Verlängerung Z/S-Ausweise 2020

 

Liebe Handballfreunde,

für die Saison 2020/2021 müssen die Lizenzen für Zeitnehmer und Sekretäre, die in den Spielklassen des Handballverbandes Rheinland mitwirken und dieses Jahr ablaufen, verlängert werden. Auf Fortbildungen wird verzichtet, da mit der neuen Spielzeit keine regeltechnischen Änderungen in Kraft treten.

Die Verlängerungen erfolgen über den Seminarkalender der Internetplattvorm nuLiga (Termin 01.09.2020). Beantragen können die Verlängerungen die Lizenzinhaber selbst, aber auch die Vereinsbeauftragten. Die Ausweise werden dann kostenlos um ein Jahr verlängert.

Wir bitten darum, nur die Zeitnehmer und Sekretäre anzumelden, die diese Funktion in den HVR-Spielklassen tatsächlich wahrnehmen und nur die, die dieses Jahr (2020) ablaufen.

Die Anmeldung über nuLiga ist zwingend erforderlich!

Voraussetzung ist, dass für jeden Zeitnehmer/Sekretär in nuLiga ein Passbild hinterlegt ist. Wie bereits bei den Spielausweisen werden ab sofort für Schiedsrichter und Zeitnehmer/Sekretäre keine Papierausweise mehr ausgestellt.

Die Ausweise sind im persönlichen Bereich jedes Einzelnen als PDF abrufbar. Das setzt natürlich voraus, dass die Lizenzinhaber sich registieren bzw. eine Zugansberechtigung haben.

Termine für Neuausbildungen bietet der Verband aktuell aufgrund der andauernden Corona-Pandemie nicht an. Frühester Zeitpunkt für Neuausbildungen ist erst, wenn der Saisonstart feststeht.

Teilnehmer können ab sofort angemeldet werden.

Mit besten Grüßen

Rainer Schneider
Vizepräsident Spieltechnik


Claudia Tönges
Geschäftsstelle HVR

HSG Hunsrück hilft Senioren

23. April 2020

 

Handballfrauen des TuS Schwarzenbach steigen in die Saarlandliga auf

 

Mit neuem Trainer Sigi Garbe und viel Ehrgeiz in die neue Saison

 

Auf Beschluss des Handballverbandes Saar wurde die Handballsaison sowohl für die Jugend als auch für die Aktiven vorzeitig beendet. Die zum 13. März 2020 erstplatzierten Mannschaften steigen in die nächsthöhere Liga auf. Nach einer starken Saison kann die 1. Frauenmannschaft des TuS Schwarzenbach (nach Auflösung der HSG Schwarzenbach/Hermeskeil) somit den Aufstieg aus der Bezirksliga Ost in die Saarlandliga, die höchste saarländische Spielklasse, feiern. Dies ist ein großartiger Erfolg für den kleinen Verein im nördlichen Saarland.

 

Die Mannschaft unter Trainerin Simone Jäckels hat in der vergangenen Saison tolle Spiele gezeigt, viel Kampfgeist bewiesen und sich spielerisch weiterentwickelt. Die 2. Frauenmannschaft, die von Sebastian Zentz betreut wurde, belegt bei Abschluss der Runde den 7. Tabellenplatz in der A-Liga Ost. Trainerin Simone Jäckels hat bereits im Vorfeld angekündigt, dass sie nach der Saison nicht weitermacht.

 

Deshalb ging man auf die Suche nach einem neuen Coach. Mit Siegfried Garbe hat der Verein nun einen sehr erfahrenen Trainer engagiert. Er selbst spielte u. a. Oberliga Baden und 2. Bundesliga Süd. Seine Trainerkarriere begann er bereits mit 16 Jahren und feierte seine größten Erfolge im Jugendbereich als zweimaliger südwestdeutscher Meister und Viertelfinal-Teilnehmer um die Deutsche Jugendmeisterschaft.

 

Gemeinsam mit Elena Vereschako betreute er fast zehn Jahre lang die 2. Frauenmannschaft der DJK MJC Trier und arbeitete als Co-Trainer von Ildikó Barna auch in der 1. Bundesliga bei den Miezen. Weitere Stationen seiner Trainerlaufbahn sind im Herrenbereich HB Echternach (Nationaldivision Luxemburg) und SK Prüm (Aufstieg in die Rheinlandliga). Zuletzt war er Coach bei der B-Jugend des TV Bitburg.

 

Zu seinem neuen Verein meint Siegfried Garbe: „Meine Entscheidung, nach Schwarzenbach zu wechseln, fiel mir zum Schluss nicht schwer, da die Gespräche sehr angenehm waren. Ich sehe meine Aufgabe darin, den Handballstandort Schwarzenbach attraktiver für junge Spielerinnen zu machen. Ob mir das gelingt, werden wir nach der kommenden Saison sehen. Meine erste Aufgabe war es, die Mannschaft trotz Corona für die neue Spielzeit einzuschwören und den Spielerinnen einen Trainingsplan an die Hand zu geben.“ Alle hoffen, dass der reguläre Trainingsbetrieb bald losgehen kann.

 

Der TuS Schwarzenbach geht optimistisch in die neue Saison, wobei eine Verstärkung des Spielerkaders angestrebt wird.

 

Im Jugendbereich hat der Verein für die kommende Spielzeit eine gemischte E-Jugend sowie eine weibliche A-Jugend gemeldet. Hier werden aber dringend weitere Spieler/innen benötigt. Zudem gibt es eine Minimannschaft, in der Kinder ab etwa vier Jahren trainieren.

Der TuS Schwarzenbach bietet darüber hinaus folgende Sparten an: Fußball und Frauenturnen mit Nordic Walking. Wer Lust hat, im Verein aktiv zu werden, kann sich gerne beim 1. Vorsitzenden Karsten Keller, Tel. 06873/64253, oder dem 2. Vorsitzenden Peter Wittig, Tel. 06873/6987, melden oder eine E-Mail an tus.schwarzenbach.ev@t-online.de schreiben.

Weitere Informationen zum Verein unter: www.tus-schwarzenbach.de

 

 

 

Frauen I Saison 2019/2020

vorne v. links:
Nadja Schön, Milena Moser, Sophia Jäckels, Sebastienne Eiden, Teresa Loois, Ronja Weiler, Lara Keller, Tamara Weiß, Jennifer Scherer, Celina Finkler, Anja Bock

hinten v. links:
Victoria Franz (TW), Simone Jäckels (Trainerin), Angela Baltes (TW)

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17. April 2020

DHB-Präsidium bringt Vorlage in den Bundesrat

Abstimmung über Wertung im Falle eines Abbruches der Saison 2019/20 aufgrund der Corona-Pandemie

Das Präsidium des Deutschen Handballbundes hat nach umfangreicher Vorarbeit einer Arbeitsgruppe einen Vorschlag verabschiedet, wie die Saison 2019/20 im Falle eines Abbruches aufgrund der Corona-Pandemie gewertet werden könnte.

Das favorisierte Modell ist eine Abschlusstabelle auf Basis der sogenannten Quotienten-Regelung. In den kommenden Tagen wird der Bundesrat des Deutschen Handballbundes im Umlaufverfahren über die entsprechende Beschlussvorlage abstimmen. DHB, HBL und HBF werden die Ergebnisse im Laufe der kommenden Woche veröffentlichen.
Die Quotienten-Regelung besagt, dass die Pluspunkte durch die Anzahl der absolvierten Spiele zum Stichtag 12. März 2020 dividiert werden. Der ermittelte Wert ist mit 100 zu multiplizieren und auf eine Stelle nach dem Komma zu runden.

Der aufgrund der Corona-Pandemie Anfang des Monats gegebenen Empfehlung des DHB-Präsidiums, den Spielbetrieb der Saison 2019/20 in den Klassen unterhalb der 3. Liga zu beenden, hat sich bereits ein Teil der Landesverbände angeschlossen. Die Handball Bundesliga Frauen hat ihre Saison bereits beendet, die Handball-Bundesliga Männer sowie der Deutsche Handballbund für die 3. Liga und die Jugend-Bundesliga haben hierzu noch nicht entschieden. Bei Saisonabbrüchen soll es keine Absteiger (mit der Ausnahme von bereits zurückgezogenen Mannschaften bzw. sogenannter "wirtschaftlicher Absteiger"), sondern lediglich Aufsteiger in die Saison 2020/21 geben.

Der Umlaufbeschluss beinhaltet auch die Aussetzung des DHB-Pokals und des Deutschen Amateurpokals in der Saison 2020/21 in der bestehenden Form. Den Ligaverbänden stünde es in diesem Fall frei, einen entsprechenden Wettbewerb um den DHB-Pokal auszurichten.

 

5. April 2020

 

Wie entscheiden sich die regionalen Teams im Hinblick auf die kommende Saison?

 

Aufgrund der aktuellen Entwicklung im Zusammenhang mit der COVID-19 Pandemie ist nicht mehr davon auszugehen, dass die aktuelle Saison regulär zu Ende gespielt werden kann. Daher bleibt der Spielbetrieb im HV Rheinland laut HVR Präsidium 2019/2020 weiterhin bis zum 19.04.2020 ausgesetzt. Mit Wirkung vom 20.04.2020 wird der Spielbetrieb der Saison 2019/2020 eingestellt.

 

Bezüglich der Wertung der Saison 2019/20 ist noch keine Entscheidung getroffen. Diese findet in Abstimmung zwischen den Ligen und Landesverbänden und mit der hierfür eingesetzten Arbeitsgruppe des Deutschen Handballbundes statt. Hierüber, sowie über die Entscheidung einer Aussetzung der kommenden Pokalsaison sowie eine eventuell notwendige Anpassung der Grundlagenverträge und weitere erforderliche Änderungen der Ordnungen und bestehender Beschlüsse entscheiden am 07.04. 2020 die Mitglieder im Bundesrat des Deutschen Handballbundes mittels Umlaufbeschluss. Über die dann notwendigen weiteren Maßnahmen für den Spielbetrieb im HV Rheinland werden die Vereine zeitnah informiert.

 

Wie werden sich die Vereine des Bezirks auf diese Situation einstellen. Nehmen Wittlich und Daun die sportliche Herausforderung an und bleibt die HSG Eifel in der Rheinlandliga der Männer?

 

Bleibt es bei einer Wertung der Saison nach aktuellem Stand kommt folgendes Denkmodell für die hiesigen Vereine in Betracht:

 

Die HSG Wittlich stünde als Tabellenführer der RPS Oberliga Frauen fest und würde in die 3. Liga aufsteigen können. „Auch wir hätten gerne die Saison zu Ende gespielt, um dann auch richtig feiern zu können. Wie schon in der vergangenen Saison sind wir der Aufforderung des Verbandes nachgekommen und haben schon um die Fastnachtszeit die entsprechenden Unterlagen eingereicht. Wir wollen die Herausforderung 3. Liga annehmen, sind seit 15 Spieltagen Tabellenführer, seit 18 Spieltagen ungeschlagen, deshalb wäre ein Aufstieg nicht unverdient. Uns ist die mittelfristige Existenz unserer Damenmannschaft wichtig, deshalb werden wir auch die Statik der Mannschaft dann beibehalten, wenn wir die Liga nicht schaffen sollten. Weiterhin wollen wir für Talente aus der Region interessant sein und wollen diese Talente fördern, müssen aber sicherlich den Kader punktuell verstärken. Dabei bleibt der Kern der Mannschaft zusammen, der in den letzten drei Jahren zusammengewachsen ist. Wir freuen uns über die Spielerinnen, die diese Herausforderung annehmen wollen. Die Entscheidung, diese Herausforderung anzunehmen, haben wir im Schulterschluss Mannschaft, Trainer und Vorstand gefasst. Eine genaue Positionierung treffen wir verständlicherweise erst dann, wenn der Aufstieg definitiv bestätigt ist“, sagt Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

 

Die RPS Oberliga erhält vier Aufsteiger wird somit aufgestockt (es sei denn Teams verzichten freiwillig auf den Aufstieg). Die Oberliga wird dann eventuell zweigeteilt gespielt mit erhöhter Absteigerzahl in der Saison 20/21.

 

Der TuS Daun wäre als Tabellenführer  der Rheinlandliga Männer  aufstiegsberechtigt für die möglicherweise zweigeteilte RPS Oberliga.

 

Dauns Trainer Markus Willems sieht den Abbruch der Saison auch mit einem weinenden Auge: „Jeder Sportler wünscht sich, dass die Meisterschaft nach der kompletten Runde entschieden wird und gefeiert werden kann. Egal wie die Saison am Ende für uns ausgegangen wäre, wir hätten einen erfolgreichen Saisonverlauf feiern können, auch als möglicher Tabellenzweiter. Selbstverständlich ist es für wichtig, mit den Spielern und unserem intakten Umfeld über die Situation zu sprechen. Für den größten Teil der Mannschaft steht fest, dass wir die sportliche Herausforderung annehmen wollen. Allerdings auch klar im Zusammenhang mit der Entscheidung, ob wir eine zweigleisige RPS Oberliga bekommen. Damit würde der Zeitaufwand für die Spielerinnen überschaubar. Bei einer eingleisigen Liga mit 20 Mannschaften wird die von uns eingeforderte Trainingsbeteiligung, mindestens zweimal gemeinsam zuzüglich einer individuellen Trainingseinheit jedes Einzelnen, wohl kaum aufgrund seiner beruflichen und studienbedingten Situation zu leisten sein. Auch die Herausforderung an ein weiterhin ehrenamtlich tätiges Team von Helfern im Kassen-, Hallen und Thekendienst würde kaum zu realisieren sein. So bleibt derzeit noch abzuwarten, welche Entscheidung in Bezug auf die Ligaeinteilung vorgenommen wird. Ich gehe aber davon aus, dass es anderen Vereinen ähnlich geht und nur wenige in der Lage sein werden, einen Ligabetrieb mit 20 Mannschaften zu stemmen. Wir sprechen uns klar für eine zweigeteilte Liga aus, die dann in eine Relegation führen könnte“, sagt Willems.

 

Da es keinen sportlichen Absteiger geben wird, könnte die HSG Eifel als Tabellenletzter in der Rheinlandliga verbleiben. „Wir werden erst einmal die abschließende Entscheidung des Landesverbandes abwarten und uns dann mit der Mannschaft zusammensetzen, um auszuloten wie es dann nächste Saison weitergeht. Es ist nicht im Sinne des Vorstands und mir, über die Köpfe der Jungs hinweg zu entscheiden, da die Mannschaft die Entscheidung tragen muss“, erklärt HSG Coach Rene Wingels.

 

Auch in der Rheinlandliga Frauen wäre die Regelung wie in der Rheinlandliga der Männer. TV Welling wäre einer von vier Aufsteigern und spielt dann in einer möglicherweise zweigeteilten RPS Oberliga.

 

Wer aus der Bezirksliga der Frauen aufstiegsberechtigt für die Rheinlandliga der Frauen wäre, dürfte spannend werden. Hier liegt der HSC Schweich mit zwei mehr ausgetragenen Spielen als die HSG Obere Nahe auf Platz 1, hat aber den einzigen direkten Vergleich gegen die Nahe mit 32:20 verloren.

 

 

Beschlüsse und Vorschläge zum Spielbetrieb

 

DHB-Präsidium empfiehlt Landesverbänden Beendigung der Saison / DHB-Pokal 2020/21 soll ausgesetzt werden

 

Der Deutsche Handballbund hat sich in den vergangenen Wochen intensiv mit den Folgen der Corona-Pandemie für den Spielbetrieb auseinandergesetzt, weitere Beschlüsse gefasst und Vorschläge für die Wettbewerbe des Verbandes formuliert.

 

Der Spielbetrieb bleibt – wie bereits am 13. März beschlossen – deutschlandweit bis einschließlich 19. April ausgesetzt. Für die folgende Zeit empfiehlt das DHB-Präsidium die Beendigung des Spielbetriebes der Saison 2019/20 in den Landesverbänden, also in den Klassen unterhalb der 3. Liga. Das reguläre Saisonende ist der 30. Juni. Alle relevanten Spielordnungsregelungen stellen auf diesen Termin als Saisonende ab. Zudem legt das Präsidium den Meldeschluss für die Folgesaison der 3. Liga auf den 15. Mai fest und empfiehlt den Landesverbänden eine entsprechende Terminierung.

 

Die Handball-Bundesliga der Männer und der Deutsche Handballbund für die 3. Liga und die Jugend-Bundesliga vertagen eine Entscheidung über Abbruch oder Fortführung der laufenden Saison 2019/20 abhängig von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie und entsprechender behördlicher Auflagen auf einen späteren Zeitpunkt. Die Handball-Bundesliga der Männer beabsichtigt derzeit, den Spielbetrieb spätestens zum 16. Mai wieder aufzunehmen. Die Handball Bundesliga Frauen hat ihren Spielbetrieb der laufenden Saison bereits Mitte März beendet.

 

Außerdem spricht sich das DHB-Präsidium dafür aus, den DHB-Pokal der Männer und Frauen sowie den Amateurpokal der Männer in der Saison 2020/21 nicht durchzuführen. Regelungen zu den Final-Four-Turnieren um den DHB-Pokal liegen in der Zuständigkeit der Ligaverbände HBL und HBF.

 

DHB, HBL und HBF haben sich darauf verständigt, dass es auch bei Saisonabbrüchen keine Absteiger (mit der Ausnahme von bereits zurückgezogenen Mannschaften bzw. sogenannter „wirtschaftlicher Absteiger“), sondern lediglich Aufsteiger in die Saison 2020/21 geben soll. Dies gilt entsprechend für die 3. Ligen. Eine Übernahme dieser Regelung wird im Sinne der Einheitlichkeit für die Umsetzung auf Landesverbandsebene empfohlen.

 

Bezüglich der Wertung der Saison 2019/20 ist noch keine Entscheidung getroffen. Diese findet in Abstimmung zwischen den Ligen und Landesverbänden und mit der hierfür eingesetzten Arbeitsgruppe des Deutschen Handballbundes statt. Hierüber sowie über die Entscheidung einer Aussetzung der kommenden Pokalsaison sowie eine eventuell notwendige Anpassung der Grundlagenverträge und weitere erforderliche Änderungen der Ordnungen und bestehender Beschlüsse entscheiden die Mitglieder im Bundesrat des Deutschen Handballbundes mittels Umlaufbeschluss.

 

Für die Jugendbundesliga und die Deutschen Meisterschaften der Jugend unterbreitet der Jugendspielausschuss Vorschläge zum weiteren Vorgehen im Falle eines Saisonabbruches. Über die Fortführung und Wertung des Jugendspielbetriebs entscheiden die Landesverbände für deren jeweiligen Zuständigkeitsbereich.

 

„Die Corona-Pandemie hat unser aller Leben und damit auch den Handball fest im Griff. Absoluten Vorrang haben Gesundheit und eine bestmögliche Bekämpfung des Coronavirus. Wir stehen jedoch auch in der gemeinsamen Verantwortung, für den deutschen Handball eine rechtssichere und zukunftweisende Lösung im Umgang mit dieser noch nie dagewesenen Situation zu finden“, sagt Andreas Michelmann, Präsident des Deutschen Handballbundes. Hans Artschwager, Sprecher der Landesverbände im Deutschen Handballbund, erklärt: „Ich bedanke mich für die sehr enge und konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten. Wir haben für den deutschen Handball eine gemeinsame Lösung gefunden. Unsere Landesverbände können jetzt weiter planen.“

 

Eine aus den DHB-Präsidiumsmitgliedern Carsten Korte (Vorsitzender des Jugendspielausschusses), Gunter Eckart (Präsident Hessischer HV), Hans Artschwager (Präsident HV Württemberg und Sprecher der Landesverbände), Uwe Schwenker (Präsident der Handball-Bundesliga der Männer) und Andreas Thiel (Präsident der Handball Bundesliga Frauen) bestehende Arbeitsgruppe hat in mehreren Runden getagt und beraten, um die spieltechnische Grundlage für die Folgen der Corona-Pandemie zu schaffen.

 

Hallo zusammen,

bevor es in den Zeiten des Virus vergessen wird, darf ich mich bei allen Teilnehmern der Handball-Trainer-Fortbildung (Referent Dr. Rolf Brack) und der Firma V17 Der Handball bedanken, die es ermöglicht haben, das ich diese Spende im Klinikum Göttschied an die Kinderklinik überreichen durfte.

 

Was war passiert? V17 Der Handball (https://www.v17derhandball.de/) hatte für die im Dezember in Tiefenstein statt gefundene Veranstaltung für jeden Teilnehmer kostenfrei einen Ball zur Verfügung gestellt. Die Teilnehmer und Veranstalter wollten das so nicht „hinnehmen“ und sammelten für die Bälle. Zusammen kam ein Betrag von 420,00 €.

 

Vielen Dank an Rolf für die klasse Veranstaltung, danke an V17 für die großzügige Geste und danke an die Teilnehmer für die Spenden für den guten Zweck.

 

Axel Schneider

 

 

Ein Blick in die deutsche Handballgeschichte

Zahlreiche internationale Erfolge der deutschen Handball-Nationalmannschaft, wie der Weltmeistertitel in 2007 oder der Europameistertitel in 2016, machte Handball nach Fußball zur zweitbeliebteste Sportart in Deutschland. Auch auf der institutionellen Ebene ist er eine der bestorganisierten Sportarten. Der Deutsche Handballbund, als der größte Handballverband der Welt, versammelt hunderttausende Mitglieder und etwa 22 000 Mannschaften unter einem Dach und koordiniert nicht nur die Liga auf der Bundesebene, sondern auch die Landesliga. Die Beliebtheit und die erfolgreiche Organisation des Handballs auf deutschem Boden ist jedoch kein Zufall. Handball hat seinen Ursprung in Deutschland. 1915 rief der Turnwart Max Heiser in Berlin den „Torball“ ins Leben und legte damit den Grundstein des heutigen Hallensports, welcher von dort aus Europa erobern sollte.

 

Wie alles begann

Man schätzt, dass Ballspiele genauso alt sind wie die Menschheitsgeschichte selbst, wobei man die ersten sicheren Nachweise in der Antike findet. Im Laufe der Zeit wurden neue Gegenstände, wie Netze oder Körbe, sowie spezielle Regellungen hinzugefügt. Somit entstanden langsam die populären Ballsportarten von heute wie Rugby oder Fußball. Letzterer genoss zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine große Popularität. Die Fußballclubs schossen wie Pilze aus dem Boden. Man legte bereits die ersten Grundbausteine für die FIFA Weltmeisterschaft. Seither sorgt die Lieblingsveranstaltung der Sportswelt mit unvergesslichen Momenten und Ergebnissen  wie der Sieg von Nord Korea gegen die Italienischen Superstars in 1966, für Begeisterungsstürme.

Der Hype um den Fußball inspirierte den Berliner Turnwart Max Heiser. Da Fußball von Männern dominiert wurde, wollte er eine körperliche Ertüchtigungsmethode für Frauen kreieren, die weniger körperbetont war und mit weiter Kleidung gespielt werden konnte. So wurde der „Torball“, als der Vorläufer des Handballs, 1915 ins Leben gerufen. Im Spiel war jeglicher körperlicher Kontakt verboten. Der Ball konnte nur im Flug oder bei Fehlpässen errungen werden. Zwei Jahre später erfolgte die Umbenennung in Handball, sowie die offizielle Festlegung des verfeinerten Regelwerks.

 

Der Weg zur internationalen Anerkennung

1919 war ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des Handballs. Der Leichtathlet und Sportlehrer entwickelte die Regeln für die Männer und verkleinerte die Ballgröße, so dass das Spiel deutlich schneller wurde. Mit dem Einschluss der Männer vergrößerte sich die Fangemeinde. Die ersten Mannschaften mit klaren Strukturen bildeten sich. Dem folgte 1921 die erste deutsche Meisterschaft.

Zehn Jahre später hatte Handball bereits die deutschen Grenzen überschritten. Der erste internationale Handballverband wurde anlässlich der Olympischen Spiele von 1928 gegründet, der für die Vereinheitlichung des Regelwerkes sorgte. Doch der wahre Ausbruch des Sportes erfolgte erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Zu dieser Zeit wurden viele Institutionen und Veranstaltungen neuorganisiert. So wurde 1949 der Deutsche Handballbund gegründet, das erfolgreich die Vereine unter einen Schirm brachte. Die Weltmeisterschaft dagegen wurde zu einem festen Ereignis, das nun alle vier Jahre stattfand. Neben dem deutschsprachigen Raum erreichte Handball auch in  Frankreich, Schweden und auf der iberischen Halbinsel hohe Popularität. Dennoch wurde die erste Europameisterschaft 1994 mit Portugal als Gastgeber organisiert. Außerhalb Europas wurde das schnelle Ballspiel nur begrenzt praktiziert, was sich bis heute kaum geändert hat.

 

Die Erfolge der deutschen Nationalmannschaft

Die deutsche Nationalmannschaft zählte in internationalen Turnieren schon immer zu den favorisierten Teams. Dennoch wurde die Mannschaft, nach der Reorganisation des Handballs in den 50er Jahren, erst in 1978 die Nummer Eins in der Weltmeisterschaft. Das Finalspiel wurde gegen die Sowjetunion, die in diesem Turnier in einer überragenden körperlichen Verfassung war, gespielt. Doch die deutsche Mannschaft konnte bis zur letzten Sekunde dem russischen Ansturm standhalten und machte den Traum des Titelgewinns mit einem knappen Sieg von 20:19 wahr. Der spannende Verlauf des Turniers sorgte dafür, dass der deutsche Handball einen großen Zuwachs an Fans erreichte, Dies sind wichtige Informationen für Sportwetten Tipps, die Sie in vielen Sport-Blogs im Internet finden können.

Einen ähnlichen Hype erlebte die Mannschaft in der Weltmeisterschaft von 2007. Wie im „Sommermärchen“ von 2006 war Deutschland der Gastgeber. Das deutsche Fußballteam hatte zum vierten Mal den Weltmeistertitel gewonnen und Handballfans hofften auf die Wiederholung der Ereignisse. Die Mannschaft spielte das Finale gegen Polen und besiegte sein Gegner mit einem seriösen 29:24. Das „Wintermärchen“ von 2007 wurde später unter dem Namen „Projekt Gold“ in Form eines Dokumentarfilms veröffentlicht.

Das deutsche Handballteam zählt auch in Europameisterschaften und Olympischen Spielen zu den Favoriten. Neben Titelgewinne sind Zweit- und Drittplatzierungen keine Seltenheit. Diese Erfolge erklären den hohen Popularitätsgrad des Handballs in Deutschland. Aber nicht nur der Erfolg, sondern auch tiefe geschichtliche Wurzeln trugen ihren Teil zu der Beliebtheit auf dem deutschen Boden bei.

Ausreichende Flüssigkeitszufuhr

Beim Handball kommt jeder Spieler ins Schwitzen, keine Frage! Das bedeutet, dass laufend Flüssigkeit verloren wird, die durch genügend Trinken wieder ausgeglichen werden soll. Täglich sollte jeder Spieler, der gerade nicht im Training ist, mindestens zwei Liter Wasser zu sich nehmen. An Trainingstagen wird dies natürlich mehr. Einer Studie zufolge liegt die maximale Respirationsrate bei zwölf Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht und vergangener Stunde. So kann ein 80 Kilogramm schwerer Spieler pro Stunde fast einen Liter Flüssigkeit durch Schwitzen verlieren. Und diese gilt es wieder auszugleichen, denn bei nur 2 % Körperwasserverlust wird bereits eine Minderung der Spielleistung festgestellt. Die meiste Anstrengung und den höchsten Flüssigkeitsverlust haben übrigens oftmals die Schiedsrichter. Sie müssen während der gesamten Spielzeit extrem aktiv bleiben. Schon vor dem Training oder Wettkampf sollte daher reichlich getrunken werden, aber besonders nach der Anstrengung geht es in eine Hydrationsphase. Hier sollte sogar mehr getrunken werden, als verloren wurde. Wasser ist übrigens immer das Getränk der Wahl, denn viele isotonische Produkte enthalten zu viel Zucker. Wer seine Mineralstoffe und Vitamine auffüllen möchte, kann dazu zuckerfreie Präparate kaufen, die im Wasser aufgelöst werden.

Photo by ulleo; CC0 Public Domain

Nährstoffe richtig einteilen

Je nachdem, welches Training gerade ansteht, werden unterschiedliche Ernährungspläne eingesetzt. Liegt der Fokus auf dem Ausdauertraining, so sollte an diesem Tag eine Zusammensetzung aus ca. 60 % Kohlehydraten, 24 % Fetten und 16 % Eiweiß konsumiert werden. Steht ein Krafttraining an, verändern sich diese Werte. Hier empfehlen Ernährungswissenschaftler eine höhere Eiweißzufuhr. Diese könnte ca. so aussehen: 50 % Kohlehydrate, 25 % Fette, 25 % Eiweiß. Natürlich kommt es auch auf die Qualität der Lebensmittel an. Bei Kohlehydraten werden jene Zutaten empfohlen, die einen niedrigen glykämischen Index haben und den Blutzucker nicht zu schnell ansteigen lassen. Kurzkettige Kohlenhydrate bringen zwar schnelle Energie, halten jedoch nur sehr kurz fit, gefolgt von einem Energietief. Vollkornprodukte sind daher eine gute Wahl, aber auch Hülsenfrüchte wie Bohnen und Linsen machen sich besonders gut auf dem Teller. Bei den Fetten stehen ungesättigte Fettsäuren im Vordergrund, denn sie sind besonders wichtig für das Herz-Kreislaufsystem, so das Gesundheitsportal Netdoktor. Fett aus Avocados, Nüssen und Samen, Fisch, Raps- oder Distelöl sind echte Favoriten. Geht es zu den Proteinquellen, so sind viele Experten unterschiedlicher Meinung. Während die einen zu tierischen Eiweißquellen wie Fleisch oder Milchprodukten raten, warnen andere vor der krebserregenden Wirkung tierischer Produkte. Die Dokumentation The Game Changers auf Netflix zeigt wie pflanzliche Ernährung einigen Hochleistungssportlern sogar zu noch besseren Leistungen verhelfen konnte. Vegane Eiweißquellen sind unter anderem Hülsenfrüchte, Sojaprodukte wie Tofu und Tempe, Nüsse oder Naturreis.

Immer diszipliniert?

Natürlich ist es für Sportler wichtig, ein gewisses Level an Disziplin an den Tag zu legen. Wer am liebsten Süßigkeiten isst und sich zur Bewegung aufraffen muss, wird selten in einer Bezirks- oder Landesliga spielen – oder das überhaupt wollen. Trotzdem kann man auch von professionellen Spielern keine Wunder erwarten. Jeder möchte sich Zwischendurch auch einmal etwas gönnen, und bei einem so intensiven Training ist auch der eine oder andere Snack erlaubt. Im Idealfall empfehlen Sporternährungsexperten, dass zuckerhaltige Snacks wie Schokoriegel und Co. nur einmal in der Woche konsumiert werden. Aber auch schnelle Kohlehydrate stehen bei vielen auf der Wunschliste. Weißes Brot oder Nudeln sollten auch keine Regelmäßigkeit im Alltag haben, können jedoch bei ein bis zwei Gerichten pro Woche vorkommen. Besonders nach einem leistungsstarken Spiel können diese Lebensmittel für schnelle Energie sorgen, trotzdem sind sie nicht die ideale Basis für eine schnelle Regeneration. Im Interview mit Steffen Weinhold und Patrick Groetzki, zwei Spielern der deutschen Nationalmannschaft, wurde der Ernährungsplan der Deutschen zum Thema. Auch sie wissen, dass ihre Lieblingsgerichte, Pizza und Pasta, nur wenig Platz auf dem Teller einnehmen dürfen. Die strikte Ernährungsweise ist nicht immer einfach, aber sie lohnt sich. Das Team hat sich bereits für die EM 2020 qualifiziert und Experten sehen sogar eine Chance auf den Sieg. Im Moment liegt das deutsche Team in den Sportwettquoten von Betway bei 8.0 (Stand: 12.11) und damit auf Platz vier der Favoritenliste hinter Dänemark, Frankreich und Schweden. Nach den ersten Spielen könnte Deutschland aber schnell weiter nach oben rutschen und sich einen Platz auf dem Treppchen sichern – vielleicht ja sogar den höchsten.

Eine strikte Ernährung ist im professionellen und semiprofessionellen Sport unerlässlich. Dazu zählen eine ausgewogene Balance der Nährstoffe, gesunde Lebensmittel und ausreichend Flüssigkeit. Im Idealfall werden Sportler von einem Ernährungscoach begleitet, der den Speiseplan individuell an den Spieler anpasst.

 

Wer wird der Nachfolger des THW Kiel im DHB-Cup?

Das Überraschungsteam der deutschen Handball-Bundesliga, der TSV Hannover-Burgdorf setzt seinen Siegeszug weiter fort. Leidtragender war einmal mehr der regierende Meister. Titelverteidiger SG Flensburg-Handewitt bekommt gegen den ehemaligen Underdog einfach keinen Fuß auf den Boden.

 

 

Was der römische Kaiser Julius Caesar vor mehr als 2.000 Jahren bereits verkündete, gilt nun auch für den Deutschen Handball. Caesar, der selbst gerne öffentlichen Spielen im römischen Reich teilnahm, prägte den Spruch „Die Würfel sind gefallen“, als er den Rubikon überquerte. Er gilt bis heute für eine endgültig gefallene Entscheidung. Diese steht nun auch im deutschen Handball fest. TSV Hannover-Burgdorf hat den Aufstieg vom Underdog zum Spitzenteam geschafft. Den endgültigen Beweis lieferte die Mannschaft im DHB-Cup Achtelfinale.

 

Der Underdog ist nicht zu stoppen

TSV Hannover-Burgdorf ist ohne Zweifel der Überflieger der laufenden Handball-Saison. Ende September trafen die Hannoveraner zu Hause auf den Titelverteidiger SG Flensburg-Handewitt und gewannen das Spitzenduell knapp mit 23:22. Doch damit nicht genug kassierte der Meister nur eine Woche später den nächsten Rückschlag. Im Achtelfinale des DHB-Cups kam es zur Revanche. SG Flensburg-Handewitt empfing den überraschenden Tabellenführer der deutschen Handball-Bundesliga zu Hause und wurde neuerlich bezwungen. Diesmal fiel die Niederlage noch deutlicher aus, TSV Hannover-Burgdorf gewann das Spiel klar mit 26:20. Den zweiten Sieg innerhalb von nur einer Woche verdankte der Tabellenführer vor allem seinem überragenden Torhüter Urban Lesjak, der mit zahlreichen tollen Paraden glänzte.

Der große Coup gelang vor allem aufgrund einer überragenden ersten Halbzeit. Die Abwehr konnte sich auf alle Angriffe perfekt einstellen und hatte in Torhüter Lesjak den idealen Rückhalt. So gelang dem TSV Hannover-Burgdorf nach sieben Siegen in sieben Spielen in der deutschen Handball-Bundesliga ein weiterer Coup. Das vorzeitige Ausscheiden ist für den Meister SG Flensburg-Handewitt besonders bitter. Er war immerhin sieben Jahre lang Stammgast im Finale des DHB-Cups, nun war bereits zum dritten Mal hintereinander im Achtelfinale Schluss.

 

Die Bäume wachsen nicht in den Himmel

Dass seine Siegesserie nicht immer so weitergehen kann, musste der TSV Hannover-Burgdorf allerdings bald erfahren. In der deutschen Handball-Bundesliga wurde der Überflieger am achten Spieltag von MT Melsungen brutal auf den Boden der Tatsachen heruntergeholt. Das Auswärtsspiel ging klar mit 31:25 verloren. Damit zeigte der Tabellendritte den Hannoveraner erstmals ihre Grenzen auf.

Mit dem SC Magdeburg und den Rhein-Neckar Löwen warteten in den folgenden Runden bereits die nächsten schweren Gegner. Magdeburg wurde zu Hause mit 31:28 besiegt, doch gegen die Rhein-Neckar Löwen gab es ein Remis. Die Punkteverluste in den letzten Spielen hatten jedoch vorerst keine dramatischen Auswirkungen für die Überraschungsmannschaft dieser Saison. TSV Hannover-Burgdorf führt die Tabelle der deutschen Handball-Bundesliga weiterhin, vor SG Flensburg-Handewitt und MT Melsungen an.

Nun geht es für die beiden Spitzenteams gegen zwei Nachzügler, während die beiden Verfolger MT Melsungen und der THW Kiel gegeneinander antreten müssen.

 

DHB-Cup Vorjahresfinalist ausgeschieden

Weit mehr Mühe als TSV Hannover-Burgdorf hatten da schon die weiteren Favoriten auf den diesjährigen Sieg im DHB-Cup. Der Titelverteidiger THW Kiel bezwang die HSG Wetzlar knapp mit 26:25 und zog ebenso ins Viertelfinale ein, wie die Rhein-Neckar Löwen. Diese benötigten sogar eine Verlängerung, um sich am Ende doch noch mit 36:34 gegen Frisch Auf Göppingen durchzusetzen. Für eine Überraschung sorgten hingegen die Füchse Berlin. Ihnen gelang es, den Vorjahresfinalisten SC Magdeburg mit 31:30 aus dem Wettkampf zu werfen.

Damit stehen auch die Paarungen für das Viertelfinale des DHB-Cups fest. Am 3. Dezember empfängt MT Melsungen die Füchse Berlin. Die Eulen Ludwigshafen haben TBV Lemgo Lippe zu Gast und der Titelverteidiger THW Kiel fährt zum TVB Stuttgart. Für den TSV Hannover-Burgdorf wird es dann einen Tag später ernst. Der Tabellenführer der deutschen Handball-Bundesliga muss ausgerechnet zu den Rhein-Neckar Löwen, die in Hannover gerade erst ein Remis erreicht hatten.

 

Hochspannung vor dem Viertelfinale

Der deutsche Handball bleibt also weiter sehr spannend. Von der ersten Runde des DHB-Pokals bis ins Finale ist es ein langer Weg, zahlreiche Top-Teams haben sich bisher durchgesetzt, mit der SG Flensburg-Handewitt ist allerdings auch bereits ein Favorit auf den Titel ausgeschieden. Ob der Siegeszug des TSV Hannover-Burgdorf so weitergeht wie bisher, ist fraglich. Der weitere Verlauf der deutschen Handball-Bundesliga wird die Richtung für das Viertelfinale des DHB-Cups weisen.