Natter (1), Cartus, Steil (7/1), Wiemer, Käsgen.

 

HSG: Kirst - Schäfer, Simon (3), Bottlender (4), Mohr (5), Litzenburger (4), Fey (3), L. Bach, Schirokich (1), Hahn (2), H. Bach (1), Kalle.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - FSG Moselweiß/Arzheim II 23:18 (11:15)

 

Auch die Ruwertal HSG dreht gegen die Gäste vom Rhein ein schon verloren geglaubtes Spiel und unterstreicht zumindest mit der Leistung der zweiten Hälfte den Formanstieg der letzten Wochen.

 

Die Gäste kamen besser aus den Startlöchern, führten 1:3 in der 7. Minute, ehe die Ruwertalerinnen im Spiel waren, zumindest phasenweise. Vom 9:11 gelang den Gästen die 9:13 Führung, die bis zur Pause mit vier Toren Bestand hatte.

 

„Wir haben eine indiskutable Angriffsleistung im ersten Spielabschnitt geboten, riefen nur zu 80 Prozent unsere Abwehrleistung ab. Das ist für die Rheinlandliga zu wenig und das hat die Mannschaft im ersten Spielabschnitt erkennen können. IN der Pause haben wir dann an die Mannschaft appelliert und das hat gefruchtet“, freute sich Trainer Andi Schröder.

 

Umgekehrte Vorzeichen dann nach dem Wechsel. Jetzt waren es die Gastgeberinnen, die den besseren Start in die Hälfte erwischten und beim 17:16 in der 42. Minute das Spiel zu drehen schienen. Doch die Begegnung blieb spannend. Beim 19:18 in der 52. Minute vergaben die Ruwertalerinnen ihre Siebenmeterchance, doch als Sophie Eiden den Treffer zum 20:18 in der 57. Minute markierte, war es für das HSG Trainergespann Andi Schröder/Steffi Frisch an der Zeit die Auszeit zu nehmen. Zwei Tore durch Jana Fisch und den letzten Siebenmetertreffer der erneut stark aufspielenden Emma Thinnes sicherten den verdienten 23:18 Erfolg.

 

„Drei Gegentore im zweiten Spielabschnitt spricht für eine jetzt sensationell gute Abwehrleistung. Es bleibt ein Rätsel, weshalb die Mannschaft nicht von Beginn an ihre Leistung abgerufen hat“, sagte Schröder.

 

Becker und Huwer - Britz (2), Lamberti (1), Himmelreich, Thielen (1), Schuh, Eiden (2), Fisch (6), Thinnes (11/7), Teuber, Meyer.

 

HSG Kastellaun/Simmern - TuS Daun 24:23 (8:7)

 

Es entwickelte sich das erwartet ausgeglichene Spiel zwischen den Hunsrückerinnen und den Eifelanerinnen, in dem sich keine Mannschaft im ersten Spielabschnitt mit mehr als einem Tor absetzen konnte und es war abzusehen, dass Nuancen am Ende über Sieg oder Niederlage entscheiden sollten. Am Ende musste sich Daun unglücklich geschlagen geben.

 

Mit einem knappen 8:7 für die Gastgeberinnen ging es in die Pause.

 

Gleich nach dem Wechsel gelang dem Team von Trainer Daniel Fellenzer die erste zwei Tore Führung beim 9:7 in der 31. Minute, die Daun zunächst bis auf ein Tor verkürzte, beim 13:14 in der 43. Minute erstmals in Führung ging und die HSG so zur Auszeit zwang. Und jetzt wurde es richtig spannend: die HSG legt zwei Treffer nach zum 15:14, Daun kontert über 16:18 in der 47. Minute bis 18:20 in der 51. Minute und erneut nahm Fellenzer die Auszeit. Und wie bei der ersten Auszeit der HSG gelingen der Mannschaft zwei Treffer in Folge zum 20:20, ehe Jessi Kutscheid ihr Team erneut mit 20:21 in Führung bringt und damit die spannende Schlussphase einläutet, ehe TuS Coach Lukas Illigen die Auszeit nimmt.

 

„Die Umstellung auf eine 4:2 Deckung zeigte dann positive Wirkung“, freute sich Illigen.

 

Jessica Kutscheid brachte ihre Mannschaft dann mit ihrem 13. Treffer im Spiel wieder mit zwei Toren in Front, doch die Fellenzer- Truppe kontert erneut mit drei Toren zur erneuten Führung beim 23:22. Illigen reagierte, nahm die Auszeit 24 Sekunden vor dem Ende. Als Jessi Kutscheid drei Sekunden vor dem Abpfiff den verdienten Ausgleich erzielte, schien der Punkgewinn sicher, doch die Hunsrückerinnen reagierten blitzschnell und mit dem Schlusspfiff gelang ihnen der umjubelte Siegtreffer!

 

„Das war nicht clever genug von uns. Statt mit einem Stopfoul den Wurf zu unterbinden, ließen wir den Abschluss zu. Erneut hatten wir personelle Probleme, kaum Alternativen. Die HSG konnte aus dem Vollen schöpfen, hatte auch einige ehemalige reaktiviert. Bei uns zeigte Isabell Treis im ersten Spielabschnitt eine bärenstarke Leistung, doch letztlich haben wir auch zu viele Chancen über Rechtsaußen vergeben“, klagte der TuS Coach, der aber mit dem kämpferischen Einsatz seines Teams sehr zufrieden war und sicher ist, dass die Mannschaft bald auch wieder erfolgreich sein wird.

 

Treis und Miller - Minninger (2), F. Kutscheid (1), J. Kutscheid (14/4), Krämer (2),, Jehnen (2), Basten (1), Teusch, Dausend (1).

 

HSG Wittlich II - TuS Weibern 28:24 (12:10)

 

Die Siegesserie der HSG geht weiter, die Mannschaft belegt aktuell Platz drei der Liga!

 

Mit 2:4 in der 7. Minute erwischten die Gäste aus Weibern im Eifel-Derby den bessern Start, doch nach fünf Treffer in Folge der Gastgeberinnen nimmt Weibern beim 7:4 in der 14. Minute die Auszeit. Doch die HSG blieb unbeeindruckt, legte zum 9:4 in der 18. Minute nach und ließ den nächsten TuS Treffer erst nach 14 Minuten zum 9:5 in der 21. Minute zu! Dann aber legte Weibern zu, verkürzte auf 9:8 in der 27. Minute, ehe sich das Scheibe-Team fing und zur Pause den zwei Tore- Vorsprung mitnahm.

 

Die Begegnung blieb spannend, Weibern verkürzte auf 14:13 in der 37. Minute und hielt die Begegnung bis 19:16 in der 43. Minute offen. Mit drei Treffern in Folge sorgten dann die Gastgeberinnen beim 21:16 in der 47. Minute für die Vorentscheidung! Über 26:18 in der 53. Minute kam der TuS am Ende noch zur Ergebniskosmetik.

 

„Wir haben das umgesetzt, was wir besprochen hatten, arbeiteten mit einer Manndeckung gegen Bina Jöhnk. Aus einer starken Abwehr ist Torfrau Julia Marx hervorzuheben. Konsequent haben wir den Abschluss gesucht, waren aber zunächst zu nachlässig. Ein starkes Spiel in Angriff und Abwehr zeigte Merle Kloep. Geduldig haben wir nach dem Wechsel auf die Chancen gewartet. Am Ende kam Weibern nochmals ran, da wir zu viel gewechselt hatten. Glückwunsch an mein Team für eine starke Mannschaftsleistung“, sagte Scheibe.

 

Marx - Schaaf, Kloep (4), Teusch (4), Esch (6/2), Lames (4), Ertz (4), Loscheider (1), Gaß (1), Scheibe (4), Kappes, Kehl.

 

******************************************

 

DJK/MJC Trier - HSG Hunsrück II

(Samstag, 17 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Im Verfolgerduell trifft die MJC Trier auf die HSG Hunsrück. Beide Mannschaften wollen mit einem Sieg den Anschluss an den Tabellenführer Welling halten. Doch bei den Triererinnen wird definitiv Leistungsträgerin Franzi Garcia ausfallen, die als Trainerin beim RPS Oberligisten HSG Hunsrück unter Vertrag steht und allein schon aus diesem Grunde nicht mitwirken wird, aber auch ihre Mannschaft am Abend ihr Meisterschaftsspiel bestreitet. Damit dürften die Voraussetzungen für die Triererinnen so sein, dass die Mannschaft sich in der Außenseiterrrolle sieht. Im Hinspiel setzte sich das Team von Trainer Korab Mulliqi klar mit 28:22 durch.

 

Personal: Auf Trierer Seite fehlen Franzi Garcia und Hannah Sattler (verletzt). Fraglich ist der Einsatz von Lena Hoffmann und Alicia Natter, die diese Woche noch nicht trainieren können und deren Einsatz sich am Samstag klärt. Zurückkehren wird Anneke Helbrecht, die eine Alternative im Rückraum ist. „Wir reisen in Bestbesetzung an. Es ist typisch für Trier. Immer fallen Spielerinnen aus und dennoch hat Esther Herrmann eine gute Truppe auf der Platte, die bislang gute Ergebnisse erstellt“, sagt Gästetrainer Korab Mulliqi, der in Bestbesetzung auflaufen kann.

 

Prognose: „Im Hinspiel war ich nicht dabei, doch meine Spielerinnen sagen mir, dass es die schlechteste Saisonleistung war. Es ist wichtig, dass wir von Beginn an auf uns schauen, die Leistung abrufen, die wir anbieten können. Die HG ist nach dem Remis vom letzten Wochenende sicher auf Wiedergutmachung aus, aber auch wir wollen die Hinspielniederlage wettmachen. Wir bauen auf die Unterstützung unserer Fans, müssen stabil verteidigen und uns auf die Leistungsträgerinnen, allen voran Svenja Mohr konzentrieren. Die Zweikämpfe werden wir annehmen müssen, ins Tempogegenstopßspiel aus einer stabilen Abwehr finden und die positiven Eindrücke aus dem Weiberner Spiel mitnehmen, 60 Minuten zeigen, dass wir den Sieg unbedingt wollen, um damit weiter für Unruhe an der Tabellenspitze sorgen“, sagt MJC Trainerin Esther Herrmann. „Wir bereiten uns mit Harz auf dieses Spiel vor, stellen uns auf eine offensive und aggressive 3:2:1 Abwehr der Triererinnen ein, hatten hier im Hinspiel immer gute Antworten. Wir wolle die Halle als Sieger verlassen, meine Mannschaft ist heiß auf dieses Spiel“, erklärt Gästetrainer Korab Mulliqi.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - FSG Arzheim/Moselweiß II

(Samstag, 19.30 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Jetzt gilt es für die Ruwertalerinnen! Gegen den Tabellenvorletzten will man den Formanstieg der letzten Wochen unterstreichen und sich auch für die knappe Hinspielniederlage revanchieren. Mit einem Sieg würde das Team des Trainergespanns Andi Schröder/Steffi Frisch den Anschluss ans gesicherte Mittelfeld finden. Doch dafür müssen die Gastgeberinnen von Beginn an konzentriert an ihre Aufgabe gehen, dürfen den Gast keinesfalls unterschätzen. Nach dem erfolgreichen letztwöchigen Doppelspieltag der Ruwertalerinnen folgt jetzt das nächste Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten aus Moselweiß. „In erster Linie stand Regeneration während der Woche auf dem Trainingsplan. Zwei Spiele an zwei Tagen sind immer extrem anstrengend für den Körper.“  gesteht Trainer Andi Schröder. Das Hinspiel verlor die HSG denkbar knapp mit 24:22.“

 

Personal: Die Ruwertal HSG wird eine volle Bank haben.

 

Prognose: „Unser Hinspiel in Moselweiß war sehr schwach und genau in der Saisonphase, in der wir viele Spiele knapp verloren haben. Mittlerweile sind wir mit unserer jungen Truppe besser in Fahrt gekommen und wollen uns natürlich für die Hinspiel-Niederlage revanchieren. Ziel wird es sein, ein hohes Tempo im Spiel zu haben und wenig Fehler im Angriffsspiel zu machen. Die Abwehr ist momentan gut drauf und muss an die letzten Spiele anknüpfen. Dann haben wir eine gute Chance die zwei Punkte im Ruwertal zu behalten.“ meint Trainer Andi Schröder zum Spiel.

 

HSG Kastellaun/Simmern - TuS Daun

(Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Wann kann der TuS den freien Fall stoppen? Das Hinspiel gewannen die Spielerinnen von Trainer Lukas Illigen mit 25:23, zeigten in dieser Saisonphase starke Spiele und haben jetzt den Faden völlig verloren. Dazu kommt eine erschwerte Personalsituation, die aufgrund des beruflichen Ausfalls von Stammspielerin Jana Clever nicht besser wird. Für die Hunsrücker die Chance, sich mit einem Sieg weiter von den abstiegsfährdeten Teams der Liga abzusetzen.

 

HSG Wittlich II - TuS Weibern

(Sonntag, 18 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Im Hinspiel musste sich das Team von Spielertrainerin Jenny Scheibe mit 28:25 geschlagen geben und brennt im Rückspiel darauf, die Scharte im Eifel-Derby auszuwetzen und sich damit im oberen Mittelfeld der Tabelle festzusetzen. Nach der Hinspielniederlage startete das Scheibe-Team seine Serie, ist nun seit fünf Spielen in Folge ungeschlagen.

 

Personal: Bei der HSG wird Michelle Loscheider wieder mitwirken können.

 

Prognose: „Ich habe die Weiberner Mannshaft im Pokal gegen unsere 1. Mannschaft beobachtet. Es wird ein interessantes Duell, in dem auf Gästeseite Sabina Jöhnk Dreh- und Angelpunkt im Spiel ist. Sie lenkt und leitete das Weiberner Spiel und sie müssen wir in den Griff bekommen. Meine Mannschaft muss bereit sein, bis an ihre Grenzen zu gehen. Das Spiel werden wir nur aus einer guten Abwehr heraus gewinnen können, müssen das gute Zusammenspiel zwischen Rückraum und Kreis zur Wirkungslosigkeit verurteilen. 60 Minuten werden wir volles Tempo gehen müssen und werden mehr als die 50 Minuten im Hinspiel dagegenhalten. Dann haben wir leider den Kopf und unser Tempospiel verloren. Jetzt wollen wir die beiden Punkte in Wittlich behalten“, erklärt HSG Spielertrainerin Jenny Scheibe.

 

16. Spieltag

18./19. Janaur 2020

 

TuS Weibern - DJK/MJC Trier 24:29 (10:13)

 

„Ohne Franzi hätten wir dieses Spiel sicher nicht gewonnen“, gab MJC Trainerin Esther Herrmann nach dem Sieg in Weibern zu. „Ich kann mich nur bei ihr bedanken, dass sie gleich nach ihrem Spiel als Trainerin in Mundenheim zu uns nach Weibern gekommen ist. Zudem hatte sich Vivi Steil in der Trainingswoche verletzt und auch Kaddy Irsch war gesundheitlich angeschlagen, doch sie haben sich in den Dienst der Mannschaft gestellt“, sagte die MJC Trainerin.

 

Von Beginn an entwickelte sich eine hart umkämpfte Begegnung, in der sich zunächst keine Mannschaft deutlicher absetzen konnte. Erst beim 9:13 in der 29. Minute schienen die Gäste aus der Moselmetropole das Spiel in den Griff zu bekommen. Über 11:16 lief es bis zur 34. Minute dann besser für das Herrmann-Team, doch Weibern stemmte sich gegen die drohende Niederlage, kämpfte sich auf 18:19 in der 43. Minute heran, hatte dann Glück, dass die stärkste Weiberner Angreiferin Sabina Jöhnk mit ihrem Siebenmeter zum möglichen Ausgleich scheiterte und Franzi Garcia mit zwei Treffern in Folge wieder für die drei Tore Führung ihres Teams zum 18:21 sorgte. Weibern kam jetzt nicht mehr näher heran und nach dem 23:26 in der 58. Minute und der Manndeckung gegen Garcia war es dann Kaddy Irsch, die für die wichtigen Tore ihres Teams sorgte.

 

„Ein großes Lob an die gesamte Mannschaft, die das hart umkämpfte Spiel gegen eine gute Weiberner Mannschaft gewinnen konnte. 60 Minuten lang wurden wir gefordert, bis zum Schluss hat Weibern gekämpft. Auf Rechtsaußen zeigte die erst 16-jährige Luna Lamberty ein starkes Spiel. Da die 6:0 Deckung anfangs nicht wie erwartet funktionierte, haben auf 5:1 umgestellt und Sabina Jöhnk aus dem Spiel genommen. Doch ganz auszuschalten war sie nicht! Weibern war aus der Distanz und über den Kreis gefährlich und dort in der Eifel werden sich noch einige Mannschaften schwertun.

 

Müller - Hoffmann (1), Lamberty (5), K. Irsch (4), V. Irsch, Käsgen, Brunner, Meyers, Fahl, Natter (2), Cartus, Steil (4), Gubernator, Garcia (13/4).

 

TuS Daun - HSG Mertesdorf/Ruwertal 20:23 (10:15)

 

 Die Ruwertal HSG unterstreicht ihre aufsteigende Form und entführt beide Punkte aus der Eifel! Das Team des Trainergespanns Andi Schröder/Steffi Frisch feierte am Ende einen „Start-Ziel-Sieg“, während die Dauner Mannschaft um Trainer Lukas Iligen schweren Zeiten entgegen gehen. Seit Mitte November und damit seit fünf Spieltagen ist die Mannschaft völlig von der Rolle und kassiert eine Niederlage nach der Anderen.

 

„Ohne Jana Clever, die aus beruflichen Gründen wohl die nächsten drei Wochen fehlen wird, fehlte uns eine wichtige Alternative, zudem war die Trainingsbeteiligung in der Woche nicht besonders gut“, klagte Dauns Trainer Lukas Illigen.

 

Nach dem 1:1 setzte sich die Gäste ab, führten 6:10 in der 16. Minute und folgerichtig nahm Illigen die Auszeit. Besser wurde das Dauner Spiel allerdings nicht und so setzte sich die HSG auf 8:13 in der 25. Minute ab, verteidigte den fünf Tore Vorsprung bis zur Pause. Nach dem Wiederanpfiff verwalteten die Gäste ihren Vorsprung, der zwar zwischenzeitlich auf drei Tore beim 14:17 in der 43. Minute und 17:20 in der 51. Minute schrumpfte, aber nicht mehr in Gefahr geriet.

 

„Bei uns versuchte Jessi Kutscheid das Spiel an sich zu reißen, doch der Rest des Teams wirkt weiter verunsichert. Ich weiß einfach nicht woran das liegt. Wir spielen einfach zu passiv in der Abwehr und zu statisch im Angriff. So kamen die Gäste mit ihrem Parallelstoß-Spiel immer wieder zum Erfolg. Zudem hat die HSG mit Lena Reber eine sehr starke Spielerin, die mit viel Tempo auf die Nahtstellen geht. Zudem bekamen wir den Kreis der Gäste nicht in den Griff. Es war ein verdienter Sieg der Gäste, die ein gutes Team stellen und eine starke Abwehr spielten. Bei uns bleibt es Kopfsache“, meinte Illigen.

 

„Die ersten 20 Minuten haben wir sehr stark gespielt und zeigten die wohl beste Saisonleistung. Bei uns profitierte Emma Thinnes im rechten Rückraum vom guten Parallelstoßspiel meiner Mannschaft. Die Abwehr machte alles zu und im Angriff fanden wir die richtigen Lösungen. Unverständlicherweise wurden wir dann im passiver, taten uns jetzt wieder schwerer. Wenn wir im Angriff schnell spielten, kam die Dauner Abwehr nicht hinterher. Unsere Abwehr stand 60 Minuten richtig gut, lediglich gegen die im Spiel „eins gegen eins“ starke Jessi Kutscheid hatten wir Mühe. Am Ende ein verdienter Sieg der Mannschaft“ freute sich Gästetrainer Andi Schröder.

 

TuS: Treis und Miller - Minniger (2), F. Kutscheid (3), J. Kutscheid (12/1), Blank (1), Krämer, Jehnen (1), Basten, Teusch, Dausend (1)

 

HSG: Becker und Huwer - Britz (2), Lamberti (2), N. Thielen (2, Schuh, Eiden (3), Fisch, Thinnes (10/3), Teuber, Eiden (1), Reber (3), Meyer.

 

TuS Bannberscheid - HSG Hunsrück II 23:23 (10:9)

 

Punktgewinn oder Punktverlust für das Team der HSG Hunsrück II?

 

Die Mannschaft von Trainer Korab Mulliqi musste sich am Ende in Bannberscheid mit einem Remis zufriedengeben, lief dabei über weite Strecken des Spiels dem Vorsprung der Gastgeberinnen hinterher. Schon früh musste HSG Trainer Korab Mulliqi ins Geschehen eingreifen und die Auszeit nehmen: seine Mannschaft lag in Bannberscheid nach 10 Minute mit 4:1 zurück. Doch die Auszeit blieb zunächst ohne Wirkung. Die Gastgeberinnen setzten sich über 7:3 in der 17. Minute ab. Immer wieder war es Routinier Melanie Knapp, die ihrer Mannschaft das Erfolgserlebnis „bescherte“. Bis zur Pause kämpften sich die Gäste wieder auf 10:9 heran.

 

Auch nach dem Wechsel verlief die Begegnung über weite Strecken völlig ausgeglichen. Beim 17:14 in der 41. Minute musste Mulliqi die Auszeit nehmen, damit seine Mannschaft in die Spur zurückfindet, doch erst beim 19:19 in der 51. Minute gelang den Gästen der Ausgleich. Die Begegnung blieb spannend, Bannberscheid legte vor, die Hunsrückerinnen glichen aus. 45 Sekunden vor dem Ende war es Hanna Bach, die den 23. Treffer für ihr Team markierte.

 

„Letztlich ein Punktverlust für uns, da wir nur teilweise das gezeigt haben, was wir eigentlich können. Nur phasenweise riefen wir unsere Leistung ab. Auf beiden Seiten traf das Schiedsrichtergespann falsche Entscheidungen. Am Ende bin ich mit dem Remis zufrieden, doch zwei Punkte wären mir schon lieber gewesen“, gestand der HSG Coach.

 

Kirst und Wolf - Schäfer (1), Simon (3), Bottlender (1), Mohr (5), Litzenburger (6/2), Themann, Fey (2), L. Bach, Schirokich (3), Hahn, H. Bach (2), Kalle

 

FSG Arzheim/Moselweiß II - HSG Wittlich II 18:22 (10:15)

 

Die Wittlicher Reserve entledigt sich der Pflichtaufgabe beim Tabellenvorletzten in Moselweiß und festigt mit dem Sieg den vierten Tabellenplatz.

 

„Langsam und träge war unser Spiel in den ersten Minuten, doch dann setzten wir uns ab“, sagte die Wittlicher Spielertrainerin Jenny Scheibe, deren Mannschaft beim 4:10 in der 18. Minute auf einem guten Wege schien.

 

Die Gäste fanden spielerisch gute Lösungen im Angriff gegen die 6:0 Deckung der Gastgeber, doch mit zunehmender Spieldauer bekam die HSG keinen richtigen Zugriff auf die Kreisläuferinnen und die einlaufenden Außen Spielerinnen. Dennoch führte die Mannschaft zur Pause mit fünf Toren (10:15).

 

Nach dem Wechsel kamen die Gastgeberinnen immer besser ins Spiel, verkürzten auf 17:19 in der 52. Minute. Jetzt war es vor allem Torfrau Julia Marx, die den FSG Angreiferinnen einige klare Chancen wegfischte und sich ihre Mannschaft entscheidend mit zwei Treffern auf 17:21 absetzte.

 

„ES war kein schönes Spiel in dem die Gastgeberinnen zusehends stärker wurden“, gab Scheibe zu.

 

Marx und Kehl - Lorenz Schaaf, Kastrati, Teusch (2), Esch (5/1), Lames (3), Steffens (2), Ertz (3), Gaß, Scheibe (4), Zens (2), Kappes (1)

 

******************************

 

TuS Daun - HSG Mertesdorf/Ruwertal

(Samstag, 17.15 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Denkbar knapp entführten die Eifelanerinnen im Hinspiel beide Punkte aus dem Ruwertal. Seit Anfang November durchleben die Eifelanerinnen ein Tief, sind seitdem ohne Sieg und haben ihre zunächst gute Tabellensituation eingebüßt, liegen derzeit „nur“ noch auf Platz sieben, während sich die Ruwertalerinnen nach dem Sieg über Engers weiter Boden zum Abstiegsplatz gutgemacht haben.

 

Personal: „Bei uns ist überhaupt noch nicht klar, wer aufläuft, ob wir überhaupt eine spielfähige Mannschaft haben werden“, klagt Dauns Trainer Lukas Illigen, dessen Mannschaft weiterhin von personellen Problemen gebeutelt wird. Das neue Jahr scheint für die Eifelanerinnen so weiterzugehen, wie das alte Jahr endete.

 

Prognose: „Die Ruwertalerinnen sind auf einem aufsteigenden Ast, haben mit Lena Reber eine torgefährliche Spielerin dazubekommen. Egal wie wir auflaufen, wir müssen uns auf unser Spiel konzentrieren, den langsam gilt es in die Spur zurück zu finden. Da der Gast sich von Woche zu Woche steigert, sehe ich das Team aus dem Ruwertal in der Favoritenrolle“, erklärt Illigen. „Wir haben zuletzt gut trainieren können, allerdings haben wir durch die beginnenden Abiprüfungen den einen oder anderen Ausfall im Training. Das Hinspiel verloren wir knapp. Ich sehe Daun vor heimischer Kulisse aufgrund der größeren Erfahrung in der Favoritenrolle. Doch die beiden Punkte wollen wir mit nach Hause nehmen“, sagt HSG Coach Andi Schröder.

 

TuS Weibern - DJK/MJC Trier

(Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Noch deutlich gewinnen konnten die Miezen das Hinspiel gegen Weibern, dürften aber im Rückspiel vor einer schwereren Aufgabe stehen. Im HVR Pokal „bescherten“, die Eifelanerinnen dem Team von Trainerin Esther Herrmann das unerwartete Pokal aus. Hierfür brennen die Triererinnen jetzt auf Wiedergutmachung. Doch die Aufgabe wird keinesfalls leicht, denn wichtige Stammspielerinnen fallen aus.

 

Personal: Mit Anekke Helbrecht fällt eine Schlüßelspielerin in der Abwehr aufgrund ihres Abis aus, dazu wird Hanna Sattler verletzungsbedingt fehlen. Ob Lena Hoffmann mit ihrer Fußverletzung auflaufen kann, entscheidet sich nach dem Aufwärmen.

 

Prognose: „Wir starten gleich mit einer schweren Aufgabe ins neue Jahr, kennen die Stärken des TuS, der uns mit seiner kompakten 6:0 Abwehr im Pokal vor große Probleme stellte. Lange blieben wir ohne Torerfolg! Jetzt gilt es, diese Abwehr zu knacken. Dazu müssen wir mutiger im Tempogegenstoßspiel sein, gefährlicher aus der Distanz abschließen und entschlossener in die Zweikämpfe gehen“, fordert Herrmann.

 

TuS Bannberscheid - HSG Hunsrück II

(Sonntag, 15 Uhr)

 

Ausgangslage: Viel Arbeit hatte die Mannschaft von Trainer Korab Mulliqi, um sich im Hinspiel gegen den TuS aus Bannberscheid durchzusetzen. Bannberscheid hat derzeit einen Lauf, konnte fünf der letzten sechs Spiele gewinnen. Allein das dürfte Warnung genug für die HSG Spielerinnen sein. Kraft- und Ausdauertraining standen bei HSG Coach Mulliqi seit dem Trainingstart vergangene Woche auf dem Trainingszettel, seit dieser Woche bereitet sich die Mannschaft gezielt auf Bannberscheid vor.  

Personal: „Alles an Bord“, meldet der HSG Coach.

Prognose: „Ein vier Punktespiel für uns. Das wird schwer und wir wollen auf keinen Fall den Anschluss an die Spitzenteams der Liga verlieren. Sollte die Motivation meiner Spielerinnen so hoch sein wie gegen Weibern, habe ich keine Zweifel, dass wir dieses Spiel gewinnen. Ich gehe die Aufgabe positiv an“, sagt Mulliqi

 

FSG Arzheim/Moselweiß II - HSG Wittlich II

(Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Deutlich konnten sich das Team von Trainerin Jenny Scheibe im Hinspiel mit 29:22 durchsetzen und sollte auch jetzt in Moselweiß in der Favoritenrolle sein. In den letzten sieben Saisonspielen blieben die Gastgeberinnen ohne jeden Punkt, mussten kurz vor Weihnachten eine deklassierende Niederlage bei der Trierer MJC einstecken.

 

Personal: Merle Kloep aus der B-Jugend wird nicht dabei sein, auch der Einsatz von Michele Loscheider aufgrund ihrer Verletzung ist noch fraglich.

 

Prognose: „Etwas holprig verlief unser Training über die Feiertage, da einige Spielerinnen Urlaub hatten oder ihre Verletzungen auskuriert haben. Doch jetzt sind wir wieder fast vollzählig im Training, gehen das erste Spiel im neuen Jahr optimistisch an und wollen die beiden Punkte beim Tabellenvorletzten einfahren. Im Hinspiel haben es uns die Angreiferinnen der FSG nicht einfach gemacht, doch wir freuen uns jetzt auf dieses Spiel, wollen aus einer aggressiven und offensiven Abwehr unser schnelles Spiel nach vorne aufziehen und so zu einfachen Toren kommen. Am Freitag werden wir noch ein Testspiel gegen unsere B-Jugend absolvieren“, verrät HSG Trainerin Jenny Scheibe.

 

15. Spieltag

11./12. Januar 2020

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - TV Engers 28:22 (14:10)

 

Die Ruwertal HSG nimmt erfolgreich Revanche für die 36:19 Klatsche im Hinspiel und überrascht die Gäste aus Engers mit einer starken Leistung, die letztlich den verdienten 28:22 Erfolg beschert. Mit ihrem dritten Saisonsieg schafft das Team des Trainergespanns Andi Schröder/Steffi Frisch den Anschluss ans Mittelfeld der Tabelle und kann nun die nächsten Aufgaben selbstbewusst angehen.

 

Der Mannschaft aus dem Ruwertal war von Beginn an, der Wille zum Sieg anzumerken. Die Gastgeberinnen überraschten mit ihrer Einstellung den Favoriten und legten gleich die 4:1 Führung in der 9. Minute hin, die über 9:4 in der 17. Minute, 11:6 in der 21. Minute bis zur Pause zum 14:10 Bestand hatte.

 

Auch nach dem Wechsel ließen die Ruwertalerinnen nichts anbrennen, verteidigten ihre Führung über 19:14 in der 41. Minute und 24:18 in der 52. Minute, ehe die Gäste ihre Auszeit nahmen. Doch am Ergebnis sollte sich nichts mehr ändern. Souverän brachte das HSG Team einen klaren 28:22 Erfolg über die Ziellinie, der nun Anspruch für die kommenden Spielen sein sollte.

 

„Gegenüber dem Hinspiel war Engers personell schon anders aufgestellt, das schmälert aber keinesfalls die gute Leistung unserer Mannschaft. Wir stellten von Beginn an eine starke Abwehr mit einer überzeugend haltenden Luisa Becker. Im Angriff zogen wir die Spielzüge konzentriert durch, ließen den Ball gut laufen, leisteten uns aber den einen oder anderen technischen Fehler. Allerdings verloren wir nie die Nerven, auch wenn Engers verkürzte. Wir verwalteten unseren Vorsprung sicher bis zum Abpfiff. Aus der insgesamt guten Teamleistung sind sicher Sophie Eiden und Lena Reber hervorzuheben“, lobte HSG Coach Andi Schröder.  

 

Becker und Huwer - Britz (1), Lamberti (2), Himmelreich (1), Schuh (2), Eiden (8/3), Fisch, Thinnes (5/1), Teuber, Eiden, Reber (8), Treitz. Meyer (1)

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – TV Engers

(Samstag, 17.30 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Mit einer deutlichen 36:19 Niederlage kehrte die Ruwertaler HSG aus dem Hinspiel zurück und hat damit noch eine Rechnung gegen die Gäste offen. Nach zuletzt zwei Siegen in Folge konnte sich das Team des Trainergespanns Andi Schröder/Steffi Frisch vom Tabellenende etwas absetzen und hofft nun, mit einem Sieg den Anschluss ans Mittelfeld zu finden. Das dies kein einfaches Unterfangen wird, wissen die HSG Verantwortlichen.

 

Personal: Die Gastgeberinnen können in Bestbesetzung auflaufen.

 

Prognose: „Aus dem Hinspiel haben wir noch eine Rechnung offen und ich hoffe, die Mädels brennen darauf, diese Scharte auszuwetzen. Dort haben wir viel Lehrgeld gezahlt. Bei Engers darf man gespannt sein, wer aufläuft. Davon abhängig ist das Leistungsvermögen des Teams. Hier kann man doch sehr unterschiedliche Ergebnisse beobachten. Wir sind seit Anfang des Jahres wieder im Training und bereiten uns konzentriert auf diese Begegnung vor“, sagt HSG Coach Andi Schröder.

 

14. Spieltag

14./15. Dezember 2019

 

DJK/MJC Trier - FSG Arzheim/Moselweiß II 35:13 (16:8)

 

Dem 30:17 Hinspielerfolg lässt die Mannschaft von Trainerin Esther Herrmann, auch ohne Franzi Garcia, den klaren 35:13 Heimspielsieg folgen! Die Miezen werden ihrer Favoritenrolle gegen die abstiegsgefährdeten Gäste gerecht und schaffen mit dem Heimsieg die richtige Grundlage für die folgende Weihnachtsfeier.

 

„Gut verteidigen“, wollten die Gastgeberinnen laut ihrer Trainerin Esther Herrmann und das gelang von Beginn an. Nur acht Gegentreffer ließ die MJC Abwehr im ersten Spielabschnitt zu, nach dem Wechsel sollten es nur noch fünf Gästetreffer werden.

 

So setzen sich die Triererinnen erstmals deutlicher beim 7:3 in der 12. Minute ab, bauten dann die Führung über 14:6 in der 26. Minute kontinuierlich bis zur Pause zum 16:8 aus. Eigentlich sollte nur die Höhe des Sieges der „Herrmann-Truppe“ in Frage stehen und so war es auch. Gleich nach dem Wechsel verkürzten die Gäste aus 16:9, doch dann ließ die MJC Abwehr 15 Minuten keinen Gästetreffer mehr zu und so zog gelang über 25:9 in der 47. Minute der klare 35:13 Erfolg.

 

„Es wurde auch für mich unerwartet deutlich! Lob an die Abwehr, die zusammen mit der Torfrau nur 13 Tore der Gäste in 60 Minuten zuließ. Dies zeigt, wie gut hier gearbeitet wurde. Wir kamen zu vielen Ballgewinnen und so rollte Gegenstoß auf Gegenstoß auf den Kasten der Gäste zu. Egal, wenn ich einwechselte, es war kein Bruch in unserem Spiel erkennbar. Wir hatten fünf Jugendspielerinnen im Kader, die alle spielten und hier zeigt sich, wie gut die Zusammenarbeit zwischen dem Seniorenbereich und der Jugend ist. Das passt und die Jugendspielerinnen drängen sich regelrecht auf! Im Angriff haben wir aber einige Fehler gemacht, aber darüber kann man bei einem solchen Ergebnis hinwegsehen. Nur in den Anfangsminuten waren die Gäste in der Lage, mitzuhalten, kamen über den Kreis zum Erfolg und daran müssen wir arbeiten. Mit zunehmender Spieldauer wurde das Rückzugsverhalten der Gäste immer langsamer und ich bin am Ende sehr zufrieden. Wir stehen vor der Weihnachtspause mit einem sehr guten Torverhältnis auf dem zweiten Tabellenplatz! Nach Weihnachten starten wir dann mit einer zweiwöchigen Vorbereitung auf die Rückrunde“, verrät MJC Trainerin Esther Herrmann.

 

Müller - Hoffmann (6), Lamberty (4), K. Irsch (3), V. Irsch, Helbrecht (4), Brunner, Meyers (3), Fahl (2), Käsgen (3), Cartus, Steil (9), Wiemer (1)

 

HSG Hunsrück II - TuS Weibern 19:15 (6:10)

 

Erfolgreich Revanche für die Hinspielniederlage nahm die Hunsrück Reserve gegen das Team aus der Eifel! Ein Spiel der Abwehrreihen sahen die Zuschauer in der Kleinicher Hirtenfeldhalle im ersten Spielabschnitt.

 

Nur wenige Treffer ließen beide Teams zu! Verschlafen hatten die Hunsrückerinnen den Start ins Spiel gegen Weibern, lagen nach sechs Minuten mit 1:4 zurück, fanden dann aber ins Spiel und waren beim 5:6 in der 15. Minute wieder in Schlagdistanz. Doch trotz der Auszeit von Trainer Korab Mulliqi schaffte die HSG die Wende nicht, im Gegenteil. Mit vier Treffern in Folge setzte sich der TuS auf 5:10 in der 27. Minute ab, ließ dabei 12 Minuten keinen Treffer der Hunsrückerinnen zu. Erst Hannah Litzenburger erlöste ihre Mannschaft beim 6:10 in der 28. Minute von der Torflaute, doch es sollte trotz der Überzahl kurz vor der Pause der einzige Treffer bleiben. Sechs Treffer in einer Halbzeit sind einfach zu wenig, um ein Spiel in der Rheinlandliga der Frauen erfolgreich beenden zu können.

 

Das machte auch HSG Trainer Korab Mulliqi seinen Spielerinnen klar und was dann im Pausentee der Hunsrückerinnen war, blieb ihr Geheimnis, doch mit einem 6:0 Lauf war das Mulliqi Team wieder im Spiel. Die Mannschaft drehten innerhalb von sechs Minuten das Spiel, legte zum 11:10 vor und führte erstmals beim 13:11 durch Svenja Mohr in der 41. Minute mit zwei Treffern. Den Vorsprung bauten die Gastgeberinnen dann auf vier Tore zum 18:14 in der 56. Minute aus und hatten damit das Spiel entschieden. Den zweiten Spielabschnitt gewannen die HSG Spielerinnen dank der Steigerung im Angriff mit 13:5, steigerten sich dabei in Angriff und Abwehr gleichermaßen!

 

„Im ersten Spielabschnitt boten beide Mannschaften ein gutes Spiel, bei dem wir uns im Angriff gegen die defensive 6:0 Abwehr der Gäste schwertaten, aber auch viel Pech von Aussen und von den Halbpositionen hatten. Nach dem Wechsel wurde meine Mannschaft wesentlich stärker, der unbedingte Wille das Spiel zu gewinnen, war dem Team jetzt deutlicher anzumerken und die haben dann in der Abwehr richtig geackert! Meine Spielerinnen haben heute alles gegeben und ich bin mächtig stolz. Zudem hatten wir eine tolle Stimmung in der Halle“, freute sich der HSG Coach.

 

M. Kirst und Wolf - Johann, Simon, Bottlender, Mohr (5), Litzenburger (6/2), Themann, Fey (1), L. Bach (1), Schirokich, Hahn (2), H. Bach (4), Kalle.

 

HSG Wittlich II - TuS Daun 33:21 (14:11)

 

Die Wittlicher Reserve gewinnt auch das fünfte Spiel in Folge und setzte sich im gesicherten Mittelfeld fest.

 

Entgegen der Ankündigung von Dauns Trainer Lukas Illigen konnte seine Mannschaft nun doch auf die Leistungsträgerinnen, allen voran Jana Clever zurückgreifen. „Wir waren schon überrascht, wer bei Daun so alles auflief“, gestand HSG Spielertrainerin Jenny Scheibe.

 

„Zwar hat es Jana Clever rechtzeitig aus dem Urlaub geschafft, doch es war ihr anzumerken, dass sie lange keinen Ball mehr in der Hand hatte. Dank an Naomi Aideyan, die uns ausgeholfen hat“, erklärte Dauns Trainer Lukas Illigen.  

 

So entwickelte sich von Beginn an eine ausgeglichene Begegnung, in der sich keine Mannschaft zunächst mit mehr als zwei Treffern absetzen konnte. Die Begegnung blieb über 5:5 in der 12. Minute hart umkämpft, doch dann gelangen den Gastgeberinnen drei Treffer in Folge zum 8:5 in der 15. Minute und folgerichtig nahm Gästetrainer Lukas Illigen die Auszeit. Die drei Tore Führung verteidigte das Team von Spielertrainerin Jenny Scheibe über 11:8 in der 22. Minute bis zum 14:11 Zur Pause.

 

„Bei uns im Spiel waren in der ersten Hälfte viele auf und abs. Im Angriff schlossen wir viel zu früh ab, hatten in der Abwehr Probleme gegen Jessy Kutscheid und Svenja Dausend, die unsere Vorgezogene immer wieder überliefen und die wir überhaupt nicht in den Griff bekamen“, klagte Wittlichs Spielertrainerin.

 

„Die Einstellung der Spielerinnen stimmte in der ersten Hälfte, doch unser Problem bleiben die vielen technischen Fehler, die wir uns leisten. Das waren allein 25 und dazu kamen acht Fehlpässe“, klagte Illigen.

 

Die Gastgeberinnen legten gleich drei Treffer in Folge zum 17:11 in der 35. Minute nach und so musste Gästetrainer Illigen die Auszeit nehmen, doch die Wittlicher Reserve legte nach und verteidigte jetzt ihre sieben Tore Führung über 20:13 in der 41. Minute, doch nachdem die Daunerinnen auf 20:15 in der 43. Minute verkürzten, nahm Scheibe ihre Auszeit, doch Daun zog nach, verkürzte weiter auf 20:17 in der 45. Minute, ehe sich die Gastgeberinnen von ihrer Schwächephase erholt hatten und auf 23:17 in der 48. Minute davonzogen. Mit zunehmender Spieldauer machte sich die Überlegenheit der Gastgeberinnen bemerkbar, die beim 30:20 in der 57. Minute erstmals mit 10 Toren führte und das Spiel längstens entschieden hatte.

 

„Nach dem Wechsel lief es dann für uns besser, hatten die Dauner Angreiferinnen jetzt besser im Griff, haben über die Abwehr dann den Druck auf den Dauner Angriff auf, verwarfen aber im Angriff viel zu viel und leisteten uns einige Ballverluste. Dies war unserer Unkonzentriertheit geschuldet. Erst in den letzten 15 Minuten stimmte dann der Speed nach vorne, wir spielten jetzt endlich mit Köpfchen und kamen spielerisch zu unseren Toren“, freute sich Scheibe.

 

„Wir haben nach dem 20:17 völlig den Faden verloren, unsere rechte Angriffsseite war heute einfach tot. Die Übergänge der Gastgeberinnen auf 4:2 bekamen wir nie in den Griff, zumal ich Lisa Jehnen nur kurz einsetzen konnte und so fehlte in der Abwehr jegliche Absprach und Zuordnung. Isabell Treis im Tor fischte noch einige Hundertprozentige weg und verhinderte so eine noch höhere Niederlage. Zur Zeit ist der Wurm drin und ich bin etwas ratlos“, gestand Illigen.

 

HSG: Marx - Schaaf (3), Kloep (4), Teusch (3), Esch (9/4), Lames (3), Steffens (7), Ertz (3), Gaß, Scheibe (1), Zens, Kappes, Kehl.

 

TuS: Treis und Miller - N. Aideyan, F. Kutscheid (2), J. Kutscheid (10/4), Blank (2), Krämer, Jehnen, Basten, Teusch, Dausend (2), Clever (5)

 

DJK/MJC Trier – FSG Arzheim/Moselweiß II

(Samstag, 17 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: So langsam mausern sich die kleinen Miezen in der Liga, scheinen sich mit zunehmender Saisondauer zu stabilisieren und sind derzeit härtester Verfolger von Titelanwärter Welling. Bereits im Hinspiel entführte das Team von Trainer Esther Herrmann mit 17:30 deutlich beide Punkte aus Moselweiß und auch am Samstag sollte eigentlich nur die Höhe des Trierer Sieges fraglich sein.

 

Personal: Neben Franzi Garcia werden Hannah Sattler und Alicia Natter ausfallen, damit fehlen uns zwei Linkshänderinnen und auch Torfrau Lisa Gubernator steht nicht zur Verfügung.

 

Prognose: „Aufgrund der Tabellensituation nehmen wir die Favoritenrolle an. Im Hinspiel taten wir uns auch mit Franzi in Moselweiß schwer, müssen am Samstag ohne sie auskommen. Erst in der zweiten Hälfte konnten wir damals die Begegnung für uns entscheiden. Deshalb ist wichtig, dass wir jetzt über 60 Minuten gut verteidigen, im Angriff weiter an unseren Auslösehandlungen und den Abschlüssen aus dem Rückraum arbeiten. Vor der Saison hätte sicher keiner erwartet, dass wir zum Jahresabschluss so weit oben stehen. Mit einem Heimsieg wollen wir die richtige Stimmung für unsere Weihnachtsfeier schaffen“, hofft Herrmann.

 

HSG Hunsrück II – TuS Weibern

(Sonntag, 15 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Zusammen mit den Trierer Miezen jagt die Hunsrück Reserve den Meisterschaftsanwärter aus Welling, der völlig überraschend die Punkte gegen Wittlich liegen ließ. Mit dem TuS Weibern stellt sich nun der Tabellenvierte der Liga in der Hirtenfeldhalle vor, die im Hinspiel dem Team von Trainer Korab Mulliqi die erste Saisonniederlage beibrachte.

 

Personal: Die Hunsrückerinnen laufen in Bestbesetzung auf.

 

Prognose: „Jetzt kommen die Kracher! Wir stehen vor drei schweren Spielen und beginnen gegen Weibern. Die Mannschaft hat sich in der Liga etabliert! Zurecht steht der TuS oben in der Tabelle. Mit einem Sieg möchten wir den Gast aber auf Distanz halten. Weibern stellt eine starke 6:0 Deckung und verfügt über einen guten Rückraum. Spielerisch werden wir uns vor allem gegen die Deckung der Gäste vorbereiten, um mit einem Sieg in die Pause gehen zu können“, sagt Mulliqi

 

HSG Wittlich II – TuS Daun

(Sonntag, 17 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Nur ungern erinnert sich HSG Trainerin Jenny Scheibe an das Auftaktspiel in Daun, das ihre Mannschaft sang- und klanglos mit 27:16 herschenkte. Daun startete wesentlich besser in die Saison, baute dann kontinuierlich ab und hat den zwischenzeitlichen Platz an der Tabellenspitze mit dem derzeit siebten Tabellenplatz getauscht. Die Wittlicher Reserve bestätigte letzte Woche mit dem Sieg über Engers ihren Coup der Vorwoche beim Tabellenführer in Welling. Vor heimischer Kulisse möchte die HSG nicht nur die Hinspiel Scharte auswetzen, sondern den vierten Sieg in Folge einzufahren und damit eine kleine Serie zu starten.

 

Personal: Wittich spielt in Bestbesetzung, kann auch Laura Steffens wieder aufbieten. Anders sieht es bei den Gästen aus, die mit einem ähnlich kleinen Kader wie letzte Woche anreisen, dabei auch auf Jana Clever aus Urlaubsgründen verzichten müssen.

 

Prognose: „Wir haben noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen, als wir nach der schweren Verletzung von Irina Rau komplett von der Rolle waren und eine klare Niederlage einstecken mussten. Besonderes Augenmerk werden wir Jessi Kutscheid legen und müssen das gute Zusammenspiel mit dem Kreis unterbinden. In den letzten Wochen haben wir bewiesen, dass wir es können. Gegen die relativ robusten Gäste wollen wir eine kompakte Abwehr stellen und dann unser Tempospiel aufziehen. Wenn wir unser Tempo hochhalten, sehe ich auf Daun Probleme zukommen. Vor allem deren Rückzugsverhalten wollen wir nutzen“, verspricht HSG Trainerin Jenny Scheibe.

 

„Unser Kader ist noch dünner als zuletzt in Trier. Das schulden wir den krankheits-, verletzungs- und urlaubedingten Gründen. Wittlich ist deshalb der klare Favorit. Für uns wird es dann aber langsam Zeit, dass wir in die Spur zurückfinden, wobei ich nur schwer einschätzen kann, wie dies bis zum Start im neuen Jahr sein wird“, verrät ein etwas ratloser Dauner Trainer Lukas Illigen.

 

13. Spieltag

07./08. Dezember 2019

 

DJK/MJC Trier - TuS Daun 48:21 (25:7)

 

Den Sieg in dieser Höhe hätte wohl keiner erwartet! Doch die Mannschaft von Trainerin Esther Herrmann nutzte die Gunst der Stunde gegen eine Mannschaft von Dauns Trainer Lukas Illigen, die stark ersatzgeschwächt antrat und nie den Hauch einer Chance hatte.

 

„48 Tore in einem Spiel erlebt man nur selten. Wir haben Daun mit unserer offensiven Abwehr immer wieder zu Fehlern gezwungen, hielten die Konzentration hoch und rannten Gegenstoß auf Gegenstoß. Unser Tempo haben wir über die gesamte Spielzeit beibehalten“, freute sich MJC Trainerin Esther Herrmann.

 

Die Messe auf dem Wolfsberg war schnell gelesen. Beim 8:1 in der 8. Minute nahm Illigen die erst Auszeit, doch weiterhin rollte Gegenstoß auf Gegenstoß auf das Tor der Eifelanerinnen zu und über 23:5 in der 26.Minute war beim Pausenstand war nur noch die Höhe des Sieges fraglich.

 

„Die 25:7 Führung spricht Bände, auch für unsere Deckungsleistung. Lisa Gubernator im Tor erledigte den Rest! Doch ich habe geahnt, dass es schwer werden würde, die Konzentration nach dem Wechsel hoch zu halten. Hier leisteten wir uns jetzt einige Leichtsinnsfehler. Letztlich kein spannendes Spiel, in dem Daun durchaus versuchte, das Tempo mitzugehen, hatten auch noch den Zug zum Tor. Gegen den kleinen Kader der Gäste führte jeder unserer Auslösehandlungen zu einer Torchance. Mit zunehmender Spieldauer wurde weniger Gegenwehr der Gäste erkennbar. Am Ende ein sehr deutlicher Sieg, den ich so nicht erwartet hätte“, resümierte Herrmann.

 

Bei den Triererinnen stellte sich die Verletzung von Hannah Sattler als nicht so gravierend heraus, doch sie wird noch bis Ende Januar pausieren müssen.

 

„Wir waren völlig dezimiert, mussten auf wichtige Stammspielerinnen verzichten, hatten eigentlich nur eine Auswechselspielerin auf der Bank. Einfach zu wenig, um gegen eine Mannschaft wie die MJC bestehen zu können. Früh zogen die Gastgeberinnen auf und davon, müssen im nächsten Spiel einfach frühzeitiger aus den Startlöchern kommen und im zweiten Spielabschnitt hat die Mannschaft versucht das Umzusetzen, was vorgegeben wurde“, erklärte Dauns Trainer Lukas Illigen.

 

MJC: Gubernator und Müller - Hoffmann (9), Lamberty, K. Irsch (3), V. Irsch, Helbrecht (5), Brunner (1), Meyers, Fahl (1), Natter (7), Cartus, Steil (9), Garcia Almendaris (13/3)

TuS: Miller - J. Kutscheid (5/2), Krämer (2), Jehnen, Basten, Teusch (2), Blank (2), Dausend (4), Clever (6)

 

HSG Wittlich II - TV Enges 30:21 (17:11)

 

Von Beginn an war der Wittlicher Reserve anzumerken, dass sie das Spiel gegen Engers unbedingt gewinnen und damit auch den Überraschungscoup in Welling vor heimischer Kulisse bestätigen wollte. Obwohl die eingesetzten Jugendlichen das RPS Liga Spiel, das kurz vorher stattgefunden hatte, in den Knochen hatte, gelang dem Team von Trainerin Jenny Scheibe ein guter Start.

 

Die Mannschaft führte mit 9:4 in der 13. Minute und schien auf dem besten Wege, die nächsten Punkte einfahren zu können. Bis zum 14:8 in der 22. Minute deutete vieles darauf hin, dass die Gastgeberinnen gegen die mit einem Rumpfteam angetretenen Gäste zur Pause für die Vorentscheidung sorgen zu können. Doch nach drei Treffern der Gäste in Folge nahm Scheibe die Auszeit beim 14:11 in der 26. Minute und die kam genau zum richtigen Zeitpunkt, denn mit drei Treffern in Folge gelang den Eifelanerinnen die klare 17:11 Pausenführung.

 

Doch die Pausenführung verteidigten die HSG Spielerinnen lediglich bis 18:13 in der 34. Minute, dann gelang den Gästen der 0:4 Lauf und der Anschluss zum 18:17 in der 41. Minute. Spannend dann die nächsten Minuten, die Wittlich wieder nutzte, um auf 21:18 davonzuziehen, doch die Gäste gaben nie auf, verkürzten wieder auf 21:20 in der 47. Minute. Noch einmal zum richtigen Zeitpunkt hatte Wittlich zuzusetzen, sorgte mit vier Treffern in Folge beim 25:20 in der 54. Minute für die Entscheidung und jetzt war der Widerstand der Gäste gebrochen. Am Ende ein verdienter, aber schwer erkämpfter 30:21 Heimsieg der Eifelanerinnen.

 

„Ich würde das Ganze unter Arbeitssieg abbuchen, den wir uns hart erkämpfen mussten. Die Gäste hielten mit ihrer körperlichen Robustheit dagegen, besonders in den „eins gegen eins“ Aktionen taten wir uns schwer, stellten die Abwehr dann defensiver und konnten nach der hektischen Anfangsphase dann doch deutlicher in Führung gehen. Im Angriff fanden wir nicht zu den Lösungen, die wir uns eigentlich vorgenommen hatten, konnten uns aber mit der zweiten Welle absetzen. Nach der Pause hatten wir dann einen richtigen Hänger, in dem weder im Angriff noch in der Abwehr etwas funktionierte. Die Abwehr stand einfach zu offen, jede war auf sich alleine gestellt. Erst nachdem wir wieder defensiver agierten, konnten wir Druck und Tempo erhöhen und dann die konditionellen Vorteile in den Schlussminuten ausspielen. Das war letztlich auch für den Sieg entscheidend“, fand Spielertrainerin Jenny Scheibe.

 

Diede - Schaaf, Kloep (3), Teusch (2), Esch (11/3), Lames (5), Ertz (5), Kastrati, Scheibe (4/1), Zens, Kappes, Kehl

 

 

HSG Hunsrück II - FSG Arzheim/Moselweiß II 31:24 (17:8)

 

Die Hunsrück Reserve bestätigt mit dem Sieg über die abstiegsgefährdete JSG Arzheim/Moselweiß ihr Position im oberen Tabellenfeld und hält weiter Anschluss an Tabellenführer Welling.

 

Für klare Verhältnisse sorgen die Gastgeberinnen gegen die Gäste aus Moselweiß, hatten beim 11:1 in der 14. Minute das Spiel früh entschieden und so blieb nur die Frage nach der Höhe des Erfolges. Im Gefühl des klaren Vorsprungs schaltete die HSG den berühmten Gang zurück, wechselten viel durch und so konnten die Gäste das Ergebnis über 13:5 in der 23. Minute korrigieren und so nahm Trainer Korab Mulliqi die Auszeit. Doch es blieb bis zur Pause jetzt ausgeglichen.

 

Nach dem Wechsel lief es zunächst wieder besser für die Hunsrückerinnen, die mit drei Treffern in Folge auf 20:8 in der 37. Minute erhöhten. Doch wieder nutzten die Gäste jetzt die Nachlässigkeiten der Gastgeberinnen, verkürzten auf neun Tore zum 27:18 in der 50. Minute und so musste Mulliqi erneut das Spiel mit der Auszeit unterbrechen. Doch es halb nichts! Tor um Tor kamen die Gäste jetzt heran, hatten den Rückstand auf 28:23 in der 55. Minute weiter verkürzt, der Sieg der Hunsrückerinnen war jedoch nicht gefährdet.

 

„Alle Spielerinnen haben nach der klaren Anfangsführung ihre Spielanteile bekommen, doch wir leisteten uns dann viele technische Fehler, nutzten vor allem die Chancen nicht. So haben es versäumt, das Ergebnis weiterhin deutlicher zu gestalten, Moselweiß hielt dagegen und wir konnten uns nicht weiter absetzen. Auf jeden Fall haben wir heute mehr Bewegung im Spiel gehabt und wesentlich schneller als zuletzt gespielt. Nutzen wir unsere Chancen konsequenter, gewinnen wir wesentlich höher. Jetzt gilt die Konzentration dem Spiel gegen Weibern, gegen die wir aus der Vorrunde noch eine Rechnung offen haben“, sagt Mulliqi.

 

Kirst und Wolf - Schäfer, Johann (1), Bottlender (4/1), Mohr (7), Litzenburger (7/1), Themann (1), Fey (3), L. Bach (2), Schirokich (1), Hahn (5), Kalle

 

**********************************************

 

DJK/MJC Trier - TuS Daun

(Samstag, 19 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Fulminanter Start-Ziel-Sieg der Trierer Miezen am vergangenen Wochenende in Engers, jetzt folgt das Derby gegen den TuS Daun, der letzte Woche sein Heimspiel gegen die Hunsrück Reserve verlor. Doch mit der Steigerung seiner Mannschaft gegenüber dem Spiel in Weibern zeigte sich Dauns Trainer Lukas Illigen zufrieden. Dennoch dürfte die Favoritenrolle auch aufgrund der personellen Möglichkeiten der Triererinnen bei den Gastgeberinnen liegen.

 

Personal: Bei den Triererinnen wird wohl Hanna Sattler aufgrund einer Knieverletzung ausfallen, dafür kehren Alicia Natter und Franzi Garcia in den Kader zurück.

 

Prognose: „Daun ist stark in die Saison gestartet, hatte dann aber einen Hänger und scheint sich jetzt wieder zu stabilisieren. Mit Jana Clever und Jessi Kutscheid haben die Eifelanerinnen sicherlich ihre stärksten Spielerinnen, die wir aber im Verbund verteidigen wollen. Das hat auch letzte Saison gut geklappt. Von Beginn an wollen wir hohes Tempo gehen, waren zuletzt über die erste und zweite Welle sehr stark. Daran müssen wir anknüpfen und wollen auch wieder mutig aus dem Rückraum sein. Hier müssen wir den Beweis antreten, dass dies keine Eintagsfliege war. Manko bleibt unsere Chancenverwertung, an der wir arbeiten wollen und auch an unseren Fehlern, die wir minimieren möchten“, sagt MJC Trainerin Esther Herrmann.

 

„Wir konnten die Woche aufgrund von Verletzung und Krankheiten nur minimal trainieren, wissen noch gar nicht, mit welchem Kader wir in Trier auflaufen können. Deshalb geht die Favoritenrolle ganz klar an die Triererinnen, die mit Franzi Garcia immer noch eine Ausnahmespielerinnen in ihren Reihen haben, die nicht nur selbst torgefährlich ist, die Mannschaft führt und ihre Mitspielerinnen geschickt einsetzt. Sie alleine macht den Unterschied und wir wollen uns achtbar aus der Affäre ziehen, wollen die Gastgeberinnen nicht zu ihrem schnellen Spiel kommen lassen“, erklärt Dauns Trainer Lukas Illigen.

 

HSG Hunsrück II - FSG Arzheim/Moselweiß II

(Sonntag, 15 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Die Hunsrück Reserve bleibt weiterhin dem TV Welling auf den Fersen und geht gegen die Gäste vom Rhein als klarer Favorit in die Begegnung. Der Sieg im schweren Auswärtsspiel in der Eifel dürfte den Hunsrückerinnen Auftrieb gegeben haben und durch die Wellinger Niederlage des vergangenen Wochenendes kehrt wieder Spannung im Titelrennen ein, das in dieser Saison auch über das Team von Trainer Korab Mulliqi gehen wird.

 

Personal: Torfrau Franzi Wolf wird im RPS Liga Kader aushelfen und fraglich ist der Einsatz von Hanna Bach, die weiterhin an ihrer Fußverletzung laboriert.

 

Prognose: „Die Wellinger Niederlage war sicher eine Überraschung und lässt jetzt auf eine spannende Restsaison hoffen! Wir müssen uns 100 Prozent auf den Gegner konzentrieren, wollen das Spiel unbedingt gewinnen, dürfen hier keinesfalls die Punkte liegen lassen. Da kommen noch ganz andere Aufgaben auf uns zu! Von meiner Mannschaft will ich keinen Standhandball sehen, sondern schnelles Umschalten von Abwehr auf Angriff über 60 Minuten“, verlangt HSG Trainer Korab Mulliqi.

 

HSG Wittlich II - TV Engers

(Sonntag, 16 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Die Erwartungshaltung an die Eifelanerinnen und ihre Trainerin dürften nach dem Überraschungs-Coup des vergangenen Wochenendes gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer aus Welling nun im Heimspiel gegen Engers hoch sein. Die Mannschaft möchte beweisen, dass der Erfolg am vergangenen Wochenende nicht von ungefähr kam und man nun gegen Engers nachlegen will. Engers musste sich vergangene Woche gegen die Trierer MIezen zuhause deutlich geschlagen geben und dürfte nun auf eine Gastgebermannschaft treffen, die vor Selbstbewußtsein nur so strotzt. Doch HSG Trainerin Jenny Scheibe ist schon zu lange im "Geschäft" und weiß, dss ihre Mädels an ihre Leistungsgrenze gehen müssen, um ein weiteres Erfolgserlebnis zu feiern.

 

Personal: Laura Steffens fehlt studienbedingt, Fredi Engel kommt im RPS Liga Team zum Einsatz, dafür kehrt Sarah Ertz in den Kader zurück.

 

Prognose: „Die Leistung der Vorwoche wollen wir bestätigen! Mit Annalena Thiel und Birgit Peussens verfügt Engers über zwei starke Spielerinnen. Dazu klappt bei Engers das Zusammenspiel mit den Kreisläuferinnen sehr gut und hier müssen wir uns in der Abwehr besser verhalten als gegen Welling. Selbstbewusst wollen wir unser Tempo nach vorne tragen und die nächsten zwei Punkte einfahren“, gibt sich Spielertrainerin Jenny Scheibe kämpferisch.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - TV Welling

(Sonntag, 17 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Auf das Spiel darf man gespannt sein! Die Ruwertal HSG gewann das Abstiegsderby in Bassenheim und feierte den zweiten Saisonsieg, die Gäste aus Welling mussten die ersten Punkte in der Saison abgeben und das überraschend vor heimischer Kulisse gegen die Wittlicher 2. Damen! Doch an der Ausgangssituation ändern die Ergebnisse nichts: Während Welling die Meisterschaft will, kämpft die Ruwertal HSG gegen den Abstieg. Das HSG Trainergespann Andi Schröder/Steffi Frisch weiß, dass sie nur krasse Außenseiterinnen gegen Welling sind, die die Scharte der Vorwoche auswetzen wollen. Im Spiel „David gegen Goliath“ können die Gastgeberinnen völlig befreit aufspielen und können eigentlich nur gewinnen.

 

Personal: Die Ruwertal HSG bietet die Mannschaft der letzten Spiele auf.

 

Prognose: „Ich rechne damit, dass Welling nach der Niederlage doppelt so heiß darauf sein wird, die Punkte bei uns zu gewinnen. Wir können ohne jeden Druck aufspielen, den Welling auf jeden Fall hat. So lange wie möglich, wollen wir das Spiel offen gestalten, müssen den Kampf annehmen und dürfen uns nicht von der Wellinger Härte beeindrucken lassen“, verlangt HSG Trainer Andi Schröder

 

 

12. Spieltag

30. November/01. Dezember 2019

Wittlichs Damen 2 bringen dem bisher ungeschlagenen Tabellenführer Welling die erste Niederlage in der laufenden Saison bei -

 

Quelle: HSG Wittlich:

 

Überragend! Dieses Wort beschreibt unsere heutige Leistung wohl am besten. Mitte der Woche war Jenny kurz davor das Spiel abzusagen, nachdem sich Michelle im Training die Bänder riss und uns somit nur noch 4 Feldspieler von Damen 2 übrig blieben von denen eine krank war. Glücklicherweise stellten sich mit merle, Heli und Edona drei B-Jugendliche, die gestern Abend noch selber im Einsatz waren, in den Dienst der Mannschaft. Dazu kamen mit Freddi noch eine Spielerin von unserer ersten Mannschaft und Laura Steffens,die sich nach dreimonatigem Auslandsaufenthalt kurzfristig bereit erklärte auszuhelfen, zwei weitere Spielerinnen. Ein bunt gemischter, nicht eingespielter Haufen also, nicht die besten Voraussetzungen um auswärts beim Tabellenführer anzutreten.


Was wir dann auf die Platte brachten war einfach der Wahnsinn. Jeder kämpfte für jeden, alle reihten sich nahtlos ins Spiel ein und zeigten sich unbeeindruckt von der teilweise etwas härteren Gangart des Gegners. Und was soll man sagen ?
Am Ende stand ein verdienter Sieg, der keiner weiteren Worte bedarf!

 

TuS Daun - HSG Hunsrück II 19:25 (13:13)

 

Schlecht standen die Vorzeichen für die Eifelanerinnen, bei denen Lisa Jehnen und Svenja Dausend angeschlagen in die Begegnung gingen und Laura Minninger komplett fehlte und damit auch die Alternativen auf Rückraummittel. Die Hunsrückerinnen, die ohne ihren Routinier Svenja Mohr aus krankheitsbedingten Gründen spielen mussten, können doch in der Eifel gewinnen! Mit einem 19:25 (13:13) Erfolg beendete das Team um Trainer Korab Mulliqi die Serie der Auswärtsniederlagen in Daun.

 

Die Gastgeberinnen „verdattelten“ den Start völlig, lagen 0:5 in der 4. Minute zurück und kämpften sich mühsam in die Begegnung zurück. Beim 6:8 in der 17. Minute nahmen die Gäste die Auszeit, doch Daun glich erstmals beim 11:11 in der 24. Minute und ging erstmals beim 13:12 in der 28. Minute in Führung. Die Mannschaft von Trainer Lukas Illigen schien jetzt auf einem guten Weg, das Spiel zu drehen. Das „Kopf an Kopf“ Rennen hielt nach dem Wechsel bis zum 17:17 in der 47. Minute an, dann gelangen den Gästen trotz einer Auszeit von Illigen vier Treffer in Folge zum 17:21in der 52. Minute und damit die Vorentscheidung.

 

„Wir haben in den Anfangsminuten unsere Chancen einfach nicht genutzt und lagen klar zurück, standen dann besser in der Abwehr und kamen zurück. Es war eine deutliche Steigerung gegenüber dem Spiel gegen Weibern und darauf lässt sich aufbauen. Nach dem Wechsel steigern sich die Gäste im Deckungsverband und wir konnten uns nicht mehr belohnen. Doch die Formkurve zeigt nach oben und ich bin sicher, dass wir bald wieder in die Erfolgsspur zurückkehren“, meint Dauns Trainer Lukas Illigen.

 

„Nach dem super Start meines Teams, bei dem vor allem die Abwehr gutstand, war unser Angriff nicht so wie ich mir das vorstelle. In den letzten 20 Minute der ersten Hälfte zeigten wir nur noch Standhandball, hatten keine Bewegung ohne Ball und das setzten sich nach dem Wechsel fort. Erst in den letzten 10 Minuten fanden wir wieder ins unser schnelles und bewegliches Angriffsspiel. Im Tor war Franzi Wolf die Matchwinnerin. Sophia Hahn überzeugte in Angriff und Abwehr, machte dort einen Superjob! Die Abwehr stand auch nach dem Wechselt gut. Der Standhandball, den meine Mannschaft über weite Strecken des Spiels zeigte, passte einfach nicht zu uns und daran werden wir arbeiten“, erklärt HSG Coach Korab Mulliqi

 

TuS: Treis und Miller - F. Kutscheid (2), J. Kutscheid (4/2), Blank (2), Krämer (3), Jehnen (1), Basten, Teusch, Dausen (2), Clever (5/1)

 

HSG: Kirst und Wolf - Schäfer, Johann, Simon (3), Bottlender (5), Litzenburger (5/1), Fey, L. Bach (7), Schirokich (1), Hahn (4), H. Bach, Kalle.

 

TV Bassenheim II - HSG Mertesdorf/Ruwertal 22:24 (9:13)

 

„Hauptsache gewonnen und die beiden Punkte gewonnen“, fand HSG Coach Andi Schröder nach dem Sieg seines Teams in Bassenheim.

 

Ausgeglichen verlief die Anfangsphase der Ruwertal HSG in Bassenheim. Beiden Mannschaften war die Nervosität deutlich anzumerken, keine Mannschaft wollte dieses Schlüsselspiel verlieren. Auf Gastgeberseite wurde die Mannschaft mit Spielerinnen aus dem RPS Liga Kader verstärkt. Beim 5:5 in der 16. Minute nahm das Trainergespann der Gäste Steffi Frisch und Andi Schröder die Auszeit, stellte die Mannschaft neu ein und die setzte sich dann bis auf 7:12 in der 36. Minute ab. Zur Pause führten die Ruwertalerinnen mit vier Toren (9:13).

 

Nach dem Wechsel schienen die Gäste beim 11:16 in der 37. Minute auf dem Wege, den Sack früh zumachen zu können, doch die Gastgeberinnen hielten dagegen, kämpften sich auf 17:18 in der 48. Minute heran und läuteten damit die spannende Schlussphase ein. Die Entscheidung fiel, als das Gästeteam sich vom 20:22 in der 53. Minute auf 20:24 in der 58. Minute absetzte. Zwar gelangen dem TV zwei weitere Treffer in Folge zum 22:24 genau 90 Sekunden vor dem Ende. Doch mit der Auszeit der Gäste reichte es dann, die Führung über die Zeit zu bringen.

 

„Obwohl wir uns in der Pause vorgenommen hatten, ruhiger zu spielen und nicht mehr so nervös zu agieren, ist uns das nicht gelungen. Im Gegenteil: mit zunehmender Spieldauer wurde die Nervosität immer größer und so machten wir viele Fehler, die die Gastgeberinnen bestraften. Die Abwehr stand gut, obwohl wir die starken Bassenheimer Kreisläuferin nicht in den Griff bekamen. Im Angriff zeigte Lena Reber ihre Qualitäten und in Luisa Becker hatten wir einen starken Rückhalt im Tor“, lobte Schröder.

 

Becker - Reber (7), Lamberti (1), Schuh, Thielen (2), J. Eiden (1), S. Eiden (2), Fisch (1), Britz (4), Himmelreich (3/1), Teuber, Treitz (3).

 

TV Engers - DJK/MJC Trier 21:32 (9:15)

 

Für klare Verhältnisse sorgten die Trierer Miezen im schweren Auswärtsspiel in Engers. Von Beginn an war dem Team von Trainerin Esther Herrmann anzumerken, dass die Mannschaft dieses Spiel unbedingt gewinnen wollte.

 

So gelang über 1:4 bis zur 5. Minute ein guter Start und über 5:12 in der 20. Minute verteidigte die Mannschaft bis zur Pause ihre Führung zum 9:15. Nach dem Wechsel hielten die Triererinnen das Tempo hoch, zogen auf 16:26 in der 50. Minute davon, hatten damit die erste 10 Tore-Führung, die bis zum Endstand sogar noch ausgebaut wurde.

 

„Für unsere Fans waren 32 Auswärts Tore sicherlich schön anzusehen. Wir haben von Beginn an auf allen Positionen überzeugend gespielt, das Spiel in der Abwehr gewonnen. Engers hatten wir jederzeit gut im Griff, machten wenig individuelle Fehler und kamen über unser Gegenstoßspiel zum Erfolg. Manko aber bleibt die Chancenverwertung! Überzeugend aber die spielerische Leistung meiner Mannschaft, die endlich auch aus dem Rückraum. Hier sind wir heute viel mutiger gewesen. Vor allem über den Kreis haben wir wichtige Tore erzielt, hier hat erneut Vivi Steil eine überzeugende Leistung abgerufen und die Lücken gesucht und genutzt. Auf diese Leistung lässt sich aufbauen. Das war entspannter als ich es erwartet hatte“, gestand MJC Trainerin Esther Herrmann.

 

Müller - Hoffmann (4), Lamberty (2), K. Irsch (7/2), Helbrecht (5), Brunner, Meyers, Fahl, Cartus (2), Steil (10), Gubernator, Sattler (2).

 

TV Welling - HSG Wittlich 23:24  (11:14)

 

Es ist die Überraschung des Spieltages! Im Laufe der Woche war unklar, ob Wittlich überhaupt einen spielfähigen Kader zum Spiel beim Tabellenführer in Welling aufbieten konnte und dann das!

 

Mit Laura Steffens kehrte eine wichtige Spielerin in den Kader der Eifelanerinnen zurück und sie hatte ihren Anteil an der überraschenden Pausenführung der Gäste beim Tabellenführer in Welling!

 

Dabei lief es von Beginn an nach den Vorstellungen der Gastgeberinnen, die beim 6:4 in der 9. Minute das Spiel in den Griff zu bekommen schienen. Doch die Gäste hielten dagegen, legten überraschend beim 9:12 in der 26. Minute erstmals drei Treffer vor und führten zur Pause 11:14. Es roch nach der Überraschung des Spieltages!

 

Wie umkämpft die Begegnung war, zeigen die sieben Zeitstrafen im ersten Spielabschnitt, von denen die Gäste vier gut wegsteckten!

 

Und auch nach dem Wechsel deutete einiges auf die Überraschung des Spieltages hin. Wittlich verteidigte seinen drei Tore Vorsprung bis 19:22 in der 50. Minute, der Tabellenführer nahm die Auszeit. Doch die Mannschaft von Spielertrainerin Jenny Scheibe ließ sich nicht beeindrucken, legte über 21:24 in der 57. Minute weiter vor. Am Ende reichte es zum überraschenden 23:24 Auswärtserfolg.

 

„Ein sehr starkes Spiel meiner Mannschaft, die auf Laura Marx im Tor verzichten musste. Doch Laura Kehl machte ein überragendes Spiel im Tor. Auf den Einsatz von Michelle Loscheider mussten wir aufgrund ihrer Bänderverletzung verzichten und hatten heute drei B-Jugendliche im Aufgebot, die ihre Sache super gemacht haben. Fredi Engel setzte wichtige Akzente im Rückraum und auch Laura Steffens war heute ein wichtiger Faktor nach ihrem langen Auslandsaufenthalt. Mannschaftlich letztlich eine überzeugende Vorstellung des Teams. Lediglich mit der Kreisläuferin der Wellinger hatten wir unsere Probleme. Hier haben wir einfach nicht richtig zugepackt! Unsere Angriffe haben wir mit viel Tempo gespielt ujnd geduldig auf unsere Chancen gewartet. Heute sind wir dahin gegangen, wo es wehtut. Doch die blauen Flecken sind nach dem Sieg schnell vergessen“, meinte Wittlichs Spielertrainerin Jenny Scheibe.

 

Kehl - Schaaf (1), Kloep (2), Teusch (2), Esch (6/3), Lames (1), Steffens (4), Engel (2), Loscheider, Kastrati, Scheibe (4/1), Kappes (2).

 

******************************************************************

 

TuS Daun - HSG Hunsrück II (Samstag, 17.15 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Schwer einzuschätzen ist derzeit die Dauner Mannschaft, bei den es rauf und runter geht. Zuletzt war die Mannschaft in Weibern völlig von der Rolle und Trainer Lukas Illigen macht dies an der mentalen Verfassung seiner Spielerinnen fest. Mit der Hunsrück Reserve kommt nun eine Mannschaft, die sich zuletzt nur knapp dem Tabellenführer und Meisterschaftsfavorit aus Welling geschlagen geben musste, aber sicherlich den Anspruch hat, zumindest um Platz zwei in der Liga spielen zu können.

 

Personal: Einige Dauner Spielerinnen sind erkältet, dennoch hofft Trainer Lukas Illigen auf den kompletten Kader. Auch die Gäste können aus dem Vollen schöpfen, es müssen wahrscheinlich Spielerinnen aussetzen.

 

Prognose: „Zeigt die Mannschaft endlich die erhoffte Reaktion, ist auch gegen die Gäste aus dem Hunsrück etwas drin. Es kommt ein mannschaftlich sehr geschlossen auftretender Gast, der sicherlich Favorit ist, auswärts sich nicht so stark wie in heimischer Halle präsentiert“, sagt Dauns Trainer Lukas Illigen. "Wir fahren nach Daun und nehmen dort die Favoritenrolle an. Endlich wollen wir den "Dauner-Fluch" ablegen. Seit Jahren hat die Mannschaft in der Eifel nicht mehr gewonnen. Das soll sich am Samstag ändern", hofft HSG Trainer Korab Mulliqi.

 

TV Bassenheim II - HSG Mertesdorf/Ruwertal (Sonntag, 15 Uhr)

 

Ausgangslage: Kellerderby in Bassenheim! Der Tabellenletzte aus Bassenheim hat derzeit noch keinen einzigen Punkt auf seinem Konto und erwartet mit der HSG Mertesdorf/Ruwertal den Tabellenvorletzten, der am letzten Spieltag die ersten Punkte gegen die HSG Kastellaun/Simmern einfahren konnte und jetzt das weitere Erfolgserlebnis sucht. Auf jeden Fall kann das Team des Trainergespanns Andi Schröder/Steffi Frisch die Aufgabe mit Selbstvertrauen angehen mit dem Wissen, dass Bassenheim nach einer Niederlage wohl kaum noch den Anschluss an die sicheren Tabellenplätze finden wird.

 

Personal: Die Ruwertaler können auf den Kader der letzten Spiele zurückgreifen.

 

Prognose: „Es bleibt abzuwarten, wer bei Bassenheim auflaufen wird. Zuletzt kehrte Tina Ring in den Kader zurück und das gibt dem Bassenheimer Spiel eine neue Struktur und vor allem Gefährlichkeit. Wir wollen auf jeden Fall die nächsten beiden Punkte einfahren, doch einen Favoriten sehe ich in diesem Spiel nicht. Das Spiel wird wohl von der Tagesform entschieden“, ahnt HSG Trainer Andi Schröder.

 

TV Engers - DJK/MJC Trier (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Drei Siege in Folge des TV Engers sprechen eine deutliche Sprache und machen die Schwere der Auswärtsaufgabe für die Trierer Miezen bewusst. Zuletzt schlug der Gastgeber die Mannschaft aus Weibern, gegen die die Miezen vergangene Woche im Pokal das Nachsehen hatte. Mit Anna-Lena Thiel und Birgit Peusens verfügt Engers über zwei herausragende Spielerinnen, die der MJC Deckungsverband unbedingt in den Griff bekommen muss.

 

Personal: Auf Trierer Seite werden Alice Natter und Michi Wiemer fehlen.

 

Prognose: „Engers ist derzeit gut drauf und man wird abwarten müssen, wer am Sonntag so alles dort aufläuft. Zuhause scheint das Team durchaus besser aufgestellt zu sein, als bei den Auswärtsspielen. Da unsere A-Jugend zeitgleich spielt, haben wir ein Problem, da uns dann die Rückraumspielerinnen der Jugend nicht zur Verfügung stehen. Die Trainingswoche im Vorlauf auf das Spiel verläuft holprig, da ich Teile der Mannschaft nur in der Dienstagseinheit, den anderen Teil nur in der Freitagseinheit in der Halle haben. Schwerpunkt des Trainings werden aber die Verbesserung unserer Distanzgefährlichkeit sein. Hier müssen wir einfach torgefährlicher abschließen. Unser Deckungsverband steht eigentlich ganz gut, doch hier dürfen wir nicht nachlässiger werden“, verlangt Trainerin Esther Herrmann.

 

TV Welling - HSG Wittlich II (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Nichts zu verlieren hat die Wittlicher Reserve beim Tabellenführer aus Welling, der auf dem Weg zur Meisterschaft nicht aufzuhalten scheint. Nach 9 Siegen hat Welling bereits vier Punkte Vorsprung auf die Verfolger und will auch gegen Wittlich nichts anbrennen lassen. Mit Routinier Maren Gilgenbach sowie Antonia Schmitz hat der Gastgeber seine herausragenden Akteurinnen. Für Wittlich kann es nur darum gehen, das Ergebnis in Grenzen zu halten und sich mit einer guten Leistung beim Tabellenführer zu präsentieren.

 

11. Spieltag

16./17. November 2019

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSG Kastellaun/Simmern 29:26 (13:13)

 

Aufatmen im Ruwertal! Die Mannschaft des Trainergespanns Andi Schröder und Steffi Frisch gewinnt die ersten Punkte in dieser Saison und das war längst überfällig. Gegen die Gäste aus dem Hunsrück belohnt sich die Mannschaft für ihre zuletzt guten Leistungen, behält in der entscheidenden Phase des Spiels die Nerven und bringt den Sieg über die Zeit.

 

„Die Mannschaft wollte ihrem Trainer Andi Schröder mit zwei Punkten ein Geburtstagsgeschenk machen und das ist gelungen“, freute sich HSG Trainerin Steffi Frisch.

 

Von Beginn an entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung, in der die Gäste im ersten Spielabschnitt fast immer vorlegten. Doch die Ruwertalerinnen blieben bis zur Pause dran. „Wir hatten uns in der Pause vorgenommen, noch eine Schippe draufzulegen und das ist uns auch gelungen“, freute sich Frisch.

 

Nach dem Wechsel das gleiche Bild: die Gäste legen vor, führen phasenweise mit zwei Treffern bis 17:19 in der 41. Minute, dann läutete Constanze Treitz mit drei Treffern in Folge die Wende im Spiel ein. Noch einmal gelingt den Gästen der Ausgleich zum 20:20, doch dann übernahmen die Gastgeberinnen mit zwei Treffern in Folge die Führung, bauen den Vorsprung erstmals beim 25:22 in der 51. Minute auf drei Tore aus und zwingen Gästetrainer Daniel Fellenzer beim 27:23 in der 55. Minute zur Auszeit. Noch einmal verkürzt der Gast auf 27:25 und in dieser wichtigen Phase pariert Luisa Becker einen wichtigen Siebenmeter und beim 28:25 in der 57. Minute war das Spiel durch!

 

„Unter der guten und unauffälligen Leitung von Schieri Sigi Garbe gelingt uns endlich der Befreiungsschlag und die Mannschaft belohnt sich für die gute Arbeit im Training. Nicht verstehen kann ich Gästetrainer Fellenzer, der sich wegen unserer Auszeit kurz vor Ende aufregte und mir Unsportlichkeit vorwarf. Mir war diese Auszeit wichtig, um das Spiel ruhig über die Zeit zu bringen und noch etwas auszuprobieren“, erklärte die HSG Trainerin.

 

HSG M/R: Becker und Huwer - Britz (1), Lamberti, Himmelreich (2), N. Thielen (1), S. Eiden (2), Fisch (6), Thinnes (9/4), Teuber, J. Eiden (2), Reber, Treitz (6)

 

TuS Weibern - TuS Daun 24:11 (7:5)

 

Zwei starke Abwehrreihen prägten das Eifel-Derby zwischen Weibern und Daun. Dabei kamen die Gäste nicht über fünf Treffer in einer Halbzeit hinaus, aber auch Weibern fand im Angriff keine Lösungen gegen den Dauner Deckungsverband. Torreicher ging es dann zumindest von Gastgeberseite nach dem Wechsel weiter.

 

Die Entscheidung fiel, als sich die Gastgeberinnen vom 13:10 in der 42. Minute mit sechs Treffern in Folge auf 19:10 absetzten.

 

„Es war eine der schlechtesten Leistungen, die ich von meiner Mannschaft gesehen habe. Die Mannschaft hat den Kampf nicht angenommen. Wir wussten, dass Weibern nie aufgeben würde und wir dagegenhalten müssen. Bis zur 42. Minute hat da auch geklappt, obwohl keine Spielerin ihre Normalform hatte. Lediglich Jessica Kutscheid kam der Form nahe, vergab aber auch viele Chancen. Wir können in Weibern verlieren, aber nicht so. Wir sind derzeit immer noch voll im Soll, doch ich weiß einfach nicht, was in den Köpfen der Mädels los ist“, klagt Dauns Trainer Lukas Illigen.

 

Daun: Treis und Miller - Minninger (1), F. Kutscheid (1), J. Kutscheid (5/2), Blank, Krämer, Jehnen (1), Basten (1), Teusch, Dausend (1), Clever (1)

 

HSG Wittlich II - TV Bassenheim II 26:21 (18:8)

 

Die Wittlicherinnen kommen zu einem Pflichtsieg, gewinnen gegen den Tabellenletzten aus Bassenheim ungefährdet.

 

Nervöser Beginn auf beiden Seiten: einige ungenutzte Chancen, darunter nicht verwertete Siebenmeter hüben wie drüben kennzeichneten die Anfangsphase des Spiels. Erst in der 12. Minute gelingt den Gastgeberinnen die Führung zum 3:1, doch dann hatten die Gastgeberinnen endlich ihre Abschlussschwäche überwunden, legten drei Treffer in Folge zum 6:1 in der 15. Minute nach und so nahm der Gast die Auszeit. Doch jetzt waren die Eifelanerinnen im Spiel, zogen über 11:3 in der 22. Minute davon, beim 14:4 in der 25. Minute war der erste 10-Tore-Abstand hergestellt, der bis zur Pause aber nicht mehr weiter ausgebaut werden konnte (18:8). „Das war eine wirklich gute erste Halbzeit, in der die Mannschaft das umgesetzt hat, was wir uns vorgenommen hatten. Wir spielten schnell nach vorne, setzten den Angriff der Gäste unter Druck und hatten das Spiel im Griff“, freute sich Spielertrainerin Jenny Scheibe.

 

Die zweite Hälfte ging dann klar an die Gäste (8:13), die nach dem 26:14 in der 49. Minute keinen Gegentreffer mehr zuließen und mit einem 0:7 Lauf die Ergebniskosmetik betrieben.

 

„Was da passiert ist, kann ich mir nicht erklären. Gegen uns lief Routinier Tina Ring bei den Gästen auf, die das Spiel der Gäste strukturierte und lenkte. Sie bekamen wir eigentlich nie in den Griff! Wir leisteten uns jetzt viele Fehler in Abwehr und Angriff. Dort fanden wir die richtigen Lücken nicht mehr und es fehlte am Ende der Kampfgeist. Zu langsam schalteten wir von Abwehr auf Angriff um. Der Gast spielte lange Angriffe und damit taten wir uns schwer. Doch so eine zweite Halbzeit darf nicht passieren“, klagte die Wittlicher Spielertrainerin.

 

Marx - Lentz (1), Teusch (5), Esch (5), Lames (1), Kloep, Loscheider (5), Gaß (3), Scheibe (5/1), Zens, Kappes (1)

 

DJK/MJC Trier - TV Welling 18:19 (5:10)

 

Der TV Welling wird seiner Favoritenrolle gerecht und entführt beide Punkte aus Trier, bleibt auch im neunten Saisonspiel ohne Punktverlust und hat sich die Tür zur Meisterschaft damit weit geöffnet.

 

Grund für die Niederlage der Triererinnen war sicher die schwache erste Halbzeit! Im Spitzenspiel erwischte der Gast aus Welling den besseren Start, profitiert von der schlechten Chancenwertung der Triererinnen und legt zum 1:5 in der 10. Minute vor, deshalb nahm Trainerin Esther Herrmann die Auszeit! In der Folge dann eine ausgeglichene, aber weiter torarmen Begegnung, in der die Gastgeberinnen über 4:8 in der 18. Minute bis zum Pausenstand von 5:10 weiterhin Probleme hatte, Treffer zu erzielen. Fünf Tore in einer Halbzeit, davon lediglich drei Feldtore waren eindeutig zu wenig, um in der ersten Hälfte ein Spiel auf Augenhöhe bieten zu können. Anders dagegen die engagierte Abwehrleistung der Triererinnen, die „nur“ 10 Gästetreffer zuließen und die das Prunkstück des MJC Spiel war.

 

„Die Leistung in der ersten Hälfte war nicht so schlecht, wie das Ergebnis vermuten läßt. Wir haben uns die Chancen herausgearbeitet, hatten dann Pech im Abschluss. Die Gegentore sprechen für die gute Abwehrarbeit, die zusammen mit Torfrau Margaretha Müller gut im Verbund arbeitete“, fand MJC Trainerin Esther Herrmann.

 

Nach dem Wechsel agierten die Gastgeberinnen mutiger, kämpften sich auf 12:14 in der 47. Minute heran, waren beim 16:17 in der 54. Minute in Schlagdistanz. Doch es waren letztlich die erfahrenen Gästespielerinnen Maren Gilgenbach zum 16:18 in der 55. Minute und Antonia Schmitz nach dem 17:18, die für die entscheidende zwei Tore Führung zum 17:19 knapp zwei Minuten vor dem Ende sorgten. Mit dem Schlusspfiff gelang Vivi Steil per Siebenmeter der Anschlusstreffer. Am Ende trauerten die Gastgeberinnen ihren guten Chancen hinterher, darunter drei nicht verwerteten Siebenmeter.

 

„Schade das es am Ende nicht gereicht hat! Ich bin zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft, die sich 60 Minuten einer körperlich überlegenen Gästemannschaft gegenüber sah, aber nie aufgab! Wir hatten Welling am Rande einer Niederlage, wurden aber nicht belohnt. An dieser Niederlage werden wir weiter wachsen und daraus lernen. Cleverness und Erfahrung der Gäste waren letztlich spielentscheidend. Einiges was wir uns vorgenommen hatten, wurde nicht umgesetzt. So rieben wir uns im Zweikampf über die Mitte zu sehr auf. Das Zusammenspiel nach der Pause zwischen Rückraum und Kreisspielerin Vivi Steil klappte besser, die alle ihre Chancen dunkel machte. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass wir dem Favoriten solange Paroli bieten konnte, hatten aber auch ein lautstarkes Publikum hinter uns“, resümierte Herrmann.

 

Müller - Hoffmann (3), Wiemer (1), K. Irsch (2), V. Irsch, Helbrecht (2/1), Brunner, Meyers, Fahl, Natter (1), Cartus, Stein (9/3), Sattler.

 

************************************************

 

TuS Weibern - TuS Daun (Samstag, 17.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Das Eifelderby kann kommen! Unglücklich unterlag Weibern vergangenes Wochenende in Engers und will sich nun vor eigenem Publikum rehabilitieren. Dabei kommt mit dem TuS Daun eine Mannschaft, die sich offenbar in dieser Saison im oberen Tabellendrittel festsetzen zu können. Doch dazu muss die Begegnung in Weibern gewonnen werden. Es bleibt abzuwarten, ob die Dauner Leistungsträgerinnen ihre Form beim TuS abrufen können.

 

Personal: „Wir sind vollzählig“, freut sich TuS Trainer Lukas Illigen.

 

Prognose: „Mit Weibern kommt ein guter Aufsteiger, dessen Spielanlage unserer ähnelt und den ich schon beobachtet habe. Die Mannschaft verfügt über gute Kreisspielerinnen und einen starken Rückraum. Sie geben sich nicht auf und wir werden uns hier etwas einfallen lassen. Wichtig ist, dass wir zu unserem Spiel finden. Doch dafür müssen die Köpfe frei sein und daran arbeiten wir diese Woche. Mit einem Sieg können wir den Anschluss an die Spitzengruppe halten.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSG Kastellaun/Simmern (Samstag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: „Wenn nicht jetzt, wann dann?“, fragt sich HSG Trainer Andi Schröder vor dem Spiel seiner Mannschaft gegen die Gäste aus dem Hunsrück, die zuhause noch ohne Punkt dastehen. Es bleibt die Frage, wer seine Serie beenden kann. Die Ruwertalerinnen ihre Negativserie mit acht verlorenen Spielen seit Saisonbeginn oder die Gäste ihre Auswärtsbilanz. Wieder einmal hat das junge Ruwertaler Team am letzten Wochenende eine knappe Niederlage einstecken müssen. „Leider fehlt uns momentan in den entscheidenden Minuten die Ruhe ein Spiel mal für uns zu entscheiden. Aber die Mädels entwickeln sich von Spiel zu Spiel weiter und das stimmt uns positiv für den weiteren Saisonverlauf. Wichtig ist nur, dass die Mannschaft das auch weiß. Es ist nicht selbstverständlich wie gut sie sich mit unserem Altersdurchschnitt präsentieren.“ meint das Trainerduo Frisch/Schröder.

 

Personal: „Leider hat neben der Verletzungsprobleme jetzt noch die Erkältungszeit

begonnen. Daher sind viele Erkältet und wir können nur mit geringer Mannschaft die Woche trainieren. Wer am Samstag einsatzfähig ist, entscheidet sich die Woche.“

 

Prognose: „Kastellaun hat einen ähnlichen Saisonverlauf wie wir zu verzeichnen. Sie haben aber, im Gegensatz zu uns, zwei knappe Spiele für sich entschieden! Wenn wir an unsere Stärken glauben und effektiv in Angriff und Abwehr agieren, wollen wir den überfälligen ersten Sieg einfahren,“ sind Frisch/Schröder optimistisch.

 

HSG Hunsrück II - TV Engers (Samstag, 18 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Nach der Niederlage im Spitzenspiel in Welling gilt es jetzt für die Hunsrück Reserve und ihren Trainer Korab Mulliqi gegen den TV Engers, der bereits gegen den Hunsrücker Mitkonkurrenten Kastellaun/Simmern beide Punkte im Hunsrück lassen musste. Auch am Samstag sollten die Punkte im Hunsrück bleiben!

 

Personal: „Wir sind vollzählig“, verrät Mulliqi.

 

Prognose: „Doch es wird ganz schwer, zumal Engers mit seinen bisherigen Spielen nicht richtig einzuschätzen ist. Wir lassen uns mal überraschen, wen den Gegner aufbieten wird. Von meiner Mannschaft erwarte ich, dass sie den entsprechenden Ehrgeiz an den Tag legt, in der entscheidenden Phase weniger Fehler macht und wir kaltschäutziger mit unseren Chancen umgehen. Wenn es dann noch gelingt, die Spielzüge so konsequent durchzuspielen, bis die klare Chance da ist, werden wir die Punkte im Hunsrück behalten“, weiß der HSG Coach.

 

HSG Wittlich II - TV Bassenheim II (Sonntag, 15 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Eine krachende Niederlage mit 32:7 musste der TV Bassenheim in Trier wegstecken und man darf gespannt sein, wie die Mannschaft diese Schlappe weggesteckt hat. Wittlich überzeugte zuletzt mit dem Sieg in Kastellaun und kann jetzt mit zwei Punkten den Mittelfeldplatz absichern.

 

Personal: Wittlich kann den Kader der Vorwoche aufbieten.

 

Prognose: „Bassenheim befindet sich im Umbruch und ist deshalb die große Unbekannte für uns! Nach der klaren Niederlage am vergangenen Wochenende wird der Gast bei uns auf Wiedergutmachung aus sein. Wir werden keinesfalls den Fehler machen, den Gegner zu unterschätzen. Wohin das führt, haben wir gegen die HSG aus dem Ruwertal gesehen, gegen die es dann letztlich doch knapp gereicht hat. Wozu unser Kader fähig ist, hat die Mannschaft vergangenes Wochenende im Hunsrück bewiesen. 60 Minuten müssen wir konzentriert spielen und unser Tempo spielen. Ich erwarte, dass die Gäste lange Angriffe spielen werden, hier müssen wir die Bälle abfangen und die Gäste damit schnell unter Druck setzen“, verlangt Scheibe.

 

DJK/MJC Trier - TV Welling (Sonntag, 15 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Der Kantersieg der Trierer Miezen kam genau richtig vor dem Spitzenspiel gegen Welling! Die Mannschaft von Trainerin Esther Herrmann zog enormes Selbstbewusstsein aus dieser Begegnung, in der man auf Routinier Franzi Garcia verzichten musste, die auch am Sonntag aufgrund ihrer Trainertätigkeit bei der HSG Hunsrück nicht auf der Platte stehen wird. „Doch jetzt kommt mit dem TV Welling ein völlig anderes Kaliber auf uns zu, bei dem die jungen Mädels extrem gefordert sein werden. Ich hätte vor Saisonbeginn nicht erwartet, dass wir mit dem unserem im Umbruch befindlichen Team Mitte November das Spitzenspiel bestreiten. Für mich steht Welling völlig zurecht an der Tabellenspitze, da sie das gleiche Team wie letztes Jahr aufbieten und am Ende ganz vorne dabei sein werden. Gewinnen sie bei uns, haben sie schon ein beruhigendes Polster“, sagt MJC Trainerin Esther Herrmann, die aber die momentane gute Platzierung richtig einzustufen weiß: „Eine Momentaufnahme, da kommen noch schwere Spiele auf meine junge Mannschaft zu. Aktuell stehen wir sicher gut da und freuen uns über diese Situation.

 

Personal: Lena Schmitt hat die Miezen wieder Richtung Merzig-HIlbringen verlassen und Franzi Garcia fehlt aufgrund ihrer Trainertätigkeit im Hunsrück.

 

Prognose: „Vor allem die jungen Rückraumspielerinnen müssen sich auf eine körperbetont spielende Gästeabwehr einstellen. Die Favoritenrolle geht für mich klar an Welling, gegen die wir nichts zu verlieren haben, Welling schon! Die Mannschaft steht sicher mehr unter Druck als meine junge Mannschaft, die nicht die Stärke der letzten Saison hat, die Begegnung aber als sportliche Herausforderung sieht. Gegen die 6:0 Abwehr der Gäste wollen wir uns spielerisch etwas einfallen lassen, müssen in der Abwehr im Verbund körperlich dagegenhalten. Aus diesem Spiel können wir sicher lernen“, ahnt Herrmann.

 

10. Spieltag

09./10. November 2019

 

TuS Daun - FSG Arzheim/Moselweiß II 24:19 (10:6)

 

Die Dauner Damen kehren nach drei Niederlagen mit dem Sieg über die FSG Arzheim/Moselweiß in die Erfolgsspur zurück.

 

Lediglich beim 0:1 führten die Gäste, dann übernahm der TuS das Geschehen, zog auf 8:2 in der 20. Minute davon und war auf dem besten Wege, einen deutlichen Sieg einzufahren, doch in den letzten 10 Minuten der ersten Hälfte verloren die Eifelaner ihre Linie und so verkürzten die Gäste auf 10:6 zur Pause.

 

„Wir trafen auf die erwartet starke FSG Abwehr, die im Verbund gutstand. Deshalb wollten wir Tempo machen. Doch im Umschaltspiel leisteten wir uns einfach zu viele technische Fehler, vergaben die Chancen reihenweise und hätten eigentlich mit 10 Toren führen müssen“, klagte Trainer Lukas Illigen.

 

Fulminant legten die Gastgeberinnen dann nach dem Wechsel los, führten 13:6 in der 33. Minute, um erneut die Linie zu verlieren und so verkürzten die Gäste auf 15:13 in der 43. Minute. Es folgte die wohl spielentscheidende Situation, in der Gästespielerin Sonja Stenzel mit ihrem Siebenmeter an Isabell Treis im Dauner Kasten scheiterte. Beim 18:13 in der 49. Minute nahmen die Gäste ihre Auszeit, doch das Spiel war beim 23:14 in der 54. Minute endgültig entschieden.

 

„Man merkt derzeit der Mannschaft die Verunsicherung an. Lisa Jehnen machte im Deckungsverband erneut einen guten Job. Einen rabenschwarzen Tag erwischte Jana Clever, die keinen vernünftigen Wurf auf das gegnerische Tor zustande bekam. Sie war körperlich nicht fit. Laura Minninger ging in der zweiten Hälfte dann endlich auf die Nahtstellen, erzielte ihre Tore und arbeitete einige Siebenmeter heraus. Hauptsache die zwei Punkte sind auf unserem Konto. Entscheidend war die Phase,  in der wir weniger Fehler machten und uns so absetzen konnten“, resümierte Illigen.

 

Treis und Miller - Minninger (3), F. Kutscheid (3), J. Kutscheid (6/2), Blank (1), Krämer, Jehnen (3), Basten (2), Teusch (2), Battel (1/1), Dausend (2/1), Clever.

 

Tus Bannberscheid - HSG Mertesdorf/Ruwertal 30:28 (14:14)

 

Die Ruwertal HSG schrammt in Bannberscheid an der Überraschung vorbei und bleibt auch im achten Saisonspiel ohne Punkte! Erneut wurde die Mannschaft für ihre starke kämpferische Leistung nicht belohnt.

 

Die Ruwertalerinnen kamen besser aus den Startlöchern, führten 1:3 in der 7. Minute und hielten dann das Spiel völlig ausgeglichen. Über 10:10 in der 23. Minute gingen beide Teams nach wechselnden Führungen mit einem leistungsgerechten Remis in die Kabine.

 

Auch nach dem Wechsel gelang es zunächst keiner Mannschaft sich mit mehr als einem Tor abzusetzen. Erst nach dem 18:18 gelangen den Gastgeberinnen drei Tore in Folge und so nahm Trainer Andi Schröder in der 42. Minute beim 21:18 die Auszeit, nach der seine Mannschaft wieder auf 21:20 verkürzte und bis 22:21 in der 48. Minute dran blieb. Es folgte die Zeitstrafe gegen die Gäste und das nutzte die routinierte Melanie Knapp, die mit ihren zwei Treffern in Folge erneut für die Führung des TuS zum 24:21 in der 49. Minute sorgte. Doch die Ruwertalerinnen kamen erneut zurück, verkürzten auf 25:24 in der 51. Minute und dann fiel nach der Auszeit der Gastgeberinnen die Entscheidung und daran war erneut die Melanie Knapp mit zwei Toren beteiligt, beim 29:24 deutete sich der Heimsieg des TuS an, doch das Spiel war noch nicht beendet. Die Ruwertalerinnen kämpften sich durch drei Tore von Emma Thinnes auf 29:28 genau 80 Sekunden vor dem Ende heran, die Gastgeberinnen nahmen die Auszeit und mit ihrem achten Treffer besiegelte Knapp dann die Niederlage des Schröder-Teams.

 

„Ein Punkt hätte die Mannschaft heute verdient, die vor allem im Angriff eine gute Leistung zeigte. Insgesamt eine geschlossene Mannschaftsleistung, aus der ich Emma Thinnes hervorheben will. Uns fehlt in der entscheidenden Phase einfach die Erfahrung, hatten aber aufgrund des kleinen Kaders keine Wechselalternativen, zeigten aber über 50 Minuten ein gutes Spiel, in dem uns am Ende die Kraft ausging. Das war in den letzten 10 Minuten zu merken, da wir in Unterzahl zu viele Fehler machten und dafür mit einfachen Toren bestraft wurden“, sagte Schröder.

 

Becker und Huwer - Britz (1), Himmelreich (1), Schuh, S. Eiden (3), Fisch (3), Thinnes (13/3), Teuber (1), J. Eiden (3), Treitz (3)

 

HSG Kastellaun/Simmern - HSG Wittlich II 26:29 (14:17)

 

„Der Auswärtsfluch ist besiegt“, freute sich HSG Spielertrainerin Jenny Scheibe, deren Mannschaft im vierten Auswärtsspiel den ersten Erfolg feierte. Die ersatzgeschwächte HSG Wittlich kommt zum doppelten Punktegewinn im Hunsrück.

 

Ausgeglichen gestaltete sich die Anfangsphase der Begegnung, in der Wittlich nach dem 4:4 in der 8. Minute mit drei Treffern in Folge die 4:7 Führung gelang, die die Mannschaft aber beim 8:8 in der 17. Minute verspielt hatte. So gingen die Gastgeberinnen sogar in Führung, zwangen Gästetrainerin Jenny Scheibe zur Auszeit in der 18. Minute, die ihre Wirkung nicht verfehlte. Über 9:10 drehten die Gäste nun das Spiel, mussten aber immer wieder den Ausgleichstreffer der Hunsrückerinnen zulassen. Mit dem Schlussspurt im ersten Spielabschnitt gelang Wittlich dann nach dem 14:14 die 14:17 Pausenführung.

 

Nach dem Wechsel kamen die Gastgeberinnen beim 20:20 in der 43. Minute zum Ausgleich, schienen auf dem Weg, das Spiel drehen zu können. Doch über 21:22 gelang den Eifelanerinnen bis zum 21:25 in der 52. Minute die Vorentscheidung. Zwar gelang dem Fellenzer Team nochmals die Ergebniskosmetik über 24:26 und 25:27, doch die HSG Spielerinnen um ihre Spielertrainerin Jenny Scheibe brachten den Vorsprung über die Zeit.

 

„Eine mannschaftlich geschlossene Leistung, bei der ich Sophie Lames auf der rechten Seite hervorheben will, ebenso wie Julia Marx im Tor, die einige wichtige Paraden zeigte. Kämpferisch war es ein aufreibendes Spiel, in dem wir in der Deckung auch dann Probleme hatten, wenn wir die Abwehr passiver stellten. Uns fehlten heute in einigen Phasen die Wechselalternativen. Trotz des kleinen Kaders haben wir viel Tempo gemacht und einige Gegenstoßtore erzielt. Am Ende haben wir das Ding clever runtergespielt“, freute sich Scheibe.

 

Marx - Esch (2), Lames (8), Loscheider (2), Gaß (3), Teusch (4), Zens (1), Kappes (1), Kehl, Scheibe (8/4)

TV Welling - HSG Hunsrück II 27:23 (15:13)

 

Die Gastgeberinnen legten von Beginn an vor, ließen den Gästen aus dem Hunsrück zunächst keine Chance und zogen auf 7:4 in der 10. Minute davon. Trainer Korab Mulliqi nahm die Auszeit, doch zunächst gelang Welling sogar die 8:4 Führung. Über 12:8 in der 21.Minute kämpfte sich das Gästeteam auf 13:12 in der 25. Minute heran. Doch Antonia Schmitz war bei den Gastgeberinnen nicht auszuschalten und sie hatte erheblichen Anteil an der 15:13 Pausenführung des TV Welling.

 

Bis zum 20:19 in der 42. Minute blieben die Gäste aus dem Hunsrück am Favoriten aus Welling dran, doch dann zogen die Gäste auf 23:19 in der 49. Minute davon. Die Gäste gaben nie auf, kamen aber immer nur auf zwei Tore zum 24:22 und 25:23 in der 55. Minute heran, ehe Welling den Sack endgültig zumachte.

 

Trotz der Niederlage zeigte sich HSG Trainer Mulliqi nicht unzufrieden: „Wir haben stark gespielt, gut mitgehalten in Angriff und Abwehr. Phasenweise waren wir in Schlagdistanz, hatten im Abschluss Pech, sonst hätte es durchaus auch anders ausgehen können. Eine tolle kämpferische Leistung meines Teams und eine starke Hannah Litzenburger auf der Mitte“, lobe der Gästetrainer.

 

Kirst und Wolf - Faller, Simon, Mohr (2), Litzenburger (12/3), Bottlender (1), Themann, Bach L. (1), Hahn (4), Bach H. (3), Kalle

 

DJK/MJC Trier - TV Bassenheim II 32:7 (15:4)

 

Wie ein Orkan fegten die MJC Spielerinnen über die Gäste aus Bassenheim hinweg, hatten beim 9:0 in der 14. Minute das Spiel bereits entschieden und nur noch die Höhe des Sieges war fraglich. Beim 10:2 in der 17. Minute nahmen die Gäste ihre erste Auszeit, doch der MJC Express rollte weiter. Hoffnungslos überfordert waren die Gäste mit der schnellen Spielweise der Triererinnen, die zur Pause mit 15:4 führten. Nach dem Wechsel ließ die MJC Abwehr lediglich drei Tore zu und so feierte die Mannschaft den höchsten Sieg der Saison.

 

 „Ich hätte vor der Saison nicht gedacht, dass ich nach einem Spiel von einem Klassenunterschied sprechen werde, doch das war heute bei allem Respekt vor dem Gegner wirklich so. Bassenheim befindet sich im Umbruch, trat mit einem kleinen Kader an, in dem zuletzt auch noch die Torfrau im Feld spielen musste. Ich habe von meiner Mannschaft Tempo über 60 Minuten gefordert und es war schwer, so etwas über die gesamte Spielzeit bei den klaren Führungen durchzuziehen. Alle Spielerinnen hatten ihre Spielanteile. Wir standen lange in der Abwehr, da die Gäste lange Angriffe versuchten. Wenn ich Kritik übe, dann wieder an unserer Wurfquote, die nicht so war, wie ich mir das vorstelle. Allerdings haben wir einige schöne Auslösehandlungen gesehen und man muss auch berücksichtigen, dass die Jugendlichen heute schon ein Spiel in den Knochen hatten. Am Ende bin ich froh über einen doch unerwartet hohen Sieg“, gestand MJC Trainerin Esther Herrmann.

 

Hoffmann (5), Wiemer, K. Irsch (7/1), V. Irsch, Helbrecht (7), Brunner (2), Meyers, Fahl, Natter, Cartus, Steil (8), Gubernator, Sattler (3).

 

***************************************

 

TuS Daun - FSG Arzheim/Moselweiß II (Samstag, 17.15 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Richtungsweisendes Spiel für die Mannschaft von Lukas Illigen. Die Eifelanerinnen erwarten mit der Reserve aus Arzheim/Moselweiß eine Mannschaft, die mit ihrem bisherigen Saisonverlauf und 4:10 Punkten, auf Platz 9 stehend, nicht zufrieden sein kann. Vier Dauner Siegen zum Auftakt folgten drei Niederlagen und jetzt gilt es, in heimischer Halle die Kurve zu bekommen und mit einem Sieg sich im oberen Mittelfeld der Tabelle festzusetzen.

 

Personal: Zuletzt lief es in der Vorbereitung für die Eifelanerinnen krankheitsbedingt nicht rund und so bleibt abzuwarten, wer am Samstag auf der Platte stehen wird.

 

Prognose: „Die Gäste sind stärker einzuschätzen, als der bisherige Tabellenplatz aussagt. Auf jeden Fall sprechen lediglich 23 Gegentore für eine gute und stabile Abwehr, gegen die uns etwas einfallen muss. Nach drei Niederlagen gilt es, endlich wieder zu punkten. Deshalb wird meine Mannschaft das Spiel konzentriert angehen, muss aber über 60 Minuten ihre Leistung abrufen“, fordert Illigen

 

TuS Bannberscheid - HSG Mertesdorf/Ruwertal (Sonntag, 15 Uhr)

 

Ausgangslage: Schweres Auswärtsspiel für die Ruwertalerinnen in Bannberscheid. Die Gastgeber stehen mit einem ausgeglichenem Punkteverhältnis im Mittelfeld der Tabelle. „Vor allem der Sieg vor zwei Wochen in Daun lässt uns aufhorchen und wir wissen das am Wochenende eine starke Mannschaft auf uns wartet.“ meint HSG Trainer Andreas Schröder zum kommenden Gegner.

 

Personal: „Wie leider bisher die ganze Saison werden wir auch diesmal, vor allem im Rückraum, nicht vollzählig auflaufen. Während der Woche entscheidet sich wer spielen kann und wird“.

 

Prognose: „Für uns heißt es in Bannberscheid mutig und entschlossen spielen. Wir müssen unsere Abwehrleistung aus Wittlich auf die Platte bringen und vorne konzentriert und mit möglichst wenig Fehlern spielen. Wir sind der Außenseiter der Partie, fahren aber nicht einen so langen Weg, um nichts zählbares mitzunehmen“, gibt sich Schröder optimistisch.

 

TV Welling - HSG Hunsrück II (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Das Spitzenspiel des Spieltages steigt in Welling. Dort trifft die bislang verlustpunktfreie Mannschaft des Tabellenführers TV Welling auf den Tabellenzweiten aus dem Hunsrück. Seit Wochen scheinen die Hunsrücker auf diese Begegnung fokussiert, entsprechend motiviert sollte das Team von Trainer Korab Mulliqi die Aufgabe in Welling angehen.

 

Personal: Lisa Johann, Tina Schirokich und Annalena Schäfer fehlen, dafür läuft Louisa Bottlender auf.

 

Prognose: „Wir hoffen auf die Unterstützung unserer Fans, die für uns in diesem Spiel sehr wichtig sein wird“, ahnt HSG Coach Mulliqi. „Ich traue meiner Mannschaft durchaus einen Sieg in Welling zu. Welling steht zurecht mit 0 Verlustpunkten an der Tabellenspitze, hat sich aber gegen Weibern schwergetan, wir haben sogar verloren! Ich erwarte, dass wir mit Spaß am Handball zeigen, denn wir spielen Handball, um solche Spiele zu erleben. 60 Minuten wollen wir Gas geben und dann sehen wir mal, wozu das reicht“, sagt der Gästetrainer.

 

HSG Kastellaun/Simmern - HSG Wittlich II (Sonntag, 17 Uhr, Kastellaun)

 

Ausgangslage: Quo vadis Wittlich II? Wohin führt der Weg der Mannschaft von Trainer Jenny Scheibe? Im Hunsrück wartet mit der HSG Kastellaun/Simmern und Trainer Daniel Fellenzer eine Mannschaft, die sich bislang nur gegen einen der Meisterschaftsanwärter, die HSG Hunsrück II geschlagen geben musste. Auch Wittlich musste sich in heimischer Halle der Mannschaft aus dem Hunsrück geschlagen geben, doch weitaus knapper als das Fellenzer Team. Jetzt gilt es für das Scheibe-Team endlich die ersten Punkte auswärts einzufahren.

 

Personal: Doch ohne Merle Kloep und Sarah Ertz stehen die personellen Vorzeichen schlecht. „Unsere personelle Situation ist angespannt und wir müssen auch abwarten, ob Alena Lorenz nach ihrer Nasenop auflaufen kann“, verrät Trainerin Jenny Scheibe.

 

Prognose: „Auf keinen Fall dürfen wir noch einmal so einen Einbruch wie letzte Woche haben. Definitiv müssen wir in der Abwehr kompakter stehen und schnell nach vorne spielen. Keinesfalls dürfen wir so unachtsam wie letzte Woche im Deckungsverband sein. Ich erwarte gegen uns eine kompakte 5:1 Abwehr, die uns einiges abverlangen wird. Vor allem ohne Harz wird das eine schwere Aufgabe“, ahnt Scheibe.

 

DJK/MJC Trier - TV Bassenheim II (Sonntag, 18.30 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Die Trierer Miezen erwarten mit der Bassenheimer Reserve eine Mannschaft eine Mannschaft, die alle sechs bisherigen Saisonspiele verloren hat und dabei vor allem bei der Angriffsleistung viel zu wünschen übrigließ. Knapp 16 Treffer erzielen die Gäste im Schnitt pro Spiel, treffen jetzt auf einer Trierer Mannschaft, die zu den abwehrstärksten Teams der Liga gehört. Alles andere als ein Heimsieg der Mannschaft von Trainerin Esther Herrmann wäre eine faustdicke Überraschung! Auf Wunsch der Gäste findet das Spiel am Sonntag zu ungewohnt später Stunde statt.

 

Personal: Die Triererinnen müssen ohne Franzi Garcia auflaufen, die fast zeitgleich mit ihrer Hunsrücker Mannschaft in Osthofen spielt.

 

Prognose: „Die Favoritenrolle nehmen wir an! Um die Halle aber als Siegerinnen verlassen zu können, müssen wir 60 Minuten konzentriert spielen und eine stabile Abwehr stellen, schnell in den Gegenstoß finden und unsere Auslösehandlungen konsequent zu Ende spielen, dabei die Wurfausbeute weiter verbessern. Auf keinen Fall wollen wir die erste Mannschaft sein, die gegen den TV in dieser Saison verliert“, sagt Herrmann.

 

09. Spieltag

02./03. November 2019

 

TuS Weibern - HSG Wittlich II 28:25 (15:16)

 

Den Sieg vor Augen hatte die Wittlicher Reserve im Eifelderby bei Weibern, verspielte aber in den Schlussminuten den Vorsprung und kassierte so eine vermeidbare Niederlage.

 

Es wurde ein Spiel auf Augenhöhe, in dem sich keine der beiden Mannschaften zunächst mit mehr als zwei Toren absetzten konnten. Dabei legten die Gastgeberinnen vom Anpfiff an vor, Wittlich glich aus. So kam das Team von Spielertrainerin Jenny Scheibe erstmals beim 11:12 in der 23. Minute zur Führung, gab diese Führung bis zur Pause nicht mehr ab.

 

„Eine starke kämpferische Leistung meiner Mannschaft, in der Hannah Esch in Angriff und Abwehr ein starkes Spiel machte. Unsere Wurfchancen erarbeiteten wir uns über den Rückraum und spielten uns die Chancen raus. Allerdings bekamen wir über die gesamte Spielzeit das Sperren und Absetzen sowie die Kreisanspiele der Gäste nie in den Griff. Hier erwischte unsere rechte Abwehrseite nicht den besten Tag“, meinte Scheibe.

 

Bis 16:18 in der 36. Minute verteidigten die Gäste ihre Führung, kassierten dann aber drei Treffer des TuS in Folge und so nahm Scheibe beim 19:18 in Unterzahl die Auszeit und die zeigte Wirkung. Drei Treffer in Folge rückten das Spielgeschehen wieder gerade und über 19:21 gelang Wittlich das 20:22 in der 47. Minute, noch einmal nahmen die Gastgeberinnen ihre Auszeit. Eng wurde es dann für Michelle Loscheider, die ihre zweite Zeitstrafe nach einem Foul erhielt. Doch weiterhin verteidigte die HSG ihre Führung. Zwar kam der TuS immer wieder auf einen Treffer heran, doch die Wittlicher Angreiferinnen nutzten ihre Chancen und legten immer wieder zur zwei Tore-Führung nach. Lau Buhr auf Seiten der Gastgeberinnen sorgte mit ihren Treffern Nummer sieben und acht für den Ausgleich zum 25:25 in der 56. Minute und als Anne Bininda sogar auf 26:25 vorlegte, zog Scheibe die Reißleine und nahm knapp zwei Minuten vor dem Abpfiff die Auszeit, doch mit ihrem Treffer zum 27:25 sorgte die TuS Spielerinnen für die Entscheidung.

 

Wittlich kassierte am Ende eine unnötige 28:25 Auswärtsniederlage, die sich die Mannschaft nach einer schwachen Schlussphase, in der sie sechs Minuten ohne Tor blieb und eine 23:25 Führung mit fünf Gegentreffern in Folge verspielte, selbst zuschreiben muss: „Ich bin ratlos, was in den letzten Minuten passiert ist. Es war ein kompletter Einbruch. Im Angriff lief nichts mehr zusammen, es fehlte die Dynamik und wir verfielen in den „Standhandball“. Weiberns Abwehr stand jetzt besser, hatte unseren Rückraum im Griff und wir spielten den Gastgeberinnen die Bälle zum Gegenstoß in die Hände. Ich fürchte es war einfach die fehlende Konzentration“, klagte die Gästetrainerin.

 

Marx - Lorenz, Kloep, Schaaf, Esch (9/1), Lames (3), Loscheider, Ertz (4), Gaß, Teusch (1), Zens (2), Kappes, Kehl, Scheibe (6)

 

*********************************************************

TuS Weibern - HSG Wittlich II (Sonntag, 15 Uhr)

 

Ausgangslage: Zuletzt überraschte Weibern mit dem engen Spiel gegen den Meisterschaftsfavoriten aus Engers. Wittlich fuhr gegen die Ruwertal HSG einen Sieg des Willens ein und bestätigte den guten Saisonstart. „Wir kennen uns aus der Vorbereitung. Ein starker Aufsteiger, bei dem Trainerin Melanie Mannebach seit Jahren gute Arbeit leistet. Dazu kommt die Erfahrung der Mannschaft, die in Bina Jöhnk eine richtig gute Spielerin hat, die Kopf der Mannschaft ist“, weiß HSG Trainerin Jenny Scheibe.

 

Personal: Sarah Ertz steht den Wittlicherinnen noch einmal zur Verfügung, dazu hofft Scheibe auf den Einsatz von Alena Lorenz, die sich am Montag bei einem Trainingsunfall das Nasenbein gebrochen hat, aber erst nächste Woche operiert wird.

 

Prognose: „Wichtig wird sein, dass wir unsere Abwehrarbeit auf Bina Jöhnk ausrichten und sie ausschalten. Aus den Fehlern des letzten Spiels müssen wir lernen, vor allem eine stabile Abwehr stellen und im Angriff mit mehr Selbstbewusstsein auftreten. Gegen die Defensive des TuS werde ich mir taktisch noch etwas einfallen lassen“, verrät die Wittlicher Trainerin.

 

08. Spieltag

26./27. Oktober 2019

 

TuS Daun - TuS Bannberscheid 23:25 (14:13)

 

Bittere und unnötige Heimniederlage des TuS Daun!

 

„Wir wollten wenig Fehler machen, wussten, dass die Bannberscheiderinenn jeden unserer Fehler bestraften und zudem sehr strukturiert spielen und ihre Spielzüge abspulen“, erklärte Dauns Trainer Lukas Illigen.

 

Nach ausgeglichenem Beginn gelingt den Gästen die erste deutliche Führung, als sich die Mannschaft von 5:5 in der 13.MIntue auf 5:8 in der 15. Minute absetzte und Dauns Trainer Lukas Illigen zur Auszeit zwang. Dabei war es Melanie Knapp bei den Gästen, die ihrer Mannschaft den Vorsprung gesichert hatte. Doch die Auszeit zeigte Wirkung, Daun kämpfte sich heran, glich in der 19. Minute durch T. Blank zum 9:9 aus und als Jenny Kutscheid sogar die Führung zum 10:9 markierte, schien das Spiel nach dem 4:0 Lauf der Eifelanerinnen zu kippen. Doch die Gäste hielten dagegen, das Spiel blieb bis zur Pause völlig ausgeglichen.

 

Das „Kopf an Kopf“ Rennen ging bis 18:18 in der 42. Minute weiter, dann setzte sich das Team aus der Eifel auf 22:18 bis zur 48. Minute ab, hatte jetzt den beruhigenden Vorsprung, den die Mannschaft in der Folge scheinbar verwalten konnte. Doch darauf wurde nicht, das Spiel wurde noch einmal eng!

 

„Wir hätten beim 22:18 durchaus höher führen können, vergaben klarste Chancen und leisteten uns technische Fehler“, klagte Illigen.Die Gäste verkürzten auf 23:22 in der 54. Minute und folgerichtig nahm Dauns Trainer Lukas Illigen die Auszeit! „Ich habe den Spielerinnen nochmals gesagt, dass wir jetzt die Chancen konsequenter nutzten müssen, doch das hat leider nicht geklappt“, gab Illigen zu.

 

Als die stärkste Gästespielerin Melanie Knapp per Siebenmeter für den Ausgleich zum 23:23 in der 57. Minute sorgte, war die spannende Schlussphase eingeläutet! Bannberscheid legte zum 23:24 vor, Illigen nahm erneut die Auszeit! Melanie Knapp machte dann mit ihrem neunten Treffer zum 23:25 den Auswärtssieg ihres Teams klar.

 

„Das war eben mitentscheidend: Die HSG hat eine Melanie Knapp, die ihre Erfahrung ausspielt und das fehlt uns. Bei uns unterstrich Lisa Jehnen ihre derzeitige Form, sie stabilisiert unsere Abwehr und nimmt sich auch im Angriff jetzt ihre Chance. Zudem überzeugt Jessi Kutscheid im Deckungsverband auf der eins. Im Angriff haben wir es aber heute nicht geschafft, uns zu belohnen. Letztlich haben wir gegen einen guten Gegner verloren, aber wir haben uns nicht abschlachten lassen. Das wäre uns sicher noch letzte Saison so gegangen. Wir hielten gut mit, werden die Köpfe nicht hängen lassen und stellen fest, dass in dieser Saison jeder jeden schlagen kann. Sind alle fit, halten wir in der Liga gut mit“, weiß Illigen.

 

Daun: Battel und Sonnen - Treis, Minninger (1), F. Kutscheid (1), J. Kutscheid (7), Blank (1), Krämer (2), Jehnen (3), Basten, Teusch (2), Dausend, Clever (6/1).

 

DJK/MJC Trier - HSG Kastellaun/Simmern 28:13 (17:6)

 

Auf beiden Seiten standen die personellen Vorzeichen nicht günstig. So fehlten den Gastgeberinnen Alicia Natter, Alina Fahl und vor allem Franzi Garcia. Die ganze Woche krank im Bett lagen Lena Hoffmann und Hannah Sattler, die aber ebenso aufliefen wie die angeschlagene Vivi Steil. Bei den Gästen fehlte Maria Wolf-Mühlbauer an allen Ecken und Enden.

 

„Die starke erste Hälfte spricht Bände! Unsere 6:0 Abwehr hat gut verteidigt und nur wenig zugelassen. Da ist mein Plan voll aufgegangen“, freute sich MJC Trainerin Esther Herrmann, deren Mannschaft über 5:1 in der 8. Minute und 12:5 in der 23. Minute zur Pause beim 17:6 für klare Verhältnisse gesorgt hatte. Dabei überzeugte Michelle Wiemer und Kati Irsch im Deckungszentrum der Trierer Miezen. Immer wieder war die Mannschaft mit ihrem schnellen Spiel erfolgreich, fand gute Lösungen im gebundenen Spiel gegen die Hunsrückerinnen!

 

„Die zweite Hälfte hätten wir uns durchaus sparen können. Wir wollten die Spannung nach der klaren Pausenführung hochhalten, doch das dies schwer ist, zeigte sich gleich. Wir haben uns zudem dem Niveau der Gäste angepasst, viele Fehler gemacht und standen einfach zu lange in der Abwehr. Erkämpften wir uns dann den Ball, spielten wir unsere Gegenstöße nicht mehr konsequent, verloren viele Bälle in der Vorwärtsbewegung. Doch die Begegnung zeigte der Mannschaft, dass wir auch ohne Franzi gewinnen können. Unserer erst 16-jährige Lena Hoffmann machte ein sehr starkes Spiel, trotz der Tatsache, dass sie krank ins Spiel gegangen war. Immer wieder blitzte ihr Können auf und zeigte ihre technischen Möglichkeiten. Auf unsere Routiniers Vivi Steil und Kati Irsch war wie immer Verlass. Kritisch muss ich aber die vielen Fehler der zweiten Hälfte sehen. Gegen stärkere Gegner werden wir uns das nicht leisten können, müssen wir einfach an einer besseren Chancenverwertung arbeiten“, fordert Herrmann, die letztlich über die zwei Punkte froh ist und nun hofft, endlich mal mit dem vollen Kader trainieren zu können.

 

Müller - Hoffmann (5), K. Irsch (8/1), V. Irsch, Helbrecht (1), Brunner (1), Meyers, Wiemer (1), Oberbillig (1), Cartus (1), Steil (7), Gubernator, Sattler (3), Schmidt

 

HSG Wittlich II - HSG Mertesdorf/Ruwertal 19:18 (8:9)

 

Beide Teams lieferten sich ein Spiel auf Augenhöhe, das am Ende mit dem glücklichen Sieg der Gastgeberinnen endete.

 

Eigentlich gut ins Spiel fanden die Gastgeberinnen, die bis zum 4:2 in der 10. Minute in Führung lagen, dann aber vier Treffer in Folge kassierten, so dass Spielertrainerin Jenny Scheib in der 16. Minute die Auszeit nahm. In einer torarmen Begegnung gelang den Gästen kurz vor der Halbzeit der Führungstreffer zum 8:9!

 

Auch nach dem Wechsel blieb es zunächst ein Spiel auf Augenhöhe, ehe sich die Gäste vom 11:12 in der 42. Minute auf 11:15 in der 46. Minute absetzten. Die Eifelanerinnen stemmten sich gegen die drohende Niederlage, kamen auf 14:15 in der 50. Minute heran, der Ausgleich fiel erstmals beim 17:17 in der 57. Minute. Die spannenden Schlussminuten waren eingeläutet: die Entscheidung fiel, als die Gäste in knapp zwei Minuten vor dem Ende die Zeitstrafe kassierten, in Unterzahl spielen mussten. Gästetrainer Andi Schröder nahm knapp 90 Sekunden vor dem Ende die Auszeit! Es war Hanna Esch auf Seiten der Gastgeberinnen, die 38 Sekunden vor dem Abpfiff den entscheidenden Treffer markierte.

 

„Ein Remis hätte dem Spielverlauf entsprochen Es dominierten zwei Abwehrreihen, die es den jeweiligen Angriffsreihen schwer machten. Letztlich profitierten wir von den Wechselfehlern der Gäste und kamen so zum glücklichen Sieg. Viele technische Fehler auf beiden Seiten, wir hatten heute Probleme mit unserem Umschaltspiel, lieferten aber Ende der zweiten Hälfte einen starken Fight ab und zeigten eine geschlossene Mannschaftsleistung“, sagte Wittlichs Spielertrainerin Jenny Scheibe.

 

„Eine unnötige und unglückliche Niederlage nach einem Spiel zweier schwacher Angriffsreihen. 50 Minuten machten wir ein gutes Spiel, wurden dann nervös und kassierten zwei Zeitstrafen nach Wechselfehlern. Das darf uns einfach nicht passieren. Wir haben uns so selbst in die Bredouille gebracht und hatten so nur fünf Frauen auf dem Platz. Dennoch können wir auf die starke Abwehrleistung mit einer erneut starken Luisa Becker im Tor aufbauen“, sagte Gästetrainer Andi Schröder.

 

HSG W: Marx - Lorenz, Schaaf, Teusch (3), Esch (4), Lames (5), Kloep, Ertz (1), Loscheider (1), Gaß (1), Scheibe (4/4), Zens, Kappes, Kehl

 

HSG M/R: Becker und Huwer - Britz (1), Lamberti (4), Himmelreich, N. Thielen (1), Eiden (3), Fisch (3), Thinnes (6), Teuber, Eiden, Waberzeck, Treitz.

 

HSG Hunsrück II - TV Bassenheim 34:23 (16:13)

 

Erst mit zunehmender Spieldauer bekam die Hunsrück Reserve das Spiel in den Griff, zog erstmals nach dem 9:9 in der 16. Minute deutlicher davon, führte 15:10 in der 26. Minute und brachte eine drei Tore Führung zum 16:13 in die Pause.

 

Beim 18:13 war in der 33. Minute der fünf Tore Abstand hergestellt, den das Team von Trainer Korab Mulliqi bis auf 26:17 in der 48. Minute vorentscheidend ausbaute. Die Gäste nahmen nochmals die Auszeit, die Begegnung war aber entschieden. Über 30:20 schickte das Mulligi Team den Gast mit einer klaren 34:23 Auswärtsniederlage auf den Nachhauseweg!

 

„ES war eine schwache erste Halbzeit meiner Mannschaft, die nicht konsequent verteidigte und sich viele technische Fehler leistete, aber auch Pech hatte. Bassenheim machte ein gutes Spiel und verlangte uns im ersten Spielabschnitt alles ab. Meine Ansprache zur Pause zeigte dann Wirkung. Wir verteidigten konzentriert und spielten jetzt schnell nach vorne! In der Spielpause werden wir uns intensiv auf Welling vorbereiten, mal sehen, was dann passiert“, sagte HSG Coach Mulliqi, der mit seinem Team der am Hals verletzten Gästespielerin gute Besserung wünscht.

 

Kirst und Wolf - Schäfer, Johann (3), Simon (1), Mohr (3), Litzenburger (4/2), Bottlender (4), Themann (1), L. Bach (2), Schirokich (3), Hahn (5), H. Bach (8), Kalle

 

TuS Daun - TuS Bannberscheid (Samstag, 17.15 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Nach der Auswärtsniederlage in Engers hat das Dauner Team vor heimischem Publikum etwas gutzumachen und da kommt der TuS aus Bannberscheid gerade recht. Die Gastgeberinnen liegen mit 8:4 Punkten auf Platz 5 der Tabelle, dahinter führt Bannberscheid das breite Mittelfeld mit 4:6 Punkten an. Mit einem Sieg kann Daun sich in einer sich abzeichnenden „Zwei-Klassen-Gesellschaft“ in der Liga ins obere Tabellenfeld verabschieden.

 

Personal: Ilona Miller fehlt im Tor, TuS Coach hofft auf den Einsatz von Sarah Sonnen

 

Prognose: „Wir haben letzte Woche einfach zu viele Fehler im Angriff gemacht. Insgesamt erwarte ich von meinem Team eine Steigerung in Angriff und Abwehr. Die Mannschaft kann mehr und wir wissen, dass der Gegner, bei dem Melanie Knapp Dreh- und Angelpunkt des Spiels ist, definitiv nicht mehr so stark wie letzte Saison einzuschätzen ist. Dennoch wird es ein schweres Spiel, bei dem wir jetzt Charakter zeigen müssen und den Beweis antreten wollen, dass wir zuhause jeden Gegner schlagen können. Mit unserer 5:1 Abwehr muss es uns gelingen, das Zusammenspiel zwischen Rückraum und Kreis zu unterbinden. Aber auch eine defensivere Abwehrformation könnten wir am Samstag anbieten“, verspricht Dauns Trainer Lukas Illigen.

 

DJK/MJC Trier - HSG Kastellaun/Simmern (Samstag, 19.30 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Weiter nachlegen möchte die MJC Trier gegen die HSG Kastellaun/Simmern, doch die Aufgabe wird ungleich schwerer als zuletzt beim klaren Erfolg im Ruwertal. Mit Franzi Garcia fehlt Dreh- und Angelpunkt im MJC Spiel, da Garcia zeitgleich als Trainerin mit ihrer Mannschaft in der RPS Oberliga weilt. So darf man gespannt sein, wie sich die MJC Mannschaft ohne ihren „Leader“ gegen eine HSG präsentiert, die einer gehörigen Portion Ehrgeiz nach der klaren Schlappe im Hunsrück Derby in der Wolfsberghalle antreten wird.

 

Personal: Alina Fahl wird fehlen und vor allem im Deckungsverband der Triererinnen vermisst werden. Lena Hoffmann und Vivi Steil haben gesundheitliche Probleme, sollten aber auflaufen können. „Fallen auch die noch aus, wird es verdammt schwer“, ahnt MJC Trainerin Esther Herrmann.

 

Prognose: „Eine interessante Aufgabe für meine Mannschaft, in der die jungen Spielerinnen zeigen müssen, dass sie selbstbewusst genug sind, ohne dabei den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. Die Last kann nicht alleine auf die Schultern unserer erfahrenen Spielerinnen abgeladen werden, zum mit Franzi eine wichtige Leistungsträgerin fehlen wird. Entscheidend wird zudem sein, dass es uns gelingt, von Beginn an die richtige Einstellung im Zweikampf in der Abwehr zu finden. Wir sehen, dass wir in der Lage sind, aus einer gutstehenden Deckung unser schnelles Spiel nach vorne aufzuziehen. Am Freitag können wir uns im Training auch taktisch auf den Gegner einstellen. Unterschiedliche Ergebnisse des Gastes lassen derzeit eine genaue Einschätzung nicht zu, doch die junge Gästemannschaft hat noch einige Schwankungen in ihren Leistungen. Ich vermute ein Spiel auf Augenhöhe, haben genügend Alternativen, mögliche Ausfälle zu kompensieren und wollen am Sonntag die Halle mit zwei Punkten verlassen“, meint MJC Trainerin Esther Herrmann.

 

HSG Wittlich II - HSG Mertesdorf/Ruwertal (Sonntag, 16 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Der Sieg über den TuS Bannberscheid kam für die Wittlicherinnen zum richtigen Zeitpunkt. Damit geht die Mannschaft ihre Aufgabe im Lokalderby gegen die HSG Ruwertal mit genügend Selbstvertrauen an. Die Gäste ließen sich gegen die Trierer MJC regelrecht abfertigen, nahmen nach einem deutlichen Rückstand den Kampf nicht an und ließen früh die Köpfe hängen. Allerdings zeigte das Team in der ersten Hälfte durchaus positive Ansätze. Gelingt es den Gastgeberinnen, sich frühzeitig abzusetzen, darf man gespannt sein, wie die junge Ruwertaler Mannschaft dies wegstecken wird.

 

Personal: Wittlich tritt in Bestbesetzung an.

 

Prognose: „Das Ergebnis der Gäste gegen Weibern hat mich aufhorchen lassen! Die Ruwertalerinnen haben eine junge, aber keinesfalls schlechte Mannschaft. Wir müssen einfach unsere Erfahrung gegen die Gäste ausspielen und aus einer sicher stehenden Abwehr zu unserem schnellen Spiel finden“, fordert Wittlichs Trainerin Jenny Scheibe.

 

HSG Hunsrück II - TV Bassenheim II (Sonntag, 17 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Klar sind die Vorzeichen vor der Begegnung zwischen dem Tabellenzweiten aus dem Hunsrück und dem Tabellenvorletzten aus Bassenheim. Während die Gäste mit dem schlechtesten Torverhältnis in der Liga unterwegs sind, stellt die HSG den torgefährlichsten Angriff der Liga. Im Angriff blieben die Gäste bislang den Nachweis schuldig, dem Anspruch an die Rheinlandliga gerecht zu werden. 15 Tore im Schnitt in bislang fünf Punkten sind eindeutig zu wenig, um in der Liga ein Spiel zu gewinnen.

 

Personal: Lisa Glöckner und Caroline Fey werden fehlen.

 

Prognose: „Sicherlich hat der Gast aus Bassenheim nicht mehr die Stärke der vergangenen Spielzeit. Für uns dennoch kein Grund, die Mannschaft auf die leichte Schulter zu nehmen. Ich fordere daher Vollgas von Beginn an und erwarte, dass meine Mannschaft die Trainingsinhalte umsetzt und wir die beiden Punkte gewinnen, um uns dann voll auf Welling zu konzentrieren“, sagt HSG Coach Korab Mulliqi.

 

7. Spieltag

19./20. Oktober 2019

 

TV Engers - TuS Daun 30:24 (12:12)

 

„Mit den zwei Punkten hatten wir eigentlich geliebäugelt. Doch mit der heutigen Leistung, die leider gar nicht an die der letzten Spiele anknüpfte, geht der Sieg zurecht an die Mannschaft aus Engers. Die ersten 15 Minuten haben wir komplett verschlafen. In der Abwehr fehlten die Absprachen und die Damen aus Engers kamen immer wieder zu einfachen Toren. Im Gegenzug bauten wir im Angriff keinen Druck auf, spielten den Ball nur hin und her machten es der gegnerischen Abwehr damit zu einfach“, klagte Dauns Co-Trainerin Claudia Philipp.

 

Zunächst setzten sich die Gastgeberinnen auf 5:2 in der 9. Minute ab, doch Daun hielt das Spiel über 6:5 in der 13. Minute offen, nach dem 8:6 gelangen drei Treffer in Folge zum 8:9 und die Eifelanerinnen schienen das Spiel jetzt in den Griff zu bekommen. Engers fing sich und so lieferten sich beide Teams bis zur Pause ein Kopf-an-Kopf Rennen. „In der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit kamen wir dann besser ins Spiel und wir waren mit dem Gegner auf Augenhöhe. So gelang es uns dann noch, mit einem Unentschieden in die Kabine zu gehen“, freute sich Phillip.

 

„Nach der Halbzeit setzte die Mannschaft in den ersten Minuten das um, was wir in der Kabine besprochen hatten und wir gingen schnell mit 2 Toren zum 12:14 in Führung. Doch dann kam erneut ein Einbruch, der für mich nicht erklärbar ist. In der Abwehr fehlte wieder die Geschlossenheit, wir waren einfach nicht wach genug und damit immer wieder zu spät am Gegner. Im Angriff fehlten dagegen einfach die Bälle im Tor. Zu viel Unsicherheit beim Abschluss machte es einer guten gegnerischen Torfrau zu einfach, die Bälle vom Kasten fern zu halten. Vier verworfene Siebenmeter trugen letztlich auch zu dieser Niederlage bei“, klagte Philipp.

 

Bis zum 19:19 in der 43. Minute deutete Vieles auf einen knappen Spielverlauf hin. Doch nach der Auszeit der Gastgeberinnen setzte sich die Mannschaft dank ihrer stärksten Spielerin Anne-Lena Thiel, die in dieser Phase mit drei Treffern wesentlichen Anteil daran hatte, dass Engers auf 23:19 in der 47. Minute davonzog und damit die Begegnung bereits entschieden war.

 

Treis und Miller- Minninger (1), F. Kutscheid, J. Kutscheid (8/1), Krämer (4), Jehnen (3), Basten (1), Teusch, Dausend (3/1), Clever (4).

 

HSG Wittlich II - TuS Bannberscheid 24:21 (11:13)

 

Die Wittlicher Reserve feiert den zweiten Saisonsieg. Die Mannschaft von Spielertrainerin Jenny Scheibe schickt das Bannberscheider Team nach hartem Kampf geschlagen auf den Nachhauseweg.

 

Von Beginn an lieferten sich beide Mannschaften ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Führung im ersten Spielabschnitt ständig wechselte. So führte der Gast mit 1:2 in der 3. Minute, dann legte Wittlich beim 6:5 in der 11. Minute vor, zog auf 9:6 in der 18. Minute davon, um dann vier Treffer der Gäste zum 9:10 in der 23. Minute einstecken zu müssen. Bis zur Pause legten die Gäste dann zum 11:13 vor.

 

„Wir hatten Problem im Deckungsverband, standen offensiver als gewohnt, wollten damit den Zugriff auf den Rückraum und die Kreisanspiele unterbinden. Das gelang auch bis zur 20. Minute, doch dann kam ein Einbruch, den ich nicht erklären kann. Immer wieder fielen wir auf den gleichen Spielzug der Gäste rein, hatten keinen Zugriff mehr auf die Gegenspieler und lagen so zur Pause zurück“, meinte die HSG Trainerin, die zur zweiten Halbzeit ihre Abwehr defensiver ausrichtete und scheinbar auch die richtigen Worte in der Kabine gefunden hatte.

 

Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischten die Eifelanerinnen, die auf 17:14 in der 40. Minute davonzogen und damit die erste Auszeit der Gäste erzwangen. Zwar verkürzten die Gäste jetzt bis auf ein Tor, doch Wittlich hielt dagegen, legte dank einer treffsicheren Merle Kloep wieder vor, Wittlich führte 22:19 in der 55. Minute, hatten beim 24:20 durch Hanna Esch die Begegnung zwei Minuten vor dem Ende entschieden.

 

„Es war ein harter Kampf! Die Mannschaft hat gut gearbeitet, mit schnellen Beinen in der Abwehr und dem guten Verschieben. Den Dreh- und Angelpunkt im Gästespiel, Melanie Knapp hatten wir eigentlich gut im Griff, fielen aber weiterhin auf den gleichen Spielzug rein. Am Ende aber hat das Team alles für den Sieg gegeben und verdient die beiden Punkte eingefahren. Dafür war wohl auch die konditionelle Überlegenheit in den Schlussminuten verantwortlich“, freute sich Scheibe.

 

Marx - Lorenz, Kloep (5), Teusch (2), Esch (4), Lames (2), S. Ertz (1), Loscheider (5), Gaß, Scheibe (3/1), Zens, Kappes (1), Kehl.

 

HSG Kastellaun/Simmern - HSG Hunsrück II 17:37 (9:15)

 

Die Hunsrück HSG dominiert das Derby in Simmern und feiert dank einer Leistungssteigerung im zweiten Spielabschnitt den klaren 17:37 Erfolg, macht damit den Klassenunterschied deutlich!

 

Eine Halbzeit lang reichten die Kräfte des Fellenzer Teams gegen die in allen Belangen überlegenen Gäste, die sich nach dem 3:3 in der 9. Minute erstmals mit drei Treffern absetzten und bis zur Pause ihren Vorsprung zum 9:15 ausbauten.

 

Was dann im Pausentee der Gäste gewesen ist, wollte Trainer Korab Mulliqi nicht verraten, doch seine Mannschaft entschied das Spiel über 10:25 in der 44. Minute vorzeitig. Da half auch die von Fellenzer genommene Auszeit beim 10:21 in der 38.Minute nichts.

 

„Die Mannschaft hat das gespielt, was wir uns vorgenommen hatte. Schnell schalteten wir von Abwehr auf Angriff um, kamen so zu leichten Toren und für die Gastgeberinnen ging das viel zu schnell. Insgesamt eine sehr gute Mannschaftsleistung, doch bereits gilt die Konzentration dem kommenden Spiel gegen Bannberscheid. Das Spiel ist schon abgehakt“, meint Gästetrainer Korab Mulliqi.

 

HSG: Kirst und Wolf - Schäfer (1), Simon, Bottlender (7/1), Mohr (10), Litzenburger (5), Themann, Fey (4), L. Bach (2), Schirokich (3), Hahn (3), H. Bach (2), Kalle.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - DJK/MJC Trier 18:34 (10:14)

 

Wie erwartet wurde die MJC Trier der Favoritenrolle gerecht, setzte sich von Beginn an mit 1:4 von den Gastgeberinnen ab, die allerdings bis zum 10:12 in der 26. Minute das Spiel offen gestalteten, ehe Routinier Franzi Garcia die MJC Pausenführung zum 10:14  sicherstellte.

 

„Die HSG leistete im ersten Spielabschnitt energische Gegenwehr, ihnen kam auch unsere offensive Abwehr entgegen, die ich aber im Laufe der ersten Hälfte schon defensiver einstellte. Hier fand die HSG dann keine Lösungen mehr und kam nur noch zu acht Toren im zweiten Spielabschnitt“, freute sich MJC Trainerin Esther Herrmann.

 

Als die Triererinnen sich mit einem 1:5 Lauf auf 11:19 in der 37. Minute absetzten, nahm das Ruwertaler Trainergespann Andi Schröder/Steffi Frisch die Auszeit! Beim 15:25 in der 50. Minute hatten sich die Triererinnen ihre erste 10 Tore Führung herausgespielt. Tor um Tor zogen die Gäste nun davon und kamen am Ende zum klaren 18:34 Erfolg!

 

„Ich bin froh über den deutlichen Sieg meiner Mannschaft, die viele Gegenstöße lief und hier war besonders Hanna Sattler erfolgreich. Franzi Garcia führte die Mannschaft, doch wir kamen über den Kreis nicht wie gewünscht zum Erfolg. Bedanken möchten wir uns bei unseren Fans, die uns hier in der Ruwertalhalle untestützt haben“, resümierte Herrmann.

 

„Die erste Halbzeit haben wir gut mitgespielt. Wir haben couragiert verteidigt und vorne gegen die 5:1 gute Lösungen gefunden.Zum Ende der ersten Halbzeit hatten wir mehr Schwierigkeiten gegen die Gäste und daher ging das Halbzeitergebnis so in Ordnung. Unser zweite Halbzeit war katastrophal. Dies nehme ich auch teilweise auf meine Schulter, weil doch einige unglückliche Wechsel dabei waren. Nichtsdestotrotz müssen wir auch in der zweiten Halbzeit den Kampf annehmen und uns nicht abfertigen lassen. Die Grundtugenden wie Kämpfen, zurück laufen und sich gegenseitig unterstützen haben komplett gefehlt. Das müssen wir schleunigst ändern. Glückwunsch an die Miezen, die 55 Minuten eine sehr starke erste Sechs gegen uns spielen ließ. Für uns gilt es jetzt das positive aus der ersten Halbzeit mitzunehmen und die Fehler in der Woche aufzuarbeiten, sagt HSG Trainer Andi Schröder.

 

HSG: Becker und Huwer - Britz, Lamberti (2), Himmelreich (1), N. Thielen (1), Schuh, S. Eiden, Fisch, Thinnes, Teuber. J. Eiden, Waberzeck

 

MJC: Brunner und Müller - K. Irsch (9), V. Irsch, Schmidt (1), Natter (2), Fahl, Meyers, Steil, Sattler (9), Garcia (10/6)

 

TV Engers - TuS Daun (Samstag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Eine harte Trainingswoche hatte TV Trainer Peter Becher seiner Mannschaft nach der klaren Niederlage in Bannberscheid „versprochen“ und eine gezielte Vorbereitung auf das Spiel gegen Daun, die mit ihrem bisherigen Saisonverlauf zufrieden sein sollten. Erst am vergangenen Wochenende musste sich die Mannschaft von Trainer Lukas Illigen dem Meisterschaftsfavoriten aus Welling geschlagen geben. So stehen die Gastgeberinnen vor heimischer Kulisse weitaus mehr unter Druck als die Gäste, die befreit aufspielen können und durchaus in der Lage sein sollten, auch aus Engers die Punkte zu entführen.

 

Personal: Trainer Lukas Illigen wird zeitgleich mit der 1. Herrenmannschaft spielen, die Mannschaft wird von Claudia Philipp gecoacht.

 

Prognose: „Sicherlich mitentscheidend wird sein, ob bei Engers Derja Akbulut mitwirkt, die Dreh- und Angelpunkt im Engerser Spiel ist. Ich kenne die Mannschaft nicht, sie ist aber scheinbar schwächer als in den Spielzeiten vorher. Gelingt es uns, eine gute Abwehr zu stellen und die Chancen, die wir haben, zu nutzen. Wir müssen einfach weniger Fehler machen und an die Leistung aus dem Wellinger Spiel anknüpfen. Wenn das gelingt, haben wir auch in Engers eine Chance“, glaubt Trainer Lukas Illigen.

 

HSG Kastellaun/Simmern - HSG Hunsrück II (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit Spannung erwartet nicht nur Gästetrainer Korab Mulliqi das Hunsrück-Derby in Simmern. Dabei will die Mannschaft von Gastgebertrainer Daniel Fellenzer mit einem Sieg den Anschluss an das obere Tabellendrittel halten, die Gäste wollen den Anschluss an Welling nicht frühzeitig verlieren. In Welling kassierten die Gastgeberinnen eine klare Niederlage und hatten die Schlappe in Daun zu verkraften. Das Mulliqi-Team patzte bislang überraschend in Weibern.

 

Personal: Die Gäste können ihren 14-köpfigen Kader aufbieten

 

Prognose: „Die Halle in Simmern wird eine Herausforderung für beide Mannschaften, sie ist sehr rutschig! Ich erwarte von meiner Mannschaft, dass sie so selbstbewusst auftritt wie in den ersten 10 Minuten gegen die Ruwertal HSG. Wir stellen sicher die erfahrenere Mannschaft, doch es ist und bleibt ein Derby! Gegen Engers habe ich den Gegner beobachtet und wir stellen uns auf eine 5:1 Deckung ein“, verrät Gästetrainer Korab Mulliqi.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - DJK/MJC Trier (Sonntag, 17 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: „Den Blick nach vorne richten und die Köpfe nicht hängen lassen“, so lauten die Vorgaben des HSG Trainergespanns Andi Schröder/Steffi Frisch nach den bisherigen Niederlagen ihrer jungen Mannschaft, die nach fünf Niederlagen in Folge auch am kommenden Wochenende nicht über die Rolle des Außenseiters gegen die MJC Trier herauskommen können. Dem Trainergespann aus dem Ruwertal ist bewusst, dass sie die Punkte in anderen Spielen einfahren müssen.

 

Personal: Viele verletzte und kranke Spielerinnen beklagt die HSG, die stand heute noch nicht weiß, wer wirklich auflaufen kann. Aufgrund des zeitgleichen Spiels der A-Jugend muss das Trierer Team auf Lena Hoffmann und Anne Helbrecht verzichten, dazu fehlt Mira Cartus aus schulischen Gründen. Wieder dabei ist Routinier Franzi Garcia.

 

Prognose: „Wir dürfen nicht auf den Gegner schauen, sondern müssen unser Spiel spielen. Das haben wir vergangene Woche nicht gemacht und das wollen wir jetzt besser machen. 60 Minuten wollen wir alles geben, wissen, dass die Trierer mit Franzi drei Nummern stärker sind. Doch wir wollen versuchen, das Spiel lange offen zu halten und so den Favoriten ärgern“, sagt HSG Trainer Andi Schröder.

 

„Mit Franzi Garcia habe ich dann genau zwei Rückraumspielerinnen und wir werden uns hier etwas einfallen lassen. Wir haben genügend talentierte Spielerinnen, die helfen können, dieses Problem zu lösen. Gegen die Gastgeberinnen, die sich in einem großen Umbruch befinden, müssen wir gut verteidigen und schnell aus der Abwehr spielen. Zuhause wollen die Ruwertalerinnen sicherlich gut aussehen und für uns ist die Halle unangenehm zu spielen. Dennoch bin ich vorsichtig optimistisch, dass wir beide Punkte gewinnen können“, sagt MJC Trainerin Esther Herrmann.

 

HSG Wittlich II - TuS Bannberscheid (Sonntag, 17 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Da kommt ein schwerer Brocken auf die Wittlicher Reserve zu! Mit dem überraschend deutlichen Sieg über Engers bestätigte Bannberscheid die bisher guten Saisonleistungen, bei der nur die zu erwartende Niederlage gegen Welling und die Auswärtsniederlage bei der HSG Hunsrück für die Minuspunkte sorgten. Nach nur einem Spiel in der Saison gab es beim TuS Bannberscheid bereits einen Wechsel auf der Trainerbank. Michael Fränzer steht dem Handball-Rheinlandligisten aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stehen, für ihn übernimmt Christian Trampert, der zuvor schon Teil des Trainerteams war.

 

Personal: Mit Sarah Ertz und Laura Kehl hat die HSG wieder mehr Alternativen.

 

Prognose: „Ich bin gespannt, wie die Gäste aufspielen, haben sie doch einige recht unterschiedliche Ergebnisse bislang erzielt. Mit Eva Eichmann und Melanie Knapp verfügt der Gegner über erfahrene Spielerinnen, die nicht nur selbst torgefährlich sind, sondern auch das Zusammenspiel mit dem Kreis suchen. Deshalb müssen wir in der Abwehr stabil stehen und früh an den Spielerinnen dran sein und sie so in den Griff bekommen. Ich erwarte eine offensive 5:1 Deckung des TuS, so dass wir mutiger als zuletzt und vor allem torgefährlicher sein müssen. Hier haben wir sicher noch Luft nach oben. Wenn wir 60 Minuten ohne Einbruch durchspielen haben wir sicher eine Aussenseiterchance“, hofft HSG Trainerin Jenny Scheibe.

 

 

6. Spieltag

12./13. Oktober 2019

 

DJK/MJC Trier - HSG Wittlich II 34:24 (17:13)

 

Deutlich besser als die Gäste fanden die Trierer Miezen in die Begegnung, führten klar mit 8:2 in der 10. Minute und so nahm die Spielertrainerin der Gäste Jenny Scheibe die Auszeit. Wittlich fand nun zu seinem Spiel, stoppte den freien Fall und kämpfte sich bis auf 14:11 in der 26. Minute heran, musste den Triererinnen aber die 17:13 Pausenführung überlassen.

 

„Anfangs haben wir richtig gut verteidigt und uns den klaren Vorsprung herausgespielt, dennoch wurde ich das Gefühl nicht los, dass die Begegnung durchaus kippen konnte“, gestand MJC Trainerin Esther Herrmann.

 

„Wir sind nach der klaren Führung der Trierer gut ins Spiel zurückgekommen“, freute sich die Wittlicher Spielertrainerin Jenny Scheibe.

 

Die Vorentscheidung schien gefallen, als sich die Miezen auf 21:15 in der 35. Minute absetzten, doch eine Zeitstrafe gegen die Triererinnen nutzte Wittlich, um bis auf 21:17 zu verkürzen. Doch weiter absetzen konnte sich das Team von Trainerin Esther Herrmann nicht und so nahm die Trainerin beim 24:20 in der 45. Minute die Auszeit, die letztlich zum 27:21 führte und Gästetrainerin Scheibe zur Auszeit zwang.  Über 32:23 in der 57. Minute machten die Gastgeberinnen den Sack zu und feierten am Ende einen ungefährdeten Sieg.

 

„Wir kamen zunächst mit viel Tempo aus der Abwehr zu unserem Gegenstoßspiel, doch dann machte sich zum einen bemerkbar, dass unsere B-Jugendlichen das Vormittagsspiel in den Knochen hatten und wir keine weiteren Alternativen. Das Ergebnis fiel aus meiner Sicht zu hoch aus, wir haben uns nach dem Einbruch nicht mehr erholt und uns zu früh aufgegeben. Den Unterschied machte Franzi Garcia, die mit ihrer Routine von uns nicht zu bremsen war. Entweder war sie selbst torgefährlich oder riss die Lücken für ihre Mitspielerinnen“, erklärte Scheibe.

 

„Die Aussagen von Jenny kann ich bestätigen. Das Ergebnis spiegelt nicht den Spielverlauf wider. Wittlich hat uns über 60 Minuten gefordert, am Ende fiel das Ergebnis dank unserer Gegenstoßtore zu hoch aus. Die Eifelanerinnen haben uns heute alles abverlangt. Ich habe heute Dinge gesehen, an denen wir arbeiten müssen. Doch neben einer starken Kati Irsch und einer guten Franzi Garcia war es eine geschlossene Mannschaftsleistung, bei der wir den längeren Atem hatten“, freute sich Herrmann.

 

MJC: Müller - Hoffmann, K. Irsch (6), V. Irsch (2), Helbrecht (1), Brunner (4), Meyers (1), Fahl, Natter, Cartus, Steil (8), Sattler (4), Garcia Almendaris (8/2)

 

HSG: Marx - Lorenz, Schaaf, Kloep (4), Teusch (1), Esch (3), Lames (2), Zens (2), Kastrati, Loscheider (3), Gaß (1), Scheibe (7/3), Kappes (1)

 

TuS Daun - TV Welling 22:27 (11:13)

 

Hut ab vor der Dauner Mannschaft, die dem Meisterschaftsfavoriten aus Welling alles abverlangte und über weite Strecken des Spiels ein gleichwertiger Gegner war!

 

Ausgeglichen verlief die Anfangsphase des Spiels, nach der sich die Gäste vom 7:7 in der 16. Minute erstmals deutlicher auf drei Tore zum 7:10 in der 20. Minute, doch die Eifelanerinnen blieben dran und waren bis zur Pause auf Augenhöhe.

 

„Wir haben wenig Fehler gemacht, mussten den Ausfall von Svenja Dausend, die erkältungsbedingt nur die Siebenmeter warf, verzichten und mussten so die Abwehr umstellen. Früh hatte auch Jessica Kutscheid ihre zweite Zeitstrafe und wir mussten improvisieren“, erklärte Dauns Trainer Lukas Illigen.  

 

Allerdings verschlief das Team den Start in die zweite Hälfte, ließ vier Treffer der Gäste in Folge zu, die beim 11:17 den entscheidenden Vorteil herausgearbeitet hatten. Diesem Rückstand liefen die Gastgeberinnen jetzt ständig hinterher, konnten beim 15:18 und 20:23 in der 52. Minute nochmals auf drei Tore verkürzen. Doch am Ende hatte Welling zuzusetzen und fuhr einen verdienten Sieg ein.

 

„Wir kamen nicht gut aus der Kabine, wurden für unsere Fehler durch das gute Wellinger Gegenstoßspiel bestraft. Für Welling war es heute sicher schwerer, als sich dies die Mannschaft vorgestellt hatte. Auf unsere gute Mannschaftsleistung können wir sicher aufbauen“, freute sich Illigen.

 

Treis und Miller - Battel, Minninger, F. Kutscheid (3), J. Kutscheid (6), Krämer, Jehnen (2), Basten, Teusch (2), Blank (4), Dausend (2/2), Clever (3).

 

HSG Hunsrück II - HSG Mertesdorf/Ruwertal 30:21 (17:8)

 

Der Start in die jeweilige Halbzeit bleibt das Dilemma der HSG Mertesdorf/Ruwertal! Die Gastgeberinnen aus dem Hunsrück ließen von Beginn an keine Zweifel daran aufkommen, wer die Halle als Sieger verlassen sollte.

 

Beim 10:1 in der 18. Minute war die Begegnung bereits entschieden, da halb auch die beim 7:1 in der 13. Minute genommen Auszeit von Trainer Andi Schröder nichts. Die Anfangsphase der Ruwertalerinnen war erneut ein Spiegelbild dessen, was die Mannschaft im bisherigen Saisonverlauf gezeigt hatte. Die Abwehr fand überhaupt keinen Zugriff auf die Gegenspielerinnen und so konnten die Hunsrückerinnen nach Belieben Schalten und Walten. Wie in den vorhergehenden Spielen fing sich das Team von Trainer Andi Schröder, gestaltete die Restspielzeit der ersten Hälfte völlig ausgeglichen. „Wir kamen super ins Spiel, standen in der Abwehr gut und sorgten mit unseren Treffern über die erste und zweite Welle für einen klaren Vorsprung“ sagte Gastgebertrainer Korab Mulliqi.

 

Wie die erste Hälfte begonnen hatte, ging es gleich nach Wiederanpfiff weiter!

 

Das Team von Trainer Korab Mulliqi setzte sich vom 17:8 mit vier Treffern in Folge auf 21:8 in der 37. Minute ab, beim 22:10 in der 39. Minute legten die Gäste die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch, nahmen die Auszeit und waren in der Folgezeit wieder auf Augenhöhe! Doch der Sieg der Gastgeberinnen blieb ungefährdet. Über 25:13 verwaltete das Mulliqi Team dann den Vorsprung bis zum Abpfiff.

 

„Nach dem deutlichen Vorsprung im zweiten Spielabschnitt gab ich auch den Spielerinnen ihre Spielanteile, die sonst nicht soviel spielen. Am Ende wurde das Ergebnis etwas knapper. Den Gästespielerinnen fehlte aus meiner Sicht in einigen Aktionen der Mut und das Selbstvertrauen“, fand Mulliqi, der seinen Fokus nach dem Abpfiff schon auf das Derby gegen Kastellaun/Simmern legte.

 

„Haken dran und ganz schnell den Kopf frei bekommen! Weder in der Abwehr noch im Angriff fanden wir zu unserem Spiel, leisteten uns viele einfache Ballverluste und Fehlwürfe, die umgehend von den schnellen Hunsrückerinnen bestraft wurden. Nach der Halbzeit zeigte die Mannschaft mehr Moral, kämpfte um die Bälle und so verliefen die zweiten 30 Minuten ausgeglichen. Darauf gilt es jetzt aufzubauen, weiterzuarbeiten, im Training voll mitzuziehen und mit neuem Elan in die nächsten Spiele zu gehen“, sagt Trainerin Steffi Frisch.

 

HSG H: Kirst - Schäfer, Johann, Simon (1), Bottlender (5), Mohr (6), Litzenburger (4), Fey (5/5), L. Bach, Schirokich (1), Hahn (4), H. Bach (4)

 

HSG M/R: Becker und Huwer - Britz (1), Lamberti, Himmelreich (1/1), N. Thielen, (4) Eiden S (6), Fisch (3), Teuber (3/1), Eiden J. (2), Waberzeck, Treitz (1)

 

TuS Daun - TV Welling (Samstag, 17.15 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Das Spitzenspiel der Liga steigt am Samstagnachmittag in der Wehrbüschhalle! Dort trifft die nach vier Spieltagen verlustpunkfreie Mannschaft von Lukas Illigen auf die seit drei Spieltagen verlustpunktfreie Wellinger Mannschaft, die das Spiel gegen Engers aufgrund des Einsatzes einer nicht spielberechtigten Engerser Spielerin kampflos als gewonnen bewertet bekam. „Naja“, kommentiert Illigen die Aussage zum Spitzenspiel und relativiert: „Das ist für uns eine Momentaufnahme. Welling ist klarer Favorit, wir haben die Punkte die möglich waren, eingefahren! Mit Antonia Schmitz verfügt Welling über seine stärkste Spielerin und auch Annalena Adams macht mächtig Dampf über die Rückraummitte. Von allen Positionen sich die Wellingerinnen torgefährlich“, weiß der TuS Trainer.

 

Personal: Daun kann in Bestbesetzung auflaufen.

 

Prognose: „Unsere Abwehr muss funktionieren, beweglich sein und die Spielzüge und Laufwege der Gäste unterbinden. Im „eins gegen eins“ Verhalten müssen wir mehr bringen als zuletzt. Wichtig ist aber, dass unsere Abwehr stabil steht und wir im Angriff wenig Fehler machen. Wir dürfen uns nur die hundertprozentigen Chancen nehmen“, verlangt Illigen.

 

HSG Hunsrück II - HSG Mertesdorf/Ruwertal (Samstag, 17.30 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Unterschiedlicher könnten die Voraussetzungen für die Begegnung am Samstagabend nicht sein. Die Hunsrück Reserve musste sich vergangene Woche unglücklich in Weibern geschlagen geben, zeigte aber in den ersten drei Spielen eine souveräne Spielgestaltung und belegt derzeit zurecht den zweiten Tabellenplatz. Die jungen Gäste aus dem Ruwertal zahlen weiterhin Lehrgeld, sollten auch im fünften Spiel der Saison ohne Punkte dastehen. „Vom Tabellenstand eine klare Angelegenheit, doch meine Mannschaft hat in Weibern gesehen, was passiert, wenn man den Gegner nicht richtig ernst nimmt. Deshalb halte ich das Spiel gegen die Ruwertalerinnen für gefährlich“, meint Gastgebertrainer Korab Mulliqi. „Für mich gibt es keine Zweifel an der Favoritenrolle der Gastgeberinnen“, meint Gästetrainer Andi Schröder.

 

Personal: Auf Gastgeberseite fehlt Anne Kalle aus Urlaubsgründen, dafür ist Lena Simon wieder dabei. Bei den Ruwertalerinnen sind viele Spielerinnen erkältungsmäßig angeschlagen, so lief das Dienstagstraining nur mit acht Spielerinnen.

 

Prognose: „Ich erwarte, dass meine Mannschaft über die komplette Spielzeit konzentriert und konstant spielt und zeigt, was sie kann. Die beiden Punkte wollen wir unbedingt im Hunsrück behalten, spielen zuhause wesentlich stärker als auswärts. Diese Leistung müssen wir auch am Samstag auf die Platte bringen“, verlangt Mulliqi. „Wir versuchen das Spiel lange offen zu halten, doch noch ist völlig unklar, mit welcher Mannschaft wir anreisen können. Von meinen Spielerinnen erwarte ich Einsatzbereitschaft und Teamgeist. Hundert Prozent alles geben und nicht den Kopf hängen lassen, wenn es mal nicht läuft“, verlangt Schröder.

 

DJK/MJC Trier - HSG Wittlich II (Sonntag, 17 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Richtungsweisendes Spiel für beide Mannschaften. Die Triererinnen patzten im Hunsrück mussten sich dort klar geschlagen geben. Wittlich zog sich gegen die Hunsrückerinnen durchaus achtbar aus der Affäre, musste sich letztlich aber knapp geschlagen geben. Können die Triererinnen ihre Heimstärke unter Beweis stellen oder setzt sich die Reserve des RPS Oberligisten aus Wittlich durch? Seit Dienstag leitet Esther Herrmann wieder das Training nach der Geburt ihres zweiten Kindes. „Ich freue mich nach drei Wochen wieder dabei sein zu können, sehe meine Mannschaft aber derzeit als Wundertüte. Leider weiß ich nicht, wie sich meine Mannschaft nach den Ferien präsentieren wird. Vivi Steil und Kati Irsch haben in der Zwischenzeit die Trainingspläne umgesetzt und ich bin gespannt, wie die Mannschaft die Spielpause verkraftet hat.

 

Personal: Auf Gästeseite fallen Sarah Ertz und Michele Plohmann aus Studiengründen aus, werden nur noch sporadisch zur Verfügung stehen und auch Torfrau Lara Kehl wird fehlen.

 

Prognose: „Wir werden in Kleingruppen arbeiten, um uns auf das Wittlicher Spiel einzustellen. Dankbar bin ich meiner Trainerkollegin Jenny Scheibe, dass wir das Spiel auf Sonntag verlegen konnten, sonst hätten mir wichtige Spielerinnen gefehlt. Unsere Motivation muss hoch sein, um die Trainingsrückstände wettzumachen“, fordert Herrmann.

 

„Den Dank gebe ich an Esther zurück, da ich so auch unser Jugendspiel betreuen kann.  Mein Kader wird leider immer dünner und so kommen unsere Jugendspielerinnen zum Einsatz, die aber das Vormittagsspiel noch in den Knochen haben dürften.  Das sind keine guten Voraussetzungen! Letztes Jahr konnten wir einen Riesenerfolg in Trier einfahren, doch jetzt stehen zwei komplett andere Mannschaften auf dem Feld. Aufgrund ihrer Erfahrung sehe ich die Triererinnen aber als Favoritinnen, vor allem, sollte Franzi Garcia mitspielen. Esther leistet in Trier sehr gute Arbeit mit einem ganz jungen Team, das wie wir aus einer stabilen Abwehr zu ihrem schnellen Spiel finden will. Deshalb müssen wir kompakt in der Abwehr stehen, schnell von Angriff auf Abwehr umschalten und das Zusammenspiel in der Kleingruppe in den Griff bekommen. Wir brauchen hier eine bewegliche Abwehr, das hat uns gegen die Hunsrückerinnen gefehlt“, erklärt Gästetrainerin Scheibe.

 

 

5. Spieltag

28./29. September 2019

 

TuS Weibern - HSG Hunsrück II 25:24 (17:13)

 

Nach drei Siegen in Folge kassiert das Team von Trainer Korab Mulliqi eine unglückliche Auswärtsniederlage in Weibern! „Es ist das eingetreten, was ich befürchtet hatte. Wir sind auf eine Weiberner Mannschaft getroffen, die Megga motiviert war“, sagte Gästetrainer Korab Mulliqi.

 

Die Hunsrück Reserve verpasste in Weibern einen besseren Start und so setzten sich die Gastgeberinnen vom 2:2 auf 5:2 in der 8. Minute ab. Beim10:5 in der 18. Minute hatte HSG Coach Korab Mulliqi genug gesehen, nahm die Auszeit, um seine Mannschaft neu einzustellen. Doch unbeeindruckt zogen die TuS Spielerinnen davon, schienen über 16:9 in der 25. Minute das Spiel schon früh entscheiden zu können. Bis zur Pause kämpften sich die Gäste wieder auf vier Tore zum 17:13 heran.

 

„Im ersten Spielabschnitt hatten wir in den ersten 20 Minute keine Abwehrleistung und so kam Weibern zu einfachen Toren. Im Angriff spielten wir die Angriffe nicht konsequent zu Ende“, klagte der HSG Coach zur Pause.

 

Die richtigen Worte schien Mulliqi dann in der Pause gefunden zu haben, zwei Tore in Folge brachten die Gäste auf 17:15 heran, ehe eine Zeitstrafe die Aufholjagd der Hunsrückerinnen vorerst stoppte. Doch Hanna Litzenburger zeigte sich treffsicher vom Punkt und so kam der Gast trotz Unterzahl mit zwei Siebenmetertreffern zum 19:19 Ausgleich in der 41. Minute. Jetzt war die HSG auf dem besten Wege, ein bereits verloren geglaubtes Spiel noch zu drehen. Jetzt nahmen die Gastgeberinnen ihre Auszeit, doch Luisa Bottlender brachte ihre Mannschaft beim 19:20 in Führung, die Hanna Bach sogar auf 19:21 in der 45. Minute ausbaute. Mit einem 0:5 Lauf hatten die Gäste das Spiel innerhalb von 10 Minute gedreht und erneut mussten die Gastgeberinnen die Reißleine ziehen und die Auszeit nehmen. Und diese Auszeit tat den Gästen überhaupt nicht gut: jetzt war es an den Weibernerinnen mit einem 5:0 Lauf die Führung zum 24:21 in der 53. Minute zu übernehmen, die jetzt Mulliqi zur Auszeit zwang. Drei Treffer in Folge führten dann zum Ausgleich, ehe die Gastgeberinnen 47 Sekunden vor dem Ende den glücklichen Siegtreffer markierten.

 

„Wir kamen gut in die zweite Hälfte, zeigten eine starke Abwehrleistung und lagen verdient in Führung, brachen dann aber im Angriff ein. Die Mädels haben sich heute schwer getan, doch jetzt gilt es, den Kopf für die kommenden Spiele wieder hoch zu bekommen“, so der HSG Coach.

 

Kirst und Wolf - Schäfer (1), Bottlender (4), Mohr (8), Litzenburger (4/4), Glöckner, Themann, Fey (3), L. Bach (1), Schirokich, Hahn, H. Bach (3), Kalle

 

TuS Weibern - HSG Hunsrück II (Sonntag, 15 Uhr)

 

Ausgangslage: Drei Spiele, drei Siege! So die bislang makellose Bilanz der Hunsrück Reserve, die verlustpunktfrei an der Tabellenspitze steht und nun in Weibern weiter an seiner Serie arbeiten möchte. Weibern freut sich auf das erste Heimspiel der Saison, weiß aber, dass mit der HSG ein „anderes Kaliber“ wartet als zuletzt im Ruwertal!

 

Personal: Lena Simon wird aus familiären Gründen fehlen, ansonsten reist die HSG mit komplettem Kader an.

 

Prognose: „Den Gegner kenne ich leider nicht, kann deshalb nur schwer einschätzen und deshalb müssen wir unsere Leistung abrufen. Gegenüber dem Wittlicher Spiel muss sich unsere Trefferquote deutlich verbessern, die Abwehr weiterhin den Kampfgeist wie in den letzten Spielen zeigen. Egal wie es auch läuft: „Kopf hängen lassen gilt nicht“, sagt HSG Trainer Korab Mulliqi.

 

 

04. Spieltag

21./22. September 2019

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - TuS Weibern 17:19 (8:9)

 

Für die Ruwertalerinnen begann das Spiel ähnlich wie in den drei Auftaktbegegnungen. Die Mannschaft verschlief förmlich den Start, lag 0:5 in der 8. Minute zurück, ehe den Gastgeberinnen der erste Treffer gelang. „Schon fast traditionell liegen wir anfangs zurück. Erst als wir die Abwehr von 5:1 auf 6:0 Formation umstellten, wurde unser Spiel besser und wir machten in der Abwehr auch dank der an diesem Abend überragenden Spielerin auf dem Platz Luisa Becker im Tor ein starkes Spiel“, lobte HSG Coach Andi Schröder.

 

Jetzt war die Mannschaft im Spiel, glich beim 7:7 in der 21. Minute aus, konnte aber in der ersten Hälfte nie in Führung gehen. Das gelang der Mannschaft dann gleich nach dem Wechsel. Anders als zu Spielbeginn waren die Ruwertalerinnen gleich präsent auf dem Platz, erzielten die 10:9 Führung in der 33. Minute. Doch Weibern stemmte sich gegen die drohende Niederlage, legte an Härte im Spiel zu und zog vom 11:12 auf 12:14 in der 46. Minute davon und folgerichtig nahm das HSG Trainergespann Andi Schröder/Steffi Frisch die Auszeit.

 

Die spannende Schlussphase war eingeläutet: weiterer Knackpunkt im Spiel der HSG war dann die 53. Minute, in der die Ruwertalerinnen ihre Siebenmeterchance nicht nutzten, Weibern die Auszeit nahm und Weiberns Routinier Antonia Schmitz die erste zwei Tore Führung ihrer Mannschaft zum 15:17 in der 56. Minute folgen ließ. Am Ende entführten die Gäste beide Punkte.

 

Kritisch äusserte sich Schröder zum Verhalten einiger Gästespielerinnen: „Hier legten einige Spielerin ein sehr unsportliches Verhalten an den Tag, lachten sogar über unsere verletzten Spielerinnen. Meine junge Mannschaft hat sich von der Gangart der Gäste einschüchtern lassen und so leisteten wir uns einige Fehlwürfe, die letztlich zum verdienten Weiberner Sieg führten“.  

 

HSG: Becker - Britz (2), Lamberti, Himmelreich, N. Thielen (2/1), Kierakowicz (1), Schuh, S. Eiden (1/1), Fisch (2), Thinnes (8/6), Teuber, J. Eiden, Waberzeck (1).

 

TV Bassenheim II - TuS Daun 17:34 (7:20)

 

Die Serie der Daunerinnen hält. Vierter Sieg im vierten Spiel, besser kann der Saisonauftakt nicht verlaufen. Auch die Auswärtshürde in Bassenheim nimmt das Team von Trainer Lukas Illigen und grüßt weiter von der Tabellenspitze! „Heute hatte ich den Sieg erwartet, doch dann kommen die Spiele gegen Engers und Welling und dann dürften wir wieder in der Welt angekommen sein“, meinte der TuS Coach.

 

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung überzeugten die Eifelanerinnen, ließen nur sieben Gegentore im ersten Spielabschnitt zu und legten in der Abwehr den Grundstein zum Erfolg. Über 3:7 in der 12. Minute bauten die Gäste ihren Vorsprung auf 5:13 in der 20. Minute und 7:20 zur Pause aus.

 

„Wir sind in keiner Phase des Spiels eingebrochen, kassierten keine einfachen Tore und haben nach der Pause viel gewechselt. Das hat etwas unseren Spielfluss gestört, doch heute hat jede Spielerin ihre Einsatzzeiten bekommen und diese Chance auch genutzt“, lobte Illigen. Am Ende feierten die Gäste einen klaren 17:34 Auswärtserfolg, gegen eine junge, noch nicht eingespielte Bassenheimer Mannschaft.

 

Miller - Blank (1), Minninger (5), F. Kutscheid (3), J. Kutscheid (7), Krämer (1), Jehnen, Basten (2), Teusch (2), Battel (1), Dausend (7/5),  Clever (5).

 

 

HSG Wittlich II - HSG Hunsrück II 16:18 (9:9)

 

Die Abwehrreihen bestimmten die Begegnung zwischen den beiden RPS Oberliga Reserven. Am Ende setzte sich der Gast aus dem Hunsrück knapp durch. Das Hauptaugenmerk wollte die Wittlicher Frauen im Spiel gegen die HSG Hunsrück nach Aussage ihrer Spielertrainerin Jenny Scheibe auf die Abwehr legen und das gelang. Beide Abwehrreihen ließen wenig zu und so ging man nach einer torarmen ersten Hälfte mit einem Leistungsgerechten 9:9 in die Kabinen. Keine Mannschaft konnte sich dabei in der ersten Hälfte mit mehr als zwei Toren absetzen und so schien das „Kopf an Kopf“ Rennen im zweiten Spielabschnitt weiterzugehen.

 

Doch die Hunsrückerinnen fanden besser aus der Kabine aufs Spielfeld zurück, legten zum 9:12 in der 34. Minute vor, die Auszeit der Gastgeberinnen war die logische Folge. Doch im Angriff brachten die Gastgeberinnen gegen die weiterhin konsequent arbeitende HSG Abwehr nicht viel zustande, erzielte lediglich durch Lisa Zens beim 10:12 in der 35. Minute einen Treffer in den ersten 11 Minuten der zweiten Hälfte und so führten die Gäste beim 10:14 in der 41. Minute erstmals mit vier Toren. Doch die Wittlicherinnen stemmten sich gegen die drohende Niederlage, verkürzten durch zwei Treffer von Sarah Ertz in der 49. Minute auf 14:15 und als dann sogar der Ausgleich durch Hanna Esch in der 51. Minute zum 15:15 gelang, schien das Spiel zu kippen. Doch dann scheiterte Esch mit ihrem nächsten Siebenmeter, wenig später kassierte Jenny Scheibe ihre zweite Zeitstrafe und so gelang den Gästen durch Routinier Svenja Mohr mit zwei Treffern in Folge und Louisa Bottlender die 15:18 Führung in der 58. Minute und damit die Entscheidung.

 

„In der ersten Hälfte zeigten beide Mannschaften ein starkes Spiel in der Abwehr, wir hatten ordentlich Zug zum Tor und für uns kam die Halbzeitpause ungelegen. Gerade davor hatten wir eine gute Phase. Gleich nach dem Wiederanpfiff kassieren wir drei Gegentreffer in Folge, da wir zu hektisch agieren. Das war ein Schlag ins Gesicht für meine junge Mannschaft. Wir leisteten uns zudem viele technische Fehler, scheiterten zudem immer wieder an Meike Kirst im gegnerischen Tor. Die Gäste haben nach dem Wechsel mehr Siegeswillen als wir gehabt“, klagte Wittlichs Spielertrainerin Jenny Scheibe.  

 

„Wir hatten heute viele technische Fehler und haben viele Fahrkarten geschossen. Die Abwehr dagegen stand super mit einer überragenden Meike Kirst im Tor, die uns das Spiel gewonnen hat. Wir haben es sehr spannende gemacht, keine Spielzüge gespielt, aber zum Glück gewonnen. Jetzt gilt die Konzentration dem Spiel gegen Weibern. Den Sieg widmet der Mannschaft Lara Schug, die Mutter von Emil wurde“, sagte Gästetrainer Korab Mulliqi.

 

HSG W: Marx - Lorenz, Kloep (2), Teusch (1), Esch (2/2), Lames (1), Zens (1), Ertz (2), Scheibe (3), Plohmann, Kappes (2), Loscheider (2), Kehl

 

HSG H: Kirst - Schäfer, Johann, Simon, Bottlender (2), Mohr (5), Litzenburger (5), Glöckner, Themann, Fey, L. Bach (2), Schirokich, Hahn (2), Kalle (2)

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - TuS Weibern (Samstag, 18 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Drei Spiele, drei Niederlagen! So lautet die ernüchternde Bilanz der Ruwertalerinnen in der gerade angelaufenen Saison. Vor heimischem Publikum steht nur die Aufgabe gegen Weibern an, eine Mannschaft, die nach vielen Höhen und Tiefen wieder auf dem Weg nach oben ist, allerdings im Auftaktspiel bei den Trierer Miezen klar unterlag. Für die HSG und ihr Trainergespann Andi Schröder/Steffi Frisch gilt es, die ersten Punkte einzufahren, um den Anschluss nicht frühzeitig zu verlieren. Nach der nächsten unglücklichen Niederlage am Wochenende für die Ruwertalerinnen kommt mit Weibern der nächste Aufsteiger ins Ruwertal. „Jetzt wollen wir den Bann brechen und gegen Weibern unser erstes Erfolgserlebnis für die Saison sammeln.“ ist Trainer Andreas Schröder zuversichtlich. „Wir spielen über Phasen schon einen sehr guten Handball. Jetzt müssen wir dies über 60 Minuten zeigen und vor allem unsere Torausbeute hochhalten. Dann werden wir auch zählbares im Ruwertal behalten“, glaubt HSG Coach Andi Schröder 

 

Personal: Fragezeichen stehen hinter einigen angeschlagenen Spielerinnen, aber die Mannschaft wird voll besetzt antreten. 

 

Prognose: „Es ist natürlich ärgerlich zwei Partien nach Gang unglücklich zu verlieren. Wir sind mit unserer extrem jungen Truppe aber immer noch in der Findungsphase und ich muss sagen das sie sich immer stetig verbessern. Rückschläge gehören dazu, aber ich gehe optimistisch ins nächste Spiel. Wichtig wird sein die eigenen Fehler gering zu halten und vorne wie hinten mit Mut und der richtigen Einstellung zu agieren.“ meint Schröder.

 

TV Bassenheim II - TuS Daun (Sonntag, 15 Uhr)

 

Ausgangslage: Kann die Dauner Mannschaft auch in Bassenheim für das Erfolgserlebnis sorgen? Nach den drei Auftaktsiegen ist die Stimmung verständlicherweise gut im Dauner Lager und so geht man selbstbewusst die Aufgabe in Bassenheim an. Bassenheim kassierte zum Auftakt eine 32:14 Klatsche in Bannberscheid und wird alles daransetzen müssen, im zweiten Saisonspiel vor heimischem Publikum zu punkten. Auf jeden Fall spricht die Spielpraxis derzeit für das Team von Trainer Lukas Illigen.

 

Personal: Bei den Gästen fällt Isabell Treis aus.

 

Prognose: „Nach drei Siegen haben wir das nötige Selbstvertrauen, treffen in Bassenheim auf einen Gegner, der aus meiner Sicht nicht mehr ganz so stark wie letzte Saison ist. Dies hängt vor allem damit zusammen, dass Tina Ring nicht mehr dabei ist. Wir wollen beide Punkte aus Bassenheim entführen, bevor die schweren Spiele auf uns zukommen. Wenn wir an die gute Leistung der ersten Hälfte aus dem Kastellauner Spiel anknüpfen, sehe ich eine Chance. Vor allem die Abschlussquote muss stimmen“, verlangt Trainer Lukas Illigen.

 

HSG Wittlich II - HSG Hunsrück II (Sonntag, 18 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Nicht wenige trauen der Hunsrück Reserve in dieser Saison zu, sich im Vorderfeld der Tabelle etablieren zu können. Die Mannschaft von Korab Mulliqi überraschte zuletzt mit dem Sieg über die Trierer Miezen und geht bei der Wittlicher Reserve als Favorit in die Begegnung. Das Team von Trainerin Jenny Scheibe wird sich auf seine Heimstärke besinnen müssen, um überhaupt eine Außenseiter Chance gegen den Favoriten zu haben.

 

Personal: Wittlich kann in Bestbesetzung auflaufen, die Gäste aus dem Hunsrück haben Louisa Bottlender in ihren Reihen wieder dabei!

 

Prognose: „Wir standen uns kurz vor der Saison in Engers beim Turnier gegenüber und trennten uns Unentschieden. Das sollte meinen Spielerinnen bewusst sein und ich erwarte, dass meine Mannschaft den Kampfgeist, den sie seit Saisonbeginn an den Tag legt, zeigt. Auf keinen Fall dürfen wir uns das Wittlicher Spiel aufzwingen lassen, sondern müssen unser Spiel machen“, verlangt Gästetrainer Korab Mulliqi. „Entscheidend wird unsere Abwehrleistung sein. Hier müssen wir ein Hauptaugenmerk auf Svenja Mohr und Louisa Bottlender legen, die alleine ein Spiel entscheiden können. Das Ergebnis des MJC Spiels hat mich schon überrascht. Deshalb müssen wir in der Abwehr Vollgas geben! Aus unserer offensiven Abwehr versuchen wir unser schnelles Spiel nach vorne aufzuziehen“, verrät Wittlichs Trainerin Jenny Scheibe.

 

 

3. Spieltag

14./15. September 2019

 

TuS Daun - HSG Kastellaun/Simmern 25:23 (16:8)

 

Drittes Spiel, dritter Sieg! Der TuS Daun sorgt in der neuen Saison früh für die ersten Schlagzeilen.

 

Die von Bassi Präder an diesem Wochenende betreute TuS Mannschaft setzte sich gegen die starken Gäste aus dem Hunsrück am Ende verdient durch! Dabei legten die Dauner Frauen los wie die Feuerwehr, führten 4:0 und so nahm Gästetrainer Daniel Fellenzer bereits in der 8. Minute die erste Auszeit, die zunächst ihre Wirkung nicht verfehlte. Daun verteidigte zwar den Vorsprung, konnte sich aber erst nach dem 6:3 in der 16. Minute mit erneut vier Treffern in Folge auf 10:3 in der 21. Minute absetzen. Diesen Vorsprung hielten die Eifelanerinnen jetzt bis zur Pause (16:8). „Wir haben gut in der Abwehr gestanden, die Gäste zur Verzweiflung gebracht! Im Angriff haben wir unsere Spielzüge solide gespielt und auch gut getroffen“, lobte Bassi Präder.

 

Den Beginn der zweiten Halbzeit bestimmte aber das Fellenzer Team, das sich mit einem 2:5 bis zur 37. Minute auf 18:13 herankämpfte und jetzt TuS Betreuer Bassi Präder zur Auszeit zwang. In der hektischen Folgephase kassierte Dauns  die rote Karte, zudem musste die Mannschaft eine Zeitstrafe verkraften und so kam der Gast angetrieben durch Vera Mähringer-Kunz mit drei Treffern in Folge sogar auf 18:16 heran, ehe Dauns stärkste Spielerin Jana Clever wieder für eine beruhigende vier Tore Führung zum 20:16 in der 43. Minute sorgte. Doch die Gäste gaben sich einfach nicht geschlagen, glichen beim 23:23 knapp zwei Minuten vor dem Ende aus! Am Ende sicherte Jana Clever vom Punkt und Lara Basten den gefeierten Heimspielerfolg.

 

„In den Anfangsminuten haben wir zu hektisch agiert und zu schnell die Tore gefangen, so den Vorsprung verspielt. Doch in der entscheidenden Phase blieb die Mannschaft dann cool und wir konnten in den Schlussminuten noch die entscheidende Schippe drauflegen, die Abwehr hat endlich wieder richtig zugepackt und so ging es am Ende noch einmal gut“, freute sich Präder.

 

Treis und Miller - Minninger (2), F. Kutscheid (1), J. Kutscheid (3), Krämer (1), Blank (2), Basten (2), Teusch, Dausend (4/2), Clever (10)

 

HSG Hunsrück II - DJK MJC Trier 28:22 (12:9)

 

Ohne ihre Trainerin Esther Herrmann, die erneut Mutter geworden ist, unterlagen die Trierer Miezen der Reserve der HSG Hunsrück! „Glückwunsch auch von meiner Seite an Esther zur Geburt“, gratulierte HSG Trainer Korab Mulliqi.

 

Nach den beiden Auftaktsiegen gegen die Aufsteiger mussten die Triererinnen damit ihre erste Saisonniederlage einstecken. Vor Beginn der Saison hatte Herrmann den Klassenerhalt als Saisonziel angegeben. Das Team von Gastgebertrainer Korab Mulliqi hatte nur in der ersten Hälfte Probleme mit den Gästen, die einzig beim 6:7 in der 17. Minute führten, dann aber zogen die Gastgeberinnen nach vier Treffern in Folge zum 10:7 und er 12:9 Pausenführung dem ungefährdeten Sieg entgegen. Wie wichtig bei den Triererinnen das Mitwirken einer so erfahrenen Spielerin wie Franzi Garcia bisher war, zeigte sich nach dem Wechsel! Über 25:18 in der 52. Minute fehlte dem Gästespiel bis zum Abpfiff die Struktur und so musste sich das Trierer Team am Ende deutlich geschlagen geben.

 

„Wir haben schwer ins Spiel gefunden, brauchten eine gewisse Zeit, um uns gegen die offensive 3:2:1 Abwehr der Gäste durchzusetzen. Erst als wir die entsprechenden Lösungen fanden, setzten wir uns ab. Zudem profitierten wir von unserer 5:1 Abwehr, gegen die Trier sich schwertat und im ersten Spielabschnitt nur 9 Treffer erzielte. Heute waren wir die bessere Mannschaft, bewegten uns mehr und waren laufstärker als die Gäste“, freute sich der HSG Coach.

 

HSG: M. Kirst- und Wolf - Schäfer, Johann, Bottlender (3), Mohr, Litzenburger (5), Glöckner, Themann, L. Bach (1), Schirokich, Hahn (4), H. Bach (4), Kalle (3)

 

MJC: Müller - Hoffmann (3), Lamberty, Irsch (7/1), Helbrecht (2), Brunner (1), Meyers (1), Fahl, Cartus, Steil (4), Sattler (4), Arias-Lopez

 

FSG Arzheim/Moselweiß II - HSG Mertesdorf/Ruwertal 24:22 (12:10)

 

„Eine unnötige Niederlage, die wir uns selbst zuzuschreiben haben“, klagte HSG Coach Andi Schröder, dessen Mannschaft in Moselweiß den Kürzeren zog. Die Gäste fanden nicht gut ins Spiel, lagen 8:4 zurück und liefen dem Rückstand bis zur 25. Minute hinterher. „Dann stand unsere 5:1 Abwehr und wir kamen wieder auf 12:10 zur Pause heran“, freute sich der HSG Coach.

 

Nach dem Wechsel dann die stärkste Phase im Ruwertaler Spiel, in der sich die Mannschaft bis zur 35. Minute die Führung zum 13:12 sicherte. Den Vorsprung hielten die Gäste bis zur 40. Minute zum 15:14, doch dann folgte die Schwächephase im Gästespiel. „Die Abwehr stand nicht mehr konsequent und im Angriff warfen wir die Bälle reihenweise weg. So lagen wir in der 50. Minute wieder mit 20:18 zurück“, klagte Schröder. Doch noch einmal bäumte sich sein Team auf, kam auf 22:21 heran, doch der Ausgleich wollte nicht mehr gelingen. „Eigentlich waren wir gut auf die Gastgeberinnen eingestellt, agierten aber zu „zärtlich“ (Zitat Schröder) im Deckungsverband gegen eine körperlich robuste Gastgebermannschaft. Im Angriff fanden wir zwar gute Lösungen, doch mit einer Trefferquote von nur 45 Prozent ist kein Spiel zu gewinnen“, resümierte der HSG Trainer.

 

Becker und Huwer - Treitz (1), Thinnes (6/2), Fisch (4), J. Eiden, Meyer (3), Himmelreich (3), Kierakowicz (3), Heumüller, Lamberti (1), Waberczeck (1), S. Eiden

 

TuS Daun - HSG Kastellaun/Simmern (Samstag, 17.15 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Nach zwei Siegen zum Saisonauftakt kann die Mannschaft von Trainer Lukas Illigen das Spiel gegen die Hunsrücker gelassen angehen. Die Gästemannschaft von Trainer Daniel Fellenzer startete mit einem Überraschungscoup gegen den TV Engers in die neue Saison.

 

Personal: Die Spielerinnen der Dauner sind alle dabei, dafür fehlt das Trainergespann aus beruflichen Gründen. Auf der Bank wird Bassi Präder die Verantwortung haben.

 

Prognose: „Ich sehe einen Gegner auf uns zukommen, der sich eher gegenüber der letzten Saison verbessert hat. Da wir wieder vollzählig sind, sollte der Mittelblock wieder besser stehen und wir dadurch eine bessere Abstimmung in der Abwehr haben. Im Angriff müssen wir die Chancen besser verwerten, müssen konzentrierter zu Werke gehen und es besser machen als vergangenes Wochenende im Ruwertal“, verlangt TuS Coach Lukas Illigen.

 

HSG Hunsrück II - DJK/MJC Trier (Samstag, 18 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Nach dem erfolgreichen Auftakt für beide Mannschaften in die Saison erwartet die Hunsrück Reserve nun die Mannschaft der Trierer Miezen, die bislang ihre beiden Spiele gegen den Aufsteiger in die Liga souverän gewinnen konnte. Die Hunsrückerinnen gewannen ihr Auftaktmatch gegen die stark eingeschätzte Bannberscheider Mannschaft und man darf gespannt sein, wie der Leistungsvergleich am Wochenende endet. Positiv wirkte sich bei den Gästen das Mitwirken von Ex-Bundesligaprofi Franzi Garcia aus, die aber an diesem Wochenende aufgrund ihrer Trainerverpflichtung beim RPS Liga Team der Hunsrücker fehlen wird. Auch das Team von Trainer Korab Mulliqi konnte sich am vergangenen Wochenende noch über das Mitwirken einiger RPS Oberligaspielerinnen freuen, doch auch die werden an diesem Wochenende nicht mehr dabei sein.  

 

Personal: Beim Gastgeber kehren die Urlauberinnen Sophie Hahn, Hanna Litzenburger, Meike Kirst und Luisa Klöckner in den Kader zurück, trainieren aber nur am Freitagabend mit dem Team. Auf Gästeseite fällt Franzi Garcia aus bekannten Gründen aus. Torhüterin Manou Huijben ist nicht mehr im Kader, dafür kehrt Margarete Müller nach ihrem Urlaub ins Tor der Triererinnen zurück. „Zudem hoffe ich auf den Einsatz von zwei Jugendspielerinnen, die uns mehr Alternativen im Rückraum geben werden“, verrät MJC Trainerin Esther Herrmann.

 

Prognose: „Ich erwarte ein hartes Stück Arbeit! Die Favoritenrolle gebe ich den Triererinnen, die mit Kati Irsch und Hanna Sattler bundesligaerfahrene Spielerinnen in ihrem Kader haben, denen unser Hauptaugenmerk gilt. Die Gäste sind besser eingespielt als wir und ich bezweifle, dass die Mannschaft „nur“ gegen den Abstieg spielt. Wir werden versuchen das Spiel solange wie möglich offen zu gestalten, vielleicht gelingt uns ja die Überraschung“, sagt HSG Coach Korab Mulliqi. „Wir haben erst einmal die vier Punkte gegen die Aufsteiger geholt und die sind im Kampf gegen den Abstieg wichtig. Wir haben auch am Wochenende einen ordentlichen Kader zusammen. Entscheidend wird aber sein, ob wir wieder so verteidigen, wie letzte Woche. Das ist die Grundlage unseres Spiels und hieran arbeiten wir intensiv! Wir stellen uns im Angriff auf eine 5:1 Abwehr der Gastgeberinnen ein. Das heißt, dass meine Spielerinnen dahin gehen müssen, wo es weh tut. Ich bin gespannt wie die Mannschaft ohne Franzi auftritt, erwarte aber, dass meine Mädels mutig sind. Sie haben genügend Potential“, lobt MJC Trainerin Esther Herrmann.

 

FSG Arzheim/Moselweiß II - HSG Mertesdorf/Ruwertal (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage3: Nach zwei Niederlagen zum Auftakt treffen die Ruwertalerinnen im nächsten Auswärtsspiel auf den ebenfalls punktlosen Aufsteiger aus Moselweiß. Die Koblenzerinnen verloren ihre Auftaktspiele gegen die Miezen, sowie die HSG Wittlich. „Ein schweres Auftaktprogramm für den Aufsteiger. Somit stehen beide Mannschaften momentan am Ende des Feldes und wollen dort schnellst möglich rauskommen“ meint Gasttrainer Andi Schröder.

 

Personal: Die Ruwertal HSG wird mit einem vollen Kader anreisen, plagt sich aber mit mehreren Ausfällen. 

 

Prognose: „Am letzten Wochenende gegen Daun hat man erstmals das hohe Potenzial unserer sehr jungen Truppe erahnt. Das war der erste richtige Schritt in die richtige Richtung und daran müssen wir weiterarbeiten. Mit Moselweiß kommt eine Unbekannte auf uns zu, daher konzentrieren wir uns auf uns selber und lassen uns nicht von den bisherigen Ergebnissen blenden.“ sagt der Ruwertaler Trainer Andi Schröder.

 

2. Spieltag

07./08. September 2019

 

DJK/MJC Trier - TuS Weibern 27:16 (13:5)

 

Erleichterung pur bei MJC Trainerin Esther Herrmann. Mit dem 27:16 Erfolg über Aufsteiger Weibern lassen die Trierer Miezen den zweiten Erfolg über einen Aufsteiger folgen und sind auf dem besten Wege zum Klassenerhalt.

 

Dies ist das erklärte Ziel der MJC Mannschaft, die sich im Neuaufbau befindet. Umso wichtiger war der Einsatz der routinierten Franzi Garcia, die der Mannschaft in dieser Situation sicher weiterhelfen wird. „Wenn sie gebraucht wird, wird sie dabei sein“, verrät Herrmann, die sich der Doppelbelastung von Garcia als Trainerin der RPS Oberligamannschaft HSG Hunsrück bewusst ist.

 

Schnell schienen die Gastgeberinnen in einer stimmungsvollen Wolfsberghalle für klare Verhältnisse sorgen zu können. 5:1 führte die Mannschaft in der 8. Minute. „Wir fanden gut ins Spiel, doch Weibern ließ und zunächst nicht davonziehen, blieb immer mit drei bis vier Toren dran“, gab die MJC Trainerin zu Protokoll. Erst nach dem 8:5 in der 20. Minute zogen die Gastgeberinnen mit fünf Treffern in Folge auf und davon, führten dank einer stark haltenden Torhüterin Manou Huijben zur Pause deutlich mit 13:5!

 

„Ich bin traurig, dass Manou ihr letztes Spiel für uns machte. Wir haben intensiv und kräfteraubend verteidigt. Ein Lob für die Abwehrarbeit, die Basis unsere Tempogegenstoßspiels war“, freute sich Herrmann. Spätestens beim 20:8 in der 38. Minute war die Begegnung entschieden. Die Restspielzeit verwalteten die Triererinnen ihren Vorsprung und so hofft Herrmann, dass die begeisterten Fans zum nächsten Spiel wiederkommen werden.

 

Wiemer und Huijben - Hoffmann (2), K. Irsch (4/2), V. Irsch, Helbrecht, Brunner (1), Meyers (1), Fahl (1), Dort, Steil (5), Sattler (7), Garcia (6/2).

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - TuS Daun 28:29 (12:17)

 

Sieben Sekunden vor dem Ende gelingt Dauns Jana Clever der entscheidende Treffer zum 28:29! Damit sicherte sich der Gast aus der Eifel im zweiten Spiel der Saison den zweiten Sieg, die Ruwertal HSG überzeugte vor allem kämpferisch, schien am Ende auch für diesen Kampfgeist nach einem bereits verloren geglaubten Spiel mit einem Punkt belohnt zu werden.

 

Nach ausgeglichener Anfangsphase mit wechselnder Führung, setzte sich Daun erstmals deutlicher auf 5:9 in der 11. Minute ab, lag zur Pause beim 12:17 klar in Führung. „Beide Mannschaften legten los wie die Feuerwehr, die Abwehrreihen waren in den Anfangsminuten nicht auf dem Platz. So fiel Tor auf Tor. Dann fing sich Daun, da wir uns einige Ballverluste leisteten und zu nervös im Angriff agierten. Die Umstellung auf eine 5:1 Abwehr brachte uns wieder ins Spiel. Die Pausenführung der Gäste ging aber in Ordnung“, stellte HSG Coach Andi Schröder fest.

 

„Mit der Umstellung der HSG Abwehr hatten wir unsere Probleme“, gab auch Dauns Trainer Lukas Illigen zu.

 

Nach dem Wechsel verteidigte das Team von Trainer Lukas Illigen zunächst den Vorsprung bis 21:25 in der 50. Minute. Es folgte die stärkste Phase der Gastgeberinnen, die jetzt Tor um Tor den Rückstand abbauten und dank der Tore von Jule Eiden zum 27:27 und zur 28:27 in der 58. Minute erstmals die Führung in der zweiten Hälfte bejubelten. Die Auszeit von Gästetrainer Lukas Illigen knapp 90 Sekunden vor dem Ende stoppte dann den Lauf der Gastgeberinnen. Jessica Kutscheid mit ihrem elften Feldtreffer und Jana Clever sorgten dann für den umjubelten Auswärtssieg der Eifelanerinnen.

 

„In der Pause haben wir die Fehler angesprochen, wollten ruhiger spielen und in der Abwehr besser zupacken. Das ist uns gelungen, vor allem die Abwehr wurde immer stärker und beim 28:27 dachte ich, wir könnten den Bock noch umstoßen. Letztlich fehlte einfach die Erfahrung, aber das ist bei einer so jungen Mannschaft nicht schlimm. Lea Meyer verlieh unserem Spiel auf der Mitte eine gute Struktur und die erst 16-jährige Jule Eiden überzeugt auf Linksaussen mit ihrer Coolness. Insgesamt ein super Spiel unserer Mannschaft, auf die wir aufbauen können. Den Punkt hätten wir verdient“, meinte Gastgebertrainer Andi Schröder.

 

Dem pflichtete auch Dauns Coach bei: „Nach der zweiten Hälfte hätte die HSG sicher den Punkt verdient. Wir haben uns gegen die Deckung der Ruwertaler immer schwerer getan und haben es versäumt, unsere freien Chancen zu verwerten. Unsere Deckung fand keine richtige Einstellung zumal mit Lisa Rehnelt und Lisa Jehnen der komplette Mittelblock fehlte. So stand unsere rechte Abwehrseite phasenweise nicht gut und wir sind froh, dieses Spiel noch gewonnen zu haben. Beim 28:27 für die Gastgeberinnen dachte ich auch, das Spiel dreht sich. Isabell Treis im Tor war ein guter Rückhalt und ich möchte mich bei Naomi Aideyan, Sarah Sonnen und Steffi Schäfer bedanken, die uns heute ausgeholfen haben“, lobte Illigen.

 

HSG: Becker und Huwer - Lamberti, Himmelreich (2), N. Thielen (2), Kierakowicz (4), Schuh, S. Eiden (3), Fisch (1), Thinnes (3/1), Teuber, J. Eiden (3), Waberzeck (2), Meyer (8/2)

 

TuS: Treis und Sonnen - Lüsse, Minninger, J. Kutscheid (11), Balnk, Basten (1), Teusch (3), N. Aideyan, Dausend (6/3), Clever (8).

 

HSG Hunsrück II - TuS Bannberscheid 24:21 (13:8)

 

Die Hunsrücker Reserve startet mit einem Heimsieg in die neue Spielzeit, musste sich aber in den Schlussminuten mächtig strecken, um am Ende die Halle als Sieger verlassen zu können.

 

Die Gäste aus Bannberscheid legten zum 1:3 in der 4. Minute vor, dann war die HSG Reserve endlich im Spiel und legte mit sechs Treffern in Folge zum 7:3 in der 11.Minute den Grundstein für die deutliche Führung zur Pause mit 13:8.

 

„Die Unterstützung der Spielerinnen der ersten Mannschaft war hweute wichtig. Vor allem Sarah Wies machte in der Abwehr ein sehr starkes Spiel.  Insgesamt kämpfte die Mannschaft hervorragend, setzte das um, was wir uns vorgenommen hatten gegen starke Gäste. Im Tor bot Franzi Wolf eine gute Leistung und wir kamen in der Abwehr zu vielen Ballgewinnen, die wir zu unserem schnellen Spiel nach vorne nutzten. So dominierten wir das Spiel in der ersten Hälfte“, freute sich HSG Coach Korab Mulliqi.

 

Den Vorsprung verteidigte die Mannschaft von Trainer Korab Mulliqi bis 20:16 in der 44. Minute, doch die Gäste hielten dagegen, verkürzten auf 21:19 und folgerichtig nahm Mulliqi die Auszeit. TuS Routinier Melanie Knapp gelang wenig später der Anschlusstreffer zum 21:20 und die Begegnung schien zu kippen. Zunächst musste die HSG in Unterzahl weitermachen, vergab in der Phase einen Siebenmeter, bevor Louisa Bottlender und Sarah Wies für ihre Mannschaft zum 23:20 in der 56. Minute trafen und das sollte die Vorentscheidung gewesen sein.

 

„Wir haben es im zweiten Spielabschnitt unnötig spannend gemacht, haben einfach zu locker gelassen“, klagte Mulliqi.

 

Wolf und Martin-Stoleru - Schäfer, Wies (4), Bottlender (6/3), Mohr (4), Themann, Fey, Bach, Schirokich (2), Bach (4), Kalle, Molz (2).

 

HSG Wittlich - FSG Arzheim/Moselweiß II 29:20 (11:10)

 

Nach dem schwachen Auftaktspiel der Wittlicherinnen in Daun, hatte die Mannschaft vor heimischer Kulisse etwas gutzumachen. Der Wille der Mannschaft war von der ersten Spielminute erkennbar und so legte das Team von Spielertrainerin Jenny Scheibe los wie die Feuerwehr, führte 5:0 in der 9. Minute, die FSG nahm die Auszeit. Die Gäste fanden jetzt immer besser ins Spiel, waren beim 8:7 in der 21. Minute wieder in Schlagdistanz und blieben bis zur Pause an den Eifelanerinnen dran.

 

„Wir haben aus unseren Fehlern des Auftaktspiels gelernt, zogen ein gutes Spiel auf. Gerade in den ersten 15 Minute zeigte unsere erst 16-jährige Meike Kloep ein starkes Spiel, viel lief über den Gegenstoß! Dann folgte der Hänger in unserem Spiel, waren zu hektisch im Aufbau und die Abwehr stand nicht mehr so sicher. Technische Fehler führten dazu, dass wir nur knapp zur Pause vorne lagen“, meinte die HSG Spielertrainerin Jenny Scheibe.

 

Die Gäste kamen besser aus der Halbzeit, legten gleich zwei Treffer in Folge nach und lagen beim 11:12 in der 32. Minute erstmals im Spiel in Führung. Bis 14:14 verlief die Begegnung völlig ausgeglichen, ehe sich die HSG auf 19:15 bis zur 39. Minute absetzen konnte. Als der Mannschaft dann in Unterzahl sogar die 20:15 Führung gelang, schien der Käse frühzeitig gegessen. Doch es blieb ein Auf und Ab: erneut verkürzte der Gast mit drei Treffern in Folge auf 20:18, ehe sich die Eifelanerinnen wieder mit vier Toren zum 22:19 in der 49. Minute verabschiedeten und die Gäste die Auszeit nahmen. Doch das Team von Spielertrainerin Jenny Scheibe setzte weiter nach, zog auf 27:20 in der 56. Minute davon und hatte die Begegnung entschieden.

 

„Ein Lob ans ganze Team, dass nach dem Wechsel gefightet hat, allerdings wieder zu hektisch wurde. Zudem hatten wir gegen die jetzt offensivere Gästedeckung Probleme, da der Gegner damit unser Spiel zerstören wollte. Gegen Ende lief dann unsere erste und zweite Welle wieder, die Abwehr stand, Kampf- und Laufbereitschaft waren da und wir sind glücklich mit diesem Erfolg“, freute sich Scheibe.

 

Marx und Kehl - Lorenz, Kloep (7), L. Teusch (1), Esch (6/3), Lames (2), Zens, Ertz (1), Loscheider (1), Gaß (2), Scheibe (8/5), Plohmann (1), Kappes,

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - TuS Daun (Samstag, 18 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Gegensätzlicher hätte der Auftakt für die Mannschaften nicht sein können. So kam die Ruwertal HSG beim RPS Ligaaufsteiger TV Engers unter die Räder, dagegen setzte sich Daun mit einem unerwarteten Erfolg im Lokalderby gegen die Wittlicher Reserve durch. Die Mannschaft von Trainer Lukas Illigen hat jetzt auswärts die Chance, mit einem weiteren Sieg erfolgreich in die neue Saison zu starten. Auf das Team von Trainer Andi Schröder kommt eine schwere Heimspielaufgabe zu, da die Gäste mit mächtig Selbstbewusstsein in Ruwertal kommt.

 

Doch Dauns Trainer Lukas Illigen plagen derzeit Aufstellungsprobleme.

 

Personal: Die Gastgeberinnen können aus dem Vollen schöpfen. Bei Daun fehlen insgesamt 6 Spielerinnen gegenüber der Vorwoche aus Urlaubs- oder Arbeitsgründen.

 

Prognose: „Nach den Ergebnissen der letzten Woche sind die Rollen klar verteilt! Wir arbeiten an unseren Defiziten, vor allem im Abwehrbereich und beim Rückzugsverhalten! Wichtig ist, dass sich unsere jungen Spielerinnen an die Körperlichkeit der Liga gewöhnen, das Potential ist auf jeden Fall vorhanden. Daun wird uns körperlich überlegen sein, doch wir wollen dagegenhalten und nicht nur die stärkste Dauner Spielerin Jana Clever, sondern auch die Mitspielerin in den Griff bekommen. Wir werden von Spiel zu Spiel lernen und stärker werden. Unsere junge Mannschaft braucht noch Zeit“, erklärt HSG Coach Andi Schröder.

 

„Wir kennen die junge Ruwertaler Mannschaft überhaupt nicht, haben uns aber in kleinen Halle im Ruwertal immer schwer getan. Wichtig wird sein, dass wir ähnlich wie gegen Wittlich auftreten, vor allem im Defensivbereich gut und konsequent arbeiten. Wir haben sicher eine Chance, auch das zweite Saisonspiel zu gewinnen, doch es wird eine schwere Aufgabe“, ahnt der Dauner Coach Lukas Illigen.

 

HSG Hunsrück II - TuS Bannberscheid (Sonntag, 16 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Erstmals greift die Hunsrück Reserve ins Geschehen ein und erwartet den aktuellen Tabellenführer aus Bannberscheid, der sich mit einem klaren Erfolg über Bassenheims Reserve den Platz an der Sonne angelte. Zufrieden mit der Vorbereitung zeigt sich HSG Trainer Korab Mulliqi: „Die Vorbereitung ist recht gut gelaufen, wir haben dreimal die Woche trainiert, mittwochs immer gemeinsam mit unserem RPS Liga Team. Daneben hat den Spielerinnen die Abwechslung in einem Simmerner Kampstudio sichtlich Spaß gemacht. Beim Turnier in Engers belegten wir einen guten zweiten Platz, haben im Spiel gegen Kirn einiges ausprobiert und gesehen, an was wir noch arbeiten müssen“, sagt der HSG Coach.

 

Personal: „Leider spielt uns der frühe Saisonstart nicht in die Karten, gleich sechs Spielerinnen werden urlaubsbedingt fehlen. Wir ergänzen unser Team aber um Louisa Bottlender, die ja in den Kader der 1. Mannschaft gewechselt ist, Ann Katrin Molz, Sarah Wies und Torfrau Giorgianna Martin-Stoleru, die für den Notfall einsatzbereit sein wird“, verrät Mulliqi.

 

Prognose: „Wir werden versuchen, gegen den Favoriten dagegenzuhalten. Ich bin nach der bisherigen Vorbereitung durchaus optimistisch, dass dies gelingt und alle freuen sich, dass die Saison jetzt losgeht“, so der HSG Trainer.

 

HSG Wittlich II - FSG Arzheim/Moselweiß II (Sonntag, 17 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Die Wittlicher Reserve hat vor heimischer Kulisse die Chance, die Scharte aus dem Auftaktspiel in Daun wettzumachen. Doch mit der FSG kommt ein Aufsteiger, der den Miezen am vergangenen Wochenende lange Zeit ein Duell auf Augenhöhe lieferte und der sich durchaus Chancen auf die ersten Punkte ausrechnet.

 

Personal: Die Diagnose der Verletzung von Iri Rau sieht nicht gut aus: „Ich rechne damit, dass sie längerfristig ausfallen wird und das reißt eine Lücke. Wir sind froh, dass Sarah Ertz wieder dabei ist und damit haben wir personelle Alternativen im Rückraum. Allerdings plagt sich Michele Loscheider an einer Knieverletzung“, verrät Wittlichs Trainerin Jenny Scheibe.

 

Prognose: „Die FSG ist die große Unbekannte! Ich kenne die Mannschaft nicht uns so werden wir uns auf uns konzentrieren. Die Mannschaft muss den Ehrgeiz der ersten 15 Minuten aus dem Dauner Spiel über die gesamte Spielzeit bringen, die vielen technischen Fehler im Umschaltspiel minimieren und die Angriffe sauber und ordentlich vortragen. Wir müssen sehen, wie wir die Lücke, die Irina Rau aufgrund ihrer Verletzung reißt, kompensieren können“, sagt Scheibe.

 

DJK/MJC Trier - TuS Weibern (Sonntag, 18 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Nachdem sich die Mannschaft von Trainer Esther Herrmann im Auftaktspiel gegen den Aufsteiger aus Arzheim/Moselweiß II durchsetzte, wartet nun der nächste Aufsteiger auf die Triererinnen. Mit Wehmut erinnern sich sicher viele Handballfans an die Duelle beider Mannschaften in der höchsten Deutschen Spielklasse. Doch das gehört der Vergangenheit an, beide Vereine betreiben den Neuaufbau. Weibern stieg ohne Verlustpunkt aus der Bezirksliga auf und wird nach Ansicht von Trainerin Esther Herrmann ein anderes Kaliber sein, als der Gegner des letzten Wochenendes. „Wir freuen uns auf das erste Heimspiel der Saison. Erst Mitte Oktober haben wir dann unser nächstes Heimspiel“, sagt Herrmann, die einige Gästespielerinnen noch aus „alten Zeiten“, kennt.

 

Personal: Noch einmal wird Franzi Garcia aushelfen. Im Tor wird Manu Huijben ihr letztes Spiel für die Triererinnen bestreiten.

 

Prognose: „Zuhause wollen wir auch mit Unterstützung unserer Fans die Punkte behalten! Doch die Mannschaft weiß, dass Franzi alleine nicht ausreichen wird, das Spiel zu gewinnen. Hier müssen alle mithelfen. Dazu müssen vor allem die individuellen Fehler abgestellt werden und wir unser Zusammenspiel verbessern. Noch konnten wir wegen der früh beginnenden Saison im taktischen Bereich noch nicht so arbeiten, wie ich mir das gewünscht hätte. Über 60 Minuten muss unser Abwehrverband stabil stehen, damit wir in unser Gegenstoßspiel finden können. Das wird in diesem Spiel das Wichtigste sein“, gibt Herrmann vor.

 

 

1. Spieltag

31. August/01. September 2019

 

Berichte

 

TV Engers - HSG Mertesdorf/Ruwertal 36:19 (16:7)

 

HSG Trainer Andi Schröder hatte geahnt, dass es ein schweres Spiel für seine junge Mannschaft werden sollte, doch die Höhe der klaren Niederlage war nicht vorhersehbar und nach Ansicht des Trainers auch in der Deutlichkeit zu vermeiden. Bereits beim 6:1 in der 10. Minute hatte Schröder genug gesehen, legte die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch und nahm die Auszeit. Doch der Gastgeber zog auf und davon, führte zur Pause 16:7 und hatte beim 18:8 erstmals den 10-Tore-Vorsprung, der weiter kontinuierlich ausgebaut wurde.

 

„Die Chancenverwertung war mit 36 Prozent einfach zu schwach. Viele Gegenstöße haben wir kassiert, aber spielerisch war das gar nicht so schlecht. Im Angriff fehlt einfach noch der Druck und so nehmen wir uns unvorbereitete Würfe. Letztlich sind wir heute überrannt worden. Für mich fällt das Ergebnis zu hoch aus. Mit einem Durchschnittalter von 20 Jahren stellten wir eine unerfahrene Mannschaft, die noch viel lernen muss und daran arbeiten wir. Von Spiel zu Spiel wird das besser werden. Unzufrieden bin ich mit dem Rückzugsverhalten der Mannschaft“, erklärte HSG Coach Andi Schröder.

 

Eiden und Huwer - Britz, Himmelreich (4), Kierakowicz (2), Lamberti (1), Fisch, Thnnes (4/2), Teuber, Heumüller, Waberzeck (1), Treitz (1)

 

FSG Arzheim/Moselweiß II - DJK/MJC Trier 17:30 (10:13)

 

Die Miezen überraschten mit dem Einsatz von Routinier Franzi Garcia, die eigentlich ihre Laufbahn beendet hatte und Garcia sollte zu einer wichtigen Stütze im Trierer Spiel werden. „Es war ein Freunschafsdienst, um gerade im ersten Saisonspiel die nötige Erfahrung auf dem Platz zu haben“, erklärte MJC Trainerin Esther Herrmann.

 

Die Gastgeberinnen starteten besser, führten 3:1 in der 6. Minute, dann fanden die Gäste besser ins Spiel, legten erstmals beim 4:5 durch Vivi Steil vor und zogen nach dem 9:9 in der 22. Minute mit drei Treffern in Folge auf 9:12 in der 26. Minute, verteidigten den Vorsprung bis zur Pause.

 

„Es war eine schwere erste Halbzeit für uns, mussten uns in Angriff und Abwehr auf den Aufsteiger einstellen. Was die Mannschaft dann in der zweiten Hälfte zeigte, war schon stark. Wie ließen nur noch fünf Feldtore der Gastgeberinnen zu, standen sicher in der Abwehr und hatten in der eigens aus Holland angereisten Manou Huijben den sicheren Rückhalt im Tor“, freute sich Herrmann.

 

Die Triererinnen kamen dann gut aus den Startlöchern, legten drei Treffer in Folge zum 10:16 in der 35. Minute nach, bauten jetzt kontinuierlich den Vorsprung aus. Zwischen der 49. Und 57. Minute ließ das Gästeteam keinen Gegentreffer zu und so setzte sich das Team von Trainerin Esther Herrmann vom 16:21 mit sieben Treffern in Folge auf 16:28 Spielentscheidend ab.

 

„Ich bin total froh, dass wir zum Saisonstart beim Aufsteiger zwei Punkte einfahren konnten. Kati Irsch führt das Team routiniert und davon profitierte vor allem unsere erst 16-jährige Lena Hoffmann, die gleich fünf Treffer zum Sieg beisteuerte. Heute waren wir von allen Positionen torgefährlich. Aus den Fehlern der ersten Hälfte werden wir lernen und auf die Leistung der zweiten Halbzeit können wir aufbauen“, sagte die MJC Trainerin.

 

Huijben und Dort - K. Irsch (10/6), V. Irsch, Fahl, Helbrecht, Natter, Brunner (3), Steil (2), Sattler (5), Hoffmann (5), Garcia (5).

 

TuS Daun - HSG Wittlich II 27:16 (16:9)

 

Bislang taten sich die Wittlicherinnen in Daun immer schwer, auch dieses Mal sollte es nicht zum Sieg reichen! Im Gegenteil: mit 27:16 gerieten die Gäste aus Wittlich beim Lokalrivalen unter die Räder.

 

Zunächst blieben die Gastgeberinnen an den Gästen dran, beim 7:8 in der 18. Minute nahm die Spielertrainerin der Gäste Jenny Scheibe die Auszeit. Doch diese Auszeit spielte nur den Daunerinnen in die Karten, die sich jetzt deutlich auf 16:9 zur Pause absetzten.

 

 „Die ersten 15 Minuten waren davon gekennzeichnet, dass wir keine Abstimmung in der Abwehr fanden, im Angriff hatten wir zu viele Einzelaktionen. Nach der Auszeit der Wittlicherinnen bekam unser Spiel endlich Struktur und wir haben die Lücken gefunden. Aus einer gutstehenden Abwehr sind wir dann gute Gegenstöße gelaufen und haben den Vorsprung herausgespielt. Wittlich fehlte im Rückraum die Durchschlagskraft“, freute sich Dauns Trainer Lukas Illigen.

 

Angetrieben von Jana Clever legten die Gastgeberinnen nach dem Wechsel nach, entschieden das Spiel beim 24:14 in der 52. Minute.

 

„Nach dem Wechsel hatten wir keinen Bruch im Spiel, konnten einiges ausprobieren und haben viel gewechselt. Es war eine geschlossene Mannschafsleistung. Auf der Mitte führte Laura Minninger gut Regie und auf Rechtsaußen zeigte Franzi Kutscheid ein starkes Spiel. Die Mädels hatten heute Spaß“, resümierte Illigen.

 

Ihrem Trainerkollegen pflichtete HSG Spielertrainerin Jenny Scheibe bei: „Kann man so stehen lassen. In den ersten 15 Minuten fanden wir gute Lösungen gegen die starke Dauner 5:1 Deckung, doch den Verlust von Irina Rau in der 17. Minute konnten wir nicht mehr kompensieren. Sie schied mit einer vermutlich schweren Knieverletzung aus. So fehlten uns jetzt die Wechselalternativen, das hat uns den Knacks versetzt, waren jetzt völlig von der Rolle und fanden in der Abwehr keinen Zugriff mehr auf die Dauner Angreiferinnen. Der Sieg der Dauner ist absolut verdient, wir leisteten uns zu viele technische Fehler, hadern aber mit der Schiedsrichterleistung, die aber nicht Spielentscheidend war“, gab Scheibe zu.

 

TuS: Treis und Miller- Minninger (1), F. Kutscheid (7), J. Kutscheid (5), Krämer, Jehnen, Basten (1), Teusch, Blank (2), Dausend (3/1), Clever (8)

 

HSG: Marx und Kehl - Zens, Kloep, Esch, Lames (2), Rau, Lorenz, Gaß, Scheibe (4/3), Plohmann (1), Kappes (5), Loscheider (3),  L. Teusch (1).

 

Vorberichte

 

TV Engers - HSG Mertesdorf/Ruwertal (Samstag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Kaum härter hätte es die Ruwertal HSG in ihrem Auftaktspiel treffen können. Gleich im ersten Saisonspiel muss sich die Mannschaft bei RPS Oberliga Absteiger TV Engers beweisen, die zum Favoritenkreis der Liga zu rechnen ist. „Unsere Vorbereitung war holprig, da wir erst letzte Woche wieder in unsere Halle konnten. Ziel ist es, die Jugendspielerinnen in die Seniorenmannschaft zu integrieren. Das wird Zeit kosten und wir werden uns erst im Laufe der Saison finden. Auf keinen Fall dürfen die Mädels die Köpfe hängen lassen. In unseren Testspielen hat es Spaß gemacht, den Mädels zuzusehen“, lobt der neue HSG Coach Andi Schröder, der zusammen mit Steffi Frisch das Team trainiert.

 

Personal: Der Kader der HSG wird im Auftaktspiel noch nicht vollzählig sein.

 

Prognose: „Wir fahren als krasser Außenseiter nach Engers, wollen ein gutes Spiel abliefern. Zum Auftakt in Engers ist nicht gerade das glücklichste Los“, ahnt Schröder.

 

FSG Arzheim/Moselweiß II - DJK/MJC Trier (Sonntag, 15 Uhr)

 

Ausgangslage: „Wir freuen uns auf die Saison, die allerdings für uns zu früh kommt. Aufgrund der Ferien- und Hallensituation sind wir noch nicht da, wo wir eigentlich hinwollen. Die Mädels der A-Jugend sind zum Kader gestoßen und trainieren immer mittwochs mit uns, ansonsten haben wir eine kleine Trainingsbeteiligung. Unser Ziel ist die Integration unserer Jugendspielerinnen in die Mannschaft und müssen abwarten wie das funktioniert“, sagt Trainerin Esther Herrmann.

 

Personal: Der Kader wird um vier Mädels aus der Jugend (zwei 16-jährige und zwei 17-jährige Spielerinnen) ergänzt, die der Mannschaft vor allem im Rückraum helfen sollen. Zudem wird Torfrau Hujben noch zwei Spiele helfen, bevor sie nach Holland zurückkehrt. Dann wird Torfrau Margareta Müller wieder bei den Miezen im Tor stehen.

 

Prognose: „Das Spiel beim Aufsteiger setzt uns gleich unter Druck! Unser Ziel ist der Klassenerhalt und da müssen wir einfach beim Aufsteiger gewinnen. Wir schauen nur auf uns, freuen uns vor allem auf die Unterstützung unseres Fanclubs. Wichtig ist, dass wir unsere Abwehr stabilisieren und im Angriff unsere Auslösehandlungen mit wenig Fehlern spielen“, verlangt Trainerin Esther Herrmann.

 

TuS Daun - HSG Wittlich II (Sonntag, 17 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Gleich im ersten Saisonspiel kommt es zum Eifelderby zwischen dem TuS Daun und der HSG Wittlich II. In der letzten Saison gewannen die jeweiligen Gastgeberinnen ihre Heimspiele! „Wir haben gegen Wittlich zuhause immer gut ausgesehen“, meint auch Dauns Trainer Lukas Illigen, der allerdings auf eine durchwachsene Vorbereitung verweist und den geschrumpften Kader. „Bedingt durch Urlaub und Krankheit waren wir nie vollzählig“, klagt Illigen. „Die Vorbereitungsspiele verliefen holprig. Dies war auch der Tatsache geschuldet, dass unser Rückraum neu zusammengestellt wurde und Spielerinnen an Positionen herangeführt werden mussten, die sie bislang nicht spielten. Zudem musste Irina Rau ins Konzept eingebunden werden. Mit Merle Kloep und Lisa Zenz stießen zwei B-Jugendspielerinnen zu unserem Kader, die eine gute Vorbereitung machten und auch am Sonntag auflaufen werden. Unser letztes Vorbereitungsspiel gegen Birkenfeld verlief positiv, durchaus ist aber noch Luft nach oben“, gibt Gästetrainerin Jenny Scheibe.

 

Personal: Mittlerweile ist der Dauner Kader auf 14 Spielerinnen reduziert, nachdem sich jetzt auch noch Steffi Schäfer aufgrund ihrer Schulterverletzung aus dem Kader verabschieden musste. Wittlich muss urlaubsbedingt auf Sarah Ertz verzichten.

 

Prognose: „Wir haben am vergangenen Wochenende ein Trainingslager absolviert und im Testspiel hat die Mannschaft das umgesetzt, was wir von ihr sehen wollen. Gegen Wittlich kommt allerdings eine Mannschaft, die vor allem von ihrer guten Jugendarbeit im Verein profitiert. Für uns wird es eine verdammt schwere Saison, zumal mit Engers ein starker Absteiger und mit Weibern ein guter Aufsteiger in die Liga gekommen sind“, weiß der Dauner Coach. „In Daun haben wir eigentlich immer schlecht ausgesehen, da wir dort ohne Harz spielen müssen. Das spielt Daun in die Karten, doch wir haben uns darauf vorbereitet. Mit Jana Clever hat Daun eine sehr gute Spielerin“, lobt Scheibe.

 

 

 

Saisonvorberichte

 

04.07.2019

 

HSG Hunsrück II

 

Die Vorbereitung der Reserve der Hunsrückerinnen läuft seit dem 15.6. und Trainer Korab Mulliqi zeigt sich mit der Trainingsbeteiligung sehr zufrieden.

 

„Das ist bislang alles sehr positiv, vor allem auch die Zusammenarbeit mit der neuen Trainerin der 1. Mannschaft Franzi Garcia. Wir trainieren derzeit dreimal wöchentlich, alle zwei Wochen montags gemeinsam mit unserer ersten Mannschaft. Es freut mich, dass wir keine Abgänge zu verzeichnen haben und das wir mit Caroline Fey, Lisa Johann, Lea themann Celine Faller, Luisa Bach vier Spielerinnen aus unserer dritten Mannschaft im Kader haben. Schwerpunkt des Trainings sind Ausdauer und Kraft, das hat uns leider in der letzten Saison in einigen Spielen gefehlt. Pause werden wir ab dem 22.7. für 10 Tage machen, dann stehen Testspiele gegen Sobernheim, Meisenheim und Kirn auf dem Programm. Zudem werden wir das Turnier in Engers spielen, an dem einige Mannschaften aus der Rheinlandliga teilnehmen werden. Das wird dann die erste Standortbestimmung! Saisonstart für meine Mannschaft wird am 31.8. mit dem Auswärtsspiel in Weibern sein“, sagt Mulliqi, der seine aktive Laufbahn als Spieler derzeit zurückstellt.

 

„Mir macht das mit den Frauen richtig Spaß und ich hätte keine Zeit mehr, um mich als Spieler in einem Verein einzubringen“, gibt Mulliqi zu.

 

30.06.2019

 

TuS Daun

 

Seit Ende Juni läuft in Daun die Vorbereitungsphase auf die anstehende Saison. Für Claudia Philipp stößt Gerd Clemens zum Trainerteam um Trainer Lukas Illigen.

 

Mit Naomi und Latifah Aideyan haben zwei Feldspielerinnen die Mannschaft verlassen, dazu tritt Torfrau Sarah Sonnen ab kommender Saison „kürzer“. „Wir hoffen, dass die Verletzungen von zwei Spielerinnen bald ausgeheilt sind“, sagt Illigen, der mit Kerstin Teusch (HSG Wittlich) einen Neuzugang zu vermelden hat.

 

Kraft, Ausdauer, Koordination stehen derzeit auf dem Trainingsplan der Eifelanerinen, die aber möglichst schnell die Arbeit mit dem Ball aufnehmen wollen. Im Trainingslager soll dann kurz vor dem Saisonstart noch der Feinschliff gelegt werden, vor allem die Spielzüge sollen verinnerlicht werden.

 

„Testspiele gegen Kirchberg (2x) und Bonn stehen bereits fest, der Rest ist noch in Planung“, verrät der Dauner Coach.

 

 

29.06.2019

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal

 

Auch die HSG Mertesdorf/Ruwertal ist bereits seit Mitte Juni in der Vorbereitung auf die kommende Spielzeit. Auf dem Programm des neuen Trainergespanns Andi Schröder und Steffi Frisch stehen neben dem „allseits beliebten Konditions- und Krafttraining sowohl teambildende Maßnahmen“ (Zitat Steffi Frisch), als auch Freundschaftsspiele gegen die Teams aus Hermeskeil/Schwarzenbach (17.8.), MJC Trier (18.8.) sowie Merzig/Hilbringen (10./11.8.). Aufgrund der aktuellen Hallensituation wird das Training mit Ball erst ab Juli in der Waldracher Sporthalle starten.

 

Personell ist noch vieles offen, da sich der Mertesdorfer Damenbereich im Umbruch befindet und die letztjährige A-Jugend in den Damenbereich integriert wird, sodaß der der endgültige Kader derzeit noch nicht feststeht.

 

Ziel des neuen Trainergespanns ist es, die jungen und erfahrenen Spielerinnen zu einer Mannschaft zu formen und auch Fuß in der Rheinlandliga zu fassen.

 

„Wir freuen uns auf die Herausforderung und wenn wir es schaffen, über eine stabile Abwehr einen schnellen und sauberen Handball nach vorne zu spielen, dann werden wir bestimmt den einen oder anderen Punkt auf unserem Konto verbuchen können“, hoffen Trainer Andreas Schröder und Steffi Frisch.

 

Saisonstart der Ruwertalerinnen wird am 31.8./1.9. in Engers, dem letztjährigen Meister sein!

 

 

26.06.2019

 

HSG Wittlich II

 

Seit Mitte Juni bereiten sich das Rheinlandliga Team und die in der RPS Oberliga spielende B-Jugend der HSG Wittlich mit ihrer Trainerin Jenny Simonis (31) auf die bereits am 31.8.2019 beginnende Saison vor.

 

Keinen Hehl macht die Wittlicher Trainerin aus ihrem Unmut über den sehr frühen Saisonstart, der gleich nach den Sommerferien liegt. So hat sie die Trainingsplanungen in zwei Perioden eingeteilt. Für die nächsten drei Wochen steht die Grundlagenarbeit vor allem die Ausdauer auf dem Trainingsplan ihrer Spielerinnen, die sie dreimal wöchentlich zum Training bittet.

 

Es folgt eine Woche Regeneration, ehe ab dem 28. Juli die zweite Phase mit handballspezifischerem Training und gruppentaktischer Ausbildung auf dem Trainingszettel der Wittlicher Trainerin steht.

 

Dabei trainiert das Rheinlandligateam mit der B-Jugend und so verfolgt der Verein konsequent den beschrittenen Weg, junge Perspektivspielerinnen an das Leistungsniveau im Seniorenbereich heranzuführen.

 

„Bislang ziehen alle super mit, sind hochmotiviert. Das Gesicht der Mannschaft hat sich gegenüber der vergangenen Saison deutlich verändert, der Kader ist klein und so werden die B-Jugendlichen auch im Rheinlandligateam zum Einsatz kommen. Mit Maria Reffke (Karrierende) und Selina Teusch (RPS Liga Team Wittlich) hat auch Joelle Junglen die Mannschaft aus privaten und beruflichen Gründen Richtung Köln verlassen. Mit der erfahrenen Irina Rau (HSG Kastellaun/Simmern) kommt allerdings eine seit Jahren Rheinlandliga-erfahrene Spielerin nach Wittlich und auch Jule Kappes hat den Sprung aus der B-Jugend in den Rheinlandliga-Kader geschafft. Unser Kader ist nicht riesig und aufgrund beruflicher und studienbedingter Gründe werden auch nicht immer alle zur Verfügung stehen. Doch dann werde ich sicherlich zur Not auch mitspielen“, verrät Simonis.

 

In der Vorbereitung sind Trainingsspiele gegen Bitburg und Birkenfeld geplant. Dazu nimmt die Mannschaft an einem gut besetzten Benefiz Turnier in Engers teil. „Es wird sicher keine einfache Saison für uns“, ahnt die Wittlicher Trainerin, die mit ihrem Team am 31.8. beim Saisonstart gleich zum Eifelderby nach Daun muss.

 

 

23.06.2019

 

DJK/MJC Trier

 

„Solide Aufbauarbeit leisten“, so umschreibt MJC Trainer Esther Herrmann die momentane Situation bei den Trierer Miezen. Nach dem Rückzug der 1. Mannschaft der Triererinnen soll nun das Rheinlandligateam das Aushängeschild im Frauenbereich werden.

Mit Torfrau Alex Krämer (TSG Leigestern/Mittelhessen), Jana Kordel, Maren Weinandy und Katja Pötters (alle HB Museldall/Luxemburg), Hanna Braun (studienbedingt zum HC Geleen/Niederlande), Nelle Greinert (Studium), Viki Clemens (Ausbildung) und Franzi Garcia (Karriereende und Trainerin HSG Hunsrück) verließen gleich acht Spielerinnen des letztjährigen Kaders die Mannschaft.

 

Der Mannschaft die Treue gehalten haben die Kapitänin Kati Irsch und Routinier Vivi Steil. Mit Alicia Natter, Michi Wiemer und Torfrau Manou Hujiben stehen weitere Spielerinnen aus dem letztjährigen Kader zur Verfügung, der um Chrissi Brunner (3. Mannschaft) Alina Fahl (SV Zweibrücken II), Jill Meyers (Bascharage), Lena Schmitt (HSV Merzig-HIlbringen), Torfrau Margareta Müller (nach Studium zurück) und Vera Irsch erweitert wird. Besonders die Tatsache, dass mit Hannah Sattler eine Spielerin des Bundesligateams jetzt im Esther-Kader zu finden ist, freut die MJC Trainerin. „Sie hält dem Verein in der schwierigen Situation die Treue“, lobt Herrmann, die sich damit auch qualitativ erheblich verstärkt. Ein besonders Augenmerk ihrer künftigen Arbeit legt Herrmann auf die A-Jugendlichen des Vereins.

 

Seit Juni läuft die Vorbereitung der Miezen, die aufgrund der Hallensituation auf dem Wolfsberg dann im Juli unterbrochen wird, bevor im August die letzte Vorbereitungsphase auf die anstehende Saison beginnt.

 

„Sie wird eine Vielzahl von Testspielen bringen. Gegen RPS Ligist HSG Hunsrück sowohl in Kleinich als auch in Trier, gegen das saarländische Team aus Merschweiler auswärts und zuhause, sowie gegen die eigene A-Jugend. Am Wochenende 31.8./1.9. beginnt dann bereits die Saison, zuvor haben wir noch ein Pokalspiel, das aber noch nicht terminiert ist, zu spielen. Es gilt in den nächsten Wochen eine Mannschaft aus unseren erfahrenen Spielerinnen, den Neuzugängen und unseren Jugendlichen zu formen. Doch aufgrund beruflicher und studienbedingter Gründe werden wir nicht immer auf alle Spielerinnen zurückgreifen können. Wichtig ist mir die Unterstützung unserer A-Jugendlichen, die bereits seit längerem bei uns mittrainieren. Es wird eine komplett andere Saison werden, in der es mir besonders wichtig ist, die jungen Spielerinnen im Seniorenbereich weiterzuentwickeln. Ziel der kommenden Saison kann nach dem Aderlass sowohl im Bundesligateam als auch im Rheinlandligateam nur der Klassenerhalt sein,“ verrät die MJC Trainerin.