20. Juni 2021

 

Wittlich steigt in die Vorbereitung ein und absolviert ersten Trainingstag

 

Für Handball 3. Ligist HSG Wittlich stand am 19. Juni der erste Trainingstag auf dem Plan. Es ging aufs Irmenacher Beachgelände. Nachdem die Mannschaft und das Trainerteam die Ziele für die Vorbereitung gemeinsam formulierten, ging es für ein Fahrtspiel in die Hunsrücker Wälder. Anschließend wurde dann endlich erstmals der Ball wieder in die Hand genommen und „gebeacht“. Die Mannschaft freut sich, dass es endlich wieder losgeht und wieder etwas Normalität zurückkommt. Weiterhin ist Vorsicht angesagt und so testet das Team vor jeder Einheit.

 

Fotos HSG Wittlich

 

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17. Juni 2021

 

HSG Hunsrück steigt kampflos in die 3. Liga der Frauen auf

 

Eigentlich hätten am kommenden Wochenende die Entscheidungsspiele um den Aufstieg in die 3. Liga der Frauen steigen sollen, doch nun kommt es völlig anders.

 

Zunächst hatte die FSG Arzheim/Moselweiß ihren freiwilligen Verzicht auf die Relegationsspiele bekanntgegeben und so reduzierte sich das Teilnehmerfeld auf die HSG Hunsrück und die TSG Friesenheim.

 

Doch jetzt zogen auch die Friesenheimer ihre Zusage für die Relegation zurück.

 

„Zwar wäre die 2. Damenmannschaft der TSG sportlich bereit für den Vergleich mit der HSG Hunsrück gewesen, vor allem vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um die Aufstiegsspiele und dem damit verbundenen Fairnesscharakter. Aufgrund weiterer mittelfristiger Änderungen der Förderung des weiblichen Bereichs der TSG Friesenheim und den voranschreitenden zeitlichen Planungsaspekten haben sich die Verantwortlich der TSG Friesenheim entschieden, die Aufstiegsspiele abzusagen“, so die Pressemitteilung der TSG.  

 

Dass die sportlich reizvoll gewesen wäre, daraus macht die Verantwortliche Romina Hessler keinen Hehl. Auch wurde von Seiten der TSG betont, dass zu keiner zeit gegen die Corona Verordnungen verstoßen wurde. Allen Vorgaben wurde man gerecht. Dennoch entwickelte sich in den sozialen Foren mitunter groteske Anschuldigungen, die mit Beleidigungen, Anfeindungen und Unterstellungen einhergingen.

 

„Wir, die TSG Friesenheim, haben uns bewusst aus diesen mitunter polemischen und sinnfrei geführten „Debatten“ herausgehalten. Wir schätzen das Ehrenamt und unseren Sport zu sehr, um daran teilzuhaben oder gar Partei zu ergreifen. Unabhängig davon, ob getroffene Entscheidungen aus unserer Sicht richtig oder falsch sind. Hier hätte eine andere, neutrale Wahl der Streitebene aus „Eulensicht“ gutgetan. Wie bereits erwähnt, sahen wie die 1. Damen aufgrund der Trainingseinheiten und der daraus erfolgenden Entwicklung auf einem guten Weg, im Wettkampf, um den Aufstiegsplatz ein gewichtiges Wörtchen mitzureden. Speziell der nunmehr aufgestiegenen HSG Hunsrück wünschen wir neben dem Erfolg auf viel Spaß in der 3. Liga“, so die Pressemitteilung aus Friesenheim.

 

„Zwei Herzen schlagen in meiner Brust. Gerne hätten wir den Aufstieg sportlich realisiert, doch jetzt freuen wir uns auf das Abenteuer 3. Liga. Mannschaft und Vorstand haben sich nach kontroversen Diskussionen dafür ausgesprochen diese Herausforderung anzunehmen. Hierauf haben Mannschaft und Trainer auch hingearbeitet und wir wollen nach jetzigem Stand die 3. Liga mit dem aktuellen Kader angehen, sind natürlich offen, wenn sich eine Spielerin aus der Region dazu entscheiden sollte, diese Herausforderung mit uns gemeinsam anzugehen“, sagt HSG Geschäftsführer Bernd Everding.

 

"Wir haben uns akribisch auf die Spiele vorbereitet, haben unter den uns möglichen Bedingungen trainiert, teilweise bei 2 Grad im Freien. Gerne hätten wir den sportlichen Vergleich gesehen, doch wir akzeptieren die Entscheidung der anderen Vereine, haben die sich jetzt bietende Möglichkeit mit der Mannschaft kontrovers diskutiert und uns entschieden, die Herausforderung anznehmen", sagt HSG Coach Nils Ibach.

 

So wird die HSG Hunsrück jetzt gemeinsam mit der HSG Wittlich die Region in der 3. Liga der Frauen vertreten.

 

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HSG-Frauen in die Vorbereitung gestartet

Michelle Meier einziger Neuzugang des Drittligisten, studienbedingt hat Friedericke Engel den Verein verlassen

Die erste Frauenmannschaft der HSG Wittlich hat am Montagabend (7. Juni) die Vorbereitung auf die zweite Drittligasaison gestartet. „Jetzt freuen wir uns alle, dass es wieder richtig losgeht, dass man wieder ein Ziel vor Augen hat fürs Training“, sagt Trainer Thomas Feilen, der gemeinsam mit Co-Trainer Tobias Quary und Torwarttrainerin Marion Bremer erst einmal den Fitnesszustand der Spielerinnen mit einer Leistungsdiagnostik überprüfte. „Wir beginnen insgesamt früher als sonst, und auch der Ablauf ist anders, denn wir haben viel früher als normal unsere ersten Testspiele“, sagt Feilen. Bereits in drei Wochen geht es gegen den Drittliga-Konkurrenten HSG Marpingen, danach folgen einige weitere Tests und einige kleinere Turniere. Feilen: „Als Vorsichtsmaßnahme nehmen wir nicht an großen Turnieren mit acht oder noch mehr Teams teil, dann lieber einzelne Testspiele oder ein Dreierturnier.“


Der Kader ist fast identisch zur Vorsaison, nur ein Neuzugang muss integriert werden: Michelle Meier (23), aus Andernach und zuletzt beim RPS-Oberligisten Arzheim/Moselweiß in Koblenz unter Vertrag. „Sie ist auf Rechtsaußen das größte Talent in der Oberliga, trotz ihres jungen Alters bringt Michelle schon viel Erfahrung mit und wird uns sicher nach vorne bringen, sie ist eine Spielerin mit viel Entwicklungspotenzial“, lobt Feilen die neue Linkshänderin, die er seit vielen Jahren beobachtet hat. Einziger Abgang im HSG-Team ist Friedericke Engel, die durch ihr Studium in Köln drei Trainingseinheiten pro Woche in Wittlich zeitlich nicht mehr schafft. „Das tut beiden Seiten sehr leid, denn Fredericke hätte sich hier sicherlich noch toll entwickeln können“, sagt Feilen.


Mit der Verpflichtung von Michelle Meier blieb die HSG ihrer Marschroute treu, auch in der 3. Bundesliga nur auf Spielerinnen aus der (Groß-)Region zu setzen. „Wir wollen langfristig die Talente aus dem eigenen Verein und der Region integrieren“, betont der Trainer. Nachdem im Vorjahr Merle Kloep den Sprung aus der HSG-Jugend direkt in die 1. Mannschaft schaffte, ist dies diese Saison für Sarah Rogowski geplant, die bei den Frauen mittrainiert, aber in der A-Jugend-Oberliga Spielpraxis sammeln wird. In Sachen HSG-Jugend steht zudem mit Jessy Souza das nächste Toptalent in den Startlöchern, die gerade ihren ersten Sichtungslehrgang mit der deutschen B-Jugend-Nationalmannschaft hinter sich hat.


Wann und gegen wen die HSG-Frauen in die Drittliga-Saison starten, entscheidet sich in den kommenden Wochen. Am 28. Juni ist Meldeschluss für die 3. Liga, dann wird entscheiden, wie viele Staffeln bundesweit an den Start gehen (in der Abbruchsaison 2020/21 waren es fünf Staffeln mit je zwölf Teams). Und je nachdem, wie viele Staffeln und somit auch Spieltag es gibt, beginnt die neue Saison entweder am letzten August-Wochenende oder Anfang September.


Egal, wann sie loslegen, das Saisonziel ist bei der HSG Wittlich klar: „Klassenerhalt, nichts anderes“, sagen Feilen und der Vereinsvorsitzende Axel Weinand unisono. Für Weinand ist es zudem wichtig, dass „wir irgendwann wieder Zuschauer in der Halle begrüßen dürfen“. Wichtig sei zudem, dass es bislang noch keinen Coronafall in der Mannschaft gegeben habe, „weil wir wirklich sehr intensiv und genau auf alles achten und sehr, sehr viel testen“.

 

Artikel von Björn Pazen

 

 

 

4.6.21

 

Michele Meier wechselt vom Handballclub Koblenz zur HSG Wittlich in die 3. Liga

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach Annika Bach zieht es jetzt Linkshänderin Michele Meier zur HSG Wittlich in die 3. Liga. „Wir verlieren, wie bei Annika auch, nicht nur unheimlich viel unersetzbare Qualität auf dem Platz. Annika ist ohne Zweifel die beste Rechtsaußen der RPS Oberliga, sondern wir verlieren auch einen tollen Menschen. Unser Herz blutet, aber wir sind stolz ihren Weg zu sehen“, heißt es in einer Pressemitteilung der Koblenzer.  Jahrelang hielt Meier dem Rheinvertreter die Treue, trotz vieler Angebote. „Die Quali zur 3. Liga hätte Michele noch für uns gespielt“, verraten die Koblenzer.

 

„Es hat in den letzten Jahren immer wieder Kontakt zwischen uns gegeben, doch Michele war eine sehr vereinstreue Spielerin. Jetzt sucht sie die Herausforderung 3. Liga. Sie hat sicherlich das Potential, wird sich aber in der Liga akklimatisieren müssen. Für uns eine ganz wichtige Spielerin, die auch menschlich hervorragend zu uns passt und wir freuen uns sehr auf die kommende Zusammenarbeit“, sagt Wittlichs Trainer Thomas Feilen zum 24 jährigen Neuzugang.

 

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24.4.2021

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Die richtige Trainingssteuerung nach der 6 monatigen Wettkampfpause ist eine der Herausforderungen“, wie hier in der Besprechung das Wittlicher Trainer-Trio Thomas Feilen (Chef-Trainer), Marion Bremer (Torwart-Trainerin), Tobias Quary (Co-Trainer)

 

 

3. Liga Frauen: HSG Wittlich steigt im Juni in die abschließende Vorbereitung ein

 

Eine eindrucksvolle RPS Oberligasaison spielten die Damen der HSG Wittlich mit ihrem Trainer Thomas Feilen in der Saison 19/20, lagen mit 36:4 Punkten auf Platz 1 der Tabelle, als die Saison aufgrund der Corona Pandemie abgebrochen wurde und die Mannschaft nicht mehr von der Tabellenspitzen zu verdrängen war. Wittlich stand als Aufsteiger in die 3. Handball-Bundesliga fest. Damit untermauerten die Eifelanerinnen ihre führende Rolle im Frauenbereich in der Region, die jahrelang die Trierer Miezen innehatten und die zwischenzeitlich „nur“ noch in der Rheinlandliga der Frauen zu finden sind. Wittlich ist spätestens seit der Saison 2020/21 das Aushängeschild des Frauen Handballsports im Handballverband Rheinland.

 

Gezielt hatte sich die HSG vor dem 3. Liga Saisonstart verstärkt: gleich drei Spielerinnen wechselten aus der RPS Oberliga in die Säubrennerstadt: Annika Bach aus Moselweiß, Meike Frank von der HSG Hunsrück und Torfrau Alexandra Irmgartz aus Bassenheim. „Sie passen menschlich und sportlich perfekt in die Mannschaft. Die HSG Wittlich will als einziger Drittligist aus dem Handballverband Rheinland ambitionierten Spielerinnen aus der Region die Chance geben, höherklassig zu spielen“, sagte Feilen damals, der weitere Neuzugänge aufgrund der finanziellen Situation der Eifelaner ausschloss. Mit Lisa Rolinger verließ lediglich eine Spielerin die Wittlicher Mannschaft und wechselte zur HSG Hunsrück.

 

Mit einem 23:20 Heimspielsieg über Bayer Leverkusen II startete die HSG Wittlich am 17. Oktober 2020 furios in die Saison der 3. Liga. Das am nächsten Spieltag angesetzte Spiel beim TV Möglingen musste wegen Corona-Verdacht beim Gegner abgesagt werden, es folgte am 31. Oktober das Heimspielremis gegen die stark eingeschätzte Mannschaft des 1. FC Köln. Ein gelungener Saisonstart mit 3:1 Punkten für das Team von Trainer Thomas Feilen, das damit eindrucksvoll bestätigte, wie konkurrenzfähig das Team sein sollte und das Platz 8 und damit der Klassenerhalt zu realisieren war.

 

Doch wieder war es die Corona Pandemie, die die Hoffnungen der Wittlicherinnen auf einen regulären Spielbetrieb zunichtemachte. Zunächst wurde die Saison unterbrochen, erst bis November, dann bis Januar 2021, ehe schließlich die gesamte Saison 20/21 für beendet erklärt und annulliert wurde.

 

Die Verantwortlichen der HSG Wittlich ließen fortan die Zeit nicht ungenutzt verstreichen! Wittlichs Vorstand um Axel Weinand war es wichtig, die Weichen für die Zukunft zu stellen und schaffte mit der Vertragsverlängerung des Trainers Thomas Feilen Kontinuität und Verlässlichkeit auf der Trainerposition. Für Feilen war es wichtig, auf eine kontinuierlich gewachsene und äußerst erfolgreiche gemeinsame Zusammenarbeit mit dem Drittligaaufstieg als sportlichen Höhepunkt zurückzublicken. So verlängerte Feilen seinen Vertrag bis 2023 mit dem Ziel, den Klassenerhalt mit regionalen Spielerinnen zu erreichen, um damit eigenen Talenten und Talenten aus der Region eine Plattform zu bieten, ambitionierten und leistungsbezogenen Handball vor Ort zu spielen.

 

Doch was hat die Mannschaft in den letzten Monaten gemacht? Wie hielten sich die Spielerinnen fit und wie sieht die weitere Saisonplanung 21/22 auch im personellen Bereich aus?

 

„Nach dem Saisonaus stellten wir den Trainingsbetrieb im Mannschaftsverband zunächst ein, sind seit Anfang März wieder im Training im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften und Möglichkeiten. Nur bei negativem Corona Selbsttest steigen die Spielerinnen ins Training ein. Unter der Berücksichtigung der gesamten Situation können wir mit der derzeitigen Verfassung der Spielerinnen zufrieden sein. Gewissenhaft wurde und wird hier gearbeitet. Was uns selbstverständlich fehlt, ist die Wettkampfpraxis, die wir zuletzt Ende Oktober 2020 hatten. Wir und alle anderen Mannschaften müssen abwarten, wie wir diese lange Pause spielerisch verkraftet haben. Mit der Saisonvorbereitung werden wir am 7. Juni beginnen, dann startet die richtige Vorbereitung, in der wir auch wieder in der Planung Trainingsspiele integrieren, soweit dies die Pandemie zulässt. Wir setzen auch in der kommenden Saison auf die bewährte Personalstruktur des Kaders. Mir tut es für mein Team „nach wie vor“ Leid, dass es die erarbeiteten Qualitäten in der vergangenen Runde nach dem erfolgreichen Saisonauftakt nicht wöchentlich zeigen konnte. Personelle Kontinuität ist sicherlich einer der wichtigsten Schlüsselfaktoren unserer Ausrichtung und hat uns auch in der Vergangenheit ausgezeichnet. So lässt sich aus unserer Sicht nachhaltige Qualitätssteigerung erreichen. Die Mannschaft hat zum letztjährigen Saisonstart schon gezeigt, dass sie in der Liga konkurrenzfähig ist. Das wollen wir auch in der kommenden Saison zeigen. Berufliche Veränderungen bei der einen oder anderen Spielerin müssen wir im Rahmen der Belastungssteuerung berücksichtigen, dafür werden jüngere Spielerinnen noch mehr auf sich aufmerksam machen können“, erklärt Feilen, der nicht ausschließt, dass es punktuell noch Neuzugänge geben kann. „Derzeit laufen hier vereinzelt Gespräche, konkret ist aber noch nichts.“

 

 

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21. März 2021

 

Keine Ligapokal-Spiele für HSG-Frauen

 

Für die Frauen der HSG Wittlich ist die Drittliga-Saison nun endgültig beendet, der geplante Ligapokal findet mangels interessierten Mannschaften nicht statt. Dies gab der Deutsche Handballbund (DHB) am Samstag bekannt.

 

Die HSG Wittlich hatte sich für den anvisierten Ligapokal angemeldet, da aber insgesamt nur drei Mannschaften ihr Interesse signalisiert hatten, findet der Wettbewerb nicht statt.

 

Die offizielle Drittligasaison war bereits im Februar aufgrund der Corona-Pandemie beendet worden, der Spielbetrieb ruht seit Anfang November. Es wird keine Absteiger in die Oberligen geben, die HSG, die vor einem Jahr aufgestiegen war, bleibt also drittklassig, die bis zu drei Aufsteiger in die 2. Liga werden nun unter sechs Vereinen ermittelt. Der DHB erlaubt den Drittligisten unter den jeweils gültigen Corona-Verordnungen allerdings Freundschaftsspiele.

 

„Angesichts der aktuellen Situation ist es eine vernünftige Entscheidung, den Ligapokal abzusagen. Umso mehr hoffen wir darauf, dass die Saison 2021/22 dann wieder unter normalen Bedingungen und mit Zuschauern über die Bühne geht“, sagt der HSG-Vorsitzende Axel Weinand.

 

„Wir hätten uns auf die Spiele im Ligapokal gefreut, speziell, um nach dieser langen Zeit einmal zu sehen, wo wir stehen. Ob wir nun, zum Beispiel im Mai, Freundschaftsspiele bestreiten werden, steht noch nicht fest und hängt natürlich von den Entwicklungen ab. Was sicher ist, dass wir im Juni unsere rund zwölfwöchige Vorbereitung auf die neue Drittliga-Saison beginnen“, sagt Thomas Feilen, Trainer der ersten Frauenmannschaft der HSG. Im Kader wird es nur wenige Änderungen geben: „Mit dem einen oder anderen potenziellen Neuzugang stehen Gespräche an. Wir freuen uns alle darauf, wieder zu spielen“, sagt Feilen.

 

Wunschlösung komplett: Kontinuität im Trainerstab der HSG Wittlich

 

Thomas Feilen verlängert als Cheftrainer für die erste Frauen-Mannschaft bis 2023, auch Jennifer Scheibe und Tobias Quary bleiben auf ihren Posten

 

In der aktuell eher ungewissen Zeit der Corona-Pandemie stellt die HSG Wittlich die Weichen für die Zukunft und setzt bei den entscheidenden Trainerpositionen im Frauenbereich auf Nachhaltigkeit und Kontinuität.  Sowohl Thomas Feilen, Cheftrainer der Drittliga-Mannschaft, als auch seine Trainerkollegen Jennifer Scheibe und Tobias Quary haben ihre Verträge bei der HSG Wittlich verlängert.

Nach dem sportlich überraschenden Drittliga-Aufstieg als souveräner Tabellenführer der wegen Corona abgebrochenen letztjährigen Oberligasaison ist das Feilen-Team aktuell mit 3:1 Punkten ebenfalls überraschend gut in die aktuell unterbrochene Saison der 3. Handball-Bundesliga (Staffel Süd-West) gestartet. Dem Auftaktsieg gegen die Reserve von Bayer Leverkusen folgte ein ebenso überraschender Punktgewinn gegen das erfahrene Drittligateam des 1. FC Köln. Danach wurde die Saison bis mindestens Mitte Januar unterbrochen. Dennoch gibt es nun positive Schlagzeilen.

„Unsere gesamte Sportart steht aufgrund der gesamtgesellschaftlichen Pandemie-Lage vor äußerst großen Herausforderungen. Um uns bestmöglich darauf einzustellen, war es unsere Priorität, zunächst auf wichtigen Trainer-Positionen Kontinuität und Verlässlichkeit für die Zukunft zu haben“, sagt Axel Weinand, der 1. Vorsitzende der HSG. Daher verlängerte der Dauner Thomas Feilen seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag gleich um zwei Jahre bis 2023 und geht somit im kommenden Sommer in seine achte Saison als verantwortlicher Cheftrainer der ersten HSG-Mannschaft.

Für Feilen war die Verlängerung die logische Konsequenz der Entwicklung der vergangenen Jahre: „Wir können auf eine kontinuierlich gewachsene und äußerst erfolgreiche gemeinsame Zusammenarbeit mit dem Drittligaaufstieg als sportlichem Höhepunkt zurückblicken. Nachhaltigkeit und Kontinuität waren die entscheidenden Bausteine für den gesamten Verein, das zeigen die Erfolge der vergangenen Jahre auf allen Ebenen“, betont der Gymnasiallehrer.

Und somit war für Feilen schnell klar: „Das stetige Entwickeln und Verbessern unserer Spielerinnen und des gesamten Team-Konstruktes motiviert mich auch in der kommenden Saison die Verantwortung für meine Mannschaft zu tragen. Unser Ziel ist der Klassenerhalt in der 3. Bundesliga mit regionalen Spielerinnen, um unseren eigenen Talenten und den Talenten der Region eine Plattform zu bieten, ambitionierten Damenhandball vor Ort spielen zu können.“

Neben Feilen gibt es aber noch weitere Vertragsverlängerungen im Trainerstab der HSG Wittlich: Jenny Scheibe, die selber als Leistungsträgerin viele Jahre unter Feilen spielte, geht in ihre dritte Saison als Verantwortliche für das Rheinlandliga-Team. Mit Tobias Quary komplettiert ein regionales Trainer-Talent das bewährte Trio. Er wird weiterhin als Co-Trainer fungieren und darüber hinaus auch im Jugendbereich an der Schnittstelle zum Seniorenbereich wirken. „Die kontinuierliche, sportlich erfolgreiche Entwicklung unserer Damenmannschaften trägt eine klare Handschrift. Wir freuen uns auch in Zukunft auf die bewährte Trainer-Konstellation setzen zu können“, betont Axel Weinand.

„Unser Rheinlandligateam ist eine wichtige Basis, um unseren Jugendspielerinnen den Übergang in den Seniorenbereich zu ermöglichen. Jenny ist dabei eine ideale Besetzung“ sagt Vorstandmitglied Dieter Scharfbillig: „Tobias ist zu Beginn des Jahres auf eigene Initiative zu uns gestoßen. Er leistet einen tollen Job sowohl als verantwortlicher Trainer für das B-Jugend-RPS-Liga-Team als auch als Co-Trainer im Seniorenbereich. Mit allen drei Trainern haben wir unsere Wunsch-Lösung beisammen.“

Diese Einschätzung kann Thomas Feilen nur bestätigen: „Ich freue mich auf die bewährte Zusammenarbeit mit Jenny und Tobi, deren Arbeit und Engagement für unser Ziel äußerst wichtig ist.“

PM: HSG Wittlich

 

Die Aussetzung des  Spielbetriebs in  der 3. Liga Frauen und Männer sowie in der Jugenhandballbundesliga wird bis zum 31.1.2021 verlängert (DHB-Beschluss vom 1.12.2020).

11.11.2020

Die Pressemitteilung des DHB im Wortlaut


Spielbetrieb 3. Liga und JBLH bis Jahresende ausgesetzt

Präsidium und Vorstand des Deutschen Handballbundes haben am heutigen Mittwoch in

einer Videokonferenz beschlossen, den Spielbetrieb der 3. Liga und der

Jugend-Bundesliga Handball Corona-bedingt bis Ende des Jahres auszusetzen. Vorangegangen war am 30. Oktober ein ebenfalls von Präsidium und Vorstand gefasster Beschluss, den Spielbetrieb aufgrund der rasant steigenden Infektionszahlen zunächst bis zum 15. November zu unterbrechen. Eine Wiederaufnahme ist derzeit zum Wochenende 9./10. Januar beabsichtigt, sofern dies die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie zulässt.

"Unser oberstes Ziel ist es weiterhin, verantwortungsvoll Möglichkeiten für Handball

zu schaffen. Priorität haben dabei Wiederaufnahme und Fortführung des Trainings.

Dies gilt insbesondere für die Nachwuchstalente. Unabhängig von der formalen

Einordnung als Profi- oder Amateursport kämpfen wir für alle Mannschaften auf

politischer Ebene darum, dass sie trainieren können, wenn sie dies tun wollen",

sagt Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes.

"Wir haben hierfür im ersten Lockdown mit dem Leitfaden ,Return to play?

die Basis für in den Vereinen in der Zwischenzeit bewährte Hygienekonzepte geschaffen.

Diese werden auch in der jetzigen Phase eine elementare Hilfe sein."

Der Deutsche Handballbund hat in den vergangenen beiden Wochen mit

Spielkommission 3. Liga und Jugendspielausschuss alle Vereine in die Situationsanalyse eingebunden, mit den zuständigen Gremien unter anderem spieltechnische Szenarien

entwickelt und als maßgeblichen rechtlichen Rahmen auch die

Corona-Schutzverordnungen der Bundesländer ausgewertet.

Von insgesamt 131 Mannschaften der 3. Liga (72 Männer, 59 Frauen) haben derzeit

ein Drittel keine Erlaubnis, weiter zu trainieren. Etwa die Hälfte dürfte den Spielbetrieb

auch ohne Zuschauer nicht aufnehmen. Insgesamt ergibt sich für die 3. Liga ein

heterogenes Bild auch, was die Einordnung als Amateur- oder Profisport betrifft.

Ähnlich ist die Ausgangslage für die JBLH, in der 40 männliche und nach absolvierter Vorrunde 16 weibliche Nachwuchsteams aktiv sind.

Am Dienstagabend tauschte sich der Deutsche Handballbund in zwei Videokonferenzen

mit den Vereinen der 3. Liga der Männer und Frauen aus. "Wir verstehen die

Nöte vor Ort. Es ist jetzt unsere gemeinsame Aufgabe, Wege zu finden, wie der

Handball in der 3. Liga aktiv bleibt und welche Formen des Spielbetriebs möglich

und sinnvoll sind. Im ersten Schritt hat die Sicherung des Trainingsbetriebes Priorität",

erklärt Schober. "Wir müssen mit Blick auf die Gesundheit aller immer

verantwortungsvoll handeln, aber auch weiter mutig das Mögliche planen - mit der Bereitschaft, sehr flexibel zu reagieren."

Matthias Kohlstrung, Vereinsvertreter in der Spielkommission 3. Liga, sagt: "Wir wollen versuchen wieder zu spielen, sofern das möglich ist. Das sind wir unserem Handball

schuldig. Allerdings müssen wir auch die bestmögliche Sicherheit für unsere Spieler

erreichen."

Deutscher Handballbund, Spielkommission 3. Liga und Jugendspielausschuss werden

in den kommenden Wochen weiter beraten, wie die Saison 2020/21 fortgesetzt werden

kann, welches Testkonzept gegebenenfalls zum Einsatz kommen könnte, wo und in

welchem Umfang Publikum ermöglicht werden kann sowie welche Anpassungen des

Modus gegebenenfalls erforderlich sind. Zudem wird der DHB auf politischer Ebene

weiter für eine Corona-Förderung der Vereine kämpfen.
 


Quelle: https://www.handball-world.news/o.red.r/news-1-1-61-127742.html

 

Spielbericht vom 31. Oktober 2020

 

HSG Wittlich - 1. FC Köln 21:21 (14:11)

 

Die Wittlicher Frauen sind in der 3. Liga auf Augenhöhe, auch mit den Favoriten in dieser Klasse. Das bewies das Team am Samstagabend gegen den Favoriten 1. FC Köln, gegen den man verdient einen Punkt gewann. Doch es war noch mehr drin an diesem Abend. Letztlich waren die schwächeren Anfangsminuten der zweiten Hälfte entscheidend dafür, dass Wittlich nicht für die ganz große Überraschung in der Liga sorgen konnte.

 

alle Bilder: Thomas Prenosil

 

Ausgeglichen verlief die Anfangsphase, nach der den Gastgeberinnen beim 4:3 in der 7. Minute die erste Führung im Spiel gelang. Köln nutzte immer wieder die Chance zum schnellen Umschaltspiel und ließ die Gastgeberinnen nicht wegziehen. Entscheidend dafür war die fehlende Effektivität im Wittlicher Angriffsspiel, letztlich war im Deckungsverband Verlass auf Torfrau Alex Irmgartz und einen starken Mittelblock mit Lisa Kucher, Helen Schieke und Andi Czanik, die das Wittlicher Abwehrzentrum dicht machten. Über 9:7 in der 20. Minute hielt die starke Deckungsleistung der Gastgeberinnen, die zu diesem Zeitpunkt hätten durchaus höher führen können, doch die Mannschaft hatte auch Pech im Abschluss: so traf Helen Schieke nur den Pfosten, im Gegenzug kam Köln zum 9:8 Anschlusstreffer in der 22. Minute und folgerichtig nahm HSG Coach Thomas Feilen die Auszeit. Die Siebenmeterchance der HSG blieb dann durch die ansonsten treffsichere Niki Packmohr ungenutzt, die Begegnung blieb spannend. Köln versuchte in der Folge das Tempo hochzuhalten, doch die Wittlicher Abwehr blieb aufmerksam, weniger dagegen der Wittlicher Angriff, der unkonzentrierter wurde und man sich zwei technische Fehler in Folge leistete. So glich der Gast beim 10:10 in der 26. Minute aus. Die Abwehr blieb der Garant für den Vorsprung, der beim 13:10 erstmals auf drei Tore anwuchs und diesen Vorsprung brachte man mit 14:11 auch in die Pause. Zur Pause führte der Außenseiter dank einer sehr starken Defensivleistung, mit der man nur 9 Feldtreffer der ansonsten torgefährlichen Gäste zuließ.

 

Wittlich kam schlecht aus der Kabine, leistete sich trotz Überzahl technische Fehler und so glich der Gast beim 14:14 in der 36. Minute aus. Auf beiden Seiten ging die spielerische Linie in der Folge verloren, die Gastgeberinnen setzten sich allerdings wieder mit zwei Treffern auf 16:14 in der 41. Minute ab. Der Favorit hielt  vor allem mit einer wesentlich aggressiveren Abwehrarbeit als im ersten Spielabschnitt dagegen, scheiterte aber ein ums andere Mal an der erneut starken Alex Irmgartz im Wittlicher Kasten. Köln bestrafte die sich häufenden Ballverluste und technischen Fehler der Wittlicherinnen nach dem Wechsel, glich beim 16:16 aus, die Begegnung blieb spannend. So versuchte Köln in der Folge, mit einer offenen Deckung gegen eine Wittlicher Rückraumspielerin das Wittlicher Angriffsspiel zu stören. Als Meike Frank beim 19:18 in der 49. Minute eine umstrittene rote Karte kassierte, war Wittlichs Trainer Thomas Feilen zum Improvisieren gezwungen, da ihm jetzt eine wichtige Stütze in Abwehr und Angriff ausfiel. Beim 19:19 in der 52. Minute nahm Feilen die Auszeit, zumal im Wittlicher Angriff weiterhin wenig zusammenlief. Es fehlten die klaren Auslösehandlungen und die Konzentration im Abschluss. In Überzahl spielend machte es Wittlich allerdings jetzt besser, legte durch Helen Schieke in der 52. Minute auf 20:19 vor, doch im Angriff fehlte weiterhin die nötige Konzentration und die Durchschlagskraft und so gingen die Gäste erstmals beim 20:21 in der 57. Minute wieder in Führung. Wittlich glich aus, fing den Gästeangriff ab und hatte noch 49 Sekunden Ballbesitz, Feilen nahm die letzte Auszeit. Am Ende blieb es beim 21:21, Wittlich feierte den Punktgewinn zurecht wie einen Sieg. Mit 3:1 Punkten ist den Eifelanerinnen der Auftakt in die Saison gelungen!

 

Doch jetzt sind erst einmal zwei Wochen Pause. Weder Training noch Spiele sind aufgrund der Corona Pandemie zugelassen.  Das Präsidium und der Vorstand des Deutschen Handballbundes haben gemeinsam am Freitagabend beschlossen, den Spielbetrieb in der 3. Liga ab Montag zunächst bis einschließlich 15. November auszusetzen.

 

„Natürlich sind wir mit dem Punkt zufrieden, es war ein enges Spiel! Unser Ziel war es, das Spiel lange offen zu halten und das ist uns auch gelungen. Köln stellt eine gestandene Mannschaft in der 3. Liga. Es war beachtlich, was mein Team heute gezeigt hat. Letztlich war es eine „Abwehrschlacht“, in der wir in der ersten Hälfte im Angriff effektiver waren, im zweiten Spielabschnitt aber leider nur noch sieben Treffer erzielten. Letztlich ein leistungsgerechtes Remis“, bilanzierte ein sichtlich zufriedener HSG Trainer Thomas Feilen.

 

Irmgartz und Scharfbillig - Keil, Ambros (1), Kloep, Teusch, Bach (4), Packmohr (5/1), Kappes (2), Czanik (1), Schieke (4), Lukanowski (1), Kucher (3), Frank.

 

 

DHB-Medieninformation, 30. Oktober 2020

3. Liga und JBLH setzen ab Montag aus -DHB-Präsidium und Vorstand beschließen Pause des Spielbetriebs / Klärung weiterer Schritte folgt

 

Das Präsidium und der Vorstand des Deutschen Handballbundes haben gemeinsam am Freitagabend in einer Videokonferenz beschlossen, den Spielbetrieb in der 3. Liga und Jugend-Bundesliga ab Montag zunächst bis einschließlich 15. November auszusetzen. Die zuständigen Gremien des Verbandes werden in der Zwischenzeit in Rücksprache mit den Vereinen die Möglichkeiten der Fortsetzung des Spiel- und/oder Trainingsbetriebs und die dafür erforderlichen Maßnahmen prüfen.

„Wir haben großes Verständnis für unsere Vereine und deren Nöte“, sagt Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes. „Wir alle befinden uns in einer ungewissen Lage. Das vorläufige Aussetzen des Spielbetriebes verschafft uns Zeit, die wir benötigen, um die gerade erst veröffentlichten Verordnungen der jeweiligen Länder einschätzen zu können.“

Die Konferenz der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsident*innen hatte am Mittwoch als einen Beschluss zur Eindämmung der Corona-Pandemie ergeben, dass der Trainings- und Spielbetrieb ab dem 2. November im Amateursport bis zum Ende des Monats einzustellen sei.

Für Spielbetrieb und Training in JBLH und 3. Liga ist deren Status ausschlaggebend. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat hierzu folgende Forderung formuliert:
„Nach DOSB-Verständnis fallen alle Kaderathlet*innen (OK, PK, NK 1 und 2) sowie die 1.-3. Ligen in allen olympischen und nicht-olympischen Sportarten, die vierte Liga im Männerfußball sowie nationale und internationale Sportveranstaltungen an denen professionelle Sportler*innen teilnehmen in diesem Fall unter die Definition „Profisport“.“

„Mit Hochdruck arbeiten wir daran, auch auf politischer Ebene diese drängenden Fragen zu klären“, sagt Schober. An diesem Wochenende soll und kann in 3. Liga und JBLH noch gespielt werden, wo dies möglich ist. Stehen dem Vorhaben kommunale Regelungen entgegen, so ist dies mit den jeweiligen Spielleitenden Stellen zu klären.

Vorschau auf den Spieltag

31. Oktober/01. November 2020

 

HSG Wittlich - 1. FC Köln

(Samstag, 19.30 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Corona bedingt wird das zweite Heimspiel der HSG Wittlich am Samstagabend in der Sporthalle der Berufsbildenden Schule in Wittlich ohne Zuschauer stattfinden. Dabei trifft das Team von Trainer Thomas Feilen auf den 1. FC Köln.

 

Bedingt durch die Kontaktbeschränkungen war das Training für die Eifelanerinnen im Vorfeld der Begegnung schwierig: „Selbstverständlich halten wir uns an die Regeln, sind froh überhaupt trainieren und spielen zu dürfen. Sicherlich führt das Kontaktverbot im Training zu einem Wettbewerbsnachteil, darüber bin ich mir bewusst. Doch hinsichtlich der Trainingsvorgaben haben wir im Hinblick auf die rasant ansteigenden Infektionszahlen Verständnis. Wir müssen die Corona Situation in den Griff bekommen und halten uns daher, auch weil wir Vorbildcharakter im Verein haben, an die Regeln, die auch mit unserem Hallenträger abgestimmt sind. Die Mannschaft ist gut drauf, hat keine Blessuren zu beklagen. Einzig das ausgefallene Spiel am vergangenen Wochenende in Möglingen passt nicht in unseren Ablauf. Hier hat Köln jetzt einen Vorteil, da sie im Wettkampfmodus sind und am vergangenen Wochenende mit einem klaren Heimsieg über Pforzheim aufwarten konnten. Wir treffen auf ein Team, dass seit etlichen Jahren eine gute Rolle in der 3. Liga spielt und damit auf einen großen Erfahrungsschatz in dieser Klasse zurückgreifen kann. Ich sehe uns als Außenseiter, versuchen aber unsere Stärken ins Spiel einzubringen. Wichtig wird dabei eine entsprechend starke Abwehrleistung im Zusammenspiel mit unseren Torhüterinnen sein. Gelingt uns das, können wir mit der Rolle des „Underdogs“ gut leben und haben die Chance auf ein ausgeglichenes Spiel. Abwarten was dann nach 60 Minuten rauskommt. Wir bereiten uns in den Trainingseinheiten bestmöglich auf den Gegner vor“, verspricht Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

 

Mit einem Remis in Marpingen und dem Heimspielsieg gegen die TG 88 Pforzheim starteten die Kölnerinnen mit ihrem Trainer Christoph Schon in die neue Saison. Da die Trainings- und Spielstätte dem FC aufgrund eines Wasserschadens nicht zur Verfügung stand, konnte die Mannschaft nur wenige Trainingseinheiten mit dem Ball in der Vorbereitung absolvieren, doch mit vielen Testspielen gelang eine „angemessene“ Vorbereitung. In personeller Hinsicht ist das Gästeteam in dieser Saison gut aufgestellt:  bis auf die langzeitverletzten Celine Groß, Britta Funken und Sina Juthe stehen alle Spielerinnen zur Verfügung. Neu im Team ist die Rückraumspielerin Melina Malisch vom Regionalligist TuS Königsdorf. Einzige Abgänge sind Lia Römer (HSG Hunsrück) und Lisa Schmidt (Handballpause). Ein Wiedersehen wird es mit Marcella Demmerath geben, die 2013 aus der Moselregion an den Rhein wechselte.

 

„Die Stärken der Gäste sind die mannschaftliche Geschlossenheit, die gute und kompakte Abwehr und das Tempo über das Umschaltspiel“, weiß Feilen.

 

Da keine Besucherinnen und Besucher beim Spiel zugelassen sind, wird die HSG Wittlich für die Fans einen Live-Stream einrichten, über den die Begegnung und die anschließende Pressekonferenz verfolgt werden kann.

 

Das Spiel ist im Kabelfernsehen bei OK54 zu sehen, sowie als Stream auf ok54.de und auf der Facebookseite von OK54 Bürgerrundfunk.

 

Vorschau auf den Spieltag 24./25. Oktober 2020

 

TV Möglingen - HSG Wittlich

aufgrund Corona-Verdacht beim Gastgeber abgesetzt

 

 

Spieltag 17. Oktober 2020

 

HSG Wittlich - TSV Bayer Leverkusen II

23:20 (11:12)

 

Besser hätte es kaum laufen können: Mit einem 23:20 Sieg unter der guten Leitung des Schiedsrichtergespanns Vanessa Falter/Katarzyna Feldmann über den letztjährigen Tabellenvierten der Liga, den TSV Bayer Leverkusen II feiert das Team von Trainer Thomas Feilen in einer entsprechend den Hygienevorschriften vollen Wittlicher Halle den Auftaktsieg in die neue Saison.

 

Grund zur Freude hatten die Verantwortlichen in Wittlich zur Genüge: zum einen ist das Interesse an der HSG Wittlich so groß wie noch nie: „Wir hätten heute sicher mehr als 500 Karten verkaufen können, doch entsprechend den Hygienevorschriften musste ich vielen Fans absagen“, verriet HSG Präsident Axel Weinand vor dem Spiel. Letztlich waren es 150 Zuschauerinnen und Zuschauer, darunter eine Trommelgruppe des befreundeten TV Moselweiß, die den historischen Auftaktsieg ihres Teams in die 3. Liga miterlebten. Zum anderen zeigte das Team gegen Leverkusen, dass die Mannschaft konkurrenzfähig ist und durchaus Chancen auf den Ligaverbleib haben dürfte.

 

Die Gastgeberinnen starteten mit einer 6:0 Abwehrformation, die Gäste mit einer offensiveren 3:2:1 Deckung, die Gästetrainer Jörg Hermes bereits nach sieben Minuten beim Spielstand von 3:3 auf eine 6:0 Deckung zurückzog. Meike Frank trug sich mit ihrem Treffer in die „Geschichtsbücher“ der Wittlicherinnen ein, sie erzielte den ersten Treffer für die Team in der 3. Liga. Doch die Nervosität der Gastgeberinnen war von Beginn an greifbar: immer wieder scheiterten sie mit guten Einwurf Möglichkeiten an der überragend haltenden U 17 Nationaltorhüterin Alexandra Humpert, die ein ums andere Mal beste Wittlicher Chancen zunichtemachte. So hätten die Gastgeberinnen in den Anfangsminuten deutlicher führen müssen, bis zum 3:3 hatte Humpert bereits vier „Hundertprozentige“ weggefischt. Früh nahm HSG Coach Thomas Feilen die Auszeit. Als seine Mannschaft nach dem 4:4 gleich drei Gegentreffer des TSV einstecken musste, reagierte Feilen folgerichtig und legte in der 15. Minute beim 4:7 die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch. Beide Teams hielten das Tempo hoch, Wittlich war taktisch klug auf das schnelle Spiel des Gegners eingestellt, ließ die stärkste „Waffe“ der Leverkusenerinnen nie richtig zur Entfaltung kommen. Schnell schaltete die HSG von Angriff auf Abwehr um, zwang die Gäste damit ins Positionsspiel und dank einer sich mehr und mehr steigernden Alex Irmgartz im Wittlicher Kasten und einer treffsicheren Annika Frank kam Wittlich auf 7:8 in der 19. Minute heran, ehe die Gäste erneut auf drei Tore zum 8:11 vorlegten. Angetrieben von einer an diesem Abend entfesselt aufspielenden Niki Packmohr gelang dem Feilen Team beim 11:11 in der 30 Minute erstmals der Ausgleich.

 

TV Foto von Hans Krämer

 

Die zweite Führung im Spiel gelang in der 39. Minute Niki Packmohr, die die Gästeabwehr vor Rätsel stellte und sich immer wieder nach guten Auslösehandlungen über die halbrechte Angriffsseite durchsetzte und die sich ihr bietenden Chancen dunkel machte. An der klaren 19:15 Führung ihres Teams in der 48. Minute hatten Packmohr und Torfrau Alex Irmgartz wesentlichen Anteil. Packmohr wechselte sich mit Routinier Andi Czanik ab, die im zweiten Durchgang überwiegend in der Abwehr zum Einsatz kam. Im Angriff wirbelte Packmohr den Leverkusener Deckungsverband mit ihrer Dynamik immer wieder durcheinander. Der von der Wittlicher Torfrau beim 17:15 abgewehrte Gästesiebenmeter hatte Signalwirkung für ihr Team, dass Leverkusen nur noch beim 21:19 „gestattete“, auf zwei Tore heranzukommen.

 

Leverkusen versuchte alles, spielte mit einer offenen Manndeckung, doch auch hiervon war Wittlich an diesem Abend nicht zu beeindrucken. Als Meike Frank dann auch noch das letzte Wittlicher Tor zum 23:19 knapp eine Minute vor dem Abpfiff gelang, war das Spiel endgültig durch. Feilen klatschte seine Bankspielerinnen zu diesem Zeitpunkt bereits ab und feierte den ersten Sieg seines Teams in der neuen Liga.

 

In der anschließenden Pressekonferenz lobte Gästetrainer Jörg Hermes das hohe Tempo beider Teams, wies aber auch auf die hohe physische und psychische Belastung seiner jungen Spielerinnen hin, die neben der 3. Liga auch noch in der A-Jugend Bundesliga zum Einsatz kommen und die kräftemäßig diesen Anforderungen mit zunehmender Spieldauer Tribut zollten. Doch das trübt keinesfalls die gute geschlossene Mannschaftsleistung des Aufsteigers aus Wittlich, der in Irmgartz und Packmohr seine auffälligsten Spielerinnen hatte.

 

„Der Sieg heute ist ein tolles Erlebnis, mit dem sich meine Mannschaft für die gute Leistung der letzten Saison belohnt hat. Ich danke allen Ehrenamtlichen und dem Verein, in dem die Aufbruchstimmung unverkennbar ist. Mit 20 Gegentoren können wir gut leben, zumal wir das Leverkusener Tempospiel über weite Strecken des Spiels unterbinden konnten. Wir fanden schnell gute Lösungen gegen die 3:2:1 Deckung der Gäste, die dann auf 6:0 umgestellt haben. Heute reichten 23 Tore für den Sieg, zumal wir im zweiten Spielabschnitt wesentlich besser gedeckt haben und eine starke Alex Irmgartz im Tor hatten. Überrascht war ich von der Leistung, die Niki Packmohr abrief, da sie in den letzten Wochen angeschlagen war und nur zu Kurzeinsätzen in den Vorbereitungsspielen kam. Zusammen mit Alex im Tor war sie Dreh- und Angelpunkt in unserem Spiel, bei dem ich dennoch die gute Leistung der gesamten Mannschaft in den Vordergrund stellen möchte. Wir freuen uns über den Auftaktsieg, werden uns aber ab Montag wieder auf die neue Aufgabe konzentrieren. Wir haben heute gezeigt, dass wir durchaus in der Lage sind, die Klasse zu halten. Für den Handballverband und die hiesige Region wäre das enorm wichtig. Es muss der Anspruch sein, unsere Talente hier in der Region zu fördern, dazu gibt es sehr viele gute Ansätze, die Hoffnung machen, wenn wir alle an einem Strang ziehen“, sagt Feilen, der zudem das gute Verhältnis der beiden Vereine lobte und sich besonders über die Anwesenheit seiner ehemaligen Spielerin Jenny Souza freute, die mittlerweile zum Stamm der 1. Mannschaft des Bundesligisten Bayer Leverkusen gehört.

 

Irmgartz und Scharfbillig - Keil, Ambros, Kloep (1), Teusch, Engel, Bach (3), Packmohr (9/2), Kappes, Czanik (1), Schieke (3), Lukanowski, Kucher (2/1), Frank (4).

 

HSG Wittlich - TSV Bayer Leverkusen II

(Samstag, 18 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Das Abenteuer 3. Liga kann für die HSG Wittlich beginnen! Es ist der größte Erfolg der Vereinsgeschichte der HSG, die beim Abbruch der Saison aufgrund der Corona-Pandemie an der Tabellenspitze stand und eine herausragend konstante Saison mit 36:4 Punkten gespielt hatte. 18 Spiele in Folge waren die Eifelanerinnen ungeschlagen, dürfen sich aber nach dem Saisonabbruch nicht Meister nennen und so blieb auch die verdiente Meisterschaftsfeier aus. „Ich hätte meinem Team die Meisterschaftsfeier sehr gegönnt und gewünscht. Sie haben unheimlich viel Fleiß, Herzblut, Rücksicht, Geduld und Fokussierung eingebracht, vor dem ich nur den Hut ziehen kann“, sagt Chefcoach Thomas Feilen, an dessen Seite Co-Trainer Tobias Quary aktiv sein wird.

 

Nachdem die Corona-Beschränkungen gelockert wurden, nahm die Mannschaft Ende Mai das Training wieder auf. Vorbereitungsspiele und Trainingseinheiten folgten, in dieser Woche stehen Montag, Mittwoch und Freitag die letzten Einheiten vor dem Bundesligastart auf dem Programm, bei denen es gilt, sich taktisch auf die junge Leverkusener Mannschaft vorzubereiten.  Mit Sophia Cormann, Loreen Veit und Alexandra Humpert stehen dort drei U-18 DHB Spielerinnen im Kader und mit Viola Leuchert, Pia Terfloth, Sophie Pickrodt und Nele Vogel gleich vier U-16 Auswahlspielerinnen.

 

„Dabei werden wir uns auch in Video-Sequenzen die Stärken und Schwächen des gegnerischen Teams ansehen und uns damit intensiv beschäftigen“, verrät Thomas Feilen, der seine Truppe dann am Samstagnachmittag frühzeitig in die Halle der Berufsbildende Schule in Wittlich bittet, um nochmals auf die Taktik des Spiels einzugehen und seine Mannschaft entsprechend einstellen.

 

„Die Strategie haben wir uns in dieser Woche in den Trainingseinheiten erarbeitet, am Samstag gilt es dann darauf den Fokus zu richten“, sagt der Gymnasiallehrer, der vor allem von der Jugendarbeit des Gegners beeindruckt ist. „Bayer Leverkusen ist ein Name im Deutschen Handball, vor allem im Jugendhandball. Viele Finalteilnahmen und Titelgewinne in den letzten Jahren sprechen hier eine deutliche Sprache“ weiß Feilen.  Aber auch die HSG Wittlich kann für sich in Anspruch nehmen, in den letzten Jahren Sprungbrett für talentierte Spielerinnen gewesen zu sein, sieht man auf die aus Wittlich stammende Jenny Souza, die ebenso zu Bayer Leverkusen wechselte wie Marie Teusch, die in Leverkusen in der 2. Mannschaft spielt und mit der es am Samstagabend ein Wiedersehen geben wird.

 

„Sämtliche Jugendteams des TSV gehen ein hohes Tempo und darauf werden wir uns am Samstag einstellen. Auch wir wollen den einen oder anderen Nadelstich gegen einen deutlich jüngeren Gegner setzen, der zweifelsfrei der Favorit in diesem Spiel ist. Ich rechne mit einer offensiven Abwehr gegen uns und ich hoffe, dass wir hier die richtigen Antworten parat haben und dem Gast unsere mannschaftliche Geschlossenheit aber auch unsere Körperlichkeit entgegensetzen. Gelingt uns das, wird es ein gutes und spannendes Spiel. Wir sind unglaublich froh, dass es endlich wieder los geht, nach mehr als sechs Monaten! Alle Spielerinnen sind an Bord, die kleineren muskulären Probleme sind überwunden. Wir haben nichts zu verlieren, müssen uns schnell an das Niveau der 3. Liga anpassen. Die Mannschaft ist absolut fokussiert auf diese Begegnung, geht hochmotiviert die Aufgabe an. Das sind die nicht nur Trainingseindrücke, die wir ins Spiel mitnehmen müssen. Letztlich hoffen wir, unsere optimale Leistung abrufen zu können und wir so das Spiel offen gestalten“, sagt der Chefcoach der Wittlicher.

 

13-10-20 einer langen Vorbereitung fühlt sich die HSG Wittlich bereit für das Drittliga-Abenteuer. Foto: HSG Wittlich/Dieter Rau

Los geht’s am Samstag mit einem Heimspiel gegen Leverkusen. Ziel des Aufsteigers ist der Klassenerhalt.

 

 

Das Abenteuer 3. Bundesliga kann beginnen: Mit dem Heimspiel am Samstag (18 Uhr) gegen die zweite Mannschaft von Bayer Leverkusen schlagen die Handballerinnen der HSG Wittlich ein neues Kapitel der Vereinsgeschichte auf. Die Vorfreude ist riesig, die Vorbereitung lief trotz Corona-Einschränkungen laut Trainer Thomas Feilen „richtig gut“.

Die drei Neuzugänge aus der näheren und etwas weiteren Umgebung – Alexandra Irmgartz (TV Bassenheim), Meike Frank (HSG Hunsrück) und Anna Bach (HSG Moselweiß) – wurden schnell integriert. Nach der coronabedingt abgebrochenen Saison 2019/20 der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar stieg die HSG erstmals in die 3. Bundesliga auf – als Tabellenführer, der 18 Spiele in Folge bis zum Abbruch ungeschlagen war.             

 

Dass in der 3. Liga ein anderer Wind weht, wissen alle Beteiligten: „Wir haben die Intensität, aber auch die Zahl der Trainingseinheiten erhöht, zudem in vielen Testspielen gegen Drittligamannschaften gespielt, um uns an die neue Umgebung zu gewöhnen“, sagt Feilen.

Neben vielen Talenten – mehr als 70 Prozent stammen aus der eigenen Jugendarbeit – ist Kreisläuferin Andrea Czanik (40) die routinierteste Spielerin. Sie bringt reichlich Erfahrung mit – aus der Bundesliga mit den Trierer Miezen und vielen Länderspielen mit der Slowakei.

Ansonsten ist die HSG trotz des Aufstiegs ihrem Konzept treu geblieben: „Unser Fokus liegt ganz klar auf der regionalen Ausrichtung. Wir wollen unsere gewachsenen Strukturen im Team erhalten, setzen ganz auf regionale Spielerinnen, möglichst aus dem eigenen Nachwuchs. Der Aufstieg gibt uns absolut recht, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagt Feilen, der überzeugt ist: „Mit dem Aufstieg wurde unser langfristiges Konzept als Sammelbecken für alle Talente aus dem Handballverband Rheinland eher noch gefestigt.“

Apropos Rheinland: Durch den Aufstieg ist die HSG der höchstklassige Verein aus dem Verband. Aus Rheinland-Pfalz spielen nur drei Mannschaften in der 3. Liga, die beiden anderen allerdings in einer anderen Staffel. Auf die HSG warten neben dem „Derby“ gegen Marpingen aus dem Saarland nur Mannschaften aus Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg.

Ziel der Wittlicherinnen ist der Klassenerhalt. Dazu müssen sie unter den elf Teams in der Staffel Südwest mindestens Achter werden. „Das ist schwer, aber auch machbar. Unsere Spielerinnen sind besonders motiviert, weil es für viele die wohl einzige Chance ihrer Karriere ist, einmal in der 3. Liga zu spielen. Das ist eine Riesenchance für ihre Entwicklung. Daher wollen wir alles mitnehmen, was geht“, sagt Feilen.

Nach aktuellem Stand dürfen 180 Zuschauer zu den Heimspielen der HSG in die Wittlicher BBS-Halle kommen. Dieses Kontingent ist komplett durch Dauerkarten ausverkauft, es wird keine Karten an einer Tageskasse geben. Auch wer eine Dauerkarte hat, muss sich vor jedem Spiel online über die Website www.hsg-wittlich.de registrieren lassen.

„Wir hoffen nach der längsten Saisonvorbereitung aller Zeiten, dass der Spielbetrieb halbwegs normal abläuft und wir auch in Sachen Corona gut durch die Saison kommen“, sagt der HSG-Vorsitzende Axel Weinand.

EXTRA

Die Heimspiele der HSG Wittlich

17. Oktober, 18 Uhr: HSG Wittlich – Bayer Leverkusen 2

31. Oktober, 19.30 Uhr: HSG Wittlich – 1.FC Köln

21. November, 19.30 Uhr: HSG Wittlich – SG Kappelwindeck

5. Dezember, 19.30 Uhr: HSG Wittlich – HSG Marpingen

10. Januar, 17 Uhr: HSG Wittlich – SG Schozach

16. Januar,19.30 Uhr: HSG Wittlich – HSG St. Leon

27. Februar, 19.30 Uhr: HSG Wittlich – TV Möglingen

20. März, 19.30 Uhr: HSG Wittlich – TB Wülfrath

10. April, 19.30 Uhr: HSG Wittlich – Fortuna Düsseldorf

24. April, 19.30 Uhr: HSG Wittlich – TG Pforzheim 1888

15. Mai, 17 Uhr: HSG Wittlich – TSG Ketsch 2

(alle Spiele in der BBS-Halle)

3. Liga-Damen starten in die letzte und „heiße“ Phase der Vorbereitung

11. September 2020 von Thomas Prenosil

 

Die HSG-Drittliga-Damen mit dem 1. Vorsitzenden Axel Weinand, dem HSG-Ehrenmitglied Jürgen Junck, Betreuer Jürgen Unger und Stadtbürgermeister Joachim Rodenkirch.

Ehrung der Stadt Wittlich und Gratulation zum Aufstieg – Schurich verlässt Verein kurzfristig

Seit einer Woche befinden sich die HSG Wittlich als Drittliga-Aufsteiger in der heißen Phase der Vorbereitung. In der letzten Phase steht der obligatorische handballerische „Feinschliff“ auf dem Programm. Trainer Thomas Feilen zur akuellen Situation beim Aufsteiger: “Nach dem durchwachsenen August, in dem wir die eine oder andere kleine Verletzung bei einigen Spielerinnen zu verzeichnen hatten, ist meine Mannschaft äußerst motiviert und fokussiert in die letzte Phase der Vorbereitung gestartet. Wir haben noch einiges an Arbeit vor uns, um uns weiterhin Stück für Stück an das deutliche höhere Drittliga-Level anzupassen. Das lässt sich nicht von heute auf morgen realisieren.Aber wir haben einige positive Zwischensignale zu verzeichnen, sodass ich optimistisch bin, dass wir zum prognostierten Saisonstart unser bestmögliches Level erreichen können. Wir hoffen und der Verein setzt alles daran, dass wir unsere Saison am 17. Oktober um 18 Uhr gegen Bayer Leverkusen II vor voller Zuschauerkulisse starten können.“ Testen wird die HSG in den kommenden und letzten Wochen der Vorbereitung gegen einige Drittliga-Konkurrenten. Im Nachgang zum erfolgreichen Aufstieg erhielten Mannschaft und Verein am Mittwoch, dem 9.9.2020 im Wittlicher Eventum eine Ehrung der Stadt Wittlich als ein prägendes Aushängeschild der Stadt und Region
 


Personell hat die HSG zum aktuellen Zeitpunkt eine untypische Veränderung zu verzeichnen. Rechtsaußen-Spielerin Carla Schurich hat den Verein kurzfristig aufgrund einer Veränderung ihrer privaten Lebenssituation verlassen. Der Aufwand, von ihrem spontan neu entstandenen Lebensmittelpunkt (Mainz) nach Wittlich zu pendeln, war ihr zu aufwendig. „Die Mannschaft und der Verein wünschen ihr alles Gute auf ihrem neuen Weg. Positiv bleibt der gemeinsam errungene Drittligaaufstieg haften. Unsere Chancen, zu diesem späten Zeitpunkt nochmals personell reagieren zu können, sind mehr als begrenzt und nahezu unmöglich. Unsere große Stärke ist allerdings die mannschaftliche Geschlossenheit, sodass wir diese Personalie kompensieren werden,“ so Trainer Feilen.


Pressemitteilung der HSG Wittlch vom 11.9.2020

 

 

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Björn Pazen – Handball World 21.8.2020:

 

HSG Wittlich stürzt sich mit regionalen Talenten ins Abenteuer 3. Liga

Handballfans aus ganz Deutschland kennen die HSG Wittlich seit 1999 als Organisator des internationalen Frauen-Vorbereitungsturniers Anfang August, das zunächst Stelioplast-Cup hieß und seit einigen Jahren als Wittlicher Handball Cup firmiert. Jetzt stieg die HSG Wittlich erstmals in die 3. Liga auf.


Anfangs spielte die HSG beim eigenen Turnier noch mit, merkte dann aber schnell, dass Teams wie Viborg, Larvik, Metz oder Rekordsieger Leipzig doch andere Kaliber waren.


In Wittlich konzentriert man sich schon immer auf die Nachwuchsarbeit, und die trug schon vor 15 Jahren Früchte, als man zweimal in die damalige Regionalliga aufstieg – fast ausschließlich mit Spielerinnen aus dem eigenen Verein oder der Region Wittlich/Trier. Dieser Weg wurde konstant fortgesetzt – und nun spielt die Mannschaft von Thomas Feilen erstmals in der 3. Liga, wo man als einziges rheinland-pfälzisches Team in die Staffel Südwest eingruppiert wurde.


Beim größten Erfolg der Vereinsgeschichte gab es wegen Corona aber keine Sektdusche und keine große Party – aber das will die HSG Wittlich nachholen. Meister der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saarland dürfen sie sich wegen des Saisonabbruchs aber nicht nennen.


“Wir hätten äußerst gerne die Saison zu Ende gespielt. Mein Team hat eine herausragend konstante Saison mit 36:4 Punkten gespielt. Wir sind 18 Spiele in Folge ungeschlagen und waren natürlich über das gesellschaftlich absolut verständliche und sicherlich richtige Aussetzen der Saison und dem anschließenden Abbruch der Runde zunächst geknickt”, sagt Trainer Thomas Feilen, im Hauptberuf Gymnasiallehrer: “Ich hätte meinem Team die Meisterschaftsfeier sehr gegönnt und gewünscht. Sie haben unheimlich viel Fleiß, Herzblut, Rücksicht, Geduld und Fokussierung eingebracht, vor dem ich nur den Hut ziehen kann”


Nachdem die Corona-Beschränkungen in Rheinland-Pfalz gelockert wurden, konnte die Mannschaft dann ab Ende Mai auch wieder ins Training starten. Mit dabei sind drei Neuzugänge, die alle aus der Region stammen. “Wir haben uns bei der Auswahl von Neuzugängen verstärkt auf regionale Spielerinnen konzentriert, die Qualität besitzen und die Motivation haben, mit dem nötigen Aufwand unsere Mannschaft zu verstärken”, sagt der Vereinsvorsitzende Axel Weinand.


Annika Bach (23) wechselt vom letztjährigen Ligakonkurrenten Moselweiß (bei Koblenz) zur HSG. Einen noch kürzeren Weg hatte Meike Frank: Die 26-Jährige kommt vom Oberligisten HSG Hunsrück aus Kleinich zum Aufsteiger. Neu ist auch Torfrau Alexandra Irmgartz, die aus dem Koblenzer Vorort Bassenheim nach Wittlich wechselte.


“Sie passen menschlich und sportlich perfekt in unsere Mannschaft. Die HSG Wittlich will als einziger Drittligist aus dem Handballverband Rheinland ambitionierten Spielerinnen aus der Region die Chance geben, höherklassig zu spielen. Andere Neuzugänge kommen für uns nicht infrage, nicht nur wegen unseren finanziellen Möglichkeiten”, betont Feilen.


Wie man sich bei der HSG dann für höhere Weihen empfehlen kann, zeigt zum Beispiel Leverkusens aus Wittlich stammende Bundesligaspielerin Jenny Souza. “Wir brauchen eine leistungsorientierte Jugendarbeit”, sagt Feilen: “Und wir wissen immer noch, wo wir herkommen.” Bekannteste Spielerin und einziger echter Routinier im jungen Kader ist Kreisläuferin Andrea Czanik. Die Slowakin (41) wechselte nach der Insolvenz der Miezen vor einem Jahr aus Trier nach Wittlich und trainiert zudem eine HSG-Jugendmannschaft.


Mit einem Heimspiel gegen ihre ehemalige Vereinskameradin Marie Teusch und deren neuen Klub Bayer Leverkusen II starten die Handballerinnen der HSG Wittlich am 17. Oktober in ihre Premierensaison der 3. Bundesliga. “Das ist für den Start natürlich ein idealer Gegner”, freut sich Trainer Thomas Feilen nach der Bekanntgabe des Spielplans. “Wir sind absolut zufrieden mit der Zusammenstellung unserer Staffel. Die Auswärtsfahrten sind maximal 300 Kilometer lang”, sagt Weinand.


Die HSG gibt als Saisonziel den Klassenerhalt an. Weinand: “Wir peilen Platz acht an.” Vor allem die Teams aus Baden-Württemberg sind für die Wittlicherinnen noch eine unbekannte Größe. Ob und wie viele Zuschauer zu den HSG-Heimspielen in die Wittlicher BBS-Halle kommen dürfen, steht aktuell noch nicht fest. Nimmt man die derzeit gültige Corona-Verordnung des Landes dürften bei Wahrung der Abstandsregel 150 Zuschauer in die Halle kommen.


“Diese Zahl würden wir packen”, sagt der Vereinsvorsitzende Axel Weinand. “Wir hoffen darauf, dass wir vor Fans spielen können, nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen, sondern auch, weil unsere Mannschaft als Aufsteiger auf die Unterstützung von den Rängen angewiesen ist”, ergänzt Thomas Feilen.


Bisher läuft die Vorbereitung laut Feilen “wie am Schnürchen”, alle Spielerinnen sind verletzungsfrei. “Natürlich mussten wir aufgrund des Aufstiegs die Zahl der Einheiten und die Intensität erhöhen, aber bis auf ein paar kleinere Blessuren sind alle richtig fit”, sagt der HSG-Trainer. In den ersten Testspielen gegen die Drittligisten Eddesheim und Marpingen zeigte sein Team trotz Niederlagen schon eine gute Form: “Die Spiele haben aber auch gezeigt, woran wir bis zum Saisonstart noch arbeiten müssen.”


Es folgt ein Kurztrainingslager in Wittlich, im September dann weitere Testspiele sowie die Teilnahme am Mittelhessen-Cup in Kleenheim (12./13. September), wo die HSG auf einige weitere Drittligisten trifft. “So lernen wir, was auf uns zukommt”, betont Feilen.


Neuzugänge:
Alexandra Irmgartz (TV Moselweiß), Meike Frank (HSG Hunsrück), Anna Bach (HSG Bassenheim)


Abgänge:
Lisa Rollinger (HSG Hunsrück), Giulia Wilhelmi (Karriereende)


Der Kader für die Saison 2020/21: Name Position Jahrgang
Alexandra Irmgartz TW 1987
Hanna Scharfbillig TW 1992
Anne Keil LA 1998
Merle Kloep LA 2003
Meike Frank LA 1993
Carolin Ambros RA 1994
Carla Schurich RA 1999
Helen Schieke RL 1995
Selina Teusch RM 1997
Annika Bach RM 1996
Nicole Packmohr RM 1993
Nele Kappes RR 1999
Lisa Kucher RR 1991
Frederike Engel KM 2001
Andrea Czanik KM 1979
Irina Lukanowski KM 1990

Trainer: Thomas Feilen


Quelle: Handball World

 

 

30. Juni 2020

 

 

Wittlicher Neuzugang mit regionaler Identität und Qualität

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Annika Bach wechselt zum Drittliga-Aufsteiger in die Säubrenner-Stadt

 

Mit Annika Bach präsentiert die HSG Wittlich den dritten externen Neuzugang für die anstehende Drittliga-Saison und erklärt die Personalplanung damit für abgeschlossen. Die 23-Jährige, die als junges Talent in der letzten Saison der Vulkan-Ladies zum Kader des damaligen Erst- und Zweitligisten gehörte, wechselt vom letztjährigen Ligakonkurrenten aus Moselweis zur HSG.

 

„Ich freue mich sehr, dass wir Annika für unser Team gewinnen können. Wir stehen bereits seit längerem im Austausch. Annika hat sich in der letzten Zeit einige Trainingseinheiten bei uns angeschaut und sich letztendlich u.a. auch aufgrund der nun feststehenden privaten Studien-Situation für uns entschieden. Sie passt mit ihrem regionalen Bezug und ihren handballerischen Fähigkeiten neben unseren beiden anderen Neuzugängen Alex Irmgartz und Meike Frank genau in unsere Zielgruppe, was die externen Verstärkungen angeht. Ich bin mit der personellen Zusammenstellung der Mannschaft für die kommende Saison sehr zufrieden. Wir haben es geschafft, unsere Vorstellung, vornehmlich Verstärkungen aus unserem Verbandsgebiet zu erzielen, umsetzen können. Das Kriterium der „regionalen Identität“ werden wir somit auch in der kommenden Saison für uns beanspruchen dürfen, um die Identifikation für unsere Sponsoren und Zuschauer sicherzustellen.“ so ein zufriedener Trainer Thomas Feilen über die strategische Personalplanung des Drittliga-Aufsteigers.

 

Annika Bach zu ihrem Wechsel und zur kommenden Saison in Liga 3 mit der HSG: „ Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung bei der HSG und das Projekt 3. Liga. Ich habe mir einige Trainingseinheiten angeschaut und wurde von der Mannschaft sehr herzlich aufgenommen, was die Entscheidung sicherlich etwas leichter gemacht hat. Leider war der Abschied in Moselweiß aufgrund von Corona nicht so, wie ich es mir vorgestellt und gewünscht habe. Ich habe dort über 10 Jahre gespielt und am Vereinsleben teilgenommen - Moselweiß ist mein Heimatverein! Für diese unvergessliche Zeit möchte ich mich bei allen, die mich auf diesem Weg begleitet haben, bedanken! Nun freue ich mich sehr auf die anstehende Saison und die Zusammenarbeit mit dem Team. Ich hoffe, dass ich mich schnell einfinde, individuell weiterentwickeln kann und es bald wieder los geht!

 

Wie bereits in diversen Medien berichtet, verlässt Lisa Rolinger die HSG und schließt sich der HSG Hunsrück an. Der ehemalige Trainer Thomas Feilen zu dieser Personalie: „Wir danken Lisa für ihr jahrelanges Engagement in unserem Team und im Verein. Die HSG Hunsrück darf sich über einen Teamplayer freuen, „der“ sich bei uns immer dem Wohl des Teams untergeordnet hat. Lisas Wechselwunsch vor allem für mehr Spielzeit ist nachvollziehbar. Die gesamte Mannschaft, der Vorstand und auch ich persönlich wünschen ihr alles Gute“.

 

 

22. Juni 2020

 

"Drittliga-Aufsteiger HSG Wittlich startet in die Vorbereitung"

 

Unser Drittliga-Team befindet sich seit drei Wochen wieder im Training und in der Vorbereitung auf die neue Saison. "Unter Berücksichtigung und Einhaltung der geforderten Richtlinien und Hygienemaßnahmen sind wir wieder mit Spaß und Motivation ins Training gestartet. Auch wenn wir auf die richtige Meisterfeier leider verzichten mussten konnte sich unser Team über die gelieferten Meister-Shirts freuen. Bei aller gerechtfertigten Freude wissen wir, welch enorme Herausforderung in der kommenden Runde in der 3. Liga auf uns wartet. Diese gehen wir mit äußerst hohem Ehrgeiz, Spaß und Motivation an und wollen die nächsten Wochen intensiv nutzen, um für das Abenteuer "3. Liga" entsprechend vorbereitet zu sein." so Trainer Thomas Feilen.

 

 

 

3. Bundesliga: Aufsteiger HSG Wittlich Trainingsstart im „Meister-Shirt“
Foto: Dieter Rau

10. Mai 2020

 

Torschützin des Monats Dezember 2019 verstärkt die HSG Wittlich  -

Meike Frank wechselt zum Drittliga-Aufsteiger in die Säubrenner-Stadt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die HSG Wittlich vermeldet mit Meike Frank eine wichtige Kader-Verstärkung für die kommende Drittliga-Saison. Die 26 jährige „Torschützin des Monats - Dezember 2019“ kommt vom Oberligisten der HSG Hunsrück zum Aufsteiger.

 

„Wir freuen uns mit Meike Frank eine talentierte Spielerin der Region in unserem Team begrüßen zu dürfen, die mit uns gemeinsam die Herausforderung „3. Liga“ angehen möchte. Meike hat ihre Stärken in den vergangenen Jahren in der Oberliga häufig unter Beweis gestellt. Wir freuen uns auf eine schnelle und sprungstarke Spielerin, die sowohl ihre Stärken in der Abwehr und im Gegenstoß, als auch auf der Linksaußen-Position im Angriff hat. Meike wird uns definitiv mit ihrer Qualität verstärken. Auch menschlich wird sie in unser bestehendes Team passen, das haben die offenen Gespräche in der Vergangenheit gezeigt. Wir wollen gemeinsam, sowohl wir als Team, als auch Meike individuell, den nächsten Qualitäts-Schritt gehen. Wir folgen damit unserem Ziel, uns vor allem mit regionalen Spielerinnen zu verstärken, um die Identifikation mit den regionalen Zuschauern und Sponsoren wie in den vergangenen Jahren zu gewährleisten. Das ist eine wichtige Basis unserer Ideen“, so HSG-Trainer Thomas Feilen.

 

Meike Frank zu ihrem Wechsel zur HSG „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung, welche die 3. Liga mit sich bringt und hoffe, dass ich mich durch diese sportliche Entscheidung individuell weiterentwickeln werde sowie mich auch schnell in dem Team integrieren kann. Trotz der einmaligen Möglichkeit, durch den Wechsel höherklassig spielen zu können, fiel mir die Entscheidung nicht leicht. Die HSG Hunsrück ist mein Heimatverein. Meine Großeltern haben mitgeholfen die Halle zu errichten, meine Eltern, meine Schwester und meine Cousinen haben alle in dieser Halle gespielt und auch außerhalb der Verwandtschaftsbeziehungen ist die HSG Hunsrück eine große Familie für mich. Ich bin in der Halle quasi aufgewachsen und habe Freundschaften geknüpft, die weiter gehen als eine Teamgemeinschaft. Dabei wurden wir immer von unseren großartigen Fans unterstützt, die die Hirtenfeldhalle in einen Hexenkessel verwandeln. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Beteiligten von Herzen für diese Jahre voller schöner Erinnerungen und Emotionen bedanken, die mich als Mensch und Spielerin geprägt haben und an die ich mich immer gerne erinnern werde. Ich hoffe, dass ich diese Erfahrungen ebenfalls in Wittlich wiederfinden kann. Der Aufstieg in die 3. Liga ist für den (Frauen-)Handball in der Region eine Möglichkeit, mehr Aufmerksamkeit und mehr Menschen zu diesem besonderen Sport zu lenken. Ich bin der HSG Wittlich dankbar, dass sie mir die Chance für die neue Herausforderung geboten hat, an diesem regionalen Projekt mitwirken zu dürfen.
Nun freue ich mich auf die gemeinsame Zusammenarbeit mit dem Trainer- und Betreuerteam, den Verantwortlichen der HSG Wittlich und natürlich auch mit dem Team selbst. Meine neuen Mitspielerinnen sind mir aus den vielen vergangenen Derbys und der ein oder anderen dritten Halbzeit schon bekannt. Mit vielen habe ich auch schon zusammengespielt, sodass ich Helen Schieke zu einer meiner besten Freundinnen zählen darf. Daher bin ich optimistisch, dass wir uns auf und neben dem Platz schnell einspielen werden.“

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Soziales Engagement der 1. Damenmannschaft der Wittlicher HSG

 

Auch bei der HSG Wittlich machen sich die Auswirkungen der Corona-Pandemie in der Vereinskasse bemerkbar. Durch den vorzeitigen Abbruch des Spielbetriebs gehen die Einnahmen durch Eintritt und Verkauf von Getränken und Speisen verloren. Die 1. Damenmannschaft der HSG, die in der kommenden Saison als Aufsteiger in der 3. Bundesliga auflaufen wird, hat sich daher etwas überlegt, um den Verein in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen.

So hat die Spielerin Carolin Ambros in liebevoller Fleißarbeit Stoffmasken in den Vereinsfarben blau und rot genäht. Diese können zu einem Preis von 10,00 € erworben werden. Acht Euro fließen in die Jugendarbeit der HSG und zwei Euro an die Wittlicher Tafel.

 

Mit „Regionaler Identität“ in Richtung 3. Liga

 

Statik des Aufstieg-Teams bleibt – Verstärkungen bevorzugt mit regionalem Bezug

 

Die HSG-Verantwortlichen „basteln“ aktuell am Kader des zukünftigen Drittliga-Teams. Dabei wird das „zentrale Gerüst“ der Mannschaft aus dem Aufstiegs-Team bestehen.

„Das was uns in der erfolgreichen vergangenen Saison stark und erfolgreich gemacht hat, sind mannschaftliche Geschlossenheit, Trainingsfleiß und Team-„Spirit“. Dass wir unser mannschaftliches Gerüst beibehalten, ist dabei die naheliegende Konsequenz. Dennoch sind wir uns der Verantwortung bewusst, uns mit der ein- oder anderen Spielerin zu verstärken, die uns sportlich weiterhilft, um in der 3. Liga konkurrenzfähig zu sein“ so Trainer Thomas Feilen.

„Wir freuen uns den Handballverband Rheinland als hier ansässiger Verein im Bereich der 3. Bundesliga zu vertreten. Wir konzentrieren unsere Aquise nach vereinzelten personellen Neuzugängen verstärkt auf regionale Spielerinnen, die die Qualität, Motivation und den Aufwand bereit sind aufzubringen, um unsere Mannschaft zu verstärken und ein Teil dieses Teams zu werden“ so Vorstand Axel Weinand.

 

 

Alexandra Irmgartz verstärkt das Torhüter-Gespann

„Mit Alex Irmgartz, die vom Liga-Konkurrenten aus Bassenheim zu uns stößt, gewinnen wir eine starke, großgewachsene und erfahrene Torhüterin für unsere Mannschaft. In der abgelaufenen RPS-Saison gehörte sie sicherlich zu den stärksten Keeperinnen der Liga. Nachdem Giulia Wilhelmi uns aus beruflichen Gründen leider nur noch sporadisch zur Verfügung stehen kann, war klar, dass wir uns auf der Torhüter-Position verändern werden. Mit Alex haben wir sicherlich die Wunschlösung auf der Torhüterposition erzielen können. Sie wird mit Hanna Scharfbillig ein starkes Torhüter-Gespann bilden. Wir kennen uns bereits seit mehr als 10 Jahren, als Alex als junges Talent sporadisch bei uns am Torhütertraining beim damaligen Zweitligisten in Weibern teilgenommen hat“ so Trainer Thomas Feilen rückblickend auf die ersten Begegnungen.

 

Die 1,84m große Torhüterin ist trotz ihres enormen Potentials lange ihrem Heimatverein, dem TV Engers, treu geblieben und hatte sich zu Beginn der vergangenen Saison nach dem Abstieg des TV Engers dem TV Bassenheim angeschlossen und wurde „ad hoc“ zu einem äußerst starken Rückhalt zwischen den Pfosten, was auch die HSG Wittlich beim Remis im Rückspiel in Bassenheim zu spüren bekam, als Irmgartz ihrem damaligen Gegner aus Wittlich das Leben äußerst schwer machte.

 

Alexandra Irmgartz über ihren Wechsel zur HSG Wittlich: „Zunächst einmal freue ich mich sehr auf die neue Herausforderung und darauf mit der Mannschaft, dem Trainerteam und den Verantwortlichen der HSG zusammenzuarbeiten. Mit Thomas stand ich in den vergangenen Jahren immer mal wieder in Kontakt, aber leider gab es in der Vergangenheit immer wieder Gründe, die ein höherklassiges Engagement verhinderten. Nun aber passt alles zusammen und daher möchte ich die Chance jetzt einfach wahrnehmen.

Nach über 20 Jahren im Dienste des TV Engers war der Wechsel zum TV Bassenheim für mich der erste Vereinswechsel, den ich bis heute nie bereut habe. Die Entscheidung für die HSG hat für mich auch einen Vermutstropfen, denn die Mädels, die Fans und der Verein aus Bassenheim haben mich gleich von Anfang an herzlich aufgenommen und ich habe sie schnell ins Herz geschlossen. Auch wenn alle meinen Schritt nachvollziehen können, hätte ich mir den Abschied natürlich auch anders vorgestellt als solch ein abruptes Saisonende, bedingt durch den Virus. Aber nun freue ich mich auf die neue Aufgabe und bin gespannt, was mich in Wittlich und der 3. Liga erwarten wird“.

 

„Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Alex, zumal sie charakterlich ein Klasse-Typ ist und damit auch menschlich ausgezeichnet in unser Team passen wird“, so der Trainer des zukünftigen Drittligisten abschließend.

 

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Foto: Dieter Rau

Handballerinnen der HSG steigen in die 3. Bundesliga auf

22. April 2020 von Thomas Prenosil

 

HSG Wittlich wird für herausragende und einzigartige Saison mit Aufstieg belohnt


Durch den Beschluss des DHB-Bundesrates, auch den Ligabetrieb in der 3. Bundesliga sowie der A-Jugend Bundesliga zu beenden, sind die Verantwortlichen der HSG Wittlich vom amtierenden HVR-Präsidenten Peter-Josef Schmitz darüber informiert worden. Nach der Entscheidung, dass die Saison nicht annuliert wird, war die HSG Wittlich bei allen in der Diskussion befindlichen Wertungsmodellen nicht mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen und steht damit als Aufsteiger in die 3. Handball-Bundesliga fest!


„Die aufgrund der Corona-Pandemie pausierende Liga hätten wir äußerst gerne zu Ende gespielt. Mein Team hat bis dato eine herausragend konstante Saison mit 36 Plus- und lediglich 4 Minuspunkten gespielt. Wir sind seit dem 3. Spieltag 18 Spiele in Folge ungeschlagen und waren natürlich über das gesellschaftlich absolut verständliche und sicherlich richtige Aussetzen der Saison bis zum 19.4 und dem anschließenden Abbruch der Runde zunächst geknickt“ so Trainer Thomas Feilen.


„Wir standen im regen Austausch mit dem amtierenden Präsidenten und der spielleitenden Stelle und wussten schon etwas länger, dass eine Annulierung der Saison nicht zur Debatte steht. Mehr als 75% aller Spiele waren absolviert, sodass wir uns auf selbstverständlich Hoffnungen auf die Meisterschaft gemacht haben. Die Entscheidung ist für alle Spielerinnen, das Trainerteam, den Vorstand der HSG sowie alle Gönner und Förderer eine große Erleichterung“, so der Vorstandsvorsitzende Axel Weinand.


Die Freude des Teams und der Verantwortlichen im HSG-Lager ist unabhängig von der nicht zu Ende gespielten Saison riesig. Am Anfang der Runde hätte man nicht mit einem derartigen Ergebnis im kompletten Verlauf der Saison gerechnet.


Dass die Entscheidung nun gefallen sei, eröffne Ihnen verfrühtere Planungssicherheiten, unabhängig davon, dass „nach wie vor“ unklar ist, wann und in welcher Form der Spielbetrieb zur kommenden Saison wieder aufgenommen werden kann, so die HSG-Verantwortlichen.


„Wir werden nun so zügig wie möglich unsere personellen Planungen für die kommende Saison finalisieren, um uns bestmöglich für diese neue und spannende Herausforderung vorzubereiten und ein konkurrenzfähiges Team zu stellen.“ so Axel Weinand.


„Ich hätte meinem Team die Meisterschaftsfeier sehr gegönnt und gewünscht. Das hätten sich alle aufgrund ihres stetigen und unbändigen Einsatzes für das Team verdient gehabt. Sie haben unheimlich viel Fleiß, Herzblut, Rücksicht, Geduld und Fokussierung eingebracht, vor dem ich nur den Hut ziehen kann. Nichtsdestotrotz bleibt uns diese Saison sportlich und auch mannschaftlich in äußerst positiver und denkwürdiger Erinnerung. Ab jetzt freuen wir uns auf die Aufgaben, die vor uns liegen“, so Trainer Thomas Feilen.

Nachwuchstalent Merle Kloep, Foto: Dieter Rau


Personell steht bereits länger fest, dass Nachwuchstalent Merle Kloep noch näher an und in die Mannschaft rücken wird. „Merle hat in den Spielen, die sie bei uns absolviert hat, bereits angedeutet, über welches Potential sie verfügt. Sie besticht durch Dynamik und trotz ihres jungen Alters mit einer hohen Spielintelligenz. Sie hat sich beachtlich im Seniorenbereich akklimatisiert. Wir werden Merle behutsam einbauen und ihr Potential weiterhin bestmöglich fördern. Weitere Personalien werden wir in den kommenden Tagen und Wochen präsentieren.“ so Weinand und Feilen unisono.