TuS Daun - einfach nur Clever

 

7. Spieltag

19./20. Oktober 2019

 

TV Engers - TuS Daun (Samstag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Eine harte Trainingswoche hatte TV Trainer Peter Becher seiner Mannschaft nach der klaren Niederlage in Bannberscheid „versprochen“ und eine gezielte Vorbereitung auf das Spiel gegen Daun, die mit ihrem bisherigen Saisonverlauf zufrieden sein sollten. Erst am vergangenen Wochenende musste sich die Mannschaft von Trainer Lukas Illigen dem Meisterschaftsfavoriten aus Welling geschlagen geben. So stehen die Gastgeberinnen vor heimischer Kulisse weitaus mehr unter Druck als die Gäste, die befreit aufspielen können und durchaus in der Lage sein sollten, auch aus Engers die Punkte zu entführen.

 

Personal: Trainer Lukas Illigen wird zeitgleich mit der 1. Herrenmannschaft spielen, die Mannschaft wird von Claudia Philipp gecoacht.

 

Prognose: „Sicherlich mitentscheidend wird sein, ob bei Engers Derja Akbulut mitwirkt, die Dreh- und Angelpunkt im Engerser Spiel ist. Ich kenne die Mannschaft nicht, sie ist aber scheinbar schwächer als in den Spielzeiten vorher. Gelingt es uns, eine gute Abwehr zu stellen und die Chancen, die wir haben, zu nutzen. Wir müssen einfach weniger Fehler machen und an die Leistung aus dem Wellinger Spiel anknüpfen. Wenn das gelingt, haben wir auch in Engers eine Chance“, glaubt Trainer Lukas Illigen.

 

HSG Kastellaun/Simmern - HSG Hunsrück II (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit Spannung erwartet nicht nur Gästetrainer Korab Mulliqi das Hunsrück-Derby in Simmern. Dabei will die Mannschaft von Gastgebertrainer Daniel Fellenzer mit einem Sieg den Anschluss an das obere Tabellendrittel halten, die Gäste wollen den Anschluss an Welling nicht frühzeitig verlieren. In Welling kassierten die Gastgeberinnen eine klare Niederlage und hatten die Schlappe in Daun zu verkraften. Das Mulliqi-Team patzte bislang überraschend in Weibern.

 

Personal: Die Gäste können ihren 14-köpfigen Kader aufbieten

 

Prognose: „Die Halle in Simmern wird eine Herausforderung für beide Mannschaften, sie ist sehr rutschig! Ich erwarte von meiner Mannschaft, dass sie so selbstbewusst auftritt wie in den ersten 10 Minuten gegen die Ruwertal HSG. Wir stellen sicher die erfahrenere Mannschaft, doch es ist und bleibt ein Derby! Gegen Engers habe ich den Gegner beobachtet und wir stellen uns auf eine 5:1 Deckung ein“, verrät Gästetrainer Korab Mulliqi.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - DJK/MJC Trier (Sonntag, 17 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: „Den Blick nach vorne richten und die Köpfe nicht hängen lassen“, so lauten die Vorgaben des HSG Trainergespanns Andi Schröder/Steffi Frisch nach den bisherigen Niederlagen ihrer jungen Mannschaft, die nach fünf Niederlagen in Folge auch am kommenden Wochenende nicht über die Rolle des Außenseiters gegen die MJC Trier herauskommen können. Dem Trainergespann aus dem Ruwertal ist bewusst, dass sie die Punkte in anderen Spielen einfahren müssen.

 

Personal: Viele verletzte und kranke Spielerinnen beklagt die HSG, die stand heute noch nicht weiß, wer wirklich auflaufen kann. Aufgrund des zeitgleichen Spiels der A-Jugend muss das Trierer Team auf Lena Hoffmann und Anne Helbrecht verzichten, dazu fehlt Mira Cartus aus schulischen Gründen. Wieder dabei ist Routinier Franzi Garcia.

 

Prognose: „Wir dürfen nicht auf den Gegner schauen, sondern müssen unser Spiel spielen. Das haben wir vergangene Woche nicht gemacht und das wollen wir jetzt besser machen. 60 Minuten wollen wir alles geben, wissen, dass die Trierer mit Franzi drei Nummern stärker sind. Doch wir wollen versuchen, das Spiel lange offen zu halten und so den Favoriten ärgern“, sagt HSG Trainer Andi Schröder.

 

„Mit Franzi Garcia habe ich dann genau zwei Rückraumspielerinnen und wir werden uns hier etwas einfallen lassen. Wir haben genügend talentierte Spielerinnen, die helfen können, dieses Problem zu lösen. Gegen die Gastgeberinnen, die sich in einem großen Umbruch befinden, müssen wir gut verteidigen und schnell aus der Abwehr spielen. Zuhause wollen die Ruwertalerinnen sicherlich gut aussehen und für uns ist die Halle unangenehm zu spielen. Dennoch bin ich vorsichtig optimistisch, dass wir beide Punkte gewinnen können“, sagt MJC Trainerin Esther Herrmann.

 

HSG Wittlich II - TuS Bannberscheid (Sonntag, 17 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Da kommt ein schwerer Brocken auf die Wittlicher Reserve zu! Mit dem überraschend deutlichen Sieg über Engers bestätigte Bannberscheid die bisher guten Saisonleistungen, bei der nur die zu erwartende Niederlage gegen Welling und die Auswärtsniederlage bei der HSG Hunsrück für die Minuspunkte sorgten. Nach nur einem Spiel in der Saison gab es beim TuS Bannberscheid bereits einen Wechsel auf der Trainerbank. Michael Fränzer steht dem Handball-Rheinlandligisten aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stehen, für ihn übernimmt Christian Trampert, der zuvor schon Teil des Trainerteams war.

 

Personal: Mit Sarah Ertz und Laura Kehl hat die HSG wieder mehr Alternativen.

 

Prognose: „Ich bin gespannt, wie die Gäste aufspielen, haben sie doch einige recht unterschiedliche Ergebnisse bislang erzielt. Mit Eva Eichmann und Melanie Knapp verfügt der Gegner über erfahrene Spielerinnen, die nicht nur selbst torgefährlich sind, sondern auch das Zusammenspiel mit dem Kreis suchen. Deshalb müssen wir in der Abwehr stabil stehen und früh an den Spielerinnen dran sein und sie so in den Griff bekommen. Ich erwarte eine offensive 5:1 Deckung des TuS, so dass wir mutiger als zuletzt und vor allem torgefährlicher sein müssen. Hier haben wir sicher noch Luft nach oben. Wenn wir 60 Minuten ohne Einbruch durchspielen haben wir sicher eine Aussenseiterchance“, hofft HSG Trainerin Jenny Scheibe.

 

 

6. Spieltag

12./13. Oktober 2019

 

DJK/MJC Trier - HSG Wittlich II 34:24 (17:13)

 

Deutlich besser als die Gäste fanden die Trierer Miezen in die Begegnung, führten klar mit 8:2 in der 10. Minute und so nahm die Spielertrainerin der Gäste Jenny Scheibe die Auszeit. Wittlich fand nun zu seinem Spiel, stoppte den freien Fall und kämpfte sich bis auf 14:11 in der 26. Minute heran, musste den Triererinnen aber die 17:13 Pausenführung überlassen.

 

„Anfangs haben wir richtig gut verteidigt und uns den klaren Vorsprung herausgespielt, dennoch wurde ich das Gefühl nicht los, dass die Begegnung durchaus kippen konnte“, gestand MJC Trainerin Esther Herrmann.

 

„Wir sind nach der klaren Führung der Trierer gut ins Spiel zurückgekommen“, freute sich die Wittlicher Spielertrainerin Jenny Scheibe.

 

Die Vorentscheidung schien gefallen, als sich die Miezen auf 21:15 in der 35. Minute absetzten, doch eine Zeitstrafe gegen die Triererinnen nutzte Wittlich, um bis auf 21:17 zu verkürzen. Doch weiter absetzen konnte sich das Team von Trainerin Esther Herrmann nicht und so nahm die Trainerin beim 24:20 in der 45. Minute die Auszeit, die letztlich zum 27:21 führte und Gästetrainerin Scheibe zur Auszeit zwang.  Über 32:23 in der 57. Minute machten die Gastgeberinnen den Sack zu und feierten am Ende einen ungefährdeten Sieg.

 

„Wir kamen zunächst mit viel Tempo aus der Abwehr zu unserem Gegenstoßspiel, doch dann machte sich zum einen bemerkbar, dass unsere B-Jugendlichen das Vormittagsspiel in den Knochen hatten und wir keine weiteren Alternativen. Das Ergebnis fiel aus meiner Sicht zu hoch aus, wir haben uns nach dem Einbruch nicht mehr erholt und uns zu früh aufgegeben. Den Unterschied machte Franzi Garcia, die mit ihrer Routine von uns nicht zu bremsen war. Entweder war sie selbst torgefährlich oder riss die Lücken für ihre Mitspielerinnen“, erklärte Scheibe.

 

„Die Aussagen von Jenny kann ich bestätigen. Das Ergebnis spiegelt nicht den Spielverlauf wider. Wittlich hat uns über 60 Minuten gefordert, am Ende fiel das Ergebnis dank unserer Gegenstoßtore zu hoch aus. Die Eifelanerinnen haben uns heute alles abverlangt. Ich habe heute Dinge gesehen, an denen wir arbeiten müssen. Doch neben einer starken Kati Irsch und einer guten Franzi Garcia war es eine geschlossene Mannschaftsleistung, bei der wir den längeren Atem hatten“, freute sich Herrmann.

 

MJC: Müller - Hoffmann, K. Irsch (6), V. Irsch (2), Helbrecht (1), Brunner (4), Meyers (1), Fahl, Natter, Cartus, Steil (8), Sattler (4), Garcia Almendaris (8/2)

 

HSG: Marx - Lorenz, Schaaf, Kloep (4), Teusch (1), Esch (3), Lames (2), Zens (2), Kastrati, Loscheider (3), Gaß (1), Scheibe (7/3), Kappes (1)

 

TuS Daun - TV Welling 22:27 (11:13)

 

Hut ab vor der Dauner Mannschaft, die dem Meisterschaftsfavoriten aus Welling alles abverlangte und über weite Strecken des Spiels ein gleichwertiger Gegner war!

 

Ausgeglichen verlief die Anfangsphase des Spiels, nach der sich die Gäste vom 7:7 in der 16. Minute erstmals deutlicher auf drei Tore zum 7:10 in der 20. Minute, doch die Eifelanerinnen blieben dran und waren bis zur Pause auf Augenhöhe.

 

„Wir haben wenig Fehler gemacht, mussten den Ausfall von Svenja Dausend, die erkältungsbedingt nur die Siebenmeter warf, verzichten und mussten so die Abwehr umstellen. Früh hatte auch Jessica Kutscheid ihre zweite Zeitstrafe und wir mussten improvisieren“, erklärte Dauns Trainer Lukas Illigen.  

 

Allerdings verschlief das Team den Start in die zweite Hälfte, ließ vier Treffer der Gäste in Folge zu, die beim 11:17 den entscheidenden Vorteil herausgearbeitet hatten. Diesem Rückstand liefen die Gastgeberinnen jetzt ständig hinterher, konnten beim 15:18 und 20:23 in der 52. Minute nochmals auf drei Tore verkürzen. Doch am Ende hatte Welling zuzusetzen und fuhr einen verdienten Sieg ein.

 

„Wir kamen nicht gut aus der Kabine, wurden für unsere Fehler durch das gute Wellinger Gegenstoßspiel bestraft. Für Welling war es heute sicher schwerer, als sich dies die Mannschaft vorgestellt hatte. Auf unsere gute Mannschaftsleistung können wir sicher aufbauen“, freute sich Illigen.

 

Treis und Miller - Battel, Minninger, F. Kutscheid (3), J. Kutscheid (6), Krämer, Jehnen (2), Basten, Teusch (2), Blank (4), Dausend (2/2), Clever (3).

 

HSG Hunsrück II - HSG Mertesdorf/Ruwertal 30:21 (17:8)

 

Der Start in die jeweilige Halbzeit bleibt das Dilemma der HSG Mertesdorf/Ruwertal! Die Gastgeberinnen aus dem Hunsrück ließen von Beginn an keine Zweifel daran aufkommen, wer die Halle als Sieger verlassen sollte.

 

Beim 10:1 in der 18. Minute war die Begegnung bereits entschieden, da halb auch die beim 7:1 in der 13. Minute genommen Auszeit von Trainer Andi Schröder nichts. Die Anfangsphase der Ruwertalerinnen war erneut ein Spiegelbild dessen, was die Mannschaft im bisherigen Saisonverlauf gezeigt hatte. Die Abwehr fand überhaupt keinen Zugriff auf die Gegenspielerinnen und so konnten die Hunsrückerinnen nach Belieben Schalten und Walten. Wie in den vorhergehenden Spielen fing sich das Team von Trainer Andi Schröder, gestaltete die Restspielzeit der ersten Hälfte völlig ausgeglichen. „Wir kamen super ins Spiel, standen in der Abwehr gut und sorgten mit unseren Treffern über die erste und zweite Welle für einen klaren Vorsprung“ sagte Gastgebertrainer Korab Mulliqi.

 

Wie die erste Hälfte begonnen hatte, ging es gleich nach Wiederanpfiff weiter!

 

Das Team von Trainer Korab Mulliqi setzte sich vom 17:8 mit vier Treffern in Folge auf 21:8 in der 37. Minute ab, beim 22:10 in der 39. Minute legten die Gäste die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch, nahmen die Auszeit und waren in der Folgezeit wieder auf Augenhöhe! Doch der Sieg der Gastgeberinnen blieb ungefährdet. Über 25:13 verwaltete das Mulliqi Team dann den Vorsprung bis zum Abpfiff.

 

„Nach dem deutlichen Vorsprung im zweiten Spielabschnitt gab ich auch den Spielerinnen ihre Spielanteile, die sonst nicht soviel spielen. Am Ende wurde das Ergebnis etwas knapper. Den Gästespielerinnen fehlte aus meiner Sicht in einigen Aktionen der Mut und das Selbstvertrauen“, fand Mulliqi, der seinen Fokus nach dem Abpfiff schon auf das Derby gegen Kastellaun/Simmern legte.

 

„Haken dran und ganz schnell den Kopf frei bekommen! Weder in der Abwehr noch im Angriff fanden wir zu unserem Spiel, leisteten uns viele einfache Ballverluste und Fehlwürfe, die umgehend von den schnellen Hunsrückerinnen bestraft wurden. Nach der Halbzeit zeigte die Mannschaft mehr Moral, kämpfte um die Bälle und so verliefen die zweiten 30 Minuten ausgeglichen. Darauf gilt es jetzt aufzubauen, weiterzuarbeiten, im Training voll mitzuziehen und mit neuem Elan in die nächsten Spiele zu gehen“, sagt Trainerin Steffi Frisch.

 

HSG H: Kirst - Schäfer, Johann, Simon (1), Bottlender (5), Mohr (6), Litzenburger (4), Fey (5/5), L. Bach, Schirokich (1), Hahn (4), H. Bach (4)

 

HSG M/R: Becker und Huwer - Britz (1), Lamberti, Himmelreich (1/1), N. Thielen, (4) Eiden S (6), Fisch (3), Teuber (3/1), Eiden J. (2), Waberzeck, Treitz (1)

 

TuS Daun - TV Welling (Samstag, 17.15 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Das Spitzenspiel der Liga steigt am Samstagnachmittag in der Wehrbüschhalle! Dort trifft die nach vier Spieltagen verlustpunkfreie Mannschaft von Lukas Illigen auf die seit drei Spieltagen verlustpunktfreie Wellinger Mannschaft, die das Spiel gegen Engers aufgrund des Einsatzes einer nicht spielberechtigten Engerser Spielerin kampflos als gewonnen bewertet bekam. „Naja“, kommentiert Illigen die Aussage zum Spitzenspiel und relativiert: „Das ist für uns eine Momentaufnahme. Welling ist klarer Favorit, wir haben die Punkte die möglich waren, eingefahren! Mit Antonia Schmitz verfügt Welling über seine stärkste Spielerin und auch Annalena Adams macht mächtig Dampf über die Rückraummitte. Von allen Positionen sich die Wellingerinnen torgefährlich“, weiß der TuS Trainer.

 

Personal: Daun kann in Bestbesetzung auflaufen.

 

Prognose: „Unsere Abwehr muss funktionieren, beweglich sein und die Spielzüge und Laufwege der Gäste unterbinden. Im „eins gegen eins“ Verhalten müssen wir mehr bringen als zuletzt. Wichtig ist aber, dass unsere Abwehr stabil steht und wir im Angriff wenig Fehler machen. Wir dürfen uns nur die hundertprozentigen Chancen nehmen“, verlangt Illigen.

 

HSG Hunsrück II - HSG Mertesdorf/Ruwertal (Samstag, 17.30 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Unterschiedlicher könnten die Voraussetzungen für die Begegnung am Samstagabend nicht sein. Die Hunsrück Reserve musste sich vergangene Woche unglücklich in Weibern geschlagen geben, zeigte aber in den ersten drei Spielen eine souveräne Spielgestaltung und belegt derzeit zurecht den zweiten Tabellenplatz. Die jungen Gäste aus dem Ruwertal zahlen weiterhin Lehrgeld, sollten auch im fünften Spiel der Saison ohne Punkte dastehen. „Vom Tabellenstand eine klare Angelegenheit, doch meine Mannschaft hat in Weibern gesehen, was passiert, wenn man den Gegner nicht richtig ernst nimmt. Deshalb halte ich das Spiel gegen die Ruwertalerinnen für gefährlich“, meint Gastgebertrainer Korab Mulliqi. „Für mich gibt es keine Zweifel an der Favoritenrolle der Gastgeberinnen“, meint Gästetrainer Andi Schröder.

 

Personal: Auf Gastgeberseite fehlt Anne Kalle aus Urlaubsgründen, dafür ist Lena Simon wieder dabei. Bei den Ruwertalerinnen sind viele Spielerinnen erkältungsmäßig angeschlagen, so lief das Dienstagstraining nur mit acht Spielerinnen.

 

Prognose: „Ich erwarte, dass meine Mannschaft über die komplette Spielzeit konzentriert und konstant spielt und zeigt, was sie kann. Die beiden Punkte wollen wir unbedingt im Hunsrück behalten, spielen zuhause wesentlich stärker als auswärts. Diese Leistung müssen wir auch am Samstag auf die Platte bringen“, verlangt Mulliqi. „Wir versuchen das Spiel lange offen zu halten, doch noch ist völlig unklar, mit welcher Mannschaft wir anreisen können. Von meinen Spielerinnen erwarte ich Einsatzbereitschaft und Teamgeist. Hundert Prozent alles geben und nicht den Kopf hängen lassen, wenn es mal nicht läuft“, verlangt Schröder.

 

DJK/MJC Trier - HSG Wittlich II (Sonntag, 17 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Richtungsweisendes Spiel für beide Mannschaften. Die Triererinnen patzten im Hunsrück mussten sich dort klar geschlagen geben. Wittlich zog sich gegen die Hunsrückerinnen durchaus achtbar aus der Affäre, musste sich letztlich aber knapp geschlagen geben. Können die Triererinnen ihre Heimstärke unter Beweis stellen oder setzt sich die Reserve des RPS Oberligisten aus Wittlich durch? Seit Dienstag leitet Esther Herrmann wieder das Training nach der Geburt ihres zweiten Kindes. „Ich freue mich nach drei Wochen wieder dabei sein zu können, sehe meine Mannschaft aber derzeit als Wundertüte. Leider weiß ich nicht, wie sich meine Mannschaft nach den Ferien präsentieren wird. Vivi Steil und Kati Irsch haben in der Zwischenzeit die Trainingspläne umgesetzt und ich bin gespannt, wie die Mannschaft die Spielpause verkraftet hat.

 

Personal: Auf Gästeseite fallen Sarah Ertz und Michele Plohmann aus Studiengründen aus, werden nur noch sporadisch zur Verfügung stehen und auch Torfrau Lara Kehl wird fehlen.

 

Prognose: „Wir werden in Kleingruppen arbeiten, um uns auf das Wittlicher Spiel einzustellen. Dankbar bin ich meiner Trainerkollegin Jenny Scheibe, dass wir das Spiel auf Sonntag verlegen konnten, sonst hätten mir wichtige Spielerinnen gefehlt. Unsere Motivation muss hoch sein, um die Trainingsrückstände wettzumachen“, fordert Herrmann.

 

„Den Dank gebe ich an Esther zurück, da ich so auch unser Jugendspiel betreuen kann.  Mein Kader wird leider immer dünner und so kommen unsere Jugendspielerinnen zum Einsatz, die aber das Vormittagsspiel noch in den Knochen haben dürften.  Das sind keine guten Voraussetzungen! Letztes Jahr konnten wir einen Riesenerfolg in Trier einfahren, doch jetzt stehen zwei komplett andere Mannschaften auf dem Feld. Aufgrund ihrer Erfahrung sehe ich die Triererinnen aber als Favoritinnen, vor allem, sollte Franzi Garcia mitspielen. Esther leistet in Trier sehr gute Arbeit mit einem ganz jungen Team, das wie wir aus einer stabilen Abwehr zu ihrem schnellen Spiel finden will. Deshalb müssen wir kompakt in der Abwehr stehen, schnell von Angriff auf Abwehr umschalten und das Zusammenspiel in der Kleingruppe in den Griff bekommen. Wir brauchen hier eine bewegliche Abwehr, das hat uns gegen die Hunsrückerinnen gefehlt“, erklärt Gästetrainerin Scheibe.

 

 

5. Spieltag

28./29. September 2019

 

TuS Weibern - HSG Hunsrück II 25:24 (17:13)

 

Nach drei Siegen in Folge kassiert das Team von Trainer Korab Mulliqi eine unglückliche Auswärtsniederlage in Weibern! „Es ist das eingetreten, was ich befürchtet hatte. Wir sind auf eine Weiberner Mannschaft getroffen, die Megga motiviert war“, sagte Gästetrainer Korab Mulliqi.

 

Die Hunsrück Reserve verpasste in Weibern einen besseren Start und so setzten sich die Gastgeberinnen vom 2:2 auf 5:2 in der 8. Minute ab. Beim10:5 in der 18. Minute hatte HSG Coach Korab Mulliqi genug gesehen, nahm die Auszeit, um seine Mannschaft neu einzustellen. Doch unbeeindruckt zogen die TuS Spielerinnen davon, schienen über 16:9 in der 25. Minute das Spiel schon früh entscheiden zu können. Bis zur Pause kämpften sich die Gäste wieder auf vier Tore zum 17:13 heran.

 

„Im ersten Spielabschnitt hatten wir in den ersten 20 Minute keine Abwehrleistung und so kam Weibern zu einfachen Toren. Im Angriff spielten wir die Angriffe nicht konsequent zu Ende“, klagte der HSG Coach zur Pause.

 

Die richtigen Worte schien Mulliqi dann in der Pause gefunden zu haben, zwei Tore in Folge brachten die Gäste auf 17:15 heran, ehe eine Zeitstrafe die Aufholjagd der Hunsrückerinnen vorerst stoppte. Doch Hanna Litzenburger zeigte sich treffsicher vom Punkt und so kam der Gast trotz Unterzahl mit zwei Siebenmetertreffern zum 19:19 Ausgleich in der 41. Minute. Jetzt war die HSG auf dem besten Wege, ein bereits verloren geglaubtes Spiel noch zu drehen. Jetzt nahmen die Gastgeberinnen ihre Auszeit, doch Luisa Bottlender brachte ihre Mannschaft beim 19:20 in Führung, die Hanna Bach sogar auf 19:21 in der 45. Minute ausbaute. Mit einem 0:5 Lauf hatten die Gäste das Spiel innerhalb von 10 Minute gedreht und erneut mussten die Gastgeberinnen die Reißleine ziehen und die Auszeit nehmen. Und diese Auszeit tat den Gästen überhaupt nicht gut: jetzt war es an den Weibernerinnen mit einem 5:0 Lauf die Führung zum 24:21 in der 53. Minute zu übernehmen, die jetzt Mulliqi zur Auszeit zwang. Drei Treffer in Folge führten dann zum Ausgleich, ehe die Gastgeberinnen 47 Sekunden vor dem Ende den glücklichen Siegtreffer markierten.

 

„Wir kamen gut in die zweite Hälfte, zeigten eine starke Abwehrleistung und lagen verdient in Führung, brachen dann aber im Angriff ein. Die Mädels haben sich heute schwer getan, doch jetzt gilt es, den Kopf für die kommenden Spiele wieder hoch zu bekommen“, so der HSG Coach.

 

Kirst und Wolf - Schäfer (1), Bottlender (4), Mohr (8), Litzenburger (4/4), Glöckner, Themann, Fey (3), L. Bach (1), Schirokich, Hahn, H. Bach (3), Kalle

 

TuS Weibern - HSG Hunsrück II (Sonntag, 15 Uhr)

 

Ausgangslage: Drei Spiele, drei Siege! So die bislang makellose Bilanz der Hunsrück Reserve, die verlustpunktfrei an der Tabellenspitze steht und nun in Weibern weiter an seiner Serie arbeiten möchte. Weibern freut sich auf das erste Heimspiel der Saison, weiß aber, dass mit der HSG ein „anderes Kaliber“ wartet als zuletzt im Ruwertal!

 

Personal: Lena Simon wird aus familiären Gründen fehlen, ansonsten reist die HSG mit komplettem Kader an.

 

Prognose: „Den Gegner kenne ich leider nicht, kann deshalb nur schwer einschätzen und deshalb müssen wir unsere Leistung abrufen. Gegenüber dem Wittlicher Spiel muss sich unsere Trefferquote deutlich verbessern, die Abwehr weiterhin den Kampfgeist wie in den letzten Spielen zeigen. Egal wie es auch läuft: „Kopf hängen lassen gilt nicht“, sagt HSG Trainer Korab Mulliqi.

 

 

04. Spieltag

21./22. September 2019

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - TuS Weibern 17:19 (8:9)

 

Für die Ruwertalerinnen begann das Spiel ähnlich wie in den drei Auftaktbegegnungen. Die Mannschaft verschlief förmlich den Start, lag 0:5 in der 8. Minute zurück, ehe den Gastgeberinnen der erste Treffer gelang. „Schon fast traditionell liegen wir anfangs zurück. Erst als wir die Abwehr von 5:1 auf 6:0 Formation umstellten, wurde unser Spiel besser und wir machten in der Abwehr auch dank der an diesem Abend überragenden Spielerin auf dem Platz Luisa Becker im Tor ein starkes Spiel“, lobte HSG Coach Andi Schröder.

 

Jetzt war die Mannschaft im Spiel, glich beim 7:7 in der 21. Minute aus, konnte aber in der ersten Hälfte nie in Führung gehen. Das gelang der Mannschaft dann gleich nach dem Wechsel. Anders als zu Spielbeginn waren die Ruwertalerinnen gleich präsent auf dem Platz, erzielten die 10:9 Führung in der 33. Minute. Doch Weibern stemmte sich gegen die drohende Niederlage, legte an Härte im Spiel zu und zog vom 11:12 auf 12:14 in der 46. Minute davon und folgerichtig nahm das HSG Trainergespann Andi Schröder/Steffi Frisch die Auszeit.

 

Die spannende Schlussphase war eingeläutet: weiterer Knackpunkt im Spiel der HSG war dann die 53. Minute, in der die Ruwertalerinnen ihre Siebenmeterchance nicht nutzten, Weibern die Auszeit nahm und Weiberns Routinier Antonia Schmitz die erste zwei Tore Führung ihrer Mannschaft zum 15:17 in der 56. Minute folgen ließ. Am Ende entführten die Gäste beide Punkte.

 

Kritisch äusserte sich Schröder zum Verhalten einiger Gästespielerinnen: „Hier legten einige Spielerin ein sehr unsportliches Verhalten an den Tag, lachten sogar über unsere verletzten Spielerinnen. Meine junge Mannschaft hat sich von der Gangart der Gäste einschüchtern lassen und so leisteten wir uns einige Fehlwürfe, die letztlich zum verdienten Weiberner Sieg führten“.  

 

HSG: Becker - Britz (2), Lamberti, Himmelreich, N. Thielen (2/1), Kierakowicz (1), Schuh, S. Eiden (1/1), Fisch (2), Thinnes (8/6), Teuber, J. Eiden, Waberzeck (1).

 

TV Bassenheim II - TuS Daun 17:34 (7:20)

 

Die Serie der Daunerinnen hält. Vierter Sieg im vierten Spiel, besser kann der Saisonauftakt nicht verlaufen. Auch die Auswärtshürde in Bassenheim nimmt das Team von Trainer Lukas Illigen und grüßt weiter von der Tabellenspitze! „Heute hatte ich den Sieg erwartet, doch dann kommen die Spiele gegen Engers und Welling und dann dürften wir wieder in der Welt angekommen sein“, meinte der TuS Coach.

 

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung überzeugten die Eifelanerinnen, ließen nur sieben Gegentore im ersten Spielabschnitt zu und legten in der Abwehr den Grundstein zum Erfolg. Über 3:7 in der 12. Minute bauten die Gäste ihren Vorsprung auf 5:13 in der 20. Minute und 7:20 zur Pause aus.

 

„Wir sind in keiner Phase des Spiels eingebrochen, kassierten keine einfachen Tore und haben nach der Pause viel gewechselt. Das hat etwas unseren Spielfluss gestört, doch heute hat jede Spielerin ihre Einsatzzeiten bekommen und diese Chance auch genutzt“, lobte Illigen. Am Ende feierten die Gäste einen klaren 17:34 Auswärtserfolg, gegen eine junge, noch nicht eingespielte Bassenheimer Mannschaft.

 

Miller - Blank (1), Minninger (5), F. Kutscheid (3), J. Kutscheid (7), Krämer (1), Jehnen, Basten (2), Teusch (2), Battel (1), Dausend (7/5),  Clever (5).

 

 

HSG Wittlich II - HSG Hunsrück II 16:18 (9:9)

 

Die Abwehrreihen bestimmten die Begegnung zwischen den beiden RPS Oberliga Reserven. Am Ende setzte sich der Gast aus dem Hunsrück knapp durch. Das Hauptaugenmerk wollte die Wittlicher Frauen im Spiel gegen die HSG Hunsrück nach Aussage ihrer Spielertrainerin Jenny Scheibe auf die Abwehr legen und das gelang. Beide Abwehrreihen ließen wenig zu und so ging man nach einer torarmen ersten Hälfte mit einem Leistungsgerechten 9:9 in die Kabinen. Keine Mannschaft konnte sich dabei in der ersten Hälfte mit mehr als zwei Toren absetzen und so schien das „Kopf an Kopf“ Rennen im zweiten Spielabschnitt weiterzugehen.

 

Doch die Hunsrückerinnen fanden besser aus der Kabine aufs Spielfeld zurück, legten zum 9:12 in der 34. Minute vor, die Auszeit der Gastgeberinnen war die logische Folge. Doch im Angriff brachten die Gastgeberinnen gegen die weiterhin konsequent arbeitende HSG Abwehr nicht viel zustande, erzielte lediglich durch Lisa Zens beim 10:12 in der 35. Minute einen Treffer in den ersten 11 Minuten der zweiten Hälfte und so führten die Gäste beim 10:14 in der 41. Minute erstmals mit vier Toren. Doch die Wittlicherinnen stemmten sich gegen die drohende Niederlage, verkürzten durch zwei Treffer von Sarah Ertz in der 49. Minute auf 14:15 und als dann sogar der Ausgleich durch Hanna Esch in der 51. Minute zum 15:15 gelang, schien das Spiel zu kippen. Doch dann scheiterte Esch mit ihrem nächsten Siebenmeter, wenig später kassierte Jenny Scheibe ihre zweite Zeitstrafe und so gelang den Gästen durch Routinier Svenja Mohr mit zwei Treffern in Folge und Louisa Bottlender die 15:18 Führung in der 58. Minute und damit die Entscheidung.

 

„In der ersten Hälfte zeigten beide Mannschaften ein starkes Spiel in der Abwehr, wir hatten ordentlich Zug zum Tor und für uns kam die Halbzeitpause ungelegen. Gerade davor hatten wir eine gute Phase. Gleich nach dem Wiederanpfiff kassieren wir drei Gegentreffer in Folge, da wir zu hektisch agieren. Das war ein Schlag ins Gesicht für meine junge Mannschaft. Wir leisteten uns zudem viele technische Fehler, scheiterten zudem immer wieder an Meike Kirst im gegnerischen Tor. Die Gäste haben nach dem Wechsel mehr Siegeswillen als wir gehabt“, klagte Wittlichs Spielertrainerin Jenny Scheibe.  

 

„Wir hatten heute viele technische Fehler und haben viele Fahrkarten geschossen. Die Abwehr dagegen stand super mit einer überragenden Meike Kirst im Tor, die uns das Spiel gewonnen hat. Wir haben es sehr spannende gemacht, keine Spielzüge gespielt, aber zum Glück gewonnen. Jetzt gilt die Konzentration dem Spiel gegen Weibern. Den Sieg widmet der Mannschaft Lara Schug, die Mutter von Emil wurde“, sagte Gästetrainer Korab Mulliqi.

 

HSG W: Marx - Lorenz, Kloep (2), Teusch (1), Esch (2/2), Lames (1), Zens (1), Ertz (2), Scheibe (3), Plohmann, Kappes (2), Loscheider (2), Kehl

 

HSG H: Kirst - Schäfer, Johann, Simon, Bottlender (2), Mohr (5), Litzenburger (5), Glöckner, Themann, Fey, L. Bach (2), Schirokich, Hahn (2), Kalle (2)

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - TuS Weibern (Samstag, 18 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Drei Spiele, drei Niederlagen! So lautet die ernüchternde Bilanz der Ruwertalerinnen in der gerade angelaufenen Saison. Vor heimischem Publikum steht nur die Aufgabe gegen Weibern an, eine Mannschaft, die nach vielen Höhen und Tiefen wieder auf dem Weg nach oben ist, allerdings im Auftaktspiel bei den Trierer Miezen klar unterlag. Für die HSG und ihr Trainergespann Andi Schröder/Steffi Frisch gilt es, die ersten Punkte einzufahren, um den Anschluss nicht frühzeitig zu verlieren. Nach der nächsten unglücklichen Niederlage am Wochenende für die Ruwertalerinnen kommt mit Weibern der nächste Aufsteiger ins Ruwertal. „Jetzt wollen wir den Bann brechen und gegen Weibern unser erstes Erfolgserlebnis für die Saison sammeln.“ ist Trainer Andreas Schröder zuversichtlich. „Wir spielen über Phasen schon einen sehr guten Handball. Jetzt müssen wir dies über 60 Minuten zeigen und vor allem unsere Torausbeute hochhalten. Dann werden wir auch zählbares im Ruwertal behalten“, glaubt HSG Coach Andi Schröder 

 

Personal: Fragezeichen stehen hinter einigen angeschlagenen Spielerinnen, aber die Mannschaft wird voll besetzt antreten. 

 

Prognose: „Es ist natürlich ärgerlich zwei Partien nach Gang unglücklich zu verlieren. Wir sind mit unserer extrem jungen Truppe aber immer noch in der Findungsphase und ich muss sagen das sie sich immer stetig verbessern. Rückschläge gehören dazu, aber ich gehe optimistisch ins nächste Spiel. Wichtig wird sein die eigenen Fehler gering zu halten und vorne wie hinten mit Mut und der richtigen Einstellung zu agieren.“ meint Schröder.

 

TV Bassenheim II - TuS Daun (Sonntag, 15 Uhr)

 

Ausgangslage: Kann die Dauner Mannschaft auch in Bassenheim für das Erfolgserlebnis sorgen? Nach den drei Auftaktsiegen ist die Stimmung verständlicherweise gut im Dauner Lager und so geht man selbstbewusst die Aufgabe in Bassenheim an. Bassenheim kassierte zum Auftakt eine 32:14 Klatsche in Bannberscheid und wird alles daransetzen müssen, im zweiten Saisonspiel vor heimischem Publikum zu punkten. Auf jeden Fall spricht die Spielpraxis derzeit für das Team von Trainer Lukas Illigen.

 

Personal: Bei den Gästen fällt Isabell Treis aus.

 

Prognose: „Nach drei Siegen haben wir das nötige Selbstvertrauen, treffen in Bassenheim auf einen Gegner, der aus meiner Sicht nicht mehr ganz so stark wie letzte Saison ist. Dies hängt vor allem damit zusammen, dass Tina Ring nicht mehr dabei ist. Wir wollen beide Punkte aus Bassenheim entführen, bevor die schweren Spiele auf uns zukommen. Wenn wir an die gute Leistung der ersten Hälfte aus dem Kastellauner Spiel anknüpfen, sehe ich eine Chance. Vor allem die Abschlussquote muss stimmen“, verlangt Trainer Lukas Illigen.

 

HSG Wittlich II - HSG Hunsrück II (Sonntag, 18 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Nicht wenige trauen der Hunsrück Reserve in dieser Saison zu, sich im Vorderfeld der Tabelle etablieren zu können. Die Mannschaft von Korab Mulliqi überraschte zuletzt mit dem Sieg über die Trierer Miezen und geht bei der Wittlicher Reserve als Favorit in die Begegnung. Das Team von Trainerin Jenny Scheibe wird sich auf seine Heimstärke besinnen müssen, um überhaupt eine Außenseiter Chance gegen den Favoriten zu haben.

 

Personal: Wittlich kann in Bestbesetzung auflaufen, die Gäste aus dem Hunsrück haben Louisa Bottlender in ihren Reihen wieder dabei!

 

Prognose: „Wir standen uns kurz vor der Saison in Engers beim Turnier gegenüber und trennten uns Unentschieden. Das sollte meinen Spielerinnen bewusst sein und ich erwarte, dass meine Mannschaft den Kampfgeist, den sie seit Saisonbeginn an den Tag legt, zeigt. Auf keinen Fall dürfen wir uns das Wittlicher Spiel aufzwingen lassen, sondern müssen unser Spiel machen“, verlangt Gästetrainer Korab Mulliqi. „Entscheidend wird unsere Abwehrleistung sein. Hier müssen wir ein Hauptaugenmerk auf Svenja Mohr und Louisa Bottlender legen, die alleine ein Spiel entscheiden können. Das Ergebnis des MJC Spiels hat mich schon überrascht. Deshalb müssen wir in der Abwehr Vollgas geben! Aus unserer offensiven Abwehr versuchen wir unser schnelles Spiel nach vorne aufzuziehen“, verrät Wittlichs Trainerin Jenny Scheibe.

 

 

3. Spieltag

14./15. September 2019

 

TuS Daun - HSG Kastellaun/Simmern 25:23 (16:8)

 

Drittes Spiel, dritter Sieg! Der TuS Daun sorgt in der neuen Saison früh für die ersten Schlagzeilen.

 

Die von Bassi Präder an diesem Wochenende betreute TuS Mannschaft setzte sich gegen die starken Gäste aus dem Hunsrück am Ende verdient durch! Dabei legten die Dauner Frauen los wie die Feuerwehr, führten 4:0 und so nahm Gästetrainer Daniel Fellenzer bereits in der 8. Minute die erste Auszeit, die zunächst ihre Wirkung nicht verfehlte. Daun verteidigte zwar den Vorsprung, konnte sich aber erst nach dem 6:3 in der 16. Minute mit erneut vier Treffern in Folge auf 10:3 in der 21. Minute absetzen. Diesen Vorsprung hielten die Eifelanerinnen jetzt bis zur Pause (16:8). „Wir haben gut in der Abwehr gestanden, die Gäste zur Verzweiflung gebracht! Im Angriff haben wir unsere Spielzüge solide gespielt und auch gut getroffen“, lobte Bassi Präder.

 

Den Beginn der zweiten Halbzeit bestimmte aber das Fellenzer Team, das sich mit einem 2:5 bis zur 37. Minute auf 18:13 herankämpfte und jetzt TuS Betreuer Bassi Präder zur Auszeit zwang. In der hektischen Folgephase kassierte Dauns  die rote Karte, zudem musste die Mannschaft eine Zeitstrafe verkraften und so kam der Gast angetrieben durch Vera Mähringer-Kunz mit drei Treffern in Folge sogar auf 18:16 heran, ehe Dauns stärkste Spielerin Jana Clever wieder für eine beruhigende vier Tore Führung zum 20:16 in der 43. Minute sorgte. Doch die Gäste gaben sich einfach nicht geschlagen, glichen beim 23:23 knapp zwei Minuten vor dem Ende aus! Am Ende sicherte Jana Clever vom Punkt und Lara Basten den gefeierten Heimspielerfolg.

 

„In den Anfangsminuten haben wir zu hektisch agiert und zu schnell die Tore gefangen, so den Vorsprung verspielt. Doch in der entscheidenden Phase blieb die Mannschaft dann cool und wir konnten in den Schlussminuten noch die entscheidende Schippe drauflegen, die Abwehr hat endlich wieder richtig zugepackt und so ging es am Ende noch einmal gut“, freute sich Präder.

 

Treis und Miller - Minninger (2), F. Kutscheid (1), J. Kutscheid (3), Krämer (1), Blank (2), Basten (2), Teusch, Dausend (4/2), Clever (10)

 

HSG Hunsrück II - DJK MJC Trier 28:22 (12:9)

 

Ohne ihre Trainerin Esther Herrmann, die erneut Mutter geworden ist, unterlagen die Trierer Miezen der Reserve der HSG Hunsrück! „Glückwunsch auch von meiner Seite an Esther zur Geburt“, gratulierte HSG Trainer Korab Mulliqi.

 

Nach den beiden Auftaktsiegen gegen die Aufsteiger mussten die Triererinnen damit ihre erste Saisonniederlage einstecken. Vor Beginn der Saison hatte Herrmann den Klassenerhalt als Saisonziel angegeben. Das Team von Gastgebertrainer Korab Mulliqi hatte nur in der ersten Hälfte Probleme mit den Gästen, die einzig beim 6:7 in der 17. Minute führten, dann aber zogen die Gastgeberinnen nach vier Treffern in Folge zum 10:7 und er 12:9 Pausenführung dem ungefährdeten Sieg entgegen. Wie wichtig bei den Triererinnen das Mitwirken einer so erfahrenen Spielerin wie Franzi Garcia bisher war, zeigte sich nach dem Wechsel! Über 25:18 in der 52. Minute fehlte dem Gästespiel bis zum Abpfiff die Struktur und so musste sich das Trierer Team am Ende deutlich geschlagen geben.

 

„Wir haben schwer ins Spiel gefunden, brauchten eine gewisse Zeit, um uns gegen die offensive 3:2:1 Abwehr der Gäste durchzusetzen. Erst als wir die entsprechenden Lösungen fanden, setzten wir uns ab. Zudem profitierten wir von unserer 5:1 Abwehr, gegen die Trier sich schwertat und im ersten Spielabschnitt nur 9 Treffer erzielte. Heute waren wir die bessere Mannschaft, bewegten uns mehr und waren laufstärker als die Gäste“, freute sich der HSG Coach.

 

HSG: M. Kirst- und Wolf - Schäfer, Johann, Bottlender (3), Mohr, Litzenburger (5), Glöckner, Themann, L. Bach (1), Schirokich, Hahn (4), H. Bach (4), Kalle (3)

 

MJC: Müller - Hoffmann (3), Lamberty, Irsch (7/1), Helbrecht (2), Brunner (1), Meyers (1), Fahl, Cartus, Steil (4), Sattler (4), Arias-Lopez

 

FSG Arzheim/Moselweiß II - HSG Mertesdorf/Ruwertal 24:22 (12:10)

 

„Eine unnötige Niederlage, die wir uns selbst zuzuschreiben haben“, klagte HSG Coach Andi Schröder, dessen Mannschaft in Moselweiß den Kürzeren zog. Die Gäste fanden nicht gut ins Spiel, lagen 8:4 zurück und liefen dem Rückstand bis zur 25. Minute hinterher. „Dann stand unsere 5:1 Abwehr und wir kamen wieder auf 12:10 zur Pause heran“, freute sich der HSG Coach.

 

Nach dem Wechsel dann die stärkste Phase im Ruwertaler Spiel, in der sich die Mannschaft bis zur 35. Minute die Führung zum 13:12 sicherte. Den Vorsprung hielten die Gäste bis zur 40. Minute zum 15:14, doch dann folgte die Schwächephase im Gästespiel. „Die Abwehr stand nicht mehr konsequent und im Angriff warfen wir die Bälle reihenweise weg. So lagen wir in der 50. Minute wieder mit 20:18 zurück“, klagte Schröder. Doch noch einmal bäumte sich sein Team auf, kam auf 22:21 heran, doch der Ausgleich wollte nicht mehr gelingen. „Eigentlich waren wir gut auf die Gastgeberinnen eingestellt, agierten aber zu „zärtlich“ (Zitat Schröder) im Deckungsverband gegen eine körperlich robuste Gastgebermannschaft. Im Angriff fanden wir zwar gute Lösungen, doch mit einer Trefferquote von nur 45 Prozent ist kein Spiel zu gewinnen“, resümierte der HSG Trainer.

 

Becker und Huwer - Treitz (1), Thinnes (6/2), Fisch (4), J. Eiden, Meyer (3), Himmelreich (3), Kierakowicz (3), Heumüller, Lamberti (1), Waberczeck (1), S. Eiden

 

TuS Daun - HSG Kastellaun/Simmern (Samstag, 17.15 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Nach zwei Siegen zum Saisonauftakt kann die Mannschaft von Trainer Lukas Illigen das Spiel gegen die Hunsrücker gelassen angehen. Die Gästemannschaft von Trainer Daniel Fellenzer startete mit einem Überraschungscoup gegen den TV Engers in die neue Saison.

 

Personal: Die Spielerinnen der Dauner sind alle dabei, dafür fehlt das Trainergespann aus beruflichen Gründen. Auf der Bank wird Bassi Präder die Verantwortung haben.

 

Prognose: „Ich sehe einen Gegner auf uns zukommen, der sich eher gegenüber der letzten Saison verbessert hat. Da wir wieder vollzählig sind, sollte der Mittelblock wieder besser stehen und wir dadurch eine bessere Abstimmung in der Abwehr haben. Im Angriff müssen wir die Chancen besser verwerten, müssen konzentrierter zu Werke gehen und es besser machen als vergangenes Wochenende im Ruwertal“, verlangt TuS Coach Lukas Illigen.

 

HSG Hunsrück II - DJK/MJC Trier (Samstag, 18 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Nach dem erfolgreichen Auftakt für beide Mannschaften in die Saison erwartet die Hunsrück Reserve nun die Mannschaft der Trierer Miezen, die bislang ihre beiden Spiele gegen den Aufsteiger in die Liga souverän gewinnen konnte. Die Hunsrückerinnen gewannen ihr Auftaktmatch gegen die stark eingeschätzte Bannberscheider Mannschaft und man darf gespannt sein, wie der Leistungsvergleich am Wochenende endet. Positiv wirkte sich bei den Gästen das Mitwirken von Ex-Bundesligaprofi Franzi Garcia aus, die aber an diesem Wochenende aufgrund ihrer Trainerverpflichtung beim RPS Liga Team der Hunsrücker fehlen wird. Auch das Team von Trainer Korab Mulliqi konnte sich am vergangenen Wochenende noch über das Mitwirken einiger RPS Oberligaspielerinnen freuen, doch auch die werden an diesem Wochenende nicht mehr dabei sein.  

 

Personal: Beim Gastgeber kehren die Urlauberinnen Sophie Hahn, Hanna Litzenburger, Meike Kirst und Luisa Klöckner in den Kader zurück, trainieren aber nur am Freitagabend mit dem Team. Auf Gästeseite fällt Franzi Garcia aus bekannten Gründen aus. Torhüterin Manou Huijben ist nicht mehr im Kader, dafür kehrt Margarete Müller nach ihrem Urlaub ins Tor der Triererinnen zurück. „Zudem hoffe ich auf den Einsatz von zwei Jugendspielerinnen, die uns mehr Alternativen im Rückraum geben werden“, verrät MJC Trainerin Esther Herrmann.

 

Prognose: „Ich erwarte ein hartes Stück Arbeit! Die Favoritenrolle gebe ich den Triererinnen, die mit Kati Irsch und Hanna Sattler bundesligaerfahrene Spielerinnen in ihrem Kader haben, denen unser Hauptaugenmerk gilt. Die Gäste sind besser eingespielt als wir und ich bezweifle, dass die Mannschaft „nur“ gegen den Abstieg spielt. Wir werden versuchen das Spiel solange wie möglich offen zu gestalten, vielleicht gelingt uns ja die Überraschung“, sagt HSG Coach Korab Mulliqi. „Wir haben erst einmal die vier Punkte gegen die Aufsteiger geholt und die sind im Kampf gegen den Abstieg wichtig. Wir haben auch am Wochenende einen ordentlichen Kader zusammen. Entscheidend wird aber sein, ob wir wieder so verteidigen, wie letzte Woche. Das ist die Grundlage unseres Spiels und hieran arbeiten wir intensiv! Wir stellen uns im Angriff auf eine 5:1 Abwehr der Gastgeberinnen ein. Das heißt, dass meine Spielerinnen dahin gehen müssen, wo es weh tut. Ich bin gespannt wie die Mannschaft ohne Franzi auftritt, erwarte aber, dass meine Mädels mutig sind. Sie haben genügend Potential“, lobt MJC Trainerin Esther Herrmann.

 

FSG Arzheim/Moselweiß II - HSG Mertesdorf/Ruwertal (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage3: Nach zwei Niederlagen zum Auftakt treffen die Ruwertalerinnen im nächsten Auswärtsspiel auf den ebenfalls punktlosen Aufsteiger aus Moselweiß. Die Koblenzerinnen verloren ihre Auftaktspiele gegen die Miezen, sowie die HSG Wittlich. „Ein schweres Auftaktprogramm für den Aufsteiger. Somit stehen beide Mannschaften momentan am Ende des Feldes und wollen dort schnellst möglich rauskommen“ meint Gasttrainer Andi Schröder.

 

Personal: Die Ruwertal HSG wird mit einem vollen Kader anreisen, plagt sich aber mit mehreren Ausfällen. 

 

Prognose: „Am letzten Wochenende gegen Daun hat man erstmals das hohe Potenzial unserer sehr jungen Truppe erahnt. Das war der erste richtige Schritt in die richtige Richtung und daran müssen wir weiterarbeiten. Mit Moselweiß kommt eine Unbekannte auf uns zu, daher konzentrieren wir uns auf uns selber und lassen uns nicht von den bisherigen Ergebnissen blenden.“ sagt der Ruwertaler Trainer Andi Schröder.

 

2. Spieltag

07./08. September 2019

 

DJK/MJC Trier - TuS Weibern 27:16 (13:5)

 

Erleichterung pur bei MJC Trainerin Esther Herrmann. Mit dem 27:16 Erfolg über Aufsteiger Weibern lassen die Trierer Miezen den zweiten Erfolg über einen Aufsteiger folgen und sind auf dem besten Wege zum Klassenerhalt.

 

Dies ist das erklärte Ziel der MJC Mannschaft, die sich im Neuaufbau befindet. Umso wichtiger war der Einsatz der routinierten Franzi Garcia, die der Mannschaft in dieser Situation sicher weiterhelfen wird. „Wenn sie gebraucht wird, wird sie dabei sein“, verrät Herrmann, die sich der Doppelbelastung von Garcia als Trainerin der RPS Oberligamannschaft HSG Hunsrück bewusst ist.

 

Schnell schienen die Gastgeberinnen in einer stimmungsvollen Wolfsberghalle für klare Verhältnisse sorgen zu können. 5:1 führte die Mannschaft in der 8. Minute. „Wir fanden gut ins Spiel, doch Weibern ließ und zunächst nicht davonziehen, blieb immer mit drei bis vier Toren dran“, gab die MJC Trainerin zu Protokoll. Erst nach dem 8:5 in der 20. Minute zogen die Gastgeberinnen mit fünf Treffern in Folge auf und davon, führten dank einer stark haltenden Torhüterin Manou Huijben zur Pause deutlich mit 13:5!

 

„Ich bin traurig, dass Manou ihr letztes Spiel für uns machte. Wir haben intensiv und kräfteraubend verteidigt. Ein Lob für die Abwehrarbeit, die Basis unsere Tempogegenstoßspiels war“, freute sich Herrmann. Spätestens beim 20:8 in der 38. Minute war die Begegnung entschieden. Die Restspielzeit verwalteten die Triererinnen ihren Vorsprung und so hofft Herrmann, dass die begeisterten Fans zum nächsten Spiel wiederkommen werden.

 

Wiemer und Huijben - Hoffmann (2), K. Irsch (4/2), V. Irsch, Helbrecht, Brunner (1), Meyers (1), Fahl (1), Dort, Steil (5), Sattler (7), Garcia (6/2).

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - TuS Daun 28:29 (12:17)

 

Sieben Sekunden vor dem Ende gelingt Dauns Jana Clever der entscheidende Treffer zum 28:29! Damit sicherte sich der Gast aus der Eifel im zweiten Spiel der Saison den zweiten Sieg, die Ruwertal HSG überzeugte vor allem kämpferisch, schien am Ende auch für diesen Kampfgeist nach einem bereits verloren geglaubten Spiel mit einem Punkt belohnt zu werden.

 

Nach ausgeglichener Anfangsphase mit wechselnder Führung, setzte sich Daun erstmals deutlicher auf 5:9 in der 11. Minute ab, lag zur Pause beim 12:17 klar in Führung. „Beide Mannschaften legten los wie die Feuerwehr, die Abwehrreihen waren in den Anfangsminuten nicht auf dem Platz. So fiel Tor auf Tor. Dann fing sich Daun, da wir uns einige Ballverluste leisteten und zu nervös im Angriff agierten. Die Umstellung auf eine 5:1 Abwehr brachte uns wieder ins Spiel. Die Pausenführung der Gäste ging aber in Ordnung“, stellte HSG Coach Andi Schröder fest.

 

„Mit der Umstellung der HSG Abwehr hatten wir unsere Probleme“, gab auch Dauns Trainer Lukas Illigen zu.

 

Nach dem Wechsel verteidigte das Team von Trainer Lukas Illigen zunächst den Vorsprung bis 21:25 in der 50. Minute. Es folgte die stärkste Phase der Gastgeberinnen, die jetzt Tor um Tor den Rückstand abbauten und dank der Tore von Jule Eiden zum 27:27 und zur 28:27 in der 58. Minute erstmals die Führung in der zweiten Hälfte bejubelten. Die Auszeit von Gästetrainer Lukas Illigen knapp 90 Sekunden vor dem Ende stoppte dann den Lauf der Gastgeberinnen. Jessica Kutscheid mit ihrem elften Feldtreffer und Jana Clever sorgten dann für den umjubelten Auswärtssieg der Eifelanerinnen.

 

„In der Pause haben wir die Fehler angesprochen, wollten ruhiger spielen und in der Abwehr besser zupacken. Das ist uns gelungen, vor allem die Abwehr wurde immer stärker und beim 28:27 dachte ich, wir könnten den Bock noch umstoßen. Letztlich fehlte einfach die Erfahrung, aber das ist bei einer so jungen Mannschaft nicht schlimm. Lea Meyer verlieh unserem Spiel auf der Mitte eine gute Struktur und die erst 16-jährige Jule Eiden überzeugt auf Linksaussen mit ihrer Coolness. Insgesamt ein super Spiel unserer Mannschaft, auf die wir aufbauen können. Den Punkt hätten wir verdient“, meinte Gastgebertrainer Andi Schröder.

 

Dem pflichtete auch Dauns Coach bei: „Nach der zweiten Hälfte hätte die HSG sicher den Punkt verdient. Wir haben uns gegen die Deckung der Ruwertaler immer schwerer getan und haben es versäumt, unsere freien Chancen zu verwerten. Unsere Deckung fand keine richtige Einstellung zumal mit Lisa Rehnelt und Lisa Jehnen der komplette Mittelblock fehlte. So stand unsere rechte Abwehrseite phasenweise nicht gut und wir sind froh, dieses Spiel noch gewonnen zu haben. Beim 28:27 für die Gastgeberinnen dachte ich auch, das Spiel dreht sich. Isabell Treis im Tor war ein guter Rückhalt und ich möchte mich bei Naomi Aideyan, Sarah Sonnen und Steffi Schäfer bedanken, die uns heute ausgeholfen haben“, lobte Illigen.

 

HSG: Becker und Huwer - Lamberti, Himmelreich (2), N. Thielen (2), Kierakowicz (4), Schuh, S. Eiden (3), Fisch (1), Thinnes (3/1), Teuber, J. Eiden (3), Waberzeck (2), Meyer (8/2)

 

TuS: Treis und Sonnen - Lüsse, Minninger, J. Kutscheid (11), Balnk, Basten (1), Teusch (3), N. Aideyan, Dausend (6/3), Clever (8).

 

HSG Hunsrück II - TuS Bannberscheid 24:21 (13:8)

 

Die Hunsrücker Reserve startet mit einem Heimsieg in die neue Spielzeit, musste sich aber in den Schlussminuten mächtig strecken, um am Ende die Halle als Sieger verlassen zu können.

 

Die Gäste aus Bannberscheid legten zum 1:3 in der 4. Minute vor, dann war die HSG Reserve endlich im Spiel und legte mit sechs Treffern in Folge zum 7:3 in der 11.Minute den Grundstein für die deutliche Führung zur Pause mit 13:8.

 

„Die Unterstützung der Spielerinnen der ersten Mannschaft war hweute wichtig. Vor allem Sarah Wies machte in der Abwehr ein sehr starkes Spiel.  Insgesamt kämpfte die Mannschaft hervorragend, setzte das um, was wir uns vorgenommen hatten gegen starke Gäste. Im Tor bot Franzi Wolf eine gute Leistung und wir kamen in der Abwehr zu vielen Ballgewinnen, die wir zu unserem schnellen Spiel nach vorne nutzten. So dominierten wir das Spiel in der ersten Hälfte“, freute sich HSG Coach Korab Mulliqi.

 

Den Vorsprung verteidigte die Mannschaft von Trainer Korab Mulliqi bis 20:16 in der 44. Minute, doch die Gäste hielten dagegen, verkürzten auf 21:19 und folgerichtig nahm Mulliqi die Auszeit. TuS Routinier Melanie Knapp gelang wenig später der Anschlusstreffer zum 21:20 und die Begegnung schien zu kippen. Zunächst musste die HSG in Unterzahl weitermachen, vergab in der Phase einen Siebenmeter, bevor Louisa Bottlender und Sarah Wies für ihre Mannschaft zum 23:20 in der 56. Minute trafen und das sollte die Vorentscheidung gewesen sein.

 

„Wir haben es im zweiten Spielabschnitt unnötig spannend gemacht, haben einfach zu locker gelassen“, klagte Mulliqi.

 

Wolf und Martin-Stoleru - Schäfer, Wies (4), Bottlender (6/3), Mohr (4), Themann, Fey, Bach, Schirokich (2), Bach (4), Kalle, Molz (2).

 

HSG Wittlich - FSG Arzheim/Moselweiß II 29:20 (11:10)

 

Nach dem schwachen Auftaktspiel der Wittlicherinnen in Daun, hatte die Mannschaft vor heimischer Kulisse etwas gutzumachen. Der Wille der Mannschaft war von der ersten Spielminute erkennbar und so legte das Team von Spielertrainerin Jenny Scheibe los wie die Feuerwehr, führte 5:0 in der 9. Minute, die FSG nahm die Auszeit. Die Gäste fanden jetzt immer besser ins Spiel, waren beim 8:7 in der 21. Minute wieder in Schlagdistanz und blieben bis zur Pause an den Eifelanerinnen dran.

 

„Wir haben aus unseren Fehlern des Auftaktspiels gelernt, zogen ein gutes Spiel auf. Gerade in den ersten 15 Minute zeigte unsere erst 16-jährige Meike Kloep ein starkes Spiel, viel lief über den Gegenstoß! Dann folgte der Hänger in unserem Spiel, waren zu hektisch im Aufbau und die Abwehr stand nicht mehr so sicher. Technische Fehler führten dazu, dass wir nur knapp zur Pause vorne lagen“, meinte die HSG Spielertrainerin Jenny Scheibe.

 

Die Gäste kamen besser aus der Halbzeit, legten gleich zwei Treffer in Folge nach und lagen beim 11:12 in der 32. Minute erstmals im Spiel in Führung. Bis 14:14 verlief die Begegnung völlig ausgeglichen, ehe sich die HSG auf 19:15 bis zur 39. Minute absetzen konnte. Als der Mannschaft dann in Unterzahl sogar die 20:15 Führung gelang, schien der Käse frühzeitig gegessen. Doch es blieb ein Auf und Ab: erneut verkürzte der Gast mit drei Treffern in Folge auf 20:18, ehe sich die Eifelanerinnen wieder mit vier Toren zum 22:19 in der 49. Minute verabschiedeten und die Gäste die Auszeit nahmen. Doch das Team von Spielertrainerin Jenny Scheibe setzte weiter nach, zog auf 27:20 in der 56. Minute davon und hatte die Begegnung entschieden.

 

„Ein Lob ans ganze Team, dass nach dem Wechsel gefightet hat, allerdings wieder zu hektisch wurde. Zudem hatten wir gegen die jetzt offensivere Gästedeckung Probleme, da der Gegner damit unser Spiel zerstören wollte. Gegen Ende lief dann unsere erste und zweite Welle wieder, die Abwehr stand, Kampf- und Laufbereitschaft waren da und wir sind glücklich mit diesem Erfolg“, freute sich Scheibe.

 

Marx und Kehl - Lorenz, Kloep (7), L. Teusch (1), Esch (6/3), Lames (2), Zens, Ertz (1), Loscheider (1), Gaß (2), Scheibe (8/5), Plohmann (1), Kappes,

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - TuS Daun (Samstag, 18 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Gegensätzlicher hätte der Auftakt für die Mannschaften nicht sein können. So kam die Ruwertal HSG beim RPS Ligaaufsteiger TV Engers unter die Räder, dagegen setzte sich Daun mit einem unerwarteten Erfolg im Lokalderby gegen die Wittlicher Reserve durch. Die Mannschaft von Trainer Lukas Illigen hat jetzt auswärts die Chance, mit einem weiteren Sieg erfolgreich in die neue Saison zu starten. Auf das Team von Trainer Andi Schröder kommt eine schwere Heimspielaufgabe zu, da die Gäste mit mächtig Selbstbewusstsein in Ruwertal kommt.

 

Doch Dauns Trainer Lukas Illigen plagen derzeit Aufstellungsprobleme.

 

Personal: Die Gastgeberinnen können aus dem Vollen schöpfen. Bei Daun fehlen insgesamt 6 Spielerinnen gegenüber der Vorwoche aus Urlaubs- oder Arbeitsgründen.

 

Prognose: „Nach den Ergebnissen der letzten Woche sind die Rollen klar verteilt! Wir arbeiten an unseren Defiziten, vor allem im Abwehrbereich und beim Rückzugsverhalten! Wichtig ist, dass sich unsere jungen Spielerinnen an die Körperlichkeit der Liga gewöhnen, das Potential ist auf jeden Fall vorhanden. Daun wird uns körperlich überlegen sein, doch wir wollen dagegenhalten und nicht nur die stärkste Dauner Spielerin Jana Clever, sondern auch die Mitspielerin in den Griff bekommen. Wir werden von Spiel zu Spiel lernen und stärker werden. Unsere junge Mannschaft braucht noch Zeit“, erklärt HSG Coach Andi Schröder.

 

„Wir kennen die junge Ruwertaler Mannschaft überhaupt nicht, haben uns aber in kleinen Halle im Ruwertal immer schwer getan. Wichtig wird sein, dass wir ähnlich wie gegen Wittlich auftreten, vor allem im Defensivbereich gut und konsequent arbeiten. Wir haben sicher eine Chance, auch das zweite Saisonspiel zu gewinnen, doch es wird eine schwere Aufgabe“, ahnt der Dauner Coach Lukas Illigen.

 

HSG Hunsrück II - TuS Bannberscheid (Sonntag, 16 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Erstmals greift die Hunsrück Reserve ins Geschehen ein und erwartet den aktuellen Tabellenführer aus Bannberscheid, der sich mit einem klaren Erfolg über Bassenheims Reserve den Platz an der Sonne angelte. Zufrieden mit der Vorbereitung zeigt sich HSG Trainer Korab Mulliqi: „Die Vorbereitung ist recht gut gelaufen, wir haben dreimal die Woche trainiert, mittwochs immer gemeinsam mit unserem RPS Liga Team. Daneben hat den Spielerinnen die Abwechslung in einem Simmerner Kampstudio sichtlich Spaß gemacht. Beim Turnier in Engers belegten wir einen guten zweiten Platz, haben im Spiel gegen Kirn einiges ausprobiert und gesehen, an was wir noch arbeiten müssen“, sagt der HSG Coach.

 

Personal: „Leider spielt uns der frühe Saisonstart nicht in die Karten, gleich sechs Spielerinnen werden urlaubsbedingt fehlen. Wir ergänzen unser Team aber um Louisa Bottlender, die ja in den Kader der 1. Mannschaft gewechselt ist, Ann Katrin Molz, Sarah Wies und Torfrau Giorgianna Martin-Stoleru, die für den Notfall einsatzbereit sein wird“, verrät Mulliqi.

 

Prognose: „Wir werden versuchen, gegen den Favoriten dagegenzuhalten. Ich bin nach der bisherigen Vorbereitung durchaus optimistisch, dass dies gelingt und alle freuen sich, dass die Saison jetzt losgeht“, so der HSG Trainer.

 

HSG Wittlich II - FSG Arzheim/Moselweiß II (Sonntag, 17 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Die Wittlicher Reserve hat vor heimischer Kulisse die Chance, die Scharte aus dem Auftaktspiel in Daun wettzumachen. Doch mit der FSG kommt ein Aufsteiger, der den Miezen am vergangenen Wochenende lange Zeit ein Duell auf Augenhöhe lieferte und der sich durchaus Chancen auf die ersten Punkte ausrechnet.

 

Personal: Die Diagnose der Verletzung von Iri Rau sieht nicht gut aus: „Ich rechne damit, dass sie längerfristig ausfallen wird und das reißt eine Lücke. Wir sind froh, dass Sarah Ertz wieder dabei ist und damit haben wir personelle Alternativen im Rückraum. Allerdings plagt sich Michele Loscheider an einer Knieverletzung“, verrät Wittlichs Trainerin Jenny Scheibe.

 

Prognose: „Die FSG ist die große Unbekannte! Ich kenne die Mannschaft nicht uns so werden wir uns auf uns konzentrieren. Die Mannschaft muss den Ehrgeiz der ersten 15 Minuten aus dem Dauner Spiel über die gesamte Spielzeit bringen, die vielen technischen Fehler im Umschaltspiel minimieren und die Angriffe sauber und ordentlich vortragen. Wir müssen sehen, wie wir die Lücke, die Irina Rau aufgrund ihrer Verletzung reißt, kompensieren können“, sagt Scheibe.

 

DJK/MJC Trier - TuS Weibern (Sonntag, 18 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Nachdem sich die Mannschaft von Trainer Esther Herrmann im Auftaktspiel gegen den Aufsteiger aus Arzheim/Moselweiß II durchsetzte, wartet nun der nächste Aufsteiger auf die Triererinnen. Mit Wehmut erinnern sich sicher viele Handballfans an die Duelle beider Mannschaften in der höchsten Deutschen Spielklasse. Doch das gehört der Vergangenheit an, beide Vereine betreiben den Neuaufbau. Weibern stieg ohne Verlustpunkt aus der Bezirksliga auf und wird nach Ansicht von Trainerin Esther Herrmann ein anderes Kaliber sein, als der Gegner des letzten Wochenendes. „Wir freuen uns auf das erste Heimspiel der Saison. Erst Mitte Oktober haben wir dann unser nächstes Heimspiel“, sagt Herrmann, die einige Gästespielerinnen noch aus „alten Zeiten“, kennt.

 

Personal: Noch einmal wird Franzi Garcia aushelfen. Im Tor wird Manu Huijben ihr letztes Spiel für die Triererinnen bestreiten.

 

Prognose: „Zuhause wollen wir auch mit Unterstützung unserer Fans die Punkte behalten! Doch die Mannschaft weiß, dass Franzi alleine nicht ausreichen wird, das Spiel zu gewinnen. Hier müssen alle mithelfen. Dazu müssen vor allem die individuellen Fehler abgestellt werden und wir unser Zusammenspiel verbessern. Noch konnten wir wegen der früh beginnenden Saison im taktischen Bereich noch nicht so arbeiten, wie ich mir das gewünscht hätte. Über 60 Minuten muss unser Abwehrverband stabil stehen, damit wir in unser Gegenstoßspiel finden können. Das wird in diesem Spiel das Wichtigste sein“, gibt Herrmann vor.

 

 

1. Spieltag

31. August/01. September 2019

 

Berichte

 

TV Engers - HSG Mertesdorf/Ruwertal 36:19 (16:7)

 

HSG Trainer Andi Schröder hatte geahnt, dass es ein schweres Spiel für seine junge Mannschaft werden sollte, doch die Höhe der klaren Niederlage war nicht vorhersehbar und nach Ansicht des Trainers auch in der Deutlichkeit zu vermeiden. Bereits beim 6:1 in der 10. Minute hatte Schröder genug gesehen, legte die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch und nahm die Auszeit. Doch der Gastgeber zog auf und davon, führte zur Pause 16:7 und hatte beim 18:8 erstmals den 10-Tore-Vorsprung, der weiter kontinuierlich ausgebaut wurde.

 

„Die Chancenverwertung war mit 36 Prozent einfach zu schwach. Viele Gegenstöße haben wir kassiert, aber spielerisch war das gar nicht so schlecht. Im Angriff fehlt einfach noch der Druck und so nehmen wir uns unvorbereitete Würfe. Letztlich sind wir heute überrannt worden. Für mich fällt das Ergebnis zu hoch aus. Mit einem Durchschnittalter von 20 Jahren stellten wir eine unerfahrene Mannschaft, die noch viel lernen muss und daran arbeiten wir. Von Spiel zu Spiel wird das besser werden. Unzufrieden bin ich mit dem Rückzugsverhalten der Mannschaft“, erklärte HSG Coach Andi Schröder.

 

Eiden und Huwer - Britz, Himmelreich (4), Kierakowicz (2), Lamberti (1), Fisch, Thnnes (4/2), Teuber, Heumüller, Waberzeck (1), Treitz (1)

 

FSG Arzheim/Moselweiß II - DJK/MJC Trier 17:30 (10:13)

 

Die Miezen überraschten mit dem Einsatz von Routinier Franzi Garcia, die eigentlich ihre Laufbahn beendet hatte und Garcia sollte zu einer wichtigen Stütze im Trierer Spiel werden. „Es war ein Freunschafsdienst, um gerade im ersten Saisonspiel die nötige Erfahrung auf dem Platz zu haben“, erklärte MJC Trainerin Esther Herrmann.

 

Die Gastgeberinnen starteten besser, führten 3:1 in der 6. Minute, dann fanden die Gäste besser ins Spiel, legten erstmals beim 4:5 durch Vivi Steil vor und zogen nach dem 9:9 in der 22. Minute mit drei Treffern in Folge auf 9:12 in der 26. Minute, verteidigten den Vorsprung bis zur Pause.

 

„Es war eine schwere erste Halbzeit für uns, mussten uns in Angriff und Abwehr auf den Aufsteiger einstellen. Was die Mannschaft dann in der zweiten Hälfte zeigte, war schon stark. Wie ließen nur noch fünf Feldtore der Gastgeberinnen zu, standen sicher in der Abwehr und hatten in der eigens aus Holland angereisten Manou Huijben den sicheren Rückhalt im Tor“, freute sich Herrmann.

 

Die Triererinnen kamen dann gut aus den Startlöchern, legten drei Treffer in Folge zum 10:16 in der 35. Minute nach, bauten jetzt kontinuierlich den Vorsprung aus. Zwischen der 49. Und 57. Minute ließ das Gästeteam keinen Gegentreffer zu und so setzte sich das Team von Trainerin Esther Herrmann vom 16:21 mit sieben Treffern in Folge auf 16:28 Spielentscheidend ab.

 

„Ich bin total froh, dass wir zum Saisonstart beim Aufsteiger zwei Punkte einfahren konnten. Kati Irsch führt das Team routiniert und davon profitierte vor allem unsere erst 16-jährige Lena Hoffmann, die gleich fünf Treffer zum Sieg beisteuerte. Heute waren wir von allen Positionen torgefährlich. Aus den Fehlern der ersten Hälfte werden wir lernen und auf die Leistung der zweiten Halbzeit können wir aufbauen“, sagte die MJC Trainerin.

 

Huijben und Dort - K. Irsch (10/6), V. Irsch, Fahl, Helbrecht, Natter, Brunner (3), Steil (2), Sattler (5), Hoffmann (5), Garcia (5).

 

TuS Daun - HSG Wittlich II 27:16 (16:9)

 

Bislang taten sich die Wittlicherinnen in Daun immer schwer, auch dieses Mal sollte es nicht zum Sieg reichen! Im Gegenteil: mit 27:16 gerieten die Gäste aus Wittlich beim Lokalrivalen unter die Räder.

 

Zunächst blieben die Gastgeberinnen an den Gästen dran, beim 7:8 in der 18. Minute nahm die Spielertrainerin der Gäste Jenny Scheibe die Auszeit. Doch diese Auszeit spielte nur den Daunerinnen in die Karten, die sich jetzt deutlich auf 16:9 zur Pause absetzten.

 

 „Die ersten 15 Minuten waren davon gekennzeichnet, dass wir keine Abstimmung in der Abwehr fanden, im Angriff hatten wir zu viele Einzelaktionen. Nach der Auszeit der Wittlicherinnen bekam unser Spiel endlich Struktur und wir haben die Lücken gefunden. Aus einer gutstehenden Abwehr sind wir dann gute Gegenstöße gelaufen und haben den Vorsprung herausgespielt. Wittlich fehlte im Rückraum die Durchschlagskraft“, freute sich Dauns Trainer Lukas Illigen.

 

Angetrieben von Jana Clever legten die Gastgeberinnen nach dem Wechsel nach, entschieden das Spiel beim 24:14 in der 52. Minute.

 

„Nach dem Wechsel hatten wir keinen Bruch im Spiel, konnten einiges ausprobieren und haben viel gewechselt. Es war eine geschlossene Mannschafsleistung. Auf der Mitte führte Laura Minninger gut Regie und auf Rechtsaußen zeigte Franzi Kutscheid ein starkes Spiel. Die Mädels hatten heute Spaß“, resümierte Illigen.

 

Ihrem Trainerkollegen pflichtete HSG Spielertrainerin Jenny Scheibe bei: „Kann man so stehen lassen. In den ersten 15 Minuten fanden wir gute Lösungen gegen die starke Dauner 5:1 Deckung, doch den Verlust von Irina Rau in der 17. Minute konnten wir nicht mehr kompensieren. Sie schied mit einer vermutlich schweren Knieverletzung aus. So fehlten uns jetzt die Wechselalternativen, das hat uns den Knacks versetzt, waren jetzt völlig von der Rolle und fanden in der Abwehr keinen Zugriff mehr auf die Dauner Angreiferinnen. Der Sieg der Dauner ist absolut verdient, wir leisteten uns zu viele technische Fehler, hadern aber mit der Schiedsrichterleistung, die aber nicht Spielentscheidend war“, gab Scheibe zu.

 

TuS: Treis und Miller- Minninger (1), F. Kutscheid (7), J. Kutscheid (5), Krämer, Jehnen, Basten (1), Teusch, Blank (2), Dausend (3/1), Clever (8)

 

HSG: Marx und Kehl - Zens, Kloep, Esch, Lames (2), Rau, Lorenz, Gaß, Scheibe (4/3), Plohmann (1), Kappes (5), Loscheider (3),  L. Teusch (1).

 

Vorberichte

 

TV Engers - HSG Mertesdorf/Ruwertal (Samstag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Kaum härter hätte es die Ruwertal HSG in ihrem Auftaktspiel treffen können. Gleich im ersten Saisonspiel muss sich die Mannschaft bei RPS Oberliga Absteiger TV Engers beweisen, die zum Favoritenkreis der Liga zu rechnen ist. „Unsere Vorbereitung war holprig, da wir erst letzte Woche wieder in unsere Halle konnten. Ziel ist es, die Jugendspielerinnen in die Seniorenmannschaft zu integrieren. Das wird Zeit kosten und wir werden uns erst im Laufe der Saison finden. Auf keinen Fall dürfen die Mädels die Köpfe hängen lassen. In unseren Testspielen hat es Spaß gemacht, den Mädels zuzusehen“, lobt der neue HSG Coach Andi Schröder, der zusammen mit Steffi Frisch das Team trainiert.

 

Personal: Der Kader der HSG wird im Auftaktspiel noch nicht vollzählig sein.

 

Prognose: „Wir fahren als krasser Außenseiter nach Engers, wollen ein gutes Spiel abliefern. Zum Auftakt in Engers ist nicht gerade das glücklichste Los“, ahnt Schröder.

 

FSG Arzheim/Moselweiß II - DJK/MJC Trier (Sonntag, 15 Uhr)

 

Ausgangslage: „Wir freuen uns auf die Saison, die allerdings für uns zu früh kommt. Aufgrund der Ferien- und Hallensituation sind wir noch nicht da, wo wir eigentlich hinwollen. Die Mädels der A-Jugend sind zum Kader gestoßen und trainieren immer mittwochs mit uns, ansonsten haben wir eine kleine Trainingsbeteiligung. Unser Ziel ist die Integration unserer Jugendspielerinnen in die Mannschaft und müssen abwarten wie das funktioniert“, sagt Trainerin Esther Herrmann.

 

Personal: Der Kader wird um vier Mädels aus der Jugend (zwei 16-jährige und zwei 17-jährige Spielerinnen) ergänzt, die der Mannschaft vor allem im Rückraum helfen sollen. Zudem wird Torfrau Hujben noch zwei Spiele helfen, bevor sie nach Holland zurückkehrt. Dann wird Torfrau Margareta Müller wieder bei den Miezen im Tor stehen.

 

Prognose: „Das Spiel beim Aufsteiger setzt uns gleich unter Druck! Unser Ziel ist der Klassenerhalt und da müssen wir einfach beim Aufsteiger gewinnen. Wir schauen nur auf uns, freuen uns vor allem auf die Unterstützung unseres Fanclubs. Wichtig ist, dass wir unsere Abwehr stabilisieren und im Angriff unsere Auslösehandlungen mit wenig Fehlern spielen“, verlangt Trainerin Esther Herrmann.

 

TuS Daun - HSG Wittlich II (Sonntag, 17 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Gleich im ersten Saisonspiel kommt es zum Eifelderby zwischen dem TuS Daun und der HSG Wittlich II. In der letzten Saison gewannen die jeweiligen Gastgeberinnen ihre Heimspiele! „Wir haben gegen Wittlich zuhause immer gut ausgesehen“, meint auch Dauns Trainer Lukas Illigen, der allerdings auf eine durchwachsene Vorbereitung verweist und den geschrumpften Kader. „Bedingt durch Urlaub und Krankheit waren wir nie vollzählig“, klagt Illigen. „Die Vorbereitungsspiele verliefen holprig. Dies war auch der Tatsache geschuldet, dass unser Rückraum neu zusammengestellt wurde und Spielerinnen an Positionen herangeführt werden mussten, die sie bislang nicht spielten. Zudem musste Irina Rau ins Konzept eingebunden werden. Mit Merle Kloep und Lisa Zenz stießen zwei B-Jugendspielerinnen zu unserem Kader, die eine gute Vorbereitung machten und auch am Sonntag auflaufen werden. Unser letztes Vorbereitungsspiel gegen Birkenfeld verlief positiv, durchaus ist aber noch Luft nach oben“, gibt Gästetrainerin Jenny Scheibe.

 

Personal: Mittlerweile ist der Dauner Kader auf 14 Spielerinnen reduziert, nachdem sich jetzt auch noch Steffi Schäfer aufgrund ihrer Schulterverletzung aus dem Kader verabschieden musste. Wittlich muss urlaubsbedingt auf Sarah Ertz verzichten.

 

Prognose: „Wir haben am vergangenen Wochenende ein Trainingslager absolviert und im Testspiel hat die Mannschaft das umgesetzt, was wir von ihr sehen wollen. Gegen Wittlich kommt allerdings eine Mannschaft, die vor allem von ihrer guten Jugendarbeit im Verein profitiert. Für uns wird es eine verdammt schwere Saison, zumal mit Engers ein starker Absteiger und mit Weibern ein guter Aufsteiger in die Liga gekommen sind“, weiß der Dauner Coach. „In Daun haben wir eigentlich immer schlecht ausgesehen, da wir dort ohne Harz spielen müssen. Das spielt Daun in die Karten, doch wir haben uns darauf vorbereitet. Mit Jana Clever hat Daun eine sehr gute Spielerin“, lobt Scheibe.

 

 

 

Saisonvorberichte

 

04.07.2019

 

HSG Hunsrück II

 

Die Vorbereitung der Reserve der Hunsrückerinnen läuft seit dem 15.6. und Trainer Korab Mulliqi zeigt sich mit der Trainingsbeteiligung sehr zufrieden.

 

„Das ist bislang alles sehr positiv, vor allem auch die Zusammenarbeit mit der neuen Trainerin der 1. Mannschaft Franzi Garcia. Wir trainieren derzeit dreimal wöchentlich, alle zwei Wochen montags gemeinsam mit unserer ersten Mannschaft. Es freut mich, dass wir keine Abgänge zu verzeichnen haben und das wir mit Caroline Fey, Lisa Johann, Lea themann Celine Faller, Luisa Bach vier Spielerinnen aus unserer dritten Mannschaft im Kader haben. Schwerpunkt des Trainings sind Ausdauer und Kraft, das hat uns leider in der letzten Saison in einigen Spielen gefehlt. Pause werden wir ab dem 22.7. für 10 Tage machen, dann stehen Testspiele gegen Sobernheim, Meisenheim und Kirn auf dem Programm. Zudem werden wir das Turnier in Engers spielen, an dem einige Mannschaften aus der Rheinlandliga teilnehmen werden. Das wird dann die erste Standortbestimmung! Saisonstart für meine Mannschaft wird am 31.8. mit dem Auswärtsspiel in Weibern sein“, sagt Mulliqi, der seine aktive Laufbahn als Spieler derzeit zurückstellt.

 

„Mir macht das mit den Frauen richtig Spaß und ich hätte keine Zeit mehr, um mich als Spieler in einem Verein einzubringen“, gibt Mulliqi zu.

 

30.06.2019

 

TuS Daun

 

Seit Ende Juni läuft in Daun die Vorbereitungsphase auf die anstehende Saison. Für Claudia Philipp stößt Gerd Clemens zum Trainerteam um Trainer Lukas Illigen.

 

Mit Naomi und Latifah Aideyan haben zwei Feldspielerinnen die Mannschaft verlassen, dazu tritt Torfrau Sarah Sonnen ab kommender Saison „kürzer“. „Wir hoffen, dass die Verletzungen von zwei Spielerinnen bald ausgeheilt sind“, sagt Illigen, der mit Kerstin Teusch (HSG Wittlich) einen Neuzugang zu vermelden hat.

 

Kraft, Ausdauer, Koordination stehen derzeit auf dem Trainingsplan der Eifelanerinen, die aber möglichst schnell die Arbeit mit dem Ball aufnehmen wollen. Im Trainingslager soll dann kurz vor dem Saisonstart noch der Feinschliff gelegt werden, vor allem die Spielzüge sollen verinnerlicht werden.

 

„Testspiele gegen Kirchberg (2x) und Bonn stehen bereits fest, der Rest ist noch in Planung“, verrät der Dauner Coach.

 

 

29.06.2019

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal

 

Auch die HSG Mertesdorf/Ruwertal ist bereits seit Mitte Juni in der Vorbereitung auf die kommende Spielzeit. Auf dem Programm des neuen Trainergespanns Andi Schröder und Steffi Frisch stehen neben dem „allseits beliebten Konditions- und Krafttraining sowohl teambildende Maßnahmen“ (Zitat Steffi Frisch), als auch Freundschaftsspiele gegen die Teams aus Hermeskeil/Schwarzenbach (17.8.), MJC Trier (18.8.) sowie Merzig/Hilbringen (10./11.8.). Aufgrund der aktuellen Hallensituation wird das Training mit Ball erst ab Juli in der Waldracher Sporthalle starten.

 

Personell ist noch vieles offen, da sich der Mertesdorfer Damenbereich im Umbruch befindet und die letztjährige A-Jugend in den Damenbereich integriert wird, sodaß der der endgültige Kader derzeit noch nicht feststeht.

 

Ziel des neuen Trainergespanns ist es, die jungen und erfahrenen Spielerinnen zu einer Mannschaft zu formen und auch Fuß in der Rheinlandliga zu fassen.

 

„Wir freuen uns auf die Herausforderung und wenn wir es schaffen, über eine stabile Abwehr einen schnellen und sauberen Handball nach vorne zu spielen, dann werden wir bestimmt den einen oder anderen Punkt auf unserem Konto verbuchen können“, hoffen Trainer Andreas Schröder und Steffi Frisch.

 

Saisonstart der Ruwertalerinnen wird am 31.8./1.9. in Engers, dem letztjährigen Meister sein!

 

 

26.06.2019

 

HSG Wittlich II

 

Seit Mitte Juni bereiten sich das Rheinlandliga Team und die in der RPS Oberliga spielende B-Jugend der HSG Wittlich mit ihrer Trainerin Jenny Simonis (31) auf die bereits am 31.8.2019 beginnende Saison vor.

 

Keinen Hehl macht die Wittlicher Trainerin aus ihrem Unmut über den sehr frühen Saisonstart, der gleich nach den Sommerferien liegt. So hat sie die Trainingsplanungen in zwei Perioden eingeteilt. Für die nächsten drei Wochen steht die Grundlagenarbeit vor allem die Ausdauer auf dem Trainingsplan ihrer Spielerinnen, die sie dreimal wöchentlich zum Training bittet.

 

Es folgt eine Woche Regeneration, ehe ab dem 28. Juli die zweite Phase mit handballspezifischerem Training und gruppentaktischer Ausbildung auf dem Trainingszettel der Wittlicher Trainerin steht.

 

Dabei trainiert das Rheinlandligateam mit der B-Jugend und so verfolgt der Verein konsequent den beschrittenen Weg, junge Perspektivspielerinnen an das Leistungsniveau im Seniorenbereich heranzuführen.

 

„Bislang ziehen alle super mit, sind hochmotiviert. Das Gesicht der Mannschaft hat sich gegenüber der vergangenen Saison deutlich verändert, der Kader ist klein und so werden die B-Jugendlichen auch im Rheinlandligateam zum Einsatz kommen. Mit Maria Reffke (Karrierende) und Selina Teusch (RPS Liga Team Wittlich) hat auch Joelle Junglen die Mannschaft aus privaten und beruflichen Gründen Richtung Köln verlassen. Mit der erfahrenen Irina Rau (HSG Kastellaun/Simmern) kommt allerdings eine seit Jahren Rheinlandliga-erfahrene Spielerin nach Wittlich und auch Jule Kappes hat den Sprung aus der B-Jugend in den Rheinlandliga-Kader geschafft. Unser Kader ist nicht riesig und aufgrund beruflicher und studienbedingter Gründe werden auch nicht immer alle zur Verfügung stehen. Doch dann werde ich sicherlich zur Not auch mitspielen“, verrät Simonis.

 

In der Vorbereitung sind Trainingsspiele gegen Bitburg und Birkenfeld geplant. Dazu nimmt die Mannschaft an einem gut besetzten Benefiz Turnier in Engers teil. „Es wird sicher keine einfache Saison für uns“, ahnt die Wittlicher Trainerin, die mit ihrem Team am 31.8. beim Saisonstart gleich zum Eifelderby nach Daun muss.

 

 

23.06.2019

 

DJK/MJC Trier

 

„Solide Aufbauarbeit leisten“, so umschreibt MJC Trainer Esther Herrmann die momentane Situation bei den Trierer Miezen. Nach dem Rückzug der 1. Mannschaft der Triererinnen soll nun das Rheinlandligateam das Aushängeschild im Frauenbereich werden.

Mit Torfrau Alex Krämer (TSG Leigestern/Mittelhessen), Jana Kordel, Maren Weinandy und Katja Pötters (alle HB Museldall/Luxemburg), Hanna Braun (studienbedingt zum HC Geleen/Niederlande), Nelle Greinert (Studium), Viki Clemens (Ausbildung) und Franzi Garcia (Karriereende und Trainerin HSG Hunsrück) verließen gleich acht Spielerinnen des letztjährigen Kaders die Mannschaft.

 

Der Mannschaft die Treue gehalten haben die Kapitänin Kati Irsch und Routinier Vivi Steil. Mit Alicia Natter, Michi Wiemer und Torfrau Manou Hujiben stehen weitere Spielerinnen aus dem letztjährigen Kader zur Verfügung, der um Chrissi Brunner (3. Mannschaft) Alina Fahl (SV Zweibrücken II), Jill Meyers (Bascharage), Lena Schmitt (HSV Merzig-HIlbringen), Torfrau Margareta Müller (nach Studium zurück) und Vera Irsch erweitert wird. Besonders die Tatsache, dass mit Hannah Sattler eine Spielerin des Bundesligateams jetzt im Esther-Kader zu finden ist, freut die MJC Trainerin. „Sie hält dem Verein in der schwierigen Situation die Treue“, lobt Herrmann, die sich damit auch qualitativ erheblich verstärkt. Ein besonders Augenmerk ihrer künftigen Arbeit legt Herrmann auf die A-Jugendlichen des Vereins.

 

Seit Juni läuft die Vorbereitung der Miezen, die aufgrund der Hallensituation auf dem Wolfsberg dann im Juli unterbrochen wird, bevor im August die letzte Vorbereitungsphase auf die anstehende Saison beginnt.

 

„Sie wird eine Vielzahl von Testspielen bringen. Gegen RPS Ligist HSG Hunsrück sowohl in Kleinich als auch in Trier, gegen das saarländische Team aus Merschweiler auswärts und zuhause, sowie gegen die eigene A-Jugend. Am Wochenende 31.8./1.9. beginnt dann bereits die Saison, zuvor haben wir noch ein Pokalspiel, das aber noch nicht terminiert ist, zu spielen. Es gilt in den nächsten Wochen eine Mannschaft aus unseren erfahrenen Spielerinnen, den Neuzugängen und unseren Jugendlichen zu formen. Doch aufgrund beruflicher und studienbedingter Gründe werden wir nicht immer auf alle Spielerinnen zurückgreifen können. Wichtig ist mir die Unterstützung unserer A-Jugendlichen, die bereits seit längerem bei uns mittrainieren. Es wird eine komplett andere Saison werden, in der es mir besonders wichtig ist, die jungen Spielerinnen im Seniorenbereich weiterzuentwickeln. Ziel der kommenden Saison kann nach dem Aderlass sowohl im Bundesligateam als auch im Rheinlandligateam nur der Klassenerhalt sein,“ verrät die MJC Trainerin.