Der langjährige Handball Bezirksvorsitzende Mosel und Sportkreisvorsitzende Trier-Saarburg, Alfons Steinbach ist verstorben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alfons Steinbach war Handball Bezirksvorsitzender Mosel von 1975 – 1993, Ehrenmitglied im Handballverband Rheinland. Für seine Verdienste um den Handballsport wurde Steinbach mit der Ehrennadel des Deutschen Handballbundes, des Westdeutschen Handballbundes und des Handballverbandes Rheinland in Gold ausgezeichnet.

 

Er war Gründungsmitglied und langjähriger Vorsitzender des „Freundeskreis des Handballs im Rheinland“.

 

Bis 2009 war Steinbach Sportkreisvorsitzendes des Sportkreises Trier-Saarburg und wurde auch hier für seine Verdienste mit der Ehrennadel des Sportbundes Rheinland in Gold, dem Ehrenbrief des Sportbundes und der Ehrenplakette des Sportbundes Rheinland in Gold ausgezeichnet. Zudem war Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande, erhielt den Ehrenbrief der Stadt Trier und die goldene Ehrennadel des Landkreises Trier-Saarburg.

 

Die Handballerinnen und Handballer, sowie alle Sportler im Rheinland trauern um ihren langjährigen Vorsitzenden und werden ihm ein ehrendes Andenken erhalten.

 

Aus Anlass des Todes von Alfons Steinbach, wird in allen Handball Meisterschaftsspielen des Verbandes am Wochenende eine Schweigeminute eingelegt.

 

 

Handballtag für Lebensretter

HSG Obere Nahe ruft am 16. März in Niederwörresbach zur Typisierung bei der Stefan-Morsch-Stiftung auf
 

 

 

Für kleine und große Handballfans wird der Spieltag der HSG Obere Nahe am Samstag, 16. März, ein Fest. Von morgens bis abends kann man bei Spielen des Miniturniers, der Jugendmannschaften, der Herren und Damen im Niederwörresbacher Landesleistungszentrum mitfiebern. Wo so viele Menschen zusammenkommen, möchten die Sportler der Oberen Nahe auch was Gutes für Leukämie- und Tumorkranke tun. Deshalb rufen sie dazu auf, dass sich Zuschauer und Spieler bis 40 Jahre, von 11 bis 17 Uhr, als mögliche Stammzellspender bei der Stefan-Morsch-Stiftung registrieren. Und wer nicht kann oder möchte, kann trotzdem die Leukämiehilfe unterstützen, indem er Essen oder Getränke kauft.

 

Jedes Jahr erkranken etwa 11 000 Menschen in Deutschland an Leukämie. Viele davon sind Kinder oder Jugendliche. Wenn Chemotherapie und Bestrahlung nicht helfen, ist eine Stammzelltransplantation die letzte Chance. Das funktioniert jedoch nur, wenn sich gesunde Spender als mögliche Lebensretter zur Verfügung stellen. In Spenderdateien wie der weltweit vernetzten Stefan-Morsch-Stiftung sind derzeit mehr als 34 Millionen Menschen registriert, nichtsdestotrotz ist es oft noch ein Glücksfall, wenn sich ein passender Spender findet. Trainerin Natalie Heinrich kennt die Birkenfelder Datei und hat schon einmal einen Typisierungsaufruf mit ihr gestartet: „Ich habe die Stiftung immer im Hinterkopf. Jetzt wurde es Zeit für eine weitere Aktion. Ich hoffe, dass viel kommen und sich registrieren. Denn jeder einzelne ist eine Lebenschance für einen todkranken Menschen.“

 

Die Trainerin erklärt, wie einfach man möglicher Lebensretter werden kann: „Man füllt die Einwilligung aus und gibt eine Speichelprobe ab. Mit dem Einverständnis der Eltern kann man sich schon ab 16 Jahren typisieren.“ Die Speichelprobe wird im Labor der Stefan-Morsch-Stiftung analysiert und die für eine Transplantation wichtigen Gewebemerkmale (HLA-Werte) in der Spenderdatei der Stiftung gespeichert. Kommt man als Spender für einen Lekämiepatienten irgendwo auf der Welt in Frage, nehmen Mitarbeiter der Datei den Kontakt auf.

 

Auf der Homepage (www.stefan-morsch-stiftung.de) kann man sich vorab über die Ausschlusskriterien, zu denen starkes Übergewicht oder schwere Vorerkrankungen gehören, informieren. Unter der kostenlosen Hotline 0800 – 76 67 724 kann man sich direkt bei den Mitarbeitern der Stiftung informieren. Auch Spendengelder sind willkommen.

 

Spendenkonto: Kreissparkasse Birkenfeld, IBAN: DE35 5625 0030 0000 0797 90, BIC: BILADE55XXX

 

Handballerisch steht an diesem Tag folgendes auf dem Programm:

 

10 Uhr: Miniturnier

13:30 Uhr: weibliche B-Jugend gegen HSG Kastellaun/Simmern

15:30 Uhr: Landesliga Männer gegen DJK/MJC Trier II

17:30 Uhr: Bezirksliga Frauen gegen HSG Wittlich III

19:30 Uhr: Verbandsliga Männer gegen HSG Wittlich

 

Der Überschuss aus Getränke- und Speisenverkauf spendet der Verein zugunsten der Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke.

 

Ich bin bereits typisiert. Soll ich nochmal?

Wer bereits typisiert ist, sollte sich nicht noch einmal registrieren lassen. Egal, wo er registriert ist, die Daten aller Stammzellspenderdateien stehen pseudonymisiert über das deutsche Zentralregister des ZKRD für weltweite Suchanfragen zur Verfügung. Wer mehrfach registriert ist, würde als Mehrfach-Treffer erscheinen und so zunächst den Eindruck erwecken, es gäbe mehrere Spender zur Auswahl. Letztendlich wäre das eine trügerische Hoffnung. Wer schon typisiert ist, sollte jedoch überlegen, ob die Spenderdatei noch die aktuellen Kontaktdaten hat.

20-02-2019

 

MIEZEN-Oster-Handballcamp der  DJK/MJC Trier 2019

 

Die MIEZEN und die DJK/MJC Trier veranstalteten auch in diesem Jahr ihr traditionelles MIEZEN-Oster-Handballcamp in der Wolfsberghalle.

 

Camp I: 25./26.04.2019, Minis Jahrgang 2010 und jünger

Camp II: 29./30.04.2019: E-und D-Jugend

 

Du willst in den Ferien nicht auf deinen Lieblingssport verzichten? Dann melde dich zum Miezen Handballcamp der DJK/MJC Trier an und arbeite mit viel Spaß und Leidenschaft an deinen Grundlagen.

In den zweitägigen Camps bieten wir unter der Anleitung unserer lizenzierter Trainerinnen Elena, Esther und Franzi (I. und II Damenmannschaft) folgende Inhalte an:

  • Koordinations- und Athletikschulung
  • Prellen, Passen, Werfen & Täuschungen
  • Verfestigen bereits vorhandener technischer Fähigkeiten & Fertigkeiten
  • Erlernen neuer Handballtechniken Abwehrspiel
  • Torwarttraining (bei Bedarf angeben)

 

Unterstützt werden die Drei von weiteren MIEZEN und Trainern aus unserer Jugendabteilung.

 

Beginn ist morgens um 10:00 Uhr, nach einer kurzen Begrüßung und leichten Aufwärmübungen werden die Spiel- und Übungseinheiten angegangen. Ab 12:00 Uhr steht ein kleines Mittagsessen für unsere Sportler auf dem Tisch. Gegen 13.00 Uhr geht es zurück in die Halle, um weiter mit viel Spaß Handball zu trainieren und zu spielen. Gegen 15.00 könnt ihr von euren Eltern an der Wolfsberghalle wieder abgeholt werden.

 

Zusammen besuchen wir am Samstag, den 04.05.19 das Heimspiel unserer MIEZEN gegen die TuS Lintfort (Anwurf 18.00). Wer möchte, kann mit den Spielerinnen einlaufen.

 

Weitere Infos und die Anmeldungen findet ihr auf unserer Homepage unter: http://mjctrier.de/handball/

 

 

Kibako „HIT“ – die individuelle Handballförderung für Ihr Kind(m/w) 

 

„HIT“ (= High Intensive Training) ist ein echter Hit, denn in der Kleingruppe fördern und verbessern wir die individuellen Techniken ihrer Kinder und das nicht nur handballspezifisch. Jeder Handballer/in muss ein gewisses Maß an Beweglichkeit, Koordination und Athletik mitbringen: Auch diese Komponenten bauen wir in unser Training ein. Und das alles spielerisch und mit einer gewissen Portion Spaß.

Kurs A:

Handball Technik für Minis, E-Jugend & Einsteiger

In diesem Kurs möchten wir Handball Anfängern und jüngeren Kursteilnehmern die Möglichkeit geben, die bisher erlernten Handballkenntnisse zu vertiefen, zu verbessern und neue handballarische Elemente kennen zu lernen. Zudem möchten wir an Euren Grundtechniken weiter arbeiten.

Wann: Dienstags von 15:15 bis 16:30 Uhr

Wo:                 Arena Trier

 

Kurs B:

Handball Technik für E- und D-Jugend

Dieser Kurs eignet sich für Spieler/innen die bereits über Spiel- und Wettkampferfahrung verfügen, die sich technisch verbessern und weiterentwickeln wollen. In der dritten Auflage wollen wir vor allem einen Schwerpunkt auf die Abwehrarbeit legen.

Wann: Dienstags von 15:15 bis 16:30 Uhr

Wo:                 Arena Trier

 

Kurs C:

Handball Technik für Auswahlspielerinnen

Dieser Kurs eignet sich für Spieler/innen die bereits über Spiel- und Wettkampferfahrung verfügen, die sich technisch verbessern und weiterentwickeln wollen. In der dritten Auflage wollen wir vor allem einen Schwerpunkt auf die Abwehrarbeit und das Zusammenspiel in der Kleingruppe legen.

Wann: Donnerstag von 15:00 - 16:00 Uhr

Wo:                 Arena Trier

 

 

Weitere Angebote zu individuellem Kleingruppentraining in den Bereichen Athletik, Kraft, Stabilisation sowie Ausdauer auf Anfrage. Auch in diesem Bereich haben wir mit ehemaligen Bundesligaspielerinnen, Physiotherapeuten sowie lizenzierten Trainer/innen Möglichkeiten Sie individuell zu trainieren.

 

Termine und Preise auf Anfrage unter holger.sittmann@web.de - Meldet Euch an und lass uns „HIT“ einfach zu einem Hit machen.

 

Ansprechpartner: Holger Sittmann, holger.sittmann@web.de

 

Start ab 19.02.2019!

Häufigkeit:     1x pro Woche
Größe:                        maximal 8 Kinder pro Training 
Dauer:                         8 Trainingseinheiten (Verlängerung möglich) 
Kosten:                       50,00 € (Mitglieder) / 60,00 € (Nichtmitglieder) 
Leistungen:    60 – 75 Minuten individuelles, sportartspezifisches

Training unter Anleitung ehemaliger Bundesliga-spielerinnen, die alle in Besitz einer Trainerlizenz sind.

 

 

Tipps vom Weltmeister: Bei den Star-Trainings für Schulklassen geben Handballgrößen wie Christian Schwarzer (im Bild mit Kindern der Grundschule Fell) ihr Wissen weiter. 

FOTO: Bjoern Pazen (BP)

 

28. Januar 2019

Nach der WM ist vor der Arbeit

Wie kann die Euphorie genutzt werden? Verbandscoach Rudi Engel gibt Denkanstöße.

 

Von Mirko Blahak

 

Rudi Engel ist Handballer durch und durch. Der Prümer ist seit bald 40 Jahren im Trainergeschäft. Klar, dass er sich dieses Ereignis nicht entgehen ließ. In Köln verfolgte er das WM-Haupt­rundenspiel der deutschen Mannschaft gegen Spanien (31:30). „Es war mitreißend. Die Halle war komplett gefüllt. Es gab viele Emotionen und einen enormen Enthusiasmus. Das sind Erlebnisse, bei denen man als Handballer dabei sein muss“, berichtet der 60-Jährige, der auch im Kollegenkreis im Finanzamt Bitburg-Prüm ein dank der WM gesteigertes Interesse am Handball festgestellt hat. „Das muss jetzt genutzt werden – und zwar besser als nach dem EM-Titel 2016.“ Die Euphorie von damals hielt nicht lange, nachhaltige Effekte an der Basis sind ausgeblieben. Engel: „Man muss sich nur mal anschauen, wie schwierig es einige Vereine haben, Mannschaften im D- und C-Jugendbereich zu stellen. Das kann man nicht nur auf den demografischen Wandel schieben.“

Jugendliche brauchen Vorbilder – die habe die aktuelle Heim-Weltmeisterschaft 2019 geschaffen. „Die Kinder haben bei den Übertragungen gemerkt, dass mit Teamgeist viel zu bewegen ist“, sagt Engel, der als Verbandstrainer der männlichen Jugend sowie als Coach und Jugendkoordinator der männlichen Rheinland-Pfalz-Auswahl Talente über mehrere Stufen hinweg begleitet.

Fortwährende Handball-Begeisterung bei Kindern zu wecken, sei nun das Gebot der Stunde. Prädestiniert dafür sind aus Sicht von Engel etwa die Star-Trainings – eine Aktion des Deutschen Handball-Bunds und der AOK, für die sich Schulkassen bewerben können. Wichtig seien darüber hinaus regelmäßige Angebote für Kindergartenkinder sowie Grundschüler – sei es im Sportunterricht oder durch Vereine am Ort, mit entsprechender Unterstützung der Verbände. Schade findet es Engel in diesem Zusammenhang, dass es im Vorfeld der Weltmeisterschaft keine Mini-WM für E-Jugendliche im Verband Rheinland gegeben habe – anders als beispielsweise in der Pfalz.

Ist das Interesse im Kindesalter geweckt, folgt der nächste Schritt in die Vereine. Die Herausforderungen dabei sind groß. Engel: „Wir brauchen mehr fachkundige Trainer und Hallenkapazitäten in unserer Region.“ In puncto Übungsleiter müssten entsprechende Angebote auch an die Eltern von Handball-Kindern gemacht werden: „Die WM hat nicht nur die jungen Handballer, sondern auch deren Eltern begeistert.“

Zwei Wochen lang spielte Handball in der medialen Sportberichterstattung eine Hauptrolle. Doch bleibt das so? Engel ist skeptisch: „Es wäre ja schon viel gewonnen, wenn in der Sportschau mal die Tabelle der Handball-Bundesliga eingeblendet würde. Bitten sie in einem Basislehrgang mal die Jugendlichen, fünf Bundesligisten zu nennen. Da scheitern viele, obwohl sie ja selbst Handball spielen.“

Grundsätzlich glaubt Engel jedoch, dass auf den verschiedenen Ebenen tatkräftiger als nach bisherigen Großereignissen versucht werden wird, die Chance beim Schopfe zu packen. Und für alle Sportfans hat er noch einen Rat parat: „Bei der Heim-Europameisterschaft 2024 muss man dabei sein!“

 

 

 

Der Handballverband Rheinland e.V. trauert um seinen Sportkameraden Horst Mankiewicz, der nach langer Krankheit im Alter von 79 Jahren verstarb.

Horst Mankiewicz wurde am 13.04. 1939 in Berlin geboren und war als Hauptmann a.D. der Luftwaffe in verschiedenen Vereinen und Regionen sportlich und ehrenamtlich aktiv, bevor es ihn 1973 in seine jetzige Heimat verschlug.

Seit 1973 war er als Spieler, Trainer und Schiedsrichter in verschiedenen Vereinen des ehemaligen Bezirks Nahe tätig und begleitete auch das Amt des Bezirksvorsitzenden von 1993 bis zum Verbandstag 2004. Seinem Heimatverein dem TV Birkenfeld war er stets verbunden.

Horst begleitete verschiedene Ehrenämter im HVR und war bis zu seinem Tode Beisitzer im Verbandsgericht. Er war Träger der goldenen Ehrenadel des HVR und wurde auch vom Sportbund Rheinland und Westdeutschen Handball-Verband geehrt.

Seiner Frau Helga und seiner Familie wünschen wir viel Kraft, diesen großen menschlichen Verlust zu meistern.

Der Handballverband Rheinland hat einen lieben Menschen und Mitarbeiter verloren.

Wir trauern um Horst Mankiewicz

Peter Josef Schmitz
Präsident