Herbert Schuhmacher – Vizepräsident Spieltechnik


Sparkassen-Final-Four

der Männer am 16.12.2017 in Mülheim-Kärlich

 

Ausrichter des diesjährigen Final-Four der Männer ist der TV 05 Mülheim. Die Spiele werden im Schul/Sportzentrum Mülheim-Kärlich, Judengäßchen, 56218 Mülheim-Kärlich ausgetragen.

 

T u r n i e r p l a n

15.30 Uhr            1. Halbfinale                  HV Vallendar                 - TV 05 Mülheim

16.45 Uhr            2. Halbfinale                  TV Güls                         - SG Gösenroth/Laufersweiler

18.00 Uhr            Spiel um Platz 3           

19.15 Uhr            F i n a l e

 

Spielzeiten:       

Halbfinalspiele / Spiel um Platz 3      1 x 30 Min – 1 x Team Time Out je Mannschaft

Finale                                                 2 x 20 Min, 10 Min. Pause – 1 x Team Time Out pro Halbzeit

 

Austragungsmodus

Die Benutzung von Haftmitteln ist erlaubt.

Ist ein Spiel nach Ablauf der festgelegten Spielzeiten nicht entschieden, wird entgegen Regel 2:2 der Sieger direkt durch 7-M-Werfen entsprechend den Austragungsbestimmungen des DHB zu Regel 14 ermittelt.

Die gemeinsame Siegerehrung erfolgt unmittelbar nach Ende des Finalspiels. Den teilnehmenden Vereinen wird ein Fahrtkostenzuschuss gewährt.

Die beteiligten Vereine sind zur Gestellung von Zeitnehmer/Sekretär mit gültigem Ausweis verpflichtet. Die Spiele werden über den Elektronischen Spielbericht erfaßt. Die Schiedsrichterkosten werden vom Handballverband Rheinland übernommen.

Jede Mannschaft erhält freien Eintritt für Mannschaftskader und Betreuer bis max. 18 Personen.

 

Koblenz/Trier, den 05.12.2017

Herbert Schuhmacher

Vizepräsident Spieltechnik

 

HVR Viertelfinale Ergebnisse

 

HVR Pokal Viertelfinale

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – SG Gösenroth/Laufersweiler 21:23 (7:12)

 

Erwartungsgemäß setzt sich der RPS Oberligist Gösenroth/Laufersweiler im Hunsrück-Derby gegen den Rheinlandligisten aus Irmenach/Kleinich/Horbruch durch. Doch es war ein hartes Stück Arbeit für den Favoriten, bevor der Sieg in trockenen Tüchern war.

 

Nur langsam nahm die Begegnung Fahrt aus. Es brauchte erst die Auszeit der Gastgeber in der 6. Minute, ehe der erste Treffer fiel. Silas Röhrig traf in der 7. Minute für die Gäste zur 0:1 Führung. Jetzt aber schien das Team von Trainer Igor Domaschenko im Spiel, die Mannschaft legte auf 1:4 in der 14. Minute vor und baute den Vorsprung bis zur Pause auf 7:12 aus.

 

„Wir haben das Spiel schlecht eröffnet und nur sieben Tore im ersten Spielabschnitt erzielt. Das Torhüterduell ging in der ersten Hälfte zugunsten der Gäste aus“, sagte HSG Trainer Mirza Cehajic.

 

„Wir hatten keine Möglichkeit, uns mit Harz auf dieses Spiel vorzubereiten. Der Unterschied mit oder ohne Harz zu spielen, ist riesengroß. So kann ich mit der Angriffsleistung meiner Mannschaft nicht ganz zufrieden sein, wohl aber mit der Abwehrleistung der ersten Hälfte. Hier haben wir mit einer offensiven Deckung gut verteidigt. Bei den Gastgebern zeigte Torhüter Benny Schug einige gute Paraden“, fand SG Coach Igor Domschenko.

 

Völlig indisponiert waren die Gäste dann beim Wiederanpiff! Domaschenko schonte den angeschlagenen Jona Conrath im zweiten Spielabschnitt, stellte die Abwehr jetzt auf eine 6:0 Formation um, die aber einige Abstimmungsprobleme zeigte. Gästespieler David Scherschlicht kassierte in der 35. Minute die rote Karte und nach dem Anschlusstreffer der HSG zum 12:13 nahm Domaschenko die Auszeit. Beim Stand von 13:15 in der 39. Minute kassierte HSG Spieler Korab Mulliqi die rote Karte und wenig später setzte es eine Zeitstrafe für die Gastgeber, doch entscheidend absetzen konnte sich der Gast nicht. Nach dem Anschlusstreffer zum 17:18 in der 52. Minute nahm Domaschenko erneut die Auszeit, doch die Begegnung blieb ausgeglichen, der Ausgleich aber wollte dem Team von Trainer Mirza Cehajic nicht gelingen. Die Entscheidung war dann in der 58. Minute gefallen, nachdem sich die Gäste auf drei Tore zum 19:22 abgesetzt hatten.

 

„Den zweiten Spielabschnitt haben wir dann gewonnen, das Spiel dennoch verloren, weil uns in den Schlussminuten einfach der Ausgleich nicht gelang und wir unkonzentriert waren. Dazu hatte Manuel Schell bei uns im Rückraum einen rabenschwarzen Tag. Ich habe so oder so nur wenig Alternativen im Rückraum Doch letztlich bin ich mit der kämpferischen Leistung meiner Mannschaft zufrieden, die bis zur letzten Sekunde alles versucht hat. Es war trotz der zwei roten Karten ein faires Derby mit einer soliden Schiedsrichterleistung. Gewonnen hat die bessere Mannschaft“, resümierte Cehajic.

 

„Wir haben den Einzug ins Finale geschafft! Allerdings brauchten wir nach dem Wechsel zu lange, bis unsere Abwehr funktionierte. Am Ende aber hatten wir die Nase im Derby vorne und ich bleibe bei meiner Aussage, dass die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch auf einem guten Weg ist, die Meisterschaft in der Rheinlandliga gewinnen zu können. Für uns war die Begegnung eine gute Vorbereitung auf das nächste Auswärtsspiel in der RPS Oberliga“, sagte Domaschenko.

 

HSG: Everding und Schug– Hölzenbein (4/2), Schneider (3), Klei (2), Bach (3), Stürmer (4), Löw, Mulliqi (1), K. Schell (1), Jünnemann (1), M. Schell (2/2), Gedert

 

SG: Olivier, M. Scherschlicht und J. Schneider – D. Scherschlicht (2), Schneider (1), Röhrig (2), Nicolae (3), Saam, Conrath (2), Reuter (2/2), Domaschenko (2), Friedrich (4/3), Löwen (2).

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – SG Gösenroth/Laufersweiler

(Freitag, 19 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Interessanter Leistungsvergleich im Pokal zwischen den Lokalrivalen! Der Rheinlandligist erwartet den RPS Ligisten aus Gösenroth/Laufersweiler, der sich zuletzt mit einem Sieg über Mundenheim in der RPS Liga nach einer Niederlagenserie zurückgemeldet hat. Die Gastgeber hatten ein spielfreies Wochenende und sehen jetzt das anstehende Pokalspiel als willkommenen Test.

 

„Da uns einige Stammspieler fehlen, werde ich Spieler aus der zweiten Mannschaft und der A-Jugend eine Chance geben. Ich will zudem sehen, wie die Trainingsinhalte der letzten Wochen umgesetzt werden. Die Gäste kommen als Favorit, spielen eine Klasse höher als wir. Ich hoffe nur, dass alle Spieler verletzungsfrei aus der Begegnung kommen, die Meisterschaft hat Vorrang“, sagt HSG Trainer Mirza Cehajic.

 

„Die Jungs kennen sich gut aus der Jugend und es wird sicher ein interessantes Derby vor hoffentlich vielen Zuschauern. Sicherlich liegt der Fokus bei uns auf der Meisterschaft, doch auch den Pokal nehmen wir ernst. Wir bleiben mit dem Spiel im Spielrhyhtmus, da ja aufgrund der Handball WM der Frauen an diesem Wochenende ein Spielverbot in allen Klassen besteht. “, sagt Gästetrainer Igor Domaschenko.

 

TV Mülheim – TV Bitburg 33:27 (15:13)

 

Im Duell der RPS Ligisten setzt sich der TV Mülheim gegen Bitburg erwartungsgemäß durch. Ausgeglichen verlief die Anfangsphase, ehe die Gäste erstmals nach drei Treffern in Folge von Martin Guldenkirch vom 9:7 zum 9:10 in der 20. Minute in Führung lagen. Doch nach dem 12:13 in der 25. Minute gelang den Eifelaner bis zur Pause kein Treffer mehr und so legten die Gastgeber trotz Unterzahl bis zur Pause zum 15:13 vor.

 

Beim 19:15 in der 34. Minute schien der Rheinvertreter auf dem Weg, das Spiel früh zu entscheiden. Doch die Gäste blieben bis 22:18 in der 41. Minute dran, dann gelang die Vorentscheidung zum 26:18 in der 46. Minute. Erfreulich am Auftritt der Eifelaner war die Tatsache, dass der wiedergenesene Rückraumspieler Pascal Wolff sein Comeback geben konnte. Am heutigen Samstagabend (18 Uhr) erwartet heute abend die HSG Vöklingen zum „4 Punkte Spiel“.

 

Schwerdt und Reitz – Engel (1), Hertz (5), Guldenkirch (5), Walerius, Straub, Steinbach (3), Stelmach (4), Enders (5/4), Kaufmann (1), Lauer, Wolff (3), Nelles

 

 

HVR Pokal Viertelfinale

 

TV Mülheim – TV Bitburg (Donnerstag 20 Uhr)

 

Überhaupt nicht in den Plan passt den Verantwortlichen das am Donnerstag stattfindende Pokalspiel in Mülheim. Aufgrund ihrer Spielplanverpflichtung in der RPS Oberliga müssen beide Mannschaften in der Woche ran und haben am Samstag wichtige Meisterschaftsspiele zu absolvieren. „Eine solche Ansetzung kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Bei uns müssen viele Spieler arbeiten und stehen in der Woche zu dieser Uhrzeit für ein Auswärtsspiel nicht zur Verfügung. Deshalb reisen wir mit einem Rumpfteam nach Mülheim und erledigen die Pflichtaufgabe“, schimpft Bitburgs Trainer Thomas Lauer.

 

Liebe Sportfreunde,
die Auslosung der Spielpaarungen für das Viertelfinale der Männer fand heute abend in der Halbzeitpause des Pokalspiels Weibern - TV 05 Mülheim statt.

Die Spiele sind entsprechend dem Rahmenspielplan am 25./26.11. auszutragen. Leider ist in Anbetracht des feststehenden Final-Turniers am 16.12.2017 eine spätere Terminierung nicht möglich. Angesetzte Meisterschaftsspiele am 25./26.11. müssen verlegt (gebührenfrei) werden, was auch für die Oberliga gilt.
Hierzu wurde durch die Präsidenten der vier Landesverbände eine entsprechende Anordnung beschlossen.

Das Final-Four wird am Spielort eines Teilnehmers durchgeführt; die hierzu erforderliche Bewerbung ist spätestens nach Durchführung der Viertelfinalspiele an die Geschäftsstelle per E-Mail zu senden. Die Entscheidung über den Austragungsort erfolgt durch das Präsidium.

Das Turnier wird erstmals in einer modifizierten Form mit verkürzten Spielzeiten durchgeführt. Spielbeginn ist hierbei für 15.00 Uhr, Ende des Turniers ca. 21.00 Uhr. Einzelheiten hierzu werden noch veröffentlicht.

Ich wünsche den Spielen einen guten und fairen Verlauf

Mit sportlichen Grüßen
Herbert Schuhmacher
 

 

Achtelfinale Männer

 

TuS Daun – HV Vallendar 27:33 (12:15)

 

Die Dauner Mannschaft geht jetzt schweren Zeiten entgegen! Ohne Fremdeinwirkung verletzte sich TuS Spieler Manni Schnupp kurz vor dem Halbzeitpfiff beim Gegenstoß und musste ins Krankenhaus. Die Diagnose läßt Schnupp für diese Saison ausfallen. Der Dauner Spieler zog sich einen Achillessehnenabriß zu. Dazu „gesellte“ sich zu allem Überfluss nach dem Wechsel die Verletzung von Lukas Mayer, der sich bei einer Abwehrbewegung die Schulter auskugelte. Als würde das alles nicht reichen, steht nun auch noch fest, dass sich Melvin Wheaton, der heute noch mit 7 Treffern seine Gefährlichkeit aus dem Rückraum unterstrich, am Freitag einer Operation unterziehen muss und mindestens bis zum Jahresschluss fehlen wird.

 

So kommt dem Spielverlauf nur sekundäre Bedeutung zu. „Es war beeindruckend, wie die Mannschaft trotz der Rückschläge Moral bewiesen hat und sich nicht aufgab. Die Leistung der jungen Mannschaft im zweiten Spielabschnitt macht Hoffnung, doch wir gehen jetzt ganz schweren Zeiten entgegen“, erklärt ein sichtlich bedrückter Dauner Trainer.

 

Lofi und Rhode - Schnupp (2), L. Willems, Otto (3), Wheaton (7), Brümmer (9/6), Präder (5), Mayer, Keil, Illigen, Rahn (1), Tran.

 

DJK St. Matthias - HSG Irmenach/KLeinich/Horbruch 30:34 (13:19)

 

„Leider standen die Vorzeichen schon vor Spielbeginn für uns sehr schlecht, denn mit Kris Sturm und Daniel Kochann fehlten uns zwei wichtige Spieler Das 3. Spiel in fünf Tagen haben uns zudem auch an die Grenzen der Belastbarkeit geführt. Wir haben uns vorgenommen aufgrund der dynamischen und athletischen Spielweise des Gastes möglichst wenig Fehler im Angriff zu machen, was uns leider nicht gelungen ist, 11 der 19 Tore in der ersten Halbzeit erzielte der Gast durch Gegenstöße.  In der zweiten Halbzeit haben wir uns für die 150 Zuschauer in der Kabine versprochen, besseren Handball zu spielen. Dies gelang uns auch, besonders in der Abwehr haben wir an Homogenität wiedergewonnen. Einsatz und Kampfbereitschaft haben trotz des extremen Altersunterschiedes wieder gestimmt und so kamen wir auf Schlagdistanz. Einige strittige Entscheidungen gegen uns hätte uns wieder nah an ein Unentschieden herangeführt. (52. Minute 27:29). Freie nicht verwertete Würfe und verworfene Siebenmeter brachen uns dann zusätzlich das Genick. Letzten Endes hat der große Vorsprung der ersten Halbzeit und die Athletik des Gastes das Spiel entschieden und der Sieg geht in Ordnung“, fand Mattheis Pressesprecher Jinan Alshok.

DJK: T. Kochann (10), Kamann (8), Al-Shok (3), Laux (4); Juncker S. (1 ); Scharfbillig (1), Frisen (2), Seiler (1)

 

HSG: Mulliqi (3); Schneider (5), Klei (4), Hölzenbein (7) , Stürmer (3), Juenemann (2), Schell M (7), Schell K (1), Denzer (2)

 

HSG Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach – SG Gösenroth/Laufersweiler 32:35 (14:17)

Am Ende wurde es der erwartete, wenn auch knappe Erfolg des RPS Ligisten im Hunsrück-Derby. Das Team von Trainer Igor Domaschenko setzte sich vor 250 Zuschauern gegen das Verbandsligateam von Florian Hübner durch.

 

Nach einer fairen Begegnung setzte es hüben wie drüben Lob. „Florian hat seine Mannschaft sehr gut auf uns eingestellt, macht eine tolle Arbeit in Tiefenstein und die HSG lieferte eine kämpferisch sehr starke Begegnung und hatte einen überragenden Kristofer Rickes im Tor“, fand Domaschenko.

 

„Ich habe halt bei ihm gelernt“, entgegnete Hübner auf das Kompliment.

 

Beim 11:12 in der 22. Minute hatte Hübner sein erstes Erfolgserlebnis: „Ich wollte unbedingt, dass Igor als erster die Auszeit nimmt“, freute sich der HSG Coach.

 

Doch auch nach der Auszeit blieb die Begegnung bei wechselnden Führungen ausgeglichen. Erst nach dem 14:14 in der 26. Minute setzte sich der Favorit mit drei Treffern in Folge auf 14:17 ab, jetzt nahm Hübner die Auszeit.

 

Nach dem Wechsel hatte die HSG die bessere Anfangsphase, glich beim 20:20 in der 38. Minute aus und hielt das Remis bis 24:24 in der 45. Minute. Drei Treffer in Folge der Gäste läuteten dann die Entscheidung ein, die Gäste legten jetzt immer den entscheidenden Treffer nach und hatten das Spiel beim 31:34 in der 56. Minute entschieden.

 

„Die Abwehr hat nicht so funktioniert, wie ich mir das vorgestellt habe. Aber letztlich sind wir eine Runde weiter und es war eine gute Probe für das anstehende Meisterschaftsspiel gegen Worms. Wir sind ohne Verletzungen aus dem Spiel gekommen. Florin Nicolae hat ein gutes Spiel gemacht und für seine 5 Tore lediglich 6 Versuche gebraucht“, freute sich Domaschenko.

 

„Riesenkompliment an meine Mannschaft, die allmählich das umsetzt was ich mir als Trainer vorstelle. Sie hat heute nahtlos an die Saarburger Leistung angeknüpft. Im zweiten Spielabschnitt hat Anton Domaschenko dem Spiel seinen Stempel aufgedrückt, war der einzige Gegenspieler der sich souverän gegen unseren Torwart Kristofer Rickes durch setzte. Jetzt müssen wir die Leistung am Samstag gegen Prüm mitnehmen“, fordert Hübner.

 

HSG: Rickes – Stumm (1), Bamberger (3), Conrad (4), Diehl (7), Wagner, Klünder (5/1), Bunn, Schelper, Schäfer (5/1), Ries (2), Casper (1), Dahlheimer (4), Münster

 

SG: Kaltenmorgen, Olivier und Schneider – D. Scherschlicht (2), Schneider (3), Röhrig, Nicolae (5/2), Saam (3), Conrath (4), Reuter (1), Hermann (5), Friedrich (5), Domaschenko (5).

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – TV Bitburg 29:37 (16:19)

 

RPS Ligist Bitburg nimmt die Hürde im Ruwertal und setzt sich beim Rheinlandligisten nach einem torreichen Spiel ungefährdet durch. Bis zum 10:11 in der 16. Minute verlief die Begegnung ausgeglichen, dann setzte sich der Favorit mit drei Treffern in Folge auf 10:14 ab und verteidigte den Vorsprung bis zur Pause.

 

„Wir hatten im ersten Spielabschnitt keine Abwehr auf dem Feld. Da kannst du erzählen was du willst, am Ende spielt die Mannschaft nicht mit dem entsprechenden Elan“, klagte Bitburgs Trainer Thomas Lauer.

 

Seine Mannschaft musste wie die Gäste auf wichtige Stammspieler verzichten. So fehlten den Hausherren mit Stein, Backendorf und Billen wichtige Leistungsträger, auf Gästeseite fehlten Stelmach, Dright, Otte und Steinbach. Nach dem Wechsel blieb es zunächst beim drei Tore-Vorsprung der Gäste, die nach dem 21:24 in der 40. Minute mit vier Treffern in Folge bis zur 45. Minute für die Entscheidung sorgten. Am Ende setzte sich der Gast leistungsgerecht mit 29:37 durch.

 

„Wir haben erneut zu viele Gegentore kassiert, die Abwehr ist derzeit unsere Schwachstelle. Hier müssen wir bis zum Wochenende unbedingt stabiler werden. Im Angriff haben wir uns gut verkauft, hatten gute Abläufe im Spiel und Ende wurde es unter der guten Leitung des Schiedsrichtergespanns Michael Johann/Frank Röhrig ein verdienter Gästesieg“, meinte HSG Trainer Marc Köhler.

 

HSG: Roth - C. Schröder (5), A. Schröder (4), Wenzel (4/3), Kuhfeld (11/3), M. Simon, Ferring, Thesen, Schöler, Zock (2), P. Simon (1).

 

TVB: Schwerdt und Reitz – Engel (1), Hertz (3), Guldenkirch (4), Crames (1), Straub, Enders (11/3), Sonnen (4), Kaufmann (3), Lauer (6), Nelles (4)

 

Achtelfinale Frauen

 

FSG Arzheim/Moselweiß – HSG Hunsrück 17:24 (9:12)

„Das Spiel stand unter der guten und konsequenten Leitung des Gespanns Erik Kruber/Ingo Nitsche,  das eine völlig berechtigte rote Karte gegen Michelle Sorger kurz vor der Halbzeit verhängten. Sie griff beim Gegenstoß Judith Schmiedebach in den Wurfarm, die sich dabei verletzte. Mit der roten Karte gegen Sorger war das Spiel entschieden“, fand HSG Trainer Sascha Burg. Zu diesem Zeitpunkt führte seine Mannschaft mit 9:12!

 

Burg bescheinigte seinem Team eine konzentrierte Leistung vor 100 Zuschauern und am Ende war das Ziel, die nächste Runde zu erreichen, geschafft! Über 12:18 zog die Mannschaft bis zur 52. Minute auf 14:24 davon, am Ende stand der 17:24 Pokalerfolg der Hunsrückerinnen auf der Anzeigetafel. „Sophie Born hat im Tor eine gute Leistung gezeigt. Wichtig war auch, dass wir Kräfte schonen konnten und Spielerinnen mehr Spielanteile gaben, die sonst nicht so viel spielen. Sicherlich wäre heute noch mehr möglich gewesen“, urteilte der HSG Coach.

 

Born und Martin-Stoleru – Vollrath, L. Simon (2), A. frank (3), M. Frank (2), Reuter, Jost (6/1), Gräber (4), Sülzle (3/1), Kappes, Schmiedebach (3), Molz (1)

 

HSG Kastellaun/Simmern – HSG Wittlich 14:33 (8:13)

 

Letztlich standesgemäß setzte sich RPS Ligist Wittlich im Hunsrück durch. Dass die Meisterschaft für die Eifelanerinnen klar im Fokus steht, war anhand der Aufstellung erkennbar. So schonte Gästetrainer Thomas Feilen Gwenny Barthen komplett und Lisa Schenk gab nur einen Kurzeinsatz: „Wir wollten kein Risiko gehen und können festhalten: Keine Verletzten und das ist die Hauptsache. Doch wir können es deutlich besser“, meinte der HSG Trainer.

 

Unübersehbar waren die Probleme der Mannschaft mit dem harzfreien Ball gegen eine bis in die Schlussminuten kämpfende Hunsrücker Mannschaft, die aber letztlich chancenlos war. Nach dem Wechsel wurde das Ergebnis deutlicher. So legten die Eifelanerinnen gleich nach dem Wiederanpfiff fünf Tore in Folge zum 8:18 in der 36. Minute nach. „Es gab Phasen, da stimmten die Abläufe. Allerdings gab es auch Phasen im Spiel, mit denen wir nicht zufrieden sein können“, resümierte Feilen.

 

Scharfbillig - Schurich (2), Steffens (2), Keil (3), Ambros (2), Ertz, Gassanov (2), Rolinger (1), Packmohr (4), Lang (5), Schieke (3), Lukanowski (3), Simonis (5/1), Schenk (1)

 

SV Gerolstein – HSG Mertesdorf/Ruwertal 13:35 (8:16)

 

Den erwarteten Sieg fährt der Rheinlandligist in der Eifel ein. Dabei tat sich das Team von Trainer „Hase“ Schöler allerdings in den Anfangsminuten gegen ein Rumpfteam der Gerolsteinerinnen schwer. Erst sah es nach einem deutlichen Erfolg für die Gäste aus, die schnell mit 0:5 in Führung lagen, doch beim 6:10 sah sich Schöler gezwungen, die erste Auszeit zu nehmen. „Die Abwehr stand nicht und im Angriff nutzten wir unsere Chancen mal wieder nicht“, klagte der Gästetrainer.

 

Nach dem Wechsel lief es dann wesentlich besser. Vom 12:22 zogen die Ruwertalerinnen auf und davon, ließen aber der 40. Minute keinen Gegentreffer mehr zu. Erst 25 Sekunden vor dem Ende erzielte Annika Munkler ihren Treffern zum 13:35!

 

SVG: Schmitz – Alff (1), Braun (4), Vissers (2), Blameuser (3), Mohr (1), Munkler (1), Werner (1)

 

HSG: Becker und Huwer – Reis (2/1), Schell (1), Laura Meyer (2), Lea Meyer (4), N. Thielen (10/3), Thinnes, Dimmig, Fich (5), Rosner (6), Kolditz (3)

 

TV Bitburg – HSV Rhein-Nette 21:20 (11:9)

 

Im Duell der Bezirksligamannschaft setzt sich der TV Bitburg dank einer starken Schlußphase mit 21:20 durch und zieht damit ins Viertelfinale des HVR Pokals ein. Drei Sekunden vor dem Ende erzielt Melanie Endel den umjubelten Siegtreffer für ihre Mannschaft.

 

Die Gäste erwischten den besseren Start in die Begegnung, legten zum 1:4 in der 7. Minute vor, doch vier Treffer in Folge der Eifelanerinnen sollten den spannenden Spielverlauf bis zum Schluss garantieren. Die Führung wechselte nun hin und her, beim 18:20 in der 55. Minute schien das Spiel zugunsten der Gäste gelaufen. Nach dem 20:20 Ausgleich nahm Bitburg 34 Sekunden vor dem Ende die Auszeit und setzte dann den entscheidenden Treffer.

 

Schmitt – Jackel (8/3), Schares, Hendle, Enders (6) Kaufmann, Thies, Fürstenberg (3), Schuh, Endres (3), Stockemer (1), Grethen.

 

 Vorschau auf den Spieltag am Mittwoch, 1. November 2017

 

HVR Pokal Achtelfinale Männer

DJK St. Matthias – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch (Mittwoch, 17 Uhr Wolfsberghalle)

 

Landesligist DJK St. Matthias erwartet den Rheinlandligisten aus dem Hunsrück, der mit seinem neuen Trainer Mirza Cehajic anreist. „Mit der HSG kommt eine schnelle, athletische Mannschaft auf den Wolfsberg, die den älteren Spielern der DJK St. Matthias in konditionellen Belangen haushoch überlegen und zudem auch noch gut eingespielt ist. Demnach werden die Gäste sicherlich versuchen, das Tempo über die gesamte Partie hochzuhalten und schnelle Tore aus der ersten und zweiten Welle zu erzielen. Dennoch gibt es auch dankbarere Lose als die Fahrt zum Wolfsberg, denn natürlich hat man als zwei Klassen höher spielender Favorit den Druck, die nächste Runde erreichen zu müssen, was bei der DJK St. Matthias nicht der Fall ist. Wir konnten zuvor bereits die stark eingeschätzten Horchheimer, die um die Meisterschaft der Verbandsliga Ost mitspielen, sehr deutlich bezwingen. Mit geduldigem Spiel möchten wir den Gegner immer wieder ins Positionsspiel zwingen, um unsere Erfahrung ausspielen zu können. Die HSG wird mit Sicherheit nicht den Fehler machen, uns zu unterschätzen, auch weil sich vereinzelte Akteure der beiden Mannschaften noch aus früheren Handballzeiten kennen.  Zudem bleibt abzuwarten, wie sich der Trainerwechsel mitten in der laufenden Saison auf Seiten der Hunsrücker bemerkbar macht“, sagt Matthias Pressesprecher Sven Sturm.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – TV Bitburg (Mittwoch, 18 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Für beide Mannschaften steht fest: die Meisterschaft hat Vorrang! So formulieren beide Trainer unisono: „Kein Risiko eingehen und ohne Verletzungen aus dem Spiel herauskommen, da die Meisterschaft Priorität hat“, sagen HSG Trainer Marc Köhler und TVB Coach Thomas Lauer. „Für uns ist dieses Spiel Ersatz für das Mittwochstraining“, gibt Lauer zu, der auf Chris Stelmach aus beruflichen Gründen verzichten muss.

 

HSG Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach – SG Gösenroth/Laufersweiler

(Mittwoch, 19 Uhr, Stadenhalle)

 

„Da Igor mir noch ein Trainingsspiel bei uns schuldig ist, nehmen wir halt diesen Termin. Wir treten in bestmöglicher Besetzung an und lernen gerne aus diesem Spiel. Logo, wir wollen es Gösenroth so schwer als nur möglich machen. Vielleicht schreibt auch hier das Pokalspiel eigene Gesetze. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Eric Diehl (Studium) und Martin Klünder, Martin Schelper fällt definitiv aus. Wir hoffen auf eine volle Halle, soll sich bloß keiner verletzen. Unser Augenmerk liegt ganz klar auf den Ligaspielen“, sagt HSG Trainer Florian Hübner.

 

TuS Daun – HV Vallendar (Mittwoch, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

„Wir sind krasser Außenseiter gegen den RPS Ligisten. Einige Spieler des Gegners kennen wir schon, doch für meine Spieler wird es wichtig sein, mal zu sehen, wie eine Klasse höher gespielt wird. Wir sehen das Spiel als weiteres Trainingsspiel im Laufe der Meisterschaft. Achtgeben werden wir darauf, dass wir uns keine Verletzungen zuziehen. Letztlich geht es darum, Erfahrungen zu sammeln und uns dann wieder auf die Meisterschaft zu konzentrieren“, sagt Dauns Trainer Markus Willems.

 

Frauen:

SV Gerolstein – HSG Mertesdorf/Ruwertal (Mittwoch, 11 Uhr, Grundschule)

 

„Zu ungewohnt früher Stunde müssen wir richtig Gerolstein auf. Einigen Spielerinnen passt das gar nicht in die Planung und ich hoffe, dass wir eine spielfähige Mannschaft aufbieten können. Wir sind aufgrund unserer Zugehörigkeit zur Rheinlandliga gegen den Bezirksligisten Favorit und dieser Rolle müssen wir uns stellen. Wir werden weiterhin auf Jugendspieler zurückgreifen müssen“, erklärt Gästetrainer „Hase“ Schöler.

 

TV Bitburg – HSV Rhein/Nette (Mittwoch, 14 Uhr, Edith- Stein Hauptschule)

 

Im Duell der Bezirksligamannschaften ist ein offenes Spiel zu erwarten. Die Gäste konnte vergangenes Wochenende nach ihren beiden Auftaktniederlagen den ersten Sieg gegen Moselweiß einfahren. Bitburg geht aber trotz des Heimvorteils als Aussenseiter gegen die Favoriten aus Andernach in diese Begegnung. "Mit mit Bezirksligisten Rhein-Nette kommt ein bis jetzt noch unbekannter Gegner nach Bitburg. Nach dem ersten Erfolg im Pokal gegen Igel ist der Wille auch die zweite Runde für sich zu entscheiden bei den TVB-Damen groß. Der Gegner aus Rhein-Nette gewann das erste Pokalspiel souverän mit 22:8, startete in die Liga aber ähnlich wie die Damen des TVBs mit einer negativen Punktebilanz. Nach zwei Niederlagen in der Liga wird es für Bitburg nochmal Zeit einen Sieg einzufahren. Die Mannschaft des TVB freut sich auf das Spiel und ist hochmotiviert. Die Zuschauer dürfen sich auf ein spannendes Spiel freuen", sagt Trainer Patrick Schaal.

 

HSG Kastellaun/Simmern – HSG Wittlich

(Mittwoch, 15 Uhr, IGS Kastellaun)

 

Das Pokalspiel liegt auf dem Trainingstag der Wittlicher und kommt Wittlichs Trainer Thomas Feilen auch deshalb nicht unrecht, um das Marpingen Spiel aus den Köpfen seiner Spielerinnen zu bekommen. „Sicherlich liegt der Fokus bei uns auf der Liga, der Pokal ist ein Zubrot! Wir nehmen die Begegnung ernst, hoffen mit der Bestbesetzung auflaufen zu können und wollen unser Spiel in Simmern gegenüber dem letzten Auftritt in der Liga verbessern“, sagt der HSG Coach.

 

FSG Arzheim – HSG Hunsrück (Mittwoch, 18 Uhr)

 

"Wir nutzen den Pokal um die eine oder andere taktische Variante auszuprobieren und einzustudieren. Die Nachricht, dass wir in Moselweiß harzen dürfen, haben wir mit Freude aufgenommen. Personell wird es sicherlich mehrere Wechsel geben, zudem fehlen zwei Spielerinnen urlaubsbedingt“, verrät HSG Trainer Sascha Burg.

 

 

Berichte 2. Runde 14.10.17

 

TV Güls – TSG Biewer 28:26 (16:12)

 

Die TSG scheidet nach der Niederlage in Güls aus dem Pokal aus. „Erst nach 15 Minuten merkte meine Mannschaft, dass die Begegnung angepfiffen worden war“, klagte TSG Trainer Wolfgang Schnase.

 

Der Gastgeber führte mit 12:5, dann wachten die Trierer auf. Schnase nahm den torgefährlichen Linkshänder David Lütkemeier in Manndeckung und so verkürzten die Trierer auf 16:12 zur Pause. Tor um Tor kämpften sich die Gäste jetzt heran, kamen in der 57. Minute zum 27:26 Anschlusstreffer. Doch die Biewerer hatten die Rechnung ohne das Schiedsrichtergespann gemacht, die das Schnase Team eindeutig benachteiligten und zwei Minuten vor dem Ende eine nach Ansicht Schnases unberechtigte rote Karte verhängten.

 

„Die Abwehr war aber der Hauptgrund für unsere Niederlage. Hier fanden wir keine Einstellung gegen die Gülser Angreifer, haben uns im Angriff zu sehr auf Almir Balas verlassen, der von den Gastgebern geschickt abgeschirmt wurde. Das war für uns ein Schuss vor den Bug, durch den wir hoffentlich erkannt haben, woran wir im Training arbeiten müssen“, sagte der TSG Coach.

 

S. Krewer - Döhr (5), Voß (2), P. Döhr, Büssemaker (6), Krewer (7/1), Haak (2), Brogard, Balas (4/2), Petri.

Berichte 2. Runde vom 3.10.17

 

SFG Bernkastel-Kues - HSG Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach 25:40 (13:19)


Mit vollem Kader rückten die Gäste von der Nahe an. Somit war klar das der Gegner das Pokalspiel ernst nimmt und kein Risiko gehen wollte. Zunächst war das Spiel geprägt vom „Beschnuppern der Kontrahenten“ (Zitat SFG Spielertrainer Rudi Thomes) und schnell war klar, dass das individuelle Tempo der Gäste zu hoch war für eine Bezirksklassenmannschaft. Dennoch konnte der SFG die erste Halbzeit noch mithalten und immer auf 2-3 Tore dranbleiben. Zu viele Ballverluste boten dann den Gästen Konterchancen, was sie auch erfolgreich ausnutzten. Wenige verschlafene Minuten zu Beginn der zweiten Hälfte reichten aus, um das Spiel für die HSG zu entscheiden. 75% der Tore der zweiten Halbzeit setzte die HSG durch SFG Fehler im Angriff per Gegenstoß in Tore um.

 

SFG: Werner – Könen (3), Thomes (2), Oster (4), Quetsch (5), Zeiler (1), Wilhelm (4), Sailler (1), Kiesgen, Sellin (5), Mikos

 

HSG: Rickes – Stumm (5), Bambergr (7), Conrad (4/1), Diehl (10/1), Rogoll (4), Klünder (3/1), Bunn, Schelper (1), Schäfer (4/1), Casper (1), Dahlheimer (1), Münster

 

SV Untermosel – HSG Saarburg/Konz 30:24 (15:12)

 

Mit dem letzten Aufgebot musste die HSG zum SV Untermosel. Dabei fehlten mit T. Hoffmann, J. Morin, L. Wenner und T. Müller wichtige Stammspieler. „Eigentlich hatten wir nur 6 gesunde Spieler dabei“, erklärte HSG Coach Uwe Moske. Den Gastgebern war im Gegensatz zu den HSG Spielern der unbedingte Wille anzumerken, das Spiel gewinnen zu wollen. „So sehr wir zuletzt in Prüm gewinnen wollten, so wenig stimmte heute die kämpferische Einstellung“, klagte Moske.

 

Düpre - Keiler, Lorth (8/2), Meyer (2), T. Moske (4), Barth, Bläsius (1), L. Rüger (3), Hoffmann, P. Rüger (6/1)

 

DJK St. Matthias – TuS Horchheim 36:26 (16:13)

 

Es wurde kein Spielbericht übermittelt.

 

DJK: Wilkes und Conermann - Schommer, Alshok (2), B. Juncker (2), Frisen (8), T. Kochann (16/6), Kammann (2), D. Kochann (3), S. Juncker (1), Hoffmann (1), Lange (1)

 

HSG Römerwall – HSG Wittlich 34:19 (17:10)

 

Es wurde kein Spielbericht übermittelt!

 

Herget - Hammann (4), Bollig (1), Rudolphi, Heidweiler, Weiskopf (4), Lißmann (6/2), Jüngling (2), Schabio, Birresborn, Welther (1), Schilz (1/1)

 

 

Vorschau auf die Pokalrunde am Dienstag, 3.10.2017

 

2. HVR Pokalrunde Männer

SFG Bernkastel-Kues – HSG Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach

(Dienstag, 10 Uhr, Berufsbildende Schule in Wittlich)

 

Zu ungewohnt früher Stunde treffen die SFG Bernkastel-Kues und der Verbandsligist aus dem Hunsrück aufeinander. Klar liegt die Favoritenrolle beim Team von Gästetrainer Florian Hübner, der allerdings die Gastgeber nicht unterschätzen wird, zumal dort viele erfahrene Spieler stehen, die bereits höherklassig aktiv waren. "Der Pokaltermin zwingt uns dazu in die BBS Halle nach Wittlich auszuweichen, wegen der ferienbedingten Hallenschließung. Da die Gäste das vorgeschlagene Wochenende 07/08.10 ablehnten ist die Spielzeit unausweichlich. Die Gäste sind natürlich absoluter Favorit und werden sich keine Blöße geben. Lediglich der Versuch das Spiel lange offen zuhalten ist unser Ziel. Geht Tiefenstein schnell deutlich in Führung ist die Pokalsaison für uns beendet. Zumal wir nicht in eigener Halle spielen und Harz in Wittlich erlaubt ist", sagt SFG Spielertrainer Rudi Thomes.

 

DJK St. Matthias – TuS Horchheim (Dienstag, 17 Uhr, Wolfsberghalle)

 

„Wir freuen uns auf das kommende Pokalspiel schon deswegen, weil es nach der ersten Pokalrunde unser zweites Saisonvorbereitungsspiel ist. Die Saison beginnt für uns sehr spät und da kommt der Pokal als Vorbereitung gerade recht. Zum Gegner Horchheim kann ich nicht viel sagen, da wir die Mannschaft nicht kennen. Natürlich hat der Verbandsligist die Favoritenrolle und wird alles daransetzen, unsere „Selbsthilfegruppe“ zu schlagen. Doch die meisten wissen, dass wir uns mit der Qualität des Gegners ebenfalls steigern. Unser Zusammenspiel ist durch die Rückkehr Olli Kammanns deutlich strukturierter geworden, sodass aus einfachen Auslösehandlungen besser Leute freigespielt und größere Lücken im gegnerischen Abwehrverband gerissen werden können. Zudem steht unsere Abwehr stabiler, was die erste und zweite Welle gefährlicher macht. Außer Dominik Fisches (Verletzung) und mir (Urlaub) werden wir komplett antreten und versuchen, den Gästen keinen einfachen Feiertag zu bescheren. Wir hoffen auf unsere treuen Mattheiser Zuschauer, die hoffentlich den Weg in die Wolfsberghalle finden und uns unterstützen“, so DJK Pressesprecher Kris Sturm.

 

HSG Römerwall - HSG Wittlich (Dienstag, 17 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

„Da wir zu Beginn der Saison diesen Termin nicht in unserer Planung hatten, sind unsere personellen Möglichkeiten stark eingeschränkt.  Neben den 3 Langzeitverletzten werden noch Mathias Konrad, Jannik Schmidt, Noah Schabio, Olli Gerke, Mathias Staib und höchstwahrscheinlich Johannes Praeder aus den verschiedensten Gründen ausfallen. Aber nichts desto trotz wird dieses „Rumpfteam“ versuchen sich so gut wie möglich aus der Affäre zu ziehen. Die Spieler, die normal weniger Spielanteile bekommen, werden hier die Möglichkeit finden den Etablierten Konkurrenz zu machen. Da wir am 11. November zum Meisterschaftsspiel nach Römerwall reisen werden, ist dies eine gute Möglichkeit den Gegner kennen zu lernen, um dann mit der richtigen Taktik zu bestehen“, hofft Trainer Hein Hammann.

 

SV Untermosel – HSG Saarburg/Konz (Dienstag, 17 Uhr)

 

Für die HSG kommt das Spiel am Feiertag mehr als ungünstig: „Zum einen haben wir einige Spieler in der Mannschaft, die in Luxemburg arbeiten, andere sind aufgrund der Herbstferien nicht da. So werden wir wohl mit zwei Torhütern und sieben Feldspielern die Fahrt antreten. Ich rechne mit einem harten Spiel für uns, treffen auf eine unbekannte Größe“, sagt HSG Spieler Tim Moske.

 

 

 

HVR Pokal

 

HSC Schweich – TV Bitburg 24:35 (12:19)

 

Erwartungsgemäß nimmt RPS Ligist Bitburg die Hürde beim Rheinlandligisten in Schweich. Beide Teams mussten ersatzgeschwächt auflaufen, besonders die Ausfälle auf Seiten der Gastgeber waren nicht zu kompensieren.

 

Ausgeglichen verliefen die Anfangsminuten, dann setzte sich der Favorit vom 3:3 in der 6. Minute auf 3:8 in der 12. Minute ab. HSC Trainer Andreas Rosch nahm die Auszeit, doch Bitburg baute seinen Vorsprung bis zum Pausenstand von 12:19 kontinuierlich aus.

 

Bis zur 43. Minute gelang den Gastgeber die Resultatsverbesserung bis auf fünf Tore (19:24), doch dann setzten sich die besseren Alternativen der Eifelaner durch und beim 22:32 in der 55. Minute war die Begegnung früh entschieden.

 

„Der Klassenunterschied war heute zu sehen“, hier stimmten beide Trainer nach dem Spiel überein.

 

“ Bei uns machte sich das Fehlen von Julian Mangold und Neuzugang Sebastian Collet bemerkbar, die in Abwehr und Angriff nicht zu ersetzen waren. So war Johannes Rosch im Angriff auf sich alleine gestellt, konnte aber verletzungsbedingt nur 20 Minuten spielen. Im Angriff blieb daher vieles Stückwerk. Dennoch bin ich mit der Leistung meiner Mannschaft, die so noch nie zusammengespielt hat, zufrieden. Wir haben uns ordentlich verkauft, sind aber mit zunehmender Spieldauer konditionell eingebrochen“, resümierte HSC Coach Rosch.

 

Auch beim Gast fehlten mit Sven Lauer (Karriereende), Jan Lauer und Torwart Dennis Schwert (urlaubsbedingt) sowie Jermaine Dright (verletzt) wichtige Leistungsträger.

 

„Wir haben das Spiel heute genutzt, um eine Woche vor dem Saisonstart noch ein paar Abläufe zu testen. Das Spiel lief für uns gut. Nach dem Wechsel sind wir vielleicht zu übermotiviert aus der Kabine gekommen, wollten zu viel und leisteten uns in der Phase 6 Fehlwürfe in Folge. Die Abwehr war den Tick stärker um so das Spiel zu bestimmen. Bei uns feierten Torwart Johann Reitz und Patrick Engel, der nach dem Wechsel in Angriff und Abwehr eingesetzt wurde und die ihre gelungenen Pflichtspieldebuts gaben. Marcel Straub rief mit seinen vier Treffern eine ordentliche Leistung ab. Sicherlich haben wir uns in einigen Situationen gewünscht, es besser zu machen“, sagte Bitburgs Coach Thomas Lauer.

 

HSC: Reich und Schmidt – Müller (1), Quary, Lieser, Peters (3), T. Karrenbauer (3), Antony (1), Herz, Rosch (9/3), Rohr (2), P. Karrenbauer (5).

 

TVB: Rietz und Otte - Engel (2), Hertz (4), Guldenkirch (3), Straub (3), Steinbach (5), Stelmach (5), Enders (4/2), Sonnen (2), Kaufmann (3), Nelles (4)

 

SK Prüm – HSG Saarburg/Konz 27:29 (15:11)

 

Im Duell der als Favoriten gehandelten Teams setzte sich der ersatzgeschwächt angetretene Gast nach Ansicht von Trainer Sigi Garbe verdient durch. „Im ersten Spielabschnitt bestimmten wir das Spiel, lagen nur beim 4:5 zurück und schienen nach fünf Treffern in Folge zum 9:5 in der 14. Minute auf dem Weg zum Sieg. Bis zur Pause verteidigten die Gastgeber ihren Vorsprung.

 

Die HSG hat uns das Leben im ersten Spielabschnitt auch einfach gemacht“, gab Garbe zu. Gästetrainer Uwe Moske stellte den Abwehrverband offensiver ein und verunsicherte die SK Angreifer damit völlig.

 

„Unverständlicherweise haben wir den Faden völlig verloren, zu hart gespielt und viele Zeitstrafen kassiert. Beide Mannschaften wurden ihrer Favoritenrolle nicht gerecht, wobei die Gäste allerdings ohne wichtige Stammspieler auskommen mussten. Wir waren immer den berühmten Schritt zu spät, zudem hat uns die doppelte Unterzahl beim 25:26 in der 57. Minute das Genick gebrochen“, klagte Garbe, der zudem das fehlende Fingerspitzengefühl des Schiedsrichtergespanns bei seiner Zeitstrafe 70 Sekunden vor dem Ende kritisierte.

 

„Bis zum Saisonbeginn haben wir noch viel Arbeit, mit dieser Leistung werden wir sonst nur im Mittelfeld landen“, meint der SK Coach.  

 

SK: Schmitz und Hoffmann – Lepage (5), Jahnke (2), Wingels (7/3), Neuerburg (2), Morgens (4), Kruft (2), Bastuck, Kunz (1), Schaperdoth, Niederprüm, Leppin (1), Plano (3)

 

HSG: Dupre -  Lorth (7), Hoffmann, T. Moske (2), L. Rüger, Wenner (5), P. Rüger (12/5), Morin (3),

 

DJK St. Matthias – TV Morbach 39:28 (19:14)

 

So richtig hat der TV Morbach nie an die eigene Chance geglaubt“, fand DJK Spielertrainer Kris Sturm. Seine Mannschaft legte auf 4:1 vor, zog über 10:5 und 16:9 dem 19:14 Pausenstand entgegen. „Wir waren im ersten Spielabschnitt unkonzentriert, wurden aber mit zunehmender Spieldauer sicherer, gewannen in der Abwehr die Bälle und nutzten so die Gegenstoßchancen.

 

Souverän die Leistung des Schiedsrichtergespanns Lauterbach/Wenner“, lobte Sturm.

 

DJK: Schulz-Gerhardt und Connermann – Schommer, B. Juncker (2), Frisen (2), T. Kochann (5), Kammann (4), D. Kochann (6). S. Juncker (2), Hoffmann (2), Sturm (16/5),

 

TVM: Thees und Späder – Müllner (1), Fetzer, Hoffmann (2), Alberts, J. Mettler (2), T. Hoffmann (2), Denzer (4/1), Sonntag (5/2), T. Mettler (5), Pitz (7), Staatz

 

SFG Bernkastel-Kues – TV Hermeskeil 26:19 (12:10)

 

Bernkastel-Kues sorgt als Bezirksligist für die Überraschung und wirft den neuen Verbandsligisten aus dem Hochwald aus dem Pokal.

 

„In einem ansehnlichen Pokalspiel setzt sich der SFG gegen die Gäste aus dem Hochwald deutlich durch. Die in minimal Besetzung angetretenen Hermeskeiler taten sich von Anfang an schwer gegen die offensive Deckung des SFG. Immer wieder scheiterten sie auch am gut postieren Jürgen Werner im Tor“, erklärte SFG Pressesprecher Rudi Thomes.

 

Im weiteren Verlauf zeigte aber der SFG Bernkastel-Kues die bessere Angriffsleistung. „Vor allem durch das perfekte Laufspiel ohne Ball wurden zahlreiche Torchancen erarbeitet. Da die Gäste ohne Auswechselspieler antraten, wurde der konditionelle Unterschied im Spiel immer deutlicher und über 18:14 und 24: 15 in der 56. Minute setzten wir uns entscheidend ab“, freute sich Thomes.

 

SFG: Werner – Könen (7/1), Thomes (3), Quetsch (7), Zeiler (2), Wilhelm (1), Sailler, Kiesgen (5), Konrad (1)

 

TVH: Prümm (8/5), Valerius (1), Schewerda, Zey (3), T. Laible (2), F. Laible, Zentz (5)

 

HSG Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach – SV Gerolstein 34:22 (14:10)

 

Erfolgreich startete die Tiefensteiner HSG in das erste Pflichtspiel der Saison. Gegen die mit kleinem Kader angereisten Gerolsteiner setzten sich die Hausherren klar durch. Unzulänglichkeiten der Gastgeber in Angriff und Abwehr ließen Gerolstein bis zum Pausenpfiff (14:10) mit allen Möglichkeiten im Spiel.

 

Nachdem Trainer Hübner in der Pause die Fehler angesprochen hatte, agierte sein Team deutlich besser und stellte die Gerolsteiner zunehmend vor Probleme. Auch der Kräfteverschleiß der Sprudelstädter spielte den Hausherren in die Hände. Mitte der zweiten Hälfte (23:15, 45.Min.) begann Hübner durch zu wechseln. A-Jugend-Torwart Hannes Conrad ersetzte den stark agierenden Frederik Münster und Nachwuchskraft Jannik Casper agierte erfolgreich auf der Spielmacherposition ohne das ein Bruch im Spiel erkennbar war. Die Hausherren setzten sich bis zur Schlusssirene (33:22) weiter ab, zogen in die nächste Pokalrunde ein und lieferten ihrem Trainer wertvolle Erkenntnisse, an welchen Stellschrauben er bis zum Rundenbeginn noch drehen muss.

 

„Ein agiler Gegner, gegen den wir aber unnötige Tore kassierten. Unserer Abwehr fehlte einfach die Einstellung. Das wurde im zweiten Spielabschnitt wesentlich besser, zumal das Spiel der Gäste jetzt mehr und mehr auf einen Spieler ausgerichtet wurde. Da unser Stammkeeper Kristopher Rickes urlaubsbedingt fehlte, half unser Jugendtorwart Hannes Conrad aus, der ein starkes Spiel zeigte und gute Gegenstöße einleitete“, lobte der neue HSG Trainer Florian Hübner.

 

HSG: Münster, Conrad – Stumm (3), Bamberger (1), Rickes (1), Diehl (3), Wagner (5), Klünder (2), Bunn, Schelper (3), Schäfer (4), Ries (3), Casper (2), Dalheimer (6)

 

SV G: Leonards, Rosch (8), Kreft (4), Vissers (2), Eltze, Stump (1), Mesevic (3), Hell (4), Baumanns

 

Fährfels Trittenheim – HSG Wittlich 16:21 (8:9)

 

Gelungener Einstand für den neuen Wittlicher Trainer Heinz Hammann, doch es war ein hartes Stück Arbeit. Der Verbandsligist setzt sich beim niederklassigen Fährfels Trittenheim erst in den Schlussminuten durch. „So hatte ich mir Trittenheim erwartet: zum einen zauberten die Gastgeber einen Spielball hervor, mit dem meine Jungs überhaupt nicht zurechtkamen, die Bälle in den Anfangsminuten regelrecht wegwarfen, zum anderen kämpften die Moselaner bis zum Umfallen und das über die gesamte Spielzeit“, lobte Hammann die Gastgeber.

 

Bis zum 14:15 in der 52. Minute waren die Gastgeber durchaus gleichwertig, doch dann setzte sich der Gast danke einer taktischen Umstellung im Angriff mit vier Treffern in Folge bis zur 55. Minute auf 14:19 entscheidend ab. Am Ende haderten die Gastgeber mit sechs nicht genutzten Siebenmetern, aber auch die Gäste brachten vier Strafwürfe nicht im Kasten der Moselaner unter!

 

„Meine Mannschaft hat Trittenheim auf die leichte Schulter genommen und wäre dafür fast bestraft worden. So eine Lektion kurz vor der Saison zu bekommen, ist nicht so schlecht! Fährfels hat uns das Leben schwergemacht und uns am Rande einer Niederlage gehabt. Erst die taktische Umstellung auf unserer Seite und mein Sohn Fabian haben uns das Spiel gedreht. Spät fand die Mannschaft die richtige Einstellung. Trittenheim kann aus diesem Spiel sicher viel Motivation für die kommende Saison ziehen. Mir ist der Einstieg nach 8 Jahren Trainerabstinenz nicht schwergefallen“, freute sich der neue HSG Coach.

 

Fährfels: Clüsserath – Eiden (1/1), Hermann-Josef Clüsserath, Jonas Grochowski (2), Niklas Bollig (2), Heim, Ebert (6/1), Sebastian Bollig (1), Aaron Grochowski (2), Erz, Schwen, Kochann (2/1), Ostermeier

 

HSG: Herget - Hammann (7), Weiskopf, Bollig (1), Rudolphi (1), Pietzonka (2/1), Schmitt, Schabio (1), Gerke (4), Jüngling (1/1), Riotte (2), Heidweiler, Graf (2).

 

HSC Igel – TSG Biewer 29:30 nach Verlängerung (25:25/13:12)

 

„Es fehlten uns gleich sieben Spieler auf Grund von Verletzungen, Urlaub oder berufsbedingt, so dass Bernd Grundhöffer angeschlagen spielen und Jonas Ossadnik aus der zweiten Mannschaft auflaufen musste. Das Spiel an sich war über die gesamte Spielzeit trotz der extremen Personalnot unerwartet ausgeglichen! Lediglich Mitte der ersten Halbzeit setzte sich Biewer von 6:6 auf 6:10 ab, was wir nach einer Auszeit aber auf 11:10 drehen konnten. Danach wechselte die Führung mehrfach, es war aber nie mehr eine Mannschaft mehr als 2 Tore vorne. Das Ziel war, klarste Wurfgelegenheiten auf einfachen Wegen herauszuspielen und so leichte Tore zu erzielen, Mission erfüllt!“ freute sich Igels neuer Trainer David Juncker.

Der Rest der Partie ist aus Sicht der Gastgeber schnell erzählt: „Wir haben in der Verlängerung zwei Tore Vorsprung nicht halten können und kassieren 3 Sekunden vor dem Abpfiff das entscheidende 29:30. Diesen Angriff nicht mehr zuzulassen, dazu fehlt uns wohl einfach noch die Cleverness, vorne erst im allerletzten Moment abzuschließen“, findet der HSC Coach.


„Gewonnen hat die im entscheidenden Moment etwas cleverere Mannschaft, mit der tieferen Bank. Nichtsdestotrotz haben wir weitestgehend hervorragend verteidigt, Biewers Neuzugang Balas auf 4 Feldtoren gehalten, obwohl er meinen Spielern um mindestens einen Kopf und etliches an Masse überlegen war. Hervorheben möchte ich hier ausdrücklich André Jager sowie Julian Monzel, die aus einer geschlossen wirklich guten Mannschaftsleistung nochmal hervorzuheben sind! Leider fällt es mir außerordentlich schwer, nach diesem Spiel überhaupt das Wort Leistung beim Schiedsrichter in den Mund zu nehmen, mir fehlen hierzu wirklich die Worte! Es ist ausschließlich der überwiegenden Besonnenheit der Spieler zu verdanken, dass es in diesem Spiel zwar ziemlich nickelig zuging, aber nicht ausgeartet ist. Zum Glück wurde auf beiden Seiten in einem eigentlich leicht zu leitenden Spiel völlig gleich nichts oder unfassbar falsch gepfiffen“, klagte Juncker.

 

„Igel hat sehr stark gespielt, wir boten eine schwache Leistung, die aber der Tatsache geschuldet ist, dass wir bislang noch kein einziges Mal gemeinsam trainieren konnten und auch bei uns vier wichtige Spieler fehlten. Es war ein jederzeit spannendes Spiel, in dem wir uns ohne Harz schwertaten. Jetzt haben wir noch zwei Wochen, um uns besser einzuspielen“, hofft TSG Trainer Wolfgang Schnase.

 

HSC: Pütz und Weier – Steil (7/1), Grundhöffer (1), Monzel (10), Ossadnik (2), Fusennig (5), Werdel (3), Jager, Vucenovic (1)

 

TSG: Adams und S. Krewer – Balas (5/1), A. Döhr (2), Kordes (2), Voß (4). P. Döhr (7/2), M. Krewer /6), A. Krewer (1), Stürmann (2)

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – DJK/MJC Trier 28:23 (13:11)

 

„Wir haben uns das Leben selbst schwergemacht, 18 glasklare Chancen nicht im MJC Kasten untergebracht. Lediglich ihren beiden Torhütern verdanken die Gäste den knappen Spielausgang“, meinte Gastgebertrainer Patrick Wagner, dessen Team Mitte der ersten Halbzeit Torhüter Thomas Frisch mit Achillessehnenabriss verloren.

 

Doch es sollte noch dicker für die Ruwertaler kommen, bei denen Michael Stein sich zwar aufwärmte, doch schnell klar war, dass an einen Einsatz über längere Zeit nicht nachzudenken ist.

 

Ohne Torwart Benny Butlar und ohne vier Stammspieler fehlten den Gästen aus Trier die Alternativen vor allem im Rückraum. „Uns war klar, dass es schwer werden wird und wir handeln die Begegnung als weiteres Testspiel ab. Die Gastgeber haben verdient gewonnen,“ fand MJC Trainer Ralf Martin.

 

Bis zum 7:7 wechselte die Führung hin und her, dann setzte sich der Aufsteiger auf 7:10 in der 21. Minute ab, musste dann den 6:1 Lauf der Gastgeber hinnehmen, bei dem in den Schlussminuten „Magga“ Frisch mit drei Treffern in Folge den Pausenvorsprung der Gastgeber sicherte.

 

„Bis zum 7:10 stand unsere Abwehr sehrt gut vor allem gegen Alex Kuhfeld und die beiden Schröders. Als wir dann aber leichtfertig unsere Chancen nicht nutzten, war die Luft raus“, fand Martin.

 

Nach dem Wechsel hielten die Gäste das Spiel über 18:18 bis zum 20:19 offen. Zwei Treffern in Folge von Christian Schröder sorgten beim 23:19 in der 53. Minute für die Vorentscheidung, doch die Verletzung von Christian Schröder nach einem Foulspiel, für das Gästespieler Kai Kinzig in der 52. Minute die rote Karte sah wiegt noch schwerer. „Jetzt dezimiert sich meine Zahl der Feldspieler weiter. Christian Schröder hat sich die Schulter ausgekugelt und fällt lange aus“, klagte HSG Trainer Patrick Wagner.

 

„Zufrieden war ich mit der Abwehrleistung vor allem auch mit unseren Torhütern Andre Legenhausen im ersten Spielabschnitt und Ralf Sartor im zweiten Durchgang“, resümierte Martin.

 

„Im Abschluss hatten wir heute einen rabenschwarzen Tag! Die Chancen haben wir uns gut raugespielt, sie aber einfach nicht genutzt! Das Spiel hätte viel früher entschieden sein müssen. Mit der Umstellung von der 5:1 auf die 6:0 Deckung kamen die Triererer nicht zurecht. Die Mannschaft zeigt viel Bewegung im Rückraum, doch es fehlte der Druck zum Tor. Die Gäste haben richtig zugepackt, aber das Foul kurz vor Spielschluss war völlig unnötig“, klagte Wagner.

 

HSG: Meyer, Roth und T. Frisch – C. Schröder (5), A. Schröder (6), Wenzel (1), Kuhfeld (10/6), Simon, Backendorf, M. Stein, M. Frisch (5), Schöler, Zock (1), Thesen.

 

MJC: Sartor und Legenhausen – Wiemers, Müller (2), Merten (6), Kinzig, Busch (1), Schwiderski (1), Zelzer (5/3), Sattler (4/1), Schreiner (1), Krauß (3).

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – HSG Bad Ems/Bannberscheid 35:30 (17:12)

 

Einen Traumstart legte das Team von Trainerin Jutta Holl in der Hirtenfeldhalle aufs Parkett und schien die Begegnung früh zu entscheiden. Selbst die Auszeit der Gäste beim 5:0 in der 4. Minute stoppte den Lauf der Gastgeber zunächst nicht. Erst beim 7:1 in der 8. Minute gelang den Gästen der erste Treffer. Bis zur Pause verteidigten das Holl-Team den Vorsprung, es zeichnete sich früh eine hohe Trefferquote.

 

„Eine super erste Halbzeit, da muss ich das Team loben. Hochkonzentriert und engagiert in der Abwehr legten wir den 7:0 Lauf hin und mir war klar, dass das so nicht weitergehen wird. Der Gast fand überhaupt nicht ins Spiel, wir hatten guten und schnelle Abschlüsse, vor allem durch Linkaussen Timo Löw. Im Tor machte Lukas Everding den Kasten dicht“, lobte die Trainerin der Hunsrücker.

 

Die zweite Hälfte endete dann 18:18, doch am Sieg der Gastgeber gab es trotz des zwischenzeitlichen 26:24 in der 47. Minute keine Zweifel! „Wir bekamen den linken Rückraumspieler der Gäste Florian Heß nicht in den Griff, die Gäste selbst versuchten nach dem Wechsel mit zwei Manndeckungen unser Spiel nachhaltig zu stören. Wenn wir die Leistung der ersten Hälfte über die gesamte Spielzeit bringen, wären wir an unserem Ziel“, gibt Holl vor.

 

I/K/H: Everding und Schug – Bach, Gerard (1), Denzer (3), Hölzenbein (5/3), Stumm (6/3), Klei, Stürmer (5), Löw (9), Schneider, K. Schell (1), Kiesel (1), M. Schell (4)

 

TS Bendorf – TuS Daun 23:29 (11:13)

 

Erneut setzt sich der TuS Daun in Bendorf durch und untermauert damit den letztjährigen Sieg in der Meisterschaft. „Doch mir ist lieber in der Meisterschaft zu gewinnen als im Pokal“, gab Dauns Trainer Markus Willems nach dem Spiel zu.

 

Auf beiden Seiten waren jedoch die Akteure nicht mehr die Gleichen wie in der Vorsaison!

 

So entwickelte sich von Beginn an ein ausgeglichenes Spiel mit wechselnden Führungen, bei dem die Gäste nach einem Doppelschlag von Bassi Präder zur Pause vom 11:11 auf 11:13 vorlegten und die Führung nicht mehr abgaben.

 

„Bendorf verfügt über eine starke erste Sechs, die eine kompakte Abwehr defensiv gegen uns stellten, aber dennoch unsere Shooter Mathis Otto und Melvin Wheaton frühzeitig attackierten. Doch meine Jungs behielten die Ruhe, spielten geduldig und hatten eine gute Trefferquote, mit der wir sehr zufrieden sein konnten. Auf der Spielmacherposition führte mein Sohn Janis klug Regie und war auch torgefährlich. In der Abwehr setzten wir einiges von dem um, was wir in der Vorwoche einstudiert hatte. Hier übernimmt Nachwuchsspieler Mathis Otto die Verantwortung. Dennoch darf uns das Ergebnis zur Halbzeit nicht täuschen. Bendorf vergab einige klare Chancen, unser Torwart Christian Lofi fischte ihnen einiges weg“, sagte Willems.

 

Teilweise mit fünf Treffern Vorsprung führten die Eifelaner nach dem Wechsel, mussten Bendorf aber nochmals auf 18:21 in der 48. Minute herankommen lassen, doch beim 21:27 in der 58. Minute war die Begegnung entschieden, die Auszeit der Gastgeber kam zu spät.

 

„Letztlich hatten wir die breitere Bank, wechselten ohne Qualitätsverlust durch. Anders bei den Gastgebern, deren junge Nachwuchsspieler doch sehr nervös waren. Beim Wechseln war der Bruch im Gastgeberspiel erkennbar. Entscheidend für den Sieg war letztlich die geringere Fehlerquote und die Tatsache, dass wir uns über das Gegensto0ßspiel entscheidend absetzten. Den Sieg brachten wir letztlich souverän nach Hause. Das Spiel werden wir nicht überbewerten, zumal bei Bendorf deutlich Luft nach oben ist. In Bendorf werden wir uns in der Meisterschaft warm anziehen müssen, doch wir haben gezeigt, dass wir die Turnerschaft schlagen können“, gibt sich der Dauner Trainer optimistisch.  

 

Lofi und Rhode - Eich (3), Schnupp (4), L. Willems (1), Wheaton (2), J. Willems (9/4), Brümmer (5), Präder (2), Otto (2), Keil, Thiessen, Illigen, Tran

 

 

Frauen

 

HSC Schweich – Vfl Hamm 26:22 (15:11)

 

Die Damen des HSC Schweich verspielen einen deutlicheren Sieg gegen den VFL Hamm in der Schlussviertelstunde. Die Anfangsphase lief bis zum 5:5 in der 12. Minute ausgeglichen, bis der Gastgeber seine technischen Fehler einstellte und bis zum 15:10 davon zog.

 

In der zweiten Halbzeit schaffte es der HSC seine Chancen besser zu nutzen. Bei 24:13 nach 45 Minuten schien das Spiel entschieden. Doch die Gäste warfen noch mal alles in die Waagschale und schafften das Spiel noch einmal eng zu gestalten, aber schlussendlich nicht mehr zu drehen.

 

„Für unseren momentanen Stand haben wir eine ordentliche Leistung gezeigt. Dennoch müssen wir in der letzten viertel Stunde das Spiel souveräner runterspielen, um uns nicht noch einmal unnötig in Bredouille zu bringen.  Aber aus einer solchen Partie werden wir als junge Mannschaft sicherlich lernen. Im gebunden Positionsspiel tun wir uns immens schwer, daher müssen wir weiter daran arbeiten unsere Schnelligkeit auszuspielen und einfache Tore zu erzielen. Bis zum Saisonstart liegt noch einiges an Arbeit vor uns, aber endlich passt die Stimmung in der Mannschaft wieder und das ist für mich das Wichtigste“ resümiert Tobias Quary

 

HSC: Moog - Schwarz (1), Hähner (7/4), Gores (2), A. Karrenbauer (8), Langner (1), Tönnissen, Dierschke (2), V. Longen, E. Longen (1), Keppler (1), Marxen (2), Beck (1)

 

Männer 1. Runde Rheinlandliga und Oberliga

 

TS Bendorf – TuS Daun (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Für Dauns Trainer Markus Willems hat der Pokal zwei Gesichter: „Zum einen wissen wir, dass wir nicht weit kommen, zum anderen ist es natürlich ein guter letzter Test in der Vorbereitung auf die Saison. Wir nehmen das Spiel ernst, werden die Trainingsinhalte der letzten Wochen umsetzen und vor allem einige Abwehrvarianten ausprobieren. Es wird sicher interessant sein, zu sehen, wer bei den Gastgebern aufläuft. Auch dort haben einige Spieler den Verein verlassen, doch mit Moritz Gutfrucht der wichtigste Stammspieler geblieben“, sagt Willems.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – DJK/MJC Trier (Samstag, 19.30 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Zu einem interessanten Leistungsvergleich kommt es zwei Wochen vor dem Saisonstart zwischen der Ruwertal HSG und dem Aufsteiger MJC Trier. Genau diese Paarung erleben die Zuschauer zum Saisonstart und so kommt beiden Trainern das Spiel eigentlich nicht recht. „Wir treffen auf einen hochmotivierten und topfitten Aufsteiger, der das Freundschaftsspiel vor kurzem gegen uns gewonnen hat. Doch damals fehlten mir noch weit mehr Spieler als jetzt. Ausfallen wird die gesamte Vorrunde Rückraumspieler Michael Stein aufgrund seiner Fußverletzung. Es fehlen uns daher die Alternativen im Rückraum. Deshalb müssen wir dort dynamisch arbeiten und unsere Schnelligkeit ausspielen. Verbessern müssen wir gegenüber dem Vorbereitungsspiel unser Rückzugsverhalten, denn die MJC verfügt über schnelle Aussen, die wir so in den Griff bekommen wollen. Es gilt auch die einfachen Tore der Gäste zu verhindern. Angeschlagen sind nach dem Trainingslager des letzten Wochenendes Martin Frisch und Thomas Billen,“ verrät HSG Trainer Paddy Wagner. Noch größere personelle Sorgen hat MJC Coach Ralf Martin, der neben Torhüter Benny Butlar auch auf Yannick Moeke, Mario Müller und den angeschlagenen Steffen Kellendonk verzichten muss. „Die Ruwertaler sind in heimischer Halle der Favorit, gegen den wir uns so teuer wie möglich verkaufen wollen. Das Spiel ist eine willkommene Gelegenheit noch einmal zu testen. Gewinnen wollen wir das Spiel aber dennoch“, verspricht der MJC Trainer Ralf Martin.

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – HSG Bad Ems/Bannberscheid

(Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Nach einer „durchwachsenen Vorbereitung, in der ich die Mannschaft nicht ein einziges Mal komplett zusammen hatte“ (Zitat Hunsrück Trainerin Jutta Holl), trifft ihre Mannschaft im Pokal auf den Gast aus Bad Ems/Bannberscheid. Im Rückraum fehlen den Gastgebern mit Leon Schneider und Korab Muligi zwei wichtige Spieler. „Am vergangenen Wochenende haben wir in eigener Halle ein kleines Turnier gehabt, bei dem wir viel investieren mussten. Doch die Spiele haben mir gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Verbessern müssen wir noch unsere Abwehrarbeit, wollen damit am Samstag beginnen und das Spiel auf jeden Fall gewinnen“, sagt die HSG Trainerin.

 

HSC Schweich – TV Bitburg (Sonntag, 15 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

„Ein sicherlich interessanter Leistungsvergleich kurz vor Saisonstart, wobei wir aus Urlaubsgründen leider auf wichtige Spieler verzichten müssen. In den bisherigen Vorbereitungsspielen (2x Merzig, Gösenroth), die zwar alle verloren wurden, hat die Mannschaft gezeigt, dass wir den Verlust wichtiger Stammspieler nach der letzten Saison als Kollektiv einigermaßen auffangen können.  Julian Mangold und Bastian Collet fehlen am Sonntag, was uns vor allem in der Defensive große Sorgen bereitet. Für uns ein guter Test unter Wettkampfbedingungen gegen einen starken Gegner für den es ja schon in einer Woche los geht mit der Meisterschaft. Wir müssen vor allem im Umschaltspiel konzentriert und schnell agieren um nicht “überrollt” zu werden. Mal sehen, ob und wie lange wir mit den Gästen mithalten können, wobei unter diesen personellen Voraussetzungen alles andere als ein deutlicher Sieg der Gäste für mich eine Überraschung wäre. Natürlich werden wir diese Partie auch dazu nutzen einige Sachen zu probieren und dem einen oder anderen Nachwuchsspieler weitere Spielpraxis im Seniorenbereich zu geben“, sagt HSC Trainer Andreas Rosch. Auch auf Seiten der Eifelaner werden wichtige Stammspieler nicht dabei sein. Der volle Terminkalender in der RPS Oberliga macht es sicher für den TVB nicht einfach, in den nächsten Runden mit komplettem Aufgebot auflaufen zu können. Dennoch werden die Gäste nichts unversucht lassen, um das Spiel in Schweich zu gewinnen. „Es ist ein letzter Test vor der am nächsten Wochenende beginnenden Saison und wir werden noch einiges testen“, sagt TVB Coach Thomas Lauer.

Männer 1. Runde Kreisliga bis Verbandsliga

SFG Bernkastel-Kues – TV Hermeskeil (Samstag, 18 Uhr, Schul- und Sportzentrum)

 

Der Bezirksligist von der Mosel prüft den Verbandsligaaufsteiger aus dem Hochwald, dessen Vorbereitung auf die neue Saison sicher anders verlaufen ist, als sich dies Trainer Frank Laible vorgestellt hat. „Praktisch sind wir ohne Vorbereitung“, gesteht der TVH Trainer. Noch steht überhaupt nicht fest, wo die Hermeskeiler ihre Heimspiele in der Saison bestreiten, da die Hochwaldhalle weiterhin nicht zur Verfügung steht. Die Gastgeber könnten die Gunst der Stunde nutzen und für eine Überraschung sorgen.

 

Fährfels Trittenheim – HSG Wittlich (Samstag, 18.30 Uhr, Piesport)

 

Im Lokalderby erwartet Fährfels Trittenheim das Team um Wittlichs neuen Trainer Heinz Hammann. Dabei kann es für den Bezirksligisten nur darum gehen, das Verbandsligateam aus Wittlich zu ärgern. Das ausgegebene Saisonziel der Wittlicherinnen für 2017/18 sollte zunächst der Klassenerhalt in der Verbandsliga sein, auch wenn das Ansprüchen des neuen HSG Trainers noch nicht genügt. Heinz Hammann freut sich auf seine neue Aufgabe und auf die Zusammenarbeit mit Michael Teusch, der ihn bei seiner Trainertätigkeit unterstützen wird. Gegen Trittenheim erwartet die HSG ein letzter Test vor der anstehenden Saison in der Verbandsliga Ost.

 

HSG Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach – SV Gerolstein (Samstag, 19.30 Uhr, Stadenhalle)

 

Die HSG Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach zählt sich selbst zu einen der Favoriten in der kommenden Verbandsliga-Saison. Bis zum Pflichtspielauftakt im Pokal gegen den SV muss der neue Trainer Florian Hübner jedoch noch an einigen Stellschrauben drehen. Bis auf Pascal Stehr hat die HSG keine Abgänge zu verzeichnen, dieser ist jedoch ein sportlicher Verlust wie Hübner zugibt: „Er war ein junger Spieler, der noch viel Potenzial hatte und der im Rückraum eine Lücke hinterlassen wird. Charakterlich hat es aber mit der Mannschaft nicht mehr so gepasst.“ Dafür stößt mit Jannik Casper ein ambitionierter Spieler aus der eigenen Jugend zur ersten Mannschaft. Bei Eric Diehl wird mit Studienbeginn im Oktober die ein oder andere Trainingseinheit ausfallen. „Er ist konditionell so gut aufgestellt, dass ihm das nichts ausmachen wird“, sieht sein Coach die Lage entspannt. Sehr zufrieden äußerte sich Hübner auch über die Trainingsbeteiligung in der bisherigen Vorbereitung. „Wir haben über weite Strecken dreimal die Woche trainiert.“ Selbst bei kurzfristig angesetzten Einheiten hätten viele Spieler den Weg ins Training gefunden. „Was Kondition und Kraft angeht, sind wir sehr gut aufgestellt“, lobte der Trainer. Auch von Spielerseite wurde die Saisonvorbereitung positiv bewertet. „Es waren schon harte Einheiten dabei, die aber von allen gut aufgenommen wurden“, fand HSG-Kapitän Jonathan Schäfer. „Die Stimmung im Team ist sehr gut. Wir haben eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern, die sich als Einheit präsentieren. “Nicht immer als Einheit gestaltet sich noch der Aufwand, der auf der einen Seite in die Offensive und auf der anderen in die Defensive investiert wird. Das zeigte sich auch in den bisherigen Testspielen. „In der Defensive fehlt uns noch die Bereitschaft alle Wege zu gehen und zusammen zu kommunizieren. Das muss verbessert werden“, monierte Coach Hübner. Die Abwehr sei eine Absprache- und Einstellungssache. „Die Defensive war schon in der letzten Saison unsere Schwachstelle“, gestand Kapitän Schäfer. „Viele müssen sich in der Abwehr einfach mehr quälen und abstimmen. Da muss ich als Kapitän auch mehr die Kommunikation an mich reißen und auf meine Mitspieler einwirken.“

„Im Pokal wird es keine Experimente mehr geben“, kündigte Hübner an und sein Kapitän strich noch einmal die Bedeutung des Spiels gegen den SV Gerolstein heraus: „Natürlich ist es ein besonderes Spiel für uns, obwohl es nicht denselben Stellenwert wie die Saison für uns hat. Aber ein Pokalspiel mit dem Vereins-Picknick am gleichen Tag im Rücken hat man nicht alle Tage. Wir hoffen, dass die Halle voll wird und wir Eigenwerbung betreiben können.“ Die Motivation eine Runde weiterzukommen, sei sehr hoch. Gelingt es diese Motivation auch ins Defensivverhalten zu transportieren, gehört die HSG Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach nächste Saison definitiv zu den Titelkandidaten. In den vergangenen drei Jahren wurde das Gerolsteiner Team erfolgreich durch den aus persönlichen Gründen scheidenden Trainer Uwe Leonards trainiert und in die Verbandsliga geführt. Eine Zeit mit überwiegend Höhen und Tiefen begann. Die war vor allem den diversen beruflichen und studienmäßigen Herausforderungen des Spielerkaders, der zeitweise bei dem einen oder anderen Spiel auf ein Minimum schrumpfte, geschuldet. „Und trotzdem wagen wir in diesem Jahr wieder das Abenteuer Verbandsliga. Die Jungs sind motiviert und jetzt, neben den erfahrenen Spielern, gespickt mit einigen Nachwuchsspielern aus der eigenen Jugend“, freut sich der neue, aus Bosnien stammende leistungssporterfahrene Trainer Edin Mesevic. Das sehr erfolgreiche Pilot-Projekt „A-Jugend-JSG Vulkaneifel“, die Kooperation zwischen dem SV Gerolstein und dem TuS 05 Daun, unter der Leitung von Jochen Scheler und in diesem Jahr als Co-Trainer Dominik Koch, wird auch in dieser Saison fortgeführt. Die Jungs setzten sich in starker Konkurrenz durch und wurden überraschend Rheinlandmeister. „Jetzt heißt es an die Euphorie nahtlos anzuknüpfen und im Anschluss an ein bunt gemischtes Vorbereitungsprogramm direkt zum Saisonstart anzugreifen“, so der Plan. „Wir freuen uns jetzt auf die neuen Herausforderungen unter unserem neuen Trainer und sind gespannt wie wir uns als Team zusammenfinden werden“, sind die Mannschaftsverantwortlichen gespannt auf die neue Handballzeit. Gegen den Ligakonkurrenten steht jetzt im Pokal der erste ernsthafte Leistungstest an.

 

HSC Igel – TSG Biewer (Samstag, 19.30 Uhr, Turnhalle)

 

Die Saisonvorbereitung ab Ende Juni war beim Gastgeber Igel auf Grund von einigen Verletzten, gesperrter Halle und Urlaub recht holprig. „Der Pokaltermin kommt aus eben diesen Gründen vollkommen unpassend und wird als Vorbereitungsspiel mit stark reduziertem Kader gelten müssen. Inhalte waren bisher hauptsächlich individuelles Abwehrverhalten und sich kennenlernen. Fortschritte machen und so viele Punkte holen wie möglich, das ist unser Saisonziel“, erklärt HSC Trainer David Juncker. Für einen Paukenschlag in der Liga sorgte die TSG Biewer, die mit dem 26-jährigen Bosnier Almir Balas in der kommenden Saison einen ehemaligen Handballprofi verpflichten konnte. Der 1,97 m große Rechtshänder wird bei der TSG am Kreis eingesetzt. Zuletzt spielt Balas beim niederländischen Verein JMS Hurry up, erreicht dort das Halbfinale des Challenge-Cups. Zuvor war Balas in verschiedenen Vereinen in Bosnien, der Türkei und Griechenland aktiv. In der Saison 2008/2009 wurde Balas 1. in der Torschützenliste in Bosnien-Herzegowina. „Nachdem er hier eine Arbeit gefunden hatte, schloss er sich uns an“, freut sich Schnase. Aufgrund der personellen Situation der Gastgeber käme alles andere als ein Gästesieg überraschend.

 

 SK Prüm – HSG Saarburg/Konz (Sonntag, 17 Uhr, Wandalbert Hauptschule)

 

Geht es nach den Ansagen der Liga-Trainer, gelten beide Teams als Mitfavoriten auf die diesjährige Meisterschaft. Im Pokal treffen die Gastgeber jetzt auf die mit ihrem neuen Trainer Uwe Moske auflaufenden Gäste der HSG Saarburg/Konz. „Es ist das schlechteste Los, das wir ziehen konnten. Gleich treffen die beiden Favoriten der Liga aufeinander, die neben Biewer wahrscheinlich um die Meisterschaft spielen. Auf Wunsch der Gäste haben wir das Spiel auf Sonntag gelegt und wir hoffen, dass unsere Fans uns dennoch zahlreich unterstützen. Bei uns werden Jürgen Wingels und Jens Lepage wohl verletzungsbedingt fehlen. Aufgrund des Heimspiels sehe ich leichte Vorteile auf unserer Seite. Wir wissen, dass wir noch nicht da sind, wo wir beim Saisonstart sein wollen. Dafür folgt am kommenden Wochenende noch ein Trainingslager. Die Saison ist für uns absolut prioritär, doch gewinnen wollen wir das Pokalspiel auf jeden Fall“, sagt SK Trainer Sigi Garbe.

 

DJK St. Matthias – TV Morbach (Sonntag, 17.30 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Die „Oldies“ der DJK St. Matthias entschieden sich, nicht in die Verbandsliga aufzusteigen und werden in der kommenden Saison erneut in der Landesliga gegen ihren „Angstgegner“, die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch III u den Titel kämpfen. Für den Verbandsligisten aus Morbach mit ihrem neuen Trainer Heimo Wagner baut sich knapp zwei Wochen vor dem Saisonstart eine hohe Hürde im Pokal auf, über die die Hunsrücker durchaus stolpern könnten. Allerdings bleibt abzuwarten, wenn die Gastgeber alles aufbieten können.

 

Frauen 1. Runde

 

TV Bitburg – HSC Igel (Sonntag, 15 Uhr, Realschule Halle)

HSC Schweich – Vfl Hamm (Sonntag, 17 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

 

1. HVR Pokalrunde

 

Männer

TV Welling – SG Gösenroth/Laufersweiler 28:41 (12:17)

 

Ohne Probleme nimmt RPS Liga Aufsteiger SG Gösenroth/Laufersweiler die Pokalhürde beim Rheinlandligisten in Welling.

 

„Welling hat in dieser Saison eine junge, sympathische Mannschaft, die eine kämpferisch starke Vorstellung gegen uns ablieferte“, sagte SG Trainer Igor Domaschenko, für den die Begegnung, in der seine Mannschaft mit Harz spielen durfte, zum richtigen Zeitpunkt kam.

 

Vor allem Heinz Löwen feierte in seinem ersten Pflichtspiel nach seiner langen Verletzungspause ein starkes Comeback. 14 Versuche, 13 Treffer – so lautete die Bilanz des SG Rückraum-Shooters. Bis zum 4:4 in der 8. Minute verlief die Anfangsphase ausgeglichen, Domaschenko nahm die Auszeit und jetzt setzte sich sein Team über 5:8 und 10:14 bis zur Pause auf 12:17 ab. Welling versuchte das hohe Tempo der Hunsrücker mitzugehen und zollte im zweiten Spielabschnitt der konditionellen Stärke der Gäste Tribut. Vom 18:24 in der 41. Minute bis 18:30 in der 46. Minute machten die Gäste dann den Sack endgültig zu.

 

„Mit 70 Prozent Trefferquote bin ich zufrieden, ebenso mit 50 Prozent gehaltener Bälle unseres Torwarttrios Pascal Olivier, Martin Scherschlicht und Jan Schneider, die gleiche Spielanteile hatten. Das Testspiel kam zum richtigen Zeitpunkt“, freute sich der SG Trainer, dessen Mannschaft in zwei Wochen mit dem Auswärtsspiel (3.9.) in Illtal in die Saison einsteigt.

 

Martin Scherschlicht, Olivier und Jan Schneider -  David Scherschlicht (4), Friederich (3/3), Dreher (1), Wagner, Saam (2), Luca Schneider (2), Conrath (4/1), Löwen (13), Stefan Hermann (2/2), Eric Hermann (1), Anton Domaschenko (9)

 

Frauen:

HSG Mertesdorf/Ruwertal – TuS Daun 28:18 (13:8)

 

Deutlicher als erwartet setzt sich die HSG aus dem Ruwertal gegen den Aufsteiger aus der Eifel durch. Von Beginn an legten die Gastgeber vor, führten über 3:1 in der 8. Minute bi 9:4 in der 20. Minute. Es folgte die stärkste Phase des Aufsteigers, der dank Lisa Krämer mit drei Treffern in Folge auf 9:7 verkürzte. Die Auszeiten auf beiden Mannschaften halfen eher den Ruwertalerinnen, die jetzt wieder auf 14:8 zur Pause vorlegten.

 

Beim 24:14 in der 50. Minute war erstmals der 10 Tore Vorsprung für die Gastgeberinnen hergestellt, Gästetrainer Lukas Illigen nahm die Auszeit, der eine ausgeglichene Schlussphase folgte.

 

„Von Anfang an war bei uns das richtige Tempo im Spiel, mit der Angriffs- und Abwehrleistung bin ich zufrieden. Die Trainingsinhalte wurden heute auf dem Spielfeld umgesetzt. Letztlich war wir deutlich stärker als die Dauner“, fand HSG Coach „Hase“ Schöler.

 

HSG: Becker – Reis, Schell (4), Scherf (4/1), Meyer (2), Pinnel (5), N. Thielen, Backendorf (1), Herres (3/2), Fisch (1), Zöllner, Rosner (4), Kolditz (2), H. Thielen (2/1)

 

TuS: Treis – Philipp (2), Brand (4), Kutscheid (2), Fritz (1), Krämer (4), Jehnen, Miller, Dreiseitel (3), Aideyan (2/2),

 

 

  1. HVR Pokalrunde Frauen

HSG Mertesdorf/Ruwertal – TuS Daun (Sonntag, 17 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Bereits am kommenden Sonntag läuten die beiden Rheinlandligisten aus dem Ruwertal und der Eifel die erste Pokalrunde ein. „Wir werden den Aufsteiger sicher nicht unterschätzen. Unsere Spielanlage in dieser Saison soll wesentlich schneller sein, das Umschalten von Abwehr auf Angriff muss besser funktionieren. Wichtig wird sein, dass wir das Tempo der Gäste nicht mitgehen und den Rückraum der Eifelaner in den Griff bekommen“, fordert HSG Trainer „Hase“ Schöler.