• 01. Spieltag 09.09./10.09.2017 Sigi Garbe (SK Prüm)
  • 02. Spieltag 16.09./17.09.2017 Wolfgang Schnase (TSG Biewer)
  • 03. Spieltag 23.09./24.09.2017 Stephan Arenz (HSC Schweich II)
  • 04. Spieltag 08.10.2017 Nachholspieltag
  • 05. Spieltag 14./15.10.2017 Florian Hübner (HSG Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach)
  • 06. Spieltag 21./22.10.2017 Jochen Tatsch (SG Gösenroth/Laufersweiler II)
  • 07. Spieltag 28./29.10.2017 David Juncker (HSC Igel)
  • 08. Spieltag 04/05.11.2017 Jürgen Roth (HSG Irmenach/KLeinich/Horbruch II)
  • 09. Spieltag 11./12.11.2017 Edin Mesevic (SV Gerolstein)
  • 10. Spieltag 18./19.11.2017 Janosh Klimek (TV Bitburg II)
  • 11. Spieltag 25./26.11.2017 Uwe Moske (HSG Saarburg/Konz)
  • 12. Spieltag 09./10.12.2017 Heimo Wagner (TV Morbach)
  • 13. Spieltag 15./16.12.2017 Nachholspieltag
  • 14. Spieltag 06/07.01.2018 Nachholspieltag
  • 15. Spieltag 13./14.01.2018 Frank Laible (TV Hermeskeil)
  • 16. Spieltag 20/21.01.2018 Sigi Garbe (SK Prüm)
  • 17. Spieltag 27./28.ß1.2018 Wolfgang Schnase (TSG Biewer)
  • 18.. Spieltag 17./18.02.2018 Stephan Arenz (HSC Schweich II)
  • 19. Spieltag 25./26.02.2018 Florian Hübner (HSG Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach
  • 20. Spieltag 03/04.03.2018 Daniel Stumm (SG Gösenroth/Laufersweiler)
  •  

 

Spieltag 24./25. Februar 2018

 

Vorberichte

 

Den kommenden Spieltag tippt Florian Hübner, Trainer der HSG Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach:

 

TV Morbach – TSG Biewer (Samstag, 19.30 Uhr, Baldenauhalle)

 

Dieses Spiel wird Biewer für sich entscheiden, Biewer ist Punktemäßig im Soll und will nach wie vor am Schluss ganz oben eine Rolle spielen. Morbach wird sich aber sicherlich nicht im Vorfeld kampflos ergeben. Eines können die Morbacher nämlich ganz gewiss, kämpfen bis zum Abpfiff. Der ungeharzte Ball wird auch eine Rolle spielen. Tipp: 24:28

 

HSG Saarburg/Konz – HSC Igel (Samstag, 19.30 Uhr, Schulzentrum Beurig)

 

Saarburg wird gewinnen! Die Saarburger müssen nur diese Woche die Niederlage gegen Biewer aus dem Kopf bekommen. Im Nachhinein muss ich sagen das es mich freuen würde, wenn Saarburg am Schluss auf Platz 1 stehen würde. Aber Vorsicht vor Igel, die Jungs können richtig gut Dampf machen. Wenn hier alle an Bord sind, kann Igel jeden schlagen. TIP: 28:25

 

TV Bitburg II – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II

(Samstag, 20 Uhr, Edith Stein Hauptschule)

 

Spitzenspiel der Liga! Klimek gegen Roth, zwei Handball Spezis mit enorm viel Routine und Cleverness. Wenn Bitburg Zugriff in der Abwehr bekommt, dann wird es Kleinich verdammt schwer haben dort Punkte zu holen. Jürgen will am Schluss auf Platz 1 stehen, dafür muss er seine Jungs auf einen harten Ritt einstellen. Hier werden 60 Minuten Vollgas gespielt, beide Seiten müssen konsequent im Torabschluss sein. Das Spiel wird, wenn überhaupt, in den letzten Min entschieden. Aufgrund der Spannung in der Meisterschaft: TIP: 26:25

 

TV Hermeskeil – HSG Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach

(Sonntag, 14 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Naja, Sonntag 14 Uhr in Mertesdorf: es gibt Schöneres im Handball! Für Beide Mannschaften ein Auswärtsspiel. Wir müssen es einfach mal wieder schaffen, über 60 Minuten Tempo zu gehen und unseren Handball zu spielen. Wir haben immer mal wieder Phasen im Spiel, die zum Kopfschütteln sind, dann wieder mal, Szenen die sensationell sind. Diese Phasen der Schwäche werden halt auch in dieser Liga von jedem Gegner bestraft und wir machen uns das Leben selbst viel zu schwer. Zum Glück ist Jan, unser Kreisläufer nochmal mit am Start, Bene unser Rechtsaußen wird diese Woche nochmal mit dem Training anfangen. Hermeskeil gibt jedenfalls auch nie auf, versuchen jede noch so kleine Lücke zu durchstoßen. Der Kreisläufer hat uns im Hinspiel paar Tore zu viel reingeworfen. TIP: 18-25

 

SG Gösenroth/Laufersweiler II – SV Gerolstein (Sonntag, 15 Uhr, Rhaunen)

 

Vorab hoffe ich, dass die Verletzung von meinem „kleinen“ Kumpel Dreher nicht so schlimm ist und auch diese Szene aus den Köpfen der Mannschaft ist. Ich wusste ja, dass die Gösenrother gute Jungs in der zweiten Mannschaft haben, aber dass Sie es bisher geschafft haben, erst vier Spiele zu verlieren, Hut ab! Gegen Gerolstein werden die Jungs von Daniel Stumm sich keine Blöße geben wollen, w werden Ihren Handball spielen, voll auf Tempo gehen und genau das wird nach dem Spiel den Unterschied gewesen sein. Gerolstein versucht es nämlich nur aus dem Spiel heraus, das werden die flinken „Geaster“ unterbinden zu wissen. TIP: 36-28

 

HSC Schweich II – SK Prüm (Sonntag, 19 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ich hoffe, dass Schweich mindestens die selbe Mannschaft auf die Platte stellt wie gegen uns. Wenn Steph die Moral und den Willen der Jungs im Kopf erreicht, dann sind die Jungs zu allem im Stande. Zum Spie: es ist bekanntlich immer leichter gegen vermeintlich stärkere Teams zu spielen wie gegen Schwächere. Dies kann genau zu dem führen, was wohl die Meisten der Liga hoffen: nämlich das Schweich gewinnt. Dies traue ich der Mannschaft jedenfalls auch zu. Prüm sollte gewarnt sein, zumal Prüm ja aus Trotz der Niederlage gegen Gösenroth, bekanntlich kein Spiel mehr verlieren möchte.  Enges Ding, was ich aber Steph und der Meisterschaft wünsche ist ein 30-27!

 

 

Spieltag 17./18. Februar 2018

Berichte

 

SK Prüm- TV Morbach 31:25 (18:12)

 

Aus der englischen Woche kommt der SK Prüm mit optimaler Punktausbeute raus und meldet sich im Kampf um die Meisterschaft zurück!

 

„Hauptsache gewonnen und den jungen Spielern die Chance gegeben, sich zu zeigen. Dies ist mein Fazit aus der Donnerstagsbegegnung. In der Woche erreichte mich noch die schlechte Botschaft, dass Simon Janke einen Arbeitsunfall hatte und für die nächsten Wochen ausfallen wird. Damit fehlt mit David Morgens und Simon Jahnke die Rückraumachse. Wir waren gezwungen unser System umzustellen, was uns einigermaßen gelang. Mit Morbach erwartete uns eine Mannschaft, die zeigen wollte, dass sie auch einem Favoriten ein Bein stellen können“, sagte Prüms Trainer Siggi Garbe.

 

So begann das Spiel sehr zerfahren, Prüm setzte sich erstmals in der 15. Minute deutlicher ab und legte auf 10:7 vor. „Beim Stande von 14:11 in der 24. Minute wechselte ich Florio Frensch ins Tor ein. Florio gab damit seine Premiere im Seniorenbereich und das war wohl auch der Weckruf für die Mannschaft“, fand Garbe, dessen Mannschaft sich jetzt auf 18:12 absetzte. In der zweiten Halbzeit hatten dann die Nachwuchsspieler der Gastgeber Gelegenheit, sich zu zeigen. „Es entwickelte sich ein interessantes Spiel in dem Morbach nie aufsteckte“, lobte der SK Coach.

 

SK: Schmitz (1), Hoffmann und Frensch – Lepage (1), Wingels (9/3), Neuerburg (3), Wielvers, Kruft (2), Schaperdoth (1), Kappelmann, Podriezov (6), Kipp, Plano (5), Lemmen (3).

 

TVM: Späder – Müllner (3), N. Hoffmann (1), Leven (4), J. Mettler (3), T. Hoffmann (2), Thees, Sonntag (6), Pitz (6/2)

 

SK Prüm-  TV Bitburg II 29:22 (15:9)

 

„Nach dem Spiel brachen bei meinem Team alle Dämme!  Endlich zeigte die Mannschaft auch ohne David Morgens und Simon Jahnke ein richtig gutes Spiel und sie spielten auch wieder mit Spaß“, freute sich Prüms Trainer Siggi Garbe.

 

Vor dem Spiel gab es Irritationen: Gästespieler Patric Walerius, der eigentlich gesperrt ist, machte sich warm und war auch auf dem Spielberichtsbogen eingetragen.  „Ich machte meinen Trainerkollegen darauf aufmerksam, doch der wiederum hatte eine Freigabe per Mail bekommen. Es folgten vor dem Anpfiff hektische Telefonate mit dem Staffelleiter und mit dem Vizepräsidenten Herbert Schuhmacher. Bitburg verzichtete auf den Einsatz des Spielers“, erklärte Garbe.

 

Dass es in diesem Spiel um viel ging, merkte man beiden Mannschaften an. „Mit einem Sieg gegen uns hätte Bitburg noch die Chance gehabt, sich ins Meisterschaftsrennen einzumischen. So entwickelte sich ein gutes Spiel in dem beiden Abwehrreihen sehr gut standen und sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. In der 16. Minute verletzte sich nun auch Jürgen Wingels so schwer, dass er nur noch in der 48 min zu einem Siebenmeter ins Spiel kam. Ohne drei Stammspieler wurde die Abwehr neu sortiert und unser Spiel umgestellt.  Torhüter Niklas Hoffmann hatte die entscheidende Idee.  In der Abwehr wurde jetzt richtig gekämpft und zugepackt. Schnelle Kombinationen und eine gute zweite Welle halfen uns, zur Pause einen Vorsprung heraus zu spielen.  In der Pause nahmen wir uns viel vor die Unsicherheit bei den Gästen auszunutzen. Die Begegnung war in der 45. Minute beim 23:13 entschieden und jetzt durften die jungen Spieler wieder bei uns ran. Bitburg konnte in den letzten 5 Minuten das Ergebnis in Grenzen halten, doch man merkte den Gästen das Fehlen von wichtigen Spielern an. Ein besonderes Kompliment möchte ich dem Schiedsrichtern Schmitt Hans Günter machen. Er leitete die Begegnung alleine sehr souverän“, fand Garbe, der immer noch mit der Schiedsrichterleistung aus dem Gösenrother Spiel haderte, die ihm weiterhin „Magenschmerzen“ verursacht.

 

SK: Schmitz, Hoffmann und Frensch – Lepage (5), Wingels (3/2), Neuerburg (1), Wielvers, Schaperdoth (1), Kappelmann, Podriezov (5/2), Leppin (4), Lemmen (3), Plano (7).

 

TVB: Hildebrandt und Frisch - Zimmer, Wagner-Gillen, Recking (1), Lübken (5), Schürer (3), Kinnisch (3), Pütz (4), Crames (3), Müller (2), Schallert (1).

 

TSG Biewer – HSG Saarburg/Konz 30:27 (11:15)

 

Die TSG Biewer gewinnt das Spitzenspiel der Liga gegen die Gäste aus Saarburg/Konz und bringt damit den Gästen ein schmerzliche Niederlage im Titelkampf bei! Grippegeschwächt liefen bei den Gastgebern die beiden Döhr-Brüder auf und Fabian Haak erklärte sich bereit, auszuhelfen. „Zwei unterschiedliche Halbzeiten bestimmten das Spiel. Die Gäste dominierten die erste Hälfte und hatten in Tim Moske den Denker und Lenker auf dem Platz, der auch selbst torgefährlich war. Zudem erwies sich Marc Dupre als großer Rückhalt im HSG Kasten. ER hat phantastisch gehalten“, lobte Biewers Trainer Wolfgang Schnase.

 

Die TSG Deckung bekam einfach keinen Zugriff auf das Angriffsspiel der Gäste, die über 6:10 in der 22. Minute zur klaren Pausenführung beim 11:15 kamen. Nach dem Wechsel war es auf TSG Seite Philipp Döhr, der nach Ansicht seines Trainers das beste Saisonspiel machte.

 

Beim 17:17 gelang den Gastgebern in der 38. Minute der Ausgleich, Gästetrainer Uwe Moske nahm die Auszeit. Doch jetzt war es Matthias Krewer, der wie entfesselt aufspielte und seine Mannschaft zum Sieg führte. „Leider verletzte sich unser Stammtorhüter Guillaume Tyre und ich möchte mich auf diesem Wege bei Doris Bender von Saarburg für die Hilfe bei der Verletzung von Tyre bedanken. Bei uns musste jetzt der 50-jährige Stefan Krewer ins Tor, der einige wichtige Bälle parierte“, lobte Schnase.

 

Über 22:19 und 27:22 in der 53. Minute hatte der Gastgeber das Spiel entschieden. Am Ende versuchte Saarburg alles, spielte eine offene Deckung, kam aber nur noch bis auf 28:26 heran.

 

TSG: Tire und S. Krewer - A. Döhr (2), Voß (2), P. Döhr (7/1), Büssemaker (4), M. Krewer (11), Haak, A. Krewer, Borgard, Balas (3), Petri

 

HSG: Dupre - T. Hoffmann (3), Lorth (2), Meyer (1), Moske (9), Barth, Bläsius, Schütz, S. Hoffmann, Rüger (9/7), Morin (3).

 

TV Hermeskeil – HSC Schweich II 26:32 (11:9)

 

Die Schweicher Reserve gewinnt das Abstiegsduell gegen die Mannschaft aus dem Hochwald, die nun die rote Laterne übernommen hat. „Die Luft reichte bei uns für 45 Minuten und zur Pause hätten wir durchaus höher führen müssen. Viel zu viele Chancen ließen wir liegen“, klagte Hermeskeils Spielertrainer Frank Laible.

 

Beiden Teams war deutlich anzumerken, um was es in dieser Begegnung ging und so entwickelte sich eine vom Kampf geprägtes, aber faires Spiel. Beim 17:19 nahmen die Hochwälder die Auszeit, waren bis 25:27 in der 55. Minute auf Schlagdistanz, ehe den Gästen mit zwei Treffern in Folge die Entscheidung zum 25:29 in der 57. Minute wegzog. „Es war ein verdienter Sieg der Gäste, die in Carsten Peters ihren gefährlichsten Torschützen hatten und bei uns erkennbar war, dass die Substanz fehlt. Kämfperisch war unsere Leistung in Ordnung. Wir werden wohl bis Oktober auf die Trainingseinheiten in der Hochwaldhalle aufgrund der Renovierung verzichten müssen“, klagte Laible.

 

TVH: Schneider - Prümm (7/3), Valerius, N. Laible (1), Zey (2), Schewerda (1), T. Laible (5), F. Laible (2), Treinen (4), Zentz (4).

 

HSC: Schmidt - B. Collet (5/2), Quary (2) Kratz (7/1), Müller (1), T. Wagner, Marck (1), Antony, Lieser (4/1), Peters (10), Berg (1/1), Schankweiler (1), N. Wagner, Schurer.

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II – SG Gösenroth/Laufersweiler II 31:24 (14:12)

 

Die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II gewinnt das Hunsrück Derby gegen die SG Gösenroth/Laufersweiler und meldet sich im Kampf um den Titel! Die Gäste fanden in der Hirtenfeldhalle besser in die Begegnung, führten über 1:3 bis 6:8 in der 16. Minute ständig, ehe die Gastgeber beim 10:9 in der 26. Minute erstmals die Führung übernahmen.

 

Überschattet wurde die erste Halbzeit von der Verletzung des Gästespielers Michael Dreher, der sich nach einer Abwehraktion eines gegnerischen Spielers im Gesicht verletzte und mit einer Kieferverletzung ins Krankenhaus gebracht werden musste. „Das war unglücklich und es gab keine Vorwürfe“, sagte Gastgebertrainer Jürgen Roth, der mit der Abwehrleistung seiner Mannschaft im ersten Spielabschnitt nicht zufrieden war: „Wir haben nicht gut verteidigt und auch die Torhüter erwischten nicht ihren besten Tag“.  

 

Mit drei Treffern in Folge zogen die Gastgeber gleich nach dem Wiederanpfiff auf 17:12 in der 36. Minute davon und bauten ihren Vorsprung bis zum 25:18 in der 52. Minute aus, die Begegnung war entschieden.

 

„Nach dem Wechsel stand die Abwehr besser und die Gäste mussten ihrem dezimierten Kader, in dem noch einige Spieler angeschlagen waren, jetzt konditionell Tribut zollen. So fehlten mit zunehmender Spieldauer die Wechselalternative und wir kamen zum klaren Sieg“, freute sich Roth.  

 

HSG: Stoffel – Ströher, Klei (3), Berg (3/1), Fritz (3), Schell (6), Schub (4/1), Denzer (2), Kirst (2), Anton, Braun, Jünemann (4), J. Schneider (4)

 

SG: Kaltenmorgen und K. Schneider – E. Hermann (5), Müller. Saam (1), Echternacht, Dreher, Wagner (2), M. Kaltenmorgen (7/3), Peltsch (2), Müller (1), Bottlender (6), Klein

 

HSG Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach – HSC Igel 32:26 (15:8)

 

„Es war ein verdienter Sieg meiner Mannschaft in einem Spiel, das gut und konsequent vom Gespann Schneider/Schub geleitet wurde“, freute sich HSG Trainer Florian Hübner. Es war eine zähe Anfangsphase mit der 7:6 Führung der Gastgeber. Die Auszeit von Hübner rüttelte dann seine Mannschaft wach.  „Dank der klaren Ansagen zog meine Mannschaft jetzt auf 14:7 davon und zur Pause führten wir mit 15:8“, freute sich der HSG Coach.

 

Im zweiten Spielabschnitt wurde die Begegnung von beiden Seiten härter geführt, es wurde aber nach Ansicht des SG Trainers nie unfair.

 

„Loben möchte ich Jan Ries, der nach längerer Verletzungspause quasi mit einem Training wieder voll eingeschlagen ist. Angriff wie Abwehr zeigten sich heute sehr stark und unser Torwart „Frede, die Schlange Münster“ war der große Rückhalt“, so Hübner. Bis zur 50. Minute kämpfte sich Igel noch einmal auf 26:23 heran, drei Tore der Gastgeber in Folge stellten dann die Überlegenheit wieder her.

 

HSG: Rickes und Münster – Bamberger, Will, Conrad (3), Rogoll (3), Zühlsdorf (1), Wagner (3), Klünder (10/2), Bunn, Schelper (1), Schäfer (1), Ries (9), Casper (1)

 

HSC: Weier - Bechtel, Steil (10/3), Kesseler (2/1), Grundhöffer (2), Monzel (3), Werdel (4), Vucenovic, Kalt, Jager, Schmitt (2), Thomas, Behrmann (3).

 

SV Gerolstein – TV Morbach 28:25 (13:13)

 

Mit dem Sieg über den TV Morbach setzt sich der SV Gerolstein weiter von den gefährdeten Tabellenplätzen ab. Während das Team von Trainer Edin Mesevic auf Platz 8 der Tabelle klettert, muss Morbach sich mit Schweich und Hermeskeil Gedanken um den Ligaverbleib machen.

 

0:1 führten die Gäste, dann legten die Gastgeber zu und gaben die Führung nicht mehr ab. Beim 9:6 in der 18. Minute nahm Gästetrainer Heimo Wagner die erste Auszeit, die das Spiel zu drehen schien. Vier Treffer in Folge gelangen den Hunsrückern, die nach dem 9:10 in der 21. Minute bis zur Pause das leistungsgerechte Remis hinnehmen mussten.

 

Gerolstein kam besser ins Spiel zurück, legte vier Treffer in Folge zum 17:13 in der 35. Minute nach und war beim 20:14 in der 40. Minute auf dem Weg zum Sieg. Den Gästen gelang es jetzt nicht mehr, näher als fünf Tore heranzukommen. Leider war aus Gerolstein erneut keine Stellungnahme zu erhalten!!

 

SVG: Hoffmann - Stump (4), L. Rosch (6/1), T. Rosch (3/1), Kreft (4), Vissers (2/1), Eltze (3/1), Servatius (2), Koch (1), Hell (3).

 

TVM: Thees - T. Hoffmann (4), Müllner (1), N. Hoffmann, Wilbert (7/1), T. Mettler (4), J. Mettler (5/1), Staatz, Sonntag (4).

 

Vorberichte

 

Den kommenden Spieltag tippt Schweichs Trainer „Steph“ Arenz, der sich mit seinem Team im Kampf um den Klassenerhalt befindet. Da die Schweicher Reserve noch alle Konkurrenten im Abstiegsrennen in heimischer Halle empfängt, rechnet Arenz mit einem Klassenverbleib seiner Jungs.

 

SK Prüm – TV Morbach (Donnerstag, 20:30 Uhr, Wandalbert-Hauptschule)

 

Prüm hat zuletzt Nerven gezeigt und unerwartet Punkte in Gösenroth gelassen. Zuhause sollte das Spiel gegen Morbach aber eine klare Angelegenheit für die Mannschaft von Trainer Sigi Garbe werden. Morbach spielt für seine Verhältnisse eine gute Saison, hat aber hier und da einige Punkte liegen lassen. Die Mannschaft wird am Ende mit uns unten drinstehen und stellt einen direkten Konkurrenten für uns im Kampf um den Ligaverbleib dar.

 

TSG Biewer – HSG Saarburg/Konz (Samstag, 19 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Es ist das Topspiel des Wochenendes! Wenn es der Saarburger Abwehr gelingt, die Achse Krewer und Balas in den Griff zu bekommen, kann die Mannschaft von Trainer Uwe Moske auch beide Punkte vom Wolfsberg entführen. Der TSG merkt man mit zunehmender Saisondauer die personellen Probleme und die mangelnden Trainingsmöglichkeiten an. So wird das Mitspielen um den Titel für das Team von Trainer Wolfgang Schnase schwierig.

 

SK Prüm – TV Bitburg II (Samstag, 19.30 Uhr, Wandalbert-Hauptschule)

 

Das verspricht ein absolut spannendes Eifelderby zu werden. Wenn Prüm um den Titel dabei sein will, muss jetzt ein Sieg her. Bitburg II ist für mich die stärkste Mannschaft in der Liga, seitdem Janosh Klimek das Team übernommen hat. Seine Handschrift ist unverkennbar und so überzeugen die Bitburger mit einer robusten Abwehr und einen ballsicheren Angriff. Am Ende sollte die Tagesform über den Spielausgang entscheiden.

 

TV Hermeskeil – HSC Schweich II (Sonntag, 13.30 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Für uns geht es um alles! Ich hoffe, dass meine Jungs an die zuletzt guten Leistungen anknüpfen können und wir haben in der Ruwertalhalle eher ein Heimspiel als die Hochwälder! Wir können aus dem Vollen schöpfen, bieten einen 14 er Kader auf und wollen das Spiel unbedingt gewinnen. Es ist sicher gut, dass diese Begegnung von einem erfahrenen und guten Schiedsrichter geleitet wird, der alle Härten gleich unterbinden wird.  

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II – SG Gösenroth/Laufersweiler II (Sonntag, 17 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Der Ausgang des Hunsrück-Derbies ist nur schwer vorauszusagen. Beide Mannschaften zeigten zuletzt guten Leistungen und scheinen sich mit zunehmender Saisondauer steigern zu können. Beide Teams spielen einen technisch guten und schnellen Handball.  Entscheidend für mich wird daher sein, wer die bessere Abwehrleistung an diesem Tag abrufen kann.

 

HSG Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach – HSC Igel (Sonntag 18 Uhr, Stadenhalle)

 

Vom Papier her scheint dies eine klare Sache für die Hunsrücker zu werden, doch Igel ist immer für eine Überraschung gut! Die Mannschaft lässt sich nie aus der Ruhe bringen und spielt 60 Minuten lang ihren Stiefel runter. Bleibt die Begegnung eng, kann der Gast das Spiel in den Schlussminuten durchaus für sich entscheiden.

 

SV Gerolstein – TV Morbach (Sonntag, 18.30 Uhr, Grundschule)

 

Hier rechne ich auch aus Eigeninteresse mit einem Heimsieg der Eifelaner. Damit würden die Morbach für uns in Schlagdistanz bleiben. Wichtig für die Gastgeber wird das Mitwirken von Spielertrainer Edin Mesevic sein. Spielt Edin mit, dürfte nichts am Sieg der Gerolsteiner zu rütteln sein.

 

 

Spieltag 27./28.1.2018

Berichte

 

SG Gösenroth/Laufersweiler II – SK Prüm 40:28 (18:14)

 

Die Reserve der SG Gösenroth/Laufersweiler sichert sich mit einem Sieg über den bisherigen Tabellenführer Prüm die Tabellenführung und ist jetzt neben dem Team aus Saarburg/Konz der heißeste Titelanwärter.

 

Doch SG Trainer Daniel Stumm relativiert: „Die Prümer werden weiter um den Titel mitspielen, daneben die HSG Saarburg/Konz“.

 

Es war ein hochemotionales Spiel, nach dessen Abpfiff sich SK Trainer Sigi Garbe überhaupt nicht beruhigen ließ: „Über 40 Jahre bin ich jetzt Trainer, aber was heute hier abgegangen ist, kann nicht unbesprochen bleiben. Die Schiedsrichteransetzung mit den beiden Hunsrückern fand ich mehr als unglücklich. Die Referees waren mit den Spielern der Gastgeber bestens bekannt und so wurden wir von Beginn an klar benachteiligt. Eine deutliche Sprache sprechen die Fakten: 7 Zeitstrafen gegen meine Mannschaft, 3 gegen die Gastgeber. Die SG erhielt 10 Siebenmeter, wir lediglich 4! Wir wurden ständig bestraft, hatten keine Chance ordentlich zu verteidigen“, regte sich Garbe auf.

 

Anders sah dies der SG Coach: „Wir waren heiß auf die Begegnung, bei den Prümern fehlte mir diese Eigenschaft. Beim Gast funktionierte so gut wie Nichts, bei uns Alles! Wir haben selbst in Unterzahl offensiv verteidigt und damit kam Prüm nicht klar. Hier fehlten einfach die personellen Alternativen. Denoch: die können Handball spielen. Nur heute haben die das einfach nicht auf die Platte gebracht“, fand Stumm.

 

Eine Halbzeit wehrten sich die Gäste nach Kräften, lagen aber zur Pause bereits mit vier Toren (18:14) zurück. Über 21:15 zogen die Gastgeber dann auf 28:18 in der 42. Minute davon, nur noch die Höhe des Gastgebersieges war fraglich.

 

„Ich war einfach sprachlos, wusste nicht mehr, was ich meinen Spielern hinsichtlich ihres Abwehrverhaltens sagen sollte. Dennoch werden wir Meister, jetzt holen wir Alles“, gab sich der SK Coach trotzig!

 

SG: M. Scherschlicht, Kaltenmorgen und K. Schneider – Röhrig (6), Saam (2), Echternacht (2), Dreher (4), M. Kaltenmorgen (9/1), Peltsch (4), Müller (3), Bottlender (8/6), Klein (2).

 

SK: Schmitz und Hoffmann -  Lepage (1), Jahnke (2), Wingels (7/4), Neuerburg (5), Kruft (2), Wielvers (1), Kapelmann, Schaperdoth (2), Podriezov (2), Kipp, Plano (6).

 

HSC Schweich – HSG Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach 26:27 (11:13)

 

Unglücklicher kann man nicht mehr verlieren! Das Team von Trainer Steph Arenz kassiert mit der Schlusssirene den 26:27 Treffer durch den auffälligsten HSG Spieler Martin Klünder. Damit behalten die Gastgeber vorerst die rote Laterne in der Verbandsliga West!

 

Nach dem 3:6 Start der Gäste gerieten die Gastgeber sogar mit 5:9 in der 16. Minute in Rückstand. Über 7:12 schien sich die frühe Entscheidung zugunsten der Hunsrücker anzudeuten, doch bis zur Pause kämpfte sich das Arenz-Team ins Spiel zurück (11:13).

 

Die Begegnung blieb nach dem Wechsel völlig offen, ehe sich die Gäste wieder mit drei Toren zum 20:23 in der 46. Minute absetzten. Doch die Zeitstrafe gegen die Gäste nutzte der HSC jetzt um sich wieder ins Spiel zu bringen, doch die Führung wollte einfach nicht gelingen. Beim 25:26 in der 58. Minute war es an den Gastgebern, erstmals beim 26:26 genau 72 Sekunden vor dem Ende auszugleichen. 28 Sekunden vor dem Abpfiff nahm die HSG ihre Auszeit und kam zum spielentscheidenden Tor. Als Klünder den Freiwurf durch den Schweicher Deckungsverband „einnetzt“.

 

„Das war eine überflüssige und unnötige Niederlage, die aber Mut macht. Mit der Einstellung und Leistung des Teams müssen wir uns keine Sorgen um den Klassenerhalt machen, zumal wir alle Gegner, die mit uns unten stehen noch zuhause haben und wir auch zuhause durchaus Mannschaften die oben stehen, schlagen werden“, gibt sich Arenz zuversichtlich.

 

HSC: Reich und Monzel – Collet (1), Longen (3), Kratz (2), Müller, Wagner, Farsch, Antony (4), Lieser (4), Peters (5), Berg (3), Wagner (1), Schurer (3).

 

HSG: Rickes – Bamberger, Conrad (6), Will (1), K. Rickes, Wagner, Hübner (2), Klünder (10), Schelper, Schäfer (5), Bunn (1), Jannik (2), Münster.

 

HSC Igel – TSG Biewer 32:31 (19:18)

 

Für die Überraschung des Spieltages sorgte der HSC Igel gegen den Titelanwärter aus Biewer. Die Mannschaft von Trainer David Juncker setzte sich am Ende verdient gegen den Gast durch und bestätigt damit den Aufwärtstrend der letzten Wochen.

 

Wieder einmal leisteten sich die Gastgeber aber drei Phasen, die Trainer Juncker mit Tiefschlaf bezeichnete. So führten die Gäste bis zur 5. Minute mit 0:3, ehe die Gastgeber aufwachten und über 6:6 das Spiel bis zum 19:14 in der 25. Minute zu bestimmten, um dann erneut in den Tiefschlaf zu verfallen. Das Team von Gästetrainer Wolfgang Schnase war nach einem 0:5 Lauf bis zur Pause wieder beim 19:18 zur Pause in Schlagdistanz.

 

Das Spiel wiederholte sich nach dem Wechsel: bis zum 23:21 in der 38. Minute hatten die Gastgeber die Nase vorne, kassierten wieder einen zu Null Lauf der Gäste, die beim 23:25 in der 43. Minute auf dem Weg zum Sieg waren. Doch rechtzeitig fing sich das Juncker-Team wieder, glich beim 25:25 in der 44. Minute aus und so war die spannende Schlußphase eingeläutet.  Beim 30:29 in der 54. Minute nahm Schnase die Auszeit für die Gäste, doch den Gastgebern gelang durch René Bergmann 45 Sekunden vor dem Ende der entscheidende Treffer.

 

„Wir bekommen unsere Tiefschlafphasen zwar immer kürzer gehalten, aber das zeigt auch, wo wir stehen könnten, wenn das mal dauerhaft ausbleibt. In der ersten Halbzeit haben wir den Angriffsplan super umgesetzt, eigentlich zur Halbzeit zu knapp geführt. Biewer hat sehr früh die Abwehr umgestellt, denn deren Schwachstellen hatten wir offenbar perfekt erkannt. Nach der Pause war unsere Abwehr ein Bollwerk, das Umschaltspiel wurde leider etwas langsamer. Es hat gereicht und wir haben endlich die ersten Punkte gegen eine Mannschaft, die deutlich stärker eingeschätzt war als wir“, freute sich der HSC Coach.

 

HSC: Pütz und Weier – Bechtel (2), Steil (10/4), Kesseler (5), Grundhöffer (1), Monzel (4), Fusenig (1), Werdel (4), Schmitt (1), Vucenovic, Jager, Thomas (1), Behrmann (3)

 

TSG:  Tire - A. Döhr (3), Kordes, Voß (2), Backes (2), P. Döhr (5), Büssemaker (4), M. Krewer (4), Haak (3), A. Krewer, Brogard, Balas (10/3)

 

TV Bitburg II – TV Hermeskeil 32:22 (11:9)

 

Erwartungsgemäß gewinnt die Bitburger Reserve gegen das Kellerkind aus Hermeskeil, tat sich aber über weite Strecken des Spiels schwer. Besonders ärgerlich für Bitburgs Trainer Janosh Klimek war die blaue Karte gegen Bitburgs Routinier Patrick Walerius nach bereits fünf Minuten. „Da hatte jemand seine Emotionen nicht im Griff. Wegen Beleidigung seines Gegenspielers sah mein Spieler die Karte und wird uns jetzt in den wichtigen anstehenden Spielen fehlen. So was darf einem erfahrenen Spieler wie Walerius nicht passieren. Allerdings bin ich auch der Meinung, dass der Schiedsrichter mit etwas mehr Fingerspitzengefühl die rote Karte hätte ziehen können“, urteilte der TVB Coach.

 

Insgesamt kritisierte Klimek die Einstellung seines Teams: „Im Kopf hatten die Spieler diese Begegnung bereits gewonnen. Zuhause gegen das Schlußlicht nach vier Siegen in den letzten fünf Begegnungen habe ich davor gewarnt, den Gegner zu unterschätzen, sich zu konzentrieren und nur auf die eigene Leistung zu schauen. Vom Sieg war ich selbstverständlich überzeugt. Doch ich mache der Mannschaft keinen großen Vorwurf, ich weiß selbst, wie solche Spiele sich im Kopf abspielen“.

 

Die Gäste spielten ihre Möglichkeiten geschickt aus, ließen sich zunächst nicht abschütteln und blieben bis zur Pause am Favoriten dran (11:9). Mit zwei Treffern in Folge wurde der zweite Spielabschnitt von den Gastgebern dann konzentrierter angegangen. Über 17:10 in der 38. Minute gelang den Eifelanern dann die Entscheidung beim 30:20 in der 55. Minute. „Wir haben im zweiten Durchgang den Gang hochgeschaltet, leider in den Schlußminuten wieder die Resultatskosmetik des Gastes zugelassen. Für uns kommt die Pause jetzt nicht zum richtigen Zeitpunkt, zumal auch Tim Recking dann nicht mehr zur Verfügung stehen wird, der aus beruflichen Gründen nach Wien geht“, verrät Klimek.

 

TVB: Hildebrandt und Frisch - K. Recking (3/1), Zimmer (3/1), Walerius, T. Recking (5), Lübken (6/3), Schürer (2), Kinnisch (1), Pütz (5), Crames (2), M. Müller, R. Müller (1), Schallert (4).

 

TVH: Schneider - Görgen, Valerius, N. Laible (5), Zey, T. Laible (8/1), F. Laible (2), Treinen (3), Zentz (4/1)

 

Vorberichte

 

Den kommenden Spieltag tippt Wolfgang Schnase, Trainer der TSG Biewer:

 

TV Bitburg II – TV Hermeskeil (Samstag, 18 Uhr, Realschule)

 

„Bitburg hat einen Lauf und dabei ist deutlich die Handschrift von Trainer Janosh Klimek erkennbar. Die spielen nicht nur guten Handball sondern haben auch Spaß. Das hat ihnen Klimek vermittelt und da ist noch lange nicht Ende der Fahnenstange! Hermeskeil hat leider keine personellen Alternativen, müssen lange den Ball halten um keine Packung zu kassieren“.

 

HSG Saarburg/Konz – SV Gerolstein

wurde von Gerolstein aufgrund Personalmangels kampflos an Saarburg abgegeben

 

 

HSC Igel – TSG Biewer (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Wir hatten lange kein Spiel mehr, seit Anfang Dezember sind wir ohne Pflichtspiel und mussten eine Trainingspause einlegen. Andi Döhr fehlt aufgrund seiner Bundeswehrtätigkeit in den Trainingseinheiten und Fabian Haak hat sich aufgrund beruflicher Veränderungen aus dem Team verabschiedet. Er fehlt uns in der Deckung und war im Angriff immer für fünf Tore gut. Diese Toire von Aussen werden wir vermissen. Wir haben uns mit Trainingseinheiten in Kleingruppen vorbereitet, die letzten drei Trainingseinheiten aber waren gut. Ohne Harz haben wir uns in Igel immer schwer getan. Spielerisch sind wir eigentlich gut vorbereitet und haben auch Torhüter Guillaume Tyre dabei. David Juncker hat in Igel gute Arbeit geleistet und hat die Igeler Jungs gut im Griff. Für mich steht unser Gastgeber unter Wert in der Tabelle da.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler II – SK Prüm (Sonntag, 17 Uhr, Sohren)

 

Es ist das Spitzenspiel der Liga, in dem sich eine Vorentscheidung um den Titel ergeben könnte. Gelingt es dem Team aus der Eifel, die Punkte aus dem Hunsrück mitzunehmen, hat sich der Skiclub einen wichtigen Verfolger vom Hals geschaffen. Doch die Heimstärke der SG ist nicht zu unterschätzen. Am Ende entscheidet die Tagesform das Spiel!

 

HSC Schweich II – HSG Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach

(Sonntag, 19 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Tiefenstein hat sich in Schweich bislang immer schwer getan, kam vor allem mit der Schweicher Halle nicht zurecht. Ohne Harz dürfte die Herausforderung für das Hübner Team noch größer sein. Schweich muss alles dafür tun, den Abstieg zu verhindern, denn das Rheinlandliga-Team benötigt einen gesunden Unterbau. Dafür muss Trainer Steph Arenz jetzt alles tun. Wahrscheinlich gibt es nur einen Absteiger aus der Liga. Wichtig ist auch, dass der HSC seine gute Jugendarbeit fortsetzt. Dennoch sehe ich die Gäste in der jetzigen Situation im Vorteil, hoffe aber auf einen Schweicher Sieg“.

 

 

Spieltag 20./21. Januar 2018

Berichte

 

Aufgrund der Witterung wurden die Samstagsspiele zwischen Irmenach/Kleinich/Horbruch II gegen Saarburg/Konz und Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach gegen Biewer, sowie Prüm gegen Morbach abgesagt. Prüms Trainer Sigi Garbe sauer: "Unser Verein wurde nicht von Morbach informiert, auch der Staffelleiter wusste nichts von der Absage. Morbach hat lediglich die Schiedsrichter informiert. So bin ich von Trier nach Prüm angereist und das bei diesen Witterungsverhältnissen".

 

 

SG Gerolstein – HSC Igel 24:28 (13:11)

 

Lediglich die Begegnung der Gerolsteiner gegen Igel fand am Samstag statt. Alle anderen Begegnungen wurden aufgrund der Witterung abgesagt. Der HSC bestätigt mit dem Sieg in der Eifel seine aufsteigende Form. Beim 7:5 in der 16. Minute muss Gästetrainer David Juncker die Auszeit nehmen, doch seine Mannschaft findet noch nicht ins Spiel. Die Gastgeber legen weiter vor, gehen mit 8:5 in Führung und verteidigen ihren Vorsprung bis zur Halbzeit (13:11). Nach dem Wechsel deutet alles zunächst auf einen Heimspielerfolg der Eifelaner hin. Die Mannschaft von Edin Mesevic legt bis zum 21:19 in der 49. Minute vor, um dann den 0:6 Lauf der Gäste zu kassieren. Über 21:25 war die Begegnung in der 56. Minute entschieden. Zwar gelang dem Mesevic-Team noch einmal die Ergebniskosmetik zum 24:26 knapp zwei Minuten vor dem Ende, doch die Treffer von Benedikt Steil und Moritz Kesseler sichern dem HSC den wichtigen Auswärtserfolg!

 

„Über das ganze Spiel haben wir mit ganz wenigen Ausnahmen kollektiv sehr gut verteidigt, was bei uns ja eher die Ausnahme ist. Allerdings hat das Umschaltspiel heute nur sehr eingeschränkt funktioniert und wir waren lange viel zu überhastet im Positionsspiel. Wir haben Gerolstein fast immer zu extrem langen Angriffen gezwungen, sehr oft rund 2 Minuten, die sich aus Ballgewinnen ergebenden Chancen aber in enormer Anzahl nicht genutzt. Alleine beim Spielstand von 19:18 haben wir drei Bälle abgefangen und keinen einzigen Gegenstoß auf Grund technischer Fehler oder überhasteter Pässe auch nur bis zum Torwurf bekommen. Mit einer besseren und konzentrierteren Leistung in dem Bereich hätten wir das Spiel sehr viel früher entschieden haben können, sehr weit über 30 Tore wären vor allem in der zweiten Halbzeit mehr als möglich gewesen. So hat es bis zu 53. Minute gedauert bis wir mit 21:22 das erste Mal in Führung gegangen sind. Das war mitten in einem 6:0 Lauf für uns und damit was das Spiel im Endeffekt entschieden, die letzte Viertelstunde ging 10:4 an uns!  Wir hatten scheinbar die tiefere Bank und am Ende einfach mehr Luft um nochmal Gas zu geben. Endlich das erste Mal unter 30 Gegentore und offensiv noch viel Luft nach oben!“, findet HSC Coach David Juncker.

 

Eine Stellungnahme vom Gastgeber aus Gerolstein lag nicht vor!

 

SVG: Uhren und Hoffmann – Munkler (4), Leonards, L. Rosch (7/3), T. Rosch (4), Vissers (1), Servatius (2), Waldorf (3/1), Koch (1), Hell (2), Baumanns

 

HSC: Pütz und Weier – Bechtel, Steil (13/7), Kesseler (1), Grundhöffer, Monzel (5), Fusenig (2), Werdel (1), Jager (1), Vucenovic (1), Kalt, Thomas (1), Behrmann (3)

 

TV Hermeskeil – SG Gösenroth/Laufersweiler II 27:32 (13:17)

 

Der Favorit aus dem Hunsrück setzt sich gegen den Aufsteiger aus dem Hochwald durch! Nur einen Auswechselspieler bot der Gastgeber auf und der war noch verletzt!

 

„Wir haben dafür aber gut mitgehalten, doch am Ende reichte die Kraft in einer jederzeit fairen Begegnung nicht mehr aus. Es war ein verdienter Sieg der Gäste, bei der sich meine Mannschaft so teuer wie möglich verkauft hat und sich die Spieler alle in die Torschützenliste eintrugen. Am Ende fehlte einfach die Luft“, fand Hermeskeils Spielertrainer Frank Laible.

 

Bis zum 19:19 in der 37. Minute war es ein Spiel auf Augenhöhe, doch dann setzte sich die SG auf 19:21 ab und hatte beim 20:26 in der 49. Minute das Spiel entschieden!

 

TVH: Schneider - Prümm (5), N. Laible (9), Schewerda, T. Laible (7), F. Laible (3), Blind (1), Zentz (2).

 

SG: Kaltenmorgen und Schneider– Röhrig (6), Saam (1), Echternacht (1), Dreher (5), Wagner (4), M. Kaltenmorgen (7/1), Peltsch (3), Müller (3), Bottlender (2), Klein.

 

HSC Schweich II – TV Bitburg II 18:34 (9:12)

 

„Wir sind am Tiefpunkt angekommen“, stellte HSC Coach Stephan Arenz nach der klaren Heimpleite gegen die Bitburger Reserve fest. Mit 18:34 kassierten die Gastgeber eine in dieser Höhe kaum für möglich gehaltene Schlappe gegen die RPS Liga Reserve aus der Eifel! „In den ersten 25 Minuten haben wir keinen Handball gespielt, wussten überhaupt nicht, was da geschah und lagen beim 4:13 in der 20. Minute schon entscheidend zurück“, ärgerte sich Arenz. I

 

n der Halbzeit war das Spiel entschieden, die Eifelaner führten 9:21! „Wir haben uns dann einiges vorgenommen und das Spiel wieder offener gestaltet. Bitburg nahm aber auch das Tempo aus dem Spiel und war nicht mehr so konsequent wie in der ersten Hälfe“, stellte der HSC Coach fest.

 

HSC: Monzel – B. Collet (5/1), Kratz (1), Müller (2), Wagner (1), Farsch, Antony (1), Lieser (2), Peters (2), Höhn (1), Schankweiler, Wagner (2), Schurer (1).

 

TVB: Müller und Hildebrandt – K. Recking (4/1), Walerius (3), T. Recking (2), Lübken (5), Schürer (4), Kinnisch (2), Pütz (1), Crames (5), Müller (4), Frisch, Schallert (4).

 

Vorschau

 

Den kommenden Spieltag tippt Sigi Garbe, Trainer des SK Prüm:

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II – HSG Saarburg/Konz (Samstag, 17.30 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

„Es ist das Spitzenspiel des Spieltages, bei dem der sich der Sieger des Spiels im Meisterschaftsrennen wiederfindet. Aufgrund des Heimvorteils sehe ich am Ende die Gastgeber knapp vorne. Beide Mannschaften habe ich im Hinspiel beobachtet und da hat mich die Saarburger Mannschaft komplett überzeugt. Mit Harz wird das allerdings ein knappes Spiel.“

 

SK Prüm – TV Morbach (Samstag, 19.30 Uhr, Wandalbert-Hauptschule)

 

„Das Spiel kommt für uns jetzt zum richtigen Zeitpunkt! Die Verletzung von David Morgens hat sich als Fingerbruch herausgestellt und er wird wohl länger ausfallen. Dazu ist derzeit noch unklar, ob unser weiterer Rückraumshooter Ruslan Podriezov auflaufen kann. Wir haben jetzt die Personalnot, die ich schon länger vorausgesagt habe. Doch jetzt kommt die Zeit der „zweiten Garnitur“, die beweisen muss, dass sie ihre Trainingsleistungen auch im Spiel bringen können. Wir müssen uns für das dann anstehende Spitzenspiel in Gösenroth einspielen. Auf keinen Fall werden wir Morbach unterschätzen, ihnen gilt im Training unsere ganze Konzentration“.

 

SV Gerolstein – HSC Igel (Samstag, 19.30 Uhr)

 

„Noch vor Weihnachten hätte ich einen klaren Sieg für die Gerolsteiner Jungs vorausgesagt. Doch in Igel leistet David Juncker gute Arbeit und das hat sich im Spiel am vergangenen Wochenende deutlich gezeigt. Wer so viele Tore gegen die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch erzielt, der ist auch in der Lage in Gerolstein mitzuhalten. Dort wird der erfahrene Spielertrainer Edin Mesevic das Zünglein an der Waage sein und deshalb tippe ich auf einen knappen Heimspielerfolg“.

 

HSG Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach – TSG Biewer (Samstag, 20 Uhr, Stadenhalle)

 

„Ein weiterer Knaller an diesem Spieltag! Die HSG ist weit vom eigenen Saisonziel, der Meisterschaft entfernt und muss gegen die Biewerer Mannschaft jetzt den Beweis antreten, ob sie nochmal in das Titelrennen eingreifen kann. Die Mannschaft steht mächtig unter Zugzwang. Bei Biewer ist die Frage, wie hat die Mannschaft trainiert und steht Torhüter Guillaume Tyre zur Verfügung. Wenn Trainer Wolfgang Schnase seine Mannschaft auf diese Begegnung gut vorbereiten konnte, gehe ich von einem knappen Sieg aus. Auf jeden Fall treffen hier zwei Trainer aufeinander, die ein Spiel lesen können“.

 

HSC Schweich II – TV Bitburg II (Sonntag, 19 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

„Bitburg ist derzeit weiter im Aufwind! Die Mannschaft von Trainer Janosh Klimek ist für mich der klare Favorit. Selbst wenn die Gastgeber Spieler aus ihrer Rheinlandligamannschaft einsetzen, dürfte die Belastung zu groß sein. Bitburg hat sich mit 14:10 Punkten im gesicherten Mittelfeld eingenistet und schaut weiter nach vorne“.

 

 

Spieltag 13./14. Januar 2017

 

SG Gösenroth/Laufersweiler II – HSC Schweich II 33:26 (15:12)

 

Einen gelungenen Einstand als neuer Trainer der SG feierte Daniel Stumm, der das Traineramt von Jochen Tatsch, jetzt die RPS Oberligamannschaft trainiert, übernommen hat. Bis 7:6 in der 15. Minute verlief die Anfangsphase mit wechselnden Führungen ausgeglichen, dann sorgten fünf Treffer der SG in Folge zu 12:6 in der 22. Minute für die klare Gästeführung. Doch nach dem Wechsel ließen sich die Gäste nie abschütteln, blieben bis 24:21 in der 53. Minute in Schlagdistanz. Mit einem 3:0 Lauf entschieden die Hunsrücker dann die Begegnung bis 27:21 in der 55. Minute für sich.

 

„Sicherlich haben meine Spieler den Tabellenletzten unterschätzt. Ich war überrascht von der Spielstärke der Gäste, die für mich überraschend so schlecht in der Tabelle stehen. Die Mannschaft aus Schweich zeigte gerade von der Rückraummitte gute Auslösehandlungen, gegen die wir keine Lösungen hatten. Im Abwehrverband hatten wir viele Fehler, vor allem nahmen wir die Zweikämpfe nicht an. Erst als Tino Peltsch eingewechselt wurde, kam die Stabilität in den Verband zurück. Wir haben den stärksten Angriff, wohl aber einen der schwächsten Abwehrreihen. Hieran gilt es zu arbeiten. Aus meiner Mannschaft will ich Tino Peltsch und Tim Bottlender hervorheben“, resümierte Stumm.

 

SG: Kaltenmorgen und Schneider – Röhrig (9), Saam (5), Echertnacht (1), Dreher (2), Wagner (2), M. Kaltenmorgen (4/2), Peltsch (5), Müller (2), Bottlender (3/1), Klein.

 

HSC: Monzel – Kratz (6), Wagner (3), Farsch, Antony (4), Berg (3/2), Schankweiler (3), Wagner (2), Schurer (5)

 

HSC Igel – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II 33:35 (15:21)

 

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase setzte sich die HSG IKH immer weiter ab und ging nach 20. Minuten mit 8:14 in Führung. Dieser Vorsprung konnte auf eine 8-Tore-Führung in der 25. Minute zum 11:19 ausgebaut werden. Die Gastgeber verkürzten jedoch bis zur Halbzeit auf einen 6-Tore-Rückstand (15:21).

 

Den Start in die zweite Halbzeit verschlief die HSG total, sodass Trainer Roth nach einem 4:0-Lauf der Gastgeber bereits nach drei Minuten die Auszeit nehmen musste. Nach dieser Auszeit fingen sich die Gäste wieder und bauten den Vorsprung wieder auf 8 Tore auf 20:28 in der 42. Minute aus. Dieser Vorsprung konnte allerdings nicht verwalten werden, sodass Igel den Vorsprung immer weiter verkürzen konnte, sodass das Spiel am endete 33:35 ausging.

 

„Ich hätte nie gedacht, dass wir nach so deutlichem Rückstand noch mal zurück ins Spiel kommen! Und das gleich zweimal! Leider haben wir in der Halbzeit etwa 10 Minuten Tiefschlaf gehabt, die Schwankungen innerhalb eines Spiels bekommen wir noch nicht beseitigt. Allerdings stimmt mich zuversichtlich, dass wir endlich am Ende zulegen konnten und nicht eingebrochen sind. Mit ein wenig Glück hätten wir sogar noch punkten können obwohl wir nach 45 Minuten eigentlich mause tot waren“, resümierte Igels Trainer David Juncker.

 

„In diesem Spiel fehlte eindeutig die Konstanz, sodass die Leistung sehr wechselhaft war und deshalb der Spielstand sehr variierte. Zudem war im gesamten Spiel die Trefferquote im Angriff recht gering. In der ersten Halbzeit zeigte Christian Klei auf Rechtsaußen mit vier Treffern eine gute Leistung. In der zweiten Halbzeit hielt Jens Flammann einige wichtige Bälle, wobei auch der Igeler Torhüter in der zweiten Halbzeit eine gute Leistung zeigte. Dieser letztlich verdiente Sieg war zudem der 1. Saisonsieg ohne einen geharzten Ball“, freute sich HSG Pressesprecher Robin Braun.

 

HSC: Pütz und Weier – Bechtel (1), Steil (5/1), Kesseler (2), Monzel (6), Schmitt (2), Fusenig (4), Werdel (5), Jager, Vucenovic (1), Féchir, Thomas, Behrmann (7)

 

HSG: Stoffel und Flammann – Molz, Ströher, Klei (4), J. Schub (2), Fritz (3), K. Schell (2), D. Schub (7/2), Denzer (5), Kirst (3), Anton (1), Jünemann (5), Mende (3)

 

HSG Saarburg/Konz – SK Prüm 35:30 (14:14)

 

Das Spitzenspiel zwischen der HSG Saarburg/Konz und dem Tabellenführer aus Prüm endet mit dem Sieg der Gastgeber, die damit das Rennen um den Titel wieder völlig offen machen. Neben diesen beiden Mannschaften können sich die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II, die SG Gösenroth/Laufersweiler II und die TSG Biewer gute Chancen auf den Titel ausrechnen.

 

In den ersten Minuten war es ein Abtasten und Beschnuppern, dann nahm die Begegnung Fahrt auf. Die in Bestbesetzung angetretenen Gäste hatten Pech mit den Verletzungen ihrer Rückraumspieler David Morgens und Ruslan Podriezov, durch die ihnen die Alternativen im Rückraum ausgingen“, fand HSG Trainer Uwe Moske. So blieb die Begegnung im ersten Spielabschnitt bis zur Pause völlig ausgeglichen (14:14).

 

„Wir sind im ersten Spielabschnitt zu oft am gegnerischen Torwart gescheitert, nutzten unsere freien Chancen nicht und brachten drei Siebenmeter im Kasten nicht unter“ klagte Moske. Nach dem 17:15 setzte sich die HSG dann über 22:17 in der 42. Minute auf 28:22 in der 51. Minute ab, hatte die Begegnung entschieden. „Wir haben die Ruhe bewahrt und den Vorsprung am Ende über die Zeit gebracht, da die Eifelaner nochmals auf drei Tore herankamen. In der letzten Minute kamen wir noch zu drei Treffern. Stärkster Mann auf dem Platz war Schiedsrichter Carsten Esdar, der eine überragende Leistung zeigte und seinen Handballsachverstand“, lobte Moske.

 

HSG: Dupre - T. Hoffmann (7/1), Lorth (7/3), Meyer (2), Moske (4), Barth, L. Rüger, Wenner (1), Hoffmann, P. Rüger (11/3), Morin (3).

 

SK: Hoffmann und Schmitz - Lepage (5), Jahnke (5), Wingels (5/2), Neuerburg, Morgens (4), Schaperdoth (3), Kappelmann, Podriezov (5), Plano (3)

 

TV Bitburg II – HSG Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach 31:22 (20:9)

 

So recht konnte Bitburgs Trainer Janosh Klimek die Leistung seiner Mannschaft im ersten Spielabschnitt begreifen. „Was die Jungs im ersten Spielabschnitt abgebrannt haben, war erste Sahne! Mir war nicht klar, wie die Mannschaft nach der langen Pause ins Spielgeschehen zurückfinden würde. Doch von Beginn an stimmte die Einstellung in der Abwehr, im Angriff wurde der richtige Druck aufgebaut und die besseren Lösungen gefunden. Die Abwehr stabilisierte ein stark haltender Kevin Hildebrandt im Tor und so hat die erste Hälfte richtig Spaß gemacht“, freute sich der TVB Coach.

 

Seine Mannschaft zog über 4:0 und 11:5 in der 15. Minute auf 20:9 zur Pause davon. Weshalb die Gastgeber aber nach dem Wechsel ihren Rhythmus verloren, bleibt auch Klimek ein Rätsel.

 

„Vielleicht war die Zufriedenheit über die erste Hälfte daran schuld, dass jetzt die Konzentration weg war. Die Chancen wurden nicht mehr genutzt und wir haben den Gegner regelrecht wiederaufgebaut. Verlass war aber auf die Abwehr, die weiter gutstand und gegen die die Gäste keine richtigen Mittel fanden“, meinte Klimek.

 

So blieb die Begegnung über 22:13 in der 42.Minute bis 27:19 in der 57. Minute ausgeglichen, am Ende gewannen die Gäste den zweiten Spielabschnitt 11:13. „Die Mannschaft hat gesehen, dass sie die Konzentration über 60 Minuten hochhalten muss. Das wird unser Ziel der nächsten Spiele sein“, gibt Klimek vor.

 

„Verdienter Sieg der Bitburger allerdings aufgrund unserer katastrophalen Chancenauswertung, doch der Sieg ist zu hoch ausgefallen. Daraus resultieren auch allein 13 Tempogegenstoßtore!  Wir lassen allein im gesamten Spiel 16 Chancen im Spiel eins gegen eins gegen den Tormann liegen. Trotz der Niederlage möchte ich erwähnen das „Pippo“ ein starkes Spiel gemacht hat. Es war mehr drin, aber es sollte gegen die Bitburger einfach nicht sein. Zu den zwei Langzeitverletzten gesellt sich die nächsten 3 Wochen nun auch unser erster Kreisläufer Jan Ries“, klagte Gästetrainer Florian Hübner.

 

TVB: Hildebrandt und Frisch - Zimmer (1), Wagner-Gillen (1/1), Walerius (5), Recking (2), Lübken (4/1), Schürer (5), Kinnisch (1), Pütz (6), Recking (1), Schallert (2)

 

HSG: Rickes – Stumm (7), Bamberger, K. Rickes, Casper (1), Diehl (8), Rogoll, Wagner (2), Hübner, Bunn (1), Schelper, Schäfer (3/1), Münster.

 

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Den kommenden Spieltag tippt Frank Laible, Spielertrainer des Aufsteigers, TV Hermeskeil:

 

SG Gösenroth/Laufersweiler II – HSC Schweich II (Samstag, 17.30 Uhr, Rhaunen)

 

Der zweite des RPS Ligisten aus Gösenroth/Laufersweiler trifft auf die Rheinlandligareserve aus Schweich. Vom Papier her eine klare Sache für die Heimmannschaft. Ich glaube, auch im ersten Spiel des neuen Jahres kann der Gast nur versuchen, das Ergebnis in einem gesunden Rahmen zu halten um nicht ganz unter die Räder zu kommen. Gösenroth hat die technisch bessere Mannschaft und wird das Spiel schnell dominieren.

 

HSC Igel – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Auch hier erwarte ich eine offene Partie, welche über die ganze Spielzeit von beiden Seiten offen gestaltet wird. Am Ende setzt sich die bessere Tagesform durch.

 

HSG Saarburg/Konz – SK Prüm (Samstag, 19.30 Uhr, Schulzentrum Beurig)

 

Topspiel des Spieltages! Es wird ein spannendes Spiel mit einem knappen Sieg für den Tabellenführer aus der Eifel. Prüm spielt dieses Jahr einen schnellen Handball und nutzt jegliche Fehler des Gegners aus. Nur wenn es Saarburg gelingt das schnelle Spiel zu unterbinden und vorne seine Chancen konsequent nutzt, sehe ich das Spiel offen. Auf jeden Fall wird es ein umkämpftes und schönes Spiel.

 

TV Bitburg II – HSG Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach

(Samstag, 20 Uhr, Edith-Stein Realschule)

 

Zu Hause schätze ich Bitburg stärker ein. Trotzdem wird es schwer, sich gegen den Gast erfolgreich durzusetzen. Ich erwarte ein körperlich hartes Spiel das eine gute Leitung des Schiedsrichters erfordert. Könnte mir am Ende eine Punkteteilung gut vorstellen.

 

 

 Spieltag 06./07. Januar 2018

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II – TV Hermeskeil 33:18 (16:6)

 

Die HSG wird ihrer Favoritenrolle gerecht und schickt die Hochwälder deutlich geschlagen auf den Nachhauseweg. Über 5:1 in der 12. Minute hielten die Gäste das Spiel bis 7:4 offen, doch dann setzte sich das Team von Trainer Jürgen Roth bis zur Pause deutlich auf 16:6 ab. Den 10 Tore-Vorsprung verwalteten die Gastgeber zunächst bis 27:17 in der 53. Minute, legten dann nach einem 5:0 Lauf zum 32:17 den Grundstein für den klaren Sieg.

 

„Ein zerfahrenes aber faires Spiel und eine sichere Schiedsrichterleistung“, lobte HSG Trainer Jürgen Roth, dessen Mannschaft sich aber zu viele technische Fehler leistete dennoch zu einem ungefährdeten Sieg kam.

 

HSG: Schmidt und Flammann - Molz (2), Ströher (3), Klei (2), J. Schub (2/1), Fritz (6), D. Schub (1/1), Kirst (6), Anton (4/1), Braun (2), Mende (5)

 

TVH: Schneider - Prümm (3/2), Kratz (3), Valerius (2), N. Laible (3), T. Laible (3), F. Laible (2), Zentz (2).

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II – TV Hermeskeil (Sonntag, 14.30 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Bislang konnten die Hunsrück Reserve alle ihre Heimspiele gewinnen. Im Nachholspiel gegen den TV Hermeskeil geht die Favoritenrolle klar an das Team von Gastgebertrainer Jürgen Roth! Die Gäste, die bislang erst einen Punkt auf ihrem Konto verbuchen konnten, dürften ausschließlich darauf bedacht sein, die Niederlage in Grenzen zu halten. Alles andere als eine Niederlage wäre gleich zum Auftakt ins neue Jahr eine Überraschung.

 

 

Spieltag 15./16.12.2017

 

HSG Saarburg/Konz – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II 30:28 (15:12)

 

Nur wenige Zuschauer wollten das Spitzenspiel der Verbandsliga zwischen dem Gastgeber und der Rheinlandligareserve aus dem Hunsrück sehen. Mit einem Sieg über die Gäste mausert sich das Team von Trainer Uwe Moske zum Verfolger Nummer eins für den SK Prüm. Dessen Trainer Sigi Garbe und auch Biewers Trainer Wolfgang Schnase waren unter den Zuschauern und sahen ein gutes Verbandsligaspiel.

 

Den Gästen gehörten die Anfangsminuten. Bis zum 3:5 wurde erkennbar, dass die Mannschaft von Jürgen Roth nach dem Sieg am Vortage gegen Schweich II jetzt den nächsten Sieg einfahren wollte. Vor allem aus dem Rückraum spielten die Gäste ihre Stärken aus. Doch mit zunehmender Spieldauer stellte sich der Deckungsverband der Gastgeber besser auf die Gäste ein, drehte das Spiel nach dem 5:6 mit sechs Treffern in Folge zum 11:6 in der 18. Minute. An dem 6:0 Lauf der Gastgeber hatte auch die Auszeit der Hunsrücker in der 16. Minute nichts ändern können. Überragend auf Gastgeberseite war Torhüter Marc Düpre, der die Gästeangreifer schier zur Verzweiflung brachte. Das Moske-Team hielt die Konzentration hoch, verteidigte bis zum 29:22 in der 53. Minute die klare Führung.

 

„Dann ließen wir aber in der Konzentration nach, nutzten unsere Chancen nicht mehr konsequent und so kam der konditionell starke Gast zur Ergebniskosemtik. Die Hunsrücker haben eine gute Mannschaft, die gut mitgehalten hat. Ich bin sehr zufrieden, vor allem unsere Nachwuchsspieler Niklas Wenner, der schöne Kreisanspiele zeigte und Tobias Thymian unterstrichen ihren Formanstieg. Da jetzt auch die Verletzten zurückkommen, sehe ich eine gute Perspektive bei meiner Mannschaft“, meinte Moske.

 

Um sich auf den harzfreien Ball vorzubereiten, setzte Gästetrainer Jürgen Roth noch eine kleine Trainingseinheit am Samstagmorgen an. „Insgesamt erwischte unsere Mannschaft einen gebrauchten Tag. In der Abwehr wurde teilweise zu passiv agiert und die Torhüter nicht ausreichend unterstützt, die das Torhüterduell eindeutig verloren haben. Im Angriff war die Trefferquote zu gering und die Anzahl der technischen Fehler zu hoch. Somit war es ein verdienter Sieg für Saarburg, wobei mit einer normalen Leistung ein Auswärtssieg drin gewesen wäre“, glaubt Gästepressesprecher Robin Braun.

 

HSG S/K: Dupre – T. Hoffmann (4), Lorth (6), Meyer (4), Moske (5), Bläsius (1), L. Rüger, Wenner, Barth, Thymian (1), S. Hoffmann, P. Rüger (6/3), Morin (3).

 

HSG I/K/H: Stoffel und Flammann – Ströher (2), Denzer (6/4), J. Schub (2), Mende, Schell (2), D. Schub (9/1), Kirst (2), Schneider, Braun, Jünemann (4), Klei (1), Berg,

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II – HSC Schweich II 33:20 (19:9)

 

Bei der Heimmannschaft fehlten einige Spieler aus diversen Gründen, allerdings traten auch die Gäste aus Schweich mit einem ersatzgeschwächten Kader an. Die HSG IKH II erwischte wieder einen guten Tag und ging mit 6:0 nach 10 Minuten in Führung. Diese Führung wurde bis zum Halbzeitstand von 19:9 ausgebaut.

 

In der zweiten Hälfte blieb der Vorsprung relativ konstant, sodass das Spiel mit 33:20 endete. Alle Spieler erhielten ausreichend Spielanteile, da die Leistungsträger schon für das wichtige Spiel in Saarburg geschont worden sind und einige Spieler auf eher ungewohnten Positionen getestet. Das Torhüterduell ging leicht zugunsten der Heimmannschaft. Im Angriff überzeugten Julian Schub mit 8 Treffern und Christoph Kirst mit 7 Toren. Bei den Gästen waren Tim Wagner und Johannes Farsch die auffälligsten Akteure. „Insgesamt lässt sich sagen, dass es ein verdienter Sieg in einem schwachen Verbandsligaspiel war“, resümierte HSG Pressesprecher Robin Braun.

 

HSG: Schmidt, Flammann – Molz (2), Mende, Klei (3), Schub, J. (8), Schell (1), Fritz (2), Schub, D (2/1), Schneider (3), Braun, Juenemann (2), Kirst (7), Denzer (3)

 

HSC: Monzel – Collet (2/1), Müller, Wagner (5), Farsch (6), Antony, Berg (1), Wagner (4), Schurer (2)

 

 

Vorschau auf den Spieltag 15./16.12.2017

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II – HSC Schweich II

(Freitag, 18:30 Uhr, Hirtenfeldhalle) und 

HSG Saarburg/Konz – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II

(Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Beurig)

 

Doppelbelastung für die Reserve der HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II. Zunächst trifft das Team am Nachholspieltag auf die Gäste aus Schweich, die als Tabellenletzter klarer Außenseiter sind. Allerdings kann sich das Team aus Schweich am Freitag wohl mit einigen Spielern aus dem Rheinlandliga-Team verstärken und sollte so im Hunsrück anders aufgestellt sein als in der Vorwoche. Am nächsten Abend fährt die Mannschaft von Trainer Jürgen Roth dann zu den immer stärker werdenden HSG Saarburg/Konz, die mit fünf Verlustpunkten jetzt neben der HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II der ernsthafte Verfolger von Titelfavorit Prüm sind. Gewinnen die Hunsrücker ihre Spiele, kann die Mannschaft sich Hoffnungen machen, am Ende um die Meisterschaft mitzuspielen.

 

TV Morbach – TV Hermeskeil (Samstag, 19.30 Uhr, Baldenauhalle)

 

Während sich der TV Morbach mit dem Sieg am vergangenen Wochenende über die Schweicher Reserve etwas Luft verschaffen konnte, gilt es jetzt für die Hochwälder. Im vier Punktespiel steht für beide Teams eine richtungsweisende Begegnung an, bei der Coach Heimo Wagner auf die Heimstärke seiner Mannschaft setzt.

 

 

Berichte vom Spieltag 09/10. Dezember 2017

 

TSG Biewer – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II 26:32 (13:20)

 

Für die Überraschung des Spieltages sorgt die Hunsrück Reserve, die dem Titelfavoriten aus Biewer eine unerwartete Niederlage zufügt. Beim Gastgeber macht sich das Fehlen von Sascha Büssemaker und die Tatsache, dass die Mannschaft am Freitag im Abschlusstraining erneut auf die Wolfsberghalle verzichten musste, da der dort extra für die WM verlegte Hallenboden noch nicht entfernt war.

 

Aufgrund der Ausfälle von insgesamt 6 Spielen fehlten die üblichen Alternativen im Rückraum und am Kreis bei den Gästen. Trotzdem zeigte man eine bärenstarke Anfangsphase, indem man nach 5. Minute bereits 1:6 in Führung war und diese über 4:11 in der 10. Minute bis zum 6:17 in der 16. Minute ausbaute. Selbst eine frühe Auszeit von Gästecoach Schnase sowie die Auswechselung des Stammtorhüter Tire konnten dies nicht verhindern. Im Laufe des Spiels verkürzte die TSG Biewer den Rückstand immer weiter, sodass es beim Stand 13:20 in die Halbzeitpause ging.

 

Kurz nach Wiederanpfiff erhielt Julian Schub die rote Karte, so dass die Alternativen im Rückraum bei den Gästen noch geringer wurden. Die Heimmannschaft verkürzte zwar nochmals auf drei Tore (23:26) in der 45. Minute, doch letztlich stand ein 26:32 Auswärtssieg auf der Anzeigetafel.

 

„Insgesamt war es ein verdienter Sieg gegen das Spitzenteam aus Biewer. Die Abwehr hielt die beiden besten Spieler der Heimmannschaft, Balas und Krewer, auf insgesamt 8 Tore. Zudem gewann Marc Stoffel das Torhüterduell. Im Angriff zeigten sich Nico Gedert, Christoph Kirst und Daniel Schub am torgefährlichsten“, meinte der Pressesprecher der Gäste Robin Braun.

 

„Dieses Spiel haben wir völlig verschlafen, obwohl wir uns so viel vorgenommen hatten. Wenn man allerdings nicht richtig trainieren kann, ist das letztlich nicht verwunderlich. Wir bekamen im Deckungsverband überhaupt keinen Zugriff auf die Gegenspieler. Ein total gebrauchter Tag, nach dem für uns die Meisterschaft gelaufen ist“, meint Schnase.

 

TSG: Tire – Wenzel, A. Döhr (5), Voß (5), P. Döhr (3/1), M. Krewer (3), Haak (5), A. Krewer, Brogard, Balas (5), Petri, Krewer

 

IKH II: Stoffel, Schmidt – Schub, D (9/3), Kirst (4), Mende (3), Fritz (4), Schub, J (1), Klei, Braun, Anton, Molz, Gedert (7), Feder, Berg (4)

 

SG Gösenroth/Laufersweiler II – TV Bitburg II 35:24 (14:13)

 

Schnell legten die Gastgeber mit 4:1 eine deutliche Führung vor, die die Gäste jedoch beim 5:5 in der 13. Minute egalisiert hatten und jetzt bis zur Pause ein Spiel auf Augenhöhe boten. Nach dem Wechsel kamen die Gastgeber besser aus der Kabine, erzielten drei Treffer in Folge zu und bauten jetzt ihren Vorsprung über 17:13 und 25:17 in der 46. Minute kontinuierlich aus. Am Ende feierten die Hunsrücker im Duell der RPS Liga Reserven den verdienten 35:24 Sieg.

 

„Es war im ersten Spielabschnitt eine zähe Angelegenheit, bei der beide Teams mit offensiven Abwehrreihen agierten. So kam es zu einem ausgeglichenen Spiel, bei der wir eine deutliche Führung wieder verspielten. Zur Pause habe ich mit einem engen Spiel gerechnet. Doch die Umstellung auf die 6:0 Abwehr zahlte sich voll aus. Bitburg fand hier keine Lösungen mehr und bei uns klappte alles am Schnürrchen. Egal wen ich auch einwechselte, nie wurde ein Bruch sichtbar. Ich musste mir schon mal die Augen reiben, zumal wir auch das Tempo hochhielten. So trugen sich alle in die Torschützenliste ein und wir kamen zu einem guten Jahresabschluss“, freute sich SG Trainer Jochen Tatsch

 

SG: Kaltenmorgen – Röhrig (5), Müller (1), Saam (1), Echternacht (3), Dreher (3), Wagner (4), Kaltenmorgen (8/3), Peltsch (5), Bottlender (4), Klein (1).

 

TVB: Müller, Frisch und Hildebrandt – Zimmer (2), Schürer (4), Walerius, Recking (4), Wagner-Gillen (1), Recking, Kinnisch (1), Pütz (3/1), Crames (6), Müller (1), Schallert (2).

 

HSG Saarburg/Konz – TV Hermeskeil 31:18 (15:8)

 

Erst nach dem 3:3 in der 8. Minute bekam der Favorit aus Saarburg das Spiel in den Griff und zog bis zum 10:3 in der 18. Minute davon. Die rote Karte mit Bericht wegen Schiedsrichterbeleidigung gegen David Treinen schwächte die Hochwälder ab der 18. Minute weiter und so zog das Team von Trainer Uwe Moske der ungefährdeten Pausenführung zum 15:8 entgegen.

 

„Erst nach dem Rückstand fanden wir die richtige Einstellung, hatten dann den 12:0 Lauf zum 12:3, um dann wieder dumme Fehler zu machen, die Hermeskeil wieder herankommen ließen. Im Deckungsverband fehlt uns einfach noch die Geduld“, meinte HSG Trainer Uwe Moske, der in der Pause den Sieg mit mindestens 10 Toren von seiner Mannschaft einforderte.

 

Die erste 10 Toreführung hatten die Gastgeber beim 28:18 in der 56. Minute herausgearbeitet, ließ dann keinen Gästetreffer mehr zu und fuhr am Ende den auch in dieser Höhe verdienten Sieg ein. „Die Gäste waren nicht so schlecht wie das Ergebnis widerspiegelt. Insgesamt stand das Spiel unter der souveränen Leitung des Gespanns Baumanns/Mesevic“, lobte Moske.

 

HSG: Dupre - T. Hoffmann (5), Lorth (5), Scherf, Meyer (1), Moske (2), Barth, L. Rüger (1), S. Hoffmann (2), P. Rüger (9/3), Morin (6).

 

TVH: Schneider - Prümm (2/1), Kratz (4), Fuchs, Valerius (3), N. Laible (5/2), T. Laible, Treinen, Blind, Zentz (2).

 

HSC Igel – SK Prüm 28:38 (15:17)

 

„Es ist kurz erzählt und die Geschichte wiederholt sich: Wir haben 45 Minuten quasi auf Augenhöhe agiert, danach fehlten Luft und Alternativen. Machen wir nicht so viele technische Fehler und scheitern nicht gefühlte zwei Dutzend Mal frei am glänzenden Prümer Torwart, dann wäre mehr als nur lange ärgern drin gewesen. So steht leider wieder eine viel zu deutliche Niederlage zu Buche“, klagte Igels Trainer David Juncker.

 

„Für uns war es ein bitterer Sieg! Jürgen Wingels verletzte sich in der 50. Minute ohne Einwirkung des Gegners und wurde noch am selben Abend im Brüderkrankenhaus behandelt. Diagnose: Teilabriss des Außenbands und Beschädigung des Knochens. Damit fällt ein wichtiger Spieler zunächst aus. Dafür ist Michel Plano nach seiner Verletzung wieder zurückgekehrt. Erfreulich war,   dass ich den Spielern, die nur selten zum Einsatz kommen, in Igel Spielzeit geben konnte und sie ihre Chancen auch genutzt haben und sich gut in unser Spielsystem integriert haben“, resümierte Prüms Trainer Sigi Garbe.

 

HSC: Pütz und Weier – Steil (6), Kesseler (4), Monzel (6), Fusenig (8), Jager (1), Vucenovic, Féichir, Schmitt (1), Behrmann (2).

 

SK: Schmitz und N. Hoffmann – Lepage (4), Jahnke (2), Wingels (6), Neuerburg (3), Morgens (3), Wielvers (1), Kruft (4), Schaperdoth (3), Kappelmann, Podriezov (10), Plano (2).

 

 

TV Morbach – HSC Schweich II 27:18 (10:8)

 

Überrascht wurden die Gastgeber von drei schnellen Toren der Gäste, die beim 0:3 in der 5. Minute in Führung lagen. Dann waren die Hunsrücker im Spiel angekommen, zwangen beim 5:4 die Gäste zu ihrer ersten Auszeit in der 15. Minute. „Erst nach 10 Minuten kam die Mannschaft ins Rollen, hatte aber bis zur Pause viel Arbeit“, gab Trainer Heimo Wagner zu.

 

Bis zur Pause blieb es ein Spiel auf Augenhöhe.

 

Erst nach dem Wechsel zollten die Gastgeber ihrem Kader Tribut und so zog der Gastgeber über 17:12 in der 41. Minute auf 22:14 in der 50. Minute spielentscheidend davon. „Entschieden war die Begegnung erst in der 41. Minute. Wir haben gesehen, dass Schweich die Alternativen fehlten. Die Mannschaft versuchte, aus einer 6:0 Deckung zu einfachen Toren zu kommen. Die Rechnung ist aber letztlich nicht aufgegeben. Bei uns hat Sven Pitz ein starkes Spiel gemacht“, lobte der Morbacher Coach.

 

TVM: Späder und Thees - Müllner (4), Adam (2), N. Hoffmann (1), J. Mettler (3), T. Hoffmann (3), T. Mettler (3), Laudes (2), Pitz (9/3), Staatz.

 

HSC: Longen, Höhn (3), Wagner (1), Arenz, Antony (7/1), Hein (1), Schankweiler (2/1), Wagner (3), Schurer (1), Müller.

 

Vorschau auf den Spieltag 09./10. Dezember 2017

 

Den kommenden Spieltag tippt Heimo Wagner, Trainer des TV Morbach.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler II – TV Bitburg II (Samstag, 17 Uhr, Rhaunen)

Ich kenne lediglich die Hunsrücker, da wir ja unser letztes Spiel aufgrund von personellen Problemen in Bitburg absagen mussten. Da ich die Gastgeber und ihre Heimstärke kenne, tippe ich auf einen knappen Sieg der SG.

 

TSG Biewer – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II (Samstag, 17.30 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Biewer hat natürlich durch die Rückkehr von Torwart Guillaume Tyre weiter an Substanz gewonnen. Doch die HSG war bislang die für mich spielstärkste Mannschaft auf die wir getroffen sind. Es bleibt abzuwarten, mit welcher Mannschaft die Hunsrücker in Trier auflaufen werden. Meist steht beim Auswärtsspiel nicht die stärkste Formation auf dem Feld. So sehe ich leichte Vorteile für die Gastgeber.

 

TV Morbach – HSC Schweich II (Samstag, 19.30 Uhr, Baldenauhalle)

 

Schweich hat kurzfristig versucht das Spiel aufgrund ihrer Personalprobleme zu verlegen. Obwohl wir alles versucht haben, konnten wir keinen Ausweichtermin finden. So rechne ich mit einer ersatzgeschwächten Gästemannschaft. Wir sollten eigentlich am Wochenende wieder vollzählig sein und so gehe ich auch von einem Sieg meines Teams aus.

 

HSG Saarburg/Konz – TV Hermeskeil (Samstag, 19.30 Uhr, Schulzentrum Beurig)

 

In Saarburg hat mit die HSG nicht ganz überzeugen können. Da ist sicher noch Luft nach oben. Die Hochwälder konnte ich bislang noch nicht beobachten. Doch nach dem bisherigen Saisonverlauf sehe ich die Favoritenstellung bei den Gastgebern, die zu einem Heimsieg kommen sollten.

 

HSC Igel – SK Prüm (Samstag, 19.30 Uhr, Turnhalle)

 

Auch bei den heimstarken Igelern sollte sich Prüm durchsetzen. Die Mannschaft hat gegen uns ein solides Spiel von Anfang bis Ende gespielt, sicherlich noch nicht ihre Bestform gehabt. Wir selbst hatten aber auch einen guten Tag erwischt. Prüm zählt für mich zu den Meisterschaftsfavoriten, der die Gastgeber nicht unterschätzen wird und deshalb mit einem Sieg nach Hause fährt.

 

SV Gerolstein – HSG Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach (Sonntag, 18.30 Uhr, Grundschule)

 

Ein wenig hängt mein Herz noch an Gerolstein, da ich dort auch einmal Trainer war. Für mich sind die Eifelaner gut in die Saison gestartet. Sollte die Mannschaft komplett sein, wird man den Gästen ein Spiel auf Augenhöhe liefern. Einen Sieg würde ich meiner ehemaligen Mannschaft gönnen, am Ende tippe ich aber auf ein Remis.

 

 

Spieltag 25./26. November 2017

 

SK Prüm – TSG Biewer 21:24 (12:13)

 

Im Spitzenspiel der Liga setzt sich die TSG Biewer beim Tabellenführer in Prüm vor über 200 Zuschauern durch und verhindert mit dem Auswärtssieg eine frühzeitige Entscheidung im Titelkampf. Das Team von Trainer Wolfgang Schnase setzt sich dank einer starken Abwehrleistung mit 21:24 (12:13) durch, profitierte dabei vom erstmaligen Saisoneinsatzes von Torhüter Guillaume Tire, der letztlich zum Sieggaranten bei den Gästen wurde. Es war über weite Strecken das erwartet spannende Begegnung auf Augenhöhe, in der die Abwehrreihen gut auf die gegnerischen Angreifer eingestellt waren.

 

Die Gastgeber erwischten die bessere Anfangsphase bis zum 6:2 in der 10. Minute gelang, Gästetrainer Schnase zog die Reißleine, legte die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch und mit vier Treffern in Folge waren die Gäste über 6:6 wieder im Spiel. „Bis zum 6:2 waren wir bereits mit 7 Gegenstoßchancen an Tire gescheitert und wir haben so die noch deutlichere Führung verpasst“, klagte SK Trainer Sigi Garbe, dessen Mannschaft nach dem Ausgleich das schnelle Spiel nach vorne vermissen ließ, offenbar beeindruckt von der Torhüterleistung bei den Gästen.

 

Den Gästen gelang nach dem Wiederanpfiff beim 12:15 in der 34. Minute ihre erste deutlichere Führung, doch auch die sollte nicht lange Bestand haben. „In den Anfangsminuten der zweiten Hälfte war es ein Spiegelbild der ersten Hälfte. 9 hundertprozentige Chancen, darunter 6 Gegenstoßmöglichkeiten ließ meine Mannschaft liegen“, verriet Garbe. Beim 18:16 in der 43. Minute hatten die Eifelaner aber die Nase wieder vorne, die spannende Schlussphase war eingeläutet, in der die Auszeit von Schnase beim 21:20 in der 53. Minute spielentscheidend war. Zwei Treffer von Fabian Haak und der Treffer von Matthias Krewer sorgten beim 21:23 für die Entscheidung.

 

Selten waren sich die Trainer nach einem Spitzenspiel so einig wie SK Trainer Sigi Garbe und TSG Coach Wolfgang Schnase: „Ein absolut faires Spiel, das geprägt war von überragenden Torhüterleistungen auf beiden Seiten. Auf Prümer Seite überragte Michael Schmitz, bei den Gästen Guillaume Tire.“

 

Trotz der Niederlage war SK Trainer Garbe nicht unzufrieden: „Eine solche Begegnung kann man verlieren. Das Spiel hat wieder einmal die Leistungsdichte in der Liga deutlich gemacht. Letztlich war unsere Chancenverwertung ausschlaggebend für die Niederlage. Bei uns hat sich David Morgens trotz Fieber in den Dienst der Mannschaft gestellt. Die Meisterschaft wird in dieser Saison spannend und ich gehe davon aus, dass der Meister acht Minuspunkte haben wird“, glaubt Garbe.

 

„Fabian Haak und Philipp Döhr haben sehr gut gegen die Rückraumspieler der Prümer verteidigt. Letztlich war die letzten acht Minuten entscheidend, in denen wir keinen Prümer Treffer mehr zuließen“, freute sich Schnase.

 

SK: Schmitz und Hoffmann – Lepage (3), Jahnke (3), Wingels (6/3), Neuerburg, Morgens (1), Schaperdoth, Podriezov (7), Kipp, Leppin, Lemmen

 

TSG: Adams und Tire – Kordes (2), Voß (1), P. Döhr (3), Büssemaker (5), M. Krewer (6), Haak (4), Brogard, Balas (3/1), Petri

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II – SV Gerolstein abgebrochen

 

Das Spiel wurde beim Stand von 14:8 in der 26. Minute abgebrochen, da aufgrund von tropfendem Kondenzwasser die Spielfläche punktuell nass geworden war.

 

HSG Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach – SG Gösenroth/Laufersweiler II 28:30 (9:14)

 

Beim 24:30 in der 56. Minute schien der Gästesieg schon festzustehen, doch die Gastgeber zeigten jetzt ihr Kämpferherz, verkürzten mit vier Treffern in Folge bis 56 Sekunden vor dem Ende zum 28:30, waren wieder in Ballbesitz und Trainer Florian Hübner nahm noch einmal 21 Sekunden vor dem Ende die Auszeit, die aber nicht mehr spielentscheidend war.

 

„Glückwunsch an die SG, die jede noch so kleine Schwäche von uns bestrafte. Heute stimmte bei uns nix, rein gar nix! Einzelne Spieler müssen sich hinterfragen. Fakt ist, Konsequenzen oder die Konsequenz werde ich ziehen“, orakelt ein enttäuschter HSG Trainer Florian Hübner.

 

HSG: Kristofer Rickes – Bamberger (3), Kristian Rickes (3), Diehl (1), Will, Wagner, Bunn, Schelper, Schäfer (14/4), Ries (2), Casper (1), Dahlheimer (4), Münster.

 

SG: Leon Kaltenmorgen und Albright – Röhrig (3), Müller, Echternacht, Dreher (4), Hassley (4), Wagner, Michel Kaltenmorgen (12/5), Saam (3), Klein (4), Friedrich.

 

TV Hermeskeil – HSC Igel 30:33 (15:21)

 

„Das Spiel haben wir im ersten Spielabschnitt verloren, da wir einfach keine Einstellung in der Abwehr fanden, waren erneut ersatzgeschwächt. Vor allem bekamen wir den Aussenspieler der Gäste, Julian Monzel nie in den Griff. Der Vorsprung der Gäste zur Pause war zu hoch, um das Spiel noch drehen zu können. Diese Niederlage haben wir uns selbst zuzuschreiben“, klagte Hermeskeils Trainer Frank Laible.

 

„Der Plan war, Hermeskeil mit höchstem Tempo unter Druck zu setzen und der ist 45 Minuten recht gut aufgegangen. Nur die wie immer zu große Zahl an einfachen Gegentoren in der ersten Halbzeit ist das Haar in der Suppe. Im Prinzip war die Partie bei 29:20 gelaufen und trotzdem hatte ich ein Deja -Vu Erlebnis: Wir nehmen überflüssigerweise das Tempo raus, schließen im Positionsangriff zu überhastet ab und kassieren Tor um Tor. Dass es nach hinten raus fast noch mal eng geworden ist, haben wir uns selbst zuzuschreiben. Egal, endlich der erste Auswärtssieg seit sehr langer Zeit“, freute sich Igels Trainer David Juncker.

 

TVH: Schneider und Schewerda -  Prümm (5/1), Kratz (7), Fuchs (1), Valerius (2), N. Laible (6), T. Laible, Treinen (6), Zentz (3).

 

HSC: Pütz und Weier – Bechtel, Steil (5/3), Kesseler (4), Monzel (12), Ossadnik (1), Derschang, Fusenig (6), Jager, Vucenovic (1), Schmitt, Thomas (3), Behrmann (1).

 

HSC Schweich II – HSG Saarburg/Konz 29:32 (12:16)

 

Zwei Gründe waren für HSC Trainer „Steph“ Arenz ursächlich für die Niederlage seines Teams. „Am Ende haben wir der Erfahrung der beiden HSG Spieler Tim Moske und Tobias Hoffmann ebenso Tribut zollen müssen wie den unglücklichen Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns. Ich finde es unglücklich, dass ausgerechnet das Schiedsrichtergespann angesetzt wird, das vom Abstiegskonkurrenten aus Gerolstein kommt“, klagte der HSC Coach.

 

Bis zum 10:10 in der 20. Minute lieferten sich beide Teams ein ausgeglichenes Spiel, indem die Führungen ständig wechselten. Die Verletzung von Tobias Quary (Adduktoren) brachte den Gast dann aus dem Rhythmus und so zog der Gast auf 10:13 in der 25. Minute davon, konnte einen vier Tore-Vorsprung mit in die Kabine nehmen (12:16). Die Entscheidung fiel dann in der 38. Minute beim Spielstand von 16:20, als die Gäste eine Zeitstrafe kassierten, der Gastgeber seine Siebenmeterchance nicht verwertete und in Überzahl die scheinbar entscheidenden Treffer zum 16:23 kassierte. Doch die Gastgeber gaben nicht auf, kämpften sich wieder auf 24:26 in der 51. Minute heran und waren bis zum 26:28 in Schlagdistanz.

 

„Dann trafen uns die unglücklichen Entscheidungen der Unparteiischen, die den Gast auf 27:31 in der 59. Minute ziehen ließen. Bei uns haben sich die Jugendspieler Tim Wagner und Elia Schankweiler zu wichtigen Stützen des Teams entwickelt“, resümierte Arenz.

 

HSC: Monzel und Fuchs – B. Collet (4), Quary (1), Kratz (4), Höhn, Wagner (2), Farsch, Lieser (5/3), Peters (10), Berg (2), Schankweiler, Wagner, Schurer

 

HSG: Dupre - T. Hoffmann (6), Lorth (1), Meyer (7), Moske (7), Bläsius (1), L. Rüger, Barth, S. Hoffmann (1), P. Rüger (4/2), Morin (5).

 

Vorschau auf den Spieltag 25./26. November 2017

 

Den kommenden Spieltag tippt Uwe Moske, Trainer der HSG Saarburg/Konz:

 

SK Prüm – TSG Biewer (Samstag, 19.30 Uhr, Wandalbert Hauptschule)

 

Das Hammerspiel des Spieltages! Selbst wenn Prüm dieses Spiel gewinnen sollte, ist die Mannschaft noch nicht durch, denn sie hat alle Spitzenteams noch auswärts zu spielen. Damit die Meisterschaft spannend bleibt, drücke ich der TSG die Daumen. Ich glaube Prüm liegt den Biewerern! Tipp: 29:30

 

TV Hermeskeil – HSC Igel (Samstag 19.30 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Immer wieder beklagt man sich über die Härte der Hochwälder! Ich bin aber sicher, dass dies Sache der Schiedsrichter ist. Wir haben gute Schiedsrichter und die bekommen unnötige Härten in den Griff. Ich sehe ein ausgeglichenes Spiel und tippe auf ein 23:23

 

HSG Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach – SG Gösenroth/Laufersweiler II

(Samstag, 19.30 Uhr, Stadenhalle)

 

Wenn die HSG in Bestbesetzung antreten kann, ist die Mannschaft für mich ein Titelfavorit. Sie sind ein Topteam der Liga und ich sehe die Mannschaft noch stärker als Prüm! Tipp: 30:25

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II – SV Gerolstein (Samstag, 19.30 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Klarer Favorit sind die Hunsrücker, die zuhause wesentlich stärker aufspielen, zumal sie dann ihre U 23 Spieler einsetzen können. Zuletzt spielten die Gastgeber zuhause sehr überzeugend. In Gerolstein hat Trainer Mesevic dem Team Spielkultur beigebracht. Da steckt eine Menge Arbeit dahinter. Tipp: 35:30

 

TV Bitburg II – TV Morbach (Samstag, 20 Uhr, Edith Stein Hauptschule)

 

Das wird eine klare Sache für die Bitburger, die technisch gut geschult sind und einen sehr guten Trainer haben. Ich rechne mit einem hohen Ergebnis, zumal auch die Eifelaner ihre U23 Spieler einsetzen können. Bei Morbach haben einige Spieler erst spät mit dem Handball spielen angefangen und sind Quereinsteiger. Dennoch eine große und schnelle Mannschaft, die aber technische Defizite hat. Tipp: 37:20

 

HSC Schweich II – HSG Saarburg/Konz (Sonntag, 15 Uhr, Stefan Andres Realschule)

 

Den Tabellenletzten werden wir auf keinen Fall unterschätzen. Auch hier können die U 23 Spieler eingreifen und dann hat die Mannschaft eine andere Qualität. Ich sehe ein enges Spiel, in dem wir unser Punktekonto auf 11:5 ausbauen wollen. Tipp: 25:27

 

 

Spieltag 17./18. November 2018

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II – HSG Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach 34:31 (17:18)

 

Das Team von Trainer Jürgen Roth gewinnt auch das vierte Heimspiel der Saison! Aufgrund der Ausfälle von Manuel Berg und den Schub-Brüder fehlten die Alternativen im Rückraum, sodass Timo Stoffel reaktiviert wurde.

 

„Unser Trainer stellte uns gut auf seinen Ex-Klub ein“, freute sich der Pressesprecher der Gastgeber Robin Braun und so erwischte die Mannschaft einen guten Start in dieses Derby und zwang Gästecoach Hübner zu einer frühen Auszeit nach acht Minuten beim Stand von 7:3. Nach dieser Auszeit kamen die Gäste besser ins Spiel, verkürzten auf 10:9 in der 15. Minuten, lagen sogar zur Pause mit 17:18 in Führung. Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein enges Spiel, in dem kein Team sich zunächst mit mehr als zwei Toren absetzen konnte.

 

„In der Schlussphase der Partie versuchten die Gäste unser Angriffsspiel durch zwei Manndeckungen zu stören, allerdings erzielte Dominik Mende vier Treffer in der spielentscheidenden Phase. Beide Torhüter erwischten einen guten Tag, insbesondere Jonas Schmidt hielt in der entscheidenden Phase einige wichtige Bälle, wurde auch von einer starken Abwehr im zweiten Spielabschnitt unterstützt. Im Angriff überzeugten Jens Schneider mit 7 Treffern und Kristof Schell mit 6 Toren. Auf der Gästeseite war Martin Klünder mit insgesamt 16/7 Toren der stärkste Mann. Die HSG Tiefenstein war der bisher spielstärkste Gegner dieser Saison, allerdings war der Sieg aufgrund einer starken und kämpferischen Mannschaftsleistung letztendlich verdient. Das Derby wurde gut bis sehr gut vom konsequent pfeifenden Schiedsrichtergespann Häring/ Knopp geleitet“, sagt Braun.

 

„Wir haben in den ersten 6 Minuten fünf Hundertprozentige liegen lassen, waren dann aber im Spiel. Auch die zweite Hälfte war in Ordnung, allerdings haben wir in den letzten 10 Minuten wieder zu viele Freie verworfen. Wir haben uns auch stellenweise durch Meckern untereinander aus dem Spiel Fluss gebracht. Letztlich ein verdienter Sieg der Gastgeber“, resümierte Gästetrainer Florian Hübner.

 

HSG IKH II: Schmidt und Stoffel – Ströher (1), Klei, C (1), Stoffel, T (1), Fritz (4), Schell (6), Schneider (7), Kirst (1), Braun, Juenemann (6), Mende (5/1), Denzer (2), Molz

 

HSG T/A/S: Rickes und Münster – Stumm (1), Bamberger, Conrad (2), Diehl (5), Wagner (2), Klünder (16/7), Bunn, Schelper, Schäfer (2), Ries (2), Casper, Dahlheimer (1)

 

HSG Saarburg/Konz – TV Bitburg II 29:22 (17:12)

 

„Ohne wichtige Stammspieler mussten die Gäste bei uns antreten, vor allem auf der rechten Angriffsseite war das Fehlen der Spieler deutlich zu merken. Dennoch war es ein technisch starker Gast, der nie aufsteckte und die von ihrem Trainer Janosh Klimek gut eingestellt waren. Erst nach dem 8:8 stand unser Deckungsverband und hier zeigte sich endlich unsere Trainingsarbeit“, freute sich HSG Trainer Uwe Moske.

 

Bis zum 10:9 wechselte die Führung hin und her, dann setzte sich die HSG erstmals mit drei Treffern auf 12:9 in der 22. Minute ab, Gästetrainer Janosz Klimek nahm die Auszeit, doch jetzt bauten die Gäste ihre Führung kontinuierlich auf 17:12 zur Pause aus. Nach dem Wechsel kämpften sich die Eifalner wieder bis auf drei Tore heran, beim 20:17 in der 43. Minute nahm HSG Coach Uwe Moske die Auszeit, beim 22:18 legte Klimek die grüne Karte erneut auf den Zeitnehmertisch. Endgültig entscheiden konnte der Gastgeber die Partie dann nach dem 22:19! Mit drei Treffern in Folge zum 25:19 in der 51. Minute war das Spiel gelaufen.

 

„Wir haben in der wichtigen Phase die Ruhe bewahrt und letztlich verdient gewonnen. Mit den 9:5 Punkten bin ich zufrieden, aber wir wissen, dass im Rückspiel ein anderer Gegner auf uns wartet. Wir waren erstmals bis auf den verletzten Niklas Wenner komplett“, resümierte HSG Trainer Uwe Moske.

 

HSG: Dupre - T. Hoffmann (5), Lorth (6), Meyer (1), Moske (2), Barth, Bläsius, L. Rüger, Scherf, Thymian (3), S. Hoffmann, Rüger (9/7), Morin (3)

 

TVB: Hildebrandt und Frisch - Zimmer, Walerius (1), Recking (3), Lübken (3/2), Wagner-Gillen (3), Pütz (1), Crames (5), M. Müller (5), R. Müller, Schallert (1)

 

HSC Igel – HSC Schweich II 39:33 (19:14)

 

„Wir konnten auf dem Papier fast aus dem Vollen schöpfen und auch wenn Steffen Bechtel krank ins Spiel gegangen ist und Thomas Werdel schon nach 2 Minuten verletzt raus musste, hat uns das heute definitiv geholfen. Die Angriffsleistung war mir der von letzter Woche nicht im Geringsten zu vergleichen und letztlich der Unterschied im Spiel zweier nicht sonderlich gut verteidigender Mannschaften. Wir hatten einfach mehr Alternativen und haben ausgeglichener getroffen. Für die Zuschauer war es ein interessantes Spiel mit viel Tempo. Aus meiner Sicht haben wir in den letzten 20 Minuten einfach wieder einmal zu viele einfache Gegentore kassiert. Das ist sicherlich auch damit zu erklären, dass wir, nachdem das Spiel bei 28:18 in der 40. Minuten im Prinzip gelaufen war, permanent gewechselt und allen Spielern größere Spielanteile gegeben haben. Trotzdem darf uns das gegen erfahrenere Gegner einfach nicht in dieser Anzahl passieren. Wir müssen weiter an unserem Abwehrspiel aber auch am Umschaltverhalten arbeiten, da ist die meiste Luft nach oben. Ein ausdrückliches Lob auch an den absolut souveränen leitenden und konsequent ahndenden Schiedsrichter Freese aus Wissen“, sagte Gastgebertrainer David Juncker.

 

HSC I: Pütz und Weier – Bechtel, Steil (13/4), Kesseler (5), Monzel (9), Derschang (2), Fusenig (2), Werdel, Jager (1), Vucenovic (2), Fechir (1), Schmitt (3), Thomas (1)

 

HSC S: Monzel und Fuchs – B. Collet (8), Quary (1), Wagner (1/1), Lieser (3/1), Peters (13), Berg (5/1), Schankweiler (1), Schurer

 

TSG Biewer – TV Hermeskeil 31:23 (11:12)

 

„Unsere Leistung heute war eine Katastrophe, vor allem die Abwehr ließ jegliche Abstimmung vermissen. Bei uns fehlte erneut Andi Döhr aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit, doch Philipp Döhr leitete unser Spiel gut, Matthias Krewer und Sascha Büssemaker waren die torgefährlichsten Angreifer. Doch zu lethargisch agierte der Deckungsverband und so blieb die Begegnung bis zur 45. Minute (21:19) völlig offen.

 

Erst dann ließ die mit nur zwei Auswechselspielern angetretene Gästemannschaft nach und wir konnten entscheidend auf 25:19 davonziehen. Bei uns macht sich einfach das fehlende Training bemerkbar. Es gelingt mir nicht, die nötigen Abläufe in unserem Spiel zu üben und zu automatisieren. Letztlich wurde Hermeskeil total unterschätzt und wir haben jetzt zum dritten Male eine ganz schwache erste Halbzeit gespielt“, klagte Biewers Trainer Wolfgang Schnase.

 

TSG: Adams und Krewer – Wenzel, Kordes (2), Voß (2), P. Döhr (5/1), Büssemaker (7), M. Krewer (7), Haak (2), A. Krewer, Brogard, Balas (5/1), Petri (1)

 

TVH: Blindt - Kratz (8/1), Fuchs (1), Görgen, Schneider, T. Laible (10), F. Laible (1), Treinen (1), Zentz (2)

 

SV Gerolstein – SK Prüm 33:35 (16:22)

 

Der SK Prüm gewinnt das Derby trotz überlegener erster Hälfte nur knapp. Den besseren Beginn verbuchten die Gäste für sich, die über 2:5 und 8:14 zu einem sechs Tore Vorsprung kamen. „In dieser Phase versuchten wir mit einer doppelten offensiven Deckung gegen Podriezov und der Prümer Mitte deren Angriffsspiel zu stören. Doch verlorene eins gegen eins Duelle ermöglichten den Gästen viel Platz hinter den vorgezogenen Spielern und einfache Tore“, klagte Gerolsteins Pressesprecher Dominik Koch. Die höchste Führung der ersten Hälfte von 13:20 mündete somit in einen 16:22 Halbzeitstand. Zu Beginn der zweiten Hälfte zeichnete sich dann ein ähnliches Bild ab. Beim Stand von 17:25 schien das Spiel für den ungeschlagenen Tabellenführer entschieden zu sein.

 

„Doch nie aufgebend, stellten wir durch einen doppelten Angriff/Abwehrwechsel unsere Abwehr offensiver ein. Mit dieser Umstellung gelang es uns durch einen 6 Tore- Lauf zum zwischenzeitlichen 23:25 aufzuschließen. Beim Stand von 25:26 und 29:30 schien die Partie offen und zu kippen. Doch äußerst unnötige und dumme Zeitstrafe auf unserer Seite nutzten die Prümer eiskalt um ihre Führung zu festigen.  Am Ende ein verdienter Sieg des Tabellenführers aus Prüm aufgrund der deutlich stärkeren ersten Hälfte. Aber riesen Kompliment an unser Team, welches nie aufgesteckt hat und vor 140 Zuschauern einen packenden Fight geliefert hat. Prüms Vorteile lagen vor allem in deren körperlichen Größe und einer beeindruckenden Abschlussstärke. Besonders Wingels vom Punkt und Podriezov sind da hervorzuheben. Auf Gerolsteiner Seite war vor allem Tim Rosch treffsicher der 10 Tore aus 11 Versuchen markieren konnte“, freute sich Koch.

 

„Ich war froh, als der Schlußpfiff kam. Wir haben im zweiten Spielabschnitt völlig den Faden verloren. Das Zusammenspiel zwischen dem Prümer Rückraum und deren Kreis bekamen wir nie in den Griff, waren immer den berühmten Schritt zu spät und kassierten so unnötige Zeitstrafen. Der Garant für unseren Sieg waren unsere Fans, die die Mannschaft auch dann unterstützen, als sie den Faden völlig verlor. So wurde das Auswärtsspiel zum Heimspiel“, freute sich SK Trainer Garbe.

 

SVG: Hoffmann und Uhren – Stump, L. Rosch (4), T. Rosch (10), Kreft (2), Vissers, Munkler (1), Eltze, Servatius (1), Waldorf (4), Koch (1), Mesevic (10/6), Hell.

 

SK: Schmitz und Hoffmann - Lepage (3), Jahnke (4), Wingels (13/6), Neuerburg (2), Morgens (1), Wielvers, Kruft (1), Schaperdoth, Kappelmann, Podriezov (7), Leppin, Lemmen (4),

 

TV Morbach – SG Gösenroth/Laufersweiler II 23:35 (11:21)

 

Die Gäste legten los wie die Feuerwehr und nach wenigen Minuten stand es 0:4! Erst die Auszeit von TV Trainer Heimo Wagner beim 4:10 in der 12. Minute weckte seine Spieler endlich auf die nun bis 9:14 in der 22. Minute besser ins Spiel kamen. Jetzt nahm Gästetrainer Jochen Tatsch die Auszeit, die seine Mannschaft jetzt bis zur Pause spielentscheidend auf 11:21 ziehen ließ.

 

Drei Treffer in Folge zum 11:24 nach dem Wechsel sollten dann nur noch die Frage nach der Höhe des Gästesieges offenlassen.

 

„Es war ein klassischer Fehlstart meiner Mannschaft, die völlig von der Rolle war. So etwas habe ich von den Jungs noch nie gesehen. Viele technische Fehler und ein schwaches Abschlussverhalten erklären den frühen Rückstand meines Teams. Wir haben uns nach dem Wechsel gefangen, das Spiel ausgeglichen gestaltet, aber das war nichts mehr zu holen. DA müssen wir jetzt durch“, sagt TVM Coach Heimo Wagner.

 

TV: Späder und Staatz - Müllner (1), Adam (2), Wilbert (4), N. Hoffmann (3), J. Mettler (1/1), Rossler (3), Thees, Denzer, T. Mettler (4), Pitz (5)

 

SG: Kaltenmorgen und Stein – Röhrig (6), Saam (1), Echternacht (3), Dreher (3), Hassley (4), Wagner (2), Kaltenmorgen (7/2), Peltsch (6), Bottlender (2), Klein (1),

 

Vorschau auf den Spieltag 17./18. November 2018

 

Den kommenden Spieltag tippt Janosh Klimek, Trainer des TV Bitburg II. Erneut stellte sich der erfahrene Handballtrainer zur Verfügung als „Not am Mann“ auf der Trainerposition der Eifelaner war.

 

Kritisch sieht Klimek die Entwicklung des Handballsports in der Region, speziell auch in der Verbandsliga: „Viele Spieler konzentrieren sich einfach nicht mehr auf das „Handballspielen“, sondern übertreiben die körperliche Härte. Handball ist sicher ein körperbetonter Sport, der aber nie die Grenzen des Unfairen überschreiten sollte. Die Trainer sollten ihrer Verantwortung gegenüber der Sportart gerecht werden und bemüht sein, ihre Spieler spielerisch weiterzubringen und sie entsprechend zu motivieren. Nicht jeder hat das spielerische Talent, doch die Härten, die zuletzt in der Liga zu beklagen sind, müssen von den Schiedsrichtern auch konsequent bestraft werden“, fordert der Trainer.

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II – HSG Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach

(Samstag, 16 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Das Lokalderby ist zugleich das Spitzenspiel! Beide Teams haben erst vier Verlustpunkte auf dem Konto und können noch um die Meisterschaft mitspielen. Voraussetzung an den Traum zu glauben ist aber ein Sieg im Derby und hier sehe ich die Gastgeber aufgrund des Heimvorteils vorne. Es wird sicher eine spannende Begegnung, doch ich glaube, die Gastgeber sind besser spielerisch aufgestellt, die Trainingsbeteiligung stimmt. Knapper Sieg für die Gastgeber.

 

HSG Saarburg/Konz – TV Bitburg II (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ich freue mich auf das Wiedersehen mit den Saarburgern, dort spielte ich ja in der Oberligazeit. Vor allem freut es mich, HSG Trainer Uwe Moske wiederzusehen, der offenbar wieder Lust hat, die Saarburger weiterzubringen. Ich schätze die Gastgeber zuhause stärker ein, denn man hat das Publikum im Rücken. Jede Gastmannschaft hat es schwer, doch wir werden versuchen, beide Punkte aus Saarburg zu entführen.

 

HSC Igel – HSC Schweich II (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Es ist das Kellerderby des Wochenendes! Igel muss sich nach der deftigen Niederlage bei uns jetzt vor heimischer Kulisse finden. Schweich zeigte letzte Woche ein gutes Spiel gegen Biewer und fährt mit genügend Selbstvertrauen zum HSC. Offenbar ist die Mannschaft jetzt auf einem guten Weg und ich tippe auf einen engen Spielverlauf mit dem Sieg der Gäste. Igel ist für seine Zuschauerunterstützung bekannt.

 

TSG Biewer – TV Hermeskeil (Samstag, 19.30 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Da wird es keine Überraschung geben! Am Ende springt ein klarer Sieg für die TSG heraus, die in der Achse Matthias Krewer, der aus jeder Position gefährlich ist und Kreisläufer Almir Balas ihre stärkste Waffe hat. Doch konzentrieren kann sich der Aufsteiger darauf nicht, denn sonst springen die übrigen TSG Spieler in die Bresche und machen die Tore. Die Biewerer sind auf allen Positionen gut besetzt.

 

SV Gerolstein – SK Prüm (Samstag, 19.30 Uhr, Grundschule)

 

Sigi Garbe hat Prüm auf ein gutes Niveau gebracht und dürfte jetzt den nächsten Sieg feiern. Die Mannschaft will die Meisterschaft und das merkt man dem Team auch an. Sie sind für mich auch der Favorit auf den Titel, müssen aber lernen, mit diesem Druck umzugehen. Gerolstein hat in dieser Begegnung überhaupt keinen Druck. Sigi wird aber den Druck von seinen Spielern nehmen und dürfte am Ende kein Problem haben.

 

TV Morbach – SG Gösenroth/Laufersweiler II (Samstag, 19.30 Uhr, Baldenauhalle)

 

Morbach habe ich in der Saison noch nicht beobachten können. Die Tabellensituation spricht für die Gäste, die aber vor einem schweren Spiel in Morbach stehen. Die SG hat gezeigt, dass sie durchaus bei einer konzentrierten Vorstellung zu den Topteams der Liga zu zählen sind. Jochen Tatsch kann als erfahrener Trainer mit der Situation sicher gut umgehen und deshalb tippe ich auf einen Sieg der Gäste.

 

 

Spieltag 11./12. November 2017

 

TV Bitburg II – HSC Igel 38:19 (19:8)

 

Ziemlich angefressen waren das Bitburger Team und Trainer Janosh Klimek über die Aussagen des Trainerkollegen Edin Mesevic in der Vorberichterstattung, in der Mesevic der zweiten Bitburger Mannschaft die Verbandsligatauglichkeit abgesprochen hatte und stattdessen die vierte Mannschaft der Bitburger in die Verbandsliga gewünscht hatte. Und ausgerechnet Mesevic stand mit seinem Partner am Samstag in der Edith-Stein Hauptschule als Schiedsrichter auf dem Feld. „Sie haben aber eine gute Leistung gezeigt, ansonsten äußere ich mich nicht, das ist nicht mein Niveau“, erklärte TVB Trainer Janosh Klimek.

 

Schnell sorgten die Gastgeber für klare Verhältnisse, legten über 4:0 bis zur 8. Minute vor, entschieden nach dem 10:7 in der 22. Minute mit sieben Treffern in Folge zum 17:7 das Spiel in der 27. Minute. Spätestens beim 33:13 in der 51. Minute war ein Klassenunterschied deutlich.

 

„Julian Schallert machte in Angriff und Abwehr ein sehr gutes Spiel, dazu hatten wir in Stefan Frisch im Zusammenspiel mit der Abwehr einen guten Torwart. Die Aufgabe haben wir heute souverän gemeistert, der Sieg hätte durchaus höher ausfallen können, doch wir haben in den letzten 10 Minuten die Ergebniskosmetik zugelassen, indem wir das Tempo runterschraubten. Weiterhin ein Problem ist die Trainingsbeteiligung, doch das ist bekannt und darüber beklage ich mich nicht. Die im Training sind, ziehen sehr gut mit“, sagte Klimek.

 

„Schlechter geht es kaum. Wir haben uns überhaupt nicht im Angriff bewegt und können noch froh über das Ergebnis sein“, fand Gästetrainer David Juncker.

 

TVB: Frisch-  Schürer (5), Walerius (4), Recking (5/1), Engel (3), Schaal (1), Wagner-Gillen (3), Pütz (3), Crames (6), Müller (2), Stamer (1), Müller, Schallert (5)

 

HSC: Pütz und Weier – Bechtel (1), Steil (8/1), Kesseler (7), Monzel (2), Ossadnik, Fusenig, Kalt, Jager, Fechir, Thomas (1)

 

SK Prüm – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II 40:36 (22:20)

 

„Ich habe schon letzte Woche vor dem Gegner gewarnt und im Training immer wieder darauf hingewiesen, dass es ein schweres Spiel werden würde. Die Mannschaft hat sich die Warnung zu Herzen genommen und war von der ersten Minute hundertprozentig konzentriert“, sagte SK Coach Sigi Garbe.

 

Der SK Prüm zieht weiter unaufhaltsam davon! Im achten Spiel der Saison feiert das Team von Trainer Sigi Garbe den achten Sieg! Auch die Hunsrück Reserve konnte den Lauf der Eifelaner nicht stoppen, lieferte dem Meisterschaftsfavoriten aber ein Spiel auf Augenhöhe. Dabei überraschte HSG Trainer Jürgen Roth den Gastgeber mit einer Manndeckung gegen Ruslang Podriezov. Bis zum 10:10 in der 15. Minute wechselten die Führungen hin und her, keiner Mannschaft gelang es zunächst sich deutlicher abzusetzen. Erst beim 12:10 in der 18. Minute stoppte Gästetrainer Jürgen Roth mit seiner Auszeit den kleinen Lauf der Prümer, die erst in der 21. Minute mit 16:13 deutlicher davonzogen. „In dieser Phase machten die Gäste mehr Fehler und Niklas Hoffman hielt zwei wichtige Bälle! Wie sehr die Gäste unbedingt gewinnen wollten, zeigten die nächsten drei Minuten, in denen die Gäste gleich zweimal eine Auszeit nahmen“, erklärte SK Trainer Sigi Garbe. Doch die Zeitstrafe der Gastgeber nutzten die Hunsrücker um beim 16:15 wieder auf Augenhöhe zu sein.

 

Auch nach dem Wechsel blieb die Begegnung spannend, beim 24:24 in der 34. Minute schien das Spiel zugunsten der Gäste zu kippen, doch mit drei Treffern in Folge bogen die Eifelaner endgültig auf die Siegerstrasse ein. Über 27:24 zogen die Gastgeber jetzt auf 35:30 in der 52. Minute davon, die Begegnung war entschieden. „Uns gelang es über eine körperlich präsente Abwehr wieder einen zwei Tore Vorsprung herauszuspielen. Meine konzentrierte Mannschaft hielt sich an die Vorgaben und ließ sich den Vorsprung nicht mehr aus der Hand nehmen. Die Gäste versuchten, uns über eine doppelte Manndeckung aus dem Konzept zu bringen. Das gelang ihnen aber nicht. Auch eine komplette Manndeckung in den letzten drei Minuten zeigte nicht die erhoffte Wirkung. Wir gewannen zum Schluss verdient die Begegnung“, freute sich Garbe, der jedoch nach dem Spiel einen Eklat sah: „Gästetrainer Jürgen Roth gratulierte mit den Worten: „Wir sehen uns im Rückspiel und Eure Härte ist furchtbar und unfair. Eventuell sollte der Kollege sich an die eigene Nase fassen, denn seine Spieler schreien schon bei jeder Berührung“, fand Garbe

 

„Generell lässt sich sagen, dass unsere Abwehr bis auf die 10. Minute nach der Halbzeit einen schwachen Tag hatte. Die Torhüter haben beide auch keinen guten Tag erwischt, wurden aber oft von der Abwehr im Stich gelassen. Die Angriffsleistung in der ersten Halbzeit recht überzeugend, während sich in der zweiten Hälfte mehr technische Fehler eingeschlichen haben. Die Anfangsformation der Prümer hat durchgespielt, obwohl der Gast auch über eine volle Bank verfügt gehabt hat. Das schwer zu leitende Spiel musste Wolfgang Mildenberger als Einzelschiedsrichter leiten, der die Härte der Prümer Abwehrspieler nicht konsequent geahndet hat“, entgegnete HSG Pressesprecher Robin Braun.

 

SK: Schmitz und Hoffmann - Lepage (4), Jahnke (8) Wingels (9/2), Neuerburg, Morgens (8), Kruft, Wielvers, Schaperdoth, Kappelmann, Podriezov (8), Lepping, Lemmen (3)

 

HSG: Stoffel – Mende (6/1), Ströher (2), Klei (1), Schub (3), Fritz (4), Schell (3), Fritz (4), Schell K. (3), Schub (5/2), Denzer (2/1), Kirst (1), Braun, Jünnemann (4), Schneider (3), Flammann

 

HSG Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach – TV Morbach 25:15 (11:7)

 

Es war ein unnötig hartes und sehr zerfahrenes Spiel“, klagte HSG Trainer Florian Hübner nach dem Sieg seiner Mannschaft über den Hunsrück-Rivalen aus Morbach.

 

Nach gutem Start seines Teams fanden die Gäste ins Spiel, kamen nach dem 3:1 für die Gastgeber beim 4:4 in der 13. Minute zum Ausgleich, doch drei Treffer in Folge der Gastgeber zwangen Gästetrainer Heimo Wagner beim 7:4 in der 18. Minute für die erste Auszeit. Erst nach dem 11:9 gelang der HSG bis zum 15:9 in der 42. Minute die Vorentscheidung.

 

Beim 20:13 in der 51. Minute schien alles zugunsten der Gastgeber gelaufen, doch dann nahm die Härte auf dem Spielfeld zu. Zunächst sah HSG Spieler Martin Schelper die rote Karte, wenig später war es Gästespieler Stefan Adam, der rot sah. „Dies war aber eine klare blaue Karte. Das hat mir auch der Gästetrainer bestätigt“, klagte Hübner, dessen Mannschaft das Spiel aber längst entschieden hatte.

 

„Wir haben neben dem stark haltenden Tormann der Gäste, der bestimmt auch vom Anwerfen blaue Flecken hat, den Pfosten und die Latte arg in Mitleidenschaft gezogen. Chancen hatten wir ohne Ende. Aber ein Spiel wie im alten Rom: unterhaltsam, hart, spielerisch aber wenig überzeugend.  Danke an Eric Diehl, der sich in den Dienst der Mannschaft gestellt hat, obwohl er noch nicht fit war“, resümierte Hübner. 

 

HSG: Brunk und Münster – Stumm (3), Bamberger (1), Conrad (3), Diehl (3), Wagner (2), , Klünder (4/3), Bunn (2), Schelper (2), Ries (3), Casper (2).

 

TVM: Späder - Müllner (2), T. Hoffmann (1), N. Hoffmann (2), Wilbert (5), Singh, Adam (3/2), Neis, Thees (1), Denzer (1), Staatz.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – HSG Saarburg/Konz 27:29 (14:17)

 

Die Heimniederlage der SG Gösenroth/Laufersweiler II gegen Saarburg/Konz ist die Überraschung des Spieltages! „Der Sieg der Gäste geht nach dem Spielverlauf in Ordnung! Der Gast hatte die bessere Spielanlage, hielt kämpferisch gut dagegen und hatte in Torwart Marc Dupre den Sieggaranten. ER hielt einfach überragend! Wir haben es nie geschafft, unsere Abwehr zu stabilsieren. Egal was wir versuchten, wir bekamen die Gästeangreifer nicht in den Griff. Auch die doppelte Manndeckung gegen Tim Moske und Hoffmann brachte nicht den erwünschten Erfolg. Zwar wurde es noch einmal eng, doch es kam nie das Gefühl auf, dass wir dieses Spiel gewinnen könnten“, resümierte SG Trainer Jochen Tatsch.

 

TV Hermeskeil – SV Gerolstein 27:28 (13:13)

 

Glücklich gewinnt der SV Gerolstein das Spiel beim Aufsteiger Hermeskeil. Beide Mannschaften schenkten sich Nichts und so entwickelte sich ein unansehnliches Handballspiel mit vielen versteckten Fouls, denen Hermeskeils Spielertrainer Frank Laible sogar den Beigeschmack der Tätlichkeiten verlieh.

 

„Da wurde so viel versteckt gefoult, dass die alleine pfeifende Schiedsrichterin völlig überfordert war“, klagte Laible. Seine Spieler Kratz und Nils Laible sahen in der 34. Minute die rote Karte. Vor allem das Abwehrverhalten auf beiden Seiten überschritt die Grenze des Erlaubten und so entwickelte sich eine hitzige Begegnung, mit glücklichem Ausgang für die Gäste.

 

TVH. Schewerda – Prümm (6), N. Laible (4), Fuchs (2), N. Laible (3), Michael (4), Schneider, T. Laible (6), F. Laible (2), Blindt, Zenz.

 

SVG: Uhren – L. Rosch (3), T. Rosch (2), Krefft (1), Vissers (4), Munkler (1), Servatius (6), Waldorf (3), Hoffmann, Mesevic (8), Mathes.

 

HSC Schweich II – TSG Biewer 28:31 (15:17)

 

Ohne die beiden Döhr Brüder musste die TSG in Schweich antreten, traf dabei auf einen gut startenden HSC, der bis zur 17. Minute alles im Griff hatte und mit 12:9 führte. „Dann nahm Wolfgang Schnase die Auszeit, wir hatten uns zu sehr auf die Achse Matthias Krewer und Almir Balas konzentriert, wurden dann aber von den übrigen Gästespielern überrascht. So führte die TSG zur Pause mit zwei Toren“, klagte Schweichs Trainer „Steph“ Arenz. 

 

Entscheidend war dann der Start in die zweite Hälfte. Den Gästen gelang ein 0:6 Lauf, die Begegnung schien beim 15:23 gelaufen. „Im Angriff spielten wir in dieser Phase konzeptlos, erst dann fing sich unsere Abwehr und wir fingen einige Bälle ab, die wir mit Gegenstoßtoren nutzten. Bis auf vier Tore kämpften wir uns wieder heran, um dann gleich fünf gute Chancen liegen zu lassen“, ärgerte sich Arenz, der von einer unnötigen Niederlage seines Teams nach einem guten und fairen Spiel sprach.

 

Vorschau auf den Spieltag 11./12. November 2017

 

Den kommenden Spieltag tippt Edin Mesevic, Spielertrainer des SV Gerolstein.

 

SK Prüm – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II

(Samstag, 19.30 Uhr, Wandalbert-Hauptschule)

 

Den Gästen aus dem Hunsrück fehlen zwei Spiele und somit auch 4 Punkte, so dass der Blick auf die momentane Tabellensituation kein realistisches Bild wiedergibt. Prüm wird sich schon voll reinhängen müssen um beide Punkte zu behalten. Siggi wird sein Team aber gut auf die Hunsrücker vorbereiten und nach einem knappen Spiel den Sieg feiern können. Tipp 30:29

 

HSG Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach – TV Morbach

(Samstag, 20 Uhr, Stadenhalle)

 

Die Tiefensteiner haben sich schon vor Beginn der Saison selbst zum Meisterschaftsfavoriten gekürt. Mit dem TV Morbach kommt eine Mannschaft in die Stadenhalle, denen das körperbetonte Spiel liegt. Sie waren schon im Spiel gegen uns in Morbach topfit und werden zeigen, dass ein Punktgewinn auch in Idar- Oberstein möglich ist. Tipp 25:25

 

TV Bitburg II – HSC Igel

(Samstag, 20 Uhr, Edith-Stein Hauptschule)

 

Normalerweise ist die zweite Mannschaft eine Reserve für die erste Mannschaft. Auch gegen Igel werden die Bitburger es nötig haben, sich möglichst zahlreich aus der Oberligamannschaft zu ergänzen, um auf Verbandsliganiveau zu kommen. Schade eigentlich, denn die 4. Mannschaft des TV Bitburg in der Landesliga wäre absolut konkurrenzfähig in der Verbandsliga. Igel ist sehr komplett und wird durch einen kreativen und fähigen Trainer, gut vorbereitet nach Bitburg reisen. Tipp 33:31

 

SG Gösenroth/Laufersweiler II – HSG Saarburg/Konz

(Sonntag, 17 Uhr, Rhaunen)

 

Auch die Gösenrother spielen gerne mit einem halben Oberliga-Nachwuchsteam in der Verbandsliga. Mit der Mannschaft aus Saarburg kommt allerdings eine Mannschaft, die durchaus das hohe Tempo mitgehen kann. Sollten die Gösenrother wieder mit einer offenen Abwehr spielen und darauf hoffen, dass sie durch ihre schnelle Mitte und zweite Welle über ein torreiches Spiel den Sieg einfahren können, werden sie an der durchaus möglichen, robusten Abwehr der Saarburger, scheitern. Tipp 35:38

 

TV Hermeskeil – SV Gerolstein

(Sonntag, 18 Uhr, Petersberghalle Nonnweiler)

 

Hermeskeil ist mit 18:14 Punkten als dritter aus der Landesliga aufgestiegen. Leider konzentrieren sich die Hermeskeiler um ihren Spielertrainer Laible allzu oft auf den Körper der anderen Mannschaften oder Diskussionen mit den Schiedsrichtern, anstatt sich auf Handball spielen zu konzentrieren. Dabei haben sie das eigentlich gar nicht nötig. Die meisten sind junge, talentierte und motivierte Handballer, die durchaus eine Rolle in der Verbandsliga spielen könnten. Wir werden es schwer haben in Nonnweiler zu Punkten, wenn Hermeskeil sich auf Handball spielen konzentriert (siehe erste 5 Minuten gegen Prüm). Tipp 20: 25

 

HSC Schweich II – TSG Biewer

(Sonntag, 19.30 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Im Moment hat es Schweich mit der personellen Situation nicht leicht, die zweite musste wichtige Stammspieler an die erste abgeben, dennoch wird Schweich am Ende nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Durch die hervorragende Jugendarbeit des HSC werden sich noch Lösungen finden. Im Spiel gegen Biewer ist ein Punktgewinn dennoch nicht unmöglich, da Biewer immer noch eine unglückliche Trainingssituation hat. Biewer mit seinem Kreisläufer „Balas“ und dem erfahrenen Trainer Wolfgang Schnase wohl die Punkte mitnehmen. Sie sollten aber auf die guten A -Jugend Torhüter der Schweicher und Max Kratz achtgeben! Tipp 29:32

 

Spieltag 04./05. November 2017

 

SK Prüm – HSG Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach 35:27 (18:15)

 

Siebter Sieg im siebten Spiel! Der SK Prüm ist auf dem besten Wege, seiner Favoritenrolle in dieser Saison gerecht zu werden. Im Spitzenspiel, das die Erwartungen erfüllte, setzte sich das Team von Trainer Sigi Garbe deutlicher als erwartet gegen die Hunsrücker durch. Beide Teams mussten ersatzgeschwächt antreten.

 

„In den Anfangsminuten wurden wir vom perfekten Angriffsspiel der Gäste überrascht, die mit guten und schnellen Parallelstößen konsequent ihre Chancen verwerteten. Erst Michel Plano erlöste uns mit seinem Treffer aus der Schockstarre“ räumte Prüms Trainer Sigi Garbe ein.

 

„Kurzfristig musste ich auf zwei Stammspieler verzichten, Eric Diehl mit Fieber und Torwart Kristofer Rickes plagte sich mit Rückenproblemen und konnte nicht eingesetzt werden. Wir haben stark begonnen, 0:3 geführt und dann den Siebenmeter verworfen. Prüm fand jetzt ins Spiel und wir haben den Fehler gemacht, uns in Einzelsituationen aufzureiben, sind nicht wie sonst als Mannschaft aufgetreten. Bei uns hat Frede Münster seine Sache im Tor gut gemacht, wurde aber zu oft von der Abwehr alleine gelassen. Neben drei nicht verwerteten Siebenmetern, haben wir heute so viele technische Fehler gemacht, das reicht für sechs Spiele,“ klagte HSG Spielertrainer Florian Hübner.

 

Für den Prümer Trainer war es das schnellstes und beste Verbandsligaspiel, dass er in den letzten Jahren erlebt hatte.  In der 17. Minute verletzte sich der bis dahin auf der rechten Angriffsseite für mächtig Wirbel sorgende Prümer Michael Plano schwer, musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Plano bereits vier Treffer markiert! Spätestens ab der 20. Minute zollte der Gast nach Meinung von SK Coach Garbe dem Pokalspiel am Mittwoch kräftemäßig Tribut. Prüm fand jetzt die sich bietenden Lücken im Gästedeckungsverband und zog zur Pause auf 18:15 davon.

 

In der Pause nahmen sich die Gastgeber vor, robuster in der Abwehr zu decken, kassierten dafür nach Meinung von Garbe auch fünf berechtigte Zeitstrafen. „Die bekannte Prümer Härte hat ein heute nicht gut aufgelegter Schiedsrichter nicht geahndet. Doch das war nicht für unsere Niederlage entscheidend“, gab Hübner zu.

 

Doch Prüms Trainer Garbe nahm den Schiedsrichter in Schutz: „Der hat einen guten Job gemacht. Es ist immer schwer, in einem so schnellen Spiel als Einzelschiedsrichter alles zu sehen. Er hat aber die Ruhe und seine Linie bewahrt. Entscheidend für mich war dann in der 45. Minute die Tatsache, dass wir die doppelte Unterzahl mit 2:1 gewannen und damit dem Gegner endgültig das Genick brachen. Zudem wussten wir bereits ab der 40. Minute von der unerwarteten Niederlage der TSG Biewer gegen Bitburg, das war der zusätzliche Motivationsschub“, erklärte Garbe, der aber vor den nächsten Spielen warnt und mahnt, weiter konsequent zu arbeiten.

 

„Verlieren gehört zum Lernprozess“, resümierte HSG Spielertrainer Florian Hübner.

 

SK: Schmitz und Hoffmann - Lepage (2), Jahnke (6), Wingels (6), Neuerburg (3), Mogens (4), Kruft (3), Schaperdoth, Podriezov (7), Leppin, Plano (4)

 

HSG: Rickes – Stumm (2), Bamberger (1), Wanger (5), Hübner (4), Klünder (5), Bunn, Schelper, Schäfer (6/6), Ries (2), Casper, Dahlheimer (2), Münster.

 

TSG Biewer – TV Bitburg II 34:35 (17:17)

 

Die Niederlage der TSG Biewer im Heimspiel gegen die Reserve der TSG Biewer ist die Überraschung des Spieltages! Vier Sekunden vor dem Ende gelingt Marc Schürer in Unterzahl der Siegtreffer für die Eifelaner! Von Beginn an entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung, in die Führung ständig wechselte. Die entscheidenden Treffer kassierte das Team von Trainer Wolfgang Schnase in Unterzahl. So gelang den Gästen nach dem 30:29 der Unterzahltreffer zum Ausgleich. Beim 32:34 knapp zwei Minuten vor dem Ende führten die Gäste und schienen jetzt auf dem Weg zum Sieg. Doch die Bitburger Zeitstrafe nutzte Biewer jetzt zum Ausgleich 46 Sekunden vor dem Ende.

 

„Wir haben dumme Fehler gemacht, die Gäste waren heiß und schneller als mein Team, dem deutlich die fehlenden Trainingseinheiten anzumerken sind. Derzeit kann ich nicht mit unserer Trainingsarbeit zufrieden sein. Bei uns ist der Wurm drin. Wir verlieren einfach zu viele leichte Bälle“, klagt Schnase.

 

TSG: Krewer und Danieleski - Wenzel (2), A. Döhr, Voß (4), Backes (2), P. Döhr (1), Büssemaker (6), Krewer M. (10), Krewer A., Balas (8/2), Petri (1)

 

TVB: Hildebrandt und Frisch – Schürer (2), Walerius (3), Recking (3), Guldenkirch (8), Lübken (6/2), Engel (3), Müller (2), Wagner-Gillen, Schallert (1)

 

SV Gerolstein – HSC Schweich II 36:21 (18:11)

 

Es war ein sehr schleppender Start der Gerolsteiner Mannschaft in das Spiel, den die Schweicher anfangs gut nutzten. Nach 10 Minuten waren die Gastgeber das erste Mal in Unterzahl und fanden in dieser Situation gute Kombinationen und ein taktisch starkes Spiel. Bis zum 9:8 in der 22. Minute hielten die Gäste die Begegnung in der Eifel offen, dann setzten sich die Brunnenstädter mit fünf Treffern in Folge auf 14:8 in der 26. Minute ab. Kontinuierlich bauten die Hausherren jetzt ihren Vorsprung aus, hatten spätestens nach dem besseren Start in die zweite Hälfte beim 24:13 in der 41. Minute das Spiel klar entschieden.

 

"Trotz eines holprigen Starts gelang meiner Mannschaft ein verdienter, souveräner Sieg." so Trainer Mesevic. Nach der Halbzeit bekamen auch die jungen Spieler der Gerolsteiner die Chance ihre Qualität und ihren Platz in der Mannschaft unter Beweis zu stellen.

 

Insgesamt war es ein sehr faires Spiel, das die Gerolsteiner am Ende dank ihrer besseren spielerischen Ideen für sich entschieden.

 

SVG: Uhren und Hoffmann – Stump (2/1), Eltze (2/1), L. Rosch (5), T. Rosch (10), Kreft (1), Koch (3/1), Vissers (3), Munkler, Servatius (1), Waldorf (5), Hell (2), Baumanns (2)

 

HSC: Monzel – Quary (3), Kratz (4), Wagner (4), Farsch, Lieser (7/4), Berg (1), Schankweiler (1), Wagner, Schurer (1), Müller

 

HSG Saarburg/Konz – TV Morbach 31:21 (13:12)

 

Ausgeglichen verlief die erste Hälfte, in der sich die Gastgeber zwischenzeitlich mit drei Treffern absetzten, den Vorsprung aber nicht in die Pause retten konnten.  Bis 16:15 blieben die Hunsrücker am Gastgeber dran, dann folgte die stärkste Phase der HSG, die sich über 19:15 in der 39. Minute auf 22:16 in der 45. Minute absetzten und damit Gästetrainer Heimo Wagner zur Auszeit zwangen. Doch nichts lief jetzt bei den Gästen zusammen und so zog das Moske Team auf 29:17 in der 52. Minute davon, das Spiel war entschieden!

 

„Leider haben wir unser Niveau dem Spiel der ersatzgeschwächten Gäste angepasst, die ohne etatmäßigen Rückraum antraten. Nach dem Wechsel war auch unser Torhüter auf die Würfe der Gäste besser eingestellt und letztlich kamen wir gegen einen technisch schwachen Gast, dem das Fehlen der wichtigen Spieler deutlich anzumerken waren, zum einem klaren Sieg. Am Ende werden wir wohl im Mittelfeld der Tabelle landen“, glaubt HSG Coach Uwe Moske.

 

HSG: Dupre -  Hoffmann T. (4), Lorth (3), Meyer (4), Moske (5), Bläsius, L. Rüger (2), Hoffmann S. (2/1), P. Rüger (11/4), Morin

 

TVM: Späder - Müllner (2), T. Hoffmann (5), N. Hoffmann (6), Denzer (1), Pitz (4), Thees (1), T. Mettler, J. Mettler (2), Staatz

 

SG Gösenroth/Laufersweiler II – HSC Igel 38:23 (18:11)

 

Verwundert rieben sich die Zuschauer in der Sohrener Schulsporthalle die Augen! Die Gäste bestimmten die Anfangsphase und legten bis zum 7:8 in der 14. Minute ständig vor, dann aber kamen die Hausherren besser ins Spiel. Über 11:8 drehte das Team von Trainer Jochen Tatsch die Begegnung und setzte sich zur Pause vorentscheidend auf 18:11 ab.

 

Auch nach dem Wechsel hielten die Gäste zunächst mit, brachen aber nach dem 27:23 in der 47. Minute völlig ein, erzielten in den letzten 13 Minuten keinen Treffer mehr und so kam die SG zum einen hohen 38:23 Heimsieg.

 

„Es war lange ein unansehnliches Spiel, typisch für Sonntagnachmittag. Meine Spieler hatten die Begegnung schon im Kopf abgehakt und es wurde erst in der Schlussphase deutlicher. Wenn man nur 80 Prozent Einstellung mitbringt, macht man sich das Leben selbst schwer. Igel war in der Schlussphase platt und schloss viel zu früh ab. So kam unser klarer Erfolg zustande“, resümierte SG Coach Jochen Tatsch.

 

SG: Kaltenmorgen – Röhrig (4), Löwen (6), Reuter (2), Echternacht (1), Dreher (2), Hassley (1), Wagner (1), Kaltenmorgen M. (3), Peltsch (3), Müller, Klein (5), Friedrich (10/5)

 

HSC: Schmitz und Weier– Bechtel, Korn, Kesseler (8), Monzel (4), Derschang (4), Fusenig (3), Werdel (4/3), Jager, Vucenovic, Thomas

 

 

Vorschau auf den Spieltag 4./5. November 2017.

 

TSG Biewer - TV Bitburg II (Samstag, 19 Uhr, Wolfsberghalle) 

 

Biewer wird nach der Niederlage gegen Gösenroth versuchen einen wichtigen Heimsieg einzufahren. Durch den Trainerwechsel in Bitburg ist dort wieder Ruhe eingekehrt und ich erwarte ein enges Spiel. Sieg für Bitburg.

 

SK Prüm - HSG Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach

(Samstag, 19.30 Uhr, Wandalbert-Hauptschule) 

 

Das Spitzenspiel der Woche findet in Prüm statt. Es wird ein enges Spiel werden beim dem Kleinigkeiten den Ausschlag über Sieg oder Niederlage geben werden. Meine ehemalige Mannschaft hat sich gefestigt und wird mit viel Selbstvertrauen nach dem Sieg in Saarburg nach Prüm reisen. Wenn sie das Pokalspiel am Mittwoch verletzungsfrei überstehen, werden sie knapp gewinnen.

 

SV Gerolstein- SC Schweich (Samstag, 19.30 Uhr, Grundschule) 

 

Gerolstein hat sich im Laufe der Saison gefestigt und ist nicht chancenlos, wenn sie in Bestbesetzung antreten. Bei der Schweicher Mannschaft weiß man nie genau, in welcher Formation sie antreten werden. Sieg für Gerolstein.  

 

SG Gösenroth/Laufersweiler II - HSC Igel (Sonntag, 17 Uhr, Sohren) 

 

Klarer Favorit in diesem Spiel ist Gösenroth. Wenn sie ihr Tempospiel aufziehen können werden sie den nächsten Heimsieg einfahren. Igel wird, wenn ihre verletzten Spieler zurückkehren, den einen oder anderen Punkt sicher noch machen. 

 

HSG Saarburg/Konz - TV Morbach (Samstag, 19.30 Uhr, Schulzentrum Beurig)

 

Saarburg wird sich gegen Morbach durchsetzen. Sie haben noch nicht richtig in die Saison gefunden und werden sich meiner Ansicht nach noch steigern. 

 

 

 

Spieltag 28./29. Oktober 2017

 

TV Hermeskeil – SK Prüm 15:33 (8:21)

 

Zum erwarteten klaren Sieg kam der SK Prüm beim Aufsteiger Hermeskeil. Doch verwundert rieben sich die Zuschauer in der Ruwertalhalle die Augen, der Außenseiter legte bis zur 5. Minute auf 3:0 vor, ehe die Gäste ihr Spiel fanden und über 3:3 in der 9. Minute bis auf 5:14 in der 20. Minute vorentscheidend davonzogen. Die Messe war früh gelesen! Nach dem Wechsel war beim 10:30 in der 48. Minute der Klassenunterschied klar erkennbar. Prüm kommt damit im sechsten Spiel zum sechsten Sieg und führt die Tabelle weiter mit weißer Weste an.

 

„Unsere Chancenverwertung war einfach grottig. So kam Prüm immer wieder ins Gegenstoßspiel und bestrafte damit unser Abschlussverhalten. Zudem stand mit Michael Schmitz ein starker Torwart im Kasten der Eifelaner. An diesem Tag konnten wir, da wir auch ersatzgeschwächt waren, nicht dagegen halten“, fand TV Spielertrainer Frank Laible.

 

TVH: Krämer - Prümm (3), Kratz (2), Fuchs (4), Valerius, Schneider, T. Laible, F. Laible (3), Treinen (2), Zentz (1)

 

SK: Schmitz und Hoffmann – Lepage (3), Jahnke (2), Wingels (11/2), Neuerburg (1), Morgens, Kruft (4), Schaperdoth (3), Neisius, Kipp, Podriezov (2), Leppin (1), Plano (6)

 

TV Morbach – HSC Igel 33:33 (18:16)

 

Über 5:1 und 8:3 schienen die Hunsrücker auf einem guten Weg. Auch die von Gästetrainer David Juncker in der 11. Minute genommene Auszeit beeindruckte das Team von Heimo Wanger zunächst wenig. Bis zum 16:12 in der 25. Minute hielt der vier Tore-Vorsprung der Gastgeber, doch Igel wurde stärker, kämpfte sich bis zur Pause auf 18:16 heran, um dann erstmals beim 21:22 in der 36. Minute in Führung zu gehen. Ab diesem Zeitpunkt lieferten sich beide Teams das Kopf an Kopf Rennen, bei dem den Gästen scheinbar eine Vorentscheidung gelungen war, als die Mannschaft auf 25:28 in der 44. Minute davonzog und so Gastgebertrainer Wagner zur Auszeit zwang. Nach dem 29:29 in der 53. Minute war die spannende Schlussphase eingeläutet.

 

„Wir haben leider wieder sehr schlecht verteidigt, viel zu viele einfache Gegentore kassiert und vorne unfassbar viel verworfen! Zwei Siebenmeter, drei oder vier Gegenstöße und weit mehr als ein Dutzend weitere, frei vor dem Torwart vergebene Würfe sind einfach viel zu viel. Mindestens 10 Holztreffer kommen noch dazu! Wir hätten locker deutlich mehr als 40 Tore machen können, wenn nicht müssen. Aber so haben wir es leider wieder nicht geschafft, eine Führung ins Ziel zu retten. Zum Glück war Morbach phasenweise mehr mit dem Schiedsrichter beschäftigt als mit uns und hat unsere Schwächen nicht komplett ausgenutzt. Am Ende ein Spiel, das beide hätten gewinnen können“, resümiert Gästetrainer David Juncker.

 

Morbachs Trainer Heimo Wagner bestätigt die Aussagen seines Trainerkollegen: „Wir kamen dank einer guten Mannschaftsleistung und eines starken Keepers gut ins Spiel und haben bis kurz vor der Halbzeit auch deutlich geführt. Unverständlicherweise haben wir es dann schleifen lassen und so kam Igel wieder ran. Den Punkt haben wir uns dann mit der Brechstange erkämpft. Sicherlich sind die vielen Diskussionen mit dem Schiedsrichter negativ zu werten, doch das liegt auch an der bei uns nachlassenden Konzentration. Beide Teams waren stark ersatzgeschwächt, bei uns fehlte der komplette Rückraum verletzungsbedingt. So war es kein hochkarätiges Spiel, die Punkteteilung geht in Ordnung“, findet Wanger.

 

TV: Späder und Thees (2) - Müllner, Denzer, N. Hoffmann (3), Wilbert (8), Pitz (4/1), T. Hoffmann (7/1), T. Mettler (6), J. Mettler (3).

 

HSC: Pütz und Weier – Bechtel (2), Kesseler (3), Monzel (6), Ossadnik (5/1), Derschang (1), Fusenig (4/1), Werdel (6), Vucenovic (2), Thomas (4), Korn

 

HSG Saarburg/Konz – HSG Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach 32:34 (15:22)

 

Entschieden wurde das Spiel in der ersten Hälfte, als Gästetorwart Rickes Garant für den klaren Halbzeitvorsprung seines Teams war. Bei uns stand einfach keine Abwehr auf dem Platz und im Angriff trafen wir das Tor nicht. Erst nach dem Wechsel stimmte die Einstellung bei uns und wir haben endlich die Leistung in Abwehr und Angriff abgerufen. Am Ende fehlte uns das Quentchen Glück um das Spiel noch zu drehen. Es war letztlich nach einem umkämpften aber fairen Spiel ein verdienter Sieg der Hunsrücker. Lediglich Tobi Hoffmann hielt uns mit seinen Toren im Spiel, dass von Willi Böhm gut geleitet wurde. Er verlor nie seine Linie und das ist heute nicht mehr selbstverständlich“, resümierte Tim Moske, Pressesprecher der Gastgeber.

 

„Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Endlich hat sie mal Courage gezeigt und über 50 Minuten eine gute Leistung abgerufen.  Hellwach in der ersten Halbzeit waren wir im Abschluss konsequent und hatten in Torwart Kristofer Rickes einen starken Rückhalt, der auch das Torhüterduell klar für sich entschied. Nach dem Wechsel folgte eine kurze geistige Auszeit meines Teams und ich war gezwungen beim 27:30 in der 53. Minute die Auszeit zu nehmen. Dann sorgten Philipp Stumm und Martin Klünder für klare Verhältnisse. In den letzten beiden Minuten war die Freude über den Sieg höher als unsere Konzentration und so kam der Gastgeber nach dem 28:34 zur Ergebniskosmetik“, resümierte Gästetrainer Florian Hübner.

 

HSG S/K: Dupre - T. Hoffmann (9), Lorth (9/2), Scherf, Moske (4), Barth, Bläsius, L. Rüger (1), Hoffmann, P Rüger (6/3), Morin (3)

 

HSG T/A/S: Rickes – Stumm (4), Bamberger (2), Conrad, Diehl (7), Wagner, Hübner, Klünder (11/3), Bunn, Schäfer, Ries, Casper (2), Dahlheimer (8), Münster.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler II – TSG Biewer 40:37 (23:14)

 

Für die Überraschung sorgte die Hunsrück SG, die dem bisher verlustpunktfreien Gast aus Biewer die erste Saisonniederlage beibrachte. Nach dem 6:6 setzte sich das Tempospiel der Gastgeber immer deutlicher durch, ab der 16. Minute gab es dann kein Halten mehr. Über 15:10 in der 20. Minute setzte sich das Team von Trainer Jochen Tatsch zur Pause entscheidend auf 23:14 ab.

 

„In den Anfangsminuten stand unsere Deckung noch nicht, dann kamen wir immer wieder zu leichten Toren über den Gegenstoß. Bei den Gästen stimmte das Umschaltspiel von Angriff auf Abwehr nicht. Doch zur Pause dachten die Spieler schon das Spiel sei durch“, klagte Tatsch.

 

So gelang den Gästen bis zur 45. Minute die Resultatsverbesserung zum 29:25, doch der Sieg der Gastgeber war nie gefährdet.

 

„Mit unserem Tempo kam Biewer einfach nicht klar, hier haben vor allem die drei jungen RPS Liga Spieler bei uns überzeugt. Im zweiten Spielabschnitt stellten beide Teams das Abwehrspiel ein. Das es noch enger wurde lag auch an der Tatsache, dass ich viel gewechselt habe“, erklärte der SG Coach.

 

SG: Kaltenmorgen – Conrath (5), Röhrig (3), Saam (7), Reuter (4), Dreher (2), Hassley (4), Wagner, Kaltenmorgen (3/3), Peltsch (4), Müller (1), Bottlender (2), Klein (5)

 

TSG: Adams – A. Döhr (3), Voß (5), P Döhr (5), Büssemaker (6), Krewer (4), Haak (1), Balas (10/5), Danielewski, Petri (3).

 

TV Bitburg II – SV Gerolstein 39:28 (18:15)

 

Das Spiel wurde gleich nach dem Wiederanpfiff entschieden, als es dem Klimek-Team gelang, sich über 20:15 in der 32. Minute auf 28:18 in der 44. Minute abzusetzen. Ab jetzt war nur die Frage nach der Höhe des Gastgebersieges fraglich.

 

„Ich freue mich über den ersten Sieg nach meinem Comeback. In der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit haben wir einfach zu viele Chancen liegen lassen. Ich bin froh, dass zwei Spieler aus dem RPS Ligateam ausgeholfen haben. Leider haben wir derzeit nur sechs gesunde Feldspieler im Kader. Die Vorbereitung auf die Spiele ist nicht einfach, dass wir die Studenten nicht im Training haben. Das ist kein Vorwurf, sondern erklärt die Tatsache, dass wir mit dem kleinen Kader auf unsere 1. Mannschaft zurückgreifen müssen Die Spieler aus dem RPS Ligateam haben wir phasenweise eingesetzt. Im Tor zeigte Stefan Frisch im Zusammenspiel mit der Abwehr eine gute Leistung und in der zweiten Hälfte war es ein gutes Spiel meines Teams. Mit dem Sieg haben wir wieder einen kleinen Schritt nach vorne gemacht und schon jetzt freue ich mich auf das kommende Spiel gegen Biewer, in dem wir für eine kleine Überraschung sorgen wollen. Es war ein solides Spiel meines Teams, auf das wir jetzt aufbaue können und wir schauen positiv nach vorne“, sagte TVB Coach Janosh Klimek.

 

TVB: Müller und Frisch – Schürer (6), Recking (9/3), Guldenkirch (5), Lübken, Schaal (1), Engel (4), Pütz (4Y), Crames (9/3), Schallert (1).

 

SVG: Hoffmann - Stump (6), L. Rosch (4/2), T. Rosch (2), Kreft (7), Koch (2), Vissers, Eltze, Mesevic (4/2), Hell (1), Baumanns (1)

 

Vorschau auf den Spieltag 28./29. Oktober 2017

 

Den kommenden Spieltag tippt David Juncker, neuer Trainer beim HSC Igel:

 

SG Gösenroth/Laufersweiler II – TSG Biewer (Samstag, 16.30 Uhr)

 

Gösenroth/Laufersweiler kenne ich noch nicht, die Ergebnisse lassen für mich aber darauf schließen, dass es sehr auf Tagesform und Besetzung ankommt. Knappe Siege gegen Schweich, aber auch gegen I/K/H, dafür eine Niederlage in Gerolstein sind dafür ein Anzeichen. Biewer hat sich offenbar endgültig gefunden, selbst wenn Balas mal nicht über 10 Tore macht, springen andere in die Bresche. Mehr als 36 Tore im Schnitt sprechen eine deutliche Sprache. Wenn alles normal läuft: klarer Auswärtssieg!

 

TV Morbach – HSC Igel (Samstag, 19.30 Uhr, Baldenauhalle)

 

Morbach scheint nach dem Trainerwechsel einen Sprung gemacht zu haben, auch wenn es noch nicht zu vielen Punkten gereicht hat. Prüm, I/K/H und Biewer sind aber auch keine Gegner mit denen sie sich, genauso wie wir uns, messen müssen. Bei uns bleibt das alte Problem: wer wird überhaupt auflaufen können? Zwei der wenigen fitten Spieler werden auf Grund lange geplanter anderweitiger Verpflichtungen fehlen und wir haben weiterhin 5 Langzeitverletzte ohne Prognose, wann sie zurückkehren könnten. Drei davon haben noch kein einziges Spiel diese Saison bestritten. Ob die zuletzt angeschlagenen aus der Partie gegen Saarburg heil rausgekommen sind, bleibt noch abzuwarten. Benny Steil im Angriff und Bernd Grundhöffer in der Abwehr fehlen uns an allen Ecken und Enden, wirkliche Optionen haben wir auf mehreren Positionen seit Wochen quasi keine. Aus der zweiten Mannschaft kann uns auf Grund des Spielplanes und deren ebenfalls nicht allzu dicker Personaldecke auch nur sporadisch und im Wechsel jemand aushelfen. Von daher ist das Ziel, uns so gut es halt geht zu verkaufen und wenn zählbares rauskommt, nehmen wir es gerne mit. Prognose: alles ist möglich. Wenn wir eine spielfähige Truppe aufbieten können, sind wir sicher nicht ganz chancenlos.

 

HSG Saarburg/Konz – HSG Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach

(Samstag, 19.30 Uhr, Schulzentrum Beurig)

 

Sollte Tiefenstein aus dem vollen schöpfen können und auch nur ansatzweise an die Wurfausbeute aus dem Spiel gegen uns anknüpfen können, wird das der nächste Auswärtssieg. Zumindest im Spiel gegen uns war in der Abwehr 1:1 zu harmlos, was gegen Tiefenstein zum Verhängnis werden könnte. Tipp: Tiefenstein gewinnt mit mehr als 5.

 

TV Bitburg II – SV Gerolstein (Samstag, 20 Uhr, Edith Stein Hauptschule)

 

Außer der Auftaktniederlage gegen Biewer waren alle Gerolsteiner Ergebnisse knapp, ein ausgeglichenes Punktekonto spricht für die Mannschaft. Auch wenn es noch früh in der Saison ist, haben wohl nicht viele (mich eingeschlossen) damit gerechnet, das Bitburg schlechter platziert sein wird. Sollte Bitburg Unterstützung aus der direkt vorher spielenden Ersten bekommen, tippe ich dennoch auf einen Sieg von Bitburg, falls nicht könnte es knapp für Gerolstein enden.

 

TV Hermeskeil – SK Prüm (Sonntag, 14 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Sollte Prüm mit der teilweise sehr grenzwertigen Härte der Hermeskeiler, die ich mir schon zweimal diese Saison angesehen habe, klarkommen, werden Sie das Spiel problemlos gewinnen, dafür ist Hermeskeil offensiv schlicht zu sehr von nur zwei Spielern abhängig. Prüms erste wirkliche Hürde erwarte ich erst eine Woche später gegen Tiefenstein.

 

 

Berichte vom Spieltag 21./22. Oktober 2017

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II – TV Bitburg II 28:25 (13:9)

 

HSG Trainer Jürgen Roth musste verletzungsbedingt auf Manuel Berg verzichten, während der Gästetrainer Klimek auf die RPS-Liga-Spieler verzichten musste. Nach einer recht ausgeglichenen Anfangsphase bis zum 6:6 in der 16.Minute, setzte sich die Heimmannschaft über 10:6 bis zum Halbzeitstand von 13:9 langsam ab.

 

Das nur neun Gegentore im 1.Spielabschnitt zugelassen wurden, lag an einer guten Abwehrleistung und einem starken Jonas Schmidt im Tor. Im zweiten Spielabschnitt pendelte sich eine 4-Tore-Führung bis zur 40. Minute ein.

 

Diese Führung wurde bis auf 26:18 ausgebaut. In den letzten 10 Minuten wurde seitens der TV Bitburg noch etwas Ergebniskosmetik betrieben und somit endete das Spiel mit 28:25. „Alle Spieler erhielten genügend Spielanteile. Im Angriff überzeugten insbesondere Kristof Schell und Kris Jünemann mit jeweils sechs Toren, der Sieg gegen den TV Bitburg II war verdient, allerdings wird es im Rückspiel in Bitburg eine schwere Aufgabe, ebenfalls das Spielfeld erfolgreich zu verlassen“, meint HSG Pressesprecher Robin Braun.

 

HSG: Schmidt und Flammann - Ströher (2), C. Klei (2), Schub, Fritz, K. Schell (6), Schub (7/5), Schneider, Kirst (1), Anton, Braun (1/1), Jünemann (6), B. Klei (3)

 

TVB: Müller und Frisch – Schürer (3), Recking (1), Lüben (7/1), Wagner-Gillen (3), Pütz (4), Crames (4), Müller (2), Stamer, Schallert (1)

 

SV Gerolstein – SG Gösenroth/Laufersweiler II 35:33 (17:17)

 

Es war ein Spiel auf Augenhöhe, in dem sich die Gastgeber beim 32:27 in der 56. Minute schon als Sieger wähnten, doch die Hunsrücker kämpften sich bis zum 33:32 in der 58. Minute heran, das Herzschlagfinale war eingeläutet. Am Ende besiegt Gerolstein den Gegner aus dem Hunsrück durch eine Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit.

 

„In einem fairen Spiel unter einer guten und konsequenten Schiedsrichterleistung konnten wir unsere Anzahl an verursachten Zeitstrafen im Vergleich zu den Vorwochen deutlich herunterschrauben“, freute sich SVG Pressesprecher Dominik Koch.

 

Besser ins Spiel kam Gösenroth, die über 3:5, einem zwischenzeitlichen 6:6 Ausgleich auf 6:10 davonzogen. In der Folge leitete der SVG durch den gut aufgelegt David Munkler am Kreis und Linksaußen Tim Rosch die Wende ein und spielte die 15:13 Führung heraus. Anstatt die Führung in Überzahl jedoch auszubauen, konnten die Gäste zum 17:17 Pausenstand gleichziehen.


„Aus der Kabine kamen wir dann deutlich stärker und konsequenter. Durch einen bärenstarken Spielertrainer Edin Mesevic, der immer mindestens zwei Gegenspieler binden konnte, kamen wir zu klaren Wurfmöglichkeiten denen letztendlich nur der starke Gösenrother Torhüter etwas entgegensetzen konnte. Durch eine volle Bank konnten wir auch eine etwas schlechtere Schlussphase abfangen. Unnötige Zeitstrafen auf unserer Seite nutzten die Gäste mit einer offenen Manndeckung aus um noch einmal heran zu kommen.  Letztendlich hielten wir die Führung“ freute sich Koch.

 

SVG: Uhren und Hoffmann– Stump, L. Rosch (6/3), T. Rosch (8), Kreft (1), Munkler (8/1), Eltze, Servatius, Waldorf (3), Koch (3), Mesevic (4), Hell (1), Baumanns (1).

 

SG: Kaltenmorgen – Röhrig (5), E. Hermann (2), Echternacht (2), Dreher (4), Hassley (3), Wagner (1), Kaltenmorgen (8/5), Peltsch (4), Bottlender (1), Klein (3).  

 

HSG Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach – TV Hermeskeil 38:29 (24:11)

 

Wenig Grund zur Klage hatte HSG Trainer Florian Hübner nach der ersten Hälfte des Spiels seiner Mannschaft gegen Aufsteiger Hermeskeil. Über 7:3 in der 11. Minute bis 23:9 in der 27. Minute lief das Spiel der Gastgeber wie sich dies Hübner vorgestellt hatte.

 

„Zur Pause hatte ich wenig Grund, viel zu sagen. Doch in einigen Gesichtern konnte ich erkennen, dass die Spannung raus war.  So fehlte unserem Spiel nach dem Wechsel die Konsequenz im Abschluss. Wir vergaben 15 hundertprozentige Chancen, Hermeskeil spielte seinen Stiefel runter und kam so zur Resultatsverbesserung. Grottenschlecht aber war die Schiedsrichterleistung. Hermeskeils Spielertrainer Frank Laible und ich mussten mehrfach über die gefällten Entscheidungen schmunzeln. Was aber überhaupt nicht geht, dass verletzte Spieler auf dem Feld nicht gleichbehandelt werden dürfen, sondern die Unparteiischen diskutieren. So kassierte ich, nachdem ein Spieler von mir verletzt auf dem Feld lag, eine Zeitstrafe wegen unberechtigtem Betretens des Feldes. Statt mich endlich aufs Spielfeld zu lassen, liefen die Absprachen der Unparteiischen. Zudem kamen die Gäste meist den berühmten Schritt zu spät, kassierten aber nur Zeitstrafen“, klagte HSG Trainer Hübner.

 

HSG: K. Rickes und Münster – Bamberger (1), Stumm (3), Diehl (8), Wagner (4), Klünder (12/4), Bunn, Schelper, Schäfer (4/2), Ries (2), Casper (1), Dahlheimer (3)

 

TVH: Krämer - Prümm (3/1), Kratz (5), N. Laible (8/1), Zey (4), Schneider (1), T. Laible (1), F. Laible (2), Treinen (3), Blind, Zentz (2)

 

TSG Biewer – TV Morbach 37:25 (16:15)

 

Eine Halbzeit lieferte der Gast aus dem Hunsrück der TSG Biewer ein Spiel auf Augenhöhe, am Ende setzten sich die Trierer aber deutlich mit 37:25 durch. Es war im ersten Spielabschnitt ein ausgeglichenes Spiel, bei dem die Gastgeber erstmals mit 4:3 in der 8. Minute in Führung gehen konnten. Über 10:5 in der 15. Minute deutete alles auf eine frühe Entscheidung hin, doch die Auszeit vom Morbachs Trainer Heimo Wagner zeigte zunächst keine Wirkung, bis 14:10 legten die TSG’ler deutlich vor. Erst die Auszeit von TSG Trainer Wolfgang Schnase nützte den Gästen!  Sie verkürzten jetzt bis zur Pause auf 16:15!

 

„Nach der deutlichen Führung wollen wir zuviele und kassierten unnötige Gegentreffer. Allerdings zeigte Gästetorhüter Oliver Staatz jetzt auch seine Stärken“, lobte Schnase.

 

Die Gastgeber kamen besser aus den Startlöchern, legten auf 19:15 in der 33. Minute vor und hatten die Gäste spätestens beim 28:20 in der 49. Minute entscheidend abgeschüttelt. Auch die Auszeit der Gäste brachte keine Wende mehr, im Gegenteil! Über 35:21 läuteten die Gastgeber jetzt ihren nach der ersten Hälfte in dieser Höhe nicht zu erwartenden Sieg ein.

 

„Es waren vor allem Matthias Krewer und Andi Döhr die jetzt die Mannschaft mitrissen, zudem zeigte Philipp Döhr, dass er seine Verletzung auskuriert hatte und unsere Abwehr entscheidend stabilisierte. In der zweiten Hälfte war unsere volle Bank von Vorteil, wir konnten die konditionelle Überlegenheit jetzt ausspielen. Der Mannschaft war im zweiten Spielabschnitt der unbedingte Siegeswille anzumerken. Morbach trat ersatzgeschwächt an, hielt aber gut dagegen“, fand Schnase.

 

TSG: Adams – Wenzel, A. Döhr (13), Kordes, Voß, P. Döhr (2), Büssemaker (5), M. Krewer (7), Haak (1), A. Krewer (2/1), Balas (7/3), Petri

 

TVM: Späder, Staatz und Thees - Rossler (1), N. Hoffmann (2), Wilbert (4), J. Mettler (3), T. Hoffmann (5), Denzer (1), T. Mettler (6), Pitz (3)

 

SK Prüm – HSC Schweich II 34:24 (15:9)

 

Berufsbedingt fehlte den Eifelaner Trainer Siggi Garbe sowohl in der Trainingswoche als auch beim Spiel. So übernahm Mario Ringer seinen Part. „Nach schwacher Leistung gegen Bitburg war die Mannschaft gefordert. Voll konzentriert und fokussiert wollten wir das Spiel angehen und dabei den Gegner nicht unterschätzen“, verriet SK Pressesprecher Udo Baur.

 

Beim 8:3 in der 16. Minute legte Schweichs Trainer Steph Arenz erstmals die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch, nahm die Auszeit und hoffte, den freien Fall seines Teams, das ohne Verstärkungen aus dem Rheinlandligateam auskommen musste, zu stoppen. Bis zur Pause lieferten die Gäste dann ein Spiel auf Augenhöhe, ohne jedoch den Rückstand verringern zu können. Prüm kam wie entfesselt aus der Kabine, entschied die Begegnung mit 19:10 in der 36. Minute frühzeitig. Am Ende feierten die Eifelaner den ungefährdeten Sieg und den fünften Saisonsieg in Folge. Die Mannschaft behält ihre weiße Weste und führt die Liga an!

 

„Die Mannschaft hat alles umgesetzt, was vorgegeben war. Wichtig war, dass wir die Dominanz bis zum Ende durchgezogen haben und auch die jungen Spieler ihre Spielanteile nutzten und sich in die Torschützenliste eintrugen und auch für ihre Trainingsabeit belohnt wurden“, lobte Baur.

 

SK: Schmitz und Hoffmann - Lepage (1), Wingels (6), Neuerburg (2), Kruft (4), Bastuck, Schaperdoth (3/2), Neisius, Kappelmann (2), Podriezov (9), Leppin, Lemmen (4), Plano (3),

 

HSC: Monzel und Fuchs – Collet (5), Kratz (6), Hein (1/1), Wagner (3), Farsch, Antony (4), Schankweiler (3), Wagner (2), Schurer

 

HSC Igel – HSG Saarburg/Konz 29:31 (12:14)

 

„Diese Woche gab es mal wieder neue Verletzungen, so dass wir sogar kurz überlegt haben, das Spiel abzusagen. Da sich aber zwei Spieler der zweiten Mannschaft und drei angeschlagene dazu bereit erklärt haben, soweit es geht zu helfen, hatten wir im Endeffekt sogar Auswechselspieler auf der Bank! Natürlich war bei nur vier wirklich fitten Feldspielern aus dem Kader der 1. Mannschaft nicht sehr viel zu erwarten. Aber obwohl außer für kurze Verschnaufpausen sechs dann quasi durchgespielt haben, haben wir uns sehr viel teurer verkauft, als wir es selbst vorher gedacht hatten. Ein besonderer Dank daher an Manuel, Hajo, Andy, Micha und Thommy! Im Spiel selbst ging es von Anfang an sehr ausgeglichen zu, die Führungen haben ständig gewechselt. Leider haben wir durch ein paar überhastete Aktionen Mitte der zweiten Halbzeit eine 4-Tore Führung (23:19 in der 45. Minute) wieder hergeschenkt, das hatte ein Stück weit wohl auch mit nachlassender Kondition zu tun. Insgesamt schade, dass es nicht zu mehr gereicht hat in einer Partie, auf die sich aufbauen lässt und die von Andreas Rosch absolut souverän geleitet wurde“, resümierte Igels Trainer David Juncker.

 

HSC: Pütz und Weier – Bechtel (3), Meyer (1), Kesseler (6), Monzel (4), Derschang, Fusenig (8/4), Werdel (6/1), Jager (1), Vucenovic, Herresthal

 

HSG: Dupre - Moske (5), Lorth (7/1), Meyer (3), Dauster, Barth, Bläsius (1), L. Rüger, Thymian (4), Hoffmann, P. Rüger (8/4), Morin (3)

 

 

 

Vorschau auf den Spieltag 21./22. Oktober 2017

 

Den kommenden Verbandsligaspieltag tippt Jochen Tatsch, Trainer der SG Gösenroth/Laufersweiler II:

 

TSG Biewer – TV Morbach (Samstag, 17.30 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Aufgrund der bisherigen Ergebnisse sollte es eine klare Sache für die Gastgeber werden. Die Tabelle spiegelt aus meiner Sicht - obwohl erst vier Spieltage vorüber sind – die Kräfteverhältnisse wieder. Die Meisterschaft wird nur über die Mannschaft von Wolfgang Schnase gehen. Auf Morbacher Seite gilt es nach der für mich überraschenden Heimniederlage gegen Gerolstein nicht in einen Negativstrudel zu geraten und sich ordentlich zu verkaufen. Tipp: Heimsieg

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II – TV Bitburg II (Samstag, 17.30 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Bitburg schätze ich – vor allem nach dem Comeback von Janosh Klimek auf der Trainerbank – als stark ein. Allerdings ist die Truppe wie die meisten Reserveteams von der Abstellung der Spieler von oben abhängig. Daher ist davon auszugehen, dass Bitburg nicht mit dem Kader vom Wochenende auflaufen wird, Irmenach aber in Bestbesetzung antreten wird. Außerdem will Jürgen mit seiner Mannschaft sicher die knappe und unglückliche Derbyniederlage wettmachen. Tipp: Heimsieg

 

SV Gerolstein – SG Gösenroth/Laufersweiler II (Samstag, 19.30 Uhr, Grundschule)

 

Wir fahren den weiten Weg in die Eifel natürlich nicht, um die Punkte in Gerolstein zu lassen. Der Sieg im Derby gegen die HSG IKH sollte meinen Jungs Selbstvertrauen geben. Da unsere erste Mannschaft parallel spielt, gehe ich am Samstag nicht von Verstärkungen von oben aus. Trotzdem sollten wir einen relativ breiten Kader haben und wollen den Sieg vom Wochenende bestätigen. Auf Gastgeberseite stechen als Torschützen Spielertrainer Mesevic und Marius Kreft heraus, wir wollen unser Spielsystem allerdings nicht am Gegner ausrichten. Tipp: Auswärtssieg

 

SK Prüm – HSC Schweich II (Samstag, 19.30 Uhr, Wandalbert-Hauptschule)

 

Falls Prüm mit der richten Einstellung ins Spiel geht, sollten die Trauben für die junge Schweicher Mannschaft ziemlich hoch hängen. Gegen uns war das allerdings nicht der Fall und so waren wir mit einer U-20-Mannschaft bis kurz vor Schluss auf Augenhöhe. Falls die Moselaner auf Mangold zurückgreifen können, ist daher durchaus mit einer Überraschung möglich. Allerdings gehe ich davon aus, dass Siggi Garbe sein Team entsprechend einstellen wird und den Schlendrian nicht zulassen wird. Tipp: Heimsieg

 

HSC Igel – HSG Saarburg/Konz (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Auf Igeler Seite wird einiges davon abhängen, ob Benedikt Steil wieder mit von der Partie ist. Mit Martin Klünder ist er für mich der stärkste RR der Verbandsliga, allerdings ist die Mannschaft – wie man am Ergebnis vom Wochenende sehen kann – doch sehr stark von ihm abhängig. Saarburg hat erst zwei Spiel bestritten und steht auch schon etwas unter Zugzwang. Daher gehe ich von sehr motivierten Gästen aus.Tipp: Auswärtssieg

 

HSG Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach – TV Hermeskeil (Samstag, 19.30 Uhr, Stadenhalle)

 

Trotz der Steigerung von Spiel zu Spiel des Aufsteigers aus Hermeskeil gehe ich von einem deutlichen Heimsieg aus. Tiefenstein ist deutlich stärker besetzt. Allerdings scheint sich die Personalsituation auf Gästeseite etwas zu entspannen, so dass die Gastgeber das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen sollten. Was passiert, wenn man ein Spiel schon vor dem Anpfiff abhakt, haben wir vor einigen Wochen erfahren. Falls es Florian Hübner gelingt seine Mannschaft entsprechend einzustellen sollte aber nichts anbrennen. Tipp: Heimsieg

 

 

Berichte vom Spieltag 14./15. Oktober 2017

 

TV Bitburg II – SK Prüm 26:27 (10:15)

Sein Comeback auf der Bitburger Bank hatte sich Janosh Klimek sicher anders vorgestellt. Das Eifelderby hielt das, was es im Vorfeld versprochen hatte. Spannung pur bis in die Schlusssekunden und letztlich die nicht genutzte Siebenmeterchance durch RPS Liga Spieler Martin Guldenkirch sicherten den Gästen aus Prüm den glücklichen Sieg, an den Prüms Trainer Sigi Garbe vor dem Anpfiff so recht nicht glauben wollte. „Hier in Bitburg ist es für jede Mannschaft schwer zu gewinnen, zumal die Gastgeber auf ihre Spieler aus der ersten Mannschaft zurückgreifen werden“, ahnte Garbe.

 

Bitburg konnte nach dem vorausgegangenen RPS Liga Spiel mit Patrick Engel und Martin Guldenkirch entsprechend verstärken. Dabei legten die Gäste los wie die Feuerwehr, führten 1:6 in der 11. Minute und zwangen Gastgebertrainer Janosh Klimek früh zu ersten Auszeit. Bis 6:10 blieb die Begegnung ausgeglichen, dann folgte die Gästeauszeit, nach der Prüm sich wieder klarer auf 6:13 absetzte.

 

Tor um Tor kamen die Gastgeber nach dem Wechsel näher, glichen beim 19:19 in der 44. Minute erstmals aus und waren beim 20:19 auf dem besten Weg, das Spiel zu drehen. Beim 25:26 nahm Gästetrainer Garbe die Auszeit, Simon Jahnke schien mit seinem Treffer zum 25:27 genau 56 Sekunden vor dem Ende für die Entscheidung gesorgt zu haben. Jetzt nahm Klimek die Auszeit. 40 Sekunden waren zu spielen, als Guldenkirch den Anschlusstreffer zum 26:27 gelingt.

 

„An der Niederlage sind wir selbst schuld, hatten soviele Chancen um gleich zwei Spiele zu entscheiden. Den Punkt haben wir verschenkt. Der Sieg der Gäste geht in Ordnung. Mit der kämpferischen Einstellung bin ich durchaus zufrieden, nicht aber mit der Chancenverwertung und dem Positionsspiel. Auf uns wartet viel Arbeit, die wir aber mit Spaß angehen werden. Für mich sind die Inhalte der kommenden Trainingseinheiten klar“, sagte Klimek.

 

TVB: Frisch - Zimmer, Schürer (1), Walerius (2), Recking (2), Guldenkirch (9/1), Lübken (1), Engel (4), Müller (3), Wagner-Gillen.

 

SK: Schmitz und Hoffmann - Lepage (2), Jahnke (3), Wingels (6/5), Neuerburg (2), Bastuck, Wielvers, Kruft, Schaperdoth, Kappelmann, Podriezov (4), Plano (10)

 

TV Morbach – SV Gerolstein 29:31 (19:16)

 

Zwei grundverschiedene Halbzeiten boten die beiden Teams ihren Zuschauern. In der ersten Hälfte lagen die Vorteile auf Gastgeberseite, die sich in einer starken Schlussphase vom 15:14 auf 19:16 zur Pause absetzten. Auch nach dem Wechsel verteidigten die Hunsrücker ihren Vorsprung, führten 22:18 in der 35. Minute, kassierten in der 45. Minute den Ausgleich zum 23:23!

 

„40 Minuten lang hat das für uns gut ausgesehen. Dann schlichen sich viele Unkonzentriertheiten in unser Spiel ein und dazu gesellten sich gleich 6 Fehlwürfe nacheinander. So kann man das Spiel nicht gewinnen“, ärgerte sich TV Trainer Heimo Wagner.

 

Beim 24:25 in der 55. Minute waren die Zeitstrafen gegen TV Spieler Marius Müllner und Gästespieler Tim Rosch sowie die nach Ansicht von Wagner berechtigte rote Karte gegen Lars Rosch auf Gästeseite spielentscheidend. Marius Kreft brachte seine Mannschaft mit zwei Treffern in Folge zum 24:27 endgültig auf die Siegerstraße. Auch die rote Karte gegen den Spielertrainer der Gäste Edin Mesevic (dritte Zeitstrafe) in der 57. Minute beim 27:30 sollte nicht mehr spielentscheidend sein!

 

„Es war ein von beiden Seiten hart geführtes Kampfspiel. Ein Kopf an Kopf Rennen“, fand Wagner.

 

TVM: Thees und Späder– Müllner, Fetzer, N. Hoffmann, Wilbert (7), Adam (5), J. Mettler (1), T. Hoffmann (2), Denzer, Sonntag (2/1), T. Mettler (5/2), Pitz (7/1).

 

SVG: Uhren und Hoffmann – L. Rosch (4), T. Rosch, Kreft (12), Vissers, Munkler (3), Schnitzler, Koch (3), Mesevic (7/2), Hell (1), Baumanns (1)

 

HSG Igel – HSG Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach 28:42 (9:20)

 

Die Atmosphäre in der Igeler Turnhalle war für HSG Trainer Florian Hübner ein Punkt, den seine Mannschaft zu fürchten schien: „Doch die war schon mal anders“, fand der Gästetrainer.

 

„Auch in der Höhe war der Gast verdienter Sieger, der klar stärkste Gegner bisher, aber auch unser schwächstes Saisonspiel. Leider wird die Personaldecke nicht wie erhofft langsam besser, sondern immer dünner und ich weiß noch nicht, ob wir am kommenden Wochenende überhaupt eine spielfähige Mannschaft haben werden“, verrät Igels Trainer David Juncker.

 

„Igel hat im Angriff mal richtig Dampf gehabt, genauso wie ich es mir so mal gar nicht vorgestellt hatte. Erst die Einwechslung von Jannik Casper und Martin Schelper brachten dem Deckungsverband die gewünschte Konstanz. Die Körperspannung war da, das Ergebnis war die klare Halbzeitführung. Das am Ende der klare Sieg heraussprang, verdanken wir auch unserem Keeper „Frede“ Münster. Trotz des Sieges ärgert mich, dass im Angriff nichts Neues, vor allem die Spielzüge ausprobiert werden. Einige im Team glauben, es so machen zu müssen, wie sie es sich vorstellen“, fand Hübner. Auf Gästeseite zeigte Bene Dahlheimer auf Rechtsaußen mit 10 Toren eine starke Leistung.

 

HSC: Pütz und Weier – Jager, Bechtel (2), Kesseler (5), Monzel (6), Ossadnik (2), Derschang, Fusenig (8/2), Werdel (2), Thomas (3), Oswald

 

HSG: Rickes und Münster – Stumm (4), Bamberger (2), Conrad (2), Casper (4), Diehl (4), Wagner (1), Dahlheimer (10), Klünder (9/3), Bunn, Schelper (1), Schäfer (3), Ries (2), Münster.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler II – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II 25:22 (11:12)

 

Im Hunsrück Derby setzt sich die Reserve des RPS Ligisten gegen die Gäste aus Irmenach/Kleinich/Horbruch II durch. 6:3 führten die Gastgeber nach 14 Spielminuten, doch die Gäste drehten beim 7:8 in der 25. Minute das Spiel. Bis zur Pause entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe.

 

Beim 16:19 kassierte SG Spieler Collin Reuter die rote Karte und Trainer Jochen Tatsch nahm die Auszeit. Seine Mannschaft drehte jetzt mit fünf Treffern in Folge zu 21:19 in der 53. Minute das Spiel! Beim 23:20 nahm Gästetrainer Jürgen Roth in der 55. Minute erneut die Auszeit, doch das Tor von Tino Peltsch zum 24:20 entschied die Begegnung.

 

„Beiden Mannschaften war die Nervosität zum Spielbeginn deutlich anzumerken. Wir fanden besser ins Spiel, verloren dann aber den Faden. Sicherlich war hier auch ein Grund, dass ich zu viel gewechselt habe. Zur Pause habe ich meinen Jungs gesagt, dass wir das Tempo weiter hochhalten müssen, da den Gästen irgendwann die Körner ausgehen werden. Die rote Karte gegen Colin Reuter kann man sicher geben, aber es war einfach ungeschickt von ihm. Das Torhüterduell hatben wir klar mit Leon Kaltenmorgen gewonnen. Letztlich war bei den Gästen der Ofen aus und wir sind weggezogen“, urteilte SG Coach Jochen Tatsch.

 

SG: L. Kaltenmorgen – Röhrig (5), Saam (1), Reuter (3), Conrath, Dreher (4), Hassley (1), Wagner, M. Kaltenmorgen (4), Peltsch (2), Müller, Bottlender (2), Klein (1), Friedrich (2/2).

 

HSG: Stoffel und Schmidt – Mende (6), Ströher (1), C. Klei, J. Schub, Fritz, Schell (4), D. Schub (1), Schneider, Kirst, Berg (1), Jünemann (3), B. Klei (6/2)

 

HSC Schweich II – TV Hermeskeil 30:30 (10:13)

 

Schon im Laufe der Woche verschärfte sich beim Gastgeber die Personalsituation: Mit Thomas Müller und Tobias Quary feilen zwei wichtige Spieler aus. So stellte sich HSC Coach Steph Arenz nach dem Spiel die Frage: „War das heute ein Punktgewinn oder ein Punktverlust?“.

 

Den Gastgebern fehlten die Alternativen im Rückraum. Mit 0:4 legten die Gäste vor, Schweich kam beim 5:5 zum Ausgleich, um erneut mit 5:8 ins Hintertreffen zu gelangen. Nach dem Wechsel drehten die Gastgeber das Spiel bis 18:14 in der 38. Minute, davor hatte Felix Valerius nach einem bösen Foulspiel an Basti Collet zurecht die rote Karte kassiert. „Das war in Teilen viel zu hart, was die Gäste in der Abwehr lieferten. Bis zum 28:28 blieb das Spiel weiter offen, dann setzte sich der Gast auf 28:30 ab, doch nach der Auszeit der Gäste trafen Max Kratz und Basti Collet zum verdienten Ausgleich“, fand der Schweicher Coach.

 

HSC: Monzel – B. Collet (8/1), Kratz (6), Wanger (4), Farsch, Antony (1), Lieser (7/3), Peters, Berg (2), Schankweiler (1), Wagner (1), Schurer Fuchs.

 

TVH: Krämer -  Prümm (3/2), Kratz (10), Fuchs (4), Valerius (2), N. Laible (3), T. Laible (2), F. Laible, Treinen (4), Blind, Zentz (2).

 

 

 

Vorschau auf den Spieltag, 14./15.10.2017

 

Den kommenden Verbandsligaspieltag tippt Florian Hübner, Trainer der HSG Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach:

 

HSC Igel – HSG Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ein schweres Auswärtsspiel für uns gegen einen schwer zu spielenden Gegner in einer verdammt schwer zu spielenden Halle. Hier wird so mancher vermeintlichere Favorit noch Punkte lassen. Ich hoffe, dass wir das nicht sind, da ich die Favoritenrolle annehmen werde. Wir reisen komplett nach Igel, versuchen uns von der Atmosphäre nicht verrückt machen zu lassen. In der letzten Saison haben wir den Torhüter stark geworfen, das darf uns nicht noch einmal passieren. Dazu kommt, dass wir in der Abwehr permanent aufmerksam sein müssen da Igel eher seine Angriffe lange ausspielt. Sie sind im Rückraum gut bis sehr gut besetzt, auch darauf müssen wir uns einstellen. Wenn unsere Torhüterleistung mal wieder stimmt, denke ich, dass wir das Spiel gewinnen können. TIP: Sieg mit 3 Toren.

 

TV Morbach – SV Gerolstein (Samstag, 19.30 Uhr, Baldenauhalle)

 

Hier kommt es wohl zu einem Duell der Mannschaften, die sich noch finden müssen. In Morbach kam es zum Umbruch, in Gerolstein gab es auch einige Veränderungen. Ich denke das sich hier Morbach durch Ihr Heimvorteil durchsetzen wird. TIP: 34-28

 

TV Bitburg II – SK Prüm (Samstag, 20 Uhr, Edith Stein Realschule)

 

DERBY Nr. 1: Da die erste Mannschaft der Bitburger vorher spielt, darf man gespannt sein, wer von denen noch bei der Zweiten aufläuft. Aber egal, ich tippe auf einen Heimsieg, zumal ich Prüm gerade Auswärts nicht so stark einschätze wie dies noch in der Vorsaison war. Dazu kommt, dass aufgrund der Anwurfzeit noch eine gut besetzte Halle hinter der Mannschaft stehen sollte. Bitburg spielt ein gutes Tempo im Angriff und sind im Tor gut besetzt. In der Abwehr wird Bitburg das eine oder andere Mal Ihren Meister finden, da Prüm konsequent in die Lücke geht und so versucht aus der Nahwurfzone leichte Tore zu werfen, Siebenmeter zu holen inclusive der verbundenen Zeitstrafe. Unterm Strich wird der Abschluss entscheidend sein! TIP: 29:24

 

SG Gösenroth/Laufersweiler II – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II

(Sonntag, 17 Uhr, Rhaunen)

 

DERBY Nr. 2: Ich persönlich war mir schon lange kein Handballspiel mehr anschauen, das werde ich aber am Sonntag ändern. Hier treffen zwei junge Mannschaften aufeinander, die aber auch schon genügend Erfahrung an Einzelspielern zu bieten haben. Allerdings bin ich auf folgendes gespannt: beide Mannschaften spielen einen guten Tempohandball, vergessen wird dann aber zu oft die Abwehr. Hier werden Jochen und Jürgen wohl auch den Hebel zum Erfolg ansetzen müssen. Einen leichten Vorteil wird noch bei Gösenroth liegen, es wird ohne Harz gespielt. Ich denke es wird ein knappes Derby in dem - Jürgen sehe es mir nach- Gösenroth knapp mit 31: 30 gewinnt.

 

HSC Schweich II – TV Hermeskeil (Sonntag, 19 Uhr, Stefan Andres Realschule)

 

Hier kenne ich nur die Schweicher Mannschaft! Ich kann von daher sagen das diese Mannschaft nicht auf den Tabellenplatz 12 gehört. Sie haben im Grunde eine gute Mannschaft, müssen nur die Verantwortung im Angriff auf mehrere Schultern verteilen. Dies wird Steph aber bestimmt noch hinbekommen. Ich tippe auch, dass der eine oder andere Spieler aus der ersten Mannschaft aushelfen wird. Für Hermeskeil wird diese Saison wohl eher unter dem Motto laufen: „diese Erfahrung nehmen wir mit und werden daraus lernen!“ Jungs macht das. TIP: 30:25

 

Spieltag 8. Oktober 2017

 

TV Hermeskeil – TV Bitburg II 23:26 (10:12)

 

Hermeskeil unterstreich die aufsteigende Form, verliert aber am Ende aufgrund individueller Fehler in der entscheidenden Phase und der Tatsache, dass auf Gästeseite mit Martin Guldenkirch ein höherklassig aktiver Spieler bei Bitburg dabei war.

 

Den besseren Start erwischten die Hochwälder in ihrer Heimspielgasthalle im Ruwertal, führten 3:0, ehe die Gäste aufwachten. Über 5:6 drehte der TVB das Spiel und legte über 6:10 bis zur Pausenführung auf 10:12 vor.

 

Beim 20:20 in der 48. Minute deutete alles auf ein knappes Ergebnis hin, dass offensichtlich zum ersten Mal zugunsten der Hochwälder auszufallen schien. 23:21 legte das Team von Spielertrainer Frank Laible vor, doch dann drehten die Gäste aufgrund von individuellen Fehlern der Gastgeber die Begegnung über 23:26!

 

„Wir haben uns immer wieder in die Begegnung zurück gekämpft. Am Ende verstanden wir es nicht, den Sack zuzumachen und das Ding einzutüten. Wir sind aber allmählich auf dem richtigen Weg, stellten im zweiten Spielabschnitt auf jeden Fall eine starke Abwehr. Am Ende setzte sich der Gast unter der guten Leitung von Fred Lauterbach verdient durch“, resümierte Laible.

 

TVH: Krämer – Kratz (8/2), Fuchs (1/1), Görgen, Valerius (1), Zey (7), Schneider, Schewerda, F. Laible, Treinen (6), Zentz.

 

TVB: Grommes und Frisch – Zimmer (2), Schürer (5/1), Walerius (3), Recking (2), Guldenkirch (8), Lübken (2), Pütz, Crames (2), Müller (1), Schallert (1). 

 

Vorschau auf den Spieltag 8. Oktober 2017

 

TV Hermeskeil – TV Bitburg II (Sonntag, 16 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Am Sonntag erwartet der TV Hermeskeil in der Ruwertalhalle die Gäste aus Bitburg zu ihrem Heimspiel. Aufgrund der bestehenden Hallenprobleme in Hermeskeil wechselt die Mannschaft nun erneut ihre „Heimspielhalle“. Der Aufsteiger geht sicherlich als Außenseiter gegen die Reserve des RPS Ligisten in die Begegnung, zumal die Gäste ihre Möglichkeiten aus dem Fundus der 1. Mannschaft zu schöpfen, zurückgreifen können. Hermeskeil selbst plagt sich weiterhin mit einem dünnen Personalkader durch die Saison!

 

 

Berichte vom Spieltag 23. und 24. September 2017

 

SV Gerolstein – HSG Saarburg/Konz 32:32 (16:16)

 

Gerolstein trotzt der HSG Saarburg/Konz das Remis ab! Unerwartet lässt der Gast einen Punkt in der Eifel. „In einem umkämpften Spiel mit 14 Zeitstrafen gelingt uns der erste Punktgewinn“, freut sich SVG Pressesprecher Dominik Koch. Die HSG hatte den stärkeren Beginn, dominierte in der Anfangsphase und lag mit 2:5 in Führung. Nach einer vier Tore (4:8) Führung schien der Favorit das Spiel im Griff zu haben ehe ein 6:0 Lauf der Gastgeber für Spannung sorgte. Somit ging es mit einem Unentschieden in die Halbzeit Pause. Beim Stand von 24:27 lag der Punktgewinn der Gäste in der Luft, doch durch nicht aufgebende Gerolsteiner kam der Gast in Verlegenheit, Gerolstein führte 32:31.

 

„Durch unglückliche Aktionen gelang der entscheidende Treffer jedoch den Saarburgern zum letzten Endes gerechten Remis. Beide Mannschaften hatten in der Schlussphase die Chance zum Sieg. Größte Probleme auf unserer Seite war das Verursachen von 13 Siebenmetern. (Schritt zu spät, Abwehr durch Kreis). Beste Werfer auf unserer Seite waren die Brüder Rosch sowie der Rückkehrer Jesko Waldorf der für die zuletzt fehlende Gefahr aus dem Rückraum gesorgt hat“, lobt Koch.

 

SVG: Hoffmann -  L. Rosch (8), T. Rosch (8), Kreft (1), Vissers, Munkler (1), Stump, Eltze (1), Waldorf (8), Koch (1), Mesevic (4/2), Hell,

 

HSG: Dupre - T. Hoffmann (11/6), Lorth (5), S. Hoffmann (1), T. Moske (1), Barth, Bläsius (2), L. Rüger, P. Rüger (9/4), Morin

 

TSG Biewer – HSC Igel 37:29 (19:19)

 

Am Ende setzt sich der Favorit aus Biewer gegen den Gast aus Igel durch. Das Team von Trainer Wolfgang Schnase musste gleich 6 Ausfälle kompensieren und so verlief die erste Halbzeit bei wechselnden Führungen ausgeglichen. Früh schied bei den Gästen Leistungsträger Benni Steil aus und das war für HSC Coach David Juncker nicht zu kompensieren.

 

Erst nach dem Wechsel lief es bei den Gastgebern besser, die jetzt vom 21:19 auf 23:19 in der 34. Minute wegzogen. Doch Igel wehrte sich mit allen legalen Mitteln, hielt das Spiel bis zum 31:29 in der 53. Minute offen, ehe die Gäste in ihrer stärksten Phase mit sechs Treffern in Folge den Sieg sicherten. „Wir hatten den Ausfall von 6 Stammspielern zu verkraften und es war so ein enges Spiel! Andi Döhr gab unserem Spiel wichtige Impulse, doch letztlich war es die geschlossene und kämpferisch starke Vorstellung meines Teams, das den Erfolg garantierte. Wir haben in der Deckung aber zu viele einfache Tore des HSC zugelassen“, resümierte TSG Coach Wolfgang Schnase.

 

"Heute hatte ich zum ersten Mal sogar drei Auswechselspieler. Wenn auch zwei davon die Woche über krank waren, war das der größte Kader in der ganzen Saison inklusive der Vorbereitung. Der Plan, Biewer über hohes Tempo Probleme zu bereiten, ging 53 Minuten auf, so lange war es ein ausgeglichenes Spiel, in dem niemand mehr als drei Tore vorne lag. Gefühlt hatten wir in der ersten Halbzeit ein Ballbesitzverhältnis von 30:70, weil wir immer wieder über schnelle Gegengriffe zum Erfolg gekommen sind. Aus dem Positionsangriff haben wir immer wieder mit einfachsten Mitteln den Rückraum in exzellente Situationen gebracht. Dieses Mal haben wir Biewers Kreisläufer Balas nicht ganz so gut abgeschirmt wie im Pokal, aber ihn trotzdem bei nur 8 Feldtoren gehalten. Obwohl sich unser torgefährlichster Spieler Benedikt Steil bereits in der Anfangsphase am Knie verletzt hat und nach etwa 20 Minuten nicht mehr eingesetzt werden konnte, haben wir das Spiel lange offengehalten. Ein deutlich besseres Ergebnis wurde eigentlich nur durch einige frei verworfene Bälle in den letzten Minuten und wegen der da auch nachlassenden Abwehrleistung verschenkt. 0:6 in den letzten 7 Minuten macht das Ergebnis wesentlich deutlicher, als der Spielverlauf eigentlich war. Ich habe selten nach einer so klaren Niederlage sagen müssen, dass mehr drin gewesen wäre. Ich hoffe, dass bei Benedikt nichts schlimmeres am Knie ist. Nach der Herbstferienpause wird mit ein wenig Glück das Lazarett noch mal kleiner und im Prinzip startet für uns die Saison erst dann“, glaubt Igels Trainer David Juncker.

 

TSG: M. Adams und Danielewski – Wenzel, A. Döhr (10), Voß (5), P. Döhr (1), M. Krewer (9), A. Krewer, Strupp (1), Balas (11/3),

 

HSC: Pütz und Weier – Steil (3), Kesseler (3), Grundhöffer (5), Monzel (6), Derschang (1), Fusenig (10), Jager (1), Vucenovic, Bechtel, .

 

SK Prüm – SG Gösenroth/Laufersweiler II 31:25 (14:11)

 

Erwarteter Heimsieg des Meisterschaftsfavoriten aus Prüm gegen die Hunsrück Reserve der SG Gösenroth/Laufersweiler. Schwer taten sich die Eifelaner in der Anfangsphase, liefen ständig dem Vorsprung der Gäste bis 5:6 in der 17. Minute hinterher, doch dann drehten die Gastgeber die Begegnung über 10:7 bis zur 24. Minute.

 

In der zweiten Halbzeit zeigte sich, dass beide Trainer ihre Mannschaft neue eingestellt haben. Die SG Gösenroth/ Lauf versuchte aus einer 3:2:1 Deckung ein schnelles Spiel aufzuziehen und den Rückraum der Prümer so in Schach zu halten. Der SK reagierte mit einem zweiten Kreisläufer auf die neue Deckung. Prüm hatte mit dieser Maßnahme zunächst Erfolg und konnte innerhalb von 4 Minuten den Vorsprung auf 17:12 ausbauen. Gôsenroth musste bereits nach vier Minuten eine Auszeit nehmen.  Doch die Gäste gaben sich nicht geschlagen, gingen erstmals beim 20:21 in der 48. Minute durch Michel Kaltenmorgen in Führung. Bis 24:23 in der 52. Minute deutete alles auf ein knappes Ergebnis hin, doch dann zogen die Prümer mit sechs Treffer in Folge spielentscheidend davon. Entscheidend war dann die Änderung des Prümer Spielsystems durch Trainer Garbe und dies hatte auch Erfolg. "Über einen Kreisläufer und Doppelpassspiel kam Prüm zum Erfolg und gewann zum Schluss verdient mit 31:25. David Morgens ließ sich kurz vor Schluss der Begegnung zu einer Beleidung zu einem Gegenspieler hinreisen .Die sehr gut leitende Schiedsrichterin gab die rote Karte und zog auch die blaue Karte. „Für den SK Prüm war es ein teurer Sieg. Die völlig unnötige blaue Karte von David Morgens bereitet mir große Kopfschmerzen. Muss ich doch gegen den heimstarken TV Bitburg auf ihn verzichten. Der Verlust wiegt umso schwerer, da David gerade eine absolut starke Form zeigt. Das Spiel war in der ersten Halbzeit Handball zum Abgewöhnen. Beiden Seiten merkte man das Fehlen von wichtigen Spieler an. Und so entwickelte sich ein von den Abwehrreihen dominierten Spiel. Wir traten mit insgesamt drei kranken Spieler an Simon Jahnke, Ruslan Podriezov und Michel Plano spielten trotz Krankheit bzw. Verletzung, davor ziehe ich meinen Hut. Bei Gössenroth fehlten die beiden Routiniers“, resümierte SK Coach Sigi Garbe

 

SK: Schmitz und Hoffmann – Jahnke (2), Wingels (7), Neuerburg (4), Morgens (7), Niederprüm, Neisius, Schaperdoth, Kipp, Podriezov (6), Lemmen (2), Palno (3).

 

SG: Kaltenmorgen – Müller, Röhrig (5), Echternacht (1), N. Hassley (1), Wagner (3), Kaltenmorgen M (9/3), Bottlender (2), Klein (1), Friedrich (3).

 

HSG Tiefenstein – HSC Schweich II 35:21 (17:9)

 

Schlecht standen auch die Vorzeichen für die Gastgeber, bei denen Philipp Stumm kurzfristig krankheitsbedingt ausfiel, dazu mit Mario Conrad und Jan Ries zwei kranke Spieler auf dem Platz hatte. Obwohl die Gastgeber bis zur 20. Minute mit 10:6 führten, war HSG Coach Florian Hübner mit dem Auftritt seiner Jungs nicht zufrieden. „Die waren mit den Gedanken sonst wo, übten keinerlei Druck auf die Abwehr der Gäste aus und standen in der Abwehr wie ein Hühnerhaufen“, klagte Hübner. Martin Klünder auf Gastgeberseite zeigte ein starkes Spiel. „In der zweiten Halbzeit haben wir auch endlich Tore über den Kreis erzielt. Zwischen der 50. Und 56. Minute spielte wir eine wilde Sau Handball, mit zu verspielten und stellenweise unpräzisen Pässen“, klagte Hübner, dessen Team aber am Ende einen ungefährdeten Erfolg einfuhr.

HSG: Rickes – Bamberger – Conrad (5), Diehl (5), Wagner (1), Klünder (11), Bunn (2), Schelper (2), Schäfer (5), Ries (3), Casper (1), Münster.

 

HSC: Monzel und Fuchs – Quary (5), Kratz, Müller (1), T. Wagner (2), Atnoy, Berg (9/2), N. Wagner (1), Schurer (3)

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II – TV Morbach 37:29 (19:13)

 

Im Hunsrück Derby setzt sich der Gastgeber gegen die bislang stark spielenden Gäste aus Morbach verdient durch. Für den im Urlaub weilenden Trainer Jürgen Roth übernahm Jutta Holl das Coaching während dem Spiel, während in der vergangenen Woche Carsten Esdar und Daniel Schub das Training leiteten. Die Gastgeber konnte trotz der Ausfälle von Julian Schub, Christoph Kirst, Marvin Fritz und Jonas Schmidt wieder mit einem großen Kader die Partie bestreiten. In der Anfangsphase war der TV Morbach in Führung, bis Trainerin Holl die Abwehr von einer offensiven 5:1 Deckung in die defensive 6:0 Deckung umstellte. Diese Maßnahme zeigte sofort Erfolg, da man aufgrund dieser Abwehrformation fortan in Führung ging. In der 12. Minute folgte der nächste Nackenschlag für die Heimmannschaft: Die Schiedsrichter bestraften Mario Ströher mit einer roten Karte nach einem Foul an Stefan Adam. Die Mannschaft ließ sich allerdings von dieser Entscheidung nicht beeindrucken und baute den Vorsprung bis zu einem Halbzeitstand von 19:13.

 

In der zweiten Halbzeit wurde der Vorsprung über ein 26:19 in der 40. Minute und ein 32:25 in der 50.Minute verwaltet. Insgesamt war die Angriffsleistung zum Igel-Spiel verbessert, obwohl die nur vier gelernten Rückraumspieler relativ viel Spielzeit hatten.

 

„Aus einer geschlossenen Angriffsleistung überzeugten vor allem Benni Klei als eiskalter Vollstrecker auf der Linksaußenposition und Daniel als sicherer Siebenmeterschütze. Bei den Gästen waren Stefan Adam und Tim Hoffmann die erfolgreichsten Schützen, die von unserer Abwehr teilweise nicht entschlossen verteidigt worden sind. In der 57. Minute kam es noch zu einer unschönen Szene: Benni Klei wurde beim Tempogegenstoß hart gefoult. Die anschließende rote Karte war allerdings zu milde seitens der Schiedsrichter bestraft worden, da auch eine blaue Karte durchaus der Härte der Fouls entsprochen hätte. Insgesamt leitete das junge Schiedsrichtergespann Bulmann/ Günter die Partei recht unauffällig, bestrafte allerdings die harte Spielweise, auch abseits des Balles, seitens der Morbacher nicht konsequent genug. Nun gilt es, sich in der dreiwöchigen Pause sich auf das Derby gegen die SG Gösenroth II und den ungewohnt harzfreien Ball vorbereiten, um auch in Rhaunen als Gewinner das Handballfeld zu verlassen“, sagte HSG Pressepsrecher Robin Braun.

 

 „Solange die Gäste Luft hatten, taten wir uns schwer. Erst als der Mannschaft die Luft ausging, wurde das Ergebnis deutlicher. Unsere Jungs haben ihre Chancen konsequent genutzt und am Ende verdient gewonnen“, sagte die „Aushilfstrainerin“.

 

HSG: Flammann -  Molz, Ströher (1), C. Klei (2), Berg (3), Mende (3), Schell (4), Schub (8/6), Schneider (3), Anton, Stoffel, Braun, Jünemann (5), B. Klei (8)

 

TVM: Thees und Späder – Müllner (2), Fetzer, Adam (7), Wilbert (2), Alberts, Berneck (3), Hoffmann (8), Sonntag (6/2), Hoffmann, Pitz (1).

 

 

 

19. September 2017

Vorschau auf den Spieltag 23. und 24. September 2017

 

Den kommenden Spieltag tippt Stephan Arenz, Trainer des HSC Schweich II:

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II – TV Morbach (Samstag, 18 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Im Duell der Hunsrück Teams gehen die Gastgeber für mich aufgrund ihrer Heimstärke als Favorit ins Spiel. Morbach überraschte bisher mit guten Leistungen und ließ vor allem mit der knappen Niederlage gegen Meisterschaftsanwärter Prüm aufhorchen. Auswärts spielen die Morbacher nicht so stark wie zuhause, deshalb erwarte ich einen Sieg der HSG!

 

TSG Biewer – HSC Igel (Samstag, 19 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Erst vor drei Wochen standen sich die Mannschaften im Pokal gegenüber, damals setzte ich Biewer unerwartet knapp durch. Das lag vor allem daran, dass Trainer Wolfgang Schnase noch nicht alle Spieler an Bord hatte und auch Balas noch nicht mit der Mannschaft harmonierte. Vor allem ihr Neuzugang macht mit seinen vielen Treffern derzeit von sich reden und ich erwarte in dieser Begegnung einen klaren Sieg der TSG.

 

SK Prüm – SG Gösenroth/Laufersweiler II (Samstag, 19.30 Uhr, Wandalbert-Hauptschule)

 

Es ist das „Verfolgerduell“, bei dem der Gast vor allem von der Athletik seiner jungen Rückraumspieler und der Erfahrung seiner Routiniers Peltsch und Dreher lebt. Doch letztlich ist die Erfahrung der Prümer Mannschaft spielentscheidend. Das Team von Trainer Sigi Garbe sollte am Ende die Nase vorne haben.

 

HSG Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach – HSC Schweich II (Samstag, 19.30 Uhr, Stadenhalle)

 

Für uns kommt diese Begegnung zum völlig falschen Zeitraum. Zum einen haben wir personelle Probleme, da kein Spieler aus dem Rheinlandligateam zur Verfügung steht und sich zudem Tobias Quary beim Aufwärmen letzte Woche in Bitburg verletzte. Ob er spielen kann, wird sich am Wochenende entscheiden. In den letzten drei Jahren haben wir in Tiefenstein immer die schlechtesten Spiele gemacht und nach der Klatsche in Bitburg, gilt es, den Kopf wieder hoch zu bekommen. Gerade unsere jungen Spieler müssen Handball mit Herz spielen und sich auf die eigenen Stärken besinnen. Auf jeden Fall sind wir absoluter Außenseiter.

 

SV Gerolstein – HSG Saarburg/Konz (Sonntag, 18.30 Uhr, Grundschule)

 

Die HSG ist in diesem Jahr schwer einzuschätzen. Zwar verloren die die Gäste wichtige Stammspieler, konnten aber mit Tim Moske einen erfahrenen und guten Spieler zurückgewinnen. Gerolstein ist mit zwei Niederlagen gestartet. In Saarburg haben die Eifelaner nur dann eine Chance, wenn die Spieler das umsetzen, was ihnen Trainer Mesevic mit auf den Weg gibt. Wenn das gelingt, sollte der SVG nicht chancenlos sein.

 

 

17. September 2017

Berichte vom 2. Spieltag

 

SG Gösenroth/Laufersweiler II – TV Hermeskeil 31:23 (15:14)

 

40 Minuten lang boten die weiterhin ersatzgeschwächten Hermeskeiler der Gösenrother Reserve energische Gegenwehr, erst dann setzte sich das Team von Jochen Tatsch vom 19:18 auf 22:18 in der 46. Minute entscheidend ab. Am Ende stand der erwartete Sieg der Gastgeber auf der Anzeigetafel.

 

„Eine miserable erste Halbzeit die der Tatsache geschuldet war, dass meine Spieler die Begegnung gegen die ersatzgeschwächten Hochwälder das Spiel schon vorher im Kopf gewonnen hatten und nicht hundertprozentig bei der Sache waren. Mit unserer vollen Bank kamen wir in einem niveauarmen Spiel gegen einen körperlich abbauenden Gegner nach dem Wechsel über die Gegenstöße zum Erfolg“, resümierte ein enttäuschter Gastgebertrainer Jochen Tatsch.

 

SG: Kaltenmorgen – Müller, Röhrig (5), Wagner (1), Koch (4), Echternacht, Dreher (5), Hassley (6), Kaltenmorgen (5/2), Peltsch (3), Müller, Bottlender (1), Klein, Friedrich (1).

 

TVH: F. Laible - Prümm (4), Valerius (3), N. Laible (9), Blind (1), Treinen (3), Fuchs (1), Zentz (2).

 

TV Morbach – SK Prüm 28:29 (12:13)

 

Das ist gerade noch einmal für den Meisterschaftsfavoriten aus Prüm gutgegangen. Das Team von Trainer Sigi Garbe schrammt im Hunsrück beim TV Morbach am ersten Punktverlust dieser Saison vorbei.

 

Zunächst lief es scheinbar auf einen klaren Sieg der Eifelaner hinaus, die beim 3:7 in der 12. Minute den Gastgeber zur Auszeit zwangen. Doch zunächst verteidigte das Team von Trainer Sigi Garbe den Vorsprung bis 10:13, ehe den Hunsrückern der Anschluss zum 12:13 Pausenstand gelang.

 

Die erste Führung nach dem Wechsel gelang den Morbachern in der 33. Minute zum 15:14, anschließend wechselten die Führungen hin und her. Beim 21:19 in der 44. Minute muss Prüm die Auszeit nehmen, doch das Team von Trainer Heimo Wagner verteidigt die Führung bis 25:23, um dann vier Gegentreffer in Folge zu kassieren, die Begegnung schien in der 55. Minute entschieden. Doch Morbach glich zum 27:27 aus, ehe der Routinier der Gäste Jürgen Wingels seine Nervenstärke vom Punkt bewies und den erneuten zwei Tore-Vorsprung sicherte.

 

„Schade, das war ein kampfbetontes Spiel, bei dem wir in der entscheidenden Phase vergessen haben, den Sack zuzumachen. Die Mannschaft merkt selbst, dass unsre lange Vorbereitung sich jetzt auszahlt. Prüm hatte am Ende das glücklichere Händchen. Wir haben es in den Anfangsminuten verpasst, das Spiel zu bestimmen, sind dem Vorsprung der Gäste lange hinterher gelaufen. Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung“, resümierte der neue TVM Coach Heimo Wagner.

 

TVM: Thees und Späder – Müllner (3), T. Hoffmann (2), N. Hoffmann (2), Alberts, Wilbert (1), Berneck (5), Pitz (3), J. Mettler (3), T. Mettler (1), Staatz, Sonntag (4/2), Adam (4).

 

SK: Schmitz und Hoffmann -  Jahnke (3), Wingels (4/3), Neuerburg (5), Morgens (4), Kruft, Bastuck, Kunz, Wielvers, Podriezov (6), Lemmen, Plano (7)

 

 

HSC Igel – SV Gerolstein 38:34 (16:11)

 

Igel gewinnt das Heimspiel gegen den Gast aus Gerolstein am Ende verdient. Das Team von Trainer David Juncker legte gleich auf 6:2 in der 9. Minute vor, musste den Gast aber durch den wie entfesselt aufspielenden Edin Mesevic auf ein Tor zum 6:5 herankommen lassen um sich dann wieder auf 11:6 abzusetzen. Diesen Vorsprung verteidigte das Juncker Team dann bis zur Pause. Nach dem Wechsel ließen sich die Gäste nie endgültig abschütteln, doch Igel verteidigte den Vorsprung bis zum 33:29 in der 55. Minute. Beim 35:33 nahm Juncker dann knapp zwei Minuten vor dem Ende die Auszeit und seine Mannschaft setzte den entscheidenden Treffer zum 36:33 eine Minute vor dem Ende.

 

„Es war ein Tag der offenen Abwehrreihen, an dem wir im zweiten Spielabschnitt unfassbar schlecht verteidigten. Mesevic haben wir nie in den Griff bekommen. Gelang uns das einmal, spielte der Gast erfolgreich über den Kreis“, klagte Juncker.

 

HSC: Pütz und Weier – Bechtel (2), Steil (10/2), Kesseler (3/1), Grundhöffer (3), Monzel (9), Derschang, Fusenig (10), Jager, Vucenovic (1)

 

SVG: Uhren – L. Rosch (3), T. Rosch (4), Vissers (1), Munkler (4), Stump, Koch (2), Mesevic (17/4), Hell (3).

 

TSG Biewer – HSG Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach 37:34 (20:17)

 

Schnell legten die Gastgeber zum 4:1 in der 5. Minute vor, bauten ihren Vorsprung auf 13:6 in der 17. Minute aus und zwangen so den Trainer der HSG Florian Hübner zur Auszeit. Beim 17:9 schien die Messe für die Gäste bereits gelesen, doch dann verletzte sich TSG Rückraumspieler Lukas Petri und da die Gastgeber weiterhin ohne den verletzten Philipp Döhr auskommen mussten, fehlten Trainer Wolfgang Schnase die etatmäßigen Spieler im rechten Rückraum. „Ich habe dann die Außen auf der Position eingesetzt und wir konnten uns bei unserem stark haltenden Torwart Matthias Adams bedanken, dass wir diese Begegnung überhaupt gewonnen haben“, lobte Schnase, der aber mit den vielen Gegentoren, die seine Mannschaft einstecken musste, nicht zufrieden war.

 

„Zwischen der 2. und 23. Minute hat die Mannschaft jegliche Vorgaben nicht eingehalten und hoch hinten gelegen. Durch die Zeitstrafe gegen uns kamen wir plötzlich ins Spiel. In dieser Phase drehten Phillip Stumm und Mario Conrad auf und wir verkürzten in kürzester Zeit auf 20:17 zur Halbzeit. In der Pause habe ich zwei Punkte ruhig angesprochen, die Jungs waren verärgert genug übers Geschehene. Die zweite Hälfte war geprägt von dem wieder stark spielenden Erik Diehl, doch wir haben in der Phase beim 28:24 dann vier hundertprozentige Chancen liegen lassen und beim Stand vom 33:31 einen Tempogegenstoß nicht untergebracht. Unterm Strich verdienter Sieg für die TSG aufgrund der ersten Halbzeit, die verständlicher Weise auch das Torhüterduell für sich entscheiden konnten. In einem temporeichen Spiel wurden leider von dem ansonsten gut pfeifenden Schiedsrichter leider dann doch so "einige" Fouls und Nickligkeiten nicht gesehen“, fand Hübner.

 

TSG: Adams – A. Döhr (4), Kordes, Voß (2), Backes (3), P. Döhr, Büssemaker (6), A. Krewer (1), Brogard, Balas (16/5), Danielewski, Petri (1)

 

HSG: Rickes und Schelper – Stumm (2), Bamberger, Conrad (6), Casper, Diehl (9), Wagner (1), Klünder (12/3), Schäfer (4), Bunn, Münster.

 

TV Bitburg II – HSC Schweich II 41:19 (19:11)

 

Deutlich kommt die Schweicher Reserve gegen die Bitburger Vertretung unter die Räder! Dies ist aber vor allem der Tatsache geschuldet, dass die Gäste aufgrund des zeitgleichen Spiels ihrer Rheinlandligamannschaft nicht auf Spieler aus diesem Kader zurückgreifen konnten. Anders dagegen der Gastgeber, dessen Trainer Markus Junk an diesem Abend wesentlich mehr Alternativen als in der Vorwoche hatte und mit Dennis Schwerdt im Tor, Martin Guldenkirch (8) und Patrick Engel (6) gleich drei Spieler aus dem RPS Liga Aufgebot dabei waren.

 

Über 8:2 war die Begegnung zur Pause bereits entschieden. Vom 20:13 machen sich die Eifelaner mit sechs Treffern in Folge auf 26:13 auf zum Kantersieg.

 

„Trotz des ersatzgeschwächten Kaders haben die Gäste versucht, dagegen zu halten. Diese junge Gästemannschaft hat sicher Perspektien. Wir hatten heute die besseren personellen Möglichkeiten, haben die Dinge, die wir uns vorgenommen hatten, auch umgesetzt, standen vernünftig in der Abwehr und schlossen das Gegenstoßspiel konsequent ab. Ich bin zufrieden mit dem Spiel, doch wir haben noch Luft nach oben“, freute sich Bitburgs neuer Trainer Markus Junk.

 

TVB: Schwerdt und Frisch – Schürer (6), Recking, Guldenkirch (8), M. Lübken (3), Schaal, Engel (6), Crames (8), Müller (3), Stamer (3), Schallert (4)

 

HSC: Monzel und Fuchs – Rosch, Quary, Kratz (2), Müller (1), T. Wagner (3), Antony (1), Berg (3/1), Peters (5), N. Wagner (2), Schurer (2/1)

 

 

12. September 2017

 

Vorschau auf den Spieltag 16./17. September 2017

 

Den zweiten Spieltag tippt TSG Biewer Trainer Wolfgang Schnase:

 

TSG Biewer – HSG Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach (Samstag, 19 Uhr, Wolfsberghalle)

 

„Obwohl wir mit dem Ausfall der Döhr-Brüder und unseres Stammkeepers Guillaume Tyre wichtige Positionen anders besetzen mussten, haben wir in Gerolstein ein tolles Spiel gemach. Wir haben immer noch die hohe Auswärtsniederlage in Tiefenstein aus der letzten Saison im Kopf und da haben wir sicher jetzt noch was gut zu machen. Ich hoffe, dass die HSG weiterhin ihre Auswärtsschwäche zeigt. Bei uns wird Andreas Döhr dabei sein, ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz seines Bruders Philipp aus Verletzungsgründen und Torwart Tyre fehlt bis Ende des Monats. Dafür hoffe ich, dass unser Neuzugang Almir Balas eine ähnlich starke Leistung wie letzte Woche abrufen kann“.

 

HSC Igel – SV Gerolstein (Samstag, 19.30 Uhr)

 

„Es ist schon fast Tradition beim HSC Igel, dass die Mannschaft zum Saisonstart vom Verletzungspech verfolgt scheint. Dennoch hat mich die hohe Niederlage in Kleinich überrascht, zumal sich die Mannschaft im Pokal gegen uns gut verkauft hat. Bei Gerolstein ist Trainer Edin Mesevic derzeit eher als Psychologe gefragt. Den Eifelanern fehlt die Gefährlichkeit aus dem Rückraum. Es muss sich zeigen, wie die Mannschaft mit dem schnellen Spiel der Gastgeber zurechtkommt. Die Vorteile liegen aus meiner Sicht beim Gastgeber, die über eine starke rechte Angriffsseite verfügen.

 

TV Bitburg II – HSC Schweich II (Samstag, 20 Uhr Edith-Stein Hauptschule)

 

„Beide Teams mussten zum Saisonauftakt Niederlagen einstecken. Bei Schweich muss man immer abwarten, welche Mannschaft auflaufen wird. Fehlen die Spieler aus der Rheinlandliga-Mannschaft sehe ich den Vorteil klar auf Seiten der Bitburger. Verstärkt Schweich sein Team, glaube ich dennoch an einen knappen Sieg der Eifelaner.

 

TV Morbach - SK Prüm (Sonntag, 17 Uhr)

 

Beide Mannschaften habe ich in dieser Saison schon beobachtet. Morbach hat wichtige Spieler verloren, unter ihrem neuen Trainer bevorzugen sie das schnelle Spiel. Den klaren Sieg über Hermeskeil darf man sicher nicht überbewerten, da die Hochwälder noch kein Maßstab sind. Prüm stellt die körperlich robustere Truppe, die jedoch ihre Chancen besser verwerten muss. Hieran wird Trainer Sigi Garbe sicher mit seinen Jungs im Laufe der Woche arbeiten. Ich sehe einen klaren Erfolg der Eifelaner.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler II – TV Hermeskeil (Sonntag, 18 Uhr)

 

„Den Hochwäldern geht es wohl wie uns vor einem Jahr! Auch wir konnten ohne Halle nicht richtig trainieren und das hat das Auftaktspiel der Hermeskeiler jetzt deutlich gezeigt. Die Mannschaft wird sich erst finden müssen und geht als klarer Außenseiter in das Spiel gegen eine junge und hungrige SG Mannschaft, die aber auch von der Erfahrung ihrer Routiniers profitiert. Es bleibt abzuwarten wie Hermeskeil die hohe Niederlage verkraftet hat und ob es gelingt, die zu erwartende Niederlage in Gösenroth in Grenzen zu halten“.

 

 

 

10. September 2017

 

HSG Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach – TV Bitburg II 34:20 (14:9)

 

Gegen eine stark ersatzgeschwächte Bitburger Reserve kommt die HSG Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach mit ihrem neuen Trainer Florian Hübner zum klaren Auftakterfolg und unterstreicht scheinbar auch in dieser Saison die Heimstärke. Es war ein „Start-Ziel Sieg“ des Hübner-Teams, dass sich über 2:0, 5:2 bis 10:5 in der 18. Minute absetzte und diesen Vorsprung bis zur Pause verteidigte. Kontinuierlich bauten die Hausherren nach dem Wechsel ihren Vorsprung gegen einen konditionell abbauenden Gegner über 23:13 in der 44. Minute bis zum deutlichen Endstand von 34:20 aus. Ein 4:0-Lauf in den ersten vier Minuten der zweiten Hälfte entschied das Spiel. Bitburg nahm eine Auszeit die im Anschluss jedoch wirkungslos verpuffte, die Kräfte um dem Spiel noch eine Wende zu geben waren aufgebraucht. Ein stark agierender Kristofer Rickes gab mit seinen Paraden und den folgenden schnellen Abwürfen seinen Vorderleuten immer wieder die Gelegenheit ihrerseits schnell Druck auf die Bitburger Abwehr aufzubauen. Die beste Angriffsreihe der Vorsaison nutzte dies und baute den Vorsprung bis zum Abpfiff zielstrebig aus. 

 

HSG: Rickes und Münster – Stumm (3), Bamberger (2), Diehl (8), Klünder (4), Schelper (3), Schäfer (4), Ries (3), Casper (1), Dahlheimer (6)

 

TVB: Ney und Frisch – Zimmer (2), Schürer (2), Recking (3), S. Lübken (2), M. Lübken (6/3), Schallert (1)

 

SK Prüm – HSG Saarburg/Konz 23:20 (14:10)

 

Nach dem Pokal-Aus nimmt der SK Prüm erfolgreich Revanche und schickt den als Geheimfavoriten gehandelten Gast von der Saar geschlagen nach Hause. Bereits in der 5. Minute hatte HSG Trainer Uwe Moske genug gesehen, legte die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch. Seine Mannschaft lag zu diesem Zeitpunkt 3:0 zurück. Doch die Auszeit half nicht weiter, Prüm spielte wie entfesselt und legte auf 10:4 in der 19. Minute vor, ehe es beim Gast besser lief und die Mannschaft mit drei Treffern in Folge zum 10:7 in der 21. Minute wieder Morgenluft schnuppern durfte. Zur Pause führte das Team von Trainer Sigi Garbe mit 14:10! Doch geschlagen gaben sich die Gäste nicht, kamen bis auf 17:15 in der 47. Minute heran, jetzt nahm SK Trainer Garbe die Auszeit. Die spannende Schlussphase war eingeläutet, in der die Hausherren ihren Vorsprung aber nicht mehr hergaben. Zwar waren die Gäste weiter über 19:17 bis 21:19 gleichwertig, doch letztlich setzte sich das Garbe-Team mit 23:20 durch.

Beide Mannschaften mussten auf zwei wichtige Spieler verzichten. Auf unserer Seite fehlte Jürgen Wingels und Jens Lepage ab der 5. Minute.

 

Die Lektion aus dem Pokal haben wir gelernt. Wir spielten eine aggressivere Abwehr und haben uns sehr gut auf die Offensive Deckung der HSG Saarburg eingestellt. Man merkte der Mannschaft an, dass sie etwas gut zu machen hatten und so begannen wir mit Tempo und überrollten in den ersten Minuten die HSG. Die Auszeit zeigte kaum Wirkung und wir zeigten weiterhin ein tolles und flexibles Spiel. Eigentlich hatten wir den Gegner im Griff. Ab der 20. Minute zeigte mein Team ihr zweites „Gesicht“. Die Mannschaft fing an ihr Spielsystem über Bord zu schmeißen und somit machten sie Saarburg wieder stark. In der zweiten Halbzeit entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung. Für mich ist kaum zu begreifen, dass wir so viele Torchancen auf einmal ungenutzt ließen. Bei drei Tempogegenstößen und viermal frei vor dem Tor nutzten wir unsere Chancen nicht und machten somit Saarburg wieder stark. Wir hätten das Spiel zwischen der 40. und 50. Minute deutlich für uns entscheiden müssen. Saarburg blieb dran und wir hatten Schwierigkeiten wieder ins Spiel zu kommen. In der Schlussphase spielten wir wie im Pokal ab der 56. Minute in Unterzahl. Dort spielten wir dies auch zu ungestüm und machten zwei „dumme“ Fehler. Trotzdem konnten wir den Sieg für uns verbuchen. Alles im allem bin ich zufrieden. Nur um oben mitzuspielen fehlt uns noch Einiges. Ein Kompliment möchte ich dem Schiedsrichter Wolfgang Mildenberger machen, der diese schnelle Begegnung sicher leitete. Auch fand ich sehr schön, dass der Trainer von Biewer Wolfgang Schnase, der beide Mannschaften beobachtete, zu einem Gedankenaustausch bereit war und so ein sportlich schönes Gespräch zustande kam. Dies betone ich hier so, da dies nicht selbstverständlich in der Verbandsliga ist. Es ist sehr schade, dass man bei allen Differenzen die man hat, nicht einmal den Sportgruß von Seiten der Gäste entgegenbringt“, ärgerte sich SK Coach Sigi Garbe.

 

SK: Schmitz und Hoffmann – Lepage, Jahnke (2), Neuerburg (3), Morgens (8), Kruft (1), Kunz, Schaperdoth, Kipp, Podriezov (4/2), N. Leppin, Lemmen (3), Plano (2)

 

HSG: T. Hoffmann (3), Dauster (1), Hoffmann, Keiler (2), Barth, Meyer (1), L. Rüger, Kleinbauer, P. Rüger (9/2), Morin (4).

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II – HSC Igel 38:28 (17:13)

 

Gelungener Einstand für den neuen HSG Trainer Jürgen Roth, der im Gegensatz zu seinem neuen Trainerkollegen aus Igel, David Juncker allerdings die größeren personellen Alternativen aufzubieten hatte. Ausgeglichen verliefen die ersten Minuten, dann setzte sich das Hunsrück-Team vom 4:4 in der 7. Minute auf 7:4 in der 11. Minute ab, Gästetrainer Juncker nahm die Auszeit und die verfehlte ihre Wirkung nicht. Seine Mannschaft verkürzte auf 9:8 und 11:10, ehe die Gastgeber in der stärkeren Schlussphase der ersten Hälfte auf 17:13 davonzogen. Der vier Tore Vorsprung der HSG hielt bis 22:18 in der 39. Minute, dann zogen die Gastgeber auf und davon, beim 27:19 in der 44. Minute war nur noch die Höhe des Gastgebersieges fraglich.

 

„Die erste Halbzeit war spielerisch in Ordnung, allerdings produzierte die Heimmannschaft zu viele technische Fehler in der zweiten Welle und im Positionsangriff.  In der zweiten Halbzeit wurde der Vorsprung kontinuierlich ausgebaut und zum Ende hin verwaltet. Alle Spieler erhielten ausreichende Spielanteile und auch beide Torhüter zeigten eine gute Leistung. Aus der geschlossenen Mannschaftsleistung haben Daniel Schub mit 10 Toren und Kris Juenemann mit 6 Toren hervorgestochen. Bei den Gästen aus Igel überzeugten insbesondere der Rückraumrechte und der Rechtsaußen. Insgesamt war es ein ordentlicher Saisonauftakt mit einigen Schwächen, die in den nächsten Trainingseinheiten behoben werden sollen. Die Partie wurde von den Schiedsrichter Doetsch und Dötsch recht unauffällig geleitet“, resümierte HSG Pressesprecher Robin Braun.  

 

„Bei uns gab es nach dem Pokalspiel noch weitere Ausfälle, so dass wir mittlerweile personaltechnisch wirklich auf dem Zahnfleisch gehen. Anbetracht dieser Situation war das Spiel nicht wirklich anders zu erwarten, als es gelaufen ist. Gewonnen hat die stabilere und erfahrenere Mannschaft mit der sehr deutlich tieferen Bank und das ohne Zweifel vollkommen verdient. Ich ärgere mich eigentlich nur darüber, dass wir in der ersten Halbzeit eine Unzahl an Bällen ohne jede Not verloren, uns Gegenstöße eingefangen haben und in der zweiten Halbzeit 10 Minuten Totalausfall in der Abwehr hatten. Sonst wäre ein optisch schöneres Ergebnis durchaus drin gewesen. Aber man darf auch nicht vergessen, dass 6 meiner 8 Feldspieler Jahrgang 95 oder jünger sind und das Spiel letzte Saison 18:40 ausgegangen ist“, erinnert Igels Trainer David Juncker.

 

HSG: Schmidt und Flammann – Molz (1), Ströher (1), Klei, J. Schub (4), Fritz (3), Schell (4), D. Schub (10/6), Schneider (2), Gerhard (4), Braun (2/1), Jünemann (6), Feder (1/1),

 

HSC: Pütz – Kalt, Steil (11), Bechtel (1), Monzel (6), Ossadnik (2), Derschang, Fusenig (3), Jager (4), Vucenovic (1).

 

HSC Schweich II – SG Gösenroth/Laufersweiler II 29:32 (13:16)

 

„Letztlich waren es unsere technischen Fehler in der entscheidenden Phase und die Routine von Gästespieler Tino Peltsch, die unseren Sieg verhinderten“, meinte Schweichs Trainer Stephan Arenz nach der unglücklichen Niederlage seines Teams Nach dem 0:1 der Gäste legten die Gastgeber auf 3:1 vor, behaupteten ihren Vorsprung bis 7:6. „In dieser Phase haben wir im Angriff den richtigen Druck aufgebaut. Als ich dann aber wechseln musste, bestrafte die SG jeden unserer Fehler mit Gegenstoßtoren.

 

Ab der 20. Minute drehte die SG das Spiel über 10:14“, klagte der HSC Coach. Bis zum 23:22 blieb die Begegnung nach dem Wechsel offen, dann musste Arenz den stark spielen Max Kratz vom Platz nehmen. Seine Mannschaft hatte fünfmal in Folge die Chance, die Führung auf zwei Tore auszubauen, doch das gelang nicht. Im Gegenteil! Über 23:25 bestrafte die SG vier technische Fehler der Gastgeber und setzte sich entscheidend auf 24:28 in der 53. Minute. Dabei war es vor allem der Routinier der Gäste, Tino Peltsch, der die Akzente setzte.

 

„Wir hatten 14 Spieler auf dem Spielbericht und haben alle ihre Einsatzzeiten gegeben. Besonders die Achse Müller/Kratz/Quary wusste zu überzeugen“, lobte Arenz.

 

HSC: Monzel und Fuchs – Collet (4), Quary (5/3), Kratz (4/1), Müller (1), Hein, Wagner, Mangold (7), Antony (1), Berg (3), Schankweiler (2), Wagner (1), Schurer (1),

 

SG: Kaltenmorgen – Wagner, Röhrig (5), Echternacht, Dreher (1), Hassley (8), Kaltenmorgen (3), Peltsch (8), Bottlender, Friedrich (7/4)

 

TV Hermeskeil – TV Morbach 14:30 (5:14)

 

Eine empfindliche Niederlage musste Aufsteiger TV Hermeskeil gegen den Gast aus Morbach in der ungewohnten Nonnweiler Sporthalle hinnehmen. Da die Hochwaldhalle längerfristig nicht zur Verfügung steht, muss der TVH ausweichen. Schnell war die Begegnung entschieden, die Gäste legten über 1:7 in der 14. Minute bis 5:14 zur Pause vor. Nach dem Wechsel zogen die Gäste unaufhaltsam davon und übernehmen mit diesem Sieg die Tabellenführung in der Liga!

 

TVH: Prümm, Kratz (5/2), Valerius (1), Schewerda, N. Laible (1), Zey (4), T. Laible (1), F. Laible, Blind (2), Zentz

 

TVM: Thees und Späder – T. Hoffmann (2), N. Hoffmann, Alberts, Wilbert (2), Adam (2), Berneck (1), Pitz (5), Denzer, J. Mettler (2/2), T. Mettler (7), Müllner (3), Sonntag (5/1)

 

SV Gerolstein – TSG Biewer 21:34 (10:20)

 

Der Favoritenrolle gerecht wurde das Team von Trainer Wolfgang Schnase bei der neuformierten Gerolsteiner Mannschaft, die den Gästen die 2:7 Führung nach 15 Minute überlassen musste. Zur Pause war die Vorentscheidung gefallen. Über 17:32 in der 55. Minute gelang den Gästen am Ende der klare Erfolg. Dabei fehlten den Gästen wichtige Stammspieler. Einen überzeugenden Einstand feierte TSG Neuzugang Almir Balas, der 16 Treffer erzielte!

 

SVG: Uhren und Hoffmann – Schnitzler, L. Rosch (4/3), T. Rosch (4), Kreft (2), Vissers (1), Munkler (2/1), Servatius (3), Eltze (1), Koch (2), Mesevic (2/1), Hell, Baumanns.

 

TSG: Krewer - Wenzel, Voß (1), Backes (5), P. Döhr, Krewer (9), Brogard, Strupp, Balas (16/5), Danielewski, Petri (1),

 

 

 

Vorschau auf den 1. Spieltag 09./10. September 2017

 

 

Den ersten Spieltag der Saison tippt Sigi Garbe, Trainer des SK Prüm: Eine spannende und sehr attraktive Spielzeit erwartet uns in der Verbandsliga. Ein richtiger Favorit gibt es nicht unbedingt. Am besten „Eingekauft“ hat Biewer. Damit wird die Meisterschaft wohl über Biewer gehen“.

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II – HSC Igel (Samstag, 18 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Im Pokal setzte Igel gegen Biewer ein Ausrufezeichen! Ob Igel die starke Leistung am Samstag wiederholen kann wird sich zeigen. Ich bin gespannt, was der neue Trainer des HSC Igel jetzt schon alles bewirken kann. Mein Tipp: Knapper Sieg für die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II.

 

SK Prüm – HSG Fortuna Saarburg/TG Konz (Samstag, 19.30 Uhr, Wandalbert-Hauptschule)

 

Meine Mannschaft ist weit von ihrer letztjährigen Form entfernt und ist absoluter Außenseiter in dieser Begegnung. Saarburg hat uns im Pokal klar die Grenzen aufgezeigt und besitzt ein sehr variables Spielsystem, sowohl in der Abwehr als auch im Angriff. Ich tippe auf einen knappen Sieg von Saarburg.

 

HSG Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach – TV Bitburg II (Samstag, 19.30 Uhr, Stadenhalle)

 

Der selbsternannte Titelfavorit Tiefenstein trifft auf die Zweite von Bitburg. Bitburg traue ich zu Hause sehr viel zu und ich sehe diese Mannschaft auch am Ende ganz weit vorne. Ob es aber jetzt schon zu einem Auswärtssieg in Tiefenstein langt, möchte ich bezweifeln. Tiefenstein geht hoch motiviert in die neue Saison. Zu Hause werden sie wohl gleich zeigen wollen, dass sie ganz oben dabei sein möchten. Sieg für Tiefenstein.

 

HSC Schweich II – SG Gösenroth/Laufersweiler II (Sonntag, 16.45 Uhr, Stefan-Andres Halle)

 

Im Duell der zweiten Mannschaften wird sich Schweich zu Hause knapp durchsetzen, da sie den Vorteil des Harzgebrauch haben. Die SG geht aber einen sehr interessanten und für mich den absoluten richtigen Weg. Sie haben die A-Jugend aufgelöst um die Belastung der Spieler so gering wie möglich zu halten. Ich bin mir sicher, dass dieses Konzept Zukunftsweisend sein wird!

 

SV Gerolstein – TSG Biewer (Sonntag, 18.30 Uhr, Grundschule)

 

Für mich wird es eine klare Sache für Biewer. Die Truppe von Wolfgang Schnase wird ihre Lektion vom Pokalspiel gelernt haben und in Gerolstein einen klaren Sieg einfahren. Gerolstein wird noch seine Zeit brauchen, um mit den jungen Spielern Erfolg zu haben aber ich bin mir sicher, sie werden von der Erfahrung ihres Trainers profitieren. 

 

TV Hermeskeil – TV Morbach (Sonntag 17.30 Uhr, Petersberghalle Nonnweiler)

 

Nach den Pokalergebnissen vom Wochenende erwarte ich im Derby einen Auswärtssieg. Morbach ist eine eingespielte Truppe, die in der Lage ist, einen schnellen Handball zu spielen. Hermeskeil hat ein Hallenproblem und muss sich erst an die Verbandsliga gewöhnen. Außerdem stellt sich die Frage, wie viele Zuschauer kommen nach Nonnweiler. Es wird kein richtiges Heimspiel für Hermeskeil, daher wird Morbach die Begegnung für sich entscheiden.