224. Juni 2019

 

HVR-Mädels beim Heimspiel auf Rang vier

 

Genauso wie die Jungen beim Andreas-Hahn-Pokal hat auch die weibliche Auswahl des Handballverbandes Rheinland beim Karin-Walther-Pokal den vierten Platz belegt. Gegen die punktgleichen Teams aus Rheinhessen und die Pfalz hatten die HVR-Mädchen aufgrund des schlechteren Torverhältnisses das Nachsehen. Turniersieger in der Moselweißer Beatushalle wurde die Auswahl des Mittelrheins.


Die Gastgeberinnen verschliefen in ihrer Auftaktpartie gegen Rheinhessen die erste Halbzeit und lagen bereits hoch zurück. Danach zeigte man Kampfgeist, kam bis zur Schlusssirene aber nur noch bis auf ein Tor Rückstand heran. Gegen die Pfalz hatte das Team von Franziska Garcia, die die beruflich verhinderte Verbandstrainerin Esther Herrmann vertrat, das bessere Ende auf ihrer Seite und gewann eine eher niveauarme Begegnung mit einem Treffer Differenz.


"Danach war gegen den Mittelrhein die Luft raus", erklärte Garcia die deutliche Niederlage gegen den Turniersieger mit zwöf Bällen Unterschied.

 

"Insgesamt", so die HVR-Stützpunkttrainerin, "entspricht der vierte Platz unserem momentanen Leistungsvermögen. Die Gegner waren vor allem im individuellen Bereich überlegen. Aber kämpferisch konnte sich die Leistung sehen lassen. Die Mannschaft zeigte positive Ansätze."


Sechs HVR-Spielerinnen schafften es in die Rheinland-Pfalz des Jahrgangs 2005: Barbora Zigraiova, Anna Awender, Pauline Lebenstedt (alle DJK/MJC Trier), Nele Mintgen (GW Mendig), Sophia Lepiors (TV Engers) sowie die krankheitsbedingt fehlende und schmerzlich vermisste Luisa Sulzbacher (SV Untermosel) dürfen sich auf ihre Einsätze in der Landesauswahl freuen. Viel Freude bereiteten auch zwei jüngere Zukunftshoffnungen: Nina Czanik (DJK/MJC Trier, Jahrgang 2006) und Jessica Souza (HSG Wittlich, Jahrgang 2007) zeigten ihr Potenzial. "Insbesondere Jessica lenkte gemeinsam mit Sophia Lepiors unser Angriffsspiel - und das gerade einmal mit elf Jahren. Sie ist ein Rohdiamant, den wir altersgerecht fördern und fordern müssen", so Garcia über die jüngere Schwester von Jugendnationalspielerin Jennifer Souza.

 

17. Juni 2019

 

Schwankungen sind noch zu groß

 

Die männliche HVR-Auswahl bezwingt beim Andreas-Hahn-Pokal in Vallendar zwar die Pfalz, muss sich nach zwei Niederlagen gegen Rheinhessen und Mittelrhein aber mit dem vierten Rang zufrieden geben.


Ausgeglichen wie selten präsentierte sich das Teilnehmerfeld beim Andreas-Hahn-Pokal auf dem Mallendarer Berg. "Hätten wir das letzte Spiel gewonnen", rechnete Rudi Engel vor, "hätten wir das Turnier sogar gewinnen können." Die Jungen-Auswahl des Handballverbandes Rheinland verlor jedoch die sechste und letzte Partie des Tages mit 20:29, und so blieb es beim vierten Platz. Der Gegner vom Mittelrhein schob sich derweil an den Rheinhessen vorbei und sicherte sich den Siegerpokal.
Verbandstrainer Engel sah in allen drei Partien gute Ansätze, die sich jedoch oftmals mit leichten Fehlern abwechselten. "Unser Spiel hat zu viele Schwankungen, ist nicht flexibel genug. Wir werden weiter intensiv arbeiten", bilanzierte er. In der Breite musste sich sein Team nicht verstecken. Der ausgeglichen besetzte Kader erreichte nach der 19:24-Auftaktniederlage gegen Rheinhessen sein Turnierziel, zumindest eine Begegnung für sich zu entscheiden, gegen die Pfalz (32:29). "Da haben wir gesehen, dass wir mithalten können", zeigte sich der HVR-Trainer erfreut. Auch gegen die Mittelrhein-Auswahl hielt man lange den Anschluss, aber in der Endphase setzte sich der Favorit dann doch deutlich ab. Bei aller Homogenität des Aufgebots, aus dem Fabian Schwarzer und Jona Rietz (beide JH Mülheim/Urmitz) die konstantesten Leistungen abriefen, vermisste der Turniergastgeber ein, zwei herausragende Einzelkönner, wie zum Beispiel die Rheinhessen sie mit Niklas Glindemann oder Denis Milosavljevic hatten.

Ergebnisse:
Rheinland - Rheinhessen 19:24
Pfalz - Mittelrhein 22:30
Rheinland - Pfalz 32:29
Mittelrhein - Rheinhessen 17:21
Rheinhessen - Pfalz 24:27
Rheinland - Mittelrhein 20:29

Endstand:
1. Mittelrhein
2. Rheinhessen
3. Pfalz
4. Rheinland

Für die HVR-Auswahl spielten und trafen: Rheinland: Florian Stein, Mauro Neu - Jona Fink (8), Marko Brügel (2), Nico Simon (9), Jan Sauerwein (3), Kilian Holtkamp (3), Max Schleier (1), Jona Rietz (14), Philipp Alt (10), Fynn Corcilius (3),
Fabian Schwarzer (11), Niklas Ihmer (4), Paul Schleier (2).