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3 Fragen - 3 Antworten

 

Jinan Al Shok

 

01. Oktober 2022

 

 

Parallel prägten Handball und Fußball lange das aktive Sportlerleben von Jinan Al Shok (56).

 

In der Jugend nahm er an einigen Lehrgängen der Handball-Nationalmannschaft teil, spielte in seiner aktiven Handballzeit im Seniorenbereich beim TV Ehrang, DJK/MJC Trier, HSV Merzig-Hilbringen, (seine „schönste und erfolgreichste Zeit“), HSG Biewer/Pfalzel, TV Bitburg, Mosella Schweich und jetzt DJK St. Matthias Trier.

 

Beruflich kam der Physiotherapeut durch die Betreuung der Beach-Volleyball Nationalmannschaft in der Welt umher. Highlight waren die olympischen Spiele in Rio 2016 mit dem Gewinn der Goldmedaille der deutschen Frauen. Hiesige Profivereine in verschiedenen Sportarten betreute er zeitweise zusammen mit seinen Praxismitarbeitern.

Derzeit spielt Alshok beim Landesligisten DJK St. Matthias II:

 

Wie haben Sie zusammengefunden?

Vor einigen Jahren haben die „Mattheiser“ Jungs Kris Sturm und Daniel Kochann erkannt, dass viele Jugendliche in Jugendmannschaften ihres Stammvereins vorhanden waren, die von ihren Eltern mit Akribie und Empathie Handball nähergebracht bekamen. Da aber keine Seniorenmannschaft existierte, telefonierten die Beiden ein wenig rum und fragten ehemalige Weggefährte, die zum Teil miteinander, aber auch gegeneinander gespielt hatten, „ob wir noch Bock hätten, ein wenig rumzuzocken!“ Gesagt, getan! Und somit schafften wir den Jugendlichen eine Plattform im Seniorenbereich, damit diese nicht in andere Vereine abwandern mussten.

 

Wie schätzen Sie die Landesliga ein?

 

Da wir immer noch wissen, wie das „Runde in das Eckige muss“ und wir in den letzten sieben Jahren keine fünf Spiele verloren haben, traue ich uns leistungsmäßig durchaus zu, um die Meisterschaft in der Verbandsliga mitzuspielen. Dafür müssten wir aber mehr Motivation und Zeit aufbringen. Mit ehemaligen Bundesliga- und Regionalligaspielern in unseren Reihen und einem Durchschnittsalter von über 40 Jahren, sind wir nicht mehr die Schnellsten! Wir treffen uns einmal die Woche meist zum Fußball spielen und freuen uns auf die wenigen Handballspiele, die wir in dieser Saison als „Mattheis II“ haben. Es ist schade, dass unsere „junge Erste“ diese Saison ebenfalls nur 10 Spiele haben wird und ich hoffe, dass sie nächstes Jahr in der Verbandsliga unter ihrem Trainer Olli Kamann auf einem anderen Niveau mehr Spiele absolvieren können. Da wir dieses Jahr noch gegen unsere „Erste“ antreten werden, erwarte ich einen interessanten Generationenvergleich.

 

Wie sehen Sie die Entwicklung der „Mattheiser“ Handball-Abteilung ?

 

Da sich Eltern und mittlerweile auch Jugendliche in „Mattheis“ nicht nur im Trainerstab, sondern auch um das Geschehen der Handballabteilung mit viel Liebe engagieren, ist mir nicht angst und bange um die Zukunft. Bleibt zu hoffen, dass trotz vieler Fusionen und Auflösungen in anderen Vereinen, der Handball in unserer Region hochgehalten wird und diese tolle Sportart in Trier weiterhin viele Jugendliche motivieren kann. 

 

 

Die Handballberichterstattung ist jede Woche um ein Kurzinterview mit einem Handballakteur erweitert worden.

 

Hier können Trainer, Spieler, Schiedsrichter, Betreuer, Funktionäre... befragt werden – wichtig ist, dass es Protagonisten sind, die zu einem bestimmten Thema des Handballs etwas zu sagen haben.

Dazu soll ein Bild erscheinen, dass mindestens eine 500 KB Auflösung haben muss.

 

Über entsprechende Vorschläge würde ich mich freuen.

Roman Schleimer

 

Thorsten Ringer 

 

25. September 2022

 

 

Thorsten Ringer (44), coacht seit dieser Saison mit Pat Brümmer das Rheinlandliga Team des TuS Daun

Im Alter von sieben Jahren startete er mit dem Handballsport beim SV Gerolstein, durchlief sämtliche Jugendmannschaften, wechselte mit 17 Jahren in den Seniorenbereich. Mit 21 Jahren Wechsel zum TuS 05 Daun, wo er diverse Jugendmannschaften trainierte sowie die Damenmannschaft und in Co Trainerfunktion, unter Markus Willems, auch die Herrenmannschaft. Nach vielen turbulenten Spielzeiten und diversen Verletzungen war dann im Alter von 35 Jahren Schluss mit dem Handball Sport.

 

Wie kamen Sie zum jetzigen Trainerjob?

Angesprochen hat mich unser sportliche Leiter Markus Willems, ob ich mir vorstellen könnte, wieder etwas für den Dauner Handball zu machen. Acht Jahre ohne Handball, sollten doch jetzt auch mal gut sein. Im ersten Moment habe ich nicht mit dem Gedanken gespielt, dass ich eine Alternative für die erste Mannschaft sein sollte. Als Markus mir dann das Konzept (Trainerteam) vorgestellt hat und mir sagte, dass ich das Ganze zusammen mit Patrick machen soll, fing ich an zu überlegen ob neben Beruf, eigenem Sport und Familie dafür Zeit ist.  Das Patrick mein spielender Trainer Kollege werden soll, hat die Entscheidung etwas erleichtert. Wir kennen uns schon sehr lange und sind auch außerhalb des Handballs Arbeitskollegen. Ich glaube sagen zu können das wir uns gut kennen und ergänzen.

 

Wie schätzen Sie die Situation in der Rheinlandliga ein?

Ich glaube das die Rheinlandliga dieses Jahr in der Breite stärker geworden ist. Das zeigen zumindest die ersten Spiele. Auch wenn dieses Wochenende, das eine oder andere Heimspiel doch recht deutlich zu Gunsten der Heimmannschaft entschieden wurde. 

 

Wie sehen Sie die Entwicklung des Dauner Männerhandballs perspektivisch?
Perspektivisch gesehen, sehe ich den Dauner Handball auf einem guten Weg. Das liegt zum einen am sportlichen Leiter Markus Willems, der mit einem gut ausarbeiteten Jugendkonzept und der „Installation“ von Björn Patschefeld als Jugendkoordinator sehr gute Arbeit leistet. Wir wollen in Zukunft den Jugendlichen eine gute sportliche Perspektive im Senioren Handball bieten und die Integration erleichtern. Hier steht das sportliche im Vordergrund, allerdings wird die persönliche Weiterentwicklung eines jeden nicht aus den Augen verloren. So lernen sie bei der Ausübung eines tollen Hobbys neben Schule, Studium und Job noch so wichtige Dinge wie Teamfähigkeit, Disziplin, Ehrgeiz und das gemeinsamen gewinnen und verlieren.
 

 

 

Die Jungschiedsrichterinnen

Antonia Lequen und Joleen Limberger

 

18. September 2022

Als „Junggespann“ gaben die beiden 15-jährigen Schiedsrichterinnen Antonia Lequen und Joleen Limberger aus Wittlich ihr Debut. Über ihren ersten Einsatz als

Schiedsrichterinnen sagen sie:

 

Wie nervös wart ihr vor dem ersten Spiel?  

Joleen Limberger: Bei meinem ersten offiziellen Spiel war ich etwas nervös aber dadurch, dass ich oft im Training pfeifen durfte, ging es.

 

Antonia Lequen: Ja schon ein bisschen

 

Wie fandet ihre Eure Leistung am heutigen Tage?

 

Joleen Limberger: Ich fand meine Leistung gut. Man hat mir bei meinem ersten Trainingsspiel gesagt, ich soll mich mehr trauen und lauter pfeifen und bei diesem Spiel habe ich dass gemacht was man mir gesagt hat und was ich verbessern soll.

 

Antonia Lequen: Ich bin ganz zufrieden mit mir, aber ich denk mit der Zeit wird das noch besser 

 

Was wünscht ihr Euch von den Zuschauerinnen und Zuschauern während des Spiels?

 

 Joleen Limberger: Ich wünsche mir vor allem von den Zuschauern, dass sie sich etwas zurückhalten, vor allem die Eltern. Ich weiß das sie mitfiebern und ist bei mir auch so, wenn ich meinem Bruder zuschaue. Beim Spiel heute hat ein Vater etwas auf das Spielfeld gerufen und mein Bruder saß vor ihm und hat mitbekommen, wie er uns beleidigt hat, weil wir nicht Kreis gepfiffen haben. Fazit: Die besten Trainer und Schiedsrichter sitzen auf der Tribüne.

 

Antonia Lequen: Auch zu akzeptieren, wenn man mal etwas übersieht und sonst natürlich, dass sie ihre Mannschaft anfeuern und keine blöden Kommentare abgeben 

 

 

Die Serie beginnt mit

 

Damian Malmedy 

 

 

11. September 2022

 

 

Mit 12 Toren feierte Damian Malmedy (37) sein Comeback beim Heimsieg der HSG Mertesdorf/Ruwertal gegen die Saarburger Fortunen (28:22).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wann war dein letztes Spiel vor dem Comeback?

Das letzte Spiel habe ich vor vier Jahren aushilfsweise im Rheinlandligateam der HSG Mertesdorf/Ruwertal unter Trainer Christian Stein gegen Schweich absolviert. Mein Freund Alex Kuhfeld hat mich diesen Sommer im Urlaub zum Comeback überredet.

 

Wie hast Du Dich in den letzten Jahren fitgehalten?

Neben meinem Krafttraining war ich Joggen und beschäftige mich intensiv mit meinem Garten. Auch mein Beruf in der Jugendhilfe in Luxemburg hält mich fit und ich habe ein Akustikprojekt, das sich „Silence Behind“ nennt.

 

Wie fühlst Du Dich am Morgen nach dem Spiel?

Ich rieche nach Voltaren und Pferdesalbe und habe mir schon ein Gelenkbad gegönnt. Die Belastung mit den vielen Stopps und Antritten merkt man schon, zumal ich auch lange spielen musste.