23.06.2019

 

DJK/MJC Trier

 

„Solide Aufbauarbeit leisten“, so umschreibt MJC Trainer Esther Herrmann die momentane Situation bei den Trierer Miezen. Nach dem Rückzug der 1. Mannschaft der Triererinnen soll nun das Rheinlandligateam das Aushängeschild im Frauenbereich werden.

Mit Torfrau Alex Krämer (TSG Leigestern/Mittelhessen), Jana Kordel, Maren Weinandy und Katja Pötters (alle HB Museldall/Luxemburg), Hanna Braun (studienbedingt zum HC Geleen/Niederlande), Nelle Greinert (Studium), Viki Clemens (Ausbildung) und Franzi Garcia (Karriereende und Trainerin HSG Hunsrück) verließen gleich acht Spielerinnen des letztjährigen Kaders die Mannschaft.

 

Der Mannschaft die Treue gehalten haben die Kapitänin Kati Irsch und Routinier Vivi Steil. Mit Alicia Natter, Michi Wiemer und Torfrau Manou Hujiben stehen weitere Spielerinnen aus dem letztjährigen Kader zur Verfügung, der um Chrissi Brunner (3. Mannschaft) Alina Fahl (SV Zweibrücken II), Jill Meyers (Bascharage), Lena Schmitt (HSV Merzig-HIlbringen), Torfrau Margareta Müller (nach Studium zurück) und Vera Irsch erweitert wird. Besonders die Tatsache, dass mit Hannah Sattler eine Spielerin des Bundesligateams jetzt im Esther-Kader zu finden ist, freut die MJC Trainerin. „Sie hält dem Verein in der schwierigen Situation die Treue“, lobt Herrmann, die sich damit auch qualitativ erheblich verstärkt. Ein besonders Augenmerk ihrer künftigen Arbeit legt Herrmann auf die A-Jugendlichen des Vereins.

 

Seit Juni läuft die Vorbereitung der Miezen, die aufgrund der Hallensituation auf dem Wolfsberg dann im Juli unterbrochen wird, bevor im August die letzte Vorbereitungsphase auf die anstehende Saison beginnt.

 

„Sie wird eine Vielzahl von Testspielen bringen. Gegen RPS Ligist HSG Hunsrück sowohl in Kleinich als auch in Trier, gegen das saarländische Team aus Merschweiler auswärts und zuhause, sowie gegen die eigene A-Jugend. Am Wochenende 31.8./1.9. beginnt dann bereits die Saison, zuvor haben wir noch ein Pokalspiel, das aber noch nicht terminiert ist, zu spielen. Es gilt in den nächsten Wochen eine Mannschaft aus unseren erfahrenen Spielerinnen, den Neuzugängen und unseren Jugendlichen zu formen. Doch aufgrund beruflicher und studienbedingter Gründe werden wir nicht immer auf alle Spielerinnen zurückgreifen können. Wichtig ist mir die Unterstützung unserer A-Jugendlichen, die bereits seit längerem bei uns mittrainieren. Es wird eine komplett andere Saison werden, in der es mir besonders wichtig ist, die jungen Spielerinnen im Seniorenbereich weiterzuentwickeln. Ziel der kommenden Saison kann nach dem Aderlass sowohl im Bundesligateam als auch im Rheinlandligateam nur der Klassenerhalt sein,“ verrät die MJC Trainerin.