Spieltag

03./04. Dezember 2022

 

HSG Rhein-Nette – HSG Wittlich II

(Samstag, 15.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Wie hat die HSG Reserve die Niederlage im Spitzenspiel gegen die Ruwertal HSG verkraftet? Das Team von Trainer Andreas Limberg fährt am Samstag zum Aufsteiger Rhein-Nette und hat die Favoritenrolle, trotz der letzten Niederlage. Die personelle Qualität und Quantität spricht für die Gäste, die sich in Andernach mit einem Sieg zurückmelden wollen. Ein Sieg beim bisher sieglosen Aufsteiger ist Pflicht, doch es sieht personell nicht gut aus für die Eifelanerinnen!

 

Personal: Mit Gwenny Barthen, Andi und Nina Czanik sind gleich drei Spielerinnen am Samstag im Aufgebot der 1. Mannschaft. Dazu sind weitere Spielerinnen krank oder beruflich verhindert. „Ich kann nur hoffen, dass die eine oder andere Spielerin sich erholt oder beruflich frei machen kann“, sagt Trainer Andreas Limberger.

 

Prognose: „Vom Papier her eigentlich zwei klare Punkte für uns! Doch die Situation ist derzeit so, dass ich gerade sechs Feldspielerinnen aufbieten kann. Dem Antrag auf Spielerverlegung haben die Gastgeberinnen leider nicht zugestimmt. Jetzt gilt es, das Spiel so gut wie möglich über die Bühne zu bekommen, gehen die Aufgabe hochmotiviert an und müssen bei der Chancenverwertung besser sein“, fordert der HSG Coach.

 

TuS Daun – TV Bassenheim II

(Samstag, 17.15 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Die Dauner Mannschaft erwartet am Samstagsnachmittag den Tabellenzehnten aus Bassenheim, der eine durchwachsene Saison spielt, auswärts bis jetzt nur das Spiel gegen Schlusslicht Rhein-Nette gewinnen konnten. Daun entführte letzte Woche von der heimstarken HSG Oberen Nahe beide Punkte, schaffte damit wieder den Anschluss ans Mittelfeld und kann sich mit einem Sieg von den Abstiegsplätzen weiter absetzen.

 

Personal: Die Verletzungen aus dem letzten Spiel scheinen sich bis zum Wochenende erledigt zu haben, da die Spielerinnen in dieser Woche nicht trainiert haben. „So kann ich mit voller Kapelle antreten“, freut sich Dauns Trainer Ralf Nebeler.

 

Prognose: „Der Tabellenstand ist für uns kein Maßstab, die knappen Niederlagen der Bassenheimerinnen haben wir zur Kenntnis genommen und wir sind gewarnt. Ziel ist es, beide Punkte in Daun zu behalten, doch es wird ein hartes Stück Arbeit. Wenn wir das schnelle Spiel aufziehen und wir auch von unserem Publikum unterstützt werden, bin ich optimistisch“, sagt Nebeler.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – HSG Obere Nahe

(Samstag, 18 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage:  Nicht unterschätzen wird die Ruwertal HSG die Gäste von der Oberen Nahe! Mit dem Selbstbewusstsein aus dem gewonnenen Spiel will das Team von Trainer Paddy Wagner in diese Begegnung gehen, doch wer Wagner kennt, weiß, dass er seine Mannschaft nicht abheben lässt. Mit dem Sieg in Wittlich hat sich die Mannschaft wieder im Titelkampf zurückgemeldet und will jetzt nicht leichtfertig, gerade vor heimischer Kulisse, die Punkte verschenken. Die Gäste mussten sich zuletzt zuhause den Daunerinnen geschlagen geben und scheinen, auch nach dem Verlust von Fabienne Fetzer, an spielerischer Qualität verloren zu haben. Immerhin sind die Gäste jetzt fünf Spiele in Folge ohne Sieg.  

 

Personal: Personalprobleme plagen Gastgebertrainer Paddy Wagner, bei dem mit Lea Meier, Ann-Katrin Irschfeld und Lisa Malmedy drei Spielerinnen ausfallen werden, dazu steht noch ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Lena Reber.

Aufstellung auf Gästeseite wird sich wohl erst kurz vor dem Spiel herauskristallisieren.

 

Prognose: „Stark ist die Obere Nahe in die Saison gestartet, hat aber dann den Faden verloren. Zuhause ist die Mannschaft weiter stark einzuschätzen und das hat sie letzte Woche gegen Daun gezeigt. Wir stellen uns auf ein körperbetont geführtes Spiel ein, das wir annehmen müssen. Wichtig wird sein, dass wir uns auf unser Spiel konzentrieren, unsere Rückraumspielerinnen mit viel Selbstbewusstsein spielen und wir vom Publikum unterstützt werden. Ich rechne am Samstagabend mit einer vollen Halle, sehe uns aber aufgrund der Ausfälle nicht in der Favoritenrolle“, sagt Gastgebertrainer Paddy Wagner.

 

"Wir werden versuchen an der zweiten Halbzeit gegen Daunen anzuknüpfen, aus einer kompakten Abwehr heraus zu agieren und das Spiel so lange es geht offen zu halten", sagt Gästetrainer Christian Gerster. 

 

TV Welling – DJK/MJC Trier

(Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit sechs gewonnenen Spielen in Folge wird der TV Welling als Tabellendritter selbstbewusst gegen die Trierer Miezen auflaufen. Die Mannschaft „lauert“ mit erst zwei Saisonniederlagen auf Platz drei hinter den beiden heimischen Teams aus dem Ruwertal und Wittlich auf die Chance, wieder ganz vorne dabei sein zu können. Die Triererinnen hinken derzeit mit 8:10 Punkten auf Platz 7 sicherlich hinter den eigenen Ansprüchen zurecht, haben derzeit vor allem im Angriff einige Probleme. Die Konsequenz beim Torabschluss lässt seit Wochen zu wünschen übrig und daran wollte Trainer Kai Kinzig mit seiner Mannschaft arbeiten. Man darf gespannt sein, wie die Mannschaft sich in Welling präsentieren wird.

 

Personal: Anne Weißhuhn wird verletzt ausfallen.

 

Prognose: „Bei uns ist das reine Kopfsache! Welling hat sich nach schlechtem Start gefangen und so sehen wir uns vor einem schweren Auswärtsspiel, bei dem die Punkte nicht eingeplant sind. In diesem Spiel mit Harz sind wir Außenseiterinnen und können nur dann auf Punkte hoffen, wenn alles passt. Vor allem Angriff und Abwehr müssen stimmen“, weiß Kinzig. 

 

 

 

 

Spieltag

26./27. November 2022

 

HSG Wittlich II – HSG Mertesdorf/Ruwertal 14:17 (8:9)

 

Spannender kann es kaum zugehen! Die Ruwertal HSG entführt bei der bisher verlustpunktfreien HSG Wittlich II, die allerdings ersatzgeschwächt antrat, beide Punkte und meldet die Ansprüche auf den Spitzenplatz wieder an! Allerdings war es kein technisch hochklassiges Spiel, die Begegnung lebte vor 300 Zuschauern vom Kampf und der Spannung. Am Ende feierten die Gäste einen umjubelten Auswärtssieg, der aber auf Wittlicher Seite Hoffnung auf das Rückspiel macht.

 

Im Spitzenspiel der Liga kamen die Eifelanerinnen besser aus den Startlöchern, legten auf 4:1 (8.) vor, ehe die Gäste wach waren und sich nach vier Treffern in Folge beim 4:5 (17.) zurückmeldeten und Wittlichs Trainer Andreas Limberger zur Auszeit zwangen. Es blieb das Kopf an Kopf Rennen bis zur 8:9 Pausenführung der Gäste. Es dominierten auf beiden Seiten die defensiven Abwehrreihen, gegen die sich die Rückraumspielerinnen beider Teams schwertaten.

 

Mit zwei Treffern in Folge gelang dem Team von Gästetrainer Paddy Wagner dann der gute Start in die zweite Hälfte, doch Wittlich gab kämpferisch alles und war beim 11:12 in der 40. Minute wieder in Schlagdistanz. Bis zum 14:15 in der 56. Minute blieb der Spielausgang offen, doch dann setzten die Gäste die entscheidenden Treffer. Am Ende ein glücklicher, aber nicht unverdienter Gästesieg.

 

„Diese Niederlage können wir im Wissen verkraften, dass uns heute mit Jule Kappes, Andi und Nina Czanik wichtige Spielerinnen fehlten. Zudem musste ich aus gesundheitlichen Gründen nach dem Wechsel Sarah Rogowski schonen. 17 Gegentore kann man kassieren, zeigten eine sehr starke Abwehrleistung, doch im Angriff erzielten wir wenig Tore, da uns die Rückraumalternativen mit Nina Czanik und Jule Kappes fehlten. Sind wir im Rückspiel komplett, sieht das anders aus. Zufrieden bin ich mit dem Spiel, nicht aber mit dem Ergebnis. Ein Remis wäre gerecht gewesen“, fand Wittlichs Trainer Andreas Limberger.

 

„In der Anfangsphase hatten wir Glück, dass Wittlich beim 1:4 nicht noch deutlicher führte. Sie scheiterten gleich mit zwei Siebenmetern an Luisa Becker, sonst wäre es noch klarer gewesen. So kamen wir ins Spiel zurück. Beide Mannschaften spielten eine defensive 6:0 Deckung und bei uns machte sich die Verletzung von Natalia Kierakowicz bemerkbar und die Tatsache, dass Emma Thinnes heute keinen guten Tag erwischte. Wir fingen einige Bälle der Wittlicher ab und kamen so zu unserem Gegenstoß. Im Angriff fanden wir einfach die Nahtstellen nicht gegen einen gutstehenden Wittlicher Mittelblock. Hier spielten wir auch einige schlechte Pässe, ließen in der Deckung zu viele Anspiele an den Kreis zu. In der zweiten Hälfte haben wir viel in die Abwehr investiert, ließen nur drei Wittlicher Treffer aus der Distanz zu! Dass was die Mannschaft heute in der Deckung gezeigt hat, war schon hervorragend. Die Moral der Mannschaft stimmt und die müssen wir jetzt auch ins nächste Spiel mitnehmen. Letztlich kein hochklassiges Spiel, das zu viele technische Fehler auf beiden Seiten hatte“, resümierte Gästetrainer Paddy Wagner.

 

HSG W: Muscheid – Rogowski (2), Eiden (2/1), Teusch (2/1), Barthen (3), Ertz (1), Gaß (1), Moog, Schaaf (1), Zens, Kloep (2)

 

HSG M/R: Becker – Irschfeld, Eiden (3), Britz (3), Blaschke, Malmedy, Himmelreich (3/3), Kierakowicz (1), Schwall (2), Thinnes, Reber (3), Eiden (2), Jenetz

 

DJK/MJC Trier - HSG Kastellaun/Simmern 15:18 (8:8)

 

Die Chancenverwertung der Trierer Miezen sollte erneut ausschlaggebend für die nächste Niederlage sein! Die Abwehrreihen bestimmten das Spiel beider Mannschaften. Wenig überzeugend die Angriffsleistungen auf beiden Seiten und so blieb das Spiel nach der 1:3 Gästeführung über 4:3 (14.) Minute bis zum 8:8 zur Pause torarm.  

 

Nach dem Wechsel waren es erneut die Gäste, die besser ins Spiel fanden und auf 8:11 (37.) vorlegten und diesem drei Tore Vorsprung der Gäste liefen die Miezen jetzt hinterher. Zwar gelang zwischenzeitlich die Verkürzung auf zwei Tore, doch mehr war nicht drin! So setzten sich die Gäste über 12:17 (56.) am Ende mit 15:18 durch.

 

„Erneut haben wir heute aufgrund unserer schlechten Chancenverwertung verloren. Ähnlich wie gegen Bassenheim und die Ruwertal HSG scheiterten wir immer mit klarsten Einwurfmöglichkeiten, zudem hat die Gästetorfrau Giorgiana Martin-Stoleru heute das Spiel gewonnen. Wir waren die spielerisch bessere Mannschaft, standen super in der Abwehr doch allein 10 glasklare Dinger bringen wir nicht unter und das war letztlich spielentscheidend“, fand MJC Trainer Kai Kinzig.

 

Heinz - Wintersinger, L. Weißhuhn (1), Brunner (1), Scheibe (4/1), Fahl, Theis (1), Oberbillig, Natter (4), Ensch (2/1), Sartor, Steil (2)

 

SF Neustadt – HSG Hunsrück II 36:27 (21:14)

 

Es bleibt dabei! Die Hunsrück HSG kommt auswärts einfach nicht gut aus den Startlöchern, lief gleich wieder einem 3:1 und 6:3 Rückstand hinterher und es deutete sich mit zunehmender Spieldauer ein Debakel für das Team von Trainer Timo Stoffel an.

 

Über 19:9 (26.) schwammen den Hunsrückerinnen die Felle davon, doch gelang mit einem 0:4 Lauf der kleine Hoffnungsschimmer, ehe die Gastgeberinnen sich wieder fingen und nach dem 19:13 mit der 21:14 Führung in die Pause gingen.

 

Ausgeglichen dann die Anfangsminuten der zweiten Hälfte, in der Neustadt den sieben Tore Vorsprung aber weiter verteidigte und über 25:18 (39.) wurde es gegen Spielende wieder deutlicher. Mit 36:27 kassieren die Hunsrücker erneut eine klare Niederlage, das Auf und Ab in dieser Saison scheint weiterzugehen.

 

„Wir haben hier gegen eine gute Neustadter Mannschaft verloren, die ein gutes Tempo und viele spielerischen Lösungen hatte. Vor allem gegen die Spielmacherin Lean von Gliszcynski fanden wir keine Mittel. Es war wieder einmal ein klassisches Auswärtsspiel meiner Mannschaft, die sich das Spiel schon in der ersten Hälfte versaut hat. Nach dem Wechsel war es dann noch Ergebniskosmetik“, klagte Hunsrück Coach Timo Stoffel.

 

HSG: Faller – M. Bach (2) Johann, Bottlender (3), Krüger, Fink, Schmidt (1), L. Bach (4/2), Wagner (6), Schug (7/2), Hahn (4).

 

HSG Obere Nahe – TuS Daun 21:22 (7:12)

 

Noch nie hat sich Dauns Trainer Ralf Nebeler so über die Härte des Gegners aufgeregt wie im Auswärtsspiel bei der Oberen Nahe! Die Gäste aus der Eifel waren über die gesamte Spielzeit in Führung, kassierten beim 4:4 im ersten Spielabschnitt den einzigen Ausgleich und setzten sich dann bis zur Pause auf 7:12 ab. Nach dem Wechsel verteidigten die Gäste ihre Führung, doch die HSG kam beim 16:18 in der 50. Minute heran, nahm die Auszeit und damit war die spannende Schlussphase eingeläutet. Daun kassierte 20 Sekunden vor dem Ende den 21:21 Ausgleichstreffer, ehe Maria Fürstenberg sechs Sekunden vor dem Ende die Nerven behielt und den berechtigten Siebenmeter im HSG Kasten versenkte. 

 

„Ein verdienter Auswärtssieg von uns! Wir haben bis in die Schlussminuten immer geführt, dann hat das Publikum die Gastgebermannschaft noch einmal nach vorne gepuscht. Allerdings muss ich die übertriebene Härte, teilweise unfaire Spielweise der Gastgeberinnen kritisieren, die von einem gut leitenden Schiedsrichtergespann nicht konsequent genug bestraft wurde. Es gab lediglich eine blaue Karte gegen die HSG und wir haben mit Svenja Dausend und Lisa Zenner jetzt die nächsten verletzungsbedingten Ausfälle zu beklagen. Kämpferisch war es eine sehr gute und geschlossene Leistung unserer Mannschaft, die sich auch die Härte der HSG nicht aus dem Konzept bringen ließ. Geprägt war das Spiel von vielen Verletzungspausen und das hätte einfach verhindert werden müssen“, klagte Dauns Trainer Ralf Nebeler.

 

Von Gastgeberseite kam ein Statement zum Samstagabendspiel erst am späten Sonntagabend: "Wir haben die erste Halbzeit einfach nicht das umgesetzt was wir uns vorgenommen hatten.  Die Löcher in der Abwehr zu groß und vorne haben wir teilweise zu schnell und unkonzentriert abgeschlossen. Die Hinausstellung von Maja Hartenberger war gefühlt wie ein Weckruf für uns. In der zweiten Halbzeit haben wir dann genau das umgesetzt, was wir uns vorgestellt hatten und uns mit viel Willen und Leidenschaft zurückgekämpft und sicherlich hätten wir einen Punkt verdient gehabt. Zur Schiedsrichterleistung will ich mich eigentlich nicht äußern, nur war diese nicht so gut, wie vom Kollegen Nebeler beschrieben. Bei der blauen Karte hat sich der Schiedsrichter vergriffen, diese zurückgenommen und die rote Karte gezeigt. Es war auch keinesfalls ein überhart geführtes Handballspiel, sondern ein zu keiner Zeit unfaires, intensives Spiel", meinte HSG Coach Christian Gerster. 

 

HSG: Göymen – Wiedemann (1), Brusius (1), Kunz (3), L. Hartenberger (1), Heinz, Knapp, Schwarz (1), L. Bubenheim (6), M. Hartenberger, Klein (6/3), Brenner (2/1)

 

Tus: Zander – N. Aideyan (1), Makurat, Gräfen (6), Pster, Zenner (4), Basten (2), Teusch (1/1), Rölmer, Dausend (1), Fürstenberg (7/1)

 

**********************************

 

SF Neustadt – HSG Hunsrück II

(Samstag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit dem ungefährdeten Heimspielerfolg über die Trierer Miezen hat sich die Hunsrück Reserve Luft verschafft und sich weiter im oberen Mittelfeld festgesetzt. Neustadt überraschte zuletzt mit Siegen über die Ruwertal HSG und den HSV Rhein-Nette, kletterte damit auf Platz 7 der Tabelle und will jetzt auch gegen die Gäste beweisen, dass die Mannschaft durchaus in der Lage ist, weitere Tabellenplätze gutzumachen.

 

Personal: Aufgrund der Tatsache, dass das RPS Oberligateam spielfrei ist, hofft Stoffel auf die eine oder andere Verstärkung.

 

Prognose: „Den Gegner kenne ich nicht und auch nicht die Halle. Es erwartet uns eine unbekannte Größe, die aber durch ihre letzten Ergebnisse von sich reden gemacht hat. Ansonsten waren es aber auch durchwachsene Ergebnisse, doch sie scheinen zuhause stärker als auswärts. Wir müssen uns auf die eigene Leistung konzentrieren, die Leistung vor allem in der Abwehr, die wir in den letzten Spielen gezeigt haben, bestätigen. Das sah schon gut aus! Allerdings müssen wir im Angriff konsequenter sein und die Bälle im Tor unterbringen“, fordert HSG Coach Timo Stoffel.

 

DJK/MJC Trier - HSG Kastellaun/Simmern

(Samstag, 17 Uhr, Mäusheckerweghalle)

 

Ausgangslage: Der Tabellenfünfte aus Trier trifft auf den Tabellensechsten aus dem Hunsrück! Nach schlechtem Saisonstart scheinen sich die Gäste zu finden und werden den Trierern am Samstagabend sicherlich alles abverlangen.

 

Personal: Lediglich eine Torfrau steht Trainer Kai Kinzig zur Verfügung, da neben der verletzten Jette Martin auch Henriette Dierkes ausfällt.

 

Prognose: „Ich bin gespannt auf die Gäste, bei denen sich personell einiges getan hat. Im letzten Jahr waren die Hunsrücker unsere Konkurrentinnen im Titelkampf, sind dieses Jahr sicher nicht mehr so stark, haben aber dennoch schon gute Ergebnisse erzielt. Ich rechne mit einem engen Spiel vor heimischer Kulisse, bei der wir stärker auftreten als auswärts. Auf jeden Fall muss unsere Fehlerquote im Angriff minimiert werden, mit der Abwehrleistung bin ich zufrieden. Ich hoffe auf ein gutes Spiel meiner Mannschaft“, so MJC Coach Kai Kinzig.

 

HSG Wittlich II – HSG Mertesdorf/Ruwertal

(Samstag, 17.45 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Das Spitzenspiel der Liga steigt am Samstagabend in Wittlich. Dort erwartet die nach acht Siegen bislang ungeschlagene Reserve der HSG Wittlich den Verfolger aus dem Ruwertal. Diese beiden Teams werden neben Welling wohl die Meisterschaftsfrage unter sich ausmachen und man darf gespannt sein, wer am Samstag die Nase vorne haben wird.

 

Personal: Auf Seiten der Gastgeberinnen ist der Einsatz von Jule Kappes, Andi und Nina Czanik fraglich. Bei den Gästen kann Trainer Paddy Wagner auf den kompletten Kader zugreifen.

 

Prognose: „Ich rechne mit einem sehr ausgeglichenen Spiel, bei dem am Ende auch die glücklichere Mannschaft die Nase vorne haben kann. Die Ruwertalerinnen spielen eine grundsolide Abwehr, das zeigt auch das Torverhältnis. Wir müssen zu einer fast hundertprozentigen Chancenverwertung kommen, um die Gäste nicht in ihr Gegenstoßspiel kommen zu lassen. Für uns stellt der Gast den momentan stärksten Gegner, gegen den wir uns beweisen wollen“, sagt Trainer Andreas Limberger.

 

Ähnlich sieht es Gästetrainer Wagner: „Wir haben uns in den letzten beiden Spielen nach der Niederlage unser Selbstbewusstsein wiedergeholt und ich rechne mit einem ausgeglichenen Spiel vor einer vollen Halle. Auch das kann ein Momentum sein, denn man muss abwarten, welche Mannschaft damit besser zurechtkommt. Wir wollen weiter mit einer guten Abwehrleistung möglichst unter 20 Gegentore bleiben, müssen die Nerven behalten, auch wenn wir mal zurückliegen und meine Rückraumspielerinnen müssen genügend Selbstvertrauen an den Tag legen, auch wenn der Abschluss mal nicht gleich klappt. Wichtig wird nur sein, dass wir unsere Angriffe dann auch bis zu Ende spielen“, fordert Wagner.

 

HSG Obere Nahe – TuS Daun

(Samstag, 19.30 Uhr, Landesleistungszentrum Niederwörresbach)

 

Ausgangslage: Für beide Teams ein richtungsweisendes Spiel! Parallelen im bisherigen Saisonverlauf sind bei beiden Mannschaften erkennbar. Nach gutem Start in die Saison, läuft in den letzten Wochen nur noch wenig zusammen. Der letzte HSG Sieg datiert von Anfang Oktober gegen Neustadt, Dauns letzter Sieg von Ende Oktober gegen Aufsteiger Rhein-Nette. Der Verlierer des Spiels muss den Blick Richtung Abstiegsplatz richten, der Sieger kann weiter Richtung gesichertes Mittelfeld „schielen“.

 

Personal: Auf Gastgeberseite hat die Schwester des ehemaligen Trainers Felix Fetzer, Fabienne die Mannschaft verlassen. Ausfallen wird am Samstag Fabienne Heinz, ansonsten rechnet HSG Coach Christian Gerster damit, dass die angeschlagenen Spielerinnen am Samstag wieder dabei sein können.

 

Gleich vier Rückraumspielerinnen werden der Dauner Mannschaft am Samstag fehlen. Das war schon länger bekannt, doch verlegen wollte Daun das Spiel nicht!

 

Prognose: „Zuhause wollen wir wieder ein anderes Gesicht zeigen, auf unsere Heimstärke vertrauen. Von der Tabellenkonstellation rechne ich mit einem interessanten Spiel, bei dem wir unsere Abwehr dicht machen wollen“, verrät Gerster.

 

„Meine Mannschaft kann ohne Druck von Trainerseite bei der HSG aufspielen. Wir vertrauen dem Team, das am Samstag aufläuft, können aber schwer einschätzen, wie sich das Spiel entwickelt. Auf jeden Fall haben wir dann die wichtigen Heimspiele zuhause“, sagt Dauns Trainer Ralf Nebeler. 

 

 

Spieltag

16. bis 20. November 2022

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – TuS Daun 26:18 (15:12)

 

Die Ruwertal HSG wird ihrer Favoritenrolle gerecht, gewinnt das Heimspiel gegen die Gäste aus Daun, hatte aber mehr Mühe als gedacht. Mit dem Sieg kehrt die Mannschaft nach der unerwarteten Niederlage in Neustadt in die Erfolgsspur zurück.

 

Das Gastgeberteam startete konzentriert in die Begegnung, führte in der 10. Minute mit 6:1, ehe die Eifelanerinnen im Spiel waren und bis auf drei Tore zum 7:4 verkürzten. Doch die Gastgeberinnen verteidigten ihre Führung über 11:9 in der 25. Minute bis zur Pause zum 15:12, zumal die Gäste beste Chancen nicht verwerteten, darunter drei Siebenmeter! Die Vorentscheidung war gefallen, als die Gastgeberinnen sich auf 23:15 in der 49. Minute abgesetzt hatten. Daun nahm die Auszeit, doch das änderte wenig am letztlich klaren Sieg der Gastgeberinnen.

 

Einig waren sich beide Trainer nach der Begegnung: „Zur Pause hätte Daun führen können, doch zu viele Chancen blieben ungenutzt“, meinten unisono HSG Coach Paddy Wagner und Gästetrainer Ralf Nebeler.

 

„Wir können uns bei Luisa Becker im Tor bedanken, dass wir zur Pause in Führung lagen. Daun spielte eine defensive Abwehr gegen die wir uns lange schwer taten. Erst als Natalia Kierakowicz ihren Kurzeinsatz bekam und ihre Gefährlichkeit aus der Distanz zeigte, taten sich Lücken für den Kreis und Aussen auf und wir setzten uns entscheidend ab. Am Ende ein Arbeitssieg meiner Mannschaft“, fand Wagner.

 

„Heute kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen, die kämpferische Einstellung und die Moral stimmten über die gesamte Spielzeit. Doch mit 30 technischen Fehlern und ungenutzten Chancen kann man kein Spiel gewinnen. Wir haben mit dem Harz unsere liebe Mühe. Hier war sonst heute durchaus mehr drin“, fand Gästecoach Nebeler.

 

HSG: Becker – Irschfeld (2), Eiden (2), Britz (1), Blaschke (1), Malmedy, Himmelreich (5/1), Meyer (2), Kierakowicz (4), Schwall (2), Thinnes (2), Reber (4), Jenetz (1)

 

TuS: Zander- Zenner (5), Schmitt, Makurat (2), Gräfen, Praeder (4), Poster (2/1), Fürstenberg (1), Römer, Basten (1), Tesuch, Clever (2)

 

TV Welling – TuS Daun 33:23 (17:12)

 

Nach der Niederlage der Daunerinnen im Nachholspiel am Donnerstag im Ruwertal musste das Team bereits am Samstagnachmittag in Welling ran. Die Mannschaft fand zunächst nicht ins Spiel und so führte der Favorit mit 4:1 in der 5. Minute. Diesem Rückstand lief das von Lukas Illigen betreute Gästeteam über 8:5 in der 11. Minute hinterher, kam aber nicht näher als auf zwei Tore heran. Die letzten Minuten der ersten Hälfte nutzte Welling, um sich zur Pause auf 17:12 abzusetzen.

 

Gleich nach dem Wechsel machten die Gastgeberinnen den Sack frühzeitig zu, erzielten fünf Tore in Folge zum vorentscheidenden 22:12 in der 35. Minute. Zwar verkürzten die Eifelanerinnen auf sechs Tore zum 26:20 in der 49. Minute, doch am Ende stand der klare 33:23 Erfolg der Gastgeberinnen auf der Anzeigetafel.

 

Treis und Zander– Schmitt, Gräfen, Praeder (8), Poster (1), Zenner (1), Basten (1), Teusch, Römer (5), Dausend, Clever (4)

 

HSG Hunsrück II – DJK/MJC Trier 27:21 (13:9)

 

Die Hunsrück Reserve gewinnt das richtungsweisende Spiel gegen die Trierer Miezen!

 

Bereits nach 13 Minuten nahm Hunsrück Coach Timo Stoffel beim 4:2 die Auszeit, nach der die Begegnung weiter völlig offen verlief. Ständig führten die Gäste, kassierten aber immer wieder den Ausgleich. Doch nach dem 9:8 gelangen den Gastgeberinnen drei Treffer in Folge zur 12:8 Führung in der 26. Minute. Die vier Tore Führung nahm das Stoffel Team mit in die Kabine.

 

Kontinuierlich bauten die Gastgeber ihre Führung nach dem Wechsel aus, zogen über 19:12 in der 42. Minute dem scheinbar sicheren Sieg entgegen. Doch die Trierer Miezen kamen noch einmal zurück, verkürzten über 22:18 in der 49. Minute und noch einmal musste Stoffel die Auszeit nehmen und die zeigte die erhoffte Wirkung! Bis 26:19 legte das Gastgeberteam bis zur 54. Minute vor, noch einmal nahmen die Gäste ihre Auszeit, doch die Begegnung war entschieden.

 

„Wir haben heute eine gute Abwehr gestellt, lieferten ein schönes Spiel ab, waren beweglich und aggressiv im Deckungsverband und das war die Grundlage für unseren Sieg. Leider haben wir erneut viele Chancen liegen gelassen, hätten das Spiel eigentlich früher entscheiden müssen. Am Ende aber ein ungefährdeter Sieg meiner Mannschaft,“ freute sich ein zufriedener HSG Coach Timo Stoffel.

 

„Es waren bei uns einfach zu viele technische Fehler und das können wir nicht nur auf das ungewohnte Harz schieben. Zu viele Bälle haben wir heute weggeworfen und so bestraften die Hunsrücker uns über ihre gute zweite Welle. AM Ende waren es einfach zu viele Fehler von unserer Seite“, gab MJC Trainer Kai Kinzig zu.

 

HSG: Faller und Krüger – Schug (2), M. Bach, Johann, Schmidt (1), Gräf, Fink (1), L. Bach (4), Nicolae (8/3), Mohr (4), Hahn (3), Kalle, Bottlender (4)

 

MJC: Theis und Prison – Wintersinger, L. Weißhuhn (6), Brunner (1), Scheibe (5/2), Fahl, A. Weißhuhn (2), Natter (4), Werlein, Steil (3).

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – SG Bannberscheid/Engers (13:9)

 

Schwer tat sich das Ruwertaler Team, um in dieses Spiel zu finden. Nach dem 2:4 Start der Gäste brauchte das Wagner Team, um beim 7:6 in der 17. Minute in Führung zu gehen. Über 11:7 verteidigte die Mannschaft dann bis zur Pause ihren vier Tore Vorsprung.

 

Furios die zweite Hälfte der Gastgeberinnen, die nach dem Wechsel nicht wiederzuerkennen waren und nach dem 16:11 in der 36.MIntue auf 21:11 in der 43.Minute vorentscheidend davonzogen. Über 27:12 in der 53. Minute gelang am Ende der unerwartet klare Heimspielerfolg.

 

„Ausgeglichen verlief die erste Hälfte gegen eine Mannschaft, die nur mit einem kleinen Kader angereist war. Wir taten uns anfangs schwer in die Bewegung zu kommen, hatten zu viele Lücken im Deckungsverband! Nach dem Wechsel bauten die Gäste konditionell immer mehr ab und wir trafen die Nahtstellen, kamen zu einfachen Toren! Bei uns stand jetzt der Mittelblock, hatten den gewohnt sicheren Rückhalt im Tor mit Luisa Becker und Emma Thinnes hatte im Angriff eine 90 Prozent Quote“, freute sich HSG Coach Wagner, der nun mit breiter Brust die Aufgabe in Wittlich angehen will.

 

Becker – Irschfeld (1), Eiden (4), Britz, Blaschke (1), Malmedy (1), Himmelreich (4/3), Kierakowicz (4), Schwall (2), Thinnes (6), Reber (4), Eiden (4), Jenetz (1).

 

HSG Wittlich II – HSG Obere Nahe (14:8)

 

Für einen Paukenschlag bei der HSG Oberen Nahe sorgte Trainer Felix Fetzer am Freitagabend, als er von seinem Traineramt zurücktrat: „Meine Entscheidung, die Damen abzugeben, kommt daher, dass die Mannschaft und ich nicht mehr denselben Weg zum Erreichen des vor der Saison definierten Saisonziel gehen wollten. Das hat dazu geführt, dass das nötige Vertrauen abhandengekommen ist und gewisse Entscheidungen nicht mehr akzeptiert wurden“, erklärte Fetzer, für den erstmals Christian Gerster auf der Bank saß.

 

Wittlich fand gut ins Spiel, führte 6:2, musste aber den Ausgleich zum 6:6 hinnehmen und so nahm Wittlichs Trainer Andreas Limberger die Auszeit. Mit zunehmender Spieldauer bekam Wittlich das Spiel besser in den Griff, legte zur Pause auf 14:8 vor. Wittlich sorgte nach dem Wechsel dann für die frühe Entscheidung, baute den Vorsprung auf 23:11 in der 45. Minute aus und so war nur noch die Höhe des Sieges fraglich.

 

„Wir haben heute eine grundsolide Abwehr gespielt, aber zu viel verworfen! Die Chancen, frei vor dem Tor, müssen wir reinmachen. Mit einer besseren Chancenverwertung können wir das Spiel früher entscheiden, hatten ein gutes Tempo, das wir über die Spielzeit durchgezogen haben. Ich bin letztlich voll zufrieden“, meinte Wittlichs Coach Andreas Limberger.

 

„Für uns war das Harz ungewohnt und so fanden wir erst nach 10 Minuten ins Spiel! Zwischen der 23. Und 45. Minute verloren wir den Faden, fanden dann wieder in unser Tempospiel, hatten die Abwehr auf 5:1 umgestellt und das hat dann besser funktioniert, so dass wir das Ergebnis erträglich gestalten konnten“, fand der neue HSG Coach Christian Gerster.

 

HSG W: Muscheid – Rogowski (4/1), Eiden (3/2), A. Czanik (1), Teusch (3), Barthen (3), Gaß (1), Moog, N. Czanik (7), Schaaf (2), Zens, Kloep (6)

 

HSG ON: Göymen – M. Heinz, Wiedemann (2), Brusius (3/2), Kunz, L. Hartenberger (1), Knapp (2/1), Bubenheim (3), Klein, Duran Garcia (1), J. Heinz (3), Kunz (4). 

 

Vorberichte 16. bis 20. November 2022

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – TuS Daun

(Donnerstag, 20 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Bereits am Donnerstag erwartet die Ruwertal HSG im Derby die Mannschaft aus Daun. Beide Teams verloren ihr letztes Meisterschaftsspiel und gerade die bis dahin so souverän durch die Saison marschierten Gastgeberinnen haben vor heimischer Kulisse etwas gutzumachen. Daun wird sich auf einen hochmotivierten Gastgeber einstellen müssen, kämpft nach zwei Niederlagen darum, wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden. Nach dem Spiel dürfte klar sein, ob die Ruwertalerinnen ihren Spitzenplatz weiter festigen oder ob Daun mit einer weiteren Niederlage nach unten durchgereicht wird.

 

Personal: Bei den Gastgeberinnen steht hinter dem Einsatz von Natalia Kierakowicz ein dickes Fragezeichen. Auf Dauner Seite werden die Studentinnen fehlen, dennoch kann Trainer Ralf Nebeler auf einer 14er Kader bauen.

 

Prognose: „Auf jeden Fall müssen wir ein anderes Gesicht zeigen als am Wochenende. Hier erwarte ich eine Reaktion der Mannschaft, die läuferisch zulegen muss. Kämpferisch kann ich dem Team sicher keinen Vorwurf machen. Für uns gilt es zudem auf die Heimstärke zu setzen und von Beginn an die Dauner Abwehr unter Druck zu setzen. Aufpassen müssen wir auf die Achse Rückraummitte und Rückraumlinks! Deshalb müssen meine Spielerinnen schneller auf den Beinen sein“, fordert Gastgebertrainer Paddy Wagner.

 

„Sehen wir mal, wie wir dort mit dem Harz klarkommen, wollen die schlechte Mannschaftsleistung des letzten Spiels vergessen lassen und wieder zur Normalform zurückfinden. So lange wie möglich wollen wir das Spiel offen gestalten und haben nach der Niederlage der Ruwertalerinnen am letzten Wochenende durchaus Hoffnung. Klar sind die Gastgeberinnen in der Favoritenrolle, doch wenn wir mannschaftlich geschlossen auftreten, können wir ein gutes Ergebnis einfahren“, glaubt Dauns Trainer Ralf Nebeler.

 

TV Welling – TuS Daun

(Samstag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Gleich nach dem Spiel am Donnerstag geht es für das Team von Trainer Ralf Nebeler am Samstag nach Welling zum Tabellendritten. Nach anfänglichen Problemen stabilisiert sich die Leistung des letztjährigen RPS Oberligisten, der sich bislang nur den beiden Spitzenteams von Wittlich II und der HSG Mertesdorf/Ruwertal geschlagen geben musste und seit vier Spielen in Folge unbesiegt ist.

 

Personal: Erneut fehlen den Eifelanerinnen die Studentinnen.

 

Prognose: „Welling kennen wir aus den Testspielen, müssen den Rückraum in den Griff bekommen und treffen insgesamt auf eine körperlich sehr starke Mannschaft. Auch hier spielen wir mit Harz und müssen das schnell in den Griff bekommen, ähnlich wie im Ruwertal“, sagt Nebeler.

 

HSG Hunsrück II – DJK/MJC Trier

(Sonntag, 17 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Standortbestimmung für beide Mannschaft. Sowohl bei den Hunsrückerinnen als auch bei den Trierer Miezen verläuft die Saison sicher nicht so, wie sich dies Trainer und Mannschaften vorgestellt haben. Zuhause scheint die Mannschaft von Trainer Timo Stoffel allerdings stärker als auswärts, verlor lediglich das Auftaktspiel gegen die Ruwertal HSG. Das Trierer Team konnten bislang lediglich bei „BaEng“ punkten und so darf man gespannt sein, wer am Wochenende den Sieg mehr will. Zuletzt haderte MJC Coach Kai Kinzig mit er Moral seiner Mannschaft und den vielen nicht genutzten Chancen. Aber auch Trainerkollege Timo Stoffel kritisierte die vielen Fehlwürfe und die Tatsache, dass seine Mannschaft nie zu ihrem Tempo fand.

 

Personal: Die HSG hofft auf den Einsatz von Julz Nicolae. Die Trierer laufen in Bestbesetzung auf.

 

Prognose: „Für uns zählen die Heimspiele, auswärts läuft es derzeit überhaupt nicht! Wir haben gegenüber der letzten Woche alles besser zu machen, wollen endlich wieder an die Leistung aus dem Dauner Spiel anknüpfen“, fordert HSG Coach Timo Stoffel.

 

„Für beide Teams ein schwieriges Spiel. Gerade gegen spielstärkere Mannschaften haben die Hunsrücker gute Ergebnisse erzielt, sind aber wie wir in den Leistungen schwankend. Wenn keine Ergänzungen aus der ersten Mannschaft der Gastgeberinnen kommen, steigen unsere Chancen, doch die Favoritenrolle ist bei den Hunsrückerinnen!“, meint MJC Coach Kai Kinzig.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – SG Bannberscheid/Engers

(Sonntag, 17 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Auch für die Ruwertal HSG kommt es zur Doppelbelastung. Innerhalb von vier Tagen muss die Mannschaft von Trainer Paddy Wagner an. Nach dem Donnerstagsspiel gegen Daun erwartet die HSG am Sonntagnachmittag die „Wundertüte“ der Liga die SG „BaEng“, die sich nach durchwachsenem Saisonstart immer besser findet und letzte Woche Tabellenführer Wittlich II alles abverlangte.

 

Personal: Bei den Gastgeberinnen bleibt abzuwarten, wer nach dem Donnerstagsspiel zur Verfügung steht.

 

Prognose: „Vom Tabellenplatz der Gäste lassen wir uns nicht blenden, dazu sind deren Ergebnisse zu gut! Die Mannschaft steht sicher unter Zugzwang, wird alles geben und uns richtig fordern. Zwar haben wir letzte Saison zwei gute Spiele gezeigt, doch da war auch ein Sahnetag dabei! Wir stellen uns auf einen robusten Gegner und eine aggressiv deckende Abwehr ein“, sagt HSG Coach Paddy Wagner.

 

HSG Wittlich II – HSG Obere Nahe

(Sonntag, 17 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Mit Glück setzte sich die HSG Wittlich II am vergangenen Wochenende in Engers durch und erwartet nun die Gäste von der Oberen Nahe, die zum Saisonstart für mächtig Furore sorgten. Vor allem zuhause ist das Team von Trainer Felix Fetzer stärker einzuschätzen, kam auswärts „erst“ zu zwei Unentschieden und liegt mit ausgeglichenem Punkteverhältnis im Mittelfeld der Tabelle. Vor heimischer Kulisse will das Team von Trainer Andreas Limberger die eigene Heimstärke unter Beweis stellen und den fünften Heimspielerfolg in Serie feiern.

 

Personal: Bei Wittlich wird Gwenny Barthen wieder dabei sein, dafür fehlt Andi Czanik beruflich. Auf Gästeseite fehlen Maja Hartenberger und Fabienne Fetzer aus beruflichen Gründen. Dazu fehlt weiterhin Marie Klein verletzungsbedingt.

 

Prognose: „Wir treffen auf einen starken Gegner, bei dem aber abzuwarten bleibt, ob die verletzten Spielerinnen des letzten Wochenendes dabei sein können. Am Zusammenspiel im Deckungsverband müssen wir arbeiten, vor allem die Distanzschützinnen der Gäste doppeln. Dazu müssen wir schneller auf den Beinen sein und auch im Angriff die Chancen besser nutzen als zuletzt“, fordert Wittlichs Trainer Andreas Limberger.

 

„Das Fehlen von Maja und Fabienne macht sich besonders bei uns im Angriff bemerkbar. So werden wir uns im Rückraum etwas einfallen lassen, müssen uns vor allem schnell ans Harz gewöhnen und wenig technische Fehler machen. Die Abwehr werden wir von Beginn an „Stabil“ aufstellen und sehen dann, was geht“, meinte Gästetrainer Felix Fetzer. 

 

********************************

 

Spieltag 12./13. November 2022

 

TV Bassenheim II – HSG Hunsrück II 25:23 (12:9)

 

Es bleibt eine durchwachsene Saison für die Hunsrücker und ihren Trainer Timo Stoffel! Die Mannschaft unterlag nach zuletzt starker Leistung, vor allem zweiten Halbzeit gegen Daun, unerwartet in Bassenheim.

 

Der Tabellenvorletzte aus Bassenheim nutzte die erneuten „Anlaufprobleme“ der Hunsrückerinnen, legte zum 3:1 vor, ehe das Team von Trainer Timo Stoffel wach war. Über 3:3 entwickelte sich in der Folge ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Gäste nach der Auszeit der Gastgeberinnen erstmals beim 6:7 in der 18. Minute in Führung gingen. Doch die Gastgeber drehten das Spiel bis zur Pause zum 12:9!

 

Dem Rückstand liefen die Hunsrückerinnen auch nach dem Wechsel hinterher, kamen nie näher als auf zwei Tore (14:12 in der 35. Minute) heran. Beim 16:12 nahm Stoffel die Auszeit, doch es änderte sich wenig! Die Gastgeberinnen behaupteten ihren drei bis vier Tore Vorsprung zunächst bis zum 21:17 in der 51. Minute, beim 22:20 in der 54. Minute glimmte noch ein Fünkchen Hoffnung bei den Gästen, die sich aber am Ende 25:23 geschlagen geben mussten.

 

„Mein Gefühl hat mich nicht getäuscht! Ich hatte so etwas schon geahnt, da uns die Alternativen fehlen, wir aber unsere Chancen einfach nicht konsequent nutzen. Dazu kommen allein 14 Fehlwürfe im ersten Spielabschnitt, von denen acht am Pfosten oder der Latte landen. Wir finden einfach nicht in unser Tempo, hätten das Spiel heute eigentlich gewinnen müssen. Doch mit einer solchen Leistung haben wir es nicht verdient“, klagte HSG Trainer Timo Stoffel.

 

Faller und Krüger – Schug (3/3), M. Bach (6), Johann (1), Schmidt, Gräf, Fink, L. Bach (1), Ertz (4), Hahn (6), Kalle, Bottlender (2)

 

SF Neustadt – HSG Mertesdorf/Ruwertal 29:22 (10:12)

 

Wie erwartet mussten die Ruwertalerinnen auf ihre verletzte Rückraumspielerin Natalia Kierakowicz verzichten. Es wurde ein Spiel beider Abwehrreihen, Tore blieben in den ersten Minuten Mangelware und so nahm Ruwertals Coach Paddy Wagner beim 5:4 für Neustadt in der 17. Minute die Auszeit. Es blieb das erwartet hart umkämpfte Spiel, in dem sich der Gast bis zur Pause knapp absetzen konnte.

 

Neustadt kam besser aus der Kabine, war beim 18:14 in der 40. Minute drauf und dran, für die Überraschung zu sorgen. Den Vorsprung verteidigten die Gastgeberinnen über 22:18 in der 46. Minute, entschieden das Spiel beim 28:20 in der 57. Minute.  

 

„Die Niederlage ist kein Beinbruch, doch es ist das eingetreten, was ich befürchtet hatte. Die lange Anfahrt hat die Mannschaft nicht gut weggesteckt, reihenweise vergaben wir beste Chancen und hätten zur Pause deutlich führen müssen. Zu langsam waren wir heute auf den Beinen gegen die defensive 6:0 Abwehr und am Ende waren wir aus dem Rückraum zu hilflos. Zur Pause habe ich der Mannschaft gesagt, dass die ersten 10 Minuten entscheidend sein werden, und wir sind in der Abwehr auseinandergefallen. Eigentlich unser Paradestück, doch wir haben es heute einfach nicht geschafft, unsere Leistung abzurufen. Der Sieg von Neustadt ist hochverdient, sie haben uns heute die Grenzen aufgezeigt“, meinte Ruwertals Trainer Wagner.

 

Becker – Irschfeld (1), J. Eiden (4), Britz (2), Blaschke, Himmelreich (1), Meyer (7/4), Thinnes (3), Reber (2), S. Eiden (2), Jenetz

 

DJK/MJC Trier – HSV Rhein-Nette 22:21 (11:9)

 

„E bleibt eine schwierige Saison für uns“, gab MJC Coach Kai Kinzig nach dem Spiel gegen den Aufsteiger aus Andernach unumwunden zu!

 

Konzentrierter Beginn der Trierer Miezen, die auf Routinier Vivi Steil verzichten musste, gegen den Aufsteiger vom Rhein und beim 8:3 in der 19. Minute zogen die Gäste die Reißleine, nahmen die erste Auszeit, kämpften sich auf 9:6 in der 22. Minute heran und jetzt war es MJC Coach Kai Kinzig die Auszeit zu nehmen, doch seine Mannschaft konnte lediglich die zwei Tore Führung mit in die Pause (11:9) nehmen.

 

Den Gästen gehörten die Anfangsminuten, erzielten drei Treffer in Folge und beim 11:12 in der 35. Minute musste Kinzig erneut die Auszeit nehmen. Doch die Gäste blieben vorne, führten 15:17 in der 45. Minute und waren letztmals beim 20:21 in der 57. Minute in Führung. Am Ende drehte der Gastgeber das Spiel denkbar knapp.

 

„Ein unverdienter Sieg für uns! Die Abwehr war in Ordnung, doch die Moral der Spielerinnen war bescheiden! Im zweiten Spielabschnitt zeigte uns der Gast mit seiner aggressiven Abwehr die Grenzen auf, wir vergaben reihenweise beste Chancen! Dazu kamen viele technische Fehler. Bei uns rief lediglich Alina Fahl eine starke Leistung ab“, fand MJC Coach Kinzig.

 

Dierkes und Martin – L. Weißhuhn (6), Brunner (5), Scheibe (2), Fahl (2), Theis (2), A. Weißhuhn (1), Natter, Werlein

 

SG Bannberscheid/Engers – HSG Wittlich II 29:30 (14:16)

 

Ausgeglichen verlief die erste Hälfte der Wittlicher Reserve in Engers. Erst in den Schlussminuten der ersten Hälfte setzte sich die mit Mutter und Tochter Czanik angetretene Eifelmannschaft auf 14:16 ab.

 

Die Begegnung blieb auch nach dem Wechsel spannend und beim 25:26 in der 52. Minute nahm Wittlichs Trainer Andreas Limberger die Auszeit. Doch drei Treffer der Gastgeberinnen in Folge läuteten die vermeintlich erste Saisonniederlage der Wittlicherinnen ein. Doch die Gäste bewiesen Moral, kamen 31 Sekunden vor dem ende durch Marie Kloep zum Führungstreffer beim 29:30 und die SG nahm die Auszeit. Wittlich rettete den Vorsprung über die Zeit und feierte einen hart umkämpften Auswärtserfolg.

 

„Die Spielergebnisse dieses Wochenendes zeigen deutlich, wie ausgeglichen die Klasse besetzt ist. Es war ein Herzschlagfinale mit einem glücklichen Sieg für uns, ein Remis wäre gerecht gewesen. Doch Hut ab vor der kämpferischen Leistung meiner Mannschaft und dem, was uns die SG heute entgegengesetzt hat. Die Gastgeberinnen waren auf Augenhöhe und die Punkteteilung hätte dem Spielverlauf entsprochen“, fand Wittlichs Trainer Andreas Limberger.

 

Muscheid – Rogowski (2), Eiden (1), N. Czanik (6), Teusch (5), Ertz (1/1), Gaß (1), A. Czanik (3), Kappes (4), Schaaf (1), Zens (1), Kloep (5)

 

TuS Daun – HSG Kastellaun/Simmern 28:29 (14:14)

 

Daun muss sich im Heimspiel gegen die HSG Kastellaun/Simmern geschlagen geben.

 

Ausgeglichen verlief die Begegnung zwischen dem Eifel Team und den Gästen aus dem Hunsrück. Die Gastgeberinnen führten zwar ständig, konnten, sich aber nicht klarer absetzen. So legte die Mannschaft von Trainer Ralf Nebeler ein bis zwei Tore vor, die Gäste glichen aus, zur Pause stand ein leistungsgerechtes Remis auf der Anzeigetafel.

 

Doch die Gäste kamen gut ins Spiel zurück, setzten sich auf zwei Tore ab und ließen den Dauner Ausgleich nicht mehr zu. Eng wurde es über 21:22 in der 48. Minute und letztmals beim 28:29 genau 55 Sekunden vor dem Abpfiff. Doch am Ende stand der verdiente Gästesieg auf der Anzeigetafel.

 

Bilder von Michael Schröder

 

 

„Eine taktisch gute Leistung der Gäste, die völlig verdient gewonnen haben. Der Mittelblock bekam nie Zugriff auf die gegnerischen Angreiferinnen, die zu vielen einfachen Toren kamen. Zwar riefen die Torfrauen bei uns ihre Form ab, doch sie wurden vom Deckungsverband alleine gelassen. Immer wieder scheiterten wir auch der überragenden Torfrau der HSG, Giorgina Martin-Stoleru und leider hat die Mannschaft die Vorgaben von uns im zweiten Spielabschnitt nicht umgesetzt. Allein 10 freie Bälle bekamen wir nicht im Gästetor unter“, klagte Dauns Trainer Ralf Nebeler.

 

Treis, Zander und Zenner – Schmitt, Makurat, Gräfen (4), Praeder (5), Poster, Fürstenberg (2), Basten, Teusch (1), C. Aideyan, Clever (13/5), N. Aideyan (1). 

 

HSG Obere Nahe – TV Welling 22:25 (10:9)

 

 Mit „voller Kapelle“ konnten die Gastgeberinnen ins Spiel gegen den letztjährigen RPS Oberligisten vor 190 Zuschauern gehen, setzten sich zunächst auf drei Tore zum 5:2 in der 11. Minute ab, doch Welling hielt dagegen. Bis zur Pause entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe.

 

Nach dem Wechsel drehten die Gäste das Spiel über 10:12 in der 33. Minute, verteidigten fortan ihren Vorsprung über 15:18 in der 46. Minute und 18:19 in der 50. Minute. Vier Treffer in Folge sorgten dann für die Entscheidung!  

 

„Es war das erwartet kämpferische Spiel, in dem wir immer dran waren und kämpferisch alles gegeben haben. In den entscheidenden Momenten hatten wir Verletzungspech, da mit Maja Hartenberger, Marie Klein und Lena Bubenheim drei Rückraumspielerinnen ausfielen und wir mit den Außen Spielerinnen im Rückraum klarkommen mussten. Am Ende kam der Gast zum verdiente Sieg“, fand HSG Coach Felix Fetzer.

 

Göymen – Fetzer (5/1), Wiedemann, Brusius (3), Kunz (3), L. Hartenberger, M. Heinz, J. Heinz (2), Knapp, Schwarz (1), Bubenheim (5/4), M. Hartenberger (3), Klein, Brenner

**********************

 

TV Bassenheim II – HSG Hunsrück II

(Samstag, 15 Uhr)

 

Ausgangslage: Nach dem letzten Erfolg über das Dauner Team, kann die Mannschaft von Trainer Timo Stoffel mit Selbstvertrauen in die Begegnung beim Tabellenvorletzten in Bassenheim gehen. Mit der Einstellung aus dem letzten Spiel und der Leistung aus dem zweiten Spielabschnitt sollten die Hunsrücker durchaus in der Lage sein, beide Punkte mit nach Hause zu bringen.

 

Personal: Louisa Bottlender ist fraglich, ansonsten dürften dem Rheinlandliga-Team aufgrund des Spiels der ersten Mannschaft keine Verstärkungen zur Verfügung stehen.

 

Prognose: „Es ist ein Spiel bei einer Mannschaft aus dem unteren Tabellenfeld, gegen die man durchaus auch auswärts mal gewinnen kann. Doch dafür muss mehr Konstanz in unser Spiel. Eine gute Halbzeit reicht nicht immer für den Sieg“, warnt Hunsrück Coach Timo Stoffel.

 

TuS Daun – HSG Kastellaun/Simmern 28:29 (14:14)

 

Daun muss sich im Heimspiel gegen die HSG Kastellaun/Simmern geschlagen geben. Ausgeglichen verlief die Begegnung zwischen dem Eifel Team und den Gästen aus dem Hunsrück.

 

Die Gastgeberinnen führten zwar ständig, konnten, sich aber nicht klarer absetzen. So legte die Mannschaft von Trainer Ralf Nebeler ein bis zwei Tore vor, die Gäste glichen aus, zur Pause stand ein leistungsgerechtes Remis auf der Anzeigetafel. Doch die Gäste kamen gut ins Spiel zurück, setzten sich auf zwei Tore ab und ließen den Dauner Ausgleich nicht mehr zu. Eng wurde es über 21:22 in der 48. Minute und letztmals beim 28:29 genau 55 Sekunden vor dem Abpfiff. Doch am Ende stand der verdiente Gästesieg auf der Anzeigetafel.

 

„Eine taktisch gute Leistung der Gäste, die völlig verdient gewonnen haben. Der Mittelblock bekam nie Zugriff auf die gegnerischen Angreiferinnen, die zu vielen einfachen Toren kamen. Zwar riefen die Torfrauen bei uns ihre Form ab, doch sie wurden vom Deckungsverband alleine gelassen. Immer wieder scheiterten wir auch der überragenden Torfrau der HSG, Giorgina Martin-Stoleru und leider hat die Mannschaft die Vorgaben von uns im zweiten Spielabschnitt nicht umgesetzt. Allein 10 freie Bälle bekamen wir nicht im Gästetor unter“, klagte Dauns Trainer Ralf Nebeler.

 

Treis, Zander und Zenner – Schmitt, Makurat, Gräfen (4), Praeder (5), Poster, Fürstenberg (2), Basten, Teusch (1), C. Aideyan, Clever (13/5), N. Aideyan (1). 

 

SF Neustadt – HSG Mertesdorf/Ruwertal

(Samstag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Sechs Spiele, sechs Siege! So lautet die bislang makellose Bilanz der Ruwertalerinnen, die ihre Erfolgsgeschichte am Samstagnachmittag in Neustadt fortschreiben wollen. Unterschätzen darf man die Gastgeberinnen dennoch nicht, denn alle Punkte in der bisherigen Saison fuhr die Mannschaft vor heimischer Kulisse ein.

 

Personal: Natalia Kierakowicz fällt aufgrund der Fußverletzung aus.

 

Prognose: „Für uns eine unbekannte Größe, die aber letzte Woche gegen Wittlich durchaus zeigen konnten, dass sie mithalten können. Wir nehmen die lange Anfahrt nicht auf uns, um am Ende mit leeren Händen dazustehen. Hier baue ich auf unsere derzeit starke Abwehr, hoffe, dass wir endlich die Chancenverwertung verbessern können und zu einer höheren Trefferquote kommen. Neustadt wird gegen uns sicher hoch motiviert zur Sache gehen. Unterschätzen werden wir die Gastgeberinnen sicher nicht“, sagt Wagner.

 

DJK/MJC Trier – HSV Rhein-Nette

(Samstag, 17 Uhr, Mäusheckerweghalle)

 

Ausgangslage: Keine Zweifel bestehen an der Favoritenrolle der Trierer Miezen gegen den Tabellenletzten aus Andernach. Die Mannschaft von Trainer Kai Kinzig sollte in heimischer Halle beide Punkte gewinnen können, zumal der Aufsteiger vom Rhein bisher lediglich einen Punkt auf dem Konto hat und Gefahr läuft, vorzeitig den Anschluss an das Mittelfeld zu verlieren.

 

Personal: Vivi Steil und Jenny Scheibe laborieren an ihren Fingerverletzungen aus dem letzten Spiel, doch Trainer Kai Kinzig hofft, seine erfahrenen Spielerinnen aufbieten zu können.

 

Prognose: „Der Aufsteiger ist eine unbekannte Größe für uns, die zwar im Tabellenkeller steht, doch durchaus gute Ergebnisse gegen stärkere Mannschaften geliefert hat. Steht unsere Abwehr wie zuletzt, ist das ein Fundament, auf das wir bauen können. Verbessern müssen wir definitiv unsere Torgefährlichkeit und daran arbeiten wir vor dem Spiel im Training“, verrät Kinzig.

 

TuS Daun – HSG Kastellaun/Simmern

(Samstag, 17.15 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Sicherlich haben die Daunerinnen am Samstag in heimischer Halle etwas gutzumachen! Das Team von Trainer Ralf Nebeler unterlag am vergangenen Wochenende aufgrund einer schlechten Leistung im zweiten Spielabschnitt im Hunsrück, hat jetzt den nächsten Gegner aus dem Hunsrück vor der Brust, der schlecht in diese Saison gestartet ist. Auswärts sind die Gäste bislang ohne Punktgewinn und so geht das Eifel-Team als Favorit in diese Begegnung!

 

Personal: „Bei uns sind alle fit, wir haben den kompletten Kader“, freut sich Dauns Trainer Ralf Nebeler.

 

Prognose: „Die Mannschaft ist auf Wiedergutmachung für die schlechte zweite Halbzeit des vergangenen Wochenendes aus. Das haben sich die Spielerinnen vorgenommen und ich bin sicher, dass sie es umsetzen werden. Die beiden Punkte wollen wir auch unbedingt zuhause behalten, da wir uns im Mittelfeld festsetzen wollen und nach den Hunsrückern die schweren Spieler gegen die Ruwertalerinnen und Welling folgen. Wichtig wird sein, dass wir aus der gut stehenden Deckung unser schnelles Spiel  aufziehen“, sagt Trainer Ralf Nebeler.

 

HSG Obere Nahe – TV Welling

(Samstag, 17.30 Uhr, Stadenhalle Tiefenstein)

 

Ausgangslage: Das Verfolgerduell startet am Samstagabend in Tiefenstein! Die Gäste aus Welling, letztes Jahr noch RPS Oberligist, reisen mit einer guten Auswärtsserie an die Nahe. Das Gastgeberteam um Trainer Felix Fetzer ist bislang zuhause mit einer weißen Weste unterwegs, verspielte am letzten Wochenende den Sieg bei „BaEng“, musste sich mit einem Remis begnügen. Es wird ein spannendes Spiel auf Augenhöhe, in dem die Tagesform entscheiden sollte.

 

SG Bannberscheid/Engers – HSG Wittlich II

(Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Die Gastgeberinnen sind die Wundertüte der Liga! Gute Spiele wechseln sich mit schwächeren Auftritten ab. Zuletzt kam die Mannschaft dank einer taktisch klugen Schlussphase zu einem Remis gegen die Obere Nahe, die eigentlich wie der sichere Sieger aussah. So muss sich das Team aus der Eifel auf einen hochmotivierten Gastgeber einstellen, der dem Tabellenführer durchaus ein Bein stellen könnte.

 

Personal: Neben dem Einsatz von Gwenny Barthen steht noch nicht fest, welche Spielerinnen am Wochenende zur Verfügung stehen.

 

Prognose: „Wir müssen unser Spiel durchziehen, dürfen uns nicht wie letzte Woche das Spiel vom Gegner aufdrücken lassen. Ich hoffe, dass wir das Spiel offen gestalten können und am Ende die beiden Punkte mit nach Wittlich bringen. Dafür müssen wir eine stabile Abwehr stellen und unsere Schnelligkeit ausspielen“, fordert Trainer Andreas Limberger. 

 

Spieltag 05./06. November 2022

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – DJK/MJC Trier 18:12 (10:6)

 

Die Erfolgsgeschichte der Ruwertalerinnen in der Rheinlandliga geht weiter! Die Mannschaft setzte sich auch gegen die Trierer Miezen letztlich ungefährdet durch und verteidigt damit auch im sechsten Spiel die weiße Weste.

 

Furioser Start der Ruwertalerinnen gegen „Angstgegner“ MJC Trier! Die Mannschaft von Paddy Wagner erwischte einen Lauf, zog auf 8:1 in der 12. Minute davon, ehe den Gästen ihr zweiter Treffer gelang. Die Triererinnen fanden jetzt langsam in die Begegnung, kämpften sich bis zur Pause auf 10:6 heran.

 

Mit vier Treffern in Folge zum 14:6 in der 38. Minute sorgte das Gastgeberteam dann für die klare Führung, die bis zum Schlusspfiff verteidigt wurde.

 

„Die Startphase meiner Mannschaft war überragend und gegen die 3:2:1 Abwehr der Trierer kamen wir gut zurecht, lassen aber viel zu viele klare Chancen liegen. Zur Pause können wir 18:6 führen. Wir haben den Sieg heute einfach mehr gewollt, hatten in Luisa Becker im Tor den starken Rückhalt, die das Torhüterduell für sich entschied. Auf beiden Seiten waren aber letztlich zu viele technische Fehler im Spiel, gerade beim Parallelstoß. Es war trotz des Ergebnisses keine Abwehrschlacht, nur im Angriff gingen zu viele Bälle verloren und so hätte jede Mannschaft durchaus 10 Treffer mehr erzielen können. Der Sieg geht auch in der Höhe in Ordnung“, fand HSG Coach Wagner.

 

„Ein verdienter Sieg der Ruwertalerinnen. Dabei hatten wir in den Anfangsminuten Probleme mit dem Harz, kamen dann aber besser zurecht. Nur reichen sechs Tore in jeder Halbzeit nicht aus, um ein Spiel zu gewinnen. Kämpferisch kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, spielerisch waren wir auch nicht weit von den Gastgeberinnen weg. Im Rückspiel sieht das sicher anders aus“, glaubt MJC Coach Kai Kinzig.

 

HSG: Becker und Metz – Irschfeld, J. Eiden (1), Britz, Blaschke (1), Malmedy (1), Himmelreich (5/3), Meyer (3/1), Kierakowicz (2), Schmitz, Reber (3), S. Eiden (2)

 

MJC: Dierkes – Wintersinger, L. Weißhuhn (3), Brunner (2), Scheibe (3), Fahl, Theis (1), A. Weißhuhn, Natter (2), Ensch, Werlein, Steil (1).

 

HSG Hunsrück II – TuS Daun 31:25 (12:16)

 

Die Hunsrück Reserve dreht nach einer verkorksten ersten Halbzeit das Spiel gegen Daun.

 

Eine durchwachsene erste Halbzeit lieferte die HSG gegen die Mannschaft aus Daun ab. Erneut mit einem Fehlstart über 1:6 kämpfte sich das Team von Trainer Timo Stoffel bis zur 17. Minute auf 6:8 heran, um dann die Gäste über 8:13 bis zur Pause zum 12:16 ziehen lassen mussten.

 

Die Anfangsminuten der zweiten Hälfte gehörten den Hunsrückerinnen, die mit drei Treffern in Folge zum 15:16 in der 32. Minute aufschlossen und jetzt nahmen die Gäste ihre Auszeit. Doch jetzt lief das Hunsrücker Spiel und so gelang die erste Führung beim 18:17 in der 36. Minute! Die Restspielzeit gehörte den Gastgeberinnen, die über 22:18 in der 44. Minute dem jetzt ungefährdeten Sieg entgegenzogen.

 

„Eine katastrophale erste Halbzeit meiner Mannschaft, in der jegliche Aggressivität in der Abwehr fehlte und im Angriff zu statisch agiert wurde. Völlig anders das Auftreten nach dem Wechsel. Torfrau Seline Faller hielt jetzt wichtige Bälle und wir kamen in unser Gegenstoßspiel. Dazu hatten wir mit Hannah Tatsch eine gefährliche Distanzwerferin aus der ersten Mannschaft dabei“, freute sich HSG Coach Timo Stoffel.

 

„Konzentriert sind wir in das Spiel gestartet, haben unsere Spielzüge durchgebracht und die erste Hälfte souverän gestaltet. Nach dem Wechsel häuften sich die Fehler bei uns und die Abwehr ließ richtig nach. Wir dürfen uns bei Naomi Aideyan bedanken, die trotz beruflicher Verpflichtung eine lange Anfahrt auf sich genommen hat, um uns zu helfen“, lobte Dauns Trainer Ralf Nebeler.

 

HSG: Faller – Schug (1), M. Bach, Johann, Tatsch (10), Schmidt (1), Gräf, Fink, Schirokich, L. Bach (5), Ertz, Hahn (4), Kalle, Bottlender (10/3)

 

TuS: Treis und Zander – Makurat, Gräfen (5), Praeder (7/3), Zenner (2), N. Aideyan (2), Teusch (2/1), Römer, C. Aideyan (2), Dausend (4), Poster (1/1).

 

HSG Wittlich II – Sportfreunde Neustadt 22:15 (10:7)

 

Ein hartes Stück Arbeit für die Wittlicher Reserve gegen die Gäste aus Neustadt. Von Beginn blieben die Gäste an den Eifelanerinnen dran, die über 5:4 bis zur Pause ihre Führung auf 10:7 ausbauten.

 

Auch in den Anfangsminuten der zweiten Hälfte blieben die Gäste in Schlagdistanz, ehe die Andreas Limberger gecoachten Wittlicherinnen, sich entscheidend auf 17:11 in der 52. Minute absetzen. Die Führung verwalteten die Gastgeberinnen und kamen zum klaren 22:15 Erfolg.

 

„Wir haben uns heute schwergetan und das war sicher heute das schlechteste Spiel von uns in der Runde. Lediglich unsere jüngste Spielerin, Nina Czanik stach positiv hervor. Wir haben uns von den langen Angriffen der Gäste einlullen lassen, wurden zu ungeduldig und sind froh über die beiden Punkte,“ resümierte Wittlichs Coach Andreas Limberger.

 

Muscheid – Rogowski (3), Eiden (3/3), Teusch (1), Barthen (2), Czanik (6), Moog, Kappes (2), Schaaf (2), Zens, Kloep (3).

 

SG Bannberscheid/Engers – HSG Obere Nahe 27:27 (9:13)

 

Auch im Auswärtsspiel in Engers sorgte die HSG Obere Nahe für eine Überraschung, doch es war mehr drin! Das Team von Trainer Felix Fetzer ließ lediglich die 1:0 Führung der Gastgeberinnen zu, zog dann über 1:4 in der 4. Minute einer verdienten Pausenführung entgegen.

 

Nach dem Wechsel stemmte sich die SG gegen die drohende Niederlage, kämpfte sich Tor um Tor heran und glich erstmals beim 19:19 in der 45. Minute aus. Die Auszeit von Fetzer kam zum richtigen Zeitpunkt. Drei Tore in Folge ließen die HSG wieder in die Erfolgspur zurückkehren und über 19:22 in der 48. Minute schien die Mannschaft jetzt auf dem Weg zum Auswärtserfolg. Doch die Mannschaft verlor in den Schlussminuten die Nerven, gab die zwei Tore Führung beim 24:26 in der 58. Minute ab und 6 Sekunden vor dem Ende glückte den Gastgeberinnen der Ausgleich.

 

„Ein guter Start unserer Mannschaft, die leider am Ende den Nerven Tribut zollte. Wir hatten einfach zu viel Angst, dieses Spiel auch noch zu gewinnen! Am Ende ein ärgerliches Remis“, meinte Co-Trainer Christian Gerster.

 

Göymen – Fetzer (6/2), Wiedemann, Brusius (1), Kunz (2), L. Hartenberger (1), M. Heinz, J. Heinz, Schwarz (3), Bubenheim (5/2), M. Hartenberger (7), Duran Garcia, Klein (2)

 

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – DJK/MJC Trier

(Samstag, 20 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Die bislang verlustpunkfreie Mannschaft aus dem Ruwertal trifft auf die Trierer Miezen! Mit Spannung wird das Lokalderby erwartet, nachdem die Gäste mit Trainer Kai Kinzig mit dem klaren Auswärtssieg im Nachholspiel am vergangenen Wochenende das nötige Selbstvertrauen nach einem durchwachsenen Start in die Runde tanken konnten.

 

Personal: Die Gastgeberinnen und die Gäste können ihre Bestbesetzung aufs Feld schicken.

 

Prognose: „Wir werden mit breiter Brust in dieses Spiel gehen. Das Wichtigste wird sein, dass wir dieses Spiel als ganz normales Spiel sehen und nicht als Spiel gegen die Trierer Miezen! Noch immer ist der Respekt vor dem Namen da, aber das müssen wir am Samstag ablegen. Dreh- und Angelpunkt im Trierer Spiel ist Jenny Scheibe, die wir mit einem kompakten Mittelblock aus dem Spiel nehmen wollen. Ich rechne mit einer offensiven Trierer Abwehr, gegen die wir uns letztes Jahr schwergetan haben und hier ist noch eine Rechnung offen. Es war das einzige Lokalderby, was wir letztes Jahr nicht gewinnen konnten. Gegen die offensive Abwehr müssen wir ungewohnte Wege gehen und zu einer hohen Trefferquote kommen, da die Trierer uns sonst mit ihrem schnellen Umschaltspiel bestrafen. Unser Vorteil könnten die letzten 20 Minuten werden, in denen wir bislang immer, vor allem konditionell zulegen konnten. Dazu hoffe ich, dass wir das Torhüterduell für uns entscheiden. Für uns wird es eines der wichtigsten Spiele in der Saison, dass sicher eng werden wird. Doch wenn sich die Mannschaft an die Vorgaben hält, sehe ich gute Chancen für uns, da wir den Schritt weiter sind als letzte Saison. Wichtig wird auch sein, dass wir bei einem möglichen Rückstand den Kopf nicht verlieren“, sagt Ruwertal Coach Paddy Wagner.

 

„Die Ruwertalerinnen sind sicher einen Tick stärker als letzte Saison und wir einen Tick schwächer als letzte Saison! Ich gehe aber davon aus, dass die Tagesform das Spiel entscheidet. Dabei wird der jeweiligen Abwehr- und Torhüterleistung eine zentrale Rolle zukommen. Gegen die defensive 5:1 Abwehr der Ruwertalerinnen kamen wir im letzten Jahr gut klar, doch es wird entscheidend werden, welche Abwehr den besseren Zugriff auf die Angreiferinnen bekommt. Wir freuen uns auf das Spiel mit Harz, damit werden die Fehler deutlich weniger. Die Gastgeberinnen haben einen Superlauf und gehen daher als leichte Favoritinnen ins Spiel und wir rechnen mit einer selbstbewusst auftretenden Gastgebermannschaft, gegen die es in der Ruwertalhalle immer schwierig ist“, sagt MJC Coach Kai Kinzig.

 

HSG Hunsrück II – TuS Daun

(Sonntag, 15 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Zuletzt stimmte die Angriffsleistung der Hunsrückerinnen gegen Wittlich, doch dafür haderte Trainer Timo Stoffel mit der Abwehr. Im Heimspiel gegen die Eifelaner müssen sich die Gastgeberinnen weiter steigern, wenn sie die Halle als Sieger verlassen wollen. Daun überzeugte mit einem klaren Heimspielerfolg gegen Aufsteiger Rhein-Nette und zeigte dabei eine geschlossene Mannschaftsleistung, aufgrund derer man selbstbewusst im Hunsrück auflaufen wird. Doch die personelle Situation macht den Gästen einen Strich durch die Rechnung.

 

Personal: Auf Gastgeberseite fallen Nina Lammersmann und Tina Schirokich verletzungsbedingt aus, fraglich ist der Einsatz von Julz Nicolae. Die Gäste aus der Eifel müssen beruflich bedingt gleich auf fünf Stammspielerinnen verzichten!

 

Prognose: „“Wir versuchen unser Personalproblem im Rückraum zu lösen und wir setzen auf unsere Heimspiele, in denen wir die Punkte einfahren müssen. Die Erfahrung aus dem Wittlicher Spiel hat gezeigt, das wir übers Tempo zu unseren Toren kommen und deshalb hoffe ich, dass wir am Sonntag auch die Punkte im Hunsrück behalten“, sagt Gastgebertrainer Timo Stoffel.

 

„Mit unserem reduzierten Kader gehen wir als klare Außenseiterinnen in dieses Spiel! Doch kämpferisch werden wir alles geben und versuchen, das Spiel so lange wie möglich offen zu halten. Den Rückraum müssen wir komplett umstellen und werden das in der letzten Trainingseinheit nochmals verstärkt einstudieren“, verrät Dauns Trainer Ralf Nebeler.

 

HSG Wittlich II – SF Neustadt

(Sonntag, 17 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Seit dem Nachholspieltag liegt die Wittlicher Reserve auf Platz 1 der Tabelle und geht nach fünf erfolgreichen Spielen gegen die Sportfreunde aus Neustadt erneut als Favorit in die Begegnung. Die Gäste konnten bislang keines ihrer Auswärtsspiele gewinnen, reisen mit dem Wissen an, dass die notwendigen Punkte für den Klassenerhalt gegen andere Teams eingefahren werden müssen. Doch unterschätzen wird das Eifel-Team des Trainergespanns Tobias Quary/Andreas Limberger die Aufsteiger sicher nicht!

 

Personal: Die Wittlicher Reserve kann in der gleichen Besetzung wie am vergangenen Wochenende auflaufen.

 

Prognose: „Die Angriffsleistung letzte Woche war richtig gut, doch an der Abwehrleistung haben wir zu arbeiten. Vor allem in der zweiten Hälfte hatten wir Probleme was die Intensität und die Kooperation im Deckungsverband betraf. Den Gegner kennen wir nicht, deshalb gilt die volle Konzentration unserem Spiel, dass wir durchbringen wollen. Wenn wir nur annähernd unsere Bestleistung abrufen, behalten wir auch die beiden Punkte in Wittlich“, ist sich Trainer Tobias Quary sicher.

 

SG Bannberscheid/Engers – HSG Obere Nahe

(Sonntag, 17 Uhr. Engers)

 

Ausgangslage: Eine klare Heimniederlage hatte die SG „BaEng“ am vergangenen Wochenende gegen die Trierer Miezen zu verkraften und haben jetzt gegen die Gäste von der Oberen Nahe einiges gutzumachen. Mit 4:8 Punkten liegt die neuformierte SG Mannschaft sicher nicht da, wo sich die Vereinsverantwortlichen und die Mannschaft das gewünscht haben. Anders sieht es dagegen bei den Gästen aus, die auf Platz vier liegen und mit ihrem bisherigen Saisonverlauf zufrieden sein dürften.

 

Personal: Die HSG reist in Bestbesetzung nach Engers.

 

Prognose: „Da die Mannschaft der Gastgeberinnen sich gegenüber der letzten Saison erheblich verändert hat, können wir nicht auf die Analysen des letzten Jahres zurückgreifen, konzentrieren uns deshalb auf unser Spiel. In den letzten beiden Wochen haben wir intensiv an unserer Angriffsleistung gearbeitet, um bessere Lösungen zu finden. Ich hoffe, dass wir das schon am Sonntag zeigen können und einen attraktiven Handball bieten“, sagt HSG Coach Felix Fetzer. 

 

*********************

 

Spieltag 29./30. Oktober 2022

 

TuS Daun – HSV Rhein-Nette 37:19 (18:7)

 

Mit dem Sieg hält das Dauner Team den Anschluss an die Spitzengruppe der Liga!

 

Keine Zweifel am Sieg wollten die Gastgeberinnen aus Daun gegen den Aufsteiger aus Andernach aufkommen lassen, setzten sich schnell auf 4:1 in der 6. Minute ab, doch dann nutzte der Gast die Zeitstrafe gegen das Eifel-Team um auf 4:3 zu verkürzen. Drei Tore in Folge von Jessi Praeder rückten die Verhältnisse wieder gerade und jetzt nahmen die Gäste beim 7:3 in der 11. Minute die Auszeit. Doch unbeeindruckt zog das Team von Trainer Ralf Nebeler bis zur Pause kontinuierlich auf 18:7 ab.

 

„Wir haben uns in den Anfangsminuten finden müssen, doch dann eroberten wir die Bälle in der Abwehr und kamen so zu einfachen und schnellen Toren“, lobte Nebeler.

 

Bilder Michael Schröder

Über 23:8 und 29:13 gelang am Ende der unerwartet deutliche Erfolg der Gastgeberinnen.

 

„Im Tor überzeugten Mona Zander und Isabell Treis! In der zweiten Hälfte bekamen alle ihre Einsatzzeiten und alles, was wir ausprobierten, funktionierte! Manko bleiben 12 kassierte Siebenmeter, das wir in der Abwehr nicht mehr so gut standen und deshalb werden wir daran für die kommenden schweren Spiele arbeiten müssen“, sagte der Dauner Coach.

 

Treis und Zander – Schmitt (1), Makurat (1), Praeder (9/1), Poster (2/1), Fürstenberg (9), Römer (2), Basten (1), Teusch, C. Aideyan (2), Dausend, Clever (10/1)

 

HSG Wittlich II – HSG Hunsrück II 44:32 (20:11)

 

Tag der offenen Türen in Wittlich!

 

Im Lokalderby leisteten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch und erzielten 76 Tore! Die von Andreas Limberger betreutet Wittlicher Reserve drückte von Beginn an dem Spiel seinen Stempel auf, legte mit 6:2 in der 12. Minute einen guten Start hin und bereits jetzt nahm Gästetrainer Timo Stoffel die Auszeit.  Wittlich verteidigte weiterhin einen vier bis fünf Tore Vorsprung über 22. Minute bis zur Pause und dank einer in den Schlussminuten der ersten Hälfte treffsicheren Jule Kappes setzten sich die Eifelanerinnen vorentscheidend auf 20:11 ab!

 

Ausgeglichen verlief dann die Startphase in die zweite Hälfte, in der Wittlich die Führung über 25:17 in der 36. Minute verwaltete. Beim 30:19 zog Stoffel die Reißleine, legte in der 42. Minute nochmals die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch und zumindest die Schlussphase konnten die Gäste offen gestalten.

 

„Das haben die Mädels heute richtig gut gemacht. Wir waren heute schneller auf den Beinen als in den letzten Spielen, hatten eine hohe Trefferquote, doch in der Abwehr haben wir zu viel zugelassen. Wir haben heute das im Angriff umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten, müssen aber in der Abwehr besser stehen. Doch es ist schwer, wenn Du so deutlich führst, die Konzentration hoch zu halten“, meinte Gastgebercoach Andreas Limberger.

 

„In der ersten Halbzeit haben wir das Spiel weggeschenkt! Zu viele technische Fehler auf unserer Seite bestrafte Wittlich mit seinem Gegenstoßspiel. Zur Halbzeit war die Begegnung gelaufen. Kompliment an Wittlich, dass einen sauberen Handball gespielt hat, doch heute war für uns nichts drin“, sagte Gästetrainer Timo Stoffel.

 

HSG W: Muscheid – Rogowski (4/1), Eiden (10/5), Teusch (5), Barthen (3), Ertz (4/3), Gaß, Moog (2), Stephan, Kappes (9), Schaaf (2), Zens (2), Kloep (3)

 

HSG H: Faller – Schug (3/1), Bach (2), Johann (1), Schmidt (1), Gräf (1), Fink (5), Schirokich, Bach (2/1), Nicolae (7), Hahn Mohr (5), Bottlender (5/1).

 

SG Bannberscheid/Engers – DJK/MJC Trier 23:39 (8:19)

 

Angetrieben von einer starken Jenny Scheibe legten die Triererinnen in Engers einen guten Start hin, führten 1:5 in der 8. Minute und so nahmen die Gastgeberinnen früh die Auszeit. Doch das Team von Trainer Kai Kinzig ließ nicht nach, zog auf 3:10 in der 16. Minute davon, es folgte die nächste Auszeit der SG! Unbeeindruckt und mit einer starken Abwehrleistung zogen die Miezen über 4:14 in der 22. Minute der klaren Pausenführung zum 8:19.

 

Nach dem Wechsel spielten die Triererinnen konzentriert weiter und beim 11:28 in der 42. Minute war nur noch die Frage der Höhe des Sieges zu stellen.

 

„Wir hatten in den letzten Wochen Probleme bei der Trainingsbeteiligung und ich habe heute von der Mannschaft eine Reaktion gefordert und die ist auch gekommen. Zwar haben die Gastgeberinnen nicht mehr den starken Kader des letzten Jahres, doch sie werden stark genug sein, um Punkte einzufahren. In Abwehr und Angriff hat meine Mannschaft heute eine starke Leistung gezeigt und Jenny Scheibe hat dem Spiel ihren Stempel aufgedrückt. Letztlich auch eine gute kämpferische Leistung und so habe ich heute nichts zu meckern“, fand MJC Coach Kai Kinzig.

 

Theis  und Heinz - L. Weißhuhn (7), Brunner (5), Scheibe (12/1), A. Weißhuhn (2), Natter (3), Ensch (1), Werlein, Steil (5)

 

***********************

 

TuS Daun – HSV Rhein-Nette

(Samstag 17.15 Uhr)

 

Ausgangslage: Im Nachholspiel erwartet der TuS Daun den Rheinvertreter und Aufsteiger aus Andernach, der als Tabellenletzter mit erst einem Zähler den Anschluss an die gefährdeten Mannschaften der Liga zu verlieren droht. Daher stellt sich das Team von Trainer Ralf Nebeler auf eine kampfstarke Gästemannschaft ein, die nichts unversucht lassen werden, in Daun für die Überraschung zu sorgen.

 

Personal: Obwohl die Grippewelle in Daun abzuklingen scheint, werden am Samstag krankheitsbedingt Lisa Zenner und Naomi Aideyan ausfallen.

 

Prognose: „Wir wollen die beiden Punkte zuhause behalten, doch das gelingt nur mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und unserer Heimstärke. Den Aufsteiger kennen wir noch nicht, lassen uns aber nicht vom Tabellenplatz der Gäste blenden. Die Ergebnisse waren allemal nicht schlecht“, findet TuS Coach Ralf Nebeler.

 

HSG Wittlich II – HSG Hunsrück II

(Sonntag, 16 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Mit Spannung wird das Derby zwischen zweiten Mannschaften der HSG Wittlich und der HSG Hunsrück erwartet. Während Wittlich nach vier gewonnen Spielen verlustpunktfrei auf Platz 2 der Tabelle steht, spielten die Gäste eine bislang durchwachsene Saison, liegen mit 6:4 Punkten im Mittelfeld. Die Gäste reisen mit der 29:16 Schlappe aus dem Wellinger Spiel in der Eifel an. Dabei beklagt Trainer Timo Stoffel immer wieder die Angriffsschwäche seines Teams, die als Außenseiterinnen in dieses Spiel gehen. Das Team des Gastgebertrainers Tobias Quary will seine Serie ausbauen und scheint derzeit auch klar in der Favoritenrolle!

 

Personal: Die Gäste reisen mit der Bestbesetzung an!

 

Prognose: „Das wird ein hartes Stück Arbeit für uns, bei dem wir vor allem im Angriff und beim Torabschluss zulegen müssen. Nur wenn uns das gelingt, haben wir überhaupt eine Chance. Wittlich steht verlustpunktfrei da, scheint diese Saison sehr stabil zu sein und gehen daher als klare Favoritinnen in diese Begegnung“, sagt Gästetrainer Timo Stoffel.

 

SG Bannberscheid/Engers – DJK/MJC Trier

(Sonntag, 17 Uhr, Montabaur)

 

Ausgangslage: Richtungsweisendes Spiel für beide Mannschaften! Das Gastgeberteam konnte bislang nach dem Sieg am grünen Tisch gegen die HSG Kastellaun/Simmern, lediglich die Begegnung bei der Bassenheimer Reserve gewinnen. Die Trierer Miezen greifen nach fast vierwöchiger Pause wieder ins Geschehen ein und wollen nach den Niederlagen in Bassenheim und bei der HSG Oberen Nahe jetzt ihre Aufholjagd starten. Das Spiel ist auch ein wichtiger Test für das in der kommenden Woche anstehende Spiel beim Tabellenführer im Ruwertal!

 

Personal: Torfrau Henriette Dielkes wird fehlen, dafür ist Corinna Heinz dabei. Kaddy Irsch fällt für die Restsaison aus!

 

Prognose: „Bei den Gastgeberinnen muss man immer abwarten, wer auflaufen wird. In den Ferien haben wir nicht so gut trainieren können, werden aber noch ein Testspiel gegen unsere zweite Mannschaft machen. Wichtig wird die Stabilität in der Abwehr sein und im Angriff müssen wir weniger Fehler machen“, fordert der MJC Coach. 

 

**********************

 

Spieltag 15./l6. Oktober 2022

 

TV Bassenheim II – HSG Mertesdorf/Ruwertal 15:24 (9:10)

 

Fünfter Sieg im fünften Spiel! Die Erfolgsgeschichte der Ruwertalerinnen, die ihre Tabellenführung festigten, geht weiter. Stark ersatzgeschwächt musste der Tabellenführer aus dem Ruwertal die Fahrt nach Bassenheim antreten.

 

Es entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung, in der die Gastgeberinnen die Gunst der Stunde zu nutzen schienen und sich bis zur 25. Minute auf 8:5 absetzten. Doch die Ruwertalerinnen wehrten sich gegen die vorzeitige Entscheidung, drehten die Begegnung zur Pause zum 9:10. Die richtigen Worte hatte Trainer Paddy Wagner in der Kabine gefunden und so setzte sich seine Mannschaft mit zwei Treffern in Folge auf 9:12 in der 34. Minute ab, zwang die Gastgeberinnen beim 10:13 zur Auszeit, mit drei Treffern in Folge schienen die Gäste beim 10:16 in der 40. Minute für die Vorentscheidung gesorgt zu haben. Doch nach dem 11:19 lief nicht mehr viel im Gästespiel zusammen und so musste Wagner in 53. Minute beim 15:20 die entscheidende Auszeit nehmen. Seine Mannschaft fing sich und kam am Ende zu einem klaren und verdiente Auswärtserfolg!

 

„Wie im vergangenen Jahr haben wir es uns wieder selbst schwer gemacht. Trotz gutem Start war das einfach zu schläfrig, besonders von den Außen haben wir gleich die ersten sechs klaren Chancen nicht verwertet. Wir trafen auf die erwartete 6:0 Abwehr der Gastgeberinnen, die wir im ersten Spielabschnitt stark gemacht haben. Im Tor war wie immer Verlass auf Luisa Becker im Tor, die die Würfe der Außen Spielerinnen alle wegfischte. Mitte der zweiten Hälfte wollten wir dann zu viel, spielten zu offensiv und kassierten die Anschlusstreffer. Zu schnell waren wir auf den Ballgewinn aus, spielten aber in den Schlussminuten unsere konditionelle Überlegenheit aus", lobte Wagner.

 

Becker – Eiden (2), Himmelreich (6/5), Meyer (4), Reber (5), Jenetz, Thinnes, Blaschke (1), Kierakowicz (6).

 

TV Welling – HSG Hunsrück II 29:16 (16:10)

 

Einen rabenschwarzen Tag erwischte das Team von Trainer Timo Stoffel am Sonntag in Welling. Nie konnten die Mannschaft an die zuletzt starken Leistungen anknüpfen und verlor überraschend deutlich!

 

Bis 4:4 in der 12. Minute lieferten sich beide Teams ein Spiel auf Augenhöhe, doch dann setzte sich das Gastgeberteam mit fünf Treffern in Folge auf 9:4 in der 20. Minute ab. Die Auszeit von Gästetrainer Timo Stoffel stoppte den Lauf der Wellingerinnen und so konnte seine Mannschaft das Ergebnis zur Pause in Grenzen halten.

 

Wenig lief im Spiel der Hunsrückerinnen auch nach dem Wechsel zusammen und so setzte sich Welling über 21:13 in der 41. Minute noch deutlicher ab, die Begegnung war entschieden. Lediglich fünf Feldtore brachten die Gäste nach dem Wechsel zustande!

 

„Das hatte ich den Mädels vorhergesagt: mit unserer Angriffsleistung gewinnen wir kein Spiel gegen stärkere Gegner. Wir starten durchaus gut ins Spiel, stellen eine stabile Abwehr gegen eine robuste Wellinger Mannschaft, helfen gut im eins gegen eins aus. Doch im Angriff nutzen wir auch nach den gewonnenen Bällen unsere Chancen nicht! Zur Pause hätten wir durchaus führen können. Am Ende müssen wir uns aufgrund unserer Angriffsmisere mit 13 Toren klar geschlagen geben, obwohl die Mannschaften leistungsmässig gleichwertig waren“, klagte Stoffel.

 

Krüger – Faller, M. Bach (3), Johann, Schmidt (3), Bottlender, Fink. L. Bach (1), Schirokich, Schug (2), Lammersmann (6/1), Hahn

 

HSG Kastellaun/Simmern – HSG Obere Nahe 24:22 (11:10)

 

Überraschend gut fand das Team von Trainer Felix Fetzer in das Auswärtsspiel bei Kastellaun/Simmern, setzte beim 1:5 in der 12. Minute das erste Ausrufezeichen. Erst jetzt fanden die Gastgeberinnen ins Spiel, verkürzten auf 5:6 in der 17. Minute, doch die Mannschaft von der Oberen Nahe verteidigte die Führung bis kurz vor dem Wechsel.

 

Dann drehten die Gastgeberinnen das Spiel über 8:10 bis 11:10 zur Pause. Die Mannschaft fand auch besser in die zweite Hälfte, verteidigte ihre ein bis zwei Tore Führung weiter, doch das Team von Trainer Felix Fetzer kämpfte sich heran, glich beim 17:17 in der 43. Minute aus. Mit drei Treffern in Folge schienen die Gastgeberinnen jetzt beim 20:17 für die Vorentscheidung gesorgt zu haben, doch die Gäste gaben nicht auf, kamen auf 21:20 in der 54. Minute heran und die spannenden Schlussminuten waren eingeläutet. Doch am Ende reichte es nicht ganz zur nächsten Überraschung!

 

„Wir hatten einen guten Start, spielten diszipliniert in der Abwehr und stark im Angriff. Konditionell haben wir am Ende nachgelassen und es war jetzt erkennbar, dass die Hälfte der Mannschaft angeschlagen ins Spiel gegangen war. Schmerzlich vermisst haben wir heute Lena Bubenheim, die derzeit unserer stärkste Angreiferin ist. Die Mannschaft hat gut gekämpft, aber unglücklich verloren“, sagte Fetzer.

 

HSG ON: Göymen – Fetzer (5/4), Wiedemann (1), Brusius (1), L. Kunz (3), Heinz, Knapp (2), Schwarz (3), M. Kunz, Hartenberger (4), Duran-Garcia (2), Klein (1).

 

TuS Daun – HSV Rhein-Nette

Spiel wurde verlegt

(Samstag, 17.15 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Sicherlich als Favoritinnen gehen die Daunerinnen am Samstag ins Heimspiel gegen das bislang sieglose Team aus Andernach. Lediglich ein Remis gegen die HSG Obere Nahe hat haben die Gäste auf ihrer Habenseite zu verbuchen, zogen sich aber in den Spielen, die man verloren hat, achtbar aus der Affäre. Nach der Dauner Niederlage gegen die Wittlicher Reserve hat die Mannschaft hat die Mannschaft von Ralf Nebeler vor heimischer Kulisse etwas gutzumachen.

 

Personal: „Wir können in der derzeit bestmöglichen Aufstellung antreten“, freut sich Dauns Trainer Ralf Nebeler.

 

Prognose: „Mit dem Heimvorteil wollen wir die beiden Punkte einfahren. Voraussetzung dafür ist aber, dass wir an die zuletzt guten Abwehrleistungen anknüpfen und unser schnelles Spiel nach vorne aufziehen. Wenn uns dass gelingt, haben wir gegen uns unbekannten Gegner durchaus gute Chancen. Wir lassen uns aber nicht vom Tabellenplatz der Gäste blenden und sind gewarnt“, sagt der Dauner Coach.

 

TV Bassenheim II – HSG Mertesdorf/Ruwertal

(Samstag, 17.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Der Tabellenvorletzte aus Bassenheim erwartet den Tabellenführer aus dem Ruwertal. Doch von dieser Tabellenkonstellation lässt sich Ruwertals Coach Paddy Wagner nicht blenden. Nur zu gut weiß der erfahrene Trainer, wie schnell diese Spiele aufgrund der Tatsache, dass man den Gegner auf die leichte Schulter nimmt, verloren geht. So arbeitet Wagner im Training mit „seinen“ Frauen daran, dass man von Beginn an, voll konzentriert versucht, die bestmögliche Leistung abzurufen. An letztes Jahr erinnert sich Wagner noch genau: „Da haben wir uns von der robusten Spielweise der Gastgeberinnen beeindrucken lassen, die eine starke 6:0 Abwehr spielt. Ich hoffe, dieses Jahr sind wir weiter“, sagt Wagner.

 

Personal: Völlig unklar ist derzeit die Personalsituation, da einige Spielerinnen krank sind und Wagner derzeit nur weiß, dass er eine spielfähige Mannschaft haben wird.

 

Prognose: „Wir müssen von Beginn an hellwach sein, schon wenn wir die Halle betreten. Nicht wieder dürfen wir die ersten 10 Minuten verschlafen, müssen die Gastgeberinnen gleich mit unserem schnellen Spiel nach vorne unter Druck setzen. Wir wollen die zwei Punkte und die Tabellenführung verteidigen“, gibt sich Wagner kämpferisch.

 

TV Welling – HSG Hunsrück II

(Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Interessanter Leistungsvergleich zwischen dem letztjährigen Oberligisten Welling und der Hunsrück Reserve. Die beiden Niederlagen der Gastgeberinnen in Wittlich und zuhause gegen die Ruwertal HSG kamen sicher überraschend, doch das ist kein Grund den Gastgeber zu unterschätzen.

 

Personal: In Bestbesetzung kann die HSG Hunsrück auflaufen.

 

Prognose: „Für uns eine unbekannte Größe, die ich vor der Saison hoch eingeschätzt hatte. Doch mittlerweile hat die Mannschaft schon einiges an Punkten liegen lassen. Bei uns geht es darum, die starke Abwehrleistung der letzten Spiele zu bestätigen und im Angriff konsequenter zu sein und mit spielerischen Lösungen zu arbeiten“, verlangt Stoffel.

 

HSG Kastellaun/Simmern – HSG Obere Nahe

(Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: So richtig rund läuft es bei der neu formierten Meistermannschaft des letzten Jahres, der HSG Kastellaun/Simmern nicht. Lediglich ein Sieg zuhause gegen Rhein-Nette entspricht sicher nicht den Erwartungen, die man vor Saisonbeginn hatte. Anders dagegen sieht es beim Team der Oberen Nahe aus, das mit 7:3 Punkten unerwartet gut in diese Saison gestartet ist und auf Platz 3 thront! Doch auswärts tut sich die Mannschaft von Trainer Felix Fetzer schon schwer und man darf gespannt sein, wie sich das Team in Kastellaun präsentiert.

 

Personal: Nicht gut lief die Vorbereitung der HSG Obere Nahe, die aufgrund von einigen erkrankten Spielerinnen nur eingeschränkt trainieren konnte.

 

Prognose: „Die Gastgeberinnen sind für mich dieses Jahr eine Wundertüte. Viele junge Spielerinnen stehen diese Saison im Aufgebot der Gastgeberinnen, die eine durchwachsene Saison spielen. Wenn wir konzentriert bleiben und einen guten Tag erwischen, werden wir die Punkte auch auswärts einfahren“, glaubt Fetzer. 

 

 

 

********************

 

Spieltag 08./09. Oktober 2022

 

HSG Obere Nahe – SF Neustadt 24:23 (14:11)

 

Nach einem „Herzschlagfinale“ setzte sich die HSG Obere Nahe glücklich, aber nicht unverdiente mit 24:23 durch. 56 Sekunden vor dem Ende war es Schlecht fanden die Gastgeberinnen in die Begegnung und früh nahm Coach Felix Fetzer in der 11. Minute beim 2:4 die Auszeit und die sollte Wirkung zeigen. Die Gastgeberinnen kämpften sich bis 7:5 in das Spiel zurück, verteidigten jetzt ihre Führung bis zum 14:11 zur Pause.

 

Die drei Tore Führung gaben die Gastgeberinnen zunächst nicht mehr her, lagen beim 19:16 in der 43. Minute weiter in Führung, doch nach der Auszeit der Gäste in der 47. Minute drohte die Begegnung beim 19:18 zu kippen. Das Fetzer-Team hielt dagegen, verteidigte die Führung, musste aber in der 59. Minute nochmals den Ausgleich zum 223:23 hinnehmen.

 

„Es wurde nochmals richtig eng! Ein insgesamt körperliches Spiel gegen eine schnelle und disziplinierte Gästemannschaft, gegen die wir in der Abwehr nicht zurechtkamen und wir uns letztlich bei unser Torfrau Ebru Göymen für den Sieg bedanken müssen. Zu wenig Gefahr ging heute wieder einmal aus dem Rückraum von uns aus“, klagte HSG Coach Felix Fetzer.

 

Göymen und Knapp – Fetzer, Wiedemann (1), Brusius, Kunz (6), L. Hartenberger (2), Heinz (1),  Schwarz, Bubenheim (5/3), M. Hartenberger (8), Klein (1)

 

 

HSG Wittlich – TV Bassenheim II 30:23 (15:12)

 

Verdienter Heimspielerfolg für die Wittlicher Reserve! Nach ausgeglichen geführten Anfangsminuten setzte sich Wittlich erstmals beim 6:3 in der 7. Minute deutlicher ab, verteidigte eine fünf Tore Führung über 11:6 in der 16. Minute bis 14:9 in der 27. Minute, ehe die Gäste die Auszeit nahmen. Bis zur Pause verkürzte der Gast auf 15:12.

 

Doch den besseren Start in den zweiten Durchgang erwischten dann die von Andreas Limberger betreute Gastgebermannschaft, die sich auf 20:14 in der 40. Minute absetzte und die Gäste zur Auszeit zwangen. Doch unbeeindruckt verteidigte die HSG ihren Vorsprung über 25:18 in der 50. Minute. Die Mannschaft brachte ihre sieben Tore Führung aber ins Ziel.

 

„Erneut mussten wir auf wichtige Stammspielerinnen verzichten und wieder stand eine neue Mannschaft auf der Platte, die heute sicher nicht ihr bestes Spiel gemacht hat. Wir haben einfach nicht ins Tempo gefunden, zu viele klare Chancen blieben ungenutzt und das müssen wir im nächsten Spiel deutlich besser machen. Doch am Ende zählen die beiden Punkte“, sagte Wittlichs Trainer Andreas Limberger.

 

Marx – Eiden (8/4), Teusch, Lames (3), Barthen (5), Ertz (5), Gaß (2), Moog, Stephan, Kappes (6), Schaaf, Zens(1)

 

 

HSG Hunsrück II – HSG Kastellaun/Simmern 20:18 (9:10)

 

Wichtiger Heimspielerfolg für die Hunsrück Reserve im Derby gegen die HSG Kastellaun/Simmern.

 

Früh musste Gastgebertrainer Timo Stoffel die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch legen, da bei seiner Mannschaft bis zum 3:5 in der 12. Minute im Angriff wenig zusammenlaufen wollte. Doch zunächst änderte sich wenig an einem von den Abwehrreihen bestimmten Spiel, in dem die Gäste sogar über 4:8 auf 6:10 in der 26. Minute wegzogen, ehe das Stoffel Team mit starken Schlussspurt den Anschluss zum 9:10 zur Pause schaffte.

 

Es blieb nach dem Wechsel das erwartet enge Spiel, das über 16:16 in der 53. Minute in die spannende Schlussphase ging. Luisa Bach und Lara Schug brachten ihre Mannschaft beim 19:17 in der 57. Minute in Führung, doch die stärkste Gästeangreiferin Vera Mähringer-Schulz sorgte noch mal für den Ausgleich, ehe Sophia Hahn den Deckel draufmachte.

 

 „Es war ein Spiegelbild der letzten Woche! Die Abwehr und kämpferisch top! Wir mussten uns in das Spiel reinbeißen, tun uns aber weiter im Angriff schwer. Am Ende haben wir aber verdient gewonnen“, freute sich Gastgebertrainer Timo Stoffel.

 

Faller und Krüger – Schug (3/2), Schäfer, Bach, Johann (1), Schmidt, Gräf, Fink, Schirokich (2), Bach (2), Lammersmann (6), Hahn (4), Bottlender (2)

 

***************************

 

HSG Hunsrück II – HSG Kastellaun/Simmern

(Samstag, 17.30 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Mit Spannung wird das Hunsrück-Derby zwischen der HSG Hunsrück II und der HSG Kastellaun/Simmern II erwartet. Die Gäste, letztjähriger Meister der Rheinlandliga Frauen vermasselten ihren Saisonauftakt, fuhren erst am Wochenende nach drei Niederlagen den ersten Saisonsieg über Rhein-Nette ein. Allerdings hat sich das Gesicht der Mannschaft gegenüber der letzten Saison schon erheblich verändert.

 

Personal: Bis auf Anne Kalle, die derzeit noch in Urlaub ist, kann Gastgebertrainer Timo Stoffel auf seine Bestbesetzung zurückgreifen.

 

Prognose: „Die Ergebnisse der Gäste dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Mannschaft sicher stärker ist. Die Niederlage resultierten aus Spielen gegen Teams, die am Ende ganz vorne dabei sein werden. Wenn wir die Abwehrleistung der letzten Woche abrufen und wir die Chancenverwertung verbessern, sind wir sicher nicht chancenlos“, glaubt Stoffel.

 

HSG Obere Nahe – Sportfreunde Neustadt

(Samstag, 17.30 Uhr, Stadenhalle Tiefenstein)

 

Ausgangslage: Die erste Saisonniederlage musste das Team von Trainer Felix Fetzer am vergangenen Wochenende bei der Hunsrück Reserve einstecken. Vor heimischer Kulisse sind die Karten jetzt neu gemischt und mit den Sportfreunden aus Neustadt kommt eine Mannschaft, die auswärts schwächer aufspielt als zuhause. Zuletzt gab es für die Gäste eine klare Niederlage bei den Trierer Miezen. Unterschätzen sollten die Gastgeberinnen den Aufsteiger aus Neustadt keinesfalls, den der schlug den letztjährigen Oberligisten TV Welling im Auftaktspiel!

 

Personal: Fraglich ist erneut der Einsatz von Maja Hartenberger aufgrund ihrer Handverletzung.

 

Prognose: „Die Zielsetzung ist klar: wir wollen beide Punkte in Tiefenstein halten und hoffen auf eine volle Halle und die entsprechende Stimmung von den Rängen! Es gilt, zu den alten Stärken zurückzufinden und das waren uns Tempospiel und der konsequente Abschluss. Mit der Abwehrleistung können wir derzeit zufrieden sein, doch im Angriff müssen wir zulegen“, verlangt HG Coach Felix Fetzer.

 

HSG Wittlich II – TV Bassenheim II

(Samstag, 17.45 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: 3 Spiele, drei Siege! So lautet die derzeit noch makellose Bilanz der Wittlicher Reserve und die soll nun gegen Bassenheim ausgebaut werden. Überraschend gewannen die Gäste ihr Heimspiel gegen die Trierer Miezen, kassierten aber ansonsten drei Niederlage und gehen in Wittlich als Außenseiterinnen in die Begegnung.

 

Personal: „Uns steht am Wochenende ein größerer Kader zur Verfügung“, verrät Wittlichs Trainer Tobias Quary.

 

Prognose: „Erstmals in der Saison gehen wir als Favoritinnen in dieses Spiel, müssen aber diese Herausforderung auch bestehen. Gegen die körperlich stärkeren Gäste müssen wir unseren Tempohandball durchziehen“, fordert Quary.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – TuS Daun

ist verlegt

 

SG Bannberscheid/Engers – DJK/MJC Trier

ist verlegte das BaEng keine spielfähige Mannschaft hat

(Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit dem Sieg über die Sportfreunde Neustadt meldeten sich die Trierer Miezen in der Erfolgsspur zurück, haben jetzt aber das schwere Auswärtsspiel bei „Baeng“ vor der Brust. Die Gastgeberinnen gewannen ihr Auftaktspiel gegen Kastellaun/Simmern am grünen Tisch, kassierten zwei Niederlagen in Folge und kamen zuletzt zum Auswärtssieg bei Bassenheim II. Mit diesem Sieg im Rücken wird man sich jetzt der Herausforderung gegen die Triererinnen stellen.

 

Personal: Ins Tor kehrt Henriette Dierkes zurück, dafür spielt Corina Heinz am Wochenende beim HC Koblenz (Zweitspielreicht DJK/MJC Trier) und Jette Martins Einsatz ist aufgrund einer Verletzung fraglich. Ansonsten kann Trainer Kai Kinzig auf das Team der Vorwoche bauen.

Prognose: „Das Spiel gegen Neus

tadt hat sicherlich Selbstvertrauen gegeben. Gegen die Gastgeberinnen haben wir noch eine Rechnung aus der letzten Saison offen, in der wir dort klar verloren haben. Die Fragen werden sein: wie präsentiert sich meine Mannschaft und welches Team läuft bei den Gastgeberinnen auf? Zuletzt reaktivierten die Gastgeberinnen einige Routiniers, alles voran Melanie Knapp und wir sind gespannt, wer gegen uns aufläuft“, sagt MJC Coach Kinzig. 

 

*****************************

 

 

Spieltag 01./02. Oktober 2022

 

TuS Daun – HSG Wittlich II 28:36 (14:17)

 

Auf ein spannendes Eifelderby hatten sich die Zuschauer in der Dauner Wehrbüschhalle gefreut und sie sollten ihr Kommen nicht bereut haben. Doch am Ende hatten die Gäste aus Wittlich etwas zu deutlich die Nase vorne! 

 

Hin und her wechselten die Führungen in den ersten Minuten und bereits in der 14. Minute nahm Gästetrainer Tobias Quary beim 6:6 die Auszeit. Kurz vor dem Wechsel setzte sich der Gast mit drei Treffern auf 14:17 zur Pause ab.

 

 

Doch die Daunerinnen kämpften sich ins Spiel zurück, glichen beim 19:19 in der 36. Minute wieder aus, übernahmen dann beim 22:20 in der 39. Minute erneut die Führung und wieder nahm Quary die Auszeit. Doch die spielte den Daunerinnen in die Karten, die jetzt mit drei Treffern in Folge das Spiel wieder drehten, doch das Quary-Team gab sich nicht geschlagen. Für die Vorentscheidung sorgen die Gäste, als sie sich vom 26:26 bis auf 26:31 in der 53, Minute absetzten und mit diesem fünf-Tore Lauf das Spiel entschieden hatten.

 

Einig waren sich beide Trainer nach dem Spiel: „Es war heute sicherlich kein guter Rheinlandligaspiel und der Wittlicher Sieg fiel um fünf Tore zu hoch aus“, fanden unisono Dauns Trainer Ralf Nebeler und Wittlichs Coach Tobias Quary.

 

„Bei uns hat man das Fehlen wichtiger Stammspielerinnen und die Tatsache, dass drei Spielerinnen krank dabei waren, deutlich gemerkt. Nach einem engen Spiel gingen uns ab der 51. Minute die Kraft aus. Wir waren in der Abwehr nicht mehr schnell genug auf den Beinen, kassierten die Siebenmeter und am Ende die verdiente Niederlage. Mannschaftlich war eine geschlossene Leistung in Abwehr und Angriff und letztlich war doch die Cleverness der Gäste mit ausschlaggebend“, sagte Dauns Coach Ralf Nebeler.

 

„Es war ein enges Spiel, in dem wir uns gegen die guten Dauner Kreisbewegungen schwertaten. Hier stimmten die Absprachen einfach nicht, doch wir spielten auch in einer ungewohnten Konstellation. Jule Kappes zeigte im Angriff ein sehr starkes Spiel, war im eins gegen eins nie auszuschalten und zog auch einige Siebenmeter. Das war sicher keine gute Leistung von uns, das können wir besser“, fand Quary.

 

Tus. Miller und Zenner – Schmitt, Makurat (1), Praeder (8), Poster, Fürstenberg (4), Römer (1), Basten (1), Clever (3/1), Zenner (6), N. Aideyan (4)

 

HSG: Marx – Eiden (6/3), Teusch (2), Lames (3), Barthen (5), Ertz (3), Gaß (1), Lentz, Kappes (11/1), Schaaf (5)

 

TV Welling – HSG Mertesdorf/Ruwertal 24:30 (8:15)

 

Viertes Spiel, vierter Sieg! Nahtlos knüpfte das Team von Trainer Paddy Wagner an die zuletzt gezeigten Leistungen an, setzte sich schnell über 0:3 in der 5. Minute ab, ehe der Oberligaabsteiger im Spiel war. Über 3:3 verlief die Begegnung dann bis zum 5:6 in der 18. Minute ausgeglichen, ehe sich die Ruwertalerinnen auf vier Tore zum 5:9 absetzten. Noch vor dem Wechsel gelang es dem Gästeteam, sich deutlicher dank einer starken Abwehrleistung abzusetzen und so ging die Mannschaft mit einer klaren sieben Tore Führung in die Pause.

 

Nach dem Wechsel verteidigten die Ruwertalerinnen ihren klaren Vorsprung und schienen über 16:25 in der 47. Minute dem ungefährdeten Sieg entgegenzuziehen. Drei Treffer der Gastgeberinnen in Folge zwangen Wagner dann beim 19:25 in der 49. Minute zur Auszeit. Immer wieder war es Antonia Schmitz bei den Gastgeberinnen, die für die Treffer sorgte. In doppelter Überzahl nutzten die Gäste dann die Chance nicht, den Sack zuzumachen, konnten sich bei ihrer Torfrau Luisa Becker bedenken, die den Siebenmeter von Schmitz parierte und ihrer Mannschaft eine spannende Schlussphase ersparte. Am Ende siegte das Team verdient und bleibt weiterhin verlustpunktfrei!

 

„Das war ein Überraschungssieg! Noch vor der Abfahrt bestanden Zweifel, ob wir mit dem kleinen Kader gegen eine vollbesetzte Gastgebermannschaft eine Chance haben könnten. Doch meine Mannschaft hat heute in Angriff und Abwehr ein überragendes Spiel gemacht! Wir nutzten die freien Räume in der 6:0 Deckung der Gastgeberinnen, kamen zu vielen Anspielen an den Kreis und konnten dort nur Siebenmeterreif gestoppt werden. Dank der einlaufenden Aussen haben wir auch nach der Umstellung der Wellinger Deckung unsere Chancen genutzt. Ihr stärkstes Spiel im HSG Trikot machte an diesem Abend Natalia Kierakowicz. Wichtig war, dass meine Mannschaft im Angriff den Kopf behalten hat und mit viel Emotionen in der Deckung arbeitete. Verständlicherweise wurden wir dann nach dem Wechsel im Deckungsverband etwas müder, doch am Ende reichte es für den Überraschungssieg“, freute sich Wagner.

 

Becker – Britz (4), Himmelreich (12/7), Kierakowicz (8), S. Eiden, Blaschke (2), Malmedy, J. Eiden (2), Jenetz (2)

 

DJK/MJC Trier – SF Neustadt 38:28 (18:8)

 

Tag der offenen Türen im Spiel zwischen den Trierer Miezen und den Sportfreunden aus Neustadt, vor allem nach der Pause. Beide Teams leisteten sich nach dem Wechsel einen offenen Schlagabtausch.

 

 

Schnell schienen die Triererinnen auf einem guten Wege, das Spiel gegen Neustadt früh zu entscheiden. Dank ihrer Routiniers Vivi Steil und Jenny Scheibe legte das Team von Trainer Kai Kinzig los wie die Feuerwehr, führte 5:0 in der 6. Minute, ehe die Auszeit der Gäste den Gegner ins Spiel brachte. Tor um Tor kämpfte sich der Gast in die Begegnung und beim 8:5 in der 14. Minute nahm Kinzig die Auszeit, die seine Mannschaft wieder in die Spur brachte. Über 11:5 in der 19. Minute bauten die Gastgeberinnen jetzt ihre Führung bis zur Pause auf 18:8 vorentscheidend aus!

 

Nach dem Wechsel wurde es ein Spiel ohne Abwehrreihen und demzufolge ein torreiches Spiel. Über 25:13 in der 38. Minute und 36:23 in der 54. Minute meldeten sich die Triererinnen mit dem 38:28 in der Erfolgsspur zurück.

 

„Ich bin sehr zufrieden mit dem Auftritt der Mannschaft. Wir hatten eine gute Torwartleistung von Corina Heinz, spielten ruhig im Angriff und aggressiv in der Deckung. Dabei kamen wir immer wieder in die zweite Welle und so zu einfachen Toren. Im Angriff nahmen wir uns gute Würfe. Das Spiel wurde richtig gut von Jenny Scheibe geleitet und auch Lena Weißhuhn machte ein sehr starkes Spiel. 40 Minuten spielten wir richtig stark, dann zollten wir aber dem Tempo etwas Tribut“, meinte Kinzig, der nach dem Wechsel viel durchwechselte.

 

Martin und Heinz – Wintersinger, L. Weißhuhn (9), Brunner (6), Scheibe (13/4), Fahl (3), Theis (2), A. Weißhuhn (1), Natter (1), Ensch, Werlein, Steil (3)

 

HSG Hunsrück II – HSG Obere Nahe 22:13 (12:6)

 

Die bisherige Überraschungsmannschaft von der Oberen Nahe gab am Sonntagnachmittag ihre Visitenkarte in Kleinich ab, musste aber die erste Saisonniederlage verkraften. Von Beginn an eine umkämpfte Begegnung, in der vom Start weg viele Zeitstrafen den Spielfluss störten. Das es ein torarmes Spiel werden sollte, war der konsequenten Deckungsarbeit, aber auch einer schwachen Angriffsleistung beider Teams im ersten Spielabschnitt zuzuschreiben. So führte das Team von Gastgebercoach Timo Stoffel in der 22. Minute lediglich mit 5:4, die Gäste nahmen ihre Auszeit, doch das spielte den Gastgeberinnen in die Karten, die ihre Führung über 8:4 in der 26. Minute bis zur Pause auf 12:6 ausbauten. Wenig lief im ersten Spielabschnitt auf beiden Seiten im Angriff zusammen, keine Mannschaft fand in ihr Gegenstoßspiel.

 

Nach dem Wechsel blieb die Begegnung bis 16:11 in der 40. Minute ausgeglichen, dann sorgten die Gastgeberinnen mit drei Treffern Folge zum 19:11 in der 53. Minute für die Vorentscheidung. Am Ende stand ein verdienter und klaren Heimspielerfolg für das Stoffel-Team auf der Anzeigetafel.

 

„In der Abwehr haben wir heute das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten, konnten uns auf eine starke Torfrau Celine Faller verlassen. Das einzige, was ich der Mannschaft vorwerfen muss, ist die mangelnde Chancenverwertung, sonst wäre das Spiel viel früher entschieden gewesen. Am Ende geht aber das klare Ergebnis für uns in Ordnung“, meinte Gastgebertrainer Timo Stoffel. 

 

„Die Gastgeber waren gut auf uns eingestellt. Wir bekamen aber in der Abwehr keinen Zugriff auf die Gegenspielerinnen, können uns bei unser Torfrau Ebru Göymen bedanken, die uns mit ihren Paraden im Spiel hielt. Wir fanden heute nicht in unser „eins gegen eins“ Spiel und trafen nicht aus der Distanz“, klagte Gästetrainer Felix Fetzer.

 

HSG H: Faller und Krüger – Schug (2/2), Schäfer, Johann, Gräf, Fink (1), E. Schirokich, T. Schirokich (3/1), Bach (2), Lammersmann (2), Hahn (6), Mohr (5), Bottlender (1/1)

 

HSG ON: Göymen – Fetzer (1), Wiedemann, Brusius, Heinz, Hartenberger, Gesemann, Schwarz (1), Bubenheim (4/2), Knapp, Klein (1), Heinz, Kunz (6)

 

***************************

 

TV Welling – HSG Mertesdorf/Ruwertal

(Samstag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: RPS Oberliga-Absteiger TV Welling prüft das bislang verlustpunktfreie Team aus dem Ruwertal und es ist das Spitzenspiel des Spieltages! Die Gastgeberinnen mussten am vergangenen Wochenende bei der Wittlicher Reserve ihre erste Saisonniederlage einstecken, während das Team von Trainer Paddy Wagner in heimischer Halle den letztjährigen Meister Kastellaun/Simmern schlagen konnte. „Welling hat sich neuformiert, vor allem verjüngt und stellt keine Übermannschaft! Sie spielen weiterhin körperbetont und da gilt es für uns, dagegenzuhalten. Wir fahren mit breiter Brust nach drei gewonnen Spielen nach Welling und werden die Punkte sicher nicht herschenken“, verspricht Ruwertals Trainer Paddy Wagner.

 

Personal: Lea Reber fehlt urlaubsbedingt, Lea Meyer und Ann-Katrin Irschfeld aus beruflichen Gründen und Elisa Malmedy ist aus familiären Gründen fraglich.

 

Prognose: „Ich hoffe, dass meine Rückraumspielerinnen so agil auftreten wie in den letzten Spielen. Körperlich und konditionell müssen wir über die gesamte Spielzeit dagegenhalten, versuchen aus einer gutstehenden Abwehr schnell nach vorne zu spielen und versuchen, die Anspiele der Rückraumspielerinnen an den Kreis zu unterbinden. Wenn das gelingt, dürfte der Ausgang des Spiels offen sein“, glaubt Wagner.

 

Tus Daun – HSG Wittlich II

(Samstag, 17.15 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Mit Spannung wird das Eifelderby zwischen dem TuS Daun und der Wittlicher Reserve erwartet. Die heimstarken Gastgeber treffen auf ein Wittlicher Team, das mit dem Sieg über Welling letzte Woche das erste Ausrufezeichen setzte. Doch Daun braucht sich nach den zuletzt starken Spielen nicht zu verstecken, kommt aber über die Außenseiterrrolle im Heimspiel nicht hinaus. „Die Erkältungswelle hat uns erwischt und wir konnten nicht so trainieren, wie ich mir das vorgestellt habe. Dennoch hoffen wir am Samstag alle wieder fit zu bekommen“, sagt Dauns Coach Ralf Nebeler.

 

„Das wird ein anderes Spiel als letzte Woche, da wir personell auf die Verletztenmisere der ersten Mannschaft reagieren müssen. Wer letztlich aufläuft, müssen wir noch klären“, sagt Wittlichs Coach Tobias Quary.

 

Personal: Krankheitsbedingt fällt bei den Gastgeberinnen Franzi Gräfen aus. Bei Wittlich wird Merle Kloep aus privaten Gründen fehlen.

 

Prognose: „Ich gehe von einem kämpferisch verlaufendem Spiel aus, bei dem wir auf unsere Heimstärke und die Leistungen der letzten drei Spiele vertrauen. Zuhause wollen wir auch gegen Wittlich die beiden Punkte einfahren. Es wird eng und am Ende sollte die Cleverness den Ausschlag geben“, meint der Dauner Coach.

 

„Aufgrund unserer Personalsituation sehe ich die Favoritenrolle bei Daun. Auf jeden Fall wollen wir besser in unser Tempospiel reinfinden als dies gegen Welling der Fall war“, fordert Quary.

 

DJK/MJC Trier – SF Neustadt

(Samstag, 19 Uhr, Mäusheckerweghalle)

 

Ausgangslage: Den Saisonstart hatten sich Trainer und Mannschaft sicher anders vorgestellt. Nach zwei verlorenen Spiele gilt es für die Triererinnen, sich mit einem Heimspielerfolg wieder das nötige Selbstvertrauen zu verschaffen. Doch bislang waren die personellen Möglichkeiten der Trierer Miezen alles andere als optimal. So musste das Team im letzten Saisonspiel mit einer durchweg angeschlagenen Mannschaft die Begegnung bestreiten.

 

Personal: „Wir können mit Corinna Heinz wieder auf eine Stammtorhüterin zurückgreifen, dafür fehlen weiterhin Kaddy Irsch und Mira Cartus“, verrät MJC Trainer Kai Kinzig.

 

Prognose: „Den Gegner kenne ich noch nicht. Doch der Aufsteiger konnte schon einige beachtenswerte Ergebnisse einfahren. Aber für ist wichtig, dass wir uns auf uns konzentrieren, können durch Corinna in der Abwehr mehr Sicherheit gewinnen und müssen mit Selbstvertrauen spielen. Im Angriff gilt es, Ruhe zu bewahren. Auf keinen Fall dürfen wir wieder zu viele einfache Tore kassieren. Die Mädels sind motiviert und wollen die Punkte in Trier behalten“, sagt Kinzig.

 

HSG Hunsrück II – HSG Obere Nahe

(Sonntag, 17 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Die HSG Obere Nahe gehört nach dem Saisonstart sicher zu den Mannschaften der Stunde in der Liga. Die Gastgeberinnen sind daher gewarnt, werden die Gäste mit Trainer Felix Fetzer sicher nicht auf die leichte Schulter nehmen und die Mannschaft der Oberen Nahe trifft auf ein Gastgeberteam, das scheinbar in die Spur findet. Zumindest beim letzten Auswärtssieg in Andernach gab es mehr Licht als Schatten.

 

Personal: Die Gastgeberinnen müssen auf die in Urlaub befindlichen Nelle Schmitz und Anne Kalle verzichten. Auf Seiten der Gäste ist der Einsatz von Maja Hartenberger aufgrund ihrer Handverletzung noch fraglich, ansonsten hofft Trainer Felix Fetzer auf den Kader der letzten Woche.

 

Prognose: „Dieses Derby darf man nicht verlieren! Wir wollen den Lauf der gut in die Saison gestarteten Gäste beenden. Dafür müssen wir aber etwas tun! Als erstes gilt es eine aggressive Abwehr zu stellen, um die Gäste nicht in ihre „eins gegen eins“ Aktionen kommen zu lassen. Wir müssen sie zu Fehlern zwingen und ihnen unser schnelles Spiel aufdrücken. Dazu gilt es, die Schwächephase mit unseren technischen Fehlern zu minimieren“, fordert Gastgebertrainer Timo Stoffel.

 

Scheinbar haben die Gastgeberinnen noch nicht die Form der letzten Saison gefunden. Dennoch ist es für uns wieder ein schweres Auswärtsspiel, da wir bekanntlich hier nicht so stark auftreten wie zuhause. Letztes Jahr haben wir etwas unglücklich die Punkte dort liegen lassen und so gilt es für uns, von Beginn an hellwach zu sein, den Angriff der Gastgeberinnen unter Druck zu setzen und die Chancen vorne dunkel zu machen“, fordert der Coach der Oberen Nahe.

 

Spieltag 24./25. September 2022

 

HSV Rhein-Nette – HSG Hunsrück II 23:28 (12:13)

 

Guter Start für das Team von Trainer Timo Stoffel beim Aufsteiger in Andernach. Von Beginn an führten die Gäste, gaben vom 1:3 in der 4. Minute bis 5:9 in der 13. Minute ein klares Statement ab, wer am Ende die Halle als Sieger verlassen wollte, doch jetzt nahmen die Gastgeberinnen ihre Auszeit! Bis 7:12 in der 18. Minute bestimmten die Hunsrückerinnen aber das Geschehen, doch drei Treffer der Andernacherinnen führten beim 10:12 zur dringend nötigen Auszeit der Gäste in der 23. Minute. Bis zur Pause blieb es ein Spiel auf Augenhöhe.

 

Die Gastgeberinnen knüpften nach dem Wechsel da an, wo sie im ersten Spielabschnitt aufgehört hatten, führten in der 38. Minuten nach einem 5:1 Lauf mit 17:14, das Spiel schien zu kippen. Doch jetzt ging ein Ruck durch das Hunsrück Team, das mit sechs Treffern in Folge die 17:20 Führung in der 49. Minute zurück erkämpfte und damit für die Auszeit der Gastgeberinnen sorgten. Damit war der Lauf der Gäste gestoppt und die Begegnung blieb über 20:22 in der 53. Minute spannend. Zwei Treffer in Folge von Nina Lammersmann sorgten dann zum 20:24 in der 56. Minute für die Vorentscheidung. Am Ende setzte sich das Stoffel Team nach hartem Kampf mit 23:28 durch.

 

„Heute ist es gut gegangen. Die Mädels haben sich mit einem kleinen Kader gegen eine nie aufgebende HSV Mannschaft am Ende durchgesetzt. Doch es war ein hartes Stück Arbeit, bei dem wir anfangs das Spiel im Griff hatten und es uns dann wieder selbst schwer gemacht haben. Am Ende ein verdienter, aber hart erarbeiteter Sieg“, lobte Stoffel.

 

Faller – Schug (3), Schäfer, M. Bach (2), Glöckner, Schirokich (4), L. Bach (4), Lammersmann, Hahn (6), Bottlender (5)

 

HSG Obere Nahe – DJK/MJC Trier 30:26 (13:11)

 

Ohne ihren aus privaten Gründen fehlenden Trainer Kai Kinzig und wichtige Stammspielerinnen traten die Triererinnen, die von Kaddy Irsch gecoacht wurden, ihre Fahrt in den Hunsrück an und mussten sich am Ende überraschend den heimstarken Gastgeberinnen geschlagen geben.

 

Und tief sitzt der Frust bei MJC Trainer Kinzig über die Tatsache, dass die Gastgeber nur einen Ausweichtermin für die Spielverlegung möglich machen wollten, der aber bei den Triererinnen aus zeitlichen Gründen nicht ging. „Eine Frechheit, dass die Gastgeber einfach nicht verlegen wollten und so reisten wir mit einer Mannschaft an, bei der die Hälfte der Spielerinnen eigentlich krankheitsbedingt hätte gar nicht spielen dürfen“, klagte Kinzig.

 

Lediglich bis 2:3 in der 5. Minute lagen die Gäste aus Trier in Führung, dann nutzten die Gastgeberinnen die Gunst der Stunde, um das Spiel in die Hand zu nehmen.

 

Zur Pause führte das Team von Trainer Felix Fetzer mit 13:11.

 

Bis 16:14 in der 38. Minute blieben die Gäste auf Tuchfühlung, doch mit drei Treffern in Folge sorgten die Gastgeberinnen für die erste klare Führung zum 19:14 in der 41. Minute. Die Entscheidung war gefallen, als die HSG vom 21:17 auf 23:17 in der 48. Minute vorlegte und jetzt die deutliche Führung bis 27:21 in der 53. Minute verteidigte. Noch einmal nahm Fetzer die Auszeit, die Miezen kamen aber nicht näher als auf vier Tore heran. Die HSG setzt mit dem Sieg ihren erfolgreichen Start in die Saison fort und zählt mit 5:1 Punkten zu den führenden Teams.

 

„Wir hatten eine volle Bank, mussten aber die angeschlagenen Spielerinnen nicht einsetzen. Meine Mannschaft hat heute, angetrieben von 200 Zuschauern, erneut ihr Heimgesicht gezeigt und wir das Spiel über weite Phasen kontrolliert. Trier stellte uns mit der offensiven Deckung im ersten Spielabschnitt doch schon vor Probleme und wir konnten uns dann in der Pause besser darauf einstellen. So setzten wir uns deutlicher ab und ich hoffe, dass es jetzt so weitergeht. Nächste Woche wollen wir das bei Hunsrück II unter Beweis stellen“, gibt sich HSG Trainer Felix Fetzer kämpferisch.

 

„Wir haben heute zu viele einfache Tore kassiert und fast jeder Schuss war heute ein Treffer. Die Abwehrleistung war durchwachsen, der Angriff in Ordnung. Eigentlich wollten wir oben mitspielen, müssen uns aber nach den zwei nicht erwarteten Niederlagen jetzt erst einmal wieder finden“, meinte Kinzig.

 

HSG: Göymen – Fetzer (4/2), Wiedemann (1), Brusius (9), Kunz (6), L. Hartenberger (2), Heinz, Gesemann (1), Schwarz, Bubenheim (7), M. Hartenberger, Heinz, Klein

 

MJC: Prison – Wintersinger (1), Brunner (1), Scheibe (9/3), Fahl, Theis (1), Werlein, Natter (2), Ensch, Cartus (3), Steil (9)

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – HSG Kastellaun/Simmern 25:20 (13:11)

 

Die Ruwertalerinnen scheinen mühelos an ihre starke letzte Saison anknüpfen zu können, schicken auch den letztjährigen Meister aus dem Hunsrück geschlagen auf den Nachhauseweg!

 

Wie die Feuerwehr starteten die Ruwertalerinnen, führten in der 3. Minute bereits mit 3:0, doch dann rappelte sich der letztjährige Meister hoch, glich zum 5:5 in der 14. Minute aus und HSG Coach Paddy Wagner nahm die Auszeit. Die Abwehrreihen waren spielbestimmend und so entwickelte sich ein torarmes Spiel, in dem die Gastgeberinnen beim 10:8 die Gäste zur Auszeit zwangen, doch das Gastgeberteam brachte die zwei Tore Führung in die Pause.

 

Beim 16:12 in der 33. Minute nahmen die Gäste ihre Auszeit, doch das Wagner-Team verteidigte seinen Vorsprung weiter, führte 23:18 in der 54. Minute und hatte damit das Spiel vorzeitig entschieden.

 

„Sicherlich spielte uns die 5:1 Deckung der Gäste in die Karten, durch die unsere linke Angriffsseite nach Belieben Schalten und Walten konnte. Doch letztlich haben wir in der ersten Hälfte noch zu viel verworfen. Unser Prunkstück an diesem Tage war die Abwehr, allen voran unser Mittelblock, der konsequent verteidigte. Lediglich die auf allen Rückraumpositionen spielende Gästespielerin Lina Wetstein bekamen wir nicht in den Griff. Am Ende haben wir dank unserer guten Kondition mit Gegenstößen den Deckel draufgemacht. Die Frauen erkennen immer mehr, dass es nur als Mannschaft geht, lediglich 20 Gegentore sprechen hier eine deutliche Sprache“, freute sich Wagner.  

 

Becker- Irschfeld (1), Britz, Himmelreich (3/1), Kierakowicz (6), S. Eiden, Blaschke, Thinnes (4), Malmedy (1), J. Eiden (3), Jenetz (1), Reber (6).

 

SG Bannberscheid/Engers – TuS Daun 24:31 (11:13)

 

Überraschender Auswärtserfolg für den TuS!

 

Bei der SG „BAENG“ verschliefen die Daunerinnen allerdings ihren Start und liefen früh der Führung der SG hinterher. Erst nach dem 5:1 in der 6. Minute fand das Team von Trainer Ralf Nebeler ins Spiel, schaffte beim 6:6, angetrieben von einer treffsicheren und an diesem Tage überragenden Jana Clever, den Ausgleich. Die erste Dauner Führung zum 10:11 zog die Auszeit der SG nach sich, doch die Eifelanerinnen sicherten sich zur Pause die 11:13 Führung.

 

Zwei Treffer legten die Gäste nach dem Wiederanpfiff nach, führten 11:15 und bauten den Vorsprung bis 21:27 in der 52. Minute aus, es folgte die Auszeit der SG, doch das Nebeler-Team blieb unbeeindruckt und brachte den letztendlich ungefährdeten 24:31 Auswärtserfolg über die Zeit.

 

„Es war ein nervöser Beginn meiner Mannschaft, die sich erst nach der Auszeit fand und mannschaftlich geschlossener auftrat. Aus einer starken Abwehr kamen wir zu unserem schnellen Umschaltspiel und führten zur Pause bereits verdient. Souverän und routiniert zogen wir das Spiel nach dem Wechsel durch, obwohl Jessi Praeder in kurze Deckung genommen wurde. Gegen Spielende setzte die SG alles auf eine Karte, nahm die Torfrau raus und spielte in Überzahl. Doch hier haben wir dann einige Chancen am Ende liegen lassen. Am Ende aber ein absolut verdienter Sieg unserer Mannschaft“, lobte Nebeler.

 

Zander – Zenner (4), Schmitt (1), N. Aideyan (1), Praeder (5/1), C. Aideyan, Fürstenberg (4), Basten (2), Teusch (1/1), Römer, Poster, Dausend (2), Clever (11/1)

 

HSG Wittlich II – TV Welling 24:20 (13:11)

 

Die Wittlicher Reserve schlägt den RPS Oberligaabsteiger aus Welling und setzt damit ein Ausrufezeichen!

 

Der Favorit aus Welling kam besser aus den Startlöchern, legte zum 1:3 in der 6. Minute vor, doch die Wittlicher Reserve kämpfte sich in die Begegnung rein, glich erstmals beim 4:4 in der 11. Minute aus. Mit vier Treffern in Folge gelang der Mannschaft von Trainer Tobias Quary nach dem 6:6 die 10:6 Führung in der 22. Minute, der Favorit hielt dagegen, kämpfte sich bis zum Pausenstand auf 13:11 heran.

 

Guter Start des Quary-Teams in die zweite Hälfte mit drei Treffern in Folge zum 16:11, doch es wurde beim 18:17 in der 50. Minute eng und so nahm Quary die Auszeit und es sollte die spannende Schlussphase folgen. Die Gastgeberinnen hatten gegen Ende mehr zuzusetzen, zogen entscheidend nach der Auszeit der Gäste vom 21:20 in der 56. Minute auf 24:20 davon.

 

„Der Sieg war mehr als verdient! Spielerisch waren wir die bessere Mannschaft gegen den körperlich überlegenen Gast. Leider haben wir unsere Vorteile im Tempospiel nicht so richtig genutzt, leisteten uns einige Ballverluste oder schlechte Abschlüsse. So blieb die Begegnung lange offen. Es war ein intensives, aber faires Spiel, in dem wir gesehen haben, dass noch nicht alles passt. Doch wir sind auf einem guten Wege“, findet Quary. 

 

Marx und Muscheid- Rogowski (4/4), Eiden (7/1), Teusch (2), Lames (1), Barthen (3), Gaß (1), Moog, Stephan, Kappes (3), Schaaf (1), Zens, Kloep (2)

 

***************************

 

HSV Rhein-Nette – HSG Hunsrück II

(Samstag, 15.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Beim Aufsteiger in Andernach steht das Team von Trainer Timo Stoffel vor der nächsten Bewährungsprobe. Die Gastgeberinnen kamen am vergangenen Wochenende zum ersten Punktgewinn vor heimischer Kulisse und wollen jetzt den ersten Sieg einfahren.

 

Personal: Fraglich ist der Einsatz der angeschlagenen Sophia Hahn.

 

Prognose: „Es ist ein ungewohnt früher Spieltermin für uns gegen einen Aufsteiger, den wir nicht kennen. Nach dem verpatzten Auftakt wird wichtig sein, dass wir Konstanz in unser Spiel bekommen und die einfachen Fehler abstellen. Wenn uns das gelingt, können wir sicher etwas mitnehmen“, glaubt Stoffel.

 

HSG Obere Nahe - DJK/MJC Trier

(Samstag, 19.30 Uhr, Landesleistungszentrum Niederwörresbach)

 

Ausgangslage: Wird die HSG Obere Nahe zum Stolperstein für die Trierer Miezen? Im Vorfeld sorgte die Tatsache, dass die HSG Obere Nahe den Triererinnen keinen adäquaten Verlegungstermin anbieten konnte, für Verärgerung auf Gästeseite. Das Gastgeberteam von Trainer Felix Fetzer geht nach dem bisherigen Auftakt das Spiel gegen die Trierer selbstbewusst an. Mit 3:1 Punkten liegen die Gastgeberinnen im Soll und wollen ihre Heimstärke gegen eine weiterhin personell gebeutelte Trierer Mannschaft nutzen. 

 

Personal: Bei den Gastgeberinnen haben sich Maja Hartenberger und Fabienne Fetzer im letzten Spiel verletzt und es ist noch unklar, ob sie auflaufen werden. "Leider ist die Personalsituation bei uns nicht gut. Wir müssen auf  Torfrau Karo Prison zurückgreifen, weil keine angestammte Torfrau da ist. Lena Weißhuhn und Katrin Irsch fallen aus. Darüber hinaus sind bei weiteren drei Spielerinnen Fragezeichen wegen Erkrankungen. Daher wollte ich das Spiel verlegen. Leider hat sich Obere Nahe dabei nicht wirklich kooperativ gezeigt und uns lediglich nächsten Dienstag als Ausweichtermin angeboten. Unter der Woche abends diese Auswärtsfahrt anzutreten ist aufgrund der Jobs vieler Spielerinnen keine Option. Für mich unverständlich so früh in der Saison", klagt MJC Trainer Kai Kinzig.

 

Prognose: "Trier ist eine Mannschaft mit erfahrenen Spielerinnen und wir haben uns letztes Jahr recht schwer getan, ihre Angriffe zu unterbinden. Bei uns wird es drauf ankommen, die Angriffe frühzeitig zu stören und im Angriff unsere Stärken im 1:1 auszuspielen", meint der HSG Coach. "Nach dem letzten Spiel wollen wir natürlich wieder unsere gewohnt Leistung bringen und für uns persönlich eine Wiedergutmachung.  Natürlich treten wir an und sind trotz der Situation extrem motiviert die Punkte nach Trier zu holen. Ohne Chance sehe ich uns definitiv nicht, allerdings muss die Chancenverwertung passen", glaubt Kinzig.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – HSG Kastellaun/Simmern

(Sonntag, 17 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Mit Spannung wird die Begegnung der Ruwertal HSG gegen den letztjährigen Meister aus Kastellaun/Simmern erwartet. Die heimstarken Ruwertalerinnen erwischten mit zwei Siegen einen Auftakt nach Maß und wollen jetzt vor heimischer Kulisse beweisen, dass sie auch gegen das Spitzenteam aus dem Hunsrück ein Wort mitzureden haben.

 

Personal: Die Vorbereitung aufs Spiel verlief nicht nach den Vorstellungen von Gastgebertrainer Paddy Wagner, doch am Sonntag sollte die Mannschaft in Bestbesetzung ein.

 

Prognose: „Da kommt ein komplett anderes Team zu uns. Das Gesicht der Mannschaft hat sich verändert, doch noch immer sind die Hunsrückerinnen so stark, dass sie am Ende ganz vorne dabei sein werden. Doch die Mannschaft hat bereits Punkte abgeben und kann sich keine weiteren Punktverluste mehr leisten. Wir treffen auf eine kompakt stehende Abwehr mit einer überragenden Torfrau Martin-Stoleru, gegen die wir unbedingt unsere Abschlussschwächen ablegen müssen. Auf keinen Fall dürfen wir eine hohe Fehlerquote leisten, müssen auf die spekulierenden Abwehrspielerinnen aufpassen. Im Rückspiel haben wir uns letztes Jahr gut verkauft, müssen den Respekt vor den Gästen ablegen und das Vertrauen in unser Spiel haben. Sollten wir zurückliegen, dürfen wir nicht nervös werden. Auf jeden Fall werden wir alles versuchen, die Punkte im Ruwertal zu halten, da auch die Saison ausgeglichener scheint als letztes Jahr“, meint Ruwertals Coach Wagner.

 

HSG Wittlich II – TV Welling

(Sonntag, 17 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: RPS Oberliga Absteiger TV Welling wird bislang seiner Favoritenrolle in der Liga gerecht, steht aber bei der Wittlicher Reserve vor einem schweren Auftaktspiel. Mit Antonia Schmitz stellen die Gäste die gefährlichste Angreiferin, der Kreise man einengen muss.

 

Personal: Wittlich wird mit einem vollen Kader auflaufen, die Aufstellung entscheidet sich nach dem Freitagstraining.

 

Prognose: „Unser erwartet ein körperlich starkes Team, da geht es Richtung zur Sache. Die Gäste haben sich verjüngt und wir wollen gegen die Distanzwerferinnen früh stören und haben dann unserer starken Torhüterinnen im Kasten. In Kastellaun haben wir letzte Woche ein gutes Spiel gemacht und daran wollen wir anknüpfen. Ich rechne mit einem Spiel auf Augenhöhe“, sagt Wittlichs Coach Tobias Quary.

 

SG Bannberscheid/Engers – TuS Daun

(Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Engers/Bannberscheid zeigte sich zuletzt in Welling unbeeindruckt, spielte sein Spiel und brachte die Wellinger zur Verzweiflung, die mit so viel Gegenwehr der SG BaEng nicht gerechnet hatten. Die SG BaEng blieb auf Schlagdistanz und ein Sieg war in Reichweite. Zu viele Zeitstrafen auf Seite der Spielgemeinschaft führten dazu, dass sich die SG Mädels nicht an den Wellingern vorbeischieben konnten. Nach der Auftaktniederlage für die Dauner Frauen bei den Trierer Miezen gelang gegen den Tabellenletzten aus Neustadt die Wiedergutmachung. Doch im Auswärtsspiel hängen die Trauben für die Eifelanerinnen hoch. 

 

Personal: "Diese Woche plagen wir uns mit einigen Erklältungen und angeschlagenen Spielerinnen, doch ich hoffe, dass wir mit vollem Kader nach Engers fahren können", sagt Dauns Trainer Ralf Nebeler.

 

Prognose: "Wir haben uns einiges vorgenommen, wollen an die gute letzte Leistung anknüpfen und werden versuchen, so lange wie möglich mitzuhalten", so der Dauner Coach.

 

 

Spieltag 17./18. September 2022 

 

TV Bassenheim II – DJK/MJC Trier 21:20 (12:12)

 

Überraschende Niederlage der Trierer Miezen!

 

Mit einem Rumpfteam fuhren die Triererinnen an den Rhein, erwischten den bessern Start und beim 2:7 in der 11. Minute schien die Mannschaft auf dem besten Wege, das Spiel früh zu entscheiden. Doch Tor um Tor kamen die Gastgeberinnen heran und sorgten für den überraschenden 12:12 Pausenstand.

 

„Zur Pause habe ich der Mannschaft gesagt, dass wir dieses Spiel nach dem Wechsel entscheiden müssen, sonst wird es mit dem kleinen Kader hinten raus eng“, warnte Kinzig.

 

Es blieb nach dem Wechsel ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem MJC Coach Kai Kinzig beim 15:15 in der 41. Minute die Auszeit nahm. Als den Gastgeberinnen die Führung zum 21:19 gelang, zog Kinzig die Reißleine, nahm die Auszeit, doch es blieb bei einer katastrophalen Chancenverwertung der Triererinnen.

 

„Mit 21 Gegentoren kann ich eigentlich leben, aber im Angriff haben mindestens 25 klarste Einwurfmöglichkeiten nicht genutzt. Die Chancen hat sich meine Mannschaft immer wieder gut herausgespielt aber einfach nicht genutzt. So kamen die Gastgeberinnen, die 14 Spielerinnen aufbieten konnten, zu zwei verdienten Punkten“, resümierte Kinzig.

 

Chorus – Weißhuhn, Brunner (2), Scheibe (5/1), Fahl (1), Theis (5), Natter (4), Werlein (1), Steil (2) 

 

HSV Rhein-Nette – HSG Obere Nahe 20:20 (13:11)

 

Den Schwung des Auftakterfolges wollten die Spielerinnen von HSG Coach Felix Fetzer mit in das Auswärtsspiel beim Aufsteiger Rhein-Nette nehmen. Doch die Gastgeberinnen erwiesen sich als heimstark, hatten die bessere Startphase über 4:2 in der 10. Minute, ehe es im Gästespiel besser lief und die Mannschaft zur ersten Führung beim 7:8 in der 18. Minute kam. Bis zur Pause drehten die Gäste das Spiel zum 13:11.

 

Auf dem richtigen Wege schienen die Gäste nach dem Wechsel, glichen beim 14:14 in der 38. Minute aus, doch der Aufsteiger setzte mit drei Treffern in Folge beim 17:14 in der 42. Minute zur Vorentscheidung an. Doch jetzt zeigten die Gäste ihr Kämpferherz, waren beim 18:18 in der 51. Minute auf Augenhöhe und kamen am Ende zu einem verdienten Remis.

 

„Am Ende sicherlich glücklich für uns. Doch nach zwei Spielen haben wir drei Punkte und damit ist unser Saisonstart gelungen. Die Auswärtsfahrten bleiben aber unsere Achillesverse! Wir haben unkonzentriert begonnen, uns gute Chancen erarbeitet, die wir aber nicht nutzten oder Wurfpech hatten“, meinte HSG Coach Fetzer.

 

Göymen – Fetzer (2/1), Wiedemann (3), Brusius (1), Kunz (3), Schwarz, Bubenheim (3), Hartenberger (4), Duran Garcia (2), Klein (2/1)

 

TuS Daun – SF Neustadt 28:17 (15:5)

 

Von Anfang an lief es im Dauner Spiel und der Eifel-Express schien die Gäste aus Neustadt überrollen zu wollen. Beim 11:1 in der 18. Minute zeichnete sich ein Debakel für den Aufsteiger ab, der in seinem Auftaktspiel gegen den Titelaspiranten aus Welling noch eine sehr gute Leistung abgerufen hatte.

 

Die 10 Tore-Führung verteidigten die Daunerinnen dann über die Pause zum 15:5 bis zum 20:10 in der 43. Minute und es stand nur noch die Frage im Raum, in welcher Höhe die Gastgeberrinnen das Spiel für sich entscheiden würden. Am Ende feierte das von Ralf Nebeler und Lukas Illigen trainierte Team einen unerwartet deutlichen 28:17 Erfolg.

 

„Mit dem klaren Erfolg gegen eine spielerisch starke Gästemannschaft hatten wir nicht gerechnet. Doch von Beginn an überzeugten wir mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, setzten uns mit einer gutstehenden Abwehr und schnellen Angriffen früh ab und konnten auch im zweiten Spielabschnitt, als alle Spielerinnen ihre Einsatzmöglichkeiten bekamen, den Vorsprung verteidigen. Souverän und sicher war die Leistung des Schiedsrichters Michael Hemmes“, lobte TuS Coach Ralf Nebeler.

 

Treis und Miller – Schmitt, Makurat, N. Aideyan (2), Praeder (7/3), Poster (1), Fürstenberg (5), Römer (1), Basten, Teusch, Zenner (3), Dausend (1), Clever (8).

 

HSG Hunsrück II – HSG Mertesdorf/Ruwertal 24:26 (12:14)

 

Die Ruwertal HSG scheint problemlos an die Leistung der letzten Saison anknüpfen zu können und entführt beide Punkte aus dem Hunsrück.

 

Bilder von Andreas Weber

 

 

Lediglich beim 2:1 in der 8. Minute führten die Gastgeberinnen und früh musste Hunsrück Coach Timo Stoffel die Auszeit nehmen. Doch die Gäste zeigten sich unbeeindruckt, führten phasenweise mit vier Toren (6:10 und 8:12), mussten aber die Hunsrückerinnen zur Pause noch einmal herankommen lassen.

 

Nach dem Wechsel blieb das Stoffel Team dran, doch nach dem 14:16 in der 37. Minute zog die Mannschaft von Gästetrainer Paddy Wagner auf 14:19 in der 40. Minute davon. Die Auszeit von Stoffel kam zum richtigen Zeitpunkt: seine Mannschaft fing sich und kämpfte sich wieder auf 18:19 in der 44. Minute heran, war beim 22:22 in der 53. Minute auf dem guten Wege, das Spiel doch noch zu drehen. Sophie Eiden legte dann mit zwei Toren in Folge den Grundstein für den Gästeerfolg. Zwar verkürzte das Gastgeberteam letztmals auf 23:24, doch Jule Eiden machte mit ihrem Treffer den Sack endgültig zu.

 

Das Spiel hinterließ einen ratlosen Gastgebertrainer: „Das war heute unterstes Niveau, was die Mannschaft gezeigt hat. Schon die Testspiele waren schwierig. Zu viele einfache Fehler bestimmten unser Spiel. Wir haben einfach dumm gespielt gegen eine nicht übermächtige Gästemannschaft, die aber cleverer war als wir. Wenn wir nichts verändern, wird’s schwer“, ahnt Stoffel.

 

"Ein hektisches Spiel, das von vielen technischen Fehlern geprägt war. Die 5:1 Deckung der Hunsrückerinnen kam uns entgegen. Erst als Natalia Kierakowicz traf änderte Timo den Deckungsverband auf 6:0. Wir haben dann gebraucht und fast die vier Tore Führung bis zur Pause verspielt. Nach dem Wechsel wurden dann Natalia Kierakowicz und Emma Thinnes kurz gedeckt, doch jetzt nahm Sophie Eiden das Herz in die Hand, kam über das eins gegen eins Spiel und zog einige Siebenmeter. Am Ende wurde es enger als es hätte kommen müssen. Der Sieg war schwer erkämpft“, gab Gästetrainer Paddy Wagner zu.

 

HSG H: Faller – Schug (4/1), Bach (2), Johann, Fink, E. Schirokich, T. Schirokich, L. Bach (5), Lammersmann (3), Hahn (5), Bottlender (5)

 

HSG M/R: Becker – Irschfeld, Britz, Himmelreich (8/6), Kierakowicz (4), S. Eiden (3), Thinnes (2), J. Eiden (5), Jenetz (1), Meyer (3/1) 

 

HSG Kastellaun/Simmern – HSG Wittlich II 24:25 (10:12)

 

Die Wittlicher Reserve dreht ein bereits verloren geglaubtes Spiel! Die von Andreas Limberger betreute Wittlicher Mannschaft lag in der 50. Minute mit 24:20 zurück und es deutete vieles auf einen Sieg der Gastgeberinnen hin. Doch mit vier Treffern in Folge glich das Eifel Team beim 24:24 in der 54. Minute aus. Die Gastgeberinnen nahmen die Auszeit und es war Laura Teusch, die drei Minuten vor dem Ende für den Siegtreffer sorgte.

Die erste Hälfte verlier ausgeglichen bei wechselnden Führungen, zur Pause hatte das Gästeteam mit 10:12 die Nase vorne.

 

Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischte das Hunsrück Team, das sich nach dem 15:15 Ausgleich in der 36. Minute absetzten konnte, doch Wittlich blieb dran. Nach der Vorentscheidung sah es aus, als die Gastgeberinnen nach dem 19:20 in der 47. Minute mit fünf Tore in Folge die Führung zum 24:20 erzielten. Doch dann folgte der Schlussspurt der Eifelanerinnen!

 

„Das war ein Herzschlagfinale! Wir erwischten einen guten Start ins Spiel, bei dem die Führungen hin und her wechselten. Nach der klaren Führung hat meine Mannschaft richtig Moral bewiesen und wir haben den Gastgeberinnen mit unseren Ballgewinnen dank einer starken Abwehrleistung den Schneid abgekauft. Am Ende waren wir auch die glücklichere Mannschaft, da der letzte Ball der Gastgeberinnen nach der Schlusssirene bei uns im Tor einschlug. Riesenkompliment an meine Mannschaft, die mit den Gastgeberinnen dazu beigetragen hat, dass es ein gutes und spannendes Spiel war und eine Werbung für den Handball“, fand Wittlichs Betreuer Andreas Limberger.

 

Muscheid und Marx – Rogowski (4/1), Hohns (3), Teusch (2), Lames (4), Barthen, Gaß (2), Moog, Stephan (1), Kappes (1), Zens, Kloep (8)

 

*************************************

 

TV Bassenheim II – DJK/MJC Trier

(Samstag, 15 Uhr)

 

Ausgangslage: Nach der Auswärtsniederlage der Reserve des TV Bassenheim II bei der HSG Oberen Nahe steht der jetzige Gastgeber gegen die Trierer Miezen vor heimischer Kulisse unter Druck. Die Vorbereitung nutzte Bassenheim II intensiv, um an den Fehlern der vergangenen Saison zu arbeiten, in der die Mannschaft nicht über den drittletzten Tabellenplatz hinauskam. Die Bassenheimerinnen freuen sich über zwei starke Neuzugänge: Jana Aldorf und Anna Uhl haben das Team bereits in den Vorbereitungsspielen deutlich bereichert. Auch Anna Zerwas wird den Kader zukünftig ergänzen, kuriert aktuell aber noch einen Verletzung aus. Obwohl die Bassenheimerinnen in der letzten Saison beide Spiele gegen die Trierer Miezen kampflos abgaben, bestehen an der Favoritenstellung des Teams von Trainer Kai Kinzig keine Zweifel! 

 

Personal: Ohne etatmässige Torfrau fahren die Triererinnen zum Auswärtsspiel, Trainer Kai Kinzig konnte Karo Prison, ehemalige Torhüterin der zweiten Mannschaft reaktivieren. 

 

Prognose: „Spielen wir konzentriert und konsequent in der Abwehr und mit Druck im Angriff, behalten wir unsere Struktur, sind wir sicher in der Lage auch unter diesen Bedingungen das Spiel zu gewinnen“, sagt der MJC Coach.

 

HSV Rhein-Nette – HSG Obere Nahe

(Samstag, 15.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Jetzt gilt es nachzulegen für das Team von Trainer Felix Fetzer, dass sich im Auftaktspiel gegen Bassenheim II über zwei wichtige Heimspielpunkte freuen konnte und jetzt beim Aufsteiger in Andernach daran anknüpfen will. Die Gastgeberinnen verloren ihr Auftaktmatch im Ruwertal deutlich mit 25:16 und werden nach diesem Spiel sicher wissen, wie realistisch ihre Chancen auf den Klassenerhalt sein werden.

 

Personal: Mit einem 10er Kader kann die HSG Obere Nahe in Andernach antreten.

 

Prognose: „So richtig kennen wir die Gastgeberinnen nicht und deshalb gilt die Konzentration unserem Spiel! Vor allem den Rückenwind aus dem Auftaktspiel wollen wir mitnehmen und uns mit einer konsequenten Chancenverwertung und einer gut verteidigenden Abwehr präsentieren. Wenn es uns gelingt, unsere Angriffe schnell nach vorne zu tragen, haben wir eine Chance“, glaubt HSG Coach Felix Fetzer.

 

TuS Daun – SF Neustadt

(Samstag, 17.15 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Dem Favoriten aus Welling musste sich das Team der Sportfreunde Neustadt zum Saisonauftakt geschlagen geben und auch Daun hatte gegen die Trierer Miezen das Nachsehen. Für die Gastgeberinnen gilt es jetzt vor heimischer Kulisse, gegen den Aufsteiger aus Neustadt die ersten Saisonpunkte einzufahren. „Wir treffen auf einen guten Aufsteiger, der mit einer vier Tore Niederlage beim Topfavoriten in Welling ein Ausrufezeichen gesetzt hat! Wenn wir an die Leistung aus dem Trierer Spiel anknüpfen können, sind wir nicht chancenlos“, glaubt Dauns Trainer Lukas Illigen.

 

Personal: Fragezeichen stehen hinter den beiden Torfrauen Mona Zander und Ines Treis, aushelfen wird erneut Ilona Miller.

 

Prognose: „Keinesfalls werden wir die Gäste unterschätzen, wollen unbedingt die beiden Punkte in Daun behalten. Es gilt für uns, weniger technische Fehler als im Auftaktspiel zu machen“, sagt Illigen.

 

HSG Kastellaun/Simmern – HSG Wittlich II

(Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit einem schweren Auswärtsspiel startet das Team der HSG Wittlich II in die neue Saison. Die HSG Kastellaun/Simmern leistete sich zum Saisonauftakt den Fauxpas, eine Jugendspielerin einzusetzen, die ohne Doppelspielrecht war und so verlor man die Punkte aus der Begegnung gegen Bannberscheid/Engers am grünen Tisch! Die von Andreas Limberger und Tobias Quary trainierte Wittlicher Mannschaft muss sich daher auf hochmotivierte Gastgeberinnen einstellen. Nachdem vier starke Spielerinnen das Hunsrück Team aus privaten Gründen verlassen, muss sich die Mannschaft neuformieren und junge Spielerinnen, die aus der A-Jugend zur Mannschaft dazu stoßen, integrieren. Trainiert wird die Mannschaft von Sasa Puljizovic, der nicht nur ein Handball-Profi ist, sowohl dem bosnischen Nationalteam angehörte als auch international spielte, sondern auch eine Handball-Trainerausbildung an der Universität Tusla absolviert hatte, die es ihm erlaubt, Nationalmannschaften zu trainieren. Ihn unterstützt Georgina Martin-Stoleru, ebenfalls Ex-Profi, die in der starken rumänischen Liga sowie in deutschen Ligen gespielt hat. Sie steht selbst noch im Tor.

 

Personal: Auf Wittlicher Seite steht ein 10er Kader zur Verfügung, der noch von Zoe Eiden und Sarah Rogowski aus der ersten Mannschaft ergänzt wird.

 

Prognose: „Ein schweres Spiel für uns, zumal wir in der Vorbereitung wenig mit dem kompletten Kader trainieren konnten. Ziel ist es, die Liga zu halten, um damit den Unterbau für die erste Mannschaft zu gewährleisten. Die Gäste verfügen trotz der Abgänge über eine schnelle Mannschaft, die einige Top Rheinlandliga Spielerinnen in ihren Reihen hat. Ziel ist es, das Tempo hochzuhalten

 

HSG Hunsrück II – HSG Mertesdorf/Ruwertal

(Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Saisonauftakt für die Hunsrück Reserve, die auf das Ruwertal Team um Trainer Paddy Wagner trifft. Die von Timo Stoffel trainierten Hunsrückerinnen haben erneut einen Umbruch im Team zu verkraften und man darf gespannt sein, wie sich die Mannschaft gegen die mit einem Heimsieg in die Saison gestarteten Gäste „verkauft“. Mit einer „schwierigen Trainingssituation“ (Zitat Gästetrainer Paddy Wagner, muss der HSG Coach derzeit umgehen. Krankheits- und berufsbedingt hat er nicht einmal die Hälfte seines Kaders in den Trainingseinheiten und so fällt die Vorbereitung auf den Gastgeber schwer.

 

Personal: Die Aufstellung der Ruwertalerinnen entscheidet sich erst am Spieltag.

 

Prognose: „Die letzten Spiele im Hunsrück waren nie einfach! Da steht eine sehr junge, motivierte und schnelle Mannschaft, die sicherlich von Trainer Timo Stoffel gut vorbereitet sein wird. Es wird wichtig sein, dass wir diese junge Mannschaft zu technischen Fehlern zwingen, konditionelle schätze ich die Teams gleichwertig ein. Für uns geht es auch darum, Wege ohne Ball zu gehen und das haben im letzten Spiel gegen die Hunsrückerinnen richtig gut gemacht. Auf jeden Fall müssen wir aber besser treffen als im Auftaktspiel und im Angriff die vielen Chancen dunkel machen. Nur wenn uns das gelingt, haben wir eine Chance gegen eine nie aufgebende Gastgebertruppe“, ahnt Gästetrainer Paddy Wagner.

 

********************

 

10.09.2022

 

Spieltag 10./11. September 2022

 

DJK/MJC Trier – TuS Daun 30:26 (13:11)

 

Der Favorit kommt zum ersten Saisonsieg! Das Team von Trainer Kai Kinzig setzt sich gegen die Gäste aus der Eifel, dank der besseren Schlussviertelstunde verdient durch. Die Gäste aus der Eifel erwischten den besseren Start in die Saison und führten bis Mitte der ersten Hälfte mit 4:7, dann fanden die Triererinnen besser ins Spiel, drehten das Spiel über 10:9 in der 23. Minute bis zum 13:11 zur Pause.  

 

Die Begegnung blieb auch nach dem Wechsel spannend und bis 19:19 in der 44. Minute blieb die Frage nach dem Sieger des Auftaktspieles offen. Mit drei Treffern in Folge gelang den Gastgeberinnen dann über 22:19 in der 46. Minute und 27:21 in der 55. Minute die Vorentscheidung.

 

„Ein nervöser Start von uns, doch dann entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem wir in den letzten 20 Minuten unsere Vorteile ausspielten. Dank einer guten Schiedsrichterleistung konnten wir uns am Ende sicher durchsetzen. Bis auf wenige Einzelaktionen hatten wir Franzi Praeder und Jana Clever gut im Griff, bauten im Angriff konsequent Druck auf und das war letztlich der Schlüssel zum Erfolg. Riesenkompliment an meine Mannschaft, in der alle zum Sieg beigetragen haben. Heute war sicher kein Selbstläufer gegen eine gut spielende Dauner Mannschaft“, fand MJC Coach Kai Kinzig.

 

„Am Ende fehlte uns einfach die Kraft und das ist sicher unserer Vorbereitung geschuldet. Spielerisch eine gute Leistung unserer Mannschaft in einem Spiel, dass die MJC druckvoller gestaltete. Zu viele Bälle haben wir im zweiten Spielabschnitt abgegeben und das kostete viel Kraft“, fand Dauns Trainer Ralf Nebeler.

 

MJC: Martin und Theis – Wintersinger (2), Weißhuhn (4), Brunner (4), Scheibe (8/2), Fahl, Natter (3), Ensch (3), Werlein, Steil (6/1), Dierkes

 

TuS: Treis – Schmitt (2), Römer, Gräfen (3), Praeder (14/4), Poster, Markurat (1), Basten, Teusch (1), Werbinsky, Zenner (2), Aideyan, Dausend, Clever (2)

 

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSV Rhein-Nette 25:16 (11:3)

 

Die Ruwertal HSG startet mit einem ungefährdeten Sieg gegen Aufsteiger Rhein-Nette in die neue Saison. Vor Spielbeginn war HSG Coach Paddy Wagner nicht sicher, wo seine Mannschaft stehen sollte, doch mit einem konzentrierten Start in die Begegnung, legte seine Mannschaft über 4:2 in der 13. Minute bis 11:3 zur Pause den Grundstein für den klaren Erfolg.

 

Als die Gäste nach dem 10 Tore Rückstand in der 47. Minute die Auszeit nahmen (20:10), verlief die Restspielzeit mit leichten Vorteilen für die Andernacherinnen.

 

„Bei uns spielte erstmals Elisa Malmedy mit und sie wird vor allem im Deckungsverband eine Verstärkung sein. Wenig Druck übte der Gast aus dem Rückraum aus  und so stellten wir eine defensive 6:0 Abwehr. Trotz der klaren Führung leisteten wir uns vor allem im schnellen Spiel nach vorne zu viele technische Fehler, doch drei Gegentore in einer Halbzeit sprechen eine deutliche Sprache. Nach dem Wechsel wollten wir uns nicht aus der Deckung locken lassen, konzentriert weiterspielen. Doch das Spiel plätscherte jetzt vor sich hin. Zu viele Tore kassierten wir jetzt über die Aussenpositionen und am Ende machte sich das Fehlen von vier Stammspielerinnen bemerkbar“, klagte Wagner.

 

Becker – Britz, S. Eiden (6), Thinnes (2), Malmedy (2), J. Eiden (3), Kierakowicz, Jenetz (4), Reber (2), Meyer (6/2)

 

 

HSG Obere Nahe – TV Bassenheim II 27:18 (11:8)

 

Die Gäste aus Bassenheim II liegen der HSG Oberen Nahe! Das Team von Trainer Felix Fetzer gewann wie im Vorjahr das Heimspiel gegen den Rheinvertreter und das am Ende deutlich. Nach ausgeglichener ersten Hälfte, in der sich de HSG erst in den Schlussminuten von 9:8 auf 11:8 absetzte, sorgte die Mannschaft nach dem Wechsel über 18:12 in der 45. Minute für die Vorentscheidung, konnte die Führung bis zum Abpfiff sogar weiter ausbauen.

 

„So kann es weitergehen“, meinte HSG Coach Felix Fetzer. „So deutlich hätten wir den Erfolg nicht erwartet, fanden nur schwer ins Spiel und hatten mit Torfrau Ebru Göymen die Garantin für die Führung zur Pause. Wir haben uns in der Kabine vorgenommen, so weiterzumachen und konnten konditionell auf jeden Fall mithalten. Im Angriff nutzten wir unsere Chancen konsequent und kamen auch dank einer weiterhin stark haltenden Ebru zum klaren Erfolg“, sagte der HSG Coach.

 

Göymen – Fetzer (3/1), Wiedemann (2), Brusius (2), Kunz (2), L. Hartenberger (2), Heinz, Bubenheim (9/3), M. Hartenberger (5), Klein (2) 

 

05. September 2022

 

Vorschau auf den Spieltag 10./11. September 2022

 

DJK/MJC Trier – TuS Daun

Samstag, 17 Uhr, Trier-West)

 

Ausgangslage: Mit einem von vielen Lokalderbys startet die Rheinlandliga der Frauen. Die Trierer Miezen erwarten das Team aus Daun, das in der vergangenen Saison zuhause den Favoriten aus Trier unerwartet besiegen konnte. „Es war bedingt durch die Ferien eine schwierige Vorbereitung, bei der zuletzt auch noch Vivi Steil und Kaddy Irsch krankheitsbedingt ausfielen. Unsere Testspiele haben uns weitergebracht, Einstellung Wille sind super und zuletzt haben wir ein gutes Turnier in Saulheim gespielt. Doch wir brauchen noch gut drei Wochen, um auf einem guten Stand zu sein. Wir haben noch Luft nach oben“, meint Kinzig. „Trotz unseres großen Kaders war die Trainingsbeteiligung nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Ich hoffe sehr, dass die Mädels trotz ihrer beruflichen Belastungen es hinbekommen, die Trainingseinheiten häufiger zu besuchen. Die Vorbereitung war nicht zufriedenstellend und so fahren wir als klare Außenseiter nach Trier“, sagt Dauns Trainer Lukas Illigen.

 

Personal: Kaddy Irsch wird bei den Gastgeberinnen definitiv ausfallen. Bei Daun entscheidet sich der Kader erst gegen Ende der Woche.

 

Prognose: „Ohne Kaddy wird es schwer, doch wir müssen die Verantwortung auf andere Schultern verteilen. Das haben wir auch in der Vorbereitung machen müssen und jetzt werden andere Spielerinnen in die Bresche springen müssen. Wir wissen nicht so richtig, wo wir stehen, sind aber auf Daun vorbereitet und werden besonders Jessi Präder auf der Spielmacherposition mit einer offensiven Abwehr im Auge haben. Die zweite Welle der Gäste wollen wir unterbinden und müssen im Angriff unsere Struktur halten, dürfen uns nicht nervös machen lassen, um nicht die Bälle schnell zu verlieren. Warten wir mal ab, wie die Gäste drauf sind. Doch ich bin guter Dinge und vorsichtig optimistisch“, sagt MJC Coach Kai Kinzig. „Wir sind nicht so weit, wie ich mir das gewünscht hätte. Zudem tun wir uns in Trier immer schwer“, sagt der Dauner Coach.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – HSV Rhein-Nette

(Samstag, 17.30 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Als Tabellenvierter der vergangenen Spielzeit zählte die Ruwertal HSG zu den Überraschungsmannschaften der Saison. Mit Trainer Paddy Wagner war die Weiterentwicklung gerade der jungen Spielerinnen unübersehbar und daran will die Mannschaft auch diese Saison anknüpfen. Zuhause erwartet die HSG nun den Aufsteiger vom Rhein, den HSV Rhein-Nette, gegen die man die ersten Zähler einfahren will, wenn man am Ende wieder im oberen Tabellenviertel dabei sein will. Bis vor zwei Wochen hatten wir eine wirklich gute Vorbereitung, bei der allerdings viele Testspielgegner abgesagt haben. So sind wir ohne richtige Spielpraxis, mussten dazu in den letzten beiden Wochen Krankheits- und Berufsbedingt dezimiert trainieren“, verrät HSG Coach Wagner.

 

Personal: Nena Blaschke wird urlaubsbedingt fehlen.

 

Prognose: „Wir wissen nicht richtig, wo wir stehen. Deshalb sage ich mal: Wundertüte! Unser Spielkonzept haben wir weiterentwickelt und werden künftig mehr Torgefahr aus der Distanz haben. Daran arbeiten wir jetzt schon länger und hier müssen die Spielerinnen selbstbewusster zu Werke gehen. Gegen den Aufsteiger, den ich nicht kenne, müssen wir beide Punkte einfahren“, meint der HSG Coach.

 

HSG Obere Nahe – TV Bassenheim II

(Samstag, 19 Uhr, Stadenhalle Tiefenstein)

 

Ausgangslage: Mit Trainer Felix Fetzer geht es für die HSG Obere Nahe in dieser Saison darum, sich vorzeitig im Mittelfeld festzusetzen und nichts mit der Abstiegsfrage zu tun zu haben. Doch die Mannschaft hat wichtige Spielerinnen verloren und steht gleich im ersten Saisonspiel vor heimischer Kulisse unter Zugzwang. Mit dem Gegner kommt eine Mannschaft, die sich in der abgelaufenen Saison nur einen Platz vor den Gastgeberinnen platzieren konnte und gegen die man das Heimspiel gewinnen konnte und auswärts einen Punkt feierte.

 

Personal: Trotz der Spielerabgänge kann die HSG am Wochenende einen 12er Kader aufbieten.

 

Prognose: „Im ersten Heimspiel der Saison gilt es, das abzurufen, was wir in einer eigentlich zufriedenstellend verlaufenden Vorbereitung einstudiert haben. Die Abwehrformation ist auf eine 3:2:1 Deckung erweitert worden und wir haben intensiv am Tempospiel gearbeitet, dass jetzt durch die neue Regeländerung noch wichtiger sein wird. Hochmotiviert werden wir die Aufgabe angehen und hoffen, beide Punkte am Wochenende einfahren zu können“, sagt Trainer Felix Fetzer. 

 

3. August  2022

 

Situationsbericht der Rheinlandliga Teams der Region

 

DJK/MJC Trier

 

Trainer: Kai Kinzig: „Unterstützung bekomme ich von Jennifer Scheibe, die allerdings vor allem auch als Spielerin eingesetzt wird“, verrät der MJC Coach.

 

Kader: Der Kader besteht aus 16 Spielerinnen, wobei mir nicht alle immer aus beruflichen oder studienbedingten Gründen zur Verfügung stehen.

 

Neuzugänge: Corinna Heinz (Torfrau, Zweitspielrecht von HC Koblenz), Jette Martin (Torfrau aus der eigenen A-Jugend), Henrieke Dierkes (Torfrau, Auslandssemester), Miriam Wingersinger (2. Damen), Kira Theis und Nele Werlein (beide A-Jugend)

 

Abgänge: Ali Krämer (Wechsel nach Luxemburg), Mira Cartus und Lena Hoffmann (Studienbedingt), Hanna Sattler (Karriereende, steht aber noch als wichtiges Mitglied organisatorisch zur Verfügung)

 

Saisonvorbereitung: „Wir starteten am 6.6.22 in die Vorbereitung. Zunächst gilt bzw. galt es, athletische Grundlagen zu legen und die Neuzugänge in das Team zu integrieren. Weiter wird am Abwehrsystem gearbeitet, um dann zum Ende die spielerischen Aspekte im Angriff anzugehen", verrät Kinzig.

 

Vorbereitungsspiele: „Wir spielen jeweils Hin- und Rückspiel gegen die HG Saarlouis (Auswärts 28.7 19:30 Uhr, zuhause 1.9.22 20 Uhr) und HSG Saarbrücken (Auswärts 31.6.22 16 Uhr, zuhause 27.8.22 17 Uhr). Zusätzlich nehmen wir an einem Turnier in Saulheim am 4.9.22 teil“, sagt Kinzig.

 

Saisonziel: „Nach der schwierigen und doch unter den Umständen erfolgreichen Saison, wollen wir an unsere Leistungen anknüpfen und uns weiterentwickeln. Vor allem aber gilt es, die jungen Spielerinnen zu fördern und zu integrieren. Aus diesem Grund streben wir einen Platz unter den ersten drei an", erklärt der MJC Coach.

 

Meisterschaftsfavorit: "Ist für mich der Oberligaabsteiger TV Welling, der zwar auch auf Leistungsträgerinnen verzichten muss, aber natürlich immer noch viel Qualität mitbringt“, glaubt Kinzig. 

 

 

 

HSG Obere Nahe 

 

Trainer Felix Fetzer

 

Kader: Der Kader umfasst 14 Spielerinnen.

 

Neuzugänge: Keine

 

Abgänge: Alena Merker, Alina Catrein, Sarah Duran Garcia, Shanna Heike 

 

Saisonvorbereitung: "Die Vorbereitung startete am 1.7.22, dabei standen Ausdauer und Athletik im Vordergrund, mittlerweile fließen immer mehr technische und taktische Elemente mit ein", verrät Fetzer. Vorbereitungsspiel gegen die HSG Birkenfeld/Schwarzenbach, 04.09, 16.00 Uhr in Birkenfeld

 

Saisonziel: Unteres Mittelfeld 

 

Meisterschaftsfavorit: TV Welling

 

TuS Daun

 

Trainer: Ralf Nebeler, Jannis Willems und Lukas Illigen

 

Kader: 25 Spielerinnen. „Uns steht diese Saison ein sehr großer Kader zur Verfügung und durch die Neuzugänge erhoffen wir uns noch mehr Flexibilität und Konkurrenzkampf“, betont einer der drei Trainer des TuS Daun, Lukas Illigen.

 

Neuzugänge: Johnyse Füße, Johanna Neukirch, Anastasia Werbunsky (eigene Jugend), Maria Fürstenberg (TV Bitburg), Jana Schmitt (SV Neuerburg) und Carolin Schütz

 

Abgänge: keine

 

Saisonvorbereitung: Die Vorbereitung auf die Saison läuft seit dem 8. Juli mit dem Schwerpunkt Kraft und Ausdauer, ab August werden wir uns mit der Abwehrarbeit und dem Spielsystem beschäftigen. Vorbereitungsspiele sind geplant am Samstag, 6.8. um 15.30 Uhr gegen Saarbrücken und am Freitag, 12.8. um 20 Uhr in Welling“, sagt Lukas Illigen.

 

Saisonziel: Mittelfeldplatz

 

Meisterschaftsfavorit: TV Welling 

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal

 

 

Trainer: Patrick Wagner

 

Kader: Eine Torfrau und elf Feldspielerinnen

 

Neuzugänge: Nena Blaschke (SV Neuerburg)

 

Abgänge: Jana Fisch (HC Koblenz)

 

Saisonvorbereitung: „Die Vorbereitung läuft seit Anfang Juli und wir haben das Glück, die Halle auch in den Sommerferien nutzen zu können. Wir bereiten uns mit zweimaligem wöchentlichen Training auf die Saison vor, arbeiten derzeit an der Ballsicherheit und der Technik. Wichtig wird sein, dass wir unsere Torgefährlichkeit aus dem Rückraum erhöhen und da arbeiten wir intensiv dran. Es muss uns gelingen, auch hier Torgefährlichkeit auszustrahlen und nicht immer das Glück über die Nahwurfzone zu suchen. Testspiele werden wir am 14.8. beim HC Perl, In Grevenmacher während deren Trainingslager am ersten Septemberwochenende machen. Dazu soll es ein weiteres Testspiel gegen Schwarzenbach geben, das aber noch nicht terminiert ist. Die Qualität unseres Kaders ist durch unseren Neuzugang Lena Blaschke gleichgeblieben“, sagt Wagner.

 

Saisonziel: Oberes Tabellendrittel

 

Meisterschaftsfavorit: HSG Kastellaun/Simmern.

 

HSG Wittlich II

 

Trainer: Andreas Limberger und Tobias Quary

 

Kader: 14 Spielerinnen, inklusive der Perspektivspielerinnen, die auch in der ersten Mannschaft eingesetzt werden.

 

Vorbereitung: „Seit Mitte Juni trainiert die Mannschaft zweimal wöchentlich mit der B-Jugend zusammen. Nach dem Ausscheiden von Heike Schaaf, die nach der Übernahme während der vergangenen Saison eine tolle Arbeit geleistet hat, gestaltete sich die Suche nach einem passenden Trainer zunächst schwierig. Es ist uns allerdings gelungen mit Andreas Limberger eine vereinsinterne Lösung zu finden, die gut zur Mannschaft passt. Andreas wird mich im Training unterstützen und die Mädels bei den Spielen coachen. So können wir sicherstellen, dass die Perspektivspielerinnen auch in der Rheinlandliga weiter Spielpraxis sammeln können und dort von den erfahrenen Spielerinnen unterstützt werden“, so Quary

 

Saisonziel: „Wir wollen weiter jedes Spiel auf Augenhöhe bestreiten, und haben auch schon vergangene Saison bewiesen, dass wir jeden Gegner ärgern können. Dennoch geht es für uns darum erstmal „kleinere Brötchen zu backen“ und gut in die Runde zu starten“, sagt der HSG Coach.

 

Meisterschaftsfavorit: TV Welling, HSG Kastellaun/ Simmern

Spieltag 17. bis 20. November 2022

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – TuS Daun 26:18 (15:12)

 

Die Ruwertal HSG wird ihrer Favoritenrolle gerecht, gewinnt das Heimspiel gegen die Gäste aus Daun, hatte aber mehr Mühe als gedacht. Mit dem Sieg kehrt die Mannschaft nach der unerwarteten Niederlage in Neustadt in die Erfolgsspur zurück.

 

Das Gastgeberteam startete konzentriert in die Begegnung, führte in der 10. Minute mit 6:1, ehe die Eifelanerinnen im Spiel waren und bis auf drei Tore zum 7:4 verkürzten. Doch die Gastgeberinnen verteidigten ihre Führung über 11:9 in der 25. Minute bis zur Pause zum 15:12, zumal die Gäste beste Chancen nicht verwerteten, darunter drei Siebenmeter!

 

Die Vorentscheidung war gefallen, als die Gastgeberinnen sich auf 23:15 in der 49. Minute abgesetzt hatten. Daun nahm die Auszeit, doch das änderte wenig am letztlich klaren Sieg der Gastgeberinnen.

 

Einig waren sich beide Trainer nach der Begegnung: „Zur Pause hätte Daun führen können, doch zu viele Chancen blieben ungenutzt“, meinten unisono HSG Coach Paddy Wagner und Gästetrainer Ralf Nebeler.

 

„Wir können uns bei Luisa Becker im Tor bedanken, dass wir zur Pause in Führung lagen. Daun spielte eine defensive Abwehr gegen die wir uns lange schwer taten. Erst als Natalia Kierakowicz ihren Kurzeinsatz bekam und ihre Gefährlichkeit aus der Distanz zeigte, taten sich Lücken für den Kreis und Aussen auf und wir setzten uns entscheidend ab. Am Ende ein Arbeitssieg meiner Mannschaft“, fand Wagner.

 

„Heute kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen, die kämpferische Einstellung und die Moral stimmten über die gesamte Spielzeit. Doch mit 30 technischen Fehlern und ungenutzten Chancen kann man kein Spiel gewinnen. Wir haben mit dem Harz unsere liebe Mühe. Hier war sonst heute durchaus mehr drin“, fand Gästecoach Nebeler.

 

HSG: Becker – Irschfeld (2), Eiden (2), Britz (1), Blaschke (1), Malmedy, Himmelreich (5/1), Meyer (2), Kierakowicz (4), Schwall (2), Thinnes (2), Reber (4), Jenetz (1)

 

TuS: Zander- Zenner (5), Schmitt, Makurat (2), Gräfen, Praeder (4), Poster (2/1), Fürstenberg (1), Römer, Basten (1), Tesuch, Clever (2)

 

TV Welling – TuS Daun 33:23 (17:12)

 

Nach der Niederlage der Daunerinnen im Nachholspiel am Donnerstag im Ruwertal musste das Team bereits am Samstagnachmittag in Welling ran.

 

Die Mannschaft fand zunächst nicht ins Spiel und so führte der Favorit mit 4:1 in der 5. Minute. Diesem Rückstand lief das von Lukas Illigen betreute Gästeteam über 8:5 in der 11. Minute hinterher, kam aber nicht näher als auf zwei Tore heran. Die letzten Minuten der ersten Hälfte nutzte Welling, um sich zur Pause auf 17:12 abzusetzen. Gleich nach dem Wechsel machten die Gastgeberinnen den Sack frühzeitig zu, erzielten fünf Tore in Folge zum vorentscheidenden 22:12 in der 35. Minute. Zwar verkürzten die Eifelanerinnen auf sechs Tore zum 26:20 in der 49. Minute, doch am Ende stand der klare 33:23 Erfolg der Gastgeberinnen auf der Anzeigetafel.

 

Treis und Zander– Schmitt, Gräfen, Praeder (8), Poster (1), Zenner (1), Basten (1), Teusch, Römer (5), Dausend, Clever (4)

 

HSG Hunsrück II – DJK/MJC Trier 27:21 (13:9)

 

Die Hunsrück Reserve gewinnt das richtungsweisende Spiel gegen die Trierer Miezen!

 

Bereits nach 13 Minuten nahm Hunsrück Coach Timo Stoffel beim 4:2 die Auszeit, nach der die Begegnung weiter völlig offen verlief. Ständig führten die Gäste, kassierten aber immer wieder den Ausgleich. Doch nach dem 9:8 gelangen den Gastgeberinnen drei Treffer in Folge zur 12:8 Führung in der 26. Minute. Die vier Tore Führung nahm das Stoffel Team mit in die Kabine.

 

Kontinuierlich bauten die Gastgeber ihre Führung nach dem Wechsel aus, zogen über 19:12 in der 42. Minute dem scheinbar sicheren Sieg entgegen. Doch die Trierer Miezen kamen noch einmal zurück, verkürzten über 22:18 in der 49. Minute und noch einmal musste Stoffel die Auszeit nehmen und die zeigte die erhoffte Wirkung! Bis 26:19 legte das Gastgeberteam bis zur 54. Minute vor, noch einmal nahmen die Gäste ihre Auszeit, doch die Begegnung war entschieden.

 

„Wir haben heute eine gute Abwehr gestellt, lieferten ein schönes Spiel ab, waren beweglich und aggressiv im Deckungsverband und das war die Grundlage für unseren Sieg. Leider haben wir erneut viele Chancen liegen gelassen, hätten das Spiel eigentlich früher entscheiden müssen. Am Ende aber ein ungefährdeter Sieg meiner Mannschaft,“ freute sich ein zufriedener HSG Coach Timo Stoffel.

 

„Es waren bei uns einfach zu viele technische Fehler und das können wir nicht nur auf das ungewohnte Harz schieben. Zu viele Bälle haben wir heute weggeworfen und so bestraften die Hunsrücker uns über ihre gute zweite Welle. AM Ende waren es einfach zu viele Fehler von unserer Seite“, gab MJC Trainer Ralf Kinzig zu.

 

HSG: Faller und Krüger – Schug (2), M. Bach, Johann, Schmidt (1), Gräf, Fink (1), L. Bach (4), Nicolae (8/3), Mohr (4), Hahn (3), Kalle, Bottlender (4)

 

MJC: Theis und Prison – Wintersinger, L. Weißhuhn (6), Brunner (1), Scheibe (5/2), Fahl, A. Weißhuhn (2), Natter (4), Werlein, Steil (3).

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – SG Bannberscheid/Engers (13:9)

 

Schwer tat sich das Ruwertaler Team, um in dieses Spiel zu finden. Nach dem 2:4 Start der Gäste brauchte das Wagner Team, um beim 7:6 in der 17. Minute in Führung zu gehen. Über 11:7 verteidigte die Mannschaft dann bis zur Pause ihren vier Tore Vorsprung.

 

Furios die zweite Hälfte der Gastgeberinnen, die nach dem Wechsel nicht wiederzuerkennen waren und nach dem 16:11 in der 36.MIntue auf 21:11 in der 43.Minute vorentscheidend davonzogen. Über 27:12 in der 53. Minute gelang am Ende der unerwartet klare Heimspielerfolg.

 

„Ausgeglichen verlief die erste Hälfte gegen eine Mannschaft, die nur mit einem kleinen Kader angereist war. Wir taten uns anfangs schwer in die Bewegung zu kommen, hatten zu viele Lücken im Deckungsverband! Nach dem Wechsel bauten die Gäste konditionell immer mehr ab und wir trafen die Nahtstellen, kamen zu einfachen Toren! Bei uns stand jetzt der Mittelblock, hatten den gewohnt sicheren Rückhalt im Tor mit Luisa Becker und Emma Thinnes hatte im Angriff eine 90 Prozent Quote“, freute sich HSG Coach Wagner, der nun mit breiter Brust die Aufgabe in Wittlich angehen will.

 

Becker – Irschfeld (1), Eiden (4), Britz, Blaschke (1), Malmedy (1), Himmelreich (4/3), Kierakowicz (4), Schwall (2), Thinnes (6), Reber (4), Eiden (4), Jenetz (1).

 

HSG Wittlich II – HSG Obere Nahe (14:8)

 

Für einen Paukenschlag bei der HSG Oberen Nahe sorgte Trainer Felix Fetzer am Freitagabend, als er von seinem Traineramt zurücktrat: „Meine Entscheidung, die Damen abzugeben, kommt daher, dass die Mannschaft und ich nicht mehr denselben Weg zum Erreichen des vor der Saison definierten Saisonziel gehen wollten. Das hat dazu geführt, dass das nötige Vertrauen abhandengekommen ist und gewisse Entscheidungen nicht mehr akzeptiert wurden“, erklärte Fetzer, für den erstmals Christian Gerster auf der Bank saß.

Wittlich fand gut ins Spiel, führte 6:2, musste aber den Ausgleich zum 6:6 hinnehmen und so nahm Wittlichs Trainer Andreas Limberger die Auszeit. Mit zunehmender Spieldauer bekam Wittlich das Spiel besser in den Griff, legte zur Pause auf 14:8 vor. Wittlich sorgte nach dem Wechsel dann für die frühe Entscheidung, baute den Vorsprung auf 23:11 in der 45. Minute aus und so war nur noch die Höhe des Sieges fraglich.

 

„Wir haben heute eine grundsolide Abwehr gespielt, aber zu viel verworfen! Die Chancen, frei vor dem Tor, müssen wir reinmachen. Mit einer besseren Chancenverwertung können wir das Spiel früher entscheiden, hatten ein gutes Tempo, das wir über die Spielzeit durchgezogen haben. Ich bin letztlich voll zufrieden“, meinte Wittlichs Coach Andreas Limberger.

 

„Für uns war das Harz ungewohnt und so fanden wir erst nach 10 Minuten ins Spiel! Zwischen der 23. Und 45. Minute verloren wir den Faden, fanden dann wieder in unser Tempospiel, hatten die Abwehr auf 5:1 umgestellt und das hat dann besser funktioniert, so dass wir das Ergebnis erträglich gestalten konnten“, fand der neue HSG Coach Christian Gerster.

 

HSG W: Muscheid – Rogowski (4/1), Eiden (3/2), A. Czanik (1), Teusch (3), Barthen (3), Gaß (1), Moog, N. Czanik (7), Schaaf (2), Zens, Kloep (6)

 

HSG ON: Göymen – M. Heinz, Wiedemann (2), Brusius (3/2), Kunz, L. Hartenberger (1), Knapp (2/1), Bubenheim (3), Klein, Duran Garcia (1), J. Heinz (3), Kunz (4). 

 

***************************

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – TuS Daun

(Donnerstag, 20 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Bereits am Donnerstag erwartet die Ruwertal HSG im Derby die Mannschaft aus Daun. Beide Teams verloren ihr letztes Meisterschaftsspiel und gerade die bis dahin so souverän durch die Saison marschierten Gastgeberinnen haben vor heimischer Kulisse etwas gutzumachen. Daun wird sich auf einen hochmotivierten Gastgeber einstellen müssen, kämpft nach zwei Niederlagen darum, wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden. Nach dem Spiel dürfte klar sein, ob die Ruwertalerinnen ihren Spitzenplatz weiter festigen oder ob Daun mit einer weiteren Niederlage nach unten durchgereicht wird.

 

Personal: Bei den Gastgeberinnen steht hinter dem Einsatz von Natalia Kierakowicz ein dickes Fragezeichen. Auf Dauner Seite werden die Studentinnen fehlen, dennoch kann Trainer Ralf Nebeler auf einer 14er Kader bauen.

 

Prognose: „Auf jeden Fall müssen wir ein anderes Gesicht zeigen als am Wochenende. Hier erwarte ich eine Reaktion der Mannschaft, die läuferisch zulegen muss. Kämpferisch kann ich dem Team sicher keinen Vorwurf machen. Für uns gilt es zudem auf die Heimstärke zu setzen und von Beginn an die Dauner Abwehr unter Druck zu setzen. Aufpassen müssen wir auf die Achse Rückraummitte und Rückraumlinks! Deshalb müssen meine Spielerinnen schneller auf den Beinen sein“, fordert Gastgebertrainer Paddy Wagner.

 

„Sehen wir mal, wie wir dort mit dem Harz klarkommen, wollen die schlechte Mannschaftsleistung des letzten Spiels vergessen lassen und wieder zur Normalform zurückfinden. So lange wie möglich wollen wir das Spiel offen gestalten und haben nach der Niederlage der Ruwertalerinnen am letzten Wochenende durchaus Hoffnung. Klar sind die Gastgeberinnen in der Favoritenrolle, doch wenn wir mannschaftlich geschlossen auftreten, können wir ein gutes Ergebnis einfahren“, glaubt Dauns Trainer Ralf Nebeler.

 

TV Welling – TuS Daun

(Samstag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Gleich nach dem Spiel am Donnerstag geht es für das Team von Trainer Ralf Nebeler am Samstag nach Welling zum Tabellendritten. Nach anfänglichen Problemen stabilisiert sich die Leistung des letztjährigen RPS Oberligisten, der sich bislang nur den beiden Spitzenteams von Wittlich II und der HSG Mertesdorf/Ruwertal geschlagen geben musste und seit vier Spielen in Folge unbesiegt ist.

 

Personal: Erneut fehlen den Eifelanerinnen die Studentinnen.

 

Prognose: „Welling kennen wir aus den Testspielen, müssen den Rückraum in den Griff bekommen und treffen insgesamt auf eine körperlich sehr starke Mannschaft. Auch hier spielen wir mit Harz und müssen das schnell in den Griff bekommen, ähnlich wie im Ruwertal“, sagt Nebeler.

 

HSG Hunsrück II – DJK/MJC Trier

(Sonntag, 17 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Standortbestimmung für beide Mannschaft. Sowohl bei den Hunsrückerinnen als auch bei den Trierer Miezen verläuft die Saison sicher nicht so, wie sich dies Trainer und Mannschaften vorgestellt haben. Zuhause scheint die Mannschaft von Trainer Timo Stoffel allerdings stärker als auswärts, verlor lediglich das Auftaktspiel gegen die Ruwertal HSG. Das Trierer Team konnten bislang lediglich bei „BaEng“ punkten und so darf man gespannt sein, wer am Wochenende den Sieg mehr will. Zuletzt haderte MJC Coach Kai Kinzig mit er Moral seiner Mannschaft und den vielen nicht genutzten Chancen. Aber auch Trainerkollege Timo Stoffel kritisierte die vielen Fehlwürfe und die Tatsache, dass seine Mannschaft nie zu ihrem Tempo fand.

 

Personal: Die HSG hofft auf den Einsatz von Julz Nicolae. Die Trierer laufen in Bestbesetzung auf.

 

Prognose: „Für uns zählen die Heimspiele, auswärts läuft es derzeit überhaupt nicht! Wir haben gegenüber der letzten Woche alles besser zu machen, wollen endlich wieder an die Leistung aus dem Dauner Spiel anknüpfen“, fordert HSG Coach Timo Stoffel.

 

„Für beide Teams ein schwieriges Spiel. Gerade gegen spielstärkere Mannschaften haben die Hunsrücker gute Ergebnisse erzielt, sind aber wie wir in den Leistungen schwankend. Wenn keine Ergänzungen aus der ersten Mannschaft der Gastgeberinnen kommen, steigen unsere Chancen, doch die Favoritenrolle ist bei den Hunsrückerinnen!“, meint MJC Coach Kai Kinzig.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – SG Bannberscheid/Engers

(Sonntag, 17 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Auch für die Ruwertal HSG kommt es zur Doppelbelastung. Innerhalb von vier Tagen muss die Mannschaft von Trainer Paddy Wagner an. Nach dem Donnerstagsspiel gegen Daun erwartet die HSG am Sonntagnachmittag die „Wundertüte“ der Liga die SG „BaEng“, die sich nach durchwachsenem Saisonstart immer besser findet und letzte Woche Tabellenführer Wittlich II alles abverlangte.

 

Personal: Bei den Gastgeberinnen bleibt abzuwarten, wer nach dem Donnerstagsspiel zur Verfügung steht.

 

Prognose: „Vom Tabellenplatz der Gäste lassen wir uns nicht blenden, dazu sind deren Ergebnisse zu gut! Die Mannschaft steht sicher unter Zugzwang, wird alles geben und uns richtig fordern. Zwar haben wir letzte Saison zwei gute Spiele gezeigt, doch da war auch ein Sahnetag dabei! Wir stellen uns auf einen robusten Gegner und eine aggressiv deckende Abwehr ein“, sagt HSG Coach Paddy Wagner.

 

HSG Wittlich II – HSG Obere Nahe

(Sonntag, 17 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Mit Glück setzte sich die HSG Wittlich II am vergangenen Wochenende in Engers durch und erwartet nun die Gäste von der Oberen Nahe, die zum Saisonstart für mächtig Furore sorgten. Vor allem zuhause ist das Team von Trainer Felix Fetzer stärker einzuschätzen, kam auswärts „erst“ zu zwei Unentschieden und liegt mit ausgeglichenem Punkteverhältnis im Mittelfeld der Tabelle. Vor heimischer Kulisse will das Team von Trainer Andreas Limberger die eigene Heimstärke unter Beweis stellen und den fünften Heimspielerfolg in Serie feiern.

 

Personal: Bei Wittlich wird Gwenny Barthen wieder dabei sein, dafür fehlt Andi Czanik beruflich. Auf Gästeseite fehlen Maja Hartenberger und Fabienne Fetzer aus beruflichen Gründen. Dazu fehlt weiterhin Marie Klein verletzungsbedingt.

 

Prognose: „Wir treffen auf einen starken Gegner, bei dem aber abzuwarten bleibt, ob die verletzten Spielerinnen des letzten Wochenendes dabei sein können. Am Zusammenspiel im Deckungsverband müssen wir arbeiten, vor allem die Distanzschützinnen der Gäste doppeln. Dazu müssen wir schneller auf den Beinen sein und auch im Angriff die Chancen besser nutzen als zuletzt“, fordert Wittlichs Trainer Andreas Limberger.

 

„Das Fehlen von Maja und Fabienne macht sich besonders bei uns im Angriff bemerkbar. So werden wir uns im Rückraum etwas einfallen lassen, müssen uns vor allem schnell ans Harz gewöhnen und wenig technische Fehler machen. Die Abwehr werden wir von Beginn an „Stabil“ aufstellen und sehen dann, was geht“, meinte Gästetrainer Felix Fetzer. 

 

 

HSG Hunsrück II

 

Trainer: Timo Stoffel

 

Kader: Kader 16 Spielerinnen

 

Neuzugänge: Anne Krüger, Nele Schmidt und Marie-Claire Ertz (alle eigene A-Jugend), Louisa Bottlender (1.Damen), Caroline Fey (zurück nach OP), Alena Schäfer (zurück nach Babypause), Lara Schug (zurück nach Babypause)

 

Abgänge: Hanna Litzenburger (Damen1) und Lea Themann (Studium. Julz Nicolae (Karriereende, nur noch Standby)

 

Saisonvorbereitung: „Wir sind am 7. Juli in die Vorbereitung gestartet und arbeiten derzeit an Schnelligkeit, Ausdauer, unserem Tempospiel und Kreuzungen. Trainingsspiele sind geplant gegen Bingen II am 13.8. um 18 Uhr und HSG Nahe-Glan (Termin noch offen)

 

Saisonziel: Mittelfeldplatz

 

Favorit: TV Welling