31. August 2021

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal 1. Damen - "Wir suchen Dich" 

Du hast Lust Handball zu spielen? Du suchst einen neues Team oder eine neue Herausforderung? Wir hätten da eine Möglichkeit!

Unsere Spielerinnen sind froh, endlich nach Monaten wieder mit dem Ball in der Halle zu stehen, auf das Tor zu werfen und neue Spielzüge zu lernen und zu optimieren. Es wird so immer realer, dass nach dieser langen Handball-Pause endlich wieder eine Saison starten kann. Doch bei aller Freude und Begeisterung haben die Mädels noch einen Aufruf an euch:

“Leider ist unser aktueller Kader sehr klein und uns  fehlen für die kommende Saison noch einige Spielerinnen. Wenn DU Spaß und Lust am Handball hast und dich angesprochen fühlst, dann melde dich bei uns oder komme einfach mal zum Schnuppern im Training vorbei.“

Die Damen  trainieren Dienstags von 19:00 bis 20:30 Uhr und Donnerstags von 20:30 bis 22:00 in der Ruwertalhalle in Mertesdorf.

Und auch das zwischenmenschliche kommt nicht zu kurz. “Nach dem Training sitzen wir gerne noch etwas zusammen und unterstützen unsere regionalen Getränkehersteller….“

Wir freuen uns auf DICH"

Kontakt: christian.wirtz@handball-ruwertal.de

 

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30. August 2021

 

Rheinlandliga Frauen

 

Am Wochenende 25./26. September startet die Rheinlandliga der Frauen in die neue Saison.

 

Dabei stellt der Spielbereich Mosel/Eifel mit sieben Mannschaften das Gros des insgesamt 12 Teams umfassenden Teilnehmerfeldes.

 

Gleich am ersten Spieltag kommt es zu drei Lokalderbys: Die Trierer Miezen erwarten die HSG Obere Nahe, der TuS Daun trifft auf die HSG Hunsrück und die HSG Wittlich II erwartet die HSG Mertesdorf/Ruwertal. Für Schweich fällt der Startschuss gegen den TuS Weibern. 

 

DJK/MJC Trier

 

Völlig unerwartet kam bei den Trierer Miezen der Trainerwechsel! Nachdem Franzi Steil als Trainerin zum 2. Bundesligisten TSG Ketsch wechselte, folgte ihr wenige Wochen später ihre ehemalige Trainerin Esther Hermann und übernahm bei den Kurpfalz Bären die Rolle der Co-Trainerin. Schnell fündig wurden die Trierer dann bei der Suche nach einem neuen Coach, Kai Kinzig übernahm die Mannschaft, die sich personell weiter veränderte. So ist das Team weiterhin auf der Suche nach einer Torfrau: „Derzeit lösen wir das intern. Uns hilft Jette Martin aus der A-Jugend und Stefanie Schmitz aus der zweiten Mannschaft. Zunächst haben wir athletisch gearbeitet, sind dann in die Halle und haben an den Konzepten, die Esther mit der Mannschaft erarbeitet hat, weiter gefeilt. Dabei geht es um die Verbesserung unserer offensiven 3:2:1 Abwehr und auch im Angriff verfeinern wir die Abläufe. Das testen wir jetzt noch in Spielen gegen die Saarlandligisten Oberthal und Saarbrücken, sowie unsere A-Jugend. Zwar wollen wir jedes Spiel gewinnen, doch das Saisonziel ist nicht der Gewinn der Meisterschaft. Am Ende wollen wir im oberen Tabellendrittel mitmischen“, erklärt Kinzig.

 

TuS Daun

 

„Klassenerhalt“ lautet das klare Saisonziel der Eifelaner, die eine „durchwachsene Vorbereitung“ (Zitat Trainer Lukas Illigen) absolvieren konnten. „Die Mädels, die da waren, haben gut mitgezogen. Leider war nur selten der komplette Kader im Training. Gegenüber der letzten Saison haben wir einige personelle Veränderungen im Kader. So haben Tonia Strunk und Lona Miller aus privaten Gründen aufgehört, Lisa Rehn steht auf Stand-by. Dafür hat Anja Makurat wieder angefangen, die eine Zeitlang in Weibern spielte. Im Tor konnten wir uns mit der aus Dortmund stammenden Mona Zender verstärken und Naomi Aydejan ist nach ihrem Auslandsaufenthalt wieder zurück. Wir haben zweimal wöchentlich trainiert, zudem haben die Spielerinnen selbst Ausdauer und Kraft trainiert. Schwerpunkt unseres Trainings war die individuelle Ballarbeit nach der langen handballlosen Zeit. Bis zum Saisonstart testen wir noch mit Spielen gegen Wittlich, Welling und hoffentlich Gerolstein. Die Saison wird aus meiner Sicht einer Wundertüte gleichen, da mal abzuwarten ist, wer alles auflaufen kann und wie sich die Teams in die Saison finden“, sagt Illigen.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal

 

Seit sieben Wochen bereitet HSG Coach Paddy Wagner sein Team auf die anstehende Saison vor. „Wir haben einen körperlich kleinen und auch personell mit 12 Spielerinnen kleinen Kader. Es war schwierig in den letzten Wochen Testspiele zu organisieren, doch bis zum Saisonstart wollen wir noch gegen Schweich, die Trierer Miezen und den Saarlandligisten Schwarzenbach mit seinem Trainer Siggi Garbe testen. Aufgrund der beruflichen Situation war es bisher noch nicht möglich, mit dem kompletten Kader zu trainieren, da uns immer wieder Schichtdienste der Spielerinnen die Vorbereitung erschweren. So stand die Kleingruppenarbeit im Fokus. Wir setzen auf die Schnelligkeit der jungen Mannschaft, wollen über den Gegenstoß zu einfachen Toren kommen und das Umschaltspiel von Angriff auf Abwehr schnell erledigen. Bereits früh wollen wir uns im Mittelfeld der Tabelle festsetzen, Platz 5 bis 8 ist für uns ein realistisches Saisonziel“, glaubt Wagner.

 

HSC Schweich

 

Zufrieden zeigt sich Schweichs Trainer Christian Leyh mit der bisherigen Vorbereitung seines Teams: „Seit Anfang Juni bereiten wir uns vor, hatten ein Trainingslager mit einem Testspiel gegen Matthias und ein Spiel gegen Wittlich II, bei dem wir uns achtbar aus der Affäre ziehen konnten. Ein weiteres Trainingslager ist für den 10. September geplant mit einem abschließenden Testspiel gegen Ligakonkurrent Mertesdorf/Ruwertal. Auch für uns war es bislang schwierig, Testspiele zu absolvieren, doch wir können auf einen großen Kader zurückgreifen. Die zweite Mannschaft wird von Johannes Rosch trainiert und wir arbeiten hier sehr gut zusammen. Die Mädels sind motiviert und wir werden bis zum Saisonstart noch an Technik und Taktik feilen, bevor es für uns mit einem schweren Anfangsprogramm losgeht. Die Punkte müssen wir sicherlich gegen die Teams holen, die mit uns auf Augenhöhe sind. Am Ende soll der Klassenerhalt stehen“, sagt Leyh.

 

HSG Wittlich II

 

„Seitdem wir wieder in die Halle dürfen, trainieren wir dreimal wöchentlich. Allerdings haben wir einen relativ kleinen Kader, lässt man die A-Jugendlichen aussen vor. Es wird daher notwendig sein, dass uns die A-Jugendlichen auch während der Saison unterstützen. Wir haben viele Spielerinnen, die aus beruflichen Gründen im Schichtdienst nicht immer da sein können. Dazu gesellten sich in den letzten Wochen viele Verletzte, sodass wir auch einige Testspiele absagen mussten. Jetzt werden wir noch bis zum Saisonstart gegen Saarbrücken, Daun und Weibern spielen. Die Vorbereitung verlief bislang sicher nicht optimal, bedingt auch durch die Sommerferien, die einige dazu genutzt haben, endlich mal wieder Urlaub machen zu können. Schwerpunkt unserer Trainingsarbeit war bislang die Abwehr, werden jetzt den Fokus auf den Angriff legen, um dort neue Konzeptionen zu erarbeiten. Lange haben wir nicht mehr zusammengespielt und das merkt man deutlich. Unser Saisonziel wird ein Platz im Mittelfeld sein. Es ist aufgrund der Arbeitssituation schwer, immer die gleiche Stammformation aufbieten zu können. Um so wichtiger wird sein, dass wir die Unterstützung aus der Jugend erhalten“, sagt HSG Trainerin Jenny Scheibe. 

 

HSG Hunsrück II

 

Die HSG geht mit ihrem neuen Coach Timo Stoffel in die kommende Saison: „Die Klasse kenne ich nicht so gut, um ein konkreteres Saisonziel für uns zu definieren. Doch von den Eindrücken aus dem Training und der Spielstärke meines Teams sollte ein Platz im oberen Tabellenfeld realistisch sein. Das Gesicht der Mannschaft hat sich gegenüber der letzten Saison schon verändert, doch immerhin habe ich einen 14er Kader, der gut mitzieht. Schwerpunkt der Trainingsarbeit waren die Abwehr und die Ballsicherheit. Dabei wollen wir auch weiterhin über das Tempo unser Spiel definieren. Im September stehen noch einige Testspiele an, unter anderem gegen Kirn und Birkenfeld“, verrät Stoffel.

 

HSG Obere Nahe

 

Für die aus privaten Gründen pausierende Nathalie Heinrich übernimmt Felix Fetzer den Trainerjob beim Aufsteiger HSG Obere Nahe. „Zunächst haben wir auf der Beachanlage trainiert, sind seit zwei Monaten in der Halle und trainieren zweimal wöchentlich. Leider müssen wir drei beruflich oder familiäre bedingte Abgänge gleich in unserer 1.Rheinlandliga Saison verkraften. Bis zum Saisonstart werden wir noch ein Trainingswochenende dazunehmen und hoffen dort zumindest ein Vorbereitungsspiel absolvieren zu können. Nach dem Schwerpunkt Kraft, Ausdauer und Athletik arbeiten wir jetzt hauptsächlich mit dem Ball, wollen neue Abwehrformationen einstudieren, damit wir flexibel auf die sicherlich schwereren Kaliber in der Rheinlandliga reagieren können. Unser Saisonziel ist natürlich der Klassenerhalt“, sagt der neue HSG Coach. 

 

 

12.04.2021

 

In der Rheinlandliga waren die Trierer Miezen mit vielen Hoffnungen in die Saison gestartet. Das Team von Trainerin Esther Herrmann wollte um den Aufstieg in die RPS Oberliga mitspielen, hatte eine durchaus wettbewerbsfähige Mannschaft am Start, die aber zwischenzeitlich personell Federn lassen musste. Für die übrigen Teams aus der Region wäre das Saisonziel von einem guten Mittelfeldplatz bis zum Nichtabstieg realistische Ziele gewesen. Insgesamt waren 7 regionale Teams in der letzten Saison am Start und stellten damit die absolute Mehrheit in der mit 12 Mannschaften besetzten Rheinlandliga.

 

DJK/MJC Trier

 

Lange hielt die Hoffnung der MJC Verantwortlichen und der Spielerinnen, dass die Saison nach ihrer Unterbrechung mit Spielen ab Mai fortgesetzt werden würde und sich die Mannschaft dann für die RPS Oberliga qualifiziert. Dementsprechend hoch war auch die Motivation des Teams, die sich weiterhin mit Athletiktrainer Kevin Heinz individuell fit hielt, bis dann die Annullation der Saison das Ende aller Aufstiegsträume bedeutete.

 

„Das mussten alle erst einmal verdauen. Der Knick war unverkennbar“, gab MJC Trainerin Esther Herrmann unumwunden zu. In der Folgezeit hielten sich die Spielerinnen mit dem Fahrrad und Inline skaten fit. „Monat für Monat setzten wir uns dann neue Ziele, starteten im Rahmen der Möglichkeiten kleine Teamaktionen und versuchten immer wieder mit neuen Ideen die Moral und die Stimmung im Team hochzuhalten. So wurde ein Staffellauf von Saarburg bis zu mir nach Mertesdorf geplant. Weiterhin standen Zoom-Treffen auf der regelmäßigen Agenda und so halten wir zusammen mit der Hoffnung, dass die Saison im Herbst starten wird“, sagt die MJC Trainerin, deren Team auch personell gebeutelt wird. So steht Routinier Franzi Steil, die bekanntlich einen Trainerjob beim Bundesligisten Kurpfalz Bären annimmt, künftig nicht mehr zur Verfügung.

 

„Wir waren einfach glücklich, sie gehabt zu haben und es freut mich sehr, dass sie sich mit dem Trainerjob ihren sportlichen Lebenstraum verwirklicht. Mit ihr verlieren wir eine Spielerpersönlichkeit, von der die Mannschaft viel lernen konnte. Das ist schon eine extreme Schwächung für uns, doch die Mannschaft muss das jetzt kompensieren. Neben Franzi werden uns auch Anneke Helbrecht und Inga Käsgen aufgrund ihrer Auslandsaufenthalte und aus Studiengründen nicht mehr zur Verfügung stehen. Mira Cartus befindet sich nach ihrem Bandscheibenvorfall wieder im Aufbautraining und wir müssen sehen, was unsere B-Jugendlichen machen, die ja in einer Spielgemeinschaft mit Wittlich aktiv sind. Dabei ist mir besonders wichtig, dass wir eine weitere Torfrau finden, die uns unterstützt. Hoffentlich können wir bald wieder in den regulären Trainingsbetrieb einsteigen und uns dann voll auf die anstehende Saison vorbereiten“, hofft Herrmann.

 

TuS Daun

 

Die Eifelanerinnen stellten nach Abbruch der Saison den Trainingsbetrieb komplett ein und stiegen im Februar wieder über die „Team Fit App“ ins individuelle Training ein. Bei TuS Spielerinnen wird Ilona Miller aus privaten Gründen künftig nicht mehr zur Verfügung stehen.

 

Ansonsten hofft Trainer Lukas Illigen (32), der seine aktive Laufbahn in der ersten Herrenmannschaft vor Saisonbeginn aus gesundheitlichen Gründen beenden musste, dass aus der B-Jugend vier Nachwuchsspielerinnen zum Kader stoßen, dem auch künftig vom Auslandsaufenthalt zurückgekehrte Naomi Aideyan angehören wird. Im Trainerbereich gibt Co-Trainer Gerd Clemens aus privaten Gründen sein Amt auf, hier ist Illigen auf der Suche, damit das Trainerteam wieder aufgestockt werden kann. „Das ist auch zwingend erforderlich, da auch ich aus beruflichen Gründen nicht immer da sein kann“, verrät Illigen.

 

Verpflichtend ist zwischenzeitlich die individuelle Trainingseinheit am Dienstagabend. Wie es weitergeht, hängt auch in Daun von dem Verlauf der Pandemie ab. „Derzeit ist alles online und wir wünschen und alle, bald wieder zusammen trainieren zu können und uns richtig auf die nächste Saison vorbereiten zu können“, so der Dauner Coach.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal

 

„Bei uns bleibt der Kader gegenüber der letzten Saison unverändert“, freut sich HSG Coach „Paddy“ Wagner (52) über die personelle Situation im Ruwertal. Seine Mannschaft musste nach dem Saisonschluss ebenfalls das Mannschaftstraining einstellen, individuell arbeiteten die Spielerinnen aber weiter an ihrer Fitness.

 

„Laufen und Radfahren standen vorne an“, erklärt Wagner, für den der Saisonstart noch nicht in Sicht ist.

 

„Es macht daher auch keinen Sinn, jetzt schon in eine konkrete Vorbereitung einzusteigen. Wenn wir wissen, wann es los geht, müssen wir sehen, dass wir uns in einer wahrscheinlich kurzen Vorbereitung für den Saisonstart mannschaftlich zusammenfinden. Dabei denke ich an drei Trainingseinheiten pro Woche, die dann hoffentlich in der Halle stattfinden können. Doch jetzt müssen wir sehen, wie wir uns fit halten. Ich hoffe sehr, dass wir uns alle bald wieder persönlich sehen können. Darauf freuen sich die Mannschaft und ich“, erklärt der Ruwertaler Coach.

 

HSC Schweich

 

Neben der annullierten Saison kam in Schweich erschwerend die Hallensituation hinzu. „Selbst wenn wir gedurft hätten, wäre es mit einem Training in der Halle wohl nicht möglich gewesen“, umschreibt HSC Coach Christian Leyh die Situation in Schweich. So hat die Mannschaft seit dem Saisonabbruch keine gemeinsamen Trainingseinheiten, auch nicht in Kleingruppen absolviert.

 

„Individuell halten sich die Spielerinnen fit, mehr ist derzeit nicht machbar, da völlig unklar ist, wann die Saison losgehen wird. Personell gehen wir davon aus, dass wir bis auf Lisa Weiß, die aus privaten Gründen wieder zurück in ihre Fuldaer Heimat ist, zusammenbleiben. Allerdings stehen einige Fragezeichen hinter Spielerinnen, die ihr Studium aufnehmen wollen, aber derzeit auch noch nicht wissen, wie und wo das gehen kann. Wir sehen jetzt von Woche zu Woche, was die Situation hergibt, haben wöchentliche Vorstandssitzungen, in denen wir die Situation besprechen“, sagt Leyh.

 

HSG Wittlich II

 

Die Wittlicher Reserve traf sich nach dem Saisonabbruch regelmäßig zwei bis dreimal wöchentlich zum „online-Work-out“. „Alle Spielerinnen haben sich hier eingebracht und auch abwechselnd das Training übernommen“, berichtet Wittlichs Spielertrainerin Jenny Scheibe (33) stolz.

 

Zwischen Weihnachten und Januar lieferte sich man mit dem Team der HSG Bannberscheid/Engers eine Lauf-Challenge. In den letzten vier Wochen war es wieder möglich, in 10er Gruppen im Freien zu trainieren, da die Fallzahlen im Kreis Bernkaste-Wittlich dies ermöglichten.

 

„Endlich haben wir uns persönlich treffen können, absolvierten Lauf- und Kräftigungseinheiten und begannen mit dem Wurftraining. Doch seit letzten Sonntag ist das wieder vorbei, die Fallzahlen sind wieder so hoch, dass wir zurückfahren müssen. Alle waren nach dem Rückschlag frustriert“, erklärt Scheibe.

 

Personell kann die Wittlicher Mannschaft wohl aus dem vollen schöpfen, der Kader der Mannschaft bleibt auch im zweiten Jahr in Folge unverändert. „Das freut mich sehr, damit kann man kontinuierlich und gut arbeiten. Zudem wird unser 2003er Jahrgang nächste Saison in der A-Jugend auflaufen, so das ich aus einem Riesenpool schöpfen kann. Bereits seit zwei Jahren trainieren wir auch mit unseren Nachwuchsspielern zusammen und das lässt mich optimistisch nach vorne schauen“, sagt die Wittlicher Trainerin.

 

HSG Hunsrück II

 

Die Hunsrück Reserve stellte nach dem Abbruch der Saison den Trainingsbetrieb komplett ein. „Individuell haben die Spielerinnen zwar weitergearbeitet, aber letztlich war es Schwachsinn, überhaupt in die Saison zu starten“, findet der ehemalige Coach Korab Mulliqi (35), der bereits vor der abgebrochenen Saison erklärt hatte, dass er nach dieser Saison aufhören wolle. „Mich reizt der Männerbereich, dort will ich künftig als Trainer arbeiten, hab aber noch nichts Konkretes“, verrät Mulliqi.

 

Auf Mulliqi folgt bei der Hunsrück Reserve Timo Stoffel (43), der erstmals im Frauenbereich trainieren wird. Zuletzt war Stoffel zusammen mit Jochen Tatsch für die Männermannschaft der Hunsrück in der Rheinlandliga verantwortlich.

 

„Für mich eine neue Herausforderung, doch noch ist vieles in der Schwebe. Mit unserem Trainer der ersten Damenmannschaft Nils Ibach habe ich mich zwischenzeitlich abgestimmt, wie die Zusammenarbeit laufen soll. Die Mädels trainieren weiterhin individuell und noch ist unklar, welche Spielerin aus dem Kader der letztjährigen zweiten Mannschaft in der ersten Mannschaft spielen wird oder umgekehrt. Ich hoffe sehr, dass wir spätestens im Juli in die konkrete Saisonvorbereitung starten können, und ich bin mir sicher, dass die Zeit dann ausreichen wird, um die Mannschaft entsprechend auf die Saison vorzubereiten. Nach jetzigem Stand bleibt der Kader unserer Mannschaft gegenüber der letzten Saison so gut wie unverändert“, verrät Stoffel.

 

HSG Obere Nahe

 

Als Aufsteiger in die Rheinlandliga der Frauen stand das Team von Trainerin Nathalie Heinrich vor einer sicherlich schweren Saison. Das mit einem Durchschnittsalter von 20 Jahren wohl jüngste Team ging mit großer Euphorie in die Saison, die bereits im Oktober aufgrund der Pandemie ihr Ende fand. Im Kreis Birkenfeld waren die Corona Fallzahlen seither so hoch, dass kein ordentlicher Trainingsbetrieb mehr möglich war. Lediglich mit dem TV Birkenfeld „duellierte“ sich die HSG Obere Nahe bei einer Lauf-Challenge.

 

Auch die derzeitige Ausgangssperre im Kreis Birkenfeld lässt Training auch in Kleingruppen nicht zu und so bereiten sich die Spielerinnen individuell vor.

 

„Nach unserer virtuellen Weihnachtsfeier im Dezember begann im März das Online Training, dass von unserem neuen Trainer Felix Fetzer geleitet wird. Ich werde aus privaten Gründen in den nächsten Monaten kürzertreten, bei einer möglichen Vorbereitung über die Sommermonate bin ich definitiv nicht dabei“, verrät die bisherige Trainerin Nathalie Heinrich.

 

„Sicherlich war die Motivation unserer jungen Spielerinnen nach dem Saisonabbruch im Keller, doch jetzt hat die Mannschaft wieder ein Ziel vor den Augen, die Saison, die hoffentlich im Herbst beginnt. Einige Spielerinnen haben jetzt ihr Abitur abgelegt und wir müssen sehen, wer uns nach der Studienentscheidung noch zur Verfügung steht“, sagt Heinrich.