Spieltag 28. und 29. Mai 2022

 

HSG Hunsrück – HC Erlangen 32:40 (16:16)

 

Überragende Abschiedsvorstellung von HSG Kreisläuferin Sarah Wies, die mit 10 Toren ihre Klasse nochmals unter Beweis stellte, aber die Niederlage ihrer Mannschaft im letzten Saisonspiel nicht verhindern konnte.

 

10 Minuten lang gaben die Hunsrückerinnen den Takt im Spiel gegen den HC Erlangen vor, führten 6:3, doch dann waren die Gäste im Spiel, glichen erstmals beim 6:6 in der 13. Minute aus, doch den Führungstreffer der Favoritinnen ließ das Hunsrück Team nicht zu, legte immer einen oder zwei Treffer vor, doch zur Pause gelang den Gästen der 16:16 Ausgleichstreffer.

 

Die Anfangsminuten der zweiten Hälfte gehörten dann den Gästen, die auf 20:23 in der 40. Minute davonzogen, doch die Hunsrückerinnen hielten dagegen und das Spiel bis 23:26 in der 44. Minute offen. Doch dann gelang den Gästen über 27:32 in der 51. Minute und 29:37 in der 56. Minute die Entscheidung. Das vorerst letzte Tor in er dritte Liga gelang dann Hanna Tatsch zum Endstand von 32:40!

 

„Ein würdiger Abschied aus der dritten Liga! Wir waren deutlich besser als im Hinspiel, boten eine geschlossene Mannschaftsleistung, aus der ich aber Sarah Wies herausheben will. Sie machte ein erneut überragendes Spiel. Die Gegenstöße der Gäste konnten wir besser unterbinden und fanden so zu unserem Spiel. Am Ende hat es leider nicht gereicht, doch es war kein schlechtes Spiel zum Abschied aus der Liga“, fand HSG Coach Nils Ibach.

 

Born, Junglas und Kristinsdottir – Frank (2), Wies (12/1), Tatsch (3), Bottlender, Litzenburger (1), Römer (1), Rolinger, Gräber (8/4), Müller (3), Bach (2), Molz. 

 

HSG Hunsrück - HC Erlangen (Samstag, 19.30 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Vor heimischer Kulisse verabschieden sich Mannschaft und Trainer Nils Ibach von ihrem Publikum aus der 3. Liga. Das Team musste bereits frühzeitig die Chancen auf den Klassenerhalt in der „Klassenverbleibrunde“ begraben und steht jetzt vor einem Neuanfang in der RPS Oberliga. Noch einmal will die Mannschaft sich mit einer guten Vorstellung von ihren Fans verabschieden. Abschied nehmen heißt es auch von den Spielerinnen Meike Regitz, die vorerst die Handballschuhe an den Nagel hängt, Louisa Bottlender, die das Team aus Studiengründen verlassen muss, sowie Sarah Wies und Viki Höhmann, die mit dem Handball komplett aufhören. Kürzertreten wird Torfrau Meike Junglas! Das tut uns alles weh, die Spielerinnen waren wichtige Bausteine, doch wir sind auch gerade dabei die Neuzugänge zu verpflichten. Aus der zweiten Mannschaft wird Hanna Litzenburger zu uns stoßen. Die Neuverpflichtungen geben wir in den nächsten Tagen bekannt. Es gilt weiter an dem Umbruch und der Verjüngung der Mannschaft zu arbeiten, wollen Spielerinnen aus der Region eine Plattform bieten, auf der sie sich weiterentwickeln können“, sagt Trainer Nils Ibach.

 

Personal: Die Gastgeberinnen wollen mit komplettem Kader sich vom Publikum verabschieden.

 

Prognose: „Der Fokus im Spiel gegen Erlangen liegt darauf, allen Spielerinnen Spielanteile zu geben und vieles wollen wir ausprobieren. Nach dem Spiel geht’s in die Pause, die Abschlussfahrt nach Belgien steht an und Anfang Juli beginnt dann die heiße Phase der Vorbereitung, in der bereits jetzt drei Trainingslager geplant sind“, verrät Ibach 

 

Spieltag 21./22. Mai 2022

 

HSG Würm-Mitte - HSG Hunsrück 33:16 (18:9)

 

„Wir wollten heute viel probieren und das haben wir auch konsequent durchgezogen“, meinte Hunsrück Coach Nils Ibach, dessen Team anfangs gut mithielt. Dann zeigten sich aber die Gastgeberinnen besser auf die Gäste eingestellt. Bis 8:7 war es ein Spiel auf Augenhöhe, dann setzten sich die Gastgeberinnen auf 10:7 ab und Trainer Nils Ibach schien geahnt zu haben, was sich in den kommenden Minuten abspielen sollte. Er nahm die Auszeit, doch die half überhaupt nicht weiter! Die Gastgeberinnen zogen jetzt über 12:7 auf 18:9 zur Pause davon und hatten das Spiel entschieden.

 

„Wir standen teilweise in ungewohnten Konstellationen auf dem Platz, machten hier einige Fehler und wurden mit Gegenstößen bestraft. Im Angriff hätte ich mir vor allem in der ersten Hälfte bessere Abschlüsse gewünscht“, sagte Ibach.

 

 Nach dem Wechsel wurde es noch deutlicher, über 26:14 zogen die Gastgeberinnen auf und davon und trotz der Auszeit von Ibach in der 47. Minute legte der Favorit auf 31:14 in der 54. Minute vor. Am Ende wurde es ein klarer 33:16 Heimspielerfolg der HSG Würm-Mitte, die damit alle Chancen auf den Ligaerhalt haben.

 

„Trotz der klaren Niederlage war das Spiel meiner Mannschaft in Ordnung. Wir wussten, dass wir absteigen und natürlich war nach einer so langen Saison auch in den Schlussminuten erkennbar, dass einfach die Körner fehlten. Doch wir haben das probiert, was wir vorhatten und das hat mal gut, mal weniger gut geklappt. Die Niederlage war eigentlich im Vorfeld eingepreist“, resümierte der HSG Coach.

 

Born und Junglas - Frank (1), Wies (3), Tatsch, Bottlender, Römer (3), Regitz, Rolinger, Gräber (3/1), Hahn (1), Müller (2), Bach (2), Molz (1)

 

HSG Würm-Mitte - HSG Hunsrück (Samstag, 17:30 Uhr)

 

Ausgangslage: Während für das Team von Trainer Nils Ibach die Abstiegsrunde erledigt ist und die Mannschaft in der kommenden Saison in die RPS Oberliga zurückkehren muss, kämpft die HSG Würm-Mitte als Tabellenzweiter darum, diesen Platz und damit den Klassenerhalt zu erreichen. Eine weite Anreise hat die HSG vor sich, da sie bis in die Nähe von München reisen wird. Im Hinspiel mussten sich die Hunsrückerinnen mit 25:32 in heimischer Halle geschlagen geben und haderten dabei mit ihrer Abschlussquote. Beste Chancen ließ das Ibach-Team liegen und zollte zudem der Tatsache, dass das Rückzugsverhalten aufgrund der Tatsache, dass viele Spielerinnen angeschlagen waren, nicht funktionierte.  Bereits um 8.30 Uhr geht’s für die Hunsrückerinnen los: „Dadurch haben wir Luft zum Spiel hinaus, können ohne Streß anreisen“, sagt Ibach.

 

Personal: Angeschlagene Spielerinnen werden die Hunsrückerinnen schonen, allen voran Lisa Rolinger und Hanna Bach. Dazu ist weiterhin Kreisläuferin Sarah Wies angeschlagen, zudem wird Torfrau Gia Kristinsdottir fehlen.

 

Prognose: „Wir haben unsere Erkenntnisse aus dem Hinspiel gezogen und haben uns einiges überlegt! An den Baustellen, die wir gesehen haben, ist gearbeitet worden und so muss vor allem das Rückzugsverhalten besser werden. Spielanteile sollen alle Spielerinnen bekommen, vor allem Annika Müller, die ihr letztes Spiel macht und danach in ein „Sabbath Jahr“ geht,“ verrät der HSG Coach.

 

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Spieltag 07./08. Mai 2022

 

HC Erlangen - HSG Hunsrück 39:21 (15:8)

 

Die deutliche Niederlage in Erlangen bedeutet das Aus für die Hunsrück HSG in der 3. Liga. Die Mannschaft von Trainer Nils Ibach muss nach einjähriger Zugehörigkeit zur dritthöchsten Spielklasse den Weg zurück in die RPS Oberliga gehen.

 

In den ersten 20 Minuten war es ein Spiel auf Augenhöhe, doch dann verspielten die Gäste mit einer schwachen Angriffsleistung die Chance auf den Ligaverbleib. Lediglich ein Treffer gelang dem Team von Trainer Nils Ibach in den letzten 10 Minuten der ersten Hälfte. Mit einer defensiv eingestellten 6:0 Abwehr stellten die Gastgeberinnen den Hunsrücker Angriff vor Probleme, nutzten die abgefangenen Bälle zum Kreis für ihr schnelles Gegenstoßspiel. So nahm Trainer Nils Ibach beim 6:3 in der 14. Minute die Auszeit und gleich sorgte Hanna Tatsch mit ihrem Treffer aus der Distanz für die richtige Antwort auf Seiten der Gäste. Erlangen nutzte die Überzahl in der Folge, um mit schnellen Umschaltspiel für Tore zu sorgen. Im Tor der Gäste war es Sophie Born, die ihre Mannschaft zu diesem Zeitpunkt mit ihrer bereits sechsten Parade im Spiel hielt. In Überzahl vergaben die Hunsrückerinnen von Linksaußen die Chance, um auf 9:8 zu verkürzen und so führten die Gäste nach einer guten Einzelaktion mit 10:7. Es folgen 10 schwache Angriffsminuten der Hunsrückerinnen: als Melisa Gräber ihre Siebenmeterchance nicht nutzte, schienen dem Ibach Team früh die Felle davon zuschwimmen. Die Anspiele an den Kreis fanden bei den Gästen kaum noch die Mitspielerin, die Abwehr der Erlangerinnen stand jetzt sicher und weiterhin scheiterten die Gästeangreiferinnern an der sich steigernden Torfrau des HC, Corina Frost.  Erlangen zog innerhalb von drei Minuten auf 14:7 in der 26. Minute davon. Als die HSG erneut in Überzahl von Rechtaußen eine klare Einwurf Möglichkeit liegen ließ, bestrafte Erlangen dies in Unterzahl und lag deutlich 15:8 zur Pause vorne.

 

Nach dem Wechsel begannen die Gastgeberinnen mit einer offensiveren 3:2:1 Deckung, die Melisa Gräber mit zwei Treffern in Folge nutzte und zudem die Zeitstrafe gegen die Gastgeberinnen zog. Doch auch in Unterzahl fand Erlangen die Lücken im Hunsrücker Deckungsverband und so kam die HSG nicht näher heran. 18:11 führte das Gastgeberteam in der 34. Minute, Hunsrück nahm dann Alina Erdmann in kurze Deckung. Doch die Zeitstrafe gegen die HSG, eine erneut nicht genutzt freie Chance und zwei Ballverlusten sorgten nicht nur für die 21:12 Führung des HC, sondern auch für die Auszeit der Gäste in der 37. Minute. Drei weitere Ballverluste gegen die offensive Erlangen Deckung bestraften die Gastgeberinnen mit frühen Entscheidung zum 23:12. Wenig lief in den nächsten Minuten im Spiel der HSG zusammen, die Mannschaft vergab weiterhin beste Chancen, leistete sich Ballverluste und so zog Erlangen über 27:14 in der 43. Minute und 31:15 in der 51. Minute davon und noch einmal nach Trainer Nils Ibach die Auszeit.  Weiterhin blieben die Gäste bei ihrer Manndeckung, doch im Angriff fanden die Gäste einfach keine Mittel gegen die Deckung. Sarah Wies am Kreis arbeitete unermüdlich, hatte es aber enorm schwer. In den Schlussminuten nahm Ibach die Manndeckung zurück, doch auch die defensive Abwehr hatte dem Angriffsspiel der Erlangerinnen nichts entgegenzusetzen und so kassierte die Mannschaft am Ende eine deutliche 39:21 Niederlage.

 

Hart ging Trainer Nils Ibach mit seiner Mannschaft ins Gericht: „Das war heute eine Katastrophe. Gerade in einem so wichtigen Spiel zeigen wir die schlechteste Saisonleistung. Das ist mehr als ärgerlich, da und die Konzentration im Abschluss fehlte und wir viel zu wenig Bewegung im Angriff ohne Ball hatten. Das Rückzugsverhalten gerade unserer Rückraumspielerinnen stimmte heute überhaupt nicht, wir haben einfach nicht schnell genug umgeschaltet und wurden immer wieder über den Gegenstoß bestraft. Wenn wir im Deckungsverband standen, taten sich die Gastgeberinnen schwer. Heute kann ich nur mit der Leistung von Sophie Born im Tor und den beiden Kreisläuferinnen Meike Regitz und Sarah Wies zufrieden sein. Der Rückraum stand im Angriff nur so rum, kam viel zu wenig aus der Bewegung und das darf uns einfach nicht passieren. Die Runde ist jetzt gelaufen, doch wir werden die letzten Spiele noch ernsthaft angehen, werden aber viel wechseln um allen Spielerinnen mehr Spielanteile zu geben“, sagt der HSG Coach.

 

Born, Junglas und Kristinsdottir - Frank (2), Wies (7/2), Tatsch (2), Römer (1), Regitz (3), Rolinger, Gräber (4), Carolin Hahn (2), Müller, Bach, Sophie Hahn.

 

HC Erlangen - HSG Hunsrück

(Sonntag, 13 Uhr)

 

Ausgangslage: 330 Autobahnkilometer haben die Hunsrückerinnen mit ihrem Betreuer- und Trainerstab und ihren Fans vor sich, werden mit der Mannschaft aber schon am Samstag anreisen, ehe es um 13 Uhr zum bereits vorentscheidenden Spiel im Kampf um den Klassenerhalt beim HC Erlangen geht. Mit der Fahrt quer durch die Republik geht es für das Ibach-Team gegen die Mannschaft aus der Nähe von Nürnberg darum, die Auftaktniederlage gegen die HSG Würm-Mitte vergessen zu machen. Auch Erlangen steht mit dem Rücken zur Wand, unterlag im Auftaktspiel in Marpingen. Erlangen und Würm-Mitte spielten gemeinsam in Gruppe F, am Ende lag Erlangen einen Zähler vor der HSG Würm-Mitte auf Platz 8 der Tabelle. Im direkten Vergleich gewann Erlangen sein Heimspiel 28:23, musste sich bei Würm-Mitte 27:25 geschlagen geben. Die Devise ist klar: „Nur mit einem Sieg kommen wir dem Klassenerhalt näher, wer das Spiel verliert ist raus“, gibt HSG Coach Nils Ibach vor.

 

Personal: Weiterhin verletzt fällt Judith Schmiedebach aus, Ann-Katrin Molz fehlt aus privaten Gründen, dafür wird aber Sophia Hahn aus der zweiten Mannschaft aushelfen.

 

Prognose: „Leider konnte Erlangen die Begegnung nicht auf eine spätere Uhrzeit verlegen, deshalb unsere Anreise am Samstag, damit wir fit in die Begegnung gehen können. Erlangen stellt ein starkes Team, das in der Breite gut aufgestellt ist und von jeder Position Torgefahr ausstrahlt. Das die Mannschaft aber schlagbar ist, hat die DJK Marpingen-Alsweiler letzte Woche mit einer aggressiven Abwehr und einem konsequenten Deckungsspiel gezeigt. Auf der Abwehr liegt auch das Hauptaugenmerk in der Trainingsarbeit in dieser Woche, im Angriff mache ich mir da weniger Sorgen. Ich bin überzeugt, dass wir im Angriff die entsprechenden Lösungen finden werden, entscheidend wird unsere Deckungsleistung sein! Wir werden alles daran setzen, dieses Spiel zu gewinnen, um weiter im Rennen zu bleiben“, verspricht der Hunsrück Trainer. 

 

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Spieltag 30. April/01. Mai 2022

 

HSG Hunsrück - HSG Würm-Mitte 25:32 (11:16)

 

Eigentlich war 3. Liga Neuling HSG Hunsrück der erste Abstiegskandidat in der Klassenverbleibrunde, doch nach dem Rückzug von Heiningen schienen die Chancen auf den Klassenverbleib nicht aussichtlos. Topfavorit auf den Klassenverbleib dürfte das Team des TV Möglingen sein, das mit 8:0 Punkten die Runde souverän anführt. Dahinter konnten sich vier Teams berechtigte Hoffnungen machen, darunter auch die Hunsrück HSG. Allerdings war für die Mannschaft von Trainer Nils Ibach ein erfolgreiches Auftaktspiel gegen die HSG Würm-Mitte Pflicht, die in der 5er Staffel ebenfalls um den begehrten zweiten Platz kämpft. Am Vorabend hatte bereits die DJK Marpingen/Alsweiler einen Heimsieg über den HC Erlangen gefeiert. Umso wichtiger sollte für das Ibach Team vor 120 Zuschauern ein Sieg in heimischer Halle in einem Spiel werden, in dem Nuancen den Unterschied machen sollten. Am Ende setzten sich die Gäste ungefährdet mit 25:32 durch.

 

Beide Mannschaften trafen bislang noch nie aufeinander und so war es in den ersten Minuten ein vorsichtiges Herantasten, bei dem die Gäste in der 5. Minute den ersten Treffer des Spiels zum 0:1 erzielten. Noch schwerer taten sich allerdings die Gastgeberinnen, die überhaupt keine Lücken im aggressiven Deckungsverband der Gäste fanden und erst in der 10. Minute gelang der Anschlusstreffer zum 1:3. Jetzt schien der Knoten geplatzt, beim 3:4 in der 11. Minute waren die Hunsrückerinnen wieder im Spiel, doch die Gäste bauten ihren Vorsprung bis 5:8 in der 16. Minute aus und folgerichtig nahm Ibach jetzt die Auszeit. Es blieb beim drei Tore-Vorsprung der Gäste, die dann in Unterzahl spielend sogar auf vier Tore zum 7:11 in der 22. Minute erhöhten, konsequenter dann die Zeitstrafe gegen die Hunsrückerinnen nutzten und mit 7:13 für den ersten Nackenschlag sorgten. Wieder gelang den Gästen in Unterzahl gegen die Hunsrücker ein wichtiger Treffer zum 8:14 und zur Pause stellte sich beim 11:16 Rückstand bereits die Frage, ob die erste bereits zur Halbzeit drohende Heimniederlage auch gleich das Ende der Träume im Kampf um den Klassenerhalt bedeuten könnte. Entscheidend für den Rückstand im ersten Spielabschnitt war die Tatsache, dass die Gastgeberinnen trotzt Überzahl entscheidende Gegentreffer einstecken mussten.

 

Nach dem Wiederanpfiff das gleiche Bild: die Gastgeberinnen spielen in Überzahl, kassieren beim 12:17 den nächsten Gästetreffer und so verteidigt die HSG Würm-Mitte weiter ihren fünf Tore Vorsprung über 13:18 in der 32. Minute bis zum 15:20 in der 35. Minute. Die Begegnung nahm an Intensität zu, Zeitstrafen setzte es nun hüben wie drüben, doch das spielte den Gästen in die Karten, die jetzt den Deckel beim 15:22 in der 37. Minute früh draufmachten. Noch einmal versuchte Ibach mit der Auszeit beim 16:23 in der 39. Minute, die Mannschaft aufzurichten, die auch gleich zwei Treffer in Folge erzielte, sich aber nicht mehr heranarbeiten konnte. Zwar gelang dem Ibach-Team die Resultatsverbesserung beim 21:26 in der 46. Minute, näher als fünf Tore ließen die Gäste die Hunsrückerinnen aber nicht mehr kommen, zumal die Gastgeberinnen selbst beste Chancen in der Phase liegen ließen, darunter zwei Siebenmeter. Noch einmal nach Hunsrück Coach Nils Ibach beim 22:29 in der 51. Minute die Auszeit, erneut legten seine Spielerinnen zwei Treffer in Folge nach, verkürzten auf 24:29. Die Gäste blieben unbeeindruckt, zogen dem klaren und ungefährdeten 25:32 Auswärtssieg entgegen, mit dem sie sich mit 4:2 berechtigte Hoffnungen auf Platz zwei machen können. Die Hunsrückerinnen bleiben auf dem letzten Tabellenplatz und haben jetzt 2:8 Punkte!

 

„Es waren vor allem die Abschlusschwächen am heutigen Tage und die Tatsache, dass wir aufgrund der vielen angeschlagenen Spielerinnen viel Angriff und Abwehr wechseln mussten und so Probleme im Rückzugsverhalten hatten. Im Angriff vergaben wir mindestens 10 glockenfrei, dazu zwei Siebenmeter. Das Überzahlspiel haben wir heute nicht sauber durchgezogen, vergaben zum einen hier beste Chancen, bekamen aber auch den einen oder anderen Pfiff nicht. Der Mannschaft war sicher anzumerken, dass die Vorbereitung nicht optimal war, da beispielsweise Melissa Gräber und auch Sarah Wies vor dem Spiel aufgrund ihrer Verletzungen nicht richtig trainieren konnten. Jetzt wird es ein hartes Stück Arbeit für uns, doch Marpingen-Alsweiler hat mit dem Sieg gegen eine ebenso robuste Mannschaft wie Erlangen gezeigt, was möglich ist. Das nehmen wir uns für kommendes Wochenende vor. Wir wollen auf jeden Fall in allen Spielen unser Bestes geben, auch wenn es rechnerisch nicht mehr für den Klassenerhalt reichen sollte“, sagte Ibach.

 

Born, Junglas und Kristinsdottir - Frank (1), Wies (7/1), Tatsch, Bottlender, Römer (1/1), Regitz (1), Rolinger (1), Gräber (4/1), Hahn (6), Müller, Bach (2), Molz (1)

 

3. Liga Klassenverbleibrunde

HSG Hunsrück - HSG Würm-Mitte (Sonntag, 14.30 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Am Sonntag geht die Saison für die Mannschaft aus dem Hunsrück in der Abstiegs-Relegation weiter. Punkte aus den Spielen gegen die Ligakonkurrenten wurden in diese Runde mitgenommen und so startet die HSG als Tabellenletzter in die Entscheidungen. Hat aber gleich viele Punkte (2:6) wie die HSG DJK Marpingen-Alsweiler. Angeführt wird die Tabelle vom fast sicheren 3. Ligist des kommenden Jahres, dem TV Möglingen, der ungeschlagen in die Runde geht. Der HC Erlangen und die HSG Würm-Mitte belegen die Plätze drei und vier, vor der Hunsrück HSG. Die beiden Erstplatzierten nach der Runde bleiben in der 3. Liga.

 

So hat das Hunsrück Team es selbst in der Hand, sich den begehrten zweiten Platz zu sichern.  Im ersten Spiel der „Klassenverbleibrunde“, so der offizielle Titel der Abstiegsrunde, erwartet das Team von Trainer Nils Ibach die Mannschaft HSG Würm-Mitte aus der Nähe von München, die in ihrer Staffel F Platz 9 belegte. Mit 16:28 Punkten und einem Torverhältnis von 549:632 endete die Saison für die Mannschaft aus Bayern. Mit Carolin Hübner (89), Laura Steger (81), Isabelle Leube (73) stellen die Gäste ihre torgefährlichsten Angreiferinnen, auf die die Hunsrücker ihr Hauptaugenmerk richten müssen. Besonders gefordert sein wird der Hunsrücker Deckungsverband gegen die 1,83 cm große Rückraumspielerin der Gäste Carolin Hübner. Die Vorbereitung auf das erste Spiel verlief nach Aussage von Hunsrück Coach Nils Ibach nicht optimal, da einige Spielerinnen angeschlagen oder krank waren. Dies traf vor allem die Kreisspielerinnen der Hunsrückerinnen, die aber diese Woche wieder ins Training einsteigen konnten.  

 

Personal: „Wir können einen breiten Kader aufbieten, obwohl sicher einige nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte sein werden.“, verrät Ibach.

 

Prognose: „Fünf Spiele des Gegners habe ich mir zwischenzeitlich online angeschaut, wichtige Situationen rauskopiert und ich bin sicher, dass wir gut vorbereitet in diese Begegnung gehen werden. Es kommt ein sehr guter Gegner, der körperlich robust auftritt, und vor allem aus dem Rückraum seine Stärken hat. Wir stellen uns auf eine kompakte 6:0 Abwehr ein, die wir von Beginn an unter Druck setzen müssen. Gegen die Angreiferinnen der Gäste werden wir eine aggressive Deckung stellen müssen, sicherlich anders als gegen Bassenheim und St. Leon/Reilingen. Mit Unterstützung unserer Fans wollen wir dem Gast alles abverlangen und am Ende die ersten Punkte einfahren“, sagt HSG Coach Ibach. 

 

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Die Spiele der HSG Hunsrück:

 

Sonntag, 01.05.22 um 14.30 Uhr Hirtenfeldhalle:

HSG Hunsrück - HSG Würm-Mitte

 

Sonntag, 08.05.22 um 13.00 Uhr Erlangen:

HC Erlangen - HSG Hunsrück

 

Samstag, 21.05.22 um 17:30 Uhr Würm-Arena:

HSG Würm - Mitte - HSG Hunsrück

 

Samstag, 28.05.22 um 19.30 Uhr Hirtenfeldhalle:

HSG HUnsrück - HC Erlangen

 

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Die Eigengewächse Zoe Eiden und Sarah Rogowski

rücken in den Drittliga-Kader auf

 

Mit Sarah Rogowski (Rückraum) und Zoe Eiden (Linksaußen) rücken zwei junge, talentierte und „waschechte“ Wittlicher Nachwuchsspielerinnen des Jahrgangs 2004, die alle Jugendteams der HSG durchlaufen haben, in den Drittliga-Kader der Säubrennerinnen auf.

 

Sarah Rogowski hatte bereits im vergangenen Jahr an der Vorbereitung der 1. Damenmannschaft teilgenommen. Eine langwierige Fußverletzung hat sie allerdings sechs Monate außer Gefecht gesetzt.  Mit viel Geduld, etlichen Physio-Einheiten und dem notwendigen Ehrgeiz hat sie sich in der zweiten Saisonhälfte über die A-Jugend und die 2. Mannschaft wieder zurückgekämpft und hat bereits in den letzten Saisonspielen, in denen der Klassenerhalt eingefahren wurde, zum Kader der 1. Mannschaft gehört. Zoe Eiden hat sich durch eine starke Hinrunde in der A-Jugend und der 2. Mannschaft für den Kader der 1. Mannschaft empfohlen und in der vergangenen Rückrunde bereits mit einigen Kurzeinsätzen Drittliga-Luft  geschnuppert.

 

„Mit Sarah und Zoe integrieren wir zwei junge Talente in unseren Kader, denen wir zutrauen, sich weiterhin stetig zu entwickeln und die wichtigen nächsten Schritte in unserem Team zu gehen. Neben ihren handballerischen Fähigkeiten passen sie auch charakterlich und menschlich äußerst gut in unsere Mannschaftsstruktur. Je nach Spielplan-Situation sollen aber auch beide Mädels unsere zweite Mannschaft weiterhin verstärken und hier wertvolle Spielpraxis sammeln“, sagt Trainer Thomas Feilen.

 

Eidens Entwicklung, aber auch Rogowskis Comeback sind ein großer Verdienst von Tobias Quary, dem verantwortlicher A-Jugendtrainer und Co-Trainer des Drittligateams. „Nicht nur durch diese beiden Talente zeigt sich seine qualitativ hochwertige handballerische Arbeit, die er tagtäglich leistet. Ich freue mich auch weiterhin sehr auf die extrem gute und vertraute Zusammenarbeit mit ihm“, sagt Feilen.

 

Und die beiden HSGH-Talente sprühen vor Ehrgeiz:  „Ich bin total gespannt und freue mich extrem auf die kommende Saison in der 3. Liga. Zoe und ich wurden super in die Mannschaft integriert. Im Team herrscht ein sehr guter Zusammenhalt, außerdem ist der Teamgeist grandios“, sagt Sarah Rogowski: „Es war nicht einfach nach einer langen Pause mit vielen Rückschlägen wieder zurückzukommen, doch ich hatte die volle Unterstützung der Trainer und aller Mannschaften, in denen ich gespielt habe, was mir sehr geholfen hat.“

 

Zoe Eiden war „um ehrlich zu sein, etwas überrascht“, als sie gefragt wurde in der 1. Damenmannschaft mitzutrainieren und mitzuspielen, aber: „Das hat mich natürlich sehr gefreut und auch stolz gemacht. Ich freue mich darauf, nächste Saison ein fester Bestandteil der Mannschaft sein zu dürfen.“

 

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3. Liga Frauen Abstiegsrunde

 

In sechs Gruppen der Abstiegsrunde qualifizieren sich am Ende die beiden ersten einer jeden Gruppe für die nächstjährige Drittligasaison. Die HSG Hunsrück spielt in Gruppe 5 mit den Teams von TV Möglingen, HC Erlangen, HC Würm-Mitte, HSG DJK Marpingen-Alsweiler und dem TSV Heiningen. Die Punkte aus der abgelaufenen Saison, in der Möglingen, Marpingen-Alsweiler und die HSG Hunsrück in einer Staffel spielten, wurden in die Abstiegsrunde mitgenommen. So startet die HSG Hunsrück als Tabellenletzter punkgleich mit 2:6 Punkten mit dem TSV Heiningen (5.) und der HSG DJK Marpingen- Alsweiler (4.) in die Abstiegsrunde. Die Termine der Qualifikationsspiele werden derzeit zwischen den Vereinen abgestimmt. 

 

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19. April 2022

 

Drittligist HSG Wittlich verstärkt sich mit Bina Jöhnk vom TUS Weibern

Der mit Platz 6 in der Staffel E der 3. Handball-Bundesliga vorzeitig gesicherte Klassenverbleib ermöglicht den Organisatoren der HSG Wittlich rechtzeitige Planungssicherheit. Nach den Verabschiedungen im Rahmen des letzten Saisonspiels gegen die HSG St. Leon/Reilingen vermeldet der Drittligist die Verpflichtung von Rückraumspielerin Sabina Jöhnk, die bisher für den TuS Weibern (ehemals Vulkan-Ladies Koblenz-Weibern) aufgelaufen ist. „Nachdem Bina bereits in den letzten Jahren regelmäßig einmal pro Woche bei uns mittrainiert hat, hat es nun mit dem Wechsel funktioniert. Bina und ich kennen uns noch aus Weiberner Zeiten, als sie damals als ganz junges Talent zu uns gestoßen ist. Sie hat dem Verein viele Jahre die Treue gehalten, obwohl sie deutlich höher hätte spielen können. In ihrer bisherigen Spielklasse hat sie die Spiele nach Belieben dominiert und ihre bisherige Mannschaft entscheidend getragen. Bina wohnt und arbeitet in Wittlich, ist eine absolute Team-Playerin und charakterlich eine Persönlichkeit, die zu 100 % in unsere Mannschaft passt. Mannschaftsintern ist sie kein wirklicher Neuzugang, weil sie in den letzten Jahren bei uns regelmäßig mittrainiert hat und uns als Team bereits gut kennt. Wir dürfen uns auf eine tolle Spielerin freuen, die variabel auf allen Rückraumpositionen eingesetzt werden kann und zudem auf den zentralen Positionen im Deckungsverband agieren kann. Bina wird keine lange Eingewöhnungszeit brauchen, gerade deshalb ist ihre Zusage für uns eine wichtige personelle Entscheidung“, so Trainer Thomas Feilen.

Sabina Jöhnk zu ihrem Wechsel in die 3. Liga zur HSG Wittlich: „Der Wechsel nach Wittlich passiert natürlich mit einem lachenden und weinenden Auge. Nach 15 Jahren beim TuS Weibern verlasse ich dort nicht nur einen Verein, sondern auch viele dazu gewonnene Freunde. Seit fünf Jahren wohne ich nun in Wittlich und die weite Fahrt nach Weibern war natürlich ein Grund einen neuen Weg einzuschlagen. Hauptsächlich hat Thomas mir aber die Chance gegeben, mich nochmals einer neuen Herausforderung zu stellen und mich persönlich weiterzuentwickeln, wofür ich sehr dankbar bin. Obwohl ich nur Trainingsgast in der Mannschaft war, haben mich die Mädels so herzlich aufgenommen, dass mir der Wechsel nach Wittlich in dieser Hinsicht überhaupt nicht schwergefallen ist. Natürlich ist die 3. Liga ein neues Niveau und eine große Herausforderung. Aber ich bin motiviert und solange ich der ein- oder anderen Leistungsträgerin hier und da Pausen geben kann, freue ich mich.“

 
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Spieltag 09./10. April 2022

 

HSG Hunsrück - HSG Freiburg 30:31 (11:16)

 

Vor Beginn der Relegationsrunden trafen die Hunsrückerinnen im letzten regulären Saisonspiel auf den Meister aus Freiburg. Haarschaft schliddert die Mannschaft an der faustdicken Überraschung vorbei! Am Ende musste sich das Gastgeberteam unglücklich mit 30:31 geschlagen geben, war über weite Strecken des Spiels ein ebenbürtiger Partner. Dabei ging es allen Beteiligten darum, möglichst verletzungsfrei aus dieser Begegnung zu kommen, in der Gastgebertrainer Nils Ibach aus privaten Gründen fehlte. Dafür übernahm Thorsten Neuls das Coaching.

 

Schnell führte der Favorit aus Freiburg mit 0:3 in der 5. Minute, bevor den Gastgeberinnen per Siebenmeter der erste Treffer gelang. In der Folgezeit entwickelte sich eine ausgeglichen geführte Begegnung, in der die Gäste beim 6:8 in der 19. Minute die Auszeit nahmen und die führte zur deutlichen 6:13 Führung der Meistermannschaft in 25. Minute. Jetzt war es an den Gastgeberinnen, die mit drei Toren in Folge für das zwischenzeitliche 9:13 in der 27. Minute sorgte, doch Freiburg baute die Führung bis zur Pause wieder auf fünf Treffer zum 11:16 aus.

 

Die Hunsrückerinnen erwischten den besseren Start in die zweite Hälfte, kämpften sich bis auf zwei Tore zum 16:18 in der 39. Minute heran und blieb bis 18:20 in der 42. Minute in Schlagdistanz. Noch einmal musste Freiburg die Auszeit nehmen und als Melissa Gräber in der 51. Minute ihre Mannschaft bis auf ein Tor zum 24:25 heranbrachte, schien das Spiel zugunsten der Gastgeberinnen zu kippen. Den Hunsrückerinnen gelang fünf Minuten vor dem Ende der erste Ausgleich im Spiel zum 27:27, die spannenden Schlussminuten waren eingeläutet! Immer wieder glückte Freiburg der Führungstreffer, die Hunsrückerinnen glichen aus. Die Entscheidung fiel, als den Gästen die zwei Tore Führung zum 29:31 Führung in der 59. Minute gelang. 75 Sekunden vor dem Ende nahm Neuls die Auszeit, es folgte die Auszeit der Gäste! Melisa Gräber war es, die mit dem Schlusspfiff der Anschlusstreffer zum 30:31 gelang, ein Punktgewinn hätte dem Spielverlauf entsprochen.

 

„Es war sicher eins der besten Saisonspiele, die wir ablieferten. Dabei hat sich Freiburg keinesfalls geschont und ist mit dem stärksten Team hier aufgetreten. Schnell lagen wir allerdings zurück, spielten aus einer kompakten 6:0 Deckung und haben einiges ausprobiert. Auf der rechten Seite wechselten wir Angriff und Abwehr, spielten auch mit zwei Kreisläuferinnen und das alles klappte sehr gut. Im Angriff trugen wir konzentriert unsere Spielzüge vor, doch die technischen Fehler bestrafte Freiburg im ersten Spielabschnitt konsequent. Das sah im zweiten Spielabschnitt anders aus: die Zahl der technischen Fehler konnten wir minimieren und hatten in der entscheidenden Phase Pech, als wir ein umstrittenes Stürmerfoul gegen Julz Nicolae kassierten und dann zwei Bälle in Folge zu schnell herschenkten. Doch das Spiel hat uns für die Relegation das nötige Selbstvertrauen gegeben und wir können mit dem Auftritt der Mannschaft heute sehr zufrieden sein“, freute sich Thorsten Neuls.

 

Born, Junglas und Kristinsdottir - Frank (1), Wies (3), Tatsch (4), Litzenburger (1), Römer (2), Regitz, Rolinger, Gräber (9/4), Nicolae (5), Müller (1), Schmiedebach (1), Molz (3)

Spieltag 09./10. April 2022

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Meister aus Freiburg gibt seine Visitenkarte im Hunsrück ab

 

HSG Hunsrück - HSG Freiburg (Sonntag, 15 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Es ist nicht nur das letzte Saisonspiel für beide Mannschaften, es ist das letzte Spiel der Staffel überhaupt, bevor es in die Aufstiegs- und Abstiegsrelegation geht. Beide Teams sind hieran beteiligt, die Hunsrückerinnen spielen die Abstiegsrelegation, die Gäste um den Aufstieg in die zweite Liga. So sind auch die Rollen vor der Begegnung klar verteilt. Die Gäste aus Freiburg, die am vergangenen Wochenende die Meisterschaft in der Staffel E der 3. Liga klar machten, gehen nicht nur aufgrund des klaren 34:24 Hinspielerfolges als klare Favoritinnen in diese Begegnung, in der es für beide Teams hauptsächlich darum gehen wird, verletzungsfrei aus diesem Spiel zu kommen, um gut aufgestellt in die Relegationsspiel gehen zu können. Die Relegationsspiele werden am Wochenende 30. April/1. Mai starten.

 

Personal: „Wir haben noch einige Blessuren auszukurieren, vor allem Melissa Gräber hat es nach einem Stürmerfoul ihrer Gegenspielerin übel erwischt und sie hat damit immer noch zu kämpfen. Ansonsten plagen sich einige Spielerinnen noch mit den Nachwirkungen von Corona“, verrät HSG Coach Nils Ibach, der am Wochenende aus privaten Gründen nicht dabei sein kann. Für ihr wird Torsten Neuls das Coaching übernehmen.

 

Prognose: „Hauptziel wird sein, verletzungsfrei durch das Spiel zu kommen, um uns dann auf das anstehende Pokal Final Four an Ostermontag und die kommende Relegation vorzubereiten. Freiburg wird uns sicher nichts schenken und wir wollen uns so gut wie irgend möglich zu verkaufen“, sagt Ibach. 

 

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Spieltag 02./03. April 2022

 

HSG Wittlich

verabschiedet

Irina Lukanowski,

Andi Czanik,

Hanna Scharfbillig, Torwarttrainerin Marion Bremer

und

Lisa Kucher

 

von links nach rechts

 

HSG Wittlich - SG St. Leon/Reilingen 21:30 (10:13)

 

Mit einem klaren Auswärtserfolg sicherte sich das Team von St. Leon/Reilingen den direkten Klassenerhalt und zog damit Wittlich hinterher. Das letzte Saisonspiel der HSG Wittlich war schnell vergessen, am Ende überwog die Freude bei den Wittlicherinnen nach einer starken Saison und dem frühzeitigen Erreichen des Klassenerhalt. Nach der Niederlage im Nachholspiel im Laufe der Woche gegen Bietigheim II stand die SG St. Leon/Reilingen in Wittlich unter Druck und das zeigte sich von Beginn an. Die Mannschaft wirkte nach einer schwächeren Anfangsphase hochmotiviert und gewillt, dieses Spiel unbedingt gewinnen zu wollen und das war letztlich entscheidend für den Spielausgang.

 

Es war nicht die nicht stärkste Vorstellung beider Mannschaften im Deckungsverband, doch die Teams profitierten von den vielen Abschlussschwächen der Angreiferinnen. Vor allem bei Wittlich blieb ohne die coronaerkrankte Niki Packmohr vieles Stückwerk im Angriffsspiel. Viele Bälle wurden vorzeitig und unvorbereitet weggeworfen und im Deckungsverband stimmte nach der stärkeren Anfangsphase die Abstimmung nicht mehr.

 

Dabei war das Team von Trainer Thomas Feilen gut ins Spiel gestartet, führte 4:1 in der 8. Minute, doch dann schlich sich der Schlendrian im Team der Eifelanerinnen ein. Bis 6:5 kamen die Gäste in der 17.Minute heran, Wittlich verteidigte in einem auf spielerisch schwachem Niveau stehenden Spiel den Vorsprung bis 10:9 in der 28. Minute. Vier Treffer in den letzten Minuten der Gäste sorgten für die 10:13 Pausenführung, da Wittlich einfach keinen Zugriff im Deckungsverband auf die Angreiferinnen der Gäste bekam.

 

Nach dem Wechsel änderte sich zunächst wenig am Spielverlauf. Im Angriff hatte die Wittlicher Mannschaft jetzt Pech im Abschluss, traf den Pfosten oder scheiterte mit besten Chancen an der Gästetorhüterin. So lag die Mannschaft 11:16 in der 33. Minute zurück. Nach dem Wechsel stand Alex Irmgartz im Wittlicher Kasten und sorgte mit zwei Paraden in Folge dafür, dass ihre Mannschaft auf 13:16 verkürzte.

 

Doch dann stoppte eine unnötige Zeitstrafe die Aufholjagd der Gastgeberinnen. Die Gäste zeigten sich gut im Deckungsverband auf Wittlich eingestellt, ließen Wittlich nicht näher als auf drei Tore herankommen. Nach der Vorentscheidung sah es aus, als den Gästen die 15:21 Führung in der 41. Minute gelang, Wittlichs Trainer Thomas Feilen nahm die Auszeit. Doch beim 16:24 in der 48. Minute war das Spiel entschieden! Die Gäste hielten das Tempo hoch, schalteten schnell von Abwehr auf Angriff um und trafen auf wenig Gegenwehr. Noch einmal nahm Feilen in der 49. Minute die Auszeit, doch es deutete vieles auf eine klare Heimniederlage der Gastgeberinnen hin. Im Angriff fehlte die Linie, zu unvorbereitet wurde abgeschlossen und dem Willen der Gäste hatte Wittlich an diesem Abend nichts entgegenzusetzen.  

 

Am Ende feierten die Gäste ausgelassen ihren ungefährdeten 21:30 Auswärtserfolg, aber auch Wittlich hatte allen Grund zu Feiern. Verabschiedet wurden ach dem Spiel Routinier Andrea Czanik, Lisa Kucher, Irina Lukanowski und Torfrau Hanna Scharfbillig, die ihre Karriere beendeten sowie Torwarttrainerin Marion Bremer. Sie alle hatten wesentlichen Anteil am Erfolg der Mannschaft, die sich kontinuierlich weiterentwickelt hat und am Ende verdient die 3. Liga halten konnte. HSG Vorsitzender Axel Weinand bedankte sich bei der Mannschaft, dem Trainerstab und den Fans für die abgelaufene Saison.

 

„Für uns war klar, dass die ein emotionales Spiel werden würde, bei dem die Verabschiedung der vier Spielerinnen, die ein Ära in Wittlich geprägt hatten, alles überlagern sollte. Mit den Spielerinnen haben wir großen Erfolge in den letzten Jahren eingefahren. Wir fanden gut in die Begegnung, stellten die gewohnt gute Defensive und hatten eine stark haltende Hanna Scharfbillig im Tor. Wir haben es dann versäumt, uns frühzeitig abzusetzen, die klaren Chancen hierfür waren da. Unserem Spiel war heute anzumerken, dass wir nicht in der gewohnten Formation spielen konnte und so lagen wir zur Pause zu hoch zurück. Im zweiten Spielabschnitt gelang es einfach nicht mehr, die Lücken im Deckungsverband zu schließen und wir kassierten zu viele Gegenstoßtore. Der Gegner war einfach giftig und spritziger als wir und das diese Mannschaft Potential hat, konnten wir schon im Hinspiel sehen. Es war ein verdienter Gästesieg, bei dem wir nicht die gewohnte Leistung abriefen und so keine Chance hatten“, resümierte Trainer Thomas Feilen, der mit seinem Team jetzt individuell weiter trainieren wird, um die jungen Nachwuchsspielerinnen zu integrieren. Ab Mai folgt dann die etwa sechswöchige Pause, ehe im Juni dann die Vorbereitung auf die voraussichtlich Mitte September beginnende 3. Liga Saison startet. Neu im Team wird dann Bina Jöhnk vom Rheinlandligisten TuS Weibern sein, die in Wittlich wohnt und schon seit 2 Jahren bei der HSG mitttrainiert. 

 

Scharfbillig und Irmgartz - Rogowski, Keil (1), Ambros (1), Meier (2), Teusch (1), Bach (5), Kappes, Czanik (1), Schieke (7), Lukanowski, Kucher (2), Frank (1)

alle Bilder von Thomas Prenosil

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HSG Wittich - HSG St. Leon/Reilingen

(Samstag, 19.30 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Nach dem vorzeitigen Erreichen des Saisonziels kann die HSG Wittlich jetzt ohne jeden Druck gegen den Gast aus St. Leon/Reilingen aufspielen. Die Mannschaft von Trainer Thomas Feilen ist sicher unter den ersten sechs Teams der Liga, könnte sich am Ende sogar Platz 4 erreichen. Eine Platzierung, die wohl im Vorfeld niemand für denkbar gehalten hätte. Doch dazu muss die Mannschaft ihr Spiel am Samstagabend gewinnen, hat noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen, als das Feilen Team einen rabenschwarzen Tag erwischte und wohl eine der schlechtesten Saisonleistung abrief. Wer HSG Coach Thomas Feilen kennt, weiß, dass für ihn auch die Leistung im letzten Spiel stimmen muss, will man sich auch mit einem guten Spiel von den Fans in eigener Halle in eine längere Pause verabschieden. Es dürfte also alles angerichtet sein, für ein vorerst letztes Handballfest in der Halle der Berufsbildenden Schule. „Wir wollen mit unseren Fans einen tollen Saisonabschluss feiern und zu einem schönen Abend mit einem guten Spiel beitragen! Wir haben aus dem Hinspiel noch etwas gutzumachen, können aber befreit aufspielen und rund um das Spiel ist einiges vorbereitet worden, zu dem auch die Mannschaft beitragen wird. Es wird am Samstag in der Berufsbildenden Schule einen Handballflohmarkt geben, dessen Erlös für die Ukraine Hilfe zur Verfügung gestellt wird. (weitere Infos folgen) Es soll sich für alle lohnen, am Samstag in die Halle zu kommen“, sagt Trainer Thomas Feilen.

 

Personal: Wittlich hofft ohne Verletzungen und coronafrei durch die Woche zu kommen und den kompletten Kader aufbieten zu können. Nach dem Spiel wird der Verein langjährige und verdiente Spielerinnen verabschieden.

 

Prognose: „Der Gegner kämpft wie wir um die Plätze 4:6, hat am Mittwoch ein Nachholspiel bei Bietigheim II zu absolvieren und deshalb bleibt abzuwarten, wieviel Relevanz in unserer Begegnung noch steckt. Für uns endet eine fordernde, aber auch wahnsinnig erfolgreiche Saison und sicher wird das am Samstag vor allem nach dem Spiel noch eine emotionale Kiste“, ahnt der Eifeler Coach.

 

HSG Hunsrück hat spielfrei

 

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Spieltag 26./27. März 2022

 

TG 88 Pforzheim - HSG Wittlich 17:25 (9:12)

 

Am Ziel der Träume angekommen! So kann man sicherlich das zusammenfassen, was sich die HSG Wittlich, ihre Verantwortlichen im Management, Trainer, Betreuer, Mannschaft und Fans auf die Fahne geschrieben hatten. Es war schon ein ambitioniertes Saisonziel, am Ende den direkten Klassenerhalt zu schaffen und das ist sicherlich ein großer Verdienst von Trainer Thomas Feilen und seinem Team. Mit einem klaren Auswärtserfolg in Pforzheim krönte die Mannschaft ihre bisherige Saison und jetzt kommt es am letzten Spieltag zum Showlaufen gegen St. Leon/Reilingen am ersten Aprilwochenende.

 

 

Zwei starke Abwehrreihen bestimmten die Begegnung im ersten Spielabschnitt! Nervöser Beginn auf beiden Seiten in einer ausgeglichenen Anfangsphase, in der die Gastgeberinnen bis 4:3 in der 11. Minute führten, dann fand Wittlich immer besser in die Begegnung, legte drei Tore in Folge hin, führte 4:6 in der 18. Minute und so nahmen die Gastgeberinnen ihre Auszeit. Den Gastgeberinnen gelang noch einmal, bis auf ein Tor an Wittlich heranzukommen, doch dann bauten die Eifelanerinnen ihre Führung auf drei Tore auf 7:10 in der 26. Minute aus, ließ die Gastgeberinnen nie näher als auf zwei Tore heranzukommen. Zwei Minuten vor der Pause nahm Wittlichs Trainer Thomas Feilen beim 9:11 die Auszeit. Zur Pause führte Wittlich mit 9:12.

 

Nach dem Wechsel verteidigten die Eifelanerinnen ihre drei Tore Führung bis 12:15 in der 41. Minute, sorgten dann mit drei Treffern in Folge zum 12:18 in der 47. Minute für die Vorentscheidung. Noch einmal nahm Feilen beim 16:21 in der 55. Minute die Auszeit, doch die Begegnung war lange entschieden. Am Ende stand ein deutlicher 17:25 Erfolg der Wittlicher Frauen an der Anzeigetafel und nach dem Abpfiff kannte der Jubel auf Wittlicher Seite keine Grenzen.

 

Gleich nach dem Spiel fand Trainer Thomas Feilen die richtigen Worte: „Ich kann es immer noch nicht richtig fassen! Die Tragweite des heutigen Sieges ist noch gar nicht zu beschreiben! Am Ende fiel der Sieg deutlicher aus, als das Spiel es hergab. Wir trafen auf einen hochmotivierten Gegner, gegen den wir nur knapp in der Pause führten. Durch die vielen Zeitstrafen nach dem Wechsel gerieten wir noch einmal unter Druck, doch wir hatten erneut eine überragende Alex Irmgartz im Tor, durch die wir uns weiter absetzen konnten und am Ende deutlich gewannen. Es ist nicht nur ein Erfolg der Spielerinnen aus der 1. Reihe, sondern der Erfolg kam auch durch die Spielerinnen zustande, die weniger Spieleinsatzzeiten bekamen, obwohl sie sich mehr Einsatzzeiten gewünscht hatten. Letztlich sind wir eine funktionierende Einheit, in der Axel Weinand mit seinen Leuten wichtige Arbeit leistet und uns den Rücken freihält. Für den Verein ist es ein wahnsinnig wichtiger Erfolg und ich bin überwältigt und glücklich, dass unsere Arbeit belohnt wurde und wir einen Spieltag vor Schluss den Sack zumachen konnten. Durch die Corona Pandemie kamen wir glimpflich durch und es freut mich für jeden Einzelnen und unser Trainergespann mit Tobias Quary, einem jungen Trainertalent, Marion Bremer und Birgit und Jürgen Unger. Ein besonderer Dank geht auch an die medizinische Abteilung, die uns vorbildlich unterstützt hat. Wir entwickeln uns konstant weiter, leben von unserem Teamspirit und deshalb sehe ich das alles als Erfolg des gesamten Teams, bei uns greifen die Rädchen gut ineinander“, freute sich Trainer Thomas Feilen.

 

Irmgartz und Scharfbillig - Rogowski, Eiden, Keil, Ambros (3), Meier (2), Bach (1), Packmohr (4), Kappes (4), Czanik (1), Schieke (4), Kucher (4/3), Frank (2)

 

HSG St. Leon/Reilingen - HSG Hunsrück 34:27 (15:11)

 

Die HSG Hunsrück verpasst in Reilingen die Überraschung des Spieltages. Die Mannschaft von Trainer Nils Ibach musste sich am Ende den Favoritinnen geschlagen geben, zeigte dabei über weite Strecken ein Spiel auf Augenhöhe und hatte mit Judith Schmiedebach am Kreis ihre auffallendste Spielerin.

 

Guter Start für das Hunsrück Team in Reilingen! Die Mannschaft von Trainer Nils Ibach erwischte die Gastgeberinnen eiskalt, überraschte die Favoritinnen und legte zum 0:3 in der 5. Minute vor. Doch dann nutzten die Gastgeberinnen die Zeitstrafe gegen die Hunsrücker, um mit vier Treffern in Folge erstmals beim 4:3 in der 8. Minute in Führung zu gehen. Die Begegnung blieb in der Folge völlig ausgeglichen, die Gastgeberinnen legten den Treffer vor, die Hunsrücker glichen aus. Erst eine weitere Zeitstrafe gegen die Gäste sorgte dafür, dass die Gastgeberinnen sich auf drei Tore zum 10:7 in der 17. Minute absetzten, folgerichtig nahm Gästetrainer Nils Ibach die Auszeit. Den Gastgeberinnen gelangen zwei Treffer in Folge zum 12:7, ehe die Hunsrücker die ersten Zeitstrafen gegen St. Leon/Reilingen nutzten, um mit drei Treffern in Folge wieder auf 12:10 in der 22. Minute zu verkürzen. Jetzt war es an den Gastgeberinnen die Auszeit zu nehmen, da sie vor allem gegen die Hunsrücker Kreisläuferin Judith Schmiedebach keine Mittel fanden. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Schmiedebach vier der 10 Gästetreffer erzielt! Mit zwei Treffern in Folge baute St. Leon/Reilingen den Vorsprung wieder auf vier Tore aus, brachte über 14:10 in der 26. Minute diese Führung mit 15:11 in die Pause.

 

Waren es im ersten Spielabschnitt die Hunsrückerinnen, die gut in die Begegnung starteten, war es nach der Pause das Gastgeberteam, das gleich drei Treffer in Folge nachlegte und auf 18:11 in der 33. Minute vorentscheidend davonzog. Zwar verkürzt das Gästeteam in der 39. Minute auf fünf Tore zum 20:15, auf Gastgeberseite wurden jetzt die Fouls konsequenter bestraft und das nutzte das Ibach-Team um sich wieder auf vier Tore beim 21:17 in der 41. Minute heranzuarbeiten. Das Spiel schien sogar zugunsten der Gäste zu kippen, als sich das Ibach Team auf 22:19 heranarbeitete, doch jetzt folgte zunächst die Auszeit der Gastgeberinnen, beim 23:20 die Auszeit des Hunsrück Teams in der 47. Minute. Als Melissa Gräber sogar den Anschlusstreffer zum 23:21 markierte, wackelten die Gastgeberinnen, doch die Zeitstrafe gegen die Gäste stoppte den Lauf des Ibach-Teams. Näher als zwei Tore kamen die Hunsrückern nicht mehr heran. Die Gastgeberinnen zogen über 27:24 in der 52. Minute spielentscheidend auf 31:26 in der 56. Minute davon. Am Ende feierten die Gastgeberinnen einen hart erarbeiteten34:27 Erfolg, bei dem den Gästen am Ende die Kraft ausging und die Mannschaft sich zu hochgeschlagen geben musste.

 

„Die Niederlage haben wir selbst zuzuschreiben, dass wir uns 20 technische Fehler leisteten. Einfach zu viel, um so ein Spiel zu gewinnen und das war heute drin. DA hilft auch die super starke Leistung vor Torfrau Sophie Born nichts, die fast 50 Prozent gehaltener Bälle hatte. Fünf Abpraller nutzten die Gastgeberinnen und wir warfen einfach die Bälle weg. Auch unsere drei Kreisläuferinnen spielten heute sehr stark, allen voran Judith Schmiedebach, doch im Rückraum riefen wir nicht das ab, was wir eigentlich können. Viel zu wenig haben wir im Spielverlauf über den Kreis weitergespielt“, klagte Ibach.

 

Born, Junglas und Kristinsdottir - Frank (2), Wies (2), Tatsch. Bottlender, Römer (1), Regitz (2), Rolinger (1/1), Gräber (3/1), Hahn (3), Müller, Schmiedebach (8), Molz (5)

 

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TG 88 Pforzheim - HSG Wittlich

(Samstag, 17.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Beim Tabellenneunten in Pforzheim hat die HSG Wittlich jetzt die große Chance, sich mit einem weiteren Sieg gute Voraussetzungen zu schaffen, der Abstiegsrelegation zu entgehen. Nachdem die Mannschaft von Trainer Thomas Feilen mit einer starken Leistung im Lokalderby gegen die Hunsrück HSG aufwartete und sich damit die Tür zum direkten Verbleib in der 3. Liga weit aufstieß, muss das Team jetzt nachlegen. Die Gastgeberinnen bestreiten ihr letztes Heimspiel, bevor es für sie in die Relegation geht. Das Hinspiel gewann das Feilen-Team deutlich mit 28:18, doch für Trainer Thomas Feilen sicherlich kein Grund, den Gastgeber zu unterschätzen. Mit Laura Friedrich stellt die TG eine der torgefährlichsten Angreiferinnen der Liga, die derzeit auf dem 6. Platz der Torschützenliste mit 98 Treffern liegt. Für Wittlich vorerst das letzte Auswärtsspiel der Saison, bevor am ersten Aprilwochenende St. Leon/Reilingen anreist. Damit es dort nicht zum Showdown um den direkten Ligaverbleib kommt, werden die Eifelanerinnen jetzt alles daransetzen, sich mit einem Sieg beste Voraussetzungen zu schaffen, um im letzten Heimspiel völlig befreit aufspielen zu können.  

 

Personal: „Wir hoffen, dass wir infektionsfrei bis zum Spieltag durchkommen und dann bis auf Selina Teusch, deren Einsatz von fraglich ist, mit Bestbesetzung auflaufen zu können“, sagt Trainer Thomas Feilen.

 

Prognose: „Intensiv werden wir uns auf den Gegner vorbereiten und das wird kein einfaches Spiel! Wir haben aber die herausragende Chance, mit zwei Punkten das Saisonziel vorzeitig zu erreichen und dies Chancen wollen wir nutzen. Wir wissen, dass Pforzheim im Hinblick auf die Relegationsrunde noch um jeden Punkt kämpft, kennen die Stärken des Gegners, der körperlich robust zur Sache geht und das eins gegen eins Spiel im Positionsangriff bevorzugt. Dazu haben die Gastgeberinnen dynamische Tempospielerinnen, auf die wir uns einstellen. Wir bauen auf unsere Abwehrleistung, die wichtige Grundlage unseres Spiels ist. Deshalb gilt es, extrem kompakt zu stehen, da die Gastgeberinnen auch einige gute Distanzschützinnen neben ihren wendigen eins gegen eins Spielerinnen haben. Wir hoffen, eine gute Leistung abrufen zu können, sehen uns aber nicht in einer Drucksituation, wissen aber um die Chance, jetzt schon den Deckel auf die Saison drauf zu machen“, sagt Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

 

HSG St. Leon/Reilingen - HSG Hunsrück

(Sonntag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Vor einem schweren Auswärtsspiel steht die Hunsrück HSG bei der HSG St. Leon/Reilingen. Die Gastgeberinnen kämpfen weiterhin um den direkten Verbleib in der Liga und dürfen sich daher keinen Ausrutscher erlauben. Bereits im Hinspiel siegte die jetzige Gastgebermannschaft deutlich mit 24:35 und geht auch in diese Begegnung als klare Favoritinnen. Da auch die Gastgeberinnen noch mit in die Abstiegsrunde als Tabellensiebter einziehen könnten, wäre es für die HSG Hunsrück enorm wichtig, gegen einen möglichen direkten Mitkonkurrenten Punkte einzufahren. Doch dazu muss das Team von Trainer Nils Ibach einen Sahnetag erwischen!

 

Personal: Angeschlagen sind derzeit Judith Schmiedebach und Hanna Bach. Ihr Einsatz ist fraglich.

 

Prognose: „Ich rechne mit einem spannenden Spiel und das Ergebnis kann noch wichtig werden, sollten die Gastgeber mit uns in die Abstiegsrunde kommen. Wir wollen etwas Zählbares mitnehmen, sind entsprechend motiviert. Die Gastgeberinnen sind auch nach dem Hinspielerfolg klarer Favorit, doch wir werden uns was einfallen lassen, um für die Überraschung zu sorgen“, sagt Ibach. 

 

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Spieltag 19./20. März 2022

 

HSG Wittlich - HSG Hunsrück 34:25 (15:8)

 

Die HSG Wittlich wahrte die Chance auf das Erreichen des 6. Tabellenplatzes und besiegte auch im Rückspiel die Gäste aus dem Hunsrück deutlich. Dabei war nach den letzten Spielen der Mannschaften durchaus zu erwarten, dass die Sache enger werden könnte.

Bilder von Thomas Prenosil

 

350 Zuschauer waren die tolle Kulisse für die Begegnung, die eine Werbung für den regionalen Frauenhandball wurde und dazu trugen auch die fairen Fans in der Halle der Berufsbildenden Schule bei.  

 

Die Gastgeberinnen fanden besser in die Begegnung, führten 3:0 nach vier Minuten, verteidigten diesen Führung über 7:3 in der 14. Minute. Dabei war es vor allem Helen Schieke, die zu ihrer alten Torgefährlichkeit zurückfand und bis zu diesem Zeitpunkt gegen eine defensiv arbeitende Gästeabwehr bereits dreimal erfolgreich war. Den Gastgeberinnen gelang es, mit ihrer Deckungsformation die Gäste vor Probleme zu stellen. Gastgebertrainer Thomas Feilen nahm die Auszeit und in der Folge wurde es ein offener Schlagabtausch, in dem die Eifelanerinnen nach dem 8:5 Anschlusstreffer, ihren Vorsprung auf 12:5 in der 22. Minute vergrößerten. Zwei Zeitstrafen in Folge kassierte das Feilen Team, doch die Hunsrücker konnten kein Kapital daraus schlagen, im Gegenteil. Niki Packmohr erhöhte für ihr Team auf 13:6 und als Wittlichs Torfrau Alex Irmgartz den Siebenmeter der Gäste parierte, nahm Feilen nochmals die Auszeit. Die unerwartet klare sieben Tore Führung der Gastgeber hatte bis zur Pause (15:8) Bestand.

 

„Wir fanden gut in die Begegnung, konnten in der Abwehr an die bislang starken Leistungen im Saisonverlauf anknüpfen und das war letztlich auch die Grundlage für unseren Sieg. Wir wussten, dass wir auf ein Team treffen, dass alles versuchen würde und vor alle über Einzelaktionen und den Kreis zum Torerfolg kommen wollte. Deshalb war es wichtig, dass wir eine kompakte Deckung stellen und das gelang. So setzten wir uns peu a peu ab, erzielten wichtige Tore aus dem Rückraum und lagen so zur Pause klar vorne“, freute sich Feilen.

 

„Die ersten Minuten haben wir verschlafen, haben nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben und waren in der Abwehr zu passiv. Im Angriff spielten wir zu hektisch und die Mädels waren zu nervös“, fand der Gästecoach Nils Ibach.

 

Das Ibach-Team kam besser aus der Kabine, verkürzte mit zwei Treffern in Folge zum 15:10, doch dann fingen sich die Eifelanerinnen und bauten ihre Führung auf 20:14 in der 38. Minute ab. Nach der Zeitstrafe gegen die Gäste verpasste es das Feilen-Team, den Sack früh zuzumachen. So kamen die Gäste zum 20:16 Anschluss in der 41. Minute und es schien nochmals spannend zu werden. Doch die Treffer von Lisa Kucher und Helen Schieke zum 22:16 beseitigten die letzten Zweifel und so nahm Gästetrainer Nils Ibach die Auszeit in der 42. Minute.  Wittlich zog jetzt auf und davon, schien beim 27:18 in der 49. Minute das Spiel entschieden zu haben und noch einmal versuchte Ibach mit der Auszeit den freien Fall seines Teams zu stoppen. Die Auszeit zeigte Wirkung, das Hunsrück Team verkürzte trotz Unterzahl wieder auf 27:21, doch dann war es die an diesem Abend überragende Helen Schieke und Routinier Lisa Kucher und Annika Bach, die mit ihren Treffern zum 30:22 in der 55. Minute den Sack endgültig zumachten. In den Schlussminuten wurde es ein offener Schlagabtausch, den das Feilen Team am Ende mit 34:25 klar für sich entschied.

 

„Im Angriff fehlte uns nach der Pause zunächst die Präzession und wir leisteten uns einige unglückliche Abschlüsse, dazu erreichen wir auch im Deckungsverband nicht mehr die Kompaktheit der ersten Hälfte und kassieren deshalb mehr Tore. Auch wenn es enger wurde, haben wir weiterhin von allen Positionen für Torgefahr gesorgt, haben über 60 Minuten alles reingelegt und zwei wichtige Punkte im Kampf um Platz 6 gewonnen. Insgesamt war es eine gute mannschaftlich geschlossene Leistung und wir wissen, dass wir über diese Geschlossenheit kommen müssen, gerade wenn wir uns im gebundenen Spiel befinden“, freute sich Wittlichs Coach Thomas Feilen.

 

„Im zweiten Spielabschnitt lieferten wir ein wesentlich besseres Spiel ab, verpassten aber unsere klaren Chancen zu verwerten. Zudem können wir mit der Linie der Schiedsrichter nicht zufrieden sein, zumal Wittlich in der 14. Minute eine rote Karte hätte kassieren müssen. Eine solch klare Karte habe ich in den letzten Jahren nicht gesehen und das Spiel wäre dann sicherlich enger geworden. Wir sind aber dem Rückstand der Gastgeberinnen nach dem Wechsel immer hinterhergelaufen, zollten auch der Tatsache Tribut, dass einigen Spielerinnen nach überstandener Corona Infektion hinten raus die Körner ausgingen. Aus dem Rückraum haben wir deshalb einige Tore zu viel kassiert, doch letztlich war es ein verdienter Sieg der Wittlicherinnen“, meinte der Gästetrainer.

 

HSG W: Irmgartz und Scharfbillig - Eiden, Keil (1), Ambros (3), Meier (6), Bach (2), Packmohr (5), Kappes (1), Czanik (2), Schieke (8), Kucher (5/1), Frank (2)

 

HSG H: Born und Kristinsdottir - Frank, Wies, Tatsch (2), Litzenburger, Römer (6/2), Regitz, Rolinger (1), Gräber (7/3), Jacobs (1), Hahn (3), Müller (2), Schmiedebach, Bach, Molz (3), 

 

HSG Wittlich - HSG Hunsrück

(Samstag, 19.30 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Mit Spannung wird das Rückspiel zwischen der HSG Wittlich und der Hunsrück HSG erwartet. Im Lokalderby geht es für die Wittlicherinnen darum, zwei wichtige Punkte im Kampf um Platz 6 einzufahren. Für die Hunsrücker gilt es, eine Reaktion auf die klare 17:30 Hinspielniederlage zu zeigen. Dabei reist die Mannschaft von Trainer Nils Ibach nach dem glücklichen, aber verdienten Sieg am vergangenen Wochenende gegen die Moskitos aus dem Saarland mit genügend Selbstvertrauen an. Während das Gastgeberteam von Thomas Feilen sich weiterhin berechtigte Hoffnungen auf den direkten Ligaverbleib machen kann, muss das Hunsrück Team in die Relegation. „Ein Derby und dann noch zuhause! Das sind die Spiele auf die sich die Mannschaften freuen. Wir sind noch gut im Rennen um Platz 6 und das wäre unsere Wunschplatzierung. Dafür aber müssen wir am Samstagabend beide Punkte gewinnen“, sagt Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

 

Personal: Bei Wittlich steht Michelle Meier wieder im Aufgebot, schwieriger wird wohl der Einsatz für Selina Teusch.  Auf Seiten der Gäste wird Torfrau Meike Junglas und Hannah Bach nach überstandener Corona Erkrankung kaum spielen können, ein Fragezeichen steht hinter Sarah Wies.

 

Prognose: „Im Hinspiel war es im ersten Durchgang ein enges Spiel, erst im zweiten Spielabschnitt konnten wir uns absetzen. Unsere Mannschaften kennen sich gut und da sind keine großen Überraschungen zu erwarten. Ich rechne mit einem temporeichen Spiel, in dem wir mit einer guten Deckungsleistung den Grundstein für den Erfolg legen wollen. Es sollte ein schönes und emotionales Spiel werden, bei dem wir auch auf die Unterstützung unserer Fans bauen, damit wir die beiden Punkte zuhause behalten. Das Spiel wird sicher eine Werbung für den regionalen Frauenhandball und ich hoffe auf ein tolles Spiel“, sagt Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

„Wir haben aus dem Hinspiel noch etwas gutzumachen, sind hinten heraus eingebrochen und das war unserer Personalsituation geschuldet. Jetzt sind wir besser aufgestellt und wollen das Beste geben. Wichtig wird sein, dass wir die gute Wittlicher Deckung knacken und deshalb müssen wir im Angriff hochkonzentriert sein“, verlangt Gästetrainer Nils Ibach. 

 

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Spieltag 12./13. März 2022

 

SG Kappelwindeck/Steinbach - HSG Wittlich 30:21 (14:10)

 

15 Zeitstrafen prägten die Begegnung zwischen dem Tabellendritten und dem Tabellenfünften der Liga. Befreit aufspielen konnte die Wittlicher Mannschaft in Bühl gegen den Tabellendritten aus Kappelwindeck/Steinbach und das tat die Mannschaft von Trainer Thomas Feilen. Allerdings fehlten mit Michel Meier und Selina Teusch wichtige Stammspielerinnen und auch die A-Jugendspielerinnen mussten aufgrund des zeitgleichen Spiels passen.

 

In den Anfangsminuten war es ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem die Gäste 5:4 in der 11. Minute zurücklagen, ehe dem Favoriten über 7:4 in der 13. Minute die erste drei Tore Führung gelang. Wittlichs Trainer Thomas Feilen nahm die Auszeit! Seiner Mannschaft gelang es, die Gastgeberinnen nicht wegziehen zu lassen. Über 9:7 in der 18. Minute blieben die Eifelanerinnen auch dank einer stark aufspielenden Lisa Kucher in Schlagdistanz, glichen sogar beim 9:9 in der 24. Minute aus. Die Zeitstrafe gegen Wittlich nutzten die Gastgeberinnen, um sich wieder auf 11:9 abzusetzen. Die Härte im Spie nahm zu und es hagelte jetzt auf beiden Seiten Zeitstrafen, doch das kompensierten die SG Spieler besser und setzten sich bis zur Pause auf 14:10 ab.

 

Nach dem Wechsel verteidigte die Gastgebermannschaft ihre Führung bis 20:15 in der 41. Minute und HSG Trainer Thomas Feilen nahm die Auszeit. Doch die Gastgeberinnen kamen immer wieder, angetrieben von ihrer stärksten Spielerin Desiree Kolasniac zu wichtigen Treffern und so gelang am Ende über 27:20 in der 54. Minute der 30:21 Erfolg, der am Ende um ein paar Tore zu hoch ausfiel.

 

„Heute war hier für uns nicht zu holen! Es war ein verdienter Sieg der SG. Schade, dass meine Mannschaft heute unter ihren Möglichkeiten geblieben ist, sowohl im Angriff als auch in der Abwehr. Bis zum 9:9 waren wir dran, spielten bis dahin solide, warfen dann einfache Bälle weg, die die Gastgeberinnen konsequent bis zur Pause bestraften.  Diesem Rückstand liefen wir dann im zweiten Spielabschnitt hinterher, hätten aber das Spiel am Ende nicht so deutlich verlieren müssen. Im Angriff setzten wir phasenweise Akzente, waren aber in der Konsequenz nicht zwingend genug, um das Spiel zu drehen. Diese Niederlage werden wir in der Woche aufarbeiten und ich weiß, dass die Spielerinnen das nächste Woche besser machen wollen“, sagt Feilen.

 

Irmgartz und Scharfbillig - Keil, Ambros (3), Bach (2), Packmohr (3), Kappes (3), Czanik, Schieke, Lukanowski, Kucher (8/3), Frank (2).

 

HSG Hunsrück - DJK Marpingen-Alsweiler 29:28 (15:16)

 

Die Hunsrück HSG sorgt für die Überraschung des Spieltages und endlich wurde das Team von Trainer Nils Ibach belohnt. In einem Herzschlagfinale vor 150 Zuschauern setzte sich das Hunsrück Team am Ende glücklich, aber nicht unverdient gegen die Moskitos aus dem Saarland durch. Gerade das Publikum sollte in der entscheidenden Phase ein Faktor für die Gastgeberinnen werden.

 

Dass die beiden Teams sich aus vielen Aufeinandertreffen kannten, war von Beginn an zu sehen und so sollten am Ende Kleinigkeiten entscheiden. Die Begegnung verlief völlig ausgeglichen. Nach dem 1:0 durch Sarah Wies waren es die Gäste, die nach dem 1:2 immer wieder einen Treffer vorlegten, im Gegenzug glich das Hunsrücker Team aus. Beim 9:9 in der 20. Minuten nahm Gästetrainer Jürgen Hartz die Auszeit, doch es änderte sich nichts. Die Hunsrücker lieferten ein Spiel auf Augenhöhe, beim 12:13 war es an HSG Coach Nils Ibach die Auszeit zu nehmen, doch die Chance, in Überzahl das Spiel vor der Pause zu drehen, nutzte die HSG nicht, vergab unter anderem einen Siebenmeter und so kam der Gast zur zwei Tore Führung (13:15), zur Pause führten die Gäste knapp mit 15:16.

 

Dem Ausgleich zum 16:16 folgte dann die erneute zwei Tore Führung der Moskitos zum 16:18, die bis zum 18:20 in der 42. Minute hielt, dann nahm Ibach die nächste Auszeit. Doch diese Auszeit nutzten die Gäste besser, die jetzt auf vier Tore zum 18:22 in der 44. Minute davonzogen, doch das Ibach-Team zeigte sein Kämpferherz und die Halle stand jetzt wie eine Wand hinter ihrem Team, das beim 23:24 in der 49. Minute wieder in Schlagdistanz war und so musste Hartz die Auszeit nehmen. Die spannenden Schlussminuten waren eingeläutet, in denen die Hunsrücker immer wieder ausglichen und nach der letzten Auszeit der Gäste beim 28:28 in der 59. Minute war es Carolin Hahn die ihrer Mannschaft den zweiten Sieg in der Saison sicherte.

 

„Es war ein enges Spiel, in dem wir heute vieles umgesetzt haben, was wir uns vorgenommen hatten. Leider haben wir im ersten Spielabschnitt einige Chancen liegen lassen, sonst hätten wir führen können. Nach dem Wechsel war es eine konsequente Willensleistung meiner Mannschaft, die nie aufgab und immer weiter konzentriert arbeitete. Letztlich haben wir die Überzahlsituation genutzt und den letzten Angriff in aller Ruhe vorgetragen und ihn sauber abgeschlossen. Aus einer starken Mannschaftsleistung muss ich die überragende Caro Hahn und unsere Torfrau Sophie Born hervorheben. Am Ende hatten wir auch wegen unseres breiten Kaders noch Luft hinten raus“, lobte der HSG Coach, der auch in der kommenden Saison die Verantwortung bei der HSG tragen wird.

 

Born (1), Junglas und Kristinsdottir - Frank (3), Wies (6/2), Tatsch, Römer, Regitz (1), Rolinger (3), Gräber (4/4), Jacobs, Müller, Schmiedebach (2), Bach (2), Molz.  

 

SG Kappelwindeck/Steinbach - HSG Wittlich

(Samstag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Zum Tabellendritten geht die Fahrt der Wittlicherinnen am Samstagnachmittag. Im Hinspiel musste ich das Team von Trainer Thomas Feilen mit 20:27 geschlagen geben, verpatzte damals den Auftakt, leistete sich individuelle Fehler im Deckungsverband und warf im Angriff die Bälle zu leicht weg. Diesem Vorsprung der Gäste liefen die Eifelanerinnen bis zu Pause hinterher und waren drauf und dran, das Spiel noch einmal spannend zu machen. Immer wieder vergaben die Wittlicherinnen im entscheidenden Moment ihre gut herausgespielten Chancen und so fiel am Ende die Niederlage, auch nach Ansicht der Gäste, um eine paar Tore zu hoch aus. Mit dieser Begegnung hat die HSG Wittlich, derzeit auf Platz 5 der Tabelle, noch vier Spiele vor der Brust, hat es dabei noch selbst in der Hand, den begehrten Platz 6 zu erreichen, der vor den Relegationsspielen „schützt“. Die notwendigen Punkte kann Wittlich sicher eher in den noch ausstehenden Spielen gegen den Tabellenletzten aus dem Hunsrück, dem neunten aus Pforzheim und dem Tabellensiebten Leon/Reilingen einfahren. „Es gibt ein kollegiales Miteinander mit der SG und Stand jetzt wird das Spiel stattfinden“, erklärt Wittlichs Trainer Thomas Feilen, der in ständigem Kontakt mit dem Gegner steht.

 

Personal: „Wir fahren auf Sicht und ich sehe es weiterhin kritisch, dass wir unbedingt am 10.4. durchsein müssen, um die Relegation zu spielen, koste es was wolle! Das macht es den Vereinen nicht einfach, die improvisieren müssen und ihre Kader der jeweiligen Situation anpassen. Ich hoffe auf einen breiten Kader am Wochenende“, so der Wittlicher Coach.

 

Prognose: „Die Trainingsbeteiligung in dieser Woche haben reduziert, werden uns dennoch so gut wie möglich auf den Gegner vorbereiten, der klarer Favorit ist. Die Mannschaft will unbedingt noch in den Kampf um Platz 2 eingreifen und damit die Aufstiegsrunde erreichen. Eine dynamisch spielende Mannschaft, die für mich die stärkste Angriffsreihe der Liga stellt und mit Desiree Kolasniac eine international erfahrene Spielerin hat, die Dreh- und Angelpunkt ist. Es wird extrem schwer für uns, doch wir können ohne Druck befreit aufspielen. Wir wollen uns für die anstehenden entscheidenden Spiele ein gutes Gefühl in diesem Spiel holen“, umschreibt Feilen die Begegnung.

 

HSG Hunsrück - HSG DJK Marpingen-Alsweiler

(Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Was geht noch für die Hunsrück HSG? Die Mannschaft von Trainer Nils Ibach startet gegen die Moskitos aus Marpingen ins Restprogramm, in dem noch die Aufgaben beim Derby in Wittlich, dem Tabellensiebten aus Leon/Reilingen und dem Tabellenzweiten aus Freiburg anstehen. Bei der 37:30 Hinspielniederlage zeigte das Team von Trainer Nils Ibach über 50 Minuten ein Spiel auf Augenhöhe, verpatzte den Start und hatte schwächeren Phasen vor und kurz nach der Pause. Gelingt es der Mannschaft, die Leistung konstant über die Spielzeit abzurufen, stehen die Chancen nicht schlecht etwas Zählbares in heimischer Halle behalten zu können und auch die Aussichten auf die Relegationsspiele zu verbessern. Hier werden die Ergebnisse gegen die direkten Konkurrenten mit in die Wertung einfließen und die Gäste dürften nach der letzten Niederlage auch in dieser Runde zu finden sein.

 

Personal: Die Hunsrückerinnen hoffen auf ihre stärkste Besetzung.

 

Prognose: „Wir kennen Marpingen genauso gut wie Wittlich, haben viele Spiele auch in der Vorbereitung gegeneinander ausgetragen. Trotz guter Angriffsleistung haben wir im Hinspiel einfach zu viele Gegentore kassiert und deshalb legen wir den Fokus auf die Abwehr. Ich bin guter Dinge, da die Mädels nach ihren Erkrankungen körperlich fitter sind und wir hoffen das Rückspiel enger gestalten zu können“, sagt HSG Coach Nils Ibach. 

 

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Spieltag 05./06. März 2022

 

HSG Wittlich - DJK Marpingen-Alsweiler 20:17 (12:11)

 

Eigentlich wollte die HSG Wittlich die Begegnung gegen die Saarländerinnen aufgrund der Corona Erkrankungen im Team verlegen, doch der Verlegung stimmten die Gäste nicht zu. So trat das Team von Trainer Thomas Feilen mit Hilfen aus der Jugend und dem Rheinlandligateam gegen eine Gästemannschaft an, die die Gunst der Stunden nutzen wollte und bis auf Torhüterin Kim Bettinger, die weiterhin mit einer Daumen-Verletzung passen musste, alle Akteurinnen an Bord hatte. Mit den Worten „jetzt erst recht“ hatte Wittlichs Trainer seine Spielerinnen auf die wichtige Heimspielbegegnung eingestimmt.

 

 

Von Beginn an überzeugten auf beiden Seiten die defensiv beginnenden Abwehrreihen, hinter denen die Torfrauen Alex Irmgartz auf Wittlicher Seite und Carina Kockler auf Gästeseite eine starke Leistung abriefen, die Wittlicher Torhüterin am Ende aber das Duell für sich entschied.

 

Dass die Mannschaften sich aus vielen Meister- und Freundschaftsspielen kannten, war deutlich zu sehen. Taktisch gut waren die Abwehrreihen auf die gegnerischen Angreiferinnen eingestellt und so entwickelte sich eine torarme Begegnung, in der das Schiedsrichtergespann Maximilian Engeln/Felix Schmitz nicht ihren besten Tag erwischten und die Eifelanerinnen bei einigen Aktionen deutlich benachteiligten.

 

In den Anfangsminuten war es auf Wittlicher Seite Niki Packmohr, die die Lücken im saarländischen Gästeverband fand, entweder traf oder den Siebenmeter für ihre Mannschaft „zog“. 4:2 führte Wittlich in der 9. Minute, ehe das Team von den Unparteiischen zwei fragwürdige Zeitstrafen in kurzer Abfolge erhielt und die Gäste so zum 4:4 Ausgleich in der 12. Minute kamen. Das Hartz-Team versuchte ab diesem Zeitpunkt die Kreise der quirligen Niki Packmohr einzuengen, hatte damit aber wenig Erfolg. Wittlich nutzte in der Folge seine Möglichkeiten konsequent, zog phasenweise das Tempo an und führte dank einer weiterhin stark haltenden Alex Irmgartz mit 9:5, ehe Gästetrainer Jürgen Hartz mit Joline Luther (ehemals Müller) die ehemalige MJC Spielerin im Rückraum einwechselte und die Abwehr auf 5:1 umstellte. Wittlichs Spiel verlor die Linie, dazu kamen technische Fehler, doch Michelle Meier zeigte sich in dieser Phase treffsicher vom Punkt. Auf der Gegenseite war es ein ums andere Mal Luther, die mit ihren Distanzwürfen erfolgreich war und beim 12:11 zur Pause waren die Gäste wieder im Spiel.

 

Es folgte eine torarme zweite Hälfte (8:6), in der die Gäste mit einer härteren Gangart im Deckungsverband den besseren Start erwischten. Ungeahndet ließen die Unparteiischen ein rotverdächtiges Foul an Wittlichs Carolin Ambros, die nach einer klaren Tätlichkeit verletzt vom Platz musste.

 

Beim 14:15 in der 44. Minute schienen die Gäste auf dem Weg, das Spiel zu drehen. Helen Schieke übernahm Verantwortung, erzielte zwei wichtige Treffer für ihre Mannschaft und als Niki Packmohr und Michelle Meier ebenfalls erfolgreich abschlossen, war die Messe beim 18:15 in der 55. Minute gelesen.

 

Mit dem gehaltenen Siebenmeter beim 19:16 in der 58. Minute krönte Irmgartz ihre starke Leistung an diesem Abend und so feierten Fans in der vollen Halle der Berufsbildenden Schule den Sieg mit ihrer Mannschaft, durch den sie weiterhin berechtigte Hoffnungen haben darf, mindestens den begehrten 6. Tabellenplatz zu erreichen.

 

„Ein Riesenkompliment an meine Mannschaft, die heute auf wichtige Spielerinnen verzichten musste und einige Spielerinnen gingen aufgrund der gerade erst überstandenen Corona Infektion geschwächt in diese Begegnung. So war es unser Ziel, zumindest kämpferisch heute dagegen zu halten und das ist voll und ganz aufgegangen. Da wir unsere Leistungsträgerinnen schonen mussten, haben wir nur dann mit vollem Tempo nach vorne gespielt, wenn sich hier die Chance bot. Überragend wieder einmal die Torhüterleistung von Alex, aber auch die Tatsache, dass einige Spielerinnen heute auf ungewohnten Positionen spielen mussten, stimmt mich für die kommenden Aufgaben zuversichtlich. Es war das erwartet harte Stück Arbeit für uns und ich bin glücklich über diese beiden Punkte“, resümierte Trainer Thomas Feilen.  

 

Irmgartz und Zigraiova - Rogowski, Eiden, Keil (1), Ambros, Lieser, Meier (9/5), Bach, Packmohr (4), Czanik (1), Schieke (3), Kucher (1/1), Frank (1)

 

HSG Ketsch II - HSG Hunsrück 32:23 (17:14)

 

Eine Vielzahl von wichtigen Spielerinnen der Gäste mussten nach überstandener Corona Infektion behutsam an ihre körperliche Leistungsfähigkeit in wenigen Trainingsabenden herangeführt werden und das schien zunächst aufzugehen. „Es sollte eine Frage der Kondition sein“, hatte HSG Coach Nils Ibach vor dem Spiel geahnt.

 

So dosierten die Gäste ihre Spielanlage vom Tempo her, waren aber von Beginn an auf Augenhöhe, liefen aber nach dem 6:4 in der 13. Minute einem zwei Tore Vorsprung der Ketscher Reserve hinterher.  Nach dem 11:9 in der 20. Minute verpasste es das Ibach Team, in Überzahl weiter zu verkürzen, dafür legten die Gastgeberinnen einen weiteren Treffer zum 12:9 in der 21. Minute nach und nahmen die Auszeit! Doch diese Auszeit half eher den Hunsrückerinnen, die sich wieder auf ein Tor zum 12:11 in der 25. Minute herankämpften, doch wieder legten die Gastgeberinnen auf zwei Tore vor, profitierten von der Zeitstrafe gegen die Gäste und führten zur Pause mit drei Toren beim 17:14. Noch durfte das Ibach-Team die Hoffnung haben, wichtige Punkte für die Relegation aus Ketsch mit nach Hause zu nehmen.

 

Diese Hoffnungen schwanden gleich nach dem Wiederanpfiff! Bis 20:17 blieben die HSG Spielerinnen dran, mussten dann aber nach einem 5:0 Lauf den klaren 25:17 Rückstand in der 41. Minute verkraften. Die Auszeit von Ibach in dieser Phase sollte einen Ruck durch die Mannschaft gehen lassen, die ihre Chancen hatte, allerdings erneut einen Siebenmeter vergab, sich dann aber mit zwei Treffern in Folge auf 25:19 in der 44. Minute heranarbeitete und Ketsch zur Auszeit zwang. Beim 28:20 in der 48. Minute war die Vorentscheidung zugunsten der Gastgeberinnen gefallen. Mit zunehmender Spieldauer machten sich die von Ibach im Vorfeld befürchteten Defizite im konditionellen Bereich bemerkbar. Der Substanzverlust zeigte sich im zweiten Spielabschnitt deutlich und so kam die Ketscher Reserve zu einem ungefährdeten und klaren 32:23 Heimspielerfolg.

 

„Ein Stück weit war die Niederlage sicher der Tatsache geschuldet, dass einige Spielerinnen nicht voll durchziehen konnten. Und das machte sich mit zunehmender Spieldauer im Kopf bemerkbar. So schlichen sich unglaublich viele technische Fehler in unser Spiel ein und in der Abwehr fehlte die nötige Aggressivität. Heute haben wir sicher nicht das Niveau erreicht, das wir spielen können, da einige Spielerinnen durchaus hätte stärker spielen können. Ketsch das ebenfalls ersatzgeschwächt antrat, war überlegen, wollte mehr und war einfach aggressiver. So konnten wir in Summe heute nichts mitnehmen“, klagte HSG Coach Nils Ibach.

 

Born und Kristinsdottir - Frank Wies (5/2), Tatsch, Römer, Regitz, Hoemann, Rolinger, Gräber (8/5), Jacobs, Hahn (4), Schmiedebach (1), Bach (2), Molz (3) 

 

HSG Wittlich - DJK Marpingen-Alsweiler

(Samstag, 19.30 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Aus dem Hinspiel hat das Team von Trainer Thomas Feilen noch etwas gutzumachen! Die Mannschaft musste sich Ende Oktober mit 25:20 in Marpingen geschlagen geben, zeigte die bis dahin schwächste Saisonleistung. Beide Mannschaften kennen sich gut, haben auch in der Vorbereitung Testspiele gegeneinander absolviert. Drei Spiele in Folge sind die Saarländerinnen nun ohne Punktgewinn, haben nur noch theoretische Chancen, sich bis auf Platz 6 der Tabelle vorzuarbeiten, um so den Abstiegsspielen zu entgegen. Zuletzt unterlagen die „Moskitos“ von Trainer Jürgen Hartz dem Tabellenvorletzten aus Ketsch und stehen in Wittlich unter Zugzwang. Besser hingegen sieht es zumindest von der Tabellensituation für die Eifelanerinnen aus, die zuletzt zwei Unentschieden erreichten, aber genau wissen, dass jetzt im Heimspiel beide Punkte hermüssen, wenn man sich weiterhin berechtigte Hoffnungen auf Platz 6 machen will. Doch die Voraussetzungen für die Gastgeberinnen sind alles andere als optimal, da auch im HSG Team einige Corona-Fälle grassieren und nicht klar ist, ob die Begegnung überhaupt stattfinden kann. „Ich selbst hoffe am Donnerstag mich wieder frei testen zu können“, sagt Wittlichs Coach Thomas Feilen. So übernahm Co-Trainer Tobi Quary die letzten Trainingseinheiten der Wittlicherinnen in Abstimmung mit Feilen.

 

Personal: Selina Teusch ist nach ihrer Verletzung wieder ins Training eingestiegen und man hofft im Wittlicher Lager auf einen Kurzeinsatz von ihr.

 

Prognose: „Mit unserer Bestbesetzung könnten wir in diesem Heimspiel durchaus ein erfolgreiches Spiel machen. Doch noch müssen wir abwarten, ob wir überhaupt spielfähig sind, stehen im ständigen Kontakt mit dem Gast. Im Hinspiel war es sicherlich einer unserer schwächeren Saisonleistungen. Die Mannschaften ähneln sich in der Spielanlage und kennen sich seit Jahren und aus den Vorbereitungsspielen. Wir treffen auf ein Team, dass jeden Punkt im Kampf um den Klassenerhalt benötigt und ich bin sicher, dass beide Teams dieses Spiel gewinnen wollen. Geprägt wird das Spiel von den starken Torhüterinnen auf beiden Seiten. Dazu stellt Marpingen-Alsweiler die im Durchschnitt jüngere Mannschaft, die stark im eins gegen eins Spiel ist, ein gutes Zusammenspiel zwischen Rückraum und Kreis zeigt und auch torgefährlich aus der Distanz ist. Für uns wird erneut das Zusammenspiel zwischen Deckung und Torhüterinnen sein, damit wir aus einer stabilen Abwehr in unser Gegenstoßspiel finden. Im Angriff müssen wir die Ruhe am Ball haben, klare Torchancen herausarbeiten und die dann verwerten. Wir freuen uns auf das Match, müssen aber abwarten, wer überhaupt auflaufen kann“, verrät der HSG Coach.

 

TSG Ketsch II - HSG Hunsrück (Sonntag, 15 Uhr)

 

Ausgangslage: Noch fünf Spiele hat die Hunsrück HSG bis zum Beginn der Relegationsspiele zu absolvieren, für die es wichtig sein wird, Punkte gegen die direkten Konkurrenten einzufahren. So erwartet die Mannschaft von Trainer Nils Ibach am Sonntag in Ketsch ein wichtiges Spiel gegen den Tabellenneunten der Liga, der zuletzt mit einem Auswärtssieg in Marpingen überraschte. Aus dem Hinspiel hat das Hunsrück Team noch eine Rechnung offen, da die Mannschaft mit 19:33 eine bittere Klatsche bezog, dabei im zweiten Spielabschnitt völlig den Faden verloren hatte. Doch die Vorzeichen für diese Begegnung sind alles andere als optimal: „Mittlerweile hatten wir 18 Corona Fälle in der Mannschaft und im Betreuerstab. Damit waren fast alle positiv und so konnten wir in den letzten beiden Wochen nicht trainieren. Erst am Montag haben wir das Training dosiert wieder aufgenommen. Mit angezogener Handbremse müssen wir jetzt arbeiten, um die Spielerinnen an ihre Leistung heranzuführen. Die Spielerinnen kommen frisch aus der Quarantäne und hängen sicherlich gesundheitlich noch durch“, erklärt Trainer Nils Ibach.

 

Personal: Fehlen wird definitiv die verletzte Annika Müller, fraglich ist noch der Einsatz von Lia Römer.

 

Prognose: „Es wird eine Frage der Kondition werden und wir müssen das Beste aus der momentanen Situation machen. Auf keinen Fall können wir derzeit Vollgas gehen und so hoffen wir auf ein achtbares Ergebnis. Ketsch II scheint auch mit dem Sieg in Marpingen auf einem guten Weg“, sagt der HSG Coach, der momentan sicher nicht um seinen Job zu beneiden ist. 

 

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Spieltag 19./20. Februar 2022

 

HSG Wittlich - SG Bietigheim II 24:24 (14:10)

 

Wittlich kommt vor 150 Zuschauern gegen einen direkten Mitkonkurrenten im Kampf um Platz 6 nicht über ein Remis hinaus, sah lange Zeit wie der Sieger aus. Bis in die Schlussminute führte das Team von Trainer Thomas Feilen, bestimmte über weite Strecken das Spiel, geriet eine Minute vor dem Ende in Rückstand und mit dem Schlusspfiff gelang den Eifelanerinnen per Siebenmeter der Ausgleich. Beide Mannschaften feierten am Ende den Punktgewinn. Doch letztlich war es für die Gastgeberinnen nach dem Spielverlauf ein Punktverlust!

 

Etwas anders sah es HSG Coach Thomas Feilen: „Wir können mit dem Punkt leben, der könnte sogar am Ende extrem wichtig sein, da wir den direkten Vergleich gegen einen Mitkonkurrenten um Platz 6 für uns entschieden haben. Erneut haben wir heute gezeigt, dass wir gegen etablierte 3. Liga Mannschaften mithalten können und auf Augenhöhe sind“.

 

Guter Start für die HSG gegen die Reserve der SG Bietigheim. Die Mannschaft von Trainer Thomas Feilen führte von Beginn an, schien das Spiel über 3:1 bis 6:3 in der 10. Minute im Griff zu haben, doch dann waren es die vielen individuellen Fehler der Gastgeberinnen im Angriff, die zum 7:7 Ausgleich in der 19. Minute führten. Geschuldet war dies sicherlich auch der Tatsache, dass die Mannschaft sich nicht im Spielrhythmus befindet und Abläufe im gebundenen Spiel nicht so funktionieren, wie sich dies Mannschaft und Trainer vorstellen.

 

Auf Wittlicher Seite überzeugte die aggressive und mit schnellen Beinen arbeitende Abwehr, die den Gästen Rätsel aufgab. So blieb das Spiel ausgeglichen. Wittlich musste bereits zum zweiten Mal in Unterzahl spielen, als die Mannschaft durch Routinier Lisa Kucher zur erneuten Führung (9:8) kam. Nach dem Ausgleich durch die Gäste nahm Wittlichs Coach Thomas Feilen die Auszeit in der 25. Minute. Es blieb dabei: die Wittlicherinnen leisteten sich die Fehler im Angriff, aber auf Abwehr und Torfrau Alex Irmgartz war Verlass. Wittlich suchte im Angriff jetzt die Nahtstelle und legte auf 12:9 in der 28. Minute vor. Auch die Gäste verzettelten sich zunehmend und Wittlich bestrafte die technischen Fehler der Gäste und kam dank der guten Einzelaktionen von Lisa Kucher und cleveren Anspielen an den Kreis mit eiskalten Abschlüssen von Andi Czanik zur 14:10 Pausenführung.

 

Taktisch wenig fiel den Gästen in Überzahl gegen die Wittlicher Mannschaft ein und so brachte die HSG auch die nächste Unterzahl gut über die Zeit. Auf Gästeseite war es Torfrau Katharina Müller, die im zweiten Spielabschnitt zum großen Rückhalt ihres Teams wurde und so verkürzte der Gast auf 14:12 in der 35. Minute. Niki Packmohr sorgte mit einer sehenswerten Einzelaktion nicht nur den 15. Treffer, sondern „zog“ auch die Zeitstrafe gegen ihre Gegenspielerin. Es blieb spannend, die Gäste ließen sich nicht abschütteln: Wittlich legte zum 17:14 vor, die Begegnung wurde zusehends hektischer. Es ging hin und her und es blieb bei vielen Fehlern auf beiden Seiten.

 

Als Irmgartz mit ihrer neunten Parade den Anschlusstreffer der Gäste verhinderte und den Eifelanerinnen eine vier Tore Führung zum 20:16 durch Lisa Kucher in der 44. Minute gelang, nahmen die Gäste nochmals die Auszeit und nach der ersten fünf Tore-Führung im Spiel (21:16) für die Gastgeberinnen schien das Spiel zugunsten der HSG gelaufen: Die Zeitstrafe gegen Wittlich nutzte die SG um auf 21:18 verkürzen. Beim 22:19 verpassten die Gäste ihre Siebenmeterchance, die Begegnung nahm an Spannung zu, es folgte die Auszeit von HSG Coach Thomas Feilen. Ein erneutes Offensiv-Foul der Gastgeberinnen innerhalb kürzester Zeit bestraften die Gäste mit dem Anschlusstreffer zum 22:20 in der 53. Minute, die spannende Schlussphase war eingeläutet.

 

Als die SG durch Gianina Bianco mit ihrem sechsten Treffer über Rechtsaußen sogar der Anschlusstreffer gelang, flatterten den Gastgeberinnen die Nerven, die Struktur im Angriffsspiel ging verloren. Die Mannschaft vergab aus aussichtsreicher Position und zum ersten Mal glich der Gast in diesem Spiel aus. Zu hektisch dann die Angriffsbemühungen der HSG, die zum unvorbereiteten Abschluss führte und im Gegenzug gelang den Gäste die Führung zum 23:24. Das Spiel drohte jetzt endgültig zugunsten der Gäste zu kippen.

 

32 Sekunden vor dem Ende nahm Feilen die Auszeit und als Michele Meier siebenmeterreif gefoult wurde, behielt Routinier Lisa Kucher die Nerven vom Punkt und brachte den Ball sicher im Kasten der Gäste unter.

 

„Starke Deckungsleistung unserer Mannschaft mit dem guten Zusammenspiel mit der Torhüterin. Die Jugendnationalspielerinnen der Gäste auf den Aussenpositionen und auf Rückraummitte haben wir über weite Strecken des Spiels im Griff, 24 Gegentore sind okay. Im zweiten Spielabschnitt spielten die Gäste dann routinierter und variabler und wir konnten das Trio nicht mehr ganz ausschalten. Immer wenn wir in unser erweitertes Gegenstoßspiel fanden, kamen wir zu Toren. Am Ende hat uns das gefehlt! Unser Problem ist sicher derzeit, dass uns der Punch aus der Distanz fehlt. Wir müssen viel arbeiten, um im gebundenen Spiel die Tore zu erzielen. Am Ende waren die technischen Fehler in unserem Angriffsspiel zu viel. Das Spiel war ein Wechselbach der Gefühle, in dem die Gäste nur ein einziges Mal führten und das beim 23:24! Einig waren wir uns aber nach dem Spiel, dass das Remis leistungsgerecht war, da die Gäste in den letzten 10 Minuten einfach wesentlich effizienter waren und die Rechtsaussen der SG im zweiten Durchgang wesentlich treffsicherer war. Wir wollen das Positive aus dem Spiel ins Training mitnehmen um gut vorbereitet ins nächste Spiel zu gehen“, so der HSG Coach.

Nach dem spielfreien nächsten Wochenende empfängt die HSG am Samstag, 5. März auf den saarländischen Vertreter aus Marpingen-Alsweiler.

 

Irmgartz und Scharfbillig - Keil (1), Ambros (1), Meier (4/2), Bach, Packmohr (7), Kappes (1), Czanik (3), Schieke (2), Lukanowski (1), Kucher (4/2), Frank

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HSG Wittlich - SG Bietigheim II

(Samstag, 19.30 Uhr Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Kampflos kam die HSG Wittlich am vergangenen Wochenende zu den Punkten gegen Ketsch II. Auf der einen Seite leicht gewonnene Punkte, auf der anderen Seite hätte Thomas Feilen sich gewünscht, dass seine Mannschaft sich vor dem wichtigen Spiel gegen Bietigheim II Spielpraxis verschaffen kann. Mitte Oktober entführten die Eifelanerinnen unerwartet beide Punkte aus Bietigheim und wollen jetzt den Hinspielerfolg wiederholen. Gegen die auf Platz 5 der Tabelle stehenden Gäste, die sich für die Hinspielniederlage revanchieren wollen, wartet eine harte Nuss auf das Feilen-Team.

 

Personal: Bis auf Selina Teusch kann die Wittlicher Mannschaft wohl in Bestbesetzung auflaufen.

 

Prognose: „Es geht langsam ins letzte Saisondrittel! Noch haben wir die Chance an den ersten 6 Mannschaften dranzubleiben, treffen dabei auf einen Gegner, der einen überragenden Start in die Saison hatte. Die Bundesligareserve verfügt über einige aktuelle Junioren- und Jugendnationalspielerinnen, die individuell sehr gut ausgebildet sind und die Torgefahr von allen Positionen ausstrahlen. Die gute Ausbildung zeigt sich gerade im Kleingruppenspiel, ob über Außen, den Kreis, im eins gegen eins Verhalten und dem Abschlussverhalten aus dem Rückraum. Die bringen schon ein kompaktes Paket auf die Platte, doch wir haben im Hinspiel gezeigt, dass wir dagegenhalten können. Die Grundlage unseres Spiels müssen wir im Deckungsverhalten legen, den Gegner aktiv bekämpfen und zu einem strukturierten Gegenstoßspiel zu finden. Mit dem Heimvorteil und der Unterstützung unserer Zuschauer wollen wir ein ausgeglichenes Spiel liefern und die Chance nutzen, wenn sie kommt. Wir haben mit einem Sieg weiter an den Mannschafen dranzubleiben, die nicht in die Abstiegsrunde müssen und diese Chance wollen wir nutzen“, sagt Trainer Thomas Feilen. 

 

 

HSG Hunsrück - HSG Freiburg

fällt aus

 

Nach dem letzten Auswärtsspiel der HSG Hunsrück hat sich ein Großteil der Hunsrücker Mannschaft sowie der Trainer mit dem Corona Virus infiziert. Weitaus mehr als sechs Spielerinnen sind bereits PCR Testmäßig positiv, die anderen Spielerinnen warten noch auf ihre PCR Ergebnisse, sind aber nach dem Schnelltest positiv.

 

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Spieltag 12./13. Februar 2022

 

 

SG Schozach-Bottwartal - HSG Hunsrück 40:20 (16:9)

 

Die erwartete Niederlage musste das Hunsrück Team beim weiterhin verlustpunktfreien Tabellenführer in Schozach einstecken.

 

Das Team von Trainer Nils Ibach erwischte einen „gebrauchten Tag, an dem keine Spielerin das zeigte, was sie eigentlich kann. Viele technische Fehler bestimmten das Spiel meiner Mannschaft und heute war wirklich nicht viel Positives zu sehen“, fand Ibach nach der Begegnung.

 

Erst nach sieben Minuten setzte sich das Favoritenteam vom 4:3 mit vier Treffern in Folge deutlicher ab, führte 8:3 und baute jetzt bis zur Pause den Vorsprung kontinuierlich aus. Den sieben Tore Abstand hielt das Ibach Team nach dem Wechsel bis 22:15, doch dann wurde ein Klassenunterschied deutlich. Über 25:15 zogen die Gastgeberinnen jetzt auf und davon und kamen nach dem 32:17 am Ende zum klaren 40:20 Heimspielerfolg.

 

Born und Kirst - Frank, Wies (3), Tatsch (3), Bottlender, Rolinger (1), Gräber (6), Jacobs, Hahn (6/2), Schmiedebach (1), Bach, Molz.  

 

HSG Ketsch II - HSG Wittlich

wurde von Ketsch II kurzfristig abgesagt 

(Samstag, 15.40 Uhr)

 

Ausgangslage: Zum Tabellenvorletzten aus Ketsch führt die Fahrt der Wittlicher Mannschaft am Samstagnachmittag. Das Team von Trainer Thomas Feilen geht nach dem ungefährdeten 25:18 Hinspielerfolg als Favorit in die Begegnung, möchte sich mit einem doppelten Punktgewinn weiter im Rennen um den anvisierten sechsten Tabellenplatz halten. Zuletzt zog sich eine allerdings stark dezimierte Ketscher Mannschaft gegen den Meisterschaftsfavoriten aus Freiburg achtbar aus der Affäre, lag bereits deutlich zurück und startete dann eine 10:2 Aufholjagd, mit der man allerdings die knappe 23:27 Niederlage nicht mehr verhindern konnte. „Bundesligareserven sind immer wieder Überraschungskisten und wir müssen mal abwarten, wer aus dem Team des Zweitbundesligisten aufläuft, der im Anschluss an uns spielt. Das die 2. Mannschaft sich mit Spielerinnen aus der ersten Mannschaft verstärkt hat, kam in dieser Saison schon vor. Wir schauen auch weniger auf die personelle Aufstellung des Gegners, sondern auf deren Spielweise“, verrät Wittlichs Coach Thomas Feilen.

 

Personal: Die Fußverletzung von Selina Teusch stellt sich nun doch als schwerer heraus und so wird die Spielerin am Samstag fehlen. Dafür hofft Feilen aber auf die ansonst bestmögliche Besetzung.

 

Prognose: „Das Hinspiel konnten wir gewinnen und es wird darauf ankommen, dass wir wieder eine kompakte Deckung stellen und hier an die zuletzt guten Leistungen anknüpfen, um dann unser schnelles Spiel aufzuziehen. Die Gastgeberinnen stellen eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen Spielerinnen mit Perspektiven. Wir schauen bei diesem Spiel nicht auf den Tabellenplatz und müssen uns auf unsere Leistung konzentrieren. Ich erwarte eine hochmotivierte Gastgebermannschaft und letztlich ein spannendes und enges Spiel, das die Mannschaft gewinnen wird, die ihre Chancen konsequenter verwertet. An der Chancenverwertung arbeiten wir in dieser Trainingswoche“, verrät der Eifeler Coach.

 

SG Schozach-Bottwartal - HSG Hunsrück

(Samstag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Nach dem Sieg über Pforzheim fährt die Hunsrück HSG nun zum weiterhin ungeschlagenen Tabellenführer Schozach-Bottwartal. Die Gastgeberinnen haben nach 13 Spieltagen immer noch die weiße Weste, dürfen sich aber keinen Ausrutscher leisten, denn hinter ihnen lauert die HSG Freiburg. Für das Hunsrücker Team mit Trainer Nils Ibach geht es darum, der Formanstieg der letzten Spiele zu bestätigen und sich besser als bei der 21:36 Niederlage Anfang Oktober vergangenen Jahres aus der Affäre zu ziehen.  

 

Personal: Weiterhin verletzt fallen Lia Römer und Annika Müller aus, beruflich wird Viki Hoemann erneut fehlen.

 

Prognose: „Die Rollenverteilung ist klar. Nachdem der Tabellenführer letzte Woche gegen Marpingen-Alsweiler geschwächelt hat, wird die Mannschaft gegen uns wieder alles geben wollen. Wir sehen das Spiel als Chance, uns weiterzuentwickeln, müssen vor allem am Deckungsverhalten arbeiten“, fordert HSG Coach Nils Ibach. 

 

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Spieltag 05./06. Februar 2022

 

HSG Wittlich - TV Möglingen 23:23 (16:12)

 

Das erste Heimspiel des neuen Jahres lief sicher nicht so, wie sich dies Mannschaft und Trainer Thomas Feilen vorgestellt hatten. Am Ende musste sich das Feilen-Team mit einem Remis begnügen. Doch die Vorzeichen für das Spiel standen schlecht, mit Andi Czanik und Selina Teusch fehlten wichtige Alternativen und das sollte sich gegen Spielende bemerkbar machen. Zudem gingen weitere Spielerinnen nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte in die wichtige Begegnung.

 

Nervös starteten beide Teams, Wittlich fand nach dem 3:3 besser ins Spiel und zog mit vier Treffern in Folge auf 7:3 davon, die Gäste nahmen die Auszeit. Jetzt funktionierte das Umschaltspiel des Feilen Teams, das aus einer gutstehenden Abwehr, hinter der Torfrau Alex Irmgartz den Rest erledigt, zum schnellen Gegenstoßspiel kam. Variabler auch das Angriffsspiel der Gastgeberinnen, die von allen Positionen für Torgefahr sorgten, während die Gäste ihr Spiel vor allem über die linke Angriffsseite und die Mitte aufzogen und so leichter von den Gastgeberinnen auszurechnen waren. Treffsicher präsentierten sich die Wittlicherinnen über die Aussenpositionen, hatten beim 11:6 in der 17. Minute mehr als die Hälfte ihre Tore hierüber erzielt und auch in Unterzahl nutzte das Feilen-Team seine Chancen und verteidigte die Führung über 13:7. Im Tor blieb Irmgartz eine Bank, wehrte beste Einwurf Möglichkeiten der Gäste ab und wurde zum großen Rückhalt des Teams. Doch ihre Mannschaft versäumte es, ihre klaren Chancen zu verwerten, im Gegenzug fanden die Gäste weiter keine Lösungen gegen die aufmerksame HSG Abwehr. Die Partie wurde in den Schlussminuten der ersten Hälfte zerfahren, vor allem Wittlich kassierte jetzt die Zeitstrafen und Möglingen nutzte die Schwächephase im Gastgeberspiel um auf 14:12 in der 28. Minute zu verkürzen. Erst dann fand das Feilen Team die Konzentration in den eigenen Aktionen wieder und brachte die 16:12 Führung in die Kabine.

 

„Wir erwischten einen guten Start, nicht nur wegen des Ergebnisses, auch die Körpersprache in der Deckung stimmte im ersten Spielabschnitt und wir waren mit dem vier Tore Vorsprung zur Pause zufrieden“, meinte HSG Coach Thomas Feilen.  

 Nach dem Wechsel versuchten die Gäste zunächst mit einer offensiven 4:2 Deckung, dann mit einer offensiv verteidigenden Halbspielerin gegen den linken Rückraum, den Spielfluss der Eifelanerinnen zu stören und hatten damit Erfolg, Wittlich vergab gute Chancen, leistete sich technische Fehler und so war Möglingen beim 17:14 in der 34. Minute wieder dran. Bis 19:16 in der 41. Minute verflachte die Begegnung zusehends, technische Fehler hüben wie drüben und so nahm Feilen folgerichtig die Auszeit. Die bis dahin nur im Deckungsverband eingesetzte Lisa Kucher brachte jetzt im Angriff ihre Routine ein und sorgte dafür, dass ihre Mannschaft ihren Vorsprung verteidigte. Umstritten dann die Zeitstrafe gegen Kucher: ein klassisches Stürmerfoul der Gäste legten die Schiedsrichterinnen völlig anders aus und so musste Wittlich in Unterzahl den Anschluss zum 21:20 einstecken. In der 52. Minute war es an den Gästen, beim 22:20 die Auszeit zu nehmen. Wittlich konnte sich in dieser Phase bei Torfrau Irmgartz bedanken, dass die Mannschaft dank ihrer Paraden noch in Führung lag. Die Mannschaft zeigte jetzt Nerven, gab die Bälle leichtfertig her und so verkürzte der Gast wieder auf 22:21, ehe Helen Schieke ihre Mannschaft wieder mit zwei Toren zum 23:21 in Führung brachte. Im Angriff blieb es bei Wittlich Stückwerk, nichts lief mehr richtig zusammen, es fehlte der Zug zum Tor und zu leichtfertig wurden die Bälle verworfen. Eine Minute vor dem Ende nahmen die Gäste nochmals die Auszeit, schafften den Anschlusstreffer und im Gegenzug nahm Feilen 32 Sekunden vor dem Ende beim 23:22 die Auszeit. Möglingen ging zur offenen Manndeckung über, kam wieder in Ballbesitz, glich aus und am Ende feierten die Gäste ihren Auswärtspunkt. Am Ende zollten die Gastgeberinnen ihren personellen Möglichkeiten Tribut. So mussten Lisa Kucher und Helen Schieke im Innenblock komplett durchspielen und hier fehlten am Ende die Körner hinten raus.

 

„Knackpunkt im zweiten Spielabschnitt war sicher die Tatsache, dass wir unsere Torwürfe nicht verwerteten, uns einige Unkonzentriertheiten leisteten, was uns wirklich selten passiert. Letztlich müssen wir die Begegnung aber gewinnen, wurden zu hektisch und nervös, hätten den Gegner nicht mehr rankommen lassen dürfen. Uns fehlte in der zweiten Hälfte die Effizienz im Angriff, doch Möglingen ist ein Gegner, der in der Liga etabliert ist. Doch die erste Enttäuschung über den Punktverlust schütteln wir jetzt ab und wollen weiter Punkte hamstern. Der Punkt gegen Möglingen könnte noch wichtig werden, da wir jetzt den direkten Vergleich gewonnen haben. Wir sind noch gut im Rennen, müssen uns jetzt auf den kommenden Gegner Ketsch konzentrieren und das werden wir ab Montag auch intensiv tun“, sagt Trainer Thomas Feilen.

 

Irmgartz und Scharfbillig - Eiden, Keil (1) Ambros, Meier (8/2), Teusch, Bach (2), Packmohr (4), Kappes (1), Schieke (2), Lukanowski (1), Kucher (1), Frank (3)

 

HSG Hunsrück - TG 88 Pforzheim 30:28 (15:14)

 

Vor dem Anpfiff sorgte die Begegnung für Aufregung: Unter dem Motto: „Jetzt erst Recht“, wollten es die Gäste wissen, die nach einer Woche voller Ungewissheiten, abgesagten Trainingseinheiten und aufgrund von zwei Coronainfektionen mit einem dezimierten Kader die Auswärtsfahrt in den Hunsrück antreten mussten. Mit einer „dreifachen Portion Wille und Ehrgeiz“, wollte man sich im Hunsrück für die Hinspielniederlage und die Tatsache, dass die Hunsrücker einer Spielverlegung nicht zugestimmt hatten, revanchieren. Es sollte sich eine spannende, emotionale und kämpferische Begegnung entwickeln. Letztlich reisten die Gäste mit 8 Feldspielerinnen und zwei Torfrauen an, hatten ihre beiden gefährlichsten Angreiferinnen Laura Friedrich und Maike Fetzner nicht dabei! „Wir konnten in Absprache mit dem Vorstand das Spiel nicht verlegen, da wir keinen Alternativtermin finden konnten und wir in dieser Saison auch schon coronabedingt auf wichtige Spielerinnen verzichten mussten. So fehlten uns im Hinspiel gleich fünf Spielerinnen und dennoch haben wir gespielt. Wenn wir die Spielrunde durchziehen wollen, müssen wir die Spiele auch dann austragen, wenn nur wenige Ausfälle zu beklagen sind“, meinte HSG Coach Nils Ibach.

 

Von Beginn an legte das Team von Trainer Nils Ibach vor, konnte sich nach dem Ausgleich der Gäste zum 3:3 in der 6. Minute mit vier Treffern in Folge auf 7:3 in der 12. Minute davon, verlor dann den Faden und der Gast glich beim 7:7 in der 16. Minute aus. Jetzt war es wieder an den Hunsrückerinnen, in deren Tor die wiedergenesene Sophie Born bereits ihren zweiten Siebenmeter hielt und die Mannschaft jetzt in Unterzahl auf 9:7 vorlegte. Doch die Gäste hielten dagegen und beim 10:10 in der 21. Minute musste Ibach die Auszeit nehmen!  Das Kopf-an-Kopf Rennen hielt weiter an: die Gastgeberinnen erzielten ihr Tor, die Gäste glichen aus. Beim 14:13 in der 27. Minute legten die Gäste nochmals die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch, zur Pause führte das Ibach-Team denkbar knapp mit 15:14!

 

Ungleich die Zeitstrafen Verteilung und das Siebenmeterverhältnis zu diesem Zeitpunkt: während die Gastgeberinnen bereits ihre vierte Zeitstrafe zu verkraften hatten, blieben die Aktionen auf Gästeseite bislang unbestraft. Pforzheim hatte bereits sieben Siebenmeterchancen, die Hunsrückerinnen keine einzige!

 

Verlass war weiterhin auf HSG Torfrauwn Born und Kristinsdottir, die vier Siebenmeter abgewehrt hatten und die Mannschaft so vor einem Rückstand bewahrten. 

 

Erst in der 37. Minute mussten die Gäste ihre erste Zeitstrafe verkraften, doch die Siebenmeterchance ließ das Hunsrück Team beim 18:18 in der 37. Minute ungenutzt, setzte sich dennoch wieder auf drei Tore zum 21:18 in der 41. Minute ab. Bei den Gästen war es immer wieder Jennifer Holthausen, die ihre Mannschaft mit ihren Toren im Spiel hielt. Die Gäste nahmen beim 22:19 in der 43. Minute nochmals die Auszeit! Beim 24:20 in der 44. Minute schienen die Hunsrückerinnen auf dem besten Wege, den Sack früh zumachen zu können. Doch erneut schenkte Holthausen mit ihren beiden Treffern (9 und 10) den Hunsrückerinnen ein und wieder waren die Gäste in Schlagdistanz, zumal die HSG einen weiteren Siebenmeter nicht verwertete. Folgerichtig nahm Ibach beim 24:23 in der 49. Minute die Auszeit! Es blieb aber das erwartet spannende Spiel, in dem die Gäste beim 25:25 in der 52. Minute ausglichen und damit das Herzschlagfinale einläuteten. Erneut legte das Ibach-Team vor, die Gäste glichen aus. Erst nach dem 27:27 schienen die Hunsrücker auf dem besten Wege, beide Punkte einzufahren, legten in Überzahl spielend auf 29:27 vor und noch einmal nach Pforzheim eine Minute vor dem Ende die Auszeit. Lisa Rolinger machte mit ihrem Treffer zum 30:27 den Deckel aufs Fass.  

 

„Es war das von Gästeseite gewohnt hart geführte Spiel, das die Schiedsrichter eigentlich gut im Griff hatten. Sicherlich hätten sie auch früher Zeitstrafen gegenüber den Gästen ahnden können. Wir haben uns das Leben auch deshalb schwer gemacht, weil wir uns auf den Aussenpositionen unnötige Zeitstrafen einhandelten. Die Gäste hatten Sarah Wies gut im Griff und deshalb mussten Melisa Gräber und Caro Hahn aus dem Rückraum für Gefahr sorgen und das haben sie richtig gut gemacht. Letztlich haben wir den Vorsprung ruhig über die Zeit gebracht“, freute sich Ibach.

 

Born, Junglas und Kristinsdottir - Frank (6), Wies (2/1), Tatsch (3), Bottlender, Litzenburger, Regitz, Hoemann (1), Rolinger (1), Gräber (5), Hahn (8/1), Schmiedebach, Bach (4), Molz

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HSG Wittlich - TV Möglingen

(Samstag, 19.30 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Die nächsten vier Spiele sollten Aufschluss darüber geben, ob es dem Team von Trainer Thomas Feilen gelingt, den begehrten 6. Tabellenplatz zu erreichen und damit den direkten Ligaverbleib. „Wir wollten von Anfang an um Platz 6 spielen und sind hier auch bis zum Ende dabei. Jetzt geht’s gegen die direkten Konkurrenten, haben die beiden Spitzenteams jetzt hinter uns“, sagt Wittlichs Trainer Thomas Feilen. Am Samstag trifft das Eifel-Team auf den Tabellenfünften Möglingen, dann geht’s zum Tabellenvorletzten Ketsch II, ehe man zuhause mit Bietigheim II den Tabellenvierten und danach den wiedererstarkten Tabellenachten aus Marpingen-Alsweiler erwartet. In der Hinrunde entführte das Feilen-Team aus Möglingen (26:29) beide Punkte, Ketsch II besiegte man zuhause klar (25:18), kehrte mit zwei Punkten aus Bietigheim II (23:28) zurück, um sich dann überraschend beim damaligen Tabellenvorletzten Marpingen-Alsweiler (25:20) geschlagen geben zu müssen. So dürfte die Zielrichtung für die anstehenden vier Spiele klar, sein! Mit 8 Punkten will sich die Mannschaft und das Trainerteam die nötigen Zähler sichern, um dann die Restaufgaben in Ruhe angehen zu können. Hart umkämpft mit vielen Zeitstrafen auf beiden Seiten war das Hinspiel, das die HSG über weite Strecken dominierte und man auf jeden Fall den Hinspielerfolg wiederholen möchte. Allerdings reisen die Gäste selbstbewusst an, sind seit fünf Spieltagen jetzt ungeschlagen.

 

Personal: Wittlich bangt um den Einsatz der angeschlagenen Selina Teusch, wird aber erneut Nachwuchstalent Zoe Eiden aufbieten, die in Freiburg ihr Debut feierte und ihr erstes 3. Liga Tor erzielte. „Mit ihr hat ein weiteres Talent den Anschluss geschafft und das zeigt, was mit Einsatz und Ehrgeiz erreichbar ist. Wir geben diesen Talenten die Chance, sich bei uns weiterzuentwickeln“, erklärt HSG Coach Thomas Feilen.  Bei den Gästen muss Trainer Hannes Diller weiterhin auf die langzeitverletzte Sophie Hilf verzichten. Über die Weihnachtspause hatte sich Laila Ihlefeldt in Richtung Neckarsulm verabschiedet und steht dem TVM zukünftig nicht mehr zur Verfügung. Melanie Walter feierte nach langer Verletzung im letzten Spiel ihr Comeback. 

 

Prognose: „In den Heimspielen wollen wir unseren Nimbus wahren und die Punkte einfahren. Der Gast stellt eine etablierte 3. Liga Mannschaft mit jungen und erfahrenen Spielerinnen, die ihr Tempospiel aufgrund einer offensiven Abwehr ausrichten. Im Hinspiel haben wir dagegen die richtigen Lösungen gefunden, haben uns richtig gut angestellt und werden uns auch jetzt gewissenhaft auf den Gegner vorbereiten, um den Auswärtserfolg zu bestätigen. Ich erwarte ein spannendes Spiel“, glaubt Feilen.

 

HSG Hunsrück - TG Pforzheim

(Sonntag, 15 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Im Kellerderby des Wochenendes erwartet die Hunsrück HSG den Drittletzten aus Pforzheim und an das Hinspiel haben das HSG Team und Trainer Nils Ibach gute Erinnerungen. Ende September gelang den Hunsrückerinnen der umjubelte erste 3. Liga Sieg beim 29:30, doch leider sollte es der bislang einzige Punktgewinn sein. Doch das soll sich am Wochenende ändern. Die Leistungskurve der HSG Mannschaft zeigt nach oben und zuletzt rief das Team beim Meisterschaftsfavoriten Kappelwindeck/Steinbach eine über weite Strecken starke Leistung ab. Im Hinspiel war es eine „Willensleistung“ des Teams, dem die Gäste aus Pforzheim von der Spielanlage liegen und auch für die Manndeckung gegen Melisa Gräber fanden die Hunsrückerinnen ihre Lösungen. Jetzt gilt es, den Aufwärtstrend der letzten Spiele zu bestätigen und mit einem Heimsieg die nächsten Punkte einzufahren. „Das Hinspiel ist gut gelaufen, da wir zwei starke Phasen in Angriff und Abwehr hatten und eine unserer besten Saisonleistungen boten. Wir spielen zuhause und haben die Fans im Rücken“, weiß Ibach.

 

Personal: Die Hunsrückerinnen können wie in der Vorwoche auflaufen, hoffen, dass Louisa Bottlender weiter gesundheitliche Fortschritte macht. Zudem ist die am letzten Wochenende beruflich verhinderte Viki Hoehmann wieder dabei.

 

Prognose: „Das wird sicher kein Selbstläufer, das wissen wir. Obwohl wir das Hinspiel gewannen, müssen wir über 60 Minuten alles zeigen, was wir können. Der Gegner hat sich zuletzt stetig gesteigert, nach dem Sieg in Ketsch nur knapp gegen Marpingen verloren und kommt sicher selbstbewusst in den Hunsrück“, ahnt der HSG Coach. 

 

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Spieltag 29.01./30.01.2022

 

HSG Freiburg - HSG Wittlich 26:15 (14:6)

 

Die rund 720 km weite Fahrt nach Freiburg und zurück endete für die HSG Wittlich mit einem klaren Heimspielerfolg des Titelanwärters aus Freiburg, Wittlich war chancenlos und kassierte die bislang höchste Saisonniederlage gleich im ersten Spiel des neuen Jahres!

 

Das die Mannschaft beim Titelanwärter nicht Zählbares mitbringen würde, hatten die Verantwortlichen der HSG im Vorfeld gewusst, doch die Höhe der Niederlage überrascht, vor allem im Hinblick auf die bislang starke Saisonleistung der Eifelanerinnen.

 

Freiburg wurde von Beginn an seiner Favoritenrolle gerecht, legte gleich zum 3:0 bis zur 5. Minute vor, ehe Wittlich zum ersten Treffer kam. Die Breisgauer bestimmten das Spielgeschehen, zogen auf 7:2 in der 14. Minute davon und folgerichtig nahm Wittlichs Trainer Thomas Feilen die Auszeit! Doch die Gastgeberinnen blieben unbeeindruckt, zogen über 13:5 in der 23. Minute einer klaren Pausenführung zum 14:6.

 

Nach dem Wechsel schenkte der Meisterschaftsfavorit dem Feilen-Team die Treffer zum 17:7 in der 35. Minute ein und so war nur noch die Höhe des Gastgebersieges fraglich. Doch in der Folge war es ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Eifelanerinnen die Gastgeberinnen beim 20:11 in der 48. Minute zur Auszeit zwangen. Doch die Mannschaft aus dem Breisgau legte zum 24:14 in der 56. Minute vor und gewann am Ende auch in dieser Höhe mit 26:15 verdient.  

 

„Außer Frage war die Favoritenstellung der Gastgeberinnen! Leider haben wir es heute nicht geschafft, unsere Qualitäten auf den Platz zu bringen. Deshalb kam dieses deutliche Ergebnis zustande, das auch klar zeigt, woran es heute lag. Mit 26 Gegentoren bei einem der Topteams kam man leben, nicht aber mit 15 erzielten Treffern. Unsere beiden Torfrauen haben uns mit ihrer starken Leistung vor einer noch höheren Niederlage bewahrt. Leider hatten wir auch in der Deckung phasenweise keinen Zugriff auf die gegnerischen Angreiferinnen. Im Angriff spielten wir uns immer wieder Chancen heraus, nutzten sie aber nicht. Ich hatte schon geglaubt, dass wir das Ergebnis knapper gestalten könnten, doch Freiburg hat den unbedingten Willen gezeigt, im Titelkampf dabei zu bleiben. Aus dem Spiel werden wir die Lehren ziehen und nach das im Training aufarbeiten, bevor wir nach drei Auswärtsspielen in Folge endlich wieder vor heimischem Publikum am Wochenende auflaufen können“, schaut der HSG Coach nach vorne.

 

Irmgartz und Scharfbillig - Eiden (1), Keil, Ambros, Meier (6/3), Teusch, Bach (1), Packmohr (3), Kappes (3), Schieke (1), Lukanowski, Kucher, Frank.  

 

HSG Kappelwindeck/Steinbach - HSG Hunsrück 42:32 (22:15)

 

Starker Beginn der Mannschaft von Trainer Nils Ibach beim Favoriten und so rieben sich die gut 100 zugelassenen Zuschauer in der Südbadischen Sportschule Steinbach nach wenigen Minuten verwundert die Augen. Nicht ihr Team bestimmte die Anfangsphase, sondern die Gäste, die konzentriert in Angriff und Abwehr starteten, die offensive Abwehr der Gastgeberinnen mit guten Lösungen ein ums andere Mal überwanden, konzentriert im Abschluss blieben und überraschend mit 1:5 in der 6. Minute führten.

 

Die Auszeit der Gastgeberinnen brachte die Wende im Spiel. Die Hunsrückerinnen verloren ihre Linie, wurden unkonzentriert und leisten sich technische Fehler, die die Favoritinnen nach dem 3:6 in der 8. Minute mit einem 7:0 Lauf zum 10:6 in der 13. Minute bestraften. Das Ibach-Team erholte sich von dieser Schwächephase, verkürzte auf 11:9 in der 17. Minute und schien wieder zum Spiel zurückzufinden. Sarah Wies versuchte mit einer sehr offensiven Deckung auf der eins, die Rückraumspielerinnen der Gastgeberinnen zu stören und im Tor der Gäste war es Gigja Kristinsdottir, die ihre Mannschaft mit einigen guten Parade im Spiel hielt. Doch die Gastgeberinnen bauten in Überzahl nach einer umstrittenen Zeitstrafe gegen die Hunsrückerinnen ihre Führung auf 14:9 aus. Beide Teams lieferten sich in der Folge einen offenen Schlagabtausch, bei dem die vier Tore Führung der Favoritinnen bis 19:15 in der 27. Minute Bestand hatte. Im Angriff verlor das Ibach-Team in den Schlussminuten der ersten Hälfte die Linie, nutzte die Chancen nicht mehr und so zog Kappelwindeck/Steinbach mit gutem Umschaltspiel auf 22:15 zur Pause davon.

 

Nadja Kaufmann, Desiree Kolasinac und Stephanie Elies ließen immer wieder ihre Klasse aufblitzen und waren vom Hunsrücker Deckungsverband nicht in den Griff zu bekommen.

 

Nach dem Wechsel spielten die Gastgeberinnen eine noch offensivere 3:2:1 Deckung, konnten sich aber zunächst nicht weiter absetzen. Beim 27:20 in der 38. Minute nahm der Favorit seine Auszeit, baute die Führung erstmals beim 30:20 in der 41. Minute auf 10 Tore aus, da die Gäste beste Einwurf Möglichkeiten liegen ließen. Beim 32:22 in der 44. Minute nahmen die Hunsrückerinnen die Auszeit, versuchten es jetzt im Deckungsverband mit einer offensiven Deckung gegen die linke Rückraumspielerin der Gastgeberinnen Stephanie Elies. Die Gastgeberinnen zwangen jetzt mit doppelter Manndeckung den Gast zu Fehlern, der zudem klarste Chancen nicht nutzte, zu spät in den Deckungsverband zurückkehrte und so bauten die Favoritinnen die Führung bis zum 42:28 aus. Im Tor der Gäste war es in der Phase Meike Junglas, die den Gastgeberinnen einige Bälle wegfischte und so erkürzte das Ibach-Team zum 42:32 Endstand. Letztlich fehlte den Gästen die Konstanz über 60 Minuten, allerdings war die Mannschaft über weite Strecken auf Augenhöhe mit dem Topfavoriten.

 

„Wir haben einfach zu wenig Alternativen im Rückraum und das zieht sich jetzt durch die ganze Saison. Deshalb tun wir uns auch schwer im Rückzugsverhalten. 32 Tore im Angriff zeigen, dass wir immer wieder gute Lösungen gefunden haben, doch die Anzahl der Gegentoren, insbesondere derer, die wir über Gegenstoß kassieren, ist zu hoch! Bis zum Schluss haben wir aber nie die Köpfe hängen lassen und unser Spiel durchgezogen. An den Baustellen, die wir in der Abwehr haben, arbeiten wir jetzt weiter. Leider haben wir nach der frühen Auszeit der Gastgeberinnen die Orientierung verloren. Letztlich ziehen wir ein positives Fazit aus dieser Begegnung“, sagte Ibach.

 

Kristinsdottir, Junglas, Born - Frank (3), Wies (8/1), Tatsch (2), Bottlender, Regitz (1), Rolinger (1), Gräber (7/4), Jacobs, Hahn (5), Müller, Schmiedebach (1), Bach (3), Molz (1)

 

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HSG Freiburg - HSG Wittlich

(Samstag, 20 Uhr)

 

Ausgangslage: Während die HSG Wittlich am vergangenen Wochenende regulär spielfrei hatte, sollte das Spitzenspiel der HSG Freiburg gegen die SG Schozach-Bottwartal steigen, doch die Begegnung wurde aufgrund eines Corona Falls bei Schozach-Bottwartal abgesagt. So kommt es für Freiburg und Wittlich nach über sechswöchiger Spielpause zum ersten Leistungstest am Samstagabend in Freiburg. Eine starke Deckungsleistung und eine überragende Christiane Baum, die 10 Tore für ihr Team markierte, sowie die Tatsache, dass Wittlich seine Chancen nicht konsequent genug nutzte, waren Grund für die 21:27 Niederlage des Wittlicher Teams im Hinspiel, in dem die Mannschaft von Trainer Thomas Feilen zur Halbzeit noch 14:12 geführt hatte. Zweitligaabsteiger Freiburg steht nach der einzigen Saisonniederlage gegen Meisterschaftsfavorit Schozach-Bottwartal auf Platz zwei der Tabelle und hat noch realistische Chancen, am Ende ganz vorne zu sein. Dafür aber muss das Team gegen Wittlich beide Punkte gewinnen, steht unter Zugzwang während Wittlich befreit aufspielen kann. Wittlichs Team strebt den sechsten Tabellenplatz an, durch den die Mannschaft sich die Relegationsspiele ersparen könnte. Derzeit liegt das Eifel-Team auf Platz 8 der Tabelle und hat nach dem Rückrundenauftakt gegen Tabellenführer Schozach-Bottwartal Mitte Dezember jetzt einen weiteren Favoriten zu spielen, bevor es zu den Spielen kommt, die für Wittlich richtungsweisend werden. Doch wer HSG Coach Thomas Feilen und sein Team kennt, weiß, dass die HSG nichts unversucht lassen wird, etwas Zählbares aus dem Breisgau mit nach Hause zu bringen.

 

Personal: Doch wie die personelle Situation sich bei Wittlich darstellt, gleicht einer Lotterie. Stand jetzt sollten alle Spielerinnen dabei sein. Doch eine Prognose aufgrund des weiterhin sehr dynamischen Verlaufs der Pandemie kann und will HSG Coach Thomas Feilen derzeit nicht geben.

 

Prognose: „Sollten wir spielen, wird das relativ einfach für uns. Keiner darf erwarten, dass wir gegen das Spitzenteam aus Freiburg etwas Zählbares mitbringen. Für uns ist wichtig, dass wir unter Wettkampfbedingungen spielen können und mit Mut und Selbstvertrauen auflaufen. Mit dem Spiel können wir uns für dann schweren Spiele wappnen, doch zunächst gilt es das aktuelle Leistungsvermögen abzurufen und wir wollen 60 Minute lang ein unangenehmer Gegner sein“, verspricht der Wittlicher Coach.

 

SG Kappelwindeck/Steinbach - HSG Hunsrück

(Sonntag, 15 Uhr)

 

Ausgangslage: Schwere Auswärtsaufgabe für die HSG Hunsrück am Sonntagnachmittag. Beim Tabellendritten in Beilstein dürften die Chancen des Teams von Trainer Nils Ibach gering sein, weitere Punkte einzufahren. Achtbar zogen sich die Hunsrückerinnen im Hinspiel aus der Affäre, mussten zwar eine 29:33 Niederlage verkraften, waren aber vor allem im zweiten Spielabschnitt mindestens auf Augenhöhe mit den Gästen. Doch lässt der Auftaktsieg im neuen Jahr der SG bei Marpingen/Alsweiler aufhorchen. Mit 14:29 deklassierten die jetzigen Gastgeberinnen das Team im Saarland, hatten in Desiree Kolasniac ihre torgefährlichste Angreiferin. Kolasniac gehört neben Nadja Kaufmann, Stephanie Elies und Fitore Aliu zu den stärksten Angreiferinnen der Liga. Diese vier Spielerinnen gehören zu den Top Ten der Torschützenliste!

 

Personal: Lea Römer, Sophie Born, Annika Müller und Louisa Bottlender fallen aus, fraglich ist der Einsatz von Judith Schmiedebach.

 

Prognose: „Wir treffen auf einen harten Gegner, der zurecht auf Platz 3 der Liga steht! Die Mannschaft hat sehr talentierte junge Mädels, die eine gute Abwehr und eine noch bessere erste und zweite Welle spielen. Es wird schwierig für uns, dort etwas zu holen, obwohl wir im Hinspiel eins unserer besten Saisonspiele gezeigt haben. Wir werden deshalb einiges ausprobieren und wollen an die Hinspiel Leistung anknüpfen“, sagt HSG Coach Nils Ibach. 

 

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Spieltag 22.01./23.01.2022

 

HSG Hunsrück - HSG BBM Bietigheim II 20:27 (9:16)

 

Ein positives Fazit konnte Gastgebertrainer Nils Ibach nach dem Spiel seiner Mannschaft gegen den Favoriten aus Bietigheim trotz der Niederlage ziehen.

 

Es war ein starker Beginn der Gastgeberinnen gegen den Tabellenvierten aus Bietigheim! Die Mannschaft von Trainer Nils Ibach führte bis zur 9. Minute mit 4:2, dann legten die Gäste einen 0:6 Lauf hin, führten 4:8 in der 15. Minute und folgerichtig nahm Ibach die Auszeit! Doch die Gäste verteidigten ihre Führung über 8:13 in der 25. Minute, bis zur Pause bauten die Mannschaft die Führung auf 9:16 zur Pause aus.

 

„Wir haben gut in die Begegnung reingefunden, hatten nach der Führung Pech im Abschluss, dazu kamen aber auch unglückliche Entscheidungen der Schiedsrichter und so verloren wir gegen Ende der ersten Hälfte den Kopf und gerieten deutlich in Rückstand“, sagte der HSG Coach.

 

Früh schienen die Gäste nach dem Wechsel für die Vorentscheidung zu sorgen, zogen auf 13:21 in der 44. Minute davon, doch die Hunsrückerinnen stemmten sich gegen die klare Niederlage, kämpften sich auf 18:22 in der 49. Minute heran und dann wurde es hektisch! HSG Coach Ibach nahm die Auszeit, doch die Gäste bauten ihre Führung über 19:25 zum Endstand auf 20:27!

 

„Leider ging unsere schwächere Phase nach dem Wechsel weiter. Dann war es eine sehr starke Deckungsleistung des Teams und die Tatsache, dass wir im Angriff gute Entscheidungen trafen, die uns bis auf vier Tore wieder heranbrachten. Leider haben wir es dann verpasst, die wichtigen Tore zu machen. Dazu kamen erneut unglückliche Entscheidungen der Unparteiischen gegen uns und so setzte sich der starke Gast am Ende durch.  Wir haben über weite Strecken allerdings das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, lobte Ibach.

 

Born, Junglas und Kristinsdottir - Frank, Wies (7), Tatsch, Bottlender, Regitz, Hoemann (2), Rolinger (1), Gräber (5/3), Han (3), Schmiedebach, Bach (1), Molz (1). 

HSG Hunsrück - SGM Bietigheim II

(Samstag, 19.30 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Fünf Wochen Pause hatte das Hunsrück Team und greift im neuen Jahr wieder an. Zuhause erwartet das Team von Trainer Nils Ibach den Gast aus Bietigheim, gegen den man im Hinspiel 27:18 unterlag und der mit 13:9 Punkten Platz 4 der Tabelle belegt.  Die Hunsrücker liegen auf dem letzten Tabellenplatz, haben wohl keine Chance mehr die Relegationsspiele zu umgehen. Ab Tabellenplatz 7 geht es für die Teams nach Abschluss der Saison um den Klassenerhalt. Umso wichtiger wird es für das Team von Ibach sein, Punkte gegen die Mannschaften einzufahren, die auch in der Abstiegsrunde spielen werden. „Über Weihnachten hatten wir eine zweiwöchige Pause, um die kleineren Weh-Wechen auszukurieren“, verrät der HSG Coach.

 

Personal: Sophie Born zog sich im Training einen Bänderriss im Fuß zu und fällt voraussichtlich vier Wochen aus. Verletzt ist weiterhin Annika Müller und hinter dem Einsatz von Louisa Bottlender steht noch ein Fragezeichen. Ansonsten kann Ibach wieder auf einen breiteren Kader zurückgreifen.

 

Prognose: „Wir haben in den letzten Wochen an der Fitness und der Abwehr gearbeitet und hier verschiedene Deckungsvarianten einstudiert. Mit dem Gegner kommt ein Team, dass viele junge Talente in seinen Reihen hat, die sowohl beim Bundesligateam der Gäste mittrainieren als auch schon Spielpraxis dort sammelten. Wir haben uns vorgenommen, die Abwehr unter Druck zu setzen und gegen die offensive Deckung mit gezielten Auslösehandlungen zum Erfolg zu kommen, dabei die Abwehr auseinanderziehen. Uns geht es in der Restsaison darum, aus jedem Spiel so viel wie möglich mitzunehmen und weiter Punkte zu sammeln. Die letzten vier Teams liegen nicht weiter auseinander und so ist unser Ziel Platz 8“, erklärt Ibach.

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Spieltag 11./12. Dezember 2021

 

TV Möglingen - HSG Hunsrück 37:25 (21:15)

 

Am Ende war es erneut ein mehr als deutlicher Sieg für den TV Möglingen, der damit den Hinspielsieg bestätigte. Im ersten Saisonspiel hatte sich der heutige Gastgeber im Hunsrück mit 37:21 durchgesetzt, im Heimspiel folgte jetzt ein 37:25 Erfolg!

 

 Dabei hielten die Hunsrückerinnen im ersten Spielabschnitt noch einigermaßen mit. Zwar führten die Gastgeberinnen von Beginn an, gaben die Führung nie ab und zogen über 3:1 und 14:7 in der 18. Minute einem klaren Erfolg entgegen.

 

HSG Coach Nils Ibach versuchte zwar, den Lauf der Gastgeberinnen zu stoppen. Doch den Vorsprung verteidigte der TV jetzt bis zur Pause zum 21:14.

 

Sah es zum Wechsel noch danach aus, als könnten die Hunsrückerinnen zumindest ein besseres Ergebnis als im Hinspiel erzielten, bestraften die Hausherrinnen die Fehler im Gästespiel gleich nach dem Wechsel, legten bis 30:17 in der 42. Minute einen 9:2 Lauf hin und so war nur noch die Frage nach der Höhe des Heimsieges fraglich.

 

„Im Innenblock haben wir heute nicht das gespielt, was wir uns vorgenommen hatten, sowohl im Angriff als auch in der Abwehr. Hier haben wir viel zu harmlos agiert, haben zudem die Torfrauen der Gastgeberinnen regelrecht warmgeschossen. Das waren allein 15 absolut freie Chancen, die wir nicht nutzten. Zufrieden können wir sein mit der Torhüterleistung von Sophie Born im Tor und der Arbeit unserer Außen Verteidigern, der Rest hat sich einfach nicht an die Vorgaben gehalten“, klagte Ibach.

 

Born, Junglas und Kristinsdottir - Frank (2), Wies (5/1), Tatsch (1), Litzenburger (1), Römer, Regitz (1), Rolinger, Gräber (7/3), Jacobs, Hahn (4), Schmiedebach (1), Bach (2), Molz (1)

 

SG Schozach/Bottwartal - HSG Wittlich 30:22 (13:9)

Souverän führte die SG Schozach/Bottwartal die Tabelle an und wird auch gegen die HSG Wittlich der Favoritenstellung gerecht. Die Mannschaft wahrt die weiße Weste und geht nach 11 Spielen ohne Punktverlust in die Weihnachtspause. Wittlich belegt nach der erwarteten Niederlage Platz sieben in der Tabelle!

 

Nach ausgeglichenen Anfangsminuten legten die Gastgeberinnen vom 2:2 in der 4. Minute auf 5:2 in der 7. Minute vor, beim 7:3 in der 13. Minute nahm Wittlichs Trainer Thomas Feilen die Auszeit. Es folgten zwei Zeitstrafen gegen die Eifelanerinnen und ein nicht verwerteter Siebenmeter, den die Gastgeberinnen nutzten, um deutlich auf 11:5 in der 23. Minute davonzuziehen. Erneut nahm Feilen die Auszeit und Wittlich verkürzte mit drei Toren in Folge bis zur Pause auf 13:9.

 

Als Wittlich gleich nach dem Wechsel zwei weitere Treffer gelangen, wackelte die SG beim 13:11 in der 33. Minute! „Die SG zeichnet sich dadurch aus, dass sie auch in schwächeren Phasen in der Lage ist, effizient und abgeklärt zu spielen“, hatte Feilen vor dem Spiel gesagt und das bestätigten die Gastgeberinnen, die sich wieder auf vier Tore beim 15:11 in der 34. Minute absetzten, die Führung auf 18:13 in der 43. Minute ausbauten, dabei aber durch 4 Siebenmeter in Folge schafften! Noch einmal nahm Feilen die Auszeit! Mit drei Treffern in Folge entschied der Meisterschaftsfavorit die Begegnung dann beim 21:13 in der 50. Minute vorzeitig. Beim 28:18 in der 56. Minute führten die Gastgeberinnen erstmals mit 10 Toren, brachten am Ende den klaren 30:22 Heimspielerfolg über die Zeit.

 

„Es war ein verdienter Sieg des Tabellenführers in einem Spiel, dass wir phasenweise offen gestalten konnten. Vor allem Ende der ersten Hälfte und Anfang der zweiten Hälfte waren wir auf Augenhöhe. Allerdings hatten wir auch zwei schwächere Phasen in unserem Spiel, die die SG immer nutzte, um den Vorsprung auszubauen. Das ist auch der Unterschied zwischen beiden Teams. Während die Gastgeber über 60 Minuten ein intensiv hohes Level im Zusammenspiel zwischen Abwehr und Torfrauen verbunden mit einem variablen Angriffsspiel durchziehen, sind wir als Neuling noch nicht in der Lage dies komplett umzusetzen. Doch wir arbeiten daran und sind auf einem guten Weg. Wir sind im Soll, haben in etlichen Spielen gezeigt, dass wir absolut konkurrenzfähig sind. Jetzt sammeln wir die Kräfte, um dann Anfang Januar in eine intensive Vorbereitung auf die Rückrunde zu starten. Die SG ist nicht unsere Kragenweite, zumal die Mannschaft gegenüber dem Hinspiel noch weiter an Qualität zugelegt hat. Sie spielen einen guten Handball und wir haben sicher noch Verbesserungsmöglichkeiten und daran arbeiten wir. Wir haben bislang unsere Chance in der Liga genutzt, geben auch dann noch Gas, wenn wir mal deutlicher zurückliegen. Heute haben wir unsere Kaderbreite ausgenutzt und allen ihre Einsatzmöglichkeiten gegeben. Bedanken möchte ich mich bei allen, die uns bislang unterstützt haben und wir haben viele positive Rückmeldungen im Bezug auf die Entwicklung unserer Mannschaft. Jetzt gehen wir in die wohlverdiente Weihnachtspause“, sagt Feilen.

 

Irmgartz und Scharfbillig - Keil, Ambros, Meier (6/4), Teusch, Bach (2), Packmohr (1), Kappes (5), Czanik, Schieke (3), Lukanowski (1), Kucher (2), Frank (2).

 

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TV Möglingen - HSG Hunsrück (Samstag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Noch gut kann sich HSG Coach Nils Ibach an das erste Saisonspiel seines Teams gegen den TV Möglingen erinnern, bei dem die Mannschaft ihre Nervosität nie ablegen konnte und viel zu hektisch agierte. „Das sollte jetzt anders sein“, glaubt Ibach. Deutlich musste sich die Mannschaft im Auftaktspiel mit 21:37 geschlagen geben.

 

Personal: Viki Höhmann (beruflich) und die verletzten Lisa Rolinger und Annika Müller (wohl bis Ende März) fallen aus, Hannah Tatsch und Louisa Bottlender stehen zumindest auf dem Spielbericht.

 

Prognose: „Wir haben die spielfreie Zeit genutzt, um weiter individuell zu trainieren. Auch konzeptionell konnten wir besser arbeiten, da sich einige Spielerinnen mehr im Training befinden. Wir stellen uns auf einen Gegner ein, der eine schnelle gute erste und zweite Welle spielt. Körperlich dürfte das Team mit uns auf Augenhöhe sein und wir müssen jetzt den Kampf annehmen und in die Tiefe gehen. Haben wir zudem eine bessere Wurfquote als im Hinspiel und behalten wir die Nerven, werden wir uns besser als im Hinspiel präsentieren“, ist Ibach sicher.

 

SG Schozach/Bottwartal - HSG Wittlich (Sonntag, 15.45 Uhr)

 

Ausgangslage: Über weite Strecken des Auftaktspiels lieferte die HSG Wittlich gegen den derzeit souverän führenden Tabellenführer aus Schozach/Bottwartal im Hinspiel ein Spiel auf Augenhöhe. Bis 21:22 in der 49. Minute waren die Eifelanerinnen an der Überraschung dran, konnte sich aber letztlich nicht gegen eine auf allen Positionen gut besetzte Gästemannschaft durchsetzen. Nun steht das erste Rückrundenspiel für das Team von Trainer Thomas Feilen an, bei dem nach seiner Meinung „die Rollen klar verteilt sind. Nach den Ergebnissen und den Videostudien zählt die SG sicher zu den Topteams der Liga, die vor allem ihren Heimnimbus wahren wollen und das Ziel Aufstiegsrunden zu erreichen“.

 

Personal: Wittlich bietet den gleichen Kader wie letztes Wochenende auf.

 

Prognose: „Für uns die Gelegenheit befreit aufzuspielen und dabei die Dinge besser zu machen, die in St. Leon nicht so gut waren. Vor allem die Chancenverwertung muss besser sein. Auf jeden Fall wollen wir mehr sein als nur ein Sparringspartner, versuchen lange Paroli zu bieten, müssen uns dabei aber vor allem auf uns konzentrieren. Die SG zeichnet sich als Mannschaft dadurch aus, dass sie auch in schwächeren Phasen in der Lage ist, effizient und abgeklärt zu spielen. Auf jeden Fall wollen wir nach dem Spiel mit einem guten Gefühl in die Weihnachtspause gehen“, sagt Feilen. 

 

Spieltag

04./05. Dezember 2021

 

St. Leon/Reilingen - HSG Wittlich 28:21 (14:10)

 

Einen rabenschwarzen Tag erwischte das Team von Trainer Thomas Feilen und musste sich nach der bislang schwächsten Saisonleistung deutlich gegen einen Gegner geschlagen geben, der an einem guten Tag sicher zu schlagen gewesen wäre.

 

Konzentriert startete das Team von Trainer Thomas Feilen in die Auswärtsbegegnung in Reilingen, legte gleich drei schnelle Tore zur 0:3 Führung in der 5. Minute vor, zeigte sich treffsicher durch Michelle Meier von der Außenposition und Nicki Packmohr. Die Gastgeberinnen fanden keine Mittel gegen eine schnell verschiebende Wittlicher 6:0 Deckung, doch dann riss der Faden im Wittlicher Spiel völlig. Die Mannschaft wurde unkonzentriert, nutzte ihre Chancen nicht mehr und so drehten die Gastgeberinnen mit vier Treffern in Folge das Spiel zum 4:3 in der 12. Minute, Wittlich vergab die nächste Chance per Siebenmeter und auch die klare Chance von Linksaußen blieb ungenutzt und als der nächste technische Fehler der Gäste im Angriff zum 5:3 per Gegenstoß bestraft wurde, nahm Feilen die Auszeit. Unkonzentriert arbeitete die Wittlicher Deckung in der Folge, ließ die nötige Konsequenz im Zweikampfverhalten vermissen und tat sich im Angriff gegen eine sich steigernde Gastgeberabwehr immer schwerer und beim 8:3 in der 21. Minute hatte die Mannschaft das Spiel mit einem 8:0 Lauf gedreht, ehe Wittlichs Coach nochmals die Auszeit nahm. Nach 18 Minuten ohne Treffer war es endlich Annika Bach, die die Negativserie ihres Teams stoppte und den 8:4 Anschlusstreffer markierte.  In der Folge verlief die Begegnung ausgeglichen, Wittlich konnte aber den vier Tore-Rückstand bis zur Pause (14:10) nicht mehr aufholen, da auch das Zusammenspiel zwischen Abwehr und Torfrauen nicht gut funktionierte.

 

„Wir sind gut in die Begegnung gekommen, haben uns dann aber von der Körpersprache der Gastgeberabwehr verunsichern lassen“, fand Feilen.

 

Nach dem Wechsel änderte sich nichts am Wittlicher Spiel, in dem alles beim 17:11 in der 35. Minute auf einen klaren Heimsieg hindeutete. Die Gäste schienen sich aber zu fangen, spielten konzentrierter in Angriff und Abwehr und waren beim 18:15 in der 42. Minute wieder im Spiel, doch erneut waren es ungenaue Anspiele der Wittlicher Angreiferinnen und Ballverluste, die die Gastgeberinnen mit schnellen Treffern zum 22:16 in der 45. Minute bestrafte und Feilen nochmals die Auszeit nahm. Doch wenig wollte an diesem Tage klappen. Das Feilen Team verkürzte nochmals auf 24:21 in der 54. Minute, suchte aber unvorbereitet den Abschluss und ließ zwei weitere klare Chancen liegen. Symptomatisch für den Spielverlauf war dann der Treffer zum 25:21 der Gastgeberinnen in der 55. Minute, die in Unterzahl per Freiwurf aus der Distanz die unkonzentrierte Wittlicher Deckung überwanden. Am Ende feierte die SG ihren verdienten 28:21 Erfolg vor leeren Rängen.

 

„Ein verdienter Sieg der Gastgeberinnen. Immer wenn wir in direkte Schlagdistanz kamen, konnten wir das Momentum nicht nutzen. Die Niederlage heute ist schade und auch bitter. Wir stehen mit leeren Händen da, können es aber deutlich besser und das hat die Mannschaft in der Hinrunde bislang gezeigt. Die Chancenverwertung war nicht gut und auch die Aggressivität im Deckungsverband fehlte. Wir stehen nach der Hinrunde jetzt mit 10 Punkten da und müssen in der Rückrunde ähnlich viele Punkte sammeln. Als Aufsteiger in die 3. Liga fehlt uns sicherlich noch die Routine. Es muss einfach alles bei uns passen, um dann erfolgreich zu sein. Dennoch können wir mit der bisherigen Saison und vor allem den drei Auswärtssiegen durchaus zufrieden sein“, resümierte Wittlichs Coach Thomas Feilen.

 

Irmgartz und Scharfbillig - Keil (1), Ambros, Meier (3), Teusch, Bach (5/1), Packmohr (3/1), Kappes (2), Czanik, Schieke (2), Lukanowski, Kucher (4/1), Frank. 

HSG St. Leon/Reilingen - HSG Wittlich

(Sonntag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Drei Spiele in Folge gewann die HSG St. Leon/Reilingen zuletzt und belegt derzeit mit 9:9 Punkten Platz 6 der Tabelle, der am Ende der Saison zum direkten Verbleib in der dritten Liga berechtigt. Für die HSG Wittlich steht am Sonntagnachmittag ein richtungsweisendes Spiel an. Die Mannschaft von Trainer Thomas Feilen liegt derzeit auf einem beachtlichen 4. Tabellenplatz mit 10:8 Punkten, doch es geht eng zu im Kampf um die begehrten ersten sechs Plätze, von denen die ersten drei wohl an die Vertreterinnen der SG Schozach-Bottwartal, die HSG Freiburg und die SG Kappelwindeck/Steinbach vergeben sind. Enger geht es dann schon im Mittelfeld zu, dass mit den Gastgeberinnen der HSG Wittlich endet. Doch noch können sich am letzten Spieltag der Vorrunde noch einige Mannschaften ab Platz 7 Hoffnungen auf den direkten Ligaverbleib machen. Mit einem Auswärtssieg könnte sich das Team aus der Eifel zum Vorrundenabschluss für die bislang starke Hinrunde belohnen und das Tor zum direkten Ligaverbleib weit aufstoßen.

 

Personal: Bis auf kleinere Erkältungen sind alle Spielerinnen der Gäste fit und die Mannschaft hofft in Bestbesetzung auflaufen zu können.

 

Prognose: „Die Gastgeberinnen haben in den letzten Wochen sehr erfolgreich gespielt und fleißig Punkte gesammelt. Das wird für uns eine schwierige Auswärtshürde bei einer sehr heimstarken Mannschaft, die für mich auch der Favorit ist. Doch uns hat die Aussenseiterrolle in der bisherigen Saison gelegen. Wir stellen uns auf eine kompakte 6:0 Abwehr der Gastgeberinnen ein, die zudem über ein variables Angriffsspiel verfügt. Sowohl aus der Distanz als auch über den Kreis sind die Gastgeberinnen gefährlich, haben zudem sehr gute eins gegen eins Spielerinnen in ihren Reihen.  Dennoch wollen wir unsere Chance suchen, wenn sie sich bietet. Dabei bauen wir auf unsere bislang gute Deckungsarbeit und wollen unser eigenes Spiel durchziehen, ein gutes Positionsspiel zeigen, schnelle Gegenstöße zeigen und eine gutes Rückzugsverhalten an den Tag legen. Es wird sicher nicht einfach“, ahnt Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

 

 

Spieltag

27./28. November 2021

 

HSG Hunsrück - HSG St. Leon/Reilingen 24:35 (14:16)

 

Fast 40 Minuten lieferten die Gastgeberinnen dem Favoriten aus Leon/Reilingen ein Spiel auf Augenhöhe, mussten dann den Gast vom 19:21 in der 37. Minute bis 20:30 in der 48. Minute vorentscheidend ziehen lassen. Nach einem 1:9 Lauf der Gäste nahm Hunsrück Coach Nils Ibach die fällige Auszeit. Doch seine Mannschaft kam nicht mehr heran, verkürzte bis zur 54.Minute auf 22:31 und der Gast nahm nochmals die Auszeit, doch Wirkung auf den Ausgang des Spiels hatte das alles nichts mehr.

 

„Bis zur 40. Minute haben die Mädels das wirklich sehr gut gemacht. Dabei machte Julz Nicolae aus der zweiten Mannschaft ein starkes Spiel, ebenso Hanna Tatsch, die gerade eine Woche im Training ist. Doch dann ging uns die Luft aus, wir machten wieder zu viele technische Fehler und wurden über die Gegenstöße der Gäste bestraft. Bis zu diesem Zeitpunkt konnten wir mit dem Auftritt der Mannschaft mit den personellen Problemen wirklich zufrieden sein“, meinte Hunsrück Coach Nils Ibach.

 

Dabei kamen die Hunsrückerinnen eigentlich gut ins Spiel, führten 2:1 in der 3. Minute, ehe die Gäste das Spiel über 2:6 in der 11. Minute drehten und die Führung nicht mehr abgaben. Zunächst blieb das Team von Trainer Nils Ibach in Schlagdistanz, ließ die Gäste nicht entscheidend davonziehen und hielt das Spiel über 6:8 in der 14. Minute bis 11:12 in der 22. Minute völlig offen. Die Auszeit der Gäste zu diesem Zeitpunkt änderte nichts an der Tatsache, dass die Ibach-Truppe sich nie abschütteln ließ und zur Pause beim 14:16 durchaus Hoffnungen haben konnte, etwas Zählbares im Hunsrück zu behalten. Doch die Anfangsphase der zweiten Hälfte gehörte eindeutig den Gästen, die früh den Sack zumachten und am Ende einen klaren und verdienten 24:35 Auswärtssieg feierten.

 

Born, Junglas und Kristinsdottir - Frank (3), Wies (2/1), Tatsch (4), Bottlender, Römer (1), Regitz, Rolinger, Gräber (6), Nicolae (3), Schmiedebach (2), Bach (3), Molz

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HSG Hunsrück - HSG St. Leon/Reilingen

(Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Jetzt gilt es eigentlich für die Hunsrück HSG, die am Samstagabend das Team aus St. Leon/Reilingen erwartet.  Die Gäste sind nach Auftaktniederlagen gegen Bietigheim II und Kappelwindeck/Steinbach mit dem Sieg über Pforzheim, der erwarteten Niederlagen bei Schozach-Bottwartal und Freiburg zuletzt mit Siegen bei Ketsch II und der wiedererstarkten DJK Marpingen-Alsweiler auf Platz 6 der Tabelle geklettert und scheinen auf dem besten Wege, sich von den Relegationsrängen zu verabschieden.  Mit Annika Rimpf, Madeleine Laier und Samira Schulz hat der Gast seine gefährlichsten Angreiferinnen.

 

Doch die Aussichten für dieses Spiel sind für die Hunrückerinnen aufgrund der angespannten Personalsituation alles andere als rosig. So konnte Trainer Nils Ibach in den letzten beiden Wochen mit den Spielerinnen nur individuell arbeiten. Einer Verlegung des Spiels hatten die Gäste nicht zugestimmt.

 

Personal: „Aktuell stehen mir zwei Rückraumspielerinnen zur Verfügung. Noch immer werden Annika Müller, Lisa Rolinger, Hanna Tatsch, Caro Hahn und Louisa Bottlender verletzt ausfallen“, klagt der HSG Coach.

 

Prognose: „Leider war es den Gästen nicht möglich diese Begegnung zu verlegen. So müssen wir uns jetzt etwas einfallen lassen und uns so gut wie irgendmöglich unter diesen Umständen präsentieren. Ich hoffe sehr, dass die angeschlagenen Spielerinnen allmählich zurückkehren und dann in der Rückrunde wieder zur Verfügung stehen“, sagt Ibach.

 

HSG Wittlich ist spielfrei

 

Spieltag 20./21. November 2021

 

HSG Wittlich - TSG Pforzheim 28:18 (9:6)

 

Was für ein Abschluss der HSG Wittlich vor heimischem Publikum! Das Team von Trainer Thomas Feilen festigt vor knapp 200 Zuschauern mit einem klaren 28:18 Erfolg im letzten Heimspiel dieses Jahres über die TSG Pforzheim den Platz im Mittelfeld und klettert auf den vierten Tabellenplatz, bleibt mit dem Sieg in der Erfolgsspur. Nach dem deutlichen Derbyerfolg am vergangenen Wochenende im Hunsrück setzt das Team mit diesem Sieg ein weiteres Ausrufezeichen im Kampf um den Klassenerhalt.

 

Nervöse Anfangsphase auf beiden Seiten und den Mannschaften war deutlich anzumerken, dass diese Begegnung ein wichtiger Wegweiser für den weiteren Saisonverlauf werden sollte. Geprägt war die Begegnung von zwei starken Abwehrreihen und demzufolge erklären sich auch die vielen technischen Fehler auf beiden Seiten im ersten, torarmen Spielabschnitt. Zwar erarbeiteten sich beide Teams im Angriff ihre Chancen, scheiterten aber auch immer wieder an den guten Torfrauen auf beiden Seiten.

 

Erst in der 8. Spielminute gelang den Gästen der erste Treffer des Spiels zum 0:1, ehe Wittlich seine Nervosität in den Griff bekam und über 3:2 in der 13. Minute besser im Spiel war. Angetrieben von einer treffsicheren Lisa Kucher setzte sich das Team von Trainer Thomas Feilen auf 6:3 in der 19. Minute ab, zwangen die Gäste so zur ersten Auszeit. Ab diesem Zeitpunkt spielten die Gäste wieder auf Augenhöhe und das zwang jetzt Wittlichs Coach Thomas Feilen beim 8:6 in der 27. Minute zur Auszeit. Zur Pause führten die Eifelanerinnen mit 9:6!

 

Wie ausgewechselt kamen die Eifelanerinnen dann aus der Kabine, hatten jetzt das richtige Mittel, um die Pforzheimer Abwehr zu knacken. „Der Dosenöffner war, dass wir aus unserer weiterhin kompakt stehenden Deckung unser Tempospiel entfalten konnten und über die erste und zweite Welle zum Erfolg kamen“, freute sich Feilen. Tor um Tor zog sein Team davon, hatte die Begegnung beim 20:9 in der 43. Minute nach einem 11:3 Lauf entschieden. Die Auszeit der Gäste kam zu spät! „Das war ein Lauf in der entscheidenden Phase, zudem haben wir es geschafft, bis zur 50. Minute das Pforzheimer Tempospiel wegzunehmen, eine Möglichkeit zuzulassen, um über das Umschaltspiel erfolgreich zu sein“, sagte der HSG Coach.

 

Wittlich verwaltete jetzt den klaren Vorsprung und feierte am Ende einen in dieser Höhe vor allem nach der ersten Hälfte nicht zu erwartenden Sieg.

 

„Eine bärenstarke Deckung meiner Mannschaft im Zusammenspiel mit den beiden Torhüterinnen bis zur 40. Minute. Am Ende ein superwichtiger Erfolg für uns gegen einen Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt, die das Spiel mit der erwartenden Intensität durchzogen und sporadisch richtig gut spielten und sich nie aufgaben. Letztlich ist eingetreten, was wir im Vorfeld prognostiziert hatten und so freuen wir uns über diesen Sieg, der dank einer ausgeglichenen Mannschaftsleistung über viele Positionen zustande kam. Unsere Deckung hat im Verbund wenig zugelassen und das war die stärkste Deckungsleistung in der bisherigen Saison. Für uns ist weiterhin wichtig, so früh wie möglich viele Punkte zu sammeln und wir wollen von Woche zu Woche unsere Leistung bestätigen. Die Mannschaft hatte im Vorfeld sehr gut trainiert und war fokussiert auf das, was wir spielen wollten. Für uns ist wichtig, dass vieles ineinandergreift und das hat die Mannschaft verinnerlicht“, lobte der Wittlicher Coach.

 

Irmgartz und Scharfbillig - Keil (1), Ambros (3), Kloep, Meier (5/3), Teusch (1), Bach (2), Packmohr (4), Kappes (2), Czanik (4), Schieke (1), Lukanowski (2), Kucher (3), Frank.

HSG Wittlich - TG Pforzheim

(Samstag, 19.30 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: „Weiter Punkte sammeln“, so dürfte das Motto der HSG Wittlich in diesen Tagen lauten. Die Mannschaft bestreitet ihr letztes Heimspiel der Vorrunde und auch in diesem Jahr, bis Jahresende stehen dann noch zwei Auswärtsspiele ab. Nachdem die HSG sich mit einem klaren Derbyerfolg im Hunsrück für die schwache Vorstellung in Marpingen rehabilitierte, erwarten die Eifelanerinnen nun mit der TG Pforzheim eine Mannschaft, gegen die man sich sicherlich Chancen auf weitere Punkte ausrechnen kann. Besonders dann, wenn die Mannschaft ihre Leistung so konstant abruft, wie zuletzt im Hunsrück. Die Gäste konnten bislang lediglich ihre Spiele zuhause gegen Ketsch und auswärts in Marpingen gewinnen. Das allerdings zu einem Zeitpunkt, zu dem die Saarländerinnen noch völlig aus dem Tritt waren. Zuletzt gab es deutliche Niederlagen zuhause gegen Bietigheim und auswärts bei Kappelwindeck/Steinbach. Doch wer HSG Trainer Thomas Feilen kennt, weiß, dass er den kommenden Gegner keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen wird. Motiviert und konzentriert bereitet sich die HSG auf den kommenden Gegner vor, der vom Verletzungspech gebeutelt ist und sich hieraus der bisherige Saisonverlauf erklären lässt. Die TG wird, wie es aktuell aussieht weiterhin auf Ihre Spielmacherin Milica Vlahovic, die beiden Linkshänder Jenny Holthausen und Conny Langenberg sowie Flügelflitzer Patricia Hufnagel verzichten müssen, hat aber mit Maike Fetzer und Laura Friedrich immer noch sehr torgefährliche Angreiferinnen in ihren Reihen. „Ich bin sicher, dass alle 3. Ligisten einen ausreichend breiten Kader aufbieten können und wir warten mal ab, wer tatsächlich bei den Gästen aufläuft. Entscheidend ist aber, dass es letztlich auf uns selbst ankommt, ob wir dieses Spiel erfolgreich gestalten“, sagt Feilen.

 

Personal: Trotz einiger kleiner Blessuren aus dem letzten Derby rechnet der HSG Coach mit seiner Bestsetzung.

 

Prognose: „Für uns nochmals die Gelegenheit vor heimischem Publikum eine gute Leistung zu präsentieren. Wir bereiten uns intensiv auf den Gegner vor, der gut in die Saison gestartet ist und dann Spiele absolvierte, die sicher nicht so geplant waren. Schon länger ist Pforzheim in der 3. Liga unterwegs und deshalb rechne ich mit einer engen Kiste, bei der wir hoffentlich von unseren Fans lautstark unterstützt werden. Den Heimvorteil wollen wir nutzen und versuchen, zwei weitere wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt einzufahren. Die Gäste gehen ein hohes Tempo, zeigen ein gutes Rückzugsverhalten und darauf müssen wir uns taktisch gut einstellen und die Stärken des Pforzheimer Spiels zu unterbinden. Wichtig für uns, das wir weiterhin über unsere mannschaftliche Geschlossenheit kommen, ein gutes Zusammenspiel zwischen Deckung und Torwart haben und im Angriff die nötige Disziplin an den Tag legen“, fordert der Wittlicher Coach.

 

HSG Hunsrück ist spielfrei

 

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Wochenende

13./14. November 2021

 

HSG Hunsrück - HSG Wittlich 17:​30 (12:16)

 

 „Derbysieg, Derbysieg……“, skandierten die Wittlicher Spielerinnen, denen die Freude über den klaren Sieg im Lokalderby im Hunsrück deutlich anzumerken war. Am Ende setzte sich das Team von Trainer Thomas Feilen auch in dieser Höhe verdient beim Team von Trainer Nils Ibach durch, dessen personelle Sorgen nach diesem Spiel nicht kleiner werden sollten. Frenetisch unterstützt wurden beiden Teams von ihren Fans in der gut gefüllten Hirtenfeldhalle von Spielbeginn an. In einer jederzeit fairen Begegnung setzte sich letztlich der qualitativ bessere und vor allem breiter aufgestellte Kader der Eifelaner durch.

 

 

Doch in den ersten Minuten lieferten sich beide Mannschaften ein ausgeglichenes Spiel, in dem die Gastgeberinnen mit einer 5:1 Deckung und Wittlich mit einer defensiv eingestellten 6:0 Abwehrformation begann. Dabei wechselten die Führungen hin und her. Zunächst legten die Gäste vor, hatten bis 3:4 in der 7. Minute die Nase vorne, ehe die Hunsrückerinnen immer wieder die Lücken in der nicht schnell genug verschiebenden Wittlicher Abwehr nutzten und vor allem über die Aussenpositionen zum Erfolg kamen und so beim 6:4 in der 10. Minute die Nase vorne hatten. Diese Führung verteidigte das Team bis 7:5 in der 11. Minute, ehe Wittlich dank der Treffer von Michele Meier und Helen Schieke das Spiel zum 7:8 in der 14. Minute drehte. Letztmals gelang dem Ibach-Team der Ausgleich beim 9:9 in der 16. Minute, ehe erneut Meier und Schieke für die Gäste trafen und so Gastgebercoach Nils Ibach beim 9:11 zur Auszeit zwangen. Beim 12:14 war es Hanna Bach in der 25. Minute von außen, die den letzten Treffer für ihr Team für längere Zeit erzielen konnte.

 

Über den Pausenstand von 12:16 baute Wittlich jetzt die Führung konstant aus, ließ erst in der 36. Minute den Anschlusstreffer durch die auffälligste Hunsrücker Angreiferin Melissa Gräber zum 13:17 in der 36. Minute zu. Ganze 11 Minuten blieben die Gastgeberinnen ohne Treffer!

 

Die Hunsrückerinnen versuchten nach dem Wechsel mit einer sehr offensiven Deckung gegen die Rückraummittespielerin der Gäste und der offensiveren Deckung gegen den linken Rückraum der Gäste, deren Angriffsrhytmus zu stören. Doch weitere fünf Treffer der Gäste in Folge entschieden beim 13:22 die Begegnung bis zur 43. Minute früh und so wechselten die Gäste durch und schonten ihre Leistungsträgerinnen. Die Hunsrückerinnen konnten sich bei ihrer eingewechselten Torfrau Meike Junglas bedanken, die mit etlichen Paraden eine noch höhere Niederlage verhinderte. Aber am Ende ging das Torhüterduell klar zugunsten von Gästetorhüterin Alex Irmgartz aus, die erneut eine Bank für ihre Mannschaft war.

 

„Wenn es heute etwas zu beanstanden gab, war das sicher die Chancenverwertung nach dem Wechsel. Doch das ist Jammern auf hohem Niveau“, meinte Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

 

Erstmals mit 10 Treffern lagen die Gäste beim 14:24 in der 50. Minute in Führung und folgerichtig nahm Ibach nochmals die Auszeit. Doch in den Schlussminuten legten die Gäste weiter zu, bauten den Vorsprung zum klaren 17:30 Auswärtssieg aus.

 

„Bei uns fiel bereits im ersten Spielabschnitt Louisa Bottlender aus und ich hoffe, dass ihre Fußverletzung nicht so schlimm ist. Wir haben in den Anfangsminuten ein Spiel auf Augenhöhe geboten, doch dann fehlten uns einfach die Alternativen im Rückraum, vor allem nach dem Ausfall von Bottlender. Dennoch bin ich aufgrund der momentanen Situation nicht unzufrieden mit dem Auftritt der Mannschaft, die kämpferisch wieder alles gegeben hat, doch heute gegen eine in der Breite besser besetzte Wittlicher Mannschaft unterlag“, resümierte Ibach.

 

„Ein Derby ist immer etwas besonderes und das hat die Mannschaft auch gewusst. Es war wichtig, dass wir in unser Spielanlage stabil geblieben sind und unser Spiel konsequent auch bei den vielen Wechseln, die wir spielten, umgesetzt haben. Für uns war das heute ein wichtiger Sieg und vor allem war die Leistungssteigerung gegenüber dem Spiel in Marpingen unverkennbar. Ich bin stolz auf meine Mädels, die heute zwei wichtige Punkte eingefahren haben“, lobte Gästetrainer Thomas Feilen.

 

HSG H: Born, Junglas und Kristinsdottir - Frank (3), Wies (3/2), Tatsch, Bottlender, Litzenburger, Roemer (1), Regitz, Gräber (6/1), Jacobs, Hahn (1), Schmiedebach, Bach (2), Molz (1)

 

HSG W: Irmgartz und Scharfbillig - Keil, Ambros (2), Kloep (1), Meier (7/1), Teusch (1), Bach (4/2), Packmohr (4/1), Kappes, Czanik (2), Schieke (5), Lukanowski, Kucher (2), Frank (2)

 

 

HSG Hunsrück - HSG Wittlich

(Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle, Kleinich)

 

Ausgangslage: Am Samstagabend kommt es in Kleinich zum mit Spannung erwarteten Lokalderby der heimischer 3. Ligisten, zwischen der HSG Hunsrück und der HSG Wittlich.

 

Dabei steht das Team der Gastgeberinnen um seinen Trainer Nils Ibach in ihrem neunten Saisonspiel unter Druck. Die Hunsrückerinnen belegen derzeit den letzten Tabellenplatz und wissen nur zu gut, dass jetzt unbedingt ein Sieg hermuss, will man sich ernsthaft Hoffnungen auf den Ligaverbleib machen. Der einzige Sieg der Saison datiert von Ende September, als die Mannschaft überraschend aus Pforzheim die Punkte entführen konnte. Schon seit Saisonbeginn ist das Team von Trainer Nils Ibach personell arg gebeutelt, musste auf viele Stammspielerinnen verletzungsbedingt verzichten. Zudem hatten einige Leistungsträgerinnen den Verein verlassen.

 

Die Gäste aus Wittlich zeigten zu Saisonbeginn gute Leistungen gegen die Topteams der Liga, fuhren dann Siege in Möglingen, zuhause gegen Ketsch und in Bietigheim ein, kassierten dann aber eine doch unerwartete Niederlage in Marpingen und mussten sich letzte Woche dem Topteam aus Kappelwindeck/Steinbach geschlagen geben. Bei einer Niederlage im Hunsrück läuft aber auch das Team von Trainer Thomas Feilen Gefahr, auf die möglichen Relegationsplätze ab Platz 7 durchgereicht zu werden. Nicht nur aufgrund dieser Konstellation dürfte für Spannung genug gesorgt sein.

 

Beide Mannschaften kennen sich aus vergangenen RPS Oberligazeiten gut, zudem stehen in Reihen der Gäste mit Nele Kappes, Helen Schieke und Meike Frank gleich drei Spielerinnen, die ehemals für die Hunsrück HSG auf Torejagd gingen und auf Gastgeberseite mit Lisa Rolinger, Judith Schmiedebach und Melissa Gräber Spielerinnen, die schon für Wittlich aktiv spielten. Man darf gespannt sein, welche Mannschaft am besten mit der nervlichen Anspannung fertig wird, ins Spiel findet und am Ende die Halle als Sieger verlassen wird.

 

Personal: Die Personalsorgen der Hunsrücker werden einfach nicht kleiner. So fallen mit Lisa Rolinger, Annika Müller, Viki Hömann und Hanna Tatsch gleich vier Spielerinnen aus, drei davon aus dem Rückraum. „Diese Ausfälle im Rückraum müssen wir unbedingt kompensieren, aber daran arbeiten wir“, sagt Gastgebertrainer Nils Ibach. Auf Wittlicher Seite haben einige Spielerinnen kleinere Blessuren, werden aber wohl alle auflaufen können.

 

Prognose: „Der Druck bei Wittlich ist sicher größer als der bei uns, zumal die Eifelaner ein anderes Saisonziel haben als wir. Bei uns steht lediglich der Klassenerhalt als Saisonziel! Dennoch haben wir die Ambitionen, beide Punkte zu gewinnen, haben die heimische Halle hinter uns und ich sehe ein hartes und engagiert geführtes Spiel. Die Mannschaften kennen sich gut, dementsprechend freuen wir uns auf die Begegnung. Auf jeden Fall müssen wir von Anfang an mit dem Kopf auf dem Platz sein, dürfen nicht wieder die ersten Minuten verschlafen und dann einem Rückstand hinterherrennen. Aber letztlich steht Wittlich unter Zugzwang“, meint Hunsrück Coach Nils Ibach.

 

„Auch für uns steht der Klassenerhalt als Saisonziel, egal ob wir es direkt mit mindestens Platz 6 erreichen oder über die Relegation. Aktuell treffen hier die beiden klassenhöchsten Mannschaften aus dem Rheinland aufeinander und unsere Spiele haben schon immer viel Interesse bei den Zuschauern geweckt. Wir freuen uns auf diese Begegnung, haben den Anspruch beide Punkte aus dem Hunsrück zu entführen und gehen hoch konzentriert die Aufgabe im Hunsrück an, wollen unsere Stärken ausspielen. Letztlich zählt nur die Leistung auf dem Feld und ich erwarte ei gutes und hoffentlich schönes Handballspiel, bei dem die handballerischen Elemente den Ausschlag für den Sieg geben sollten“, sagt Wittlichs Coach Thomas Feilen.

 

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Wochenende 06./07. November 2021

 

HSG Wittlich - SG Kappelwindeck/Steinbach 20:27 (11:12)

 

Lautstarke Unterstützung hatten die Wittlicherinnen in ihrem Heimspiel von 170 Zuschauern, die aber mitansehen mussten, wie ihre Mannschaft vom Favoriten aus Kappelwindeck/Steinbach eiskalt erwischt wurde.

 

 

Fotos Thomas Prenosil

 

Nach vier Treffern in Folge führte der Favorit mit 0:4 und so musste HSG Trainer Thomas Feilen die Auszeit nehmen! Dem vier-Tore-Rückstand liefen die Eifelanerinnen ab jetzt hinterher, die SG hielt über 3:7 in der 14. Minute den Vorsprung, doch Wittlich blieb dran, kämpfte sich auf 8:9 in der 24. Minute heran, lag zur Pause nur knapp mit 11:12 zurück.  

 

„Unglücklich sind wir in die Begegnung gestartet, leisteten uns in der Abwehr zwei einfache Fehler und warfen im Angriff die Bälle weg. Doch meine Mannschaft hat sich toll zurückgekämpft, kam dank einer guten Abwehrleistung auch im Angriff jetzt zu ihren Toren, tat sich aber gegen die offensive, aggressive und ballorientiert arbeitende 3:2:1 Deckung der Gäste schwer. Dennoch haben wir vor allem über den Kreis und die Außen gute Einwurfmöglichkeiten generiert und auch genutzt. Die Pause kam für uns zum ungelegenen Zeitpunkt, das Momentum war auf unserer Seite“, erklärte Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

 

Wittlich war auch nach dem Wechsel auf Augenhöhe, schaffte aber trotz Überzahl den Ausgleich nicht, blieb aber bis 15:16 in der 38. Minute in Schlagdistanz. Der Gast setzte sich bis zur 47. Minute auf 15:20 ab und schien die Begegnung entschieden zu haben. 10 Minuten vor dem Ende nahm Wittlichs Trainer Thomas Feilen beim 16:21 nochmals die Auszeit, doch die Gäste machten mit dem 16:22 jetzt den Sack zu! Am Ende wurde es ein deutlicher 20:27 Favoritensieg!

 

„Im zweiten Spielabschnitt haben wir etliche Chancen liegen lassen, meist dann, wenn wir drauf und dran waren, das Spiel zu drehen. Die Mannschaft wollte unbedingt das Spiel umbiegen, Chancen hatten wir dabei genug. Vor allem stand unsere Abwehr, leider fingen wir uns den einen oder anderen Gegenstoß zuviel. Dennoch können mit 27 Gegentreffern leben, wenn man sieht, dass die Gäste im Durchschnitt mehr als 30 Tore pro Spiel erzielen. Am Ende war ich mit meinem Trainierkollegen einig, dass die Begegnung drei bis vier Tore zu hoch ausfiel, der Sieg der Gäste aber aufgrund der Tatsache, dass sie über das gesamte Spiel geführt haben, verdient war. Wir haben es einfach nicht geschafft, die Begegnung im entscheidenden Moment zu drehen. In den Schlussminuten spielten die Gäste ihre lange 3. Ligaerfahrung aus. Leider wurde es nichts mit dem Punktgewinn, mit dem wir aber auch nicht gerechnet hatten. Gegenüber dem Marpinger Spiel war die Leistungssteigerung meines Teams unverkennbar und deshalb bin ich mit dem Auftritt zufrieden. Ab heute liegt nach der Analyse dieses Spiel der Fokus auf dem Derby am kommenden Wochenende im Hunsrück“, verrät Feilen.

 

Irmgartz und Scharfbillig - Keil (1), Ambros (3), Kloep, Meier (7/3), Teusch, Bach, Packmohr (5/1), Kappes, Czanik (1), Schieke, Lukanowski, Kucher (2), Frank (1)

 

SG DJK Marpingen/Alsweiler - HSG Hunsrück 37:30 (21:16)

 

Die Moskitos aus dem Saarland knüpften auch gegen die Hunsrück HSG an ihre zuletzt starken Leistungen an und gewinnen das wichtige Spiel vor heimischer Kulisse am Ende deutlich!

 

Erneut musste die Hunsrück HSG früh einem Rückstand hinterherlaufen! Die Saarländerinnen setzten sich über 4:1 in der 4. Minute auf 10:5 in der 12. Minute ab und schienen auf dem besten Wege, das Spiel früh zu entscheiden. Doch jetzt spielten die Hunsrückerinnen auf Augenhöhe, verkürzten bis 15:12 in der 24. Minute, hielten den drei Tore Abstand, ehe sich die „Moskitos“ vom 18:15 in der 28. Minute bis auf 21:16 zur Pause absetzten.

 

Auch nach der Pause waren es die Gastgeberinnen, die das Spiel bestimmten. Gästetrainer Nils Ibach nahm bereits drei Minuten nach dem Wiederanpfiff die Auszeit, als seine Mannschaft erneut drei Tore in Folge einstecken musste. Bis 27:19 zogen die Gastgeberinnen jetzt in der 40. Minute davon, die Begegnung war entschieden. Den Vorsprung verwalteten die Gastgeberinnen und kamen am Ende zu einem klaren 37:30 Erfolg. Die Mannschaft von Trainer Jürgen Hartz feiert damit ihren dritten Sieg in Folge und findet sich nun im Mittelfeld der Tabelle wieder. Die Hunsrückerinnen laufen Gefahr, den Anschluss zu verlieren, haben derzeit die rote Laterne und müssen jetzt alles daransetzen, in den kommenden Spielen zu punkten. Am kommenden Wochenende steht das Lokalderby gegen Wittlich an.

 

„50 Minuten lang haben wir das Spiel gut gestaltet, nicht aber die ersten fünf Minuten des Spiels sowie die Phase kurz vor und nach der Pause. Gegen ein solch erfahrenes Team wie Marpingen reicht das eben nicht, um Punkte mit nach Hause zu nehmen. Doch auf diese Leistung können wir aufbauen, da die Lösungen im Angriff gut funktionierten und auch unser Rückzugsverhalten wesentlich besser war. Allerdings haben wir klarste Chancen genutzt und uns zu viele technische Fehler geleistet. Das waren heute die kleinen Knackpunkte. Heute haben wir nicht die richtigen Stiche setzen können und haben vergessen, den Druck zu erhöhen. Wir nehmen aber das Positive aus dem Spiel mit, bereiten uns intensiv auf Wittlich vor. Darauf liegt jetzt der Fokus, denn wir wollen Wittlich lange unter Druck setzen und dann was Zählbares mitnehmen. Schon heute war die Motivation der Mannschaft hoch, gegen Wittlich wird sie noch höher sein“, verspricht HSG Coach Nils Ibach.

 

Born, Junglas und Kristinsdottir - Frank, Wies (10/1), Tatsch, Bottlender, Römer (1), Regitz, Hömann (2), Gräber (6/3), Jacobs (1), Hahn (7), Schmiedebach (1), Bach (2), Molz. 

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HSG Wittlich - SG Kappelwindeck/Steinbach

(Samstag, 19.30 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Nach der unerwarteten Niederlage der Wittlicherinnen bei den Moskitos im Saarland ist das Team nun gegen die Spitzenmannschaft Kappelwindeck/Steinbach gefordert. Die Gäste liegen derzeit mit 10:2 Punkten auf Platz drei der Tabelle und haben sich damit laut Aussage der SG Vereinsverantwortlichen „weiter von den Abstiegsrängen“ entfernt. Dass die Mannschaft in diesem Jahr sogar um die Meisterschaft ein Wort mitreden kann, scheint außerhalb der Diskussion. Mit 204 Toren stellt der Gast das angriffsstärkste Team der Liga und hat mit Fitore Aliu (35), Nadja Kaufmann (35), Stephanie Elies (34) und Desiree Koasinac (31) gleich vier Spielerinnen unter den 10 gefährlichsten Angreiferinnen der Liga. Auf Wittlicher Seite liegen Michelle Meier (27) und Niki Packmohr (24) auf den Plätzen 17 und 21! Ihre Mannschaft kam in den bisherigen Spielen auf 148 Tore. Allein diese Angriffsstatistik zeigt, wer die Favoritenrolle in dieser Begegnung innehat. Für die Mannschaft von Trainer Thomas Feilen wird es vorrangig darum gehen, die eigene Leistung gegenüber dem letzten Spiel wieder zu stabilisieren und den Favoriten so lange wie möglich zu ärgern. Dass die Mannschaft an einem guten Tage dazu in der Lage ist, hat das Team gegen die beiden führenden Teams der Liga HSG Freiburg und SG Schozach-Bottwartal bewiesen. „Die Gäste haben lediglich zum Saisonauftakt unglücklich gegen Ketsch verloren, dann die Spiele dominiert und zum Teil deutliche Ergebnisse eingefahren. Die Mannschaft hat für mich die Qualität ganz oben mitzuspielen“, meint auch Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

 

Personal: Merle Kloep hat am vergangenen Wochenende im Rheinlandligateam der HSG ihren „Einstand“ in die Saison gefeiert und wird wohl am Samstag zum Kader der 3. Liga Mannschaft gehören. So hofft Feilen, seine Bestbesetzung aufbieten zu können, einige Spielerinnen plagen sich allerdings mit einer Erkältung.

 

Prognose: „Da kommt eine hohe Hürde auf uns zu, doch wir können als Aussenseiter befreit aufspielen. Die Gäste sind auf allen Positionen topbesetzt und torgefährlich, dazu zeigt die Mannschaft ein sehr variables Kreisspiel. Ihre Tore zeugen aber auch von einem guten Tempospiel, das die Mannschaft aus einer ballorientiert und kompakt stehenden Deckung entwickelt. So muss es für uns darum gehen, ein gutes Rückzugsverhalten an den Tag zu legen und die sich bietenden Chancen zu verwerten, um möglichst wenig Gegenstoßtore zu kassieren. Die Niederlage in Marpingen haben wir konstruktiv aufgearbeitet und wollen als Aussenseiter versuchen, das Spiel so lange wie möglich offen zu halten und in Schlagdistanz zu bleiben.“, hofft Feilen.

 

DJK Marpingen/Alsweiler - HSG Hunsrück

(Sonntag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Folgt jetzt der dritte Streich? Nach fünf Niederlagen in Folge seit dem Saisonstart setzten die Moskitos aus dem Saarland zu einer kleinen Siegesserie an. Kam der Sieg bei der Ketscher Reserve nicht unerwartet, so überraschte doch der Heimspielsieg der Mannschaft gegen eine bis dahin stark aufspielende Wittlicher Mannschaft. Jetzt empfängt die Mannschaft um Trainer Jürgen Hartz das Schlusslicht der Liga, die HSG Hunsrück. Die Mannschaft von Trainer Nils Ibach ist seit dem Saisonstart vom Verletzungspech verfolgt, entführte mit dem Sieg in Pforzheim die ersten Punkte in der neuen Liga, musste sich aber am vergangenen Wochenende im „Vier-Punkte-Spiel“ gegen Ketsch vor heimischer Kulisse klar geschlagen geben. Im Saarland ist das Team von Trainer Nils Ibach jetzt unter Zugzwang. Nur zu gut wissen die Verantwortlichen im Hunsrück, dass vor allem im Abwehrbereich zugelegt werden muss. Mit 229 Gegentreffern in 7 Spielen weist der Aufsteiger derzeit die höchste Gegentrefferquote aus. „Die Gastgeberinnen haben derzeit einen Lauf und wollen natürlich gegen uns an die Siege gegen Ketsch und Wittlich anknüpfen, in denen sie ihre Spiel konsequent durchgebracht haben. Wir haben unsere Niederlage von vergangenen Wochenende verarbeitet, doch ich hätte mir eine bessere Vorbereitung auf dieses Spiel gewünscht“, sagt Gästetrainer Nils Ibach.

 

Personal: So fehlten in der Trainingswoche die verletzten Hanna Bach und Lisa Rolinger, dazu die erkrankten Spielerinnen Caro Harms und Melissa Gräber. Dennoch hofft Ibach, dass zumindest die erkrankten wieder an Bord sein können.

 

Prognose: „Wir müssen die Konzentration über die gesamte Spielzeit hochhalten, müssen den Kopf behalten und die technischen Fehler minimieren. Dazu gilt es gegen die Saarländerinnen, im Rückzugsverhalten schnell zu sein, um die einfachen Tore der Mannschaf zu verhindern. Taktisch werden wir uns sowohl im Angriff als auch in der Abwehr taktisch etwas einfallen lassen und wollen so die Gastgeberinnen fordern“, verrät HSG Coach Nils Ibach. 

 

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Wochenende 30./31. Oktober 2021 

 

HSG DJK Marpingen-Alsweiler - HSG Wittlich

25:20 (13:8)

 

Das war  heute nicht der Tag der HSG Wittlich! Die Mannschaft von Trainer Thomas Feilen zeigte im Saarland die bislang schwächste Saisonleistung und musste sich überraschend geschlagen geben.

 

Bereits früh nahm der Wittlicher Coach die Auszeit! Seine Mannschaft fand nicht gut in die Begegnung, lag 6:4 in der 13. Minute zurück, Feilen legte die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch. Doch Wittlich lief weiter dem Rückstand hinterher, die Gastgeberinnen erhöhten in der 22. Minute auf 9:5! Diesen Vorsprung brachten die Saarländerinnen bis zur Pause durch, führten überraschend 13:8!  

 

Auch nach dem Wechsel änderte sich wenig, die Gastgeberinnen legten weiter vor, führten 16:10 in der 34. Minute, erneut musste Feilen früh die Auszeit nehmen, doch weiter lief wenig im Angriffsspiel der Eifelanerinnen zusammen. Beim 18:11 in der 40. Minute war die Vorentscheidung gefallen, Feilen musste erneut beim 20:12 in der 44. Minute die Auszeit nehmen. Über 23:17 in der 55. Minute brachten die Gastgeberinnen den völlig verdienten und klaren Heimspielerfolg über die Zeit.

 

„Es war ein verdienter Sieg der Gastgeberinnen, das erkennen wir neidlos an. Heute war die DJK die stärkere Mannschaft und wir haben auf vielen Positionen heute nicht unsere Bestleistung abgerufen und die benötigen wir, um Spiele in der Liga zu gewinnen. Wir sind heute auf ein Team getroffen, dass uns vor Dinge gestellt hat, mit denen wir  gerechnet haben. Im Angriff konnten wir nicht das umsetzen, was wir uns vorgenommen hatten. Auch im zweiten Spielabschnitt kamen wir nicht mehr in Schlagdistanz. Das lag sicher auch an vier vergebenen Siebenmetern und einigen für uns ungewohnten technischen Fehlern. Mit 25 Gegentoren können wir leben, nicht aber mit lediglich 20 selbst erzielten Treffern. Das können wir wesentlich besser, werden jetzt das Spiel genau analysieren und uns dann in der Trainingswoche auf den kommenden Gegner akribisch vorbereiten“

 

Irmgartz und Scharfbillig - Keil (1), Ambros (1), Meier (1), Teusch, Bach (3/1), Packmohr (6/3), Kappes (3), Czanik, Schieke, Lukanowski (1), Kucher (1/1), Frank (3)

 

HSG Hunsrück - TSG Ketsch II 19:33 (10:14)

 

Das Duell der Kellerkinder zwischen den beiden am Tabellenende stehenden Teams der HSG Hunsrück und der Reserve der TSG Ketsch endet mit einem Sieg der Gäste und das setzt das Team von HSG Coach Nils Ibach mächtig unter Druck. Gerade die Heimspiele gegen die Mitkonkurrenten im Abstiegskampf müssen gewonnen werden, wenn man sich realistische Chancen auf den Klassenerhalt ausrechnen will. Dies ist dem Hunsrück Coach bewusst und mit der Niederlage in dem „vier-Punkte-Spiel“ sowie der personell angespannten Situation wird es im Abstiegskampf nicht leicht!

 

Die Gäste fanden besser in die Begegnung, führten in der 7. Minute mit 1:4, doch die Mannschaft von Trainer Nils Ibach fand über 5:6 in der 14. Minute den Anschluss, glich in der 17. Minute durch Lia Römer erstmals beim 7:7 aus und dieser Ausgleich führte zum ersten Team-Time out der Gäste in der 20. Minute. Die Gastgeberinnen schienen jetzt besser im Spiel, legten zwei Tore zur 9:7 Führung in der 22. Minute nach, verspielten die Führung in zwei Minuten, die Gäste kamen nach drei Toren in Folge zur 9:10 Führung in der 25. Minute und folgerichtig nahm HSG Coach Nils Ibach die Auszeit. Doch die spielte eher den Gästen in die Karten, die sich bis zur Pause deutlich auf 10:14 absetzten und jetzt die Unkonzentriertheit der Gastgeberinnen bestraften. „Leider haben wir heute nicht das gespielt, was wir uns eigentlich vorgenommen hatten. Nach dem schlechten Start haben wir es nach der 9:7 Führung verpasst, uns deutlicher abzusetzen, haben hier einige klare Chancen liegen lassen“, klagte HSG Coach Nils Ibach.

 

 Nach der Pause baute Ketsch den Vorsprung sogar auf sieben Tore zum 12:19 in der 36. Minute aus und sorgte damit früh für die Vorentscheidung! Beim 13:21 in der 42. Minute versuchte Ibach mit einer Auszeit, den Lauf der Gäste zu stoppen, vergeblich! Angetrieben von Ina Brühl bauten die Gäste ihre Führung weiter aus, spätestens beim 14:25 in der 46. Minute war die „Messe gelesen“. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte die rechte Rückraumspielerin der Gäste mit ihren 9 Treffern für die Entscheidung gesorgt, war von der HSG Abwehr einfach nicht in den Griff zu bekommen. Die Gastgeberinnen schienen sich mit der Niederlage abgefunden zu haben und so zog Ketsch auf und davon! Früh deutete sich ein Debakel für die HSG Mädels an, die nun völlig von der Rolle waren und sich am Ende mit einem klaren 19:33 geschlagen geben mussten.

 

„Nach dem Wechsel haben wir komplett den Kopf verloren, fingen uns einen Gegenstoß auf den Anderen und das darf uns einfach nicht passieren. Die Niederlage in einem solchen vier-Punkte Spiel ist besonders schmerzhaft, doch jetzt stehen weitere wichtige vier-Punkte Spiele an, auf die wir uns jetzt konzentrieren müssen,“ fordert der HSG Coach.

 

Born, Junglas und Kristinsdottir - Frank (3), Wies (2/1), Tatsch, Bottlender (1), Römer (2), Regitz, Gräber (3/1), Jacobs (1), Hahn (3), Müller, Schmiedebach (1), Bach (3), Molz

 

HSG DJK Marpingen-Alsweiler - HSG Wittlich

(Samstag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Die HSG Wittlich hat am Samstagabend das schwere Auswärtsspiel in Marpingen bei den „Moskitos“ vor der Brust. Der Tabellenneunte aus dem Saarland hat gerade vor heimischer Kulisse keine Punkte zu verschenken und wird alles daransetzen, sich mit einem Sieg die Hoffnungen auf den direkten Ligaverbleib zu erhalten. Die „Moskitos“ haben bislang erst einen Sieg, bei fünf Niederlagen zu Buche stehen. Allerdings hat die Mannschaft am letzten Spieltag mit einem Auswärtssieg bei Ketsch II überrascht und will sicher an die guten Leistungen dieses Spiel anknüpfen. „Total fokussiert, stark in der Abwehr mit einer guten Torwartleistung und einer wiedererstarkten Joline Luther“ so lautete der O- Ton von DJK Trainer Jürgen Hartz.  Dieses Spiel war ein aus Gastgebersicht gelungener Auftakt vor den kommenden Heimspielen gegen Wittlich und Hunsrück. Hier will man nachzulegen, damit man den Anschluss an die anderen Mannschaften nicht verliert. Mit Michelle Reis (28 Tore und auf Platz 6 der Torschützenliste) und Joline Luther (23 Tore und auf Platz 14 der Torschützenliste) hat die Spielgemeinschaft aus Marpingen und Alsweiler seine torgefährlichsten Angreiferinnen in ihren Reihen. Wittlich rangiert derzeit mit einem positiven Punkteverhältnis von 6:4 Punkten auf Platz 5 und das würde definitiv reichen, um direkt in der Liga zu bleiben und nicht den langen Weg der Relegation gehen zu müssen. Die HSG Wittlich spielt mit ihrem Trainer Thomas Feilen eine bemerkenswerte Saison, konnte bislang in allen Spielen beweisen, dass die Mannschaft gegen jedes Team der Liga konkurrenzfähig ist und will ihre Leistungsstärke auch im Saarland erneut unter Beweis stellen. „Marpingen ist sicherlich hinter den eigenen Erwartungen in die Saison gestartet, doch mit dem Sieg hat das Team seine eigentliche Leistungsstärke unter Beweis gestellt. Das wird schon eine hohe Auswärtshürde für uns werden“, ahnt Trainer Thomas Feilen.

 

Personal: Andi Czanik wird wieder dabei sein, ob Merle Kloep eingesetzt werden kann, entscheidet sich kurzfristig.

 

Prognose: „Wir haben die Pause genutzt und an unserem Tempospiel und einigen angriffstaktischen Maßnahmen gearbeitet. Marpingen stellt ein Team mit vielen jungen Talenten, zeigt ein schnelles Spiel nach vorne aus einer kompakten und gutstehenden Deckung. Hier ist unser Rückzugsverhalten gefordert und unser Torabschluss. Mit einer guten Chancenverwertung können wir das schnelle Spiel der Saarländerinnen ebenfalls unterbinden. Uns geht es auch darum, wie in den bisherigen Spielen mit der nötigen Geduld und Ruhe zu spielen. Dabei bauen wir auf unser gute Deckungsarbeit im Zusammenspiel mit den Torhüterinnen. Es wird aus meiner Sicht ein ausgeglichenes Spiel, in das meine Mannschaft sicher alles reinlegen wird. Marpingen hat den Heimvorteil, doch unsere Auswärtsauftritte sollten uns Selbstvertrauen genug gegeben haben. Ich rechne mit einem schönen und interessanten Spiel und habe die berechtigte Hoffnung, etwas Zählbares aus Marpingen mitzubringen“, sagt Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

 

HSG Hunsrück - TSG Ketsch II

(Sonntag, 16 Uhr, Schulzentrum Sohren)

 

Ausgangslage: Im Duell der „Kellerkinder“ erwartet der Tabellenvorletzte aus dem Hunsrück das Schlusslicht Ketsch II. Die Gäste kassierten am letzten Spieltag eine schwere Heimniederlage gegen die DJK Marpingen-Alsweiler - obwohl die TSG mit drei Spielerinnen aus der 1. Mannschaft antrat -stehen mindestens genauso unter Druck wie das Gastgeberteam und ihr Trainer Nils Ibach. Für beide Teams ist das Aufeinandertreffen ein „vier-Punkte-Spiel“, denn gerade gegen die direkten Konkurrenten zählen die Punkte doppelt. Zuletzt zeigte sich Ibach mit der Leistung seiner Mannschaft in Freiburg, dem klaren Meisterschaftsfavoriten zufrieden. Allerdings darf die Mannschaft sich nicht noch einmal eine „verpennte“ Startphase leisten. Da es für beide Teams ums viel geht, darf man gespannt sein, wer seine Nerven besser im Griff hat. „Wir haben die spielfreie Woche genutzt und an einigen Baustellen gearbeitet, vor allem etwas für das Umschaltspiel Abwehr auf Angriff getan und die 6:0 Abwehrarbeit forciert. Diese Woche bereiten wir uns dann taktisch auf die Gäste vor und das wird schwer genug. Die TSG ist ein Überraschungsei in der Liga, weil immer wieder Spielerinnen aus der ersten Mannschaft auflaufen und wir deshalb nicht wissen, wer am Sonntag durch die Tür kommt“, sagt Ibach.

 

Personal: Lisa Rolinger wird wohl aufgrund ihrer Achillessehnenverletzung weiter ausfallen, Viki Hoemann fehlt beruflich und Lea Römer ist weiterhin verletzt, ihr Einsatz fraglich.

 

Prognose: „Der Fokus liegt klar auf dem Gewinn der beiden Punkte. Unser Gegner hat viel Potential, ist physisch präsent und schwer auszurechnen. Wenn wir in der Liga bleiben wollen, müssen wir diese Punkte gewinnen“, weiß Ibach.

 

Wochenende 23./24. Oktober 2021

spielfrei

 

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16. Oktober 2021

 

SG BBM Bietigheim II - HSG Wittlich 23:28 (11:14)

 

Für die Überraschung des Spieltages sorgt die Mannschaft von Trainer Thomas Feilen, entführt bei dem bisher ungeschlagenen Spitzenteam aus Bietigheim beide Punkte und festigt damit den fünften Tabellenplatz!  Die Mannschaft setzte sich gegen die mit drei Jugendnationalspielerinnen und ehemaligen Nationalspielerinnen gespickte Gastgebermannschaft völlig verdient durch und dürfte in dieser Form zu den Teams gehören, die am Ende die 3. Liga vorzeitig sichern sollten.

 

Die Anfangsminuten bestimmten die Gäste aus Wittlich, die den Gastgebertrainer Brian Ankersen bereits nach 10 Minuten zur ersten Auszeit zwangen. Zu diesem Zeitpunkt führten die Eifelanerinnen, die konzentriert gestartet waren mit 2:5, bauten sogar den Vorsprung auf vier Tore zum 2:6 in der 11. Minute aus. Die Auszeit der Gastgeberinnen schien aber insbesondere SG Spielerin Charlotta Hees beflügelt zu haben, die drei Treffern in Folge erzielte, ehe die Jugendnationalspielerin Gianina Bianco sogar den Ausgleich zum 6:6 in der 16. Minute schaffte. Wittlich überstand den kleinen „Einbruch“, fand mit zwei Treffern in Folge wieder in Spiel zurück und führte 6:8 in der 19. Minute. Doch die Gastgeberinnen glichen erneut aus, Wittlichs Trainer Thomas Feilen nahm beim 8:8 in der 22. Minute die Auszeit. Die Begegnung blieb völlig ausgeglichen, die Gäste aus der Eifel legten immer wieder vor, die SG glich aus, doch kurz vor der Pause gelang die erneute HSG zwei-Tore-Führung zum 11:13. Die erste Zeitstrafe des Spiels gegen Lisa Kucher kurz vor dem Seitenwechsel nutzte Wittlich sogar zur 11:14 Pausenführung!

 

Das Team von Trainer Thomas Feilen fand auch gut in die zweite Hälfte, behauptete den zwei bis drei Tore-Vorsprung, ehe die Favoritinnen beim 16:16 in der 38. Minute auf dem Weg schienen, das Spiel drehen zu können. Doch Wittlich hielt dagegen, setzte sich vom 17:18 in der stärksten Phase ihres Spiels auf 17:22 in der 46. Minute ab, erneut musste SG Coach Ankersen die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch legen und die Auszeit nehmen. Doch Wittlich blieb unbeeindruckt, verteidigte die Führung über 20:25 in der 55. Minute und sicherte sich nach drei Toren in Folge von Michelle Meier zum 23:28 einen absolut verdienten Auswärtserfolg!

 

Die Freude über diesen Sieg war HSG Trainer Feilen deutlich anzumerken: „Geil! Ein grandioser Erfolg, bei dem sich zwei Mannschaften begegnet sind, die mit offenem Visier antraten und die extrem gut aufeinander eingestellt waren. Dies ist auch der Akribie meines Trainerkollegen Brian geschuldet, der mit seinem jungen Team einen tollen Saisoneinstand feierte. Die Begegnung war taktisch geprägt, die SG spielte mit vielen Angriffs- und Deckungsvarianten, hat viel versucht, doch wir haben auf alle Situationen häufig die Antwort gewusst. Den starken Angriff der SG mit Rajic und Ehlert hatten wir mit einer guten Deckung im Zusammenspiel mit unserer Torfrau Alex Irmgartz im Griff, die zusammen nur auf zwei Feldtore kamen. Gleich nach dem Wechsel versuchte die SG die Überzahl mit einer 7:5 Angriffsvariante, doch wir haben weiter gut verteidigt, hatten in Alex den gewohnt sicheren Rückhalt. Sie hat das Torhüterduell klar für sich entschieden. Auch zum Ende hin, hatten wir noch zuzusetzen. Vielleicht fällt das Ergebnis am Ende etwas zu deutlich für uns aus. Diese beiden Punkte sind wahnsinnig wichtig für uns, gehen jetzt mit einem guten Gefühl in die spielfreie Woche. Nach fünf Spielen wissen wir, dass wir in dieser wirklich starken Liga konkurrenzfähig sind. Das ist für uns die bislang wichtigste Erkenntnis“, freute sich der HSG Coach.

 

Irmgartz und Scharfbillig - Keil (2), Ambros (1), Meier (8/2), Teusch, Bach (1), Packmohr (5), Kappes (2), Schieke (2), Lukanowski (1), Kucher (4), Frank (2).

 

HSG Freiburg - HSG Hunsrück 34:24 (17:11)

 

Von Beginn an schien der Favorit aus Freiburg keine Zweifel daran aufkommen zu lassen, wer am Samstagabend die Halle als Sieger verlassen sollte. Mit 4:0 legten die Breisgauerinnen einen Blitzstart hin, ehe Melissa Gräber den ersten Treffer das Hunsrück-Team in der 7. Minute markierte. Beim 6:2 in der 13. Minute nahm Gästetrainer Nils Ibach die erste Auszeit, die Hunsrückerinnen spielten ab diesem Zeitpunkt auf Augenhöhe und Freiburg konnte seinen Vorsprung nicht weiter ausbauen. Das lag vor allem an Melissa Gräber, die ihre Torgefährlichkeit unter Beweis stellte und bis zum 9:6 in der 17. Minute bereits vier Treffer für ihr Team erzielt hatte, doch zu weiteren Torerfolgen kam die HSG Rückraumspielerin an diesem Abend nicht mehr. „Der Gegner hatte sich jetzt besser auf sie eingestellt, sie wurde früher attackiert, teilweise gedoppelt“, sagte HSG Coach Nils Ibach.

 

Das der Vorsprung der Gastgeberinnen nicht weiter anwuchs, lag aber auch an Torfrau Sophie Born, die bis zum 11:7 in der 19. Minute bereits vier Siebenmeter der Gästespielerinnen abwehren konnte. Auf Gästeseite kam dann noch das Pech dazu, da zwei der vier abgewehrten Bälle dem Gegner wieder vor die Füße fielen. Freiburg nahm in der 23. Minute beim 13:8 die Auszeit, doch entscheidend weiter absetzen konnte sich der Meisterschaftsfavorit, der seine Tore überwiegend über die Außen Spielerinnen erzielte, bis zur Pause nicht mehr. Beim 17:11 wurden die Seiten gewechselt und auf Gästeseite trauerte man bereits den verschlafenen Anfangsminuten hinterher.

 

Nach dem Wechsel verteidigte Freiburg zunächst seinen Vorsprung, baute ihn dann kontinuierlich aus und zog über 23:15 in der 39. Minute erstmals beim 26:16 in der 45. Minute auf 10 Tore davon. Zu diesem Zeitpunkt war die Begegnung entschieden, dem Gästeteam konnte es nur noch darum gehen, die Niederlage in Grenzen zu halten. Angetrieben von ihren 230 Fans hatten die Freiburgerinnen zum Ende des Spiels gegen die personell weiterhin gebeutelte Gästemannschaft Probleme das Ergebnis noch deutlicher zu gestalten. Beim 30:20 in der 54. Minute nahm Freiburgs Coach Igor Bojic die Auszeit, doch es blieb in den letzten 15 Minuten ein ausgeglichenes Spiel, dass mit einem ungefährdeten 34:24 Erfolg für den Favoriten endete.

 

„Die ersten Minuten haben wir verpennt, dann aber gut gespielt. Leider litt das ganze Spiel unter einer desolaten Schiedsrichterleistung, die auf beiden Seiten einfach nicht progressiv bestraften. So wurde das Spiel immer körperbetonter und die Verletzungsgefahr stieg. Meine Mannschaft hat bis zum Schluss gegen einen körperlich überlegenen Gegner gut gekämpft und einige gute Aktionen gehabt, am Ende zu hoch verloren. Mit dem Spiel meines Teams bin ich zufrieden, die Mannschaft hat gegen diesen Gegner ein gutes Spiel gemacht“, fand Ibach.

 

Born und Kristinsdottir - Frank (2), Wies (5/2), Tatsch, Bottlender (1), Römer (1), Regitz (3), Gräber (4), Jacobs, Hahn (3), Müller (1), Schmiedebach (2), Bach (2), Molz.

 

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12. Oktober 2021

 

SG BBM Bietigheim II - HSG Wittlich (Samstag, 17.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit einem Punkt kehrte die SG BBM Bietigheim II am vergangen Wochenende aus dem Lokalderby in Möglingen zurück und sorgte dafür, dass die Gastgeberinnen weiterhin zuhause ohne Sieg sind. Mit 7:1 Punkten gelang der SG ein starker Saisonstart, was aber aufgrund der personellen Verstärkungen der Gastgeberinnen nicht verwunderlich ist. Wittlich entführte Ende September aus Möglingen beide Punkte und mit einem weiteren Sieg am vergangenen Wochenende gegen Ketsch II den zweiten Saisonsieg einfahren, durch den die Mannschaft von Trainer Thomas Feilen derzeit mit einem ausgeglichenen Torverhältnis den fünften Tabellenplatz belegt.  

 

Personal: Auf Gastgeberseite steht mit Lieke Anna van der Linden eine aktuelle niederländische Juniorennationalspielerinnen im Kasten, die auch zum Kader der Bundesligamannschaft gehört. Dazu stellen die Gastgeberinnen mit Matilda Ehlert, Gianina Bianco und Magdalena Probst drei deutsche U-18 Juniorennationalspielerinnen. Zudem hat sich die Mannschaft von der Saison mit der Kroatin Ana Rajic verstärkt. Sie war Teil der Kroatischen U20 Nationalmannschaft und war viele Jahre auch in der A-Nationalmannschaft aktiv. Zudem spielte sie viele Jahre in der kroatischen und italienischen ersten Liga. Auf ihre Vermittlung hin, stieß erst vor Kurzem mit der 22-jährigen Marta Jurcic eine weitere kroatische Spielerin zum Kader, die auf allen Positionen im Rückraum eingesetzt werden kann. Auf Wittlicher Seite wird Merle Kloep ausfallen, die sich noch im Aufbautraining befindet. Ob Routinier Andi Czanik auflaufen wird, entscheidet sich wohl erst beim Abschlusstraining. „Wir hoffen, dass die erkälteten Spielerinnen wieder fit werden“, so HSG Coach Thomas Feilen.

 

Prognose: „Die Gastgeberinnen stellen ein ambitioniertes Team, dass zuhause klar die Favoritenrolle innehat. ES wird äußerst schwer, doch wir werden uns gewissenhaft vorbereiten und unsere Chance über ein erfolgreiches Spiel suchen. Wir arbeiten an den Dingen, die wir besser machen müssen und das ist die Chancenverwertung. Dazu hoffen wir das beibehalten zu können, was bislang gut funktioniert, nämlich die Deckung und eine starke Torhüterleistung. Die Begegnung wollen wir so lange wie möglich offen halten, um dann zu sehen, ob wir was mitnehmen können. Dafür werden wir wie immer alles in die Waagschale werfen“, verspricht Feilen.

 

HSG Freiburg - HSG Hunsrück (Samstag, 20 Uhr)

 

Ausgangslage: Klar sind die Rollen vor der Begegnung der Hunsrücker Frauen bei den bisher ungeschlagenen Freiburgerinnen verteilt. Das Team von Trainer Nils Ibach fährt als absoluter Außenseiter zum Zweitligaabsteiger, der auf dem besten Wege scheint, in die zweithöchste deutsche Spielklasse zurückzukehren.  Souverän „entledigten“ sich die Breisgauerinnen ihren bisherigen Aufgaben. Lediglich aufgrund des Torverhältnisses liegt derzeit die SG Schozach-Bottwartal auf Platz 1 der Tabelle. Nach Siegen zuhause gegen Pforzheim, in Wittlich, zuhause gegen die TSG Ketsch II und am letzten Wochenende in Marpingen soll jetzt der fünfte Sieg in Folge her. Die „Red Sparrows“ aus Freiburg treffen dabei auf die personell angeschlagene HSG Hunsrück, die mit einem Sieg in Pforzheim und vier Niederlagen derzeit auf dem vorletzten Tabellenplatz liegt.

 

Personal: „Immer noch müssen wir personell dezimiert auflaufen. So fehlt Viki Hoemann aus beruflichen Gründen, Lisa Rolinger plagt sich jetzt mit einer Achillessehnenreizung und Lea Römer kann noch nicht im Angriff eingesetzt werden“, klagt HSG Coach Nils Ibach.

 

Prognose: „Es wird eine sehr schwere Aufgabe für uns, doch wir versuchen, so gut wie irgend möglich mitzuhalten. Individuell und als Mannschaft wollen wir uns weiterentwickeln und da sind auch die Spiele gegen solche Topmannschaften wichtig. Das wir was mitnehmen, wird sehr schwer. Wir treffen auf eine robust und körpertonte Gastgeberabwehr, sowohl im 5:1 als auch im 6:0 Deckungsverband. Auf allen Positionen sind die Breisgauerinnen individuell stark besetzt und vor allem über den Kreis sehr gefährlich. Dazu ist die Mannschaft uns auch körperlich überlegen. Freiburg spielte einen schnellen Ball und wir müssen ein gutes Rückzugsverhalten an den Tag legen, um die schnellen Gegenstöße des Gastgebers zu verhindern. Aus der Abwehr wollen wir konsequent Druck auf die gegnerischen Angreiferinnen ausüben, vor allem keine leichten Würfe zulassen“, erklärt Ibach. 

 

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10. Oktober 2021

 

HSG Wittlich - TSG Ketsch II 25:18 (11:10)

 

Dezimierte Juniorbären aus Ketsch fuhren am Samstag zu ihrem weitesten Auswärtsspiel nach Wittlich und standen unfallbedingt länger im Stau, sodass die Begegnung statt um 18 Uhr erst um 19.15 Uhr angepfiffen werden konnte. Der Gäste-Mannschaft fehlten aufgrund der Tatsache, dass die A-Jugend selbst im Einsatz war, sieben Spielerinnen! Doch der Restkader wurde ergänzt um Marlene Herrmann und Ida Marie Krogh von der ersten Mannschaft und so standen den Wittlicher Gastgeberinnen mit 13 Feldspielerinnen und zwei Torfrauen immerhin noch 10 Feldspielerinnen und eine Torfrau gegenüber. Auf Wittlicher Seite plagten sich einige Spielerinnen wie Michelle Meier und Meike Frank mit ihren Erkältungen und so war HSG Coach Thomas Feilen klar, dass die Verantwortung heute auf vielen Schultern verteilt sein müsste, zumal auch Torfrau Hanna Scharbillig aus privaten Gründen fehlte, für Routinier Andi Czanik der Einsatz noch zu früh kam. „Wir wollten einfach kein Risiko gehen“, sagt der HSG Coach. Gästetrainer Daniel Weinheimer war vor dem Anpfiff optimistisch: „Das wird für unseren kleinen Kader ein hartes Stück Arbeit, aber die Mädels werden wieder ihr Bestes geben, und am Ende des Tages wird man sehen, ob es diesmal reicht.“ Doch das tat es nicht!

 

Konzentriert starteten die Gastgeberinnen in die Begegnung, spielten aus einer gutstehenden 5:1 Abwehr heraus, taten sich aber im Abschluss schwer, vergaben beste Chancen und so blieb die torarme Begegnung über 3:2 in der 9. Minute offen. Die Eifelanerinnen scheiterten immer wieder aus besten Schusspositionen an der gegnerischen Torfrau oder trafen das Aluminium des gegnerischen Kastens. Ketsch war sicherlich nicht die spielstärkere Mannschaft, doch das Team bestrafte die Wittlicher Fehler konsequent und so blieb das Spiel über 7:6 in der 16. Minute offen. In der anschließenden Phase des Spiels haderten die Gastgeberinnen zurecht mit einer bis zum Schlusspfiff merkwürdigen Regelauslegung der Unparteiischen Cefdet und Kenan Kemper. Wittlich spielte seine mannschaftliche Überlegenheit aus, baute den Vorsprung auf 10:7 in der 22. Minute aus, Gästetrainer Weinheimer nahm die erste Auszeit. Es blieb bei der einseitigen Regelauslegung, die dazu führte, dass der Gast oftmals in Überzahl spielte und Wittlich früh vier Zeitstrafen kassiert hatte, der Gast noch ohne Bestrafung war. So verkürzten die Gäste in der 28. Minute auf 10:9. Folgerichtig nahm Feilen die Auszeit, die HSG Spielerinnen verteidigten die Führung bis 11:10 zur Pause.

 

Hektisch dann die Anfangsminuten der zweiten Hälfte, in der beiden Team einige technische Fehler unterliefen. Die Begegnung schien zu kippen, als den Gästespielerinnen die erste Führung beim 14:15 in der 39. Minute gelang. Konzentrierter gingen die Gastgeberinnen jetzt zu Werke, hatten in Torfrau Alexander Irmgartz den gewohnt sicheren Rückhalt und nach einem 4 Tore Lauf bekam das Feilen Team die Begegnung beim 18:15 wieder in den Griff.  Über 20:16 in der 49. Minute verteidigte das HSG Team die Führung bis 22:18 in der 55. Minute, die Mannschaft ließ sich auch weiterhin von den fragwürdigen Entscheidungen der Unparteiischen nicht beeindrucken. Als Helen Schieke mit ihrem sechsten Treffer auf 23:18 in der 55. Minute erhöhte, war der erste Heimsieg der Wittlicherinnen unter Dach und Fach. Am Ende feierten die Gastgeberinnen mit 25:18 einen völlig verdienten Heimsieg.

 

„Es war das herausragende Zusammenspiel zwischen Abwehr und Torfrau Alex Irmgartz, das Grundstein für den Erfolg waren. Allerdings kassierten wir einige Tore im eins gegen eins Spiel und zur Pause hätten wir durchaus deutlicher führen können, wenn wir unsere Chancen konsequent genutzt hätten. Ab der 45. Minute wurde dann deutlich, dass wir hinten raus mehr Körner hatten und damit den längeren Atem. Wir haben uns auch noch von der Hektik im Spiel anstecken lassen, sind immer bei uns geblieben und haben das Spiel durchgezogen. Sicherlich waren wir heute im Angriff die spielstärkere Mannschaft, haben aber auch gut verteidigt. Jede Spielerin hat sich heute eingebracht und so gelang uns der verdiente Sieg“, fand Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

 

Irmgartz und Muscheid - Keil (1), Ambros, Kloep, Meier (1), Teusch (1), Bach (4), Packmohr (2/1), Kappes (3), Czanik, Schieke (6), Lukanowski (2), Kucher (2/1), Frank (3)

 

 

 

HSG Hunsrück - SG Schozach-Bottwartal 21:36 (11:18)

 

Die Rollen im Spiel waren klar verteilt: der bislang ungeschlagene Gast aus Schozach-Bottwartal ging als klarer Favorit in die Begegnung, doch das Team von Trainer Nils Ibach überraschte mit einer schnellen 3:0 Führung bis zur 3. Minute, ehe die Gäste im Spiel waren und mit einem 0:5 Lauf das Spiel jetzt in den Griff zu bekommen schienen. Doch die Gastgeberinnen kamen, angetrieben von einer treffsicheren Melissa Gräber, zum 6:6 Ausgleich in der 12. Minute. Bis hier hatte die HSG Rückraumspielerin fünf Treffer für ihr Team markiert und ihre Mannschaft hielt das Spiel bis 8:10 in der 18. Minute völlig ausgeglichen. Vier Treffer der Gäste in Folge deuteten dann eine frühe Entscheidung über 8:14 in der 22. Minute an und bis zur Pause setzten sich die Gäste weiter auf 11:18 ab.

 

Wie im ersten Spielabschnitt waren es die Hunsrückerinnen, die besser in Spiel fanden, drei Tore in Folge nachlegten und auf 14:18 in der 35. Minute verkürzten.  Eine weitere Resultatsverbesserung ließ der Favorit nicht zu, im Gegenteil! Die Mannschaft zog auf 17:25 in der 47. Minute davon, Ibach musste die Auszeit nehmen und spätestens nach der roten Karte gegen Annika Frank in der 49. Minute war die Messe im Hunsrück gelesen. Erstmals führte der Meisterschaftsfavorit beim 20:30 in der 56. Minute mit 10 Treffern, am Ende stand der klare 21:36 Auswärtssieg auf der Anzeigetafel. Am Ende fiel das Ergebnis um einige Tore zu deutlich aus.

 

„Wir haben gut ins Spiel gefunden, doch nach der schnellen Führung haben wir das Tempo nicht mehr hochgehalten. Die Abwehr leistete sich unnötige Fehler und die freien Chancen blieben ungenutzt. Dazu sorgten unnötige Zeitstrafen für den Bruch in unserem Spiel. Am Ende ging uns die Puste aus, wir kassierten in den Schlussminuten zu viele Gegenstöße. Das dies so war erklärt sich auch aus der Tatsache, dass viele Spielerinnen mit einem grippalen Infekt geplagt sind. Zudem fehlten uns die Alternativen im Rückraum. Melissa hat ihre Sache sehr gut gemacht, doch eine Spielerin ist eben zu wenig, um mehr Druck aus dem Rückraum aufzubauen. Letztlich fehlte uns hier die Wurfgewalt“, klagte Ibach.

 

Born, Kirst und Kristinsdottir - Frank (2), Wies (2), Bottlender, Römer, Regitz (3/2), Hoemann (1), Rolinger (1), Gräber (8), Jacobs, Müller, Schmiedebach, Bach (1), Molz (3).

 

05. Oktober 2021

 

HSG Wittlich - TSG Ketsch II

(Samstag, 18 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Auf die Ketscher Juniorinnen trifft das Team von Trainer Thomas Feilen nach einem spielfreien Wochenende am Samstagabend in Halle der Berufsbildende Schule in Wittlich. Wie die HSG Wittlich hatten die Gäste gegen die Meisterschaftsfavoritinnen aus Freiburg und Schozach-Bottwartal in der noch jungen Saison das Nachsehen. Eine weitere Niederlage setzte es in Pforzheim. Lediglich das Auftaktspiel in die neue Saison gewannen die „Ketscher Jungbären“ gegen die SG Kappelwindeck/Steinbach. Der Gegner wird immer wieder unterstützt durch Spielerinnen der von Franzi Steil trainierten 2. Ligamannschaft. Damit wird auch am Samstagabend in Wittlich zu rechnen sein, zumal die 2. Ligamannschaft am Wochenende spielfrei ist. Wittlich konnte sich am letzten Spieltag mit einem Sieg in Möglingen für die bislang gezeigten guten Leistungen belohnen.

 

Personal: Nach ihrer Verletzung am vergangenen Spieltag geht es HSG Routinier Andi Czanik deutliche besser, ob es allerdings für den Einsatz am Samstag reichen wird, muss man abwarten. „Es war eine extrem starke Prellung im Rückenbereich und wir werden definitiv kein Risiko gehen. Ansonsten sind wir derzeit Verletzungsfrei und ich kann auf den Kader der letzten Wochen zurückgreifen“, sagt HSG Coach Thomas Feilen.

 

Prognose: „Seit Jahren nutzt der Verein seine Möglichkeiten, Spielerinnen der ehemaligen 1. Ligamannschaft und jetzigen Zweitligamannschaft auch bei der 2. Mannschaft einzusetzen. Völlig legitim und wir erwarten aufgrund des spielfreien Wochenendes in der 2. Bundesliga, dass die Gäste deutlich verstärkt bei uns auflaufen werden. Das ist auch eine der wenigen Möglichkeiten in dieser Saison für die Gäste, sich mit diesen Verstärkungen wichtige Punkte zu sichern. Würden wir gegen die „reguläre“ zweite Mannschaft der Gäste spielen, hätten wir den Anspruch beide Punkte zu gewinnen. Doch so geht die Favoritenrolle klar an die Gäste. Für uns wird wichtig sein, dass wir unser Spiel stabilisieren. Ich sehe in dieser Saison eine Progression im Team und das wollen wir auch gegen die TSG unter Beweis stellen, werden versuchen aus einer stabilen Deckung unser Spiel nach vorne zu entwickeln. Ich hoffe, dass wir unser Leistungspotential abrufen können und lange Paroli bieten. Das Spiel wollen wir nutzen, um ein gutes Gefühl für die dann im Oktober und November wichtigen Spiele zu entwickeln. Es gilt, das Bestmögliche aus diesem Spiel jetzt rauszubekommen“, findet Feilen.

 

HSG Hunsrück - SG Schozach-Bottwartal

(Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Schwere Heimspielaufgabe für die Hunsrückerinnen, die mit der SG Schozach-Bottwartal auf einen der Titelfavoriten treffen. Der mit drei Siegen in die Saison gestartete Tabellenführer kann sich im Fernduell mit Freiburg keinen Ausrutscher erlauben und geht am Samstagabend in der Hirtenfeldhalle als klarer Favorit in die Begegnung. Souverän entledigte sich der Gast bisher seinen Aufgaben, die mit Siegen in Wittlich, zuhause gegen die DJK Marpingen/Alsweiler und zuletzt in Ketsch endeten. Aufgrund des bessern Torverhältnisses liegt die Mannschaft momentan auf Platz 1 der Tabelle. Das Hunsrück-Team um Trainer Nils Ibach sorgte am letzten Spieltag mit dem Auswärtssieg in Pforzheim für das erste Ausrufezeichen in dieser Saison und kann die Aufgabe gegen den Titelfavoriten ohne jeden Druck angehen.

 

Personal: Auf Gastgeberseite fallen weiterhin Hanna Tatsch und Lisa Rolinger aus, Caro Hahn ist im Urlaub und bei Lea Römer hofft Trainer Nils Ibach, dass sie spielen kann. „Dennoch sind wir erneut im Rückraum nicht so stark besetzt“, klagt der HSG Coach. Stand heute werden die Gäste erneut auf Lara Däuble verzichten müssen, die mit der Nationalmannschaft unterwegs ist. Alle anderen Spielerinnen sind fit und freuen sich auf die Partie im Hunsrück.

 

Prognose: „Die Favoritenrolle liegt klar bei den Gästen, die um den Titel mitspielen werden. ES wird die bislang größte Herausforderung für uns! Die Gäste sind eingespielt, stellen eine gut strukturierte Abwehr und sind von allen Positionen torgefährlich. Leider haben wir die spielfreie Zeit nicht so nutzen können, wie wir uns das vorgestellt haben. Mit einem Virus lag ein Großteil der Mannschaft flach und wir mussten deshalb letzte Woche zwei Trainingseinheiten ausfallen lassen. Doch diese Woche haben wir uns intensiv auf den Gast vorbereitet, gegen den wir in heimischer Halle das umsetzen wollen, was wir jetzt erarbeitet haben. Wir letztes Heimspiel wollen wir unsere bestmögliche Leistung abrufen und den Gegner ärgern“, sagt Ibach.

 

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HSG Wittlich - TSG Ketsch II 25:18 (11:10)

26. September 2021

 

TV Möglingen - HSG Wittlich 26:29 (13:15)

 

 

Im dritten Spiel der Saison kommt die HSG Wittlich bei den mit einem Kantersieg im Hunsrück gestarteten TV Möglingen zum verdienten Sieg.  Doch 13 Zeitstrafen zeigen, wie hart umkämpft die Begegnung war. Dabei kassierten die Gastgeberinnen sieben und Wittlich 6 Hinausstellungen.

 

Wittlich fand besser ins Spiel, führte 2:7, musste aber beim 10:10 den Ausgleich der Gastgeberinnen hinnehmen. „Wir kamen gut ins Spiel, waren auf den Gegner taktisch gut eingestellt und legten schnell vor. Das Spiel haben wir im ersten Spielabschnitt dominiert, ließen aber einige Chancen liegen. Zudem kassierten wir in den Schlussminuten der ersten Hälfte einige Zeitstrafen und das Spiel wurde „wild“.

 

Auf beiden Seiten nahmen jetzt die Zeitstrafen zu und als Andi Czanik in der 19. Minute mit einer Rückenverletzung ins Krankenhaus musste, mussten wir das erst einmal wegstecken. Dennoch führten wir zur Pause mit 13:15“, erklärte HSG Coach Thomas Feilen.

 

Auch nach dem Wechsel bestimmten die Eifelanerinnen das Geschehen, lagen immer in Führung und konnten den Vorsprung auf 22:26 ausbauen. Diesen Vorsprung brachten die Wittlicherinnen dann auch verdient über die Ziellinie.

 

„Endlich wurde unser Aufwand belohnt. Es war ein Spiel auf Augenhöhe, bei der wir eine gute Spielanlage hatten und aufgrund der dauernden Führung über die gesamte Spielzeit auch verdient die Punkte gewannen. Wir hoffen jetzt, dass die Verletzung von Andi nicht so schwerwiegend ist“, sagte Feilen.

 

Irmgartz und Scharfbillig - Keil (1), Ambros (1), Meier (4), Teusch, Bach (1), Packmohr (3/1), Kappes (2), Czanik (2), Schieke (2), Lukanowski (3), Kucher (4/1), Frank (6)

 

TG Pforzheim - HSG Hunsrück 29:30 (12:12)

 

Für die Überraschung des Spieltages sorgte das Team von Trainer Nils Ibach in Pforzheim und entführt beide Punkte, kommt damit zu den ersten Zählern in der 3. Liga der Vereinsgeschichte.

 

„So ganz überraschend kamen die beiden Punkte nicht! Pforzheim stellt ein starkes Team, dass uns allerdings von der Spielanlage liegt. So hatten wir uns schon etwas ausgerechnet, aber es musste gut laufen und das ist es. Wir haben verdient beide Punkte eingefahren. Gut haben wir in die Begegnung gefunden, reduzieren die Anfangsnervosität, lassen aber Chancen liegen und verpassen es so, deutlich zur Pause zu führen“, sagt Trainer HSG Coach Nils Ibach.

 

Bis in die Schlussphase lieferten sich beide Teams einen tollen Fight, bei dem die Gäste sich nach einem fast schon verlorenen Spiel zurückmeldeten. So führten die Gastgeberinnen in der 14. Minute mit 7:5, doch die HSG kam über 9:10 in der 25. Minute zur ersten Führung im Spiel. Mit einem leistungsgerechten 12:12 ging es in die Kabinen.

 

Die bessere Anfangsphase im zweiten Durchgang erwischten dann die TG Spielerinnen, die sich auf 16:13 in der 34. Minute absetzten. Dabei machte sich die Tatsache bemerkbar, dass die Gastgeberinnen jetzt Melisa Gräber offensiv deckten und damit ein Bruch im HSG Spiel entstand. Als den Gastgeberinnen sich bis zur 46. Minute auf 24:19 absetzten und den Vorsprung bis zum 27:22 in der 51. Minute verteidigten, schien nur noch die Höhe des Gastgebersieges fraglich. Doch jetzt kam die beste Phase des Gästespiels, in der das Ibach-Team mit einem 0:6 Lauf zur 27:28 Führung in der 58. Minute kam und damit die spannenden Schlussminuten einläuteten.

 

Als Sarah Wies ihre Mannschaft 37 Sekunden vor dem Ende mit 29:30 in Führung brachte, war das Team bereits in Unterzahl. Als dann auch noch Annika Frank eine Zeitstrafe erhielt und die Gastgeberinnen 10 Sekunden vor dem Ende zu einem Siebenmeter kamen, schien der Erfolg der Hunsrückerinnen wieder zu kippen. Doch HSG Torfrau Gigja Kristinsdottir wehrte den Strafwurf ab und die Hunsrückerinnen blieben in Ballbesitz.

 

„Nach der offensiven Deckung gegen Melissa haben die Lösungen, die wir dafür haben, erst langsam funktioniert. Wir haben in dieser Phase auch sehr stark gedeckt und was die Mädels dann gezeigt haben, war eine Charakterleistung. Sicherlich hat uns Gigja Kristinsdottir mit zwei gehaltenen Siebenmetern die Punkte gerettet, doch beide Torfrauen spielten stark. Im Angriff übernahmen Sarah Wies, Hanna Bach und Louisa Bottlender in der entscheidenden Phase Verantwortung. Die Zeitstrafen in den Schlussminuten waren unnötig, aber berechtigt und nachdem Gia den letzten Siebenmeter hielt, war es Viki Hoemann, die mit ihrer Erfahrung in den letzten 10 Sekunden den Ball verteidigte“, resümierte der HSG Coach, der auch die Tatsache, dass seine Spielerinnen nach dem Donnerstagstraining noch freiwillig in der Halle blieben und Siebenmeterwürfe übten, für den Sieg als maßgeblich ansah.

 

„Das kam uns heute zugute, zeigt den Willen des Teams“, lobte Ibach.

 

Kirst und Kristinsdottir - Frank (4), Wies (5/1), Tatsch, Bottlender (4), Römer, Regitz, Hoemann (4), Gräber (4/2), Jacobs, Hahn (1), Müller, Schmiedebach, Bach (7), Molz (1). 

21. September 2021

 

TG 88 Pforzheim - HSG Hunsrück

(Samstag, 17.30 Uhr)

 

Ausgangslage:  Die Hunsrück HSG steht vor ihrem nächsten Auswärtsspiel und das wird erneut schwer, denn beim derzeit Tabellenvierten in Pforzheim sollte die Mannschaft von Trainer Nils Ibach auf einen hochmotivierten Gegner treffen, der nach der Auftaktniederlage gegen Zweitligaabsteiger Freiburg zwei Siegen gegen die Ketscher Reserve und in Marpingen feiern konnte. Die Hunsrückerinnen selbst plagen sich weiterhin mit Personalproblemen und das macht es für den mit drei Niederlagen in die Saison gestarteten Aufsteiger nicht einfacher. Pforzheim spielt vorwiegend eine 3:2:1 Abwehr, da „die Mädels von den Anlagen her dafür prädestiniert sind“ (Zitat Gästetrainer Henning Rupf).  Sehr viel haben die TG Spielerinnen für diese Deckungsformation in der Vorbereitung getan. Zudem wird sich das Hunsrück-Team auf eine temporeiche Begegnung einstellen müssen, da die Gastgeberinnen mit ihrem Tempospiel der Begegnung den Stempel aufdrücken wollen.

 

Personal: Im letzten Spiel zog sich Hanna Tatsch eine Fuß Verletzung zu - die sie für Wochen, wenn nicht Monate außer Gefecht setzt - und wird ebenso fehlen wie Judith Schmiedebach. Lia Römer und Lisa Rolinger plagen sich weiterhin mit ihren Verletzungen.

 

Prognose: „Im Rückraum sind wir erneut nur dünn besetzt, müssen aber das Beste aus der momentanen Situation machen. Nach diesem Spiel haben wir eine Woche spielfrei und ich hoffe, dann wieder mehr personelle Alternativen zu haben. Die TG besticht durch einen strukturierten Aufbau, kommt viel über die zweite Welle und ist im Spiel 1:1 sehr stark. Wir sind gewarnt und gehen entsprechend gut vorbereitet in die Begegnung, in der wir selbst übers Tempo kommen wollen. Dabei dürfen wir aber aufgrund der personellen Situation nicht überdrehen. Auf die entsprechende Mischung zwischen Tempo- und Positionsspiel wird es ankommen“, ahnt Coach Nils Ibach.

 

TV Möglingen - HSG Wittlich

(Sonntag, 16.15 Uhr)

 

Ausgangslage: Erst ein Saisonspiel hat das Team aus Möglingen absolviert, doch das endete mit einem klaren 21:37 Auswärtserfolg bei der HSG Hunsrück überraschend deutlich. Möglingen überzeugte mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und war von allen Positionen torgefährlich. Gleich 10 Spielerinnen konnten sich beim TV in die Torschützenliste eintragen. Die Möglingerinnen haben mit einem Altersschnitt von unter 20 Jahren eine sehr junge Mannschaft. „Viele noch sehr junge Spielerinnen müssen bei uns jetzt schon sehr viel Verantwortung übernehmen“, erklärt der Sportökonomie-Studierende und selbst erst 22 Jahre alte Trainer der Gastgeberinnen Hannes Diller. Der TV Möglingen musste das Karriereende seiner langjährigen Topwerferin Sulamith Klein verkraften, zudem ist Cornelia Langenberg zurück nach Pforzheim abgewandert. Einige Langzeitverletzte hat der TVM zudem: Der Bietigheimer Zugang Melanie Walter ist in ärztlicher Behandlung, die neue TVM-Kraft Laila Ihlefeldt laboriert an einer Außenbandverletzung, die Beachhandball-Nationalspielerin spielte ebenfalls einst in Bietigheim, und Sophie Hilf hat sich das Kreuzband gerissen. Immerhin hat Diller mit Youngster Milena Radulovic aus Böblingen-Sindelfingen, DHB-Jugendkadermitglied Jade Oral aus Kornwestheim und der Linkshänderin Nina Dierolf auf Rechtsaußen von der HB Ludwigsburg einige hochtalentierte Neuzugänge im Kader dabei.

Personal: Wittlich kann bis auf die weiterhin ausfallende Merle Kloep in Bestbesetzung auflaufen: „Bei Merle wird es wohl noch einige Zeit dauern, bis sie wieder fit ist“, sagt Feilen.

 

Prognose: „Wir sind gut in die Trainingswoche gestartet. Da Möglingen gerade zwei spielfreie Wochen hatte, gibt es nur wenige Informationen über den Gegner. Das was wir haben aus dem Spiel im Hunsrück, werten wir entsprechend aus. Wir treffen auf eine junge, ambitionierte Mannschaft, die ein hohes Tempo geht und eine offensive Abwehr spielt. Darauf stellen wir uns ein! Unser Marschroute ist klar: wir gehen in jedes Spiel rein und sehen was möglich ist. Gegen die lauffreudigen Gastgeberinnen wollen wir ein gutes Spiel machen und die Chance auf die ersten Punkte nutzen“, sagt der Wittlicher Coach.

 

Zum Auswärtsspiel besteht eine Mitfahrgelegenheit für Fans, die die 2 G-Regel erfüllen. Abfahrt ist um 9.45 Uhr ab Realschule Wittlich.

 

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18. September 2021

 

HSG Wittlich - HSG Freibu​rg 21:27 (14:12)

 

Am Ende wird der Zweitligaabsteiger aus Freiburg seiner Favoritenrolle gerecht, doch für Wittlich war auch an diesem Abend mehr drin. Gleich auf vier Spielerinnen musste die HSG Freiburg am Samstagabend in Wittlich aufgrund ihrer Corona Infektionen verzichten. „Dennoch stellte der Gast eine äußerst konkurrenzfähige Mannschaft“, meinte Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

 

Erkennbar war von Beginn an der Versuch der Wittlicherinnen, mit einem schnellen Umschaltspiel zu einfachen Toren zu kommen. Während Freiburg im Angriff mit sieben Feldspielerinnen agierte, gelang es den Gastgeberinnen vorzulegen und so führte das Team von Trainer Thomas Feilen 3:1 in der 5. Minute. Die Gäste glichen erstmals beim 4:4 in der 9. Minute aus, doch Wittlich verteidigte die Führung. Allerdings unterliefen den Gastgeberinnen in den Anfangsminuten einige technische Fehler, man hätte deutlicher führen können und die Anzahl der technischen Fehler sollte im ersten Spielabschnitt insgesamt hoch bleiben. Im Tor war erneut Verlass auf Alex Irmgartz, die wesentlichen Anteil daran hatte, dass ihre Mannschaft sich wieder auf zwei Tore absetzte und so 7:5 in der 15. Minute führte und jetzt den Gast zur ersten Auszeit zwang. Wittlich zeigte sich unbeeindruckt, erzielte die erste drei Tore-Führung beim 9:6 in der 18. Minute und wieder war es Irmgartz im HSG Kasten, die ihre Mannschaft bei Unterzahl mit einer tollen Parade im Spiel hielt. Es folgten zwei Zeitstrafen für die HSG Wittlich und so nahm HSG Coach Thomas Feilen folgerichtig die Auszeit in der 20. Minute. Freiburg nutzte den Überzahl-Vorteil und glich zum 9:9 aus und konnte mit dem vierten Treffern in Folge sogar 9:10 in Führung gehen. Bei Wittlich häuften sich jetzt die Ballverluste, lange blieben die Mannschaften ohne Treffer, ehe das Wittlicher Geburtstagskind Carolin Ambros zum 10:10 in der 27. Minute ausglich. Im Gegenzug parierte Irmgartz einen Siebenmeter der Breisgauerinnen und es gelang dem „Feilen-Team“ die zwei Tore Führung zum 13:11, beim 14:12 für den Außenseiter wurden die Seiten gewechselt. Der Vorsprung der Wittlicher ging dank der guten Defensivleistung absolut in Ordnung.

 

„In der ersten Halbzeit waren wir schon die spielbestimmende Mannschaft, hätten höher führen müssen, hatten Gelegenheiten genug“, fand Feilen.

 

Den besseren Start in die zweite Hälfte hatte dann der Gast, der zum 14:14 ausglich, die Begegnung blieb bis 17:17 in der 38. Minute ausgeglichen. Die Zeitstrafe gegen Irina Lukanowski nutzte Freiburg mit drei Treffern in Folge zum 17:20. Doch noch einmal kämpfte sich Wittlich heran, verkürzte auf 20:21 in der 51. Minute. Die Chance zum Ausgleich nutzte Wittlich nicht, erneut ein technischer Fehler, den der Favorit gleich bestrafte. Als Routinier Andrea Czanik beim 20:23 in der 55. Minute die rote Karte sah und disqualifiziert wurde, war das Spiel entschieden. Drei weitere Treffer in Folge zum 20:26 sorgten für die endgültige Entscheidung. Freiburg gewann am Ende dank einer starken Defensive und einer überragenden Christiane Baum, die 10 Treffer erzielte und die die Wittlicher Abwehr nach dem Wechsel nicht mehr in den Griff bekam.

 

„Wir kamen einfach nicht gut aus der Kabine, fanden im Angriff keine Lösungen gegen die variantenreichen offensiven Deckungsformationen der Gäste, die uns an diesem Abend vor eine Herausforderung stellten. Angriffstaktisch werden wir in dieser Woche nachjustieren müssen, denn wir brauchen vernünftige Abschlusssituationen, in die wir im zweiten Spielabschnitt nicht mehr genügend kamen. Sieben Tore in einer Halbzeit sind gegen einen solchen Gegner zu wenig. Es war ein verdienter Siege der Gäste, wir hätten die Niederlage durchaus knapper gestalten können“, fand der HSG Coach.

 

Irmgartz (1) und Scharfbillig - Keil, Ambros (2), Kloep, Meier (4/2), Teusch, Bach (1), Packmohr (3), Kappes, Czanik, Schieke (4), Lukanowski (1), Kucher (2), Frank (3)

 

 

HSG Hunsrück - SG Kappelwindeck/Steinbach 29:33 (11:17)

 

Achtbar zieht sich das Team von Trainer Nils Ibach gegen den Favoriten SG Kappelwindeck/Steinbach aus der Affäre und zeigt vor allem nach dem Wechsel eine starke Leistung.

 

Erneut verschliefen die Hunsrückerinnen aber ihren Start, lagen schnell 2:7 in der 9. Minute zurück und es schien sich ein Debakel für die HSG anzudeuten. Die Auszeit von Ibach in der 12. Minute rüttelte die Gastgeberinnen endgültig wach, die jetzt auf 7:9 in der 15. Minute verkürzten, dann aber den Faden erneut verloren und die Gäste zogen mit drei Treffern in Folge auf 7:12 in der 19. Minute davon. Den Vorsprung verteidigte der Gast dann bis zur 11:17 Pausenführung.

 

Ausgeglichen verlief die Begegnung nach dem Wiederanpfiff. Als die Gästespielerin Fitore Aliu in der 38. Minute eine Zeitstrafe kassierte, nutzte das Ibach-Team die Chance und kämpfte sich auf 20:22 in der 40. Minute heran. Die Begegnung schien zu kippen, doch die Zeitstrafe gegen Ann Kathrin Molz sorgte für Entscheidung, als dem Gast die erneute klare Führung zum 20:24 gelang. Die 4-Tore-Führung gaben die klug spielenden Gäste jetzt nicht mehr ab und entführten beide Punkte aus dem Hunsrück. 

 

Aber auf diese Leistung kann das Team von Trainer Nils Ibach aufbauen.

 

"Die Mannschaft hat trotz unserer Personalprobleme ein gutes Spiel gezeigt. Dabei setzt sie mehr und mehr die Trainingsinhalte um. Allerdings verpennten wir erneut den Start, steigerten uns dann und gewannen sogar die zweite Halbzeit. Leider verschärfen sich unsere Personalprobleme weiter, da sich Hanna Tatsch eine Bänder- und Kapselverletzung am Fuß zugezogen hat", klagt Ibach. 

 

Die Hunsrück HSG führte am Wochenende eine Spendenaktion für die Flutopfer im Ahrtal durch. Der Gast brachte 1.700 € Geldspende für diese Aktion mit, bemerkenswert!

 

Born, Kirst und Kristinsdottir - Wies (7/3), Tatsch (5), Gräber (7/1), Hahn (4), Bach (2), Molz (4), Bottlender, Römer, Regitz, Rolinger, Jacobs, Nicolae, Müller. 

 

14. September 2021

 

HSG Wittlich - HSG Freiburg

(Samstag, 18 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Wie die HSG Wittlich hatte auch die HSG Freiburg am vergangenen Wochenende spielfrei. Doch bei Freiburg war die Spielabsage nicht eingeplant:  Doch zwei Spielerinnen der Freiburger Mannschaft haben sich trotz Impfung mit Corona infiziert und so musste deren Spiel bei der SG Schozach-Bottwartal abgesagt werden. Ob die Begegnung in Wittlich stattfinden kann, steht noch in den Sternen. „Da wir nicht wissen, ob die Begegnung verlegt wird, bereiten wir uns akribisch auf den Gegner vor. So erwartet das Team von Trainer Thomas Feilen, das sich im Auftaktspiel einem der Meisterschaftsfavoriten aus Schozach-Bottwartal geschlagen geben musste, den Topfavoriten auf den Meistertitel. Die Breisgauer gelten als Zweitligaabsteiger in dieser Saison wieder als Aufstiegskandidat. Mit dem Zweitliga-Abstieg endete in Freiburg auch eine Trainer Ära: nach 16 Jahren mit Trainer Ralf Wiggenhauser übernahm der Kroate Igor Bojic den Trainerstuhl. Das Auftaktspiel gewannen die Freiburger gegen Pforzheim mit 27:23.  

 

Personal: „Wir haben derzeit keine Verletzungen zu beklagen, sind gut durch das Trainingssoll gekommen und hoffen, dass wir am Samstagabend die gleiche Aufstellung wie im Auftaktspiel haben werden“, sagt Wittlichs Coach Thomas Feilen.

 

Prognose: „Die Rollen sind klar verteilt! Wir nehmen die Aussenseiterrolle gerne an, haben im ersten Saisonspiel aber gezeigt, dass wir gegen die Spitzenteams Paroli bieten können. Und das wollen wir auch gegen Freiburg unter Beweis stellten. Es gilt die guten Phasen aus dem Auftaktspiel abzurufen und darauf aufzubauen. Wichtig wird das Zusammenspiel zwischen Abwehr und Torhüterinnen sein. Freiburg wird sicher ein hohes Tempo gehen und umso wichtiger ist unser Rückzugsverhalten, damit wir die einfachen Tore der Gäste verhindern. Darüber hinaus gilt es, die schwächeren Momente aus dem Auftaktspiel weiter zu minimieren, denn wir haben gesehen, dass man sich gegen die Spitzenteams keine „Auszeit“ erlauben kann. Daran haben wir gearbeitet und können jetzt befreit aufspielen. Es gilt für uns, dieses Spiel zu nutzen und sich an einem weiteren Topteam zu messen. Sehen wir mal was möglich ist! Selbstvertrauen haben wir genug und wenn die Chance da ist, wollen wir mit Einsatz und Engagement vor einer hoffentlich wieder großen Zuschauerkulisse überzeugen“, verspricht Feilen.

 

HSG Hunsrück - SG Kappelwindeck/Steinbach

(Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Mit 39:23 überrannte die SG Kappelwindeck/Steinbach am vergangenen Wochenende die HSG DJK Marpingen-Alsweiler und setzte damit vor dem Spiel im Hunsrück ein deutliches Zeichen! Nach der knappen Auftaktniederlage mit 26:24 bei der TSG Ketsch II meldete sich die Mannschaft damit eindrücklich in die Saison zurück. Auch wenn bei den Gästen das Verletzungspech äußerst schmerzlich zuschlug, hat das Team schon in der Vorbereitungszeit gezeigt, dass man in den unterschiedlichen Aufstellungen zu großen Spielen fähig ist. Immer wieder nutzen junge, hungrige Spielerinnen die Chance, sich im Bundesligakader zu zeigen und dort zu bestehen. So saß beim Saisonauftakt in Ketsch mit Lorena Vierling ein Eigengewächs erstmals in der 3. Liga auf der Bank und zeigte im Spiel gleich ihre Dynamik und Schnelligkeit. Auch sonst baut die SG auf ihren „Talentschuppen“. Zudem gelang es, mit Desiree Kolasinac eine der schillerndsten Handballerinnen aus der Region zu verpflichten. Die Gastgeberinnen aus dem Hunsrück verloren ihre beiden Auftaktspiele und wissen, dass die wichtigen Punkte zum Klassenerhalt vor heimischer Kulisse gewonnen werden müssen, doch mit dem Gast kommt eine schwere Aufgabe auf das Team von Trainer Nils Ibach zu.  

 

Personal: Neben den angeschlagenen Spielerinnen fällt jetzt auch noch Lisa Rolinger mit Nasenbeinbruch aus!

 

Prognose: „Wir haben derzeit Probleme im Rückraum, sind dort zu dünn besetzt! Auf uns wartet ein sehr starker Gegner, gegen den wir so lange wie möglich mithalten wollen. Die SG spielt einen technisch sehr sauberen Handball, ist uns vor allem körperlich überlegen, zudem spielt das Team einen effektiven und schnellen Ball. Es gilt, die entsprechenden Lösungen zu finden, doch aufgrund der momentanen Personalsituation wird das mehr als schwer“, ahnt HSG Coach Ibach.

 

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12. September 2021

 

SG BBM Bietigheim II - HSG Hunsrück 27:18 (14:8)

 

Die zweite Niederlage im zweiten Saisonspiel kommt für das Team von Trainer Nils Ibach sicher nicht unerwartet!

 

Schon die personellen Vorzeichen für die Hunsrückerinnen standen nach der klaren Auftaktniederlage zuhause gegen Möglingen nicht gut und so verliefen die Trainingseinheiten nicht nach den Vorstellungen des HSG Coachs. Doch letztlich hielt die Mannschaft die Niederlage in Grenzen. Am Ende musste sich die Mannschaft im Duell der beiden Aufsteiger mit 27:18 geschlagen geben. Die Reserve der SG kommt damit zum zweiten Sieg in Folge.

 

Furios starteten die Gastgeberinnen, schenkten den Hunsrückerinnen gleich sieben Treffer in Folge ein und führten 7:0 in der 10. Minute. Es folgte die Auszeit von Ibach, doch seine Mannschaft konnte erst in der 13. Minute nach einem Treffer von Sarah Wies zum 8:1 jubeln.  „Wir haben den Start völlig verschlafen, waren gut auf das eingestellt was der Gegner spielt. Doch die Mannschaft hat die Vorgaben nicht umgesetzt. Die Auszeit kam zum richtigen Zeitpunkt, ab diesem Moment waren wir die überlegenere Mannschaft“, sagte Ibach.

 

In der Folge lief es für die Gäste besser, die auf 10:5 in der 19. Minute verkürzten und jetzt die SG zur Auszeit zwangen. Zur Pause führten die Gastgeberinnen mit 14:8.

 

Den besseren Start in die zweite Hälfte gelang dem Ibach-Team, dass durch zwei Treffer von Sarah Wies auf 14:10 in der 35. Minute verkürzte. „In der entscheidenden Phase haben wir klarste Chancen nicht genutzt, einen Gegenstoß vergeben und das leere Tor nicht getroffen. Die Möglichkeit war da, das Spiel hier zu drehen“, meinte der HSG Coach.

 

Doch näher sollte die HSG nicht mehr kommen, denn jetzt zogen die Gastgeberinnen spielentscheidend auf 22:12 in der 46. Minute davon.

 

„Erneut waren wir zu aufgeregt, spielten in den entscheidenden Phasen zu hektisch und liefen dem verpennten Start immer hinterher. Am Ende ging den angeschlagenen Spielerinnen, die trotz ihrer Verletzungen versuchten, der Mannschaft zu helfen, die Luft aus und wir wollten kein Risiko gehen und haben sie dann geschont“, resümierte Ibach.

 

Born und Kirst - Frank, Wies (5), Tatsch (2), Bottlender (1), Römer, Regitz, Rolinger, Gräber (4/3), Hahn (2), Müller (1), Bach (1), Molz (2)

 

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07. September 2021

 

SG BBM Bietigheim II - HSG Hunsrück

(Sonntag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Während Aufsteiger HSG Hunsrück im Auftaktspiel vor heimischer Kulisse gegen den TV Möglingen Lehrgeld zahlte und eine klare Niederlage kassierte, sorgte der kommende Gastgeber, die SG BBM Bietigheim II mit dem Auswärtssieg bei der DJK Marpingen-Alsweiler für ein erstes Ausrufezeichen. Am Sonntag wartet auf das Team von Trainer Nils Ibach im zweiten Saisonspiel eine schwere Auswärtsaufgabe, bei der es nur darum gehen kann, das Ergebnis in Grenzen zu halten. „Mit einer solch klaren Niederlage in eine Saison zu starten, ist sicher nicht gut“, sagte der Hunsrück Coach nach der Begegnung und hofft darauf, dass seine Mannschaft sich in Bietigheim besser präsentieren kann als im Auftaktspiel vor heimischer Kulisse. Dabei gilt es vor allem, die Nervosität und die damit verbundene Hektik abzulegen. Die Mannschaft geht als klarer Außenseiter ins Spiel, hat nichts zu verlieren und kann ohne jeglichen Druck aufspielen. „Uns erwartet eine junge talentierte Truppe, dich technisch versiert ist. Im Auftaktspiel begann die SG mit einer 7:6 Formation, die aber schnell wieder auf die normale 6:6 umgestellt wurde. Die Mannschaft kann verschiedene Abwehrformationen spielen und ist deshalb schwer zu berechnen. Überraschend schlugen sie die SG Marpingen-Alsweiler“, weiß Ibach.

 

Personal: Judith Schmiedebach fällt ebenso verletzt aus wie Lea Römer. Zudem fehlt Viki Hoemann aus Urlaubsgründen.

 

Prognose: „Wir konnten diese Woche einfach nicht perfekt trainieren. Neben den fehlenden Spielerinnen ist Lisa Rolinger angeschlagen und muss kürzertreten. Andere Spielen mussten berufsbedingt aufgrund ihres Schichtplanes passen. Dennoch werden wir uns in den verbleibenden Trainingseinheiten taktisch gut auf die Gastgeberinnen einstellen und wollen unser Bestes geben. Dabei gilt es vor allem, die Chancen besser zu verwerten und die Nervosität abzulegen, um so die technischen Fehler zu reduzieren. Aus einer aggressiv arbeitenden Abwehr wollen wir zielsicher nach vorne spielen“, fordert Ibach.

 

Die HSG Wittlich hat an diesem Wochenende spielfrei.

 

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4. September 2021

 

HSG Wittlich - SG Schozach-Bottwartal 25:29 (13:12)

 

„Es war ein absolut verdienter Gästesieg“, gab Wittlichs Trainer Thomas Feilen nach dem Spiel zu, zeigte sich aber zurecht zufrieden mit dem Auftritt seines Teams, das über weite Strecken ein gleichwertiger Gegner war, sich am Ende aber der individuellen Überlegenheit der Gäste und seinen eigenen technischen Fehlern beugen musste.

 

Gegen die ambitionierten Gäste aus dem Schwabenland beeindruckten die Eifelanerinnen vor über 200 Zuschauern bis zur 49. Minute mit einem Spiel, bei dem Kampfgeist und Herz dominierten, das spielerische Vermögen der Mannschaft vielfach erkennbar wurde. Darauf lässt sich aufbauen. Doch Mannschaft und Trainer haderten zurecht mit einer nicht zufriedenstellenden Leistung des Schiedsrichtergespanns Sabrina Kleinhenz und Lisa Wenzke: alle strittigen Situationen legten die beiden Unparteiischen zugunsten der Gäste aus und auch die in den entscheidenden Situationen im zweiten Spielabschnitt zu sehenden Schrittfehler der Gästespielerinnen blieben ungeahndet.

 

„Auswärtssieg, Auswärtssieg…“ skandierten die SG Spielerinnen nach dem Schlusspfiff und freuten sich über die ersten beiden hart erkämpften Punkte.

„Hier werden noch einige Teams Punkte liegen lassen“, lobte der dänische Gästetrainer Hans Christensen, der keine Zweifel daran ließ, dass seine Mannschaft um den Titel mitspielen möchte. „Ich habe einen ambitionierten Kader und es wäre nicht richtig, wenn wir nicht jedes Spiel gewinnen wollen. So sind wir Dänen halt“, meinte der Gästecoach. 

 

Von Beginn an lieferten sich beide Teams ein Kopf-an-Kopf Rennen, bei dem zunächst die HSG die Nase vorne hatte. Dabei profitierte das Feilen Team in den Anfangsminuten von einer überragenden Alex Irmgartz im Tor und dem treffsicheren Neuzugang Michelle Meier auf Rechtsaussen.  So wehrte Irmgartz bis zur 4. Minute gleich vier Bälle des Gegners ab, Meier erzielte bis zum 5:3 ihres Teams bereits drei Treffer. „Die haben mich in den Anfangsminuten schon mächtig geärgert“, gab Christensen zu.

 

Die HSG setzte sich zunächst auf 7:4 in der 18. Minute ab, stellte mit einer aggressiv und klug arbeitenden 6:0 Deckung den Gästeangriff vor Rätsel. Eine umstrittene Zeitstrafe gegen Nicole Packmohr brachte die Gäste ins Spiel zurück, die sich wieder auf 12:11 herankämpften. Zur Pause führte Wittlich verdient mit 13:12. Dabei war es Routinier Lisa Kucher, die mit sehenswerten Einzelaktionen in der Schlussphase der ersten Hälfte wichtige Tore beisteuerte.

 

Die Begegnung blieb nach dem Wechsel ausgeglichen. Beim 17:18 in der 42. Minute legten die Gäste erstmals vor, doch Wittlich blieb in Schlagdistanz bis zum 21:22 in der 49. Minute. Als das Schiedsrichtergespann erneut einen klaren Schrittfehler des Gästeteams nicht ahndete, reichte es auch Wittlichs Trainer Thomas Feilen, der sich beschwerte und die gelbe Karte sah. Drei Treffer in Folge zum 21:25 in der 54. Minute bedeuteten dann die Vorentscheidung in einem Spiel, in dem Wittlich nie den Kopf hingen ließ und bis zum Schlusspfiff dagegenhielt.

 

Am Ende entführte der Favorit aus Schozach-Bottwartal die Punkte und überzeugte mit einer auf allen Positionen gleichweg gut besetzten Mannschaft, die konsequent den Weg zum Tor suchte und sich individuell am Ende behaupten konnte.

 

„Wir haben jetzt zwei intensive Trainingswochen vor uns, da wir kommendes Wochenende spielfrei sind und dann auf den nächsten Titelfavoriten aus Freiburg treffen“, sagte Feilen.

 

Irmgartz und Scharfbillig - Keil, Ambros, Kloep, Meier (9/3), Teusch, Bach (1), Packmohr (5), Kappes (1), Czanik, Schieke (2), Lukanowski (1), Kucher (5/2), Frank (1). 

 

 

HSG Hunsrück - TV Möglingen 21:37 (13:20)

 

Die HSG Hunsrück hatte sich ihren Start als Aufsteiger in die 3. Liga sicher anders vorgestellt. Doch der TV Möglingen wurde seiner Favoritenrolle gerecht und entführte vor 150 Zuschauern beide Punkte aus Sohren. Das der Sieg am Ende so deutlich ausfiel, war nach den Anfangsminuten nicht zu erwarten. Die Gäste legten zwar vor, doch der Aufsteiger hielt dagegen und kam einzig beim 3:3 in der 8. Minute zum Ausgleich, die Führung gelang im gesamten Spiel nicht. Beim 9:12 in der 19. Minute nahm HSG Coach Nils Ibach seine erste Auszeit, doch die Gäste zogen über 11:17 in der 26. Minute zur klaren Halbzeitführung (13:20) davon.  

 

„Wir sind gut ins Spiel reingekommen, haben dann aber den Kopf verloren und sind zu hektisch geworden. Durch die Bank machte sich jetzt die vorhandene Nervosität immer deutlicher bemerkbar und wir leisteten uns technische Fehler, vergaben beste Einwurf Möglichkeiten und das schreibe ich ausschließlich unserer Nervosität zu. Die Gegnerinnen legten eine sehr hohes Tempo vor, bestraften jeden unserer Fehler und kamen zu vielen einfachen Toren", stellte HSG Coach Nils Ibach fest. 

 

Nach dem Wechsel taten sich die Gastgeberinnen gegen die aggressive und konsequent arbeitende Gästeabwehr immer schwerer.  „Wir hatten uns einiges vorgenommen, kamen aus der Kabine raus und es dauerte wieder einige Minuten, bis die Mädels auch geistig wieder auf dem Platz waren und das war dann nicht das, was wir uns vorgenommen hatten“, klagte Ibach.

 

Mit fünf Treffern in Folge zum 13:25 in der 37. Minute war die „Messe früh gelesen“ und nur noch die Höhe des Gästesieges fraglich. Acht Treffer in einer Halbzeit zeigen deutlich die Schwächen der Gastgeberinnen an diesem Abend. 

 

„Wir liefen dem klaren Vorsprung der Gäste hinterher, haben jedoch den Kopf nie hängen lassen, doch letztlich waren Hektik und Nervosität zu groß. Die klare Niederlage war im ersten Saisonspiel nicht wünschenswert. Wir werden jetzt an unserem Abwehr- und Rückzugsverhalten arbeiten und versuchen im Angriff konsequenter abzuschließen, damit es nächste Woche besser läuft“, sagt der HSG Coach, der am kommenden Wochenende mit seinem Team zur Reserve der SG BBM Bietigheim reist, die mit einem Sieg bei der HSG Marpingen-Alsweiler für das erste Ausrufezeichen sorgte.

 

Born, Kirst und Kristinsdottir - Frank, Wies (3), Tatsch (5/1), Bottlender, Römer, Regitz, Rolinger (2), Gräber (5/1), Jacobs, Hahn (3/2), Müller, Bach (1), Molz (2).

 

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31. August 2021

 

Am Wochenende eröffnet die 3. Liga der Frauen die Handball Saison 2021/22 in der Region. Die beiden regionalen Vertreterinnen, die HSG Wittlich und die HSG Hunsrück beginnen ihre Jagd nach Punkten und dem Klassenerhalt.

70 Mannschaften und eine Vorrunde mit 6 Staffeln: Dies ist das Fundament für die neue Saison, in der drei Aufsteiger in die 2. Liga ausgespielt werden, 22 Mannschaften steigen in die Oberligabereiche ab, sodass für die Saison 2022/23 eine Stärke der 3. Liga mit 60 Mannschaften erreicht wird.

 

Um den Klassenverbleib spielen die Mannschaften, die die Plätze 7-11 oder 12 in ihren Staffeln belegt haben. Die gegen einen direkten Konkurrenten erzielten Punkte werden mitgenommen. Es entstehen vier Gruppen mit sechs Mannschaften und zwei Gruppen mit fünf Mannschaften. Die beiden ersten der Gruppen verbleiben in der 3. Liga.

 

HSG Wittlich - SG Schozach-Bottwartal

(Samstag, 18 Uhr, Berufsbildende Schule Wittlich)

 

Ausgangslage: Mit der SG Schozach-Bottwartal stellt sich gleich zum Saisonstart ein Geheimtipp auf den Gewinn des Titel in der Staffel E in Wittlich vor. In der Saison 19/20 belegten die Gäste den dritten Platz in ihrer Staffel und bauten seit der Corona-Pandemie ihren Kader fast komplett um. Sieben Spielerinnen verließen den Verein, doch es gelang den Verantwortlichen der Gäste, einen qualitativ hochwertigen Kader zusammenzustellen. Mit Freya Stonwaski fand eine ehemalige Zweitligaspielerin aus Herrenberg den Weg zum Team, zudem wechselte die erst 18-jährige Isa Lara Hage von Metzigen zur SG. Sie spielte davor bei Hypo Niederösterreich und war zuletzt in der Jugendbundesliga sowie beim 3. Liga Team von Metzigen am Start. Stonwaski verfügt als 18 fache kroatische U 17 Nationalmannschaftsspielerin über internationale Erfahrung. „Wir haben ein knackiges Auftaktprogramm, treffen zunächst auf die SG Schozach-Bottwartal, die eine enge Zusammenarbeit mit dem Zweitligisten aus Waiblingen pflegt und einige sehr talentierte junge Spielerinnen in ihren Reihen hat. Nach dem spielfreien Wochenende geht’s gegen den Zweitligaabsteiger aus Freiburg. Nach diesen beiden Spielen wissen wir, wo wir stehen. Wir haben keinen Druck in dem Auftaktprogramm, wissen aber, dass wir die Punkte gegen die direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt holen müssen. Sicherlich sind unsere beiden ersten Gegner in anderen Tabellenregionen der Liga unterwegs. Sollten wir dennoch punkten können, um so besser. Die diesjährige Vorbereitung war sicher für alle Teams etwas Besonderes, da nun fast seit einem Jahr kein Wettkampfspiel mehr stattgefunden hat. Vor allem die körperliche Situation der Spielerinnen war zu betrachten und wo wir im Vergleich zu anderen stehen, ist nur schwer einzuschätzen. Es fehlt zur Einschätzung einfach die Wettkampfsituation und da kann man auch keine Freundschaftsspiele heranziehen. Wir haben aus meiner Sicht ein gutes Level für die Runde erreicht, wollen so schnell wie möglich konkurrenzfähig sein und so lange wie möglich Paroli bieten“, sagt Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

 

Personal: Mit einigen kleinen Blessuren hatten sich die Wittlicher Spielerinnen während der Vorbereitung herumzuschlagen, doch bis auf Merle Kloep, für die das Spiel noch zu früh kommt, kann HSG Coach Thomas Feilen auf den kompletten Kader zurückgreifen.

 

Prognose: „Die Gäste gehen als Favoritinnen ins Spiel, habe eine Mannschaft, die eine gute Mischung aus jungen Talenten und erfahrenen Spielerinnen aufweist. Ich erwarte ein extrem temporeiches Spiel, bei dem es auf den guten Rückzug unserer Mannschaft ankommt. Gelingt es uns, das Gegenstoßspiel des Gegners gut zu verteidigen und eine kompakte Abwehr zu stellen, finden wir selbst in unser schnelles Gegenstoßspiel, dann werden wir sehen, was am Samstagabend möglich ist. Auf jeden Fall wollen wir das Spiel lange offen halten und in Schlagdistanz bleiben. Zeigt sich nur die kleinste Chance für uns, wollen wir diese auch nutzen,“ verspricht der Wittlicher Coach.

 

Tickets für Drittliga-Heimspiele der HSG Wittlich auch weiterhin an der Tageskasse

 

Wie schon angekündigt, führt die HSG Wittlich ab sofort bei den Heimspielen aller Mannschaften ein Ticketsystem ein, um im Bedarfsfall die nötige Nachverfolgung aller Besucher zu vereinfachen. Das System befindet sich aktuell in der Testphase, Startschuss ist am Samstag beim ersten Heimspiel der 1. Damenmannschaft um 18 Uhr gegen die SG Schozach-Bottwartal. Das digitale Ticket kann sowohl vom PC, Tablet oder Smartphone im Vorfeld bestellt werden, aber natürlich auch weiterhin an der Tageskasse (mit und ohne Smartphone). 

 

Für jedes HSG-Heimspiel gibt es ab sofort auf der website und über die sozialen Medienkanäle des Vereins einen QR-Code, der zur Website/App von VT Vereinsticket.de führt - der direkte Link: https://hsg-wittlich.vereinsticket.de 

Dort sind im HSG-Ticketshop alle Spiele der nächsten Wochen hinterlegt, für die man sich Karten reservieren kann und wo gleichzeitig seine persönlichen Daten zur Kontaktverfolgung hinterlegt. Die Bezahlung erfolgt auch weiterhin an der Tageskasse. Dort werden zudem die 3G-Regeln (geimpft, genesen oder getestet) überprüft, ohne die man aufgrund der geltenden Corona-Verordnung nicht in die BBS-Halle kommen darf.  

An der Tageskasse kann man auch weiterhin ohne Smartphone ein Ticket bestellen, am Einlass werden die Kontaktdaten gleich im System hinterlegt.

 

Bis zu 274 Sitzplätze werden für die Heimspiele in der BBS angelegt, Stehplätze gibt es wegen der geltenden Abstandsregelungen aktuell nicht. Wichtig: Alle Besucher müssen - speziell bei den Spielen der 1. Damen-Mannschaft in der 3. Liga - mindestens eine halbe Stunde vor Anwurf am Einlass der BBS-Halle sein, weil sonst vorbestellte Tickets verfallen und der Eintritt nicht mehr gewährleistet werden kann. 

 

HSG Hunsrück - TV Möglingen

(Samstag, 19.30 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Das „Abenteuer“ 3. Liga startet für die Hunsrück Damen um ihren Trainer Nils Ibach am Samstagabend in Sohren. Das Team trifft auf ein TV Möglingen, eine Mannschaft aus dem Landkreis Ludwigsburg. In der Saison 19/20 kamen die Gäste nicht über einen 10. Platz in ihrer Staffel hinaus, hatten aber mit Sulamith Klein die zweitbeste Torschützin der Liga in ihren Reihen. Klein hat zwischenzeitlich ihre Karriere beendet und auch Möglingen zollte der langen Spielpause personell Tribut. Einige Spielerinnen schlossen sich unterklassigen Mannschaften an und so war der Verein gezwungen, auf dem Spielermarkt aktiv zu werden. Mit Milena Radulovic wechselte eine junge Linkshänderin von der HSG Böblingen/Sindelfingen zum TV, dazu kam mit Valentina Beutel eine weitere Linkshänderin. Die ehemalige DHB Spielerin Melanie Walter kam von SG BBM Bietigheim und soll dem Gast auf Linksaußen als auch im Rückraum zu Toren verhelfen. „Mehr als das Saisonziel Klassenerhalt auszugeben, wäre vermessen. Da steht sonst überhaupt nichts zur Debatte. Wichtig ist mir, dass wir die Mannschaft und die Spielerinnen individuell weiterentwickeln. Wir haben uns gut vorbereitet auf die Saison, haben aber auch noch Entwicklungspotential. Es war schwer, sich auf den Gegner vorzubereiten, da ich nur zwei Videos zum Studium hatte, allerdings aus der Zeit, bevor der personelle Umbruch der Gäste stattfand. So werden wir uns voll auf uns konzentrieren“.

 

Personal: „Die Vorbereitung auf die Saison war gut, sieht man von unserem Verletzungspech ab. So fehlten Melissa Gräber, Judith Schmiedebach, Lea Römer und Anke Molz. Melissa und Anke werden dabei sein, der Einsatz von Lea entscheidet sich im Abschlusstraining und Judith wird mindestens noch einen Monat ausfallen“.

 

Prognose: „Möglingen ist der Favorit in diesem Spiel. Wir versuchen unsere Unbekanntheit zu nutzen, um den Gegner vor eine Herausforderung zu stellen. Ich erwarte das meine Mannschaft ihre Stärken, die Aggressivität in der Abwehr, das Tempo im Umschaltspiel und ihren Willen und Kampfgeist in die Waagschale werfen wird. Dabei bin ich optimistisch, dass dies gelingt, denn die Mädels sind nach fünf Monaten Vorbereitung, die aufgrund der nicht stattgefundenen Relegation so lange war, richtig heiß. Die Fortschritte bei einzelnen Spielerinnen und dem Team sind unverkennbar und das wollen wir jetzt auch auf die Platte bringen“, gibt sich Ibach kämpferisch.

 

Tickets für dieses Spiel sind über https://hsg-hunsrück.vereinsticket.de/ha-1-damen/2218933/ erhältlich. Eine Dauerkartenfunktion wird es in dieser Saison nicht geben. Die Bezahlung der Tickets erfolgt wie gewohnt vor Ort. Für alle Zuschauer gilt die 3G-Regel (geimpft/genesen/von einer anerkannten Teststelle getestet)

 

 

20. August 21

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vollständig geimpft in die neue Saison

 

Die Drittliga-Handballerinnen der HSG Wittlich, Trainerstab und Vorstand nehmen ihre Vorbildfunktion im Kampf gegen das Virus sehr ernst - Mit dem digitalen Vereinsticket  den Heimspielen. 

 

 

Die HSG Wittlich ist auch in Sachen Corona-Schutz bereit für die neue Handballsaison: Alle Drittliga-Spielerinnen, das Trainerteam der ersten Mannschaft und der Vorstand gehen als vollständig geimpfte Vorbilder in die neue Spielzeit. Zudem hat der Verein ein digitales Ticket-System für alle Heimspiele eingeführt, um die Corona-konforme Nachverfolgung aller Besucher zu sichern und die 274 Plätze in der BBS-Halle zu vergeben.

 

Für die Mannschaft war schon frühzeitig klar, dass man in Sachen Impfen an einem Strang ziehen wird: „Die mit COVID verbundenen Einschränkungen und Lockdowns haben uns vor Augen geführt, warum wir unseren Sport so lieben: das Wir-Gefühl, der Zusammenhalt, das gemeinsame Teilen von Siegen und Niederlagen und das Wachsen an neuen Herausforderungen. All‘ diese Erlebnisse mit dem Team sind unbezahlbar und schweißen zusammen“, sagt Drittliga-Spielerin Helen Schieke stellvertretend für die erste Damen-Mannschaft der HSG Wittlich.

 

Und weil die Spielerinnen diese Erkenntnisse uns Erlebnisse aus den vergangenen 18 Monaten verinnerlicht haben, wollen sie auch Vorbilder sein: „Mit der vollständigen Impfung schützen wir uns gegenseitig und wollen einen Teil dazu beitragen, nach und nach zum Regelbetrieb des Vereinslebens zurückzukehren. Besonders die kommende Saison in der 3. Liga ist etwas ganz Besonderes für uns, auf das wir schon lange hinfiebern und hintrainieren. Die abgebrochenen Saisons hat gezeigt, dass die Unterstützung unsere Zuschauer uns zu Höchstleistungen antreiben kann und ein entscheidender Faktor im Spiel sein kann. Daher hoffen wir, dass auch viele unserer Zuschauer die Impfangebote wahrnehmen, damit wir vor allem auch diejenigen schützen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können.“

 

Cheftrainer Thomas Feilen ist besonders stolz auf die 100-Prozent-Marke: „Wir alle möchten wieder gesellschaftliche, kulturelle und sportliche Freiheit für alle haben. Dazu muss auch aus unserer Sicht jeder seinen Beitrag leisten, aus Verantwortung für unsere Mitmenschen und uns selbst. Die 100 Prozent ín Mannschaft, Trainerteam und Betreuerstab sind ein toller Beweis und Vorbild für einen gemeinsamen, vollständigen Schulterschluss im Kampf gegen das Virus. Wir setzen damit ein klares Zeichen für Normalität in allen gesellschaftlichen Bereichen und wollen alle noch nicht Geimpften animieren, sich bewusst für den eigenen und gesellschaftlichen Virus-Schutz einer Impfung zu entscheiden.“

 

Dass ein neuerlicher Corona-bedingter Saisonabbruch eine „Katastrophe für den gesamten Sport“ bedeuten würde, weiß der HSG-Vorsitzende Axel Weinand, der froh ist, dass in der BBS-Halle mit der „3G-Regelung“ (geimpft, genesen oder getestet) und den geltenden Abstandsregeln wieder bis zu 274 Zuschauer kommen dürfen, auch wenn dies alles „einen Riesenaufwand“ bedeutet habe. Bei den Fans hofft er auf eine hohe Impfquote: „Wenn wir durch Impfen mehr Sicherheit auf der Tribüne wollen, müssen wir auch durch das Impfen die Sicherheit auf der Spielfläche haben. So war es auch keine große Diskussion, dass sich alle Spielerinnen, die Trainer, der Betreuerstab und auch der Vorstand komplett impfen lassen. Schließlich haben wir eine Vorbildfunktion für die Jugend, die Zuschauer und für den gesamten Verein.“

 

Digital zu den Heimspielen: Das neue Vereinsticket der HSG Wittlich

Die HSG Wittlich führt bei den Heimspielen aller Mannschaften ab der neuen Saison ein Ticketsystem ein, um die nötige Nachverfolgung aller Besucher zu vereinfachen. Das System befindet sich aktuell in der Testphase. Als erste Ligaspiele werden die 274 Plätze in der BBS-Halle bei den Drittliga-Spielen der ersten Damen-Mannschaft (ab 4. September) besetzt. Mit dem digitalen System, für das die Fans und Mitglieder die Apps Vereinsticket sowie VT Fansport nutzen müssen, wird neben der Nachverfolgung das Platzkontingent gesteuert und überwacht, zudem können über die Apps auch Tickets gekauft werden (anfangs noch ohne Onlinezahlung). „Mit dem Vereinsticket gehen wir einen wichtigen Schritt in die digitale Zukunft des Vereins“, sagt Vorstandsmitglied Stefan Rogowski, der das Projekt betreut.

 

Über den Link https://vereinsticket.app/register/hsg-wittlich  können sich Mitglieder und Fans registrieren und erhalten nach erfolgreicher Registrierung einen digitalen Vereinsausweis. Wer registriert ist, muss sich zudem die App VT Fansport aus dem AppStore fürs iPhone oder im PlayStore für Android-Geräte herunterladen, um dort sein Ticket zu erwerben. Man kann sich allerdings auch weiterhin am Spieltag beim Einlass registrieren lassen, dafür sollten die Besucher allerdings zehn Minuten früher an der BBS-Halle sein.  

 

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3. August 2021

 

Die Spannung steigt: noch sind es knapp vier Wochen, dann fällt der Startschuss für die Saison der 3. Liga der Frauen, in der die beiden regionalen Vertreterinnen, die HSG Wittlich und die HSG Hunsrück das Abenteuer in der dritthöchsten Spielklasse der Handballer angehen wollen. Die Eifelanerinnen mit ihrem Trainer Thomas Feilen eröffnen die Saison mit dem Heimspiel am Samstag, 4. September um 18 Uhr in der Halle der Berufsbildenden Schule gegen die SG Schozach-Bottwartal, am gleichen Abend trifft die HSG Hunsrück mit ihrem Trainer Nils Ibach um 19.30 Uhr in der Sohrener Sporthalle auf den TV Möglingen.

 

Wittlich empfängt mit der SG Schozach-Bottwartal aus der Nähe von Heilbronn eine starke, 3. Ligaerfahrene Mannschaft, die in der Saison 19/20 den dritten Platz in ihrer Staffel belegte und sich nach der neuen Staffeleinteilung in der Süd-West Staffel wiederfand und das sorgte aufgrund der weiteren Fahrten für wenig Begeisterung bei den SG Verantwortlichen. Gewaltig hat sich der Kader des ersten Gegners der HSG Wittlich in den letzten beiden Jahren verändert und nicht umsonst wird die SG als Geheimtipp der Liga gehandelt:  Gleich sieben Abgänge hatte das SG Trainerteam wegzustecken, doch die längere Vorbereitungszeit bot Gelegenheit, gleich vier Neuzugänge in die Mannschaft zu integrieren und damit einen qualitativ hochwertigen Kader zusammenzustellen, der vor Beginn der jetzigen Saison weiter verstärkt wurde.  Mit Freya Stonawski stieß eine ehemalige Zweitligaspielerin aus Herrenberg zum Team, dazu Mareen Merkel aus Birkenau und Lotta Gerstweiler aus Sindelfingen. Sie stand im erweiterten Kader der U18 Nationalmannschaft. Mit Svenja Mann kam eine weitere junge Spielerin von der Neckarsulmer Sportunion. Dort spielte sich zusätzlich zur A-Jugend bei den Württembergliga Damen und war hier eine tragende Spielerin. Ihren Kreuzbandriss hat Mann zwischenzeitlich überstanden und steht dem Kader nun wieder zur Verfügung. Seit Januar 21 ist bei der SG ein neues Trainerteam mit Hanse Christensen und Miriam Bohm im Amt und gleich gab es weitere Veränderungen: Einzig im Tor blieb es beim Gespann Jana Brausch/Rena Keller, dass der Sportliche Leiter der SG Michael Gramsch als das „vermutlich beste Team der 3. Liga“ bezeichnete. Für den Rückraum verpflichtete man vom Zweitligisten SG Rödertal Lisa Loehnig. Die 18-jährige Linkshänderin Sophie Räuchle kommt von der SG BBM Bietigheim und spielte vor kurzem noch um die Deutsche A-Jugend-Meisterschaft. Mit der Verpflichtung der 17-jährigen Caroline Maier ist es der SG Schozach-Bottwartal gelungen, die bisherige Lücke „Kreisläuferinnen“ teilweise zu schließen. Seit 2019 war sie dann fester Bestandteil der neu formierten 3. Liga-Damenmannschaft des TV Nellingen und spielte zusätzlich mit der A-Jugendbundesliga. Das erst 15jährige Handballtalent Maren Keil komplettiert den SGSB Rückraum der kommenden Saison. Der VfL Waiblingen hat allerdings das Erstzugriffsrecht für mit Doppelspielrecht ausgestatte Nachwuchsspielerin. Mit Leonie Henkel verpflichtete die SG eine weitere Linkshänderin, die bereits einiges an 3. Liga-Erfahrung aufweisen kann.  Mit der Verpflichtung der 18jährigen Isa Lara Hage von der TUS Metzingen wurde bei der SGSB die letzte Lücke im Kader geschlossen. Isa wird mit Caroline Maier zusammen das Duo am Kreis bei den 3. Liga-Damen bilden. Isa begann ihre Handball-Karriere beim HC Hypo Niederösterreich, bevor sie dann zur TUS Metzingen wechselte. In Metzingen spielte Isa unter anderem in der Jugendbundesliga sowie beim 3. Liga-Team des Bundesligisten. Isa, die die deutsche und kroatische Staatsbürgerschaft besitzt, wurde bereits 18 mal zur kroatischen U17 Nationalmannschaft berufen und konnte dort internationale Erfahrungen sammeln.

 

Die Hunsrück HSG hat den TV Möglingen zu Gast, eine Mannschaft aus dem Landkreis Ludwigsburg. Die Mannschaft belegte in der Saison 19/20 den 10. Platz in ihrer Staffel, hatte dabei bei mit Sulamith Klein die zweitbeste Torschützin der Liga in ihren Reihen. In die Spielzeit 20/21 startete der TV Möglingen mit zwei Niederlagen gegen Pforzheim und die SG St. Leon/Reilingen, ehe die Saison endgültig beendet wurde. Jetzt schaut man in Möglingen auf die anstehende Saison, hat ebenfalls einige Veränderungen im Kader zu vermelden. Sicherlich schwer wiegt der Verlust von Topscoorerin Klein für die Möglinger die wie Jasmina Vogt ihre Karriere beendet hat. Zudem mussten mit Cornelia Langenberg und Feride Günsoy gleich zwei arrivierte Kräfte beruflich bedingt für die neue Saison absagen und schlossen sich unterklassigen Vereinen an.  Als Neuzugang konnte Beachnationalspielerin Laila Ihlefeldt von der SG BBM Bietigheim gewonnenen werden. Zudem wechselt Nina Dierolf von der HB Ludwigsburg nach Möglingen. Um die entstandene Lücke auf Rechtsaußen zu füllen, konnte Trainer Hannes Diller mit Milena Radulovic einen jungen, talentierten Ersatz verpflichten. Milena kommt von der HSG Böblingen/Sindelfingen und überzeugt durch ihr ausgezeichnetes Gegenstoßverhalten. Mit Valentina Beutel kam eine weitere Linkshänderin nach Möglingen. Sie soll auf Rückraummitte und Rückraumrechts unterstützen. Von der SG BBM Bietigheim wechselte Melanie Walter nach Möglingen. Die ehemalige DHB-Spielerin, die beim SV Kornwestheim ausgebildet wurde, wird sowohl auf Linksaußen als auch im Rückraum auf Torejagd gehen. Auch im Trainerstab meldet der TV einen Neuzugang: Jan Diller, Bruder von Trainer Hannes Diller wird als Torwarttrainer fungieren. Der 29-jährige B-Lizenz-Inhaber ist seit zwei Jahren beim Nachwuchs des TV Bittenfeld aktiv und betreute dort sowohl die U19 in der Jugendbundesliga, sowie die U17 in der Baden-Württembergischen Oberliga.

 

Wie verlaufen die letzten Wochen der Vorbereitung für die beiden regionalen Vertreter in der 3. Liga?

„Wir befinden uns jetzt im 2. Vorbereitungsblock, werden noch an zwei Wochenenden neben den wöchentlichen Einheiten trainieren und auch Spiele am Wochenende bestreiten. Dabei treffen wir ausschließlich auf 3. Liga Mannschaften, darunter in heimischer Halle gegen die HSG Hunsrück, die SG Gedern-Nidda und die DJK Marpingen, auswärts spielen wir noch bei Bayer Leverkusen II und Mainz 05 II. Jetzt steht der handballerische Feinschliff an, um zum Saisonstart in bestmöglicher Verfassung zu sein, werden wir die Belastung steigern, um sie dann wieder mit Blick auf das erste Saisonspiel anzupassen. Dabei kommt gleich mit der SG Schozach-Bottwartal ein Meisterschaftsfavorit nach Wittlich“, sagt Wittlichs Coach Thomas Feilen.

„Aus unseren bislang drei Vorbereitungsspielen konnten wir wichtige Erkenntnisse ziehen. Die Mädels haben das gut gemacht. Diese Woche werden wir bis kommenden Montag eine Regenerationsphase einlegen, um dann an jedem Wochenende Spiele zu absolvieren. Es ist wichtig, dass wir jetzt schon in den Rhythmus finden. Es wird noch ein zusätzliches Trainingslager geben und auch in der Woche werden wir neben den Trainingseinheiten noch Testspiele einstreuen. Wir spielen noch in Wittlich, bei der DJK Marpingen und der SG Bretzeheim, zuhause gegen Saarbrücken und Ketsch. Die Trainingsbelastung wird so gesteuert, dass die Mädels zum ersten Saisonspiel topfit sein sollten“, sagt HSG Coach Nils Ibach.

 

Wie sind die Trainer mit der bisherigen Saisonvorbereitung zufrieden?

„Mit dem jetzigen Stand der Vorbereitung bin ich zufrieden, doch es bleibt noch einiges zu tun. Wir müssen aufgrund der Urlaubssituation jonglieren, doch die Spielerinnen, die am Training teilnehmen können, arbeiten konzentriert und wir sehen, dass wir vorankommen. Bis zum Saisonstart wollen wir so weit sein, dass wir auf Augenhöhe mitspielen können“, erklärt HSG Coach Thomas Feilen.

„Trotz kleinerer Blessuren bin ich mit dem Stand der Vorbereitung zum jetzigen Zeitpunkt zufrieden. Wir haben zwar noch nach Verstärkungen geschaut, doch das gestaltete sich sehr schwierig. Es geht vielen Vereinen so, dass wichtige Spielerinnen nach der corona-bedingten Zwangspause nicht mehr weiter machen und so reduzieren sich die Möglichkeiten, entsprechende Spielerinnen zu finden“, sagt Ibach.

 

Wie sieht die personelle Situation aus?

„Natürlich plagen sich einige Spielerinnen mit kleinen Blessuren, allerdings nichts Schwerwiegendes und ich hoffe, dass alle zum Saisonstart fit sind“, sagt Feilen. „Auch bei uns ist die eine oder andere kleine Verletzung zu beklagen. So hat sich Melissa Gräber einen Fingerbruch zugezogen, sie wird aber bis zum Saisonstart wieder fit sein“, verrät Ibach.

 

Was sind die Erwartungen an die nun anstehende Saison?

„Unser Vorteil ist sicher, dass wir mit einem Heimspiel starten können, wenngleich es direkt in den ersten beiden Spielen mit Schozach-Bottwartal und Freiburg zwei Hochkaräter auf uns warten. Wir werden alles daransetzen, besser zu sein als der mögliche erste Absteiger. Selbstverständlich ist der Klassenerhalt unser Saisonziel“, verrät Feilen.

 

„Mehr als das Saisonziel Klassenerhalt auszugeben, wäre vermessen.  Da steht sonst überhaupts nicht zu Debatte. Wichtig ist mir, dass wir die Mannschaft und die Spielerinnen individuell weiterentwickeln“, sagt der Hunsrück Coach.

 

 

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14. Juni 2021

 

 

Die Saisonplanung für die neue Saison in der 3. Liga der Frauen steht und jetzt haben die heimischen Vertreter ein konkretes Ziel vor Augen.

 

Am Wochenende 4./5. September startet die neue Saison. Die HSG Wittlich eröffnet mit ihrem ersten Heimspiel die Saison am Samstag, 4. September um 18 Uhr gegen die SG Schozach-Bottwartal, die Hunsrück HSG startet am Sonntag, 5. September gegen den TV Möglingen.

 

In ihrer Staffel E treffen die beiden regionalen Vertreter auf einen alten Bekannten aus RPS Oberligazeiten, die DJK Marpingen/Alsweiler, alle anderen Vertreter sind unbekannte Größen für die Teams von Wittlichs Trainer Thomas Feilen und Hunsrück Trainer Nils Ibach.

 

In der Staffel E spielen neben den beiden regionalen Vertretern die DJK/Marpingen/Alsweiler, die HSG Freiburg, die HSG St. Leon/Reilingen, die SG BBM Bietigheim II, die SG Schozach-Bottwartal, die SG Steinbach/Kappelwindeck, die TG 88 Pforzheim, die TSG Ketsch 1902 II und der TV Möglingen.

 

70 Mannschaften und eine Vorrunde mit sechs Staffeln: Das ist das Fundament für die Saison 2021/22 in der 3. Liga der Frauen. Es werden drei Aufsteiger in die 2. Liga ausgespielt; 22 Teams steigen in die Oberligabereiche ab, sodass für die Saison 2022/23 eine Stärke der 3. Liga von 60 Mannschaften erreicht wird.

 

Anders als vergangene Saison wurde die Liga nochmals um eine Staffel erweitert, sodass sich der Spielmodus etwas ändert: Um den Klassenverbleib spielen die Mannschaften, die in ihrer Vorrundengruppe die Plätze 7 bis 11 oder 12 belegt haben. Die gegen einen direkten Konkurrenten erzielten Punkte werden mitgenommen. Es entstehen vier Gruppen mit sechs und zwei Gruppen mit fünf Mannschaften. Erster und Zweiter der sechs Gruppen verbleiben in der 3. Liga.

 

„Nach lediglich zwei ausgetragenen Spielen in der vergangenen abgebrochenen Saison sehen wir uns nach wie vor als Neuling in der 3. Liga“, sagt HSG Trainer Thomas Feilen. „Die Einteilung ist kein Wunschkonzert und wir nehmen es, wie es kommt. Es warten sicherlich interessante Spiele, aber auch weite Fahrten auf uns. Wir freuen uns, bald loslegen zu können und werden die verbleibende Vorbereitungszeit nutzen, um für den Liga-Start gerüstet zu sein mit dem Ziel, so lange wie möglich, um den Klassenerhalt im Rennen zu bleiben. Das es eine anspruchsvolle Saison wird, ist jedem bewusst, auf die wir uns aber natürlich freuen. Wir sind am Ende 1. Vorbereitungsphase und werden in der kommenden Woche (19. bis 25. Juli) eine kleine Pause einlegen, in der die Spielerinnen aber individuell arbeiten. Die ersten Trainingsspiele haben wir absolviert, unter anderem gegen Gedern/Nidda und die DJK Marpingen/Alsweiler (beide 3. Liga) und ich bin mit dem jetzigen Vorbereitungsstand sehr zufrieden. Die Mannschaft zieht super mit und alle freuen sich, endlich wieder auf dem Feld zu stehen. Es steckt eine ganze Menge Potential in unserem Team, das wir zum Saisonstart maximal ausschöpfen wollen. Es geht darum die neuen Spielerinnen schnell zu integrieren und ein gutes Gefühl für das Spiel zu bekommen. Wir starten mit einem knackigen Programm, treffen auf die SG aus Schozach-Bottwartal, die eine enge Zusammenarbeit mit dem Zweitligisten aus Waiblingen betreibt und einige sehr talentierte junge Spielerinnen in seine Reihen hat. Es folgt dann ein spielfreies Wochenende und dann treffen wir gleich auf den Zweitligaabsteiger aus Freiburg. Nach diesen beiden Spielen wissen wir, wo wir stehen. Wir hoffen sehr, dass wir in den Spielen von den Zuschauern unterstützt werden können, haben noch weitere Vorbereitungsspiele gegen die 3. Ligisten Mainz 05, Gedern/Nidda, Marpingen/Alsweiler und die HSG Hunsrück. Weitere Spiele sind in der Planung. Ab dem 26.7. werden wir in die spielerische Vorbereitung auf die Saison starten“, verrät Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

 

„Wir stecken mit in der Vorbereitung, sind dreimal wöchentlich am Trainieren. Nächste Woche (19. Bis 25. Juli) werden wir eine kleine Pause einlegen, um die eine oder andere kleine Blessur auszukurieren. Dann steigen wir wieder voll in die Arbeit ein, haben im August Vorbereitungsspiele gegen die Ligakonkurrenten aus Wittlich und Marpingen/Alsweiler, spielen gegen weitere Drittligisten aus anderen Gruppen wie Mainz 05 II und die TSG Bretzenheim und treffen auf RPS Ligist TBS Saarbrücken und werden auch noch gegen die Kurpfalzbären (Bundesligist und neues Team von Franzi Steil) spielen. Die genauen Termine der im August stattfindenden Spiele werden wir dann veröffentlichen, wenn klar ist, wie sich die Zuschauerregelung aufgrund der Corona-Situation darstellt. Konditionell und individuell haben wir unseren Trainingsplan durch, arbeiten jetzt an taktischen Konzepten. Bislang können wir mit der Vorbereitung sehr zufrieden sein und sehen der neuen Saison und der neuen Liga mit Vorfreude entgegen. So langsam nimmt alles Formen an und wir freuen uns, wenn es endlich losgeht. Klar ist unser Saisonziel der Klassenerhalt, alles andere wäre vermessen. Wichtig ist uns, dass sich die Mannschaft und die Spielerinnen individuell weiterentwickeln“, sagt Hunsrück Trainer Nils Ibach. 

 

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