Spieltag 20. bis 22. Mai 2022

 

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - SG Bannberscheid/Engers 35:26 (15:7)

 

 

 

 

Was für eine Saison für die Mannschaft aus dem Ruwertal! Am Ende belegt das Team den vor der Saison sicher so nicht erwarteten vierten Tabellenplatz.

 

Die Heimstärke stellte das Team von Trainer Paddy Wagner im Spiel gegen „BaEng“ unter Beweis, setzte sich nach ausgeglichener Anfangsphase über 7:5 in der 14. Minute auf 15:7 zur Pause ab.

 

Auch nach dem Wechsel waren die Ruwertalerinnen das spielbestimmende Team, lagen erstmals beim 19:9 in der 35. Minute mit 10 Toren in Führung und hatten damit für die Vorentscheidung gesorgt. In der Folge verwalteten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung über 26:16 in der 48. Minute dem unerwartet klaren 35:26 Erfolg entgegen.

 

„Ein überragender Sieg der Mannschaft, der auch in dieser Höhe verdient war. Die Abwehr hat sich schnell gefunden und wir setzten die Spielmacherin der Gäste Melanie Knapp von Beginn an unter Druck. Ihre Spielkonzeptionen konnten wir früh stören und so mussten die Gäste einige Male bis zum Zeitspiel gehen. 7 Gegentore in einer Halbzeit sprechen auch eine deutliche Sprache für unsere Abwehrleistung, in der Torfrau Luisa Becker erneut überragend hielt. Die Kreisanspiele konnten wir alle unterbinden. Mir war klar, dass wir uns bald einer Manndeckung gegen Natalia Kierakowicz unterziehen müssen, doch das hat die Mannschaft gut über die freien Räume genutzt. Wir gegen die HSG Hunsrück war unser Kleingruppenspiel jetzt erfolgreich. Am Ende haben wir dann im Gefühl des sicheren Sieges den Gang zurückgeschaltet und die Mannschaft hat heute erneut ihr Leistungsvermögen abgerufen. Ein schöner Abschied auch für Jana Fisch! Bedanken möchte ich mich bei allen, die dazu beigetragen haben, dass wir diese schwere Saison durchziehen konnten“, sagte Wagner.

 

Becker und Metz - Irschfeld, Rosner (1), Himmelreich (3/2), Kierakowicz (8), Eiden (2), Fisch (9), Thinnes (9/1), Schmitz, Jenetz, Reber (1), Meyer (2)

 

HSG Hunsrück II - HSG Obere Nahe 30:22 (15:11)

 

Im Derby der Hunsrück Vereine setzte sich die HSG Reserve gegen die HSG Obere nach verdient durch. Das Team von Trainer Timo Stoffel bestimmte das Spielgeschehen, setzte sich beim 6:3 in der 7. Minute deutlicher ab und baute die Führung auf 13:7 in der 21. Minute aus. Zur Pause lagen die Gastgeberinnen mit 15:11 in Führung. Doch das Team von Trainer Felix Fetzer von der Oberen Nahe wollte es nach dem Wechsel noch einmal wissen und verkürzte Tor um Tor, war beim 19:17 in der 41. Minute wieder dran und bot dem Stoffel-Team bis 22:20 in der 50. Minute ein Spiel auf Augenhöhe. Die Vorentscheidung fiel, als die Hunsrück Reserve mit vier Treffern in Folge zum 26:20 in der 54. Minute den Deckel drauf machte.

 

„Erfolgreich verabschieden wir uns aus der Saison. Phasenweise haben wir das heute richtig gut gemacht. Immer dann wenn wir zu unserem Tempo finden und flüssig spielen, sieht das gut aus. Am Ende geht unser Sieg in Ordnung, zumal die Gäste aufgrund ihrer vielen Bestrafungen uns im zweiten Spielabschnitt in die Karten spielten“, so der Gastgebertrainer. 

 

„Das hatten wir uns eigentlich anders vorgestellt. Wir sind motiviert in diese Begegnung reingegangen, wollten Vollgas geben, doch in den entscheidenden Phasen haben wir dumme Fouls gezogen und so gewannen die Gastgeberinnen verdient, auch in dieser Höhe“, sagte Obere Nahe Coach Felix Fetzer.

HSG H: Faller - M. Bach, Johann (1), H. Litzenburger (4), Glöckner (1), Fink, Themann, L. Bach (2), Schirokich (2), Nicolae (11/6), Lammersmann (3), Kalle (1)

HSG ON: Göymen - Fetzer (7/3), Wiedemann, Brusius (1), L, Hartenberger, Schwarz (1), Bubenheim (5/2), Merker, Klein (2/1), M. Hartenberger (3), Kunz (3)

 

HSG Obere Nahe - TuS Weibern

vom Gast wegen des Unwetters abgesagt

 

HSG Hunsrück II - HSG Kastellaun/Simmern 25:35 (11:17)

 

Wie erwartet setzte sich das Meisterteam aus Kastellaun/Simmern im Lokalderby bei der Hunsrück Reserve durch. 2:6 führten die Favoritinnen aus Kastellaun/Simmern in der 11. Minute, dann nahm Gastgebercoach Timo Stoffel die Auszeit. Jetzt gestalteten die Gastgeberinnen das Spiel über kurze Zeit ausgeglichen bis 4:7, dann setzten sich die Gäste auf 4:10 ab und nahmen die sechs Tore Führung zum 11:17 mit in die Kabine.

 

Eine ausgeglichene zweite Hälfte nutzten die Gastgeberinnen, um sich Mitte der zweiten Hälfte wieder auf 23:26 heranzukämpfen, ehe Gästetrainer Mirza Cehajic die Auszeit in der 49. Minute nahm und seine Mannschaft mit drei Treffern in Folge bis zur 52. Minute für die 23:29 Vorentscheidung sorgte. Am Ende stand der klare 25:35 Erfolg für die Meistermannschaft auf der Anzeigetafel.

 

„Allerdings täuscht das klare Ergebnis über den Spielverlauf hinweg! Wir hatten gegen Gio Martin-Stoleru im Gästekasten unsere liebe Mühe, auf unserer Seite hatte Torfrau Celine Faller etwas Pech in einigen Aktionen. Vor allem aus dem Rückraum machte die Gästemannschaft viel Druck und setzten uns mit ihrem schnellen Spiel unter Druck. Die Umstellung der Abwehr machte sich nach dem Wechsel bemerkbar und wir kamen wieder heran. Leider wurden unsere Fehler in den letzten Minuten dann bestraft“, meinte Gastgebertrainer Timo Stoffel, der auch nächstes Jahr die Verantwortung bei der HSG II trägt.

 

HSG H: Faller - M. Bach (1), Johann, Litzenburger (9), Glöckner (1), Fink, Themann, L. Bach (1), Schirokich (1), Nicolae (5/1), Lammersmann (5), Kalle (2). 

 

HSG Kastellaun/Simmern - DJK/MJC Trier 29:19 (10:13)

 

Noch einmal wollten die Trierern Miezen das Meisterteam aus dem Hunsrück fordern, doch am Ende hatten die Gastgeberinnen klar die Nase vorne.

 

Den besseren Start in die Begegnung hatte das Meisterteam aus dem Hunsrück, führte schnell 2:0, doch dann bestimmten die Gäste das Geschehen und drehten das Spiel über 4:8 in der 12. Minute, verteidigten die Führung bis zur 10:13 Pausenführung.

 

Erneut fanden die Gastgeberinnen besser ins Spiel, legten gleich vier Treffer in Folge nach und lagen beim 14:13 in der 37. Minute wieder in Führung. Bis 17:16 hielt die Führung der Hunsrückerinnen, dann nahm Trainer Mirza Cehajic die Auszeit in der 47. Minute. Den Gastgeberinnen war jetzt anzumerken, dass sie den Sieg mehr wollten, zogen auf 23:19 in der 53. Minute davon und jetzt nahm MJC Trainer Kai Kinzig die Auszeit. Doch der HSG Express war nicht mehr aufzuhalten, am Ende feierten die Gastgeberinnen den klaren 29:19 Sieg.

 

„In der ersten Hälfte waren wir die klar bessere Mannschaft, führten verdient und spielten souverän. Dann war es ähnlich wie gegen Hunsrück II: ab der 45. Minute war die Luft raus, die Gastgeberinnen bestraften mit ihrer vollen Bank jeden unserer Fehler und kamen zum verdienten Sieg. Ich bin dennoch zufrieden“, sagte MJC Trainer Kai Kinzig.

 

Krämer - Hoffmann (1), Irsch (2), Brunner (5), Scheibe (6/4), Fahl, Weißhuhn, Natter (3), Cartus, Steil (2), Ohlsen. 

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HSG Obere Nahe - TuS Weibern

(Freitag, 20 Uhr, Landesleistungszentrum Niederwörresbach)

 

Ausgangslage: Letztes Heimspiel für die HSG Obere Nahe, die immer noch Hoffnung auf den Ligaerhalt hat. Doch dafür muss das Team von Trainer Felix Fetzer möglichst viele Punkte am Wochenende sammeln und zunächst gegen den Tabellenachten Weibern die Hinspielniederlage wettmachen und dann am Sonntag im Hunsrück bei der Reserve des „noch“ 3. Ligisten weiter punkten. Keineswegs unrealistisch, vor allem wenn man die bekannte Heimstärke abrufen kann.

 

Personal:  Die HSG kann in der derzeit besten Besetzung auflaufen.

 

Prognose: „Ohne etatmäßige Torfrau und personell geschwächt mussten wir das Hinspiel bestreiten und haben uns achtbar aus der Affäre gezogen. Es gilt, die Kreis von Bina Jöhnk früh zu stören und solange wie möglich mitzuhalten. Wir müssen abwarten, wie die Saison in der RPS endet und wer alles runterkommt. Auf jeden Fall wollen wir alles dafür tun, auch im nächsten Jahr in der Liga zu spielen“, sagt Fetzer.

 

HSG Hunsrück II - HSG Kastellaun/Simmern

(Freitag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

und

HSG Hunsrück - HSG Obere Nahe

(Sonntag, 17 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Am Freitag steigt in der Hirtenfeldhalle das Hunsrück-Derby zwischen der HSG Hunsrück und dem Nachbarn aus Kastellaun/Simmern. Ende November unterstrichen die Gäste mit ihrem Trainer Mirza Cehajic ihre Favoritenrolle und werden am Ende zurecht die Meisterschaft einfahren. Für das Team von HSG Trainer Timo Stoffel endet eine sehr durchwachsenen Saison mit vielen Auf und Abs.

 

Personal: Die HSG muss am Freitag auf Sophie Hahn aus privaten Gründen verzichten.

 

Prognose: „Wir treffen am Freitag auf ein gutes Team, die mit Gio im Tor eine Nummer haben! Doch wir haben Lösungen und wollen die Gäste in den Griff bekommen. Eine schwere Aufgabe, der wir uns aber selbstbewusst stellen! Den Saisonabschluss haben wir am Sonntag gegen die Obere Nahe, bei der wir einen Punkt haben liegen lassen. Zuhause wird uns das nicht passieren, da bin ich optimistisch. Wenn wir die Schwächephasen reduzieren, werden es zwei Punkte“, gibt sich HSG Coach Timo Stoffel zuversichtlich.

 

HSG Kastellaun/Simmern - DJK/MJC Trier

(Samstag, 17.15 Uhr, IGS Kastellaun)

 

Ausgangslage: Das Spitzenspiel der Liga steigt am Samstagnachmittag in Kastellaun. Der Meister aus Kastellaun/Simmern trifft auf die vor Saisonbeginn ebenfalls als Titelanwärter gehandelte Mannschaft aus Trier, die am Ende zumindest Platz zwei belegen will. Dafür gilt es, den Hinspielerfolg zu wiederholen. Zumindest war Trier bislang die einzige Mannschaft, die zu einem Sieg über die Hunsrücker kam.

 

Personal: Lara Weißhuhn und Hannah Sattler werden ausfallen.

 

Prognose: „Ohne Druck können wir dieses Spiel angehen. Die Saison ist für uns gelaufen und wir haben einfach nichts zu verlieren, wollen aber das Spiel nach dem Sieg im Hinspiel auch im Rückspiel solange wie möglich offen halten. Für die HSG ist das Spiel gegen uns das Ende einer harten Woche mit einigen Nachholspielen und es bleibt abzuwarten, in welcher Aufstellung mein Trainerkollege Mirza Cehajic auflaufen wird, zumal eine Woche später schon die Relegationsspiele zur RPS Oberliga beginnen. Wir hoffen auf einen Sieg“, so MJC Coach Kai Kinzig.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - SG Bannberscheid/Engers

(Samstag, 18 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Unglücklich musste sich das Ruwertaler Team im Februar bei der SG „BAEng“ geschlagen geben, wird am Ende aber einen starken vierten Tabellenplatz belegen. Die junge Ruwertaler Mannschaft hat sich während der Saison immer wieder das nötige Selbstvertrauen geholt und kann mit Trainer Paddy Wagner auf ein erfolgreiches letztes Heimspiel setzen.

 

Personal: In Bestbesetzung kann die HSG ihr letztes Saisonspiel bestreiten.

 

Prognose: „Es ist unser letztes Saisonspiel, in dem wir auf einen starken Gegner treffen. Wir wollen die Niederlage aus dem Hinspiel wettmachen und wissen, dass wir dafür den Kopf des Gästespieles, Melanie Knapp in den Griff bekommen müssen und das ohne Manndeckung! Noch einmal wollen wir unsere guten Leistungen bestätigen und die Entwicklung aufzeigen. Wenn es uns gelingt das abzurufen, was wir können, sind wir nicht chancenlos. Für Jana Fisch ist es leider das letzte Spiel und wir wollen sie unbedingt mit zwei Punkten verabschieden. Wir wissen, dass das ein hartes Stücke Arbeit wird, doch die Motivation der Mannschaft ist da! Ich bin guter Dinge, doch wir müssen uns im eins gegen eins Spiel durchsetzen und auf die die Nahtstellen gehen. Es wird eine FRage des Willens sein“, sagt Ruwertals Trainer Paddy Wagner.

 

HSC Schweich - TV Bassenheim II

von Schweich abgesagt

 

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Spieltag 11. bis 15. Mai 2022

 

TuS Daun - HSG Kastellaun/Simmern 19:31 (12:15)

 

Ein Abschiedsgeschenk hatte sich der Dauner Coach von seiner Mannschaft zum Saisonende von seinem Team gewünscht und das ausgerechnet gegen den vermeintlichen Meister aus dem Hunsrück.

 

Die Gäste wurden ihrer Favoritenrolle aber gerecht, setzten sich nach wenigen Minuten auf 4:9 in der 11. Minute ab, doch die Gastgeberinnen kämpften sich wieder auf 8:10 in der 16. Minute heran, doch das Team von Gästetrainer Mirza Cehajic verteidigte über 9:14 in der 24. Minute die Führung bis zum 12:15 zur Pause.

 

Nach der Vorentscheidung sah es in der 37. Minute aus, als die Gäste ihren Vorsprung auf sechs Tore zum 13:20 ausbauten und damit für die Vorentscheidung gesorgt hatten. Über 15:27 in der 54. Minute war die Begegnung entschieden. Am Ende feierten die Gäste ihren klaren Auswärtssieg. Keine Mittel fanden die Dauner Angreiferinnen gegen die gutstehende HSG Deckung, kamen so zu lediglich sieben Treffern in der zweiten Hälfte.

 

„Den einen oder anderen Ball haben wir schon im ersten Spielabschnitt liegen lassen, zu wenig in der Abwehr verschoben. Als sich dann Naomi Aideyan und Jana Clever verletzten, fehlten uns die Alternativen, der Spielfluss war weg. Gegen die 5:1 Deckung der Gäste leisteten wir uns jetzt die technischen Fehler und die bestrafte der Gegner mit Gegenstoß auf Gegenstoß. Die Luft war aus und meinen Abschied hätte ich mir etwas besser vorgestellt“, gab Illigen zu.

 

TuS: Treis und Zander -- N. Aideyan (1), F. Kutscheid (2), J. Kutscheid (10/3), Poster, Krämer, Römer, Basten, Teusch, Zenner (3), Dausend (1), Clever (2)

 

HSG Hunsrück - HSG Mertesdorf/Ruwertal 30:30 (18:14)

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSG Hunsrück 29:16 (13:9)

 

Der Sieger des Wochenendes heißt eindeutig HSG Mertesdorf/Ruwertal. Im Hinspiel erkämpften sich die Ruwertalerinnen nach einem schon verloren geglaubten Spiel ein verdientes Unentschieden, Im Rückspiel ließ das Team von Trainer Paddy Wagner dem Gegner keine Chance. In den Anfangsminuten des Hinspiels setzte sich das Team von Trainer Timo Stoffel beim 11:6 in der 16. Minute deutlicher ab, verteidigte die Führung bis zur Pause (18:14). Auch nach dem Wechsel kamen die Gäste nicht näher heran und beim 23:19 in der 42. Minute deutete vieles auf einen Heimsieg der Hunsrückerinnen hin. Doch die Mannschaft von Trainer Paddy Wagner fand immer besser in die Begegnung, glich beim 25:25 in der 51. Minute aus, doch die Gastgeberinnen zogen erneut auf 30:27 knapp drei Minute vor dem Ende davon. Zwei Treffer von Jana Fisch und der Ausgleichstreffer von Natalia Kierakowicz sorgten am Ende für den Punktverlust der Gastgeberinnen.

 

HSG H: Faller - Bach (2), Johann (2), Litzenburger (7/1), Tatsch (1), Fink, Themann (1), L. Bach (3), Schirokich (2), Nicolae (8/3), Glasmacher, Hahn (4), Kalle.

 

HSG M/R: Becker - Britz (1), Himmelreich (3), Kierakowicz (9), Eiden (4), Fisch (6), Thinnes (6), Schmitz (1), Jenetz, Meyer.

 

Im Rückspiel sorgten die Ruwertalerinnen dann schnell für klare Verhältnisse, führten in der 10. Minute mit 7:2, verteidigten ihre Führung bis zur Pause zum 13:9. Mit drei Toren in Folge war dann nach dem Wechsel die Messe schnell gelesen. Beim 24:14 in der 49. Minute betrug der Vorsprung erstmals 10 Tore, am Ende wurde es ein in dieser Höhe nicht erwarteter 29:16 Heimspielerfolg.

 

HSG M/R: Becker und Metz- Irschfeld (2), Britz (1), Himmelreich (3/1), Kierakowicz (5), Eiden (2), Fisch (7), Thinnes (2), Schmitz, Meyer (7/3)

 

HSG H: Faller - M. Bach (2), Johann (1), Litzenburger (1), Glöckner, Fink (2), L. Bach, Schirokich (1), Nicolae (4/3), Hahn (5), Kalle

 

„Im Hinspiel leisteten wir uns einfach zu viele Anspiele an den Kreis, auf die die Gastgeberinnen bestens eingestellt waren. So fanden 13 Versuche nur einmal das Ziel und wir mussten bis zur klaren Führung der Gastgeberinnen gleich sieben Tempogegenstoßtore verkraften. In der Auszeit habe ich dem Team dann die Anspiele untersagt und vor allem die Halbspielerinnen aufgefordert, gegen die offensive 5:1 Abwehr der Hunsrücker ihre eins gegen eins Situationen zu suchen. Das hat vor allem in der zweiten Halbzeit gewirkt und wir kamen so zu 19 Treffern über diese Positionen. In den Schlussminuten standen wir immer besser in der Abwehr und kamen so verdient zum Punktgewinn. Vor heimischen Publikum verlief die Anfangsphase ähnlich, doch dann nutzten wir unsere Räume besser und auf Gästeseite hatten wir Julz Nicolae im Griff, der die Strapazen aus dem Hinspiel anzumerken waren. Unverständlich hoch war die Anzahl der technischen Fehler bei den Gästen, aber auch wir leisteten uns mit zunehmender Spieldauer technische Fehler. Alle Spielerinnen waren platt wie „Braschen“. Im Ergebnis hatten wir am Samstag die bessere Defensivleistung und die Gäste gaben sich mit zunehmender Spieldauer auf. Vor heimischer Kulisse haben wir dann noch die letzten Körner rausgeholt“, lobte Ruwertals Trainer Paddy Wagner. 

 

„Enttäuschend das wir nur einen Punkt an dem Wochenende einfahren konnten. Am Freitag unterstützen uns Hanna Tatsch aus der 1. Mannschaft und Lena Glasmacher aus der A-Jugend. Wir haben uns einfach in den Schlussminuten eine Schwächephase geleistet, die ich auch zum Teil auf meine Kappe nehme. Ich wollte Kräfte fürs Samstagsspiel schonen und das ging nach hinten los. Am Samstag fehlten uns dann die Körner und es war ein Feuerwerk an technischen Fehlern und ich bin enttäuscht, was die Mannschaft am Samstag gespielt hat“, meinte Hunsrück Trainer Timo Stoffel. 

 

HSG Obere Nahe - DJK/MJC Trier 18:34 (11:14)

 

Die Rollen vor dem Spiel waren klar verteilt! Die Gastgeberinnen gingen als klare Außenseiterinnen in das Spiel gegen die Trierer Miezen, die zuletzt mit dem Sieg über den künftigen Meister aus Kastellaun/Simmern genügend Selbstvertrauen getankt haben sollten.

 

Doch zunächst zeigten die Gastgeberinnen ihr „Heimspielgesicht“ und beim 7:4 in der 13. Minute zog MJC Coach Kai Kinzig die Reißleine, legte die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch und nahm die Auszeit und die zeigte Wirkung. Beim 10:11 in der 23. Minute schienen die Triererinnen endlich auf dem richtigen Wege, gingen mit einer drei Tore Führung zum 11:14 in die Kabine.

 

Nach dem Wechsel waren es die Triererinnen, die dem Spiel ihren Stempel aufdrückten, Tor um Tor davonzogen und im Deckungsverband wenig zuließen. Über 14:24 in der 46. Minute gelang am Ende der 18:34 Kantersieg.

 

„Die Verletzung von Maja Hartenberger hat uns vor allem im Angriff sehr zu schaffen gemacht, da jetzt die Durchschlagskraft fehlte. In der Abwehr hatten wir damit keine groß gewachsene Spielerin und so kamen die Trierer immer wieder aus der Distanz zum Erfolg. Nach den Gegentreffern nach dem Wechsel war dann die Motivation ganz weg“, meinte HSG Coach Felix Fetzer.

 

„Wir haben schwer ins Spiel gefunden, die HSG war gut auf uns eingestellt. Doch dann wurde die Deckung aggressiver und konsequenter und das Ausscheiden ihrer Rückraumspielerin war dann der entscheidende Faktor bei den Gastgeberinnen. Im Angriff haben wir mit zunehmender Spieldauer gut durchgespielt und immer wieder über den Mittelblock getroffen. Kira Theis zeigte heute bei uns erneut eine gute Leistung“, lobte MJC Trainer Kai Kinzig.

 

HSG: Göymen - Fetzer (3), Wiedemann, Brusius (1), Klein, Bubenheim (8/3), Merker, Hartenberger (2), Duran Garcia (1), Kunz (3)

 

MJC: Krämer und Ohlsen - Hoffmann (3), Irsch (10/1), Brunner (2), Scheibe (6/4), Fahl, Natter (2), Theis (3/1), V. Steil (8)

 

HSC Schweich - HSG Kastellaun/Simmern 22:34 (5:17)

 

Das Ergebnis in Grenzen halten wollte der krasse Außenseiter Schweich gegen den künftigen Meister aus dem Hunsrück und das gelang zumindest über lange Zeit in der ersten Hälfte. Bis 3:5 in der 13. Minute hielt das Team von Trainer Sigi Garbe gegen den Favoriten von Trainer Mirza Cehajic gut mit und so nahmen die Gäste die Auszeit in der 17. Minute, setzten sich dann aber deutlicher auf 5:12 in der 23. Minute ab und jetzt nahm Schweichs Trainer Sigi Garbe die Auszeit. Doch der Lauf der Gäste war nicht zu stoppen, die nun bis zur Pause das Spiel zum 5:17 entschieden.

 

Die Gastgeberinnen gestalteten das Spiel nach dem Wechsel ausgeglichen bis zum 11:23 in der 40. Minute, doch dann setzte sich der Favorit deutlicher bis zum Schlusspfiff auf 22:34. Unter dem Strich kann Schweich mit dem 17:17 im zweiten Durchgang zufrieden sein.

 

„Es war der erwartet schwere Gegner, gegen den wir kurzfristig, coronabedingt auf drei Spielerinnen verzichten mussten. So standen die Vorzeichen schlecht, doch die Mannschaft hat das in den ersten Minuten richtig gut gemacht. Erst als die Gäste auf eine defensive 6:0 Deckung umstellten, wurde der Vorsprung deutlicher. Die zweite Hälfte gestalteten wir ausgeglichen, auch der Tatsache geschuldet, dass die Gäste ihre Nachwuchsspielerinnen einsetzten, gegen die wir dann erfreulicherweise gut mithielten. Mit der zweiten Hälfte bin ich sehr zufrieden, aber den Gästesieg geht völlig in Ordnung“, bilanzierte Schweichs Trainer Sigi Garbe.

 

Hill und Heyer - Rosch (3), A. Longen, Weich (5), Gores (1), E. Longen (1), Keppler (5/1), Lehmann, V. Longen (1), Aalderink (6)

 

SG Bannberscheid/Engers - HSG Obere Nahe 29:26 (15:14)

 

Beim Tabellendritten in Montabaur standen die Vorzeichen für die Gäste von der Oberen Nahe nicht günstig, da die Mannschaft von Trainer Felix Fetzer ersatzgeschwächt anreisen musste.

 

Überraschend bot das Team aber dem Favoriten Paroli, konnte sogar beim 5:7 in der 11. Minute eine Führung herausarbeiten. Ausgeglichen verlief die Begegnung bis zur Pause, in die die SG mit der knappen 15:14 Führung gehen konnte. Auch im Hinspiel hielt das Team von Felix Fetzer das Spiel bis zum Ende (23:26) offen.

 

Die Überraschung schien sich im Rückspiel nach dem Wechsel anzubahnen, als den Gästen die Führung zum 17:21 in der 41. Minute gelang und die Gastgeber die Auszeit nehmen mussten. Die Auszeit kam zum richtigen Zeitpunkt, den jetzt gelang den Gastgeberinnen der Ausgleich zum 22:22 in der 48. Minute und jetzt nahmen die Gäste die Auszeit. Als den Gastgeberinnen dann die zwei Tore Führung zum 25:23 in der 55. Minute gelang, nahm Fetzer nochmals die Auszeit. Doch am Ende reichte die Kraft nicht mehr! Der kleine Kader der Gäste zollten der personellen Überlegenheit und der Tatsache, das Spiel des Vorabends in den „Knochen“ zu haben, Tribut.

 

„Wir haben heute ein Spiel auf Augenhöhe geliefert, doch am Ende hatten wir einfach nichts mehr zuzusetzen. Die Mannschaft hat dennoch kämpferisch alles gegeben. Doch wenn man die volle Bank der Gäste sieht, wir lediglich zwei Auswechselspielerinnen aufbieten konnten, sind wir sehr zufrieden“, lobte Gästetrainer Felix Fetzer.

 

Göymen - Fetzer (3), Wiedemann, Brusius (1), Bubenheim (3), Merker (1), Hartenberger (10), Duran Garcia (1), Kunz (7)

 

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TuS Daun - HSG Kastellaun/Simmern

(Mittwoch, 19:30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Bereits am Mittwoch muss Daun sich im Spiel gegen den vermeintlichen Meister aus dem Hunsrück beweisen. Ende März zog sich das Team von Trainer Lukas Illigen achtbar bei der 22:20 Niederlage im Hunsrück aus der Affäre, wird aber im letzten Saisonspiel noch einmal an die Leistungsgrenzen gehen müssen, um den Favoriten zu ärgern.

 

Personal: Illigen hofft auf seine Bestbesetzung.

 

Prognose: „Ich hoffe auf ein Abschiedsgeschenk meiner Mannschaft“, erklärt der mit diesem Spiel scheidende Dauner Coach Lukas Illigen. Er wird künftig nicht mehr hauptverantwortlich die Daunerinnen trainieren, die Nachfolge ist noch ungeklärt. „Im Hinspiel hatten wir durchaus die Chance, das Spiel zu gewinnen, doch jetzt schätze ich den Gast einen Ticken stärker ein. Wir müssen unsere Abschlussschwäche ablegen und treffsicher gegen die gute HSG Torfrau abschließen“, fordert Illigen.

 

HSG Hunsrück II - HSG Mertesdorf/Ruwertal

(Freitag, 19.30 Uhr, Hirtenfeldhalle)

und

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSG Hunsrück II

(Samstag, 17 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Gleich zweimal innerhalb von zwei Tagen treffen die Hunsrück Reserve und die Ruwertal HSG aufeinander. Beide Teams liegen derzeit im gesicherten Mittelfeld, haben aber den Anspruch am Ende möglichst gut in der Tabelle platziert zu sein. Mit Spannung darf man auf die beiden Spiele schauen, die entscheidend dafür sind, wer am Ende zwischen Platz 3 und 6 der Tabelle abschließt.

 

Personal: Auf Seiten der Hunsrückerinnen wird Nina Lammersmann ausfallen. Allerdings haben die Hunsrückerinnen Optionen durch Spielerinnen der ersten Mannschaft und aus der A-Jugend.  Die Ruwertalerinnen hoffen auf ihre Bestbesetzung.

 

Prognose: „Den Gegner habe ich bislang noch nicht gesehen, doch ich habe die entsprechenden Infos. Neben einer starken Torfrau spielen die Ruwertalerinnen einen guten Angriff mit entsprechend sicheren Ballpassagen, die wir aggressiv unterbinden müssen. Im Angriff müssen wir selbst einen sicheren Ball spielen und die Sache spielerisch lösen. Aber es ist schon eine hohe Belastung für beide Teams“, sagt Hunsrück Coach Timo Stoffel.

 

„Die Hunsrücker spielen eine Saison mit wechselhaften Ergebnissen. Gegen die Spitzenteams und vor allem zuhause beweisen sie ihre Stärke. Im Angriff eine sehr eingespielte Mannschaft, gegen die wir unsere Chancen konsequenter nutzen müssen als zuletzt. Wir bauen auf die zuletzt starken Leistungen unserer Torfrauen und versuchen, das Freitagsspiel schnell zu analysieren, um daraus für Samstag schon die entsprechenden Erkenntnisse zu ziehen. Sicherlich wird es eine Frage der Kondition und wir hoffen, am Ende noch die entsprechenden Körner im Rückspiel im Ruwertal zu haben.  

 

HSG Obere Nahe - DJK/MJC Trier

(Samstag, 19.30 Uhr, Landesleistungszentrum Niederwörresbach)

und

SG Bannberscheid/Engers - HSG Obere Nahe

(Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Noch ist unklar, ob die Trierer Miezen am Freitagabend in Trier ein weiteres Nachholspiel gegen Bannberscheid/Engers haben. Bis heute steht die Zusage noch aus. Am Samstag geht die Fahrt der Triererinnen dann an die Obere Nahe. Dort treffen sie auf eine Mannschaft, die sicher hochmotiviert die Aufgabe gegen das Team von Kai Kinzig angehen wird, da die Miezen ihr Spiel gegen Bassenheim II kampflos abgegeben haben und das spielt natürlich im Abstiegskampf eine Rolle.  Die Favoritenrolle geht klar an die Trierer Miezen, die zuletzt mit dem Sieg über den vermeintlichen Meister Kastellaun/Simmern ein Ausrufezeichen setzten. Im Saisonauftaktspiel setzten sich die Triererinnen mit einem souveränen 32:18 Heimspielerfolg durch, müssen sich im Rückspiel aber auf eine heimstarke Gastgebermannschaft einstellen, die man nicht unterschätzen sollte. : Seit acht Spieltagen zieht die SG Bannberscheid/Engers erfolgreich seine Bahnen und eilt von Sieg zu Sieg, wäre nicht da das kampflos abgegebene Spiel in Wittlich. Doch die Chancen der Gastgeberinnen, am Ende den unerwarteten zweiten Tabellenplatz zu belegen, sind weiterhin groß. Dafür ist der Sieg gegen die abstiegsgefährdeten Gäste von der Oberen Nahe Pflicht! Im Hinspiel entführten die SG Spielerinnen knapp mit 23:26 die Punkte, doch auswärts ist der Auftritt der HSG um Trainer Felix Fetzer in dieser Saison weiterhin ausbaufähig.

 

Personal: Mit einem kleinen Kader muss Fetzer in die beiden Begegnung gehen. Zwar steht Torfrau Ebru Göymen wieder zur Verfügung, dafür fehlt Lara Hartenberger. Auf Trierer Seite fehlt weiterhin Vivi Steil, auch Hannah Sattler ist nach ihrem zweiten Kreuzbandriss nicht mehr einsatzfähig. Lena Weißhuhn laboriert an ihren Muskelfaserriss und fällt ebenso wohl aus.

 

Prognose: „Am Freitag wollen wir möglichst das Tempo aus dem Spiel nehmen und mal abwarten, wen die Triererinnen aufbieten können. Zuletzt musste die Mannschaft mit sehr unterschiedlichen Formationen auflaufen. Auf jeden Fall gilt es für uns die Kräfte für das Spiel am Sonntag einzuteilen“, sagt Fetzer.

 

„Wir haben einen ähnlichen Kader wie zuletzt gegen Kastellaun/Simmern und ich stelle die Behauptung auf, wer mit dem Kader den vermeintlichen Meister schlägt, muss auch bei der Oberen Nahe gewinnen. Wir rechnen auf jeden Fall auf einen hochmotivierten Gegner, gegen die wir konzentriert in der Abwehr stehen wollen und das Tempo hochhalten werden“, sagt Trainer Kai Kinzig, der auch in der kommenden Saison bei den Triererinnen als Trainer weiterarbeiten wird.

 

HSC Schweich - HSG Kastellaun/Simmern

(Sonntag, 15 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: Eigentlich ist nur die Frage nach der Höhe des Gästesieges zu stellen! Bis auf die bislang einzige Saisonniederlage bei den Trierer Miezen und dem Remis gegen die Wittlicher Reserve zog das Team von Trainer Mirza Cehajic souverän seine Saison durch und ist auf dem besten Wege den Titel einzufahren. Es ist bedauerlich, dass die stärkste Mannschaft der Rheinlandliga aufgrund der personellen Perspektiven für die kommende Saison einen Aufstieg in die RPS Oberliga ausschließt. Für Schweich beginnt in der Bezirksliga in der nächsten Saison ein Neuaufbau und so bleibt für Trainer Sigi Garbe, aus diesem Spiel die Lerneffekte mitzunehmen.

 

Personal: Garbe hofft, dass alle „Mädels“ an Bord sein werden.

 

Prognose: „Als klarer Außenseiter gehen wir am Sonntag ins Spiel. Es gilt einen klaren Kopf zu behalten und die Angriffe in Ruhe auszuspielen. Unser Gegner wird hoch motiviert ins Spiel gehen, nach der überraschenden Niederlage vom Samstag gegen Trier. Wir müssen in der Abwehr aggressiver decken und vor allem frühzeitig das Spiel von Kastellauen stören“, fordert der Schweicher Coach. 

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Spieltag 20. bis 22. Mai 2022

 

HSG Obere Nahe - TuS Weibern

(Freitag, 20 Uhr, Landesleistungszentrum Niederwörresbach)

 

Ausgangslage: Letztes Heimspiel für die HSG Obere Nahe, die immer noch Hoffnung auf den Ligaerhalt hat. Doch dafür muss das Team von Trainer Felix Fetzer möglichst viele Punkte am Wochenende sammeln und zunächst gegen den Tabellenachten Weibern die Hinspielniederlage wettmachen und dann am Sonntag im Hunsrück bei der Reserve des „noch“ 3. Ligisten weiter punkten. Keineswegs unrealistisch, vor allem wenn man die bekannte Heimstärke abrufen kann.

 

Personal:  Die HSG kann in der derzeit besten Besetzung auflaufen.

 

Prognose: „Ohne etatmäßige Torfrau und personell geschwächt mussten wir das Hinspiel bestreiten und haben uns achtbar aus der Affäre gezogen. Es gilt, die Kreis von Bina Jöhnk früh zu stören und solange wie möglich mitzuhalten. Wir müssen abwarten, wie die Saison in der RPS endet und wer alles runterkommt. Auf jeden Fall wollen wir alles dafür tun, auch im nächsten Jahr in der Liga zu spielen“, sagt Fetzer.

 

HSG Hunsrück II - HSG Kastellaun/Simmern

(Freitag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

und

HSG Hunsrück - HSG Obere Nahe

(Sonntag, 17 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Am Freitag steigt in der Hirtenfeldhalle das Hunsrück-Derby zwischen der HSG Hunsrück und dem Nachbarn aus Kastellaun/Simmern. Ende November unterstrichen die Gäste mit ihrem Trainer Mirza Cehajic ihre Favoritenrolle und werden am Ende zurecht die Meisterschaft einfahren. Für das Team von HSG Trainer Timo Stoffel endet eine sehr durchwachsenen Saison mit vielen Auf und Abs.

 

Personal: Die HSG muss am Freitag auf Sophie Hahn aus privaten Gründen verzichten.

 

Prognose: „Wir treffen am Freitag auf ein gutes Team, die mit Gio im Tor eine Nummer haben! Doch wir haben Lösungen und wollen die Gäste in den Griff bekommen. Eine schwere Aufgabe, der wir uns aber selbstbewusst stellen! Den Saisonabschluss haben wir am Sonntag gegen die Obere Nahe, bei der wir einen Punkt haben liegen lassen. Zuhause wird uns das nicht passieren, da bin ich optimistisch. Wenn wir die Schwächephasen reduzieren, werden es zwei Punkte“, gibt sich HSG Coach Timo Stoffel zuversichtlich.

 

HSG Kastellaun/Simmern - DJK/MJC Trier

(Samstag, 17.15 Uhr, IGS Kastellaun)

 

Ausgangslage: Das Spitzenspiel der Liga steigt am Samstagnachmittag in Kastellaun. Der Meister aus Kastellaun/Simmern trifft auf die vor Saisonbeginn ebenfalls als Titelanwärter gehandelte Mannschaft aus Trier, die am Ende zumindest Platz zwei belegen will. Dafür gilt es, den Hinspielerfolg zu wiederholen. Zumindest war Trier bislang die einzige Mannschaft, die zu einem Sieg über die Hunsrücker kam.

 

Personal: Lara Weißhuhn und Hannah Sattler werden ausfallen.

 

Prognose: „Ohne Druck können wir dieses Spiel angehen. Die Saison ist für uns gelaufen und wir haben einfach nichts zu verlieren, wollen aber das Spiel nach dem Sieg im Hinspiel auch im Rückspiel solange wie möglich offen halten. Für die HSG ist das Spiel gegen uns das Ende einer harten Woche mit einigen Nachholspielen und es bleibt abzuwarten, in welcher Aufstellung mein Trainerkollege Mirza Cehajic auflaufen wird, zumal eine Woche später schon die Relegationsspiele zur RPS Oberliga beginnen. Wir hoffen auf einen Sieg“, so MJC Coach Kai Kinzig.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - SG Bannberscheid/Engers

(Samstag, 18 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Unglücklich musste sich das Ruwertaler Team im Februar bei der SG „BAEng“ geschlagen geben, wird am Ende aber einen starken vierten Tabellenplatz belegen. Die junge Ruwertaler Mannschaft hat sich während der Saison immer wieder das nötige Selbstvertrauen geholt und kann mit Trainer Paddy Wagner auf ein erfolgreiches letztes Heimspiel setzen.

 

Personal: In Bestbesetzung kann die HSG ihr letztes Saisonspiel bestreiten.

 

Prognose: „Es ist unser letztes Saisonspiel, in dem wir auf einen starken Gegner treffen. Wir wollen die Niederlage aus dem Hinspiel wettmachen und wissen, dass wir dafür den Kopf des Gästespieles, Melanie Knapp in den Griff bekommen müssen und das ohne Manndeckung! Noch einmal wollen wir unsere guten Leistungen bestätigen und die Entwicklung aufzeigen. Wenn es uns gelingt das abzurufen, was wir können, sind wir nicht chancenlos“, sagt Ruwertals Trainer Paddy Wagner.

 

HSC Schweich - TV Bassenheim II

(Sonntag, 15 Uhr, Stefan Andres Realschule)

 

Ausgangslage: In Bassenheim begann für den HSC Schweich die Saison, die am Sonntag mit dem Rückspiel gegen die Gäste enden wird. Es wird der letzte Auftritt der Schweicher Mannschaft in der Rheinlandliga sein, da das Team als Tabellenletzter aus der Liga absteigen wird. Doch wer Schweichs Trainer Sigi Garbe kennt, weiß, dass er alles daran setzten wird, den direkten Wiederaufstieg zu realisieren. Doch zunächst will man sich mit einem ordentlichen Auftritt vor den heimischen Fans präsentieren. 

 

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Spieltag 07./08. Mai 2022

 

SG Bannberscheid/Engers - DJK/MJC Trier35:25 (17:12)

 

Spätestens seit Freitagabend ist das letzte Fünkchen Hoffnung auf den Titelgewinn für die Triererinnen dahin! Am Ende musste sich das Team von Trainer Kai Kinzig klar und in dieser Höhe nicht erwartet geschlagen geben.

 

Die Triererinnen, die erstmals ihre Neuzugang Jenny Scheibe präsentieren konnten, fanden gut ins Spiel und führten 3:5 in der 7. Minute. Doch dann riss der Faden im Trierer Spiel und der Tabellenvierte übernahm beim 6:5 in der 11. Minute erstmals die Führung, die er über 12:9 bis zur Pause auf 17:12 ausbaute. Dabei war es vor allem Melanie Knapp, die Spielertrainerin der Gastgeberinnen, die wesentlich Anteil an der Führung ihrer Mannschaft hatte.

 

Bis zum 21:16 in der 39. Minute war Knapp mit 10 Toren die Garantin für den Vorsprung. Beim 23:16 in der 40. Minute zog MJC Coach Kai Kinzig die Reißleine, legte die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch und nahm die Auszeit. Doch die Begegnung war entschieden, die Gastgeberinnen bauten ihre führ weiter aus und zogen über 25:16 dem ungefährdeten Heimsieg entgegen. Beim 26:16 in der 42. Minute war erstmals der 10 Tore-Vorsprung hergestellt, den die Mannschaft bis zum Spielstand von 35:25 verteidigte.

 

„Ohne die Leistung von Bannberscheid/Engers schmälern zu wollen, stehen bei uns 27 Fehlwürfe und 18 technische Fehler in der Statistik. Das Spiel haben wir heute selbst verloren, konnten in der ersten Hälfte nur vier Bälle abwehren. Das war dann in den ersten 10 Minuten der zweiten Hälfte besser. Viele Spielerinnen mussten heute bei uns durchspielen und ich bin gespannt, wie das morgen wird“, sagt MJC Coach Kai Kinzig.

 

MJC: Ohlsen und Krämer - Hoffmann (8), Irsch (7/2), Brunner, Scheibe (2), Fahl (2), Weißhuhn, Natter (2), L. Steil (2), Cartus (2/1)

 

HSG Kastellaun/Simmern - HSG Mertesdorf/Ruwertal 28:22 (16:8)

 

Der Meisterschaftsanwärter aus dem Hunsrück wird seiner Favoritenrolle gerecht und besiegt das Team aus dem Ruwertal deutlich.

 

Die Gäste hielten in den Anfangsminuten mit, dann setzten sich die Favoritinnen vom 9:7 in der 22. Minute auf 15:7 in der 29. Minute und hatten das Spiel vorzeitig entschieden. Nach dem Wechsel bauen die Gastgeberinnen ihre Führung kontinuierlich aus und zogen über 20:11 in der 36. Minute und 22:14 in der 45. Minute dem ungefährdeten Erfolg entgegen.

 

Allerdings hielten die Gäste aus dem Ruwertal nach ausgeglichener zweiten Hälfte die Niederlage in Grenzen, verkürzten sogar auf 25:19 in der 54. Minute und entschieden letztlich die zweite Hälfte zu ihren Gunsten.

 

„Die Vorzeichen für die Begegnung standen schlecht, da ein Auto eine Panne hatte und erst kurz vor Spielbeginn ankam. Dennoch hatten wir eine gute Anfangsphase, da wir mit Bedacht spielten und immer wieder gegen eine offensiv ausgerichtete Gastgebermannschaft in die Nahwurfzone kamen. Auch die Gastgeberinnen mussten auf wichtige Spielerinnen verzichten. Aber wir verloren jetzt den Kopf, suchten zu schnell den Abschluss und kassierten einen Gegenstoß auf den anderen. Allein 9 Treffer erzielten die Gastgeberinnen über ihr schnelles Spiel in der ersten Hälfte! In der Pause habe ich der Mannschaft gesagt, dass wir versuchen sollten, die zweite Hälfe zu gewinnen, um damit Selbstvertrauen für das Dauner Spiel zu sammeln. Bei uns hielt Anita Merz im Tor überragend, vor allem gegen die Außen Spielerinnen der Gastgeberinnen. Es gelang uns nach dem Wechsel, immer wieder in die Nahwurfzone zu kommen und wir konnten alles Siebenmeter durch Lorena Himmelreich verwandeln. Auch die Gastgeberinnen schonten ihre Kräfte in der zweiten Hälfte, doch wir fahren optimistisch nach Daun“, so Gästetrainer Paddy Wagner.

 

HSG M/R: Becker und Metz - Irschfeld (2), Britz (1), Metz, Himmelreich (6/6), Kierakowicz (3), Fisch (6), Thinnes, Jenetz, Reber (2), Meyer (2)

 

TuS Daun - TV Bassenheim II 23:21 (10:13)

 

Daun bleibt zuhause weiter unbesiegt und hält weiter den Platz im oberen Mittelfeld der TAbellen. Doch es war kein einfaches Spiel gegen die abstiegsbedrohten Gäste aus Bassenheim.

 

Von Beginn an legten die Gäste aus Bassenheim vor, führten über 0:2 bis 2:5 in der 8. Minute, verteidigten die Führung bis 4:8 in der 13. Minute. Nach der Auszeit von Trainer Lukas Illigen kamen die Eifelanerinnen bis 7:8 in der 18. Minute heran, mussten aber den Gästen die 10:13 Pausenführung überlassen.

 

Nach dem Wechsel lief es bei den Gastgeberinnen besser, die auf 13:15 in der 36. Minute verkürzten, beim 15:16 in der 38. Minute auf dem besten Wege waren, das Spiel zu kippen. Nach dem Ausgleich zum 16:16 nahmen die Gäste ihre Auszeit, verteidigten aber ihr Führung über 19:20 in der 50. Minute, doch immer wieder gelang dem Tus der Ausgleichstreffer, beim 21:21 in der 55. Minute nahm Illigen die Auszeit und Franzi Kutscheid brachte ihr Team erstmals beim 22:21 in Führung und sorgte mit ihrem nächsten Treffer für die Entscheidung. Sechs Siebenmeter ließen die Gastgeberrinnen an diesem Abend „liegen“ und versäumten so einen klaren Sieg.

 

„Ich bin ratlos, was die Siebenmeterverwertung betrifft. Heute war es ein richtiges Kampfspiel, in dem die Abwehr endlich wieder ihre Leistung zeigte. Dabei hatten wir mit Lisa Zenner und Kerstin Teusch im Mittelblock, sowie Lisa Jehnen bis zu Ihrer Verletzung auf der Halbposition wichtige Stützen. Doch wir haben uns neben der Siebenmeterschwäche auch viele technische Fehler im Gegenstoß geleistet. Am Ende hatten wir mehr Luft hinten raus, dabei überzeugte Franzi Kutscheid auf Rechtsaußen mit einer sehr guten Trefferquote. Leider schieden Jana Clever und Lisa Jehnen verletzt aus und werden wohl morgen nicht auflaufen können“, verrät Dauns Coach Lukas Illigen.

 

TuS: Treis und Miller - Römer, Thome (1), F. Kutscheid (6), J. Kutscheid (3), Poster (1/1), Krämer, Jehnen, Basten (1), Teusch (3), Dausend, Clever (5), Zenner (3/1), Eiden.

 

TuS Daun - HSG Mertesdorf/R​uwertal (12:16)

 

Im Hinspiel musste sich das Dauner Team im Ruwertal klar mit 31:13 geschlagen geben und auch im Rückspiel sah es nach wenigen Minuten nicht gut für die Mannschaft von Trainer Lukas Illigen aus.

 

Bereits in der 13. Minute nahm der TuS Trainer die Auszeit, nachdem sich die Gäste vom 3:3 auf 3:7 abgesetzt hatten. Die Auszeit kam zum richtigen Zeitpunkt, Daun verkürzte auf zwei Tore und beim 7:9 waren es die Gäste, die die Auszeit nahmen. Doch Daun blieb auch in dieser Begegnung seiner Schwäche vom Siebenmeterpunkt „treu“, vergab bis zu diesem Zeitpunkt bereits drei Strafwürfe und so erhöhten die Gäste erneut und setzten sich auf 7:14 ab, ehe Illigen erneut die Auszeit nahm und seine Mannschaft sich bis zur Pause auf 12:16 herankämpfte.

 

Nach dem Wechsel verteidigten die Gäste ihren Vorsprung über 15:20 in der 39. Minute, ehe die Gastgeberinnen sich noch einmal gegen die drohende Niederlage stemmten, sich bis auf 21:23 in der 52. Minute herankämpften, doch dann machten die Ruwertalerinnen innerhalb von fünf Minuten mit fünf Treffern den Sack zum 21:28 zu.

 

„Erneut hatten wir heute eine miserable Chancenverwerung, das Fehlen von Franzi Kutscheid auf der rechten Angriffsseite war nicht zu kompensieren. Bis auf Jessi Kutscheid haben wir heute von Aussen sehr schlecht abgeschlossen, scheiterten immer wieder an der guten Gästetorhüterin, die wir aber auch warmgeworfen haben. Bei uns steigerte sich Isabell Treis im Tor im zweiten Spielabschnitt und Mona Zander konnte zwei Siebenmeter abwehren. Wir standen uns einfach selbst im Weg, der Einsatz war in Ordnung. Auch Jana Clever war ihre Verletzung anzumerken“, meinte Dauns Trainer Lukas Illigen.

 

„Personell stand uns heute eine ganz andere Dauner Mannschaft gegenüber, die stark aus dem Rückraum spielte. Wir haben mit einer defensiven 6:0 Abwehr begonnen, die aber zu defensiv agierte. Viel lief bei Daun über Rückraummitte und Links. Doch wir hatten in Torfrau Luisa Becker einen starken Rückhalt, die über 50 Prozent der Bälle hielt. Im Angriff spielten wir teilweise zu lethargisch, dies war aber auch dem Spiel des Vortages geschuldet. Es fehlte uns die Bewegung ohne Ball. In der Abwehr stellten wir auf eine 5:1 Deckung um, hatten dabei mit Lea Meyer die Spielerin, die Daun drei Bälle klaute und wir uns so absetzen. Ab der 50. Minute war der Wille der Eifelanerinnen gebrochen“, fand Gästetrainer Paddy Wagner.

 

TuS: Treis und Zander - Poster (5/5), Thomes, J. Kutscheid (10), Krämer, Zenner, Basten, Teusch (1), Römer, Dausend (1), Clever (5)

 

HSG: Becker und Metz - Irschfeld. Britz, Hmmelreich (5/4), Kierakowicz (1), Eiden (3), Fisch (3), Thinnes (1), Jenetz (8), Reber (5), Meyer. (2)

 

DJK/MJC Trier - HSG Kastellaun/Simmern 23:22 10:10)

 

Im ersten Aufeinandertreffen der beiden Spitzenteams aus Trier und Kastellaun/Simmern hatte am Ende das Team aus Trier denkbar knapp die Nase vorne.

 

Taktisch gut waren die Mannschaften aufeinander eingestellt und so entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung, in der die Gäste bis zum 2:3 in der 9. Minute führten, dann aber den Miezen beim 4:3 die erste Führung gelang. Es blieb ein torarmes Spiel, in dem die Gäste beim 7:5 in der 20. Minute die Auszeit nahmen und zum 7:7 ausglichen. Es blieb das hart umkämpfte Spiel, in dem beide Mannschaften beste Chancen nicht verwerten konnten. Erst in den Schlussminuten der erste Hälfte wurde das Abschlussverhalten besser und mit einem leistungsgerechten Remis wurden die Seiten gewechselt.

 

Das „Kopf an Kopf Rennen“ beider Teams ging nach dem Wechsel weiter. Der designierte Meister aus dem Hunsrück war nach dem Wechsel noch einmal beim 11:12 in Führung, Doch dann drehten die Gastgeberinnen die Begegnung mit drei Treffern in Folge zum 14:12 in der 37. Minute, verteidigten jetzt ihre Führung, die aber erst beim 22:17 in der 50. Minute spielentscheidend schien. Doch das Gästeteam von Trainer Mirza Cehajic konterte zum 22:21 in der 58. Minute, ehe Kira Theis für den entscheidenden Trierer Treffer sorgte.

 

„Heute waren wir die bessere Mannschaft, spielten unsere 3:2:1Deckung konsequent und aggressiv, so dass den Gästen im Angriff wenig einfiel. Im Angriff sorgten wir für Druck in die Tiefe und hatten eine stark haltende Ali Krämer im Tor. E s war ein verdienter Sieg, bei dem wir uns einem Gästeteam gegenübersahen, die über 20 Minuten lang mit 7 Feldspielerinnen agierte, doch wir retteten den Vorsprung über die Zeit“, resümierte MJC Trainer Kai Kinzig.

 

MJC: Krämer und Ohlsen - Hoffmann (3), Irsch (4/1), Brunner (5), Scheibe (5/1), Fahl, Weißhuhn Natter (2), Cartus, (3/1) Theis (1)

 

TuS Weibern - HSG Hunsrück II 30:23 (15:12)

 

ES bleibt bei der Auswärtsschwäche der Hunsrückerinnen! In Weibern musste sich die Mannschaft von Trainer Timo Stoffel klar geschlagen geben, bekam vor allem Bina Jöhnk auf TuS Seite nie in den Griff, die mit 10 Toren maßgeblichen Anteil am Sieg ihres Teams hatte.

 

Dabei konnten die Gäste die ersten 10 Minute ausgeglichen gestalten, ließen lediglich die 3:2 Führung des TuS zu, der sich dann aber erstmals beim 6:3 mit drei Treffern absetzte und diesen Vorsprung mit in die Pause nahm.

 

Nach dem Wechsel erwischten die Gäste den besseren Start, waren beim 15:14 in der 33. Minute dran, vergaben ihre Siebenmeterchance, kassierten die Zeitstrafe und wieder war Weibern mit drei Toren zum 17:14 weg. Bis zur 42. Minute bauten die Eifelanerinnen ihre Führung auf 22:17 aus und HSG Coach Stoffel nahm die Auszeit. Doch es wollte einfach an diesem Tag nichts bei den Gästen zusammenlaufen, die weiterhin viele technische Fehler machten und so bestrafte die Gastgeberinnen dies über 28:20 bis zum 30:23 Endstand.

 

„Wir haben heute wieder unser Auswärtsgesicht gezeigt, bei dem die Aggressivität und die Konsequenz fehlten. Zu viele technische Fehler bestimmten unser Spiel, bei dem wir uns zwar ran kämpfen konnten, doch es fehlte immer der letzte Tick. Weibern spielte konsequenter und am Ende nahmen unsere Fehler weiter zu“, klagte Stoffel.

 

Faller und Themann - Johann (1), Litzenburger (2), Glöckner (1), Fink (1), Bach (2), Schirokich (3), Nicolae (11/4), Lammersmann (1), Kalle (1).

 

HSG Wittlich II - HSG Obere Nahe 26:19 (15:8)

 

Dass die Wittlicherinnen ihrer Spielerin Hanna Esch einen Sieg zum Abschied schenken wollten, war dem Team von Beginn an anzumerken. Konzentriert starteten die Gastgeberinnen in die Begegnung, hatten beim 14:4 in der 23. Minute das Spiel früh entscheiden. So schaltete die Mannschaft den berühmten Gang zurück und die Gäste kamen zur Pause auf 15:8 heran.

 

Die zweite Hälfte konnten die Gäste das Spiel dann ausgeglichen gestalten, der Sieg der Eifelanerinnen war jedoch nie gefährdet.

 

„Zum Abschluss einer turbulenten Saison konnten wir uns vor unserem Publikum mit einem Heimsieg der Marke: Nicht schön aber Hauptsache zwei Punkt verabschieden. Der Gast, welcher mit einem kleinen Kader angereist war, verschleppte das Tempo in den Angriffen. Auf unserer Seite gab es einige technische Fehler und Fehlwürfe zu verzeichnen, der Sieg war aber nie gefährdet. Am Ende überwiegt bei uns die Freude über eine, nach mehr als holprigem Start, gut gelaufene Saison. An dieser Stelle möchte ich mich im Namen der Mannschaft nochmal ausdrücklich bei Heike Schaaf bedanken, die uns sofort zur Seite gestanden hat als wir keinen Trainer mehr hatten. Heike hat großen Anteil daran das wir die Saison mit teils sehr guten Leistungen, aber vor allem wieder mit Spaß, zu Ende spielen konnten.  Ich möchte mich nach 8 Jahren bei der HSG bei meiner „Gang“ bedanken, welche mir einen unvergesslichen letzten Abend bereitet hat. Es war mir eine Ehre diese tolle Mannschaft jahrelang als Spielführerin aufs Feld zu führen“, sagte Wittlichs Hanna Esch. 

 

„Für uns war das heute ein gebrauchter Tag! Unkonzentriert leisteten wir uns viele Ballverluste, haben nie richtig gekämpft und zu früh die Flinte ins Korn geworfen. Nach dem Wechsel haben wir dann wieder Gas gegeben, doch es war nicht mehr drin. Am Ende ist die Niederlage mit nur sechs Toren glücklich“, fand Gästetrainer Felix Fetzer.

 

HSG W: Marx und Muscheid - Lieser (1), Eiden (2/1), Hohns (1), Teusch (4), Esch (5/2), Lames (1), Teusch (1), Rogowski, Gaß, Ensch, Kappes (5), Kloep (6)

 

HSG O/N: Fetzer - Brusius (1), Gesemann (1), Schwarz (2), Bubenheim (2), Merker (2), Hartenberger (1), Duran-Garcia (3), Kunz (7).

 

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HSG Kastellaun/Simmern - HSG Mertesdorf/Ruwertal

(Freitag, 19.30 Uhr, Regionalschule Simmern)

 

Ausgangslage: Standortbestimmung für das junge Team von Trainer Paddy Wagner. Beim vermeintlichen Meisterteam im Hunsrück kann sich die Mannschaft selbst ein Bild davon machen, wo sie leistungsmäßig zwischenzeitlich angekommen ist. Souverän ist die Mannschaft von Trainer Mirza Cehajic auf dem Weg zum Titel, hat aber noch insgesamt acht Spiele zu absolvieren. Ein Mammutprogramm in den nächsten Wochen, da die Saison am 21.5. endet. Bereits im Hinspiel setzte sich das Gastgeberteam gegen die Ruwertalerinnen deutlich mit 30:19 durch, geht auch im Rückspiel als klare Favoritinnen in die Begegnung und man darf gespannt sein, wie sich das Wagner-Team präsentiert. Sicherlich hat HSG Coach Wagner auch das am nächsten Tag in Daun anstehende Spiel im Hinterkopf.

 

Personal: die Ruwertalerinnen können die gleich Formation wie letztes Wochenende aufbieten.

 

Prognose: „Da wird sicher nichts zu holen sein, doch wir fahren auf keinen Fall nach Simmern, um uns ähnlich klar wie im Hinspiel geschlagen zu geben. Auf allen Positionen ist die Gastgebermannschaft gut besetzt, hat eine junge, aber sehr gute Spielmacherin, die uns zudem den ein oder anderen Ball in der Abwehr geklaut hat. Auf sie müssen wir besonders aufpassen, dürfen uns kaum technische Fehler leisten und konsequent gegen die erfahrene Torfrau der Gäste Martin-Stoleru, die ein Bank ist, abschließen. So lange wie möglich wollen wir mithalten, doch unser Hauptaugenmerk gilt dem Samstagsspiel in Daun“, sagt Ruwertals Coach Paddy Wagner.

 

TuS Daun - TV Bassenheim II

(Freitag, 20 Uhr, Wehrbüschhalle)

und

TuS Daun - HSG Mertesdorf/Ruwertal

(Samstag, 17 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Wie die Ruwertal HSG hat auch Daun an diesem Wochenende gleich zwei Spiele an zwei Tagen zu absolvieren. Dabei scheint die Aufgabe am Freitag gegen den Tabellenvorletzten aus Bassenheim vom Papier her deutlich leichter als am Folgetag gegen die Ruwertal HSG. Doch in der Praxis sieht es wohl anders aus: Daun verlor das Hinspiel unerwartet in Bassenheim Anfang April und musste sich auch am vergangenen Wochenende nach einer desolaten Leistung bei der HSG Oberen Nahe geschlagen geben. So forderte Trainer Lukas Illigen gleich nach diesem Spiel eine deutliche Reaktion seiner Schützling am kommenden Wochenende und darauf sollten sich sowohl der Tabellenvorletzte aus Bassenheim, als auch die Mannschaft von Trainer Paddy Wagner einstellen, zumal man hier auch noch die Scharte der 31:13 Auswärtsniederlage von Mitte Januar wettmachen will.

 

Personal: Die Ruwertalerinnen hoffen nach dem Freitagsspiel auf ihre bestmögliche Formation.  Am Freitag wird Daun auf Mona Zander im Tor verzichten müssen.

 

Prognose: „Wir haben nach den letzten Wochen noch etwas gutzumachen. Vor allem im Deckungsverband müssen wir mehr Bereitschaft und Willen zeigen. Dass die Mannschaft das kann, hat sie in der Saison oft bewiesen.  Doch zuletzt haben wir einfach schlecht verteidigt und sollten bereits am Freitag vor Bassenheim, die unten drinstehen, gewarnt sein. Gegen die Ruwertalerinnen haben wir noch etwas gutzumachen, da wir im Hinspiel unter die Räder kamen, allerdings personell nicht gut aufgestellt waren. Um die Punkte in Daun zu halten, wird das Abwehrverhalten und unsere Siebenmeterverwertung das A und O sein“, ahnt Dauns Trainer Lukas Illigen.

„Das wird sicher für uns nicht so leicht wie im Hinspiel, in dem die Dauner fast ohne ihre etatmäßigen Rückraum auskommen mussten. Ich hoffe, dass meine Mädels am Freitag nicht so viele Körner beim künftigen Meister im Hunsrück gelassen haben und wir unser Ziel Platz 3 bis 5 auch erreichen können. Die Niederlage der Dauner am vergangenen Wochenende bei der Oberen Nahe werte ich als Ausrutscher der Eifelaner, die durchaus andere Ergebnisse in dieser Saison eingespielt haben. Zwar spielt Daun schon sehr unterschiedlich von den Ergebnissen, doch wir werden alles versuchen hier die beiden Punkte an diesem Wochenende zu gewinnen. Jetzt beginnen die Wochen der Offenbarung“, sagt Wagner. 

 

SG Bannberscheid/Engers - DJK/MJC Trier

(Freitag, 20 Uhr)

und

DJK/MJC Trier - HSG Kastellaun/Simmern

(Samstag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Auch der nächste regionale Vertreter in der Rheinlandliga der Frauen, die Trierer Miezen stehen vor einem Doppelspieltag. Nachdem Trainer Kai Kinzig aufgrund der Tatsache, dass er keine spielfähige Mannschaft aufbieten konnte, die Begegnung am letzten Wochenende in Bassenheim kampflos abgeben musste, darf man auf die personelle Situation und den Auftritt der Triererinnen gespannt sein, die eine Woche später dann zur HSG Oberen Nahe müssen, die derzeit auf dem letzten Tabellenplatz liegen und bei denen das kampflos hergegebene Spiel gegen Bassenheim nicht gut ankam!

 

Personal: „Unsere Personalsituation ist etwas entspannter, da bis auf die kranke Vivi Steil alle wieder dabei sein sollten. Doch viele meiner Spielerinnen sind nach überstandenen Verletzungen oder Erkrankungen nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte“, verrät MJC Coach Kai Kinzig.

 

Prognose: „Bannberscheid/Engers habe ich schon gesehen und hier wird unser Hauptaugenmerk auf der Spielertrainerin Melanie Knapp liegen. Sie müssen wir in den Griff bekommen, dann haben wir dort eine gute Chance. Doch unsere Konzentration gilt im Training in dieser Woche dem Spiel gegen den Tabellenführer, gegen den wir uns endlich messen können. Erst einen Punkt mussten die Hunsrückerinnen gegen Wittlich in dieser Saison abgeben. Wir stellen uns auf eine 5:1 Abwehr der Gäste ein und wollen trotz unserer nicht einfachen Situation alles geben. Von Beginn werden wir konzentriert versuchen, Vollgas zu geben und ich hoffe, dass wir konzentriert unsere Chancen verwerten. Wichtig wird eine hundertprozentige Einstellung sein“, ahnt MJC Coach Kai Kinzig.

 

TuS Weibern - HSG Hunsrück II (Samstag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Das Hinspiel ging kampflos an die Hunsrückerinnen, die jetzt nach Weibern müssen. Die Hunsrück Reserve spielt eine durchwachsene Saison mit vielen Auf und Abs. Dem Remis beim Abstiegskandidat Obere Nahe folgte dann der klare Heimerfolg über die Trierer Miezen, durch den sich das Team von Trainer Timo Stoffel im Mittelfeld festsetzen konnte. Weibern liegt auf Platz acht sicher noch nicht im gesicherten Mittelfeld und wird deshalb alles versuchen, zwei wichtige Punkte im Kampf um den Ligaverbleib gegen die Hunsrückerinnen einzufahren.

 

Personal: Sophie Hahn wird am Wochenende beim 3. Liga Team im Einsatz sein und deshalb überlegt Trainer Timo Stoffel, ob er Spielerinnen aus der A-Jugend in den Kader nimmt.

 

Prognose: „Obwohl die Saison langsam zu Ende geht, haben wir noch nicht gegeneinander gespielt und so kann die Gastgeberinnen nur nach ihren Ergebnissen beurteilen und weiß, dass sie mit Bina Jöhnk die herausragende Spielerin haben. Wenn wir aber an die Leistung des letzten Spiels gegen die Trierer Miezen anknüpfen, dann können wir auch in Weibern für einen Sieg sorgen“, meint der Hunsrücker Trainer.

 

HSG Wittlich II - HSG Obere Nahe

(Samstag, 17.45 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: „Für uns steht mit dem Heimspiel gegen die Obere Nahe auch gleichzeitig unser letztes Spiel in dieser Saison an. Wir freuen uns die Saison in heimischer Halle beenden zu dürfen und hoffen auf lautstarke Unterstützung unserer Zuschauer“, sagt Hannah Esch, Pressesprecherin und Stammspielerin der HSG Wittlich II. Gast die HSG Obere Nahe, die man Mitte Januar in deren Halle deutlich besiegen konnte und das will die Mannschaft jetzt auch im Rückspiel schaffen.

 

Personal: „Hannah Esch verlässt zum Saisonende die HSG Wittlich und wechselt in die Oberliga zum HC Koblenz. Daher möchte ich mich persönlich bei ihr bedanken für die herausragende Unterstützung, die sie mir in den letzten Monaten bot. Sie hat einen großen Anteil daran, dass wir die Saison so gut zu Ende spielen konnten. Natürlich bedankt sich auch die Mannschaft ganz herzlich bei ihr für ihren hohen Einsatz, ihren unfassbar starken Siegeswillen, der alle stets nach vorne gepusht hat, und die nie nachlassenden, motivierenden Worte, die sie in den Spielen fand. Auf sie war immer Verlass, sie ist eine echte Teamplayerin, die man so nur noch selten in Mannschaften findet. 2014 trat Hannah in die HSG Wittlich ein. Seitdem unterstützte sie die Damen 2 als Spielerin und später auch als Mannschaftsverantwortliche. Wir werden sie sehr vermissen, wünschen ihr alles erdenklich Gute und viel Erfolg bei ihrem neuen Verein“, so die Wittlicher Übergangstrainerin Heike Schaaf. „Personell sollte sich die Lage deutlich entspannen und wir werden voraussichtlich einen vollen Kader aufbieten können“, hofft Esch. Auf Gästeseite wird erneut Torfrau Ebru Göymen aus privaten Gründen fehlen und noch rätselt Gästetrainer Felix Fetzer, wie er das Torwartproblem lösen wird.

 

Prognose: „Mit der HSG erwarten wir einen unbequemen, robust spielenden Gegner. Im Vergleich zum Hinspiel wollen wir am Samstag nochmal einige Prozent drauflegen und uns mit einer guten Leistung in die Pause verabschieden. Wir freuen uns sehr auf das letzte Spiel und sind nach der durchwachsenen Leistung am Samstag auf Wiedergutmachung aus. Das Spiel mit Harz wird uns sicherlich entgegenkommen“, meint die scheidende HSG Spielerin Hannah Esch. „Für uns gilt es, an das Spiel der Vorwoche anzuknüpfen und die gleiche Leistung wie gegen Daun abzurufen. Dazu wird die entsprechende Einstellung erforderlich sein und wir dürfen uns im Angriff nur wenig Fehler leisten, da Wittlich ein gutes Umschaltspiel hat. Im gebundenen Spiel wollen wir die vielen Kreuzbewegungen der Eifelanerinnen frühzeitig stören“, verrät Gästetrainer Fetzer. 

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Spieltag 29. April/01. Mai 2022

 

HSG Hunsrück II - DJK/MJC Trier 29:21 (14:12)

 

Die erste Hälfte stand ganz im Zeichen der Routiniers auf beiden Seiten! Es war ein Auf und Ab für beide Teams im ersten Spielabschnitt, in dem die Gastgeberinnen den besseren Start erwischten und mit 6:2 in der 9. Minute führten, ihre Führung sogar auf 12:6 in der 21. Minute ausbauten. Doch dann kamen die Triererinnen Tor um Tor heran und beim 12:10 in der 26. Minute schien die Begegnung zugunsten des Teams von Trainer Kai Kinzig zu kippen. Bis zur Pause verteidigten die Hunsrückerinnen ihre zwei Tore Führung zum 12:10. Auf Seiten der Gastgeberinnen war es Julz Nicolae, die für die Führung ihres Teams mit ihren fünf Treffern verantwortlich zeichnete. Aber auch bei den Gästen war es eine erfahrene Spielerin, die ihre Mannschaft im Spiel hielt: Vivi Steil war mit sechs Treffer dafür verantwortlich, dass ihre Mannschaft zur Pause überhaupt noch im Spiel war.

 

Deutlich machte sich bei den Triererinnen das Fehlen von Kaddy Irsch bemerkbar.

 

Nach dem Wechsel blieb die Begegnung spannend: Trier verkürzte weiter auf 15:14 in der 37. Minute, doch der Ausgleich wollte zunächst nicht gelingen. Beim 16:15 in der 39. Minute nahm HSG Coach Timo Stoffel die Auszeit, ehe den Gästen beim 17:17 in der 43. Minute der erste Ausgleich gelang.  Die Begegnung ging nun in die entscheidende Phase, in der die Gastgeberinnen zwar immer den Treffer vorlegten, doch das Kinzig-Team glich aus. Beim 19:18 war es an den Gästen, ihre Auszeit zu nehmen. Als die Gastgeberinnen erneut durch Nicolae vorlegten und die Gäste die Zeitstrafe kassierten, gelang es der HSG sich auf fünf Tore spielentscheidend zum 22:18 in der 52. Minute abzusetzen. Die Auszeit der Gäste blieb wirkungslos, das Stoffel Team machte jetzt zum 25:18 in der 53. Minute den Sack zu, der Rest war Ergebniskosmetik. Am Ende feierten die Hunsrückerinnen den sicher nicht in dieser Höhe erwarteten Heimspielerfolg gegen ein resignierende Gästemannschaft!

 

„Endlich mal wieder ein Heimspiel und das haben die Mädels heute richtig gut gemacht. Sie haben alles umgesetzt was wir vorhatten. Natürlich kamen die Gäste ersatzgeschwächt, doch das schmälert nicht unsere Leistung. Gegen unsere 5:1 fanden die Gäste erst spät die richtige Antwort, genau wie dann gegen die 6:0 Abwehr. Aggressiv haben wir verteidigt und kamen dann in unser Tempospiel. Taktisch haben wir im Spielverlauf Julz Nicolae vom linken in den rechten Rückraum gebracht und Hannah Litzenburger löste dann ihre Aufgabe im linken Rückraum mit Bravour. Ein souveräner Sieg des Teams“, lobte HSG Coach Timo Stoffel.

 

„Kein Vorwurf an meine Mädels! Mit einem kleinen Kader sind wir im Hunsrück angetreten, dann verletzten sich Hannah Sattler und Lena Weißhuhn, so dass die anderen durchspielen mussten. Bei uns machte sich das Fehlen von Kaddy Irsch und Lena Hoffmann deutlich bemerkbar, es fehlen einfach die Erfahrung. Hunsrück hat das Spiel verdient gewonnen, da sie hinten raus mehr Luft hatten und konsequent über die zweite Welle kamen. Phasenweise hielten wir mit, doch am Ende fiel der Hunsrücker Sieg deutlich aus. Wir müssen jetzt sehen, ob wir überhaupt am Samstag einen spielfähigen Kader haben“, sagt MJC Coach Kai Kinzig.

 

HSG: Faller - M. Bach (1), Johann (2), Litzenburger (5), Glöckner, Fink (3), L. Bach, Schirokich, Nicolae (7/1), Lammersmann (6), Hahn (5), Kalle

 

MJC: Krämer und Ohlsen - L. Weißhuhn (3), Theis (5), Sattler, Brunner (3), Fahl, A. Weißhuhn (2), Cartus (1), Steil (8/3). 

 

HSG Kastellaun/Simmern - HSG Wittlich II 29:20 (14:8)

 

Die Wittlicher Reserve war bislang das einzige Team in der Liga, dass dem kommenden Meister aus Kastellaun/Simmern einen Punkt abtrotzen konnte. Dafür nahm das Team von Trainer Mirza Cehajic jetzt im Rückspiel Revanche.

 

Bis zum 6:4 entwickelte sich eine offene Begegnung, dann zogen die Gastgeberinnen auf 9:4 in der 17. Minute davon und verteidigen jetzt die Führung bis zum 14:8 Pausenstand. Die Entscheidung fiel gleich nach dem Wechsel, als die Hunsrückerinnen mit einem 6:0 Lauf auf 20:8 in der 36. Minute wegzogen und es sah früh nach einem Debakel für die Gäste aus. Die Gäste aus der Eifel stemmten sich gegen die klare Niederlage, verkürzten auf 24:15 in der 48. Minute, doch das Spiel war lange entschieden. Am Ende nahmen die Hunsrückerinnen mit einem souveränen 29:20 Sieg erfolgreich Revanche für das Hinspiel.

 

„Wir waren heute gegen die mit Abstand stärkste Mannschaft aus der Rheinlandliga chancenlos. Wir haben die erste Halbzeit leider komplett in den Sand gesetzt und gingen mit einem 6 Tore Rückstand in die Pause. Der harzfreie Ball machte uns das Leben vor allem bei den Distanzschüssen sehr schwer und die starke 5:1 Deckung der Gäste zog uns endgültig den Zahn. In der Halbzeit beschlossen wir die erste Hälfte aus den Köpfen zu bekommen, in der Abwehr defensiv zu bleiben und vorne mehr über die außen zu spielen. Die zweite Halbzeit war deutlich besser als die erste. Alles in allem ein gebrauchter Tag bei dem man die Klasse der Gäste neidlos anerkennen muss. Außer unsere beiden Torfrauen erreichte heute leider niemand Normalform“, meinte Wittlichs Pressesprecherin Hannah Esch.

 

HSG W: Marx und Zigraiova -Lieser, Eiden (4), Teusch, Esch (6/3), Lames (2), S. Teusch (1), Gaß, Krüger (1), Kappes (2), Zens (4)

 

HSG Obere Nahe - TuS Daun 32:22 (13:13)

 

Völlig ausgeglichen verlief die Begegnung zwischen der HSG Oberen Nahe und dem TuS Daun. Nachdem die Eifelanerinnen das Hinspiel deutlich gewinnen konnten, war Trainer Lukas Illigen klar, dass seine Mannschaft gegen eine mit dem Rücken zur Wand stehende Mannschaft bestehen mussten, die frenetisch von den Rängen unterstützt wurden. So wechselten die Führungen hin und her, keine Mannschaft konnte sich aber mit mehr als einem Tor absetzen und so gingen die Mannschaften mit einem leistungsgerechten Remis in die Kabinen.

 

Auch nach dem Wechsel das gleiche Spiel, die Führungen wechselten und so ging die Begegnung über 16:16 in der 37. Minute bis zum 20:19 in der 48. Minute in die entscheidende Phase, in der den Gastgeberinnen erstmals eine drei Tore Führung zum 23:19 gelang. Was danach mit seiner Mannschaft los war, kann sich Dauns Trainer Lukas Illigen überhaupt nicht erklären. Die Mannschaft wurde bis 32:22 regelrecht überrannt, stemmte sich nicht gegen die drohende Niederlage und so kam die HSG zu einem wichtigen Heimsieg.

 

„Wir waren gut auf die Gäste eingestellt und die Mannschaft hatte heute Bock! Auf jeden Fall wollen wir die Liga halten und natürlich wird es jetzt noch schwerer, da die Trierer Miezen Bassenheim kampflos das Rückspiel überlassen haben. Es war bis in die Schlussminuten ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem meine Mannschaft mehr wollte und wir hatten erneut eine starke Torfrau zwischen den Pfosten“, lobte HSG Coach Felix Fetzer.

 

„Wir mussten ohne etatmässige Torfrau auskommen, waren froh, dass uns Ilona Miller nach langer Pause ausgeholfen hat. Doch das war nicht der Grund für die Niederlage. Heute fehlte einfach mal wieder die Einstellung, wir waren nicht bereit, die Wege zu gehen. Was wir uns vorgenommen hatten, ist nie umgesetzt worden. Wir haben nur selten ins Tempo gefunden und leisteten uns einfach zu viele Fehlwürfe, darunter sechs Siebenmeter. Die Abwehr stand schlecht und wir bekamen die linke Rückraumspielerin der Gastgeber Maja Hartenberger im eins gegen eins nicht in den Griff. In den nächsten Spiel hat die Mannschaft noch etwas gutzumachen“, fordert Illigen.

 

HSFG: Göymen - Fetzer (4), Wiedemann, Brusius (2), L. Hartenberger (4/1), Brenner, Schwarz (1), Bubenheim, Merker (1), M. Hartenberger (11/1), Duran Garcia (1), Kunz (7/1), Heike (1)

 

TuS: Miller und Zenner - N. Aideyan (5), Thome, F. Kutscheid (4/1), J. Kutscheid, Poster, C. Aideyan, Römer (1), Basten (1) Teusch, Dausend (3/1), Clever (8/3). 

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - TuS Weibern 24:20 (11:10)

 

Die Ruwertaler Serie hält! Im sechsten Spiel in Folge geht das Team von Trainer Paddy Wagner als Siegerinnen vom Platz.

 

Auf Bina Jöhnk wollten die Ruwertalerinnen besonders aufpassen, doch der künftigen Wittlicherin gelangen die ersten beiden Tore zur 0:2 Führung der Gäste, die das Ruwertal Team allerdings mit drei Toren in Folge zur ersten Führung beim 3:2 in der 10. Minute konterten. Bis zur 20. Minute gelang den Ruwertalerinnen die deutlichere 8:4 Führung, die bis 10:6 in der 23. Minute verteidigt wurde, dann nahmen die Gäste die Auszeit. Das Team von Trainer Paddy Wagner brachte die knappe 11:10 Führung dann in die Pause.

 

Gleich nach dem Start vergaben die Gastgeberinnen wieder beste Chancen, standen aber im Mittelblock der Abwehr überragend und ließen kaum etwas gegen die Gästeangreiferinnen zu, die sich auch über Aussen wenig Chancen erarbeiteten. Die Begegnung blieb bis 14:13 in der 36. Minute eng, dann zogen die Ruwertalerinnen auf 17:13 davon und verteidigten jetzt die Führung bis zum Abpfiff.

 

„Mit Kampf zum Sieg! In den Anfangsminuten beider Halbzeiten vergaben wir beste Chancen, steigerten uns mit dem Spielverlauf in der Abwehr und ließen in der ersten Hälfte nur vier Tore in 20 Minuten zu! Verlass war auf unseren Mittelblock mit Hannah Britz und Lorena Himmelreich, die ihre stärkste Saisonleistung in der Abwehr zeigten. Dazu gewohnt sicher wie immer Torfrau Luisa Becker. Kämpferisch hat uns der Gast alles abverlangt, doch heute hat die Mannschaft gewonnen, die den Sieg mehr wollte. Das Spielhätte in einigen Phasen durchaus kippen können“, meinte Ruwertals Trainer Paddy Wagner.

 

HSG: Becker und Eiden - Irschfeld, Britz, Metz, Himmelreich (6/4), Kierakowicz (4), Fisch (5), Schmitz, Jenetz (2), Reber (5), Meyer.

 

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HSG Hunsrück II - DJK/MJC Trier

(Freitag, 19.30 Uhr, Hirtenfeldhalle)

und

TV Bassenheim - DJK/MJC Trier

kampflos für Bassenheim, da Trier keine spielfähige Mannschaft hat

(Samstag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Doppelspieltag für die Trierer Miezen am kommenden Wochenende! Zunächst fährt die Mannschaft von Trainer Kai Kinzig am Freitagabend zum Tabellensiebten in den Hunsrück, den man in heimischer Halle mit 30:27 im Hinspiel besiegte. Am Samstag dann geht die Fahrt nach Bassenheim zum Tabellenneunten, der das Hinspiel kampflos abgeben musste. Es bleibt abzuwarten, wie die Trierer diese Belastung verkraften werden.

 

Personal: Die personelle Situation ist alles andere als berauschend bei den Triererinnen, auf deren Seite Kaddy Irsch für beide Spiele ausfallen wird. Ein großes Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Lena Hoffmann wegen ihrer Schulterprobleme. So hofft Trainer Kai Kinzig, dass Torfrau Ali Krämer, die wieder im Training ist, auch auflaufen kann. Bei den Hunsrückerinnen plagen Trainer Timo Stoffel ebenfalls personelle Sorgen. Fraglich ist auf jeden Fall, ob Hanna Litzenburger beim Spiel dabei sein kann, ansonsten hofft der HSG Coach auf die angeschlagenen Spielerinnen.

 

Prognose: „Wenn Trier tatsächlich ohne Irsch aufläuft, macht sich das schon bemerkbar. Doch auch bei uns bleibt abzuwarten, wie fit wir sind, zumal wir eine lange Pause hatten. Im Hinspiel haben wir gesehen, dass auch gegen die Triererinnen etwas möglich ist und das versuchen wir am Freitagabend in einem Spiel, dass wir mit einer aggressiven Abwehr spielen wollen und dann sehen wir mal, was machbar ist“, so Stoffel.

 

„Bei uns läuft es einfach weiterhin schleppend! Viele Corona Fälle machen uns zu schaffen und der Wurm bleibt einfach in dieser Saison drin. Über Ostern haben wir nur wenig trainiert, wollten die Zeit zur Regeneration nutzen, doch weiterhin fehlen uns wichtige Alternativen.  Im Hunsrück wartet ein schweres Spiel auf uns, in dem wir die Routinier Julz Nicolae besser verteidigen müssen als im Hinspiel.  Bassenheim ist für mich eine Wundertüte, die mal gut, mal schlechtere Ergebnisse aufweist. Deshalb ist die Mannschaft nur schwer einzuschätzen. Aber zunächst müssen wir sehen, wie unsere personelle Situation nach dem Hunsrücker Spiel ist. Es kann an diesem Wochenende alles passieren. Sind wir gut drauf, gewinnen wir beide Spiele, aber es kann auch anders laufen“, sagt MJC Coach Kai Kinzig.

 

HSG Kastellaun/Simmern - HSG Wittlich II

(Samstag, 17.15 Uhr, IGS Kastellaun)

 

Ausgangslage: Im Hinspiel sorgte die Wittlicher Reserve mit dem Punktgewinn gegen den Tabellenführer und vermeintlichen Meister aus Kastellaun/Simmern für die Überraschung und brachte damit dem Team von Trainer Mirza Cehajic den bislang einzigen Minuspunkt der Saison bei. Diese Scharte wollen die Gastgeberinnen sicherlich am Samstagnachmittag auswetzen und sich mit einem Sieg weiter ihrem Saisonziel Meisterschaft annähern. Meisterschaft ja, Aufstieg nein! Aus personellen Gründen wird Kastellaun/Simmern nicht zur Aufstiegsrunde antreten, Cehajic bleibt aber auch nächste Saison Trainer des Rheinlandliga-Teams. „Am Samstag bestreiten wir bereits unser letztes Auswärtsspiel in dieser Saison. Es geht zu niemand geringerem als dem Tabellenführer der bis jetzt erst einen Punkt, gegen uns, abgeben musste“, sagt Wittlichs Pressesprecherin Hannah Esch.

 

Personal: Die Zusammenstellung des Kaders erfolgt zum Ende der Woche.

 

Prognose: „Die Tatsache das wir ohne Harz in Kastellaun ranmüssen, ist sicher ein Vorteil für die Gastgeberinnen.  Nichtsdestotrotz sind wir hochmotiviert, den Tabellenführer so lange wie möglich zu ärgern und eventuell für eine Überraschung zu sorgen“, hofft Esch.

 

HSG Obere Nahe - TuS Daun

(Samstag, 17.30 Uhr, Landesleistungszentrum Niederwörresbach)

 

Ausgangslage: Mitte März gewann der TuS sein Heimspiel gegen die HSG Obere Nahe deutlich und geht auch im Rückspiel als Favorit in die Begegnung. Die HSG steht weiterhin unter Druck im Kampf gegen den Abstieg und braucht dringend Punkte! Während die Eifelanerinnen in Niederwörresbach befreit aufspielen können, gilt es für das Gastgeberteam von Trainer Felix Fetzer aus den Spielen gegen Daun, in Wittlich und zuhause gegen die Trierer Miezen so viele Punkte wie möglich einzufahren. Zudem steht noch das Nachholspiel gegen Weibern aus, das noch nicht terminiert ist.

 

Personal: „Wir haben einen 13er Kader für das Spiel gegen Daun“, freut sich Gastgebertrainer Felix Fetzer. Sorgen bereitet Gästetrainer Lukas Illigen noch der Torwartbereich: "Ilona Miller hilft uns wahrscheinlich aus und ob Mona Zander zur Verfügung steht, ist noch fraglich. Ansonsten können auch wir einen 13 er Kader aufbieten". 

 

Prognose: „In Daun haben wir gesehen, dass die Eifelaner eine schnelle und sicher spielende Mannschaft stellen, gegen die wir früh auf die Rückraumspielerinnen raustreten müssen. Im Angriff gilt es konzentriert zu bleiben und wenig Ballverluste zu haben, die sonst bestraft werden. Zuhause wollen wir über die Moral und die Stimmung in der Halle kommen“, sagt HSG Coach Felix Fetzer. "Wir sind von den Gastgeberinnen gewarnt, die zuhause durchaus gute Ergebnisse aufzuweisen haben. Ich rechne mit einem unangehmen Spiel, da wir auf eine gute gefüllte Halle treffen werden, die ihre Mannschaft frenetisch unterstützt. Auf keinen Fall dürfen wir uns das Spiel von der HSG aufdrücken lassen, müssen unser hohes Tempo über die gesamte Spielzeit beibehalten, sonst könnte es knapp werden", ahnt der Gästecoach. 

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - TuS Weibern

(Samstag, 18 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Das Hinspiel beider Mannschaften musste von Weibern coronabedingt verlegt werden und ist immer noch nicht terminiert. Im Rückspiel erwartet das Team von Trainer Paddy Wagner eine Mannschaft, die bislang nur ein Spiel auswärts gewinnen konnte und das war in Wittlich! Die Ruwertalerinnen selbst können nach fünf Spielen in Folge mit genügend Selbstbewusstsein an die Aufgabe gegen den TuS herangehen und sich mit einem Sieg weiter im oberen Mittelfeld festsetzen.

 

Personal: Aus beruflichen Gründen wird mit der zuletzt stark spielenden Emma Thinnes eine weitere wichtige Rückraumspielerin bei den Ruwertalerinnen ausfallen.

 

Prognose: „Wir treffen auf einen mir völlig unbekannten Gegner, die ihre stärkste Spielerin wohl in der zu Wittlich wechselnden Bina Jöhnk haben. Die Mannschaft verfügt nach Angaben von Trainerkollegen über einen sehr starken Mittelblock, gegen den wir in die Nahwurfzone kommen müssen, da uns die Alternativen im Rückraum fehlen. Die Mädels müssen dahin gehen, wo es weh tut. Wichtig wird sein, dass wir technisch sauber spielen und uns wenig Fehler erlauben. Anders als zuletzt müssen wir aus der Bewegung kommen und vor allem versuchen, mit vielen Kreuzbewegungen zu arbeiten. Jetzt kommen die Spiele, die uns zeigen, ob wir zurecht da stehen, wo wir stehen. Doch nach fünf gewonnenen Spielen in Folge sind wir selbstbewusst genug“, sagt HSG Coach Paddy Wagner.

 

HSG Hunsrück II - HSC Schweich

von Schweich coronabedingt verlegt

(Sonntag, 17 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Mitte Februar gelang den Hunsrückern eine am Ende sicherer 20:28 Auswärtserfolg in Schweich und den Sieg will das Team von Trainer Timo Stoffel im letzten Heimspiel der Saison am Sonntagmittag in der Hirtenfeldhalle bestätigen. Allerdings trifft das Hunsrück Team auf eine Schweicher Mannschaft, die sich gegenüber den ersten Spielen deutlich verbessert zeigt und auf einem guten Weg ist. In der Bezirksliga beginnt für das Garbe Team ein Neuanfang. Jetzt will man sich mit einer achtbaren Leistung im Hunsrück verabschieden. Sicherlich kommt dem Garbe-Team dabei zugute, dass die Gastgeberinnen bereits das schwere Spiel vom Freitag gegen die Trierer Miezen in den „Knochen haben“. Zudem rechnet Schweichs Trainer Sigi Garbe mit einer gut gefüllten Halle, da vorher das 3.Liga Spiel der Gastgeberinnen stattfindet. „Eine solche Kulisse ist meine Mannschaft nicht gewohnt und da werde ich das Team noch mental drauf vorbereiten“, verspricht Garbe.

 

Personal: Schweich kann mit vollem Kader auflaufen.

 

Prognose: „Vor Schweich sind wir nach dem Hinspiel sicherlich gewarnt, haben dabei die zweite Halbzeit noch gut in Erinnerung. Das Spiel werden wir nicht zu locker nehmen. Erst als wir in der Abwehr umgestellt haben, bekamen wir das Spiel in den Griff“, sagt Gastgebertrainer Timo Stoffel.

 

 „Im Hinspiel haben wir uns in der zweiten Hälfte, als wir offensiver gedeckt haben, gut verkauft. Das wollen wir auch im Rückspiel tun. Wir stellen uns auf einen aggressiven Gastgeber ein, wollen das Spiel aber trotz des bereits feststehenden Abstieges ernst nehmen. Was mich aber ärgert ist die Tatsache, dass einige Mannschaften ihre Saisonspiele nicht alle absolvieren können. Auch wir mussten viele Spiele coronabedingt nachholen und haben es geschafft, auch wenn Termine wie jetzt am Feiertag anstehen. Für meine Mädels wird es daher auch keinen Tanz in den Mai geben. Wir nehmen die Sache ernst und das hätte ich mir auch von diesen Mannschaften gewünscht. So wird die Saison auch am grünen Tisch entschieden und das ist Schade“, findet der Schweicher Coach. 

 

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Spieltag 23./24. April 2022

 

HSG Wittlich II - HSC Schweich 31:17 (14:9)

 

Wie erwartet setzt sich die Reserve der HSG Wittlich gegen Schweich deutlich durch. Doch die erste Hälfte hielt das Team von Trainer Sigi Garbe noch gut mit.

Zwar führten die Gastgeberinnen schnell mit 9:4 in der 17. Minute, doch Schweich hielt die Restspielzeit über 12:8 in der 26. Minute bis zur 14:9 Führung der Gäste ausgeglichen.

Doch nach dem Wechsel baute Wittlich konstant die Führung aus und beim 21:12 in der 40. Minute nahm Schweichs Trainer Garbe die Auszeit. Wittlich zog kontinuierlich davon, hatte beim 28:15 in der 52. Minute das Spiel lange entschieden.

„Das nenne ich eine tolle Einstellung von einigen Spielerinnen! Morgens um 4 Uhr aus dem Urlaub aufzubrechen, um am Samstagabend pünktlich zum Spiel zu kommen. Ich möchte mich ausdrücklich bei diesen Spielerinnen für ihren Einsatz bedanken. Wir spielten eine ordentliche erste Halbzeit, in der wir zwar schnell mit 7:2 zurück lagen, kamen danach immer besser ins Spiel und so konnten wir der jungen Mannschaft aus Wittlich Paroli bieten. Es entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung, in der unsere Abwehr richtig gut arbeitete und wir mit Petra Longen eine sehr gut haltende Torfrau hatten. 5 Sekunden vor Ende der ersten Halbzeit hatten wir sogar eine große Möglichkeit um auf 14:10 zu verkürzen. Dieser Treffer gelang uns dann direkt mit Beginn der zweiten Halbzeit. Jetzt hatten wir den Gegner „gekitzelt“ und es waren schließlich zwei Spielerinnen, die uns das Leben schwer machten. Zum einen Sophie Lames, die von außen einfach alles traf und immer wieder von der sehr gut aufgelegten Jule Kappes bedient wurde.  Nun war die Begegnung entschieden.  Leider schlichen sich bei uns jetzt auch viele technische Fehler ein und wir verloren im Angriff leicht die Bälle“, klagte Schweichs Trainer Sigi Garbe.  

„Alles in allem war es ein sehr zähes Spiel, indem Schweich seine Angriffe konstant geschickt in die Länge zog. Wir standen somit einen Großteil der Spielzeit in der Abwehr und hatten anfangs die Wege der Kreisläuferin nicht gut im Griff. Im Angriff haben wir über das gesamte Spiel viele Wurfmöglichkeiten liegen gelassen, welche den Sieg sonst noch deutlicher hätten ausfallen lassen. Der Sieg ist vollkommen verdient und wir sind froh aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung heraus gepunktet zu haben. Ein großer Kompliment an die Schweicher Mannschaft, die nie aufstecke und ein stets fairer Gegner war. Unser Fokus liegt nun voll auf dem Auswärtsspiel in Kastellaun bei dem wir sicherlich nochmal eine Schippe drauflegen müssen, um den Spitzenreiter zu ärgern“, ahnt Wittlichs Pressesprecherin Hannah Esch.

HSG: Muscheid und Marx - Lieser (3), Eiden (2), Teusch (1), Esch (7/3), Lames (5), Teusch (2), Rogowski (3), Gaß (1), Krüger, Kappes (7)

 

HSC: Polrolniczak und P. Longen - Grünen, Marxen (1), Gores (1), E. Longen (3), Keppler (6), Lehmann, V. Longen (1), Weiss (4), Aalderink (1/1)

 

HSC Schweich - HSG Mertesdorf/Ruwertal 31:21 (10:14)

 

Das Hinspiel gewann das Team von Trainer Paddy Wagner gegen Schweich noch deutlich mit 37:20, Im Rückspiel sah das für die Schweicherinnen etwas besser aus. Doch am Ende feierten die Gäste ihren fünften Sieg in Folge! 20 Minuten hielten die Gastgeberinnen im ersten Spielabschnitt das Spiel offen, dann setzte sich die Ruwertal HSG vom 7:8 mit drei Treffern in Folge deutlicher auf 7:11 in der 22. Minute ab. Doch das Schweicher Team von Trainer Sigi Garbe hielt dagegen, kam auf 9:12 heran, musste aber den Lokalrivalen zur Pause auf 10:14 ziehen lassen.

 

Gleich drei Treffer in Folge legten die Gäste zu Beginn der zweiten Hälfte nach, führten 10:17 in der 37. Minute und hatten das Spiel damit früh entschieden. Allerdings wehrten sich die Gastgeberinnen gegen eine deutliche Niederlage, bestimmten die Folgeminuten und kämpften sich nach der Auszeit von Trainer Garbe auf 16:20 in der 44. Minute heran. Beim 18:24 in der 51. Minute nahm Gästetrainer Paddy Wagner die Auszeit, nach der der sich die Gäste dann doch deutlich mit 21:31 absetzten.

 

„Von meiner Mannschaft eine gute erste Halbzeit, in der wir aus einer aggressiven Abwehr spielten und erst Probleme bekamen, als die Gäste auf zwei Kreisläuferinnen umstellten. Erst gegen Ende der ersten Hälfte bekamen wir das besser in den Griff. Zur Pause haben wir uns vorgenommen, das Spiel weiter offen zu gestalten und vielleicht doch etwas mehr zu erreichen. Doch für mich unverständlich waren meine Spielerinnen jetzt übernervös, machten viele technische Fehler und leisteten sich Fehlpässe, die die Gäste bestraften. In der Abwehr ließen wir zudem die Körpersprache des ersten Durchgangs vermissen. Am Ende ein verdienter Ruwertaler Sieg, der aus meiner Sicht aber zu hoch ausfiel“, meinte Schweichs Trainer Sigi Garbe.

 

„Es hat lange gedauert, bis wir uns deutlicher absetzen konnten. Wir konnten auf zwei Spielerinnen der zweiten Mannschaft zurückgreifen, mussten aber viel mit zwei Kreisläuferinnen und einlaufenden Außen arbeiten und das bekam Schweich nicht richtig gelöst. Mich ärgern die 21 Gegentore, da uns einfach die Aggressivität fehlte und wir den Mittelblock nicht zumachten. Vor allem im ersten Spielabschnitt war das keine gute Abwehrleistung von uns! Nach der Pause hätten wir uns viel früher absetzen müssen, vergaben fünf glasklare Chancen und ab Mitte der zweiten Hälfte merkte man den Gastgeberinnen das gestrige Spiel an, der Mannschaft ging langsam die Luft aus und wir kamen zum deutlichen Ergebnis. Bei uns überzeugte Lena Meyer mit guten Anspielen an den Kreis und war selbst torgefährlich. In den Schlussminuten gingen wir auch endlich die Wege im Deckungsverband, die wir von Anfang hätten machen müssen. Für die nächsten Spiele werden wir an der Chancenverwertung arbeiten müssen“, meinte Gästetrainer Paddy Wagner.

 

HSC: Moog und P. Longen - Rosch (1), Schmitt, I. Longen (1), Gores (2), E. Longen (3), Keppler (7), Lehmann, V. Longen, Weiss (1), Aalderink (6/2)

 

HSG: Becker und Eiden - Britz (1), Metz, Himmelreich (5/3), Fisch (2), Thinnes (7), Rosner (1), Jenetz (2), Reber (7), Meyer (5) Dimmig-Neyses

 

HSG Wittlich II - HSC Schweich

(Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

HSC Schweich - HSG Mertesdorf/Ruwertal

(Sonntag, 15 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: Mit zwei Spielen an zwei Tagen hat die Schweicher Mannschaft um Trainer Sigi Garbe ein schweres Programm vor der Brust. Wittlich erwartet den HSC Schweich am Samstagabend zum vorletzten Heimspiel der Saison. Die Rollen vor dem Spiel sind klar verteilt! Die Gastgeberinnen gehen auch aufgrund des Hinspielerfolges als Favoritinnen in diese Begegnung. Am Sonntag erwartet das Team von Trainer Garbe dann die Ruwertal HSG. Das Hinspiel gewann das Team von Gästetrainer Paddy Wagner deutlich mit 37:20 und so kann es im Rückspiel für Schweich nur darum gehen, sich besser aus der Affäre zu ziehen. Alles andere als ein Ruwertaler Erfolg wäre die Überraschung des Spieltages.

 

Personal: Bei Schweich fällt urlaubsbedingt die „Familie Longen“ mit Elena, Vanessa, Petra und Ina aus, so dass Trainer Sigi Garbe vor allem im Torwartbereich improvisieren muss. Wer am Wochenende bei Wittlich aufläuft, entscheidet sich erst am Ende dieser Woche. Auf Seiten der Ruwertalerinnen plagen Trainer Paddy Wagner corona- und verletzungsbedingt einige Sorgen, es stehen nur insgesamt 9 Spielerinnen zur Verfügung.

 

Prognose: „Nachdem wir das Hinspiel gewinnen konnten, möchten wir auch beide Punkte im Rückspiel holen. Ziel wird es sein aus einer stabilen Abwehr in die schnelle erste und zweite Welle zu kommen“, verrät HSG Pressesprecherin Hannah Esch. 

 

„Auf jeden Fall müssen wir eine andere Einstellung an den Tag legen als in der ersten Hälfte des Pokal-Halbfinales, sonst erleben wir eine böse Überraschung. Diese Woche gilt es, das Spiel aus Koblenz aus den Köpfen zu bekommen. Aufgrund der personellen Situation werden wir unser Tempo nicht über die gesamte Spielzeit gehen können, müssen uns im Angriff auch notwendige Auszeiten nehmen und mit unseren Spielzügen arbeiten. Schweich ist eine Mannschaft, die nie aufgibt und bis zum letzten Moment kämpferisch alles gibt. Wir müssen von Beginn an die Anspiele an den Kreis unterbinden und das eins gegen eins Spiel und das Zusammenspiel in der Kleingruppe in den Griff bekommen. Die Halle wird auch wegen des nachfolgenden Spiels unserer Herren voll sein und so rechne ich mit einem Spiel, das erst im zweiten Spielabschnitt entschieden wird“, glaubt Ruwertals Trainer Wagner.

 

„In beiden Spielen sind wir aufgrund der Personalsituation krasse Aussenseiter und wollen versuchen, mit einer guten Abwehrleistung die Ergebnisse in Grenzen zu halten. Mehr ist leider an diesem Wochenende überhaupt nicht drin“, sagt Schweichs Trainer Sigi Garbe.

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Spieltag 16./17. April 2022

 

SG Bannberscheid/Engers - HSC Schweich 30:16 (13:7)

 

Eigentlich sollte es für die Schweicherinnen - obwohl sie ersatzgeschwächt angereist waren - nach der 18:25 Heimspielniederlage besser laufen, am Ende wurde es eine weitere deutliche Niederlage für den HSC!

 

Anders als im Hinspiel starteten die Schweicherinnen besser im Spiel, kämpften sich nach dem 4:1 in der 9. Minute bis auf 5:4 in der 12. Minute heran. Die Zeitstrafe gegen das Team von Gästetrainer Sigi Garbe nutzte „Baeng“, um sich deutlicher auf 7:4 in der 14. Minute abzusetzen. Nachdem die Gastgeberinnen ihre klare Chance per Siebenmeter nicht nutzten, nahm Garbe die Auszeit. Eine weitere Zeitstrafe gegen Schweich bestraften die Gastgeberinnen mit ihren Treffern zum 11:4 in der 24. Minute und schon jetzt roch es nach dem 6:0 Lauf der SG nach einem Kantersieg! So blieben die Gäste 14 Minuten ohne Treffer, ehe Lisa Maria Aalderink ihre Mannschaft beim 11:5 „erlöste“. Zur Pause führten die Favoritinnen nach einer ausgeglichenen Schlussphase mit 13:7 und damit ähnlich deutlich wie im Hinspiel (9:14).

 

Nach dem Anschlusstreffer zum 13:8 bauten die SG Spielerinnen ihre Führung wieder deutlicher auf 16:8 in der 36. Minute aus, hatten dabei in Melanie Knapp und Marie Kohns ihre gefährlichsten Angreiferinnen, die sich praktisch im Wechsel in die Torschützenliste eintrugen. Auf der Gegenseite war es in dieser Phase Pia Keppler, die mit ihren drei Treffern zum 17:10 in der 39. Minute Anteil daran hatte, dass sich „Baeng“ nicht weiter absetzen konnte. Wie im ersten Spielabschnitt folgte bei Schweich wieder eine Phase, in der der Mannschaft keine Treffer gelingen wollten, während die Gastgeberinnen ihre Führung auf 23:10 in der 44. Minute ausbauten und Garbe erneut die Auszeit nehmen musste. Erst beim 25:11 gelang Schweichs Jana Weich in der 48. Minute ein weiterer Gästetreffer. Erneut blieben die Gäste fast 10 Minuten ohne Torerfolg und das nutzte „Baeng“, um das Spiel am Ende klar und auch in der Höhe mit 30:16 verdient zu entscheiden. Auf Seiten der Gastgeberinnen waren es Melanie Knapp (7) und Marie Kohns (8), die genau die Hälfte der SG Treffer markierten.

 

„Die ersten 20 Minuten hielten wir gut mit, doch dann nutzten wir die vielen, gut herausgespielten Chancen nicht, scheiterten immer wieder an den Torhüterinnen der Gäste. Vor allem vom Kreis und Rechtsaussen brachten wir die Dinger nicht im Kasten unter und es wurde das schlechteste Spiel der Mannschaft, seitdem ich hier Trainer bin. Neben den Schwächen im Angriff leisteten wir uns unglaublich viele Fehler im Deckungsverband, ließen anders am im Hinspiel die Körperlichkeit vermissen“, klagte der Schweicher Coach.

 

Lofi und Hill - Rosch (1), Weich (1), Marxen, Gores (1), E. Longen (2), Keppler (5/1), Lehmann, V. Longen (1), Hähner, Aalderink (5/3)

 

SG Bannberscheid/Engers - HSC Schweich

(Samstag, 15 Uhr)

 

Ausgangslage: Nur eine Woche nach dem Hinspiel kommt es am Samstagnachmittag zum Rückspiel! Die Rollen vor der Begegnung sind klar verteilt, denn nach dem 22:28 Sieg in Schweich geht die SG als klarer Favorit in die Begegnung. Im Hinspiel verschliefen die Schweicherinnen die Anfangsphase und liefen dem Rückstand über die gesamte Spielzeit hinterher. Das sollte Warnung genug sein, im Rückspiel von Beginn an hellwach in die Begegnung zu gehen und dann die Favoritinnen so lange wie möglich ärgern. Ein Achtungserfolg in Montabaur ist das erklärte Ziel von Schweichs Trainer Sigi Garbe.

 

Personal: Noch ist unklar, ob den Schweicherinnen im Rückspiel eine etatmäßige Torfrau zur Verfügung steht. Bedingt durch die Osterfeiertage wird die Mannschaft zudem auf die eine oder andere Spielerin verzichten müssen, doch Trainer Sigi Garbe wird eine spielfähige Mannschaft haben.

 

Prognose. „Wir haben uns fest vorgenommen, nicht noch einmal den Start wie gegen Daun zu verschlafen. Leider ist die Manndeckung gegen die SG Spielmacherin Melanie Knapp im Hinspiel in die Hose gegangen und deshalb werden wir uns etwas anderes einfallen lassen. Wir fahren mit genügend Selbstvertrauen zum Auswärtsspiel, denn wir sind auf dem richtigen Weg. Die Mannschaft hat sich mit dem Abstieg abgefunden und es ist klar, dass ich noch mindestens eine Saison in Schweich dranhängen werde und wir versuchen, den direkten Aufstieg zu schaffen. Dazu sind es personell derzeit nicht schlecht aus. Den Aufwärtstrend der letzten Spiele wollen wir bestätigen und mit Spaß das Spiel angehen“, sagt der Schweicher Coach. 

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Spieltag 08. bis 10. April 2022

 

TuS Daun - HSC Schweich 33:24 (16:11)

 

Am Ende wurde es der erwartete Heimsieg der Eifelaner gegen eine Schweicher Mannschaft, die nie den Kopf hängen ließ und auch nach klarem Rückstand alles versuchte.

 

Besser startete der HSC Schweich in die Begegnung, führte 0:2 und musste erstmals beim 4:3 in der 6. Minute die Führung der Eifelanerinnen hinnehmen. Jetzt setzten sich die Gastgeberinnen deutlicher ab, zogen über 9:5 in der 13. Minute auf 11:6 in der 16. Minute davon und so nahm Schweichs Trainer Sigi Garbe die Auszeit. Das Team von Trainer Lukas Illigen behauptete jetzt die fünf Tore Führung über 14:9 in der 24. Minute, doch bis zur Pause konnte sich das Illigen-Team zum 16:11 nicht vorentscheidend absetzen.

 

Nach der Pause waren es Jana Clever und Jessy Kutscheid, die im Wechsel den Gästen jetzt die Gegentore einschenkten und beim 21:11 in der 36. Minute war das Spiel vorzeitig entschieden. Doch das Schweicher Team stemmte sich gegen die drohende Niederlage und kämpfte sich bis auf 24:18 in der 48. Minute heran und so war Dauns Trainer Illigen gezwungen, die nächste Auszeit zu nehmen. I den Schlussminuten war es dann vor allem Jana Clever, die mit ihren Treffern wesentlichen Anteil daran hatte, dass der Sieg am Ende deutlich mit 33:24 ausfiel.

 

„Trotz des Sieges kann ich mit unserem Spiel nicht zufrieden sein. Nur 10 Minuten riefen wir die Normalform ab, spielten aus einer starken Abwehr schnell nach vorne über die erste und zweite Welle. Auch die Tatsache, dass wir viel gewechselt haben, darf keine Entschuldigung dafür sein, dass wir immer wieder einen Bruch im Spiel hatten. Die ersten 10 Minuten haben wir total verpennt! Hut ab vor der Schweicher Mannschaft, die sich gegenüber dem Hinspiel stark verbessert zeigte und bis zum Schluss immer wieder schnell von Angriff auf Abwehr umschaltete. Jana Clever wurde über weite Strecken manngedeckt. Auch das ist keine Entschuldigung für die schwachen Phasen in unserem Spiel. Doch letztlich zählen nur die beiden Punkte“, fand Dauns Trainer Lukas Illigen.

 

„Das waren starke erste 10 Minuten meiner Mannschaft, in dem wir es schafften das Tempo aus dem Spiel zu nehmen und letztlich war ich mit der ersten Hälfte zufrieden. Ärgerlich fand ich die Tatsache, dass wir nach dem Wechsel entgegen der Vorgabe, nicht mehr versuchten, das Tempo aus dem Spiel zu nehmen und so zog Daun deutlich davon. Doch bis in die Schlussminuten zeigte meine Mannschaft Moral, zog sich mit den eigenen Haaren nochmals aus dem Sumpf und kam bis auf sechs Tore heran. Mit tut leid, dass wir aufgrund von individuellen Fehlern in den Schlussminuten ein besseres Ergebnis verpassten, doch kämpferisch hat die Mannschaft heute alles gegeben“, lobte Schweichs Trainer Sigi Garbe.

 

TuS: Zander - Zenner (3), C. Aideyan (3), Thome (1), F. Kutscheid, J. Kutscheid (7), Poster (1), Krämer (1), Römer, Basten (1), Teusch (1), Dausend (2), Clever (13/1).

 

HSC: Quary - A. Longen (3), Gores (1), E. Longen (2), Keppler (3/1), Lehmann, P. Longen, V. Longen (1), Hähner (3/1), Aalderink (3), Karrenbauer (8/2)

 

TuS Weibern - HSG Obere Nahe 23:17 (11:9)

 

Schlechte Vorzeichen für die Gäste von der Oberen Nahe, die aus privaten Gründen auf ihre starke Torfrau Ebru Göymen verzichten mussten und das war sicher ein Hauptgrund, weshalb das Team von Trainer Felix Fetzer in der Eifel geschlagen geben musste. So musste Spielmacherin Fabienne Fetzer in den Kasten, die ihre Sache als gelernte Feldspielerin gut machte.  

 

Von Beginn an lieferten sich beide Mannschaften ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Gastgeberinnen ständig mit ein bis zwei Toren führten, doch die HSG glich beim 8:8 in der 23. Minute aus. Bis zur Pause setze sich das Gastgeberteam dank der Treffer von Bina Jöhnk auf 11:9 ab.

 

Auch nach dem Wechsel war es ein ausgeglichen geführtes Spiel, das erst nach dem 14:14 in der 43. Minute die Vorentscheidung erlebte. Mit fünf Treffern in Folge setzte sich das Gastgeberteam erneut dank der künftigen Wittlicherin Bina Jöhnk auf 19:14 in der 47. Minute ab und hatte das Spiel früh entschieden.

 

„Die Abwehr stand über weite Strecken des Spiels gut, doch der Einsatz unserer Spielmacherin im Tor machte sich im Angriff schon bemerkbar. Dennoch nutzten wir in der Anfangsphase unsere Chancen. Ab der 43. Minute war dann die Luft raus, unsere Unkonzentriertheit bestraften die Gastgeberinnen, allen voran Bina Jöhnk, die 14 Tore erzielte. Die Abwehr war einfach zu passiv und so kam Weibern zu einfachen Toren. Im Rückspiel wird das mit Ebru im Tor und Fabienne im Angriff ein anderes Spiel“, meint HSG Coach Felix Fetzer.

 

Wiedemann, Brusius, Hartenberger (2), Schwarz (3), Bubenheim (3), Merker (2), Fetzer, Klein, Duran Garcia (1), Kunz (4), Heike (2)

 

HSC Schweich - SG Bannberscheid/Engers 18:25 (9:14)

 

Es war ein Auf und Ab im Spiel der Gastgeberinnen. Hochs und Tiefs wechselten sich im Spiel der Gastgeberinnen ab und noch fehlt dem HSC die nötige Konstanz in seinem Spiel. Gegen die Gäste hatte sich Schweichs Trainer Sigi Garbe etwas ausgerechnet, doch danach sah es zumindest in den Anfangsminuten überhaupt nicht aus.

 

Mit 1:6 gelang der Spielgemeinschaft die klare Führung bis zur 8. Minute, doch dann fand Schweich besser ins Spiel, lief aber über 6:11 in der 23. Minute dem fünf Tore Vorsprung der Gästemannschaft hinterher, die jetzt die Auszeit nahm. Die Begegnung blieb jetzt ausgeglichen, doch zur Pause führten die Gäste 9:15.

 

Die Halbzeitansprache von Schweichs Trainer Sigi Garbe zeigte Wirkung: seine Mannschaft verkürzte bis zur 36. Minute auf 14:17, musste dann die Zeitstrafe verkraften, die der Gast aber nicht entscheidend nutzen konnte. Noch einmal versuchte Garbe mit der Auszeit beim 15:19 in der 41. Minute das Spiel zu drehen, doch näher als drei Tore konnten sich die Gastgeberinnen nicht heranarbeiten (16:19). Die vorzeitige Entscheidung schien gefallen, als die Gäste sich nach dieser Auszeit mit drei Toren auf 16:22 in der 46. Minute absetzten und das Team von Spielertrainerin Melanie Knapp weiter über 18:25 dem ungefährdeten Sieg entgegen zog.

 

„Die ersten Minuten haben wir erneut verschlafen, ließen die Aggressivität in der Abwehr vermissen. Die Manndeckung, die wir gegen Knapp spielten, funktionierte nicht und wir haben dann reagiert, spielten defensiver im Verband und das lief besser. Nach dem Wechsel stellten wir die Abwehr erneut um, spielten offensiv und mit der nötigen Aggressivität, hatten dann auch eine gute Quote beim Gegenstoßspiel. Leider machten wir wie gegen die Trierer Miezen den Fehler, dann zu früh abzuschließen und der Gegner bestrafte das mit seinen Gegenstoßtoren. Die Fortschritte in der Mannschaft sind erkennbar, die kämpferische Einstellung stimmt. Noch fehlt uns der letzte Schliff und so siegten die Gäste verdient. Schiedsrichter Michael Hemmes leitete das Spiel mit seiner ruhigen Art souverän, obwohl es einige Male zwischen den Mannschaften knisterte“, sagte Schweichs Coach Sigi Garbe.

 

Moog und P. Longen - Rosch, Weich (5/1), Aalderink (1), I. Longen (1), Gores, E. Longen, Keppler (5), Lehmann, V. Longen (4), Hähner (2), Weiss, Karrenbauer (3)

 

HSG Wittlich II - TV Bassenheim II 25:20 (11:12)

 

Mit einem Rumpfteam musste die Wittlicher Reserve das Spiel gegen Bassenheim bestreiten, die mit voller Kapelle angereist waren.

 

Doch das tat der Spielfreude der Wittlicherinnen keinen Abbruch, die von Beginn an führten und über 4:2 und 7:4 in der 15. Minute das Spiel bestimmten. Kurz danach nahmen die Gäste ihre erste Auszeit, doch Wittlich verteidigte die drei Tore Führung bis 9:6, kassierte dann drei Tore in Folge zum 9:9 Ausgleich und nahm folgerichtig in der 23. Minute die Auszeit. Beim 9:10 gelang den Gästen die erste Führung im Spiel, die sie mit in die Pause (11:12) nahmen.

 

Was für ein Start des Wittlicher Teams in die zweite Hälfte: fünf Tore in Folge führten zum 16:12 in der 35. Minute. Die vier Tore Führung der Gastgeberinnen hielt bis 19:15 in der 49. Minute und noch einmal nahmen die Gäste die Auszeit, aber Wittlich verteidigte bis 22:18 in der 54. Minute die klare Führung, nahm dann nochmals die Auszeit. Doch die Gastgeberinnen ließen sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen, zogen einem verdienten 25:20 Heimspielsieg entgegen.

 

„Wir haben das Spiel verdient gewonnen, lagen fast über die gesamte Spielzeit in Führung, wenn auch nur knapp! Aus einer gut stehenden 6:0 Abwehr, die deutlich besser als im Hinspiel agierte, kamen wir über unser Tempospiel mit schnellen Mitten zu unserem Spiel. Über Außen haben wir abgeräumt und damit große Lücken geschaffen. Doch im Angriff sind wir phasenweise zu wenig in die Tiefe gegangen. Wenn wir das gemacht haben, kamen wir zum Torerfolg. Eine solide Leistung und verdient beide Punkte gewonnen“, freute sich HSG Pressesprecherin Hanna Esch.

 

Marx - L. Teusch (1), Esch (6/2), Lames (7), S. Teusch (2), Ertz (1), Gaß, Krüger (1), Kappes (7)

 

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TuS Daun - HSC Schweich

(Freitag, 20 Uhr, Wehrbüschhalle)

und

TuS Daun - HSG Kastellaun/Simmern

(Samstag, 17 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Gleich zwei Spiele innerhalb von 24 Stunden hätte das Team von Trainer Lukas Illigen am Wochenende austragen sollen. Zunächst trifft die Mannschaft auf den Tabellenletzten aus Schweich, bei dem man sich Ende November deutlich mit 17:34 durchsetzte. Aufgrund des Ergebnisses und des bisherigen Saisonverlaufs sind die Eifelanerinnen die klaren Favoritinnen.  "Aufgrund von drei Coronafällen im Team hat die HSG Kastellaun/Simmern das Spiel abgesagt. „Für uns war der Freitagtermin die einzige Möglichkeit, mit Daun noch einen Nachholspieltermin zu finden. Dort wird gute Arbeit von Trainer Lukas Illigen geleistet und für uns stehen die Vorzeichen für das Spiel nicht gut“, verrät Schweichs Trainer Sigi Garbe.

 

Personal: Auf Dauner Seite fällt Torfrau Isabell Treis aus, ansonsten hofft Trainer Lukas Illigen auf seine stärkste Aufstellung. Schweich muss am auf seine Studentinnen verzichten und fährt mit einem Rumpfteam in die Eifel.

 

Prognose: "Zwar konnten wir das Hinspiel deutlich gewinnen, doch Schweich hat gegen die MJC ein gutes Spiel gezeigt. Wir selbst haben noch vor der Vorwoche etwas gutzumachen. Vor allem im Deckungsverband müssen wir erneut versuchen, über Jana Clever die Bälle abzufangen und unser Gegenstoßspiel aufzuziehen. An einem guten Tag kann in dieser Klasse jede Jede schlagen und deshalb unterschätzen wir Schweich nicht", meint Illigen.

 

„Das Spiel in Daun ist für uns eine weitere Trainingseinheit, in der wir versuchen, das Ergebnis in Grenzen zu halten. Für mich ist Daun die Mannschaft der Rückrunde und wir wollen eine aggressivere Abwehr als zuletzt im Ruwertal zeigen und die Fehler vermeiden, die wir im Angriff gegen die offensive Abwehr gemacht haben“, hofft Schweichs Trainer Sigi Garbe.

 

HSG Hunsrück II - HSG Mertesdorf/Ruwertal

vom Gast coronabedingt verlegt

 

Ausgangslage: Der Punktverlust der Hunsrücker Reserve bei der Oberen Nahe ärgert Trainer Timo Stoffel noch immer. Im Ruwertal haben die Hunsrücker einiges gutzumachen, treffen aber auf eine selbstbewusste Mannschaft, die sich im Saisonverlauf zu steigern weiß und bei denen die Mechanismen, die Trainer Paddy Wagner mit seinen Spielerinnen im Training einstudiert, mehr und mehr greifen. Das bewies die Mannschaft zuletzt beim Kantersieg gegen Schweich und deshalb dürfen sich die Zuschauer sicherlich auf einen spannenden und interessanten Leistungsvergleich freuen, zumal es das erste Aufeinandertreffen der Mannschaften in dieser Saison ist.

 

Personal: Auf Seiten der Gastgeber stehen Fragezeichen hinter den Einsätzen von Tina Schirokich und Sophie Hahn, die beiden an einer Knieverletzung laborieren. Dafür sollte Maren Bach wieder mit dabei sein können. Bei den Gästen fällt Anita Metz coronabedingt aus und so hofft Wagner, dass sich Torfrau Luisa Bach bis zum Wochenende freitesten kann. „Sonst haben wir ein Problem und müssen eventuell das Spiel verlegen“, sagt Wagner.

 

Prognose: Einigkeit bei den beiden Trainern: „Es wird die Mannschaft die Nase vorne haben, die die aggressivere Abwehr spielt“, meine unisono Gastgebertrainer Timo Stoffel und sein Trainerkollege aus dem Ruwertal Patrick Wagner. Auch sonst sind sich die Beiden in der Beurteilung der nächsten Spiele einig, die Aufschluss darüber geben werden, wer sich hinter Kastellaun/Simmern und der DJK/MJC Trier wiederfinden wird. „Respekt vor den bisherigen Ergebnissen der jungen Ruwertaler Mannschaft, die vor allem sehr heimstark sind. Wichtig wird sein, dass wir die lebhafte Linksaussen der Gäste sowie die Kreisanspiele unterbinden“, fordert Stoffel.

 

„Die Hunsrücker wollen vor heimischer Kulisse sicher etwas gutmachen, der Punktverlust bei der Oberen Nahe hat dem Team sicher nicht geschmeckt. Mich verbindet wenig Positives mit der Hirtenfeldhalle, da ich dort auch in meiner aktiven Zeit wenig gewinnen konnte. Aber das soll sich am Samstagabend ändern. Meine Mannschaft ist jetzt mental so stark, dass sie sich auch von einem Rückstand nicht sonderlich beeindrucken lässt. Wir fahren mit breiter Brust nach drei Siegen in Folge in den Hunsrück, konzentrieren uns auf die eigene Leistung und ich gehe davon aus, dass die Begegnung erst in den Schlussminuten entschieden wird“, glaubt Wagner.

 

TuS Weibern - HSG Obere Nahe (Sonntag, 15 Uhr)

 

Ausgangslage: Auf die heimstarke Weiberner Mannschaft trifft die HSG Obere Nahe mit Trainer Felix Fetzer am Sonntagnachmittag. Vier ihrer fünf Heimspiele gewannen die Eifelanerinnen und liegen mit 10:16 Punkten derzeit auf Platz 8 der Tabelle und damit knapp vor der Oberen Nahe, die zuletzt mit dem überraschenden Punktgewinn gegen die Hunsrück Reserve ein Ausrufezeichen setzte und jetzt alles versuchen wird, in Weibern nachzulegen.

 

Personal: Auf Gästeseite fällt mit Torfrau Ebru Göymen aus privaten Gründen die Torhüterin aus. Da die Mannschaft derzeit noch eine Torfrau hat, wird wohl eine Feldspielerin ins Tor gehen müssen.

 

Prognose: „Ich kenne den Gegner nicht, deshalb konzentrieren wir uns voll auf uns! Wichtig wird sein, dass wir mit einer guten Stimmung in die Begegnung gehen und an die Leistung aus dem letzten Spiel gegen die Hunsrück HSG anknüpfen“, hofft Trainer Felix Fetzer.

 

HSC Schweich - SG Bannberscheid/Engers

(Sonntag, 15 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: Nach dem Freitagsspiel in Daun muss das Team von Trainer Sigi Garbe am Sonntagnachmittag nochmals ran! Die Rollen vor dieser Begegnung sind klar verteilt. Schweich dürfte kaum noch Chancen auf den Ligaverbleib haben, während der Gegner sich durchaus noch Hoffnungen auf den Ligaverbleib machen kann. Allerdings „hecheln“ die Gäste coronabedingt mit ihren bislang erst neun Saisonspielen teilweise deutlich hinter den anderen Teams zurück, haben derzeit mit 10:8 Punkten ein positives Punkteverhältnis.

 

Personal: „Ich hoffe auf einen wesentlich breiteren Kader als am Freitagabend in Schweich“, sagt Garbe.

 

Prognose: „Den Gegner kenne ich noch nicht, doch wir werden uns in der Trainingswoche auf dieses Spiel besonders vorbereiten. Aus einer aggressiven Deckung wollen wir schnell nach vorne spielen um so zu einfachen Toren zu kommen. Meine Mannschaft will ich bewusst vor diesem Spiel etwas unter Druck setzen, denn wir sollten den Gegner schon ärgern und ich rechne mir deshalb einen Punkt aus“, so Schweichs Trainer Sigi Garbe.

 

HSG Wittlich II - TV Bassenheim II

(Sonntag, 17 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Nach der unerwarteten Niederlage der Wittlicher Reserve im Ruwertal musste sich die von Heike Schaaf trainierte Mannschaft erst einmal erholen. Gegen die Gäste aus Bassenheim gewann das Schaaf-Team vor zwei Spieltagen mit 20:26. Jetzt will der aktuell Tabellendritte aus der Eifel mit einem Sieg in die Erfolgsspur zurückkehren. „Nur zwei Wochen nach dem Hinspiel in Bassenheim treffen wir am Sonntag erneut aufeinander. Nachdem die Gäste letzte Woche überraschend gegen Daun gewinnen konnten, werden sie sicher auch gegen uns die nächsten Punkte einfahren wollen“, ahnt Wittlichs Pressesprecherin Hanna Esch.

 

Personal: „Da unsere A Jugend am Samstag und am Sonntag spielt, wird uns nur ein kleiner Kader zur Verfügung stehen“, verrät Esch

 

Prognose: „Wir freuen uns endlich nochmal zuhause spielen zu dürfen und wollen definitiv den nächsten Heimsieg! Aus dem Spiel vor zwei Wochen haben wir viel mitgenommen und werden alles daran setzen die Fehler zu minimieren und die nächsten Punkte zu holen“, verspricht Esch.

 

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Spieltag 29. März bis 03. April 2022

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSG Wittlich II 31:24 (13:14)

 

Für eine Überraschung sorgten die Ruwertalerinnen im Nachholspiel gegen eine zuletzt stark aufspielende Wittlicher Reserve, die damit nach fünf erfolgreichen Spielen in Folge eine Niederlage einstecken musste.

 

Am Ende fiel der Sieg des Teams von Trainer Paddy Wagner überraschend deutlich aus.

 

Lediglich 1:0 führten die Gastgeberinnen, dann übernahm der Gast aus Wittlich das Kommando, setzte sich erstmals mit drei Treffern zum 2:5 in der 7. Minute ab und schien auf dem besten Wege, das Spiel jetzt deutlicher bestimmen zu können. Doch die Gastgeberinnen hielten dagegen, ließen die Gäste nie auf mehr als drei Tore wegziehen, um sich dann kontinuierlich über 7:10 in der 15. Minute und 11:14 in der 21. Minute bis zur Pause wieder in Schlagdistanz zu bringen.

 

„Im ersten Spielabschnitt haben wir uns in der Abwehr schwergetan, spielten zu defensiv und so kam Wittlich immer wieder über den Parallelstoß in unsere Nahtstellen. Dazu kassierten wir noch einige Gegenstoßtore, konnten uns aber bei Torfrau Luisa Becker bedanken, dass wir nur 14 Tore im ersten Spielabschnitt kassierten“, meinte Gastgebertrainer Paddy Wagner.  

 

Nach dem Wechsel dann der bessere Start für die Ruwertalerinnen, die mit drei Treffern in Folge aus der Kabine kamen und 16:14 in der 33. Minute führten. Doch Wittlich ließ nicht abreißen, glich zum 16:16 aus, um sich wieder über 17:19 in der 41. Minute den kleinen Vorsprung zu erarbeiten. Doch es blieb für beide Teams ein Wechselbad der Gefühle, da die Gastgeberinnen erneut das Spiel beim 20:19 in der 48. Minute zu drehen schienen. Die Auszeit der Gäste führte zwischenzeitlich zum 21:21 Ausgleich in der 50. Minute, doch weiterhin legte das Wagner Team den Treffer vor. Beim 24:22 war es nochmal an Gästetrainerin Heike Schaaf die Auszeit zu nehmen, doch das nutzten die Gastgeberinnen, die in dieser Phase durch die beiden Treffer über ihre Linksaußen Jule Eiden weiter davonzogen und beim 28:22 in der 57. Minute für die Vorentscheidung gesorgt hatten. Am Ende feierte die Ruwertalerinnen einen in dieser Höhe nicht erwarteten, aber verdienten 31:24 Erfolg und klettert mit dem Sieg auf Platz 5 der Tabelle!

 

„Auf beiden Seiten überzeugten die Torhüterinnen, die allesamt ein für diese Klasse sehr gutes Spiel machten! Mit zunehmender Spieldauer machte sich bei unseren Rückraumspielerinnen doch die überstandene Coronainfektion luftmäßig bemerkbar. Es war bei uns Lena Meyer, die sehr gut im eins gegen eins arbeitete, torgefährlich war, ihre Mitspielerinnen einsetzte und auch einige Siebenmeter herausarbeitete. Mit unserer 4:2 Abwehr kam Wittlich mit zunehmender Spieldauer nicht zurecht, doch bis sieben Minute vor dem Ende war der Spielausgang völlig offen. Die Entscheidung fiel, als Wittlich drei glasklare Chancen nicht verwertete und wir drei Gegenstöße setzten. Während jetzt bei uns alles passte, lief bei Wittlich nichts mehr zusammen. Am Ende ein Sieg, der verdient war, aber wesentlich zu hoch ausfiel“, fand Ruwertals Trainer Wagner.

 

„Wir haben definitiv zu hoch verloren! Im ersten Spielabschnitt war es ein ausgeglichenes Spiel mit Vorteilen für uns. Dazu hatten wir Pech mit einigen Pfosten- und Lattenwürfen. Die Abwehr stand gut! Nach dem Wechsel haben wir es nicht mehr geschafft, das Spiel breit zu machen und über die Außen zu spielen, sind immer wieder im Rückraum hängengeblieben. Da war heute definitiv mehr drin gewesen. Wir werden jetzt das spielfreie Wochenende nutzen, um einige Blessuren auszukurieren und greifen dann wieder voll an“, sagte Wittlichs Pressesprecherin Hanna Esch.

 

HSG M/R: Becker - Irschfeld, Britz (2), Metz, Himmelreich (3/2), Kierakowicz (2), Fisch (5), Thinnes (5), Schmitz (1), Eiden (4), Jenetz (6), Meyer (3), Dimmig-Neyses

 

HSG W: Marx und Zigraiova - Kieser, Eiden (1), Teusch (3), Esch (7/3), Lames (4), Barthen (1) Gaß (2), Krüger, Ensch, Kappes (3), Schaaf, Kloep (3)

 

TV Bassenheim II - TuS Daun 28:25 (15:13)

 

Nach zuletzt guten Leistungen enttäuscht das Dauner Team in Bassenheim und muss sich bei der RPS Liga Reserve geschlagen geben.

 

Von Beginn an führten die Gastgeberinnen, doch Daun hielt die Begegnung offen. Über 4:4 blieb die Begegnung bis 9:9 in der 16. Minute völlig ausgeglichen, dann nutzten die Gastgeberinnen die Schwächen im Dauner Deckungsverband, setzten sich erstmals nach drei Treffern in Folge auf 12:9 in der 22. Minute ab und brachten eine zwei Tore Führung mit 15:13 in die Halbzeit.

 

Die Begegnung blieb nach dem Wechsel spannend, Daun glich beim 19:19 in der 43. Minute aus, doch der TV setzte sich wieder auf 22:20 in der 48. Minute ab und Trainer Lukas Illigen nahm die Auszeit. Bis 25:25 in der 58. Minute lag ein Dauner Sieg im Bereich des Möglichen, doch drei Treffer in Folge der Gastgeberinnen sorgten für die Entscheidung.

 

„In der Abwehr fehlt vor allem im ersten Spielabschnitt die Bereitschaft zu arbeiten. Wir waren offen wie ein Scheunentor und as wurde bestraft. Im Angriff nutzten wir über die gesamte Spielzeit unsere Chancen nicht, scheiterten oft an der guten Torfrau der Gastgeberinnen, hatten aber auch Abschlusspech. Mit zunehmender Spieldauer legten die Gastgeberinnen an Härte zu, für mich am Ende zu hart! So fielen bei uns Kerstin Teusch und Jana Clever verletzt aus. Letztlich war heute das Glück nicht auf unserer Seite“, fand Illigen.

 

Treis und Zenner - Makurat, N. Aideyan (5), F. Kutscheid (4), J. Kutscheid (3), Poster, Krämer, Römer, Basten (2), Teusch, C. Aideyan (1), Dausend (1), Clever (9/1)

 

HSG Obere Nahe - HSG Hunsrück II 29:29 (15:16)

 

Die Punkteteilung zwischen den abstiegsgefährdeten Gastgeberinnen und der Hunsrück Reserve ist sicher die Überraschung des Spieltages! Am Ende feierten die Gastgeberinnen den Punkt wie einen Sieg und das zu Recht! Die Mannschaft Trainer Felix Fetzer kam zwei Sekunden vor dem Ende durch Lea Brusius zum insgesamt absolut verdienten Remis. Das Team von Gästetrainer Timo Stoffel enttäuschte über weite Strecken des Spiels, fand nie zur gewohnten Form, doch das schmälert die Leistung der Gastgeberinnen auf keinen Fall.

 

Von Beginn an führten die Gastgeberinnen, lagen beim 9:5 in der 16. Minute sogar mit vier Toren vorne und bestimmten bis 12:9 in der 23. Minute das Geschehen. Doch dann schien das Spiel zu kippen, als die Gäste beim 13:14 in der 27. Minute erstmals in Führung gingen und die Führung bis zur Pause verteidigten.

 

Nach dem Wechsel lief es besser für die Gäste, die ihre Führung sogar auf 15:19 in der 32. Minute ausbauten und beim 19:24 in der 43. Minute auf dem besten Wege waren, das Spiel zu entscheiden. Doch die Gastgeberinnen zeigten sich unbeeindruckt, kämpfte sich Tor um Tor heran und glichen beim 26:26 in der 51. Minute aus. Jetzt war der Spielausgang völlig offen, doch die Gäste legten immer wieder vor, die Gastgeberinnen glichen aus. 40 Sekunden vor dem Ende gelang dem Stoffel-Team die Führung zum 28:29, die die Mannschaft aber nicht über die Zeit brachte.

 

„Wir hatten nicht damit gerechnet, dass wir das Spiel so ausgeglichen gestalten können. Nach der Führung in der Anfangsphase ging uns schon die Puste aus und die Umstellung der Gäste im Deckungsverband schmeckte uns nicht. Wir bekamen nicht mehr viel über den Kreis zustande. Letztlich profitierten wir erneut von unserer starken Torfrau, haben die Nerven behalten und den Punkt gewonnen“, freute sich der Trainer der Gastgeberinnen, Felix Fetzer.

 

„Ich bin absolut unzufrieden mit dem Auftritt meiner Mannschaft! Nach schwachen Anfangsminuten fingen wir uns in der Deckung und spielten unser Spiel, kamen schnell aus der Abwehr und erzielten einfache Tore. Dann verließ die Mannschaft die Linie und so haben wir heute den Punkt verloren. Wir haben es nicht geschafft den Sack nach dem Wechsel zuzumachen, leisteten uns blöde, einfache Fehler. Die Gastgeberinnen haben das spielerisch gut gelöst“, fand Gästetrainer Timo Stoffel.

 

HSG ON: Göymen - Fetzer (2), Wiedemann (3), Brusius (3), Hartenberger (3), Gesemann (1), Schwarz (7), Bubenheim (8/5), Merker, Klein (1), Kunz (1)

 

HSG H: Faller - Johann, Litzenburger (7/3), Glöckner, Fink (3), Bach (1), Schirokich (4), Nicolae (10/2), Hahn (3), Kalle (1).

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSC Schweich 37:20 (20:12)

 

Einen Klassenunterschied machte die Ruwertal HSG gegen den HSC Schweich deutlich! Doch die klare Niederlage der Gäste ist sicher auch der Tatsache geschuldet, dass die Mannschaft nur einen kleinen Kader aufbieten konnte und einige Spielerinnen nach überstandener Corona Infektion noch nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte waren. Zudem musste Trainer Sigi Garbe aus privaten Gründen kurzfristig passen, für ihn übernahm Johannes Rosch das Coaching.

 

Bis zum 6:6 in der 9. Minute verlief die Begegnung völlig ausgeglichen, dann gelangen den Gastgeberinnen drei Tore in Folge und so nahm Rosch die erste Auszeit und die führte dazu, dass seine Mannschaft bis zum 12:11 in der 21. Minute auf Augenhöhe war, doch dann zogen die Gastgeberinnen dank der Abwehrsteigerung auf 17:11 davon, bauten die Führung bis zur Pause auf 20:12 aus.  

 

„In den Anfangsminuten haben wir in der Abwehr regelrecht geschlafen, standen in der 6:0 Deckung viel zu defensiv. Erste gegen Ende der ersten Hälfte wurden wir im Deckungsverband aggressiver, kamen zu einfachen Ballgewinnen und dem klaren Vorsprung“, fand HSG Coach Patrick Wagner zur Pause.

 

Die Gastgeberinnen kamen besser ins Spiel zurück, zogen auf 26:13 in der 40. Minute davon und so war nur noch die Höhe des Sieges fraglich. Am Ende stand ein deutlicher 37:20 Erfolg auf der Anzeigetafel in der Ruwertalhalle.

 

„Mit einer 5:1 Deckung sind wir dann in den zweiten Spielabschnitt, kamen zu schnellen Ballgewinnen und nutzten die technischen Fehler der Schweicherinnen jetzt zum Gegenstoßspiel. Auch im gebundenen Spiel läuft es derzeit bei uns und wir spielen effektiver. Mit einfachem Sperren/Absetzen von Hanna Britz und Lorena Himmelreich kamen wir immer wieder zum Torerfolg und auch Lea Meyer glänzte mit guten Anspielen zu ihren Mitspielerinnen. Tor um Tor zogen wir jetzt davon und Schweich ließ früh die Köpfe hängen“, sagte Ruwertals Coach Wagner.

 

„Unsere vielen technischen Fehler hat die Ruwertal HSG bestraft. Spielerisch waren die Gastgeberinnen klar die bessere Mannschaft und wir bekamen keinen Zugriff im Deckungsverband auf die Angreiferinnen. Uns fehlten einfach die Alternativen. Hervorheben möchte ich die gute Schiedsrichterleistung von Steffen Lang“, sagte Rosch.

 

HSG: Metz - Irschfeld (1), Britz (4), Himmelreich (2/1), Kierakowicz (7), Fisch (3), Thinnes (3), Schmitz, Eiden (3), Jenetz (2), Reber (8), Meyer (4/2)

 

HSC: Lofi und Hill - Schmitt, Gores, E. Longen (3), Keppler (3), Lehmann (1), V. Longen, Weiss (4/1), Aalderink (3), Karrenbauer (6/2) Heyer. 

 

SG Bannberscheid/Engers - DJK/MJC Trier

Da die Triererinnen keine spielfähige Mannschaft aufbieten können, wird die Begegnung verlegt.

 

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TV Bassenheim II - TuS Daun

(Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Den nächsten Gegner aus der Eifel hat der TV Bassenheim vor der Brust. Nachdem sich die Mannschaft am vergangenen Wochenende der Wittlicher Reserve geschlagen geben musste, kommt jetzt das Dauner Team mit Trainer Lukas Illigen, dass trotz der Niederlage beim vermeintlichen Meister Kastellaun/Simmern derzeit mit guten Leistungen aufwartet. Es ist das erste Aufeinandertreffen der Mannschaften in dieser Saison. Ein weiteres Spiel der beiden Teams sollte eventuell am Freitag in der Dauner Trainingszeit stattfinden. Ob der Termin klappt, stand zum Redaktionsschluss noch nicht fest.

 

Personal: Stand heute kann Daun mit dem kompletten Kader antreten.

 

Prognose: „Vom Gegner ist mir lediglich bekannt, dass sie eine robuste Abwehr stellen. Deshalb muss es unser Ziel sein, aus einer defensiven Abwehr zu schnellen Toren kommen. Es gilt in der Abwehr die Leistung der letzten Wochen zu bestätigen. Dazu dürfen wir uns insgesamt nur wenige Fehler leisten“, ahnt Trainer Lukas Illigen

 

 

HSG Obere Nahe - HSG Hunsrück II

Samstag, 19.30 Uhr, Stadenhalle)

 

Ausgangslage: Auch hier treffen sich die Mannschaften erstmals in der Saison. Die HSG Obere Nahe hat sich gegenüber Schweich absetzen können, hat aber im Abstiegskampf den TV Bassenheim II im Nacken. Zuhause ist das Team von Trainer Felix Fetzer stärker einzuschätzen und so wird sich die Gästemannschaft um Trainer Timo Stoffel auf einen hochmotivierten Gegner einstellen müssen, für den es noch um einiges geht.

 

Personal: Auf Seiten der Gäste ist der Einsatz von Nina Lammersmann fraglich.

 

Prognose: „Noch kenne ich den Gegner nur von den Ergebnissen! Deshalb müssen wir uns auf die eigene Leistung konzentrieren, um was Zählbares mit nach Hause zu nehmen. Weil zuletzt wollen wir eine aggressive Abwehr stellen und dann in unser schnelles Spiel finden, um so zu einfachen Toren zu kommen“, fordert Gästetrainer Timo Stoffel.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSC Schweich

(Samstag, 20 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Lokalderby zwischen der Ruwertal HSG und dem HSC Schweich, bei dem die Rollen klar verteilt sind. Während die Gastgeberinnen sich allmählich Richtung gesichertes Mittelfeld abzusetzen scheinen, dürfte der Abstieg für das Team aus Schweich kaum noch zu verhindern sein.

 

Personal: Fraglich ist bei den Gastgeberinnen der Einsatz von Sophie Eiden, coronabedingt fällt Lena Weber aus. Doch HSG Coach Paddy Wagner ist dank der Hilfen aus der zweiten Mannschaft sicher, dass er einen 12er Kader haben wird. Auf Schweicher Seite hatte der Abi-Ball seine Nachwirkungen, gleich sieben Spielerinnen waren coronaerkrankt. Ihr Einsatz ist noch fraglich. „Ich kann daher überhaupt nicht einschätzen, mit welchem Team ich auflaufen werde“, sagt Gästetrainer Sigi Garbe.

 

Prognose: „Auch dieses Spiel wollen wir gewinnen, sind in der Favoritenrolle. Doch wichtige Voraussetzung für den Sieg ist der Wille der Mannschaft. Stimmt die Einstellung, können wir am Ende erfolgreich sein. Ich rechne auf keinen Fall damit, dass diese Begegnung früh entschieden sein wird“, ahnt HSG Coach Wagner.

 

„Wir sind in der Rolle des Underdog! Mit Luisa Becker hat die HSG eine sehr starke Torhüterin, die uns das Leben schwer machen wird. Wichtig wird sein, dass wir eine stabile Deckung stellen und im Angriff konsequent abschließen. Machen wir das nicht, werden wir Gegenstoßtoren bestraft. Unser Ziel ist es, unter 30 Gegentoren zu bleiben“, sagt HSC Coach Sigi Garbe. 

 

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Spieltag 26./27. März 2022

 

HSG Kastellaun/Simmern - TuS Daun 22:19 (11:10)

 

Ein Spiel auf Augenhöhe entwickelte sich in Simmern, das am Ende mit dem Sieg der Favoritinnen aus dem Hunsrück endet.  

 

Nach ausgeglichenem Start setzte sich das Favoritenteam von Trainer Mirza Cehajic vom 7:7 mit drei Treffern in Folge auf 10:7 in der 25. Minute ab, doch Daun konterte mit drei schnellen Toren zum 10:10 Ausgleich in der 27. Minute, doch den Hunsrückerinnen gelang die 11:10 Pausenführung.

 

„Vor dem Spiel hatte ich der Mannschaft gesagt, dass dieses Spiel in der Abwehr gewonnen wird, und das bewahrheitete sich! Beide Teams stellten im ersten Spielabschnitt gute Abwehrreihen und so gelang es keiner Mannschaft sich früh abzusetzen. Bei uns zeigte Isabell Treis im Tor eine starke Leistung, doch wir hatten im Umschaltspiel zu viele technische Fehler. Das wollten wir nach dem Wechsel besser machen“, meinte Dauns Trainer Lukas Illigen.

 

Konstant gut spielt weiterhin die Abwehr und bis 14:12 in der 41. Minute blieb das Spiel auf Augenhöhe, Dauns Trainer Lukas Illigen nahm die Auszeit. Doch auf Gastgeberseite war es jetzt Giorginia Martin-Stoleru, die ihr Tor regelrecht vernagelte. Zu früh schlossen die Gäste jetzt ab und so setzte sich die HSG bis zur 47. Minute auf 19:12 spielentscheidend ab. Noch einmal stellte Illigen seine Deckung um und mit der 5:1 Abwehr begann jetzt die Aufholjagd, die bis zu 21:18 in der 57. Minute dauerte. Mit einer offenen Manndeckung versuchten die Eifelaner das Spiel noch einmal zu drehen, doch die Gastgeberinnen machten mit dem 22:18 den Sack zu.

 

„Kämpferisch eine super Leistung meiner Mannschaft. Leider litt die Begegnung unter einer schwachen Schiedsrichterleistung, der auf beiden Seiten Probleme mit der Schritte Reglung hatte“, klagte Dauns Trainer Illigen

 

Treis und Zander- N. Aideyan (4), Thome, F. Kutscheid (2), J. Kutscheid (4), Poster, Krämer (1), Römer, Teusch, C. Aideyan (1), Clever (6/3)

 

TV Bassenheim II - HSG Wittlich II 20:26 (11:13)

 

Seit vier Spieltagen ist die Wittlicher Reserve nun ohne Niederlage und steht auf Platz drei der Tabelle! Auch beim TV Bassenheim entführt die Mannschaft beide Punkte und setzt die Erfolgsserie fort.

 

Nach ausgeglichenen Anfangsminuten setzte sich das Team aus Wittlich vom 4:5 in der 11. Minute auf 4:10 in der 17. Minute ab, verlor aber dann die Linie und so kamen die Gastgeberinnen Tor um Tor heran, waren kurz vor der Halbzeit auf dem besten Wege, das Spiel beim 11:12 zu drehen. Doch die Gäste gingen mit der knappen 11:13 Pausenführung in die Kabine.

 

Die Mannschaft von Trainerin Heike Schaaf erwischte auch den besseren Start in die zweite Hälfte, baute die Führung auf 11:15 aus und hatte beim 12:18 in der 40. Minute für die Vorentscheidung gesorgt. Die Gastgeberinnen nahmen die Auszeit, doch Wittlich blieb unbeeindruckt, zog über 14:21 in der 50. Minute dem sicheren Auswärtserfolg entgegen.

 

„Kein schönes Spiel, aber Hauptsache beide Punkte mitgenommen. In der ersten Halbzeit haben wir in der Abwehr leider nicht sehr diszipliniert gespielt und uns immer zu weit nach vorne locken lassen und es Bassenheim dadurch zu einfach gemacht. In der zweiten Halbzeit haben wir defensiver gestanden und konnten uns ein gutes Polster erarbeiten. Es war sicherlich kein schönes Spiel aber das Einzige was zählt sind beide Punkte. Am Dienstag müssen wir uns sowohl vorne als auch hinten deutlich steigern“, glaubt HSG Pressesprecherin Hanna Esch.

 

Marx und Muscheid - Lieser, Eiden (3), Teusch (3), Esch (7), Lames (6), Gaß, Krüger (1), Ensch (3), Kappes (2), Schaaf (1), Zens. 

 

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HSG Kastellaun/Simmern - TuS Daun

(Samstag, 17.15 Uhr, IGS Kastellaun)

 

Ausgangslage: Zwei Spiele in Folge mussten die HSG Kastellaun/Simmern coronabedingt pausieren und greift am Samstag gegen den TuS Daun wieder ins Geschehen ein. Das Team von Trainer Mirza Cehajic „profitierte“ in den letzten Spielen von den Ausrutschern der Trierer Miezen und hat es jetzt selbst in der Hand, den Titel einzufahren. Da die Trierer nach Abschluss der Saison drei Punkte wegen des Nichterreichens des Schiedsrichter-Solls verlieren, stehen derzeit faktisch sieben Verlustpunkte auf dem Konto. Aus eigener Kraft kann das Team von MJC Trainer Kai Kinzig den Titel nicht mehr erreichen. Umso mehr ist seine Mannschaft auf die Mithilfe anderer Teams angewiesen, und der Tabellendritte aus Daun schwimmt derzeit auf einer Erfolgswelle.

 

Personal: Gleich acht Corona-Fälle hatte das Team von  HSG Trainer Mirza Cehajic in den letzten beiden Wochen zu verkraften. Aber auch die Gäste aus Daun haben derzeit drei akute Fälle, die sich aber bis zum Wochenende frei testen können. Es dürfte spannend werden, zumal sich die Frage stellt, wie die Spielerinnen die Erkrankungen überstanden haben. Auf Dauner Seite wird Lisa Zenner wieder dabei sein und damit die Abwehr weiter verstärken. Abzuwarten bleibt, ob Jessi Kutscheid, die für das Dauner Angriffsspiel wichtig ist, auflaufen kann.

 

Prognose: „Wenn wir das Niveau der letzten Spiele erreichen, eine stabile Abwehr in der 5:1 oder 6:0 Formation stellen, haben wir durchaus Chancen.

 

HSG Hunsrück II - DJK/MJC Trier

wird aufgrund von Corona Fällen bei den Trierer Miezen verlegt

 

TV Bassenheim - HSG Wittlich II

(Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Zwei Spiel in drei Tagen hat die Wittlicher Reserve zu absolvieren, am Sonntag geht’s zunächst nach Bassenheim, am Dienstag steht das Nachholspiel gegen die HSG aus dem Ruwertal an.  Die Rollen sind vor dem Spiel klar verteilt! Der Tabellenvorletzte ist gegen eine zurzeit stark aufspielende Wittlicher Mannschaft nur Außenseiter. Die Formkurve der Eifelanerinnen zeigt nach oben, dem vermeintlichen Meister aus Kastellaun/Simmern brachte man den bislang einzigen Verlustpunkt bei und ist seit drei Spielen jetzt ungeschlagen. „Mit Bassenheim treffen wir auf eine Mannschaft, gegen die wir in dieser Saison noch nicht gespielt haben. Die Ergebnisse der Mannschaft sind sehr schwankend und da sich der Kader im Vergleich zu den letzten Jahren stark verändert hat, treffen wir auf eine „Unbekannte““, sagt Wittlichs Pressesprecherin Hanna Esch.

 

Personal: „Wir wurden leider in den letzten zwei Wochen sehr hart von Corona getroffen und somit entscheidet sich erst sehr kurzfristig wer auflaufen kann“, verrät Esch

 

Prognose: „Wir werden uns voll auf uns fokussieren und aus einer stabilen Abwehr heraus in unser Tempospiel gehen. Unser Ziel ist es, beide Punkte mit nach Wittlich zu nehmen“, gibt sich Esch kämpferisch.

 

SG Bannberscheid/Engers - HSG Obere Nahe

(Sonntag, 17 Uhr)

coronabedingt verlegt

 

Ausgangslage: Zuletzt gab die SG die Begegnung gegen Wittlich II kampflos ab. Nun erwartet die Mannschaft die HSG Obere Nahe, gegen die man bereits im Hinspiel beide Punkte gewinnen konnte. Zuletzt zeigten die Gäste eine im Angriff schwache Vorstellung gegen die Ruwertal HSG und sollten auch in Montabaur nur in der Außenseiterrrolle sein.

 

Personal: Auch bei der HSG Oberen Nahe machen die Corona-Fälle weiterhin Probleme. So kann Trainer Felix Fetzer nur darauf hoffen, dass sich genügend Spielerinnen bis Sonntag freitesten, um eine spielfähige Mannschaft aufbieten zu können.

 

Prognose: „Im Hinspiel wurden wir am Ende einfach zu nervös! Nach der klaren Niederlage im Ruwertal gilt es jetzt vor allem, die Stimmung hochzuhalten und mit einer spielfähigen Mannschaft auflaufen zu können. Dabei müssen wir wieder unsere Abwehrleistung abrufen und im Angriff endlich die Chancen verwerten. Wir erwarten von den Gastgeberinnen ein schnelles Spiel, müssen die Kreisläuferinnen in den Griff bekommen und die Angreiferinnen auf den Halbpositionen frühzeitig bekämpfen“, fordert Fetzer.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSG Wittlich II

(Dienstag, 19.30 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: „Bei uns zeigt sich allmählich, dass wir von allen Positionen torgefährlich sind und das ist das, was ich von der Mannschaft erwarte. Wir brauchen keine Einzelkämpfer, müssen über das Kollektiv kommen und sind dann schlecht auszurechnen. Mit Wittlich kommt eine Mannschaft, die sich wie wir scheinbar von Spiel zu Spiel steigert“, sagt Gastgebercoach Paddy Wagner. Im Auftaktspiel der Saison unterlagen die Wittlicherinnen dem Team aus dem Ruwertal mit 28:31. „Aus dem Hinspiel sind wir hier sicherlich auf Wiedergutmachung aus. Mertesdorf spielt dieses Jahr eine gute Saison, bei der sie von allen Positionen Gefahr ausstrahlen“, weiß Wittlichs Pressesprecherin Hanna Esch.

 

Personal: Auf Seiten der Ruwertaler fällt Torfrau Luisa Becker urlaubsbedingt aus, dafür steht Routinier Anita Metz im Kasten. Aufgrund des Wittlicher Sonntagsspiel bleibt abzuwarten, ob die Wittlicher Mannschaft in Bestbesetzung auflaufen kann.

 

Prognose: „Wir wollen den Abstand zu Platz 3 nicht zu groß werden lassen und deshalb beide Punkte gewinnen. Auf jeden Fall wollen wir uns nach oben orientieren und sind guter Dinge, dass wir aus einer stabilen Abwehr den Grundstein für den Erfolg legen können und wollen den Hinspielerfolg wiederholen“, sagt Wagner. „Wir werden alles daran setzen die Punkte mit nach Wittlich zu nehmen, sind uns aber bewusst, dass es in Mertesdorf nicht einfach wird, etwas Zählbares mitzunehmen“, ahnt Esch.

 

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Spieltag 19./20. März 2022

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSG Obere Nahe 32:13 (14:7)

 

Auf keinen Fall blauäugig wollten die Ruwertalerinnen die Begegnung gegen die HSG Obere Nahe angehen und das gelang dem Team von Trainer Paddy Wagner, dessen Mannschaft sich gegen eine ersatzgeschwächt angetretene Gästemannschaft von der Oberen Nahe unerwartet deutlich durchsetzte.

 

Beim 6:3 in der 12. Minute versuchte Gästetrainer Felix Fetzer den Lauf der Gastgeberinnen zu stoppen, doch es half nicht. Über 9:3 in der 18. Minute zogen die Ruwertalerinnen Tor um Tor davon und lagen zur Pause schon deutlich mit 14:7 in Führung.

 

Während die Gastgeberinnen ihre gute Deckungsleistung auch im zweiten Spielabschnitt abrufen konnten, verloren die Gäste im Deckungsverband immer mehr den Überblick. So zogen die Gastgeberinnen über 19:9 in der 40. Minute und 27:10 in der 55. Minute dem klaren Heimspielerfolg entgegen.

 

„Gegen unsere 6:0 Abwehr fanden die Gäste keine Mittel und machten viele technische Fehler. Von Beginn an wollten die Gäste das Tempo aus dem Spiel nehmen und so das Spieltempo verschleppen. Wir ließen uns auch in den Anfangsminuten einschläfern, waren nicht wach genug und nutzten viele freie Chancen nicht. Allein im ersten Spielabschnitt vergaben wir 12 freie Bälle! Die Gäste kamen nur über Einzelaktionen zum Erfolg, wenig lief aus dem gebundenen Spiel zusammen. Wir haben leider im Deckungsverband nicht voll dagegengehalten und die Mannschaft zu wenig im Rückraum unter Druck gesetzt. So haben wir dann im zweiten Spielabschnitt offensiver gedeckt, obwohl die Gäste mit zwei Kreisläuferinnen operierten. Doch es gelang uns, die Anspielpositionen zuzustellen. Auf Rückraummitte machte Lea Meyer ein gutes Spiel, das Beste, was ich bislang von ihr gesehen habe. Sie war im eins gegen eins aktiv, holte einige Siebenmeter raus und brachte ihre Mitspielerinnen immer wieder in gute Wurfpositionen. Meine Mannschaft spielte jetzt konsequenter in Angriff und Abwehr und so konnte ich in den letzten 20 Minuten durchwechseln und es war kein Bruch im Spiel erkennbar. Das gibt Zuversicht für die jetzt kommenden Aufgaben. Anne Schmitz kam in den letzten Minuten zu einer 100-prozentigen Wurfausbeute, 5 Würfe, 5 Treffer. Für sie freut es mich, da sie aus dem Kader der zweiten Mannschaft zu uns gestoßen ist. Sicher war die HSG Obere Nahe heute kein Maßstab für uns aber ich habe viel positives gesehen, auf das wir aufbauen werden“, sagt Gastgebertrainer Paddy Wagner.

 

„Diese Niederlage ist dem kleinen Kader geschuldet und der Tatsache, dass wir nur wenige Spielerinnen unserer Stammformation dabeihatten. So waren wir zum Experimentieren gezwungen und Spielerinnen mussten auf für sie ungewohnten Positionen spielen. Ob es am Harz oder der späten Anwurfzeit gelegen hat, kann ich nicht beurteilen. Auf jeden Fall leisteten wir uns eine Menge technischer Fehler und Fehlpässe, die die Gastgeberinnen bestraften. Immer wieder kam das Gastgeberteam zu einfachen Toren und wir sind an der guten Torfrau Louisa Becker gescheitert“, meinte Gästetrainer Felix Fetzer.

 

HSG M/R: Becker und Metz - Irschfeld, Himmelreich (3/3), Kierakowicz (4), S. Eiden (4), Fisch (4), Schmitz (5/2), J. Eiden (3), Jenetz (1), Reber (3), Meyer (4/2)

 

HSG ON: Göymen - Brusius, Kunz, Klein (2), Gesemann (2), Scharz, Bubenheim (5/3), Merker, Duran Garcia (3), Heike (1)

 

 

HSC Schweich - DJK/MJC Trier 25:28 (10:13)

 

Das war eine unerwartet enge Kiste zwischen dem HSC Schweich und den Trierer Miezen, die auf Alicia Natter, Hanna Ohlsen (beide Corona) und Ali Krämer (verletzt) verzichten mussten. Dazu war Kaddy Irsch weiterhin angeschlagen. Dennoch startete das Team von Trainer Kai Kinzig gut in die Begegnung, schien früh für die frühe Entscheidung sorgen zu können. Doch dann war die Auszeit der Schweicher die Gäste regelrecht aus der Bahn. Tor um Tor kämpften sich die Gastgeberinnen heran, bei den Gästen lief so gut wie nichts mehr zusammen und beim 10:13 wurden die Seiten gewechselt. Bis zum 22:22 in der 50. Minute war es ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Gäste bis 25:26 in der 57. Minute führten und dann die entscheidenden Treffer markierten.

 

„Die Auszeit in der 10. Minute beim 1:7 war völlig richtig. Ich habe dann fast komplett durchgewechselt und wir haben dann die Trierer mit einer offensiven 6:0 Deckung vor richtige Probleme gestellt. Die Gäste taten sich jetzt schwer, obwohl sie die besseren eins gegen eins Aktionen hatten. Zudem vergaben die Gäste beste Chancen und so kamen wir bis zur Pause wieder heran. Die Einwechslung von Kaddy Irsch nach dem Wechsel war dann spielentscheidend! Sie spielte jetzt ihre Erfahrung aus, war selbst torgefährlich und setzte immer wieder die Außen Spielerinnen ein. Wir waren drauf und dran das Spiel zu drehen, glichen beim 19:19 aus, doch die Miezen zogen wieder auf zwei Tore weg. Als wir dann unsere klare Chance nicht verwerteten und die Gäste den nächsten Treffer erzielten, war die Begegnung entschieden. Ich bin mehr als zufrieden mit der Mannschaft, die die Trainingsinhalte heute komplett umgesetzt hat. Heute wäre sicher ein Punkt gerecht gewesen, doch letztlich hat die glücklichere und auch erfahrenere Mannschaft gewonnen. Doch mit der Niederlage können wir gut leben“, freute sich Schweichs Trainer Sigi Garbe.

 

„Das was wir heute gespielt haben, hatte wenig mit Handball zu tun. Wenn überhaupt können wir nur mit den ersten 10 Minuten zufrieden sein. Was dann folgte, war äußerst schwach! Allein 19 freie Würfe brachten wir nicht im Schweicher Kasten unten, die Abstimmung in der Abwehr passte überhaupt nicht, es fehlte die Konsequenz und die Absprache. Am Ende wurde es für uns noch einmal eng, es hätte auch anders ausgehen können. Wir haben einiges in der Abwehr zu verändern, wenn wir nächste Woche gegen die HSG Hunsrück erfolgreich sein wollen“, sagt MJC Coach Kai Kinzig.

 

HSC: Lofi und Polrolniczak - Rosch (1), Weich (1/1), Marxen (2), Ina Longen (4), Gores, Elena Longen (3), Keppler (3/1), Lehmann, Weiss (1), Aalderink (4), Reuter (6/1), Heyer.

 

MJC: Martin - Hoffmann (3/1), Lena Weißhuhn (5), Irsch (2), Sattler (7), Brunner (6), Fahl, Theis (1), Anna Weißhuhn (1), Lena Steil (1), Cartus, Viviane Steil (2/1), Brand

 

TuS Daun - HSC Schweich

wegen Corona abgesagt

(Freitag, 20 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: So richtig gut läuft es derzeit bei den Eifelanerinnen um ihren Trainer Lukas Illigen. Nach drei Siegen in Folge, zunächst gegen den Tabellenführer MJC Trier, dann mit zwei Siegen am vergangenen Wochenende gegen die Obere Nahe und in Montabaur gegen Bannberscheid/Engers liegt die Mannschaft überraschend auf Platz 3 der Liga! Jetzt könnte die Mannschaft ihre Serie gegen den Tabellenletzten aus Schweich fortsetzen, gewann bereits das Hinspiel deutlich mit 17:34 Ende November. Alles andere als ein Gastgebersieg wäre die Überraschung! Schweichs startet mit dem Spiel in einen Doppelspieltag an diesem Wochenende, am Sonntag geht’s zur MJC Trier.

 

Personal: Ein „Luxus-Problem“ hat Dauns Trainer Lukas Illigen: „Aufgrund der Tatsache, dass bis auf die Langzeitverletzten alle dabei sind, müssen wir drei Spielerinnen pausieren lassen“. „Bei uns fallen alle Longens aufgrund ihres Abiturs aus. Dazu wird auch Angie Karrenbauer am Freitag nicht dabei sein“, verrät Schweichs Trainer Sigi Garbe.

 

Prognose: „Aus einer stabilen Abwehr wollen wir in unser Spiel über die erste und zweite Welle finden, haben aber im Hinspiel einiges verworfen. Jetzt wollen wir über 60 Minuten unser Spiel durchziehen, gehen aufgrund der letzten drei Spiel mit viel Selbstvertrauen an die Aufgabe heran und müssen uns nicht verstecken. Die Abwehr wird unser Grundbaustein sein“, sagt Dauns Trainer Lukas Illigen. „Wir fahren als krasser Außenseiter nach Daun. Daun ist derzeit ein Selbstläufer und stellt die beste Rückrundenmannschaft! Um das Ergebnis in Grenzen zu halten, werden wir lange spielen müssen. Beeindruckt bin ich von dem, was derzeit in Daun geleistet wird! Ich ziehe den Hut vor Trainer Lukas Illigen, was der aus der Mannschaft gemacht hat, die einen tollen Handball spielt“, lobt Gästetrainer Garbe.

 

HSG Wittlich II - SG Bannberscheid/Engers

kampflos an Wittlich II

(Samstag, 16.15 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Es läuft bei der Wittlicher Reserve! Drei Spiele in Folge ist die Mannschaft jetzt ungeschlagen, überraschte dabei gegen den Meisterschaftsfavorit aus Kastellaun/Simmern und raubte mit dem Sieg am vergangenen Wochenende in Trier den Miezen die letzte Hoffnung auf den Titelgewinn. Jetzt kommt mit der SG Bannberscheid/Engers eine Wundertüte der Liga, die mit unterschiedlichen Ergebnissen aufwartet. Niederlagen setzte es bislang lediglich gegen Kastellaun/Simmern und gleich zwei gegen das Dauner Team. „Nachdem wir in den letzten beiden Spielen gegen beide Tabellenführer drei Punkte sammeln konnten, gilt es diesen Aufwärtstrend gegen Engers / Bannberscheid zu bestätigen. Wir haben das Hinspiel gegen „Baeng“ verloren und sind somit auf Wiedergutmachung im Rückspiel aus“, sagt HSG Pressesprecherin Hannah Esch.

 

Personal: Wer am Wochenende auflaufen kann, entscheidet sich erst im Laufe der Woche.

 

Prognose: „Wir sind nach dem Hinspiel gewarnt und wissen um die Stärken des Gegners. Spielertrainerin Melanie Knapp ist Dreh- und Angelpunkt der Mannschaft, außerdem verfügt die Mannschaft über ein super Zusammenspiel mit dem Kreis. Wir werden alles daran setzen die nächsten zwei Punkte einzufahren und die guten Leistungen der letzten Wochen zu bestätigen“, verspricht Esch.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSG Obere Nahe

(Samstag, 20 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Kurzfristig musste Ruwertals Gegner Kastellaun/Simmern am vergangenen Wochenende coronabedingt absagen wird auch dieses Wochenende nicht spielen können. Während die Obere Nahe gleich zweimal am vergangenen Wochenende ran musste, konnten die Ruwertalerinnen erneut keine Wettkampfpraxis sammeln. Allerdings geht die Mannschaft von Trainer Paddy Wagner nach dem 13:33 Kantersieg im Hinspiel Mitte November als Favorit in diese Begegnung. „Doch von diesem klaren Sieg darf sich meine Mannschaft nicht blenden lassen. Unsere Beständigkeit ist die Unbeständigkeit und deshalb warne ich vor den Gästen, die bereits sieben Punkte auf dem Konto haben, wir erst acht Punkte! Schon einige Male sorgte die Obere Nahe für Überraschungen“, sagt Ruwertals Trainer Paddy Wagner.

 

Personal: Ruwertal läuft in Bestbesetzung auf.

 

Prognose: „Wir haben jetzt drei Heimspiel und in denen wollen wir Punkte sammeln. Im Hinspiel hat bei uns alles funktioniert, bei den Gästen wenig! Das Team von Trainer Felix Fetzer findet sich mit zunehmender Spieldauer und deshalb müssen wir konsequent im Abschluss sein. Wir wissen um die Stärke der Gästetorfrau und so kommt auch dem Torhüterduell eine gewisse Bedeutung zu. Spieltisch sollten wir die stärkere Mannschaft sein und wir entwickeln uns im gebundenen Spiel weiter. Keinesfalls dürfen meine Spielerinnen die Begegnung blauäugig angehen“, fordert Gastgebertrainer Paddy Wagner.

 

HSC Schweich - DJK/MJC Trier

(Sonntag, 15 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: Unmittelbar nach der Niederlage der Trierer Miezen am vergangenen Sonntag war Schweichs Trainer Sigi Garbe klar, dass gegen seine Mannschaft eine Reaktion der Triererinnen zu erwarten sei. „Die werden jetzt ihren Frust an uns auslassen“, meinte der Schweicher Coach, dessen Mannschaft nach der Niederlage am vergangenen Wochenende wohl kaum dem Abstieg entgehen kann. Zudem hat das Team von Trainer Garbe nach dem Freitagsspiel die Doppelbelastung und man darf gespannt sein, wie die Mannschaft dies konditionell mit einem kleinen Kader wegsteckt.

 

Personal: Auf Trierer Seite werden beide Stammtorhüterinnen Ali Krämer und Hanna Ohlsen ausfallen, dafür rückt Nachwuchskeeperin Jette Martin in die Mannschaft. Einige Spielerinnen mussten sich diese Woche nach ihren Corona-Infektionen schonen und konnten nur wenig trainieren. Auf Schweicher Seite fallen auch am Sonntag alle fünf „Longens“ aus, dazu ist der Einsatz von Angie Karrenbauer noch ungeklärt.

 

Prognose: „Für uns ist das eine Pflichtaufgabe, bei der es darum gehen muss, den Kopf wieder frei zu bekommen. So stand diese Woche im Training auch der Spaß im Vordergrund, erst Ende der Woche konzentrieren wir uns ganz auf dieses Spiel. Wichtig ist, dass wir aus diesem Spiel Selbstvertrauen und ein gutes Gefühl mitnehmen.

 

HSG Hunsrück II - HSG Kastellaun/Simmern II

 

aufgrund der Corona Situation im Gästeteam verlegt

Spieltag 12./13. März 2022

 

TuS Daun - HSG Obere Nahe 32:23 (16:10)

 

Im Nachholspiel setzte sich die Dauner Mannschaft gegen die HSG Obere Nahe erwartungsgemäß durch.

 

Eine Schwächephase der Gäste von der Oberen Nahe nutzte Daun im ersten Spielabschnitt, um sich vorentscheidend abzusetzen. Daun legte zum 2:0 vor, kassierte beim 2:2 den Ausgleich in der 8. Minute und setzte sich erst dann ab. Bis zum 6:4 in der 12. Minute spielten beide Teams auf Augenhöhe, dann sorgten die Gastgeberinnen mit vier Toren in Folge bis zur 18. Minute zum 10:4 für die erste deutliche Führung, die das Team von Trainer Lukas Illigen über 13:7 in der 24. Minute bis zum 16:10 zur Pause verteidigte.

 

Die sechs Tore Führung verteidigten die Eifelanerinnen bis 19:13 in der 40. Minute, verkürzten trotz einer Dauner Auszeit auf 19:16, konnten aber nicht weiter nachlegen. So zogen die Daunerinnen über 25:17 in der 51. Minute bis zum Ende auf 32:23 ab, feierten am Ende einen klaren und ungefährdeten Heimsieg. Damit kamen die Gastgeberinnen gleich im ersten der beiden Wochenendspielen zum von Trainer Illigen geforderten Pflichtsieg und wichtigen zwei Punkten.

 

„Wir haben mit einer kompakt stehenden 6:0 Abwehr begonnen, dann auf 5:1 umgestellt und ab der 24. Minute kehrten wir wieder zur 6:0 Deckung zurück. Vor allem auf der Mitte standen wir kompakt, zwangen die Gäste zu technischen Fehlern und Fehlpässen, kamen so zu unserem Tempogegenstoßspiel und zur ersten und zweiten Welle. Wir haben uns im Angriff gut bewegt, hatten erneut eine überragende Naomi Aideyan, die im rechten Rückraum für viel Druck sorgte und auf Rückraummitte mit Jessi Kutscheid eine nicht nur torgefährliche Spielmacherin, sondern auch jemand, der den Kreis immer gut bediente. Letztlich war heute aber wieder unsere Abwehrleistung entscheidend. Im Angriff haben wir einiges liegen lassen, sind aber auch an der starken Gästetorhüterin Ebru Göymen, die unter anderem drei Siebenmeter hielt, gescheitert“, resümierte Dauns Coach Lukas Illigen.

 

„Heute war die Stimmung im Team nicht so, um dieses Spiel gewinnen zu können. Wir haben nicht genug gewollt, spielten unkonzentriert und leisteten uns viele Pass Fehler. Der Abwehr fehlte die Konsequenz und so konnten auf Gastgeberseite Naomi Aideyan und Jana Clever über die Mitte mit viel Tempo schalten und walten nach Belieben. Im Deckungsverband waren wir einfach zu defensiv“, fand Gästetrainer Felix Fetzer.

 

TuS: Treis und Zander - N. Aideyan (7), Makurat, F. Kutscheid (3), J. Kutscheid (7), Krämer (2), Römer (2), Basten, Teusch (1), C. Aideyan (2), Clever (8/3)

 

HSG: Göymen - Fetzer (8/2), Wiedemann (2), Brusius (1), Kunz (6), Klein, Gesemann (1), Schwarz, Bubenheim (1), Hartenberger, Brenner (2), Heike (2)

 

TV Bassenheim II - HSG Hunsrück II 23:32 (4:15)

 

Genau so hatte sich HSG Coach Timo Stoffel den Start seines Teams in die Begegnung bei Bassenheim vorgestellt. Hellwach und konzentriert starteten die Hunsrückerinnen in die Begegnung, schenkten den Gastgeberinnen gleich fünf Treffer in Folge zum 0:5 in der 8. Minute ein und auch die zwischenzeitlich Auszeit der Gastgeberinnen änderte nichts an der deutlichen Gästeführung.  Das Stoffel-Team kontrollierte die Begegnung und setzte sich über 2:9 in der 17. Minute bis zur klaren 4:15 Pausenführung.

 

Ausgeglichener verlief die Anfangsphase der zweiten Hälfte, in der die Gäste ihr Führung über 7:19 in der 34. Minute und 12:24 in der 42. Minute verteidigten. Beim 13:27 nahmen die Gastgeberinnen nochmals die Auszeit, doch die Begegnung war lange entschieden. So plätscherte die Begegnung bis zum klaren 23:32 Endstand für die Hunsrücker dahin.

 

„Heute bin ich sehr zufrieden mit dem Auftritt der Mannschaft, die genau das umgesetzt hat, was wir uns vorgenommen hatten. Aggressiv spielten wir gegen die körperlich überlegenen Gastgeberinnen, waren zeitig an den Gegenspielerinnen, gewannen so die Bälle und kamen in unser schnelles Spiel. Svenja Mohr hat uns wieder im Tor ausgeholfen und ihre Sache sehr gut gemacht. Auch mit der Verteilung der Tore auf die Mannschaft können wir zufrieden sein“, lobte HSG Coach Timo Stoffel.

 

Mohr - Kalle (1), M. Bach (1), Johann (3), Litzenburger (5), Fink (1), Themann (3), L. Bach (5), Schirokich (5/1), Nicolae (4), Lammersmann (1), Hahn (3)

 

SG Bannberscheid/Engers - TuS Daun 28:35 (13:16)

 

Mit dem Auswärtssieg am Sonntag krönt das Dauner Team seine Doppelbelastung am Wochenende.

 

Gut verkraftet schien das Dauner Team das Nachholspiel am Freitag gegen die Obere Nahe und war auch in Montabauer nach ausgeglichenem Beginn die bessere Mannschaft, setzte sich vom 7:7 ab der 15. Minute bis auf 9:15 in der 23. Minute ab und schien auf dem besten Wege, für die Überraschung sorgen zu können. Doch den Gastgeberinnen gelang bis zur Pause die Resultatsverbesserung zum 13:16.

 

Wer geglaubt hätte, den Eifelanerinnen schwänden nach dem Wechsel die Kräfte, sah sich getäuscht. Die Mannschaft hielt dagegen, führte 16:20 in der 34. Minute, doch dann schien das Spiel zu kippen. Bis auf 19:21 in der 37. Minute verkürzten die Gastgeberinnen, doch mit dem 0:3 Lauf setzte sich der TuS wieder auf 19:24 in der 40. Minute ab. Es folgte die Auszeit der SG, doch die spielte Daun in die Karten. Bis 19:27 in der 45. Minute setzte sich die Mannschaft jetzt ab, hatte damit die Vorentscheidung geschafft. Am Ende stand ein nicht erwarteter, klarer 28:35 Auswärtserfolg an der Anzeigetafel!

 

„Eine super Teamleistung! Heute hat einfach alles gepasst und jede Spielerin hat auf ihrer Position das Bestmögliche gezeigt. Jessi Kutscheid führte auf der Mitte klug Regie, Jana Clever setzte sich trotz dauernder Manndeckung immer wieder durch, erzielte wichtige Tore und machte gute Anspiele und auf Rechtsaussen traf Franzi Kutscheid nach Belieben“, lobte Dauns Pressesprecherin Lara Basten.

 

Treis und Zander - N. Aideyan (8), Makurat (1), F. Kutscheid (8), J. Kutscheid (10), Krämer, Basten, Teusch (1), Römer, Clever (7)

 

HSC Schweich - HSG Obere Nahe 23:29 (9:15)

 

Einen wichtigen Sieg Richtung Klassenerhalt feierten die Gäste von der Oberen Nahe, die Schweich damit in massive Abstiegsnöte drängen!

 

Die Gäste von der Oberen Nahe starteten mit der 1:4 Führung gegen eine doch personell gut aufgestellte Schweicher Mannschaft, die erst dann aufwachte, aber dem Vorsprung der Gäste hinterherlief. So zog das Team von Trainer Felix Fetzer über 6:12 in der 23. Minute davon, verteidigte dann den sechs Tore Vorsprung bis zur Pause.

 

Nach dem Wechsel bauten die Gäste ihre Führung weiter aus und waren über 12:21 in der 36. Minute auf dem Weg zum klaren Erfolg. Doch Schweich wurde stärker, verkürzte auf 18:24 in der 49. Minute, hielten den Abstand bis 20:26 in der 54. Minute und Gastgebertrainer Sigi Garbe nahm die Auszeit und seine Mannschaft spielte im zweiten Spielabschnitt weiter auf Augenhöhe und konnten die Spielzeit ausgeglichen gestalten.

 

„Ein verdienter Sieg der Gäste, dabei war die starke Torhüterleistung bei den Gästen entscheidend. Mit Ebru Göymen hatte die HSG die überragende Spielerin, die uns bereits im Hinspiel die Bälle reihenweise wegfischte. Ab der 50. Minute hatte ich das Gefühl, dass wir das Spiel doch noch drehen können, doch dann scheiterten wir mit vier Bällen von Aussen erneut an Göymen. Im Gegenzug trafen die Gäste dann erstmals von Aussen und das war dann spielentscheidend“, fand Schweichs Trainer Sigi Garbe.

 

„Keine Mannschaft hat heute aufgegeben und wir konnten auf eine solide Torhüterleistung bauen. Über Aussen haben wir anfangs viel getroffen, mussten aber in unsrem Spiel den verletzungsbedingten Ausfall von Maja Hartenberger kompensieren, was auch relativ gut gelang. Am Ende riefen wir heute eine geschlossene Mannschaftsleistung ab“, freute sich Gästetrainer Felix Fetzer.

 

HSC: Lofi und Hill - Weich (3), Marxen (4/1), Gores, E. Longen (2/1), Keppler (5), Lehmann, V. Longen (2/1), Weiss (3), Aalderink, Karrenbauer (4/1)

 

HSG: Göymen - Fetzer (1), Wiedemann (4), Brusius, Kunz (6), Klein (1), Gesemann, Schwarz (1), Bubenheim (8/3), Duran Garcia (1), Brenner (2), Heike (5)

 

DJK/MJC Trier - HSG Wittlich II 29:30 (15:14)

 

Die Teams aus der Eifel scheinen den Trierer Miezen nicht zu liegen. Nach der Niederlage in Daun folgt jetzt die Niederlage gegen die Wittlicher Reserve und so dürfte der Traum vom Titel ausgeträumt sein.

 

Von Beginn an waren die Triererinnen die spielbestimmende Mannschaft, erwischten den besseren Start und legten bis 5:1 in der 8. Minute vor. In der Folge verteidigte das Team von Trainer Kai Kinzig den Vorsprung bis 11:7 in der 20. Minute, doch die Gäste ließen sich nicht abschütteln., blieben über 14:10 in der 24. Minute dran. Wie in den letzten Wochen schmolz ein klarer MJC Vorsprung mit zunehmender Spieldauer, Wittlich verkürzte auf 14:13 in der 28. Minute und lag zur Pause nur denkbar knapp zurück.

 

Den Ausgleich schafften die Eifelanerinnen beim 16:16 gleich nach dem Wiederanpfiff, das Spiel war nun auf Augenhöhe und über 19:19 in der 37. Minute und beim 20:21 führte Wittlich erstmals in diesem Spiel! Vieles deutete zu diesem Zeitpunkt bereits auf ein Herzschlagfinale hin. Den Gastgeberinnen gelang beim 23:22 in der 46. Minute erneut der Führungstreffer, doch Wittlich glich aus und jetzt nahm Kinzig die Auszeit. Erneut waren es die Gäste, die das Führungstor vorlegten und die Miezen mussten ausgleichen. So zog sich das Spiel bis zum 27:27, dann kassierten Vivi Steil und Trainer Kai Kinzig zeitgleich die Zeitstrafen. Wittlich legten nun zum 27:29 in der 57. Minute vor, hatte am Ende mit 29:30 das bessere Ende für sich!

 

„Wittlich hat das heute besser gemacht als wir und deshalb verdient gewonnen. In den ersten 15 Minuten stellten wir eine sehr starke Abwehr und haben perfekt nach vorne gespielt. Was dann passiert ist, kann ich immer noch nicht genau sagen. Wir wurden passiver und Wittlich fand vor allem über den Rückraum ins Spiel. Bei uns funktionierte das Zusammenspiel zwischen Abwehr und Torhüter nicht mehr, aber im Angriff fanden wir immer wieder gute Lösungen. Ich habe dann den Bock geschossen und mir eine unnötige Zeitstrafe eingefangen. Jetzt können wir es nicht mehr aus eigener Kraft schaffen, doch wir werden alles daransetzen, die restlichen Spiel zu gewinnen“, resümierte MJC Coach Kinzig.

 

„Das war heute eine tolle Mannschaftsleistung von unserer Seite, bei der wir von den Fans super unterstützt wurden. Gefühlt war das heute ein Heimspiel für uns! In den ersten Minuten hatten wir Probleme mit der sehr offensiven Trierer Deckung, zeigten zu wenig Bewegung. Dann aber nutzten wir die Räume, gingen in die Tiefe und kamen entweder zu unseren freien Würfen oder konnten nur siebenmeterreif gefoult werden. In der Abwehr standen wir über die gesamte Spielzeit gut, hatten lediglich Probleme Vivi Steil am Kreis in den Griff zu bekommen. Doch heute hat jede für jede gekämpft, wir haben aber immer an uns geglaubt und verdient beide Punkte mit nach Wittlich genommen. Großen Anteil am Sieg hatte vor allem unsere Trainerin Heike Schaaf, die uns nach den Anfangsminuten aus dem Tief holte und jederzeit an unseren Sieg glaubte“, freute sich Wittlichs Spielerin Hannah Esch.

 

MJC: Krämer - Käsgen, Hoffmann (4), Weißhuhn (3), Irsch (3), Sattler, Brunner (4), Fahl, A. Weißhuhn, Natter (5), L. Steil, Theis (1), V. Steil (9).

 

HSG: Muscheid und Marx - Lieser, Teusch (3), Esch (9), Lames (1), Barthen (4), Krüger, Ensch (2), Kappes (2), Schaaf (3), Kloep (6)

 

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TuS Daun - HSG Obere Nahe

(Freitag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

und

SG Bannberscheid/Engers - TuS Daun

(Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Keinesfalls überbewerten wollte Dauns Trainer Lukas Illigen den Überraschungscoup seines Team gegen die bisher verlustpunktfreien Trierer Miezen. Zu wenig personelle Alternativen hatten die Gäste, um sich erfolgreich einer an diesem Tag stark aufspielenden Dauner Mannschaft zu wehren. Mit der HSG Obere Nahe kommt am Freitag zum Nachholspieltag ein vermeintlich leichter Gegner und darin sieht Illigen auch die Gefahr. Der Tabellenvorletzte hat nichts mehr zu verlieren, kann in der Eifel befreit aufspielen und kommt mit dem Selbstbewusstsein, ein gutes Spiel gegen den Meisterschaftsanwärter aus Kastellaun/Simmern gezeigt zu haben. Wie steckt Daun die Doppelbelastung an diesem Wochenende weg? Nach dem Nachholspiel am Freitag bei der Oberen Nahe geht die Fahrt des Teams von Trainer Lukas Illigen, der selbst aus beruflichen Gründen nicht dabei sein kann, jetzt nach Montabaur zum Tabellenvierten Bannberscheid/Engers, die noch eine Rechnung mit den Eifelanerinnen aus dem Hinspiel offen haben. Der Tus gewann das Hinspiel mit 28:24, zeigte dabei einer seiner besten Saisonleistungen und dürfte jetzt auch aufgrund der Doppelbelastung nur Außenseiter sein.

 

Personal: Mit Elena Poster, Svenja Dausend, Alexandra Thome, Lisa Zenner und Lisa Jehnen fallen wichtige Spielerinnen verletzt oder krankheitsbedingt aus. Trainer Illigen hofft, dass keine weiteren Ausfälle dazukommen.

 

Prognose: „Ziel ist es, aus beiden Spielen zwei Punkte zu gewinnen, sonst wäre der Sieg gegen die MJC wirkungslos verpufft. Obere Nahe kenne ich nicht, doch wir sind vom couragierten Auftritt der Mannschaft gegen Kastellaun/Simmern gewarnt. In beiden Spielen geht es wieder darum, eine stabile Abwehr zu stellen und wenig Fehler im Spiel nach vorne zu haben. AM Sonntag müssen wir die Kreis von Melanie Knapp einengen und das ist uns im Hinspiel gut gelungen. Doch aufgrund unserer Ausfälle sind wir hier gegen eine abgezockte Gastgebermannschaft eher Aussenseiter“, glaubt Illigen.

 

TV Bassenheim II - HSG Hunsrück II

(Samstag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Richtungsweisendes Spiel für beide Mannschaften! Schafft es die Bassenheimer Reserve, sich mit einem Sieg weiter von den Abstiegsrängen zu entfernen oder kann das Gästeteam mit Trainer Timo Stoffel nach dem klaren 35:20 Hinspielerfolg mit einem weiteren Sieg, den Mittelfeldplatz zu festigen? Sollte das nicht gelingen, könnte die Mannschaft bei ihrem schweren Restprogramm noch einmal in Abstiegsgefahr geraten.

 

Personal: aktuell hat die HSG wieder zwei Corona Fälle, die auch am Samstag nicht dabei sein werden.

 

Prognose: „Auswärts tun wir uns diese Saison unglaublich schwer! Im Training hatten wir nur einen kleinen Kader, da auch einige Spielerinnen in Isolation sind. Auf keinen Fall wollen wir Risiko gehen und müssen abwarten, wie sich die Lage am Samstag darstellt. Auf jeden Fall wollen wir uns Bestes geben, wissen, dass es im Rückspiel viel schwieriger werden wird. Körperlich sind wir den Gastgeberinnen unterlegen, deshalb gilt es, in der Abwehr dagegen zu halten und mit viel Tempo zum Torerfolg kommen,“ fordert HSG Coach Timo Stoffel.

 

HSG Kastellaun/Simmern - HSG Mertesdorf/Ruwertal

wurde verlegt

(Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Die Gunst der Stunde nutzen möchte jetzt die HSG Kastellaun/Simmern, die die Meisterschaft jetzt selbst in der Hand hat. Leistet sich das Team von Mirza Cehajic keine Ausrutscher mehr, dann könnte man mit einem Sieg aus zwei Spielen gegen die Trierer Miezen den Titel einfahren. Bereits im Hinspiel überzeugten die Hunsrückerinnen und ließen dem Team von Trainer Paddy Wagner beim 19:30 nicht den Hauch einer Chance. So gehen die Gastgeberinnen mit der nötigen Portion Selbstbewusstsein das Spiel gegen die Ruwertal HSG an.

 

Personal: Emma Thinnes und Ann-Katrin Irschfeld fallen krankheitsbedingt aus.

 

Prognose: „Im Hinspiel kassierten wir eine Packung und das wollen wir jetzt vermeiden! Die Gastgeberinnen haben ein sehr eingespieltes Team mit einer starken Mittelfrau, die auch in der Abwehr klug Regie führt und uns viele Bälle im Hinspiel weggefischt hat. Über eine stabile Abwehr wollen wir zum unserem Tempospiel finden und das Wichtigste wird sein, möglichst wenig technische Fehler zu machen. Wir können in diesem Spiel nur gewinnen und daraus lernen, wir haben einfach nichts zu verlieren gegen die für mich stärkste Mannschaft der Liga! Ich hoffe, dass meine Mannschaft das umsetzt, was vorgegeben wird“, so HSG Coach Wagner.

 

DJK/MJC Trier - HSG Wittlich II

(Sonntag, 17 Uhr, Mäusheckerweghalle)

 

Ausgangslage: Jetzt wird die Luft im Kampf um den Titel für das Team von Trainer Kai Kinzig eng. Geschuldet der personellen Situation unterlagen der Meisterschaftsfavorit am vergangenen Wochenende überraschend in Daun und darf sich nun keine Patzer mehr leisten, wenn am Ende doch noch der Titel rausspringen soll. Am Sonntag erwartet das Kinzig-Team nun die Reserve der HSG Wittlich, die in den letzten beiden Spielen ein Ausrufezeichen setzte und dabei den „MJC Bezwinger“ Daun knapp schlagen konnte und auch dem Mitkonkurrenten der Trierer um die Meisterschaft, der HSG Kastellaun/Simmern einen Punkt abringen konnte. Allein das dürfe Warnung genug für die Trierer Miezen sein, die sich zudem im Hinspiel beim 30:32 schwertaten. „Da unser Spiel am letzten Wochenende leider Corona zum Opfer fiel, ist es momentan schwierig im Rhythmus zu bleiben. Nachdem wir im Hinspiel lange an der Überraschung schnuppern konnten und auch definitiv einen Punkt verdient hätten, stehen die Vorzeichen vor diesem Spiel etwas anders“, meint Wittlichs Spielerin Hannah Esch.

 

Personal: In welcher Formation Wittlich am Wochenende auflaufen kann, entscheidet sich kurzfristig.

 

Prognose: „Jetzt gilt es Reaktion zu zeigen. Nach der Niederlage gegen Wittlich hoffe ich, dass wir wieder einen vollzähligen Kader haben. Kaddy Irsch ist wieder im Training, doch sie ist ebenso wie zwei andere Spielerinnen bei uns einfach noch nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte. In der Abwehr werden wir ein Augenmerk auf Merle Kloep und Hannah Esch haben und ich erwarte eine defensive 6:0 Abwehr der Gäste! Deshalb müssen wir unser Spiel breit anlegen und das Anspiel zu Vivi Steil am Kreis finden. Das Spiel ohne Harz ist sicherlich ein Vorteil für uns,“ glaubt MJC Coach Kai Kinzig.

„Zum einen müssen wir das Spiel in Trier ohne Harz bestreiten, zum anderen werden wir auf einen Gastgeber treffen, der sich nach dem doppelten Punktverlust am Wochenende keinen weiteren Ausrutscher leisten kann und hochmotiviert in die Begegnung gehen wird. Wir werden unsererseits natürlich alles geben, um den Favoriten so lange wie möglich zu ärgern. Wir fahren auf keinen Fall nach Trier, um die Punkte zu verschenken. Wir sind hochmotiviert und wollen mit der gleichen Einstellung und Motivation wie die letzten Wochen auf der Platte stehen und weiterhin Spaß zusammen haben“, sagt HSG Spielerin Hannah Esch.

 

HSC Schweich - HSG Obere Nahe

(Sonntag, 17 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: Kellerderby in Schweich. Der Tabellenletzte empfängt den Tabellenvorletzten von der Oberen Nahe, gegen den man noch aus der Hinrunde eine Rechnung offen hat. Mit einer 39:20 Klatsche musste sich Schweich damals auf den Nachhauseweg machen und auch im Rückspiel spricht einiges für das Team von Trainer Felix Fetzer. Mit einem Achtungserfolg gegen den Titelanwärter aus Kastellaun/Simmern konnte sich die Mannschaft das nötige Selbstvertrauen für die Aufgabe in Schweich holen, zumal die Gäste coronabedingt zuletzt erneut passen musste und einfach die Wettkampfpraxis fehlt. „Wir müssen und wollen spielen, auch wenn die Voraussetzungen alles andere als gut sind“, sagt HSC Coach Sigi Garbe.

 

Personal: Aufgrund der Corona-Situation wird Garbe nur ein kleiner Kader zur Verfügung stehen. „Selbst in einem so wichtigen Spiel um den Klassenerhalt geht die Gesundheit der Spielerinnen absolut vor“, sagt der Schweicher Coach. Auch die Gäste können personell nicht aus dem Vollen schöpfen, haben mindestens zwei Spielerinnen weniger als letzte Woche im Aufgebot.

 

Prognose: „Wir sind aufgrund der Personalsituation und des Hinspiel Ergebnisses krasser Außenseiter! Unser Torwartproblem ist weiterhin ungeklärt und deshalb hoffe ich wieder auf meine Routiniers. Bei den Gästen hat mich im Hinspiel die Torhüterleistung beeindruckt und auch die Treffsicherheit von den Aussenpositionen, gegen die ich mir was einfallen lasse“, verrät Garbe.

 

„Das Spiel müssen wir gewinnen, wenn wir in der Klasse bleiben wollen. Deshalb gilt es konzentriert zu spielen. In einigen Spielen haben wir das vermissen lassen, waren unkonzentriert und überhastet. So mussten wir bereits einige Male die Führungen hergeben. Sigi macht in Schweich gute Arbeit, das zeigen seine bisherigen Ergebnisse und ich finde es schade, dass die Saison so von Corona entschieden wird“, sagt Gästetrainer Felix Fetzer. 

 

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Spieltag 19./20. März 2022

 

TuS Daun - HSC Schweich

(Freitag, 20 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: So richtig gut läuft es derzeit bei den Eifelanerinnen um ihren Trainer Lukas Illigen. Nach drei Siegen in Folge, zunächst gegen den Tabellenführer MJC Trier, dann mit zwei Siegen am vergangenen Wochenende gegen die Obere Nahe und in Montabaur gegen Bannberscheid/Engers liegt die Mannschaft überraschend auf Platz 3 der Liga! Jetzt könnte die Mannschaft ihre Serie gegen den Tabellenletzten aus Schweich fortsetzen, gewann bereits das Hinspiel deutlich mit 17:34 Ende November. Alles andere als ein Gastgebersieg wäre die Überraschung! Schweichs startet mit dem Spiel in einen Doppelspieltag an diesem Wochenende, am Sonntag geht’s zur MJC Trier.

 

Personal: Ein „Luxus-Problem“ hat Dauns Trainer Lukas Illigen: „Aufgrund der Tatsache, dass bis auf die Langzeitverletzten alle dabei sind, müssen wir drei Spielerinnen pausieren lassen“. „Bei uns fallen alle Longens aufgrund ihres Abiturs aus. Dazu wird auch Angie Karrenbauer am Freitag nicht dabei sein“, verrät Schweichs Trainer Sigi Garbe.

 

Prognose: „Aus einer stabilen Abwehr wollen wir in unser Spiel über die erste und zweite Welle finden, haben aber im Hinspiel einiges verworfen. Jetzt wollen wir über 60 Minuten unser Spiel durchziehen, gehen aufgrund der letzten drei Spiel mit viel Selbstvertrauen an die Aufgabe heran und müssen uns nicht verstecken. Die Abwehr wird unser Grundbaustein sein“, sagt Dauns Trainer Lukas Illigen. „Wir fahren als krasser Außenseiter nach Daun. Daun ist derzeit ein Selbstläufer und stellt die beste Rückrundenmannschaft! Um das Ergebnis in Grenzen zu halten, werden wir lange spielen müssen. Beeindruckt bin ich von dem, was derzeit in Daun geleistet wird! Ich ziehe den Hut vor Trainer Lukas Illigen, was der aus der Mannschaft gemacht hat, die einen tollen Handball spielt“, lobt Gästetrainer Garbe.

 

HSG Wittlich II - SG Bannberscheid/Engers

(Samstag, 16.15 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Es läuft bei der Wittlicher Reserve! Drei Spiele in Folge ist die Mannschaft jetzt ungeschlagen, überraschte dabei gegen den Meisterschaftsfavorit aus Kastellaun/Simmern und raubte mit dem Sieg am vergangenen Wochenende in Trier den Miezen die letzte Hoffnung auf den Titelgewinn. Jetzt kommt mit der SG Bannberscheid/Engers eine Wundertüte der Liga, die mit unterschiedlichen Ergebnissen aufwartet. Niederlagen setzte es bislang lediglich gegen Kastellaun/Simmern und gleich zwei gegen das Dauner Team. „Nachdem wir in den letzten beiden Spielen gegen beide Tabellenführer drei Punkte sammeln konnten, gilt es diesen Aufwärtstrend gegen Engers / Bannberscheid zu bestätigen. Wir haben das Hinspiel gegen „Baeng“ verloren und sind somit auf Wiedergutmachung im Rückspiel aus“, sagt HSG Pressesprecherin Hannah Esch.

 

Personal: Wer am Wochenende auflaufen kann, entscheidet sich erst im Laufe der Woche.

 

Prognose: „Wir sind nach dem Hinspiel gewarnt und wissen um die Stärken des Gegners. Spielertrainerin Melanie Knapp ist Dreh- und Angelpunkt der Mannschaft, außerdem verfügt die Mannschaft über ein super Zusammenspiel mit dem Kreis. Wir werden alles daran setzen die nächsten zwei Punkte einzufahren und die guten Leistungen der letzten Wochen zu bestätigen“, verspricht Esch.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSG Obere Nahe

(Samstag, 20 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Kurzfristig musste Ruwertals Gegner Kastellaun/Simmern am vergangenen Wochenende coronabedingt absagen wird auch dieses Wochenende nicht spielen können. Während die Obere Nahe gleich zweimal am vergangenen Wochenende ran musste, konnten die Ruwertalerinnen erneut keine Wettkampfpraxis sammeln. Allerdings geht die Mannschaft von Trainer Paddy Wagner nach dem 13:33 Kantersieg im Hinspiel Mitte November als Favorit in diese Begegnung. „Doch von diesem klaren Sieg darf sich meine Mannschaft nicht blenden lassen. Unsere Beständigkeit ist die Unbeständigkeit und deshalb warne ich vor den Gästen, die bereits sieben Punkte auf dem Konto haben, wir erst acht Punkte! Schon einige Male sorgte die Obere Nahe für Überraschungen“, sagt Ruwertals Trainer Paddy Wagner.

 

Personal: Ruwertal läuft in Bestbesetzung auf.

 

Prognose: „Wir haben jetzt drei Heimspiel und in denen wollen wir Punkte sammeln. Im Hinspiel hat bei uns alles funktioniert, bei den Gästen wenig! Das Team von Trainer Felix Fetzer findet sich mit zunehmender Spieldauer und deshalb müssen wir konsequent im Abschluss sein. Wir wissen um die Stärke der Gästetorfrau und so kommt auch dem Torhüterduell eine gewisse Bedeutung zu. Spieltisch sollten wir die stärkere Mannschaft sein und wir entwickeln uns im gebundenen Spiel weiter. Keinesfalls dürfen meine Spielerinnen die Begegnung blauäugig angehen“, fordert Gastgebertrainer Paddy Wagner.

 

HSC Schweich - DJK/MJC Trier

(Sonntag, 15 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: Unmittelbar nach der Niederlage der Trierer Miezen am vergangenen Sonntag war Schweichs Trainer Sigi Garbe klar, dass gegen seine Mannschaft eine Reaktion der Triererinnen zu erwarten sei. „Die werden jetzt ihren Frust an uns auslassen“, meinte der Schweicher Coach, dessen Mannschaft nach der Niederlage am vergangenen Wochenende wohl kaum dem Abstieg entgehen kann. Zudem hat das Team von Trainer Garbe nach dem Freitagsspiel die Doppelbelastung und man darf gespannt sein, wie die Mannschaft dies konditionell mit einem kleinen Kader wegsteckt.

 

Personal: Auf Trierer Seite werden beide Stammtorhüterinnen Ali Krämer und Hanna Ohlsen ausfallen, dafür rückt Nachwuchskeeperin Jette Martin in die Mannschaft. Einige Spielerinnen mussten sich diese Woche nach ihren Corona-Infektionen schonen und konnten nur wenig trainieren. Auf Schweicher Seite fallen auch am Sonntag alle fünf „Longens“ aus, dazu ist der Einsatz von Angie Karrenbauer noch ungeklärt.

 

Prognose: „Für uns ist das eine Pflichtaufgabe, bei der es darum gehen muss, den Kopf wieder frei zu bekommen. So stand diese Woche im Training auch der Spaß im Vordergrund, erst Ende der Woche konzentrieren wir uns ganz auf dieses Spiel. Wichtig ist, dass wir aus diesem Spiel Selbstvertrauen und ein gutes Gefühl mitnehmen.

 

HSG Hunsrück II - HSG Kastellaun/Simmern II

aufgrund der Corona Situation im Gästeteam verlegt

 

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Spieltag 05./06. März 2022

 

TuS Daun - DJK/MJC Trier 27:25 (11:10)

 

Für die Überraschung des Spieltages sorgte die Dauner Mannschaft, die dem Meisterschaftsfavoriten aus Trier die erste und unerwartete Niederlage der Saison beibrachte, die entscheidend im Kampf um den Titel sein kann.  Aus eigener Kraft kann das Kinzig Team nur dann noch die Meisterschaft erringen, wenn man beide Spiele gegen die HSG Kastellaun/Simmern gewinnt und sich keinen Ausrutscher mehr erlaubt. Die Mannschaft verliert nach der Saison wegen Nichterfüllen des Schiedsrichtersolls einen drei Punkte Abzug!  

Daun feiert den Sieg über den Tabellenführer aus Trier

 

Mit einer deftigen 40:25 Packung hatten die Trierer Miezen die Daunerinnen im Hinspiel auf den Heimweg geschickt, doch im Rückspiel sah das anders aus. Obwohl das Team von Trainer Lukas Illigen personell aus dem Vollen schöpfen konnte, fehlten auch den Eifelanerinnen mit Lisa Zenner, Lisa Jehen, Anna-Lisa Römer und Alexandra Thome einige Stammspielerinnen fehlten. Doch die die Gäste konnten nur acht Feldspielerinnen aufbieten. Mit Kaddy Irsch fehlte ein wichtige Spielerin und Mia Cartus und Lena Hoffmann gingen nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte in dieses Spiel.  

 

Die Begegnung verlief von Beginn an ausgeglichen bei knapper MJC Führung. Bis zum 3:4 in der 8. Minute hatten die Gäste die Nase knapp vorne, dann drehte das Illigen-Team das Spiel über 5:4 und lag auch zur Pause denkbar knapp mit 11:10 in Führung.

 

Den Daunerinnen gelang gleich nach Wiederanpfiff die zwei Tore Führung, die aber nur bis 13:11 in der 36. Minute bestand hatte. Dann schien das Kinzig-Team das Spiel mit drei schnellen Toren in Folge zum 13:14 in der 37. Minute drehen zu können. Es war ein Wechselbad der Gefühle auf beiden Seiten, bei dem zunächst die Eifelaner zwei Treffer in Folge erzielten, dann wieder die Trierer! Bis in die Schlussminuten gelang es keiner Mannschaft, sich entscheidend abzusetzen.

 

24:22 führten die Gastgeberinnen in der 55. Minute, doch bis 25:24 in der 57. Minute waren die Gäste dran, ehe sich Daun mit zwei Treffern in Folge zum 27:24 absetzte. Knapp zwei Minuten waren noch zu spielen, die Triererinnen versuchten alles, doch Daun zeigte sich unbeeindruckt. 35 Sekunden vor dem Ende nahm Illigen beim 27:25 für seine Mannschaft die Auszeit, brachte jetzt die Führung über die Zeit.

 

„Diesen Sieg dürfen wir auf keinen Fall überbewerten, da der Kader der Miezen gegenüber dem Hinspiel stark ersatzgeschwächt auflief. Allerdings haben wir heute weniger technische Fehler als im Hinspiel gemacht, die dort mit vielen Gegenstoßtoren bestraft wurden. Gegen unsere gutstehende Abwehr fiel dem Trierer Angriff wenig ein! Im Angriff waren die Spielerinnen bereit, in die Tiefe zu gehen und zeigten eine hohe Laufbereitschaft. Da Jana Clever bei MJC Spielerin Vivi Steil „gut aufgehoben“ war, zeigten Jessica Kutscheid und Naomi Aideyan im Rückraum mit ihrer Beweglichkeit ein starkes Spiel und bedienten immer wieder Kerstin Teusch am Kreis, die mit 8 Treffern eine fast hundertprozentige Ausbeute hatte. Jede die heute ins Spiel kam, erfüllte die ihr gestellten Aufgaben. Eine Super-Leistung des Teams, auf die wir aber weiter aufbauen müssen“, verlangt Dauns Coach Lukas Illigen.

 

„Gerne hätten wir dieses Spiel in Daun verlegt, doch leider stimmten die Gastgeberinnen nicht zu. Es fehlten mir einfach die personellen Alternativen und so mussten viele Spielerinnen durchspielen. Kaddy Irsch wurde mit ihrer Erfahrung schon schmerzlich vermisst und wir leisteten uns im Angriff einfach zu viele Fehler. Die Abwehrleistung war in Ordnung. Dennoch kein Vorwurf an meine Mannschaft, die heute kämpferisch alles gegeben hat und unglücklich unterlag. Jetzt wird die Luft im Aufstiegskampf dünn“, ahnt MJC Coach Kai Kinzig.

 

TuS: Treis und Zander - N. Aideyan (3), Makurat (1), F. Kutscheid (3), J. Kutscheid (9/2), Krämer, C. Aideyan, Basten, Teusch (8), Dausend, Clever (3)

 

MJC: Krämer - Hoffmann (6), Weißhuhn (2), Theis (2), Brunner (3), Dort, Natter (3), Cartus, Steil (9/4)

 

HSG Obere Nahe - HSG Kastellaun/Simmern 25:30 (10:13)

 

Am Ende war es die erwartete Niederlage der HSG Oberen Nahe gegen den Meisterschaftsfavoriten aus Kastellaun/Simmern, der sich vor allem bei seiner starken Torfrau Georgina Martin-Stoleru bedanken konnte, die den Gastgeberinnen auch beste Chancen zunichtemachte. Dennoch zog sich das Team von Trainer Felix Fetzer mehr als achtbar aus der Affäre. Vor allem personell standen die Vorzeichen für die Gastgeberinnen an diesem Wochenende wesentlich besser und mit dieser Einstellung, sollte das Thema Klassenerhalt durchaus realistisch sein.

 

Den besseren Start in die Begegnung in der vollen Stadenhalle hatten die Gäste, die sich aber nach der 0:2 Führung der ersten Gastgeberführung beim 3:2 in der 12. Minute gegenübersahen. Doch das sollte auch die einzige Führung des Fetzer-Teams an diesem Abend gewesen sein, denn über 4:7 legte die Mannschaft von Mirza Cehajic wieder vor. Die Gastgeberinnen steckten nicht auf, kamen beim 7:8 durch Maja Hartenberger in der 22. Minute zum Anschlusstreffer, doch bis zur Pause setzten sich die Favoritinnen wieder auf 10:13 ab.

 

Die Vorentscheidung schien gefallen, als die Gäste nach der Pause auf 14:20 in der 39. Minute erhöhten! Jetzt ging erneut ein Ruck durch das Gastgeberteam, dass sich wieder Tor um Tor herankämpfte und beim 20:22 in der 48. Minute die Gäste zur Auszeit zwangen. Bis 23:25 in der 53. Minute glimmte das Fünkchen Hoffnung auf die Überraschung, doch mit vier Treffern in Folge zum 23:29 in der 58. Minute war die „Messe gelesen“.

 

„Leider hat es am Ende nicht gereicht! Wir haben von Beginn an Gas gegeben, sind als Team aufgetreten und wurden auch von der tollen Stimmung in der Halle getragen. Letztlich ging der Sieg der Gäste in Ordnung, die einfach konstanter und mit viel Tempo aufgetreten sind. Wir haben versucht, die Gäste offensiv zu bearbeiten, hatten damit Erfolg, sind aber immer wieder mit besten Chancen an der gegnerischen Torfrau gerade in den Anfangsminuten gescheitert“, resümierte HSG Coach Felix Fetzer.

 

Göymen - Fetzer (6/5), Wiedemann (2), Brusius (2), Kunz (5), L. Hartenberger (3/1), Brenner, Schwaz, Bubenheim (2), M. Hartenberger (3), Duran Garcia, Klein, Heike (2/1)

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - TV Bassenheim II 31:19 (16:8)

 

Zu einem klaren und verdienten Erfolg kam die Ruwertal HSG gegen die Reserve aus Bassenheim. Am Ende stand ein in dieser Höhe nicht erwarteter 31:19 Erfolg auf der Anzeigetafel.

 

Entgegen der Ankündigung auf Jana Fisch krankheitsbedingt verzichten zu müssen, konnte Trainer Paddy Wagner auf seine Stammspielerin zurückgreifen und die gleich mit zwei Treffern in Folge das Spiel für ihre Mannschaft eröffnete und am Ende mit 10 Toren die treffsicherste Spielerin ihres Teams war. Über 7:2 in der 11. Minute auf einem guten Wege war, das Spiel zu bestimmen.  Beim 8:4 in der 15. Minute nahm Wagner die Auszeit, nach der sich die Gastgeberinnen kontinuierlich über 12:6 in der 25. Minute bis zur Pause auf 16:8 absetzten.

 

Nach dem Wechsel verlief das Spiel bis zum 22:16 in der 51. Minute ausgeglichen, die erneute Auszeit von Wagner zu diesem Zeitpunkt sollte dann die Vorentscheidung einläuten. Beim 28:18 in der 58. Minute führte die HSG aus dem Ruwertal erstmals mit 10 Toren und brachte am Ende den klaren Erfolg über die Zeit.

 

„Im Gegensatz zu den letzten Spielen haben wir den Anfang mal nicht verschlafen. Dabei sah es bis Donnerstag personell noch schlecht aus, doch spontan erklärten sich Spielerinnen der zweiten Mannschaft bereit, auszuhelfen und bis Ende der Saison beim Kader zu bleiben. Jana Fisch konnte sich am Samstagmorgen freitesten und hatte von Rechtsaussen eine überragende Trefferquote! Aus einer starken Abwehr mit einer guten Torfrau Luisa Becker setzten wir uns mit schnellem Spiel mehr und mehr ab, hätten bei besserer Chancenverwertung zur Pause noch deutlicher führen müssen. Im gebundenen Spiel entwickelt sich meine Mannschaft kontinuierlich weiter, im Angriff finden wir jetzt die Lücken und das gegen die körperlich überlegenen Gäste. Nie zogen meine Spielerinnen zurück und so konnte ich nach dem Wechsel auch durchwechseln. Das nutzten die Gäste dann in einer schwächeren Phase, in der wir eine schlechte Trefferquote hatten und uns einige technische Fehler leisteten, um wieder auf 6 Tore heranzukommen. Nach der Auszeit fingen wir uns wieder und kamen zu schnellen Toren. Jetzt schauen wir optimistisch in die Restsaison, können aber aufgrund der vielen Schichtdienste unserer Spielerinnen kein Spiel mehr verlegen. Besonders gefreut hat mich die Tatsache, dass ich in den Schlussminuten unseren Routinier im Tor Anita Metz (ehemals Rosch) im Tor einsetzen konnte, die ihre ganze Erfahrung zeigte“, freute sich HSG Coach Paddy Wagner.

 

HSG: Becker und Metz - Britz (1), Himmelreich (4/3), Kierakowicz (2), Fisch (10), Schmitz, J. Eiden (3), Jenetz (1), Reber (1), Meyer (6), Dimmig-Neyses

 

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HSG Wittlich II - HSC Schweich

 

fällt aufgrund von Corona Fällen bei den Gästen aus

 

TuS Daun - DJK/MJC Trier

(Samstag, 17 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Ein weiteres Lokalderby steigt am Samstag in Daun. Hier erwartet das Team von Trainer Lukas Illigen den Meisterschaftsfavoriten MJC Trier. Die Karten sind klar verteilt! Im Hinspiel zeigte das Team der Gäste um Trainer Kai Kinzig dem Eifel-Team mit 40:25 klar die Grenzen auf und auch im Rückspiel steht eigentlich nur die Höhe des Gästesieges in Frage. Allerdings darf sich der Favorit keine Schwächephasen leisten, so wie zuletzt gegen Weibern und die Ruwertal HSG! Allerdings fallen auch hier corona-bedingt Spielerinnen aus und es bleibt abzuwarten, wie die Mannschaften auflaufen können. Eigentlich hätten beide Mannschaften das Spiel gerne verlegt, doch gerade bei Daun lassen die vielen bereits jetzt feststehenden Nachholspiele keine Alternativen mehr zu.

 

Personal: „Wir hoffen, zumindest eine spielfähige Mannschaft aufbieten zu können, müssen abwarten, was sich im Laufe der Woche noch an positiven Tests zeigt. Auf jeden Fall gehen wir kein Risiko“, sagt Dauns Coach Lukas Illigen. Auf Trierer Seite fällt Kaddy Irsch aus, dafür sind Mia Cartus und Lena Hoffmann zumindest wieder auf dem Spielberichtsbogen.

 

Prognose: „Schon jetzt haben wir drei Spiele nachzuholen und bei uns ist im Mai aufgrund von Schichtdiensten und Prüfungsterminen keine Möglichkeit mehr. Deshalb hoffen wir, dass die Begegnung stattfinden kann“, so Dauns Coach Illigen. „Konsequent wollen wir aus der guten Abwehr heraus den Erfolg über die zweite Welle suchen. Das war auch im Hinspiel der Schlüssel zum Erfolg. Die Manndeckung gegen Irsch haben wir damals nicht gut weggesteckt, doch darauf müssen wir uns jetzt im Rückspiel nicht mehr einstellen, da Kaddy ausfällt. Selbstbewusst gehen wir das Spiel an und hoffen, in der Abwehr die gewohnt gute Leistung abrufen zu können“, sagt MJC Coach Kai Kinzig.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - TV Bassenheim II

(Samstag, 18 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Ausgeglichen verlief die Hinspiel Begegnung, in der sich das Team von Trainer Paddy Wagner am Ende knapp geschlagen geben musste. Die auf Platz 8 der Tabelle liegenden Gäste spielen eine Saison mit vielen Auf und Abs, mussten zuletzt das Spiel gegen die MJC Trier kampflos abgeben.

 

Personal: bis auf die erkrankte Jana Fisch kann Trainer Paddy Wagner seine Bestbesetzung aufs Feld schicken.

 

Prognose: "Es war eine unnötige Niederlage im Hinspiel, die wir uns selbst zuschreiben müssen. Da wir unsere Chancen nicht nutzten, bestraften die Gastgeberinnen uns mit ihrem guten Gegenstoßspiel. Zudem hatte die Mannschaft eine Spielerin aus der 1. Mannschaft im linken Rückraum dabei, die uns im zweiten Spielabschnitt sechs Stück einschenkte. Sie gilt es frühzeitig zu stören, sollte sich auch am Samstag bei uns dabei sein. Daneben gilt uns Hauptaugenmerk in der Abwehr der Spielmacherin der Gäste, die nicht nur selbst torgefährlich ist, sondern gut mit dem Kreis zusammenspielt. Hier ist unser Mittelblock gefordert, der wie die gesamte Abwehr und die Torhüter ihre Normalform abrufen  müssen. Tempomäßig sind wir den Gästen überlegen, müssen aber vorne die Chancen auch dunkel machen", fordert Wagner. 

 

HSG Obere Nahe - HSG Kastellaun/Simmern

(Samstag, 19.30 Uhr, Landesleistungszentrum Niederwörresbach)

 

Ausgangslage: Zum Derby erwartet die HSG Obere Nahe den Meisterschaftsanwärter aus Kastellaun/Simmern, die zuletzt mit einem blauen Auge aus Wittlich davonkamen. Auf keinen Fall wird man jetzt in Niederwörresbach etwas anbrennen lassen, will man sich weiterhin realistische Chancen auf die Meisterschaft ausrechnen.

 

Personal: „Wir sind am Samstag personell etwas breiter aufgestellt als zuletzt“, freut sich Gastgebertrainer Felix Fetzer.

 

Prognose: „Wir sind klarer Außenseiter in dieser Begegnung, ein Punktgewinn wäre mehr als eine Überraschung. Im Hinspiel haben wir ersatzgeschwächt ordentlich auf die Ohren bekommen und wollen jetzt das Spiel besser gestalten“, hofft Fetzer. 

 

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Nachholspieltag

26./27. Februar 2022

 

TuS Weibern - HSC Schweich 29:23 (16:12)

 

Das Hinspiel gewann der HSC Schweich überraschend, im Rückspiel musste sich die gegenüber dem Hinspiel stark veränderte Schweicher Mannschaft den Eifelanerinnen geschlagen geben. Die Gäste traten ohne ihren Dreh- und Angelpunkt Bina Jöhnk an, ließen nur beim 0:1 eine Führung der Schweicherinnen zu und setzten sich nach dem 5:4 in der 8. Minute auf 8:4 ab, verteidigten dann ihren Vorsprung, der zwischen zwei und vier Toren betrug, bis zur 16:12 Pausenführung.

 

„Eigentlich haben wir die Gastgeberinnen nie entscheidend wegziehen lassen, spielten diszipliniert im Angriff, nutzten effektiv unsere Chancen und zeigten eine motivierte Abwehrleistung. Hier möchte ich vor allem unsere Routinier Petra Longen im Tor hervorheben, die ein tolles Spiel machte und für die ersatzgeschwächte Mannschaft wieder in die Bresche gesprungen ist“, lobte Schweichs Trainer Sigi Garbe zur Pause.

 

Nach dem Wechsel blieb Schweich bis 18:15 in der 39. Minute an Weibern dran, doch dann schienen sich die Tus Spielerinnen entscheidend auf 21:15 in der 46. Minute abgesetzt zu haben. In dieser Phase nutzten die Gäste die doppelte Überzahl nicht, um das Spiel noch einmal spannend gestalten zu können und so setzte sich das Gastgeberteam am Ende klar mit 29:23 durch.

 

„Wir hatten nach dem Wechsel einen Bruch in unserem Spiel, kassierten zu viele berechtigte Zeitstrafen, weil wir uns einfach dumm angestellt haben. Der Sieg der Gastgeberinnen ist verdient, doch Kompliment an meine ersatzgeschwächte Mannschaft, die heute das zeigte, was momentan möglich ist. Nächste Woche werden wir wieder mit einem größeren Kader trainieren und spielen können“, gibt sich Garbe optimistisch.

 

Neyses-Müller und Petra Longen - Rosch (3), Schömann (3), Reuter (1), Ina Longen (2), Gores, Elena Longen (4), Keppler (1), Lehmann, Weiss (7), Müller, Karrenbauer (2/2)

 

HSG Wittlich II - HSG Kastellaun/Simmern 25:25 (13:13)

 

Zu einem verdienten und auch gerechten Punktgewinn kam die Wittlicher Mannschaft!

 

Ausgeglichen verlief die Anfangsphase der Begegnung zwischen der Wittlicher Reserve und dem bisher verlustpunkfreien Meisterschaftsanwärter aus Kastellaun/Simmern.

 

Dabei lagen die Gastgeberinnen bei einem offenen Schlagabtausch mit ein bis zwei Toren vorne, führten über 2:0 bis zum 6:4 in der 9. Minute, doch dann schienen die Gäste das Spiel drehen zu können, nutzten die Zeitstrafe gegen Wittlich und gingen erstmals beim 6:7 in der 12. Minute in Führung. Es blieb aber ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Führungen bis zum 13:13 zur Pause hin und her wechselten.

 

Nach dem Wechsel gelang Wittlich wieder die Führung, doch mit mehr als zwei Toren (16:14 in der 35. Minute) konnte sich die Mannschaft nicht absetzen und so zeichnete sich ein enger Ausgang ab. Die Eifelanerinnen legten das Tor vor, die Hunsrückerinnen glichen aus. So blieb die Begegnung bis 21:21 in der 50. Minute völlig ausgeglichen, fünf Minuten fielen keine Tore und dann nahmen die Gäste die Auszeit in der 55. Minute. Erstmals in der 57. Minute gingen die Gäste beim 22:23 in Führung, erhöhten auf 22:24 gut eine Minute vor dem Ende und hatten damit das Spiel scheinbar entschieden. Doch Wittlich glich mit zwei Treffern in Folge. Die Szene, die sich den Zuschauer mit dem Abpfiff auf dem Spielfeld geboten hat, spiegelte die Emotionen wider, die die Wittlicherinnen in den vorangegangenen 60 Minuten, vor allem in der Abwehr, auf die Platte gebracht hatten.  Die Gäste nahmen 25 Sekunden vor Ende des Spiel die letzte Auszeit des Spiels und brachten im Verlauf der letzten Sekunden die siebte Feldspielerin aufs Feld. Durch diese taktische Maßnahme konnte der das Cehajic-Team 6 Sekunden vor Ende der Spielzeit in Führung gehen und sah wie der sichere Sieger aus.

 

„Unsere jüngste Spielerin, Hannah Lieser, schaltete beim Anwurf aber am schnellsten und beförderte ihren letzten Wurf mit der Schlusssirene vom Mittelkreis aus ins Tor! Alles was danach folgte war pure Freude auf unserer Seite. Die Punkteteilung ist aus meiner Sicht für beide Seiten gerecht. Wir haben in der Abwehr unser Herz in die Hand genommen und gemeinsam alles gegeben. Kastellaun/Simmern spielte einen schnellen Angriff, der durch viele Kreuzbewegungen und Positionswechsel im Rückraum geprägt war und der unserer Abwehr alles abverlangte. Im Angriff taten wir uns zeitweise mit den Abschlüssen gegen die gegnerische Torfrau schwer, ließen uns aber zu keinem Zeitpunkt davon beirren und gewannen den Punkt heute definitiv durch eine tolle Abwehrarbeit“, freute sich HSG Spielerin Hanna Esch.

 

Marx - Lieser (1), Eiden (5/3), Hohns, Teusch (2), Esch (5), Lames (3), Rogowski, Gaß, Kappes (2), Kehl, Schaaf (2), Kloep (5)

 

TuS Weibern - HSC Schweich

(Samstag, 15 Uhr)

 

Ausgangslage: Die einzigen Punkte in dieser Saison gewann Schweich gegen Weibern und so geht Trainer Sigi Garbe davon aus, dass „die Gastgeberinnen mit uns noch eine Rechnung offen haben“. Von bislang drei Heimspielen konnte der TuS Weibern zwei gewinnen und rechnet sich nun auch gegen Schlusslicht Schweich gute Chancen aus. Die Gäste mit ihrem Trainer Sigi Garbe stehen vor einer schweren Auswärtshürde, müssen eigentlich die Punkte aus der Eifel mitbringen, um sich realistische Chancen auszurechnen, den Anschluss ans Mittelfeld wiederzufinden.

 

Personal: Weiterhin fällt die Schweicher Stammtorhüterin aus, so das Trainer Sigi Garbe wieder auf seine Routiniers im Tor zurückgreift. „Ich bin beiden sehr dankbar, dass sie uns helfen“, sagt der HSC Coach.

 

Prognose: „Wir sind in diesem Spiel klarer Aussenseiter, zumal unser Kader gegenüber dem Hinspiel komplett verändert auflaufen wird. Wir wollen das Spiel im Angriff mit Freude angehen und Weibern so lange wie möglich ärgern. Ich habe die Mannschaft gegen die MJC beobachtet und kenne die Stärke des Teams, die mit Bina Jöhnk und Nadine Schäfer ihre gefährlichsten Angreiferinnen haben und hier werden wir uns etwas einfallen lassen. Mit unserem dezimierten Kader wollen wir mit dem entsprechenden Engagement zur Sache gehen“, sagt Garbe.

 

HSG Wittlich II - HSG Kastellaun/Simmern

(Samstag, 18 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Seit Ende November absolvierte die bislang verlustpunktfreie Mannschaft aus Kastellaun/Simmern erst ein Meisterschaftsspiel, dominierte dabei die Reserve des TV Bassenheim nach Belieben und schickte das Team schwer geschlagen mit 29:9 auf den Nachhauseweg. Die Wittlicher Reserve setzte sich zuletzt im Eifelderby denkbar knapp gegen den TuS Daun durch. Die Gastgeberinnen gehen als klare Außenseiter in die Begegnung und werden darauf aus sein, sich achtbar aus der Affäre zu ziehen.

 

Personal: Wittlich II wird auf den kompletten Kader zurückgreifen können.

 

Prognose: „Kastellaun/Simmern steht ungeschlagen mit Trier an der Spitze der Tabelle. Wir erwarten eine junge Mannschaft, die vermutlich ein hohes Tempo gehen wird. Wir werden in heimischer Halle alles daransetzen, die Punkte in Wittlich zu behalten. Wir haben diese Saison gegen Trier gezeigt, dass wir an einem guten Tag mit jedem Team der Liga mithalten können. Es gilt die guten Phasen aus den letzten Spielen nun über die gesamte Spieldauer auf die Platte zu bringen. Wir freuen uns auf ein schnelles Spiel mit dem hoffentlich besseren Ende für uns“, sagt HSG Spielerin Hannah Esch.

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Spieltag 05./06. März 2022

 

HSG Wittlich II - HSC Schweich

fällt aufgrund von Corona Fällen bei den Gästen aus

 

TuS Daun - DJK/MJC Trier

(Samstag, 17 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Ein weiteres Lokalderby steigt am Samstag in Daun. Hier erwartet das Team von Trainer Lukas Illigen den Meisterschaftsfavoriten MJC Trier. Die Karten sind klar verteilt! Im Hinspiel zeigte das Team der Gäste um Trainer Kai Kinzig dem Eifel-Team mit 40:25 klar die Grenzen auf und auch im Rückspiel steht eigentlich nur die Höhe des Gästesieges in Frage. Allerdings darf sich der Favorit keine Schwächephasen leisten, so wie zuletzt gegen Weibern und die Ruwertal HSG! Allerdings fallen auch hier corona-bedingt Spielerinnen aus und es bleibt abzuwarten, wie die Mannschaften auflaufen können. Eigentlich hätten beide Mannschaften das Spiel gerne verlegt, doch gerade bei Daun lassen die vielen bereits jetzt feststehenden Nachholspiele keine Alternativen mehr zu.

 

Personal: „Wir hoffen, zumindest eine spielfähige Mannschaft aufbieten zu können, müssen abwarten, was sich im Laufe der Woche noch an positiven Tests zeigt. Auf jeden Fall gehen wir kein Risiko“, sagt Dauns Coach Lukas Illigen. Auf Trierer Seite fällt Kaddy Irsch aus, dafür sind Mia Cartus und Lena Hoffmann zumindest wieder auf dem Spielberichtsbogen.

 

Prognose: „Schon jetzt haben wir drei Spiele nachzuholen und bei uns ist im Mai aufgrund von Schichtdiensten und Prüfungsterminen keine Möglichkeit mehr. Deshalb hoffen wir, dass die Begegnung stattfinden kann“, so Dauns Coach Illigen. „Konsequent wollen wir aus der guten Abwehr heraus den Erfolg über die zweite Welle suchen. Das war auch im Hinspiel der Schlüssel zum Erfolg. Die Manndeckung gegen Irsch haben wir damals nicht gut weggesteckt, doch darauf müssen wir uns jetzt im Rückspiel nicht mehr einstellen, da Kaddy ausfällt. Selbstbewusst gehen wir das Spiel an und hoffen, in der Abwehr die gewohnt gute Leistung abrufen zu können“, sagt MJC Coach Kai Kinzig.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - TV Bassenheim II

(Samstag, 18 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Ausgeglichen verlief die Hinspiel Begegnung, in der sich das Team von Trainer Paddy Wagner am Ende knapp geschlagen geben musste. Die auf Platz 8 der Tabelle liegenden Gäste spielen eine Saison mit vielen Auf und Abs, mussten zuletzt das Spiel gegen die MJC Trier kampflos abgeben.

 

Personal:

 

Prognose:

 

HSG Obere Nahe - HSG Kastellaun/Simmern

(Samstag, 19.30 Uhr, Landesleistungszentrum Niederwörresbach)

 

Ausgangslage: Zum Derby erwartet die HSG Obere Nahe den Meisterschaftsanwärter aus Kastellaun/Simmern, die zuletzt mit einem blauen Auge aus Wittlich davonkamen. Auf keinen Fall wird man jetzt in Niederwörresbach etwas anbrennen lassen, will man sich weiterhin realistische Chancen auf die Meisterschaft ausrechnen.

 

Personal: „Wir sind am Samstag personell etwas breiter aufgestellt als zuletzt“, freut sich Gastgebertrainer Felix Fetzer.

 

Prognose: „Wir sind klarer Außenseiter in dieser Begegnung, ein Punktgewinn wäre mehr als eine Überraschung. Im Hinspiel haben wir ersatzgeschwächt ordentlich auf die Ohren bekommen und wollen jetzt das Spiel besser gestalten“, hofft Fetzer. 

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Spieltag 19./20. Februar 2022

 

HSC Schweich - HSG Hunsrück II 30:38 (13:20)

 

„Tag der offenen Tür“ in Schweich. Das Team aus Schweich leistete sich gegen die Hunsrück Reserve einen offenen Schlagabtausch, den die Gäste am Ende klar gewannen. Doch lange Zeit war das neu formierte Schweicher Team in Schlagdistanz, ließ sich auch nicht von klaren Führungen der Gäste irritieren.

 

In den ersten Minuten war es ein vorsichtiges Abtasten beider Teams, bei dem die Schweicherinnen mit 6:5 in der 10. Minute führten, ehe Gästetrainer Timo Stoffel die Auszeit nahm. Mit vier Toren in Folge leiteten die Hunsrücker jetzt die Wende ein, führten 6:9 in der 12. Minute und folgerichtig nahm Schweich die Auszeit. Die Entscheidung schien früh gefallen, nachdem sich das Gästeteam vom 9:12 in der 20. Minute mit weiteren drei Treffern in Folge auf 9:15 in der 22. Minute absetzte und zur Pause beim 13:20 klar auf der Siegerstraße war.

 

Doch wer geglaubt hatte, dass die Gäste jetzt ihr Spiel gefunden hatten, sah sich getäuscht. Schweich stemmte sich gegen die klare Niederlage, kam Tor um Tor heran und war beim 23:26 in der 43. Minute wieder in Schlagdistanz. Die Begegnung schien zu kippen und noch einmal nahm Stoffel die Auszeit. Doch Schweich verkürzte sogar auf 24:26 und blieb bis 26:29 in der 50. Minute dran. Erst jetzt machten die Gäste den Sack endgültig zu, nachdem Stoffel den Gastgeber Rückraum mit zwei offensiven Deckungen störte und so zogen die Gäste auf 27:34 in der 55. Minute entscheidend davon. Die jetzt folgende Auszeit der Gäste half nicht mehr.

 

„Ich bin stolz auf die Mannschaft, die kurz vor Spielbeginn den Nackenschlag verkraften musste, dass unsere Stammtorhüterin Daniela Lofi kurzfristig krankheitsbedingt ausfiel. Die schon seit langem nicht mehr aktiven Torfrauen Petra Longen und Claudia Heyer stellten sich dankenswerter Weise in den Dienst der Mannschaft und halfen aus. Wir haben ein gutes Spiel gemacht, stellten nach dem Rückstand zur Pause um und wollten für mehr Gefahr aus dem Rückraum sorgen. Das gelang uns von Minute zu Minute besser und wir kamen immer dichter ran. Das lief richtig bombig. Doch nach der letzten Auszeit der Gäste hatten wir keine Antwort auf die offensive Deckung gegen unseren Rückraum und so erklärt sich dann das letztlich klare Ergebnis. Jeden Fehler bestraften die Gäste jetzt mit ihrem schnellen Spiel. Es war aber auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung, die Mannschaft hat toll gekämpft und mit dieser Einstellung werden wir noch den einen oder anderen Punkt gewinnen“, glaubt der Schweicher Coach Sigi Garbe.

 

„Hut ab vor der Schweicher Mannschaft, die ihre Sache gegen uns ordentlich gemacht hat. Wir haben nur phasenweise das gemacht, was wir uns vorgenommen hatten. Immer dann, wenn wir das Tempo anzogen, lief unser Spiel. Ansonsten stellten wir heute eine schwache Abwehr und im Angriff haben wir nicht das gezeigt, was wir eigentlich draufhaben. Einfach enttäuschend in Schweich 30 Tore zu kassieren“, klagte der frustrierte Gästetrainer Timo Stoffel.

 

HSC: P. Longen und Heyer - Rosch (4), A. Longen, I. Longen (4), Gores, E. Longen (4), Keppler (5), Lehmann (1), V. Longen (6), Weiss (3), Aalderink (1) Reuter (2/1)

 

HSG: Faller - M. Bach (1), Litzenburger (7), Glöckner (1), Themann (2), L. Bach (4), Schirokich (1), Nicolae (7/2), Lammersmann (5), Hahn (7), Kalle (3).

 

SG Bannberscheid/Engers - HSG Mertesdorf/Ruwertal 29:28 (15:15)

 

Es soll scheinbar nicht sein. Das Team aus dem Ruwertal unterliegt am Sonntagabend in Engers denkbar knapp und so setzt sich der „Auswärtsfluch“ der Gäste fort. Den Start hatten sich die Ruwertalerinnen sicher anders vorgestellt! Schnell lief das Team von Trainer Paddy Wagner dem 4:0 der Gastgeberinnen nach 5 Minuten hinterher und davor hatte Wagner bereits im Vorfeld gewarnt! „Keinesfalls wollen wir die Anfangsphase verschlafen“, hatte Wagner vor Spielbeginn gesagt und genau das trat ein! Doch dann begann die Aufholjagd, die nach einem 1:9 Lauf beim 5:9 erfolgreich abgeschlossen war und die Gastgeberinnen jetzt die Auszeit nahmen. Angetrieben von ihrer Spielertrainerin Melanie Knapp kam die SG auch dank ihrer Treffer zum 11:11 Ausgleich in der 21. Minute. Bis zur Pause dann ein ausgeglichenes Spiel und beim 15:15 wurden die Seiten gewechselt.

 

Das Spiel blieb nach dem Wechsel völlig ausgeglichen bei wechselnden Führungen. Doch keine Mannschaft konnte sich mit mehr als einem Tor absetzen. Erst nach der Auszeit der Ruwertalerinnen in der 57. Minute gelangen den Gastgeberinnen zwei Tore in Folge zum 29:27. Erneut folgte die Auszeit von Wagner und sein Team kam 48 Sekunden vor dem Ende lediglich noch zum Anschlusstreffer.

 

„Nach dem erneut verschlafenen Start fingen wir uns in der Abwehr, konnten uns aber nie deutlicher absetzen, da wir im Angriff nicht trafen und zu schnell den Ball verloren. Wir wollten im zweiten Spielabschnitt das Tempo hochhalten und das Rückzugsverhalten der Gastgeberinnen bestrafen. Doch wir leisteten uns zu viele technische Fehler, bekamen die Spielertrainerin Melanie Knapp und ihre Anspiele nicht in den Griff. Als uns das gegen Ende des Spiels gelang, war es Gästespielerin Eva Eichmann, die uns die entscheidenden Tore einschenkte. Durchaus hätten wir noch das Remis retten können. Kämpferisch ist meiner Mannschaft kein Vorwurf zu machen, wir müssen es künftig besser machen und auf diese Leistung aufbauen“, fordert HSG Coach Wagner.

 

Becker - Irschfeld, Britz, Himmelreich (4/4), Kierakowicz (7), S. Eiden (2), Fisch (4), Thinnes (3), J. Eiden (1), Jenetz (2), Reber (5), Meyer

 

DJK/MJC Trier - TV Bassenheim II

Spiel wurde von Bassenheim II am Samstagmittag abgesagt und wird für DJK/MJC Trier gewertet 

 

(Sonntag, 11.30 Uhr, Mäusheckerweghalle)

 

Ausgangslage: Ungewohnte Anwurfzeit für beide Mannschaften. Am Sonntagmorgen erwartet die Mannschaft von Trainer Kai Kinzig die Bassenheimer Reserve! „Die Hallensituation in Trier lässt keine andere Spielzeit an diesem Wochenende zu. Die Gäste werden daher früh aufstehen müssen“, sagt MJC Coach Kai Kinzig.

 

Personal: Mira Cartus und Lena Hoffmann fallen weiter aus, dafür ist Routinier Vivi Steil wieder dabei.

 

Prognose: „Die Gegnerinnen kenne ich noch nicht, doch die Ergebnisse zeigen, dass die Mannschaft eine holprige Saison spielt. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns auf unsere Leistung konzentrieren. Wenn die Abwehr konsequent steht und wir den Druck auf den Gegner aufbauen, so uns die Bälle erkämpfen, um ins schnelle Spiel nach vorne zu finden, haben wir gute Chancen. Im gebundenen Spiel geht es darum, dass wir den Mut haben, in die Lücken zu gehen und eine gute Paßgenauigkeit haben. Besser die einfachen Sache gut spielen als die komplizierten schlecht“, meint der MJC Coach.

 

HSC Schweich - HSG Hunsrück II

(Sonntag, 15 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: Ende November bestritt die Schweicher Mannschaft coronabedingt ihr letztes Saisonspiel und steigt nun gegen die Hunsrück Reserve wieder ins Geschehen ein. Das Tabellenschlusslicht erwartet nun den Tabellenachten aus dem Hunsrück, der ebenso auf die Punkte angewiesen ist wie das Team von HSC Coach Sigi Garbe. Zwischenzeitlich hat der HSC seine zweite Mannschaft aufgelöst, um genügend Spielerinnen zu haben, die die Saison zu Ende bringen. „Wir haben seit dem letzten Spiel mit wenigen Spielerinnen in der Halle trainiert, der Rest war im online Training. Die Spielerinnen legten mit den Krafteinheiten und konditioneller Arbeit die Grundlagen, um ordentlich in die Saison zurückzukehren“, hofft Garbe

 

Personal: Schweich wird mit einem 12er Kader auflaufen, den Hauptanteil stellt die ehemalige zweite Mannschaft. Auf Seiten der Gäste hofft Trainer Timo Stoffel, dass auch die angeschlagene Hana Litzenburger mit dabei sein kann.

 

Prognose: „Leider kam die Arbeit mit dem Ball bislang zu kurz. Aufgrund der Tatsache, dass ich derzeit erkrankt bin, hat Hanni Rosch das Training übernommen. Sollte ich wieder fit werden, bin ich am Sonntag dabei, ansonsten sitzt Hanni auch am Sonntag auf der Bank. Wir sind aufgrund der Gesamtsituation nur krasser Außenseiter, wollen das Spiel nutzen, um uns einzuspielen, um dann zu versuchen, die Klasse zu halten“, sagt Garbe. „Die neu aufgestellte Schweicher Mannschaft kennen wir nicht und deshalb konzentrieren wir uns ausschließlich auf uns. Nachdem wir auch wieder eine längere Pause hatten, geht es uns jetzt darum, auch auswärts endlich mal zu punkten“, sagt Stoffel.

 

SG Bannberscheid/Engers - HSG Mertesdorf/Ruwertal

(Sonntag, 18 Uhr, Engers)

 

Ausgangslage: Zuletzt spielten die Gastgeberinnen Ende November, ehe die Corona Pandemie dafür sorgte, dass die Spiele der SG verlegt werden mussten. Am Sonntag steigt die Mannschaft gegen die Ruwertal HSG wohl wieder ins Geschehen ein. „Wir haben durchtrainiert, haben aber keinen Spielrhythmus“, klagt Gästetrainer Paddy Wagner, dessen Mannschaft erst zwei Spiele in diesem Jahr hatte.

 

Personal: Die Ruwertalerinnen werden in Bestbesetzung anreisen.

 

Prognose: „Für uns ist wichtig, dass wir an die Leistungen der beiden Spiele in diesem Jahr anknüpfen. Auch die Niederlage gegen die MJC hat uns weitergebracht. Wir wollen unsere Schnelligkeit ausspielen, müssen aber deshalb eine solide Deckung hinstellen. Auf keinen Fall dürfen wir wieder einmal die Anfangsphase verschlafen, um dann einem Rückstand hinterherzurennen. Die Chancen, die wir uns erspielen“, müssen wir endlich konsequent verwerten, dann sind wir auch im Auswärtsspiel auf Augenhöhe. Wenn das gelingt, können wir mit einem Sieg an den Topteams der Liga dranbleiben und uns im oberen Mittelfeld festsetzen. Den Gegner kenne ich nicht, aber die Torschützenliste zeigt, dass die Gastgeberinnen mit Marie Kohns und Melanie Knapp ihre gefährlichsten Angreiferinnen haben, die wir in den Griff bekommen wollen“, sagt Trainer Paddy Wagner. 

 

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Spieltag 12./13. Februar 2022

 

DJK/MJC Trier - TuS Weibern 31:24 (19:8)

 

„Wir müssen Weiberns Dreh- und Angelpunkt Bina Jöhnk kontrollieren“, hatte MJC Coach Kai Kinzig vorgegeben und das gelang über die gesamte Spielzeit. So kam die stärkste Gästespielerin lediglich zu fünf Treffern, einen davon vom Punkt. Ansonsten vergab Jöhnk gleich drei Siebenmeter! Die Gastgeberinnen mussten kurzfristig auf die erkrankte Vivi Steil verzichten.

 

Nach ausgeglichener Anfangsphase setzte sich der Meisterschaftsfavorit aus Trier bis zur 10. Minute auf 7:3 ab, baute den Vorsprung kontinuierlich über 13:5 in der 19. Minute auf 19:8 zur Pause aus.

 

MJC Trainer Kai Kinzig nutzte die klare Führung und gab allen Spielerinnen ihre Spielanteil. Das nutzten die Gäste zur Ergebniskosmetik bis 22:14 in der 40. Minute. Zu keiner Zeit geriet der Sieg der Gastgeberinnen gegen eine ebenfalls nicht in Bestbesetzung antretende Weiberner Mannschaft in Gefahr.

 

„Die Mannschaft hat das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Jede eingesetzte Spielerin hat ihre Aufgabe zur Zufriedenheit gelöst. Aus der zweiten Mannschaft halfen Kira Theis und Linda Dort und integrierten sich nahtlos. Ich bin sehr zufrieden“, freute sich Kinzig.

 

Martin und Krämer - L. Weißhuhn (6), Irsch (10/2), Sattler (2), Brunner (4), Kreuzkamp, Fahl (1), Käsgen, A. Weißhuhn (4), Natter, L. Steil (2), Theis (2), Dort.

 

TV Bassenheim II - HSG Obere Nahe 21:21 (10:12)

 

Die Vorzeichen für das Spiel der HSG in Bassenheim standen schlecht. Nachdem vier Stammspielerinnen der HSG aufgrund der Pandemie-Situation ihr vorzeitiges Saisonaus bekannt gaben, musste Trainer Felix Fetzer auch noch auf Maja Hartenberger verzichten. Dafür half Bente Sesemann aus der zweiten Mannschaft aus und die fügte sich nahtlos ein.

 

Nach dem Hinspielsieg erkämpft sich die HSG Obere Nahe in Bassenheim einen weiteren Punkt! Fünf Sekunden vor dem Ende war es Shanna Heike, die die Nerven beim Siebenmeter behielt und ihrer Mannschaft den Punkt sicherte. Bis dahin war die Begegnung hart umkämpft.

 

Von Beginn an legte das Team von Trainer Felix Fetzer vor, führte 1:3 in der 6. Minute und baute die Führung auf 2:6 in der 12. Minute aus. Die Mannschaft verteidigte jetzt ihre Führung bis zur Pause zum 10:12.

 

Die Gastgeberinnen erwischten den besseren Start, glichen beim 13:13 in der 37. Minute aus und als die 16:14 Führung in der 44. Minute gelang, drohte das Spiel zu kippen. Trainer Fetzer nahm die Auszeit und die kam zum richtigen Zeitpunkt. Seine Mannschaft glich zum 16:16 aus, doch bis 18:17 legten die Gastgeberinnen wieder vor. Mit drei Treffern in Folge schien das Fetzer Team jetzt auf dem Weg, das Spiel doch noch zu seinen Gunsten entscheiden zu können. Doch die Mannschaft zeigte Nerven und Bassenheim ging 14 Sekunden vor dem Ende mit 21:20 in Führung, folgerichtig kam die nächste Auszeit der HSG. Fünf Sekunden vor dem Ende folgte dann die Siebenmeterentscheidung zugunsten der Gäste.

 

„Von Anfang an ein solide Leistung meiner Mannschaft, die ihre Chancen nutzte und in der Abwehr gutstand. So kontrollierten wir die Begegnung bis zur Pause. Der Knacks kam mit dem Wiederanpfiff! Wir kamen schlecht aus der Kabine und am Ende wurde es ein gerechtes Remis“, fand Fetzer.

 

Göymen - Fetzer (4/4), Wiedemann (2), Brusius (5), Kunz (2), Hartenberger (1), Gesemann (3), Klein (2), Bubenheim, Merker, Heike (2/1)

 

 

HSG Wittlich II - TuS Daun 25:24 (12:8)

 

Wittlichs Hannah Esch in den Griff bekommen, war ein zentrale Vorgabe von Dauns Coach Lukas Illigen, der krankheitsbedingt fehlte und so übernahmen Bassi Präder und Mathis Otto das Coaching. Aber das setzte seine Mannschaft in der Anfangsphase nicht so um, wie sich Daun das vorgestellt hatte. Bis zur 5:3 Führung ihrer Mannschaft hatte die HSG Spielerin bereits drei Tore markiert! Ausgeglichen dann die Folgezeit, in der Wittlich beim 6:6 in der 20. Minute die Auszeit nahm. Die Begegnung blieb bis kurz vor der Halbzeit ausgeglichen, dann gelang es den Gastgeberinnen, sich vom 9:8 in der 26. Minute bis zur Pause auf 12:8 abzusetzen.

 

„Wir konnten heute, wie auch letzte Woche in Weibern, wieder mit einem vollen Kader antreten. Die Marschroute von Trainerin Heike Schaaf war somit klar. Aus einer stabilen Abwehr wollten wir in ein schnelles Umschaltspiel finden und das Tempo hochhalten.  Die Abwehr stand gerade zu Beginn der Partie sehr gut und die Dauner fanden kaum Lücken. Vorne fehlte uns leider in den Abschlüssen oft das nötige Quäntchen Glück. Zum Ende der ersten Halbzeit erhöhten wir nochmal das Tempo und kamen somit zu einfachen Toren“, meinte Wittlichs Spielerin Hannah Esch. 

 

„In der ersten Hälfte war die Abwehr in Ordnung, der Angriff aber zerfahren. Wir sind ordentlich auf die Nahtstellen gegangen, spielten zu statisch und haben uns dadurch das Leben selbst schwer gemacht und Wittlich immer wieder zum Gegenstoß eingeladen“, resümierte Präder zur Pause.

 

Nach dem Wechsel baute die HSG ihre Führung kontinuierlich bis 18:12 in der 41. Minute aus, doch es sollte noch einmal eng werden. Daun zeigte Kämpferherz und kam bis 21:20 in der 52. Minute heran, die heiße Schlussphase war eingeläutet. Beim 22:21 in der 54. Minute nahm Wittlich die Auszeit: Gwenny Barthen mit ihrer Erfahrung sorgte mit zwei Treffern in Folge für die 24:21 Führung der HSG in der 56. Minute, kassierte dann aber die Zeitstrafe und das nutzte Daun in Überzahl, kam auf 24:23 innerhalb von einer Minute heran, glich sogar durch Jessy Kutscheid zum 24:24 aus. Es sollte ein Herzschlagfinale werden, in dem jetzt Wittlich wieder am Zug war, durch Hannah Esch auf 25:24 vorlegte, ehe Dauns Bank 52 Sekunden vor dem Ende die Auszeit nahm. Doch zum Ausgleich reichte es nicht mehr! Wittlich siegte am Ende glücklich im Eifel-Derby.

 

„Die ersten 10 Minuten der zweiten Halbzeit waren von einer gutstehenden Abwehr und schnellem Spiel nach vorne geprägt. Leider haben wir danach etwas den Faden verloren und das Spiel wurde unnötig spannend. Der Punktgewinn für uns war absolut verdient und hätte bei einer konstanteren Leistung um einige Tore höher ausfallen können. Wir sind trotzdem froh heute die Punkte eingefahren zu haben. Die Stimmung in der Mannschaft ist sehr gut und wir freuen uns auf die weitere Saison“, so Wittlichs Spielerin Esch.

 

 „Die Umstellung auf 5:1 nach der Pause machte sich deutlich bemerkbar. Das klappte jetzt in der Abwehr besser und wir starteten die Aufholjagd. Im Angriff gingen die Mädels endlich auf die Nahtstellen, ließen den Ball laufen und wir kamen Tor um Tor heran. Leider hat es am Ende nicht mehr zum Remis gereicht, doch es war eine tolle Moral, die die Mannschaft gezeigt hat. Die Leistungssteigerung im zweiten Spielabschnitt war klar erkennbar und wir leisteten uns nur noch wenige technische Fehler“, sagte Dauns Bassi Präder.

 

HSG: Marx und Zigraiova - Lieser (3), Teusch (2), Esch (8/2), Lames (1), Barthen (5), Ertz (2), Gaß, Krüger, Ensch (1), Kappes (3), Schaaf, Zens

 

TuS: Treis und Zander - Schuh, Thome, F. Kutscheid (2), J. Kutscheid (8/5), Poster, Krämer (2), Römer, C. Aideyan (3), Teusch (2), N. Aideyan (2), Dausend, Clever (5)

 

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DJK/MJC Trier - TuS Weibern

(Samstag, 17 Uhr, Mäusheckerweghalle)

 

Ausgangslage: Die Ansetzung erinnert an alte Bundesligazeiten, die jedoch für beide Vereine mittlerweile Geschichte ist! Nach acht Spielen liegt das Team von Trainer Kai Kinzig ohne Punktverlust gemeinsam mit der HSG Kastellaun/Simmern an der Tabellenspitze. Weibern dümpelt derzeit mit 6:10 Punkten im unteren Mittelfeld der Tabelle, konnte aber zuletzt mit Siegen über Daun und Wittlich II Boden gut machen. Die Triererinnen starteten mit einer durchwachsenen Leistung gegen die Ruwertal HSG ins neue Jahr und mussten erneut am vergangenen Wochenende eine Spielverlegung verkraften. Von Spielrhythmus kann derzeit beim Trierer Team sicher keine Rede sein.

 

Personal: Auf Trierer Seite fällt Lena Hoffmann aus gesundheitlichen Gründen aus, fraglich ist der Einsatz von Mira Cartus.

 

Prognose: „Wir müssen Bina Jöhnk beim Gegner unter Kontrolle bekommen, dann steigen unsere Chancen. Konzentriert wollen wir die Aufgabe angehen und diese Konzentration anders als zuletzt gegen die Ruwertal HSG hochhalten. Gelingt es, unsere Leistung abzurufen, gewinnen wir beide Punkte. ES wird auf jeden Fall ein anderes Spiel als gegen die Ruwertal HSG“, ahnt MJC Coach Kai Kinzig.

 

TV Bassenheim II - HSG Obere Nahe

(Samstag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Noch gerne erinnert sich HSG Coach Felix Fetzer an den 20:16 Heimspielsieg seines Teams über den TV Bassenheim Ende Oktober. Doch seit Ende November hat die Mannschaft nur das Spiel Mitte Januar gegen Wittlich II absolvieren können und man darf gespannt sein, wie die Mannschaft diese Wettkampfpause verkraftet hat. Aber auch bei den Gastgeberinnen stehen seit diesem Zeitpunkt nur zwei Punktespiele in der Statistik, zuletzt eine deftige 9:29 Packung gegen Meisterschaftsfavorit Kastellaun/Simmern.

 

Personal: Gleich vier Spielerinnen der HSG, die in systemrelevanten Berufen tätig sind, wollen derzeit nicht auflaufen. So reduziert sich der Kader von Felix Fetzer.

 

Prognose: „Vier Wochen sind wir jetzt schon wieder ohne Spiel, haben zwar trainiert, doch das ersetzt keinesfalls die Wettkampfpraxis. Der Restkader, der uns zur Verfügung steht, ist heiß und möchte den Hinspielerfolg wiederholen“, sagt Fetzer.

 

SG Bannberscheid/Engers - HSG Hunsrück II

verlegt

(Samstag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit 25:29 musste sich die Hunsrück Reserve im Hinspiel Ende Oktober geschlagen geben, boten dabei eine schwache Abwehrleistung und ließen die Konstanz im Spiel vermissen. Nicht nur deshalb geht die Favoritenrolle an die Gastgeberinnen! Das Team von Trainer Timo Stoffel konnte in den bisherigen fünf Auswärtsspielen noch keinen einzigen Punkt gewinnen! Doch noch ist unklar, ob die Gastgeber aufgrund der Corona-Pandemie überhaupt spielen werden.

 

Personal: Die Hunsrücker können die Fahrt in Bestbesetzung antreten.

 

Prognose: „Wir treffen auf eine sehr erfahrene, routinierte Mannschaft und wir wissen, dass wir ein schweres Auswärtsspiel vor der Brust haben. Von Beginn an müssen wir konzentriert sein, dürfen den Start nicht verschlafen, wollen die Fehler minimieren und die sich bietenden Chancen dunkel machen“, fordert Stoffel.

 

HSG Wittlich II - TuS Daun

(Samstag, 19.30 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Im Hinspiel trennten sich beide Mannschaften mit einem 24:24! So ist im Rückspiel ein ähnlich ausgeglichener Spielverlauf zu erwarten. Zuhause konnte das Gastgeberteam erst einen Sieg feiern und will nun gegen Daun mit einem Sieg den Mittelfeldplatz sichern. Bei den Gästen steht und fällt die Leistung mit der personellen Besetzung. Zu oft zollte das Team von Trainer Lukas Illigen seinen Personalsorgen Tribut und konnte so nur eins von seinen bislang sechs Auswärtsspielen erfolgreich gestalten. „Wir haben das Hinspiel nach klarer Führung noch aus der Hand gegeben und einen Punkt verloren“, erinnert sich Dauns Trainer Lukas Illigen. “ Im letzten Jahr konnten wir, nach einem verpatzten Saisonstart, den ersten Punkt im Spiel in Daun einfahren. Seitdem sammelten wir glücklicherweise einige Punkte und unsere Situation hat sich etwas verbessert. Nachdem wir im letzten Spiel in Weibern keine gute Leistung zeigen konnten, sind wir alle hochmotiviert diese Leistung vor heimischem Publikum wieder wettzumachen“, sagt HSG Spielerin Hannah Esch.

 

Personal: Daun hofft erstmals in Bestbesetzung auflaufen zu können. Die Zusammenstellung des HSG Kaders wird sich im Laufe der Woche entscheiden.

 

Prognose: „Ein gutes Rückzugsverhalten müssen wir an den Tag legen, im Deckungsverband gut stehen und vor allen Dingen mit dem Harz zurechtkommen. Wir haben am Wochenende mehr Alternativen im Rückraum und sind auch im Deckungsverband variabler. Wenn wir gut ins Spiel finden und wir den Dreh- und Angelpunkt im Wittlicher Spiel, Hannah Esch in den Griff bekommen und verwerten wir unsere Chancen, sollten wir beide Punkte nach Daun mitnehmen“, hofft Illigen. „Wir werden alles daran setzen die nächsten Punkte einzufahren 

 

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Spieltag 05./06. Februar 2022

 

TuS Weibern - HSG Wittlich II 26:23 (10:10)

 

Im Eifelderby fanden die Gastgeberinnen besser in die Begegnung, führten über 4:1 in der 6. Minute, dann wurden die von Olaf Gierenz betreuten Gäste stärker, kamen Tor um Tor heran und glichen erstmals beim 8:8 in der 24. Minute aus. Bis zur Pause dann ein völlig ausgeglichenes Spiel, in dem bei den Gastgeberinne Bina Jöhnk mit 6 Toren erheblichen Anteil am Remis zur Pause hatte.

 

Auch nach dem Wechsel blieb die Begegnung ausgeglichen, allerdings legten die Gastgeberinnen ständig vor, führten mit vier Toren beim 16:12 in der 38. Minute, doch die Gäste kämpften sich bis zum 19:17 in der 46. Minute heran, um Weibern dann erneut mit fünf Treffern zum 23:18 in der 50. Minute ziehen zu lassen. Beim 24:21 in der 53. Minute nahmen die Gastgeberinnen die Auszeit, verteidigten in der Folge ihre drei Tore Führung bis zum Endstand von 26:23.

 

„Wir erwischten einen rabenschwarzen Tag, an dem weder im Angriff noch in der Abwehr viel zusammenlief. Nachdem wir zu Spielbeginn in der Abwehr keinen Zugriff gefunden hatten, stand die Abwehr die letzten 20 Minuten der ersten Halbzeit deutlich stabiler. Dementsprechend konnten wir mit einem Unentschieden in die Pause gehen.  In der zweiten Halbzeit stand die Abwehr phasenweise viel zu löchrig und im Angriff fanden wir über die gesamten 60 Minuten nicht zu unserem Spiel. Ein Dankeschön geht an Olaf Gierenz der unsere abwesende Trainerin vertreten hat. Ab Montag gilt es das Spiel abzuhaken und fokussiert in die Trainingswoche zu starten. Ich bin mir sicher, dass wir nächsten Samstag zuhause gegen Daun mit einem anderen Gesicht auftreten werden“, verspricht HSG Spielerin Hannah Esch.

 

Muscheid und Marx - Lieser, Teusch (1), Esch (3/1), Lames (1), Gaß (7), Krüger (1), Ensch (2), Kappes (5), Schaaf, Zens (4).

 

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TuS Weibern - HSG Wittlich II

(Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Die Wittlicher Reserve hat in Weibern noch etwas gutzumachen. Im Hinspiel kassierte die HSG Ende Oktober eine 24:27 Heimspielpleite, die jetzt wettgemacht werden soll. Die Wittlicherinnen vergaben klarste Chancen und bekamen Bina Jöhnk, den Dreh- und Angelpunkt im Weiberner Spiel nie in den Griff. Sie konnte nach Belieben Schalten und Walten, zeigte ihre Torgefahr, brachte aber auch immer wieder ihre Mitspielerinnen in gute Wurfpositionen. „Im Hinspiel musste wir uns leider, wie in vielen Spielen der Hinrunde, knapp geschlagen geben und möchten dies im Rückspiel gerne ändern. Wir möchten die positive Stimmung der letzten Wochen mit ins Spiel nehmen und die nächsten Punkte einfahren“, sagt Wittlichs Spielerin Hannah Esch.

 

Personal: Die Zusammenstellung des Wittlicher Kaders entscheidet sich im Laufe der Woche.

 

Prognose: „Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe und wir möchten die Präsenz aus dem Hunsrück Spiel wieder von der ersten Minute auf die Platte bringen. Unser Ziel ist es aus einer gutstehenden Abwehr in unser Tempospiel zu kommen. Wir möchten die Heimreise mit zwei Punkten im Gepäck antreten“, hofft die Wittlicherin. 

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - SG Bannberscheid/Engers

und

TuS Daun - HSG Schweich

sind verlegt 

 

HSG Hunsrück II - DJK/MJC Trier

ist verlegt

 

Ausgangslage: Zufrieden konnten beide Trainer mit dem Auftritt ihrer Mannschaften am vergangenen Wochenende sicher nicht sein. So kam die Hunsrück Reserve im Derby gegen Wittlich regelrecht unter die Räder, die Trierer Miezen brachten sich nach einem guten Start gegen die Ruwertal HSG fast um ihren Erfolg. Beide Teams haben etwas gutzumachen, wobei die Rollen klar verteilt sind. Die Gäste mit Trainer Kai Kinzig gehen als Favorit in die Begegnung, wollen am Ende die Meisterschaft mit Kastellaun/Simmern unter sich ausmachen. Bereits das Hinspiel gewannen die Trierer mit 30:23! Dabei liefen die Hunsrücker ständig dem klaren Vorsprung der Triererinnen hinterher, erst die Umstellung auf eine defensivere Abwehrformation brachte die Ergebniskorrektur.

 

Personal: Die Gastgeberinnen werden wohl auf ihre erfahrenste Spielerin Julz Nicolae verzichten müssen. Die Trierer treten ohne Lena Weishuhn und Alina Fahl an.

 

Prognose: „Es kommt ein Topgegner, der noch ohne Punktverlust ist. Da muss schon vieles bei uns passen, wenn wir uns für die Hinspielniederlage revanchieren wollen. Dort sind wir schwach gestartet, fanden immer besser ins Spiel, doch letztlich reichte es nicht mehr, um für die Überraschung zu sorgen“, erinnert HSG Coach Timo Stoffel, der deshalb von einem Team einen engagierten Start einfordert.

 

„Auf jeden Fall müssen wir disziplinierter sein als in der zweiten Hälfte gegen die Ruwertal HSG! Dazu gilt es, gute Pässe zu spielen, den Mut haben, vorne reinzugehen und die Zweikämpfe annehmen. Die Abwehr muss aggressiver und beweglicher sein, damit wir in unser Tempospiel finden. Letztlich gilt es, die Chancen konsequent zu verwerten“, gibt MJC Coach Kai Kinzig vor.

 

 

 

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Spieltag 29.01./30.01.2022

 

TuS Daun - TuS Weibern 33:20 (17:7)

 

Dank eines nie gefährdeten Start-Ziel-Sieges kommt der TuS Daun zu weiteren Punkten und liegt nur mit 9:9 Zählern im oberen Mittelfeld! Das Team von Trainer Lukas Illigen war gegenüber den Auftaktspielen in diesem Jahr nicht wiederzuerkennen und schickte den Gast aus Weibern klar geschlagen auf den Nachhauseweg.

Bilder Michael Schröder

 

Früh sorgten die Gastgeberinnen für klare Verhältnisse: beim 6:1 in der 12. Minute stellte sich eigentlich nur noch die Frage nach der Höhe der Dauner Mannschaft, die damit nach zwei deprimierenden Niederlagen den ersten Sieg des neuen Jahres feiern sollten. Bis 13:7 in der 25. Minute hielten die Gäste aus Weibern den Abstand erträglich, mussten dann aber die TuS Spielerinnen bis zur Pause auf 10 Tore zum 17:7 ziehen lassen. Bereits beim Gang in die Kabinen war diese Begegnung entschieden!

 

Die TuS Spielerinnen knüpften nach dem Wechsel nahtlos an die Vorstellung der ersten Hälfte an, bauten über 21:8 in der 35. Minute ihre Führung kontinuierlich aus.  Die 13 Tore Führung hatte aber nicht lange Bestand. Weibern blieb im zweiten Spielabschnitt auf Augenhöhe, verkürzte den Rückstand auf 10 Tore zum 24:14 in der 44. Minute. Daun baute die Führung nochmals auf 13 Tore zum 29:16 in der 51. Minute aus und so nahm der Gast die Auszeit. Doch am Ende verteidigte Daun diese Führung zum klaren 33:20!

 

„Weibern trat stark ersatzgeschwächt an, gab aber kämpferisch alles. Wir hatten heute einfach mehr Alternativen im Rückraum durch Jana Clever und von Linksaußen hatte Franzi Kutscheid eine sehr gute Trefferquote. Doch das A und O war heute unsere 6:0 Deckung, die aggressiv agierte und Lisa Zenner hatte Weiberns Bina Jöhnk gut im Griff. Dazu hatten wir ein starkes Torhütergespann mit Isabell Treis und Mona Zander.  Deshalb konnten wir unsere erste und zweite Welle spielen und zu einfachen Toren kommen. Wir haben noch viel gewechselt und alle hatten ihre Chance, die sie auch nutzten. Gegenüber der letzten Wochen waren wir auch im Mittelblock stark verbessert“, fand Illigen.

 

Treis und Zander - Thome (2), F. Kutscheid (4), J. Kutscheid (8/1), Poster, Krämer (2), Römer, Basten, Teusch (2), Zenner (5), C. Aideyan (2), Clever (8/1) 

 

HSG Wittlich II - HSG Hunsrück II 27:18 (13:9)

 

Eiskalt erwischt wurde das Hunsrück-Team von Trainer Timo Stoffel in der Eifel und so nahm der Gästecoach beim 3:0 in der 5. Minute für die Gastgeberinnen die erste Auszeit. Doch das von Heike Schaaf betreute Gastgeberteam legte nach, führte nach einer Zeitstrafe gegen die Gäste mit 5:0 in der 7. Minute und erst in der 9. Minute gelang den Hunsrückern ihr erster Treffer im Spiel zum 5:1. Dem Rückstand aus den Anfangsminuten liefen die Gäste jetzt hinterher: über 8:3 in der 15. Minute verteidigten die Eifelanerinnen ihren Vorsprung zum 11:6 in der 26. Minute, führten zur Pause 13:9!

 

Derbysieger Wittlich II

 

Nach dem Wechsel war es zunächst ein Spiegelbild der ersten Hälfte! Die Gastgeberinnen zogen auf 22:10 bis zur 46. Minute davon, hatten damit für die Vorentscheidung gesorgt. Im Angriff lief bei den Gästen überhaupt nichts zusammen und so feierten die Eifelanerinnen den in dieser Höhe nicht erwarteten 27:18 Erfolg!

 

„Zum ersten Mal in der laufenden Saison konnten wir mit einem vollen Kader antreten. Schon in der Kabine war die Motivation und die Vorfreude aufs Spiel bei jedem einzelnen zu sehen. Unsere Trainerin Heike Schaaf fand in der Ansprache vorm Spiel die richtigen Worte und wir lieferten in den ersten 20 Minuten eine vor allem in der Defensive sehr couragierte Leistung. Jede Spielerin half ihrer Nebenfrau und auch die Mädels auf der Bank trugen ihren Teil zu dieser tollen Stimmung bei. Die letzten Minuten vor der Halbzeit waren unsererseits etwas fahrig und so konnte die HSG Hunsrück nochmal etwas näher herankommen. Der Start in die zweite Hälfte verlief analog dem Start in Halbzeit eins und wir standen sehr kompakt im Verbund. Schlussendlich haben wir zwei hochverdiente Punkte eingefahren und haben von einer tollen mannschaftlich geschlossenen Leistung profitiert“, fand HSG Spielerin Hannah Esch.

 

„Ohne Julz Nicolae fehlten uns heute die Alternativen. Im Angriff war es ein rabenschwarzer Tag, bei dem nichts zusammenlief. Viele technische Fehler, die Unsicherheit im Paßspiel und weiterhin die Abschlussschwäche! Nach der Umstellung von 5:1 auf 6:0 lief es dann besser, allerdings nicht im Angriff. Am Ende war es noch Ergebniskosmetik gegen eine Wittlicher Mannschaft, die heute eine Nummer zu groß für uns war“, fand Gästetrainer Timo Stoffel.

 

HSG W: Marx und Muscheid - Lieser (5), Hohns, Teusch (3), Esch (4/2), Lames, Barthen (2), Ertz (1), Gaß (2), Krüger (1), Ensch (3), Kappes (5), Schaaf (1)

 

HSG H: Faller - Schirokich (1), M. Bach, Johann, Litzenburger (8/2), Glöckner (1), Fink, Themann (2), L. Bach, Lammersmann (3), Hahn (3), Kalle

 

DJK/MJC Trier - HSG Mertesdorf/Ruwertal 25:22 (15:8)

 

Die Frage nach dem Sieger des Spiels schien schnell beantwortet! Das Team von Trainer Kai Kinzig wollte von Beginn an gegen die Ruwertal HSG keine Zweifel daran aufkommen lassen, wer die Halle als Sieger verlassen sollte. So legten die Miezen bis zur 14. Minute zum 10:1 vor und nur die Frage nach der Höhe des Favoritensieges war fraglich. Da änderte auch die Auszeit von Gästetrainer Paddy Wagner beim 5:1 nichts am weiteren Spielverlauf. Doch deutlicher absetzen konnte sich der Favorit nicht mehr, die Gäste wurden mutiger, verkürzten den Abstand über 13:5 in der 24. Minute bis zur Pause zum 15:8!

 

Anders als im ersten Spielabschnitt war dann der Start für das Wagner-Team in die zweite Hälfte! Die Mannschaft war jetzt im Spiel, lief aber weiterhin dem Vorsprung des Titelanwärters hinterher, beim 16:10 in der 39. Minute nahm MJC Coach Kinzig die Auszeit! Es blieb aber ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Gäste allerdings dann der spielerischen Überlegenheit der Gastgeberinnen Tribut zollten. Über 25:15 in der 54. Minute waren die Gastgeberinnen dabei, die Verhältnisse wieder gerade zu rücken, doch die Ruwertalerinnen verkürzten bis auf 25:22 und es stellt sich die Frage, was passiert wäre, wenn die Gäste besser ins Spiel gefunden hätten. Die zweite Hälfte ging mit 10:14 an den Außenseiter aus dem Ruwertal!

 

„Wir fanden gut ins Spiel, spielten aggressiv und konsequent in der Abwehr und nach der klaren Führung habe ich früh gewechselt. Im zweiten Spielabschnitt leisteten wir uns viele Fehlpässe, suchten nicht mehr die eins gegen eins Situationen und wurden undiszipliniert. Zum Glück hatten wir den Vorsprung. Das was heute passiert ist, dürfen wir uns gegen die Spitzenteam der Liga nicht leisten. Am Ende zählen aber nur die beiden Punkte“, findet MJC Coach Kai Kinzig.

 

„In den ersten 10 Minuten haben wir einfach unsere Chancen nicht genutzt, haben alles verworfen! Den Trierern haben wir in der Abwehr die Grenzen aufgezeigt, sind aber unserer Abschlusschwäche gescheitert. Auf keinen Fall mussten wir mit dem Rückstand in die Kabine gehen. Nach dem Wechsel zeigte die Mannschaft Moral, stand gut im Deckungsverband und wir kamen jetzt zu schnellen Toren. Durchaus war heute ein Sieg drin, mit mehr Mut wäre das heute anders ausgegangen“, meinte Gästetrainer Paddy Wagner.

 

MJC: Martin und Ohlsen - Hoffmann (8), L. Weißhuhn (3), Irsch (3), Sattler (3), Brunner (4), Fahl, Käsgen, A: Weißhuhn (1), Natter (1), L. Steil, Cartus, V. Steil

 

HSG: Becker - Irschfeld, Britz (4), Himmelreich (5), Kierakowicz (2), S. Eiden (2), Fisch (2), Thinnes (1), J. Eiden, Jenetz, Reber (4), Meyer (2)

 

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TuS Daun - TuS Weibern

(Samstag, 17 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: So gut waren die Daunerinnen in diese Saison gestartet! Doch mit zunehmender Spieldauer scheint das Team von Trainer Lukas Illigen seinen Personalproblemen Tribut zahlen zu müssen. Beide Spiele im neuen Jahr musste Daun punktlos abgeben. Der Gast aus Weibern musste sich vergangene Woche unglücklich der Reserve von Bassenheim II in letzter Minute geschlagen geben, hatte aber in Sabrina Jöhnk erneut ihre gefährlichste Angreiferin. Hierauf wird sich das Hauptaugenmerk der Daunerinnen richten, die mit dem Sieg im Eifel-Derby wieder in die Erfolgsspur zurückkehren will.  

 

Personal: Sorgen hat Dauns Trainer Lukas Illigen: „Mit Naomi Aideyan, Elena Poster und Lisa Jehnen fallen gleich drei Rückraumspielerinnen aus. Deshalb hoffe ich, dass Jana Clever wieder dabei sein kann“.

 

Prognose: „Fallen mir diese Spielerinnen aus, habe ich nur noch eine Rückraumspielerin, deshalb baue ich auf Alternativen. Wir müssen besser mit dem Ball zurechtkommen, haben ein richtig schlechtes Spiel in der Hinrunde gegen Weibern gezeigt. Doch letztlich ist die Leistung auch eine Frage, wer den auf der Platte stehen kann“, weiß der Dauner Coach.

 

HSG Wittlich II - HSG Hunsrück II

(Samstag, 17.45 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Während die Hunsrück Reserve am vergangenen Wochenende gegen Daun Spielpraxis sammeln konnte, musste das Spiel der HSG Wittlich bei der Oberen Nahe verlegt werden. Das Hinspiel gewann das Team von Trainer Timo Stoffel mit 28:26 und so hofft Stoffel, diesen Erfolg am Samstag wiederholen zu können. Doch das Hinspiel der beiden 3. Liga Reserven war hart umkämpft, lange Zeit hatte das Eifel Team die Nase vorne und so darf man gespannt sein, wer die bessere Tagesform erwischt. „Nachdem wir uns im Hinspiel knapp geschlagen geben mussten, möchten wir die Punkte gerne in Wittlich behalten“, hofft Wittlichs Spielerin Hannah Esch.

 

Personal: Welcher Kader bei den Gastgeberinnen aufläuft entscheidet sich erst gegen Ende der Woche. Die Gäste können in Bestbesetzung auflaufen.

 

Prognose: Noch gut hat Gästetrainer Timo Stoffel das Hinspiel in Erinnerung: „Wir taten uns lagen schwer, konnten das Spiel erst spät drehen, kamen dabei mit Laura Teusch und Jule Kappes nicht zurecht. Wenn wir allerdings so aggressiv in der Abwehr spielen wie letzte Woche und wir so zu den Ballgewinnen kommen, wir schnell nach vorne spielen, bin ich optimistisch. Dazu gilt es auch die Abschlussquote zu verbessern.

 

„Egal in welcher Konstellation wir letztendlich antreten können werden wir alles in die Waagschale werfen, um das Spiel offen zu gestalten und am Ende hoffentlich beide Punkte in Wittlich zu behalten“, sagt Esch.

 

HSC Schweich - TV Bassenheim II ist verlegt

 

DJK/MJC Trier - HSG Mertesdorf/Ruwertal

(Sonntag, 17 Uhr, Mäusheckerweghalle)

 

Ausgangslage: Wird die Ruwertal HSG für die Mannschaft von Trainer Kai Kinzig zum echten Prüfstein? Zuletzt überzeugte das Ruwertal Team um Trainer Paddy Wagner mit couragierten Auftritten und klaren Siegen bei der HSG Oberen Nahe und zuhause gegen Daun. Mit den Trierer Miezen stellt sich jetzt aber ein Meisterschaftsanwärter vor, der allerdings seit dem 21. November ohne Spielpraxis ist. Die Gäste können in Trier befreit aufspielen, haben nichts zu verlieren. Die Triererinnen haben mit der HSG Kastellaun/Simmern einen hartnäckigen Verfolger, der nur auf den Ausrutscher der Triererinnen lauert. Doch das klare Hinspielergebnis (16:30) für die MJC Trier spricht eine klare Sprache

 

Personal: MJC Trainer Kai Kinzig meldet „alle gesund und vollzählig“. Auch auf Seiten der Gäste hofft Coach Paddy Wagner auf seine stärkste Formation.

 

Prognose: „Leider verlief die Vorbereitung auf das Spiel zuletzt nicht so gut, da viele unserer Spielerinnen in den Abiarbeiten stecken. Es kommt uns sicher zu gute, dass wir ohne Harz spielen werden. Ich erwarte einen topmotivierten Gast, der selbstbewusst bei uns auflaufen wird. Für uns ist es das erste Spiel unter Wettkampfbedingungen. Wenn wir eine ordentliche Leistung abrufen, gewinnen wir auch beide Punkte“, gibt sich MJC Coach Kai Kinzig optimistisch.

 

„Im Hinspiel kassierten wir einen Denkzettel, bei dem uns die Triererinnen mit ihre offensiven und aggressiven Abwehr den Schneid abkauften. Für uns wird wichtig sein, dass wir jetzt die Räume nutzen und auf die Nahtstellen gehen, dürfen uns nicht in viele eins gegen eins Aktion einlassen. Dazu muss die Chancenverwertung besser werden und in der Abwehr müssen wir besser auf die Anspiele an den Kreis vorbereitet sein. Die Miezen sind mit Kastellaun/Simmern die beiden stärksten Teams der Liga und ich hoffe, dass wir dieses Mal selbstbewußter auftreten und uns nicht vom Rückstand beeindrucken lassen“, hofft HSG Coach Paddy Wagner. 

 

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Spieltag 22.01./23.01.2022

 

HSG Hunsrück II - TuS Daun 27:20 (16:12)

 

Personell besser als in der Vorwoche aufgestellt waren die Gäste aus Daun, mussten aber auf ihre verletzte Leistungsträgerin Jana Clever verzichten.

 

Die in Bestbesetzung auflaufenden Gastgeberinnen erwischten den besseren Start, lagen in der 8. Minute mit 5:1 in Führung, ehe Daun im Spiel war und auf 6:4 in der 14. Minute verkürzte, doch näher als auf zwei Torem kamen die Eifelanerinnen nicht heran. Ab diesem Zeitpunkt verteidigte das Team von Trainer Timo Stoffel Führung, lag zur Pause mit 16:12 deutlich in Führung.

 

Erneut kamen die Gastgeberrinnen besser aus der Kabine, legten auf 20:13 in der 36. Minute vor und schienen auf dem besten Wege, das Spiel früh zu entscheiden. Doch Daun kämpfte sich wieder auf vier Tore zum 20:16 in der 45. Minute heran, ehe das Stoffel Team den Sack vorzeitig zumachte und beim 23:16 in der 48. Minute für die Vorentscheidung sorgte. Am Ende stand der verdiente Start-Ziel-Sieg der Gastgeberinnen mit 27:20 auf der Anzeigetafel.

 

„Wir waren gut auf die Gäste aus Daun eingestellt, spielten aus einer aggressiven Abwehr, haben aber allerdings einiges liegen lassen. Letztlich bin ich zufrieden mit der Leistung des Teams“, sagte HSG Coach Timo Stoffel.

 

„In den ersten 10 Minuten der ersten Hälfte und in den ersten 10 Minuten der zweiten Hälfte hatten wir Probleme mit dem Ball. Das sah bei uns eher nach Fußball als nach Handball aus, so oft hatten wir den Ball am Fuß! Im Angriff hat uns das sicherlich das Genick gebrochen. Eigentlich hatten wir uns vorgenommen, die Mitte zuzumachen und wenig über Linkaußen zu zulassen, doch das hat überhaupt nicht funktioniert. Ab der 40. Minute fiel Naomi Aideyan dann verletzt aus und uns fehlten erneut die Alternativen. Jetzt hoffen wir, am nächsten Wochenende endlich mal wieder zu punkten“, sagte Gästetrainer Lukas Illigen. 

 

HSG: Faller - Kalle (1), M. Bach, Johann (2), Litzenburger (4/2), Glöckner, Fink, Themann (1), L. Bach (1), Schirokich (1), Nicolae (11/3), Lammersmann (5), Hahn (1)

 

(TuS: Treis - N. Aideyan (4), Thome, F. Kutscheid (3), J. Kutscheid (7), Poster (1), Krämer, Römer, Basten Teusch (1), Zander, Zenner (4), C. Aideyan

 

HSG Hunsrück II - TuS Daun

(Samstag, 16.30 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage:  Während die Hunsrücker Reserve ihr erstes Spiel im neuen Jahr kampflos gegen Weibern gewann, musste Daun eine schwere Schlappe im Ruwertal einstecken. Allerdings war das Team von Trainer Lukas Illigen stark ersatzgeschwächt und möchte jetzt im Hunsrück die Scharte der Vorwoche auswetzen. „Da Weibern aufgrund der fehlenden Torfrau vergangene Woche das Spiel verlegen wollte, wir aber der Verlegung nicht zustimmen konnten, fehlt uns trotz des kampflos gewonnen Spiels die Spielpraxis. Das Hinspiel in Daun habe ich in keiner guter Erinnerung, da wir hier sowohl im Angriff als auch in der Abwehr keine gute Leistung gezeigt haben“, erinnert sich HSG Coach Timo Stoffel.

 

Personal: Bei den Gastgebern hofft man auf die Bestbesetzung, bei Daun steht ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Jana Clever. Trainer Lukas Illigen rechnet damit , dass Naomi Aideyan, Franzi Kutscheid und Mona Zander wieder auflaufen können.

 

Prognose: „Auf jeden Fall wollen wir es dieses Mal besser machen. Dafür müssen wir uns in Abwehr und im Angriff steigern, geduldig sein und auf die Lücken warten“, fordert Stoffel. „Können wir in Bestbesetzung auflaufen und rufen wir die Leistung des Hinspiels ab, bin ich optimistisch. Wir müssen eine stabile Abwehr stellen und unsere Chancen viel besser verwerten als im letzten Spiel“, fordert Dauns Coach Illigen.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSG Wittlich II

HSG Obere Nahe - DJK/MJC Trier

und TuS Weibern - HSC Schweich

sind verlegt

 

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Spieltag 15.01./16.01.2022

 

HSG Obere Nahe - HSG Wittlich II 27:35 (14:14)

 

Lange wollten die Gastgeberinnen der Wittlicher Reserve Paroli bieten und nicht wie im ersten Aufeinandertreffen beider Teams im vergangenen Jahr gegen Ende konditionell einbrechen. Doch es kam erneut genauso!

 

Zunächst verlief die Begegnung aber auf Augenhöhe. Nach ausgeglichener Anfangsphase setze sich das Gastgeberteam von Trainer Felix Fetzer erstmals beim 6:3 in der 8. Minute deutlicher ab. Doch Wittlich kämpfte sich heran, glich beim 11:11 in der 23. Minute aus, konnte aber bis zur Pause nicht mehr in Führung gehen. Die erste Führung der Gäste datiert aus der 33. Minute, als Hannah Esch ihre Mannschaft mit 15:16 in Führung brachte und diese Führung gab die Mannschaft nicht mehr ab.

 

Auch nach dem Wechsel hielt zunächst das Kopf an Kopf Rennen an. Bis zum 25:27 in der 50. Minute blieben die Gastgeberinnen dran, dann schwammen ihnen die Felle davon. Die Gäste erzielten jetzt mit vier Treffern in Folge die 25:31 Vorentscheidung und machten es am Ende deutlich!

 

„So gut wir angefangen haben, so schlecht haben wir im restlichen Spielvelauf gespielt. Uns fehlte einfach die Konzentration und wir machten zu viele Fehler. Immer wenn Wittlich seine Chancen nicht nutzte, konnten wir daraus kein Kapital schlagen. Es war ein vier-Punktespiel für uns und wir erlebten einen rabenschwarzen Samstag“, fand HSG Spielerin Fabienne Fetzer.

 

„Wir sind in der Abwehr schwer ins Spiel gekommen und hatten in den Anfangsminuten bedingt durch die lange Pause einige Probleme in der Abstimmung. Ab Mitte der zweiten Halbzeit sind wir immer besser ins Spiel gekommen. Im Angriff konnten wir viele Lücken durch die erste und zweite Welle reißen und dadurch „leichte“ Tore erzielen. Wir haben von der ersten Minute an als Team sowohl auf dem Feld als auch auf der Bank gekämpft und uns motiviert.

Wir freuen uns sehr über die verdienten zwei Punkte“, so HSG Spielerin Hannah Esch.

 

HSG ON: Göymen - Fetzer (2/1), Brusius (3), Kunz (3), L. Hartenberger (5), Catrein (1), Bubenheim (4), Merker (1), M. Hartenberger (5/1), Heike (2)

 

HSG W II: Marx und Zigraiova - Lieser (1), Eiden (3), Teusch (3), Esch (11), Barthen (8), Gaß (4), Kappes (2), Schaaf (2), Zens (1)

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - TuS Daun 31:13 (16:11)

 

Mit einem solch klaren Erfolg der Gastgeberinnen war nicht zu rechnen. Am Ende schickte die Ruwertal HSG die Mannschaft von Trainer Lukas Illigen mit einer schweren Schlappe auf den Nachhauseweg, ließ dabei im zweiten Spielabschnitt nur noch zwei Gästetreffer zu. Mit 4:1 gelang dem Team von Trainer Paddy Wagner der bessere Start, doch Daun schien über 5:4 in der 11. Minute ins Spiel zurückzufinden, doch dann schenkten die Gastgeberinnen dem Eifel-Team gleich drei Tore in Folge zum 8:4 ein und HSG Coach Wagner nahm die Auszeit. Bis zur Pause blieb die Begegnung ausgeglichen, dabei verteidigten die Gastgeberinnen ihre Führung bis zum 16:11. Überhaupt keine Lösungen fanden die Gäste nach dem Wechsel gegen eine entfesselt aufspielende HSG, die zwischen dem 16:12 in der 32. Minute und bis zum 29:12 in der 56. Minute keinen Gästetreffer zuließ und mit einem 13:0 Lauf den Kantersieg sicherstellte.

 

„Von Beginn an lagen wir in Führung, mussten früh auf eine unserer stärksten Spielerinnen Jana Fisch nach einer Fingerverletzung verzichten, doch dafür sprangen die anderen in die Bresche. Daun war an diesem Tage leicht auszurechnen und wir hatten das Team gut im Griff. Viele Bälle fingen wir unsere 6:0 Abwehr ab, gerade auch den Parallelstoß der TuS Spielerinnen. Im Mittelblock standen wir überragend und hatten hinter der Abwehr eine starke Torfrau. Wir haben es dennoch versäumt, uns im ersten Spielabschnitt deutlicher abzusetzen, da unsere Päße an den Kreis nicht ankamen. Die Abwehr spielte endlich das, was wir uns vorgenommen hatten und mit Lena Reber stellten wir die überragende Spielerin, die neben ihren 10 Toren auch eine ganz starke Abwehrleistung zeigte. Nathalia Kierakowicz traf trotz eines Kurzeinsatzes auch sieben Mal! Wichtig für uns war die Tatsache, dass auch die Aussen torgefährlich waren und acht Tore zum Erfolg beitrugen. Zudem unterstrich unsere jüngste Spielerin Jule Eiden mit ihre Leistung den Aufwärtstrend der letzten Wochen“, lobte HSG Coach Paddy Wagner.

 

„Es war ein verdienter Sieg der Ruwertalerinnen! Wie vorhergesagt mussten wir mit einem kleinen Kader antreten, hatten im Rückraum keine Alternativen und haben den Start verschlafen. Als sich Jana Clever bereits in der 8. Minute verletzte und nicht mehr eingesetzt werden konnte, waren wir ohne Alternativen im Rückraum. In der ersten Hälfte war es eine Spiel mit vielen technischen Fehlern auf und Ballverlusten auf beiden Seiten. Im zweiten Spielabschnitt kassierten wir Gegenstoß auf Gegenstoß, erspielten uns zwar noch Chancen, scheiterten aber immer wieder an Luisa Becker im HSG Kasten, die wir aber auch oft anwarfen. Trotz der klaren Niederlage stimmte die Moral der Mannschaft und ich hoffe, dass wir in den nächsten Wochen personell besser aufgestellt sind“, hofft Dauns Coach Lukas Illigen.

 

HSG: Becker und Eiden - Irschfeld (1), Britz, Himmelreich, Kierakowicz (7), Fisch, Thinnes, Eiden (4), Jenetz (3), Reber (11), Meyer (4).

 

TuS: Treis - Thome, J. Kutscheid (7), Poster, Krämer, Römer (3), Basten, Teusch, Zenner (1), C. Aideyan (1), Clever (1)

 

HSG Hunsrück II - TuS Weibern kampflos für Hunsrück II

 

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - TuS Daun

(Samstag, 18 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Lokalderby im Ruwertal! Das Team von Trainer Paddy Wagner trifft auf die Mannschaft von Lukas Illigen, die mit 7:5 Punkten den Anschluss an die Spitzengruppe der Liga halten kann. Zuhause sind die Gastgeberinnen bislang noch ohne Punkte, überzeugten aber im letzten Spiel vor der Pause mit einem Kantersieg bei der Oberen Nahe. Das Gästeteam scheint sich mit zunehmender Saisondauer zu steigern und dürfte aufgrund der bisher gezeigten Leistungen in der Favoritenrolle sein.

 

Personal: Während die Gastgeberinnen in Bestbesetzung auflaufen, kommt Daun mit einem Rumpfteam: „ Torfrau Mona Zander, Franzi Kutscheid und Naomi Aideyan (beide Urlaub), Svenja Dausend, Laura Minninger und Lisa Jehnen (alle verletzt) werden fehlen“, klagt Dauns Coach Lukas Illigen.

 

Prognose: „Wir sind guter Dinge, haben bis auf die Feiertage durchtrainiert und die Mädels sind heiß auf dieses Derby! Die Trainingsbeteiligung war gut und wir haben Mut aus dem letzten guten Spiel geschöpft. Daun konnte ich in dieser Saison noch nicht gesehen, doch wir sind auf verschiedene Abwehrformationen vorbereitet. Wir wollen unser schnelles Spiel durchziehen und meine Rückraumspielerinnen sollten mit mehr Selbstvertrauen auflaufen. Dazu haben wir zuletzt Einzelgespräche geführt und ich habe ihnen klar gemacht, dass es mir wichtig ist, dass sie den Torabschluss suchen. Dem Gast wollen wir unser Spiel aufzwingen, müssen aber im Mittelblock massiv stehen und mit schnellen Beinen in der Abwehr unterwegs sein. Wenn wir es schaffen, die Gäste aus der Nahwurfzone zu drängen, haben wir gute Chancen, die wir auch über die zweite Welle suchen. Körperlich sind wir derzeit gut drauf“, sagt Ruwertal Coach Paddy Wagner.

 

„Einige Spielerinnen sind angeschlagen, dennoch hoffe ich, dass wir die ersten 6 an Bord haben, wollen aus einer stabilen Abwehr spielen und rechnen mit einer defensiven 6:0 Abwehr der Gastgeberinnen in der engen Ruwertalhalle, gegen die wir uns aus dem Rückraum durchsetzen müssen“, sagt Illigen. 

 

HSG Obere Nahe - HSG Wittlich II

(Samstag, 19.30 Uhr, Stadenhalle)

 

Ausgangslage: Zwischen den Feiertagen pausierten die Gastgeberinnen und stiegen dann in die Vorbereitung auf die Restsaison ein. Gegen Wittlich spielten die Gastgeberinnen bereits in der vergangenen Saison, musste da aber konditionell nach der Pause „abreißen“ lassen. Das wird nach Ansicht von Gastgebertrainer Felix Fetzer dieses Mal anders sein.

 

Die HSG Wittlich geht schweren Zeiten entgegen. Aufgrund fehlender Schiedsrichter musste die Mannschaft mit der Vorgabe in die Saison gehen, am Ende vier Punkte zu verlieren. Bislang kam die Mannschaft in ihren sieben Spielen auf drei Punkte und hatte zum Jahreswechsel den Verlust von Spielertrainerin Jenny Simonis zu verkraften. Vor allem die Spielerin Scheibe wird das Eifel-Team schmerzlich vermissen und steht nun an der Nahe unter Zugzwang. Jetzt gilt es, mit dem Trainergespann Heike Schaaf, die die Mannschaft betreuen wird und Tobias Quary, der das Training leitet, Punkte zu sammeln. Die HSG Obere Nahe baut auf die Heimstärke, immerhin hat der Aufsteiger zuhause die Teams aus Bassenheim II und Schweich schlagen können. Aufgrund der aktuellen Pandemielage haben wir das Training mit dem Aussetzen des Spielbetriebs im Dezember unterbrochen und sind seit letzter Woche wieder im Trainingsbetrieb. Berufs- und studienbedingt steht während der Woche selten der komplette Kader zur Verfügung. Diese Woche werden wir uns in zwei gemeinsamen Einheiten mit der A-Jugend auf das Spiel ohne Harz vorbereiten“, erzählt Hannah Esch, Pressesprecherin der Wittlicher Mannschaft.

 

Personal: Auf Seiten der Gastgeberinnen kehrt Lea Kunz ins Team zurück, damit hat die Mannschaft ihre Bestbesetzung. Mit Sarah Ertz, Sophie Lames, Sarah Krüger und Laura Kehl fehlen bei den Gästen vier Spielerinnen aus dem sowieso schon kleinen Kader. Ergänzt wird der Kader mit den A-Jugendlichen.

 

Prognose: „Alle freuen sich auf dieses Spiel und sind heiß. Das ist im Training spürbar und wir hoffen, dass wir dieses Mal dem Gegner lange Paroli bieten können“, sagt Fetzer. „Trotz der erschwerten Vorbereitung und dem ungewohnten Spiel ohne Harz wollen wir das Auswärtsspiel unbedingt gewinnen, um die nächsten wichtigen Punkte einzufahren“, erklärt Esch.

 

HSG Kastellaun/Simmern - DJK/MJC Trier

verlegt

 

Auf beiden Seiten fehlen wichtige Spielerinnen aufgrund des Abiturs und des Studiums und so einigten sich die Trainer auf eine Spielverlegung. 

 

09.01.2022

 

HSG Wittlich II und Spielertrainerin Jenny Scheibe gehen getrennte Wege

 

Seit Ende des Jahres gehen Rheinlandligist HSG Wittlich II und Spielertrainerin Jenny Scheibe getrennte Wege. Scheibe steht mittlerweile als Spielerin in Diensten des Luxemburgischen Axa Leaque Damen Teams HB Museldall, für die sie bereits am Samstag im Pokalspiel gegen Differdingen auflief und dort fünf Tore zum 29:24 Erfolg ihres neuen Teams beitrug.

 

Das Training der Rheinlandliga Frauen der HSG Wittlich II übernahm Tobias Quary gemeinsam mit Heike Schaaf.

 

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Pressemitteilung der HSG Wittlich vom 10.01.22:

 

HSG Wittlich bedankt sich bei Jennifer Scheibe

 

Im neuen Jahr hat Jennifer Scheibe ihr Engagement als Trainerin und Spielerin der 2. Damenmannschaft der HSG Wittlich (Rheinlandliga) aus beruflichen Gründen beendet.

Die 2. Mannschaft trainiert wie bisher zusammen mit der weiblichen A-Jugend unter der Leitung von Tobias Quary.  Für die Trainingsunterstützung und das Coaching bei den Spielen konnte mit Heike Schaaf eine erfahrene ehemalige Spielerin und Trainerin der HSG bis zum Saisonende gewonnen werden.

 

Die HSG hofft, dass sich mit diesem Teamwork die Mannschaft in der Rückrunde weiter steigern kann und die bisher teilweise gezeigte guten Leistungen auch in Punkte umsetzen kann um das Ziel Klassenerhalt zu erreichen. Die HSG bedankt sich Jenny für die geleistete Arbeit.

 

 

Spieltag

04./05. Dezember 2021

 

Absetzung des Spieltages 04./05.12 2021 im Handballverband Rheinland

 

Aufgrund der pandemischen Situation mit hohen Inzidenzen hat das Präsidium des Handballverbandes Rheinland beschlossen, den kompletten Spieltag am 04./05.12. abzusetzen. Dieser Beschluss wird auch von allen Vorsitzenden der Spielbereiche mitgetragen.

 

Wie und wann die Saison dann fortgesetzt wird, soll in der kommenden Woche, im Rahmen einer Video-Konferenz, mit den Vereinen besprochen werden.

Den genauen Termin legt das Präsidium in einer Digitalen Sitzung am morgigen Donnerstag Abend fest.

 

Peter Josef Schmitz                                                       Hermi Häring

Präsident                                                                         Geschäftsführer

 

 

Spieltag 20./27. November 2021

 

HSC Schweich - TuS Daun 17:34 (8:17)

 

Entgegen der Erwartung konnte Schweichs Trainer Siggi Garbe doch beim Spiel dabei sein, da sein Spiel als Coach mit Schwarzenbach Corona zum Opfer fiel. Doch auch diese Tatsache konnte die klare Heimniederlage der Gastgeberinnen nicht verhindern.

 

Die Gäste waren schnell im Spiel, legten auf 2:5 in der 8. Minute vor und so musste Garbe die frühe Auszeit nehmen. Über 3:10 bauten die Gäste ihre Führung bis zur Pause auf 8:17 aus, hatten die Begegnung bereits jetzt entschieden.

 

Nach dem Wechsel blieb der Schweicher Angriff völlig harmlos, so dass die Gäste auf 12:29 und am Ende auf 17:34 davonzogen und einen Klassenunterschied deutlich machten.

 

„Daun war eindeutig die bessere Mannschaft! Wir hatten in der Abwehr große Probleme im Spiel eins gegen eins, konnten zudem die Kreisanspiele nicht unterbinden. Auch die Umstellung auf eine defensivere Abwehr hat nicht funktioniert. Zu viele individuelle Fehler bestimmen unser Spiel und das ist auch der Unerfahrenheit der Spielerinnen zuzuschreiben. Im Angriff liegt das Manko darin, das wir einfach keine Tore machen, die besten Chancen nicht verwerten. Jetzt müssen wir weiter intensiv arbeiten“, verlangt Schweichs neuer Coach Siggi Garbe.

 

„Nach einem nervösen Start meiner Mannschaft haben wir uns gefangen, konnten aus einer stabilen 6:0 Abwehr einfache Tore erzielen und uns früh klar absetzen. Nachdem Schweich Jana Clever in Manndeckung nahm, haben wir etwas gebraucht, doch dann hat Jessi Kutscheid das Spiel in die Hand genommen und wir haben die vielen Fehler der Gastgeberinnen bestraft. Auf beiden Seiten standen gute Torhüterinnen. Wir haben heute viel gewechselt und letztlich ein gutes Spiel gemacht“, fand Dauns Coach Lukas Illigen.

 

HSC: Hill und Lofi - Müller, Weich (2), Marxen, I. Longen (3), Gores, E. Longen (1), Keppler (1), Lehmann (1), V. Longen (2), Weiss, Aalderink (5/2), Karrenbauer (1/1).

 

TuS: Treis und Zander - N. Aideyan (2), Thome (2), F. Kutscheid (2), J. Kutscheid (10/4), Poster (1), Krämer (1), Römer (1), Basten, Teusch (2), Zenner (1), C. Aideyan (2), Clever (10)

 

HSC Schweich - TuS Daun (Sonntag, 17 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: Das Schweicher Team um Trainer Siggi Garbe erwartet mit dem TuS Daun einen Gegner, der derzeit ein Wechselbad der Gefühle durchmacht. Mit den Siegen über die Hunsrück Reserve, dem Remis gegen die Wittlicher Reserve und dem Sieg über Bannberscheid Engers liegt die Mannschaft von Trainer Lukas Illigen bei allerdings deutlichen Niederlagen in Weibern und gegen die Trierer Miezen derzeit auf einem guten vierten Tabellenplatz. Schweich hat derzeit die rote Laterne in der Liga, konnte lediglich das Auftaktspiel überraschend gegen Weibern gewinne, hat aber die letzte Klatsche gegen die Trierer Miezen vom vergangenen Wochenende noch zu verarbeiten. „Ich habe reagiert und der Mannschaft neben den zwei Einheiten in der Halle eine zusätzliche Laufeinheit verordnet, damit wir die Grundkondition verbessern. Das wird sicher noch dauern und deshalb liegt mein Fokus auf der Rückrunde“, sagt Schweichs Trainer Siggi Garbe.

 

Personal: Trainer Garbe wird aufgrund seiner Trainertätigkeit im saarländischen Schwarzenbach nicht auf der Bank sein, dafür übernimmt Hanni Rosch das Coaching. Ansonsten baut man im Schweicher Lager auf den Einsatz von Angie Karrenbauer, um eine Alternative im Rückraum zu haben. Auf Dauner Seite fallen Laura Minninger und Naomi Aideyan aus, die vergangenes Spiel eine richtig gute Leistung abgerufen hat. Fraglich ist der Einsatz von Svenja Dausend und Anja Makurat.

 

Prognose: „Schwerpunkt der Trainingsarbeit war die Abwehr, dort sehe die größte Problematik. Der Mannschaft will ich die Spielphilosophie mit auf den Weg geben, über schnelles Spiel zum Erfolg zu kommen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist Daun der klare Favorit“, meint Garbe. „Schweich ist für uns eine völlig unbekannte Größe, von denen wir lediglich wissen, dass Angie Karrenbauer hier Dreh- und Angelpunkt ist. Die Unruhe bei den Gastgeberinnen sollten wir nutzen, jetzt die guten Leistungen der letzten Wochen bestätigen und zwei wichtige Punkte einfahren, damit wir uns im Mittelfeld festsetzen. Wenn es gelingt, die Abwehr- und Angriffsleistung zu stabilisieren und die Fehler zu minimieren, bin ich optimistisch“, sagt Dauns Trainer Lukas Illigen.

 

 

Spieltag 20./21. November 2021

 

HSG Obere Nahe - HSG Mertesdorf/Ruwertal 13:33 (5:16)

 

Eine solch klare Angelegenheit war nach dem bisherigen Saisonverlauf nicht zu erwarten. Am Ende stand eine deklassierende 13:33 Niederlage auf der Anzeigetafel. Die Mannschaft von Gastgebertrainer Felix Fetzer war gegenüber dem Sieg am vergangenen Wochenende gegen Schweich nicht wiederzuerkennen und musste sich überaus deutlich gegen die Ruwertal HSG geschlagen geben.

 

Nach ausgeglichenen Anfangsminuten gelangen dem Team aus dem Ruwertal nach dem 2:2 in der 5. Minute vier Tore in Folge und so führte die Mannschaft von Trainer Paddy Wagner in der 12. Minute deutlich mit 2:6, beim 3:8 in der 15. Minute nahm Gastgebertrainer Felix Fetzer die Auszeit. Doch zwei Treffer der Gäste sorgten für eine klare 3:10 Führung in der 16. Minute, zur Pause war das Spiel beim 5:16 entschieden.

 

„Das war die beste Halbzeit seitdem ich Trainer dieser Mannschaft bin! Mit einer extrem starken Abwehrleistung überzeugte die Mannschaft gegen ein Gastgeberteam, dem wir die Chancen über Außen anboten, die dann unsere Torfrau Luisa Becker wegfischte. So fanden wir immer wieder ins Gegenstoßspiel, zeigten im gebundenen Spiel genau das, was wir uns vorgenommen hatten. Mit vielen Kreuzbewegungen und gutem Parallellstoß setzten wir die Gastgeber unter Druck, erzielten allein acht Treffer über die Aussenpositionen, da die Gastgeberinnen sich zu sehr auf unseren Mittelblock konzentrieren“, analysierte Gästecoach Wagner.

 

Kontinuierlich bauten die Gäste ihre Führung nach der Halbzeit aus, legten über 11:24 in der 50. Minute einen „sieben Tore in Folge-Zwischenspurt“ ein, der beim 11:31 in der 56. Minute einen Klassenunterschied deutlich machte. Am Ende feierten die Gäste einen unerwartet deutlichen Auswärtserfolg an der Oberen Nahe.

 

„Wir haben nach dem Wechsel 10 Minuten gebraucht, um wieder zu unserem Spiel zu finden, fingen uns in der Abwehr und legten dann die Nervosität endgültig ab. Jetzt kommen die Gegner, gegen die wir punkten können. Dieser Sieg war wichtig für unser Selbstvertrauen“, meinte Wagner.

 

„Heute sind alle Spielerinnen unter ihren Möglichkeiten geblieben. Wir leisteten uns einfach zu viele technische Fehler, nutzten die besten Chancen nicht. So fiel die Abwehr der Stimmung zum Opfer! Am Ende war keine Gegenwehr mehr erkennbar, die Spielerinnen haben den Kopf in den Sand gesteckt, völlig anders, als in den bisherigen Spielen“, klagte Gastgebertrainer Felix Fetzer.

 

HSG ON: Göymen und Schmitt - Fetzer (2/1), Wiedemann (1), Brusius (1), L. Hartenberger, Catrein (2), Schwarz (1), Bubenheim (1), Merker (2), M. Hartenberger, Durcan-Garcia, Heike (3)

 

HSG MR: Becker - Reber (6), J. Eiden (2), S. Eiden (5), Kierakowicz (1), Meyer (1), Himmelreich (5/1), Irschfeld (1), Fisch (8), Britz (2), Jenetz (1), Thinnes (1).

 

HSG Kastellaun/Simmern - HSG Hunsrück II 35:22 (15:12)

 

Zumindest eine Halbzeit lang überraschte der Außenseiter die HSG Kastellaun/Simmern, obwohl die personelle Situation für das Team von Trainer Timo Stoffel alles andere als rosig war.

 

„Über die Woche fielen weitere Leistungsträgerinnen aus und damit gingen die Alternativen einfach verloren“, klagte der Gästetrainer.  

 

Das Team von Trainer Timo Stoffel startete überraschend stark in die Begegnung, lieferte den Favoritinnen ein Spiel auf Augenhöhe und war ein gleichwertiger Partner. In der ersten Hälfte wechselte die Führung hin und her, keine Mannschaft konnte sich mit mehr als zwei Toren absetzen und über 10:10 in der 23. Minute. Bis zur Pause konnten sich aber die Favoriten auf 15:12 absetzen.

 

Doch nach dem Wechsel fiel die Vorentscheidung früh: das Team von Gastgebercoach Mirza Cehajic setzte sich dank einer überragenden Marion Wolf-Mühlbauer, die 11 Treffer für ihr Team markierte, am Ende deutlich durch. Über 27:17 in der 44. Minute zog das Cehajic Team auf und davon und feierte am Ende den klaren 35:22 Hinspielerfolg.

 

„Mit der ersten Hälfte sind wir sehr zufrieden, haben im so gespielt, wie wir uns das vorstellen, doch nach dem Wechsel wurden die Löcher in der Abwehr immer größer und das hat Kastellaun/Simmern immer besser ausgenutzt. Die Gastgeberinnen fanden immer wieder die richtigen Lösungen und sind für mich der Meisterschaftsfavorit Nummer 1. Wir haben ja auch schon gegen die Trierer Miezen gespielt, doch die HSG scheint mir in der Breite besser aufgestellt zu sein“, lobte Stoffel.

 

Faller und Ocneau - Bach (1), Johann (1), Litzenburger (8/6), Glöckner (2), Fink, Themann (1), Nicolea (6/3), Lammersmann (3), Kalle

 

DJK/MJC Trier - HSC Schweich 37:19 (16:10)

 

Alles deutete von Beginn an auf eine klare Sache für den Favoriten aus Trier hin. Das Team von Trainer Kai Kinzig legte los wie die Feuerwehr, führte 4:0 in der 4. Minute, ehe die Gäste ins Spiel fanden und sich auf 8:6 in der 17. Minute herankämpften. MJC Trainer Kai Kinzig nahm die Auszeit,  den Gästen gelang sogar der Anschlusstreffer zum 8:7! Doch dann lief das Spiel der Triererinnen besser, die über 13:8 in der 23. Minute den Vorsprung ausbauten, diese Führung bis zum 16:10 in der Pause dann noch ausbauten.

 

Als die Triererinnen sich nach dem Wechsel auf 21:12 in der 39. Minute absetzten, nahm Schweichs neuer Coach Siggi Garbe die Auszeit. Allerdings machte sich jetzt die Überlegenheit der Gastgeberinnen deutlicher bemerkbar, die über 24:14 in der 43. Minute für die Vorentscheidung sorgten. Am Ende fuhren die Gastgeberinnen den deutlichen und erwarteten Favoritensieg ein.

 

„Es war das erwartet schwer Spiel für uns, in dem wir aber in der ersten Halbzeit gut mithielten. Es fehlt meiner Mannschaft aber einer Grundkondition und wir haben keine Shooterin in unseren Reihen. Die MJC zeigte das bessere Gegenstoßspiel und nutzte das eiskalt mit zunehmender Spieldauer. Uns kam heute noch zugute, dass die Trierer Torfrau keinen guten Tag erwischte. Für mich wird das eine schwere Aufgabe in Schweich, aber ich freue mich darauf, da die Mannschaft Talente hat. Heute ging es voranging darum, meine Mannschaft kennen zu lernen. Am Ende ein verdienter Sieg für die bessere Mannschaft, die wesentlich schneller als wir spielte und gegen die wir in der Abwehr einfach zu langsam verschoben haben“, resümierte Schweichs neuer Trainer Siggi Garbe.

 

„Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, weniger mit dem Spiel. Das hohe Ergebnis kam erst dann zustande, als Schweich in den letzten Minuten weiter abbaute. Meine Spielerinnen hatten heute nicht die notwendige Einstellung zu diesem Spiel und haben die Begegnung nicht so angenommen, wie es nötig gewesen wäre. Wir hätten aggressiver und konsequenter spielen müssen, erzielten 90 Prozent der Tore über den Gegenstoß. In der Abwehr müssen wir unbedingt noch eins drauflegen“, fordert MJC Coach Kai Kinzig.

 

MJC: Wiemer und Ohlsen - Hoffmann (11), L. Weißhuhn (2), Irsch (12), Sattler, Brunner (2), Fahl (2), A. Weißhuhn (1), L. Steil (3), Cartus (1/1), V. Steil (3)

 

HSC: Polrolniczak und Lofi - A. Longen (1), Düpont, I. Longen (2), Gores (1), E. Longen (4/1), Keppler (2), Lehmann, V. Longen (2), Weiss (1), Aalderink (6/2), Grünen, Hill.

 

SG Bannberscheid/Engers - HSG Wittlich II 32:27 (13:13)

 

Bis in die Schlussminuten konnte Wittlich auf einen Punktgewinn in Montabauer hoffen! Beim 27:26 in der 55. Minute war das Team von Spielertrainerin Jenny Scheibe in Schlagdistanz, dann gelang den Gäste die drei Tore Führung zum 29:26 in der 57. Minute und damit die Entscheidung.

 

Wittlich fand gut ins Spiel, führte 1:4 in der 5. Minute, doch dann drehten die Gastgeberinnen das Spiel über 7:5 bis zur 11. Minute und Wittlich nahm die Auszeit. Die Begegnung blieb weiterhin hart umkämpft, die Gastgeberinnen setzten sich zwischenzeitlich auf drei Tore zum 19:16 in der 36. Minute ab, doch Wittlich zeigte Moral, glich beim 22:22 in der 46. Minute aus, doch die Führung wollte nicht gelingen.  

 

„Einfach zu viele Fehlwürfe, dazu Abstimmungsprobleme im Deckungsverband und bei weitem konnten wir nicht an die Leistung des MJC Spiels anknüpfen. Uns fehlte im Angriff die Durchschlagskraft, hatten aber mit Laura Kehl einen starken Rückhalt im Tor, der uns lange im Spiel hielt“, resümierte Wittlichs Spielertrainerin.

 

Zigraiova und Kehl - Lieser (2), Eiden (4/3), Teusch (4), Esch (9/1), Barthen (3), Krüger, Gaß, Scheibe (3), Zens (2).

 

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HSG Obere Nahe - HSG Mertesdorf/Ruwertal

(Samstag, 17.30 Uhr, Stadenhalle)

 

Ausgangslage: Unerwartet deutlich gewann die HSG Obere Nahe das Aufsteigerduell am vergangenen Wochenende gegen den HSC Schweich und trifft nun auf die Ruwertal HSG, für die es in dieser Saison noch nicht rund läuft. Noch zollt das junge Gästeteam seiner Unerfahrenheit Tribut, will aber beim Aufsteiger an der Oberen Nahe für den zweiten Saisonsieg sorgen. Nach dem Überraschungserfolg am ersten Spieltag bei den sich von Spieltag zu Spieltag steigernden Wittlicherinnen, gab es für das Team von Trainer Paddy Wagner, klare Niederlagen gegen die Meisterschaftsfavoriten aus Trier und aus Kastellaun/Simmern, in Bassenheim musste man sich unglücklich geschlagen geben. Die Gastgeberinnen mit ihrem Trainer Felix Fetzer überraschten zum einem mit dem Sieg über die Reserve des TV Bassenheim und zuletzt mit dem sehr deutlichen Erfolg über Schweich. An diese Leistung möchten die Gastgeberinnen jetzt anknüpfen und mit einem Sieg den Abstand zu den Abstiegsrängen vergrößern. „Für uns ein weiteres Heimspiel, bei dem wir auf die Unterstützung von den Rängen bauen“, sagt Gastgebertrainer Felix Fetzer, der aber ein körperlicheres Spiel als zuletzt auf seine Mannschaft zukommen sieht.

 

Personal: Die Gastgeberinnen können den gleichen Kader wie gegen Schweich aufbieten, bei den Gästen ist der Einsatz von Jana Fisch nach ihrer Rippenprellung fraglich.

 

Prognose: „Es gilt jetzt, die Leistung aus dem Schweicher Spiel abzurufen und zu bestätigen. Wir müssen entsprechend gut eingestellt in diese Begegnung gehen und von Beginn an Vollgas geben. Es wird ein Kampf bis zum Ende gegen einen Gegner, der noch unter seinen Möglichkeiten geblieben ist und deshalb rechne ich mit einem kampfstarken Gast, gegen den es ein Kraftakt werden wird“, so Fetzer.

 

„Die Gastgeberinnen haben den Sieg gegen Schweich im Rücken, wir fahren mit drei Niederlagen in Folge zum Auswärtsspiel. Gegen die Gastgeberinnen haben wir immer emotionale Spiele gesehen, gerade auch in der Jugend. Meine Spielerinnen sind heiß, wollen endlich ihre Negativserie stoppen. Jetzt kommen die Gegnerinnen, gegen die wir punkten müssen. Deshalb wollen auch wir hohes Tempo von Beginn an gehen und im gebundenen Spiel auf die Nahtstellen stoßen. Wichtig wird dabei sein, dass wir eine gute Abwehr stellen, damit wir in unser Gegenstoßspiel finden. Das wird auch im Training Schwerpunkt sein. Auch ich rechne mit einem bis zum Ende knappen Spielverlauf, bei dem sich meine junge Mannschaft nicht von den frenetischen Fans der Gastgeberinnen beeindrucken lassen darf. Sie müssen einfach einen kühlen Kopf bewahren und sich nicht von der Hektik anstecken lassen. Hier führe ich im Laufe der Woche noch Einzelgespräche mit meinen Leistungsträgerinnen“, verrät Gästetrainer Paddy Wagner, der davon überzeugt ist, dass seine Mannschaft die nächsten Punkte einfahren wird, sollte sie die Vorgaben umsetzen.  

 

HSG Kastellaun/Simmern - HSG Hunsrück II

(Samstag, 19 Uhr, IGS Kastellaun)

 

Ausgangslage: Im Hunsrück Derby sind die Rollen klar verteilt! Das Team der Gastgeberinnen mit Trainer Mirza Cehajic zählt nach dem bisherigen Saisonverlauf sicherlich zu den Kandidaten für den Aufstieg. Bislang souverän entledigt sich die Mannschaft den Aufgaben und wird auch im Derby gegen die Hunsrück Reserve nichts anbrennen lassen. Zwar feierte das Team von Gästetrainer Timo Stoffel letzte Woche einen souveränen Sieg über die Bassenheimer Reserve, doch in Kastellaun steht ein anderes Kaliber auf der Platte.

 

Personal: Auf Seiten der Hunsrückerinnen fällt Tina Schirokisch aufgrund ihrer Knieprobleme weiter aus.

 

Prognose: „Mit Mirza Cehajic hat Kastellaun/Simmern einen guten Trainer und man braucht keine Hoffnung zu haben, dass die Gastgeberinnen nicht fit sind. Auf das Derby haben alle Spielerinnen so richtig Lust, doch die Favoritenrolle der Gastgeberinnen ist unbestritten. Wir müssen schon eine verdammt gut Abwehr stellen, um die spiel- und laufstarken Mädels des Gegners in den Griff zu bekommen und dann zu unserem Gegenstoßspiel zu finden. Die Gastgeberinnen sind schon sehr schnell auf den Beinen“, weiß Hunsrück Coach Timo Stoffel.

 

SG Bannberscheid/Engers - HSG Wittlich II

(Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Unerwartet musste sich die SG Bannberscheid/Engers in Daun geschlagen geben und hat nun vor heimischer Kulisse etwas gutzumachen. Mit der Wittlicher Reserve kommt aber ein Gegner, der sich mit zunehmender Saison zu steigern weiß und letzte Woche die hochgehandelten Trierer Miezen vor einer Niederlage hatten. Auf diese Leistung baut Wittlichs Spielertrainerin Jenny Scheibe und hofft, dass ihre Mannschaft an dieses Spiel anknüpfen kann. Letztlich zählen die Punkte und davon hat Wittlich erst 3 auf dem Konto, muss aber am Ende vier Punkte am grünen Tisch lassen wegen des Nichterreichens des Schiedsrichter-Solls.

 

Personal: Die Eifelanerinnen müssen auf die verletzte Jule Kappes und die aus Studiengründen fehlende Sarah Ertz verzichten.

 

Prognose: „Sicherlich hat die SG am Ausfall ihrer torgefährlichsten Angreiferin Derya Akbulut zu knappern, doch mit Melanie Knapp hat das Team eine Spielertrainerin, die einen guten Job macht und auch als Spielerin Dreh- und Angelpunkt im SG Spiel ist. Es gilt das gute Zusammenspiel mit dem Kreis zu unterbinden und die Leistung aus dem Spiel gegen die Trierer Miezen abzurufen und zu bestätigen. Unser Trend zeigt nach oben und es wird wichtig sein, die beiden Ausfälle zu kompensieren. Dabei müssen wir eine ebenso starke Abwehrleistung wie gegen Trier zeigen, damit wir unser schnelles Spiel nach vorne aufziehen können. Gelingt uns das, können wir die Punkte aus Montabauer entführen“, glaubt HSG Spielertrainerin Jenny Scheibe.

 

DJK/MJC Trier - HSC Schweich

(Sonntag, 17 Uhr, Mäusheckerweghalle)

 

Ausgangslage: Vom Papier her eine ganz klare Angelegenheit für die Trierer Miezen, die auf eine Schweicher Mannschaft treffen, die die hohe Auswärtsniederlage beim Mitaufsteiger HSG Obere Nahe zu verkraften hat. Auf Schweicher Seite sitzt erstmals Sigi Garbe auf der Trainerbank, der über lange Erfahrungen als Trainer bei den Triererinnen verfügt und viele der Spielerinnen noch aus seiner Tätigkeit in Trier kennt. Ob es allerdings reicht, die spielerische und vor allem mannschaftlich geschlossene Leistung des Teams von Kai Kinzig zu brechen, ist eher unwahrscheinlich. Dennoch darf man gespannt sein, ob Schweich die zu erwartende Niederlage in Grenzen halten kann.

 

Garbe wird sich weiterhin einer dreifach „Belastung“ unterziehen. Neben seinem Trainerjob in Schwarzenbach, wo er ebenfalls eine Frauenmannschaft trainiert, seinem Schiedsrichterjob im Handballverband trainiert er jetzt auch das Schweicher Team. „Allerdings ist Schwarzenbach mein Hauptverein und das ist mit allen Beteiligten geklärt. Bei Spielüberschneidungen sorgt Schweich für eine Betreuung des Teams, allerdings passen die Trainingszeiten der Vereine nebeneinander. Ich freue mich auf die Arbeit mit einer Perspektivmannschaft, die spielerisch schon viel draufhat, das leider vergangene Woche überhaupt nicht abrufen konnte. Das größte Problem ist, das wir nie mit der Mannschaft komplett trainieren können, die dann am Wochenende aufläuft. Dies ist den vielen Studentinnen geschuldet und deshalb werde ich ein Gerüst bauen um die Spielerinnen, die in der Woche im Training sind und dann ergänzen um die „Bonbons“, die nur im Freitagstraining sein können oder auch nur zu den Spielen“, verrät der neue HSC Coach.

 

Personal: Beide Teams hoffen das Aufgebot der letzten Woche ins Spiel schicken zu können.

 

Prognose: „Nach gutem Start haben die Schweicherinnen eine regelrechte Talfahrt erlebt mit einem Trainerwechsel, den ich nicht nachvollziehen kann. Der HSC hat eine junge Mannschaft mit Potential. Ich bin mal gespannt, ob Sigi in der kurzen Zeit schon etwas in der Mannschaft bewegen konnte. Wenn wir unsere normale Leistung bringen, bin ich zuversichtlich, dass wir auch die beiden Punkte gewinnen. Allerdings werden wir in der Abwehr noch an unseren Abspracheproblemen im Deckungsverband arbeiten. Das hat im Spiel gegen Wittlich nicht so gut im Deckungsverband geklappt. Dennoch gehen wir selbstbewusst in dieses Spiel und wollen mit einer offensiven Deckung den Druck aus dem Spiel der Gäste nehmen“, verrät MJC Coach Kai Kinzig.

 

„Toll, dass meine Premiere gerade gegen die Miezen sein wird. Viele Spielerinnen kenne ich noch aus der Jugend oder der damaligen zweiten Mannschaft, allen voran Vivi Steil und Kaddy Irsch, die ich sehr schätze. Dazu hat der Verein mit Torfrau Alex Krämer einen „Goldschuss“ gelandet. Wir versuchen, am Samstag ein besseres Spiel als letzte Woche zu zeigen, müssen uns dabei vor allem in der Deckung erheblich steigern und dürfen uns nicht so viele Fehler im Umschaltspiel und im Angriff leisten, sonst werden wir überrollt. Ganz sicher wird es andere Spiele geben, die wir gewinnen müssen, doch jetzt wollen wir ein achtbares Ergebnis einfahren, die Niederlage in Grenzen halten“, sagt der neue Schweicher Coach. 

 

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Wochenende 13./14. November 2021

 

TuS Daun - SG Bannberscheid/Engers 28:24 (14:14)

 

Dank einer Leistungssteigerung gegenüber den letzten Spielen gewinnt Daun gegen die als Favoritinnen gehandelten Gäste um ihre Spielertrainerin Melanie Knapp.

 

Eine ausgeglichene erste Hälfte mit wechselnden Führung, bei dem sich aber kein Team mit mehr als zwei Toren absetzen konnten, lieferten sich Daun und die Spielgemeinschaft aus Bannberscheid/Engers. Bis zum 9:10 in der 23. Minute führten die Gäste, dann schien das Team von Trainer Lukas Illigen das Spiel drehen zu können, legte drei Treffer in Folge nach, führte 12:10 in der 27. Minute und verspielte dann die Führung bis zur Pause. Da half auch die Auszeit von Illigen kurz vor der Pause nichts mehr!

Bilder Michael Schröder

 

Ausgeglichen verlief die Begegnung auch nach der Wechsel und bis zum 20:20 in der 46. Minute konnte keine Mannschaft sich deutlicher absetzen. Das gelang dann aber den Eifelanerinnen, die mit fünf Treffern in Folge zum 25:20 in der 52. Minute das Spiel offensichtlich entschieden hatten, doch die Gäste kämpften sich wieder bis auf zwei Tore zum 25:23 in der 57. Minute heran. Daun gab das Spiel in den Schlussminuten aber nicht mehr aus der Hand.

 

„Wir haben es heute geschafft, unser Spiel auf die Platte zu bringen, hatten in der Anfangsphase noch Probleme mit der gegnerischen Kreisläuferin, die Abwehr aber dann stabilisiert. Nach der Auszeit der Gäste bewiesen wir die schnellen Beine, gingen jetzt aggressiver zu Werke. Vor der Halbzeit hatten wir durchaus die Chance mit zwei bis drei Toren wegzuziehen. In die zweite Hälfte fanden wir nicht so gut rein, liefen gleich einem Rückstand hinterher, kämpften uns aber wieder dank einer gut funktionierenden Abwehr wieder heran. Unser Mittelblock, egal in welcher Variante hat mit Lisa Zenner, Jana Clever oder Kerstin Teusch gut funktioniert. m Angriff spielten wir mit viel Druck und immer dann, wenn wir den Ball haben fliegen lassen, bekamen wir die Chancen und heute haben auch die Außen Spielerinnen größtenteils wieder getroffen.  Jede Spielerin war heute bereit, seinen Beitrag in Abwehr und Angriff zu leisten. Herausheben möchte ich Naoimi Aideyan, die sehr torgefährlich war, gute Anspiele machte und als Rechtshänderin im rechten Rückraum für viel Druck sorgte. Mona Zander im Tor hat echt gut gehalten und war ein großer Rückhalt für uns. Leider konnten wir heute nicht viel wechseln, weil die Begegnung immer auf der Kippe stand. Die Gäste hatten wenige Fehler, doch die Fehler, die sie machten, nutzten wir. Gästespielertrainerin Melanie Knapp hatten wir aus dem Rückraum gut im Griff, von außen machte sich aber einige Tore. Schiedsrichter Thorsten Plattner, der alleine pfeifen musste, zeigte in dieser schnellen Begegnung eine wirklich gute Leistung“, lobt Dauns Coach Lukas Illingen.

 

Zander - Thome, Makurat, F. Kutscheid (2), J. Kutscheid (2/1), Poster, N. Aideyan (5), Römer (2), Basten (1), Teusch (1), Zenner (3), C. Aideyan, Dausend, Clever (12/3).

HSG Wittlich II - DJK/MJC Trier 30:32 (21:19)

 

Zum ersten Mal in der Saison werden die Trierer Miezen so richtig gefordert und können bei einer stark aufspielenden Wittlicher Mannschaft am Ende nur knapp die Punkte entführen. Unisono die Einschätzung beider Trainer: „Es war ein richtig geiles Rheinlandligaspiel mit einer sehr starken Leistung der Wittlicherinnen im ersten Spielabschnitt und am Ende hätte Wittlich mindestens einen Punkt verdient“.

 

Im ersten Spielabschnitt lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch mit dem besseren Ende für das Team von Spielertrainerin Jenny Scheibe. Von Beginn an führten die HSG Spielerinnen, überraschten den Gast mit einer 5:1 Führung in der 5. Minute und so nahm Gästetrainer Kai Kinzig die Auszeit und die zeigte Wirkung. Jetzt drehten die Triererinnen den Spieß um, legten einen 0:5 Lauf hin und gingen erstmals beim 5:6 in der 10. Minute in Führung. Im richtigen Moment fingen sich die Gastgeberinnen, bekamen das Spiel in den Griff und legten über 10:8 in der 17. Minute und 15:12 in der 22. Minute wieder vor, lagen zur Pause völlig verdient mit 21:19 in Führung.

 

„Ich bin mächtig stolz auf mein Team, das endlich gezeigt hat, was in ihm steckt. Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung, aus der ich aber unsere Kapitänin Hanna Esch hervorheben will, die gerade im ersten Spielabschnitt viel Verantwortung übernommen hat und wesentlich zur Führung beitrug. Dazu hatten wir mit Sarah Ertz eine wichtige Alternative in Angriff und Abwehr und auch Gwenny Barthen feierten nach drei Jahren ein gelungenes Comeback“, lobte HSG Spielertrainerin Jenny Scheibe.

 

„Das war die mit Abstand stärkste Mannschaft, gegen die wir bisher gespielt haben. Mir war klar, dass es dort nicht einfach werden würde und ich bin davon überzeugt, wenn Wittlich zuhause immer so stark spielt, wird kaum eine Mannschaft dort Punkte gewinnen. Im ersten Spielabschnitt hatten wir viele Abspracheprobleme im Deckungsverband. Immer wenn die Gastgeberinnen von außen einliefen, kamen sie zu freien Würfen und wir konnten uns eigentlich nur mit unserer schnellen Mitte im Spiel halten. Klar hatten wir Probleme im gebundenen Spiel durch die Manndeckung gegen Kaddy, lösten dies aber aus meiner Sicht durch gutes Sperren Absetzen über Vivi Steil gut“, fand MJC Coach Kai Kinzig.

 

Besser im Deckungsverband eingestellt waren jetzt beide Teams nach dem Wechsel und so erzielten die Gastgeberinnen lediglich 9 und die Triererinnen 13 Treffer, doch das reichte dem Kinzig Team zum Sieg. Allerdings gelang dem Favoriten die erste Führung nach dem Wechsel erst beim 25:26 in der 43. Minute. Wittlich ließ sich nie abschütteln, kämpfte sich nach einem 26:29 Rückstand bis zur 53. Minute wieder auf 28:29 heran und erneut musste Kinzig die Auszeit nehmen. Beim 29:30 war die HSG dicht vor dem Punktgewinn, doch Lena Hoffmann und Katrin Irsch sorgten dann mit ihren Treffern für die Entscheidung.

 

„Unser Rückzugsverhalten war nach der Pause deutlich besser. Allerdings haten wir das Pech, dass sich Jule Kappes einen Handbruch zuzog und uns damit die Alternativen im Rückraum fehlten. Der Ausfall war hier nur schwer zu kompensieren. Am Ende hätten wir sicher den Punkt verdient, doch wir haben gezeigt, was in uns steckt. Jetzt müssen wir die Punkte halt gegen die anderen Teams gewinnen. Trier hat stark gefightet und und ich war schon überrascht, welch starke Mannschaft Kai trainiert“, meinte Scheibe.

 

„Unsere Deckung war jetzt stabiler, wir kassierten nur noch 9 Treffer statt 21 im ersten Spielabschnitt. Bei Wittlich lief es nach dem Wechsel nicht mehr so gut wie im ersten Spielabschnitt und das lag aus meiner Sicht daran, dass die Mädels müde wurden. Dennoch war die Steigerung im Deckungsverband spielentscheidend. Wittlich hätte nach der bärenstarken ersten Hälfte beide Punkte verdient, mindestens aber einen! Das wir am Ende beide Punkte entführen, freut mich sehr doch es war an der Seitenlinie sehr anstrengend“, fand MJC Coach Kai Kinzig.

 

HSG: Zigraiova - Lieser (1), Eiden, Teusch (3), Esch (9), Barthen (2), Krüger (2), Ertz (3), Gaß (1), Scheibe (5/1), Ensch (1), Kappes (3), Kehl, Lentz

 

MJC: Martin und Wiemer - Hoffmann (6), L. Weißhuhn (2), Irsch (6/2), Sattler (3), Brunner (6), Fahl, L. Steil, Cartus, V. Steil (9).

 

HSG Obere Nahe - HSC Schweich 39:20 (20:10)

 

Deutlicher als erwartet setzt sich die HSG Obere Nahe gegen den HSC Schweich, der damit weiterhin Schlusslicht der Tabelle bleibt, während die Gastgeberinnen den Sprung ins Mittelfeld schaffen. Es wurde ein faires Spiel unter der guten Leitung von Schiedsrichter Steffen Lang.

Im vier-Punkte-Spiel der beiden Aufsteiger hatte die HSG Obere Nahe den besseren Start, führte in der 6. Minute mit 4:0, ehe die Gäste, die erstmals ihren neuen Trainer Sigi Garbe auf der Bank hatten, im Spiel waren. Doch die Gastgeberinnen verteidigten ihre Führung bis zum 9:3 in der 12. Minute, dann zog der Gast die Reißleine und legte die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch. Doch der Lauf des Fetzer-Teams ließ sich einfach nicht stoppen. Beim 16:4 in der 23. Minute war die Vorentscheidung gefallen, nur noch die Höhe des HSG Sieges war fraglich.

 

Nach dem Wechsel blieb die Begegnung ausgeglichen, Schweich konnte den Abstand nicht verkürzen und mit starken letzten 10 Minuten bauten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung vom 29:18 auf 39:20 aus.

 

„Unsere Mannschaft war gut auf den Gegner eingestellt und hochmotiviert. Das Torhüterduell haben wir mit unseren zwei Torfrauen klar gewonnen, kamen vor allem über die Aussen, die 16 der 39 Treffer erzielten, immer wieder zum Erfolg und nutzten auch aus dem Rückraum unsere Chancen. Nach dem Wechsel haben wir nicht nachgelassen, weiter Gas gegeben, hatten zwar ein kleines Loch, aus dem wir uns aber schnell wieder herausgearbeitet haben. Den Sieg hatten wir schon erwartet, nicht aber diesen klaren Erfolg“, meinte HSG Coach Felix Fetzer.

 

„In der Abwehr hatten wir massive Probleme, bekamen die Außen Spielerinnen der Gastgeberinnen nie in den Griff und verloren das Torhüterduell eindeutig. Letztlich haben wir 30 freie Chancen nicht genutzt, leisteten uns 18 technische Fehler. Zwar kämpften wir uns in den ersten 10 Minuten nach dem Wechsel etwas heran, verloren dann aber erneut völlig den Faden und standen in der Abwehr weiter offen wie ein Scheunentor. Den Mädels kann ich den Willen nicht abstreiten, doch sie können es noch nicht umsetzen. Jetzt wird der neue Trainer Sigi Garbe mit all seiner Erfahrung mit der Mannschaft weiterarbeiten“, verrät Schweichs Interimscoach Hanni Rosch.

 

HSG: Göymen und Schmitt - Fetzer (2), Wiedemann (7), Brusius (7), L. Hartenberger (1), Catrein (5), Bubenheim (3/1), Merker (2), M. Hartenberger (9), Duran Garcia (1), Heike (2/1)

 

HSC: Lofi und Moog - Müller, Aalderink (3/1), Gores (3), E. Longen (2), Keppler (2), Lehmann, V. Longen (2/1), Weiss (2), I. Longen (1), Karrenbauer (4/2) Beck (1).

 

HSG Wittlich II - DJK/MJC Trier 30:32 (21:19)

 

Zum ersten Mal in der Saison werden die Trierer Miezen so richtig gefordert und können bei einer stark aufspielenden Wittlicher Mannschaft am Ende nur knapp die Punkte entführen.

 

Unisono die Einschätzung beider Trainer: „Es war ein richtig geiles Rheinlandligaspiel mit einer sehr starken Leistung der Wittlicherinnen im ersten Spielabschnitt und am Ende hätte Wittlich mindestens einen Punkt verdient“.

 

Im ersten Spielabschnitt lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch mit dem besseren Ende für das Team von Spielertrainerin Jenny Scheibe. Von Beginn an führten die HSG Spielerinnen, überraschten den Gast mit einer 5:1 Führung in der 5. Minute und so nahm Gästetrainer Kai Kinzig die Auszeit und die zeigte Wirkung. Jetzt drehten die Triererinnen den Spieß um, legten einen 0:5 Lauf hin und gingen erstmals beim 5:6 in der 10. Minute in Führung. Im richtigen Moment fingen sich die Gastgeberinnen, bekamen das Spiel in den Griff und legten über 10:8 in der 17. Minute und 15:12 in der 22. Minute wieder vor, lagen zur Pause völlig verdient mit 21:19 in Führung.

 

„Ich bin mächtig stolz auf mein Team, das endlich gezeigt hat, was in ihm steckt. Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung, aus der ich aber unsere Kapitänin Hanna Esch hervorheben will, die gerade im ersten Spielabschnitt viel Verantwortung übernommen hat und wesentlich zur Führung beitrug. Dazu hatten wir mit Sarah Ertz eine wichtige Alternative in Angriff und Abwehr und auch Gwenny Barthen feierten nach drei Jahren ein gelungenes Comeback“, lobte HSG Spielertrainerin Jenny Scheibe.

 

„Das war die mit Abstand stärkste Mannschaft, gegen die wir bisher gespielt haben. Mir war klar, dass es dort nicht einfach werden würde und ich bin davon überzeugt, wenn Wittlich zuhause immer so stark spielt, wird kaum eine Mannschaft dort Punkte gewinnen. Im ersten Spielabschnitt hatten wir viele Abspracheprobleme im Deckungsverband. Immer wenn die Gastgeberinnen von außen einliefen, kamen sie zu freien Würfen und wir konnten uns eigentlich nur mit unserer schnellen Mitte im Spiel halten. Klar hatten wir Probleme im gebundenen Spiel durch die Manndeckung gegen Kaddy, lösten dies aber aus meiner Sicht durch gutes Sperren Absetzen über Vivi Steil gut“, fand MJC Coach Kai Kinzig.

 

Besser im Deckungsverband eingestellt waren jetzt beide Teams nach dem Wechsel und so erzielten die Gastgeberinnen lediglich 9 und die Triererinnen 13 Treffer, doch das reichte dem Kinzig Team zum Sieg. Allerdings gelang dem Favoriten die erste Führung nach dem Wechsel erst beim 25:26 in der 43. Minute. Wittlich ließ sich nie abschütteln, kämpfte sich nach einem 26:29 Rückstand bis zur 53. Minute wieder auf 28:29 heran und erneut musste Kinzig die Auszeit nehmen. Beim 29:30 war die HSG dicht vor dem Punktgewinn, doch Lena Hoffmann und Katrin Irsch sorgten dann mit ihren Treffern für die Entscheidung.

 

„Unser Rückzugsverhalten war nach der Pause deutlich besser. Allerdings haten wir das Pech, dass sich Jule Kappes einen Handbruch zuzog und uns damit die Alternativen im Rückraum fehlten. Der Ausfall war hier nur schwer zu kompensieren. Am Ende hätten wir sicher den Punkt verdient, doch wir haben gezeigt, was in uns steckt. Jetzt müssen wir die Punkte halt gegen die anderen Teams gewinnen. Trier hat stark gefightet und und ich war schon überrascht, welch starke Mannschaft Kai trainiert“, meinte Scheibe.

 

„Unsere Deckung war jetzt stabiler, wir kassierten nur noch 9 Treffer statt 21 im ersten Spielabschnitt. Bei Wittlich lief es nach dem Wechsel nicht mehr so gut wie im ersten Spielabschnitt und das lag aus meiner Sicht daran, dass die Mädels müde wurden. Dennoch war die Steigerung im Deckungsverband spielentscheidend. Wittlich hätte nach der bärenstarken ersten Hälfte beide Punkte verdient, mindestens aber einen! Das wir am Ende beide Punkte entführen, freut mich sehr doch es war an der Seitenlinie sehr anstrengend“, fand MJC Coach Kai Kinzig.

 

HSG: Zigraiova - Lieser (1), Eiden, Teusch (3), Esch (9), Barthen (2), Krüger (2), Ertz (3), Gaß (1), Scheibe (5/1), Ensch (1), Kappes (3), Kehl, Lentz

 

MJC: Martin und Wiemer - Hoffmann (6), L. Weißhuhn (2), Irsch (6/2), Sattler (3), Brunner (6), Fahl, L. Steil, Cartus, V. Steil (9).

 

HSG Hunsrück II - TV Bassenheim II 35:20 (16:6)

 

Zu einem wichtigen Heimspielerfolg kommt die Hunsrück Reserve gegen die zweite Mannschaft aus Bassenheim. Endlich war die Hunsrück Reserve von Trainer Timo Stoffel von Beginn an hellwach, legten einen 3:0 Start bis zur 9. Minute hin, ehe die Gäste erstmals trafen. Doch unbeeindruckt zogen die Gastgeberinnen auf und davon. Beim 7:1 in der 13. Minute nahmen die Gäste ihre erste Auszeit, doch das Stoffel-Team blieb unbeeindruckt, zog auf 13:2 in der 23. Minute davon und jetzt blieb nur noch die Frage nach der Höhe des HSG Sieges offen. Zur Pause führte die Hunsrück Reserve deutlich mit 16:6.

 

Dabei war es Routinier Julz Nicolae auf Hunsrücker Seite, die mit ihren 7 Treffern wesentlich Anteil an der klaren Pausenführung hatte.

 

Die Hunsrückerinnen legten nach, führten 19:7 in der 34. Minute und zogen über 28:11 in der 46. Minute dem klaren 35:20 Erfolg.

 

„Der Gast hatte von Beginn an Probleme mit unserem Harzball, deshalb konnten wir die Ballverluste der Gäste immer wieder schnell bestrafen. Das hat die Mannschaft konsequent gemacht. Im Angriff haben wir den Ball endlich schön laufen lassen und die Spielerinnen hatten immer ein Auge für die freie Mitspielerin. Julz Nicolae spielte heute ihre ganze Routine aus. Es gibt heute einfach nichts zu meckern“, fand HSG Coach Timo Stoffel.

 

Faller und Oceanu - Bach (1), Johann (2), Litzenburger (7/2), Fink, Themann (2), Bach (4). Nicolae (11/2), Lammersmann (1), Hahn (3), Mohr (4), Kalle

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSG Kastellaun/Simmern 19:30 (9:14)

 

Von Anfang an wurde das Team von Mirza Cehajic der Favoritenrolle auch in der Ruwertalhalle gerecht, kam mit 2:5 bis zur 10. Minute zur ersten deutlicheren Führung. Gastgebertrainer Paddy Wagner nahm die Auszeit, wollte den Lauf der Gäste stoppen. Zumindest das gelang, doch liefen die Ruwertalerinnen dem drei Tore Rückstand jetzt hinterher. Die Hunsrücker bauten ihre Führung über 4:9 in der 17. Minute auf 6:12 in der 23. Minute aus und es folgte die Auszeit der Gäste. Die Schlussminuten der ersten Hälfte nutzte die Ruwertal HSG um über 9:14 zur Pause den Abstand nicht größer werden zu lassen.

 

Doch nach dem Wechsel zogen die Gäste auf und davon und hatten das Spiel spätestens beim 13:23 in der 47. Minute entschieden. Am Ende entführt der Favorit mit einem deutlichen 19:30 erwartungsgemäß beide Punkte aus dem Ruwertal.

 

Trotz der Niederlage war Gastgebertrainer Paddy Wagner nicht unzufrieden: „Die HSG spielt auf Augenhöhe mit den Trierer Miezen. Dabei hat die Mannschaft mit der jungen Maria Wolf-Mühlbauer eine für diese Klasse überragende Spielerin und es macht Spaß ihr zuzuschauen.  Wir spielten zwar besser als letzte Woche, doch uns war der Kräfteverschleiß aufgrund der Tatsache, dass viele Spielerinnen angeschlagen in den letzten Wochen nicht richtig trainieren konnten, anzumerken. Was positiv stimmt ist die Tatsache, dass wir unsere Chancen herausarbeiten, aber noch nicht clever genug die Abschlüsse verwerten. Das muss in den jetzt kommenden entscheidenden Spielen besser werden“, hofft Gastgebertrainer Paddy Wagner.  

 

Becker - Irschfeld (1), Britz, Himmelreich (5/4), Kierakowicz (2), Eiden (3), Fisch, Thinnes (1), Eiden, Jenetz (3), Reber (4), Meyer

 

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TuS Daun - SG Bannberscheid/Engers

(Samstag, 17 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Nächster Härtetest für das Team des TuS Daun um Trainer Lukas Illigen. Die Mannschaft erwartet mit der SG Bannberscheid/Engers den Tabellendritten der Liga, der zuletzt mit einem klaren Auswärtssieg bei der stark eingeschätzten Mannschaft aus Weibern aufwarten konnte und das ohne ihre verletzte Stammspielerin Derya Akbulut. Dafür sprang dann Spielertrainerin Melanie Knapp mit all ihrer Erfahrung in die Bresche und hatte mit ihren 9 Treffern wesentlichen Erfolg am Sieg der SG.  Die Daunerinnen verloren beim Meisterschaftsfavoriten in Trier zwar deutlich, zeigten aber durchaus vielversprechende Ansätze, an die man in heimischer Halle anknüpfen will.

 

Personal: Bis auf die Langzeitverletzten Laura Minninger und Lisa Jehnen hofft TuS Coach auf seine derzeit beste Formation. „Die Trainingswoche war nicht so rosig, da viele Spielerinnen angeschlagen oder krank sind“, klagt Illigen.

 

Prognose: „In der SG sind zwei starke Mannschaften zusammengeführt worden, die zuhause wohl stärker sind als auswärts. Mit Melanie Knapp hat die Mannschaft eine Spielertrainerin, bei der alle Fäden im Spiel zusammenlaufen. Die Mannschaft macht nur wenige Fehler und wir müssen in der Defensive stark spielen, um zu unserem Gegenstoß zu finden. Die wenigen Fehler der Gäste müssen wir nutzen, aber unsere technischen Fehler gegenüber dem MJC Spiel erheblich reduzieren und von außen endlich treffen. Die Außen Spielerinnen müssen liefern, damit wir im Kollektiv stark sind“, fordert der TuS Trainer.

 

HSG Obere Nahe - HSC Schweich

(Samstag, 17.30 Uhr, Stadenhalle)

 

Ausgangslage: Vor einem vier-Punkte-Spiel stehen die beiden Aufsteiger in die Liga, die HSG Obere Nahe und der HSC Schweich. Beide Mannschaften haben bislang ein Sieg auf ihrem Konto. Dabei kam die HSG zum Heimsieg über die Reserve von Bassenheim, Schweich überraschte Weibern im Auftaktspiel. Doch für beide Teams folgten dann drei Niederlagen und so liegen die Teams punktgleich mit 2:6 Punkten am Tabellenende. Das mit Spannung erwartete Spiel wird Aufschluss darüber geben, wer sich etwas Luft im Abstiegskampf besorgen kann und wer ab sofort klar gegen den Abstieg spielt.

 

Personal: Auf Seiten der Gastgeberinnen werden Lea Brusius und Lea Kuntz ausfallen, auf Schweicher Seite steht noch ein großes Fragezeichen hinter dem Kader, da viele Spielerinnen verletzt oder krank sind. Auf jeden Fall steht Trainer Hanni Rosch aber Angie Karrenbauer wieder zur Verfügung.

 

Prognose: „Gemeinsam sind wir aufgestiegen und deshalb kennen sich die Teams aus den Spielen der Bezirksklasse. Bei Schweich hat es einen Umbruch gegeben, insbesondere im Trainerbereich und wir sind gespannt, was auf uns zukommt. Wir werden versuchen, beide Punkte zuhause zu behalten, die Mannschaft ist heiß und motiviert. Allerdings wird für uns wichtig sein, dass wir die Leistung über die gesamte Spielzeit konstant halten“, fordert HSG Coach Felix Fetzer. „Bei mir stellt sich wie immer die Frage, mit welchem Kader wir auflaufen können, müssen auf jeden Fall in diesem Spiel länger als 15 Minuten unsere Leistung zeigen. Wir brauchen jetzt unbedingt das Erfolgserlebnis und arbeiten im Training daran, noch besser eingespielt zu sein“, verrät Schweichs Coach Hanni Rosch. 

 

HSG Wittlich II - DJK/MJC Trier

(Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Die Rollen vor dem Spiel sind klar verteilt. Nach fünf Siegen in Folge fährt Tabellenführer MJC Trier mit ihrem Trainer Kai Kinzig als klarer Favorit in die Eifel. Dort triff man auf das junge Team um Spielertrainerin Jenny Scheibe, das in dieser Saison weiter dazulernen soll und sich nach fünf Spielen mit 3:7 Punkten etwas Luft verschaffen konnte, aber mit der Belastung leben muss, am Ende vier Punkte zu verlieren, da der Verein das geforderte Schiedsrichter-Soll nicht erfüllt. Ein Punktverlust von drei Punkten steht auch für die Triererinnen fest, die ebenfalls am grünen Tisch ihre Strafe für die fehlenden Schiedsrichter erhielten und die jetzt darauf bedacht sein müssen, so wenig Punkte wie irgend möglich im Wettkampf zu verlieren, um am Ende in der Tabelle ganz vorne zu stehen. Bislang geht das Vorhaben der Gäste auf und auch in Wittlich wäre alles andere als ein Gästesieg, eine Überraschung.

 

Personal: Auf Trierer Seite wird Torfrau Ali Krämer wieder dabei sein, dafür fällt Torfrau Hanna Ohlsen weiter aus.

 

Prognose: „Das wird sicher nicht einfach. Wittlich hat das A-Jugendspiel verlegt, damit die A-Jugendlichen den Kader ergänzen können. Wenn die Mannschaft vollzählig ist, werden wir schon Probleme haben, stellen uns im Training auf eine Manndeckung ein, da das ja bei uns letzte Woche nicht so gut gelaufen ist. Jenny macht in Wittlich einen super Job und ich erwarte eine taktisch klug eingestellte Wittlicher Mannschaft, gegen die wir unbedingt unsere Bestleistung abrufen müssen. Wenn uns das gelingt, werden wir nicht chancenlos sein“, sagt MJC Trainer Kai Kinzig.

 

„Trier ist für mich der haushohe Favorit, man muss sich ja nur die Ergebnisse der Mannschaft anschauen! Leider konnte das A-Jugendspiel nicht verlegt werden, und so kommen unsere A-Jugendlichen gleich aus Engers zu unserem Spiel! Die Miezen spielen eine bislang souveräne Saison, bestrafen jeden Fehler des Gegners mit ihrem guten Gegenstoßspiel, haben dazu mit Hanna Sattler, Vivi Steil und Kaddy Irsch routinierte Spielerinnen in ihren Reihen, die Dreh- und Angelpunkte des Spiels sind. Wir werden nicht nochmal den Fehler machen wie gegen Weibern, als wir Bina Jöhnk zu viel haben spielen lassen. Deshalb werden wir in der Deckung variabel agieren, hoffen dabei, wenig Fehler im Angriff zu machen. Aus einer kompakt stehenden Abwehr wollen wir unser schnelles Spiel nach vorne zeigen. Trier wird uns sicher eine offensive und aggressive Abwehr gegenüberstellen, gegen die sich eine junge Mannschaft wie wir, schwertut. Letztlich versuchen wir das bestmögliche Resultat zu erzielen,“ hofft die Spielertrainerin der Gäste Jenny Scheibe. 

 

HSG Hunsrück II - TV Bassenheim II

(Sonntag, 17 Uhr, Hirtenfeldhalle, Kleinich)

 

Ausgangslage: Noch läuft es bei den Hunsrückerinnen nicht rund und vor allem nicht nach den Vorstellungen von HSG Coach Timo Stoffel. Einem Sieg gegen Wittlich stehen drei Niederlagen in Daun, zuhause gegen Titelfavorit MJC Trier und zuhause gegen Engers und letzte Woche gegen die SG Bannberscheid/Engers gegenüber. Am Wochenende trifft man nun auf die Reserve der SG Bassenheim II, die mit einem ausgeglichenen Punkteverhältnis von 4:4 auf Platz vier der Tabelle stehen. Überraschend war sicherlich die Auswärtsniederlage der Gäste bei der Oberen Nahe, dafür hielt sich die Mannschaft dann am vergangenen Wochenende gegen die Ruwertal HSG schadlos.

 

Personal: Bis auf die am Knie verletzte Tina Schirokisch kann die HSG alle Spielerinnen aufbieten.

 

Prognose: „Da Kastellaun/Simmern bereits gegen Bassenheim gespielt hat, werde ich mit deren Trainer Mirza Cejahjic sprechen und mit weiteren Infos über die Mannschaft einholen. Es kommt eine unbekannte Größe auf uns zu, die wechselnde Ergebnisse vorweist. Wir wollen zuhause endlich wieder punkten und müssen dafür die Konstanz in unser Spiel bringen“, verlangt HSG Coach Timo Stoffel 

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSG Kastellaun/Simmern

(Sonntag, 17 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Vor heimischer Kulisse erwartet das Team um Trainer Paddy Wagner jetzt mit der HSG Kastellaun/Simmern die bisher neben der DJK/MJC Trier einzig verlustpunktfreie Mannschaft der Liga, die sich mit ihrem Trainer Mirza Cehajic zu einem Geheimtipp auf die Meisterschaft entwickelt hat. Bislang überzeugten die Gäste vor allem mit ihrer guten Abwehrarbeit, die auch im Ruwertal das Fundament für den nächsten Auswärtssieg sein soll. Das Team der Gastgeberinnen hat gegen den Favoriten nichts zu verlieren, kann sich nur weiterentwickeln und will für ein achtbares Ergebnis sorgen.

 

Personal: Weiterhin schlecht läuft es für die Ruwertalerinnen im Training: „In den letzten fünf Wochen haben wir nicht mehr komplett zusammentrainiert, bedingt durch Krankheit und Verletzungen. So legen wir den Schwerpunkt auf die taktische Kleingruppenarbeit“, sagt Trainer Paddy Wagner.

 

Prognose: „Trotz des Heimspiels sind wir gegen die Gäste nur Außenseiter, hoffen aber auf die Unterstützung unserer Zuschauer, bei denen wir noch etwas gegenüber dem ersten Heimspiel gegen die MJC etwas gutmachen wollen. Wir werden uns auf die Abwehrarbeit konzentrieren, um daraus zum Gegenstoß und zum erweiterten Gegenstoß zu kommen. Die Vorteile, die die Gäste im spielerischen Bereich sicher haben, wollen wir mit Kampfgeist wettmachen. Geraten wir in Rückstand, müssen wir die Nerven behalten und unser Konzept nicht über Bord werfen. Vor allem muss die Chancenverwertung besser werden, Es gilt die Konzentration über die gesamte Spielzeit hochzuhalten, brauchen aber Geduld und Spielerfahrung. Dazu müsse die überwiegend aus der A-Jugend gekommenen Spielerinnen sich an die Körperlichkeit der Rheinlandliga gewöhnen“, fordert Wagner. 

 

 

 

 

 

Im vier-Punkte-Spiel der beiden Aufsteiger hatte die HSG Obere Nahe den besseren Start, führte in der 6. Minute mit 4:0, ehe die Gäste, die erstmals ihren neuen Trainer Sigi Garbe auf der Bank hatten, im Spiel waren. Doch die Gastgeberinnen verteidigten ihre Führung bis zum 9:3 in der 12. Minute, dann zog der Gast die Reißleine und legte die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch. Doch der Lauf des Fetzer-Teams ließ sich einfach nicht stoppen. Beim 16:4 in der 23. Minute war die Vorentscheidung gefallen, nur noch die Höhe des HSG Sieges war fraglich. Nach dem Wechsel blieb die Begegnung ausgeglichen, Schweich konnte den Abstand nicht verkürzen und mit starken letzten 10 Minuten bauten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung vom 29:18 auf 39:20 aus.

 

„Unsere Mannschaft war gut auf den Gegner eingestellt und hochmotiviert. Das Torhüterduell haben wir mit unseren zwei Torfrauen klar gewonnen, kamen vor allem über die Aussen, die 16 der 39 Treffer erzielten, immer wieder zum Erfolg und nutzten auch aus dem Rückraum unsere Chancen. Nach dem Wechsel haben wir nicht nachgelassen, weiter Gas gegeben, hatten zwar ein kleines Loch, aus dem wir uns aber schnell wieder herausgearbeitet haben. Den Sieg hatten wir schon erwartet, nicht aber diesen klaren Erfolg“, meinte HSG Coach Felix Fetzer.

 

„In der Abwehr hatten wir massive Probleme, bekamen die Außen Spielerinnen der Gastgeberinnen nie in den Griff und verloren das Torhüterduell eindeutig. Letztlich haben wir 30 freie Chancen nicht genutzt, leisteten uns 18 technische Fehler. Zwar kämpften wir uns in den ersten 10 Minuten nach dem Wechsel etwas heran, verloren dann aber erneut völlig den Faden und standen in der Abwehr weiter offen wie ein Scheunentor. Den Mädels kann ich den Willen nicht abstreiten, doch sie können es noch nicht umsetzen. Jetzt wird der neue Trainer Sigi Garbe mit all seiner Erfahrung mit der Mannschaft weiterarbeiten“, verrät Schweichs Interimscoach Hanni Rosch.

 

HSG: Göymen und Schmitt - Fetzer (2), Wiedemann (7), Brusius (7), L. Hartenberger (1), Catrein (5), Bubenheim (3/1), Merker (2), M. Hartenberger (9), Duran Garcia (1), Heike (2/1)

 

HSC: Lofi und Moog - Müller, Aalderink (3/1), Gores (3), E. Longen (2), Keppler (2), Lehmann, V. Longen (2/1), Weiss (2), I. Longen (1), Karrenbauer (4/2) Beck (1). 

 

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TuS Daun - SG Bannberscheid/Engers

(Samstag, 17 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Nächster Härtetest für das Team des TuS Daun um Trainer Lukas Illigen. Die Mannschaft erwartet mit der SG Bannberscheid/Engers den Tabellendritten der Liga, der zuletzt mit einem klaren Auswärtssieg bei der stark eingeschätzten Mannschaft aus Weibern aufwarten konnte und das ohne ihre verletzte Stammspielerin Derya Akbulut. Dafür sprang dann Spielertrainerin Melanie Knapp mit all ihrer Erfahrung in die Bresche und hatte mit ihren 9 Treffern wesentlichen Erfolg am Sieg der SG.  Die Daunerinnen verloren beim Meisterschaftsfavoriten in Trier zwar deutlich, zeigten aber durchaus vielversprechende Ansätze, an die man in heimischer Halle anknüpfen will.

 

Personal: Bis auf die Langzeitverletzten Laura Minninger und Lisa Jehnen hofft TuS Coach auf seine derzeit beste Formation. „Die Trainingswoche war nicht so rosig, da viele Spielerinnen angeschlagen oder krank sind“, klagt Illigen.

 

Prognose: „In der SG sind zwei starke Mannschaften zusammengeführt worden, die zuhause wohl stärker sind als auswärts. Mit Melanie Knapp hat die Mannschaft eine Spielertrainerin, bei der alle Fäden im Spiel zusammenlaufen. Die Mannschaft macht nur wenige Fehler und wir müssen in der Defensive stark spielen, um zu unserem Gegenstoß zu finden. Die wenigen Fehler der Gäste müssen wir nutzen, aber unsere technischen Fehler gegenüber dem MJC Spiel erheblich reduzieren und von außen endlich treffen. Die Außen Spielerinnen müssen liefern, damit wir im Kollektiv stark sind“, fordert der TuS Trainer.

 

HSG Obere Nahe - HSC Schweich

(Samstag, 17.30 Uhr, Stadenhalle)

 

Ausgangslage: Vor einem vier-Punkte-Spiel stehen die beiden Aufsteiger in die Liga, die HSG Obere Nahe und der HSC Schweich. Beide Mannschaften haben bislang ein Sieg auf ihrem Konto. Dabei kam die HSG zum Heimsieg über die Reserve von Bassenheim, Schweich überraschte Weibern im Auftaktspiel. Doch für beide Teams folgten dann drei Niederlagen und so liegen die Teams punktgleich mit 2:6 Punkten am Tabellenende. Das mit Spannung erwartete Spiel wird Aufschluss darüber geben, wer sich etwas Luft im Abstiegskampf besorgen kann und wer ab sofort klar gegen den Abstieg spielt.

 

Personal: Auf Seiten der Gastgeberinnen werden Lea Brusius und Lea Kuntz ausfallen, auf Schweicher Seite steht noch ein großes Fragezeichen hinter dem Kader, da viele Spielerinnen verletzt oder krank sind. Auf jeden Fall steht Trainer Hanni Rosch aber Angie Karrenbauer wieder zur Verfügung.

 

Prognose: „Gemeinsam sind wir aufgestiegen und deshalb kennen sich die Teams aus den Spielen der Bezirksklasse. Bei Schweich hat es einen Umbruch gegeben, insbesondere im Trainerbereich und wir sind gespannt, was auf uns zukommt. Wir werden versuchen, beide Punkte zuhause zu behalten, die Mannschaft ist heiß und motiviert. Allerdings wird für uns wichtig sein, dass wir die Leistung über die gesamte Spielzeit konstant halten“, fordert HSG Coach Felix Fetzer. „Bei mir stellt sich wie immer die Frage, mit welchem Kader wir auflaufen können, müssen auf jeden Fall in diesem Spiel länger als 15 Minuten unsere Leistung zeigen. Wir brauchen jetzt unbedingt das Erfolgserlebnis und arbeiten im Training daran, noch besser eingespielt zu sein“, verrät Schweichs Coach Hanni Rosch. 

 

HSG Wittlich II - DJK/MJC Trier

(Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Die Rollen vor dem Spiel sind klar verteilt. Nach fünf Siegen in Folge fährt Tabellenführer MJC Trier mit ihrem Trainer Kai Kinzig als klarer Favorit in die Eifel. Dort triff man auf das junge Team um Spielertrainerin Jenny Scheibe, das in dieser Saison weiter dazulernen soll und sich nach fünf Spielen mit 3:7 Punkten etwas Luft verschaffen konnte, aber mit der Belastung leben muss, am Ende vier Punkte zu verlieren, da der Verein das geforderte Schiedsrichter-Soll nicht erfüllt. Ein Punktverlust von drei Punkten steht auch für die Triererinnen fest, die ebenfalls am grünen Tisch ihre Strafe für die fehlenden Schiedsrichter erhielten und die jetzt darauf bedacht sein müssen, so wenig Punkte wie irgend möglich im Wettkampf zu verlieren, um am Ende in der Tabelle ganz vorne zu stehen. Bislang geht das Vorhaben der Gäste auf und auch in Wittlich wäre alles andere als ein Gästesieg, eine Überraschung.

 

Personal: Auf Trierer Seite wird Torfrau Ali Krämer wieder dabei sein, dafür fällt Torfrau Hanna Ohlsen weiter aus.

 

Prognose: „Das wird sicher nicht einfach. Wittlich hat das A-Jugendspiel verlegt, damit die A-Jugendlichen den Kader ergänzen können. Wenn die Mannschaft vollzählig ist, werden wir schon Probleme haben, stellen uns im Training auf eine Manndeckung ein, da das ja bei uns letzte Woche nicht so gut gelaufen ist. Jenny macht in Wittlich einen super Job und ich erwarte eine taktisch klug eingestellte Wittlicher Mannschaft, gegen die wir unbedingt unsere Bestleistung abrufen müssen. Wenn uns das gelingt, werden wir nicht chancenlos sein“, sagt MJC Trainer Kai Kinzig.

 

„Trier ist für mich der haushohe Favorit, man muss sich ja nur die Ergebnisse der Mannschaft anschauen! Leider konnte das A-Jugendspiel nicht verlegt werden, und so kommen unsere A-Jugendlichen gleich aus Engers zu unserem Spiel! Die Miezen spielen eine bislang souveräne Saison, bestrafen jeden Fehler des Gegners mit ihrem guten Gegenstoßspiel, haben dazu mit Hanna Sattler, Vivi Steil und Kaddy Irsch routinierte Spielerinnen in ihren Reihen, die Dreh- und Angelpunkte des Spiels sind. Wir werden nicht nochmal den Fehler machen wie gegen Weibern, als wir Bina Jöhnk zu viel haben spielen lassen. Deshalb werden wir in der Deckung variabel agieren, hoffen dabei, wenig Fehler im Angriff zu machen. Aus einer kompakt stehenden Abwehr wollen wir unser schnelles Spiel nach vorne zeigen. Trier wird uns sicher eine offensive und aggressive Abwehr gegenüberstellen, gegen die sich eine junge Mannschaft wie wir, schwertut. Letztlich versuchen wir das bestmögliche Resultat zu erzielen,“ hofft die Spielertrainerin der Gäste Jenny Scheibe. 

 

HSG Hunsrück II - TV Bassenheim II

(Sonntag, 17 Uhr, Hirtenfeldhalle, Kleinich)

 

Ausgangslage: Noch läuft es bei den Hunsrückerinnen nicht rund und vor allem nicht nach den Vorstellungen von HSG Coach Timo Stoffel. Einem Sieg gegen Wittlich stehen drei Niederlagen in Daun, zuhause gegen Titelfavorit MJC Trier und zuhause gegen Engers und letzte Woche gegen die SG Bannberscheid/Engers gegenüber. Am Wochenende trifft man nun auf die Reserve der SG Bassenheim II, die mit einem ausgeglichenen Punkteverhältnis von 4:4 auf Platz vier der Tabelle stehen. Überraschend war sicherlich die Auswärtsniederlage der Gäste bei der Oberen Nahe, dafür hielt sich die Mannschaft dann am vergangenen Wochenende gegen die Ruwertal HSG schadlos.

 

Personal: Bis auf die am Knie verletzte Tina Schirokisch kann die HSG alle Spielerinnen aufbieten.

 

Prognose: „Da Kastellaun/Simmern bereits gegen Bassenheim gespielt hat, werde ich mit deren Trainer Mirza Cejahjic sprechen und mit weiteren Infos über die Mannschaft einholen. Es kommt eine unbekannte Größe auf uns zu, die wechselnde Ergebnisse vorweist. Wir wollen zuhause endlich wieder punkten und müssen dafür die Konstanz in unser Spiel bringen“, verlangt HSG Coach Timo Stoffel 

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSG Kastellaun/Simmern

(Sonntag, 17 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Vor heimischer Kulisse erwartet das Team um Trainer Paddy Wagner jetzt mit der HSG Kastellaun/Simmern die bisher neben der DJK/MJC Trier einzig verlustpunktfreie Mannschaft der Liga, die sich mit ihrem Trainer Mirza Cehajic zu einem Geheimtipp auf die Meisterschaft entwickelt hat. Bislang überzeugten die Gäste vor allem mit ihrer guten Abwehrarbeit, die auch im Ruwertal das Fundament für den nächsten Auswärtssieg sein soll. Das Team der Gastgeberinnen hat gegen den Favoriten nichts zu verlieren, kann sich nur weiterentwickeln und will für ein achtbares Ergebnis sorgen.

 

Personal: Weiterhin schlecht läuft es für die Ruwertalerinnen im Training: „In den letzten fünf Wochen haben wir nicht mehr komplett zusammentrainiert, bedingt durch Krankheit und Verletzungen. So legen wir den Schwerpunkt auf die taktische Kleingruppenarbeit“, sagt Trainer Paddy Wagner.

 

Prognose: „Trotz des Heimspiels sind wir gegen die Gäste nur Außenseiter, hoffen aber auf die Unterstützung unserer Zuschauer, bei denen wir noch etwas gegenüber dem ersten Heimspiel gegen die MJC etwas gutmachen wollen. Wir werden uns auf die Abwehrarbeit konzentrieren, um daraus zum Gegenstoß und zum erweiterten Gegenstoß zu kommen. Die Vorteile, die die Gäste im spielerischen Bereich sicher haben, wollen wir mit Kampfgeist wettmachen. Geraten wir in Rückstand, müssen wir die Nerven behalten und unser Konzept nicht über Bord werfen. Vor allem muss die Chancenverwertung besser werden, Es gilt die Konzentration über die gesamte Spielzeit hochzuhalten, brauchen aber Geduld und Spielerfahrung. Dazu müsse die überwiegend aus der A-Jugend gekommenen Spielerinnen sich an die Körperlichkeit der Rheinlandliga gewöhnen“, fordert Wagner. 

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Wochenende

06./07. November 2021

 

HSG Kastellaun/Simmern - HSG Obere Nahe 28:14 (13:5)

 

Nach der Euphorie über den ersten Sieg in der Rheinlandliga am vergangenen Wochenende folgt jetzt eine bittere 28:14 Niederlage in Kastellaun. Das Team von Gastgeber Mirza Cehajic wurde seiner Favoritenrolle von Anfang an gerecht, ließ den Gästen keine Chance. Allerdings standen die Vorzeichen für die Gäste nicht gut, krankheitsbedingt fehlten wichtige Spielerinnen und so lief das Team von Trainer Felix Fetzer zwar mit einer spielfähigen Mannschaft auf, hatte aber keine Auswechselspielerin.

 

„Wenn man schon beim Aufwärmen sieht, dass die Gastgeberinnen mit 14 Spielerinnen auf der Platte stehen, war klar, dass wir unsere Kräfte einteilen müssen und das auch die Motivation nicht die Beste war“, sagte der Gästetrainer.

 

So zeichnete sich bereits nach dem 8:1 in der 18. Minute die klare Auswärtsniederlage des Teams von Trainer Felix Fetzer ab, das zur Pause klar mit 13:5 zurücklag.

 

Auch nach dem Wechsel änderte sich nicht viel. Die Gastgeberinnen zogen auf und davon und so nahm Fetzer beim 20:9 in der 46. Minute die Auszeit. In der Schlussviertelstunde verhinderte das Team zumindest eine noch höhere Niederlage, musste sich aber deutlich 28:14 geschlagen geben.

 

„Mund abwischen und uns auf die nächste Aufgabe konzentrieren. Am nächsten Wochenende erwarten wir Schweich und da müssen zwei Punkte her“, gibt sich Fetzer kämpferisch.

 

Göymen und Schmitt - Fetzer (6/3), Wiedemann (1), Hartenberger (2), Bubenheim (3), Merker, Heike (2)

 

TV Bassenheim II - HSG Mertesdorf/Ruwertal 29:26 (15:16)

 

Früh musste HSG Trainer Paddy Wagner reagieren, nachdem seine Mannschaft mit 0:3 und 2:5 zurücklag! Nach der Auszeit lief es dann besser im Spiel der Ruwertalerinnen, die zum 6:6 in der 14. Minute ausglichen, aber bis 11:10 immer dem Vorsprung der Gastgeberinnen hinterherliefen. Mit drei Treffern in Folge drehte die Mannschaft das Spiel, führte 11:13 in der 23. Minute und war beim 13:16 knappe eine Minute vor dem Ende vor einer deutlichen Pausenführung. Doch das Momentum nutzte die Ruwertal HSG nicht und ließ die Gastgeberinnen zum 15:16 Pausenstand herankommen.

 

„Die ersten 15 Minuten haben wir eigentlich komplett verschlafen, ohne Gegenwehr in der Defensive und wir bekamen über die gesamte Spielzeit die Kreisläuferin Julia Fister der Gastgeberinnen nicht in den Griff. Immer wieder ließen sich meine Spielerinnen nach Kreuzungen aus der Defensive locken, obwohl lediglich Janine Bohlander beim TV aus der Distanz gefährlich war. In den Schlussminuten wurden wir dann im Deckungsverband stärker, kamen zu Gegenstößen und erweiterten Gegenstößen und bestraften so das langsame Rückzugsverhalten der Gastgeberinnen. Eigentlich hätten wir zur Pause deutlicher führen müssen“, klagte Gästetrainer Wagner.

 

Nach dem Wechsel war das Wagner-Team dann auf dem Weg, das Spiel zu entscheiden. Die Mannschaft führte 16:20 in der 34. Minute, musste den Gastgeber aber wieder auf 21:22 in der 44. Minute herankommen lassen und folgerichtig nahm Wagner die Auszeit. Die Entscheidung zugunsten der Gastgeberrinnen fiel innerhalb von vier Minuten, in denen der TV das Spiel vom 22:23 mit fünf Treffern in Folge zum 27:23 drehte. Dem Vorsprung liefen die Ruwertalerinnen bis zum Schlusspfiff hinterher.

 

„Wie in den letzten Spielen ließen wir uns nach der vier Tore Führung durch die härtere und kompaktere Abwehrarbeit der Gastgeberinnen beeindrucken, die uns damit den Schneid abkauften. Zu viele Einzelaktionen bestimmten jetzt unser Spiel und wir wurden zu schlechten Abschlüssen aus dem Rückraum gezwungen. In den Schlussminuten kam der Gastgeber zu seinen Gegenstoßtoren. Am Ende ein verdiente Niederlage aus der wir weiter lernen müssen. Wir dürfen nicht so schnell den Kopf verlieren“, sagte Wagner.

 

Becker - Irschfeld. Britz, Himmelreich (1), Kierakowicz (6), S. Eiden (2), Fisch (8), J. Eiden (1), Reber (6), Meyer (2).

 

HSC Schweich - HSG Wittlich II 23:29 (10:13)

 

Den besseren Start in die Begegnung erwischte die von Hanni Rosch betreute Schweicher Mannschaft, die über 3:1 in der 6. Minute bis zum 8:7 in der 17. Minute die Nase vorne hatte. Mit einem 0:6 Lauf drehten die Gäste dann das Spiel zum 8:13 in der 28. Minute, kassierten bis zur Pause noch die Anschlusstreffer zum 10:13 Pausenstand.

 

„Für unsere verletzten Stammtorhüterinnen sprangen die Torhüterinnen der zweiten Mannschaft ein, die ihre Sache gut machten. In den ersten Minuten setzten wir das um, was wir uns vorgenommen hatten, nutzten die Chancen gut und verloren dann den Faden. Vielleicht war es auch mein Fehler, dass ich zu früh gewechselt habe“, gab sich Schweichs Coach Hanni Rosch selbstkritisch.

 

„Wir haben heute kämpferisch alles gegeben, taten uns aber in den ersten 20 Minuten schwer, vergaben viele Bälle und haben die Torfrauen der Gastgeberinnen von Aussen regelrecht warm geschossen. Dann endlich fanden wir zu unserem Tempospiel“, freute sich die Spielertrainerin der Gäste, Jenny Scheibe.

 

Nach dem Wechsel blieben die Gastgeberrinnen bis 13:15 in der 35. Minute an den Eifelanerinnen dran, mussten dann aber erneut einen drei Tore Lauf der Gäste einstecken, die über 13:18 in der 38. Minute jetzt ihre Führung auf 18:25 in der 52. Minute ausbauten und damit das Spiel entschieden hatten.

 

"Wittlich hat nach dem Wechsel seine Chancen eiskalt genutzt, wir leisteten uns jetzt zu viele Fehlwürfe. Dennoch kein Vorwurf an meine Mannschaft, die alles versucht hat“, fand Rosch.

 

„Je länger das Spiel dauerte, um so mehr haben wir gesehen, dass wir heute mit unserem Tempo einfach die bessere Mannschaft waren. Zudem haben unsere Torhüterinnen das Torhüterduell für sich entschieden. Sie haben wesentlichen Anteil am Sieg, den wir uns aufgrund einer mannschaftlich geschlossenen Leistung verdient haben“, freute sich Scheibe.

 

HSC: Polrolniczak und Heyer - Müller (3), Aalderink, Marxen (3), Gores, E. Longen (5), Keppler (3), I. Longen (4/1), Longen, Hähner (2), Weiss (2), Moog, Beck (1/1).

 

HSG II: Zigraiova und Muscheid - Lieser (1), Eiden (5), Teusch (4), Esch (12/2), Krüger, Gaß (1), Scheibe, Ensch, Kappes (4), Schaaf (2)

 

DJK/MJC Trier II - TuS Daun 40:25 (24:11)

 

Einig waren sich sowohl MJC Trainer Kai Kinzig als auch Dauns Trainer Lukas Illigen, dass das Ergebnis nicht den Spielverlauf widerspiegelt. „Daun war kein einfacher Gegner“, fand Kinzig.

 

Die Trierer Miezen wurden ihrer Favoritenrolle gegen Daun gerecht, führten schnell 4:1 in der 5. Minute, doch dann verloren die Triererinnen ihre Linie, Daun verkürzte bis auf 5:4 in der 9. Minute. Die Schwächephase überstand das Team von Trainer Kai Kinzig, legte auf 10:5 in der 14. Minute vor und baute den Vorsprung kontinuierlich auf 24:11 zur Pause aus, die Begegnung war entschieden.

 

Gleich nach dem Wiederanpfiff legten die Gastgeberinnen drei Tore in Folge nach, führten 27:11 in der 34. Minute und verwalteten jetzt diese Führung bis zum Abpfiff. Doch die zweite Hälfte verlief wesentlich ausgeglichener, da sich die Dauner Manndeckung gegen MJC Rückraumspielerin Kaddy Irsch „bezahlt“ machte. Der Spielfluss der Gastgeberinnen stockte und Daun lieferte eine ausgeglichene zweite Hälfte ab.

 

„Gefühlt lagen wir immer nur knapp vorne! Wir leisteten uns viele Paßfehler, die Daun bestrafte. Im Tor hatten wir mit Jette Martin aus der Jugend einen super Rückhalt, die bärenstark hielt und uns aushalf, da unsere Torfrau erkrankt ausgefallen war. Bis zur Pause beim 24:11 kann ich nur sagen, eine Topleistung meines Teams. Doch nach dem Wechsel mussten wir auch Lena Hoffmann verletzungsbedingt verkraften, nachdem im ersten Spielabschnitt bereits Vivi Steil ausgefallen war. Mit der Manndeckung gegen Kaddy kamen wir zunächst nicht zurecht, hatten einen Bruch im Spiel und so wurde die zweite Hälfte knapper. Daun spielte durchaus gut, vor allem im Angriff und es werden noch einige gegen diese Dauner Mannschaft Punkte lassen. Es war nicht einfach gegen Daun“, gab MJC Coach Kinzig zu.

 

„Leider hatten wir zu viele Abspielfehler im ersten Spielabschnitt, fingen uns die Gegenstoßtore der Gastgeberinnen. Wenn wir im gebundenen Spiel gegen die Triererinnen waren, haben wir durchaus gut ausgesehen. Leider haben wir die MJC Torfrau regelrecht warmgeschossen. Am Ende bin ich mit der Einstellung meiner Mannschaft zufrieden und trotz der 40 Gegentore war das keine so schlechte Abwehrleistung. Besonders gefreut hat mir der Einstand von Lisa Zenner, die aus Welling zu uns gewechselt ist und uns sicher weiterhelfen wird“, resümierte Dauns Coach Lukas Illigen.

 

MJC; Martin und Wiemer - Hoffmann (7/4), L. Weißhuhn (4), Irsch (11/1), Sattler (6), Brunner (2) Fahl (3), A. Weißhuhn (1), L. Steil (3), Cartus (2), V. Steil (1)

 

TuS:  Zander und Thome - Schuh (1), Makurat, F. Kutscheid, J. Kutscheid (8/2), Poster, Zenner (4), Römer (3), Basten, Teusch (1), Thome, Dausend (1), Clever (6)

 

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HSG Kastellaun/Simmern - HSG Obere Nahe

(Samstag, 19.30 Uhr Kastellaun)

 

Ausgangslage: Die Gastgeberinnen entwickeln sich offenbar zum härtesten Verfolger des Meisterschaftsfavoriten aus Trier. Gegen die Gäste von der Oberen Nahe, die völlig verdient, am vergangenen Wochenende ihre ersten Punkte in der Liga feierten, sind die Rollen klar verteilt. Die Mannschaft von Trainer Felix Fetzer hat in Kastellaun überhaupt nichts zu verlieren und kann befreit aufspielen. Die Gastgeberinnen sind klare Favoritinnen und es dürfte nur die Höhe des Sieges in Frage stehen.

 

Personal: Die Gäste können mit der gleichen Besetzung wie letztes Wochenende auflaufen.

 

Prognose: „Wir wollen die Euphorie des letzten Spiels in diese Begegnung mitnehmen, wissen aber, dass wir klarer Außenseiter sind. Zwar muss jedes Spiel erst einmal gespielt werden und wir haben in Kastellaun überhaupt nichts zu verlieren. Wenn es uns gelingt, an die Leistungen der Vorwoche anzuknüpfen, wäre ich zufrieden“, sagt Gästetrainer Felix Fetzer.

 

TV Bassenheim II - HSG Mertesdorf/Ruwertal

(Sonntag, 14.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Nach der Auswärtsniederlage bei der Oberen Nahe hat die Reserve des TV Bassenheim vor heimischer Kulisse etwas gutzumachen. Mit der Ruwertal HSG kommt eine Mannschaft, die schwer einzuschätzen ist. Das junge Team von Trainer Patrick Wagner dürfte aber nach dieser Begegnung wissen, in welche Richtung die Fahrt in dieser Saison gehen wird. „In der doch jetzt langen Spielpause für uns haben wir kein einziges Mal mit dem vollen Kader trainieren können. Dafür waren beruflich und krankheitsbedingte Gründe verantwortlich“, klagt HSG Trainer Paddy Wagner.

 

Personal: Bis auf die verletzten Kreisläuferinnen Hannah Britz und Lorena Himmelreich dürfte die Mannschaft komplett auflaufen.

 

Prognose: „Wir wissen nicht so richtig, was in Bassenheim auf uns zukommt. Die Mannschaft zeigt schwankende Leistungen in dieser Saison. Doch wir müssen zunächst auf uns schauen, wollen vor allem die Abwehrarbeit gegenüber dem MJC Spiel verbessern und die Laufbereitschaft muss im Angriff viel höher sein. Wenn wir das Umsetzen und auch die Chancenverwertung besser wird, könnten wir durchaus gut aussehen. Daneben darf meine junge Mannschaft bei einem möglichen Rückstand keinesfalls den Kopf verlieren, muss ruhig weiterspielen und mehr Selbstvertrauen in die eigene Leistung haben“, fordert Wagner.

 

HSC Schweich - HSG Wittlich II

(Sonntag, 15 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: Das Schweicher Team ist arg gebeutelt! Nach dem Rücktritt von Trainer Christian Leyh fehlte am vergangen Wochenende Interimscoach Hanni Rosch verletzungsbedingt, doch am Wochenende wird Rosch wieder auf der Bank sein, hat auch bereits das Training in der Woche geleitet. Er selbst fällt aber als Spieler für seine Mannschaft noch mindestens vier Wochen aus. Der Verein ist auf der Suche nach einem neuen Trainer und in dieser Gemengelage kommt mit der Reserve aus Wittlich eine Mannschaft, die sich am vergangenen Wochenende in Daun den ersten Punkt redlich erkämpft hat. „Es ist ein vier Punkte-Spiel für beide Teams. Mal abwarten wer bei Schweich aufläuft. Zuletzt fehlte bei den Gastgeberinnen Angelina Karrenbauer und das macht viel aus. Mit ihr ist Schweich eine Nummer stärker. In der Vorbereitung haben wir gegeneinander gespielt, allerdings war damals Christian Leyh der Coach. Man muss abwarten, wie die Mannschaft sich jetzt entwickelt hat“, sagt die Spielertrainerin der Gäste, Jenny Scheibe, deren Vorbereitung auf dieses Spiel im Training nicht so war, wie sie sich das vorgestellt hatte, da einige Spielerinnen aus beruflichen oder studienbedingten Gründen fehlten.

 

Personal: Noch ist unklar, welche Mannschaft HSC Coach Hanni Rosch am Sontag auf die Platte bringen wird, da viele sich mit Erkältungen plagen. Wittlich II kann den gleichen Kader der Vorwoche aufbieten.

 

Prognose: „Ein wichtiges Spiel für uns, bei dem wir unbedingt punkten müssen und auch werden. Die Mädels sind heiß auf die Begegnung, ziehen alle im Training an einem Strang und sind gut drauf. Ich bin zuversichtlich, dass wir gegen Wittlich ein gutes Spiel zeigen werden“, gibt sich Rosch optimistisch. „Wir sind euphorisch und wollen die beiden Punkte gegen eine körperlich starke Schweicher Mannschaft einfahren“, sagt Scheibe.

 

DJK/MJC Trier - TuS Daun

(Sonntag, 17 Uhr, Mäusheckerweghalle)

 

Ausgangslage: Keine Zweifel kommen an der Favoritenrolle der DJK/MJC Trier gegen den TuS Daun auf. Dauns Trainer Lukas Illigen weiß zugut, dass die Punkte in Trier nicht zu holen sein werden. Für das Team von Trainer Kai Kinzig dürfte Daun nur ein weiterer Meilenstein Richtung Titelgewinn sein. Doch MJC Coach Kinzig warnt davor, den Gast aus Daun zu unterschätzen.

 

Personal: Auf Trierer Seite fehlt Torfrau Ali Krämer, dafürsteht aber Neuzugang Hanna Ohlsen zur Verfügung, die in Trier studiert und letzte Woche bereits einen gelungenen Einstand feierte. Bei den Gästen wird Trainer Lukas Illigen aus beruflichen Gründen nicht dabei sein, die Mannschaft wird das Coaching wohl selbst übernehmen.

 

Prognose: „Wir gehen selbstbewusst ins Spiel, ohne den Gast zu unterschätzen. Ähnlich wie wir gewannen die Eifelaner gegen die Hunsrück Reserve, doch dann schwankten die Ergebnisse des TuS. Es wird kein einfaches Spiel, in dem wir die Leistung aus Weibern abrufen wollen. Gelingt uns das, gewinne wir auch die Punkte! In der Trainingswoche haben wir noch daran gearbeitet, unsere technischen Fehler zu minimieren. Die Favoritenrolle ist zwar schön, doch wir nehmen sie nicht an. Wir wollen locker das Spiel angehen und haben Respekt vor dem Gegner“, sagt Kinzig.

 

 „Wir fahren zum Meisterschaftsfavoriten und treffen auf ein spielerisch starkes Team, die mit Kaddy Irsch und Vivi Steil am Kreis die für mich stärksten Spielerinnen der Liga haben. Auf jeden Fall müssen wir unser Spiel spielen, dürfen den Kopf auch bei einem Rückstand nicht hängen lassen. Wir rechnen mit einer offensiveren Deckung gegen Jessi Kutscheid und Jana Clever und darauf haben wir uns in dieser Trainingswoche vorbereitet“, verrät Illigen.

 

31. Oktober 2021

 

TuS Weibern - DJK/MJC Trier 17:24 (9:15)

 

Die Trierer Miezen steuern Meisterschaftskurs, lediglich das Team aus Kastellaun/Simmern scheint in dieser Saison ein Konkurrent um den Titel. Am Ende wurde es ein unerwartet deutlicher Sieg der Trierer Miezen im Spitzenspiel bei Weibern.

 

Das Team von Trainer Kai Kinzig ließ von Beginn an keine Zweifel daran aufkommen, wer am Ende die Halle als Sieger verlassen sollte. Beim 1:4 in der 9. Minute musste Weibern die erste Auszeit nehmen, doch über 4:10 in der 21. Minute verteidigten die Triererinnen ihre sechs-Tore Führung bis zum 9:15 in der Pause.

 

Nach dem Wechsel kam Weibern bis auf fünf Tore beim 13:18 in der 48. Minute heran, doch zu mehr reichte es für die Gastgeberinnen nicht. Am Ende feierten die Gäste einen völlig verdienten 15:21 Erfolg, bei dem die Mannschaft vor allem die stärkste Gästeangreiferin Bina Jöhnk im Griff hatte, die nur zu drei Feldtoren kam. Der Sieg des Kinzig Team hätte höher ausfallen können, man vergab beste Einwurfmöglichkeiten, darunter drei Siebenmeter!

 

„Insgesamt eine super Teamleistung und ich bin sehr zufrieden und stolz auf die Mädels. Eigentlich hatten wir in weiten Teilen das Spiel unter Kontrolle. Wir haben versucht unsere 3:2:1 auf Sabina Jöhnk anzupassen und sie etwas verlagert konsequent zu stellen. Diese Variante ist aufgegangen. Allerdings haben wir auch den anderen Spielerinnen wenig Platz gelassen, sodass wir gerade in der ersten Halbzeit eine sehr starke Abwehrleistung zeigten. Schade für Weibern waren dann die Ausfälle, allerdings ohne richtig an Qualität zu verlieren. Das muss man Weibern hoch anrechnen und man darf sie definitiv nicht auf die leichte Schulter nehmen. Für uns auf jeden Fall der stärkste Gegner bisher!  Bis auf ein paar technische Fehler kann ich meiner Mannschaft definitiv nichts vorwerfen. Jede hat ihre Rolle optimal ausgefüllt und zum Sieg beigetragen“, lobte MJC Coach Kai Kinzig.

 

Krämer und Ohlsen - Hoffmann (4), L. Weißhuhn, Irsch (7/2), Sattler (4), Brunner (4), Kreuzkamp (1), Fahl (1), A. Weißhuhn, Steil (3)

 

HSG Kastellaun/Simmern - HSC Schweich 35:21 (18:9)

 

Ohne ihren erkrankten und verletzten Interims-Trainer „Hanni“ Rosch musste die junge Schweicher Mannschaft im Hunsrück antreten, wurde von Frank Kreusch betreut.

 

Die Gastgeberinnen wurden ihrer Favoritenrolle gerecht, setzten sich nach einer ausgeglichenen Anfangsphase vom 4:3 in der 7. Minute und einer Auszeit von Gastgebertrainer Mirza Cehajic beim 7:4 in der 14. Minute bis 11:4 in der 17. Minute ab, Schweich nahm die Auszeit. In der Restspielzeit lieferten die Gäste dann ein Spiel auf Augenhöhe, das mit 18:9 in die Pause ging.

 

Nach der Pause hatte die HSG mehr zuzusetzen, zog über 23:10 in der 37. Minute davon, verteidigte diesen Vorsprung bis 31:18 in der 51. Minute und verwaltete das Ergebnis bis zum Abpfiff.

 

„Die HSG war die klar bessere Mannschaft, war unserem Team spielerisch und konditionell überlegen. Dennoch haben die Mädels alles versucht und haben gezeigt, dass sie wollen. Qualitativ hat sich aber das bessere Team durchgesetzt“, so das Fazit aus Schweicher Sicht.

 

Moog und Lofi - Weich (3), Marxen, Gores, E. Longen (3), Keppler (3), Schwarz (1), I. Longen, Weiss (3), Aalderink (4/2), Müller (1), Beck (3).

 

HSG Obere Nahe - TV Bassenheim II 20:16 (11:11)

 

Aufsteiger HSG Obere Nahe fährt mit dem Sieg über die Reserve aus Bassenheim die ersten Punkte in der neuen Liga ein! „Endlich sind sie da die langersehnten Punkte, mit denen wir uns für unsere Arbeit belohnt haben“, freute sich HSG Coach Felix Fetzer.

 

Seine Mannschaft setzte sich aufgrund einer Leistungssteigerung nach dem Wechsel am Ende verdient durch. Beide Mannschaften lieferten sich im ersten Spielabschnitt eine Begegnung auf Augenhöhe, in der die Führungen ständig wechselten. Beim 9:6 in der 23. Minute schienen die Gastgeberinnen auf einem guten Wege, sich bis zur Pause deutlicher absetzen zu können, doch die Gäste glichen bis zum Seitenwechsel zum 11:11 aus.

 

Die Vorentscheidung gelang dem Fetzer-Team dann ab der 35. Minute. In einer hektischen Spielphase mit vielen Zeitstrafen drehte die HSG die Begegnung innerhalb von 16 Minuten vom 13:14 mit sechs Toren in Folge zum 19:14 in der 51. Minute und hatte damit die Vorentscheidung geschafft.

 

„Entscheidend für den Spielausgang waren die Tatsachen, dass wir zum einen das Kreisanspiel der Gäste unterbinden konnten und wir dank der starken Torhüterleistungen von Franziska Schmitt und Ebru Göymen nur fünf Treffer im zweiten Spielabschnitt zuließen. Solide haben wir unser Spiel dann durchgezogen und den Sack zugemacht“, so der HSG Coach.

 

Göymen - Fetzer (3), Wiedemann (2), Brusius (2), L. Hartenberger (1), Bubenheim (2), Merker, M. Hartenberger (4/2), Duran Garcia (3/1), Heike (3), Schmitt.

 

TuS Daun - HSG Wittlich II 24:24 (14:13)

 

Ausgeglichen verliefen die Anfangsminuten im Eifelderby zwischen Daun und der Wittlicher Reserve. Vom 6:6 in der 13. Minute legten die Gastgeberinnen dann aber sechs Treffer in Folge innerhalb von fünf Minuten nach und zogen auf 12:6 in der 18. Minute davon. Auch die zwischenzeitliche Auszeit der Gäste in der 14. Minute beim 8:6 stoppte den Lauf des Illigen-Teams nicht. Erst die Zeitstrafe gegen Daun ließ Wittlich auf 12:8 verkürzen, folgerichtig nahm Dauns Coach Illigen die Auszeit. . „Nach der klaren Führung haben wir das Spiel aus der Hand gegeben“, klagte Dauns Trainer Lukas Illigen. Doch bis zur Pause kämpften sich die Gäste wieder heran, verkürzten auf 14:13 zur Pause!

 

Die Begegnung blieb spannend, die Gastgeberinnen legten vor, doch Wittlich ließ sich nicht abschütteln. Beim 16:16 in der 35. Minute gelang der Ausgleich, doch Daun konnte die Führung wieder übernehmen und bis 19:18 blieb der Ausgang des Spiels völlig offen. Zwei Treffer der Daunerinnen in Folge sorgten dann für die drei Tore-Führung zum 21:18 in der 44. Minute, doch spätestens beim 22:21 in der 50. Minute meldete Wittlich sich wieder zurück. Illigen nahm die nächste Auszeit, die Begegnung blieb hart umkämpft und spannend: beim 24:24 genau 10 Sekunden vor dem Ende nahm Wittlich die Auszeit, am Ende trennten sich beide Teams leistungsgerecht mit einem Remis.

 

„Die Vorbereitung auf das Spiel war nicht optimal. Dennoch bin ich zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. Das war gegenüber dem Weiberner Spiel ein Fortschritt und darauf können wir aufbauen. Kämpferisch kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, auch spielerisch war das gut, wenn wir aus der Bewegung kamen, Allerdings haben wir zu viele Chancen vergeben, vor allem von Aussen. Dafür hat aber der Rückraum getroffen. Für uns ist das Remis sicher ein Punktverlust gegen eine Wittlicher Mannschaft, die kämpferisch alles gegeben hat und nie aufsteckte. Vielleicht hätte ich in den Schlussenkunden noch die Auszeit nehmen sollen“, sagte Dauns Coach Lukas Illigen.

 

„Wir haben gut ins Spiel gefunden, das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Haben schnell gespielt und geduldig auf unsere Chancen gewartet und dann kam der für mich unerklärliche Einbruch. Durch die Einwechslung der lange verletzten Merle Kloep kam wieder Ruhe in unser Spiel und wir haben dann die Aufholjagd bis zur Pause gestartet. Leider bekamen wir Dauns Jana Clever im ersten Spielabschnitt nie richtig in den Griff. Bei uns hat im Tor Barbora Zigraiova in ihrem ersten Seniorenspiel eine gute Leistung abgerufen und wir haben im zweiten Spielabschnitt gegen eine gut spielende Dauner Mannschaft dagegengehalten. Allerdings haben wir es nicht geschafft, in den entscheidenden Situationen Nervosität und Hektik abzulegen, um endlich mal in Führung zu gehen. Am Ende sicher ein Punktgewinn für uns“, fand Wittlichs Spielertrainerin Jenny Scheibe.

TuS: Treis, Thome und Zander - Schuh, Makurat (1), F. Kutscheid, J. Kutscheid (7/1), Poster, N. Aideyan, Römer, Basten (1), Teusch (4), Clever (10/1), C. Aideyan

HSG: Zigraiova - Lieser (3), Eiden (2), Teusch (1), Krüger, Hohns (1), Gaß, Scheibe (2), Esch (5), Kappes (6), Kehl, Schaaf (1), Kloep (3)

 

HSG Hunsrück II - SG Bannberscheid/Engers 25:29 (10:13)

 

Ein richtiges Wellenbad durchliefen die Hunsrückerinnen im Heimspiel gegen die SG Bannberscheid/Engers, zumindest im ersten Spielabschnitt!

 

Die Hunsrück Reserve verschlief den Start ins Spiel, Trainer Timo Stoffel musste früh die Auszeit nehmen, seine Mannschaft lag 0:4 zurück. Nach dieser Auszeit lief es besser im HSG Angriffsspiel, doch beim 5:10 in der 17. Minute war der Gast auf dem besten Wege, das Spiel früh zu entscheiden. Jetzt war es wieder an den Hunsrückerinnen, die innerhalb von drei Minuten auf 8:10 verkürzten, das Spiel jetzt ausgeglichen gestalteten. Aber erneut kassierte das Stoffel-Team drei Treffer in Folge zum 8:13 und zum zweiten Mal in der ersten Halbzeit legte Stoffel die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch. Bis zur Pause verkürzten die HSG Spielerinnen auf 10:13 und so blieb die Hoffnung auf eine konstant bessere zweite Hälfte!

 

Die Gastgeberinnen durften sich bei ihrer Torfrau Loredana Ocneanu bedanken, die zwei Siebenmeter und einige klare Einwurf Möglichkeiten der Gäste vereitelt hatte.

 

Die Gäste kamen wie im ersten Spielabschnitt besser aus den Startlöchern, zogen über 12:18 in der 37. Minute deutlich weg, nutzten die Zeitstrafe gegen HSG Spielerin Hanna Litzenburger aber nicht, scheiterten mit dem vierten Siebenmeter an Endel und so gelang die Ergebniskosmetik zum 15:19 in der 45. Minute. Jetzt nahm SG Spielertrainerin Melanie Knapp die Auszeit. Doch näher als auf drei Tore (22:25) kamen die Gastgeberinnen nicht mehr heran und so gelang den Gästen am Ende ein verdienter 25:29 Erfolg, durch den das Stoffel-Team auf den vorletzten Tabellenplatz zurückfällt!

 

„Es ist das Abbild der bisherigen Saison. Wir finden nicht in Spiel, zeigen eine absolut schwache Abwehr, obwohl wir verschiedene Varianten probiert haben. Dazu kommen viele technische Fehler. Zu selten zeigt die Mannschaft was eigentlich in ihr steckt. Über die gesamte Spielzeit bekommen wir keine Konstanz in unser Spiel“, klagte Stoffel.

 

Endel und Ocneanu - M. Bach (1), Johann. Litzenburger (5), Glöckner (1), Fink (1), Themann, L. Bach (2), Nicolea (7/1), Lammersmann (6), Hahn (2), Kalle

 

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28.10.2021

 

TrainerIn für 1. Damenmannschaft

des HSC Schweich (Rheinlandliga) gesucht


Für die 1. Damenmannschaft des HSC Schweich (Rheinlandliga) suchen wir schnellstmöglich einen neuen Trainer/Trainererin. Der bisherige Trainer hat aus persönlichen Gründen sein Amt niedergelegt. Wir suchen einen TrainerIn, der/m es Spaß machen würde, mit einer jungen, talentierten Mannschaft zu arbeiten.

 

Neben der 1. Damenmannschaft nimmt auch die 2. Damenmannschaft am Spielbetrieb teil (Bezirksliga). Die Trainingseinheiten beider Mannschaften finden in der Regel gemeinsam statt und die 2. Damenmannschaft wird von einem eigenen Trainer betreut. Folglich suchen wir einen kommunikativen TrainerIn, der/die talentierte Jugendspieler an die Rheinlandliga heranführt und gerne im Team arbeitet.

 

Weitere Infos:
HSC Schweich
2. Vorsitzender
Sven Thiesen

Tel. 0179-5136606
Sven.Thiesen@hsc-schweich.de

 

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Im vier-Punkte-Spiel der beiden Aufsteiger hatte die HSG Obere Nahe den besseren Start, führte in der 6. Minute mit 4:0, ehe die Gäste, die erstmals ihren neuen Trainer Sigi Garbe auf der Bank hatten, im Spiel waren. Doch die Gastgeberinnen verteidigten ihre Führung bis zum 9:3 in der 12. Minute, dann zog der Gast die Reißleine und legte die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch. Doch der Lauf des Fetzer-Teams ließ sich einfach nicht stoppen. Beim 16:4 in der 23. Minute war die Vorentscheidung gefallen, nur noch die Höhe des HSG Sieges war fraglich. Nach dem Wechsel blieb die Begegnung ausgeglichen, Schweich konnte den Abstand nicht verkürzen und mit starken letzten 10 Minuten bauten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung vom 29:18 auf 39:20 aus.

 

„Unsere Mannschaft war gut auf den Gegner eingestellt und hochmotiviert. Das Torhüterduell haben wir mit unseren zwei Torfrauen klar gewonnen, kamen vor allem über die Aussen, die 16 der 39 Treffer erzielten, immer wieder zum Erfolg und nutzten auch aus dem Rückraum unsere Chancen. Nach dem Wechsel haben wir nicht nachgelassen, weiter Gas gegeben, hatten zwar ein kleines Loch, aus dem wir uns aber schnell wieder herausgearbeitet haben. Den Sieg hatten wir schon erwartet, nicht aber diesen klaren Erfolg“, meinte HSG Coach Felix Fetzer.

 

„In der Abwehr hatten wir massive Probleme, bekamen die Außen Spielerinnen der Gastgeberinnen nie in den Griff und verloren das Torhüterduell eindeutig. Letztlich haben wir 30 freie Chancen nicht genutzt, leisteten uns 18 technische Fehler. Zwar kämpften wir uns in den ersten 10 Minuten nach dem Wechsel etwas heran, verloren dann aber erneut völlig den Faden und standen in der Abwehr weiter offen wie ein Scheunentor. Den Mädels kann ich den Willen nicht abstreiten, doch sie können es noch nicht umsetzen. Jetzt wird der neue Trainer Sigi Garbe mit all seiner Erfahrung mit der Mannschaft weiterarbeiten“, verrät Schweichs Interimscoach Hanni Rosch.

 

HSG: Göymen und Schmitt - Fetzer (2), Wiedemann (7), Brusius (7), L. Hartenberger (1), Catrein (5), Bubenheim (3/1), Merker (2), M. Hartenberger (9), Duran Garcia (1), Heike (2/1)

 

HSC: Lofi und Moog - Müller, Aalderink (3/1), Gores (3), E. Longen (2), Keppler (2), Lehmann, V. Longen (2/1), Weiss (2), I. Longen (1), Karrenbauer (4/2) Beck (1). 

 

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TuS Daun - SG Bannberscheid/Engers

(Samstag, 17 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Nächster Härtetest für das Team des TuS Daun um Trainer Lukas Illigen. Die Mannschaft erwartet mit der SG Bannberscheid/Engers den Tabellendritten der Liga, der zuletzt mit einem klaren Auswärtssieg bei der stark eingeschätzten Mannschaft aus Weibern aufwarten konnte und das ohne ihre verletzte Stammspielerin Derya Akbulut. Dafür sprang dann Spielertrainerin Melanie Knapp mit all ihrer Erfahrung in die Bresche und hatte mit ihren 9 Treffern wesentlichen Erfolg am Sieg der SG.  Die Daunerinnen verloren beim Meisterschaftsfavoriten in Trier zwar deutlich, zeigten aber durchaus vielversprechende Ansätze, an die man in heimischer Halle anknüpfen will.

 

Personal: Bis auf die Langzeitverletzten Laura Minninger und Lisa Jehnen hofft TuS Coach auf seine derzeit beste Formation. „Die Trainingswoche war nicht so rosig, da viele Spielerinnen angeschlagen oder krank sind“, klagt Illigen.

 

Prognose: „In der SG sind zwei starke Mannschaften zusammengeführt worden, die zuhause wohl stärker sind als auswärts. Mit Melanie Knapp hat die Mannschaft eine Spielertrainerin, bei der alle Fäden im Spiel zusammenlaufen. Die Mannschaft macht nur wenige Fehler und wir müssen in der Defensive stark spielen, um zu unserem Gegenstoß zu finden. Die wenigen Fehler der Gäste müssen wir nutzen, aber unsere technischen Fehler gegenüber dem MJC Spiel erheblich reduzieren und von außen endlich treffen. Die Außen Spielerinnen müssen liefern, damit wir im Kollektiv stark sind“, fordert der TuS Trainer.

 

HSG Obere Nahe - HSC Schweich

(Samstag, 17.30 Uhr, Stadenhalle)

 

Ausgangslage: Vor einem vier-Punkte-Spiel stehen die beiden Aufsteiger in die Liga, die HSG Obere Nahe und der HSC Schweich. Beide Mannschaften haben bislang ein Sieg auf ihrem Konto. Dabei kam die HSG zum Heimsieg über die Reserve von Bassenheim, Schweich überraschte Weibern im Auftaktspiel. Doch für beide Teams folgten dann drei Niederlagen und so liegen die Teams punktgleich mit 2:6 Punkten am Tabellenende. Das mit Spannung erwartete Spiel wird Aufschluss darüber geben, wer sich etwas Luft im Abstiegskampf besorgen kann und wer ab sofort klar gegen den Abstieg spielt.

 

Personal: Auf Seiten der Gastgeberinnen werden Lea Brusius und Lea Kuntz ausfallen, auf Schweicher Seite steht noch ein großes Fragezeichen hinter dem Kader, da viele Spielerinnen verletzt oder krank sind. Auf jeden Fall steht Trainer Hanni Rosch aber Angie Karrenbauer wieder zur Verfügung.

 

Prognose: „Gemeinsam sind wir aufgestiegen und deshalb kennen sich die Teams aus den Spielen der Bezirksklasse. Bei Schweich hat es einen Umbruch gegeben, insbesondere im Trainerbereich und wir sind gespannt, was auf uns zukommt. Wir werden versuchen, beide Punkte zuhause zu behalten, die Mannschaft ist heiß und motiviert. Allerdings wird für uns wichtig sein, dass wir die Leistung über die gesamte Spielzeit konstant halten“, fordert HSG Coach Felix Fetzer. „Bei mir stellt sich wie immer die Frage, mit welchem Kader wir auflaufen können, müssen auf jeden Fall in diesem Spiel länger als 15 Minuten unsere Leistung zeigen. Wir brauchen jetzt unbedingt das Erfolgserlebnis und arbeiten im Training daran, noch besser eingespielt zu sein“, verrät Schweichs Coach Hanni Rosch. 

 

HSG Wittlich II - DJK/MJC Trier

(Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Die Rollen vor dem Spiel sind klar verteilt. Nach fünf Siegen in Folge fährt Tabellenführer MJC Trier mit ihrem Trainer Kai Kinzig als klarer Favorit in die Eifel. Dort triff man auf das junge Team um Spielertrainerin Jenny Scheibe, das in dieser Saison weiter dazulernen soll und sich nach fünf Spielen mit 3:7 Punkten etwas Luft verschaffen konnte, aber mit der Belastung leben muss, am Ende vier Punkte zu verlieren, da der Verein das geforderte Schiedsrichter-Soll nicht erfüllt. Ein Punktverlust von drei Punkten steht auch für die Triererinnen fest, die ebenfalls am grünen Tisch ihre Strafe für die fehlenden Schiedsrichter erhielten und die jetzt darauf bedacht sein müssen, so wenig Punkte wie irgend möglich im Wettkampf zu verlieren, um am Ende in der Tabelle ganz vorne zu stehen. Bislang geht das Vorhaben der Gäste auf und auch in Wittlich wäre alles andere als ein Gästesieg, eine Überraschung.

 

Personal: Auf Trierer Seite wird Torfrau Ali Krämer wieder dabei sein, dafür fällt Torfrau Hanna Ohlsen weiter aus.

 

Prognose: „Das wird sicher nicht einfach. Wittlich hat das A-Jugendspiel verlegt, damit die A-Jugendlichen den Kader ergänzen können. Wenn die Mannschaft vollzählig ist, werden wir schon Probleme haben, stellen uns im Training auf eine Manndeckung ein, da das ja bei uns letzte Woche nicht so gut gelaufen ist. Jenny macht in Wittlich einen super Job und ich erwarte eine taktisch klug eingestellte Wittlicher Mannschaft, gegen die wir unbedingt unsere Bestleistung abrufen müssen. Wenn uns das gelingt, werden wir nicht chancenlos sein“, sagt MJC Trainer Kai Kinzig.

 

„Trier ist für mich der haushohe Favorit, man muss sich ja nur die Ergebnisse der Mannschaft anschauen! Leider konnte das A-Jugendspiel nicht verlegt werden, und so kommen unsere A-Jugendlichen gleich aus Engers zu unserem Spiel! Die Miezen spielen eine bislang souveräne Saison, bestrafen jeden Fehler des Gegners mit ihrem guten Gegenstoßspiel, haben dazu mit Hanna Sattler, Vivi Steil und Kaddy Irsch routinierte Spielerinnen in ihren Reihen, die Dreh- und Angelpunkte des Spiels sind. Wir werden nicht nochmal den Fehler machen wie gegen Weibern, als wir Bina Jöhnk zu viel haben spielen lassen. Deshalb werden wir in der Deckung variabel agieren, hoffen dabei, wenig Fehler im Angriff zu machen. Aus einer kompakt stehenden Abwehr wollen wir unser schnelles Spiel nach vorne zeigen. Trier wird uns sicher eine offensive und aggressive Abwehr gegenüberstellen, gegen die sich eine junge Mannschaft wie wir, schwertut. Letztlich versuchen wir das bestmögliche Resultat zu erzielen,“ hofft die Spielertrainerin der Gäste Jenny Scheibe. 

 

HSG Hunsrück II - TV Bassenheim II

(Sonntag, 17 Uhr, Hirtenfeldhalle, Kleinich)

 

Ausgangslage: Noch läuft es bei den Hunsrückerinnen nicht rund und vor allem nicht nach den Vorstellungen von HSG Coach Timo Stoffel. Einem Sieg gegen Wittlich stehen drei Niederlagen in Daun, zuhause gegen Titelfavorit MJC Trier und zuhause gegen Engers und letzte Woche gegen die SG Bannberscheid/Engers gegenüber. Am Wochenende trifft man nun auf die Reserve der SG Bassenheim II, die mit einem ausgeglichenen Punkteverhältnis von 4:4 auf Platz vier der Tabelle stehen. Überraschend war sicherlich die Auswärtsniederlage der Gäste bei der Oberen Nahe, dafür hielt sich die Mannschaft dann am vergangenen Wochenende gegen die Ruwertal HSG schadlos.

 

Personal: Bis auf die am Knie verletzte Tina Schirokisch kann die HSG alle Spielerinnen aufbieten.

 

Prognose: „Da Kastellaun/Simmern bereits gegen Bassenheim gespielt hat, werde ich mit deren Trainer Mirza Cejahjic sprechen und mit weiteren Infos über die Mannschaft einholen. Es kommt eine unbekannte Größe auf uns zu, die wechselnde Ergebnisse vorweist. Wir wollen zuhause endlich wieder punkten und müssen dafür die Konstanz in unser Spiel bringen“, verlangt HSG Coach Timo Stoffel 

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSG Kastellaun/Simmern

(Sonntag, 17 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Vor heimischer Kulisse erwartet das Team um Trainer Paddy Wagner jetzt mit der HSG Kastellaun/Simmern die bisher neben der DJK/MJC Trier einzig verlustpunktfreie Mannschaft der Liga, die sich mit ihrem Trainer Mirza Cehajic zu einem Geheimtipp auf die Meisterschaft entwickelt hat. Bislang überzeugten die Gäste vor allem mit ihrer guten Abwehrarbeit, die auch im Ruwertal das Fundament für den nächsten Auswärtssieg sein soll. Das Team der Gastgeberinnen hat gegen den Favoriten nichts zu verlieren, kann sich nur weiterentwickeln und will für ein achtbares Ergebnis sorgen.

 

Personal: Weiterhin schlecht läuft es für die Ruwertalerinnen im Training: „In den letzten fünf Wochen haben wir nicht mehr komplett zusammentrainiert, bedingt durch Krankheit und Verletzungen. So legen wir den Schwerpunkt auf die taktische Kleingruppenarbeit“, sagt Trainer Paddy Wagner.

 

Prognose: „Trotz des Heimspiels sind wir gegen die Gäste nur Außenseiter, hoffen aber auf die Unterstützung unserer Zuschauer, bei denen wir noch etwas gegenüber dem ersten Heimspiel gegen die MJC etwas gutmachen wollen. Wir werden uns auf die Abwehrarbeit konzentrieren, um daraus zum Gegenstoß und zum erweiterten Gegenstoß zu kommen. Die Vorteile, die die Gäste im spielerischen Bereich sicher haben, wollen wir mit Kampfgeist wettmachen. Geraten wir in Rückstand, müssen wir die Nerven behalten und unser Konzept nicht über Bord werfen. Vor allem muss die Chancenverwertung besser werden, Es gilt die Konzentration über die gesamte Spielzeit hochzuhalten, brauchen aber Geduld und Spielerfahrung. Dazu müsse die überwiegend aus der A-Jugend gekommenen Spielerinnen sich an die Körperlichkeit der Rheinlandliga gewöhnen“, fordert Wagner. 

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Wochenende

06./07. November 2021

 

HSG Kastellaun/Simmern - HSG Obere Nahe 28:14 (13:5)

 

Nach der Euphorie über den ersten Sieg in der Rheinlandliga am vergangenen Wochenende folgt jetzt eine bittere 28:14 Niederlage in Kastellaun. Das Team von Gastgeber Mirza Cehajic wurde seiner Favoritenrolle von Anfang an gerecht, ließ den Gästen keine Chance. Allerdings standen die Vorzeichen für die Gäste nicht gut, krankheitsbedingt fehlten wichtige Spielerinnen und so lief das Team von Trainer Felix Fetzer zwar mit einer spielfähigen Mannschaft auf, hatte aber keine Auswechselspielerin.

 

„Wenn man schon beim Aufwärmen sieht, dass die Gastgeberinnen mit 14 Spielerinnen auf der Platte stehen, war klar, dass wir unsere Kräfte einteilen müssen und das auch die Motivation nicht die Beste war“, sagte der Gästetrainer.

 

So zeichnete sich bereits nach dem 8:1 in der 18. Minute die klare Auswärtsniederlage des Teams von Trainer Felix Fetzer ab, das zur Pause klar mit 13:5 zurücklag.

 

Auch nach dem Wechsel änderte sich nicht viel. Die Gastgeberinnen zogen auf und davon und so nahm Fetzer beim 20:9 in der 46. Minute die Auszeit. In der Schlussviertelstunde verhinderte das Team zumindest eine noch höhere Niederlage, musste sich aber deutlich 28:14 geschlagen geben.

 

„Mund abwischen und uns auf die nächste Aufgabe konzentrieren. Am nächsten Wochenende erwarten wir Schweich und da müssen zwei Punkte her“, gibt sich Fetzer kämpferisch.

 

Göymen und Schmitt - Fetzer (6/3), Wiedemann (1), Hartenberger (2), Bubenheim (3), Merker, Heike (2)

 

TV Bassenheim II - HSG Mertesdorf/Ruwertal 29:26 (15:16)

 

Früh musste HSG Trainer Paddy Wagner reagieren, nachdem seine Mannschaft mit 0:3 und 2:5 zurücklag! Nach der Auszeit lief es dann besser im Spiel der Ruwertalerinnen, die zum 6:6 in der 14. Minute ausglichen, aber bis 11:10 immer dem Vorsprung der Gastgeberinnen hinterherliefen. Mit drei Treffern in Folge drehte die Mannschaft das Spiel, führte 11:13 in der 23. Minute und war beim 13:16 knappe eine Minute vor dem Ende vor einer deutlichen Pausenführung. Doch das Momentum nutzte die Ruwertal HSG nicht und ließ die Gastgeberinnen zum 15:16 Pausenstand herankommen.

 

„Die ersten 15 Minuten haben wir eigentlich komplett verschlafen, ohne Gegenwehr in der Defensive und wir bekamen über die gesamte Spielzeit die Kreisläuferin Julia Fister der Gastgeberinnen nicht in den Griff. Immer wieder ließen sich meine Spielerinnen nach Kreuzungen aus der Defensive locken, obwohl lediglich Janine Bohlander beim TV aus der Distanz gefährlich war. In den Schlussminuten wurden wir dann im Deckungsverband stärker, kamen zu Gegenstößen und erweiterten Gegenstößen und bestraften so das langsame Rückzugsverhalten der Gastgeberinnen. Eigentlich hätten wir zur Pause deutlicher führen müssen“, klagte Gästetrainer Wagner.

 

Nach dem Wechsel war das Wagner-Team dann auf dem Weg, das Spiel zu entscheiden. Die Mannschaft führte 16:20 in der 34. Minute, musste den Gastgeber aber wieder auf 21:22 in der 44. Minute herankommen lassen und folgerichtig nahm Wagner die Auszeit. Die Entscheidung zugunsten der Gastgeberrinnen fiel innerhalb von vier Minuten, in denen der TV das Spiel vom 22:23 mit fünf Treffern in Folge zum 27:23 drehte. Dem Vorsprung liefen die Ruwertalerinnen bis zum Schlusspfiff hinterher.

 

„Wie in den letzten Spielen ließen wir uns nach der vier Tore Führung durch die härtere und kompaktere Abwehrarbeit der Gastgeberinnen beeindrucken, die uns damit den Schneid abkauften. Zu viele Einzelaktionen bestimmten jetzt unser Spiel und wir wurden zu schlechten Abschlüssen aus dem Rückraum gezwungen. In den Schlussminuten kam der Gastgeber zu seinen Gegenstoßtoren. Am Ende ein verdiente Niederlage aus der wir weiter lernen müssen. Wir dürfen nicht so schnell den Kopf verlieren“, sagte Wagner.

 

Becker - Irschfeld. Britz, Himmelreich (1), Kierakowicz (6), S. Eiden (2), Fisch (8), J. Eiden (1), Reber (6), Meyer (2).

 

HSC Schweich - HSG Wittlich II 23:29 (10:13)

 

Den besseren Start in die Begegnung erwischte die von Hanni Rosch betreute Schweicher Mannschaft, die über 3:1 in der 6. Minute bis zum 8:7 in der 17. Minute die Nase vorne hatte. Mit einem 0:6 Lauf drehten die Gäste dann das Spiel zum 8:13 in der 28. Minute, kassierten bis zur Pause noch die Anschlusstreffer zum 10:13 Pausenstand.

 

„Für unsere verletzten Stammtorhüterinnen sprangen die Torhüterinnen der zweiten Mannschaft ein, die ihre Sache gut machten. In den ersten Minuten setzten wir das um, was wir uns vorgenommen hatten, nutzten die Chancen gut und verloren dann den Faden. Vielleicht war es auch mein Fehler, dass ich zu früh gewechselt habe“, gab sich Schweichs Coach Hanni Rosch selbstkritisch.

 

„Wir haben heute kämpferisch alles gegeben, taten uns aber in den ersten 20 Minuten schwer, vergaben viele Bälle und haben die Torfrauen der Gastgeberinnen von Aussen regelrecht warm geschossen. Dann endlich fanden wir zu unserem Tempospiel“, freute sich die Spielertrainerin der Gäste, Jenny Scheibe.

 

Nach dem Wechsel blieben die Gastgeberrinnen bis 13:15 in der 35. Minute an den Eifelanerinnen dran, mussten dann aber erneut einen drei Tore Lauf der Gäste einstecken, die über 13:18 in der 38. Minute jetzt ihre Führung auf 18:25 in der 52. Minute ausbauten und damit das Spiel entschieden hatten.

 

"Wittlich hat nach dem Wechsel seine Chancen eiskalt genutzt, wir leisteten uns jetzt zu viele Fehlwürfe. Dennoch kein Vorwurf an meine Mannschaft, die alles versucht hat“, fand Rosch.

 

„Je länger das Spiel dauerte, um so mehr haben wir gesehen, dass wir heute mit unserem Tempo einfach die bessere Mannschaft waren. Zudem haben unsere Torhüterinnen das Torhüterduell für sich entschieden. Sie haben wesentlichen Anteil am Sieg, den wir uns aufgrund einer mannschaftlich geschlossenen Leistung verdient haben“, freute sich Scheibe.

 

HSC: Polrolniczak und Heyer - Müller (3), Aalderink, Marxen (3), Gores, E. Longen (5), Keppler (3), I. Longen (4/1), Longen, Hähner (2), Weiss (2), Moog, Beck (1/1).

 

HSG II: Zigraiova und Muscheid - Lieser (1), Eiden (5), Teusch (4), Esch (12/2), Krüger, Gaß (1), Scheibe, Ensch, Kappes (4), Schaaf (2)

 

DJK/MJC Trier II - TuS Daun 40:25 (24:11)

 

Einig waren sich sowohl MJC Trainer Kai Kinzig als auch Dauns Trainer Lukas Illigen, dass das Ergebnis nicht den Spielverlauf widerspiegelt. „Daun war kein einfacher Gegner“, fand Kinzig.

 

Die Trierer Miezen wurden ihrer Favoritenrolle gegen Daun gerecht, führten schnell 4:1 in der 5. Minute, doch dann verloren die Triererinnen ihre Linie, Daun verkürzte bis auf 5:4 in der 9. Minute. Die Schwächephase überstand das Team von Trainer Kai Kinzig, legte auf 10:5 in der 14. Minute vor und baute den Vorsprung kontinuierlich auf 24:11 zur Pause aus, die Begegnung war entschieden.

 

Gleich nach dem Wiederanpfiff legten die Gastgeberinnen drei Tore in Folge nach, führten 27:11 in der 34. Minute und verwalteten jetzt diese Führung bis zum Abpfiff. Doch die zweite Hälfte verlief wesentlich ausgeglichener, da sich die Dauner Manndeckung gegen MJC Rückraumspielerin Kaddy Irsch „bezahlt“ machte. Der Spielfluss der Gastgeberinnen stockte und Daun lieferte eine ausgeglichene zweite Hälfte ab.

 

„Gefühlt lagen wir immer nur knapp vorne! Wir leisteten uns viele Paßfehler, die Daun bestrafte. Im Tor hatten wir mit Jette Martin aus der Jugend einen super Rückhalt, die bärenstark hielt und uns aushalf, da unsere Torfrau erkrankt ausgefallen war. Bis zur Pause beim 24:11 kann ich nur sagen, eine Topleistung meines Teams. Doch nach dem Wechsel mussten wir auch Lena Hoffmann verletzungsbedingt verkraften, nachdem im ersten Spielabschnitt bereits Vivi Steil ausgefallen war. Mit der Manndeckung gegen Kaddy kamen wir zunächst nicht zurecht, hatten einen Bruch im Spiel und so wurde die zweite Hälfte knapper. Daun spielte durchaus gut, vor allem im Angriff und es werden noch einige gegen diese Dauner Mannschaft Punkte lassen. Es war nicht einfach gegen Daun“, gab MJC Coach Kinzig zu.

 

„Leider hatten wir zu viele Abspielfehler im ersten Spielabschnitt, fingen uns die Gegenstoßtore der Gastgeberinnen. Wenn wir im gebundenen Spiel gegen die Triererinnen waren, haben wir durchaus gut ausgesehen. Leider haben wir die MJC Torfrau regelrecht warmgeschossen. Am Ende bin ich mit der Einstellung meiner Mannschaft zufrieden und trotz der 40 Gegentore war das keine so schlechte Abwehrleistung. Besonders gefreut hat mir der Einstand von Lisa Zenner, die aus Welling zu uns gewechselt ist und uns sicher weiterhelfen wird“, resümierte Dauns Coach Lukas Illigen.

 

MJC; Martin und Wiemer - Hoffmann (7/4), L. Weißhuhn (4), Irsch (11/1), Sattler (6), Brunner (2) Fahl (3), A. Weißhuhn (1), L. Steil (3), Cartus (2), V. Steil (1)

 

TuS:  Zander und Thome - Schuh (1), Makurat, F. Kutscheid, J. Kutscheid (8/2), Poster, Zenner (4), Römer (3), Basten, Teusch (1), Thome, Dausend (1), Clever (6)

 

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HSG Kastellaun/Simmern - HSG Obere Nahe

(Samstag, 19.30 Uhr Kastellaun)

 

Ausgangslage: Die Gastgeberinnen entwickeln sich offenbar zum härtesten Verfolger des Meisterschaftsfavoriten aus Trier. Gegen die Gäste von der Oberen Nahe, die völlig verdient, am vergangenen Wochenende ihre ersten Punkte in der Liga feierten, sind die Rollen klar verteilt. Die Mannschaft von Trainer Felix Fetzer hat in Kastellaun überhaupt nichts zu verlieren und kann befreit aufspielen. Die Gastgeberinnen sind klare Favoritinnen und es dürfte nur die Höhe des Sieges in Frage stehen.

 

Personal: Die Gäste können mit der gleichen Besetzung wie letztes Wochenende auflaufen.

 

Prognose: „Wir wollen die Euphorie des letzten Spiels in diese Begegnung mitnehmen, wissen aber, dass wir klarer Außenseiter sind. Zwar muss jedes Spiel erst einmal gespielt werden und wir haben in Kastellaun überhaupt nichts zu verlieren. Wenn es uns gelingt, an die Leistungen der Vorwoche anzuknüpfen, wäre ich zufrieden“, sagt Gästetrainer Felix Fetzer.

 

TV Bassenheim II - HSG Mertesdorf/Ruwertal

(Sonntag, 14.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Nach der Auswärtsniederlage bei der Oberen Nahe hat die Reserve des TV Bassenheim vor heimischer Kulisse etwas gutzumachen. Mit der Ruwertal HSG kommt eine Mannschaft, die schwer einzuschätzen ist. Das junge Team von Trainer Patrick Wagner dürfte aber nach dieser Begegnung wissen, in welche Richtung die Fahrt in dieser Saison gehen wird. „In der doch jetzt langen Spielpause für uns haben wir kein einziges Mal mit dem vollen Kader trainieren können. Dafür waren beruflich und krankheitsbedingte Gründe verantwortlich“, klagt HSG Trainer Paddy Wagner.

 

Personal: Bis auf die verletzten Kreisläuferinnen Hannah Britz und Lorena Himmelreich dürfte die Mannschaft komplett auflaufen.

 

Prognose: „Wir wissen nicht so richtig, was in Bassenheim auf uns zukommt. Die Mannschaft zeigt schwankende Leistungen in dieser Saison. Doch wir müssen zunächst auf uns schauen, wollen vor allem die Abwehrarbeit gegenüber dem MJC Spiel verbessern und die Laufbereitschaft muss im Angriff viel höher sein. Wenn wir das Umsetzen und auch die Chancenverwertung besser wird, könnten wir durchaus gut aussehen. Daneben darf meine junge Mannschaft bei einem möglichen Rückstand keinesfalls den Kopf verlieren, muss ruhig weiterspielen und mehr Selbstvertrauen in die eigene Leistung haben“, fordert Wagner.

 

HSC Schweich - HSG Wittlich II

(Sonntag, 15 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: Das Schweicher Team ist arg gebeutelt! Nach dem Rücktritt von Trainer Christian Leyh fehlte am vergangen Wochenende Interimscoach Hanni Rosch verletzungsbedingt, doch am Wochenende wird Rosch wieder auf der Bank sein, hat auch bereits das Training in der Woche geleitet. Er selbst fällt aber als Spieler für seine Mannschaft noch mindestens vier Wochen aus. Der Verein ist auf der Suche nach einem neuen Trainer und in dieser Gemengelage kommt mit der Reserve aus Wittlich eine Mannschaft, die sich am vergangenen Wochenende in Daun den ersten Punkt redlich erkämpft hat. „Es ist ein vier Punkte-Spiel für beide Teams. Mal abwarten wer bei Schweich aufläuft. Zuletzt fehlte bei den Gastgeberinnen Angelina Karrenbauer und das macht viel aus. Mit ihr ist Schweich eine Nummer stärker. In der Vorbereitung haben wir gegeneinander gespielt, allerdings war damals Christian Leyh der Coach. Man muss abwarten, wie die Mannschaft sich jetzt entwickelt hat“, sagt die Spielertrainerin der Gäste, Jenny Scheibe, deren Vorbereitung auf dieses Spiel im Training nicht so war, wie sie sich das vorgestellt hatte, da einige Spielerinnen aus beruflichen oder studienbedingten Gründen fehlten.

 

Personal: Noch ist unklar, welche Mannschaft HSC Coach Hanni Rosch am Sontag auf die Platte bringen wird, da viele sich mit Erkältungen plagen. Wittlich II kann den gleichen Kader der Vorwoche aufbieten.

 

Prognose: „Ein wichtiges Spiel für uns, bei dem wir unbedingt punkten müssen und auch werden. Die Mädels sind heiß auf die Begegnung, ziehen alle im Training an einem Strang und sind gut drauf. Ich bin zuversichtlich, dass wir gegen Wittlich ein gutes Spiel zeigen werden“, gibt sich Rosch optimistisch. „Wir sind euphorisch und wollen die beiden Punkte gegen eine körperlich starke Schweicher Mannschaft einfahren“, sagt Scheibe.

 

DJK/MJC Trier - TuS Daun

(Sonntag, 17 Uhr, Mäusheckerweghalle)

 

Ausgangslage: Keine Zweifel kommen an der Favoritenrolle der DJK/MJC Trier gegen den TuS Daun auf. Dauns Trainer Lukas Illigen weiß zugut, dass die Punkte in Trier nicht zu holen sein werden. Für das Team von Trainer Kai Kinzig dürfte Daun nur ein weiterer Meilenstein Richtung Titelgewinn sein. Doch MJC Coach Kinzig warnt davor, den Gast aus Daun zu unterschätzen.

 

Personal: Auf Trierer Seite fehlt Torfrau Ali Krämer, dafürsteht aber Neuzugang Hanna Ohlsen zur Verfügung, die in Trier studiert und letzte Woche bereits einen gelungenen Einstand feierte. Bei den Gästen wird Trainer Lukas Illigen aus beruflichen Gründen nicht dabei sein, die Mannschaft wird das Coaching wohl selbst übernehmen.

 

Prognose: „Wir gehen selbstbewusst ins Spiel, ohne den Gast zu unterschätzen. Ähnlich wie wir gewannen die Eifelaner gegen die Hunsrück Reserve, doch dann schwankten die Ergebnisse des TuS. Es wird kein einfaches Spiel, in dem wir die Leistung aus Weibern abrufen wollen. Gelingt uns das, gewinne wir auch die Punkte! In der Trainingswoche haben wir noch daran gearbeitet, unsere technischen Fehler zu minimieren. Die Favoritenrolle ist zwar schön, doch wir nehmen sie nicht an. Wir wollen locker das Spiel angehen und haben Respekt vor dem Gegner“, sagt Kinzig.

 

 „Wir fahren zum Meisterschaftsfavoriten und treffen auf ein spielerisch starkes Team, die mit Kaddy Irsch und Vivi Steil am Kreis die für mich stärksten Spielerinnen der Liga haben. Auf jeden Fall müssen wir unser Spiel spielen, dürfen den Kopf auch bei einem Rückstand nicht hängen lassen. Wir rechnen mit einer offensiveren Deckung gegen Jessi Kutscheid und Jana Clever und darauf haben wir uns in dieser Trainingswoche vorbereitet“, verrät Illigen.

 

 

Wochenende 30./31. Oktober 2021 

TuS Weibern - DJK/MJC Trier

(Samstag, 15 Uhr)

 

Ausgangslage: Wie weit sind die Trierer Miezen? Diese Frage lässt sich besser nach dem Spiel der Mannschaft von Kai Kinzig beim TuS Weibern beantworten. Bislang stehen die Triererinnen nach drei souveränen Siegen auf Platz 1 der Tabelle, Weibern verpatzte seinen Saisonstart in Schweich, ließ dann aber die Siege gegen Daun und die Wittlicher Reserve folgen. Dreh- und Angelpunkt des TuS Spiels ist Bina Jöhnk und das musste Wittlich am vergangenen Wochenende bitter zur Kenntnis nehmen. Sie war nicht nur die beste Torschützin, sondern auch die Takt- und Ideengeberin im Weiberner Spiel. Gelingt es den Gästen, die Kreise von Jöhnk einzuengen, dürfte das Team nicht chancenlos sein. „Wir haben aus den Fehlern des Hunsrücks Spiels gelernt und sind auf die Manndeckungen gegen uns jetzt vorbereitet. Hier haben wir gute Lösungen gefunden und die wollen wir auch nutzen“, verspricht Kinzig.

 

Personal: Mit 9 Feldspielerinnen reisen die Triererinnen in die Eifel. Damit ist der Kader von den Feldspielerinnen her vollzählig.

 

Prognose: „Es wird das bislang schwerstes Spiel gegen wohl bislang stärksten Gegner. Auswärts ist das für uns eine Herausforderung, doch es kommt uns zugute, dass in Weibern geharzt werden darf. Ich rechne mit einem engen Spiel und einem offenen Ausgang, letztlich wird wohl die Tagesform entscheidend sein. Das Spiel wird richtungsweisend sein“, ahnt der MJC Trainer.

 

HSG Kastellaun/Simmern - HSC Schweich

(Samstag 15 Uhr, Regionalschule Simmern)

 

Ausgangslage: Nachdem Trainer Christian Leyh sein Amt beim HSC Schweich zur Verfügung gestellt hat, springt vorübergehend Hanni Rosch in die Bresche und hat gleich in seinem ersten Spiel als Coach eine schwere Auswärtshürde mit der HSG Kastellaun/Simmern vor der Brust. Die Gastgeberinnen mit ihrem Trainer Mirza Cehajic überzeugten bislang mit zwei Siegen und haben mit der ehemaligen Spielerin der HSG Hunsrück, Georgiana Martin-Stoleru eine „Bank“ im Tor zu Saisonbeginn dazu bekommen. Es wird daher für die Gäste aus Schweich wichtig sein, zu klaren Torchancen zu kommen und diese konsequent zu nutzen. Daneben überzeugen im Angriff der Hunsrückerinnen Dzenana Jogic, Aline Mühlbauer und Celine Gaines, die aus einer kompakten HSG Angriffsformation herausragen. „Ich bin derzeit dabei, mir einen Überblick zu verschaffen, trainiere sowohl die Rheinlandligamannschaft als auch die Bezirksligamannschaft. Wir haben viele Studentinnen und Schichtarbeiterinnen und es ist schwer, einen Kader von 7-8 Spielerinnen für die Rheinlandliga zu finden, die immer da sein können. Aus meiner Sicht ist es in der Rheinlandliga wichtig, dass man hier eine eingespielte Formation aufbieten kann“, sagt HSC Übergangscoach Hanni Rosch.

 

Personal: Rosch hofft, einen qualitativ und quantitativ großen Kader ins Rennen schicken zu können.

 

Prognose: „Ich erwarte von den Mädels Kampf und Einsatz. Den Gegner kenne ich nicht, da ich kurzfristig diese Aufgabe von Christian Leyh übernommen habe und jetzt versuche, eine gewisse Ordnung in die beiden Mannschaften zu bekommen“, verrät der neue HSC Coach. 

 

TuS Daun - HSG Wittlich II

(Samstag, 17 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Erneutes Eifelderby für die Wittlicher Reserve, die sich am vergangenen Wochenende dem TuS Weibern geschlagen geben musste, während die Dauner Handballerinnen spielfrei hatten. Nach drei Niederlagen in dieser Saison liegt das Team von Spielertrainerin Jenny Scheibe auf dem letzten Tabellenplatz und trägt die Last, am Ende der Saison vier Punkte wegen des „Untersolls bei den Schiedsrichtern“ zu verlieren. So gilt es für die Wittlicherinnen, so viele Punkte wie nur irgend möglich einzufahren. Der Anfang soll jetzt in Daun gemacht werden. Daun startete mit einem Überraschungssieg gegen die Hunsrück Reserve, musste sich dann aber deutlich dem TuS Weibern geschlagen geben. So richtig weiß Trainer Lukas Illigen derzeit noch nicht, wo die Reise seiner Mannschaft in dieser Saison hingehen wird. „Es wird ein richtungsweisendes Spiel sein. In der Vorbereitung haben wir gegen eine dezimierte Wittlicher Mannschaft gewonnen, doch das ist schon aus den Köpfen raus. Jetzt gilt es, zwei wichtige Punkte zuhause zu behalten“, weiß Illigen.

 

Personal: Auf Dauner Seite fallen Franzi Gräfen und Lisa Jehnen aus, bei Wittlich wird Torfrau Julia Marx wohl noch längere Zeit fehlen, ansonsten greift Spielertrainerin Jenny Scheibe auf den vollen Kader zurück, erhält aus der A-Jugend Verstärkungen im Torhüterbereich.

 

Prognose: „Wir müssen eine starke Deckung stellen, dürfen uns nur wenige Fehler im Abschluss erlauben, sonst bestraft Wittlich das mit seinem schnellen Gegenstoßspiel. Wir haben ordentlich trainiert und ich hoffe, dass wir das umsetzen können, was wir uns vorgenommen haben. Dabei kommt uns das Spiel ohne Harz sicher zugute“, sagt der Dauner Coach. „Das Spiel ohne Harz kommt Daun sicherlich entgegen. Wichtig für uns ist es, die Niederlagen aus den Köpfen zu bekommen und jetzt nach vorne zu schauen, zumal wir zuletzt kein schlechtes Spiel gemacht haben und darauf aufbauen können. Daun stellt eine kämpferisch starke Mannschaft, hat mit Jessica Kutscheid und Jana Clever seine stärksten Spielerinnen, die wir in den Griff bekommen wollen. Es gilt für uns, geduldig zu spielen, keinesfalls überhastet die Abschlüsse zu suchen, sondern sicher abzuschließen. Wir wollen unsere konditionelle Überlegenheit ausspielen und deshalb aufs Tempo drücken

 

HSG Obere Nahe - TV Bassenheim II

(Samstag, 19.30 Uhr, Landesleistungszentrum Niederwörresbach)

 

Ausgangslage: Der Aufsteiger Obere Nahe erwartet die Reserve des TV Bassenheim, die bislang mit unterschiedlichen Leistungen in der Saison aufgewartet ist. Dem ungefährdeten Sieg gegen Schweich folgte die bittere und klare Heimniederlage gegen die HSG Kastellaun/Simmern. Im ersten Auswärtsspiel der Saison muss das Team jetzt nach Niederwörresbach und man darf gespannt sein, in welcher personellen Besetzung die Mannschaft auflaufen wird. Verstärkungen aus dem RPS Oberligateam sind aufgrund des fast zeitgleichen Spiels der ersten Mannschaft nicht zu erwarten. Trotz des unzufriedenstellenden Ergebnisses gegen Kastellaun/Simmern ist „Bassem“ weiterhin eine Einheit und will gemeinsam an ihren Fehlern arbeiten. Mit den Erkenntnissen aus dem Spiel ging es wieder ins Training und am Wochenende zum ersten Auswärtsspiel zur HSG Obere Nahe.

 

Personal: Im letzten Spiel verletzten sich Lea Kunz und Maja Hartenberger, fallen längerfristig aus. „Wir müssen umstellen und das haben wir in den letzten Wochen auch trainiert“, verrät HSG Coach Felix Fetzer.

 

Prognose: „Unser Gegner ist für mich nur schwer einzuschätzen. Aus den guten Ansätzen des letzten Spiels müssen wir einiges mitnehmen, müssen vor allem die Nervosität über 60 Minuten ablegen und nicht wie zuletzt in den letzten Minuten nervös werden. In heimischer Halle wollen wir uns so teuer wie möglich verkaufen und hoffen, die ersten Punkte einzufahren“, so Fetzer.

 

HSG Hunsrück II - SG Bannberscheid/Engers

(Sonntag, 12 Uhr, Schulsporthalle Sohren)

 

Ausgangslage: Zur ungewohnten Zeit trifft das Team von Trainer Timo Stoffel auf die SG Bannberscheid/Engers, die sich ihren ersten Sieg bei der HSG Obere Nahe teuer erkauft hat. Derya Akbulut, die wohl gefährlichste Angreiferin der Gäste, zog sich einen Achillessehnenriss zu und fällt länger aus. Für das Team eine kaum zu schließende Lücke. Die Hunsrückerinnen haben wichtige Erkenntnisse aus ihrer Niederlage bei den Trierer Miezen ziehen können. Sie wissen, dass sie auf keinen Fall den Start verschlafen dürfen und haben im Spiel bei den Triererinnen über weite Strecken des Spiels gezeigt, dass sich durchaus konkurrenzfähig waren.

 

Personal: Im Tor wird der Hunsrück Reserve künftig Melanie Endel helfen, dazu kommt aus der A-Jugend das Nachwuchstalent Loredana Ocneanu dazu. Im letzten Spiel verletzte sich Tina Schirokisch, die im HSG Deckungsverband schmerzlich vermisst wird. 

 

Prognose: „Wir müssen vernünftig aus den Startlöchern kommen und endlich das Tor treffen und zwar von Anfang an! Zuletzt haben wir hier kläglich unsere Chancen liegenlassen. Genauere Informationen zum Gegner werte ich am Freitag aus. Wenn wir aber das spielen, was wir eigentlich können, haben wir eine realistische Chance auf zwei Punkte“, sagt Trainer Timo Stoffel.

 

 

 

24. Oktober 2021

 

HSG Wittlich II - TuS Weibern 24:27 (9:13)

 

Weibern entführt im Eifel-Derby beide Punkte und so bleibt das Team von Spielertrainerin Jenny Scheibe nach drei Spieltagen punktlos. Die Wittlicher Reserve hat eine schwere Saison vor der Brust, zumal der Mannschaft zusätzlich am Ende vier Punkte wegen Nichterreichens des Schiedsrichter-Solls abgezogen werden!

 

Gehofft hatte das Scheibe Team darauf, endlich mit ihrem stärksten Kader antreten zu können, doch mit Gwenny Barthen im Rückraum und Torfrau Julia Marx, die zuletzt eine starke Form zeigte, fielen wichtige Spielerinnen verletzungsbedingt aus. „Damit fehlte mir erneut eine wichtige Spielerin im Rückraum, im Tor machte Rieke Muscheid ihre Sache aber sehr gut“, lobte Scheibe.

 

Das Problem der Gastgeberinnen blieb auch in diesem Spiel die Chancenverwertung. „Wir hatten es selbst in der Hand, haben 10 klare Chancen von außen nicht reingemacht, zudem bekamen wir den Kopf im Weiberner Spiel Bina Jöhnk nie in den Griff, die nicht nur selbst torgefährlich war, sondern auch ihre Mitspielerinnen geschickt einsetzte“, sagte Scheibe.

 

So liefen die Gastgeberinnen ständig der Gästeführung hinterher, die über 1:4 in der 6. Minute das Spiel bestimmten. Doch die Gastgeberinne zeigten sich kämpferisch, verkürzten auf zwei Tore beim 4:6 in der 14. Minute und mussten zur Pause den Gästen die 9:13 Führung überlassen. Wittlich kam stärker in die zweite Hälfte, verkürzte auf 14:15 in der 38. Minute, der Ausgleich wollte aber nicht gelingen. Weibern baute den Vorsprung bis zur 43. Minute auf vier Tore zum 16:20 aus, doch Wittlich gab sich nie auf, kämpfte sich auf 21:22 in der 54. Minute heran und zwang Weibern zur Auszeit.

 

„Wir haben einfach zu spät begriffen, dass wir unsere Chance über das Tempospiel bekommen sollten. Letztlich kein schlechtes Spiel meiner Mannschaft, bei dem wir erneut gesehen haben, dass wir mithalten können. Am Ende fehlte auch die Cleverness und diese Niederlage ist immer noch nicht verdaut“, gab Scheibe zu.

 

Marx und Muscheid - Lieser, Hohns, Teusch (1), Esch (5/2), Barthen, Krüger (3), Gaß, Scheibe (5/1), Ensch, Kappes (6), Schaaf (3), Zens (1).

 

DJK/MJC Trier - HSG Hunsrück 30:23 (16:7)

 

Die Trierer Miezen werden ihrer Favoritenrolle im Spiel gegen die Hunsrück Reserve gerecht, profitieren aber am Ende von einer guten ersten Halbzeit!

 

Bis 8:2 setzte sich das Team von Trainer Kai Kinzig in der 14. Minute ab. „Hier hätte es durchaus 8:8 stehen können, doch wir vergaben die besten Chancen“, klagte Gästetrainer Timo Stoffel. So lief seine Mannschaft dem Vorsprung der Gastgeberinnen hinterher, die über 12:3 in der 19. Minute ihren Vorsprung bis zur Pause zum 16:7 verwalteten.  „Wir fanden gut in unser Spiel, leisteten uns wenige technische Fehler und setzten das um, was wir uns vorgenommen hatten. Zudem wehrte Ali Krämer im Tor einige klare Chancen der Gäste ab“, freute sich MJC Coach Kai Kinzig.

 

Der Bruch kam nach dem Wechsel aufgrund der Aussage von Kinzig durch konditionelle Probleme und die Tatsache, dass sich die Manndeckung der Gäste gegen Kaddy Irsch und Lea Hoffmann bezahlt machten. So kämpfte sich das Hunsrück Team von Trainer Timo Stoffel auf 21:17 in der 47. Minute heran, doch letztlich brachten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung aus der ersten Halbzeit über die Zeit.

 

„Die Umstellung von unserer 3:2:1 auf eine 6:0 Deckung machte sich dann in den Schlussminuten bemerkbar. Doch ich muss zugeben, dass die Begegnung auch anders ausgehen konnte. Ich bin mit dem Ergebnis und dem Sieg natürlich zufrieden, doch wir wissen, woran wir arbeiten müssen“, sagte MJC Coach Kinzig.

 

„Wir haben uns das Spiel wieder erneut in der ersten Halbzeit versaut und uns so das Leben selbst schwer gemacht. Die zweite Hälfte lief dann besser, da der Bruch im Trierer Spiel nach unseren Manndeckungen erkennbar wurde. Leider konnten wir den klaren Rückstand nach der ersten Hälfte nicht mehr aufholen“, sagte Gästetrainer Timo Stoffel.

 

MJC: Krämer und Ohlsen - Hoffmann (3), L. Weißhuhn, Irsch (12/5), Sattler (5), Brunner (4), Fahl, A. Weißhuhn, Cartus (1), Steil (5)

 

HSG: Faller - Glöckner, Fink (1), Faller, Bach (1), Schirokich, Nicolae (9/2), Lammersmann (5), Hahn (2), Kalle (1)

 

19. Oktober 2021

 

 

HSG Wittlich II - TuS Weibern (Samstag, 18 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Zwei knappe Niederlagen musste die Wittlicher Reserve gleich zum Saisonstart verkraften und erwartet nun im Eifel-Derby den TuS Weibern. Letztlich sind die Niederlagen der jungen Wittlicher Mannschaft auch auf die fehlende Erfahrung zurückzuführen. So musste Spielertrainerin Jenny Scheibe zuletzt allein 7 Jugendspielerin im Kader einsetzen, es fehlten schlussendlich, ohne die Leistung der Jugendspielerinnen in Frage zu stellen, Spielerinnen mit Erfahrung. Die Gäste starteten mit einer unerwarteten Niederlage in Schweich, hatten aus dieser Niederlage ihre Lehren gezogen und rehabilitierten sich mit einem klaren Sieg über Daun vor heimischer Kulisse. Dabei war die gut funktionierende Abwehrarbeit und eine im Tor stark agierende Josee Bous Grundlage für den deutlichen Erfolg. Über Personalprobleme klagt nicht nur die HSG Wittlich, auch Weibern ist aufgrund der momentanen personellen Situation froh, dass Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft aushelfen. Im Vorjahr verloren die TuS Spielerinnen in Wittlich deutlich und haben hier noch eine Rechnung offen.

 

Personal: Viele Spielerinnen waren in den Herbstferien in Urlaub, andere Spielerinnen waren erkältet. Dennoch hofft HSG Spielertrainerin Jenny Scheibe am Wochenende ihre Bestbesetzung aufs Feld schicken zu können. Verstärkungen aus der 1. Mannschaft sind aufgrund der Festspielregeln nicht möglich. Hanna Esch wird aber wieder dabei sein, dafür fallen weiterhin Sophie Lames und Sarah Ertz aus.

 

Prognose: „Wir kennen die Weibernerinnen aus dem Testspiel und das ist eine Mannschaft, die uns liegt! Doch der TuS spielt eine aggressive und gutstehende Abwehr, die wie die Mannschaft von ihrer Erfahrung profitiert. Das hat die Mannschaft uns sicher voraus, da wir wieder mit einem sehr jungen und relativ unerfahrenen Team ins Spiel gehen. Unsere kleine Chance als Außenseiter wollen wir dennoch nutzen“, fordert die HSG Trainerin.

 

SG Bannberscheid/Engers - HSG Mertesdorf/Ruwertal verlegt

 

DJK/MJC Trier - HSG Hunsrück II (Sonntag, 17 Uhr, Mäusheckerweghalle)

 

Ausgangslage: Mit zwei Siegen zum Saisonstart lief es für die Trierer Miezen bislang nach Plan. Zuletzt konnte sich das Team von Trainer Kai Kinzig beim Lokalrivalen im Ruwertal unerwartet deutlich durchsetzen und will an die starke Leistung auch gegen die Hunsrück Reserve mit Trainer Timo Stoffel anknüpfen. Die Gäste unterlagen im Auftaktspiel in Daun, hielten sich dann zuhause gegen Wittlich schadlos und stehen mit 2:2 Punkten in der Tabelle derzeit auf Platz 8. Im zweiten Auswärtsspiel sollten die Gäste in Trier allerdings nicht über die Rolle des Außenseiters hinauskommen.

 

Personal: Auf Trierer Seite sind alle Spielerinnen fit und Trainer Kai Kinzig kann aus dem Vollen schöpfen. Die Gäste können bis auf die in Urlaub befindliche Lea Themann auf ihren kompletten Kader zurückgreifen.

 

Prognose: „Der Gast ist schwer einzuschätzen, da wir nicht wissen, welche Spielerinnen aus dem 3. Liga Kader eingesetzt werden. Ich bin mal gespannt, wer da alles auf der Platte steht. Wir wissen, dass zuhause in unserer neuen Heimspielhalle, dem Mäusheckerweg, viel Arbeit auf uns zukommt, doch wir wollen da anknüpfen, wo wir gegen die Ruwertal HSG aufgehört haben“ fordert MJC Coach Kai Kinzig. Sein Trainerkollege Timo Stoffel sieht keine Verstärkungen aus der 1. Mannschaft des Vereins: „Die haben derzeit genügend eigene personelle Probleme. Trier ist für mich der klare Favorit und wir wissen, dass es schwer werden wird. Doch uns ist wichtig, das eigene Spiel weiterzuentwickeln, dürfen keinesfalls wieder den Anfang verschlafen. Aber es wird sicher schwer, etwas aus Trier mitzunehmen“, ahnt Gästetrainer Timo Stoffel.

 

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20.10.2021

 

Christian Leyh tritt in Schweich als Trainer der Damenmannschaft zurück

 

Mit sofortiger Wirkung trat der Coach des Rheinlandligisten der Frauen, Christian Leyh von seinem Amt als Trainer zurück. „Hauptsächlich sind es private Gründe. Als leistungsorientierter Trainer sehe ich Motivation und Ehrgeiz als Voraussetzung an, um Erfolg zu haben. Und das wurde mir bei den Damen in Schweich in der letzten Zeit nicht mehr geboten. Ich will der Mannschaft keinesfalls die Motivation und den Ehrgeiz abstreiten. Sie versuchen immer ihr bestes zu geben. Aber das Problem sind einfach viele Studentinnen und das die eine oder andere ihre Prioritäten anders setzt,  als Rheinlandliga Handball. Für die nächsten Wochen wird Hanni Rosch als Trainer der Damen aushelfen, wird sich dann aber wieder zurückziehen und nur noch bei den Herren spielen“, sagt Leyh. 

 

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03. Oktober 2021

 

HSG Obere Nahe - SG Bannberscheid/Engers 23:26 (11:11)

 

Das war knapp! Der Aufsteiger von der Oberen Nahe war dicht am ersten Punktgewinn gegen den Favoriten. Beim 23:22 in der 53. Minute nahm HSG Coach Felix Fetzer die Auszeit, die aber dem Gast zugutekam. Mit vier Treffern in Folge sicherte sich der Favorit in den Schlussminuten den Auswärtssieg. Bis zu diesem Zeitpunkt lieferten sich beide Mannschaften ein Spiel auf Augenhöhe.

 

Nach der 7:9 Führung der Gäste in der 19. Minute kam die HSG in ihrer stärksten Phase im ersten Spielabschnitt mit vier Treffern in Folge zur ersten zwei Tore Führung im Spiel beim 11:9 in der 25. Minute, die der Favorit aber bis zum Pausenpfiff wieder egalisierte.

 

Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischten dann die Gäste, die sich auf drei Tore zum 12:15 in der 35. Minute absetzten, doch die HSG fand wieder ins Spiel zurück und schien beim 19:17 in der 45. Minute auf dem Weg, das Spiel zu kippen. Bis 23:20 in der 51. Minute sah es nach einer faustdicken Überraschung aus, doch zwei Treffer der Gäste in Folge führten zur Auszeit der Gastgeberinnen und so hatte der Gast das glücklichere Ende für sich.

 

„Wir haben gut ins Spiel gefunden und es war eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber dem Auftaktspiel gegen die Miezen. 50 Minuten haben wir das umgesetzt, was wir uns vorgestellt hatten, hielten gut mit und hielten den Gegner in Schach. In den Schlussminuten wurden wir dann unkonzentriert, zollten sicher auch unserer Unerfahrenheit Tribut, da die Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von 21 Jahren verständlicherweise noch Nervenflattern gezeigt hat. Am Ende eine ärgerliche Niederlage, die uns aber auch zeigt, dass wir auf dem richtigen Wege sind“, resümierte HSG Coach Felix Fetzer.

 

Göymen - Fetzer (3/1), Busius, Kunz (1), Hartenberger (2), Catrein (6), Schwaz (3), Bubenheim (2), Merker (1), Hartenberger (4), Duran Gacia (1), Heike

 

HSG Hunsrück II - HSG Wittlich II 28:26 (9:13)

 

Das Duell der 3. Liga Reserven zwischen der Hunsrück HSG und der Wittlicher HSG entscheiden die Gastgeberinnen am Ende knapp für sich. Dabei sag es lange danach aus, als könnte das Team von Spielertrainerin Jenny Scheibe beide Punkte aus dem Hunsrück mit in die Eifel nehmen.

 

„Wir haben schwer ins Spiel gefunden, brauchten 12 Minuten um den ersten Treffer zu erzielen. Spielerisch fehlte uns einfach die Linie, zudem vergaben wir eine Vielzahl von glasklaren Chancen und so liefen wir dem Vorsprung der Gäste hinterher. Mit Wittlichs Jule Kappes kamen wir im ersten Spielabschnitt nicht zurecht und hatten zudem das Zusammenspiel mit dem Kreis nicht verhindern können“, klagte Gastgebertrainer Timo Stoffel.

 

„Wir sind gut in die Begegnung gekommen, standen in der Abwehr stabil und bauten so richtig Druck auf den Gastgeberangriff auf. Leider mussten wir kurzfristig auf Hanna Esch und Paula Hohns verzichten. In der Abwehr haben wir gut gekämpft, hatten in Julia Marx gerade im ersten Spielabschnitt eine sehr starke Torhüterin zwischen den Pfosten, die einiges an klaren Chancen der Gastgeberinnen vereitelte. Jule Kappes machte ein richtig gutes Spiel, baute Druck auf und strahlte Torgefahr aus, dazu kamen auch gute Kreisanspiele meines Teams“, lobte die Spielertrainerin der Gäste, Jenny Scheibe.

 

Doch in den letzten 20 Minuten des Spiels drehte die Mannschaft von Trainer Timo Stoffel die Begegnung, in der die Mannschaft bereits mit drei Treffern beim 16:19 in der 41. Minute zurücklag. Tor um Tor kämpfte sich das Gastgeberteam heran und ging erstmals beim 23:22 in der 50. Minute in Führung, musste dann aber um den Sieg zittern, als den Gästen beim 27:26 in der 56. Minute nach einem zwei Tore-Rückstand der Anschlusstreffer gelang. 9 Sekunden vor dem Ende war es Routinier Julia Christina Nicolae, die mit ihrem 9 Treffer das Spiel zugunsten des Stoffel-Teams entschied.

 

„Endlich fanden wir nach dem Wechsel zu unserem Tempospiel aus einer starken Abwehr, bauten jetzt den Druck im 1:1 Spiel auf und ließen endlich den Ball laufen. Die Mannschaft setzte nach der Pause das um, was wir uns vorgenommen hatten und so reichte es zum Derbysieg. Da ich keine gelernte Torfrau an diesem Abend hatte, ging Svenja Mohr ins Tor, die ihre Sache gut machte“, lobte Stoffel.  

 

„Leider mussten wir im zweiten Spielabschnitt einige Zeitstrafen wegestecken und dazu die rote Karte gegen Luisa Ensch in der 45. Minute, durch die uns dann die Alternativen im Rückraum ausgingen. Bis dahin zeigte Luisa in ihrem ersten Seniorenspiel eine starke Leistung. Letztlich fehlte uns dann auch das Selbstbewusstsein, die Abwehr stand nicht mehr so stabil und haben so die entscheidenden Tore kassiert. Nach der ersten Hälfte hätten wir durchaus die Punkte verdient gehabt, doch letztlich haben wir unglücklich verloren, hatten aber im Kader mehr als die Hälfte A-Jugendliche“, sagte Scheibe.

 

HSG H: Mohr- Bach, Litzenburger (8/3), Glöckner (1), Fink (1), Themann, L. Bach (2), Schirokich, Nicolea (11/6), Lammersmann (3), Hahn (1), Kalle (1)

 

HSG W: Marx - Lieser (3), Eiden (4/2), Teusch (8), Krüger, Gaß (1), Scheibe (2), Ensch, Kappes (4), Kehl, Zens (4), Schoppe

 

TuS Weibern - TuS Daun 26:16 (16:6)

 

Das hatte sich das Dauner Team und ihr Trainer Lukas Illigen sicher anders vorgestellt. Doch der TuS war im Eifelderby gegen Weibern, die mit einer überraschenden Niederlage in die Saison gestartet waren, gegenüber der Vorwoche nicht wiederzuerkennen.

 

„Uns fehlte einfach die Einstellung, zudem kamen wir mit dem Harzball nicht zurecht. Doch das ist keine Entschuldigung. An diesem Abend war keine Spielerin im ersten Spielabschnitt bereit, im Deckungsverband auszuhelfen, im Angriff gingen wir nicht auf die Nahtstellen“, klagte Illigen.

 

So lag das Team mit 7:3 in der 18. Minute zurück, musste den TuS sogar bis zur Pause zur 10-Tore Führung auf 16:6 ziehen lassen, die Begegnung war entschieden. „In der Pause habe ich an die Mannschaft appelliert, die Dinge endlich besser zu machen, sonst würden wir mit einer Klatsche nach Hause fahren“, sagt Illigen. Das beherzigte seine Spielerinnen jetzt, die Einstellung passte und endlich suchte man im Angriff die Nahtstellen und konnte sich so noch „manierlich verabschieden“ (Zitat Illigen).

 

„Das Spiel haben wir aber bereits im ersten Spielabschnitt verloren, vergaben dazu drei Siebenmeter. Weibern spielte eine gute Abwehr und nutzte seine Chancen, in dem sie unsere Lücken im Abwehrverband gnadenlos aufdeckten“, gab der TuS Trainer zu.

 

Treis und Thome - F. Kutscheid (1), J. Kutscheid (8/3), Poster, N. Aideyan (2), Römer, Basten, Teusch (1), Werbinsky, Clever (4).

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - DJK/MJC Trier 16:30 (7:15)

 

Das die Begegnung am Ende so deutlich zugunsten der Gäste aus Trier ausgehen sollte, damit hatten die Gastgeberinnen und ihr Trainer Paddy Wagner sicher vor dem Spiel nicht gerechnet.

 

Die Messe im Ruwertal war schnell zugunsten der Trierer Miezen gelesen. Beim 2:6 in der 14. Minute zog HSG Coach Paddy Wagner bereits die Notbremse, nahm die Auszeit, doch seine Mannschaft fand einfach nicht ins Spiel und mussten den Gast auf 7:15 ziehen lassen. „Wir hatten einfach zu viel Respekt vor den Miezen. Vielleicht habe ich auch zu viel Druck auf die Mädels aufgebaut, den Schuh ziehe ich mir an. Doch die Mädels haben einfach nicht an sich geglaubt, waren überrascht von der offensiven MJC Deckung und konnten die Räume einfach nicht nutzen. Wenn wir uns dann mal durchgesetzt haben, war unsere Chancenverwertung zu schlecht und jeden Fehler von uns bestraften die Triererinnen mit einem Treffer und so deutete sich schon zur Pause die klare Niederlage an“, räumte HSG Coach Wagner ein.

 

Auch nach dem Wechsel waren die Gäste einfach die bessere Mannschaft, die sich über 9:19 in der 39. Minute am Ende mehr als deutlich auf 16:30 absetzten und den Ruwertalerinnen eine richtige Klatsche verpassten.

 

„Die Verunsicherung wurde nach dem Wechsel immer größer, die technischen Fehler häuften sich und wir bekamen das Auflösen der Trierer auf zwei Kreisläufer und deren einlaufende Außen nie in den Griff. Meiner jungen Mannschaft fehlte einfach die Erfahrung, um das Zusammenspiel der Miezen zu verteidigen. Der Gegner war im eins gegen eins einfach zu stark für uns. Ich hatte geglaubt, dass wir hier besser gegenhalten können. Der Einsatz meiner Mädels stimmte, doch letztlich wurde der Klassenunterschied deutlich“, gab Wagner zu.

 

„Zufrieden und stolz bin ich. Die Mädels haben das richtig gut gemacht. Natürlich hat uns auch der Vorbericht der Ruwertalerinnen motiviert und wir haben das umgesetzt war wir uns vorgenommen hatten. Im Angriff sind wir ruhig geblieben und haben aus einer gutstehenden Abwehr gespielt. Auch die zahlreichen Zeitstrafen haben wir mit unserem kleinen Kader kompensieren können. Es ist nicht leicht in der Halle und dem Publikum zu spielen, doch das hat meine Mannschaft richtig gut gemacht. Die Ruwertalerinnen haben alles in die Waagschale geworfen“, fand MJC Coach Kai Kinzig.

 

HSG: Becker - Britz (3); Lamberti, Himmelreich (1), Kierakowicz (3), S. Eiden (1), Fisch (3/2), Thinnes, J. Eiden (1), Reber (2), Meyer (2)

 

MJC: Krämer - Irsch (3/1), Sattler, Brunner (8), A. Weißhuhn (3/1), L. Weißhuhn (2), Baldin (7), Steil (3), Fahl, Hoffmann (4)

 

TV Bassenheim II - HSC Schweich 24:19 (8:7)

 

Vollkommen ausgeglichen verlief das Spiel der Schweicher Frauen in Bassenheim. Auch nach dem Wechsel blieb es ein Spiel auf Augenhöhe bis zum 17:16 in der 48. Minute. Dann gelang den Gastgeberinnen erstmals eine vier Tore Führung zum 20:16 in der 53. Minute und das sollte die Vorentscheidung sein.

 

„Wir waren heute von zwei schlechten Mannschaften die schlechtere“, gab HSC Coach Christian Leyh nach der Auswärtsniederlage zu.

 

„Wir sind nie ins Spiel gekommen, leisteten uns alleine im ersten Spielabschnitt 13 Fehlwürfe und eine Unzahl technischer Fehler. Zwar lief die zweite Halbzeit in den Anfangsminuten besser, doch dann riss der Faden wieder. In den Schlussminuten haben wir mit einer offensiveren Deckung nochmals alles versucht, wurden dann aber überrannt. Das Ergebnis fällt am Ende aber zu hoch aus“, meinte der HSC Coach.

 

Waters - Reuter (1), Rosch, Marxen, Longen, Aalderink (2), Longen (4/4), Lehmann, Beck (1), Hähner (5), Weiss (5/2), Müller (1), Morbach

 

28. September 2021

 

HSG Obere Nahe - SG Bannberscheid/Engers

(Samstag, 17.30 Uhr, Stadenhalle Tiefenstein)

 

Ausgangslage: Die SG Bannberscheid/Engers startete unerwartet mit einer Heimniederlage gegen die HSG Kastellaun/Simmern in die neue Saison. Dabei stand erstmals Georgina Martin-Stoleru, die ehemalige HSG Hunsrück Stammtorhüterin im Kasten der HSG Kastellaun/Simmern und hatte wesentlichen Anteil am Erfolg der von Mirza Cehajic trainierten Gäste. Die HSG Obere Nahe musste sich erwartungsgemäß dem Favoriten in Trier geschlagen geben. Trotz der klaren Niederlage gewannen die Verantwortlichen der HSG diesem Spiel positive Erkenntnisse ab: „Auch von den Zuschauern erhielt man Zuspruch für die kämpferische Leistung. Dabei überzeugte vor allem Torfrau Ebru Göymen mit tollen Paraden und hielt 5 von 8 Siebenmetern! Die Rollen vor dem Spiel sind klar verteilt, die Gäste gehen als Favorit in die Begegnung.

 

Personal: Die HSG hofft auf ihre Bestbesetzung.

 

Prognose: „Es ist das erste Heimspiel seit gefühlt ewigen Zeiten in einer hoffentlich vollen Halle, die uns lautstark unterstützen wird. Unser Kampfgeist ist gefordert. Dabei muss vor allem der Zug zum Tor und die Chancenverwertung besser werden. Wir haben diese Woche an vernünftigen Abschlüssen gearbeitet und ich hoffe, dass wir das auch am Wochenende auf die Platte bringen können. Aufgrund ihrer Erfahrung gehen die Gäste aber als klarer Favorit in diese Begegnung“, sagt HSG Trainer Felix Fetzer.

 

HSG Hunsrück II - HSG Wittlich II

(Samstag, 18 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Enttäuscht dürften sicherlich beide Teams nach ihren Auftaktniederlagen sein! So verlor die Hunsrück Reserve in Daun und die Wittlicher Reserve hatte das Nachsehen gegen die Ruwertal Mädels. Für beide Teams geht es nun darum, sich nach diesem Spiel klar zu sein, in welche Richtung es in dieser Saison gehen wird.

 

Personal:  Auf Hunsrücker Seite wird Lisa Johann aus privaten Gründen fehlen. Auf Wittlicher Seite fehlt weiterhin Sarah Ertz. Ob die angeschlagene Torfrau Laura Kehl und Sophie Lames auflaufen können, entscheidet sich ebenso wie der Einsatz von Hanna Esch und Spielertrainerin Jenny Scheibe aufgrund ihrer Verletzungen erst am Wochenende.

 

Prognose: „Gerade vor heimischen Publikum haben wir etwas gutzumachen. Alles war in den Vorbereitungsspielen bei uns im Angriff funktioniert hat, konnten wir im ersten Saisonspiel nicht abrufen. Der Ball lief nicht und es fehlte der Druck aus dem Rückraum. Vor allem bekamen wir keinen Ball auf die Aussenpositionen. Das werden wir in der Trainingswoche ansprechen und am Samstag besser machen“, verspricht Gastgebertrainer Timo Stoffel.  „Uns erwartet ein ähnlich junges Team wie das meine Mannschaft ist. Das Gesicht der Hunsrücker Mannschaft hat sich in den letzten Jahren schon stark verändert und deshalb kenne ich diese Mannschaft so gut wie nicht mehr, da die erfahrenen Spielerinnen in die 1. Mannschaft gewechselt sind“, sagt die Wittlich Spielertrainerin Jenny Scheibe, die ehemals für die Hunsrückerinnen auf Torejagd ging. „Wir werden aber hochmotiviert im Hunsrück auflaufen, wissen um die heimstarken Gastgeberinnen, die von einem lautstarken Publikum unterstützt werden. Wir werden aus einer stabilen Abwehr voll aufs Tempo gehen und die Sache selbstbewusst angehen“, verrät Scheibe.

 

TuS Weibern - TuS Daun

(Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Da hat Weibern aber vor heimischer Kulisse einiges gutzumachen. Die als Meisterschaftsfavoritinnen gehandelten Eifelanerinnen mussten sich im Auftaktspiel bei Schweich geschlagen geben und Daun kam zum Auftakterfolg gegen die Hunsrück Reserve. Das Team von Trainer Lukas Illigen wird sich daher in Weibern auf einen hochmotivierten Gegner einstellen müssen, der vor heimischer Kulisse alles daransetzen wird, sich in die Erfolgsspur zurückzumelden. Damit stehen die Gastgeberinnen sicherlich unter einem höheren Druck als die Gäste, die im Eifel-Derby völlig befreit aufspielen werden.

 

Personal: Ersatzgeschwächt geht’s für die Dauner zum Eifelderby, da Sarah Schuh und Cynthia Aideyan fehlen werden, fraglich ist der Einsatz von Anna Makurat.

 

Prognose: „Wir haben in Weibern noch etwas gutzumachen, denn vor zwei Jahren kassierten wir dort nach einer sehr positiven Serie eine klare Niederlage und blieben dann neun Spiele ohne Sieg. Wir müssen aus einer stabilen Abwehr wenig technische Fehler nach vorne machen, dabei mit dem für uns ungewohnten Harz klarkommen. Auf keinen Fall dürfen wir überhastet agieren, sondern wollen unsere Spielstruktur durchdrücken. Wenn Weibern in ähnlicher Aufstellung wie gegen Schweich spielt, sehen wir durchaus eine Chance, um für die Überraschung zu sorgen. Dabei bauen wir wieder auf unser starkes Torhütergespann“, sagt Dauns Trainer Lukas Illigen.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - DJK/MJC Trier

(Samstag, 20 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Das Spiel ist eine Standortbestimmung für beide Teams, die ihre Auftaktspiele gewannen. Man darf gespannt sein, wer sich in dieser Begegnung durchsetzt. Klar dürfte aber auch sein, dass der Gewinner zu den Anwärtern auf die Meisterschaft zu zählen ist.

 

Personal: Die Gastgeberinnen können ebenso wie die Triererinnen mit ihrer Bestbesetzung auflaufen.

 

Prognose: „Die MJC ist für mich der Meisterschaftsfavorit, doch es wird unser Ziel sein, auch gegen die MJC beide Punkte zu gewinnen. Ich glaube an meine Mädels, die körperlich und mental in den letzten Monaten stärker geworden sind. Allerdings müssen wir als Mannschaft auftreten, die Verantwortung auf viele Schultern verteilen. Wir wollen das schnelle Spiel, um alle Positionen in gue Abschlusssituationen bringen zu können, und versuchen aus einer stabilen Abwehr über den Gegenstoß zu einfachen Toren zu kommen. Unsere Torfrau Louisa Becker wird gegen die MJC besonders motiviert sein und ich bin guten Mutes, dass wir den Favoritinnen lange Paroli bieten können und am Ende die Punkte gewinnen. Auf jeden Fall wird es ein knappes Spiel, bei dem auch die Kondition ein entscheidendes Momentum sein kann“, meint HSG Coach Paddy Wagner. „Es wird eine spannende Saison, das haben bereits die überraschenden Ergebnisse des ersten Spieltages gezeigt. Im Ruwertal ist es immer schwer, zu gewinnen. Wir setzen alles daran, beide Punkte mit nach Hause zu nehmen, wissen aber, dass es nicht leicht werden wird. Doch wir glauben an unsere Chance, arbeiten in dieser Woche noch an den Fehlern, die wir im Auftaktspiel gemacht haben, wollen vor allem mehr Ruhe in unser Spiel bekommen, sowohl im Angriff als auch in der Abwehr“, sagt MJC Coach Kai Kinzig.

 

TV Bassenheim II - HSC Schweich

(Sonntag, 14.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Besser konnte es für das Team von Trainer Christian Leyh kaum laufen. Die Mannschaft überraschte mit einem Sieg über den Meisterschaftsanwärter Weibern und kann nun im Auswärtsspiel bei Bassenheim für eine weitere Überraschung sorgen. Doch unterschätzt werden die Moselaner jetzt sicher nicht mehr und es muss sich zeigen, ob das Leyh-Team auch die Auswärtshürde in Bassenheim nehmen kann.

 

Personal: Gleich drei Stammspielerinnen fehlen dem Aufsteiger in Bassenheim. Mit Angie Karrenbauer, Vanessa Longen und Pia Keppler fehlt das Trio, dass gegen Weibern zusammen 14 Tore erzielte. „Wir haben einen großen Kader und werden aus der zweiten Mannschaft ergänzen“, verrät der Schweich Coach.

 

Prognose: „Als Aufsteiger sind wir fast in jedem Spiel Außenseiter. Wir wollen dennoch so lange wie möglich mithalten und sollen die Spielerinnen, die aus der zweiten Mannschaft mitfahren, sich beweisen. Motivation und Konzentration müssen so sein wie gegen Weibern, dann sind wir nicht chancenlos“, glaubt Schweichs Trainer Christian Leyh.

 

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26. September 2021

 

DJK/MJC Trier - HSG Obere Nahe 32:18 (21:9) 

 

Erwartungsgemäß kommen die neuformierten Trierer Miezen mit ihrem neuen Trainer Kai Kinzig zum Auftakterfolg gegen den Aufsteiger Obere Nahe, leisten sich aber nach dem Wechsel einen Aussetzer!

 

Ausgeglichen verlief die Anfangsphase bis zum 5:4 in der 13. Minute, bevor die Favoritinnen aus Trier ihre Nervosität abgelegt hatten und sich mit fünf Treffern in Folge auf 10:4 in der 17. Minute absetzten.

 

“Wir sind sehr nervös gestartet und hatten dadurch in den ersten Minuten einige Fehlpässe und Fehlwürfe. Nachdem sich aber alle wieder „eingelebt“ hatten, standen wir hinten stabil und konsequent und kamen über die zweite Welle immer wieder zu einfachen Toren.”, erklärte MJC Coach Kai Kinzig.

 

„Zwar hielten wir die ersten 10 Minuten gut mit, fanden aber über die gesamte Spielzeit keinen Zugang gegen die offensive MJC Deckung, leisteten uns viele Ballverluste, die die Triererinnen über ihr schnelles Spiel bestraften“, klagte Gästetrainer Felix Fetzer.

 

Die Begegnung schien entschieden, als die Triererinnen bis zur Pause den Vorsprung auf 21:9 ausbauen konnten.

 

Das Kinzig-Team kam besser in die zweite Hälfte, legte gleich vier Tore in Folge auf 25:9 nach und so schien nur noch die Höhe des Kantersieges fraglich. Doch plötzlich war Sand im Getriebe des MJC Spiels, die Gäste nutzten die Nachlässigkeiten konsequent und so nahm Kinzig beim 25:11 in der 39. Minute die Auszeit. Doch die Gäste verkürzten mit ihrem sechsten Treffer in Folge auf 25:15 und es folgte die nächste Trierer Auszeit. Nach einem 0:7 Lauf der Gäste war es Mira Cartus per Siebenmeter, die den Negativlauf ihres Teams mit dem Treffer zum 26:16 in der 50. Minute stoppte.

 

“Der kleine Einbruch nach dem Seitenwechsel geht auf meine Kappe. Ich wollte im ersten Spiel nach der langen Pause allen Spielanteile geben, dementsprechend fehlte phasenweise die Struktur im Angriff”, stellte Kinzig fest.  

 

Erst in den Schlussminuten sorgen die Routiniers der Trierer, Vivi Steil und Kaddy Irsch, für den klaren Endstand. Die Gäste waren nach dem Wechsel auf Augenhöhe und können auf diese Leistung aufbauen.

 

"Ich bin insgesamt sehr zufrieden mit dem ersten Auftritt meiner Mannschaft in dieser Saison, vor allem wenn man bedenkt, dass 1 1/2 Jahre kein Punktspiel stattgefunden hat. Ich glaube man muss erstmal zufrieden sein, dass die Runde überhaupt unter diesen guten Bedingungen stattfindet. Dementsprechend freuen wir uns auf das nächste Spiel in Mertesdorf. Das war leider auch vorerst das letzte Spiel unserer Torfrau Henrike, die hoffentlich bald nach ihren Auslandssemester wieder bei uns auf der Platte steht. Wir wünschen ihr definitiv alles Gute und viel Spaß. Gleichzeitig konnte aber Ali Krämer ihr Debüt in dieser Saison geben. Wir freuen uns sehr, dass sie sich für die MJC entschieden hat”, freute sich MJC Coach Kai Kinzig.

 

„32 Gegentore spiegeln eigentlich nicht unsere Abwehrleistung im Positionsspiel wider. Es waren gute Ansätze erkennbar und wenn wir die Fehler im Angriff abstellen, sieht es für die Saison gut aus“, glaubt der Gästecoach.

 

MJC: Dierkes und Krämer - Hoffmann (3/2), Irsch (6), L. Weißhuhn (5), A. Weißhuhn, Brunner (3)Baldin (2)FahlCartus (1/1), Steil (5), Sattler (7), Kreuzkamp 

 

HSG: Göymen - Fetzer (4/1), Wiedemann, Brusius (1), Kunz (6)Hartenberger (2)Catrein (1)Gesemann (2), Schwarz (1), Bubenheim (1), Merker 

 

 

TuS Daun - HSG Hunsrück II 27:20 (15:11)

 

Bildergalerie von Michael Schröder

 

 

Einen unerwartet deutlichen Sieg feierte das Tus Team gegen die HSG Reserve! Von Beginn an führte das Team von Trainer Lukas Illigen gegen den Gast aus dem Hunsrück, der bis 8:6 in der 15. Minute auf Augenhöhe mit den Eifelanerinnen war. Doch über 10:6 setzte sich der Tus Dann bis zur Pause auf 15:11 ab. Die Mannschaft erwischte auch den besseren Start in die zweite Hälfte und legte gleich drei Treffer in Folge auf 18:11 in der 35. Minute nach, führte erstmals beim 22:12 in der 38. Minute mit 10 Toren und verwaltete dann nach einer Auszeit der Gäste diesen Vorsprung bis wenige Minute vor dem Spielende. Erst in den Schlussminuten kam das Team von Gästetrainer Timo Stoffel zur Ergebniskosmetik.

 

„Ich bin sehr zufrieden, da die Mannschaft das umgesetzt hat, was vorgegeben war. Nach der langen Spielpause war das absolut in Ordnung. Wir trafen endlich mal auf einen Gegner, der uns körperlich nicht überlegen war, haben aus einer stabilen Abwehr gespielt, hinter der Torfrau Isabell Treis vieles wegfischte und vor allem vom Sechs-Meter Raum klarste Chancen des Gegner vereitelte. Das gab der Abwehr noch mehr Selbstvertrauen. Die Last im Angriff war auf vielen Schultern verteilt, wir zeigten ein gutes Rückzugsverhalten und machten nur wenige Fehler. Was wir uns allerdings ankreiden müssen ist die Tatsache, dass wir unsere Chancen nicht konsequent genug verwerteten. Alle Spielerinnen hatten ihre Spielanteile und gelegentlich war hierdurch ein Bruch im Spiel erkennbar,“ sagte Dauns Coach Lukas Illigen.

 

„Es war kein guter Start von uns. Über die Abwehr klage ich nicht, das hätte gereicht! Doch im Angriff war die Leistung enttäuschend. Zu statisch, zu viele Fehlwürfe und technische Fehler. Das reicht eben nicht gegen eine Mannschaft wie Daun, die so richtig Bock auf dieses Spiel hatte. Mit der deutlichen Niederlage hätte ich nicht gerechnet, doch im Angriff haben wir einfach nicht in unser Spiel gefunden“, klagte Gästetrainer Timo Stoffel.

 

TuS: Treis, Zander und Thome - Schuh, Makurat (4), F. Kutscheid (1), J. Kutscheid (4/1), Poster, Aideyan (4), Römer (2), Basten (1), Teusch (1), Werbinsky, Clever (10/5)

 

HSG: Faller - Bach (2), Johann, Litzenburger (5/2), Fink, Themann, Bach (4), Schirokich (3), Nicolea (6/3), Lammersmann, Hahn, Kalle.

 

 

HSG Wittlich II - HSG Mertesdorf/Ruwertal 28:31 (13:15)

 

Die Ruwertal HSG entführt im Auftaktspiel beide Punkte aus der Eifel!

 

 

Die Gästeführung zu Spielbeginn drehte das Scheibe-Team über 4:2 in der 8. Minute, ehe die Gäste die Begegnung über 6:7 in der 13. Minute wieder in den Griff bekamen.  Bis zur Pause hielt das Team von Gästetrainer Paddy Wagner den knappen Vorsprung, doch die Wittlicher Mädels kämpften sich nach dem Wechsel zum 17:17 Ausgleich.

 

Bis zur 48. Minute blieb der Ausgang des Spiels völlig offen. Erst nach dem 23:24 in der 48. Minute gelang es den Gästen in Unterzahl, trotz der roten Karte gegen eine Gästespielerin, sich auf 23:28 in der 53. Minute spielentscheidend abzusetzen. Auch die Auszeit von Wittlichs Spielertrainerin Jenny Scheibe in dieser Phase konnte den 0:4 Lauf der Ruwertalerinnen nicht stoppen. „In dieser Phase nutzten wir die Überzahl nicht und kassierten die entscheidenden Tore. Die Gäste haben das Spiel sicherlich über die Abwehr gewonnen, war aber auch die Mannschaft, die weniger Fehler machte. Uns fehlten einfach die Alternativen im Rückraum und so mussten unsere drei Rückraumspielerinnen durchspielen. Nach vorne taten wir uns schwer, haben es aber im Angriff mit zwei Kreisläuferinnen gut gelöst. Uns fehlte heute auch die Treffsicherheit aus dem Rückraum. Kämpferisch kann ich meinen Mädels nichts vorwerfen, sie haben alles versucht“, meinte Wittlichs Spielertrainerin Jenny Scheibe.

 

„Wir haben uns in der Anfangsphase schwergetan, da Wittlich immer wieder mit zwei Kreisläufern auflöste und wir das Anspiel nicht verhindern konnten. Nachdem ich die Deckung defensiver eingestellt habe, lief es für uns besser. Meiner Mannschaft habe ich klar gemacht, dass wir Spiele in dieser Klasse nur über die Abwehr gewinnen können, und das haben wir letztlich geschafft. Beim 24:23 wurde es noch einmal eng, doch wir haben die Verantwortung auf alle Schultern verteilt, während Wittlich es nun mit der Brechstange versuchte. Den Sieg wollten wir mehr als die Gastgeberinnen, gegen die ich in der Schlussphase die Außen Spielerinnen nicht mehr konsequent decken ließ und unsere Torfrau Louisa Becker hier einiges wegfischte. Ein guter Auftakt, den wir auch dank der besseren Kondition und der Schnelligkeit gewannen. Heute hat eine für die andere alles gegeben“, lobte Gästetrainer Paddy Wagner.

 

HSG W: Marx - Lieser (4), Eiden (1), Hohns (3), Teusch (2), Esch (11/6), Krüger, Gaß, Scheibe (1), Ensch, Kappes (6), Muscheid, Zens.

 

HSG M/R: Becker - Britz, Himmelreich (4), Kierakowicz (5), Eiden, Fisch (8/1), Thinnes (4), Eiden (2), Reber (6), Meyer (2)

 

HSC Schweich - TuS Weibern 24:19 (10:12)

 

Das Team von Trainer Christian Leyh sorgt mit dem Sieg über einen der Meisterschaftsfavoriten für die Überraschung.

 

Die Gäste legten den besseren Start hin und führten mit ein bis zwei Toren bis zum 13:14 in der 37. Minute, doch dann drehte das Schweicher Team die Begegnung, legte drei Treffer zum 16:14 nach und war nach dem letztmaligen Ausgleich der Gäste zum 17:17 in der 45. Minute die spielbestimmende Mannschaft, die mit einem 5:0 Lauf auf 22:17 in der 54. Minute für die Entscheidung sorgten.

 

„Die Mädels haben das umgesetzt, was ich vorgegeben habe. Dabei überzeugten wir mit einer aggressiven Deckung und bereits im ersten Spielabschnitt hatte ich ein gutes Gefühl, obwohl wir noch zurück lagen. Doch der Gast kam nach dem Wechsel mit unserer „Manndeckung“ nicht zurecht und wir konnten mit einem Lauf das Ergebnis drehen. In der Auszeit habe ich die Mannschaft dann darauf hingewiesen, dass sie das Spiel eigentlich nur noch selbst verlieren können. Doch alle waren heute topmotiviert und so konnten wir den TuS überraschen, der sich das sicher anders vorgestellt hatte“, fand Schweichs Trainer Christina Leyh.

 

Waters - Reuter (1), Müller (1Y), Marxen, Rosch, Longen, (1), Keppler (5), Lehmann, Longen (1) Hähner (2), Weiss (4), Karrenbauer (8/2), Beck (1).

 

 

21. September 2021

 

DJK/MJC Trier - HSG Obere Nahe

(Freitag, 19 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Kurzfristig verlegt wurde das Spiel auf Wunsch der HSG auf Freitagabend: „Quo vadis“, Miezen? Diese Frage stellt sich nach dem Trainerwechsel und dem Verlust wichtiger Stammspieler für die Triererinnen, die dennoch als Favorit in die Begegnung gegen die HSG Obere Nahe gehen, die ebenfalls wichtige Stammspielerinnen nicht mehr in ihren Reihen haben.

 

Personal: „Dank der Verlegung auf Freitag können wir fast komplett auflaufen, das wäre am Sonntag nicht möglich gewesen. Deshalb sind wir froh, dass die Triererinnen uns hier entgegengekommen sind“, sagt HSG Coach Felix Fetzer. "Wir können vollzählig auflaufen und freuen uns, die ehemalige Torhüterhin, Ali Krämer, die wieder in Trier ist, im Tor einsetzen zu können", verrät MJC Coach Kai Kinzig. 

 

Prognose: „Wir gehen motiviert ins erste Saisonspiel, haben gut trainiert und wollen die Trainingsinhalte umsetzen. Ich bin zuversichtlich, dass wir beide Punkte gewinnen. Unsere Abwehr muss aber konsequent und offensiv agieren und zu Ballgewinnen kommen. Viel haben wir für die zweite Welle getan und das wollen wir jetzt umsetzen. Im Angriff erwartet ich Disziplin und ein Spiel mit System, bei dem wir nicht viele Bälle wegwerfen. Die Effektivität steht für mich im Vordergrund“, sagt der neue MJC Coach Kai Kinzig. „Endlich können wir unser erstes Rheinlandligaspiel bestreiten, wissen aber, dass wir die Punkte nicht unbedingt in Trier gewinnen können. Wir haben die Außenseiterrrolle und wollen uns so gut wie möglich verkaufen“, sagt der Gästecoach. 

 

TuS Daun - HSG Hunsrück II

(Samstag, 17 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Eins von drei Lokalderbys steigt am Samstagnachmittag in Daun. Das Team von Trainer Lukas Illigen erwartet die Hunsrück Reserve mit ihrem neuen Coach Timo Stoffel. Die Gäste mussten einige Stammspielerinnen zum RPS Oberligateam abgeben. „Noch kenne ich die Gegner in der Liga nicht so gut, deshalb konzentrieren wir uns auf unsere Stärken“, sagt Gästecoach Timo Stoffel.

 

Personal: „Personell wird das am Samstag eine Wundertüte. Definitiv fallen Lisa Jehnen, Laithi Aideyan und Svenja Dausend aus, fraglich ist der Einsatz von Laura Minninger. Dazu plagen sich weitere Spielerinnen mit Erkältungen“, so Dauns Coach Lukas Illigen. „Bei uns fehlt lediglich die verletzte Torfrau Franzi Weber“, verrät Gästecoach Timo Stoffel.

 

Prognose: „Aus unserem Test gegen Wittlich sind wir mit einem guten Gefühl rausgekommen und wollen diesen Schwung jetzt mit ins Spiel nehmen. Allerdings müssen wir aufgrund der Personalsituation im Innenblock improvisieren und sehen, was möglich ist. Wir werden versuchen, lange Angriffe zu spielen und die Gäste nicht ins Spiel kommen zu lassen“, verrät Illigen. „Wir wollen aus einer stabilen Abwehr schnell nach vorne spielen und zu einfachen Toren kommen. Ansonsten gilt es, dass wir unser Konzept konzentriert durchspielen und das umsetzen, was wir uns erarbeitet haben“, fordert Stoffel.  

 

 

HSG Wittlich II - HSG Mertesdorf/Ruwertal

(Samstag, 17.45 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Im zweiten Lokalderby trifft die Wittlicher Reserve auf die Ruwertal HSG. Gästetrainer Paddy Wagner baut mit seiner jungen Mannschaft auf die Schnelligkeit seines Teams, das sich frühzeitig im Mittelfeld festsetzen möchte. Dort möchte auch die HSG Wittlich mit ihrer Trainerin Jenny Scheibe landen. Beide Teams gehen mit einer „kleinen Stammbesetzung“ in die Saison. Endlich hat das lange Warten ein Ende. Nach knapp 12 Monaten ohne Wettkampf startet die HSG Reserve in heimischer Halle in die Rheinlandliga Saison starten.  Am Samstag wird eine, mit wenigen Ausnahmen, sehr junge Mannschaft in die Saison starten. Der eigentliche Kader der Gastgeberinnen umfasst auch in diesem Jahr lediglich 8 „feste“ Spieler zu denen noch 3 Spieler dazustoßen, wenn es studien- und berufsbedingt zeitlich passt. Ergänzt wird der Kader auch in diesem Jahr durch die jungen Wilden aus der A-Jugend. Das Wort Ergänzung wird den Mädels aber keinesfalls gerecht, hat man doch die gesamte Vorbereitung gemeinsam bestritten und teilt sich auch die 3x wöchentlichen Einheiten. „Wir sind mittlerweile zu einer großen Gemeinschaft zusammengewachsen die sowohl auf als auch neben der Platte jede Menge Spaß zusammen hat. Leider wurden wir in der Vorbereitung von zahlreichen Verletzungen heimgesucht, doch ich hoffe am Wochenende auf den vollzähligen Kader. Leider verpassen einige Mädels den Saisonstart, diese werden aber hoffentlich alle in den nächsten Wochen wieder ins Training einsteigen können“, sagt Trainerin Jenny Scheibe, die sicher ist, dass die Ruwertalerinnen mit einer jungen Mannschaft voll aufs Tempo drücken wird.

 

Personal: Auf Wittlicher Seite fallen Sarah Ertz und Sophie Lames aus, dafür ergänzen 5 A- und 1 B-Jugendlich das Team. „Schon lange trainieren diese Spielerinnen zusammen“, sagt Scheibe. Die Ruwertal HSG kann in Bestbesetzung auflaufen.

 

Prognose: „Wir sind uns der Schwere der Aufgabe bewusst aber kennen auch unsere eigenen Stärken und werden 110% geben, um die ersten zwei Punkte in Wittlich zu behalten. Gegen den Favoriten werden wir uns nicht verstecken, hatten eine schwere Vorbereitung mit vielen Verletzungen und kranken Spielerinnen. Nie haben wir vollständig testen können“, so die Wittlicher Trainerin Jenny Scheibe.

 

„Es war eine gute Vorbereitung und alle drei Testspiele haben wir erfolgreich gestalten können. Zuversichtlich und mit breiter Brust fahren wir in die Eifel, wollen dort was holen. Die Mannschaft hat vor allem im Umschaltspiel einiges zulegen können, wir tun uns aber im gebundenen Spiel aufgrund unserer kleinen Spielerinnen schwer. Hier müssen wir noch zulegen“, fordert der Gästecoach Paddy Wagner.

 

„Wir sind hungrig auf die erste Begegnung nach der langen Wettkampfpause, hoffen auf eine volle Halle und wollen eine konsequent arbeitende Abwehr mit schnellen Beinen stellen. Über die Ballgewinne möchten wir dann zu unserem Gegenstoßspiel finden. Ähnlich wie die Gäste tun wir uns im gebundenen Spiel noch schwer“, erklärt Scheibe. 

 

 

HSC Schweich - TuS Weibern

(Sonntag, 15 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: Mit dem TuS Weibern wartet auf das Schweicher Team gleich ein dicker „Brocken“ zum Saisonauftakt. Der ehemalige Bundesligist gilt in dieser Saison als der Geheimtipp auf die Meisterschaft. Alles andere als ein klarer Erfolg beim Team von Trainer Christian Leyh wäre sicherlich eine Enttäuschung. „Wir sind alle froh, dass es endlich los geht“, verrät der HSC Coach.

 

Personal: Angeschlagen sind derzeit Angie Karrenbauer und Torfrau Annika Quary. Ob sie spielen können, entscheidet sich wohl am Spieltag.

 

Prognose: „Die Mädels sind motiviert und heiß und ich weiß, was sie können. Mit Weibern haben wir allerdings gleich einen Brocken vor der Brust und gehen als klarer Außenseiter in die Begegnung. So lange wie möglich, wollen wir das Spiel offenhalten. Wenn die Mannschaft das umsetzt, was ich vorgebe, bin ich optimistisch, dass uns dies gelingt“, so der HSC Coach.

 

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31. August 2021

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal 1. Damen - "Wir suchen Dich" 

Du hast Lust Handball zu spielen? Du suchst einen neues Team oder eine neue Herausforderung? Wir hätten da eine Möglichkeit!

Unsere Spielerinnen sind froh, endlich nach Monaten wieder mit dem Ball in der Halle zu stehen, auf das Tor zu werfen und neue Spielzüge zu lernen und zu optimieren. Es wird so immer realer, dass nach dieser langen Handball-Pause endlich wieder eine Saison starten kann. Doch bei aller Freude und Begeisterung haben die Mädels noch einen Aufruf an euch:

“Leider ist unser aktueller Kader sehr klein und uns  fehlen für die kommende Saison noch einige Spielerinnen. Wenn DU Spaß und Lust am Handball hast und dich angesprochen fühlst, dann melde dich bei uns oder komme einfach mal zum Schnuppern im Training vorbei.“

Die Damen  trainieren Dienstags von 19:00 bis 20:30 Uhr und Donnerstags von 20:30 bis 22:00 in der Ruwertalhalle in Mertesdorf.

Und auch das zwischenmenschliche kommt nicht zu kurz. “Nach dem Training sitzen wir gerne noch etwas zusammen und unterstützen unsere regionalen Getränkehersteller….“

Wir freuen uns auf DICH"

Kontakt: christian.wirtz@handball-ruwertal.de

 

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30. August 2021

 

Rheinlandliga Frauen

 

Am Wochenende 25./26. September startet die Rheinlandliga der Frauen in die neue Saison.

 

Dabei stellt der Spielbereich Mosel/Eifel mit sieben Mannschaften das Gros des insgesamt 12 Teams umfassenden Teilnehmerfeldes.

 

Gleich am ersten Spieltag kommt es zu drei Lokalderbys: Die Trierer Miezen erwarten die HSG Obere Nahe, der TuS Daun trifft auf die HSG Hunsrück und die HSG Wittlich II erwartet die HSG Mertesdorf/Ruwertal. Für Schweich fällt der Startschuss gegen den TuS Weibern. 

 

DJK/MJC Trier

 

Völlig unerwartet kam bei den Trierer Miezen der Trainerwechsel! Nachdem Franzi Steil als Trainerin zum 2. Bundesligisten TSG Ketsch wechselte, folgte ihr wenige Wochen später ihre ehemalige Trainerin Esther Hermann und übernahm bei den Kurpfalz Bären die Rolle der Co-Trainerin. Schnell fündig wurden die Trierer dann bei der Suche nach einem neuen Coach, Kai Kinzig übernahm die Mannschaft, die sich personell weiter veränderte. So ist das Team weiterhin auf der Suche nach einer Torfrau: „Derzeit lösen wir das intern. Uns hilft Jette Martin aus der A-Jugend und Stefanie Schmitz aus der zweiten Mannschaft. Zunächst haben wir athletisch gearbeitet, sind dann in die Halle und haben an den Konzepten, die Esther mit der Mannschaft erarbeitet hat, weiter gefeilt. Dabei geht es um die Verbesserung unserer offensiven 3:2:1 Abwehr und auch im Angriff verfeinern wir die Abläufe. Das testen wir jetzt noch in Spielen gegen die Saarlandligisten Oberthal und Saarbrücken, sowie unsere A-Jugend. Zwar wollen wir jedes Spiel gewinnen, doch das Saisonziel ist nicht der Gewinn der Meisterschaft. Am Ende wollen wir im oberen Tabellendrittel mitmischen“, erklärt Kinzig.

 

TuS Daun

 

„Klassenerhalt“ lautet das klare Saisonziel der Eifelaner, die eine „durchwachsene Vorbereitung“ (Zitat Trainer Lukas Illigen) absolvieren konnten. „Die Mädels, die da waren, haben gut mitgezogen. Leider war nur selten der komplette Kader im Training. Gegenüber der letzten Saison haben wir einige personelle Veränderungen im Kader. So haben Tonia Strunk und Lona Miller aus privaten Gründen aufgehört, Lisa Rehn steht auf Stand-by. Dafür hat Anja Makurat wieder angefangen, die eine Zeitlang in Weibern spielte. Im Tor konnten wir uns mit der aus Dortmund stammenden Mona Zender verstärken und Naomi Aydejan ist nach ihrem Auslandsaufenthalt wieder zurück. Wir haben zweimal wöchentlich trainiert, zudem haben die Spielerinnen selbst Ausdauer und Kraft trainiert. Schwerpunkt unseres Trainings war die individuelle Ballarbeit nach der langen handballlosen Zeit. Bis zum Saisonstart testen wir noch mit Spielen gegen Wittlich, Welling und hoffentlich Gerolstein. Die Saison wird aus meiner Sicht einer Wundertüte gleichen, da mal abzuwarten ist, wer alles auflaufen kann und wie sich die Teams in die Saison finden“, sagt Illigen.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal

 

Seit sieben Wochen bereitet HSG Coach Paddy Wagner sein Team auf die anstehende Saison vor. „Wir haben einen körperlich kleinen und auch personell mit 12 Spielerinnen kleinen Kader. Es war schwierig in den letzten Wochen Testspiele zu organisieren, doch bis zum Saisonstart wollen wir noch gegen Schweich, die Trierer Miezen und den Saarlandligisten Schwarzenbach mit seinem Trainer Siggi Garbe testen. Aufgrund der beruflichen Situation war es bisher noch nicht möglich, mit dem kompletten Kader zu trainieren, da uns immer wieder Schichtdienste der Spielerinnen die Vorbereitung erschweren. So stand die Kleingruppenarbeit im Fokus. Wir setzen auf die Schnelligkeit der jungen Mannschaft, wollen über den Gegenstoß zu einfachen Toren kommen und das Umschaltspiel von Angriff auf Abwehr schnell erledigen. Bereits früh wollen wir uns im Mittelfeld der Tabelle festsetzen, Platz 5 bis 8 ist für uns ein realistisches Saisonziel“, glaubt Wagner.

 

HSC Schweich

 

Zufrieden zeigt sich Schweichs Trainer Christian Leyh mit der bisherigen Vorbereitung seines Teams: „Seit Anfang Juni bereiten wir uns vor, hatten ein Trainingslager mit einem Testspiel gegen Matthias und ein Spiel gegen Wittlich II, bei dem wir uns achtbar aus der Affäre ziehen konnten. Ein weiteres Trainingslager ist für den 10. September geplant mit einem abschließenden Testspiel gegen Ligakonkurrent Mertesdorf/Ruwertal. Auch für uns war es bislang schwierig, Testspiele zu absolvieren, doch wir können auf einen großen Kader zurückgreifen. Die zweite Mannschaft wird von Johannes Rosch trainiert und wir arbeiten hier sehr gut zusammen. Die Mädels sind motiviert und wir werden bis zum Saisonstart noch an Technik und Taktik feilen, bevor es für uns mit einem schweren Anfangsprogramm losgeht. Die Punkte müssen wir sicherlich gegen die Teams holen, die mit uns auf Augenhöhe sind. Am Ende soll der Klassenerhalt stehen“, sagt Leyh.

 

HSG Wittlich II

 

„Seitdem wir wieder in die Halle dürfen, trainieren wir dreimal wöchentlich. Allerdings haben wir einen relativ kleinen Kader, lässt man die A-Jugendlichen aussen vor. Es wird daher notwendig sein, dass uns die A-Jugendlichen auch während der Saison unterstützen. Wir haben viele Spielerinnen, die aus beruflichen Gründen im Schichtdienst nicht immer da sein können. Dazu gesellten sich in den letzten Wochen viele Verletzte, sodass wir auch einige Testspiele absagen mussten. Jetzt werden wir noch bis zum Saisonstart gegen Saarbrücken, Daun und Weibern spielen. Die Vorbereitung verlief bislang sicher nicht optimal, bedingt auch durch die Sommerferien, die einige dazu genutzt haben, endlich mal wieder Urlaub machen zu können. Schwerpunkt unserer Trainingsarbeit war bislang die Abwehr, werden jetzt den Fokus auf den Angriff legen, um dort neue Konzeptionen zu erarbeiten. Lange haben wir nicht mehr zusammengespielt und das merkt man deutlich. Unser Saisonziel wird ein Platz im Mittelfeld sein. Es ist aufgrund der Arbeitssituation schwer, immer die gleiche Stammformation aufbieten zu können. Um so wichtiger wird sein, dass wir die Unterstützung aus der Jugend erhalten“, sagt HSG Trainerin Jenny Scheibe. 

 

HSG Hunsrück II

 

Die HSG geht mit ihrem neuen Coach Timo Stoffel in die kommende Saison: „Die Klasse kenne ich nicht so gut, um ein konkreteres Saisonziel für uns zu definieren. Doch von den Eindrücken aus dem Training und der Spielstärke meines Teams sollte ein Platz im oberen Tabellenfeld realistisch sein. Das Gesicht der Mannschaft hat sich gegenüber der letzten Saison schon verändert, doch immerhin habe ich einen 14er Kader, der gut mitzieht. Schwerpunkt der Trainingsarbeit waren die Abwehr und die Ballsicherheit. Dabei wollen wir auch weiterhin über das Tempo unser Spiel definieren. Im September stehen noch einige Testspiele an, unter anderem gegen Kirn und Birkenfeld“, verrät Stoffel.

 

HSG Obere Nahe

 

Für die aus privaten Gründen pausierende Nathalie Heinrich übernimmt Felix Fetzer den Trainerjob beim Aufsteiger HSG Obere Nahe. „Zunächst haben wir auf der Beachanlage trainiert, sind seit zwei Monaten in der Halle und trainieren zweimal wöchentlich. Leider müssen wir drei beruflich oder familiäre bedingte Abgänge gleich in unserer 1.Rheinlandliga Saison verkraften. Bis zum Saisonstart werden wir noch ein Trainingswochenende dazunehmen und hoffen dort zumindest ein Vorbereitungsspiel absolvieren zu können. Nach dem Schwerpunkt Kraft, Ausdauer und Athletik arbeiten wir jetzt hauptsächlich mit dem Ball, wollen neue Abwehrformationen einstudieren, damit wir flexibel auf die sicherlich schwereren Kaliber in der Rheinlandliga reagieren können. Unser Saisonziel ist natürlich der Klassenerhalt“, sagt der neue HSG Coach. 

 

 

12.04.2021

 

In der Rheinlandliga waren die Trierer Miezen mit vielen Hoffnungen in die Saison gestartet. Das Team von Trainerin Esther Herrmann wollte um den Aufstieg in die RPS Oberliga mitspielen, hatte eine durchaus wettbewerbsfähige Mannschaft am Start, die aber zwischenzeitlich personell Federn lassen musste. Für die übrigen Teams aus der Region wäre das Saisonziel von einem guten Mittelfeldplatz bis zum Nichtabstieg realistische Ziele gewesen. Insgesamt waren 7 regionale Teams in der letzten Saison am Start und stellten damit die absolute Mehrheit in der mit 12 Mannschaften besetzten Rheinlandliga.

 

DJK/MJC Trier

 

Lange hielt die Hoffnung der MJC Verantwortlichen und der Spielerinnen, dass die Saison nach ihrer Unterbrechung mit Spielen ab Mai fortgesetzt werden würde und sich die Mannschaft dann für die RPS Oberliga qualifiziert. Dementsprechend hoch war auch die Motivation des Teams, die sich weiterhin mit Athletiktrainer Kevin Heinz individuell fit hielt, bis dann die Annullation der Saison das Ende aller Aufstiegsträume bedeutete.

 

„Das mussten alle erst einmal verdauen. Der Knick war unverkennbar“, gab MJC Trainerin Esther Herrmann unumwunden zu. In der Folgezeit hielten sich die Spielerinnen mit dem Fahrrad und Inline skaten fit. „Monat für Monat setzten wir uns dann neue Ziele, starteten im Rahmen der Möglichkeiten kleine Teamaktionen und versuchten immer wieder mit neuen Ideen die Moral und die Stimmung im Team hochzuhalten. So wurde ein Staffellauf von Saarburg bis zu mir nach Mertesdorf geplant. Weiterhin standen Zoom-Treffen auf der regelmäßigen Agenda und so halten wir zusammen mit der Hoffnung, dass die Saison im Herbst starten wird“, sagt die MJC Trainerin, deren Team auch personell gebeutelt wird. So steht Routinier Franzi Steil, die bekanntlich einen Trainerjob beim Bundesligisten Kurpfalz Bären annimmt, künftig nicht mehr zur Verfügung.

 

„Wir waren einfach glücklich, sie gehabt zu haben und es freut mich sehr, dass sie sich mit dem Trainerjob ihren sportlichen Lebenstraum verwirklicht. Mit ihr verlieren wir eine Spielerpersönlichkeit, von der die Mannschaft viel lernen konnte. Das ist schon eine extreme Schwächung für uns, doch die Mannschaft muss das jetzt kompensieren. Neben Franzi werden uns auch Anneke Helbrecht und Inga Käsgen aufgrund ihrer Auslandsaufenthalte und aus Studiengründen nicht mehr zur Verfügung stehen. Mira Cartus befindet sich nach ihrem Bandscheibenvorfall wieder im Aufbautraining und wir müssen sehen, was unsere B-Jugendlichen machen, die ja in einer Spielgemeinschaft mit Wittlich aktiv sind. Dabei ist mir besonders wichtig, dass wir eine weitere Torfrau finden, die uns unterstützt. Hoffentlich können wir bald wieder in den regulären Trainingsbetrieb einsteigen und uns dann voll auf die anstehende Saison vorbereiten“, hofft Herrmann.

 

TuS Daun

 

Die Eifelanerinnen stellten nach Abbruch der Saison den Trainingsbetrieb komplett ein und stiegen im Februar wieder über die „Team Fit App“ ins individuelle Training ein. Bei TuS Spielerinnen wird Ilona Miller aus privaten Gründen künftig nicht mehr zur Verfügung stehen.

 

Ansonsten hofft Trainer Lukas Illigen (32), der seine aktive Laufbahn in der ersten Herrenmannschaft vor Saisonbeginn aus gesundheitlichen Gründen beenden musste, dass aus der B-Jugend vier Nachwuchsspielerinnen zum Kader stoßen, dem auch künftig vom Auslandsaufenthalt zurückgekehrte Naomi Aideyan angehören wird. Im Trainerbereich gibt Co-Trainer Gerd Clemens aus privaten Gründen sein Amt auf, hier ist Illigen auf der Suche, damit das Trainerteam wieder aufgestockt werden kann. „Das ist auch zwingend erforderlich, da auch ich aus beruflichen Gründen nicht immer da sein kann“, verrät Illigen.

 

Verpflichtend ist zwischenzeitlich die individuelle Trainingseinheit am Dienstagabend. Wie es weitergeht, hängt auch in Daun von dem Verlauf der Pandemie ab. „Derzeit ist alles online und wir wünschen und alle, bald wieder zusammen trainieren zu können und uns richtig auf die nächste Saison vorbereiten zu können“, so der Dauner Coach.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal

 

„Bei uns bleibt der Kader gegenüber der letzten Saison unverändert“, freut sich HSG Coach „Paddy“ Wagner (52) über die personelle Situation im Ruwertal. Seine Mannschaft musste nach dem Saisonschluss ebenfalls das Mannschaftstraining einstellen, individuell arbeiteten die Spielerinnen aber weiter an ihrer Fitness.

 

„Laufen und Radfahren standen vorne an“, erklärt Wagner, für den der Saisonstart noch nicht in Sicht ist.

 

„Es macht daher auch keinen Sinn, jetzt schon in eine konkrete Vorbereitung einzusteigen. Wenn wir wissen, wann es los geht, müssen wir sehen, dass wir uns in einer wahrscheinlich kurzen Vorbereitung für den Saisonstart mannschaftlich zusammenfinden. Dabei denke ich an drei Trainingseinheiten pro Woche, die dann hoffentlich in der Halle stattfinden können. Doch jetzt müssen wir sehen, wie wir uns fit halten. Ich hoffe sehr, dass wir uns alle bald wieder persönlich sehen können. Darauf freuen sich die Mannschaft und ich“, erklärt der Ruwertaler Coach.

 

HSC Schweich

 

Neben der annullierten Saison kam in Schweich erschwerend die Hallensituation hinzu. „Selbst wenn wir gedurft hätten, wäre es mit einem Training in der Halle wohl nicht möglich gewesen“, umschreibt HSC Coach Christian Leyh die Situation in Schweich. So hat die Mannschaft seit dem Saisonabbruch keine gemeinsamen Trainingseinheiten, auch nicht in Kleingruppen absolviert.

 

„Individuell halten sich die Spielerinnen fit, mehr ist derzeit nicht machbar, da völlig unklar ist, wann die Saison losgehen wird. Personell gehen wir davon aus, dass wir bis auf Lisa Weiß, die aus privaten Gründen wieder zurück in ihre Fuldaer Heimat ist, zusammenbleiben. Allerdings stehen einige Fragezeichen hinter Spielerinnen, die ihr Studium aufnehmen wollen, aber derzeit auch noch nicht wissen, wie und wo das gehen kann. Wir sehen jetzt von Woche zu Woche, was die Situation hergibt, haben wöchentliche Vorstandssitzungen, in denen wir die Situation besprechen“, sagt Leyh.

 

HSG Wittlich II

 

Die Wittlicher Reserve traf sich nach dem Saisonabbruch regelmäßig zwei bis dreimal wöchentlich zum „online-Work-out“. „Alle Spielerinnen haben sich hier eingebracht und auch abwechselnd das Training übernommen“, berichtet Wittlichs Spielertrainerin Jenny Scheibe (33) stolz.

 

Zwischen Weihnachten und Januar lieferte sich man mit dem Team der HSG Bannberscheid/Engers eine Lauf-Challenge. In den letzten vier Wochen war es wieder möglich, in 10er Gruppen im Freien zu trainieren, da die Fallzahlen im Kreis Bernkaste-Wittlich dies ermöglichten.

 

„Endlich haben wir uns persönlich treffen können, absolvierten Lauf- und Kräftigungseinheiten und begannen mit dem Wurftraining. Doch seit letzten Sonntag ist das wieder vorbei, die Fallzahlen sind wieder so hoch, dass wir zurückfahren müssen. Alle waren nach dem Rückschlag frustriert“, erklärt Scheibe.

 

Personell kann die Wittlicher Mannschaft wohl aus dem vollen schöpfen, der Kader der Mannschaft bleibt auch im zweiten Jahr in Folge unverändert. „Das freut mich sehr, damit kann man kontinuierlich und gut arbeiten. Zudem wird unser 2003er Jahrgang nächste Saison in der A-Jugend auflaufen, so das ich aus einem Riesenpool schöpfen kann. Bereits seit zwei Jahren trainieren wir auch mit unseren Nachwuchsspielern zusammen und das lässt mich optimistisch nach vorne schauen“, sagt die Wittlicher Trainerin.

 

HSG Hunsrück II

 

Die Hunsrück Reserve stellte nach dem Abbruch der Saison den Trainingsbetrieb komplett ein. „Individuell haben die Spielerinnen zwar weitergearbeitet, aber letztlich war es Schwachsinn, überhaupt in die Saison zu starten“, findet der ehemalige Coach Korab Mulliqi (35), der bereits vor der abgebrochenen Saison erklärt hatte, dass er nach dieser Saison aufhören wolle. „Mich reizt der Männerbereich, dort will ich künftig als Trainer arbeiten, hab aber noch nichts Konkretes“, verrät Mulliqi.

 

Auf Mulliqi folgt bei der Hunsrück Reserve Timo Stoffel (43), der erstmals im Frauenbereich trainieren wird. Zuletzt war Stoffel zusammen mit Jochen Tatsch für die Männermannschaft der Hunsrück in der Rheinlandliga verantwortlich.

 

„Für mich eine neue Herausforderung, doch noch ist vieles in der Schwebe. Mit unserem Trainer der ersten Damenmannschaft Nils Ibach habe ich mich zwischenzeitlich abgestimmt, wie die Zusammenarbeit laufen soll. Die Mädels trainieren weiterhin individuell und noch ist unklar, welche Spielerin aus dem Kader der letztjährigen zweiten Mannschaft in der ersten Mannschaft spielen wird oder umgekehrt. Ich hoffe sehr, dass wir spätestens im Juli in die konkrete Saisonvorbereitung starten können, und ich bin mir sicher, dass die Zeit dann ausreichen wird, um die Mannschaft entsprechend auf die Saison vorzubereiten. Nach jetzigem Stand bleibt der Kader unserer Mannschaft gegenüber der letzten Saison so gut wie unverändert“, verrät Stoffel.

 

HSG Obere Nahe

 

Als Aufsteiger in die Rheinlandliga der Frauen stand das Team von Trainerin Nathalie Heinrich vor einer sicherlich schweren Saison. Das mit einem Durchschnittsalter von 20 Jahren wohl jüngste Team ging mit großer Euphorie in die Saison, die bereits im Oktober aufgrund der Pandemie ihr Ende fand. Im Kreis Birkenfeld waren die Corona Fallzahlen seither so hoch, dass kein ordentlicher Trainingsbetrieb mehr möglich war. Lediglich mit dem TV Birkenfeld „duellierte“ sich die HSG Obere Nahe bei einer Lauf-Challenge.

 

Auch die derzeitige Ausgangssperre im Kreis Birkenfeld lässt Training auch in Kleingruppen nicht zu und so bereiten sich die Spielerinnen individuell vor.

 

„Nach unserer virtuellen Weihnachtsfeier im Dezember begann im März das Online Training, dass von unserem neuen Trainer Felix Fetzer geleitet wird. Ich werde aus privaten Gründen in den nächsten Monaten kürzertreten, bei einer möglichen Vorbereitung über die Sommermonate bin ich definitiv nicht dabei“, verrät die bisherige Trainerin Nathalie Heinrich.

 

„Sicherlich war die Motivation unserer jungen Spielerinnen nach dem Saisonabbruch im Keller, doch jetzt hat die Mannschaft wieder ein Ziel vor den Augen, die Saison, die hoffentlich im Herbst beginnt. Einige Spielerinnen haben jetzt ihr Abitur abgelegt und wir müssen sehen, wer uns nach der Studienentscheidung noch zur Verfügung steht“, sagt Heinrich.