Vorschau auf den Spieltag 16.12.2017

 

HSG Wittlich II – TV Bassenheim II (Samstag, 13 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Als Tabellenvierter erwartet die HSG Wittlich II den Tabellenfünften aus Bassenheim. Dabei hat Gastgeber Wittlich jetzt die große Chance, sich mit einem Sieg bei den Teams (TV Welling und TuS Bannberscheid) zu etablieren, die die Vizemeisterschaft unter sich ausmachen könnten.

 

Personal: Da mit Hanna Hober, Hanna Esch und Ella Blasius gleich drei Spielerinnen fehlen, wird das Team von Trainerin Tanja Nykytenko sich mit drei Spielerinnen aus dem RPS Liga Kader verstärken können.

 

Prognose: „Wichtig ist, dass wir konzentriert in dieses Spiel gehen und uns das Leben im Spiel dadurch einfacher machen, dass wir unsere klaren Chancen verwerten. Das haben wir auch in den letzten Trainingseinheiten trainiert und ist für mich die Voraussetzung, dieses Spiel auch zu gewinnen. Den Gegner kenne ich nicht und deshalb beschäftigen wir uns mit der eigenen Leistung“, sagt die HSG Trainerin.

 

 

Berichte vom Spieltag 09/10. Dezember 2017

 

TuS Daun – TV Bassenheim II 30:27 (15:16)

 

Die Verletztenserie im Dauner Kader will nicht abreißen. Nachdem Naomi Aideyan wieder einsatzbereit und Antje Fritz ins Training eingestiegen ist, sind die nächsten Ausfälle zu verbuchen. Lisa Jehnen steht mit einer Fußverletzung auf unbestimmte Zeit nicht zur Verfügung und Antje Fritz hat sich im Training erneut am Knie verletzt. „Vera Merten stand am Samstag aus privaten Gründen ebenfalls nicht zur Verfügung, so dass wir insbesondere auf Rückraum Mitte improvisieren mussten.

 

Nichtsdestotrotz ist uns heute ein weiterer Sieg gelungen, dessen Punkte wir eigentlich nicht auf unserer "Haben - Seite " eingerechnet hatten“, freute sich Dauns Pressesprecherin Claudia Philipp. Von Beginn an hielt Daun totz einer schwachen Abwehrleistung, in der es immer wieder an Absprachen fehlte, dagegen. Glücklicherweise glich die Mannschaft dies durch ein gutes Angriffsspiel, in dem die „Dinger“, (Zitat Philipp) auch mit hoher Quote versenkt wurden, aus. Es entwickelte sich eine ausgeglichene erste Halbzeit, in der Bassenheim zur Pause mit einem Tor führte. Zu Beginn der zweiten Halbzeit lag Bassenheim schnell mit drei Toren vorne und Daun musste sich nach der Umstellung auf eine 3:2:1 Abwehr zunächst neu finden.

 

„Ab der 40. Minute lief es dann in Abwehr und Angriff zu unseren Gunsten. Mit der offensiven Abwehr konnten wir immer wieder Bälle herausspielen und uns mit Gegenstoßtoren belohnen.  Durch eine Manndeckung gegen Jana Clever versuchte Bassenheim unseren Angriff zu stören. Doch durch gute Einzelaktionen und ein gutes Zusammenspiel zwischen Kreis und Rückraum entstanden immer wieder Lücken, die durch direkte Tore oder Siebenmeter erfolgreich genutzt wurden. Alleine sechs Siebenmeter in den letzten 25 Minuten wurden von Svenja Dausend zu 100 % verwandelt. Ein schöner Jahresabschluss mit dem die Mannschaft sich trotz viel Verletzungspech mit zwei Punkten belohnt hat,“ fand Philipp.

 

Treis und Miller – Philipp (3), Brand (4), F. Kutscheid, J. Kutscheid (5/1), Krämer (1), Basten, N. Aideyan (7), Dausend (6/6), Dreiseitel, L. Aideyan, Clever (4).

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – HSC Schweich 32:19 (15:11)

 

Wieder konnte der Gast aus Schweich nicht mit dem vollen Kader antreten. Krankheitsbedingt fehlten gleich vier wichtige Spielerinnen. Bereits beim Aufwärmen hatte HSG Trainer „Hase“ Schöler ein gutes Gefühl: „Der Mannschaft war hier schon anzumerken, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollte“. Doch zunächst sah es überhaupt nicht danach aus, die Gäste, legten drei Treffer in Folge zum 0:3 vor, erst dann stabilisierte sich die Deckung der Gastgeberinnen, die aber bis zur 20. Minute benötigten, um das Spiel in den Griff zu bekommen. Bis zum 8:7 blieben die Gäste dran, kamen immer wieder zu einfachen Toren! Aufrichten konnten sich die Gastgeberinnen dann an ihrer Torfrau Luisa Becker, die wichtige Bälle parierte. Zudem machte sich die Umstellung der HSG Abwehr bemerkbar und so lieferte das Team von Schöler jetzt 40 starke Minuten ab.

 

„Mit einem 3:0 Lauf gleich zu Beginn konnte der HSC gleich Selbstvertrauen tanken. Doch dann scheiterten die Gäste ein ums andere Mal an der überragenden Torfrau der HSG Ruwertal. In der ersten Halbzeit verlief das Spiel weiter ausgeglichen, wobei Luisa Becker immer wieder den Unterschied ausmachte“, fand Schweichs Trainer Tobias Quary.

 

 „Schweich hatte mehr und mehr Probleme um zu Treffern zu kommen. Bei uns stimmten jetzt die Absprachen im Deckungsverband, das Rückzugsverhalten war wesentlich besser und die Laufbereitschaft im Angriff war vorhanden. Jetzt kämpfte auch jede Spielerin für ihre Mitspielerin und so zogen wir über 23:13 in der 45. Minute dem klaren und verdienten Sieg entgegen“, freute sich Schöler.  

 

"In der zweiten Halbzeit sind wir wieder einmal komplett eingebrochen. Nach drei schwachen Offensivaktionen haben wir unser komplettes Selbstvertrauen verloren. Wir haben uns immer mehr in Einzelaktionen verstrickt, und haben nichts mehr von dem umgesetzt, was wir uns in der Pause vorgenommen war. So war es ein leichtes für die Ruwertal HSG durch einfache Tore davonzuziehen. Meiner Meinung nach waren wir in der ersten Halbzeit die spielerisch bessere Mannschaft, verzweifelten aber immer mehr an Luisa Becker, die eine der besten Torhüterleistungen gezeigt hat, die ich dieses Jahr in der Rheinlandliga gesehen hab. Im zweiten Spielabschnitt haben wir dann komplett den Faden verloren. In den nächsten Wochen müssen wir nun dringend daran arbeiten unsere Leistung auch über 60 Minuten auf die Platte bringen zu können“, verlangt Quary.

 

 

HSG: Becker – Reis, Meyer (3), Pinnel (5), N. Thielen (2), Backendorf (2), Herres (9/5), Dimmig (2), Fisch (6), Rosner (1), Kolditz (2).

 

HSC: Moog und Waters - Hähner (2/1), Gores (1), Lehmann, Reuter (5), Schwarz (2), Weich (1), Karrenbauer (5/1), Longen (3), Schömann, Beck.

 

 

 

Vorschau auf den Spieltag 09./10. Dezember 2017

 

TuS Daun – TV Bassenheim II (Samstag, 17.15 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Zum letzten Heimspiel 2017 erwartet der Aufsteiger die zweite Mannschaft aus Bassenheim. Es bleibt die Frage, wer bei der Reserve der Oberligamannschaft auflaufen wird.

 

Personal: „Dachte ich vor 2 Wochen noch, dass wir langsam wieder vollzählig werden hat sich die nächste Spielerin verletzt. Fehlen werden Vera Merten, Lisa Jehnen und Svenja Dausend, die aber das Training wiederaufgenommen hat“, verrät Trainer Lukas Illigen. Antje Fritz steht wieder zur Verfügung.

 

Prognose: „Wir sind wie in fast jedem Spiel diese Saison der Außenseiter. Bassenheim konnte diese Saison noch kein Auswärtsspiel gewinnen, darin könnte unsere Chance liegen. Der Gegner ist für uns eine unbekannte Größe, wird wohl in Christina Ring ihre stärkste Spielerin haben, die wir in den Griff bekommen müssen, dabei aber auch den Rest der Mannschaft nicht unterschätzen dürfen. Wir müssen es endlich schaffen eine konstante Leistung über 60 Minuten hinzubekommen, vor allem im Angriff müssen wir jede Chance die sich bietet zu nutzen“, fordert der TuS Coach.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – HSC Schweich

(Samstag, 18 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: „Vier-Punktespiel“ zwischen dem Tabellenachten aus dem Ruwertal und dem Tabellenzehnten aus Schweich, zudem „Derby- Zeit“ in der Frauen- Rheinlandliga. Beide Teams befinden sich in der unteren Tabellenhälfte und sind so auf Punkte angewiesen.

 

Personal: „Alicia Leinen ist beim HSC Schweich von ihrem Auslandsaufenthalt zurück und gibt uns mehr Alternativen. Mit Patricia Schwarz fehlt allerdings eine wichtige Offensivakteurin“, verrät Schweichs Trainer Tobias Quary.

 

Prognose: „Ich erwarte ein offenes Spiel, bei dem die Tagesform entscheiden wird. Die Ruwertalerinnen wollen sich sicher nach der Klatsche in Engers von einer anderen Seite zeigen. Im Angriff müssen wir versuchen, mehr in die Nahwurfzone zu kommen, um uns nicht zu sehr auf Angi Karrenbauer zu verlassen. In der Defensive ist unser primäres Ziel, das Spiel mit dem Kreis des Gegners zu unterbinden“, erklärt der Schweicher Coach.

 

HSG Wittlich II – HSG Hunsrück II (Sonntag, 18 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Mit 10:4 Punkten liest sich die Saisonbilanz der Wittlicher Reserve gut und mit Platz vier in der Tabelle steht das Team der neuen Trainerin Tanja Nykytenko verlustpunktmässig auf der gleichen Stufe wie der Tabellenzweite aus Welling. Durchwachsener verlief die Saison bisher für die Gäste, die mit 8:8 Punkten Platz 6 und damit einen gesicherten Mittelfeldplatz belegen.

 

Personal: Auf Gastgeberseite werden Hanna Hober, Hanna Esch und Sophie Lames fehlen, ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Saskia Ertz und so hofft Nykytenko auf Verstärkungen aus dem RPS Liga Team. Bei den Gästen fällt Tina Schirokisch weiter aus, ansonsten hat Trainer Martin Bach die volle Kapelle an Bord und damit die Qual der Wahl!

 

Prognose: „Wir wollen die letzten beiden Spiele in diesem Jahr noch gewinnen und damit eine sehr starke Hinrunde abschließen. Im Training haben wir neue Systeme in Angriff und Abwehr einstudiert und das wollen wir jetzt gegen die Gäste aus dem Hunsrück auch ins Spiel einbringen“, verrät Gastgebertrainerin Tanja Nykytenko. "Vor Wittlich sind wir gewarnt, vor allem Maria Flesch hat uns immer wieder vor Probleme gestellt. Sieht man sich die bisherige Bilanz der Gastgeberinnen an, stellt man fest, dass die Mannschaft bisher viele Heimspiele hatte. Wir wollen endlich den ersten Auswärtssieg und haben hoffentlich aus dem Spiel in Bassenheim gelernt, bei dem wir uns wieder einmal selbst im Weg zum ersten Saisonspiel im Wege standen. Ich sehe durchaus die Chance, in Wittlich endlich einmal zu gewinnen" sagt Trainer Martin Bach.

 

 

 

Spieltag 25./26. November 2017

 

TV Engers – HSG Mertesdorf/Ruwertal 42:12 (20:7)

 

Dass die Ruwertal HSG die Begegnung in Engers beim Meisterschaftsfavoriten nicht gewinnen konnte, war Trainer „Hase“ Schöler vor dem Spiel bewusst, doch am Ende wurde es ein Debakel für seine Mannschaft, die beim 42:12 unter die Räder kommt und über weite Strecken des Spiels ihre Rheinlandligatauglichkeit vermissen ließ. Auch die Tatsache, dass nur ein Rumpfteam den Vergleich mit dem Ligaprimus aufnahm, gibt Anlass zum Nachdenken! Eigentlich sind die Ruwertaler in dieser Saison personell so gut wie nie aufgestellt. „Es waren vielfältige Gründe, weshalb wir nur mit dem Kader auflaufen konnten. Die Spielerinnen, die dabei waren, haben alles gegeben“, erklärte der HSG Coach.

 

Lediglich 15 Minuten hielten die Gäste dagegen, dann brachen alle Dämme! Vom 6:4 zieht der Tabellenführer auf 12:4 in der 21. Minute davon, da half auch die Auszeit von Schöler wenig. Über 16:5 deutete sich bereits beim 20:7 die deftige Auswärtsniederlage der Ruwertalerinnen an. Engers hatte in Derya Akbulut (13) und Katharina Marx (10) zwei Spielerinnen in ihren Reihen, die das Spiel im Alleingang entschieden. Allein Akbulut erzielte mehr Treffer als die gesamte Gästemannschaft! „Meinen Spielerinnen ist einfach die Luft ausgegangen. Wir wurden vom Gegenstoßspiel der Gastgeberinnen regelrecht überrollt, im gebundenen Spiel ließ unsere Abwehr nicht viel zu“, fand Schöler, der zudem die starke Torhüterleistung beim Gastgeber lobte: „Da steht die stärkste Torhüterin der Liga“.

 

Becker – Reis, Schell, N. Thielen (2), Kolditz, Fisch (2), Rosner (5), H. Thielen (3/1)

 

TV Bassenheim II – HSG Hunsrück II 33:27 (14:14)

 

Es bleibt dabei: die Hunsrücker können einfach nicht in Bassenheim gewinnen! Erneut erweist sich die Karmelenberghalle als uneinnehmbare Festung für die Hunsrück HSG!

 

Zunächst ereilten den HSG Trainer am Samstag drei Hiobsbotschaften. So mussten Svenja Mohr, Nina Lammersmann und Sophia Hahn kurzfristig passen, dazu ging Torfrau Marie Marx angeschlagen in die Begegnung.

 

Dennoch sah es lange Zeit gut für das Team von Trainer Martin Bach aus. Seine Mannschaft setzte sich nach ausgeglichener ersten Halbzeit auf 17:20 in der 39. Minute ab, verteidigt die drei Tore Führung bis zum 19:22 in der 41. Minute, um dann fünf Treffer in Folge zum 24:22 in der 46. Minute zu kassieren.

 

„Der Einbruch ist mir einfach nicht erklärlich. Die Körpersprache war plötzlich weg, ein Aufbäumen des Teams nicht erkennbar“, klagte der HSG Trainer. Bach nimmt die Auszeit, doch den Rückstand kann das Gästeteam nicht mehr aufholen. Über 29:26 und 32:26 gelingt den Gastgeberinnen der am Ende zu hohe Heimsieg.

 

„Die letzten 20 Minuten haben wir mit 15:5 verloren, dabei haben sich die technischen Fehler und die Abspielfehler wieder gehäuft und wir bekamen erneut Tina Ring überhaupt nicht in den Griff. Am Ende haben wir zu deutlich verloren, standen uns aber in diesem Spiel selbst im Weg“, ärgerte sich Bach.

 

Wolf und Marx – Schug, Wies (6/1), Saam, Endel, Litzenburger (3), Bottlender (8/5), Wagner (2), L. Bach (4), Fey, H. Bach (4)

 

TuS Bannberscheid – TuS Daun 26:18 (12:6)

 

„Da wäre mehr drin gewesen“, fand Dauns Trainer Lukas Illigen nach der 26:18 Niederlage seines Teams in Bannberscheid. Seine Mannschaft fand in den ersten 15 Minuten im Angriff nicht zu ihrer Leistung, schlossen phasenweise zu früh ab und scheiterten immer wieder an der starken gegnerischen Torhüterin. „Letztlich sind auch fünf nicht genutzte Siebenmeter einfach zu viel“, klagte Illigen.

 

Zwischen der 50. Und 55. Minute kamen die Eifelanerinnen wieder heran, hatten die Chance auf drei Tore zu verkürzen. Am Ende fällt der Sieg der Gastgeberinnen nach Ansicht von Illigen um drei bis vier Tore zu hoch aus.

 

Aufgrund der kurzfristigen Ausfälle unseren etatmäßigen Torhüterinnen haben sich Sarah Sonnen und Manuela Hennen bereit erklärt, heute auszuhelfen und dafür das sie nicht trainieren konnten, haben sie ihre Sache gut gemacht. Dafür möchte sich die Mannschaft bei den beiden bedanken. Zudem mussten wir auch noch krankheitsbedingt auf Lisa Krämer und aus privaten Gründen auf Jessi Kutscheid verzichten und somit haben uns auch heute wieder die Wechselalternativen im Rückraum gefehlt. Ich hoffe, dass wir in zwei Wochen wieder aus dem Vollen schöpfen können und sich somit die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt. Naomi Aideyan und Jana Clever haben heute die Verantwortung übernommen und 17 der 18 Tore gemacht, aber auch die brauchen ihre Auszeiten“, erklärt Illigen.

 

Hennen und Sonnen – Philipp, Brand, Kutscheid, Merten (1), Jehnen, Basten, N. Aideyan (8/1), Dreiseitl L. Aideyan, Clever (9/1)

 

HSG Wittlich II – HSG Kastellaun/Simmern 23:21 (12:9)

 

Das war ein hartes Stück Arbeit für die Wittlicher Reserve gegen das Hunsrücker Team. Erst nach dem Wechsel gelang den Gastgeberinnen die erste deutlichere Führung zum 13:9 in der 33. Minute, doch das Team von Trainer Daniel Fellenzer machte sich nach dem 19:12 in der 40. Minute auf die Aufholjagd und kam bis auf 21:20 in der 57. Minute heran. Die Zeitstrafe gegen die Gäste nutzt dann Selina Teusch zum 22:20, doch nach der Auszeit der Gäste, gelang der Anschlusstreffer zum 22:21, ehe Sarah Ertz 59 Sekunden vor dem Ende den entscheidenden Treffer setzte.

 

„Nach der deutlichen Führung haben wir einfach im Angriff  viel zu hektisch gespielt und auch unsere Chancen nicht mehr genutzt. Ich habe heute allen Spielerinnen Spielanteile gegeben und das hat vor allem in der Abwehr sehr gut geklappt. Am Ende stehen zwei gewonnene Punkte und das ist es, was letztlich zählt“, resümierte HSG Trainerin Tanja Nykytenko

 

Hayer - Junglen (2), Flesch (6), L. Teusch, Lames (1), S. Teusch (3), Gassanov (7), Fandel (1), Ertz (3), Steffens, Lopez

 

Vorschau auf den Spieltag 25./26. November 2017

 

TV Bassenheim- HSG Hunsrück II (Samstag, 17.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Punktgleich liegen der TV Bassenheim und die Hunsrück Reserve im Mittelfeld der Liga (8:6 Punkte). Alle vier Siege fuhren die Bassenheimerinnen vor heimischer Kulisse ein und gehen daher aufgrund des Heimvorteils auch als Favorit in diese Begegnung. Die Parallelen zu den Gästen sind unverkennbar, denn auch das Team von Trainer Martin Bach war in vier Heimspielen erfolgreich, muss jetzt aber auswärts ran und da ist das Team noch ohne jeglichen Punkt.

 

Personal: Auf HSG Seite fehlt Rica Neu, ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz der verletzten Tina Schirokisch.

 

Prognose: „Jede Serie sollte einmal ändern. Wir konnten noch nie in Bassenheim gewinnen, mussten uns meist klar geschlagen geben. Doch dieses Jahr sind die Vorzeichen anders. Während Bassenheim einige personelle Veränderungen hatte, konnten wir unsren Kader qualitativ und quantitativ verbessern. Ich bin deshalb optimistisch, dass wir eine gute Chance auf den ersten Auswärtssieg der Saison haben“, sagt der HSG Coach.

 

TV Engers – HSG Mertesdorf/Ruwertal (Samstag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Klaren Meisterschaftskurs steuert der TV Engers, der mit einer eindrucksvollen Serie zum Titel stürmt. Acht Spiele, acht Siege und ein Torverhältnis von +119 Toren lassen kaum Zweifel daran zu, dass die Mannschaft in diesem Jahr ganz vorne landen wird. Bereits jetzt beträgt der Abstand zu den Verfolgern vier Punkte und dazu noch das exzellente Torverhältnis. Mit den Ruwertalerinnen kommt jetzt ein Gegner, der sich keine Chancen ausrechnen wird.

 

Personal: „Aus den verschiedensten Gründen müssen wir mit einem Minikader nach Engers. Unsere Versuche, das Spiel zu verlegen, konnte Engers nicht positiv entscheiden, da der Verein keinen Ausweichtermin finden konnte“, erklärt HSG Trainer „Hase“ Schöler.

 

Prognose: „Unser einziges Ziel kann es sein, das Tempo der Gastgeberinnen zu unterbinden und mit einem guten Rückzugsverhalten eine hohe Niederlage vermeiden. Auf jeden Fall müssen wir unsere Chancen nutzen, dürfen nur wenig technische Fehler machen, um so das Gegenstoßspiel des Favoriten zu unterbinden“, fordert Schöler.

 

TuS Bannberscheid – TuS Daun (Sonntag 15 Uhr)

 

Ausgangslage: „Am Wochenende steht erneut ein Auswärtsspiel beim Tabellendritten aus Bannberscheid an, für mich eine völlig unbekannte Mannschaft. Die letzten zwei Spiele sollten uns positiv stimmen, wir haben gegen Welling gut gespielt und im Hunsrück lange mitgehalten, uns aber am Ende leider nicht belohnt. An diese Leistungen sollten wir anknüpfen und weiterhin versuchen unsere technischen Fehler zu minimieren und unsere 100 prozentigen Chancen zu verwerten.Sollte uns das gelingen schauen wir mal was gegen Bannberscheid drin ist“, erklärt Dauns Trainer Lukas Illigen.

 

Personal: Svenja Dausend und Antje Fritz fehlen weiterhin. Hinter Jessi Kutscheid steht noch ein Fragezeichen.

 

Prognose: „Auch hier sind wir krasser Außenseiter versuchen aber den Favorit so lange wie möglich zu ärgern“, verspricht Illigen.

 

HSG Wittlich II – HSG Kastellaun/Simmern (Sonntag, 17 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Vom Papier her eine klare Angelegenheit für die HSG Wittlich. Das Team von Trainerin Tanja Nykytenko hat derzeit vier Minuspunkte auf dem Konto, zählt zu den Mannschaften, die hinter Engers um Platz 2 der Tabelle kämpfen und erwartet mit der HSG Kastellaun/Simmern eine Mannschaft, die am vergangenen Wochenende ihren ersten Sieg einfahren konnte.

 

Personal: Hanna Hober und Saskia Gass werden auf Wittlicher Seite fehlen.

 

Prognose: „Uns ist wichtig, dass wir unser Spiel stabilisieren, egal welcher Gegner da kommt. Wir werden die Gäste auf keinen Fall unterschätzen, zumal wir auch unsere erfolgreiche Serie ausbauen wollen“, sagt Trainerin Nykytenko.

 

 

Spieltag 18./19. November 2017

 

HSG Kastellaun/Simmer – HSC Schweich 30:21 (10:13)

 

Der HSC Schweich trat ohne seine beste Torschützin, Angelina Karrenbauer an. Trotzdem starteten sie in der ersten Halbzeit besser als die Gastgeberinnen aus Kastellaun. „Man merkte, dass das die Umsetzung des trainierten Angriffsspiels die gewünschten Früchte trug und der HSC gab die Führung in dieser Spielhälfte zu keiner Zeit ab“, freute sich Trainer Tobias Quary.  

 

Doch in der zweiten Halbzeit verloren die Schweicherinnen komplett ihren Faden und konnten zwischen der 31. und 45. Minute kein einziges Tor erzielen und scheiterten immer wieder an der überragenden Torhüterin der Gäste. „Die Verzweiflung im Angriff wurde immer größer. Im Gegenzug steigerte sich die Gastgeberinnen und kamen zu deutlich mehr Torerfolgen, so dass wir uns am Ende mit 30:21 geschlagen geben mussten. Hier muss das junge Schweicher Team die nächsten Wochen dran arbeiten, dass bei ausbleibenden Torerfolgen nicht resigniert, sondern der „jetzt erst recht-Gedanke“ entwickelt werden muss“, fordert Quary. In Abwesenheit von Tobias Quary übernahm Petra Longen das Coaching an der Seitenlinie. 

 

"Mit dem Ergebnis bin ich natürlich nicht zufrieden, dennoch hat auch dieses Spiel gezeigt das wir mit vielen Mannschaften in dieser Klasse mithalten können, was vor wenigen Monaten sicher noch nicht der Fall war. So ein extremer Einbruch ist natürlich schwer zu verdauen, aber dies werden wir aufarbeiten und unsere Schlüsse herausziehen. Aber meiner Meinung nach muss man so etwas einer so jungen Mannschaft auch einmal zugestehen. Ich bin mir sicher, dass wir an dieser Erfahrung wachsen werden", so Schweichs Trainer Tobias Quary 

 

Moog und Waters - Schwarz (3/1), Hähner (3/2), Gores, Keppler (4), Reuter (6/1), Lehmann (1), E. Longen (3), V. Longen, Schömann, Langner (1).

 

HSG Hunsrück II – TuS Daun 26:20 (12:11)

 

Erst nach dem 1:3 für die Gäste, wachte die Mannschaft von HSG Trainer Martin Bach auf, drehte bis zur 11. Minute mit fünf Treffern in Folge das Spiel zum 6:3. Doch die Gäste ließen sich nicht abschütteln, waren beim 8:9 in der 19. Minute wieder in Führung und hielten das Spiel im ersten Spielabschnitt offen.  

 

„Daun war der erwartet starke Gegner der uns alles abverlangte. Es wurde von Beginn an die erwartet schwere Aufgabe, bei der wir uns erneut zu viele technische Fehler leisteten. Doch meine Mannschaft hat gut gekämpft“, lobte Bach.

 

„Wir haben in einer ausgeglichenen ersten Halbzeit einiges liegen lassen, hatten in Torfrau Isabell Treis einen starken Rückhalt und standen in der Abwehr gut“, fand Dauns Trainer Lukas Illigen.

 

Auch nach dem Wechsel präsentierten sich Gäste wacher, legten zum 13:16 in der 35. Minute vor. Erst in der 43. Minute gelang den Hunsrückern wieder die Führung zum 19:18, die bis 21:18 in der 47. Minute ausgebaut wurde und so den Gästetrainer Lukas Illigen zur Auszeit zwang. Svenja Mohr und Sarah Wies sorgten jeweils mit einem Doppelpack für die 25:19 Führung in der 55. Minute und damit für die Entscheidung.

 

„In den letzten Minuten waren Svenja Mohr und unsere Torfrau Marie Marx die Matchwinner. Rica Neu und Sarah Wies standen gut im Mittelblock und gaben dem Gästeangriff Rätsel auf. Ein Arbeitssieg mit allerdings vielen technischen Fehlern“, gab Bach zu.

 

„Bis zur 45. Minute waren wir gleichwertig, hielten das Spiel offen, verloren aber dann den Faden im Angriff und fanden keine Lösungen mehr. Am Ende eine zu deutliche Niederlage. Wir waren gut dabei und Jessi Kutscheid zeigte in Angriff und Abwehr eine sehr gute Leistung. Eigentlich war heute mehr drin“, fand Illigen.

 

HSG: Wolf und Born – Schug (1), L. Bach (1), Wies (6/2), Endel (4/1), Mohr (9), Litzenburger (1), Hahn (1), Wagner, Glöcknker (1), Neu, H. Bach, Molz (2)

 

TuS: Treis und Miller – Merten (1), Brand (2), F. Kutscheid, J. Kutscheid (8), Fritz, Krämer, Jehnen (1)), N. Aideyan (1), L. Aideyan, Clever (7)

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – Vfl Hamm 32:23

 

Die Ruwertal HSG gewinnt das Spiel gegen Schlusslicht Hamm auch in dieser Höhe verdient. Die Mannschaft von Trainer „Hase“ Schöler zeigte die vom Trainer geforderte Laufbereitschaft, schaltete schnell von Abwehr auf Angriff um und kam so über die erste und zweite Welle zu vielen Toren.

 

„Eine gute Angriffs- und Abwehrleistung, mit der wir auch die starkeLinksaußen der Gäste in den Griff bekamen“, freute sich Schöler. Erneut war kein Spielbericht über NU-Liga abrufbar!

 

Becker – N. Thielen (4), Reis (2), Fisch (5), Schell (3), Kolditz, Backendorf (1), Herres (4), Dimmig (2), Rosner (1), Pinnel (6), Meyer (2), Eberhard (2).

 

TV Welling – HSG Wittlich II 24:26 (11:13)

 

Der Sieg der Wittlicher Reserve in Wellig ist sicher eine Überraschung. Doch die Mannschaft von Trainerin Tanja Nykytenko setzte die Vorgaben, die besprochen waren, eins zu eins um. Angetrieben von einer starken Maria Flesch lieferten die Eifelanerinnen ein starkes Spiel in Angriff und Abwehr ab, halfen sich im Deckungsverband aus und spielten schnell nach vorne.

 

Auch das Umschaltspiel von Angriff auf Abwehr überzeugte. So lagen die Gäste im ersten Spielabschnitt zeitweise mit vier, nach dem Wechsel sogar mit fünf Treffern in Folge in Führung und brachten den Sieg dann routiniert über die Zeit. „Ich bin stolz auf die Mädels, die kämpferisch und spielerisch überzeugt haben. Maria Flesch war der Motor bei einer insgesamt geschlossenen Mannschaftsleistung“, freute sich die HSG Trainerin.

 

Heyer – Flesch (11/5), Lopez (7), Teusch (3), Keil (3), Esch (1), Fandel (1), Lames, Ertz

 

 

Vorschau auf den Spieltag 18./19. November 2017

 

HSG Kastellaun/Simmern – HSC Schweich (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Bei der HSG Kastellaun/Simmern, die nach vier Spielen noch ohne Punkt am Tabellenende liegt, wird es jetzt Zeit. Die Mannschaft darf sich vor heimischer Kulisse keine weitere Niederlage leisten, sonst dürfte es wohl nicht mehr gelingen, in dieser Saison aus der Abstiegszone zu Ausgangslage: Beide Teams kämpfen dieses Jahr um den Klassenerhalt. Umso wichtiger dürfte die Partie für beide Mannschaften sein. „Für uns gilt es die gute Entwicklung zu bestätigen, und uns mit zwei Punkten zu belohnen“, fordert Schweichs Trainer Tobias Quary.

 

Personal: Unsere beste Torschützin Angelina Karrenbauer wird aus privaten Gründen fehlen. Auch Viktoria Schwarz steht nicht zur Verfügung. Johanna Beck ist mit einer Rückenverletzung fraglich.

 

Prognose: „Der Ausfall von Angi Karrenbauer wiegt für uns natürlich schwer. Sie ist im Angriff wohl unsere wichtigste Spielerin. Dennoch haben wir im Rückraum andere Optionen, denen ich voll vertraue. Im Angriff zeigen wir uns im Vergleich zu den ersten Spielen der Saison stark verbessert. Können wir am Samstag unser Potential auf die Platte bringen, glaube ich fest an einen Sieg meiner Mannschaft“, sagt der HSC Coach.

 

HSG Hunsrück II – TuS Daun (Sonntag, 15 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Beide Mannschaften stehen punkgleich mit 6:6 Punkten im Mittelfeld der Liga. Insbesondere für Aufsteiger Daun eine schöne Momentaufnahme. Im Hunsrück erwartet die Mannshaft am Sonntag allerdings eine hohe Auswärtshürde, die nur schwer zu überqueren sein wird. Nach dreiwöchiger Spielpause will der TUS Daun abwarten, wer bei den Hunsrückern auflaufen wird und ob sie Verstärkung aus dem Oberliga Team dabeihaben. „Wenn wir es schaffen, an die Angriffsleistung aus dem Welling Spiel heran zu kommen, können wir versuchen, das Spiel lange offen zu halten. Dabei dürfen wir uns auch nur wenige technische Fehler erlauben, müssen weiterhin an unsere bisher guten Abwehrleistungen anknüpfen“, fordert Dauns Trainer Lukas Illigen.

 

Personal: Auf Gastgeberseite sind einige Spielerinnen erkältet, hinter dem Einsatz von Tina Schirokisch steht ein Fragezeichen. Naomi Aideyan ist auf Dauner Seite wieder ins Training eingestiegen und so hofft Illigen, dass sie zum Wochenende fit ist: „Damit haben wir eine weitere Alternative im Rückraum und in der Abwehr. Lisa Krämer(Schulter) und Vera Merten(Knie) plagen sich seit Wochen mit Verletzungen rum, werden aber auf die Zähne beißen. Svenja Dausend und Antje Fritz fehlen weiterhin“, verrät der TuS Coach.

 

Prognose: „Der Sieg der Dauner über Welling hat uns aufhorchen lassen. Wir sind daher gewarnt und werden den Gast sicher nicht unterschätzen. Uns muss es endlich gelingen, die guten Auswärtsleistungen auch einmal zuhause abzurufen. Wir sind aber Favorit und wollen der Rolle auch gerecht werden“, sagt HSG Trainer Martin Bach. „Die Hunsrückerinnen sind klarer Favorit, aber an einem guten Tag haben wir die Chance, lange mitzuhalten und eventuell am Ende was Zählbares mitzunehmen“, hofft Illigen

 

TV Welling – HSG Wittlich II (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Schwieriges Auswärtsspiel für die Wittlicher Reserve, die am Sonntagnachmittag beim Tabellenzweiten in Welling ranmuss. Wittlichs Trainer Tanja Nykytenko ist sich der Schwere der Aufgabe bewusst, doch sie setzt auf den Kampfgeist und die Moral ihres Teams.

 

Personal: Wittlich hofft auf die Bestbesetzung.

 

Prognose: Sicherlich gehört Welling nicht zu den Mannschaften, gegen die sich Trainerin Tanja Nykytenko einen Sieg ausrechnet. Doch ärgern will die ehemalige Bundesligaspielerin den Gegner so lange wie möglich: „Die Favoritenrolle liegt klar beim Tabellenzweiten und wir können dort völlig befreit aufspielen, haben keinen Druck. Ich erwarte von den Mädels den Kampfgeist, den sie in den letzten Spielen an den Tag gelegt haben. Sollte es uns gelingen, lange am Favoriten dran zu bleiben, wäre das absolut in Ordnung“, findet die Trainerin.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – Vfl Hamm (Sonntag, 17 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Spätestens nach dieser Begegnung sollte sich sagen lassen, ob das Saisonziel der Ruwertalerinnen in diesem Jahr realistisch einzuschätzen ist. Dabei kommt mit dem Vfl Hamm, das bislang ohne Punkt am Tabellenende stehende Schlusslicht. Vor allem im Deckungsverband haben die Gäste ihre liebe Mühe, kassieren dort im Schnitt mehr als 32 Gegentreffer pro Spiel.

 

Personal: Helena Thielen wird weiter ausfallen.

 

Prognose: „Ich hoffe, dass der Knoten endlich platzt und wir nicht so wie in Wittlich auftreten. Das Rückzugsverhalten muss einfach besser werden, die Ballverluste auf ein Mindestmaß zurückgeschraubt werden und die Chancen müssen dunkel gemacht werden“, lauten die klaren Vorgaben von Trainer „Hase“ Schöler.

 

 

 

Spieltag 11./12. November 2017

 

TuS Bannberscheid – HSG Hunsrück II 25:24 (13:14)

 

Nach einem guten Rheinlandligaspiel muss sich die Hunsrück Reserve in Bannberscheid denkbar knapp geschlagen geben. Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem sich die Gäste zwischenzeitlich sogar auf drei Tore absetzten, doch die TuS Spielerinnen kämpften sich bis zur Pause wieder auf 13:14 heran.

 

Erfreulich war die Tatsache, dass die Gäste das hohe Tempo des TuS mitgehen konnten. Ihre starke Leistung aus dem ersten Spielabschnitt bestätigte Hanna Bach auch im zweiten Durchgang, war von der Außenposition sehr gefährlich. Allerdings kassierten die Hunsrückerinnen jetzt trotz Überzahl die entscheidenden Gegentore, die Bannberscheid auf 22:18 ziehen ließ. Das Spiel schien gelaufen, doch die HSG kam zurück, war beim 25:24 wieder in Schlagdistanz, erkämpfte sich kurz vor dem Ende nochmals den Ball, doch es sollte nicht sein!

 

„Schade, wir hatten den Punkt verdient, vergaben aber auch vier Siebenmeter“, resümierte HSG Trainer Martin Bach

 

Wolf und Marx – H. Bach, L. Bach, Bottlender, Wies, Klöckner, Litzenburger, Mohr, Neu, Hahn, Lammersmann, Endel, Wagner.

 

HSC Schweich – TV Welling 24:30

 

Trotz der Niederlage gegen den Tabellenzweiten aus Welling zeigte sich Schweichs Trainer Tobias Quary mit der Leistung seines Teams nicht unzufrieden. „Wie gegen Engers waren die Fortschritte bei uns deutlich erkennbar“.

 

Von Beginn an lieferten die Gastgeberinnen dem Favoriten ein Spiel auf Augenhöhe, doch drei harte, aber nicht unfaire Aktionen der Gäste beeindruckte die jungen Schweicher Spielerinnen.

 

„Da ließen sich meine Mädels beeindrucken und wir lagen drei Tore zurück. Diesem Rückstand liefen wir jetzt ständig hinterher. Es blieb ein Spiel auf Augenhöhe, auf das wir weiter aufbauen können. Angie Karrenbauer zeigte die wohl stärkste Leistung bislang in der Rheinlandliga und im Tor überzeugte Mel Waters“, lobte Quary.

 

Waters - Schwarz P. (2), Marxen (2), Gores (3), Karrenbauer (12/3), Moog, Schwarz V. (1),Longen (1), Lehmann, Schömann, Beck (4)

 

HSG Wittlich II – HSG Mertesdorf/Ruwertal II 27:22 (16:14)

 

„Natürlich bin ich mit dem Sieg zufrieden. Die Mädels haben die Vorgaben umgesetzt, immer gekämpft und an den Sieg geglaubt. Es war ein enges Spiel, in dem die Gäste bis zur 48. Minute zum 20:20 Ausgleich kamen. Ich musste die Auszeit nehmen und dann legten wir wieder vor. Heute hatten wir den besseren Tag erwischt und kam zu einem glücklichen Sieg“, freute sich Gastgebertrainerin Tanja Nykytenko.

 

„Unsere Abwehr stand zu keinem Zeitpunkt des Spiels! Wir hatten kein gutes Rückzugsverhalten und wurden durch die Gegenstoßtore der Gastgeberinnen bestraft. Im Angriff verloren wir einfach zu viele Bälle. Keine Spielerin erreichte Normalform“, resümierte Ruwertals Trainer „Hase“ Schöler.

 

HSG W II: Heyer – Flesch (4), Steffens (3), Esch (3), Lames, Teusch (10), Fandel (2), Ertz, Teusch (4), Lopez (1)

 

HSG M/R: Becker – Eberhard (2), Rosner (5), N. Thielen (3), Pinnel (2), Herres (5), Fisch, Reis, Schell (1), Dimmig (1), Kolditz (1), Backendorf (2), Meyer.

 

Vorschau auf den Spieltag 11./12. November 2017

 

TuS Bannberscheid – HSG Hunsrück II (Sonntag, 15 Uhr)

 

Ausgangslage: Einsam zieht der TV Engers scheinbar seine Kreise in der Liga und der Rest der Liga hechelt hinterher. Dahinter folgen die Mannschaften, die jetzt nach dem Tabellenstand zum Topspiel aufeinandertreffen. So erwartet der Tabellendritte aus Bannberscheid den Tabellenvierten aus dem Hunsrück.

 

Personal: „Ich habe wieder die Qual der Wahl und werde im Abschlusstraining entscheiden, wer am Sonntag spielen wird“, sagt HSG Trainer Martin Bach.

 

Prognose: „Für die Qualität der Gastgeber spricht die Tatsache, dass die Mannschaft in den letzten Jahren immer oben zu finden war. Doch die Vorzeichen für uns sind sicher andere als letztes Jahr. Wir haben einen breiten Kader und sind qualitativ besser aufgestellt. Deshalb will ich jetzt auch endlich einen Auswärtssieg aus Bannberscheid mit in den Hunsrück bringen. Wenn wir die Leistung aus den Spielen gegen Engers und Welling abrufen, können wir das packen“, glaubt Bach.

 

HSC Schweich – TV Welling (Sonntag, 15.30 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: Da wird wohl kaum etwas für die Schweicher Frauen zu holen sein. Mit dem TV Welling stellt sich der Tabellenzweite der Liga vor, der erst eine Niederlage einstecken musste und das beim Aufsteiger Daun. Diese Niederlage kam völlig unerwartet und vielleicht liegt auch hier die Chance der Gastgeberinnen. „Am vergangenen Wochenende konnten wir zusammen mit der 2. Mannschaft ein Trainingslager absolvieren, und in diesem Rahmen gegen den luxemburgischen Erstligisten HB Museldall testen. Wir haben die Zeit gut genutzt und sind sicher ein Stück weiter als vorher. Am Wochenende geht es nun gegen den Favoriten aus Welling. Für uns geht es darum das gelernte umzusetzen und unser Potential voll auszuschöpfen“, sagt Schweichs Trainer Tobias Quary.

 

Personal: Mel Waters kehrt zurück, dafür fehlt wohl Patricia Schwarz.

 

Prognose: „Wir gehen sicher als Außenseiter in die Partie, dennoch wollen wir versuchen vor heimischem Publikum unsere Chance zu nutzen. Welling ist eine sehr robuste Mannschaft, die uns körperlich überlegen ist. Dies wollen wir durch Tempospiel und mannschaftliche Geschlossenheit wettmachen“, verspricht Quary.

 

HSG Wittlich II – HSG Mertesdorf/Ruwertal II (Sonntag, 17.45 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Richtungsweisendes Spiel für beide Mannschaften! Beiden Mannschaften passt der Spielplan nicht! Erst vier Saisonspiel haben beide Teams bis Mitte November absolviert, finden damit einfach keinen Spielrhythmus und so darf man gespannt sein, wer am Sonntagabend in Wittlich als Sieger verlassen wird.

 

Personal: Während auf Wittlicher Seite Hannah Hober weiter fehlt, können die Gäste bis auf ihre Langzeitverletzten Laura Schneider und Tina Scherf aus dem Vollen schöpfen und das ist ein 15er Kader!

 

Prognose: Einig sind sich die beiden Trainer über den Verlauf des Spiels: „Die Chancen stehen 50:50. Die Mannschaft mit der besseren Tagesform wird die Halle als Sieger verlassen“, sagten Gastgebertrainerin Tanja Nykytenko und Gästetrainer „Hase“ Schöler unisono. „Ich kenne den Gegner nicht, doch wir werden die Mannschaft auf keinen Fall unterschätzen. Der Fokus bei uns liegt auf einer konzentrierten und aggressiven Deckung“ sagt Nykytenko. „Wir wollen das Tempospiel der Eifelanerinnen unterbinden und ich hoffe, dass im Angriff endlich mal der Knoten platzt. Wir arbeiten uns beste Chancen raus und machen die Dinger nicht dunkel! Aus einer sicher stehenden Abwehr versuchen wir über die erste und zweite Welle zu einfachen Toren zu kommen. Wichtig ist, dass wir als Mannschaft auftreten“, fordert Schöler.

 

 

Berichte vom Spieltag 04./05. November 2017

 

HSG Wittlich II – TV Engers 16:32 (8:10)

 

Der TV Engers wird seiner Favoritenrolle gerecht und überrollt die Wittlicher Reserve regelrecht im zweiten Spielabschnitt. Vom 9:10 in der 31. Minute entschieden die Gäste die Begegnung bis zum 9:16 in der 39. Minute, beim 11:24 in der 49. Minute war nur die Höhe des Gästesieges fraglich.

 

"Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt, dabei die Vorgaben von Trainerin Tanja Nykytenko umgesetzt. Mit einer 5:1 Deckung, die nach vorne offensiv verteidigte, hatten wir auch die stärkste Spielerin der Gäste, Derya Akbulut auf der Spielmacherposition gut im Griff. Nach dem Wechsel aber riß der Faden in unserem Spiel völlig. Immer wieder scheiterten wir an der überragenden Alexandra Irmgartz im TV Kasten, haben einfach zu viele freie Chancen vergeigt. Zudem stand die Abwehr jetzt überhaupt nicht mehr. Sicherlich lässt sich auf die Leistung der ersten Halbzeit aufbauen, die zweite Halbzeit müssen wir schnell vergessen“, fordert HSG Pressensprecherin Sina Burch.

 

Hayer - Junglen, Flesch (7/2), L. Teusch, Esch, S. Teusch (1), Gaß (1), Keil (4), Ertz, Steffens (2) Lopez (1)

 

HSG Hunsrück II – Vfl Hamm 43:36 (21:12)

 

Tag der offenen Tür im Hunsrück! Dabei setzte sich die Reserve der HSG Hunsrück verdient gegen den Tabellenletzten aus Hamm durch, der aber unter Beweis stellte, dass man die Mannschaft in dieser Saison nicht abschreiben sollte. Die ohne ihre stärkste Spielerin Anastasia Bojko angereisten Gäste waren in den ersten Minuten durchaus auf Augenhöhe, ließen die Gastgeberinnen erst nach dem 8:7 auf 13:8 in der 20. Minute ziehen. Bis zur Pause baute das Team von Trainer Martin Bach dann den Vorsprung kontinuierlich bis 21:12 aus.

 

„Wir haben auf beiden Seiten fast ohne Abwehr gespielt, uns nur auf die Angriffsleistung verlassen. Das hat mir nicht gefallen, zumal wir in der Deckung viel zu passiv waren“, klagte der HSG Coach.

 

Die Gäste zeigten nach dem Wechsel ihr Kämpferherz und waren beim 29:27 in der 47. Minute wieder in Schlagdistanz. „Ich habe viel gewechselt und gleichmäßige Spielanteile verteilt“, gab Bach zu. Ab der 50. Minute setzte sich dann auch die breitere Bank durch und über 32:29 zogen die Hunsrückerinnen entscheidend auf 38:29 in der 55. Minute davon.

 

„Unser Sieg war verdient, hätte aber deutlicher ausfallen müssen. Hamm hat keine schlechte Mannschaft“, fand Bach.

 

Born – Simon (2), Lammersmann (6), Bottlender (5/2), Fey (3), Endel (2), Mohr (10), Litzenburger (3), Faller, Hahn (2) Schirokich (2), Vollrath (5), Glöckner (2), Neu (1)

 

Vorschau auf den Spieltag 04./05. November 2017

 

HSG Wittlich II – TV Engers (Samstag, 17.30 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Ohne jeden Druck kann die Wittlicher Reserve am Samstagabend gegen den Topfavoriten aus Engers auflaufen. Das Team von Trainerin Tanja Nykytenko geht als klarer Außenseiter in diese Begegnung, in der sich der Gast eigentlich nur selbst schlagen kann. Doch im letzten Auswärtsspiel taten sich die Gäste vom Rhein beim HSC Schweich lange schwer, hatten dann aber in Derya Akbulut und Kathi Marx die Garanten für den klaren Sieg. Den beiden Spielerinnen sollte auch das Hauptaugenmerk des Wittlicher Deckungsverbandes gelten.

 

Personal: Da die erste Mannschaft der HSG an diesem Abend in gleicher Halle spielt, sollten sich hier eventuell personelle Alternativen bieten.

 

Prognose: „Wir haben nach dem letzten Sieg genügend Selbstvertrauen, um auch dieses Spiel gewinnen zu wollen. Die Mädels ziehen sehr gut mit, sind auf einem guten Wege und wir werden kämpfen bis zum Umfallen“, verspricht Nykytenko.

 

HSG Hunsrück II – Vfl Hamm (Sonntag, 15 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Keine Zweifel bestehen an der Favoritenstellung der Hunsrück Reserve, die am Sonntagnachmittag auf den Tabellenletzten aus Hamm trifft. Doch die knappe Niederlage der Hammerinnen in Wittlich am vergangenen Wochenende hat HSG Trainer Martin Bach hellhörig gemacht und so warnt er seine Spielerinnen, den Gast aufgrund der Tabellensituation zu unterschätzen.

 

Personal: Bei den Gastgeberinnen werden Luisa Bach, Lara Schug, Sarah Wies und Frida Wagner fehlen, doch die Mannschaft kann einen Kader von 12 Spielerinnen aufbieten.

 

Prognose: „Wir haben einen großen Kader, der sich allerdings von Spiel zu Spiel verändert. Es ist daher auch für uns schwierig den Spielrhythmus zu finden. Wichtig wird sein, dass wir von Beginn an konsequent unser Tempo halten und die sich bietenden Chancen eiskalt verwerten. Dazu gilt es die Anzahl der einfachen Fehler zu reduzieren, um so dem Gegner wenige leichte Tore zu ermöglichen. Auf jeden Fall gilt es, den Gegner nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und letztlich der Favoritenrolle gerecht zu werden“, fordert Bach.

 

 

Berichte vom Spieltag 28./29. Oktober 2017

 

HSC Schweich – TV Engers 16:30 (9:14)

 

„Es war das mit Abstand beste Saisonspiel! Hätten wir bisher immer so gespielt, wären ein bis zwei Punkte mehr auf unserem Konto“, fand Schweichs Trainer Tobias Quary, der trotz der 30 Gegentreffer stolz auf die Leistung seines Teams war.

 

Bis zum 7:6 in der 16. Minute lagen die Gastgeberinnen gegen den Topfavoriten sogar in Führung, dann machten sich die wenigen Wechselalternativen im Gastgeberspiel bemerkbar. Zusehends ging den Gastgeberinnen die Kraft aus und Engers zog auf und davon. Verloren die HSC Spielerinnen im Angriff den Ball, wurden sie über Gegenstoß oder zweiten Welle mit dem Gegentreffer bestraft.

 

„Eine starke Vorstellung von Patricia Schwarz im Angriff. Langsam setzen die Spielerinnen das um, was wir im Training einstudieren. Die Mechanismen greifen endlich, das Spiel wird ansehnlicher“, freut sich der HSC Coach.

 

Moog – P. Schwarz (4/1), Hähner (1), Gores, Keppler (3), E. Longen (3), V. Schwarz (1), Langner, Schömann (4), Beck

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II – HSG Kastellaun/Simmern 24:17 (11:7)

 

Zufrieden zeigte sich Gastgebertrainer Martin Bach nach dem Sieg seines Teams über den Lokalrivalen aus Kastellaun/Simmern. „Wir haben über die gesamte Spielzeit versucht, das Tempo hochzuhalten, haben aber einfach zu viele Chancen liegen lassen. Durchaus hätten wir bereits zur Pause höher führen müssen“.

 

So versäumten es die Gastgeberinnen nach dem 8:4 in der 23. Minute weiter davonzuziehen. Zur Pause lag das Team von Trainer Martin Bach nur 11:7 vorne. Auch nach dem Wechsel zeigten die Gastgeberinnen phasenweise ein ansehnliches Spiel, das aber nicht frei von technischen Fehlern war. Über 20:15 gelang am Ende der 24:17 Erfolg. „Wir wissen, woran wir arbeiten müssen. Die Abwehr stand aber gut und wir hatten zwei gute Torfrauen im Kasten. Über den Gegenstoß gelange uns auch die einfachen Tore“, freute sich der Gastgebertrainer.

 

Wolf und Marx – L. Bach (2), Wies (3/1), Endel (3), Mohr (4), Litzenburger (2), Bottlender (2), Lammersmann (5), Wagner, Glöckner, H. Bach (3), Molz

 

HSG Wittlich II – Vfl Hamm 29:26 (14:10)

 

Aufatmen in Wittlich! Die von Tanja Nykytenko betreute Mannschaft setzte sich gegen das Schlusslicht aus Hamm mit 29:26 durch. Bis kurz vor Schluss war der Ausgang des Spiels völlig offen. Die Gastgeberinnen verstanden es nicht, den Sack früher zuzumachen und mussten so ins Herzschlagfinale.

 

Die 14:10 Pausenführung war beim 16:15 in der 39. Minute fast verspielt und so nahm die Nykytenko die Auszeit, der die erneute drei Tore Führung der Eifelanerinnen über 18:15 folgte, die nun bis 21:18 in der 46. Minute verteidigt werden konnte. Doch beim 22:21 in der 48. Minute schienen dem Nykytenko Team die Felle wieder davon zu schwimmen, erneut nahm die Trainerin die Auszeit, doch es blieb bis zum 26:25 in der 57. Minute spannend.

 

Erst die Treffer von Lara Teusch, Maria Flesch und Selina Teusch zum 29:25 entschieden die Begegnung!

 

„Meine Meinung hat sich bestätigt, dass Hamm trotz des Tabellenplatzes nicht zu unterschätzen ist. Wir haben ständig geführt und die Führung nie aus der Hand gegeben. Allerdings haben wir versäumt, das Spiel früher zu entscheiden. Umso wichtiger war der Treffer von Lara Teusch. Sehr stark spielte Selina Teusch, die mit 10 Treffern ebeson überzeugte wie Maria Flesch. Insgesamt bin ich mit der Leistung der Mädels zufrieden“, sagte die Trainerin.

 

Hayer - Hober, Junglen, Flesch (8/1), L. Teusch (1), Esch, Lames, S. Teusch (10), Gaß (2), Ertz (1), Steffens (5), Lopez (2)

 

TuS Daun – TV Welling 29:25 (12:13)

 

Nach einem guten Spiel mit wenig technischen Fehler feiert Aufsteiger Daun den nächsten Saisonsieg. Den Grundstein zum Erfolg legte die Mannschaft von Trainer Lukas Illigen in der Abwehr. So ging ein Sonderlob des Trainers an den Abwehrverband, der die gefährlichsten Angreiferinnen der Gäste Antonia Schmitz (5/1) und Annalena Adams (9/3) gut im Griff hatte.

 

„Der Rückraum hat meist die richtigen Entscheidungen getroffen, dabei hat aber das gesamte Team mit Entschlossenheit den Abschluss gesucht“, lobte Illigen.

 

Nach dem Wechsel stand die Begegnung allerdings auf der Kippe! Daun ließ klare Möglichkeiten von der Rechtsaussenposition liegen. Doch in der Abwehr waren es Lisa Jehnen, die die Kreisspielerin der Gäste neutralisiert und Jana Clever sowie Jessi Kutscheid, die gegen den Rückraum des TV überzeugten.

 

„Alles in allem eine sehr gute Mannschaftsleistung mit dem unbedingten Willen zum Sieg sowie der Tatsache, dass wir auch das Torhüterduell gewannen führten zum nicht eingeplanten Sieg. Jede Spielerin hat heute das abgerufen, was sie kann“, lobte der TUS Coach. Zwei Minuten vor dem Ende stand die Begegnung auf Messers Schneide (26:25), doch dann setzte sich die Mannschaft mit dem größeren Siegeswillen durch.

 

Treis und Miller – Philipp, Brand (6), F. Kutscheid, J. Kutscheid (6), Krämer (3), Jehnen (1), Basten (1), Merten (5), Dreiseitel, Aideyan (1), Clever (6)

 

TV Bassenheim II – HSG Mertesdorf/Ruwertal 28:21 (13:11)

 

Den besseren Start in die Begegnung fanden die Ruwertalerinnen, die die Gastgeberinnen in der 8. Minute beim 2:6 zur Auszeit zwangen. Diese Auszeit kam zum richtigen Zeitpunkt, den fortan blieb der TV auf Augenhöhe und erst beim 11:10 in der 23. Minute gelang die erste Führung, die aber dann nicht mehr abgegeben wurde. „Bis zur 6:2 Führung haben wir gut gespielt dann aber viele Abspielfehler gehabt“, klagte HSG Trainer „Hase“ Schöler.

 

Tor um Tor setzte sich die Bassenheimer Reserve nach dem Wechsel ab und kam über 21:14 in der 45. Minute und einer ausgeglichen geführten Schlussphase zum deutlichen 28:21 Erfolg!

 

„Eigentlich hatten wir uns vorgenommen, das Tempo nach dem Wechsel hoch zu halten, da die Gastgeberinnen nur zwei Auswechselspielerinnen hatten. Doch es trat das Gegenteil ein. Bassenheim machte Tempo und wir vergaben 25 klarste Chancen, schossen der Torfrau immer auf die Füße. So gewinnst du einfach kein Spiel“, klagte der Ruwertaler Coach.

 

Huwer - Reis (3/2), Schell, Meyer (1), Pinnel (6), N. Thielen, Backendorf, Dimmig (3), Fisch (3), Kopp, Rosner (2), Kolditz (3).

 

 

 

Vorschau auf den Spieltag 28./29. Oktober 2017

 

TuS Daun – TV Welling (Samstag, 17.15 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: „Welling gehört für mich zu den Top 4 der Liga, haben in Antonia Schmitz eine starke Halblinke, die sowohl im eins gegen eins sehr stark ist aber auch aus dem Rückraum schießen kann. Wir müssen versuchen die Kreise von halb links und Mitte einzuengen und dürfen sie nicht zur Entfaltung kommen lassen, stellen uns auf eine robuste Abwehr von Welling ein. Im Angriff müssen wir dahingehen, wo es weh tut und eine bessere Trefferquote aus dem Rückraum erzielen als gegen Engers und Mertesdorf“, verlangt TUS Trainer Lukas Illigen.

Personal: „Franzi Kutscheid und Jessi Kutscheid stehen uns wieder zur Verfügung.  Naomi Aideyan, Svenja Dausend und Antje Fritz fehlen weiterhin, ich hoffe das sich in den nächsten Wochen das Lazarett lichtet und wir so wieder mehr Alternativen im Rückraum habe“, hofft Illigen.

 

Prognose: „Welling ist für mich klarer Favorit, wir haben in der Vorbereitung zweimal gegeneinander gespielt und somit wissen wir, was uns erwartet. Wollen wir was Zählbares in Daun behalten, muss alles stimmen und wir dürfen uns nur wenig Fehler erlauben“, ahnt der TuS Coach.

 

TV Bassenheim II – HSG Mertesdorf/Ruwertal (Samstag, 17.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Zuhause gelten die Gastgeber wesentlich stärker als in fremder Halle. Aus einer starken Abwehr versucht der TV immer wieder mit viel Tempo zum Erfolg zu kommen.

 

Personal: Bei uns fehlen erneut wichtige Spielerinnen und ich wünsche mir, dass wir endlich einmal komplett auflaufen können. So fehlen bei diesem Spiel Sarah Herres, Helena Thielen, Theresa Dimmig, Luisa Becker, Tina Scherf und Sarah Zöllner. Ein Fragezeichen steht noch hinter Norah Thielen“, klagt HSG Trainer „Hase“ Schöler.

 

Prognose: „Es gilt an die Leistung aus dem Dauner Spiel anzuknüpfen, viel Tempo machen, eine solide Abwehr stellen und vorne konzentriert abschließen. Wenn wir unsere Chancen alle nutzen, haben wir eine gute Chance, beide Punkte zu entführen“, glaubt der HSG Coach.

 

HSG Wittlich II – Vfl Hamm (Samstag, 19.30 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Mächtig unter Druck steht die Gästemannschaft des Vfl Hamm bei ihrem Auswärtsspiel bei der Wittlicher Reserve. Das Team verlor das letzte Saisonspiel vor heimischer Kulisse gegen Schweich und steht bereits zum frühen Zeitpunkt der Saison unter Druck.

 

Personal: Wittlichs Trainerin Tanja Nykytenko hofft auf den Einsatz von Joelle Junglen.

 

Prognose: Die Favoritenrolle liegt bei den Gastgeberinnen, doch die HSG Trainerin bleibt vorsichtig: „Ich hoffe, dass wir dem gerecht werden können. Nur ungern erinnere ich mich an die letzte Woche. Dieses Spiel muss aus den Köpfen und wir legen den Schwerpunkt der Trainingsarbeit auf die Abwehr. Das ist das A und O unseres Systems. Hier erhoffe ich mir durch schnelle Ballgewinne ein schnelles Umschaltspiel und einfache Tore. Unterschätzen werden wir den Gast sicher nicht, das werde ich meinen Spielerinnen deutlich vermitteln. Auf jeden Fall werden wir kämpfen bis zum Umfallen“, verspricht Nykytenko.

 

HSG Hunsrück II – HSG Kastellaun-Simmern (Sonntag, 15 Uhr, Rhaunen)

 

Ausgangslage: HSG Kastellaun/Simmern hat eine sehr junge, neu formierte Mannschaft, erfahrene Spielerinnen der vergangenen Saison haben die Mannschaft verlassen. Für uns ist es das zweite Heimspiel in dieser Saison, haben was gut zu machen vor eigenem Publikum nach dem Mertesdorf-Spiel, wollen am Sontag an die Leistungen von Welling anknüpfen.

 

Personell: Tina Schirokich hat sich gegen Welling verletzt und fällt aus. Ansonsten ist derzeit alles an Bord.

 

Prognose: Ich fordere nochmals eine Steigerung und mehr Konstanz über 60 Minuten. Wir werden aber Kastellaun keineswegs unterschätzen, auch wenn eine junge, relativ unerfahrene Mannschaft antritt. Von den 2:4 Punkte lasse ich mich nicht blenden, schaue jetzt nach vorne auf den vermeidbar schlagbaren Gegner. Wir haben Heimvorteil und ich erwarte und fordere ein ordentliches Spiel meiner Mannschaft. Das Spiel möchten wir natürlich gewinnen und sehe auch die Vorteile bei uns“, sagt Gastgebertrainer Marin Bach.

 

HSC Schweich – TV Engers (Sonntag, 15.30 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: Hauptsache gewonnen! Unter diesem Motto dürften die Verantwortlichen des HSC Schweich den Sieg gegen das Schlusslicht Hamm einstufen. Jetzt aber gibt es gegen den Titelfavoriten aus Engers kaum etwas für das Team von Trainer Tobias Quary zu gewinnen. Nach fünf gewonnen Spielen und einem hervorragenden Torverhältnis von 165:88 steht nur eine Frage ins Haus: Wie gut kann sich der HSC Schweich verkaufen und wie hält die Mannschaft die Niederlage in Grenzen? „Es ist das Spiel der Gegensätze. Der Meisterschaftsfavorit aus Engers trifft auf den HSC Schweich, der um den Klassenerhalt kämpft. So stellt sich die Frage nach der Favoritenrolle auch nicht“, sagt Schweichs Trainer Tobias Quary.

 

Personal: Mel Waters fehlt weiter. Dazu fehlt Angi Karrenbauer urlaubsbedingt.

 

Prognose: „Für uns zählt es nur ein vernünftiges Spiel abzuliefern. Wir haben letzte Woche in Hamm die ersten Punkte gegen den direkten Konkurrenten eingefahren und können so befreit auflaufen. Wir können so weiter zu unserem Spiel finden und das Spiel nutzen, um weiter Spielpraxis zu sammeln. Wir wollen dem haushohen Favoriten aus Engers so lange, wie es geht, Paroli bieten“, hofft der HSC Coach.

 

 

Berichte vom Spieltag 21./22. Oktober 2017

 

Vfl Hamm – HSC Schweich 28:29 (14:16)

 

Schweich gewinnt den Handballkrimi in Hamm liefert aber keinen Spielbericht!

 

Moog - Schwarz (7), Hähner (7/3), Gores (1), Reuter (4), Weich, Keppler (2), E. Longen (2), Karrenbauer (6/2), Schömann, Beck

 

TV Welling – HSG Hunsrück II 25:22 (15:10)

 

„Es war eine unnötige Niederlage gegen die erwartet starke Wellinger Mannschaft“, klagte HSG Trainer Martin Bach, dessen Mannschaft einfach zu viele individuelle Fehler machte, um den Gastgeber ernsthaft zu gefährden.

 

Doch immer dann, wenn die Chance bestand, das Spiel zu drehen, leisten sich die Hunsrücker ihren Fauxpas. Zudem erwischten die Hunsrücker Torfrauen nicht ihren stärksten Tag!

 

Bis 10:8 war das Spiel ausgeglichen, dann setzte sich Welling auf 13:8 ab und brachte den Vorsprung in die Pause. Nach dem 19:14 in der 42. Minute kämpften sich die Gäste wieder heran, hatten beim 21:19 und 22:20 die Chancen, dem Spiel die Wende zu geben.

 

„In den entscheidenden Momenten haben wir uns technische Fehler geleistet und die falschen Entscheidungen getroffen,“ klagte Bach, der seinem Team aber eine gewaltige kämpferische Steigerung gegenüber dem letzten Saisonspiel attestierte.

 

Wolf und Marx – Wies (7(4), Endel (1), Mohr (2), Kappes (3/1), Litzenburger (1), Hahn (1), Fey, Schirokich (1),  L. Bach (2), Wagner, H. Bach (4), Schug

 

TuS Bannberscheid – HSG Wittlich II 30:20 (14:6)

 

Früh stand in der Begegnung fest, wer die Halle als Sieger verlassen würde. Die Gastgeberinnen legten auf 10:3 in der 19. Minute vor und hatten zur Pause das Spiel bereits für sich entschieden. Beim 21:11 war der 10-Tore-Vorsprung der Gastgeberinnen erstmals hergestellt, der bis zum Abpfiff verteidigt werden konnte.

 

„Die dreiwöchige Spielpause war meiner Mannschaft deutlich anzumerken. Es fehlte von Beginn an die nötige Aggressivität, um gegen den Favoriten entscheidend Paroli bieten zu können. Bis auf Maria Flesch, die immer wieder versuchte, ihren Mitspielerinnen den nötigen Kampfgeist einzuhauchen, hatte keine andere Spielerin die erforderliche Einstellung. Das Umschalten von Angriff auf Abwehr war nur halbherzig, die gegnerischen Angreiferinnen wurden hier nicht konsequent gestört. Der TuS spielte erwartet schnell und nutzte seine Chancen konsequent“, so das Resümee von Wittlichs Trainerin Tanja Nykytenko.

 

Hayer - Flesch (6), Teusch, Esch (2/1), Lames (1), Teusch S. (7), Gaß, Ertz, Steffens (2/1), Hober (2),

HSG Mertesdorf/Ruwertal – TuS Daun 32:23 (10:7)

 

Eigentlich sollte das Pokalergebnis für beide Teams kein Maßstab im Meisterschaftsspiel werden. Doch erneut setzte sich die Ruwertal HSG deutlich mit 32:23 durch, im Pokalspiel lautete der Endstand 28:18. Auch hinsichtlich des Spielverlaufes waren die Parallelen erkennbar. Die Gäste aus der Eifel hielten im ersten Spielabschnitt bis 6:5 in der 17. Minute mit und zwangen so den Gastgebertrainer „Hase“ Schöler zur Auszeit, der zwei Treffer der HSG die drei Tore-Führung brachten, die bis zur Pause verteidigt wurde.

 

Nicht zufrieden waren beide Trainer mit der Chancenverwertung ihrer Mannschaften: „Die erste Halbzeit gestaltete sich bis zur ca. 25. Minute ausgeglichen. Die Mannschaft stand super in der Abwehr, zeigte Biss im Kampf um den Ball und ein sehr gutes Rückzugsverhalten in dem immer wieder Bälle, die vorne verspielt wurden, zurückerobert wurden. Leider zeigte sich von Beginn an aber auch, wie "treffsicher" wir im gesamten Spiel sein sollten. Alleine in den ersten 30 Minuten wurden 12 klare Bälle, darunter auch Tempogegenstoße, nicht im Tor versenkt. Die Torfrau der Gastgeberinnen wurde zusehends stark oder der Pfosten rund geschossen und gleichzeitig wurden wir im Angriff zusehends unsicherer. Zwar gelangen immer wieder schöne Anspiele, die jedoch nicht mit einem Tor belohnt wurden. Wenn man hinten stark kämpft und vorne die Dinger einfach nicht rein wollen, frustriert das“, klagte Dauns Co Trainerin Claudia Philipp.

 

„Es entwickelte sich ein faires Spiel mit einer guten Schiedsrichterleistung. Doch was wir alleine in der ersten Halbzeit an freien Chancen verworfen haben, reichte eigentlich für zwei Spiele. Dazu kam auch das Abschlusspech“, fand auch HSG Trainer „Hase“ Schöler.

 

Bis 18:14 (44.) hielten die Gäste das Spiel offen, beim 22:14 war die Begegnung in der 48. Minute war die Begegnung entschieden. Da half auch die Auszeit der Gäste nichts mehr. Über 26:16 gelang der klare 32:23 Erfolg! „Auch in der zweiten Halbzeit sollte dies bis zur 54. Minute so weitergehen. Erst in den letzten 5 Minuten schien der Knoten geplatzt zu sein und die Dinger gingen endlich rein. Leider zu spät. Mit 25 verworfenen Bällen lässt sich kein Spiel gewinnen, egal wie stark man hinten steht. Hinzu kamen, insbesondere in der zweiten Halbzeit, einige fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen. So wurde z. B. Nici Brand beim freien Wurf nach einem Tempogegenstoß, zwei Meter vor dem Kreis zu Fall gebracht. In meinen Augen ist das ein Foul und wenigstens einen Freiwurf wert. Dass aber keinerlei Konsequenz ausgesprochen wurde, ist für mich nicht nachzuvollziehen“, klagte Philipp.

 

„Bei uns hat es in der Abwehr endlich gestimmt, jede kämpfte für jede. Auf dieses Spiel lässt sich aufbauen. Rolf Wischerath und ich waren mit dem Spiel zufrieden“, sagte Schöler.

 

HSG: Becker und Huwer – Reis, Schell (2), Meyer (7), Eberhard (5/3), N. Thielen, Lamberti (3), Meyer (1), Dimmig, Fisch (3), Rosner (5), Kolditz (2), H. Thielen (4/3).

 

TuS: Treis und Miller – C. Philipp, Brand (5), Merten (3/1), Krämer (1), Jehnen, Basten (1), Dreiseitel (3), L. Aideyan (3), Lüsse, Clever (7/1)

 

 

Vorschau auf den Spieltag 20./21. Oktober 2017

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – TuS Daun (Samstag, 19.30 Uhr, Ruwertalhalle)

Ausgangslage: Keine Rolle darf nach Ansicht von HSG Trainer „Hase“ Schöler das Ergebnis des Pokals spielen. Der 10-Tore-Sieg der Ruwertaler muss aus den Köpfen seiner Spielerinnen, die weiterhin personell arg gebeutelt sind. Im letzten Spiel fehlten der HSG gleich 8 Spielerinnen des Kaders. „Nach der Niederlage gegen Engers kommt jetzt die Ruwertal HSG. Im Pokal haben wir das Spiel noch deutlich verloren, was aber nicht heiß,t das wir das Spiel herschenken . Im Pokal haben wir überwiegend durch unsere technischen Fehler verloren“, sagt Dauns Trainer Lukas Illigen.

Personal: Einige Spielerinnen dürften am Wochenende wieder in den Kader der HSG zurückkehren. Da aber die A-Jugend des Vereins zeitgleich spielt, entfallen hier die Möglichkeiten, den Kader noch breiter aufzustellen. Svenja Dausend und Antje Fritz fallen auf Dauner Seite weiterhin verletzungsbedingt aus, zudem werden uns Vera Merten, Franzi Kutscheid und Jessi Kutscheid aus privaten Gründen fehlen. „Im Laufe der Woche entscheidet sich dann noch, ob Naomi Aideyan wieder spielen kann, was für uns enorm wichtig wäre und wir somit im Rückraum wieder mehr Alternativen haben“, hofft Illigen.

 

Prognose: „Wir dürfen den Aufsteiger auf keinen Fall unterschätzen, müssen konsequent unsere Chancen verwerten und von Beginn an hellwach sein“, fordert Schöler. „Wir müssen versuchen, den Gegner frühzeitig zu attackieren und sie nicht ins laufen kommen zu lassen sonst sind wir körperlich unterlegen. Die Kreisläufer der Gastgeberinnen müssen wir versuchen zu doppeln. Im Angriff wird es wichtig sein an die zweite Hälfte gegen Engers anzuknüpfen und in die Nahtstellen zu gehen und diesmal unsere Chancen im Kasten unterzubringen. Gegen Engers haben wir noch zu viele freie Bälle vergeben. Sollten wir zudem unsere technischen Fehler minimieren, in der Abwehr gutstehen und unser Rückraum seine Chancen nutzt, ist es möglich das Spiel lange offen zu halten. Dann sehen wir mal was dabei rumspringt“, lauten die vielfältigen Forderungen auf Dauner Seite.

 

TuS Bannberscheid – HSG Wittlich II (Sonntag, 15 Uhr)

 

Ausgangslage: Für Wittlich steht Ende Oktober das zweite Spiel der seit Anfang September laufenden Saison an! Damit kann und ist Trainerin Tanja Nykytenko nicht zufrieden, deren Mannschaft bislang überhaupt keine Spielpraxis sammeln konnte, während es für die Gastgeberinnen ihr bereits fünftes Saisonspiel ist! So geht die Favoritenrolle klar an die Heimmannschaft, die bislang nur einmal in Welling sich geschlagen geben musste.

Personal: Kim Lopez (berufliche Gründe) und Joelle Junglen (krank) werden ausfallen, dafür wird aber Hannah Hober dabei sein.

Prognose: „Wir haben in der langen Pause alles getan was möglich war. Mit Freundschaftspielen und gemeinsamen Training mit der ersten Mannschaft, sowie Fitness-Studio und einigen Waldläufen haben wir die konditionellen Voraussetzungen geschaffen. Jetzt freuen wir uns auf das erste Spiel, in dem ich von meiner Mannschaft Kampfgeist und Lust am Handball erwarte. Den Gegner kenne ich nicht, bin aber gespannt auf dieses Spiel“, sagt Wittlichs neue Trainerin Nykytenko.

 

Vfl Hamm – HSC Schweich (Sonntag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Der Tabellenletzte trifft auf den Tabellenvorletzten. Für beide Mannschaften ist es wohl eins der wichtigsten Spiele der Saison. Der 26:22 Pokalerfolg der Schweicherinnen hat gezeigt, wie eng beide Mannschaften beieinanderliegen.

 

Personal: Mel Waters fehlt krankheitsbedingt. „Ansonsten hoffe ich auf Bestbesetzung. Einige Spielerinnen sind unter der Trainingswoche noch leicht angeschlagen, das sollte aber alles bis zum Wochenende auskuriert sein“, sagt Schweichs Trainer Tobias Quary.

 

Prognose: „Es wird sicher ein enges Spiel. Wobei uns das Pokalspiel gezeigt hat, indem wir bereits mit 11 Toren führten und am Ende nochmal um den Sieg kämpfen mussten, dass wir die Mädels aus Hamm nicht unterschätzen dürfen. Für uns wird es wichtig sein, in der Defensive stark verbessert aufzutreten, indem wir vor allem an der Kommunikation und Absprache arbeiten müssen. Im Angriff haben wir mit Emily Reuter eine Option dazu bekommen, so dass wir die Verantwortung auf mehrere Köpfe aufteilen können.  Schaffen wir es unser Potential aufs Feld zu bringen, bin ich überzeugt, dass wir die ersten wie Punkte der Saison einfahren können“, glaubt der Schweicher Coach.

 

TV Welling – HSG Hunsrück II (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Zwei Spiele zwei Siege, so lautet die Bilanz des TV Welling. Doch für HSG Trainer Martin Bach haben die wenigen Ergebnisse der bisherigen Saison kaum Aussagekraft. Für den Hunsrücker Trainer ist es viel wichtiger, dass seine Mannschaft zur Leistungsstärke aus dem Spiel gegen Engers zurückfindet. Nur ungern erinnert sich Bach an den Auftritt seiner Frauen am vergangenen Wochenende gegen die Ruwertal HSG.

Personal: Die Hunsrücker reisen mit ihrer Bestbesetzung nach Welling.

Prognose: „Unser Ziel ist es, so aufzutreten wie im Spiel gegen Welling. Wir brauchen gegenüber der letzten Woche eine enorme Leistungssteigerung, wenn wir dahin zurückwollen. Das Abwehrverhalten muss viel beweglicher und vor allem aggressiver werden. Damit wird es erst möglich, die stärkste Wellinger Spielerin Antonia Schmitz in den Griff zu bekommen. Im Angriff müssen wir wesentlich variabler spielen und konsequenter im Abschluss sein. Wichtig wird auch sein, die vielen Fehler der letzten Woche abzustellen“, fordert der HSG Coach.

 

 

 

Berichte vom Spieltag 14./15. Oktober 2017

 

TUS Daun – TV Engers 19:32 (7:13)

 

Wie erwartet setzte sich der Favorit aus Engers deutlich in Daun durch. Beim 3:9 in der 16. Minute zog TuS Trainer Lukas Illigen die Reißleine, nahm die erste Auszeit und es gelang seinem Team, die Restspielzeit der ersten Hälfte ausgeglichen zu gestalten. Spätestens beim 8:20 in der 37. Minute war die Begegnung entschieden, nur die Höhe des Gästesieges war fraglich.  Dabei waren die beiden Gästespielerinnen Derya Akbulut und Katharina Marx vom Dauner Deckungsverband nie auszuschalten. Sie erzielten jeweils 10 Treffer und damit mehr als die Hälfte der Gästetore!

 

„Ziel war es, dem Gegner mit so viel Gegenwind wie möglich entgegenzutreten. Die Einstellung der Mannschaft ließ daran auch nicht zweifeln. Allerdings übten wir in den ersten 15 Minuten im Angriff viel zu wenig Druck auf die Abwehr, dadurch viele Torwürfe, die Engers sofort mit schnellen Gegenstößen bestrafte, die wir dann aber nach der Auszeit durch eine fraubezogenes Rückzugsverhalten deutlich besser im Griff hatten. Mit dem Deckugnsverband sowohl im 6:0 als auch im 3:2:1 bin ich zufrieden. In der zweiten Hälfte haben wir im Angriff deutlich mehr Druck auf die Abwehr ausgeübt und sind dadurch immer wieder zum Torerfolg gekommen. Trotzdem verwarfen wir zuviel! Personell konnte Engers heute aus dem Vollen schöpfen. Wir hatten aufgrund vieler Verletzter nur wenig Wechselalternativen, vor allem im Rückraum. Zum Ende des Spiels war die Luft raus und die Gegner konnten noch einmal durch einige Gegenstöße auf 13 Tore davonziehen. Trotz der hohen Tordifferenz war es kein Spiel, dem man nachtrauern muss. Die Mannschaft hat unter den vorherrschenden Bedingungen ein gutes Spiel gegen einen sehr starken Gegner aus Engers abgeliefert“, fand Dauns Trainer Lukas Illigen.

 

Miller, Treis und Sonnen – Philipp, Brand (2), F. Kutscheid, J. Kutscheid (2), Krämer (4), Jehnen (1), Basten, Merten (6/3), Dreiseitel (1), L. Aideyan (1), Clever (2)

 

HSG Hunsrück II – HSG Mertesdorf/Ruwertal 25:20 (13:9)

 

Am Ende stand die erwartete Niederlage der Gäste auf der Anzeigetafel der Hirtenfeldhalle. Gleich vier Jugendspieler musste Gästetrainer Schöler ins Rennen schicken und bei den Gastgebern verdichtete sich der Eindruck, dieses Spiel bereits deutlich gewonnen zu haben.

 

„Der Gegner hat uns das Leben schwerer gemacht, als wir vermutet hatten. Wir haben einfach zu viele Fehler gemacht, egal wo! Allerdings haben auch meine viele Wechsel für Unruhe gesorgt“, klagte Gastgebertrainer Martin Bach.

 

Schnell führten die Gastgeberinnen 5:1 in der 6. Minute, Gästetrainer „Hase“ Schöler nahm die Auszeit und seine Mannschaft bewies Moral, kämpfte sich nach dem 13:6 Rückstand zur Pause mit drei Treffern in Folge auf 13:9 zur Pause heran.

 

„Meiner Mannschaft war in den ersten Minuten deutlich die Tatsache anzumerken, dass sie noch nie in dieser Konstellation zusammengespielt hat, das wurde dann zusehends besser“, fand Gästetrainer Schöler.

 

Endgültig entschieden schien die Begegnung beim 23:14 in der 45. Minute, wieder folgte die Auszeit der Gäste, die in ihrer stärksten Phase des zweiten Spielabschnitts nochmals auf 24:18 in der 57. Minute verkürzten, der Sieg der Hunsrückerinnen war jedoch nicht mehr zu gefährden.

 

„Wir waren am Ende wirklich nur diese fünf Tore besser. Die Gäste haben das clever gemacht und sich 10 Siebenmeter gegen unsere viel zu unbewegliche Abwehr erarbeitet. Das Spiel hat gezeigt, woran wir noch zu arbeiten haben“, resümierte Bach.

 

HSG H: Wolf und Marx – Schug (2/2), Bach L., Lammersmann (1), Wies (3/1), Bottlender, Mohr (4), Litzenburger (3), Hahn (3), Schirokich (2), Wanger, Simon (3), Bach H. (4)

 

HSG M/R: Becker und Huwer – Reis (2/2), Schell (1), Lamberti (1), Himmelreich (1), Eberhard (6/4), Meyer (1), Dimmig (1), Fisch (1), Kolditz (1), H. Thielen (3/1),

 

 

 

Vorschau auf den Spieltag 14./15. Oktober 2017

 

TuS Daun – TV Engers (Samstag, 17.15 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Das Maß aller Dinge scheint in dieser Saison der TV Engers zu sein. Der eilt derzeit von Sieg zu Sieg und steht mit einem Top-Torverhältnis an der Tabellenspitze. Die Rollen vor dieser Begegnung sind klar verteilt. Aufsteiger Daun, der mit zwei Siegen und einer Niederlage sicher gut in die Saison gekommen ist, bleibt nur die krasse Außenseiterrolle.

 

Personal: Aufgrund der geschlossenen Halle in den Herbstferien und vieler kranker oder verletzter Spieler war keine gute Vorbereitung auf das schwere Spiel gegen den Titelanwärter möglich. Mit Naomi Aideyan fällt uns neben Svenja Dausend und Antje Fritz die nächste Rückraumspielerin aus. Ob Isabel Treis im Tor spielen kann entscheidet sich erst Ende der Woche.

 

Prognose: „Wir müssen lange Angriffe spielen, um somit lange im Spiel zu bleiben und nicht schon am Anfang einem großen Rückstand hinterher zu laufen. Dazu müssen wir konsequent im Abschluss sein um Gegenstöße zu vermeiden. Die Rückwärtsbewegung muss stimmen. Wir liegen mit unseren 4:2 Punkten voll im Soll und können so befreit aufspielen, versuchen ein achtbares Ergebnis zu erzielen. Allerdings zwingen uns die vielen Ausfälle zur Improvisation“, sagt Trainer Lukas Illigen.

 

Hunsrück II – HSG Mertesdorf/Ruwertal (Samstag, 17.15 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Derbytime in der Rheinlandliga Frauen! Im ersten Derby erwartet die Hunsrück Reserve den Gast aus dem Ruwertal. Noch hat die Saison für beide Mannschaften noch nicht richtig begonnen. Seitdem die Saison Anfang September angelaufen ist, haben beide Teams erst eine Begegnung gespielt und beide Teams verloren ihre Auftaktbegegnung. Für die Ruwertal HSG geht es jetzt nach fünfwöchiger Pause wieder los und die Mannschaft von Trainer „Hase“ Schöler steht vor einer hohen Auswärtshürde im Hunsrück! Dabei stehen auch die Vorzeichen für beide Mannschaften recht unterschiedlich. Zwar konnten beide Teams seit ihrem letzten Spiel durchtrainieren, doch den Gästen aus dem Ruwertal fehlt nicht nur die Spielpraxis sondern fast eine komplette Mannschaft!

 

Personal: Während auf Gastgeberseite lediglich Melanie Endel aus Urlaubsgründen fehlt, fallen beim Gast mit Judith Backendorf, Nina Scherf, Nora Thielen, Katharina Rosner, Susanne Pinnel aus den verschiedensten Gründen aus, dazu steht noch ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Sarah Herres. „Wir werden uns aus der zweiten Mannschaft und der Jugend entsprechend verstärken“, verrät HSG Coach „Hase“ Schöler.

 

Prognose: „Das Saisonziel der Ruwertaler ist ja in dieser Saison höher definiert, ein Grund mehr, den Gast nicht zu unterschätzen. Es kommt ein unbequemer und vor allem körperlich starker Gegner, gegen die wir mit Geduld und Tempo spielen müssen. Wir sollten uns keine unnötigen Einzelaktionen leisten“, fordert Gastgebertrainer Martin Bach. „Eigentlich geht für uns die Saison jetzt erst los. Wir haben keine Spielpraxis, wissen nicht, wo wir stehen. Ich bin gespannt, wie die Mannschaft sich am Samstag im Hunsrück präsentieren wird,“ sagt der Ruwertaler Coach.

 

 

Berichte vom Spieltag 23./24. September 2017

 

Vfl Hamm – TuS Daun 25:28 (15:15)

 

Trotz eines Rumpfteams und dem kurzfristigen Ausfall von Lisa Krämer aufgrund einer Grippe, siegte der TuS Daun beim Mitaufsteiger in Hamm. Bis in die Schlussminuten war es eine ausgeglichene Begegnung, die von vielen technischen Fehlern bestimmt war. Daun zeigte eine gute Abwehrleistung, der Rückraum steigerte sich im Vergleich zum Wittlicher Spiel, zeigte sich wieder treffsicherer und kam auf 18 Tore!

 

1:4 legten die Gäste bis zur 10. Minute vor, dann glich Hamm zum 4:4 aus, die Begegnung verlief bis zur Pause völlig ausgeglichen. Vera Merten organisierte das Spiel der Eifelaner von der Spielmacherposition und war selbst torgefährlich. Naomi Aideyan bot trotz ihrer Knieprobleme wieder eine gute Leistung, schied aber im zweiten Spielabschnitt mit einer Fußverletzung aus. Die Entscheidung fiel in den Schlussminuten, als die Gäste sich vom 25:25 dank der Treffer von Jana Michell Clever (2) und Vera Martin entscheidend absetzten.

 

„Danke an meinen Bruder Christopher Illigen und Antje Fritz, die das Coaching von mich und Claudia Philipp übernommen haben. Jetzt gehts mit zwei Punkten in die Pause undwir hoffen, das sich langsam unser Lazarett lichtet“, sagt Trainer Lukas Illigen.

 

Miller – Merten (6/2), Brand (2), Kutscheid (1), Jehnen (1), Basten, N. Aideyan (7), Dreiseitel L. Aideyan (3), Clever (8).

 

TV Engers – HSG Hunsrück II 23:16 (11:8)

 

Unter Wert wird die Hunsrück Reserve in ihrem Meisterschaftsspiel vom Titelfavoriten aus Engers auf den Nachhauseweg geschickt! Zunächst hielten die Hunsrücker gut mit, nutzten aber einfach die Chancen nicht, scheiterten immer wieder an der guten Torfrau des TV Engers. So erklärt sich der 6:1 Rückstand in der 15. Minute, den das Team von Trainer Martin Bach bis auf 7:5 in der 23. Minute aufholte. Engers gingen gegen die aufmerksame Gästeabwehr hinter der die Torfrauen Franzi Wolf und Marie Marx eine starke Leistung zeigten, die Ideen aus, die HSG verkürzte sogar auf 9:8, nutzte dann aber ihre klare Chance zum Ausgleich nicht und kassierte die 11:8 Führung des Favoriten zur Pause.

 

Die Chancenverwertung blieb auch das Problem im zweiten Spielabschnitt, zudem spielte die stärkste TV Spielerin Derya Akbulut ihre Cleverness aus. „Wir haben sie nicht in den Griff bekommen und ich hätte mir hier was einfallen lassen müssen“, räumte Bach selbstkritisch ein. In der Schlussphase gelang es den Hunsrückerinnen nicht mehr das Gegenstoßspiel des Favoriten zu unterbinden.

 

Wolf und Marx – Schug, L. Bach, Wies (5/4), Endel (1), Mohr (6/1), Lammersmann, Hahn, Schirokich, Wagner (1), Glöckner, Vollrath (2/1), H. Bach (1).

 

 

 

19. September 2017

Vorschau auf den Spieltag 23. und 24. September 2017

 

TV Engers – HSG Hunsrück II (Sonntag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Der TV Engers gehört für HSG Trainer Martin Bach zu den Topfavoriten der Liga: „Die haben schon letztes Jahr den kleinen Miezen Paroli geboten, haben sich in diesem Jahr noch weiter verstärkt und sind für mich der klare Favorit im Auftaktspiel“, sagt der Hunsrücker Coach, der eine ordentliche Vorbereitung absolvieren konnte. Nicht nur dass der Kader bis auf einige Urlaube und berufliche Verhinderungen durchweg komplett trainiert hat, sondern auch die Tatsache, dass der Verein mit der eigenen Halle keine gesperrte Halle in den Sommerferien aufgrund des Urlaubes hatte.

 

Personal: Verstärkungen hat die HSG aus dem RPS Liga Team mit Sarah Wies, Melanie Endel und Svenja Mohr bekommen. Dazu kann Bach auch auf die Youngsters der RPS Liga zurückgreifen. So steht der Coach vor dem „Luxus-Problem“, wohl einige Spielerinnen aussetzen lassen zu müssen!

 

Prognose: „Das wird ein sehr schweres Auswärtsspiel für uns, bei dem wir aber ohne jeden Druck aufspielen können. Wir wollen dort einen Achtungserfolg einfahren“, sagt Bach.

 

Vfl Hamm – TuS Daun (Sonntag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Es ist das Duell der Aufsteiger, bei dem die Gastgeber ihr erstes Saisonspiel bestreiten und deshalb nur schwer einzuschätzen sind.

 

Personal: Es fehlen Isabel Treis, Jessica Kutscheid, Steffi Lüsse, Antje Fritz, Svenja Dausend sowie Spielertrainerin Claudia Philipp. Das Team wird am Sonntag von Christopher Illigen betreut.

 

Prognose: In der Abwehr müssen wir noch konsequenter zu Werke gehen. Machen wir weniger Fehler als in der Vorwoche und findet unser Rückraum um Lisa Krämer, Jana Clever und Naomi Aideyan zur alten Stärke zurück, haben wir eine Chance das Spiel lange offen zu halten und was Zählbares mitzunehmen. Wir müssen aus einer guten Abwehr versuchen die leichten Tore über den Gegenstoß zu erzielen. Sollten wir nicht so einen gebrauchten Tag wie gegen Wittlich erwischen und die vielen Ausfälle vor allem In der Abwehr kompensieren können sowie die Trainingsinhalte umsetzen, haben wir eine Chance“, glaubt Trainer Lukas Illigen.

17. September 2017

Berichte vom 2. Spieltag

 

TuS Daun – HSG Wittlich 18:26 (8:15)

 

Wittlichs Trainerin Tanja Nykytenko feiert mit ihrem Team den gelungenen Saisoneinstand in Daun. Bis 7:8 gestaltet Aufsteiger Daun die Begegnung gegen die Wittlicher Reserve offen, dann zieht das Team der neuen Wittlicher Trainerin auf und davon, führt im zweiten Spielabschnitt phasenweise mit 10 Toren.

 

„Ich bin zufrieden mit der Leistung und der Stimmung im Team. Jede Spielerin bekam ihre Spielanteile und konnte sich zeigen. Wir sind auf einem guten Weg“, freute sich Nykytenko.

 

„Kollektives Versagen der Mannschaft. Viele technische Fehler bestimmten unser Spiel. Keine Spielerin erreichte ihre Normalform. Dazu kam eine schwache Abschlussquote. Es war ein gebrauchter Tag, bei dem lediglich das Rückzugsverhalten und die kämpferische Einstellung stimmte“, fand Dauns Trainer Lukas Illigen.

 

TuS: Treis und Miller – Philipp, Brand (5/2), F. Kutscheid (1), J. Kutscheid (3), Merten, Krämer (1), Jehnen, Basten, N. Aideyan, Dreiseitel (1), L. Aideyan (1), Clever (6)

 

HSG: Marx - Junglen (3), Flesch (7/2), L. Teusch, Esch (2), Lames (1), S. Teusch (4), Esch (2), Lames (1), Gaß, Ertz (3), Steffens (3), Lopez (3).

 

TV Bassenheim – HSC Schweich 38:20 (16:9)

 

Eine Viertelstunde benötigten die Gastgeberinnen um den Widerstand der Gäste zu brechen, die nach dem 7:5 in der Folge chancenlos waren.

 

„Diesen Vorsprung gab die Oberligareserve der Bassenheimer nicht mehr her und gewannen meiner Meinung nach letztendlich etwas zu deutlich. In der Abwehr haben wir nicht als Verband agiert und so war letztlich jede Eins gegen Eins Situation der Heimmannschaft vom Erfolg gekrönt. Körperlich hatten wir offensiv wie defensiv nichts entgegen zu setzen. Im Angriff fehlte uns ganz klar die Durchschlagskraft, einzig Angelina Karrenbauer zeigte sich auf Rheinlandliganiveau“, resümierte Schweichs Trainer Tobias Quary. Über 21:11 zogen die Gastgeberinnen dem ungefährdeten Erfolg entgegen.

 

Waters – Gores (4/1), Lehmann (1), Schwarz (4), Moog, Karrenbauer (9/2), V. Longen, E. Longen (1), Marxen, Beck (1)

 

 

 

12. September 2017

 

Vorberichte Spieltag 16./17. September 2017

 

 

TV Bassenheim – HSC Schweich (Samstag, 15 Uhr)

 

Ausgangslage: Wir haben die schmerzliche Niederlage gegen Daun im Training aufgearbeitet. Für uns ist es wichtig weiter zu Arbeiten und uns von solchen Rückschlägen nicht aus der Bahn werfen zu lassen. Wir werden zu fast jedem Spiel als Außenseiter antreten, so auch in Bassenheim.

Personal: Emily Reuter, Hanna Schömann und Inez Hähner fehlen weiterhin.

 

Prognose: Um eine Chance auf Punkte zu haben, muss auf unserer Seite wirklich alles glatt laufen. Nichtsdestotrotz gehen wir diese Partie voll motiviert an und wollen uns weiter finden und verbessern.  Gegen die körperlich starken Bassenheimerinnen, um die überragende Tina Ring, müssen  wir vor allem unser Umschaltspiel in den Angriff verbessern.

 

 

TuS Daun – HSG Wittlich II (Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: „Durch den Sieg in Schweich haben wir unsere ersten wichtigen Punkte gegen den Abstieg eingefahren und können so ohne jeglichen Druck mit dem nötigen Selbstbewusstsein aufspielen. Als Aufsteiger sind wir klarer Außenseiter gegen eine Mannschaft die schon seit Jahren in der Rheinlandliga im Mittelfeld mitspielt“, ahnt Dauns Trainer Thomas Illigen.

 

Personal: Neben der sicherlich fehlenden Svenja Dausend (frühestens Mitte Oktober) ist unsicher. ob Antje Fritz auf Dauner Seite aufgrund ihrer Verletzung vom Wochenende spielen kann.

 

Prognose: Wir sind gespannt wer bei Wittlich auflaufen wird. Wir wollen bei unserem ersten Heimspiel den Zuschauern ein offenes und ansehnliches Spiel bieten und hoffen, das bessere Ende auf unserer Seite zu haben“, sagt Dauns Trainer Illigen.

 

 

 

 

10. September 2017

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – TV Welling 15:18 (7:6)

 

Das hatte sich das Trainergespann „Hase“ Schöler und Rolf Wischerath anders vorgestellt. Die Mannschaft unterliegt beim Saisonauftakt gegen Welling mit 15:18. Dabei schien alles in den Anfangsminuten so zu laufen, wie das Trainerteam das vorgestellt hatte: 5:1 führten die Ruwertalerinnen in der 8. Minute, ließen die Gäste aber beim 5:4 wieder ins Spiel zurückfinden. Die Auszeit in der 16. Minute zeigte zunächst Wirkung, die Mannschaft spielte konzentrierter und legte wieder auf 7:4 in der 23. Minute vor, blieb dann aber fast sieben Minuten ohne Torerfolg. Nach dem Wechsel drehte sich das Blatt vollends.

 

Über 11:11 in der 44. Minute gelang den Gästen die Führung zum 11:13, die der Gast jetzt geschickt verteidigte. Bis 15:16 in der 54. Minute glimmte das Fünkchen Hoffnung im Ruwertal, doch dann war es erneut die Tatsache, dass sich die Gastgeberinnen von der harten Abwehrarbeit der Gäste beeindrucken ließen, die letztlich an diesem Abend die Niederlage besiegelte.

 

„Wir sind gut ins Spiel gestartet und haben uns mit unserem schnellen Spiel die 5:1 Führung verdient. Doch selten habe ich ein so hart geführtes Spiel von beiden Seiten erlebt. Viele Zeitstrafen bestimmten das Spiel, dazu gab es eine rote Karte gegen eine Gästespielerin. Heute war mehr drin, doch wir haben uns den Schneid von der Härte der gegnerischen Gangart abkaufen lassen. Der Mannschaft mache ich keinen Vorwurf, sie hat ein gutes Spiel gemacht, aber am Ende fehlte das Glück. Wir können nur hoffen, dass sich die Verletzung von Jana Fisch und Susanne Pinnel als nicht längerfristig herausstellen“, resümierte HSG Trainer Hase Schöler.

 

Becker – Reis, Schell (1), Meyer, Pinnel (2), N. Thielen (1), Backendorf, Herres (3/1), Dimmig (1), Fisch, Zöllner, Rosner (5), H. Thielen (2/1)

 

HSC Schweich – TuS Daun 17:29 (7:15)

 

Für eine Überraschung sorgte Aufsteiger Daun mit einem souveränen Auftakterfolg bei der neuformierten Schweicher Mannschaft. Die Gastgeberinnen bestimmten von Beginn an die Begegnung, hatten das Spiel nach dem 4:6 in der 17. Minute über 4:8, 5:12 zur Pause beim 7:15 bereits früh entschieden. Nach dem Wechsel lieferten sich beide Mannschaften eine ausgeglichene Phase bis zum 13:20, dann zogen die Gäste deutlich auf 17:29 davon, feierten ihren ersten Meisterschaftssieg und unterstrichen damit ihre realistischen Chancen auf den Klassenerhalt.

 

„Das Fehlen von Angelina Karrenbauer und Inez Hähner war für die junge Schweicher Mannschaft zu keinem Zeitpunkt zu kompensieren. Der Sieg für die TuS war über den gesamten Zeitraum nie gefährdet. In der Abwehr haben wir nicht geschlossen agiert und so hatten die Gäste riesen Lücken. Im Angriff hat uns schlichtweg die individuelle Klasse gefehlt, um aus dem Positionsspiel gefährlich zu werden. Auch das geforderte Tempospiel, das die Daunerinnen perfekt spielten, konnte nur die B- Jugendliche Jana Weich einbringen. Insgesamt kann ich der Mannschaft aber keinen Vorwurf machen. Jeder hat sein Bestes gegeben, aber das Spiel kam für uns einfach zu früh. Wir müssen jetzt weiter hart arbeiten, um uns in der Klasse zu etablieren“, ahnt Schweichs Trainer Tobias Quary.

 

„Eine geschlossene Mannschaftsleistung geprägt von gegenseitiger Motivation, hundertprozentigem Einsatzwillen und guten Einzelaktionen. Unsere starke Abwehrleistung stellte das noch sehr junge Schweicher Team von Beginn an vor eine Herausforderung. So hatten wir nach 25 Spielminuten erst 5 Gegentore zu verbuchen, was die Motivation der Mädels weiter steigerte. Isabel Treis bot mit ihrer starken Leistung im Tor einen zusätzlichen Rückhalt.  Auch im Angriff waren gute Abläufe zu sehen, die bis zum Abschluss konsequent durchgezogen wurden. Die Mannschaft hat in Abwehr und Angriff von Anfang an umgesetzt, was vorher besprochen wurde und dieses Spiel verdient gewonnen. In den nächsten Wochen werden uns sicherlich deutlich stärkere Gegner erwarten. Nichtsdestotrotz war dieses Spiel für uns ein guter Einstieg in die neue Saison und Liga, der uns einen ordentlichen Schuss Selbstvertrauen verpasst hat. Einziger Wehrmutstropfen ist die Knieverletzung die Antje Fritz sich zuzog. Wir hoffen, dass sie schnell wieder einsatzfähig ist“, resümiert Dauns Co-Trainerin Claudia Philipp.

 

HSC: Waters -P. Schwarz (5), Gores (3), Langner (1), V. Schwarz (3), Moog, Dierschke (1), V. Longen, E. Longen (1), Weich, Marxen, Beck (3).

 

TuS: Treis – Merten (2), Brand (2), Kutscheid (2), Fritz, Krämer (4/1), Jehnen, Basten (1), N. Aideyan (8), Miller, Kutscheid, Dreiseitel, L. Aideyan (3/1), Clever (7/1)

 

 

05. September 2017

 

Vorschau auf den 1. Spieltag am 9./10. September 2017

 

HSC Schweich – TuS Daun (Samstag, 17.30 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: Auch in der Rheinlandliga der Frauen kommt es am ersten Spieltag zum Derby zwischen Schweich und Daun. Schweich hat gegenüber der letzten Saison einige personelle Veränderungen zu verkraften, Daun kommt als Aufsteiger sicher in der Außenseiterrolle. „Nach einer durchwachsenen letzten Saison gehen wir dieses Jahr mit einer stark veränderten Mannschaft an den Start. Mit einem Durchschnittsalter von 19,07 Jahren sind wir wohl die jüngste Mannschaft in der Rheinlandliga. Für uns geht es in diesem Jahr nur um den Klassenerhalt, der auch nur über mannschaftliche Geschlossenheit zu erreichen ist. Das Spiel gegen Daun ist für uns eine erste Standortbestimmung und wird uns zeigen, wo wir stehen“, sagt Schweichs Trainer Tobias Quarry.

 

Personal: Hanna Schömann und Emily Reuter (Urlaub) fehlen auf Schweicher Seite. Bis auf Svenja Dausend, die sich in der Vorbereitung eine Verletzung am Knie zuzog und Naomi Aydian (private Gründe), sollten alle beim Gast aus Daun an Bord sein. Trainer Lukas Illigen der aus privaten Gründen auch nicht dabei sein kann, wird durch seine Trainerkollegin Claudia Philipp vertreten.

 

Prognose: „Die Daunerinnen wollen, genau wie wir, schnellen Handball spielen.  Schaffen wir es unsere Rückwärtsbewegung zu verbessern und die vielen technischen Fehler abzustellen ist der Spielverlauf offen. Wir müssen unsere Chancen klar herausspielen und konsequent nutzen. Wenn wir von der ersten Minute an konzentriert auf dem Feld sind, rechne ich mit einem Spiel auf Augenhöhe, bei dem die Tagesform entscheiden wird“, glaubt Quarry.

 

„Nach intensiver Vorbereitungsphase fahren wir zwar mit einer gehörigen Portion Respekt, aber auch mit derselben Portion Ehrgeiz zum ersten Gegner in der Rheinlandliga nach Schweich. In einigen Vorbereitungsspielen sowie dem Pokalspiel gegen Mertesdorf konnten wir den Wind, der in der Rheinlandliga weht, schon spüren. Nichtsdestotrotz wollen wir von Beginn an so lange wie möglich dagegenhalten und den Schweicher Damen das Leben so schwer wie möglich machen. Wir gehen ohne Druck, aber mit dem nötigen Willen in dieses Spiel. Vielleicht ist am Ende ja sogar eine kleine Überraschung auf dem Punktekonto zu verbuchen. Personell sollten wir gut aufgestellt sein,“ glaubt Dauns Trainer Lukas Illigen.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – TV Welling (Samstag, 20 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Die Ruwertal HSG will in dieser Saison einen gesicherten Mittelfeldplatz erreichen und hat sicherlich andere personelle Möglichkeiten als in der letzten Saison. Das stimmt vor allem das Trainergespann „Hase“ Schöler und Rolf Wischerath für die anstehenden Aufgaben optimistisch.

 

Personal: Norah Thielen und Tina Scherf werden fehlen.

 

Prognose: „Wir müssen hellwach und konzentriert sein, ein schnelles Spiel nach vorne zeigen und die Chancen im Angriff nutzen. Dazu fordern wir die Laufbereitschaft ohne Ball ein und ein gutes Rückzugsverhalten, zumal Welling ein schnelles Spiel bevorzugt. Unverständlich ist für mich, dass wir nach diesem Spiel eine fünfwöchige Pause haben. Wie soll da ein Rhythmus aufkommen“, klagt Schöler.