Spieltag 22.01./23.01.2022

 

HSG Hunsrück II - TuS Daun

(Samstag, 16.30 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage:  Während die Hunsrücker Reserve ihr erstes Spiel im neuen Jahr kampflos gegen Weibern gewann, musste Daun eine schwere Schlappe im Ruwertal einstecken. Allerdings war das Team von Trainer Lukas Illigen stark ersatzgeschwächt und möchte jetzt im Hunsrück die Scharte der Vorwoche auswetzen. „Da Weibern aufgrund der fehlenden Torfrau vergangene Woche das Spiel verlegen wollte, wir aber der Verlegung nicht zustimmen konnten, fehlt uns trotz des kampflos gewonnen Spiels die Spielpraxis. Das Hinspiel in Daun habe ich in keiner guter Erinnerung, da wir hier sowohl im Angriff als auch in der Abwehr keine gute Leistung gezeigt haben“, erinnert sich HSG Coach Timo Stoffel.

 

Personal: Bei den Gastgebern hofft man auf die Bestbesetzung, bei Daun steht ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Jana Clever. Trainer Lukas Illigen rechnet damit , dass Naomi Aideyan, Franzi Kutscheid und Mona Zander wieder auflaufen können.

 

Prognose: „Auf jeden Fall wollen wir es dieses Mal besser machen. Dafür müssen wir uns in Abwehr und im Angriff steigern, geduldig sein und auf die Lücken warten“, fordert Stoffel. „Können wir in Bestbesetzung auflaufen und rufen wir die Leistung des Hinspiels ab, bin ich optimistisch. Wir müssen eine stabile Abwehr stellen und unsere Chancen viel besser verwerten als im letzten Spiel“, fordert Dauns Coach Illigen.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSG Wittlich II

(Sonntag, 17 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Das nächste Eifel-Team gibt seine Visitenkarte im Ruwertal ab! Nach dem Kantersieg über Daun geht das Team von Trainer Paddy Wagner mit genügend Selbstvertrauen in die Begegnung gegen die Wittlicher Reserve, die sich nach dem Trainerwechsel zum Jahresende mit einem Sieg gegen die Obere Nahe nach der Weihnachtspause zurückgemeldet hat. " Wir sind froh überhaupt spielen zu können“, sagt Gastgebertrainer Patrick Wagner.

 

“ Nach der knappen Niederlage im Hinspiel möchten wir das Rückspiel gerne zu unseren Gunsten entscheiden und die nächsten wichtigen Punkte einfahren“, sagt Wittlichs Spielerin Hannah Esch.

 

Personal: Rückraumspielerin Emma Thinnes fehlt auf Gastgeberseite berufsbedingt. Am Wochenende wird Wittlich auf einen großen Kader zurückgreifen.

 

Prognose: „Mit dem letzten Sieg haben wir genügend Selbstvertrauen getankt und wir müssen wieder Leidenschaft und Kampfgeist an den Tag legen, um damit unsere Defizite, die wir gebunden Spiel haben, kompensieren. Nur über eine starke Abwehr, die aggressiv verteidigen muss, haben wir eine Chance, an die Bälle zu kommen und so unser schnelles Spiel aufzuziehen. Die Mannschaft hat den entsprechenden Trainingseifer und wir wollen über 60 Minuten das Tempo hochhalten“, verspricht Gastgebertrainer Paddy Wagner.

 

„Wir erwarten ein intensives Spiel, in dem beide Mannschaften alles daransetzen werden, die Punkte zu gewinnen“, glaubt Esch.

 

HSG Obere Nahe - DJK/MJC Trier

und TuS Weibern - HSC Schweich

sind verlegt

 

Spieltag 15.01./16.01.2022

 

HSG Obere Nahe - HSG Wittlich II 27:35 (14:14)

 

Lange wollten die Gastgeberinnen der Wittlicher Reserve Paroli bieten und nicht wie im ersten Aufeinandertreffen beider Teams im vergangenen Jahr gegen Ende konditionell einbrechen. Doch es kam erneut genauso!

 

Zunächst verlief die Begegnung aber auf Augenhöhe. Nach ausgeglichener Anfangsphase setze sich das Gastgeberteam von Trainer Felix Fetzer erstmals beim 6:3 in der 8. Minute deutlicher ab. Doch Wittlich kämpfte sich heran, glich beim 11:11 in der 23. Minute aus, konnte aber bis zur Pause nicht mehr in Führung gehen. Die erste Führung der Gäste datiert aus der 33. Minute, als Hannah Esch ihre Mannschaft mit 15:16 in Führung brachte und diese Führung gab die Mannschaft nicht mehr ab.

 

Auch nach dem Wechsel hielt zunächst das Kopf an Kopf Rennen an. Bis zum 25:27 in der 50. Minute blieben die Gastgeberinnen dran, dann schwammen ihnen die Felle davon. Die Gäste erzielten jetzt mit vier Treffern in Folge die 25:31 Vorentscheidung und machten es am Ende deutlich!

 

„So gut wir angefangen haben, so schlecht haben wir im restlichen Spielvelauf gespielt. Uns fehlte einfach die Konzentration und wir machten zu viele Fehler. Immer wenn Wittlich seine Chancen nicht nutzte, konnten wir daraus kein Kapital schlagen. Es war ein vier-Punktespiel für uns und wir erlebten einen rabenschwarzen Samstag“, fand HSG Spielerin Fabienne Fetzer.

 

„Wir sind in der Abwehr schwer ins Spiel gekommen und hatten in den Anfangsminuten bedingt durch die lange Pause einige Probleme in der Abstimmung. Ab Mitte der zweiten Halbzeit sind wir immer besser ins Spiel gekommen. Im Angriff konnten wir viele Lücken durch die erste und zweite Welle reißen und dadurch „leichte“ Tore erzielen. Wir haben von der ersten Minute an als Team sowohl auf dem Feld als auch auf der Bank gekämpft und uns motiviert.

Wir freuen uns sehr über die verdienten zwei Punkte“, so HSG Spielerin Hannah Esch.

 

HSG ON: Göymen - Fetzer (2/1), Brusius (3), Kunz (3), L. Hartenberger (5), Catrein (1), Bubenheim (4), Merker (1), M. Hartenberger (5/1), Heike (2)

 

HSG W II: Marx und Zigraiova - Lieser (1), Eiden (3), Teusch (3), Esch (11), Barthen (8), Gaß (4), Kappes (2), Schaaf (2), Zens (1)

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - TuS Daun 31:13 (16:11)

 

Mit einem solch klaren Erfolg der Gastgeberinnen war nicht zu rechnen. Am Ende schickte die Ruwertal HSG die Mannschaft von Trainer Lukas Illigen mit einer schweren Schlappe auf den Nachhauseweg, ließ dabei im zweiten Spielabschnitt nur noch zwei Gästetreffer zu. Mit 4:1 gelang dem Team von Trainer Paddy Wagner der bessere Start, doch Daun schien über 5:4 in der 11. Minute ins Spiel zurückzufinden, doch dann schenkten die Gastgeberinnen dem Eifel-Team gleich drei Tore in Folge zum 8:4 ein und HSG Coach Wagner nahm die Auszeit. Bis zur Pause blieb die Begegnung ausgeglichen, dabei verteidigten die Gastgeberinnen ihre Führung bis zum 16:11. Überhaupt keine Lösungen fanden die Gäste nach dem Wechsel gegen eine entfesselt aufspielende HSG, die zwischen dem 16:12 in der 32. Minute und bis zum 29:12 in der 56. Minute keinen Gästetreffer zuließ und mit einem 13:0 Lauf den Kantersieg sicherstellte.

 

„Von Beginn an lagen wir in Führung, mussten früh auf eine unserer stärksten Spielerinnen Jana Fisch nach einer Fingerverletzung verzichten, doch dafür sprangen die anderen in die Bresche. Daun war an diesem Tage leicht auszurechnen und wir hatten das Team gut im Griff. Viele Bälle fingen wir unsere 6:0 Abwehr ab, gerade auch den Parallelstoß der TuS Spielerinnen. Im Mittelblock standen wir überragend und hatten hinter der Abwehr eine starke Torfrau. Wir haben es dennoch versäumt, uns im ersten Spielabschnitt deutlicher abzusetzen, da unsere Päße an den Kreis nicht ankamen. Die Abwehr spielte endlich das, was wir uns vorgenommen hatten und mit Lena Reber stellten wir die überragende Spielerin, die neben ihren 10 Toren auch eine ganz starke Abwehrleistung zeigte. Nathalia Kierakowicz traf trotz eines Kurzeinsatzes auch sieben Mal! Wichtig für uns war die Tatsache, dass auch die Aussen torgefährlich waren und acht Tore zum Erfolg beitrugen. Zudem unterstrich unsere jüngste Spielerin Jule Eiden mit ihre Leistung den Aufwärtstrend der letzten Wochen“, lobte HSG Coach Paddy Wagner.

 

„Es war ein verdienter Sieg der Ruwertalerinnen! Wie vorhergesagt mussten wir mit einem kleinen Kader antreten, hatten im Rückraum keine Alternativen und haben den Start verschlafen. Als sich Jana Clever bereits in der 8. Minute verletzte und nicht mehr eingesetzt werden konnte, waren wir ohne Alternativen im Rückraum. In der ersten Hälfte war es eine Spiel mit vielen technischen Fehlern auf und Ballverlusten auf beiden Seiten. Im zweiten Spielabschnitt kassierten wir Gegenstoß auf Gegenstoß, erspielten uns zwar noch Chancen, scheiterten aber immer wieder an Luisa Becker im HSG Kasten, die wir aber auch oft anwarfen. Trotz der klaren Niederlage stimmte die Moral der Mannschaft und ich hoffe, dass wir in den nächsten Wochen personell besser aufgestellt sind“, hofft Dauns Coach Lukas Illigen.

 

HSG: Becker und Eiden - Irschfeld (1), Britz, Himmelreich, Kierakowicz (7), Fisch, Thinnes, Eiden (4), Jenetz (3), Reber (11), Meyer (4).

 

TuS: Treis - Thome, J. Kutscheid (7), Poster, Krämer, Römer (3), Basten, Teusch, Zenner (1), C. Aideyan (1), Clever (1)

 

HSG Hunsrück II - TuS Weibern kampflos für Hunsrück II

 

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - TuS Daun

(Samstag, 18 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Lokalderby im Ruwertal! Das Team von Trainer Paddy Wagner trifft auf die Mannschaft von Lukas Illigen, die mit 7:5 Punkten den Anschluss an die Spitzengruppe der Liga halten kann. Zuhause sind die Gastgeberinnen bislang noch ohne Punkte, überzeugten aber im letzten Spiel vor der Pause mit einem Kantersieg bei der Oberen Nahe. Das Gästeteam scheint sich mit zunehmender Saisondauer zu steigern und dürfte aufgrund der bisher gezeigten Leistungen in der Favoritenrolle sein.

 

Personal: Während die Gastgeberinnen in Bestbesetzung auflaufen, kommt Daun mit einem Rumpfteam: „ Torfrau Mona Zander, Franzi Kutscheid und Naomi Aideyan (beide Urlaub), Svenja Dausend, Laura Minninger und Lisa Jehnen (alle verletzt) werden fehlen“, klagt Dauns Coach Lukas Illigen.

 

Prognose: „Wir sind guter Dinge, haben bis auf die Feiertage durchtrainiert und die Mädels sind heiß auf dieses Derby! Die Trainingsbeteiligung war gut und wir haben Mut aus dem letzten guten Spiel geschöpft. Daun konnte ich in dieser Saison noch nicht gesehen, doch wir sind auf verschiedene Abwehrformationen vorbereitet. Wir wollen unser schnelles Spiel durchziehen und meine Rückraumspielerinnen sollten mit mehr Selbstvertrauen auflaufen. Dazu haben wir zuletzt Einzelgespräche geführt und ich habe ihnen klar gemacht, dass es mir wichtig ist, dass sie den Torabschluss suchen. Dem Gast wollen wir unser Spiel aufzwingen, müssen aber im Mittelblock massiv stehen und mit schnellen Beinen in der Abwehr unterwegs sein. Wenn wir es schaffen, die Gäste aus der Nahwurfzone zu drängen, haben wir gute Chancen, die wir auch über die zweite Welle suchen. Körperlich sind wir derzeit gut drauf“, sagt Ruwertal Coach Paddy Wagner.

 

„Einige Spielerinnen sind angeschlagen, dennoch hoffe ich, dass wir die ersten 6 an Bord haben, wollen aus einer stabilen Abwehr spielen und rechnen mit einer defensiven 6:0 Abwehr der Gastgeberinnen in der engen Ruwertalhalle, gegen die wir uns aus dem Rückraum durchsetzen müssen“, sagt Illigen. 

 

HSG Obere Nahe - HSG Wittlich II

(Samstag, 19.30 Uhr, Stadenhalle)

 

Ausgangslage: Zwischen den Feiertagen pausierten die Gastgeberinnen und stiegen dann in die Vorbereitung auf die Restsaison ein. Gegen Wittlich spielten die Gastgeberinnen bereits in der vergangenen Saison, musste da aber konditionell nach der Pause „abreißen“ lassen. Das wird nach Ansicht von Gastgebertrainer Felix Fetzer dieses Mal anders sein.

 

Die HSG Wittlich geht schweren Zeiten entgegen. Aufgrund fehlender Schiedsrichter musste die Mannschaft mit der Vorgabe in die Saison gehen, am Ende vier Punkte zu verlieren. Bislang kam die Mannschaft in ihren sieben Spielen auf drei Punkte und hatte zum Jahreswechsel den Verlust von Spielertrainerin Jenny Simonis zu verkraften. Vor allem die Spielerin Scheibe wird das Eifel-Team schmerzlich vermissen und steht nun an der Nahe unter Zugzwang. Jetzt gilt es, mit dem Trainergespann Heike Schaaf, die die Mannschaft betreuen wird und Tobias Quary, der das Training leitet, Punkte zu sammeln. Die HSG Obere Nahe baut auf die Heimstärke, immerhin hat der Aufsteiger zuhause die Teams aus Bassenheim II und Schweich schlagen können. Aufgrund der aktuellen Pandemielage haben wir das Training mit dem Aussetzen des Spielbetriebs im Dezember unterbrochen und sind seit letzter Woche wieder im Trainingsbetrieb. Berufs- und studienbedingt steht während der Woche selten der komplette Kader zur Verfügung. Diese Woche werden wir uns in zwei gemeinsamen Einheiten mit der A-Jugend auf das Spiel ohne Harz vorbereiten“, erzählt Hannah Esch, Pressesprecherin der Wittlicher Mannschaft.

 

Personal: Auf Seiten der Gastgeberinnen kehrt Lea Kunz ins Team zurück, damit hat die Mannschaft ihre Bestbesetzung. Mit Sarah Ertz, Sophie Lames, Sarah Krüger und Laura Kehl fehlen bei den Gästen vier Spielerinnen aus dem sowieso schon kleinen Kader. Ergänzt wird der Kader mit den A-Jugendlichen.

 

Prognose: „Alle freuen sich auf dieses Spiel und sind heiß. Das ist im Training spürbar und wir hoffen, dass wir dieses Mal dem Gegner lange Paroli bieten können“, sagt Fetzer. „Trotz der erschwerten Vorbereitung und dem ungewohnten Spiel ohne Harz wollen wir das Auswärtsspiel unbedingt gewinnen, um die nächsten wichtigen Punkte einzufahren“, erklärt Esch.

 

HSG Kastellaun/Simmern - DJK/MJC Trier

verlegt

 

Auf beiden Seiten fehlen wichtige Spielerinnen aufgrund des Abiturs und des Studiums und so einigten sich die Trainer auf eine Spielverlegung. 

 

09.01.2022

 

HSG Wittlich II und Spielertrainerin Jenny Scheibe gehen getrennte Wege

 

Seit Ende des Jahres gehen Rheinlandligist HSG Wittlich II und Spielertrainerin Jenny Scheibe getrennte Wege. Scheibe steht mittlerweile als Spielerin in Diensten des Luxemburgischen Axa Leaque Damen Teams HB Museldall, für die sie bereits am Samstag im Pokalspiel gegen Differdingen auflief und dort fünf Tore zum 29:24 Erfolg ihres neuen Teams beitrug.

 

Das Training der Rheinlandliga Frauen der HSG Wittlich II übernahm Tobias Quary gemeinsam mit Heike Schaaf.

 

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Pressemitteilung der HSG Wittlich vom 10.01.22:

 

HSG Wittlich bedankt sich bei Jennifer Scheibe

 

Im neuen Jahr hat Jennifer Scheibe ihr Engagement als Trainerin und Spielerin der 2. Damenmannschaft der HSG Wittlich (Rheinlandliga) aus beruflichen Gründen beendet.

Die 2. Mannschaft trainiert wie bisher zusammen mit der weiblichen A-Jugend unter der Leitung von Tobias Quary.  Für die Trainingsunterstützung und das Coaching bei den Spielen konnte mit Heike Schaaf eine erfahrene ehemalige Spielerin und Trainerin der HSG bis zum Saisonende gewonnen werden.

 

Die HSG hofft, dass sich mit diesem Teamwork die Mannschaft in der Rückrunde weiter steigern kann und die bisher teilweise gezeigte guten Leistungen auch in Punkte umsetzen kann um das Ziel Klassenerhalt zu erreichen. Die HSG bedankt sich Jenny für die geleistete Arbeit.

 

 

Spieltag

04./05. Dezember 2021

 

Absetzung des Spieltages 04./05.12 2021 im Handballverband Rheinland

 

Aufgrund der pandemischen Situation mit hohen Inzidenzen hat das Präsidium des Handballverbandes Rheinland beschlossen, den kompletten Spieltag am 04./05.12. abzusetzen. Dieser Beschluss wird auch von allen Vorsitzenden der Spielbereiche mitgetragen.

 

Wie und wann die Saison dann fortgesetzt wird, soll in der kommenden Woche, im Rahmen einer Video-Konferenz, mit den Vereinen besprochen werden.

Den genauen Termin legt das Präsidium in einer Digitalen Sitzung am morgigen Donnerstag Abend fest.

 

Peter Josef Schmitz                                                       Hermi Häring

Präsident                                                                         Geschäftsführer

 

 

Spieltag 20./27. November 2021

 

HSC Schweich - TuS Daun 17:34 (8:17)

 

Entgegen der Erwartung konnte Schweichs Trainer Siggi Garbe doch beim Spiel dabei sein, da sein Spiel als Coach mit Schwarzenbach Corona zum Opfer fiel. Doch auch diese Tatsache konnte die klare Heimniederlage der Gastgeberinnen nicht verhindern.

 

Die Gäste waren schnell im Spiel, legten auf 2:5 in der 8. Minute vor und so musste Garbe die frühe Auszeit nehmen. Über 3:10 bauten die Gäste ihre Führung bis zur Pause auf 8:17 aus, hatten die Begegnung bereits jetzt entschieden.

 

Nach dem Wechsel blieb der Schweicher Angriff völlig harmlos, so dass die Gäste auf 12:29 und am Ende auf 17:34 davonzogen und einen Klassenunterschied deutlich machten.

 

„Daun war eindeutig die bessere Mannschaft! Wir hatten in der Abwehr große Probleme im Spiel eins gegen eins, konnten zudem die Kreisanspiele nicht unterbinden. Auch die Umstellung auf eine defensivere Abwehr hat nicht funktioniert. Zu viele individuelle Fehler bestimmen unser Spiel und das ist auch der Unerfahrenheit der Spielerinnen zuzuschreiben. Im Angriff liegt das Manko darin, das wir einfach keine Tore machen, die besten Chancen nicht verwerten. Jetzt müssen wir weiter intensiv arbeiten“, verlangt Schweichs neuer Coach Siggi Garbe.

 

„Nach einem nervösen Start meiner Mannschaft haben wir uns gefangen, konnten aus einer stabilen 6:0 Abwehr einfache Tore erzielen und uns früh klar absetzen. Nachdem Schweich Jana Clever in Manndeckung nahm, haben wir etwas gebraucht, doch dann hat Jessi Kutscheid das Spiel in die Hand genommen und wir haben die vielen Fehler der Gastgeberinnen bestraft. Auf beiden Seiten standen gute Torhüterinnen. Wir haben heute viel gewechselt und letztlich ein gutes Spiel gemacht“, fand Dauns Coach Lukas Illigen.

 

HSC: Hill und Lofi - Müller, Weich (2), Marxen, I. Longen (3), Gores, E. Longen (1), Keppler (1), Lehmann (1), V. Longen (2), Weiss, Aalderink (5/2), Karrenbauer (1/1).

 

TuS: Treis und Zander - N. Aideyan (2), Thome (2), F. Kutscheid (2), J. Kutscheid (10/4), Poster (1), Krämer (1), Römer (1), Basten, Teusch (2), Zenner (1), C. Aideyan (2), Clever (10)

 

HSC Schweich - TuS Daun (Sonntag, 17 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: Das Schweicher Team um Trainer Siggi Garbe erwartet mit dem TuS Daun einen Gegner, der derzeit ein Wechselbad der Gefühle durchmacht. Mit den Siegen über die Hunsrück Reserve, dem Remis gegen die Wittlicher Reserve und dem Sieg über Bannberscheid Engers liegt die Mannschaft von Trainer Lukas Illigen bei allerdings deutlichen Niederlagen in Weibern und gegen die Trierer Miezen derzeit auf einem guten vierten Tabellenplatz. Schweich hat derzeit die rote Laterne in der Liga, konnte lediglich das Auftaktspiel überraschend gegen Weibern gewinne, hat aber die letzte Klatsche gegen die Trierer Miezen vom vergangenen Wochenende noch zu verarbeiten. „Ich habe reagiert und der Mannschaft neben den zwei Einheiten in der Halle eine zusätzliche Laufeinheit verordnet, damit wir die Grundkondition verbessern. Das wird sicher noch dauern und deshalb liegt mein Fokus auf der Rückrunde“, sagt Schweichs Trainer Siggi Garbe.

 

Personal: Trainer Garbe wird aufgrund seiner Trainertätigkeit im saarländischen Schwarzenbach nicht auf der Bank sein, dafür übernimmt Hanni Rosch das Coaching. Ansonsten baut man im Schweicher Lager auf den Einsatz von Angie Karrenbauer, um eine Alternative im Rückraum zu haben. Auf Dauner Seite fallen Laura Minninger und Naomi Aideyan aus, die vergangenes Spiel eine richtig gute Leistung abgerufen hat. Fraglich ist der Einsatz von Svenja Dausend und Anja Makurat.

 

Prognose: „Schwerpunkt der Trainingsarbeit war die Abwehr, dort sehe die größte Problematik. Der Mannschaft will ich die Spielphilosophie mit auf den Weg geben, über schnelles Spiel zum Erfolg zu kommen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist Daun der klare Favorit“, meint Garbe. „Schweich ist für uns eine völlig unbekannte Größe, von denen wir lediglich wissen, dass Angie Karrenbauer hier Dreh- und Angelpunkt ist. Die Unruhe bei den Gastgeberinnen sollten wir nutzen, jetzt die guten Leistungen der letzten Wochen bestätigen und zwei wichtige Punkte einfahren, damit wir uns im Mittelfeld festsetzen. Wenn es gelingt, die Abwehr- und Angriffsleistung zu stabilisieren und die Fehler zu minimieren, bin ich optimistisch“, sagt Dauns Trainer Lukas Illigen.

 

 

Spieltag 20./21. November 2021

 

HSG Obere Nahe - HSG Mertesdorf/Ruwertal 13:33 (5:16)

 

Eine solch klare Angelegenheit war nach dem bisherigen Saisonverlauf nicht zu erwarten. Am Ende stand eine deklassierende 13:33 Niederlage auf der Anzeigetafel. Die Mannschaft von Gastgebertrainer Felix Fetzer war gegenüber dem Sieg am vergangenen Wochenende gegen Schweich nicht wiederzuerkennen und musste sich überaus deutlich gegen die Ruwertal HSG geschlagen geben.

 

Nach ausgeglichenen Anfangsminuten gelangen dem Team aus dem Ruwertal nach dem 2:2 in der 5. Minute vier Tore in Folge und so führte die Mannschaft von Trainer Paddy Wagner in der 12. Minute deutlich mit 2:6, beim 3:8 in der 15. Minute nahm Gastgebertrainer Felix Fetzer die Auszeit. Doch zwei Treffer der Gäste sorgten für eine klare 3:10 Führung in der 16. Minute, zur Pause war das Spiel beim 5:16 entschieden.

 

„Das war die beste Halbzeit seitdem ich Trainer dieser Mannschaft bin! Mit einer extrem starken Abwehrleistung überzeugte die Mannschaft gegen ein Gastgeberteam, dem wir die Chancen über Außen anboten, die dann unsere Torfrau Luisa Becker wegfischte. So fanden wir immer wieder ins Gegenstoßspiel, zeigten im gebundenen Spiel genau das, was wir uns vorgenommen hatten. Mit vielen Kreuzbewegungen und gutem Parallellstoß setzten wir die Gastgeber unter Druck, erzielten allein acht Treffer über die Aussenpositionen, da die Gastgeberinnen sich zu sehr auf unseren Mittelblock konzentrieren“, analysierte Gästecoach Wagner.

 

Kontinuierlich bauten die Gäste ihre Führung nach der Halbzeit aus, legten über 11:24 in der 50. Minute einen „sieben Tore in Folge-Zwischenspurt“ ein, der beim 11:31 in der 56. Minute einen Klassenunterschied deutlich machte. Am Ende feierten die Gäste einen unerwartet deutlichen Auswärtserfolg an der Oberen Nahe.

 

„Wir haben nach dem Wechsel 10 Minuten gebraucht, um wieder zu unserem Spiel zu finden, fingen uns in der Abwehr und legten dann die Nervosität endgültig ab. Jetzt kommen die Gegner, gegen die wir punkten können. Dieser Sieg war wichtig für unser Selbstvertrauen“, meinte Wagner.

 

„Heute sind alle Spielerinnen unter ihren Möglichkeiten geblieben. Wir leisteten uns einfach zu viele technische Fehler, nutzten die besten Chancen nicht. So fiel die Abwehr der Stimmung zum Opfer! Am Ende war keine Gegenwehr mehr erkennbar, die Spielerinnen haben den Kopf in den Sand gesteckt, völlig anders, als in den bisherigen Spielen“, klagte Gastgebertrainer Felix Fetzer.

 

HSG ON: Göymen und Schmitt - Fetzer (2/1), Wiedemann (1), Brusius (1), L. Hartenberger, Catrein (2), Schwarz (1), Bubenheim (1), Merker (2), M. Hartenberger, Durcan-Garcia, Heike (3)

 

HSG MR: Becker - Reber (6), J. Eiden (2), S. Eiden (5), Kierakowicz (1), Meyer (1), Himmelreich (5/1), Irschfeld (1), Fisch (8), Britz (2), Jenetz (1), Thinnes (1).

 

HSG Kastellaun/Simmern - HSG Hunsrück II 35:22 (15:12)

 

Zumindest eine Halbzeit lang überraschte der Außenseiter die HSG Kastellaun/Simmern, obwohl die personelle Situation für das Team von Trainer Timo Stoffel alles andere als rosig war.

 

„Über die Woche fielen weitere Leistungsträgerinnen aus und damit gingen die Alternativen einfach verloren“, klagte der Gästetrainer.  

 

Das Team von Trainer Timo Stoffel startete überraschend stark in die Begegnung, lieferte den Favoritinnen ein Spiel auf Augenhöhe und war ein gleichwertiger Partner. In der ersten Hälfte wechselte die Führung hin und her, keine Mannschaft konnte sich mit mehr als zwei Toren absetzen und über 10:10 in der 23. Minute. Bis zur Pause konnten sich aber die Favoriten auf 15:12 absetzen.

 

Doch nach dem Wechsel fiel die Vorentscheidung früh: das Team von Gastgebercoach Mirza Cehajic setzte sich dank einer überragenden Marion Wolf-Mühlbauer, die 11 Treffer für ihr Team markierte, am Ende deutlich durch. Über 27:17 in der 44. Minute zog das Cehajic Team auf und davon und feierte am Ende den klaren 35:22 Hinspielerfolg.

 

„Mit der ersten Hälfte sind wir sehr zufrieden, haben im so gespielt, wie wir uns das vorstellen, doch nach dem Wechsel wurden die Löcher in der Abwehr immer größer und das hat Kastellaun/Simmern immer besser ausgenutzt. Die Gastgeberinnen fanden immer wieder die richtigen Lösungen und sind für mich der Meisterschaftsfavorit Nummer 1. Wir haben ja auch schon gegen die Trierer Miezen gespielt, doch die HSG scheint mir in der Breite besser aufgestellt zu sein“, lobte Stoffel.

 

Faller und Ocneau - Bach (1), Johann (1), Litzenburger (8/6), Glöckner (2), Fink, Themann (1), Nicolea (6/3), Lammersmann (3), Kalle

 

DJK/MJC Trier - HSC Schweich 37:19 (16:10)

 

Alles deutete von Beginn an auf eine klare Sache für den Favoriten aus Trier hin. Das Team von Trainer Kai Kinzig legte los wie die Feuerwehr, führte 4:0 in der 4. Minute, ehe die Gäste ins Spiel fanden und sich auf 8:6 in der 17. Minute herankämpften. MJC Trainer Kai Kinzig nahm die Auszeit,  den Gästen gelang sogar der Anschlusstreffer zum 8:7! Doch dann lief das Spiel der Triererinnen besser, die über 13:8 in der 23. Minute den Vorsprung ausbauten, diese Führung bis zum 16:10 in der Pause dann noch ausbauten.

 

Als die Triererinnen sich nach dem Wechsel auf 21:12 in der 39. Minute absetzten, nahm Schweichs neuer Coach Siggi Garbe die Auszeit. Allerdings machte sich jetzt die Überlegenheit der Gastgeberinnen deutlicher bemerkbar, die über 24:14 in der 43. Minute für die Vorentscheidung sorgten. Am Ende fuhren die Gastgeberinnen den deutlichen und erwarteten Favoritensieg ein.

 

„Es war das erwartet schwer Spiel für uns, in dem wir aber in der ersten Halbzeit gut mithielten. Es fehlt meiner Mannschaft aber einer Grundkondition und wir haben keine Shooterin in unseren Reihen. Die MJC zeigte das bessere Gegenstoßspiel und nutzte das eiskalt mit zunehmender Spieldauer. Uns kam heute noch zugute, dass die Trierer Torfrau keinen guten Tag erwischte. Für mich wird das eine schwere Aufgabe in Schweich, aber ich freue mich darauf, da die Mannschaft Talente hat. Heute ging es voranging darum, meine Mannschaft kennen zu lernen. Am Ende ein verdienter Sieg für die bessere Mannschaft, die wesentlich schneller als wir spielte und gegen die wir in der Abwehr einfach zu langsam verschoben haben“, resümierte Schweichs neuer Trainer Siggi Garbe.

 

„Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, weniger mit dem Spiel. Das hohe Ergebnis kam erst dann zustande, als Schweich in den letzten Minuten weiter abbaute. Meine Spielerinnen hatten heute nicht die notwendige Einstellung zu diesem Spiel und haben die Begegnung nicht so angenommen, wie es nötig gewesen wäre. Wir hätten aggressiver und konsequenter spielen müssen, erzielten 90 Prozent der Tore über den Gegenstoß. In der Abwehr müssen wir unbedingt noch eins drauflegen“, fordert MJC Coach Kai Kinzig.

 

MJC: Wiemer und Ohlsen - Hoffmann (11), L. Weißhuhn (2), Irsch (12), Sattler, Brunner (2), Fahl (2), A. Weißhuhn (1), L. Steil (3), Cartus (1/1), V. Steil (3)

 

HSC: Polrolniczak und Lofi - A. Longen (1), Düpont, I. Longen (2), Gores (1), E. Longen (4/1), Keppler (2), Lehmann, V. Longen (2), Weiss (1), Aalderink (6/2), Grünen, Hill.

 

SG Bannberscheid/Engers - HSG Wittlich II 32:27 (13:13)

 

Bis in die Schlussminuten konnte Wittlich auf einen Punktgewinn in Montabauer hoffen! Beim 27:26 in der 55. Minute war das Team von Spielertrainerin Jenny Scheibe in Schlagdistanz, dann gelang den Gäste die drei Tore Führung zum 29:26 in der 57. Minute und damit die Entscheidung.

 

Wittlich fand gut ins Spiel, führte 1:4 in der 5. Minute, doch dann drehten die Gastgeberinnen das Spiel über 7:5 bis zur 11. Minute und Wittlich nahm die Auszeit. Die Begegnung blieb weiterhin hart umkämpft, die Gastgeberinnen setzten sich zwischenzeitlich auf drei Tore zum 19:16 in der 36. Minute ab, doch Wittlich zeigte Moral, glich beim 22:22 in der 46. Minute aus, doch die Führung wollte nicht gelingen.  

 

„Einfach zu viele Fehlwürfe, dazu Abstimmungsprobleme im Deckungsverband und bei weitem konnten wir nicht an die Leistung des MJC Spiels anknüpfen. Uns fehlte im Angriff die Durchschlagskraft, hatten aber mit Laura Kehl einen starken Rückhalt im Tor, der uns lange im Spiel hielt“, resümierte Wittlichs Spielertrainerin.

 

Zigraiova und Kehl - Lieser (2), Eiden (4/3), Teusch (4), Esch (9/1), Barthen (3), Krüger, Gaß, Scheibe (3), Zens (2).

 

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HSG Obere Nahe - HSG Mertesdorf/Ruwertal

(Samstag, 17.30 Uhr, Stadenhalle)

 

Ausgangslage: Unerwartet deutlich gewann die HSG Obere Nahe das Aufsteigerduell am vergangenen Wochenende gegen den HSC Schweich und trifft nun auf die Ruwertal HSG, für die es in dieser Saison noch nicht rund läuft. Noch zollt das junge Gästeteam seiner Unerfahrenheit Tribut, will aber beim Aufsteiger an der Oberen Nahe für den zweiten Saisonsieg sorgen. Nach dem Überraschungserfolg am ersten Spieltag bei den sich von Spieltag zu Spieltag steigernden Wittlicherinnen, gab es für das Team von Trainer Paddy Wagner, klare Niederlagen gegen die Meisterschaftsfavoriten aus Trier und aus Kastellaun/Simmern, in Bassenheim musste man sich unglücklich geschlagen geben. Die Gastgeberinnen mit ihrem Trainer Felix Fetzer überraschten zum einem mit dem Sieg über die Reserve des TV Bassenheim und zuletzt mit dem sehr deutlichen Erfolg über Schweich. An diese Leistung möchten die Gastgeberinnen jetzt anknüpfen und mit einem Sieg den Abstand zu den Abstiegsrängen vergrößern. „Für uns ein weiteres Heimspiel, bei dem wir auf die Unterstützung von den Rängen bauen“, sagt Gastgebertrainer Felix Fetzer, der aber ein körperlicheres Spiel als zuletzt auf seine Mannschaft zukommen sieht.

 

Personal: Die Gastgeberinnen können den gleichen Kader wie gegen Schweich aufbieten, bei den Gästen ist der Einsatz von Jana Fisch nach ihrer Rippenprellung fraglich.

 

Prognose: „Es gilt jetzt, die Leistung aus dem Schweicher Spiel abzurufen und zu bestätigen. Wir müssen entsprechend gut eingestellt in diese Begegnung gehen und von Beginn an Vollgas geben. Es wird ein Kampf bis zum Ende gegen einen Gegner, der noch unter seinen Möglichkeiten geblieben ist und deshalb rechne ich mit einem kampfstarken Gast, gegen den es ein Kraftakt werden wird“, so Fetzer.

 

„Die Gastgeberinnen haben den Sieg gegen Schweich im Rücken, wir fahren mit drei Niederlagen in Folge zum Auswärtsspiel. Gegen die Gastgeberinnen haben wir immer emotionale Spiele gesehen, gerade auch in der Jugend. Meine Spielerinnen sind heiß, wollen endlich ihre Negativserie stoppen. Jetzt kommen die Gegnerinnen, gegen die wir punkten müssen. Deshalb wollen auch wir hohes Tempo von Beginn an gehen und im gebundenen Spiel auf die Nahtstellen stoßen. Wichtig wird dabei sein, dass wir eine gute Abwehr stellen, damit wir in unser Gegenstoßspiel finden. Das wird auch im Training Schwerpunkt sein. Auch ich rechne mit einem bis zum Ende knappen Spielverlauf, bei dem sich meine junge Mannschaft nicht von den frenetischen Fans der Gastgeberinnen beeindrucken lassen darf. Sie müssen einfach einen kühlen Kopf bewahren und sich nicht von der Hektik anstecken lassen. Hier führe ich im Laufe der Woche noch Einzelgespräche mit meinen Leistungsträgerinnen“, verrät Gästetrainer Paddy Wagner, der davon überzeugt ist, dass seine Mannschaft die nächsten Punkte einfahren wird, sollte sie die Vorgaben umsetzen.  

 

HSG Kastellaun/Simmern - HSG Hunsrück II

(Samstag, 19 Uhr, IGS Kastellaun)

 

Ausgangslage: Im Hunsrück Derby sind die Rollen klar verteilt! Das Team der Gastgeberinnen mit Trainer Mirza Cehajic zählt nach dem bisherigen Saisonverlauf sicherlich zu den Kandidaten für den Aufstieg. Bislang souverän entledigt sich die Mannschaft den Aufgaben und wird auch im Derby gegen die Hunsrück Reserve nichts anbrennen lassen. Zwar feierte das Team von Gästetrainer Timo Stoffel letzte Woche einen souveränen Sieg über die Bassenheimer Reserve, doch in Kastellaun steht ein anderes Kaliber auf der Platte.

 

Personal: Auf Seiten der Hunsrückerinnen fällt Tina Schirokisch aufgrund ihrer Knieprobleme weiter aus.

 

Prognose: „Mit Mirza Cehajic hat Kastellaun/Simmern einen guten Trainer und man braucht keine Hoffnung zu haben, dass die Gastgeberinnen nicht fit sind. Auf das Derby haben alle Spielerinnen so richtig Lust, doch die Favoritenrolle der Gastgeberinnen ist unbestritten. Wir müssen schon eine verdammt gut Abwehr stellen, um die spiel- und laufstarken Mädels des Gegners in den Griff zu bekommen und dann zu unserem Gegenstoßspiel zu finden. Die Gastgeberinnen sind schon sehr schnell auf den Beinen“, weiß Hunsrück Coach Timo Stoffel.

 

SG Bannberscheid/Engers - HSG Wittlich II

(Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Unerwartet musste sich die SG Bannberscheid/Engers in Daun geschlagen geben und hat nun vor heimischer Kulisse etwas gutzumachen. Mit der Wittlicher Reserve kommt aber ein Gegner, der sich mit zunehmender Saison zu steigern weiß und letzte Woche die hochgehandelten Trierer Miezen vor einer Niederlage hatten. Auf diese Leistung baut Wittlichs Spielertrainerin Jenny Scheibe und hofft, dass ihre Mannschaft an dieses Spiel anknüpfen kann. Letztlich zählen die Punkte und davon hat Wittlich erst 3 auf dem Konto, muss aber am Ende vier Punkte am grünen Tisch lassen wegen des Nichterreichens des Schiedsrichter-Solls.

 

Personal: Die Eifelanerinnen müssen auf die verletzte Jule Kappes und die aus Studiengründen fehlende Sarah Ertz verzichten.

 

Prognose: „Sicherlich hat die SG am Ausfall ihrer torgefährlichsten Angreiferin Derya Akbulut zu knappern, doch mit Melanie Knapp hat das Team eine Spielertrainerin, die einen guten Job macht und auch als Spielerin Dreh- und Angelpunkt im SG Spiel ist. Es gilt das gute Zusammenspiel mit dem Kreis zu unterbinden und die Leistung aus dem Spiel gegen die Trierer Miezen abzurufen und zu bestätigen. Unser Trend zeigt nach oben und es wird wichtig sein, die beiden Ausfälle zu kompensieren. Dabei müssen wir eine ebenso starke Abwehrleistung wie gegen Trier zeigen, damit wir unser schnelles Spiel nach vorne aufziehen können. Gelingt uns das, können wir die Punkte aus Montabauer entführen“, glaubt HSG Spielertrainerin Jenny Scheibe.

 

DJK/MJC Trier - HSC Schweich

(Sonntag, 17 Uhr, Mäusheckerweghalle)

 

Ausgangslage: Vom Papier her eine ganz klare Angelegenheit für die Trierer Miezen, die auf eine Schweicher Mannschaft treffen, die die hohe Auswärtsniederlage beim Mitaufsteiger HSG Obere Nahe zu verkraften hat. Auf Schweicher Seite sitzt erstmals Sigi Garbe auf der Trainerbank, der über lange Erfahrungen als Trainer bei den Triererinnen verfügt und viele der Spielerinnen noch aus seiner Tätigkeit in Trier kennt. Ob es allerdings reicht, die spielerische und vor allem mannschaftlich geschlossene Leistung des Teams von Kai Kinzig zu brechen, ist eher unwahrscheinlich. Dennoch darf man gespannt sein, ob Schweich die zu erwartende Niederlage in Grenzen halten kann.

 

Garbe wird sich weiterhin einer dreifach „Belastung“ unterziehen. Neben seinem Trainerjob in Schwarzenbach, wo er ebenfalls eine Frauenmannschaft trainiert, seinem Schiedsrichterjob im Handballverband trainiert er jetzt auch das Schweicher Team. „Allerdings ist Schwarzenbach mein Hauptverein und das ist mit allen Beteiligten geklärt. Bei Spielüberschneidungen sorgt Schweich für eine Betreuung des Teams, allerdings passen die Trainingszeiten der Vereine nebeneinander. Ich freue mich auf die Arbeit mit einer Perspektivmannschaft, die spielerisch schon viel draufhat, das leider vergangene Woche überhaupt nicht abrufen konnte. Das größte Problem ist, das wir nie mit der Mannschaft komplett trainieren können, die dann am Wochenende aufläuft. Dies ist den vielen Studentinnen geschuldet und deshalb werde ich ein Gerüst bauen um die Spielerinnen, die in der Woche im Training sind und dann ergänzen um die „Bonbons“, die nur im Freitagstraining sein können oder auch nur zu den Spielen“, verrät der neue HSC Coach.

 

Personal: Beide Teams hoffen das Aufgebot der letzten Woche ins Spiel schicken zu können.

 

Prognose: „Nach gutem Start haben die Schweicherinnen eine regelrechte Talfahrt erlebt mit einem Trainerwechsel, den ich nicht nachvollziehen kann. Der HSC hat eine junge Mannschaft mit Potential. Ich bin mal gespannt, ob Sigi in der kurzen Zeit schon etwas in der Mannschaft bewegen konnte. Wenn wir unsere normale Leistung bringen, bin ich zuversichtlich, dass wir auch die beiden Punkte gewinnen. Allerdings werden wir in der Abwehr noch an unseren Abspracheproblemen im Deckungsverband arbeiten. Das hat im Spiel gegen Wittlich nicht so gut im Deckungsverband geklappt. Dennoch gehen wir selbstbewusst in dieses Spiel und wollen mit einer offensiven Deckung den Druck aus dem Spiel der Gäste nehmen“, verrät MJC Coach Kai Kinzig.

 

„Toll, dass meine Premiere gerade gegen die Miezen sein wird. Viele Spielerinnen kenne ich noch aus der Jugend oder der damaligen zweiten Mannschaft, allen voran Vivi Steil und Kaddy Irsch, die ich sehr schätze. Dazu hat der Verein mit Torfrau Alex Krämer einen „Goldschuss“ gelandet. Wir versuchen, am Samstag ein besseres Spiel als letzte Woche zu zeigen, müssen uns dabei vor allem in der Deckung erheblich steigern und dürfen uns nicht so viele Fehler im Umschaltspiel und im Angriff leisten, sonst werden wir überrollt. Ganz sicher wird es andere Spiele geben, die wir gewinnen müssen, doch jetzt wollen wir ein achtbares Ergebnis einfahren, die Niederlage in Grenzen halten“, sagt der neue Schweicher Coach. 

 

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Wochenende 13./14. November 2021

 

TuS Daun - SG Bannberscheid/Engers 28:24 (14:14)

 

Dank einer Leistungssteigerung gegenüber den letzten Spielen gewinnt Daun gegen die als Favoritinnen gehandelten Gäste um ihre Spielertrainerin Melanie Knapp.

 

Eine ausgeglichene erste Hälfte mit wechselnden Führung, bei dem sich aber kein Team mit mehr als zwei Toren absetzen konnten, lieferten sich Daun und die Spielgemeinschaft aus Bannberscheid/Engers. Bis zum 9:10 in der 23. Minute führten die Gäste, dann schien das Team von Trainer Lukas Illigen das Spiel drehen zu können, legte drei Treffer in Folge nach, führte 12:10 in der 27. Minute und verspielte dann die Führung bis zur Pause. Da half auch die Auszeit von Illigen kurz vor der Pause nichts mehr!

Bilder Michael Schröder

 

Ausgeglichen verlief die Begegnung auch nach der Wechsel und bis zum 20:20 in der 46. Minute konnte keine Mannschaft sich deutlicher absetzen. Das gelang dann aber den Eifelanerinnen, die mit fünf Treffern in Folge zum 25:20 in der 52. Minute das Spiel offensichtlich entschieden hatten, doch die Gäste kämpften sich wieder bis auf zwei Tore zum 25:23 in der 57. Minute heran. Daun gab das Spiel in den Schlussminuten aber nicht mehr aus der Hand.

 

„Wir haben es heute geschafft, unser Spiel auf die Platte zu bringen, hatten in der Anfangsphase noch Probleme mit der gegnerischen Kreisläuferin, die Abwehr aber dann stabilisiert. Nach der Auszeit der Gäste bewiesen wir die schnellen Beine, gingen jetzt aggressiver zu Werke. Vor der Halbzeit hatten wir durchaus die Chance mit zwei bis drei Toren wegzuziehen. In die zweite Hälfte fanden wir nicht so gut rein, liefen gleich einem Rückstand hinterher, kämpften uns aber wieder dank einer gut funktionierenden Abwehr wieder heran. Unser Mittelblock, egal in welcher Variante hat mit Lisa Zenner, Jana Clever oder Kerstin Teusch gut funktioniert. m Angriff spielten wir mit viel Druck und immer dann, wenn wir den Ball haben fliegen lassen, bekamen wir die Chancen und heute haben auch die Außen Spielerinnen größtenteils wieder getroffen.  Jede Spielerin war heute bereit, seinen Beitrag in Abwehr und Angriff zu leisten. Herausheben möchte ich Naoimi Aideyan, die sehr torgefährlich war, gute Anspiele machte und als Rechtshänderin im rechten Rückraum für viel Druck sorgte. Mona Zander im Tor hat echt gut gehalten und war ein großer Rückhalt für uns. Leider konnten wir heute nicht viel wechseln, weil die Begegnung immer auf der Kippe stand. Die Gäste hatten wenige Fehler, doch die Fehler, die sie machten, nutzten wir. Gästespielertrainerin Melanie Knapp hatten wir aus dem Rückraum gut im Griff, von außen machte sich aber einige Tore. Schiedsrichter Thorsten Plattner, der alleine pfeifen musste, zeigte in dieser schnellen Begegnung eine wirklich gute Leistung“, lobt Dauns Coach Lukas Illingen.

 

Zander - Thome, Makurat, F. Kutscheid (2), J. Kutscheid (2/1), Poster, N. Aideyan (5), Römer (2), Basten (1), Teusch (1), Zenner (3), C. Aideyan, Dausend, Clever (12/3).

HSG Wittlich II - DJK/MJC Trier 30:32 (21:19)

 

Zum ersten Mal in der Saison werden die Trierer Miezen so richtig gefordert und können bei einer stark aufspielenden Wittlicher Mannschaft am Ende nur knapp die Punkte entführen. Unisono die Einschätzung beider Trainer: „Es war ein richtig geiles Rheinlandligaspiel mit einer sehr starken Leistung der Wittlicherinnen im ersten Spielabschnitt und am Ende hätte Wittlich mindestens einen Punkt verdient“.

 

Im ersten Spielabschnitt lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch mit dem besseren Ende für das Team von Spielertrainerin Jenny Scheibe. Von Beginn an führten die HSG Spielerinnen, überraschten den Gast mit einer 5:1 Führung in der 5. Minute und so nahm Gästetrainer Kai Kinzig die Auszeit und die zeigte Wirkung. Jetzt drehten die Triererinnen den Spieß um, legten einen 0:5 Lauf hin und gingen erstmals beim 5:6 in der 10. Minute in Führung. Im richtigen Moment fingen sich die Gastgeberinnen, bekamen das Spiel in den Griff und legten über 10:8 in der 17. Minute und 15:12 in der 22. Minute wieder vor, lagen zur Pause völlig verdient mit 21:19 in Führung.

 

„Ich bin mächtig stolz auf mein Team, das endlich gezeigt hat, was in ihm steckt. Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung, aus der ich aber unsere Kapitänin Hanna Esch hervorheben will, die gerade im ersten Spielabschnitt viel Verantwortung übernommen hat und wesentlich zur Führung beitrug. Dazu hatten wir mit Sarah Ertz eine wichtige Alternative in Angriff und Abwehr und auch Gwenny Barthen feierten nach drei Jahren ein gelungenes Comeback“, lobte HSG Spielertrainerin Jenny Scheibe.

 

„Das war die mit Abstand stärkste Mannschaft, gegen die wir bisher gespielt haben. Mir war klar, dass es dort nicht einfach werden würde und ich bin davon überzeugt, wenn Wittlich zuhause immer so stark spielt, wird kaum eine Mannschaft dort Punkte gewinnen. Im ersten Spielabschnitt hatten wir viele Abspracheprobleme im Deckungsverband. Immer wenn die Gastgeberinnen von außen einliefen, kamen sie zu freien Würfen und wir konnten uns eigentlich nur mit unserer schnellen Mitte im Spiel halten. Klar hatten wir Probleme im gebundenen Spiel durch die Manndeckung gegen Kaddy, lösten dies aber aus meiner Sicht durch gutes Sperren Absetzen über Vivi Steil gut“, fand MJC Coach Kai Kinzig.

 

Besser im Deckungsverband eingestellt waren jetzt beide Teams nach dem Wechsel und so erzielten die Gastgeberinnen lediglich 9 und die Triererinnen 13 Treffer, doch das reichte dem Kinzig Team zum Sieg. Allerdings gelang dem Favoriten die erste Führung nach dem Wechsel erst beim 25:26 in der 43. Minute. Wittlich ließ sich nie abschütteln, kämpfte sich nach einem 26:29 Rückstand bis zur 53. Minute wieder auf 28:29 heran und erneut musste Kinzig die Auszeit nehmen. Beim 29:30 war die HSG dicht vor dem Punktgewinn, doch Lena Hoffmann und Katrin Irsch sorgten dann mit ihren Treffern für die Entscheidung.

 

„Unser Rückzugsverhalten war nach der Pause deutlich besser. Allerdings haten wir das Pech, dass sich Jule Kappes einen Handbruch zuzog und uns damit die Alternativen im Rückraum fehlten. Der Ausfall war hier nur schwer zu kompensieren. Am Ende hätten wir sicher den Punkt verdient, doch wir haben gezeigt, was in uns steckt. Jetzt müssen wir die Punkte halt gegen die anderen Teams gewinnen. Trier hat stark gefightet und und ich war schon überrascht, welch starke Mannschaft Kai trainiert“, meinte Scheibe.

 

„Unsere Deckung war jetzt stabiler, wir kassierten nur noch 9 Treffer statt 21 im ersten Spielabschnitt. Bei Wittlich lief es nach dem Wechsel nicht mehr so gut wie im ersten Spielabschnitt und das lag aus meiner Sicht daran, dass die Mädels müde wurden. Dennoch war die Steigerung im Deckungsverband spielentscheidend. Wittlich hätte nach der bärenstarken ersten Hälfte beide Punkte verdient, mindestens aber einen! Das wir am Ende beide Punkte entführen, freut mich sehr doch es war an der Seitenlinie sehr anstrengend“, fand MJC Coach Kai Kinzig.

 

HSG: Zigraiova - Lieser (1), Eiden, Teusch (3), Esch (9), Barthen (2), Krüger (2), Ertz (3), Gaß (1), Scheibe (5/1), Ensch (1), Kappes (3), Kehl, Lentz

 

MJC: Martin und Wiemer - Hoffmann (6), L. Weißhuhn (2), Irsch (6/2), Sattler (3), Brunner (6), Fahl, L. Steil, Cartus, V. Steil (9).

 

HSG Obere Nahe - HSC Schweich 39:20 (20:10)

 

Deutlicher als erwartet setzt sich die HSG Obere Nahe gegen den HSC Schweich, der damit weiterhin Schlusslicht der Tabelle bleibt, während die Gastgeberinnen den Sprung ins Mittelfeld schaffen. Es wurde ein faires Spiel unter der guten Leitung von Schiedsrichter Steffen Lang.

Im vier-Punkte-Spiel der beiden Aufsteiger hatte die HSG Obere Nahe den besseren Start, führte in der 6. Minute mit 4:0, ehe die Gäste, die erstmals ihren neuen Trainer Sigi Garbe auf der Bank hatten, im Spiel waren. Doch die Gastgeberinnen verteidigten ihre Führung bis zum 9:3 in der 12. Minute, dann zog der Gast die Reißleine und legte die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch. Doch der Lauf des Fetzer-Teams ließ sich einfach nicht stoppen. Beim 16:4 in der 23. Minute war die Vorentscheidung gefallen, nur noch die Höhe des HSG Sieges war fraglich.

 

Nach dem Wechsel blieb die Begegnung ausgeglichen, Schweich konnte den Abstand nicht verkürzen und mit starken letzten 10 Minuten bauten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung vom 29:18 auf 39:20 aus.

 

„Unsere Mannschaft war gut auf den Gegner eingestellt und hochmotiviert. Das Torhüterduell haben wir mit unseren zwei Torfrauen klar gewonnen, kamen vor allem über die Aussen, die 16 der 39 Treffer erzielten, immer wieder zum Erfolg und nutzten auch aus dem Rückraum unsere Chancen. Nach dem Wechsel haben wir nicht nachgelassen, weiter Gas gegeben, hatten zwar ein kleines Loch, aus dem wir uns aber schnell wieder herausgearbeitet haben. Den Sieg hatten wir schon erwartet, nicht aber diesen klaren Erfolg“, meinte HSG Coach Felix Fetzer.

 

„In der Abwehr hatten wir massive Probleme, bekamen die Außen Spielerinnen der Gastgeberinnen nie in den Griff und verloren das Torhüterduell eindeutig. Letztlich haben wir 30 freie Chancen nicht genutzt, leisteten uns 18 technische Fehler. Zwar kämpften wir uns in den ersten 10 Minuten nach dem Wechsel etwas heran, verloren dann aber erneut völlig den Faden und standen in der Abwehr weiter offen wie ein Scheunentor. Den Mädels kann ich den Willen nicht abstreiten, doch sie können es noch nicht umsetzen. Jetzt wird der neue Trainer Sigi Garbe mit all seiner Erfahrung mit der Mannschaft weiterarbeiten“, verrät Schweichs Interimscoach Hanni Rosch.

 

HSG: Göymen und Schmitt - Fetzer (2), Wiedemann (7), Brusius (7), L. Hartenberger (1), Catrein (5), Bubenheim (3/1), Merker (2), M. Hartenberger (9), Duran Garcia (1), Heike (2/1)

 

HSC: Lofi und Moog - Müller, Aalderink (3/1), Gores (3), E. Longen (2), Keppler (2), Lehmann, V. Longen (2/1), Weiss (2), I. Longen (1), Karrenbauer (4/2) Beck (1).

 

HSG Wittlich II - DJK/MJC Trier 30:32 (21:19)

 

Zum ersten Mal in der Saison werden die Trierer Miezen so richtig gefordert und können bei einer stark aufspielenden Wittlicher Mannschaft am Ende nur knapp die Punkte entführen.

 

Unisono die Einschätzung beider Trainer: „Es war ein richtig geiles Rheinlandligaspiel mit einer sehr starken Leistung der Wittlicherinnen im ersten Spielabschnitt und am Ende hätte Wittlich mindestens einen Punkt verdient“.

 

Im ersten Spielabschnitt lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch mit dem besseren Ende für das Team von Spielertrainerin Jenny Scheibe. Von Beginn an führten die HSG Spielerinnen, überraschten den Gast mit einer 5:1 Führung in der 5. Minute und so nahm Gästetrainer Kai Kinzig die Auszeit und die zeigte Wirkung. Jetzt drehten die Triererinnen den Spieß um, legten einen 0:5 Lauf hin und gingen erstmals beim 5:6 in der 10. Minute in Führung. Im richtigen Moment fingen sich die Gastgeberinnen, bekamen das Spiel in den Griff und legten über 10:8 in der 17. Minute und 15:12 in der 22. Minute wieder vor, lagen zur Pause völlig verdient mit 21:19 in Führung.

 

„Ich bin mächtig stolz auf mein Team, das endlich gezeigt hat, was in ihm steckt. Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung, aus der ich aber unsere Kapitänin Hanna Esch hervorheben will, die gerade im ersten Spielabschnitt viel Verantwortung übernommen hat und wesentlich zur Führung beitrug. Dazu hatten wir mit Sarah Ertz eine wichtige Alternative in Angriff und Abwehr und auch Gwenny Barthen feierten nach drei Jahren ein gelungenes Comeback“, lobte HSG Spielertrainerin Jenny Scheibe.

 

„Das war die mit Abstand stärkste Mannschaft, gegen die wir bisher gespielt haben. Mir war klar, dass es dort nicht einfach werden würde und ich bin davon überzeugt, wenn Wittlich zuhause immer so stark spielt, wird kaum eine Mannschaft dort Punkte gewinnen. Im ersten Spielabschnitt hatten wir viele Abspracheprobleme im Deckungsverband. Immer wenn die Gastgeberinnen von außen einliefen, kamen sie zu freien Würfen und wir konnten uns eigentlich nur mit unserer schnellen Mitte im Spiel halten. Klar hatten wir Probleme im gebundenen Spiel durch die Manndeckung gegen Kaddy, lösten dies aber aus meiner Sicht durch gutes Sperren Absetzen über Vivi Steil gut“, fand MJC Coach Kai Kinzig.

 

Besser im Deckungsverband eingestellt waren jetzt beide Teams nach dem Wechsel und so erzielten die Gastgeberinnen lediglich 9 und die Triererinnen 13 Treffer, doch das reichte dem Kinzig Team zum Sieg. Allerdings gelang dem Favoriten die erste Führung nach dem Wechsel erst beim 25:26 in der 43. Minute. Wittlich ließ sich nie abschütteln, kämpfte sich nach einem 26:29 Rückstand bis zur 53. Minute wieder auf 28:29 heran und erneut musste Kinzig die Auszeit nehmen. Beim 29:30 war die HSG dicht vor dem Punktgewinn, doch Lena Hoffmann und Katrin Irsch sorgten dann mit ihren Treffern für die Entscheidung.

 

„Unser Rückzugsverhalten war nach der Pause deutlich besser. Allerdings haten wir das Pech, dass sich Jule Kappes einen Handbruch zuzog und uns damit die Alternativen im Rückraum fehlten. Der Ausfall war hier nur schwer zu kompensieren. Am Ende hätten wir sicher den Punkt verdient, doch wir haben gezeigt, was in uns steckt. Jetzt müssen wir die Punkte halt gegen die anderen Teams gewinnen. Trier hat stark gefightet und und ich war schon überrascht, welch starke Mannschaft Kai trainiert“, meinte Scheibe.

 

„Unsere Deckung war jetzt stabiler, wir kassierten nur noch 9 Treffer statt 21 im ersten Spielabschnitt. Bei Wittlich lief es nach dem Wechsel nicht mehr so gut wie im ersten Spielabschnitt und das lag aus meiner Sicht daran, dass die Mädels müde wurden. Dennoch war die Steigerung im Deckungsverband spielentscheidend. Wittlich hätte nach der bärenstarken ersten Hälfte beide Punkte verdient, mindestens aber einen! Das wir am Ende beide Punkte entführen, freut mich sehr doch es war an der Seitenlinie sehr anstrengend“, fand MJC Coach Kai Kinzig.

 

HSG: Zigraiova - Lieser (1), Eiden, Teusch (3), Esch (9), Barthen (2), Krüger (2), Ertz (3), Gaß (1), Scheibe (5/1), Ensch (1), Kappes (3), Kehl, Lentz

 

MJC: Martin und Wiemer - Hoffmann (6), L. Weißhuhn (2), Irsch (6/2), Sattler (3), Brunner (6), Fahl, L. Steil, Cartus, V. Steil (9).

 

HSG Hunsrück II - TV Bassenheim II 35:20 (16:6)

 

Zu einem wichtigen Heimspielerfolg kommt die Hunsrück Reserve gegen die zweite Mannschaft aus Bassenheim. Endlich war die Hunsrück Reserve von Trainer Timo Stoffel von Beginn an hellwach, legten einen 3:0 Start bis zur 9. Minute hin, ehe die Gäste erstmals trafen. Doch unbeeindruckt zogen die Gastgeberinnen auf und davon. Beim 7:1 in der 13. Minute nahmen die Gäste ihre erste Auszeit, doch das Stoffel-Team blieb unbeeindruckt, zog auf 13:2 in der 23. Minute davon und jetzt blieb nur noch die Frage nach der Höhe des HSG Sieges offen. Zur Pause führte die Hunsrück Reserve deutlich mit 16:6.

 

Dabei war es Routinier Julz Nicolae auf Hunsrücker Seite, die mit ihren 7 Treffern wesentlich Anteil an der klaren Pausenführung hatte.

 

Die Hunsrückerinnen legten nach, führten 19:7 in der 34. Minute und zogen über 28:11 in der 46. Minute dem klaren 35:20 Erfolg.

 

„Der Gast hatte von Beginn an Probleme mit unserem Harzball, deshalb konnten wir die Ballverluste der Gäste immer wieder schnell bestrafen. Das hat die Mannschaft konsequent gemacht. Im Angriff haben wir den Ball endlich schön laufen lassen und die Spielerinnen hatten immer ein Auge für die freie Mitspielerin. Julz Nicolae spielte heute ihre ganze Routine aus. Es gibt heute einfach nichts zu meckern“, fand HSG Coach Timo Stoffel.

 

Faller und Oceanu - Bach (1), Johann (2), Litzenburger (7/2), Fink, Themann (2), Bach (4). Nicolae (11/2), Lammersmann (1), Hahn (3), Mohr (4), Kalle

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSG Kastellaun/Simmern 19:30 (9:14)

 

Von Anfang an wurde das Team von Mirza Cehajic der Favoritenrolle auch in der Ruwertalhalle gerecht, kam mit 2:5 bis zur 10. Minute zur ersten deutlicheren Führung. Gastgebertrainer Paddy Wagner nahm die Auszeit, wollte den Lauf der Gäste stoppen. Zumindest das gelang, doch liefen die Ruwertalerinnen dem drei Tore Rückstand jetzt hinterher. Die Hunsrücker bauten ihre Führung über 4:9 in der 17. Minute auf 6:12 in der 23. Minute aus und es folgte die Auszeit der Gäste. Die Schlussminuten der ersten Hälfte nutzte die Ruwertal HSG um über 9:14 zur Pause den Abstand nicht größer werden zu lassen.

 

Doch nach dem Wechsel zogen die Gäste auf und davon und hatten das Spiel spätestens beim 13:23 in der 47. Minute entschieden. Am Ende entführt der Favorit mit einem deutlichen 19:30 erwartungsgemäß beide Punkte aus dem Ruwertal.

 

Trotz der Niederlage war Gastgebertrainer Paddy Wagner nicht unzufrieden: „Die HSG spielt auf Augenhöhe mit den Trierer Miezen. Dabei hat die Mannschaft mit der jungen Maria Wolf-Mühlbauer eine für diese Klasse überragende Spielerin und es macht Spaß ihr zuzuschauen.  Wir spielten zwar besser als letzte Woche, doch uns war der Kräfteverschleiß aufgrund der Tatsache, dass viele Spielerinnen angeschlagen in den letzten Wochen nicht richtig trainieren konnten, anzumerken. Was positiv stimmt ist die Tatsache, dass wir unsere Chancen herausarbeiten, aber noch nicht clever genug die Abschlüsse verwerten. Das muss in den jetzt kommenden entscheidenden Spielen besser werden“, hofft Gastgebertrainer Paddy Wagner.  

 

Becker - Irschfeld (1), Britz, Himmelreich (5/4), Kierakowicz (2), Eiden (3), Fisch, Thinnes (1), Eiden, Jenetz (3), Reber (4), Meyer

 

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TuS Daun - SG Bannberscheid/Engers

(Samstag, 17 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Nächster Härtetest für das Team des TuS Daun um Trainer Lukas Illigen. Die Mannschaft erwartet mit der SG Bannberscheid/Engers den Tabellendritten der Liga, der zuletzt mit einem klaren Auswärtssieg bei der stark eingeschätzten Mannschaft aus Weibern aufwarten konnte und das ohne ihre verletzte Stammspielerin Derya Akbulut. Dafür sprang dann Spielertrainerin Melanie Knapp mit all ihrer Erfahrung in die Bresche und hatte mit ihren 9 Treffern wesentlichen Erfolg am Sieg der SG.  Die Daunerinnen verloren beim Meisterschaftsfavoriten in Trier zwar deutlich, zeigten aber durchaus vielversprechende Ansätze, an die man in heimischer Halle anknüpfen will.

 

Personal: Bis auf die Langzeitverletzten Laura Minninger und Lisa Jehnen hofft TuS Coach auf seine derzeit beste Formation. „Die Trainingswoche war nicht so rosig, da viele Spielerinnen angeschlagen oder krank sind“, klagt Illigen.

 

Prognose: „In der SG sind zwei starke Mannschaften zusammengeführt worden, die zuhause wohl stärker sind als auswärts. Mit Melanie Knapp hat die Mannschaft eine Spielertrainerin, bei der alle Fäden im Spiel zusammenlaufen. Die Mannschaft macht nur wenige Fehler und wir müssen in der Defensive stark spielen, um zu unserem Gegenstoß zu finden. Die wenigen Fehler der Gäste müssen wir nutzen, aber unsere technischen Fehler gegenüber dem MJC Spiel erheblich reduzieren und von außen endlich treffen. Die Außen Spielerinnen müssen liefern, damit wir im Kollektiv stark sind“, fordert der TuS Trainer.

 

HSG Obere Nahe - HSC Schweich

(Samstag, 17.30 Uhr, Stadenhalle)

 

Ausgangslage: Vor einem vier-Punkte-Spiel stehen die beiden Aufsteiger in die Liga, die HSG Obere Nahe und der HSC Schweich. Beide Mannschaften haben bislang ein Sieg auf ihrem Konto. Dabei kam die HSG zum Heimsieg über die Reserve von Bassenheim, Schweich überraschte Weibern im Auftaktspiel. Doch für beide Teams folgten dann drei Niederlagen und so liegen die Teams punktgleich mit 2:6 Punkten am Tabellenende. Das mit Spannung erwartete Spiel wird Aufschluss darüber geben, wer sich etwas Luft im Abstiegskampf besorgen kann und wer ab sofort klar gegen den Abstieg spielt.

 

Personal: Auf Seiten der Gastgeberinnen werden Lea Brusius und Lea Kuntz ausfallen, auf Schweicher Seite steht noch ein großes Fragezeichen hinter dem Kader, da viele Spielerinnen verletzt oder krank sind. Auf jeden Fall steht Trainer Hanni Rosch aber Angie Karrenbauer wieder zur Verfügung.

 

Prognose: „Gemeinsam sind wir aufgestiegen und deshalb kennen sich die Teams aus den Spielen der Bezirksklasse. Bei Schweich hat es einen Umbruch gegeben, insbesondere im Trainerbereich und wir sind gespannt, was auf uns zukommt. Wir werden versuchen, beide Punkte zuhause zu behalten, die Mannschaft ist heiß und motiviert. Allerdings wird für uns wichtig sein, dass wir die Leistung über die gesamte Spielzeit konstant halten“, fordert HSG Coach Felix Fetzer. „Bei mir stellt sich wie immer die Frage, mit welchem Kader wir auflaufen können, müssen auf jeden Fall in diesem Spiel länger als 15 Minuten unsere Leistung zeigen. Wir brauchen jetzt unbedingt das Erfolgserlebnis und arbeiten im Training daran, noch besser eingespielt zu sein“, verrät Schweichs Coach Hanni Rosch. 

 

HSG Wittlich II - DJK/MJC Trier

(Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Die Rollen vor dem Spiel sind klar verteilt. Nach fünf Siegen in Folge fährt Tabellenführer MJC Trier mit ihrem Trainer Kai Kinzig als klarer Favorit in die Eifel. Dort triff man auf das junge Team um Spielertrainerin Jenny Scheibe, das in dieser Saison weiter dazulernen soll und sich nach fünf Spielen mit 3:7 Punkten etwas Luft verschaffen konnte, aber mit der Belastung leben muss, am Ende vier Punkte zu verlieren, da der Verein das geforderte Schiedsrichter-Soll nicht erfüllt. Ein Punktverlust von drei Punkten steht auch für die Triererinnen fest, die ebenfalls am grünen Tisch ihre Strafe für die fehlenden Schiedsrichter erhielten und die jetzt darauf bedacht sein müssen, so wenig Punkte wie irgend möglich im Wettkampf zu verlieren, um am Ende in der Tabelle ganz vorne zu stehen. Bislang geht das Vorhaben der Gäste auf und auch in Wittlich wäre alles andere als ein Gästesieg, eine Überraschung.

 

Personal: Auf Trierer Seite wird Torfrau Ali Krämer wieder dabei sein, dafür fällt Torfrau Hanna Ohlsen weiter aus.

 

Prognose: „Das wird sicher nicht einfach. Wittlich hat das A-Jugendspiel verlegt, damit die A-Jugendlichen den Kader ergänzen können. Wenn die Mannschaft vollzählig ist, werden wir schon Probleme haben, stellen uns im Training auf eine Manndeckung ein, da das ja bei uns letzte Woche nicht so gut gelaufen ist. Jenny macht in Wittlich einen super Job und ich erwarte eine taktisch klug eingestellte Wittlicher Mannschaft, gegen die wir unbedingt unsere Bestleistung abrufen müssen. Wenn uns das gelingt, werden wir nicht chancenlos sein“, sagt MJC Trainer Kai Kinzig.

 

„Trier ist für mich der haushohe Favorit, man muss sich ja nur die Ergebnisse der Mannschaft anschauen! Leider konnte das A-Jugendspiel nicht verlegt werden, und so kommen unsere A-Jugendlichen gleich aus Engers zu unserem Spiel! Die Miezen spielen eine bislang souveräne Saison, bestrafen jeden Fehler des Gegners mit ihrem guten Gegenstoßspiel, haben dazu mit Hanna Sattler, Vivi Steil und Kaddy Irsch routinierte Spielerinnen in ihren Reihen, die Dreh- und Angelpunkte des Spiels sind. Wir werden nicht nochmal den Fehler machen wie gegen Weibern, als wir Bina Jöhnk zu viel haben spielen lassen. Deshalb werden wir in der Deckung variabel agieren, hoffen dabei, wenig Fehler im Angriff zu machen. Aus einer kompakt stehenden Abwehr wollen wir unser schnelles Spiel nach vorne zeigen. Trier wird uns sicher eine offensive und aggressive Abwehr gegenüberstellen, gegen die sich eine junge Mannschaft wie wir, schwertut. Letztlich versuchen wir das bestmögliche Resultat zu erzielen,“ hofft die Spielertrainerin der Gäste Jenny Scheibe. 

 

HSG Hunsrück II - TV Bassenheim II

(Sonntag, 17 Uhr, Hirtenfeldhalle, Kleinich)

 

Ausgangslage: Noch läuft es bei den Hunsrückerinnen nicht rund und vor allem nicht nach den Vorstellungen von HSG Coach Timo Stoffel. Einem Sieg gegen Wittlich stehen drei Niederlagen in Daun, zuhause gegen Titelfavorit MJC Trier und zuhause gegen Engers und letzte Woche gegen die SG Bannberscheid/Engers gegenüber. Am Wochenende trifft man nun auf die Reserve der SG Bassenheim II, die mit einem ausgeglichenen Punkteverhältnis von 4:4 auf Platz vier der Tabelle stehen. Überraschend war sicherlich die Auswärtsniederlage der Gäste bei der Oberen Nahe, dafür hielt sich die Mannschaft dann am vergangenen Wochenende gegen die Ruwertal HSG schadlos.

 

Personal: Bis auf die am Knie verletzte Tina Schirokisch kann die HSG alle Spielerinnen aufbieten.

 

Prognose: „Da Kastellaun/Simmern bereits gegen Bassenheim gespielt hat, werde ich mit deren Trainer Mirza Cejahjic sprechen und mit weiteren Infos über die Mannschaft einholen. Es kommt eine unbekannte Größe auf uns zu, die wechselnde Ergebnisse vorweist. Wir wollen zuhause endlich wieder punkten und müssen dafür die Konstanz in unser Spiel bringen“, verlangt HSG Coach Timo Stoffel 

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSG Kastellaun/Simmern

(Sonntag, 17 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Vor heimischer Kulisse erwartet das Team um Trainer Paddy Wagner jetzt mit der HSG Kastellaun/Simmern die bisher neben der DJK/MJC Trier einzig verlustpunktfreie Mannschaft der Liga, die sich mit ihrem Trainer Mirza Cehajic zu einem Geheimtipp auf die Meisterschaft entwickelt hat. Bislang überzeugten die Gäste vor allem mit ihrer guten Abwehrarbeit, die auch im Ruwertal das Fundament für den nächsten Auswärtssieg sein soll. Das Team der Gastgeberinnen hat gegen den Favoriten nichts zu verlieren, kann sich nur weiterentwickeln und will für ein achtbares Ergebnis sorgen.

 

Personal: Weiterhin schlecht läuft es für die Ruwertalerinnen im Training: „In den letzten fünf Wochen haben wir nicht mehr komplett zusammentrainiert, bedingt durch Krankheit und Verletzungen. So legen wir den Schwerpunkt auf die taktische Kleingruppenarbeit“, sagt Trainer Paddy Wagner.

 

Prognose: „Trotz des Heimspiels sind wir gegen die Gäste nur Außenseiter, hoffen aber auf die Unterstützung unserer Zuschauer, bei denen wir noch etwas gegenüber dem ersten Heimspiel gegen die MJC etwas gutmachen wollen. Wir werden uns auf die Abwehrarbeit konzentrieren, um daraus zum Gegenstoß und zum erweiterten Gegenstoß zu kommen. Die Vorteile, die die Gäste im spielerischen Bereich sicher haben, wollen wir mit Kampfgeist wettmachen. Geraten wir in Rückstand, müssen wir die Nerven behalten und unser Konzept nicht über Bord werfen. Vor allem muss die Chancenverwertung besser werden, Es gilt die Konzentration über die gesamte Spielzeit hochzuhalten, brauchen aber Geduld und Spielerfahrung. Dazu müsse die überwiegend aus der A-Jugend gekommenen Spielerinnen sich an die Körperlichkeit der Rheinlandliga gewöhnen“, fordert Wagner. 

 

 

 

 

 

Im vier-Punkte-Spiel der beiden Aufsteiger hatte die HSG Obere Nahe den besseren Start, führte in der 6. Minute mit 4:0, ehe die Gäste, die erstmals ihren neuen Trainer Sigi Garbe auf der Bank hatten, im Spiel waren. Doch die Gastgeberinnen verteidigten ihre Führung bis zum 9:3 in der 12. Minute, dann zog der Gast die Reißleine und legte die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch. Doch der Lauf des Fetzer-Teams ließ sich einfach nicht stoppen. Beim 16:4 in der 23. Minute war die Vorentscheidung gefallen, nur noch die Höhe des HSG Sieges war fraglich. Nach dem Wechsel blieb die Begegnung ausgeglichen, Schweich konnte den Abstand nicht verkürzen und mit starken letzten 10 Minuten bauten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung vom 29:18 auf 39:20 aus.

 

„Unsere Mannschaft war gut auf den Gegner eingestellt und hochmotiviert. Das Torhüterduell haben wir mit unseren zwei Torfrauen klar gewonnen, kamen vor allem über die Aussen, die 16 der 39 Treffer erzielten, immer wieder zum Erfolg und nutzten auch aus dem Rückraum unsere Chancen. Nach dem Wechsel haben wir nicht nachgelassen, weiter Gas gegeben, hatten zwar ein kleines Loch, aus dem wir uns aber schnell wieder herausgearbeitet haben. Den Sieg hatten wir schon erwartet, nicht aber diesen klaren Erfolg“, meinte HSG Coach Felix Fetzer.

 

„In der Abwehr hatten wir massive Probleme, bekamen die Außen Spielerinnen der Gastgeberinnen nie in den Griff und verloren das Torhüterduell eindeutig. Letztlich haben wir 30 freie Chancen nicht genutzt, leisteten uns 18 technische Fehler. Zwar kämpften wir uns in den ersten 10 Minuten nach dem Wechsel etwas heran, verloren dann aber erneut völlig den Faden und standen in der Abwehr weiter offen wie ein Scheunentor. Den Mädels kann ich den Willen nicht abstreiten, doch sie können es noch nicht umsetzen. Jetzt wird der neue Trainer Sigi Garbe mit all seiner Erfahrung mit der Mannschaft weiterarbeiten“, verrät Schweichs Interimscoach Hanni Rosch.

 

HSG: Göymen und Schmitt - Fetzer (2), Wiedemann (7), Brusius (7), L. Hartenberger (1), Catrein (5), Bubenheim (3/1), Merker (2), M. Hartenberger (9), Duran Garcia (1), Heike (2/1)

 

HSC: Lofi und Moog - Müller, Aalderink (3/1), Gores (3), E. Longen (2), Keppler (2), Lehmann, V. Longen (2/1), Weiss (2), I. Longen (1), Karrenbauer (4/2) Beck (1). 

 

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TuS Daun - SG Bannberscheid/Engers

(Samstag, 17 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Nächster Härtetest für das Team des TuS Daun um Trainer Lukas Illigen. Die Mannschaft erwartet mit der SG Bannberscheid/Engers den Tabellendritten der Liga, der zuletzt mit einem klaren Auswärtssieg bei der stark eingeschätzten Mannschaft aus Weibern aufwarten konnte und das ohne ihre verletzte Stammspielerin Derya Akbulut. Dafür sprang dann Spielertrainerin Melanie Knapp mit all ihrer Erfahrung in die Bresche und hatte mit ihren 9 Treffern wesentlichen Erfolg am Sieg der SG.  Die Daunerinnen verloren beim Meisterschaftsfavoriten in Trier zwar deutlich, zeigten aber durchaus vielversprechende Ansätze, an die man in heimischer Halle anknüpfen will.

 

Personal: Bis auf die Langzeitverletzten Laura Minninger und Lisa Jehnen hofft TuS Coach auf seine derzeit beste Formation. „Die Trainingswoche war nicht so rosig, da viele Spielerinnen angeschlagen oder krank sind“, klagt Illigen.

 

Prognose: „In der SG sind zwei starke Mannschaften zusammengeführt worden, die zuhause wohl stärker sind als auswärts. Mit Melanie Knapp hat die Mannschaft eine Spielertrainerin, bei der alle Fäden im Spiel zusammenlaufen. Die Mannschaft macht nur wenige Fehler und wir müssen in der Defensive stark spielen, um zu unserem Gegenstoß zu finden. Die wenigen Fehler der Gäste müssen wir nutzen, aber unsere technischen Fehler gegenüber dem MJC Spiel erheblich reduzieren und von außen endlich treffen. Die Außen Spielerinnen müssen liefern, damit wir im Kollektiv stark sind“, fordert der TuS Trainer.

 

HSG Obere Nahe - HSC Schweich

(Samstag, 17.30 Uhr, Stadenhalle)

 

Ausgangslage: Vor einem vier-Punkte-Spiel stehen die beiden Aufsteiger in die Liga, die HSG Obere Nahe und der HSC Schweich. Beide Mannschaften haben bislang ein Sieg auf ihrem Konto. Dabei kam die HSG zum Heimsieg über die Reserve von Bassenheim, Schweich überraschte Weibern im Auftaktspiel. Doch für beide Teams folgten dann drei Niederlagen und so liegen die Teams punktgleich mit 2:6 Punkten am Tabellenende. Das mit Spannung erwartete Spiel wird Aufschluss darüber geben, wer sich etwas Luft im Abstiegskampf besorgen kann und wer ab sofort klar gegen den Abstieg spielt.

 

Personal: Auf Seiten der Gastgeberinnen werden Lea Brusius und Lea Kuntz ausfallen, auf Schweicher Seite steht noch ein großes Fragezeichen hinter dem Kader, da viele Spielerinnen verletzt oder krank sind. Auf jeden Fall steht Trainer Hanni Rosch aber Angie Karrenbauer wieder zur Verfügung.

 

Prognose: „Gemeinsam sind wir aufgestiegen und deshalb kennen sich die Teams aus den Spielen der Bezirksklasse. Bei Schweich hat es einen Umbruch gegeben, insbesondere im Trainerbereich und wir sind gespannt, was auf uns zukommt. Wir werden versuchen, beide Punkte zuhause zu behalten, die Mannschaft ist heiß und motiviert. Allerdings wird für uns wichtig sein, dass wir die Leistung über die gesamte Spielzeit konstant halten“, fordert HSG Coach Felix Fetzer. „Bei mir stellt sich wie immer die Frage, mit welchem Kader wir auflaufen können, müssen auf jeden Fall in diesem Spiel länger als 15 Minuten unsere Leistung zeigen. Wir brauchen jetzt unbedingt das Erfolgserlebnis und arbeiten im Training daran, noch besser eingespielt zu sein“, verrät Schweichs Coach Hanni Rosch. 

 

HSG Wittlich II - DJK/MJC Trier

(Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Die Rollen vor dem Spiel sind klar verteilt. Nach fünf Siegen in Folge fährt Tabellenführer MJC Trier mit ihrem Trainer Kai Kinzig als klarer Favorit in die Eifel. Dort triff man auf das junge Team um Spielertrainerin Jenny Scheibe, das in dieser Saison weiter dazulernen soll und sich nach fünf Spielen mit 3:7 Punkten etwas Luft verschaffen konnte, aber mit der Belastung leben muss, am Ende vier Punkte zu verlieren, da der Verein das geforderte Schiedsrichter-Soll nicht erfüllt. Ein Punktverlust von drei Punkten steht auch für die Triererinnen fest, die ebenfalls am grünen Tisch ihre Strafe für die fehlenden Schiedsrichter erhielten und die jetzt darauf bedacht sein müssen, so wenig Punkte wie irgend möglich im Wettkampf zu verlieren, um am Ende in der Tabelle ganz vorne zu stehen. Bislang geht das Vorhaben der Gäste auf und auch in Wittlich wäre alles andere als ein Gästesieg, eine Überraschung.

 

Personal: Auf Trierer Seite wird Torfrau Ali Krämer wieder dabei sein, dafür fällt Torfrau Hanna Ohlsen weiter aus.

 

Prognose: „Das wird sicher nicht einfach. Wittlich hat das A-Jugendspiel verlegt, damit die A-Jugendlichen den Kader ergänzen können. Wenn die Mannschaft vollzählig ist, werden wir schon Probleme haben, stellen uns im Training auf eine Manndeckung ein, da das ja bei uns letzte Woche nicht so gut gelaufen ist. Jenny macht in Wittlich einen super Job und ich erwarte eine taktisch klug eingestellte Wittlicher Mannschaft, gegen die wir unbedingt unsere Bestleistung abrufen müssen. Wenn uns das gelingt, werden wir nicht chancenlos sein“, sagt MJC Trainer Kai Kinzig.

 

„Trier ist für mich der haushohe Favorit, man muss sich ja nur die Ergebnisse der Mannschaft anschauen! Leider konnte das A-Jugendspiel nicht verlegt werden, und so kommen unsere A-Jugendlichen gleich aus Engers zu unserem Spiel! Die Miezen spielen eine bislang souveräne Saison, bestrafen jeden Fehler des Gegners mit ihrem guten Gegenstoßspiel, haben dazu mit Hanna Sattler, Vivi Steil und Kaddy Irsch routinierte Spielerinnen in ihren Reihen, die Dreh- und Angelpunkte des Spiels sind. Wir werden nicht nochmal den Fehler machen wie gegen Weibern, als wir Bina Jöhnk zu viel haben spielen lassen. Deshalb werden wir in der Deckung variabel agieren, hoffen dabei, wenig Fehler im Angriff zu machen. Aus einer kompakt stehenden Abwehr wollen wir unser schnelles Spiel nach vorne zeigen. Trier wird uns sicher eine offensive und aggressive Abwehr gegenüberstellen, gegen die sich eine junge Mannschaft wie wir, schwertut. Letztlich versuchen wir das bestmögliche Resultat zu erzielen,“ hofft die Spielertrainerin der Gäste Jenny Scheibe. 

 

HSG Hunsrück II - TV Bassenheim II

(Sonntag, 17 Uhr, Hirtenfeldhalle, Kleinich)

 

Ausgangslage: Noch läuft es bei den Hunsrückerinnen nicht rund und vor allem nicht nach den Vorstellungen von HSG Coach Timo Stoffel. Einem Sieg gegen Wittlich stehen drei Niederlagen in Daun, zuhause gegen Titelfavorit MJC Trier und zuhause gegen Engers und letzte Woche gegen die SG Bannberscheid/Engers gegenüber. Am Wochenende trifft man nun auf die Reserve der SG Bassenheim II, die mit einem ausgeglichenen Punkteverhältnis von 4:4 auf Platz vier der Tabelle stehen. Überraschend war sicherlich die Auswärtsniederlage der Gäste bei der Oberen Nahe, dafür hielt sich die Mannschaft dann am vergangenen Wochenende gegen die Ruwertal HSG schadlos.

 

Personal: Bis auf die am Knie verletzte Tina Schirokisch kann die HSG alle Spielerinnen aufbieten.

 

Prognose: „Da Kastellaun/Simmern bereits gegen Bassenheim gespielt hat, werde ich mit deren Trainer Mirza Cejahjic sprechen und mit weiteren Infos über die Mannschaft einholen. Es kommt eine unbekannte Größe auf uns zu, die wechselnde Ergebnisse vorweist. Wir wollen zuhause endlich wieder punkten und müssen dafür die Konstanz in unser Spiel bringen“, verlangt HSG Coach Timo Stoffel 

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSG Kastellaun/Simmern

(Sonntag, 17 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Vor heimischer Kulisse erwartet das Team um Trainer Paddy Wagner jetzt mit der HSG Kastellaun/Simmern die bisher neben der DJK/MJC Trier einzig verlustpunktfreie Mannschaft der Liga, die sich mit ihrem Trainer Mirza Cehajic zu einem Geheimtipp auf die Meisterschaft entwickelt hat. Bislang überzeugten die Gäste vor allem mit ihrer guten Abwehrarbeit, die auch im Ruwertal das Fundament für den nächsten Auswärtssieg sein soll. Das Team der Gastgeberinnen hat gegen den Favoriten nichts zu verlieren, kann sich nur weiterentwickeln und will für ein achtbares Ergebnis sorgen.

 

Personal: Weiterhin schlecht läuft es für die Ruwertalerinnen im Training: „In den letzten fünf Wochen haben wir nicht mehr komplett zusammentrainiert, bedingt durch Krankheit und Verletzungen. So legen wir den Schwerpunkt auf die taktische Kleingruppenarbeit“, sagt Trainer Paddy Wagner.

 

Prognose: „Trotz des Heimspiels sind wir gegen die Gäste nur Außenseiter, hoffen aber auf die Unterstützung unserer Zuschauer, bei denen wir noch etwas gegenüber dem ersten Heimspiel gegen die MJC etwas gutmachen wollen. Wir werden uns auf die Abwehrarbeit konzentrieren, um daraus zum Gegenstoß und zum erweiterten Gegenstoß zu kommen. Die Vorteile, die die Gäste im spielerischen Bereich sicher haben, wollen wir mit Kampfgeist wettmachen. Geraten wir in Rückstand, müssen wir die Nerven behalten und unser Konzept nicht über Bord werfen. Vor allem muss die Chancenverwertung besser werden, Es gilt die Konzentration über die gesamte Spielzeit hochzuhalten, brauchen aber Geduld und Spielerfahrung. Dazu müsse die überwiegend aus der A-Jugend gekommenen Spielerinnen sich an die Körperlichkeit der Rheinlandliga gewöhnen“, fordert Wagner. 

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Wochenende

06./07. November 2021

 

HSG Kastellaun/Simmern - HSG Obere Nahe 28:14 (13:5)

 

Nach der Euphorie über den ersten Sieg in der Rheinlandliga am vergangenen Wochenende folgt jetzt eine bittere 28:14 Niederlage in Kastellaun. Das Team von Gastgeber Mirza Cehajic wurde seiner Favoritenrolle von Anfang an gerecht, ließ den Gästen keine Chance. Allerdings standen die Vorzeichen für die Gäste nicht gut, krankheitsbedingt fehlten wichtige Spielerinnen und so lief das Team von Trainer Felix Fetzer zwar mit einer spielfähigen Mannschaft auf, hatte aber keine Auswechselspielerin.

 

„Wenn man schon beim Aufwärmen sieht, dass die Gastgeberinnen mit 14 Spielerinnen auf der Platte stehen, war klar, dass wir unsere Kräfte einteilen müssen und das auch die Motivation nicht die Beste war“, sagte der Gästetrainer.

 

So zeichnete sich bereits nach dem 8:1 in der 18. Minute die klare Auswärtsniederlage des Teams von Trainer Felix Fetzer ab, das zur Pause klar mit 13:5 zurücklag.

 

Auch nach dem Wechsel änderte sich nicht viel. Die Gastgeberinnen zogen auf und davon und so nahm Fetzer beim 20:9 in der 46. Minute die Auszeit. In der Schlussviertelstunde verhinderte das Team zumindest eine noch höhere Niederlage, musste sich aber deutlich 28:14 geschlagen geben.

 

„Mund abwischen und uns auf die nächste Aufgabe konzentrieren. Am nächsten Wochenende erwarten wir Schweich und da müssen zwei Punkte her“, gibt sich Fetzer kämpferisch.

 

Göymen und Schmitt - Fetzer (6/3), Wiedemann (1), Hartenberger (2), Bubenheim (3), Merker, Heike (2)

 

TV Bassenheim II - HSG Mertesdorf/Ruwertal 29:26 (15:16)

 

Früh musste HSG Trainer Paddy Wagner reagieren, nachdem seine Mannschaft mit 0:3 und 2:5 zurücklag! Nach der Auszeit lief es dann besser im Spiel der Ruwertalerinnen, die zum 6:6 in der 14. Minute ausglichen, aber bis 11:10 immer dem Vorsprung der Gastgeberinnen hinterherliefen. Mit drei Treffern in Folge drehte die Mannschaft das Spiel, führte 11:13 in der 23. Minute und war beim 13:16 knappe eine Minute vor dem Ende vor einer deutlichen Pausenführung. Doch das Momentum nutzte die Ruwertal HSG nicht und ließ die Gastgeberinnen zum 15:16 Pausenstand herankommen.

 

„Die ersten 15 Minuten haben wir eigentlich komplett verschlafen, ohne Gegenwehr in der Defensive und wir bekamen über die gesamte Spielzeit die Kreisläuferin Julia Fister der Gastgeberinnen nicht in den Griff. Immer wieder ließen sich meine Spielerinnen nach Kreuzungen aus der Defensive locken, obwohl lediglich Janine Bohlander beim TV aus der Distanz gefährlich war. In den Schlussminuten wurden wir dann im Deckungsverband stärker, kamen zu Gegenstößen und erweiterten Gegenstößen und bestraften so das langsame Rückzugsverhalten der Gastgeberinnen. Eigentlich hätten wir zur Pause deutlicher führen müssen“, klagte Gästetrainer Wagner.

 

Nach dem Wechsel war das Wagner-Team dann auf dem Weg, das Spiel zu entscheiden. Die Mannschaft führte 16:20 in der 34. Minute, musste den Gastgeber aber wieder auf 21:22 in der 44. Minute herankommen lassen und folgerichtig nahm Wagner die Auszeit. Die Entscheidung zugunsten der Gastgeberrinnen fiel innerhalb von vier Minuten, in denen der TV das Spiel vom 22:23 mit fünf Treffern in Folge zum 27:23 drehte. Dem Vorsprung liefen die Ruwertalerinnen bis zum Schlusspfiff hinterher.

 

„Wie in den letzten Spielen ließen wir uns nach der vier Tore Führung durch die härtere und kompaktere Abwehrarbeit der Gastgeberinnen beeindrucken, die uns damit den Schneid abkauften. Zu viele Einzelaktionen bestimmten jetzt unser Spiel und wir wurden zu schlechten Abschlüssen aus dem Rückraum gezwungen. In den Schlussminuten kam der Gastgeber zu seinen Gegenstoßtoren. Am Ende ein verdiente Niederlage aus der wir weiter lernen müssen. Wir dürfen nicht so schnell den Kopf verlieren“, sagte Wagner.

 

Becker - Irschfeld. Britz, Himmelreich (1), Kierakowicz (6), S. Eiden (2), Fisch (8), J. Eiden (1), Reber (6), Meyer (2).

 

HSC Schweich - HSG Wittlich II 23:29 (10:13)

 

Den besseren Start in die Begegnung erwischte die von Hanni Rosch betreute Schweicher Mannschaft, die über 3:1 in der 6. Minute bis zum 8:7 in der 17. Minute die Nase vorne hatte. Mit einem 0:6 Lauf drehten die Gäste dann das Spiel zum 8:13 in der 28. Minute, kassierten bis zur Pause noch die Anschlusstreffer zum 10:13 Pausenstand.

 

„Für unsere verletzten Stammtorhüterinnen sprangen die Torhüterinnen der zweiten Mannschaft ein, die ihre Sache gut machten. In den ersten Minuten setzten wir das um, was wir uns vorgenommen hatten, nutzten die Chancen gut und verloren dann den Faden. Vielleicht war es auch mein Fehler, dass ich zu früh gewechselt habe“, gab sich Schweichs Coach Hanni Rosch selbstkritisch.

 

„Wir haben heute kämpferisch alles gegeben, taten uns aber in den ersten 20 Minuten schwer, vergaben viele Bälle und haben die Torfrauen der Gastgeberinnen von Aussen regelrecht warm geschossen. Dann endlich fanden wir zu unserem Tempospiel“, freute sich die Spielertrainerin der Gäste, Jenny Scheibe.

 

Nach dem Wechsel blieben die Gastgeberrinnen bis 13:15 in der 35. Minute an den Eifelanerinnen dran, mussten dann aber erneut einen drei Tore Lauf der Gäste einstecken, die über 13:18 in der 38. Minute jetzt ihre Führung auf 18:25 in der 52. Minute ausbauten und damit das Spiel entschieden hatten.

 

"Wittlich hat nach dem Wechsel seine Chancen eiskalt genutzt, wir leisteten uns jetzt zu viele Fehlwürfe. Dennoch kein Vorwurf an meine Mannschaft, die alles versucht hat“, fand Rosch.

 

„Je länger das Spiel dauerte, um so mehr haben wir gesehen, dass wir heute mit unserem Tempo einfach die bessere Mannschaft waren. Zudem haben unsere Torhüterinnen das Torhüterduell für sich entschieden. Sie haben wesentlichen Anteil am Sieg, den wir uns aufgrund einer mannschaftlich geschlossenen Leistung verdient haben“, freute sich Scheibe.

 

HSC: Polrolniczak und Heyer - Müller (3), Aalderink, Marxen (3), Gores, E. Longen (5), Keppler (3), I. Longen (4/1), Longen, Hähner (2), Weiss (2), Moog, Beck (1/1).

 

HSG II: Zigraiova und Muscheid - Lieser (1), Eiden (5), Teusch (4), Esch (12/2), Krüger, Gaß (1), Scheibe, Ensch, Kappes (4), Schaaf (2)

 

DJK/MJC Trier II - TuS Daun 40:25 (24:11)

 

Einig waren sich sowohl MJC Trainer Kai Kinzig als auch Dauns Trainer Lukas Illigen, dass das Ergebnis nicht den Spielverlauf widerspiegelt. „Daun war kein einfacher Gegner“, fand Kinzig.

 

Die Trierer Miezen wurden ihrer Favoritenrolle gegen Daun gerecht, führten schnell 4:1 in der 5. Minute, doch dann verloren die Triererinnen ihre Linie, Daun verkürzte bis auf 5:4 in der 9. Minute. Die Schwächephase überstand das Team von Trainer Kai Kinzig, legte auf 10:5 in der 14. Minute vor und baute den Vorsprung kontinuierlich auf 24:11 zur Pause aus, die Begegnung war entschieden.

 

Gleich nach dem Wiederanpfiff legten die Gastgeberinnen drei Tore in Folge nach, führten 27:11 in der 34. Minute und verwalteten jetzt diese Führung bis zum Abpfiff. Doch die zweite Hälfte verlief wesentlich ausgeglichener, da sich die Dauner Manndeckung gegen MJC Rückraumspielerin Kaddy Irsch „bezahlt“ machte. Der Spielfluss der Gastgeberinnen stockte und Daun lieferte eine ausgeglichene zweite Hälfte ab.

 

„Gefühlt lagen wir immer nur knapp vorne! Wir leisteten uns viele Paßfehler, die Daun bestrafte. Im Tor hatten wir mit Jette Martin aus der Jugend einen super Rückhalt, die bärenstark hielt und uns aushalf, da unsere Torfrau erkrankt ausgefallen war. Bis zur Pause beim 24:11 kann ich nur sagen, eine Topleistung meines Teams. Doch nach dem Wechsel mussten wir auch Lena Hoffmann verletzungsbedingt verkraften, nachdem im ersten Spielabschnitt bereits Vivi Steil ausgefallen war. Mit der Manndeckung gegen Kaddy kamen wir zunächst nicht zurecht, hatten einen Bruch im Spiel und so wurde die zweite Hälfte knapper. Daun spielte durchaus gut, vor allem im Angriff und es werden noch einige gegen diese Dauner Mannschaft Punkte lassen. Es war nicht einfach gegen Daun“, gab MJC Coach Kinzig zu.

 

„Leider hatten wir zu viele Abspielfehler im ersten Spielabschnitt, fingen uns die Gegenstoßtore der Gastgeberinnen. Wenn wir im gebundenen Spiel gegen die Triererinnen waren, haben wir durchaus gut ausgesehen. Leider haben wir die MJC Torfrau regelrecht warmgeschossen. Am Ende bin ich mit der Einstellung meiner Mannschaft zufrieden und trotz der 40 Gegentore war das keine so schlechte Abwehrleistung. Besonders gefreut hat mir der Einstand von Lisa Zenner, die aus Welling zu uns gewechselt ist und uns sicher weiterhelfen wird“, resümierte Dauns Coach Lukas Illigen.

 

MJC; Martin und Wiemer - Hoffmann (7/4), L. Weißhuhn (4), Irsch (11/1), Sattler (6), Brunner (2) Fahl (3), A. Weißhuhn (1), L. Steil (3), Cartus (2), V. Steil (1)

 

TuS:  Zander und Thome - Schuh (1), Makurat, F. Kutscheid, J. Kutscheid (8/2), Poster, Zenner (4), Römer (3), Basten, Teusch (1), Thome, Dausend (1), Clever (6)

 

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HSG Kastellaun/Simmern - HSG Obere Nahe

(Samstag, 19.30 Uhr Kastellaun)

 

Ausgangslage: Die Gastgeberinnen entwickeln sich offenbar zum härtesten Verfolger des Meisterschaftsfavoriten aus Trier. Gegen die Gäste von der Oberen Nahe, die völlig verdient, am vergangenen Wochenende ihre ersten Punkte in der Liga feierten, sind die Rollen klar verteilt. Die Mannschaft von Trainer Felix Fetzer hat in Kastellaun überhaupt nichts zu verlieren und kann befreit aufspielen. Die Gastgeberinnen sind klare Favoritinnen und es dürfte nur die Höhe des Sieges in Frage stehen.

 

Personal: Die Gäste können mit der gleichen Besetzung wie letztes Wochenende auflaufen.

 

Prognose: „Wir wollen die Euphorie des letzten Spiels in diese Begegnung mitnehmen, wissen aber, dass wir klarer Außenseiter sind. Zwar muss jedes Spiel erst einmal gespielt werden und wir haben in Kastellaun überhaupt nichts zu verlieren. Wenn es uns gelingt, an die Leistungen der Vorwoche anzuknüpfen, wäre ich zufrieden“, sagt Gästetrainer Felix Fetzer.

 

TV Bassenheim II - HSG Mertesdorf/Ruwertal

(Sonntag, 14.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Nach der Auswärtsniederlage bei der Oberen Nahe hat die Reserve des TV Bassenheim vor heimischer Kulisse etwas gutzumachen. Mit der Ruwertal HSG kommt eine Mannschaft, die schwer einzuschätzen ist. Das junge Team von Trainer Patrick Wagner dürfte aber nach dieser Begegnung wissen, in welche Richtung die Fahrt in dieser Saison gehen wird. „In der doch jetzt langen Spielpause für uns haben wir kein einziges Mal mit dem vollen Kader trainieren können. Dafür waren beruflich und krankheitsbedingte Gründe verantwortlich“, klagt HSG Trainer Paddy Wagner.

 

Personal: Bis auf die verletzten Kreisläuferinnen Hannah Britz und Lorena Himmelreich dürfte die Mannschaft komplett auflaufen.

 

Prognose: „Wir wissen nicht so richtig, was in Bassenheim auf uns zukommt. Die Mannschaft zeigt schwankende Leistungen in dieser Saison. Doch wir müssen zunächst auf uns schauen, wollen vor allem die Abwehrarbeit gegenüber dem MJC Spiel verbessern und die Laufbereitschaft muss im Angriff viel höher sein. Wenn wir das Umsetzen und auch die Chancenverwertung besser wird, könnten wir durchaus gut aussehen. Daneben darf meine junge Mannschaft bei einem möglichen Rückstand keinesfalls den Kopf verlieren, muss ruhig weiterspielen und mehr Selbstvertrauen in die eigene Leistung haben“, fordert Wagner.

 

HSC Schweich - HSG Wittlich II

(Sonntag, 15 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: Das Schweicher Team ist arg gebeutelt! Nach dem Rücktritt von Trainer Christian Leyh fehlte am vergangen Wochenende Interimscoach Hanni Rosch verletzungsbedingt, doch am Wochenende wird Rosch wieder auf der Bank sein, hat auch bereits das Training in der Woche geleitet. Er selbst fällt aber als Spieler für seine Mannschaft noch mindestens vier Wochen aus. Der Verein ist auf der Suche nach einem neuen Trainer und in dieser Gemengelage kommt mit der Reserve aus Wittlich eine Mannschaft, die sich am vergangenen Wochenende in Daun den ersten Punkt redlich erkämpft hat. „Es ist ein vier Punkte-Spiel für beide Teams. Mal abwarten wer bei Schweich aufläuft. Zuletzt fehlte bei den Gastgeberinnen Angelina Karrenbauer und das macht viel aus. Mit ihr ist Schweich eine Nummer stärker. In der Vorbereitung haben wir gegeneinander gespielt, allerdings war damals Christian Leyh der Coach. Man muss abwarten, wie die Mannschaft sich jetzt entwickelt hat“, sagt die Spielertrainerin der Gäste, Jenny Scheibe, deren Vorbereitung auf dieses Spiel im Training nicht so war, wie sie sich das vorgestellt hatte, da einige Spielerinnen aus beruflichen oder studienbedingten Gründen fehlten.

 

Personal: Noch ist unklar, welche Mannschaft HSC Coach Hanni Rosch am Sontag auf die Platte bringen wird, da viele sich mit Erkältungen plagen. Wittlich II kann den gleichen Kader der Vorwoche aufbieten.

 

Prognose: „Ein wichtiges Spiel für uns, bei dem wir unbedingt punkten müssen und auch werden. Die Mädels sind heiß auf die Begegnung, ziehen alle im Training an einem Strang und sind gut drauf. Ich bin zuversichtlich, dass wir gegen Wittlich ein gutes Spiel zeigen werden“, gibt sich Rosch optimistisch. „Wir sind euphorisch und wollen die beiden Punkte gegen eine körperlich starke Schweicher Mannschaft einfahren“, sagt Scheibe.

 

DJK/MJC Trier - TuS Daun

(Sonntag, 17 Uhr, Mäusheckerweghalle)

 

Ausgangslage: Keine Zweifel kommen an der Favoritenrolle der DJK/MJC Trier gegen den TuS Daun auf. Dauns Trainer Lukas Illigen weiß zugut, dass die Punkte in Trier nicht zu holen sein werden. Für das Team von Trainer Kai Kinzig dürfte Daun nur ein weiterer Meilenstein Richtung Titelgewinn sein. Doch MJC Coach Kinzig warnt davor, den Gast aus Daun zu unterschätzen.

 

Personal: Auf Trierer Seite fehlt Torfrau Ali Krämer, dafürsteht aber Neuzugang Hanna Ohlsen zur Verfügung, die in Trier studiert und letzte Woche bereits einen gelungenen Einstand feierte. Bei den Gästen wird Trainer Lukas Illigen aus beruflichen Gründen nicht dabei sein, die Mannschaft wird das Coaching wohl selbst übernehmen.

 

Prognose: „Wir gehen selbstbewusst ins Spiel, ohne den Gast zu unterschätzen. Ähnlich wie wir gewannen die Eifelaner gegen die Hunsrück Reserve, doch dann schwankten die Ergebnisse des TuS. Es wird kein einfaches Spiel, in dem wir die Leistung aus Weibern abrufen wollen. Gelingt uns das, gewinne wir auch die Punkte! In der Trainingswoche haben wir noch daran gearbeitet, unsere technischen Fehler zu minimieren. Die Favoritenrolle ist zwar schön, doch wir nehmen sie nicht an. Wir wollen locker das Spiel angehen und haben Respekt vor dem Gegner“, sagt Kinzig.

 

 „Wir fahren zum Meisterschaftsfavoriten und treffen auf ein spielerisch starkes Team, die mit Kaddy Irsch und Vivi Steil am Kreis die für mich stärksten Spielerinnen der Liga haben. Auf jeden Fall müssen wir unser Spiel spielen, dürfen den Kopf auch bei einem Rückstand nicht hängen lassen. Wir rechnen mit einer offensiveren Deckung gegen Jessi Kutscheid und Jana Clever und darauf haben wir uns in dieser Trainingswoche vorbereitet“, verrät Illigen.

 

31. Oktober 2021

 

TuS Weibern - DJK/MJC Trier 17:24 (9:15)

 

Die Trierer Miezen steuern Meisterschaftskurs, lediglich das Team aus Kastellaun/Simmern scheint in dieser Saison ein Konkurrent um den Titel. Am Ende wurde es ein unerwartet deutlicher Sieg der Trierer Miezen im Spitzenspiel bei Weibern.

 

Das Team von Trainer Kai Kinzig ließ von Beginn an keine Zweifel daran aufkommen, wer am Ende die Halle als Sieger verlassen sollte. Beim 1:4 in der 9. Minute musste Weibern die erste Auszeit nehmen, doch über 4:10 in der 21. Minute verteidigten die Triererinnen ihre sechs-Tore Führung bis zum 9:15 in der Pause.

 

Nach dem Wechsel kam Weibern bis auf fünf Tore beim 13:18 in der 48. Minute heran, doch zu mehr reichte es für die Gastgeberinnen nicht. Am Ende feierten die Gäste einen völlig verdienten 15:21 Erfolg, bei dem die Mannschaft vor allem die stärkste Gästeangreiferin Bina Jöhnk im Griff hatte, die nur zu drei Feldtoren kam. Der Sieg des Kinzig Team hätte höher ausfallen können, man vergab beste Einwurfmöglichkeiten, darunter drei Siebenmeter!

 

„Insgesamt eine super Teamleistung und ich bin sehr zufrieden und stolz auf die Mädels. Eigentlich hatten wir in weiten Teilen das Spiel unter Kontrolle. Wir haben versucht unsere 3:2:1 auf Sabina Jöhnk anzupassen und sie etwas verlagert konsequent zu stellen. Diese Variante ist aufgegangen. Allerdings haben wir auch den anderen Spielerinnen wenig Platz gelassen, sodass wir gerade in der ersten Halbzeit eine sehr starke Abwehrleistung zeigten. Schade für Weibern waren dann die Ausfälle, allerdings ohne richtig an Qualität zu verlieren. Das muss man Weibern hoch anrechnen und man darf sie definitiv nicht auf die leichte Schulter nehmen. Für uns auf jeden Fall der stärkste Gegner bisher!  Bis auf ein paar technische Fehler kann ich meiner Mannschaft definitiv nichts vorwerfen. Jede hat ihre Rolle optimal ausgefüllt und zum Sieg beigetragen“, lobte MJC Coach Kai Kinzig.

 

Krämer und Ohlsen - Hoffmann (4), L. Weißhuhn, Irsch (7/2), Sattler (4), Brunner (4), Kreuzkamp (1), Fahl (1), A. Weißhuhn, Steil (3)

 

HSG Kastellaun/Simmern - HSC Schweich 35:21 (18:9)

 

Ohne ihren erkrankten und verletzten Interims-Trainer „Hanni“ Rosch musste die junge Schweicher Mannschaft im Hunsrück antreten, wurde von Frank Kreusch betreut.

 

Die Gastgeberinnen wurden ihrer Favoritenrolle gerecht, setzten sich nach einer ausgeglichenen Anfangsphase vom 4:3 in der 7. Minute und einer Auszeit von Gastgebertrainer Mirza Cehajic beim 7:4 in der 14. Minute bis 11:4 in der 17. Minute ab, Schweich nahm die Auszeit. In der Restspielzeit lieferten die Gäste dann ein Spiel auf Augenhöhe, das mit 18:9 in die Pause ging.

 

Nach der Pause hatte die HSG mehr zuzusetzen, zog über 23:10 in der 37. Minute davon, verteidigte diesen Vorsprung bis 31:18 in der 51. Minute und verwaltete das Ergebnis bis zum Abpfiff.

 

„Die HSG war die klar bessere Mannschaft, war unserem Team spielerisch und konditionell überlegen. Dennoch haben die Mädels alles versucht und haben gezeigt, dass sie wollen. Qualitativ hat sich aber das bessere Team durchgesetzt“, so das Fazit aus Schweicher Sicht.

 

Moog und Lofi - Weich (3), Marxen, Gores, E. Longen (3), Keppler (3), Schwarz (1), I. Longen, Weiss (3), Aalderink (4/2), Müller (1), Beck (3).

 

HSG Obere Nahe - TV Bassenheim II 20:16 (11:11)

 

Aufsteiger HSG Obere Nahe fährt mit dem Sieg über die Reserve aus Bassenheim die ersten Punkte in der neuen Liga ein! „Endlich sind sie da die langersehnten Punkte, mit denen wir uns für unsere Arbeit belohnt haben“, freute sich HSG Coach Felix Fetzer.

 

Seine Mannschaft setzte sich aufgrund einer Leistungssteigerung nach dem Wechsel am Ende verdient durch. Beide Mannschaften lieferten sich im ersten Spielabschnitt eine Begegnung auf Augenhöhe, in der die Führungen ständig wechselten. Beim 9:6 in der 23. Minute schienen die Gastgeberinnen auf einem guten Wege, sich bis zur Pause deutlicher absetzen zu können, doch die Gäste glichen bis zum Seitenwechsel zum 11:11 aus.

 

Die Vorentscheidung gelang dem Fetzer-Team dann ab der 35. Minute. In einer hektischen Spielphase mit vielen Zeitstrafen drehte die HSG die Begegnung innerhalb von 16 Minuten vom 13:14 mit sechs Toren in Folge zum 19:14 in der 51. Minute und hatte damit die Vorentscheidung geschafft.

 

„Entscheidend für den Spielausgang waren die Tatsachen, dass wir zum einen das Kreisanspiel der Gäste unterbinden konnten und wir dank der starken Torhüterleistungen von Franziska Schmitt und Ebru Göymen nur fünf Treffer im zweiten Spielabschnitt zuließen. Solide haben wir unser Spiel dann durchgezogen und den Sack zugemacht“, so der HSG Coach.

 

Göymen - Fetzer (3), Wiedemann (2), Brusius (2), L. Hartenberger (1), Bubenheim (2), Merker, M. Hartenberger (4/2), Duran Garcia (3/1), Heike (3), Schmitt.

 

TuS Daun - HSG Wittlich II 24:24 (14:13)

 

Ausgeglichen verliefen die Anfangsminuten im Eifelderby zwischen Daun und der Wittlicher Reserve. Vom 6:6 in der 13. Minute legten die Gastgeberinnen dann aber sechs Treffer in Folge innerhalb von fünf Minuten nach und zogen auf 12:6 in der 18. Minute davon. Auch die zwischenzeitliche Auszeit der Gäste in der 14. Minute beim 8:6 stoppte den Lauf des Illigen-Teams nicht. Erst die Zeitstrafe gegen Daun ließ Wittlich auf 12:8 verkürzen, folgerichtig nahm Dauns Coach Illigen die Auszeit. . „Nach der klaren Führung haben wir das Spiel aus der Hand gegeben“, klagte Dauns Trainer Lukas Illigen. Doch bis zur Pause kämpften sich die Gäste wieder heran, verkürzten auf 14:13 zur Pause!

 

Die Begegnung blieb spannend, die Gastgeberinnen legten vor, doch Wittlich ließ sich nicht abschütteln. Beim 16:16 in der 35. Minute gelang der Ausgleich, doch Daun konnte die Führung wieder übernehmen und bis 19:18 blieb der Ausgang des Spiels völlig offen. Zwei Treffer der Daunerinnen in Folge sorgten dann für die drei Tore-Führung zum 21:18 in der 44. Minute, doch spätestens beim 22:21 in der 50. Minute meldete Wittlich sich wieder zurück. Illigen nahm die nächste Auszeit, die Begegnung blieb hart umkämpft und spannend: beim 24:24 genau 10 Sekunden vor dem Ende nahm Wittlich die Auszeit, am Ende trennten sich beide Teams leistungsgerecht mit einem Remis.

 

„Die Vorbereitung auf das Spiel war nicht optimal. Dennoch bin ich zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. Das war gegenüber dem Weiberner Spiel ein Fortschritt und darauf können wir aufbauen. Kämpferisch kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, auch spielerisch war das gut, wenn wir aus der Bewegung kamen, Allerdings haben wir zu viele Chancen vergeben, vor allem von Aussen. Dafür hat aber der Rückraum getroffen. Für uns ist das Remis sicher ein Punktverlust gegen eine Wittlicher Mannschaft, die kämpferisch alles gegeben hat und nie aufsteckte. Vielleicht hätte ich in den Schlussenkunden noch die Auszeit nehmen sollen“, sagte Dauns Coach Lukas Illigen.

 

„Wir haben gut ins Spiel gefunden, das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Haben schnell gespielt und geduldig auf unsere Chancen gewartet und dann kam der für mich unerklärliche Einbruch. Durch die Einwechslung der lange verletzten Merle Kloep kam wieder Ruhe in unser Spiel und wir haben dann die Aufholjagd bis zur Pause gestartet. Leider bekamen wir Dauns Jana Clever im ersten Spielabschnitt nie richtig in den Griff. Bei uns hat im Tor Barbora Zigraiova in ihrem ersten Seniorenspiel eine gute Leistung abgerufen und wir haben im zweiten Spielabschnitt gegen eine gut spielende Dauner Mannschaft dagegengehalten. Allerdings haben wir es nicht geschafft, in den entscheidenden Situationen Nervosität und Hektik abzulegen, um endlich mal in Führung zu gehen. Am Ende sicher ein Punktgewinn für uns“, fand Wittlichs Spielertrainerin Jenny Scheibe.

TuS: Treis, Thome und Zander - Schuh, Makurat (1), F. Kutscheid, J. Kutscheid (7/1), Poster, N. Aideyan, Römer, Basten (1), Teusch (4), Clever (10/1), C. Aideyan

HSG: Zigraiova - Lieser (3), Eiden (2), Teusch (1), Krüger, Hohns (1), Gaß, Scheibe (2), Esch (5), Kappes (6), Kehl, Schaaf (1), Kloep (3)

 

HSG Hunsrück II - SG Bannberscheid/Engers 25:29 (10:13)

 

Ein richtiges Wellenbad durchliefen die Hunsrückerinnen im Heimspiel gegen die SG Bannberscheid/Engers, zumindest im ersten Spielabschnitt!

 

Die Hunsrück Reserve verschlief den Start ins Spiel, Trainer Timo Stoffel musste früh die Auszeit nehmen, seine Mannschaft lag 0:4 zurück. Nach dieser Auszeit lief es besser im HSG Angriffsspiel, doch beim 5:10 in der 17. Minute war der Gast auf dem besten Wege, das Spiel früh zu entscheiden. Jetzt war es wieder an den Hunsrückerinnen, die innerhalb von drei Minuten auf 8:10 verkürzten, das Spiel jetzt ausgeglichen gestalteten. Aber erneut kassierte das Stoffel-Team drei Treffer in Folge zum 8:13 und zum zweiten Mal in der ersten Halbzeit legte Stoffel die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch. Bis zur Pause verkürzten die HSG Spielerinnen auf 10:13 und so blieb die Hoffnung auf eine konstant bessere zweite Hälfte!

 

Die Gastgeberinnen durften sich bei ihrer Torfrau Loredana Ocneanu bedanken, die zwei Siebenmeter und einige klare Einwurf Möglichkeiten der Gäste vereitelt hatte.

 

Die Gäste kamen wie im ersten Spielabschnitt besser aus den Startlöchern, zogen über 12:18 in der 37. Minute deutlich weg, nutzten die Zeitstrafe gegen HSG Spielerin Hanna Litzenburger aber nicht, scheiterten mit dem vierten Siebenmeter an Endel und so gelang die Ergebniskosmetik zum 15:19 in der 45. Minute. Jetzt nahm SG Spielertrainerin Melanie Knapp die Auszeit. Doch näher als auf drei Tore (22:25) kamen die Gastgeberinnen nicht mehr heran und so gelang den Gästen am Ende ein verdienter 25:29 Erfolg, durch den das Stoffel-Team auf den vorletzten Tabellenplatz zurückfällt!

 

„Es ist das Abbild der bisherigen Saison. Wir finden nicht in Spiel, zeigen eine absolut schwache Abwehr, obwohl wir verschiedene Varianten probiert haben. Dazu kommen viele technische Fehler. Zu selten zeigt die Mannschaft was eigentlich in ihr steckt. Über die gesamte Spielzeit bekommen wir keine Konstanz in unser Spiel“, klagte Stoffel.

 

Endel und Ocneanu - M. Bach (1), Johann. Litzenburger (5), Glöckner (1), Fink (1), Themann, L. Bach (2), Nicolea (7/1), Lammersmann (6), Hahn (2), Kalle

 

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28.10.2021

 

TrainerIn für 1. Damenmannschaft

des HSC Schweich (Rheinlandliga) gesucht


Für die 1. Damenmannschaft des HSC Schweich (Rheinlandliga) suchen wir schnellstmöglich einen neuen Trainer/Trainererin. Der bisherige Trainer hat aus persönlichen Gründen sein Amt niedergelegt. Wir suchen einen TrainerIn, der/m es Spaß machen würde, mit einer jungen, talentierten Mannschaft zu arbeiten.

 

Neben der 1. Damenmannschaft nimmt auch die 2. Damenmannschaft am Spielbetrieb teil (Bezirksliga). Die Trainingseinheiten beider Mannschaften finden in der Regel gemeinsam statt und die 2. Damenmannschaft wird von einem eigenen Trainer betreut. Folglich suchen wir einen kommunikativen TrainerIn, der/die talentierte Jugendspieler an die Rheinlandliga heranführt und gerne im Team arbeitet.

 

Weitere Infos:
HSC Schweich
2. Vorsitzender
Sven Thiesen

Tel. 0179-5136606
Sven.Thiesen@hsc-schweich.de

 

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Im vier-Punkte-Spiel der beiden Aufsteiger hatte die HSG Obere Nahe den besseren Start, führte in der 6. Minute mit 4:0, ehe die Gäste, die erstmals ihren neuen Trainer Sigi Garbe auf der Bank hatten, im Spiel waren. Doch die Gastgeberinnen verteidigten ihre Führung bis zum 9:3 in der 12. Minute, dann zog der Gast die Reißleine und legte die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch. Doch der Lauf des Fetzer-Teams ließ sich einfach nicht stoppen. Beim 16:4 in der 23. Minute war die Vorentscheidung gefallen, nur noch die Höhe des HSG Sieges war fraglich. Nach dem Wechsel blieb die Begegnung ausgeglichen, Schweich konnte den Abstand nicht verkürzen und mit starken letzten 10 Minuten bauten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung vom 29:18 auf 39:20 aus.

 

„Unsere Mannschaft war gut auf den Gegner eingestellt und hochmotiviert. Das Torhüterduell haben wir mit unseren zwei Torfrauen klar gewonnen, kamen vor allem über die Aussen, die 16 der 39 Treffer erzielten, immer wieder zum Erfolg und nutzten auch aus dem Rückraum unsere Chancen. Nach dem Wechsel haben wir nicht nachgelassen, weiter Gas gegeben, hatten zwar ein kleines Loch, aus dem wir uns aber schnell wieder herausgearbeitet haben. Den Sieg hatten wir schon erwartet, nicht aber diesen klaren Erfolg“, meinte HSG Coach Felix Fetzer.

 

„In der Abwehr hatten wir massive Probleme, bekamen die Außen Spielerinnen der Gastgeberinnen nie in den Griff und verloren das Torhüterduell eindeutig. Letztlich haben wir 30 freie Chancen nicht genutzt, leisteten uns 18 technische Fehler. Zwar kämpften wir uns in den ersten 10 Minuten nach dem Wechsel etwas heran, verloren dann aber erneut völlig den Faden und standen in der Abwehr weiter offen wie ein Scheunentor. Den Mädels kann ich den Willen nicht abstreiten, doch sie können es noch nicht umsetzen. Jetzt wird der neue Trainer Sigi Garbe mit all seiner Erfahrung mit der Mannschaft weiterarbeiten“, verrät Schweichs Interimscoach Hanni Rosch.

 

HSG: Göymen und Schmitt - Fetzer (2), Wiedemann (7), Brusius (7), L. Hartenberger (1), Catrein (5), Bubenheim (3/1), Merker (2), M. Hartenberger (9), Duran Garcia (1), Heike (2/1)

 

HSC: Lofi und Moog - Müller, Aalderink (3/1), Gores (3), E. Longen (2), Keppler (2), Lehmann, V. Longen (2/1), Weiss (2), I. Longen (1), Karrenbauer (4/2) Beck (1). 

 

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TuS Daun - SG Bannberscheid/Engers

(Samstag, 17 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Nächster Härtetest für das Team des TuS Daun um Trainer Lukas Illigen. Die Mannschaft erwartet mit der SG Bannberscheid/Engers den Tabellendritten der Liga, der zuletzt mit einem klaren Auswärtssieg bei der stark eingeschätzten Mannschaft aus Weibern aufwarten konnte und das ohne ihre verletzte Stammspielerin Derya Akbulut. Dafür sprang dann Spielertrainerin Melanie Knapp mit all ihrer Erfahrung in die Bresche und hatte mit ihren 9 Treffern wesentlichen Erfolg am Sieg der SG.  Die Daunerinnen verloren beim Meisterschaftsfavoriten in Trier zwar deutlich, zeigten aber durchaus vielversprechende Ansätze, an die man in heimischer Halle anknüpfen will.

 

Personal: Bis auf die Langzeitverletzten Laura Minninger und Lisa Jehnen hofft TuS Coach auf seine derzeit beste Formation. „Die Trainingswoche war nicht so rosig, da viele Spielerinnen angeschlagen oder krank sind“, klagt Illigen.

 

Prognose: „In der SG sind zwei starke Mannschaften zusammengeführt worden, die zuhause wohl stärker sind als auswärts. Mit Melanie Knapp hat die Mannschaft eine Spielertrainerin, bei der alle Fäden im Spiel zusammenlaufen. Die Mannschaft macht nur wenige Fehler und wir müssen in der Defensive stark spielen, um zu unserem Gegenstoß zu finden. Die wenigen Fehler der Gäste müssen wir nutzen, aber unsere technischen Fehler gegenüber dem MJC Spiel erheblich reduzieren und von außen endlich treffen. Die Außen Spielerinnen müssen liefern, damit wir im Kollektiv stark sind“, fordert der TuS Trainer.

 

HSG Obere Nahe - HSC Schweich

(Samstag, 17.30 Uhr, Stadenhalle)

 

Ausgangslage: Vor einem vier-Punkte-Spiel stehen die beiden Aufsteiger in die Liga, die HSG Obere Nahe und der HSC Schweich. Beide Mannschaften haben bislang ein Sieg auf ihrem Konto. Dabei kam die HSG zum Heimsieg über die Reserve von Bassenheim, Schweich überraschte Weibern im Auftaktspiel. Doch für beide Teams folgten dann drei Niederlagen und so liegen die Teams punktgleich mit 2:6 Punkten am Tabellenende. Das mit Spannung erwartete Spiel wird Aufschluss darüber geben, wer sich etwas Luft im Abstiegskampf besorgen kann und wer ab sofort klar gegen den Abstieg spielt.

 

Personal: Auf Seiten der Gastgeberinnen werden Lea Brusius und Lea Kuntz ausfallen, auf Schweicher Seite steht noch ein großes Fragezeichen hinter dem Kader, da viele Spielerinnen verletzt oder krank sind. Auf jeden Fall steht Trainer Hanni Rosch aber Angie Karrenbauer wieder zur Verfügung.

 

Prognose: „Gemeinsam sind wir aufgestiegen und deshalb kennen sich die Teams aus den Spielen der Bezirksklasse. Bei Schweich hat es einen Umbruch gegeben, insbesondere im Trainerbereich und wir sind gespannt, was auf uns zukommt. Wir werden versuchen, beide Punkte zuhause zu behalten, die Mannschaft ist heiß und motiviert. Allerdings wird für uns wichtig sein, dass wir die Leistung über die gesamte Spielzeit konstant halten“, fordert HSG Coach Felix Fetzer. „Bei mir stellt sich wie immer die Frage, mit welchem Kader wir auflaufen können, müssen auf jeden Fall in diesem Spiel länger als 15 Minuten unsere Leistung zeigen. Wir brauchen jetzt unbedingt das Erfolgserlebnis und arbeiten im Training daran, noch besser eingespielt zu sein“, verrät Schweichs Coach Hanni Rosch. 

 

HSG Wittlich II - DJK/MJC Trier

(Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Die Rollen vor dem Spiel sind klar verteilt. Nach fünf Siegen in Folge fährt Tabellenführer MJC Trier mit ihrem Trainer Kai Kinzig als klarer Favorit in die Eifel. Dort triff man auf das junge Team um Spielertrainerin Jenny Scheibe, das in dieser Saison weiter dazulernen soll und sich nach fünf Spielen mit 3:7 Punkten etwas Luft verschaffen konnte, aber mit der Belastung leben muss, am Ende vier Punkte zu verlieren, da der Verein das geforderte Schiedsrichter-Soll nicht erfüllt. Ein Punktverlust von drei Punkten steht auch für die Triererinnen fest, die ebenfalls am grünen Tisch ihre Strafe für die fehlenden Schiedsrichter erhielten und die jetzt darauf bedacht sein müssen, so wenig Punkte wie irgend möglich im Wettkampf zu verlieren, um am Ende in der Tabelle ganz vorne zu stehen. Bislang geht das Vorhaben der Gäste auf und auch in Wittlich wäre alles andere als ein Gästesieg, eine Überraschung.

 

Personal: Auf Trierer Seite wird Torfrau Ali Krämer wieder dabei sein, dafür fällt Torfrau Hanna Ohlsen weiter aus.

 

Prognose: „Das wird sicher nicht einfach. Wittlich hat das A-Jugendspiel verlegt, damit die A-Jugendlichen den Kader ergänzen können. Wenn die Mannschaft vollzählig ist, werden wir schon Probleme haben, stellen uns im Training auf eine Manndeckung ein, da das ja bei uns letzte Woche nicht so gut gelaufen ist. Jenny macht in Wittlich einen super Job und ich erwarte eine taktisch klug eingestellte Wittlicher Mannschaft, gegen die wir unbedingt unsere Bestleistung abrufen müssen. Wenn uns das gelingt, werden wir nicht chancenlos sein“, sagt MJC Trainer Kai Kinzig.

 

„Trier ist für mich der haushohe Favorit, man muss sich ja nur die Ergebnisse der Mannschaft anschauen! Leider konnte das A-Jugendspiel nicht verlegt werden, und so kommen unsere A-Jugendlichen gleich aus Engers zu unserem Spiel! Die Miezen spielen eine bislang souveräne Saison, bestrafen jeden Fehler des Gegners mit ihrem guten Gegenstoßspiel, haben dazu mit Hanna Sattler, Vivi Steil und Kaddy Irsch routinierte Spielerinnen in ihren Reihen, die Dreh- und Angelpunkte des Spiels sind. Wir werden nicht nochmal den Fehler machen wie gegen Weibern, als wir Bina Jöhnk zu viel haben spielen lassen. Deshalb werden wir in der Deckung variabel agieren, hoffen dabei, wenig Fehler im Angriff zu machen. Aus einer kompakt stehenden Abwehr wollen wir unser schnelles Spiel nach vorne zeigen. Trier wird uns sicher eine offensive und aggressive Abwehr gegenüberstellen, gegen die sich eine junge Mannschaft wie wir, schwertut. Letztlich versuchen wir das bestmögliche Resultat zu erzielen,“ hofft die Spielertrainerin der Gäste Jenny Scheibe. 

 

HSG Hunsrück II - TV Bassenheim II

(Sonntag, 17 Uhr, Hirtenfeldhalle, Kleinich)

 

Ausgangslage: Noch läuft es bei den Hunsrückerinnen nicht rund und vor allem nicht nach den Vorstellungen von HSG Coach Timo Stoffel. Einem Sieg gegen Wittlich stehen drei Niederlagen in Daun, zuhause gegen Titelfavorit MJC Trier und zuhause gegen Engers und letzte Woche gegen die SG Bannberscheid/Engers gegenüber. Am Wochenende trifft man nun auf die Reserve der SG Bassenheim II, die mit einem ausgeglichenen Punkteverhältnis von 4:4 auf Platz vier der Tabelle stehen. Überraschend war sicherlich die Auswärtsniederlage der Gäste bei der Oberen Nahe, dafür hielt sich die Mannschaft dann am vergangenen Wochenende gegen die Ruwertal HSG schadlos.

 

Personal: Bis auf die am Knie verletzte Tina Schirokisch kann die HSG alle Spielerinnen aufbieten.

 

Prognose: „Da Kastellaun/Simmern bereits gegen Bassenheim gespielt hat, werde ich mit deren Trainer Mirza Cejahjic sprechen und mit weiteren Infos über die Mannschaft einholen. Es kommt eine unbekannte Größe auf uns zu, die wechselnde Ergebnisse vorweist. Wir wollen zuhause endlich wieder punkten und müssen dafür die Konstanz in unser Spiel bringen“, verlangt HSG Coach Timo Stoffel 

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSG Kastellaun/Simmern

(Sonntag, 17 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Vor heimischer Kulisse erwartet das Team um Trainer Paddy Wagner jetzt mit der HSG Kastellaun/Simmern die bisher neben der DJK/MJC Trier einzig verlustpunktfreie Mannschaft der Liga, die sich mit ihrem Trainer Mirza Cehajic zu einem Geheimtipp auf die Meisterschaft entwickelt hat. Bislang überzeugten die Gäste vor allem mit ihrer guten Abwehrarbeit, die auch im Ruwertal das Fundament für den nächsten Auswärtssieg sein soll. Das Team der Gastgeberinnen hat gegen den Favoriten nichts zu verlieren, kann sich nur weiterentwickeln und will für ein achtbares Ergebnis sorgen.

 

Personal: Weiterhin schlecht läuft es für die Ruwertalerinnen im Training: „In den letzten fünf Wochen haben wir nicht mehr komplett zusammentrainiert, bedingt durch Krankheit und Verletzungen. So legen wir den Schwerpunkt auf die taktische Kleingruppenarbeit“, sagt Trainer Paddy Wagner.

 

Prognose: „Trotz des Heimspiels sind wir gegen die Gäste nur Außenseiter, hoffen aber auf die Unterstützung unserer Zuschauer, bei denen wir noch etwas gegenüber dem ersten Heimspiel gegen die MJC etwas gutmachen wollen. Wir werden uns auf die Abwehrarbeit konzentrieren, um daraus zum Gegenstoß und zum erweiterten Gegenstoß zu kommen. Die Vorteile, die die Gäste im spielerischen Bereich sicher haben, wollen wir mit Kampfgeist wettmachen. Geraten wir in Rückstand, müssen wir die Nerven behalten und unser Konzept nicht über Bord werfen. Vor allem muss die Chancenverwertung besser werden, Es gilt die Konzentration über die gesamte Spielzeit hochzuhalten, brauchen aber Geduld und Spielerfahrung. Dazu müsse die überwiegend aus der A-Jugend gekommenen Spielerinnen sich an die Körperlichkeit der Rheinlandliga gewöhnen“, fordert Wagner. 

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Wochenende

06./07. November 2021

 

HSG Kastellaun/Simmern - HSG Obere Nahe 28:14 (13:5)

 

Nach der Euphorie über den ersten Sieg in der Rheinlandliga am vergangenen Wochenende folgt jetzt eine bittere 28:14 Niederlage in Kastellaun. Das Team von Gastgeber Mirza Cehajic wurde seiner Favoritenrolle von Anfang an gerecht, ließ den Gästen keine Chance. Allerdings standen die Vorzeichen für die Gäste nicht gut, krankheitsbedingt fehlten wichtige Spielerinnen und so lief das Team von Trainer Felix Fetzer zwar mit einer spielfähigen Mannschaft auf, hatte aber keine Auswechselspielerin.

 

„Wenn man schon beim Aufwärmen sieht, dass die Gastgeberinnen mit 14 Spielerinnen auf der Platte stehen, war klar, dass wir unsere Kräfte einteilen müssen und das auch die Motivation nicht die Beste war“, sagte der Gästetrainer.

 

So zeichnete sich bereits nach dem 8:1 in der 18. Minute die klare Auswärtsniederlage des Teams von Trainer Felix Fetzer ab, das zur Pause klar mit 13:5 zurücklag.

 

Auch nach dem Wechsel änderte sich nicht viel. Die Gastgeberinnen zogen auf und davon und so nahm Fetzer beim 20:9 in der 46. Minute die Auszeit. In der Schlussviertelstunde verhinderte das Team zumindest eine noch höhere Niederlage, musste sich aber deutlich 28:14 geschlagen geben.

 

„Mund abwischen und uns auf die nächste Aufgabe konzentrieren. Am nächsten Wochenende erwarten wir Schweich und da müssen zwei Punkte her“, gibt sich Fetzer kämpferisch.

 

Göymen und Schmitt - Fetzer (6/3), Wiedemann (1), Hartenberger (2), Bubenheim (3), Merker, Heike (2)

 

TV Bassenheim II - HSG Mertesdorf/Ruwertal 29:26 (15:16)

 

Früh musste HSG Trainer Paddy Wagner reagieren, nachdem seine Mannschaft mit 0:3 und 2:5 zurücklag! Nach der Auszeit lief es dann besser im Spiel der Ruwertalerinnen, die zum 6:6 in der 14. Minute ausglichen, aber bis 11:10 immer dem Vorsprung der Gastgeberinnen hinterherliefen. Mit drei Treffern in Folge drehte die Mannschaft das Spiel, führte 11:13 in der 23. Minute und war beim 13:16 knappe eine Minute vor dem Ende vor einer deutlichen Pausenführung. Doch das Momentum nutzte die Ruwertal HSG nicht und ließ die Gastgeberinnen zum 15:16 Pausenstand herankommen.

 

„Die ersten 15 Minuten haben wir eigentlich komplett verschlafen, ohne Gegenwehr in der Defensive und wir bekamen über die gesamte Spielzeit die Kreisläuferin Julia Fister der Gastgeberinnen nicht in den Griff. Immer wieder ließen sich meine Spielerinnen nach Kreuzungen aus der Defensive locken, obwohl lediglich Janine Bohlander beim TV aus der Distanz gefährlich war. In den Schlussminuten wurden wir dann im Deckungsverband stärker, kamen zu Gegenstößen und erweiterten Gegenstößen und bestraften so das langsame Rückzugsverhalten der Gastgeberinnen. Eigentlich hätten wir zur Pause deutlicher führen müssen“, klagte Gästetrainer Wagner.

 

Nach dem Wechsel war das Wagner-Team dann auf dem Weg, das Spiel zu entscheiden. Die Mannschaft führte 16:20 in der 34. Minute, musste den Gastgeber aber wieder auf 21:22 in der 44. Minute herankommen lassen und folgerichtig nahm Wagner die Auszeit. Die Entscheidung zugunsten der Gastgeberrinnen fiel innerhalb von vier Minuten, in denen der TV das Spiel vom 22:23 mit fünf Treffern in Folge zum 27:23 drehte. Dem Vorsprung liefen die Ruwertalerinnen bis zum Schlusspfiff hinterher.

 

„Wie in den letzten Spielen ließen wir uns nach der vier Tore Führung durch die härtere und kompaktere Abwehrarbeit der Gastgeberinnen beeindrucken, die uns damit den Schneid abkauften. Zu viele Einzelaktionen bestimmten jetzt unser Spiel und wir wurden zu schlechten Abschlüssen aus dem Rückraum gezwungen. In den Schlussminuten kam der Gastgeber zu seinen Gegenstoßtoren. Am Ende ein verdiente Niederlage aus der wir weiter lernen müssen. Wir dürfen nicht so schnell den Kopf verlieren“, sagte Wagner.

 

Becker - Irschfeld. Britz, Himmelreich (1), Kierakowicz (6), S. Eiden (2), Fisch (8), J. Eiden (1), Reber (6), Meyer (2).

 

HSC Schweich - HSG Wittlich II 23:29 (10:13)

 

Den besseren Start in die Begegnung erwischte die von Hanni Rosch betreute Schweicher Mannschaft, die über 3:1 in der 6. Minute bis zum 8:7 in der 17. Minute die Nase vorne hatte. Mit einem 0:6 Lauf drehten die Gäste dann das Spiel zum 8:13 in der 28. Minute, kassierten bis zur Pause noch die Anschlusstreffer zum 10:13 Pausenstand.

 

„Für unsere verletzten Stammtorhüterinnen sprangen die Torhüterinnen der zweiten Mannschaft ein, die ihre Sache gut machten. In den ersten Minuten setzten wir das um, was wir uns vorgenommen hatten, nutzten die Chancen gut und verloren dann den Faden. Vielleicht war es auch mein Fehler, dass ich zu früh gewechselt habe“, gab sich Schweichs Coach Hanni Rosch selbstkritisch.

 

„Wir haben heute kämpferisch alles gegeben, taten uns aber in den ersten 20 Minuten schwer, vergaben viele Bälle und haben die Torfrauen der Gastgeberinnen von Aussen regelrecht warm geschossen. Dann endlich fanden wir zu unserem Tempospiel“, freute sich die Spielertrainerin der Gäste, Jenny Scheibe.

 

Nach dem Wechsel blieben die Gastgeberrinnen bis 13:15 in der 35. Minute an den Eifelanerinnen dran, mussten dann aber erneut einen drei Tore Lauf der Gäste einstecken, die über 13:18 in der 38. Minute jetzt ihre Führung auf 18:25 in der 52. Minute ausbauten und damit das Spiel entschieden hatten.

 

"Wittlich hat nach dem Wechsel seine Chancen eiskalt genutzt, wir leisteten uns jetzt zu viele Fehlwürfe. Dennoch kein Vorwurf an meine Mannschaft, die alles versucht hat“, fand Rosch.

 

„Je länger das Spiel dauerte, um so mehr haben wir gesehen, dass wir heute mit unserem Tempo einfach die bessere Mannschaft waren. Zudem haben unsere Torhüterinnen das Torhüterduell für sich entschieden. Sie haben wesentlichen Anteil am Sieg, den wir uns aufgrund einer mannschaftlich geschlossenen Leistung verdient haben“, freute sich Scheibe.

 

HSC: Polrolniczak und Heyer - Müller (3), Aalderink, Marxen (3), Gores, E. Longen (5), Keppler (3), I. Longen (4/1), Longen, Hähner (2), Weiss (2), Moog, Beck (1/1).

 

HSG II: Zigraiova und Muscheid - Lieser (1), Eiden (5), Teusch (4), Esch (12/2), Krüger, Gaß (1), Scheibe, Ensch, Kappes (4), Schaaf (2)

 

DJK/MJC Trier II - TuS Daun 40:25 (24:11)

 

Einig waren sich sowohl MJC Trainer Kai Kinzig als auch Dauns Trainer Lukas Illigen, dass das Ergebnis nicht den Spielverlauf widerspiegelt. „Daun war kein einfacher Gegner“, fand Kinzig.

 

Die Trierer Miezen wurden ihrer Favoritenrolle gegen Daun gerecht, führten schnell 4:1 in der 5. Minute, doch dann verloren die Triererinnen ihre Linie, Daun verkürzte bis auf 5:4 in der 9. Minute. Die Schwächephase überstand das Team von Trainer Kai Kinzig, legte auf 10:5 in der 14. Minute vor und baute den Vorsprung kontinuierlich auf 24:11 zur Pause aus, die Begegnung war entschieden.

 

Gleich nach dem Wiederanpfiff legten die Gastgeberinnen drei Tore in Folge nach, führten 27:11 in der 34. Minute und verwalteten jetzt diese Führung bis zum Abpfiff. Doch die zweite Hälfte verlief wesentlich ausgeglichener, da sich die Dauner Manndeckung gegen MJC Rückraumspielerin Kaddy Irsch „bezahlt“ machte. Der Spielfluss der Gastgeberinnen stockte und Daun lieferte eine ausgeglichene zweite Hälfte ab.

 

„Gefühlt lagen wir immer nur knapp vorne! Wir leisteten uns viele Paßfehler, die Daun bestrafte. Im Tor hatten wir mit Jette Martin aus der Jugend einen super Rückhalt, die bärenstark hielt und uns aushalf, da unsere Torfrau erkrankt ausgefallen war. Bis zur Pause beim 24:11 kann ich nur sagen, eine Topleistung meines Teams. Doch nach dem Wechsel mussten wir auch Lena Hoffmann verletzungsbedingt verkraften, nachdem im ersten Spielabschnitt bereits Vivi Steil ausgefallen war. Mit der Manndeckung gegen Kaddy kamen wir zunächst nicht zurecht, hatten einen Bruch im Spiel und so wurde die zweite Hälfte knapper. Daun spielte durchaus gut, vor allem im Angriff und es werden noch einige gegen diese Dauner Mannschaft Punkte lassen. Es war nicht einfach gegen Daun“, gab MJC Coach Kinzig zu.

 

„Leider hatten wir zu viele Abspielfehler im ersten Spielabschnitt, fingen uns die Gegenstoßtore der Gastgeberinnen. Wenn wir im gebundenen Spiel gegen die Triererinnen waren, haben wir durchaus gut ausgesehen. Leider haben wir die MJC Torfrau regelrecht warmgeschossen. Am Ende bin ich mit der Einstellung meiner Mannschaft zufrieden und trotz der 40 Gegentore war das keine so schlechte Abwehrleistung. Besonders gefreut hat mir der Einstand von Lisa Zenner, die aus Welling zu uns gewechselt ist und uns sicher weiterhelfen wird“, resümierte Dauns Coach Lukas Illigen.

 

MJC; Martin und Wiemer - Hoffmann (7/4), L. Weißhuhn (4), Irsch (11/1), Sattler (6), Brunner (2) Fahl (3), A. Weißhuhn (1), L. Steil (3), Cartus (2), V. Steil (1)

 

TuS:  Zander und Thome - Schuh (1), Makurat, F. Kutscheid, J. Kutscheid (8/2), Poster, Zenner (4), Römer (3), Basten, Teusch (1), Thome, Dausend (1), Clever (6)

 

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HSG Kastellaun/Simmern - HSG Obere Nahe

(Samstag, 19.30 Uhr Kastellaun)

 

Ausgangslage: Die Gastgeberinnen entwickeln sich offenbar zum härtesten Verfolger des Meisterschaftsfavoriten aus Trier. Gegen die Gäste von der Oberen Nahe, die völlig verdient, am vergangenen Wochenende ihre ersten Punkte in der Liga feierten, sind die Rollen klar verteilt. Die Mannschaft von Trainer Felix Fetzer hat in Kastellaun überhaupt nichts zu verlieren und kann befreit aufspielen. Die Gastgeberinnen sind klare Favoritinnen und es dürfte nur die Höhe des Sieges in Frage stehen.

 

Personal: Die Gäste können mit der gleichen Besetzung wie letztes Wochenende auflaufen.

 

Prognose: „Wir wollen die Euphorie des letzten Spiels in diese Begegnung mitnehmen, wissen aber, dass wir klarer Außenseiter sind. Zwar muss jedes Spiel erst einmal gespielt werden und wir haben in Kastellaun überhaupt nichts zu verlieren. Wenn es uns gelingt, an die Leistungen der Vorwoche anzuknüpfen, wäre ich zufrieden“, sagt Gästetrainer Felix Fetzer.

 

TV Bassenheim II - HSG Mertesdorf/Ruwertal

(Sonntag, 14.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Nach der Auswärtsniederlage bei der Oberen Nahe hat die Reserve des TV Bassenheim vor heimischer Kulisse etwas gutzumachen. Mit der Ruwertal HSG kommt eine Mannschaft, die schwer einzuschätzen ist. Das junge Team von Trainer Patrick Wagner dürfte aber nach dieser Begegnung wissen, in welche Richtung die Fahrt in dieser Saison gehen wird. „In der doch jetzt langen Spielpause für uns haben wir kein einziges Mal mit dem vollen Kader trainieren können. Dafür waren beruflich und krankheitsbedingte Gründe verantwortlich“, klagt HSG Trainer Paddy Wagner.

 

Personal: Bis auf die verletzten Kreisläuferinnen Hannah Britz und Lorena Himmelreich dürfte die Mannschaft komplett auflaufen.

 

Prognose: „Wir wissen nicht so richtig, was in Bassenheim auf uns zukommt. Die Mannschaft zeigt schwankende Leistungen in dieser Saison. Doch wir müssen zunächst auf uns schauen, wollen vor allem die Abwehrarbeit gegenüber dem MJC Spiel verbessern und die Laufbereitschaft muss im Angriff viel höher sein. Wenn wir das Umsetzen und auch die Chancenverwertung besser wird, könnten wir durchaus gut aussehen. Daneben darf meine junge Mannschaft bei einem möglichen Rückstand keinesfalls den Kopf verlieren, muss ruhig weiterspielen und mehr Selbstvertrauen in die eigene Leistung haben“, fordert Wagner.

 

HSC Schweich - HSG Wittlich II

(Sonntag, 15 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: Das Schweicher Team ist arg gebeutelt! Nach dem Rücktritt von Trainer Christian Leyh fehlte am vergangen Wochenende Interimscoach Hanni Rosch verletzungsbedingt, doch am Wochenende wird Rosch wieder auf der Bank sein, hat auch bereits das Training in der Woche geleitet. Er selbst fällt aber als Spieler für seine Mannschaft noch mindestens vier Wochen aus. Der Verein ist auf der Suche nach einem neuen Trainer und in dieser Gemengelage kommt mit der Reserve aus Wittlich eine Mannschaft, die sich am vergangenen Wochenende in Daun den ersten Punkt redlich erkämpft hat. „Es ist ein vier Punkte-Spiel für beide Teams. Mal abwarten wer bei Schweich aufläuft. Zuletzt fehlte bei den Gastgeberinnen Angelina Karrenbauer und das macht viel aus. Mit ihr ist Schweich eine Nummer stärker. In der Vorbereitung haben wir gegeneinander gespielt, allerdings war damals Christian Leyh der Coach. Man muss abwarten, wie die Mannschaft sich jetzt entwickelt hat“, sagt die Spielertrainerin der Gäste, Jenny Scheibe, deren Vorbereitung auf dieses Spiel im Training nicht so war, wie sie sich das vorgestellt hatte, da einige Spielerinnen aus beruflichen oder studienbedingten Gründen fehlten.

 

Personal: Noch ist unklar, welche Mannschaft HSC Coach Hanni Rosch am Sontag auf die Platte bringen wird, da viele sich mit Erkältungen plagen. Wittlich II kann den gleichen Kader der Vorwoche aufbieten.

 

Prognose: „Ein wichtiges Spiel für uns, bei dem wir unbedingt punkten müssen und auch werden. Die Mädels sind heiß auf die Begegnung, ziehen alle im Training an einem Strang und sind gut drauf. Ich bin zuversichtlich, dass wir gegen Wittlich ein gutes Spiel zeigen werden“, gibt sich Rosch optimistisch. „Wir sind euphorisch und wollen die beiden Punkte gegen eine körperlich starke Schweicher Mannschaft einfahren“, sagt Scheibe.

 

DJK/MJC Trier - TuS Daun

(Sonntag, 17 Uhr, Mäusheckerweghalle)

 

Ausgangslage: Keine Zweifel kommen an der Favoritenrolle der DJK/MJC Trier gegen den TuS Daun auf. Dauns Trainer Lukas Illigen weiß zugut, dass die Punkte in Trier nicht zu holen sein werden. Für das Team von Trainer Kai Kinzig dürfte Daun nur ein weiterer Meilenstein Richtung Titelgewinn sein. Doch MJC Coach Kinzig warnt davor, den Gast aus Daun zu unterschätzen.

 

Personal: Auf Trierer Seite fehlt Torfrau Ali Krämer, dafürsteht aber Neuzugang Hanna Ohlsen zur Verfügung, die in Trier studiert und letzte Woche bereits einen gelungenen Einstand feierte. Bei den Gästen wird Trainer Lukas Illigen aus beruflichen Gründen nicht dabei sein, die Mannschaft wird das Coaching wohl selbst übernehmen.

 

Prognose: „Wir gehen selbstbewusst ins Spiel, ohne den Gast zu unterschätzen. Ähnlich wie wir gewannen die Eifelaner gegen die Hunsrück Reserve, doch dann schwankten die Ergebnisse des TuS. Es wird kein einfaches Spiel, in dem wir die Leistung aus Weibern abrufen wollen. Gelingt uns das, gewinne wir auch die Punkte! In der Trainingswoche haben wir noch daran gearbeitet, unsere technischen Fehler zu minimieren. Die Favoritenrolle ist zwar schön, doch wir nehmen sie nicht an. Wir wollen locker das Spiel angehen und haben Respekt vor dem Gegner“, sagt Kinzig.

 

 „Wir fahren zum Meisterschaftsfavoriten und treffen auf ein spielerisch starkes Team, die mit Kaddy Irsch und Vivi Steil am Kreis die für mich stärksten Spielerinnen der Liga haben. Auf jeden Fall müssen wir unser Spiel spielen, dürfen den Kopf auch bei einem Rückstand nicht hängen lassen. Wir rechnen mit einer offensiveren Deckung gegen Jessi Kutscheid und Jana Clever und darauf haben wir uns in dieser Trainingswoche vorbereitet“, verrät Illigen.

 

 

Wochenende 30./31. Oktober 2021 

TuS Weibern - DJK/MJC Trier

(Samstag, 15 Uhr)

 

Ausgangslage: Wie weit sind die Trierer Miezen? Diese Frage lässt sich besser nach dem Spiel der Mannschaft von Kai Kinzig beim TuS Weibern beantworten. Bislang stehen die Triererinnen nach drei souveränen Siegen auf Platz 1 der Tabelle, Weibern verpatzte seinen Saisonstart in Schweich, ließ dann aber die Siege gegen Daun und die Wittlicher Reserve folgen. Dreh- und Angelpunkt des TuS Spiels ist Bina Jöhnk und das musste Wittlich am vergangenen Wochenende bitter zur Kenntnis nehmen. Sie war nicht nur die beste Torschützin, sondern auch die Takt- und Ideengeberin im Weiberner Spiel. Gelingt es den Gästen, die Kreise von Jöhnk einzuengen, dürfte das Team nicht chancenlos sein. „Wir haben aus den Fehlern des Hunsrücks Spiels gelernt und sind auf die Manndeckungen gegen uns jetzt vorbereitet. Hier haben wir gute Lösungen gefunden und die wollen wir auch nutzen“, verspricht Kinzig.

 

Personal: Mit 9 Feldspielerinnen reisen die Triererinnen in die Eifel. Damit ist der Kader von den Feldspielerinnen her vollzählig.

 

Prognose: „Es wird das bislang schwerstes Spiel gegen wohl bislang stärksten Gegner. Auswärts ist das für uns eine Herausforderung, doch es kommt uns zugute, dass in Weibern geharzt werden darf. Ich rechne mit einem engen Spiel und einem offenen Ausgang, letztlich wird wohl die Tagesform entscheidend sein. Das Spiel wird richtungsweisend sein“, ahnt der MJC Trainer.

 

HSG Kastellaun/Simmern - HSC Schweich

(Samstag 15 Uhr, Regionalschule Simmern)

 

Ausgangslage: Nachdem Trainer Christian Leyh sein Amt beim HSC Schweich zur Verfügung gestellt hat, springt vorübergehend Hanni Rosch in die Bresche und hat gleich in seinem ersten Spiel als Coach eine schwere Auswärtshürde mit der HSG Kastellaun/Simmern vor der Brust. Die Gastgeberinnen mit ihrem Trainer Mirza Cehajic überzeugten bislang mit zwei Siegen und haben mit der ehemaligen Spielerin der HSG Hunsrück, Georgiana Martin-Stoleru eine „Bank“ im Tor zu Saisonbeginn dazu bekommen. Es wird daher für die Gäste aus Schweich wichtig sein, zu klaren Torchancen zu kommen und diese konsequent zu nutzen. Daneben überzeugen im Angriff der Hunsrückerinnen Dzenana Jogic, Aline Mühlbauer und Celine Gaines, die aus einer kompakten HSG Angriffsformation herausragen. „Ich bin derzeit dabei, mir einen Überblick zu verschaffen, trainiere sowohl die Rheinlandligamannschaft als auch die Bezirksligamannschaft. Wir haben viele Studentinnen und Schichtarbeiterinnen und es ist schwer, einen Kader von 7-8 Spielerinnen für die Rheinlandliga zu finden, die immer da sein können. Aus meiner Sicht ist es in der Rheinlandliga wichtig, dass man hier eine eingespielte Formation aufbieten kann“, sagt HSC Übergangscoach Hanni Rosch.

 

Personal: Rosch hofft, einen qualitativ und quantitativ großen Kader ins Rennen schicken zu können.

 

Prognose: „Ich erwarte von den Mädels Kampf und Einsatz. Den Gegner kenne ich nicht, da ich kurzfristig diese Aufgabe von Christian Leyh übernommen habe und jetzt versuche, eine gewisse Ordnung in die beiden Mannschaften zu bekommen“, verrät der neue HSC Coach. 

 

TuS Daun - HSG Wittlich II

(Samstag, 17 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Erneutes Eifelderby für die Wittlicher Reserve, die sich am vergangenen Wochenende dem TuS Weibern geschlagen geben musste, während die Dauner Handballerinnen spielfrei hatten. Nach drei Niederlagen in dieser Saison liegt das Team von Spielertrainerin Jenny Scheibe auf dem letzten Tabellenplatz und trägt die Last, am Ende der Saison vier Punkte wegen des „Untersolls bei den Schiedsrichtern“ zu verlieren. So gilt es für die Wittlicherinnen, so viele Punkte wie nur irgend möglich einzufahren. Der Anfang soll jetzt in Daun gemacht werden. Daun startete mit einem Überraschungssieg gegen die Hunsrück Reserve, musste sich dann aber deutlich dem TuS Weibern geschlagen geben. So richtig weiß Trainer Lukas Illigen derzeit noch nicht, wo die Reise seiner Mannschaft in dieser Saison hingehen wird. „Es wird ein richtungsweisendes Spiel sein. In der Vorbereitung haben wir gegen eine dezimierte Wittlicher Mannschaft gewonnen, doch das ist schon aus den Köpfen raus. Jetzt gilt es, zwei wichtige Punkte zuhause zu behalten“, weiß Illigen.

 

Personal: Auf Dauner Seite fallen Franzi Gräfen und Lisa Jehnen aus, bei Wittlich wird Torfrau Julia Marx wohl noch längere Zeit fehlen, ansonsten greift Spielertrainerin Jenny Scheibe auf den vollen Kader zurück, erhält aus der A-Jugend Verstärkungen im Torhüterbereich.

 

Prognose: „Wir müssen eine starke Deckung stellen, dürfen uns nur wenige Fehler im Abschluss erlauben, sonst bestraft Wittlich das mit seinem schnellen Gegenstoßspiel. Wir haben ordentlich trainiert und ich hoffe, dass wir das umsetzen können, was wir uns vorgenommen haben. Dabei kommt uns das Spiel ohne Harz sicher zugute“, sagt der Dauner Coach. „Das Spiel ohne Harz kommt Daun sicherlich entgegen. Wichtig für uns ist es, die Niederlagen aus den Köpfen zu bekommen und jetzt nach vorne zu schauen, zumal wir zuletzt kein schlechtes Spiel gemacht haben und darauf aufbauen können. Daun stellt eine kämpferisch starke Mannschaft, hat mit Jessica Kutscheid und Jana Clever seine stärksten Spielerinnen, die wir in den Griff bekommen wollen. Es gilt für uns, geduldig zu spielen, keinesfalls überhastet die Abschlüsse zu suchen, sondern sicher abzuschließen. Wir wollen unsere konditionelle Überlegenheit ausspielen und deshalb aufs Tempo drücken

 

HSG Obere Nahe - TV Bassenheim II

(Samstag, 19.30 Uhr, Landesleistungszentrum Niederwörresbach)

 

Ausgangslage: Der Aufsteiger Obere Nahe erwartet die Reserve des TV Bassenheim, die bislang mit unterschiedlichen Leistungen in der Saison aufgewartet ist. Dem ungefährdeten Sieg gegen Schweich folgte die bittere und klare Heimniederlage gegen die HSG Kastellaun/Simmern. Im ersten Auswärtsspiel der Saison muss das Team jetzt nach Niederwörresbach und man darf gespannt sein, in welcher personellen Besetzung die Mannschaft auflaufen wird. Verstärkungen aus dem RPS Oberligateam sind aufgrund des fast zeitgleichen Spiels der ersten Mannschaft nicht zu erwarten. Trotz des unzufriedenstellenden Ergebnisses gegen Kastellaun/Simmern ist „Bassem“ weiterhin eine Einheit und will gemeinsam an ihren Fehlern arbeiten. Mit den Erkenntnissen aus dem Spiel ging es wieder ins Training und am Wochenende zum ersten Auswärtsspiel zur HSG Obere Nahe.

 

Personal: Im letzten Spiel verletzten sich Lea Kunz und Maja Hartenberger, fallen längerfristig aus. „Wir müssen umstellen und das haben wir in den letzten Wochen auch trainiert“, verrät HSG Coach Felix Fetzer.

 

Prognose: „Unser Gegner ist für mich nur schwer einzuschätzen. Aus den guten Ansätzen des letzten Spiels müssen wir einiges mitnehmen, müssen vor allem die Nervosität über 60 Minuten ablegen und nicht wie zuletzt in den letzten Minuten nervös werden. In heimischer Halle wollen wir uns so teuer wie möglich verkaufen und hoffen, die ersten Punkte einzufahren“, so Fetzer.

 

HSG Hunsrück II - SG Bannberscheid/Engers

(Sonntag, 12 Uhr, Schulsporthalle Sohren)

 

Ausgangslage: Zur ungewohnten Zeit trifft das Team von Trainer Timo Stoffel auf die SG Bannberscheid/Engers, die sich ihren ersten Sieg bei der HSG Obere Nahe teuer erkauft hat. Derya Akbulut, die wohl gefährlichste Angreiferin der Gäste, zog sich einen Achillessehnenriss zu und fällt länger aus. Für das Team eine kaum zu schließende Lücke. Die Hunsrückerinnen haben wichtige Erkenntnisse aus ihrer Niederlage bei den Trierer Miezen ziehen können. Sie wissen, dass sie auf keinen Fall den Start verschlafen dürfen und haben im Spiel bei den Triererinnen über weite Strecken des Spiels gezeigt, dass sich durchaus konkurrenzfähig waren.

 

Personal: Im Tor wird der Hunsrück Reserve künftig Melanie Endel helfen, dazu kommt aus der A-Jugend das Nachwuchstalent Loredana Ocneanu dazu. Im letzten Spiel verletzte sich Tina Schirokisch, die im HSG Deckungsverband schmerzlich vermisst wird. 

 

Prognose: „Wir müssen vernünftig aus den Startlöchern kommen und endlich das Tor treffen und zwar von Anfang an! Zuletzt haben wir hier kläglich unsere Chancen liegenlassen. Genauere Informationen zum Gegner werte ich am Freitag aus. Wenn wir aber das spielen, was wir eigentlich können, haben wir eine realistische Chance auf zwei Punkte“, sagt Trainer Timo Stoffel.

 

 

 

24. Oktober 2021

 

HSG Wittlich II - TuS Weibern 24:27 (9:13)

 

Weibern entführt im Eifel-Derby beide Punkte und so bleibt das Team von Spielertrainerin Jenny Scheibe nach drei Spieltagen punktlos. Die Wittlicher Reserve hat eine schwere Saison vor der Brust, zumal der Mannschaft zusätzlich am Ende vier Punkte wegen Nichterreichens des Schiedsrichter-Solls abgezogen werden!

 

Gehofft hatte das Scheibe Team darauf, endlich mit ihrem stärksten Kader antreten zu können, doch mit Gwenny Barthen im Rückraum und Torfrau Julia Marx, die zuletzt eine starke Form zeigte, fielen wichtige Spielerinnen verletzungsbedingt aus. „Damit fehlte mir erneut eine wichtige Spielerin im Rückraum, im Tor machte Rieke Muscheid ihre Sache aber sehr gut“, lobte Scheibe.

 

Das Problem der Gastgeberinnen blieb auch in diesem Spiel die Chancenverwertung. „Wir hatten es selbst in der Hand, haben 10 klare Chancen von außen nicht reingemacht, zudem bekamen wir den Kopf im Weiberner Spiel Bina Jöhnk nie in den Griff, die nicht nur selbst torgefährlich war, sondern auch ihre Mitspielerinnen geschickt einsetzte“, sagte Scheibe.

 

So liefen die Gastgeberinnen ständig der Gästeführung hinterher, die über 1:4 in der 6. Minute das Spiel bestimmten. Doch die Gastgeberinne zeigten sich kämpferisch, verkürzten auf zwei Tore beim 4:6 in der 14. Minute und mussten zur Pause den Gästen die 9:13 Führung überlassen. Wittlich kam stärker in die zweite Hälfte, verkürzte auf 14:15 in der 38. Minute, der Ausgleich wollte aber nicht gelingen. Weibern baute den Vorsprung bis zur 43. Minute auf vier Tore zum 16:20 aus, doch Wittlich gab sich nie auf, kämpfte sich auf 21:22 in der 54. Minute heran und zwang Weibern zur Auszeit.

 

„Wir haben einfach zu spät begriffen, dass wir unsere Chance über das Tempospiel bekommen sollten. Letztlich kein schlechtes Spiel meiner Mannschaft, bei dem wir erneut gesehen haben, dass wir mithalten können. Am Ende fehlte auch die Cleverness und diese Niederlage ist immer noch nicht verdaut“, gab Scheibe zu.

 

Marx und Muscheid - Lieser, Hohns, Teusch (1), Esch (5/2), Barthen, Krüger (3), Gaß, Scheibe (5/1), Ensch, Kappes (6), Schaaf (3), Zens (1).

 

DJK/MJC Trier - HSG Hunsrück 30:23 (16:7)

 

Die Trierer Miezen werden ihrer Favoritenrolle im Spiel gegen die Hunsrück Reserve gerecht, profitieren aber am Ende von einer guten ersten Halbzeit!

 

Bis 8:2 setzte sich das Team von Trainer Kai Kinzig in der 14. Minute ab. „Hier hätte es durchaus 8:8 stehen können, doch wir vergaben die besten Chancen“, klagte Gästetrainer Timo Stoffel. So lief seine Mannschaft dem Vorsprung der Gastgeberinnen hinterher, die über 12:3 in der 19. Minute ihren Vorsprung bis zur Pause zum 16:7 verwalteten.  „Wir fanden gut in unser Spiel, leisteten uns wenige technische Fehler und setzten das um, was wir uns vorgenommen hatten. Zudem wehrte Ali Krämer im Tor einige klare Chancen der Gäste ab“, freute sich MJC Coach Kai Kinzig.

 

Der Bruch kam nach dem Wechsel aufgrund der Aussage von Kinzig durch konditionelle Probleme und die Tatsache, dass sich die Manndeckung der Gäste gegen Kaddy Irsch und Lea Hoffmann bezahlt machten. So kämpfte sich das Hunsrück Team von Trainer Timo Stoffel auf 21:17 in der 47. Minute heran, doch letztlich brachten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung aus der ersten Halbzeit über die Zeit.

 

„Die Umstellung von unserer 3:2:1 auf eine 6:0 Deckung machte sich dann in den Schlussminuten bemerkbar. Doch ich muss zugeben, dass die Begegnung auch anders ausgehen konnte. Ich bin mit dem Ergebnis und dem Sieg natürlich zufrieden, doch wir wissen, woran wir arbeiten müssen“, sagte MJC Coach Kinzig.

 

„Wir haben uns das Spiel wieder erneut in der ersten Halbzeit versaut und uns so das Leben selbst schwer gemacht. Die zweite Hälfte lief dann besser, da der Bruch im Trierer Spiel nach unseren Manndeckungen erkennbar wurde. Leider konnten wir den klaren Rückstand nach der ersten Hälfte nicht mehr aufholen“, sagte Gästetrainer Timo Stoffel.

 

MJC: Krämer und Ohlsen - Hoffmann (3), L. Weißhuhn, Irsch (12/5), Sattler (5), Brunner (4), Fahl, A. Weißhuhn, Cartus (1), Steil (5)

 

HSG: Faller - Glöckner, Fink (1), Faller, Bach (1), Schirokich, Nicolae (9/2), Lammersmann (5), Hahn (2), Kalle (1)

 

19. Oktober 2021

 

 

HSG Wittlich II - TuS Weibern (Samstag, 18 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Zwei knappe Niederlagen musste die Wittlicher Reserve gleich zum Saisonstart verkraften und erwartet nun im Eifel-Derby den TuS Weibern. Letztlich sind die Niederlagen der jungen Wittlicher Mannschaft auch auf die fehlende Erfahrung zurückzuführen. So musste Spielertrainerin Jenny Scheibe zuletzt allein 7 Jugendspielerin im Kader einsetzen, es fehlten schlussendlich, ohne die Leistung der Jugendspielerinnen in Frage zu stellen, Spielerinnen mit Erfahrung. Die Gäste starteten mit einer unerwarteten Niederlage in Schweich, hatten aus dieser Niederlage ihre Lehren gezogen und rehabilitierten sich mit einem klaren Sieg über Daun vor heimischer Kulisse. Dabei war die gut funktionierende Abwehrarbeit und eine im Tor stark agierende Josee Bous Grundlage für den deutlichen Erfolg. Über Personalprobleme klagt nicht nur die HSG Wittlich, auch Weibern ist aufgrund der momentanen personellen Situation froh, dass Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft aushelfen. Im Vorjahr verloren die TuS Spielerinnen in Wittlich deutlich und haben hier noch eine Rechnung offen.

 

Personal: Viele Spielerinnen waren in den Herbstferien in Urlaub, andere Spielerinnen waren erkältet. Dennoch hofft HSG Spielertrainerin Jenny Scheibe am Wochenende ihre Bestbesetzung aufs Feld schicken zu können. Verstärkungen aus der 1. Mannschaft sind aufgrund der Festspielregeln nicht möglich. Hanna Esch wird aber wieder dabei sein, dafür fallen weiterhin Sophie Lames und Sarah Ertz aus.

 

Prognose: „Wir kennen die Weibernerinnen aus dem Testspiel und das ist eine Mannschaft, die uns liegt! Doch der TuS spielt eine aggressive und gutstehende Abwehr, die wie die Mannschaft von ihrer Erfahrung profitiert. Das hat die Mannschaft uns sicher voraus, da wir wieder mit einem sehr jungen und relativ unerfahrenen Team ins Spiel gehen. Unsere kleine Chance als Außenseiter wollen wir dennoch nutzen“, fordert die HSG Trainerin.

 

SG Bannberscheid/Engers - HSG Mertesdorf/Ruwertal verlegt

 

DJK/MJC Trier - HSG Hunsrück II (Sonntag, 17 Uhr, Mäusheckerweghalle)

 

Ausgangslage: Mit zwei Siegen zum Saisonstart lief es für die Trierer Miezen bislang nach Plan. Zuletzt konnte sich das Team von Trainer Kai Kinzig beim Lokalrivalen im Ruwertal unerwartet deutlich durchsetzen und will an die starke Leistung auch gegen die Hunsrück Reserve mit Trainer Timo Stoffel anknüpfen. Die Gäste unterlagen im Auftaktspiel in Daun, hielten sich dann zuhause gegen Wittlich schadlos und stehen mit 2:2 Punkten in der Tabelle derzeit auf Platz 8. Im zweiten Auswärtsspiel sollten die Gäste in Trier allerdings nicht über die Rolle des Außenseiters hinauskommen.

 

Personal: Auf Trierer Seite sind alle Spielerinnen fit und Trainer Kai Kinzig kann aus dem Vollen schöpfen. Die Gäste können bis auf die in Urlaub befindliche Lea Themann auf ihren kompletten Kader zurückgreifen.

 

Prognose: „Der Gast ist schwer einzuschätzen, da wir nicht wissen, welche Spielerinnen aus dem 3. Liga Kader eingesetzt werden. Ich bin mal gespannt, wer da alles auf der Platte steht. Wir wissen, dass zuhause in unserer neuen Heimspielhalle, dem Mäusheckerweg, viel Arbeit auf uns zukommt, doch wir wollen da anknüpfen, wo wir gegen die Ruwertal HSG aufgehört haben“ fordert MJC Coach Kai Kinzig. Sein Trainerkollege Timo Stoffel sieht keine Verstärkungen aus der 1. Mannschaft des Vereins: „Die haben derzeit genügend eigene personelle Probleme. Trier ist für mich der klare Favorit und wir wissen, dass es schwer werden wird. Doch uns ist wichtig, das eigene Spiel weiterzuentwickeln, dürfen keinesfalls wieder den Anfang verschlafen. Aber es wird sicher schwer, etwas aus Trier mitzunehmen“, ahnt Gästetrainer Timo Stoffel.

 

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20.10.2021

 

Christian Leyh tritt in Schweich als Trainer der Damenmannschaft zurück

 

Mit sofortiger Wirkung trat der Coach des Rheinlandligisten der Frauen, Christian Leyh von seinem Amt als Trainer zurück. „Hauptsächlich sind es private Gründe. Als leistungsorientierter Trainer sehe ich Motivation und Ehrgeiz als Voraussetzung an, um Erfolg zu haben. Und das wurde mir bei den Damen in Schweich in der letzten Zeit nicht mehr geboten. Ich will der Mannschaft keinesfalls die Motivation und den Ehrgeiz abstreiten. Sie versuchen immer ihr bestes zu geben. Aber das Problem sind einfach viele Studentinnen und das die eine oder andere ihre Prioritäten anders setzt,  als Rheinlandliga Handball. Für die nächsten Wochen wird Hanni Rosch als Trainer der Damen aushelfen, wird sich dann aber wieder zurückziehen und nur noch bei den Herren spielen“, sagt Leyh. 

 

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03. Oktober 2021

 

HSG Obere Nahe - SG Bannberscheid/Engers 23:26 (11:11)

 

Das war knapp! Der Aufsteiger von der Oberen Nahe war dicht am ersten Punktgewinn gegen den Favoriten. Beim 23:22 in der 53. Minute nahm HSG Coach Felix Fetzer die Auszeit, die aber dem Gast zugutekam. Mit vier Treffern in Folge sicherte sich der Favorit in den Schlussminuten den Auswärtssieg. Bis zu diesem Zeitpunkt lieferten sich beide Mannschaften ein Spiel auf Augenhöhe.

 

Nach der 7:9 Führung der Gäste in der 19. Minute kam die HSG in ihrer stärksten Phase im ersten Spielabschnitt mit vier Treffern in Folge zur ersten zwei Tore Führung im Spiel beim 11:9 in der 25. Minute, die der Favorit aber bis zum Pausenpfiff wieder egalisierte.

 

Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischten dann die Gäste, die sich auf drei Tore zum 12:15 in der 35. Minute absetzten, doch die HSG fand wieder ins Spiel zurück und schien beim 19:17 in der 45. Minute auf dem Weg, das Spiel zu kippen. Bis 23:20 in der 51. Minute sah es nach einer faustdicken Überraschung aus, doch zwei Treffer der Gäste in Folge führten zur Auszeit der Gastgeberinnen und so hatte der Gast das glücklichere Ende für sich.

 

„Wir haben gut ins Spiel gefunden und es war eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber dem Auftaktspiel gegen die Miezen. 50 Minuten haben wir das umgesetzt, was wir uns vorgestellt hatten, hielten gut mit und hielten den Gegner in Schach. In den Schlussminuten wurden wir dann unkonzentriert, zollten sicher auch unserer Unerfahrenheit Tribut, da die Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von 21 Jahren verständlicherweise noch Nervenflattern gezeigt hat. Am Ende eine ärgerliche Niederlage, die uns aber auch zeigt, dass wir auf dem richtigen Wege sind“, resümierte HSG Coach Felix Fetzer.

 

Göymen - Fetzer (3/1), Busius, Kunz (1), Hartenberger (2), Catrein (6), Schwaz (3), Bubenheim (2), Merker (1), Hartenberger (4), Duran Gacia (1), Heike

 

HSG Hunsrück II - HSG Wittlich II 28:26 (9:13)

 

Das Duell der 3. Liga Reserven zwischen der Hunsrück HSG und der Wittlicher HSG entscheiden die Gastgeberinnen am Ende knapp für sich. Dabei sag es lange danach aus, als könnte das Team von Spielertrainerin Jenny Scheibe beide Punkte aus dem Hunsrück mit in die Eifel nehmen.

 

„Wir haben schwer ins Spiel gefunden, brauchten 12 Minuten um den ersten Treffer zu erzielen. Spielerisch fehlte uns einfach die Linie, zudem vergaben wir eine Vielzahl von glasklaren Chancen und so liefen wir dem Vorsprung der Gäste hinterher. Mit Wittlichs Jule Kappes kamen wir im ersten Spielabschnitt nicht zurecht und hatten zudem das Zusammenspiel mit dem Kreis nicht verhindern können“, klagte Gastgebertrainer Timo Stoffel.

 

„Wir sind gut in die Begegnung gekommen, standen in der Abwehr stabil und bauten so richtig Druck auf den Gastgeberangriff auf. Leider mussten wir kurzfristig auf Hanna Esch und Paula Hohns verzichten. In der Abwehr haben wir gut gekämpft, hatten in Julia Marx gerade im ersten Spielabschnitt eine sehr starke Torhüterin zwischen den Pfosten, die einiges an klaren Chancen der Gastgeberinnen vereitelte. Jule Kappes machte ein richtig gutes Spiel, baute Druck auf und strahlte Torgefahr aus, dazu kamen auch gute Kreisanspiele meines Teams“, lobte die Spielertrainerin der Gäste, Jenny Scheibe.

 

Doch in den letzten 20 Minuten des Spiels drehte die Mannschaft von Trainer Timo Stoffel die Begegnung, in der die Mannschaft bereits mit drei Treffern beim 16:19 in der 41. Minute zurücklag. Tor um Tor kämpfte sich das Gastgeberteam heran und ging erstmals beim 23:22 in der 50. Minute in Führung, musste dann aber um den Sieg zittern, als den Gästen beim 27:26 in der 56. Minute nach einem zwei Tore-Rückstand der Anschlusstreffer gelang. 9 Sekunden vor dem Ende war es Routinier Julia Christina Nicolae, die mit ihrem 9 Treffer das Spiel zugunsten des Stoffel-Teams entschied.

 

„Endlich fanden wir nach dem Wechsel zu unserem Tempospiel aus einer starken Abwehr, bauten jetzt den Druck im 1:1 Spiel auf und ließen endlich den Ball laufen. Die Mannschaft setzte nach der Pause das um, was wir uns vorgenommen hatten und so reichte es zum Derbysieg. Da ich keine gelernte Torfrau an diesem Abend hatte, ging Svenja Mohr ins Tor, die ihre Sache gut machte“, lobte Stoffel.  

 

„Leider mussten wir im zweiten Spielabschnitt einige Zeitstrafen wegestecken und dazu die rote Karte gegen Luisa Ensch in der 45. Minute, durch die uns dann die Alternativen im Rückraum ausgingen. Bis dahin zeigte Luisa in ihrem ersten Seniorenspiel eine starke Leistung. Letztlich fehlte uns dann auch das Selbstbewusstsein, die Abwehr stand nicht mehr so stabil und haben so die entscheidenden Tore kassiert. Nach der ersten Hälfte hätten wir durchaus die Punkte verdient gehabt, doch letztlich haben wir unglücklich verloren, hatten aber im Kader mehr als die Hälfte A-Jugendliche“, sagte Scheibe.

 

HSG H: Mohr- Bach, Litzenburger (8/3), Glöckner (1), Fink (1), Themann, L. Bach (2), Schirokich, Nicolea (11/6), Lammersmann (3), Hahn (1), Kalle (1)

 

HSG W: Marx - Lieser (3), Eiden (4/2), Teusch (8), Krüger, Gaß (1), Scheibe (2), Ensch, Kappes (4), Kehl, Zens (4), Schoppe

 

TuS Weibern - TuS Daun 26:16 (16:6)

 

Das hatte sich das Dauner Team und ihr Trainer Lukas Illigen sicher anders vorgestellt. Doch der TuS war im Eifelderby gegen Weibern, die mit einer überraschenden Niederlage in die Saison gestartet waren, gegenüber der Vorwoche nicht wiederzuerkennen.

 

„Uns fehlte einfach die Einstellung, zudem kamen wir mit dem Harzball nicht zurecht. Doch das ist keine Entschuldigung. An diesem Abend war keine Spielerin im ersten Spielabschnitt bereit, im Deckungsverband auszuhelfen, im Angriff gingen wir nicht auf die Nahtstellen“, klagte Illigen.

 

So lag das Team mit 7:3 in der 18. Minute zurück, musste den TuS sogar bis zur Pause zur 10-Tore Führung auf 16:6 ziehen lassen, die Begegnung war entschieden. „In der Pause habe ich an die Mannschaft appelliert, die Dinge endlich besser zu machen, sonst würden wir mit einer Klatsche nach Hause fahren“, sagt Illigen. Das beherzigte seine Spielerinnen jetzt, die Einstellung passte und endlich suchte man im Angriff die Nahtstellen und konnte sich so noch „manierlich verabschieden“ (Zitat Illigen).

 

„Das Spiel haben wir aber bereits im ersten Spielabschnitt verloren, vergaben dazu drei Siebenmeter. Weibern spielte eine gute Abwehr und nutzte seine Chancen, in dem sie unsere Lücken im Abwehrverband gnadenlos aufdeckten“, gab der TuS Trainer zu.

 

Treis und Thome - F. Kutscheid (1), J. Kutscheid (8/3), Poster, N. Aideyan (2), Römer, Basten, Teusch (1), Werbinsky, Clever (4).

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - DJK/MJC Trier 16:30 (7:15)

 

Das die Begegnung am Ende so deutlich zugunsten der Gäste aus Trier ausgehen sollte, damit hatten die Gastgeberinnen und ihr Trainer Paddy Wagner sicher vor dem Spiel nicht gerechnet.

 

Die Messe im Ruwertal war schnell zugunsten der Trierer Miezen gelesen. Beim 2:6 in der 14. Minute zog HSG Coach Paddy Wagner bereits die Notbremse, nahm die Auszeit, doch seine Mannschaft fand einfach nicht ins Spiel und mussten den Gast auf 7:15 ziehen lassen. „Wir hatten einfach zu viel Respekt vor den Miezen. Vielleicht habe ich auch zu viel Druck auf die Mädels aufgebaut, den Schuh ziehe ich mir an. Doch die Mädels haben einfach nicht an sich geglaubt, waren überrascht von der offensiven MJC Deckung und konnten die Räume einfach nicht nutzen. Wenn wir uns dann mal durchgesetzt haben, war unsere Chancenverwertung zu schlecht und jeden Fehler von uns bestraften die Triererinnen mit einem Treffer und so deutete sich schon zur Pause die klare Niederlage an“, räumte HSG Coach Wagner ein.

 

Auch nach dem Wechsel waren die Gäste einfach die bessere Mannschaft, die sich über 9:19 in der 39. Minute am Ende mehr als deutlich auf 16:30 absetzten und den Ruwertalerinnen eine richtige Klatsche verpassten.

 

„Die Verunsicherung wurde nach dem Wechsel immer größer, die technischen Fehler häuften sich und wir bekamen das Auflösen der Trierer auf zwei Kreisläufer und deren einlaufende Außen nie in den Griff. Meiner jungen Mannschaft fehlte einfach die Erfahrung, um das Zusammenspiel der Miezen zu verteidigen. Der Gegner war im eins gegen eins einfach zu stark für uns. Ich hatte geglaubt, dass wir hier besser gegenhalten können. Der Einsatz meiner Mädels stimmte, doch letztlich wurde der Klassenunterschied deutlich“, gab Wagner zu.

 

„Zufrieden und stolz bin ich. Die Mädels haben das richtig gut gemacht. Natürlich hat uns auch der Vorbericht der Ruwertalerinnen motiviert und wir haben das umgesetzt war wir uns vorgenommen hatten. Im Angriff sind wir ruhig geblieben und haben aus einer gutstehenden Abwehr gespielt. Auch die zahlreichen Zeitstrafen haben wir mit unserem kleinen Kader kompensieren können. Es ist nicht leicht in der Halle und dem Publikum zu spielen, doch das hat meine Mannschaft richtig gut gemacht. Die Ruwertalerinnen haben alles in die Waagschale geworfen“, fand MJC Coach Kai Kinzig.

 

HSG: Becker - Britz (3); Lamberti, Himmelreich (1), Kierakowicz (3), S. Eiden (1), Fisch (3/2), Thinnes, J. Eiden (1), Reber (2), Meyer (2)

 

MJC: Krämer - Irsch (3/1), Sattler, Brunner (8), A. Weißhuhn (3/1), L. Weißhuhn (2), Baldin (7), Steil (3), Fahl, Hoffmann (4)

 

TV Bassenheim II - HSC Schweich 24:19 (8:7)

 

Vollkommen ausgeglichen verlief das Spiel der Schweicher Frauen in Bassenheim. Auch nach dem Wechsel blieb es ein Spiel auf Augenhöhe bis zum 17:16 in der 48. Minute. Dann gelang den Gastgeberinnen erstmals eine vier Tore Führung zum 20:16 in der 53. Minute und das sollte die Vorentscheidung sein.

 

„Wir waren heute von zwei schlechten Mannschaften die schlechtere“, gab HSC Coach Christian Leyh nach der Auswärtsniederlage zu.

 

„Wir sind nie ins Spiel gekommen, leisteten uns alleine im ersten Spielabschnitt 13 Fehlwürfe und eine Unzahl technischer Fehler. Zwar lief die zweite Halbzeit in den Anfangsminuten besser, doch dann riss der Faden wieder. In den Schlussminuten haben wir mit einer offensiveren Deckung nochmals alles versucht, wurden dann aber überrannt. Das Ergebnis fällt am Ende aber zu hoch aus“, meinte der HSC Coach.

 

Waters - Reuter (1), Rosch, Marxen, Longen, Aalderink (2), Longen (4/4), Lehmann, Beck (1), Hähner (5), Weiss (5/2), Müller (1), Morbach

 

28. September 2021

 

HSG Obere Nahe - SG Bannberscheid/Engers

(Samstag, 17.30 Uhr, Stadenhalle Tiefenstein)

 

Ausgangslage: Die SG Bannberscheid/Engers startete unerwartet mit einer Heimniederlage gegen die HSG Kastellaun/Simmern in die neue Saison. Dabei stand erstmals Georgina Martin-Stoleru, die ehemalige HSG Hunsrück Stammtorhüterin im Kasten der HSG Kastellaun/Simmern und hatte wesentlichen Anteil am Erfolg der von Mirza Cehajic trainierten Gäste. Die HSG Obere Nahe musste sich erwartungsgemäß dem Favoriten in Trier geschlagen geben. Trotz der klaren Niederlage gewannen die Verantwortlichen der HSG diesem Spiel positive Erkenntnisse ab: „Auch von den Zuschauern erhielt man Zuspruch für die kämpferische Leistung. Dabei überzeugte vor allem Torfrau Ebru Göymen mit tollen Paraden und hielt 5 von 8 Siebenmetern! Die Rollen vor dem Spiel sind klar verteilt, die Gäste gehen als Favorit in die Begegnung.

 

Personal: Die HSG hofft auf ihre Bestbesetzung.

 

Prognose: „Es ist das erste Heimspiel seit gefühlt ewigen Zeiten in einer hoffentlich vollen Halle, die uns lautstark unterstützen wird. Unser Kampfgeist ist gefordert. Dabei muss vor allem der Zug zum Tor und die Chancenverwertung besser werden. Wir haben diese Woche an vernünftigen Abschlüssen gearbeitet und ich hoffe, dass wir das auch am Wochenende auf die Platte bringen können. Aufgrund ihrer Erfahrung gehen die Gäste aber als klarer Favorit in diese Begegnung“, sagt HSG Trainer Felix Fetzer.

 

HSG Hunsrück II - HSG Wittlich II

(Samstag, 18 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Enttäuscht dürften sicherlich beide Teams nach ihren Auftaktniederlagen sein! So verlor die Hunsrück Reserve in Daun und die Wittlicher Reserve hatte das Nachsehen gegen die Ruwertal Mädels. Für beide Teams geht es nun darum, sich nach diesem Spiel klar zu sein, in welche Richtung es in dieser Saison gehen wird.

 

Personal:  Auf Hunsrücker Seite wird Lisa Johann aus privaten Gründen fehlen. Auf Wittlicher Seite fehlt weiterhin Sarah Ertz. Ob die angeschlagene Torfrau Laura Kehl und Sophie Lames auflaufen können, entscheidet sich ebenso wie der Einsatz von Hanna Esch und Spielertrainerin Jenny Scheibe aufgrund ihrer Verletzungen erst am Wochenende.

 

Prognose: „Gerade vor heimischen Publikum haben wir etwas gutzumachen. Alles war in den Vorbereitungsspielen bei uns im Angriff funktioniert hat, konnten wir im ersten Saisonspiel nicht abrufen. Der Ball lief nicht und es fehlte der Druck aus dem Rückraum. Vor allem bekamen wir keinen Ball auf die Aussenpositionen. Das werden wir in der Trainingswoche ansprechen und am Samstag besser machen“, verspricht Gastgebertrainer Timo Stoffel.  „Uns erwartet ein ähnlich junges Team wie das meine Mannschaft ist. Das Gesicht der Hunsrücker Mannschaft hat sich in den letzten Jahren schon stark verändert und deshalb kenne ich diese Mannschaft so gut wie nicht mehr, da die erfahrenen Spielerinnen in die 1. Mannschaft gewechselt sind“, sagt die Wittlich Spielertrainerin Jenny Scheibe, die ehemals für die Hunsrückerinnen auf Torejagd ging. „Wir werden aber hochmotiviert im Hunsrück auflaufen, wissen um die heimstarken Gastgeberinnen, die von einem lautstarken Publikum unterstützt werden. Wir werden aus einer stabilen Abwehr voll aufs Tempo gehen und die Sache selbstbewusst angehen“, verrät Scheibe.

 

TuS Weibern - TuS Daun

(Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Da hat Weibern aber vor heimischer Kulisse einiges gutzumachen. Die als Meisterschaftsfavoritinnen gehandelten Eifelanerinnen mussten sich im Auftaktspiel bei Schweich geschlagen geben und Daun kam zum Auftakterfolg gegen die Hunsrück Reserve. Das Team von Trainer Lukas Illigen wird sich daher in Weibern auf einen hochmotivierten Gegner einstellen müssen, der vor heimischer Kulisse alles daransetzen wird, sich in die Erfolgsspur zurückzumelden. Damit stehen die Gastgeberinnen sicherlich unter einem höheren Druck als die Gäste, die im Eifel-Derby völlig befreit aufspielen werden.

 

Personal: Ersatzgeschwächt geht’s für die Dauner zum Eifelderby, da Sarah Schuh und Cynthia Aideyan fehlen werden, fraglich ist der Einsatz von Anna Makurat.

 

Prognose: „Wir haben in Weibern noch etwas gutzumachen, denn vor zwei Jahren kassierten wir dort nach einer sehr positiven Serie eine klare Niederlage und blieben dann neun Spiele ohne Sieg. Wir müssen aus einer stabilen Abwehr wenig technische Fehler nach vorne machen, dabei mit dem für uns ungewohnten Harz klarkommen. Auf keinen Fall dürfen wir überhastet agieren, sondern wollen unsere Spielstruktur durchdrücken. Wenn Weibern in ähnlicher Aufstellung wie gegen Schweich spielt, sehen wir durchaus eine Chance, um für die Überraschung zu sorgen. Dabei bauen wir wieder auf unser starkes Torhütergespann“, sagt Dauns Trainer Lukas Illigen.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - DJK/MJC Trier

(Samstag, 20 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Das Spiel ist eine Standortbestimmung für beide Teams, die ihre Auftaktspiele gewannen. Man darf gespannt sein, wer sich in dieser Begegnung durchsetzt. Klar dürfte aber auch sein, dass der Gewinner zu den Anwärtern auf die Meisterschaft zu zählen ist.

 

Personal: Die Gastgeberinnen können ebenso wie die Triererinnen mit ihrer Bestbesetzung auflaufen.

 

Prognose: „Die MJC ist für mich der Meisterschaftsfavorit, doch es wird unser Ziel sein, auch gegen die MJC beide Punkte zu gewinnen. Ich glaube an meine Mädels, die körperlich und mental in den letzten Monaten stärker geworden sind. Allerdings müssen wir als Mannschaft auftreten, die Verantwortung auf viele Schultern verteilen. Wir wollen das schnelle Spiel, um alle Positionen in gue Abschlusssituationen bringen zu können, und versuchen aus einer stabilen Abwehr über den Gegenstoß zu einfachen Toren zu kommen. Unsere Torfrau Louisa Becker wird gegen die MJC besonders motiviert sein und ich bin guten Mutes, dass wir den Favoritinnen lange Paroli bieten können und am Ende die Punkte gewinnen. Auf jeden Fall wird es ein knappes Spiel, bei dem auch die Kondition ein entscheidendes Momentum sein kann“, meint HSG Coach Paddy Wagner. „Es wird eine spannende Saison, das haben bereits die überraschenden Ergebnisse des ersten Spieltages gezeigt. Im Ruwertal ist es immer schwer, zu gewinnen. Wir setzen alles daran, beide Punkte mit nach Hause zu nehmen, wissen aber, dass es nicht leicht werden wird. Doch wir glauben an unsere Chance, arbeiten in dieser Woche noch an den Fehlern, die wir im Auftaktspiel gemacht haben, wollen vor allem mehr Ruhe in unser Spiel bekommen, sowohl im Angriff als auch in der Abwehr“, sagt MJC Coach Kai Kinzig.

 

TV Bassenheim II - HSC Schweich

(Sonntag, 14.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Besser konnte es für das Team von Trainer Christian Leyh kaum laufen. Die Mannschaft überraschte mit einem Sieg über den Meisterschaftsanwärter Weibern und kann nun im Auswärtsspiel bei Bassenheim für eine weitere Überraschung sorgen. Doch unterschätzt werden die Moselaner jetzt sicher nicht mehr und es muss sich zeigen, ob das Leyh-Team auch die Auswärtshürde in Bassenheim nehmen kann.

 

Personal: Gleich drei Stammspielerinnen fehlen dem Aufsteiger in Bassenheim. Mit Angie Karrenbauer, Vanessa Longen und Pia Keppler fehlt das Trio, dass gegen Weibern zusammen 14 Tore erzielte. „Wir haben einen großen Kader und werden aus der zweiten Mannschaft ergänzen“, verrät der Schweich Coach.

 

Prognose: „Als Aufsteiger sind wir fast in jedem Spiel Außenseiter. Wir wollen dennoch so lange wie möglich mithalten und sollen die Spielerinnen, die aus der zweiten Mannschaft mitfahren, sich beweisen. Motivation und Konzentration müssen so sein wie gegen Weibern, dann sind wir nicht chancenlos“, glaubt Schweichs Trainer Christian Leyh.

 

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26. September 2021

 

DJK/MJC Trier - HSG Obere Nahe 32:18 (21:9) 

 

Erwartungsgemäß kommen die neuformierten Trierer Miezen mit ihrem neuen Trainer Kai Kinzig zum Auftakterfolg gegen den Aufsteiger Obere Nahe, leisten sich aber nach dem Wechsel einen Aussetzer!

 

Ausgeglichen verlief die Anfangsphase bis zum 5:4 in der 13. Minute, bevor die Favoritinnen aus Trier ihre Nervosität abgelegt hatten und sich mit fünf Treffern in Folge auf 10:4 in der 17. Minute absetzten.

 

“Wir sind sehr nervös gestartet und hatten dadurch in den ersten Minuten einige Fehlpässe und Fehlwürfe. Nachdem sich aber alle wieder „eingelebt“ hatten, standen wir hinten stabil und konsequent und kamen über die zweite Welle immer wieder zu einfachen Toren.”, erklärte MJC Coach Kai Kinzig.

 

„Zwar hielten wir die ersten 10 Minuten gut mit, fanden aber über die gesamte Spielzeit keinen Zugang gegen die offensive MJC Deckung, leisteten uns viele Ballverluste, die die Triererinnen über ihr schnelles Spiel bestraften“, klagte Gästetrainer Felix Fetzer.

 

Die Begegnung schien entschieden, als die Triererinnen bis zur Pause den Vorsprung auf 21:9 ausbauen konnten.

 

Das Kinzig-Team kam besser in die zweite Hälfte, legte gleich vier Tore in Folge auf 25:9 nach und so schien nur noch die Höhe des Kantersieges fraglich. Doch plötzlich war Sand im Getriebe des MJC Spiels, die Gäste nutzten die Nachlässigkeiten konsequent und so nahm Kinzig beim 25:11 in der 39. Minute die Auszeit. Doch die Gäste verkürzten mit ihrem sechsten Treffer in Folge auf 25:15 und es folgte die nächste Trierer Auszeit. Nach einem 0:7 Lauf der Gäste war es Mira Cartus per Siebenmeter, die den Negativlauf ihres Teams mit dem Treffer zum 26:16 in der 50. Minute stoppte.

 

“Der kleine Einbruch nach dem Seitenwechsel geht auf meine Kappe. Ich wollte im ersten Spiel nach der langen Pause allen Spielanteile geben, dementsprechend fehlte phasenweise die Struktur im Angriff”, stellte Kinzig fest.  

 

Erst in den Schlussminuten sorgen die Routiniers der Trierer, Vivi Steil und Kaddy Irsch, für den klaren Endstand. Die Gäste waren nach dem Wechsel auf Augenhöhe und können auf diese Leistung aufbauen.

 

"Ich bin insgesamt sehr zufrieden mit dem ersten Auftritt meiner Mannschaft in dieser Saison, vor allem wenn man bedenkt, dass 1 1/2 Jahre kein Punktspiel stattgefunden hat. Ich glaube man muss erstmal zufrieden sein, dass die Runde überhaupt unter diesen guten Bedingungen stattfindet. Dementsprechend freuen wir uns auf das nächste Spiel in Mertesdorf. Das war leider auch vorerst das letzte Spiel unserer Torfrau Henrike, die hoffentlich bald nach ihren Auslandssemester wieder bei uns auf der Platte steht. Wir wünschen ihr definitiv alles Gute und viel Spaß. Gleichzeitig konnte aber Ali Krämer ihr Debüt in dieser Saison geben. Wir freuen uns sehr, dass sie sich für die MJC entschieden hat”, freute sich MJC Coach Kai Kinzig.

 

„32 Gegentore spiegeln eigentlich nicht unsere Abwehrleistung im Positionsspiel wider. Es waren gute Ansätze erkennbar und wenn wir die Fehler im Angriff abstellen, sieht es für die Saison gut aus“, glaubt der Gästecoach.

 

MJC: Dierkes und Krämer - Hoffmann (3/2), Irsch (6), L. Weißhuhn (5), A. Weißhuhn, Brunner (3)Baldin (2)FahlCartus (1/1), Steil (5), Sattler (7), Kreuzkamp 

 

HSG: Göymen - Fetzer (4/1), Wiedemann, Brusius (1), Kunz (6)Hartenberger (2)Catrein (1)Gesemann (2), Schwarz (1), Bubenheim (1), Merker 

 

 

TuS Daun - HSG Hunsrück II 27:20 (15:11)

 

Bildergalerie von Michael Schröder

 

 

Einen unerwartet deutlichen Sieg feierte das Tus Team gegen die HSG Reserve! Von Beginn an führte das Team von Trainer Lukas Illigen gegen den Gast aus dem Hunsrück, der bis 8:6 in der 15. Minute auf Augenhöhe mit den Eifelanerinnen war. Doch über 10:6 setzte sich der Tus Dann bis zur Pause auf 15:11 ab. Die Mannschaft erwischte auch den besseren Start in die zweite Hälfte und legte gleich drei Treffer in Folge auf 18:11 in der 35. Minute nach, führte erstmals beim 22:12 in der 38. Minute mit 10 Toren und verwaltete dann nach einer Auszeit der Gäste diesen Vorsprung bis wenige Minute vor dem Spielende. Erst in den Schlussminuten kam das Team von Gästetrainer Timo Stoffel zur Ergebniskosmetik.

 

„Ich bin sehr zufrieden, da die Mannschaft das umgesetzt hat, was vorgegeben war. Nach der langen Spielpause war das absolut in Ordnung. Wir trafen endlich mal auf einen Gegner, der uns körperlich nicht überlegen war, haben aus einer stabilen Abwehr gespielt, hinter der Torfrau Isabell Treis vieles wegfischte und vor allem vom Sechs-Meter Raum klarste Chancen des Gegner vereitelte. Das gab der Abwehr noch mehr Selbstvertrauen. Die Last im Angriff war auf vielen Schultern verteilt, wir zeigten ein gutes Rückzugsverhalten und machten nur wenige Fehler. Was wir uns allerdings ankreiden müssen ist die Tatsache, dass wir unsere Chancen nicht konsequent genug verwerteten. Alle Spielerinnen hatten ihre Spielanteile und gelegentlich war hierdurch ein Bruch im Spiel erkennbar,“ sagte Dauns Coach Lukas Illigen.

 

„Es war kein guter Start von uns. Über die Abwehr klage ich nicht, das hätte gereicht! Doch im Angriff war die Leistung enttäuschend. Zu statisch, zu viele Fehlwürfe und technische Fehler. Das reicht eben nicht gegen eine Mannschaft wie Daun, die so richtig Bock auf dieses Spiel hatte. Mit der deutlichen Niederlage hätte ich nicht gerechnet, doch im Angriff haben wir einfach nicht in unser Spiel gefunden“, klagte Gästetrainer Timo Stoffel.

 

TuS: Treis, Zander und Thome - Schuh, Makurat (4), F. Kutscheid (1), J. Kutscheid (4/1), Poster, Aideyan (4), Römer (2), Basten (1), Teusch (1), Werbinsky, Clever (10/5)

 

HSG: Faller - Bach (2), Johann, Litzenburger (5/2), Fink, Themann, Bach (4), Schirokich (3), Nicolea (6/3), Lammersmann, Hahn, Kalle.

 

 

HSG Wittlich II - HSG Mertesdorf/Ruwertal 28:31 (13:15)

 

Die Ruwertal HSG entführt im Auftaktspiel beide Punkte aus der Eifel!

 

 

Die Gästeführung zu Spielbeginn drehte das Scheibe-Team über 4:2 in der 8. Minute, ehe die Gäste die Begegnung über 6:7 in der 13. Minute wieder in den Griff bekamen.  Bis zur Pause hielt das Team von Gästetrainer Paddy Wagner den knappen Vorsprung, doch die Wittlicher Mädels kämpften sich nach dem Wechsel zum 17:17 Ausgleich.

 

Bis zur 48. Minute blieb der Ausgang des Spiels völlig offen. Erst nach dem 23:24 in der 48. Minute gelang es den Gästen in Unterzahl, trotz der roten Karte gegen eine Gästespielerin, sich auf 23:28 in der 53. Minute spielentscheidend abzusetzen. Auch die Auszeit von Wittlichs Spielertrainerin Jenny Scheibe in dieser Phase konnte den 0:4 Lauf der Ruwertalerinnen nicht stoppen. „In dieser Phase nutzten wir die Überzahl nicht und kassierten die entscheidenden Tore. Die Gäste haben das Spiel sicherlich über die Abwehr gewonnen, war aber auch die Mannschaft, die weniger Fehler machte. Uns fehlten einfach die Alternativen im Rückraum und so mussten unsere drei Rückraumspielerinnen durchspielen. Nach vorne taten wir uns schwer, haben es aber im Angriff mit zwei Kreisläuferinnen gut gelöst. Uns fehlte heute auch die Treffsicherheit aus dem Rückraum. Kämpferisch kann ich meinen Mädels nichts vorwerfen, sie haben alles versucht“, meinte Wittlichs Spielertrainerin Jenny Scheibe.

 

„Wir haben uns in der Anfangsphase schwergetan, da Wittlich immer wieder mit zwei Kreisläufern auflöste und wir das Anspiel nicht verhindern konnten. Nachdem ich die Deckung defensiver eingestellt habe, lief es für uns besser. Meiner Mannschaft habe ich klar gemacht, dass wir Spiele in dieser Klasse nur über die Abwehr gewinnen können, und das haben wir letztlich geschafft. Beim 24:23 wurde es noch einmal eng, doch wir haben die Verantwortung auf alle Schultern verteilt, während Wittlich es nun mit der Brechstange versuchte. Den Sieg wollten wir mehr als die Gastgeberinnen, gegen die ich in der Schlussphase die Außen Spielerinnen nicht mehr konsequent decken ließ und unsere Torfrau Louisa Becker hier einiges wegfischte. Ein guter Auftakt, den wir auch dank der besseren Kondition und der Schnelligkeit gewannen. Heute hat eine für die andere alles gegeben“, lobte Gästetrainer Paddy Wagner.

 

HSG W: Marx - Lieser (4), Eiden (1), Hohns (3), Teusch (2), Esch (11/6), Krüger, Gaß, Scheibe (1), Ensch, Kappes (6), Muscheid, Zens.

 

HSG M/R: Becker - Britz, Himmelreich (4), Kierakowicz (5), Eiden, Fisch (8/1), Thinnes (4), Eiden (2), Reber (6), Meyer (2)

 

HSC Schweich - TuS Weibern 24:19 (10:12)

 

Das Team von Trainer Christian Leyh sorgt mit dem Sieg über einen der Meisterschaftsfavoriten für die Überraschung.

 

Die Gäste legten den besseren Start hin und führten mit ein bis zwei Toren bis zum 13:14 in der 37. Minute, doch dann drehte das Schweicher Team die Begegnung, legte drei Treffer zum 16:14 nach und war nach dem letztmaligen Ausgleich der Gäste zum 17:17 in der 45. Minute die spielbestimmende Mannschaft, die mit einem 5:0 Lauf auf 22:17 in der 54. Minute für die Entscheidung sorgten.

 

„Die Mädels haben das umgesetzt, was ich vorgegeben habe. Dabei überzeugten wir mit einer aggressiven Deckung und bereits im ersten Spielabschnitt hatte ich ein gutes Gefühl, obwohl wir noch zurück lagen. Doch der Gast kam nach dem Wechsel mit unserer „Manndeckung“ nicht zurecht und wir konnten mit einem Lauf das Ergebnis drehen. In der Auszeit habe ich die Mannschaft dann darauf hingewiesen, dass sie das Spiel eigentlich nur noch selbst verlieren können. Doch alle waren heute topmotiviert und so konnten wir den TuS überraschen, der sich das sicher anders vorgestellt hatte“, fand Schweichs Trainer Christina Leyh.

 

Waters - Reuter (1), Müller (1Y), Marxen, Rosch, Longen, (1), Keppler (5), Lehmann, Longen (1) Hähner (2), Weiss (4), Karrenbauer (8/2), Beck (1).

 

 

21. September 2021

 

DJK/MJC Trier - HSG Obere Nahe

(Freitag, 19 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Kurzfristig verlegt wurde das Spiel auf Wunsch der HSG auf Freitagabend: „Quo vadis“, Miezen? Diese Frage stellt sich nach dem Trainerwechsel und dem Verlust wichtiger Stammspieler für die Triererinnen, die dennoch als Favorit in die Begegnung gegen die HSG Obere Nahe gehen, die ebenfalls wichtige Stammspielerinnen nicht mehr in ihren Reihen haben.

 

Personal: „Dank der Verlegung auf Freitag können wir fast komplett auflaufen, das wäre am Sonntag nicht möglich gewesen. Deshalb sind wir froh, dass die Triererinnen uns hier entgegengekommen sind“, sagt HSG Coach Felix Fetzer. "Wir können vollzählig auflaufen und freuen uns, die ehemalige Torhüterhin, Ali Krämer, die wieder in Trier ist, im Tor einsetzen zu können", verrät MJC Coach Kai Kinzig. 

 

Prognose: „Wir gehen motiviert ins erste Saisonspiel, haben gut trainiert und wollen die Trainingsinhalte umsetzen. Ich bin zuversichtlich, dass wir beide Punkte gewinnen. Unsere Abwehr muss aber konsequent und offensiv agieren und zu Ballgewinnen kommen. Viel haben wir für die zweite Welle getan und das wollen wir jetzt umsetzen. Im Angriff erwartet ich Disziplin und ein Spiel mit System, bei dem wir nicht viele Bälle wegwerfen. Die Effektivität steht für mich im Vordergrund“, sagt der neue MJC Coach Kai Kinzig. „Endlich können wir unser erstes Rheinlandligaspiel bestreiten, wissen aber, dass wir die Punkte nicht unbedingt in Trier gewinnen können. Wir haben die Außenseiterrrolle und wollen uns so gut wie möglich verkaufen“, sagt der Gästecoach. 

 

TuS Daun - HSG Hunsrück II

(Samstag, 17 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Eins von drei Lokalderbys steigt am Samstagnachmittag in Daun. Das Team von Trainer Lukas Illigen erwartet die Hunsrück Reserve mit ihrem neuen Coach Timo Stoffel. Die Gäste mussten einige Stammspielerinnen zum RPS Oberligateam abgeben. „Noch kenne ich die Gegner in der Liga nicht so gut, deshalb konzentrieren wir uns auf unsere Stärken“, sagt Gästecoach Timo Stoffel.

 

Personal: „Personell wird das am Samstag eine Wundertüte. Definitiv fallen Lisa Jehnen, Laithi Aideyan und Svenja Dausend aus, fraglich ist der Einsatz von Laura Minninger. Dazu plagen sich weitere Spielerinnen mit Erkältungen“, so Dauns Coach Lukas Illigen. „Bei uns fehlt lediglich die verletzte Torfrau Franzi Weber“, verrät Gästecoach Timo Stoffel.

 

Prognose: „Aus unserem Test gegen Wittlich sind wir mit einem guten Gefühl rausgekommen und wollen diesen Schwung jetzt mit ins Spiel nehmen. Allerdings müssen wir aufgrund der Personalsituation im Innenblock improvisieren und sehen, was möglich ist. Wir werden versuchen, lange Angriffe zu spielen und die Gäste nicht ins Spiel kommen zu lassen“, verrät Illigen. „Wir wollen aus einer stabilen Abwehr schnell nach vorne spielen und zu einfachen Toren kommen. Ansonsten gilt es, dass wir unser Konzept konzentriert durchspielen und das umsetzen, was wir uns erarbeitet haben“, fordert Stoffel.  

 

 

HSG Wittlich II - HSG Mertesdorf/Ruwertal

(Samstag, 17.45 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Im zweiten Lokalderby trifft die Wittlicher Reserve auf die Ruwertal HSG. Gästetrainer Paddy Wagner baut mit seiner jungen Mannschaft auf die Schnelligkeit seines Teams, das sich frühzeitig im Mittelfeld festsetzen möchte. Dort möchte auch die HSG Wittlich mit ihrer Trainerin Jenny Scheibe landen. Beide Teams gehen mit einer „kleinen Stammbesetzung“ in die Saison. Endlich hat das lange Warten ein Ende. Nach knapp 12 Monaten ohne Wettkampf startet die HSG Reserve in heimischer Halle in die Rheinlandliga Saison starten.  Am Samstag wird eine, mit wenigen Ausnahmen, sehr junge Mannschaft in die Saison starten. Der eigentliche Kader der Gastgeberinnen umfasst auch in diesem Jahr lediglich 8 „feste“ Spieler zu denen noch 3 Spieler dazustoßen, wenn es studien- und berufsbedingt zeitlich passt. Ergänzt wird der Kader auch in diesem Jahr durch die jungen Wilden aus der A-Jugend. Das Wort Ergänzung wird den Mädels aber keinesfalls gerecht, hat man doch die gesamte Vorbereitung gemeinsam bestritten und teilt sich auch die 3x wöchentlichen Einheiten. „Wir sind mittlerweile zu einer großen Gemeinschaft zusammengewachsen die sowohl auf als auch neben der Platte jede Menge Spaß zusammen hat. Leider wurden wir in der Vorbereitung von zahlreichen Verletzungen heimgesucht, doch ich hoffe am Wochenende auf den vollzähligen Kader. Leider verpassen einige Mädels den Saisonstart, diese werden aber hoffentlich alle in den nächsten Wochen wieder ins Training einsteigen können“, sagt Trainerin Jenny Scheibe, die sicher ist, dass die Ruwertalerinnen mit einer jungen Mannschaft voll aufs Tempo drücken wird.

 

Personal: Auf Wittlicher Seite fallen Sarah Ertz und Sophie Lames aus, dafür ergänzen 5 A- und 1 B-Jugendlich das Team. „Schon lange trainieren diese Spielerinnen zusammen“, sagt Scheibe. Die Ruwertal HSG kann in Bestbesetzung auflaufen.

 

Prognose: „Wir sind uns der Schwere der Aufgabe bewusst aber kennen auch unsere eigenen Stärken und werden 110% geben, um die ersten zwei Punkte in Wittlich zu behalten. Gegen den Favoriten werden wir uns nicht verstecken, hatten eine schwere Vorbereitung mit vielen Verletzungen und kranken Spielerinnen. Nie haben wir vollständig testen können“, so die Wittlicher Trainerin Jenny Scheibe.

 

„Es war eine gute Vorbereitung und alle drei Testspiele haben wir erfolgreich gestalten können. Zuversichtlich und mit breiter Brust fahren wir in die Eifel, wollen dort was holen. Die Mannschaft hat vor allem im Umschaltspiel einiges zulegen können, wir tun uns aber im gebundenen Spiel aufgrund unserer kleinen Spielerinnen schwer. Hier müssen wir noch zulegen“, fordert der Gästecoach Paddy Wagner.

 

„Wir sind hungrig auf die erste Begegnung nach der langen Wettkampfpause, hoffen auf eine volle Halle und wollen eine konsequent arbeitende Abwehr mit schnellen Beinen stellen. Über die Ballgewinne möchten wir dann zu unserem Gegenstoßspiel finden. Ähnlich wie die Gäste tun wir uns im gebundenen Spiel noch schwer“, erklärt Scheibe. 

 

 

HSC Schweich - TuS Weibern

(Sonntag, 15 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: Mit dem TuS Weibern wartet auf das Schweicher Team gleich ein dicker „Brocken“ zum Saisonauftakt. Der ehemalige Bundesligist gilt in dieser Saison als der Geheimtipp auf die Meisterschaft. Alles andere als ein klarer Erfolg beim Team von Trainer Christian Leyh wäre sicherlich eine Enttäuschung. „Wir sind alle froh, dass es endlich los geht“, verrät der HSC Coach.

 

Personal: Angeschlagen sind derzeit Angie Karrenbauer und Torfrau Annika Quary. Ob sie spielen können, entscheidet sich wohl am Spieltag.

 

Prognose: „Die Mädels sind motiviert und heiß und ich weiß, was sie können. Mit Weibern haben wir allerdings gleich einen Brocken vor der Brust und gehen als klarer Außenseiter in die Begegnung. So lange wie möglich, wollen wir das Spiel offenhalten. Wenn die Mannschaft das umsetzt, was ich vorgebe, bin ich optimistisch, dass uns dies gelingt“, so der HSC Coach.

 

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31. August 2021

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal 1. Damen - "Wir suchen Dich" 

Du hast Lust Handball zu spielen? Du suchst einen neues Team oder eine neue Herausforderung? Wir hätten da eine Möglichkeit!

Unsere Spielerinnen sind froh, endlich nach Monaten wieder mit dem Ball in der Halle zu stehen, auf das Tor zu werfen und neue Spielzüge zu lernen und zu optimieren. Es wird so immer realer, dass nach dieser langen Handball-Pause endlich wieder eine Saison starten kann. Doch bei aller Freude und Begeisterung haben die Mädels noch einen Aufruf an euch:

“Leider ist unser aktueller Kader sehr klein und uns  fehlen für die kommende Saison noch einige Spielerinnen. Wenn DU Spaß und Lust am Handball hast und dich angesprochen fühlst, dann melde dich bei uns oder komme einfach mal zum Schnuppern im Training vorbei.“

Die Damen  trainieren Dienstags von 19:00 bis 20:30 Uhr und Donnerstags von 20:30 bis 22:00 in der Ruwertalhalle in Mertesdorf.

Und auch das zwischenmenschliche kommt nicht zu kurz. “Nach dem Training sitzen wir gerne noch etwas zusammen und unterstützen unsere regionalen Getränkehersteller….“

Wir freuen uns auf DICH"

Kontakt: christian.wirtz@handball-ruwertal.de

 

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30. August 2021

 

Rheinlandliga Frauen

 

Am Wochenende 25./26. September startet die Rheinlandliga der Frauen in die neue Saison.

 

Dabei stellt der Spielbereich Mosel/Eifel mit sieben Mannschaften das Gros des insgesamt 12 Teams umfassenden Teilnehmerfeldes.

 

Gleich am ersten Spieltag kommt es zu drei Lokalderbys: Die Trierer Miezen erwarten die HSG Obere Nahe, der TuS Daun trifft auf die HSG Hunsrück und die HSG Wittlich II erwartet die HSG Mertesdorf/Ruwertal. Für Schweich fällt der Startschuss gegen den TuS Weibern. 

 

DJK/MJC Trier

 

Völlig unerwartet kam bei den Trierer Miezen der Trainerwechsel! Nachdem Franzi Steil als Trainerin zum 2. Bundesligisten TSG Ketsch wechselte, folgte ihr wenige Wochen später ihre ehemalige Trainerin Esther Hermann und übernahm bei den Kurpfalz Bären die Rolle der Co-Trainerin. Schnell fündig wurden die Trierer dann bei der Suche nach einem neuen Coach, Kai Kinzig übernahm die Mannschaft, die sich personell weiter veränderte. So ist das Team weiterhin auf der Suche nach einer Torfrau: „Derzeit lösen wir das intern. Uns hilft Jette Martin aus der A-Jugend und Stefanie Schmitz aus der zweiten Mannschaft. Zunächst haben wir athletisch gearbeitet, sind dann in die Halle und haben an den Konzepten, die Esther mit der Mannschaft erarbeitet hat, weiter gefeilt. Dabei geht es um die Verbesserung unserer offensiven 3:2:1 Abwehr und auch im Angriff verfeinern wir die Abläufe. Das testen wir jetzt noch in Spielen gegen die Saarlandligisten Oberthal und Saarbrücken, sowie unsere A-Jugend. Zwar wollen wir jedes Spiel gewinnen, doch das Saisonziel ist nicht der Gewinn der Meisterschaft. Am Ende wollen wir im oberen Tabellendrittel mitmischen“, erklärt Kinzig.

 

TuS Daun

 

„Klassenerhalt“ lautet das klare Saisonziel der Eifelaner, die eine „durchwachsene Vorbereitung“ (Zitat Trainer Lukas Illigen) absolvieren konnten. „Die Mädels, die da waren, haben gut mitgezogen. Leider war nur selten der komplette Kader im Training. Gegenüber der letzten Saison haben wir einige personelle Veränderungen im Kader. So haben Tonia Strunk und Lona Miller aus privaten Gründen aufgehört, Lisa Rehn steht auf Stand-by. Dafür hat Anja Makurat wieder angefangen, die eine Zeitlang in Weibern spielte. Im Tor konnten wir uns mit der aus Dortmund stammenden Mona Zender verstärken und Naomi Aydejan ist nach ihrem Auslandsaufenthalt wieder zurück. Wir haben zweimal wöchentlich trainiert, zudem haben die Spielerinnen selbst Ausdauer und Kraft trainiert. Schwerpunkt unseres Trainings war die individuelle Ballarbeit nach der langen handballlosen Zeit. Bis zum Saisonstart testen wir noch mit Spielen gegen Wittlich, Welling und hoffentlich Gerolstein. Die Saison wird aus meiner Sicht einer Wundertüte gleichen, da mal abzuwarten ist, wer alles auflaufen kann und wie sich die Teams in die Saison finden“, sagt Illigen.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal

 

Seit sieben Wochen bereitet HSG Coach Paddy Wagner sein Team auf die anstehende Saison vor. „Wir haben einen körperlich kleinen und auch personell mit 12 Spielerinnen kleinen Kader. Es war schwierig in den letzten Wochen Testspiele zu organisieren, doch bis zum Saisonstart wollen wir noch gegen Schweich, die Trierer Miezen und den Saarlandligisten Schwarzenbach mit seinem Trainer Siggi Garbe testen. Aufgrund der beruflichen Situation war es bisher noch nicht möglich, mit dem kompletten Kader zu trainieren, da uns immer wieder Schichtdienste der Spielerinnen die Vorbereitung erschweren. So stand die Kleingruppenarbeit im Fokus. Wir setzen auf die Schnelligkeit der jungen Mannschaft, wollen über den Gegenstoß zu einfachen Toren kommen und das Umschaltspiel von Angriff auf Abwehr schnell erledigen. Bereits früh wollen wir uns im Mittelfeld der Tabelle festsetzen, Platz 5 bis 8 ist für uns ein realistisches Saisonziel“, glaubt Wagner.

 

HSC Schweich

 

Zufrieden zeigt sich Schweichs Trainer Christian Leyh mit der bisherigen Vorbereitung seines Teams: „Seit Anfang Juni bereiten wir uns vor, hatten ein Trainingslager mit einem Testspiel gegen Matthias und ein Spiel gegen Wittlich II, bei dem wir uns achtbar aus der Affäre ziehen konnten. Ein weiteres Trainingslager ist für den 10. September geplant mit einem abschließenden Testspiel gegen Ligakonkurrent Mertesdorf/Ruwertal. Auch für uns war es bislang schwierig, Testspiele zu absolvieren, doch wir können auf einen großen Kader zurückgreifen. Die zweite Mannschaft wird von Johannes Rosch trainiert und wir arbeiten hier sehr gut zusammen. Die Mädels sind motiviert und wir werden bis zum Saisonstart noch an Technik und Taktik feilen, bevor es für uns mit einem schweren Anfangsprogramm losgeht. Die Punkte müssen wir sicherlich gegen die Teams holen, die mit uns auf Augenhöhe sind. Am Ende soll der Klassenerhalt stehen“, sagt Leyh.

 

HSG Wittlich II

 

„Seitdem wir wieder in die Halle dürfen, trainieren wir dreimal wöchentlich. Allerdings haben wir einen relativ kleinen Kader, lässt man die A-Jugendlichen aussen vor. Es wird daher notwendig sein, dass uns die A-Jugendlichen auch während der Saison unterstützen. Wir haben viele Spielerinnen, die aus beruflichen Gründen im Schichtdienst nicht immer da sein können. Dazu gesellten sich in den letzten Wochen viele Verletzte, sodass wir auch einige Testspiele absagen mussten. Jetzt werden wir noch bis zum Saisonstart gegen Saarbrücken, Daun und Weibern spielen. Die Vorbereitung verlief bislang sicher nicht optimal, bedingt auch durch die Sommerferien, die einige dazu genutzt haben, endlich mal wieder Urlaub machen zu können. Schwerpunkt unserer Trainingsarbeit war bislang die Abwehr, werden jetzt den Fokus auf den Angriff legen, um dort neue Konzeptionen zu erarbeiten. Lange haben wir nicht mehr zusammengespielt und das merkt man deutlich. Unser Saisonziel wird ein Platz im Mittelfeld sein. Es ist aufgrund der Arbeitssituation schwer, immer die gleiche Stammformation aufbieten zu können. Um so wichtiger wird sein, dass wir die Unterstützung aus der Jugend erhalten“, sagt HSG Trainerin Jenny Scheibe. 

 

HSG Hunsrück II

 

Die HSG geht mit ihrem neuen Coach Timo Stoffel in die kommende Saison: „Die Klasse kenne ich nicht so gut, um ein konkreteres Saisonziel für uns zu definieren. Doch von den Eindrücken aus dem Training und der Spielstärke meines Teams sollte ein Platz im oberen Tabellenfeld realistisch sein. Das Gesicht der Mannschaft hat sich gegenüber der letzten Saison schon verändert, doch immerhin habe ich einen 14er Kader, der gut mitzieht. Schwerpunkt der Trainingsarbeit waren die Abwehr und die Ballsicherheit. Dabei wollen wir auch weiterhin über das Tempo unser Spiel definieren. Im September stehen noch einige Testspiele an, unter anderem gegen Kirn und Birkenfeld“, verrät Stoffel.

 

HSG Obere Nahe

 

Für die aus privaten Gründen pausierende Nathalie Heinrich übernimmt Felix Fetzer den Trainerjob beim Aufsteiger HSG Obere Nahe. „Zunächst haben wir auf der Beachanlage trainiert, sind seit zwei Monaten in der Halle und trainieren zweimal wöchentlich. Leider müssen wir drei beruflich oder familiäre bedingte Abgänge gleich in unserer 1.Rheinlandliga Saison verkraften. Bis zum Saisonstart werden wir noch ein Trainingswochenende dazunehmen und hoffen dort zumindest ein Vorbereitungsspiel absolvieren zu können. Nach dem Schwerpunkt Kraft, Ausdauer und Athletik arbeiten wir jetzt hauptsächlich mit dem Ball, wollen neue Abwehrformationen einstudieren, damit wir flexibel auf die sicherlich schwereren Kaliber in der Rheinlandliga reagieren können. Unser Saisonziel ist natürlich der Klassenerhalt“, sagt der neue HSG Coach. 

 

 

12.04.2021

 

In der Rheinlandliga waren die Trierer Miezen mit vielen Hoffnungen in die Saison gestartet. Das Team von Trainerin Esther Herrmann wollte um den Aufstieg in die RPS Oberliga mitspielen, hatte eine durchaus wettbewerbsfähige Mannschaft am Start, die aber zwischenzeitlich personell Federn lassen musste. Für die übrigen Teams aus der Region wäre das Saisonziel von einem guten Mittelfeldplatz bis zum Nichtabstieg realistische Ziele gewesen. Insgesamt waren 7 regionale Teams in der letzten Saison am Start und stellten damit die absolute Mehrheit in der mit 12 Mannschaften besetzten Rheinlandliga.

 

DJK/MJC Trier

 

Lange hielt die Hoffnung der MJC Verantwortlichen und der Spielerinnen, dass die Saison nach ihrer Unterbrechung mit Spielen ab Mai fortgesetzt werden würde und sich die Mannschaft dann für die RPS Oberliga qualifiziert. Dementsprechend hoch war auch die Motivation des Teams, die sich weiterhin mit Athletiktrainer Kevin Heinz individuell fit hielt, bis dann die Annullation der Saison das Ende aller Aufstiegsträume bedeutete.

 

„Das mussten alle erst einmal verdauen. Der Knick war unverkennbar“, gab MJC Trainerin Esther Herrmann unumwunden zu. In der Folgezeit hielten sich die Spielerinnen mit dem Fahrrad und Inline skaten fit. „Monat für Monat setzten wir uns dann neue Ziele, starteten im Rahmen der Möglichkeiten kleine Teamaktionen und versuchten immer wieder mit neuen Ideen die Moral und die Stimmung im Team hochzuhalten. So wurde ein Staffellauf von Saarburg bis zu mir nach Mertesdorf geplant. Weiterhin standen Zoom-Treffen auf der regelmäßigen Agenda und so halten wir zusammen mit der Hoffnung, dass die Saison im Herbst starten wird“, sagt die MJC Trainerin, deren Team auch personell gebeutelt wird. So steht Routinier Franzi Steil, die bekanntlich einen Trainerjob beim Bundesligisten Kurpfalz Bären annimmt, künftig nicht mehr zur Verfügung.

 

„Wir waren einfach glücklich, sie gehabt zu haben und es freut mich sehr, dass sie sich mit dem Trainerjob ihren sportlichen Lebenstraum verwirklicht. Mit ihr verlieren wir eine Spielerpersönlichkeit, von der die Mannschaft viel lernen konnte. Das ist schon eine extreme Schwächung für uns, doch die Mannschaft muss das jetzt kompensieren. Neben Franzi werden uns auch Anneke Helbrecht und Inga Käsgen aufgrund ihrer Auslandsaufenthalte und aus Studiengründen nicht mehr zur Verfügung stehen. Mira Cartus befindet sich nach ihrem Bandscheibenvorfall wieder im Aufbautraining und wir müssen sehen, was unsere B-Jugendlichen machen, die ja in einer Spielgemeinschaft mit Wittlich aktiv sind. Dabei ist mir besonders wichtig, dass wir eine weitere Torfrau finden, die uns unterstützt. Hoffentlich können wir bald wieder in den regulären Trainingsbetrieb einsteigen und uns dann voll auf die anstehende Saison vorbereiten“, hofft Herrmann.

 

TuS Daun

 

Die Eifelanerinnen stellten nach Abbruch der Saison den Trainingsbetrieb komplett ein und stiegen im Februar wieder über die „Team Fit App“ ins individuelle Training ein. Bei TuS Spielerinnen wird Ilona Miller aus privaten Gründen künftig nicht mehr zur Verfügung stehen.

 

Ansonsten hofft Trainer Lukas Illigen (32), der seine aktive Laufbahn in der ersten Herrenmannschaft vor Saisonbeginn aus gesundheitlichen Gründen beenden musste, dass aus der B-Jugend vier Nachwuchsspielerinnen zum Kader stoßen, dem auch künftig vom Auslandsaufenthalt zurückgekehrte Naomi Aideyan angehören wird. Im Trainerbereich gibt Co-Trainer Gerd Clemens aus privaten Gründen sein Amt auf, hier ist Illigen auf der Suche, damit das Trainerteam wieder aufgestockt werden kann. „Das ist auch zwingend erforderlich, da auch ich aus beruflichen Gründen nicht immer da sein kann“, verrät Illigen.

 

Verpflichtend ist zwischenzeitlich die individuelle Trainingseinheit am Dienstagabend. Wie es weitergeht, hängt auch in Daun von dem Verlauf der Pandemie ab. „Derzeit ist alles online und wir wünschen und alle, bald wieder zusammen trainieren zu können und uns richtig auf die nächste Saison vorbereiten zu können“, so der Dauner Coach.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal

 

„Bei uns bleibt der Kader gegenüber der letzten Saison unverändert“, freut sich HSG Coach „Paddy“ Wagner (52) über die personelle Situation im Ruwertal. Seine Mannschaft musste nach dem Saisonschluss ebenfalls das Mannschaftstraining einstellen, individuell arbeiteten die Spielerinnen aber weiter an ihrer Fitness.

 

„Laufen und Radfahren standen vorne an“, erklärt Wagner, für den der Saisonstart noch nicht in Sicht ist.

 

„Es macht daher auch keinen Sinn, jetzt schon in eine konkrete Vorbereitung einzusteigen. Wenn wir wissen, wann es los geht, müssen wir sehen, dass wir uns in einer wahrscheinlich kurzen Vorbereitung für den Saisonstart mannschaftlich zusammenfinden. Dabei denke ich an drei Trainingseinheiten pro Woche, die dann hoffentlich in der Halle stattfinden können. Doch jetzt müssen wir sehen, wie wir uns fit halten. Ich hoffe sehr, dass wir uns alle bald wieder persönlich sehen können. Darauf freuen sich die Mannschaft und ich“, erklärt der Ruwertaler Coach.

 

HSC Schweich

 

Neben der annullierten Saison kam in Schweich erschwerend die Hallensituation hinzu. „Selbst wenn wir gedurft hätten, wäre es mit einem Training in der Halle wohl nicht möglich gewesen“, umschreibt HSC Coach Christian Leyh die Situation in Schweich. So hat die Mannschaft seit dem Saisonabbruch keine gemeinsamen Trainingseinheiten, auch nicht in Kleingruppen absolviert.

 

„Individuell halten sich die Spielerinnen fit, mehr ist derzeit nicht machbar, da völlig unklar ist, wann die Saison losgehen wird. Personell gehen wir davon aus, dass wir bis auf Lisa Weiß, die aus privaten Gründen wieder zurück in ihre Fuldaer Heimat ist, zusammenbleiben. Allerdings stehen einige Fragezeichen hinter Spielerinnen, die ihr Studium aufnehmen wollen, aber derzeit auch noch nicht wissen, wie und wo das gehen kann. Wir sehen jetzt von Woche zu Woche, was die Situation hergibt, haben wöchentliche Vorstandssitzungen, in denen wir die Situation besprechen“, sagt Leyh.

 

HSG Wittlich II

 

Die Wittlicher Reserve traf sich nach dem Saisonabbruch regelmäßig zwei bis dreimal wöchentlich zum „online-Work-out“. „Alle Spielerinnen haben sich hier eingebracht und auch abwechselnd das Training übernommen“, berichtet Wittlichs Spielertrainerin Jenny Scheibe (33) stolz.

 

Zwischen Weihnachten und Januar lieferte sich man mit dem Team der HSG Bannberscheid/Engers eine Lauf-Challenge. In den letzten vier Wochen war es wieder möglich, in 10er Gruppen im Freien zu trainieren, da die Fallzahlen im Kreis Bernkaste-Wittlich dies ermöglichten.

 

„Endlich haben wir uns persönlich treffen können, absolvierten Lauf- und Kräftigungseinheiten und begannen mit dem Wurftraining. Doch seit letzten Sonntag ist das wieder vorbei, die Fallzahlen sind wieder so hoch, dass wir zurückfahren müssen. Alle waren nach dem Rückschlag frustriert“, erklärt Scheibe.

 

Personell kann die Wittlicher Mannschaft wohl aus dem vollen schöpfen, der Kader der Mannschaft bleibt auch im zweiten Jahr in Folge unverändert. „Das freut mich sehr, damit kann man kontinuierlich und gut arbeiten. Zudem wird unser 2003er Jahrgang nächste Saison in der A-Jugend auflaufen, so das ich aus einem Riesenpool schöpfen kann. Bereits seit zwei Jahren trainieren wir auch mit unseren Nachwuchsspielern zusammen und das lässt mich optimistisch nach vorne schauen“, sagt die Wittlicher Trainerin.

 

HSG Hunsrück II

 

Die Hunsrück Reserve stellte nach dem Abbruch der Saison den Trainingsbetrieb komplett ein. „Individuell haben die Spielerinnen zwar weitergearbeitet, aber letztlich war es Schwachsinn, überhaupt in die Saison zu starten“, findet der ehemalige Coach Korab Mulliqi (35), der bereits vor der abgebrochenen Saison erklärt hatte, dass er nach dieser Saison aufhören wolle. „Mich reizt der Männerbereich, dort will ich künftig als Trainer arbeiten, hab aber noch nichts Konkretes“, verrät Mulliqi.

 

Auf Mulliqi folgt bei der Hunsrück Reserve Timo Stoffel (43), der erstmals im Frauenbereich trainieren wird. Zuletzt war Stoffel zusammen mit Jochen Tatsch für die Männermannschaft der Hunsrück in der Rheinlandliga verantwortlich.

 

„Für mich eine neue Herausforderung, doch noch ist vieles in der Schwebe. Mit unserem Trainer der ersten Damenmannschaft Nils Ibach habe ich mich zwischenzeitlich abgestimmt, wie die Zusammenarbeit laufen soll. Die Mädels trainieren weiterhin individuell und noch ist unklar, welche Spielerin aus dem Kader der letztjährigen zweiten Mannschaft in der ersten Mannschaft spielen wird oder umgekehrt. Ich hoffe sehr, dass wir spätestens im Juli in die konkrete Saisonvorbereitung starten können, und ich bin mir sicher, dass die Zeit dann ausreichen wird, um die Mannschaft entsprechend auf die Saison vorzubereiten. Nach jetzigem Stand bleibt der Kader unserer Mannschaft gegenüber der letzten Saison so gut wie unverändert“, verrät Stoffel.

 

HSG Obere Nahe

 

Als Aufsteiger in die Rheinlandliga der Frauen stand das Team von Trainerin Nathalie Heinrich vor einer sicherlich schweren Saison. Das mit einem Durchschnittsalter von 20 Jahren wohl jüngste Team ging mit großer Euphorie in die Saison, die bereits im Oktober aufgrund der Pandemie ihr Ende fand. Im Kreis Birkenfeld waren die Corona Fallzahlen seither so hoch, dass kein ordentlicher Trainingsbetrieb mehr möglich war. Lediglich mit dem TV Birkenfeld „duellierte“ sich die HSG Obere Nahe bei einer Lauf-Challenge.

 

Auch die derzeitige Ausgangssperre im Kreis Birkenfeld lässt Training auch in Kleingruppen nicht zu und so bereiten sich die Spielerinnen individuell vor.

 

„Nach unserer virtuellen Weihnachtsfeier im Dezember begann im März das Online Training, dass von unserem neuen Trainer Felix Fetzer geleitet wird. Ich werde aus privaten Gründen in den nächsten Monaten kürzertreten, bei einer möglichen Vorbereitung über die Sommermonate bin ich definitiv nicht dabei“, verrät die bisherige Trainerin Nathalie Heinrich.

 

„Sicherlich war die Motivation unserer jungen Spielerinnen nach dem Saisonabbruch im Keller, doch jetzt hat die Mannschaft wieder ein Ziel vor den Augen, die Saison, die hoffentlich im Herbst beginnt. Einige Spielerinnen haben jetzt ihr Abitur abgelegt und wir müssen sehen, wer uns nach der Studienentscheidung noch zur Verfügung steht“, sagt Heinrich.