10. Mai 2020

 

Torschützin des Monats Dezember 2019 verstärkt die HSG Wittlich  -

Meike Frank wechselt zum Drittliga-Aufsteiger in die Säubrenner-Stadt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die HSG Wittlich vermeldet mit Meike Frank eine wichtige Kader-Verstärkung für die kommende Drittliga-Saison. Die 26 jährige „Torschützin des Monats - Dezember 2019“ kommt vom Oberligisten der HSG Hunsrück zum Aufsteiger.

 

„Wir freuen uns mit Meike Frank eine talentierte Spielerin der Region in unserem Team begrüßen zu dürfen, die mit uns gemeinsam die Herausforderung „3. Liga“ angehen möchte. Meike hat ihre Stärken in den vergangenen Jahren in der Oberliga häufig unter Beweis gestellt. Wir freuen uns auf eine schnelle und sprungstarke Spielerin, die sowohl ihre Stärken in der Abwehr und im Gegenstoß, als auch auf der Linksaußen-Position im Angriff hat. Meike wird uns definitiv mit ihrer Qualität verstärken. Auch menschlich wird sie in unser bestehendes Team passen, das haben die offenen Gespräche in der Vergangenheit gezeigt. Wir wollen gemeinsam, sowohl wir als Team, als auch Meike individuell, den nächsten Qualitäts-Schritt gehen. Wir folgen damit unserem Ziel, uns vor allem mit regionalen Spielerinnen zu verstärken, um die Identifikation mit den regionalen Zuschauern und Sponsoren wie in den vergangenen Jahren zu gewährleisten. Das ist eine wichtige Basis unserer Ideen“, so HSG-Trainer Thomas Feilen.

 

Meike Frank zu ihrem Wechsel zur HSG „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung, welche die 3. Liga mit sich bringt und hoffe, dass ich mich durch diese sportliche Entscheidung individuell weiterentwickeln werde sowie mich auch schnell in dem Team integrieren kann. Trotz der einmaligen Möglichkeit, durch den Wechsel höherklassig spielen zu können, fiel mir die Entscheidung nicht leicht. Die HSG Hunsrück ist mein Heimatverein. Meine Großeltern haben mitgeholfen die Halle zu errichten, meine Eltern, meine Schwester und meine Cousinen haben alle in dieser Halle gespielt und auch außerhalb der Verwandtschaftsbeziehungen ist die HSG Hunsrück eine große Familie für mich. Ich bin in der Halle quasi aufgewachsen und habe Freundschaften geknüpft, die weiter gehen als eine Teamgemeinschaft. Dabei wurden wir immer von unseren großartigen Fans unterstützt, die die Hirtenfeldhalle in einen Hexenkessel verwandeln. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Beteiligten von Herzen für diese Jahre voller schöner Erinnerungen und Emotionen bedanken, die mich als Mensch und Spielerin geprägt haben und an die ich mich immer gerne erinnern werde. Ich hoffe, dass ich diese Erfahrungen ebenfalls in Wittlich wiederfinden kann. Der Aufstieg in die 3. Liga ist für den (Frauen-)Handball in der Region eine Möglichkeit, mehr Aufmerksamkeit und mehr Menschen zu diesem besonderen Sport zu lenken. Ich bin der HSG Wittlich dankbar, dass sie mir die Chance für die neue Herausforderung geboten hat, an diesem regionalen Projekt mitwirken zu dürfen.
Nun freue ich mich auf die gemeinsame Zusammenarbeit mit dem Trainer- und Betreuerteam, den Verantwortlichen der HSG Wittlich und natürlich auch mit dem Team selbst. Meine neuen Mitspielerinnen sind mir aus den vielen vergangenen Derbys und der ein oder anderen dritten Halbzeit schon bekannt. Mit vielen habe ich auch schon zusammengespielt, sodass ich Helen Schieke zu einer meiner besten Freundinnen zählen darf. Daher bin ich optimistisch, dass wir uns auf und neben dem Platz schnell einspielen werden.“

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Soziales Engagement der 1. Damenmannschaft der Wittlicher HSG

 

Auch bei der HSG Wittlich machen sich die Auswirkungen der Corona-Pandemie in der Vereinskasse bemerkbar. Durch den vorzeitigen Abbruch des Spielbetriebs gehen die Einnahmen durch Eintritt und Verkauf von Getränken und Speisen verloren. Die 1. Damenmannschaft der HSG, die in der kommenden Saison als Aufsteiger in der 3. Bundesliga auflaufen wird, hat sich daher etwas überlegt, um den Verein in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen.

So hat die Spielerin Carolin Ambros in liebevoller Fleißarbeit Stoffmasken in den Vereinsfarben blau und rot genäht. Diese können zu einem Preis von 10,00 € erworben werden. Acht Euro fließen in die Jugendarbeit der HSG und zwei Euro an die Wittlicher Tafel.

 

Mit „Regionaler Identität“ in Richtung 3. Liga

 

Statik des Aufstieg-Teams bleibt – Verstärkungen bevorzugt mit regionalem Bezug

 

Die HSG-Verantwortlichen „basteln“ aktuell am Kader des zukünftigen Drittliga-Teams. Dabei wird das „zentrale Gerüst“ der Mannschaft aus dem Aufstiegs-Team bestehen.

„Das was uns in der erfolgreichen vergangenen Saison stark und erfolgreich gemacht hat, sind mannschaftliche Geschlossenheit, Trainingsfleiß und Team-„Spirit“. Dass wir unser mannschaftliches Gerüst beibehalten, ist dabei die naheliegende Konsequenz. Dennoch sind wir uns der Verantwortung bewusst, uns mit der ein- oder anderen Spielerin zu verstärken, die uns sportlich weiterhilft, um in der 3. Liga konkurrenzfähig zu sein“ so Trainer Thomas Feilen.

„Wir freuen uns den Handballverband Rheinland als hier ansässiger Verein im Bereich der 3. Bundesliga zu vertreten. Wir konzentrieren unsere Aquise nach vereinzelten personellen Neuzugängen verstärkt auf regionale Spielerinnen, die die Qualität, Motivation und den Aufwand bereit sind aufzubringen, um unsere Mannschaft zu verstärken und ein Teil dieses Teams zu werden“ so Vorstand Axel Weinand.

 

 

Alexandra Irmgartz verstärkt das Torhüter-Gespann

„Mit Alex Irmgartz, die vom Liga-Konkurrenten aus Bassenheim zu uns stößt, gewinnen wir eine starke, großgewachsene und erfahrene Torhüterin für unsere Mannschaft. In der abgelaufenen RPS-Saison gehörte sie sicherlich zu den stärksten Keeperinnen der Liga. Nachdem Giulia Wilhelmi uns aus beruflichen Gründen leider nur noch sporadisch zur Verfügung stehen kann, war klar, dass wir uns auf der Torhüter-Position verändern werden. Mit Alex haben wir sicherlich die Wunschlösung auf der Torhüterposition erzielen können. Sie wird mit Hanna Scharfbillig ein starkes Torhüter-Gespann bilden. Wir kennen uns bereits seit mehr als 10 Jahren, als Alex als junges Talent sporadisch bei uns am Torhütertraining beim damaligen Zweitligisten in Weibern teilgenommen hat“ so Trainer Thomas Feilen rückblickend auf die ersten Begegnungen.

 

Die 1,84m große Torhüterin ist trotz ihres enormen Potentials lange ihrem Heimatverein, dem TV Engers, treu geblieben und hatte sich zu Beginn der vergangenen Saison nach dem Abstieg des TV Engers dem TV Bassenheim angeschlossen und wurde „ad hoc“ zu einem äußerst starken Rückhalt zwischen den Pfosten, was auch die HSG Wittlich beim Remis im Rückspiel in Bassenheim zu spüren bekam, als Irmgartz ihrem damaligen Gegner aus Wittlich das Leben äußerst schwer machte.

 

Alexandra Irmgartz über ihren Wechsel zur HSG Wittlich: „Zunächst einmal freue ich mich sehr auf die neue Herausforderung und darauf mit der Mannschaft, dem Trainerteam und den Verantwortlichen der HSG zusammenzuarbeiten. Mit Thomas stand ich in den vergangenen Jahren immer mal wieder in Kontakt, aber leider gab es in der Vergangenheit immer wieder Gründe, die ein höherklassiges Engagement verhinderten. Nun aber passt alles zusammen und daher möchte ich die Chance jetzt einfach wahrnehmen.

Nach über 20 Jahren im Dienste des TV Engers war der Wechsel zum TV Bassenheim für mich der erste Vereinswechsel, den ich bis heute nie bereut habe. Die Entscheidung für die HSG hat für mich auch einen Vermutstropfen, denn die Mädels, die Fans und der Verein aus Bassenheim haben mich gleich von Anfang an herzlich aufgenommen und ich habe sie schnell ins Herz geschlossen. Auch wenn alle meinen Schritt nachvollziehen können, hätte ich mir den Abschied natürlich auch anders vorgestellt als solch ein abruptes Saisonende, bedingt durch den Virus. Aber nun freue ich mich auf die neue Aufgabe und bin gespannt, was mich in Wittlich und der 3. Liga erwarten wird“.

 

„Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Alex, zumal sie charakterlich ein Klasse-Typ ist und damit auch menschlich ausgezeichnet in unser Team passen wird“, so der Trainer des zukünftigen Drittligisten abschließend.

 

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Foto: Dieter Rau

Handballerinnen der HSG steigen in die 3. Bundesliga auf

22. April 2020 von Thomas Prenosil

 

HSG Wittlich wird für herausragende und einzigartige Saison mit Aufstieg belohnt


Durch den Beschluss des DHB-Bundesrates, auch den Ligabetrieb in der 3. Bundesliga sowie der A-Jugend Bundesliga zu beenden, sind die Verantwortlichen der HSG Wittlich vom amtierenden HVR-Präsidenten Peter-Josef Schmitz darüber informiert worden. Nach der Entscheidung, dass die Saison nicht annuliert wird, war die HSG Wittlich bei allen in der Diskussion befindlichen Wertungsmodellen nicht mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen und steht damit als Aufsteiger in die 3. Handball-Bundesliga fest!


„Die aufgrund der Corona-Pandemie pausierende Liga hätten wir äußerst gerne zu Ende gespielt. Mein Team hat bis dato eine herausragend konstante Saison mit 36 Plus- und lediglich 4 Minuspunkten gespielt. Wir sind seit dem 3. Spieltag 18 Spiele in Folge ungeschlagen und waren natürlich über das gesellschaftlich absolut verständliche und sicherlich richtige Aussetzen der Saison bis zum 19.4 und dem anschließenden Abbruch der Runde zunächst geknickt“ so Trainer Thomas Feilen.


„Wir standen im regen Austausch mit dem amtierenden Präsidenten und der spielleitenden Stelle und wussten schon etwas länger, dass eine Annulierung der Saison nicht zur Debatte steht. Mehr als 75% aller Spiele waren absolviert, sodass wir uns auf selbstverständlich Hoffnungen auf die Meisterschaft gemacht haben. Die Entscheidung ist für alle Spielerinnen, das Trainerteam, den Vorstand der HSG sowie alle Gönner und Förderer eine große Erleichterung“, so der Vorstandsvorsitzende Axel Weinand.


Die Freude des Teams und der Verantwortlichen im HSG-Lager ist unabhängig von der nicht zu Ende gespielten Saison riesig. Am Anfang der Runde hätte man nicht mit einem derartigen Ergebnis im kompletten Verlauf der Saison gerechnet.


Dass die Entscheidung nun gefallen sei, eröffne Ihnen verfrühtere Planungssicherheiten, unabhängig davon, dass „nach wie vor“ unklar ist, wann und in welcher Form der Spielbetrieb zur kommenden Saison wieder aufgenommen werden kann, so die HSG-Verantwortlichen.


„Wir werden nun so zügig wie möglich unsere personellen Planungen für die kommende Saison finalisieren, um uns bestmöglich für diese neue und spannende Herausforderung vorzubereiten und ein konkurrenzfähiges Team zu stellen.“ so Axel Weinand.


„Ich hätte meinem Team die Meisterschaftsfeier sehr gegönnt und gewünscht. Das hätten sich alle aufgrund ihres stetigen und unbändigen Einsatzes für das Team verdient gehabt. Sie haben unheimlich viel Fleiß, Herzblut, Rücksicht, Geduld und Fokussierung eingebracht, vor dem ich nur den Hut ziehen kann. Nichtsdestotrotz bleibt uns diese Saison sportlich und auch mannschaftlich in äußerst positiver und denkwürdiger Erinnerung. Ab jetzt freuen wir uns auf die Aufgaben, die vor uns liegen“, so Trainer Thomas Feilen.

Nachwuchstalent Merle Kloep, Foto: Dieter Rau


Personell steht bereits länger fest, dass Nachwuchstalent Merle Kloep noch näher an und in die Mannschaft rücken wird. „Merle hat in den Spielen, die sie bei uns absolviert hat, bereits angedeutet, über welches Potential sie verfügt. Sie besticht durch Dynamik und trotz ihres jungen Alters mit einer hohen Spielintelligenz. Sie hat sich beachtlich im Seniorenbereich akklimatisiert. Wir werden Merle behutsam einbauen und ihr Potential weiterhin bestmöglich fördern. Weitere Personalien werden wir in den kommenden Tagen und Wochen präsentieren.“ so Weinand und Feilen unisono.