HSG Wittlich qualifiziert für weibliche B RPS Oberliga
HSG Wittlich qualifiziert für weibliche B RPS Oberliga

 

13. Mai 2018

 

TV Bitburg – TV Mülheim 25:33 (13:15)

 

Mit einer 25:33 Heimniederlage verabschiedet sich der TV Bitburg aus der RPS Oberliga und tritt jetzt in der neuen Saison erneut in der Rheinlandliga an.

 

Das Abschiedsgeschenk hatte sich Trainer Thomas Lauer sicher anders von seiner Mannschaft gewünscht! „Ich hätte mir die Leistung der Vorwoche von der Mannschaft gewünscht, doch es wurde ein typisches Heimspiel, bei dem wir es nicht schafften, unsere Leistung zu bringen“, klagte der scheidende Coach, der sich nach über 20 Jahren aus dem Trainergeschäft zurückzieht, wohl aber in der Abteilungsleitung mitarbeiten will. Wer Spielertrainer Florian Enders, der in der kommenden Saison weitermachen wird, von der Trainerbank helfen wird, ist noch nicht ganz geklärt.

 

Nervös starteten die Gastgeber in die Begegnung, legten die Nervosität auch während des gesamten Spiels nicht ab und nie gelang es den Eifelanern, an diesem Abend in Führung zu gehen. Mülheim legte gleich vor, hatte in Kreisläufer Philipp Schwenzer den überragenden Spieler (16/3) auf dem Platz, den die Bitburger Defensive nie in den Griff bekam. „Alle Anspiele an ihn kamen an und wurden auch verwertet“, erklärte Lauer. Letztmals glichen die Gastgeber beim 12:12 in der 26. Minute ab, bis zur Pause gelang dem Team von Trainer Hilmar Bjarnasson die 13:15 Führung.

 

„Den Unterschied im ersten Spielabschnitt machte die Tatsache aus, dass wir unsere beiden Siebenmeter nicht verwerteten, Mülheim aber eiskalt vom Punkt war“, klagte der TVB Coach.

 

Typisch dann auch das Verhaltensmuster der Bitburger nach dem Wechsel: „Wie immer, wenn wir zur Pause zurücklagen, machten wir den Fehler, zu schnell zu unseren Toren kommen zu wollen, leisteten uns jetzt die Fehler, die Mülheim gleich bestrafte. Zudem verhielten wir uns in Überzahl sehr unglücklich, kassierten postwendend selbst die Zeitstrafe und auch in der wohl entscheidenden Phase", analysierte Lauer. 

 

Der Gast setzte sich nach dem 16:19 in der 38. Minute und drei Treffern in Folge zum 16:22 innerhalb von zwei Minuten ab. Die Auszeit des TV Bitburg stoppte zwar diesen Lauf der Gäste, doch beim 21:28 in der 51. Minute war die Begegnung endgültig entschieden.

 

„Eigentlich war das Spiel beim 16:22 bereits durch“, meinte Lauer, der nach der Begegnung ebenso verabschiedet wurde wie Johann Reitz (berufliche Gründe) und Pascal Wollff (Verletzung und berufliche Gründe). Lauer beendete mit dieser Begegnung seine über 20-jährige Trainertätigkeit, in der er die meisten Spieler der momentanen Bitburger Mannschaft in der Jugend trainiert hatte. Zuletzt trug Lauer gemeinsam mit Spielertrainer Flo Enders die Verantwortung beim RPS Ligisten. Bis auf Chris Stelmach, der über seine weitere sportliche Zukunft noch nicht entschieden hat, wird die Mannschaft in der kommenden Saison dann den erneuten Anlauf Richtung RPS Oberliga nehmen.

 

Schwerdt und Reitz – Engel, Hertz (3), Guldenkirch (3), Straub, Steinbach (2), Stelmach (5/2), Enders (6), Sonnen (1), Kaufmann (1), Lauer (1), Wolff (1), Nelles (2)

 

HV Vallendar – SG Gösenroth/Laufersweiler 29:23 (17:14)

 

Die Hunsrück SG steigt nach der Niederlage in Vallendar wieder in die Rheinlandliga ab! Das Ergebnis des Spiels stand bereits zu dem Zeitpunkt fest, als sich die TSG Friesenheim II die Heimniederlage gegen Offenbach leistete. Mit einem Sieg hätte das Team von Trainer Jochen Tatsch die Klasse im letzten Spiel noch halten können.

 

Lange hielten die Gäste aus dem Hunsrück das Spiel beim Favoriten in Vallendar offen, fanden gegen die zunächst defensiv stehende Vallendarer Abwehr die richtigen Mittel, konnten aber in keiner Phase des Spiels ihre Abwehr und die Torhüterleistung stabilisieren. So kämpften sich die Hunsrücker nach dem 17:14 Pausenrückstand auf 19:19 in der 39. Minute heran, der Führungstreffer gelang beim 20:21 in der 42. Minute durch Luca Schneider und jetzt schien die Mission Klassenerhalt noch einmal realistische Züge anzunehmen. Vallendar nahm die Auszeit und die sollte jetzt spielentscheidend sein. Acht Tore in Folge zwischen der 41. und 56. Minute zum 28:21 sorgten für die Entscheidung. 15 Minuten ohne Torerfolg sollten dann den Abstieg der Hunsrücker besiegeln. "Gegen die jetzt offensivere Vallendarer Deckung fehlten uns die Lösungen. Auch im Abwehrverband lief es nicht rund. Egal wer zwischen den Pfosten stand, die Torhüter fanden nicht zu ihrer Leistung. Am Ende ging uns auch aufgrund der fehlenden Alternativen im Rückraum die Kondition aus", erklärte Trainer Jochen Tatsch den Leistungsabfall seiner Jungs. Bei den Hunsrückern wird neben den schon feststehenden Abgängen von Max Friedrich und Anton Domaschenko auch Daniel Koch (zurück zur HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch) den Verein verlassen. Fraglich ist noch der Verbleib von Rückraumspieler Florin Nicolae.

 

Olivier, J. Schneider und M. Scherschlicht – D. Scherschlicht (4), L. Schneider (3), Röhrig, Nicolae (2), Conrath (1), Reuter (5/1), Löwen (5), Hermann (3).

 

 

*****************************************************************

 

 

 

Am letzten Spieltag messen sich vier Vertreter des Handballverbandes Rheinland in der RPS Oberliga noch einmal. Während die beiden Teams aus Mülheim und Vallendar in der Liga bleiben, steht der TV Bitburg als Absteiger fest. Die SG Gösenroth/Laufersweiler hat noch eine Minimalchance: dafür müsste die Mannschaft in Vallendar gewinnen und Friesenheim II sein Heimspiel gegen Offenbach verlieren.

 

TV Bitburg – TV Mülheim (Samstag, 18 Uhr, Edith Stein Hauptschule)

 

Ausgangslage: Definitiv Abschied nehmen heißt es erneut für den TV Bitburg nicht nur aus der RPS Oberliga, sondern auch von Thomas Lauer, der zusammen mit Florian Enders die Mannschaft trainiert hatte. „Ich ziehe mich aus dem Trainergeschäft zurück, bleibe aber dem Verein erhalten, in anderer Funktion“, verrät Lauer. Fest steht auch, dass Florian Enders in der kommenden Saison weiter als Trainer der 1. Mannschaft arbeiten wird.

 

Personal: Bitburg hofft darauf, dass im letzten Spiel der Saison alle Verletzten in den Kader zurückkehren können.

 

Prognose: „Die Jungs haben zuletzt gezeigt, dass sie eigentlich in die Liga gehören. Jetzt will sich die Mannschaft mit einer guten Leistung vom Publikum verabschieden. Die Spieler sind alle hochmotiviert und wollen beweisen, dass sie viel besser sind als die Tabellensituation tatsächlich widerspiegelt. Wir werden für die kommende Saison eine Struktur um die erste Mannschaft aufbauen, hoffen sehr, dass die Mannschaft zusammenbleibt, müssen aber abwarten, was der eine oder andere Spieler macht“, sagt der scheidende TVB Coach.

 

HV Vallendar – SG Gösenroth/Laufersweiler (Samstag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Es ist das große Finale für die SG Gösenroth/Laufersweiler, die ihre theoretische Chance auf den Klassenerhalt noch nicht aufgeben hat. Doch jetzt gilt es für die Hunsrücker, die im Rheinland-Derby zwei Punkte gewinnen müssen, ein Punkt würde nicht reichen.

 

Personal: Anton Domaschenko fällt weiterhin verletzt aus.

 

Prognose: „Ich hoffe, dass der Knoten endlich platzt und wir auch auswärts endlich mal gewinnen. Wir bereiten uns so gut wie möglich auf den kommenden Gegner vor. Im Hinspiel haben wir gesehen, dass Vallendar keine Übermannschaft ist. Trotz einer schwachen Leistung konnten wir hier mithalten. Jetzt gilt unser Augenmerk vor allem dem gefährlichen Vallendarer Kreisläufer Oliver Lohner, den wir in den Griff bekommen müssen. Aus einer hoffentlich stabil stehenden Abwehr und einer guten Torhüterleistung wollen wir unser Tempospiel aufziehen. Wir setzen für dieses entscheidende Spiel erneut einen Bus ein, der um 15:15 in Gösenroth abfährt. Froh wären wir, wenn uns viele Fans in diesem Spiel unterstützen“, hofft Trainer Jochen Tatsch, der auch in der kommenden Saison die Trainerfunktion bei der SG bekleiden wird.

 

 

 

VTZ Saarpfalz – TV Bitburg 32:30 (15:13)

 

Die Vorzeichen für die Eifelaner vor dem Spiel beim Tabellenführer standen nicht günstig: so fehlten neben den verletzten Henning Otte und Alex Sonnen auch der beruflich verhinderte Chris Stelmach.

 

„Wer geglaubt hatte, dass der Meister uns auf die leichte Schulter nehmen würde, sah sich getäuscht. Mit den ersten Sieben begann der Gastgeber die Begegnung, die zu einem guten RPS Oberliga Spiel wurde. Einen guten Start erwischten die Eifelaner beim Tabellenführer in Zweibrücken. Das Team setzte sich auf 2:5 in der 5. Minute ab und zwang die Gastgeber so zu ihrer ersten Auszeit.

 

„Konsequent im Angriff, dabei die Systeme ausgespielt und die Chancen verwertet, dazu eine konzentrierte und aggressive Abwehr! So verunsicherten wir den Tabellenführer in den ersten Minuten“, freute sich TVB Coach Thomas Lauer. Saarpfalz nutzte die Auszeit, stellte die Mannschaft neu ein und wurde jetzt in der Abwehr aggressiver und im Angriff konsequenter. Doch Bitburg zeigte sich wenig beeindruckt. Bis zum 11:12 in der 27. Minute verteidigte der TVB seinen Vorsprung, musste dann aber die 13:12 Führung der Gäste hinnehmen, die bis zur Pause das Spiel zum 15:13 drehten.

 

„Wir haben in den letzten Minuten unsere klaren Chancen von Aussen nicht genutzt, uns überhastete Abschlüsse aus dem Rückraum genommen und ein solches Team wie Saarpfalz bestraft jede Nachlässigkeit“, erklärte Lauer.

 

Nach dem Wechsel gelang dem Team des Trainergespanns Thomas Lauer/Florian Enders der letztmalige Ausgleich beim 18:18 in der 35. Minute! Drei Treffer der Gastgeber sorgten dann für eine deutliche Führung des Tabellenführers. Doch die Eifelaner stemmten sich gegen die drohende Niederlage, waren beim 27:25 in der 53. Minute und beim 30:28 in der 58. Minute bis auf zwei Tore heran, konnten die Führung der Gastgeber aber nie mehr egalisieren.

 

„Wir wussten das es gegen Saarpfalz schwer werden würde, den Rückstand aufzuholen, doch wir hielten die Konzentration hoch und ließen den Favoriten nicht davonziehen. Auch mit der Manndeckung gegen den an diesem Tage überragenden Florian Enders und einen zweiten Rückraumspieler hatten die Eifelaner nur wenig Probleme. Die Mannschaft kämpfte und für mich steht fest, dass wir mit einer solchen Leistung über die gesamte Saison nicht abgestiegen wären. Kompliment an die Mannschaft, die ein sehr gutes Spiel ablieferte, dass unter der guten Leitung der Schiedsrichter Thorsten Maul und Michael Rausch stand. Sie boten eine ebenso starke Leistung wie die Mannschaften auf dem Feld“, lobte TVB Coach Thomas Lauer.

 

Schwerdt und Reitz – Engel (1), Hertz (3), Guldenkirch (2), Straub, Steinbach (2), Enders (12/3), Kaufmann (4), Lauer (4), Wolff (2), Nelles

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – SV Zweibrücken 26:23 (13:10)

 

Erneut musste die SG auf ihren verletzten Stammspieler Anton Domaschenko verzichten, dennoch reichte es am Ende zum verdienten Heimsieg gegen den Favoriten aus Zweibrücken. Anton Domaschenko und Max Friedrich werden die SG verlassen: Friedrich zieht aus beruflichen Gründen nach Mittelhessen, Domaschenko wird mit Bingen und Kastellaun in Verbindung gebracht. Der Rückraumspieler plant im Spätjahr auch ein Auslandssemester.

 

Mit dem Sieg übergaben die Hunsrücker die rote Laterne an das Eifelteam aus Bitburg, müssen aber dennoch den Weg zurück in die Rheinlandliga antreten. Es war ein „Start-Ziel-Sieg“ der Hunsrücker, die über 4:1 in der 6. Minute den besseren Start erwischten, sich nach dem 10:10 in der 24. Minute bis zur Pause mit drei Treffern in Folge auf 13:10 absetzten und nach dem Wechsel sogar auf 14:10 erhöhten. Nur beim 17:15 in der 42. Minute kamen die Gäste bis auf zwei Tore heran, doch die Gastgeber hatten immer die richtige Antwort, legten wieder auf drei Tore vor und verteidigten ihren Vorsprung bis zum Abpfiff.

 

Olivier und M. Scherschlicht – D. Scherschlicht (1), L. Schneider, Nicolae (2), Koch (3), Saam, Conrath (3), Reuter (1), Löwen (6), Hermann (4), Friedrich (6/6)

 

Spieltag 5. Mai 2018

 

VTZ Saarpfalz – TV Bitburg (Samstag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Wie präsentiert sich der feststehende Meister Saarpfalz? Diese Frage stellt sich vor dem Spiel des TV Bitburg. Die Zweibrücker Handballer haben mit dem 15:26 Auswärtssieg in Friesenheim am drittletzten Spieltag die Meisterschaft und Dach und Fach gebracht und steigen jetzt in die 3. Liga auf. Für die Gäste aus der Eifel kann es nur noch darum gehen, den zweitletzten Tabellenplatz zu verteidigen, der theoretisch noch die Hoffnungen auf den Ligaverbliebt lässt. Dabei geht der Blick in die 3. Liga: Aktuell hat der TuS Dansenberg einen Spieltag vor Schluss die dritte Liga gesichert. Der nächste für den RPS Liga Bereich relevante Club, TV Hochdorf liegt einen Zähler hinter Neuhausen. Zwar kann Hochdorf den direkten Ligaverbleib nicht mehr schaffen, doch der drittletzte Platz berechtigt zur Relegation. Sollte dies gelingen, steigt nur ein Team aus der Oberliga ab. Hochdorf spielt am kommenden Wochenende beim 11. in Pfullingen, Neuhausen erwartet den 5. aus Fürstenfeldbruck. Neben dem Auswärtsspiel in Zweibrücken, hat Bitburg dann im letzten Heimspiel erneut die Mannschaft aus Mülheim zu Gast, gegen die man im Nachholspiel am vergangenen Montag klar verloren hat und gegen die man sicherlich die besseren Chancen auf mindestens einen Punkt haben wird, vorausgesetzt die SG Gösenroth/Laufersweiler kann keines ihrer beiden Spiele mehr gewinnen.

 

Personal: Bitburg hofft darauf, dass Matthias Hertz nach seiner Verletzung wieder dabei sein kann.

 

Prognose: TVB Coach Thomas Lauer: „Wir haben das Fünkchen Hoffnung weiterhin! Allerdings müssen wir in Zweibrücken ein gutes Spiel machen, dabei endlich die klaren Chancen dunkel machen. Bislang haben wir gegen die Spitzenteams immer gute Spiele gemacht und das muss am Samstagabend wieder so sein. Für mich stellt sich die Frage, wie konsequent werden die Gastgeber sein, wenn es wirklich eng werden sollte?“

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – SV Zweibrücken (Samstag, 19.30 Uhr, Rhaunen)

 

Ausgangslage: Die Vorzeichen für die letzten beiden Spiele bei den Hunsrückern sind genau wie die beim TV Bitburg. Ziel muss der vorletzte Tabellenplatz sein, um sich theoretisch noch die Relegation zu sichern. Nur wenn das Team von Trainer Jochen Tatsch noch eins seiner beiden Spiele gewinnt, Bitburg ohne Punkte bleibt, bleibt die Hoffnung! Gegen den Tabellendritten wird dies eine sehr schwere Aufgabe für die Hunsrücker, die dann im letzten Auswärtsspiel zum Rheinland-Derby nach Vallendar müssen.

 

Reicht der vorletzte Tabellenplatz zum Ligaerhalt?

 

Aktuell hat der TuS Daunsenberg einen Spieltag vor Schluss die dritte Liga gesichert. Der nächste für den RPS Liga Bereich relevante Club, TV Hochdorf liegt eine Zähler hinter Neuhausen. Zwar kann Hochdorf den direkten Ligaverbleib nicht mehr schaffen, doch der drittletzte Platz berechtigt zur Relegation. Sollte dies gelingen, steigt nur ein Team aus der Oberliga ab. Hochdorf spielt am kommenden Wochenende beim 11. in Pfullingen, Neuhausen erwartet den 5. aus Fürstenfeldbruck!

 

Spieltag 28./29/30. April 2018

 

TV Mülheim – TV Bitburg 27:19 (13:10)

 

Der TV Bitburg, der im Nachholspiel auf den verletzten Matthias Hertz verzichtete, muss sich im Rheinland-Derby beim TV Mülheim klar geschlagen geben. Damit sinken die Hoffnungen auf den Ligaverbleib weiter!

 

In den ersten 15 Minuten lieferten sich beide Mannschaften ein Spiel auf Augenhöhe, dann nahm der Gastgeber beim 8:7 in der 17. Minute die Auszeit, um sich dann in fünf Minuten mit vier Treffern in Folge auf 12:7 in der 22. Minute abzusetzen. Bis zur Pause verkürzten die Eifelaner auf 13:10! „Dennoch eine gute erste Halbzeit, in der wir mitgespielt haben, allerdings unsere hundertprozentigen Chancen wieder nicht nutzten“, urteilte Trainer Thomas Lauer.

 

Mülheim startet besser in den zweiten Durchgang, legt zwei weitere Treffer in Folge zum 15:10 nach und baute den Vorsprung sogar auf 20:12 in der 39. Minute spielentscheidend aus. Nach der erstmaligen 10 Tore-Führung der Gastgeber zum 23:13 in der 51. Minute war nur noch die Höhe des Gastgebersieges fraglich. Am Ende stand der klare 27:19 Erfolg der Gastgeber auf der Anzeigetafel.

 

„Im zweiten Spielabschnitt haben wir wie ein Absteiger gespielt, leisteten uns 24 Fehlwürfe und 10 technische Fehler. So kann man in der Klasse kein Spiel gewinnen. Es ist mir nicht erklärbar, weshalb dieser Einbruch kam. Chris Stelmach machte im zweiten Spielabschnitt erneut ein starkes Spiel und Torwart Dennis Schwerdt hatte eine Quote von 50 Prozent gehaltener Bälle. Der Rest des Teams präsentierte sich erschreckend schwach! Wir haben heute im Nachholspiel eine große Chance vergeben“, ärgerte sich Lauer.

 

Schwerdt, Otte und Reitz – Engel (1), Guldenkirch (1), Straub (1), Steinbach (1), Stelmach (8), Enders (1), Sonnen (1), Kaufmann, Lauer (3/2), Wolff (1), Nelles (1)

 

HSG Völklingen – TV Bitburg 26:23 (15:12)

 

„Wir haben einfach kein Glück“, meinte TVB Coach Thomas Lauer nach der nächsten Niederlage seiner Mannschaft. Auch in Völklingen musste sich das Team des Trainergespanns Lauer/Enders geschlagen geben, lief dabei von Beginn an, nach einem völlig verpennten Start, dem Vorsprung der Gäste hinterher.

 

Erst nach dem 5:0 in der 8. Minute war es der erneut im Angriff stark aufspielende Chris Stelmach, der den ersten Treffer für sein Team, das verletzungsbedingt auf Rückraumspieler „Mätthi“ Hertz verzichten musste, markierte. „In der Abwehr zu nervös, im Angriff zu hektisch“, fasste Lauer die Anfangsminuten zusammen. Erst ab dem Treffer zum 5:1 spielte seine Mannschaft endlich ihren Handball, lieferte eine jetzt ausgeglichene Begegnung, in der zwischenzeitlich der Anschlusstreffer zum 6:4 in der 12. Minute erneut durch Stelmach fiel, um dann wieder mit 9:4 in Rückstand zu geraten. Bis zur Pause kämpften sich die Eifelaner auf 15:12 heran.

 

„Wir hatten die Gewißheit, gleichwertig zu sein, starteten auch gut in die zweite Hälfte und kämpften uns auf 17:15 in der 39. Minute heran.

 

Als die Gäste beim 19:18 in der 43. Minute sogar in Überzahl waren, schien der Ausgleich nur eine Frage der Zeit. Doch dann gelang den Saarländern in Unterzahl die Führung zum 20:18 und als wenig später Bitburg erneut in Überzahl die Chance zum Ausgleich beim 20:19 hatte, wiederholte sich das Spiel. Wieder gelang den Gastgebern in Unterzahl die zwei Tore-Führung zum 21:19.

 

„Wenn wir diese beiden Überzahlsituation zum Ausgleich nutzen, gewinnen wir die Begegnung“, war sich Lauer sicher.

 

Doch seine Jungs spielten im Angriff zu hektisch und in der Abwehr fehlte die nötige Konsequenz. So überstanden die Gastgeber ihre Unterzahlsituationen gut und zogen jetzt über 21:20 in der 49. Minute spielentscheidend auf 26:20 in der 58. Minute davon, das Spiel war entschieden.

 

„Uns gelang am Ende noch die Ergebniskosmetik, doch uns fehlte in den entscheidenden Minuten die Abgeklärtheit. Zudem kassierten wir über Aussen einfach zu viele Tore. Hier müssen unsere Torhüter den einen oder anderen Ball wegnehmen. Hier sehen wir einfach schlecht aus! Erneut zeigte Chris Stelmach eine starke Angriffsleistung, standen eigentlich in der Abwehr gut und kassierten nach der schlechten Startphase in 55 Minuten nur 21 Gegentreffer. Im Angriff fehlt uns einfach die Cleverness. Leider verletzte sich Flo Enders im zweiten Spielabschnitt erneut und konnte nur noch sporadisch eingesetzt werden. Jetzt haben wir am kommenden Montag (20:30 Uhr) im Nachholspiel die wohl letzte Chance auf den Ligaverbleib. Wir hoffen noch, dass Matthias Hertz am Montag wieder zur Verfügung steht“, so der TVB Coach.

 

Schwerdt, Reitz und Otte  – Engel, Guldenkirch (2), Straub (1), Steinbach (1), Stelmach (9), Enders (1/1), Sonnen, Kaufmann (2), Lauer (2), Wolff (4), Nelles (1).

 

 

VTV Mundenheim – SG Gösenroth/Laufersweiler 39:30 (22:15)

 

„Es war das erwartet schwere Spiel für meine Mannschaft in Mundenheim“, fand SG Trainer Jochen Tatsch, der früh die Reißleine ziehen musste und bei dessen Team Rückraumspieler Anton Domaschenko erneut verletzungsbedingt passen musste!

 

Beim 6:1 für die Gastgeber in der 8. Minute nahm der SG Coach die Auszeit, doch seine Mannschaft geriet bis 18:9 in der 24. Minute spielentscheidend in Rückstand, die Begegnung war früh entschieden.

 

„Die Gastgeber spielten eine offensive und aggressive Abwehr, zwangen uns zu unvorbereiteten Abschlüssen, mit denen wir immer wieder am starken Schlussmann der Mundenheimer scheiterten. Über die zweite Welle machte Mundenheim den Klassenunterschied deutlich“, fand Tatsch.

 

Nach dem Wechsel wechselten die Gäste durch, setzten zunächst ihren stärksten Spieler Yannick Muth und schon lief das Spiel nicht mehr mit der Schnelligkeit und Präzession. „So konnten wir mitspielen“, sagte der SG Coach. Doch nach der Einwechslung von Muth zogen die Gastgeber über 34:24 in der 49. Minute dem ungefährdeten 39:30 Erfolg entgegen.

 

„Mit der Angriffsleistung und erzielten 30 Treffern bin ich zufrieden und man sieht, dass sich die Mannschaft weiterentwickelt. n der Abwehr schafften wir es jedoch nie, den Rückraum in den Griff zu bekommen, der uns mit schnellen Kreuzbewegungen und seinem hohen Tempo vor Probleme stellte“, bilanzierte der SG Coach.

 

Olivier und M. Scherschlicht – Schneider, Röhrig (1), Nicolae (3), Koch (3), Saam (1), Conrath (2), Reuter (12/4), Löwen (5), Hermann (3)

 

HSG Völklingen – TV Bitburg (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Jetzt ist jedes Spiel für die Eifelaner ein Endspiel! Nach dem Punkt am vergangenen Wochenende gegen Friesenheim II muss jetzt der doppelte Punktgewinn im Auswärtsspiel her, sonst dürften die Hoffnung auf den Ligaerhalt auf eine rein theoretische Möglichkeit schrumpfen. Noch kann Bitburg, bedingt durch das Nachholspiel gegen Mülheim im kommenden Montag, aus eigener Kraft zumindest Platz 14 erreichen, hofft auf Schützenhilfe aus dem Rheinland, da Mülheim gegen den direkten Konkurrenten aus Friesenheim siegen soll.

 

Personal: Nach ihren Verletzungen aus dem letzten Spiel gegen Friesenheim sind die Einsätze von Matthias Hertz und Spielertrainer Florian Enders fraglich.

 

Prognose: „Wir haben uns noch nicht aufgegeben. Solange die theoretische Chance auf den Klassenerhalt da ist, werden wir alles geben. Jetzt möchten wir in Völklingen den Hinspielerfolg wiederholen. Dabei sollten wir uns wieder auf die gute Abwehrleistung der letzten Woche verlassen können, arbeiten aber weiterhin an unserer nicht so guten Chancenverwertung. Mit dem Spiel in Völklingen stehen uns jetzt drei Auswärtsspiele ins Haus“, sagt TV Coach Thomas Lauer.

 

VTV Mundenheim – SG Gösenroth/Laufersweiler (Samstag, 19 Uhr)

 

Ausgangslage: Beim Tabellenfünften in Mundenheim hat die SG Gösenroth/Laufersweiler nur ein Ziel: den Sieg! Nur dann kann sich das Team von Trainer Jochen Tatsch noch Hoffnungen auf den Ligaverbleib machen. Solange theoretisch die Chancen vorhanden sind, wird die Mannschaft alles daransetzen, im Rennen zu bleiben. Allerdings sind die Hunsrücker realistisch genug um zu wissen, dass die Chancen auf den Ligaverbleib minimal sind.

 

Personal: Erneut plagen personelle Probleme die Hunsrücker, bei denen hinten den Einsätzen von Heinz Löwen, Daniel Koch, David Scherschlicht und Eric Hermann ein Fragezeichen steht.

Mit Maxi Friedrich kehrt allerdings ein Spieler in den Kader von Trainer Jochen Tatsch zurück!

 

Prognose: „Wir fahren nicht nach Mundenheim, um die Punkte herzuschenken. Warten wir mal ab, wie die Gastgeber auftreten, vielleicht haben sie die Saison schon abgehakt. Es wird auf jeden Fall eine sehr schwere Aufgabe für uns, aber wir ziehen auch Hoffnung aus den schwankenden Leistungen der Mundenheimer, die mit klaren Siegen aber auch kaum erklärbaren Niederlagen durch die Saison marschieren. Per Videoanalyse werden wir uns auf den Gegner vorbereiten“, verrät Tatsch.

 

 

Spieltag 21./22. April 2018

 

TV Bitburg – TSG Friesenheim II 26:26 (11:14)

 

Einen faden Beigeschmack hat das Remis zwischen dem TV Bitburg und der TSG Friesenheim II! Und dazu trug allein das Schiedsrichtergespann Peter Antosch und Markus Stadelmeier bei, dass die Begegnung nachhaltig bestimmte und die Gäste aus Friesenheim klar bevorteilten. Eindeutig die Fakten: Sechs Siebenmeter für die Gäste, keinen einzigen für die Gastgeber und das spricht eine klare Sprache! Wenn es Siebenmeter Entscheidungen gab, waren die ausschließlich in der Schlussphase der Begegnung zugunsten der Gäste und das hinterließ einen unguten Eindruck! Bereits im ersten Spielabschnitt deutete sich an, dass die Unparteiischen die Begegnung in den entscheidenden Situationen nicht zugunsten der Gastgeber auslegen würden. Strittige Entscheidung endeten immer wieder zugunsten der Gäste und so hatten viele Zuschauer schon im ersten Spielabschnitt das Gefühl, das die Unparteiischen am Ende maßgeblichen Anteil am Ausgang des Spieles haben könnten.

 

Erkennbar von beiden Seiten der Versuch, ihr Spiel konzentriert aufzubauen, Bitburg spielt eine defensive 6:0 Abwehr, versucht Angriffe konzentriert aufzubauen, das Spiel breit anzulegen und keine Hektik aufkommen zu lassen. Bis 7:6 legten die Eifelaner ständig vor, gerieten beim 7:8 erstmals im Spiel in Rückstand, zeigten jetzt Schwächen gegen die Hüftwürfe von Tim Seifried, scheiterten zudem am Gästekeeper und mussten beim 8:10 die Verletzung von Matthias Hertz verkraften, der im gesamten Spiel nicht mehr eingesetzt werden konnte. Dieser Ausfall war von den Gastgebern zunächst nicht zu kompensieren und so zog der Gast über 9:12 bis zur Pause auf 11:14 davon.

 

Sein wohl bestes Saisonspiel lieferte an diesem Abend Chris Stelmach, dem der unbedingte Willen anzumerken war, dieses Spiel zu gewinnen. Seine sich bietenden Chancen nutzte Stelmach konsequent, überzeugte mit platzierten Würfen aus dem Rückraum, ging aber auch dahin, wo es wehtat. Nach dem Wechsel liefen die Gastgeber weiter der Führung der Gäste hinterher. Immer wieder schlichen sich bei den Gastgebern unkonzentrierte Phasen ins Spiel ein, die die Gäste bestraften. Nach dem schönsten Spielzug der Eifelaner an diesem Abend war es Alex Sonnen, der den Ausgleich für seine Mannschaft zum 18:18 markierte. Friesenheim nahm die Auszeit, doch Martin Guldenkirch brachte seine Mannschaft erstmals nach dem Wechsel mit 19:18 in der 44. Minute in Führung. Zu diesem Zeitpunkt stabilisierte sich die TVB Abwehr und es gelang, die gefährlichen und kampfstarken Kreisläufer der Gäste zu doppeln und so die Torgefährlichkeit zu unterbinden. Allerdings  gelang es den Eifelanern nie, sich auf zwei Tore abzusetzen. Beste Chancen ließ der bis dahin treffsichere Alex Sonnen liegen, der zunächst einen Tempogegenstoß, dann einen völlig frei vor dem Kasten vom Kreis vergeigte. Den Gästen gelang es zunächst nicht mehr, in Führung zu gehen. Bis 25:24 legten die Eifelaner immer vor, doch das Schiedsrichtergespann nahm jetzt so richtig Einfluss auf den Ausgang des Spiels. Jan Bußer nutzte die Siebenmeterentscheidungen der nicht mehr unparteiischen Referees, markierte die Treffer zum19:19, zum 20:20, zum 21:21 und zum 23:23 Ausgleich jeweils per Siebenmeter! Im Gegenzug wurde Spielertrainer Florian Enders dann vor den Augen der Schiedsrichter "blauverdächtig" gefoult, die Strafe blieb aber aus, die Gäste in Ballbesitz. Enders blieb liegen und  musste dann verletzt vom Feld. Im Gegenzug fiel der 25:26 Führungstreffer der Gäste! Als der an diesem Abend überragende Chris Stelmach für sein Team den Ausgleich zum 26:26 markierte, sorgte eine weitere Siebenmeterentscheidung der Referees mit dem Schlusspfiff zurecht für helle Aufregung in der Halle. Erneut trat TSG Spieler Jan Bußer an, der bis dahin keinen Strafwurf vergeben hatte, scheiterte jedoch mit dem Schlusspfiff an Henning Otto im TVB Kasten. Während die Gastgeber jetzt das Remis wie einen Sieg feierten, lagen die Gäste enttäuscht auf dem Boden.

 

„Da gibt es nicht viel zu sagen. Wohl jeder in Halle hat gesehen, was hier los war. Sicherlich hatten wir die Chance, uns mit zwei Treffern entscheidend abzusetzen, doch das haben wir nie geschafft. Das Remis hilft keinem weiter“, meinte TVB Coach Thomas Lauer.

 

Schwerdt – Engel, Hertz (2), Guldenkirch (2), Straub, Steinbach (2), Stelmach (10), Enders (4), Sonnen (3), Kaufmann, Lauer (1), Wolff (2), Nelles.

 

 

HSG Völklingen – SG Gösenroth/Laufersweiler 32:29 (16:14)

 

„Start-Ziel Sieg“ der HSG Völklingen gegen die SG aus dem Hunsrück! Die Gastgeber legten von Beginn an vor, führten über 3:0 in der 4. Minute, verteidigten die Führung über 8:4 bis zum 10:8 in der 18. Minute. Beim 11:10, 13:12, 14:13 und 15:14 waren die Hunsrücker in Schlagdistanz, der Ausgleichstreffer aber wollte einfach nicht gelingen. „Parallelen zum Wormser Spiel waren unverkennbar! Die Mannschaft fand nur stockend in die Begegnung, die Auszeit der Völklinger spielte uns dann in die Karten um das spiel wieder enger werden zu lassen. Vorne haben wir einfach zu viele Chancen vergeben und unser Paßspiel war nicht optimal“, fand SG Trainer Jochen Tatsch zur Pause.

 

Die ersten Minuten der zweiten Hälfte waren ein Spiegelbild der ersten Minuten des Spiels! Völklingen kam besser aus den Startlöchern und zog auf 21:16 in der 36. Minute davon, SG Coach Jochen Tatsch nahm die Auszeit, verkürzte mit zwei Treffern in Folge zum 21:18, doch dann legten die Gastgeber die Treffer 22 und 23 nach, die Begegnung hatte ihre Vorentscheidung. Nur beim 26:23 in der 49. Minute gelang dem Tatsch-Team das Fünkchen Hoffnung zu glimmen zu bringen, doch drei weitere Treffer der Saarländer zum 29:23 hatten die Begegnung in der 54. Minute endgültig entschieden.

 

„Wie in Worms haben wir nach dem Wechsel innerhalb von wenigen Minuten die Vorentscheidung kassiert. Ich musste die Auszeit nehmen, nachdem drei individuelle Fehler von uns gnadenlos bestraft wurden. Danach war es schwer, wieder ran zu kommen. Positiv ist zu erwähnen, dass die Jungs nie aufgaben und bis zum Ende dagegenhielten. Wir haben unsere Abwehr von 4:2 auf eine offene Manndeckung umgestellt und Ergebniskosmetik betrieben. Im Angriff treffen wir aber immer wieder falsche Entscheidungen. Wir schauen weiter von Spiel zu Spiel, müssen aber mindestens vier Punkte gewinnen“, sagt der SG Trainer.

 

Olivier und M. Scherschlicht – L. Schneider (1), Nicolae (4), Koch (1), Saam (2), Conrath (2), Reuter (3/1), Löwen (9/5), Hermann (2), Domaschenko (5)

 

TV Bitburg – TSG Friesenheim II (Samstag, 18 Uhr, Edith Stein Realschule)

 

Ausgangslage: Zumindest theoretisch kann der TV Bitburg noch auf den Klassenerhalt hoffen. Doch um dieser Hoffnung weiter Nahrung geben zu können, muss jetzt im Heimspiel gegen die Friesenheimer Reserve ein Sieg her. Wie schon von Bitburgs Trainer Thomas Lauer vor einiger Zeit befürchtet, legt die Bundesligareserve am Ende der Saison nach und hat sich zwischenzeitlich vom letzten Tabellenplatz auf Rang 14 vorgearbeitet, der vermeintlich zu Ligaverbleib berechtigt. Bitburg liegt bei einem mehr auszutragenden Spiel derzeit zwei Pluspunkte hinter den Gästen und deshalb zählt jetzt nur der Sieg, will man sich wirklich noch Hoffnungen machen. „Es ist ein echtes Endspiel! Verlieren wir das, sind wir abgestiegen“, bringt Lauer das Ganze auf den Punkt!

 

Personal: Die Gastgeber treten mit ihrem kompletten Kader an.

 

Prognose: „Der Sieg ist ein Muß! Daneben wäre es geschickt, auch noch den direkten Vergleich zu gewinnen, aber das wären 8 Tore Unterschied und daran wollen wir primär überhaupt nicht denken. Gelingt uns ein Sieg haben wir noch das Nachholspiel gegen Mülheim, bei dem wir uns Chancen ausrechnen. Doch zunächst zählt erst einmal nur der Sieg gegen Friesenheim, eine Mannschaft, die aus gut ausgebildeten Handballern besteht, die von Jugend an gewohnt sind, ihre Konzeptionen zu spielen. Wie diszipliniert die TSG spielt, haben wir im Hinspiel gesehen! Neben guten Einzelspielern verfügt das Team über eine stabile Deckung und so ist es enorm wichtig, dass wir unsere Chancen konsequent nutzen, hochkonzentriert abschließen und müssen schnell von Angriff auf Abwehr umschalten um das Gegenstoßspiel zu unterbinden. Jetzt muss sich die Mannschaft am Riemen reißen und alles geben“, verlangt der Bitburger Coach.

 

HSG Völklingen – SG Gösenroth/Laufersweiler (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Der Sieg im Hunsrück Derby gegen die HSG Kastellaun/Simmern hat neue Hoffnungen auf den Ligaverbleib beim Aufsteiger Gösenroth/Laufersweiler geweckt und die gilt es jetzt zu befeuern. Gegen den Viertletzten der Tabelle, die HSG Völklingen geht es im vier Punkte Spiel für das Team von Trainer Jochen Tatsch ums Überleben in der Liga. Das Hinspiel verloren die Hunsrücker knapp, konnten aber feststellen, das Völklingen leistungsmäßig nicht viel besser war.

 

Personal: David Scherschlicht fällt beruflich aus, bei Eric Hermann steht noch aus Verletzungsgründen ein Fragezeichen hinter seinem Einsatz

 

Prognose: „Ein Sieg ist durchaus drin! Dafür müssen wir aber eine ähnlich gute Leistung wie vergangen Woche gegen Kastellaun/Simmern abrufen. Wichtig für uns ist auch der Ausgang des Spiels zwischen Bitburg und Friesenheim II. Der Bitburger Sieg wäre für uns wichtig. Sollte das klappen, brauchen wir noch vier bis fünf Punkte um die Chance auf die Liga zu erhalten. Völklingen stellt eine starke Abwehr mit einem guten Torwart, ist besonders über die linke Angriffsseite torgefährlich und versucht immer wieder, die Aussen frei zu spielen. Die Gastgeber sind auf allen Positionen gleich stark besetzt, spielen aber derzeit etwas wechselhaft“, sagt SG Coach Jochen Tatsch.

 

 

 

Spieltag 14./15. April 2018

 

SG Saulheim – TV Bitburg 30:22 (13:10)

 

Bis zum 7:7 in der 19. Minute verlief die Begegnung bei wechselnden Führungen ausgeglichen. Zu diesem Zeitpunkt hätten die Eifelaner durchaus führen können, ließen ihre Chancen erneut ungenutzt. Dann setzte sich der Gastgeber mit drei Treffern in Folge auf 10:7 ab, bis zur Pause verteidigten die Gastgeber jetzt ihren drei Tore-Vorsprung.

 

„Die Abwehr stand schlecht und wir ließen einfach zu viele Tore über Außen und vom Kreis zu. Wir spielten insgesamt nicht clever genug und leisteten uns viele Fehler. Statt kurz vor der Pause beim 12:10, diesen Spielstand mit in die Pause zu nehmen, kassieren wir in den letzten fünf Sekunden über die schnelle Mitte noch den 13. Treffer der Gastgeber. So gelang Chris Stelmach nach dem Wechsel nicht der 12:11 Anschlusstreffer, sondern es war nur der Anschlusstreffer zum 13:11“, klagte TVB Trainer Thomas Lauer.

 

Über 18:13 in der 39. Minute gelang der SG dann beim 21:15 in der 44. Minute die frühe Entscheidung. Zwar verkürzten die Eifelaner nochmals beim 25:21 in der 55. Minute auf vier Tore, doch mit vier Treffern in Folge machte Saulheim zum 29:21 in der 58. Minute alles klar.

 

„Die Hektik nahm in der zweiten Halbzeit noch zu und so leisteten wir uns am Ende 12 technische Fehler. Das ist einfach zu viel, um in dieser Klasse ein Spiel gewinnen zu können. In den Schluss Minuten wollten die Jungs alles reißen, doch der Schuss ging nach hinten los. So wie wir heute gespielt haben, gehören wir nicht in diese Liga! Unsere Leistungsträger spielen unter ihrem Niveau, leisten sich zu viele Fehler. In der Mannschaft ist keine Führung erkennbar. Auch wenn es lächerlich klingt, dieses Spiel hätten wir gewinnen können. Doch unsere Fehler im Angriff hat die SG mit einfachen Toren bestraft, wir mussten für den Erfolg hart arbeiten. Saulheim konnte so das Spiel in Ruhe über die Zeit bringen. Wir müssen uns am kommenden Wochenende erheblich steigern. Uns fehlt derzeit einfach das Erfolgserlebnis“, klagte Lauer.

 

Schwerdt und Reitz – Engel (2), Hertz (3), Guldenkirch, Straub, Steinbach (4), Stelmach (3), Enders (8/4), Sonnen, Kaufmann, Wolff (1), Nelles (1)

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – HSG Kastellaun/Simmern 30:25 (14:9)

 

Vor 250 Zuschauern wahrt die SG Gösenroth/Laufersweiler wohl die letzte Chance auf einen möglichen Klassenverbleib und schickt den Lokalrivalen aus Kastellaun/Simmern geschlagen nach Hause.

 

Bis zum 5:5 in der 11. Minute verlief die Anfangsphase völlig ausgeglichen, dann setzte die SG mit drei Treffern in Folge zum 8:5 innerhalb von die Minuten das erste Ausrufezeichen. Über 10:8 gelang dann die 14:9 Pausenführung.

 

Noch einmal kämpfte sich die HSG auf 17:16 in der 41. Minute heran, nutzt die schwächste Phase im Gastgeberspiel, doch genau zum richtigen Zeitpunkt nahm SG Trainer Jochen Tatsch die Auszeit. Bis zum 24:22 verteidigten die Gastgeber ihre knappe Führung, doch dann gelang den Gastgebern beim 27:22 in der 55. Minute die Entscheidung.

 

„Das Erfolgserlebnis war für die Mannschaft enorm wichtig! Ich sehe den Sieg mit einem lachenden und einem weinenden Auge! Gerne hätte ich einige Spiele vor dieser Begegnung gewonnen! Heute konnte man sehen, was die Mannschaft drauf hat, wenn sie sich an die taktischen Vorgaben hält. Doch das gehört wohl zum Entwicklungsprozess des Teams, das heute an die gute erste Halbzeit aus dem Wormser Spiel anknüpfen konnte. Über 50 Minuten haben wir heute unsere Leistung abgerufen, lediglich die ersten 10 Minuten nach dem Wechsel gelang uns das nicht! Wir haben dann aber den Hebel wieder umlegen können und wichtige Treffer erzielt und so am Ende verdient gewonnen. Überragender Spieler auf dem Platz war Torwart Pascal Olivier, der das Torhüterduell heute klar für sich entschieden hat. Die Abwehrleistung und unser Tempospiel waren entscheidend für den Sieg. Den HSG Rückraum haben wir so müde gelaufen! Zwar hat Friesenheim II erneut gewonnen, aber wir wollen die heutige Leistung mit in die nächsten Spiele bringen, vielleicht ist es ja doch noch nicht zu spät! Auf jeden Fall wollen wir alles geben“, verspricht SG Trainer Jochen Tatsch.

 

Olivier und M. Scherschlicht – L. Schneider (1), Röhrig, Nicolae (1), Koch (3), Saam, Conrath (3), Reuter, Löwen (8), Hermann (5), Domaschenko (5), Friedrich (4/4)

 

*******************************************

SG Saulheim – TV Bitburg (Samstag, 18.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Nach dem Sieg der TSG Friesenheim II gegen Saulheim steht der TV Bitburg mächtig unter Druck! Ein weiterer Erfolg der Friesenheimer würde das Saisonziel der Eifelaner, den Klassenerhalt in weite Ferne rücken. Und so hofft man im Bitburger Lager darauf, dass sich die TSG nicht mit dem nächsten Sieg gegen Völklingen die besseren Karten für das am 21.4. anstehende und dann wohl entscheidende Spiel gegen Bitburg sichern. „Am besten wäre es jetzt, das Spiel in Saulheim zu gewinnen. Dann hätten wir es noch selbst in der Hand, uns den Klassenerhalt zu sichern“, weiß TVB Trainer Thomas Lauer.

 

Personal: Jan Lauer wird aus privaten Gründen fehlen.

 

Prognose: „Ich fahre sicher nicht zwei Stunden nach Saulheim, um dort die Punkte kampflos abzugeben. Saulheim ist derzeit ganz schwer einzuschätzen, es wechseln Hochs und Tiefs. Entscheidend wird sein, dass wir den Rhythmus der routinierten Gastgeber stören. Man darf die Mannschaft einfach nicht ins Rollen kommen lassen. Deshalb müssen wir für den ein oder anderen Überraschungseffekt sorgen. Unsere kämpferische Einstellung muss stimmen, wir trainieren in dieser Woche ohne Harz. Unser Abschlussverhalten muss wesentlich besser werden, deshalb lauten die Trainingsinhalte: schießen, schießen, schießen…..Ich sehe den Ausgang des Abstiegskampfes bis zum Spiel gegen Friesenheim offen“, sagt Lauer.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – HSG Kastellaun/Simmern (Samstag, 19.30 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Zu einem Event vor allem für die Nachwuchsspieler wollen die Gäste aus Kastellaun/Simmern das Derby in Sohren machen. Seit Wochen betreiben die Gäste intensive Werbung für dieses Spiel, geben die Möglichkeit, die Mannschaft zu unterstützen und setzten einen Bus ein. Dies unterstreicht den Stellenwert des Derbies. „Ich erwarte eine große Kulisse“, glaubt auch SG Trainer Jochen Tatsch, der dabei auf die Unterstützung der eigenen Fans setzt.

 

Personal: Maximilian Friedrich plagt sich weiter mit seiner Erkältung, sein Einsatz sollte aber möglich sein.

 

Prognose: „Nach der Leistung der letzten Halbzeit des Wormser Spiels sind wir selbstverständlich nur Aussenseiter. Es muss gelingen, die Köpfe der Spieler bis zum Spiel wieder nach oben zu bekommen. Kastellaun/Simmern zeigt durchaus schwankende Leistungen, ist aber im Rückraum mit den beiden Rückraumshootern Henrik Walb und Andrius Zigelis gut besetzt und haben in Laszlo Gilanyi und Abdelaziz Helaoui zwei Spieler, die im eins gegen eins überzeugen. Für uns wird das ein hartes Stück Arbeit, doch wir wollen uns vor heimischer Kulisse so gut wie möglich verkaufen und die Punkte behalten. Wichtig wird zudem sein, dass wir konzentriert gegen die starken HSG Keeper abschließen“, fordert Trainer Jochen Tatsch.

 

 

Spieltag 07./08. April 2018

 

TV Bitburg – HSG Rhein-Nahe Bingen 22:28 (6:14)

 

Das hatten sich die Eifelaner ganz anders vorgestellt: Mit einem Heimsieg über den Favoriten Rhein Nahe Bingen sollten die Hoffnungen auf den Ligaverbleib genährt werden doch die Messe in Bitburg war schnell gelesen! Erschwerend kommt für die Eifelaner hinzu, dass der Mitkonkurrent im Abstiegskampf, die TG Friesenheim II ihr Heimspiel gegen Saulheim gewinnen konnten. „Das hatte ich befürchtet“, meinte TVB Coach Thomas Lauer nach dem Abpfiff.

 

Nach ausgeglichenem Beginn setzte sich der Gast vom 4:4 in der 12. Minute mit einem 0:7 Lauf auf 4:11 in der 23. Minute ab und das war bereits die Entscheidung. „Bis zum 4:2 haben wir ein ordentliches Spiel gemacht, dann aber hatten wir eine Komplettausfall des gesamten Teams! Für mich völlig unverständlich ließen wir jetzt den Lauf der Gäste zu, leisteten uns 15 Fehlwürfe und 9 technische Fehler. Den Würfen, die wir uns nahmen fehlte einfach die Qualität! Das hatten wir uns völlig anders vorgenommen und so spielte die HSG ihre Stärke, den Gegenstoß aus. Genau davor hatten wir im Laufe der gesamten Trainingswoche und vor dem Spiel gewarnt. Egal wen wir jetzt einwechselten, die Wechsel blieben ohne Wirkung, kein Rückraumspieler hatte Normalform“, klagte Lauer.

 

In der Halbzeitpause wurden die Fehler der ersten Hälfte analysiert und besprochen und es war auch gleich eine andere Einstellung erkennbar. Zwar gelang den Gastgebern nach dem 10:18 in der 41. Minute mit vier Treffern in Folge die Resultatsverbesserung zum 14:18 in der 44. Minute, doch die Auszeit der Gäste stoppte den Lauf des TV Bitburg! „Nach dem klaren Rückstand lief es plötzlich für uns, wir ließen keine Gegenstöße der Gäste zu, zwang die Mannschaft ins gebundene Spiel und kamen so heran. „Entscheidend war dann die Tatsache, dass wir die Überzahl mit 1:2 verloren, einen Siebenmeter nicht verwandelten und damit das Spiel durch war“, ärgerte sich der Bitburger Coach.  

 

Über 16:22 stellte die HSG den alten Abstand wieder her und verteidigte diese Führung bis zum Abpfiff. „Es war ein für uns ganz wichtiges Spiel, dass wir hätten gewinnen müssen. Am Ende kam die HSG aber zu einem verdienten Erfolg. Sie haben ihre Chancen clever genutzt und auch clever gespielt“, urteilte Lauer.

 

Otte und Reitz - Engel, Hertz (5), Guldenkirch (4), Stelmach (2), Enders (3/1), Sonnen (3), Kaufmann, Steinbach (2), Lauer (3), Wolff, Nelles

 

HSG Worms - SG Gösenroth/Laufersweiler 33:20 (15:13)

 

Sprachlos war SG Trainer Jochen Tatsch nach dem Auftritt seiner Jungs im zweiten Spielabschnitt. Egal was Tatsch versuchte, ob er wechselte oder die Auszeit nahm, nichts kam bei der Mannschaft an und so kassierte der Aufsteiger eine weitere, nicht erklärbare Niederlage. Im ersten Spielabschnitt zeigten sich die Hunsrücker durchaus gleichwertig, hatten beim Stande von 12:11 die große Chance, zur Pause auszugleichen. Doch diese Chance blieb ungenutzt und so lag die Mannschaft zur Pause mit 15:13 zurück.

 

Was dann geschah, blieb für Tatsch ein Rätsel. Fünf Treffern in Folge entschieden das Spiel frühzeitig.  "Ich kann mir einfach nicht erklären, weshalb die Mannschaft so auseinanderfällt. Wir schaffen es nicht, eine konstante Leistung über mindestens 50 Minuten des Spiels abzurufen. Ich stehe noch unter Schock", gestand Tatsch. Beim 27:17 in der 51. Minute nahm Tatsch  nochmals die Auszeit, doch auch das sollte nicht mehr helfen.

 

Olivlier und M. Scherschlicht - D. Scherschlicht (2), L. Schneider, Nicolae (3), Koch (2), Saam, Conrath (3), Reuter (2/1), Löwen (1), Domaschenko (1),

 

TV Bitburg – HSG Rhein Nahe Bingen (Samstag, 18 Uhr, Edith Stein Hauptschule)

 

Ausgangslage: Zumindest Platz 14 gilt es für die Gastgeber am Ende der Saison zu belegen, um in der Liga zu bleiben. Derzeit sieht es nach nur zwei Absteigern aus. Mit Friesenheim II und Gösenroth/Laufersweiler haben die Eifelaner aber zwei hartnäckige Verfolger im Nacken, die ebenfalls noch Chancen auf diesen Tabellenplatz haben. Ans Hinspiel erinnert sich das Team des Trainergespanns Enders/Lauer sicher nicht gerne. Mit 35:17 setzte es die höchste Saisonniederlage, die einer absolut schwachen Wurfausbeute geschuldet war. „Bingen liegt uns eigentlich nicht, obwohl wir das Heimspiel letzte Saison gewinnen konnte“, erinnert sich Trainer Thomas Lauer.

 

Personal: Zwar plagen sich einige Spieler noch mit ihren Erkältungen, doch am Samstag sollte das Team in der derzeit besten Besetzung auflaufen können.

 

Prognose: „Wir haben in der Spielpause so gut wie eben möglich trainiert. Die Gäste leben von ihrem Tempospiel und ihren Torhütern. Deshalb dürfen wir die Gäste nicht zu ihrem schnellen Spiel finden lassen. Es gilt daher, wenig Fehler zu machen, um damit den Gästen ihre „Hauptwaffe“, das Gegenstoßspiel nicht zu ermöglichen. Aus dem Illtaler Spiel wollen wir das Positive mitnehmen, haben relativ gut in Abwehr und Angriff gespielt. Sollte uns das wieder gelingen, haben wir realistische Chancen, das Spiel zu gewinnen. Rufen wir unsere Leistung nicht ab, werden wir es sehr schwer haben. Wir denken jetzt von Spiel zu Spiel, schauen auf unsere Leistung und versuchen die Spiele zu gewinnen, die wir realistisch gewinnen können“, sagt Lauer.

 

HSG Worms – SG Gösenroth/Laufersweiler (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Auf Revanche dürfte die HSG Worms gegen die Hunsrücker sinnen, zumal die SG im Hinspiel einen ihrer wenigen Saisonsiege bislang einfahren konnte. Mit 31:28 schickte das Team des damaligen Coaches Igor Domaschenko die Rheinhessen Anfang November geschlagen auf die Heimreise. Während sich Worms mit Platz 10 im Mittelfeld der Tabelle etabliert hat, stehen die Spieler der Spielgemeinschaft aus dem Hunsrück mit dem Rücken zur Wand. Noch hat das Team des Trainer Jochen Tatsch theoretische Chancen auf den drittletzten Tabellenplatz und die könnten mit einer Wiederholung des Hinspiel Erfolges neue Nahrung erhalten.

 

Personal: Torhüter Jan Schneider fehlt im April aufgrund privater Gründe, dafür steht Torhüter Martin Scherschlicht nach seinem Studium den Hunsrückern wieder komplett zur Verfügung.

 

Prognose: „Worms zeigt schwankende Leistungen, ist aber zuhause wesentlich stärker einzuschätzen als in fremden Hallen. Die HSG stellt eine körperlich robuste Mannschaft, der jedoch im Angriff etwas die Beweglichkeit fehlt. Hier werden wir uns etwas einfallen lassen, müssen aber auf jeden Fall mit hohem Tempo spielen. Sollte die HSG gegen uns eine 6:0 Abwehr stellen, muss die Laufbereitschaft der Mannschaft sehr hoch sein. Treten wir am Sonntag so auf, wie zuletzt gegen Friesenheim, ist etwas drin. Die Jungs müssen aber auf jeden Fall den Kampf annehmen. Wir fahren auf keinen Fall als Punktelieferant nach Rheinhessen“, erklärt Tatsch.

 

 

Spieltag 24./25. März 2018

 

TSG Friesenheim II – SG Gösenroth/Laufersweiler II 25:24 (12:16)

 

Es soll einfach nicht sein! Die SG Gösenroth/Laufersweiler unterliegt auch beim Tabellenletzten Friesenheim II und fällt auf den letzten Platz in der Tabelle zurück. Nach dieser Niederlage sollte der Abstieg für die Hunsrücker nicht mehr zu umgehen sein, SG Trainer Jochen Tatsch ist sich schon sicher: „Das Ding ist leider durch!“

 

Die erste Führung im Spiel gelang den Gastgebern erst in der 56. Minute zum 23:22, bis dahin waren die Hunsrücker die spielbestimmende Mannschaft, die über 1:4 in der 5. Minute bis zum 4:8 in der 14. Minute deutlich führten. Friesenheim II kam jetzt besser ins Spiel, glich beim 9:9 in der 20. Minute aus und folgerichtig nahm SG Coach Jochen Tatsch die Auszeit. Wieder legten die Gäste auf 10:14 in der 26. Minute vor und verteidigten jetzt den Vorsprung bis zur Pause.

 

Nach dem Wechsel lief es weiterhin nach den Vorstellungen der Gäste, die bis 19:22 in der 49. Minute die Nase vorne hatten. „Bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir das Spiel souverän im Griff. Auf die Umstellung der Gastgeberabwehr nach dem Wechsel auf eine 3:2:1 Formation haben wir die Mannschaft vorbereitet, doch die Probleme waren unverkennbar. Lediglich die Einzelleistungen von Anton Domaschenko halfen uns, den Vorsprung bis hierher zu verteidigen“.

 

Doch in den folgenden 7 Minuten blieb das Tatsch-Team ohne Tor und so drehte die TSG mit einem 4:0 Lauf zum 23:22 in der 46. Minute das Spiel.

 

„Wie in vielen Spielen fehlte uns jetzt der Kopf im Spiel, zumal die Gastgeber Anton in Manndeckung genommen hatten. So fehlte jetzt das Laufspiel der Mannschaft und wir ließen die klarsten Chancen liegen“, klagte Tatsch. Es folgte die Auszeit der Gäste, die spannende Schlussphase war eingeläutet. Heinz Löwen gelang der erneute Ausgleich, die Gastgeber legten zum 24:23 erneut vor, der nach seiner Verletzung treffsichere Anton Domaschenko glich wieder aus, doch 31 Sekunden vor dem Ende trafen die Hausherren zum entscheidenden 25:24! „Die Unsicherheit der nicht genutzten Chancen übertrug sich auf unsere 6:0 Abwehr und so kam Friesenheim in den entscheidenden Minuten zu einfachen Toren aus dem linken Rückraum. Symptomatisch für die Verunsicherung war unser letzter Angriff, bei dem wir den Ball ins Aus spielten. Da paßte nichts mehr zusammen und so hat man die Oberliga einfach nicht verdient“, resümierte der SG Coach.

 

Olivier, J. Schneider und M. Scherschlicht – Conrath, L. Schneider (2), E. Hermann, Nicolae (5), Koch, Saam, Reuter, Löwen (4), S. Hermann (3), Domaschenko (7), Friedrich (3/3)

 

TSG Friesenheim II – SG Gösenroth/Laufersweiler (Samstag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Kellerderby in der RPS Oberliga! Das Schlusslicht Friesenheim II erwartet den Tabellenvorletzten aus dem Hunsrück, die SG Gösenroth/Laufersweiler! Die Begegnung zwischen beiden Teams endete in der Hinrunde mit einem Remis, doch der von der TSG eingelegte Protest hatte Erfolg und so muss die Begegnung wiederholt werden.

 

Personal: Aktuell plagen sich sowohl Trainer Jochen Tatsch als auch Torwart Pascal Olivier mit ihren Erkältungen, ihr Einsatz am Wochenende ist noch unklar.

 

Prognose: „Wenn nicht jetzt wann dann?“, gibt Trainer Jochen Tatsch das Motto für das Auswärtsspiel in Friesenheim vor. Beim Hinspiel konnten sich die Hunsrücker von den Stärken der Gastgeber überzeugen, die eine junge, kampfstarke Mannschaft aufbietet, die viel übers Tempo kommt und die im linken Rückraum und am Kreis sehr gut besetzt sind. „Ich erwarte ein anderes Auftreten meiner Mannschaft als zuletzt. Eine erste Halbzeit wie gegen Budenheim werden wir uns nicht erlauben dürfen“, warnt Tatsch.

 

 

Spieltag 17./18. März 2018

 

MSG HF Illtal – TV Bitburg 34:29 (19:15)

 

Bitburg wird für seine starke Leistung beim Tabellenzweiten in Illtal nicht belohnt! Das Team des Trainergespanns Thomas Lauer/Florian Enders muß sich am Ende 29:24 geschlagen geben. Die Gäste aus Bitburg legten los wie die Feuerwehr, überraschten den Tabellenzweiten und legten bis zur 16. Minute zum 8:13 vor. Illtal nahm die Auszeit, nahm jetzt Bitburgs Spielmacher Florian Enders in Manndeckung und drehte in der Folge das Spiel. Ab dem 11:15 in der 20. Minuten riß der Faden im Bitburger Spiel für Trainer Lauer unerklärlich, die Mannschaft erzielte bis zur Pause keinen Treffer mehr und so kam Illtal nach einem 8:0 Lauf zur 19:15 Pausenführung.

 

„Bis zur klaren Führung haben wir geduldig unsere Angriffe vorgetragen, auf die Chance gewartet und die richtigen Entscheidungen getroffen. Für mich nicht erklärlich ist die Tatsache, dass die Mannschaft jetzt hektisch wurde und in den Fehler der letzten Partien verfiel. So kassierten wir in den letzten Minuten Gegenstoßtor auf Gegenstoßtor“, klagte Lauer. 

 

In der Halbzeitpause nahmen sich die Gäste vor, die „Uhr auf Null zu stellen“ und von vorne zu beginnen und das gelang zunächst eindrucksvoll. Erneut erwischten die Eifelaner den besseren Start, waren beim 20:19 in der 37. Minute wieder im Spiel, hielten die Begegnung jetzt bis 26:26 in der 47. Minute völlig ausgeglichen. Wieder legte Illtal zwei Tore zum 28:26 nach und dann kam für Trainer Thomas Lauer die spielentscheidende Szene.

 

„Beim Gegenstoß stellte sich Florian Enders dem Gegner in den Weg und anstatt auf Stürmerfoul zu entscheiden, erhielt Flo die Zeitstrafe des ansonsten guten Schiedsrichtergespanns. Hier lagen sie aber daneben“, klagte der TVB Coach, dessen Mannschaft den Treffer zum 29:26 kassierte den Rückstand nicht mehr aufholen konnte. „Es war eine unglückliche Niederlage, auf die wir aber aufbauen können. Endlich hat die Mannschaft das abgerufen, was sie kann. Wäre uns das über die Saison gelungen, dann stünden wir wesentlich besser dar“, meinte Lauer.

 

Schwerdt und Reitz– Engel, Hertz (6), Guldenkirch (2), Straub, Stelmach (1), Enders (6/2), Lauer (7), Wolff (1), Nelles, Kaufmann, Steinbach (6), Sonnen.

 

SF Budenheim – SG Gösenroth/Laufersweiler 28:18 (16:4)

 

Ohne ihren erkrankten Trainer Jochen Tatsch und Torwart Pascal Olivier traten die Hunsrücker die Fahrt nach Budenheim an und so übernahm Florin Nicolae das Coaching. Die Messe in Budenheim war für die Gäste aus dem Hunsrück schnell gelesen! Über 4:1 setzte sich der Gastgeber ab der 8. Minute auf 13:3 in der 26. Minute ab, ließ mit einer starken Abwehrleistung dem allerdings harmlosen Gästeangriff keine Chance und so trugen sich auf Gästeseite lediglich Maximilian Friedrich, Stefan Hermann, Heinrich Löwen und Luca Schneider im ersten Spielabschnitt in die Torschützenliste ein. Vier Treffer in einer Halbzeit sind einfach zu wenig, um eine Oberliga Spiel gewinnen zu können. „Das war fast eine Katastrophe, was wir im ersten Spielabschnitt gezeigt haben. Nichts hat geklappt“, sagte Nicolae.

 

Beim 16:4 zur Pause war die Begegnung bereits entschieden.

 

Nach dem Wechsel schalteten die Gastgeber merklich zurück, ohne jedoch den klaren Vorsprung aufs Spiel zu setzen.

 

„Bei uns bleibt es bei den alten Fehlern: wir setzen die Trainingsinhalte nicht auf dem Spielfeld um. Das ist eine schwere Zeit für die Jungs, die im Training alles geben, aber auf dem Platz klappt nichts. Ich bin aber fest davon überzeugt, dass dies besser werden wird. Wir müssen das Positive aus dem Spiel ziehen, haben, obwohl Budenheim etwas zurückgeschaltet hat, die zweite Hälfte gewonnen. Im Tor rief Martin Scherschlicht eine gute Leistung ab und die 5:1 Deckung, die wir im zweiten Spielabschnitt spielten, klappte gut“, resümierte Nicolae.  

 

J. Schneider, M. Scherschlicht - D. Scherschlicht (2), Schneider (1), Nicolae, Koch (2), Saam (2), Conrath, Reuter (2), Löwen (5), Hermann (2), Domaschenko (1), Friedrich (1/1),

 

**********************************

 

 

 

SF Budenheim – SG Gösenroth/Laufersweiler (Samstag, 20 Uhr)

 

Ausgangslage: Der Tabellendritte stellte letztes Wochenende seine Heimstärke gegen den Hunsrück-Rivalen der SG Gösenroth/Laufersweiler, die HSG Kastellaun/Simmern mit einem deutlichen 34:25 Erfolg unter Beweis und geht gegen den Tabellenvorletzten aus Gösenroth/Laufersweiler als klarer Favorit in die Begegnung. Der Aufsteiger hat nach dem verlorenen „vier-Punkte-Spiel“ gegen Offenbach nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt, kann als klarer Außenseiter die Begegnung in Budenheim ohne jeden Druck angehen.

 

Personal: Die personellen Alternativen sind am Wochenende deutlich besser, mit Anton Domaschenko und David Schwerschlicht sowie Maximilian Friedrich kehren drei Spieler in den Kader zurück.

 

Prognose: „Von der Spielanlage ähnelt die Budenheimer Mannschaft dem VTZ Saarpfalz. Im Hinspiel hat uns der jetzige Gastgeber konsequent an die Wand gespielt und geht auch im Rückspiel als haushoher Favorit in die Begegnung. Es stellt sich für mich die Frage, ob Budenheim das Spiel von der ersten bis zur letzten Minute voll durchzieht oder frühzeitig den Gang runterschaltet. Wichtig wird sein, dass wir uns die Phasen im Spiel nicht nehmen, in denen nichts bei uns zusammenläuft. Solche Phasen werden in der Liga gnadenlos bestraft. Deshalb ist eine über die gesamte Spielzeit konstante Leistung von Nöten“, verlangt Trainer Jochen Tatsch.

 

MSG HF Illtal – TV Bitburg (Sonntag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Die Rollen vor diesem Spiel sind klar verteilt! Der Tabellenzweite Illtal liegt derzeit drei Punkte hinter dem Tabellenführer Saarpfalz und kann sich keinen weiteren Punktverlust im Kampf um den Titel erlauben. Lange Zeit hielten die Eifelaner im Hinspiel mit, waren beim 26:26 in den Schluss Minuten dran, vergaben dann, wie im gesamten Spiel, die klarsten Einwurf Möglichkeiten und mussten sich nach 25 Fehlwürfen in der Begegnung mit 26:31 geschlagen geben. Gelingt es den Eifelanern, ihre Abschlussstatistik zu verbessern, wird man in Illtal auf Augenhöhe sein.

 

Personal: Auf Seiten der Gäste wird weiterhin Jermaine Dright fehlen, dafür steht Jan Kaufmann wieder zur Verfügung.

 

Prognose: „Das wird eine leichte Aufgabe für uns“, scherzt Bitburgs Trainer Thomas Lauer, der jeglichen Druck von seinem Team nimmt. „Wir haben überhaupt nichts zu verlieren, können nur gewinnen! Eigentlich liegt uns Illtal von der Spielanlage, doch wir gehen als krasser Aussenseiter in diese Begegnung. Keiner erwartet von uns einen Punktgewinn und so können wir befreit aufspielen. Im Hinspiel hielten wir bis zum 26:26 mit, kassierten dann aber die fünf entscheidenden Treffer. Warten wir mal ab, was am Sonntagabend rausspringt“.

 

 

Spieltag 10./11. März 2018

 

TV Bitburg – HV Vallendar 21:24 (11:13)

 

Der TV Bitburg verliert das Rheinland-Derby gegen den HV Vallendar, der seinen vierten Sieg in Folge feierte. Am Ende stand die 21:24 (11:13) Niederlage auf der Anzeigetafel, die Spielertrainer Flo Enders mit der Aussage „tief enttäuscht“, aber gleichzeitig kämpferisch kommentierte: „Wir haben bis auf die SG Gösenroth/Laufersweiler, gegen die wir gewinnen konnten, nur gegen Mannschaften aus dem oberen Mittelfeld und der Spitze der Tabelle gespielt. Wir haben noch alle Chancen“.

 

Das sich am Ende der Traum vom Klassenerhalt der Eifelaner realisieren lässt, hängt vor allem von einer besseren Abschlussquote des TVB  und dem Teamgeist der Mannschaft ab. Erneut vergab die Mannschaft klarste Einschussmöglichkeiten, wurde aber über die gesamte Spielzeit von einem nicht regelsicheren Schiedsrichtergespann Martin Eckert/Torsten Towae benachteiligt. So riefen etliche Entscheidungen gegen die Gastgeber sogar Schmunzeln und Kopfschütteln auf der Gästebank, vor allem aber heftige Reaktionen auf der Tribüne hervor.

 

Von Beginn an entwickelte sich ein schnelles Spiel, in dem die Gäste mit vielen Kreuzbewegungen im Rückraum die Bitburger Deckung ins Laufen brachten. Während die Gastgeber bereits in den Anfangsminuten ihre Chancen nicht dunkel machten, war es allein Torwart Denis Schwerdt, der seine Mannschaft im Spiel hielt. Einzig beim 2:1 führten die Gastgeber, dann drehten die Löwen das Spiel und zogen nach dem 3:3 auf 3:5 davon, profitierten von der schwachen Chancenverwertung der Gäste und der Tatsache, dass die Bitburger Abwehrspieler ein ums andere Mal nicht auf der Wurfarmseite ihres Gegenspielers standen. Mit einfachen Toren über den Gegenstoß setze sich das Team von Trainer Christoph Barthel vom 4:7 auf 6:10 in der 22. Minute ab. Gastgebertrainer Thomas Lauer nahm die Auszeit. Im Deckungsverband fehlte die letzte Aggressivität um die Gegenspieler am Torwurf zu hindern und so spielten die Gäste ihre auch physische Überlegenheit ein ums andere Mal aus. Mit seinem einzigen Feldtreffer an diesem Abend brachte Enders sein Team nochmals auf 11:12 heran.

 

Die Gäste überraschten die Gastgeber nach dem Wechsel mit einer 3:3 Abwehrformation, die zum einen das Bitburger Angriffsspiel störte, zum anderen profitierten die Gäste weiter von der Abschlussschwäche der Hausherren. Symptomatisch die ersten drei Angriffsversuchte des TVB: den ersten Ball aufs Tor fing Gästekeeper Bastian Burgard, die nächste klare Chance wehrte Burgard ab und der dritte Angriffsversuch der Eifelaner endete mit einem Pass ins Nirvana. So setzte sich die Gäste auf 11:15 in der 35. Minute ab.

 

Bis 15:18 hielt der Vorsprung der Gäste, doch dann sorgten die Unparteiischen mit ihren Entscheidungen für lautstarke Proteste von den Rängen. Vier Treffer in Folge vom 16:18 auf 16:22 bei doppelter Unterzahl der Eifelaner brachten bis zur 50. Minute die Entscheidung. So verhängten die „Unparteiischen“ eine unberechtigte Zeitstrafe gegen Trainer Thomas Lauer, ahndeten eine angebliche Aussage des TVB Coaches, die tatsächlich von den Rängen kam. Zwar verkürzten die Gastgeber noch einmal auf 19:22, doch immer waren es die Entscheidungen der Referees, die für Unmut in der Halle sorgten. Mit zweierlei Maß wurde zu Lasten der Gastgeber bestraft, zudem frühzeitig auf Zeitspiel gegen die Gastgeber erkannt, beim Gast aber das Zeitspiel nicht geahndet. So blieb ein fader Beigeschmack durch den Auftritt der Unparteiischen, dies aber war nicht alleine Grund für die Bitburger Niederlage war. Zu viele klare Chancen ließ die Mannschaft liegen, in einigen Situation agierten die TVB Spieler in Angriff und Abwehr zu undiszipliniert, ließen die mannschaftliche Geschlossenheit vermissen, die den Gast auszeichnete.

 

Schwerdt (1) und Otte, Engel (1), Hertz (3), Guldenkirch (3), Straub (1), Stelmach (2), Enders (3/2), Sonnen (1), Kaufmann, Lauer (1/1), Wolff (4), Nelles (1).

 

TV Offenbach - SG Gösenroth/Laufersweiler 32:23 (17:12)

 

Mit dem Sieg über Aufsteiger Gösenroth/Laufersweiler gewinnt der TV Offenbach wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg. Während sich die Gäste aus dem Hunsrück wohl kaum noch Hoffnungen auf den Ligaverbleib machen können, vergrößert Offenbach mit diesem Sieg seinen Vorsprung auf den nächsten Rheinland-Vertreter aus Bitburg auf sechs Punkte und bringt damit auch die Eifelaner in akute Abstiegssorgen.

Über 7:2 in der 9. Minute bestimmten die Gastgeber das Geschehen. Zwar kämpfte sich das Hunsrücker Team nach der Auszeit von Trainer Jochen Tatsch auf 9:8 in der 17. MInute heran, doch die Auszeit der Gastgeber sollte sich als spielentscheidend erweisen. Die Gäste legten vier Treffer in Folge nach und zogen über 13:8 in der 21. Minute der 17:12 Pausenführung entgegen. Nach dem Wechsel war die Begegnung beim 23:14 in der 40. Minute entschieden. "Es war ein schlechtes Spiel von unserer Seite, bei der die Angst greifbar und die Körpersprache eindeutig war. Bei uns summieren sich die vielen kleinen Fehler und das ist letztlich deprimierend. Es ist eine Qualitätsfrage, denn offensichtlich fehlt einigen Spielern die Oberligareife. Offenbach spielte keineswegs überragend, doch die Mannschaft zeigte uns mit ihrer Geduld, ihrem Selbstbewußtsein und ihrer starken Deckung die Grenzen auf. Wir haben erneut etliche klare Bälle verworfen. Bei uns möchte ich Martin Scherschlicht im Tor und Daniel Koch, der lange Zeit im linken Rückraum spielte positiv herausheben", sagte Tatsch.

 

Oliver, J. Schneider und M. Scherschlicht - L. Schneider, E. Hermann, Nicolae (4), Koch (5), Saam, Reuter (5/1), Löwen (4), S. Hermann (4), Conrath (1)

 

************

 

TV Bitburg – HV Vallendar (Samstag, 18 Uhr, Edith Stein Hauptschule)

 

Ausgangslage: Der HV Vallendar konnte letzte Woche das Heimspiel gegen die Bundesliga-Reserve der TSG Friesenheim verdient mit 29:23 für sich entscheiden und hat den Anschluss an das vordere Tabellenmittelfeld gefunden. Nun soll der vierte Sieg in Folge im Rheinland-Derby beim TV Bitburg folgen. Doch da dürfte das Team des Trainergespanns Florian Enders und Thomas Lauer etwas dagegen haben! Die Mannschaft aus der Eifel ist dringend auf Punkte im Kampf um den Klassenerhalt angewiesen. Dabei gilt es vor allem die Heimspiele zu gewinnen. „Wir befinden uns anders als im vergangenen Jahr dieses Jahr in einer schwierigeren Situation. Letzte Saison war der Klassenerhalt früh gesichert, jetzt sind wir auch angewiesen auf die Teams aus der 3. Liga (Dansenberg und Hochdorf). Um sicher zu gehen, dass wir die Klasse halten, müssten wir eigentlich noch Offenbach einfangen und sind aktuell vier Punkte weg! Zuletzt haben wir unsere Spiele gegen die Drittligaabsteiger Mundenheim und Zweibrücken verloren, jetzt stellt sich im Rheinland-Derby die Mannschaft aus Vallendar“, sagt TVB Spielertrainer Flo Enders.

 

Personal: „Ich hoffe sehr, dass wir eine gute Trainingswoche mit komplettem Kader hinlegen können, der sich bis auf den verletzten Jan Kaufmann, am Wochenende auch im Derby präsentieren kann“, erklärt Enders, der darauf baut, dass die Grippewelle langsam abebbt und seine Spieler in den geregelten Trainingsbetrieb zurückkehren.

 

Prognose: „Die Mannschaft muss am Samstag Charakter zeigen! So, wie sie das zuletzt gegen Gösenroth getan hat. Gegen Vallendar mache ich mir um die Motivation meiner Spieler keine Sorgen, konzentriere mich auch weniger auf den Gegner. Für uns gilt es, Konstanz in unsere Leistung zu bekommen, sowohl im Angriff als auch in der Abwehr. Bringen wir unsere Leistung über 60 Minuten, können wir jeden Gegner schlagen, schaffen wir das nicht, verlieren wir eben. Auf keinen Fall dürfen wir uns so dilletantisch anstellen wie gegen Kastellaun. Vallendar stellt eine starke Deckung, der wir ebenfalls eine starke Deckung entgegenstellen müssen. Wichtig wird sein, dass wir immer wieder einfache Tore über unser Gegenstoßspiel einstreuen können, um so Körner zu sparen, die wir hintenraus sicher brauchen werden. Vallendar stellt einen der besten Keeper der Liga und es muss Bestreben sein, auch das Torhüterduell für uns zu entscheiden. Auch das sollte uns gelingen können“, sagt Enders.

 

TV Offenbach – SG Gösenroth/Laufersweiler (Sonntag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit 22:29 entführte Offenbach seinerzeit beide Punkte aus dem Hunsrück und auch im Rückspiel stehen die Zeichen für die Gastgeber auf Sieg! 5 Punkte Vorsprung hat der Gastgeber vor dem Team von Trainer Jochen Tatsch, belegt Platz 13 der Tabelle, der nach jetzigem Stand zum Klassenerhalt reichen wird. So stehen beide Teams vor einem „vier-Punkte-Spiel“. Gewinnt der Gastgeber diese Begegnung, sollte der Klassenerhalt so gut wie geschafft sein. Verliert die SG, dürften hier die Planungen für die nächste Saison Richtung Rheinlandliga gehen.

 

Personal: Weiterhin fallen David Scherschlicht (Sperre) und Anton Domaschenko (Verletzung) aus.

 

Prognose: „Es ist die weiteste Fahrt und auch noch am Sonntagabend! Aber da müssen wir durch! Wenn man sich die Tabelle anschaut, müsste man uns auf dem etwa gleichen Niveau wie die Gastgeber vermuten. Doch auf dem Platz sieht das anders aus. Das wird erneut eine sehr schwere Aufgabe für uns. Offenbach stellt eine sehr kompakte Abwehr und kassiert wenig Gegentreffer pro Spiel. In Kastellaun hatte Offenbach eigentlich den Sieg verdient, doch am Ende nutzte die Mannschaft ihre Chancen nicht. Wir werden nichts unversucht lassen, zumal wir auch auswärts stärker spielen als vor heimischer Kulisse. Sollte sich die Chance in Offenbach bieten, werden wir sie auch nutzen“, verspricht Tatsch.

 

 

Spieltag 03./04. März 2018

Berichte

 

SV Zweibrücken – TV Bitburg 35:22 (14:7)

 

Stark ersatzgeschwächt traten die Eifelaner die Fahrt in die Saarpfalz an. Mit Chris Stelmach, Jermaine Dright und Jan Kaufmann fielen gleich drei wichtige Spieler aus, einige Spieler waren grippegeschwächt und das machte sich gegen das ehemalige Team von Spielertrainer Florian Enders deutlich bemerkbar. Zudem fielen bei den Eifelaner die Dienstagstrainingseinheit aus Krankheitsgründen und die Freitagseinheit wegen der Witterung aus.

 

Die Gastgeber legten den Grundstein zum Erfolg in der Abwehr. Nach 15 Spielminuten lagen die SVler mit 9:4 in Front, vermittelten schon zu diesem frühen Zeitpunkt den Eindruck, als hätten sie dieses Mal alles im Griff und waren auf einem guten Weg sich für die Hinspielniederlage und die zuletzt erlittene Schlappe gegen den Tabellenletzten zu rehabilitieren.

 

„Wir haben einfach nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten, wollten die Gastgeber eigentlich zu Schüssen außerhalb des 9-Meter-Raumes zwingen, doch das gelang uns nicht. Unsere Abwehr sollte aggressiv und mit schnellen Beinen arbeiten, tat dies aber nicht. Im Gegenteil: während wir zu brav und zu langsam in der Deckung agierten, setzten uns die Gastgeber eine überaus aggressive Deckung entgegen, die die Schiedsrichter auch zuließen. Wir haben uns im Angriff nie auf diese Deckung einstellen können. So verschliefen wir die Anfangsphase und lagen zur Pause klar zurück“, klagte TVB Coach Thomas Lauer.

 

Basierend auf einer starken, aggressiven Abwehr gelang den Gastgebern ein starkes Umschaltspiel und der Rückraum, in der recht ungewöhnlichen Anfangsformation mit drei Rechtshändern, zeigte sich als sehr torgefährlich. Vor allem das ständige Wechseln der Positionen sorgte dabei für Überraschungsmomente im Bitburger Deckungsverband. Zudem hatten die Gastgeber mit Benni Berz im Tor einen kaum zu überwindenden Keeper, der auf 52 Prozent gehaltener Bälle kam. „Diese Quote erreichten wir trotz der Torhüter-Wechsel überhaupt nicht“, verriet Lauer.

 

Zu schlecht stand der Bitburger Deckungsverband gegen die Zweibrücker Angreifer. Gleich nach dem Wechsel war das Glück auf Seiten der Gastgeber, die von drei Abprallern der Bitburger profitieren und bis auf 20:10 davonzogen. Alex Sonnen und Pascal Wolff fielen zudem in der Phase verletzt aus und so schonte Lauer seine Spieler, zumal das Spiel gelaufen war.

 

„Ich hoffe nur, dass hier keine ernsthaften Verletzungen vorliegen. Alex Sonnen war der einzige Spieler, der Normalform hatte“, lobte Lauer. 

 

SV Trainer Axel Koch nutzte dieses Spiel, auch angesichts einer frühen zehn-Tore-Führung, zum Testen, spielte in der Schlussphase beispielsweise mit dem siebten Feldspieler. Genau in diesen Phasen waren die 64er aber nicht immer auf der Höhe des Geschehens. Hier rächte sich, dass sie Chancen zwar ausspielten, das Tor aber nicht immer trafen. So kam Bitburgs Keeper Dennis Schwerdt zu einem Treffer ins leere Zweibrücker Tor. Schwerdt war in der 50. Spielminute als dritter Keeper gekommen, nachdem im ersten Durchgang Henning Otte und zwischen der 30. und 50. Spielminute Johann Reitz im Bitburger Tor gestanden hatten.

 

„Gegen sieben Feldspieler deckten wir konzentrierter als gegen sechs Feldspieler. Wir wollten lange und druckvoll spielen, gerieten aber mit dem zu drucklosen Spiel immer wieder ins Zeitspiel“, klagte der Gästecoach. Am Ende waren es die erweiterten Tempogegenstöße und schnellen Mitten, durch die der SV immer wieder erfolgreich war und am Ende einen klaren 35:22 Erfolg feierten und sich damit für die Hinspielniederlage in Bitburg eindrucksvoll revanchierten.

 

„Der Sieg war beim Tabellenvierten nicht zu erwarten, doch an die Wiederholung des Hinspielerfolges hat wohl keiner geglaubt. Zweibrücken war topmotiviert, gab keinen Ball verloren und ließ nie nach“, lobte Lauer den Gegner.

 

Schwerdt (1), Reitz und Otte – Engel, Hertz (3), Guldenkirch, Straub (1), Enders (4), Sonnen (2), Steinbach (3), Lauer (3/2), Wolff (3), Nelles (2).

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – TV Mülheim 27:38 (13:20)

 

In der entscheidenden Phase im Kampf gegen den Abstieg fehlt der SG auch die Unterstützung von den Rängen. Nur 65 Zuschauer wollten ihre Mannschaft im Rheinland-Derby gegen den TV Mülheim unterstützen. „Das war nach dem Bitburger Spiel zu erwarten“, klage auch SG Trainer Jochen Tatsch.  

 

Bis 5:5 hielten die Hunsrücker das Spiel offen, dann setzte sich der Gast auf 5:8 in der 10. Minute ab, doch noch einmal kämpften sich die Gastgeber ins Spiel zurück, glichen beim 10:10 in der 16. Minute aus.

 

„Das sah in dieser Phase gut aus, die Mannschaft schien den guten Trainingseindruck mit ins Spiel genommen zu haben, doch dann setzten sich die Gäste über 12:16 bis auf 13:20 zur Pause spielentscheidend ab. Beim 10:10 schien wieder einmal jemand den Schalter in unserem Spiel umgelegt zu haben. Wir sind in den Auftritt gegen Bitburg zurückgefallen. Die Angst war auf dem Spielfeld greifbar und dann ging alles rasend schnell“, fand Tatsch. Seine Mannschaft verlor völlig den Kopf, spielte „ohne Hirn“ (Zitat Tatsch).

 

Gegen die spielstarken und ballsicheren Gäste fanden die Hunsrücker keine Mittel, hatten vor allem im Angriff Probleme gegen den Deckungsverband der Mülheimer.  Beim 15:25 in der 36. Minute war nur noch die Höhe des Mülheimer Sieges fraglich.

 

„Uns fehlt die mentale Stärke auf dem Platz. Zwar versucht Routiniert Florin Nicolae dies auf dem Platz vorzuleben, doch die Jungs folgen ihm nicht. Jeder glaubt, in den entscheidenden Phasen die Verantwortung übernehmen zu müssen und sucht den Abschluss. Das Fehlen von Anton Domaschenko, der weiterhin verletzt ist, macht sich in unserem Spiel in der Rückrunde deutlich bemerkbar. Für mich stellt sich letztlich die Frage, ob es bei uns eine Frage der Erfahrung oder der Qualität ist. So werden wir die RPS Oberliga nicht halten können“, glaubt der SG Trainer.

 

Olivier und J. Schneider – L. Schneider, E. Hermann (3), Nicolae (2), Koch (1), Saam (3), Conrath (3), Reuter (2), Löwen (7), S. Hermann (2), Friedrich (4/4)

 

Vorberichte

 

SV Zweibrücken – TV Bitburg (Samstag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Die Niederlage des SV Zweibrücken am vergangenen Wochenende beim Schlusslicht Friesenheim II macht sicherlich klar, dass die Friesenheimer ihren Kampf gegen den Abstieg endgültig aufgenommen haben und bestätigte einmal mehr die These, dass sich die Zweibrücker in Spielen gegen vermeintlich schwächere Gegner immer wieder sehr schwertun, man kann durchaus den Eindruck einer gewissen Überheblichkeit feststellen. Und das war in dieser Saison auch schon einige Male der Fall, wie beispielsweise auch die Niederlagen in Bitburg oder in Kastellaun-Simmern belegen.

 

Personal: Die Grippewelle hat die Bitburger Mannschaft erfasst und aus diesem Grunde fiel das Dienstagstraining aus. „Wer am Wochenende überhaupt auflaufen kann und vor allem in welchem Zustand ist mir noch ein Rätsel“, gibt Bitburgs Trainer Thomas Lauer zu. Definitiv fehlen wird aufgrund seiner Verletzung weiterhin Jan Kaufmann.

 

Prognose: „In Zweibrücken müssen wir deutlich disziplinierter spielen, als wir das letzte Woche getan haben. Es gilt, sich an die taktischen Vorgaben zu halten und sie auch umzusetzen. Das hat die Mannschaft zuletzt nicht gemacht. Wird das besser, sind wir in Zweibrücken nicht chancenlos. Im Hinspiel haben wir eindrucksvoll gezeigt, dass wir in der Lage sind, den Gegner zu schlagen. An diese Leistung gilt es jetzt anzuknüpfen“, fordert Lauer, der aber auch weiß, dass Zweibrücken nach dem Debakel in Friesenheim und der Hinspielniederlage vor heimischer Kulisse auf Wiedergutmachung aus ist.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – TV Mülheim (Samstag, 19.30 Uhr, Rhaunen)

 

Ausgangslage: Zum Rheinland-Derby kommt es zwischen der SG Gösenroth/Laufersweiler und dem TV Mülheim. Für die Gäste ist es das zweite Rheinland-Derby innerhalb von 8 Tagen. Zuletzt setzte sich der TV gegen die HSG Kastellaun/Simmern durch und belegt jetzt mit 20:20 Punkten einen sicheren Mittelfeldplatz. Im vierten Rheinlandderby der Saison gab es für die Oberligahandballer des TV 05 Mülheim den vierten Sieg. Mit dem 28:26 Erfolg überflügelten die Hausherren die Gäste aus dem Hunsrück auch in der Tabelle und ist damit tabellarisch wieder die Nummer eins im Rheinland! Auswärts erwartet die Jungs von Mülheims Trainer Hilmar Bjarnason sicherlich wieder ein hartes Stück Arbeit, da die Hausherren jeden Punkt im Kampf um den Klassenerhalt benötigen. Im Hinspiel setzte sich der Gast denkbar knapp gegen den Aufsteiger (29:28) durch, erzielten den Siegtreffer in letzter Minute. Nach der Niederlage haderte der damalige Coach Igor Domaschenko mit der Abschlussquote seines Teams, dass es im zweiten Spielabschnitt nur auf 11 Tore brachte!

 

Personal: David Scherschlicht fehlt aufgrund seiner Sperre, Eric und Stefan Hermann sind nach dem letzten Spiel angeschlagen. „Da hat das Schierigespann einfach zu viel Härte zugelassen“, klagt SG Trainer Jochen Tatsch, der auf den Einsatz von Anton Domaschenko hofft.

 

Prognose: Zuletzt standen sich die beiden Mannschaften im Final-Four des Pokals gegenüber. „Es wird keine Überraschungen geben, die Mannschaften kennen sich! Für uns zählen zuhause nur die beiden Punkte. Wollen wir noch eine Chance haben, dann müssen wir jetzt gewinnen, zumal die Situation in der 3. Liga nicht so schlecht aussieht. Läuft es gut, gibt es vielleicht nur einen Absteiger. Deshalb werden wir alles daran setzten, jetzt die Chancen zu nutzen“, fordert Trainer Jochen Tatsch. Die SG muss ihr Auswärtsspiel gegen Friesenheim wiederholen, da dem Einspruch der Friesenheimer stattgegeben wurde und so das Spiel neu angesetzt wird.

 

 

Spieltag 24./25. Februar 2018

 

Berichte

 

TV Bitburg – VTV Mundenheim 26:34 (13:17)

 

Nichts wurde es aus der erhofften Überraschung! Nach dem wichtigen Auswärtserfolg im Hunsrück kassiert das Bitburger Team die Heimniederlage gegen Mundenheim! Es wurde ein Start-Ziel Sieg der ebenfalls ersatzgeschwächt angetreten Gäste gegen eine erneut ersatzgeschwächt auflaufende Bitburger Mannschaft, die ohne Jermaine Dright und Jan Kaufmann auskommen musste. Zudem gingen Alex Sonnen (verletzt) und Jan Lauer sowie Chris Stelmach (beide erkältet) nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte ins Spiel.

 

Von Beginn an legten die Gäste vor, führten 1:3 und 2:5 in der 8. Minute. „Es war ein verschlafener Start unserer Jungs, vor allem der Deckungsverband stand nicht so wie wir uns das erhofft hatten“, klagte TVB Coach Thomas Lauer. Im Angriff trafen die Gastgeber oft die falschen Entscheidungen und brachten so die Gäste immer wieder ins Spiel. Bis 7:8 in der 12. Minute blieb das Team von Trainer Thomas Lauer an den Gästen dran, dann zog Mundenheim auf 9:13 in der 21. Minute davon. Über 10:15 verteidigten die Gäste jetzt ihre Führung bis zur Pause zum 13:17!

 

"Zu unbeweglich agierte der Deckungsverband, anders als in der Vorwoche gegen Gösenroth wurde nicht ausgeholfen und das Zusammenspiel zwischen den Torhütern und dem Deckungsverband funktionierte nicht“, klagte Lauer.

 

Doch nach dem Wechsel lief es besser für die Gastgeber, die sich jetzt heranarbeiteten und beim 21:23 in der 42. Minute drauf und dran waren, das Spiel zu drehen. „Gastgebertrainer Marco Tremmel hatte zu diesem Zeitpunkt den Eindruck, dass wir jetzt unsere Heimstärke ausspielen könnten. Doch genau jetzt leisteten wir uns im Angriff technische Fehler, fanden schlechte Lösungen und vergaben klarste Chancen. Keiner der Leistungsträger konnte heute sein Leistungsvermögen abrufen. Einige setzen sich in solch engen Phasen einfach selbst unter Druck, statt nur zu spielen. Die wollen dann Verantwortung übernehmen, bekommen den Kopf nicht frei! So bestraften die Gäste uns mit einfachen Gegenstoßtoren. Es ist enttäuschend, dass uns solche Dinge in der entscheidenden Phase der zweiten Hälfte passieren“, ärgerte sich Lauer. Beim 21:28 in der 49. Minute war die Partie nach dem 0:5 Lauf der Gäste entschieden.

 

Schwerdt, Reitz und Otte – Engel (1), Hertz (5), Guldenkirch (1), Straub, Stelmach (3), Enders (5/2), Sonnen (3), Steinbach (1), Lauer (2), Wolff (5)

 

VTZ Saarpfalz – SG Gösenroth/Laufersweiler 29:23 (14:11)

 

Erwartungsgemäß setzt sich der Tabellenführer gegen die abstiegsgefährdete SG aus dem Hunsrück durch. Die Gastgeber starten mit 3:0 und waren beim 10:5 in der 18. Minute klar auf der Siegerstraße.

 

„Wir sind zu ängstlich ins Spiel gegangen, hatten aber auch Probleme gegen die sehr offensive Deckung der Gastgeber“, fand SG Trainer Jochen Tatsch.

 

Doch sein Team, dass auf Anton Domaschenko verletzungsbedingt verzichten musste, war beim 10:8 in der 24. Minute wieder dran, über 12:10 setzte sich der Tabellenführer wieder deutlicher zur Pause auf 14:11 ab.

 

„Das wir uns herankämpfen konnten, lag zum einen daran, dass wir bessere Lösungen gegen die offensive Abwehr fanden und die Gastgeber ihre ersten Sechs durchwechselten. Hier hat man deutlich gesehen, wechselt Saarpfalz seine starken Rückraumspieler und den Kreisläufer, sind wir auf Augenhöhe“, sagte Tatsch.  

 

Die Entscheidung war gefallen, als sich Saarpfalz vom 16:13 in der 33. Minute auf 19:13 in der 39. Minute verabschiedete.

 

„VTZ ging mit seiner Bestbesetzung in die zweite Hälfte und das machte sich gleich bemerkbar“, urteilte der SG Coach.

 

Noch einmal kamen die Gäste nach drei Treffern von Florin-Cornel Nicolae vom 22:16 auf 22:19 in der 50. Minute heran, doch dann kam VTZ nach der Auszeit zu zwei Treffern in Folge zum 24:19 zu den spielentscheidenden Treffern.

 

Zwischenzeitlich musste sich David Scherschlicht mit der Disqualifikation mit Bericht in der 46. Minute in die Kabine verabschieden. „Er hat sich leider zu einer Äußerung hinreisen lassen“, erklärte Tatsch.

 

„Mit dem Ergebnis bin ich nicht unzufrieden, es hält sich im Rahmen, mehr aber auch nicht. Es kam nie der Eindruck auf, dass wir hier etwas holen könnten. Saarpfalz hat heute nur das Nötigste getan. Wir stellten eine gute Abwehr mit einigen kleinen Schwächen. Letztlich spiegelt das Ergebnis den Spielverlauf wieder. Wir haben vor allem gesehen, dass wir in Spielen ohne Druck durchaus gut mithalten können“, resümierte Tatsch.

 

J. Schneider - D. Scherschlicht (3), L. Schneider, E. Hermann, Nicolae (6), Koch (1), M. Scherschlicht, Reuter (1), Löwen (2), S. Hermann (2), Conrath (2), Friedrich (6/5)

 

Vorberichte

 

VTZ Saarpfalz – SG Gösenroth/Laufersweiler (Samstag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit drei Punkten Vorsprung führt VTZ Saarpfalz die Tabelle an und schickt sich an, den Aufstieg in die 3. Liga perfekt zu machen. Im Heimspiel erwartet der Ligaprimus den Tabellenvorletzten aus Gösenroth/Laufersweiler, der sein vier-Punkte-Spiel am vergangenen Wochenende gegen den Mitfavoriten im Kampf um den Klassenerhalt, den TV Bitburg, verloren hat. Die Rollen vor der Begegnung sind klar verteilt: während die Gastgeber zuhause als klarer Favorit in die Begegnung gehen, kommt den Hunsrückern die Aussenseiterrolle zu, in der die Mannschaft von Trainer Jochen Tatsch eigentlich nur gewinnen kann. Alles andere als ein klarer Heimsieg des Tabellenführers wäre die Überraschung des Spieltages!

 

Personal: „Ich musste Anton Domaschenko aufgrund der Ausfälle einiger anderer Spieler am vergangenen Wochenende einfach zu lange spielen lassen und jetzt ist die alte Verletzung wieder aufgebrochen. Anton wird wohl nicht spielen, dafür steht Jona Conrath im Aufgebot“, verrät Trainer Jochen Tatsch.

 

Prognose: Keinen Illusionen gibt sich SG Trainer Jochen Tatsch hin der vom Sieg der Gastgeber überzeugt ist. „Wir haben im Laufe der Woche die Niederlage gegen Bitburg aufzuarbeiten und über einiges zu reden. Spielerisch stellt Saarpfalz die für mich stärkste Mannschaft der Liga und man sieht gerade in der robusten Abwehrarbeit, dass hier Spieler auf dem Platz sind, die schon höherklassig gespielt haben. Für uns daher ein lockeres Spiel, bei dem wir uns nichts erwarten. Dennoch wollen wir unser Bestes geben“, erklärt Tatsch.

 

TV Bitburg – VTV Mundenheim (Samstag, 18 Uhr, Edith Stein Hauptschule)

 

Ausgangslage: Auf den Tabellenfünften trifft der TV Bitburg am Samstagabend vor heimischem Publikum. Nach dem Sieg im wichtigen Derby gegen die SG Gösenroth/Laufersweiler konnte das Team des Trainergespanns Thomas Lauer und Florian Enders erst einmal durchatmen. Doch viel Zeit um richtig Luft zu holen, bleibt den Eifelanern nicht. Drei Punkte trennen die Bitburger vom viertletzten dem TV Offenbach und das wird das erklärte Ziel der letzten Spiele sein. Mit dem Rückenwind aus dem letzten Spiel geht es jetzt vor heimischer Kulisse darum, weiter Punkte einzufahren. In dem bislang torreichsten Spiel der Saison musste sich der TVB im Hinspiel mit 44:35 geschlagen geben, erwischte dabei einen rabenschwarzen Tag in der Abwehr.

 

Personal: In Bitburg hofft man darauf, dass sich das Lazarett bis Samstag lichtet und alles bis auf den verletzten Jan Kaufmann auflaufen werden.

 

Prognose: „Es wird ein schweres Heimspiel, das ist uns bewußt! Doch wir haben aus dem Hinspiel noch eine Rechnung gegen die angriffsstarke Mundenheimer Mannschaft offen. Es wird auf unsere Deckung und die Torhüter ankommen. Hier müssen wir die Hebel ansetzen, wenn wir auf Augenhöhe sein wollen. Gegen den starken Rückraum der Gäste, die nicht nur torgefährlich aus der Distanz sind, sondern uns auch im Spiel „eins gegen eins“ Probleme bereitet haben, werden wir uns etwas einfallen lassen“, verspricht Lauer.

 

 

Spieltag 17./18. Februar 2018

Bericht

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – TV Bitburg 23:29 (12:14)

 

War es das für die SG Gösenroth/Laufersweiler? Der Aufsteiger aus dem Hunsrück unterliegt in heimischer Halle dem Gast aus der Eifel und belegt damit den vorletzten Tabellenplatz, der TV Bitburg klettert auf den drittletzten Platz und hat im direkten Vergleich gegen die SG nun beide Spiele gewonnen.

 

„Wir hatten uns vorgenommen, eine kompakte 6:0 Deckung zu stellen, da wir sicher waren, dass die SG Probleme aus dem gebundenen Spiel haben wird. Zieht man die Siebenmetertreffer und Gegenstoßtore der Gastgeber ab, bestätigt sich unsere Annahme“, freute sich TVB Coach Thomas Lauer.

 

Ausgeglichen verliefen die Anfangsminuten, doch dann setzte sich der Gast, der ohne den verletzten Jan Kaufmann und die erkrankten Jermaine Dright, Patrick Engel und Hennig Otte anreisen musste, vom 5:5 in der 13. Minute mit fünf Treffern in Folge auf 5:10 in der 19. Minute ab. Bis zur Pause gelang den Hunsrückern die Aufholjagd zum 12:14. Doch nach dem Wechsel ein Spiegelbild der ersten Hälfte: die Anfangsminuten blieben bis 15:16 in der 35. Minute völlig offen, erneut zogen die Gäste mit einem Zwischenspurt auf 15:20 in der 40. Minute davon und das war bereits die Vorentscheidung.

 

„Bei uns lief es nach dem 15:16 wieder deutlich besser“, freute sich der Gästetrainer. „Der verworfene Siebenmeter beim 15:16 war entscheidend! Wir haben es dann nicht mehr geschafft, ran zu kommen“, ärgerte sich SG Trainer Jochen Tatsch.

 

Über 16:22 schien alles auf einen deutlichen Sieg der Gäste hinzudeuten, doch noch einmal stemmte sich das Hunsrück Team gegen die drohende Niederlage, zwang die Gäste beim 21:24 in der 52. Minute zur Auszeit.

 

„In der Auszeit haben wir uns vorgenommen, die restliche Spielzeit wieder konzentrierter zu Werke zu gehen und die letzten Minuten konsequent zu Ende zu spielen“, verriet Lauer und diese machten seine Jungs. Drei Treffer der Bitburger in Folge sorgten dann beim 21:27 in der 54. Minute für den Gästesieg.

 

„Das war eine bittere Pille für uns! Wir haben nicht das auf den Platz gebracht, was wir uns vorgenommen hatten. Letztlich hat man deutlich gesehen, dass die Erfahrung der Bitburger den Ausschlag gegeben hat und die Gäste in den entscheidenden Situationen auf den Punkt da waren. Wir haben es nicht geschafft, die Motivation als Leistung auf den Platz zu bringen, im Gegenteil. Die Motivation schlug bei uns in Angst und Panik um und so spielte die Mannschaft verkrampft und das zog sich durchs gesamte Spiel. Wie gegen Völklingen und Friesenheim müssen wir jetzt in einem Heimspiel diesen Rückschlag verkraften. Wir haben versucht, den Druck in den letzten beiden Wochen von der Mannschaft zu nehmen, doch die Mannschaft hat diesen Druck nie ablegen können. Der Blick auf die Tabelle zeigt mir aber, dass wir nicht aufgeben werden und bis zum Schluss kämpfen. Wichtig ist jetzt, dass wir die Jungs wiederaufbauen. Jetzt kommt das Spitzenteam aus Saarpfalz und dieses Spiel gehen wir ohne jeden Druck an“, sagt Tatsch.

 

„Die Gastgeber mussten sich ihre Treffer hart erarbeiten und hatten ihre Probleme im gebundenen Spiel. Dazu war unser Torwart Dennis Schwerdt an diesem Abend überragend und hielt fast 40 Prozent der Bälle! Wir gaben den Gästen nur wenig gute Gelegenheiten. Wir haben das Spiel gewonnen, weil wir mehr Ruhe und Erfahrung im Spiel hatten, machten nur wenige Fehler in Angriff und Abwehr, ließen nur wenige Gegenstoßchancen der Gastgeber zu, während wir konsequent über Martin Guldenkirch, der keinen Fehlversuch hatte, unsere Gegenstöße abschlossen. Neben den fehlenden Spielern konnte auch Matthias Hertz nur kurz eingesetzt werden, da er in der Woche auch erkrankt war. In unserem Spiel gab es nur zwei Schwächephasen, in denen wir die Linie in Angriff und Abwehr etwas verloren haben. Am Ende war es eine geschlossene Mannschaftsleistung und wir kamen gut mit dem nicht geharzten Ball klar. Mein Vorschlag, auch in Bitburg ohne Harz zu spielen, traf aber bei den Spielern nicht auf Gegenliebe“, sagte Lauer.

 

SG: Olivier und J. Schneider – D. Scherschlicht (3), L. Schneider, E. Hermann (1), Nicolae (2), Koch (1), Saam, Reuter (6/3), Löwen (3), S. Hermann (3), Domaschenko, Friedrich (4/4)

 

TVB: Schwerdt und Reitz – Hertz (1), Guldenkirch (5), Straub, Stelmach (5), Enders (8/3), Sonnen (4), Steinbach (2), Lauer (1), Wolff (3), Nelles

 

Vorbericht

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – TV Bitburg (Samstag, 19.30 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Einen Handball-Krimi lieferten sich die beiden Rheinland-Vertreter im Hinspiel. Mit 35:34 setzten sich am Ende die Eifelaner gegen den Aufsteiger aus dem Hunsrück durch. Praktisch in letzter Sekunden markierte Chris Stelmach gegen eine unaufmerksame SG Abwehr den umjubelten Siegtreffer. „Allerdings hätte es soweit erst gar nicht kommen müssen. Wir haben den Gegner wieder rankommen lassen“, erinnert sich TVB Coach Thomas Lauer. Jetzt erwartet der Tabellendrittletzte aus dem Hunsrück den Vorletzten aus der Eifel und es geht für beide Teams um „Alles oder Nichts“. Es dürfte klar sein, dass nur der Sieger dieser Begegnung noch realistische Chancen hat, den viertletzten und damit den sicheren Nichtabstiegsplatz zu erreichen. Einiges deutet sogar darauf hin, dass es vielleicht nur zwei Absteiger gibt, da Dansenberg sich in der 3. Liga zu fangen scheint. Für Spannung ist allemal gesorgt, dabei zeigt die Formkurve der Hunsrücker seit Wochen nach oben.

 

Personal: Auf Seiten der Eifelaner wird Jan Kaufmann ausfallen, die Gastgeber bieten ihre Bestbesetzung auf, haben aber einige erkältete Spieler. Auf Seiten der Gäste hofft man auf die Bestbesetzung, auch Anton Domaschenko sollte nach seiner Verletzung wieder zu einem Kurzeinsatz kommen.

 

Prognose: „Wer das Spiel verliert, steigt ab“, klare Worte des Bitburger Trainers Thomas Lauer, der damit seine Mannschaft fordert. Soweit will SG Trainer Jochen Tatsch nicht gehen: „Sicher wird die Mannschaft, die das Spiel verliert, es noch schwerer haben, als zuletzt. Doch wir waren zu Weihnachten mit Blick auf die 3. Liga eigentlich schon tot, spielen seitdem ohne jeden Druck auf“.  Seit einiger Zeit bereiten sich die Eifelaner im Training mit harzfreien Bällen auf die Begegnung vor. „In dieser Saison haben wir schon einige gute Spiele mit dem nicht geharzten Ball gehabt, aber es gab auch sehr schlechte“, berichtet Lauer. Für ihn ist wichtig, dass seine Spieler die Begegnung gegen Kastellaun/Simmern aus den Köpfen bekommen. „Wir haben hier einfach nicht das gezeigt, was wir eigentlich können. Sicher ist das Spiel ohne Harz ein Vorteil für die Gastgeber, die über sehr starke Einzelspieler verfügen, die wir in den Griff bekommen müssen. Es muss uns gelingen, die Hunsrücker in lange Angriffe zu zwingen, im gebundenen Spiel tut sich die SG schon schwerer“, weiß der Bitburger Coach, der mit einem Sieg auch dafür sorgen will, dass der direkte Vergleich an die Eifelaner geht. „Wir wollen unserem Publikum wie bisher etwas bieten, haben über die Fastnachtstage voll durchtrainiert und werden uns nicht auf einzelne Spieler der Gäste konzentrieren. Sicherlich muss man den stärksten Rückraumshooter der Gäste Pascal Wolff im Auge haben, zudem warten wir ab wie Chris Stelmach und Florian Enders drauf sind. Da schwankt die Form und wir müssen sehen, wie die drauf sind. Auf jeden Fall haben die Gäste uns mehr Erfahrung voraus und ich sehe den Ausgang des Spiel abhängig von der Tagesform“, sagt SG Coach Jochen Tatsch.

 

 

 

Spieltag 3. und 4. Februar 2018

Berichte

 

TV Bitburg – HSG Kastellaun/Simmern 25:32 (12:17)

 

Der TV Bitburg verliert das „Vier-Punkte-Spiel“ gegen die HSG Kastellaun/Simmern und rutscht nach dieser Niederlage auf den vorletzten Tabellenplatz ab! Der Weg in die Rheinlandliga scheint vorprogrammiert.  Dabei wirft diese Niederlage viele Fragen auf! „Es ist nicht alleine die in dieser Woche nur unzureichende Trainingsbeteiligung“, umschrieb TVB Coach Thomas Lauer die Situation.

 

Erschreckend die spielerische Präsentation und Einstellung der Mannschaft, in der kein Spieler seine Normalform erreichte. Die Gäste gewannen das Torhüterduell, hatten in Luca Korbian einen starken Rückhalt, während bei den Gastgebern beide Torhüter zum einen von ihrer Abwehr alleine gelassen wurden, zum anderen eklatante Schwächen bei den Würfen der Gäste von den Aussenpositionen offenbarten.

 

Dabei begann das Spiel für die Gastgeber vielversprechend! 2:0 legte das Team des Trainergespanns Thomas Lauer/Florian Enders vor, doch das sollte es auch schon gewesen sein. Fünf Treffer der Gäste in Folge machten schnell deutlich, wer an diesem Abend die Halle als Sieger verlassen sollte. Auf Gastgeberseite fand Chris Stelmach überhaupt nicht in die Begegnung, leistete sich ungenaue Anspiele zu seinen Mitspielern, vor allem zu Mitspieler Matthias Hertz und war in der Abwehr völlig indisponiert. So wechselte Lauer seinen Linkshänder beim Spielstand von 2:5 aus und das zeigte zunächst Wirkung. So langsam fanden die Gastgeber auch ihre spielerischen Möglichkeiten und beim 7:7 glichen die Gastgeber erstmals wieder aus. Bis 11:11 entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung, doch die Auszeit der Gäste zu diesem Zeitpunkt war der Genickbruch für die Eifelaner. Sechs Treffer in Folge schienen die Begegnung beim 11:17 früh entschieden zu haben. Einzig der direkt verwandelte Freiwurf mit dem Pausenpfiff sollte die stärkste Aktion des Bitburger Linkshänders Chris Stelmach an diesem Abend bleiben.

 

Wer geglaubt hatte, dass sich die Gastgeber jetzt gegen die drohende Niederlage wehren wollten, sah sich getäuscht! Beim 12:21 in der 37. Minute war die Begegnung entschieden, die Körpersprache der Eifelaner sprach Bände. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Mannschaft das Spiel verloren gegeben, fand keinerlei spielerische und auch kämpferischen Mittel, um die Gäste zu beeindrucken, ein Aufbäumen gegen die drohende Niederlage war nur noch selten erkennbar. Nie fand die Bitburger Abwehr die nötige Einstellung gegen den gefährlichen Distanzwerfer der Gäste, Henrik Walb, der nach Belieben traf. Zudem bekam man den schnellen Laszlo Gilanyi nicht in den Griff, war im Deckungsverband immer den berühmten Schritt zu spät. Beim 17:23 in der 46. Minute gelang den Gastgebern ihr erstes Tempogegenstoßtor und als sich Chris Stelmach in der 49. Minute nach einer Zeitstrafe eine weitere Zeitstrafe wegen seiner Unbeherrschtheit einfing, war das Spiel durch. Die Gastgeber verloren völlig ihr spielerisches Konzept, ließen ihre Kepper alleine. Bitburg leistete sich zudem eine Vielzahl unvorbereiteter Abschlüsse und brachte selbst klarste Dinger nicht im Gästekasten unter.  

 

Am Ende setzte sich der Gast völlig verdient mit 25:32 durch, feierte ausgelassen seien Auswärtssieg, leistete dem Hunsrück Team aus Gösenroth/Laufersweiler Schützenhilfe im Kampf gegen den Abstieg und stürzten die Eifelaner in akute Abstiegssorgen! Im Ergebnis boten die Gastgeber ihren Fans eine indiskutable Leistung im Hinblick auf den Ligaverbleib!

 

Reitz und Otte – Engel (1), Hertz (2), Guldenkirch (1), Dright (2), Stelmach (1), Enders (9/4), Sonnen (3), Steinbach (1), Lauer, Wolff (4), Nelles (1)

 

TSG Friesenheim II – SG Gösenroth/Laufersweiler 23:23 (11:13)

 

Mit dem Punkt beim Tabellenletzten in Friesenheim klettert die SG Gösenroth/Laufersweiler auf den drittletzten Tabellenplatz, profitiert zudem von der Schützenhilfe des Lokalrivalen Kastellaun/Simmern, die mit ihrem Sieg in Bitburg ihren Mittelfeldplatz sicherten.

 

Die Hunsrücker spielten eine starke erste Hälfte, führten über 0:2 in der 3. Minute und 2:6 in der 12. Minute. Erstmals glichen die Gastgeber beim 7:7 in der 19. Minute aus, das Spiel drohte nach dem Führungstreffer der Gastgeber zum 8:7 zu kippen, doch über 10:10 in der 25. Minute gelang den Gästen die 10:13 Führung kurz vor dem Wechsel. Über 16:19 und 18:22 in der 52. Minute deutete vieles auf den wichtigen Auswärtserfolg der SG Gösenroth/Laufersweiler hin. Als die Mannschaft beim 19:23 in der 55. Minute drei Tore in Führung lag, war eigentlich nur die Höhe des Sieges fraglich.

 

„Zu diesem Zeitpunkt war ich mir absolut sicher, dass wir diese Begegnung gewinnen“, sagte SG Coach Jochen Tatsch. Bis zu diesem Zeitpunkt spielte die Abwehr der Hunsrücker sehr stark, hatte in Torwart Pascal Olivier den gewohnt starken Rückraum. Mit der ungewohnten 6:0 Abwehr, die beweglich und aggressiv verteidigte und seinem sehr guten Innenblock überzeugten die Gäste, hatten das Spiel bis in die 55. Minute eigentlich im Griff!

 

„Dann aber war der Kräfteverschleiß unserer Rückraumspieler erkennbar. Hier zollten wir dem kleinen Kader Tribut, kamen gegen die jetzt offensive 3:3 Deckung der Gastgeber nicht klar, die unsere Rückraumspieler praktisch an die Mittellinie verbannten. Zu dem Zeitpunkt fehlte uns die Bewegung im Spiel. Hätte die Begegnung noch länger gedauert, hätten wir das Spiel verloren. Am Ende bin ich mit dem Punkt zufrieden. Leider haben wir in den letzten Minuten den Kopf verloren, nicht mehr zum Abschluss gefunden. Die Angst im Angriff war greifbar, es war keiner auf dem Platz, der in den entscheidenden Minuten das Spiel an sich riß. Dennoch Kompliment an das Team für die kämpferische Leistung. Allerdings hatte Heinrich Löwen einen schwachen Tag erwischt und sein Ausfall ist für uns nur schwer zu kompensieren. Dies gelang heute nur Florin Nicolae, der lange Zeit auf dem Platz stand. Pascal Olivier im Tor zeigte erneut eine starke Leistung und Florian Saam nahm sich im ersten Spielabschnitt endlich selbstbewußt seine Würfe. Das will ich von ihm sehen. Wir haben jetzt aus den letzten beiden Spielen drei Punkte gewonnen und haben weiterhin die Hoffnung auf den Klassenerhalt. Das zeigte auch die Körpersprache meiner Spieler nach der Begegnung,“ resümierte Tatsch.

 

Olivier und J. Schneider – D. Scherschlicht, Röhrig, Nicolae (6), Koch (1), Saam (4), Reuter (3), Löwen (3), Herrmann (2), Conrath, Friedrich (4/3)

 

 

Vorberichte

 

TV Bitburg – HSG Kastellaun/Simmern (Samstag, 18 Uhr, Edith Stein Realschule)

 

Ausgangslage: Zum Rheinland-Derby empfängt der TV Bitburg den Gast aus Kastellaun/Simmern. Mit einem Punktgewinn kehrten die Eifelaner vom Hinspiel aus dem Hunsrück zurück, doch jetzt muss im Heimspiel ein Sieg her! Das Team des Trainergespanns Thomas Lauer/Florian Enders hat nach dem Sieg des Aufsteigers aus Gösenroth/Laufersweiler weiterhin massiven Druck und muss jetzt sehen, schleunigst den Anschluss an Völklingen und Offenbach zu finden, die den Abschluss des Mittelfeldes bilden.

 

Personal: Jan Kaufmann wird aufgrund einer Bänderverletzung 6 Wochen pausieren müssen. Wieder einsatzfähig sollten Florian Enders und Chris Stelmach sein.

 

Prognose: „Auch die Gäste haben personelle Probleme und müssen improvisieren. Sie spielen eine kompakte 6:0 Deckung, nehmen aber gelegentlich einzelne Spieler des Gegners aus dem Spiel. Es ist das Spie der Wahrheit für uns, dass wir unbedingt gewinnen müssen, wenn wir die Klasse halten wollen. Hoffnung schöpfe ich aus unseren guten Abwehrleistungen der letzten Wochen, mit der wir das gebundene Spiel der Hunsrücker sicherlich in den Griff bekommen müssen. Doch im Training dieser Woche liegt unser Schwerpunkt klar beim Abschluss und so heißt es „schießen, schießen, schießen“, „verrät TVB Coach Thomas Lauer.

 

 

TSG Friesenheim II – SG Gösenroth/Laufersweiler (Samstag, 20 Uhr)

 

Ausgangslage: Vor einem Vier-Punkte-Spiel stehen beide Teams im Kellerderby der Liga! Der Tabellenletzte aus Friesenheim erwartet den Tabellenvorletzten aus dem Hunsrück, der mit dem Sieg über Saulheim neue Hoffnungen auf den Klassenerhalt schöpfen kann. Jetzt muss aber der Auswärtssieg folgen, um sich weiter in der Tabelle nach vorne arbeiten zu können. „Aktuell gehe ich von drei Absteigern aus. Die Chancen auf den Klassenerhalt sind gering, doch wir werden bis zum Schluss kämpfen“, verspricht SG Trainer Jochen Tatsch. Im Hinspiel kassierten die Hunsrücker eine bittere Heimniederlage und das war der erste von zwei Siegen des jetzigen Gastgebers in dieser Saison!

 

Personal: Ähnlich ist die Personalsituation wie in der Vorwoche. Es fehlen weiterhin Luca Schneider und Anton Domaschenko verletzungsbedingt, Torhüter Martin Scherschlicht aus Studiengründen. Ob Spieler aus dem Verbandsligateam eingesetzt werden, entscheidet der Trainer am Freitagabend.

 

Prognose: „Es wäre schon gut, wenn wir dort was holen! Doch die Ergebnisse der Friesenheimer zeigen, dass sie sich gerade zu Hause wehren. Ich habe mir Friesenheim angeschaut und wir treffen auf eine Mannschaft gegen die unser Rückzugsverhalten stimmen muss. Es wird ein schnelles Spiel, bei dem wir im Deckungsverband aggressiv und mit schnellen Beinen verteidigen müssen. Friesenheim stellt eine ähnlich junge Mannschaft wie wir. Auf jeden Fall werden wir alles geben, um dort zu gewinnen“, sagt Tatsch.

 

 

Spieltag 27./28. Januar 2018

Berichte

 

HSG Worms – TV Bitburg 29:25 (15:11)

 

Es soll einfach nicht sein! Die Bitburger Mannschaft verliert auch das Spiel in Worms, hadert dabei erneut mit der eigenen Abschlussschwäche! Ohne die verletzten Chris Stelmach und Jan Kaufmann standen die Vorzeichen für das Team aus der Eifel schon bei der Abreise nicht gut. Zu allem Überfluss verletzte sich Florian Enders an der Hand und konnte ab der 40. Minute nicht mehr mitwirken.

 

Zudem haderte Lauer mit der einseitigen Regelauslegung der Schiedsrichter sowie der Tatsache, dass die Siebenmeterentscheidungen in der Spielzeit bis in die Schlussminuten zu Ungunsten der Gäste ausfielen.

 

Die Bitburger starteten gut, führten 0:2 und kassierten beim 4:3 die erste Führung der Gastgeber. Die Vorentscheidung im Spiel fiel bereits frühzeitig als sich die Gastgeber nach dem 6:6 in der 12. Minute auf 10:6 in der 19. Minute und diesem vier Tore Rückstand liefen die Gäste ständig hinterher, Worms konnte sogar auf 13:7 wegziehen, doch bis zur Pause verkürzte Bitburg wieder auf vier Tore zum 15:11.

 

Über 20:13 in der 39. Minute gelang den Gastgebern sogar die 23:16 Führung in der 45. Minute, doch Bitburg kämpfte sich immer wieder heran, verkürzte nochmals auf 26:22. Doch immer wieder vergab die Mannschaft klarste Chancen, scheiterte frei vor dem Gastgeberkeeper.

 

„So kann man kein Spiel gewinnen! In der zweiten Halbzeit stand die Abwehr gut, doch das hilft uns nicht weiter. Dem Rückstand der ersten Hälfte sind wir immer hinterhergelaufen. Die Siebenmeterentscheidungen in den letzten Minuten zu unseren Gunsten kamen einfach zu spät, die Begegnung war entschieden. Unsere Chancenverwertung war erneut spielentscheidend“, klagte Trainer Thomas Lauer.

 

Otte und Reitz - Engel, Hertz (1), Guldenkirch (4), Straub, Dright (1), Enders (4/1), Sonnen (3),  Lauer (1), Wolff (7), Nelles.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – SG Saulheim 31:27 (16:13)

 

Die SG Gösenroth/Laufersweiler meldet sich mit dem Sieg über den Favoriten aus Saulheim im Kampf um den Klassenerhalt zurück! Obwohl die Gastgeber nur ein Rumpfteam aufbieten konnten, gelang am Ende ein überzeugender Sieg dank einer mannschaftlich geschlossenen Leistung. Verletzungsbedingt mussten die Stammspieler Luca Schneider, David Scherschlicht und Anton Domaschenko passen, Nicolae Florin kam ebenso wie Silas Röhrig nur zu Kurzeinsätzen. „So haben wir letztlich mit 8 Feldspielern die Begegnung bestritten, aber den wichtigen Sieg eingefahren. Entscheidend waren die überragenden Leistungen unserer Torhüter Pascal Olivier und Jan Schneider, die das Torhüterduell klar für sich entschieden, die Gästekeeper bekamen einfach keinen Zugriff aufs Spiel“, stellte SG Coach Jochen Tatsch fest.

 

Nach ausgeglichener Anfangsphase setzten sich die Hunsrücker nach dem 2:3 in der 3. Minute auf 7:3 in der 9. Minute ab, verteidigten den Vorsprung über 13:9 bis zu 16:13 Pausenführung.

 

„Es folgten die einzig schwachen Minuten in unserem Spiel“, meinte der SG Coach, dessen Mannschaft den Ausgleich zum 17:17 in der 37. Minute hinnehmen musste. Ab dem 19:18 legten die Hunsrücker ständig vor, lagen beim 26:20 in der 50. Minute entscheidend in Führung und brachte den Vorsprung sicher über die Zeit.

 

„Die Mannschaft hat in den entscheidenden Minuten den Kopf nicht verloren, hat weiter ihre Auslösehandlungen gespielt und ist nicht ihren Gewalthandball verfallen. Hier sind die ersten Verbesserungen festzustellen, die Mannschaft hat konzentriert gearbeitet. Wir haben heute gesehen, was mit kämpferischer und spielerischer Disziplin auch gegen vermeintlich stärkere Gegner möglich ist“, lobte Tatsch.

 

Olivier, J. Schneider und M. Scherschlicht – Röhrig, Nicolae (1), Koch (4), Saam, Conrath (3), Reuter (2/1), Löwen (8), Hermann (7), Friedrich (6/2).

 

 

Vorberichte

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – SG Saulheim (Samstag, 19.30 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Vor heimischer Kulisse erwartet Aufsteiger Gösenroth/Laufersweiler den Tabellensechsten aus Saulheim. Der war vergangene Wochenende noch auf Trainersuche, war aber wohl unter den Zuschauern und konnte sich von der Leistungsstärke seines Teams überzeugen, die den Lokalrivalen des heutigen Gastgebers, die HSG Kastellaun/Simmern heftig „rupfte“ und mit einer 34:23 Schlappe auf den Heimweg schickte. Am Wochenende sollte der neue Gästetrainer wohl auf der Bank sitzen. Im Hinspiel mussten sich die Gastgeber in Saulheim klar geschlagen geben, scheiterten vor allem immer wieder am starken Saulheimer Keeper.

 

Personal: Sorgenvoll schaut SG Trainer Jochen Tatsch auf die anstehende Begegnung, in der Anton Domaschenko und Luca Schneider wohl wieder passen müssen. Dafür sollte aber Florin Nicolae wieder mit von der Partie sein. Ergänzen kann die SG aus dem Verbandsligateam, dennoch wird ein kleiner Kader der Hunsrücker auf dem Spielberichtsbogen stehen.

 

Prognose: „Ich schätze Saulheim nicht so stark wie Bingen ein. Saulheim spielt wie wir vor heimischer Kulisse ohne Harz, damit kein Vorteil für uns! Die Gäste spielen eine robuste 6:0 Deckung, verfügen über viel Erfahrung in dieser Liga. Wir wollen endlich wieder den Heimvorteil nutzen, doch entscheidend wird sein, wer letztlich bei uns auflaufen kann“, glaubt Tatsch.

 

HSG Worms – TV Bitburg (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit 16:16 Punkten belegt die HSG Worms Platz 8 und damit einen gesicherten Mittelfeldplatz. Mit einem knappen Auswärtserfolg beim Tabellenletzten in Friesenheim vergrößerte die Mannschaft den Abstand zu den abstiegsgefährdeten Teams, zu den die Gäste aus der Eifel gehören. Mit 8:24 Punkten rangiert das Team des Trainergespanns Thomas Lauer/Florian Enders derzeit auf dem drittletzten Platz. Im Hinspiel unterlag Bitburg in heimischer Halle mit 29:34, nutzte dabei erneut die besten Chancen nicht. Am letzten Wochenende unterstrichen die Eifelaner aber, dass sie auch mit einer stark ersatzgeschwächten Mannschaft jedes Team der Liga in Bedrängnis bringen können. Doch jetzt muss endlich mal das Erfolgserlebnis her!

 

Personal: Im Rückraum werden Matthias Hertz und Pascal Wolff wieder dabei sein, fraglich ist der Einsatz von Chris Stelmach aus Verletzungsgründen. Auf jeden Fall werden alle drei Keeper wieder zur Verfügung stehen.

 

Prognose: „Bei den Gastgebern läuft es in dieser Saison verletzungsbedingt auch nicht rund! Wir fahren keinesfalls chancenlos nach Worms, dennoch geht die Favoritenrolle klar an die Gastgeber! Worms stellt eine kompakte 6:0 Deckung, die wir mit schnellen Ballpassagen in Bewegung bringen müssen. Sicherlich werden wir in der Abwehr nicht mehr die Probleme wie am vergangenen Wochenende haben, als der Gegner drei Kreisläufer aufbot. Steht der Deckungsverband wie in der zweiten Hälfte des letzten Spiels mache ich mir keine Sorgen. Im Angriff müssen wir konsequent mit unseren Möglichkeiten umgehen und dürfen kaum technische Fehler machen, zumal die HSG jeden Fehler mit einem Gegenstoß bestraft“, ahnt Trainer Thomas Lauer.

 

 

Spieltag 20./21. Januar 2018

 

Berichte

 

TV Bitburg – SF Budenheim 24:27 (10:15)

 

Die Vorzeichen für die Eifelaner standen nicht günstig: so fehlten im Rückraum Matthias Hertz (urlaubsbedingt) und Pascal Wolff (private Gründe). Angeschlagen ging Chris Stelmach ins Spiel, konnte nach seiner Verletzung aus dem letzten Meisterschaftsspiel nicht trainieren und musste in der Halbezeitpause endgültig passen. „Damit fehlen uns die wichtigen Shooter aus dem Rückraum, die Voraussetzung waren denkbar schlecht“, klagte TVB Coach Thomas Lauer. Zudem verletzte sich im Abschlusstraining Jan Kaufmann und stand so nicht auf dem Spielberichtsbogen.

 

Über 0:3 in der 5. Minute gelang den Gästen bis zur 3:8 Führung in der 11. Minute der bessere Start in die Begegnung. TVB Coach Thomas Lauer nahm die Auszeit und seine Mannschaft kam bis auf 6:9 ins Spiel zurück, um bis zum 9:12 in der 22. Minute das Spiel offen zu gestalten. Doch drei Treffer der Gäste in Folge bringen die klare Halbzeitführung der Budenheimer zum 10:15. Budenheim spielte von Beginn an mit drei Kreisläufern, eine äußerst selten angewandte Taktik, zudem stellen die Sportfreunde den wohl körperlich stärksten Gegner in dieser Klasse.

 

„Wir wussten was auf uns zukommt, haben uns aber erst nach der Auszeit besser auf den Gegner eingestellt und zu diesem Zeitpunkt auch den gegnerischen Spielmacher Manuel Blezinger in den Griff bekommen. Damit war der Spielfluß im gegnerischen Spiel unterbrochen und die Gäste taten sich jetzt im Angriff schwerer. Wir hätten bis zur Pause aber durchaus näher dran sein müssen, vergaben klare Chancen und leisteten uns zu viele technische Fehler. Zudem bekamen unsere Torhüter in der ersten Hälfte keinen Zugriff und letztlich taten wir uns gegen die robuste 6:0 Deckung der Gäste schwer“, resümierte Lauer die erste Hälfte.

 

Erneut hatten die Gäste den besseren Start, legten zwei Treffer zum 10:17 nach und zwangen die Gastgeber beim 16:24 in der 45. Minute erneut zur Auszeit. Die letzte Viertelstunde gehörte dann den Eifelaner, die mit einem 8:3 Lauf zur Ergebniskosmetik kamen.

 

„Es blieb bei den vielen technischen Fehlern auch nach dem Wechsel. Es fehlten uns aber die Alternativen im Rückraum. Doch erfreulich war, dass die Mannschaft nie aufgesteckt hat und bis zum Schluss kämpfte. Budenheim ließ gegen Ende des Spiels nach, schaltete nicht mehr so schnell von Angriff auf Abwehr um und so kamen wir zu unseren Gegenstoßtoren. Die Abstimmung zwischen Abwehr und Torhüter wurde jetzt besser und Johann Reitz zeigte einige gute Paraden. Die Abwehr konnte den einen oder anderen Ball jetzt abfangen. Wir haben uns tapfer mit dem letzten Aufgebot gewehrt und erneut gezeigt, dass wir eigentlich gegen jede Mannschaft aus der Liga mithalten können. Entscheidend waren für die Niederlage die vielen technischen Fehler und eine Wurfausbeute, die nur bei 50 Prozent lag. Wir brauchen jetzt das Erfolgserlebnis“, fordert der TVB Coach.

 

Otte und Reitz - Engel, Guldenkirch (4), Crames (2), Straub, Dright (3), Stelmach (1), Enders (3/1), Sonnen (5), Steinbach (3), Lauer )1/1), Nelles (1), Schallert (1)

 

HSG Rhein-Nahe Bingen – SG Gösenroth/Laufersweiler 36:20 (18:12)

 

Debakel für die SG Gösenroth/Laufersweiler! Der Aufsteiger kommt in Bingen so richtig unter die Räder! Dabei verlief die Anfangsphase für die Gäste ordentlich. Das Team von Trainer Jochen Tatsch konnte die Ausfälle von Anton Domaschenko, Florin Nicolae und kurz nach Spielbeginn von Luca Schneider einfach nicht kompensieren.

 

„Ab der 15. Minute war es ein Spiel einer Männermannschaft gegen eine Jugendmannschaft“, klagte Tatsch.

 

Bis zur 13. Minute sah es noch völlig anders aus: da führten die Hunsrücker mit 4:7, aber dann ging es rapide bergab.

 

„Mit nur acht Feldspielern und nach der Knieverletzung von Schneider hatten wir noch weniger Alternativen. Es fehlen die Leader und so auch das kämpferische Moment. Hervorheben möchte ich die beiden Torhüter Pascal Oliver und Jan Schneider, die eine noch höhere Niederlage verhinderten“, sagte der SG Coach. Über 11:8 drehten die Gastgeber das Spiel, zogen über eine 18:12 Halbzeitführung, einem klaren Sieg entgegen.

 

Olivier und J. Schneider – L. Schneider, Koch (2), Saam (1), Conrath (1), Reuter (2), Löwen (7), Hermann (4), Friedrich (3).

 

Vorberichte

 

TV Bitburg – SF Budenheim (Samstag, 18 Uhr, Realschule)

 

Ausgangslage: Nach dem in Offenbach verlorenen Punkt brennt der TV Bitburg jetzt auf den Sieg vor heimischer Kulisse. Doch mit der SF Budenheim stellt sich einer der Topfavoriten auf die Meisterschaft in Bitburg vor. Derzeit belegt der Gegner Platz 3 der Tabelle, punktgleich mit Illtal und mit einem Zähler Rückstand auf den Tabellenführer Saarpfalz. In der Hinrunde unterlag das Team aus der Eifel mit 27:23, haderte vor allem mit seiner schwachen Angriffsleistung. Immer wieder luden die Eifelaner mit Fehlern im Angriffsspiel ihren Gegner zum Gegenstoßspiel ein.

 

Personal: Torwart Dennis Schwerdt ist gesperrt, Mathias Hertz in Urlaub, doch dafür spielen im Tor Johann Reitz und Patrick Engel ist wieder in der Mannschaft.

 

Prognose: „Wir haben eigentlich gegen die Spitzenteams immer gut ausgesehen. Klar sind wir nur Außenseiter gegen den Meisterschaftsfavoriten aus Budenheim, doch wir haben uns auch im Hinspiel gut verkauft. Wir werden versuchen, das Maximum rauszuholen, müssen dafür eine stabile Deckung stellen und die technischen Fehler im Angriff reduzieren. In Offenbach haben wir das nicht geschafft und letztlich nicht clever genug gespielt. Eigentlich wissen wir, dass wir nicht hektisch werden dürfen“, fordert TVB Coach Thomas Lauer.

 

HSG Rhein-Nahe Bingen – SG Gösenroth/Laufersweiler (Sonntag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Noch gut in Erinnerung dürfte den SG Spielern ihr Sieg über die HSG Rhein-Nette Bingen aus der Vorrunde sein. Beim deutlichen 27:21 Erfolg überzeugte David Scherschlicht mit 10 Treffern. Doch der 22:38 Kantersieg der HSG beim Lokalrivalen Kastellaun/Simmern sollte ein Fingerzeig sein, auf welchen Gegner die SG am Sonntagnachmittag treffen wird. Gastgebertrainer Konrad Bansa konnte mit Strahinja Vucetic am vergangenen Wochenende noch einen Neuzugang für den Rückraum präsentieren. Der 19-jährige Linkshänder spielte früher in Wiesbaden, musste nach Kreuzbandriss aber eine Pause einlegen. Sein Aufbautraining absolvierte er in den letzten zwei Monaten in Bingen, wo er nun einen erfolgreichen Einstand im Oberliga-Team feierte.

 

Personal: Weiterhin fällt Florin Nicolae wegen einer Zerrung in der Wade aus, dazu plagt sich David Scherschlicht mit einer Erkältung. Wieder einsatzfähig sollten Daniel Koch und Maximilian Friedrich nach ihren Blessuren sein.

 

Prognose: „Das Ergebnis der HSG am vergangenen Wochenende hat mich in der Deutlichkeit schon überrascht. Im Hinspiel hatten die Gäste erkennbare Probleme beim Spiel ohne Harz, doch jetzt sind die Vorzeichen anders. Wir treffen auf eine körperlich starke Abwehr mit großgewachsenen Spielern, gegen die wir uns einiges einfallen lassen werden, um sie in Bewegung zu bringen. Wichtig wird sein, dass wir aus einer stabilen Abwehr in unser schnelles Spiel und zur ersten und zweiten Welle finden. Damit könnten wir vermeiden, gegen die „stehende“ HSG Abwehr spielen zu müssen“, fordert SG Coach Jochen Tatsch.

 

 

Spieltag 13./14. Januar 2018

Berichte

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – HF Illtal 24:26 (12:15)

 

Die SG Gösenroth/Laufersweiler schnupperte lange an der Überraschung, doch am Ende setzte sich der Favorit aus Illtal in einem Herzschlagfinale im Hunsrück durch. Schon früh setzte der gefährlichste HF Angreifer Sebastian Hoffmann ein Ausrufezeichen, der bis dahin als Torschütze nicht so sehr in Erscheinung getreten war. Nach dem Videostudium war das Trainergespann Jochen Tatsch/Florin Nicolae der Auffassung, mit einer 6:0 Deckung gegen den Favoriten antreten zu können, da erkennbar Probleme beim Illtaler Rückraum beim Spiel ohne Harz erkannt wurden.

 

Bis zur 1:4 Führung seines Teams in der 8. Minute hatte der Shooter der Gäste, Sebastian Hoffmann bereits drei Treffer markiert, am Ende war Hoffmann mit 10 Toren der erfolgreichste Spieler auf dem Platz. Die Gastgeber kämpften sich bis zum 5:6 in der 14. Minute wieder heran und beim 8:12 in der 22. Minute nahm die SG Bank die Auszeit. Als die Gäste sogar auf 8:13 erhöhten, schienen den Hunsrückern früh die Felle davon zu schwimmen.

 

Bis zur Pause kämpfte sich die SG wieder auf drei Tore zum 12:15 heran. „Leider war die 6:0 Deckung nicht die ideale Entscheidung, zudem hatten wir im ersten Spielabschnitt keine Torhüterleistung. So stellen wir die Abwehr auf die gewohnte 3:2:1 Formation um und auch Torhüter Pascal Olivier steigerte sich jetzt zusehends“, freute sich Trainer Jochen Tatsch.

 

Umjubelt dann der Ausgleichstreffer nach der Pause zum 18:18 in der 40. Minute, eingeläutet war die spannende Schlussphase in der die SG bis auf 23:25 durch Jona Conrath in der 57. Minute in Schlagdistanz war.

 

„In der entscheidenden Phase fehlte uns auch das Glück nach drei Pfostentreffern in Folge. Wären die reingegangen wäre das Spiel gekippt. So spielte Illtal seine Klasse aus und kam zu einem verdienten Sieg. Ich bin mit dem Spiel der Mannschaft sehr zufrieden, spielerisch war eine deutliche Steigerung erkennbar. Immer wenn wir den Ball laufen lassen und den Druck aufbauen, haben wir gute Aktionen. Letztlich fehlte wie so oft der Tick Erfahrung in unserem Spiel und wir treffen die falschen Entscheidungen“, resümierte Tatsch.  

 

Olivier und M. Scherschlicht – Schneider, Röhrig (2), Koch (2), Saam, Conrath (3), Reuter (5/3), Löwen (3), Hermann (3), Domaschenko (4), Friedrich (2/1).

 

TV Offenbach – TV Bitburg 25:25 (15:16)

 

Punktgewinn oder Punktverlust für die Eifelaner? „Eindeutig ein Punktverlust! Das Spiel hatten wir eigentlich im Sack und gewonnen, doch dann haben die Jungs den Gegner wiederaufgebaut, hatten Angst vor dem Gewinnen und so kommt Offenbach noch zum Ausgleich“, ärgert sich TVB Coach Thomas Lauer.

 

Von Beginn an lieferten sich beide Teams ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem die Führung hin und her wechselte. Ab der 16. Minute gelang den Gastgebern die deutlichere Führung über 11:8, die kurz vor der Halbzeit durch Florian Enders zum 15:15 egalisiert wurde und Jan Lauer sorgte mit seinem Treffer für die Pausenführung der Eifelaner.

 

Beim 17:17 in der 34. Minute zeigte das Schiedsrichtergespann Torhüter Dennis Schwerdt die rote Karte mit Bericht, da er angeblich den im Kreis liegenden Spieler der Gastgeber am Kopf getroffen hatte. „Das haben wohl nur die Unparteiischen gesehen“, meinte Lauer, der die Entscheidung nicht verstehen konnte.

 

Doch die Eifelaner ließen sich nicht beeindrucken, zogen bis zur 52. Minute sogar auf 20:24 weg und hätten jetzt den Sack nur zumachen müssen. „Wir haben uns dann viel zuviele Würfe genommen. Wie im ganzen Spiel haben wir den Torhüter der Gastgeber Florian Pfaffmann immer wieder warmgeschossen. Wir wussten genau, wo wir nicht hinwerfen sollten, doch die Mannschaft hat diese Vorgaben einfach nicht umgesetzt. So war Pfaffmann wie im Hinspiel der Garant für seine Mannschaft, das am Ende der Punkt in Offenbach blieb“, ärgerte sich Lauer.

 

Den Gastgeber gelangen jetzt fünf Treffern in Folge und beim 25:24 schien sogar der Punkt in Gefahr. Doch die Bitburger Abwehr stand gut, fing den Ball ab und im Gegenzug scheiterte Stefan Steinbach freistehend an Pfaffmann. 90 Sekunden vor dem Abpfiff verwandelte Florian Enders dann eiskalt vom Punkt zum 25:25 Ausgleich. Den nächsten Offenbacher Angriff fing die Bitburger Abwehr erneut ab und wieder war Steinbach auf dem Weg zum Offenbacher Tor, als er „brutalst“ (Zitat Lauer) von Maximilian Daum gefoult wurde, der dafür aber „nur“ die rote Karte, ohne Bericht, sah. Den fälligen Strafwurf aber brachte Enders diesmal nicht unter.

 

„Kein Vorwurf an Florian, der bis dahin sechs von sieben Siebenmetern im Kasten der Offenbacher untergebracht hatte. Am Ende stand der Punkt und auf die Leistung der Mannschaft können wir aufbauen. Das Team hat Moral bewiesen und wir sind auswärts mal nicht unter die Räder gekommen“, meinte Lauer.

 

Schwerdt und Otte – Hertz (3), Guldenkirch (1), Straub (1), Steinbach, Dright (2), Stelmach (2), Enders (11/6), Sonnen (1), Kaufmann, Lauer (2), Wolff (1), Nelles (1)

 

Vorschau

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – SGH HF Illtal (Sonntag, 17 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Mit den Tabellenzweiten aus Illtal stellt sich der angriffsstärkste Vertreter der RPS Oberliga im Hunsrück vor. In der Hinrunde unterlagen die Hunsrücker in Illtal mit 30:22, waren aber lange Zeit auf Augenhöhe. Im ersten Spiel nach der Ära des Trainers Igor Domaschenko steht gleich eine dicke Herausforderung für das neue Trainergespann Jochen Tatsch und Nicolae Florin. Florin war damals noch nicht im Kader der SG, zudem fehlten weitere wichtige Stammspieler. Und so war Domaschenko enttäuscht vom Ergebnis, nicht aber von der Leistung seiner Jungs. Bereits früh in der Saison musste die SG feststellen, dass die Zahl der technischen Fehler spielent-scheidend sein kann. So leistete man sich damals 12 technische Fehler, die gerade in der entscheidenden Phase von Illtal eiskalt bestraft wurden.

 

Personal: Noch gibt es einige Fragezeichen hinter der Bestbesetzung.

 

Prognose: „Im Hinspiel haben wir gesehen, dass dies die spielerisch stärkste Mannschaft der Liga ist, allerdings mit Harz! Warten wir mal ab, wie die Gäste bei uns auftreten. Auf jeden Fall geht Illtal als klarer Favorit in diese Begegnung. Warten wir mal ab, was geht. Der Druck des Gewinnen-Müssens ist auf jeden Fall bei den Gästen, damit sie oben dran bleiben können. Die Trainingsvorbereitungen sind für uns nicht wie gewünscht gelaufen. Neben der geschlossenen Halle hatten wir einige Kranke und Verletzte zu beklagen. Doch diese Woche sind alle wieder dabei und wir werden uns gut auf den Gegner vorbereiten. Florin und ich sind zumindest bis Saisonende eingesprungen, sind uns über das Spielsystem einig und wollen die Mannschaft weiterbringen. Es wird sicher schwer die Klasse zu halten, doch unser Ziel ist es, die Entwicklung der Mannschaft voranzutreiben. Wir kennen die Baustellen, vor allem im Angriff und daran arbeiten wir“, sagt SG Coach Jochen Tatsch.

 

TV Offenbach – TV Bitburg (Sonntag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Noch gut ist den Verantwortlichen des TV Bitburg und der Mannschaft der verpatzte Saisonstart (25:27) gegen Offenbach in Erinnerung! Lange Zeit hielten die Eifelaner auf Augenhöhe mit, leisteten sich dann aber entscheidende Fehler, verpassten die klare Halbzeitführung und ließen Gefährlichkeit und Qualität im Angriff vermissen. Zudem forderte Trainer Thomas Lauer eine konsequente Abwehrarbeit nach der Begegnung ein. Offenbach gehört als Tabellenzwölfter mit 11:19 Punkten sicher zu den Mannschaften, die sich Sorgen um den Ligaverbleib machen müssen. Das gilt aber erst Recht für die Eifelaner, die mit 7:21 Punkten auf dem 14. Tabellenplatz rangieren.

 

Aus beruflichen Gründen steht hinter dem Einsatz von Rückraumspieler Chris Stelmach ein Fragezeichen.

 

Prognose: „Von den Rahmenbedingungen eine unangenehme Aufgabe für uns, zu der wir um 14 Uhr abfahren und gegen Mitternacht zurück sein werden“, klagt TVB Coach Thomas Lauer. Doch seine Jungs wollen sich für die unnötige Hinspielniederlage jetzt revanchieren. Dabei treffen sie auf einen Gegner, der offenbar ins Rollen gekommen ist und in den letzten Spielen überzeugte. Mit ihrer stabilen und aggressiven 6:0 Abwehr schalten die Gastgeber schnell um und suchen die einfachen Tore über das Gegenstoßspiel. Im Positionsspiel überzeugen die Gastgeber mit ihrem strukturierten Spiel. „Seit dieser Woche sind wir wieder vollzählig im Training. Wir werden uns gut auf den Gegner einstellen, sind in einer guten körperlichen Verfassung und wollen uns am Sonntag für die Hinspielniederlage revanchieren. Doch wir dürfen uns keinesfalls mehr solche desolaten Vorstellungen leisten, wie wir das in dieser Saison auswärts schon häufiger hatten. Das Selbstbewußtsein aus den letzten Spielen mitnehmen ist eine vordringliche Aufgabe. Gelingt uns das und rufen wir eine ordentliche Leistung ab, können wir uns Ziel verwirklichen“, glaubt Lauer.

 

 

 

Pressemitteilung der SG Gösenroth/Laufersweiler

 

Igor Domaschenko hat der SG Gösenroth/Laufersweiler und dem RPS Liga Team mitgeteilt, dass er aus persönlichen Gründen ab der Winterpause das Team nicht mehr betreuen und trainieren kann. Er hat dies der Mannschaft am 13.12.2017 mitgeteilt und betreute seine Spieler am 15.12.2017 letztmalig im Ligaspiel gegen Vallendar und am 16.12.2017 beim Final 4 in Mülheim.   

 

„Wir blicken auf eine langjährige sehr zielführende und erfolgreiche Arbeit zurück und sind stolz darauf, dass wir mit Igor eine solch große Kompetenz bei uns im Verein haben“ lautete die Aussage von Ralf Johann. Er wird die männliche B-Jugend weiterhin trainieren und betreuen, um die Spieler noch zukünftig zu entwickeln.  Wir bedanken uns ganz herzlich für sein Tun in unserem Verein und den Input, was uns als Verein, Mannschaft und Einzelspieler weitergebracht hat.  Fortan wird ein verantwortliches Trainerduo mit Jochen Tatsch und Florin Nicolae die Mannschaft übernehmen, um die erfolgreiche Arbeit weiterzuführen“, sagte der Vorsitzende der SG Ralf Johann.

 

Domaschenko führte die SG mit dem zweimaligen Aufstieg seit 2015 bis in die RPS Oberliga. Der Aufstieg in die RPS Oberliga war der größte Erfolg der SG Gösenroth/Laufersweiler in ihrer 43- jährigen Vereinsgeschichte. Wesentlichen Anteil daran hatte Igor Domaschenko, der das Team seit frühen Jugendzeiten zu dieser Leistung geführt und entwickelt hat. „Igor ist mit ein Garant dafür, dass sich die Erfolge so eingestellt haben und dass die Entwicklungen des gesamten Vereins bis zum heutigen Tag so geschehen konnte“, lobte Johann den scheidenden Trainer.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – HV Vallendar 24:28 (12:16)

 

Mit einem Sieg wollte sich SG Trainer Igor Domaschenko in seinem letzten Meisterschaftsspiel von den über 200 Fans verabschieden, doch daraus wurde leider nichts. Spielentscheidend waren 10 technische Fehler seiner Jungs im ersten Spielabschnitt, die der gut organisierte Vallendarer Deckungsverband nutzte um zu einfachen Toren zu kommen. Hier war es vor allem Lukas Hertz, der auf der vorgezogenen Position einige Bälle abfing und eiskalt im Gastgebertor unterbrachte. So kamen die Gäste im ersten Spielabschnitt allein zu 7 schnellen Toren! Dennoch zeigten die Gastgeber durchaus eine gute Abwehrleistung, hatten in Pascal Olivier den gewohnt starken Keeper.

 

Zur Pause führte der Gast klar mit 12:16. Diesem Rückstand lief die SG nach dem Wechsel hinterher, war beim 20:22 in der 44. Minute wieder in Schlagdistanz. Im Angriff spielten die Gastgeber nach dem Wechsel konsequent ihre Spielzüge durch, standen in der Abwehr stabil, nutzten aber zweimal in Folge ihre eins gegen eins Situation nicht, vergaben freistehend vom Kreis und so setzte sich Vallendar wieder auf 21:25 in der 48. Minute ab.

 

„Konditionell machte sich dann unsere Überlegenheit in den Schlussminuten bemerkbar, wir kamen erneut auf 23:25 in der 52. Minute heran. Die Auszeit der Gäste kam für die Mannschaft von Christoph Barthel zum richtigen Zeitpunkt! Seine Mannschaft erzielte jetzt die beiden entscheidenden Treffer. Das Spiel hatte gutes RPS Liga Niveau. Bei uns war die Angriffsleistung im zweiten Spielabschnitt deutlich besser und ich bin sicher, dass wir jetzt unsere Angriffsleistung stabilisiert haben. Das Spiel haben wir im ersten Spielschnitt verloren, der Rückstand war gegen eine clever verteidigende Vallendarer Mannschaft nicht mehr aufzuholen. Ich bin dem Verein dankbar, der Abschied ist für mich schmerzlich, doch ich brauche jetzt einfach eine Pause, die Belastung war neben meinen Beruf einfach zu hoch. Die junge Mannschaft hat Potential, das wird sie sicher abrufen. Auf das was uns in den letzten Jahren mit dem kleinen Verein gelungen ist, bin ich stolz“, sagte Domaschenko zum Abschluss.

 

Olivier, M. Scherschlicht und J. Schneider - D. Scherschlicht (5), L. Schneider (2), Röhrig, Nicolae (3), Koch (3), Saam, Conrath (2), Reuter (4/3), Löwen (5), Domaschenko.

 

 

Vorschau auf den Spieltag 15.12.2017

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – TV Vallendar (Freitag, 20 Uhr, Rhaunen)

 

Ausgangslage: Es ist das erste Heimderby des Aufsteigers SG Gösenroth/Laufersweiler gegen eine Mannschaft aus dem Verbandsgebiet. Das Team von Trainer Igor Domaschenko erwartet mit dem TV Vallendar den Tabellenzwölften der Liga! Zudem ist dies das letzte Hinrundenspiel und für SG Trainer Igor Domaschenko steht zur Saisonhalbzeit fest: „Es ist noch alles drin. Zumal wir alle nicht wissen, wie viele Absteiger es wirklich geben wird. Nach meiner Auffassung wird das auch so bis zum Saisonschluss sein“, sagt Domaschenko.

 

Personal: Einige SG Spieler sind angeschlagen oder konnten aus beruflichen Gründen nicht alle Trainingseinheiten der Woche mitmachen. Dennoch hofft die SG ihre Bestbesetzung aufbieten zu können.

 

Prognose: „Vallendar habe ich schon einige Male beobachten können und wir stehen hier vor einer schweren Aufgabe, bei der wir alles geben müssen. Die Gäste verfügen über eine junge Mannschaft und einen erfahrenen Trainer, in dessen Mannschaft sich Moritz Gutfrucht (früher TS Bendorf) als Torschütze auch in der RPS Oberliga hervortut. Die Mannschaft spielt eine offensive Abwehr, gegen die wir uns gegen Zweibrücken schwergetan haben. Zudem bieten die Gäste im Angriff teilweise den siebten Feldspieler auf. Hier haben wir die Probleme der letzten Woche angesprochen, analysiert und werden jetzt die richtigen Antworten geben können. Gegen den starken Rückraum werden wir uns etwas einfallen lassen, um dessen Torgefährlichkeit und die Anspiele an den Kreis unterbinden“, erklärt der Coach.

 

 

Berichte vom Spieltag 09./10. Dezember 2017

 

TV Bitburg – VTZ Saarpfalz 22:26 (13:11)

 

Seiner Favoritenrolle gerecht wurde der VTZ Saarpfalz, doch Gastgeber Bitburg lieferte den Gästen ein Spiel auf Augenhöhe. Beide Teams starteten nervös in die Begegnung, die stabile 6:0 Abwehr der Gastgeber ließ den starken Gästeangriff nicht zur Entfaltung kommen und die Rückraumschützen der Gastgeber nutzten ihre Möglichkeiten. Doch bereits früh war zu erkennen, dass die Unparteiischen nicht ihren stärksten Tag erwischt hatten. Mehrmals nahm das Gespann den Bitburger Angreifern den Vorteil und verhinderten eine deutlichere Halbzeitführung. Durch Treffer von Martin Guldenkirch und Jan Lauer setzten sich die Eifelaner bis zur Pause auf 13:11 ab, legten kurz nach dem Wiederanpfiff durch Matthias Hertz sogar auf 14:11 vor und verteidigten jetzt ihren drei Tore-Vorsprung bis 16:13 in der 34. Minute.

 

Die Gäste hatten nach dem Wechsel ihre Abwehr offensiver eingestellt und damit hatten die Eifelaner überraschend Probleme: Beim 16:16 in der 38. Minute waren die Gäste wieder zurück und bis 19:19 in der 45.Minute blieb der Spielausgang völlig offen. Doch mit vier Treffern in Folge sorgten die Gäste bis zur 50. Minute für die Vorentscheidung. Da half auf die zwischenzeitliche Auszeit der Gastgeber nicht viel, die Gäste verteidigten jetzt über 19:23 und 20:25 ihren Vorsprung bis zur 54. Minute.

 

„Pech im Abschluss und einfache Konter brachten die Gäste in Führung. Der VTZ gelang es im Angriff besser, über den Kreis zu spielen und sie hatten auch Glück bei einigen Abprallern, die ihnen eine zweite Chance eröffneten.  Schade, da war sogar ein Sieg gegen den Meisterschaftsfavoriten drin. In der zweiten Halbzeit hat uns das nötige Glück gefehlt. Auf dieser Leistung, besonders in der Abwehr, können wir im neuen Jahr aufbauen,“ weiß Bitburgs Trainer Thomas Lauer.

 

Allerdings halfen auch die Schiedsrichter den Gästen, bis kurz vor Schluss stand das Siebenmeterverhältnis 0:7 und das war sehr einseitig.

 

Reitz - Engel, Hertz (3), Guldenkirch (1), Straub, Steinbach (1), Stelmach (6), Enders (4/2), Kaufmann (1), Otte, Lauer (2), Wolff (3), Nelles (1)

 

SV Zweibrücken – SG Gösenroth/Laufersweiler 28:17 (13:6)

 

12 Minuten lang war Aufsteiger Gösenroth/Laufersweiler in Zweibrücken beim Favoriten auf Augenhöhe, dann setzte sich der Gastgeber vom 5:4 auf 11:4 in der 24. Minute ab und hatte die Begegnung früh entschieden. Auch die beiden Auszeiten der Hunsrücker in der 15. und 18. Spielminute konnten den entscheidenden 6:0 Lauf der Hausherren nicht stoppen.

 

„Es wurde das erwartet schwere Spiel für uns, zudem waren in der Woche einige Spieler krank und angeschlagen. Trotz des guten Startes wurden bald die Probleme im Deckungsverband deutlich. Wir haben offensiv begonnen, die Gastgeber spielten mit 7 Feldspielern. Wenn wir in Ballbesitz kamen brachten wir den Ball dreimal nicht im gegnerischen Tor unter. Zudem bekamen wir zunächst den Kreis nicht in den Griff. Als uns das gelang traf der SV Rückraum! Doch die großen Probleme lagen im Angriff, hier hatten wir eine katastrophale Chancenverwertung und zu viele Einzelaktionen. Lediglich 25 Prozent Trefferquote im ersten Spielabschnitt“, klagte Domaschenko.

 

Nach dem Wechsel lieferte das Team von Trainer Igor Domaschenko eine ausgeglichene Begegnung bis zum 19:14 in der 44. Minute. Jetzt entschied der 5:0 Lauf das Spiel zum 24:14 in der 52. Minute endgültig. „Zweibrücken spielte weiter mit sieben Feldspielern, doch jetzt trafen wir endlich das Tor. Erst geübt, dann getroffen! Fünf Tore konnten wir so erzielen. Heinrich Löwen und Colin Reuter zeigten eine gute Angriffsleistung nach dem Wechsel. Unsere Torhüter hielten 50 Prozent der Bälle und verhinderten so eine noch deutlichere Niederlage. Es war ein verdienter Sieg der Gastgeber, gegen die man mit solch einer Angriffsleistung chancenlos ist“, urteilte der SG Coach.

 

Olivier, M. Scherschlicht und J. Schneider – D. Scherschlicht (2), L. Schneider (1), Nicolae (1), Koch, Saam, Conrath (2), Reuter (6/3), Löwen (5), Domaschenko.

 

 

Vorschau auf den Spieltag 09./10. Dezember 2017

 

SV Zweibrücken – SG Gösenroth/Laufersweiler (Samstag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Vor einer hohen Auswärtshürde steht das Team von Trainer Igor Domaschenko am Samstag in der Saarpfalz. Der Tabellenvierte aus Zweibrücken steht mit 17:9 Punkten auf Platz 4 der Tabelle, verlor im letzten Saisonspiel ein weiteres Mal wichtige Punkte bei einer Mannschaft, bei der man es nicht unbedingt eingeplant oder erwartet hatte, sind also um eine weitere Enttäuschung reicher! Im Auswärtsspiel bei der HSG Kastellaun-Simmern verlor die Mannschaft von SV-Trainer Axel Koch am Ende mit 26:29, nachdem sie acht Minuten vor Spielende selbst noch mit drei Toren geführt hatte. Wieder trifft man auf ein Hunsrück-Team! Dieses Mal allerdings soll gegen den Tabellenvorletzten aus Gösenroth/Laufersweiler ein Sieg her.

 

Personal: Nach dem Pokalspiel sind Jona Conrath, Colin Reuter und Anton Domaschenko angeschlagen.

 

Prognose: „Zweibrücken habe ich in Kastellaun beobachtet. Aktuell stellt der SV den besten Angriff der Liga, verfügt über eine gute Mischung erfahrener und junger Spieler, die einen modernen Handball spielen. Mit einer aggressiven und offensiven Deckung gehören sie für mich zu den Favoriten auf die Meisterschaft. Ich bleibe aber weiterhin bei meiner Aussage, dass in dieser Liga jeder jeden schlagen kann und das werden wir am Samstagabend versuchen. Wir bereiten uns mit Harz auf die Begegnung vor und für uns kam das Pokalspiel in Kleinich zum richtigen Zeitpunkt“, sagt Domaschenko.

 

TV Bitburg – VTZ Saarpfalz (Samstag, 18 Uhr, Edith-Stein Hauptschule)

 

Ausgangslage: Mit 22:4 Punkten liegt VTZ Saarpfalz im Soll im Kampf um die Meisterschaft und geht als klarer Favorit in die Begegnung beim TV Bitburg, der in dieser Begegnung eigentlich nur gewinnen kann. Alles andere als ein klarer Sieg der Gäste wäre eine Überraschung. Zusammen mit Illtal und Budenheim werden die Gäste der Bitburger den Titel in dieser Saison wohl unter sich ausmachen. Für die Gastgeber wird es wichtig sein, die Abwehrleistung zu verbessern, den mit 420 Gegentreffern stellen die Eifelaner den mit Abstand schwächsten Deckungsverband der Liga. Allerdings zeigten die Bitburger gegen Völklingen eine gute Leistung in der Deckung und daran gilt es jetzt auch anzuknüpfen. Deutlicher zufriedener können die TVB Verantwortlichen mit ihrem Angriff sein. Mit 360 Treffern zählt der TVB zu den „Top Five“ der Liga!

 

Personal: Die Erkältungswelle hat sich in Bitburg breitgemacht, dennoch hofft das Team auf seine Bestbesetzung.

 

Prognose: „Die beiden Niederlagen des Topfavoriten haben mich schon überrascht. Sie fielen knapp und unglücklich aus und deshalb scheint der Gast auch verunsichert. So steht der Gast gegen uns unter dem absoluten Druck des Gewinnen-Müssens! Ich erwarte deshalb einen hochmotivierten Gast, der eine starke und erfahrene Abwehr stellt, die kompromisslos zu Werke geht. Im Angriff baut VTZ auf seine starken Individualisten. Der Schlüssel um ein erfolgreiches Spiel zu machen, ist unsere Abwehrarbeit. Wenn wir überhaupt eine Chance haben wollen, müssen wir im Angriff entschlossener agieren, die Chancen nutzen und nur wenn alles passt, könnte es für die Überraschung reichen“, hofft Trainer Thomas Lauer.

 

 

Spieltag 25./26. November 2017

 

TV Bitburg – HSG Völklingen 24:23 (16:13)

„Hauptsache gewonnen“, so lässt sich letztendlich der Sieg der Eifelaner gegen die Saarländer subsumieren. In ein Wellenbad der Gefühle tauchten die Gastgeber ihre Fans beim Sieg über die HSG Völklingen, es wechselten Hoch und Tiefs im Gastgeberspiel.

 

„Letztlich war die Abwehrleistung entscheidend und darauf haben wir hingearbeitet“, freute sich TVB Coach Thomas Lauer nach dem Abpfiff.

 

Die Gastgeber liefen in der Anfangsphase der Führung der Gäste hinterher, lagen bis 6:8 in der 13. Minute zurück, dann war es Torhüter Henning Otte, der sein Team wachrüttelte und mit seinen Paraden wesentlichen Anteil daran hatte, dass seine Mannschaft beim 10:9 in der 17. Minute durch Florian Enders erstmals in Führung ging. Jetzt zahlte sich vor allem die Umstellung der Bitburger Abwehr auf eine offensive 3:2:1 Deckung aus. Probleme hatten die Gastgeber bis dahin mit ihrer 6:0 Deckung gegen die Übergänge der Gäste, die immer wieder aus dem Rückraum für Gefahr und Tore sorgten. In der 21. Minute feierte Bitburgs Rückraumspieler Pascal Wolff sein Debut in der Liga, traf erstmals beim 13:11 in der 25. Minute, doch dass sollte die einzige erwähnenswerte Angriffsleistung von Wolff gewesen sein, dessen Mitwirken sich aber eher im Deckungsverband bezahlt machte. Zur Pause legten die Gastgeber auf 16:13 vor und schienen auf einem guten Weg, das Spiel früh entscheiden zu können.

 

Doch nach dem Wechsel kehrten die Gastgeber wieder zu ihrer 6:0 Formation zurück. „Wir waren uns einig, dass dies das geeignete Mittel für das weitere Spiel war“, sagte Trainer Thomas Lauer. Doch beide Teams boten den Zuschauern nach dem Wechsel 10 zerfahrene Minuten, in denen sich die Fehler auf beiden Seiten häuften. So vergaben die Gastgeber beste Möglichkeiten und wurden mit dem 16:16 Ausgleich bestraft. Einzig Florian Enders war zu diesem Zeitpunkt bei den Gastgebern konzentriert, erzielte mit einer Einzelaktion die 17:16 Führung, um im Gegenzug den Ball abzufangen und im Tempogegenstoß die 18:16 Führung zu markieren. Doch in der Folge fehlten dem Bitburger Angriff die Ideen gegen eine jetzt offensiv und aggressiv verteidigende HSG Abwehr und folgerichtig kamen die Saarländer zum 20:20 Ausgleich! Nach der 22:21 Führung der Eifelaner schien das Spiel zugunsten der Gäste zu kippen, als diese mit zwei Treffern in Folge auf 22:23 vorlegten und so ab der 56. Minute die spannenden Schlussminuten einläuteten. David Nelles war es dann, der den Sieg der Gastgeber sichterstellte: dem Ausgleichstreffer folgte die Auszeit der Gäste knapp drei Minuten vor dem Ende. Die Gäste nutzten ihre Chance im Gegenzug nicht, doch statt jetzt Ruhe ins Spiel zu bringen, sorgte eine umstrittene Zeitstrafe gegen Martin Guldenkirch und eine Unachtsamkeit zwischen Jermaine Dright und Torwart Hennig Otte nochmals für Spannung. 70 Sekunden vor dem Abpfiff markierte erneut Nelles die 24:23 Führung. Am Ende aber feierten die Gastgeber einen verdienten Heimspielsieg, bei dem Kreisläufer Alex Sonnen eine starke Vorstellung im ersten Spielabschnitt bot und Torhüter Henning Otte seine Mannschaft mit seinen Paraden im Spiel hielt. Matchwinner letztlich war aber Florian Enders, dessen Einsatz auf dem Spielfeld der Mannschaft dringend erforderlich war. Immer dann, wenn Enders nicht auf dem Feld war, fehlten dem TVB Spiel die Ideen und der Druck aus dem Rückraum.

 

Schwerdt und Otte – Hertz (3), Guldenkirch (1), Steinbach, Dright (2), Stelmach (2), Enders (8/2), Sonnen (2), Kaufmann, Lauer (2/1), Wolf (1), Nelles (3).

 

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – VTV Mundenheim 32:27 (12:14)

 

Aufsteiger Gösenroth/Laufersweiler meldet sich mit einem verdienten Erfolg über Mundenheim in der Liga zurück! Das Team von Trainer Igor Domaschenko, dass auf Stefan Hermann aus privaten Gründen verzichten musste, kam nach einer Steigerung im zweiten Spielabschnitt zum 32:27 Erfolg.

 

Die Gastgeber erwischten mit ihrer 5:1 Abwehr den besseren Start ins Spiel, führten 3:1 in der 7. Minute, um dann den Faden zu verlieren. Ursache war die Verletzung von Jona Conrath, der aufgrund einer Zahnverletzung ausgewechselt werden musste. Domaschenko stellte den Deckungsverband jetzt defensiver auf 6:0 um und hier fehlte jetzt die nötige Stabilität. Lediglich die Torhüterleistung von Pascal Olivier, der über 50 Prozent der Bälle hielt, verhinderte die deutlichere Gästeführung. Drei Treffer der Gäste in Folge zum 3:4 und die deutlichere 6:9 Führung in der 16. Minute schienen das Team von Trainer Igor Domaschenko zu beeindrucken, doch sein Team kämpfte sich wieder heran, glich in der 28. Minute zum 12:12 aus, um erneut zwei Gästetreffer zum 12:14 zur Pause einstecken mussten.

 

Wie ausgewechselt kamen die Gastgeber jetzt aus der Kabine, die Abwehr stand stabil und letztlich gewann der Aufsteiger den zweiten Durchgang mit 20:13! Die Hunsrücker drehten die Begegnung, kamen über 14:16 zur 17:16 Führung und ab diesem Zeitpunkt entwickelte sich eine absolut ausgeglichene Begegnung, in der die Führung bis zum 25:24 in der 50. Minute ständig wechselte. Die Entscheidung fiel, als die Gastgeber ihren Vorsprung auf 29:25 in der 56. Minute ausbauten. Noch einmal versuchten die Gastgeber über ihre Auszeit, dem Spiel die Wende zu geben, doch die SG hielt dagegen, hatte in den Schlussminuten deutlich mehr zuzusetzen als die Gäste und kamen über 31:26 zum wichtigen zweiten Saisonsieg!

 

„70 Prozent Trefferquote nach dem Wechsel, die stabil stehende Abwehr und die konditionelle Überlegenheit in den Schlussminuten waren spielentscheidend. Die erste und zweite Welle klappte jetzt und wir hatten kaum noch technische Fehler. Mundenheim versuchte in den letzten Minuten alles, spielte mit drei oder sogar vier Manndeckungen und schaltete schlussendlich sogar auf offene Manndeckung um. Doch wir haben standgehalten, clever gespielt und letztlich hat jeder Spieler zum Sieg des Teams beigetragen“, lobte der SG Coach.

 

Olivier und J. Schneider – D. Scherschlicht (6), L. Schneider (2), Nicolae (4), Koch (1), Saam (2), Conrath, Reuter (6/4), Löwen (7), Domaschenko (3), Friedrich (2/2).

 

 

Vorschau auf den Spieltag 25./26. November 2017

 

TV Bitburg – HSG Völklingen (Samstag, 18 Uhr, Edith-Stein Hauptschule)

 

Ausgangslage: Das es nach dem Ausfall von Sven Lauer und der Langzeitverletzung von Pascal Wolff keine einfache Saison für die Eifelaner werden wird, war allen Verantwortlichen klar. Offenbar ist aber die Liga in dieser Saison so ausgeglichen wie noch nie und so zählen vor allem die Spiele gegen die Konkurrenten im Mittelfeld zu den wichtigsten Spielen. Mit der HSG Völklingen stellt sich am Samstagabend erneut eine Mannschaft vor, gegen die nur noch ein Sieg den Gastgebern weiterhilft.

 

Personal: Die Eifelaner hoffen auf ihre Bestbesetzung.

 

Prognose: „Ein weiteres vier Punktespiel für unsere Mannschaft, auf das wir in der gesamten Woche unser Hauptaugenmerk gerichtet haben. Gleich nach der klaren Auswärtsniederlage am vergangenen Wochenende hatte sich der Trainerstab bei uns zusammengesetzt und sich einiges überlegt. Wir werden definitiv etwas verändern, mehr werde ich aber nicht verraten. Die Mannschaft muss endlich ihr Abwehrverhalten verändern und wir fordern von jedem Spieler ab, das eigene Leistungsvermögen abzurufen. Das Spiel wollen wir mit freiem Kopf angehen und alles für den Sieg tun“, gibt sich TVB Coach Thomas Lauer kämpferisch.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler - VTV Mundenheim (Samstag, 19. 30 Uhr, Sohren)

 

Eigentlich sollte die SG Gösenroth/Laufersweiler am Samstagabend das Viertelfinale im Pokal gegen die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch austragen. Doch Mitte der Woche kam die Kehrtwende! Nicht das Pokalspiel wird stattfinden, sondern das RPS Liga Meisterschaftsspiel gegen den Tabellensechsten und Drittligaabsteiger VTV Mundenheim. Das Pokalspiel wird in den kommenden Wochen wohl in der Woche nachgeholt.

 

"Die Gäste haben nach dem Abstieg einige Abgänge zu verkraften, verfügen aber dennoch über eine sehr starke Mannschaft, die besonders aus dem Rückraum auf der Rechtsaussenposition gut besetzt ist. Meine Jungs müssen diese Aufgabe konzentriert angehen, die Konzentration über die gesamte Spielzeit hoch halten. Dazu müssen wir auch unsere klaren Chancen, insbesondere beim Siebenmeter nutzen. Ich bleibe weiterhin dabei, dass in der Liga jeder jeden schlagen kann", sagt SG Coach Igor Domaschenko. der immer noch verärgert ist, über die Benachteiligung seiner Mannschaft am vergangenen Wochenende. Eindeutig und objektiv belegt das Video, dass die rote Karte gegen Torwart Pascal Olivier eine krasse Fehlentscheidung wahr. Zudem ließen die Unparteiischen das angezeigte Zeitspiel der Gäste genau 25 Sekunden laufen. Doch am Samstag will der Aufsteiger vor heimischem Publikum endlich den Schalter umlegen und für die Überraschung sorgen. Über fehlende Motivation seiner Schützlinge braucht sich der SG Coach sicher keine Sorgen zu machen.

 

Spieltag 18./19. November 2017

 

TSG Friesenheim II – TV Bitburg 41:33 (23:13)

 

Schwer fanden die Eifelaner in die Begegnung, kämpften sich nach dem Blitzstart der Gastgeber zum 3:0 in der 2. Minute auf 3:3 heran, um die Gäste dann mit fünf Treffern in Folge auf 8:3 in der 10. Minute ziehen zu lassen.

 

„Nach der 1:0 Führung der TSG, leisteten wir uns gleich zwei technische Fehler und wurden zum 3:0 bestraft. Wer nach dem 3:3 dachte, dass wir jetzt die Sicherheit in unserem Spiel haben sollten, sah sich getäuscht. Wir boten eine katastrophale Abwehrleistung, bei der auch unsere Torhüter keine Hand an den Ball bekamen. Die Zweikämpfe im Deckungsverband wurden einfach nicht angenommen. Auch die beiden Auszeiten haben nichts gebracht. Die Abwehr stabilisierte sich einfach nicht und so war das Spiel zur Pause entschieden“, klagte Bitburgs Trainer Thomas Lauer.

 

Über 19:9 in der 23. Minute zogen die Gastgeber der frühen Entscheidung zur Pause zum 23:13 entgegen.

 

„Zur Pause hat sich die Mannschaft dann vorgenommen, bei Null anzufangen und ihre Leistung abzurufen“, erklärte Lauer. So lief es zunächst besser für die Bitburger, die bis auf 25:18 in der 35. Minute verkürzten.

 

„Doch die schwache Abwehrleistung zog sich weiter wie ein roter Faden durch unser Spiel, so kann man in der Klasse einfach kein Spiel zu gewinnen. Keine Mannschaft in der Liga kann die Ausfälle von zwei Leistungsträgern kompensieren. Hier vermissen wir Sven Lauer und Pascal Wolff massiv. Eigentlich hätte man erwarten dürfen, dass die Gastgeber mehr unter Druck stehen als wir, doch die Mannschaft hat von Anfang an gekämpft und den Sieg gewollt. Weshalb wir ausserhalb so von der Rolle sind, ist mir unerklärlich. Friesenheim stellt eine gute Mannschaft, verlor einige Spiele bislang unglücklich. Gegen uns hat die Mannschaft 60 Minuten lang aufs Tempo gedrückt und uns über die erste und zweite Welle immer in Schwierigkeiten gebracht. Hätten wir heute so wie gegen Saulheim verteidigt, wäre das Spiel zu gewinnen gewesen“, klagte Lauer.

 

Schwerdt und Reitz – Engel, Hertz (7), Guldenkirch (2), Straub (1), Steinbach (2), Dright (3), Stelmach (5), Enders (5/4), Sonnen (3), Kaufmann (2), J. Lauer (2), Nelles (1)

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – HSG Völklingen 22:23 (13:9)

 

Unglückliche Niederlage für Aufsteiger Gösenroth/Laufersweiler! Die Mannschaft von Igor Domaschenko verliert das nächste Heimspiel, dieses Mal gegen die HSG Völklingen und das zu Unrecht. Die Niederlage macht Domaschenko an der Fehlentscheidung des Schiedsrichtergespanns fest.

 

Mit einer kompakten und aggressiven Abwehr bestimmte die SG das Spielgeschehen, hat zudem mit Pascal Olivier einen überragenden Torhüter zwischen den Pfosten. Die spielentscheidende Szene spielte sich dann nach dem Wechsel ab. Das Schiedsrichtergespann zeigte dem bis dahin überragenden SG Schlußmann die rote Karte, da dieser angeblich einen Gegenspieler beim Gegenstoß gefoult haben soll. „Ich habe es genau gesehen, da es direkt vor der Bank war. Der Gegenspieler hat sich nur theatralisch fallen lassen, Pascal hat ihn gar nicht berührt“, klagte Domaschenko.

 

Doch die Unparteiischen sahen die Berührung als gegeben an und verhängten die rote Karte. Das Spiel dreht sich zugunsten der Gäste, die auch davon profitierten, dass die Hunsrücker erneut drei Siebenmeter nicht verwandelten.

 

Olivier und J. Schneider - D. Scherschlicht (3), L. Schneider, Röhrig, Nicolae (5), Koch (1), Saam (1), Conrath (4), Reuter (3/3), S. Hermann (2), Domaschenko (3), Friedrich

 

Vorschau auf den Spieltag 18./19. November 2017

 

TSG Friesenheim II – TV Bitburg (Samstag, 20 Uhr)

 

Ausgangslage: Zum Tabellenletzten führt die Reise des TV Bitburg am Samstag. Bislang konnten die Gastgeber erst einmal die Halle als Sieger verlassen und das ausgerechnet beim Rheinland-Vertreter Gösenroth/Laufersweiler. Die Gastgeber stehen vor heimischer Kulisse unter Zugzwang, doch auch die Eifelaner haben in diesem „4 Punktespiel“ nichts zu verschenken. Die Friesenheimer Reserve verlor einige Spiele knapp und so rechnet TVB Trainer Thomas Lauer damit, dass es kein leichter Gang für seine Jungs werden wird. Zumal auch ungewiss ist, ob die Gastgeber Spieler aus ihrer Bundesligamannschaft einsetzen werden.

 

Personal: Bitburg hofft auf die Bestbesetzung.

 

Prognose: „Die Mannschaft, die dieses Spiel verliert, wird es schwer haben, die Klasse zu halten“, bringt es Bitburgs Trainer Thomas Lauer auf den Punkt. „Es wird darauf ankommen, die phasenweise gute Abwehrleistung endlich über die gesamte Spielzeit abzurufen. Das wird das A und O sein! Wenn uns das gelingt, können wir gegen jeden Gegner der Liga mithalten. Das hat man auch gegen Zweibrücken gesehen. Auf keinen Fall aber dürfen wir wieder 20 Gegentore in einer Halbzeit kassieren. Im Angriff müssen wir die klaren Chancen nutzen und werden die Trainingshalte diese Woche entsprechend ausrichten. Auf den Gegner selbst werden wir uns im Abschlusstraining intensiv vorbereiten“, verrät der TVB Coach.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler - HSG Völklingen (Sonntag, 17 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Die HSG Völklingen schlug am Sonntag mit 27:26 die TSG Friesenheim. Die Mannschaft von Trainer Berthold Kreuser rangiert damit aktuell auf dem 10. Tabellenplatz der RPS Oberliga und hat nächstes Wochenende die HSG Gösenroth-Laufersweiler vor der Brust, die vor heimischer Kulisse unbedingt beide Punkte gewinnen müssen, will man nicht vorzeitig den Anschluss an das Mittelfeld verlieren. Doch die positiven Entwicklungen im SG Spiel waren auch bei der Niederlage in Kastellaun zu sehen. So befindet sich Rückraumspieler Heinz Löwen nach seiner langen Verletzung wieder auf einem sehr guten Weg, hatte nur wenige Fehlversuche bei seinen acht Treffern am vergangenen Wochenende. „Er hat bald wieder seine alte Treffsicherheit“, freut sich Trainer Igor Domaschenko. Dazu bewegt sich auch Trainersohn Anton Domaschenko aus seinem Tief, überzeugt aber derzeit mehr als Vorbereiter.

 

Personal: Sorgen bereitet Trainer Domaschenko Stammtorwart Pascal Olivier, der sich seit Wochen mit einer Rückenverletzung plagt. Bereits beim letzten Spiel musste Olivier aus Vorsichtsgründen frühzeitig aus dem Kasten.

 

Prognose: „Gegen Völklingen ist der unbedingte Siegeswille der Mannschaft gefordert! Wir treffen auf eine erfahrene Völklinger Mannschaft, die im Rückraum gut besetzt ist. Die Abwehr ist meist sehr defensiv ausgerichtet und hier brauchen wir entsprechende Lösungen. Sicherlich muss man auch abwarten wie die Gäste ohne Harz bei uns zurechtkommen. Für uns ist wichtig, die Trefferquote zu verbessern und die Abschlussschwäche beim Siebenmeter abzulegen. Vier vergebene Strafwürfe im letzten Spiel waren einfach zu viel“, sagt der SG Coach.

 

 

 

Spieltag 11./12. November 2017

 

TV Bitburg – SG Saulheim 31:33 (14:13)

 

Bittere Heimniederlage für den TV Bitburg gegen die SG Saulheim! Dabei hatte sich das Team des Trainergespanns Thomas Lauer/Florian Burg nach dem schwachen Spiel der letzten Woche und der negativen Vorberichterstattung auf Saulheimer Seite einiges vorgenommen. Das setzte die Mannschaft anfangs auch gut um, die Abwehr stand und die Mannschaft hatte das Spiel im Griff.

 

Doch erste Halbzeit war ein ständiges Auf und Ab! So legten die Gastgeber mit 3:1 vor, die Gäste glichen zum 4:4 aus und dann zogen die Gastgeber bis zur 21. Minute auf 10:6 weg. „Wir hatten das Spiel zu diesem Zeitpunkt im Griff. Leisteten uns aber dann einige technische Fehler und nutzten die Chancen nicht mehr. So brachten wir Saulheim wieder ins Spiel“, sagte TV Pressesprecher Sven Lauer.

 

Die Auszeit der Gastgeber tat dem eigenen Spiel nicht gut, mit vier Treffern in Folge glich Saulheim zum 10:10 aus, zur Pause legte der TVB dank eines Treffers von Jan Lauer zur 14:13 Führung vor.

 

„Zur Pause nahmen wir uns vor, besser zu verteidigen, bekamen aber dann keinen Zugriff mehr auf die Gegenspieler in der Abwehr. 20 Gegentreffer im zweiten Spielabschnitt waren zuviel“, klagte Sven Lauer.

 

Das Kopf an Kopf Rennen der beiden Mannschaften ging nach dem Wechsel weiter, zum letzten Mal führte Bitburg beim 28:27 in der 52. Minute. Auch die Auszeit der Gastgeber half nichts, die Gäste legten zum 28:31 in der 58. Minute spielentscheidend vor. „Beim 28:27 leisten wir uns zwei technische Fehler in Folge, vergaben eine klare Chance und Saulheim kam erneut zu leichten Toren. Leider haben wir unsere Motivation, die vor dem Spiel sicher vorhanden war, nicht über die komplette Spielzeit auf die Platte gebracht“, resümierte Lauer.

 

Reitz und Otte - Engel, Hertz (3), Guldenkirch (1), Straub, Steinbach (1), Dright (3), Stelmach (9/1), Enders (6/2), Sonnen (2), Kaufmann, Lauer (4), Nelles (2)

 

HSG Kastellaun/Simmern – SG Gösenroth/Laufersweiler 30:22 (15:11)

 

Über 400 Zuschauer bildeten den Rahmen für das mit Spannung erwartete Hunsrück-Derby, in dem sich die Gastgeber letztlich souverän gegen den Aufsteiger aus Gösenroth/Laufersweiler durchsetzte.

 

Ausgeglichen verlief die Anfangsphase, in der den Gästen lediglich beim 3:4 in der 19. Minute die Führung gelang, bis 8:8 in der 18. Minute blieb das Spiel offen, doch drei Treffer in Folge zum 11:8 in der 22. Minute leiteten die Entscheidung zugunsten der Gastgeber ein. Da half auch die Auszeit von SG Coach Igor Domaschenko nicht viel. Für die endgültige Entscheidung sorgten dann die Gastgeber gleich nach dem Wechsel, die mit vier Treffern in Folge auf 19:11 in der 35. Minute davonzogen, das Spiel war frühzeitig entschieden.

 

„Eine schmerzliche Derbyniederlage für uns! Vor einer tollen Kulisse und einem professionell organisierte Spiel durch die HSG waren letztlich die Tatsachen entscheidend, dass wir zum einen die Routiniers der Gastgeber Andrius Zigelis, Henrik Walb und Abdelaziz Helaoui nicht in den Griff bekamen. Fünf Tore von Zigelis aus dem Rückraum gegen unsere offensiv eingestellte Abwehr waren einfach zuviel! Vor allem seine beiden Treffer, die er in eigener Unterzahl nach der Pause gegen uns erzielte. Dazu hatte die HSG mit 73 Prozent die bessere Trefferquote, unsere Quote lag bei nur 53 Prozent. Das kann sicher auch am Harzverbot liegen. Doch die Treffsicherheit der HSG aus dem Rückraum war letztlich spielentscheidend. Dazu hatten sie im jungen Nachwuchstorwart Luca Korbion einen starken Keeper, der vier Siebenmeter von uns parierte. Bei uns zeigte Florin-Cornel Nicolae ein gutes Spiel“, resümierte SG Coach Igor Domaschenko.

 

SG: Olivier und J. Schneider – Scherschlicht (2), L. Schneider (1), Röhrig, Nicolae (7/2), Koch, Saam, Conrath (1), Reuter, Löwen (6), S. Hermann (2), Domaschenko (1), Friedrich (2/1)

 

Vorschau auf den Spieltag 11./12. November 2017

 

TV Bitburg – SG Saulheim (Samstag, 18 Uhr, Edith-Stein Hauptschule)

 

Ausgangslage: Vor heimischer Kulisse hat der TV Bitburg nach der enttäuschenden Vorstellung des letzten Wochenendes etwas gutzumachen. Gegner der Eifelaner ist die SG Saulheim, die vergangenes Wochenende einen Zittersieg gegen den Tabellenletzten Friesenheim feierte. „Hauptsache gewonnen.“ Das Fazit von SG Trainer Rainer Sommer fällt knapp aus nach dem Zittersieg der SG Saulheim gegen die TSG Friesenheim II. Mit dem Spiel seiner Mannschaft war der Handball-Trainer allerdings alles andere als zufrieden. „Das Friesenheim nochmal seine Chance wittert, das war völlig unnötig. Die TSG war ja schon mausetot. Wir haben sie dann aufgebaut.“ Am Ende jedoch zählen die beiden Punkte, die den Gästen ein positives Punkteverhältnis (11:9) und damit den gesicherten Mittelfeldplatz bescherte. Anders sieht die Situation der Eifelaner aus, die nach dem Debakel in Bingen jetzt mit 5:15 Punkten auf den drittletzten Tabellenplatz abgerutscht sind.

 

Personal: Auf Bitburger Seite hofft man auf den Einsatz von Stefan Steinbach, eher fraglich ist das Mitwirken von Jermaine Dright aus Krankheitsgründen.

 

Prognose: „Eigentlich hatte ich den Gast in dieser Saison schwächer eingeschätzt! Doch Hochachtung vor dem, was die Jungs bisher geleistet haben. Sie haben sich bislang super geschlagen, die Mannschaft hat sich gegenüber der letzten Saison gemausert. Für uns wird das ein sehr schweres Heimspiel gegen einen Gast, der enge Spiele gewohnt ist. Der Gegner ist körperlich präsent und eingespielt, hat kaum Veränderungen gegenüber der letzten Saison zu beklagen. Wir stehen unter Druck, jetzt muss ein Sieg her. Ich hoffe, dass die Mannschaft die Leistung des letzten Spiels aus dem Kopf bekommt und wir müssen vieles anders und vor allem besser machen. Wir haben bis auf das erste Heimspiel eigentlich gute Heimspielleistungen gezeigt und deshalb fordere ich die Heimspielstärke auch ein,“ so Trainer Thomas Lauer, der am Samstag aus beruflichen Gründen nicht dabei sein kann.

 

HSG Kastellaun/Simmern – SG Gösenroth/Laufersweiler

(Samstag, 19.30 Uhr, IGS Halle Kastellaun)

 

Ausgangslage: Der Hunsrück fiebert dem Derby der Lokalrivalen entgegen! Mit 8:12 Punkten belegt die HSG den 10. Tabellenplatz, Aufsteiger Gösenroth/Laufersweiler gab letzte Woche nach dem Sieg über Worms die rote Laterne an Friesenheim II ab und belegt mit 4:16 Punkten jetzt den vorletzten Tabellenplatz. „Wir haben uns mit dem Sieg gegen Worms hoffentlich genügend Selbstvertrauen geholt und können in Kastellaun mit Harz spielen. Unsere Tabellensituation ist leider nicht so wie gewünscht, doch es war auch bisher einiges Pech dabei. Noch ist alles drin“, findet SG Trainer Igor Domaschenko.

 

Personal: Die SG hat einige angeschlagene Spieler, doch für das Derby wird wohl die Bestbesetzung auflaufen.

 

Prognose: „Die Gastgeber haben eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern gefunden. Doch der Mannschaft fehlt wie uns noch die Stabilität! Der Sieg über die starke Völklinger Mannschaft spricht für die Stärke der HSG, doch die hohe Niederlage in der Vorwoche bei Worms unterstreicht die Tatsache, dass die Mannschaft wechselnde Leistungen abruft. Es wird sicher eine volle Halle am Samstag und ich erwarte eine toporganisierte Veranstaltung. Hier ist Kastellaun auf einem guten Weg. Der Verein hat Zukunft“, lobt Domaschenko. Insbesondere auf die Deckungsleistung seiner Mannschaft sollte es am Samstagabend ankommen und letztlich erwartet Domaschenko ein enges Spiel. „Wir versuchen uns optimal auf den Gegner vorzubereiten. Sollte unsere Abwehrleistung wie gegen Worms sein und wir wenige technische Fehler machen, haben wir eine Chance. Für die Zuschauer wird es sicher ein interessantes Spiel“, glaubt der SG Coach

 

 

Spieltag 04./05. November 2017

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – HSG Worms 31:28 (10:11)

 

Die vielen Gespräche im Hunsrück haben sich wohl ausgezahlt: Aufsteiger Gösenroth/Laufersweiler sorgt als Kollektiv mit dem Sieg über das Spitzenteam aus Worms vor 350 Zuschauern für die Überraschung des Spieltages und feiert den zweiten Saisonsieg!

 

Doch die Anfangsminuten liefen so gar nicht nach den Vorstellungen von SG Trainer Igor Domaschenko, dessen Mannschaft in der 12. Minute mit 2:6 zurücklag, sich aber auf 5:6 herankämpfte, um die Gäste wieder auf 5:9 in der 18. Minute ziehen zu lassen. Jetzt nahm Domaschenko die Auszeit, nach der sich die Gastgeber fingen und bis zur Pause auf 10:11 herankamen.

 

„Es wurde das erwartet schwere Spiel, bei dem die Gäste zwar nicht in Bestbesetzung antraten, aber das Team aufboten, das letztes Jahr noch Vierter in der Liga wurde. Wir haben im ersten Spielabschnitt zunächst zu viele Fehler im Angriff gemacht, die Abwehrleistung war in Ordnung, zumal Torhüter Pascal Olivier erneut eine sehr starke Leistung abrief. Es freut mich, dass die Mannschaft Charakter gezeigt hat und sich mit zunehmender Spieldauer steigerte“, lobte Domaschenko.

 

Nach dem Wechsel blieb es beim Kopf an Kopf Rennen, bei dem sich die SG nach dem 15:15 mit drei Treffern in Folge auf 18:15 absetzten, den drei Tore Vorsprung ab diesem Zeitpunkt verteidigten, um sich letztlich entscheidend vom 26:23 in der 51. Minute auf 28:23 in der 53. Minute absetzte.

 

„Im zweiten Spielabschnitt hatten wir unser Spiel gefunden. Über die Torwartleistung, einen aggressiven Deckungsverband, der uns viele Tore über die erste und zweite Welle ermöglichte bis zu Positionsspiel. Hier war es im zweiten Spielabschnitt Florian Saam, der vier Treffer gegen die offensive und aggressive Deckung der Gäste erzielte. Für die schnellen Tore sorgte unser Youngster Jona Conrath und ein überzeugend spielender Stefan Hermann. Auf der Mitte führte Nicolae Florin klug Regie. Wichtig war, dass wir im Vergleich zum Offenbach Spiel alle Duelle gewannen. Besonders die Abpraller wurden sichere Beute unseres Deckungsverbandes, dies spricht für die hohe Konzentration meiner Jungs. Diese Leistung heute waren wir auch unserem treuen Publikum schuldig. Es bleibt noch viel zu tun, aber auf diese Leistung können wir aufbauen“, findet der SG Coach.

 

Olivier und J. Schneider – D. Scherschlicht (3), L. Schneider, Nicolae (3), Koch (3), Saam (4), Conrath (7), Reuter, Löwen (1), Hermann (5), Domaschenko (1), Friedrich (4/3)

 

HSG Rhein-Nahe Bingen – TV Bitburg 35:17 (12:8)

 

Einen Blitzstart legten die Gastgeber mit dem 4:0 bis zur 5. Minute hin! Dem vier Tore Rückstand liefen die Eifelaner hinterher, verkürzten zwischenzeitlich auf 10:8 in der 28. Minute, um zur Pause wieder mit 12:8 im Hintertreffen zu liegen.

 

„Nach dem verschlafenen Start haben wir uns ins Spiel reingekämpft, vor der Pause aber versäumt, das Ergebnis noch knapper zu gestalten“, klagte Trainer Thomas Lauer.

 

Die Entscheidung fiel kurz nach dem Wechsel, als die Gastgeber sich mit 7 Toren in Folge auf 19:8 in der 37. Minute absetzten. Beim 30:11 in der 51. Minute deutet sich das Debakel für die Bitburger an!

 

„Anfang der zweiten Hälfte häuften sich unsere technischen Fehler, es war ein kollektiver Black-out, bei dem die miese Wurfquote aller Spieler auf dem Platz für die Höhe der Niederlage verantwortlich war“, meinte der ansonsten sprachlose TVB Coach.

 

Schwerdt – Engel, Hertz (1), Guldenkirch (1), Straub, Stelmach (5/2), Enders (3/1), Sonnen (3), Kaufmann, Lauer, Nelles (4),

 

 

Vorberichte Spieltag 04./05. November 2017

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – HSG Worms (Samstag, 19.30 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Mit der HSG Worms stellt sich am Samstagabend erneut ein Spitzenteam beim Aufsteiger aus Gösenroth/Laufersweiler vor! Mit einem beeindruckenden 32:19 Erfolg fegten die Wormser vergangenes Wochenende den Hunsrückrivalen aus Kastellaun/Simmern regelrecht aus der Halle. Platz vier in Liga vier bleibt somit auch weiterhin in der Hand der HSG Worms. Nach dem Schlusspfiff war aber weder dem Team noch den zahlreichen Wormser Fans nach Feiern zu mute. Denn um die 40. Spielminute herum ereignete sich eine Szene des Grauens: HSG-Spielmacher Michal „Micky“ Kurka wurde von einem Gegenspieler im Sprung gefoult, landete unkontrolliert auf dem Hallenboden und zog sich einen komplizierten Bruch des linken Unterarms wenige Zentimeter über dem Handgelenk zu. Mit Blick auf den dritten Schwerverletzten im HSG-Kader nach Fabian Russ (Kreuzband) und Luca Steinführer (Meniskus) konstatierte der Wormser Trainer: „Wir werden das Training natürlich der Personalsituation anpassen und hoffen darauf, dass wir in den kommenden Wochen und Monaten keine weiteren Ausfälle zu beklagen haben. Im Moment sind aber alle Gedanken bei Micky und seiner Familie. Das nächste Spiel beim Aufsteiger Gösenroth/Laufersweiler werden wir versuchen, für Micky zu gewinnen.“ Doch auch ohne die fehlenden Gästespieler sieht SG Trainer Igor Domaschenko die HSG Worms gut aufgestellt: „Selbstverständlich wiegen die Ausfälle schwer, doch die Mannschaft ist weiterhin ausgeglichen besetzt, haben vor allem starke Linkshänder“.

 

Personal: Die SG hofft auf ihre Bestbesetzung.

 

Prognose: „Wir haben letzte Woche gegen Budenheim erneut Lehrgeld zahlen müssen. Gut sind wir in die Begegnung gestartet, haben dann aber den Plan und die Kontrolle in unserem Spiel verloren. Jetzt treffen wir auf einen clever spielenden Gast, der jeden Fehler des Gegners bestraft. Wir dürfen uns daher nur ein Minimum an technischen Fehlern leisten, die aber meist unserem hohen Tempo geschuldet sind. Das müssen wir verbessern. Wir brauchen jetzt Punkte, die Jungs stehen unter Druck und ich baue auch die Unterstützung von den Rängen. Vergessen darf man sicher nicht, dass wir eine sehr junge Mannschaft in der RPS Liga stellen, die noch Erfahrung sammeln muss. Gelingt es uns, so zu spielen wie in den Anfangsminuten gegen Budenheim, sollten wir nicht chancenlos sein“, glaubt Domaschenko.

 

HSG Rhein-Nahe Bingen – TV Bitburg (Sonntag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Große Erleichterung herrschte bei den Handballern der HSG Rhein-Nahe Bingen nach dem Auswärtsspiel bei der TSG Friesenheim II. Beim Schlusslicht der Oberliga RPS gewannen die Binger nach hartem Kampf mit 28:23 (14:15), womit sie sich ein wenig vom Tabellenende distanzierten und Anschluss zum Mittelfeld gewannen. Jetzt soll im Heimspiel gegen die Bitburger Mannschaft der nächste Sieg folgen, um sich Richtung Mittelfeld zu verabschieden. Den Sieg der HSG über Friesenheim II, den Bitburgs Trainer Thomas Lauer als Absteiger Nummer 1 einstuft, will er nicht überbewerten, weist aber auf die Tatsache hin, dass sich die Eifelaner bisher immer in der Rundsporthalle schwergetan haben. „Letztes Jahr kassierten wir eine heftige Schlappe, bei der wir bis heute nicht wissen, woran das liegt. Die HSG ist sicher eine Mannschaft, die mit uns auf Augenhöhe ist. Das zeigte auch unser Heimspielsieg. Doch aufgrund der Tatsache, dass uns die Halle offenbar nicht liegt, geht die Favoritenrolle an die Gastgeber“, sagt Lauer.


Personal: Die Eifelaner müssen wohl weiter auf den verletzten Stefan Steinbach verzichten. „Das tut uns weh“ sagt der TVB Coach.

 

Prognose: „Wie ein roter Faden zieht sich unsere Abschlussschwäche durch diese Saison. Das muss sich endlich ändern und wir müssen im Angriff die Chancen konsequenter verwerten. Dazu gilt es in der Abwehr an die starke zweite Halbzeit aus dem Illtaler Spiel anzuknüpfen. Gelingt und das, sind wir nicht chancenlos“, glaubt Lauer.

 

 

Berichte vom Spieltag 28./29. Oktober 2017

 

TV Bitburg - HF Illtal 26:31 (16:19)

 

Wieder einmal mussten die Eifelaner auf wichtige Stammspieler verzichten. So fehlten die kranken Henning Otte und Jermaine Dright sowie der verletzte Stefan Steinbach.

 

Vier unaufmerksame Minuten der Gastgeber schienen das Spiel zwischen dem TV Bitburg und dem Favoriten aus Illtal frühzeitig entschieden zu haben! Nach dem 2:2 in der 4. Minute kamen die Gäste mit vier Treffern in Folge zum 2:6 in der 8. Minute zur klaren Führung. Doch die Gastgeber fingen sich, kamen beim 9:9 in der 15. Minute zum Ausgleich. Das Spiel glich einem Wellenbad: die Gäste zogen auf 13:16 davon, Bitburg glich beim 16:16 in der 26. Minute aus und zwang die Saarländer in die Auszeit, ehe dem Gast erneut drei Treffer zur 16:19 Pausenführung gelangen.

 

Nach dem Wechsel waren die Parallelen zum ersten Spielabschnitt deutlich erkennbar. Bis 20:24 in der 39. Minute schien nur die Frage des Gästesieges ungeklärt, doch wieder gelang den Eifelanern bis zur 47. Minute der 26:26 Ausgleich. Doch das sollte es dann für die Gastgeber gewesen sein. Illtal nahm die Auszeit und ließ in den letzten 13 Minuten keinen Gegentreffer zu und feierte am Ende den 26:31 Auswärtssieg!

 

„Es war eine unglückliche Niederlage unserer Mannschaft! Nach gutem Start haben wir den Faden verloren und letztlich aufgrund einer unerklärlichen Abschlussschwäche das Spiel verloren. Am Ende standen 25 Fehlwürfe in der Statistik. Wir haben in der Halbzeit die bis dahin gezeigte Abwehrleistung angesprochen. Da waren 19 Gegentreffer einfach zu viel. Konzentriert kamen wir dann aus der Kabine, hatten einen starken Dennis Schwerdt im Kasten, der im Zusammenspiel mit der Abwehr jetzt Anteil daran hatte, dass wir wieder rankamen. Illtal tat sich schwer, doch nach dem 26:26 vergaben wir erneut klarste Chancen und das bestrafte der Tabellenzweite eisklalt. Es hat sich wieder einmal gezeigt, dass Illtal uns eigentlich liegt und wir hätten das Spiel nicht verlieren müssen. Am Ende stehen wir aber erneut mit leeren Händen da“, resümiert Trainer Thomas Lauer.

 

Schwerdt und Reitz– Engel (3), Hertz (2), Guldenkirch (3), Straub, Stelmach (4), Enders (8/2), Sonnen, Kaufmann (2), Lauer (3), Nelles (1)

 

Vorschau auf den Spieltag 28./29. Oktober 2017

 

TV Bitburg – HF Illtal (Samstag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Vor heimischer Kulisse ist die Wiedergutmachung für das schwache Auftreten der Mannschaft am vergangenen Wochenende in Vallendar angesagt. So wird es wichtig sein, dass die Mannschaft ihre Leistung analysiert, sich dann aber auf den kommenden Gegner konzentriert. Mit Illtal kommt kein Geringerer als der Tabellenzweite, der bislang eine starke Saison spielt und in der Eifel beide Punkte fest eingeplant hat. Dazu kommt, dass die Eifelaner den Gästen in der vergangenen Saison eine Niederlage beibringen konnte, für die sich auch die Gäste revanchieren wollen. „Das wird eine Herausforderung für meine Mannschaft“, ahnt Trainer Thomas Lauer.

 

Personal: Fraglich ist der Einsatz von Stefan Steinbach, der sich am vergangenen Wochenende in Vallendar am Fuß verletzte. Ansonsten rechnet Lauer mit der Bestbesetzung.

 

Prognose: „Sicher wird es wichtig sein, die Punkte gegen andere Mannschaften zu gewinnen. Wir stehen hier nicht so sehr unter Druck, wollen aber mit einer guten Leistung das schwache Auftreten in Vallendar vergessen machen. Dort haben wir mit Fehlern im Angriff dem Gegner leichte Tore erlaubt. Gegen Illtal müssen wir im Angriff die Zahl der Fehler minimieren, damit Illtal nicht in sein schnelles Gegenstoßspiel findet. Der Gast entwickelt sich bei gleicher Besetzung seit Jahren kontinuierlich weiter, zeigt ein sehr variables Angriffsspiel und hatte gute Distanzschützen in seinen Reihen, die uns eine stabile Abwehr abverlangen werden“, ahnt der TVB Coach.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – SF Budenheim (Sonntag, 17 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Quo Vadis, SG Gösenroth/Laufersweiler? Mit 2:14 Punkten liegt die Mannschaft derzeit auf dem letzten Tabellenplatz, doch für SG Trainer Igor Domaschenko kein Grund, nervös zu werden. „Wenn Haßloch und Hochdorf die Klasse halten, wird es nur einen Absteiger geben. Selbstverständlich müssen wir langsam Spiele gewinnen“, sagt der SG Coach. Der Aufsteiger trifft im nächsten Heimspiel auf den Tabellendritten der Liga, die SF Budenheim. Um die Klasse zu halten ist es wichtig, vor allem die Heimspiele zu gewinnen und das scheint derzeit kaum für die Mannschaft von Trainer Igor Domaschenko realistisch. Deshalb muss die Mannschaft aufpassen, nicht frühzeitig den Anschluss an das Mittelfeld zu verlieren.

 

Personal: Fraglich ist der Einsatz von Heinz Löwen, dafürsteht aber Eric Hermann wieder zur Verfügung.

 

Prognose: „Budenheim, Illtal und Saarpfalz sind für mich die Favoriten auf die Meisterschaft! Deshalb geht die Favoritenrolle klar an die Gäste! Ich habe die Mannschaft bei ihrem Spiel gegen Kastellaun/Simmern beobachtet, dort lieferten die Budenheimer ein starkes Spiel ab. Mit ihrer aggressiven und defensiven 6:0 Abwehr und vielen Spielern, die ein Gardemaß von 1,90 Meter haben, wird unser Angriff sehr gefordert sein. Ohne Harz wird das allerdings schwer. Wir müssen deshalb clever spielen und ich baue auf die positive Unterstützung unserer Zuschauer“, hofft Trainer Domaschenko.

 

 

Berichte vom Spieltag 21./22. Oktober 2017

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – TV Offenbach 22:29 (9:14)

 

Die SG Gösenroth/Laufersweiler unterliegt im „Vier-Punkte-Spiel“ vor heimischer Kulisse das Aufsteiger-Duell gegen Offenbach und geht im Kampf um den Ligaverbleib schweren Zeiten entgegen. Die Mannschaft von Trainer Igor Domaschenko verschlief den Start, lag 0:4 in der 7. Minute zurück, beim 1:6 nahm der SG Coach die Auszeit, die den freien Fall der Hunsrücker stoppte.

 

„Die Mannschaft war aus nicht verständlichen Gründen völlig verkrampft, leistete sich gleich zei Abspielfehler, die Offenbach mit Tempogegenstoßtoren bestrafte und so früh deutlich in Führung lag“, erklärte SG Trainer Igor Domaschenko.

 

Seine Jungs gaben aber nicht auf, zeigten ihr Kämpferherz, allerdings gelang es nicht, den Rückstand im ersten Spielabschnitt zu verkürzen. „11 technische Fehler waren einfach zu viel. Dazu kam auch das Pech, denn die Abpraller landeten immer wieder bei den Gästespielern und da half auch die konstant gute Torhüterleistung von Pascal Oliver nicht. Zur Pause war der Rückstand einfach schon zu hoch“ fand der SG Coach.

 

Nach dem Wechsel dann die stärkste Phase der Gastgeber, die sich bis zum 17:20 in der 43. Minute herankämpften, dann die Disqualifikation von Anton Domaschenko (dritte Zeitstrafe) in der 48. Minute und die frühe Entscheidung zum 17:25 in der 53. Minute kassierte.

 

„Da Heinz Löwen verletzungsbedingt fehlte, unser Neuzugang Nicolae einen schwachen Tag hatte und Anton nicht mehr eingesetzt werden konnte, fehlte unserem Spiel jetzt auch noch die Stabilität in der Abwehr. Letztlich waren auch die 14 Treffer der Gäste, die sie über den Kreis erzielten, einfach zu viel. Den Rückraum der Gäste hatten wir gut im Griff. Bei uns überzeugte auf Rechtsaussen David Scherschlicht, der mit 9 Versuchen zu 8 Treffern kam. Am Ende gewann der Gast verdient. Ich mache der Mannschaft keinen Vorwurf, die Saison ist noch lange und wir werden weiterkämpfen. Der Kampfgeist war bis zum Schluss vorhanden“, meinte Domaschenko.

 

Olivier, J. Schneider und M. Scherschlicht – D. Scherschlicht (8), L. Schneider, Nicolae, Koch (3), Saam, Conrath (1), Reuter, S. Hermann (1), Domaschenko (3), Friedrich (6/4),

 

HV Vallendar – TV Bitburg 37:23 (17:11)

 

Im Rheinland-Derby kassiert der erneut ohne Rückraumspieler Chris Stelmach angereiste TV Bitburg in Vallendar eine nicht erwartete Klatsche und kommt mit 37:23 (17:11) richtig unter die Räder! Das Bitburger Team hatte sich nach der starken Vorstellung im Heimspiel gegen Zweibrücken für das Derby in Vallendar so viel vorgenommen und dann das!

 

TVB Coach Thomas Lauer fehlten nach der Begegnung die Worte: „Das war ein kollektiver Blackout! Mit 18 Fehlwürfen und 23 technischen Fehlern gewinnst Du kein Spiel in dieser Klasse. Die ganze Woche haben wir auf das Derby hingearbeitet, doch die Einstellung stimmte bei keinem unserer Spieler“.

 

Schnell legten die Gastgeber zum 5:1 in der 6. Minute vor, bauten dann ihren Vorsprung kontinuierlich gegen eine indisponierte Gästemannschaft über 10:5 auf 17:11 zur Pause aus. „In der Pause hatten wir uns vorgenommen, die Zahl der technischen Fehler zu vermindern und das Abschlussverhalten zu verbessern, doch gleich beim ersten Angriff verloren wir den Ball nach einem technischen Fehler“, klagte Lauer.

 

Immer wieder scheiterten die Eifelaner an ihrem eigenen Unvermögen aber auch am starken Torhüter der Vallendarer Bastian Burgard. Spätestens beim 26:16 in der 43. Minute war der Käse für die Eifelaner gegessen und eigentlich nur noch die Höhe des Gastgebersieges fraglich.

 

„Was heute mit den Spielern los war, kann ich nicht erklären, auch die Torhüter sahen keinen Ball. Es ist heute einfach nichts gelaufen. Wir wissen aber, dass wir es besser können, müssen das heutige Spiel aber schnell aus den Köpfen bekommen“, fordert der TVB Coach.

 

TVB: Otte und Reitz - Engel (2), Hertz (1), Guldenkirch (1), Straub, Steinbach (5), Dright (1), Enders (7/4), Sonnen (3), Lauer (3/1), Nelles (1)

 

 

 

Vorschau auf den Spieltag 21./22. Oktober 2017

 

 

HV Vallendar – TV Bitburg (Samstag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Das Rheinland-Derby für den TV Bitburg steigt in Vallendar. Dort trifft die Mannschaft auf eine Mannschaft, die nach dem Sieg in Friesenheim vor Selbstbewusstsein strotzt. Besonders die Stimmung auf der Bank und auf dem Feld war beim Rheinvertreter anders als die Wochen zuvor. Aber auch Bitburg wird selbstbewusst zum Auswärtsspiel reisen, hat das starke Spiel vom vergangenen Wochenende gegen Zweibrücken noch im Kopf, bei dem sich die Eifelaner trotz zwischenzeitlich deutlicher Rückstände nie verunsichern ließen, über Kampf uns spielerische Mittel in die Begegnung zurückfanden und am Ende den Favoriten mit einer verdienten Niederlage auf den Nachhauseweg schickten. Es wird auch das Treffen der „Hertz-Brüder“ sein, bei den Gastgebern spielt Lukas und bei den Eifelanern Matthias Hertz, die zu den Leistungsträgern ihrer Mannschaften zählen.

 

Personal: Torwart Johann Reitz und auch Chris Stelmach sollten am Samstag beim Derby zurück sein.

 

Prognose: „Beide Teams gewannen ihre Spiele letzte Woche in der Schlussviertelstunde! Wir rechnen deshalb mit einem heißen Tanz bis in die Schlussminuten. Das Vallendarer Team gibt sich nie auf und kämpft bis zum Schluss. Wir haben die gleiche Eigenschaft am letzten Wochenende gegen Zweibrücken unter Beweis gestellt. Einstellen werden wir uns auf die von Vallendar unter ihrem neuen Trainer einstudierte 6:0 Abwehr, aber auch auf die offensive 3:2:1 Deckung, zu der der Rheinvertreter immer dann zurückkehrt, wenn es mal nicht so läuft. In Vallendar haben wir uns bisher immer schwergetan, doch mit der Einstellung und Bereitschaft wie letztes Wochenende sind wir sicher nicht chancenlos. Unsere Jungs werden eine hohe Motivation in dieses Spiel mitbringen und wir hoffen, an die Abwehrleistung der Vorwoche anknüpfen zu können“ sagt TVB Coach Thomas Lauer.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – TV Offenbach (Samstag, 20 Uhr, Rhaunen)

 

Ausgangslage: Richtungsweisendes Spiel für beide Mannschaften. Keines der beiden Teams kann sich am kommenden Wochenende eine Niederlage leisten, will man nicht vorzeitig den Anschluss an das Mittelfeld verlieren. Die Gäste aus Offenbach kamen am vergangenen Wochenende nicht über ein Remis gegen den SG Lokalrivalen aus dem Hunsrück, die HSG Kastellaun/Simmern hinaus und beiden Mannschaften ist klar, dass im Spiel des Tabellenletzten aus Gösenroth/Laufersweiler und dem drittletzten aus Offenbach nur ein Sieg zählt! Dabei muss man sicher die klare Niederlage beim Relegationsspiel vor Beginn der Saison aus dem Kopf bekommen. Damals konnte der Offenbacher Rückraum nach Belieben Schalten und Walten und das soll sich jetzt ändern.

 

Personal: Die Gastgeber bauen auf ihre Bestbesetzung.

 

Prognose: „Keinesfalls will ich meine Jungs vor dem Spiel unter Druck setzen. Die wissen schon selbst, was sie besser machen müssen. Kompakt und aggressiv müssen wir den Offenbacher Rückraum bekämpfen. Im Angriff müssen wir geduldig gegen die defensive 6:0 Abwehr der Gäste sein, die Konzentration behalten und so spielen wie uns das gegen Rhein-Nahe Bingen gelungen ist. Offenbach steht nach meiner Meinung völlig zu Unrecht so weit unten in der Tabelle. Die Mannschaft ist auf allen Positionen sehr stark besetzt. Dennoch sehe ich aufgrund des Heimvorteils und durch die Unterstützung unserer Fans Vorteile bei uns“, sagt Trainer Igor Domaschenko.

 

 

 

Berichte vom Spieltag, 14. und 15. Oktober 2017

 

TV Bitburg – SV Zweibrücken 31:26 (12:13)

 

Eine bärenstarke Vorstellung lieferte der TV Bitburg kämpferisch und über weite Strecken auch spielerisch gegen das Spitzenteam aus Zweibrücken. „Wie sehr die Mannschaft diesem Spiel entgegenfieberte und mit welcher Einstellung die Mannschaft heute ins Spiel gehen würde, war schon in der Trainingswoche erkennbar“, meinte Bitburgs Spielertrainer Florian Enders unmittelbar nach dem Abpfiff.

 

Taktisch klug eingestellt waren beide Mannschaften aufeinander, die Spielanlage der Teams ähnelten sich und es eine Frage der Zeit, welches Team sein strukturiertes Spiel letztlich erfolgreich durchsetzen konnte. Bei den Gastgebern standen die Vorzeichen ungünstig, mit Chris Stelmach fehlte den Eifelaner ein weiterer wichtiger Rückraumakteur.

 

Von Beginn an entwickelte sich ein schnelles Spiel, bei dem beide Teams erkennbar bemüht waren, durch schnelles Umschalten von Angriff auf Abwehr das Gegenstoßspiel des Gegners zu unterbinden. Bis 7:6 in der 16. Minute lieferten sich beide Mannschaften eine ausgeglichene Anfangsphase, Zweibrücken nahm die Auszeit und setzte sich erstmals beim 7:9 in der 20. Minute auf zwei Tore ab. Ab dieser Phase zeichnete sich ab, dass die Begegnung heute auch über die Torhüterleistung entschieden werden sollte und da hatte der Gastgeber am Ende mit Hennig Otte den Matchwinner auf dem Platz. Mit seinen Paraden hielt Otte sein Team im Spiel, das sich bis zur Pause wieder auf 12:13 herankämpfte.

 

Die Abwehrarbeit vernachlässigten beide Teams nach Wiederbeginn, über 16:16 in der 34. Minute zeichnete sich ein torreiches Spiel ab. Drei Treffer in Folge der Löwen aus Zweibrücken deuteten auf eine Vorentscheidung hin, fahrlässige Anspiele zum Kreis ermöglichten den Gästen in dieser Phase über ihr Gegenstoßspiel davon zu ziehen. Als die Eifelaner bei 18:20 die Riesenchance zum Anschlusstreffer ausließen und die Gäste im Gegenzug auf 18:21 in der 40. Minute erhöhten, schien die Begegnung gelaufen. Bis 21:24 verteidigten die Gäste ihre deutliche Führung, dann verhängte das Schiedsrichtergespann Paul Kijowsky/Lukas Strüder beim 22:24 die erste Zeitstrafe im Spiel, hatten es bis dahin versäumt progressiv zu bestrafen und benachteiligten mit ihren Entscheidungen bis zu diesem Zeitpunkt die Gastgeber! Die Zeitstrafe traf Gästespieler Benjamin Zellmer und das hatte maßgeblichen Anteil daran, dass die Eifelaner jetzt auf dem Weg zum Sieg waren.

 

„Die Jungs haben auch nach diesem Rückstand immer an den Sieg geglaubt und eine unheimliche Moral bewiesen“, lobte Enders.

 

Mit vier Treffern in Folge drehten die Eifelaner das Spiel, führten 25:24 in der 52. Minute, ehe eine umstrittene Wechselfehlerentscheidung das Bitburger Team in die Unterzahl zwang. Jermaine Dright leitete mit einem klugen Gegenstoppass auf David Nelles, der eiskalt verwandelte, die endgültige Entscheidung ein.

 

Zwar glichen die Gäste nochmals zum 25:25 aus, doch die Löwen aus Zweibrücken machten den entscheidenden taktischen Fehler im Spiel: Mit der Einwechslung von Till Wöschler fehlte dem SV Spiel jetzt die Variabilität im Angriff und vor allem in der Abwehr, die die Gäste bis zu diesem Zeitpunkt ausgezeichnet hatte. Die Abstimmung im Deckungsverband der Gäste stimmte nicht mehr und so zog das Eifel Team auf 29:25 in der 58. Minute davon, die Begegnung war entschieden.

 

Euphorisch feierten Mannschaft und Fans en verdienten Sieg, der letztlich zu hoch ausfiel. Bleibt festzuhalten, dass das Bitburger Team mit dieser Einstellung, vor allem dem unbedingten Siegeswillen auf dem richtigen Weg ist.

 

Schwerdt und Otte – Engel, Hertz (4), Guldenkirch (1), Straub (1), Steinbach (3), Dright (3), Enders (9/4), Sonnen (1), Kaufmann (1), Lauer (4), Nelles (4).

 

TV Mülheim – SG Gösenroth/Laufersweiler 29:28 (16:17)

 

Erneut muss Aufsteiger Gösenroth/Laufersweiler eine denkbar knappe Niederlage einstecken, unterliegt im Rheinland-Derby beim TV Mülheim mit 29:28. Damit kassieren die Hunsrücker die zweite Auswärtsniederlage mit nur einem Tor bei einem Rheinland-Derby. Vor zwei Wochen hatte das Team von Trainer Igor Domaschenko in Bitburg in letzter Sekunde den finalen Treffer einstecken müssen.

 

Den besseren Start ins Spiel hatten die Gäste, die nach dem 0:2 bis zum 9:11 in der 18. Minute ständig vorlegten, doch Mülheim findet mit drei Treffern in Folge zur ersten Führung des Spiels (12:11). Beiden Teams war die Nervosität beim Rheinland-Derb zunächst deutlich anzumerken. Die Gäste gingen durch den sechsten Treffer von Florin-Cornel Nicolae im ersten Spielabschnitt mit der 16:17 Führung in die Kabine. „Wir haben gut begonnen, hatten im ersten Spielabschnitt eine Trefferquote von über 70 Prozent, mussten aber die Abwehr von 5:1 auf 6:0 umstellen, da die Gastgeber zu oft über den Kreis erfolgreich waren. Die Umstellung war dann die richtige taktische Entscheidung und wir hatten den Kreis jetzt besser im Griff. Allerdings haben wir es nicht geschafft mit einem komfortableren Vorsprung in die Kabine zu gehen, produzierten in einigen Phasen zu viele Fehler“, klagte Domaschenko.

 

Nach dem Wechsel blieb die Begegnung bis 19:19 völlig ausgeglichen, das Schiedsrichtergespann änderte allerdings seine Linie und bestrafte jetzt progressiver auf beiden Seiten. Mülheim erzielte wie im ersten Spielabschnitt erneut drei Treffer in Folge und legt zum 22:19 in der 38. Minute vor. SG Trainer Igor Domaschenko nimmt die Auszeit, doch der Ausgleichstreffer wollte den Hunsrückern einfach nicht mehr gelingen. Beim 23:22 waren die Gäste in Schlagdistanz, die Gastgeber nutzten die Zeitstrafe gegen Nicolae, setzen sich auf 25:22 ab. Beim 28:25 in der 51. Minute kassiert Mülheim zwei Zeitstrafen in Folge, die SG nutzt die Siebenmeterchance nicht und Mülheim nimmt die Auszeit in der 54. Minute. Spielentscheidend dann die 57. Minute, als der Spieler des Gastgebers Alexander Backes die Zeitstrafe beim 28:27 kassiert, die Gäste aber ihre Chancen nicht nutzten und der aufs Spielfeld zurückgekehrte Backes den entscheidenden Treffer zum 29:27 genau 46 Sekunden vor dem Ende markierte.

 

„Im zweiten Spielabschnitt stimmte unsere Angriffsleistung nicht mehr, wir hatten nur noch knapp 50 Prozent Trefferquote, sind in klaren Situationen an Mülheims starkem Keeper Tobias Zelter gescheitert. Neben nicht verwandelten Strafwürfen waren es auch die ohne Vorbereitung genommenen Würfe, die letztlich spielentscheidend waren. Mit unserer Abwehr- und Torhüterleistung von Pascal Olivier können wir zufrieden sein. Florin-Cornel Nicolae zeigte wie wertvoll er für uns werden wird. Beim Gastgeber war es Julian Vogt, der in den entscheidenden Momenten die wichtigen Treffer für die Gastgeber erzielte und das Team klug führte. 11 Treffer im zweiten Spielabschnitt waren aber leider für uns zu wenig! Es war eine weitere bittere Erfahrung für uns in einem Spiel, in dem mehr drin war. Aber offenbar hat uns auch das Glück verlassen“, resümierte de SG Coach.

 

Olivier, M. Scherschlicht und J. Schneider – D. Scherschlicht (4), L. Schneider, Röhrig, Dreher, Nicolae (8/1), Koch (1), Conrath (2), Reuter, Löwen (5), Domaschenko (3), Friedrich (6/5)

 

 

Vorberichte zum Spieltag 14./15. Oktober 2017

 

TV Mülheim – SG Gösenroth/Laufersweiler (Freitag, 20 Uhr)

 

Ausgangslage: Bereits am Freitagabend muss die Mannschaft von Trainer Igor Domaschenko im Rheinland-Derby in Mülheim ran. Nachdem die Gäste am vergangenen Wochenende beide Punkte von der HSG Kastellaun/Simmern entführen konnten, soll jetzt im „Hunsrück-Festival“ der nächste Erfolg her. Das Team um Spielführer Julian Vogt hofft auf lautstarke Unterstützung der heimischen Fans um sich mit einem Sieg im oberen Mittelfeld der Tabelle festsetzen zu können. Doch diese Rechnung soll für die Gastgeber nicht aufgehen. „Wir fahren keinesfalls zum Rheinland-Derby, um die Punkte dort kampflos abzugeben“, sagt SG Trainer Igor Domaschenko.

 

Personal: „Wir haben Kaderprobleme, können aber aus der zweiten Mannschaft ergänzen. Florian Saam fällt aus, Fragezeichen stehen hinter Eric und Stefan Hermann“, verrät der SG Coach.

 

Prognose: „Wichtig wird die Stabilität in unserem Spiel sein. Dabei wollen wir an die Leistung der zweiten Halbzeit aus dem Spiel gegen Saarpfalz anknüpfen. Zu oft waren wir in dieser Saison zu hektisch und teilweise übermotiviert. Von der ersten Minute an brauchen wir ein stabiles Spiel, treffen auf eine Mülheimer Mannschaft, die mehr RPS Liga Erfahrung hat wie wir. Mit 6:6 Punkten hat der TV ein ausgeglichenes Punkteverhältnis, gewann auch das Spiel gegen eine allerdings ersatzgeschwächte Offenbacher Mannschaft. Dieses Spiel habe ich gesehen und wir beschäftigen uns in der Trainingswoche vor allem mit der Analyse unserer Spiele und ich bleibe beim meiner Aussage, dass in dieser Saison jeder jeden schlagen kann. Der Druck ist sicher nicht bei uns, sondern bei den Gastgebern. Für mich gewinnt am Ende die Mannschaft, die den Sieg unbedingt will und weniger technische Fehler macht“, glaubt Domaschenko

 

TV Bitburg – SV Zweibrücken (Samstag, 18 Uhr, Edith-Stein Realschule)

 

Ausgangslage: Auf den nächsten Drittligaabsteiger trifft der TV Bitburg. Am Samstagabend erwartet das Team des Trainergespanns Thomas Lauer/Florian Enders den Gast aus der Saarpfalz, mit dem „Flo“ Enders einiges verbindet. So spielte Enders von der Saison 2012/2013 bis zum Ende der Saison 2013/2014 für den SV Zweibrücken und kehrte zur letzten Saison wieder zu seinem Stammverein nach Bitburg zurück. Mit dem 29:24 Erfolg am vergangenen Wochenende gegen Friesenheim II halten die Gäste den Anschluss an die Spitze. Anders sieht es derzeit bei den Eifelaner aus, die mit derzeit drei Punkten auf Platz 12 der Tabelle liegen. „Es macht sicher Spaß gegen die alten Jungs antreten zu können. Das ist für uns eine Riesen Herausforderung. Der SV hatte einen Supersaisonstart, verlor nur ganz knapp gegen Illtal und ich bin sicher, dass die Mannschaft um die Meisterschaft mitspielen wird“, sagt TVB Spielertrainer Florian Enders.

 

Personal: Bis auf Pascal Wolff kann Enders seine Bestbesetzung aufs Feld schicken.

 

Prognose: „Da kommt eine eingespielte Mannschaft, die von der Jugend an die vorgegebenen Konzepte verinnerlicht hat und mit einer hohen Qualität im Spiel „eins gegen eins“ ausgestattet sind. Auch die offensive 3:2:1 Deckung, die neben Zweibrücken und uns nur wenige Teams in der Liga spielen. Es gibt beim Gast eine klare Abstimmung im Abwehrverband. Doch es wird wenig Überraschendes auf beide Teams zukommen, da ich ja bekanntlich das Spielsystem aus Zweibrücken nach Bitburg adaptiert habe. Wir werden auf jeden Fall eine wesentliche bessere Abwehr- und Torhüterleistung als zuletzt abrufen müssen. Wichtig wird sein, dass der Abwehrverband den Torhütern und die Torhüter dem Abwehrverband helfen. Das war zuletzt nicht der Fall. Wir haben zwar beim Drittligaabsteiger in Mundenheim mit 35 Toren im Angriff überzeugt, dafür aber im Deckungsverband mit über 40 Gegentreffern enttäuscht. Gegen Zweibrücken haben in den letzten Jahren immer wieder gute und auch erfolgreiche Testspiele abgeliefert und so rechne ich am Samstagabend mit einem engen Spielausgang. Meine Jungs verstehen sicherlich, um was es in diesem Spiel geht. Mit 3:3 Punkten aus den letzten drei Spielen wollen wir den positiven Trend zuhause fortsetzen und wir wollten gegen einen Drittligaabsteiger gewinnen. Da uns das in Mundenheim nicht gelungen ist, muss jetzt der Sieg gegen Zweibrücken her“, fordert Enders.

 

 

 

Berichte vom Spieltag 7./8. Oktober 2017

 

VTV Mundenheim – TV Bitburg 44:35 (22:19)

 

Nach dem Heimsieg über Aufsteiger Gösenroth/Laufersweiler kassiert der TV Bitburg beim Drittligaabsteiger in Mundenheim eine nach Ansicht von Trainer Thomas Lauer durchaus vermeidbare Niederlage: „Da war mehr drin heute Abend! Es war wohl noch nie so einfach in Mundenheim zu gewinnen, doch heute lag es an unserer Abwehr“, klagte TVB Trainer Thomas Lauer nach dem Abpfiff.

 

Bis 8:8 in der 10. Minute lieferten sich beide Teams eine ausgeglichene Anfangsphase, dann gelangen den Gastgebern vier Treffer in Folge zum 12:8 in der 14. Minute. Doch Tor um Tor kämpften sich die Eifelaner ins Spiel zurück, waren beim 16:15 in der 25. Minute wieder im Spiel, doch der 3. Liga Absteiger setzte sich vor dem Wechsel nochmals deutlich auf 20:16 ab um den Vorsprung in die Pause mitzunehmen (22:19). „Im ersten Spielabschnitt hatten beide Teams keine Abwehr auf dem Platz, das änderte sich leider bei uns im zweiten Spielabschnitt nicht“, erklärte der TVB Coach.

 

Beim 33:26 schien die Begegnung in der 46. Minute entschieden, doch Bitburg zeigte sein Kämpferherz, kam noch einmal auf fünf Tore beim 34:29 heran. „Unverständlicherweise haben dann zu hektisch gespielt, nicht mehr auf die Chance gewartet, überhastet gespielt, die Bälle weggeworfen und so Mundenheim leichte Treffer ermöglicht“, analysierte Lauer.

 

Die Gastgeber zogen jetzt auf und davon. Beim 39:31 in der 55. Minute war die Begegnung entschieden. Die Auszeit der Eifelaner half wenig, am Ende stand ein deutlicher und in dieser Höhe nicht erwarteter Gastgebersieg mit 44:35 auf der Anzeigetafel. „Unser Problem war die Deckung, hier haben wir die „eins gegen eins Situationen“ verloren, hätten aber im Angriff durchaus mehr Treffer machen können“, fand der Bitburger Trainer.

 

Schwerdt und Otte– Hertz (1), Guldenkirch (2), Straub (2), Steinbach (5), Dright (7), Stelmach (5), Enders (8/2), Sonnen (2), Lauer (3)

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – VTZ Saarpfalz 19:24 (6:14)

 

Am Ende zollt der Aufsteiger der Erfahrung der Gäste Tribut! Das Team von Trainer Igor Domaschenko muss sich nach einer schwachen Vorstellung in Angriff und Abwehr im ersten Spielabschnitt letztlich dem Favoriten geschlagen geben.

 

„Es lief von Beginn an optimal für die Gäste, die mit ihren Bodenpässen an den Kreis und von Aussen erfolgreich waren“, klagte der SG Trainer. So lag seine Mannschaft schnell 0:4 hinten, beim 2:9 in der 15. Minute nahm der SG Coach die Auszeit.

 

„Eigentlich waren wir auf die Anspiele an den Kreis und die gefährlichen Aussen gut eingestellt, doch wir wurden auch von dem schwachen Schiedsrichtergespann benachteiligt. Die waren in der Anfangsphase im Tiefschlaf, haben die Fouls gegen meine Spieler nicht geahndet und uns für jede Kleinigkeit bestraft“, schimpfte Domaschenko.

 

Doch an dem schwachen Auftritt seiner Jungs ließ der Trainer keine Zweifel: „30 Prozent Trefferquote und nur 6 Tore, dazu 9 technische Fehler! Das bestraft eine solch routinierte Mannschaft, die zudem die beste Abwehrleistung der Saison abrief“. So lagen die Gäste klar mit 6:14 zur Pause in Führung.

 

Doch wie aufgedreht kehrten die Gastgeber aufs Spielfeld zurück, verkürzten auf 16:20 in der 47. Minute. „Die Jungs haben jetzt Willen und Kampfgeist gezeigt, im Tor war Pascal Olivier ein guter Rückhalt, doch am Ende war der Rückstand der ersten Hälfte nicht mehr aufzuholen. Die zweite Halbzeit haben wir mit drei Toren für uns entschieden, hatten nur noch drei technische Fehler und jetzt eine Trefferquote von 70 Prozent. Wir sammeln weiter Erfahrungen in der Liga“, resümierte Domaschenko, der im zweiten Spielabschnitt auch zufriedener mit dem Schierigespann war.

 

Olivier, J. Schneider und M. Scherschlicht – D. Scherschlicht (1), L. Schneider, Nicolae (1), Koch, Conrath (1), Reuter (2), Löwen (7), S. Hermann (1), Domaschenko (3), Friedrich (3/3)

 

 

 

Vorschau auf den Spieltag am 07./08. Oktober 2017

 

VTV Mundenheim – TV Bitburg (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Nach schlechtem Saisonstart hat sich 3. Liga Absteiger Mundenheim gefangen und nach drei Siegen in Folge mit 6:4 Punkten den Anschluss an die Spitzengruppe der Liga geschafft. Nach Mundenheim folgt für den TV Bitburg gleich am darauffolgenden Wochenende der Vergleich mit den nächsten 3. Liga Absteiger aus Zweibrücken. Im Heimspiel erwartet die Mundenheimer Mannschaft jetzt den TV Bitburg, der mit dem Sieg über Aufsteiger Gösenroth/Laufersweiler am vergangenen Wochenende den ersten Sieg einfahren konnte und jetzt seine Serie starten möchte. Gelingt dem Team des Trainergespanns Thomas Lauer/Florian Enders das gleiche Husarenstück wie letzte Saison? Doch die Trauben in Mundenheim hängen hoch und das weiß auch das Trainergespann, die die Favoritenrolle klar beim Gastgeber sehen. „Die Mannschaft aus Mundenheim hat einen klassischen Fehlstart hingelegt, zeigt aber jetzt ihr wahres Gesicht und hat sich leider für uns stabilisiert. Das Team ist durchsetzt von 3. Liga erfahrenen Spielern, die sehr robust und kampfstark auftreten, eine robuste 6:0 Abwehr stellen und die im „eins gegen eins“ individuell sehr stark sind“, kennt Lauer die Stärken des Gegners.

 

Personal: Patrick Engel und David Nelles werden am Samstag fehlen, dafür kehren die angeschlagenen Spieler in den Kader zurück.

 

Prognose: „Nach starken Auftritten unserer Abwehr haben wir dort in den letzten zwei Spielen geschwächelt. Hier müssen wir uns jetzt unbedingt steigern. Zu viele „eins gegen eins“ Situationen haben wir zuletzt verloren. Im Angriff müssen wir an die Leistung der letzten beiden Spiele anknüpfen“, fordert der TVB Coach.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – VTZ Saarpfalz (Samstag, 19.30 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Die Favoritenrolle ist klar vergeben, wenn am Samstagabend der Aufsteiger aus Gösenroth/Laufersweiler auf den Tabellenführer VTZ Saarpfalz trifft. Die Handballer der VTZ schwimmen weiter auf der Erfolgswelle. Auch nach der Auswärtspartie bei der HSG Worms bleiben die Zweibrücker dank eines 23:27 (10:11) Erfolgs weiterhin verlustpunktfrei. In einer spannenden Partie, die sehr vom Kampf geprägt wurde, konnte die VTZ wieder einmal eine Schippe drauflegen und am Ende auch verdient gewinnen. Beste Torschützen auf Seiten der VTZ waren Tomas Kraucevicius mit neun und Alexey Wetz mit acht Treffern und auf denen sollte das Hauptaugenmerk der Hunsrücker liegen.

 

Personal: David Scherschlicht steht berufsbedingt nicht zur Verfügung, dazu plagen sich einige SG Spieler mit ihrer Erkältung heraum.

 

Prognose: „Den Gegner habe ich mir gegen Kastellaun/Simmern angesehen. Entscheidend war die Erfahrung der Saarpfälzer, die diese in der entscheidenden Phase ausgespielt haben. Unser Gegner hat in den letzten Jahren immer eine Topplatzierung belegt, war unter den ersten drei zu finden. Wir stellen uns auf eine offensive 6:0 Abwehr ein, die gut mit den Torhütern harmoniert. Der Gegner ist wieder ein Favorit auf den Titel, hat vor allem im Rückraum einige Alternativen. Für uns ist wichtig, dass wir die Abwehrleistung der ersten zwei Wochen abrufen und an die Angriffsleistung gegen Bitburg zurückfinden. Die Erfahrung spricht sicher für Saarpfalz, doch warten wir ab was sich durchsetzen wird: die Erfahrung oder unser Tempospiel. Ich bleibe bei meiner Meinung, dass jeder jeden schlagen kann und rechne damit, dass das Spiel in den letzten fünf Minuten entschieden wird“, sagt Domaschenko.

 

 

Bericht vom Spieltag 30. September/01. Oktober 2017

 

TV Bitburg – SG Gösenroth/Laufersweiler 35:34 (15:16)

 

„Das war heute nichts für schwache Nerven“, sagte Bitburgs Trainer Thomas Lauer nach dem Abpfiff und traf damit den Nagel auf den Kopf. Was der TV Bitburg und Aufsteiger Gösenroth/Laufersweiler ihrem Publikum am Samstagabend in der Edith-Stein Halle in Bitburg boten, war an Spannung nicht mehr zu überbieten und ein Handball-Krimi pur!

 

Dabei sollte es eigentlich von Seiten der Hunsrücker ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk für Trainer Igor Domaschenko werden. Doch daraus wurde nichts! Mit der Schlusssirene raubt Bitburgs Chris Stelmach den Gästen einen schon sicher geglaubten und letztlich auch verdienten Punkt!

 

Die Vorzeichen standen für die Eifelaner nicht günstig, mit Alex Sonnen, Marcel Straub und Torhüter Henning Otte fehlten den Gastgebern wichtige Spieler, zudem ging Jan Lauer angeschlagen in die Partie. Was dies ein Grund weshalb die Gastgeber nervös in die Begegnung starteten und viele technische Fehler und schwache Abschlüsse an den Tag legten? Die Gastgeber nahmen dies dankend an, kamen zu einfachen Toren und führten in der 12. Minute mit 4:9! Doch dann kam die Zeit von Bitburgs Jermaine Dright, der nun die Spielmacherposition übernimmt und so kommen die Gastgeber jetzt Tor um Tor heran. „Wir sammeln noch Erfahrung in der Liga, müssen bei einer solch klaren Führung einfach cleverer spielen, vor allem konzentrierter in der Abwehr“, meint SG Trainer Igor Domaschenko. In der 20. Minute gleicht der in dieser Phase überragende Dright zum 10:10 aus. Ab jetzt liefern sich beide Teams ein Spiel auf Augenhöhe, bei der die Gäste vorlegen, Bitburg postwendend ausgleicht. Mit einer 15:16 Führung der Gäste geht es in die Kabine.

 

Dem TVB ist nach dem Wechsel der unbedingte Siegeswille anzumerken. Stefan Steinbach gleicht beim 20:20 aus und Jan Kaufmann erzielt im nächsten Angriff die 21:20 Führung. Bis zum 30:30 bleibt es ein offener Schlagabtausch, bei dem beide Teams die Abwehr vernachlässigen, die Angriffsreihen aber unheimlich durchschlagskräftig sind. Drei Minuten vor Schluss führt der TVB mit 34:31. Eigentlich ist das Spiel in diesem Moment entschieden, aber die Jungs machen es noch einmal spannend. Beim 34:33 nimmt der Gast 30 Sekunden vor dem Ende die Auszeit, gleicht 5 Sekunden vor Schluss aus. Bitburg bringt den siebten Feldspieler und Chris Stellmach erzielt eine Sekunde vor Schluss aus 15 Metern den umjubelnden Siegtreffer.

 

"Mit unseren Fehlern in der ersten Halbzeit haben wir die Gäste stark gemacht. Die Mannschaft hat Moral gezeigt und nie aufgesteckt. Das wir uns kurz vor Schluss beinahe noch um den Sieg gebracht haben, war völlig unnötig. Martin Guldenkirch in der ersten und Chris Stellmach in der zweiten Halbzeit haben im Angriff ein super Spiel gemacht," lobt Bitburgs Trainer Thomas Lauer nach dem Spiel.

 

„Letztlich war es eine unglückliche Niederlage für meine Mannschaft, das Glück war einfach nicht auf unserer Seite. Ein Remis hätte sicher dem Spielverlauf entsprochen. Doch Bitburg hat eine starke kämpferische Leistung abgerufen und sich nie aufgegeben. Das Leben geht weiter und wir müssen einfach lernen, unsere Abwehr- und Torhüterleitung konstanter hin zu bekommen“, verlangt Domaschenko.

 

TVB: Schwerdt und Reitz – Engel, Hertz (3), Guldenkirch (6), Steinbach (5), Dright (2), Stelmach (10/3), Enders (4), Kaufmann (4), Lauer, Nelles (1).

 

SG: Olivier, M. Scherschlicht und J. Schneider – D. Scherschlicht (1), L. Schneider (4), E. Hermann, Nicolae (4), Koch (1), Conrath (1), Reuter, Löwen (5), S. Hermann (12/3), Domaschenko (2), Friedrich (4/3)

 

 

Vorschau auf den Spieltag 30. September/01. Oktober 2017

 

TV Bitburg – SG Gösenroth/Laufersweiler

(Samstag, 18 Uhr, Edith Stein Hauptschule)

 

Ausgangslage: Das Lokalderby steigt am Samstagabend in Bitburg! Nachdem die Gastgeber am vergangenen Wochenende den ersten Punkt einfahren konnten, gilt es jetzt für das Team des Trainergespanns Thomas Lauer/Florian Enders gegen den Aufsteiger aus dem Hunsrück zum ersten Saisonsieg zu kommen. Doch auch die Gäste haben Sorgen! Sie stehen mit erst einem Heimsieg vor der erwartet schweren Saison und werden alles daransetzen, in Bitburg für den ersten Auswärtssieg zu sorgen.

 

Personal: Während auf Bitburger Seite Alex Sonnen aus privaten Grünen fehlt, wird die SG wohl in Bestbesetzung auflaufen. Lediglich hinter dem Einsatz von Florian Saam steht ein Fragezeichen.

 

Prognose: „Um die Motivation beider Teams müssen wir uns sicher keine Sorgen machen. Die wird bei allen Beteiligten groß sein. Für uns gilt es, die Chancen konsequenter zu nutzen und daran arbeiten wir in dieser Trainingswoche. Nach dem Video Studium des Gegners wissen wir auch, wo wir die Hebel ansetzen müssen. In der Abwehr müssen wir konsequenter sein, stellen uns hier auf das starke „eins gegen eins“ des Gegners ein und müssen schnell von Angriff auf Abwehr umschalten. Dazu dürften wir nicht so viele technische Fehler machen. Die offensive Abwehr der SG dürfte uns liegen. Am Ende könnte die Torhüterleistung der Schlüssel zum Erfolg sein“, glaubt TVB Coach Thomas Lauer.

 

Am Dienstag feierte SG Trainer Igor Domaschenko seinen 60-igsten Geburtstag und seine Mannschaft könnte ihm mit dem Auswärtssieg in Bitburg sicher eine nachträgliche Freude machen! „Doch die Erfahrung spricht für die Gastgeber, die seit langem die Klasse kennen. Zwar hat das Team wichtige Leistungsträger im Rückraum zu ersetzen, die aus Verletzungsgründen nicht zur Verfügung stehen. Dennoch sind die Eifelaner gut aufgestellt. Für beide Teams ist die bisherige Saison sicher nicht so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben. Ich bin weiterhin sicher, dass in dieser Klasse jeder gegen jeden gewinnen kann. Beide Teams haben in diesem Spiel Druck. Die Favoritenrolle liegt bei Bitburg, doch wir werden alles geben, um dort die Punkte zu entführen. Ich rechne mit einem spannenden Spiel, in dem die Entscheidung in den letzten fünf Minuten fallen wird“, prognostiziert der SG Trainer.

 

 

Berichte vom Spieltag 23. und 24. September 2017

 

HSG Kastellaun/Simmern – TV Bitburg 28:28 (12:12)

 

Erster Punktgewinn für den TV Bitburg in dieser Saison! Das Team des Trainergespanns Thomas Lauer/Florian Enders kommt im Hunsrück zu einem verdienten Remis! „Hätte mit einer die Punkteteilung vor dem Spiel vorausgesagt, wäre ich nicht zufrieden gewesen. Nach dem Spielverlauf, vor allem der Tatsache, dass das Schiedsrichtergespann Peiser/Zimmermann aus Dansenberg uns klar benachteiligt hat, können wir nach der Begegnung mit dem Punkt zufriedengeben“, sagt Lauer.

 

Dabei war die erste Halbzeit eine Kopie der bisherigen Saisonspiele: die Mannschaft ließ einfach zu viele Chancen liegen, verpasste es, sich im ersten Spielabschnitt abzusetzen. So war es ein überragend haltendender Dennis Schwerdt im TVB Kasten, der seine Mannschaft im Spiel hielt. 8:5 setzten sich die Gastgeber in der 14. Minute ab, doch bis zur Pause kämpfte sich das Eifel-Team über 12:10 auf 12:12 heran.

 

Die entscheidende Szene spielte sich nach Aussage von Lauer in der 55. Minute ab, als den Gästen erneut einen klaren Vorteil vom Schiedsrichtergespann genommen wurde, die HSG auf 27:25 in der 57. Minute vorlegte. Doch die Gäste kämpften weiter, steckten den Kopf nicht in den Sand, obwohl ihnen immer dann, wenn sie am Drücker waren, die Schiedsrichter einen Strich durch die Rechnung machten. „Wir fühlen uns benachteiligt, hadern deshalb mit den Unparteiischen. Doch wir schauen jetzt nach vorne, erinnern uns an die letzte Saison, als wir nach dem Punktgewinn in Merzig unsere Serie gestartet haben. Auf dieses Spiel läßt sich aufbauen“, sagt Lauer.

 

Schwerdt und Reitz – Hertz (5), Guldenkirch (4), Straub, Steinbach (1), Dright, Stelmach (5/2), Enders (7/1), Sonnen (1), Kaufmann, J. Lauer (4), Nelles.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – TSG Friesenheim II 26:30 (9:16)

 

Erste Heimniederlage für die SG Gösenroth/Laufersweiler in der RPS Oberliga. Gegen die Bundesligareserve aus Friesenheim waren die Hunsrücker letztlich chancenlos! 0:3 legten die Gäste vor die danach klar die spielbestimmende Mannschaft waren. Über 3:8 und 8:14 zogen die Gäste bereits zum Ende der ersten Hälfte spielentscheidend auf 9:16 davon. Den besseren Start hatten dann die Hausherren, die bis auf 16:20 in der 43. Minute verkürzten und jetzt bis 25:28 in der 57. Minute ein Spiel auf Augenhöhe lieferten.

 

„Das ist schlecht für uns gelaufen! Wir haben eine unnötige Niederlage einstecken müssen und dabei lief das Spiel ähnlich wie gegen Saulheim. Es war eine schwache erste Halbzeit meiner Mannschaft gegen ein Team aus Friesenheim, dass ich dreimal beobachtet hatte und die hier ihre beste Saisonleistung abriefen. Mit unserer unsicheren Abwehr haben wir die Gäste regelrecht aufgebaut, leisten uns zu viele technische Fehler. Mit allein 9 technischen Fehlern in der ersten Hälfte kannst du in dieser Liga kein Spiel gewinnen. Die offensive Deckung habe ich früh auf einen 6:0 Deckung umgestellt, doch auch das war nicht effektiv. Im Angriff haben wir viele Fehler produziert. Mit der zweiten Hälfte können wir zufrieden sein, waren da immer auf Augenhöhe, konnten aber den Rückstand aus der ersten Hälfte nicht mehr aufholen. Der Angriff stabilisierte sich und auch in der Abwehr wurde es jetzt besser. Am Ende war der Gast der verdiente Sieger. Doch die Leistung der zweiten Hälfte beweist, dass wir durchaus in der Lage sind, in dieser Saison wichtige Punkte zum Klassenerhalt gewinnen zu können. Bei uns hat Jan Schneider in der zweiten Halbzeit ein gutes Spiel gemacht, Heinz Löwen seinen Formanstieg unterstrichen und Stefan Hermann gewohnt sicher gespielt“, resümierte Domaschenko.

 

Olivier, M. Scherschlicht und J. Schneider – L. Schneider (3), Nicolae, Koch (1), Saam, D. Scherschlicht, Conrath (1), Löwen (6), S. Hermann (5), Domaschenko (6), Friedrich (4/2)

 

 

19. September 2017

Vorschau auf den Spieltag 23./24. September 2017

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – TSG Friesenheim II (Samstag, 19.30 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Zweites Heimspiel in der RPS Oberliga für das Hunsrücker Team und seinen Trainer Igor Domaschenko. Mit der TSG Friesenheim II kommt die „unbekannte“ Größe in den Hunsrück. Zwar hat Domaschenko den Gast bereits in seinem Heimspiel gegen Budenheim beobachtet, doch bei den Gästen kann man nie sicher sein, in welcher Formation sie auflaufen werden. „Bislang sind die Gäste ohne ihre personellen Möglichkeiten aus der Bundesliga aufgelaufen, doch da können wir uns nicht sicher sein. Ich habe eine sehr junge und hungrige Mannschaft beobachtet, die einen starken linken Rückraum haben“, sagt der SG Coach.

 

Personal: Personell meldet die SG Bestbesetzung. Auch Daniel Koch, der vergangene Woche einen Kurzeinsatz im Verbandsligateam hatte, wird wieder dabei sein. „Das wird uns vor allem in der Abwehr weiter helfen“.

 

Prognose: „Wir stellen uns auf eine offensive und aggressive Deckung der Gäste ein, die zudem ein hohes Tempo gehen und volles Risiko spielen. Wir müssen clever spielen, anders als zuletzt in Saulheim, dürfen dabei nicht nur auf das Tempo drücken, sondern müssen routinierter auftreten. Dabei baue ich auch auf die Unterstützung unserer Fans, die im Auftaktspiel für eine volle Halle gesorgt haben. Auf jeden Fall werden wir ein besseres Spiel als zuletzt bieten“, verspricht Domaschenko.

 

HSG Kastellaun/Simmern – TV Bitburg (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Erstes Rheinland-Derby der neuen Saison! Der Hunsrücker RPS Ligist trifft auf die bisher sieglosen Bitburger, bei denen jetzt endlich der Knoten platzen soll! „Die Spieler haben das Wormser Spiel nochmals analysiert und dabei nochmals erkannt, dass man alle Chancen auf einen Sieg gegen die Gäste hatte. Aber wie in allen bisherigen Saisonspielen sind wir letztlich an der Chancenverwertung gescheitert, nicht am Leistungsvermögen“, sagt Bitburgs Trainer Thomas Lauer, der den Druck in Kastellaun jetzt gewinnen zu müssen, nicht abstreitet. „Das müssen jetzt endlich die ersten Punkte eingefahren werden, es ist allen Spieler bewusst, dass es jetzt an der Zeit ist“, findet der TVB Coach.

 

Personal: Stefan Steinbach hat seine Verletzung auskuriert und so kann der TVB in Bestbesetzung auflaufen. Bei den Gastgebern fällt der Litauer Andrius Zigelis aufgrund seiner Sperre aus. Für TVB Coach Lauer allerdings kein unbedingter Vorteil: „Das Spiel der HSG war gerade in engen Situationen auf den Griechen ausgerichtet, jetzt ist die Mannschaft schwerer zu berechnen“.

 

Prognose: „Wir kennen den Gegner aus den letzten Jahren gut, der auf eine kompakte 6:0 Abwehr und seine starken Torhüter baut. Das Zusammenspiel zwischen Abwehr und Torhüter macht es jedem Angriff schwer, zu vielen Toren zu kommen. Deshalb müssen wir variabel im Angriff spielen, aber auf das gute Umschaltspiel der Gastgeber aufpassen. Mit komplexen Auslösehandlungen wollen wir die Abwehr der HSG in Bewegung bringen. Unsere Abwehrleistung ist derzeit gar nicht so schlecht, deshalb fahren wir optimistisch in den Hunsrück um die Punkte zu holen“, erklärt Lauer.

 

 

 

17. September 2017

Berichte zum 3. Spieltag

 

TV Bitburg – HSG Worms 29:34 (14:17)

 

Der TV Bitburg muss die dritte Niederlage der Saison einstecken und wartet damit weiter auf den ersten Punktgewinn! Nach einer durchwachsenen Trainingswoche mit Krankheit, Verletzungen und beruflicher Abwesenheit, musste nur der erkrankte Stefan Steinbach am Samstag passen.

 

Konzentriert starteten beide Mannschaften ins Spiel und bis zum 8:8 konnte Bitburg immer vorlegen, verpasste es aber, in dieser Phase durch das Auslassen mehrerer klarer Chancen eine deutliche Führung heraus zu spielen. Mitte der ersten Halbzeit verlor der TVB im Angriff etwas die Linie und ermöglichte so den Gästen auf 10:14 davon zu ziehen, zur Pause lagen die Eifelaner mit 14:17 zurück.

 

Den Start in die zweite Hälfte verschliefen die Bitburger regelrecht und Worms lag in der 41. Minute mit fünf Toren beim 18:23 vorne. Dann folgte eine Zeitstrafe für den überragenden Wormser Angreifer Fabian Markert (10 Tore). In der Überzahl hatten die Gastgeber dann Pech und trafen dreimal in Folge den Pfosten. Trotzdem kämpfte sich die Heimmannschaft zurück ins Spiel. Bezeichnend dafür waren zwei Treffer von Jan Lauer in Unterzahl zum 23:25. Eine unverständliche Siebenmeter Entscheidung der schwachen SR Dryander/Junkes stoppte kurz den Bitburger Lauf.  Als Florian Enders dann in der 51. Minute auf 26:27 verkürzte, schien die Überraschung möglich. Die Gäste aus Worms wurden aber nicht nervös, spielten die Partie konzentriert zu Ende und gewannen am Schluss sicher zu hoch mit 29:34.

 

"Wie schon in den beiden ersten Spielen vergeben wir zu viele hundertprozentige Torchancen. Das kann man sich gegen einen solchen Gegner nicht erlauben. Super wie die Mannschaft besonders in der zweiten Halbzeit gekämpft hat. Darauf können wir aufbauen“, erklärte Trainer Thomas Lauer nach dem Spiel.

 

Otte und Reitz - Engel, Hertz (5), Guldenkirch (2), Straub, Dright, Stelmach (1), Enders (12/7), Sonnen, Kaufmann (1), Jan Lauer (6), Nelles (2)

 

 

SG Saulheim – SG Gösenroth/Laufersweiler 35:27 (20:14)

 

Die Messe für Aufsteiger SG Gösenroth/Laufersweiler war in Saulheim scheinbar schnell gelesen! Das erstmals mit Neuzugang Nicolai Florin-Cornel angetretene Hunsrücker Team war chancenlos gegen die starken Gastgeber, bei denen Julius Werber mit 13 Treffern nie auszuschalten war. Über 5:1 und 11:6 zogen die Gastgeber auf und davon und warben beim 18:10 in der 24. Minute auf dem Weg zum klaren Sieg.

 

Beim 25:22 in der 47. Minute glimmt nochmals das Fünkchen Hoffnung bei den Hunsrückern, doch nach dem 26:23 entschied der Favorit das Spiel mit drei Treffern in Folge zum 29:23 in der 51. Minute! Bereits vor dem Spiel war SG Trainer Igor Domaschenko klar, dass seine Mannschaft nur dann eine Chance bei den heimstarken Sualheimern haben wir, wenn die Abwehrleistung stimmen sollte. Dies war aber am Samstagabend nicht der Fall! Gut waren die Gastgeber auf das Hunsrück Team eingestellt, traten als kompaktes Kollektiv an. Zunächst versuchte es das Domaschenko Team mit einer 5:1 Abwehr, die aber auch im Spiel 1 gegen 1 zu viele Fehler produzierte. So stellte der SG Coach die Abwehr schon in der 12. Minute defensiver ein, kam aber im Angriff mit der ebenfalls defensiv arbeitenden Gastgeberabwehr nicht zurecht und so nur zu einer 48-prozentigen Torausbeute. Immer wieder scheiterten die Angreifer am starken Saulheimer Keeper! Es fehlten im SG Spiel die Tore über die erste und zweite Welle, Saulheim dagegen erzielte 10 Treffer über den Gegenstoß!

 

„Entscheidend war die Tatsache, dass wir uns in der entscheidenden Phase der zweiten Hälfte, als wir uns wieder herangekämpft hatten, die Überzahl nicht nutzten, dort sogar mit Gegentreffern bestraft wurden. Die Jungs haben gekämpft, waren aber zu ungeduldig, nahmen sich mit 29 Würfen einfach zu viele Abschlüsse aus der Distanz. Im Tor zeigte Martin Scherschlicht nach dem Wechsel eine gute Leistung. Mit dem ersten Einsatz von Nicolae Florin bin ich zufrieden, obwohl ihm anzumerken war, dass er nur selten ohne Harz gespielt hat“, resümierte SG Coach Domaschenko.

 

Olivier, M. Scherschlicht und J. Schneider – D. Scherschlicht (3), L. Schneider, E. Hermann (2), Nicolae (6), Saam (1), Conrath, Reuter, Löwen (5), S. Hermann (1), Domaschenko (3), Friedrich (6/5),

 

 

 

12. September 2017

Vorschau auf den Spieltag 16./17. September 2017

 

 

TV Bitburg – HSG Worms (Samstag, 18 Uhr, Edith Stein Hauptschule)

 

Ausgangslage: Mit der HSG stellt sich am Samstag eine Spitzenmannschaft in der Edith Stein Halle vor. Daran ändert auch die Wormser Niederlage zum Saisonauftakt in Saulheim nichts. Beim Heimsieg gegen Friesenheim zeigten die Rheinhessen am letzten Sonntag eine überzeugende Leistung.

 

Personal: Erst im Lauf der Woche wird sich entscheiden, ob die verletzten Spieler Henning Otte und Jermaine Dright mitspielen können.

 

Prognose: „Worms verfügt über einen ausgeglichenen Kader, alle Positionen sind doppelt besetzt und so hat Trainer Zimmermann viele Variationsmöglichkeiten. Die HSG deckt kompakt und aggressiv in der 6:0 Formation. Nach vorne spielen sie schnell mit einem starken Umschaltspiel und erzielen damit schnelle, einfache Treffer. Für Bitburg gilt es die Abwehrleistung zu stabilisieren und im Angriff müssen endlich die klaren Chancen auch verwertet werden. Worms ist Favorit. Der TVB rechnet sich aber Außenseiterchancen aus“, glaubt TB Coach Thomas Lauer.

 

SG Saulheim – SG Gösenroth/Laufersweiler (Samstag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Saulheim steht wie Gösenroth/Laufersweiler mit 2:2 Punkten nach den ersten beiden Spielen im Mittelfeld der Tabelle. „Zuhause verloren die Saulheimer unerwartet gegen Lokalkonkurrent Kastellaun/Simmern.

 

Personal: Die Hunsrücker bauen am Wochenende auf eine breite Bank. Zum einen wird erstmals Neuzugang Nikolai Florin eingreifen, zum anderen sollten auch Daniel Koch und Eric Hermann wieder zur Verfügung stehen. „Damit sind wir gut aufgestellt“, kommentiert Trainer Igor Domaschenko.

 

Prognose: „Wir erwarten eine offensive 6:0 Deckung der Gastgeber, die zuhause selten verlieren. Die SG stellt ein erfahrenes Team, gegen die wir uns durchaus Chancen ausrechnen können. Gelingt es uns, die Abwehrleistung des letzten Wochenendes zu wiederholen und finden wir zu unserem schnellen Spiel über den Gegenstoß und die zweite Welle, dann können wir die Punkte entführen. Steht unsere Abwehr nicht wie gewohnt, wird es schwer! Aufpassen müssen wir auf die beiden starken Rückraumspieler der Saulheimer und ihren starken Linksaussen. Im Abschlusstraining am Freitag analysieren wir mit der Mannschaft den Gegner und stellen uns richtig auf ihn ein. Aber zunächst feiern wir den 50. Geburtstag unseres 1. Vorsitzenden Ralf Johann“, verrät Domaschenko.

 

 

 

10. September 2017

 

Berichte zum 2. Spieltag

 

SF Budenheim – TV Bitburg 27:23 (15:12)

 

Zweite Niederlage im zweiten Saisonspiel für die Bitburger Handballer. Die Mannschaft des Trainergespanns Thomas Lauer und Florian Enders zog in Budenheim mit 27:23 den Kürzeren. Doch erneut konnten die Eifelaner nicht in Bestbesetzung antreten. Es fehlten Alexander Sonnen aus privaten Gründen, Jermaine Dright und Henning Otte verletzt.

 

Nach gutem Beginn und einer 5:2 Führung, brachten technische Fehler und das Auslassen klarer Torchancen die Gastgeber dazu mit 7:5 in Führung zu gehen. Bis kurz vor der Pause war das Spiel dann mit 12:12 völlig ausgeglichen. In den letzten zwei Minuten vor der Halbzeit spielte die Mannschaft hektisch und unkonzentriert. Budenheim nutzte das im Stil einer Spitzenmannschaft zur 15:12 Pausenführung.

 

Leider gab der Anschlusstreffer zum 15:13 von Martin Guldenkirch der Mannschaft keine Sicherheit. Budenheim zog auf 21:14 davon. Auch in dieser Phase wurden einige hundertprozentige Chancen liegen gelassen.  Trotz dieses Rückstands gaben die Bitburger aber nie auf und ließen sich auch durch unverständliche Entscheidungen des insgesamt schwachen SR Gespanns Metz/Metz nicht entmutigen. Durch eine engagierte Abwehrarbeit, bei der der Nachwuchsspieler Patrick Engel überzeugen konnte, wurde Rückstand verkürzt. Am Schluss stand man aber beim 27:23 mit leeren Händen da.

 

" Die Mannschaft belohnt sich nicht für das teilweise richtig gute Abwehrverhalten. Durch leichte Fehler im Angriff haben wir Budenheim zu Tempogegenstössen eingeladen. Die Gastgeber haben diese Chancen eiskalt genutzt und ihren Anspruch als eines der Topteams der Liga untermauert. Wir haben unsere Möglichkeiten leider ausgelassen. 23 Tore sind einfach zu wenig, um so ein Spiel zu gewinnen." Trainer Thomas Lauer nach dem Spiel

 

Schwerdt – Hertz (1), Guldenkirch (4), Engel (1), Steinbach (2), Stelmach (4), Enders (9/2), Kaufmann (2), Straub, J. Lauer, Nelles

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – HSG Rhein-Nahe Bingen 27:21 (14:8)

 

Aufsteiger Gösenroth/Laufersweiler unterstreicht seine Heimstärke und kommt im Derby gegen die HSG Rhein-Nahe Bingen zum verdienten ersten Saisonsieg! „Den Sieg haben wir anschließend gefeiert“, freute sich SG Coach Igor Domaschenko.

 

Das Hunsrück - Team übernahm nach einer ausgeglichenen Anfangsphase mit wechselnden Führungen ab dem 6:6 in der 18. Minute die Regie, zog auf 9:6 davon und bauten den Vorsprung bis zur Pause auf 14:8 aus. Spätestens beim 23:15 in der 51. Minute war die Messe zugunsten der Hunsrücker gelesen, die Gäste hatten nichts mehr entscheidend gegen ihre Niederlage aufzubieten. „Der Gast trat in der gleichen Aufstellung wie gegen Kastellaun/Simmern an. Wir spielten die gleiche Abwehrformation wie in Illtal, leisteten uns aber erheblich weniger Fehler. Mit nur 8 technischen Fehlern im gesamten Spiel können wir sehr zufrieden sein, da habe wir sauber gespielt! Wir haben uns vorgenommen, schnell von Abwehr auf Angriff umzuschalten und das gelang uns vor allem nach dem Wechsel. Dazu hatten wir einen bärenstarken Pascal Olivier im Tor, der die gesamte Spielzeit durchspielte. Uns gelangen nach dem Wechsel viele Gegenstoßtore, dazu fand der Gast weniger Mittel gegen unsere offensive und aggressive Abwehr. Auch mit Harzverbot kamen die Gäste nicht zurecht! Wie wichtig für uns David Scherschlicht ist, hat er in diesem Spiel mit seinen 10 Treffern dokumentiert. Ihn haben wir in Illtal schmerzlich vermisst. Heinz Löwen zeigt ansteigende Form. Im Angriff haben wir mit Geduld gespielt, hatten das Spiel aber nach dem 23:15 im Kopf schon abgehakt. Insgesamt scheint uns die HSG Rhein-Nahe Bingen zu liegen, das haben schon die Testspiele gezeigt. Toll war die Unterstützung von den Rängen. Trotz der viele Spiele in der Region kamen über 250 Zuschauer, die uns toll unterstützt haben. Verraten kann ich, dass wir uns nach dem Verletzungspech einiger Spieler verstärken werden. Ab dem kommenden Spiel wir für uns der 37-jährige ehemalige rumänische Nationalspieler und Championsleaque Spieler Nikolai Florin verstärken, der einen Job als Sportlehrer in der Region gefunden hat“, sagt Domaschenko.

 

Olivier, J. Schneider und M. Scherschlicht – D. Scherschlicht (10), L. Schneider (1), Dreher, Röhrig (1), Friedrich, Saam (1), Conrath (1), Reuter, Löwen (4), S. Hermann (3), Domaschenko (6).

 

 

05.09.2017

 

Vorberichte zum 2: Spieltag am 9./10. September 2017

 

SF Budenheim – TV Bitburg (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Wie hat die Bitburger Mannschaft die vermeidbare Auftaktniederlage gegen den RPS Rückkehrer aus Offenbach verkraftet? In Budenheim trifft das Team des Trainergespanns Thomas Lauer/Florian Enders auf eine Mannschaft, die sich gezielt verstärkt hat und aus Sicht von Thomas Lauer zu den Spitzenteams der Liga gehört. „Starke Einzelspieler, eine variable Deckung, das sind die Stärken der Gastgeber, die das Tempospiel genau wie wir bevorzugen“, erklärt der TVB Coach.

 

Personal:  Bitburg fährt in Bestbesetzung nach Budenheim.

 

Prognose: „Gerade auf das Tempospiel müssen wir achten, schnell von Angriff auf Abwehr umschalten. Dann sehen wir mal was möglich ist. Die Liga ist sehr ausgeglichen besetzt und hat am ersten Spieltag einige überraschende Ergebnisse gehabt. Wir analysieren unser Spiel der letzten Woche genau, das so schlecht gar nicht war. Die Schwächen wollen wir in Budenheim abstellen und warten mal ab, was uns dann gelingt“, meint Lauer.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – HSG Rhein-Nahe Bingen (Samstag, 19.30 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Zu viele technische Fehler in den entscheidenden Momenten hat den Aufsteiger aus Gösenroth/Laufersweiler zumindest ein besseres Ergebnis im Auftaktspiel gegen Illtal verpassen lassen. Im ersten Heimspiel ihrer RPS Liga Zugehörigkeit will das Team von Trainer Igor Domaschenko das unbedingt vermeiden. Mit der HSG vom Rhein kommt allerdings ein scheinbar übermächtiger Gegner, der in seinem Auftaktspiel den zweiten Hunsrück Vertreter, die HSG Kastellaun/Simmern klar beherrschte.

 

Personal: Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Maximilian Friedrich, dafür dürften aber mit David Scherschlicht, Daniel Koch und Colin Reuter mehr Alternativen als im Auftaktspiel zur Verfügung stehen.

 

Prognose: „Ich habe die Begegnung des Gastes gegen Kastellaun gesehen und bin von der gut organisierten Abwehr angetan. Dahinter steht ein starker Torwart, doch wir warten mal ab, wie die Gäste bei uns ohne Harz auskommen. Sicherlich sind die Gäste nicht so stark wie Illtal im Rückraum besetzt. In Illtal haben wir einfach zu hoch verloren. Doch bislang waren unsere Testspiele gegen Rhein Nahe Bingen nie erfolgreich, jetzt soll sich das in der Meisterschaft ändern. Sicherlich haben wir trotz des immer noch sehr jungen Durchschnittsalters von 21,6 Jahren an Erfahrung zugelegt. Wir kennen den Gegner gut, der einige Leistungsträger zur neuen Saison verloren hat. Dennoch rechne ich die Gäste zu den TOP 6 der Liga! Das wird aber nur erreichbar bleiben, wenn das Team keine Verletzungen der Leistungsträger zu beklagen hat. Zuhause bauen wir auf die Unterstützung unserer Fans, die auch in Illtal ein großer Rückhalt waren“, sagt Trainer Igor Domaschenko.

 

 

Berichte vom 1. Spieltag 2./3. September 2017

 

HF Illtal – SG Gösenroth/Laufersweiler 30:22 (14:11)

 

Auftaktniederlage für den Aufsteiger aus dem Hunsrück! Die Mannschaft von Trainer Igor Domaschenko verliert ihr erstes RPS Liga Spiel in Illtal mit 30:22 (14:11). Dabei lieferten die Hunsrücker den Saarländern eine ausgeglichene Anfangsphase, führten sogar vom 3:4 in der 11. Minute bis zum 7:9 in der 18. Minute! Die Auszeit von Illtal kam für die Hausherren zum richtigen Zeitpunkt, die Mannschaft setzte sich vom 11:11 mit drei Treffern in Folge bis 14:11 zur Pause ab.

 

Beim 15:14 in der 35. Minute waren die Domaschenko-Schützlinge wieder in Schlagdistanz, doch eine Zeitstrafe der Gäste in der 36. Minute nutzte Illtal um sich über 18:14 bis auf 21:14 in der 43. Minute entscheidend abzusetzen.

 

„Ich bin enttäuscht vom Ergebnis, nicht aber von der Leistung der Jungs. Die haben sich ordentlich verkauft, obwohl wir nicht optimal besetzt waren. Mit Daniel Koch, David Scherschlicht und Colin Reuter fehlten die Alternativen. Wir haben gut angefangen, dann ein Loch im Spiel gehabt und mussten dann den sehr starken Gastgebern die Halbzeitführung überlassen. Konzentriert kamen wir aus der Kabine, haben dann aber in der entscheidenden Phase der zweiten Hälfte zuviele Fehler gemacht. Insgesamt 12 technische Fehler gegen einen so starken Gegner werden bestraft. Letztendlich haben wir zu hoch verloren, Illtal hat aber verdient gewonnen. Bei uns war Pascal Olivier im ersten Spielabschnitt ein großer Rückhalt, nach dem Wechsel hat die Mannschaft Jan Schneider im Stich gelassen und in den letzten 14 Minuten zeigte Martin Scherschlicht eine ordentliche Leistung im Kasten. Stefan Hermann bot eine überzeugende Abwehrleistung und im Angriff zeigte sich Anton treffsicher. Heinz Löwen ist nach der langen Verletzung noch nicht in der gewohnt starken Form“, resümierte der SG Coach.

 

Olivier, M. Scherschlicht und J. Schneider– L. Schneider, E. Hermann (3), Röhrig, Friedrich, Saam, Conrath (2), Reuter, Löwen (1), S. Hermann (7/3), Domaschenko (7), Friedrich (2/1)

 

TV Bitburg – TV Offenbach 25:27 (13:13)

 

Der TVB verpatzt den Saisonstart und kassiert eine völlig unnötige Heimniederlage gegen den Aufsteiger aus Offenbach. Das hatten sich die Verantwortlichen der Oberliga Handballer aus Bitburg ganz anders vorgestellt. Im ersten Heimspiel der Saison verlor der TVB mit 25:27 (13:13) gegen den TV Offenbach.  Kurzfristig musste Christoph Stellmach passen, aber bis auf den Halbrechten war der aktuelle Bitburger Kader komplett.

 

Beiden Mannschaften war eine gewisse Nervosität zum Saisonbeginn anzumerken Den Gästen gelang der erste Treffer. Nach dem 2:2 Ausgleich nahmen die Gastgeber das Heft in die Hand und beim 7:4 hatte man sich einen 3 Tore Vorsprung erkämpft. Der hatte bis zum 9:6, Siebenmeter durch Florian Enders, auch Bestand. Doch leichtfertig vergebene Chancen, immer wieder scheiterten die Bitburger am starken Offenbacher Torwart Florian Pfaffmann, und technische Fehler im Angriffsspiel luden die Gäste zu einfachen Tempogegenstoßtoren ein. Die Folge war der 10:10 Ausgleich. Auch der Ausgleichstreffer zum 13:13 der Offenbacher Sekunden vor der Pausensirene war ein Geschenk des TVB.

 

Bis zum 16:16 legten die Bitburger zweiten Halbzeit immer wieder vor. Danach gelang den Gästen ein 5:0 Lauf, weil in dieser Phase die Bitburger Abwehr nicht konsequent genug arbeitete. Beim 16:21 schien das Spiel entschieden. Jetzt kam die beste Bitburger Phase der 2. Hälfte. Mit Entschlossenheit im Angriff und konsequenter Abwehrarbeit wurde der Rückstand auf 21:22 verkürzt. Dann kam auch noch Pech hinzu. Florian Enders kassierte in der 51. Minute die einzige Zweiminutenstrafe des Spiels. Eine sehr harte Entscheidung des ansonsten sehr gut leitenden Schiedsrichtergespann Fellinghauer/Schmidt aus Mainz. Offenbach nutzte die Überzahl zu 2 Treffern und führte nun mit 3 Toren. Bitburg versuchte in der Schlussphase alles. Brachte auch den 7. Feldspieler und verkürzte zum 24:25. Am Schluss jubelten aber die Gäste aus der Pfalz über einen glücklichen 25:27 Auswärtssieg.

 

Sichtlich enttäuscht war auch Trainer Thomas Lauer nach dem Spiel: „Wir haben durch unsere Fehler in der 1. Halbzeit die Offenbacher stark gemacht. Eigentlich müssen wir mit einer klaren Führung in die Pause gehe. Dann ist das Spiel entschieden. Aus dem Rückraum waren wir in der 2. Halbzeit nicht überzeugend genug. Damit ist auch das Trainingsprogramm für diese Woche schon klar: Gefährlichkeit und Qualität im Angriff und konsequente Abwehrarbeit müssen wir arbeiten.“

 

Otte und  Reitz - Engel (1), Hertz (3), Guldenkirch (1), Straub, Steinbach (1), Dright (3),  Enders (10/4), Sonnen (1), Kaufmann (1), Lauer (3), Nelles (1).

 

 

 

Vorschau auf den 1. Spieltag 02./03.09.2017

 

TV Bitburg – TV Offenbach (Samstag, 18 Uhr, Realschule)

 

Ausgangslage: „Es war eine durchwachsene Vorbereitung, die wir durchlebt haben. Dabei sind wir von Verletzungen nicht verschont geblieben. So wird mein Sohn Sven seine Karriere beenden müssen und Pascal Wolff fällt bis Ende der Vorrunde aus. Damit fehlen uns zwei wichtige Spieler im Rückraum“, klagt Bitburgs Trainer Thomas Lauer. So mussten sich die Eifelaner etwas für die neue Saison einfallen lassen um diese Ausfälle zu kompensieren. In den Freundschaftsspielen und im Training probierte das Trainergespann Thomas Lauer und Florian Enders dann den einen oder anderen Spieler auch auf ungewohnten Positionen, um die entsprechenden Alternativen zu haben. „Kraft und Kondition standen im Vordergrund der Vorbereitung. Insgesamt wir dann doch einen guten Schritt nach vorne gekommen, werden uns in dieser Woche intensiv mit dem Gegner aus Offenbach beschäftigen. Für uns ist dieses Jahr die Klasse wesentlich stärker als vergangene Saison, das hat zum einen mit der Qualität der beiden 3. Liga Absteiger zu, aber auch mit den anderen Teams, die sich verstärken konnten. Insgesamt erwarten wir 5-6 Mannschaften, die um den Titel spielen, ein breites Mittelfeld und einen kleinen Kreis, der zu den Abstiegskandidaten zählt. Für uns ist es wichtig, möglichst schnell möglichst viele Punkte zu sammeln und damit frühzeitig den Klassenerhalt sicher zu stellen. Wir selbst sehen uns im Mittelfeld, sind aber realistisch genug um zu wissen, dass eine Wiederholung des letztjährigen Tabellenplatzes (10) ein Riesenerfolg wäre“, sagt das Trainergespann unisono.

 

Personal: Die Neuzugänge Patrick Engel und Marcel Straub haben bereits vergangene Saison mit der Mannschaft trainiert. Daneben kam als Torwart Johann Reitz dazu, der mit Dennis Schwerdt und Henning Otto das Torwarttrio bildet. „Die drei Neuzugänge haben sich super integriert, das Zusammenspiel zwischen Abwehr und Johann Reitz wird zusehends besser“, lobt Lauer. So wird Bitburg bis auf Sven Lauer und Pascal Wolff im ersten Saisonspiel auf den derzeit bestmöglichen Kader zurückgreifen können.

 

Prognose: Mit Offenbach stellt sich ein unbekannter Gegner vor, der allerdings durchaus Oberliga-Erfahrungen mitbringt. In der letzten Saison sicherten sich die Gäste souverän den Titel in der Pfalzliga und meisterten souverän die Relegation. Hier setzte sich das Team deutlich über den weiteren Aufsteiger aus der Region, die SG Gösenroth/Laufersweiler durch. „Der Verein lebt von seiner Nachwuchsarbeit, bringt aber die Erfahrung vieler Oberligajahre mit aufs Parkett. Das ist sicherlich kein gewöhnlicher Aufsteiger und allein deshalb werden wir ihn nicht unterschätzen“, sagt Lauer. In Bitburg hofft man auf die Euphorie des Testspiels gegen die Rhein-Neckar Löwen und erwartet viele Fans zum Saisonstart.

 

HF Illtal – SG Gösenroth/Laufersweiler (Sonntag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Nach der erfolgreichen Quali war „Wunden lecken“ bei den Hunsrücker angesagt, die auf wichtige Stammspieler wie Heinz Löwen und Eric Hermann verzichten mussten. Doch beide Spieler sind wir dabei, sich an ihre alte Leistungsfähigkeit anzunähern. So war SG Trainer Igor Domaschenko aufgrund der Tatsache, dass er zu Beginn der Vorbereitung nicht alle Spieler an Bord hatten nicht hundertprozentig mit der Vorbereitung zufrieden sein. Im Pokal überzeugten die Hunsrücker zuletzt gegen Welling, zeigten gute Ansätze. „Unser Neuzugang im Tor Pascal Olivier zeigt eine sehr gute Trainingsbeteiligung und stabile Leistungen. Dazu wird uns Martin Scherschlicht zumindest bis Dezember wieder komplett zur Verfügung stehen. Wir wollen uns so schnell wie möglich in der Liga etablieren, sehe keine Favoriten, rechne damit, dass die Liga sehr ausgeglichen und stark ist. Die Qualität bringen die beiden 3. Liga Absteiger Mundenheim und Zweibrücken zweifelsfrei mit. In der Quali haben wir bei unserer Niederlage gesehen, wie stark Offenbach als Aufsteiger ist. Ich rechne dennoch damit, dass jeder jeden schlagen kann“, sagt SG Trainer Igor Domaschenko.

 

Personal: Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Daniel Koch.

 

Prognose: „Alle sind heiß auf den Saisonstart und ich hoffe, dass unsere Fans uns zahlreich im Saarland unterstützen. Wir fahren mit einem großen Bus um 15.15 am Sonntag ab Gösenroth und haben noch Platz für einige Fans. Illtal gehört für mich zum Favoritenkreis, bereiten uns in dieser Woche mit dreimaligem Training auf den Gegner vor. Ich vertraue den Jungs! Es wartet eine schwere Auswärtsaufgabe auf uns und ich hoffe, dass wir die Saison über verletzungsfrei bleiben“, so der SG Coach.