Kibako „HIT“ – die individuelle Handballförderung für Ihr Kind(m/w) 

 

„HIT“ (= High Intensive Training) ist ein echter Hit, denn in der Kleingruppe fördern und verbessern wir die individuellen Techniken ihrer Kinder und das nicht nur handballspezifisch. Jeder Handballer/in muss ein gewisses Maß an Beweglichkeit, Koordination und Athletik mitbringen: Auch diese Komponenten bauen wir in unser Training ein. Und das alles spielerisch und mit einer gewissen Portion Spaß.

Kurs A:

Handball Technik für Minis, E-Jugend & Einsteiger

In diesem Kurs möchten wir Handball Anfängern und jüngeren Kursteilnehmern die Möglichkeit geben, die bisher erlernten Handballkenntnisse zu vertiefen, zu verbessern und neue handballarische Elemente kennen zu lernen. Zudem möchten wir an Euren Grundtechniken weiter arbeiten.

Wann: Dienstags von 15:15 bis 16:30 Uhr

Wo:                 Arena Trier

 

Kurs B:

Handball Technik für E- und D-Jugend

Dieser Kurs eignet sich für Spieler/innen die bereits über Spiel- und Wettkampferfahrung verfügen, die sich technisch verbessern und weiterentwickeln wollen. In der dritten Auflage wollen wir vor allem einen Schwerpunkt auf die Abwehrarbeit legen.

Wann: Dienstags von 15:15 bis 16:30 Uhr

Wo:                 Arena Trier

 

Kurs C:

Handball Technik für Auswahlspielerinnen

Dieser Kurs eignet sich für Spieler/innen die bereits über Spiel- und Wettkampferfahrung verfügen, die sich technisch verbessern und weiterentwickeln wollen. In der dritten Auflage wollen wir vor allem einen Schwerpunkt auf die Abwehrarbeit und das Zusammenspiel in der Kleingruppe legen.

Wann: Donnerstag von 15:00 - 16:00 Uhr

Wo:                 Arena Trier

 

 

Weitere Angebote zu individuellem Kleingruppentraining in den Bereichen Athletik, Kraft, Stabilisation sowie Ausdauer auf Anfrage. Auch in diesem Bereich haben wir mit ehemaligen Bundesligaspielerinnen, Physiotherapeuten sowie lizenzierten Trainer/innen Möglichkeiten Sie individuell zu trainieren.

 

Termine und Preise auf Anfrage unter holger.sittmann@web.de - Meldet Euch an und lass uns „HIT“ einfach zu einem Hit machen.

 

Ansprechpartner: Holger Sittmann, holger.sittmann@web.de

 

Start ab 19.02.2019!

Häufigkeit:     1x pro Woche
Größe:                        maximal 8 Kinder pro Training 
Dauer:                         8 Trainingseinheiten (Verlängerung möglich) 
Kosten:                       50,00 € (Mitglieder) / 60,00 € (Nichtmitglieder) 
Leistungen:    60 – 75 Minuten individuelles, sportartspezifisches

Training unter Anleitung ehemaliger Bundesliga-spielerinnen, die alle in Besitz einer Trainerlizenz sind.

 

 

Tipps vom Weltmeister: Bei den Star-Trainings für Schulklassen geben Handballgrößen wie Christian Schwarzer (im Bild mit Kindern der Grundschule Fell) ihr Wissen weiter. 

FOTO: Bjoern Pazen (BP)

 

28. Januar 2019

Nach der WM ist vor der Arbeit

Wie kann die Euphorie genutzt werden? Verbandscoach Rudi Engel gibt Denkanstöße.

 

Von Mirko Blahak

 

Rudi Engel ist Handballer durch und durch. Der Prümer ist seit bald 40 Jahren im Trainergeschäft. Klar, dass er sich dieses Ereignis nicht entgehen ließ. In Köln verfolgte er das WM-Haupt­rundenspiel der deutschen Mannschaft gegen Spanien (31:30). „Es war mitreißend. Die Halle war komplett gefüllt. Es gab viele Emotionen und einen enormen Enthusiasmus. Das sind Erlebnisse, bei denen man als Handballer dabei sein muss“, berichtet der 60-Jährige, der auch im Kollegenkreis im Finanzamt Bitburg-Prüm ein dank der WM gesteigertes Interesse am Handball festgestellt hat. „Das muss jetzt genutzt werden – und zwar besser als nach dem EM-Titel 2016.“ Die Euphorie von damals hielt nicht lange, nachhaltige Effekte an der Basis sind ausgeblieben. Engel: „Man muss sich nur mal anschauen, wie schwierig es einige Vereine haben, Mannschaften im D- und C-Jugendbereich zu stellen. Das kann man nicht nur auf den demografischen Wandel schieben.“

Jugendliche brauchen Vorbilder – die habe die aktuelle Heim-Weltmeisterschaft 2019 geschaffen. „Die Kinder haben bei den Übertragungen gemerkt, dass mit Teamgeist viel zu bewegen ist“, sagt Engel, der als Verbandstrainer der männlichen Jugend sowie als Coach und Jugendkoordinator der männlichen Rheinland-Pfalz-Auswahl Talente über mehrere Stufen hinweg begleitet.

Fortwährende Handball-Begeisterung bei Kindern zu wecken, sei nun das Gebot der Stunde. Prädestiniert dafür sind aus Sicht von Engel etwa die Star-Trainings – eine Aktion des Deutschen Handball-Bunds und der AOK, für die sich Schulkassen bewerben können. Wichtig seien darüber hinaus regelmäßige Angebote für Kindergartenkinder sowie Grundschüler – sei es im Sportunterricht oder durch Vereine am Ort, mit entsprechender Unterstützung der Verbände. Schade findet es Engel in diesem Zusammenhang, dass es im Vorfeld der Weltmeisterschaft keine Mini-WM für E-Jugendliche im Verband Rheinland gegeben habe – anders als beispielsweise in der Pfalz.

Ist das Interesse im Kindesalter geweckt, folgt der nächste Schritt in die Vereine. Die Herausforderungen dabei sind groß. Engel: „Wir brauchen mehr fachkundige Trainer und Hallenkapazitäten in unserer Region.“ In puncto Übungsleiter müssten entsprechende Angebote auch an die Eltern von Handball-Kindern gemacht werden: „Die WM hat nicht nur die jungen Handballer, sondern auch deren Eltern begeistert.“

Zwei Wochen lang spielte Handball in der medialen Sportberichterstattung eine Hauptrolle. Doch bleibt das so? Engel ist skeptisch: „Es wäre ja schon viel gewonnen, wenn in der Sportschau mal die Tabelle der Handball-Bundesliga eingeblendet würde. Bitten sie in einem Basislehrgang mal die Jugendlichen, fünf Bundesligisten zu nennen. Da scheitern viele, obwohl sie ja selbst Handball spielen.“

Grundsätzlich glaubt Engel jedoch, dass auf den verschiedenen Ebenen tatkräftiger als nach bisherigen Großereignissen versucht werden wird, die Chance beim Schopfe zu packen. Und für alle Sportfans hat er noch einen Rat parat: „Bei der Heim-Europameisterschaft 2024 muss man dabei sein!“

 

 

 

Der Handballverband Rheinland e.V. trauert um seinen Sportkameraden Horst Mankiewicz, der nach langer Krankheit im Alter von 79 Jahren verstarb.

Horst Mankiewicz wurde am 13.04. 1939 in Berlin geboren und war als Hauptmann a.D. der Luftwaffe in verschiedenen Vereinen und Regionen sportlich und ehrenamtlich aktiv, bevor es ihn 1973 in seine jetzige Heimat verschlug.

Seit 1973 war er als Spieler, Trainer und Schiedsrichter in verschiedenen Vereinen des ehemaligen Bezirks Nahe tätig und begleitete auch das Amt des Bezirksvorsitzenden von 1993 bis zum Verbandstag 2004. Seinem Heimatverein dem TV Birkenfeld war er stets verbunden.

Horst begleitete verschiedene Ehrenämter im HVR und war bis zu seinem Tode Beisitzer im Verbandsgericht. Er war Träger der goldenen Ehrenadel des HVR und wurde auch vom Sportbund Rheinland und Westdeutschen Handball-Verband geehrt.

Seiner Frau Helga und seiner Familie wünschen wir viel Kraft, diesen großen menschlichen Verlust zu meistern.

Der Handballverband Rheinland hat einen lieben Menschen und Mitarbeiter verloren.

Wir trauern um Horst Mankiewicz

Peter Josef Schmitz
Präsident