1. HVR Pokalrunde Männer

24./25. August 2019

Berichte

 

TuS Fortuna Saarburg - TuS Daun 23:35 (10:19)

 

Ersatzgeschwächt mussten beide Teams ihr Pokalspiel bestreiten. So fehlte bei den Gastgebern Neuzugang Edin Mesevic, der noch in Urlaub ist. Nach 10 Minuten setzte sich der Gast aus der Eifel erstmals auf drei Tore zum 4:7 ab, Saarburgs Trainer Uwe Moske nahm die Auszeit, die allerdings eher den Gästen in die Karten spielte, die sich über 8:14 in der 23. Minute jetzt deutlicher absetzten und zur Pause deutliche mit 10:19 führten. Über 12:22 in der 35. Minute war die Begegnung beim 12:25 in der 39. Minute entschieden, zumal in dieser Phase Saarburgs Yannick Morin die rote Karte nach der dritten Zeitstrafe sah und sich Trainer Uwe Moske zeitgleich die Zeitstrafe einhandelte. Über 20:30 in der 54. Minute gelang den Eifelanern ein klarer Sieg, der ein erster Fingerzeig Richtung Meisterschaft sein sollte.

 

„Daun hat schon eine Klassemannschaft. Zur Halbzeit sah alles nach einer klaren Angelegenheit für die Gäste aus, doch nach dem Wechsel hat meine Mannschaft nochmals dagegengehalten und nur 14:16 verloren. Den Klassenunterschied hat man dennoch deutlich gesehen. Es wird eine schwere Saison für uns, wir bauchen noch einige Spiele und Trainingseinheiten, um uns in der Liga zurecht zu finden. Ende der ersten Hälfte verletzte sich Jule Hoffmann und so fehlte unserem Rückraum die Durchschlagskraft“, stellte Saarburgs Coach Moske fest.

 

„Das ist kein gutes Ergebnis für uns! Das muss aus den Köpfen der Spieler raus, denn nächste Woche werden wir eine andere Saarburger Mannschaft in Daun sehen. DA bin ich mir sicher! Ohne Mesevic fehlte die Rückraumgefährlichkeit. Wir waren aufgrund unseres Trainingslagers sicher auch etwas müde, haben aber routiniert und clever gespielt. Mit einfachen Auslösehandlungen kamen wir heute zum Erfolg, Saarburg hat aus meiner Sicht nicht richtig dagegengehalten. Mit zunehmender Spieldauer habe ich einiges in der Deckung probiert. Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung meines Teams, obwohl wir einige klare Chancen nicht nutzen“, fand Gästetrainer Markus Willems.

 

Fortuna: Marszalek und Dupré- Dauster, J. Hoffmann (3), Moske, Balas (5/3), Musick (1), Schütz, S. Hoffmann (1), Schmitt, Rüger (7/4), Morin, Jürgens (2).

 

Daun: Lindner und Schöler - Eich (1), Tran (5), Otto (4), Keitsch (2), J. Willems (8/1), Brümmer (5/2), Rode, S. Präder (7), Lißmann (2), Mayer (1), Illigen

 

HSG Kastellaun/Simmern II - HSG Hunsrück 26:31 (12:13)

 

Auf Seiten der Gastgeber feierte Daniel Koch sein Debut, ist allerdings noch nicht in seiner Topverfassung. Vor allem die Schusskraft ist noch nicht die Alte. „Gegenüber der Vorbereitung mit guten Leistungen war die Mannschaft heute nicht wiederzuerkennen. Ich hätte eine deutliche stärkere Leistung erwartetet. Die Schulterverletzung von Jannick Stürmer lässt nur einen sporadischen Einsatz von ihm zu, es fehlte Jan Schneider aufgrund einer Schädelprellung“, erklärte Gästetrainer Jochen Tatsch.

 

Acht Zeitstrafen gegen die Gastgeber, sechs Zeitstrafen gegen die Gäste umschreiben das kampfbetonte Spiel, dass am Ende mit dem Sieg des Meisterschaftsfavoriten in der Rheinlandliga endete. Von Beginn an legten die Gäste vor, konnten sich jedoch zunächst nicht weiter als mit zwei Tore absetze. Die Begegnung wurde dann nach dem Wechsel scheinbar früh entschieden, als sich das Team des Trainergespanns Jochen Tatsch und Timo Stoffel auf 14:20 bis zur 41. Minute absetzte. Noch einmal verkürzten die Gastgeber in einem immer hektischer werdenden Spiel auf 24:27, ehe die Disqualifikation mit Bericht gegen Gastgeberspieler Adnan Kulovic in der 54. Minute negativer Höhepunkt der Begegnung war, in der der Gästespieler mehrfach negativ auffiel. Gästespieler Routinier Florin Nicolae stellte in den Schlussminuten mit drei Treffern in Folge den Sieg sicher.

 

„Es war sicher kein schönes Spiel, in dem unsere Mannschaft nach dem Wechsel nur das Nötigste getan hat, um den Sieg sicherzustellen. Weder defensiv noch offensiv knüpften die Spieler an ihre Leistungen aus der Vorbereitung an“, klagte Tatsch.

 

HSG Hunsrück: J. Schneider und Kaltenmorgen - L. Schneider (3), Löwen (5), Klei (3), Stürmer, Mangold (5/2), K. Schell (5), Conrath (2), Koch (1), Reuter (2), Nicolae (6/1)

 

HSG Obere Nahe - HSV Rhein-Nette 25:39 (15:19)

 

„Die gute Stimmung, die derzeit im Training herrscht, konnten wir ins Spiel mitnehmen“, freute sich HSG Coach Axel Schneider. Erwartungsgemäß setzte sich der Rheinlandligist beim Verbandsligisten an der Nahe durch! Doch über weite Strecken der ersten Hälfte war das Team von Trainer Axel Schneider dem Favoriten gleichwertig, gestaltete das Spiel bis zum 12:12 in der 20. Minute völlig ausgeglichen. „Diszipliniert spielte meine Mannschaft, nutzte nach langen Abläufen auch die Chancen. Allerdings war klar, dass wir dies nicht auf Dauer durchhalten konnten. Allerdings hatten wir auch Pech, dass wir viermal die Abpraller vom Tor nicht bekamen“ erklärte der HSG Trainer.

 

Innerhalb von drei Minuten gelang dann dem Gast die vier Tore-Führung zum 12:16 in der 23. Minute. Diese Vier Tore Führung verteidigten die Gäste bis zur Pause (15:19).

 

Nach dem Wechsel legten die Gäste weiter zu, bauten den Vorsprung erstmals beim 17:27 in der 40. Minute auf 10 Tore aus und hatten jetzt die Begegnung entschieden.

 

„Im zweiten Spielabschnitt zollten wir der Tatsache Tribut, dass die Gäste wesentlich breiter aufgestellt sind. Bei uns verletzte sich Tim Becker uns so schwanden die Wechselalternativen. Am Ende hätte das Ergebnis durchaus knapper ausfallen können, doch vom Gesamteindruck her machten wir ein gutes Spiel und das war das Ziel“, verriet Schneider.

 

HSG: Kristofer Rickes - Bamberger (2), Becker, Schwarz (1), Wagner (4), Lehnen, Kristian Rickes (3), Storr, Schäfer (9/7), Zühlsdorf (6)

 

TV Morbach - TV Bitburg II 28:39 (10:19)

 

Die Reserve des Rheinlandligisten aus Bitburg folgt der ersten Mannschaft des Vereins in die nächste HVR Pokalrunde. Ungefährdet setzte sich der Verbandsligist am Ende in Morbach durch.

 

Die Gastgeber legten zum 1:0 vor, doch das sollte die einzige Führung des Bezirksligisten gegen die Reserve des Rheinlandligisten aus Bitburg gewesen sein. Nach dem 2:2 in der 4. Minute baute das Team von Gästetrainer Janosh Klimek seinen Vorsprung kontinuierlich aus, zwang die Gastgeber beim 6:12 in der 21. Minute zur Auszeit. Doch die Wirkung blieb aus - im Gegenteil: Bitburg zog über 7:16 in der 24. Minute der klaren Pausenführung mit 10:19 entgegen. Bereits jetzt war die Begegnung entschieden.

 

„Die erste Halbzeit spielten wir vor allem in der Abwehr gut, setzten im Angriff die Gastgeber richtig unter Druck, kontrollierten das Spiel“, fand Klimek.

 

Ausgeglichen verliefen die ersten Minuten nach dem Wechsel und so nahm Gästetrainer Janosh Klimek beim 17:25 in der 41. Minute die Auszeit. Doch die Mannschaft konnte vor allem nicht mehr an die gute Vorstellung im Deckungsverband anknüpfen und so nutzte Morbachs Kreisläufer Valentin Jipianu seine Freiräume, arbeitete viel, erzielte nicht nur die meisten Treffer für die Gastgeber, sondern kämpfte auch einige Siebenmeter raus.

 

„Wir haben einfach zu viele Tore nach dem Wechsel kassiert. Die Abwehr hatte ihre Probleme mit dem Kreisläufer. Das Spiel hat mir gezeigt, an was wir noch bis zum Saisonstart in zwei Wochen arbeiten müssen. Die Spieler wissen selbst, dass sie heute im zweiten Spielabschnitt nicht gut gedeckt haben“, resümierte der Gästecoach. Am Ende verließ Bitburg mit einem klaren 28:39 Auswärtssieg die Baldenauhalle in Morbach

 

TVM: Späder - Müllner (2), Hoffmann (4/1), Priestersbach (3), R. Sonntag, Jipianu (10/2), Denzer, Mettler (3), T. Sonntag (6), Elsen.

 

TVB: Ney und S. Frisch - Wahl, J. Lübken (2), Stephan (5), Recking (5), M. Lübken (9), Schürer (2/2), Müller (9), Begon (2), Schallert (3).

 

HSC Schweich - HSG Bad Ems/Bannberscheid 15:32 (5:13)

 

Die Anfangsphase war für die neuformierte Schweicher Mannschaft sicherlich ein Albtraum! 10 Treffer in Folge kassierte die Mannschaft des neuen Trainers Christian Leyh bis zur 15. Minute, ehe Daniel Rohr seine Mannschaft mit dem Treffer zum 1:10 erlöste. Bis zur Pause gelang die Ergebniskosmetik zum 5:13. Der Klassenunterschied war deutlich erkennbar und auch nach dem Wechsel musste Schweich den Favoriten ziehen lassen, der über 11:28 in der 54. Minute beim 15:32 den Kantersieg einfuhr!

 

„So wir uns präsentiert haben, war das eine Katastrophe! Im Angriff lief heute überhaupt nichts zusammen. Nach dem schwachen Start wurde es zwar etwas besser, doch hinten raus sind wir dann völlig eingebrochen. Die Jungs wissen selbst ihre Leistung einzuschätzen. Der Gast war die klar bessere Mannschaft, aber so dürfen wir uns einfach nicht präsentieren“, klagte Schweichs neuer Trainer Leyh.

 

Monzel und Fuchs - Longen (3), Kratz (4/2), Müller (1), Wagner (1), Karrenbauer, Antony, Wagner (1), Farsch, Rohr (4), P. Karrenbauer (1),

 

HSG Wittlich - TuS Horchheim 27:20 (10:7)

 

Die Premiere für Wittlichs neuen Trainer Frank Staskewitz ist gelungen, die Mannschaft setzte sich gegen den Verbandsligisten aus der Ost-Staffel, TuS Horchheim letztlich verdient durch.

 

Einen guten Start erwischte das Team der HSG Wittlich im Verbandsligaderby gegen Horchheim, setzte sich bis 5:1 in der 8. Minute ab und zwang den Gast aus Horchheim in der 16. Minute beim 6:4 zur ersten Auszeit. Bis zur Pause verteidigten die Eifelaner ihre Führung und gingen mit 10:7 in die Kabine. Den besseren Start in die zweite Hälfte hatten die Gäste, die bis auf 12:11 in der 37. Minute verkürzten, beim 13:13 ausglichen, doch die Gastgeber hielten dagegen und legte zum 15:13 vor, doch erneut gelang den Gästen n der 44. Minute der Ausgleich zum 15:15. Mit vier Treffern in Folge setzte sich dann das Team des neuen Trainers Frank Staskewitz auf 19:15 in der 49. Minute ab, erneut nahmen die Gäste die Auszeit! Doch die HSG verteidigte jetzt den vier-Tore-Vorsprung und über 25:18 in der 55. Minute feierte das Team seinen ersten Pflichtspielsieg mit 27:20 unter ihrem neuen Trainer!

 

o zeigte sich der neue Coach rundum zufrieden nach dem Abpfiff: „Wir haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten, haben den Gegner nicht zur Entfaltung kommen lassen. Die Möglichkeiten, die wir heute hatten, haben wir ausgeschöpft und ich mit dem Verlauf des Spiels und dem Ergebnis zufrieden“, so der neue HSG Trainer.

 

Flamann und Hergert - Konrad (7/2), Bollig (2), Rudolphi (3), Reiff (1), Kräber (2), Kirsch (5), Gerke (1), Lukanowski (1), Schabio (1), Schilz (4)

 

SFG Bernkastel- Kues - TV Welling 13:33 (7:13)

 

Wie erwartet setzte sich der Verbandsligist aus Welling bei der SFG in Bernkastel-Kues durch. Dabei konnten die Gastgeber die ersten Minuten durchaus offen gestalten, erst nach dem 4:4 in der 13. Minute setzten sich die Gäste mit fünf Treffern in Folge auf 4:9 in der 22.Minute ab, die Gastgeber hielten aber bis zur Pause den Abstand.

 

Die Entscheidung fiel nach dem Wechsel, als die Gäste vom 8:13 auf 8:24 in der 45. Minute auf und davonzogen und in dieser Phase mit einem 11:0 Lauf alles klar machten.

 

"Wie vorausgesagt war das Pokalspiel von den konditionellen und handballerischen Unterschieden geprägt. Lediglich 15 Minuten konnten wir mithalten, danach häuften sich die Fehler im Angriff und die Kontertore des TV Welling. Dieser bestrafte mit zunehmender Spielzeit unsere Fehler knallhart, ebenso wie das Abwehrspiel des Verbandsligisten von uneingeschränkter Härte geprägt war, aber nicht zu Bestrafungen führte. Ein uncharmter Gegner erreichte dann auch den standesgemäßen Sieg mit 13:33. Lehrreich war das Spiel für uns aber auf jeden Fall, denn die Spieler mit weniger Spielanteilen in der Saison hatten ihre Spielzeiten", erklärte Spielertrainer Rudi Thomes.

 

Werner - Thomes (1), Schwab (4), Oster (1), Quetsch (3), Zeiler, Knaden, Sailler (1), Kiesgen (3), Konrad

 

Vorberichte

 

Teil 2 der HVR Pokalrunde findet am Wochenende statt:

 

HSG Kastellaun/Simmern II - HSG Hunsrück

(Samstag, 18 Uhr, Integrierte Gesamtschule)

 

Gleich im ersten Pflichtspiel für die neugegründete HSG Hunsrück kommt es zum Lokalderby. Gastgeber ist die Reserve des RPS Oberligisten aus Kastellaun/Simmern, die in der Verbandsliga Ost ihre Meisterschaftsspiele austrägt. Das Team der Gastgeber um das Trainergespann Jochen Tatsch und Timo Stoffel gehen als klare Favoriten in diese Begegnung.

 

„Es läuft gut“, freut sich Tatsch vor dem Derby am Wochenende. Damit gemeint ist der Stand der Vorbereitung und die Testspiele, die bis auf die Begegnung gegen Meisenheim, die vom Gegner abgesagt wurde, stattfanden. „Derzeit haben wir allerdings noch einige angeschlagene Spieler, aber keine schlimmen Verletzungen. Dennoch werden wir die angeschlagenen Spieler schonen, da die Meisterschaftsrunde absolute Priorität hat. Wir schauen weniger auf das Ergebnis als auf die Dinge, die wir bislang einstudiert haben und die die Mannschaft jetzt abrufen muss. Auf jeden Fall wollen wir das Derby gewinnen“, gibt sich der HSG Coach kämpferisch.

 

HSG Obere Nahe - HSV Rhein-Nette

(Samstag, 18 Uhr, Landesleistungszentrum NIederwörresbach)

 

Die HSG Obere Nahe geht mit einer verjüngten Mannschaft in die neue Saison und die erste Bewährungsprobe steht am 24.08.2019 mit dem Pokalspiel gegen den Rheinlandligisten HSV Rhein-Nette auf dem Programm, Axel Schneider zum Spiel: “Wir müssen sehen wer am Samstag spielen kann. Im Moment stehen 9 Spieler zur Verfügung. Wir wollen ein ordentliches Teamspiel abliefern und versuchen den HSV ein wenig zu ärgern. Wenn wir das erreichen, ist alles ok!“  

 

TuS Fortuna Saarburg - TuS Daun (Samstag, 19.30 Uhr, Schulzentrum)

 

Rheinlandligaaufsteiger TuS Fortuna Saarburg erwartet im Pokal den Ligakonkurrenten aus der Eifel! Für Gastgebertrainer Uwe Moske eine willkommene Gelegenheit, seine neue Mannschaft dem heimischen Publikum vorzustellen. Zudem kommt die Begegnung einer ersten Standortbestimmung gleich, zumal beide Teams am letzten Augustwochenende in Daun die Meisterschaftsrunde eröffnen. Dann geben die Saarburger ihre Visitenkarte in der Eifel ab!

 

Saarburg hat nach dreiwöchiger Pause in der vergangenen Woche seine Trainingseinheiten wieder aufgenommen, am Wochenende ein Trainingslager absolviert und bereitet sich ab dieser Woche auch mit seinen beiden Neuzugängen Edin Mesevic und Almir Balas auf die Begegnung gegen Daun vor. „Beide steigen urlaubsbedingt erst diese Woche ein“, verrät Moske, der auf ein volles Haus im Schulzentrum hofft. „Wir wollen Werbung für den Handball und die anstehende Saison machen, sehen das Spiel als Standortbestimmung! Daun belegte vergangene Saison einen gesicherten Mittelfeldplatz, hat sich gegenüber der abgelaufenen Saison weiter verstärkt und ich rechne damit, dass der TuS am Ende wieder frühzeitig die Klasse sichert. Als krasser Außenseiter wollen wir den Favoriten ärgern, der bei uns ohne Harz spielen muss. Wir werden komplett sein“, sagt der TuS Coach.

 

„Mittlerweile haben wir auch in Daun Harzverbot, insoweit sehe ich keine Vorteile bei den Gastgebern. Allerdings betten wir das Pokalspiel in unser Trainingslager am Wochenende ein und ich rechne schon damit, dass meine Spieler etwas müde sein werden. Zudem fehlen uns mit Holger Neis, Johannes Präder, Luca Willems und Igor Rahn am Samstagabend wichtige Spieler. Mit der bisherigen Saisonvorbereitung bin ich zufrieden, werden aber sicher nicht alle Karten am Samstagabend auf den Tisch legen. In Saarburg ist immer schwer zu spielen, lautstarke Fans und hitzige Atmosphäre, in der wir ruhig bleiben müssen. Auf jeden Fall rechne ich mit einem engen Ding“, sagt Dauns Trainer Markus Willems.

 

TV Morbach - TV Bitburg II (Sonntag, 15 Uhr, Baldenauhalle)

 

Bezirksligist TV Morbach erwartet das Verbandsligateam aus Bitburg, dass in der kommenden Saison die Qualifikation für die anstehende eingleisige Verbandsliga erreichen will. Zum Abschluss der Vorbereitung für Gästetrainer Janosz Klimek nochmals eine willkommene Gelegenheit, unter Wettkampfbedingungen zu testen. „Meine Jungs sollten in der Lage sein, die zweite Runde zu erreichen. Gegenüber der letzten Vorbereitung ist dieses Jahr alles in Ordnung. Die Vorbereitung lief sehr gut, haben jetzt genügend Spieler und viel Spaß im Training und bei unseren Vorbereitungsspielen gehabt. Allerdings wissen wir noch nicht genau, wo wir stehen. Deshalb nutzen wir das Spiel in Morbach, um uns weiter einzuspielen, müssen vor allem die Lücken im linken Rückraum schließen, die wir nach dem Ausfall von Tim Crames kompensieren müssen“, erklärt Klimek

 

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SFG Bernkastel-Kues - TV Welling (Sonntag, 16.30 Uhr, Schul- und Sportzentrum)

 

Bezirksligist Bernkastel-Kues trifft auf den TV Welling, der in der kommenden Saison in der Verbandsliga Ost antritt. "Das Pokalspiel gegen Welling ist natürlich von den Ligenunterschieden geprägt und wird keine Überraschung bringen. Welling hatte in der letzten Saison die zweitbeste Abwehr und wird den typischen Verbandsliga Handball zeigen: schnelles Umschalten nach Ballgewinnen und uns unter Druck setzen, um Fehler im Abschluss zu erzeugen. Zwar hat der Pokal seine eigenen Gesetzte, die aber auf Grund der physischen und handballerischen Unterschiede hier nicht zählen. Und so erwarte ich einen klaren Sieg von Welling. Der Pokal ist eine interessante Abwechslung für uns und ist meist zeitnah vor der Saison. Also eine gute Konditions- und Koordinationseinheit. Wir werden nahezu komplett antreten und freuen uns auf ein lehrreiches Pokalspiel", sagt Rudi Thomes, Spielertrainer der SFG Bernkastel-Kues.

 

HSC Schweich - HSG Bad Ems/Bannberscheid (Sonntag, 17 Uhr, Dietrich-Bonhoeffer Halle)

Als „Testspiel“ stuft Schweichs neuer Trainer Christian Leyh das anstehende Pokalspiel gegen den Rheinlandligisten der Spielgemeinschaft Bad Ems/Bannberscheid ein. Während die Gastgeber nach dem Rheinlandligaabstieg einen Aderlass an Spielern zu verkraften haben, konnte sich der Gast weiter verstärken. So wechseln mit Max Hrobarsch, Luca Reuter und Torhüter Dennis Schwerdt gleich drei Spieler in den ansonsten gegenüber der letzten erfolgreichen Saison unveränderten HSG Kader. Linkshänder Hrobarsch wechselt wie Luca Reuter vom TV Arzheim zur HSG, mit Dennis Schwerdt wechselt ein RPS Oberliga erfahrener Torhüter aus Bitburg aufgrund seiner beruflichen Situation zur Spielgemeinschaft nach Bad Ems/Bannberscheid. 

Die Favoritenrolle ist klar dem Gast zuzuschreiben. „Also im Großen und Ganzen bin ich mit der Vorbereitung zufrieden. Die Jungs haben gut mitgezogen. Personell muss man bei Tobias Quary noch ein Fragezeichen setzen aufgrund einer Schulterverletzung. Am Samstag hatten wir noch ein Testspiel gegen Bitburg II, das wir mit 29:28 verloren haben. Allerdings fehlten mir 5 Stammspieler. Ins Pokalspiel gehen wir mit Vorfreude. Klar sind wir haushoher Außenseiter, aber wir werden natürlich versuchen unser Bestmöglichstes zu geben und den Gast so lange es geht zu ärgern. Priorität liegt dann zwei Wochen später im Punktspiel bei der HSG Mertesdorf/Ruwertal. Da sind meine Jungs schon heiß drauf und ich auch. Das wird dann mein erstes Meisterschaftsspiel als „Cheftrainer“ und gleich ein Derby“, erklärt Schweich Coach Christian Leyh.

HSG Wittlich - TuS Horchheim (Sonntag, 17 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Wittlichs neuer Trainer Frank Staskewitz absolvierte mit seiner Mannschaft in den Sommerferien Testspiele gegen die HSG Eifel und CHEV Diekirch. Saisonziel wird die Qualifikation zur eingleisigen Verbandsliga sein. Das dies nicht einfach wird, zeigen die Abgänge: mit Kai Lissmann, Johannes Praeder, Timo Loew und Fabian Hammann verlor das Team gleich vier Stammspieler. Einziger Neuzugang ist Jan Reiff.

 

Seit Juni läuft die Vorbereitung, in der die Kondition und die Taktik im Hinblick auf Absprachen in Angriff und Abwehr im Mittelpunkt standen. „Die Eingliederung der Jugendspieler ist ein weiterer Schwerpunkt“, erklärt Staskewitz, der mit dem TuS Horchheim einen Vertreter aus der Verbandsliga Ost zur 1. Pokalrunde begrüßen wird.

 

 

17./18. August 2019

Berichte

 

SV Gerolstein - HSG Sinzig/Remagen/Ahrweiler 35:29 (17:11)

 

„In einem fairen Spiel konnten wir einen „Start-Ziel-Sieg“ verbuchen. In den ersten Minuten führten wir schnell mit 7 Toren (10:3) in der 14. MInute, sodass der Gästetrainer früh die erste Auszeit nahm, unser Spielfluss wurde davon nicht beeinträchtigt. Erst als ich die ersten Auswechselungen vornahm, wurde es etwas enger. Insgesamt merkte man meinen Jungs aber die noch schweren Beine der Vorbereitung an. Es war noch nicht das Tempo im Angriff und die Kontinuität in der Abwehr, die wir als Ziel haben. Nick Heinrich am Kreis machte ein starkes Spiel, die Rosch-Brüder lenkten das Team, Sebastian Wolf war nicht zu stoppen und konnte 9 Tore zum Sieg beisteuern. Endlich hatten wir auch wieder zwei gelernte Torleute! Simon Leonards gewöhnt sich langsam an den Seniorenbereich und wurde mit seinen 17 Jahren letztlich in Manndeckung genommen, was den anderen Spielern zu mehr Platz verhalf. Es hat sich gelohnt durchzutrainieren! Wir müssen jetzt die Spannung halten bis zum ersten Meisterschaftsspiel im Derby gegen die HSG Eifel“, verlangt SVG Coach Sandro Baumanns.

 

Hoffmann - Katala (1), Leonards M., L. Rosch (8), T. Rosch (5), Wolf (9;3), Heinrich (4), Stump (3), Leonards S. (3), Neustadt, Hell (2), Zarorowski.

 

TV Bitburg - HSG Römerwall 32:21 (16:14)

 

Die „Mission Titelverteidigung“ hatte der TV Bitburg vor der neuen Saison ausgegeben. Zu verteidigen gilt das „Double“, waren die Eifelaner in der letzten Saison Pokalsieger und Meister der Rheinlandliga. So stand im ersten Pflichtspiel der Saison die Aufgabe im Pokal an, Gegner war der Ligakonkurrent aus Römerwall. Die erste Aufgabe löste der Pokalsieger dank einer starken zweiten Hälfte gegen die HSG Römerwall souverän, die allerdings nur mit zwei Auswechselspieler antreten konnte.

 

Ausgeglichen verlief die Anfangsphase, nach der sich die Eifelaner vom 4:4 in der 9. Minute auf 9:5 in der 15. Minute absetzten und damit die Gäste zur ersten Auszeit zwangen. Die Auszeit kam für die Gäste zum richtigen Zeitpunkt, die über 10:9 ihrerseits jetzt den neuen Bitburger Coach Rudi Engel veranlassten, die erste Auszeit der Gastgeber in der 18. Minute zu nehmen. Bis 12:11 blieben die Gäste am Gastgeberteam dran, dann gelang es dem Engel-Team, sich offenbar über 15:11 deutlicher absetzen zu können, doch die Gäste verkürzten bis zur Pause auf zwei Treffer zum 16:14. „Wir hatten eine Chancenverwertung, die nur bei 30 Prozent lag. Immer wieder scheiterten wir vom Kreis und über die Außen Positionen an einem auch stark haltenden Gästetorhüter. Wir waren einfach nicht konsequent genug“, klagte Engel.

 

Die Vorentscheidung fiel dann ab der 36. Minute, als sich die Eifelaner vom 18:15 auf 21:15 in der 43. Minute absetzten und jetzt ihren Vorsprung kontinuierlich ausbauten. Lediglich sieben Treffer ließ der sich steigernde Deckungsverband der Gastgeber in der zweiten Hälfte noch zu, legte damit den Grundstein zum Erfolg.

 

„Zudem änderte sich auch unser Abschlussverhalten! Jetzt lag die Quote über 50 Prozent, hatten eine starken Henning Otte im Tor, der 12 Bälle abwehrte. So konnten wir das Spiel entscheiden. Von Beginn versuchten wir mit hohem Tempo den personell schwächer aufgestellten Gast unter Druck zu setzen, zeigten ein schnelles Spiel nach vorne. Heute kamen auch die bislang angeschlagenen Spieler zum Einsatz, die uns weiterhalfen, da sie unseren Leistungsträgern die Zeit zur Verschnaufpause ermöglichten“, erklärte der TVB Coach Rudi Engel.

 

Otte - Engel (5), Guldenkirch (3), Walerius (2), Straub (2), Steinbach (4), Stelmach (3), Enders (5/2), Moecke (4), Kaufmann, Lauer (4), Nelles.

 

 

TV Bassenheim - TV Hermeskeil 34:32 (16:17)

 

„Es war ein enges Ding“, meinte TVH Spielertrainer Konstantin Menzer nach der knappen Niederlage der Hochwälder beim Verbandsliga Ost Vertreter, TV Bassenheim.

 

Dabei mussten die Hochwälder auf ihre Stammspieler N. Laible, Kratz und Treinen verzichten.  Vom Anpfiff an entwickelte sich eine Begegnung auf Augenhöhe, in der die Gastgeber sich zunächst auf 5:2 in der Anfangsphase absetzten, doch die Gäste glichen beim 8:8 in der 13. Minute aus. Bis zur Pause wechselten die Führung hin und her, die Hochwälder legten zur Pause auf 16:17 vor. Erstmals beim 21:18 in der 36. Minute führte der Gastgeber deutlicher, baute den Vorsprung offenbar spielentscheidend auf 26:19 in der 40. Minute aus, schienen beim 30:23 in der 46. Minute als Sieger festzustehend. Doch dann drehten die Gäste auf, erzielten vier Treffer in Folge zum 30:27 in der 49. Minute und zwangen die Gastgeber zur Auszeit. Beim 31:30 in der 53. Minute schien das Spiel zugunsten der Gäste zu kippen, doch die Gastgeber kamen in den Schlussminuten zu den entscheidenden Treffern, zumal die Hochwälder in Unterzahl die Restspielzeit absolvierten.

 

„Es war dennoch ein gutes Spiel meiner Mannschaft, die mannschaftlich geschlossen auftrat. Aufgrund der fehlenden Wechselalternativen konnten wir unser Tempo nicht wie gewohnt gehen. Es war stark, wie wir uns nach dem klaren Rückstand nochmals zurückgekämpft haben. Dabei überzeugten Fabian Schleimer und Jan Serbanescu. Allerdings erwischten unsere Torhüter heute nicht ihren besten Tag“, resümierte Spielertrainer Konstantin Menzer.

 

Schneider und Göddemeyer- Prümm (5/3), Wilhelmi, Walerius, Menzer (10/2), T. Laible, Serbanescu (6), Zentz (4), Alt, Schleimer (7), Scherer

 

HSG Bad Ems/Bannberscheid II - HSG Eifel 34:23 (18:11)

 

Schon früh sorgte die Reserve des Rheinlandligisten aus Bad Ems/Bannberscheid für klare Verhältnisse im Spiel gegen die Eifelaner, die bereits nach 8 Minuten mit 7:1 zurücklagen. In der 18. Minute hatte Gästetrainer Rene Wingels beim 11:4 genug gesehen, nahm die Auszeit und ab diesem Zeitpunkt lief es für die HSG aus der Eifel besser. Doch näher als fünf Tore kamen die Gäste nicht an den Verbandsligisten heran, der über 13:8 in der 25. Minute zur Pause die Führung auf 18:11 ausbaute.  

 

Auch nach dem Wechsel erwischten die Gastgeber den besseren Start, zogen auf 23:13 in der 37. Minute davon und hatten das Spiel jetzt entschieden. Den 10-Tore-Vorsprung verteidigen die HSG Spieler auch beim 29:19 in der 48. Minute, am Ende stand der nie gefährdete 34:23 Erfolg der Gastgeber fest.

 

„Nach dem harten Trainingslager der vergangenen beiden Tage war dies vorhersehbar. Die Jungs hatten einfach müde Beine und so wurden wir in den ersten Minuten regelrecht überfahren. Das Testspiel vom Samstag über 3x30 Minuten haben wir nicht weggesteckt. Die Niederlage muss ich erst einmal sacken lassen. Doch die Stimmung ist weiterhin gut und wir richten den Blick jetzt auf die Saison“, erklärte HSG Coach Rene Wingels.

 

Hoffmann - Jahnke (8/6), Neuerburg, Leppin, Podriezov (7), Kappelmann, Haas, Esch (2), Schaperdoth (1), Morgens (1), Plano (2), Niederprüm (2).

 

 

Vorberichte

SV Gerolstein - HSG Sinzig/Remagen/Ahrweiler (Samstag, 17 Uhr, Sporthalle BBS)

 

Auf den Verbandsligisten vom Rhein trifft das Gerolsteiner Team, das in der anstehenden Saison in der Landesliga antreten wird. Die HSG belegte in der letzten Saison den 8. Tabellenplatz. „Da ich die Mannschaft nicht kenne, orientiere Ich mich für den Vorbericht mal an der Statistik: die HSG hat in 22 Spielen durchschnittlich 26,45 Tore geworfen und 28,4 Tore pro Spiel zugelassen, entgegen steht unsere Bilanz mit 26,17 Tore und 33,5 Gegentoren. Sie scheinen Auswärts etwas schwächer zu sein wie mit Heimrecht. Da die Verbandsliga Ost letzte Saison deutlich spielstärker als die Verbandsliga West war, wird es wohl ein klarer Sieg für die HSG Sinzig/Remagen/ Ahrweiler werden. Wir sind derzeit durch Verletzungen stark personell geschwächt, mussten leider unsere A-Jugend aus der Rheinlandliga abmelden, um das Herrenteam mittelfristig zu verstärken. Die HSG Sinzig/Remagen/Ahrweiler scheint eine vom Alter gut gemischte Truppe zu sein die uns nicht liegen wird. In den ersten Minuten wird es ein ausgeglichenes Spiel sein, letztendlich sehe Ich aber die HSG in der absoluten Favoritenrolle. Der Schwachpunkt meiner Mannschaft lag letzte Saison ganz klar, in der Selbstdezimierung durch Meckern oder unnötige Fouls, die zu sage und schreibe 4,6 Zeitstrafen pro Spiel und 11 Roten Karten führten. Wir haben Spiele gehabt, in denen wir in einem Drittel der Zeit in Unterzahl gespielt haben, da kannst Du noch so viel Talent haben oder trainieren, so sind Erfolge nicht möglich! Ich gehe aber davon aus, dass das jetzt abgestellt ist! So gehen wir motiviert, mit einer nochmal stark verjüngten Truppe in die neue Saison, die für uns mit dem Pokalspiel startet. Ich weiß das meine Jungs hoch motiviert sind und hoffe natürlich das wir eine Überraschung hinbekommen“ sagt SVG Coach Sandro Baumanns.

 

TV Bitburg - HSG Römerwall (Samstag, 18 Uhr, Realschule)

 

Im Duell der beiden Rheinlandliga Teams erwartet der TV Bitburg den Gast aus Römerwall. Mit dieser Begegnung wird auch die Saison am 31.8 eröffnet, dann ist Römerwall der Gastgeber. „Deshalb wird das Pokalspiel eine erste Standortbestimmung für beide Teams sein. Selbstverständlich hat die Meisterschaft Priorität“, räumt Bitburgs neuer Trainer Rudi Engel ein. So dürfte der Einsatz der beiden angeschlagenen Spieler Marcel Straub und Martin Guldenkirch, die weiterhin an ihren Verletzungen laborieren und mehr Trainingseinheiten mit dem Phsysio absolviert haben, als mit der Mannschaft, unwahrscheinlich sein. Alle anderen Spieler sollten aber am Samstag in heimischer Halle auflaufen. „Das Spiel wird auch ein Gradmesser dafür sein, ob wir unsere ersten 6 schon gefunden haben, oder wir hieran noch arbeiten müssen. Primär geht es darum, die kurzfristig durch den Wechsel von Mätthi Hertz nach Luxemburg entstandene Lücke zu füllen. Zudem wollen wir unsere neuen Abwehrsysteme dem ersten Härtetest unterziehen und dann sehen, ob wir auch hieran noch zu arbeiten haben“, verrät Engel.

 

TV Bassenheim - TV Hermeskeil (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Gastgeber Bassenheim spielt in der Ost Staffel der Verbandsliga, Hermeskeil in der West Staffel. Ein erster Leistungstest für beide Mannschaft, die in der kommenden Saison in der eingleisigen Verbandsliga vertreten sein wollen. Die ersten sechs Teams der jeweiligen Ligen bilden die neue Verbandsliga ab der folgenden Saison. „Bislang hatten wir eine sehr durchwachsene Vorbereitung, mit vielen Höhen und Tiefen. Die Trainingsbeteiligung lässt oft zu wünschen übrig, die Einstellung dagegen ist top. Wir hatten bisher einige wirklich schwere Spiele in der Vorbereitung (HF Illtal II, Saarlandliga) wo wir untergegangen sind. Ein Heimsieg gegen Alsweiler, bei dem wir zum ersten Mal gegen Schluss konditionelle Vorteile ausspielen konnten. Vergangenes Wochenende hatten wir noch zwei Spiele gegen die HSG Nordsaar und Brotdorf. Im Großen und Ganzen sieht man, dass wir immer besser zusammenfinden, es aber auch überall noch hapert. Letztes Jahr haben wir Zuhause knapp gegen Bassenheim im Pokal verloren. Das wollen wir wieder gut machen und freuen uns auf dieses schwere Auswärtsspiel“, sagt Hermeskeils Spielertrainer Konstantin Menzer. 

 

HSG Bad Ems/Bannberscheid II - HSG Eifel (Sonntag 12.30 Uhr)

 

Vom Papier her sicher eine lösbare Aufgabe für den Rheinlandligisten aus der Eifel, der auf die klassenniedere Mannschaft aus der Verbandsliga Ost trifft. „Die Ansetzung des Pokalspiels ist nicht gerade glücklich für uns, da das ursprüngliche Pokalwochenende eine Woche später stattfindet und ich dieses so in meiner Planung berücksichtigt hatte. Somit fällt dieses Spiel in unser Trainingslager und "raubt" uns den gesamten Sonntag da wir recht früh losfahren müssen.
Vom Pokalspiel selbst erwarte ich, dass meine Jungs, die letzten verbleibenden Kraftreserven vom Trainingslager mobilisieren, das Einstudierte umsetzten und wünsche mir, dass alle verletzungsfrei bleiben. Ob es für einen Sieg reichen wird, kann ich nicht einschätzen, da ich den Gegner nicht kenne. Versuche jedoch das eine oder andere noch in Erfahrung zu bringen. Die Vorbereitung verlief recht zufriedenstellend in Punkto Trainingsbeteiligung und Einsatz. Einzig und allein die Tatsache, dass ich aufgrund von Urlaub und privaten Interessen nie die voraussichtliche "erste 6" in den Testspielen auflaufen lassen konnte, trübt das positive Resümee“, sagt HSG Coach Rene Wingels.