HVR Pokal Männer

Viertelfinale

 

HSG Bad Ems/Bannberscheid II - TV Bitburg 27:26 (16:11)

 

Rheinlandligist Bitburg scheidet beim Tabellensechsten der Verbandsliga Ost, der Reserve des Ligakonkurrenten Bad Ems/Bannberscheid aus und hat die nächste Enttäuschung in dieser Saison zu verkraften. Noch setzte TVB Coach Rudi Engel seine Hoffnung darauf, dass seine Mannschaft sich nach der missglückten Verteidigung des Meisterschaftstitels in der Liga im Pokal noch schadlos halten könnte, doch jetzt der überraschende Rückschlag für das Engel Team.

 

„Sicherlich ist die Enttäuschung bei uns groß, doch die Verunsicherung ist bei uns einfach nicht wegzudiskutieren. Bis zum Pokalspiel in Daun haben wir vernünftige Spiele abgeliefert, doch ab diesem Zeitpunkt merkt man uns auch die dünne Personaldecke an. Chris Stelmach hat so gut wie kein Spiel in der Saison absolviert, dazu fiel Yannick Moecke mit einer schweren Hüftverletzung aus. Nachdem Mätthi Hertz uns vor Saisonbeginn verlassen hatte und Alex Sonnen seine Karriere beendete, befinden wir uns im Umbruch. Es fehlen derzeit einfach die Stützen im Team“, erklärte Flo Enders, der für seinen auf Lehrgang befindlichen Trainer Rudi Engel die Situation beschrieb.

 

Bereits nach 12 Minuten verletzte sich der Schiedsrichter schwer, kam bei einem Ausweichmanöver ins Straucheln, fiel gegen die Hallenwand und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Eine Stunde war die Begegnung deshalb unterbrochen!  Bis 11:10 in der 25. Minute verlief die Begegnung absolut ausgeglichen, dann setzte sich der Gastgeber auf 15:10 in der 29. Minute ab, brachte die unerwartet klare Führung in die Kabine.

 

Wer geglaubt hatte, dass nach dem Wechsel die Reaktion der Eifelaner kommen sollte, sah sich zunächst getäuscht. Die HSG zog auf 19:11 in der 36. Minute davon, erst jetzt wurde den Gästen der Ernst der Lage bewusst. Tor um Tor kämpfte sich der Favorit ins Spiel zurück, war über 19:16 in der 40. Minute und 21:19 in der 46. Minute wieder in Schlagdistanz. Doch die Gastgeber wehrten sich, führten 26:23 in der 55. Minute, doch dann schienen die Gäste das Spiel doch noch drehen zu können, als Jan Lauer 46 Sekunden vor dem Ende den Ausgleichstreffer zum 26:26 markierte. Die Gastgeber nahmen die Auszeit und erzielten 4 Sekunden vor dem Ende den umjubelten Siegtreffer.

 

„35 Minuten haben wir ganz schlecht gespielt, stellten die Abwehr dann um und fanden ins Spiel zurück. Letztlich war es in den Schlusssekunden ein Absprachefehler, durch den wir die verdiente Niederlage kassierten“, gab Enders zu.

 

Reich - Engel (4), Guldenkirch (5), Walerius (1), Straub (2), Steinbach (3), Enders (1), Kaufmann (2), Lauer (7/1), Nelles (1).

 

HSG Bad Ems/Bannberscheid II - TV Bitburg

(Samstag, 18:15 Uhr)

 

Faktisch ist für den TV Bitburg in der Meisterschaftszug in der Rheinlandliga abgefahren, einzig der Pokalgewinn könnte die Saison für die Eifelaner einigermaßen erträglich werden lassen.

 

„Mit Platz 3 in der Liga und dem Erreichen des Final-Four wäre die Saison noch einigermaßen erträglich für uns. Man muss ja festhalten, dass wir mit einem deutlich dezimierten Kader gegenüber der letzten Saison unterwegs sind“, erklärt Engel, der selbst am Samstag nicht dabei sein kann, da er als Auswahltrainer bei der DHB Sichtung in Heidelberg weilt. Für ihn übernimmt Flo Enders das Coaching.

 

„Die Vorbereitung verläuft aufgrund der fehlenden erkrankten und verletzten Spieler nicht nach Wunsch. So habe ich nur einen dezimierten Kader im Training, mit dem ich aber in der Kleingruppe Kooperationen zwischen den Rückraumposition und Außen sowie dem Kreis üben kann“, verrät Engel. Der Sieger des Spiels zieht mit den RPS Ligisten HSG Kastellaun/Simmern und dem HV Vallendar, sowie Landesligist SV Gerolstein ins Final Four ein.

 

HVR

Viertelfinale Frauen

 

HSG Hunsrück - HSG Wittlich 35:27 (15:14)

 

Überraschend zieht die HSG Hunsrück ins Final-Four ein! Die Mannschaft von Trainerin Franzi Garcia setzt sich im Spiel gegen Ligakonkurrent und RPS Tabellenführer Wittlich, gegen den man in der Meisterschaftsrunde zwei Niederlage einstecken musste, verdient durch. Beide Teams mussten ersatzgeschwächt angetreten. So fehlten auf Gastgeberseite Torfrau Geo Martin-Stoleru, Julz Nicolae, Anne und Maike Frank sowie Lissy Sülzle, auf Gästeseite Andi Janics, Lisa Kucher und Julie Kappes.

 

Die Ausfälle bei den Gästen sollten letztlich den Ausschlag geben und so war auch Gastgebertrainerin Garcia der Meinung, dass die Gäste heute eine andere Qualität als in den Ligaspielen hatten. „Es war ein verdienter Sieg der Gastgeberinnen, die zurecht ins Final-Four eingezogen sind. Für uns kein Beinbruch, da der Fokus bei uns auf der Meisterschaf liegt“, gab Gästetrainer Thomas Feilen zu.

 

Es entwickelte sich von Beginn an eine ausgeglichene Begegnung, in der die Gastgeberinnen im ersten Spielabschnitt teilweise drei Tore vorlegten und beim 11:8 in der 20. Minute und 12:9 in der 22. Minute vorlegten Doch bis zur Pause kam Wittlich wieder auf ein Tor heran. Nach dem Wechsel fiel die Entscheidung, als die Hunsrückerinnen sich vom 16:15 in der 35. Minute mit einem 9:0 Lauf auf 25:15 in der 42. Minute absetzten.

 

„In dieser Phase war Sophie Born der entscheidende Rückhalt im Tor“, lobte Garcia. Wittlichs Trainer Thomas Feilen war bis zur 35. Minute durchaus zufrieden mit dem Auftritt seines Teams, das bis dahin mithielt.

 

„Wir haben bis dahin einige Akzente setzen können. Dann haben wir unglücklich agiert und viele Tore über Gegenstöße kassiert. Uns fehlte der Biss in der Abwehr, obwohl wir in der Abwehr alles versucht haben. Ein Sonderlob geht an Merle Kloep und Jenny Scheibe, die über 40 Minuten in einer ungewohnten Abwehrformation spielen mussten und wir auch den Spielerinnen ihre Spielanteile gaben, die sonst weniger spielen. Das Ergebnis geht so in Ordnung, Glückwunsch an die HSG. Wir werden am Samstag wieder komplett angreifen“, verspricht Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

 

Am Ende feierten die Hunsrücker vor 150 Zuschauer den verdienten Pokalerfolg, mit dem sich die Mannschaft von Trainerin Franzi Garcia die Hoffnung auf den Pokalerfolg aufrechterhält. „Wittlich hatte sicher heute eine andere Qualität in der Liga, wir haben auch in dieser Höhe heute verdient gewonnen“, freute sich Garcia.

 

HSG H: Born und Kristinsdottir- Bottlender (2), Wies (3), Litzenburger (2), Reuter (3), Gräber (8), Sülzle, Schmiedbach, Lammersmann (3), Endel, Molz (5)

 

HSG W: Wilhelmi und Scharfbillig - Schurich (2/1), Keil (2), Ambros (1), Kloep (5), Teusch (3), Engel (1), Rolinger (2), Packmohr (5/2), Scheibe (1), Schieke (4), Lukanowski (1), Kucher

 

 

HVR Pokal Frauen

Viertelfinale

 

HSG Hunsrück - HSG Wittlich (Mittwoch, 4. März, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Bereits zum dritten Mal in dieser Saison treffen beide Teams aufeinander und die Statistik spricht in dieser Saison für die Eifelanerinnen. Die beiden Meisterschaftsspiele konnte das Team von Trainer Thomas Feilen gewinnen und so setzt Gastgebertrainerin auf eine Trotzreaktion ihres Teams: „Ich werde meine Mannschaft motivieren, nicht auch noch das dritte Spiel gegen Wittlich zu verlieren. Doch unsere personellen Voraussetzungen sind nicht gut. So fallen Torfrau Geo Martin-Stoleru, Julz Nicolae, Anne und Maike Frank sowie Lissy Sülzle aus. Ich habe einen kleinen Kader, kläre aber noch ab, wer aus der zweiten Mannschaft aushelfen kann. Wer mehr Wille und Leidenschaft und Lust am Mittwochabend mit in die Halle bringt, wird das Spiel gewinnen. Es ist sicherlich für keine Mannschaft in unserer Liga einfach, ein Spiel mitten in der Woche zu absolvieren, zumal am Samstag wieder normaler Ligabetrieb herrscht. In bin sehr gespannt, inwieweit wir ein vernünftiges Spiel auf die Platte bringen. Wir haben gesehen, was im Pokal erreicht werden kann, so hatten wir zu Saisonbeginn eine tolles Spiel gegen das Bundesligateam aus Mainz und das sollte auch für uns Ansporn genug sein“, erinnert Garcia.

 

Wittlichs Trainer Thomas Feilen findet es schade, dass es bereits im Viertelfinale zum Aufeinandertreffen beider Teams kommt: „Das wäre auf jeden Fall ein Halbfinale würdig gewesen! Beide Teams gehören eigentlich ins Final-Four. Nach wie vor finde ich das Final-Four eine gelungene Sache, doch ich mache keinen Hehl daraus, dass bei uns der Fokus auf der Meisterschaft liegt. Sicher ist Mittwoch kein optimaler Termin, doch ich bin sicher, dass beide Teams eine solche Belastung drei Tage nach einem und drei Tage vor dem nächsten Spiel verkraften werden. Wir werden aber im Pokal kein Risiko gehen, angeschlagenen Spielerinnen nicht einsetzen. Ich sehe die Gastgeberinnen in der Favoritenrolle, zumal der Pokal die einzige Chance der Hunsrückerinnen ist, einen Titel einzufahren. Allerdings werden wir uns sicher nicht kampflos in Kleinich ergeben“, sagt Feilen, der aus der B-Jugend auf Merle Kloep zurückgreifen wird.

 

 

HVR Pokal

Viertelfinale Männer

15./16. Februar 2020

 

Landesligist SV Gerolstein kegelt Verbandsligist Bitburg II aus dem Pokal und steht im Final-Four

 

SV Gerolstein - TV Bitburg II 31:26 (13:12)

 

Für die Überraschung des Viertelfinales im Pokal sorgte Landesligist Gerolstein, der den Favoriten und Verbandsligisten Bitburg II aus dem Pokalrennen warf. Dabei lief es in den Anfangsminuten für den Gast aus Bitburg besser. Die Mannschaft von Trainer Janosh Klimek führte 3:6 in der 12. Minute und so musste Gerolsteins Coach Sandro Baumanns die Auszeit nehmen. Tor um Tor kämpfte sich der Gastgeber jetzt heran, glich erstmals beim 10:10 in der 20. Minute aus, und legte über 11:10 jetzt ständig den Treffer bis zur Pause beim 13:12 vor.

 

Nach der Pause blieb die Begegnung ausgeglichen, doch die Führung der Gastgeber hatte bis 20:18 in der 41. Minute Bestand. Dann gelang es den Sprudelstädtern mit ihrer 23:19 Führung in der 45. Minute, Gästecoach Janosh Klimek zur Auszeit zu zwingen. Doch die Auszeit spielte eher den Gastgebern in die Karten, die nun das Spiel über 26:20 in der 54. Minute vorzeitig entschieden hatten.

 

„Das haben wir uns verdient! Es war der erwartet schwere Gegner, zudem hatten wir Schwierigkeiten den Ausfall von Mathis Hell zu kompensieren. Zur zweiten Halbzeit fanden wir zu unserem Spiel. Alle wollten unbedingt den Sieg. Karim Zaborowski und Matthias Hoffmann entschärften fast 50% der Siebenmeter und Würfe aus dem Rückraum lediglich die starken Außen der Bitburger bekamen wir nie in den Griff. Wir freuen uns aufs Final 4“, so der SVG Coach Sandro Baumanns.

 

„Gratulation an Gerolstein, die Mannschaft hat verdient gewonnen! Wir haben heute einfach nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Dabei meine ich alle und schließe mich damit ein. Ich muss mich fragen, ob ich die Mannschaft richtig auf den Gastgeber vorbereitet habe, denn wir waren nicht in der Lage, mitzuhalten. Zu Recht sind wir heute abend gescheitert und das hat auch nichts mit der aus meiner Sicht vor allem im ersten Spielabschnitt einseitigen Schiedsrichterleistung zu tun. Immer wieder wurden die Regeln im Zweifelsfall zugunsten der Gastgeber ausgelegt. Doch das war nicht für unsere Niederlage verantwortlich! Kläglich scheiterten wir mit 5 Siebenmetern und vergaben beste Chancen. Den Kampf haben wir in keiner Phase des Spiels angenommen, kein Spieler hat heute überzeugend gespielt. Jetzt gilt es, sich auf die restlichen Spiele der Meisterschaft zu konzentrieren, denn so, wie der Auftritt in Gerolstein war, kann es bei uns nicht weitergehen. Für mich sind die Leistungsschwankungen von Spiel zu Spiel nicht mehr erklärbar“, sagte Bitburgs Trainer Janosh Klimek.

 

SVG: Zaborowski und Hoffmann - Hetzius, Marcel Leonards (1), L. Rosch (3), T. Rosch (5), Wolf (7/2), Eltze (1), Comesse, Simon Leonards (7), Servatius (2), Waldorf (5), Neustadt.

 

TVB: Ney und Frisch - Begon, Recking, Max Müller (4), Schürer (3), Lübken (1/1), Wahl (4/3), Pütz (3), Crames (7/1), Klaus Müller (3), Stephan, Schallert (1).

 

HSG Hunsrück - HSG Kastellaun/Simmern 31:36 (16:19)

 

Das mit Spannung erwartete Hunsrück-Derby vor ausverkaufter Halle, endete mit dem Sieg des Favoriten, dem RPS Oberligisten aus Kastellaun/Simmern. Doch das Team des Trainergespanns Jochen Tatsch und Timo Stoffel zeigten über weite Strecken, dass der Leistungsunterschied zwischen der Spitze der Rheinlandliga und den abstiegsgefährdeten RPS Ligisten nicht allzu groß ist. So war es von Beginn an ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem die Gäste beim 7:10 in der 16. Minute erstmals den drei Tore-Vorsprung erarbeitet hatten, die nach der Auszeit des HSG Trainergespanns Tatsch/Stoffel auf 10:11 in der 20. Minute schrumpfte, ehe die Gäste dann auf 10:14 in der 24. Minute vorlegten und ihre Führung in die Kabine mitnahmen.

 

Eng wurde es nach dem Wechsel beim 19:21 in der 34. Minute, dabei waren die Gastgeber auf einem guten Wege das Spiel drehen zu können. Doch angetrieben von ihren gefährlichsten Angreifern Andrius Zigelis und Patrick Hess zogen die Gäste vorentscheidend auf 19:23 in der 37. Minute davon und ließen den Gastgeber nicht mehr näher als auf drei Tore zum 21:24 in der 38. Minute heran. Über 22:27 in der 45. Minute fuhren die Gäste dann den ungefährdeten Sieg ein.

 

„Gemischte Gefühle nach der Begegnung: offensiv war unsere Leistung in Ordnung, das zeigten 31 erzielte Treffer. Besonders stark die Leistung von Jannik Stürmer. Defensiv fehlte aber die Einstellung bei allen, weder Abwehr noch die Torhüter hatten ihre Normalform. So hatten die Gäste ein relativ entspanntes Spiel vor sich, die durch ihre Individualisten offensiv entschieden wurde. Allen voran Zigelis und auf Rechtsaußen Patrick Hess, der alle seine Chancen verwertete.  Leider wurde es ab der 40. Minute kein spannendes Spiel mehr. Ich hätte mir gewünscht, dass die Jungs vor der tollen Kulisse mehr an Motivation und Einsatzbereitschaft zeigen. Zur gewohnten Leistung haben wir an diesem Abend nicht gefunden. Sicherlich stand unser eine andere Qualität im Angriff gegenüber als wir dies aus der Rheinlandliga gewohnt sind. Obwohl wir alles versuchten, auf 3:2:1 umstellten oder sogar mit einer doppelten Manndeckung gegen Zigelis und Helaoui spielten, es half an diesem Abend nicht. Wir werden jetzt auch in der Karnevalszeit weiter dreimal die Woche trainieren, um uns auf die jetzt entscheidende Phase der Meisterschaft vorzubereiten“, sagte Gastgebertrainer Jochen Tatsch.

 

Kaltenmorgen und Jan Schneider - Luca Schneider, Klei (5), Stürmer (9), Mangold (4/1), Schell (3), Hassley (3), Conrath, Schmidt, Reuter (2), Jens Schneider (3), Nicolae (2/1)

 

HSG Hunsrück II - HV Vallendar 23:26 (8:14)

 

Keinerlei Zweifel ließ RPS Ligist Vallendar in der Anfangsphase des Spiels bei der Hunsrück Reserve daran aufkommen, wer ins Final-Four des HVR Pokals einziehen sollte. Chancenlos die Gastgeber und so musste Trainer Martin Bach in der 13. Minute die Auszeit nehmen, seine Mannschaft lag 1:7 zurück! Erst in der 16. Minute gelang den Gastgebern der zweite Treffer und so zog der Favorit über 2:9 und 5:14 in der 26. Minute der Pausenführung zum 8:14 entgegen.

 

Nicht noch einmal wollten die Hunsrücker die Startphase verschlafen, hielten gleich nach dem Wiederanpfiff dagegen und so blieb das Spiel über 11:17 in der 34. Minute ausgeglichen. Beim 13:23 in der 45. Minute schien die Messe bereits gelesen, doch das „Bach-Team“ gab sich noch lange nicht geschlagen. Tor um Tor kämpfte sich die HSG heran, verkürzte beim 21:25 in der 56. Minute so bedenklich, dass die Gäste nochmals die Auszeit nahmen. Am Ende ein achtbares Ergebnis für den Verbandsligisten.

 

„In den Anfangsminuten des Spiels hatten wir durchaus unsere Chancen, nutzten die aber nicht oder trafen falsche Entscheidungen. Sicher hat Vallendar nach dem 1:9 gedacht, dass es so weiterlaufen wird. Doch aber der 15. Minute war es Michel Kaltenmorgen, der uns mit seinen Toren im Spiel hielt. Zur Pause konnten wir mit den 14 Gegentreffern sicher leben. Im Angriff hätten wir aber cleverer spielen müssen. Uns gelang es nach dem Wechsel, das Tempo ab der 45. Minute hochzuhalten und als der bis dahin gut haltenden Lukas Everding sich gegen Benny Schug im Tor auswechselte, knüpfte der nahtlos an dessen Leistung an. Vallendar musste jetzt viel für seine Tore arbeiten, die Abwehr stand gut und Kris Junemann und auch Christoph Kirst, der dahin ging, wo es weh tat, sorgten für wichtige Tore. Doch letztlich war es die gesamte Mannschaft, die ihren Anteil daran hatte, dass Vallendar mit dem Endergebnis sicher nicht zufrieden sein konnte“, meinte Trainer Martin Bach.

 

Everding und Schug (1) - Faust, Röhrig (1), Fritz, Schub, Kirst (3). Klei (3), Junemann (5), Kiesel, Klein (2), Berg, Mende (1), Kaltenmorgen (7/1),

 

 

 

HVR Pokal

Viertelfinale Frauen

15./16. Februar 2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TuS Horchheim - HSG Mertesdorf/Ruwertal 14:20 (9:9)

 

Der ersatzgeschwächt angetretene Rheinlandligist HSG Mertesdorf/Ruwertal setzt sich am Ende dank einer Steigerung im zweiten Spielabschnitt gegen den Bezirksligisten in Horchheim durch. Die Mannschaft von Trainerin Steffi Frisch tat sich vor allem im ersten Spielabschnitt schwer, lag sogar bis zur 21. Minute mit 7:4 zurück, drehte dann scheinbar über 7:9 bis zur 26. Minute nach einem 0:5 Lauf die Begegnung, doch es blieb spannend.

 

Auch nach dem Wechsel bot der Bezirksligist ein Spiel auf Augenhöhe und war letztmals beim 14:13 in der 47. Minute in Führung, ehe sich die konditionelle Überlegenheit der Ruwertalerinnen bezahlt machte, die nun mit einem 0:7 Lauf in den letzten 13 Minuten keinen Treffer der Gastgeberinnen zuließen und so zum 14:20 Pokalerfolg kamen.

 

„Wir konnten nur mit einem Rumpfteam antreten, hatten aber eine Bombenmotivation. Doch das Leben haben wir uns in der ersten Hälfte selbst schwer gemacht, unfassbar viele klare Chancen nicht genutzt und uns die Fehlwürfe geleistet. Das wir zur Pause nur Remis spielen, hatten wir uns selbst zuzuschreiben. Erst ab der 47. Minute platzte der Knoten, die Abwehr stand super stark und auch beide Torfrauen hielten das was auf den Kasten kam. Endlich haben wir auch im Angriff unsere Chancen genutzt und verdient in einem fairen Spiel unter der guten Leitung des Schiedsrichters Ernst Ebert gewonnen“, freute sich Trainerin Steffi Frisch.

 

Becker und Huwer - Britz (3), Lamberti (4), Eiden (3), Thinnes (5/1), Teuber, Eiden (1), Reber (3), Treitz (1).

 

***********************************************

 

HSG Hunsrück - HSG Kastellaun/Simmern

(Samstag, 17:30 Uhr, Schulsporthalle Sohren)

 

Lokalderby im Hunsrück! Das Rheinlandligateam des Trainergespanns Jochen Tatsch/Timo Stoffel trifft auf den Lokalrivalen und RPS Ligisten Kastellaun/Simmern. Während die Gäste nach der zu erwartenden Heimniederlage am vergangenen Wochenende gegen den souveränen Tabellenführer der RPS Oberliga SV Zweibrücken auf den drittletzten Tabellenplatz zurückgefallen sind, kann sich Gastgeber, HSG Hunsrück berechtigte Hoffnungen auf die Meisterschaft in der Rheinlandliga und den möglichen Aufstieg in die RPS Oberliga machen. Das Pokalspiel ist sicherlich ein willkommener Leistungsvergleich für beide Teams, in deren Reihen Spieler stehen, die sich gut kennen. „Kastellaun/Simmern steckt dick im Abstiegskampf, doch ich bin sicher, dass die Mannschaft den Pokalerfolg gegen uns unbedingt will. Bei uns hat die Meisterschaft Priorität und hoffe, dass wir uns keine Verletzungen einhandeln. Wir freuen uns auf das Derby. Die Spieler haben in Teilen in der Jugend miteinander gespielt und auch wir haben in der Vorbereitung auf diese Saison gegeneinander gespielt. Ich hoffe auf viele Zuschauer und eine interessante und faire Begegnung“, so der immer noch erkältete HSG Coach Jochen Tatsch, der auf Pascal Oliver und Daniel Koch verzichten muss.  

 

SV Gerolstein - TV Bitburg II

(Samstag, 18 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

„Mit Verbandsligist Bitburg kommt - der wie ich meine stärksten Gegner- den wir diese Saison spielen dürfen, nach Gerolstein. Die Bitburger Reserve konnte sich aus der aufgelösten 4. Bitburger Mannschaft verstärken, verfügt nun nicht nur über junge schnelle Spieler, sondern auch über die nötige Erfahrung und Abgeklärtheit. Mit dem was uns ausmacht, Teamgeist und moderner Tempohandball, in unserer Halle ohne Harz wird das ein gutes Handballspiel, auf Augenhöhe, eventuell mit Verlängerung und Siebenmeter werfen. Wir konnten in der Verbandsliga nur einmal gegen Bitburg II gewinnen und da war Janosh Klimek verhindert, der mit seinen taktischen Umstellungen und Auszeiten schon so manche Punkte diese Saison für seine Mannschaft gewinnen konnte. Personell sind wir derzeit stark geschwächt, einige Verletzungen machen uns zu schaffen. Wir haben nichts zu verlieren wer hätte gedacht das Gerolstein diese Saison im Viertelfinale des HVR Pokals steht. Mit einer derart jungen Mannschaft, ausschließlich mit Spielern aus der eigenen Jugend im Final4 zu stehen ist ein großer Traum. Ein paar der Spieler habe ich vor 5 Jahren in der C-Jugend trainiert oder in der JSG Vulkaneifel A-Jugend, die Rheinlandligameister wurde. Sollten wir es nicht schaffen, würde es mir schwer fallen lange enttäuscht zu sein“, sagt Gerolsteins Trainer Sandro Baumanns.

 

HSG Hunsrück II - HV Vallendar

(Sonntag, 17 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Der Tabellenführer der Verbandsliga West, die HSG Hunsrück II erwartet mit dem HV Vallendar die derzeit stärkste Männermannschaft des Handballverbandes Rheinland. Zurzeit belegt die Mannschaft vom Rhein einen guten 8. Tabellenplatz in der RPS Oberliga und geht aufgrund des zwei-Klassenunterschiedes als klarerer Favorit in diese Begegnung. Das die Gäste die Begegnung im Hunsrück nicht auf die leichte Schulter nehmen, unterstrich Vallendars Kapitän Oliver Lohner der es als Aufgabe sieht, „im Pokal weiterzukommen“. „Für uns ist diese Begegnung eine schöne Ergänzung zur Saison, sind aber der klare Underdog! Wenn es bei uns gut läuft, wollen wir den Favoriten etwas ärgern, doch die Trauben hängen hoch. Wichtig für uns ist, dass wir uns weiterentwickeln, wissen aber auch, was da auf uns zukommt. Bis auf den weiterhin verletzten Nico Bach kann Trainer Martin Bach auf seine Bestbesetzung bauen.

 

HVR Pokal

Viertelfinale Frauen

15./16. Februar 2020

 

TuS Horchheim - HSG Mertesdorf/Ruwertal

(Samstag, 18 Uhr)

 

Nach Horchheim geht die Fahrt der Ruwertaler Damen am Samstagabend. Dort wartet der Tabellenvorletzte der Bezirksliga Rhein/Westerwald auf das Rheinlandligateam. Unterschätzen sollte man die Gastgeberinnen auf keinen Fall, das beweisen die Ergebnisse der Mannschaft in den letzten Wochen. Zuletzt unterlag das Team gegen den Spitzenreiter der Liga nur knapp.

 

HVR Pokal Achtelfinale Frauen

 

HSG Obere Nahe - HSG Mertesdorf/Ruwertal 23:27 (10:11)

 

Der Rheinlandligist aus dem Ruwertal wird trotz des kleinen Kaders seiner Favoritenrolle beim Bezirksligisten Obere Nahe gerecht und zieht ins Viertelfinale des HVR Pokals ein. Dabei fanden die Gäste gut ins Spiel, führten 2:5 in der 9. Minute, hatten dann einen kleinen Einbruch, verloren den Faden und so kamen die Gastgeberinnen zur 10:9 Führung kurz vor dem Wechsel. Doch bis zur Pause erkämpfte sich das Gästeteam die Führung zurück.

 

Nach dem Wechsel spielten die Gäste zunehmend stärker, bei den Gastgeberinnen war es vor allem die Torfrau, die dem Ruwertaler Team Rätsel aufgab. Oft scheiterten die Gästespielerinnen im Abschluss, gewann am Ende verdient, versäumten es aber, das Tempo hochzuhalten.

 

„Es war ein gutes Spiel des kleinen Kaders“, lobte Gästecoach Andi Schröder.

 

HSG ON: Göymen und Brenner- Fetzer (6/2), Hey (3/1), Kunz (3), Hartenberger (1), Cartrein (2), Gesemann (1), Merker (1), Harfenberger (5), Duran, Brenner (1), Heike.

 

HSG M/R: Becker - Eiden (4/2), Eiden (3), Lamberti (2), Reber (5), Teuber (6/2), Schuh (3), Fich (3), Britz (1).

 

 

HSG Obere Nahe - HSG Mertesdorf/Ruwertal

(Sonntag, 15 Uhr, Landesleistungszentrum Niederwörresbach)

 

Im letzten Achtelfinalspiel des Pokals erwartet Bezirksligist HSG Obere Nahe den Rheinlandligisten aus dem Ruwertal. „Für uns hat der Pokal keine Priorität und auch keinen Reiz. Aus diesem Grunde reisen wir mit nur einem kleinen Kader an, stellen aber eine spielfähige Mannschaft. Wir haben keine großen Ambitionen“, gibt Gästetrainer Andi Schröder zu.

Achtelfinale Männer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SV Gerolstein - TV Moselweiß 34:28 (14:14)

 

Landesligist Gerolstein sorgt gegen den Rheinlandligisten Moselweiß für die Pokalüberraschung des Spieltages!

 

Dabei starteten die Eifelaner furios, legten mit sechs Treffern in Folge zum 6:0 in der 8. Minute vor und bereits jetzt zeigte sich, dass Sebastian Johannes Wolf zum überragenden Spieler an diesem Tage werden sollte. Erst allmählich erwachten die Gäste aus ihrer Lethargie, kämpften sich jetzt Tor um Tor heran und kamen über 8:7 in der 18. Minute ins Spiel, glichen beim 12:12 in der 25. Minute aus und kamen mit einem Remis in die Kabine.

 

Auch nach dem Wiederanpfiff hielten die Gastgeber überraschend mit, hielten bis 20:20 in der 42. Minute dagegen, um sich dann mit einem drei Tore in Folge Lauf den entscheidenden Vorteil zum 23:20 in der 44. Minute zu verschaffen. Die Gäste nahmen folgerichtig die Auszeit, doch vom 27:25 in der 50. Minute gelang dem Team von Trainer Sandro Baumanns die Entscheidung zum 30:25 in der 53. Minute.

 

„Unfassbar schön! Ich kann das noch gar nicht wirklich glauben: zunächst mussten wir beim Abschlusstraining am Donnerstag die Verletzung unseres Kapitäns Tim Rosch verkraften. Er wird mindestens 3 Wochen ausfallen. Zum Spiel: wir wollten den Sieg einfach mehr als Moselweiss. Einer besonders, Sebastian Wolf, 14 Tore ! Moselweiss trat sicher nicht in Bestbesetzung an, dennoch kann das die gute Leistung meiner Mannschaft nicht schmälern! Auch in doppelter Unterzahl erkämpften wir uns die Führung zurück. Unsere Torhüter waren wieder stark, Jesko Waldorf auf Halb machte ein bärenstarkes Spiel, wir sind im Flow und freuen uns auf die nächste Runde!“, sagte SVG Coach Baumanns.

 

Hoffmann und Zaborowski - Hetzius (1), Leonards, L. Rosch (8), Wolf (14/4), Eltze, Comesse, Leonards (3), Servatius (1), Waldorf (5), Hell (2)

 

DJK/MJC Trier - HV Vallendar 26:27 (14:12)

 

Bitteres Pokal-Aus für den Rheinlandligisten aus Trier gegen den RPS Oberligisten aus Vallendar. Das Team von Trainer Alex Kuhfeld leistete lange energischen Widerstand und war bis zum 19:20 an der Überraschung dran. Bis dahin lieferten sich beide Teams ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Trierer nach ausgeglichenem Start auf 10:7 in der 22. Minute vorlegten und ihren Vorsprung mit 14:12 in die Pause brachten.

 

„Wir sind gut gestartet, stellten eine starke Abwehr mit einem gut haltenden Andre Legenhausen im Tor und ließen so nur wenige Tore der Gäste zu“, freute sich der MJC Coach über die starke Vorstellung seines Teams im ersten Spielabschnitt.

 

Die erste Gäste-Führung stand beim 16:17 in der 39. Minute auf der Anzeigetafel, doch das Kuhfeld-Team hielt dagegen und blieb bis 19:20 dran. Doch mit drei Treffern in Folge gelang dem Favoriten dann über 19:23 in der 53. Minute die erste klare Führung.

 

„In dieser Phase waren wir im Abschluss nicht mehr konsequent genug, nutzten einige klare Chancen nicht, darunter zwei Gegenstöße. Zudem überzeugte jetzt der gegnerische Keeper mit einigen guten Paraden, er war jetzt besser im Spiel“, urteilte Kuhfeld.

 

Die Trierer gaben die Begegnung noch nicht verloren, hielten bis 23:25 in der 58. Minute dagegen, ehe dem Favoriten die entscheidenden Treffer zum 24:27 knapp eine Minute vor dem Ende gelangen. 24 Sekunden vor dem Ende gelang der Anschlusstreffer von Julis Collet zum 26:27 .

 

„Wir zogen das Stürmerfoul der Gäste und hatten noch wenige Sekunden, die aber nicht mehr zum Ausgleich reichten. Über weite Phasen des Spiels hielten wir gut mit. Zünglein an der Waage waren die Erfahrung und die körperliche Fitness der Gäste, die mit mehr Feuer agierten. In den Schlussminuten haben den Oberligisten überraschend mit der offenen Manndeckung verunsichert und uns so wieder in Schlagdistanz gebracht. Das war eine gute Vorbereitung auf die nun kommenden Meisterschaftsspiele“, meinte Kuhfeld.

 

Legenhausen und Lofi - Heinz, P. Müller (5), Plausinaitis (1), Merten, Kinzig, Schwiderski, Zelzer, Sattler (3/2), Flathmann, Collet (6), M. Müller (9), Löw (2).

 

TV Bitburg - TuS Daun 40:26 (17:14)

 

Deutlicher als erwartet setzte sich der TV Bitburg gegen den TuS Daun durch. Dabei zollten die Gäste ihrem kleinen Kader Tribut und mussten ähnlich deutlich wie im Hinspiel der Meisterschaft auch im Pokal die Segel in Bitburg streichen.

 

Nur eine Halbzeit hielten die Dauner mit. Gleich nach dem Wiederanpfiff zog das Team von Trainer Rudi Engel über 19:14 in der 32. Minute und 25:15 in der 39. Minute dem ungefährdeten Pokalerfolg entgegen. Auch die Auszeit der Gäste half nicht weiter! Am Ende stand ein klarer 40:26 Heimspielerfolg der Bierstädter auf der Anzeigetafel.  

 

„Aus meiner Sicht verlief die erste Hälfte sehr ausgeglichen, beide Angriffsreihen taten sich schwer. Wir spielten in einigen Situationen überhastet und nutzten klarste Chancen nicht. Hier hätten wir vor der Pause schon ein Signal setzen können! Prunkstück an diesem Abend war aber unsere Abwehr und ein starker Fabian Reich im Tor, der zunehmend besser in die Saison findet und seine Leistung vor Weihnachten bestätigte. Er nimmt eine gute Entwicklung. In der Abwehr waren es Jan Lauer und Patrick Walerius, die aus der Mannschaftsleistung hervorzuheben sind. Jan kassierte in diesem Spiel gleich drei Kopftreffer, steckte dies aber weg und setzte auch im Angriff Akzente. Die Abwehr hat uns in diesem Spiel geholfen und war das Fundament des klaren Erfolges. In der Halbzeit habe ich meiner Mannschaft gesagt, dass sie weiterhin Gas geben muss und wir das Spiel dann in den nächsten 10 Minuten entscheiden und das hat auch geklappt. Daun hat eine gut funktionierende erste Rückraumbesetzung, doch wir hatten letztlich die breitere Bank, können aber auch im Rückraum nicht aus dem Vollen schöpfen. Ab der 40. Minute war das Spiel durch, beim Gast war jetzt kein Aufbäumen mehr erkennbar. Über den Wert des Pokals kann man sicherlich unterschiedlicher Meinung sein, für uns war das Spiel eine gute Vorbereitung auf die jetzt anstehende Rückrunde“, resümiert TVB Coach Rudi Engel.

 

„Leider müssen wir uns gegen Bitburg, wie schon im Ligaspiel, deutlich geschlagen geben. Nach nervösem Beginn beider Teams konnten wir anfangs eine kleine Führung herausspielen. Da war allerdings schon zu erkennen, dass wir uns schwerer als die Gastgeber taten, um zum Torerfolg zu kommen. Viele Bälle landeten im Block oder wurden gehalten. Bitburg kam immer besser ins Spiel und spätestens als Matthis Otto sich bei einer Abwehraktion in der 22. Minute eine Verletzung an der Schulter zuzog, zollten wir unserem kleinen Kader Tribut. Bei nur zwei Ersatz-Feldspielern konnten wir den Ausfall in der 6:0 Abwehr nicht positionsgetreu ersetzen und mussten in eine offensivere Deckungsvariante wechseln. Damit tat sich Bitburg merklich leichter und ging mit einer 3-Tore-Führung in die Halbzeit. Nach der Pause setzten wir unser Vorhaben, lange Angriffe zu spielen und geduldig auf unsere Chancen zu warten, nicht um. Wir schlossen zu früh und überhastet ab und Bitburg entschied das Spiel frühzeitig durch ein starkes Tempogegenstoßspiel. Spätestens ab der 40. Minute hatte das Spiel dann Trainingsspielcharakter. Die Niederlage an sich ist für uns kein Beinbruch, aber in dieser Höhe schmerzt sie natürlich, zumal wir in der ersten Halbzeit trotz unserer Ausfälle ganz ordentlich mithalten konnten. Wir werden in der kommenden Woche an einigen Dingen arbeiten müssen, um dann im Heimspiel gegen Urmitz wieder ein anderes Gesicht zu zeigen. Ich hoffe das Matthis Ottos Verletzung sich als nicht so schwerwiegend herausstellt und wir dann wieder vollzählig antreten können“, hofft Dauns Co-Trainer Pat Brümmer.

 

TVB: Reich und Otte - Engel (3), Guldenkirch (1), Straub (2), Steinbach (8), Enders (6/4), Kaufmann (1), Lauer (6), Walerius (6), Rehm (3), Nelles (4)

 

TuS: Rode und Lindner - Tran (3), J. Präder (3), Otto, J. Willems (7/3), Brümmer, S. Präder (6), Lißmann (4), Reifferscheidt (2), Rahn (1).

 

TV Welling - HSG Hunsrück 25:39 (12:19)

 

Obwohl die Gäste ersatzgeschwächt in der Nettehalle auflaufen mussten, bestanden keine Zweifel, wer die Halle als Sieger verlassen sollte. Beim 3:7 in der 10. Minute zog Welling die Reißleine, nahm die Auszeit, doch die Gäste legten über 10:15 in der 25. Minute und 12:19 zur Pause den Grundstein für den ungefährdeten Sieg! Auch nach dem Wechsel ließ der Favorit nicht nach, zog über 16:25 in der 37. Minute und 20:30 in der 47. Minute dem überaus deutlichen Erfolg entgegen.

 

„Es war ein ähnliches Spiel wie in den beiden bisherigen Runden gegen die Verbandsligisten aus Andernach und Kastellaun. Doch Welling zeigte sich von Beginn an sehr motiviert, doch schnell wurde der Klassenunterschied deutlich. Unser Sieg war nie gefährdet, der jedoch wesentlich höher ausfallen musste. Welling ermöglichte uns mit seinem schnellen Spiel viele Ballgewinne, doch wir hatten eine katastrophale Chancenauswertung. Bei normalem Verlauf müssen wir über 50 Tore erzielen! Seriös spielten unsere Jungs ihr Ding runter. Ich konnte alle Spieler einsetzen und auch die beiden A-Jugendlichen hatten ihre Spielanteile. Es war eine gute Vorbereitung auf die nun kommenden Meisterschaftsspiele“, feute sich HSG Coach Jochen Tatsch.

 

Jan Schneider und Kaltenmorgen - Klei (6), Stürmer (5), Schell (4), Hassley (5), Conrath (4), Koch (3), Schmidt (4/1), Roschel (2), Jens Schneider (1), Nicolae (5/3)

 

DJK St. Matthias - HSG Hunsrück II 32:34 (16:16)

 

Letztlich hatte der Favorit aus dem Hunsrück mehr zuzulegen und entschied die Begegnung nach dem 30:30 in der 55. Minute mit drei Treffern in Folge zum 30:33 in der 58. Minute. Die Gastgeber erwischten den besseren Start, führten 7:4 in der 9. Minute und bauten ihren Vorsprung bis 11:7 in der 19. Minute weiter aus. Doch nach dem 14:11 in der 24. Minute gelangen dem Team von Trainer Martin Bach gleich drei Tore in Folge zum verdienten Pausen-Remis.

 

„Um es mal vorsichtig zu formulieren: Der absolute Wille, sich an Ostern irgendwo in Koblenz herumzutreiben, war nicht unbedingt zu jeder Zeit absolut klar erkennbar. Und so verlief die Begegnung, sehr ordentlich geleitet von Siggi Nießen und Michael Hemmes, äußerst fair und gespenstig ruhig, obwohl sich in der zweiten Hälfte keine Mannschaft mit mehr als zwei Toren absetzen konnte. In der ersten Hälfte kamen wir ganz gut ins Spiel und schafften es, die Irmenacher ins Positionsspiel zu zwingen, wo diese sich gegen unsere ordentliche Abwehr schwertaten. So konnten wir uns einen 4 Tore Vorsprung herausspielen. In der zweiten Hälfte gelang es den Gästen dann zunehmend einfacher, auch aus dem gebundenen Spiel Tore zu erzielen. Da uns dies ebenso vorne gelang, gestaltete sich die Begegnung bis zum Schluss äußerst knapp. Hier nutzten die Irmenacher dann ein paar Nachlässigkeiten unsererseits, um das Spiel für sich zu entscheiden. Ich bin keineswegs unzufrieden mit dem Ausgang der Partie. Wir haben konsequent durchgewechselt, konnten den Ausfall von Tom Kochann einigermaßen gut kompensieren, unser Neuzugang David Clemens durfte seine Einstandskiste geben und es hat sich niemand verletzt. Jetzt richten wir den Fokus voll auf die angenehme Rückrunde, wo wir uns auf dem Wolfsberg wesentlich bissiger zeigen werden“, verspricht DJK Spielertrainer Kris Sturm.  

 

„Beiden Teams war die Winterpause im ersten Spielabschnitt anzumerken. Es wurde ein zähes Spiel, das aber jederzeit fair war. Parallelen zum Meisterschaftsspiel waren erkennbar. Auch hier führten die Mattheiser, ehe wir im Spiel waren. Uns plagten einige Ausfälle, dazu verletzte sich Nico Bach in der 12. Minute und so hatte ich keinen etatmäßigen Spielmacher mehr auf dem Platz. Hier sprang dann Christoph Kirst in die Bresche, der die Sache zusammen mit seinen Rückraumkollegen sehr gut machte“, freute sich Gästetrainer Martin Bach. Nach dem Wechsel ging die Führung hin und her bis zum letzten Remis beim 30:30! „Wie auch im Saisonspiel hatten wir am Ende mehr zuzusetzen, ließen aber dennoch viele Chancen liegen und scheiterten ein ums andere Mal am guten Mattheiser Keeper Lutz Conermann. Dazu kam dann auch noch Pech mit einigen Latten- und Pfostentreffern. Wir sind letztlich froh die nächste Runde erreicht zu haben“, gestand Bach.

 

DJK: Conermann - Seiler (2), Sturm (12/3), Köhler (4), Frisen, D. Kochann (1), S. Juncker, Lange (1), Stein (8), Clemens, Nabakowski (1), Falk (3).

 

HSG: Everding und Schug - Faust (5), Fritz (4/1), Kirst (4), Klei (5), Junemann (4), Kiesel (3), Bach (1), Mende (3/1), Kaltenmorgen (5/1)

 

Achtelfinale Frauen

 

TuS Daun - TV Bassenheim 21:35 (12:15)

 

Mit nur einer Auswechselspielerinnen standen die personellen Vorzeichen für die Eifelaner im Spiel gegen den RPS Oberligisten aus Bassenheim nicht besonders günstig. Doch die von Gerd Clemens betreute Mannschaft lieferten den Gästen von Beginn an ein Spiel auf Augenhöhe, in dem der Favorit zwar ständig führte, doch die Eifelanerinnen glichen immer wieder aus. Nach dem 7:7 in der 15. Minute war es Jessi Kutscheid mit ihrem vierten Treffer bis zu diesem Zeitpunkt, die ihre Mannschaft erstmals mit 8:7 in Führung brachte! Doch nach dem 10:10 in der 21. Minute setzte sich der Gast über 10:13 auf 12:15 zur Pause ab.

 

„Wir waren froh überhaupt eine spielfähige Mannschaft aufbieten zu können, boten dem Favoriten im ersten Spielabschnitt ein gutes Spiel“, freute sich Dauns Trainer Gerd Clemens.

 

Nach dem Wechsel legten die Gäste eine „Schippe“ drauf, zogen gleich mit drei Treffern in Folge auf 12:18 in der 34. Minute davon und bauten ihre Führung jetzt deutlich über 17:27 in der 50. Minute bis zum Schlußpfiff auf 21:35 aus.

 

„Trotz der klaren Niederlage sind wir nicht unzufrieden. Mit meinem Trainerkollegen war ich mir einig, dass die Tatsache, dass keine Spielerin sich verletzte, das Wichtigste an diesem Abend war“, sagte Clemens.

 

Treis und Miller - N. Aideyan (1), F. Kutscheid (3), J. Kutscheid (9/1), Krämer (2), Teusch (4), Dausend, Clever (2)

 

SV Gerolstein - HSG Hunsrück 17:35 (7:18)

 

Wie erwartete setzte sich der RPS Oberligist deutlich beim Bezirksligisten in Gerolstein durch. In keiner Phase des Spiels war der Gästesieg gefährdet. So legte die von Torsten Neuls betreute HSG gleich vor, führte 1:6 in der 15. Minute und baute über 5:15 in der 25. Minute den Vorsprung bis zur Pause auf 7:18 aus. Spätestens beim 13:33 in der 50. Minute war mehr als Klassenunterschied deutlich.

 

„Wir hatten uns vorgenommen, mehr als 10 Tore zu werfen und weniger als 40 Tore zu kassieren und das ist uns gelungen. Gegen eine sehr nette Gästemannschaft, die allerdings nicht in Bestbesetzung antrat, haben meine Mädels ihre Sache gut gemacht. Allen voran Jacqueline Tittelbach im Tor. Die Gäste hatten allerdings viel Pech mit ihren Abschlüssen, scheiterten oft an Latte und Pfosten und so blieben wir im Spiel“, resümierte SVG Trainerin Doris Waldorf.

 

„Wir reisten mit einem kleinen Kader an, hatten Ergänzungen aus dem Rheinlandliga-Team. Das Spiel war für uns wichtig, da wir wie am kommenden Wochenende in Mundenheim ohne Harz spielen mussten. Das hatten wir auch schon in der Woche trainiert, doch wir leisteten uns viele Fehlwürfe. Gefühlt liefen wir 80 Angriffe, wollten hohes Tempo gehen und das ist uns gelungen. Letztlich haben wir keine Verletzten und trafen auf eine sympathische Gastgebermannschaft, bei denen einzelne Spielerinnen sich gut verkauften, das eins gegen eins suchten und hier erfolgreich waren“, lobte Gäste-Co-Trainer Torsten Neuls.

 

SVG: Tittelbach und Schmitz - Helle, Schauster (1), Brunner, Hammes (4/1), Werner (4), Vissers (4), Nober, Mohr, Keul (2), Schauster, Kröffges, Krämer (2)

 

HSG: Born - Simon (1), Wies (4), Bottlender (7), Endel (3), Bach, Sülzle (10/2), Nicolae (8), Lammersmann (2).

TuS Horchheim - TV Bitburg 27:17 (15:5)

 

Kalt erwischt wurden die Bitburgerinnen in Horchheim! Das Team von Trainer Philipp Kesse verschlief den Start völlig und so gelang dem TuS der 9:1 Start bis zur 17. Minute. Erst jetzt fingen sich die Gäste, hatten aber zur Pause beim 15:5 das Spiel bereits verloren. Die zweite Hälfte wurde dann zu einem Spiel auf Augenhöhe. Horchheim sah sich nun einer aufopferungsvoll kämpfenden Eifel- Mannschaft gegenüber, die den zweiten Spielabschnitt völlig ausgeglichen gestaltete.

 

Schares J. (1), Flesch (6/1), König (5), Feltges, Schares H., Schuh (3), Hoffmann, Endres, Stockemer (1), Grethen (1), Kail.

 

HSG Post/Germania Trier - FSG Arzheim/Moselweiß 10:42 (5:21)

 

Die Messe in der Toni-Chorus Halle war schnell gelesen. Mit ihrem 0:8 Start bis zur 14. Minute war die Begegnung früh entschieden. Den Gast lange zu ärgern, ging damit nicht auf. Zur Pause war klar, wer die Halle als Sieger verlassen sollte. Wie im ersten Spielabschnitt fand der RPS Oberligist gut ins Spiel zurück und zog über 7:31 in der 47. Minute dem souveränen Erfolg entgegen. „Das Spiel kam für uns aufgrund der Tatsache, dass die Vorbereitung auf dieses Spiel nicht optimal war, zu früh. Anfangs nutzten wir unsere Chancen nicht, sonst wäre es sicher angenehmer für uns geworden. Letztlich haben uns die gut spielenden Gäste den zwei Klassenunterschied aufgezeigt“, erklärte HSG Trainer Ralf Schröder.

 

HSG: Märkle (2), Arnold, Schmitt (1), Wasserheß (1), Steffen (3/1), Maurer-Wildemann, Stienen, Millen (1), Schönhofen, Klein, Winke (1), Kurm, Weber (1), David.

 

TuS Weibern - HSG Wittlich 22:37 (8:21)

 

Wie erwartet setzt sich der RPS Oberligist und Tabellenführer Wittlich an der ehemaligen Wirkungsstätte ihres Trainer Thomas Feilen in Weibern ungefährdet durch. Vom 2:2 in der 6. Minute zogen die Gäste aus der Eifel über 2:6 und 3:8 in der 13. Minute der deutlichen Pausenführung entgegen. Auch die Auszeit der Gastgeberinnen bei diesem Spielstand half wenig, über 5:15 und 8:21 zur Pause war die Begegnung bereits entschieden.

 

Nach dem Wechsel lief es für die Gastgeberinnen besser, die sich bis zum 17:30 in der 47. Minute eine ausgeglichene Begegnung mit dem Favoriten lieferten. Die Auszeit von Feilen zeigte dann Wirkung: zwei Treffer von Nele Kappes sollten dann den Gast wieder in die Spur zurückbringen, der nun über 17:32 in der 49. Minute den Vorsprung wieder ausbaute, doch Weibern ließ sich nicht abschütteln und gestaltete die Restspielzeit offen.

 

„Das Spiel gewonnen und keine Verletzten. Das ist die Hauptsache. Wir kamen aus einer intensiven Trainingswoche nach Weibern, schonten die angeschlagenen Leistungsträgerinnen Wilhelmi, Kucher und Packmohr, gaben allen anderen Spielerinnen ihre Spielanteile und da hat vor allem Merle Kloep, unsere C-Jugendliche mit ihrer Unbekümmertheit überzeugt. Es war eine willkommene Gelegenheit einiges auszuprobieren, doch gerade nach dem Wechsel ließen wir etwas nach, es war die Müdigkeit erkennbar. Weibern hielt kämpferisch dagegen. Wir kamen dank unseres Tempospiels zum klaren Erfolg“, freute sich Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

 

Scharfbillig und Wilhelmi - Schurich (5), Kloep (5), Keil (2), Teusch (3), Engel (3), Rolinger (2), Packmohr, Kappes (4), Czanik (3), Schieke (6), Lukanowski (4), Kucher.

 

HSC Igel - HSV Rhein-Nette 17:20 (9:10)

 

"Es war ein ausgeglichenes Spiel das Rhein-Nette auf jeden Fall verdient gewonnen hat. Es ist eine junge dynamische Mannschaft mit vielversprechender Zukunft. Wir aus Igel wünschen ihnen weiterhin viel Glück und Erfolg beim Pokal", sagte Igels Trainerin Sarah Neth.

 

Dabei lieferten die Igelerinnen dem Gast vom Rhein ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Gastgeberinnen sogar bis 5:4 in der 10. Minute führten, dann aber drei Treffer der Gäste einstecken mussten, die nach dem 5:7 in der 13. Minute die Führung nicht mehr abgaben. Doch Igel ließ sich bis zru Pause nicht abschütteln und war beim Wechsel auf Schlagdistanz (9:10), Mit drei Treffern gleich nach Wiederanpfiff schienen die Gäste jetzt den Sack früh zumachen zu können, führten 9:13 in der 35. MInute, doch Igel kämpfte sich wieder auf zwei Tore heran, hatte beim 16:18 in der 51. Minute durchaus noch die Chance das Spiel zu drehen. In der 55. MInute stand der Endstand beim 17:20 bereits fest.

 

Seerh (5), Schmitt (2), Wirtz, Schneider, Jager (3/2), Feltes (3), Jensen (2/1), Rosenkränzer, Stein, Meier, Petsch (2/1)

 

 

 

SV Gerolstein – TV Moselweiß

(Samstag, 17 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

„Wir müssen schon einen guten Tag erwischen, um eine Chance zu haben. Deutlich mehr Zeitstrafen und vor allem die Roten Karten in der Statistik, bei uns in der Meisterschaft keine einzige, lassen erahnen, welch harte Abwehr danach Gerolstein kommt. Aufgrund der positiven Stimmung im Team und Hunger auf mehr, bleibe ich optimistisch. Wir haben eine ausführliche Weihnachtspause eingelegt und werden am 7.1. das erste Mal nach drei Wochen Pause trainieren. Zwei Trainingseinheiten und eine Neujahrs-/Weihnachtsfeier in Gerolstein, nachdem Pokalspiel, machen mir als Trainer die Aufgabe nicht einfacher. Deshalb hatten wir auch noch versucht den Spieltermin zu verlegen da der Gast aber terminlich gebunden ist, spielen wir doch am 11.01. Der TV Moselweiß wird sicher das Pokalspiel nutzen wollen, die Schlappe im Hunsrück vor Weihnachten aus den Köpfen zu bekommen und mit Schwung in das nächste Meisterschaftsspiel der Rheinlandliga zu gehen. Arthur Glaubetz, der stärkste Spieler der Gäste, wird wohl wieder genesen sein nach seiner Verletzung im Hunsrück Spiel. Die Torhüterleistung wird das Spiel entscheiden. Auf der wichtigsten Position sind wir diese Saison mit Matthias Hoffmann und Karim Zaborowski optimal besetzt, ein ausgeglichenes vollkommen unterschiedliches Torhüterduo, schwer auszurechnen für die Werfer, sehr beruhigend, wenn man solche Spieler im Tor hat“, freut sich SVG Coach Sandro Baumanns.

 

DJK/MJC Trier – HV Vallendar

(Samstag, 17 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Wie groß ist der Leistungsunterschied zwischen der Rheinlandliga und der RPS Oberliga? Diese Frage sollte sich im Spiel der MJC Trier gegen den Rheinland-Vertreter in der RPS Oberliga, den HV Vallendar beantworten lassen. Zuletzt überzeugten die Trierer mit starken Leistungen in der Liga, wollen den Formanstieg auch gegen den Favoriten vom Rhein unter Beweis stellen. Mit HV Vallendar kommt eine der stärksten Mannschaften aus dem Rheinland im die Wolfsberghalle. „Dabei treffen wir auf paar alte Bekannte aus der Region mit Lukas Herz und Christian Schröder. Wir freuen uns auf die Begegnung gegen einen Gegner aus der RPS-Liga und hoffen, dass reichlich Zuschauer den Weg in die Halle finden werden. Stand heute können wir aus dem Vollen schöpfen. Trotz zwei Pflichtspielen am kommenden Wochenende, sehe ich die Mannschaft aus Vallendar als haushohen Favoriten für diese Partie. Die Gäste verfügen über eine körperliche wie auch spielstarke Mannschaft. Für uns steht diese und nächste Woche die Vorbereitung auf das erste Rheinlandligaspiel im neuen Jahr im Vordergrund. Nichtsdestotrotz werden wir uns auch auf dieses Spiel ordentlich vorbereiten und das Spiel nicht kampflos hergeben“, verspricht MJC Trainer Alex Kuhfeld.

 

TV Bitburg – TuS Daun

(Samstag, 18 Uhr, Realschule)

 

Ein „Kopf an Kopf“ Rennen liefern sich die beiden Eifel-Vereine aus Bitburg und Daun im Kampf um die Meisterschaft in der Rheinlandliga. Das um die Meisterschaft mitgespielt wird, war zumindest beim TV Bitburg erklärtes Ziel, wohl weniger bei Daun, die ein fulminante Hinrunde hinlegten und derzeit die Rheinlandliga anführen. Es bleibt die Frage, welche Priorität die beiden verantwortlichen Trainer nun dem Pokal beimessen.

 

„Es ist einfach eine schwere Zeit für alle Mannschaften im Amateurbereich, da über Weihnachten die Chance zum Urlaub machen, von vielen genutzt wird. Wir hatten so zwei komplett freie Trainingswochen, in denen die kleinen Verletzungen auskuriert werden konnten. Doch am Samstag werden uns Chris Stelmach (berufliche Gründe) und Yannik Moecke (langwierige Hüftverletzung) nicht zur Verfügung stehen. Hoffnung habe ich, dass der noch grippekranke Stefan Steinbach am Samstag dabei sein kann. Sicherlich ist der Pokal dadurch ins Gerede gekommen, dass der HVR nicht für die weitergehende Runde gemeldet hat und so nicht mehr die Möglichkeit besteht, als möglicher Pokalsieger einen höherklassigen Verein zu erwischen. So ist für mich der Reiz dieses Pokals verloren gegangen. Das Spiel gegen Daun wird ein Gradmesser sein, wo wir derzeit stehen. Seit 3. Januar sind wir wieder im Training und erwarten mit Daun einen gefährlichen Gegner, egal in welcher Konstellation der Gast auflaufen wird. Selten treten in unseren Klassen in der Saison die Mannschaften mit gleicher Besetzung gegeneinander an. Für mich ist wichtig zu sehen, wo wir stehen“, erklärt Bitburgs Trainer Rudi Engel.

 

„Wir starten nach der Winterpause erst in dieser Woche wieder ins Training und möchten uns in Bitburg natürlich möglichst gut verkaufen. Leider plagen uns einige Personalsorgen. In Bitburg haben wir uns im Ligaspiel sehr schwergetan, zeigten unsere schlechteste Saisonleistung und verloren hoch. Aufgrund der Personalsituation und des Hinspiel Ergebnisses sind wir sicher klarer Außenseiter. Lukas Mayer, Lukas Illigen und Holger Neis fehlen wie Trainer Markus Willems noch urlaubsbedingt. Luca Willems laboriert weiterhin an einer Schulterverletzung. Ob er spielen kann entscheidet sich erst im Laufe der Woche, die Tendenz geht aktuell eher dahin, Ihn für das Ligaspiel gegen Urmitz eine Woche später zu schonen. Berufsbedingt steht wegen der frühen Anwurfzeit noch auch ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Bassi Praeder. Ich hoffe, dass er wenigstens für die 2. Halbzeit zur Verfügung steht. Ich hoffe, dass wir trotz der Ausfälle eine schlagkräftige Mannschaft aufbieten und ein Spiel auf Augenhöhe abliefern können. Wir haben in diesem Spiel aber nichts zu verlieren und werden sicherlich einiges ausprobieren. Der Pokalwettbewerb hat für uns nicht die höchste Priorität und so sehen wir die Partie als schönes Vorbereitungsspiel für den Ligabetrieb, dass wir aber auf keinen Fall einfach herschenken wollen“, sagt Dauns Co-Trainer Pat Brümmer.

 

DJK St. Matthias – HSG Hunsrück II

(Samstag, 19 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Im Pokal kommt es zum Verbandsliga-Duell zwischen der DJK St. Matthias und der Hunsrück Reserve, die auf dem besten Wege scheint, die Meisterschaft in der Liga einzufahren. Dies war auch das erklärte Saisonziel der HSG, die nach der Fusion auch in der Rheinlandliga, diese Zielvorgabe hatten. In der Meisterschaft konnten sich die Hunsrücker nach einer torreichen Begegnung mit 36:33 durchsetzen. „Gerne hätte ich für das Pokalspiel einen vollständigen Kader aufgeboten, jedoch fällt unsere wichtige Stütze Tom Kochann leider noch verletzungsbedingt aus. Wir hoffen, dass er in den kommenden Punktspielen wieder fit ist. Da wir uns in Irmenach mit einer neu zusammengewürfelten Truppe gar nicht schlecht geschlagen haben, bin ich trotzdem zuversichtlich, dass wir es Irmenach schwermachen werden. Wichtig wird sein, dass wir vorne wenig Fehler machen, um den kommenden Meister nicht ins Tempospiel kommen zu lassen. Zudem brauchen die Rückraumspieler vorne Entlastung. Hier sehe ich unsere jungen Spieler in der Pflicht, damit wir alte Hasen die dringend notwendigen Verschnaufpausen bekommen. Ich hoffe auf ein enges Spiel. Aufgrund der unglücklichen Spielansetzung werden es wahrscheinlich nicht viele Zuschauer in die Wolfsberghalle schaffen, da die meisten sich verständlicherweise das Deutschlandspiel ansehen werden. Von daher fällt uns ein wichtiger Vorteil weg“, klagt DJK Spielertrainer Kris Sturm.

 

TV Welling – HSG Hunsrück

(Samstag, 19.30 Uhr)

 

Nach 12 Spielen führt der TV Welling die Verbandsliga Ost verlustpunktfrei an und trifft nun mit der HSG Hunsrück auf einen der Titelanwärter der Rheinlandliga Mit dem Torschützenkönig der vergangenen Rheinlandligasaison, Lars Pitzen, wurde ein neuer Spielertrainer verpflichtet. Zusammen mit dem neuen Co-Trainer Christoph Gerner, der die meisten Spieler noch aus seiner eigenen aktiven Zeit als Spieler kennt, führen sie die Mannschaft bislang sehr erfolgreich durch die Saison. „Ich schätze die Gastgeber noch einen Tick stärker ein als unseren letzten Pokalgegner, die HSG Kastellaun/Simmern II. Wir sind seit dem 3.1. wieder im normalen Trainingsmodus, haben aber am Samstag die urlaubsbedingten Ausfälle von Pascal Olivier, Julian Mangold und Heinrich Löwen zu verkraften, werden am Freitagabend noch ein Testspiel gegen RPS Ligist Kastellaun/Simmern machen und sind sicher im Pokalspiel nicht im Vollbesitz unserer Kräfte. Dennoch wollen wir nichts unversucht lassen, dieses Spiel zu gewinnen“, sagt HSG Coach Jochen Tatsch.

 

TV Bitburg II – TS Bendorf kampflos für Bitburg II, damit steht der Verbandsligist im Viertelfinale des HVR Pokals steht.

 

Achtelfinale Frauen

 

TuS Daun – TV Bassenheim

(Donnerstag, 20 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Das Rheinlandligateam aus Daun erwartet den RPS Oberligisten aus Bassenheim. Die Rollen sind klar verteilt: das Team von Trainer Lukas Illigen geht als klarer Außenseiter in diese Begegnung und will das Spiel als Test für die anstehende Rückrunde in der Rheinlandliga nehmen.

 

SV Gerolstein – HSG Hunsrück

(Samstag, 15 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Befreit aufspielen kann Bezirksligist Gerolstein gegen das Spitzenteam der HSG Hunsrück aus der RPS Oberliga! Die Eifelanerinnen wollen so gut wie möglich dagegenhalten, doch das Team von Trainerin Franzi Garcia wird sicher nichts anbrennen lassen und die Siegesserie aus dem letzten Jahr mit ins neue Jahr nehmen wollen. 

 

"Hunsrück I, RPS Oberliga Frauen, derzeitiger Tabellenstand "so gut wie auf dem Treppchen"! David gegen Goliath würde ich sagen. Eigentlich ein unsinniges Spiel - ein ungleiches Duell. Also heiß sind wir auf das Spiel nicht. Ich hoffe nur, dass alle Beteiligten locker bleiben und verletzungsfrei aus dem Spiel gehen. Schön für uns, dass auch die Männer im Anschluss noch Pokal spielen und schön, dass wir alle zusammen im Anschluss unserer Jahresstart-UP-Party entgegenfiebern. Passend zum 100-jährigen Vereinsjubiläum im Stile der 1920er Jahre - Great Gatsby. Egal was am Ende auf der Uhr steht, der guten Stimmung soll es keinen Abbruch tun", sagt Doris Waldorf, SV Gerolstein.

 

„Wir werden mit einem sehr kleinen Kader aus den verschiedensten Gründen antreten. Auch ich werde nicht dabei sein, da ich mit der Länderauswahl unterwegs bin. Torsten Neuls wird die Mannschaft betreuen. Mein Credo ist, verletzungsfrei aus dem Spiel zu kommen. Wir wollen und werden das Spiel gewinnen, doch wir müssen vernünftigen Handball spielen, dürfen nicht halbgar die Sache angehen, um so mögliche Verletzungen zu vermeiden. Danach kommen die dicken Wochen für uns mit den anstehenden Spitzenspielen in der RPS Oberliga. Für uns ist es ein Trainingsspiel unter Wettkampfbedingungen“, sagt Gästetrainer Franzi Garcia.

 

HSG Post/TV Germania Trier – FSG Arzheim/Moselweiß

(Samstag, 17 Uhr, Toni-Chorus Halle)

 

Die Gastgeberinnen aus Trier freuen sich auf die Begegnung gegen den RPS Oberligisten FSG Arzheim/Moselweiß. Für Gastgebertrainer Ralf Schröder dürfte es lediglich darum gehen können, die zu erwartende Niederlage in Grenzen zu halten und sich für die Rückrunde Spielpraxis in der Bezirksliga zu verschaffen. „Die FSG Arzheim/Moselweiß war bereits im Dezember 2018 zu Gast in Trier. Damals gewann der Oberligist in einem sehr fairen Spiel mit 13:33. Aktuell belegen die Damen der FSG Arzheim/Moselweiß in der Oberliga Tabellenplatz 9. Zwar konnten sich die Bezirksligistinnen aus Trier in der ersten Pokalrunde noch klar gegen die Damen des SSV 95 Wissen durchsetzen, im Achtelfinale gehen sie jedoch als krasse Außenseiterinnen ins Rennen. Kampflos werden sie sich trotzdem nicht geschlagen geben. Ziel ist es sicherlich, das Spiel so lange wie möglich spannend zu gestalten. Ob dieses Ziel erreicht werden kann, zeigt sich am Samstag. Die Spielerinnen beider Mannschaften freuen sich auf lautstarke Unterstützung durch die hoffentlich zahlreichen Zuschauer.

 

TuS Horchheim – TV Bitburg

(Samstag, 19 Uhr)

 

Zu einem Leistungsvergleich der beiden Spielbereiche Rhein/Westerwald und Mosel/Eifel kommt es sowohl im Spiel zwischen Horchheim und Bitburg als auch im Spiel des HSC Igel gegen Rhein-Nette. Bitburg belegt derzeit mit 8:10 Punkten einen Mittelfeldplatz, die Gastgeberinnen aus Horchheim halten mit 4:8 Punkten den Anschluss ans Mittelfeld. Bleibt abzuwarten, welches Team die Weihnachtspause besser genutzt hat.  "Diese Saison haben wir leider das Problem, dass wir sehr viele Ausfälle aufgrund Verletzungen, Studiengängen, Schichtdiensten und guter Nachwuchsarbeit im Säuglingsbreich haben. Das macht die Vorbereitung auf dieses, aber auch auf andere Spiele kompliziert. Natürlich möchten wir jedes Spiel gerne gewinnen. Aber ich sehe dieses Spiel hauptsächlich als eine Möglichkeit, dass die kleine Truppe die mit an Bord ist, sich immer mehr findet und wir unser Zusammenspiel im Angriff und Abwehr immer mehr optimieren. Ich würde mich über einen fairen und offenen Schlagabtausch beider Mannschaften ohne Verletzungen bis zum Schluss freuen und anschließend, unabhängig vom Ergebnis, auf eine schöne dritte Halbzeit in der Koblenzer Innenstadt", sagt TVB Coach Philipp Kesse.

 

TuS Weibern – HSG Wittlich

(Sonntag, 15 Uhr)

 

Gut platziert steht Weibern als Aufsteiger in der Rheinlandliga der Frauen und trifft auf eine ebenso in dieser Saison starke Wittlicher Mannschaft, die als Tabellenführer der RPS Oberliga ins neue Jahr gerutscht ist. "Für uns hat der Pokal sekundären Charakter, doch das Spiel stellt eine willkommene Gelegenheit für die anstehende Meisterschaftsrückrunde dar. Wir können wohl vollzählig auflaufen. Derzeit läuft die Vorbereitung auf die Rückrunde. Wir haben eine disziplinierte Trainingsbeteiligung und die Spielerinnen zeigen eine qualitativ gute Trainingsleistung. Ich gehe mit Optimismus in die Rückrunde. Für mich ist das Spiel in Weibern auch eine Rückkehr an alte Wirkungsstätte. Das Spiel hat selbstverständlich Priorität, doch dann freue ich mich auf ein Wiedersehen mit vielen ehemaligen Weggefährten der Zeit von 2008 bis 2010", erklärt HSG Coach Thomas Feilen, der dort zu Zweitligazeiten des TuS als Coach aktiv war.

 

HSC Igel – HSV Rhein-Nette

(Sonntag, 16 Uhr)

 

Igel rangiert derzeit punktgleich mit Tabellenführer Schweich auf dem zweiten Tabellenplatz. Genauso ist die Lage der Gäste, die als Tabellenzweiter ihrer Staffel punktgleich mit Tabellenführer SF Neustadt um die Meisterschaft mitspielen werden. Aufgrund des Heimvorteils sollten die Gastgeberinnen in der Favoritenrolle sein.

 

2. HVR Pokalrunde Männer

 

23./24. November 2019

 

HSV Rhein-Nette - TuS Daun 30:37 (11:19)

 

Auch im Pokal setzt der TuS Daun ein Ausrufezeichen und bringt dem heimstarken Gastgeberteam von Trainer Hermi Häring eine weitere Niederlage bei. Dabei gingen bei den Gastgebern Dustin Kneip und Yannick Lentz angeschlagen in die Begegnung, auf Dauner Seite schonte Trainer Markus Willems einige angeschlagene Spieler und trat mit nur zwei Auswechselspielern an.

 

Schon früh setzte sich der Gast in einer vom Schiedsrichtergespann Sauerwein/Schneider souverän geleiteten Spiel, dass sie jederzeit im Griff hatten, ab, legte beim 3:7 in der 10. Minute deutlicher vor und baute seinen Vorsprung über 6:12 in der 15. Minute bis zur Pause auf 11:19 aus.

 

„Holger Neis im Tor sorgte mit einigen Paraden dafür, dass wir uns nach den Anfangsminuten über unser Gegenstoßspielabsetzten und die Gastgeber bekamen unseren Rückraum nicht in den Griff, auch nicht mit einer doppelten Manndeckung. Aufgrund unserer Personalsituation setzte sich einige Spieler auf für sie ungewohnten Position ein und das machte beispielsweise Bassi Präder auf Rechtsaußen sehr gut“, freute sich Willems.

 

Nach dem Wechsel stemmte sich das Häring Team gegen die drohende Pokalniederlage, spielte weiterhin mit einer Manndeckung gegen den Dauner Rückraum und kämpfte sich bis auf 17:23 in der 40. Minute heran, doch dann folgten die roten Karten gegen Matthis Otto wegen der dritten Zeitstrafe und Jasmin Music wegen Foulspiels und Dauns Trainer Markus Willems nahm die Auszeit.

 

„Ich wollte die Hektik aus dem Spiel nehmen und habe den Jungs klargemacht, dass sie die Nerven behalten müssen“, erklärte Willems.  Den sieben Tore-Vorsprung nach dem 25:32 in der 53. Minute brachte der TuS dann über die Ziellinie. „Wir haben das Spiel letztlich verwaltet und über die Zeit gebracht. Johannes Präder zeigte für den verletzt fehlenden Lukas Illigen im zentralen Abwehrblock eine starke Leistung, blockte einiges weg und den Rest erledigt dann Holger Neis in seiner Torwartecke“, lobte Willems.

 

Neis und Lindner - Tran (2), J. Präder (4), Otto (1), Willems (8/3), Brümmer (4), S. Präder (9), Lißmann (7), Mayer (2)

HSC Igel - TV Bassenheim 39:28 (17:15)

 

„Hätte mir einer vor dem Spiel gesagt, dass wir das Spiel gewinnen, hätte ich das liebend gerne angenommen. Dass es so deutlich wurde, hätte ich nicht für möglich gehalten. Die Vorzeichen standen eher schlecht: Mit Max Fusenig, Mario Humm und Johannes Weier sind gleich drei Leistungsträger ausgefallen, Jonas Ossadnik und Benny Schmitt waren die Woche über krank und Thomas Werdel hatte muskuläre Probleme. Zum Glück hat Steffen Bechtel nach gut einem Jahr Verletzungspause sein erstes Spiel machen können, so dass wir zumindest eine Wechseloption im Rückraum hatten. Es fing auch eher durchwachsen an, aber mit den ersten Treffern kam auch die Sicherheit und Bassenheim hat uns den Gefallen getan, genauso zu verteidigen, wie wir es mögen. Danach waren wir zwar immer in Führung, haben den Gegner aber immer wieder zu einfachen Toren aus dem Rückraum kommen lassen. So ging es bis etwa zur 37. Minuten bei 20:19 mehr oder weniger auf Augenhöhe weiter, dann ist Bassenheim aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen komplett eingebrochen. Spätestens nach 47 Minuten war der Käse gegessen und es ging nur noch um die Höhe und hätte auch noch zwei oder drei Tore höher sein können. Wir hätten quasi das ganze Spiel immer Lösungen auf deren Abwehr parat, das Gegenstoßspiel hat wieder funktioniert und endlich haben wir auch mal unsere Außen mit eingebunden. Herausheben aus einer von ausnahmslos allen sehr guten Mannschaftleistung möchte ich heute Benny Schmitt, der defensiv hervorragend gearbeitet hat und Steffen Bechtel, der trotz langer Pause direkt gezeigt hat welche taktischen und spielerischen Möglichkeiten er uns eröffnen kann“, sagt Igels Trainer David Juncker.

 

Pütz - Steil (10/4), Kesseler (2), Grundhöffer (2), Ossadnik (1), Behrmann (9), Werdel (8), Vucenovic (3), Schmitt (1), Bechtel (1), Lemen (2/1)

 

HSV Rhein-Nette II - HSG Hunsrück 26:43 (14:21)

 

„Da wir Aufstellungssorgen im Torhüterbereich hatten, half uns Rafael Thees aus der zweiten Mannschaft aus“, erklärte HSG Trainer Jochen Tatsch, für dessen Mannschaft die Begegnung in Andernach zum Trainingsspiel wurde.

 

Allerdings brachten die Hunsrücker nach Ansicht ihres Trainers keine Abwehrleistung im ersten Spielabschnitt auf die Platte und so hielten die Gastgeber die Begegnung bis zum 12:12 in der 20. Minute offen, dann setzte sich der Meisterschaftsfavorit aus der Rheinlandliga bis zur Pause über 12:18 auf 14:21 ab.

 

„Keiner wollte dem anderen weh tun und letztlich wurde es dann eine klare Sache. Zufrieden können wir mit der Angriffsleistung sein, am Ende lösten wir die Sache souverän“, fand Tatsch. Über 16:26 in der 39. Minute und 22:40 in der 56. Minute stand der Gästesieg nie in Frage.

 

Kaltenmorgen und Thees - L. Schneider (4), Löwen (1), Klei (9), Stürmer (4), Mangold (8/2), K. Schell (4), Hassley (5), Conrath (1), Koch (4), Reuter (1), J. Schneider (2).

 

DJK St. Matthias - HSG Westerwald 34:30 (17:15)

 

Einen offenen Schlagabtausch leisteten sich die Verbandligisten aus Mattheis und dem Westerwald. Dabei legten zunächst die Gäste vor, führten im ersten Spielabschnitt mit 11:14 in der 23. Minute, doch dann fanden die Trierer ins Spiel zurück und drehten die Begegnung mit vier Treffern in Folge über 15:14.

 

Nach dem Wechsel blieben die Gäste bis zum 23:20 in der 41. Minute dran, doch dann gelang den Mattheisern mit drei Treffern in Folge zum 26:20 in der 44. Minute die Vorentscheidung.   

 

„Mit einer neu formierten Truppe waren wir froh, die nächste Pokalrunde gegen den unerwartet starken Staffelnachbarn sichern zu können. In der ersten Halbzeit lagen wir stets in knappem Rückstand, da die Gäste klug und effektiv ihre Chancen herausspielten. Erst mit zunehmendem Spielverlauf konnten wir uns aus einer guten Abwehr heraus einen Vorsprung herausspielen. Natürlich stellte sich unser neuer Mittelblock Stein/Köhler als Waffe heraus und vorne machte unser Jugendspieler Jonas Lange einen Riesen Job. Marc Köhler führte vorne klug Regie, Christian war am Kreis absolut nie zu stoppen, Eugen Frisen ballerte wie in allen Zeiten. Zudem schickte Sedi Juncker mit seinem guten Abwehrspiel den stärksten Gästeangreifer auf die Gegenseite, wo sowieso nichts zu holen war.  Ebenso hielt Nico Harder im Tor zahlreiche schwierige Bälle und leitete mit präzisen Pässen den Gegenstoß ein. Alles in allem können wir mit unseren Neuzugängen und unseren immer stärker werdenden Jungenspielern optimistisch in die weitere Saison schauen“, sagt DJK Spielertrainer Kris Sturm.

 

Connermann und Harder -Sturm (6/1), Köhler (3), Frisen (3), D. Kochann (1), Thomas (1), d. Schaffrath, S. Juncker, Lange (8), Stein (10), T. Schaffrath, Nabakowski (2).

 

HSG Hunsrück II - SV Untermosel 41:18 (20:9)

 

Keine Zweifel ließ die Hunsrück Reserve daran aufkommen, wer die Halle als Sieger verlassen sollte. Über 10:2 in der 12. Minute war nur noch die Frage nach der Höhe des Sieges zu beantworten. Beim 16:6 in der 21. Minute stellte Manuel Berg den ersten 10 Tore-Abstand her, den die Mannschaft dann bis zur Pause verwaltete.

 

Unaufhaltsam rollte der HSG Express nach dem Wechsel weiter! Über 29:10 in der 40. Minute war beim 36:16 in der 52. Minute durch Josha Faust der 20-Tore-Abstand hergestellt und damit der Klassenunterschied mehr als deutlich. Am Ende stand der ungefährdete 41:18 Erfolg der Mannschaft von Trainer Martin Bach auf der Anzeigetafel!

 

„Wir haben früh für klare Verhältnisse gesorgt, den Vorsprung kontinuierlich ausgebaut. Aus einer gutstehenden Abwehr fanden wir in unser schnelles Spiel nach vorne, zeigten auch im gebundenen Spiel gute Ansätze. Am Ende wurde es ein zähes Spiel, weil uns letztlich nach der klaren Führung der Esprit fehlte“, meinte HSG Coach Martin Bach.

 

Everding und Schug - Faust (6), Röhrig (6), Fritz (5/1), D. Schub (1), Kirst (2), Klei (6), Junemann (8), Klein (1), Berg (4), Bach (2), Mende

 

TuS Weibern - TV Bitburg 22:24 (8:10)

 

Unglaublich schwer tat sich der Mitfavorit um die Meisterschaft in der Rheinlandliga beim Verbandsligisten in Weibern im ersten Spielabschnitt, sah sich einem gleichwertigen Gastgeber gegenüber, der die Begegnung völlig offenhielt.

 

„Der Gastgeber war breit aufgestellt, machte sich mit 16 Spielern warm, von denen dann zwei auf die Tribüne mussten. Ähnlich wie Saarburg trafen wir auf einen Gegner, der uns einen Fight bis zum Ende abverlangte und darauf waren wir heute besser eingestellt“, freute sich Bitburgs Trainer Rudi Engel.

 

Beim 7:8 in der 24. Minute nahm Bitburgs Trainer Rudi Engel die Auszeit und die zeigte dann Wirkung. Zur Pause rückte der Favorit mit dem 8:10 die Verhältnisse gerade.

 

Nach dem Wechsel setzte sich das Eifel-Team über 9:12 in der 34. Minute erstmals auf drei Tore ab, beim 12:16 in der 44. Minute nahmen die Gastgeber ihre Auszeit. Doch entscheidend absetzten konnten sich die Eifelaner nie, immer wieder verkürzten die Gastgeber bis auf zwei Tore. Beim 19:21 in der 54. Und 21:23 in der 58. Minute waren die TuS Spieler immer noch an der Überraschung dran.

 

„Weibern hat uns das Leben schwer gemacht. Wir hatten heute keine gute Chancenwertung, dafür aber eine starke Abwehrleistung und einen gut haltenden Torwart Fabian Reich. Das gesamte Team ist heute bei uns anders aufgetreten als in Saarburg, hat das Spiel angenommen und Gas gegeben. Allerdings sind wir auf einen ordentlich spielenden Gastgeber getroffen, der uns einen Fight bis in die Schlussminuten lieferte“, sagte Bitburgs Trainer Rudi Engel.

 

Reich und Otte - Engel (5), Guldenkirch (2), Straub (2), Steinbach, Enders (10/5), Moecke (1), Kaufmann, Lauer (1), Walerius (1), Rehm (2), Nelles

 

SV Gerolstein - HSG Mertesdorf/Ruwertal 28:26 (18:15)

 

Da wurde der Verbandsligist aus dem Ruwertal in der Eifel aber überrascht. Am Ende mussten sich die Ruwertaler nach einem hart umkämpften Spieldem Landesligisten den Vortritt überlassen.

 

Die Gastgeber bestimmten die Anfangsminuten und beim 10:8 in der 14. Minute hatte Gästetrainer Andreas Cartarius genug gesehen, nahm die Auszeit, doch die Gerolsteiner bestimmten weiter das Geschehen, legten auf 13:9 in der 19. Minute vor, dann kassierte Gerolsteins Lars Rosch die rote Karte! Nach zwei Treffern in Folge zum 13:11 in der 21. Minute nahm Gerolstein die Auszeit! Das Spiel nahm an Härte zu und in der 27. Minute kassierten die Gastgeber beim 15:14 gleich drei Zeitstrafen! Doch selbst in dreifacher Überzahl fingen sich die Gäste den Führungstreffer der Gastgeber zum 16:15, überstanden die Unterzahlsituation und legen zum 18:15 vor, ehe Andi Schröder der Anschlusstreffer zum 18:16 mit dem Pausenpfiff gelang! Die rote Karte gegen Andi Schröder nach dem Wechsel schwächte die Gäste erheblich, doch die Mannschaft blieb über 23:23 in der 45. Minute im Spiel, Gerolstein nahm die Auszeit! Erneut legten die Eifelaner zwei Tore vor, führten 27:25 und feierten am Ende einen 28:26 Pokalsieg.

 

„Die Jungs haben gut gekämpft. Erst spielten wir defensiv, stellten dann aber die Abwehr offensiver. Einfach großartig was die Jungs heute geleistet haben. Endlich geht unser Abwehrkonzept auf, das ich mit Hilfe von Wolfgang Becker einstudiert habe“, freute sich Gerolsteins Spielertrainer Sandro Baumanns.

 

„Ein kurioses Spiel, was heute wenig mit Handball zu tun hatte. Alle Beteiligten erwischten heute wohl nicht ihren besten Tag. Nach der roten Karte gegen Andi Schröder fehlten uns die Alternativen auf der rechten Angriffsseite. Keiner meiner Spieler erreichte heute Normalform und wir wurden für jeden Fehler von der starken ersten Welle der Gerolsteiner bestraft. Ich wünsche den Eifelanern, dass sie noch weit im Pokal kommen“, sagte HSG Coach Andreas Cartarius.

 

SVG: Hoffmann und Zaborwoski - L. Rosch (1), T. Rosch (10/4), Wolf (7/1), Eltze, Cornesse, Leonards (3), Servatius (1), Waldorf (5), Neustadt, Hell (1), Baumanns

 

HSG: Schwall und Roth - Schichtel, Billen (13), Keil (1), Schröder (4), Wenzel (3), M. Simon (1), Thesen (1), Pinnel (1), P. Simon (2), Ferring (1), Voß

 

HSG Wittlich - DJK/MJC Trier 25:36 (9:19)

 

Die Trierer werden ihrer Favoritenrolle gerecht und ziehen mit einem Sieg über Wittlich in die nächste Runde ein. Mit nur einem Auswechselspieler bestritt Rheinlandligist MJC Trier die Begegnung in Wittlich.

 

Nach dem 3:3 in der 7. Minute setzten sich die Trierer mit drei Treffern in Folge auf 3:6 in der 11. Minute ab, bauten dann kontinuierlich den Vorsprung über 8:15 auf 9:19 zur Pause aus.

 

„Wir haben völlig den Faden verloren und damit auch schon das Spiel in der ersten Hälfte“, meinte Wittlichs Trainer Frank Staskewitz. Diesen Vorsprung verwalteten die Trierer nach dem Wechsel mit ihrem kleinen Kader und kamen am Ende zu einem klaren 25:36 Pokalerfolg. „Wir haben verdient verloren. Was uns aber positiv stimmt ist die Tatsache, dass wir die zweite Hälfte mit unserer A-Jugend ausgeglichen gegen einen höherklassigen Gegner gestalten konnten“, freute sich Staskewitz.

 

„Wir haben uns mit dem kleinen Kader heute nicht schwergetan. Nie bestand die Gefahr dieses Spiel zu verlieren. Jetzt freuen wir uns auf RPS Ligist Vallendar im nächsten Pokalspiel“, so MJC Spielertrainer Alex Kuhfeld.

 

HSG: Hergert- Konrad (8), Weber, Bollig (2), Kirsch (2), Esch (2), Kräber, Schabio, Leyendecker, Kloep (1), Könen (5), Schilz (5)

 

MJC: Lofi - P. Müller (8), Merten (1), Schwiderski (9), Collet (3), M. Müller (6), Erfurth (6), Kuhfeld (3)

 

1. HVR Pokalrunde Frauen

 

HSG Eifel - HSG Mertesdorf/Ruwertal 17:22 (9:10)

 

Schnell schien der Rheinlandligist und Favorit aus dem Ruwertal gegen das Team der HSG Eifel für klare Verhältnisse sorgen zu können. Mit 1:7 gelang den Ruwertalerinnen erstmals in dieser Spielzeit ein guter Start, doch nach dem 2:9 ging der Faden völlig verloren. Tor um Tor kam der Bezirksligist heran und so nahm Gästetrainer Andi Schröder beim 6:9 in der 18. Minute die Auszeit. Doch es wurde noch spannender, als den Eifelanerinnen sogar der Anschlusstreffer zum 10:11 in der 33. Minute gelang und die Begegnung zu kippen schien. Doch mit fünf Treffern in Folge zogen die Gäste jetzt davon, brachten den Vorsprung über die Zeit.

 

„Wir haben uns nach der klaren Führung im ersten Spielabschnitt dem Gegner angepasst, sind zudem bei unserer Chancenverwertung immer wieder an der sehr starken Torfrau der Gastgeberinnen gescheitert. Eigentlich hätten wir das Spiel wesentlich höher gewinnen müssen“, gab Gästetrainer Andi Schröder zu.

 

HSG E: Gansen und Roppes - Schmitz (1), A.K. Irschfeld (3), Schmitz, Irsch (2), L.M. Irschfeld (7/2), Kühl (1), Nahrings (1), Rechin, Blaschke (2), Ambros, Beckfeld

 

HSG M/R: Huwer - Heumüller, Lamberti (3), Himmelreich (1), Thielen (4/1), Schuh, Eiden (5), Fich (6), Thinnes (1), Eiden, Reber (2).

 

HSG Obere Nahe - HSC Schweich kampflos für HSG Obere Nahe

 

HSC Igel - HSG Kastellaun/Simmern 24:17 (12:6)

 

Für die Überraschung in der Pokalrunde sorgte Bezirksligist Igel, der das Rheinlandliga-Team aus Kastellaun/Simmern deutlich geschlagen auf den Nachhauseweg schickte. Am Ende wurde es ein „Start-Ziel-Sieg“ der Gastgeberinnen, die sich nach dem 4:3 in der 10. Minute kontinuierlich absetzten und zur Pause bereits überraschend deutlich mit 12:6 führten. Wer dann gedacht hatte, dass die Gäste nach dem Wechsel stärker würden und sich gegen die drohende Niederlage stemmen wollten, wurde enttäuscht. So zogen die Gastgeberinnen über 15:6 in der 37. Minute und 20:12 in der 49. Minute dem unerwarteten Pokalerfolg entgegen.

 

HSC: Jensen (1) - Seer (3), Schneider (4), Wirtz (2), Jager (1), Feltes (3), Rosenkränzer, Stein (1), Meier, Petsch (9/3)

TuS Weibern - DJK/MJC Trier 19:17 (9:11)

 

Nach dem klaren Erfolg in der Meisterschaft folgt für die Trierer Miezen nun das Aus in Weibern!

 

Doch für MJC Trainerin Esther Herrmann kam die Niederlage nicht ganz so überraschend: „Ich kann einordnen wie sich Weibern zuletzt entwickelt hat und so habe ich mit einem starken Gegner gerechnet. Wir selbst traten mit nur drei Rückraumspielerinnen an, von denen die beiden Jugendspielerinnen schon das Mittagsspiel in der RPS Oberliga in den Knochen hatten. So fehlten uns die Alternativen“, klagte die MJC Trainerin und das war besonders in den Anfangsminuten spürbar.

 

Der TuS führte über 3:1 in der 7. Minute und musste erst nach dem 9:8 den Triererinnen mit drei Treffern in Folge die 9:11 Pausenführung überlassen. „Im ersten Spielabschnitt hatten wir zunächst viele einfache Fehler, wurden dann in der Abwehr stabiler und konnten im Angriff endlich über die Auslösehandlungen die Tore erzielen“, erklärte die MJC Trainerin.

 

Nach dem Wechsel lief überhaupt nichts mehr im MJC Angriff zusammen, der Mannschaft fehlte gegen die defensive Weiberner Deckung die Durchschlagskraft aus der Distanz und so gelang dem Team 15 Minuten kein Tor mehr. Weibern führte in der 46. Minute mit 16:11, ehe Vivi Steil ihre Mannschaft mit dem Treffer zum 16:12 per Siebenmeter erlöste.

 

„Wir haben dann einiges ausprobiert, Weibern zu Fehlern gezwungen, die wir dann mit einfachen Toren bestraften und so auf 18:17 genau 27 Sekunden vor dem Ende herankamen. Nach unserer Auszeit hatten wir sogar noch die Ausgleichschance, doch es sollte nicht sein. Wichtiger ist mir, dass wir in der Rückrunde der Meisterschaft beide Punkte aus Weibern mitbringen“, gestand Herrmann.

 

Müller - Hoffmann (3/1), Bingen, K. Irsch (4/2), V. Irsch, Helbrecht, Brunner, Meyers (1), Steil (6/1), Gubernator, Sattler (3)

 

Vfl Hamm - HSG Wittlich 12:45 (10:29)

 

Nach dem Sieg im Meisterschaftsspiel lässt die HSG Wittlich auch im Pokal nichts anbrennen und sorgt gleich zu Spielbeginn für klare Verhältnisse. „Wir wurden unserer Verantwortung gerecht, haben die angeschlagenen Spielerinnen geschont und am Ende wurde der Klassenunterschied deutlich“, meinte HSG Trainer Thomas Feilen, der nach wir vor die Sinnhaftigkeit solcher Pokalspiele hinterfragt.

 

„Für keine der Mannschaften hatte dieses Spiel einen Mehrwert. Es ist fraglich, ob die Pokalrunden wirklich an den Meisterschaftsspieltagen der RPS Oberliga ausgetragen werden müssen. Das habe ich auch gegenüber den Verantwortlichen für die Spielansetzung klar mitgeteilt und hoffe hie rauf eine Lösung. Am Ende zählt für uns die Tatsache, dass wir keine Verletzungen aus diesem Spiel mitnehmen und die Aufgabe souverän gelöst haben“, erklärte Feilen.

 

Über 3:15 in der 17. Minute legte die HSG den Grundstein für den klaren Erfolg im Pokalspiel beim Vfl Hamm. Die Gastgeberinnen versuchten mit der Auszeit den freien Fall ihres Teams zu stoppen. Doch die Gäste, bei denen die Spielerinnen mehr Spielanteile bekamen, die sonst nicht so viele erhielten, sprangen in die Bresche und lösten ihre Aufgabe mit Bravour. So trugen sich im ersten Spielabschnitt mit Caroline Ambros (4), Lisa Rolinger (4) und die wiedergenesene Fredi Engel (4) sowie Nachwuchsspielerin Nele Kappes (5) in die Torschützenliste bei den Gästen ein und nutzten ihre Chance. Zusammen mit Stammspielerin Irina Lukanowski (8) erzielten sie 25 der 29 Wittlicher Treffer.

 

Nach dem Wechsel ließ Wittlich nur noch zwei Gegentreffer zu, am Ende ein klarer und souveräner 12:45 Erfolg, der letztlich nur statistischen Wert hat.  

 

Wilhelmi und Scharfbillig - Schurich (3), Keil (2), Ambros (4), Kappes, Teusch (3), Engel (7/1), Rolinger (5), Packmohr (1), Scheibe (2), Schieke, (1) Lukanowski (11)

 

VFB Wissen - HSG Post/TV Germania Trier 18:29 (8:16)

 

Mit einem deutlichen Sieg in Wissen zieht die Spielgemeinschaft aus Trier in die nächste Pokalrunde ein. Das von Ralf Schröder betreute Team setzte gleich mit dem 1:6 in der 9. Minute ein Ausrufezeichen, baute die Führung bis zur Pause auf 8:16 aus.

 

In der 41. Minute lagen die Triererinnen dann sogar mit 10 Toren in Führung, verwalteten nach dem 10:20 den Vorsprung bis zum Schlusspfiff.

 

Wolfrath - Prümm (3), Salzmann (5), Schmitt, Wasserheß (6), Steilen (4/2), Millen (5), Schönhofen (3), Winke (1), Kurm (2), Weber.

 

TV Bitburg - TV Engers 21:26 (12:10)

 

Hut ab vor der Bitburger Mannschaft, die den Rheinlandligisten aus Engers lange forderte und sogar die erste Hälfte gewann. Am Ende reichten die Kräfte nicht und so setzte sich der Favorit durch.

 

Zwar starteten die Gäste besser, führten 1:4 in der 9. Minute, doch dann hatten die Eifelanerinnen ihre Anfangsnervosität abgelegt und kamen Tor um Tor heran, glichen beim 8:8 in der 25. Minute aus und so nahm Engers die Auszeit. Doch jetzt hatten die Gastgeberinnen ihr Spiel gefunden und legten bis zur Pause überraschend auf 12:10 vor.

 

Bis 15:16 in der 41. Minute war es nach dem Wechsel ein Spiel auf Augenhöhe, das dann über drei Tore der Gäste sin Folge zum 15:19 innerhalb weniger Sekunden scheinbar entschieden war. Doch Bitburg zeigte Kämpferherz, war beim 21:23 in der 53. Minute auf einem guten Weg, um dann den Gästen im Schlussspurt das Spiel überlassen zu müssen.

 

Kail - Jackel (10/1), Schares, Weiland (2), Flesxch, König (3), Feltges, König (3), Schares, Stockemer (1), Grethen (5).

 

***************************************

 

HSV Rhein-Nette - TuS Daun (Samstag, 17.30 Uhr)

 

Im Pokal kommt es zum Rheinland-Derby zwischen den als heimstark bekannten Gastgebern und dem Tabellenführer der Liga, dem TuS Daun, der letztes Wochenende mit dem Sieg in Moselweiß ein weiteres Ausrufezeichen setzen konnte.

 

HSC Igel - TV Bassenheim (Samstag, 17.30 Uhr)

 

Zum Duell der Verbandsligisten kommt es zwischen Igel und Bassenheim. Igel liegt in der West-Staffel auf Platz 6 und der Gast auf Platz 8 der Ost-Staffel. Da aus beiden Staffeln in der nächsten Saison eine Liga entsteht, darf man gespannt sein, wie der Leistungsvergleich ausfällt. Die ersten 6 Mannschaften der jeweiligen Liga werden künftig in der gemeinsamen Staffel auflaufen und Stand jetzt, wäre da Igel mit dabei!

 

DJK St. Matthias - HSG Westerwald (Samstag, 18 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Auch in diesem Spiel treffen die Vertreter der beiden Verbandsligen aufeinander. Für die Gäste aus dem Westerwald verläuft die Saison sicher anders als erwartet. Zur Zeit liegt das Team auf dem letzten Platz der Ost-Staffel und ist weit davon entfernt, die Quali für die neue Verbandsliga zu schaffen. Die Trierer haben dagegen als Tabellenvierter der West-Staffel gute Chancen, die Quali zu schaffen.

 

HSV Rhein-Nette II - HSG Hunsrück (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Der Tabellenfünfte der Verbandsliga Ost erwartet mit der HSG Hunsrück, einen Meisterschaftsanwärter aus der Rheinlandliga. Das die Begegnung in Andernach für das Team des HSG Trainergespanns Jochen Tatsch/Timo Stoffel kein Selbstläufer wird, ist den Hunsrückern bewusst.

 

HSG Hunsrück II - SV Untermosel (Sonntag, 17 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ein weiterer Leistungstest zwischen den Verbandsligastaffeln steht zwischen der Hunsrück Reserve, dem Tabellenführer der West-Staffel und dem SV Untermosel, derzeit Vorletzter der Ost-Staffel an. An der Favoritenrolle der Hunsrücker besteht aufgrund des momentanen Leistungsvermögens kein Zweifel!

 

TuS Weibern - TV Bitburg (Sonntag, 17 Uhr)

 

Der Tabellenzweite der Verbandsliga Ost, der TuS Weibern, erwartet mit dem TV Bitburg einen Rheinlandligisten, der sich nach der letzten Auswärtsniederlage beim Aufsteiger in Saarburg ernsthafte Sorgen um sein Saisonziel machen muss. Zudem ist die Mannschaft aus der Eifel Titelverteidiger im Pokal.

 

SV Gerolstein - HSG Mertesdorf/Ruwertal (Sonntag, 17 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

„Für mich ist Mertesdorf eine Rheinlandliga Mannschaft, die in der Verbandsliga spielt, damit ist die Favoritenrolle klar vergeben. Damit steht aber auch fest, wer der Jäger und wer der Gejagte sein wird. Wir können in dem Spiel nur gewinnen, der Druck liegt bei Mertesdorf. Wir werden uns etwas einfallen lassen, um die stärkere körperliche Physis der Gäste nicht wirken zu lassen. Unser offensives schnelles Spiel nach vorne, einen Kreisläufer (Friedrich Neustadt), der wenn er den Ball gefangen hat nur sehr schwer zu stoppen ist und unser Torhüter Duo (Hoffmann/Zaborowski), werden die Mertesdorfer vor interessante Aufgaben stellen. Mit Billen verfügen die Gäste über einen starken und erfahrenen Kreisläufer, der zusammen mit dem Rückraum, vor allem Schröder, nur schwer zu verteidigen ist. Ich gehe davon aus, dass die Tagesform der Torhüter das Spiel entscheiden wird. Wir, vor allem Ich, brennen auf das Spiel! Am letzten Wochenende haben wir gezeigt das wir auch gegen starke Teams wie Hunsrück III erfolgreich sein können“, sagt SV Coach Sandro Baumanns.

 

HSG Wittlich - DJK/MJC Trier (Sonntag 18 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Verbandsligist Wittlich erwartet den Rheinlandligisten aus Trier, der am Vortag noch sein schweres Meisterschaftsspiel gegen Moselweiß zu bestreiten hat. In dieser Saison ist der Tabellendritte aus Wittlich vor heimischer Kulisse noch ungeschlagen und hofft auf einen Gegner zu treffen, der noch am Substanzverlust des Vortages zu knappern hat und nicht in Bestbesetzung auflaufen wird. Doch Trainer Alex Kuhfeld lässt keinen Zweifel aufkommen, dass seine Mannschaft in die nächste Runde will.

 

 

23./24. November 2019

 

TV Bitburg - TV Engers (Samstag, 16 Uhr, Realschule)

 

Bezirksligist Bitburg erwartet mit dem Rheinlandliga Team aus Engers den klaren Favoriten in diesem Spiel. Für die Eifelaner läuft es in dieser Saison noch nicht rund. Mit erst sechs Saisonspielen fehlt dem Team aus der Eifel nicht nur die Spielpraxis, sondern auch die Punkte. So steht der Drittletzte der Bezirksliga vor einem schweren Spiel, bei dem es darum gehen muss, die Niederlage in Grenzen zu halten.

 

HSG Eifel - HSG Mertesdorf/Ruwertal (Samstag, 19 Uhr, Grund- und Realschule Neuerburg)

 

Mit 13:7 Punkten liegt die HSG Eifel derzeit im oberen Mittelfeld der Bezirksliga und trifft mit dem Rheinlandligisten aus dem Ruwertal auf eine Mannschaft, die im letzten Saisonspiel die ersten Punkte gewinnen konnte und deshalb mit entsprechender Zuversicht die Aufgabe in der Eifel angeht. Doch leichtes Spiel sollte das Team des Trainergespanns Andi Schröder/Steffi Frisch nicht haben.

 

HSG Obere Nahe - HSC Schweich (Samstag, 19.30 Uhr, Niederwörresbach)

 

Anfang November standen sich die beiden Bezirksligisten in der Meisterschaftsrunde gegenüber und damals schickte das Gastgeberteam um Trainerin Nathalie Heinrich die Schweicherinnen mit einer klaren 32:20 Niederlage auf den Nachhauseweg. Im Pokal gehen die Gastgeberinnen daher als Favorit in die Begegnung.

 

HSC Igel - HSG Kastellaun/Simmern (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Der Tabellenführer aus Igel bittet den drittletzten der Rheinlandliga, die HSG Kastellaun-Simmern zum Pokalfight. Die Begegnung dürfte Aufschluss darüber geben, ob die Gastgeberinnen sich dem Niveau der Rheinlandliga angenähert haben und man darf gespannt sein, wer am Ende die Nase vorne haben sollte.

 

TuS Weibern - DJK/MJC Trier (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Die Ansetzung erinnert Nostalgiker an alte Bundesligazeiten, in denen sich die beiden Rheinland-Vertreter umkämpfte Spiele lieferten. Mittlerweile spielen beide Traditionsteams in der Rheinlandliga und zählen hier zu den Mannschaften, die sich wohl im oberen Tabellendrittel am Ende wiederfinden sollten. In der Meisterschaft konnten sich die Miezen in heimischer Halle deutlich mit 27:16 durchsetzen, doch dann fing sich das Eifel-Team, schlug vor heimischer Kulisse die stark eingeschätzte Mannschaft aus dem Hunsrück.

 

SSV Wissen - HSG Post/TV Germania Trier (Sonntag, 16.30 Uhr)

 

Vier Spiele absolvierte SSV Wissen in der Ost Staffel der Bezirksliga und musste vier Niederlagen einstecken. Die Gäste aus Trier haben nach schwachem Saisonstart vier Siege in Folge eingefahren und rechnen sich gute Chancen aus, die nächste Runde zu erreichen.

 

Vfl Hamm - HSG Wittlich (Sonntag, 17 Uhr)

 

Keine Diskussion gibt es um die Favoritenstellung der HSG Wittlich, die derzeit die Tabelle der RPS Oberliga anführt und eine starke Saisonperformance zeigt. Auch das Meisterschaftsspiel der Eifelanerinnen am Vortag sollte der RPS Oberligist dank seines breit aufgestellten Kaders gut wegstecken und nur die Höhe des Sieges sollte fraglich sein. „Wir werden erst nach dem Samstagsspiel entscheiden, in welcher Formation wir antreten. Die Meisterschaft hat Vorrang und wir werden im Pokal kein Risiko gehen“, sagt HSG Trainer Thomas Feilen.

 

*************************************************************************

1. HVR Pokalrunde Männer

 

1. HVR Pokalrunde Männer

24./25. August 2019

Berichte

 

TuS Fortuna Saarburg - TuS Daun 23:35 (10:19)

 

Ersatzgeschwächt mussten beide Teams ihr Pokalspiel bestreiten. So fehlte bei den Gastgebern Neuzugang Edin Mesevic, der noch in Urlaub ist. Nach 10 Minuten setzte sich der Gast aus der Eifel erstmals auf drei Tore zum 4:7 ab, Saarburgs Trainer Uwe Moske nahm die Auszeit, die allerdings eher den Gästen in die Karten spielte, die sich über 8:14 in der 23. Minute jetzt deutlicher absetzten und zur Pause deutliche mit 10:19 führten. Über 12:22 in der 35. Minute war die Begegnung beim 12:25 in der 39. Minute entschieden, zumal in dieser Phase Saarburgs Yannick Morin die rote Karte nach der dritten Zeitstrafe sah und sich Trainer Uwe Moske zeitgleich die Zeitstrafe einhandelte. Über 20:30 in der 54. Minute gelang den Eifelanern ein klarer Sieg, der ein erster Fingerzeig Richtung Meisterschaft sein sollte.

 

„Daun hat schon eine Klassemannschaft. Zur Halbzeit sah alles nach einer klaren Angelegenheit für die Gäste aus, doch nach dem Wechsel hat meine Mannschaft nochmals dagegengehalten und nur 14:16 verloren. Den Klassenunterschied hat man dennoch deutlich gesehen. Es wird eine schwere Saison für uns, wir bauchen noch einige Spiele und Trainingseinheiten, um uns in der Liga zurecht zu finden. Ende der ersten Hälfte verletzte sich Jule Hoffmann und so fehlte unserem Rückraum die Durchschlagskraft“, stellte Saarburgs Coach Moske fest.

 

„Das ist kein gutes Ergebnis für uns! Das muss aus den Köpfen der Spieler raus, denn nächste Woche werden wir eine andere Saarburger Mannschaft in Daun sehen. DA bin ich mir sicher! Ohne Mesevic fehlte die Rückraumgefährlichkeit. Wir waren aufgrund unseres Trainingslagers sicher auch etwas müde, haben aber routiniert und clever gespielt. Mit einfachen Auslösehandlungen kamen wir heute zum Erfolg, Saarburg hat aus meiner Sicht nicht richtig dagegengehalten. Mit zunehmender Spieldauer habe ich einiges in der Deckung probiert. Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung meines Teams, obwohl wir einige klare Chancen nicht nutzen“, fand Gästetrainer Markus Willems.

 

Fortuna: Marszalek und Dupré- Dauster, J. Hoffmann (3), Moske, Balas (5/3), Musick (1), Schütz, S. Hoffmann (1), Schmitt, Rüger (7/4), Morin, Jürgens (2).

 

Daun: Lindner und Schöler - Eich (1), Tran (5), Otto (4), Keitsch (2), J. Willems (8/1), Brümmer (5/2), Rode, S. Präder (7), Lißmann (2), Mayer (1), Illigen

 

HSG Kastellaun/Simmern II - HSG Hunsrück 26:31 (12:13)

 

Auf Seiten der Gastgeber feierte Daniel Koch sein Debut, ist allerdings noch nicht in seiner Topverfassung. Vor allem die Schusskraft ist noch nicht die Alte. „Gegenüber der Vorbereitung mit guten Leistungen war die Mannschaft heute nicht wiederzuerkennen. Ich hätte eine deutliche stärkere Leistung erwartetet. Die Schulterverletzung von Jannick Stürmer lässt nur einen sporadischen Einsatz von ihm zu, es fehlte Jan Schneider aufgrund einer Schädelprellung“, erklärte Gästetrainer Jochen Tatsch.

 

Acht Zeitstrafen gegen die Gastgeber, sechs Zeitstrafen gegen die Gäste umschreiben das kampfbetonte Spiel, dass am Ende mit dem Sieg des Meisterschaftsfavoriten in der Rheinlandliga endete. Von Beginn an legten die Gäste vor, konnten sich jedoch zunächst nicht weiter als mit zwei Tore absetze. Die Begegnung wurde dann nach dem Wechsel scheinbar früh entschieden, als sich das Team des Trainergespanns Jochen Tatsch und Timo Stoffel auf 14:20 bis zur 41. Minute absetzte. Noch einmal verkürzten die Gastgeber in einem immer hektischer werdenden Spiel auf 24:27, ehe die Disqualifikation mit Bericht gegen Gastgeberspieler Adnan Kulovic in der 54. Minute negativer Höhepunkt der Begegnung war, in der der Gästespieler mehrfach negativ auffiel. Gästespieler Routinier Florin Nicolae stellte in den Schlussminuten mit drei Treffern in Folge den Sieg sicher.

 

„Es war sicher kein schönes Spiel, in dem unsere Mannschaft nach dem Wechsel nur das Nötigste getan hat, um den Sieg sicherzustellen. Weder defensiv noch offensiv knüpften die Spieler an ihre Leistungen aus der Vorbereitung an“, klagte Tatsch.

 

HSG Hunsrück: J. Schneider und Kaltenmorgen - L. Schneider (3), Löwen (5), Klei (3), Stürmer, Mangold (5/2), K. Schell (5), Conrath (2), Koch (1), Reuter (2), Nicolae (6/1)

 

HSG Obere Nahe - HSV Rhein-Nette 25:39 (15:19)

 

„Die gute Stimmung, die derzeit im Training herrscht, konnten wir ins Spiel mitnehmen“, freute sich HSG Coach Axel Schneider. Erwartungsgemäß setzte sich der Rheinlandligist beim Verbandsligisten an der Nahe durch! Doch über weite Strecken der ersten Hälfte war das Team von Trainer Axel Schneider dem Favoriten gleichwertig, gestaltete das Spiel bis zum 12:12 in der 20. Minute völlig ausgeglichen. „Diszipliniert spielte meine Mannschaft, nutzte nach langen Abläufen auch die Chancen. Allerdings war klar, dass wir dies nicht auf Dauer durchhalten konnten. Allerdings hatten wir auch Pech, dass wir viermal die Abpraller vom Tor nicht bekamen“ erklärte der HSG Trainer.

 

Innerhalb von drei Minuten gelang dann dem Gast die vier Tore-Führung zum 12:16 in der 23. Minute. Diese Vier Tore Führung verteidigten die Gäste bis zur Pause (15:19).

 

Nach dem Wechsel legten die Gäste weiter zu, bauten den Vorsprung erstmals beim 17:27 in der 40. Minute auf 10 Tore aus und hatten jetzt die Begegnung entschieden.

 

„Im zweiten Spielabschnitt zollten wir der Tatsache Tribut, dass die Gäste wesentlich breiter aufgestellt sind. Bei uns verletzte sich Tim Becker uns so schwanden die Wechselalternativen. Am Ende hätte das Ergebnis durchaus knapper ausfallen können, doch vom Gesamteindruck her machten wir ein gutes Spiel und das war das Ziel“, verriet Schneider.

 

HSG: Kristofer Rickes - Bamberger (2), Becker, Schwarz (1), Wagner (4), Lehnen, Kristian Rickes (3), Storr, Schäfer (9/7), Zühlsdorf (6)

 

TV Morbach - TV Bitburg II 28:39 (10:19)

 

Die Reserve des Rheinlandligisten aus Bitburg folgt der ersten Mannschaft des Vereins in die nächste HVR Pokalrunde. Ungefährdet setzte sich der Verbandsligist am Ende in Morbach durch.

 

Die Gastgeber legten zum 1:0 vor, doch das sollte die einzige Führung des Bezirksligisten gegen die Reserve des Rheinlandligisten aus Bitburg gewesen sein. Nach dem 2:2 in der 4. Minute baute das Team von Gästetrainer Janosh Klimek seinen Vorsprung kontinuierlich aus, zwang die Gastgeber beim 6:12 in der 21. Minute zur Auszeit. Doch die Wirkung blieb aus - im Gegenteil: Bitburg zog über 7:16 in der 24. Minute der klaren Pausenführung mit 10:19 entgegen. Bereits jetzt war die Begegnung entschieden.

 

„Die erste Halbzeit spielten wir vor allem in der Abwehr gut, setzten im Angriff die Gastgeber richtig unter Druck, kontrollierten das Spiel“, fand Klimek.

 

Ausgeglichen verliefen die ersten Minuten nach dem Wechsel und so nahm Gästetrainer Janosh Klimek beim 17:25 in der 41. Minute die Auszeit. Doch die Mannschaft konnte vor allem nicht mehr an die gute Vorstellung im Deckungsverband anknüpfen und so nutzte Morbachs Kreisläufer Valentin Jipianu seine Freiräume, arbeitete viel, erzielte nicht nur die meisten Treffer für die Gastgeber, sondern kämpfte auch einige Siebenmeter raus.

 

„Wir haben einfach zu viele Tore nach dem Wechsel kassiert. Die Abwehr hatte ihre Probleme mit dem Kreisläufer. Das Spiel hat mir gezeigt, an was wir noch bis zum Saisonstart in zwei Wochen arbeiten müssen. Die Spieler wissen selbst, dass sie heute im zweiten Spielabschnitt nicht gut gedeckt haben“, resümierte der Gästecoach. Am Ende verließ Bitburg mit einem klaren 28:39 Auswärtssieg die Baldenauhalle in Morbach

 

TVM: Späder - Müllner (2), Hoffmann (4/1), Priestersbach (3), R. Sonntag, Jipianu (10/2), Denzer, Mettler (3), T. Sonntag (6), Elsen.

 

TVB: Ney und S. Frisch - Wahl, J. Lübken (2), Stephan (5), Recking (5), M. Lübken (9), Schürer (2/2), Müller (9), Begon (2), Schallert (3).

 

HSC Schweich - HSG Bad Ems/Bannberscheid 15:32 (5:13)

 

Die Anfangsphase war für die neuformierte Schweicher Mannschaft sicherlich ein Albtraum! 10 Treffer in Folge kassierte die Mannschaft des neuen Trainers Christian Leyh bis zur 15. Minute, ehe Daniel Rohr seine Mannschaft mit dem Treffer zum 1:10 erlöste. Bis zur Pause gelang die Ergebniskosmetik zum 5:13. Der Klassenunterschied war deutlich erkennbar und auch nach dem Wechsel musste Schweich den Favoriten ziehen lassen, der über 11:28 in der 54. Minute beim 15:32 den Kantersieg einfuhr!

 

„So wir uns präsentiert haben, war das eine Katastrophe! Im Angriff lief heute überhaupt nichts zusammen. Nach dem schwachen Start wurde es zwar etwas besser, doch hinten raus sind wir dann völlig eingebrochen. Die Jungs wissen selbst ihre Leistung einzuschätzen. Der Gast war die klar bessere Mannschaft, aber so dürfen wir uns einfach nicht präsentieren“, klagte Schweichs neuer Trainer Leyh.

 

Monzel und Fuchs - Longen (3), Kratz (4/2), Müller (1), Wagner (1), Karrenbauer, Antony, Wagner (1), Farsch, Rohr (4), P. Karrenbauer (1),

 

HSG Wittlich - TuS Horchheim 27:20 (10:7)

 

Die Premiere für Wittlichs neuen Trainer Frank Staskewitz ist gelungen, die Mannschaft setzte sich gegen den Verbandsligisten aus der Ost-Staffel, TuS Horchheim letztlich verdient durch.

 

Einen guten Start erwischte das Team der HSG Wittlich im Verbandsligaderby gegen Horchheim, setzte sich bis 5:1 in der 8. Minute ab und zwang den Gast aus Horchheim in der 16. Minute beim 6:4 zur ersten Auszeit. Bis zur Pause verteidigten die Eifelaner ihre Führung und gingen mit 10:7 in die Kabine. Den besseren Start in die zweite Hälfte hatten die Gäste, die bis auf 12:11 in der 37. Minute verkürzten, beim 13:13 ausglichen, doch die Gastgeber hielten dagegen und legte zum 15:13 vor, doch erneut gelang den Gästen n der 44. Minute der Ausgleich zum 15:15. Mit vier Treffern in Folge setzte sich dann das Team des neuen Trainers Frank Staskewitz auf 19:15 in der 49. Minute ab, erneut nahmen die Gäste die Auszeit! Doch die HSG verteidigte jetzt den vier-Tore-Vorsprung und über 25:18 in der 55. Minute feierte das Team seinen ersten Pflichtspielsieg mit 27:20 unter ihrem neuen Trainer!

 

o zeigte sich der neue Coach rundum zufrieden nach dem Abpfiff: „Wir haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten, haben den Gegner nicht zur Entfaltung kommen lassen. Die Möglichkeiten, die wir heute hatten, haben wir ausgeschöpft und ich mit dem Verlauf des Spiels und dem Ergebnis zufrieden“, so der neue HSG Trainer.

 

Flamann und Hergert - Konrad (7/2), Bollig (2), Rudolphi (3), Reiff (1), Kräber (2), Kirsch (5), Gerke (1), Lukanowski (1), Schabio (1), Schilz (4)

 

SFG Bernkastel- Kues - TV Welling 13:33 (7:13)

 

Wie erwartet setzte sich der Verbandsligist aus Welling bei der SFG in Bernkastel-Kues durch. Dabei konnten die Gastgeber die ersten Minuten durchaus offen gestalten, erst nach dem 4:4 in der 13. Minute setzten sich die Gäste mit fünf Treffern in Folge auf 4:9 in der 22.Minute ab, die Gastgeber hielten aber bis zur Pause den Abstand.

 

Die Entscheidung fiel nach dem Wechsel, als die Gäste vom 8:13 auf 8:24 in der 45. Minute auf und davonzogen und in dieser Phase mit einem 11:0 Lauf alles klar machten.

 

"Wie vorausgesagt war das Pokalspiel von den konditionellen und handballerischen Unterschieden geprägt. Lediglich 15 Minuten konnten wir mithalten, danach häuften sich die Fehler im Angriff und die Kontertore des TV Welling. Dieser bestrafte mit zunehmender Spielzeit unsere Fehler knallhart, ebenso wie das Abwehrspiel des Verbandsligisten von uneingeschränkter Härte geprägt war, aber nicht zu Bestrafungen führte. Ein uncharmter Gegner erreichte dann auch den standesgemäßen Sieg mit 13:33. Lehrreich war das Spiel für uns aber auf jeden Fall, denn die Spieler mit weniger Spielanteilen in der Saison hatten ihre Spielzeiten", erklärte Spielertrainer Rudi Thomes.

 

Werner - Thomes (1), Schwab (4), Oster (1), Quetsch (3), Zeiler, Knaden, Sailler (1), Kiesgen (3), Konrad

 

Vorberichte

 

Teil 2 der HVR Pokalrunde findet am Wochenende statt:

 

HSG Kastellaun/Simmern II - HSG Hunsrück

(Samstag, 18 Uhr, Integrierte Gesamtschule)

 

Gleich im ersten Pflichtspiel für die neugegründete HSG Hunsrück kommt es zum Lokalderby. Gastgeber ist die Reserve des RPS Oberligisten aus Kastellaun/Simmern, die in der Verbandsliga Ost ihre Meisterschaftsspiele austrägt. Das Team der Gastgeber um das Trainergespann Jochen Tatsch und Timo Stoffel gehen als klare Favoriten in diese Begegnung.

 

„Es läuft gut“, freut sich Tatsch vor dem Derby am Wochenende. Damit gemeint ist der Stand der Vorbereitung und die Testspiele, die bis auf die Begegnung gegen Meisenheim, die vom Gegner abgesagt wurde, stattfanden. „Derzeit haben wir allerdings noch einige angeschlagene Spieler, aber keine schlimmen Verletzungen. Dennoch werden wir die angeschlagenen Spieler schonen, da die Meisterschaftsrunde absolute Priorität hat. Wir schauen weniger auf das Ergebnis als auf die Dinge, die wir bislang einstudiert haben und die die Mannschaft jetzt abrufen muss. Auf jeden Fall wollen wir das Derby gewinnen“, gibt sich der HSG Coach kämpferisch.

 

HSG Obere Nahe - HSV Rhein-Nette

(Samstag, 18 Uhr, Landesleistungszentrum NIederwörresbach)

 

Die HSG Obere Nahe geht mit einer verjüngten Mannschaft in die neue Saison und die erste Bewährungsprobe steht am 24.08.2019 mit dem Pokalspiel gegen den Rheinlandligisten HSV Rhein-Nette auf dem Programm, Axel Schneider zum Spiel: “Wir müssen sehen wer am Samstag spielen kann. Im Moment stehen 9 Spieler zur Verfügung. Wir wollen ein ordentliches Teamspiel abliefern und versuchen den HSV ein wenig zu ärgern. Wenn wir das erreichen, ist alles ok!“  

 

TuS Fortuna Saarburg - TuS Daun (Samstag, 19.30 Uhr, Schulzentrum)

 

Rheinlandligaaufsteiger TuS Fortuna Saarburg erwartet im Pokal den Ligakonkurrenten aus der Eifel! Für Gastgebertrainer Uwe Moske eine willkommene Gelegenheit, seine neue Mannschaft dem heimischen Publikum vorzustellen. Zudem kommt die Begegnung einer ersten Standortbestimmung gleich, zumal beide Teams am letzten Augustwochenende in Daun die Meisterschaftsrunde eröffnen. Dann geben die Saarburger ihre Visitenkarte in der Eifel ab!

 

Saarburg hat nach dreiwöchiger Pause in der vergangenen Woche seine Trainingseinheiten wieder aufgenommen, am Wochenende ein Trainingslager absolviert und bereitet sich ab dieser Woche auch mit seinen beiden Neuzugängen Edin Mesevic und Almir Balas auf die Begegnung gegen Daun vor. „Beide steigen urlaubsbedingt erst diese Woche ein“, verrät Moske, der auf ein volles Haus im Schulzentrum hofft. „Wir wollen Werbung für den Handball und die anstehende Saison machen, sehen das Spiel als Standortbestimmung! Daun belegte vergangene Saison einen gesicherten Mittelfeldplatz, hat sich gegenüber der abgelaufenen Saison weiter verstärkt und ich rechne damit, dass der TuS am Ende wieder frühzeitig die Klasse sichert. Als krasser Außenseiter wollen wir den Favoriten ärgern, der bei uns ohne Harz spielen muss. Wir werden komplett sein“, sagt der TuS Coach.

 

„Mittlerweile haben wir auch in Daun Harzverbot, insoweit sehe ich keine Vorteile bei den Gastgebern. Allerdings betten wir das Pokalspiel in unser Trainingslager am Wochenende ein und ich rechne schon damit, dass meine Spieler etwas müde sein werden. Zudem fehlen uns mit Holger Neis, Johannes Präder, Luca Willems und Igor Rahn am Samstagabend wichtige Spieler. Mit der bisherigen Saisonvorbereitung bin ich zufrieden, werden aber sicher nicht alle Karten am Samstagabend auf den Tisch legen. In Saarburg ist immer schwer zu spielen, lautstarke Fans und hitzige Atmosphäre, in der wir ruhig bleiben müssen. Auf jeden Fall rechne ich mit einem engen Ding“, sagt Dauns Trainer Markus Willems.

 

TV Morbach - TV Bitburg II (Sonntag, 15 Uhr, Baldenauhalle)

 

Bezirksligist TV Morbach erwartet das Verbandsligateam aus Bitburg, dass in der kommenden Saison die Qualifikation für die anstehende eingleisige Verbandsliga erreichen will. Zum Abschluss der Vorbereitung für Gästetrainer Janosz Klimek nochmals eine willkommene Gelegenheit, unter Wettkampfbedingungen zu testen. „Meine Jungs sollten in der Lage sein, die zweite Runde zu erreichen. Gegenüber der letzten Vorbereitung ist dieses Jahr alles in Ordnung. Die Vorbereitung lief sehr gut, haben jetzt genügend Spieler und viel Spaß im Training und bei unseren Vorbereitungsspielen gehabt. Allerdings wissen wir noch nicht genau, wo wir stehen. Deshalb nutzen wir das Spiel in Morbach, um uns weiter einzuspielen, müssen vor allem die Lücken im linken Rückraum schließen, die wir nach dem Ausfall von Tim Crames kompensieren müssen“, erklärt Klimek

 

.

SFG Bernkastel-Kues - TV Welling (Sonntag, 16.30 Uhr, Schul- und Sportzentrum)

 

Bezirksligist Bernkastel-Kues trifft auf den TV Welling, der in der kommenden Saison in der Verbandsliga Ost antritt. "Das Pokalspiel gegen Welling ist natürlich von den Ligenunterschieden geprägt und wird keine Überraschung bringen. Welling hatte in der letzten Saison die zweitbeste Abwehr und wird den typischen Verbandsliga Handball zeigen: schnelles Umschalten nach Ballgewinnen und uns unter Druck setzen, um Fehler im Abschluss zu erzeugen. Zwar hat der Pokal seine eigenen Gesetzte, die aber auf Grund der physischen und handballerischen Unterschiede hier nicht zählen. Und so erwarte ich einen klaren Sieg von Welling. Der Pokal ist eine interessante Abwechslung für uns und ist meist zeitnah vor der Saison. Also eine gute Konditions- und Koordinationseinheit. Wir werden nahezu komplett antreten und freuen uns auf ein lehrreiches Pokalspiel", sagt Rudi Thomes, Spielertrainer der SFG Bernkastel-Kues.

 

HSC Schweich - HSG Bad Ems/Bannberscheid (Sonntag, 17 Uhr, Dietrich-Bonhoeffer Halle)

Als „Testspiel“ stuft Schweichs neuer Trainer Christian Leyh das anstehende Pokalspiel gegen den Rheinlandligisten der Spielgemeinschaft Bad Ems/Bannberscheid ein. Während die Gastgeber nach dem Rheinlandligaabstieg einen Aderlass an Spielern zu verkraften haben, konnte sich der Gast weiter verstärken. So wechseln mit Max Hrobarsch, Luca Reuter und Torhüter Dennis Schwerdt gleich drei Spieler in den ansonsten gegenüber der letzten erfolgreichen Saison unveränderten HSG Kader. Linkshänder Hrobarsch wechselt wie Luca Reuter vom TV Arzheim zur HSG, mit Dennis Schwerdt wechselt ein RPS Oberliga erfahrener Torhüter aus Bitburg aufgrund seiner beruflichen Situation zur Spielgemeinschaft nach Bad Ems/Bannberscheid. 

Die Favoritenrolle ist klar dem Gast zuzuschreiben. „Also im Großen und Ganzen bin ich mit der Vorbereitung zufrieden. Die Jungs haben gut mitgezogen. Personell muss man bei Tobias Quary noch ein Fragezeichen setzen aufgrund einer Schulterverletzung. Am Samstag hatten wir noch ein Testspiel gegen Bitburg II, das wir mit 29:28 verloren haben. Allerdings fehlten mir 5 Stammspieler. Ins Pokalspiel gehen wir mit Vorfreude. Klar sind wir haushoher Außenseiter, aber wir werden natürlich versuchen unser Bestmöglichstes zu geben und den Gast so lange es geht zu ärgern. Priorität liegt dann zwei Wochen später im Punktspiel bei der HSG Mertesdorf/Ruwertal. Da sind meine Jungs schon heiß drauf und ich auch. Das wird dann mein erstes Meisterschaftsspiel als „Cheftrainer“ und gleich ein Derby“, erklärt Schweich Coach Christian Leyh.

HSG Wittlich - TuS Horchheim (Sonntag, 17 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Wittlichs neuer Trainer Frank Staskewitz absolvierte mit seiner Mannschaft in den Sommerferien Testspiele gegen die HSG Eifel und CHEV Diekirch. Saisonziel wird die Qualifikation zur eingleisigen Verbandsliga sein. Das dies nicht einfach wird, zeigen die Abgänge: mit Kai Lissmann, Johannes Praeder, Timo Loew und Fabian Hammann verlor das Team gleich vier Stammspieler. Einziger Neuzugang ist Jan Reiff.

 

Seit Juni läuft die Vorbereitung, in der die Kondition und die Taktik im Hinblick auf Absprachen in Angriff und Abwehr im Mittelpunkt standen. „Die Eingliederung der Jugendspieler ist ein weiterer Schwerpunkt“, erklärt Staskewitz, der mit dem TuS Horchheim einen Vertreter aus der Verbandsliga Ost zur 1. Pokalrunde begrüßen wird.

 

 

17./18. August 2019

Berichte

 

SV Gerolstein - HSG Sinzig/Remagen/Ahrweiler 35:29 (17:11)

 

„In einem fairen Spiel konnten wir einen „Start-Ziel-Sieg“ verbuchen. In den ersten Minuten führten wir schnell mit 7 Toren (10:3) in der 14. MInute, sodass der Gästetrainer früh die erste Auszeit nahm, unser Spielfluss wurde davon nicht beeinträchtigt. Erst als ich die ersten Auswechselungen vornahm, wurde es etwas enger. Insgesamt merkte man meinen Jungs aber die noch schweren Beine der Vorbereitung an. Es war noch nicht das Tempo im Angriff und die Kontinuität in der Abwehr, die wir als Ziel haben. Nick Heinrich am Kreis machte ein starkes Spiel, die Rosch-Brüder lenkten das Team, Sebastian Wolf war nicht zu stoppen und konnte 9 Tore zum Sieg beisteuern. Endlich hatten wir auch wieder zwei gelernte Torleute! Simon Leonards gewöhnt sich langsam an den Seniorenbereich und wurde mit seinen 17 Jahren letztlich in Manndeckung genommen, was den anderen Spielern zu mehr Platz verhalf. Es hat sich gelohnt durchzutrainieren! Wir müssen jetzt die Spannung halten bis zum ersten Meisterschaftsspiel im Derby gegen die HSG Eifel“, verlangt SVG Coach Sandro Baumanns.

 

Hoffmann - Katala (1), Leonards M., L. Rosch (8), T. Rosch (5), Wolf (9;3), Heinrich (4), Stump (3), Leonards S. (3), Neustadt, Hell (2), Zarorowski.

 

TV Bitburg - HSG Römerwall 32:21 (16:14)

 

Die „Mission Titelverteidigung“ hatte der TV Bitburg vor der neuen Saison ausgegeben. Zu verteidigen gilt das „Double“, waren die Eifelaner in der letzten Saison Pokalsieger und Meister der Rheinlandliga. So stand im ersten Pflichtspiel der Saison die Aufgabe im Pokal an, Gegner war der Ligakonkurrent aus Römerwall. Die erste Aufgabe löste der Pokalsieger dank einer starken zweiten Hälfte gegen die HSG Römerwall souverän, die allerdings nur mit zwei Auswechselspieler antreten konnte.

 

Ausgeglichen verlief die Anfangsphase, nach der sich die Eifelaner vom 4:4 in der 9. Minute auf 9:5 in der 15. Minute absetzten und damit die Gäste zur ersten Auszeit zwangen. Die Auszeit kam für die Gäste zum richtigen Zeitpunkt, die über 10:9 ihrerseits jetzt den neuen Bitburger Coach Rudi Engel veranlassten, die erste Auszeit der Gastgeber in der 18. Minute zu nehmen. Bis 12:11 blieben die Gäste am Gastgeberteam dran, dann gelang es dem Engel-Team, sich offenbar über 15:11 deutlicher absetzen zu können, doch die Gäste verkürzten bis zur Pause auf zwei Treffer zum 16:14. „Wir hatten eine Chancenverwertung, die nur bei 30 Prozent lag. Immer wieder scheiterten wir vom Kreis und über die Außen Positionen an einem auch stark haltenden Gästetorhüter. Wir waren einfach nicht konsequent genug“, klagte Engel.

 

Die Vorentscheidung fiel dann ab der 36. Minute, als sich die Eifelaner vom 18:15 auf 21:15 in der 43. Minute absetzten und jetzt ihren Vorsprung kontinuierlich ausbauten. Lediglich sieben Treffer ließ der sich steigernde Deckungsverband der Gastgeber in der zweiten Hälfte noch zu, legte damit den Grundstein zum Erfolg.

 

„Zudem änderte sich auch unser Abschlussverhalten! Jetzt lag die Quote über 50 Prozent, hatten eine starken Henning Otte im Tor, der 12 Bälle abwehrte. So konnten wir das Spiel entscheiden. Von Beginn versuchten wir mit hohem Tempo den personell schwächer aufgestellten Gast unter Druck zu setzen, zeigten ein schnelles Spiel nach vorne. Heute kamen auch die bislang angeschlagenen Spieler zum Einsatz, die uns weiterhalfen, da sie unseren Leistungsträgern die Zeit zur Verschnaufpause ermöglichten“, erklärte der TVB Coach Rudi Engel.

 

Otte - Engel (5), Guldenkirch (3), Walerius (2), Straub (2), Steinbach (4), Stelmach (3), Enders (5/2), Moecke (4), Kaufmann, Lauer (4), Nelles.

 

 

TV Bassenheim - TV Hermeskeil 34:32 (16:17)

 

„Es war ein enges Ding“, meinte TVH Spielertrainer Konstantin Menzer nach der knappen Niederlage der Hochwälder beim Verbandsliga Ost Vertreter, TV Bassenheim.

 

Dabei mussten die Hochwälder auf ihre Stammspieler N. Laible, Kratz und Treinen verzichten.  Vom Anpfiff an entwickelte sich eine Begegnung auf Augenhöhe, in der die Gastgeber sich zunächst auf 5:2 in der Anfangsphase absetzten, doch die Gäste glichen beim 8:8 in der 13. Minute aus. Bis zur Pause wechselten die Führung hin und her, die Hochwälder legten zur Pause auf 16:17 vor. Erstmals beim 21:18 in der 36. Minute führte der Gastgeber deutlicher, baute den Vorsprung offenbar spielentscheidend auf 26:19 in der 40. Minute aus, schienen beim 30:23 in der 46. Minute als Sieger festzustehend. Doch dann drehten die Gäste auf, erzielten vier Treffer in Folge zum 30:27 in der 49. Minute und zwangen die Gastgeber zur Auszeit. Beim 31:30 in der 53. Minute schien das Spiel zugunsten der Gäste zu kippen, doch die Gastgeber kamen in den Schlussminuten zu den entscheidenden Treffern, zumal die Hochwälder in Unterzahl die Restspielzeit absolvierten.

 

„Es war dennoch ein gutes Spiel meiner Mannschaft, die mannschaftlich geschlossen auftrat. Aufgrund der fehlenden Wechselalternativen konnten wir unser Tempo nicht wie gewohnt gehen. Es war stark, wie wir uns nach dem klaren Rückstand nochmals zurückgekämpft haben. Dabei überzeugten Fabian Schleimer und Jan Serbanescu. Allerdings erwischten unsere Torhüter heute nicht ihren besten Tag“, resümierte Spielertrainer Konstantin Menzer.

 

Schneider und Göddemeyer- Prümm (5/3), Wilhelmi, Walerius, Menzer (10/2), T. Laible, Serbanescu (6), Zentz (4), Alt, Schleimer (7), Scherer

 

HSG Bad Ems/Bannberscheid II - HSG Eifel 34:23 (18:11)

 

Schon früh sorgte die Reserve des Rheinlandligisten aus Bad Ems/Bannberscheid für klare Verhältnisse im Spiel gegen die Eifelaner, die bereits nach 8 Minuten mit 7:1 zurücklagen. In der 18. Minute hatte Gästetrainer Rene Wingels beim 11:4 genug gesehen, nahm die Auszeit und ab diesem Zeitpunkt lief es für die HSG aus der Eifel besser. Doch näher als fünf Tore kamen die Gäste nicht an den Verbandsligisten heran, der über 13:8 in der 25. Minute zur Pause die Führung auf 18:11 ausbaute.  

 

Auch nach dem Wechsel erwischten die Gastgeber den besseren Start, zogen auf 23:13 in der 37. Minute davon und hatten das Spiel jetzt entschieden. Den 10-Tore-Vorsprung verteidigen die HSG Spieler auch beim 29:19 in der 48. Minute, am Ende stand der nie gefährdete 34:23 Erfolg der Gastgeber fest.

 

„Nach dem harten Trainingslager der vergangenen beiden Tage war dies vorhersehbar. Die Jungs hatten einfach müde Beine und so wurden wir in den ersten Minuten regelrecht überfahren. Das Testspiel vom Samstag über 3x30 Minuten haben wir nicht weggesteckt. Die Niederlage muss ich erst einmal sacken lassen. Doch die Stimmung ist weiterhin gut und wir richten den Blick jetzt auf die Saison“, erklärte HSG Coach Rene Wingels.

 

Hoffmann - Jahnke (8/6), Neuerburg, Leppin, Podriezov (7), Kappelmann, Haas, Esch (2), Schaperdoth (1), Morgens (1), Plano (2), Niederprüm (2).

 

 

Vorberichte

SV Gerolstein - HSG Sinzig/Remagen/Ahrweiler (Samstag, 17 Uhr, Sporthalle BBS)

 

Auf den Verbandsligisten vom Rhein trifft das Gerolsteiner Team, das in der anstehenden Saison in der Landesliga antreten wird. Die HSG belegte in der letzten Saison den 8. Tabellenplatz. „Da ich die Mannschaft nicht kenne, orientiere Ich mich für den Vorbericht mal an der Statistik: die HSG hat in 22 Spielen durchschnittlich 26,45 Tore geworfen und 28,4 Tore pro Spiel zugelassen, entgegen steht unsere Bilanz mit 26,17 Tore und 33,5 Gegentoren. Sie scheinen Auswärts etwas schwächer zu sein wie mit Heimrecht. Da die Verbandsliga Ost letzte Saison deutlich spielstärker als die Verbandsliga West war, wird es wohl ein klarer Sieg für die HSG Sinzig/Remagen/ Ahrweiler werden. Wir sind derzeit durch Verletzungen stark personell geschwächt, mussten leider unsere A-Jugend aus der Rheinlandliga abmelden, um das Herrenteam mittelfristig zu verstärken. Die HSG Sinzig/Remagen/Ahrweiler scheint eine vom Alter gut gemischte Truppe zu sein die uns nicht liegen wird. In den ersten Minuten wird es ein ausgeglichenes Spiel sein, letztendlich sehe Ich aber die HSG in der absoluten Favoritenrolle. Der Schwachpunkt meiner Mannschaft lag letzte Saison ganz klar, in der Selbstdezimierung durch Meckern oder unnötige Fouls, die zu sage und schreibe 4,6 Zeitstrafen pro Spiel und 11 Roten Karten führten. Wir haben Spiele gehabt, in denen wir in einem Drittel der Zeit in Unterzahl gespielt haben, da kannst Du noch so viel Talent haben oder trainieren, so sind Erfolge nicht möglich! Ich gehe aber davon aus, dass das jetzt abgestellt ist! So gehen wir motiviert, mit einer nochmal stark verjüngten Truppe in die neue Saison, die für uns mit dem Pokalspiel startet. Ich weiß das meine Jungs hoch motiviert sind und hoffe natürlich das wir eine Überraschung hinbekommen“ sagt SVG Coach Sandro Baumanns.

 

TV Bitburg - HSG Römerwall (Samstag, 18 Uhr, Realschule)

 

Im Duell der beiden Rheinlandliga Teams erwartet der TV Bitburg den Gast aus Römerwall. Mit dieser Begegnung wird auch die Saison am 31.8 eröffnet, dann ist Römerwall der Gastgeber. „Deshalb wird das Pokalspiel eine erste Standortbestimmung für beide Teams sein. Selbstverständlich hat die Meisterschaft Priorität“, räumt Bitburgs neuer Trainer Rudi Engel ein. So dürfte der Einsatz der beiden angeschlagenen Spieler Marcel Straub und Martin Guldenkirch, die weiterhin an ihren Verletzungen laborieren und mehr Trainingseinheiten mit dem Phsysio absolviert haben, als mit der Mannschaft, unwahrscheinlich sein. Alle anderen Spieler sollten aber am Samstag in heimischer Halle auflaufen. „Das Spiel wird auch ein Gradmesser dafür sein, ob wir unsere ersten 6 schon gefunden haben, oder wir hieran noch arbeiten müssen. Primär geht es darum, die kurzfristig durch den Wechsel von Mätthi Hertz nach Luxemburg entstandene Lücke zu füllen. Zudem wollen wir unsere neuen Abwehrsysteme dem ersten Härtetest unterziehen und dann sehen, ob wir auch hieran noch zu arbeiten haben“, verrät Engel.

 

TV Bassenheim - TV Hermeskeil (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Gastgeber Bassenheim spielt in der Ost Staffel der Verbandsliga, Hermeskeil in der West Staffel. Ein erster Leistungstest für beide Mannschaft, die in der kommenden Saison in der eingleisigen Verbandsliga vertreten sein wollen. Die ersten sechs Teams der jeweiligen Ligen bilden die neue Verbandsliga ab der folgenden Saison. „Bislang hatten wir eine sehr durchwachsene Vorbereitung, mit vielen Höhen und Tiefen. Die Trainingsbeteiligung lässt oft zu wünschen übrig, die Einstellung dagegen ist top. Wir hatten bisher einige wirklich schwere Spiele in der Vorbereitung (HF Illtal II, Saarlandliga) wo wir untergegangen sind. Ein Heimsieg gegen Alsweiler, bei dem wir zum ersten Mal gegen Schluss konditionelle Vorteile ausspielen konnten. Vergangenes Wochenende hatten wir noch zwei Spiele gegen die HSG Nordsaar und Brotdorf. Im Großen und Ganzen sieht man, dass wir immer besser zusammenfinden, es aber auch überall noch hapert. Letztes Jahr haben wir Zuhause knapp gegen Bassenheim im Pokal verloren. Das wollen wir wieder gut machen und freuen uns auf dieses schwere Auswärtsspiel“, sagt Hermeskeils Spielertrainer Konstantin Menzer. 

 

HSG Bad Ems/Bannberscheid II - HSG Eifel (Sonntag 12.30 Uhr)

 

Vom Papier her sicher eine lösbare Aufgabe für den Rheinlandligisten aus der Eifel, der auf die klassenniedere Mannschaft aus der Verbandsliga Ost trifft. „Die Ansetzung des Pokalspiels ist nicht gerade glücklich für uns, da das ursprüngliche Pokalwochenende eine Woche später stattfindet und ich dieses so in meiner Planung berücksichtigt hatte. Somit fällt dieses Spiel in unser Trainingslager und "raubt" uns den gesamten Sonntag da wir recht früh losfahren müssen.
Vom Pokalspiel selbst erwarte ich, dass meine Jungs, die letzten verbleibenden Kraftreserven vom Trainingslager mobilisieren, das Einstudierte umsetzten und wünsche mir, dass alle verletzungsfrei bleiben. Ob es für einen Sieg reichen wird, kann ich nicht einschätzen, da ich den Gegner nicht kenne. Versuche jedoch das eine oder andere noch in Erfahrung zu bringen. Die Vorbereitung verlief recht zufriedenstellend in Punkto Trainingsbeteiligung und Einsatz. Einzig und allein die Tatsache, dass ich aufgrund von Urlaub und privaten Interessen nie die voraussichtliche "erste 6" in den Testspielen auflaufen lassen konnte, trübt das positive Resümee“, sagt HSG Coach Rene Wingels.