13. September 2017

 

Historischer Sieg über die Pfalz

 

Es hatte fast schon historische Ausmaße, was die männliche Auswahl des Handballverbandes Rheinland beim Landesjugendsportfest in Schweich schaffte. Jahrelang hatte man bei verschiedenen Turnieren die Pfalz in die Knie zu zwingen, immer setzte sich die spielerische Überlegenheit des Gegners durch. Bis zum vergangenen Wochenende.

Da revanchierte sich der 2002er-Jahrgang des HVR für die Niederlagen die man selbst und die Auswahljahrgänge der vergangenen Jahre kassiert hatten. Mit 26:20 (14:12) besiegten die Lokalmatadore den Favoriten, und weil man schon zuvor die Rheinhessen mit 22:16 (12:11) bezwungen hatte, ging der Turniersieg an die Mannschaft von Rudi Engel. „Das Landesjugendsportfest als abschließende Maßnahme auf HVR-Ebene zu gewinnen, ist die beste Belohnung für die unzähligen harten Trainingseinheiten, die die Jungs in den zurückliegenden beiden Jahren absolviert haben", freute sich der Verbandstrainer männlich. Der Vergleich zwischen den drei rheinland-pfälzischen Verbänden ist auch immer ein geeigneter Zeitpunkt, um ein wenig Bilanz zu ziehen. So schaffte es der 2002er-Jahrgang, sämtliche umliegenden Auswahlen zu bezwingen. Gegen Rheinhessen, das Saarland und den Mittelrhein war das schon zuvor gelungen, jetzt folgte an der Mosel auch das Meisterstück gegen die Pfälzer. „Die Mannschaft hat große Fortschritte gemacht und das Rheinland gut präsentiert", merkte Engel an.
Gegen Rheinhessen tat sich das HVR-Team anfangs schwer. Abstimmungsprobleme in der Deckung führten zu einem Rückstand, aber nach einer Auszeit fand sich die 3:2:1-Abwehr in etwas defensiverer Aufstellung besser zurecht. Mit mehr Präzision im Angriff kam das Engel-Team im zweiten Abschnitt endgültig ins Rollen und baute die Führung bis zur Schlusssirene immer weiter aus (22:16). „Der Pfalz haben wir später mit großer Leidenschaft den Schneid abgekauft", beobachtete der Coach. Der unbedingte Wille, endlich einmal diesen Vergleich für sich zu entscheiden, kompensierte die spielerischen Vorteile des Gegners. Die Abwehr mit Jo Knipp im Zentrum an der Sechsmeterlinie, Julius Collet auf der linken, Philipp Rehm auf der rechten Seite und Gianluca Herbel auf der Spitze nahm die Pfälzer Leistungsträger hervorragend aus dem Spiel. Die Sicherheit, die die Abwehr sowie die Torhüter Hendrik Stromberg und Christoph Müller gaben, spiegelte sich auch im Angriff wider. „Mit viel Durchsetzungsvermögen in unseren Aktion kamen wir immer wieder zum Erfolg", analysierte Rudi Engel den deutlichen 26:20-Erfolg.
Die beiden Partien boten noch einmal die Möglichkeit, sich den Ländestrainern aufzudrängen. Aus dem Rheinland gelang das vor allem Gianluca Herbel, Julius Collet, Philipp Rehm und Jo Knipp, die eine Einladung zum Lehrgang der Rheinland-Pfalz-Auswahl am 23. und 24. September in Haßloch erhielten.
Für den HV Rheinland spielten: Hendrik Stromberg, Christoph Müller - Gianluca Herbel (7), Jo Knipp (15), Julius Collet (6), Philipp Rehm (12), Patrick Heckenbach (1), Antonio Cacic (3), Maximilian Werner (1), Jacob Ullmann (1), Sebastian Heßler (2), Leo Fischer, Jona Heinz.

 

 

 

HVR-Mädchen spazieren zum Turniersieg


Das war ein Quantensprung gegenüber dem vergangenen Jahr: Die weibliche Auswahl des Handballverbandes Rheinland hat nach dem vierten Platz vor zwölf Jahren in der Moselweißer Beatushalle den Karin-Walther-Pokal dominiert, sodass HVR-Präsident Peter Josef Schmitz bei der Siegerehrung nach sechs gutklassigen Jugendspielen die angenehme Aufgabe hatte, „sein“ Team auszuzeichnen. Es waren durchweg Kantersiege, die die rheinländischen Mädchen des Jahrgangs 2003 feierten. Sie deklassierten Rheinhessen mit 31:15, die Pfalz mit 21:14 und den Mittelrhein mit 25:18.


Die Partie gegen den HV Mittelrhein, der zuvor ebenfalls zwei Siege gefeiert hatte, musste die Entscheidung über Platz eins und zwei herbeiführen. „Wir haben auch dieses Spiel in jeder Phase beherrscht und konnten sicher den Sieg einfahren“, freute sich Verbandstrainer David Clemens. Grundlagen für die klaren Siege waren eine sehr starke 3:2:1-Abwehr, in der vor allem Marla Wolf-Mühlbauer von der HSG Kastellaun/Simmern als „Balldieb“ immer wieder die Kugel herausspitzelte und Gegenstöße einleitete, sowie eine geschlossene Mannschaftsleistung. Clemens: „Neben den Leistungsträgerinnen haben sich alle Spielerinnen positiv eingebracht.“

 

 

 

Peter Stein von Grün-Weiß Mendig verdiente sich mit zehn Toren und starker Abwehrarbeit gute Noten von Verbands- und Landestrainer.

 

HVR-Talente müssen sich nur der Pfalz beugen

 

Der Seriensieger hat auf dem Mallendarer Berg wieder zugeschlagen: Bereits zum siebten Mal in den vergangenen elf Jahren entschied die Auswahl des Pfälzer Handballverbandes den Andreas-Hahn-Pokal in Valledar zu seinen Gunsten.

 

Auf den weiteren Plätzen folgten das Team des gastgebenden HV Rheinland, die Talente vom Mittelrhein sowie die Rheinhessen. Der Titelverteidiger trat in der gut gefüllten Vallendarer Sporthalle sehr dominant auf, was sich neben den drei Siegen auch im bemerkenswerten Torverhältnis von 95:61 widerspiegelt. 29:20 gegen den Mittelrhein, 31:21 gegen das Rheinland und 35:20 gegen Rheinhessen - mit diesen Ergebnissen trumpften die Pfälzer auf. Zahlen, die zeigen, dass sehenswerter Angriffshandball das Turnierbild prägte. "Der heutige Tag war sehr aufschlussreich. Ich habe viele gute Ansätze gesehen, aber natürlich auch einiges an Potenzial für Verbesserungen. Wir werden das Turnier mit den einzelnen Verbänden noch gemeinsam analysieren und die nötigen Schlüsse daraus ziehen. Insgesamt bin ich aber durchaus zufrieden. Es gibt einige Talente, die in der Rheinland-Pfalz-Auswahl ihren Weg gehen werden. Ich freue mich auf die Arbeit mit diesen Spielern", schilderte Landestrainer Marcel Trinks seine Eindrücke. Ein Kandidat für ihn ist auf jeden Fall Pierre Bechtloff. Der Pfälzer Schlussmann erhielt die Auszeichnung für den besten Torhüter des Tages. Die Torjägerkanone ging an Torben Rückriem vom HV Mittelrhein, der in drei Partien 19 Treffer erzielte.

 

Bevor Bechtloff, Rückriem und der Turniersieger geehrt wurden, sprach HVR-Geschäftsführer Hermann-Josef Häring Worte des Dankes aus, die Alfred Hahn gebühren: "Alfred Hahn und seine Stiftung, die nicht nur den Jugendhandball im Rheinland, sondern auch junge Komapatienten im nördlichen Rheinland-Pfalz unterstützt, leisten seit vielen Jahren sehr wertvolle Arbeit." "Alfred Hahn ist schon seit jeher einer unserer größten Unterstützer. Vor allem für die Jugend macht er enorm viel. Der Andreas-Hahn-Pokal ist für unseren Verein immer ein ganz besonderes Event. Wir freuen uns jedes Jahr aufs Neue, viele talentierte Spieler in Vallendar begrüßen zu dürfen", ergänzte Dr. Alfred Löhning, der Vorsitzende des gastgebenden HV Vallendar. Hahn übergab Häring einen Scheck in Höhe von 3000 Euro, die der Jugendförderung zu Gute kommen. Auch die talentierten Spieler und der HVV ernteten vom Verbandsfunktionär reichlich Lob.


Zufrieden zeigte sich auch HVR-Verbandstrainer Rudi Engel. Die Rheinhessen deutlich (31:23) und den Mittelrhein knapp (27:26) bezwungen, war für seine Jungs lediglich gegen die Pfalz kein Kraut gewachsen. "Wir beachten bei der Verbandsauswahl immer zwei Aspekte: Natürlich wollen wir attraktiven Handball zeigen und mit guten Ergebnissen zum Teamerfolg beitragen, aber es geht auch darum, Spieler in die Landesauswahl weiterzubringen", erklärt Engel. Mit Rang zwei und elf Berufungen für den Lehrgang der Rheinland-Pfalz-Auswahl am kommenden Wochenende in Haßloch wurden beide Ziele erreicht. Engel: "Wir können sehr zufrieden sein." Nach einer gemeinsamen Auswertung unter den Trainern bekamen die Spieler noch vor Ort mitgeteilt, wer beim anstehenden Lehrgang die Chance bekommt, sich weiter zu empfehlen.


Neben Jo Knipp, Moritz Körnert (beide JH Mülheim/Urmitz) und Gianluca Herbel (TV Bassenheim) taten sich Kreisläufer Peter Stein (GW Mendig) und Jacob Ullmann (JH Mülheim/Urmitz) hervor. Auch Torwart Henrik Stromberg (JH Mülheim/Urmitz) aus dem jüngeren 2003er-Jahrgang deutete sein Talent an. Landestrainer Trinks schaute nicht nur auf die Anzahl der erfolgreichen Torabschlüsse, sondern legte genauso großen Wert auf das Abwehrverhalten. "Hier hat sich vor allem Peter Stein in der Abwehrmitte ein Sternchen verdient", so Rudi Engel.


Tore für den HV Rheinland: Antonio Cacic (2), Julius Collet (3), Leo Fischer (2), Patrick Heckenbach (4), Jona Heinz (2), Gianluca Herbel (11), Louis Hürter (3), Ko Knipp (12), Moritz Körnert (13), Philipp Rehm (3), Peter Stein (10), Jacob Ullmann (6), Maximilian Werner (8).

18.01.2017 - Pressemitteilung des HVR:

RLP-Talente schöpfen ihr Potenzial nicht aus

Etwas besser hätte es schon laufen können für die rheinland-pfälzische Mädchenauswahl beim Handball-Länderpokal in Göppingen. Das unter der Leitung des Trainertrios David Clemens, Nicoletta Humm und Martin Damm stehende Team musste sich bei der deutschen Meisterschaft der Verbandsauswahlen mit Platz 16 im Abschlussklassement zufrieden geben. „Wir hatten uns mehr vorgenommen", musste Clemens rekapitulieren. „Es steht nun eine Fehleranalyse an, aus der wir die künftige Ausrichtung und Konzeptionierung optimieren wollen." Aus rheinländischer Sicht war der TV Arzheim stark vertreten: Paula Olbrich, Sophie Kleeschulte, Frederike Engel, Lara Bierenfeld und Julie Jacobs schafften es in den Kader.
Der erste Schock ereilte die Rheinland-Pfälzerinnen bereits nach sieben Minuten im ersten Vorrundenspiel gegen Baden. Leistungsträgerin Jona Reese (FSG Mainz/Budenheim) musste, nachdem sie beim Torwurf mit dem Kopf auf dem Boden aufgeprallt war, ins Krankenhaus gebracht werden, wo die Ärzte eine Gehirnerschütterung feststellten. Dieser Zwischenfall warf die Spielerinnen aus der Bahn. Sie konnten sich verständlicherweise nicht mehr richtig auf den Sport konzentrieren und verloren mit 22:28. „Etwas zu hoch, aber nicht unverdient", wie David Clemens das Resultat einstufte. Durch Reeses Ausfall brach für den weiteren Turnierverlauf eine wichtige Rückraumstütze weg. So mussten die Trainer ihre Stammformation umstellen. „Die jüngeren Spielerinnen haben ihre Sache sehr gut gemacht, auch wenn ihnen noch die Erfahrung fehlt", zeigte sich Clemens mit dem 2001er-Jahrgang größtenteils zufrieden. Auch gegen Westfalen, den späteren souveränen Turniersieger, zeigte die Zusammenstellung aus Rheinhessen, dem Rheinland und der Pfalz Kämpferherz. Der zwischenzeitliche 18-Tore-Rückstand wurde auf vier Treffer Differenz reduziert, ehe der mit zahlreichen Akteurinnen von Borussia Dortmund und der HSG Blomberg-Lippe, dem deutschen B-Jugend-Meister der Vorsaison, gespickte Favorit schließlich doch deutlich obenauf war (36:25).
Die Vorrundenpartien Nummer drei und vier waren für den zweiten Tag angesetzt. Der Kräfteverschließ machte sich nun bemerkbar, zudem fehlte gegen Südbaden die Durchschlagskraft aus dem Rückraum. „Wir haben uns gegen die offensive 3:2:1-Deckung des Gegners sehr schwer getan, uns zu viele Fehler erlaubt und zu wenig Bewegung im Spiel ohne Ball an den Tag gelegt", nannte der Trainer die Gründe für die enttäuschende 24:36-Niederlage. Immerhin schloss die RLP-Auswahl die Vorrunde mit einem Sieg ab. Gegen das Saarland stand beim Ertönen der Schlusssirene ein 22:17-Sieg auf der Anzeigetafel. In dieser Begegnung zeigten die Jüngeren eine vielversprechende Leistung, was Hoffnung für die Zukunft macht. 2:6 Punkte nach der Vorrunde und Platz vier in der Fünfergruppe - das entsprach nicht ganz den rheinland-pfälzischen Erwartungen. Clemens: „Wir hatten gehofft, hinter Westfalen um Platz zwei oder drei mitspielen zu können. Dafür waren die Leistungen gegen Baden und Südbaden aber nicht gut genug."
So führte der Weg weiter in die Platzierungsrunde um die Positionen 13 bis 16. Hier brachen Lara Schneider und Meike Freitag (beide TSG Friesenheim) weg, die aufgrund einer schulischen Veranstaltung verfrüht abreisen mussten. Die anderen versuchten die Lücke zu schließen, konnten die 13:16-Niederlage gegen Sachsen-Anhalt aber nicht verhindern. In der Bundesliga-Arena von Göppingen schlossen die Rheinland-Pfälzerinnen den Länderpokal gegen den HV Mittelrhein mit einer weiteren Niederlage ab (29:35). Nach einem 6:2-Vorsprung verlor man den Faden und lag zur Pause mit 12:20 hinten. David Clemens beschrieb die Leistung im ersten Abschnitt als eine „sportliche Katastrophe". Die Trainer fanden in der Kabine deutliche Worte und bewirkten damit immerhin eine Leistungssteigerung. Die Reduzierung des Rückstands auf 29:35 bedeutete aber nur noch Ergebniskosmetik.
Für die RLP-Auswahl spielten: Nina Schmall, Melissa Kirchner, Ariane Hilbig, Lara Bierenfeld, Jona Reese, Jacqueline Tines, Sara Goudarzi, Paula Olbrich, Julia Jacobs, Feline Teuscher, Lara Schneider, Sophie von Römer, Meike Freitag, Frederike Engel, Jule Polsz, Sophie Kleeschulte.

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Am letzten Wochenende absolvierte der weibliche Landeskader Jahrgang 2000/2001 seine letzte Trainingsmaßnahme vor dem Länderpokal (im Januar 2017 im Großraum Stuttgart) in der Arena Trier. Hierbei mußte das Trainer-Trio zeitweise improvisieren, da einige Spielerinnen etwas angeschlagen waren und nur reduziert trainieren konnten. Nichtsdestotrotz waren die drei Landestrainer mit der gezeigten Leistung und den Ergebnissen sehr zufrieden. Neben der Optimierung und Manifestierung von Bewegungsabläufen standen auch zwei Trainingsspiele auf dem Programm. In Summe gaben die zwei Tage den Trainern die letzten Informationen und Erkenntnisse um den Kader für die anstehenden Aufgaben festzulegen. Zur Vorbereitung stehen nun noch der Grenzlandpokal und ein hochklassiges Turnier (Dreikönig, u.a. gegen die U16 Nationalmannschaft aus der Schweiz) an der Sportschule Steinbach an.

Besonders bedanken möchte sich die gesamte Mannschaft bei Wolfgang Esser, Geschäftsführer der Arena Trier, und seinem Team für die überaus freundliche und professionelle Unterstützung. Sicherlich wird die Zusammenarbeit mit der Arena auch im nächsten Jahr, besonders im Hinblick auf die WM der Frauen in Deutschland und Trier als Spielort, fortgesetzt.
Kader 2000/2001 Länderpokal

Torhüter:

Melissa Kirchner (Mainz/Budenheim)

Nina Schmall (Sobernheim)

Angelina Keil (Mainz/Budenheim)

Feldspielerinnen:

Paula Olbricht (Arzheim)

Sophie von Römer (Mainz/Budenheim)

Maike Freitag (Friesenheim)

Jona Reese (Mainz/Budenheim)

Sophie Kleeschulte (Arzheim)

Jacqueline Tines (Friesenheim)

Ariane Hilbig (Mainz/Budenheim)

Sara Gourdazi (Ketsch)

Fine Teuscher (Mainz/Budenheim)

Maike Müller (Arzheim)

Nele Greiner (Trier)

Jule Polsz (Friesenheim)

Lara Schneider (Friesenheim)

Amelie Gilanyi (Arzheim)

Reserve:

Hannah Caspers (Weibern)

Jill Reuter (Mainz/Budenheim)

Lea Levigion (Mainz/Bretzenheim)

Frederike Engel (Arzheim)

Julie Jacobs (Arzheim)

Celine Müller (Heiligenstein)

Viktoria Clemens (Wittlich)

David Clemens

Landestrainer weiblicher Jahrgang 2000/2001

RLP-Talente bereitet sich in WM-Arena vor
Wo in einem Jahr einige der besten Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft auf der Platte stehen, bestreitet die rheinland-pfälzische Landesauswahl des Mädchenjahrgangs 2000 (und jünger) an diesem Wochenende, 3./4. Dezember, einen Wochenendlehrgang im Vorfeld des Länderspokals in Göppingen: In der Arena Trier absolvieren die Perspektivspielerinnen des Landes neben einigen Trainingseinheiten zwei Testspiele gegen die weibliche A-Jugend aus Grevenmacher (Luxemburg) am Samstag ab 17 Uhr sowie gegen die derzeit in der Rheinlandliga topplatzierte zweite Mannschaft der Trierer Miezen am Sonntag ab 16 Uhr. Es lohnt sich für die Trierer Handballfans am Samstag im Vorfeld des Zweitligaspiels der Miezen schon früher in die Arena zu kommen und den Nachwuchs unter die Lupe zu nehmen. Auch der Vergleich mit der Reserve der DJK/MJC verspricht interessant zu werden. Nicht jeden Tag misst sich die B-jugendliche Verbandsauswahl mit Gegnern aus dem Seniorenbereich. Dass die Talente auch in diesen Vergleichen mithalten können, haben sie in der Vergangenheit bereits mit Siegen gegen Verbands- und sogar Oberligisten gezeigt. Die vom Trainertrio David Clemens, Nicoletta Humm, Martin Damm betreute Mannschaft wird an der Mosel an spielerischen Elementen feilen, um davon bei den anstehenden Turnieren zu profitieren.
Aus dem Handballverband Rheinland befindet sich ein stattliche Menge von sechs Spielerinnen im RLP-Aufgebot. Friederike Engel, Julie Jacobs, Sophie Kleeschulte, Maike Müller, Paula Olbrich (alle TV Arzheim) und Nele Greinert (DJK/MJC Trier) wurden nominiert. Für Lokalmatadorin Greinert wird es am Sonntag eine besondere Partie: Sie kommt normalerweise in Reihen der Trierer Reserve zum Einsatz, diesmal befindet sie sich auf der ungewohnten Seite der gegnerischen Bank.

Wichtiger Schritt auf dem Weg ins Nationalteam - Verbandsauswahlen spielen in Mülheim-Kärlich

Am 19. und 20. November ist der TV Mülheim in Kooperation mit dem RLP-Handball e.V. Gastgeber eines Ländervergleichturniers, bei dem fünf Jungen- und Mädchenauswahlen zum Kräftemessen in Mülheim-Kärlich zusammenkommen.
Die Verbände aus Hessen, Niedersachsen, dem Saarland, vom Niederrhein sowie die heimischen Rheinland-Pfälzer schicken in der Mülheim-Kärlicher Schulsport- und der Philipp-Heift-Halle die besten Mädchen des Jahrgangs 2002 und Jungen des Jahrgangs 2001 auf die Platte. Der Vergleich dient der Standortbestimmung und Vorbereitung zur Sichtung für die Jugendnationalmannschaft im März 2017, bei der jeder Verband zwölf Spielerinnen und Spieler vorstellen kann. So werden am Rhein einige Talente auflaufen, die zu den Besten ihres Jahrgangs in ganz Deutschland gehören. Jugendhandball der Spitzenklasse ist also garantiert.
Die Rheinland-Pfalz-Auswahl setzt sich aus Spielern der Pfalz, Rheinhessen und dem Rheinland zusammen. Das Rheinland wird dabei vertreten durch Felix Frombach (HSG Wittlich), Jo Knipp und Möritz Körnert (beide JH Mülheim-Urmitz) bei den Jungen, sowie Lara Bierenfeld (TV Arzheim), Lena Hoffmann (MJC/DJK Trier), Marie Teusch und Merle Kloep (beide HSG Wittlich) in Reihen der Mädchen. Gespielt wird am Samstag von 11 bis 18 Uhr und Sonntag von 9.30 bis 14 Uhr im Modus jeder gegen jeden. Der Eintritt ist an beiden Turniertagen frei.

Die Partien der RLP-Teams
Mädchen:
Samstag: Rheinland-Pfalz - Saarland (12.15 Uhr), Rheinland-Pfalz - Niederrhein (14.45 Uhr), Niedersachsen - Rheinland-Pfalz (17.15 Uhr, alle Philipp-Heift-Halle). Sonntag: Hessen - Rheinland-Pfalz (10.45 Uhr, Philipp-Heift-Halle).

Jungen:
Samstag: Rheinland-Pfalz - Niedersachsen (11 Uhr), Saarland - Rheinland-Pfalz (13.30 Uhr), Niederrhein - Rheinland-Pfalz (17.15 Uhr, alle Schulsporthalle). Sonntag: Rheinland-Pfalz - Hessen (12 Uhr, Schulsporthalle).

Erkenntnisse für den Länderpokal gesammelt

Die rheinland-pfälzischen Handballauswahlen haben sich beim Ländervergleich in Emmerthal in der Nähe von Hannover mit den Talenten starker anderer Verbände gemessen. Im Vordergrund stand das Sammeln von Spielpraxis für die Länderpokalturniere vom 14. bis 18. Dezember (Jungen) beziehungsweise vom 12. bis 15. Januar (Mädchen).

„Das Ergebnis stand im Hintergrund, das Turnier diente zur Vorbereitung. Wir haben den Fokus auf die Abwehrarbeit und erste Welle gelegt", berichtete David Clemens, der die Mädchen-Mannschaft der Jahrgänge 2000 und 2001 gemeinsam mit Nicoletta Humm als Trainer betreute. Den Handballverband Rheinland vertraten Amelie Gilany, Fredericke Engel, Julie Jacobs, Paula Olbrich und Sophie Kleeschulte, die allesamt dem TV Arzheim angehören. Hinzu kam die ehemalige Wittlicherin Angelina Keil, die inzwischen für die FSG Mainz 05/Budenheim spielt. Das RLP-Team gewann eine seiner fünf Begegnungen (19:18 gegen den Bremer HV), wobei gegen den Badischen HV (18:19) und den HV Mittelrhein (21:23) mehr drin gewesen wäre. Deutlicher fielen die Niederlagen gegen den HV Schleswig-Holstein (22:28) und den HV Sachsen-Anhalt (14:25) aus. In der Endplatzierung bedeuteten diese Ergebnisse Platz zehn von zwölf Mannschaften. „Gegen Schleswig-Holstein erlitten wir nach ausgeglichenem Beginn einen spielerischen und moralischen Bruch, was zur Niederlage führte. Gegen Baden bekamen wir die körperlich überlegenen Rückraumspielerinnen nicht in den Griff", erklärte Clemens. Gegen den Nachbarn vom Mittelrhein verlor die RLP-Auswahl nach der Pause den Anschluss, konnte den Rückstand zwar noch einmal reduzieren, die Partie jedoch nicht mehr drehen. Im abschließenden Spiel machte sich der Kräfteverschleiß bemerkbar. Viele technische Fehler und Fehlwürfe führten zum klaren Erfolg Schleswig-Holsteins. Den Sieg gegen Bremen führte der Landestrainer auf eine „großartige Mannschaftsleistung" zurück.

Zwei Siege und ein Unentschieden bei drei Niederlagen brachten den Jungen des Jahrgangs 2000 einen Mittelfeldplatz (Rang sieben von elf) ein. Rudi Engel, der gemeinsam mit Foti Erifopoulos als Trainerduo auf der Bank saß, merkte an: „Weil es ein wichtiges Vorbereitungsturnier für den Länderpokal in Berlin war, haben wir nicht nur ergebnisorientiert gespielt, sondern auch alle 16 nominierten Spieler auf mehreren Positionen getestet. Daher ist die Platzierung vollkommen in Ordnung. Viel wichtiger sind die Erkenntnisse hinsichtlich der Nominierung für den Länderpokal." Die erfolgt nach einem Zwei-Tageslehrgang Anfang Dezember in Haßloch. Dann wollen sich auch einige hoffnungsvolle Nachwuchskräfte aus dem Handballverband Rheinland wieder von ihrer besten Seite zeigen. In Emmerthal teilten sich Niklas Waldgenbach (SF Puderbach) und Jakob Wallura (JH Mülheim/Urmitz) die Rechtsaußenposition. Simon Steinert war als Allrounder im Rückraum sowie auf dem linken Flügel im Einsatz. Dort sammelte sein Mülheimer Mannschaftskollege Moritz Körnert (Jahrgang 2002) erstmals Erfahrungen auf diesem hohen Niveau, um sich mit den Bedingungen auf diesem Level vertraut zu machen.
Erfolgreich spielten die Rheinland-Pfälzer gegen den Niederrhein (22:21) und das Saarland (24:16), ein Remis sprang zum Auftakt des anstrengenden Turniers gegen Schleswig-Holstein heraus (26:26), während Sachsen-Anhalt (18:22), Bremen (17:20) und Niedersachsen (17:20) zu stark waren.

Gegen das Saarland kommt die WendeÜberzeugende Leistung der HVR-Mädchen in Zweibrücken: Die Auswahl gewann das Walter-Laubersheimer Turnier nach zwei Siegen und einer Niederlage.
Es lief ihr zweites Spiel beim Walter-Laubersheimer-Pokal in Zweibrücken, als die weibliche Talentauswahl des Handballverbandes Rheinland den Schalter endgültig umlegte. Bis dahin hatte die Mannschaft einen etwas holprigen Start in das Verbandsvergleichsturnier hingelegt, wegen fehlender Aggressivität in der Abwehr und Problemen bei der Chancenverwertung den Auftakt gegen die Pfalz mit 16:18 verloren. Und gegen das Saarland lag das HVR-Ensemble bereits mit fünf Toren zurück. Was dann passierte, spricht für die Moral der Mannschaft. Die stand nach mehrere Zeitstrafen teilweise nur noch mit drei Feldspielerinnen auf dem Platz, wollte sich aber partout nicht unterkriegen lassen. Sie nahm Platz auf einer Erfolgswelle, die sie geradeaus zum Turniersieg spülte. "Wir haben im Spiel gegen das Saarland eine großartige Wende geschafft. Grundlage dafür waren eine super 3:2:1-Deckung und viele Tore über die erste und zweite Welle", beobachtete Verbandstrainer David Clemens, der die Mannschaft gemeinsam mit Dominik Kleeschulte, Heike Apel und Anne Schäfer betreute. Die rheinländischen Talente machten aus dem Fünf-Tore-Rückstand einen Sechs-Tore-Vorsprung und gewannen mit 28:22.
Die Mannschaft hatte nun Fahrt aufgenommen und bestätigte das auch beim dritten Auftritt gegen Rheinhessen. Anfangs tat man sich noch etwas schwer, aber wie schon gegen das Saarland drehte die HVR-Sieben im Laufe der zweiten Halbzeit auf und behielt nach zunächst knappem Spielverlauf noch klar mit 24:15 die Oberhand. "Eine gute Teamleistung" bescheinigte David Clemens seiner Truppe. Und nicht nur über die Leistungssteigerung im Laufe der drei Begegnungen durfte sich das Trainerteam freuen, sondern auch über das Ergebnis. Weil die Pfalz gegen das Saarland unterlag, hatten die Rheinländerinnen aufgrund des besseren direkten Vergleichs die Nase vorne und gewannen das Turnier. "Wir haben uns den Sieg verdient, weil wir die beste der drei Mannschaften waren. Das lässt hoffen für die weiteren Maßnahmen", zeigte sich Clemens durchaus erwartungsvoll.

HV Rheinland: Yara Davina Becher, Lea Bretz, Dilara Erol, Rebekka Schmitz, Hannah Stopperich, Anna Uhl, Marla Mühlenbauer, Mira, Cartus, Lena Hoffmann, Merle Kloep, Luna Lamberty, Lena Oberbillig, Hanna Steil, Marie Teusch, Miriam, Wintersinger, Luisa Sartor

Die rheinländische Auswahl des Jahrgangs 2002 gewann beim Walter-Laubersheimer-Turnier gegen die Teams aus Rheinhessen und dem Saarland. Nur dem Sieger aus der Pfalz musste man sich beugen.

HVR-Auswahl überzeugt mit Platz zwei

Rheinländer zeigen in Zweibrücken Angriffskreativität

Mit dem zweiten Platz in Zweibrücken hat die männliche Auswahl des Handballverbandes Rheinland ihr bestes Ergebnis der vergangenen Jahre beim Walter-Laubersheimer-Turnier erreicht. „Wir können sehr zufrieden sein mit unserer Leistung und dem Abschneiden“, sagte Verbandstrainer Rudi Engel nach dem Auftaktturnier des neuen Auswahljahrgangs 2002. Die Rheinländer, bei denen mit den Torhütern Christofer Simon Müller (HSG Römerwall) und Hendrik Stromberg (JH Mülheim-Urmitz) sowie Jacob Ullmann (JH Mülheim-Urmitz) auch drei Spieler des jüngeren Jahrgangs 2003 ihre Visitenkarte abgaben (Engel: „Sie haben eine sehr gute Figur gemacht“), mussten nur dem HV Pfalz den Vortritt lassen. Zum Turnierauftakt unterlag das Engel-Team dem Favoriten nach ausgeglichener erster Halbzeit am Ende noch deutlich mit 16:26. Im zweiten Abschnitt machte sich bemerkbar, dass viele Spieler des Favoriten über Oberligaerfahrung verfügen und in Stresssituationen abgezockter reagierten. Der spätere Turniersieger gab direkt nach der Halbzeitpause Gas und setzte sich mit 12:8 ab. Da kam das HVR-Ensemble nicht mehr ran.
Dafür lief es gegen das Saarland (25:18) deutlich besser. Diesmal waren es Rudi Engels Schützlinge, die in der entscheidenden Spielphase ruhiger agierten. Die Mannschaft setzte neue Akzente und fand häufig die richtigen Lösungen. Das Trainerteam mit Engel und Ost-Stützpunkttrainer Dirk Zenz hatte bei den Vorbereitungseinheiten genau darauf Wert gelegt, nach einer auf das gegnerische Abwehrverhalten angepassten Auslösehandlung die richtige Entscheidung zu finden, um den Angriff erfolgreich abzuschließen. „Die Vermittlung genau dieser spielerischen Kreativität ist in diesem Alter gefragt“, betont Engel.
Ein besonderer Prestigegedanke spielt in den Vergleichen mit dem rheinhessischen Verband eine Rolle. Schließlich wollen beide hinter den Pfälzern, die sich in der Vorreiterrolle befinden, so viele Spieler wie möglich in die Landesauswahl bringen. Die HVR-Sieben hinterließ in Zweibrücken den besseren Eindruck, verfügte in der Breite des Kaders über mehr Qualität und brachte eine knappe Führung in der Endphase souverän ins Ziel (24:21).
Auffällig beim Turnierzweiten: Die Außenspieler zeigten sich, vom Rückraum immer wieder sehr gut in Szene gesetzt, besonders treffsicher. Rudi Engel hob vor allem Linksaußen Gianluca Herbel von der TG Oberlahnstein hervor, der 13 Treffer erzielte und ein reichhaltiges Wurfrepertoire präsentierte. Aber auch Louis Hürter (GW Mendig) auf dem rechten Flügel machte auf sich aufmerksam. Bester HVR-Torschütze war Moritz Körnert (JH Mülheim-Urmitz) mit 15 Treffern.
HV Rheinland: Hendrik Stromberg (JH Mülheim-Urmitz), Christofer Simon Müller (HSG Römerwall) – Jo Knipp (JH Mülheim-Urmitz, 8 Tore), Moritz Körnert (JH Mülheim-Urmitz, 15), Jonas Brüggemann (TV Bassenheim), Philipp Haßley (SG Gösenroth/Laufersweiler), Gianluca Herbel (TG Oberlahnstein, 13), Louis Hürter (GW Mendig, 6), Peter Stein (GW Mendig, 2), Jacob Ullmann (JH Mülheim-Urmitz, 1), Patrick Heckenbach (HSV Rhein-Nette, 2), Philipp Rehm (JH Mülheim-Urmitz, 8), Maximilian Werner (HSG Wittlich), Julius Collet (JSG Trier/Igel, 7), Jona Heinz (JSG Trier/Igel), Sebastian Heßler (HSG Römerwall, 1), Antonio Cacic (HSG Römerwall, 2).

09.10.2016

Handballverband Rheinland sichtet neue Rheinlandauswahl in Montabaur

Am Montag, dem Tag der deutschen Einheit, fand die diesjährige Sichtung des Handballverbands Rheinland e. V. der weiblichen und männlichen Jugend zusammen in Montabaur statt. Die besten Spielerinnen des Jahrganges 2004 und Spieler des Jahrganges 2003 aus den Spielbereichen Mosel/Eifel, Nahe/Hunsrück und Rhein/Westerwald standen über den ganzen Tag auf dem Prüfstand. Der Sichtungstag wurde nach einer kurzen Begrüßung durch die verantwortlichen Personen durch den Achterlauf eingeleitet. Die Spieler müssen bei diesem Test einen Prellparcours mit Ball absolvieren und mit einem Schlagwurf abschließen. Die Ballkontrolle bzw. –handling stand hier besonders im Fokus. Auf den Achterlauf folgte ein Passkontinuum, was den Spielerinnen und Spielerinnen angriffsspezifische Kompetenzen wie Passen, Fangen oder Stoßen/Rückstoßen abverlangte. „Dieses Jahr haben wir zum ersten Mal speziell das 1 gegen 1 Verhalten unter die Lupe genommen.“, so Verbandstrainer der Mädels David Clemens. Neben den Technikprüfungen stellten die Auswahlspieler im Vergleich gegen die anderen Spielbereiche im Kleingruppenspiel (weiblich: 2 mal 3 gegen 3, männlich: 4 gegen 4) die spielerischen Fähigkeiten unter Beweis. Unter den kritischen Augen des Verbandstrainerstabs wurde die Sichtung mit einem Vergleichsturnier zwischen den Spielbereichen abgerundet.
„Auch in diesem Jahr haben wir viele Talente sichten dürfen, die für ihr Alter schon tollen Handball spielen. Unseren besten Dank möchten möchten wir an alle Trainer, Vereine, Helfer richten, die diese Sichtung erst möglich machen. Aber auch den Vereinen der Spieler/-innen gilt ein großer Dank, die uns Jahr für Jahr tolle Talente ausbilden.“, resümierten die beiden Verbandstrainer des Handballverbandes Rheinland David Clemens (weiblich) und Rudi Engel (männlich).
Für die weibliche Jugend 2004 wurden gesichtet:
Jette Ring (TV Güls), Emily Menke (SF Puderbach 09), Marie Simon (TV Engers), Leonie Kannengießer (TV Engers), Hannah Becker (TV Engers), Ipek Erol (JSG Hamm / Altenkirchen), Selinay Erol (JSG Hamm / Altenkirchen, Aileen Gerhards (JSG Hamm / Altenkirchen, Marlene Seebach (TV Engers), Lilly Reintges (HSV Rhein / Nette), Lina Wagner (JSG Hunsrück), Mara Winter (JSG Hunsrück), Alicia Stiehl (HSG Kastellaun / Simmern), Fenja Berg (HSG Kastellaun / Simmern), Fabienne Schell (JSG Hunsrück), Katharina Lenninger (MJC/DJK Trier), Kira Theis (MJC/DJK Trier), Lea Bloeck(MJC/DJK Trier), Maja Lamberty(MJC/DJK Trier), Sina Lamberty(MJC/DJK Trier), Louisa Ensch (HSG Wittlich), Selma Keidel (HSG Wittlich), Sarah Rogowski (HSG Wittlich), Anna Schoppe (HSG Wittlich).
Für die männliche Jugend 2003 wurden gesichtet,
Finn-Luca Bauer(JH MülheimUrmitz), Marvin Buch (TuS Weibern), Moritz Eis ( GW Mendig), Paul Frey (GW Mendig),Tim Hemmerle(JSG Bendorf/Vallendar), Moritz Reuter(TuS Weibern), Oliver Seis (TV Güls), Osian Stoltz (TuS Weibern),Simon Tippmann (JH Mülheim-Urmitz),Leon Veselaj (TuS Weibern),Philip Wichmann (JSG Bendorf/Vallendar),Nils Frisch(JSG Bendorf/Vallendar), Julian Schäfer (TuS Weibern), Matteo Pusceddu (JSG Hunsrück) Moritz Kessler (JSG Hunsrück),Jean Luca Krömer (JSG Hunsrück),Niklas Ihmer(JSG Hunsrück), Jona Fink(JSG Hunsrück),Tito Illigen(HSG Wittlich),David Thömmes (HSC Schweich), Nick Müller (HSC Schweich),Finn Wilkins ( SK Prüm), Tom Schackmann (HSC Schweich),Nils Burger (JSG Hunsrück), Robin Fuchs (JSG Hunsrück), Fabian Schwarzer (TuS 05Daun), Philipp Alt (MJC Trier), Nico Simon (HSG Wittlich) Johannes Schellen ( SK Prüm)
31. Mai 2016

Verbandsturniere locken am 11. Juni nach Vallendar und Moselweiß

Zwei Handballtermine dürfen im Raum Koblenz im Frühsommer nicht fehlen: Beim Andreas-Hahn-Pokal in Vallendar und dem Karin-Walther-Pokal in Moselweiß kommt es am Samstag, 11. Juni, wieder zum traditionellen Vergleich zwischen den Auswahlmannschaften des Rheinlandes und den benachbarten Verbänden.

Die von David Clemens trainierten HVR-Mädchen spielen ab 10 Uhr in der Moselweißer Beatushalle gegen die Teams aus Rheinhessen, der Pfalz und vom Mittelrhein, während die Jungen von Trainer Rudi Engel ab 10.30 Uhr in der Sporthalle auf dem Mallendarer Berg die gleichen Gegner haben.
Der Andreas-Hahn-Pokal feiert in diesem Jahr seine 20. Auflage. "Es ist wirklich unglaublich, dass ein Jugendturnier über 20 Jahre ausgetragen wird. So etwas hat Seltenheitswert und wir sind sehr stolz darauf", freut sich Dr. Alfred Löhning, Vorsitzender des HV Vallendar auf das Turnier, das in diesem Jahr die Spieler des Jahrgangs 2001 bestreiten.
Der Andreas-Hahn-Pokal gilt nicht nur als sportliche Vergleichsmöglichkeit, sondern ist für die Vallendarer und den gesamten Handballverband eine echte Herzensangelegenheit. Alfred Hahn, Gründer der Andreas-Hahn-Stiftung, ist seit vielen Jahren der wohl größte Förderer des Jugendhandballs im nördlichen Rheinland-Pfalz. Zudem steht die Stiftung auch jungen Komapatienten zur Seite und hilft, wo es nur geht. Alfred Hahn, selbst großer Handball-Fan, wird an diesem besonderen Tag wie in jedem Jahr persönlich in der Halle sein. Gerne informiert er alle Interessierten über seine Stiftung sowie deren außergewöhnliches Engagement.

Die Spielpläne
Andreas-Hahn-Pokal (Vallendar):
10.30 Uhr: HV Rheinland - HV Rheinhessen
11.30 Uhr: Pfälzer HV - HV Mittelrhein
13.00 Uhr: HV Rheinland - Pfälzer HV
14.00 Uhr: HV Mittelrhein - HV Rheinhessen
15.30 Uhr: HV Rheinhessen - Pfälzer HV
16.30 Uhr: HV Rheinland - HV Mittelrhein
17.30 Uhr: Ehrung der Teams

Karin-Walther Pokal (Moselweiß):
10.00 Uhr: HV Rheinland - HV Rheinhessen
11.00 Uhr: Pfälzer HV - HV Mittelrhein
12.30 Uhr: HV Mittelrhein - HV Rheinhessen
13.30 Uhr: HV Rheinland - Pfälzer HV
15.00 Uhr: HV Rheinhessen - Pfälzer HV
16.00 Uhr: HV Rheinland - HV Mittelrhein
17.00 Uhr: Ehrung der Teams

22. Mai 2016

Neuer HVR-Pokalmodus Männer - Pflichtteilnehmer und freiwillige Teilnehmer - Meldung freiwillige Teilnehmer bis 15.06.2016

In Anpassung an den neu geschaffenen DHB-Amateur-Länderpokal, der im laufenden Spieljahr stattfindet, wurde durch Beschluss des Verbandsspielausschusses und unter Beteiligung der Vereine anlässlich des Workshops am 23.04.2016 modifiziert bzw. erweitert. Zur Gruppe der Pflichtteilnehmer wurden die beiden Verbandsligen zugefügt. Darüber hinaus können Vereine mit Mannschaften aus den nachfolgenden Spielklassen, also Landesliga abwärts durch Meldung freiwillig am Pokalwettbewerb teilnehmen. Die Teilnahme ist jedoch auf die höchstspielende Mannschaft eines Vereins beschränkt.

Die Meldung von freiwilligen Teilnehmern muss bis zum 15.06.2016 an die Geschäftsstelle oder den Unterzeichner per E-Mail erfolgen. Später eingehende Meldungen können nicht mehr berücksichtigt werden.

Der Pokalsieger und Teilnehmer an der Vorrunde des DHB-Amateur-Länderpokals wird am 19.12.2016 im Rahmen eines Final Four-Turniers ermittelt.

Es ist beabsichtigt, die Pokalrunde in zwei parallelen Gruppen durchzuführen. In die Gruppe I werden die freiwilligen Teilnehmer und die Pflichtteilnehmer aus den Verbandsligen, in die zweite Gruppe die Pflichtteilnehmer aus den Rheinlandligen und Oberliga eingeordnet. Klassenniedrigere Mannschaften haben Heimrecht.

Der vorstehende Modus ist jedoch von der Meldezahl der freiwilligen Teilnehmer abhängig und muss evtl. angepasst werden.

Trier/Koblenz den 22.05.2016

Herbert Schuhmacher

Vizepräsident Spieltechnik

15. Mai 2016 - Quelle HVR:

Präsidium wird auf harmonischem Verbandstag bestätigt

Ein eingespieltes Team führt in den kommenden drei Jahren den Handballverband Rheinland an. Beim harmonisch verlaufenen Verbandstag in Trier wurde das Präsidium um den Vorsitzenden Peter Josef Schmitz wieder gewählt. Herbert Schuhmacher (Spieltechnik), Winfried Schabio (Recht), Klaus Müller (Finanzen) und Paul Schmidt (Jugend) bekamen ebenfalls weiterhin das Vertrauen der Vereine geschenkt.
Hoher Handballbesuch fand den Weg an die Mosel. DHB-Präsident Andreas Michelmann war der HVR-Einladung gefolgt und trat den weiten Weg aus seiner Heimatstadt Aschersleben an. Michelmann nahm den HVR als Verband mit guter Atmosphäre wahr: "Es herrscht ein großes gegenseitiges Vertrauen zwischen Vereinen und Präsidium. Das wurde beim Verbandstag deutlich."

Chancen für den Handball

Wenn in diesem Jahr über Handball geredet wird, dann darf der EM-Sieg der Nationalmannschaft in Polen nicht fehlen. Auch in Trier kam der Triumph der DHB-Männer auf den Tisch. "Diesen Schwung müssen wir auch in den Landesverbänden mitnehmen", betonte Michelmann und hofft vor allem im Nachwuchs auf steigende Mitgliederzahlen. Peter Josef Schmitz riet den Vereinen an, gemeinsame Aktionen mit Grundschulen durchzuführen, um den Kindern den Handballsport näherzubringen. Sein Heimatverein TuS Weibern habe hiermit bereits gute Erfahrungen gemacht.

Weitere Chancen bietet die Heim-Weltmeisterschaft der Frauen im Jahr 2017. Die Trierer Arena ist einer der Spielorte. Arena-Hausherr Wolfgang Esser führte eine Image-Präsentation vor, die dazu beitrug, dass "seine" Halle den Zuschlag erhielt. Trier und Frauenhandball - das passt zusammen. Die DJK/MJC Trier ist inzwischen der einzige Bundesligist im rheinländischen Verbandsgebiet, die Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern absolvierten am Tag des Verbandstages ihr letztes Spiel vor dem Verschwinden von der Handballlandkarte.

Baustelle (?) Oberliga

In der vierthöchsten Spielklasse wird der HVR im Seniorenbereich in der Saison 2016/17 mit acht Mannschaften vertreten sein - vier bei den Männern, vier bei den Frauen. "So viele waren es noch nie zuvor", stellte Schmitz erfreut fest. Die Änderung der Auf- und Abstiegsregelung sorgt indes für unterschiedliche Auffassungen. Spieltechnik-Vizepräsident Herbert Schuhmacher meint, dass ein Verbandsmeister zwangsläufig auch direkt aufsteigen können muss, Schmitz befürwortet die Reform: "Der verminderte Abstieg gibt Mannschaften die Chance, sich besser entwickeln zu können."

Probleme beim Nachwuchs

Nicht nur, aber insbesondere im Jugendbereich sorgt die sinkende Zahl der Mannschaften für Enttäuschung. Es fällt immer schwerer, die Sollstärken der Ligen zu erreichen. "Aktuell liegen uns für die kommende Saison so viele Meldungen vor wie nach der Bereinigung kurz vor Rundenbeginn der vergangenen Spielzeit. Es sind noch weitere Rückzüge zu befürchten", beschrieb Schuhmacher. Viel versprach sich der HVR von der Gründung eines Nachwuchsleistungszentrums. Die Idee ist inzwischen aber im Sande verlaufen. "Es stand bereits eine Satzung, aber die Zahl derer, die sich beteiligen wollten, sank immer weiter ab", erklärte Paul Schmidt, Vizepräsident Jugend in seinem Bericht. "Wir werden das Thema aber noch einmal angehen", versprach Schmitz. Trotz allem bringt der rheinländische Handball nach wie vor gute Talente hervor. Bei den jährlich stattfindenden Verbandsturnieren, dem Andreas-Hahn-Pokal in Vallendar und dem Karin-Walter-Pokal in Moselweiß, spielte die heimische Jugend in der Rheinland-Pfalz-Auswahl zuletzt eine immer größer werdende Rolle. "Mit unseren Verbandstrainern Rudi Engel und David Clemens haben wir zudem gute Leute am Steuer", lobte der Verbandschef. Auch Verbandslehrwart Walter Traxel leistet hervorragende Arbeit bei der Trainerausbildung, die auf DHB-Ebene ihresgleichen sucht.

Neue Herausforderungen

Auf neue teilweise Regeln müssen sich ab der Spielzeit 2016/17 nicht nur die Spieler, sondern auch die Schiedsrichter, Zeitnehmer und Sekretäre einstellen. "Hier sind noch umfangreiche Schulungen durchzuführen", kündigte Verbandsschiedsrichterlehrwart Rainer Schneider an. Auch wenn zuletzt im Spielbereich Rhein/Westerwald 17 Neu-Schiedsrichter die Ausbildung angingen, bleibt die Zahl der Spielleiter gering. Schneider beklagte personelle Engpässe, die zur Folge haben, dass einige Rheinlandligaspiele mit Einzel- anstatt Gespannansetzungen durchgeführt werden mussten.

Ehrungen

Keine Sportart funktioniert ohne ihre Ehrenamtler. Im Rahmen des Verbandstages wurden vier langjährige, dem Handballsport in besonderem Maße verbundene Personen geehrt. Petra Orth erhielt die bronzene Ehrennadel des DHB. Heike Apel bekam von Peter Josef Schmitz die silberne und Ralf Schneider sowie Gerd Schug die goldene Nadel des HVR verliehen.

Das erweiterte Präsidium

Präsident: Peter Josef Schmitz, Vizepräsident Spieltechnik: Herbert Schuhmacher, Vizepräsident Recht: Winfried Schabio, Vizepräsident Jugend: Paul Schmidt, Vizepräsident Finanzen: Klaus Müller, Verbandsjugendwart weiblich: Heike Apel, Verbandsjugendwart männlich: Ralf Schneider, Verbandsschiedsrichterwart: Rainer Schneider, Verbandslehrwart: Walter Traxel, Spielbereichsvorsitzender Rhein/Westerwald: Dirk Knopp, Spielbereichsvorsitzender Nahe/Hunsrück: Gerd Schug, Spielbereichsvorsitzender Mosel/Eifel: Herbert Schuhmacher.

04. Mai 2016

Spielpläne Andras-Hahn- und Karin-Walther-Pokal

anbei die Spielpläne für den "Andreas-Hahn-Pokal" sowie den "Karin-Walther-Pokal"

Gespielt wird mit den Jahrgängen : m01 und w02

Traditionell spielen die Mädchen in der Sporthalle Beatusstrasse in Koblenz-Moselweiß und die Jungs in der Konrad-Adenauer-Schulsporthalle in Vallendar.

Zeitnehmer und Sekretäre werden von den ausrichtenden Vereinen TV Moselweiß und HV Vallendar gestellt.

Als Schiedsrichter kommen talentierte "Nachwuchstalente" aus dem HV Rheinland zum Einsatz.

Örtliche Ansprechpartner sind die beiden Sportkameraden Dirk Schulze ( Moselweiß ) und Alfred Löhning ( Vallendar )
Ich wünsche Euch allen eine gute Anreise und ein erfolgreiches Gelingen.

Viele Grüße aus dem Rheinland

Paul Schmidt

HV Rheinland

Vize-Präsident Jugend

Spielplan Andreas Hahn - Pokal

Samstag, den 11. Juni 2016 Vallendar

2 x 20 Minuten mit Team Time Out

09.00 Uhr Hallenöffnung

10.30 Uhr HV Rheinland : HV Rheinhessen

11.30 Uhr Pfälzer HV : HV Mittelrhein

13.00 Uhr HV Rheinland : Pfälzer HV

14.00 Uhr HV Mittelrhein : HV Rheinhessen

15.30 Uhr HV Rheinhessen : Pfälzer HV

16.30 Uhr HV Rheinland : HV Mittelrhein

17.30 Uhr Ehrung der Teams

Spielplan Karin Walther Pokal

Samstag, den 11. Juni 2016 Koblenz-Moselweiß

2 x 20 Minuten mit Team Time Out

09.00 Uhr Hallenöffnung

10.00 Uhr HV Rheinland : HV Rheinhessen

11.00 Uhr Pfälzer HV : HV Mittelrhein

12.30 Uhr HV Mittelrhein : HV Rheinhessen

13.30 Uhr HV Rheinland : Pfälzer HV

15.00 Uhr HV Rheinhessen : Pfälzer HV

16.00 Uhr HV Rheinland : HV Mittelrhein

17.00 Uhr Ehrung der Teams

Meldefrist verlängert für HVR-Jugend-Cup und EVM-Cup

Wir haben die Meldefrist für den HVR-Jugend-Cup und den EVM-Cup verlängert auf den 20.05.2016

Der HVR-Cup in den Altersklassen männl. und weibl. A, B u. C-Jugend wird je nach Meldeanzahl in Ausscheidungsrunden oder Turnierform ausgetragen. Die endgültigen Spieltermine können erst nach Meldeschluss bestimmt werden.

Der EVM-Cup für die Altersklasse männl. u. weibl. D und E-Jugend findet am 04.09.2016 in Mülheim-Kärlich statt.

Zu beachten ist, dass die Altersklassen für die neue Saison 2016/17 maßgebend sind.

Trier, den 26.03.2016
Herbert Schuhmacher
Vizepräsident Spieltechnik

05.10.2015

Handballverband Rheinland sichtet neue Rheinlandauswahl in Idar-Oberstein

Am Samstag, dem Tag der deutschen Einheit, fand die diesjährige Sichtung des Handballverbands Rheinland e. V. der weiblichen und männlichen Jugend zusammen in Idar-Oberstein statt. Die besten Spielerinnen des Jahrganges 2003 und Spieler des Jahrganges 2002 aus den Spielbereichen Mosel/Eifel, Nahe/Hunsrück und Rhein/Westerwald standen über den ganzen Tag auf dem Prüfstand. Der Sichtungstag wurde nach einer kurzen Begrüßung durch die verantwortlichen Personen durch den Achterlauf eingeleitet. Die Spieler müssen bei diesem Test einen Prellparcours mit Ball absolvieren und mit einem Schlagwurf abschließen. Die Ballkontrolle bzw. –handling stand hier besonders im Fokus. Auf den Achterlauf folgte ein Passkontinuum, was den Spielerinnen und Spielerinnen angriffsspezifische Kompetenzen wie Passen, Fangen oder Stoßen/Rückstoßen abverlangte. „Gerade im Bereich Passqualität hatten wir in diesem Jahr besonderen Nachholbedarf feststellen müssen. Vor allem an der Wurftechnik muss im Training intensiver gearbeitet werden. Das war bei den Mädels besonders deutlich zu erkennen!“, äußerte sich Verbandstrainer David Clemens kritisch. Neben den Technikprüfungen stellten die Auswahlspieler im Vergleich gegen die anderen Spielbereiche im Kleingruppenspiel (weiblich: 2 mal 3 gegen 3, männlich: 4 gegen 4) die spielerischen Fähigkeiten unter Beweis. Unter den kritischen Augen des Verbandstrainerstabs wurde die Sichtung mit einem Vergleichsturnier zwischen den Spielbereiche abgerundet.

„Insgesamt haben wir viele Talente sichten dürfen, die für ihr Alter schon tollen Handball spielen. Unseren besten Dank möchten möchten wir an alle Trainer, Vereine, Helfer richten, die diese Sichtung erst möglich machen. Aber auch den Vereinen der Spieler/-innen gilt ein großer Dank, die uns Jahr für Jahr tolle Talente ausbilden.“, resümierten die beiden Verbandstrainer des Handballverbandes Rheinland David Clemens (weiblich) und Rudi Engel (männlich).
Für die weibliche Jugend 2003 wurden gesichtet,
Cindy Battel (HSG Wittlich), Kurine Liss (HSG Wittlich), Lisa Zens (HSG Wittlich), Luana Bingen (MJC/DJK Trier), Mira Cartus (MJC/DJK Trier), Lena Hoffmann (MJC/DJK Trier), Luna Lamberty (MJC/DJK Trier), Lena Oberbillig (MJC/DJK Trier), Luisa Sartor (MJC/DJK Trier), Hannah Steil (MJC/DJK Trier), Miriam Wintersinger (MJC/DJK Trier), Marla Wolf-Mühlbauer (HSG Kastellaun/Simmern), Lea Bretz (HSG Kastellaun/Simmern), , Selina Kessler (SG Gösenroth/Laufersweiler), Marie-Claire Jette Martin (MJC/DJK Trier), Ertz (TV Morbach), Yara Davina Becher (JSG Hamm/Altenkirchen), Dilara Erol (JSG Hamm/Altenkirchen), Marie Hartmann (SF Neustadt), Hannah Stopperich (SF Neustadt), Rebekka Schmitz (TV Engers), Anna Zerwas (SV Untermosel).
Als Perspektivspielerinnen 2004:
Jette Martin (MJC/DJK Trier), Alica Stiel (HSG Kastellaun/Simmern), Luna Lauer (HSG Kastellaun/Simmern), Anna Uhl (SV Untermosel).
Für die männliche Jugend 2002 wurden gesichtet,
Philipp Rehm (SK Prüm), Julius Collet (MJC Trier), Moritz Alt (TV Hermeskeil), Leon Wolff (HSG Wittlich), Maximilian Werner (HSG Wittlich), Matteo Michels (St.Matthias Trier), Christian Kiss (JSG Obere Nahe), Marek Zühlsdorf (JSG ObereNahe), Claudio Kley (HSG Irmenach-Kleinich-Horbruch), Philipp Haßley (SG Gösenroth..Laufersweiler),Jonas Brüggemann (TV Bassenheim), Florian Euler (TV Güls), Leo Fischer (JSG Bendorf/Vallendar), Patrick Heckenbach (HSV Rhein-Nette), Gianluca Herbel (TG Oberlahnstein), Louis Hürter (GW Mendig), Felix Ley (JSG Bendorf/Vallendar), Jan Matthes (JH Mülheim/Urmitz), Matthis Röser /GW Mendig), Peter Stein (GW Mendig), Alexander Schenk (,HSG Wittlich), Sebastian Plag /HSG Römerwall), Tim Geibel (TV Hermeskeil).
Als Perspektivspieler 2003:
Jacob Ullmann (JH Mülheim-Urmitz), Jan-Luca Krömer (HSG Kastellaun-Simmern), Moritz Kessler (SG Gösenroth-Laufersweiler), Johannes Schellen (SK Prüm), Louis Auster (TV Hermeskeil), Simon Müller(HSG Römerwall).

07.09.2015

2. HVR-Camp in Prüm

Vom 31.08. bis zum 02.09.2015 fand in Prüm die zweite Auflage des HVR-Talentcamps 2015 statt. Unter der Leitung der HVR-Auswahltrainer Rudi Engel (Verbandstrainer männlich), David Clemens (Verbandstrainer weiblich), Heike Apel (Verbandsjugendwart weiblich) und Matthias Lorenz (HTS Koblenz – Handball Torwartschule Koblenz) trainierten 41 hochmotivierte Jungs und Mädels der Jahrgänge 2003 und jünger aus dem gesamten Handballverband Rheinland über 3 Tage in zwei Prümer-Sporthallen. Im Training standen altersspezifische Schwerpunkte auf dem Programm.
„Wir haben versucht ein vielfältiges Programm auf die Beine zu stellen, damit für jeden etwas dabei war. Für uns stand dabei allerdings das Grundlagentraining im Vordergrund“, fasste Rudi Engel zusammen. Abgerundet wurde das Training durch gezielte individuelle Übungen, die besonders gezielt die handballspezifischen Techniken zu verbessern versuchten. Dazu gehörte auch ein ganztägiges für die Jungs und Mädels zwischen den Pfosten, das durch die Handball Torwartschule Koblenz (HTS – Koblenz) realisiert wurde. „Der TW kommt leider im täglichen Training immer wieder zu kurz. Das möchten wir ändern und haben ein gezieltes Trainingskonzept für das Torwarttraining erstellt. Weitere Informationen sind über www.hts-koblenz.de zu finden“, Matthias Lorenz, der auch im männlichen Bereich für den Handballverband Rheinland als Torwarttrainer tätig ist. Das Camp wurde am letzten Tag mit einem Mixturnier mit besonderen Regeln, die die Spiele bis zum Schluss spannend hielten. „Wir haben drei tolle Tage gehabt und viele hochmotivierte junge Handballerinnen und Handballer erleben dürfen. Ich hoffe, dass alle dem Handball treu bleiben und weiterhin mit Spaß dabei sind. Ich hoffe, dass wir im nächsten Jahr bei einer weiteren Auflage noch mehr Jungs und Mädels begrüßen dürfen“, resümierte David Clemens im Anschluss. Die Planungen für das 3. HVR-Talentcamp 2016 laufen bereits. Der Termin wird noch veröffentlicht.

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Handballfest für den guten Zweck begeistert

Mülheim-Kärlich. Es war das Handballfest, das sich alle versprachen: Das Benefizspiel zwischen dem mit ehemaligen Profis gespickten Allstar-Team und den Rheinland Youngsters ließ keine Wünsche offen. 1200 Zuschauer sahen in Mülheim-Kärlich die Veranstaltung für den guten Zweck, die den stolzen Betrag von 10 500 Euro einbrachte. Noch vor dem Anwurf übergab Hermann-Josef Häring in seiner Funktion als Initiator die Schecks für fünf gute Zwecke. Neben der Andreas-Hahn-Stiftung und der Familie des schwerstbehinderten David Höhler aus Mülheim-Kärlich erhielten das Kinderheim Kastanienhof, die Opam-Stiftung und der im Koma liegende Jugendhandballer Robert Schenker weitere Anteile des Ganzen.
„Die ganze Veranstaltung war einfach nur genial. Wir alle können stolz auf das sein, was wir hier in die Wege geleitet haben", schwärmte Häring, der gleichzeitig mit Jan Reuland auch das Team der Youngsters trainierte, das sich zum Großteil aus der ehemaligen Mülheimer A-Jugend-Bundesliga-Mannschaft zusammensetzte. „Unsere Mannschaft hat sich gut verkauft, aber die Allstars haben ihre Erfahrung gezeigt und demonstriert, dass sie immer noch großartig Handball spielen können." Auch Heiner Brand, Trainer der Größen vergangener Zeiten, gefiel's in Mülheim: „Der Gegner hat gut mitgespielt, die Atmosphäre war toll und ich hoffe, wir konnten den Zuschauern eine Freude bereiten."
Taten sie. Mit handballerischen Kabinettstückchen sorgten Daniel Stephan, Christian Schwarzer, Stefan Kretzschmar und Co. immer wieder für Szenenapplaus. Gleichen verdienten sich aber auch die heimischen Talente, die sich in zwei Trainingseinheiten unter Jan Reuland und Hermann-Josef Häring auf das große Spiel vorbereitet hatten. Einige tolle Spielzüge führten zum Erfolg. „28 Tore muss man gegen solche Leute erst einmal werfen", zeigte sich Jan Reuland zufrieden. Am Ende gewannen die Allstars mit 41:28, aber das spielte nur eine untergeordnete Rolle.
Einen besonderen Abend erlebte Alexander Winkel. Seine Eltern hatten ihm bei einer vom Handball-Verband Rheinland initiierten Versteigerung einen Platz in der Allstar-Mannschaft gesichert. 20 Minuten lang stand Winkel zwischen den Pfosten. „Er hat so gut gehalten, dass er einen Vertrag bei uns bekommt", kündigte Heiner Brand würdigend, aber nicht ganz im Ernst an. Der Torhüter, der zur neuen Saison aus Bendorf nach Mülheim wechselt, beschrieb diesen Abend als „unglaublich. Vor so vielen Zuschauern werde ich wohl nie wieder spielen."