Sie führen in den nächsten drei Jahren den HV Rheinland an, von links: Hans Apel (Vizepräsident Jugend), Winfried Schabio (Vizepräsident Recht), Peter Josef Schmitz (Präsident), Rainer Schneider (Vizepräsident Spieltechnik) und Klaus Müller (Vizepräsident Finanzen).


Dritte Amtszeit für Schmitz und Abtritt einer Legende

 

Der Verbandstag in Wirges könnte möglicherweise der in dieser Form letzte des Handballverbandes Rheinland gewesen sein. Genauso wie in anderen Sportarten wird auch von den Ballwerfern ein möglicher Zusammenschluss mit Rheinhessen und der Pfalz zu einem gemeinsamen rheinland-pfälzischen Landesverband ins Auge gefasst. Dem Vernehmen nach seien zumindest schon einmal die jeweiligen Präsidenten Friedhelm Jakob (Pfalz), Klaus Kuhn (Rheinhessen) und Peter Josef Schmitz (Rheinland) nicht abgeneigt, auf den Weg gebracht ist dieses Projekt allerdings noch längst nicht. In Wirges stimmten die Anwesenden für die Aufnahme von ergebnisoffene Gesprächen mit Pfalz und Rheinhessen sowie nach einstimmigem Beschluss auch dem Saarland. Diese Gespräche wird HVR-Chef Schmitz dann aber mit neuen Funktionärskollegen führen, denn im Gegensatz zum wiedergewählten Weiberner werden Jakob und Kuhn bei den anstehenden Verbandstagen der Pfalz und Rheinhessens ihre Ämter zur Verfügung stellen.

Schmitz nahm am Samstag die Arbeit seiner nunmehr dritten Amtszeit nach einstimmigem Wahlergebnis auf. In seinem Rückblick auf die vergangenen drei Jahre sprach Schmitz von den Glanzpunkten, zu denen er vor allem die Vorrundenspiele der Frauen-Weltmeisterschaft in Trier zählte. Enttäuschend hingegen fiel seine Bilanz des Leistungssports aus. Die Oberliga RPS ist aktuell mit Ausnahme der DJK/MJC Trier, die aus der 2. Frauen-Bundesliga abgestiegen ist, das Ende der HVR-Fahnenstange.
Der alte und neue Präsident führt einen Vorstand an, der auf mehreren Positionen sein Gesicht veränderte. Herbert Schuhmacher (Trier) und Paul Schmidt (Bendorf) kündigten frühzeitig an, für ihre Ämter als Vizepräsident Spieltechnik beziehungsweise Vizepräsident Jugend nicht mehr zu kandidieren. Schmidt, der zwei Amtsperioden lang seinen Posten bekleidet hatte und sich gemeinsam mit „seinem“ Ausschuss um die Jugendwarte Heike Apel sowie Ralf Schneider um die Organisation diverser Verbandsauswahlturniere, des EVM-Cups, der HVR-Sichtung, des Jugend-Talent-Camps und des HVR-Jugend-Cups gekümmert hatte, stellte in seinem Fazit fest: „Im Rheinland sind wir, was die Auswahlmannschaften betrifft, gut aufgestellt. Die Verbandstrainer Rudi Engel und Esther Herrmann leisten gute Arbeit, was sich in den zahlreichen Nominierungen für die Landesauswahl und die DHB-Sichtung widerspiegelt.“ Auch die Installation des Grundschul-Aktiontages („Die Anzahl der teilnehmenden Vereine und Schulen wächst von Jahr zu Jahr“) sei „eine gute Sache für die Vereine, um neue Nachwuchsspieler zu akquirieren“. Die Talente, die den Handballsport mit höheren Ambitionen betreiben, zieht es inzwischen immer häufiger in Leistungszentren von Bundesligisten, weil im Rheinland die Anlaufstellen fehlen, um die entsprechende Förderung zu genießen. „Unsere Bestrebungen, ein eigenes Leistungszentrum zu gründen, sind ja bekanntlich gescheitert“, hadert Schmidt, als dessen Nachfolger die Versammlung Hans Apel bestimmte. Der Förderung des Nachwuchses hat sich auch Freundeskreis des Verbandes verschrieben. Die Vorsitzenden Bernd Krist und Ralf W. Schneider übergaben sämtlichen Vereinen Gutscheine für eine qualifizierte Jugendtrainer-Ausbildung.

 

Deutlichen Verbesserungsbedarf gibt es im Leistungssport. „Die Entwicklung zeigt mehr als deutlich, dass neben dem fehlenden Leistungspotenzial aufgrund der geringen Verteilungsdichte an Mannschaften auch das notwendige Sponsoring für einen erfolgreichen und nachhaltigen Leistungssport fehlt“, leitet Herbert Schuhmacher, der 15 Jahre lang als Spieltechnik-Vizepräsident amtierte, nicht zuletzt aus dem Rückzug der Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern und dem erst neulich von Frauen-Zweitligist DJK/MJC Trier gestellten Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzfahrens ab. Der erfahrene Handballfachmann aus Trier ging auf Rückgänge von Mannschaftsmeldungen um die 12 Prozent im Erwachsenen- und sogar fast 30 Prozent im Jugendbereich in den vergangenen Jahren ein, die er unter anderem auf die demografische Entwicklung und den sozio-kulturellen Wandel zurückführt. Erst kürzlich hat der Verbandsspielausschuss als Reaktion auf das „Mannschaftssterben“ beschlossen, nach der Saison 2019/20 die beiden Verbandsligen zu einer zusammenzuführen. „Die Erhaltung der spielbereichsbezogenen Spielklassen muss Vorrang vor weiteren Veränderungen in den oberen Ligen habe, um damit der zunehmenden Ausdünnung im lokalen Bereich entgegenzuwirken“, fordert Schuhmacher. Trotz aller Schwierigkeiten prognostiziert er: „Ich bin mir sicher, dass die praktizierte Zusammenarbeit und Kooperation zwischen den Vereinen gegenwärtig und in Zukunft der Sportart Handball ihren Stellenwert in den Regionen unseres Verbandes sichern und erhalten wird.“ Schuhmacher zählte als akribische und zuverlässige Institution zu den arriviertesten Spieltechnikern im Deutschen Handballbund. „Mit ihm tritt eine Legende ab“, betonte Peter Josef Schmitz, als er Schuhmacher gemeinsam mit den DHB-Vertretern Mark Schober und Hans Artschwager mit der Silbernen DHB-Ehrennadel auszeichnete. Eine weitere Auszeichnung ging an den langjährigen Weiberner Schiedsrichter Ernst Ebert. Er erhielt die HVR-Ehrennadel in Gold.
Herbert Schuhmachers Arbeit übernimmt ein im HVR bestens bekanntes Gesicht, das bislang mit anderen Aufgaben betraut war. Mit Rainer Schneider (Mendig) erhielt der bisherige Verbandsschiedsrichterwart das Vertrauen der Versammlung. Bevor sich der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter zur Wahl stellte, skizzierte er in seinem Bericht noch den Status quo bei den Unparteiischen. „In den vergangenen drei Jahren hat sich die angespannte Situation leider nicht verbessert. Gegenüber den 164 Schiedsrichtern im Jahr 2007 hatten wir zu Beginn diesen Jahres noch 141. Wir sind weiterhin auf die Mithilfe aus den Vereinen angewiesen, entsprechende Sportfreunde für die Aufgaben des Schiedsrichters zu gewinnen.“ Schneiders Erbe übernimmt fortan Michael Sauerwein, der selbst zum HVR-Schiedsrichterkader zählt.
Von einer Entschärfung der finanziellen Lage („Insgesamt hat sich die Haushaltssituation stabilisiert“) sprach der für die Finanzen zuständige Vizepräsident Klaus Müller (Waldesch). Das Abgrenzungskonto beim Sportbund Rheinland konnte mit dem Abschluss des Haushaltsjahres 2018 vollständig getilgt werden. Allgemeine Kostensteigerungen und die Erhöhung der DHB-Umlagen konnten (Müller: „leider nur“) durch die Erhöhung der Meldegelder aufgefangen werden. „2019 planen wir nach langen Jahren erstmals wieder mit dem Aufbau einer zunächst kleinen Rücklage als Risikopuffer“, so Müller weiter. Ums Geld ging’s auch in den Ausführungen von DHB-Generalsekretär Mark Schober und Vizepräsident Hans Artschwager. „Es muss mehr Geld in das ganze System“, betonte Schober. Erfolge der Nationalmannschaft (Artschwager: „Wenn die Spitze Erfolg hat, kommt das der ganzen Sportart und somit auch der Basis zugute“), eine Mitgliedergewinnung und eine Reduzierung durch Zusammenlegungen von Landesverbänden seien die wesentlichen Ziele der „Perspektive 2020+“. Einige der in Wirges anwesenden Vereinsvertreter äußerten Befürchtungen, der deutsche Dachverband könnte mehr Abgaben durch die Landesverbände verlangen, was wiederum auf die Vereine umgelegt werden könnte. Schober besänftigte: „Wir wollen mit Mehreinnahmen auch die Basis stärken. Mittelfristig profitieren wir alle, aber noch sind unsere Planungen nicht weit genug, um Konkretes sagen zu können.“



Die Gewählten
Präsident: Peter Josef Schmitz, Vizepräsident Finanzen: Klaus Müller, Vizepräsident Jugend: Hans Apel, Vizepräsident Spieltechnik: Rainer Schneider, Vizepräsident Recht: Winfried Schabio, Verbandsjugendwarte: Heike Apel (Mädchen) und Ralf Schneider (Jungen), Verbandsschiedsrichterwart: Michael Sauerwein. Landesspruchausschuss: Stefan Krempel (Vorsitzender), Jürgen Junk, Bernd Kirst, Manfred Rommersbach, Herbert Mäncher, Verbandsgericht: Ulrich Schulte-Wissermann (Vorsitzender), Willibald Nemeth, Gerd Schug, Dieter Heger, Ralf W. Schneider, Kassenprüfer: Rudolf Meid, Helmut Bündgen, Christian Schmidt.

 

Das 7. vereinsinterne Handballcamp der HSG Wittlich war ein erneut ein großer Erfolg. Insgesamt 100 Jugendspieler nahmen in der letzten Woche der Osterferien an zwei Veranstaltungen teil. Erfreulich und bemerkenswert ist auch, dass die gesamte Veranstaltung ausschließlich von Trainern und Betreuern aus dem eigenen Verein durchgeführt wird.

Veröffentlichung von Beschlüssen des Verbandsspielausschusses vom 05.04.2019

1. Eingleisige Verbandsliga

 Nach Abschluss der Spielsaison 2019/20 werden die beiden Verbandsligen Ost und West aufgelöst und durch eine eingleisige Verbandsliga ersetzt. Diese besteht aus je max. 6 Mannschaften der bisherigen Spielklassen unter Anrechnung der den jeweiligen             Spielbereichen zuzuordnenden Absteigern aus den höheren Spielklassen. Die weiteren Regelungen erfolgen in den Durchführungsbestimmungen.

 

2. HVR-Pokal – DHB-Amateur-Länderpokal

 Die Teilnahme am DHB-Amateur-Länderpokal 2019/20 wird einmalig ausgesetzt. Auf HVR- Ebene erfolgt die Ermittlung des Pokalsiegers im Jahr 2020 zur erneuteTeilnahme an den darauffolgenden Pokalwettbewerben, beginnend mit dem Pokaljahr 2020/21.

Pflichtteilnehmer ab der kommenden Saison bei den Männern sind die zur Spielsaison gemeldeten Mannschaften in den Spielklassen Oberliga bis einschließlich Verbandsliga sowie alle ersten Mannschaften eines Vereins in den nachfolgenden Spielklassen.

Die Spielrunden beginnen am 1. Spieltag ohne Differenzierung der Spielklassen und Spiebereichsebenen

 

3. Änderung § 55 – Einschränkung Spielberechtigung nach Abs. 3

Das Spielrecht von Erwachsenenspielern wird bis zum Ende des Spieljahres, in dem sie ihr 21. Lebensjahr vollenden, in den Spielklassen auf Spielbereichsebene eingeschränkt. In diesen Spielklassen ist § 55 Abs. 1 anzuwenden.

 

4. Ergänzung „a.K.“-Regelung

In einer „a.K“-Mannschaft ist der Einsatz von Spielern der nächst höheren Altersklasse zulässig, jedoch nur, wenn sie dem jüngeren Jahrgang dieser Altersklasse angehören.

 

 

Trier, den 15.04.2019

Herbert Schuhmacher

Einladung zum Traditionstreffen am 18.04.19 ab 19 Uhr i

n den Nebenraum der Stadengaststätte in Tiefenstein

 

Seit Jahrzehnten treffen sich die Tiefensteiner Handballer sowie deren Partner am Gründonnerstag zum gemütlichen Zusammensein bei gutem Essen und Spitzenprodukten der heimischen Brauindustrie. Nachdem wir im vergangenen Jahr die Algenrodter und Siesbacher Sportkameraden mit ins "Boot" genommen haben, möchten wir in diesem Jahr den Kreis um die "ehemaligen" Handballer aus Idar, Oberstein und Vollmersbach erweitern.

 

Hierzu laden wir Euch alle zusammen herzlich ein. Es hat sich in den vergangenen Jahrzehnten bewährt, zur Beginn der Veranstaltung einen kleinen Imbiss zu nehmen. Wir haben deshalb ein Spießbratenbüffet zum Portionspreis von 19,- € vorgesehen. Wer es nicht so fleischlastig mag, kann natürlich aus der reichhaltigen Karte unseres Stadenwirtes wählen. Danach ist eine allgemeine "Aussprache" vorgesehen, d. h. es soll sich ausgiebig über die alten und neuen Zeiten ausgetauscht werden. Vielleicht wird am Gründonnerstag doch noch das ein oder andere Derby im Nachhinein - entgegen des beurkundeten Ergebnisses - zu Gunsten des ursprünglich unterlegenen Gegners gewertet.

 

Falls ihr noch Bilder oder sonstige interessante Dokumente aus der guten alten Zeit habt, würden wir uns freuen wenn ihr uns diese zur Verfügung stellen könntet.

 

Wir freuen uns auf Euch

Achim Bolek                                               Ralf Korb

Abteilungsleiter Handball                           Orga-Team

Anmeldung bitte an: mail@hsg-obere-nahe.de oder per Telefon an Achim Bolek: 0160-92746827

 

 

 

 

 

 

Der langjährige Handball Bezirksvorsitzende Mosel und Sportkreisvorsitzende Trier-Saarburg, Alfons Steinbach ist verstorben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alfons Steinbach war Handball Bezirksvorsitzender Mosel von 1975 – 1993, Ehrenmitglied im Handballverband Rheinland. Für seine Verdienste um den Handballsport wurde Steinbach mit der Ehrennadel des Deutschen Handballbundes, des Westdeutschen Handballbundes und des Handballverbandes Rheinland in Gold ausgezeichnet.

 

Er war Gründungsmitglied und langjähriger Vorsitzender des „Freundeskreis des Handballs im Rheinland“.

 

Bis 2009 war Steinbach Sportkreisvorsitzendes des Sportkreises Trier-Saarburg und wurde auch hier für seine Verdienste mit der Ehrennadel des Sportbundes Rheinland in Gold, dem Ehrenbrief des Sportbundes und der Ehrenplakette des Sportbundes Rheinland in Gold ausgezeichnet. Zudem war Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande, erhielt den Ehrenbrief der Stadt Trier und die goldene Ehrennadel des Landkreises Trier-Saarburg.

 

Die Handballerinnen und Handballer, sowie alle Sportler im Rheinland trauern um ihren langjährigen Vorsitzenden und werden ihm ein ehrendes Andenken erhalten.

 

Aus Anlass des Todes von Alfons Steinbach, wird in allen Handball Meisterschaftsspielen des Verbandes am Wochenende eine Schweigeminute eingelegt.

 

 

Handballtag für Lebensretter

HSG Obere Nahe ruft am 16. März in Niederwörresbach zur Typisierung bei der Stefan-Morsch-Stiftung auf
 

 

 

Für kleine und große Handballfans wird der Spieltag der HSG Obere Nahe am Samstag, 16. März, ein Fest. Von morgens bis abends kann man bei Spielen des Miniturniers, der Jugendmannschaften, der Herren und Damen im Niederwörresbacher Landesleistungszentrum mitfiebern. Wo so viele Menschen zusammenkommen, möchten die Sportler der Oberen Nahe auch was Gutes für Leukämie- und Tumorkranke tun. Deshalb rufen sie dazu auf, dass sich Zuschauer und Spieler bis 40 Jahre, von 11 bis 17 Uhr, als mögliche Stammzellspender bei der Stefan-Morsch-Stiftung registrieren. Und wer nicht kann oder möchte, kann trotzdem die Leukämiehilfe unterstützen, indem er Essen oder Getränke kauft.

 

Jedes Jahr erkranken etwa 11 000 Menschen in Deutschland an Leukämie. Viele davon sind Kinder oder Jugendliche. Wenn Chemotherapie und Bestrahlung nicht helfen, ist eine Stammzelltransplantation die letzte Chance. Das funktioniert jedoch nur, wenn sich gesunde Spender als mögliche Lebensretter zur Verfügung stellen. In Spenderdateien wie der weltweit vernetzten Stefan-Morsch-Stiftung sind derzeit mehr als 34 Millionen Menschen registriert, nichtsdestotrotz ist es oft noch ein Glücksfall, wenn sich ein passender Spender findet. Trainerin Natalie Heinrich kennt die Birkenfelder Datei und hat schon einmal einen Typisierungsaufruf mit ihr gestartet: „Ich habe die Stiftung immer im Hinterkopf. Jetzt wurde es Zeit für eine weitere Aktion. Ich hoffe, dass viel kommen und sich registrieren. Denn jeder einzelne ist eine Lebenschance für einen todkranken Menschen.“

 

Die Trainerin erklärt, wie einfach man möglicher Lebensretter werden kann: „Man füllt die Einwilligung aus und gibt eine Speichelprobe ab. Mit dem Einverständnis der Eltern kann man sich schon ab 16 Jahren typisieren.“ Die Speichelprobe wird im Labor der Stefan-Morsch-Stiftung analysiert und die für eine Transplantation wichtigen Gewebemerkmale (HLA-Werte) in der Spenderdatei der Stiftung gespeichert. Kommt man als Spender für einen Lekämiepatienten irgendwo auf der Welt in Frage, nehmen Mitarbeiter der Datei den Kontakt auf.

 

Auf der Homepage (www.stefan-morsch-stiftung.de) kann man sich vorab über die Ausschlusskriterien, zu denen starkes Übergewicht oder schwere Vorerkrankungen gehören, informieren. Unter der kostenlosen Hotline 0800 – 76 67 724 kann man sich direkt bei den Mitarbeitern der Stiftung informieren. Auch Spendengelder sind willkommen.

 

Spendenkonto: Kreissparkasse Birkenfeld, IBAN: DE35 5625 0030 0000 0797 90, BIC: BILADE55XXX

 

Handballerisch steht an diesem Tag folgendes auf dem Programm:

 

10 Uhr: Miniturnier

13:30 Uhr: weibliche B-Jugend gegen HSG Kastellaun/Simmern

15:30 Uhr: Landesliga Männer gegen DJK/MJC Trier II

17:30 Uhr: Bezirksliga Frauen gegen HSG Wittlich III

19:30 Uhr: Verbandsliga Männer gegen HSG Wittlich

 

Der Überschuss aus Getränke- und Speisenverkauf spendet der Verein zugunsten der Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke.

 

Ich bin bereits typisiert. Soll ich nochmal?

Wer bereits typisiert ist, sollte sich nicht noch einmal registrieren lassen. Egal, wo er registriert ist, die Daten aller Stammzellspenderdateien stehen pseudonymisiert über das deutsche Zentralregister des ZKRD für weltweite Suchanfragen zur Verfügung. Wer mehrfach registriert ist, würde als Mehrfach-Treffer erscheinen und so zunächst den Eindruck erwecken, es gäbe mehrere Spender zur Auswahl. Letztendlich wäre das eine trügerische Hoffnung. Wer schon typisiert ist, sollte jedoch überlegen, ob die Spenderdatei noch die aktuellen Kontaktdaten hat.

20-02-2019

 

MIEZEN-Oster-Handballcamp der  DJK/MJC Trier 2019

 

Die MIEZEN und die DJK/MJC Trier veranstalteten auch in diesem Jahr ihr traditionelles MIEZEN-Oster-Handballcamp in der Wolfsberghalle.

 

Camp I: 25./26.04.2019, Minis Jahrgang 2010 und jünger

Camp II: 29./30.04.2019: E-und D-Jugend

 

Du willst in den Ferien nicht auf deinen Lieblingssport verzichten? Dann melde dich zum Miezen Handballcamp der DJK/MJC Trier an und arbeite mit viel Spaß und Leidenschaft an deinen Grundlagen.

In den zweitägigen Camps bieten wir unter der Anleitung unserer lizenzierter Trainerinnen Elena, Esther und Franzi (I. und II Damenmannschaft) folgende Inhalte an:

  • Koordinations- und Athletikschulung
  • Prellen, Passen, Werfen & Täuschungen
  • Verfestigen bereits vorhandener technischer Fähigkeiten & Fertigkeiten
  • Erlernen neuer Handballtechniken Abwehrspiel
  • Torwarttraining (bei Bedarf angeben)

 

Unterstützt werden die Drei von weiteren MIEZEN und Trainern aus unserer Jugendabteilung.

 

Beginn ist morgens um 10:00 Uhr, nach einer kurzen Begrüßung und leichten Aufwärmübungen werden die Spiel- und Übungseinheiten angegangen. Ab 12:00 Uhr steht ein kleines Mittagsessen für unsere Sportler auf dem Tisch. Gegen 13.00 Uhr geht es zurück in die Halle, um weiter mit viel Spaß Handball zu trainieren und zu spielen. Gegen 15.00 könnt ihr von euren Eltern an der Wolfsberghalle wieder abgeholt werden.

 

Zusammen besuchen wir am Samstag, den 04.05.19 das Heimspiel unserer MIEZEN gegen die TuS Lintfort (Anwurf 18.00). Wer möchte, kann mit den Spielerinnen einlaufen.

 

Weitere Infos und die Anmeldungen findet ihr auf unserer Homepage unter: http://mjctrier.de/handball/

 

 

Kibako „HIT“ – die individuelle Handballförderung für Ihr Kind(m/w) 

 

„HIT“ (= High Intensive Training) ist ein echter Hit, denn in der Kleingruppe fördern und verbessern wir die individuellen Techniken ihrer Kinder und das nicht nur handballspezifisch. Jeder Handballer/in muss ein gewisses Maß an Beweglichkeit, Koordination und Athletik mitbringen: Auch diese Komponenten bauen wir in unser Training ein. Und das alles spielerisch und mit einer gewissen Portion Spaß.

Kurs A:

Handball Technik für Minis, E-Jugend & Einsteiger

In diesem Kurs möchten wir Handball Anfängern und jüngeren Kursteilnehmern die Möglichkeit geben, die bisher erlernten Handballkenntnisse zu vertiefen, zu verbessern und neue handballarische Elemente kennen zu lernen. Zudem möchten wir an Euren Grundtechniken weiter arbeiten.

Wann: Dienstags von 15:15 bis 16:30 Uhr

Wo:                 Arena Trier

 

Kurs B:

Handball Technik für E- und D-Jugend

Dieser Kurs eignet sich für Spieler/innen die bereits über Spiel- und Wettkampferfahrung verfügen, die sich technisch verbessern und weiterentwickeln wollen. In der dritten Auflage wollen wir vor allem einen Schwerpunkt auf die Abwehrarbeit legen.

Wann: Dienstags von 15:15 bis 16:30 Uhr

Wo:                 Arena Trier

 

Kurs C:

Handball Technik für Auswahlspielerinnen

Dieser Kurs eignet sich für Spieler/innen die bereits über Spiel- und Wettkampferfahrung verfügen, die sich technisch verbessern und weiterentwickeln wollen. In der dritten Auflage wollen wir vor allem einen Schwerpunkt auf die Abwehrarbeit und das Zusammenspiel in der Kleingruppe legen.

Wann: Donnerstag von 15:00 - 16:00 Uhr

Wo:                 Arena Trier

 

 

Weitere Angebote zu individuellem Kleingruppentraining in den Bereichen Athletik, Kraft, Stabilisation sowie Ausdauer auf Anfrage. Auch in diesem Bereich haben wir mit ehemaligen Bundesligaspielerinnen, Physiotherapeuten sowie lizenzierten Trainer/innen Möglichkeiten Sie individuell zu trainieren.

 

Termine und Preise auf Anfrage unter holger.sittmann@web.de - Meldet Euch an und lass uns „HIT“ einfach zu einem Hit machen.

 

Ansprechpartner: Holger Sittmann, holger.sittmann@web.de

 

Start ab 19.02.2019!

Häufigkeit:     1x pro Woche
Größe:                        maximal 8 Kinder pro Training 
Dauer:                         8 Trainingseinheiten (Verlängerung möglich) 
Kosten:                       50,00 € (Mitglieder) / 60,00 € (Nichtmitglieder) 
Leistungen:    60 – 75 Minuten individuelles, sportartspezifisches

Training unter Anleitung ehemaliger Bundesliga-spielerinnen, die alle in Besitz einer Trainerlizenz sind.

 

 

Tipps vom Weltmeister: Bei den Star-Trainings für Schulklassen geben Handballgrößen wie Christian Schwarzer (im Bild mit Kindern der Grundschule Fell) ihr Wissen weiter. 

FOTO: Bjoern Pazen (BP)

 

28. Januar 2019

Nach der WM ist vor der Arbeit

Wie kann die Euphorie genutzt werden? Verbandscoach Rudi Engel gibt Denkanstöße.

 

Von Mirko Blahak

 

Rudi Engel ist Handballer durch und durch. Der Prümer ist seit bald 40 Jahren im Trainergeschäft. Klar, dass er sich dieses Ereignis nicht entgehen ließ. In Köln verfolgte er das WM-Haupt­rundenspiel der deutschen Mannschaft gegen Spanien (31:30). „Es war mitreißend. Die Halle war komplett gefüllt. Es gab viele Emotionen und einen enormen Enthusiasmus. Das sind Erlebnisse, bei denen man als Handballer dabei sein muss“, berichtet der 60-Jährige, der auch im Kollegenkreis im Finanzamt Bitburg-Prüm ein dank der WM gesteigertes Interesse am Handball festgestellt hat. „Das muss jetzt genutzt werden – und zwar besser als nach dem EM-Titel 2016.“ Die Euphorie von damals hielt nicht lange, nachhaltige Effekte an der Basis sind ausgeblieben. Engel: „Man muss sich nur mal anschauen, wie schwierig es einige Vereine haben, Mannschaften im D- und C-Jugendbereich zu stellen. Das kann man nicht nur auf den demografischen Wandel schieben.“

Jugendliche brauchen Vorbilder – die habe die aktuelle Heim-Weltmeisterschaft 2019 geschaffen. „Die Kinder haben bei den Übertragungen gemerkt, dass mit Teamgeist viel zu bewegen ist“, sagt Engel, der als Verbandstrainer der männlichen Jugend sowie als Coach und Jugendkoordinator der männlichen Rheinland-Pfalz-Auswahl Talente über mehrere Stufen hinweg begleitet.

Fortwährende Handball-Begeisterung bei Kindern zu wecken, sei nun das Gebot der Stunde. Prädestiniert dafür sind aus Sicht von Engel etwa die Star-Trainings – eine Aktion des Deutschen Handball-Bunds und der AOK, für die sich Schulkassen bewerben können. Wichtig seien darüber hinaus regelmäßige Angebote für Kindergartenkinder sowie Grundschüler – sei es im Sportunterricht oder durch Vereine am Ort, mit entsprechender Unterstützung der Verbände. Schade findet es Engel in diesem Zusammenhang, dass es im Vorfeld der Weltmeisterschaft keine Mini-WM für E-Jugendliche im Verband Rheinland gegeben habe – anders als beispielsweise in der Pfalz.

Ist das Interesse im Kindesalter geweckt, folgt der nächste Schritt in die Vereine. Die Herausforderungen dabei sind groß. Engel: „Wir brauchen mehr fachkundige Trainer und Hallenkapazitäten in unserer Region.“ In puncto Übungsleiter müssten entsprechende Angebote auch an die Eltern von Handball-Kindern gemacht werden: „Die WM hat nicht nur die jungen Handballer, sondern auch deren Eltern begeistert.“

Zwei Wochen lang spielte Handball in der medialen Sportberichterstattung eine Hauptrolle. Doch bleibt das so? Engel ist skeptisch: „Es wäre ja schon viel gewonnen, wenn in der Sportschau mal die Tabelle der Handball-Bundesliga eingeblendet würde. Bitten sie in einem Basislehrgang mal die Jugendlichen, fünf Bundesligisten zu nennen. Da scheitern viele, obwohl sie ja selbst Handball spielen.“

Grundsätzlich glaubt Engel jedoch, dass auf den verschiedenen Ebenen tatkräftiger als nach bisherigen Großereignissen versucht werden wird, die Chance beim Schopfe zu packen. Und für alle Sportfans hat er noch einen Rat parat: „Bei der Heim-Europameisterschaft 2024 muss man dabei sein!“

 

 

 

Der Handballverband Rheinland e.V. trauert um seinen Sportkameraden Horst Mankiewicz, der nach langer Krankheit im Alter von 79 Jahren verstarb.

Horst Mankiewicz wurde am 13.04. 1939 in Berlin geboren und war als Hauptmann a.D. der Luftwaffe in verschiedenen Vereinen und Regionen sportlich und ehrenamtlich aktiv, bevor es ihn 1973 in seine jetzige Heimat verschlug.

Seit 1973 war er als Spieler, Trainer und Schiedsrichter in verschiedenen Vereinen des ehemaligen Bezirks Nahe tätig und begleitete auch das Amt des Bezirksvorsitzenden von 1993 bis zum Verbandstag 2004. Seinem Heimatverein dem TV Birkenfeld war er stets verbunden.

Horst begleitete verschiedene Ehrenämter im HVR und war bis zu seinem Tode Beisitzer im Verbandsgericht. Er war Träger der goldenen Ehrenadel des HVR und wurde auch vom Sportbund Rheinland und Westdeutschen Handball-Verband geehrt.

Seiner Frau Helga und seiner Familie wünschen wir viel Kraft, diesen großen menschlichen Verlust zu meistern.

Der Handballverband Rheinland hat einen lieben Menschen und Mitarbeiter verloren.

Wir trauern um Horst Mankiewicz

Peter Josef Schmitz
Präsident