Vorschau auf den Spieltag

31. Oktober/01. November 2020

 

HSG Wittlich - 1. FC Köln

(Samstag, 19.30 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Corona bedingt wird das zweite Heimspiel der HSG Wittlich am Samstagabend in der Sporthalle der Berufsbildenden Schule in Wittlich ohne Zuschauer stattfinden. Dabei trifft das Team von Trainer Thomas Feilen auf den 1. FC Köln.

 

Bedingt durch die Kontaktbeschränkungen war das Training für die Eifelanerinnen im Vorfeld der Begegnung schwierig: „Selbstverständlich halten wir uns an die Regeln, sind froh überhaupt trainieren und spielen zu dürfen. Sicherlich führt das Kontaktverbot im Training zu einem Wettbewerbsnachteil, darüber bin ich mir bewusst. Doch hinsichtlich der Trainingsvorgaben haben wir im Hinblick auf die rasant ansteigenden Infektionszahlen Verständnis. Wir müssen die Corona Situation in den Griff bekommen und halten uns daher, auch weil wir Vorbildcharakter im Verein haben, an die Regeln, die auch mit unserem Hallenträger abgestimmt sind. Die Mannschaft ist gut drauf, hat keine Blessuren zu beklagen. Einzig das ausgefallene Spiel am vergangenen Wochenende in Möglingen passt nicht in unseren Ablauf. Hier hat Köln jetzt einen Vorteil, da sie im Wettkampfmodus sind und am vergangenen Wochenende mit einem klaren Heimsieg über Pforzheim aufwarten konnten. Wir treffen auf ein Team, dass seit etlichen Jahren eine gute Rolle in der 3. Liga spielt und damit auf einen großen Erfahrungsschatz in dieser Klasse zurückgreifen kann. Ich sehe uns als Außenseiter, versuchen aber unsere Stärken ins Spiel einzubringen. Wichtig wird dabei eine entsprechend starke Abwehrleistung im Zusammenspiel mit unseren Torhüterinnen sein. Gelingt uns das, können wir mit der Rolle des „Underdogs“ gut leben und haben die Chance auf ein ausgeglichenes Spiel. Abwarten was dann nach 60 Minuten rauskommt. Wir bereiten uns in den Trainingseinheiten bestmöglich auf den Gegner vor“, verspricht Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

 

Mit einem Remis in Marpingen und dem Heimspielsieg gegen die TG 88 Pforzheim starteten die Kölnerinnen mit ihrem Trainer Christoph Schon in die neue Saison. Da die Trainings- und Spielstätte dem FC aufgrund eines Wasserschadens nicht zur Verfügung stand, konnte die Mannschaft nur wenige Trainingseinheiten mit dem Ball in der Vorbereitung absolvieren, doch mit vielen Testspielen gelang eine „angemessene“ Vorbereitung. In personeller Hinsicht ist das Gästeteam in dieser Saison gut aufgestellt:  bis auf die langzeitverletzten Celine Groß, Britta Funken und Sina Juthe stehen alle Spielerinnen zur Verfügung. Neu im Team ist die Rückraumspielerin Melina Malisch vom Regionalligist TuS Königsdorf. Einzige Abgänge sind Lia Römer (HSG Hunsrück) und Lisa Schmidt (Handballpause). Ein Wiedersehen wird es mit Marcella Demmerath geben, die 2013 aus der Moselregion an den Rhein wechselte.

 

„Die Stärken der Gäste sind die mannschaftliche Geschlossenheit, die gute und kompakte Abwehr und das Tempo über das Umschaltspiel“, weiß Feilen.

 

Da keine Besucherinnen und Besucher beim Spiel zugelassen sind, wird die HSG Wittlich für die Fans einen Live-Stream einrichten, über den die Begegnung und die anschließende Pressekonferenz verfolgt werden kann.

 

Das Spiel ist im Kabelfernsehen bei OK54 zu sehen, sowie als Stream auf ok54.de und auf der Facebookseite von OK54 Bürgerrundfunk.

 

Vorschau auf den Spieltag 24./25. Oktober 2020

 

TV Möglingen - HSG Wittlich

aufgrund Corona-Verdacht beim Gastgeber abgesetzt

 

 

Spieltag 17. Oktober 2020

 

HSG Wittlich - TSV Bayer Leverkusen II

23:20 (11:12)

 

Besser hätte es kaum laufen können: Mit einem 23:20 Sieg unter der guten Leitung des Schiedsrichtergespanns Vanessa Falter/Katarzyna Feldmann über den letztjährigen Tabellenvierten der Liga, den TSV Bayer Leverkusen II feiert das Team von Trainer Thomas Feilen in einer entsprechend den Hygienevorschriften vollen Wittlicher Halle den Auftaktsieg in die neue Saison.

 

Grund zur Freude hatten die Verantwortlichen in Wittlich zur Genüge: zum einen ist das Interesse an der HSG Wittlich so groß wie noch nie: „Wir hätten heute sicher mehr als 500 Karten verkaufen können, doch entsprechend den Hygienevorschriften musste ich vielen Fans absagen“, verriet HSG Präsident Axel Weinand vor dem Spiel. Letztlich waren es 150 Zuschauerinnen und Zuschauer, darunter eine Trommelgruppe des befreundeten TV Moselweiß, die den historischen Auftaktsieg ihres Teams in die 3. Liga miterlebten. Zum anderen zeigte das Team gegen Leverkusen, dass die Mannschaft konkurrenzfähig ist und durchaus Chancen auf den Ligaverbleib haben dürfte.

 

Die Gastgeberinnen starteten mit einer 6:0 Abwehrformation, die Gäste mit einer offensiveren 3:2:1 Deckung, die Gästetrainer Jörg Hermes bereits nach sieben Minuten beim Spielstand von 3:3 auf eine 6:0 Deckung zurückzog. Meike Frank trug sich mit ihrem Treffer in die „Geschichtsbücher“ der Wittlicherinnen ein, sie erzielte den ersten Treffer für die Team in der 3. Liga. Doch die Nervosität der Gastgeberinnen war von Beginn an greifbar: immer wieder scheiterten sie mit guten Einwurf Möglichkeiten an der überragend haltenden U 17 Nationaltorhüterin Alexandra Humpert, die ein ums andere Mal beste Wittlicher Chancen zunichtemachte. So hätten die Gastgeberinnen in den Anfangsminuten deutlicher führen müssen, bis zum 3:3 hatte Humpert bereits vier „Hundertprozentige“ weggefischt. Früh nahm HSG Coach Thomas Feilen die Auszeit. Als seine Mannschaft nach dem 4:4 gleich drei Gegentreffer des TSV einstecken musste, reagierte Feilen folgerichtig und legte in der 15. Minute beim 4:7 die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch. Beide Teams hielten das Tempo hoch, Wittlich war taktisch klug auf das schnelle Spiel des Gegners eingestellt, ließ die stärkste „Waffe“ der Leverkusenerinnen nie richtig zur Entfaltung kommen. Schnell schaltete die HSG von Angriff auf Abwehr um, zwang die Gäste damit ins Positionsspiel und dank einer sich mehr und mehr steigernden Alex Irmgartz im Wittlicher Kasten und einer treffsicheren Annika Frank kam Wittlich auf 7:8 in der 19. Minute heran, ehe die Gäste erneut auf drei Tore zum 8:11 vorlegten. Angetrieben von einer an diesem Abend entfesselt aufspielenden Niki Packmohr gelang dem Feilen Team beim 11:11 in der 30 Minute erstmals der Ausgleich.

 

TV Foto von Hans Krämer

 

Die zweite Führung im Spiel gelang in der 39. Minute Niki Packmohr, die die Gästeabwehr vor Rätsel stellte und sich immer wieder nach guten Auslösehandlungen über die halbrechte Angriffsseite durchsetzte und die sich ihr bietenden Chancen dunkel machte. An der klaren 19:15 Führung ihres Teams in der 48. Minute hatten Packmohr und Torfrau Alex Irmgartz wesentlichen Anteil. Packmohr wechselte sich mit Routinier Andi Czanik ab, die im zweiten Durchgang überwiegend in der Abwehr zum Einsatz kam. Im Angriff wirbelte Packmohr den Leverkusener Deckungsverband mit ihrer Dynamik immer wieder durcheinander. Der von der Wittlicher Torfrau beim 17:15 abgewehrte Gästesiebenmeter hatte Signalwirkung für ihr Team, dass Leverkusen nur noch beim 21:19 „gestattete“, auf zwei Tore heranzukommen.

 

Leverkusen versuchte alles, spielte mit einer offenen Manndeckung, doch auch hiervon war Wittlich an diesem Abend nicht zu beeindrucken. Als Meike Frank dann auch noch das letzte Wittlicher Tor zum 23:19 knapp eine Minute vor dem Abpfiff gelang, war das Spiel endgültig durch. Feilen klatschte seine Bankspielerinnen zu diesem Zeitpunkt bereits ab und feierte den ersten Sieg seines Teams in der neuen Liga.

 

In der anschließenden Pressekonferenz lobte Gästetrainer Jörg Hermes das hohe Tempo beider Teams, wies aber auch auf die hohe physische und psychische Belastung seiner jungen Spielerinnen hin, die neben der 3. Liga auch noch in der A-Jugend Bundesliga zum Einsatz kommen und die kräftemäßig diesen Anforderungen mit zunehmender Spieldauer Tribut zollten. Doch das trübt keinesfalls die gute geschlossene Mannschaftsleistung des Aufsteigers aus Wittlich, der in Irmgartz und Packmohr seine auffälligsten Spielerinnen hatte.

 

„Der Sieg heute ist ein tolles Erlebnis, mit dem sich meine Mannschaft für die gute Leistung der letzten Saison belohnt hat. Ich danke allen Ehrenamtlichen und dem Verein, in dem die Aufbruchstimmung unverkennbar ist. Mit 20 Gegentoren können wir gut leben, zumal wir das Leverkusener Tempospiel über weite Strecken des Spiels unterbinden konnten. Wir fanden schnell gute Lösungen gegen die 3:2:1 Deckung der Gäste, die dann auf 6:0 umgestellt haben. Heute reichten 23 Tore für den Sieg, zumal wir im zweiten Spielabschnitt wesentlich besser gedeckt haben und eine starke Alex Irmgartz im Tor hatten. Überrascht war ich von der Leistung, die Niki Packmohr abrief, da sie in den letzten Wochen angeschlagen war und nur zu Kurzeinsätzen in den Vorbereitungsspielen kam. Zusammen mit Alex im Tor war sie Dreh- und Angelpunkt in unserem Spiel, bei dem ich dennoch die gute Leistung der gesamten Mannschaft in den Vordergrund stellen möchte. Wir freuen uns über den Auftaktsieg, werden uns aber ab Montag wieder auf die neue Aufgabe konzentrieren. Wir haben heute gezeigt, dass wir durchaus in der Lage sind, die Klasse zu halten. Für den Handballverband und die hiesige Region wäre das enorm wichtig. Es muss der Anspruch sein, unsere Talente hier in der Region zu fördern, dazu gibt es sehr viele gute Ansätze, die Hoffnung machen, wenn wir alle an einem Strang ziehen“, sagt Feilen, der zudem das gute Verhältnis der beiden Vereine lobte und sich besonders über die Anwesenheit seiner ehemaligen Spielerin Jenny Souza freute, die mittlerweile zum Stamm der 1. Mannschaft des Bundesligisten Bayer Leverkusen gehört.

 

Irmgartz und Scharfbillig - Keil, Ambros, Kloep (1), Teusch, Engel, Bach (3), Packmohr (9/2), Kappes, Czanik (1), Schieke (3), Lukanowski, Kucher (2/1), Frank (4).

 

HSG Wittlich - TSV Bayer Leverkusen II

(Samstag, 18 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Das Abenteuer 3. Liga kann für die HSG Wittlich beginnen! Es ist der größte Erfolg der Vereinsgeschichte der HSG, die beim Abbruch der Saison aufgrund der Corona-Pandemie an der Tabellenspitze stand und eine herausragend konstante Saison mit 36:4 Punkten gespielt hatte. 18 Spiele in Folge waren die Eifelanerinnen ungeschlagen, dürfen sich aber nach dem Saisonabbruch nicht Meister nennen und so blieb auch die verdiente Meisterschaftsfeier aus. „Ich hätte meinem Team die Meisterschaftsfeier sehr gegönnt und gewünscht. Sie haben unheimlich viel Fleiß, Herzblut, Rücksicht, Geduld und Fokussierung eingebracht, vor dem ich nur den Hut ziehen kann“, sagt Chefcoach Thomas Feilen, an dessen Seite Co-Trainer Tobias Quary aktiv sein wird.

 

Nachdem die Corona-Beschränkungen gelockert wurden, nahm die Mannschaft Ende Mai das Training wieder auf. Vorbereitungsspiele und Trainingseinheiten folgten, in dieser Woche stehen Montag, Mittwoch und Freitag die letzten Einheiten vor dem Bundesligastart auf dem Programm, bei denen es gilt, sich taktisch auf die junge Leverkusener Mannschaft vorzubereiten.  Mit Sophia Cormann, Loreen Veit und Alexandra Humpert stehen dort drei U-18 DHB Spielerinnen im Kader und mit Viola Leuchert, Pia Terfloth, Sophie Pickrodt und Nele Vogel gleich vier U-16 Auswahlspielerinnen.

 

„Dabei werden wir uns auch in Video-Sequenzen die Stärken und Schwächen des gegnerischen Teams ansehen und uns damit intensiv beschäftigen“, verrät Thomas Feilen, der seine Truppe dann am Samstagnachmittag frühzeitig in die Halle der Berufsbildende Schule in Wittlich bittet, um nochmals auf die Taktik des Spiels einzugehen und seine Mannschaft entsprechend einstellen.

 

„Die Strategie haben wir uns in dieser Woche in den Trainingseinheiten erarbeitet, am Samstag gilt es dann darauf den Fokus zu richten“, sagt der Gymnasiallehrer, der vor allem von der Jugendarbeit des Gegners beeindruckt ist. „Bayer Leverkusen ist ein Name im Deutschen Handball, vor allem im Jugendhandball. Viele Finalteilnahmen und Titelgewinne in den letzten Jahren sprechen hier eine deutliche Sprache“ weiß Feilen.  Aber auch die HSG Wittlich kann für sich in Anspruch nehmen, in den letzten Jahren Sprungbrett für talentierte Spielerinnen gewesen zu sein, sieht man auf die aus Wittlich stammende Jenny Souza, die ebenso zu Bayer Leverkusen wechselte wie Marie Teusch, die in Leverkusen in der 2. Mannschaft spielt und mit der es am Samstagabend ein Wiedersehen geben wird.

 

„Sämtliche Jugendteams des TSV gehen ein hohes Tempo und darauf werden wir uns am Samstag einstellen. Auch wir wollen den einen oder anderen Nadelstich gegen einen deutlich jüngeren Gegner setzen, der zweifelsfrei der Favorit in diesem Spiel ist. Ich rechne mit einer offensiven Abwehr gegen uns und ich hoffe, dass wir hier die richtigen Antworten parat haben und dem Gast unsere mannschaftliche Geschlossenheit aber auch unsere Körperlichkeit entgegensetzen. Gelingt uns das, wird es ein gutes und spannendes Spiel. Wir sind unglaublich froh, dass es endlich wieder los geht, nach mehr als sechs Monaten! Alle Spielerinnen sind an Bord, die kleineren muskulären Probleme sind überwunden. Wir haben nichts zu verlieren, müssen uns schnell an das Niveau der 3. Liga anpassen. Die Mannschaft ist absolut fokussiert auf diese Begegnung, geht hochmotiviert die Aufgabe an. Das sind die nicht nur Trainingseindrücke, die wir ins Spiel mitnehmen müssen. Letztlich hoffen wir, unsere optimale Leistung abrufen zu können und wir so das Spiel offen gestalten“, sagt der Chefcoach der Wittlicher.

 

13-10-20 einer langen Vorbereitung fühlt sich die HSG Wittlich bereit für das Drittliga-Abenteuer. Foto: HSG Wittlich/Dieter Rau

Los geht’s am Samstag mit einem Heimspiel gegen Leverkusen. Ziel des Aufsteigers ist der Klassenerhalt.

 

 

Das Abenteuer 3. Bundesliga kann beginnen: Mit dem Heimspiel am Samstag (18 Uhr) gegen die zweite Mannschaft von Bayer Leverkusen schlagen die Handballerinnen der HSG Wittlich ein neues Kapitel der Vereinsgeschichte auf. Die Vorfreude ist riesig, die Vorbereitung lief trotz Corona-Einschränkungen laut Trainer Thomas Feilen „richtig gut“.

Die drei Neuzugänge aus der näheren und etwas weiteren Umgebung – Alexandra Irmgartz (TV Bassenheim), Meike Frank (HSG Hunsrück) und Anna Bach (HSG Moselweiß) – wurden schnell integriert. Nach der coronabedingt abgebrochenen Saison 2019/20 der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar stieg die HSG erstmals in die 3. Bundesliga auf – als Tabellenführer, der 18 Spiele in Folge bis zum Abbruch ungeschlagen war.             

 

Dass in der 3. Liga ein anderer Wind weht, wissen alle Beteiligten: „Wir haben die Intensität, aber auch die Zahl der Trainingseinheiten erhöht, zudem in vielen Testspielen gegen Drittligamannschaften gespielt, um uns an die neue Umgebung zu gewöhnen“, sagt Feilen.

Neben vielen Talenten – mehr als 70 Prozent stammen aus der eigenen Jugendarbeit – ist Kreisläuferin Andrea Czanik (40) die routinierteste Spielerin. Sie bringt reichlich Erfahrung mit – aus der Bundesliga mit den Trierer Miezen und vielen Länderspielen mit der Slowakei.

Ansonsten ist die HSG trotz des Aufstiegs ihrem Konzept treu geblieben: „Unser Fokus liegt ganz klar auf der regionalen Ausrichtung. Wir wollen unsere gewachsenen Strukturen im Team erhalten, setzen ganz auf regionale Spielerinnen, möglichst aus dem eigenen Nachwuchs. Der Aufstieg gibt uns absolut recht, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagt Feilen, der überzeugt ist: „Mit dem Aufstieg wurde unser langfristiges Konzept als Sammelbecken für alle Talente aus dem Handballverband Rheinland eher noch gefestigt.“

Apropos Rheinland: Durch den Aufstieg ist die HSG der höchstklassige Verein aus dem Verband. Aus Rheinland-Pfalz spielen nur drei Mannschaften in der 3. Liga, die beiden anderen allerdings in einer anderen Staffel. Auf die HSG warten neben dem „Derby“ gegen Marpingen aus dem Saarland nur Mannschaften aus Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg.

Ziel der Wittlicherinnen ist der Klassenerhalt. Dazu müssen sie unter den elf Teams in der Staffel Südwest mindestens Achter werden. „Das ist schwer, aber auch machbar. Unsere Spielerinnen sind besonders motiviert, weil es für viele die wohl einzige Chance ihrer Karriere ist, einmal in der 3. Liga zu spielen. Das ist eine Riesenchance für ihre Entwicklung. Daher wollen wir alles mitnehmen, was geht“, sagt Feilen.

Nach aktuellem Stand dürfen 180 Zuschauer zu den Heimspielen der HSG in die Wittlicher BBS-Halle kommen. Dieses Kontingent ist komplett durch Dauerkarten ausverkauft, es wird keine Karten an einer Tageskasse geben. Auch wer eine Dauerkarte hat, muss sich vor jedem Spiel online über die Website www.hsg-wittlich.de registrieren lassen.

„Wir hoffen nach der längsten Saisonvorbereitung aller Zeiten, dass der Spielbetrieb halbwegs normal abläuft und wir auch in Sachen Corona gut durch die Saison kommen“, sagt der HSG-Vorsitzende Axel Weinand.

EXTRA

Die Heimspiele der HSG Wittlich

17. Oktober, 18 Uhr: HSG Wittlich – Bayer Leverkusen 2

31. Oktober, 19.30 Uhr: HSG Wittlich – 1.FC Köln

21. November, 19.30 Uhr: HSG Wittlich – SG Kappelwindeck

5. Dezember, 19.30 Uhr: HSG Wittlich – HSG Marpingen

10. Januar, 17 Uhr: HSG Wittlich – SG Schozach

16. Januar,19.30 Uhr: HSG Wittlich – HSG St. Leon

27. Februar, 19.30 Uhr: HSG Wittlich – TV Möglingen

20. März, 19.30 Uhr: HSG Wittlich – TB Wülfrath

10. April, 19.30 Uhr: HSG Wittlich – Fortuna Düsseldorf

24. April, 19.30 Uhr: HSG Wittlich – TG Pforzheim 1888

15. Mai, 17 Uhr: HSG Wittlich – TSG Ketsch 2

(alle Spiele in der BBS-Halle)

3. Liga-Damen starten in die letzte und „heiße“ Phase der Vorbereitung

11. September 2020 von Thomas Prenosil

 

Die HSG-Drittliga-Damen mit dem 1. Vorsitzenden Axel Weinand, dem HSG-Ehrenmitglied Jürgen Junck, Betreuer Jürgen Unger und Stadtbürgermeister Joachim Rodenkirch.

Ehrung der Stadt Wittlich und Gratulation zum Aufstieg – Schurich verlässt Verein kurzfristig

Seit einer Woche befinden sich die HSG Wittlich als Drittliga-Aufsteiger in der heißen Phase der Vorbereitung. In der letzten Phase steht der obligatorische handballerische „Feinschliff“ auf dem Programm. Trainer Thomas Feilen zur akuellen Situation beim Aufsteiger: “Nach dem durchwachsenen August, in dem wir die eine oder andere kleine Verletzung bei einigen Spielerinnen zu verzeichnen hatten, ist meine Mannschaft äußerst motiviert und fokussiert in die letzte Phase der Vorbereitung gestartet. Wir haben noch einiges an Arbeit vor uns, um uns weiterhin Stück für Stück an das deutliche höhere Drittliga-Level anzupassen. Das lässt sich nicht von heute auf morgen realisieren.Aber wir haben einige positive Zwischensignale zu verzeichnen, sodass ich optimistisch bin, dass wir zum prognostierten Saisonstart unser bestmögliches Level erreichen können. Wir hoffen und der Verein setzt alles daran, dass wir unsere Saison am 17. Oktober um 18 Uhr gegen Bayer Leverkusen II vor voller Zuschauerkulisse starten können.“ Testen wird die HSG in den kommenden und letzten Wochen der Vorbereitung gegen einige Drittliga-Konkurrenten. Im Nachgang zum erfolgreichen Aufstieg erhielten Mannschaft und Verein am Mittwoch, dem 9.9.2020 im Wittlicher Eventum eine Ehrung der Stadt Wittlich als ein prägendes Aushängeschild der Stadt und Region
 


Personell hat die HSG zum aktuellen Zeitpunkt eine untypische Veränderung zu verzeichnen. Rechtsaußen-Spielerin Carla Schurich hat den Verein kurzfristig aufgrund einer Veränderung ihrer privaten Lebenssituation verlassen. Der Aufwand, von ihrem spontan neu entstandenen Lebensmittelpunkt (Mainz) nach Wittlich zu pendeln, war ihr zu aufwendig. „Die Mannschaft und der Verein wünschen ihr alles Gute auf ihrem neuen Weg. Positiv bleibt der gemeinsam errungene Drittligaaufstieg haften. Unsere Chancen, zu diesem späten Zeitpunkt nochmals personell reagieren zu können, sind mehr als begrenzt und nahezu unmöglich. Unsere große Stärke ist allerdings die mannschaftliche Geschlossenheit, sodass wir diese Personalie kompensieren werden,“ so Trainer Feilen.


Pressemitteilung der HSG Wittlch vom 11.9.2020

 

 

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Björn Pazen – Handball World 21.8.2020:

 

HSG Wittlich stürzt sich mit regionalen Talenten ins Abenteuer 3. Liga

Handballfans aus ganz Deutschland kennen die HSG Wittlich seit 1999 als Organisator des internationalen Frauen-Vorbereitungsturniers Anfang August, das zunächst Stelioplast-Cup hieß und seit einigen Jahren als Wittlicher Handball Cup firmiert. Jetzt stieg die HSG Wittlich erstmals in die 3. Liga auf.


Anfangs spielte die HSG beim eigenen Turnier noch mit, merkte dann aber schnell, dass Teams wie Viborg, Larvik, Metz oder Rekordsieger Leipzig doch andere Kaliber waren.


In Wittlich konzentriert man sich schon immer auf die Nachwuchsarbeit, und die trug schon vor 15 Jahren Früchte, als man zweimal in die damalige Regionalliga aufstieg – fast ausschließlich mit Spielerinnen aus dem eigenen Verein oder der Region Wittlich/Trier. Dieser Weg wurde konstant fortgesetzt – und nun spielt die Mannschaft von Thomas Feilen erstmals in der 3. Liga, wo man als einziges rheinland-pfälzisches Team in die Staffel Südwest eingruppiert wurde.


Beim größten Erfolg der Vereinsgeschichte gab es wegen Corona aber keine Sektdusche und keine große Party – aber das will die HSG Wittlich nachholen. Meister der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saarland dürfen sie sich wegen des Saisonabbruchs aber nicht nennen.


“Wir hätten äußerst gerne die Saison zu Ende gespielt. Mein Team hat eine herausragend konstante Saison mit 36:4 Punkten gespielt. Wir sind 18 Spiele in Folge ungeschlagen und waren natürlich über das gesellschaftlich absolut verständliche und sicherlich richtige Aussetzen der Saison und dem anschließenden Abbruch der Runde zunächst geknickt”, sagt Trainer Thomas Feilen, im Hauptberuf Gymnasiallehrer: “Ich hätte meinem Team die Meisterschaftsfeier sehr gegönnt und gewünscht. Sie haben unheimlich viel Fleiß, Herzblut, Rücksicht, Geduld und Fokussierung eingebracht, vor dem ich nur den Hut ziehen kann”


Nachdem die Corona-Beschränkungen in Rheinland-Pfalz gelockert wurden, konnte die Mannschaft dann ab Ende Mai auch wieder ins Training starten. Mit dabei sind drei Neuzugänge, die alle aus der Region stammen. “Wir haben uns bei der Auswahl von Neuzugängen verstärkt auf regionale Spielerinnen konzentriert, die Qualität besitzen und die Motivation haben, mit dem nötigen Aufwand unsere Mannschaft zu verstärken”, sagt der Vereinsvorsitzende Axel Weinand.


Annika Bach (23) wechselt vom letztjährigen Ligakonkurrenten Moselweiß (bei Koblenz) zur HSG. Einen noch kürzeren Weg hatte Meike Frank: Die 26-Jährige kommt vom Oberligisten HSG Hunsrück aus Kleinich zum Aufsteiger. Neu ist auch Torfrau Alexandra Irmgartz, die aus dem Koblenzer Vorort Bassenheim nach Wittlich wechselte.


“Sie passen menschlich und sportlich perfekt in unsere Mannschaft. Die HSG Wittlich will als einziger Drittligist aus dem Handballverband Rheinland ambitionierten Spielerinnen aus der Region die Chance geben, höherklassig zu spielen. Andere Neuzugänge kommen für uns nicht infrage, nicht nur wegen unseren finanziellen Möglichkeiten”, betont Feilen.


Wie man sich bei der HSG dann für höhere Weihen empfehlen kann, zeigt zum Beispiel Leverkusens aus Wittlich stammende Bundesligaspielerin Jenny Souza. “Wir brauchen eine leistungsorientierte Jugendarbeit”, sagt Feilen: “Und wir wissen immer noch, wo wir herkommen.” Bekannteste Spielerin und einziger echter Routinier im jungen Kader ist Kreisläuferin Andrea Czanik. Die Slowakin (41) wechselte nach der Insolvenz der Miezen vor einem Jahr aus Trier nach Wittlich und trainiert zudem eine HSG-Jugendmannschaft.


Mit einem Heimspiel gegen ihre ehemalige Vereinskameradin Marie Teusch und deren neuen Klub Bayer Leverkusen II starten die Handballerinnen der HSG Wittlich am 17. Oktober in ihre Premierensaison der 3. Bundesliga. “Das ist für den Start natürlich ein idealer Gegner”, freut sich Trainer Thomas Feilen nach der Bekanntgabe des Spielplans. “Wir sind absolut zufrieden mit der Zusammenstellung unserer Staffel. Die Auswärtsfahrten sind maximal 300 Kilometer lang”, sagt Weinand.


Die HSG gibt als Saisonziel den Klassenerhalt an. Weinand: “Wir peilen Platz acht an.” Vor allem die Teams aus Baden-Württemberg sind für die Wittlicherinnen noch eine unbekannte Größe. Ob und wie viele Zuschauer zu den HSG-Heimspielen in die Wittlicher BBS-Halle kommen dürfen, steht aktuell noch nicht fest. Nimmt man die derzeit gültige Corona-Verordnung des Landes dürften bei Wahrung der Abstandsregel 150 Zuschauer in die Halle kommen.


“Diese Zahl würden wir packen”, sagt der Vereinsvorsitzende Axel Weinand. “Wir hoffen darauf, dass wir vor Fans spielen können, nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen, sondern auch, weil unsere Mannschaft als Aufsteiger auf die Unterstützung von den Rängen angewiesen ist”, ergänzt Thomas Feilen.


Bisher läuft die Vorbereitung laut Feilen “wie am Schnürchen”, alle Spielerinnen sind verletzungsfrei. “Natürlich mussten wir aufgrund des Aufstiegs die Zahl der Einheiten und die Intensität erhöhen, aber bis auf ein paar kleinere Blessuren sind alle richtig fit”, sagt der HSG-Trainer. In den ersten Testspielen gegen die Drittligisten Eddesheim und Marpingen zeigte sein Team trotz Niederlagen schon eine gute Form: “Die Spiele haben aber auch gezeigt, woran wir bis zum Saisonstart noch arbeiten müssen.”


Es folgt ein Kurztrainingslager in Wittlich, im September dann weitere Testspiele sowie die Teilnahme am Mittelhessen-Cup in Kleenheim (12./13. September), wo die HSG auf einige weitere Drittligisten trifft. “So lernen wir, was auf uns zukommt”, betont Feilen.


Neuzugänge:
Alexandra Irmgartz (TV Moselweiß), Meike Frank (HSG Hunsrück), Anna Bach (HSG Bassenheim)


Abgänge:
Lisa Rollinger (HSG Hunsrück), Giulia Wilhelmi (Karriereende)


Der Kader für die Saison 2020/21: Name Position Jahrgang
Alexandra Irmgartz TW 1987
Hanna Scharfbillig TW 1992
Anne Keil LA 1998
Merle Kloep LA 2003
Meike Frank LA 1993
Carolin Ambros RA 1994
Carla Schurich RA 1999
Helen Schieke RL 1995
Selina Teusch RM 1997
Annika Bach RM 1996
Nicole Packmohr RM 1993
Nele Kappes RR 1999
Lisa Kucher RR 1991
Frederike Engel KM 2001
Andrea Czanik KM 1979
Irina Lukanowski KM 1990

Trainer: Thomas Feilen


Quelle: Handball World

 

 

30. Juni 2020

 

 

Wittlicher Neuzugang mit regionaler Identität und Qualität

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Annika Bach wechselt zum Drittliga-Aufsteiger in die Säubrenner-Stadt

 

Mit Annika Bach präsentiert die HSG Wittlich den dritten externen Neuzugang für die anstehende Drittliga-Saison und erklärt die Personalplanung damit für abgeschlossen. Die 23-Jährige, die als junges Talent in der letzten Saison der Vulkan-Ladies zum Kader des damaligen Erst- und Zweitligisten gehörte, wechselt vom letztjährigen Ligakonkurrenten aus Moselweis zur HSG.

 

„Ich freue mich sehr, dass wir Annika für unser Team gewinnen können. Wir stehen bereits seit längerem im Austausch. Annika hat sich in der letzten Zeit einige Trainingseinheiten bei uns angeschaut und sich letztendlich u.a. auch aufgrund der nun feststehenden privaten Studien-Situation für uns entschieden. Sie passt mit ihrem regionalen Bezug und ihren handballerischen Fähigkeiten neben unseren beiden anderen Neuzugängen Alex Irmgartz und Meike Frank genau in unsere Zielgruppe, was die externen Verstärkungen angeht. Ich bin mit der personellen Zusammenstellung der Mannschaft für die kommende Saison sehr zufrieden. Wir haben es geschafft, unsere Vorstellung, vornehmlich Verstärkungen aus unserem Verbandsgebiet zu erzielen, umsetzen können. Das Kriterium der „regionalen Identität“ werden wir somit auch in der kommenden Saison für uns beanspruchen dürfen, um die Identifikation für unsere Sponsoren und Zuschauer sicherzustellen.“ so ein zufriedener Trainer Thomas Feilen über die strategische Personalplanung des Drittliga-Aufsteigers.

 

Annika Bach zu ihrem Wechsel und zur kommenden Saison in Liga 3 mit der HSG: „ Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung bei der HSG und das Projekt 3. Liga. Ich habe mir einige Trainingseinheiten angeschaut und wurde von der Mannschaft sehr herzlich aufgenommen, was die Entscheidung sicherlich etwas leichter gemacht hat. Leider war der Abschied in Moselweiß aufgrund von Corona nicht so, wie ich es mir vorgestellt und gewünscht habe. Ich habe dort über 10 Jahre gespielt und am Vereinsleben teilgenommen - Moselweiß ist mein Heimatverein! Für diese unvergessliche Zeit möchte ich mich bei allen, die mich auf diesem Weg begleitet haben, bedanken! Nun freue ich mich sehr auf die anstehende Saison und die Zusammenarbeit mit dem Team. Ich hoffe, dass ich mich schnell einfinde, individuell weiterentwickeln kann und es bald wieder los geht!

 

Wie bereits in diversen Medien berichtet, verlässt Lisa Rolinger die HSG und schließt sich der HSG Hunsrück an. Der ehemalige Trainer Thomas Feilen zu dieser Personalie: „Wir danken Lisa für ihr jahrelanges Engagement in unserem Team und im Verein. Die HSG Hunsrück darf sich über einen Teamplayer freuen, „der“ sich bei uns immer dem Wohl des Teams untergeordnet hat. Lisas Wechselwunsch vor allem für mehr Spielzeit ist nachvollziehbar. Die gesamte Mannschaft, der Vorstand und auch ich persönlich wünschen ihr alles Gute“.

 

 

22. Juni 2020

 

"Drittliga-Aufsteiger HSG Wittlich startet in die Vorbereitung"

 

Unser Drittliga-Team befindet sich seit drei Wochen wieder im Training und in der Vorbereitung auf die neue Saison. "Unter Berücksichtigung und Einhaltung der geforderten Richtlinien und Hygienemaßnahmen sind wir wieder mit Spaß und Motivation ins Training gestartet. Auch wenn wir auf die richtige Meisterfeier leider verzichten mussten konnte sich unser Team über die gelieferten Meister-Shirts freuen. Bei aller gerechtfertigten Freude wissen wir, welch enorme Herausforderung in der kommenden Runde in der 3. Liga auf uns wartet. Diese gehen wir mit äußerst hohem Ehrgeiz, Spaß und Motivation an und wollen die nächsten Wochen intensiv nutzen, um für das Abenteuer "3. Liga" entsprechend vorbereitet zu sein." so Trainer Thomas Feilen.

 

 

 

3. Bundesliga: Aufsteiger HSG Wittlich Trainingsstart im „Meister-Shirt“
Foto: Dieter Rau

10. Mai 2020

 

Torschützin des Monats Dezember 2019 verstärkt die HSG Wittlich  -

Meike Frank wechselt zum Drittliga-Aufsteiger in die Säubrenner-Stadt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die HSG Wittlich vermeldet mit Meike Frank eine wichtige Kader-Verstärkung für die kommende Drittliga-Saison. Die 26 jährige „Torschützin des Monats - Dezember 2019“ kommt vom Oberligisten der HSG Hunsrück zum Aufsteiger.

 

„Wir freuen uns mit Meike Frank eine talentierte Spielerin der Region in unserem Team begrüßen zu dürfen, die mit uns gemeinsam die Herausforderung „3. Liga“ angehen möchte. Meike hat ihre Stärken in den vergangenen Jahren in der Oberliga häufig unter Beweis gestellt. Wir freuen uns auf eine schnelle und sprungstarke Spielerin, die sowohl ihre Stärken in der Abwehr und im Gegenstoß, als auch auf der Linksaußen-Position im Angriff hat. Meike wird uns definitiv mit ihrer Qualität verstärken. Auch menschlich wird sie in unser bestehendes Team passen, das haben die offenen Gespräche in der Vergangenheit gezeigt. Wir wollen gemeinsam, sowohl wir als Team, als auch Meike individuell, den nächsten Qualitäts-Schritt gehen. Wir folgen damit unserem Ziel, uns vor allem mit regionalen Spielerinnen zu verstärken, um die Identifikation mit den regionalen Zuschauern und Sponsoren wie in den vergangenen Jahren zu gewährleisten. Das ist eine wichtige Basis unserer Ideen“, so HSG-Trainer Thomas Feilen.

 

Meike Frank zu ihrem Wechsel zur HSG „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung, welche die 3. Liga mit sich bringt und hoffe, dass ich mich durch diese sportliche Entscheidung individuell weiterentwickeln werde sowie mich auch schnell in dem Team integrieren kann. Trotz der einmaligen Möglichkeit, durch den Wechsel höherklassig spielen zu können, fiel mir die Entscheidung nicht leicht. Die HSG Hunsrück ist mein Heimatverein. Meine Großeltern haben mitgeholfen die Halle zu errichten, meine Eltern, meine Schwester und meine Cousinen haben alle in dieser Halle gespielt und auch außerhalb der Verwandtschaftsbeziehungen ist die HSG Hunsrück eine große Familie für mich. Ich bin in der Halle quasi aufgewachsen und habe Freundschaften geknüpft, die weiter gehen als eine Teamgemeinschaft. Dabei wurden wir immer von unseren großartigen Fans unterstützt, die die Hirtenfeldhalle in einen Hexenkessel verwandeln. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Beteiligten von Herzen für diese Jahre voller schöner Erinnerungen und Emotionen bedanken, die mich als Mensch und Spielerin geprägt haben und an die ich mich immer gerne erinnern werde. Ich hoffe, dass ich diese Erfahrungen ebenfalls in Wittlich wiederfinden kann. Der Aufstieg in die 3. Liga ist für den (Frauen-)Handball in der Region eine Möglichkeit, mehr Aufmerksamkeit und mehr Menschen zu diesem besonderen Sport zu lenken. Ich bin der HSG Wittlich dankbar, dass sie mir die Chance für die neue Herausforderung geboten hat, an diesem regionalen Projekt mitwirken zu dürfen.
Nun freue ich mich auf die gemeinsame Zusammenarbeit mit dem Trainer- und Betreuerteam, den Verantwortlichen der HSG Wittlich und natürlich auch mit dem Team selbst. Meine neuen Mitspielerinnen sind mir aus den vielen vergangenen Derbys und der ein oder anderen dritten Halbzeit schon bekannt. Mit vielen habe ich auch schon zusammengespielt, sodass ich Helen Schieke zu einer meiner besten Freundinnen zählen darf. Daher bin ich optimistisch, dass wir uns auf und neben dem Platz schnell einspielen werden.“

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Soziales Engagement der 1. Damenmannschaft der Wittlicher HSG

 

Auch bei der HSG Wittlich machen sich die Auswirkungen der Corona-Pandemie in der Vereinskasse bemerkbar. Durch den vorzeitigen Abbruch des Spielbetriebs gehen die Einnahmen durch Eintritt und Verkauf von Getränken und Speisen verloren. Die 1. Damenmannschaft der HSG, die in der kommenden Saison als Aufsteiger in der 3. Bundesliga auflaufen wird, hat sich daher etwas überlegt, um den Verein in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen.

So hat die Spielerin Carolin Ambros in liebevoller Fleißarbeit Stoffmasken in den Vereinsfarben blau und rot genäht. Diese können zu einem Preis von 10,00 € erworben werden. Acht Euro fließen in die Jugendarbeit der HSG und zwei Euro an die Wittlicher Tafel.

 

Mit „Regionaler Identität“ in Richtung 3. Liga

 

Statik des Aufstieg-Teams bleibt – Verstärkungen bevorzugt mit regionalem Bezug

 

Die HSG-Verantwortlichen „basteln“ aktuell am Kader des zukünftigen Drittliga-Teams. Dabei wird das „zentrale Gerüst“ der Mannschaft aus dem Aufstiegs-Team bestehen.

„Das was uns in der erfolgreichen vergangenen Saison stark und erfolgreich gemacht hat, sind mannschaftliche Geschlossenheit, Trainingsfleiß und Team-„Spirit“. Dass wir unser mannschaftliches Gerüst beibehalten, ist dabei die naheliegende Konsequenz. Dennoch sind wir uns der Verantwortung bewusst, uns mit der ein- oder anderen Spielerin zu verstärken, die uns sportlich weiterhilft, um in der 3. Liga konkurrenzfähig zu sein“ so Trainer Thomas Feilen.

„Wir freuen uns den Handballverband Rheinland als hier ansässiger Verein im Bereich der 3. Bundesliga zu vertreten. Wir konzentrieren unsere Aquise nach vereinzelten personellen Neuzugängen verstärkt auf regionale Spielerinnen, die die Qualität, Motivation und den Aufwand bereit sind aufzubringen, um unsere Mannschaft zu verstärken und ein Teil dieses Teams zu werden“ so Vorstand Axel Weinand.

 

 

Alexandra Irmgartz verstärkt das Torhüter-Gespann

„Mit Alex Irmgartz, die vom Liga-Konkurrenten aus Bassenheim zu uns stößt, gewinnen wir eine starke, großgewachsene und erfahrene Torhüterin für unsere Mannschaft. In der abgelaufenen RPS-Saison gehörte sie sicherlich zu den stärksten Keeperinnen der Liga. Nachdem Giulia Wilhelmi uns aus beruflichen Gründen leider nur noch sporadisch zur Verfügung stehen kann, war klar, dass wir uns auf der Torhüter-Position verändern werden. Mit Alex haben wir sicherlich die Wunschlösung auf der Torhüterposition erzielen können. Sie wird mit Hanna Scharfbillig ein starkes Torhüter-Gespann bilden. Wir kennen uns bereits seit mehr als 10 Jahren, als Alex als junges Talent sporadisch bei uns am Torhütertraining beim damaligen Zweitligisten in Weibern teilgenommen hat“ so Trainer Thomas Feilen rückblickend auf die ersten Begegnungen.

 

Die 1,84m große Torhüterin ist trotz ihres enormen Potentials lange ihrem Heimatverein, dem TV Engers, treu geblieben und hatte sich zu Beginn der vergangenen Saison nach dem Abstieg des TV Engers dem TV Bassenheim angeschlossen und wurde „ad hoc“ zu einem äußerst starken Rückhalt zwischen den Pfosten, was auch die HSG Wittlich beim Remis im Rückspiel in Bassenheim zu spüren bekam, als Irmgartz ihrem damaligen Gegner aus Wittlich das Leben äußerst schwer machte.

 

Alexandra Irmgartz über ihren Wechsel zur HSG Wittlich: „Zunächst einmal freue ich mich sehr auf die neue Herausforderung und darauf mit der Mannschaft, dem Trainerteam und den Verantwortlichen der HSG zusammenzuarbeiten. Mit Thomas stand ich in den vergangenen Jahren immer mal wieder in Kontakt, aber leider gab es in der Vergangenheit immer wieder Gründe, die ein höherklassiges Engagement verhinderten. Nun aber passt alles zusammen und daher möchte ich die Chance jetzt einfach wahrnehmen.

Nach über 20 Jahren im Dienste des TV Engers war der Wechsel zum TV Bassenheim für mich der erste Vereinswechsel, den ich bis heute nie bereut habe. Die Entscheidung für die HSG hat für mich auch einen Vermutstropfen, denn die Mädels, die Fans und der Verein aus Bassenheim haben mich gleich von Anfang an herzlich aufgenommen und ich habe sie schnell ins Herz geschlossen. Auch wenn alle meinen Schritt nachvollziehen können, hätte ich mir den Abschied natürlich auch anders vorgestellt als solch ein abruptes Saisonende, bedingt durch den Virus. Aber nun freue ich mich auf die neue Aufgabe und bin gespannt, was mich in Wittlich und der 3. Liga erwarten wird“.

 

„Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Alex, zumal sie charakterlich ein Klasse-Typ ist und damit auch menschlich ausgezeichnet in unser Team passen wird“, so der Trainer des zukünftigen Drittligisten abschließend.

 

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Foto: Dieter Rau

Handballerinnen der HSG steigen in die 3. Bundesliga auf

22. April 2020 von Thomas Prenosil

 

HSG Wittlich wird für herausragende und einzigartige Saison mit Aufstieg belohnt


Durch den Beschluss des DHB-Bundesrates, auch den Ligabetrieb in der 3. Bundesliga sowie der A-Jugend Bundesliga zu beenden, sind die Verantwortlichen der HSG Wittlich vom amtierenden HVR-Präsidenten Peter-Josef Schmitz darüber informiert worden. Nach der Entscheidung, dass die Saison nicht annuliert wird, war die HSG Wittlich bei allen in der Diskussion befindlichen Wertungsmodellen nicht mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen und steht damit als Aufsteiger in die 3. Handball-Bundesliga fest!


„Die aufgrund der Corona-Pandemie pausierende Liga hätten wir äußerst gerne zu Ende gespielt. Mein Team hat bis dato eine herausragend konstante Saison mit 36 Plus- und lediglich 4 Minuspunkten gespielt. Wir sind seit dem 3. Spieltag 18 Spiele in Folge ungeschlagen und waren natürlich über das gesellschaftlich absolut verständliche und sicherlich richtige Aussetzen der Saison bis zum 19.4 und dem anschließenden Abbruch der Runde zunächst geknickt“ so Trainer Thomas Feilen.


„Wir standen im regen Austausch mit dem amtierenden Präsidenten und der spielleitenden Stelle und wussten schon etwas länger, dass eine Annulierung der Saison nicht zur Debatte steht. Mehr als 75% aller Spiele waren absolviert, sodass wir uns auf selbstverständlich Hoffnungen auf die Meisterschaft gemacht haben. Die Entscheidung ist für alle Spielerinnen, das Trainerteam, den Vorstand der HSG sowie alle Gönner und Förderer eine große Erleichterung“, so der Vorstandsvorsitzende Axel Weinand.


Die Freude des Teams und der Verantwortlichen im HSG-Lager ist unabhängig von der nicht zu Ende gespielten Saison riesig. Am Anfang der Runde hätte man nicht mit einem derartigen Ergebnis im kompletten Verlauf der Saison gerechnet.


Dass die Entscheidung nun gefallen sei, eröffne Ihnen verfrühtere Planungssicherheiten, unabhängig davon, dass „nach wie vor“ unklar ist, wann und in welcher Form der Spielbetrieb zur kommenden Saison wieder aufgenommen werden kann, so die HSG-Verantwortlichen.


„Wir werden nun so zügig wie möglich unsere personellen Planungen für die kommende Saison finalisieren, um uns bestmöglich für diese neue und spannende Herausforderung vorzubereiten und ein konkurrenzfähiges Team zu stellen.“ so Axel Weinand.


„Ich hätte meinem Team die Meisterschaftsfeier sehr gegönnt und gewünscht. Das hätten sich alle aufgrund ihres stetigen und unbändigen Einsatzes für das Team verdient gehabt. Sie haben unheimlich viel Fleiß, Herzblut, Rücksicht, Geduld und Fokussierung eingebracht, vor dem ich nur den Hut ziehen kann. Nichtsdestotrotz bleibt uns diese Saison sportlich und auch mannschaftlich in äußerst positiver und denkwürdiger Erinnerung. Ab jetzt freuen wir uns auf die Aufgaben, die vor uns liegen“, so Trainer Thomas Feilen.

Nachwuchstalent Merle Kloep, Foto: Dieter Rau


Personell steht bereits länger fest, dass Nachwuchstalent Merle Kloep noch näher an und in die Mannschaft rücken wird. „Merle hat in den Spielen, die sie bei uns absolviert hat, bereits angedeutet, über welches Potential sie verfügt. Sie besticht durch Dynamik und trotz ihres jungen Alters mit einer hohen Spielintelligenz. Sie hat sich beachtlich im Seniorenbereich akklimatisiert. Wir werden Merle behutsam einbauen und ihr Potential weiterhin bestmöglich fördern. Weitere Personalien werden wir in den kommenden Tagen und Wochen präsentieren.“ so Weinand und Feilen unisono.