• 01. Spieltag 08./09.09.2018 Vorschau Uwe Moske - Fortuna Saarburg
  • 02. Spieltag 15./16.09.2018 Vorschau David Juncker - HSC Igel
  • 03. Spieltag 22./23.09.2018 Vorschau Jürgen Roth - HSG IKH II
  • 04. Spieltag 29./30.09.2018 Nachholspieltag
  • 05. Spieltag 13./14.10.2018 Vorschau Daniel Stumm - SG Gösenroth/Laufersweiler II
  • 06. Spieltag 20./21.10.2018 Vorschau Janosh Klimek - TV Bitburg II
  • 07. Spieltag 27./28.10.2018 Vorschau Kris Sturm - DJK St. Matthias
  • 08. Spieltag 03./04.11.2018 Vorschau Heinz Hammann - HSG Wittlich
  • 09. Spieltag 10./11.11.2018 Vorschau Sandro Baumanns - SV Gerolstein
  • 10. Spieltag 17./18.11.2018 Vorschau Konstantin Menzer - TV Hermeskeil
  • 11. Spieltag 24./25.11.2018 Vorschau Axel Schneider - Obere Nahe
  • 12. Spieltag 01./02.12 2018 Vorschau Uwe Moske - Fortuna Saarburg
  • 13. Spieltag 08./09.12.2018  Vorschau David Juncker - HSC Igel
  • 14. Spieltag 15./16.12.2018 Vorschau Martin Bach - HSG IKH II
  • 15. Spieltag 20./21.01.2019 Nachholspieltag
  • 16. Spieltag 26./27.01.2019 Nachholspieltag
  • 17. Spieltag 02./03.02.2019 Daniel Stumm - SG Gösenroth/Laufersweiler II
  • 18. Spieltag 09./10.02.2019 Janosh Klimek - TV Bitburg II
  • 19. Spieltag 16./17.02.2019 Kris Sturm - DJK St. Matthias
  • 20. Spieltag 09./10.03.2019 Heinz Hammann - HSG Wittlich
  • 21. Spieltag 16./17.03.2019 Sandro Baumanns - SV Gerolstein
  • 22. Spieltag 23./24.03.2019 Konstantin Menzer - TV Hermeskeil
  • 23. Spieltag 06./07.04.2019 Axel Schneider - HSG Obere Nahe
  • 24. Spieltag 13./14.04.2019

 

Vorschau auf den Spieltag 15./16. Dezember 2018

 

Den kommenden Spieltag tippt Martin Bach, Co-Trainer der HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II: "Es ist ein sehr interessanter Spieltag, an dem die Gegner mehr oder weniger Tabellennachbar sind“, meint Bach.

 

SV Gerolstein – HSC Igel

(Samstag, 19.30 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Das Hinspiel hatte Igel in einer torreichen Begegnung für sich entscheiden können. Gerolstein muss das Spiel gewinnen, um den Anschluss nicht zu verlieren. Mit einem Sieg können sie auf Igel punktgleich aufschließen, bei einer Niederlage sind sie schon leicht abgeschlagen. Das bedeutet Druck für die junge Mannschaft, setzt aber auch Kräfte frei. Mit dem Heimvorteil tippe ich auf knappen Sieg für Gerolstein.

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II – TuS Fortuna Saarburg

(Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Nach einer aus meiner Sicht für uns durchwachsenen Hinrunde mit Höhen und Tiefen kommt es in Kleinich zum zweiten Spitzenspiel des Tages. Die Hinspiel Niederlage bei unserem ersten Spiel in Saarburg war nicht notwendig, aber Saarburg war über das gesamte Spiel diesen Tick cleverer und abgeklärter. Saarburg ist auf allen Positionen gut besetzt und torgefährlich. Gegenüber unseren letzten Spielen müssen wir noch gehörig zulegen und sicherer im Abschluss werden, wenn wir gegen Saarburg bestehen wollen. Im Spiel nach vorne ergeben sich gute Gelegenheiten, die wir dann zu leider zu oft liegenlassen. Da erwarte ich endlich mal eine Reaktion einzelner Spieler. Ich hoffe, dass die angeschlagenen Spieler wieder fit sind und die Mannschaft durch die unnötige Niederlage gegen Hermeskeil wachgerüttelt wurde.  Zusätzlich setzen wir auf unseren Heimvorteil und die Unterstützung der Zuschauer. Daher tippe ich natürlich auch auf einen Heimsieg für uns. Wünschenswert wäre ein sicherer Sieg, ich gehe aber hier auch von einem engen Spielverlauf aus.

 

TV Bitburg II – TV Hermeskeil

(Samstag, 20 Uhr, Edith-Stein Schule)

 

Zwei kampfstarke Mannschaften, bei denen ich Vorteile bei Bitburg sehe. Sowohl in der individuellen Spielstärke als auch im spielerischen Bereich. Wie stark sich Bitburg bei unserem Heimspiel in Kleinich präsentiert hat und die Anzahl der unglücklichen knappen Niederlagen (5x mit einem Tor!!!) sprechen für Bitburg. Die sind sicher heiß auf Erfolgserlebnisse und mit dem Heimspiel mit Harz wird es für Hermeskeil noch schwerer werden. Aber unterschätzen darf man Hermeskeil natürlich nicht, das mussten wir selbst erkennen. Tippe dennoch auf einen ungefährdeten Sieg für Bitburg.

 

HSG Wittlich – DJK St. Matthias

(Sonntag, 18 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Neben unserem Spiel gegen Saarburg das weitere Spitzenspiel des Tages, bei dem es mir sehr schwer fällt eine Prognose abzugeben. Auf jeden Fall kommt Vieles darauf an, mit welchem Kader Trier in die Begegnung gehen kann. Wittlich spielt hohes Tempo, und da kommt es auf die Wechselmöglichkeiten an. Wittlich hat mit Kai Lißmann ihren überragenden Spieler, der schwer zu bremsen ist. Andererseits ist die erfahrene Mannschaft von Trier solche Spieler aus vergangenen Zeiten gewohnt. Gehe von einem sehr engen Spielverlauf aus, Ausgang offen.

 

Spieltag 08./09. Dezember 2018

 

HSC Igel – HSG Wittlich 30:40 (12:20)

 

Erwartungsgemäß gewinnt Wittlich die Auswärtsbegegnung in Igel und bleibt damit in der Spitzengruppe der Liga.

 

Die Gäste aus der Eifel schienen früh die Begegnung zu entscheiden, legten auf 0:6 in der 7. Minute vor und verteidigten ihre Führung bis zur Pause.

 

Wie ausgewechselt kam das Juncker Team aus der Kabine, bestrafte die Gäste ein ums andere Mal und zwang so Gästetrainer Heinz Hammann beim 17:22 in der 34. Minute zur Auszeit. Bis zum 27:30 in der 51.Minute blieben die Gastgeber am Favoriten daran, doch beim 28:35 in der 55. Minute hatte das Hammann-Team die letzten Zweifel am Auswärtssieg beseitigt.

 

„Ich weiß nach dem Spiel nicht so wirklich, ob ich zufrieden sein oder mich ärgern soll. Einerseits haben wir das Ziel uns besser zu verkaufen als im Hinspiel nicht nur vom Ergebnis her erreicht, andererseits steht es nach 7 Minuten 0:6 und wir waren hundsmiserabel. Dann lassen wir Wittlich bis zur Halbzeit aber nur etwas weiter wegziehen und kommen in der zweiten Halbzeit mehrfach auf drei Tore ran, um die letzten acht Minuten dann 2:9 zu verlieren. Diesmal haben uns die Alternativen gefehlt, um am Ende noch was zu reißen, aber es fühlt sich irgendwie etwas zu deutlich an“, klagt Igels Trainer David Juncker.

 

„Nach dem 0:6 Start war das Gefühl wohl da, dieses Spiel klar gewinnen zu können. Wir haben einfach nicht mehr konsequent weitergespielt, die Bälle einfach weggeworfen und uns unmögliche Anspiele geleistet. Dazu kam auch Pech im Abschluss. Ziehen wir unsere Leistung der ersten Minuten durch, müssen wir in der Pause 30 Treffer erzielt haben. Wir spielen derzeit mit zu vielen Schnörkeln, haben den Anspruch perfekt spielen zu wollen und waren mit den Gedanken wohl schon beim kommenden Spiel gegen Mattheis. Es wird Zeit, dass wir wieder von Spiel zu Spiel denken, dürfen uns einfach nicht mehr so viele Fehler leisten. Ich will keinesfalls die Igeler Leistung schmälern, das Team hat gekämpft wie verrückt und alles gegeben. Hut ab vor dieser Leistung! Sehr stark war aus meiner Sicht die Schiedsrichterleistung von Volker Knopp, der absolut souverän und auffällig leitete. Das hat Spaß gemacht“, lobte HSG Coach Heinz Hammann.

 

HSC: Pütz, Weier, Schmitz und Herresthal – Steil (5), Grundhöffer (3), Ossadnik (2), Behrmann (10), Vucenovic (4), Thomas, Schmitt (1), Hellriegel (2), Humm (3).

 

HSG: Flamann und Hergert– Präder (7), Bollig (1), Rudolphi (4), Kräber (2), Kirsch (1), Lißmann (12/1), Schabio (2), Kopel, Birresborn, Löw (5/1), Schilz (6/3).

 

DJK St. Matthias – TV Bitburg II 26:25 (10:12)

 

Erneut muss das Team von Trainer Janosh Klimek sich gegen einen Favoriten der Liga denkbar knapp geschlagen geben. Am Ende feierten die Routiniers aus Mattheis den hart erkämpften Erfolg über das Eifel Team. Knapp eine Minute vor dem Ende gelang den Gastgebern der entscheidende Treffer durch Daniel Kochann.

 

„In einer schwachen Verbandsligapartie erkämpften wir uns ersatzgeschwächt die beiden Punkte letztlich in den letzten 10 Minuten. Müde, emotionslos und im Kopf schon in den Weihnachtsferien trabten wir über weite Strecken übers Feld und bekamen keinen Zugriff auf die Partie. Die Bitburger, die ebenfalls mit kleinem Kader anreisten, konnte sich durch konsequentes Tempospiel und einen stark aufspielenden Tim Crames ab der 15 Minute einen kleinen Vorsprung sichern und diesen eigentlich bis in die letzten 10 Minuten behaupten. Nun merkten wir, dass wir spätestens jetzt eine Scheibe drauflegen mussten. Angetrieben durch Oliver Kammann und Tom Kochann konnten wir die Schlussphase für uns entscheiden, da auch den Bitburgern in entscheidenden Situationen krasse Fehler unterliefen, die wir dann routiniert nutzten. Keine Frage, wir haben im Moment eine Schwächephase und sehnen die Weihnachtspause herbei. Dennoch sehe ich es als sehr positiv, dass wir auch Punkte holen, wenn wir schlecht - sogar richtig schlecht - spielen und uns zum Sieg kämpfen müssen. Wir konzentrieren uns jetzt noch einmal voll auf den Brocken in Wittlich, den wir hoffentlich mit breiterer Bank und den wieder genesenen Spielern angehen können. Hier sind wir Außenseiter, aber auswärts in Wittlich ist für uns immer etwas Besonderes“, verrät DJK Spielertrainer Kris Sturm.

 

„Wir haben scheinbar die Seuche! Zum fünften Mal müssen wir uns mit einem Treffer geschlagen geben. Entsprechend schlecht war die Stimmung nach Spielende in der Kabine. Allerdings muss ich sagen, dass Schiedsrichter Klaus Wenner, den ich für einen der Besten halte, nicht seinen besten Tag hatte und davon waren wir betroffen, kassierten fünf Zeitstrafen, die Gastgeber keine einzige! Zur Pause hätten wir durchaus höher führen können, haben aber unsere Chancen nicht genutzt. Leider hat sich bei Philipp KInnisch der Verdacht auf Kreuzbandriß bestätigt und so fällt ein weiterer Stammspieler unseres kleinen Kaders aus, zudem verletzte sich Kai Recking im Freitagstraining und ich musste ihn heute schonen. So standen mir nur 7 Spieler zur Verfügung, die aber erneut super gekämpft haben. Mattheis hat ihren Standhandball durchgezogen und kam immer wieder glücklich in Ballbesitz. Leider haben wir in der entscheidenden Situation im ersten Spielabschnitt den Sack nicht zugemacht“, klagte Klimek, der Tim Crames für seine starke Leistung und das ständige "pushen" seiner Mannschaft lobte.

 

DJK: Schultz-Gerhardt und Wilkes – Schommer, Alshok (1), Sturm (7/5), Kammann (5), T. Kochann (7), D. Kochann (4), Hoffmann (1), Hennefeld (1), Schaffrath.

 

TVB: Frisch - Zimmer (2), Walerius (2/2), Recking, Lübken (5), Schürer (2), Crames (10), M. Müller (2), R. Müller, Schallert (2).

 

TV Hermeskeil – HSG Obere Nahe 31:28 (15:14)

 

Die Gastgeber fanden gut ins Spiel, führten nach 12 Minuten mit 9:4 und ließen dann in ihrer Konzentration nach. Die Gäste nutzten dies und kämpften sich bis zur Pause auf 15:14 heran. Dank der letzten 10 Minuten setzt sich der TV Hermeskeil gegen die HSG Obere Nahe am Ende durch. Bis zum 25:25 in der 51. Minute verlief die Begegnung bei wechselnden Führungen völlig ausgeglichen. „Mit ihren sieben Feldspielern spielte uns der Gast jetzt in die Karten und wir kamen zu drei schnellen Treffern“, freute sich Gastgebertrainer Konstantin Menzer.

 

„Wir waren bereits mit drei Toren zurück, als wir versuchten, dem Spiel mit dem siebten Feldspieler die Wende zu geben. Das hat im Gegensatz zu anderen Spielen heute leider nicht funktioniert“, erwiderte Gästetrainer Axel Schneider.

 

Beim 29:25 in der 55. Minute war damit die Entscheidung gefallen. In den hektischen Schlussminuten gelang den Gästen die Ergebniskosmetik. „Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Die Begegnung wurde von zwei guten Abwehrreihen bestimmt, im Angriff lief bei uns nicht viel zusammen. So konnte sich keine Mannschaft über lange Zeit entscheidend absetzen“, meinte Menzer.

 

„Uns fehlten gestern wieder einmal die Wechselalternativen im Rückraum und so mussten die Rückraumspieler durchspielen. Über die gesamte Spieldauer gesehen, ist das eben problematisch. Unsere Ungeduldsphasen dürfen wir uns einfach nicht leisten. Hier spielen wir auf einmal mutig und kreativ, anstatt die klaren Laufwege und Abläufe runterzuspielen. Wir brauchen in der Phase Geduld und Struktur“, fordert Schneider, der sich aber darüber freute, dass seine Mannschaft immer wieder nach den teilweise klaren Rückständen ins Spiel zurückkam.

 

TVH: Schneider (1) und Göddemeyer – Prümm (2), Wilhelmi, Valerius, N. Laible (1), Kratz (7), Blind, Schewerda, T. Laible (2), Müller (2), Serbanescu (7), Zentz (4), Schleimer (5).

 

HSG: K. Rickes und Münster – Bamberger (5), Adam (4), Christmann (1), Wanger (6), Lehnen (4), Schäfer (6/3), Ries (1), Dahlheimer (1),

 

TuS Fortuna Saarburg – SV Gerolstein 34:23 (19:11)

 

„Start-Ziel-Sieg“ für das Team von Trainer Uwe Moske vor erneut 200 Zuschauern, dass damit die Tabellenführung verteidigen kann. Letztmals beim 9:9 in der 21. Minute ließen die Saarburger den Ausgleich durch die Gäste zu, zogen mit fünf Treffern in Folge zum 14:9 in der 24. Minute dem klaren Pausenvorsprung entgegen. Nach dem Wechsel war die Begegnung beim 25:12 in der 39. Minute entschieden.

 

„Es wurde das erwartet schwere Spiel für uns, da der Druck auf meine Spieler aufgrund der Tabellensituation hoch war. So haben wir anfangs nicht unser Spiel gefunden, trafen aber auch auf einen Gegner, bei dem die Handschrift des neuen Trainers Sandro Baumanns sichtbar wird. Mit schönen Spielzügen hat der Gast uns schon überrascht. Doch nach 20 Minuten haben wir endlich unseren Handball gespielt, kamen trotz des Fehlens der verletzten Tobias und Julius Hoffmann, die im Januar wieder dabei sein können, zu einem klaren Sieg, bei dem unsere A-Jugendlichen die letzten 15 Minuten spielten und dabei hinterließ vor allem Nils Schütz im Rückraum einen guten Eindruck“, lobte TuS Coach Uwe Moske.

 

„Bis zur 21. Minute hat sich die Mannschaft an das ausgearbeitete Konzept gehalten, leider dann den Faden verloren. Auf der Spielmacherposition hat Marius Kreft den erkrankten Lars Rosch gut vertreten. Im zweiten Spielabschnitt hat sich meine Mannschaft wieder gefangen und letztlich haben wir die zweite Hälfte nur 15:12 verloren. Nachdem Saarburg begonnen hatte durchzuwechseln, habe auch ich allen Spielern ihre Spielanteile gegeben“, sagte Gästetrainer Sandro Baumanns.

 

TuS: Dupré – Dauster (1), Lorth (4), Moske (2), Paule, Wenner (5), Schütz (4), S. Hoffmann (2), Schmitt, Marszalek, P. Rüger (12/4), Morin (4), Jürgens.

 

SVG: Hell – Katala, Eltze (5), T. Rosch (3), Kreft (6), Wolf (4/3), Heinrich, Munkler, Simon (1), Waldorf (4), Neustadt.

 

Spieltag 08./09. Dezember 2018

 

Den kommenden Verbandsligaspieltag tippt David Juncker, Trainer des HSC Igel:

 

TV Hermeskeil – HSG Obere Nahe (Samstag, 19.30 Uhr, Hochwaldhalle)

 

Ich glaube, ich lehne mich nicht weit aus dem Fenster, wenn ich sage, dass wohl kaum jemand damit gerechnet hat, dass die beiden Mannschaften nach etwa der Hälfte der Saison nur durch 3 Tore in der Tordifferenz getrennt sein werden. Vermutlich wird es in diesem Spiel sehr darauf ankommen, welche Mannschaft die Gäste aufbieten können. Ich tippe aber auf so oder so einen knappen Ausgang mit tendenziell Sieg Hermeskeil, da die Mannschaft sehr gefestigt erscheint.

 

TuS Fortuna Saarburg – SV Gerolstein (Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Beurig)

 

Alles andere als ein sehr deutlicher Sieg der Saarburger würde mich überraschen. Gerolsteins Stärke ist das Spiel „eins gegen eins“, aber genau da ist Saarburg einfach noch eine ganze Nummer stärker.

 

HSC Igel – HSG Wittlich (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Wir haben uns im Hinspiel sehr deutlich unter Wert verkauft und Wittlich hatte halt auch eine Sahnetag. Das Ziel muss ganz klar sein, die Leistung der letzten beiden Spiele zu bestätigen und den Gegner so lange es geht zu ärgern. Sollte wie gegen Gösenroth mehr bei herausspringen, wehren wir uns sicher nicht! Dafür muss aber die Chancenverwertung noch einen Tick besser werden und vor allem die Abwehr die Torhüter mehr unterstützen.

 

 

DJK St. Matthias – TV Bitburg II (Samstag, 20 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Der Wolfsberg ist eine Festung und die wird auch für Bitburg nicht einnehmbar sein. Sollte bei Mattheis mehrere Leistungsträger fehlen und der Gast einen wirklich guten Tag erwischen, kann man den Gegner ärgern, mehr nicht. Da Bitburg anscheinend diese Saison auswärts selten komplett, ist gehe ich von einem ungefährdeten Heimsieg aus.

 

Spieltag 01./02. Dezember 2018

 

TuS Fortuna Saarburg – HSG Wittlich 26:20 (13:7)

 

Im Spitzenspiel setzt sich die Saarburger Fortuna gegen die HSG Wittlich durch und unterstreicht damit die eigenen Titelambitionen. Vor 200 Zuschauern landete das Team von Trainer Uwe Moske einen „Start-Ziel Sieg“, bei dem die ersatzgeschwächt angetretenen Gäste nie in Führung lagen. Auf Gästeseite fehlte kurzfristig krankheitsbedingt Trainersohn Fabian Hammann, der als Stammspieler sowohl auf Angriffsmitte als auch im zentralen Deckungsverband schmerzlich vermisst wurde

 

„Die Gäste aus Wittlich hätte ich durchaus stärker eingeschätzt, doch zu sehr ist das Spiel auf ihren Ausnahmespieler Kai Lißmann ausgerichtet. Er ist der Dreh- und Angelpunkt im Gästespiel und wir haben uns auf ihn konzentriert, ohne ihn mannzudecken. Das Spiel haben wir in der Abwehr gewonnen“, freute sich TuS Trainer Uwe Moske.

 

Bis zum 4:4 in der 13. Minute gestalteten die Gäste das Spiel offen, dann setzte sich der TuS über 8:4 in der 20. Minute auf 13:7 zur Pause ab. Kurz vor der Halbzeit dann die Schrecksekunde für die Gastgeber, als Julius Hoffmann umknickte und nicht mehr eingesetzt werden konnte. Moske war zur Umstellung im Deckungsverband gezwungen und so übernahm der junge Niklas Wenner die Rolle im zentralen Mittelblock. Bis der Deckungsverband der Gastgeber richtig funktionierte, kämpfte sich Wittlich auf 14:11 in der 34. Minute heran, Moske nahm die Auszeit und seine Mannschaft setzte sich wieder deutlicher ab. Über 18:12 in der 40. Minute entschieden die Gastgeber die Begegnung nun über 22:15 in der 52. Minute am Ende mit 26:20 für sich.

 

„Niklas Wenner hat in Angriff und Abwehr sein Leistungsvermögen angedeutet, doch der junge Kerl hat noch Luft nach oben. Im Tor überzeugte Marc Dupré ebenso wie sein Kollege auf Wittlicher Seite Igor Hergert. Von beiden Seiten wurde die Begegnung hat geführt und hatte Endspielcharakter“, fand Moske.

 

„Trotz der Niederlage bin ich stolz auf meine Jungs, die nicht auseinandergefallen sind. Es war ein gebrauchter Tag, an dem bei uns überhaupt nichts zusammenließ. Saarburg habe ich zuletzt in Gösenroth beobachtet und das was die Mannschaft heute abrief, war wie Tag und Nacht. Die Mannschaft war gegenüber ihrer Auswärtsniederlage am letzten Wochenende nicht mehr wiederzuerkennen. Bei uns hat einfach überhaupt nichts zusammengepasst. Am Ende haben wir lediglich ein Handballspiel verloren, wissen aber, dass wir das im Rückspiel besser machen werden. Unsere Umstellung auf eine 6:0 Abwehr nach dem Wechsel hat die Gastgeber kurzzeitig verunsichert, wir sind dann aber in der Abwehr wieder eingebrochen. Ein verdienter Gastgebersieg, eine unterirdische Leistung von uns“, fasste Gästetrainer Heinz Hammann zusammen.

 

TuS: Dupré – Lorth (3/1), Moske (5), Paule, Wenner (2), Bläsius (1), Schütz, J. Hoffmann (1), S. Hoffmann, Schmitt, Marszalek (2), P. Rüger (9), Morin (2), Jürgens (1)

 

HSG: Flamann, Kirsch und Hergert – Konrad (3), Präder (5), Bollig, Rudolphi, Weber, Kriewitz (2), Lißmann (10), Schabio, Löw, Schilz.

 

HSC Igel – SG Gösenroth/Laufersweiler II 38:30 (17:15)

 

Für eine Überraschung des Spieltages sorgte die zuletzt schwächelnde Igeler Mannschaft, die den Favoriten aus dem Hunsrück geschlagen auf den Nachhauseweg schickte. Gewann das Team von Spielertrainer Daniel Stumm (verletzt), der ebenso beim Gast fehlte wie Routinier Florian Hübner (private Gründe), noch in der Vorwoche gegen den Meisterschaftsfavoriten aus Saarburg, so musste sich die Mannschaft nun völlig unerwartet in Igel geschlagen geben.

 

„In einem Spiel zweier stark ersatzgeschwächter Mannschaften haben wir aus meiner Sicht vielleicht ein wenig zu hoch aber nicht unverdient gewonnen! Basis war bei uns die geschlossen gute Angriffsleistung, da wir wie gewohnt nicht gut genug verteidigt haben. Beim Gast fehlten neben Stumm und Hübner noch eine Handvoll weiterer Spieler, bei uns neben langfristig ausfallenden Fusenig, Monzel, Bechtel und Herresthal auch noch Moritz Kesseler, so dass wir formell vier Torwarte und drei Kreisläufer aufgeboten haben, aber nur drei Rückraumspieler. Scheinbar konnten wir das insgesamt besser kompensieren als der Gast, der zwar sehr lange immer auf Schlagdistanz war, aber letztlich in den wichtigen Phasen keine Alternativen hatte, um das Spiel nochmal zu drehen. Entscheidend war für mich, dass wir diesmal nicht wie sonst Mitte jeder Halbzeit eine eklatante Schwächephase hatten, sondern nach einer 2-Minuten-Strafe in Unterzahl von 26:22 auf 30:23 weggezogen sind. Davon hat sich Gösenroth, bei denen wir Peltsch nie und Kaltenmorgen viel zu spät in den Griff bekommen haben, nicht mehr erholt. Ich hoffe, dass dieses Ergebnis und die Leistung von letzter Woche das Selbstvertrauen gibt, auch gegen Wittlich gut aufzutreten, denn im Hinspiel haben wir uns deutlich unter Wert verkauft“, meinte HSC Coach David Juncker.

 

HSC: Pütz, Weier – Steil (8/1), Grundhöffer (2), Ossadnik (2), Behrmann (11), Werdel (10), Vucenovic (2), Schmitz, Schmitt (1), Hellriegel (2), Humm, Herresthal, Hansen.

 

SG: L. Kaltenmorgen und Hoffmann – Stelter (2), L. Müller, Lorenz (1), Pütz (2), Dreher, Hassley (3), Wagner (1), M. Kaltenmorgen (8/3), Peltsch (7), J. Müller (2), Klein (4).

 

TV Hermeskeil – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II 26:24 (10:8)

 

Für die nächste Überraschung an diesem Spieltag sorgte die Mannschaft aus dem Hochwald, die gegen die starke eingeschätzte HSG aus dem Hunsrück zum Erfolg kam und so verliert die HSG IKH II beim TV Hermeskeil mit 26:24.

 

Die erste Halbzeit verlief sehr ausgeglichen in einer gut gefüllten und stimmungsvollen Hochwaldhalle. Jedoch konnten sich die Hochwälder in der Schlussphase mit zwei Toren absetzen, sodass es mit 10:8 in die Pause ging. „Wir haben gut ins Spiel gefunden, dabei bestimmten beide Abwehrreihen das Spiel im ersten Spielabschnitt. Keine Mannschaft konnte sich richtig absetzen und wir hatten den Gästeangriff gut im Griff. Dazu zeigte Manuel Schneider eine überzeugende Torhüterleistung“, lobte TVH Coach Konstantin Menzer.

 

Die Abwehrleistung auf Gästeseite war im ersten Spielabschnitt aus Sicht von Pressesprecher Robin Braun „sehr ordentlich“, da Hermeskeil lediglich aus der ersten Welle erfolgreich war, aber im gebundenen Spiel Probleme hatte. „Die Angriffsleistung war jedoch schlecht, sodass wir aus dieser Abwehrleistung kein Profit erzielen konnten, da wir zu viele technische Fehler machten und die Chancenverwertung sehr bescheiden war. In der Pause versuchte das Trainergespann der Hunsrücker, die Mannschaft neu einzustellen, allerdings brachte die Mannschaft die gewünschten Veränderungen nicht auf das Spielfeld. Der Vorsprung der Hermeskeiler in der zweiten Halbzeit variierte zwischen einem und vier Toren. Wir konnten in dieser Phase keinen Druck auf Hermeskeil ausüben, da nach einer positiven Aktion direkt wieder eine negative Aktion erfolgt ist. Kompliment an den TV Hermeskeil und dessen Trainer Menzer, da sich die Mannschaft im Vergleich zur letzten Saison spielerisch deutlich verbessert hat und auch eine starke kämpferische Leistung zeigte“, resümierte Braun, für den die Angriffsleistung seiner Mannschaft heute eines Verbandsligateam nicht würdig war, da viele freie Würfe nicht zum Torerfolg führten und auch nur zwei von sieben Siebenmeterwürfen zum Tore führten. Zudem war uns Hermeskeil im kämpferischen Bereich überlegen. In der zweiwöchigen Spielpause gilt es nun daran zu arbeiten, um im letzten Heimspiel des Jahres 2018 gegen den Tabellenführer aus Saarburg ein gutes Spiel zu zeigen“, fordert der Gästesprecher.

 

„Wir kamen gut aus der Kabine setzten uns schnell mit drei Toren auf 14:11 in der 35. Minute ab, hielten diesen Vorsprung auch dank der Tatsache, dass Christoph Kratz jetzt genauer bei seinen Abschlüssen hinschaute. Erwähnenswert für mich ist die beste Schiedsrichterleistung, die ich in dieser Saison gesehen habe. Andreas Rosch leitete das faire Spiel sehr neutral und souverän“, lobte Menzer.

 

TVH: Schneider, Göddemeyer und Rech – Prümm, Wilhelmi (1), N. Laible (2/1), Kratz (9), Blind (3), T. Laible (5), Klein, Serbanescu (5), Schleimer (1).

 

HSG: Schmidt, Kretz – Molz, Braun, Stoffel, Fritz (4), Hölzenbein (1), Schub, Denzer (6/4), Kirst (5), Anton, Schneider (1), Juenemann (2), Mende (5)

 

 

HSG Obere Nahe – TV Bitburg II 32:33 (18:17)

 

Die Bitburger Reserve entführt von der HSG Obere Nahe beide Punkte und kann sich nach dem Sieg über den Anschluss ans Mittelfeld freuen.

 

Die Gäste aus der Eifel fanden besser ins Spiel, setzte sich bis zur 13. Minute auf 7:12 ab und so nahm HSG Coach Axel Schneider die Auszeit. Mit drei Treffern in Folge kam die HSG beim 10:12 wieder in Schlagdistanz, doch erst nach dem 10:14 drehten die Gastgeber das Spiel, glichen nach vier Treffern in Folge zum 14:14 in der 23. Minute aus und legten zur Pause auf 18:17 vor.

 

„Wir haben den Start wie gewohnt verpennt, haben das Rückzugsverhalten komplett ignoniert und lagen dann zurecht mit 7:12 zurück. Erst danach spielten wir im Angriff geduldiger, bekamen so unsere Chancen und waren auch im Kopf wach. Resultat war dann die Pausenführung“, fasste HSG Coach Axel Schneider zusammen.

 

Nach dem Wechsel kamen der Nahe-Vertreter besser aus der Kabine, legte auf 21:18 in der 36. Minute und so musste Gästetrainer Janosh Klimek die Auszeit nehmen. Ab der 40. Minute wurden die Gäste stärker, kämpften sich jetzt vom 23:19 Rückstand zum ersten Ausgleich nach dem Wechsel beim 26:26 in der 48. Minute und markierten durch Moritz Lübken sogar den Führungstreffer zum 26:27! Lediglich beim 28:28 in der 52. Minute gelang den Gastgebern der Ausgleich, ansonsten legten die Eifelaner ständig vor, führten 30:32 in der 57. Minute und noch einmal versuchte Coach Axel Schneider mit der Auszeit, dem Spiel die Wende zu geben. In den spannenden Schlusssekunden gelang Benedikt Dahlheimer zwar 58 Sekunden vor dem Ende der Anschlusstreffer zum 32:33, doch vier Sekunden vor dem Abpfiff nahm Klimek die Auszeit und so brachte seine Mannschaft den Sieg über die Zeit.

 

„Ich habe mich da glatt in der Zeit vertan, habe in dem Moment nicht auf die Uhr geschaut. Doch letztlich geht unser Sieg in Ordnung, da wir clever agiert haben und unsere Chancen eiskalt nutzten. Überschattet wird der Sieg aber von der Verletzung von Philipp Kinnisch, der in der 10. Minute mit dem Verdacht auf Kreuzbandriß ausfiel und das wäre dann sein Dritter! Wir hoffen sehr, dass sich dieser Verdacht nicht bestätigt. Doch unsere personelle Situation wird immer schwieriger, so mussten wir bei diesem Spiel unseren gefährlichsten Angreifer Tim Crames an die ebenfalls personell schlecht aufgestellte erste Mannschaft abgeben. Die Gäste haben nach der Manndeckung gegen Klünder wirklich den Kopf verloren und wir nutzten die „eins gegen eins“ Situationen. Von allen Positionen war meine Mannschaft an diesem Tag torgefährlich und so schwer von den Gastgebern auszurechnen“, freute sich Klimek.

 

„Auf die Manndeckung gegen Martin Klünder waren wir eingestellt, haben noch zur Pause darüber gesprochen und das nicht umgesetzt, was wir besprochen haben. In der entscheidenden Phase haben wir dann 6 Angriffe überhaupt nicht aufs Bitburger Tor gebracht und Fehler auf Fehler produziert. Bitburg spielte clever und diszipliniert, wir haben im Angriff versagt und die Struktur verloren. Am Ende haben wir dann noch mit dem siebten Feldspieler den Erfolg versucht, schlossen dann aber 30 Sekunden vor dem Ende zu früh ab“, klagte Schneider.

 

HSG: K. Rickes und Münster – Bamberger (1), Adam (4), Christmann (2), Rogoll (2), Wagner (6), Klünder (11/3), Schelper (1), Lehnen (2), Ries, Dahlheimer (3)

 

TVB: Frisch - Zimmer (4), Walerius (3), Recking (6), M. Lübken (7/2), Schürer (), Kinnisch (1), Müller (4), Schallert (6).

 

Vorschau auf den Spieltag 01./02. Dezember 2018

 

Den kommenden Spieltag tippt Uwe Moske, Trainer des TuS Fortuna Saarburg. Das 57-jährige Urgestein kann überhaupt nicht mehr aufzählen, wie viele Mannschaften er allein in Saarburg trainiert hat. Doch seiner Trainerstationen führten Moske auch nach Luxemburg, wo er bei Rumelange, Fola Esch und Bettembourg die Verantwortung trug. Als Spieler war Moske bis in die Regionalliga aktiv. Im aktuellen Kader der Saarburger stehen mit Daniel und Tim auch die beiden Söhne des Trainers.

 

HSC Igel – SG Gösenroth/Laufersweiler II (Samstag, 17.30 Uhr)

 

Vom Ergebnis der Igeler Mannschaft am vergangenen Wochenende bei Mattheis war ich schon überrascht. Doch das beweist, dass die Igeler eine kampfstarke Mannschaft haben, die nie aufgibt. So wird sich auch der Favorit aus dem Hunsrück auf einen harten Kampf einstellen müssen. Sollte die SG aber so top-besetzt wie gegen uns auflaufen, steht der Sieg außer Frage. Mein Tipp: 30:37 nach einem torreichen Spiel!

 

TuS Fortuna Saarburg – HSG Wittlich (Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Beurig)

 

Ich hoffe auf ein Handballfest in Saarburg! Zuletzt waren über 300 Zuschauer in der Halle als wir mit Mattheis auf einen Meisterschaftsfavoriten trafen. Zu den Mitfavoriten auf den Titel rechne ich auch die junge Wittlicher Mannschaft mit ihrem Goalgetter Kai Lißmann. Ich kenne den Gegner nicht, doch es dürfte klar sein, dass die Gäste mit einem Sieg bei uns durchaus im Titelrennen dabei sind. Ich baue derzeit eine junge Mannschaft auf, die noch Zeit braucht, um ihr Potential komplett abzurufen. So war unser Plan auf drei Jahr ausgelegt und so haben wir in diesem Jahr keinen Zwang aufsteigen zu müssen. Die Niederlage im Hunsrück am vergangenen Wochenende war kein Beinbruch und ich habe der Mannschaft immer gesagt, dass wir noch Feder lassen werden. Das ist ein normaler Lernprozess. Am Samstag sollte die Tagesform entscheiden, ich sehe eine 50:50 Chance.

 

TV Hermeskeil – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II (Samstag, 19.30 Uhr, Hochwaldhalle)

 

Hermeskeil hat sich seit dem Trainerwechsel zu Konstantin Menzer gut entwickelt, ist allerdings mit Menzer wesentlich stärker einzuschätzen. Doch der Spielertrainer fällt wohl noch bis Ende Januar aus und so sehe ich die Gäste aus dem Hunsrück gegen die Hochwälder in der Favoritenrolle. Da ohne Harz gespielt wird, tippe ich ein 25:30!

 

HSG Obere Nahe – TV Bitburg II (Samstag, 19.30 Uhr, Mikadohalle)

 

Hier treffen zwei kampfstarke Mannschaften aufeinander, die sich im Laufe der Saison nach oben in der Tabelle vorarbeiten werden. Bitburg kämpft mit seinen Personalproblemen, ist spieltaktisch und individuell wesentlich besser als der momentane Tabellenplatz. Kann der Gast mit seinem kompletten Kader antreten, wird die Mannschaft einen Punkt entführen. Mein Tipp: 30:30

 

 

Spieltag 24./25. November 2018

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II – HSG Obere Nahe 27:25 (14:12)

 

Die HSG IKH II gewinnt ihr Heimspiel gegen die HSG Obere Nahe mit 27:25. Da mit Andi Denzer, Jens Schneider und Lukas Ihmer alle Kreisläufer nicht spielen konnten, half Nico Gedert aus. Bereits im ersten Angriff verletzte sich Peter Hölzenbein, sodass er im Laufe der Partie nicht mehr eingesetzt werden konnte. Doch auch auf Gästeseite fehlten wichtige Stammspieler: „Das ist halt so, damit muss man leben“, lautet die nüchterne Einschätzung von Gästetrainer Axel Schneider.

 

Die Gastgeber spielten eine starke Anfangsphase und so nahm Gästetrainer Schneider beim Stand von 7:2 in der 10. Minute die frühe Auszeit. Diese Auszeit brachte kurzzeitig Erfolg, allerdings baute danach die HSG IKH II ihren Vorsprung auf bis zu sieben Tore aus. Da lag auch an der 5:1-Abwehr, mit der die Gäste einige Probleme hatten. Aus welchen Gründen die Gastgeber dann ihre Abwehrformation wechselten erklärte Pressesprecher Robin Braun der HSG IKH: „Die Deckung konnte aufgrund fehlender Wechselmöglichkeiten nur zu Beginn gespielt werden“.

 

Die HSG Obere Nahe verkürzte nach der Umstellung auf die 6:0 Formation und es ging beim Stand von 14:12 in die Halbzeitpause. In der zweiten Hälfte pendelte der Vorsprung bis zur 52. Minuten zwischen zwei und fünf Toren. In der Schlussphase der Partie versuchte die Gäste mit dem 7. Feldspieler die Partie zu drehen. Diese Maßnahme war erfolgreich, sodass es 90 Sekunden vor Schluss 26:25 stand. In der letzten Minute traf Nico Gedert einen Abpraller vom Torwart und Felix Luth hielt einen Siebenmeter.

 

„Das war Pech! Kristofer Rickes hielt den Ball, doch der Abpraller landete beim Gegner“, erklärte Schneider.

 

Somit endete das Spiel 27:25.

 

„Jannis Roschel zeigte ein starkes Debüt im rechten Rückraum und Nico Gedert war mit 6 Toren der erfolgreichster Feldtorschütze. Auch Jonas Schmidt zeigte im Tor eine gute Leistung. Bei den Gästen überzeugte vor allem Torhüter Kristofer Rickes und Benedikt Dahlheimer mit 9 Toren. Es war insgesamt ein verdienter Sieg, da der in der Anfangsphase heraus gespielte Vorsprung über die Zeit gerettet worden ist. Spielerisch ist allerdings noch erhebliches Steigerungspotenzial“, urteilte der Pressesprecher der Gastgeber Robin Braun.

 

„Wir haben ein engagiertes Spiel gezeigt, in dem der A-Jugendliche Leon Rogoll ein gutes Spiel machte und auch Benedikt Dahlheimer, der eigentlich zweite Mannschaft spielen sollte, spielte stark. Aus diesem Spiel können wir mitnehmen, dass wir ab der 18. Minute emotionalen Handball gezeigt haben und immer dann gut spielten, wenn wir unsere Angriffe geduldig spielten und das ist über weite Phasen gut gelungen“, fand Gästetrainer Schneider.

 

HSG IKH: Schmidt und Luth (1) – Braun, Roschel (3), Fritz (8/4), Hölzenbein, Schub, Gedert (6), Kirst, Juenemann (5), Anton, Mende (4)

 

HSG ON: K. Rickes und Münster – Stumm (7), Bamberger, Adam (3), Christmann (1), Rogoll (3), Wagner, Lehnen (1), Schelper (1/1), Ries, Dahlheimer (9)

 

SV Gerolstein – TV Hermeskeil 31:35 (13:18)

 

„Die ersten 12 Minuten wurden von meiner Mannschaft völlig verschlafen und hergeschenkt. Das erste Tor für Gerolstein fiel beim 1:8! Danach kämpften wir uns immer wieder auf 3 oder 4 Tore heran, schafften es aber nie den Rückstand komplett aufzuholen und das Spiel zu drehen. Die technischen Fehler im Abschluss waren gravierend, allein 19 freie Würfe auf das Tor habe ich gezählt, bei denen der Keeper der Hermeskeiler abgeworfen wurde oder die Latte beziehungsweise einer der Pfosten getroffen wurde. Einfachste Dinge wie Sperren oder Sperre absetzen oder ein Verschieben in der Abwehr konnten nicht umgesetzt werden. Immer wieder kamen die Hermeskeiler nach einfachem Kreuzen auf 6 Meter frei zum Wurf. Das schnelle Spiel nach vorne funktionierte, aber das hilft nix, wenn man vorher immer ein Tor vom Gegner eingeschenkt bekommt und dann frei vor dem gegnerischen Tor verwirft. Es würde helfen, wenn in den nächsten beiden Wochen endlich mal alle ins Training kommen“, meint Gerolsteins Trainer Sandro Baumanns.

 

Hermeskeils Trainer Konstantin Menzer kritisierte vor allem die Spielweise der Eifelaner: „Das Gerolstein wurde nach dem 0:8 immer ruppiger, das hatte mit Handball nichts zu tun. Ich habe mir um die Gesundheit meiner Spieler Gedanken gemacht, das war wohl eher Ringen als Handball! Zwischenzeitlich dachte ich auch, dass die Begegnung noch kippen könnte, doch unsere Torhüter haben sehr stark gehalten und wurden nicht „abgeworfen“. Letztlich bin ich froh über den Sieg, der durchaus höher ausfallen konnte“.

 

Die Aussage lässt Gerolsteins Trainer Baumanns nicht unkommentiert: „Das ist absolut lächerlich was die Härte betrifft. Beide Mannschaften haben sehr körperlich gespielt. Immer wenn meine 70 kg Jungs mal gegen halten, weinen alle rum, dass ihre Spieler zu hart angegangen werden. Keines der Fouls war von hinten oder von der Seite und dass man dem Gegner nicht einfach Platz macht, gehört zum Handball. Natürlich war es am Anfang wesentlich komfortabler, ohne aktive Abwehr Tore zu werfen!

 

SV: Mesevic - Katala, Eltze (2). L. Rosch (9/3). T. Rosch (8), Kreft, Wolf, Heinrich (1), Munkler (2), Servatius (1), Waldorf (7), Hell (1)

 

TV: Schneider, Göddemeyer und Rech – Prümm (1), Valerius (3), N. Laible (4/2), Kratz (9/1), Blind (1), Müller, T. Laible (2), Klein (3), Serbanescu (5), Zentz (7)

 

DJK St. Matthias – HSC Igel 39:33 (19:15)

 

Zum erwarteten Sieg kam die Mattheiser Mannschaft gegen das Team aus Igel. Die Gastgeber legten erwartungsgemäß von Beginn an vor, führten 3:1 in der 7. Minute, doch beim 5:6 in der 12. Minute nahm DJK Spielertrainer Kris Sturm die Auszeit. Bis 12:9 in der 20. Minute setzte sich die DJK jetzt ab, doch bis 15:12 in der 26.Minute blieben die Gäste dran, mussten aber dem Favoriten die 19:15 Pausenführung überlassen.

 

Igel kam gut aus den Startlöchern, war beim 19:18 in der 34. Minute wieder dran und hielt das Spiel bis 28:26 in der 46. Minute offen. Beim 30:26 nahm Igels Trainer David Juncker die Auszeit, doch jetzt setzte sich die individuell besser besetzte Mannschaft auf 33:26 in der 49. Minute entscheidend ab.

 

Nach dem Spiel fällt das Fazit von DJK Spielertrainer Kris Sturm nüchtern aus: „Bei uns ist derzeit der Wurm drin! Wir fanden keine Einstellung in der Abwehr, hatten keinen Zugriff auf eine gut spielende und kämpfende Igeler Mannschaft, die mit dieser Einstellung noch etliche Punkte gewinnen sollte. Eigentlich wollten wir viel wechseln, mussten aber schnell zu unserer Stammformation zurückwechseln. Doch auch die versuchte es mit der Brechstange durch die Mitte. Noch passt bei uns der zweite Anzug nicht richtig“.

 

Igels Trainer David Juncker war mit dem Auftritt seiner Mannschaft nicht unzufrieden: „Wir haben uns hier besser verkauft als erwartet. Im ersten Spielabschnitt hatten wir mit unserer Chancenverwertung zu kämpfen, vergaben gleich vier Gegenstoßchancen in den Anfangsminuten und Beni Steil hatte mit vier Alu-Treffern Pech. Am Ende war die individuelle Klasse von Tom Kochann und Olli Kammann spielentscheidend“.

 

DJK: Wilkes und Connermann- Seiler (3), Schommer, Alshok (1), Sturm (12(3), Kammann (8), T. Kochann (7), Sturm-Brenner (1), D. Kochann (4), S. Juncker, Lange, Frisen (3).

 

HSC: Pütz und Weier – Steil (5/1), Kesseler (1), Grundhöffer (2), Ossadnik (2), Behrmann (7), Werdel (12), Vucenovic (1), Jager, Schmitz, Schmitt (3), Hellriegel, Humm

 

 

SG Gösenroth/Laufersweiler II – TuS Fortuna Saarburg 35:30 (15:14)

 

Die Hunsrücker stoppen die Siegesserie der Saarburger Fortuna! Das Team von Trainer Daniel Stumm bringt der Mannschaft von Trainer Uwe Moske die erste Saisonniederlage bei.

 

Nach dem Abtasten zu Spielbeginn, gelang den Fortunen die Führung zum 3:6 in der 7. Minute, doch beim 7:7 glichen die Gastgeber wieder aus. Doch Saarburg legte wieder vor, verteidigte jetzt die Führung bis 13:14 in der 27. Minute. Den Gastgebern gelang bis zur Pause die 15:14 Führung.

 

Doch nach dem Wechsel legten die Gastgeber einen Zahn zu, bauten die Führung über 19:16 in der 34. Minute auf 26:20 in der 47. Minute aus, hatten das Spiel beim 31:24 in der 53. Minute entschieden.

 

„Wir erwischten einen gebrauchten Tag, fanden keine Einstellung in der Abwehr, es fehlte einfach die Beinarbeit, dazu passten sich unsere Torhüter unserem schwachen Niveau an.  Die Räume waren zu groß und das nutzten die Gastgeber, bei denen Spielertrainer Daniel Stumm die Schwächen unserer Abwehr gnadenlos aufdeckte und Michel Kaltenmorgen aus dem Rückraum einige „abfackelte“. Das Spiel wurde sicher von den guten Schieris Rene Vasek und Karsten Esdar geleitet. Wenn man 30 Tore auswärts erzielt, muss man das Spiel auch gewinnen“, klagte Saarburgs Trainer Uwe Moske, der aber gleichzeitig den Blick Richtung nächstes Wochenende richtete, an dem seine Mannschaft die HSG Wittlich in einer wohl vollen Beuriger Sporthalle empfängt.

 

„Es war ein letztlich emotionsloses Spiel, bei dem wir eine ausgeglichen erste Hälfte hatten. Dann nahmen wir uns vor, ruhig weiterzuspielen und vor allem die Spielzüge durchzuziehen. Das hat enorm gefruchtet! Mit unserer zweiten Welle und schnellen Angriffe haben wir dann die zu langsam in die Abwehr zurückkehrenden Gäste überrannt. Joshua Faust aus der A-Jugend feierte bei uns einen gelungenen Einstand. Bei Saarburg ging an diesem Tag kein Ruck durch die Mannschaft“, stellte SG Routinier Flo Hübner fest.

 

SG: Kaltenmorgen, Stoffel und Schneider – Hübner (6), Faust (5), Dreher (2), Hassley (5), Wagner, Kaltenmorgen (4), Müller (1), Bottlender (6/3), Klein, Stumm (6)

 

TuS: Dupré - Dauster (1), T. Hoffmann (1), Lorth (4/3), Moske (4), Paule, Wenner (1), Schütz, J. Hoffmann (7), S. Hoffmann (1), Marzalek (1), P. Rüger (7/2), Morin (3).

 

Vorschau auf den Spieltag 24./25. November 2018

 

Den kommenden Spieltag tippt Axel Schneider, Trainer der HSG Obere Nahe.

 

Bis 1978 spielte Axel Schneider (Jahrgang 1960) bei seinem Heimatverein TV Vollmersbach, einem der 4 Stammvereine, der heutigen HSG Obere Nahe. Nach 2 Jahren HGTV Idar-Oberstein (Oberliga Rheinland), wechselte der gebürtige Vollmersbacher aufgrund von Bundeswehr und Studium, zunächst nach Andernach (Oberliga Rheinland) und dann in die Regionalliga West zum HV Vallendar. Während des Sportstudiums in Mainz spielte er dann in der Regionalliga Südwest (Hassia Bingen) und beim Oberligisten TV Bodenheim. Von 1986 bis 1991 war er dann als Spieler und Trainer bei der SG Wallau Massenheim (Trainer in der Oberliga und Co-Trainer 1. Bundesliga) tätig und trainierte anschließend den TV Nieder-Olm in der Regionalliga Südwest. In dieser Zeit war er auch 8 Jahre lang Lehrwart im Handballverband Rheinhessen und verantwortlich für die C- und B- Trainerausbildung. Nach 40 Jahren schließt sich jetzt der Kreis und nach zuletzt 7 Jahren Trainertätigkeit in der RPS Oberliga (5 Jahre DJK SF Budenheim und 2 Jahre HSG Kastellaun Simmern) trainiert der A-Lizenzinhaber jetzt wieder „wohnortnah“ die HSG Obere Nahe und bringt sein Wissen als Online Marketing Manager auch in die Abteilungsarbeit mit ein. Bei der anstehenden Handball WM ist Axel Schneider auch wieder im Einsatz. Bei allen Spielen, die im ZDF übertragen werden, ist er in der Zentrale in Mainz als Offline Experte im Einsatz und stellt Spielszenen für die Liveübertragungen zusammen.  Zu den Aussichten seines Teams in der Verbandsliga West: „Der dritte Platz im Vorjahr wird schwer zu wiederholen sein. Mit Trier und Wittlich sind 2 sehr starke Mannschaften hinzugekommen und Saarburg und die zweite der HSG Irmenach/Kleinich spielen auch den gewohnt guten Part in der Verbandsliga. Dahinter sehen wir uns, mit hoffentlich dem ein oder anderen „Ausreißer“ nach oben.“

Die personellen Voraussetzungen der Mannschaften variieren häufig von Wochenende zu Wochenende und so sind die Voraussagen, wie das ein oder andere Spiel verlaufen wird, schwierig.

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II – HSG Obere Nahe

(Samstag, 18 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Es wird sehr schwierig etwas in der Hirtenfeldhalle mitzunehmen. Wir können leider nicht mit Harz trainieren und so ist es uns nicht möglich uns auf diese Situation vorzubereiten, aber engagiertes Abwehrspiel ist auch ohne Harz möglich und ist eine Voraussetzung, um in Kleinich überhaupt eine Chance zu haben. Mal sehen wer bei uns dabei sein wird, die zweite Mannschaft spielt in Bitburg, und ich werde mich mit Stefan Juchem absprechen, wer wo mit hinfährt.

 

SV Gerolstein – TV Hermeskeil

(Samstag, 19.30 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Gegen beide Teams haben wir bei uns gespielt. Den TV Hermeskeil sehe ich aufgrund seiner stabileren Abwehr im Vorteil gegenüber den jungen Spielern des SV Gerolstein, kann aber auch nicht abschätzen, wen die Gerolsteiner am Wochenende noch zusätzlich aufbieten können. Mein Tipp: TV Hermeskeil gewinnt mit 2 Toren in dem Duell Achter gegen den Zehnten.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler II – TuS Fortuna Saarburg

(Sonntag, 17 Uhr, Sohren)

 

Der Tipp für die erste Halbzeit ist einfach, hat Gösenroth doch die Tabellenführung nach Halbzeitwertung. Mit Florian Hübner hat die SG an Qualität gewonnen, dennoch wird die Fortuna über das gesamte Spiel gesehen die Nase vorne haben, da sie das höhere Tempo über die Spielzeit gehen können. Knapper Sieg für Saarburg in einem lang umkämpften Spiel.

 

DJK St. Matthias – HSC Igel

(Sonntag, 18 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Tabellenvierter gegen den Neunten HSC Igel. Igel hat in Kleinich und in Wittlich jeweils 42 Tore kassieren müssen. Das Spiel in Wittlich habe ich gesehen und die Chancenauswertung der Igeler in der ersten Halbzeit war, ich sag mal nicht gut und die Tordifferenz zu Wittlich hätte deutlich geringer ausfallen können/müssen. Die St. Mattheiser haben zu Hause im Schnitt 37 Tore erzielt. Ein Sieg für Igel ist hier schwer möglich.  

 

Berichte Spieltag 17./18. November 2018

 

TuS Fortuna Saarburg – DJK St. Matthias 31:28 (15:14)

 

Im Spitzenspiel setzt sich die Saarburger Fortuna auch im siebten Spiel der Saison durch und schüttelt mit der DJK St. Matthias einen weiteren Konkurrenten im Kampf um den Titel ab. Die Mannschaft von Trainer Uwe Moske hat jetzt bereits drei Punkte Vorsprung auf Mattheis und Wittlich!

 

In den Anfangsminuten verteidigte der Gast seinen Vorsprung über 3:5 in der 9. Minute bis zum 6:9 in der 18. Minute. Drei Treffer in Folge der Gastgeber sorgten dann für eine ausgeglichene Restspielzeit der ersten Hälfte.

 

Den besseren Start in den zweiten Spielabschnitt erwischte dann das Moske Team, dass auf 18:15 in der 34. Minute davonzog und beim 29:23 in der 51. Minute einem sicheren Sieg entgegen zu laufen schien. Doch die Auszeit der Gäste zeigte Wirkung: Tor um Tor kämpften sich die Routiniers wieder heran und als Tom Kochann beim 30:28 knapp 90 Sekunden vor dem Ende per Siebenmeter die Chance hatte, auf ein Tor zu verkürzen schien der sicher geglaubte Sieg der Gastgeber nochmals in Gefahr zu geraten. Doch der an diesem Tage stark haltenden Marc Dupré wehrte den Ball ab und Daniel Moske sorgte 50 Sekunden vor dem Ende für die Entscheidung!

 

„Wir haben den Meisterschaftsfavoriten besiegt! Dabei habe ich mich geärgert, dass wir den 29:23 Vorsprung nochmals hergeschenkt haben und so einen klaren Sieg verpassten. Tobias Hoffmann konnte aus dienstlichen Gründen erst zur zweiten Halbzeit kommen und ich musste die Mannschaft umstellen. Nach der Auszeit der Gäste wurde das Spiel nochmals spannend, zeitweise standen wir nur noch mit vier Feldspielern auf dem Platz. Marc gewann das Torhüterduell klar und krönte seine Leistung mit dem abgewehrten Siebenmeter kurz vor Schluß. Mit Kochann, May und Kammann verfügt die DJK über eine Achse, die durchaus zwei Klassen höher spielen könnte. Bei uns hat sich der Trainingsehrgeiz ausgezahlt. Meine Jungs trainieren dreimal wöchentlich und das hat sich in den Schlussminuten gezeigt. Wir haben noch viele Spiele, werden aber sicher um die Meisterschaft mitspielen. Endlich war es wieder ein Handballfest vor 300 Zuschauern. Hervorheben möchte ich den alleine pfeifenden Schieri Rene Vasek der konsequent seine Linie durchzogen hat“, lobte TuS Coach Uwe Moske.

 

„Das Ergebnis geht so in Ordnung. Wenn du in Saarburg 50 Minuten nicht gut spielst, kannst du dort nicht gewinnen. Lediglich zu Beginn der ersten Halbzeit konnten wir uns mit drei Toren absetzen. Maßgeblich trieb Tom Kochann unser Angriffsspiel durch starke Einzelleistungen voran und überforderte oft die Saarburger Defensive. Die Gastgeber kamen jedoch mit fortschreitender Spieldauer durch konsequentes Stoßen in die Nahtstellen besser ins Spiel und egalisierten so den Vorsprung. Dazu kam, dass wir viele gute Chancen nicht verwerteten. Oft scheiterten wir an Latte, Pfosten oder am starken Saarburger Torwart. Symptomatisch waren auch drei Siebenmeter, die wir in der Partie vergaben, was uns sonst nie passiert. So konnte der Tabellenführer mit einem Tor Vorsprung in die Pause gehen.  In der zweiten Halbzeit agierten wir dann über 20 Minuten völlig kopflos, was auch an ungeordneten Wechseln meinerseits lag! Hier hätten wir mit den ersten Sechs sicherlich besser gespielt, zumal es undankbar ist, wenn man in einem solchen Spiel kalt von der Bank kommt und auf einer ungewohnten Position eingesetzt wird. Saarburg nutzte diese extreme Schwächephase konsequent aus und konnte sich weiter absetzen. Erst in den letzten zehn Minuten kamen wir mit unserer Anfangsaufstellung wieder gut ins Spiel zurück, jeder machte nun den berühmten Schritt mehr. So hatten wir kurz vor Schluss die Möglichkeit, per Siebenmeter auf ein Tor Differenz zu verkürzen, was durch den starken Schlussmann der Saarburger verhindert wurde. Schade, dass das Spiel an diesem Tag nur 60 Minuten dauerte, ein paar Minuten mehr, in denen wir ordentlich spielen, aber hätte, würde, könnte…. Glückwunsch an die Saarburger, die in einer fairen Partie vor toller Kulisse verdient die Tabellenführung verteidigten und am Ende der Saison um den Titel spielen werden“, glaubt Gästetrainer Kris Sturm.

 

TuS: Dupré – T. Hoffmann (3), T. Moske (3), Paule, D. Moske (3), Wenner, J. Hoffmann (9), S. Hoffmann, Marszalek, Rüger (12/5), Morin (1), Jürgens.

 

DJK: Schulz-Gerhardt und Barton – Schommer, Sturm (4), Kammann (5), May (6), T. Kochann (12/3), Sturm-Brenner, D. Kochann (1), Hoffmann, Lange, Hennefeld, Frisen,

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II – TV Bitburg II 31:30 (15:13)

 

Bei der Heimmannschaft feierte Kris Juenemann sein Comeback und erhöhte die Alternativen im Rückraum, während die Gäste zwar ihre besten Spieler dabeihatten, die Bank dafür nicht so breit besetzt war.

 

Die Anfangsphase gehörte Bitburg und zwangen Trainer Roth beim Stand von 4:7 in der 11. Minute zu einer frühen Auszeit. Diese Maßnahme zeigte Erfolg und die Mannschaft glich in der Folgezeit aus und baute den Vorsprung auf bis zu drei Tore beim Stand von 14:11 in der 26. Minute aus. In dieser Phase brach bei Manuel Berg seine Leistenverletzung wieder auf und er konnte fortan nicht mehr eingesetzt werden. Beim Stand von 15:13 wurden die Seiten gewechselt.

 

In der zweiten Hälfte konnte man sich nicht sich nicht als mit zwei Toren absetzen, da die Anzahl der technischen Fehler und der Fehlwürfe zu hoch war. Nach einer hitzigen Schlussphase gewann man zwar glücklich, aber verdient mit 31:30.

 

„Bei den Gästen überzeugte Tim Crames mit 11 Toren, während bei der Heimmannschaft einige Spieler öfters als Torschütze in Erscheinung getreten sind. Die Abwehrleistung war zufriedenstellend, während im Angriff die üblichen Fehler sich gehäuft haben, wodurch wir es verpasst haben uns frühzeitig abzusetzen und es nicht zu einer spannenden Schlussphase hätten kommen müssen. Zudem konzentrierten sind bei Mannschaften teilweise auf Nebenkriegsschauplätze anstatt sich auf das Spiel zu fokussieren. Grundsätzlich äußere ich mich nicht negativ über den Schiedsrichter, allerdings muss ich es in diesem Spiel tun: Es war über die gesamte Spieldauer ein hitziges Spiel zweier als faire Mannschaften bekannte Teams. Dies lag daran, dass der allein pfeifende Schiedsrichter Bolek die Fouls nicht konsequent bestrafte und durch eine komische Regelauslegung das Spiel prägte. Dadurch kamen ständige Diskussion zwischen allen Beteiligten auf. Der Höhepunkt dieser Diskussionen war die Handgreiflichkeit des sonst als ruhiger Handballfachmann bekannten Trainers Klimek gegen einen unserer Spieler. Die Aktion wurde seitens des Schieri gar nicht geahndet. Allerdings halte ich den Einspruch der Bitburger wegen einer Schiedsrichterentscheidung für überzogen“, resümierte HSG Pressesprecher Robin Braun.  

 

„Wir wurden erneut nicht für unseren Aufwand belohnt. Zum vierten Mal in der Saison verloren wir ein Speil mit nur einem Tor. Meine Mannschaft hat die Vorgaben umsetzt und ein sehr starkes Spiel gemacht. Auch ich kritisiere die schwache Schiedsrichterleistung, der viele Fehler auf beiden Seiten machte. Doch letztlich sind wir mehr bestraft worden als die Gastgeber, bei denen sich immer wieder Daniel Schub theatralisch fallen ließ und der Schiedsrichter darauf reinfiel. Der Schiedsrichter war völlig überfordert, gab mir gegenüber sogar zu, dass er einen Fehler gemacht hatte, als Schub sich erneut fallen ließ und statt das wir den Ball bekommen, gibt es Freiwurf für die Gastgeber. So wurde unser Gegenstoß verhindert, absolut unsportlich. Natürlich darf mir das nicht passieren, dass ich dann auf den Platz bin, musste von meinen Spielern zurückgehalten werden. Am Ende sind wir für unseren Aufwand nicht belohnt worden und es ist schade, dass die Punkte nicht auf unserem Konto gelandet sind. Mit der Leistung meiner Mannschaft bin ich sehr zufrieden“, sagte Gästetrainer Janosh Klimek.

 

HSG: Schmidt, Luth- Braun (2), Berg, Fritz (7/4), Hölzenbein (3), Schub (3), Denzer (6/1), Kirst (3), Ihmer, Anton

 

TVB: Frisch - Walerius (1), Recking (3), Lübken (2), Schürer (6/1), Kinnisch (3), Crames (11), M. Müller (3), R. Müller, Schallert (1),

 

HSG Obere Nahe – SV Gerolstein 37:23 (21:15)

 

Die HSG kommt zum dritten Erfolg in der laufenden Saison und setzt sich gegen die ersatzgeschwächt angetreten Gäste aus Gerolstein deutlich durch. Bis zum 11:10 in der 19. Minute verlief das Spiel völlig ausgeglichen, ehe sich die Gastgeber auf 16:11 in der 24. Minute absetzten und mit einem sechs Tore Vorsprung in die Kabine gingen.

 

Beim 30:20 in der 40. Minute war die Begegnung zugunsten der Gastgeber gelaufen.

 

„Sicher kann man die Situation in den Anfangsphase unterschiedlich beurteilen. Fakt ist aber, bleibt der Gerolsteiner Spieler von Philipp Stumm beim Gegenstoß weg, wird der Schiedsrichter nicht zu einer Beurteilung der Situation gezwungen. Beim Spielstand von 1:0 war dies völlig überflüssig. Natürlich spielte uns die rote Karte in unsere Karten. Auch wir haben immer wieder mit Absagen aus den verschiedensten Gründen zu kämpfen. Dieses Mal war Eric Diehl dabei, der gleich ein starkes Spiel machte, sich aber am Daumen verletzte. Bleibt abzuwarten ob er ausfallen wird. In der Pause hatten wir uns vorgenommen, ähnlich wie gegen Gösenroth/Laufersweiler 10 konzentrierte Minuten in der Abwehr zu spielen und das gelang uns auch bis zur 10 Tore Führung. Gerolstein stellte dann auf eine 5:1 Deckung um und das ist uns nur noch wenig eingefallen und wir haben Fehler produziert. Am Ende aber konnten wir einen klaren Sieg einfahren“, freute sich HSG Coach Axel Schneider

 

„Nach dem Spiel in Idar-Oberstein bin ich sehr enttäuscht. Abmeldungen am letzten Mittwoch wegen anderer Termine und Abmeldungen wegen Krankheit führten dazu, dass ich meinen Freund Edin Mesevic bitten musste, mitzuspielen. Damit konnten wir dann mit zwei Auswechselspielern anreisen. Edin hat im Tor gespielt und seine Sache gut gemacht. Nach der völlig falsch bewerteten Situation beim Tempogegenstoß der HSG bekam einer meiner Rückraumspieler nach 1:43 Minuten die Rote Karte, es war in keiner Sicht eine grob unsportliche Situation! Ein Foul sicherlich, aus meiner Sicht aber maximal progressiv mit zwei Minuten zu bestrafen. Danach habe ich mich selbst auf dem Spielbericht nachgetragen, was im Nachhinein bewertet, ein Fehler war. Zu sehr habe ich den Überblick verloren und bin in einen Tunnel geraten, was in zu vielen Reklamationen gegenüber den Schieris geendet ist. Das geht gar nicht, bei einem so jungen Team muss ich mit gutem Beispiel voran gehen. Die HSG hat verdient gewonnen. Sie haben ein gutes Spiel gemacht. Ich hatte einfach keine Wechselalternativen nach der guten Anfangsphase. Dennoch hat Marius eine starke Abwehr gespielt, Torben gute Ansätze auf halblinks im Angriff gezeigt und "Sebi" Sebastian Wolf trotz angeschlagener Gesundheit stark gespielt und alles gegeben, was heute möglich war. Laurenz im Angriff und Abwehr überzeugt, allein das vier entweder Verletzte oder Kranke oder noch nicht spielberechtigte Spieler mitgefahren sind zur Unterstützung, zeigt, wie homogen die kleine Truppe ist. Danke an meine Jungs, an euch und eurer Einstellung lag es heute nicht“, fand SVG Coach Sandro Baumanns.  

 

HSG: Münster - Stumm (6), Bamberger, Adam (1), Christmann (4), Diehl (8), Zühlsdorf (1), Wagner (1), Lehnen, Rogoll (2), Schäfer (13/5), Ries (1).

 

SVG: Mesevic – Katala (2), Eltze (5), L. Rosch (9/2), Kreft (5), Wolf (6/3), Munkler (1), Waldorf, Hell (1), Baumanns.

 

TV Hermeskeil – HSG Wittlich 28:34 (11:16)

 

Es wurde ein unerwartetes Stück harter Arbeit für die Wittlicher Mannschaft im Hochwald. Das Team von Trainer Heinz Hammann setzte sich am Ende dank einer starken Schlussphase durch.

 

Von Beginn an legte der Favorit aus der Eifel vor, setzte sich bis 4:8 in der 14. Minute ab und so nahm TVH Coach Konstantin Menzer die Auszeit. Doch die half eher den Gästen, die den Hochwäldern drei Tore nach Gang einschenkte und beim 4:11 in der 18. Minute auf dem besten Wege schienen, das Spiel früh zu entscheiden. Doch bis zur Pause verkürzten die Gastgeber auf 11:16.

 

Auch nach dem Wechsel blieb das Menzer Team hartnäckig am Gegner, kam Tor um Tor heran und war beim 22:23 in der 48. Minute auf dem besten Wege, das Spiel kippen zu können. Bis zur 52. Minute stand das Spiel beim 24:26 auf des Messers Schneide, doch mit einem Zwischenspurt zum 24:28 rückte die HSG in der 54. Minute die Verhältnisse wieder gerade, erneut nahm Menzer die Auszeit, der Gästesieg war aber nicht zu verhindern.

 

„Wir waren im ersten Spielabschnitt zu schläfrig, haben nicht zu unserem Tempo gefunden. Erst nach dem Wechsel wurde es besser und wir kamen Tor um Tor heran. Trotz Manndeckung haben wir Lißmann nicht in den Griff bekommen, der nicht nur torgefährlich war, sondern auch die Außen und Kreisspieler seiner Mannschaft immer gut einsetzte. Auf jeden Fall eine Leistungssteigerung meiner Mannschaft gegenüber der Vorwoche“, lobte Menzer.

 

„Es war ein hartes Stück Arbeit gegen eine kampfstarke Hochwaldmannschaft, bei der sich noch einige schwer tun werden. Bereits in der Kabine habe ich gemerkt, dass meine Spieler heute keine Einstellung zum Spiel hatten. Die Gastgeber kämpften wie die Löwen und waren in der zweiten Halbzeit an uns dran. Doch dann entschieden Fabian Rudolphi und meine Sohn Fabian das Spiel, haben den kühlen Kopf in der Phase zusammen mit Kai Lißmann gewahrt. Davor habe ich die Mannschaft nicht erreicht, in der jeder versuchte, das Spiel früh zu entscheiden und dafür wären wir fast bestraft worden. Auch unser ansonsten guter Torwart Igor Hergert bekam heute keine Hand an die Bälle. Ich war stinksauer auf die Jungs, die sich dann aber nochmals in den Schlussminuten gefangen haben Kompliment an die Hochwälder! Wir waren die bessere Mannschaft, haben aber nicht besser gespielt“, fand der Wittlicher Coach Heinz Hammann.

 

TVH: Rech - Treinen, Wilhelmi, Fuchs (1/1), Valerius, N. Laible (6/3), Kratz (4), Müller (1), T. Laible (3), Klein (1), Serbanescu (6), Zentz (5), Schleimer (1).

 

HSG: Hergert und Kirsch – Konrad (5), Hammann (3), Präder (5), Bollig, Rudolphi (3), Schabio, Lißmann (12/2), Weber, Kopel (1), Birresborn, Löw (3), Schilz (2).

 

Vorberichte Spieltag 17./18. November 2018

 

Den kommenden Verbandsligaspieltag tippt Konstantin Menzer, Trainer des TV Hermeskeil. Der 28-jährige Trainer der Hochwälder erntet von Spiel zu Spiel Komplimente der gegnerischen Mannschaft, da sich erkennbar eine positive Veränderung des Hermeskeiler Spiels zeigt. Doch noch lang ist Menzer mit seiner Mannschaft nicht da, wo er das Team eigentlich haben will. „Da jahrelang nicht ordentlich trainiert werden konnte, kann man nicht erwarten, dass innerhalb von wenigen Monaten erhebliche Verbesserung eintreten. Doch alle sind motiviert und ich hoffe, dass ich nach meiner überstandenen Verletzung im Februar wieder helfen kann, das Leistungsvermögen des Teams weiter zu steigern“.

 

TuS Fortuna Saarburg – DJK St. Matthias (Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Beurig)

 

Gegen beide Mannschaften haben wir schon gespielt: Saarburg stellt eine junge, gut eingespielte Mannschaft, die zuhause stark einzuschätzen ist. Das Team von Trainer Uwe Moske stellt eine gute Abwehr. Dennoch sehe ich am Ende den Gast aus Mattheis als Sieger. Für mich ist die erfahrene Mannschaft auch die stärkste der Liga, die sich mit Carsten May weiter enorm verstärkt hat.

 

HSG Obere Nahe – SV Gerolstein (Samstag, 19.30 Uhr, Mikadohalle)

 

Nach der Klatsche der HSG will sich die Mannschaft von Trainer Axel Schneider gegen Gerolstein vor heimischer Kulisse sicher den Frust von der Seele schießen. Die Mannschaft ist sicherlich heiß und auf Wiedergutmachung aus. Gerolstein habe ich der Saison schon zweimal beobachtet. Eine junge Mannschaft die versucht, schnell nach vorne zu spielen. Allerdings zeigen die 199 Gegentore auch deutlich woran es beim Gast mangelt, der Abwehrarbeit. Hier stimmt was nicht und ich tippe auf eine 32:24 Sieg der Heimmannschaft.

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II – TV Bitburg II (Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Die Gastgeber kann ich nicht einschätzen! Das hängt auch damit zusammen, dass abzuwarten bleibt, was im Hunsrück mit dem Rheinlandligateam geschieht. Das ist immer so bei Vereinen, die mit zwei Mannschaften in diesen Ligen spielen. Bitburg hatte gute Ergebnisse gegen die Spitzenteams der Liga, aber auch nicht erklärbare Niederlagen wie zuletzt in Gerolstein! Zuhause wird die HSG aber nur wenige Punkte abgeben und deshalb tippe ich auf einen HSG Sieg.

 

TV Hermeskeil – HSG Wittlich (Sonntag, 18 Uhr, Hochwaldhalle)

 

Wichtigstes Ziel für uns ist es, den gefährlichsten Wittlicher Angreifer Kai Lißmann in den Griff zu bekommen. Doch unsere Vorbereitung läuft nicht so, wie ich mir das vorstelle. So musste ich das Dienstagstraining absagen, da wir zu viele verletzte und kranke Spieler haben. Das wird sich auch bis zum Wochenende nicht wesentlich bessern und ich hoffe, dass wir den Spaß am Handball wieder finden und uns achtbar gegen den Favoriten aus der Affäre ziehen können.

 

Spieltag 10./11. November 2018

 

HSG Wittlich – HSG Obere Nahe 44:25 (23:14)

 

Früh zog Gästetrainer Axel Schneider die Reißleine, legte beim 5:1 in der 8. Minute die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch und versuchte, seine Mannschaft aufzurütteln. Doch der Wittlicher Express ließ sich nicht aufhalten. Angetrieben von einem überragenden Kai Lißmann zogen die Jungs von Trainer Heinz Hammann auf und davon und hatten das Spiel zur Pause entschieden. Über 30:17 und 40:24 in der 55. Minute stand am Ende der ungefährdete Heimspielerfolg der Hammann-Truppe fest.

 

„Es war ein entspannter Tag für mich! Erstmals konnte ich aus dem Vollen schöpfen, hatte einen 14er Kader und jeder bekam seine Spielanteile. Auf der Bank und in der Kabine war es sehr eng. Anders sah es bei den Gästen aus, bei denen wichtige Spieler fehlten und die Mannschaft war gegenüber dem Pokalspiel nicht wiederzuerkennen. Wir haben gute und lange Angriffe gespielt, bei denen wir nach den Auslösehandlungen die Spielzüge noch nicht einmal zu Ende spielen mussten. Die Lücken taten sich bereits früh auf und wir nutzten dies. Allen voran Kai Lißmann, der nach Belieben Schalten und Walten konnte und von der Gästeabwehr nie in den Griff zu bekommen war. Aus meiner Sicht hätte er durchaus noch mehr als 20 Treffer machen können. Das Torhüterduell ging klar zu unseren Gunsten aus, gewohnt stark Igor Hergert. Das Spiel wurde souverän von Klaus Wenner geleitet“, resümierte Wittlichs Trainer.

 

„Ein absolut gebrauchter Tag. Dem gesamten Team fehlte es an der Einstellung. Hier müssen wir nichts schönreden. Das war die schlechteste Leistung, seitdem wir zusammenarbeiten. Wir spielten ohne Abwehr, hielten körperlich nie dagegen und bekamen keinen Zugriff auf eine spielstarke Wittlicher Mannschafft. Im Angriff beschränkten wir uns auf Einzelaktionen. Kompliment an Wittlich, die eine sehr starke Mannschaft aufbieten konnten“, fand Gästetrainer Axel Schneider.

 

HSG W: Hergert – Konrad (2), Hammann (3), Präder (6), Bollig (3), Rudolphi, Schabio (2), Hohns, Kirsch (1), Kriewitz (1), Lißmann (20/5), Kopel (2), Löw (4), Schilz.

 

HSG O N: Rickes – Stumm (4), Bamberger (2), Rogoll, Christmann (2), Zühlsdorf (1), Wagner (1), Lehen, Adam (1), Schäfer (11/5), Ries (3)

 

SV Gerolstein – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II 22:28 (13:14)

 

Die HSG gewinnt zum ersten Mal in dieser Saison auswärts und entführt aus der Eifel mit 22:28 beide Punkte. „Es stellten sich einige erkrankte Spielern in den Dienst der Mannschaft und bestritten dieses Spiel, allerdings wurde der Kader um die drei A-Jugendlichen Fabian Schmidt, Lukas Ihmer und Felix Luth ergänzt“, erläuterte HSG Pressesprechen Robin Braun.

 

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase in der engen Gerolsteiner Sporthalle setzte sich die zweite Mannschaft der Hunsrücker bis zur 15. Minute mit 4 Toren beim Stand von 5:9 ab. Die Heimmannschaft reduzierte den Rückstand und es ging mit 13: 14 in die Kabine. Den besseren Start in die zweite Hälfte gelang den Gästen, das erste Tor der Gastgeber resultier in der zweiten Hälfte aus der 39. Minute und so führte der Gast mit 14:19 fiel. Dies Führung hatte Bestand bis zur 45. Minute, ab da konnte die Heimmannschaft wieder bis auf zweiTore verkürzen. Am Ende wurde der Vorsprung wieder ausgebaut und somit stand am Ende ein verdienter Auswärtssieg auf der Anzeigetafel.

 

„Wir haben eine ordentliche Abwehr gespielt, vor allem in der ersten Halbzeit. Leider haben wir in der zweiten Halbzeit in der entscheidenden Phase, vier Siebenmeter verworfen. Das Ergebnis fällt, in dem über weiten Teilen fairen Spiel, zu hoch aus. Es war mal wieder ein Spiel der guten Torhüter. Besonders möchte ich mich bei Matthis Hell bedanken, der nach der Verletzung unseres Torhüters am letzten Wochenende in das Trikot des Torhüters geschlüpft ist und seine Aufgabe mit Bravour gelöst hat. Kompliment an den A-Jugend Torhüter der Irmenacher, der meine Spieler schier zur Verzweiflung gebracht hat. Er war für mich der auffälligste und beste Irmenacher Spieler“, lobte SVG Coach Sandro Baumanns.

 

„Im Angriff zeigten sich die üblichen Probleme mit dem ungeharzten Ball und auch war das Spiel offensiv zu statisch. Die Abwehr zeigte eine ordentliche Leistung, das lag aber auch daran, dass die Gerolsteiner Mannschaft im Rückraum nicht die Durchschlagskraft wie andere Mannschaften der Liga hat. Insgesamt erhielten alle Spieler recht viel Spielzeit. Im Tor überzeugte Felix Luth bei seinem Debüt und hielt einige wichtige Bälle. Bei den Feldspielern stachen aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung Andi Denzer mit 7 Toren und Marvin Fritz als sicherer Siebenmeterwerfer hervor“, lobte Braun.

 

SVG: Hell – Katala, Eltze, L. Rosch (4), T. Rosch (7), Kreft (3), Wolf (3), Munkler (1), Servatius, Waldorf (4/1), Stump.

 

HSG: Schmidt, Luth- Braun (1), Stoffel (3), Fritz (9/6), Hölzenbein, Schub (1), Denzer (7), Kirst (2), Ihmer (1), Schmidt (1), Mende (3)

 

SG Gösenroth/Laufersweiler II – TV Hermeskeil 32:28 (16:12)

 

Mit Florian Hübner präsentierte die SG den zweiten Neuzugang und Spielertrainer Daniel Stumm kündigt den nächsten „Kracher“ als Neuzugang an, mehr wollte er aber noch nicht verraten! „Mein Cousin und ich haben uns vorgenommen, unsere Handballkarriere gemeinsam zu beenden“, verriet Stumm die Hintergründe für die Hübner Verpflichtung.

 

Von Beginn an hielten die Gäste mit einer starken kämpferischen Leistung dagegen, machten den Gastgebern das Leben schwer. Bis zurm 12:12 in der 26. Minute war es ein Spiel auf Augenhöhe, dann gelangen dem Stumm-Team vier Treffer in Folge zum 16:12 zur Pause. Über 20:14 in der 37. Minute waren die Gastgeber dann auf dem Weg zum deutlichen Erfolg, doch die Hochwälder kamen zurück, waren beim 24:22 in der 47. Minute wieder dran, doch dann verletzte sich Nils Laible auf Gästeseite und musste mit Verdacht auf Bänderriss vom Platz. Vom 25:23 setzte sich die SG auf 27:23 in der 51. Minute ab und hatte das Spiel entschieden.

 

„Hermeskeil hat mit Christoph Kratz einen starken linken Rückraumspieler. Allerdings ließen sich die Gäste in der Abwehr zu sehr auf die eins gegen eins Situationen ein. Zwischen der 35. Und 45. Minute hatte das Spiel kein Verbandsliganiveau! Zuviele Fehler auf beiden Seiten! Bei uns überzeugten die Torhüter und Tino Peltsch am Kreis. Ich war überrascht, was die Hochwälder in dieser Saison geleistet haben. Da wird was aufgebaut. Dem verletzten Hermeskeiler Spieler wünschen wir gute Besserung“, so Stumm.

 

„Das war die schlechteste Saisonleistung meiner Mannschaft und das spiegelt wider, was sich im Training abzeichnete. Es waren nur wenige Spieler im Training. Erfreulich war lediglich die Tatsache, dass Dirk Rech uns im Tor aushalf! Schlecht war die Torausbeute, viele hundertprozentige Chancen blieben ungenutzt. Mit Normalform können wir das Spiel gewinnen. Wir haben den Spielertrainer der Gastgeber Daniel Stumm nie in den Griff bekommen. Bei meiner Mannschaft kann ich niemanden loben“, sagte TVH Coach Konstantin Menzer, der hofft, nach seiner Verletzung Ende Januar wieder auflaufen zu können.

 

SG: Kaltenmorgen und M. Stoffel – Hübner (3), Dreher (2), Hassley, Wagner (2), Peltsch (9), Müller (1), Bottlender (2/1), Klein, Stumm (13).

 

TVH: Rech – Prümm (4/1), Treinen (3/1), Valerius (1), N. Laible (6), Kratz (8/1), Blind, Klein (2), Serbanescu, Zentz (2), Schleimer (2)

 

TV Bitburg – HSC Igel 28:24 (12:12)

 

Ohne ihren erkrankten Trainer David Juncker trat der HSC Igel in Bitburg ein und mussten dort eine weitere Niederlage einstecken. Für Gastgebertrainer Janosh Klimek zählten nach dem Spiel letztlich die beiden gewonnenen Punkte! „Unsere Leistungskurve im Spiel schwankt von oben nach unten. Das ist sicherlich der Tatsache geschuldet, dass wir aus bekannten Gründen nur sporadisch trainieren können. Da ist dann nichts anderes zu erwarten“, erklärt der TVB Coach.

 

Nach ausgeglichener Anfangsphase konnte sich der TVB vom 8:8 in der 19. Minute und der Auszeit von Klimek mit vier Treffern in Folge auf 12:8 in der 25. Minute absetzen, jetzt nahm Igels Betreuer Daniel Thomas die Auszeit. „Jetzt verpassten wir die Vorentscheidung, trugen die Bälle unsicher nach vorne und schlossen die Angriffe schlecht ab“, klagte Klimek, dessen Team zur Pause den 12:12 Ausgleich hinnehmen musste.

 

Nach dem Wechsel hatte Bitburg richtig zu kämpfen, Igel gab sich nie auf und hatte in Thomas Werdel auf der Spielmacherposition einen Angreifer, den die Bitburger Abwehr nicht in den Griff bekam. In den Schlussminuten steigerte sich Bitburgs Keeper Stefan Frisch, wehrte einige Bälle der Gäste ab und leitete das Gegenstoßspiel ein. Vom 25:22 in der 54. Minute setzte sich Bitburg jetzt auf 28:22 ab. „Auch unser Positionsangriff funktionierte jetzt besser. Wir müssen immer von Spiel zu Spiel schauen. Diesmal hatten wir den kompletten Feldspielerkader zur Verfügung, dafür fehlten zwei Torhüter“, resümierte der TVB Coach.

 

„Nach den hohen Niederlagen der letzten Wochen hatten wir uns für gestern Abend vorgenommen, endlich eine Reaktion zu zeigen und uns wieder auf unsere Stärken zu konzentrieren. Die ersten Minuten liefen relativ ausgeglichen und erst nach der Auszeit von Janusz Klimek schaffte es Bitburg sich innerhalb weniger Minuten auf vier Tore abzusetzen. Ich sah mich daher gezwungen, diesen Lauf zu stoppen und wir haben uns in unserer Auszeit in der 25.Minute nochmal neu sortiert. Die Mannschaft hat die Vorgaben direkt umgesetzt und so konnten wir mit dem Abpfiff der ersten Halbzeit mit einem direkt verwandelten Freiwurf das Unentschieden wieder herstellen. In den ersten 10 Minuten der ersten Halbzeit haben wir dann leider das Spiel verloren. Unsere Abschlüsse sind momentan einfach unser Manko.Hier sind wieder immer wieder an Gästekeeper Stefan Frisch gescheitert oder haben den Ball einfach unbedrängt verloren. Heute hat die Mannschaft aber sich nie aufgegeben, sich immer wieder ins Spiel zurückgekämpft und mit etwas mehr Abschlusssicherheit hätten wir Bitburg gestern Abend in den letzten Minuten sicher noch mal in Bedrängnis bringen können. Wir hatten es in der eigenen Hand gestern Abend zu punkten. Der Auftritt des Teams ist aber der erste Schritt in die richtige Richtung. Ich bin sehr zufrieden damit und bin froh das wir uns gestern Abend nicht aufgegeben haben und auch in der Abwehr endlich wieder gezeigt haben, dass wir ein Team sind. In den kommenden Trainingseinheiten werden wir sicherlich weiter an unserer Abschlussschwäche arbeiten und dann bin ich optimistisch, dass wir in den anstehenden Spielen auch wieder punkten werden. Ein Lob möchte ich an das Schiedsrichtergespann Bulmann/Günter aussprechen, die das faire Spiel souverän geleitet haben“, resümierte Daniel Thomas, der den Gast betreute.

 

TVB: Frisch - Zimmer (1), Walerius (3), Recking (3), Lübken (1), Schürer (3), Kinnisch (7/2), Crames (6), Müller (3/1), Schallert (1).

 

HSC: Pütz und Weier – Steil (3), Kesseler (5), Grundhöffer, Ossadnik, Behrmann (3), Werdel (9), Vucenonvic (2), Schmitz, Schmitt (2), Hellriegel, Humm, Herresthal.

 

Vorschau auf den Spieltag 10./11. November 2018

 

Den kommenden Verbandsligaspieltag tippt Sandro Baumanns, Trainer des SV Gerolstein.

 

HSG Wittlich – HSG Obere Nahe

(Samstag, 18 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

2. Versuch: die Begegnung gab es schon im diesjährigen Pokal, mit dem Sieger aus Wittlich. Es war ein Spiel, in dem die glücklichere Mannschaft gewann. Hamann, Lissmann, Löw und Präder sowie ein Igor Herget im Tor, waren am letzten Wochenende wieder eine, mit absoluten Topspielern besetzte Mannschaft. Lediglich Fabian Rudolphi fehlte auf Rechtsaußen. Das Wittlicher Spiel lebt ausschließlich von den beiden Rückraumshootern und dem Zusammenspiel von Lissmann mit Praeder am Kreis. Die durchaus kernige und zuweilen recht harte 6:0 Abwehr gibt dem Torhüter die Möglichkeit zu glänzen, wobei Igor die übrigen Würfe von außen und Tempogegenstöße extrem gut im Griff hat. Die Mannschaft von der Oberen Nahe hat mittlerweile schon in vielen Begegnungen gute Spiele gezeigt und wird in einem hart umkämpften Spiel als Sieger hervorgehen, da Sie mit Ihrem Tempospiel über 60 Minuten den Wittlichern ihre konditionellen Grenzen aufzeigen wird. Tipp 30:35

 

SV Gerolstein – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II

(Samstag, 19.30 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Nachdem ersten Sieg am vergangenen Sonntag mit einer defensiven aktiven 6:0 könnte man meinen, dass wir bei dem Abwehrsystem bleiben. Die Stimmung ist jetzt natürlich noch besser als vor dem Sieg, die Jungs werden hochmotiviert ins Spiel gehen. Die Mannschaft hat das Spiel in Wittlich gut verarbeitet und ist daraus gestärkt herausgekommen. Am Montagmorgen erhielt ich leider die Nachricht, dass die Fingerverletzung unseres einzigen Torhüters Matthias Hoffmann, sich als gravierender herausgestellt hat als wir das vermutet hatten, er wird wohl bis Januar ausfallen.

Irmenach eine der stärksten Mannschaften in der Liga, gewachsen aus der eigenen Jugendarbeit und immer wieder mit Leistungsträgern von auswärts verstärkt, wird uns nur eine geringe Chance lassen, zu Punkten. Auswärts sind Sie wohl etwas schwächer als Zuhause, für uns eine große Aufgabe. Dennoch mein Tipp 29:28

 

SG Gösenroth/Laufersweiler II – TV Hermeskeil

(Samstag, 19.30 Uhr, Rhaunen)

 

Bei Hermeskeil freut es mich für den Verein, dass Sie so einen starken und guten Spielertrainer - leider im Moment verletzt- gefunden haben, der mal für frischen Wind sorgt. Die Hermeskeiler entdecken Spielfreude und Spielwitz, mit Christoph Kratz - der ja schon zu HB Museldall gewechselt war - haben Sie einen der talentiertesten und wurfgewaltigsten Halblinken der Liga. Gösenroth muss wohl jedes Wochenende um eine spielfähige Mannschaft kämpfen, allerdings wurde ja schon eine personelle Verstärkung angekündigt, es wird am Wochenende reichen, um Hermeskeil die Punkte zu verwehren. Tipp 30:27

 

TV Bitburg II – HSC Igel

(Samstag, 20 Uhr, Edith Stein Hauptschule)

 

Die Bitburger sind wesentlich besser als Ihr momentaner Tabellenplatz vermuten lässt. In vielen Spielen haben sie nur knapp verloren, oft fehlte auch einfach nur ein wenig Glück um zu Punkten. Besonders wenn das Brüderpaar Wolf mitwirkt, sind Sie nicht zu schlagen. Es freut mich sehr das Kevin wieder in der Region ist und mit seinem Bruder Pascal nochmal gemeinsam spielt, wenn vermutlich auch nur bei Heimspielen. Kevin ist für mich der beste Keeper der Liga, zusammen mit dem Abwehrmotivator und Rückraumshooter Pascal lohnt es sich, jedes Spiel anzuschauen. Geführt vom Erfolgstrainer Klimek wird die Mannschaft mit ihrem modernen Tempospiel und der effektiven 5:1 Abwehr, nach den ersten 10 Minuten das Spiel entschieden haben, es sei denn Igel gelingt es innerhalb einer Woche die Form zu finden, die Sie gegen uns im ersten Spiel gezeigt haben. Dann würde es ein hart umkämpftes Spiel werden. Tipp 42:19

 

04. November 2018

 

TuS Fortuna Saarburg – HSC Igel 42:15 (20:7)

 

Nach der 3:0 Führung der Gastgeber in der 4. Minute, fand der Gast ins Spiel und war beim 8:5 in der 14. Minute in Schlagdistanz. Doch mit drei Treffern in Folge leitete das Team von Trainer Uwe Moske den ungefährdeten Sieg ein. Beim 20:7 in der Pause war die Begegnung bereits entschieden, am Ende feierten die Fortunen einen klaren 42:15 Erfolg!

 

 „Mein Trainerkollege David Juncker tut mir schon leid. Da fehlen gleich zwei Leistungsträger und zwei weitere verletzen sich. Damit kann Igel keine konkurrenzfähige Mannschaft aufbieten und kommt so unter die Räder. Wir haben dieses Mal nicht den Fehler gemacht, zu viel zu wechseln. Erfreulich war, dass sich alle Spieler in die Torschützenliste eintrugen und Jonas Paule im Tor eine starke Leistung abrief. Anders als Igel kann ich aus dem Vollen schöpfen, verfüge über einen 18er Kader“, freut sich Saarburgs Trainer Uwe Moske.

 

„Es ist gerade wie verhext und ich bin fast ratlos, wieso wir so einbrechen und einfach nichts auf die Kette bekommen! Eine Viertelstunde lang war da ein komplett offenes Spiel, in dem wir zwar permanent hinten lagen, aber mit nur ein wenig besserer Wurfausbeute auch hätten führen können. Dann verletzen sich in kurzer Zeit zwei Spieler und plötzlich geht kollektiv nichts mehr. Ab Minute 15 war das das schlechteste Angriffsspiel, dass ich je gesehen habe! Wir hätten Saarburg auch einfach den Ball geben können und mit "viel Spaß beim Gegenstoß" auf die Reise schicken. Einfach nur drüber reden und weiter geht's, ist hier definitiv nicht ausreichend. Wir müssen schnellstens den Ausweg finden, sonst sind wir nicht mal Landesliga-tauglich“, findet Igels Trainer David Juncker.

 

TuS: Dupré und Paule - Dauster (1), T. Hoffmann (7), Lorth (5), Moske (3), Musick (2), Schütz (1), J. Hoffmann (7), S. Hoffmann (4), Schmitt (3/1), P. Rüger (8/1), Morin (1).

 

HSC: Pütz und Weier – Bechtel, Kesseler (4), Grundhöffer, Ossadnik (5/1), Behrmann (1), Fusenig (1), Werdel (4), Vucenovic, Schmitz, Schmitt, Humm, Herresthal.

 

HSG Obere Nahe – SG Gösenroth/Laufersweiler II 37:25 (13:15)

 

Dank des ständig hoch gehaltenen Tempos und einer Leistungssteigerung im zweiten Spielabschnitt dreht die HSG Obere Nahe die Begegnung und schickt den Lokalrivalen aus dem Hunsrück klar geschlagen auf den Nachhauseweg.

 

„Nach den Halbzeitergebnissen wäre die SG sicher Tabellenführer“, urteilte HSG Trainer Axel Schneider.

 

Lediglich 1:0 führten die Gastgeber, dann übernahmen die Gäste über 1:3 das Spielgeschehen. Über 6:10 in der 17. Minute kämpfte sich das Team von Trainer Axel Schneider auf 10:12 heran, die Gäste nahmen die Auszeit, doch beim 13:13 schien das Spiel in der 28. Minute zu kippen. Doch bis zur Pause legten die Gäste zum 13:15 vor.

 

Die Entscheidung fiel, als die HSG vom 17:17 in der 36. Minute auf 23:17 in der 42. Minute davonzog und damit den Widerstand der Gäste gebrochen hatte. Die Kraft der Gäste reichte nicht aus, um dem Tempospiel der Gastgeber erfolgreich Paroli bieten zu können.  

HSG: Rickes und Münster – Stumm (6), Bamberger (1), Adam (7), Christmann (5), Diehl (7), Zühlsdorf (1), Wagner (1), Klünder (1), Schäfer (4/2), Ries (4), Lehnen

 

SG: Kaltenmorgen – Dreher, Hassley (7), Wagner, M. Kaltenmorgen (1), Peltsch (4), Müller (3), Bottlender (5/3), Klein (1), Stumm (4).

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II – HSG Wittlich 37:37 (18:19)

 

Während die Gastgeber mit einem 14er Kader auflaufen konnte, musste die HSG aus Wittlich mit einem 10er Kader auskommen, da erneut wichtige Spieler aus beruflichen Gründen fehlten. Darunter waren zwei A-Jugendliche und zwei Spieler, die eigentlich schon ihre Handballkarriere beendet hatten.

 

„Deshalb bin ich mächtig stolz auf die Jungs, die bis zum Umfallen gekämpft haben. Eigentlich möchte ich keine Spieler aus der Gesamtleistung hervorheben, doch Kai Lißmann, der teilweise kurz gedeckt wurde, dennoch 15 Treffer erzielte, dazu Johannes Präder mit 9 Toren vom Kreis sowie Igor Hergert im Tor waren überragend“, lobte Gästetrainer Heinz Hammann, der zudem verriet, dass künftig Jens Flammann das Trikot der HSG Wittlich tragen wird. „Damit haben wir dann endlich zwei Torhüter“.

 

„Beide Abwehrreihen bekamen nie den Zugriff auf die Angriffsspieler. Besondere Probleme hatten wir mit Kai Lißmann, dazu verloren wir das Torhüterduell! Am Ende war es ein gerechtes Remis. Für uns hätte es durchaus besser laufen können“, gab der Pressesprecher der Gastgeber, Robin Braun zu.

 

HSG I/K/H: Schmidt - Molz, Stoffel, Bfaun (2), Fritz (10/6), Hölzenbein (6), Schub, Gedert (4), Kirst (3), Anton, J. Schneider (6), Berg (2), Mende (4), Kretz

 

HSG W: Hergert – Hammann (1), Präder (9), Schabio, Kirsch (2), Lißmann (15/3), Weber (3), Birresborn, Löw (4/1), Schilz (3/1)

 

 

SV Gerolstein – TV Bitburg II (15:14)

 

Im Eifelderby fährt die Mannschaft von Sandro Baumanns den ersten Saisonsieg gegen den TV Bitburg ein! „Es war ein hart erkämpfter Erfolg, bei dem wir unsere offensive Abwehr auf eine defensive und aktive 6:0 Abwehr umgestellt hatten. Hierbei macht sich die Tatsache bemerkbar, dass wir mit Rückkehrer Marius Kreft physisch mehr Alternativen haben“, freute sich Baumanns, der seinem gesamten Team eine Topleistung bescheinigte. Baumanns lobte die Torhüterleistungen auf beiden Seiten, so bei seinem Team Matthias Hoffmann.

Bitburgs Reserve musste in Gerolstein ohne seinen aus privaten Gründen fehlenden Trainer Janosh Klimek auskommen, das Coaching übernahmen Philipp Kinnisch und Matthias Pütz.

 

Von Beginn an entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung, in der die Bitburger zunächst auf 1:4 in der 7. Minute davonzogen. Drei Treffer von Tim Rosch in Folge sorgten für den Ausgleich und als Marius Kreft die erste Gastgeberführung erzielte, drehte sich das Spiel. Bis zur Pause legte das Baumanns Team vor, doch Bitburg blieb dran. Nach dem 17:17 in der 36. Minute setzte sich der Gast wieder ab, führte 17:19 und folgerichtig nahm Baumanns die Auszeit. Doch bis 20:21 verteidigte das Gästeteam den Vorsprung, doch drei Treffer der Gastgeber in Folge schienen beim 23:21 in der 56. Minute für die Vorentscheidung zu sorgen. Doch Bitburg kämpfte weiter, hatte fünf Sekunden vor dem Ende noch die Chance, per Siebenmeter zumindest den Punkt zu retten. Allerdings scheiterten die Gäste am gegnerischen Torhüter und so feierte Gerolstein den ersten Sieg der Saison.

 

„Wir haben das Spiel zwischen der 40. Und 50. Minute verloren, als wir es versäumten, den Sack zuzumachen und unseren Vorsprung zu verteidigen. Leider waren wir heute erneut mit einem kleinen Kader unterwegs, Andre Wilke half aus dem Landesligateam aus“, sagte TVB Pressesprecher Stefan Frisch.

 

SVG: Hoffmann - Katala, Eltze (2), L. Rosch (4), T. Rosch (7), Kreft (2), Wolf (6/4), Heinrich, Munkler (1), Servatius, Waldorf (2).

 

TVB: Wolff – Zimmer (3), Wilke (1), Recking (1), Lübken (5/2), Schürer (4), Kinnisch, Crames (5), M. Müller (2), R. Müller, Frisch, Schallert (2)

 

TV Hermeskeil – DJK St. Matthias 26:34 (13:14)

 

Das war ein hartes Stück Arbeit für die Routiniers aus Mattheis, die bis zur 50. Minute überhaupt nicht ins Spiel fanden. Bei ständig wechselnden Führungen gelang es den Gästen erst ab diesem Zeitpunkt sich vom 23:25 auf 24:30 in der 55. Minute abzusetzen.

 

„Wir erwischten einen rabenschwarzen Tag, fanden einfach nicht zu unserem Spiel. Hermeskeil zeigte eine starke kämpferische Leistung, muss aber spielerisch noch weiter zusammenfinden. Viele Bälle haben wir verworfen und scheiterten immer wieder am starken Hermeskeiler Torwart Manuel Schneider. Am Ende fällt das Ergebnis zu hoch aus, da die Hochwälder Abwehr zu nachlässig agierte. Wir müssen uns jetzt weiter steigern. Das faire Spiel wurde von Klaus Wenner souverän geleitet“, resümierte Gästetrainer Kris Sturm.

 

„Wir haben in den Schlussminuten mit einer offensiven 3:3 Abwehr versucht, das Spiel noch zu drehen. Allerdings fehlt es den Jungs hier noch an der nötigen Cleverness und das hat Mattheis gnadenlos bestraft. Hervorheben aus meiner Mannschaft möchte ich Christoph Kratz, der nach seinem Fußballmatch auch bei uns überzeugte“, lobte TVH Coach Konstantin Menzer.

 

TVH: Schneider – Prümm, Treinen (2), Wilhelmi, Fuchs (2/1), Valerius (1), N. Laible (6), Kratz (8), T. Laible, Klein (1), Krämer, Serbanescu (4), Zentz (1), Schleimer (1).

 

DJK: Wilkes und Conermann - Seiler (1), Schommer, Alshok, Sturm (11/4), Kammann (5), May (9), T. Kochann (4), Sturm-Brenner (1), Hoffmann (1), Frisen (2),

 

30. Oktober 2018

 

Den kommenden Spieltag tippt Heinz Hammann, Trainer der HSG Wittlich: „Mittlerweile bin ich 15 Monate Trainer der Herrenmannschaft der HSG Wittlich und schon in der „zweiten Liga“ angekommen. Nach dem „Gastspiel“ im Osten des Verbandes sind wir wieder im Westen. Ich finde beide Klassen reizvoll, wobei die Erfahrungen, die wir in der letzten Saison gemacht haben für uns natürlich sehr wichtig sind.  Mit anfangs zwei Teams haben wir uns, aufgrund der allgemeinen Personalnot, auf eines beschränkt und hoffen weiterhin oben mitspielen zu können! So haben wir des Öfteren nur wenige Leute im Training und können uns nicht so vorbereiten, wie wir das gerne möchten, aber das ist wohl das Schicksal vieler Vereine in dieser Klasse, wenn ich höre, was die anderen Trainer berichten“.

Fortuna Saarburg - HSC Igel (Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Beurig)

Klare Angelegenheit für das Team von Uwe Moske. Der zurzeit souveräne Tabellenführer wird auch gegen den HSC nichts anbrennen lassen und mit dann 12:0 Punkten die Tabelle ungeschlagen anführen. Mit Philip Rüger, Tim Moske und allen „Hoffmännern“ im Team verfügt der Gastgeber über die besseren Einzelkönner, die die sympathische Mannschaft von Trainer David Junker vor unlösbare Probleme stellen wird. Wenn die Gäste ihre etwas hektische Spielweise einschränken können, sollte sie ein achtbares Ergebnis erzielen, zumal es sein könnte, dass sie von den Saarburgern unterschätzt werden. Bisher konnten sich die Igeler nur gegen den SV Gerolstein durchsetzen und liegen an vorletzter Stelle, sollten aber den Erfolg gegen andere Gegner suchen.

Obere Nahe - SG Gösenroth/Laufersweiler II (Samstag, 19.30 Uhr, Mikadohalle)

Dies ist das Spiel, bei dem ich den Ausgang nicht vorhersagen kann. Wir haben im Pokal in Idar-Oberstein und in der Meisterschaft bei den Gösenrothern gespielt und beide Male sehr viel Mühe gehabt, um als Sieger die Heimfahrt an zu treten. Daniel Stumm deutet neben Marc Stoffel noch weitere Neuzugänge an und vielleicht wird er schon am kommenden Wochenende den Zauberstab einsetzen, um den Gegner zu überraschen. Ich bin gespannt, was er da aus dem Hut zaubert. Ansonsten lebt die Mannschaft der SG von der Kreativität ihres Trainers, der ein Spiel sehr gut lenken kann und immer für Gefahr sorgt. Die Mannschaft von Trainer Axel Schneider agiert da eher im Kollektiv und wird versuchen die Kreise von D. Stumm ein zu schränken. Wie schon gesagt, der Ausgang ist offen – vielleicht läuft alles auf ein Remis hinaus!

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II - HSG Wittlich (Sonntag, 17 Uhr, Hirtenfeldhalle)

Bisher haben wir bereits gegen die Reserven von SG Gösenroth/Laufersweiler und TV Bitburg gespielt, die zu den besseren gehören, aber am kommenden WE fahren wir zur HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II, die ich mit den Routiniers aus St. Matthias und der Fortuna aus Saarburg zu den spielstärksten der Klasse zähle. Da wir sicher auf Lukas Kopel, Martin Kraeber, Michael Bollig und Matze Konrad verzichten müssen und hinter dem Einsatz von Fabian Rudolphi ein Fragezeichen steht, sind wir wieder auf den Einsatz unserer Jungstars aus der AS-Jugend angewiesen. Falls dies nicht möglich ist, sehe ich schwarz für den kommenden Sonntag! Obwohl das Kollektiv die Stärke der HSG ist, verfügen sie mit Hölzenbein, Stoffel und Denzer über sehr gute Einzelspieler, die alle ein Spiel alleine entscheiden können. Dem Umstand möchten wir entgegenwirken, um eine Chance gegen die Hunsrücker zu haben. Ich gegen die Favoritenrolle nach Irmenach an!

TV Hermeskeil – DJK. St. Matthias (Sonntag, 18 Uhr, Hochwaldhalle)

Auch hier kann es nur einen Sieger geben, die DJK St. Matthias. Das Sturm-Team hat sich sogar noch mit Carsten May verstärkt und wird als Gewinner die Heimfahrt antreten. Dabei glaube ich schon, dass die Hochwälder sich heftig zur Wehr setzen werden, denn gegenüber der vergangenen Saison sind sie besser aufgestellt und haben in ihrem Spielertrainer Konstantin May einen Denker und Lenker hinzugewonnen, der allerdings verletzungsbedingt länger ausfällt. Das Ergebnis gegen Saarburg lässt hier aufhorchen, als der TV über die gesamte Spielzeit dem Favorit Paroli bieten konnte. Dadurch ist das Trierer Team mehr als gewarnt, wird sich aber die Butter nicht vom Brot nehmen lassen, obwohl der TV nichts zu verlieren hat und locker aufspielen kann.

SV Gerolstein – TV Bitburg II (Sonntag, 19.30 Uhr, Berufsbildende Schule)

Wenn der TV mit der gleichen Aufstellung antritt, wie gegen uns, kann es keinen anderen Sieger geben als die Gastmannschaft. Haben sie aber die Wolf-Brüder und den einen oder anderen Spieler nicht an Bord, wie gegen Saarburg – ohne, dass ich die Leistung der Fortuna schmälern möchte- werden sie in Gerolstein vor enorme Probleme gestellt. Die Gastgeber werden über 60 Minuten ihre „Abteilung Attacke“ anwenden und ihr Heil im direkten Spiel „eins gegen eins“ suchen und die Bitburger immer wieder in Verlegenheit bringen.  Hier kann der der Sieger dann durchaus SV Gerolstein heißen. Ich glaube es wird ein enges ausgeglichenes Spiel.

 

28. Oktober 2018

 

HSG Wittlich – SV Gerolstein 35:28 (18:10)

 

Von Beginn an ließen die Gastgeber aus Wittlich keinen Zweifel auskommen, wer im Eifelderby am Ende die Halle als Sieger verlassen sollte. Das Team von Trainer Heinz Hammann führte schnell 5:1 in der 5. Minute, über 9:4 und 11:8 setzte sich die HSG bis zur Pause deutlich auf 18:10 ab. Erstmals führte das Hammann-Team in der 35. Minute mit 10 Treffern beim 22:12 und hielt den Abstand bis zum 29:20 in der 50. Minute.

 

„Es war ein unschönes und aggressives Spiel der Gäste, nach dem wir völlig verdient die beiden Punkte gewannen. Bedingt durch die vielen Spielunterbrechungen hatte man das Gefühl, dass dieses Spiel über 3 Stunden gedauert hat. Die Gäste versuchten, sich mit ihren „eins gegen eins Aktionen“ durch unsere Abwehr zu kämpfen. Damit tat sich meine Mannschaft über weite Strecken des Spiels schwer. Nicht so schwer taten wir uns gegen die offensive 3:3 Deckung der Gäste, bei der Kai Lißmann und mein Sohn Fabian die sich bietenden Räume nutzten und zusammen 25 Treffer erzielten. Den Platz im Rückraum haben wir gut genutzt! Mit zunehmender Spieldauer wurde es auf dem Platz von Seiten der Gäste immer aggressiver und das setzte sich sogar nach dem Spiel. Zu diesen Vorgängen sage ich nichts, da ich es auch nicht gesehen haben", sagte Wittlichs Trainer Heinz Hammann.

 

Gästetrainer Sandro Baumanns: „Zu diesem Spiel gebe ich keinen Kommentar ab“.

 

HSG: Hergert - Konrad (1), Hammann (10), Bollig (1), Kräber (3), Lißmann (15/3), Weber, Löw (5), Schilz Kirsch

 

SVG: Hoffmann - Katala, Eltze (2), L. Rosch (7/4), T. Rosch (4/1), Wolf (5/1), Heinrich, Servatius (2), Waldorf (4), Stump (2), Hell (2).

 

DJK St. Matthias – HSG Obere Nahe 37:27 (18:14)

 

Ausgeglichen verliefen weite Strecken der ersten Hälfte, in der die Gäste von der Oberen Nahe zunächst ihre Führung bis zum 8:9 in der 19. Minute verteidigten und bis zur 22. Minute beim 12:12 auf Augenhöhe waren.

 

„Auch wenn das Ergebnis der fairen und von Günter Schmidt gut geleiteten Partie am Ende relativ hoch ausgefallen ist, soll dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Obere Nahe eine starke Mannschaft ist, bei der die Punkte in eigener Halle hoch hängen werden. Am Anfang wurden wir von der schnellen Truppe, die bis zum Ende der Partie Tempohandball spielte und dorthin ging, wo es weh tat, ziemlich überrumpelt. So liefen wir in den ersten Minuten einem kleinen Rückstand hinterher, da wir dachten: Es wird schon laufen. Erst als wir anfingen, uns schneller zurückzuziehen und vorne die freien Torgelegenheiten effektiver nutzten, kamen wir besser ins Spiel und konnten zur Halbzeit einen vier-Tore-Vorsprung herausspielen“, resümierte DJK Coach Kris Sturm zur Pause.  

 

„Uns gelang ein guter Start und wir haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Für die guten Phasen im Spiel haben wir uns aber nicht selbst belohnt“, meinte Gästetrainer Axel Schneider.

 

„In der zweiten Hälfte begannen wir stark, machten uns jedoch durch Nachlässigkeiten vor allem in der Rückzugsbewegung immer wieder das Leben schwer, sodass unser komfortabler Vorsprung wieder schmolz. Wieder einmal angetrieben von der „schwarzen Wand“ vor beeindruckender Kulisse legten wir jedoch Mitte der zweiten Hälfte den Hebel um und konnten nun sowohl im Positionsangriff als auch aus einer stabilen Abwehr heraus schnelle Tore erzielen und den Sack frühzeitig zuzumachen. Gottseidank fiel wenigstens unser Ergebnis einigermaßen so aus, wie ich es getippt habe. Erfreulich ist, dass unsere Bank immer stärker wird und ein nahtloser Übergang stattfindet, der es uns ermöglicht, die Verantwortung auf viele Schultern zu verteilen. Ein Sonderlob geht an unseren „Mister zuverlässig“ Lutz Conermann im Kasten, der heute unbeeindruckt zahlreiche Großchancen entschärfte. Auch der junge gegnerische Torwart Frederik Münster machte ein starkes Spiel“, lobte Sturm.

 

„Wir haben eigentlich eine gute Abwehr gespielt, die Bälle erkämpft, sie aber wieder zu schnell weggeworfen. Am Ende hat uns das die vielen Gegentreffer eingebracht. Mit Diehl, Hübner und Klünder fehlen uns in der Saison drei Spieler, die letzte Saison noch über 300 Treffer erzielten. Vor allem im Rückraum fehlt uns damit die Durchschlagskraft. Zufrieden bin ich mit der Leistung von Torwart Frederik Münster und meinem jungen Rechtsaussen Leon Rogoll. Es freut mich sehr, dass die Mattheiser uns so gut einschätzen“, freut sich Schneider.

 

DJK: Conermann – Seiler (2), Schommer, Alshok (1), Sturm (12/7), Kammann (6), May (7), T. Kochann (2), Sturm-Brenner (1), D. Kochann (1), Hoffmann (3), Lange (1), Frisen (1).

 

HSG: Rickes und Münster – Bamberger, Zühlsdorf, Stumm (3), Rogoll (2), Wagner (1), Adam (6), Lehnen (1), Bunn, Schelper (1), Schäfer (10/4), Ries (1),

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II – SG Gösenroth/Laufersweiler II 33.29 (14:14)

 

Da war wohl doch mehr Feuer drin, als erwartet! Die HSG gewinnt das Derby vor gut gefüllter Hirtenfeldhalle mit 33:29. Aufgrund einiger verletzter Spieler halfen Timo Stoffel, Benny Schug und Tom Feder bei den Gastgebern aus.

 

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase bis zum 8:8 in der 15. Minute setzen sich die Gäste trotz der Manndeckung gegen den auffälligsten Gästespieler Daniel Stumm mit bis zu 4 Toren in der 24. Minute auf 9:13 ab. Diese Führung wurde jedoch von den Gastgebern bis zum Halbzeitpfiff egalisiert, sodass beim Stand von 14:14 die Seiten gewechselt worden. Dies lag auch am Torwartwechsel von Jonas Schmidt auf Benny Schug.

 

„Die Manndeckung hat schon Wirkung gezeigt, hier kamen die jungen Kerls in unserem Team zunächst nicht mit klar“, meinte auch SG Coach Daniel Stumm.

 

„In der zweiten Hälfte erspielten wir uns einen Vorsprung, der aufgrund der konditionellen Vorteile gegenüber den Gästen auf bis zu 7 Toren in der 41. Minute auf 24:17 ausgebaut wurde. Gösenroth konnte am Ende etwas verkürzen, sodass am Ende ein verdienter Sieg mit 4 Toren auf der Anzeigetafel war. Es war insgesamt eine starke kämpferische Leistung, im Abwehrverbund und im Angriffsspiel samt Chancenverwertung besteht allerdings noch ein Steigerungspotenzial. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung stach Andi Denzer mit 6 Toren hervor. Auch das Torhütergespann Schmidt/Schug gewann das Torhüterduell gegen die beiden Gästetorhüter“, meinte HSG Pressesprecher Robin Braun. 

 

„Noch haben wir das Derby ohne Neuzugang bestritten. Von der HSG ist Marc Stoffel zu uns gewechselt, weitere Neuzugänge werde ich bald bekannt geben. Leider ging uns im Rückraum die Puste aus, da hier nur Kaltenmorgen und Bottlender mit mir zusammenspielten. Konditionell und spielerisch waren die Gastgeber besser“, gab Stumm zu.

 

HSG: Schmidt und Schug - Molz, Braun, Fritz (5), Hölzenbein (5), Schub (8/4), Denzer (6), Stoffel (3), Schneider (3), Feder, Anton (1), Mende (2)

 

SG: L. Kaltenmorgen und Schneider – Dreher (2), Hassley (3), Wagner, M. Kaltenmorgen (7), Peltsch (2), Müller, Bottlender (6/1), Klein (1), Stumm (8).

 

TuS Fortuna Saarburg – TV Bitburg 29:19 (15:5)

 

Mit einem deutlichen Erfolg über die Bitburger Reserve setzt das Team von Trainer Uwe Moske ein weiteres Ausrufezeichen! Doch der klare Sieg ist sicher auch der Tatsache geschuldet, dass die Gäste erneut nur mit einem Rumpfteam aufliefen und Moske den Eindruck hatte, dass die Gäste nicht so recht an ihre Chance in Saarburg glaubten: „Wenn aus meinem 18er Kader drei Spieler ausfallen, ist das sicher leichter zu kompensieren, wenn dir drei Spieler aus einem 10er Kader ausfallen,“ nahm TuS Coach Moske den Gegner in Schutz!

 

Doch nach Ansicht von Moske war den Gästen schon vor dem Spiel anzumerken, dass man in Saarburg nicht an den eigenen Sieg glaubte. So begann die Begegnung mit der 4:1 Führung des TuS, der beim 7:3 in der 13. Minute Gästetrainer Janosh Klimek zur ersten Auszeit zwang. Doch fünf Treffer der Fortunen in Folge führten beim 11:3 in der 21. Minute zur nächsten Auszeit der Gäste, die bereits zur Pause aussichtslos mit 15:5 zurücklagen. „Unsere Abwehr hat im ersten Spielabschnitt phantastisch gestanden, die Mannschaft hat überragend gespielt“, freute sich Moske.

 

„Ich habe meinen Jungs vor dem Spiel gesagt, dass wir nur mit Kampfgeist hier bestehen können. Ob die Jungs nicht an den Sieg geglaubt haben, kann ich so nicht sagen. Doch den Kampf hat die Mannschaft nicht angenommen“, klagte Klimek.

 

Die 23:9 Führung seiner Mannschaft nutzte TuS Trainer Uwe Moske in der Auszeit der Gäste in der 42. Minute dann, um kräftig durch zu wechseln und den Nachwuchsspielern ihre Chance zu geben. Nach dem Erfolg ist sich Moske sicher, dass die Meisterschaft in diesem Jahr nur über sein Team gehen wird. „Allerdings sehe ich mit Wittlich, Mattheis und Irmenach/Kleinich/Horbruch die Meisterschaftsfavoriten“.

 

„Sicherlich hatten die Gastgeber auch mehr Alternativen auf der Bank. Da kannst du Leistungsträger verschnaufen lassen, um sie dann wieder ausgeruht zu bringen. Diese Möglichkeiten haben wir leider nicht! Saarburg hat mich mit seinem absolut schnellen Spiel überzeugt, sowohl nach in der Umschaltbewegung nach vorne als auch im Rückzugsverhalten in die Deckung. Diese Jungs wollen unbedingt, zeigten absoluten Einsatzwillen und Kampfgeist. Das hat mir sehr gut gefallen! Die haben heute Klasse gespielt, aber wir werden nicht aufgeben. Wir haben es heute verpasst, den Kampf anzunehmen, doch zumindest die Laufbereitschaft muss da sein und das habe ich heute vermisst. Nicht jeder kann gut Handball spielen, aber Rennen kann eigentlich jeder. Reine Kopfsache“, urteilte Gästetrainer Klimek.

 

TuS: Dupré und Jürgens - Dauster (1), T. Hoffmann (5), Lorth (3), Moske (6), Paule, Morin, Musick, Schütz, J. Hoffmann (2), S. Hoffmann (2), Marszalek, P. Rüger (10/2)

 

TVB: Frisch - Zimmer (2), Walerius (2/1), Recking (4), Lübken (4), Kinnisch (1), Crames (5), Müller, Schallert (1).

23. Oktober 2018

 

Den kommenden Spieltag tippt Kris Sturm, Trainer der DJK St. Matthias.

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II – SG Gösenroth/Laufersweiler II

(Samstag, 18 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Dass die Irmenacher zuhause sehr stark aufspielen und kaum Punkte dort einbüßen werden, haben sie vergangenes Wochenende gegen uns bewiesen. Wir waren zwar dünn besetzt und spielten lediglich 10 Minuten gut, jedoch soll dies die Stärke der Irmenacher nicht schmälern. Die schnelle und körperlich robuste Mannschaft wirkt geschlossen und zählt für mich gemeinsam mit der HSG Wittlich zu den absoluten Titelkandidaten. Bei den Gästen wird entscheidend sein, wer alles aufläuft. Die SG Gösenroth um ihren erfahrenen Veteranen Daniel Stumm wird das Lokalderby sicher lange offenhalten und die Hausherren langeärgern, sich jedoch am Ende aufgrund der konditionellen Vorteile der Gastgeber geschlagen geben müssen. Tipp: 32:27

 

DJK St. Matthias – HSG Obere Nahe (Samstag, 19.30 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Die denkbar knappe Niederlage vom Wochenende schmerzt natürlich extrem. Daher sind wir auf Wiedergutmachung aus. Zum Gast kann ich leider keine Aussagen treffen, da ich die Mannschaft schlicht nicht kenne. Wir sind jedoch gewarnt, weil die verlustpunktfreien Saarburger dort mit einem blauen Auge davonkamen. Ich rechne mit einer zweikampfstarken, schnellen Mannschaft, die nichts unversucht lassen wird, die Punkte vom Wolfsberg zu entführen. Jedoch haben wir in den letzen drei Jahren bewiesen, dass wir zuhause sehr stark sind, was natürlich auch an unserem großartigen Publikum liegt; wer vor dem „schwarzen Block“ Punkte entführt, der hat sie wirklich verdient. Wichtig ist für uns, dass wir fast komplett antreten können.  Ebenso entscheidend wird sein, dass unsere Bank mutig und selbstbewusst aufspielt, um den „alten Herren“ die notwendigen Pausen zu verschaffen und Tempo ins Spiel zu bringen. Tipp: 34:29

 

TuS Fortuna Saarburg – TV Bitburg II (Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Beurig)

 

Das wird eine enge, umkämpfte Kiste! Zu den Gastgebern muss man nicht viel sagen: Das schnelle und taktisch gut eingestellte Team von Uwe Moske hat noch keinen Punkt abgegeben und schon einige Brocken geschlagen. Daher sind die Saarburger gerade zuhause eigentlich immer Favorit. Dennoch glaube ich dieses Mal an eine Überraschung. Die Bitburger haben mit dem Sieg gegen den Meisterschaftsfavoriten aus Wittlich ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Von den Punkten her starteten die Bierstätter zwar holprig in die Saison, aus meiner Sicht gehören sie jedoch gerade spielerisch zum Besten der Liga.  Zudem wird Janosh Klimek die Mannschaft immer besser einstellen. Mit dem Rückenwind der letzten Begegnung und dem Wissen, stärker zu sein, als es die Punkte gerade aussagen, glaube ich an die Überraschung des Tages: 31:32

 

HSG Wittlich – SV Gerolstein (Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Hier ist der Fall klar: Die überraschende Niederlage vom Wochenende wird sich die HSG von der Seele „ballern“. Die quirligen Gäste werden gegen eine körperlich extrem robuste Abwehr (zumindest zuhause) überfordert sein. Gerolstein hat physisch einfach zu wenig zu bieten und ist spielerisch noch etwas „zu grün“ hinter den Ohren, um dort zu bestehen. Die HSG Wittlich ist für mich der Topfavorit auf die Meisterschaft. Körperlich stark und relativ schnell auf den Beinen muss man aufpassen, nicht unter die Räder zu kommen. Dennoch hat die Mannschaft aus meiner Sicht zwei Schwachpunkte: Disziplin und Spielwitz. Läuft es einmal nicht so recht bzw. der Toptorschütze Lißmann, vom dem der Erfolg der Mannschaft abhängig ist, erwischt keinen guten Tag, dann fällt das Spielerische schnell in sich zusammen und ein Sieg gegen die arg mit sich selbst beschäftigten Wittlicher ist dann durchaus machbar. Dennoch wird Gerolstein dies nicht gelingen. Tipp: 40:23

 

 

21. Oktober 2018

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II – DJK St. Matthias 30:29 (13:15)

 

Die HSG IKH II gewinnt auch das zweite Saisonspiel, dieses Mal gegen die Routiniers aus St. Matthias. Das Trainergespann Roth/Bach hatte für das Spiel gegen den ungeschlagenen Aufsteiger aufgrund Verletzungssorgen einen relativ kleinen Kader zur Verfügung. Fabian Schmidt verstärkte die Mannschaft und kam zu seinem 1. Seniorenrspiel.

 

Bereits nach zwei Minuten verletzte sich Julian Schub bei den Gastgebern und konnte nicht mehr eingesetzt werden. „Die Anfangsphase wurde komplett verschlafen, sodass unser Trainer Jürgen Roth beim Stand von 2:8 in der 8. Minute bereits eine Auszeit nehmen musste. Danach verbesserte sich das Spiel von unserer Seite, sodass es mit 13:15 in die Halbzeit ging. In der zweiten Hälfte konnte sich keine Mannschaft deutlich absetzen, was zum Teil an unserer schlechten Chancenverwertung gelegen. Den entscheidenden Siegtreffer erzielte der lange verletzte Daniel Schub 5 Sekunden vor dem Abpfiff. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung stach Dominik Mende mit 7 Treffern heraus, während bei den Gästen das Trio Sturm, Kammann und Kochann mit 8 Treffern am treffsichersten war“, resümierte HSG Pressesprecher Robin Braun.

 

„Schwer zu sagen, ob ein Punkt, zwei Punkte oder die Niederlage verdient waren, da die faire Partie, die von Wolfgang Mildenberger sicher geleitet wurde, aus meiner Sicht seltsam verlief. In der ersten Phase des Spiels hatten wir den Gastgeber voll im Griff, konnten aus einem sicheren Positionsangriff immer leichte Tore erzielen und die Abwehr mit einem starken Lutz Conermann im Tor gab den notwendigen Rückhalt. So konnten wir bereits nach zehn Minuten auf 9:3 davonziehen. Dann kam der Bruch, als Daniel Kochann in der 11. Spielminute die rote Karte erhielt, die man auch so geben konnte. Ab diesem Moment spielten wir unsicher und die Abwehr wurde merklich instabiler, sodass die Gäste langsam in Schlagdistanz kamen. Die zweite spannende Hälfte verlief dann kurios. Ständig wechselte die Führung, wobei die HSG immer wieder an unserem Schlussmann Jörg Barton scheiterten, der einen sehr gelungenen Einstand bei uns ablieferte. Hier hätten die Gastgeber die Partie viel früher zuschnüren müssen. So jedoch gestaltete sich die Schlussphase extrem spannend und die Gäste konnten in den letzten zehn Sekunden den umjubelten Siegtreffer erzielen. Die Niederlage tat natürlich weh, da es genauso gut unsere zwei Punkte hätten sein können. Auf meine Kappe geht, dass wir mit einem zu kleinen Kader angereist sind. Mein eigener Trainingsrückstand, der Ausfall von Daniel Kochann und die Tatsache, dass Oliver Kamann und Thomas Kochann durchspielen mussten, waren einfach zu viel.  Wir hatten in Hälfte zwei schlicht keine Kraft mehr. Hervorheben möchte ich unsere beiden Torhüter, die einen Sahnetag erwischten“, resümierte DJK Coach Kris Sturm. 

HSG: Schmidt- Molz (1), Schub,J., Hölzenbein (5/1) Berg (3), Denzer (1), Schneider (1), Kirst (5), Anton (2), Mende (7), Schmidt, Schub,D. (5)

 

DJK: Barton und Conermann – Seiler (2), Schommer, Sturm (8/3), Kammann (8), T. Kochann (8), Sturm-Brenner (1), D. Kochann (1), Hoffmann, Lange, Frisen (1)
 

TV Bitburg II – HSG Wittlich 25:21 (10:10)

 

Aufatmen in Bitburg! Das Team von Trainer Janosh Klimek fährt die ersten Punkte in der Saison ein und kommt gegen einen ersatzgeschwächt angetretenen Gast aus Wittlich, der eine starke Vorstellung bot, zu einem verdienten Sieg. „Im dritten Anlauf vor heimischer Kulisse endlich die ersten Punkte! Ärgerlich, dass wir die beiden Heimspiele zum Auftakt verloren haben. Doch diesen Rückschlag hat die Mannschaft gut weggesteckt und wir haben gegen einen ebenfalls mit Kaderproblemen angetretenen Gast am Ende verdient gewonnen. Dabei sind wir nie in Hektik verfallen, haben das Spiel nicht aus der Hand gegeben und Ruhe und Konzentration bewahrt, Wir haben es verstanden, auf unsere Chance zu warten“, freute sich der Coach der Gastgeber Janosh Klimek.

 

Seine Mannschaft lag beim 6:10 in der 23. Minute klar zurück, dann nutzte Wittlich die sich bietenden Chancen nicht und Tor um Tor kamen die Gastgeber jetzt heran, glichen kurz vor dem Wechsel zum 10:10 aus. „Wir taten uns gegen die gutstehende Gästeabwehr schwer, Treffer zu erzielen“, klagte Klimek. S

 

ein Trainerkollege Heinz Hammann kritisierte die Tatsache, dass seine Mannschaft in dieser Phase die Bälle viel zu einfach herschenkte. „So haben wir Bitburg wieder ins Spiel kommen lassen, hätten zur Pause klar führen müssen“, fand der HSG Coach. Seine Mannschaft nahm sich vor, konzentrierter zu Werke zu gehen, doch die Undiszipliniertheiten nahmen bei den Gästen zu.

 

„Viele Anweisungen, die ich gegeben habe, kamen nicht an! Als Kai Lißmann dann die rote Karte sah, fehlten mir die Alternativen auf der Bank. Diese Woche wird sich bei uns einiges tun, am Dienstag steht eine Besprechung mit dem Team an, bei dem geklärt werden muss wie es weitergeht. Keinesfalls mit dieser Einstellung, die sich auch bei der Trainingsbeteiligung zeigt. Bitburg hat über 60 Minuten ihren Stiefel runtergespielt, hatte in Pascal Wolff den Matchwinner in einem Spiel, das wir eigentlich gewinnen mussten. Leider wurden wir vom Publikum aus mir nicht verständlichen Gründen nicht sehr freundlich empfangen“, klagte Hammann, der die Einstufung seines Teams als Meisterschaftsfavorit nicht nachvollziehen kann. „Das habe ich den Keller gelegt“, sagt Hammann.

 

„Für mich wurde das Spiel nach dem Wechsel weiterhin von zwei guten Abwehrreihen geprägt, in der bei uns die Einwechslung von Torwart Radaslow Müller mitentscheidend war, er wehrte drei Siebenmeter ab! Zudem half uns auch das Publikum! Max Müller machte ein gutes Spiel, egal wo er eingesetzt wurde. Für mich war er mit seinen acht Treffern der beste Spieler auf dem Platz! Doch Kompliment an die ganze Mannschaft, in der sich das Mitwirken von Pascal Wolff als Motivator und Torschütze ausgezahlt hat. Wir haben nicht unverdient gewonnen“, fand Gastgebertrainer Janosh Klimek.

 

TVB: Müller und K. Wolff – Zimmer (2), Walerius (1), Recking, Lübken, Kinnisch (1), Crames (6), Müller (8) P. Wolff (7/4), Frisch, Schallert.

 

HSG: Hergert – Hammann (1), Rudolphi (6/1), Präder (1), Lißmann (6/1), Kopel (2), Löw (4/2), Schilz (1).

TV Hermeskeil – HSC Igel 23:20 (12:9)

 

300 Zuschauer verfolgten in der renovierten Hochwaldhalle den Heimsieg ihres Teams, der aber von der Verletzung des Gästespielers Max Fusenig überschattet wurde.

 

1:3 führte der Gast aus Igel, dann kassierte Hermeskeils Torben Laible wegen des Fouls an Fusenig die rote Karte! „Das Foulspiel habe ich nicht gesehen, doch der Spieler der Gäste Max Fusenig war erkennbar verletzt“, sagte Hermeskeils verletzter Spielmacher Konstantin Menzer. 

 

Der Ausfall schien die Gäste geschockt zu haben, die Gastgeber drehten in der Folge mit fünf Treffern die Begegnung über 6:3 in der 15. Minute, gaben die Führung jetzt nicht mehr ab. Nach dem Wechsel baute das Team von Menzer, die Führung auf 19:14 in der 44. Minute aus, Gästetrainer David Juncker zog die Reißleine und nahm die Auszeit. Doch beim 22:16 in der 52. Minute war die Begegnung zugunsten der Hochwälder entschieden.  

 

„Irgendwo ist uns in den letzten Wochen die Leichtigkeit im Angriff abhandengekommen, eigentlich dürfen wir ein Spiel mit nur 23 Gegentoren nicht verlieren! Konnte man es in den letzten Spielen noch auf die hohe Anzahl der vergebenen besten Gelegenheiten schieben, so haben wir die gestern noch nicht einmal herausgespielt! Das mag sicher ein Stück weit an der aggressiven Abwehr der Hermeskeiler gelegen haben, aber es war einfach viel zu wenig Bewegung und Konsequenz im Positions- und Umschaltspiel. Ein ganz entscheidender Faktor war aber sicher das verletzungsbedingte Aus von Max Fusenig nach weniger als 5 Minuten nach einem völlig überflüssigen und zu Recht mit Rot geahndetem Foul im Gegenstoß. Der Verdacht auf Nasenbein- oder Kieferbruch hat sich im Krankhaus zum Glück nicht bestätigt. Es ist gewagt zu sagen, dass das spielentscheidend war, aber Fakt ist, dass wir zu dem Zeitpunkt 3:1 geführt haben und das Spiel im Griff hatten, anschließend aber in 15 Minuten nur einmal das Tor getroffen haben und auf Grund der sowieso kritischen Personalsituation die drei verbliebenen Rückraumspieler durchspielen mussten. Insgesamt haben wir über weite Teile des Spiels im Positionsangriff wirklich gut verteidigt. Als wir am Ende dort eigentlich nachgelassen haben, hat Hermeskeil plötzlich auch überhastet abgeschlossen, statt wie vorher geduldig Chancen herauszuspielen. Dadurch konnten wir eine verdiente Niederlage gegen einen spielerisch zur letzten Saison enorm verbesserten Gegner in Grenzen halten“, resümierte Gästetrainer David Juncker.

 

TVH: Schneider und Göddemeyer – Prümm (3/3), Treinen (3), Fuchs (3/2), Valerius, N. Laible (3/1), Kratz (4), T. Laible, Klein, Serbanescu (4), Zentz (3), Schleimer

 

HSC: Pütz und Weier – Steil (2), Kesseler (3), Fusinig (1), Werdel (10/1), Vucenovic (2), Schmitz, Schmitt (1), Hellriegel (1), Humm, Herresthal, Hansen.

 

HSC: Pütz und Weier – Steil (2), Kesseler (3), Fusinig (1), Werdel (10/1), Vucenovic (2), Schmitz, Schmitt (1), Hellriegel (1), Humm, Herresthal, Hansen.

 

16. Oktober 2018

 

Den kommenden Verbandsligaspieltag tippt Janosh Klimek, Trainer des TV Bitburg II:

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II – DJK St. Matthias

(Samstag, 18 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Hier treffen zwei Mannschaften aufeinander, die um die Meisterschaft spielen werden. Zuhause sind die Hunsrücker eine Macht und man darf gespannt sein, wen die Routiniers am Samstagabend alles aufbieten werden. Ich habe mich davon überzeugen können, dass die Oldies noch nichts verlernt haben und dennoch wird es für die Gäste wichtig sein, möglichst in Bestbesetzung in den Hunsrück zu fahren. Am Ende tippe ich auf ein Remis.

 

TV Hermeskeil – HSC Igel (Samstag, 19.30 Uhr, Hochwaldhalle)

 

Die Verletzung von Menzer stellte sich zwischenzeitlich als schwerwiegender heraus, als zunächst angenommen: der Hermeskeiler Spielertrainer zog sich einen Bruch des Sprunggelenkes und einen Abriss des Syndesmosebandes zu. Er wird im Bundeswehrkrankenhaus in Koblenz operiert. „Das Gesicht der Mannschaft aus Hermeskeil hat sich gegenüber der letzten Saison doch erheblich verändert. Allerdings fällt der neue Spielertrainer Konstantin Menzer nach seiner Verletzung in diesem wichtigen Spiel aus. Doch mit dem HSG Igel kommt eine Mannschaft, die auswärts nicht so stark aufspielt, wie in heimischer Halle. Das scheint sich auch in dieser Saison fortzusetzen. Obwohl ich den Gastgeber in seiner jetzigen Verfassung nicht kenne, rechne ich mit einem Heimsieg“.

 

TV Bitburg II – HSG Wittlich (Samstag, 20 Uhr, Edith Stein Hauptschule)

 

Wir haben eine fast vierwöchige Spielpause zu verkraften, während Wittlich im Pokal und in der Meisterschaft Wettkampfpraxis sammeln konnte. Für mich spielen die Gäste in dieser Saison um die Meisterschaft mit, das zeigen die bisherigen guten Ergebnisse der Mannschaft. Bei uns hoffe ich auf einen vollen Kader. Unser Problem bleibt die Vorbereitung auf das Spiel, da wir aus Studien- und beruflichen Gründen nur selten das komplette Team im Training haben können. Das war bekannt und da müssen wir durch. Wir werden wieder mit einem Minikader auflaufen, der aber seine Qualitäten hat, die wir auch abrufen müssen. Bis zum Ende wollen wir alles versuchen, um das Spiel offen zu halten und den Zuschauern ein spannendes Spiel gegen den Favoriten zu bieten. Wir haben zuhause unsere beiden Heimspiele denkbar knapp gegen Mattheis und Gösenroth/Laufersweiler verloren und wollen jetzt vor heimischer Kulisse nichts unversucht lassen, die ersten Punkte einzufahren. Doch das wird verdammt schwer, da es aufgrund der geringen Trainingsbeteiligung nicht möglich ist, sich ordentlich auf den Gegner vorzubereiten. Doch ich habe Verständnis für die Situation meiner Spieler, aus der wir das Beste machen wollen.

 

 

14. Oktober 2018

 

TuS Fortuna Saarburg – TV Hermeskeil 27:22 (13:12)

 

„Das dies eine enge Kiste werden würde, hatten wir geahnt. Diese Hermeskeiler Mannschaft ist leitungsmäßig überhaupt nicht mit der Mannschaft des letzten Jahres zu vergleichen. Vor allem hat das Team mit Spielertrainer Konstantin Menzer einen bärenstarken Spieler“, sagte TuS Coach Uwe Moske.

 

Mit 4:0 gelang den Gastgebern ein Blitzstart, mit dem man die Gäste aus dem Hochwald überraschte. Diesen Vorsprung verteidigten die Gastgeber bis in die Schlussminuten der ersten Hälfte, führten 13:9 in der 25. Minute, mussten aber dann den Gästen die Anschlusstreffer zum 13:12 zur Pause gestatten.

 

Als den Gästen nach dem Wiederanpfiff durch Spielertrainer Konstantin Menzer der Ausgleichstreffer gelang, schien die Begegnung endgültig zu kippen. Doch die Fortunen hielten dagegen, zogen wieder mit drei Treffern in Folge bis zum 16:13 in der 39. Minute davon und ließen jetzt die Gäste nicht mehr in Schlagdistanz kommen. Über 22:17 in der 52. Minute behauptete das Team von Trainer Uwe Moske jetzt in den ausgeglichenen Schlussminuten seine Führung und feierte am Ende den verdienten 27:22 Erfolg und bleibt so nach vier Spielen ohne Punktverlust an der Tabellenspitze.

 

„Es war ein hart umkämpftes, aber jederzeit faires Spiel, bei dem mich das Schiedsrichtergespann Florian Rosch und Alexandra Krämer mit ihrer ruhigen und besonnen Art überzeugt hat. Sie leiteten das Spiel souverän. Entscheidend war die Verletzung von Gästespieler Menzer, der 15 Minuten vor dem Abpfiff umknickte und nicht mehr spielen konnte. Ein starker Auftritt der Hochwälder, die am Ende auch faire Verlierer waren“, lobte Moske.

 

„Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt und es hat mich gefreut, dass wir dieses Spiel lange offenhalten konnten. Nach dem Wechsel machte sich bei uns das Fehlen von wichtigen Stammspielern bemerkbar, so dass ich kaum Wechselalternativen hatte“, erklärte der Gästecoach, der noch in der Nacht im Krankenhaus war und dessen Verletzung (Bänderriß) ihn mindestens zwei Monate ausfallen lassen wird.  

 

TuS: Dupré - Dauster, T. Hoffmann (6), Lorth (3), Moske (2), Paule, Morin (2), Musick, Schütz, J. Hoffmann (7), S. Hoffmann (2), Schmitt, Rüger (5)

 

TVH: Schneider und Göddemeyer – Treinen (2), Scherer, Menzer (8/4), Haupenthal, Kratz (1), Schewerda, T. Laible (1Y), Serbanescu (2), Zentz (6/1), Schleimer (2).

 

SG Gösenroth/Laufersweiler II – HSG Wittlich 31:35 (20:18)

 

Einen offenen Schlagabtausch leisteten sich beide Mannshaften in einem zunächst völlig ausgeglichenen Spiel, bei dem sich die Gastgeber erstmals beim 14:11 in der 22. Minute deutlicher absetzten, beim 14:14 den Ausgleich kassierten und sich dann nach einer Auszeit in der 29. Minute mit zwei Treffern in Folge zum 20:18 zur Pause absetzten.

 

„Im ersten Spielabschnitt war es ein gebrauchter Tag für meine Jungs, vor allem in der Abwehr. Kurzfristig musste Johannes Präder krankheitsbedingt passen, mein Sohn Fabian laboriert an seiner Schulterverletzung und Kai Lißmann haben wir praktisch erst kurz vor dem Spiel von der Arbeit abgeholt. Im Deckungsverband kassierten wir im ersten Spielabschnitt deutlich zu viel, wurden dabei vom Spielertrainer des Gastgebers Daniel Stumm regelrecht vorgeführt. Wir bekamen die erfahrenen Spieler der SG einfach nicht in den Griff und waren völlig desorientiert! Die Gastgeber spielten ihre Cleverness aus und ich war zur Pause richtig angefressen“, gab Gästetrainer Heinz Hammann zu.

 

 Die Gäste aus der Eifel kamen besser aus der Kabine, Hammann hatte die Abwehr jetzt offensiver eingestellt und Kai Lißmann auf die vorgezogene Position beordert.  So legten die Gäste drei Treffer in Folge vor und führten beim 20:21 in der 37. Minute. Doch die Begegnung blieb weiter offen. Bis zum 30:31 in der 53. Minute blieb der Spielausgang völlig offen, doch dann sorgte der Gast nach der Auszeit von Trainer Heinz Hammann in der 53. Minute für die Entscheidung, zog mit vier Treffern in Folge auf 30:35 davon.

 

„Die Gastgeber kamen mit unserer Deckung einfach nicht zurecht, leisteten sich viele Fehlpässe, die wir mit Gegenstoßtoren bestraften. Mit 11 Gegentoren nach dem Wechsel kann ich zufrieden sein. Im Deckungsverband fehlten uns die Alternativen. Dennoch muss ein Spiel im Hunsrück erst einmal gewonnen werden und das ist uns gelungen“, freute sich der Gästetrainer.

 

SG: Olivier und Schneider – Stelter (2/1), E. Hermann (5), Johann (1), Dreher (3/1), Hassley (4/1), Wagner, A. Tatsch (2), Peltsch (4), Müller (1), Bottlender (2), Stumm (7).

 

HSG: Hergert - Konrad (4), Hammann (2), Bollig (1), Rudolphi (2), Kraeber (4), Lißmann (14/3), Kopel (1), Löw (5), Schilz (2)

 

DJK St. Matthias – SV Gerolstein 40:29 (21:12)

 

Ausgeglichen verlief die Anfangsphase, in der die Gäste aus der Eifel bis zum 8:8 ein Spiel auf Augenhöhe lieferten. „Wir haben die ersten 15 Minuten gut mitgehalten und haben mit unserer 3:2:1 Abwehr die Gastgeber geärgert. Dann musste ich aufgrund von Verletzung durchwechseln und dabei ging das Konzept dann etwas verloren“, meinte SVG Coach Sandro Baumanns.

 

So setzten sich die Trierer Routiniers mit fünf Treffern in folge auf 13:8 bis zur 17. Minute ab und kontrollierten ab diesem Zeitpunkt das Spiel. Bei 21:12 zur Pause war die Vorentscheidung gefallen und nur noch die Höhe des Gastgebersieges stand in Frage.

 

Bis zum 33:17 in der 47. Minute schraubten die Gastgeber jetzt den Vorsprung hoch, feierten am Ende den klaren 40:29 Erfolg.

 

„Bei den Gastgebern zeigte der junge J. Lange auf der Spielmacherposition eine starke Leistung. Während wir die Routiniers der Gäste eigentlich gut im Griff hatten, gelang es Lange, immer wieder unsere Abwehr zu durchlaufen. Ihn bekamen wir nicht in den Griff. Gegen Spielende konnten wir den Rückstand etwas verkürzen. Trotz der Niederlage bin ich nicht unzufrieden, vor allem aufgrund unseres Trainingszustandes, da die Halle bei uns in den Ferien geschlossen war“, resümierte der Gästetrainer.

 

"Wir haben uns in den Anfangsminuten gegen die schnellen Rückraumspieler der Gäste schwer getan, uns aber dann besser darauf einestellt. Zur Pause hatten wir das Spiel entschieden, haben dann dem zweiten Anzug die Chance gegeben. Hier konnte man gut erkennen, dass kein Bruch in unserem Spiel war. Die jungen Spieler, allen voran Jonas Lange haben eine sehr starke Angiffsleistung gezeigt", lobte DJK Coch Kris Sturm.

 

DJK: Schultz-Gerhardt und Wilkes – Seiler (4), Schommer (1), Kammann (1), B. Juncker (2), May (12/4), T. Kochann (1), Sturm-Brenner (6), Kochann (2), Hoffmann, Lange (7/1), Frisen (2)

 

SVG: Hoffmann - L. Rosch (4), T. Rosch (3), Wolf (3), Heinrich (2), Munkler (2/2), Eltze (3), Servatus (4), Waldorf (5), Katala, Hell (3).

 

09. Oktober 2018

 

Den kommenden Verbandsligaspieltag tippt Daniel Stumm, Trainer der SG Gösenroth/Laufersweiler II:

 

SG Gösenroth/Laufersweiler II – HSG Wittlich (Samstag, 19.30 Uhr, Sohren)

 

„Mir gehen so langsam die Spieler aus, von der ersten besitzt keiner ein Doppelspielrecht und Verletzte habe ich jetzt auch noch: Niklas Echternach wird mehrere Wochen ausfallen, Janek Müller hatte eine Zahnoperation und Jan Luka Klein ein Bildungsseminar und deshalb sind sie am Wochenende nicht dabei. Hinter Tim Bottländer steht noch ein Fragezeichen. Auf Wittlicher Seite kenne ich nur meinen Freund "Blitz" (Timo Löw), der mit Sicherheit in der Verbandsliga den Unterschied ausmachen kann. Ich bin gespannt, wie sich der Meisterschaftsfavorit bei uns präsentiert. Wenn meine Mannschaft die taktischen Vorgaben erfüllt , könnte es ein enges Spiel werden und eine Überraschung geben. Deswegen mein Tipp 25:24

 

TuS Fortuna Saarburg – TV Hermeskeil (Samstag, 19.30 Uhr, Beurig)

 

Hermeskeil ist definitiv stärker einzuschätzen als letztes Jahr, aber von Saarburg kehrt wahrscheinlich keine Mannschaft mit Punkten nach Hause zurück.  Mein Tipp: 37- 25

 

DJK St. Matthias – SV Gerolstein (Sonntag, 18 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Das Gleiche wie für Saarburg gilt sehr wahrscheinlich auch für Trier. Wenn Trier mit voller Kapelle antritt, bleiben sie ohne Punktverlust in eigener Halle. Alleine die Atmosphäre gegen uns im ersten Saisonspiel war richtig geil! Wer da nicht cool bleibt bzw. wer direkt nervös wird, bekommt da schnell ein Packet mit auf die Heimreise. Mein Tipp : 33- 22

 

 

30.09.2018

 

HSG Wittlich – HSC Igel 41:22 (21:8)

 

Gelungener Einstand für die HSG Wittlich in die Verbandsliga West! Das Team von Trainer Heinz Hammann fertigt der HSC Igel dank einer starken ersten Halbzeit klar mit 41:22 (21:8) ab.  

 

„Leider haben wir uns für ein deutlich besseres Ergebnis schon wieder selbst im Weg gestanden. Viel zu viele unnötige Ballverluste, die in mindestens einem Dutzend Gegenstoß-Toren resultierten und mal wieder ebenso viele frei vor dem Torwart verworfene Bälle, haben uns schnell aussichtslos in Rückstand geraten lassen. Allerdings war Wittlich auch wirklich bärenstark und ist für mich so der ganz klare Titelfavorit“, glaubt Gästetrainer David Juncker.

 

„Die gute Leistung, die meine Mannschaft zweifellos abgerufen hat, darf nicht überbewertet werden. Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt und die Gäste in den ersten 15 Minuten regelrecht überrannt. Damit kam der Gast überhaupt nicht zurecht. Präzise Pässe und ein guter Abschluss waren dafür entscheidend. Bester Mann auf dem Platz war unser Torwart Igor Hergert, dazu feierte Timo Löw einen gelungenen Einstand und Kai Lißmann mit 13 Treffer abschlusssicher. Was mir nicht so gefallen hat, ist die Tatsache, dass wir nicht so gut mit den Halbspielern der Gäste klarkamen“, fand Wittlichs Trainer Heinz Hamman.

 

HSG: Schwirtz und Hergert- Konrad (6), Hammann (3), Präder (3), Bollig (7), Kräber (1), Pietzonka Lißmann (13/1), Jüngling, Kopel (1), Löw (6/2), Schilz (1)

 

HSC: Pütz und Weier – Steil (3), Kesseler (4),Grundhöffer, Ossadnik, Behrmann (6), Fusenig (2), Werdel (6),Vucenovic (1), Schmitt, Humm, Herresthal

 

 

25.09.2018

 

HSG Wittlich – HSC Igel (Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

„Nach den Abgängen von Noah Schabio, Olli Gerke, Felix Weißkopf und Jannik Schmidt haben wir auch etwas Positives zu berichten: Martin Kraeber wird nach fast dem kompletten Ausfall der vergangenen Saison wieder verletzungsfrei dabei sein und das Kapitänamt zusammen mit Fabian Rudolphi ausüben. Außerdem übernimmt Michael Teusch vollends das zweite Traineramt in unserem Team, da es keine 2. Mannschaft in der HSG Wittlich gibt. Als Neuzugang dürfen wir Timo Löw von der HSG Irmenach/Klein/Horb wieder in seiner Heimatstadt begrüßen! Der gebürtige Wittlicher, der auch immer noch hier wohnt, war in der vergangenen Saison Stammspieler in der 1. Herrenmannschaft der Hunsrücker und mitbeteiligt an deren Meisterschaft in der Rheinlandliga. Timo kann auf allen Rückraumpositionen eingesetzt werden, ist aber auf Linksaußen „zu Hause!“  Im Training zeigt er immer wieder, dass er ein sehr guter, erfahrener und technisch versierter Spieler ist. Wir sind mehr als froh, dass er wieder bei uns ist und erhoffen uns, trotz der vielen Abgänge nach der vergangenen Spielzeit, einen großen Schub durch ihn. Endlich beginnt mit dreiwöchiger Verspätung die Handballzeit in der BBS-Halle in Wittlich. Mit der HSG Igel stellt sich ein erster Gegner bei uns vor, der schon 2 Spiele absolviert hat. Dem überaus torreichen Sieg gegen Gerolstein (42 : 37)  am ersten Spieltag, folgte eine deutliche Niederlage bei der HSG Irmenach/Klein/Horb II mit 41 : 22 Toren. Nach dem „Ausflug“ in die Verbandsliga Ost wissen wir über unseren Gegner gar nichts und konzentrieren uns ausschließlich auf uns selbst. Hier wird es meine vorrangige Aufgabe sein, meine hochmotivierten Spieler in ein erfolgreiches Konzept zu bringen, damit der „Schuss“ nicht nach hinten losgeht. Wir freuen uns schon sehr auf das Spiel und hoffen in Bestbesetzung an zu treten, wenn es die Berufspläne von Johannes Preader und Matze Konrad zulassen“, sagt Wittlichs Trainer Heinz Hammann.

 

23.09.2018

 

TV Bitburg II – SG Gösenroth/Laufersweiler II 31:32 (19:17)

 

Unglückliche Heimniederlage für das Team von Trainer Janosh Klimek gegen die Mannschaft von Spielertrainer Daniel Stumm, der nicht nur auffälligster Spieler seiner Mannschaft mit 10 Treffern war, sondern maßgeblichen Anteil am Erfolg des Teams hatte. 20 Sekunden vor dem Ende gelang Michel Kaltenmorgen der umjubelte Siegtreffer für die Hunsrücker! Dabei hatten die Gastgeber das Spiel über lange Strecken der ersten Hälfte im Griff, führten über 11:8 in der 14. Minute und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich bis 19:13 in der 27. Minute aus. Doch nun drehten die Gäste auf, kamen angetrieben von ihrem Spielertrainer zum 21:21 in der 35. Minute.

 

Als sich das Team von Trainer Klimek auf 27:23 in der 42. Minute abgesetzt hatte, nahm Stumm die Auszeit, doch bis zum 29:25 in der 48. Minute deutete alles auf einen Heimsieg hin. Doch die Begegnung wurde wieder spannend! Die Gäste glichen in der 56. Minute zum 30:30 aus, Bitburg legte erneut auf 31:30 durch Julian Schallert vor, doch nach dem Ausgleich durch Michael Dreher gelang den Gästen am Ende der glückliche, aber nicht unverdiente Sieg.

 

„Wir sind an dieser Niederlage selbst schuld, haben es erneut nicht geschafft, beide Punkte in Bitburg zu behalten! In der Abwehr fanden wir heute nicht zur Normalform. Im Angriff waren 19 Treffer in der ersten Hälfte genug, doch 12 Treffer nach dem Wechsel reichen nicht, um ein Spiel zu gewinnen. Dabei hatten wir genügend Angriffe, haben gegen die Abwehr der Gäste den Platz nicht genutzt und viel zu hektisch gespielt. Wir wollten mit dem Kopf durch die Wand, haben viele Bälle verloren und die Abwehr der Gäste mit schnellen Ballpassagen nicht in Bewegung gebracht. Was wir besprochen hatten, wurde einfach nicht umgesetzt, sondern es wurde Brechstangenhandball mit dem Kopf durch die Wand gespielt. Wir müssen klären, weshalb die Mannschaft sich selbst einen solchen Druck gemacht hat. Auf Gästeseite hat Daniel Stumm seine Qualitäten unter Beweis gestellt, spielte clever und war sehr torgefährlich. Wir wussten vor der Saison, dass wir in der Saison mit einem kleinen Kader auskommen müssen, doch auch damit müssten wir in der Lage sein, das umzusetzen, was wir uns vornehmen“, resümierte TVB Coach Janosh Klimek. 

 

Gästetrainer Daniel Stumm war unzufrieden mit der Tatsache, dass ihm im Auswärtsspiel erneut nicht alle Spieler zur Verfügung standen: „Leider liegen bei einigen Spielern die Prioritäten nicht auf dem Handball! Es war spielerisch eine schwache Vorstellung meiner Mannschaft gegen eine spielerisch und konditionell überlegenen Bitburger Truppe, die es aber nicht schaffte, uns ihren Tempohandball aufzudrücken. Wir haben „Zeckenhandball“ (Zitat Stumm) gespielt, eine Spielweise, die ich nicht mag, die aber erfolgreich war. Wir sind bei unseren Angriffen nach vorne gegangen statt gelaufen und haben so das Tempo aus dem Spiel genommen“, freute sich Gästetrainer Daniel Stumm.

 

Das junge Schiedsrichtergespann Daniel Frick und Mats Neureuther zeigten eine gute Leistung und zogen ihre Linie konsequent durch.

 

TVB: Wolff und Frisch – Zimmer (2), Walerius, Lübken (7), Kinnisch (6), Crames (6), Müller (4), Stamer (3), Müller, Schallert (3).

 

SG: L. Kaltenmorgen – Echternacht, Dreher (4), Hassley (1), Wagner (1), M. Kaltenmorgen (8/3), Peltsch (4), Müller (3), Klein (1), Stumm (10)

 

HSG Obere Nahe – TuS Fortuna Saarburg 29:30 (13:12)

 

Dritter Sieg in Folge für die Saarburger Fortuna und ihren Trainer Uwe Moske! Die Mannschaft entführt auch bei der neugegründeten Spielgemeinschaft beide Punkte! Doch es wurde ein hartes Stück Arbeit für die Gäste!

 

Die Gäste fanden besser ins Spiel, legten zum 1:4 in der 8. Minute vor, waren bis 11:12 in der 25. Minute immer in Führung. Doch bis zur Pause drehten die Gastgeber das Spiel, führten 13:12 und setzten sich nach dem Wechsel sogar auf 15:12 in der 32. Minute ab.

 

Doch beim 17:18 in der 36. Minute hatten die Gäste wieder die Nase vorn, legten durch Philipp Rüger mit zwei Treffern in Folge sogar auf 17:20 bis zur 39. Minute vor. Der HSG gelang es nicht mehr, den Ausgleich zu erzielen, immer wieder legten die TuS Spieler nach dem Anschlusstreffer nach und hatten beim 26:20 in der 54. Minute die besseren Karten. HSG Coach Axel Schneider nahm die Auszeit und seine Mannschaft kam bis auf 29:30 durch Martin Klünder 50 Sekunden vor dem Ende heran, konnte aber den Punkt nicht mehr gewinnen!

 

„Es war ein schweres Auswärtsspiel gegen eine personell sehr stark aufgestellte Gastgebermannschaft, die am Ende sicher ganz vorne dabei sein kann, die sich aber um den Lohn der Arbeit brachte, da sie viel zu viel mit den Entscheidungen des Schiedsrichters haderte. Die HSG legte eine harte Gangart vor! Wir haben in den Schlussminuten den Fehler gemacht, den Vorsprung verwalten zu wollen und wurden fast dafür bestraft. Statt weiter auf die Nahtstellen zu gehen, haben wir uns nur noch festmachen lassen“, klagte Gästetrainer Uwe Moske, der sich aber insgesamt mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden zeigte.

 

„Saarburg hat cleverer gespielt. Es war ein von beiden Seiten intensiv geführtes Spiel, in dem die Gäste oft über den Kreis zum Erfolg kamen. Doch meine Mannschaft zeigte ein engagiertes Spiel, hat nie aufgegeben und sich immer wieder zurückgekämpft. Allerdings hätte ich mir die Momente gewünscht, in denen sich meine Mannschaft mehr auf ihren Handball konzentriert als auf die Rahmenbedingungen. Zudem fehlte in der Abwehr die Abstimmung in den besprochenen Situationen, Auch aus diesem Spiel werden wir lernen. Ich habe viele guten Dinge in unserem Spiel gesehen und wir entwickeln uns stetig. Die Jungs ziehen super mit“, lobte Gastgebertrainer Axel Schneider.

 

HSG: K. Rickes und Münster – Stumm (6), Bamberger (2), Adam (3), Christmann (1), Rogoll, Zülsdorf (1), Wagner, Klünder (8/4), Schelper, Schäfer (8/2), Ries

 

TuS: Dupré - Dauster, T. Hoffmann (4), Lorth (2), Moske (3), Paule, Schütz, J. Hoffmann (6), Marszalek (2), Rüger (11/7), Jürgens (2)

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II – HSC Igel 41:22 (17:8)

 

Die HSG gewinnt ihr erstes Heimspiel deutlich mit 41:22 gegen den HSC Igel. „Wir hatten einen relativ kleinen Kader, sodass Timo Stoffel noch aushelfen musste, während Igel mit voller Bank die Partie bestreiten konnte“, erklärte HSG Pressesprecher Robin Braun.  Die Gastgeber starteten gut in die Partie und führten rasch mit 6:1 in der 10. Minute. Dieser Vorsprung wurde weiter ausgebaut, sodass es mit 17:8 in die Pause ging.

 

Nach der Pause erwischte die Heimmannschaft wieder den besseren Start. Im Laufe der zweiten Hälfte wurde beim Gastgeber relativ viel gewechselt und jeder Spieler erhielt ausreichend Einsatzzeit.

 

„In der Abwehr ließ die Konzentration etwas nach und Igel konnte vor allem durch Werdel einige Tore aus dem Rückraum erzielen. Der Vorsprung wurde trotzdem kontinuierlich vergrößert. Somit endete die Partie mit einem deutlichen Sieg, der aus in dieser Höhe verdient war. Im Angriff stach Kris Juenemann aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung mit 12 Toren hervor. Im Tor zeigte Jonas Schmidt eine gute Leistung und gewann das Torhüterduell gegen die Igeler Torhüter. Die Partie wurde vom Gespann Nitsche/ Kruber geleitet, die keinerlei Probleme mit dieser Partie hatten und eine gute Leistung zeigten“, lobte Braun.

 

„Das nennt man wohl einen gebrauchten Tag! Der Angriff miserabel, die Abwehr 55 Minuten nicht existent, die Torhüter haben quasi keinen Ball gehalten und zu allem Überfluss zwei verletzte Leistungsträger. Wir haben zurecht auch in der Höhe verloren“, fand Igels Trainer David Juncker.

 

HSG: Stoffel und Schmidt – Molz (2), Schub (2), Fritz (7/4), T. Stoffel (1), Berg (6), Denzer (1), Kirst (3), Schneider (3), Juenemann (12), Kretz (1), Mende (3)

 

HSC: Pütz, Schmitz und Weier – Bechtel (1), Steil (1), Kesseler, Grundhöffer (2), Fusenig (5/1), Werdel (9), Vucenovic (1), Hellriegel, Humm (1)

 

18.09.2018

 

Den kommenden Verbandsligaspieltag tippt Jürgen Roth, Trainer der HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II:

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II – HSC Igel (Samstag, 18 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Nach der Niederlage in Saarburg wollen wir versuchen, uns mit einem Sieg gegen Igel zu rehabilitieren. Wir sind im Moment nicht in der Lage, unsere Auslösehandlungen bis zum Ende durch zu spielen. Es werden einfach zu viele einfache Fehler gemacht. Igel ist diese Saison personell besser besetzt und wir müssen uns steigern, um die Punkte in der Hirtenfeldhalle zu ergattern. Mit Steil, Kesseler und Fusenig verfügen sie über drei torgefährliche Spieler, auf die wir besonders achten werden.

 

TV Bitburg II – SG Gösenroth/Laufersweiler II (Samstag, 18 Uhr, Edith Stein Hauptschule)

 

Nach der doch für mich überraschenden Niederlage Bitburgs gegen DJK Mattheis erwarte ich einen Sieg von Bitburg. Gösenroth/Laufersweiler verfügt mit Stumm und Kaltenmorgen über zwei torgefährliche Spieler. Wenn das Klimek Team so geschlossen wie in der letzten Saison auftritt, werden sie das Spiel gewinnen.

 

HSG Obere Nahe – TuS Fortuna Saarburg (Samstag, 19.30 Uhr, Mikadohalle)

 

Da wir letzte Woche die Erfahrung machen durften, wie stark Saarburg diese Saison ist, erwarte ich ein hart umkämpftes Spiel. Sollten Diehl, Klünder und Wagner auflaufen, wird es für Saarburg bedeutend schwieriger sein, die Partie zu gewinnen. Trotzdem sehe ich geringe Siegchancen für die HSG Obere Nahe.

 

 

16.09.2018

 

DJK St. Matthias – SG Gösenroth/Laufersweiler II 34:30 (16:15)

 

„Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Ohne die beiden Kochann-Brüder und mit einem arg angeschlagenen Oliver Kammann war klar, dass es sehr schwierig werden würde. Aber die Mannschaft hat über 60 Minuten Kampfgeist gezeigt und die zwei Punkte absolute verdient geholt, die an diesem Spieltag nicht unbedingt eingeplant waren. In der ersten Halbzeit verlief die faire Partie, die von Günter Schmitt sehr solide geleitet wurde, ausgeglichen, wobei vor allem Daniel Stumm (der gefühlt 20 Tore warf) auf Gästeseite mit seinen Schlagwürfen quasi ohne Gegenwehr Tore nach Belieben erzielen konnte. Hier vermissten wir schmerzlich unseren Mittelblock mit Tom und Daniel Kochann, was sich über die 60 Minuten auch nicht mehr ändern sollte. Zu einfach erzielte Stumm seine Tore, sodass wir uns bis zur Hälfte nicht wirklich absetzen konnten. Dennoch zeigten wir uns gerade im Spiel 1:1 bissig, was deutlich machte, dass heute keine Punkte verschenkt würden“, resümierte DJK Spielertrainer Kris Sturm.

 

Nach dem Wechsel setzten sich die Gastgeber auf 18:15 in der 33. Minute ab, doch die Begegnung blieb spannend. Beim 29:27 in der 54. Minute waren die Gäste wieder dran, doch beim 33:28 in der 58. Minute war die Begegnung entschieden.

 

„In Hälfte zwei kamen wir dann durch konsequentes Durchspielen zu einfachen und teilweise sehenswerten Toren. Gefühlt mit 8 Buden Vorsprung mussten wir jedoch immer wieder feststellen, dass es doch nur drei waren, was definitiv an der eklatant schwachen Abwehr lag. Mit viel Kampf und dem „schwarzen Block“ im Rücken konnten wir gegen Ende verdient die zwei Punkte einfahren. Kompliment an dieser Stelle an unsere Fans, die sogar von den Gästen gelobt wurden: solch eine Stimmung ist sicher keine Selbstverständlichkeit in der Liga und auch nicht in der Liga darüber. Wir gehen mit Zuversicht in eine längere Pause und freuen uns, in den nächsten Spielen tatsächlich komplett antreten zu dürfen“, erklärte DJK Spielertrainer Kris Sturm.

 

DJK: Schulz-Gerhardt. Barton und Wilkes – Seiler (6), Alshok (5), Sturm (14/6), Kammann (2), B. Juncker (2), Sturm-Brenner (1), S. Juncker (1), Hoffmann (3), Lange, Frisen.

 

SG: Kaltenmorgen und Schneider – Echternacht, Dreher (1), Hassley (3), Wagner, Peltsch (1), Müller (3), Bottlender (3), Klein, Stumm (13/1), Kaltenmorgen M (6),

 

TuS Fortuna Saarburg – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II 31:27 (14:14)

 

Das war ein hartes Stück Arbeit für das Team von Trainer Uwe Moske! Die erneut ersatzgeschwächt antretenden Fortunen sahen sich einer personell gut aufgestellten Hunsrücker Mannschaft gegenüber, die bis Mitte der ersten Hälfte die Nase (8:9) immer vorne hatte. Bis zur Pause wechselte die Führung und mit einem leistungsgerechten Remis wurden die Seiten gewechselt.

 

Auch eine zwischenzeitlich drei Tore Führung der Saarburger zum 18:15 beeindruckte den Gast wenig, der beim 19:19 in der 42. Minute wieder ausgleichen konnte, beim 20:21 in der 44. Minute drohte das Spiel zu kippen und folgerichtig nahm TuS Trainer Moske die Auszeit! Vier Treffer in Folge sollte dann die endgültige Wende im Spiel einleiten und so legte der TuS auf 24:21 vor, mussten die HSG wieder auf 24:23 herankommen lassen, die spannende Schlussphase schien eingeläutet. Als die Gäste nach ihrer Auszeit in der 58. Minute nochmals auf 28:26 verkürzten, gelang Tim Moske 70 Sekunden vor dem Ende der entscheiden Treffer zum 29:26!

 

„Wir mussten auf wichtige Leistungsträger verzichten, im Tor fehlten beide Stammtorhüter und so erklärte sich Tobias Barth bereit, uns auszuhelfen. Leider verletzte sich Tobias am Fuß und ich musste in der Auszeit in der 44. Minute beim 20:21 Tobias auswechseln und Sebastian Marszalek ins Tor stellen, der gleich fünf Bälle abwehrte und uns den Sieg sicherte. Sebastian hat das Talent von seinem Vater Tomek geerbt, der leider viel zu früh verstorben ist. Am Ende haben wir uns durchgesetzt, weil wir den Sieg einfach mehr wollten. Eine gute kämpferische Leistung meines Teams gegen eine starke Mannschaft aus dem Hunsrück, dass sich nächste Woche personell anders präsentieren wird. Yannick Morin ist wieder zu uns zurückgekommen und Tobias Hoffmann wird am nächsten Wochenende dabei sein können“, freut sich HSG Coach Uwe Moske, der erstmals davon spricht, vorne mitspielen zu können!

 

„Aufgrund einiger Verletzungen und Abstellungen für andere Mannschaften ging man mit einem vergleichsweisen kleinen Kader in diese Auftaktpartie. Phasenweise zeigte die Mannschaft eine ansprechende Leistung, allerdings war die Leistung nicht konstant über die volle Spielzeit. In der Abwehr kam die Mannschaft mit den langen Angriffen der Saarburger nicht so gut klar und im Angriff fehlte etwas Struktur. Die Torhüterleistung war zufriedenstellend und im Angriff war Marvin Fritz mit 9 Treffern der erfolgreichste Torschütze. Insgesamt war es dennoch ein verdienter Sieg der Heimmannschaft, die einfach cleverer spielten und in den entscheidenden Momenten die richtige Entscheidung getroffen haben. Nun gilt es die altbekannte Auswärtsschwäche zu verbessern und das kommende Heimspiel gegen den HSC Igel positiv zu gestalten. Die Partie wurde vom jungen Schiedsrichter Florian Rosch geleitet, der eine ordentliche Leistung gezeigt hatte und keinen Einfluss auf den Ausgang der Partie nahm“, lobte HSG Pressesprecher Robin Braun.

 

TuS: Barth – Dauster, Lorth (3), Moske (7), Wenner (2), Schmitt, Marszalek (2), Rüger (8/3),

 

HSG: Stoffel und Schmidt– Schub (3), Fritz (9/4), Hölzenbein (2), Gerhard (4), Berg (2), Kirst (2), Schneider, Juenemann (4), Mende (1).

 

HSC Igel – SV Gerolstein 42:37 (19:14)

 

Tag der offenen Tür in Igel! In einer torreichen Begegnung setzt sich das Team von Trainer David Juncker gegen das Baumanns-Team aus der Eifel durch!

 

8:9 führten die Gäste in der 15. Minute, doch dann sorgten vier Treffer der Gastgeber für die erste Auszeit der Gäste. Beim 12:9 in der 18. Minute legte der SVG Coach die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch, doch seine Mannschaft lief jetzt dem Vorsprung der Gäste bis zur Pause hinterher. Die Eifelaner erwischten den besseren Start in die zweite Hälfte und verkürzten mit drei Treffern in Folge auf 19:17 in der 32. Minute. Immer wieder waren es auf Gästeseite das Brüderpaar Lars und Tim Rosch, die den Gastgebern Probleme bereiteten und maßgeblichen Anteil daran hatten, dass beim 27:24 in der 42. Minute und 34:31 in der 51. Minute das Fünkchen Hoffnung auf Gästeseite noch glimmte. Doch beim 38:33 in der 56. Minute war der Käse endgültig zugunsten des Hausherrn gegessen.

 

„Nach 42 Toren zu sagen, dass es zu wenige waren, klingt etwas Paradox, trifft es aber auf den Punkt. Wir haben offensiv sehr gut angefangen, ordentlich verteidigt, aber alleine in der Anfangsviertelstunde einfach wieder komplett freie Würfe im Dutzend versiebt! Irgendwann hatten wir uns gefangen und haben uns bis zur Halbzeit Stück für Stück abgesetzt. Eigentlich waren wir jetzt überzeugt, dass wir das Spiel auf jeden Fall gewinnen müssen, es war zu diesem Zeitpunkt aber einfach zu knapp! Kompliment an Gerolstein, die nie aufgegeben haben, immer wieder verkürzten und unsere Abwehr mit einfachsten Mitteln vor unlösbare Probleme stellten. Der Fokus beider Teams lag klar auf der Angriffsleistung! Mit solch einer Defensivleistung werden wir in den nächsten Wochen echte Probleme bekommen, aber 42 Buden macht man halt auch nicht jede Woche“, resümierte HSC Coach David Juncker.

 

„Bei 42 Gegentoren seinen Torhüter zu loben klingt merkwürdig, möchte ich aber dennoch tun. Auch Tim Rosch auf der ungewohnten Position auf halb machte ein super Spiel. Lars Rosch lenkte das Team immer besser im Angriff. Wie erwartet werden wir unsere Punkte hauptsächlich in der Rückrunde einfahren“, verspricht SVG Coach Sandro Baumanns.

 

HSC: Pütz und Weier – Bechtel (2), Steil (12/6), Grundhöfer, Behrmann (3), Fusenig (8), Werdel (7), Vucenovic (1), Schmitt (3), Hellriegel, Herresthal, Hansen.

 

SVG: Hoffmann - Stump (1), L. Rosch (11/2), T. Rosch (10/1), Wolf (2/1), Heinrich, Munkler (2), Servatius (3), Waldorf (7), Hell (1)

 

11.09.2018

 

Vorschau auf den Spieltag 15./16. September 2018

 

Den kommenden Spieltag tippt David Juncker, Trainer des HSC Igel:

 

DJK St. Matthias – SG Gösenroth/Laufersweiler II (Samstag, 18 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ich tippe auf einen Sieg der Mattheiser. Diese werden definitiv noch besser besetzt sein als im Auswärtsspiel in Bitburg und haben dort dem für mich mit Abstand besten Torwart der Liga schon 28 Tore eingeschenkt. Bei Gösenroth wird wahrscheinlich wieder viel davon abhängen, wer alles die weite Fahrt nach Trier mit antreten wird, reichen wird es aber selbst voll besetzt nicht.

 

HSC Igel – SV Gerolstein (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Natürlich werden wir alles daransetzen, unser erstes Saisonspiel zu gewinnen! Letzte Saison haben wir den Gegner in beiden Spielen geschlagen und das soll jetzt nach Möglichkeit nicht anders werden. Mich hat die doch sehr deutliche Heimniederlage der Gäste gegen Saarburg überrascht, das hätte ich knapper erwartet. Sollten mit Ausnahme der Langzeitverletzten alle fit sein, sehe ich uns durchaus als leichten Favoriten, auch wenn Gerolstein sicher zeigen wollen wird, dass man es besser kann als im Spiel zuvor. Zumindest wir werden mit voller Bank auflaufen können, da wir nach der Auflösung unserer zweiten Mannschaft die wenigen Verbliebenen integrieren werden.

 

TuS Fortuna Saarburg – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II (Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Beurig)

 

Das Ergebnis ist für mich eine Wundertüte. Nach Spielen gegen uns und Gerolstein wird dieser Gegner für Saarburg mit Sicherheit die größte Herausforderung der noch jungen Saison. I/K/H hat noch kein Pflichtspiel bestritten und ist für mich schwer einzuschätzen. Nichtsdestotrotz bleibe ich dabei, dass Saarburg auch diese Saison wieder ganz oben mitspielen wird und dieses Spiel gewinnt. Kommt der Gast mit Bestbesetzung wird es knapp, aber mehr ist nicht drin.

 

 

09.09.2018

 

TV Bitburg II – DJK St. Matthias 27:28 (13:14)

 

In Bitburg werden wohl nicht viele Mannschaften in dieser Saison gewinnen. Doch die DJK St. Matthias setzt mit ihrem Erfolg ein erstes Ausrufezeichen!

 

Als Jinan Alshok 57 Sekunden vor dem Abpfiff den Treffer zum 26:28 markierte war klar, dass die Routiniers aus St. Mattheis ihren ersten Sieg in der Verbandsliga einfahren würden. Das erfahrene Trierer Team ließ sich diesen Sieg nicht mehr nehmen! Von Beginn an lieferten sich beide Mannschaften ein Kopf an Kopf Rennen, bei dem sich die Gäste nach ausgeglichenem Beginn über 3:3 auf 4:7 in der 12. Minute absetzten. Bitburgs Coach Janosh Klimek zog die Reißleine, nahm die Auszeit und beim 9:8 in der 19. Minute war es an den Gästen, ihre Auszeit zu nehmen. Immer wieder legten die Routiniers aus Trier jetzt vor, zogen nach dem Wechsel wieder deutliche auf 17:20 und 21:24 in der 52. Minute. Doch die erneute Auszeit von Klimek brachte seine Jungs wieder ins Spiel zurück. Drei Treffer in Folge zum 24:24 läuteten dann die spannende Schlussphase ein, die bis 26:27 völlig offen war.  

 

„Ein war ein faires Spiel, das gut von Schiedsrichter Klaus Wenner geleitet wurde, allerdings mit schwachen spielerischen Leistungen auf beiden Seiten.  Ein typisches Auftaktspiel mit viel Kampf, bei dem auf unserer Seite Willi Wilkes im Tor überragte“, resümierte DJK Coach Kris Sturm.

 

„Was Kris Sturm sagt, stimmt! Wir haben einfach zu viele Chancen nicht genutzt, am Ende waren Kleinigkeiten entscheidend. Der erfahrene Gast hat einfach weniger Fehler als wir gemacht. Vom Spielverlauf her wäre ein Remis gerecht gewesen. Entscheidend für den Gästesieg war für mich Jinan Alshok, der all seine Erfahrung in die Waagschale warf und nicht nur wichtige Siebenmeter herausholte, mit zwei Hebern unseren sehr starken Kevin Wolff von Aussen überwand, sondern auch den entscheidenden Treffer erzielte. Den Trierern war die Lust am Handball anzumerken und die Mannschaft hat gut dagegengehalten. Hut ab vor den Routiniers, mit denen auf jeden Fall zu rechnen ist. Es bleibt lediglich die Frage, ob die Kraft über die gesamte Saison reichen wird. Kein Vorwurf an mein Team, das auf Spielmacher Philipp KInnisch aus privaten Gründen verzichten musste und als Moritz Lübken nach einer Knieverletzung nicht mehr eingesetzt werden konnten, fehlten uns die Alternativen. Dennoch spielten wir uns immer wieder klare Chancen heraus, die wir aber nicht verwerteten“, stellte Bitburgs Trainer Janosh Klimek fest.

 

TVB: Wolff und Frisch - Zimmer (2), Schürer, Walerius, Recking (2), Lübken (2), Crames (11), Müller M. (2), Stamer (5), Müller R., Schallert (3).

 

DJK: Schulz-Gerhardt und Wilkes – Seiler (2), Schommer, Alshok (4), Sturm (4/2), Kammann (2), Sturm-Brenner (2), T. Kochann (7/1), Stuhr (1), D. Kochann (4), Hoffmann, Frisen (2)

 

HSG Obere Nahe – TV Hermeskeil 20:19 (10:9)

 

Ein absolut ausgeglichenes Spiel lieferten sich die HSG Obere Nahe und der TV Hermeskeil. Am Ende setze sich der Gastgeber denkbar knapp durch. In den Anfangsminuten führten die Hochwälder bis zum 2:3 in der 13. Minute und bereits hier deutete sich an, dass am Ende nur ein knappes Ergebnis auf der Anzeigetafel in der Mikadohalle stehen sollte. Mit drei Treffern in Folge zum 5:3 in der 17. Minute drehten die Gastgeber mit ihrem neuen Trainer Axel Schneider die Begegnung, die aber weiterhin von der Spannung lebte. Streckenweise führte der Hausherr mit drei Toren, doch nach dem 14:11 in der 40. Minute drohte das Spiel zugunsten der Gäste zu kippen. Ihnen gelangen jetzt vier Treffer in Folge und beim 14:15 in der 43. Minute war die spannende Schlussphase eingeläutet. Letztmals führte der Gast beim 17:18 durch Spielertrainer Konstantin Menzer in der 51. Mine, die Auszeit der Gastgeber beim 18:18 kam zum richtigen Zeitpunkt. Jetzt legte die neu gegründete HSG nach und zog auf 20:18 bis zur 58. Minute davon. Der Anschlusstreffer durch Konstantin Menzer weckte noch einmal Hoffnung, doch die HSG brachte jetzt ihre Führung über die Zeit.

 

„Auf beiden Seiten standen die Abwehrreihen sehr gut. Auf keinen Fall ist die derzeitige Hermeskeiler Mannschaft mit der Mannschaft der letzten Jahre vergleichbar. Die haben einen gut strukturierten Handball geboten. Im zweiten Spielabschnitt haben wir zu viele Fehler in der Vorwärtsbewegung gemacht und damit die Hochwälder zum Torerfolg eingeladen. Wichtig war, dass unsere Torhüter in den Schlussminuten zwei Siebenmeter abwehren konnten. Stefan Adam, der sich aus Morbach uns angeschlossen hat, konnte Konstantin Menzer auf der Gästeseite ausschalten. Die Abwehr hat im Verband gut gearbeitet, dass „eins gegen eins“ Verhalten auf Außen müssen wir noch verbessern“, weiß Axel Schneider, Trainer der HSG Obere Nahe.

 

„Saarburgs Trainer Uwe Moske lag falsch mit seiner Einschätzung, dass wir diese Begegnung mit über 10 Toren verlieren würden. Es wurde denkbar knapp und einen Punkt hätte meine Mannschaft heute verdient gehabt. Doch seit zwei Wochen grassiert bei uns die Grippewelle und wir konnten nicht ordentlich trainieren. Das Spiel wurde von den beiden Abwehrreihen bestimmt, im Angriff lief wenig zusammen“, resümierte Hermeskeils Spielertrainer Konstantin Menzer.

 

HSG: K. Rickes und Münster – Stumm (7), Adam (2), Christmann, Schwarz, Zühlsdorf, Lehnen, Bunn, Schelper, Schäfer (6/4), Ries (1), Dahlheimer (4)

 

TVH: Göddemeyer und Scherer- Prümm (2), Kratz (7/1), Fuchs (1/1), Schleimer (2), Menzer (2), Schewerda, T. Laible, Blind, Treinen (1), Serbanescu (4)

 

SV Gerolstein – TuS Fortuna Saarburg 19:31 (9:17)

 

Von Beginn an bestimmten die Gäste aus Saarburg das Geschehen, setzten sich ab der 6. Minute vom 3:3 über 3:7 in der 10. Minute und 7:14 in der 26. Minute bis zur Pause auf 9:17 ab. Nach dem Wechsel baute der Gast seine Führung auf 12:21 aus, doch die Zeitstrafe gegen Saarburg nutzte das Gerolsteiner Team, um mit zwei Treffern in Folge auf 14:21 in der 41. Minute zu verkürzen. Doch die Gäste legten nach, gingen erstmals beim 14:24 in der 46. Minute mit 10 Treffern Differenz in Führung und SVG Coach Sandro Baumanns nahm die Auszeit. Am Ende stand der klare und ungefährdete Sieg der Gäste aus Saarburg fest.

 

„Nachdem in der 24. Minute unser Spielmacher und Abwehrchef das Spielfeld nach der dritten Zeitstrafe verlassen musste, war das Spiel entschieden. In der Abwehr passte die Abstimmung nicht mehr, ein Ergebnis von unregelmäßiger Trainingsbeteiligung und Einstellung. Wir haderten mehr mit Schiedsrichterentscheidungen, als uns auf unser Spiel und die Abwehr zu konzentrieren. Glückwunsch an Saarburg die unsere Schwächen heute konsequent ausnutzten“, resümierte Gerolsteins Trainer Sandro Baumanns.  

 

„Es war ein ungefährdeter Sieg meiner Mannschaft, in der wir auf Tobi Hoffmann verzichten mussten. Umso höher ist der klare Erfolg zu werten. Anfang der zweiten Hälfte hatten wir einen kleinen Durchhänger als wir das Tor nicht mehr trafen. Auf jeden Fall wird es Gerolstein in dieser Verfassung schwer haben“, meint HSG Coach Uwe Moske.

 

SVG: Liske und Hoffmann – Stump (2), Hoffmann, L. Rosch (2/1), T. Rosch (5), Kreft (1), Wolf (5/3), Heinrich, Munkler, Elze (1), Waldorf (3), Katala

 

TuS:  Dupre – Dauster, Lorth (2), Moske (4), Paule, Wenner (2), Blaesius (1), Musick, Schütz, J. Hoffmann (8/1), S. Hoffmann, Schmitt, Marszalek (4), P. Rüger (8/4), Jürgens (2).

 

 

04.09.2018

 

Vorschau auf den Spieltag am 8./9. September 2018

 

Den ersten Verbandsligaspieltag tippt Uwe Moske, Trainer des TuS Fortuna Saarburg:

 

TV Bitburg II – DJK St. Matthias (Samstag, 18 Uhr, Edith Stein Hauptschule)

 

„Das wird eine enge Kiste. Die Gastgeber sind gut trainiert und haben sicher im konditionellen Bereich Vorteile, die Gäste werden ihre ganze Routine ausspielen. Wenn es den Gastgebern gelingt, das Tempo hochzuhalten, hat die Mannschaft am Ende mehr zuzusetzen. Da viele Mattheiser Spieler höherklassig gespielt haben, sind sie an das Harz gewöhnt, dass man in Bitburg verwenden darf. Wir tun uns damit immer schwer. Beide Mannschaften rechne ich zu den Titelkandidaten. Der Spielausgang wird Aufschluss darüber geben, mit wem am ehesten zu rechnen sein wird.

 

HSG Obere Nahe – TV Hermeskeil (Samstag, 19.30 Uhr, Mikadohalle)

 

Durch Konstantin Menzer haben sich zwar die Hochwälder mit einem hochkarätigen Spieler verstärkt, doch die ausgeglichener besetzte Mannschaft stellt die HSG Obere Nahe. Auswärts hängen die Trauben für das Menzer Team zu hoch und ich gehe von einem klaren Heimsieg der HSG Obere Nahe mit mehr als 10 Toren aus.

 

SV Gerolstein – TuS Fortuna Saarburg (Sonntag, 16.30 Uhr, Sporthalle BBS)

 

Nicht so gerne erinnert sich Saarburgs Trainer Uwe Moske an das Auswärtsspiel seiner Mannschaft in Saarburg im vergangenen Jahr: „Erst als Gerolsteins damaliger Spielertrainer Edin Mesevic ins Spiel eingriff, wurde es für uns eng. Am Ende spielten wir Remis. Jetzt wollen wir im Auftaktspiel den Sieg, obwohl uns mit Tobias Hoffmann ein wichtiger Angriffs- und Abwehrspieler fehlt. Doch es hilft kein Klagen. Auch die anderen Teams sind nicht immer komplett. Ich hoffe, dass meine Jungs ihre Leistung abrufen, dann haben wir gute Chancen“.

 

 

 

14.8.2018

 

Am Wochenende 8./9. September startet die neue Verbandsligasaison. Kurzfristig zog der TV Morbach seine Mannschaft aus der Verbandsliga zurück und spielt nun in der Bezirksliga. Damit reduziert sich das Teilnehmerfeld auf 10 Mannschaften und das hat Auswirkungen auf den Abstieg: „Sofern es keine Absteiger aus der Rheinlandliga in die Verbandsliga West gibt, steigt aus der Verbandsliga West keine Mannschaft ab. Es müssten hier unter der Voraussetzung, dass der Meister Verbandsliga West und der Meister aus der Landesliga jeweils ihr Aufstiegsrecht wahrnehmen, dann schon 3 Mannschaften aus der Rheinlandliga in die Verbandsliga West absteigen, damit eine Mannschaft aus der Verbandsliga absteigt. Wären es also nur zwei Absteiger aus der Rheinlandliga bei gleicher Wahrnehmung der beiden vorgenannten Aufstiegsrechte, gäbe es ebenfalls keinen Absteiger aus der Verbandsliga West“, erklärt HVR Vizepräsident Herbert Schuhmacher. Die Vereine stecken einen Monat vor dem Saisonstart in der heißen Phase der Vorbereitung. Hier die Situationsberichte:

 

 

SV Gerolstein

 

Die erste Trainingsphase der Gerolsteiner Mannschaft begann Anfang/Mitte Juni mit Athletik Trainer Simon Fischer.  „Handball ist ein Angriffssport, das gilt auch für die Abwehr, das Herausspielen, Gewinnen des Balles, nicht das Zerstören von Angriffsaktionen durch Fouls müssen das Ziel sein. Dies funktioniert nur mit absoluter Fitness und Einsatzbereitschaft. Der SVG bleibt sich treu und verfolgt das Konzept, über eine gute Jugend- und Vereinsarbeit junge Talente zu fördern und diese langfristig an den Verein zu binden. Die Trainingsspiele gegen die HSG Eifel (Rheinlandliga), TuS Daun (Rheinlandliga) und Weibern (Verbandsliga Ost), sowie das Pokalspiel gegen St. Matthias Trier dienen uns als Testspiele, in denen wir sehr viel ausprobieren werden.I n unserem ersten Spiel gegen einen der Meisterschaftsfavoriten wird sich zeigen wie weit wir sind. Ich gehe aber davon aus, dass wir die meisten Punkte in der Rückrunde einfahren werden“, sagt Gerolsteins neuer Trainer Sandro Baumanns, der mit einem Durchschnittsalter von 21.56 Jahren eins der jüngsten Teams der Liga stellt.

 

Meisterschaftsfavorit: Es wird sich nach Ansicht des SVG Trainers eine Gruppe von vier Teams an der Spitze bilden, die es unter sich ausmachen werden: „TV Bitburg, St. Matthias Trier, Fortuna Saarburg und HSG Wittlich. Auch wenn ich weiß, dass die Truppe von Heinz Hamann und Michael Teusch  „Federn“ lassen musste, schmerzlich ihren Linkshänder auf Halbrechts sowie ihren besten Keeper aus beruflichen, privaten Gründen ziehen lassen mussten, so haben sie  mit ihrem  Rechtsaußen Fabian Rudolphi und dem Torschützenkönig der abgelaufenen Saison Verbandsliga Ost, Kai Lissmann (175 Tore), immer noch absolute Ausnahmespieler, sowie eine  insgesamt recht erfahrene und gut ausgebildete Truppe mit einem Trainerteam, dass ihres für den Erfolg hinzu steuern wird. Der TV Bitburg mit Janosh Klimek als Erfolgsgaranten, die Truppe von St. Matthias gespickt mit hochkarätigen, erfahrenen Spielern ergänzt durch junge Talente, Saarburg mit einer sehr ausgeglichenen Truppe, die schwer auszurechnen ist und in der letzten Saison sehr konstante Ergebnisse brachte. Es wird eine interessante und nicht langweilige Saison“, glaubt Baumanns.

 

Saisonziel: sportlicher Klassenerhalt, Platz 6 oder 7 in der Tabelle sowie Weiterentwicklung                  der einzelnen Spieler und des Teams

 

Kader: Laurenz Eltze, Jonah Hoffmann, Mathias Hoffmann, Silas Stump, David Munkler, Marius Kreft, Tim Rosch, Lars Rosch, Jesko Waldorf, Simon Leonards, Thorben Katala, Nick Heinrich, Sebastian Wolf, Daan Vissers, Holger Servatius, Mathis Hell,

 

Zugänge: Nick Heinrich, Thorben Katala, Sebastian Wolf, Simon Leonards

 

Abgänge: Edin Mesevic, Marcel Leonards (Sportunfall vorl. Karriere Ende), Dominik Koch (Wechsel zum TSV Bonn RRH), Tobias Uhren (Beruf), Sandro Baumanns

 

Trainer: Sandro Baumanns und Athletik Trainer: Simon Fischer

 

HSC Igel

 

Die Vorbereitung des HSC Igel startete Mitte Juni: „Der Fokus lag auf der konditionellen Arbeit, dann folgte die urlaubsbedingte Pause. Seit 31.07. läuft die zweite Vorbereitungsphase, in der Vorbereitungsspiele gegen verschiedene saarländische Teams, Schweich I und die eigene A-Jugend geplant sind. Diese Spiele finden meist unter der Woche statt, da die Wochenendtermine sämtlich anderweitig belegt sind oder keine Halle zur Verfügung steht. Dadurch haben wir nur acht Trainingseinheiten bis zum Saisonstart zur Verfügung. Der frühe Pokaltermin ist für uns unpassend und wird nur als Testspiel genutzt werden können“, klagt Igels Trainer David Juncker.

 

Saisonziel: „Tabellarisch wollen wir mehr als eine Mannschaft hinter uns lassen. Dabei gilt es, konstanter zu spielen als vergangene Saison“, fordert Juncker.

 

Meisterschaftsfavorit: „Es gibt für mich keinen konkreten Favoriten. Eigentlich traue ich allen den Titel zu, bis auf Hermeskeil und uns. Die Überraschung könnte Gerolstein werden, falls die Ihren Kader zusammenhalten. Die Liga wird noch ausgeglichener werden als letztes Jahr“, meint Juncker

 

Kader: Johannes Pütz, Johannes Weier - Andreas Vucenovic, Benedikt Schmitt, Bernd Grundhöfer, Moritz Kesseler, René Behrmann, Maximilian Fusenig, Mario Humm, Thomas Werdel, Steffen Bechtel, Benedikt Steil, Jason Hansen

 

Zugänge: Jason Hansen (ohne Verein)

 

Abgänge: Alexander Kalt, André Jager (beide Studium), Daniel Thomas, Jonas Ossadnik, Dominik Korn, Tobias Fechir (alle Karriereende aus Verletzungsgründen)

 

Trainer: David Juncker

TV Bitburg II

 

So richtig lässt sich Bitburgs Trainer Janosh Klimek nicht in die Karten schauen. Am 3. Juli begann die Vorbereitung, die zunächst bis 27. Juli dauerte, dann folgte die Pause. Ab dem 7. August beginnt dann die heiße Phase der Saisonvorbereitung, in der ein Trainingslager und Testspiele gegen die 1.Mannschaft des eigenen Vereins, die Fortuna Saarburg und den HSC Igel anstehen.


Meisterschaftsfavorit: Als Titelfavoriten sieht Klimek die Saarburger Fortuna, die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II und die HSG Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach

 

Kader: Kevin Wolff, Stefan Frisch, Radek Müller, Zimmer Alexander, Walerius Patrick, Lübken Moritz, Kinnisch Phillip, Crames Tim, Müller Max, Schallert Julian, Schürer Marc, Schürer Jens, Stamer Sebastian, Pütz Matthias

 

Zugänge: Schürer Jens (3.Mannschaft)

 

Abgänge: Keine

 

Saisonziel: „Wir wollen guten und attraktiven Handball spielen“, erklärt der TVB Routinier.

 

Trainer: Janosh Klimek

 

DJK St. Matthias

 

„Spaß haben, verletzungsfrei bleiben und den Verein weiter aufbauen“, lautet die Vorgabe von DJK Trainer Kris Sturm. „Nach unserer 28:0 -Serie der letzten Landesligasaison erwartet uns nun die Verbandsliga West. Rückblickend muss man sagen, dass wir mit Irmenach/Kleinich/Horbruch IV zweimal einen Gegner geschlagen haben, mit dem sich definitiv auch jedes Verbandsligateam schwertun würde. Nominell wird es uns auch in der nächsten Saison sicherlich gelingen, jede Mannschaft vor erhebliche Probleme zu stellen. Jedoch sind die meisten von uns beruflich, vereinstechnisch oder familienmäßig stark eingespannt (im schlimmsten Fall alle drei Bereiche), sodass die jetzige Fehlliste für die kommende Saison bereits relativ lang ist; gerade bei den ersten Spielen. Mit anderen Worten: Der eigentliche Kern wird selten vollständig in der Halle erscheinen, was uns über die gesamte Spielzeit sicherlich viele Punkte kosten wird. Daneben ist unser „Trainingszustand“ gewohnt desolat. Wir müssen schlicht wegkommen von der Annahme, dass wir aufgrund der unbestreitbaren handballerischen Klasse unseres Personals die Liga aufräumen werden.

Doch die zahlreichen Lichtblicke, die sich aus der Arbeit in unserem tollen Verein ergeben, stimmen uns positiv: Da wären zum Beispiel unsere ersten Jugendeigengewächse, die sich im Herrenbereich beweisen müssen: Jonas Lange und Leon Seiler. Die Jungs haben sich im Laufe der A-Jugend stark entwickelt und sind absolut bereit für die Verbandsliga. Zudem ist der Unterbau der zweiten Mannschaft, die in der Landesliga antreten wird, sowohl quantitativ als auch qualitativ erheblich gewachsen, sodass sich hier eine stabile Spielerdecke ergibt, auf die wir zurückgreifen können“, sagt der DJK Coach.

 

Meisterschaftsfavorit: „Prognosen zur Saison generell kann ich kaum wagen, da ich nur sehr wenige Mannschaften kenne.  Klar erscheint, dass die junge Wittlicher Mannschaft, sollte sie zusammenbleiben, um den Meistertitel mitmischen muss. Aber auch Bitburg, Gösenroth, Irmenach/Kleinich/Horbruch II und Saarburg wollen vorne mitspielen. Also mal schauen, wieviel Punkte wir gegen die definitiv jüngeren Teams holen können“,

 

Kader: Thomas Kochann, Daniel Kochann, Oliver Kamann, Kristof Sturm, Sebastian Juncker, Boris Juncker, Steven Schommer, Jinan Al-Shok, Christian Hoffmann, Eugen Frisen, Jonas Lange, Leon Seiler, Carsten May, Stefan Wilkes, Thomas Schulz Gerhardt, Lutz Conermann, Dominik Fisches. 

Neuzugänge: Jonas Lange, Leon Seiler, Carsten May        

 

Abgänge: Sebastian Scharfbillig

 

Saisonziel: „Unser Ziel heißt wie immer: Spaß mit der alten Garde haben und möglichst unverletzt bleiben: Ersteres wird einfach, der zweite Punkt schon deutlich schwieriger“, glaubt Sturm.

 

Trainer: Kris Sturm

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II

 

Bei der HSG IKH II gibt es einige Veränderungen: Zwar bleibt Jürgen Roth auch in seiner zweiten Saison Cheftrainer der zweiten Mannschaft, allerdings wird er von Martin Bach als Co-Trainer tatkräftig unterstützt. Er besitzt eine langjährige Erfahrung als Trainer und war im letzten Jahr hauptverantwortlicher Trainer der Rheinlandliga Damen. Auch im Spielerbereich hat sich einiges getan: Der Stamm der Mannschaft bleibt zwar zusammen, allerdings verlassen Kristof Schell und Jens Schneider die Mannschaft Richtung 1. Herrenmannschaft. Mario Ströher legt eine Pause vom Handball ein und Tom Feder steht nur noch als Stand-By-Spieler zur Verfügung.

Den vier Abgängen stehen nur zwei Neuzugänge entgegen: Peter Hölzenbein und Lars Gerhard. Beide Spieler kommen von der 1. Herrenmannschaft. Peter Hölzenbein wird die Mannschaft auf der rechten Seite verstärken, während Lars Gerhard am Kreis und im Abwehrverbund eine Verstärkung ist. Da einige Spieler aufgrund beruflicher und privater Verpflichtungen weniger das Training besuchen können, stehen dem Trainergespann Roth und Bach insgesamt ein im Vergleich zur Vorsaison kleinerer Kader zur Verfügung.

Die Mannschaft hat die Vorbereitung Anfang Juni
begonnen. In der 1. Phase der Vorbereitung lag der Fokus mehr auf der Kondition. Die Laufeinheiten wurden teilweise von Walter Kretz übernommen. Allerdings wurde der Ball auch recht früh wieder in die Hand genommen, dabei kam auch dabei die Stärkung der konditionellen Verfassung nicht zu kurz. Ein weiterer Fokus lag auf der Einstudierung einer zweiten Abwehrformation, um in der Saison bei Nicht-Funktionieren der Stammdeckung eine Option in der Hinterhand zu haben. Dies wurde und wird verschiedenen Testspielen geübt. Die Testspielgegner stammen hauptsächlich aus Verbandsligen (SG Ommersheim, Bad Sobernheim, Brotdorf II und Black Bulls Alsweiler), allerdings waren bzw. sind die Damen 1, Tus Kirn und Teutonia Riemke II auch Gegner. Das Trainingslager Ende August soll für den Feinschliff für das 1. Saisonspiel beim letztjährigen Zweiten Saarburg sorgen.

Mit diesen Spielen und den zwei wöchentlichen Einheiten wird das Trainergespann versuchen die Mannschaft bestmöglich auf die Saison vorbereiten. Dies stellt sich allerdings zum jetzigen Zeitpunkt als schwierig heraus, da einige wichtige Spieler verletzt sind und die Trainingsbeteiligung recht niedrig ist.

„Die Liga wird im Vergleich zur letzten Saison noch ausgeglichener, da mit der HSG Wittlich eine Topmannschaft der Verbandsliga Ost hinzukommt und auch die Mannschaft aus
St. Matthias Trier ist mit ehemaligen überregional tätigen Handballern gespickt. Dadurch ist auszugehen, dass bis zu sieben Mannschaften um die Meisterschaft mitspielen können. Die Favoriten für die Meisterschaft sind die HSG Obere Nahe und der TV Bitburg II. Je nach Kader haben auch Gösenroth II, Fortuna Saarburg und HSG Wittlich die Chancen die Meisterschaft für sich zu entscheiden. Ausserseiterchancen hat St. Matthias. Gerolstein, Igel und Hermeskeil werden im unteren Bereich der Tabelle angesiedelt sein. Durch die Konstellation kommt es zu sechs interessanten Spielen in der Hirtenfeldhalle gegen die Topmannschaften der Liga, allerdings sind auch alle Auswärtspartien für unsere Mannschaft eine große Herausforderung, da es im Vergleich zur Saison keine einfachen Spiele mehr gibt. Unser Ziel ist ein Platz im gesicherten Mittelfeld, über jeden Platz über dem Ziel würde man sich natürlich freuen. Allerdings steht auch die Weiterentwicklung der einzelnen Spieler und die Ausbildung der Spieler zum einem möglich Einsatz für die 1.Herrenmannschaft ebenfalls im Vordergrund. Die 2 .Herrenmannschaft wünscht allen Beteiligten eine verletzungsfreie Saison und hofft, dass sowohl bei Heimspielen in der Hirtenfeldhalle als auch bei den Auswärtsspielen viele Zuschauer den Weg in die Halle finden“, sagt HSG Pressesprecher Robin Braun.

Kader: Jonas Schmidt, Jens Flammann, Marc Stoffel, Christian Klei, Dominik Mende, Lars Gerhard, Andi Denzer, Fabian Molz, Marvin Fritz, Silas Anton, Robin Braun, Kris Juenemann, Daniel Schub, Julian Schub, Christoph Kirst, Manuel Berg, Peter Hölzenbein

Abgänge: Mario Ströher (Pause), Jens Schneider, Kristof Schell (beide HSG IKH I)

Zugänge: Peter Hölzenbein, Lars Gerhard (beide HSG IKH I)

Meisterschaftsfavorit: HSG Obere Nahe, TV Bitburg

Saisonziel: Platz im gesicherten Mittelfeld

 

TV Hermeskeil

 

Diesmal wohl endgültig hat TVH Urgestein Frank Laible seine Handballschuhe an den berühmten Nagel gehangen. Auf der Suche nach einem Trainer wurden die Hochwälder fündig: mit Konstantin Menzer kommt ein neuer Trainer, der im Hochwald seine ersten Trainererfahrungen machen will. Als Spieler wirkte Menzer höherklassig in der RPS Oberliga und der Saarliga mit. Der Kader der Mannschaft nimmt ein neues Gesicht an. Den vielen Neuzugängen stehen lediglich die Abgänge von Frank Laible und Michael Zey gegenüber. Dem Verein ist es gelungen viele ehemaligen Spieler zu reaktivieren, aber auch drei Neuzugänge u. a. aus Schaumberg und vom HB Museldall stehen auf der Liste der Neuzugänge

 

Kader: Berrang, Elias; Blind, Jochen; Feilen, Maximilian; Fuchs, Daniel; Göddemeyer, Andrè; Görgen, Mario; Haupenthal, Martin; Klein, Artur; Kratz, Christoph; Laible, Nils; Laible, Torben; Lobüscher, Maximiliano; Prümm, Lukas; Scherer, Lorenz; Schleimer, Fabian; Schewerda, Andreas; Schneider, Manuel; Serbanescu, Jan; Treinen, David; Valerius, Felix; Wilhelmi, David; Zentz, Sebastian 

Zugänge: Berrang, Elias; Feilen, Maximilian; Haupenthal, Martin; Klein, Artur; Lobüscher, Maximiliano; Scherer, Lorenz; Wilhelmi, David (alle Neu-/Wiedereinsteiger); Göddemeyer, Andrè; Schleimer, Fabian; Serbanescu, Jan (alle RW Schaumberg); Kratz, Christoph (HB Museldall Grevenmacher) 

Abgänge: Frank Laible (Karriereende), Michael Zey 

Die Saisonvorbereitung der Mannschaft läuft seit dem 30.7. und mit Vorbereitungsspielen gegen SGH St. Ingbert 2; TuS Brotdorf 2; HSG Nordsaar ; Black Bulls Alsweiler 1; HF Illtal 2; HC Dillingen/Diefflen soll am Ende die Vorbereitung auf die Saison abgeschlossen werden, in der Menzer mit seinem Team im Mittelfeld landen will. Als Meisterschaftsfavorit sieht Menzer die HSG Obere Nahe

Trainer: Konstantin Menzer

 

HSG Obere Nahe

 

In der HSG Obere Nahe haben sich zum Saisonbeginn die Vereine TV Siesbach, TuS Tiefenstein, TV Vollmersbach, Idarer TV, HSG Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach und die SG Idar-Vollmersbach zu einer Spielgemeinschaft zusammengeschlossen. Damit bündeln die Vereine an der Oberen Nahe ihre Kräfte und verpflichteten mit Axel Schneider von der HSG Kastellaun/Simmern einen A-Scheininhaber als Trainer. Nicht nur deshalb wird die neue HSG von vielen als ein möglicher Titelanwärter gesehen, Trainer Schneider selbst sieht die Bestätigung des 3. Platzes aus der abgelaufenen Saison als realistisch an.

 

Kader : Kristofer Rickes und Frederich Münster – Jonathan Schäfer, Martin Schelper, Jan-Philipp Bunn, Christian Wagner, Tim Bamberger, Christopher Schwarz, Jan Christian Ries Patrick Christmann, Jannik Casper, Leon Rogoll, Yannick Zühlsdorf, Thomas Stumm, Florian Lehnen, Kristian Rickes, Benedikt Dahlheimer, Eric Diehl, Martin Klünder, Jan Borisov

 

Zugänge: Jan Borisov (HSG Mörlen), Floran Lehnen, Thomas Stumm (TVBirkenfeld)

 

Abgänge: Eric Diehl (nur bedingt durch Studium), Martin Klünder (will kürzertreten)

 

Die Vorbereitung läuft seit dem 1.Juni mit drei bis vier Trainingseinheiten pro Woche, einem Trainingslager vom 23.8. bis 26.8. und einigen Vorbereitungsspielen, die bedingt durch die späte Trainerverpflichtung und die Tatsache, dass die Stadenhalle und die Halle in Niederwörresbach gesperrt sind, schwierig ist. Schwer einschätzen kann der neue Trainer Axel Schneider den Favoritenkreis, zu dem er aber auf jeden Fall die DJK St. Matthias und Fortuna Saarburg rechnet.

 

HSG Wittlich

 

Aus der Verbandsliga Ost wechselte die HSG Wittlich in die Verbandsliga West. Die Vorbereitung läuft seit Juli mit zwei bis dreimaligem wöchentlichem Training. „Wir werden kein Trainingslager durchführen, dafür viele Wochenendaktionen. Die Vorbereitungsspiele sind für den Auguste geplant, unter anderem zweimal gegen den Rheinlandligisten Daun“, verrät Wittlichs Trainer Heinz Hammann.

 

Kader: Tor: Igor Hergert, Daniel Schwirz - Feld: Noah Schabio, Michael Bollig, Fabian Rudolphi, Mathias Konrad, Johannes Präder, Kai Lißmann, Fabian Hammann, Fabian Jüngling, Finn Schilz, John Birresborn, Martin Kräber, Marius Pietzonka, Olli Gerke, Eugen Lukanowski, Lukas Kopel, Lukas Kirch

 

Zugänge: Lukas Kirch – eigene Jugend

 

Abgänge: Felix Weißkopf, Jannik Schmidt (berufliche Veränderungen)

 

Saisonziel: „Ein Platz besser als letzte Saison, das wäre der dritte Tabellenplatz. Ich kenne nur eine Mannschaft dieser Liga und zwar die DJK St. Mathias Trier! Somit erkläre ich sie, auch aufgrund der dortigen renommierten und überaus erfahren Spieler zum Favoriten“, sagt Hammann, der die Mannschaft zusammen mit Michael Teusch trainiert.

 

Trainer: Heinz Hammann und Michael Teusch.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler II

 

Die Vorbereitung der Hunsrücker startete erst am 10. August! „Ich denke das reicht für die Jungs, um sie auf Verbandsliga-Niveau fit zu bekommen, konditionell und spielerisch. Nach den Abgängen von Silas Röhrig, Jakob Faust und Christian Saam (alle Rheinlandligamannschaft des Vereins) und der Tatsache, dass es keine Neuzugänge gibt, wird es sicherlich schwer, an die starken Auftritte der Vorsaison anzuknüpfen.  Wir machen keine Vorbereitungsspiele“, sagt Trainer Daniel Stumm.

 

Kader – Leon Kaltenmorgen, Michel Kaltenmorgen, Nico Haßlay, Tino Peltsch, Michael Dreher, Niclas Echternacht, Tim Bodtländer, Kai Schneider, Alexander Österlein , Frederick Wagner, Janeck Müller , Jan -Luca klein, Linus Müller

 

Trainer: Daniel Stumm

 

Als Favorit auf die Meisterschaft sieht Stumm den TV Biburg II und die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II.

 

 

TuS Fortuna Saarburg

 

Seit Juni bereitet Trainer Uwe Moske seine Mannschaft auf die anstehende Saison vor. Nur vom 23.7. bis 5.8. gönnte sich das Team eine Trainingspause, absoliverte Vorbereitungsspiele gegen die luxemburgischen Mannschaften von Grevenmacher und Rumelange, sowie gegen TV Bitburg II, die HSG Merzig/Hilbringen und die A-Jugend der JSG Hunsrück.

 

Kader:  Marc Dupre, Tobias Barth, Philipp Rüger, Sascha Hoffmann, Steffen Lorth, Tim Moske, Max Bläsius, Tobias Hoffmann

 

Zugänge: Jonas Paule, Carlo Hamm, Niklas Wenner, Niclas Dauster, Nils Schütz, Marvin Schmitt, Richard Musik, Noah Jürgens, Micha Scherf, Dominik Wallinger, Julius Hoffmann, Sebastian Marszalek

 

Abgänge: Lucas Rüger, Yannik Morin

 

„Wir hoffen, dass wir keine schweren Verletzungen zu beklagen haben, wollen eine neue Mannschaft formen und am Ende im oberen Tabellendrittel landen. Für mich sind die Jungs aus St. Matthias, Wittlich, Obere Nahe, Bitburg II, Gösenroth/Laufersweiler II und die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II die Mannschaften, die den Titel unter sich ausmachen werden“, glaubt Moske.

 



 

 

Liebe Sportfreunde,
TV Morbach hat infolge Mannschaftsproblemen aus sportlichen Gründen seine Mannschaft aus der Verbandsliga zurückgezogen und den Antrag auf Eingliederung in die Bezirksliga gestellt. Diesem Antrag haben die Spielbereichsvorstände in eigener Zuständigkeit als  Ausnahme von den Auf- und Abstiegsbestimmungen Abschnitt II Abs. 5 zugestimmt.

Mit dieser Einordnung wird eine Neuanteilung mit Anwendung eines 10er Spielplanschlüssels notwendig. Die von den bereits eingeteilten Vereinen gewählten Wunschkennziffern bleiben bestehen. TV Morbach wurde die Wunschkennziffer 9 zugewiesen.

Mit freundlichen Grüßen
Herbert Schuhmacher