18. September 2021

 

HSG Wittlich - HSG Freibu​rg 21:27 (14:12)

 

Am Ende wird der Zweitligaabsteiger aus Freiburg seiner Favoritenrolle gerecht, doch für Wittlich war auch an diesem Abend mehr drin. Gleich auf vier Spielerinnen musste die HSG Freiburg am Samstagabend in Wittlich aufgrund ihrer Corona Infektionen verzichten. „Dennoch stellte der Gast eine äußerst konkurrenzfähige Mannschaft“, meinte Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

 

Erkennbar war von Beginn an der Versuch der Wittlicherinnen, mit einem schnellen Umschaltspiel zu einfachen Toren zu kommen. Während Freiburg im Angriff mit sieben Feldspielerinnen agierte, gelang es den Gastgeberinnen vorzulegen und so führte das Team von Trainer Thomas Feilen 3:1 in der 5. Minute. Die Gäste glichen erstmals beim 4:4 in der 9. Minute aus, doch Wittlich verteidigte die Führung. Allerdings unterliefen den Gastgeberinnen in den Anfangsminuten einige technische Fehler, man hätte deutlicher führen können und die Anzahl der technischen Fehler sollte im ersten Spielabschnitt insgesamt hoch bleiben. Im Tor war erneut Verlass auf Alex Irmgartz, die wesentlichen Anteil daran hatte, dass ihre Mannschaft sich wieder auf zwei Tore absetzte und so 7:5 in der 15. Minute führte und jetzt den Gast zur ersten Auszeit zwang. Wittlich zeigte sich unbeeindruckt, erzielte die erste drei Tore-Führung beim 9:6 in der 18. Minute und wieder war es Irmgartz im HSG Kasten, die ihre Mannschaft bei Unterzahl mit einer tollen Parade im Spiel hielt. Es folgten zwei Zeitstrafen für die HSG Wittlich und so nahm HSG Coach Thomas Feilen folgerichtig die Auszeit in der 20. Minute. Freiburg nutzte den Überzahl-Vorteil und glich zum 9:9 aus und konnte mit dem vierten Treffern in Folge sogar 9:10 in Führung gehen. Bei Wittlich häuften sich jetzt die Ballverluste, lange blieben die Mannschaften ohne Treffer, ehe das Wittlicher Geburtstagskind Carolin Ambros zum 10:10 in der 27. Minute ausglich. Im Gegenzug parierte Irmgartz einen Siebenmeter der Breisgauerinnen und es gelang dem „Feilen-Team“ die zwei Tore Führung zum 13:11, beim 14:12 für den Außenseiter wurden die Seiten gewechselt. Der Vorsprung der Wittlicher ging dank der guten Defensivleistung absolut in Ordnung.

 

„In der ersten Halbzeit waren wir schon die spielbestimmende Mannschaft, hätten höher führen müssen, hatten Gelegenheiten genug“, fand Feilen.

 

Den besseren Start in die zweite Hälfte hatte dann der Gast, der zum 14:14 ausglich, die Begegnung blieb bis 17:17 in der 38. Minute ausgeglichen. Die Zeitstrafe gegen Irina Lukanowski nutzte Freiburg mit drei Treffern in Folge zum 17:20. Doch noch einmal kämpfte sich Wittlich heran, verkürzte auf 20:21 in der 51. Minute. Die Chance zum Ausgleich nutzte Wittlich nicht, erneut ein technischer Fehler, den der Favorit gleich bestrafte. Als Routinier Andrea Czanik beim 20:23 in der 55. Minute die rote Karte sah und disqualifiziert wurde, war das Spiel entschieden. Drei weitere Treffer in Folge zum 20:26 sorgten für die endgültige Entscheidung. Freiburg gewann am Ende dank einer starken Defensive und einer überragenden Christiane Baum, die 10 Treffer erzielte und die die Wittlicher Abwehr nach dem Wechsel nicht mehr in den Griff bekam.

 

„Wir kamen einfach nicht gut aus der Kabine, fanden im Angriff keine Lösungen gegen die variantenreichen offensiven Deckungsformationen der Gäste, die uns an diesem Abend vor eine Herausforderung stellten. Angriffstaktisch werden wir in dieser Woche nachjustieren müssen, denn wir brauchen vernünftige Abschlusssituationen, in die wir im zweiten Spielabschnitt nicht mehr genügend kamen. Sieben Tore in einer Halbzeit sind gegen einen solchen Gegner zu wenig. Es war ein verdienter Siege der Gäste, wir hätten die Niederlage durchaus knapper gestalten können“, fand der HSG Coach.

 

Irmgartz (1) und Scharfbillig - Keil, Ambros (2), Kloep, Meier (4/2), Teusch, Bach (1), Packmohr (3), Kappes, Czanik, Schieke (4), Lukanowski (1), Kucher (2), Frank (3)

 

 

HSG Hunsrück - SG Kappelwindeck/Steinbach 29:33 (11:17)

 

Achtbar zieht sich das Team von Trainer Nils Ibach gegen den Favoriten SG Kappelwindeck/Steinbach aus der Affäre und zeigt vor allem nach dem Wechsel eine starke Leistung.

 

Erneut verschliefen die Hunsrückerinnen aber ihren Start, lagen schnell 2:7 in der 9. Minute zurück und es schien sich ein Debakel für die HSG anzudeuten. Die Auszeit von Ibach in der 12. Minute rüttelte die Gastgeberinnen endgültig wach, die jetzt auf 7:9 in der 15. Minute verkürzten, dann aber den Faden erneut verloren und die Gäste zogen mit drei Treffern in Folge auf 7:12 in der 19. Minute davon. Den Vorsprung verteidigte der Gast dann bis zur 11:17 Pausenführung.

 

Ausgeglichen verlief die Begegnung nach dem Wiederanpfiff. Als die Gästespielerin Fitore Aliu in der 38. Minute eine Zeitstrafe kassierte, nutzte das Ibach-Team die Chance und kämpfte sich auf 20:22 in der 40. Minute heran. Die Begegnung schien zu kippen, doch die Zeitstrafe gegen Ann Kathrin Molz sorgte für Entscheidung, als dem Gast die erneute klare Führung zum 20:24 gelang. Die 4-Tore-Führung gaben die klug spielenden Gäste jetzt nicht mehr ab und entführten beide Punkte aus dem Hunsrück. 

 

Aber auf diese Leistung kann das Team von Trainer Nils Ibach aufbauen.

 

"Die Mannschaft hat trotz unserer Personalprobleme ein gutes Spiel gezeigt. Dabei setzt sie mehr und mehr die Trainingsinhalte um. Allerdings verpennten wir erneut den Start, steigerten uns dann und gewannen sogar die zweite Halbzeit. Leider verschärfen sich unsere Personalprobleme weiter, da sich Hanna Tatsch eine Bänder- und Kapselverletzung am Fuß zugezogen hat", klagt Ibach. 

 

Die Hunsrück HSG führte am Wochenende eine Spendenaktion für die Flutopfer im Ahrtal durch. Der Gast brachte 1.700 € Geldspende für diese Aktion mit, bemerkenswert!

 

Born, Kirst und Kristinsdottir - Wies (7/3), Tatsch (5), Gräber (7/1), Hahn (4), Bach (2), Molz (4), Bottlender, Römer, Regitz, Rolinger, Jacobs, Nicolae, Müller. 

 

14. September 2021

 

HSG Wittlich - HSG Freiburg

(Samstag, 18 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Wie die HSG Wittlich hatte auch die HSG Freiburg am vergangenen Wochenende spielfrei. Doch bei Freiburg war die Spielabsage nicht eingeplant:  Doch zwei Spielerinnen der Freiburger Mannschaft haben sich trotz Impfung mit Corona infiziert und so musste deren Spiel bei der SG Schozach-Bottwartal abgesagt werden. Ob die Begegnung in Wittlich stattfinden kann, steht noch in den Sternen. „Da wir nicht wissen, ob die Begegnung verlegt wird, bereiten wir uns akribisch auf den Gegner vor. So erwartet das Team von Trainer Thomas Feilen, das sich im Auftaktspiel einem der Meisterschaftsfavoriten aus Schozach-Bottwartal geschlagen geben musste, den Topfavoriten auf den Meistertitel. Die Breisgauer gelten als Zweitligaabsteiger in dieser Saison wieder als Aufstiegskandidat. Mit dem Zweitliga-Abstieg endete in Freiburg auch eine Trainer Ära: nach 16 Jahren mit Trainer Ralf Wiggenhauser übernahm der Kroate Igor Bojic den Trainerstuhl. Das Auftaktspiel gewannen die Freiburger gegen Pforzheim mit 27:23.  

 

Personal: „Wir haben derzeit keine Verletzungen zu beklagen, sind gut durch das Trainingssoll gekommen und hoffen, dass wir am Samstagabend die gleiche Aufstellung wie im Auftaktspiel haben werden“, sagt Wittlichs Coach Thomas Feilen.

 

Prognose: „Die Rollen sind klar verteilt! Wir nehmen die Aussenseiterrolle gerne an, haben im ersten Saisonspiel aber gezeigt, dass wir gegen die Spitzenteams Paroli bieten können. Und das wollen wir auch gegen Freiburg unter Beweis stellten. Es gilt die guten Phasen aus dem Auftaktspiel abzurufen und darauf aufzubauen. Wichtig wird das Zusammenspiel zwischen Abwehr und Torhüterinnen sein. Freiburg wird sicher ein hohes Tempo gehen und umso wichtiger ist unser Rückzugsverhalten, damit wir die einfachen Tore der Gäste verhindern. Darüber hinaus gilt es, die schwächeren Momente aus dem Auftaktspiel weiter zu minimieren, denn wir haben gesehen, dass man sich gegen die Spitzenteams keine „Auszeit“ erlauben kann. Daran haben wir gearbeitet und können jetzt befreit aufspielen. Es gilt für uns, dieses Spiel zu nutzen und sich an einem weiteren Topteam zu messen. Sehen wir mal was möglich ist! Selbstvertrauen haben wir genug und wenn die Chance da ist, wollen wir mit Einsatz und Engagement vor einer hoffentlich wieder großen Zuschauerkulisse überzeugen“, verspricht Feilen.

 

HSG Hunsrück - SG Kappelwindeck/Steinbach

(Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Mit 39:23 überrannte die SG Kappelwindeck/Steinbach am vergangenen Wochenende die HSG DJK Marpingen-Alsweiler und setzte damit vor dem Spiel im Hunsrück ein deutliches Zeichen! Nach der knappen Auftaktniederlage mit 26:24 bei der TSG Ketsch II meldete sich die Mannschaft damit eindrücklich in die Saison zurück. Auch wenn bei den Gästen das Verletzungspech äußerst schmerzlich zuschlug, hat das Team schon in der Vorbereitungszeit gezeigt, dass man in den unterschiedlichen Aufstellungen zu großen Spielen fähig ist. Immer wieder nutzen junge, hungrige Spielerinnen die Chance, sich im Bundesligakader zu zeigen und dort zu bestehen. So saß beim Saisonauftakt in Ketsch mit Lorena Vierling ein Eigengewächs erstmals in der 3. Liga auf der Bank und zeigte im Spiel gleich ihre Dynamik und Schnelligkeit. Auch sonst baut die SG auf ihren „Talentschuppen“. Zudem gelang es, mit Desiree Kolasinac eine der schillerndsten Handballerinnen aus der Region zu verpflichten. Die Gastgeberinnen aus dem Hunsrück verloren ihre beiden Auftaktspiele und wissen, dass die wichtigen Punkte zum Klassenerhalt vor heimischer Kulisse gewonnen werden müssen, doch mit dem Gast kommt eine schwere Aufgabe auf das Team von Trainer Nils Ibach zu.  

 

Personal: Neben den angeschlagenen Spielerinnen fällt jetzt auch noch Lisa Rolinger mit Nasenbeinbruch aus!

 

Prognose: „Wir haben derzeit Probleme im Rückraum, sind dort zu dünn besetzt! Auf uns wartet ein sehr starker Gegner, gegen den wir so lange wie möglich mithalten wollen. Die SG spielt einen technisch sehr sauberen Handball, ist uns vor allem körperlich überlegen, zudem spielt das Team einen effektiven und schnellen Ball. Es gilt, die entsprechenden Lösungen zu finden, doch aufgrund der momentanen Personalsituation wird das mehr als schwer“, ahnt HSG Coach Ibach.

 

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12. September 2021

 

SG BBM Bietigheim II - HSG Hunsrück 27:18 (14:8)

 

Die zweite Niederlage im zweiten Saisonspiel kommt für das Team von Trainer Nils Ibach sicher nicht unerwartet!

 

Schon die personellen Vorzeichen für die Hunsrückerinnen standen nach der klaren Auftaktniederlage zuhause gegen Möglingen nicht gut und so verliefen die Trainingseinheiten nicht nach den Vorstellungen des HSG Coachs. Doch letztlich hielt die Mannschaft die Niederlage in Grenzen. Am Ende musste sich die Mannschaft im Duell der beiden Aufsteiger mit 27:18 geschlagen geben. Die Reserve der SG kommt damit zum zweiten Sieg in Folge.

 

Furios starteten die Gastgeberinnen, schenkten den Hunsrückerinnen gleich sieben Treffer in Folge ein und führten 7:0 in der 10. Minute. Es folgte die Auszeit von Ibach, doch seine Mannschaft konnte erst in der 13. Minute nach einem Treffer von Sarah Wies zum 8:1 jubeln.  „Wir haben den Start völlig verschlafen, waren gut auf das eingestellt was der Gegner spielt. Doch die Mannschaft hat die Vorgaben nicht umgesetzt. Die Auszeit kam zum richtigen Zeitpunkt, ab diesem Moment waren wir die überlegenere Mannschaft“, sagte Ibach.

 

In der Folge lief es für die Gäste besser, die auf 10:5 in der 19. Minute verkürzten und jetzt die SG zur Auszeit zwangen. Zur Pause führten die Gastgeberinnen mit 14:8.

 

Den besseren Start in die zweite Hälfte gelang dem Ibach-Team, dass durch zwei Treffer von Sarah Wies auf 14:10 in der 35. Minute verkürzte. „In der entscheidenden Phase haben wir klarste Chancen nicht genutzt, einen Gegenstoß vergeben und das leere Tor nicht getroffen. Die Möglichkeit war da, das Spiel hier zu drehen“, meinte der HSG Coach.

 

Doch näher sollte die HSG nicht mehr kommen, denn jetzt zogen die Gastgeberinnen spielentscheidend auf 22:12 in der 46. Minute davon.

 

„Erneut waren wir zu aufgeregt, spielten in den entscheidenden Phasen zu hektisch und liefen dem verpennten Start immer hinterher. Am Ende ging den angeschlagenen Spielerinnen, die trotz ihrer Verletzungen versuchten, der Mannschaft zu helfen, die Luft aus und wir wollten kein Risiko gehen und haben sie dann geschont“, resümierte Ibach.

 

Born und Kirst - Frank, Wies (5), Tatsch (2), Bottlender (1), Römer, Regitz, Rolinger, Gräber (4/3), Hahn (2), Müller (1), Bach (1), Molz (2)

 

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07. September 2021

 

SG BBM Bietigheim II - HSG Hunsrück

(Sonntag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Während Aufsteiger HSG Hunsrück im Auftaktspiel vor heimischer Kulisse gegen den TV Möglingen Lehrgeld zahlte und eine klare Niederlage kassierte, sorgte der kommende Gastgeber, die SG BBM Bietigheim II mit dem Auswärtssieg bei der DJK Marpingen-Alsweiler für ein erstes Ausrufezeichen. Am Sonntag wartet auf das Team von Trainer Nils Ibach im zweiten Saisonspiel eine schwere Auswärtsaufgabe, bei der es nur darum gehen kann, das Ergebnis in Grenzen zu halten. „Mit einer solch klaren Niederlage in eine Saison zu starten, ist sicher nicht gut“, sagte der Hunsrück Coach nach der Begegnung und hofft darauf, dass seine Mannschaft sich in Bietigheim besser präsentieren kann als im Auftaktspiel vor heimischer Kulisse. Dabei gilt es vor allem, die Nervosität und die damit verbundene Hektik abzulegen. Die Mannschaft geht als klarer Außenseiter ins Spiel, hat nichts zu verlieren und kann ohne jeglichen Druck aufspielen. „Uns erwartet eine junge talentierte Truppe, dich technisch versiert ist. Im Auftaktspiel begann die SG mit einer 7:6 Formation, die aber schnell wieder auf die normale 6:6 umgestellt wurde. Die Mannschaft kann verschiedene Abwehrformationen spielen und ist deshalb schwer zu berechnen. Überraschend schlugen sie die SG Marpingen-Alsweiler“, weiß Ibach.

 

Personal: Judith Schmiedebach fällt ebenso verletzt aus wie Lea Römer. Zudem fehlt Viki Hoemann aus Urlaubsgründen.

 

Prognose: „Wir konnten diese Woche einfach nicht perfekt trainieren. Neben den fehlenden Spielerinnen ist Lisa Rolinger angeschlagen und muss kürzertreten. Andere Spielen mussten berufsbedingt aufgrund ihres Schichtplanes passen. Dennoch werden wir uns in den verbleibenden Trainingseinheiten taktisch gut auf die Gastgeberinnen einstellen und wollen unser Bestes geben. Dabei gilt es vor allem, die Chancen besser zu verwerten und die Nervosität abzulegen, um so die technischen Fehler zu reduzieren. Aus einer aggressiv arbeitenden Abwehr wollen wir zielsicher nach vorne spielen“, fordert Ibach.

 

Die HSG Wittlich hat an diesem Wochenende spielfrei.

 

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4. September 2021

 

HSG Wittlich - SG Schozach-Bottwartal 25:29 (13:12)

 

„Es war ein absolut verdienter Gästesieg“, gab Wittlichs Trainer Thomas Feilen nach dem Spiel zu, zeigte sich aber zurecht zufrieden mit dem Auftritt seines Teams, das über weite Strecken ein gleichwertiger Gegner war, sich am Ende aber der individuellen Überlegenheit der Gäste und seinen eigenen technischen Fehlern beugen musste.

 

Gegen die ambitionierten Gäste aus dem Schwabenland beeindruckten die Eifelanerinnen vor über 200 Zuschauern bis zur 49. Minute mit einem Spiel, bei dem Kampfgeist und Herz dominierten, das spielerische Vermögen der Mannschaft vielfach erkennbar wurde. Darauf lässt sich aufbauen. Doch Mannschaft und Trainer haderten zurecht mit einer nicht zufriedenstellenden Leistung des Schiedsrichtergespanns Sabrina Kleinhenz und Lisa Wenzke: alle strittigen Situationen legten die beiden Unparteiischen zugunsten der Gäste aus und auch die in den entscheidenden Situationen im zweiten Spielabschnitt zu sehenden Schrittfehler der Gästespielerinnen blieben ungeahndet.

 

„Auswärtssieg, Auswärtssieg…“ skandierten die SG Spielerinnen nach dem Schlusspfiff und freuten sich über die ersten beiden hart erkämpften Punkte.

„Hier werden noch einige Teams Punkte liegen lassen“, lobte der dänische Gästetrainer Hans Christensen, der keine Zweifel daran ließ, dass seine Mannschaft um den Titel mitspielen möchte. „Ich habe einen ambitionierten Kader und es wäre nicht richtig, wenn wir nicht jedes Spiel gewinnen wollen. So sind wir Dänen halt“, meinte der Gästecoach. 

 

Von Beginn an lieferten sich beide Teams ein Kopf-an-Kopf Rennen, bei dem zunächst die HSG die Nase vorne hatte. Dabei profitierte das Feilen Team in den Anfangsminuten von einer überragenden Alex Irmgartz im Tor und dem treffsicheren Neuzugang Michelle Meier auf Rechtsaussen.  So wehrte Irmgartz bis zur 4. Minute gleich vier Bälle des Gegners ab, Meier erzielte bis zum 5:3 ihres Teams bereits drei Treffer. „Die haben mich in den Anfangsminuten schon mächtig geärgert“, gab Christensen zu.

 

Die HSG setzte sich zunächst auf 7:4 in der 18. Minute ab, stellte mit einer aggressiv und klug arbeitenden 6:0 Deckung den Gästeangriff vor Rätsel. Eine umstrittene Zeitstrafe gegen Nicole Packmohr brachte die Gäste ins Spiel zurück, die sich wieder auf 12:11 herankämpften. Zur Pause führte Wittlich verdient mit 13:12. Dabei war es Routinier Lisa Kucher, die mit sehenswerten Einzelaktionen in der Schlussphase der ersten Hälfte wichtige Tore beisteuerte.

 

Die Begegnung blieb nach dem Wechsel ausgeglichen. Beim 17:18 in der 42. Minute legten die Gäste erstmals vor, doch Wittlich blieb in Schlagdistanz bis zum 21:22 in der 49. Minute. Als das Schiedsrichtergespann erneut einen klaren Schrittfehler des Gästeteams nicht ahndete, reichte es auch Wittlichs Trainer Thomas Feilen, der sich beschwerte und die gelbe Karte sah. Drei Treffer in Folge zum 21:25 in der 54. Minute bedeuteten dann die Vorentscheidung in einem Spiel, in dem Wittlich nie den Kopf hingen ließ und bis zum Schlusspfiff dagegenhielt.

 

Am Ende entführte der Favorit aus Schozach-Bottwartal die Punkte und überzeugte mit einer auf allen Positionen gleichweg gut besetzten Mannschaft, die konsequent den Weg zum Tor suchte und sich individuell am Ende behaupten konnte.

 

„Wir haben jetzt zwei intensive Trainingswochen vor uns, da wir kommendes Wochenende spielfrei sind und dann auf den nächsten Titelfavoriten aus Freiburg treffen“, sagte Feilen.

 

Irmgartz und Scharfbillig - Keil, Ambros, Kloep, Meier (9/3), Teusch, Bach (1), Packmohr (5), Kappes (1), Czanik, Schieke (2), Lukanowski (1), Kucher (5/2), Frank (1). 

 

 

HSG Hunsrück - TV Möglingen 21:37 (13:20)

 

Die HSG Hunsrück hatte sich ihren Start als Aufsteiger in die 3. Liga sicher anders vorgestellt. Doch der TV Möglingen wurde seiner Favoritenrolle gerecht und entführte vor 150 Zuschauern beide Punkte aus Sohren. Das der Sieg am Ende so deutlich ausfiel, war nach den Anfangsminuten nicht zu erwarten. Die Gäste legten zwar vor, doch der Aufsteiger hielt dagegen und kam einzig beim 3:3 in der 8. Minute zum Ausgleich, die Führung gelang im gesamten Spiel nicht. Beim 9:12 in der 19. Minute nahm HSG Coach Nils Ibach seine erste Auszeit, doch die Gäste zogen über 11:17 in der 26. Minute zur klaren Halbzeitführung (13:20) davon.  

 

„Wir sind gut ins Spiel reingekommen, haben dann aber den Kopf verloren und sind zu hektisch geworden. Durch die Bank machte sich jetzt die vorhandene Nervosität immer deutlicher bemerkbar und wir leisteten uns technische Fehler, vergaben beste Einwurf Möglichkeiten und das schreibe ich ausschließlich unserer Nervosität zu. Die Gegnerinnen legten eine sehr hohes Tempo vor, bestraften jeden unserer Fehler und kamen zu vielen einfachen Toren", stellte HSG Coach Nils Ibach fest. 

 

Nach dem Wechsel taten sich die Gastgeberinnen gegen die aggressive und konsequent arbeitende Gästeabwehr immer schwerer.  „Wir hatten uns einiges vorgenommen, kamen aus der Kabine raus und es dauerte wieder einige Minuten, bis die Mädels auch geistig wieder auf dem Platz waren und das war dann nicht das, was wir uns vorgenommen hatten“, klagte Ibach.

 

Mit fünf Treffern in Folge zum 13:25 in der 37. Minute war die „Messe früh gelesen“ und nur noch die Höhe des Gästesieges fraglich. Acht Treffer in einer Halbzeit zeigen deutlich die Schwächen der Gastgeberinnen an diesem Abend. 

 

„Wir liefen dem klaren Vorsprung der Gäste hinterher, haben jedoch den Kopf nie hängen lassen, doch letztlich waren Hektik und Nervosität zu groß. Die klare Niederlage war im ersten Saisonspiel nicht wünschenswert. Wir werden jetzt an unserem Abwehr- und Rückzugsverhalten arbeiten und versuchen im Angriff konsequenter abzuschließen, damit es nächste Woche besser läuft“, sagt der HSG Coach, der am kommenden Wochenende mit seinem Team zur Reserve der SG BBM Bietigheim reist, die mit einem Sieg bei der HSG Marpingen-Alsweiler für das erste Ausrufezeichen sorgte.

 

Born, Kirst und Kristinsdottir - Frank, Wies (3), Tatsch (5/1), Bottlender, Römer, Regitz, Rolinger (2), Gräber (5/1), Jacobs, Hahn (3/2), Müller, Bach (1), Molz (2).

 

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31. August 2021

 

Am Wochenende eröffnet die 3. Liga der Frauen die Handball Saison 2021/22 in der Region. Die beiden regionalen Vertreterinnen, die HSG Wittlich und die HSG Hunsrück beginnen ihre Jagd nach Punkten und dem Klassenerhalt.

70 Mannschaften und eine Vorrunde mit 6 Staffeln: Dies ist das Fundament für die neue Saison, in der drei Aufsteiger in die 2. Liga ausgespielt werden, 22 Mannschaften steigen in die Oberligabereiche ab, sodass für die Saison 2022/23 eine Stärke der 3. Liga mit 60 Mannschaften erreicht wird.

 

Um den Klassenverbleib spielen die Mannschaften, die die Plätze 7-11 oder 12 in ihren Staffeln belegt haben. Die gegen einen direkten Konkurrenten erzielten Punkte werden mitgenommen. Es entstehen vier Gruppen mit sechs Mannschaften und zwei Gruppen mit fünf Mannschaften. Die beiden ersten der Gruppen verbleiben in der 3. Liga.

 

HSG Wittlich - SG Schozach-Bottwartal

(Samstag, 18 Uhr, Berufsbildende Schule Wittlich)

 

Ausgangslage: Mit der SG Schozach-Bottwartal stellt sich gleich zum Saisonstart ein Geheimtipp auf den Gewinn des Titel in der Staffel E in Wittlich vor. In der Saison 19/20 belegten die Gäste den dritten Platz in ihrer Staffel und bauten seit der Corona-Pandemie ihren Kader fast komplett um. Sieben Spielerinnen verließen den Verein, doch es gelang den Verantwortlichen der Gäste, einen qualitativ hochwertigen Kader zusammenzustellen. Mit Freya Stonwaski fand eine ehemalige Zweitligaspielerin aus Herrenberg den Weg zum Team, zudem wechselte die erst 18-jährige Isa Lara Hage von Metzigen zur SG. Sie spielte davor bei Hypo Niederösterreich und war zuletzt in der Jugendbundesliga sowie beim 3. Liga Team von Metzigen am Start. Stonwaski verfügt als 18 fache kroatische U 17 Nationalmannschaftsspielerin über internationale Erfahrung. „Wir haben ein knackiges Auftaktprogramm, treffen zunächst auf die SG Schozach-Bottwartal, die eine enge Zusammenarbeit mit dem Zweitligisten aus Waiblingen pflegt und einige sehr talentierte junge Spielerinnen in ihren Reihen hat. Nach dem spielfreien Wochenende geht’s gegen den Zweitligaabsteiger aus Freiburg. Nach diesen beiden Spielen wissen wir, wo wir stehen. Wir haben keinen Druck in dem Auftaktprogramm, wissen aber, dass wir die Punkte gegen die direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt holen müssen. Sicherlich sind unsere beiden ersten Gegner in anderen Tabellenregionen der Liga unterwegs. Sollten wir dennoch punkten können, um so besser. Die diesjährige Vorbereitung war sicher für alle Teams etwas Besonderes, da nun fast seit einem Jahr kein Wettkampfspiel mehr stattgefunden hat. Vor allem die körperliche Situation der Spielerinnen war zu betrachten und wo wir im Vergleich zu anderen stehen, ist nur schwer einzuschätzen. Es fehlt zur Einschätzung einfach die Wettkampfsituation und da kann man auch keine Freundschaftsspiele heranziehen. Wir haben aus meiner Sicht ein gutes Level für die Runde erreicht, wollen so schnell wie möglich konkurrenzfähig sein und so lange wie möglich Paroli bieten“, sagt Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

 

Personal: Mit einigen kleinen Blessuren hatten sich die Wittlicher Spielerinnen während der Vorbereitung herumzuschlagen, doch bis auf Merle Kloep, für die das Spiel noch zu früh kommt, kann HSG Coach Thomas Feilen auf den kompletten Kader zurückgreifen.

 

Prognose: „Die Gäste gehen als Favoritinnen ins Spiel, habe eine Mannschaft, die eine gute Mischung aus jungen Talenten und erfahrenen Spielerinnen aufweist. Ich erwarte ein extrem temporeiches Spiel, bei dem es auf den guten Rückzug unserer Mannschaft ankommt. Gelingt es uns, das Gegenstoßspiel des Gegners gut zu verteidigen und eine kompakte Abwehr zu stellen, finden wir selbst in unser schnelles Gegenstoßspiel, dann werden wir sehen, was am Samstagabend möglich ist. Auf jeden Fall wollen wir das Spiel lange offen halten und in Schlagdistanz bleiben. Zeigt sich nur die kleinste Chance für uns, wollen wir diese auch nutzen,“ verspricht der Wittlicher Coach.

 

Tickets für Drittliga-Heimspiele der HSG Wittlich auch weiterhin an der Tageskasse

 

Wie schon angekündigt, führt die HSG Wittlich ab sofort bei den Heimspielen aller Mannschaften ein Ticketsystem ein, um im Bedarfsfall die nötige Nachverfolgung aller Besucher zu vereinfachen. Das System befindet sich aktuell in der Testphase, Startschuss ist am Samstag beim ersten Heimspiel der 1. Damenmannschaft um 18 Uhr gegen die SG Schozach-Bottwartal. Das digitale Ticket kann sowohl vom PC, Tablet oder Smartphone im Vorfeld bestellt werden, aber natürlich auch weiterhin an der Tageskasse (mit und ohne Smartphone). 

 

Für jedes HSG-Heimspiel gibt es ab sofort auf der website und über die sozialen Medienkanäle des Vereins einen QR-Code, der zur Website/App von VT Vereinsticket.de führt - der direkte Link: https://hsg-wittlich.vereinsticket.de 

Dort sind im HSG-Ticketshop alle Spiele der nächsten Wochen hinterlegt, für die man sich Karten reservieren kann und wo gleichzeitig seine persönlichen Daten zur Kontaktverfolgung hinterlegt. Die Bezahlung erfolgt auch weiterhin an der Tageskasse. Dort werden zudem die 3G-Regeln (geimpft, genesen oder getestet) überprüft, ohne die man aufgrund der geltenden Corona-Verordnung nicht in die BBS-Halle kommen darf.  

An der Tageskasse kann man auch weiterhin ohne Smartphone ein Ticket bestellen, am Einlass werden die Kontaktdaten gleich im System hinterlegt.

 

Bis zu 274 Sitzplätze werden für die Heimspiele in der BBS angelegt, Stehplätze gibt es wegen der geltenden Abstandsregelungen aktuell nicht. Wichtig: Alle Besucher müssen - speziell bei den Spielen der 1. Damen-Mannschaft in der 3. Liga - mindestens eine halbe Stunde vor Anwurf am Einlass der BBS-Halle sein, weil sonst vorbestellte Tickets verfallen und der Eintritt nicht mehr gewährleistet werden kann. 

 

HSG Hunsrück - TV Möglingen

(Samstag, 19.30 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Das „Abenteuer“ 3. Liga startet für die Hunsrück Damen um ihren Trainer Nils Ibach am Samstagabend in Sohren. Das Team trifft auf ein TV Möglingen, eine Mannschaft aus dem Landkreis Ludwigsburg. In der Saison 19/20 kamen die Gäste nicht über einen 10. Platz in ihrer Staffel hinaus, hatten aber mit Sulamith Klein die zweitbeste Torschützin der Liga in ihren Reihen. Klein hat zwischenzeitlich ihre Karriere beendet und auch Möglingen zollte der langen Spielpause personell Tribut. Einige Spielerinnen schlossen sich unterklassigen Mannschaften an und so war der Verein gezwungen, auf dem Spielermarkt aktiv zu werden. Mit Milena Radulovic wechselte eine junge Linkshänderin von der HSG Böblingen/Sindelfingen zum TV, dazu kam mit Valentina Beutel eine weitere Linkshänderin. Die ehemalige DHB Spielerin Melanie Walter kam von SG BBM Bietigheim und soll dem Gast auf Linksaußen als auch im Rückraum zu Toren verhelfen. „Mehr als das Saisonziel Klassenerhalt auszugeben, wäre vermessen. Da steht sonst überhaupt nichts zur Debatte. Wichtig ist mir, dass wir die Mannschaft und die Spielerinnen individuell weiterentwickeln. Wir haben uns gut vorbereitet auf die Saison, haben aber auch noch Entwicklungspotential. Es war schwer, sich auf den Gegner vorzubereiten, da ich nur zwei Videos zum Studium hatte, allerdings aus der Zeit, bevor der personelle Umbruch der Gäste stattfand. So werden wir uns voll auf uns konzentrieren“.

 

Personal: „Die Vorbereitung auf die Saison war gut, sieht man von unserem Verletzungspech ab. So fehlten Melissa Gräber, Judith Schmiedebach, Lea Römer und Anke Molz. Melissa und Anke werden dabei sein, der Einsatz von Lea entscheidet sich im Abschlusstraining und Judith wird mindestens noch einen Monat ausfallen“.

 

Prognose: „Möglingen ist der Favorit in diesem Spiel. Wir versuchen unsere Unbekanntheit zu nutzen, um den Gegner vor eine Herausforderung zu stellen. Ich erwarte das meine Mannschaft ihre Stärken, die Aggressivität in der Abwehr, das Tempo im Umschaltspiel und ihren Willen und Kampfgeist in die Waagschale werfen wird. Dabei bin ich optimistisch, dass dies gelingt, denn die Mädels sind nach fünf Monaten Vorbereitung, die aufgrund der nicht stattgefundenen Relegation so lange war, richtig heiß. Die Fortschritte bei einzelnen Spielerinnen und dem Team sind unverkennbar und das wollen wir jetzt auch auf die Platte bringen“, gibt sich Ibach kämpferisch.

 

Tickets für dieses Spiel sind über https://hsg-hunsrück.vereinsticket.de/ha-1-damen/2218933/ erhältlich. Eine Dauerkartenfunktion wird es in dieser Saison nicht geben. Die Bezahlung der Tickets erfolgt wie gewohnt vor Ort. Für alle Zuschauer gilt die 3G-Regel (geimpft/genesen/von einer anerkannten Teststelle getestet)

 

 

20. August 21

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vollständig geimpft in die neue Saison

 

Die Drittliga-Handballerinnen der HSG Wittlich, Trainerstab und Vorstand nehmen ihre Vorbildfunktion im Kampf gegen das Virus sehr ernst - Mit dem digitalen Vereinsticket  den Heimspielen. 

 

 

Die HSG Wittlich ist auch in Sachen Corona-Schutz bereit für die neue Handballsaison: Alle Drittliga-Spielerinnen, das Trainerteam der ersten Mannschaft und der Vorstand gehen als vollständig geimpfte Vorbilder in die neue Spielzeit. Zudem hat der Verein ein digitales Ticket-System für alle Heimspiele eingeführt, um die Corona-konforme Nachverfolgung aller Besucher zu sichern und die 274 Plätze in der BBS-Halle zu vergeben.

 

Für die Mannschaft war schon frühzeitig klar, dass man in Sachen Impfen an einem Strang ziehen wird: „Die mit COVID verbundenen Einschränkungen und Lockdowns haben uns vor Augen geführt, warum wir unseren Sport so lieben: das Wir-Gefühl, der Zusammenhalt, das gemeinsame Teilen von Siegen und Niederlagen und das Wachsen an neuen Herausforderungen. All‘ diese Erlebnisse mit dem Team sind unbezahlbar und schweißen zusammen“, sagt Drittliga-Spielerin Helen Schieke stellvertretend für die erste Damen-Mannschaft der HSG Wittlich.

 

Und weil die Spielerinnen diese Erkenntnisse uns Erlebnisse aus den vergangenen 18 Monaten verinnerlicht haben, wollen sie auch Vorbilder sein: „Mit der vollständigen Impfung schützen wir uns gegenseitig und wollen einen Teil dazu beitragen, nach und nach zum Regelbetrieb des Vereinslebens zurückzukehren. Besonders die kommende Saison in der 3. Liga ist etwas ganz Besonderes für uns, auf das wir schon lange hinfiebern und hintrainieren. Die abgebrochenen Saisons hat gezeigt, dass die Unterstützung unsere Zuschauer uns zu Höchstleistungen antreiben kann und ein entscheidender Faktor im Spiel sein kann. Daher hoffen wir, dass auch viele unserer Zuschauer die Impfangebote wahrnehmen, damit wir vor allem auch diejenigen schützen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können.“

 

Cheftrainer Thomas Feilen ist besonders stolz auf die 100-Prozent-Marke: „Wir alle möchten wieder gesellschaftliche, kulturelle und sportliche Freiheit für alle haben. Dazu muss auch aus unserer Sicht jeder seinen Beitrag leisten, aus Verantwortung für unsere Mitmenschen und uns selbst. Die 100 Prozent ín Mannschaft, Trainerteam und Betreuerstab sind ein toller Beweis und Vorbild für einen gemeinsamen, vollständigen Schulterschluss im Kampf gegen das Virus. Wir setzen damit ein klares Zeichen für Normalität in allen gesellschaftlichen Bereichen und wollen alle noch nicht Geimpften animieren, sich bewusst für den eigenen und gesellschaftlichen Virus-Schutz einer Impfung zu entscheiden.“

 

Dass ein neuerlicher Corona-bedingter Saisonabbruch eine „Katastrophe für den gesamten Sport“ bedeuten würde, weiß der HSG-Vorsitzende Axel Weinand, der froh ist, dass in der BBS-Halle mit der „3G-Regelung“ (geimpft, genesen oder getestet) und den geltenden Abstandsregeln wieder bis zu 274 Zuschauer kommen dürfen, auch wenn dies alles „einen Riesenaufwand“ bedeutet habe. Bei den Fans hofft er auf eine hohe Impfquote: „Wenn wir durch Impfen mehr Sicherheit auf der Tribüne wollen, müssen wir auch durch das Impfen die Sicherheit auf der Spielfläche haben. So war es auch keine große Diskussion, dass sich alle Spielerinnen, die Trainer, der Betreuerstab und auch der Vorstand komplett impfen lassen. Schließlich haben wir eine Vorbildfunktion für die Jugend, die Zuschauer und für den gesamten Verein.“

 

Digital zu den Heimspielen: Das neue Vereinsticket der HSG Wittlich

Die HSG Wittlich führt bei den Heimspielen aller Mannschaften ab der neuen Saison ein Ticketsystem ein, um die nötige Nachverfolgung aller Besucher zu vereinfachen. Das System befindet sich aktuell in der Testphase. Als erste Ligaspiele werden die 274 Plätze in der BBS-Halle bei den Drittliga-Spielen der ersten Damen-Mannschaft (ab 4. September) besetzt. Mit dem digitalen System, für das die Fans und Mitglieder die Apps Vereinsticket sowie VT Fansport nutzen müssen, wird neben der Nachverfolgung das Platzkontingent gesteuert und überwacht, zudem können über die Apps auch Tickets gekauft werden (anfangs noch ohne Onlinezahlung). „Mit dem Vereinsticket gehen wir einen wichtigen Schritt in die digitale Zukunft des Vereins“, sagt Vorstandsmitglied Stefan Rogowski, der das Projekt betreut.

 

Über den Link https://vereinsticket.app/register/hsg-wittlich  können sich Mitglieder und Fans registrieren und erhalten nach erfolgreicher Registrierung einen digitalen Vereinsausweis. Wer registriert ist, muss sich zudem die App VT Fansport aus dem AppStore fürs iPhone oder im PlayStore für Android-Geräte herunterladen, um dort sein Ticket zu erwerben. Man kann sich allerdings auch weiterhin am Spieltag beim Einlass registrieren lassen, dafür sollten die Besucher allerdings zehn Minuten früher an der BBS-Halle sein.  

 

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3. August 2021

 

Die Spannung steigt: noch sind es knapp vier Wochen, dann fällt der Startschuss für die Saison der 3. Liga der Frauen, in der die beiden regionalen Vertreterinnen, die HSG Wittlich und die HSG Hunsrück das Abenteuer in der dritthöchsten Spielklasse der Handballer angehen wollen. Die Eifelanerinnen mit ihrem Trainer Thomas Feilen eröffnen die Saison mit dem Heimspiel am Samstag, 4. September um 18 Uhr in der Halle der Berufsbildenden Schule gegen die SG Schozach-Bottwartal, am gleichen Abend trifft die HSG Hunsrück mit ihrem Trainer Nils Ibach um 19.30 Uhr in der Sohrener Sporthalle auf den TV Möglingen.

 

Wittlich empfängt mit der SG Schozach-Bottwartal aus der Nähe von Heilbronn eine starke, 3. Ligaerfahrene Mannschaft, die in der Saison 19/20 den dritten Platz in ihrer Staffel belegte und sich nach der neuen Staffeleinteilung in der Süd-West Staffel wiederfand und das sorgte aufgrund der weiteren Fahrten für wenig Begeisterung bei den SG Verantwortlichen. Gewaltig hat sich der Kader des ersten Gegners der HSG Wittlich in den letzten beiden Jahren verändert und nicht umsonst wird die SG als Geheimtipp der Liga gehandelt:  Gleich sieben Abgänge hatte das SG Trainerteam wegzustecken, doch die längere Vorbereitungszeit bot Gelegenheit, gleich vier Neuzugänge in die Mannschaft zu integrieren und damit einen qualitativ hochwertigen Kader zusammenzustellen, der vor Beginn der jetzigen Saison weiter verstärkt wurde.  Mit Freya Stonawski stieß eine ehemalige Zweitligaspielerin aus Herrenberg zum Team, dazu Mareen Merkel aus Birkenau und Lotta Gerstweiler aus Sindelfingen. Sie stand im erweiterten Kader der U18 Nationalmannschaft. Mit Svenja Mann kam eine weitere junge Spielerin von der Neckarsulmer Sportunion. Dort spielte sich zusätzlich zur A-Jugend bei den Württembergliga Damen und war hier eine tragende Spielerin. Ihren Kreuzbandriss hat Mann zwischenzeitlich überstanden und steht dem Kader nun wieder zur Verfügung. Seit Januar 21 ist bei der SG ein neues Trainerteam mit Hanse Christensen und Miriam Bohm im Amt und gleich gab es weitere Veränderungen: Einzig im Tor blieb es beim Gespann Jana Brausch/Rena Keller, dass der Sportliche Leiter der SG Michael Gramsch als das „vermutlich beste Team der 3. Liga“ bezeichnete. Für den Rückraum verpflichtete man vom Zweitligisten SG Rödertal Lisa Loehnig. Die 18-jährige Linkshänderin Sophie Räuchle kommt von der SG BBM Bietigheim und spielte vor kurzem noch um die Deutsche A-Jugend-Meisterschaft. Mit der Verpflichtung der 17-jährigen Caroline Maier ist es der SG Schozach-Bottwartal gelungen, die bisherige Lücke „Kreisläuferinnen“ teilweise zu schließen. Seit 2019 war sie dann fester Bestandteil der neu formierten 3. Liga-Damenmannschaft des TV Nellingen und spielte zusätzlich mit der A-Jugendbundesliga. Das erst 15jährige Handballtalent Maren Keil komplettiert den SGSB Rückraum der kommenden Saison. Der VfL Waiblingen hat allerdings das Erstzugriffsrecht für mit Doppelspielrecht ausgestatte Nachwuchsspielerin. Mit Leonie Henkel verpflichtete die SG eine weitere Linkshänderin, die bereits einiges an 3. Liga-Erfahrung aufweisen kann.  Mit der Verpflichtung der 18jährigen Isa Lara Hage von der TUS Metzingen wurde bei der SGSB die letzte Lücke im Kader geschlossen. Isa wird mit Caroline Maier zusammen das Duo am Kreis bei den 3. Liga-Damen bilden. Isa begann ihre Handball-Karriere beim HC Hypo Niederösterreich, bevor sie dann zur TUS Metzingen wechselte. In Metzingen spielte Isa unter anderem in der Jugendbundesliga sowie beim 3. Liga-Team des Bundesligisten. Isa, die die deutsche und kroatische Staatsbürgerschaft besitzt, wurde bereits 18 mal zur kroatischen U17 Nationalmannschaft berufen und konnte dort internationale Erfahrungen sammeln.

 

Die Hunsrück HSG hat den TV Möglingen zu Gast, eine Mannschaft aus dem Landkreis Ludwigsburg. Die Mannschaft belegte in der Saison 19/20 den 10. Platz in ihrer Staffel, hatte dabei bei mit Sulamith Klein die zweitbeste Torschützin der Liga in ihren Reihen. In die Spielzeit 20/21 startete der TV Möglingen mit zwei Niederlagen gegen Pforzheim und die SG St. Leon/Reilingen, ehe die Saison endgültig beendet wurde. Jetzt schaut man in Möglingen auf die anstehende Saison, hat ebenfalls einige Veränderungen im Kader zu vermelden. Sicherlich schwer wiegt der Verlust von Topscoorerin Klein für die Möglinger die wie Jasmina Vogt ihre Karriere beendet hat. Zudem mussten mit Cornelia Langenberg und Feride Günsoy gleich zwei arrivierte Kräfte beruflich bedingt für die neue Saison absagen und schlossen sich unterklassigen Vereinen an.  Als Neuzugang konnte Beachnationalspielerin Laila Ihlefeldt von der SG BBM Bietigheim gewonnenen werden. Zudem wechselt Nina Dierolf von der HB Ludwigsburg nach Möglingen. Um die entstandene Lücke auf Rechtsaußen zu füllen, konnte Trainer Hannes Diller mit Milena Radulovic einen jungen, talentierten Ersatz verpflichten. Milena kommt von der HSG Böblingen/Sindelfingen und überzeugt durch ihr ausgezeichnetes Gegenstoßverhalten. Mit Valentina Beutel kam eine weitere Linkshänderin nach Möglingen. Sie soll auf Rückraummitte und Rückraumrechts unterstützen. Von der SG BBM Bietigheim wechselte Melanie Walter nach Möglingen. Die ehemalige DHB-Spielerin, die beim SV Kornwestheim ausgebildet wurde, wird sowohl auf Linksaußen als auch im Rückraum auf Torejagd gehen. Auch im Trainerstab meldet der TV einen Neuzugang: Jan Diller, Bruder von Trainer Hannes Diller wird als Torwarttrainer fungieren. Der 29-jährige B-Lizenz-Inhaber ist seit zwei Jahren beim Nachwuchs des TV Bittenfeld aktiv und betreute dort sowohl die U19 in der Jugendbundesliga, sowie die U17 in der Baden-Württembergischen Oberliga.

 

Wie verlaufen die letzten Wochen der Vorbereitung für die beiden regionalen Vertreter in der 3. Liga?

„Wir befinden uns jetzt im 2. Vorbereitungsblock, werden noch an zwei Wochenenden neben den wöchentlichen Einheiten trainieren und auch Spiele am Wochenende bestreiten. Dabei treffen wir ausschließlich auf 3. Liga Mannschaften, darunter in heimischer Halle gegen die HSG Hunsrück, die SG Gedern-Nidda und die DJK Marpingen, auswärts spielen wir noch bei Bayer Leverkusen II und Mainz 05 II. Jetzt steht der handballerische Feinschliff an, um zum Saisonstart in bestmöglicher Verfassung zu sein, werden wir die Belastung steigern, um sie dann wieder mit Blick auf das erste Saisonspiel anzupassen. Dabei kommt gleich mit der SG Schozach-Bottwartal ein Meisterschaftsfavorit nach Wittlich“, sagt Wittlichs Coach Thomas Feilen.

„Aus unseren bislang drei Vorbereitungsspielen konnten wir wichtige Erkenntnisse ziehen. Die Mädels haben das gut gemacht. Diese Woche werden wir bis kommenden Montag eine Regenerationsphase einlegen, um dann an jedem Wochenende Spiele zu absolvieren. Es ist wichtig, dass wir jetzt schon in den Rhythmus finden. Es wird noch ein zusätzliches Trainingslager geben und auch in der Woche werden wir neben den Trainingseinheiten noch Testspiele einstreuen. Wir spielen noch in Wittlich, bei der DJK Marpingen und der SG Bretzeheim, zuhause gegen Saarbrücken und Ketsch. Die Trainingsbelastung wird so gesteuert, dass die Mädels zum ersten Saisonspiel topfit sein sollten“, sagt HSG Coach Nils Ibach.

 

Wie sind die Trainer mit der bisherigen Saisonvorbereitung zufrieden?

„Mit dem jetzigen Stand der Vorbereitung bin ich zufrieden, doch es bleibt noch einiges zu tun. Wir müssen aufgrund der Urlaubssituation jonglieren, doch die Spielerinnen, die am Training teilnehmen können, arbeiten konzentriert und wir sehen, dass wir vorankommen. Bis zum Saisonstart wollen wir so weit sein, dass wir auf Augenhöhe mitspielen können“, erklärt HSG Coach Thomas Feilen.

„Trotz kleinerer Blessuren bin ich mit dem Stand der Vorbereitung zum jetzigen Zeitpunkt zufrieden. Wir haben zwar noch nach Verstärkungen geschaut, doch das gestaltete sich sehr schwierig. Es geht vielen Vereinen so, dass wichtige Spielerinnen nach der corona-bedingten Zwangspause nicht mehr weiter machen und so reduzieren sich die Möglichkeiten, entsprechende Spielerinnen zu finden“, sagt Ibach.

 

Wie sieht die personelle Situation aus?

„Natürlich plagen sich einige Spielerinnen mit kleinen Blessuren, allerdings nichts Schwerwiegendes und ich hoffe, dass alle zum Saisonstart fit sind“, sagt Feilen. „Auch bei uns ist die eine oder andere kleine Verletzung zu beklagen. So hat sich Melissa Gräber einen Fingerbruch zugezogen, sie wird aber bis zum Saisonstart wieder fit sein“, verrät Ibach.

 

Was sind die Erwartungen an die nun anstehende Saison?

„Unser Vorteil ist sicher, dass wir mit einem Heimspiel starten können, wenngleich es direkt in den ersten beiden Spielen mit Schozach-Bottwartal und Freiburg zwei Hochkaräter auf uns warten. Wir werden alles daransetzen, besser zu sein als der mögliche erste Absteiger. Selbstverständlich ist der Klassenerhalt unser Saisonziel“, verrät Feilen.

 

„Mehr als das Saisonziel Klassenerhalt auszugeben, wäre vermessen.  Da steht sonst überhaupts nicht zu Debatte. Wichtig ist mir, dass wir die Mannschaft und die Spielerinnen individuell weiterentwickeln“, sagt der Hunsrück Coach.

 

 

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14. Juni 2021

 

 

Die Saisonplanung für die neue Saison in der 3. Liga der Frauen steht und jetzt haben die heimischen Vertreter ein konkretes Ziel vor Augen.

 

Am Wochenende 4./5. September startet die neue Saison. Die HSG Wittlich eröffnet mit ihrem ersten Heimspiel die Saison am Samstag, 4. September um 18 Uhr gegen die SG Schozach-Bottwartal, die Hunsrück HSG startet am Sonntag, 5. September gegen den TV Möglingen.

 

In ihrer Staffel E treffen die beiden regionalen Vertreter auf einen alten Bekannten aus RPS Oberligazeiten, die DJK Marpingen/Alsweiler, alle anderen Vertreter sind unbekannte Größen für die Teams von Wittlichs Trainer Thomas Feilen und Hunsrück Trainer Nils Ibach.

 

In der Staffel E spielen neben den beiden regionalen Vertretern die DJK/Marpingen/Alsweiler, die HSG Freiburg, die HSG St. Leon/Reilingen, die SG BBM Bietigheim II, die SG Schozach-Bottwartal, die SG Steinbach/Kappelwindeck, die TG 88 Pforzheim, die TSG Ketsch 1902 II und der TV Möglingen.

 

70 Mannschaften und eine Vorrunde mit sechs Staffeln: Das ist das Fundament für die Saison 2021/22 in der 3. Liga der Frauen. Es werden drei Aufsteiger in die 2. Liga ausgespielt; 22 Teams steigen in die Oberligabereiche ab, sodass für die Saison 2022/23 eine Stärke der 3. Liga von 60 Mannschaften erreicht wird.

 

Anders als vergangene Saison wurde die Liga nochmals um eine Staffel erweitert, sodass sich der Spielmodus etwas ändert: Um den Klassenverbleib spielen die Mannschaften, die in ihrer Vorrundengruppe die Plätze 7 bis 11 oder 12 belegt haben. Die gegen einen direkten Konkurrenten erzielten Punkte werden mitgenommen. Es entstehen vier Gruppen mit sechs und zwei Gruppen mit fünf Mannschaften. Erster und Zweiter der sechs Gruppen verbleiben in der 3. Liga.

 

„Nach lediglich zwei ausgetragenen Spielen in der vergangenen abgebrochenen Saison sehen wir uns nach wie vor als Neuling in der 3. Liga“, sagt HSG Trainer Thomas Feilen. „Die Einteilung ist kein Wunschkonzert und wir nehmen es, wie es kommt. Es warten sicherlich interessante Spiele, aber auch weite Fahrten auf uns. Wir freuen uns, bald loslegen zu können und werden die verbleibende Vorbereitungszeit nutzen, um für den Liga-Start gerüstet zu sein mit dem Ziel, so lange wie möglich, um den Klassenerhalt im Rennen zu bleiben. Das es eine anspruchsvolle Saison wird, ist jedem bewusst, auf die wir uns aber natürlich freuen. Wir sind am Ende 1. Vorbereitungsphase und werden in der kommenden Woche (19. bis 25. Juli) eine kleine Pause einlegen, in der die Spielerinnen aber individuell arbeiten. Die ersten Trainingsspiele haben wir absolviert, unter anderem gegen Gedern/Nidda und die DJK Marpingen/Alsweiler (beide 3. Liga) und ich bin mit dem jetzigen Vorbereitungsstand sehr zufrieden. Die Mannschaft zieht super mit und alle freuen sich, endlich wieder auf dem Feld zu stehen. Es steckt eine ganze Menge Potential in unserem Team, das wir zum Saisonstart maximal ausschöpfen wollen. Es geht darum die neuen Spielerinnen schnell zu integrieren und ein gutes Gefühl für das Spiel zu bekommen. Wir starten mit einem knackigen Programm, treffen auf die SG aus Schozach-Bottwartal, die eine enge Zusammenarbeit mit dem Zweitligisten aus Waiblingen betreibt und einige sehr talentierte junge Spielerinnen in seine Reihen hat. Es folgt dann ein spielfreies Wochenende und dann treffen wir gleich auf den Zweitligaabsteiger aus Freiburg. Nach diesen beiden Spielen wissen wir, wo wir stehen. Wir hoffen sehr, dass wir in den Spielen von den Zuschauern unterstützt werden können, haben noch weitere Vorbereitungsspiele gegen die 3. Ligisten Mainz 05, Gedern/Nidda, Marpingen/Alsweiler und die HSG Hunsrück. Weitere Spiele sind in der Planung. Ab dem 26.7. werden wir in die spielerische Vorbereitung auf die Saison starten“, verrät Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

 

„Wir stecken mit in der Vorbereitung, sind dreimal wöchentlich am Trainieren. Nächste Woche (19. Bis 25. Juli) werden wir eine kleine Pause einlegen, um die eine oder andere kleine Blessur auszukurieren. Dann steigen wir wieder voll in die Arbeit ein, haben im August Vorbereitungsspiele gegen die Ligakonkurrenten aus Wittlich und Marpingen/Alsweiler, spielen gegen weitere Drittligisten aus anderen Gruppen wie Mainz 05 II und die TSG Bretzenheim und treffen auf RPS Ligist TBS Saarbrücken und werden auch noch gegen die Kurpfalzbären (Bundesligist und neues Team von Franzi Steil) spielen. Die genauen Termine der im August stattfindenden Spiele werden wir dann veröffentlichen, wenn klar ist, wie sich die Zuschauerregelung aufgrund der Corona-Situation darstellt. Konditionell und individuell haben wir unseren Trainingsplan durch, arbeiten jetzt an taktischen Konzepten. Bislang können wir mit der Vorbereitung sehr zufrieden sein und sehen der neuen Saison und der neuen Liga mit Vorfreude entgegen. So langsam nimmt alles Formen an und wir freuen uns, wenn es endlich losgeht. Klar ist unser Saisonziel der Klassenerhalt, alles andere wäre vermessen. Wichtig ist uns, dass sich die Mannschaft und die Spielerinnen individuell weiterentwickeln“, sagt Hunsrück Trainer Nils Ibach. 

 

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