HSG Wittlich qualifiziert für weibliche B RPS Oberliga
HSG Wittlich qualifiziert für weibliche B RPS Oberliga

RPS Relegation 2018/2019

 

 

RPS Jugend

 

männliche A      weibliche A         männliche B       männliche C       weibliche C

 

Spieltag 28./29. April 2018

 

RPS weibliche C-Jugend

 

DJK/MJC Trier – VTZ Saarpfalz 18:25 (8:11)

 

Tabellenführer VTZ Saarpfalz unterstreicht auch bei den kleinen Miezen in Trier die Vormachtstellung in der RPS Liga der weiblichen C-Jugend, gewinnt die Begegnung am Ende zu deutlich und wird ungeschlagen Meister! Bereits in der 6. Minute musste MJC Trainer Ralf Martin die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch legen und die Auszeit nehmen. Der Gast hatte sich mit einem Zwischenspurt vom 2:2 auf 2:5 abgesetzt. Die Auszeit zeigte Wirkung, die kleinen Miezen waren beim 6:6 in der 10. Minute wieder im Spiel! Bis 8:9 blieb die Begegnung auf Augenhöhe, doch dann gelang den Gästen über 8:11 zur Pause und weiteren sechs Treffern nach dem Wiederanpfiff mit 8:17 in der 32. Minute die Vorentscheidung.

 

Acht unkonzentrierte Minuten entschieden die Begegnung! Zwar nahm der MJC Coach die Auszeit, doch diesen Rückstand konnte seine Mannschaft nicht mehr aufholen. Beim 11:21 in der 41. Minute stand erstmals ein 10-Tore-Vorsprung der Gäste auf der Anzeigetafel, am Ende gewann der Gast die Begegnung 18:25!

 

„Es war eine verdiente Niederlage, bei der wir im ersten Spielabschnitt noch gut mitgehalten haben. Im zweiten Spielabschnitt haben wir dann gemerkt, dass uns die Luft mit dem kleinen Kader ausging. So kamen die Gäste immer wieder über den Kreis zum Erfolg, da wir uns nicht mehr schnell genug im Deckungsverband bewegten. Zudem hatte Saarpfalz körperlich zuzulegen, waren flink auf den Beinen und damit ging auch der Sieg in Ordnung. Es war ein typisches Abschlussspiel, bei dem erkennbar die Luft raus war. Am Ende belegten wir einen guten zweiten Tabellenplatz und das ist im zweiten Oberligajahr ein großer Erfolg! Gefreut hat mich besonders, dass heute Lea Föhr von Aussen schöne Treffer markierte und damit auch die Trainingseindrücke wiederholte.

 

Jetzt haben wir 14 Tage Zeit und ums auf die Relegation bei der B-Jugend vorzubereiten“, schaut Martin voraus. Die für Sonntag angesetzte Nachholbegegnung gegen Sobernheim wurde von den Hunsrückerinnen aufgrund von personellen Problemen abgesagt.

 

Martin – Hoffmann (2), Bingen (1), Föhr (2), Sartor (5/2), Lamberty (3), Cartus (2/1), Oberbillig, Wintersinger (2).

 

DJK/MJC Trier – VTZ Saarpfalz (Samstag, 14.30 Uhr, Arena)

und

HSV Sobernheim – DJK/MJC Trier (Sonntag, 12.15 Uhr)

 

Ausgangslage: Eigentlich ist die Saison gelaufen, doch für die kleinen Miezen stehen noch zwei Nachholspiele auf dem Spielplan! Doch unterschiedlicher könnten die Gegner der Truppe von Ralf Martin nicht sein. Zuhause empfängt die Mannschaft am Samstag den Tabellenführer Saarpfalz, am Sonntag geht’s dann in den Hunsrück nach Sobernheim zum Tabellenletzten. Realistisch sollten mindestens zwei Punkte drin sein und dann könnte die Mannschaft die Vizemeisterschaft feiern!

 

Personal: Lena Hoffmann ist noch nicht ganz gesund, wird aber wohl spielen können. 

 

Prognose: Das erste Spiel geht gegen den frühzeitigen Meister in dieser Saison, den VTZ Saarpfalz. Die Mannschaft ist verdient Meister geworden und stellt diese Saison die beste Mannschaft. Sollten wir von den beiden Spielen am Wochenende eins gewinnen, beenden wir diese Saison auf dem zweiten Tabellenplatz, was für die Mädels ein toller Erfolg wäre. Hierbei ist das Spiel gegen den Meister mit Sicherheit das schwerere Spiel. Im Hinspiel haben wir nach ein paar Unkonzentriertheiten aber großem Kampf mit einem Tor verloren. Saarpfalz stellt eine körperlich und spielerische gute Mannschaft, die völlig verdient an der Tabellenspitze steht. Bei uns kommt es darauf an von Anfang an hellwach zu sein und in der Abwehr den Gegner unter Druck zu setzen. Wir versuchen einfache Tore durch schnelles Spiel nach vorne zu erzielen und unsere technischen Fehler auf ein Minimum zu reduzieren. Vorne gilt es konzentriert unsere Chancen rauszuspielen und dies dann auch zu verwerten. Wir sind in diesem Spiel nicht der Favorit, aber wir wollen alles versuchen um dem Meister die erste Niederlage der Saison beizubringen und direkt im ersten Spiel an diesem Wochenende den zweiten Tabellenplatz festigen.

 

Unser zweites Spiel am Wochenende und gleichzeitig unser letztes Spiel der Saison bestreiten wir gegen den HSV Sobernheim. Egal wie unser Spiel am Samstag gegen Saarpfalz ausgeht, wir wollen uns in unserem letzten Spiel der Saison von der besten Seite zeigen und die zwei Punkte mit nach Trier nehmen. Egal ob am Ende der zweite oder dritte Platz herausspringt, die Mädels haben eine starke Saison gespielt und sich über die gesamte Spielzeit als Mannschaft präsentiert. Dazu kommt noch der kleine Kader von nur acht Feldspielern, bei manchen Spielen standen uns sogar nur sieben Spielerinnen zu verfügen. Trotzdem haben die Spielerinnen immer versucht ihr Bestes zu geben. Auch wenn Sobernheim Tabellenletzter ist, es wird bestimmt kein einfaches Spiel. Wenn wir aber von Anfang an dagegenhalten und konzentriert spielen, bin ich sicher, dass wir unser letztes Spiel erfolgreich gestalten werden.

 

Spieltag 21./22. April 2018

 

RPS Oberliga weibliche A-Jugend

DJK/MJC Trier – JSG Saarbrücken 29:27 (19:8)

 

„Hauptsache gewonnen“, lautete das Fazit von MJC Trainerin Esther Hermann, die im letzten Heimspiel der Saison zwei grundverschiedene Halbzeiten ihrer Mannschaft sah. Im ersten Spielabschnitt ein bärenstarker Auftritt ihres Teams, das den Gegner völlig im Griff hatte, gut verteidigte und schnell mit 7:1 führte. Bis zur Pause hielten die Triererinnen das Tempo hoch, kamen zu viele Gegenstoßtoren und führten klar mit 19:8.

 

„Zur Pause habe ich weiterhin das hohe Tempo von der Mannschaft auch im zweiten Spielabschnitt eingefordert, doch die Mannschaft hat es unnötig spannend gemacht. Zwar habe ich viel gewechselt und das nehme ich auf meine Kappe, dennoch darf man einfach nicht so locker verteidigen. Am Ende haben wir aber das erklärte Ziel, die letzten beiden Heimspiele zu gewinnen, geschafft und eine ordentliche Saison abgeliefert“, freute sich die MJC Trainerin.

 

Chorus – Cartus (2), Braun (5/1), Bredel, L. Weißhuhn, Helbrecht (1), Wiemer (1), Kreuzkamp (3), Baur (2), Stein (1), A. Weißhuhn (3/3), N. Greinert (5/2), Natter (6).

 

RPS männliche A-Jugend

JSG Trier/Igel/Schweich – HSG Eckbachtal 36:28 (16:14)

 

Mit dem Sieg über die stark eingeschätzten Gäste aus Eckbachtal feiert die JSG einen versöhnlichen Saisonausklang! Im letzten Spiel setzte sich die von Benny Buttlar betreute Mannschaft verdient gegen die HSG durch.

 

Hellwach gingen die Gastgeber ins Spiel, legten zum 7:2 in der 6. Minute vor und mussten nach dem 9:4 in der 8. Minute die Resultatsverbesserung der Gäste über 10:8 in der 14. Minute zulassen. Doch die zwei Tore-Führung wurde jetzt bis zur Pause verteidigt. Wie im ersten Spielabschnitt zeigte der Gastgeber bessere Performance beim Anpfiff und legte gleich auf 21:15 in der 36. Minute vor. Noch einmal stemmte sich der Gast gegen die drohende Niederlage, kam auf 23:19 in der 40. Minute, doch dann fiel die Entscheidung, als die Spielgemeinschaft aus Trier/Igel/Schweich den Vorsprung auf 27:20 in der 45. Minute ausbaute. Die Auszeit der Gäste zu diesem Zeitpunkt zeigte keine Wirkung mehr, der Sieg der Gastgeber stand fest.

 

„Ein gelungener und versöhnlicher Saisonabschluss. Alle erwischten heute einen guten Tag! Zwar stand die Abwehr im ersten Spielabschnitt noch etwas wacklig, doch im Angriff zeigte die Mannschaft, das sie sich über die Saison gut eingespielt hat. Nach dem Wechsel wurde die Abwehr sicherer und Josch Dittrich bot im Tor eine gute Leistung. Endlich kamen wir auch über die erste Welle zu Torerfolgen. Besonders gefreut hat mich, dass Luc Fuchs eine starke Leistung abrief, drei Tore mit drei Versuchen erzielte und in der Abwehr richtig zupackte“, lobte Trainer Benny Buttlar. In dieser Konstellation wird die Mannschaft nicht mehr zusammenspielen, einige Spieler wechseln in den Seniorenbereich!

 

Monzel und Dittrich (2) - Fuchs (2), Wagner (1), Frombach (7), Helbrecht (9), Reifferscheidt (2/2), Farsch (3), Kolling (2), Schankweiler (3), Mohr (2/1), Collet (1), Schmitt (1).

 

RPS Oberliga weibliche C

HSG Wittlich – HSG Marpingen/Alsweiler 25:24 (10:12)

 

Den Sieg haben sich die Wittlicher Mädels redlich verdient! Lediglich 1:0 führten die Eifelanerinne, dann legen die Gäste vor, führten beim 3:6 in der 9. Minute erstmals mit drei Toren, bauten ihren Vorsprung sogar auf 5:10 in der 16. Minute aus. Doch bis zur Pause kämpfte sich das Gastgeberteam wieder auf 10:12 heran.

 

Zur Pause kam dann auch Trainer Olaf Gierenz, der an diesem Tage noch mit der C2 Mannschaft die Rheinlandmeisterschaft einfuhr!

 

Nach dem Wechsel legte Marpingen gleich zwei Tore nach, doch dann zündeten die Gastgeberinnen den Turbo, glichen beim 14:14 in der 31. Minute aus und zwangen den Gast zur Auszeit. Die schien genau richtig zu kommen, denn die Gäste legten jetzt wieder auf 14:17 in der 34. Minute vor, verteidigten ihren Vorsprung jetzt bis 19:23 in der 43. Minute, doch dann kam die stärkste Phase des Gierenz-Teams. Mit einem 6:1 Lauf gelang die Überraschung. Die Mannschaft hat trotz des Rückstandes gegen den Favoriten nie aufgegeben und mit ihrem einzigen Tor im Spiel brachte Paula Hohns ihre Mannschaft beim 24:23 knapp zwei Minuten vor dem Ende erstmals in Führung. Die Auszeit der Gäste und die Zeitstrafe gegen Merle Kloep schienen dann das Spiel noch einmal drehen zu können. Die Gäste erzielten den Ausgleich, HSG Trainer Olaf Gierenz nahm 38 Sekunden vor dem Ende die Auszeit und Lisa Zens sorgte mit ihrem Treffer 11 Sekunden vor dem Ende für die Entscheidung.

 

„Eigentlich war die Devise, den Ball in den letzten Sekunden nicht mehr zu verlieren und so das Remis zu sichern. Doch Lisa war mutig, zeigte eine starke „eins gegen eins“ Aktion und versenkte den Ball zum Siegtreffer. Das zeigt die gute Entwicklung der Mannschaft“, freute sich Gierenz.

 

Reher und Stroh – Keidel, M. Teusch (12/4), L. Teusch, Eiden, Ensch (3), Schoppe, Zens (5), Hohns (1), Kloep (4)

 

DJK/MJC Trier – SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam 27:28 (13:11)

 

Mit lediglich einem Auswechselspieler mussten die kleinen Miezen gegen eine personell gut besetzte Gästemannschaft antreten, krankheitsbedingt fiel bei den Triererinnen Lena Hoffmann aus.

 

Den besseren Start erwischten die Gäste die zum 0:2 vorlegten und dem Rückstand liefen die Gastgeberinnen bis 10:11 in der 21. Minute hinterher. Die Auszeit zeigte ihre Wirkung und so zog die von Fabian Schreiner betreute MJC Mannschaft über 13:11 nach der Pause sogar auf 14:11 davon.

 

Nach der ersten Gästeführung im zweiten Spielabschnitt beim 15:16 nahm Schreiner erneut die Auszeit, doch zunächst blieben die Gäste in Führung. Nach dem 20:20 zogen die Gastgeberinnen auf 25:21 in der 43. Minute davon, doch dann gingen dem Team die Luft und vor allem die Alternativen aus. Die Gäste legten einen 1:6 Lauf bis zur 49. Minute hin, führten 26:27, ehe Lena Oberbillig nochmals der Ausgleich gelang. 34 Sekunden vor dem Ende sicherte sich der Gast per Siebenmeter den Sieg.

 

„Respekt vor der Leistung der Mädels, die gekämpft haben bis zum Umfallen. Es war eine geschlossene Mannschaftleistung, bei der die Abwehr phasenweise überragend stand und unser Torfrau half. Leider haben wir das Torhüterduell heute klar verloren. Am Ende fehlte uns die Konzentration und auch die Kondition. In der Überzahlsituation haben wir zu wenig aus unseren Chancen gemacht. Gegen die offensiv stehende Gästemannschaft taten wir uns immer schwerer. Zu wenig haben wir über die einlaufenden Außen unsere Chancen gesucht, zudem waren unsere Aussenabwehrspielerinnen heute der Schwachpunkt. Sicherlich war es mein Fehler, die Auszeit in den Schlußminuten nicht genommen zu haben, um den Mädels Luft zu verschaffen. Doch kein Vorwurf an die Spielerinnen, die heute gegen einen ständig durchwechselnden Gegner, am Ende keine Luft mehr hatten. Unsere Fans haben für eine tolle Stimmung gesorgt“, resümierte Schreiner.

 

Martin – Bingen, Föhr, Sartor (8/1), Lamberty (7), Cartus (5), Oberbillig (4), Wintersinger (3).

 

RPS Oberliga männliche C-Jugend

JSG Hunsrück – TV Hochdorf 27:30 (11:13)

 

„Alle Spieler wollten noch einmal eine gute Leistung vor heimischem Publikum abliefern“, bestätigte JSG Co-Trainer Hans-Georg Denzer.. Im Hinspiel hatte die JSG eine deftige Niederlage eingesteckt. Der Tabellendritte aus Hochdorf setzte vom Anpfiff an auf Tempo. Die körperliche Überlegenheit in der Abwehr, gepaart mit übermäßiger Härte, kaufte unseren Spielern in den ersten Spielminuten den Schneid ab. Zu spät wurden die Jungs aus dem Hunsrück wach! 4:9 führten die Gäste nach 18 Minuten und dann erst startete der Gastgeber seine Aufholjagd, die ihn bis 11:13 zur Pause heranbrachte. „Nachdem das gut pfeifende Schiedsrichtergespann Bolek/Kötz, einige Zeitstrafen verhängt hatte, beruhigte sich das Spiel und die JSG kam besser ins Spiel. In der Abwehr wurden einige Bälle abgefangen und man kam durch die Konter zu leichten Toren. Jason hatte allein drei Holztreffer in den letzten vier Spielminuten von Halbzeit eins“, resümierte Denzer zur Halbzeit.

 

Die zweite Halbzeit begann so wie die Erste aufgehört hatte. „Unsere Holztreffer verhinderten eine schnelle Ergebniskorrektur. Als sogar kurz nach dem Wechsel der Ausgleich zum 13:13 gelang, schien die Begegnung zu kippen. Moritz Kessler erzielte in der 31. Minute sogar die Führung zum 16:15, die Timon Echternacht sogar noch auf 17:15 ausbaute. Die Zeitstrafe gegen Jona Fink stoppte dann den JSG Express! Aber der TV Hochdorf spielte ruhig weiter und zeigte mit viel Cleverness, dass man nicht umsonst eines der besten Teams in der RPS Oberliga ist. Die Gäste aus Hochdorf glichen zum 17:17 aus und läuteten damit die spannende Schlussphase ein, in der sich die Gäste erst nach dem 22:24 in der 44. Minute entscheidend auf 22:26 in der 45. Minute absetzten.

 

Trainer Nicolae lobte nach dem Abpfiff eine großartige Abwehrarbeit und den hohen kämpferischen Einsatzwillen des gesamten Teams. Mit dieser geschlossenen Mannschaftsleistung wäre in dem einen oder anderen Spiel mehr möglich gewesen.  Alle Feldspieler kamen zum Torerfolg.

 

Fuchs und Neu– Echternacht (3/1), Albright (1), Dietrich (1), Pusceddu (5), Ihmer (3/2), Kessler (6), Krömer (1), Fink (2), Göbel (5).

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RPS männliche A-Jugend

JSG Trier/Igel/Schweich – HSG Eckbachtal (Sonntag, 15 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: Das letzte Spiel der Oberliga-Saison steht an! Nach der krachenden Niederlage im Saarland am vergangenen Wochenende wird die JSG bemüht sein, sich noch einmal von ihrer besseren Seite zu zeigen. Gerade weil es für die Meisten das letzte Oberligaspiel sein dürfte, denn in der kommenden Saison tritt die JSG in der Rheinlandliga an. Der Gegner aus Eckbachtal hat am vergangenen Wochenende zuhause gegen Kaiserslautern verloren und führt mit knapp negativem Punkteverhältnis die zweite Tabellenhälfte an.

Personal: Im Vergleich zum letzten Wochenende kehrt Felix Frombach in den Kader zurück und wird wie einige andere seinen studienbedingten Abschied von der JSG feiern. Weiterhin fehlen werden Kapitän Nick Collet und Remo Bode, die im Innenblock schmerzlich vermisst werden.

Prognose: "Der kommende Gegner hat es geschafft genau die Saison zu spielen, die wir uns vorgenommen haben. Sie haben nahezu alle Punkte gegen die Mannschaften auf Augenhöhe geholt und schnuppern somit vor dem letzten Spiel am ausgeglichenen Punkteverhältnis. Sicherlich tat die größere Erfahrung in den höheren Jugendspielklassen sehr gut, Diese fehlt meiner Mannschaft. Doch wir wollen noch einmal alles reinwerfen, um uns von unseren Zuschauern zu verabschieden und die Saison versöhnlich zu beenden. Schließlich geht es auch um einen guten Abschied für die 99er sowie meine beiden Trainerkollegen Benedikt Deutsch und Benjamin Buttlar. Das Ziel ist ein offenes und schönes Handballspiel, hoffentlich nochmal mit dem besseren Ende für uns", so Trainer Henri Herz.

 

RPS Oberliga männliche C-Jugend

JSG Hunsrück – TV Hochdorf (Sonntag, 13.30 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: „Wir haben viel Respekt vor dem TV Hochdorf und werden uns mit großer Ernsthaftigkeit auf die Partie vorbereitet. Im Hinspiel haben wir unsere höchste Saisonniederlage kassiert. Gerade zu Hause müssen wir unsere Qualitäten durchsetzen, dann können wir auch gegen den TV Hochdorf bestehen. Das Trainergespann Nicolae/Denzer würden sich freuen, wenn das den Jungs gelingen würde. Die Fans haben es verdient, dass alle im letzten Saisonspiel nochmals 100 Prozent geben und sich mit einer guten Leistung verabschieden. Auch wenn es schwer wird, vielleicht ist eine Überraschung drin, und wir können noch ein letztes Mal einen Sieg einfahren,“ so Trainer Florin Nicolae.

 

Personal: Alle sind an Bord

 

Prognose: Im Hinspiel war keiner der aktuellen Trainer der JSG dabei. Damals wurde die Mannschaft von Manuel Schell und Eric Albright betreut. Leider steckte man frühzeitig gegen die körperlich präsent und aggressiv aufspielenden Hochdorfer den Kopf in den Sand und gab sich auf. Nichts lief zusammen und eine Abwehr war nicht vorhanden. Dies soll zum Saisonende anders laufen. Seitdem hat sich das Abwehrverhalten, auch dank der guten Torhüterleistung, verbessert. „Im Angriff ist mehr Cleverness vorhanden. Man weiß sich zu helfen. Wenn die Laufbereitschaft ohne Ball stimmt und konsequent auf die Lücke gegangen wird, dann werden wir auch den TV Hochdorf unter Druck setzen können. Sollten uns auch noch die leichten Tore gelingen, dann ist alles möglich“, glaubt Co-Trainer Hans-Georg Denzer

 

RPS Oberliga weibliche A-Jugend

DJK/MJC Trier – JSG Saarbrücken (Sonntag, 15 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Zum letzten Heimspiel und letzten Saisonspiel erwartet die MJC Trier den Gast aus Saarbrücken, gegen den man das Hinspiel gewinnen konnte. Ebenfalls zum letzten Mal präsentiert sich die MJC in dieser Konstellation, da die Mannschaft aus Altersgründen „auseinanderbrechen“ wird. Ein Teil der Spielerinnen wird zu den Senioren gehen, die übrigen Jugendspieler wohl in der Rheinlandliga auflaufen. „Mit dem Saisonverlauf bin ich durchweg zufrieden, das war eine ordentliche Saison, die wir jetzt auch positiv beenden wollen“, verlangt MJC Trainerin Esther Hermann.

 

Personal: Johanna Blumann fehlt aus schulischen Gründen.

 

Prognose: „Wichtig wird sein, dass wir an die gute Leistung der letzten Woche anknüpfen, konsequent und konzentriert verteidigen und an den Sieg glauben. Die Vorgaben muss die Mannschaft erneut so gut umsetzen wie zuletzt. Hier haben wir unseren Erfolg oft über den Kreis gesucht. Ein weiteres Augenmerk müssen wir auf eine bessere Trefferquote legen“, fordert Hermann.

 

RPS Oberliga weibliche C-Jugend

DJK/MJC Trier – SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam (Freitag, 19 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Zu ungewohnter Zeit treffen wir am Freitag um 19 Uhr auf die Mannschaft aus der Saarpfalz, gegen die wir im Hinspiel mit 21:24 das Nachsehen hatten.

 

Personal:  Alle Spielerinnen sind fit und somit dabei.

 

Prognose: „Meine Mannschaft hat sich am letzten Wochenende selbst nochmal vor Augen geführt, wie wichtig eine gute Abwehrleistung ist. Wir müssen von der ersten Minute an mit guter, schneller Beinarbeit die gegnerischen Angreifer stören um dann auch in Ballbesitz zu kommen. Mit dem umschalten von Abwehr auf Angriff und unserem Angriff Spiel bin ich zufrieden, die technischen Fehler sollten wir aber entgegen der letzten zwei Spiele minimieren. Sollten wir in der Abwehr gutstehen, haben wir gute Chancen, die zwei Punkte in Trier zu behalten. Auf keinen Fall werden wir den Gegner unterschätzen. Da ich am Freitag nicht dabei bin, wird unser Co-Trainer Fabian Schreiner das Coachen übernehmen“, verrät Trainer Ralf Martin.

 

HSG Wittlich – HSG Marpingen/Alsweiler (Sonntag 17 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Im letzten Saisonspiel treffen mit der HSG Wittlich und der HSG Marpingen-Alsweiler zwei Spitzenteams aufeinander. Mit einem Sieg hätte die gastgebende HSG Wittlich sogar noch die Chance, die Gäste in der Tabelle zu überholen und auf Platz vorzurücken.

 

Personal: Louisa Ensch ist weiterhin verletzt. Bei Merle Kloep wird sich kurzfristig

entscheiden, ob sie einsatzfähig ist. Da die C2 ebenfalls am Sonntag im Finalturnier um die Rheinlandmeisterschaft aktiv ist, sind hier keine Ergänzungen zu erwarten.

 

Prognose: "Im letzten Saisonspiel vor eigenem Publikum werden die einsatzfähigen Spielerinnen noch einmal alle Kräfte mobilisieren. Die vergangenen Spiele haben gezeigt, dass wir mittlerweile breiter aufgestellt sind. Alle Spielerinnen übernehmen Verantwortung und insbesondere im Rückraum sind wir so nur schwer auszurechnen. Allerdings bin ich gespannt, ob wir die Angriffsleistung aus den letzten Spielen auch gegen die stärkste Abwehr der Liga bestätigen können“, so der Wittlicher Coach Olaf Gierenz.

 

 

Spieltag 14./15. April 2018

 

 

RPS weibliche A-Jugend

DJK/MJC Trier – SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam 25:21 (9:12)

 

Die kleinen Miezen drehen das verloren geglaubte Spiel gegen die SG und so zeigte sich MJC Trainerin Esther Hermann mit der Leistung ihrer Schützlinge sehr zufrieden.

 

Zunächst lief nichts bei den Gastgeberinnen zusammen, die Gäste legten zum 0:3 vor, dann waren die Triererinnen im Spiel und legten vier Tore in Folge zum 4:3 in der 8. Minute nach. Doch die Gäste zogen vom 9:10 auf 9:15 bis kurz nach der Pause nach.

 

„Zu diesem Zeitpunkt glaubten viele schon, das Spiel sei verloren. Doch die Mädels kämpften sich zurück und glichen beim 15:15 nach einem 6:0 Lauf in der 41. Minute aus“, freute sich die MJC Trainerin.

 

Die erste Führung gelang den Gastgeberinnen dann beim 22:21 in der 57. Minute, es folgte erneut ein Lauf und mit einer 3:0 Serie stand der Sieg fest. „Die Mädels haben die Vorgaben super umgesetzt, in Angriff und Abwehr! Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung mit der ich sehr zufrieden bin“, lobte die MJC Trainerin.

 

Chorus – Cartus (3), Braun (7/3), Bredel, L. Weißhuhn, Wiemer, Kreuzkamp (2), Baur (1), Stein (2), A. Weißhuh, N. Greinert (6), Natter (4).

 

RPS männliche A-Jugend

HSG Fraulautern/Überherren - JSG Trier/Igel/Schweich 31:16 (15:7)

 

Eine klare und auch in der Höhe absolut verdiente Niederlage kassierte die ersatzgeschwächte JSG im letzten Auswärtsspiel der Saison. Das Fehlen der beiden Haupttorschützen Felix Frombach und Nick Collet war für nicht zu kompensieren und auch in der Defensive zeigte sich das Fehlen des Innenblocks Nick Collet und Remo Bode deutlich. Um auf eine breite Bank zurückgreifen zu können stellten sich die beiden B-Jugendlichen Jona Heinz und Joshua Rausch zur Verfügung.

 

Das 0:1 in der 2.Minute durch Leonard Helbrecht war die erste und einzige Führung der JSG, ab dann übernahmen die Hausherren das Kommando und setzten sich über 5:2 und 8.3 bis zur Halbzeit vorentscheidend auf 15:7 ab. Schon in der 33.Minuten betrug der Rückstand beim 18:8 erstmals zehn Tore und blieb bis zur 52.Minute konstant, ehe die Gastgeber das Ergebnis in den Schlussminuten noch weiter nach oben schrauben konnten. Insbesondere offensiv zeigten sich die bekannten Probleme noch stärker, da einzige Leonard Helbrecht sich in Normalform gegen die drohende Klatsche stemmte. Die übrigen Spieler litten unter der eigenen schwachen Form oder den fehlenden Anspielen der Mitspieler, insbesondere Kreisläufer Johannes Farsch rackerte vergebens und wurde von seinen Mitspielern meist übersehen. 

 

"Wir haben heute gezeigt bekommen, dass man in dieser Liga von jeder Position gefährlich sein muss, um eine Chance auf Punkte zu haben. Die Abhängigkeit von 2-3 Haupttorschützen ist sehr gefährlich und hat sich heute gerächt. Zudem bekamen wir defensiv nie den Zugriff und nutzten die großzügige Regelauslegung der Schiedsrichter nicht, um eine harte und schwer zu überwindende Abwehr zu stellen. Auch für die nächste Saison müssen wir dringend daran arbeiten, die Torgefahr besser auf die Positionen zu verteilen, um weniger ausrechenbar zu sein", so Trainer Henri Herz.

 

Dittrich, Monzel - Fuchs, Wagner, Heinz, Helbrecht (7), Reifferscheidt (2), Farsch (2), Kolling, Rosch, Schankweiler (1), Rausch, J.Collet (4/1), Schmitt.

 

RPS weibliche C-Jugend

VTV Mundenheim – DJK/MJC Trier 31:29 (15:13)

 

„Wir wollten im Rückspiel unter 30 Gegentoren bleiben und das ist uns leider erneut gegen Mundenheim nicht gelungen“, klagte MJC Trainer Ralf Martin, dessen Team bereits im Hinspiel 34 Gegentreffer einstecken musste.

 

Während des gesamten Spiels bekam die Trierer Abwehr keinen Zugriff in der Abwehr auf die gegnerischen Angreiferinnen, die den MJC Abwehrverband ein ums andere Mal im eins gegen eins „vernaschten“ (Zitat Martin).

 

Zudem konnte VTV Angreiferin Julia Volk im Rückraum nach Belieben schalten und walten. Mit der Angriffsleistung zeigte sich der MJC Coach zufrieden. „Wenn Du 29 Treffer auswärts erzielst, muss Du das Spiel auch gewinnen“.

 

Doch im MJC Spiel waren an diesem Tage einfach zu viele technische Fehler. Mundenheim ging konsequent auf die Lücken des MJC Deckungsverbandes, machte so den Gästen das Leben schwer. Erschwerend kam für die Triererinnen dazu, dass Luisa Sartor bereits in der 30. Minute die rote Karte sah, bei der es nach Ansicht von Martin auch mit einer Zeitstrafe getan gewesen wäre und die rote Karte gegen Lena Hoffmann in der 41. Minute beim 24:23 aufgrund ihrer dritten Zeitstrafe! So mussten die Triererinnen die letzten Minuten ohne Wechselmöglichkeiten durchspielen.

 

„Der Ausfall der beiden Spielerinnen hat uns im Rückraum weh getan. Die Mannschaft hat aber 60 Minuten lang gekämpft und alles gegeben. Es war eine unnötige aber verdiente Niederlage, die wir nach 8 Siegen in Folge durchaus verkraften werden. Entscheidend war aber heute unsere schwache Abwehrleistung. Aber auch diesem Spiel werden wir lernen, können aber jetzt schon mit der Saison zufrieden sein“, findet der MJC Coach.

 

Martin – Hoffmann (3), Bingen (2), Föhr, Sartor (6/1), Lamberty (11), Cartus, Oberbillig (2), Wintersinger (5).

 

HSV Sobernheim – HSG Wittlich 20:36 (11:16)

 

Zu einem ungefährdeten Sieg kam die HSG Wittlich in Bad Sobernheim. Von Beginn an bestimmten die jungen Damen der HSG Wittlich das Spiel. Vor allem auf den Rückraumpositionen spielten sie ihre technische Überlegenheit aus und waren vom Gegner nie aufzuhalten. "Leider fanden wir in der Anfangsphase keine richtige Einstellung auf das eher langsame Angriffsspiel der Gastgeberinnen. Zu häufig kam der HSV Bad Sobernheim über den Kreis und die Rechtsaußenposition zu Torerfolgen. Zudem landete jeder Abpraller beim Gegner und wir leisteten uns beim Umschaltspiel einige technische Fehler. So sah ich mich nach 14 Minuten beim Stand von 9:9 gezwungen, eine Auszeit zu nehmen, um die Abwehr neu einzustellen. In der Folge stand unser Abwehrverband, Selma Keidel führte klug Regie und der Gegner fand kaum noch ein Durchkommen“, lobte HSG Trainer Olaf Gierenz.

 

Beim Stand von 11:16 war die Partie bereits entschieden. Nach der Pause folgte die stärkste Phase der HSG. Bis zum Stand von 15:32 in der 41. Minute fielen die Tore im Minutentakt.

 

"Insgesamt eine überzeugende Leistung meiner Mannschaft. Die Personalsituation war sehr angespannt. Ajana Lushaj (Feldspielerin der C3-Jugend) agierte sehr mutig im Tor. Ihre Schwester Anita sowie Lea Teusch und Lea Freudenreich hatten ihren ersten Einsatz in der Oberligamannschaft und kamen gleich zu ersten Torerfolgen. Erfreulich auch, dass Anna Schoppe am Kreis häufig in Szene gesetzt wurde“, lobte der HSG Coach.

 

Ajana Lushaj - Keidel (1), M. Teusch (10/2), L. Teusch (1), Anita Lushaj (2), Schoppe (5), Zens (9/1), Rogowski (5), Freudenreich (1), Hohns (2).

 

 

DJK/MJC Trier – FSG Mainz/Budenheim 31:24 (13:14)

 

Im zweiten Spiel des Wochenendes lässt das MJC Team den Sieg über Mainz Budenheim folgen. Allerdings musste Trainer Ralf Martin beim 6:6 die Auszeit in der 10. Minute nehmen und seine Mädels an die Vorgaben erinnern. Das setzte die Mannschaft auch gleich um, zog auf 10:6 in der 15. Minute davon und zwang so die Gäste zur Auszeit, die ihre Wirkung nicht verfehlte. Beim 12:12 glichen die Gäste in der 21.Minute wieder aus, gingen sogar mit 13:14 in die Pause.

 

„Die erste Hälfte war ein Spiegelbild der gestrigen Leistung. Doch nach dem Wechsel stand dann die Abwehr“, lobte MJC Trainer Ralf Martn. J

 

etzt spielte nur noch eine Mannschaft: die kleinen Miezen dominierten den zweiten Spielabschnitt und gewann diesen klar mit 19:10! Am Ende feierte das Team den klaren 31:24 Erfolg! „Im Tor war Jette ein starker Rückhalt, im Angriff sorgte Lena Hoffmann für die Akzente. Die Mannschaft hat nach dem Wechsel wieder guten Handball gespielt“, freute sich der MJC Coach.

 

Martin – Hoffmann (12), Bingen (1), Föhr, Sartor (1), lamberty (6), Cartus (2), Oberbillig (3), Wingersinger (6),

 

RPS männliche C-Jugend

TV Nieder-Olm – JSG Hunsrück 34:24 (21:12)

 

Nach ausgeglichenem Beginn setzte sich der Favorit aus Nieder-Olm vom 5:4 ab, profitierte dabei von einer schlecht stehenden Abwehr der Hunsrücker Jungs, die vor allem die Außen Spieler der Gastgeber nie in den Griff bekamen. Dazu leistete sich die Mannschaft im Angriff unpräzise Abschlüsse und konnte auch das Torhüterduell an diesem Tage nicht für sich entscheiden. So setzte sich der Gastgeber über 13:9 bis zur Pause schon spielentscheidend auf 21:12 ab.

 

Nach dem Wechsel steigerte sich die Hunsrücker in der Abwehr, wirkten konzentrierter im Abschluss und Torwart Mauro Neu zeigte gute Paraden. So verkürzte die Mannschaft auf 30:23, verlor am Ende die zweite Hälfte nur mit 13:12! Die Mannschaft wurde an diesem Tage von Manuell Schell und Eric Albright betreut.

 

Neu – Echternacht (5), Albright, Dietrich (1), Pusceddu (3), Kessler (3), Krömer (2), Fink (2), Göbel (2), Ihmer (6/2)

 

 

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RPS männliche A-Jugend

HSG Fraulautern/Überherrn – JSG Trier/Igel/Schweich (Samstag, 14 Uhr)

 

Ausgangslage: Die JSG konnte am letzten Spieltag vor der Pause über die Osterferien gegen den großen Favoriten aus Osthofen vollends überzeugen und hielt sehr gut dagegen. Schwächen offenbarten die Jungs von der Mosel allerdings weiterhin in der Defensive, wo das Spiel gegen den zugegebenermaßen sehr starken Kreisläufer nur phasenweise funktioniert hat. Die Gastgeber aus dem Saarland haben bereits am vergangenen Wochenende eine erwartbare Niederlage gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Dudenhofen eingesteckt und gehen mit einer Serie von vier Niederlagen in Folge in die Partie. Das Hinspiel entschied die JSG von der Mosel verdient mit 28-27 für sich.

 

Personal: Nick Collet und Remo Bode werden in dieser Saison nicht mehr im Einsatz sein, sie befinden sich genaue wie Felix Frombach nach dem Abitur im wohlverdienten Urlaub. Auch Julius Fuchs wird weiterhin ausfallen und hinter Max Mohr und Sören Reifferscheidt stehen aufgrund von Blessuren noch Fragezeichen. Verstärkung wird sich die JSG aus der B-Jugend holen, aus der 2-3 Akteure mit an Bord sein könnten.

 

Prognose: "Im Hinspiel gelang uns gegen Fraulautern der bisher einzige Saisonsieg. Unabhängig vom Ergebnis war im Hinspiel zu sehen, dass sich zwei Gegner auf Augenhöhe begegnet sind. Beide Mannschaften haben defensiv wie offensiv ihre Probleme, allerdings auch viele lichte Momente im Spiel und vor allem Spieler, die den Unterschied machen können. Letztlich wird es für uns wichtig sein, in den drei Trainingseinheiten der Woche konzentriert zu arbeiten, um dann die erarbeiteten Dinge mit so viel Spaß wie im Spiel gegen Osthofen umzusetzen. Mit der Freude am Spiel reduziert sich auch die Fehlerquote. Gewinnen wir dann die Mannschaft, die sich über 60 Minuten weniger Fehler erlaubt und den Gegner mehr beschäftigen kann. Ich hoffe natürlich, dass wir das sein werden und glaube, dass die Jungs definitiv dazu in der Lage sind", sagt Trainer Henri Herz.

 

RPS männliche C-Jugend

TV Nieder-Olm – JSG Hunsrück (Samstag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Nach vier Wochen Spielpause reisen die Jungs der JSG Hunsrück zum souveränen Tabellenführer TV Nieder-Olm. Im Hinspiel haben wir bereits gegen den körperlich und spielerisch in allen Belangen überlegenen TV Nieder-Olm eine deftige Packung eingefahren. Auswärts wird die Aufgabe um vieles schwerer.

 

Personal: In den letzten zwei Saisonspielen verstärken Robin Fuchs und Andre Dieterich aus der C2 die Mannschaft. Louis Radics fehlt aus privaten Gründen. Ansonsten sollten alle an Bord sein.

 

Prognose: „Von Spiel zu Spiel konnte sich die C1-Jugend der JSG Hunsrück im Saisonverlauf unter Trainer Florin Nicolae steigern. Die letzten drei Begegnungen hat das Team souverän gewonnen. An Selbstvertrauen sollte es der JSG Hunsrück daher nicht mangeln. Am Samstag sieht man aber einer unlösbaren Aufgabe entgegen. Der TV Nieder-Olm steht bereits als Meister in der RPS-Oberliga fest. Dies, ergänzt um den Heimvorteil, macht den Gastgeber zum absoluten Favoriten. Effektiv spielen und das Ergebnis im Rahmen halten, so lautet der Plan von Trainer Nicolae. Aber Plan und Wirklichkeit gehen meistens nicht einher. Ballverluste, Fehlpässe oder Fehlwürfe würden den mit Auswahlspielern gespickten Gastgeber zu schnellen Toren einladen. Dies gilt es zu vermeiden. Eine stabil stehende Abwehr, ein ruhiger Spielaufbau sowie ein konsequentes ausspielen der Angriffe und ein sicherer Abschluss sind vonnöten, um nicht wie im Hinspiel unter die Räder zu kommen“, warnt JSG Co-Trainer Hans-Georg Denzer.

 

RPS weibliche Oberliga A-Jugend

DJK/MJC Trier – SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam (Sonntag, 13 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Die DJK/MJC Trier empfängt am Sonntag die SG zum Mittelfeldduell. Das Hinspiel haben die Gäste sehr deutlich mit 24:15 für sich entschieden. Allerdings ist dort der Nachwuchs der Miezen nicht mit dem kompletten Kader angereist, da die Oberliga Damen zeitgleich gespielt haben.

 

Personal: Zum aktuellen Zeitpunkt wird Anneke Gelbrecht fehlen.

 

Prognose: „Es bleibt abzuwarten, wie fit und ausgeruht beide Mannschaften auftreten. Die Gäste spielen am Vortag noch ihr Auswärtsspiel in Saarbrücken und aus dem Kader der Heimmannschaft sind 3 Spielerinnen im Einsatz bei der 2. Damenmannschaft. Bedingt durch die Osterferien und die Feiertage hat die Mannschaft in den letzten Wochen nicht vollständig trainieren können. Daher setzen wir auf diese Trainingswoche und wollen uns gut auf das Heimspiel vorbereiten. Ich erwarte eine Reaktion der Mannschaft auf unseren völlig indiskutablen Auftritt in Marpingen. Wir müssen uns in allen Bereichen steigern, um gegen Ottersheim eine gute Rolle zu spielen. Die Gäste stehen in der Tabelle vor uns, trotzdem gehe ich mit der klaren Zielvorgabe in das Spiel, dass wir einen Heimsieg einfahren wollen. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir die Qualität dazu haben. Dafür brauchen wir eine gute Torfrau im Zusammenspiel mit unserer intensiv arbeitenden Abwehr. Wir müssen darauf aus sein, keine Spielerin ohne Körperkontakt auf unser Tor werfen zu lassen. In unserem Tempospiel benötigen wir eine gute Passqualität und Konsequenz im Abschluss. Im Angriff brauchen wir Disziplin, Mut und Entschlossenheit in unseren Aktionen“, fordert Trainerin Esther Hermann.

 

RPS weibliche Oberliga C-Jugend

VTV Mundenheim – DJK/MJC Trier (Samstag, 15.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Nach fünf Wochen Spielpause geht es die MJC Trier an diesem Wochenende gleich mit zwei Spielen weiter. Am Samstag fährt die Mannschaft mit ihrem Trainer Ralf Martin nach Ludwigshafen zum VTV Mundenheim, gegen den die kleinen Miezen im Hinspiel nach einem engen Spiel mit 34:30 gewinnen konnten. „Seit dieser Begegnung haben wir keinen Punkt mehr abgegeben, wir hoffen, dass das auch nach dem Rückspiel noch so ist. Am Sonntag ist dann der MZ05/Budenheim bei uns zu Gast“, freut sich der MJC Coach

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Personal: Alle Spielerinnen sind wohl fit und gesund.

 

Prognose: „Nach der langen Pause haben wir direkt zwei Spiele an einem Wochenende. Gegen Mundenheim haben wir uns lange schwergetan, zwar viele Tore geworfen aber in der Abwehr bis auf die letzten zehn Minuten schlecht gespielt. Das wollen wir im Rückspiel besser machen. Im Angriff gilt es konzentriert zu spielen und die sich bietenden Chancen zu nutzen. Wenn wir unsere Leistung aus den letzten Spielen auch in Mundenheim über die gesamten fünfzig Minuten abrufen, dann besteht die Möglichkeit auch das Rückspiel erfolgreich zu gestalten“, hofft Martin.

 

HSG Sobernheim – HSG Wittlich (Samstag, 17.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Betrachtet man die Tabelle und auch das Ergebnis des Hinspiels, so ist Wittlich klarer Favorit im letzten Auswärtsspiel dieser Saison. Auch in der kommenden Saison wird die HSG Wittlich wieder in der Oberliga der weiblichen C-Jugend vertreten sein. "Wir möchten unseren zahlreichen talentierten und motivierten Spielerinnen weiterhin die Möglichkeit geben, auf hohem Niveau leistungsorientiert Handball zu spielen.", so Trainer Olaf Gierenz.

 

Personal: Die Personalsituation ist sehr angespannt. Alle Torhüterinnen sind verletzt oder verhindert. Zudem sind mit Louisa Ensch, Merle Kloep und Anna Schoppe drei Feldspielerinnen verletzt. Marie Teusch wird wohl wieder spielen können. Wir werden wohl mit Spielerinnen der C2 oder C3 ergänzen.

Prognose: „Natürlich streben wir in Bad Sobernheim einen doppelten Punktgewinn an. Ich erwarte allerdings einen hochmotivierten Gegner, der sich für die hohe Hinspielniederlage rehabilitieren möchte. Es bleibt abzuwarten, wer am kommenden Samstag einsatzfähig ist. Gerade in schwierigen Situationen hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass alle Spielerinnen in der Lage sind, Verantwortung für die Mannschaft zu übernehmen“, fordert Gierenz

 

DJK/MJC Trier – FSG Mainz-Budenheim (Sonntag, 13 Uhr, Arena)

 

Ausgangslage: Im zweiten Spiel am Wochenende treffen die kleinen Miezen auf MZ05/Budenheim. In Budenheim konnten wir nach einem sehr guten Spiel mit 36:17 gewinnen.  Das Spiel findet nicht wie üblich im Wolfsberg, sondern in der Arena statt“, erklärt MJC Trainer Ralf Martin.

 

Personal: Sollte sich keine Spielerin am Samstag im Spiel verletzen so sind auch in dieser Begegnung alle mit dabei.

 

Prognose: „Auch wenn wir einen Tag vorher schon ein Spiel hatten, erwarte ich trotzdem von meiner Mannschaft eine konzentrierte Leistung gegen Budenheim. Auch in diesem Spiel wollen wir aus einer starken Abwehr über die erste und zweite Welle zu leichten Toren kommen. Im Positionsspiel gilt es mit Druck auf die Nahtstellen selbst Tore zu erzielen, oder die Mitspieler in Position zu bringen. Auch wenn wir mit dem kleinen Kader zwei Spiele in zwei Tagen haben, so bin ich doch davon überzeugt, dass wir aus beiden Spielen etwas Zählbares mitnehmen können“, hofft Martin.

 

 

Spieltag 24./25. März 2018

 

RPS männliche A-Jugend

JSG Trier/Igel/Schweich - TG Osthofen 34:37 (15:22)

 

Nach einer unterhaltsamen und spielerisch guten Partie verliert die JSG nur knapp gegen den großen Favoriten aus Rheinhessen. Nach einer desolaten Defensivleistung in der ersten Halbzeit gelang es den Hausherren nach der Pause, die Gäste an den Rand einer Niederlage zu bringen, ehe man der körperlichen Überlegenheit der Rheinhessen nichts mehr entgegenzusetzen hatte. Doch auf dieser geschlossenen Mannschaftsleistung kann man mit Sicherheit aufbauen! Personell waren einige Änderungen zu verzeichnen: Luc Fuchs, Florian Rosch und Remo Bode weilten im Urlaub und Sören Reifferscheidts Verletzung war schwerwiegender als gedacht, sodass er kaum eingesetzt werden konnte. Auch Leon Schmitt kam direkt aus dem Urlaub und ohne Training zum Spiel, zudem fehlte Tim Wagner aus privaten Gründen. Zum Glück halfen die beiden B-Jugendlichen Daniel Pscheit und Jannis Thiesen aus, um mehr Wechselmöglichkeiten zu schaffen.

 

Im Bewusstsein der enormen Offensivqualität der Gäste (das Hinspiel ging mit 37:26 verloren) war es von Anfang an das Ziel, die einfachen Tore zu unterbinden und selbst genau diese zu erzielen. Dies funktionierte vom Start weg offensiv hervorragend und die Mannschaft strahlte von jeder Position Torgefahr aus. Doch defensiv war die erste Halbzeit zum vergessen. Weder bekam der Innenblock Zugriff auf den gefährlichsten Rückraumschützen, noch konnte man die Anspiele an den Kreis unterbinden. Auch die Torhüter erwischten einen gebrauchten Tag und so handelte sich die JSG bereits in der ersten Halbzeit über 20 Gegentore ein.

 

Doch die Offensivleistung machte Mut und so gelang den Hausherren auch der deutlich bessere Start in die zweite Halbzeit. Über 19:23 und 21:24 konnten die Moselaner auf 24:25 verkürzen und waren nun in Schlagdistanz. Folgerichtig zog der Trainer der Gäste die Auszeit. Nach dieser Auszeit enteilten die Gäste wieder auf 24:28 und hielten diesen Vorsprung über die restliche Spielzeit konstant. Die Gastgeber allerdings steckten nie auf und zeigten gerade im Angriff weiterhin eine ansprechende Leistung, bei der von jeder Position Torgefahr entwickelt werden konnte. Auch Torhüter Josh Dittrich steigerte sich in der zweiten Halbzeit erheblich und konnte so dazu beitragen, dass diese zweite Hälfte sogar mit 19:15 gewonnen wurde.

 

"Das war eine Leistung, wie ich sie mir schon häufiger gewünscht hätte. Die Jungs hatten sichtlich Spaß am Spiel und auch das Coaching fiel deutlich leichter, da jeder auf der Bank auf seinen Einsatz brannte und sich gewinnbringend ins Spiel einbringen konnte. Dass die Gäste bis zuletzt nicht auf ihre drei Haupttorschützen verzichteten ist als Bestätigung einer starken Leistung zu sehen. Hervorzuheben ist insbesondere Julius Collet, der defensiv wie offensiv vorbildlich spielte und von eigenen Toren über Ballgewinne bis zu gelungenen Anspielen an den Kreis alles abrief, was einen guten Handballer ausmacht. Ich hoffe, dass wir diesen Elan und diese Spielfreude über die Osterferien konservieren können, um in den letzten beiden Saisonspielen noch einmal zu zeigen, dass wir zurecht in der Oberliga angetreten sind", so Trainer Henri Herz.

 

Monzel, Dittrich - N.Collet (8/4), Thiesen, Frombach (8), Helbrecht (5), Reifferscheidt (1), Farsch (5), Kolling, Schankweiler (3), Mohr (2), J.Collet (2), Schmitt, Pscheit.

 

RPS männliche B-Jugend

JSG Hunsrück – TV Hochdorf 31:21 (19:13)

 

Versöhnlicher Saisonausklang für das Team von Trainer Igor Domaschenko. Die Mannschaft setzt sich gegen den TV Hochdorf verdient durch und klettert damit auf Platz 7 der Tabelle. Es wurde ein „Start-Ziel“ der Hunsrücker, die ihre Führung nie abgaben und über 2:0, 7:3, 12:6 auf 19:13 zur Pause davonzogen. Die zweite Halbzeit war dann geprägt von starken Abwehrleistungen auf beiden Seiten. Beim 28:18 in der 42. Minute war die Begegnung früh entschieden, am Ende feierte das Domaschenko Team den klaren 31:21 Erfolg.

 

„Es war die beste Angriffsleistung der Mannschaft in dieser Saison, mit einer Trefferquote von 78 Prozent. Im Hinspiel hatten wir erhebliche Probleme gegen den Hochdorfer Torwart, doch jetzt haben die Jungs die Vorgaben toll umgesetzt. Mit nur zwei Auswechselspieler hat die Mannschaft clever gespielt, zeigte ihre Kondition, Biß und Charakter. Das hat Spaß gemacht. Auch die Torhüterleistung mit 43 Prozent gehaltener Bälle stimmte. Die Zuschauer waren nach dem Spiel begeistert“, freute sich Domaschenko, der zum Ende der Saison seine Tätigkeit auch als erfolgreicher Jugendtrainer bei der SG beenden wird. „Auf diesem Wege wünsche ich meinen Jungs alles Gute sowohl sportlich als auch privat“.

 

Hofmann und Luth – Bach (7), Roschel (7), Stelter (5/1), Schmidgal (3), Schmidt (6), Koszkocsak, Faust (3), Ihmer.

 

RPS männliche A-Jugend

JSG Trier/Igel/Schweich – TG Osthofen (Sonntag, 15 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Erneut stellt sich ein klarer Favorit in Trier vor. Mit Osthofen kommt der Drittplatzierte der Liga, der mit 32:6 Punkten eine sehr starke Saison spielt. Die JSG dagegen erhielt am Wochenende einen erneuten Dämpfer, als man überdeutlich in Saarlouis verlor und eine sehr harmlose Vorstellung zeigte.

 

Personal: Das Personal für das Wochenende ist noch recht unklar. Luc Fuchs, Remo Bode und Florian Rosch werden definitiv fehlen, zudem fällt auch Julius Fuchs weiter aus. Angeschlagen sind zudem Josh Dittrich und Sören Reifferscheidt. Ob alle anderen fit und verfügbar sind wird sich bis Donnerstag klären.

 

Prognose: Auch in einer besseren Verfassung als zurzeit oder mit einem vollbesetzten Kader hätte die heimische JSG wohl wenig Chancen, etwas Zählbares auf dem Wolfsberg zu behalten. Doch das ist in diesem Spiel auch nicht so wichtig. Die Mannschaft muss zeigen, dass sie noch dazu in der Lage ist vernünftigen Handball zu spielen und einem Gegner alles abzuverlangen. "Die Einstellung im Training und in den Spielen ist in den letzten Wochen wirklich nicht ausreichend, wäre es selbst für die Rheinlandliga nicht. Die Jungs müssen verstehen, dass wir nur mit 100%igem Willen überhaupt dazu in der Lage sind, in dieser Liga um Punkte zu spielen. Diesen Willen möchte ich beim kommenden Heimspiel auch sehen, das Ergebnis ist für mich zweitrangig, wenn die Mannschaft endlich mal wieder als eine solche auftritt. Alle Jungs sind alt genug, um zu wissen, dass es im Handball vor allem darauf ankommt. Ich erwarte mir eine deutliche Steigerung, bin aber auch überzeugt davon, dass die Mannschaft dazu in der Lage ist", so Trainer Henri Herz.

 

RPS männliche B-Jugend

JSG Hunsrück – TV Hochdorf (Samstag, 13.15 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Die Hunsrück JSG erwartet als Tabellenachten den direkten Tabellennachbarn, TV Hochdorf. Die auf Platz 7 liegenden Gäste konnten das Hinspiel mit 23:20 gewinnen, dabei kamen die Hunsrücker zum einen nicht mit dem geharzten Ball und zum anderen nicht mit der körperlichen Überlegenheit der Gäste, vor allem mit dem auffälligsten Rückraumspieler der Gäste sowie dem Kreisläufer nicht zurecht. Hier wird sich die Mannschaft für das Rückspiel nach Aussage ihres Trainer Igor Domaschenko etwas einfallen lassen.

 

Personal: Marcel Utz wird fehlen, ansonsten kann die Mannschaft komplett auflaufen.

 

Prognose: „Wenn es uns gelingt, die Kreise des stärksten Hochdorfer Rückraumspielers einzuengen, haben wir eine gute Chance. Verbessern müssen wir gegenüber den letzten Spielen unsere Trefferquote und werden versuchen, die technischen Fehler wie zuletzt niedrig zu halten. Die Gäste sind gut besetzt und wollen sich Richtung Jugend Bundesliga entwickeln. Wie es mit unserer Mannschaft, die zusammenbleiben wird, weitergeht, entscheidet sich in den nächsten Wochen“, sagt der JSG Coach.

 

 

Spieltag 17./18. März 2018

 

RPS Oberliga weibliche A-Jugend

HSG DJK Marpingen/Alsweiler/Oberthal-Namborn – DJK/MJC Trier 32:14 (16:11)

 

Kein Blatt vor den Mund nahm MJC Trainer Esther Hermann nach dem indiskutablen Auftritt ihrer Mädels im Saarland: „Ein absolut enttäuschendes Auftreten, so etwas habe ich von den Mädels noch nicht gesehen. Dabei entwickelte sich eine ausgeglichene und gute Oberligabegegnung in den ersten 20 Minuten und das sollte eigentlich Lust auf Mehr machen. Doch wir verloren schon gegen Ende der ersten Halbzeit die Linie im Angriff, die Gastgeberinnen stellten sich immer besser in der Deckung auf uns ein, doch es fehlte die Disziplin und das Durchsetzungsvermögen. So verloren wir einige Bälle und das wurde von der HSG mit ihrem guten Gegenstoßspiel bestraft“, klagte die MJC Trainerin, die darauf hoffte, dass sich ihre Mannschaft in der Halbzeit erholte und man mit Optimismus in die zweite Hälfte ging um das Spiel noch einmal spannend zu machen.

 

Doch drei Tore in einer Halbzeit sind einfach zu wenig, um in einem Oberliga Spiel mithalten zu können. Diese bittere Erfahrung musste die Mannschaft im Saarland machen. Zwar gelang den Gästen dann der Anschlusstreffer zum 16:12, doch bis zum 13. MJC Treffer in der 41. Minute vergingen 10 Minuten ohne Gästetreffer. 11 Minute vor dem Ende erzielten die Triererinnen beim 27:14 ihren letzten Treffer an diesem Tage.

 

„Nichts lief mehr bei uns zusammen, Körpersprache und Mut waren weg! Das sah hilflos aus und wir wurden mit Gegenstoß auf Gegenstoß bestraft. Letztlich habe ich dann allen Spielerinnen ihre Spielanteile gegeben. Doch es war ein gebrauchter Tag, so dass ich deutliche Kritik geäußert habe. Diese Niederlage werden wir aufarbeiten und schnell abhaken. Wir arbeiten jetzt an dem was wir besser machen müssen. In Marpingen haben wir sicher nicht dass gezeigt, was wir können und so weiß ich diese Niederlage auch einzuordnen. Jetzt haben wir noch zwei Heimspiele und ich baue in den nächsten Wochen auf eine gute Trainingsbeteiligung“, sagt Hermann.

 

Chorus – Cartus (2), Braun (2), Bredel, L. Weißhuhn, Helbrecht, Wiemer (1), Kreuzkamp (1), Stein (1), A. Weißhuhn (1), N. Greinert (4), Natter (2).

 

RPS Oberliga männliche B-Jugend

HG Saarlouis – JSG Hunsrück 23:13 (10:4)

 

Früh musste JSG Trainer Igor Domaschenko die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch legen. Beim 5:2 in der 11. Minute nahm der JSG Coach die Auszeit, doch seine Mannschaft lief dem drei Tore Vorsprung der Gäste bis 7:4 in der 19. Minute weiter hinterher. Die Auszeit der Gäste brachte dann die Vorentscheidung. Bis zur Pause ließ die Gastgeberabwehr keinen Gegentreffer mehr zu und so standen magere 4 Tore für die Hunsrücker zur Pause auf der Anzeigetafel.

 

Das Domaschenko-Team kam besser aus der Kabine, legte zum 10:7 in der 28. Minute nach, musste dann aber den 5:0 Lauf der Saarlouiser hinnehmen und damit die Entscheidung. Über 15:7 in der 34. Minute entschieden die Gäste das Spiel über 18:13 zum 23:13!

 

„Entscheidend für unsere Niederlage war die Angriffsleistung. Während wir nur auf 50 Prozent Trefferquote kamen, lag die Trefferquote bei den Gastgebern bei 67 Prozent. Das Saarlouis die beste Abwehr der Liga stellt war bekannt, doch auch meine Jungs haben eine starke Abwehr gespielt. Das Torhüterduell ging an den starken Keeper der Gäste, aber auch hier haben meine Jungs nicht enttäuscht. Beide Torhüter auf unserer Seite haben eine gute Leistung gezeigt. Auch mit der kämpferischen Einstellung bin ich zufrieden. Am Ende fällt die Niederlage einfach zu hoch aus. Der Sieg der Gäste geht auch aufgrund der körperlichen Überlegenheit in Ordnung, doch ein Sieg mit 3-4 Toren hätte dem Spielverlauf entsprochen. Bei uns häuften sich in den Schlussminuten die Fehler. Über lange Phasen der zweiten Hälfte habe ich dann Mirko Stettler wegen seiner Rückenproblemen geschont“, erklärte Domaschenko.

 

Hofmann und Luth– Bach. Roschel (5), Stelter (5/1), Schmidgal, Zürbes, Schmidt (1/1), Faust (1), Ihmer (1).

 

RPS Oberliga männliche C-Jugend

JSG Hunsrück – JH Mülheim/Urmitz 32:28 (16:13)

 

Dritter Sieg in Folge für die Hunsrücker Jungs, die sich im Rheinland-Derby. Vier starke Minuten am Ende sicherten den Gastgebern nach dem 28:28 den 32:28 Erfolg! Nicht unverdient schlägt die JSG im Lokalderby die Spielgemeinschaft aus Mülheim/Urmitz. In den verbleibenden zwei Saisonspielen wird die JSG Hunsrück nur noch auf Teams der Plätze 1-3 treffen. Hier will man nochmals alles geben, um die Liga offen zu gestalten und um die eigenen Fan‘s bei Laune zu halten. Personell konnte Trainer Nicolae gegen die JH Mülheim/Urmitz wieder aus den Vollen schöpfen. Nach der angespannten Verletzungs- und Krankheitssituation war dennoch Vorsicht geboten. Die Mannschaft konnte in der vergangenen Woche nur dosiert trainieren.

 

Bis zum 5:5 in der 15. Spielminute sahen die zahlreichen Zuschauer eine ausgeglichene und fair geführte Partie. Spielmacher Jona Fink bekam die Begegnung immer besser in den Griff. Im Gegenzug verlor der Unparteiische Brust nach Ansicht von JSG Co-Trainer Hans-Georg Denzer diese mit zunehmender Spieldauer. Er sollte noch bis zum Schlusspfiff für einige Aufregung sorgen. Hauptsächlich das Trainergespann Eitelbach/Hommen der JH teilte nicht immer seine Entscheidungen. Die spielstarken Gäste vergaben bis zur Halbzeit viele klare Chancen. Diese wurden von uns gnadenlos bestraft. Mit dem Halbzeitpfiff erhielt unser Abwehrspezialist Timon Echternacht, unverständlicher Weise seine 3. Zeitstrafe und sah somit die Rote Karte“. (16:13). Wer geglaubt hatte, das Fehlen von Timon würde zum Bruch führen, der sah sich getäuscht. Trainer Nicolae hatte in der Halbzeit die Mannschaft gut eingestellt. Von der Papierform waren die Rheinländer klarer Favorit, taten sich im zweiten Durchgang doch sehr schwer. "Die Gäste steckten nie auf. Wir waren kämpferisch eingestellt und auch körperlich in der Lage, ordentlich dagegen zu halten. Gegen Spielende sahen die Zuschauer, dass die JSG Hunsrück in allen Belangen als Team und erneut als Einheit auftrat. Jeder kämpfte für den anderen. Bei der JH Mülheim/Urmitz war das gesamte Spiel auf deren Einzelkämpfer Jakob Ullmann zugeschnitten. Doch seine 12 Tore reichten nicht aus. Positiv auf unserer Seite die gute Torquote. Alle Feldspieler trugen sich in die Torschützenliste ein. Mit 32:28 wurden die Gäste an den Rhein nach Hause geschickt", resümierte Denzer.

 

Fuchs – Echternacht (1), Albright (2), Pusceddu (4), Ihmer (8/6), Radics (2), Kessler (8), Krömer (1), Fink (2), Göbel (4)

 

RPS Oberliga weibliche C-Jugend

HSG Wittlich – VTZ Saarpfalz 24:35 (13:14)

 

Letztlich chancenlos waren die Wittlicher Mädels gegen den Tabellenführer VTZ Saarpfalz. Schwer wog bei den Eifelanerinnen der verletzungsbedingte Ausfall von Marie Teusch, die auch die Einladung zum DHB Lehrgang nächste Woche nicht annehmen konnte. Die Gäste sicherten sich nach einer starken zweiten Halbzeit den klaren 24:35 (13:14) Erfolg und bleiben weiterhin ungeschlagen!

 

„Im ersten Spielabschnitt waren wir gut im Spiel, phasenweise sogar überlegen. Bei uns führte Marie Kloep klug Regie, doch wir hatten Pech mit der unterschiedlichen Regelauslegung der Schiedsrichter. Dadurch wurden uns einige Tore in der ersten Hälfte nicht gegeben“, klagte Trainer Olaf Gierenz.

 

Bis zum 16:19 in der 30. Minute hielten die Gastgeberinnen mit, dann zog der Favorit auf und davon. Über 16:25 in der 37. Minute und 19:31 war die Begegnung entschieden. „Dabei leisteten wir uns im Angriff jetzt leichte Fehler, die der Gegner mit seinem Gegenstoßspiel bestrafte. In keiner Phase der zweiten Hälfte gelang es uns, die Abwehr wie im ersten Spielabschnitt zu stellen. Das Ergebnis fiel aber sicher zu hoch aus“, meinte der Wittlicher Coach.

 

Muscheid - Keidel (1), Schaaf (2), Ensch (1), Kalteis (1), Schoppe (1), Zens (6/1), Rogowski (5), Hohns (1), Kloep (6)

 

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RPS männliche A-Jugend

HG Saarlouis – JSG Trier/Igel/Schweich (Samstag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Nach der verpassten Chance, mit einem Sieg über Kandel/Herxheim näher an die Konkurrenz aus Kastellaun und Saarlouis heranzurücken geht es nun im "direkten Duell" ins Saarland. Im Hinspiel erreichte die JSG gegen den Zweitliganachwuchs ein Unentschieden und damit den ersten Punkt der Saison, hätte damals jedoch bereits das größere körperliche Potenzial in einen doppelten Punktgewinn ummünzen müssen. Auch der Gastgeber hat nach wie vor große Probleme, in dieser Saison zu punkten, konnte allerdings im Gegensatz zu den Moselanern schon drei direkte Duelle im Tabellenkeller für sich entscheiden.

 

Personal: Sören Reifferscheidt ist weiterhin angeschlagen und nur bedingt einsetzbar, zudem fehlt Felix Frombach am Wochenende. Endgültig zur Mannschaft kehrt dafür Leonard Helbrecht zurück, der sofort eine wichtige Rolle im Rückraum einnehmen dürfte. Der Einsatz von Julius Collet ist noch fraglich und hängt von der Heilung seiner Risswunde vom vergangenen Wochenende ab.

 

Prognose: "Im Hinspiel haben wir bereits gesehen, dass dieser Gegner für uns schlagbar ist. Wir müssen allerdings einen besseren Start ins Spiel hinlegen als in der Hinrunde, um nicht die gesamte erste Halbzeit einem Rückstand hinterherzulaufen. Mit der richtigen Einstellung in der Defensive, die sich im Vergleich zur Vorwoche erheblich verbessern muss, und einer besseren Schussquote im Angriff dürften wir eine Chance haben, den ersten Sieg der Rückrunde einzufahren. Das wäre auch deshalb gut, weil wir dann den direkten Vergleich gegen Saarlouis gewonnen hätten und bei Punktgleichheit vor ihnen stünden", blickt Trainer Henri Herz optimistisch auf das Wochenende.

 

RPS Oberliga männliche B

HG Saarlouis – JSG Hunsrück (Samstag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Beim Tabellenzweiten im Hunsrück werden die Trauben für die Jungs von Trainer Igor Domaschenko hoch hängen. Das muss sich das Team schon zur Bestleistung aufraffen, um etwas aus dem Saarland mit in den Hunsrück zu nehmen. Die einwöchige Spielpause sollte den Hunsrückern aufgrund ihrer personell angeschlagenen Situation in die Karten gespielt haben.

 

Personal: Allerdings plagen sich Mirko Stettler und Marcel Utz mit Rückenproblemen, ihr Einsatz ist fraglich.

 

Prognose: „Es ist das letzte Auswärtsspiel für uns! Ich gehe davon aus, dass wir wieder nur mit einem kleinen Kader im Saarland antreten können. Das Hinspiel verlief ausgeglichen und für uns kommt dieses Auswärtsspiel eigentlich zur richtigen Zeit, denn wir spielen auswärts derzeit stärker. Mit einem Sieg wollen wir unseren Tabellenplatz verbessern, treffen auf eine der stärksten Mannschaften der Liga, die vor allem in der Abwehr ihre Stärken hat. Vielleicht können wir in diesem Spiel, bei dem wir wieder mit Harz spielen werden, für eine Überraschung sorgen“, hofft der SG Coach.

 

RPS Oberliga männliche C

JSG Hunsrück – JH Mülheim/Urmitz (Samstag, 15.45 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Zwei Sieg in Folge feierten die Jungs aus dem Hunsrück und jetzt soll der dritte Streich folgen. Mit der JH Mülheim/Urmitz stellt sich ein „alter“ Bekannter der Gastgeber vor, der derzeit als Tabellenfünfter drei Punkte Vorsprung auf die Gastgeber aufweist. Gegen die JH Mülheim/Urmitz kommt es am Samstag in der Hirtenfeldhalle zum Rheinlandderby. „Im Hinspiel haben wir gegen die spielstarken Rheinländer, einen denkbar knappen und auch überraschenden Auswärtssieg eingefahren. Die JH Mülheim/Urmitz wird brennen und auf Revanche aus sein“, warnt JSG Co-Trainer Hans-Georg Denzer.

 

Personal: Nils Burger spielt diese Saison nicht mehr. Timon Echternacht hat Schulterprobleme. Eventuell werden Spieler aus der C2 den Kader ergänzen.

 

Prognose: „Mit einem weiteren Sieg könnten wir den Tabellenplatz sichern. Dafür müssen wir aber die Leistung der letzten Spiele abrufen. Körperlich haben die Gäste vom Rhein Vorteile, doch das wollen wir taktisch wettmachen. Mit unserer offensiven Deckung hatten wir den gefährlichen Rückraum der Gäste im Hinspiel im Griff. Im Angriff dürfen wir uns kaum Fehler erlauben, denn diese werden die Gäste dann mit ihrem starken Gegenstoßspiel bestrafen. Der Tabellenfünfte JH Mülheim/Urmitz steht auf Grund des Hinspiel Ergebnisses mehr unter Druck und ist als Favorit gezwungen zu gewinnen. Sollten bei uns alle dabei sein, dann können wir befreit aufspielen. Wir wollen die Partie so lange wie möglich offen gestalten, dann ist vielleicht wieder eine Überraschung möglich. Außerdem setzten wir auf eine volle Hirtenfeldhalle und auf die lautstarke Unterstützung unserer zahlreichen Fan’s,“ sagt Denzer.

 

RPS weibliche Oberliga A-Jugend

SG Marpingen – DJK/MJC Trier (Samstag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Vor einer schweren Auswärtshürde steht die Trierer Mannschaft im Saarland. Beim Tabellendritten, der eine der stärksten Abwehrreihen der Liga stellt, muss sich das von Esther Hermann trainierte Team gegenüber der Vorwoche nochmals steigern. Zuletzt rief die Mannschaftgegen die HG Saarlouis eine gute Leistung ab, die man jedoch mindestens bestätigen muss. Doch an die unglückliche Hinspielniederlage mit nur einem Tor Unterschied erinnert sich MJC Trainerin Esther Hermann nicht so gerne, zumal diese Niederlage mit dem Treffer in letzter Sekunde mehr als unverdient war.

 

Personal: Bei den Triererinnen plagt sich Trainerin Esther Hermann mit einer Erkältung, sie wird aber am Samstag dabei sein. Hermann hofft, das Nele Greinert nach ihrer Erkältung in den Kader zurückkehrt.

 

Prognose: „Wenn es uns gelingt, an die gute Abwehrleistung des Hinspiels anzuknüpfen, können wir uns auch den einen oder anderen Fehler im Angriffsspiel leisten. Dort müssen wir effektiv und entschlossen auftreten. Gelingt uns das, können wir durchaus für eine Überraschung sorgen“, glaubt die MJC Trainerin.

 

RPS weibliche Oberliga C-Jugend

HSG Wittlich – VTZ Saarpfalz (Sonntag, 16 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Wittlich empfängt zum Spitzenspiel den Tabellenführer Saarpfalz. Das Team von Trainer Olaf Gierenz hat sich mittlerweile bis auf Platz 3 der Tabelle vorgearbeitet, sieht sich aber in der klaren Außenseiterrolle. Die Gäste haben erst einen Verlustpunkt auf ihrer Weste, stellen den mit Abstand stärksten Angriff und die zweitstärkste Abwehr der Liga. „Gegen den ungeschlagenen Tabellenführer sind wir in der Außenseiterrolle. Die Gäste streben die Meisterschaft an und werden sich gegen uns wohl keinen Ausrutscher erlauben“, ahnt HSG Trainer Olaf Gierenz.

 

Personal: Mit Julia Reher und Sophia Stroh fallen beide Torhüterinnen aus. Zudem fehlt Sarah Rogowski. Cindy Battel wird in dieser Runde nicht mehr spielen können. „Wir profitieren aber von unserer breit angelegten Jugendarbeit. Spielerinnen aus der C2, die sich überzeugend für das Final-Four-Turnier um die Rheinlandmeisterschaft qualifiziert hat, und auch aus der C3 werden ergänzen“, freut sich der Wittlicher Coach.

 

Prognose: "Wir möchten an die Leistungen der vergangenen Spiele anknüpfen und unseren wohl auch am Sonntag wieder zahlreichen Zuschauern ein gutes Handballspiel zeigen. Unsere Gäste überzeugen vor allem durch eine sehr kompakte und bewegliche Abwehr. Zudem scheiterten wir im Hinspiel häufig an der sehr starken Torhüterin. Sollten wir es schaffen unsere Fehlerquote im Angriff zu minimieren, können wir das Spiel hoffentlich lange offenhalten. Vieleicht ist ja dann eine Überraschung möglich. Verdienten hätten wir dies nach dem bisherigen Saisonverlauf“, ist sich Gierenz sicher.

 

Spieltag 10./11. März 2018

 

RPS weibliche A-Jugend

DJK/MJC Trier – HG Saarlouis 25:13 (12:7)

 

Beide Teams brauchten eine lange Anlaufzeit, ehe die Begegnung Fahrt aufnahm. So stand nach 9 Minute erst ein 3:1 auf der Anzeigetafel. Bestimmt wurde die Begegnung von zwei guten Abwehrreihen, dabei setzten die Triererinnen die Vorgaben ihrer Trainerin um. Über 4:2 setzte sich das von Esther Hermann betreute Team auf 6:2 in der 17. Minute ab, baute den Vorsprung auf 10:5 in der 27. Minute ab und verteidigte den fünf-Tore-Vorsprung bis zur Pause (12:7).  

 

„Immer wieder kamen wir aus der gut verteidigenden Abwehr zu unseren Gegenstoßchancen, erzielten über das Tempospiel einfache Tore", freute sich die MJC Trainerin. Spätestens beim 17:10 in der 41. Minute war das Spiel zugunsten der Triererinnen entschieden, die über 22:12 dem unerwartet klaren Sieg entgegensteuerten.

 

„Über 60 Minuten hat die Mannschaft konstant gut verteidigt und wir hatten in Alexa Chorus einen guten Rückhalt im Tor. Einen so deutlichen und überzeugenden Sieg habe ich nicht erwartet, zumal mit Nele Greinert eine wichtige Spielerin ausfiel. Diesen Ausfall hat die Mannschaft aber mit einer mannschaftlich guten Leistung kompensiert und wir habe endlich wieder zuhause vor unseren Fans einen Sieg gefeiert. Dabei zeigte die Mannschaft was in ihr steckt. Wir können uns jetzt wieder nach oben orientieren, müssen aber noch an unserer Angriffsleistung arbeiten“, findet Hermann.

 

Chorus – Cartus (1), Braun (9/3), Bredel, L. Weißhuhn, Helbrecht (3/1), Wiemer, Kreuzkamp, Baur (2), Stein (4), A. Weißhuhn, Natter (5), Blumann (1).

 

RPS männliche A-Jugend

JSG Trier/Igel/Schweich - SG Kandel/Herxheim 21:27 (12:14)

 

Aufgrund einer indiskutablen zweiten Halbzeit verliert die JSG auch das Heimspiel gegen Kandel/Herxheim. Über die gesamte Spielzeit fand man in der Deckung keine Einstellung zum Spiel, hatte zudem vorne große Probleme im Torabschluss. Personell waren bei den Hausherren alle aktuell verfügbaren Spieler an Bord, auch Sören Reifferscheidt stellte sich trotz Verletzung in den Dienst der Mannschaft. Doch bereits beim Tor zum 1:1 durch den überragenden Offensivspieler der Gäste, David Kunz, verletzte sich Abwehrchef Remo Bode und konnte ab der zweiten Minute bis auf einen kurzen Versuch in der zweiten Halbzeit nicht mehr mitwirken. So fehlte der Abwehr neben Nick Collet auch der zweite aggressive Leader und die Defensivformation fand keinen Zugriff mehr auf die Gästeangreifer, die sich über 1:2 und 3:5 auf 7:10 absetzten. Auch Julius Collet verletzte sich in seiner ersten Offensivaktion und trug nach zehn Minuten einen Cut über der Lippe davon, der genäht werden musste. Doch die erste Zwei-Minuten-Zeitstrafe gegen die Pfälzer war so etwas wie ein Weckruf für die JSG: innerhalb der zweiminütigen Überzahl glichen die Hausherren insbesondere durch Elia Schankweiler auf 11:11 aus, zeigten dabei auch, was mit Tempo und diszipliniertem Offensivspiel möglich sein würde. Doch einfache, individuelle Nachlässigkeiten in der Defensive sorgten für einen 12:14 Rückstand zur Halbzeit.

 

War in der ersten Halbzeit zumindest noch die Offensivleistung in Ordnung, so war eben diese in der zweiten Halbzeit umso schwächer.  Obwohl die Gegner keine Umstellung vornahmen, taten sich die Moselaner sichtlich schwerer, warfen einfachste Pässe weg und nahmen sich bedrängte Würfe, die natürlich leichte Beute für den Keeper der Gäste waren. So konnten diese mit Leichtigkeit und über das Gegenstoßspiel von 13:15 auf 14:21 wegziehen und das Spiel bereits in der 47.Minute entscheiden.

 

"Dass die Mannschaft sich in dieser Phase ihrem Schicksal ergibt, ärgert mich maßlos! Wir haben vorne unkonzentriert abgeschlossen und hinten im „eins gegen eins“ riesige Schwächen offenbart. Ich habe keine Erklärung dafür, dass wir nach der Halbzeit so nachlassen und einfachste Vorgaben nicht mehr umgesetzt werden. Wenn die einzigen Spieler, die Normalform erreichen, Torhüter Till Monzel und Rechtsaußen Elia Schankweiler, der in der zweiten Halbzeit auf der ungewohnten halbrechten Position spielte, waren, dann muss man sich darüber schon Gedanken machen. Mit dieser nachlässigen Abwehrarbeit und leichtfertigen Fehlschüssen werden wir jedenfalls keine Punkte mehr holen. Den Versuch, die Torgefahr auf alle Spieler zu verteilen und dabei höhere Quoten zu erzielen, müssen wir weiter forcieren", so Trainer Henri Herz.

 

Monzel - N. Collet (5/1), L. Fuchs (1), Wagner (1), Frombach, Reifferscheidt (4/2), Farsch (3), Kolling (1), Rosch, Schankweiler (4), Mohr, J. Collet, Schmitt (1), Bode (1).

 

RPS Oberliga weibliche C

DJK Marpingen – DJK/MJC Trier 21:29 (8:15)

 

Bei den kleinen Miezen läuft es derzeit rund! Das Team von Trainer Ralf Martin setzt sich trotz des kleinen Kaders seine Erfolgsserie fort und kommt zu einem souveränen Erfolg beim Tabellendritten in Marpingen und so war der MJC Trainer voll des Lobes: „In Marpingen musst Du erst einmal gewinnen und das haben wir mit einem kleinen Kader ungefährdet geschafft. Es gelang uns, an die guten Leistungen der letzten Spiele anzuknüpfen und das war bei dem kleinen Kader so nicht zu erwarten. Dabei spielten wir eine starke erste Halbzeit, bei der wir in den Anfangsminuten immer wieder über die erste und zweite Welle erfolgreich waren und uns so einfache Tore gelangen“.

 

So setzen sich die Gäste aus Trier über 0:3 in der 4. Minute bis zum 4:12 in der 20. Minute ab, verteidigte diesen Vorsprung dann zur 8:15 Pausenführung. Beim 14:25 in der 39. Minute war die Begegnung durch und jetzt machte sich auch der kleine Kader der Gäste bemerkbar.

 

„Die Beine wurden schwerer, es gelang nicht mehr wie im ersten Spielabschnitt im Deckungsverband schneller zu verschieben und so zollte die Mannschaft der Tatsache Tribut, nur eine Auswechselspielerin aufbieten zu können. Doch letztlich haben die Mädels souverän ihren Vorsprung über die Zeit gebracht. In dieser Phase war es Jette im Tor, die der Mannschaft mit zwei gehaltenen Siebenmetern und einem abgewehrten Gegenstoß weiterhalf. Lena Hoffmann erzielte nicht nur 8 Treffer, sie leitete das Spiel auf der Mitte gut, auch wenn sie in vier bis fünf Aktionen noch zu hektisch agierte. Sie spielte aber ebenso überragend wie Luisa Sartor, die in Angriff und Abwehr überzeugte. Trotz dem kleinen Kader ziehen wir nach einer etwas schwierigen Anfangsphase das Ding toll durch, sind als Team gewachsen und haben uns auch individuell weiterentwickelt“, lobte Martin.

 

Martin – Hoffmann (8), Bingen (2), Sartor (8/2), Lamberty (5), Cartus (2), Oberbillig (1), Wintersinger (3).

 

FSG Mainz/Budenheim – HSG Wittlich 18:28 (12:14)

 

Erfolgreiches Wochenende für die heimischen Teams. Am Sonntag legten auch die Wittlicher Mädels in Budenheim nach und kehrten mit einem ungefährdeten Auswärtserfolg vom Rhein in die Eifel zurück.

 

Doch im ersten Spielabschnitt konnte sich keine Mannschaft absetzen. „Ähnlich wie im letzten Spiel kassierten wir zuviele Treffer über die Aussenpositionen, erkämpften uns zwar im - Abwehrverband die Bälle, leisteten uns dann aber viele Pass- und Fangfehler  im Angriff, so dass wir uns nicht absetzten“, klagte Trainer Olaf Gierenz.

 

Nach dem Wechsel überboten sich beide Teams zunächst im Auslassen der Chancen. Im HSG Tor nagelte Sophia Stroh ihren Kasten regelrecht zu und so setzten sich die Eifelanerinnen bis zum 15:25 in der 45. Minute entscheidend ab.

 

„Sie wehrte viele freie Würfe gegen die gegnerischen Aussenspielerinnen ab. Im Angriff nahmen wir jetzt den Deckungsverband der Gastgeber mit vielen Kreuzbewegungen im Angriff regelrecht auseinander“, freute sich der HSG Coach, dessen Mannschaft durchaus hätte noch höher gewinnen können. Vier vergebene Siebenmeter standen am Ende in der Statistik!

 

Stroh – Keidel (3), Teusch (7), Ensch, Schoppe (2), Zens (3), Rogowski (4), Hohns (1), Kloep (8/1)

 

 

RPS männliche C-Jugend

SV Zweibrücken – JSG Hunsrück 20:25 (12:14)

 

Mit zwei Punkten im Gepäck kehrt das Hunsrück Team aus der Saarpfalz zurück! Etwas unerwartet entführt die männliche C-Jugend der JSG Hunsrück beide Punkte aus Zweibrücken. „Trotz des ausgeglichenen Spielverlaufes, hatten wir in keiner Phase des Spiels den Eindruck, dass der Gastgeber dieses Spiel für sich entscheiden könnte“, so Co-Trainer Hans-Georg Denzer.

 

Die erste Halbzeit war bei den Hunsrückern vom statischen Angriffsspiel und von vielen technischen Fehlern geprägt. Die Abwehr hingegen stand wie in der Vorwoche sicher und kompensierte das mangelnde Angriffsspiel. Keine Mannschaft konnte sich so recht absetzen. In der 13. Spielminute führte die JSG  erstmals mit 3 Toren. Zahlreiche Zuschauer sahen ab dann einen offenen Schlagabtausch. Der gut haltende Robin Fuchs sicherte zwei Tore Vorsprung zum Seitenwechsel (12:14).

 

Direkt nach der Pause erhöhten die Gäste auf 12:16. Zweibrücken gab nicht auf und verkürzte Tor um Tor. In der 37. Spielminute war die Begegnung wieder offen, Zweibrücken glich zum 17:17 aus. In der 42.Spielminute ging der Gastgeber zum ersten und einzigen Mal in dieser Partie, mit 19:18 in Führung.  

 

„In der folgenden Auszeit des Gastgebers appellierte Trainer Florin Nicolae nochmals am ganzen Team, sich nicht auf zu geben, die Konzentration in den letzten 7 Minuten hoch zu halten, ruhig im Angriff zu spielen und den sicheren Abschluss zu suchen.  Mauro Neu wurde wieder ins Tor gestellt. Dieser sollte in den letzten Minuten das Spiel entscheiden. So hielt er alleine drei Würfe von dem guten Rechtsaußen. Diese Paraden münzte im Angriff Moritz Kessler und Matteo Pusecddu in den Schlussminuten in die alles entscheidenden Tore um. Außerdem ließ die Abwehr in diesen restlichen sieben Spielminuten nur noch einen Treffer der Zweibrücker zu. Verdienter Endstand 20:25 für die JSG Hunsrück“, freute sich Denzer.

 

Fuchs – Echternacht (3), Abright, Pusecddu (3), Ihmer (7/2), Radics, Kessler (6), Krömer (1), Fink (4), Göbel (1), Neu.

 

RPS männliche Oberliga A-Jugend

JSG Trier/Igel/Schweich – Kandel/Herxheim

(Samstag, 16 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Nicht gerne erinnert sich JSG Trainer Henri Herz an die Hinspielniederlage seiner Mannschaft: „Das war die schwächste Saisonleistung gegen einen ebenfalls schwachen Gegner. Da wir eine unterirdische Leistung boten, konnten wir den Gegner, der für mich zu den schwächeren der Liga gehört, nicht schlagen“.

 

Personal: Sören Reifferscheidt plagt sich mit seiner Schulterverletzung und wird ebenso wenig auflaufen wie Josch Dittrich im Tor. Julius Fuchs fällt definitiv bis Saisonende aus. Dafür stößt der B-Jugendliche Julius Collet zum Team und eröffnet dem JSG Coach Alternativen im Rückraum.

 

Prognose: „Wir müssen endlich unser Problem in den Griff bekommen, dass sich durch die gesamte Saison zieht: gegen das Auflösen zum Kreis und das Nachlaufen müssen wir Lösungen finden und vor allem das Spiel gegen den Kreis verbessern. In der Offensive gilt es, die Aussen besser ins Spiel einzubinden und endlich die Trefferquote auf viele Schultern zu verteilen. Am Ende dürfen nicht nur die Rückraumspieler erfolgreich sein. Gelingt uns dass, müssen wir diesen Gegner zuhause einfach schlagen“, fordert Herz.

 

RPS Oberliga männliche C-Jugend

SV Zweibrücken – JSG Hunsrück (Sonntag, 12.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Am Sonntag geht es für die JSG Hunsrück zum schweren Auswärtsspiel nach Zweibrücken. Bereits um 10 Uhr ist Abfahrt. „Dort wollen wir versuchen, an die gute Leistung vom letzten Wochenende anzuknüpfen,“ sagt Trainer Florin Nicolae.

 

Personal: Die personelle Situation hat sich gebessert. Eine gute Nachricht für Trainer Nicolae, alle Spieler sollten in dieser Woche wieder am Training teilnehmen können.

 

Prognose: Im Hinspiel haben wir eines unser besseren Saisonspiele abgeliefert. Die hart umkämpfte Partie, war mit vielen Zeitstrafen gespickt und ging klar an uns. Die ersten Punkte in der RPS-Oberliga. Der heimstarke SV Zweibrücken wird alles daransetzen, die Hinspiel Niederlage wett zu machen und uns mit einer Packung nach Hause zu schicken. Die Favoritenrolle geht klar an den SV Zweibrücken. Diese Situation wollen wir aber nutzen. Jede gelungene Aktion und jedes Tor wird uns pushen. Knüpfen wir an die Leistung des Spiels gegen Dudenhofen/Schifferstadt an und leisten uns einmal nur halb so viele technische Fehler, dann sollte uns dies auch gelingen. Die Abwehr sollte aggressiv zu Werke gehen. Ebenso muss die Torhüterleistung stimmen. Ich erwarte ein schweres Spiel mit offenem Ausgang. Letztlich wird die Tagesform entscheiden, sagt Co-Trainer Hans-Georg Denzer.

 

RPS weibliche Oberliga A-Jugend

DJK/MJC Trier – HG Saarlouis (Samstag, 14 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Noch gut ist MJC Trainerin Esther Hermann, die nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Kollegin Megané Vallet derzeit alleine die Geschicke des MJC Nachwuchses in der Hand hat, das Hinspiel in Erinnerung. „Wir sind bei Eis und Schnee angereist, haben uns erst im zweiten Spielabschnitt gefunden und dann die anfänglichen Probleme im Deckungsverband in den Griff bekommen. Am Ende haben wir deutlich gewonnen“.

 

Personal: Anneke Helbrecht fehlt aus privaten Gründen.

 

Prognose: „Jetzt muss unsere Abwehr von Beginn an stehen. Zudem muss die Durchschlagskraft im Angriff wieder da sein und wir auch entschlossener zum Tor gehen. Wir wollen uns mit einem Sieg wieder in der Tabelle nach oben orientieren. Ich bin derzeit optimistisch, dass uns das auch gelingt“, sagt Hermann.

 

RPS weibliche Oberliga C-Jugend

HSG Marpingen-Alsweiler – DJK/MJC Trier (Samstag, 13.30 Uhr)

 

Ausgangslage: „Nach unserer vierwöchigen Pause müssen wir am Samstag ins Saarland zur HSG Marpingen/SC Alsweiler, gegen die wir im Hinspiel nach gutem Spiel mit 26.23 gewinnen konnten. Ich hoffe, dass die Spielpause nicht geschadet hat, und wir an unsere letzten Spiele anknüpfen können. Die Mannschaft hat in den Trainingseinheiten auf jeden Fall alles dafür getan und die Pause gut genutzt. Erfreulich ist, das mit Luisa Sartor, Miriam Wintersinger und Lena Hoffmann drei Spielerinnen am Wochenende bei der DHB Sichtung dabei waren und sich dort sehr gut präsentiert haben. Lena Hoffmann ist im Anschluss zum DHB Lehrgang in den Sommerferien eingeladen worden“, freut sich MJC Coach Ralf Martin.

 

Personal:  Bis auf Lea Föhr sind alle Spielerinnen dabei.

 

Prognose: „Für uns gilt es nach der langen Pause schnell wieder Tritt zu fassen und uns als Mannschaft und auch spielerisch so wie in den letzten Spielen zu präsentieren. Die Spielerinnen aus Marpingen werden alles versuchen, die Niederlage aus dem Hinspiel wett zu machen und Revanche zu nehmen. Wir müssen, wie die letzten Spiele auch, auf eine starke Arbeit bauen um dann wieder leichte Tore aus dem Gegenstoß bzw. der zweiten Welle zu erzielen. In Abwehrverband müssen wir kompakt stehen, die Lücken klein halten und uns gegenseitig unterstützen. Vorne bauen wir auf unser variables und schnelles Spiel. In den letzten Wochen waren wie schwer auszurechnen, dadurch dass sich jede Spielerin in die Torschützenliste eingetragen hat. So soll es auch am Samstag wieder sein. Wenn wir uns wieder als Mannschaft präsentieren und wir auch spielerische Akzente setzen können, dann bin ich guten Mutes, dass meine Mannschaft trotz des kleinen Kaders ein gutes Spiel in Marpingen abliefert. Und dann hat vielleicht auch unsere kleine Serie von gewonnenen Spielen weiterhin Bestand“, hofft der MJC Coach.

 

FSG Mainz Budenheim – HSG Wittlich (Sonntag, 12 Uhr)

 

Ausgangslage: Beide Mannschaften konnten am letzten Spieltag überzeugen. Mainz/Budenheim überraschte mit einem Unentschieden in Friesenheim, während die HSG Wittlich zu einem verdienten Sieg gegen das Spitzenteam aus Ottersheim kam.

 

Personal: Cindy Battel fällt am Wochenende aus. Eventuell werden Spielerinnen aus der C2 den Kader ergänzen.

 

Prognose: "Durch zahlreiche Erkrankungen und schulische Veranstaltungen war zuletzt kein geregelter Trainingsbetrieb möglich. Von daher bin ich doch sehr gespannt, wie wir uns am kommenden Wochenende präsentieren werden. Vor allem in der Abwehr müssen wir uns deutlich konzentrierter zeigen. Durch zu viele individuelle Fehler kamen unsere Gegner immer wieder zu sehr leichten Toren. Zu selten noch kommen wir zu einfachen Ballgewinnen, um dann über Gegenstöße zu Torerfolgen zu kommen. Sollten wir uns in der Abwehr stabilisieren, haben wir gute Aussichten mit zwei Pluspunkten nach Hause zu fahren,“ glaubt HSG Trainer Olaf Gierenz.

 

Spieltag 03./04. März 2018

Berichte

 

RPS männliche A-Jugend

TV Hochdorf – JSG Trier/Igel/Schweich 31:19 (15:6)

 

Eine auch in der Höhe verdiente Niederlage kassierte die JSG Trier/Igel/Schweich beim Drittliganachwuchs in Hochdorf. Neben den schon bekannten Verletzungen mussten auch Maximilian Mohr und Luc Fuchs erkrankt passen. Außerdem waren auch alle Trainer verhindert und so musste, nachdem eine Verlegung aufgrund mangelnder Ausweichtermine misslang, die Mannschaft sich quasi selbst coachen. Florian Rosch übernahm diese Aufgabe und erfüllte sie nach Ansicht seiner Mitspieler sehr zufriedenstellend.

 

Behäbig starteten die Jungs in die Partie, spielten vorne wenig druckvoll und zeigten sich auch in der Defensive nicht gerade einsatzfreudig. So hatten die Gastgeber wenig Mühe nach dem 2-2 über 7-2 auf 12-5 davon zu ziehen. Bis zum Halbzeitstand von 15-6 für die Hausherren trafen lediglich Nick Collet und Felix Frombach ins gegnerische Tor, zu wenig Unterstützung erhielten sie von ihren Mannschaftskollegen.

 

Ausgeglichener verlief dann die zweite Halbzeit, was zu einem wesentlichen Teil auch an Torhüter Josh Dittrich lag, der eine gute Leistung zeigte. Nachdem der Vorsprung der Gastgeber lange Zeit konstant blieb ließen am Ende spürbar die Kräfte nach. Doch in den Schlussminuten gelang es der Mannschaft das Ergebnis noch etwas positiver zu gestalten und mit einem guten Gefühl aus der Partie zu gehen.

 

"Diese Niederlage war zu erwarten und muss einfach schnell aus den Köpfen. Hochdorf hat eine körperliche und spielerische Qualität, gegen die wir aktuell nicht ankommen, das ist nicht unsere Kragenweite.

Insbesondere unser Offensivverhalten muss deutlich besser werden, wir sind viel zu abhängig von unseren Haupttorschützen im Rückraum. Wir werden im Training daran arbeiten und hoffentlich bereits nächste Woche wieder überzeugen. Erfreulich war, dass die Maßgabe umgesetzt wurde das Tempospiel des Gegners zu unterbinden, nur sehr wenige Gegentore fielen über Konter", so Trainer Henri Herz.

 

Dittrich, Monzel - N.Collet (8/4), Wagner, Frombach (3), Reifferscheidt (5/3), Farsch (1), Kolling, Rosch, Schankweiler (1), J.Collet (1), Schmitt, Bode.

 

RPS männliche B-Jugend

SF Budenheim – JSG Hunsrück 26:25 (11:16)

 

Ein Rumpfteam machte sich am Freitagabend trotz der widrigen Witterungsverhältnisse auf den Weg nach Budenheim und am Ende stand das Team von Trainer Igor Domaschenko mit leeren Händen da. Zunächst überzeugten die Gäste, spielten ihre technische Überlegenheit aus und bestimmten bis zum Schluss das Spiel.

 

Mit 1:5 legten die Gäste aus dem Hunsrück los wie die Feuerwehr, ehe die Gastgeber ins Spiel fanden und auf 4:6 in der 9. Minute verkürzten. Bis 8:9 in der 13. Minute war es ein Spiel auf Augenhöhe, dann legten die Hunsrücker mit drei Treffern in Folge auf 8:12 vor und brachten den Vorsprung bis 11:16 in die Pause. 21:25 führte das Team von Trainer Igor Domaschenko in der 43. Minute, doch dann glichen die Gastgeber eine Minute vor dem Ende zum 25:25 aus. 15 Sekunden vor dem Abpfiff gelang den Gastgeber dann die einzige, aber entscheidende Führung im Spiel zum 25:26.

 

„Schon kurz nach der Pause war erkennbar, dass uns die Kräfte ausgehen. Ich habe alles versucht, nahm die Auszeiten und doch reichte es leider nicht. Den Jungs kann ich überhaupt keinen Vorwurf machen, sie haben alles gegeben, wurden aber nicht belohnt. Das ist ärgerlich! Mit mehr personellen Alternativen wären wir als Sieger aus der Halle gegangen“, sagte der SG Coach.

 

Hofmann – Bach (5), E. Roschel, Stelter (8/3), Schmidgal (2), Zürbes (5), Schmidt (3), Faust (2).

 

JSG Hunsrück – JSG Mülheim/Urmitz 20:33 (10:18)

 

Die personelle Situation der Hunsrücker besserte sich auch bis Sonntag nicht und so musste sich das Team von Trainer Igor Domaschenko klar im Rheinland-Derby den Gästen geschlagen geben. Zwar waren die Hunsrücker personell etwas besser aufgestellt als im Freitagsspiel, doch der körperliche Zustand einiger Spieler ließ einfach keine entsprechende Leistung zu. Janis Roschel kam mit Fieber zum Spiel, Mirko Stettlers Rückenproblem nahmen mit zunehmender Spieldauer zu. Die Gäste spielten eine starke Abwehr und kamen im Angriff mit leichten Toren aus dem Rückraum zum Erfolg.

 

„Mit weniger als 50 Prozent Trefferquote ist der Zustand meiner Spieler beschrieben. Sie haben alles versucht, doch es ging einfach nicht“, klagte der SG Coach.

 

Hofmann, Bach (3), Roschel, Utz, Stettler (6/3), Schmidgal (1), Zürbes (4), Schmidt (1), Faust (4), Ihmer (1).

 

RPS-Oberliga männliche C-Jugend

JSG   Hunsrück – HSG Dudenhofen/Schifferstadt  30:21

Unerwartet deutlich setzt sich die JSG Hunsrück gegen den Tabellennachbarn aus Dudenhofen/Schifferstadt durch. Die Vorzeichen nach der Grippewelle standen alles andere als günstig. Doch das komplette Team war angetreten. Selbst der langzeitverletzte Finn war wieder an Bord und bekam ein paar Spielminuten.

 

"Die Grundlage für unseren Sieg wurde in der starken Abwehr gelegt. Mauro hielt an diesem Tag wieder was möglich war. Er konnte sich auf seine Vorderleute verlassen. Unsere Außen Louis, Jan-Luca und Matteo trugen sich alle in die Torschützenliste ein. Nur Niklas hatte heute weniger Schussglück. Dafür war er vom Punkt mit sieben Treffern todsicher", lobte HSG Co-TRainer Hans Georg Denzer. 

 

Bis zum 6:6 in der 12 Spielminute plättscherte das Spiel so dahin. Keiner wollte sich so richtig absetzen. Viele technische Fehler auf beiden Seiten bestimmten das Spiel. Ein Spielfluss kam nicht zu Stande. Die Gästetrainerin holte bereits in Spielhälfte eins zweimal eine Auszeit. Dies alles nutzte nichts, denn wir kamen immer besser ins Spiel. Mit 11:9 wurden die Seiten gewechselt. Hellwach kamen wir aus der Kabine und konnten uns in der Folgezeit Tor um Tor absetzen. In der 35. Spielminute führten wir mit 19:14 Toren.

 

„Zwei Spieler der HSG Dudenhofen/Schifferstadt handelten sich in den Schlussminuten jeweils ihre dritte Zeitstrafe ein und sahen rot. Diese Schwächung konnte unser Gegner nicht mehr kompensieren und unterlag letztendlich mit 30:21 Toren“, freute sich HSG Co-Trainer Hans-Georg Denzer.

 

Neu- Burger (1), Kessler (6), Fink (2), Ihmer (9/7), Albright, Pusceddu (5), Krömer (2),  Göbel (1), Radics (1), Echternacht (3).

 

Vorberichte

 

RPS männliche A-Jugend

TV Hochdorf – JSG Trier/Igel/Schweich (Sonntag, 14.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Nach der unnötigen Heimniederlage gegen die SG Bretzenheim steht die JSG Trier/Igel/Schweich nicht nur vor der nächsten Auswärtsfahrt, sondern auch vor einer mutmaßlich unlösbaren Aufgabe. Der Drittliganachwuchs aus der Pfalz steht mit 19-9 Punkten im oberen Tabellendrittel und konnte auch das Hinspiel deutlich mit 28-18 für sich entscheiden. Das Hauptproblem in diesem Spiel war der extrem harmlose Angriff, in dem einzig Nick Collet Torgefahr ausstrahlte. Hier muss die Last des Tore Schießens dringend ähnlich breit angelegt werden, wie das in einigen anderen Spielen bereits gelungen ist.

 

Personal: Leonard Helbrecht und Julius Fuchs werden verletzungsbedingt ausfallen, zudem sind Maximilian Mohr und Josh Dittrich weiterhin gesundheitlich angeschlagen. Remo Bode und Felix Frombach schlagen sich mit muskulären Problem aus dem letzten Spiel herum. Eine gute Nachricht für den gebeutelten Rückraum ist, dass Julius Collet aus der B-Jugend zur Verfügung steht.

 

Prognose: Die Favoritenrolle ist nicht diskutabel und ich denke, die Gastgeber werden diese auch gerne annehmen. Gegen einen personell eingeschränkten JSG-Kader werden sie das Spiel von Beginn an einseitig gestalten wollen und für die Moselaner wird es darum gehen, dagegenzuhalten. "Ich denke, dass wir mit der klaren Rollenverteilung besser klarkommen werden als mit der offenen Ausgangslage im letzten Heimspiel. Wir wissen, dass niemand mit einem engen Spiel rechnet, wollen aber genau diese Situation nutzen. Jedes Tor und jede gelungene Aktion wird die Jungs pushen und ich hoffe, dass wir dann so lange es geht dranbleiben. Wenn das gelingt, wer weiß, ob der Favorit vielleicht etwas zu zweifeln beginnt?" hofft Trainer Henri Herz.

 

RPS männliche B-Jugend

SF Budenheim – JSG Hunsrück (Freitag, 19.30 Uhr)

und

JSG Hunsrück – JH Mülheim/Urmitz (Sonntag, 16.30 Uhr, Rhaunen)

 

Ausgangslage: Gleich zwei Spiele hat das Team von Trainer Igor Domaschenko am kommenden Wochenende zu absolvieren. Zunächst geht die Reise am Freitag nach Budenheim, am Sonntag stellt sich dann der Rheinland-Rivale aus Mülheim/Urmitz in Rhaunen vor. Gegen beide Teams bestreitet die Mannschaft von Trainer Igor Domaschenko jetzt die Rückspiele. Dabei scheint das Freitagsspiel wesentlich schwerer als das Heimspiel am Sonntag. Das Hinspiel gegen Budenheim mussten die Hunsrücker nach katastrophaler Chancenverwertung mit 20:23 abgeben, das Auswärtsspiel in Mülheim lief nach Plan und hier entführten die Hunsrücker unerwartet deutlich mit 24:35 beide Punkte! „In Budenheim haben wir ein unglückliches Spiel abgeliefert. Wir treffen jetzt auf den direkten Tabellennachbarn, gegen den die Punkte doppelt zählen. Allerdings hat der Gegner einige verletzte Stammspieler zu beklagen und dürfte nicht mehr so gut aufgestellt sein, wie in der Hinrunde. Ich habe die Mannschaft gegen Bretzenheim beobachtet, wo sie eine klare Niederlage einstecken musste.

 

Personal: Weiterhin fehlen wird Torwart Felix Luth und so hofft der HSG Trainer, dass Aron Hoffmann verletzungsfrei bleibt. Wie überall plagen sich einige Spieler mit ihren Erkältungen und so ist Domaschenko gespannt, mit welchen Spielern er die Begegnungen bestreiten kann.

 

Prognose: „In Budenheim haben wir eine gute Chance, wenn wir an die Leistung des Spiels aus Zweibrücken anknüpfen können. So wenige technische Fehler wie in diesem Spiel wird kaum zu wiederholen sein, doch wir werden versuchen, die Anzahl so gering wie möglich zu halten. Wichtig wird zudem sein, dass wir eine aggressiv und sichere Abwehr und eine gute Torhüterleistung zeigen. Letztlich wird nach meiner Ansicht die Tagesform entscheiden. Im Mülheim müssen wir am Sonntag zum Derby ran. Wichtig wird sein, wie die Jungs am Sonntag drauf sind, ob sie das Spiel gegen Budenheim gut weggesteckt haben. Können wir die gute Stimmung aus dem Zweibrücker Spiel in beide Begegnungen mitnehmen, sind wir sicher nicht chancenlos“, ahnt Domaschenko.

 

RPS männliche C-Jugend

JSG Hunsrück – HSG Dudenhofen/Schifferstadt (Sonntag, 14.30 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Geht die Achterbahnfahrt der Hunsrück JSG weiter? In den letzten Minuten des Hinspiels, konnte die HSG Dudenhofen/ Schifferstadt ihre körperliche Überlegenheit ausspielen. Damals fehlten zwei unserer Spieler. Sollten wir dieses Mal komplett aufspielen können, rechnen wir uns eine Chance aus.

 

Personal: „Ob wir am kommenden Wochenende komplett auflaufen, bleibt dank der Grippewelle abzuwarten. So wie es zurzeit ausschaut, ist an geregeltes Training auch in dieser Woche nicht zu denken. Unserem Gegner wird es wohl nicht anders ergehen“, glaubt Co-Trainer Hans-Georg Denzer.

 

Prognose: „Als erstes müssen unsere Jungs in dieser Woche, die absolut unnötige und vermeidbare Niederlage des letzten Wochenendes aus den Köpfen bekommen. Hier ist jetzt Trainer Nicolae gefragt. Am kommenden Wochenende muss die Motivation in allen Mannschaftsteilen stimmen. Es wird eine bewegliche Offensivarbeit vonnöten sein. Gleichzeitig brauchen unsere Torhüter in der Abwehr die volle Unterstützung. Nur so können sie eine Top-Leistung abrufen. Unsere Außen haben in den letzten Spielen, ebenfalls nicht überzeugen können. Da ist noch Luft nach oben. Schiedsrichterentscheidungen, wen auch falsch, sollten uns auf keinen Fall kopflos machen“, fordert der Co-Trainer.

 

 

Spieltag 24./25. Februar 2018

 

Berichte

RPS männliche A-Jugend

JSG Trier/Igel/Schweich - SG Bretzenheim 23:27 (14:14)

 

Eine absolut vermeidbare und unnötige Niederlage musste die A-Jugend der JSG Trier/Igel/Schweich im Heimspiel gegen die SG Bretzenheim einstecken. Nach schwachem Beginn hielt die Dominanz der Hausherren leider nur bis zur Halbzeit, danach überließ man den Gästen mit zu vielen einfachen Fehlern das Spiel und konnte so erneut keine Punkte einfahren. Personell war die JSG geschwächt, neben Leonard Helbrecht, Julius Fuchs (verletzt) und Julius Collet (B-Jugend) fiel auch Max Mohr erkrankt aus, zudem war Torhüter Josh Dittrich noch krankheitsbedingt angeschlagen. Gerade die fehlenden Alternativen im Rückraum machten sich am Ende beim Versuch, das Ergebnis noch zu korrigieren bemerkbar.

 

Die Gäste aus der Landeshauptstadt kamen besser ins Spiel und gestalteten die ersten zehn Minuten recht einseitig, durch drei frühe Zeitstrafen machte die JSG sich das Spiel selbst schwer und vorne war vieles nur Stückwerk. Doch mit dem 6:6 durch Nick Collet übernahmen die Jungs nun das Kommando und legten angeführt vom bis dahin überragenden Sören Reifferscheidt und Torhüter Till Monzel auf 10:8 vor. Über 13:11 führte die JSG zwei Minuten vor der Halbzeit mit 14:12. Doch anstatt mit einer beruhigenden Führung in die Halbzeit zu gehen machte man vorne zwei technische Fehler und kassierte hinten erneut zwei unnötige Tore, sodass es mit 14:14 in die Kabine ging.

 

Nach der Halbzeit blieb das Spiel anfangs noch ausgeglichen, doch nach dem Doppelschlag der Gäste zum 16:18 geriet die JSG ins Hintertreffen. Mehr als der Anschlusstreffer gelang den Hausherren ab diesem Zeitpunkt nicht mehr, was an einer eklatant schwachen Chancenverwertung in den entscheidenden 20 Minuten des Spiels lag. Bezeichnend die Phase von der 38. bis zur 48.Minute, als die Moselaner zehn Minuten torlos blieben, dabei viele freie Würfe vergaben. Auch die Defensive ließ nach und agierte teilweise fehlerhaft, doch ein überragender Till Monzel im Kasten tat alles, um seine Mannschaft im Spiel zu halten. Bei 20:23 in der 50.Minute war die JSG noch in Schlagdistanz, doch der Wille, das Spiel noch zu drehen spiegelte sich nicht im Offensivverhalten wider, das weiter fahrig und unzusammenhängend blieb. So konnten die Gäste das Spiel beim Stand von 21:27 entscheiden.

 

"Das war sicher ein verschenkter Sieg. Wir waren in einem Spiel zweier körperlich ebenbürtiger Mannschaften das technisch und spielerisch bessere Team, konnten das aber nur bis zur 28.Minute zeigen. Wenn man das Torhüterduell derart klar gewinnt, dann darf man einfach nicht verlieren, zu viele Würfe fanden vorne nicht einmal den Weg auf das Tor, obwohl es in erster Linie freie Abschlüsse waren. Sicher wäre es für uns auch gut gewesen, im Rückraum personell etwas mehr rotieren zu können, doch als dann auch noch Remo Bode zur Halbzeit nach einem Schlag auf die Wade ausfiel mussten wir dort mit vier Akteuren durchhalten. Mangelnde Konzentration hat uns diesen Sieg letztlich verbaut, diese Niederlage müssen die Jungs kollektiv auf ihre Kappe nehmen, da außer Till Monzel niemand über 60 Minuten sein Leistungsvermögen abrufen konnte", bilanzierte Trainer Henri Herz.

 

Es spielten: Monzel, Dittrich - N.Collet (4), L.Fuchs, Wagner (1), Frombach (6), Reifferscheidt (9), Farsch, Kolling, Rosch, Schankweiler (3), Schmitt, Bode.

 

RPS männliche B-Jugend

SV Zweibrücken – JSG Hunsrück 13:24 (7:11)

 

Unerwartet deutlich setzt sich die Hunsrück HSG bei den stark eingeschätzten Saarpfälzern. Mit 13:24 fegt das Team von Trainer Igor Domaschenko den Gastgeber regelrecht aus der Halle. Dabei standen die Vorzeichen für die Hunsrücker vor der Begegnung nicht gerade günstig, denn mit Joshua Faust, Marcel Utz und Torwart Felix Luth fielen verletzungsbedingt gleich drei Stammspieler aus. „Wir wollten das Spiel verlegen, doch dem stimmten die Gastgeber nicht zu. So halfen uns zwei Spieler aus der zweiten Jugendmannschaft personell aus“, erklärte JSG Coach Igor Domaschenko.

 

Grundlage für den Erfolg der Hunsrücker bildete die starke Abwehrleistung und ein überragend haltender Torwart Aron Hoffmann, der fast 50 Prozent der Bälle hielt.

 

Die Gäste bauten ihren Vorsprung vom 4:5 auf 6:11 aus, gingen mit einem beruhigenden Vorsprung in die Kabine. Offen blieb der Spielausgang bis zur 32. Minute (15:18), dann zogen die Hunsrücker auf und davon!

 

„Die Jungs haben sich nur drei technische Fehler geleistet. Auf Rückraummitte überzeugte Fabian Schmidt, gegen den die Gastgeber ihre Abwehr vom 6:0 auf den 3:2:1 Deckungsverband umstellten. Dazu traf Mirko Stettler überragend: 9 Versuche, 8 Treffer! Mit unserem aggressiven Deckungsverhalten und einem starken Torwart hatten die Gastgeber große Probleme. Ganz besonders freut mich auch die Tatsache, dass wir auch mit Harz zu einem solch klaren Ergebnis kamen“, sagte der SG Coach.

 

Hofmann- Bach (2), Roschel (3), Stelter (8/1), Schmidgal (2), Zürbes (2), Schmidt (5), Koszkocsak, Roschel (1), Ihmer (1).

 

RPS männliche C

JSG Hunsrück – HSG Rhein-Nahe-Bingen 22:23 (13:11)

 

Unglückliche Heimniederlage für die JSG gegen den Lokalrivalen aus Bingen! Beim 7:5 in der 12. Minute führten die Gastgeber erstmals mit zwei Treffern, bauten den Vorsprung sogar auf 10:7 in der 16. Minute aus. Den drei Tore-Vorsprung behaupteten die Hunsrücker bis 13:10, kassierten kurz vor der Pause den Anschlusstreffer. Ausgeglichen verlief dann die zweite Hälfte, in der die Gäste erstmals beim 19:20 in der 45. Minute vorlegten, die spannende Schlußphase war eingeläutet, in der die Gäste 13 Sekunden vor dem Ende den Siegtreffer markierten.

 

„Wieder keine Punkte! Man merkte von Anpfiff an, dass bei beiden Teams in den letzten beiden Wochen kein richtiges Training möglich gewesen war. Grund hierfür war die Grippe. Einigen Spielern war diese auch ins Gesicht geschrieben. Sie kamen nur wenig bis gar nicht zum Einsatz. Trotz allem kamen wir gut ins Spiel. Die Führung wechselte hin und her. Keiner konnte sich entscheidend absetzen. Hier haben wir es versäumt, unsere Chancen konsequent auszunutzen. In der zweiten Hälfte wechselten auf unserer Seite Hoch und Tiefs. Im Angriff waren es die schlechten Pässe und die technischen Fehler. In der Abwehr haben wir schlecht gestanden und sind beim Kreisanspiel immer auf den selben Trick hereingefallen“, klagte Trainer Nicolae.

 

„Alles Übrige erledigte dann das Schiedsrichtergespann Röckendorf/Förster, die sich mit zunehmender Spieldauer immer wichtiger nahmen. Viele ihrer Entscheidungen hüben wie drüben waren unverständlich, letztendlich mit dem besseren Ende für den Gast aus Bingen. Die Jungs aus Bingen sind mit dieser Situation einfach besser umgegangen, und haben nicht den Kopf verloren, so wie der eine oder andere aus unseren Reihen“, klagte Co-Trainer Hans-Georg Denzer.

 

Burger (1) - Echternacht (3), Dietrich, Pusceddu, Ihmer (8/3), Radics, Kessler (4), Krömer (3), Fink (3), Göbel, Neu

 

 

RPS weibliche C

HSG Wittlich – SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam 32:29 (13:15)

 

Die Anfangsminuten gehörten den Gästen, die bis zum 2:6 in der 7. Minute eine deutliche Führung herausspielten. Die Mannschaft von Trainer Olaf Gierenz lief im ersten Spielabschnitt ständig dem Vorsprung der Gäste hinterher, konnte jedoch bis zur Pause auf 13:15 verkürzen. Der Ausgleich gelang gleich nach dem Wiederanpfiff beim 16:16 in der 28. Inute duech Helena Schaaf, zum ersten Mal in Führung brachte Louisa Ensch ihre Mannschaft beim 19:18 in der 30. Minute. Die HSG legte zum 22:18 in der 33. Minute vor, die Auszeit der Gäste verfehlte ihre Wirkung nicht, die Gäste kämpften sich bis 25:24 in der 39. Minute heran, dann nutzte die HSG ihre Überzahl und machte mit vier Treffern in Folge zum 29:24 in der 43. Minute den Sack endgültig zu!

 

HSG: Reher - Keidel (1), M. Teusch (10), Schaaf (1), Ensch (3), Battel, Schoppe (2), Zens (2), Rogowski (2), Hohns, Kloep (11).

 

Vorberichte

 

RPS männliche A-Jugend

JSG Trier/Igel/Schweich – SG Bretzenheim (Samstag, 15 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Zwei spielfreie Wochenenden liegen hinter der JSG.  Eigentlich sollten diese zur intensiven Vorbereitung auf den kommenden Gegner genutzt werden, doch die durch Karneval bedingte Hallenschließung und eine anschließende Grippe- und Erkältungswelle machte einen Strich durch diese einfache Rechnung. Die Gäste aus der Landeshauptstadt hatten ebenfalls zwei Wochen spielfrei und auch deren Vorbereitung dürfte unter der Karnevalshochburg Mainz gelitten haben. Tabellarisch sind die Gäste Favorit, auch das Hinspiel konnten sie deutlich für sich entscheiden.

 

Personal: Julius Fuchs fällt weiter mit einer Rückenverletzung aus, bei Leonard Helbrecht lässt der Daumen der Wurfhand noch keinen Einsatz zu. Zudem ist Julius Collet bei der B-Jugend im Einsatz. Hinter einigen der stärker erkrankten Spieler stehen noch Fragezeichen hinsichtlich des Wochenendes.

 

Prognose: "Nach der längeren Spiel- und Trainingspause werden die Trainingseinheiten dieser Woche entscheidend sein, um wieder in Fahrt zu kommen. Im Spiel wird es dann wichtig sein, sich über ruhiges Spiel und gelungene Aktionen schnell Sicherheit zu holen, zudem in der Abwehr giftig zu sein um den Gegner unter Druck zu setzen. Wir sind überzeugt davon, dass wir qualitativ mit den Gästen mithalten können, müssen aber auch körperlich voll da sein und vor allem mental alles abrufen. Dazu zählt für mich eine gute Entscheidungsfindung und ein klar strukturiertes Spiel, bei dem man die fahrlässigen Fehler minimiert. Wenn all das zusammenkommt, dann ist mit Sicherheit auch der zweite Heimsieg der Saison möglich", so Trainer Henri Herz.

 

RPS männliche B-Jugend

SV Zweibrücken – JSG Hunsrück (Samstag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Der Tabellenachte aus Zweibrücken erwartet den Tabellenneunten aus dem Hunsrück. Der Sieger der Begegnung kann sich Hoffnungen machen, weiter in der Tabelle nach oben schauen zu dürfen. Platz 4 ist realistisch für beide Teams noch erreichbar. Hart umkämpft war bereits das Hinspiel, in dem die Hunsrücker dank einer starken Kollektivleistung und eines treffsicheren Jannis Roschel am Ende die Nase vorne hatten. Jetzt gilt es den Hinspielsieg zu wiederholen.

 

Personal: Joshua Faust plagt sich mit Rückenproblemen nun schon seit Wochen! Sein Einsatz ist fraglich.

 

Prognose: „Ich hoffe, dass wir die Hinspielleistung wiederholen können. Beide Mannschaften haben gleiches Niveau und ich denke das die Tagesform entscheiden wird. Zweibrücken blieb als C-Jugend Meister in der RPS Oberliga zusammen, spielt einen guten Handball und hier ist die gute Trainingsarbeit deutlich erkennbar. Bislang spielt die Mannschaft eine starke Rückrunde und ich konnte mich beim klaren Sieg der Mannschaft gegen Schifferstadt von der Leistungsstärke der Zweibrückener Jungs überzeugen. Auf dieses Spiel werden wir uns in Kleinich mit Harz vorbereiten“, verrät Trainer Igor Domaschenko.

 

RPS männliche C-Jugend

JSG Hunsrück – HSG Rhein Nahe Bingen (Sonntag, 15.15 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Im Hinspiel zeigte die JSG Hunsrück ihre schlechteste Saisonleistung. Der damalige Trainer Mirza Cehajic bemängelte die fehlende Einstellung. In der Abwehr wurde nicht zugepackt. Der Gegner wurde nur begleitet und kam fast ungehindert zum Torerfolg. Im Angriff bekam man nichts auf die Reihe und man warf den gegnerischen Tormann mit besseren Rückpässen warm.

 

Personal: „Die Grippewelle hat uns erwischt. Seit zwei Wochen ist kein geregeltes Training möglich. Schauen wir mal, wer am Wochenende auflaufen kann“, verrät Co-Trainer Hans-Georg Denzer.

 

Prognose: „Die HSG Rhein-Nahe Bingen ist ein Gegner der uns körperlich ebenbürtig ist. Ihre Achse Pitthan, Tullius und Heydasch sind die HSG Haupttorschützen. Spielmacher Pitthan weiß ein Spiel zu führen und setzt seine Mitspieler gekonnt ein. In der Abwehr müssen wir aufmerksam agieren und die Passwege konsequent zustellen. Gegen die offensive Gästeabwehr sollten wir einen klaren Kopf behalten. Allzu viele technische Fehler oder Abspielfehler im Angriff sollten wir vermeiden, damit wir den Gegner nicht zu Tempogegenstößen einladen. Einsatz und Wille müssen stimmen, ansonsten wird es schwer die Punkte einzufahren“, ahnt Denzer.

 

RPS weibliche C-Jugend

HSG Wittlich – SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam

(Sonntag, 16 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Zum Spiel der Tabellennachbarn (Vierter gegen Fünfter) kommt es am Wochenende in Wittlich. Die Gäste aus der Pfalz haben nach schwachem Saisonstart in den letzten sieben Spielen allerdings sechs Siege eingefahren. Somit ist der Sieg im Hinspiel kein Maßstab für das Rückspiel. 

 

Personal: Aktuell und auch in den vergangenen Wochen sind bzw. waren viele Spielerinnen erkrankt. Somit konnten viele Spielerinnen kaum trainieren. Es bleibt abzuwarten, wer am Wochenende fit ist.

 

Prognose: „Ottersheim verfügt über einige hervorragende Einzelspielerinnen, die wir im Hinspiel recht gut im Griff hatten. Zudem müssen wir das schnelle Umschaltspiel unserer Gäste unterbinden. Ich erwarte ein schweres Spiel mit offenem Ausgang“, sagt Wittlichs Trainer Olaf Gierenz.

 

 

Spieltag 17./18. Februar 2018

Berichte

 

RPS weibliche A-Jugend

SV Zweibrücken – DJK/MJC Trier 30:25 (13:11)

 

Bereits die Vorbereitung auf die Begegnung verlief nicht nach den Vorstellungen der MJC Trainerin Esther Hermann und so musste sich die Mannschaft im Mittelfeldduell bei Zweibrücken geschlagen geben. Nach ausgeglichenem Beginn zogen die Gastgeberinnen erstmals beim 9:6 in der 20. Minute davon, MJC Trainerin Esther Hermann nahm die Auszeit und ihre Mannschaft kämpfte sich bis zur Pause auf 13:11 heran.

 

Nach dem Wechsel standen die ersten Minuten im Zeichen der Gäste, die sogar beim 18:19 in der 43. Minute auf dem Weg schienen, das Spiel drehen zu können. Die Entscheidung fiel, als die Gäste beim 25:22 in der 50. Minute ihre Auszeit nahmen und nach zwei Treffern das Spiel beim 27:22 entschieden hatten

 

„Das Ergebnis ist zu deutlich, wir waren nicht schlechter, haben nur eine Unmenge an Chancen vergeben und das Torhüterduell klar verloren. Chancen waren so viele vorhanden, dass wir eigentlich zwei Spiele gewinnen mussten“, fand Hermann.

 

Gegen Ende des Spiels versuchten die Triererinnen alles, spielten mit einer offensiven Deckung, um zu Ballgewinnen zu kommen und der Schuss ging nach hinten los. Bis zur 49. Minute hielten die Gäste (23:21) mit. Erneut war es Annalena Frank bei den Gastgeberinnen, die die Gäste mit 11 Treffern „bediente“ und damit Machtwinnerin für ihre Mannschaft war. Dazu hatten die Triererinnen auch Probleme gegen eine weitere Rückraumspielerin der Gäste, Kimberley Pfeifer.

 

„Hier haben wir es in der Abwehr nicht geschafft, kompakter im Block gegen die Distanzwerferinnen zu stehen. Aus dem Spiel werden wir unsere Lehren ziehen“, sagte die Trainerin.

 

Chorus – L. Cartus (5/1), Braun (5), A. Weißhuhn, Helbrecht (2), Wiemer, Kreuzkamp (1), Baur (4), Stein (2), N. Greinert (6), Natter.

 

 

RPS männliche B-Jugend

JSG Hunsrück – SG Bretzenheim 24.28 (13:14)

 

Für die hohe Hinspielniederlage wollten sich die JSG Spieler im Rückspiel revanchieren und fast wäre das aufgegangen! Ausgeglichen verlief der erste Spielabschnitt, in dem die Hunsrücker versuchten, die starken Distanzwerfer der Gäste mit einer 4:2 Deckung in den Griff zu bekommen. Doch die Freiräume nutzte der körperlich große Kreisläufer der Gäste nach guten Anspielen immer wieder aus.

 

Zwar legten die Gäste nach dem 5:6 in der 12. Minute auf 5:10 in der 16. Minute vor, doch die Mannschaft von Trainer Igor Domaschenko zeigte Moral und war bis zur Pause wieder dran (13:14). Gleich nach dem Wiederanpfiff gelang der Ausgleich zum 14:14 und bis 19:17 in der 37. Minute schienen die Hunsrücker für die Überraschung sorgen zu können. Beim 23:23 in der 45. Minute nahmen die Gäste ihre Auszeit erzielten vier Treffer in Folge und hatten das Spiel beim 23:27 entschieden.

 

„Leider bekamen wir den Kreisläufer nicht in den Griff, versuchten in den letzten Minuten mit einer offenen Deckung das Spiel noch einmal spannend zu machen, doch das ging nicht auf. Meine Mannschaft hat gut gekämpft. Bretzenheim gehört zu den Spitzenteams der Liga, verfügt über einen starken Rückraum, den wir offensiv bekämpft haben. Leider bekamen wir aber den Kreis nicht in den Griff“, sagte der SG Trainer.

 

Hofmann und Luth – Bach, Roschel (4), Utz (7), Stelter (5/2), Schmidgal, Zürbes (1), Schmidt (4), Faust (2), Ihmer (1).

 

Vorberichte

 

RPS Oberliga männliche B-Jugend

JSG Hunsrück – SG Bretzenheim (Sonntag, 15 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Die SG Bretzenheim gehört zu den Top-Drei der Liga, danach bestimmt ein breites Mittelfeld das Geschehen, in dem die Hunsrücker Jungs noch die Chance haben, bis auf Platz 4 der Tabelle vorzustoßen. Will man sich realistische Chancen auf dieses Ziel machen, muss das Team von Trainer Igor Domaschenko jetzt für die Überraschung sorgen!

 

Personal: Einige JSG Spieler sind erkältet, sollten aber auflaufen können.

 

Prognose: „Auf keinen Fall dürfen wir die Leistung aus dem Hinspiel wiederholen, das war die schlechteste der Saison! Gegen die körperlich überlegenen Gäste müssen wir unsere Schnelligkeit und technische Überlegenheit ausspielen. Wir wollen Bretzenheim auf jeden Fall ärgern und uns mit einem Sieg weiter in der Tabelle nach oben arbeiten“, hofft Domaschenko.

 

RPS weibliche Oberliga A-Jugend

SV Zweibrücken – DJK/MJC Trier (Sonntag, 14 Uhr)

 

Ausgangslage: Zwei grundverschiedene Halbzeiten bestimmten beim denkbar knappen Heimsieg der Triererinnen das Hinspiel. Erst eine Steigerung im Deckungsverband führte dazu, dass die Mannschaft des Trainergespanns Esther Hermann/Megane Vallet das Spiel noch drehen konnten.

 

Personal: „Warten wir mal ab, wie die Mädels die Karnevalstage gesundheitlich verkraftet haben“, sagt Hermann.

 

Prognose: „Es ist ein Mittelfeld-Duell, bei dem wir zum Auswärtssieg gegen den Tabellennachbarn kommen wollen. Damit könnten wir uns wieder nach oben orientieren. Es muss uns einfach gelingen, die Leistung der zweiten Hälfte aus dem Hinspiel über 60 Minuten abzurufen. Auf keinen Fall dürfen wir uns das Leben wieder so schwermachen! Vor allen Dingen müssen wir die gegnerische Linkshänderin Annalena Frank in den Griff bekommen, die uns im Hinspiel 13 Treffer eingeschenkt hat. Leider verlief unsere Vorbereitung auf dieses Spiel bedingt durch die Hallensperrung auf dem Wolfsberg und Karneval nicht optimal“, verrät MJC Trainerin Esther Hermann.

 

 

Spieltag 10. Februar 2018

Bericht

 

RPS weibliche C-Jugend

DJK/MJC Trier – TV Rheingönheim 27:26 (13:12)

 

Es war ein Wellenbad der Gefühle, in das die kleinen Miezen ihre Fans und auch den Trainer stürzten. Am Ende setzte sich die Mannschaft gegen den TV Rheingönheim mit 27:26 durch und feierte damit ihren siebten Sieg in Folge, belegt aktuell den zweiten Tabellenplatz! „Bekommen wir Linda Götz in den Griff, haben wir eine Chance“, hatte Trainer Ralf Martin vor dem Spiel gesorgt. Doch das gelang den Gastgeberinnen nur phasenweise. Am Ende standen 11 Treffer auf dem Konto der gefährlichsten Gästeangreiferin.

 

„Das es ein schweres Spiel für uns werden sollte, hatten wir gewußt, zumal wir auch das Hinspiel verloren hatten“ sagte MJC Trainer Ralf Martin.

 

Schnell führten die Gastgeberinnen 3:0, bauten ihren Vorsprung über 8:2 auf 10:4 in der 16. Minute aus, um dann den Faden zu verlieren. Tor um Tor kämpften sich die Gäste heran, waren beim 13:12 zur Pause in Schlagdistanz. „Nach der klaren 10:4 Führung fiel die Abwehr in einen Tiefschlaf und so kam der Gegner immer wieder über den Kreis oder das Doppelpaßspiel mit dem Rückraum zum Torerfolg“, klagte der MJC Coach.

 

Das Hoch nutzten die Gäste und legten nach dem Wiederanpfiff nach, führten 14:17 in der 31.Minute und vieles deutete in dieser Phase auf einen Gästesieg hin. Luna Lamberty und Lisa Sartor sorgen dann mit ihren Treffern dafür, dass beim 19:19 in der 34. Minute der Ausgleich auf der Anzeigetafel stand. Doch Rheingönheim zeigte sich unbeeindruckt, setzte sich nochmals auf 21:23 in der 40. Minute ab, doch drei Treffer der Gastgeberinnen in Folge läutete die spannende Schlußphase ein, in der die Triererinnen den 24:26 Rückstand mit vier Toren in Folge zum 28:26 drehten, die Begegnung war endgültig entschieden.

 

„Das Spiel hätten wir durchaus verlieren können. Bei uns konnten Miriam Wintersinger aufgrund einer Kapselverletzung nicht eingesetzt werden und Lisa Föhr musste verletzungsbedingt im zweiten Spielabschnitt passen. So haben wir praktisch mit sechs Feldspielerinnen durchgespielt. Die kämpferische Einstellung der Mädels war sehr gut, aber man hat gesehen was passieren kann, wenn wir nicht hellwach sind und zudem personell geschwächt. Doch nach den sechs wirklich guten Spielen muss man der Mannschaft auch einmal eine schwächere Leistung zugestehen“, resümierte Martin.

 

Martin – Hoffmann (1), Bingen (4), Föhr, Sartor (10/1), Lamberty (9), Cartus (1), Oberbillig (3), Wintersinger

 

Vorberichte

 

RPS Oberliga weibliche C

DJK/MJC Trier – TV Rheingönheim (Samstag, 11 Uhr, ARENA)

 

Ausgangslage: „Am Samstag spielen wir in der Arena gegen den TV Rheingönheim, gegen die wir im Hinspiel verloren haben. Nach dem Spiel habe ich mich nicht über die Niederlage geärgert, sondern über die Art und Weise, wie meine Mannschaft in diesem Spiel aufgetreten ist. Am Samstag erwarte ich daher eine ganz andere Einstellung wie im Hinspiel“, so der MJC Trainer Ralf Martin.

 

Personal: Alle Spielerinnen sind gesund und können spielen.

 

Prognose:  Diese Woche ist die Wolfsberghalle wegen Arbeiten an den Trennvorhängen geschlossen, deshalb auch das Spiel in der Arena. „Auch wenn wir nur einmal diese Woche trainieren können, so erwarte ich trotzdem von meiner Mannschaft eine hundertprozentige Einstellung am Samstag. Wir wollen an die letzten gezeigten Leistungen anknüpfen, den Gegner auch wieder 50 Minuten unter

Druck setzen und weiterhin an unserem variablen Spiel im Angriff arbeiten. Der TV Rheingönheim verfügt mit Linda Götz über eine Spielerin, die uns im Hinspiel mit zwölf Toren fast allein erschossen hat. Ihre Kreise gilt es durch eine geschlossene Mannschaftsleistung einzuengen. Gelingt uns das, haben wir gute Chancen, unsere Serie von zuletzt sechs gewonnenen Spielen weiter auszubauen“, glaubt der MJC Trainer.   

 

 

Spieltag 3. und 4. Februar 2018

Berichte

 

RPS Oberliga weibliche A

DJK/MJC Trier – SG Bretzenheim 19:23 (11:11)

 

Lange Zeit schnupperten die Triererinnen an der Überraschung, hielten 45 Minuten lang die Begegnung offen, um dann in der entscheidenden Phase den Gast vom 17:17 in der 46. Minute auf 17:21 in der 53. Minute ziehen zu lassen. Sieben schwächere Minuten sicherten dem Favoriten den erwarteten Sieg.

 

„Leider ist heute nichts aus der Überraschung geworden. Dabei hätten wir heute den Favoriten, der ersatzgeschwächt angereist war, schlagen können. Das Zeug dieses Spiel zu gewinnen, haben wir. Doch haben wir unsere Chancen in der entscheidenden Phase nicht genutzt, letztlich fehlt uns einfach die Durchschlagskraft im Angriff! Ich habe vermisst, dass die Spielerinnen dahingehen, wo es weh tut, das hat heute gefehlt. Wir haben aber stark verteidigt, haben eine gute erste Halbzeit gespielt, sind aber letztlich auch an der starken Torfrau der Gäste gescheitert“, resümierte MJC Trainerin Esther Hermann.

 

Chorus – Cartus (1), Braun (10), Bredel, L. Weißhuhn, Helbrecht, Wiemer (1), Kreuzkamp, Baur, Stein (2), A. Weißhuhn (2/1), Greinert (1), Natter (2)

 

 

RPS Oberliga männliche A

SG Illtal/Dudenhofen – JSG Trier/Igel/Schweich 44:25 (22:14)

 

„Die Niederlage hätte durchaus noch höher ausfallen können“, meinte JSG Trainer Benny Buttlar, dessen Mannschaft sich letztlich bei Keeper Till Monzel bedanken konnte, dass es am Ende „nur“ 44:25 stand. Zufrieden zeigte sich der Trainer aber mit den ersten 15 Minuten des Spiels, in der die Angriffsleistung der Gäste stimmte. Zwar lag die Mannschaft zu diesem Zeitpunkt bereits mit 15:10 zurück, wurden dann durch die schnelle Mitte und die Gegenstöße der Gastgeber regelrecht überrollt. „Doch wir konnten das Abräumen der SG unterbinden“, lobte Buttlar.

 

Der Gegner stellte seinen Deckungsverband auf 6:0 um, doch die JSG Rückraumspieler nutzten ihre Chancen nicht. „Es fehlte zudem die Bewegung, der Gegner war einfach zu schnell, verfügte über sehr starke Einzelspieler und steht zurecht auf dem zweiten Tabellenplatz. Das ist nicht unsere Kragenweite, aber wir haben alles im Angriff gegeben. Die Niederlage hätten wir aber durchaus geringer halten können“, fand der JSG Trainer. Über 34:18 zogen die Gastgeber auf und davon.

 

Dittrich und Monzel - N. Collet (5/2), Fuchs, Wagner (3), Frombach (6), Reifferscheidt (1/1), Farsch, Kolling (1), Rosch, Schankweiler (2), J. Collet (4), Schmitt (2), Bode (1),

 

RPS Oberliga männliche B

JSG Hunsrück – HSG Dudenhofen/Schifferstadt 25:27 (8:12)

 

Bereits früh fiel die Vorentscheidung in diesem Spiel! Nach ausgeglichenem Beginn gelangen den Gästen nach dem 2:2 in der 4. Minute gleich vier Treffer in Folge zum 2:6 und damit legten die Gäste entscheidend vor. Den Gastgebern gelang es nicht mehr den Rückstand zu schmälern. Nach dem Wechsel zogen die Gäste sogar auf 9:15 in der 29. Minute davon, doch das Team von Trainer Igor Domaschenko zeigte jetzt das Kämpferherz, verkürzte auf 13:16 in der 32. Minute, doch näher als jetzt kam das Team zunächst nicht heran.

 

Zwischenzeitlich wuchs der Vorsprung der Gäste sogar rauf 16:22 in der 40. Minute an. Beim 22:24 in der 45. Minute keimte noch einmal Hoffnung für die Hunsrücker auf, doch beim 23:26 war das Spiel in der 46. Minute gelaufen.

 

„Unverkennbar hat sich der Gast weiterentwickelt! Die Mannschaft hatte die bessere Trefferquote, während wir im ersten Spielabschnitt nur auf eine Quote von 45 Prozent kamen. Nach dem Wechsel fanden wir dann unseren Rhythmus, konnten aber die Abwehrleistung nicht stabilisieren. Dazu kamen unglückliche Zeitstrafen, die wir uns mit zu viel Hektik und teilweise zu harter Spielweise einhandelten. Auch die Zeitstrafe gegen mich war ärgerlich, dabei hatte ich nach der gelben Karte gar nicht mit dem Schiedsrichter, sondern mit meinem Abwehrspieler gesprochen. So kassierte ich die Zeitstrafe und war damit Schuld an der Niederlage. Noch fehlt uns eine Kleinigkeit und deshalb mache ich den Jungs keinen Vorwurf“, resümierte JSG Trainer Igor Domaschenko.

 

Hofmann und Luth - Bach, Roschel (4), Utz (2), Stelter (6/6), Schmidgal (2), Zürbes (2), Schmidt (3), Faust (5), Ihmer (1).

 

RPS-Oberliga männliche C-Jugend

TSG Haßloch – JSG   Hunsrück    23:22

 

Knappe Kiste! "Wie im Hinspiel, mussten wir uns gegen die TSG Haßloch auch im Rückspiel mit einem Tor geschlagen geben. Wir wären froh, wenn wir einmal komplett auflaufen könnten", so Co-Trainer Hans-Georg Denzer. Finn, Timon und Louis fielen krankheits- oder verletzungsbedingt aus. Moritz war die ganze Woche krank und quälte sich durchs Spiel. Kurzerhand wurde Andre aus der C2 mitgenommen, damit wir Wechselmöglichkeiten hatten. Andre machte seine Sache in den wenigen Minuten seiner Spielzeit gut. Vielen Dank für seine Unterstützung.

 

Man merkte von Anpfiff an, dass die ganze Woche durch die vielen Ausfälle, kein richtiges Training möglich gewesen war. Das Spielverständnis fehlte komplett und gegen Ende des Spieles auch die Kraft. In der 14 Minute lag man bereits mit 6:3 zurück.  Trotz allem konnten wir über Einzelleistungen treffen und kamen immer besser ins Spiel. Jason erzielte allein 4 Treffer per Konter und sorge dafür, dass die Seiten beim Stande von 10:11 für uns gewechselt wurden. Nach dem Wechsel sahen zahlreiche Zuschauer ein spannendes und ausgeglichenes Spiel. Was die TSG Haßloch im Angriff verwarf, vertändelten wir im Angriff durch Unkonzentriertheiten im Abspiel. Trotz allem konnten wir in der 30. Spielminute mit 3 Toren in Führung gehen. Dies sollte nicht reichen, da ein kollektives „Black Out“, den Gastgeber bis zur Spielminute 42 wieder mit 19:18 in Führung brachte. Einige, in der Folge für uns schwer zu verstehenden Entscheidungen des Schiedsrichters Spies, brachten uns dann vollkommen aus dem Tritt. So mussten wir in den Spielminuten 44 und 45 in doppelter Unterzahl zurechtkommen. Trotz allem konnten wir dranbleiben. Die TSG rettete sich aber mit einem Tor Vorsprung ins Ziel. Die Trainer Schalter von der TSG und Nicolae von der JSG waren sich einig, dass ein Unentschieden eigentlich das gerechte Ergebnis gewesen wäre.

 

Für die JSG Hunsrück spielten und trafen:

Mauro Neu im Tor, Nils Burger (2), Moritz Kessler (3), Jona Fink (2), Niklas Ihmer (6), Andre Dieterich, Matteo Pusceddu (4), Jan-Luca Krömer (1), Jason Göbel (4).

 

RPS Oberliga weibliche C

DJK/MJC Trier – HSV Sobernheim 38:14 (17:7)

 

Ihrer Favoritenrolle wurden die kleinen Miezen gegen den Tabellenletzten gerecht und fegten die Hunsrücker regelrecht aus der Wolfsberghalle. Mit dem 38:14 feierte das Team von Trainer Ralf Martin den bislang höchsten Saisonsieg und setzt sich jetzt endgültig in der Spitzengruppe der Liga fest.

 

Schnell war die Messe gelesen! Über 7:2 und 12:5 zwangen die Gastgeberinnen den Gegner bereits in der 16. Minute zur ersten Auszeit. Lena Hoffmann hatte dann bis zur Halbzeit mit drei Treffern in Folge entscheidenden Anteil daran, dass die Begegnung zur Pause entschieden war. Auch nach dem Wechsel ließen die Triererinnen nicht nach, zogen über 23:8 auf 30:11 in der 43. Minute davon, der Rest war Ergebniskosmetik.

 

„Sobernheim hat sich nie aufgegeben, alles versucht, doch am Ende war es fast ein Klassenunterschied. Wir wollten die Gäste keinesfalls unterschätzen, an die guten Leistungen der letzten Spiele anknüpfen, doch in den Anfangsminuten lief es noch nicht rund! Erst als wir uns besser auf die Kreisläuferin der Gäste eingestellt hatte, die Bälle abfingen, in dem wir zunächst auf den Ball gingen, lief unser Spiel über die erste und zweite Welle. Auch hier brauchte das Team eine Anlaufzeit, um ruhiger und konzentrierter ihre Angriffe vorzutragen. Auch die Auslösehandlungen klappten und am Ende war der Sieg auch in der Höhe verdient! Mir hat gut gefallen, dass sich wieder alle Spielerinnen in die Torschützenlisten eingetragen haben. Aus der geschlossenen Mannschaftsleistung möchte ich unsere Linkshänderin Luna Lamberty hervorheben, die im rechten Rückraum für viel Torgefahr sorgte. Ich erwarte von meinen Spielerinnen, dass sie mindestens zwei Positionen gleichwertig ausfüllen können“, resümierte MJC Coach Ralf Martin.

 

Martin – Hoffmann (9), Bingen (1), Sartor (8), Lamberty (9), Cartus (2), Oberbillig (3), Wintersinger (6)

 

TV Rheingönnheim – HSG Wittlich 26:29 (13:16)

 

Verdienter Sieg der Wittlicher Mädels nach kämpferisch starker Leistung! Beim Spiel in Rheingönheim hatte sich die HSG Wittlich einiges vorgenommen. „Wiedergutmachung für die schwache Heimvorstellung am vergangenen Wochenende gegen die MJC Trier war angesagt“, verriet Witttlichs Trainer Olaf Gierenz.

 

In der Anfangsphase gelang dies eindrucksvoll. "Mit unserer sehr beweglichen Abwehr kamen die Gastgeberinnen nicht zurecht. Immer zwangen wir die gegnerischen Spielerinnen zu Fehlern und kamen zu einfachen Ballgewinnen. Im Angriff agierten wir insbesondere im Rückraum sehr beweglich und kamen vor allem über die rechte Angriffsseite zu sehenswerten Treffern. So lagen wir nach 8 gespielten Minuten bereits mit 7:3 in Führung,“ freute sich der HSG Coach.  In der Folge schlichen sich in der Abwehr der HSG Wittlich einige Unkonzentriertheiten ein. Dem druckvollen Angriffsspiel der Wittlicher Mädchen hatte Rheingönheim bis zum 10:15 in der 20. Minute nur wenig entgegenzusetzen. "In den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit leisteten wir uns ohne Not zu viele Fehler im Angriff und bauten so die Gastgeberinnen unnötig wieder auf." So konnten die Mädchen aus Ludwigshafen auf 3 Tore verkürzen und kamen auch entsprechend motiviert aus der Pause.

 

Beim 22:22 in der 33. Minute schien das Spiel zu kippen. Erst in den letzten Minuten sicherte sich die HSG Wittlich durch drei Treffer in Folge einen letztlich verdienten Auswärtssieg!

 

"Nach dem Ausgleich von Rheingönheim entwickelte sich ein, von vielen Emotionen und intensivem Kampf geprägtes Spiel. Im Angriff fehlte der Mut und auch der Spielwitz der ersten Halbzeit. Zudem vergaben wir zahlreiche freie Torwürfe. Merle Kloep setzte sich aber immer wieder gekonnt durch und sicherte letztlich mit ihren 8 Treffern in der zweiten Halbzeit den Sieg“, lobte Gierenz.

 

Stroh – Keidel (2), Teusch (7/3), Ensch (2), Kalteis (2), Schoppe (2), Zens (2), Rogowski, Hohns, Kloep (12)

 

Vorberichte

 

RPS männliche A-Jugend

SG Illtal/Dudenhofen – JSG Trier/Igel/Schweich (Sonntag, 15 Uhr)

 

Ausgangslage: Die JSG von der Mosel steht vor dem nächsten, extrem schwierigen Spiel. Nachdem der verlustpunktfreie Tabellenführer souverän beide Punkte aus Schweich entführte geht es nun zum Auswärtsspiel beim ärgsten Verfolger aus dem Saarland. Im Hinspiel bewiesen die Saarländer, dass sie enorm offensivstark sind, zeigten gleichzeitig jedoch auch eine gewisse defensive Anfälligkeit. Dennoch ist die Favoritenrolle vom Papier her eindeutig verteilt.

 

Personal: Die Personalsituation bei der JSG ist schwierig. Neben Torhüter Julius Fuchs fällt auch Rückraumspieler Leonard Helbrecht mit einem Sehnenriss im Daumen längerfristig aus. Zudem plagt sich Sören Reifferscheidt immer noch mit einer Erkrankung herum und ist fraglich für das Wochenende. Max Mohr wird sicher fehlen. Immerhin kann Julius Collet aus der B-Jugend eingeplant werden.

 

Prognose: "Das wird ein sehr schweres Spiel, da es bei einem solchen Gegner durchaus sein kann, dass man früh hoch in Rückstand gerät. Die Motivation dann hoch zu halten und entschlossen weiterzuspielen sind Dinge, die in dieser Trainingswoche thematisiert werden. Wir wollen uns im Saarland so teuer wie möglich verkaufen, um zu zeigen, dass wir auch den großen Gegnern der Liga durchaus alles abverlangen können. Dazu wird eine beweglichere Offensivarbeit vonnöten sein, gleichzeitig aber brauchen unsere Torhüter in der Abwehr auch die ganze Unterstützung, um eine Top-Leistung abrufen zu können", so Trainer Henri Herz.

 

RPS männliche B-Jugend

JSG Hunsrück – HSG Dudenhofen/Schifferstadt (Sonntag 16.30 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Ausgeglichen verläuft die bisherige Saison, zumindest was die Teams ab Platz vier betrifft. Realistisch scheint der vierte Tabellenplatz für das Team von Trainer Igor Domaschenko drin zu sein, doch dafür müsste die JSG jetzt das Heimspiel gegen den Tabellenfünften aus der Pfalz gewinne. Damit steigen die Chancen, sich im oberen Tabellenfeld festsetzen zu können. Mit 28:29 entführten die Hunsrücker im Hinspiel beide Punkte und dürften auch jetzt bis in die Schlussminuten in ihrer Konzentration gefordert sein.

 

Personal: Jannis Roschel hat derzeit noch nicht seine Topform und Joshua Faust plagt sich weiter mit seiner Rückenverletzung.

 

Prognose: „Zuhause gewann die HSG zuletzt gegen die starken Bretzenheimer Jungs mit 6 Treffern Unterschied. Allein das zeigt, was da auf uns am Sonntag zukommt. Wir stehen jetzt in der heißen Phase der Spielzeit und können uns mit einem Sieg weiter tabellenmäßig verbessern. Dafür aber müssen wir die Leistung aus der Hinrunde wiederholen. Die Jungs haben Charakter und würden in der Tabelle weitaus besser dastehen, wenn unsere Leistungsträger Jannis Roschel und Joshua Faust gesund geblieben wären. Körperlich haben die Gäste Vorteile, doch das können wir aufgrund der technisch und taktisch besseren Ausbildung wettmachen. Mit der offensiven Deckung hatten wir den gefährlichen Rückraum der Gäste im Hinspiel im Griff. Sind alle dabei, gehe ich von einem Sieg meiner Mannschaft aus“, glaubt Domaschenko.

 

RPS männliche C-Jugend

TSG Haßloch – JSG Hunsrück (Samstag, 14 Uhr)

 

Ausgangslage: Nächsten Samstag reist die männliche C-Jugend der JSG Hunsrück zum Tabellennachbarn, der TSG Haßloch. Das Heimspiel vor vier Monaten hat man mit 20:21 denkbar knapp verloren. Damals tat man sich gegen einen starken Gegner sehr schwer. Besonders im Positionsangriff gegen Ende des Spieles lief bei uns nichts mehr zusammen.

 

Personal: Es bleibt abzuwarten, wer auflaufen wird.

 

Prognose: „Sollte eine ähnliche Leistung wie im Hinspiel erbracht werden, dann ist auch gegen die TSG Haßloch ein Sieg im Bereich des Möglichen. Die Leistung vom letzten Wochenende gibt hierzu Hoffnung. An diese müssen wir anknüpfen, dann haben wir eine realistische Chance. In den letzten Wochen sehe ich die positive Entwicklung der Spieler, dazu kommt das immer besser werdende Zusammenspiel im Verband. Ich gehe von einem engen Spiel mit dem hoffentlich besseren Ende für uns aus“, hofft JSG Trainer Florin Nicolae. „Die TSG Haßloch wird zu Hause alles geben, um die Punkte einzufahren“, ahnt Co-Trainer Hans-Georg Denzer.

 

RPS weibliche A-Jugend

DJK/MJC Trier – SG Bretzenheim (Samstag, 11.15 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Der Tabellenführer aus Bretzenheim gibt zu ungewohnter Stunde seine Visitenkarten in der Wolfsberghalle ab. Bereits am Samstagmorgen trifft das Team des Trainergespanns Esther Mohr/Megane Vallet auf den Meisterschaftsanwärter, gegen die man im Hinspiel knapp an der Überraschung vorbeischrammte und denkbar knapp unterlag. Jetzt soll die Revanche her. „Die haben noch keinen Punktverlust und ich hätte Spaß daran, ihnen die erste Niederlage beibringen zu können. Doch dafür muss die Leistung wie im Hinspiel stimmen“, weiß Trainerin Esther Hermann.

 

Personal: Ob Lea Cartus, die insbesondere für die Abwehr der Triererinnen immens wichtig ist, spielen wird, entscheidet die Spielerin selbst. Am Montag steht ihre Abiprüfung an! Nele Greinert war Anfang der Woche krank, doch ihrem Einsatz sieht das Trainerteam ebenso optimistisch entgegen wie dem Einsatz von Torfrau Alexa Chorus.

 

Prognose: „Es ist wichtig, eine Topleistung auf die Platte zu bringen um unser Vorhaben umzusetzen. Bretzenheim hatte um eine Spielverlegung gebeten, deshalb die frühe Uhrzeit und man darf gespannt sein, wer ausgeschlafener in die Begegnung gehen wird. Wir müssen wie im Hinspiel eine kompakte 6:0 Deckung stellen, die guten Rückraumspielerinnen der Gäste in den Griff bekommen und selbst zu schellen Gegenstößen durch Alicia Natter kommen. Im Angriff dürfen wir uns kaum Fehler leisten, denn alle Fehler bestrafen die Gäste mit ihrem starken Gegenstoßspiel. Unser Abschlussverhalten muss gegen die starke Bretzenheimer Torfrau genauso gut sein wie im Hinspiel“, fordert Hermann.

 

RPS weibliche C-Jugend

DJK/MJC Trier – HSV Sobernheim (Samstag, 15 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Setzen die kleinen Miezen ihre Siegesserie fort? Gegen den bisher punktlosen Tabellenletzten aus Sobernheim stehen die Zeichen für das Team von Trainer Ralf Martin. Dank einer starken Mannschaftsleistung entschieden die Triererinnen das Derby gegen Wittlich überraschend klar und gelten als klarer Favorit im Heimspiel gegen die Hunsrücker. „Am Sonntag treffen wir auf den HSV Sobernheim. Die Mannschaft aus Sobernheim ist im Moment Tabellenletzter, was aber nicht heißt, dass wir die Begegnung auf die leichte Schulter nehmen. Im Gegenteil, ich erwarte von meiner Mannschaft die gleiche Einstellung und Bereitschaft wie in den letzten Spielen, ohne den Gegner zu unterschätzen“, erklärt Martin

 

Personal:  Alle Spielerinnen sind fit.

 

Prognose: „Den Lauf der letzten Spiele wollen wir natürlich auch am Samstag gegen Sobernheim fortsetzen. Unser Hauptaugenmerk wird wie in den letzten Wochen wieder auf der Abwehr liegen. Wenn wir hinten gutstehen und in erster Linie auf den Ball gehen, können wir durch Ballgewinne unsere erste und zweite Welle laufen. Das haben die Mädels in letzter Zeit hervorragend gemacht. Durch die gute Abwehrarbeit bekommen wir im Angriff die Sicherheit, die uns im Moment auszeichnet. Wir werden auch gegen Sobernheim versuchen, durch schnelles und variables Spiel den Gegner unter Druck zu setzen. Wir müssen spielerisch gegen Sobernheim da weitermachen, wo wir gegen Wittlich aufgehört haben. Einzig die Chancenverwertung gilt es etwas zu verbessern. Sollten wir uns, wie in den letzten Wochen geschehen, als Einheit präsentieren und jede Spielerin konzentriert die Vorgaben umsetzt, bin ich guter Dinge, diese Partie auch zu gewinnen“, so der MJC Coach.

 

TV Rheingönnheim – HSG Wittlich (Samstag, 17.45 Uhr)

 

Ausgangslage: Der Tabellenvierte Wittlich reist am Samstag zum Tabellensiebten der Liga! Die Mannschaft von Trainer Olaf Gierenz möchte sich für die schwache Vorstellung am vergangenen Wochenende im Lokalderby gegen die MJC jetzt schadlos halten. Dabei kann die Mannschaft sicher aus der Erinnerung aus dem Hinspiel zehren, dort setzte man mit einem klaren 32:20 Erfolg ein Ausrufezeichen! „Die letzten Ergebnisse von Rheingönheim lassen aufhorchen. Auf die knappe Niederlage in Marpingen folgte ein Sieg in Friesenheim. Wir dagegen haben die deutliche Niederlage gegen die MJC Trier zu verdauen“, sagt HSG Coach Olaf Gierenz. 

Personal: „Aktuell sind einige Spielerinnen angeschlagen. Ich hoffe, dass bis zum Wochenende alle Spielerinnen fit sind. Zudem findet am Samstag kein Auswahltraining statt, so dass die Spielerinnen ausgeruht zum Spiel nach Ludwigshafen reisen können“, freut sich Gierenz.

Prognose: "Mit Linda Götz, die im Durchschnitt mehr als 10 Tore pro Spiel erzielt, verfügen die Gastgeberinnen über die herausragende Spielerin. Ihre Kreise gilt es einzuengen. In der Abwehr müssen wir uns gegenüber den letzten Spielen deutlich steigern. Zu viele individuelle Fehler und mangelnde Konzentration führten zu einfachen Gegentoren. Ballgewinne waren kaum zu verzeichnen. Zudem schalteten wir viel zu langsam von Abwehr auf Angriff um. Hier erwarte ich eine deutliche Steigerung. Es wird ein schweres Spiel mit offenem Ausgang“, ahnt der Wittlicher Trainer.

 

 

 

Spieltag 27./28. Januar 2018

Berichte

 

RPS Oberliga männliche A-Jugend

JSG Trier/Igel/Schweich - HSG Dudenhofen/Schifferstadt 18:32 (7:18)

 

Der Tabellenführer aus der Pfalz wurde seiner Favoritenrolle ab Mitte der zweiten Halbzeit gerecht und entführt beide Punkte von der Mosel. Dabei traten die Gastgeber deutlich ersatzgeschwächt an, nachdem Sören Reifferscheidt wegen Erkrankung passen musste und auch Leonard Helbrecht ausfiel, bei ihm wird ein Sehnenriss im Daumen der Wurfhand vermutet. Zudem war Julius Collet bei der B-Jugend aktiv.

 

Doch diese geschwächte Besetzung darf als Entschuldigung für den zweiten Teil der ersten Hälfte gelten, als die Gäste von 6:10 auf 7:18 davonzogen und das Spiel bereits zur Halbzeit entschieden. Bis zum Stand von 6:10 war die fehlende Bewegung in der Offensive gegen die 3-2-1-Deckung der Pfälzer bereits offensichtlich, doch anschließend stellte auch die Abwehr komplett die Arbeit ein und ließ Till Monzel im Tor komplett im Stich.

 

Zur Halbzeit wählte das Trainerteam so auch deutliche Worte und appellierte an die Ehre, dieses Spiel vernünftige zu Ende zu bringen und mit vernünftigem Einsatz zu agieren. Die Mannschaft wachte nach dieser Ansprache auf und zeigte endlich die Aggressivität, die gegen einen so eingespielten und selbstbewussten Gegner nötig ist. Auch Josh Dittrich im Tor erhielt jetzt die nötige Unterstützung und konnte sich in einigen Situationen auszeichnen. Lediglich das Zusammenspiel mit dem Kreisläufer bekamen die Hausherren über 60 Minuten nicht in den Griff.

 

"Nachdem wir in der ersten Halbzeit erschreckend leblos gespielt haben, war gerade zu Beginn der zweiten Hälfte eine deutliche Steigerung erkennbar, als wir auf 7 Tore verkürzen konnten. Doch auch danach spielten die Gäste ihren Stiefel runter und man muss neidlos anerkennen, dass sie absolut verdient gewonnen haben. Gegen die breite Bank der Pfälzer, die Wechsel ohne Qualitätsverlust möglich machten, hatten wir nicht genug Alternativen und waren in allen Belangen chancenlos. Zudem zeigte der Torhüter der Gäste eine sehr starke Leistung und hielt viele freie Bälle vom Kreis", fasste Trainer Henri Herz das Spiel zusammen.

 

Monzel, Dittrich - N.Collet (11/6), L.Fuchs, Wagner, Frombach (3), Farsch, Kolling, Rosch (1), Schankweiler (1), Mohr, Schmitt, Bode (2).

 

RPS Oberliga männliche B-Jugend

JSG Hunsrück – HSG Eckbachtal 25:25 (10:13)

 

Nach dem Hinspiel Erfolg hatte sich die Mannschaft im Rückspiel ein ähnliches Ergebnis gewünscht. Das es letztlich nur zu einem Remis reichte, lag an der mangelnden Chancenverwertung und dem starken Rückraumlinken der Gäste Nisse Nehrdich, der letztlich zusammen mit dem guten Torwart Tobias Fischer den Punktgewinn ihres Teams sicherten.

 

„Es war der erwartet starke Gegner, gegen den wir aber gut starteten. So führten wir bis zum 8:6 in der 13. Minute, nutzten dann unsere Chancen nicht, leisteten uns in der Phase einige technische Fehler und wurden dafür über 9:11 bis zur Pause 10:13 bestraft“, klagte JSG Coach Igor Domaschenko.

 

Konzentriert kamen die Gastgeber aus der Kabine, hatten ihre Abwehr auf eine 5 + 1 Formation umgestellt um damit den torgefährlichen Rückraumspieler der Gäste besser in den Griff zu bekommen. Vier Treffer in Folge bestätigten die taktische Maßnahme und so lag die JSG wieder beim 14:13 in Führung.

 

Beim 25:23 genau 70 Sekunden vor dem Ende deutete vieles auf den Hunsrücker Sieg hin. Nach der Auszeit der Gäste folgte der Siebenmetertreffer der Gäste zum 25:24, Domaschenko nahm jetzt die Auszeit 29 Sekunden vor dem Ende, doch seine Mannschaft musste mit dem Schlusspfiff den Ausgleich der Gäste hinnehmen.

 

„Das war ein Punktverlust! Die Mannschaft hätte den Sieg verdient gehabt, zumal Janis Roschel aufgrund seiner Verletzung die gewohnt starke Leistung nicht abrufen konnte und wir letztlich mit vier Siebenmetern am Gästekeeper scheiterten. Das Torhüterduell ging knapp an die Gäste,“ gestand Domaschenko.

 

Hoffmann und Luth – Bach (1), Roschel, Utz (5), Stelter (4/2), Schmidgal, Zürbes (2), Schmidt (7/1), Faust (5), Ihmer (1).

 

RPS-Oberliga männliche C-Jugend

 JSG Hunsrück – TSG Friesenheim 33:24 (17:12)

 

Unerwarteter Sieg für die Hunsrücker Jungs! Die Vorzeichen für dieses Spiel standen schlecht. Finn fällt für längere Zeit verletzt aus und Jason musste für diese Begegnung passen. Kurzerhand wurde Nils im Feld eingesetzt und machte seine Sache gut. „Unterschiedlicher können die gezeigten Leistungen der Jungs nicht sein. Das Team war im Gegensatz zur Vorwoche nicht wiederzuerkennen. Von Anpfiff an zeigte man der TSG Friesenheim, wer Herr im Hause ist", freute sich JSG Co Trainer Hans-Georg Denzer.

 

Die 1:0 Führung der Gäste sollte die einzige im ganzen Spiel bleiben. Bis zum Halbzeitstand von 15:12 entwickelte sich unter der guten Leitung des Schiedsrichter Wolfgang Mildenberger eine ausgeglichene, von beiden Seiten spielerisch gut geführte Partie. Hierbei rief der Gast aus Friesenheim nicht sein ganzes Potential ab. Nach dem Seitenwechsel bäumte sich die TSG nochmals auf. Trainer Metz stellte die eigene Abwehr offensiver und aggressiver ein. Doch Jona führte das Spiel gut und hatte immer eine Lösung parat. Geduldig wurde im Angriff gespielt und er setzte Moritz und Matteo gekonnt ein. Sie allein erzielten 20 Treffer.

 

"Auch Niklas war heute nicht wieder zu erkennen. Ein Hauptgrund für die doch recht deutliche Niederlage der TSG Friesenheim sind, die in der zweiten Spielhälfte gezeigten schwachen Abwehraktionen, bei denen auch die TSG-Keeper kaum eine Hand an den Ball bekamen. Anders bei der JSG: Mauro Neu konnte im zweiten Spielabschnitt einige entscheidende Würfe entschärfen", lobte Denzer.

 

Neu - Burger, Kessler (11), Fink (3), Ihmer (7), Radics, Pusceddu (9), Krömer (3), Echternacht.

 

RPS weibliche C-Jugend

HSG Wittlich – DJK/MJC Trier 19:31 (8:13)

 

Die Serie der kleinen Miezen hält! Das Team von Trainer Ralf Martin entführt beide Punkte aus Wittlich und gewinnt die Begegnung unerwartet deutlich! "Die MJC Trier setzte sich im Lokalderby auch in dieser Höhe verdient durch. In keiner Phase des Spiels hatten wir dem druckvolleren Spiel der Gäste etwas entgegen zu setzen. Durch ihr schnelles Umschalten von Abwehr auf Angriff nutzten die Trierer Mädchen unsere Schwächen im Rückzugsverhalten aus,“ klagte HSG Coach Olaf Gierenz.

 

Die Rahmenbedingungen waren bei den Gastgeberinnen denkbar schlecht: Cindy Battel fehlte wie erwartet. Kurzfristig fiel auch noch Sarah Rogowski nach dem Auswahltraining am Vormittag aus. Zudem trainierten drei weitere Spielerinnen am Vormittag zweieinhalb Stunden mit der Rheinlandauswahl.

 

„Die erste Halbzeit war von unserer Seite von zahlreichen technischen Fehlern und einem sehr statischen Angriffsspiel geprägt. Die Kreisläuferinnen und auch die Außenspielerinnen nutzten die freien Räume gegen die offensive Trierer Abwehr nicht, die Rückraumspielerinnen versuchten sich immer wieder in Einzelaktionen anstatt den Ball in der Bewegung anzunehmen. Beim 1:5 nach sieben Minuten nahm ich die Auszeit. Es folgte unsere stärkste Phase. Immerhin konnten wir zwischenzeitlich auf 7:9 verkürzen. Es gelang aber weiterhin zu selten zum Torabschluss zu kommen. So kamen wir in der ersten Halbzeit lediglich zu 11 Torwürfen und erzielten hierbei immerhin nach 8 Treffer“, fand der HSG Coach.

 

Nach der Pause sorgte die MJC Trier mit drei schnellen Treffern schnell für klare Verhältnisse. „Wir versuchten es weiterhin mit Einzelaktionen und ließen nach Fehlwürfen und Ballverlusten zu schnell die Köpfe hängen. Über Gegenstöße kamen die Gäste zu einem ungefährdeten Sieg. Lediglich Sophia Stroh im Tor stemmte sich der Niederlage entgegen und konnte sich wiederholt auszeichnen“, lobte Gierenz.

 

„Der Sieg ist auch in dieser Höhe verdient. Die Mädels spielen zwischenzeitlich guten Handball. Wir gewinnen ein Spiel über die Abwehr und das haben wir heute wieder gezeigt. In der Abwehr standen wir kompakt gegen die stärksten HSG Angreiferinnen Merle Kloep und Marie Teusch, schirmten den Kreis gut ab und versuchten, die erste Abwehraktion dem Ball gelten zu lassen. Alles was dann noch durch die Abwehr kam, hatte Jette im Tor weggefischt. Konzentriert haben wir über 50 Minuten das Tempo hochgehalten und das mit nur 7 Feldspielerinnen! Im Angriff haben wir alles das, was wir uns vorgenommen haben auch gezeigt, waren immer den Tick schneller als die Gastgeberinnen. Lena Hoffmann spielt im Angriff das, was ich mir von ihr wünsche, setzt ihre Mitspielerinnen immer wieder geschickt ein und so profitierten Luisa Sartor (11) und Mia Cartus (7) von ihren Aktionen. Miriam Wintersinger hält unsere Abwehr im Zentrum zusammen und setzte im Angriff Akzente vom Kreis. Es freut mich, die Entwicklung dieser Mannschaft zu sehen“, sagt der MJC Coach.

 

HSG: Stroh – Keidel (2), Teusch (6), Ensch, Schoppe, Zens (2), Vanzidler, Gierenz (2/1), Hohns (1), KLoep (5)

 

MJC: Martin – Hoffmann (4), Bingen (1/1), Sartor (11/2), Lamberty, Cartus (7), Oberbillig (5), Wintersinger (3)

 

 

Vorberichte

 

RPS Männliche A-Jugend

JSG Trier/Igel/Schweich – HSG Dudenhofen/Schifferstadt

(Sonntag, 13 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: Nach der unglücklichen, aber absolut vermeidbaren Niederlage in Kastellaun steht jetzt ein absoluter Kracher bevor. Die einzige durchweg siegreiche Mannschaft der A-Jugend-Oberliga gastiert am kommenden Sonntag in Schweich und geht selbstverständlich als haushoher Favorit in diese Partie. Im Hinspiel verschlief die JSG den Start ins Spiel total, beim 8:1 waren die Hausherren bereits auf und davon. Ab diesem Zeitpunkt gestalteten die Moselaner das Spiel zwar ausgeglichen, konnten sich aber auch aufgrund der starken, extrem offensiv interpretierten Abwehr der Pfälzer nicht mehr annähern.

 

Personal: Die JSG kann personell wohl aus dem Vollen schöpfen, lediglich Torhüter Julius Fuchs fällt weiterhin mit einem Bandscheibenvorfall aus. Zudem endet in dieser Woche die Belastung vieler Spieler durch die Abiturarbeiten, der Kopf sollte am Sonntag also frei sein.

 

Prognose: „Sicherlich wäre alles andere als ein Sieg der Gäste eine Überraschung, jedoch könnte sich genau das als Vorteil erweisen. Denn im Gegensatz zur Hinrunde, als man noch nichts über die Aussagekraft der anfänglichen Ergebnisse wusste, ist jetzt klar, dass die Topmannschaft der Liga in Schweich vorspielt. Wir werden versuchen, die enorm offensive und stabile Abwehr der Pfälzer vor Probleme zu stellen, indem wir uns viel ohne Ball Bewegung und Übergange an den Kreis vollziehen. Insbesondere auf die Kreisläufer kommt ein anspruchsvolles Spiel zu, viele Bewegungen im Raum und Doppelpässe werden nötig sein, um die Defensive der Gegner ins Wanken zu bringen. Lange, spielerisch vorgetragene Angriffe und gute Abschlüsse werden außerdem auch hilfreich dabei sein, das brutale Umschaltspiel der Dudenhofener zu unterbinden. Ich hoffe, die Jungs zeigen einfach ein gutes Spiel und Lust auf diese Herausforderung", fasst Trainer Henri Herz die Ziele fürs Wochenende zusammen“, sagt Trainer Henri Herz.

 

RPS männliche B-Jugend

JSG Hunsrück – HSG Eckbachtal (Sonntag, 13.30 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Für das Team von Trainer Igor Domaschenko zählt am Sonntagmittag nur ein Sieg! Mit der HSG Eckbachtal stellt sich der Tabellenletzte der Liga im Hunsrück vor, die sich aber noch lange nicht aufgegeben hat. Im Hinspiel entführte das Domaschenko Team mit 26:29 bereits beide Punkte! „Das Hinspiel war schon nicht einfach! Eckbachtal hat trotz seines Tabellenstandes gute Ergebnisse erzielt. Wir haben jetzt drei Niederlagen in Folge kassiert und müssen in den jetzt kommenden sechs Heimspiele endlich Punkte sammeln“, verlangt JSG Trainer Igor Domaschenko.

 

Personal: Bei den Hunsrückern sollte Jannis Roschel wieder für Torgefahr sorgen, er ist wieder im Kader. Dafür aber macht Joshua Faust dem HSG Trainer Kummer, er laboriert weiter an einer Rückenverletzung und wird wohl kaum auflaufen können.

 

Prognose: „Wir erwarten eine ausgeglichen besetzte Mannschaft, die von allen Positionen Torgefahr ausstrahlt. 50 Minuten müssen wir uns konzentrieren, vor allem am Anfang hellwach in die Begegnung gehen“, fordert Domaschenko.

 

RPS männliche C-Jugend

JSG Hunsrück – TSG Friesenheim (Samstag, 17.30 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: „Wir brauchen bei diesem schweren Heimspiel, gegen einen körperlich robusten Gegner, alle Fan-Unterstützung“, bittet JSG Co-Trainer Hans Georg Denzer.

 

Personal: Dominik Venrath hat aus persönlichen Gründen mit dem Handball spielen aufgehört. „Wir versuchen, den Kader durch unsere C 2 aufzustocken. Ansonsten sind alle Spieler dabei“, sagt Denzer.

 

Prognose: „Nach den zwei deutlichen Niederlagen in den letzten Wochen, heißt es die Ärmel hoch zu krempeln und wieder neu anzugreifen. Am letzten Wochenende haben die Jungs in der ersten Halbzeit so gespielt, wie ich mir das vorstelle,“ so Trainer Florin Nicolae. Letztendlich fehlt es immer noch an Kraft und Ausdauer. Die Last muss noch mehr auf das ganze Team verteilt werden. „Wir brauchen eine kompakte und aggressive Abwehr, mit einem guten Tormann dahinter. Im Angriff werden wir solange Stoßen bis sich die Chance zum sicheren Abschluss bietet. Über allem steht die Mannschaftsleistung. Wir wollen die TSG Friesenheim solange wie möglich ärgern“, verspricht Denzer.

 

RPS weibliche C-Jugend

HSG Wittlich – DJK/MJC Trier (Samstag, 16.30 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Lokalderby in Wittlich! Das Team von Trainer Olaf Gierenz erwartet die Mannschaft von Trainer Ralf Martin. Am Samstag kommt es zum Derby in Wittlich. "Meinem Team fehlt weiterhin die Spielpraxis. Die unerwartete und sehr kurzfristige Spielabsage von Friesenheim am vergangenen Wochenende kam uns sehr ungelegen, zumal wir erstmals den gesamten Kader zur Verfügung gehabt hätten,“ hofft HSG Coach Olaf Gierenz. „Gegen die Mannschaft von Olaf Gierenz konnten wir uns im Hinspiel durchsetzen. Wittlich hat bisher keines seiner Heimspiele verloren, wir haben unsere letzten vier Spiele alle gewinnen können“, warnt MJC Trainer Ralf Martin

 

Personal: Cindy Battel wird wahrscheinlich auf Wittlicher Seite verletzungsbedingt ausfallen. Die Spieler aus dem jüngeren Jahrgang der Wittlicherinnen haben vormittags noch Auswahltraining und werden sicherlich die ein oder andere Pause im Laufe des Spiels benötigen.  „Stand heute sind alle Spielerinnen gesund und fit“, verrät Martin.

 

 Prognose: "In diesem Spiel gibt es keinen Favoriten. Beide Mannschaften kennen sich seit Jahren und werden sicher mit dem nötigen Respekt und auch einer gewissen Nervosität ins Spiel gehen. Ich erwarte ein hochklassiges Jugendhandballspiel, das wahrscheinlich erst in der Schlussphase entschieden wird. Für uns geht es vor allem darum, die Zahl der technischen Fehler zu minimieren und unsere meist zahlreichen Torchancen zu verwerten“, fordert der Wittlicher Coach.  

 

Mit der HSG Wittlich treffen wir auf alte Bekannte, gegen die wir seit der E-Jgd spielen. Mit Marie Teusch und Merle Kloep verfügt der Gegner über zwei starke Einzelspielerinnen, um die sich im Wittlicher Spiel alles dreht. Gelingt es uns, die Kreise der beiden einzuengen, steigen unsere Chancen auf ein gutes Ergebnis. Das heißt aber nicht, dass wir die anderen Spielerinnen aus den Augen verlieren werden. Unsere Konzentration gilt der gesamten Wittlicher Mannschaft. Für uns geht es darum, an die geschlossenen Mannschaftsleistungen der letzten Spiele anzuknüpfen und die Verantwortung wieder auf mehrere Schultern zu verteilen. Oberstes Gebot ist wieder eine starke Abwehrleistung mit unserem schnellen Umschaltspiel. Im Angriff wollen wir versuchen die richtigen Entscheidungen zu treffen und die Chancen, die sich dann ergeben, sicher zu verwandeln. Wenn wir an die Leistung aus dem Friesenheimer Spiel anknüpfen, können wir ein gutes Spiel abliefern. Ob es auch am Ende für einen Sieg reicht, entscheidet auch die Tagesform der beiden Mannschaften. Ich hoffe natürlich, dass sich die sportliche Entwicklung meiner Mannschaft auch in Wittlich fortsetzt“, so der Trierer Trainer.

 

 

 

Spieltag 20./21. Januar 2018

Berichte

 

RPS männliche A-Jugend

HSG Kastellaun/Simmern – JSG Trier/Igel/Schweich 23:20 (9:12)

 

Eine unglückliche, aber vermeidbare Niederlage musste die JSG einstecken. Im Hunsrück unterlag das Team nach einer starken ersten Halbzeit am Ende knapp den Gastgebern. Nach ausgeglichener Anfangsphase gelang den Gästen die 4:6 Führung, die aber beim 9:9 in der 24. Minute egalisiert war. Drei Treffer in Folge sicherten dem von Bene Deutsch betreuten Team die Halbzeitführung zum 9:12.

 

„Eine starke erste Halbzeit in der die Offensive gut gearbeitet hatte. Zur Pause hatten wir dennoch zu wenig Treffer erzielt“, meinte Deutsch.

 

Wesentlich stärker kamen die Hunsrücker aus der Kabine, legten vier Treffer in Folge vor und waren beim 13:12 in der 36. Minute wieder in Führung. „Die ersten Minuten haben wir verpennt, unglückliche Entscheidung getroffen und dann von den Schiedsrichtern benachteiligt worden. Doch das war nicht spielentscheidend“, meinte Deutsch. Nach dem 18:18 sorgte die HSG mit vier Treffern in Folge für die Entscheidung.

 

Dittrich – B. Collet (5/1), Wagner, Frombach (6), Helbrecht (2), Reifferscheidt (2), Farsch (2), Rosch, Schankweiler (1), Mohr, J. Collet, Schmitt (2), Bode

 

RPS männliche B-Jugend

TSG Mainz-Bretzenheim – JSG Hunsrück 28:16 (15:6)

 

„Wir sind trotz der schlechten Wetterlage gefahren, wären aber besser zuhause geblieben“, fand SG Trainer Igor Domaschenko. Denn eine so deutliche Niederlage hatte JSG Trainer Igor Domaschenko nicht erwartet! Seine Mannschaft, die ohne Jannis Roschel antreten musste und bei der Joshua Faust aufgrund seiner Rückenprobleme nur kurz spielte, verschlief den Start in die Begegnung, lag 4:0 in der 6. Minute zurück und so legte der JSG Coach die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch, nahm die Auszeit. Doch es wollte nicht besser werden: über 9:5 setzen sich die Gastgeber auf 14:5 spielentscheidend in der 24. Minute ab.

 

Nach dem Wechsel blieb die Begegnung zunächst ausgeglichen bis 25:15 in der 46. Minute, die SG hatte zuzusetzen und kam am Ende zum unerwartet klaren Erfolg.

 

„Das Spiel war zur Halbzeit entschieden. Wir hatten eine katastophale Trefferquote von 30 Prozent. Nach dem Wechsel spielten die Jungs konzentrierter, doch das Fehlen der beiden Haupttorschützen war nicht zu kompensieren. Die Mannschaft hat sich aber nicht aufgegeben und gekämpft. Letztlich waren wir aufgrund unserer Zeitstrafen 10 Minuten im Spiel in Unterzahl. Die Trefferquote konnten wir nach dem Wechsel verbessern. Bretzenheim wurde seiner Favoritenrolle gerecht“, resümierte der SG Coach.

 

Hofmann und Luth- Schmidt (1), Stelter (1), Faust (4), Utz (2), Zürbes (4), Schmidgal (1), Bach (2), Ihmer (1)

 

RPS-Oberliga männliche C-Jugend

SG TV Merchweiler/ASC Quierschied - JSG Hunsrück 21:9 (6:4)

 

Nächste Niederlage für die Hunsrücker Jungs. „Am Sonntag waren wir zu Gast bei der SG TV Merchweiler/ASC Quierschied. Engagiert wurde die erste Halbzeit absolviert. Wir trugen unsere Angriffe ohne Hektik vor. Die körperlich überlegene Gästeabwehr ließ aber vorerst kein Tor zu. In der siebten Minute gelang uns der Ausgleich zum 1:1. Das Spiel wogte hin und her, wir blieben ein ums andere Mal an der sehr beweglichen Abwehr des Gegners hängen. Die SG scheiterte Angriff um Angriff an dem an diesem Tag bärenstark haltenden Mauro Neu. Er war auch Garant für den Halbzeitstand von 6:4. Nah dem Wechsel mussten wir schnell dem Kräfteverschleiß Tribut zollen. Im Angriff leisteten wir uns zudem viele Abspielfehler. Die daraus resultierenden Konter des Gegners brachen uns das Genick und brachten uns auf die Verliererstraße. In den letzten Spielminuten vergaben wir noch einige klare Torchancen. Der Sieg des Gastgebers geht in dieser Höhe voll in Ordnung“, stellte HSC Co- Trainer Hans-Georg Denzer fest.  

        

Neu und Burger - Kessler (1), Fink, Ihmer (3), Radics (2), Pusceddu (2), Krömer, Albright (1), Echternacht, Göbel.

 

Vorschau

 

RPS Jugend

Männliche A

HSG Kastellaun/Simmern – JSG Trier/Igel/Schweich (Sonntag, 15 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit einem überraschenden Punktgewinn ist die JSG am vergangenen Samstag in die Rückrunde gestartet, der Kontrahent aus dem Hunsrück dagegen bestreitet erst mit diesem Spiel den Rückrundenauftakt. Es ist zugleich das einzige Rheinland-Derby der A-Jugend-Oberliga in diesem Jahr. Die Jungs von der Mosel haben sich die Revanche für die knappe Hinspielniederlage fest vorgenommen, um schon nach zwei Rückrundenspielen das Punktekonto im Vergleich zur Hinrunde zu verdoppeln. Zudem ist mit einem Sieg der vorübergehende Sprung bis auf Platz 9 möglich. Die Hunsrücker hingegen drohen mit einer Heimniederlage ans Tabellenende abzustürzen und wollen das mit Sicherheit mit allen Mitteln vemeiden.

 

Personal: Die JSG kann aus dem Vollen schöpfen, vermutlich wird sich die Kadernominierung auch ein wenig nach der Belastung einiger Jungs durch das schriftliche Abitur entscheiden.

 

Prognose: "Wir haben uns im Vergleich zu den ersten Spielen der Saison deutlich gesteigert und sind in der Liga angekommen. Wir wollen dem Gegner durch eine aggressive Abwehrleistung den Schneid abkaufen und offensiv endlich mal mehr ins Tempospiel kommen. Das betrifft die erste und zweite Welle sowie die schnelle Mitte, aber auch den Positionsangriff, in dem wir zuletzt zu statisch agierten. Wenn wir da mehr Geschwindigkeit bekommen, dann sind unsere Torschützen nur schwer zu halten. Das Ziel des Spiels ist ganz klar der Sieg und die Revanche für das Hinspiel", so Trainer Henri Herz.

 

 Männliche B

SG Bretzenheim – JSG Hunsrück (Samstag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: JSG Trainer Igor Domaschenko beobachtete die Gäste bei ihrem Sieg gegen Budenheim und den kommenden Gegner als Konkurrent im Kampf um den dritten Tabellenplatz. Das Hinspiel wurde auf Wunsch der Bretzenheimer von der JSG verlegt und so kommt es jetzt in der Rückrunde zum ersten Aufeinandertreffen der beiden Teams.

 

Personal: Aus schulischen Gründen fehlt weiterhin Janis Roschel.

 

Prognose: „Besonderes Augenmerk werden wir auf den torgefährlichen linken Rückraumspieler der Gastgeber legen, der immer viele Treffer erzielt. Daneben verfügt die SG über einen kräftigen Kreisläufer, den wir in den Griff bekommen müssen und dabei vor allem die Anspiele an ihn verhindern. Hinter der Abwehr verfügt der Gastgeber über starke Torhüter! Es wird ein schweres Spiel für uns, dass uns die gesamte Konzentration abverlangt. Die Abwehr muss kompakt stehen und wir dürfen uns nur wenige technische Fehler leisten. Auf jeden Fall bereiten wir auf dieses Spiel mit Harz vor“, verrät der SG Coach.

 

Männliche C

SG Merchweiler-Quierschied – JSG Hunsrück (Sonntag, 14.15 Uhr)

 

Ausgangslage: „In Merchweiler beim Tabellendritten wartet keine leichte Aufgabe auf uns. Nach der Packung vom letzten Wochenende, ist Aufbauarbeit angesagt. Im Hinspiel vor heimischen Publikum haben wir die Partie lange offen gestalten können und sind erst Ende der zweiten Spielhälfte auf die Verliererstraße geraten“, sagt HSG Co-Trainer Hans-Geordg Denzer

 

Personal: Die JSG hofft auf Bestbesetzung.

 

Prognose: Die SG TV Merchweiler/Quierschied spielt eine gute Rolle in der RPS-Oberliga. Das Team spielt einen technisch sehenswerten Handball. Zudem verfügt sie über die nötige Härte in der Abwehr. „Leider können wir in dieser Woche nur einmal trainieren, da uns keine Halle zur Verfügung steht. Hoffentlich reicht dies aus um die Niederlage gegen Hochdorf aus den Köpfen der Spieler zu bekommen. Trainer Florin Nicolae spielt am Sonntag selbst und wird auch bei dieser Auswärtsbegegnung nicht auf der Bank sitzen“, verrät Denzer.

 

Weibliche C

HSG Wittlich – TSG Friesenheim (Sonntag, 16 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Die HSG Wittlich möchte gegen den Tabellennachbarn aus Friesenheim die makellose Heimbilanz ausbauen. Im Hinspiel unterlag die HSG Wittlich allerdings nach ausgeglichener erster Halbzeit sehr deutlich.

 

Personal: Nach aktuellem Stand wird der gesamte Kader zur Verfügung stehen.

 

Prognose: „Im Hinspiel hatten wir dem schnellen Umschaltspiel der TSG Friesenheim nur wenig entgegenzusetzen. Ich kann mich noch gut erinnern. Friesenheim bestrafte in der zweiten Halbzeit jeden Fehler von uns mit einem Gegenstoß. Hier gilt es am Sonntag anzusetzen. Insbesondere die Spielerinnen auf den Außenpositionen und auch die Kreisläuferinnen müssen sich noch mehr bewegen und unsere starken Rückraumspielerinnen entlasten. Bei konsequenter Chancenverwertung sollten wir auch das fünfte Heimspiel siegreich gestalten“, glaubt HSG Trainer Olaf Gierenz.

 

 

 

Spieltag 13./14. Januar 2018

Berichte

 

RPS männliche A-Jugend

JSG Trier/Igel/Schweich - JSG Dansenberg 28:28 (12:15)

 

Erstes Rückrundenspiel, erster Punkt! Mit einer kleinen Überraschung ist die JSG in das Jahr 2018 gestartet, hätte sogar mit ein wenig mehr Ruhe beide Punkte zuhause behalten können.  Personell konnte das Trainerteam aus dem Vollen schöpfen und wollte gegen den etwas kleineren Kader der Gegner das Tempo hochhalten. So gelang endlich einmal ein guter Start ins Spiel und eine schnelle 2:0 Führung, allerdings folgte der typische Einbruch im Anschluss. Über 2:2 und 3:4 setzten sich die Gäste aus der Pfalz auf 5:8 und sogar 6:11 ab.

 

Doch die Hausherren steckten nicht auf, konnten auf 10:12 und 12:13 verkürzen, um dann aber in der letzten Minute der ersten Halbzeit noch zwei Gegenstoßtore zu schlucken. So ging es mit einem 12:15 in die Kabinen, das vor allem dem ein oder anderen Abspielfehler in der Offensive geschuldet war. Zudem kamen beide Torhüter nicht über eine ordentliche Leistung hinaus. In der Halbzeit war das Hauptthema der etwas statische Angriff, zu oft wurden Bälle im Stand angenommen um erst danach Tempo aufzunehmen. Mit mehr Geschwindigkeit und Zug zum Tor wollte man die recht langsame Abwehr der Pfälzer in Bewegung bringen.

 

Der Start in die zweite Halbzeit verlief ausgeglichen und bis zum 17:20 pendelte der Abstand immer bei zwei bis drei Toren. Doch ab der 40.Minute sollte sich die physische Überlegenheit der Gastgeber auszahlen und man kam Tor um Tor heran. Bei 20;20 war der erste Gleichstand hergestellt, ebenso wieder bei 23:23. In der 49.Minute gelang dem auffälligsten Angreifer Leonard Helbrecht die erste Führung seit dem 2:0. Doch richtig absetzen konnte sich keine der beiden Mannschaften und so war es Tim Wagner, der in der 58.Minute das 28:27 markierte. Doch im Gegenzug handelte sich Sören Reifferscheidt eine Zeitstrafe ein und die Gäste glichen zum 28:28 aus. Obwohl Josh Dittrich in den letzten zwei Minuten noch sehr wichtige Paraden zeigte, vermochte es der Angriff leider nicht den alles entscheidenden Treffer zu erzielen, auch Leonard Helbrecht scheiterte mit dem letzten Wurf in der Schlusssekunde.

 

"Im Vergleich zum Hinspiel war das eine riesige Steigerung, sowohl defensiv als auch offensiv. Insbesondere die Gefährlichkeit aus dem Rückraum war da, zudem das konsequente Rückzugsverhalten gegen die starke erste und zweite Welle der Dansenberger. Im Endeffekt hätten wir sogar beide Punkt haben können und wohl auch müssen, doch mit dem Einsatz bin ich hochzufrieden. Das Spiel war ein gelungener Start in die Rückrunde, nächste Woche in Kastellaun wollen wir dann den Anschluss zum Mittelfeld herstellen", zog Trainer Henri Herz ein zufriedenes Fazit.

 

Dittrich, Monzel - N.Collet (4/1), L.Fuchs, Wagner (1), Frombach (7), Helbrecht (8), Reifferscheidt (3/1), Farsch (2), Rosch, Schankweiler (2), Mohr (1).

 

RPS Weibliche A-Jugend

TSG Friesenheim – DJK/MJC Trier 29:19 (16:8)

 

Das es eine schwere Aufgabe für die kleinen Miezen in Friesenheim werden würde, war den Verantwortlichen der Triererinnen klar. Ohne ihre drei Leistungsträgerinnen, die im RPS Oberligateam zeitgleich zum Einsatz kamen, standen die Zeichen nicht günstig. Dennoch zeigte sich MJC Trainerin Megane Vallet mit dem kämpferischen Einsatz ihrer Mädels zufrieden, beklagte aber letztlich die hohe Zahl der technischen Fehler. 15 Minuten lang hielten die Gäste dagegen und waren bis zum 7:5 auf Augenhöhe gegen den Favoriten.

 

Als Lena Weißhuhn dann umknickte und nicht mehr eingesetzt werden konnte, gingen die Alternativen im Rückraum aus, zumal auch Lena Kreuzkamp aufgrund ihrer Rückenprobleme angeschlagen war. So gab Vallet allen Spielerinnen ihre Spielanteile, musste Spielerinnen aber auch auf Positionen einsetzen, die für sie ungewohnt waren. Bis zur Pause war die Begegnung beim 16:8 entschieden, dann ging dem kleinen MJC Kader zusehends die Luft aus. Über 19:9 zogen die Gastgeberinnen dann dem ungefährdeten Sieg entgegen.

 

„Die Mädels haben das gegeben was möglich war. Nach dem Wechsel hatten wir aufgrund der fehlenden personellen Alternativen nichts mehr zuzusetzen. Die schnellen Friesenheimerinnen bestraften jeden Fehler mit ihrem guten Gegenstoßspiel. Bei uns waren gute Ansätze erkennbar und Alicia Natter zeigte ein starkes Spiel“, lobte Vallet.

 

Chorus – L. Weißhuhn (1), Helbrecht (2), Wiemer (1), Kreuzkamp, Baur (2), Stein (3), A. Weißhuhn (2/1), Natter (8), Blumann.

 

RPS männliche B-Jugend

JSG Hunsrück – TSG Friesenheim 25:32 (14:16)

 

Trotz der Niederlage war JSG Trainer Igor Domaschenko mit de Auftritt seiner Jungs zufrieden. Bedenkt man die Tatsache, dass mit Linkshänder Janis Roschel der torgefährlichste Angreifer der Hunsrücker aus schulischen Gründen fehlte und Joshua Faust immer wieder aufgrund einer Verletzung während des Spiels pausieren musste, fällt der Sieg der Gäste letztlich zu hoch aus.

 

Parallelen zum Hinspiel waren aber feststellbar: so hielten die Hunsrücker bis zur 32. Minute (16:19) mit, zollten dann aber der körperlichen Überlegenheit des Favoriten Tribut. Mit nur zwei Auswechselspielern fehlte den Gastgeber die Möglichkeit, den körperlichen Nachteil durch hohe Personalpräsenz zu kompensieren. Probleme bereitete dem Deckungsverband der Hunsrücker der Hüne der Gäste am Kreis. Mit seinen Zweimetern Körpergröße war er einfach nicht auszuschalten. Der Deckungsverband der Hunsrücker war gezwungen, gegen die gefährlichen Distanzwerfer der Gäste aus dem Rückraum offensiv zu agieren und so hatte der Friesenheimer Kreisläufer seine Freiräume. Zudem fiel JSG Rückraumspieler Joshua Faust immer wieder aufgrund seiner Rückenprobleme aus. Stand Faust nicht auf Feld, nutzte der Gast dies, um weiter davonzuziehen. Entschieden war die Begegnung beim 20:27 in der 41. Minute.

 

„Nach der langen Spielpause war das eine gute Leistung der Mannschaft, die wiedergesehen hat, dass sie über mehr als eine Halbzeit auch gegen Spitzenteams wie Friesenheim mithalten kann. Bei uns hat sich das Fehlen von Roschel auf der rechten Angriffsseite deutlich bemerkbar gemacht. Von dort haben wir wenig getroffen“, fand Domaschenko.

 

Hofmann  und Luth – Bach (3), Utz (3), Stelter (6/4), Schidgal, Zürbes (1), Schmidt (4), Faust (7), Ihmer (1)

 

RPS Weibliche C-Jugend

VTV Mundenheim – HSG Wittlich 32:32 (17:15)

 

In einem sehr schnellen und von beiden Seiten fair geführten Spiel trennten sich die starken Gastgeberinnen aus Mundenheim und die HSG Wittlich nach einer dramatischen Schlussphase leistungsgerecht 32:32. Nach ausgeglichenem Beginn hatte die HSG Wittlich Schwierigkeiten gegen die sehr bewegliche 4:2 Abwehr der Gastgeberinnen. Technische Fehler und unkonzentrierte Abschlüsse waren die Folge. Zudem kamen die Wittlicher Mädchen in der Abwehr häufig zu spät zu ihren Gegenspielerinnen. So stand es nach 17 Minuten bereits 14:10 für Mundenheim. Immerhin konnte die HSG Wittlich bis zur Pause noch auf 17:15 verkürzen.

 

Nach der Pause stabilisierte die HSG Wittlich ihre Abwehrleistung. Merle Kloep führte im Angriff klug Regie und Marie Teusch nutzte die Lücken in der gegnerischen Abwehr. Beim 19:19 konnte die HSG zum ersten Mal ausgleichen und in der Folge sogar mit drei Toren in Führung gehen. Durch leichte Ballverluste und Pech im Abschluss wurde das Spiel in der Schlussphase sehr hektisch. 30 Sekunden vor Spielschluss erzielte Anouk Hagedorn durch einen Gegenstoß die 32:31 Führung für Mundenheim.

 

Zwei Sekunden vor Spielschluss erzielte Marie Teusch durch einen Sprungwurf aus 11 Metern Entfernung den vielumjubelten und verdienten Ausgleichstreffer. "Trotz der langen Pause zeigten wir gegen die gegenüber dem Hinspiel deutlich verbesserten Gastgeberinnen eins unserer stärksten Saisonspiele. In den letzten Minuten fehlte auch bedingt durch unseren kleinen Kader die letzte Konzentration. Man muss aber auch bedenken, dass die Spielerinnen aus dem jüngeren Jahrgang vormittags noch ein Auswahltraining in Trier zu bestreiten hatten. Maria Kalteis und Lea Freudenreich aus der C2 fügten sich hervorragend in das Team ein und übernahmen auch selbst Verantwortung“, lobte HSG Trainer Olaf Gierenz.

 

Stroh – Keidel (3), Teusch (14/4), Battel (2), Reher, Schoppe (2), Zens (2), Freundenreich, Kalteis (3/1), Kloep (6).

 

TSG Friesenheim – DJK/MJC Trier 21:31 (14:18)

 

Die Mannschaft von Trainer Ralf Martin entführt nach starker Vorstellung beide Punkte aus Friesenheim! Die Mannschaft erwischte einen Traumstart und führte 1:6 in der 7. Minute, zwang so den Trainer der TSG zur ersten Auszeit. Die Gastgeberinnen fanden jetzt ins Spiel und kamen bis auf 7:9 in der 13. Minute heran. Die Begegnung schien beim 11:12 in der 18. Minute endgültig zu kippen, doch mit drei Treffern in Folge baute der Gast seinen Vorsprung wieder aus und ging mit einer verdienten 14:18 Führung in die Kabine. Den besseren Start hatten dann erneut die Triererinnen, die auf 18:24 in der 36. Minute davonzogen und erneut legte TSG Trainer Peter Knopf die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch und nahm die Auszeit. Doch das half eher den Gästen, die nun sogar auf 19:28 in der 44. Minute davonzogen, das Spiel war entschieden.

 

Durch diesen Sieg etabliert sich die MJC Mannschaft auf Platz 3 der Liga in der Spitzengruppe!

 

„Sicher haben wir uns Chancen in Friesenheim ausgerechnet, doch das wir hier mit 10 Toren Unterschied als Sieger aus der Halle geht, daran hat keiner geglaubt. Die Mädels waren von Beginn an hellwach, überzeugten spielerisch im Angriff und boten eine starke Abwehr mit einer guten Jette Martin im Tor, die 11 Bälle abwehrte. Wir haben immer eine Antwort auf das gewusst, was der Gegner uns abverlangte und kamen auch immer wieder zu leichten Toren über die erste und zweite Welle. Ich habe damit gerechnet, dass uns Friesenheim nach dem Wechsel mit seiner gut gefüllten Bank zusetzen würde, doch die wir haben weiter konsequent das umgesetzt was wir uns vorgenommen haben. Alle Spielerinnen haben sich in die Torschützenliste eintragen können. Aus einer mannschaftlichen Topleistung möchte ich Lena Oberbillig für ihre Torgefährlichkeit von Aussen hervorheben, dazu Lena Hoffmann, die gut Regie führte und Luana Bingen, die immer stärker wird und drei Tore erzielte. Einen solchen Sieg in Friesenheim erlebt man nicht alle Tage“, weiß Trainer Ralf Martin.

 

Martin – Hoffmann (5), Bingen (3), Sartor (6/1), Lamberty (6), Cartus (2), Oberbillig (5), Wintersinger (4).

 

RPS männliche C-Jugend

TV Hochdorf – JSG Hunsrück 32:11 (11:5)

 

Diese Packung hatte sich die JSG Hunsrück nicht vorstellen können. In Hochdorf kam das Team mit 32:11 unter die Räder. 10 Minuten hielten die Hunsrücker dagegen, dann gab es für die Hochdörfer kein Halten mehr. Vom 4:3 zogen die Gastgeber bis hur Pause auf 11:5 davon. "Unser Spiel war im ersten Spielabschnitt noch in Ordnung" so Betreuer Manuel Schell. Im zweiten Spielabschnitt bestimmten dann aber unsere zahlreichen technischen Fehler im Angriff, dass komplette Spielgeschehen. Ein Konter nach dem anderen rollte auf unser Tor. Der TV Hochdorf war in allen Belangen besser und hat in dieser Höhe verdient gewonnen. Wir haben einen schwarzen Tag erwischt. Die Hausherren haben uns gezeigt, dass wir noch viel zu lernen haben.Nach dem Wechsel ging so gut wie nichts mehr bei den Gästen, die den Favoriten vom 16:8 in der 37. Minute auf 25:8 in der.44. Minute ziehen lassen. Der 9:0 Lauf des Gastgeber läutete das Debakel für die Hunsrücker Jungs ein!

 

Burger und Fink – Echternacht (1), Albright (1), Pusceddu (2), Ihmer (1), Venrath (1), Radics, Kessler (4), Krömer (1), Göbel, Neu

 

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Vorschau

 

RPS männliche A-Jugend

JSG Trier/Igel/Schweich – JSG Dansenberg (Samstag, 13 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Die A-Jugend der JSG Trier/Igel/Schweich zeigte sich in den letzten Spielen der Rückrunde deutlich verbessert, so konnte man den Gegnern auf Augenhöhe begegnen und auch die ersten drei Punkte der Saison sammeln. Die Gäste aus Kaiserslautern stehen mit einem deutlich positiven Punkteverhältnis in Kontakt zur Spitze der Tabelle und werden einen Punktverlust in Trier mit Sicherheit nicht einplanen. Im Hinspiel gestaltete die JSG die Partie bis zur Halbzeit völlig offen, ließ sich dann aber vom überragenden Gegenstoßspiel der Pfälzer überrumpeln.

 

Personal: Torhüter Julius Fuchs fällt mit einem Bandscheibenvorfall mindestens bis März aus, der Fitnesszustand der restlichen Mannschaft wird sich in den drei Trainingseinheiten der Woche zeigen.

 

Prognose: "Unser Ziel muss es sein, das Gegenstoßspiel der Gäste durch konsequente Abschlüsse und gutes Rückzugsverhalten zu unterbinden. Im Angriff müssen wir uns variabel und torgefährlich zeigen, dann sind wir durch unseren Breiten, gleichmäßig besetzten Kader sicherlich dazu in der Lage, dem Favoriten ein passendes Duell zu liefern. Ich erwarte vor allem die Leidenschaft, die im Winter für die Rückrunde definierten Ziele so schnell wie möglich zu erreichen", so Trainer Henri Herz.

 

RPS männliche B-Jugend

JSG Hunsrück – TSG Friesenheim (Sonntag, 15 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: 10 Spiele, 10 Siege! So lautet die eindrucksvolle Bilanz des Tabellenführers aus Friesenheim, der am Sonntag in Sohren seine Visitenkarte abgibt. Mit 301:195 Toren stellt der Gast nicht nur den gefährlichsten Angriff, sondern auch die stabilste Deckung der Liga. Die Gastgeber stehen mit ihrem Trainer Igor Domaschenko mit ausgeglichenem Punktverhältnis (8:8) im Mittelfeld der Tabelle. Gegen die körperlich stark überlegenen Friesenheimer hielten die Domaschenko Schützlinge im Hinspiel lange mit, mussten sich aber am Ende mit 33:23 geschlagen geben.

 

Personal: Die JSG hofft auf ihre Bestbesetzung.

 

Prognose: Bis kurz vor Sylvester haben die Hunsrücker Jungs trainiert, dann folgte der Urlaub von Trainer Igor Domaschenko in dem die Mannschaft aber weiter trainiert hat. Aus dem Urlaub kehrte der SG Coach krank zurück und muss auf jeden Fall noch bis Freitag das Bett hüten. Ob er am Wochenende das Coaching übernehmen kann, entscheidet sich am Wochenende. „Im Hinspiel haben wir vor allem Probleme gegen den bundesligaerfahrenen Rückraum der Friesenheimer gehabt. Doch jetzt warten wir mal ab, wie die Gäste im Spiel ohne Harz klarkommen. Wir wollen auf jeden Fall mit einem schnellen Spiel dagegenhalten und den Favoriten konditionell fordern“, sagt Domaschenko, der zudem auf das starke Spiel seiner Jungs im Hinspiel verweist.

 

RPS männliche C-Jugend

TV Hochdorf – JSG Hunsrück (Sonntag, 14 Uhr)

 

Ausgangslage: „Beim derzeitigen Tabellendritten in der RPS-Oberliga, wartet keine leichte Aufgabe auf uns. Nach einer fast acht wöchigen Spielpause, sowie einer zwei wöchigen freien Trainingszeit, heißt es erst einmal wieder zueinander zu finden und in den Spielrhythmus zu kommen“, sagt JSG Co-Trainer Hans-Georg Denzer.

 

Personal: Alle Spieler sollten zur Verfügung stehen.

 

Prognose: Das Team um Trainer Baier gilt als sehr Heimstark. „Die robuste und aggressive Spielweise liegt uns nicht. Die größte Baustelle bei uns ist immer noch die Abwehr. Es muss eine deutliche Leistungssteigerung her, damit wir gegen den TV Hochdorf bestehen bzw. mithalten können“, ahnt Denzer. Erschwerend kommt hinzu, dass das Trainergespann Nicolae/Denzer verhindert ist. Manuel Schell übernimmt die Vertretung.

 

RPS weibliche A-Jugend

TSG Friesenheim – DJK/MJC Trier (Samstag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Als klarer Außenseiter fährt das Team des Trainergespanns Esther Herrmann/Megane Vallet nach Friesenheim. Dies ist sicher nicht der Tabellensituation geschuldet, sondern der Tatsache, dass die Mannschaft letztmalig in der Saison wegen der Überschneidung mit der RPS Oberliga Mannschaft auf ihre Leistungsträgerinnen verzichten muss.

 

Personal: Mit Lea Cartus, Hannah Braun und Nele Greinert fallen die drei Stammspielerinnen aufgrund ihres Einsatzes in der RPS Oberliga aus.

 

Prognose: „Wir haben der Mannschaft die Situation erklärt und es geht jetzt darum, dass die anderen Spielerinnen mehr Verantwortung übernehmen. Sie können ihre Chance, die sich jetzt bietet, nutzen. Es ist sicher eine schwere Situation, bedenkt man die Tatsache, dass wir im Hinspiel ein richtig gutes Spiel im Angriff gemacht haben und am Ende eine unglückliche Niederlage einstecken mussten. Jetzt steht uns ein schweres Auswärtsspiel bevor, bei dem Megane Vallet die Mannschaft alleine betreuen wird, da ich mit dem Oberligateam fahren werde. Dies sind eben die Spiele, aus denen man lernen kann“, sagt MJC Trainerin Esther Herrmann.

 

RPS weibliche C-Jugend

VTV Mundenheim – HSG Wittlich (Samstag, 15.30 Uhr)

 

Ausgangslage: „Im Hinspiel konnten wir zwar einen ungefährdeten Heimsieg landen, dennoch besteht kein Grund, den Gegner zu unterschätzen. Wir haben seit 8 Wochen kein Spiel mehr bestritten. Zudem haben wir in den Weihnachtsferien nicht trainiert“, verrät HSG Trainer Olaf Gierenz. 

 

Personal: Sarah Rogowski und Louisa Ensch fehlen aus persönlichen Gründen. Somit werden Spielerinnen aus der C2-Jugend den Kader ergänzen.  

 

Prognose: „In der langen Pause haben alle Spielerinnen ihre Verletzungen auskuriert. Doch es bleibt abzuwarten, in welchem Umfang sich die fehlende Spielpraxis bemerkbar macht. Die Stärken der Gastgeberinnen liegen im Angriff. Nur, wenn es uns gelingt, die starken Rückraumspielerinnen von Mundenheim, auszuschalten, können wir das Spiel offen gestalten“, weiß Trainer Olaf Gierenz. 

 

TSG Friesenheim – DJK/MJC Trier (Sonntag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: „Nachdem wir unsere letzten drei Spiele alle gewonnen haben und eine Steigerung bei allen Spielerinnen erkennbar ist, fahren wir am Sonntag nicht ganz chancenlos nach Friesenheim. Auch wenn ein Sieg schon eine kleine Überraschung wäre. Friesenheim stellt wie jedes Jahr eine gute Mannschaft mit starken Einzelspielerinnen.

 

Personal: Bis auf Lea Föhr sind alle Spielerinnen mit dabei.

 

Prognose: „In den letzten drei Spielen haben die Mädels so gespielt wie ich mir das vorstelle und auch die Vorgaben im Training und im Spiel sind. Das sieht man daran, dass, besonders im Rückraum, sich alle Spielerinnen mittlerweile in die Torschützenliste eintragen und so die Last auf mehrere Schultern verteilt wird. Im ersten Spiel konnten wir mit zwei Toren gegen Friesenheim gewinnen. Allerdings trat der Gegner auch etwas Ersatz geschwächt an. Auch wenn wir nur mit sieben Feldspielern antreten, wollen wir versuchen, ein hohes Tempo vorzulegen. Hauptaugenmerk wird dabei wie in jedem Spiel auf die Abwehrarbeit gelegt. Aus der Abwehr heraus wollen wir dann versuchen, schnelle Angriffe zu fahren um zu einfachen Toren zu kommen. Im Positionsspiel sind die Vorgaben wie jedes Spiel gleich. Druckvolles Spiel über den Rückraum und dabei solange Stoßen und Gegenstoßen, bis sich uns die Chance zum sicheren Abschluss bietet. Für uns geht es darum, in diesem schweren Auswärtsspiel an die letzten Leistungen anzuknüpfen und dadurch sich uns vielleicht die Chance bietet, etwas Zählbares mitzunehmen. Über allem steht aber die geschlossene Mannschaftsleistung, die uns gerade in den letzten Spielen geholfen hat, mit dem kleinen Kader erfolgreichen und guten Handball zu spielen.

 

RPS Weibliche C-Jugend Oberliga

DJK/MJC Trier – HSG Marpingen-Alsweiler 26:23 (12:14)

 

Mit einem Sieg beenden die kleinen Miezen das Handballjahr 2017 erfolgreich. Die Mannschaft von Trainer Ralf Martin knüpfte damit nahtlos an die zuletzt starken Leistungen an und schickt das Spitzenteam aus dem Saarland geschlagen in die Weihnachtspause. 

 

„Wir haben zunächst das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben: konzentriert in Angriff und Abwehr gespielt und verdient mit 7:3 geführt“, lobte Martin.

 

Die Auszeit der Gäste tat dem MJC Spiel nicht gut, die Mannschaft leistete sich Fehler im Angriff und die bestrafte der Gast über die erste und zweite Welle zum 7:6 in der 14. Minute. Jetzt nahm Martin die Auszeit, die Unruhe im MJC Team wollte sich nicht legen. „Vorne lief einfach nichts mehr richtig zusammen, die Abwehr stand nicht mehr richtig und so setzte sich der Gast bis zur Pause auf 12:14 ab“, klagte der MJC Coach.

 

Die „Kabinenpredigt“ sollte die Wende bringen! Zwar gelangen den Gästen zwei schnelle Tore zum 12:16, dann gaben die Gastgeberinnen noch einmal Gas. Sie erzielten vier Treffer in Folge, glichen zum 16:16 in der 30. Minute aus, aber erst beim 21:20 in der 38. Minute sollte die erste Führung im zweiten Spielabschnitt auf der Anzeigetafel stehen. Über 24:21 entschieden die kleinen Miezen dann die Begegnung!

 

„Es war ein verdienter Sieg, da die einlaufenden Außen- und Halbspieler die Gästeabwehr vor Probleme stellten. Es war eine starke geschlossene Mannschaftsleistung, bei der uns Jette Martin im Tor mit drei gehaltenen Siebenmeter weiterhalf. Zudem zeigte Mia Cartus sowohl in Angriff als auch im Abwehr eine bärenstarke Leistung. Luna Lambery zeigte sich von Rechtsaußen mit 10 Treffern sehr treffsicher. Es war ein toller Jahresabschluss und wieder einmal konnte man deutlich sehen, wie sich die Mannschaft weiterentwickelt hat. Auch mit dem kleinen Kader sind wir in der Lage über 50 Minuten Vollgas zu geben“, freute sich der MJC Coach.

 

Martin – L. Hoffmann (3), Bingen, Föhr, Sartor (4/2), Lamberty (10), Cartus (4), Oberbillig (3), Wintersinger (2).

RPS Oberliga weibliche C-Jugend

DJK/MJC Trier – HSG Marpingen – Alsweiler (Donnerstag, 19.15 Uhr Wolfsberghalle) 

 

Ausgangslage: Die weibliche C-Jugend der MJC Trier beendet am Donnerstag das Handballjahr 2017! Nach der vierwöchigen Spielpause treffen die kleinen MIezen im Nachholspiel auf die HSG Marpingen – Alsweiler, momentan in der Tabelle auf Platz zwei. Die Marpingerinnen gehören - wie scheinbar jedes Jahr-  zu den starken Teams der RPS Oberliga.  

 

Personal:  Aus heutiger Sicht sind alle Spielerinnen gesund und dabei.

 

Prognose: „Nachdem wir vor der langen Pause unsere letzten beiden Spielen deutlich gewinnen konnten, treffen wir am Donnerstag auf einen Gegner, der nochmal um einiges stärker ist als die letzten beiden Mannschaften. Nach diesem Spiel wissen wir dann auch wo wir Leistungsmäßig stehen, was gut ist und was wir noch verbessern müssen. Meine Mannschaft hat in den letzten Begegnungen genau das gespielt, was ich von ihr sehen wollte. In der Abwehr haben wir uns als Einheit präsentiert, durch Ballgewinne schnelle und einfache Tore erzielt. Im Angriff haben wir zusammengespielt, jede Spielerin hat sich in die Torschützenliste eingetragen. Es wurden immer öfter die richtigen Entscheidungen getroffen. An diese Leistung und Entwicklung gilt es gegen Marpingen anzuknüpfen, nur dann haben wir eine realistische Chance, dass etwas Zählbares hängen bleibt. Marpingen gehört wie jedes Jahr zu den stärkeren Mannschaften in der Oberliga. Sie spielen einen schnellen Handball, haben auch immer sehr gute Einzelspielerinnen. Nachdem unser Start in die Saison durchwachsen war, sehe ich in den letzten Wochen eine positive Entwicklung jeder einzelnen Spielerin, dazu kommt noch das bessere Zusammenspiel im Verband. Sollten wir an die letzten Spiele anknüpfen, gehe ich von einem engen Spiel mit dem hoffentlich besseren Ende für uns aus“, hofft MJC Trainer Ralf Martin.  

 

 

Berichte vom Spieltag 9.12.2017

 

RPS weibliche A- Jugend

JSG Saarbrücken-West – DJK/MJC Trier 20:30 (12:18)

 

Trotz der extrem schlechten Wetterlage am Sonntagmittag reisten die kleinen Miezen nach Saarbrücken, dort trafen aber die beiden Unparteiischen aus Saarlouis nicht ein. Deshalb stellten sich zwei Schiedsrichter des gastgebenden Vereins für die Begegnung zur Verfügung. „Wir haben am Vormittag versucht, die Lage zu klären, zumal viele Spiele abgesagt wurden. Doch es war kein Staffelleiter zu erreichen“, stellte MJC Trainerin Esther Hermann fest.

 

So „tukelte“ die Mannschaft nach Saarbrücken, das Spiel begann verspätet, endete jedoch mit einem Erfolg der Triererinnen. Bis zur 10:11 Führung des Teams des Trainergespanns Esther Mohr/Megane Vallet verlief die Begegnung ausgeglichen, dann setzte es einen 2:7 Lauf für die Triererinnen, die das Spiel zur Pause beim 12:18 entscheiden hatten.

 

Nach dem Wechsel versuchte der Gastgeber, die Wirkungskreise von Nele Greinert per Manndeckung auszuschalten. Doch geschickt verteidigten die kleinen Miezen ihren Vorsprung, kamen gut mit der Situation klar und hatten in Lea Cartus erneut in Angriff und Abwehr eine verlässliche Größe. Letztlich bringt die Mannschaft den 5. Platz mit in die Weihnachtspause, hat bereits acht Punkte und damit mehr als in der vergangenen Saison erreicht.

 

A. Chorus – L. Cartus (5), Braun (6/1), Helbrecht (2), Wiemer, L. Weißhuhn, Kreuzkamp (1), Stein (4), A. Weißhuhn (2/1), N. Greinert (7/1), Natter (3).

 

RPS männliche A-Jugend

HSG Eckbachtal - JSG Trier/Igel/Schweich 35-31 (18-13)

 

Tag der offenen Tür bei der JSG! Das 31-35 beim Pfalz-Vertreter aus Dirmstein war das torreichste Spiel der Saison für die Moselaner, leider mit dem besseren Ende für die Hausherren. Aus dem Wunsch, mit fast komplettem Kader in die Pfalz reisen zu können, wurde leider nichts, Luc Fuchs und Leon Schmitt meldeten sich mit Grippe ab, Julius Fuchs mit Rückenproblemen und zudem wurden Tim Wagner und Elia Schankweiler bei der zweiten Mannschaft des HSC Schweich gebraucht, um dort eine spielfähige Mannschaft stellen zu können. Zum Glück konnte aber Julius Collet mitwirken, da das B-Jugend-Spiel verlegt wurde.

 

Wieder einmal zeigte sich beim letzten Spiel der Hinrunde das altbekannte Problem und die Gäste verschliefen den Start komplett, über

4-0 und 7-2 gestaltete sich die Anfangsphase sehr einseitig. Danach stabilisierte sich die JSG etwas und konnte das Spiel bis zum Halbzeitpfiff immerhin ausgeglichen gestalten. Bereits in der ersten Halbzeit zeigte sich, dass sowohl auf Seiten der Gastgeber als auch bei den Gästen insbesondere zwei Spieler das geschehen bestimmen sollten, die vom Gegner jeweils nicht in den Griff zu bekommen waren.

 

So waren es bei der JSG von der Mosel vor allem Nick Collet und Felix Frombach, die zur Aufholjagd antrieben und insgesamt 20 Treffer erzielen konnten. Über 24-19 und 28-22 blieb der Rückstand jedoch konstant, erst gegen Ende konnten die Rheinländer etwas Ergebniskosmetik betreiben und kamen in der letzten Sekunde zum 35-31 Endstand.

 

"Erneut haben wir die Anfangsphase verschlafen und hatten dann mit unserem dezimierten Kader nicht die Power, um diesen Rückstand aufzuholen. Die Gastgeber waren uns dennoch eigentlich nicht überlegen und so ist es etwas ärgerlich, dass wir dieses Spiel verloren haben.

Dennoch ist die Stimmung im Team gut, denn aus dem anfänglich chancenlosen Team ist ein ernsthafter Gegner geworden, so werden wir in der Rückrunde mit Sicherheit einige Punkte mehr einfahren, als das in der Hinrunde der Fall war. Wir werden die spielfreie Zeit nutzen, um uns offensiv noch weiter einzuspielen und vor allem das Tempospiel zu verbessern, um im neuen Jahr den ein oder anderen Gegner zu überraschen", zog Trainer Benedikt Deutsch ein Fazit der Hinrunde.

 

Es spielten: Dittrich, Monzel - N.Collet (8/2), Frombach (12), Helbrecht (1), Reifferscheidt (3), Farsch (2). Rosch. Mohr (2/1), J.Collet (3), Bode.

 

 

Vorschau auf den Spieltag 09./10. Dezember 2017

 

RPS männliche A-Jugend

HSG Eckbachtal – JSG Trier/Igel/Schweich (Samstag, 17.45 Uhr)

 

Ausgangslage: Vor dem letzten Hinrundenspiel der Oberliga-Saison ist die JSG Trier/Igel/Schweich gut drauf! Die Bilanz der letzten drei Spiele weist 3:3 Punkte aus, wobei gegen den Spitzenreiter aus Osthofen ohnehin nichts zu holen war. Die Gastgeber aus der Pfalz spielen im Grunde genommen bisher eine Runde, die die JSG für die Rückrunde anstrebt. Die Pfälzer haben beinahe sämtliche Duelle gegen die unter ihnen stehenden Mannschaften gewonnen, gegen die höher positionierten Teams zum Teil sehr gut mitgehalten. Spielerisch und körperlich dürfte es ein Spiel auf Augenhöhe sein, in dem aber ein klarer Kopf und der unbedingte Wille, das Spiel zu gewinnen, die entscheidenden Faktoren sein werden. Von Vorteil für die Gastgeber ist sicherlich das Spiel ohne Harz, auf das sich die JSG in den vergangenen drei Wochen eingestellt hat.

 

Personal: Der seit Wochen formstarke Sören Reifferscheidt plagt sich mit Knieproblemen herum, zudem wird Julius Collet bei der B-Jugend im Einsatz sein und sicher fehlen. Auch die personell arg gebeutelte Herrenmannschaft des HSC Schweich könnte den ein oder anderen Spieler der A-Jugend sicherlich gebrauchen, der endgültige Kader wird sich also erst am Donnerstag im letzten Training klären. In Abwesenheit der anderen, selbst im Spieleinsatz befindlichen Trainer wird Benedikt Deutsch wie schon im Spiel bei der TG Osthofen das alleinige Kommando haben.

 

Prognose: "Der Trainingsbetrieb hat in den letzten beiden Wochen dadurch gelitten, dass der Wolfsberg und die Arena für den regulären Trainingsbetrieb gesperrt sind. Doch die Jungs sind fit und befinden sich in guter Form, diese etwas lockeren Wochen werden also der Leistung am Wochenende nicht abträglich sein. Wichtig wird einmal mehr die Einstellung, wir müssen den Gastgebern mit mindestens dem gleichen Einsatz Paroli bieten wie beim Punktgewinn im letzten Spiel gegen die HSG Fraulautern. Das Spiel ohne Harz wird unsere Spielanlage beeinflussen, da wir wohl nicht mehr die übliche, große Gefahr durch die Würfe auf den Rückraumpositionen entwickeln können. Doch spielerisch und körperlich ist jeder im Kader in der Lage, genug Tempo zu entwickeln um sich auch in der Nahwurfzone in aussichtsreiche Position zu bringen. Wir wollen uns mit einem positiven Spiel in die Pause verabschieden", blickt Trainer Henri Herz optimistisch auf das Wochenende.

 

RPS männliche B-Jugend

SF Budenheim – JSG Hunsrück (Sonntag, 14.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Der Tabellenvierte aus Budenheim trifft auf den Tabellenfünften, die JSG Hunsrück! In der Hinrunde brachte Budenheim dem Team von Trainer Igor Domaschenko eine vermeidbare 20:23 Niederlage bei, für die sich die Hunsrücker jetzt revanchieren möchten.

 

Personal: Nicht optimal verläuft die Vorbereitung, da einige Spieler aufgrund ihrer Fahrschule nicht trainieren können.

 

Prognose: „Es war letztlich eine unglückliche Niederlage im Hinspiel, die wir uns aber selbst zuzuschreiben haben. Zu unkonzentriert haben wir in der entscheidenden Phase gespielt, doch das soll jetzt anders werden. Der Sieger des Spiels bleibt an der Tabellenspitze dran, der Verlierer bleibt im Mittelfeld. Wir wollen auf jeden Fall unsere Platzierung weiter verbessern“, sagt Domaschenko.

 

RPS weibliche A-Jugend

JSG Saarbrücken – DJK/MJC Trier (Sonntag, 13 Uhr)

 

Ausgangslage: Ein schweres Auswärtsspiel wartet zum Jahresende auf die weibliche A-Jugend der Miezen in Saarbrücken. Die Heimmannschaft steht mit 3:11 Punkten zwar auf dem 8. Tabellenplatz, liegt aber nur 3 Punkte hinter den Gästen. „Es ist ganz wichtig, dass wir dieses Spiel für uns positiv gestalten, damit wir uns von den unteren Tabellenplätzen absetzen. Sehr schwierig gestaltet sich allerdings die Trainingswoche, da aufgrund der Frauen-WM es kaum planbar ist, ob und wann trainiert werden kann. In der ganzen letzten Woche war gar kein Training in der Halle möglich. Aber für so ein tolles Großereignis wie die Handball-Weltmeisterschaft nimmt man das gerne in Kauf“, sagt MJC Trainerin Esther Mohr.

 

Personal: Personell stehen noch Fragezeichen hinter dem Einsatz von Michelle Wiemer und Ina Bredel. Außerdem bleibt abzuwarten, wie unsere Mädels ihre Einsätze am Vortag in der Damen RPS-Liga verkraftet haben, denn auch dort werden einige über die volle Spielzeit zum Zug kommen.

 

Prognose: „Das Ziel ist ganz klar: wir wollen das letzte Auswärtsspiel gewinnen, um entspannt in die wohlverdiente Pause zu gehen. Dafür müssen wir an die tollen Leistungen aus dem Bretzenheim-Spiel anknüpfen. Entscheidend wird dafür unsere Einstellung in der Abwehr sein. Wir brauchen eine kompakte, aggressive Abwehr mit einer guten Torfrau dahinter und dann können wir in unser Tempospiel starten. Vorne muss jede Spielerin Torgefährlichkeit ausstrahlen und mutig auftreten, dann werden wir erfolgreich sein“, sagt die Trainerin.

 

Spieltag 26./27. November 2017

 

RPS weibliche A-Jugend

SG Mainz-Bretzenheim – DJK/MJC Trier 27:26 (13:13)

 

Zumindest einen Punkt hatten sich die kleinen Miezen beim Tabellenführer in Bretzenheim verdient. Das Team aus Trier musste ersatzgeschwächt antreten, kompensierte die Ausfälle aber mit einer absolut geschlossenen Mannschaftsleistung. Über 60 Minuten bot das Team des Trainergespanns Megane Vallet/Esther Hermann eine absolute Topleistung, forderte dem Gastgeber alles ab und unterlag letztlich nach einer ausgeglichen verlaufenden ersten Hälfte gleich zum Beginn der zweiten Hälfte. Zwei Zeitstrafen gegen die Gäste nutzte der Favorit um sich auf 17:13 abzusetzen.

 

„Diesem Rückstand liefen wir bis zum Ende hinterher. Eine ärgerliche Niederlage! Unsere Mädels hatten mindestens einen Punkt verdient. Absolut geschlossene Mannschaftsleistung mit einem kleinen Kader, dem heute vier Stammspielerinnen fehlten. Wir sind stolz auf das, was die Mädels heute hier abgeliefert haben“, sagte Trainer Esther Hermann.

 

Chorus – Stein (1), N. Greinert (6), Helbrecht (3), L. Weißhuhn, Kreuzkamp (1), Cartus (6/3), Blumann (1), Natter (6), Wiemer (2)

 

Vorschau auf den Spieltag 25./26. November 2017

 

RPS weibliche Oberliga A-Jugend

SG Bretzenheim – DJK/MJC Trier (Sonntag, 18 Uhr)

Ausgangslage: „Es wird sicherlich ein schweres Auswärtsspiel für uns, indem Mainz auf jeden Fall als Favorit auftreten wird. Bis jetzt ist Mainz die einzige ungeschlagene Mannschaft in der Liga“, erklärt MJC Trainerin Megane Vallet.

 

Personal: „Wir hoffen, dass unsere angeschlagenen Spielerinnen, Nele Greinert, Hannah Braun und Michelle Wiemer wieder fit werden. Ina Bredel fällt weiterhin aufgrund einer Hüftverletzung aus.

 

Prognose: „Für uns wird es wichtig sein, dass wir in der Abwehr von Anfang an besser zupacken. Hier heißt es, Intensität und Aggressivität erhöhen, kompakt stehen und zusammenarbeiten! Vorne wollen wir unbedingt unsere einfachen technischen Fehler minimieren, sauberer spielen und unsere klare Chancen besser nutzen. Wir wollen Mainz unter Druck setzen und solange wie möglich ärgern“, verspricht Vallet.

 

 

Spieltag 18./19. November 2017

 

 

RPS Weibliche Oberliga A-Jugend

DJK/MJC Trier – TuS Heiligenstein 26:19 (6:10)

 

Ohne Auswechselspieler reisten die Gäste aus Heiligenstein, die eigentlich die Begegnung verlegen wollten an und überraschten die kleinen Miezen im ersten Spielabschnitt. „Das war aber sicher auch der Tatsache geschuldet, dass einige Spielerinnen von uns vorher noch bei der zweiten und dritten Mannschaft mitgespielt hatten und einfach platt waren. So leisteten wir uns eine Vielzahl von technischen Fehlern,“ erklärte MJC Trainerin Esther Hermann.

 

Nach dem 5:5 in der 10. Minute zog das Rumpfteam des TuS in einer zunächst torarmen Begegnung auf 5:8 in der 21. Minute davon, profitierte von der Abschlussschwäche der Gastgeberinnen, die elf Minuten ohne Treffer blieben. Bis zur 48. Minute reichte dann die Kraft der Gäste, die erst nach dem 13:16 in der 48. Minute einbrachen und so drehte das Team des Trainergespanns Megane Vallet/Esther Hermann das Spiel über 19:17 in der 51. Minute. Jetzt blieben die Gäste zehn Minuten ohne Treffer und so setzte sich das Gastgeberteam am Ende erwartet mit 26:19 durch.

 

„Wir haben im zweiten Spielabschnitt offensiver gedeckt und mit Alicia Natter wichtige Gegenstoßtore gemacht. Hinten raus hatten wir einfach mehr zuzusetzen“, freute sich Hermann.

 

Chorus – Cartus (2), Braun (7/1), L. Weißhuhn (1), Helbrecht (2), Wiemer, Kreuzkamp, Stein (1), Baur, A. Weißhuhn, N. Greinert (6), Natter (6), Blumann (1)

 

 

RPS männliche Oberliga A-Jugend

JSG Trier/Igel/Schweich – HSG Fraulautern-Überherrn 28:27 (14:14)

 

Ein Spiel auf Augenhöhe lieferte sich die heimische JSG mit den Gästen aus dem Saarland, die beim 1:4 in der 4. Minute den besseren Start erwischten, doch ab dem 5:5 in der 11. Minute entwickelte sich ein absolut ausgeglichenes Spiel, in dem die Führungen ständig wechselten. „Den Auftakt habe wir verpennt, waren dann aber wach“, freute sich JSG Coach Henri Herz.

 

Nach dem Wechsel gelang es dem von Henri Herz betreuten Gastgeberteam, sich auf 19:16 in der 35. Minute abzusetzen und den drei Tore Vorsprung bis zum 26:23 in der 53. Minute zu verteidigen. Beim 26:25 nahm Herz die Auszeit, die Tore von Felix Frombach zum 27:25 in der 58. Minute und die erneute zwei Tore-Führung durch Nick Collet 60 Sekunden vor dem Ende waren dann spielentscheidend.

 

„Im zweiten Spielabschnitt waren wir die dominante Mannschaft, lagen ständig in Führung, doch nach dem 26:23 wollten einige zu viel und haben überdreht. Im Tor war es Julius Fuchs, der uns den Sieg rettete, als er innerhalb von 10 Sekunden drei Würfe in der Schlussminute parierte. Ein super Kampf meines Teams, bei dem Felix Frombach und Sören Reifferscheidt offensiv deckten und wir von Aussen eine vernünftige Trefferquote hatten“, lobte Herz.

 

Fuchs, Schmitt und Dittrich – N. Collet (3), Wagner (1), Frombach (9), Helbrecht (3), Reifferscheidt (6), Kolling (1), Rosch, Schankweiler (3), Mohr, J. Collet (1), Bode (1)

 

 

RPS männliche B-Jugend

TV Hochdorf – JSG Hunsrück 23:20 (10:10)

 

Den besseren Start ins Spiel erwischten die Hunsrücker, die in der 6. Minute mit 1:3 führten. Es entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung, in der die Gastgeber erstmals beim 9:8 in der 24. Minute vorlegten.

 

„Leider hatten wir jetzt schon eine schwache Trefferquote, kamen mit dem geharzten Ball überhaupt nicht zurecht, besonders nach den eins gegen eins Situationen war die Trefferquote nicht gut und so verpassten wir die Pausenführung“, klagte JSG Trainer Igor Domaschenko.

 

Die Vorentscheidung schien gefallen, als sich die Gastgeber nach dem 14:13 bis auf 18:13 in der 39. Minute absetzten. Doch die Hunsrücker zeigten ihr Kämpferherz, kamen auf 19:17 in der 45. Minute heran, um dann die drei entscheidenden Treffer zum 22:17 in der 48. Minute. kassierten.

 

„Unkonzentriert sind wir aus der Kabine aufs Feld zurückgekehrt, hatten weiterhin Probleme mit dem extrem geharzten Ball und bekamen den starken linken Rückraum und den Spielmacher der Gastgeber nicht in den Griff. Der Gastgeber stellte die körperlich überlegene Mannschaft, die zudem mit einem sehr guten Kreisläufer spielte. Kämpferisch war es ein gutes Spiel der Jungs. Im Tor standen mit Felix Luth und vor allem mit Aaron Hoffmann zwei sichere Torhüter!

 

Hoffmann und Luth – Bach (1), Roschel (4), Utz (4), Stelter (1), Schmidgal (1), Zürbes (1), Schmidt (5/2), Faust (2), Ihmer (1)

 

RPS männliche C-Jugend

JSG Hunsrück – TV Nieder-Olm 17:32 (8:15)

 

Mit einer völlig indiskutablen Leistung verloren die Jungs der JSG Hunsrück verdient gegen eine clever spielende Mannschaft aus Nieder-Olm. Zu keiner Zeit des Spieles fanden die Gastgeber zu ihrem gewohnten Spiel. Viel zu viele Flüchtigkeitsfehler, eine unnötige Hektik und das vergeben von 100-prozentigen Torchancen war die logische Konsequenz für den 8:15 Rückstand bereits zur Halbzeit. Keiner der Spieler erreichte Normalform. Das Fehlen von Moritz Kessler und Jason Göbel machte sich mit zunehmender Spieldauer bemerkbar.

 

„Vier der Jungs waren Samstagmorgen noch zum Auswahltraining. Die Konzentration war gleich Null. Dies soll alles keine Ausrede sein. Denn wir wissen alle, dass es bessergeht. In der zweiten Spielhälfte zog der körperlich überlegene Gast, unaufhaltsam davon und zeigte, dass er nicht umsonst Erster in der RPS-Oberliga ist. Eigentlich stehen immer 12 Spieler auf dem Papier, aber leider nie auf der „Platte“. Die die da sind, geben alles, aber es reicht zurzeit bei weitem nicht. Das Ziel muss sein, mal zwei Halbzeiten mit genügend Spielern auf gleichem Niveau zu spielen. Im großen Ganzen war das heutige Spiel, ein schrecklich anzusehendes von unserer Seite“, so Co-Trainer Hans-Georg Denzer.

 

Neu und Burger - Fink (4), Radics (1), Pusceddu (2), Krömer (1), Albright, Ihmer (4), Echternacht (5).

 

RPS weibliche C-Jugend

FSG Mainz Budenheim – MJC Trier 17:36 (8:15)

 

Ins Schwärmen geriet MJC Trainer Ralf Martin nach dem Gala-Auftritt seiner Mädels in Mainz. Mit 17:36 fegten die Triererinnen ihre Gastgeber regelrecht von der Platte. Dabei überzeugte die Mannschaft mit einer sehr guten Angriffsleistung und einer bärenstarken Abwehr. Über 1:8 in der 12. Minute und 2:12 zogen die kleinen Miezen bis zur Pause auf 8:5 davon. „Lediglich 8 Treffer in einer Halbzeit zu kassieren spricht für die Abwehrarbeit der Mannschaft, die sie aufgetreten ist, wie ich mir das vorstelle“, freute sich Martin.

 

Mit einem Zwischenspurt vom 14:23 auf 14:30 in der 43. Minute machte das Team alles klar. „Immer wieder haben die Mädels ihre Auslösehandlungen gespielt, das Auge für die besser stehende Mitspielerin gehabt und alle konnten sich in die Torschützenliste eintragen. Luana Bingen machte ihr bestes Saisonspiel, erzielte bei vier Versuchen vier Treffer von Linkaussen. Lena Hoffmann führte auf der Spielmacherposition klug Regie. Man merkt jetzt deutlich, dass sich die Verantwortung auf alle Spielerinnen verteilt, die auch bereit sind, diese Verantwortung zu übernehmen. Jetzt haben wir 4 Wochen Pause und dann steigt das Topspiel gegen den Tabellenführer aus Marpingen kurz vor Weihnachten“, schaut der MJC Trainer nach vorne.

 

Martin – Hoffmann (6), Bingen (4), Sartor (6/1), Lamberty (9), Cartus (3), Oberbillig (4), Wintersinger (4).

DJK Marpingen-Alsweiler – HSG Wittlich 18:13 (9:4)

 

Spitzenreiter Marpingen-Alsweiler wehrt den Angriff der HSG Wittlich noch einmal ab. Letztlich waren die ersten 23 Minute spielentscheidend: bis dahin hatten die Gastgeberinnen sich einen 8:2 Vorsprung herausgearbeitet. Diesem Vorsprung lief das Team von Trainer Olaf Gierenz über die gesamte Spielzeit hinterher.

 

„In der Anfangsphase vergaben wir gleich zwei Siebenmeter und zwei Hundertprozentige und so erzielten wir im ersten Spielabschnitt nur vier Tore! Daran ist schon erkennbar, woran es lag. Auch die Zahl der technischen Fehler war zu hoch. Nach dem Wechsel war es ein Spiel auf Augenhöhe, im dem meine Mannschaft kämpferisch überzeugte. Die Abwehr und auch die Torhüterleistungen waren auf beiden Seiten hervorragend. Im Angriff konnten wir aber nie an unsere Bestleistung anknüpfen, sonst wäre heute mehr möglich gewesen. Aber im Rückspiel werden wir sicher in der Lage sein, den Favoriten mehr zu ärgern“, glaubt Trainer Olaf Gierenz.

 

Stroh und Reher – Keidel (1), Teusch (2), Ensch (2), Battel (2), Schoppe, Zens, Rogowski (1), Hohns, Kloep (5/3)

 

 

Vorschau auf den Spieltag 18./19. November 2017

 

RPS Oberliga männliche A-Jugend

JSG Trier/Igel/Schweich – HSG Fraulautern/Überherrn (Sonntag 15.30 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Die JSG hat am vergangenen Wochenende eine einkalkulierte Niederlage in Osthofen kassiert, dabei aber weiter am mannschaftsbezogeneren Spiel gearbeitet und insbesondere im Tor einmal mehr gesehen, dass man sich auf alle drei Torhüter komplett verlassen kann. Die Gäste aus dem Saarland haben nach einem überraschenden Sieg in Kaiserslautern das letzte Spiel zuhause gegen Eckbachtal verloren und werden mit Sicherheit heiß darauf sein, auch in Trier zwei Punkte zu entführen.

 

Personal: Die am vergangenen Wochenende fehlenden Julius Collet, Johannes Farsch und Leon Schmitt sollten wieder einsatzbereit sein, so können wir mit einem vollen Kader das letzte Heimspiel des Jahres bestreiten.

 

Prognose: "Den Gegner einzuschätzen wird schwer. Ein Sieg in KL-Dansenberg sowie eine sehr knappe Niederlage gegen Osthofen und Hochdorf stehen einer klaren Pleite gegen Eckbachtal sowie einem Punktverlust in Kandel gegenüber. Ich denke, dass die Mannschaft ausgeglichen besetzt ist, was auch der Blick auf die Torschützen belegt, dafür aber insgesamt recht schwankend auftritt. Wir müssen also von Beginn an mit voller Power spielen und versuchen, den Gegner unter Druck zu setzen. Wenn wir eine Defensivleistung wie gegen Saarlouis und eine ausgeglichene Angriffsleistung vereinen können, dann bin ich mir sicher, dass zwei Punkte nicht ausgeschlossen sind. Wir möchten uns auf jeden Fall nicht vorwerfen lassen, nicht alles für den Heimsieg gegeben zu haben, Einsatz und Leidenschaft sind das A und O, ohne diese Komponenten geht es einfach nicht", blickt Trainer Henri Herz optimistisch auf das Wochenende.

 

RPS Oberliga männliche B-Jugend

TV Hochdorf – JSG Hunsrück (Samstag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Nur knapp verpasste die JSG am vergangenen Wochenende eine weitere Überraschung! Am Ende fehlte auch das Quäntchen Glück. Sieht man die Ergebnisse im direkten Vergleich, spricht vieles für die Hunsrücker. Immerhin konnte das Team von Trainer Igor Domaschenko deutlich bei Mülheim gewinnen, Hochdorf kam letzte Woche nur zu einem knappen Sieg. „In Mülheim waren wir zu hundert Prozent konzentriert, das muss jetzt auch wieder so sein“, fordert der SG Coach, dessen Team vor einem weiteren Auswärtsspiel steht.

 

Personal: noch stehen Fragezeichen hinter dem Einsatz von einigen Spielern, doch Domaschenko hofft auf die Unterstützung des gesamten 11er Kaders

 

Prognose: „Es wird sicher ein enges Spiel und ich rechne mit einem knappen Spielausgang. Bei uns ist die Torhüterleistung gegenüber der letzten Saison erheblich besser geworden. Mit der Abwehr bin ich in der Saison eigentlich sehr zufrieden, im Angriff fehlt uns noch die Konstanz auf Dauer!“ erklärt Domaschenko.

 

RPS Oberliga Männliche C-Jugend

JSG Hunsrück I – TV Nieder-Olm (Samstag, 14.15 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Am Samstag stellt sich mit Nieder-Olm der souveräne Tabellenführer aus der Pfalz in der Hirtenfeldhalle vor. Ein Team das im Schnitt bisher in jedem Match 33 Tore erzielt und durch seine aggressive und körperliche Präsenz in der Abwehr nur 21 Tore zugelassen hat. „Wir für unseren Teil sollten nach den zwei Siegen in Folge endgültig in der RPS-Oberliga angekommen sein. Die Moral stimmt und konditionell sind wir gut aufgestellt“, sagt HSG Co-Trainer Hans-Georg Denzer.

 

Personal: Es sollten alle Spieler zur Verfügung stehen.

 

Prognose: In den bisherigen Spielen gegen Mannschaften denen man körperlich unterlegen war, zeigten die Jungs der JSG, nicht gerade immer ihre besten Leistungen. Unsere Devise für die schwere Partie gegen den Titelfavoriten aus Nieder-Olm lautet: „Sich nicht abschlachten zu lassen und sich so teuer als möglich zu verkaufen“, so Neu-Trainer Florin Nicolae. Außerdem hoffen wir auf eine volle Hirtenfeldhalle. Nieder-Olm wird uns nach den zwei Erfolgen nicht unterschätzen und alles daransetzen, die weiße Weste zu behalten.

 

RPS Oberliga weibliche A-Jugend

DJK/MJC Trier – TuS Heiligenstein (Sonntag, 13.30 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Noch steht nicht fest, ob die Begegnung überhaupt stattfinden wird, der Gegner möchte die Verlegung, doch man konnte sich noch nicht auf einen Ausweichtermin einigen. Falls die Begegnung stattfindet, sieht MJC Trainerin Megane Vallet die große Chance für ihr Team, sich mit einem weiteren Sieg in der Tabelle zu verbessern.

 

Personal: Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Michelle Wiemer.

 

Prognose: „Wir wollen an die Leistung aus dem Spiel gegen Marpingen anknüpfen, in der Abwehr konzentriert arbeiten und im Angriff viel Bewegung zeigen. Wichtig ist auch, dass wir den Ball laufen lassen und konzentriert über die gesamte Spielzeit bleiben. Phasenweise gelingt uns das sehr gut und das müssen wir über die gesamte Spielzeit erreichen. In den Anfangsminuten müssen wir hellwach sein und müssen die Präsenz von Anfang an zeigen. Spielen wir diszipliniert und vermeiden viele technische Fehler, haben wir eine sehr gute Chance. Doch das alles müssen wir auch auf die Platte bringen“, fordert Vallet.

 

RPS Oberliga weibliche C-Jugend

FSG Mainz Budenheim – DJK/MJC Trier (Samstag, 14 Uhr)

 

Ausgangslage: Am Samstag geht es für die kleinen Miezen zum Auswärtsspiel nach Budenheim. „Dort wollen wir versuchen, an die gute Leistung vom letzten Wochenende anzuknüpfen“, sagt Trainer Ralf Martin

 

Personal: Stand heute sind alle Spielerinnen fit und gesund.

 

Prognose: „Nachdem meine Mannschaft am letzten Wochenende im Angriff überzeugt hat, werden wir diese und die nächsten Wochen unser Hauptaugenmerk im Training auf die Abwehr legen. Das, was wir die letzten Einheiten im Angriff geübt haben, setzen wir jetzt langsam auch im Spiel um. Am meisten freut es mich, dass jetzt langsam jede Spielerin im Angriff Verantwortung übernimmt. Auch wenn wir im letzten Spiel 34 Tore geworfen haben, haben wir das Spiel im Enddefekt in den letzten zehn Minuten in der Abwehr gewonnen. Und diese konsequente Abwehrleistung gilt es in Budenheim das ganze Spiel über an den Tag zu legen. Sollte uns da gelingen, zusammen mit einer hoffentlich wieder guten Angriffsleistung, fahren wir mit Sicherheit nicht chancenlos nach Budenheim“, glaubt der MJC Coach.

 

HSG Marpingen-Alsweiler – HSG Wittlich (Samstag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Der Tabellenführer aus Marpingen gilt als Meisterschaftsfavorit, musste allerdings am vergangenen Wochenende in Friesenheim die erste Niederlage hinnehmen. 

 

Personal: Nach aktuellem Stand sind alle Spielerinnen einsatzfähig. Sarah Rogowski ist allerdings weiterhin angeschlagen.  

 

Prognose: "In Marpingen erwartet uns eine interessante Herausforderung. Unser Gegner verfügt über die stärkste Abwehr der Liga. Die letzten Spiele haben deutlich gezeigt, dass wir uns in dieser Liga nicht verstecken müssen. Ich erwarte ein Duell auf Augenhöhe mit offenem Ausgang“, hofft Wittlichs Trainer Olaf Gierenz.

 

 

Spieltag 11./12. November 2017

 

RPS männliche A-Jugend

TG Osthofen - JSG Trier/Igel/Schweich 37:26 (19:13)

 

Nichts zu holen war bei der TG Osthofen! Doch trotz des deutlichen Ergebnisses war Trainer Benedikt Deutsch, der in Abwesenheit von Benjamin Buttlar und Henri Herz das alleinige Kommando hatte, sehr zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft: "Jeder im Team hat Gas gegeben und das umgesetzt, was ich verlangt habe. So hat es mir heute Spaß gemacht, diese Mannschaft zu coachen!"

 

Nachdem sich zu Julius Collet (B-Jugend) dann auch noch die Ausfälle von Johannes Farsch (private Gründe) und Leon Schmitt (Trainingsverletzung) hinzugesellten, fuhr die JSG von der Mosel ersatzgeschwächt nach Osthofen. Vom Anpfiff an übernahm der Gastgeber das Kommando im Spiel und setzte sich vom 5:3 nach einem Zwischenspurt auf 11:3 ab.

 

Diesem Rückstand liefen die Gäste im restlichen Spielverlauf hinterher, näherten sie sich der offensivstarken Heimmannschaft etwas an, dann war es vor allem der Rückraum der TG Osthofen, der schnell wieder für klare Verhältnisse sorgte. Doch die JSG steckte nicht auf, blieb bis zum 27:20 in der 45.Minute dran, musste dann aber doch die körperliche Überlegenheit der Rückraumwerfer anerkennen und verlor so letztlich in der erwarteten Höhe. Erfreulich jedoch ist die gute Form, die der eigene Rückraum entgegenzusetzen hatte, insbesondere Felix Frombach stach mit neun Toren hervor. "Die Mannschaft hat trotz des durchgehenden und mitunter hohen Rückstandes stark gekämpft und viel Spaß am Spiel gezeigt. Das macht Mut für die kommenden Spiele gegen Gegner auf Augenhöhe", waren sich Rechtsaußen Elia Schankweiler und Trainer Benedikt Deutsch einig.

 

Monzel, Dittrich - Collet (3), Fuchs, Wagner (1), Frombach (9), Helbrecht (5), Reifferscheidt (6/1), Farsch, Rosch, Schankweiler (1), Mohr (1), Bode.

 

RPS männliche B-Jugend

JSG Hunsrück – HG Saarlouis 24:27 (9:10)

 

Im Spitzenspiel unterliegt die Hunsrück HSG dem Gast unglücklich mit 24:27. Von Beginn an entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung, in der die Gastgeber zunächst eine schlechte Trefferquote hatte und sich der Gast so auf 2:6 in der 8. Minute absetzte. Dann stabilisierten die Gastgeber ihre Leistung, kämpften sich ins Spiel zurück und waren zur Pause wieder auf 9:10 heran.

 

„Wir hatten in dieser Phase den Angriff der Gäste gut im Griff, doch dann verschliefen wir den Start in die zweite Hälfte“ klagte Domaschenko.

 

So führten die Gäste wieder beim 9:12 deutlicher, doch erneut zeigte die Gastgeber ihr Kämpferherz und wurden beim 15:15 mit dem Ausgleich belohnt. Fortan war es ein Kopf an Kopf Rennen bis 21:21! Letztlich stand auch das Glück auf Seiten der Gäste Zwar versuchte die JSG noch einmal den Rückstand mit doppelter Manndeckung wettzumachen, doch es reichte nicht mehr.

 

Hofmann und Luth – Zürbes (5), Roschel (4), Schmidt (3), Faust (3), Stettler (2/2), Bach (1), Utz (4), Schmidgal (2), Ihmer

 

RPS weibliche C-Jugend

DJK/MJC Trier – VTV Mundenheim 34:30 (16:14)

 

Absolut verdient gewinnen die kleinen Miezen ihr Meisterschaftsspiel gegen den VTV Mundenheim. „Das war sicher die beste Angriffsleistung der Mädchen in den letzten beiden Jahren“, freute sich MJC Trainer Ralf Martin, dessen Mannschaft auch die Trainingsinhalte der letzten Woche im Spiel umsetzte.

 

Immer wieder fanden die Gastgeberinnen im Angriff die richtigen Lösungen, fanden vor allem im Rückraum zu ihrer Torgefährlichkeit. So erzielten Lena Hoffmann (8), Luisa Sartor (8) und Luna Lamberty (9) die meisten Treffer ihres Teams.

 

Weniger zufrieden war der MJC Coach aber mit dem Abwehrverband, der erst ab der 39. Minute zu ihrer Leistung fand. Bis dahin bekamen die Gastgeberinnen die gefährlichste Mundenheimer Angreiferin Charlotte Lohr (13/1) nicht in den Griff. Jetzt erst setzten sich die Gastgeberinnen vom 26:25 auf 30:25 in der 43. Minute davon, die Auszeit der Gäste brachte keine Wende mehr im Spiel. Am Ende feierten die kleinen Miezen über 34:26 den verdienten 34:30 Sieg!

 

„Jetzt müssen wir nun noch in den nächsten Spielen zu  unserer Abwehrleistung zurückfinden, mit dieser Angriffsleistung brauchen wir uns vor keinem Gegner in der Liga verstecken“, lobt Martin.

 

Martin – L. Hoffmann (8), Bingen, Föhr, Sartor (8), L. Lamberby (9), Cartus (2), Oberbillig (3), Wintersinger (4)

 

HSG Wittlich – HSV Sobernheim 37:11 (19:4)

 

Nichts ließ die HSG Wittlich gegen den Tabellenletzten aus dem Hunsrück, den HSV Sobernheim anbrennen und kam zu einem Kantersieg.

 

Über 3:0 und 17:3 in der 22. Minute war die Begegnung früh entschieden.  Kontinuierlich bauten die Eifelanerinnen ihren Vorsprung aus, hatten spätestens beim 26:6 in der 36. Minute einen Klassenunterschied deutlich gemacht und kamen am Ende zum klaren 37.11 Sieg.

 

„Alle Spielerinnen war von Beginn an hoch konzentriert, setzten die Trainingsinhalte toll um und nahmen mit ihrem Tempospiel die Abwehr der Gäste regelrecht auseinander“, lobte Wittlichs Trainer Olaf Gierenz.

 

Stroh – Keidel (1), Teusch (7), Ensch (3), Battel (1), Schoppe (5), Zens (6), Rogowski, Hohns (2), Kloep (12)

 

Vorschau auf den Spieltag 11./12. November 2017

 

RPS männliche A-Jugend

TG Osthofen – JSG Trier/Igel/Schweich (Samstag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit 14:2 Punkten belegt die TG Osthofen derzeit Platz 3 der Tabelle und geht gegen die JSG aus der Trierer Region als klarer Favorit in das Spiel. „Die fackeln derzeit jeden Gegner mit 10 bis 15 Toren weg“, sagt JSG Trainer Henri Herz und gibt damit schon die Devise seines Teams gegen den Favoriten vor: „Möglichst wenig Gegentore kassieren“.

 

Personal: „Bis auf Julius Collet, der bei der B-Jugend im Einsatz ist, können wir die volle Kapelle aufbieten“, sagt Herz.

 

Prognose: „Wir müssen einfach so kämpfen wie gegen Saarlouis. Was dann möglich ist, haben die Jungs ja erlebt. Gelingt es uns, lange vernünftig in der Abwehr zu stehen, bin ich zufrieden. Wir nutzten das Spiel, um uns weiter einzuspielen“, erklärt Herz.

 

RPS männliche B-Jugend

JSG Hunsrück – HG Saarlouis (Sonntag, 17 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Das hätten wohl die kühnsten Optimisten vor dem Saisonstart nicht erwartet. Die männliche B-Jugend trifft am siebten Spieltag im Spitzenspiel auf die HG Saarlouis. Mit 8:4 Punkten belegt das Team von Trainer Igor Domaschenko Patz 3, einen Platz davor rangiert die HG Saarlouis mit 10:2 Punkten.

 

Personal: Bei den Gastgebern kehren die Verletzten Marcel Utz und Eduard Schmidgal in den Kader zurück.

 

Prognose: „Es ist das Spitzenspiel! Zwar konnte ich Saarlouis in dieser Saison noch nicht beobachten, doch ich weiß, dass die Mannschaft einen körperlich starken und torgefährlichen Linkshänder aufbietet und über einen sehr guten Torhüter verfügt. Die Abwehr ist das Prunktstück der Gäste, die mit Abstand die wenigsten Gegentreffer in der bisherigen Saison einstecken mussten. Ich sehe ein ausgeglichenes Spiel mit einem offenen Ausgang und hoffe, dass wir die kämpferische Leistung aus den letzten drei Spielen zeigen können“, sagt Domaschenko.

 

RPS weibliche C-Jugend

DJK/MJC Trier – VTV Mundenheim (Sonntag, 12.30 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: „Nach zwei Auswärtsspielen treten wir am Sonntag endlich wieder in eigener Halle an und treffen auf die Mannschaft von VTV Mundenheim.

 

Personal: Alle Spielerinnen sind dabei.

 

Prognose: Nachdem unser Start in die Saison durchwachsen war, wollen wir am Sonntag versuchen, an die teils guten Leistungen gegen Ottersheim anzuknüpfen. Und das nicht nur 35 Minuten lang, sondern über die gesamte Spieldauer. Dazu gehört, das in der Abwehr aggressiv verteidigt wird und wir versuchen, die Räume eng zu machen. Im Angriff wollen wir versuchen, den Ball weiterhin durchlaufen zu lassen, um die Abwehr auseinander zu ziehen und die dadurch gewonnenen Räume zu nutzen. Das hat im letzten Spiel schon phasenweise gut geklappt, ist aber noch ausbaufähig. Ganz wichtig wird es sein, die vielen technischen Fehler zu minimieren. Die werden in der Liga postwendend bestraft. Im Spiel letzten Sonntag hat man gesehen das es möglich ist, die Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen. Auch wenn es am Ende nicht gereicht hat. Ich bin überzeugt davon, dass meine Mannschaft aus den Fehlern gegen Ottersheim gelernt hat und wir am Sonntag ein gutes Spiel abliefern werden. Auch unter dem Gesichtspunkt, das wir wieder vollzählig sind und mehr Alternativen haben“, sagt MJC Trainer Ralf Martin.

 

HSG Wittlich – HSV Sobernheim (Sonntag, 16 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Im Heimspiel trifft die HSG Wittlich mit dem HSV Sobernheim auf den Tabellenletzten, der bislang ohne Punktgewinn ist. Vor allem im Angriff der Gäste liegen die Schwächen der Hunsrückerinnen, die nun in Wittlich auf eine der angriffsstärksten Mannschaften der Liga trifft. Die HSG Wittlich konnte in den letzten vier Spielen überzeugen.

 

Personal: Nach jetzigen Stand sind alle Spielerinnen einsatzfähig.

 

Prognose: "Wir möchten an die starken Vorstellungen der bisherigen Heimspiele anknüpfen und auch unser viertes und letztes Heimspiel vor der langen "Winterpause" gewinnen. Ziel sollte sein, das Tempo über die gesamte Spielzeit hoch zu halten. Insbesondere beim Umschalten von Abwehr auf Angriff müssen unsere flinken jungen Spielerinnen ihre Stärken ausspielen. Im Angriffsspiel gilt es weiter über Auslösehandlungen zum Erfolg zu kommen. Allerdings müssen wir hier noch variabler und druckvoller agieren als zuletzt“, verlangt Trainer Olaf Gierenz

 

 

Berichte vom Spieltag 04./05. November 2017

 

RPS männliche A-Jugend

JSG Trier/Igel/Schweich – HG Saarlouis 27:27 (12:15)

 

Erster Punktgewinn für die JSG Trier/Igel/Schweich! In einem hochspannenden Spiel auf wechselhaftem Niveau gab es am Ende eine Punkteteilung zwischen den Gastgebern und den Gästen aus dem Saarland.

 

Personell konnte die JSG aus dem vollen Schöpfen und dementsprechend wollte man gegen den kleinen Kader der Saarländer aufs Tempo drücken, um diese in Verlegenheit zu bringen. Doch wie so oft wurde der Start komplett verschlafen! Beim Stand von 1-5 nahm Trainer Henri Herz die Auszeit, bis dahin war der Angriff deutlich zu hektisch und die Defensive um Torhüter Julius Fuchs bekam überhaupt keinen Zugriff. Die Auszeit zeigte Wirkung, denn die Hausherren näherten sich auf 4-5 an, um dann aber die gesamte erste Halbzeit einem Rückstand von zwei bis drei Toren hinterherzulaufen. Dass es nur so knapp war, war vor allem Torhüter Josh Dittrich zu verdanken, der ein überragendes Spiel mit insgesamt 17 Paraden zeigte.

 

In der Halbzeit war die Stimmung besser, als es der Zwischenstand vermuten lassen würde und die Mannschaft fest entschlossen, den Rückstand der ersten Halbzeit zu drehen. Gesagt - getan: beim 15-15 in der 35.Minute gelang der Ausgleich, beim 16-15 die erste Führung des Spiels. Diese wechselte im weiteren Verlauf ständig hin und her, kein Team vermochte sich mehr als zwei Tore abzusetzen. Nervenstark glich Leonard Helbrecht in der 56.Minute zum 25-25, um dann aber direkt im Gegenzug eine Zwei-Minuten-Zeitstrafe zu kassieren, die in einer 27-26-Führung der Gäste mündete. Dem an diesem Tag überragenden Sören Reifferscheidt war es dann vorbehalten, in der 59.Minute das Tor zum Ausgleich zu erzielen.

 

"Es war eine astreine kämpferische Leistung. Die Wiedergutmachung für den blutleeren Auftritt in der Vorwoche ist mehr als geglückt, dieses Team hat heute alles reingeworfen und hätte sich mit etwas mehr Abgeklärtheit in den Überzahlsituationen auch zum Sieg gepusht. Dennoch bin ich sehr stolz auf die Jungs, denn das war genau das, was man sich unter Teamsport vorstellt. Jetzt fahren wir mit Rückenwind und ohne Druck nach Osthofen und wollen den Favoriten mit aggressivem, schnellem Spiel ärgern", so Trainer Henri Herz.

 

Es spielten: J.Fuchs, Dittrich - N.Collet (3), L.Fuchs, Wagner, Frombach (5), Helbrecht (3), Reifferscheidt (11/7), Farsch, Schankweiler, Mohr (2), J.Collet (3), Schmitt (1), Bode.

 

RPS Weibliche A-Jugend

SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam – DJK/MJC Trier 24:15 (15:9)

 

Das war Nichts! Die kleinen Miezen unterliegen in Bellheim nach einer völlig verschlafenen Startphase! 8:0 legten die Gastgeberinnen bis zur 15. Minute vor, dann erlöste Michelle Wiemer ihr Team mit dem ersten Treffer! „Ohne unsere drei Leistungsträgerinnen fanden wir keine Lösungen im Angriff, die Spielerinnen haben sich nichts zugetraut. Zwar haben wir uns in der Abwehr einige Bälle erkämpft, die aber gleich wieder hergeschenkt! Es häuften sich Fehler auf Fehler“, klagte Trainerin Megane Vallet.

 

Erst nach dem 14:4 in der 25. Minute und der Umstellung der Abwehr auf eine 5:1 Formation waren die Gäste im Spiel und kamen bis zur Pause auf 15:9 heran! „Wir standen jetzt besser im Abwehrverband, allerdings dauerte es im Angriff doch zu lange bis einige Spielerinnen die Verantwortung übernahmen. Wenn sich die Chance zeigt, müssen die Spielerinnen die auch nutzen“, verlangt die MJC Trainerin.  

 

Nach der Disqualifikation von Wiemer in der 40. Minute gingen den Gästen auch die personellen Alternativen aus. Auf Trierer Seite zeigte Alicia Natter ein gutes Spiel, erzielte schnelle Tore und war auch von Aussen gefährlich.

Sie hat sich etwas zugetraut“, lobte auch die Trainerin, die mit der besser stehenden Abwehr im zweiten Spielabschnitt zufrieden war. „Allerdings darf man nicht so viele technische Fehler machen, sonst gewinnt man kein Spiel“, weiß Vallet.

 

Chorus – L. Weißhuhn (1), Helbrecht (2/1), Wiemer (1), Kreuzkamp, Baur, Stein (2), A. Weißhuhn (1), Natter (8), Blumann.

 

RPS Weibliche C-Jugend

SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam – DJK/MJC Trier 24:21 (11:10)

 

Unter keinen guten Vorzeichen stand die Begegnung der kleinen Miezen beim Auswärtsspiel in Bellheim! Zum einen musste das Team mit nur zwei Auswechselspielerinnen die Fahrt antreten und zu allem Überfluß blieb dann der angesetzte Schiedsrichter aus. Bis 4:7 in der 12. Minute legten die Triererinnen vor, dann nahm die SG die Auszeit und glich beim 9:9 in der 20. Minute aus.

 

„Doch 35 von 50 Minuten hat die Mannschaft all das umgesetzt, was wir uns im Training erarbeitet und vorgenommen hatten“, freute sich MJC Coach Ralf Martin.

 

m Angriff gelang es den Triererinnen, Druck aus dem Rückraum aufzubauen, von Aussen beginnend auf die Lücken zu stoßen und dann die Aussen oder den Kreis zum Abschluss zu bringen. Die Abwehr stand gut und bis kurz vor dem Seitenwechsel lief das Trierer Spiel, dann verlor die Mannschaft ihre Linie. So kamen die SG Spielerinnen zu knappen Pausenführung.

 

Nach dem Wechsel verschliefen die Gäste zunächst den Start, die Umstellung im Angriff auf zwei Kreisläuferinnen erwies sich dann als taktisch richtige Maßnahme. Die Aufholjagd nach dem 16:11 in der 32. Minute war eingeläutet, doch letztlich reichte es nicht mehr. Zwar verkürzten die Gäste nochmals auf 18:16 in der 40. Minute, dann zollte das Team auch der personellen Situation Tribut.

 

„Luisa Sartor hat heute gezeigt, was sie leisten kann“, lobte der MJC Trainer.

 

Martin – Bingen (2), Föhr, Sartor (9/1), Lamberty (4), Cartus (3), Oberbillig (2), Steil, Wintersinger (1)

 

VTZ Saarpfalz – HSG Wittlich 27:21 (11:9)

 

Trotz der Niederlage war HSG Trainer Olaf Gierenz mit der Leistung seines Teams nicht unzufrieden: „Wir haben eine kämpferisch starke Vorstellung geboten, sind aber letztlich an der starken Torfrau der Gastgeberinnen gescheitert, die vor allem in der Schlussphase Garant für den Gastgebersieg war“, erklärte der HSG Coach.

 

Immer wieder kämpften sich die Eifelanerinnen an den Gast heran, lagen 3:1 zurück, waren beim 5:4 wieder dran um die Gastgeberinnen wieder auf 9:5 ziehen zu lassen. Zur Pause war für das Team der HSG noch alles drin (11:9).

 

Nach dem Wechsel war es die taktische Maßnahme der Saarpfälzerinnen, zwei Kreisläuferinnen aufzubieten, die das Spiel früh zu entscheiden schien. Bis auf 18:12 setzte sich VTZ in der 32. Minute ab, doch noch einmal kämpfte sich die HSG auf 22:19 in der 40. Minute heran, nutzte dann aber gegen die starke Torhüterin des Gastgebers beste Einwurf Möglichkeiten nicht.

 

„Letztlich war es auch die Unerfahrenheit meines Teams. Das Ergebnis fällt aber am Ende zu hoch aus“, fand Gierenz.

 

Stroh und Reher – Keidel, Teusch (10/2), Ensch (1), Battel (1), Schoppe (1), Zens (1), Rogowski (1), Hohns (1), Kloep (5)

 

RPS männliche C-Jugend

JH Mülheim/Urmitz – JSG Hunsrück 28:29 (14:13)

 

Nach einer spannenden Begegnung, in der die Führung ständig hin und her wechselte, entführt die JSG beide Punkte vom Rhein und feiert damit den ersten Auswärtssieg der Saison. „Grundlage für den Erfolg war eine sicher stehende Abwehr, hinter der Torwart Nils Burger überragend hielt“, lobte HSG Co - Trainer Hans-Georg Denzer.

 

Auch nach dem Wechsel hielt das Kopf an Kopf Rennen an. Beim 24:22 und 25:23 in der 41. Minute sah es nach dem Gastgebersieg aus, doch die Auszeit der Hunsrücker kam zum richtigen Zeitpunkt. Mit vier Treffern in Folge drehten die Gäste das Spiel zum 25:27 in der 46. Minute, gaben die Führung jetzt nicht mehr ab. Zwar gelang es den Gästen, noch einmal zum 28:28 auszugleichen, doch 31 Sekunden vor dem Ende war es Jan-Luca Krämer der den entscheidenden Treffer markierte.

 

„Wir sind als Team sicher besser aufgetreten, hatten im Angriff mit Moritz Kessler zudem einen treffsicheren Schützen“, freute sich Denzer.

 

Burger – Echternacht (5/2), Albright, Pusceddu (2), Ihmer (4), Venrath, Radics, Kessler (11), Krömer (4), Fink (1), Göbel (2), Neu,

 

Vorschau auf den Spieltag 04/05. November 2017

 

RPS männliche A-Jugend

JSG Trier/Igel/Schweich – HG Saarlouis

(Sonntag, 18 Uhr, Stefan Andres Halle Schweich)

 

Ausgangslage: Der erhoffte Punktgewinn beim zuvor ebenfalls sieglosen Tabellennachbarn in Kandel fiel für die JSG ins Wasser, zu schwach, zu ideenlos und zu wenig kämpferisch war die Leistung am vergangenen Wochenende. Mit der HG Saarlouis kommt jetzt ein weiterer Gegner aus dem Tabellenkeller, der mit Sicherheit nicht übermächtig ist. Die Jungs von der Mosel haben insbesondere kämpferisch einiges gut zu machen, müssen über das Team und die Geschlossenheit den Zugang zum Spiel finden. Ohne diese Geschlossenheit beraubt man sich offensiv wie defensiv der größten Stärke.

 

Personal: Leon Schmitt (Hüfte) und Sören Reifferscheidt (Rippe) kehrten angeschlagen aus Kandel zurück, bei beiden bestehen jedoch berechtigte Hoffnungen auf einen Einsatz am Wochenende. Aufgrund der noch langen Saison wird allerdings kein Risiko eingegangen und ein eventuell angeschlagener Spieler lieber geschont.

 

Prognose: "Den Erfolg dieses Spiels werden wir in erster Linie an der eigenen Leistung festmachen. Wir haben uns nach dem Spiel zusammengesetzt und über die zahnlose Vorstellung gesprochen, die sich so kein weiteres Mal wiederholen darf. Wenn die Einstellung stimmt und jeder mit 100% Einsatz offensiv wie defensiv das Beste für das Team aus sich herausholt, dann ist das ein gelungenes Spiel. Für das Team, das Trainerteam und die Eltern wäre es schön und wichtig, einmal zu sehen, dass die Vorgaben umgesetzt und mit ganzer Überzeugung durchgesetzt werden. Nur wenn wir an diese 100% herankommen, werden wir eine Chance haben, die Punkte in Schweich zu behalten."

RPS männliche C-Jugend

JH Mülheim/Urmitz – JSG Hunsrück (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Rheinland-Derby in Mülheim. Beide Mannschaften kennen sich seit der E-Jugend. Man ist schon bei einigen Turnieren, Freundschaftsspielen oder bei der Rheinlandmeisterschaft aufeinandergetroffen. 

 

Personal: Ob die JSG in Bestbesetzung antreten kann, entscheidet sich am Spieltag.

 

Prognose: „Die JH Mülheim/Urmitz gehört in der RPS-Oberliga zu den Torgefährlichsten Teams. Im Schnitt wirft die JH 29 Tore pro Spiel, bekommt aber genauso viele Gegentreffer. Für uns geht es darum, an die gute Leistung aus dem letzten Spiel anzuknüpfen. Unser Hauptaugenmerk liegt wie in jedem Spiel, auf der Abwehr. Wir sollten unter allen Umständen versuchen, den halblinken der JH, Jacob Ullmann in den Griff zu bekommen. Damit könnten wir entscheidend den Spielfluss der JH hemmen und vor Problem stellen. „Trotzdem bleibt der Gastgeber für mich der Favorit in dieser Begegnung“ so Co-Trainer Hans-Georg Denzer.

 

RPS weibliche A-Jugend

SG Ottersheim/Bellheim/Kuhfeld/Zeiskam – DJK/MJC Trier (Sonntag, 15.45 Uhr)

 

Ausgangslage: Die Vorzeichen für das Spiel der kleinen Miezen sind nicht gerade günstig. Doch hier sieht Trainerin Esther Hermann auch eine Chance: „Wir wussten vor Saisonbeginn, dass es einige Überschneidungen mit der RPS Ligateam geben wird. Das ist am Sonntag der Fall und so werden unsere drei Leistungsträgerinnen mit der zweiten Mannschaft mitfahren. So kommt die Chance für Spielerinnen, die bisher weniger Spielanteile hatten, sich zu zeigen und sich so zu empfehlen. Ich selbst werde auch dort mitfahren, Megane Vallet wird die Mannschaft betreuen. “.

 

Personal: Auf Trierer Seite fehlen mit Cartus, Braun und Greinert wichtige Spielerinnen.

 

Prognose: „Der Ausfall der drei Leistungsträgerinnen ist sicher schwer zu kompensieren. Doch jetzt ist die Mannschaft gefragt, die gegen Marpingen lange Zeit auf Augenhöhe war, den Favoriten bis zum Abpfiff ärgerte und am Ende unglücklich verlor. Jetzt gilt es, gegen ein weiteres Topteam eine ansprechende Leistung abzurufen“, verlangt die MJC Trainerin.

 

RPS weibliche C-Jugend

VTZ Saarpfalz – HSG Wittlich (Sonntag, 13 Uhr)

 

Ausgangslage: Die Trainingswoche läuft so gar nicht nach den Vorstellungen von HSG Trainer Olaf Gierenz, der mit seinem Team aufgrund der Feiertage und „nderweitiger Verpflichtungen“ (Zitat Gierenz) nur eingeschränkt trainieren konnte und sich so auf das vom Papier her anstehende Spitzenspiel vorbereiten konnte.

 

Personal: Aufgrund der Teilnahme von Marie Teusch an einer Auswahlmaßnahme fehlt der HSG eine Leistungsträgerin.

 

Prognose: „Vor Saisonbeginn haben wir an einem Turnier bei Saarpfalz teilgenommen und dort mit nur einem Treffer verloren. VTZ ist breit aufgestellt, verfügt über eine hart und kompromisslos arbeitende Abwehr, von der wir uns auf keinen Fall den Schneid abkaufen lassen dürfen. Treten wir allerdings mannschaftlich so geschlossen auf, wie in den letzten drei Spielen, werden wir das Spiel lange offenhalten“, glaubt der Wittlicher Coach.

 

SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam- DJK/MJC Trier (Sonntag, 14 Uhr)

 

Ausgangslage: Der Gegner ist nicht ganz so gut gestartet, hat aber, nachdem wohl ein Trainerwechsel stattfand, die letzten zwei Spiele gewonnen. Unter anderem in Friesenheim. Das zeigt, das mit Sicherheit Potential in der Mannschaft steckt.

 

Personal: Bis auf Lena Hoffmann, die an diesem Wochenende mit der Auswahl des älteren Jahrgangs auf einem Turnier ist, sind alle Spielerinnen an Bord.

 

Prognose: „Auch wenn wir gegen Ottersheim nur acht Feldspieler sind, wollen wir versuchen, das Tempo hoch zu halten. In der Abwehr wollen wir, trotz der offensiven Deckung, die Räume engmachen. Gegenüber unseren letzten Spielen muss auch die Absprache und das miteinander reden in der Abwehr besser werden.  Im Angriff muss der Ball durchgespielt werden. Das haben wir in den letzten Spielen etwas vernachlässigt. Durch druckvolles Stoßen wollen wir die Abwehr in die seitwärts Bewegung bekommen, um dann irgendwann die freie Spielerin zu finden. Bedingt durch die wenigen Spielerinnen wird es nicht einfach für uns. Ich bin aber überzeugt davon, dass meine Mannschaft alles geben wird, damit wir am Ende sagen können, wir haben ein gutes Spiel geliefert. Ob dann etwas Zählbares dabei rauskommt wird sich zeigen“, sagt MJC Trainer Ralf Martin.

 

 

Spieltag 28./29.10.2017

 

RPS männliche A-Jugend

SG Kandel/Herxheim – JSG Trier/Igel/Schweich 29:22 (13:8)

 

Die mit Abstand schwächste Saisonleistung bringt der JSG von der Mosel eine verdiente Auswärtsniederlage in Kandel bei. Von Anfang an lief wenig zusammen bei den Moselanern. Obwohl das Spiel bis zum 7:6 ausgeglichen war zeigte sich bereits in den ersten 20 Minuten, dass die Abwehr der Gäste zu keiner Zeit die richtige Einstellung zum Spiel fand. Zu oft konnten die Hausherren mit einfachsten Einläufern zu Torabschlüssen kommen, während andererseits die Offensive der Gäste einen immensen Aufwand betreiben musste, um zu Toren zu kommen.

 

In der Halbzeitpause war die Ansage klar: Aufwachen! Mit dieser Schlafmützigkeit stand sich die JSG schlichtweg selbst im Weg und das musste sich schleunigst ändern, wollte man kein Debakel erleben. Als jedoch dann beim Stand von 14:11 mit eigenem Ballbesitz die Chance bestand, endgültig aufzuschließen sorgten drei einfache Abspielfehler unter geringem Gegnerdruck für das 17:12. Über 21:14 fiel beim 24:17 in der 50.Minute die Vorentscheidung, der unbedingte Siegeswille zeigte sich bei den Gästen leider über die gesamten 60 Minuten nie.  

 

"Wenn man drei Siebenmeter verwirft und sich zehn zum Teil haarsträubende Abspielfehler leistet, dann rückt ein Sieg natürlich schnell in weite Ferne. Das ganze Team muss seine Einstellung und Leistungsbereitschaft im Spiel kritisch hinterfragen, wenn dem Gegner über die gesamte Spielzeit im Grunde genommen ein einziger Spielzug reicht, um eine orientierungslose Defensive zu düpieren, dann ist das enttäuschend. Diesen Schritt, Dinge die erkannt und in allen Auszeiten sowie der Halbzeit angesprochen werden, dann im Spiel umzusetzen und zu verbessern, müssen die Spieler ganz alleine gehen, dabei kann ich nicht helfen. Ich entschuldige mich bei den mitgereisten Eltern für die enttäuschende Leistung der Mannschaft und erwarte, dass die Jungs am Sonntag im Heimspiel gegen Saarlouis durch Kampf und Leidenschaft Wiedergutmachung betreiben."

 

Fuchs und Dittrich – N. Collet (2), L. Fuchs, Wagner (1), Frombach (7), Helbrecht, Reifferscheid (4/2), Farsch (1), Rosch, Schankweiler (1), Mohr (3), J. Collet (1), Schmitt (2)

 

RPS männliche B-Jugend

JH Mülheim/Urmitz – JSG Hunsrück 24:35 (11:16)

 

Die JSG Hunsrück bestätigt im Rheinland-Derby die aufsteigende Form und entführt souverän beide Punkte aus Mülheim. Das Team von Trainer Igor Domaschenko setzt sich überraschend deutlich mit 24:35 durch.

 

Es war wohl ein historischer Sieg: „Ich kann mich nicht erinnern, dass eine Hunsrück Mannschaft jemals in Mülheim gewonnen hat“, freute sich Trainer Igor Domaschenko, dessen Team nach der letzten Saison, in der die Mannschaft noch viel Lehrgeld zahlen musste, jetzt die Früchte der Arbeit einfährt.

 

„Dafür bin auch den Eltern dankbar, die uns letzte Saison unterstützt haben. Wie gut der Zusammenhalt dieser Mannschaft ist, zeigt auch die Tatsache, dass alle verletzten Spieler nach Mülheim mitgefahren sind. Wir waren auf dem Feld leider nicht in Bestbesetzung“, sagte der SG Trainer.  

 

Über 5:8 setzte sich das Hunsrück-Team auf 11:16 zur Pause ab. Drei Tore in Folge nach dem Wechsel zum 11:19 läuteten dann den klaren Erfolg ein. Beim 15:25 in der 36. Minute legten die Gäste erstmals 10 Tore vor, die Begegnung war zu diesem Zeitpunkt entschieden.

 

„Die Mannschaft hat alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Es war eine offensive und aggressive Deckung, dahinter im Zusammenspiel mit der Abwehr eine gute Torhüterleistung. Über die erste und zweite Welle kamen wir zu einfachen Toren, vor allem im zweiten Spielabschnitt. In der Statistik standen fünf Fehlwürfe bei einer Trefferquote von 87 Prozent. Wir haben alle Spielzüge durchgespielt und im Angriff clever agiert. Dazu legten wir ein ordentliches Tempo vor. Im Ergebnis hat dieses Spiel Spaß gemacht“, freute sich Domaschenko.

 

JSG: Luth - Bach (3), Roschel (5), Utz (8), Stelter (5/2), Zürbes (4) Schmidt (1/1), Koszkocsak, Faust (5/2), Ihmer (4).

 

RPS-Oberliga männliche C-Jugend

 JSG Hunsrück I – SV 64 Zweibrücken 27:16 (13:8)

 

Erste Punkte für die JSG Hunsrück! Am Sonntag wurden die ersten Punkte in der RPS Oberliga eingefahren, dabei waren die Vorzeichen alles andere als gut. Niklas und Dominik mussten wegen Grippe passen. Mit dem SV reiste ein Gegner an, der bis dato erst ein Spiel verloren hatte.

 

Beiden Teams merkte man die Entschlossenheit an, die zwei Punkte zu wollen. Entsprechend engagiert gingen beide Teams zu Werke. Hierbei erwischte die JSG die bessere Anfangsphase. Durch gutes Kombinationsspiel und schnell vorgetragene Angriffe stand es in der 6 Minute bereits 5:1. Wer nun dachte das Spiel würde nun so weiterlaufen, der sah sich getäuscht. Die körperliche Überlegenheit und Härte spielte der Gast nun konsequent aus und verkürzte immer wieder. Der gut pfeifende Schiedsrichter Wolfgang Mildenberger nahm die Härte aus dem Spiel. Er verteilte insgesamt 11 Zeitstrafen. Die Seiten wurden beim Stande von 13:8 gewechselt.

 

Nach der Pause wurde der Spielfaden von unseren Jungs wiederaufgenommen. Einfaches Kombinationsspiel im Angriff und beherztes Zupacken in der Abwehr waren verantwortlich für einen 21:13 Spielstand in der 40. Spielminute. Der überragend aufspielende Matteo Pusceddu erzielte 7 seiner 11 Tore in der zweiten Spielhälfte. Mit Mauro und Nils hatten wir auch die besseren Torhüter. „Dieses Spiel hat uns allen gezeigt, dass bei einer dauerhaften Konzentration und Disziplin im Spiel, bereits das ein oder andere Spiel hätte gewonnen werden können. Maßgebend am heute Tag war, dass alle bis zum Abpfiff gekämpft haben und somit Mirza zum Abschied noch zwei Punkte beschert haben. Weiter so“, fordert Co-Trainer Hans-Georg Denzer.

 

Neu und Burger - Kessler (5), Fink (3), Radics (1), Pusceddu (11), krömer (3), Albright (1), Echternacht, Göbel (3).

 

RPS Oberliga weibliche C-Jugend

HSG Wittlich – FSG Mainz/Budenheim 25:20 (13:9)

 

Auf Platz 2 stößt die Mannschaft der HSG Wittlich vor! „Das hatten wir vor der Saison nicht geglaubt“, sagte Trainer Olaf Gierenz, freute sich aber gleichzeitig über den verdienten Erfolg seiner Mädels. Von Beginn an waren die Eifelanerinnen spielerisch überlegen. Der Gegner versuchte dann, die auffallendste HSG Spielerin Merle Kloep aus dem Spiel zu nehmen. Doch darauf war die HSG eingestellt und so nutzte Lisa Zenz die Freiräume im rechten Rückraum. Bis Mitte der ersten Hälfte verlief die Begegnung ausgeglichen, dann steigerte sich die HSG Abwehr und die Mannschaft setzte sich zur Pause auf 13:9 ab.

 

Nach dem Wechsel dann die stärkste Phase der Eifelanerinnen, die bis zur 38. Minute das Spiel zum 18:10 entschieden.

 

„Manko bleibt die Chancenverwertung. Wir spielen die Dinge gut raus, bringen die Bälle dann nicht im Kasten unter. Heute hatten wir Chancen für zwei Spiele“, klagte Gierenz.

 

Stroh – Keidel, Teusch (7), Ensch (1), Kalteis (1), Battel, Zens (4), Schoppe, Vanzidler, Rogowski (2), Hohns (1), Kloep (9),

 

 

 

Vorschau auf den Spieltag 28./29. Oktober 2017

 

RPS männliche Oberliga A-Jugend

JSG Kandel/Herxheim – JSG Trier/Igel/Schweich (Samstag, 15.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Es kommt zu einem Duell der beiden sieglosen Mannschaften der A-Jugend-Oberliga. Nach dem neuerlichen Einbruch nach starker Anfangsphase gegen den TV Hochdorf unternimmt die JSG bei der SG Kandel/Herxheim einen neuerlichen Anlauf auf die ersten beiden Punkte der Spielzeit. Auch die Gastgeber haben eine böse Schlappe in Eckbachtal eingesteckt und werden ebenso auf Wiedergutmachung aus sein.

 

Personal: Die Moselaner können mit der derzeitigen Bestbesetzung in die Pfalz reisen, der Kampf um die Kaderplätze wird in der Trainingswoche hoffentlich für eine Leistungssteigerung sorgen.

 

Prognose: Erneut hat die JSG die Chance, länger als 15 Minuten Oberligatauglichkeit nachzuweisen. Dass es individuell im Angriff und mannschaftlich in der Abwehr reichen kann um Punkte zu holen ist schon mehrmals aufgeblitzt - doch das reicht nicht! Eine konzentrierte und konstante Leistung über 60 Minuten ist der Anspruch der Mannschaft und des Trainerteams. "Ich bin nach wie vor überzeugt davon, dass wir auch offensiv dazu in der Lage sind, ausreichend Tore zu erzielen, um aus unserer guten Defensive endlich mal Kapital zu schlagen. Wenn die übrigen Spieler es schaffen, sich durch Trainingsfleiß und Einstellung ihrer Normalform wieder anzunähern, können wir das Tore schießen auf mehr Schultern als zuletzt verteilen, um dann auch die Gefahr auszustrahlen, die es braucht. Wir blicken optimistisch auf das Wochenende", so der Coach Henri Herz.

 

RPS Oberliga männliche B-Jugend

JH Mülheim/Urmitz - JSG Hunsrück (Samstag 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Zum Rheinland-Derby fährt das Team der JSG Hunsrück nach Mülheim. Dort trifft die Mannschaft von Trainer Igor Domaschenko auf den alten Bekannte, die JSG Mülheim/Urmitz! Doch bisher gab es für die Hunsrücker am Rhein nichts zu holen. Anders sah es dagegen in den Heimspielen aus. Doch jede Serie reißt einmal und so hofft JSG Trainer Igor Domaschenko, dass seine Jungs die Euphorie der letzten Spiele mitbringen und für die Überraschung sorgen.

 

Personal: Eduard Schmidgal (Fußverletzung) und Marcel Utz (Rückenprobleme) sind fraglich.

 

Prognose: „Wir müssen die gleiche kämpferische Leistung in der Abwehr wie in den letzten drei Spielen abrufen und im Angriff stabil spielen, die Geduld haben und dürfen unsere Linie nicht verlieren. Noch fehlt unserem Spiel über die gesamte Spielzeit die Konstanz. Daran arbeiten wir. Bislang bin ich mit dem Saisonverlauf zufrieden. Stimmt die Abwehr- und Torhüterleistung wird es ein knappes Spiel und ich rechne mit dem besseren Ausgang für uns“, sagt der SG Coach.

 

RPS Oberliga männliche C-Jugend

JSG Hunsrück – SV Zweibrücken (Sonntag, 15.15 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: „Erst Jochen Tatsch, dann Mirza Cehajic, jetzt Florian Nicolae. Hoffentlich war es das mit dem Trainerkarussell bei der männlichen C 1 der JSG Hunsrück. Für den neuen Trainer geht es darum, weiter Stabilität ins Spiel der Mannschaft zu bekommen, damit die Niederlagenserie in absehbarer Zeit ein Ende findet“, findet Co-Trainer Hans-Georg Denzer.

 

Personal: Es stehen alle Spieler zur Verfügung.

 

Prognose: „Eine laute Halle und die Aussicht auf ein fantastisches Heimpublikum verbreiten keinen Schrecken. Eher die robuste und bewegliche Abwehr des Tabellendritten aus Zweibrücken. Auch der letzte in der Oberliga hat begriffen, dass wir mit der körperlichen Robustheit unserer Gegner in dieser Saison unsere Probleme haben. Selbst in guter Verfassung werden wir es auch am kommenden Wochenende schwer haben. Wir bleiben aber gelassen und nehmen die Außenseiterrolle an“, sagt Denzer.

 

RPS Oberliga weibliche A-Jugend

DJK/MJC Trier – SG Marpingen (Sonntag, 17 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Ein weiteres Heimspiel haben die kleinen Miezen vor der Brust. Die Stärken der Saarländerinnen umschreibt MJC Trainerin Megane Vallet wie folgt: „ Marpingen ist eine schnelle Mannschaft, die mit viel Tempo spielt. Bis jetzt haben sie diese Saison 3 Spiele von 3 gewonnen“.

 

Personal: „Es sieht so aus, dass wir am Sonntag wieder auf unseren kompletten Kader zurückgreifen können“, freut sich Vallet.

 

Prognose: „Wichtig wird sein, was wir machen und wie wir in die Partie starten! Vor allem an die Leistung der ersten Halbzeit in Saarlouis wollen wir anknüpfen:  Kompakt und konsequent in der Abwehr und mit genug Intensität können wir jeden Gegner ärgern und unter Druck setzen. Es ist wichtig, dass wir diszipliniert spielen und unser Tempo nicht mit Hektik verwechseln. Außerdem müssen wir aus unserer stabilen Abwehr häufiger die 1. Welle spielen und einfache Tore erzielen. Wir haben nichts zu verlieren und freuen uns auf die nächste Begegnung mit Heimkulisse!“, so die MJC Trainerin

 

RPS Oberliga weibliche C-Jugend

HSG Wittlich - JSG Mainz/Budenheim (Sonntag, 16 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Nach zuletzt zwei Siegen in Folge belegt die HSG Wittlich den dritten Tabellenplatz. Diese Position gilt es am Wochenende zu verteidigen.  

 

Personal: Spannend bleibt weiterhin, wer am Wochenende beim Spiel auflaufen kann. „Hier müssen wir die Trainingseinheiten in dieser Woche abwarten“, erklärt HSG Trainer Olaf Gierenz. 

 

Prognose: „Beide Mannschaften kennen sich nicht. "Nach den bisherigen Ergebnissen zu urteilen, erwarte ich ein Spiel auf Augenhöhe. Steigern müssen wir uns definitiv im individuellen Abwehrverhalten. Häufig agieren wir hier noch zu brav. Sollten wir uns hier steigern können und endlich auch einmal über Gegenstöße zu einfachen Toren kommen, können wir auch das dritte Heimspiel erfolgreich gestalten“, ahnt der HSG Coach.

 

 

Berichte vom Spieltag 21./22. Oktober 2017

 

RPS weibliche A-Jugend

HG Saarlouis – DJK/MJC Trier 20:23 (8:14)

 

Die Triererinnen entführen beide Punkte aus dem Saarland! Das Team des Trainergespanns Megane Vallet/Esther Mohr setzte sich am Ende verdient durch, war über weite Strecken des Spiels die dominante Mannschaft.

 

Nach ausgeglichenem Start gelang den kleinen Miezen beim 3:6 in der 10. Minute die erste deutlichere Führung, die über 5:10 bis zur Pause auf 8:14 ausgebaut wurde. „Das war eine sehr gute erste Halbzeit, in der wir eine kompakte Abwehr stellten und einige Bälle blocken konnten. Im Angriff kamen wir zu schnellen Toren und haben im Rückraum durch Hannah Braun und Lea Cartus die richtigen Entscheidungen getroffen“, lobte Trainerin Megane Vallet.

 

Spätestens beim 11:19 in der 48. Minute war die Begegnung entschieden. Am Ende verschenkten die Gäste nach dem 16:23 einen deutlicheren Sieg.

 

„Zunächst haben wir konsequent weitergespielt, die gegnerische Abwehr weiter unter Druck gesetzt. Unverständlicherweise wurde die Mannschaft dann aber hektisch, leistete sich unnötige Fehler und wir merkten schon, dass die Konzentration nachließ. Saarlouis hat alles versucht, doch wir haben am Ende verdient gewonnen. Auf diese Leistung läßt sich aufbauen“, fand das Trainergespann.

 

Chorus und Stein – L. Cartus (6/1), Braun (5/1), Bredel, L. Weißhuhn, Helbrecht, Wiemer, Kreuzkamp, Baur, A. Weißhuhn, N. Greinert (6/1), Natter (1), Blumann.

 

RPS männliche A-Jugend

JSG Trier/Igel/Schweich – TV Hochdorf 18:28 (8:13)

 

Es bleibt dabei: die JSG wartet weiter in dieser Saison auf das Erfolgserlebnis! Es war ein Spiegelbild was sich zu Beginn der ersten Hälfte und zu Beginn der zweiten Hälfte abspielte

 

Das Team von Trainer Henri Herz zeigte sich als gleichwertiger Gegner und hielt das Spiel bis zur 15. Minute zum 7:7 völlig offen. Vier Treffer in Folge der Gäste läuteten dann die klare Halbzeitführung der Hochdorfer ein.

 

Nach dem Wechsel das gleiche Bild: bis 13:17 hält der Gastgeber mit, um dann über 16:23 in der 50.Minute das Spiel frühzeitig herzuschenken.

 

„In den Anfangsphase der beiden Halbzeiten war die Wurfquote in Ordnung, doch danach stellte das Team das Handballspielen ein. Entscheidend war sicher auch, dass wir den starken Kreisläufer der Gäste, Patrick Müller nie ausschalten konnten. Egal was wir auch versuchten, entweder er machte das Tor oder es gab Siebenmeter! Ansonsten waren die Gäste aus dem Rückraum und von den Aussenpositionen nicht so gefährlich. Bei uns zeigten Nick Collet und Leonard Helbrecht eine gute Leistung. Die Torhüterleistung ist sicher ausbaubar“, fand Trainer Henri Herz.

 

Fuchs und Schmitt – N. Collet (10/1), Wagner, Frombach (1), Helbrecht (3), Reifferscheidt, Farsch (3), Rosch, Schankweiler (1), Mohr, J. Collet, Bode, Monzel

 

RPS männliche B-Jugend

JSG Hunsrück – SV Zweibrücken 24:23 (11:13)

 

Nicht so gut hatte Trainer Igor Domaschenko nach der Heimniederlage des RPS Liga Seniorenteams am Samstag geschlafen, der Sieg seines Nachwuchses gegen den Favoriten aus Zweibrücken sollte das für Sonntag ändern.

 

„Es war eine starke kämpferische Leistung beider Mannschaften. Wir konnten uns endlich für die Niederlagen in der letzten Saison revanchieren. Gegen den letztjährigen Vizemeister spielten wir den Vorsprung geschickt über die Zeit“, freute sich der SG Coach.

 

Die Hunsrücker führten zunächst bis 7:3 in der 9. Minute deutlich, verloren dann vor allem gegen den Kreisläufer der Gäste die Linie und so drehten die Gäste das Spiel über 8:11 in der 17. Minute. Bis zur Pause verteidigten die Gäste ihren Vorsprung, doch konzentriert kamen die Domaschenko-Schützlinge aus der Kabine, führten erstmals wieder beim 18:17 in der 34. Minute. Bis zum 21:21 in der 42. Minute blieb die Begegnung völlig ausgeglichen, mit drei Treffern in Folge schien die Begegnung in der 46. Minute beim 24:21 entschieden.

 

Doch die Gastgeber gerieten noch einmal in Unterzahl, Zweibrücken verkürzte bis auf 24:23, doch die Auszeit der JSG 50 Sekunden vor dem Ende nutzte die Mannschaft, um ihren Vorsprung verdient über die Zeit zu bringen.

 

„Es war eine starke Kollektivleistung mit einem treffsicheren Jannis Roschel. Die Mannschaft hat klug gespielt, jetzt macht sich auch die Erfahrung der letzten Saison bemerkbar,“ lobte Domaschenko.

 

Hofmann und Luth – Bach (1), Roschel (7), Utz (2), Schmidgal, Zürbes (2), Schmidt (4), Faust (4), Ihmer (2),

 

RPS männliche C-Jugend

HSG Dudenhofen/Schifferstadt – JSG Hunsrück 30:24 (13:12)

 

„Wieder keine Punkte! Die erste Halbzeit konnte man gegen die körperliche Überlegenheit der HSG Dudenhofen durch eine gute Abwehrarbeit offen gestalten. Mauro hielt die JSG mit seinen vielen Paraden im Spiel. Die Seiten wurden beim Stande von 13:12 gewechselt. Die HSG kam besser aus der Kabine. Die Effektivität der eigenen Abwehr war nicht mehr gegeben. Zu viele technische Fehler im Angriff wurden postwendend bestraft.  Mauro hatte auch keine Chance mehr gegen den jetzt besser agierenden Rückraum der HSG. Auch wenn wir komplett angetreten wären, wäre ein Sieg für uns nicht leicht gewesen“, klagte JSG Co-Trainer Hans-Georg Denzer.

 

Fink - Albright (3), Pusceddu (2), Ihmer (8/2), Venrath, Radics (1), Kessler (9), Krömer (1), Göbel, Neu

 

Vorschau auf den Spieltag 21. und 22. Oktober 2017

 

RPS Oberliga männliche A-Jugend

JSG Trier/Igel/Schweich – TV Hochdorf (Sonntag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Die Hausherren haben am Wochenende eine weitere, vermeidbare Niederlage in Mainz einstecken müssen und sind noch sieglos. Die Gäste aus der Pfalz dagegen stehen mit 8:2 Punkten in Kontakt zur Tabellenspitze. Bei der JSG von der Mosel erfolgt in dieser Woche intensive Arbeit am Offensivverhalten und Umschaltspiel, das Zusammenspiel und die Durchschlagskraft müssen deutlich erhöht werden, insbesondere die einfachen Tore über die erste und zweite Welle fehlen aktuell.

 

Personal: Lediglich Joshua Carré fehlt weiterhin mit seiner Schulterverletzung, die unter Umständen sogar eine Operation nach sich zieht. Jan Kolling ist seit den Ferien wieder dosiert im Training, wird aber erst ab Ende Januar wieder für die Spiele zur Verfügung stehen. Die JSG kann also am Sonntag in der aktuellen Bestbesetzung antreten!

 

Prognose: Es wird ein weiteres schweres Spiel. Im sechsten Auftritt in der Liga ist es der fünfte Vergleich mit einer Mannschaft aus der oberen Tabellenhälfte. Mit einer stark verbesserten Offensivleistung ist es jedoch sicherlich möglich, das Spiel eng zu halten. Für die Moral der Mannschaft wäre es sehr wichtig, dem Gegner mal länger als eine Halbzeit auf Augenhöhe zu begegnen. Da die A-Jugend direkt vor dem Derby der beiden Herrenmannschaften der DJK/MJC Trier und des HSC Schweich antritt hoffen die Jungs auf eine große Kulisse beim ersten Spiel auf dem Wolfsberg.

 

RPS Oberliga männliche B-Jugend

JSG Hunsrück – SV Zweibrücken (Sonntag, 15 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Es ist ein unbekannter Gegner, auf den die Hunsrück JSG am Sonntagnachmittag trifft. Doch die Jugendarbeit der Saarpfälzer spricht für sich: „Die sind alle sehr gut technisch ausgebildet“, weiß JSG Coach Igor Domaschenko, dessen Mannschaft vor heimischer Kulisse die bisher einzige Heimniederlage gegen Budenheim wettmachen will.

 

Personal: Ob die JSG in Bestbesetzung antreten kann, entscheidet sich erst am Spieltag.

 

Prognose: „Das die Mannschaft viel besser als gegen Budenheim spielen kann, hat sie in den letzten beiden Auswärtsspielen erfolgreich bestätigt. Wir haben keine Angst vor dem großen Namen oder der körperlichen Überlegenheit des Gastes, können in Bestbesetzung dem Gast sicher ein Bein stellen. Wichtig wird sein, dass wir vor heimischer Kulisse nicht zu viel wollen und dann so verkrampfen, wie das im Budenheimer Spiel der Fall war“, fordert der SG Coch.

 

RPS-Oberliga männliche C-Jugend

HSG Dudenhofen/Schifferstadt - JSG Hunsrück (Sonntag, 13.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Bisher keine leichte Saison für die männliche C in der RPS-Oberliga. „Gegen die meist körperliche Überlegenheit unserer Gegner reicht auch Technik nicht aus. Deshalb wurde in den drei spielfreien Wochen, intensiv Kondition und Ausdauer gebolzt, um wenigstens für die notwendige Fitness zu sorgen“, verrät HSG Co-Trainer Hans-Georg Denzer

 

Personal: Alle sollten an Bord sein.

 

Prognose: „Die HSG hat genau wie wir alle ihre bisherigen Saisonspiele verloren. Die knappen Heimspielergebnisse belegen aber die Heimstärke unseres Gegners. Wir müssen einen Sahne Tag erwischen, um die zwei Punkte aus Dudenhofen zu entführen. Rehabilitation ist für die zu Letzt gezeigten Leistungen angesagt“, ahnt Denzer.

 

RPS Oberliga weibliche A-Jugend

HG Saarlouis – DJK/MJC Trier (Sonntag 14 Uhr)

 

Ausgangslage: Dank des Doppelspielrechtes konnten die meisten Spielerinnen der A-Jugend in den letzten Wochen ein wenig Spielpraxis bei der zweiten oder dritten Mannschaft sammeln! „Nach einem Monat ohne gemeinsames Spiel starten wir wieder in Saarlouis“, freut sich Megane Vallet.

 

Personal: Zum ersten Mal in dieser Saison kann das Trainergespann Megane Vallet und Esther Hermann die Bestbesetzung aufs Feld schicken.

 

Prognose: „Wir wollen an die Guten Sachen vom Spiel gegen Zweibrücken wieder anknüpfen, vor allem an die Intensität und die Einstellung im Abwehrverband, die letztendlich zum Sieg geführt hatten. Wichtig wird es sein, dass wir von Anfang an präsent sind und die Konzentration über 60 Minuten halten! Vorne wollen wir wieder als Mannschaft auftreten, Gefahr aus allen Positionen ausstrahlen, Tempospiel und klare Chancen nutzen und mutig und entschlossen in unseren Aktionen sein. Unseren Gegner aus Saarlouis kennen wir nicht und freuen uns auf die Herausforderung“, so das Trainergespann.

 

 

 

Berichte vom Spieltag 15.10. 2017

 

RPS männliche A-Jugend

SG TSG/DJK Mainz-Bretzenheim – JSG Trier/Igel/Schweich 24:16 (12:8)

 

Auch die Reise in die Landeshauptstadt endet für die JSG von der Mosel ohne die erhofften ersten Punkte in der RPS-Oberliga. Die zu deutliche Niederlage zeigte in ihrem Verlauf einmal mehr klar, was das Problem ist: Individuell und in der Defensive kann das Team in der Liga mehr als nur mithalten, jedoch ist die Angriffsleistung aktuell zu schwach, um die ersehnten ersten Zähler aufs Konto zu bringen. Ohne die fehlenden Remo Bode und Till Monzel, der in der Herrenmannschaft des HSC Schweich eingesetzt wurde, ging die JSG früh im Spiel in Führung und verteidigte diese bis zum 3:1, verlor dann aber früh den Faden und traf trotz einer maximal durchschnittlichen Defensiv- und Torhüterleistung auf der Gegenseite schlicht zu selten das Tor. Über 3:4 und 5:9 nahmen die Gastgeber einen 8:12 Vorsprung mit in die Kabine. Diesen Rücstand aufzuholen war das erklärte Ziel und erneut gelang der bessere Start, der aber nach dem 10:12 wieder verpuffte. Schnell setze sich das Heimteam auf 13:18 ab und steuerte einem souveränen Heimsieg entgegen, den die Jungs von der Mosel sich selbst zuzuschreiben haben.

 

„Zu wenig variabel im Angriffsspiel und zu wenige Auslösehandlungen und Spielzüge mündeten in schwachen 16 Toren, die nahezu komplett auf das Konto von Leonard Helbrecht und Nick Collet gingen. Positiv hervorzuheben ist sicher, dass Leonard Helbrecht nach seiner Verletzung aufsteigende Form beweist und zudem Torhüter Julius Fuchs erneut eine starke Leistung zeigte. Mit konzentrierter Trainingsarbeit insbesondere im breiter angelegten Angriffsspiel muss in der Trainingswoche der Grundstein gelegt werden, um die nächsten zwei Punkte an der Mosel zu behalten“, hofft Trainer Henri Herz.

 

J.Fuchs, Dittrich - N.Collet (6/4), L.Fuchs, Wagner, Frombach (2), Helbrecht (8), Reifferscheidt, Farsch, Rosch, Schankweiler, Mohr, J.Collet, Schmitt.

 

RPS männliche B-Jugend

HSG Dudenhofen/Schifferstadt – HSG Hunsrück 28:29 (13:14)

 

Die erste Saisonniederlage brachte die ersatzgeschwächte Hunsrück HSG der bis dahin mit drei Siegen gestarteten HSG aus der Pfalz bei. Das Team von Trainer Igor Domaschenko kommt zum zweiten Auswärtserfolg der Saison!

 

Ausgeglichen verlief die Anfangsphase mit wechselnden Führungen, dann setzten sich die Hunsrücker auf 8:11 in der 19. Minute ab, führten sogar mit 14:10, schafften es aber nicht diesen Vorsprung mit in die Pause zu nehmen.  Bis zum 20:20 lieferten sich beide Teams trotz der ein bis zwei Tore-Führung der Gäste ein Spiel auf Augenhöhe. Die Entscheidung fiel, als das Domaschenko Team sich mit vier Treffern in Folge vom 22:22 auf 22:26 in der 44. Minute absetzte. Unverständlich dann die Disqualifikation von Joshua Faust (3. Zeitstrafe), die noch einmal das Spiel spannend werden ließ. Vom 25:28 kämpft sich die nie aufgebende Gastgebermannschaft bis auf 27:28 heran, ehe Marcel Utz seine starke Leistung auf Linksaußen 40 Sekunden vor dem Ende mit dem entscheidenden Treffer krönte.

 

„Seltsame Entscheidungen des Schiedsrichtergespnns! Die Siebenmeterverteilung ist eindeutig: 8 Strafwürfe für die Gastgeber, lediglich zwei für uns. Vor allem in der Abwehr haben die Jungs aber gut gekämpft, im Angriff konsequent abgeschlossen und sich nur 6 technische Fehler im gesamten Spiel geleistet. Kontinuierlich gesteigert hat sich bei uns auch die Torhüterleistung. Eine starke Kollektivleistung“, lobte der SG Coach.

 

Hofmann und Luth – Bach, Roschel (7), Utz (8), Schmidgal (3), Zürbes, Schmidt (2/1), Faust (4/1), Ihmer (5),

 

RPS weibliche C-Jugend

SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam – HSG Wittlich 23:27 (13:14)

 

Die von Jennifer Simonis und Hanna Scharfbillig betreute Wittlicher Mannschaft entführt beide Punkte aus Bellheim. Die Gastgeberinnen lagen lediglich bis 3:2 in der 5. Minute in Führung, dann drehten die Eifelanerinnen die Begegnung. Über 3:5 und 9:12 verteidigte der Gast den Vorsprung bis zur Pause.

 

Auch nach dem Wechsel gab das Eifel-Team den Vorsprung nie ab, zog über 16:20 in der 35. Minute davon, doch die Gastgeberinnen kamen zurück, waren beim 19:20 wieder dran. Die Entscheidung fiel dann ab der 40. Minute. Die Gäste spielten ihre technische Überlegenheit aus, legten das höhere Tempo vor und kamen dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung zur klaren und entscheidenden 20:25 Führung in der 46. Minute.  Am Ende feierte das Team seinen verdienten Erfolg.

 

Stroh und Reher – Kastrati, Keidel (1), Teusch (12/1), Ensch (1), Battel (2), Schoppe, Zens (2), Hohns, Kloep (9/2)

 

TV Rheingönnheim – DJK/MJC Trier 21:18 (9:5)

 

Das war Nichts! Die Triererinnen verschliefen den Start völlig! Die Gastgeberinnen legten zum 3:0 in der 8. Minute vor, MJC Trainer Ralf Martin nahm die Auszeit, doch über 4:0 deutete sich das Debakel der Triererinnen an. Erst nach dem 7:1 fingen sich die Triererinnen und kämpften sich mit vier Treffern in Folge ins Spiel zurück, ehe sich die Gastgeberinnen vom 7:5 zur Pause wieder deutlicher auf 9:5 absetzten. „Erst durch die Einwechslung von Lena Hoffmann und Miriam Wintersinger wurde unser Spiel besser. Wir haben fest an unseren Sieg in Rheingönnheim geglaubt, trafen auf einen Gastgeber der über 50 Minuten toll gekämpft hat. Gegen die offensive Deckung hatten wir Probleme, haben auch die vielen Chancen die wir hatten nicht konsequent genug genutzt“, klagte Martin.

 

Doch nach dem Wechsel wurde das Martin-Team stärker, glich beim 16:16 durch Lena Oberbillig in der 44. Minute aus, doch dann verloren die Gäste ihre Linie und so setzte sich der TV auf 20:16 ab, die Auszeit des MJC Trainers brachte nochmals die Anschlusstreffer zum 20:18, das Spiel war entschieden.

 

„Erneut nutzten wir unsere Möglichkeiten beim 16:16 nicht und kassierten letztlich eine verdiente Niederlage. Wie ich immer wieder festhalten muss, reicht es eben nicht aus, wenn nur wenige Spielerinnen ihre Einstellung zu hundert Prozent abrufen“, klagte der MJC Coach.

 

Martin – Hoffmann (3), Bingen, Sartor (2/1), Lamberty (6), Cartus, Oberbillig (2), Steil, Wintersinger (5).

 

 

 

Vorberichte zum Spieltag 14./15. Oktober 2017

 

RPS männliche A-Jugend

SG Bretzenheim – JSG Trier/Igel/Schweich (Sonntag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Nach vier sieglosen Spielen zum Start und der folgenden, zweiwöchigen Spielpause während der Herbstferien legt die A-Jugend-JSG von der Mosel nun wieder los. Am kommenden Sonntag sind die Oberliga-Handballer bei der SG Bretzenheim in der Landeshauptstadt zu Gast. Die Moselaner hatten zum Auftakt ein immens schwieriges Programm zu bewältigen, drei der ersten vier Gegner stehen mit 8-0 Punkten ungeschlagen an der Tabellenspitze, der vierte war der letztjährige Meister aus Kastellaun. Somit kann man getrost von einem Neustart sprechen, wenn es nun zum Aufeinandertreffen mit der ebenfalls schwach gestarteten SG Bretzenheim (2-6 Punkte) kommt.

 

Personal: Fehlen wird weiterhin Joshua Carré mit einer Schulterverletzung, zudem fehlt Remo Bode aus privaten Gründen. Der übrige Kader steht komplett zur Verfügung. Fraglich ist die Form von Sören Reifferscheidt sowie Julius und Nick Collet, die ohne Training direkt aus dem mehrwöchigen Urlaub zurückkehren.

 

Prognose: "Der große Kader ist ein Luxusproblem, der Konkurrenzkampf um die Plätze für das Wochenende sollte das Training auf ein hohes Niveau heben. Wenn die Form der Rückkehrer stimmt und die übrigen Spieler gut trainieren, dann fährt die JSG sicherlich nicht chancenlos nach Mainz. Wichtig wird einmal mehr eine stabile Abwehr sein, dazu wollen wir aber auch im Angriff durchschlagskräftiger werden. "Wenn wir unsere übliche Defensivleistung zeigen und dazu eine ordentliche in der Offensive, dann bin ich optimistisch, dass wir ein enges Spiel um die zwei Punkte sehen werden," so JSG Trainer Henri Herz.

 

RPS männliche B-Jugend

HSG Dudenhofen/Schifferstadt – JSG Hunsrück (Sonntag, 14 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit drei Siegen startete die HSG Dudenhofen/Schifferstadt in die Saison und bestätigt damit die Aussage von JSG Trainer Igor Domaschenko: „Diese Mannschaft zählt zum Favoritenkreis und wird unter den ersten drei am Ende landen“.

 

Personal: Die JSG hat die spielfreie Zeit genutzt und komplett trainieren können. Am Sonntag soll die Bestbesetzung der Hunsrücker den Favoriten in Dudenhofen ärgern.

 

Prognose: „Das wir in Dudenhofen spielen ist sicher kein Vorteil für die Gastgeber, die dort ohne Harz spielen müssen. Bei uns wird die Deckungsleistung immer besser. Die körperlichen Vorteile liegen sicher bei den Gastgebern, wir haben aber technisch und taktische Möglichkeiten, die wir auch nutzen wollen. Ich habe ein gutes Gefühl und sehe unsere Chancen beim 50:50“, glaubt der SG Coach.

 

RPS Weibliche C-Jugend

TV Rheingönnheim – DJK/MJC Trier (Sonntag, 12 Uhr)

 

Ausgangslage: "Am Sonntag geht es um 9 Uhr nach Ludwigshafen, dort spielen wir gegen den TV Rheingönnheim, gegen den wir letztes Jahr beide Spiele gewinnen konnten",erinnert sich MJC Trainer Ralf Martin.

 

Personal: Noch ist nicht sicher, ob Luna Lamberty und Lea Föhr rechtzeitig aus dem Urlaub zurück sind, ansonsten stehen alle Spielerinnen zur Verfügung.

 

Prognose: "Dadurch, dass einige Spielerinnen in den Ferien in Urlaub waren, konnten wir nicht komplett trainieren. Im Vordergrund stand deshalb individuelles Training und Wurftraining. Die Mannschaft aus Rheingönnheim hat letztes Wochenende zwar deutlich in Wittlich verloren, hat aber diese Saison schon gute Spiele gegen starke Mannschaften gezeigt. Für uns geht es darum, an die teilweise guten Leistungen aus unserem letzten Spiel gegen Wittlich anzuknüpfen. Unser Hauptaugenmerk liegt wie in jedem Spiel auf unserer Abwehr. Stehen wir im Deckungsverband gut, bekommen wir auch die Sicherheit im Angriff. Auch wenn wir letzte Saison beide Spiele gegen Rheingönnheim gewinnen konnten, wird es bestimmt kein Selbstläufer für uns. Sollten wir die zwei Punkte mitnehmen, setzen wir uns erstmal in der Spitzengruppe der Tabelle fest, was meiner Mannschaft auch nochmal einen Schub nach vorne geben wird", hofft der MJC Trainer.

 

SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam – HSG Wittlich (Sonntag, 12 Uhr)

"Nach der überzeugenden Leistung im Hinspiel gegen Rheingönnheim sollte die Mannschaft endlich auch einmal auswärts so selbstbewusst und mutig wie in eigener Halle auftreten. Mit einem Sieg haben wir die Möglichkeit uns im Mittelfeld der Tabelle festzusetzen." 

Personal: Nach aktuellem Stand sind alle Spielerinnen einsatzfähig. 

Prognose: "Vergleicht man die Ergebnisse der vergangenen Spiele ist ein Auswärtssieg durchaus möglich. Allerdings hatten die Gastgeberinnen, ähnlich wie wir, mit erheblichen Verletzungssorgen zu kämpfen. In der vergangenen Saison kamen wir in beiden Spielen nicht mit dem schnellen und sehr druckvollen Spiel von Ottersheim zurecht. Wir werden das Hauptaugenmerk auf das schnelle Umschalten von Angriff auf Abwehr legen“, verspricht HGS Trainer Olaf Gierenz

 

 

Bericht vom Spieltag 8.10.2017

 

RPS weibliche C-Jugend

HSG Wittlich – TV Rheingönnheim 32:20 (15:9)

 

Es war ein holpriger Start für die Wittlicher Mädels in die Begegnung gegen Rheingönnheim. Fünf Minuten suchten die Gastgeberinnen ihre Form, dann legte das Team von Trainer Olaf Gierenz los, setzte sich über 6:3 und 10:5 in der 19. Minute auf 15:9 zur Pause ab. Spielerisch waren die Eifelanerinnen den Gästen klar überlegen, das Tempospiel wurde von Minute zu Minute besser und nach dem Wechsel sorgte Marie Teusch für die Akzente aus dem Rückraum.

 

„Es war letztlich eine geschlossene Mannschaftsleistung mit einer deutlicher höheren Laufbereitschaft. Dazu hielt der Deckungsverband dagegen, gewann die Bälle und so kamen wir in unser Gegenstoßsiel. Am Ende ein hochverdienter Sieg, der durchaus noch deutlicher hätte ausfallen können“, fand der HSG Trainer.

 

Vanzidler - Keidel, Teusch (12/3), Ensch (7), Battel (2), Gierenz, Schoppe (1), Rogowski (4), Hohns (1), Kloep (5)

Vorschau auf den Spieltag 8. Oktober 2017

 

RPS Oberliga weibliche C-Jugend

HSG Wittlich – TV Rheingönnheim (Sonntag, 16 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Es ist das einzige Spiel in der RPS Liga der Jugend in den Herbstferien! „Weder bei uns noch beim Gegner zeichnete sich ab, dass wir große personelle Probleme wegen der Ferien bekommen werden und deshalb findet das Spiel jetzt statt“, erklärt HSG Trainer Olaf Gierenz, der mit dem TV Rheingönnheim auf einen „alten Bekannten“ trifft. In der letzten Saison gewannen die Eifelanerinnen beide Begegnungen.

 

Personal: Hinter dem Einsatz von Leistungsträgerin Marie Teusch steht noch ein Fragezechen, ansonsten hofft der HSG Coach auf breite Bank. So greift auch Cindy Barthel nach ihrer Verletzung erstmals wieder ins Geschehen ein.

 

Prognose: „Der Heimvorteil könnte für uns ausschlaggebend sein. Doch wir sind vor dem Gast aufgrund der bisherigen Ergebnisse gewarnt. Rheingönnheim hat sich weiterentwickelt und es wird eine schwere Aufgabe für uns. Die Vorbereitung auf dieses Spiel war aber aufgrund der Ferien nicht so wie gewünscht“, gibt der HSG Coach zu.

 

Berichte vom Spieltag 23./24. September 2017

 

RPS Weibliche Oberliga A-Jugend

DJK/MJC Trier – SV Zweibrücken 26:25 (11:16)

 

Zwei grundverschiedene Hälften erlebten die Zuschauer in der Wolfsberghalle. Beim 3:10 in der 13. Minute nahm Triers Trainergespann Esther Hermann und Megane Vallet die Auszeit, die den freien Fall ihrer Mannschaft stoppte.

 

„Wir sind einfach schlecht in die Begegnung gestartet, die Abwehrformation hat an diesem Tage nicht funktioniert, es fehlte die Abstimmung, dazu haben wir im Angriff einfache Fehler gemacht“, klagte das Trainergespann.

 

Bis zur Pause gelang den Triererinnen dann die Resultats Verbesserung zum 11:16.  Immer besser fand sich nach dem Wechsel die offensivere Deckung der Triererinnen zurecht, die Mannschaft fand in ihr Gegenstoßspiel und war hier vor allem durch Alisa Natter torgefährlich. Tor um Tor kämpften sich die Trierer Nachwuchshandballerinnen heran, glichen erstmals in der 51. Minute durch Johanna Blumann zum 23:23 aus. Knapp eine Minute vor dem Abpfiff gelang Johanna Stein der Siegtreffer.

 

„Am Ende war der Sieg die Belohnung für die starke Abwehrleistung. Jetzt schauen wir positiv nach vorne, die Mädels haben die Nerven behalten und auf diese Leistung können wir im nächsten Spiel aufbauen“.

 

Chorus – Braun (5/2), Bredel, Helbrecht (2/1), Wiemer, Kreuzkamp, Stein (3), A. Weißhuhn (1), N. Greinert (7/3), Natter (7), Blumann (1)

 

RPS männliche A-Jugend

JSG Trier/Igel/Schweich - SG Illtal/Dudweiler-Fischbach 23:40 (12:18)

 

Wie erwartet nichts zu holen gab es für die JSG Trier/Igel/Schweich im Heimspiel gegen den Tabellenführer aus dem Saarland. Personell sieht es bei der heimischen JSG derzeit sehr gut aus, Leonard Helbrecht kehrte wieder in den Kader zurück, nachdem er den Großteil der Vorbereitung sowie den Saisonstart verpasst hatte. Lediglich Joshua Carré ist nach wie vor an der Schulter verletzt, zudem fehlte Sören Reifferscheidt urlaubsbedingt.

 

Die Gäste machten den erwarteten, physisch starken Eindruck und zeigten sich sehr eingespielt und routiniert. Jedoch hielten die Jungs von der Mosel zu Beginn großartig dagegen, bis zum Stand von 7-8 für den Gast wechselte die Führung hin und her und man fand vor allem offensiv gute Lösungen. Dann jedoch setzte sich der Favorit Stück für Stück über 7:10 und 10:14 auf den Halbzeitstand von 12:18 ab. Was im zweiten Durchgang dann folgte war eine Demonstration der Stärke: Die Saarländer schalteten ein bis zwei Gänge nach oben und gestalteten das Ergebnis durch kontinuierliches Tempospiel deutlicher und deutlicher.

 

Über 12:21 und 14:27 hatte die zwischenzeitlich etwas frustrierte Mosel-JSG nicht mehr viel entgegenzusetzen und unterlag schließlich recht deutlich. Sehr positiv zu erwähnen ist die Rückkehr von Leonard Helbrecht, der sich mit drei Toren gut einfügte und in den nächsten Wochen eine Bereicherung für das Spiel der Moselaner sein wird.

 

Nun steht eine zweiwöchige Spielpause aufgrund der Herbstferien an, jedoch richtet sich der Fokus bereits ab der morgigen Trainingseinheit auf das nächste Spiel am 15.10. in Mainz-Bretzenheim, wo die JSG Trier/Igel/Schweich alles daransetzen wird, die ersten Punkte der Saison einzufahren.

 

J.Fuchs, Dittrich (beide TW) - N.Collet (4), L.Fuchs, Wagner (1), Frombach (5), Helbrecht (3), Farsch (2), Rosch, Schankweiler (2), Mohr, J.Collet (3/3), Schmitt (2), Bode (1/1).

 

RPS Oberliga männliche B-Jugend

HSG Eckbachtal – JSG Hunsrück 26:29 (15:14)

 

Da ist er endlich, der erste Saisonsieg für das Team aus dem Hunsrück. Die Mannschaft von Trainer Igor Domaschenko entführt beide Punkte aus Eckbachtal. Mit 1:5 legten die Hunsrücker los wie die Feuerwehr, fanden dann aber keine Mittel gegen die starke linke Angriffsseite der Gastgeber, die erheblichen Anteil daran hatte, dass die Gastgeber wieder auf 10:11 in der 16. Minute herankamen und sogar bis zum Wechsel mit 15:14 in Führung gingen.

 

„Wir haben es verpasst, uns deutlicher abzusetzen, Eckbachtal überzeugte mit einer starken kämpferischen Leistung“ fand Domaschenko. Nach dem Wechsel legten die Gastgeber bis auf 23:20 in der 40. Minute vor, doch dann folgte ein 7:0 Lauf der Gäste zum 23:27 in der 46. Minute.

 

„Wir haben in dieser Phase viele Tore über die erste Welle erzielt, Fabian Schmitt führte klug Regie und wir machten wenige technische Fehler“, lobte der SG Coach, der sicher ist, dass seine Mannschaft mit der Abwehrleistung, die im zweiten Spielabschnitt abgerufen wurde, noch viele Punkte eingefahren werden.

 

Hofmann und Luth – L. Bach (2), Roschel (7), Stelter (1), Schmidgal (2), Zürbes (2), Schmidt (8/2), Faust (3), Ihmer (4),

 

RPS weibliche C-Jugend Oberliga

DJK/MJC Trier – HSG Wittlich 24:19 (11:9)

 

Überschattet wurde der MJC Sieg im Lokalderby von den vermutlich krankheitsbedingten Ausfällen auf Wittlicher Seite. Bei der HSG kollabierte Mitte der ersten Hälfte eine Leistungsträgerin, die ins Krankenhaus transportiert werden musste. Als eine weitere Spielerin der Gäste ebenfalls ausfiel, waren die personellen Alternativen der Gäste gleich Null. Dennoch zeigten die Eifelanerinnen eine kämpferisch sehr starke Leistung und forderten die Gastgeberinnen. Nach Ansicht von MJC Trainer Ralf Martin entwickelte sich eine gute Partie, bei der sich MJC Torhüterin Jette Martin mehrfach auszeichnen konnte. „Sie war ein großer Rückhalt für die Abwehr“, lobte der Trainer seine Tochter! Im Angriff führte Lena Hoffmann über weite Strecken des Spiels klug Regie, setzte immer wieder ihre Mitspielerinnen ein, sorgte für die Auslösehandlungen im MJC Spiel und war selbst torgefährlich. Wittlich gab sich nie auf, stemmte sich gegen die drohende Niederlage und hatte in Merle Kloep ihre überragende Akteurin.

 

„Wir wünschen den beiden Gästespielerinnen, dass sie bald wieder fit sind“, so der MJC Coach.

 

"Erneut mussten wir mit Anna Schoppe und Cindy Battel auf wichtige Stammspielerinnen verzichten. Zudem schied in der zehnten Minute Marie Teusch, die bis dahin im Angriff einige Akzente setzen konnte, mit Kreislaufproblemen aus. Sie musste notärztlich behandelt werden."  In der Folge merkte man beiden Mannschaften an, dass sie von diesem Zwischenfall geschockt waren. Insbesondere auf Wittlicher Seite war vieles im Angriff nur Stückwerk. Zudem schalteten viele Spielerinnen zu langsam von Angriff auf Abwehr um, so dass die Gastgeber immer wieder durch ihr schnelles Spiel zu einfachen Toren kamen. Mit vier Treffern in Folge setzte sich die MJC Trier entscheidend auf 16:11. Überragend vor allem in der zweiten Halbzeit war auf Wittlicher Seite Merle Kloep, die mit 12 Treffern die Gäste im Spiel hielt. "

 

Eine kämpferisch starke Leistung meiner Mannschaft. Auf der heutigen Abwehrleistung und auch der Leistung der beiden Torhüterinnen können wir aufbauen. Im Angriff fehlt den Spielerinnen des jüngeren Jahrgangs zu häufig noch das nötige Selbstvertrauen“, resümiert HSG Trainer Olaf Gierenz.

 

MJC: Martin – Hoffmann (7), Bingen (2), Föhr, Sartor (7/1), Lamberty (4), Cartus (1), Oberbillig, Steil (1), Wintersinger (2)

 

HSG: Stroh – Keidel (1), Teusch (2), Ensch, Kalteis (2), Reher, Kastrati, Zens (1), Rogowski (1), Kloep (12/2)

 

RPS Oberliga männliche C-Jugend

HSG Rhein-Nahe-Bingen - JSG Hunsrück 28:24

 

„Keine Steigerung erkennbar. Schon beim Aufwärmen merkte man der JSG ihre Nervosität an. Trotz allem sollte das Spiel gut für uns beginnen. Bis zur 14 Minute war es ein ausgeglichenes Spiel beider Mannschaften. Doch Unkonzentriertheiten und Abstimmungsprobleme untereinander, sowie einige Fehlentscheidungen des Unparteiischen und die JSG verlor von jetzt auf gleich den Faden. Nichts lief mehr zusammen. Die offensive Abwehr der HSG erkämpfte sich ein ums andere Mal den Ball und setzte sich Tor um Tor ab. Halbzeitstand 16:13“, resümierte JSC Co-Trainer Hans-Georg Denzer.

 

In der zweiten Spielhälfte blieb das JSG Spiel weiterhin zerfahren. Die HSG bestrafte Tor um Tor unsere an diesem Tage löchrige Abwehr. Keiner packte zu, die beiden Torhüter wurden alleine gelassen. In der 32. Spielminute verletzte sich Moritz Kessler in einem Zweikampf. Timon Echternacht erhielt in der 40. Minute die rote Karte und der Tag war gelaufen. 5 Minuten vor Spielende verkürzte Louis Radics mit zwei Treffer auf 25:23. „Auf einmal war nochmal alles möglich. Doch die unberechtigte Zeitstrafe für Niklas Ihmer in dieser Phase begruben diese Hoffnung umgehend. Ein Sieg für uns wäre auch nicht in Ordnung gewesen“, gestand Denzer.

 

Neu und Burger - Kessler (4), Echternacht, Fink (2), Ihmer (10), Radics (2), Pusceddu (6), Venrath, Krömer, Albright, Göbel.

 

 

19. September 2017

Vorschau auf den Spieltag 23. und 24. September 2017

 

RPS männliche A-Jugend

JSG Trier/Igel/Schweich – SG Illtal/Dudenhofen (Sonntag, 17.15 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: Gegensätzlicher könnte der Saisonstart der beiden Kontrahenten nicht verlaufen sein. Während die Hausherren mit drei Niederlagen starteten, von denen eine vermeidbar und eine unnötig war, gewannen die Gäste aus dem Saarland ihre bisherigen drei Partien zum Teil recht deutlich. Die Favoritenrolle ist also klar vergeben und die Mosel-JSG kann befreit aufspielen, bevor es in eine dreiwöchige Spielpause aufgrund der Herbstferien geht, in der aber weiter intensiv am Offensivkonzept gearbeitet werden soll.

 

Personal: Joshua Carré fällt weiterhin aufgrund einer ausgekugelten Schulter aus, zudem plagt sich Johannes Farsch nach dem Einsatz in Schifferstadt mit Knieproblemen herum. Felix Frombach und Leonard Helbrecht kehren diese Woche ins Training zurück, für Letzteren kommt ein Einsatz am Wochenende nach zweimonatiger Pause aber noch zu früh. Helfen kann aber wieder Julius Collet, der in den vergangenen zwei Wochen bei der B-Jugend im Einsatz war.

 

Prognose: "Das wird ein verdammt schweres Spiel! Die Gäste scheinen, wenn man den ersten Ergebnissen trauen kann, zusammen mit unserem Auftaktgegner Dansenberg zu den Topmannschaften der Liga zu gehören. Wir dagegen konnten bisher zwar zeigen, dass wir spielerisch und körperlich mithalten können, sind aber noch etwas verkrampft und stehen uns selbst im Weg. Die Ausgangslage mit einem klaren Favoriten könnte uns somit etwas entgegenkommen, um einfach locker und befreit unser Spiel durchzuziehen. Insbesondere defensiv wollen wir die Gäste vor Probleme stellen und unser Rückzugsverhalten stark verbessern, um weniger Gegentore als zuletzt zu kassieren", so Trainer Henri Herz.

 

RPS männliche B-Jugend

HSG Eckbachtal – JSG Hunsrück (Sonntag, 14.15 Uhr)

 

Ausgangslage: Beim HSG Eckbachtal dürften die Hunsrücker Jungs nicht chancenlos sein. Die Gastgebermannschaft verlor ihre beiden Auftaktspiele und steht jetzt vor heimischer Kulisse unter Druck. 

 

Personal: Die Hunsrücker spielen in Bestbesetzung.

 

Prognose: „Die Gastgeber gehören sicher nicht zum Favoritenkreis in dieser Saison. Wenn wir dort etwas Zählbares mitnehmen müssen, sollten wir eine ordentliche  Abwehrleistung abrufen. Das macht mir aber weniger Sorgen als die Tatsache, dass wir zu viele Fehler im Angriff machen und die Angriffsquote nicht stimmt. Gegen Budenheim haben wir zuviele Fehler gemacht“, klagt SG Coach Igor Domaschenko.

 

RPS männliche C-Jugend

HSG Rhein-Nahe Bingen – JSG Hunsrück (Sonntag, 14.10 Uhr)

 

Ausgangslage: „Im eins-gegen-eins sind wir gut. Was uns momentan fehlt, ist die Abgeklärtheit. In manchen Situationen fehlen die Ruhe und der Überblick um die richtigen Entscheidungen zu treffen. Auch unser Gegner steht nach dem dritten Spieltag ohne Sieg da. Die HSG wird alles daransetzen, um dies zu ändern“, sagt JSG Co-Trainer Hans-Georg Denzer.

 

Personal: Alle sind an Bord.

 

Prognose: Wer punktet? Trainer Mirza Cehajic erwartet eine schwere Aufgabe. „Wir dürfen den Gegner nicht unterschätzen.“ Von Beginn an müssen wir konzentriert spielen und mit einer starken Abwehr der HSG den Wind aus den Segeln nehmen. Vorne müssen wir unsere Chancen effektiv umsetzen. Das wird nur gelingen, wenn wir hart und diszipliniert arbeiten.

 

RPS weibliche Oberliga A-Jugend

DJK/MJC Trier – SV Zweibrücken (Samstag, 15 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Die Begegnung der Mannschaft wurde auf 15 Uhr vorverlegt. Zweibrücken gewann das Auftaktspiel gegen Friesenheim. Die Mannschaft des Trainergespanns Megane Vallet und Esther Hermann unterlag in ihrem Auftaktspiel mit 30:35, zeigte dabei eine schwache Abwehrleistung.

 

Personal: Kreisläuferin Lea Cartus fehlt, Anneke Helbrecht ist krank und Lena Weißhuhn ist verletzt, doch Trainerin Megane Vallet hofft, dass sie am Samstag auflaufen kann.

 

Prognose: „Auf jeden Fall müssen wir besser verteidigen und uns an die Absprache halten. Wenn wir nochmals so viele Tore wie bei unserer Auftaktniederlage kassieren, werden wir auch dieses Spiel nicht gewinnen. Deshalb müssen konsequent und kompakt in der Abwehr arbeiten, um die ersten beiden Punkte zu gewinnen“, so die Trainerinnen unisono.

 

RPS weibliche Oberliga C-Jugend

DJK/MJC Trier – HSG Wittlich (Sonntag, 11 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Beide Mannschaften haben ihr Spiel am letzten Wochenende verloren, unterschiedlich waren nur die Höhe der Niederlagen. Für uns war es eine bittere und auch vermeidbare Niederlage, aus der meine Mannschaft hoffentlich einiges gelernt hat. „Es wird in dieser Woche darum gehen, die schwache zweite Halbzeit vom vergangenen Sonntag aufzuarbeiten. Fehlerquote im Angriff und das Rückzugsverhalten müssen besser werde“, fordert Gästetrainer Olaf Gierenz.

 

Personal: Auf MJC Seite hat Miriam Wintersinger Probleme mit der Schulter, Luisa Sartor hat sich beim letzten Spiel an der Hand verletzt. Ob beide spielen können entscheidet sich im Laufe der Woche. Auf Wittlicher Seite kann Trainer weiterhin nur auf seinen Minikader zurückgreifen.

 

Prognose: „Die beiden Mannschaften kennen sich seit der E-Jgd, ein paar von Ihnen spielen seit Jahren in der Auswahl zusammen. In der letzten Saison konnten wir beide Spiele gewinnen, was aber nichts über den jetzigen Stand der Mannschaften aussagt. Wir müssen versuchen, an die Leistung der letzten 15 Minuten im Spiel gegen Saarpfalz anzuknüpfen. Sollten wir diese Leistung und die Einstellung in Abwehr und Angriff das gesamte Spiel über abrufen, wird es bestimmt nicht einfach für Wittlich. Aufpassen müssen wir auf jeden Fall auf Marie Teusch und Merle Kloep, auf die das gesamte Spiel der Wittlicher Mannschaft zugeschnitten ist. Diese beiden Spielerinnen können ein Spiel ganz alleine entscheiden. Ich hoffe, dass meine Mannschaft es nach dem letzten Spiel verstanden hat, das wir nur eine gute Saison spielen, wenn wir im Kollektiv auftreten und jede Spielerin mit der richtigen Einstellung an die Spiele geht. Spielerisch müssen wir uns vor keiner Mannschaft in der Liga verstecken. Ich gehe davon aus, dass es wie in jedem Spiel gegen Wittlich eine enge Kiste wird, mit dem hoffentlich besseren Ende für uns. Auf jeden Fall hoffen wir wieder auf ein paar Zuschauer, die uns lautstark unterstützen“, so der MJC Trainer Ralf Martin. „Die eingespielte Trierer Mannschaft ist sicherlich einer der Favoriten auf die Meisterschaft. Allerdings waren die letzten Duelle zwischen Wittlich und Trier immer hart umkämpft. Sollten wir über 50 Minuten eine konzentrierte Leistung zeigen, ist auch am kommenden Wochenende mit einem spannenden Spiel zu rechnen“, hofft der Wittlicher Coach. 

 

 

 

17. September 2017

Berichte vom 2. Spieltag

 

RPS männliche A-Jugend

JSG Dudenhofen/Schifferstadt – JSG Trier/Igel/Schweich 33:24 (18:11)

 

Nach zwei Niederlagen zum Start der Oberliga-Saison trat die JSG Trier/Igel/Schweich die Reise zur JSG Dudenhofen/Schifferstadt an, die ihrerseits mit einem Sieg in die Saison gestartet waren. Ohne das „geliebte“ Harz war schon vor der Partie klar, dass sich dieses Spiel definitiv in der Nahwurfzone entscheiden würde, was ein bewegliches Angriffsspiel und eine massive Deckung erforderlich machte. Doch ein sehr schwacher Start brachte die Gäste schnell ins Hintertreffen. Die Heimmannschaft deckte zu Beginn der Partie eine sehr offensive 3:3-Deckung und verunsicherte dadurch den Rückraum der Moselaner. Nach einem 0:3 Start berappelte sich die Mannschaft kurz und kam auf ein Tor ran, musste dann aber einen Lauf der Gastgeber auf 8:2 hinnehmen. Anschließend verbesserte sich das Defensivverhalten und gleichzeitig wurde die Defensive der Gäste durch einen beweglicheren Rückraum weiter zurückgedrängt, sodass die erste Hälfte bis zum Stand von 18:11 vor sich hinplätscherte.

 

Angesichts der offensichtlichen spielerischen Ausgeglichenheit gingen die Gäste motiviert in die zweite Halbzeit und kamen auf 19:15 ran, ehe völlig überhastet die Brechstange ausgepackt wurde, obwohl noch 25 Minuten zu spielen waren. Der folgende Lauf der Gastgeber auf 25-16, wobei alle Tore über die erste und zweite Welle fielen, entschied das Spiel dann endgültig zu Gunsten der Pfälzer. Zwar ließ sich die Mannschaft nicht hängen, doch es war relativ offensichtlich, dass der unbedingte Wille von da angebrochen war. So fuhren die Gastgeber das Spiel mit 33-24 sicher nach Hause.

 

„Insbesondere der schwache Start ins Spiel und die 5verworfenen Siebenmeter (bei 6 Versuchen) brachen uns das Genick, so kann man ein Spiel nicht offen gestalten. Die Gastgeber waren über die zweite Welle stark und insbesondere von der Rechtsaußenposition enorm treffsicher. Unsere Trefferquote war stark verbessert im Vergleich zu den beiden vergangenen Spielen, dafür ließen wir unsere Torhüter etwas zu sehr im Stich und kassierten einige Gegentore zu viel. Im Rückspiel werden wir uns besser auf die offensive Abwehr der Pfälzer einstellen und sind optimistisch, dann Revanche nehmen zu können.

 

J. Fuchs – Collet (7/1), L. Fuchs, Wagner, Frombach (5), Reifferscheidt (1), Farsch, Rosch, Schankweiler (2), Mohr (2), Schmitt (6), Bode (1), Monzel.

 

RPS weibliche C-Jugend

VZT Saarpfalz- DJK/MJC Trier 22:21 (12:10)

 

Eine unnötige, selbst verschuldete Niederlage muss die Mannschaft von Trainer Ralf Martin einstecken: „Die Mannschaft muss einfach begreifen, dass sie in jedem Spiel hundert Prozent geben muss. Gegenüber dem letzten Spiel war das Team über weite Strecken überhaupt nicht auf dem Platz. Die Abwehr spielte nicht so, wie wir das vorgegeben hatten. Im Angriff fehlte das Einlaufen der Aussen und von den Halbpositionen“, klagte der MJC Coach, dessen Mannschaft zudem zwei Siebenmeter liegen ließ und viele technische Fehler machte, die die Gastgeberinnen mit Gegenstößen bestraften. Erst in den letzten Minuten wurden die Triererinnen wach, spielten endlich das, was die Mannschaft auch kann und verkürzte so den Rückstand vom 22:18 auf 22:21.

 

Martin – Hoffmann (4), Bingen, Föhr, Sartor (1), Lamberty (5), Cartus (3), Oberbillig (3), Steil, Wintersinger (5)

 

TSG Friesenheim – HSG Wittlich 33:19 (11:11)

 

Bereits in der Anfangsphase deutete sich an, wie die gesamte zweite Halbzeit des Spiels verlaufen würde. Friesenheim stellte geschickt die Passwege der Wittlicher Spielerinnen zu und erzwang so immer wieder Fehlpässe. Die Gastgeberinnen schalteten schnell um und überrannte die zu langsamen Gäste ein ums andere mal. Nach 10 Minuten schien das Spiel beim Stand von 7:2 für Friesenheim bereits entschieden.  In der Folge spielten die Wittlicher Mädchen im Angriff geduldiger, schalteten deutlich schneller von Angriff auf Abwehr um, konnten Tor um Tor aufholen und konnten kurz vor dem Seitenwechsel zum 11:11 ausgleichen. Zudem stand die Abwehr im Verband sehr sicher, so dass Sophia Stroh zahlreiche Würfe der Gastgeberinnen entschärfen konnte. Nach der Pause verspielte die HSG Wittlich ihre gute Ausgangsposition innerhalb von nur wenigen Minuten durch viele technische Fehler. In der Abwehr hatte man dem schnellen und körperbetonten Spiel der Gastgeberinnen nur noch wenig entgegenzusetzen.

 

"Eine insgesamt doch enttäuschende Leistung meiner Mannschaft. Das Rückzugsverhalten war lediglich 15 Minuten lang zufriedenstellend. Entscheidend waren die vielen Fehlpässe über die gesamte Spielzeit. Dass bestraft eine Spitzenmannschaft in dieser Liga gnadenlos“, erklärte HSG Trainer Olaf Gierenz.

 

Stroh (1) – Keidel (1), Teusch (8/1), Ensch (1), Gierenz, Zens (2), Schoppe, Rogowski (1), Kloep (5)

 

 

RPS männliche C-Jugend

JSG Hunsrück – TSG Haßloch 19:20 (12:9)

 

Unnötige Niederlage für das Hunsrück Team gegen den Gast aus Haßloch. Bis 8:3 in der 10. Minute dominierten die Gastgeber, dann riss völlig unverständlich der Faden und die TSG kam zum Ausgleich. Folgerichtig nahm die JSG ihre Auszeit, die Mannschaft fing sich und legte bis zur Pause wieder auf 12:9 vor. 

 

Bis zur 41. Minute blieben die Teams auf Augenhöhe, dann gelang den Gästen die erste Führung zum 15:16! Knapp zwei Minuten vor Spielschluss führte Haßloch noch 17:19, doch Jona Fink glich mit zwei Treffern in Folge zum 19:19 genau 15 Sekunden vor dem Ende ab. Den glücklichen Siegtreffer setzten die Gäste mit der Schlusssirene!

 

„Wir haben zwischenzeitlich völlig den Rhythmus verloren und haben soviele Chancen liegen gelassen, die eigentlich für zwei Spiele reichen“, fand JSG Coach Hans-Georg Denzer.

 

Burger und Neu – Echternacht (1), Albright (1), Pusceddu (2), Ihmer (4/1), Venrath (1), Radics (1), Krömer, Fink (5), Göbel

 

 

12. September 2017

Vorschau auf den Spieltag 16./17. September 2017

 

RPS männliche A-Jugend

JSG Dudenhofen/Schifferstadt – JSG Trier/Igel/Schweich (Sonntag, 14.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Die A-Jugend-JSG steht nach zwei Niederlagen zum Start vor der zweiten Auswärtsfahrt der Saison. Neben der klaren und verdienten Niederlage in Kaiserslautern fehlen leider auch die zwei Punkte vom Heimspiel gegen Kastellaun auf dem Konto, obwohl diese Niederlage mehr als vermeidbar gewesen wäre. Schließlich stand die Abwehr über 60 Minuten sehr massiv, einzig die Chancenverwertung aus besten Positionen machte der Mosel-JSG einen Strich durch die Rechnung. Dennoch hilft es nichts, Trübsal zu blasen und so werden die Jungs von der Mosel versuchen, im dritten Saisonspiel auf die erneut starke Defensive aufbauend mehr Zug zum Tor zu entwickeln.

Personal: Julius Collet und Luc Fuchs stehen wieder zur Verfügung, Leonard Helbrecht und Joshua Carré dagegen fallen weiterhin aus. Da der Kader am Wochenende somit 15 Mann stark ist, wird voraussichtlich einer der drei Torhüter in der Heimat bleiben.

Prognose: „Die Gegner einzuschätzen fällt nach wie vor schwer, dafür können wir unsere eigene Leistungsfähigkeit immer besser einschätzen. Die Defensive ist und bleibt in dieser Saison unser Trumpf, allerdings müssen wir sehr stark an der Konsequenz im Spiel nach vorne arbeiten. Wenn man weniger als 20 Tore erzielt wird es schwer, Punkte zu holen. Ich bin optimistisch, dass wir das Spiel mit einer besseren Chancenverwertung lange offenhalten können und es nur eine Frage der (kurzen) Zeit ist, bis wir unsere ersten Punkte einfahren“, meint JSG Coach Henri Herz.

 

RPS männliche B-Jugend

JSG Hunsrück – SG Bretzenheim (Sonntag, 13 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Bereits in den letzten Jahren sammelte das Team von Trainer Igor Domaschenko Erfahrungen gegen die Gäste aus Bretzenheim. Zuhause gewannen die Hunsrücker, mussten aber auswärts Federn lassen. Bislang sind die Gäste noch ohne Spielpraxis und treten zu ihrem ersten Saisonspiel im Hunsrück an.

 

Personal: Die JSG hofft auf ihre Bestbesetzung.

 

Prognose: „Sicher ist Bretzenheim ein anderes Kaliber als zuletzt Friesenheim. Doch es gibt keinen Grund, den Gegner zu unterschätzen. Die Mannschaft verfügt über gefährliche Distanzschützen aus dem Rückraum und einen „bulligen“ Kreisläufer. Wichtig wird sein, dass die Jungs ihre Konzentration über 60 Minuten hochhalten. Wir können uns einfach nicht leisten, 12 Minuten lang- wie zuletzt – die Konzentration zu verlieren.  Ich sehe ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Tagesform entscheiden wird“, sagt der SG Coach.

 

RPS männliche C-Jugend

JSG Hunsrück – TSG Haßloch (Sonntag, 14.45 Uhr)

 

Ausgangslage: Ein kräftiges Lebenszeichen gab die männliche C-Jugend der JSG Hunsrück I am vergangenen Samstag in Friesenheim ab. Trotz allem musste man mit einer Niederlage die Heimreise antreten. Die Vorbereitung auf das am nächsten Wochenende stattfindende Punktspiel ist auch nicht gerade befriedigend abgelaufen. Trainer Mirza Cehajic fehlt aus privaten Gründen die komplette Woche. Die Betreuung am Spieltag wird Jochen Tatsch mit Hans-Georg Denzer übernehmen.

 

Personal: Es sollten wieder alle an Bord sein.

 

Prognose: Man darf gespannt sein, zu welcher Leistung die Hunsrücker im Stande sind. Nach den beiden knappen Auftaktniederlagen ist die Marschroute klar. Volle Konzentrationen in der Abwehr und dann mit Vollgas den Abschluss im Angriff suchen. Die TSG Haßloch hat bisher auch noch keine Bäume ausgerissen und wird ebenfalls versuchen zu punkten. Wir wollen als Mannschaft weiter zusammenwachsen. Die Jugendarbeit bildet das Grundgerüst der JSG Hunsrück (SG Gösenroth/Laufersweiler und HSG Irmenach/Kleinich/ Horbruch), daher lohnt sich vorbei schauen auf alle Fälle. Die junge Truppe würde sich über jede Unterstützung freuen.

 

RPS weibliche C-Jugend

VTZ Saarpfalz – DJK/MJC Trier (Sonntag, 11 Uhr)

 

Ausgangslage:  Nachdem am vergangenen Wochenende kein Spiel war, führt uns unser erstes Auswärtsspiel diese Saison nach Zweibrücken. Gegner ist die Mannschaft vom VTZ Saarpfalz. „Wir haben die zwei Wochen gut trainiert, fünf Spielerinnen haben am Wochenende in Schweich bei der Auswahlmannschaft Spielpraxis sammeln können“, glaubt MJC Trainer Ralf Martin.

 

Personal: Alle Spielerinnen sind fit, von daher ist der Kader vollzählig.

 

Prognose: „Die Mannschaft aus Zweibrücken hat letzte Saison keine Oberliga gespielt, von daher wissen wir nicht, was auf uns zukommt. Wir wollen versuchen an die gezeigten Leistungen gegen Friesenheim anzuknüpfen, uns aber auch in einigen Punkten verbessert zu zeigen. Dazu gehört vor allen Dingen unsere Abwehrarbeit, hier besonders das Verschieben zur Ballseite hin und die Kommunikation miteinander.  Wir werden auch in Zweibrücken versuchen so schnell wie möglich von Abwehr auf Angriff umzuschalten, um den Gegner immer unter Druck zu setzen. Im Angriff müssen wir noch variabler spielen, die Mischung zwischen druckvollem Rückraumspiel und einlaufen der Außen und Halb verbessern. Sollte uns das gelingen und wir die gesamte Spielzeit konzentriert spielen, fahren wir bestimmt nicht chancenlos nach Zweibrücken“, sagt Martin.

 

TSG Friesenheim – HSG Wittlich (Sonntag 12 Uhr)

 

Ausgangslage: Nach dem Auftaktsieg gegen Mundenheim liegt die HSG Wittlich im Soll. Trotz der Niederlage bei der MJC Trier im ersten Saisonspiel ist die mit zahlreichen Neuzugängen stark veränderte Friesenheimer Mannschaft klarer Favorit. 

 

Personal: Weiterhin sind viele Spielerinnen gesundheitlich angeschlagen. Wahrscheinlich wird sich erst kurzfristig entscheiden, wer mit nach Ludwigshafen fährt.

 

 Prognose: "Im Abschluss müssen wir uns gegenüber dem ersten Saisonspiel deutlich steigern. Sollten wir unsere Torchancen konsequent verwehrten, können wir das Spiel hoffentlich lange offenhalten. Abzuwarten bleibt, wie wir mit dem geharzten Ball in Friesenheim zurechtkommen“, sagt HSG Trainer Olaf Gierenz.

 

 

 

10. September 2017

 

RPS männliche Oberliga A-Jugend

JSG Trier/Igel/Schweich – HSG Kastellaun/Simmern 18:21 (9:11)

 

Ausgeglichen verlief die Anfangsphase des Spiels, in dem die Gastgeber das Spiel bis zum 8:8 offenhielten. Geprägt vor starken Torwartleistungen auf beiden Seiten zeichnete sich früh ein torarmes Spiel ab und so war letztlich die Chancenverwertung entscheidend. Kurz vor dem Wechsel gelang den Hunsrückern die erste zwei Tore-Führung, die nach dem Wechsel vom 9:11 auf 9:13 ausgebaut wurde. Die Gäste verwalteten ihren Vorsprung, doch die die JSG gab sich nicht auf, kämpfte sich noch einmal auf 18:20 heran, bevor die endgültige Entscheidung fiel.

 

„Eine starke Defensivleistung meiner Mannschaft, allerdings eine schwache Angriffsleistung. Vor allem die Abschlüsse von Aussen waren schwach. Dass muss besser werden. Im Tor zeigte Julius Fuchs die gewohnt starke Leistung und hatte mit 21 Paraden etwa 50 Prozent aller Bälle gehalten“, lobte JSG Trainer Henri Fuchs.

 

Fuchs, Dittrich und Monzel – Collet (2/1), Wagner, Frombach (6), Reifferscheidt (1), Farsch (4), Rosch, Schankweiler, Mohr (1), Schmitt (4), Bode,

 

RPS männliche B-Jugend

TSG Friesenheim – JSG Hunsrück 33:23 (15:12)

 

Friesenheim war am vergangenen Wochenende kein gutes Pflaster für die JSG Hunsrück. Sowohl das Team von Trainer Igor Domaschenko, als auch das von Hans-Georg Denzer betreute Team der männlichen C-Jugend konnte Zählbares mit nach Hause bringen. Dabei hielten die B-Jugendlichen der Hunsrücker zunächst gut mit und das Spiel bis 13:12 offen, doch den Gastgebern gelang die Pausenführung zum 15:12. In der 35. Minute musste Domaschenko die Auszeit nehmen, da sein Team überhaupt nicht präsent war und beim 23:15 vorentscheidend zurücklag. Am Ende gelang den Favoriten ein klarer Heimspielerfolg.

 

„Wir haben eine starke erste Halbzeit gespielt, dann nutzte der Gast unsere Unterzahl, bestrafte die technischen Fehler und zog entscheidend davon. Auch die Auszeit nach dem Wechsel half uns nicht mehr, ins Spiel zurück zu finden. Dem Gastgeber waren wir körperlich stark unterlegen. Bei uns haben die Torhüer Aron Hoffmann und Felix Luth gute Leistungen abgerufen. Josha Faust zeigte im zweiten Spielabschnitt eine gute Leistung“, lobte Domaschenko.

 

Hoffmann und Luth – Bach, Roschel (4), Utz (8), Stelter (3/3), Schmidgal (1), Zürbes, Schmidt (2), Faust (4), Ihmer (1)

 

RPS männliche C-Jugend

TSG Friesenheim – JSG Hunsrück 30:25 (16:12)

 

„Es sollte ein schwieriges Spiel werden, denn der Bundesliganachwuchs der TSG Friesenheim gilt als Meisterschaftsfavorit. Auf unserer Seite fiel mit Moritz Kessler ein wichtiger Spieler wegen Krankheit aus“, sagte JSG Co-Trainer Hans-Georg Dezner.  

 

Schnell legte der Favorit auf 3:0 vor, ehe sich die Hunsrücker ins Spiel fanden und beim 4:4 in der 9. Minute ausglichen. Friesenheim legte erneut drei Treffern nach und verteidigte jetzt den Vorsprung über 7:4, 12:9 bis 16:12 zur Pause. Bis zum 22:19 in der 35. Minute blieben die Gäste am Favoriten daran, doch dann setzten sich die Hausherren entscheidend mit vier Treffern in Folge ab. Nervosität und allzu viel Harz am Ball machten unserm gewohnten Spiel einen Strich durch die Rechnung. Aber ab diesem Zeitpunkt kam unser Team besser ins Spiel und beide Mannschaften agierten auf Augenhöhe. Unkonzentriertheiten und überhastete Abschlüsse auf beiden Seiten, sowie unser glänzend aufgelegtes Torhütergespann Mauro Neu und Nils Burger sorgten dafür, dass die Seiten beim Stand von 16:12 gewechselt wurden. Nach dem Wechsel zog die TSG Friesenheim das Tempo an, konnte sich aber nicht entscheidend absetzen. Nach der zweiten Auszeit in der 35 Spielminute, spielten wir im Angriff mit 2 Kreisläufern. Mit diesem Spiel kam der Gastgeber nicht zurecht, und der an diesem Tag überragend aufspielende Matteo Pusceddu, erzielte 3 Tore in Folge. Letztendlich trennte man sich mit 30:25 Toren. Insgesamt zeigte jeder JSG-Spieler eine tolle Leistung, die er auch im nächsten Heimspiel gegen die TSG Haßloch zwingend abrufen sollte, damit der erste Sieg eingefahren werden kann.

 

Burger – Echternacht (4) Albright, Pusceddu (7), Ihmer (5/1), Venrath (1), Radics (1), Kessler, Krömer (2), Fink (3), Göbel (2), Neu

 

05.09.2017

 

Vorberichte zum 2. Spieltag am 9./10. September 2017

 

RPS Jugend männliche A

JSG Trier/Igel/Schweich – HSG Kastellaun/Simmern (Sonntag, 13 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: „Endlich ist es soweit, das erste Heimspiel der Saison in der RPS Oberliga steht an! Die JSG von der Mosel bekam am letzten Wochenende in Kaiserslautern deutlich aufgezeigt, was passiert, wenn man in dieser Liga nachlässig spielt und seine Chancen nicht konsequent nutzt. Komplett gegensätzlich ist der letztjährige Meister aus dem Hunsrück in die Saison gestartet und hat einen knappen Heimsieg gegen Eckbachtal gelandet.

 

Personal: Die Gastgeber müssen auf Leonard Helbrecht (Hüfte) und Joshua Carré (Schulter) verzichten. Felix Frombach wird wieder in den Kader zurückkehren und die Feuerkraft aus dem Rückraum steigern. Dafür fehlen mit Julius Collet (B-Jugend) du Luc Fuchs zwei andere wichtige Kräfte.

 

Prognose: „Wir haben am ersten Spieltag schmerzhaft erfahren, was die halbherzig vorgetragenen Angriffe ausrichten können. Wir dürfen dem Gegner nicht eine solche Vielzahl an Toren über die erste und zweite Welle erlauben. Das können wir körperlich und spielerisch nicht ausgleichen. Wichtig wird sein, vorne konsequent die Chancen zu nutzen, um den Gegner ins gebundene Spiel zu zwingen. Wenn wir das schaffen, haben wir wir auch gegen die HSG die Chance, das Spiel lange offen zu gestalten. Unsere Abwehr in Kombination mit dem Torhüterteam muss sich in dieser Liga sicher nicht verstecken. Wir wollen den Favoriten so lange wie möglich ärgern und sehen dann, was am Ende rauskommt. Hoffentlich wird es ein spannendes und unterhaltsames erstes Oberliga-Heimspiel“, hofft JSG Coach Henri Herz.

 

RPS männliche B-Jugend

TSG Friesenheim – JSG Hunsrück (Samstag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Ihre Nervosität konnten die Jungs von Trainer Igor Domaschenko im Auftaktspiel nicht ablegen und leisteten sich demzufolge ungewohnt viele technische Fehler. Die Mannschaft sollte hieraus ihre Lehren gezogen haben, wird in Friesenheim versuchen, die Sache dieses Mal anders anzugehen. Gelingt es dem Team, die Nervosität abzulegen, dürfte die Mannschaft spielerisch gleichwertig sein.

 

Personal: Die Hunsrücker schicken ihre Bestbesetzung aufs Feld.

 

Prognose: „Friesenheim ist für seine gute Jugendarbeit bekannt, den 2001er Jahrgang kenne ich nicht. IN der letzten Saison verfügte das Team über einen sehr gefährlichen Angreifer auf der linken Rückraumposition, den wir frühzeitig bekämpfen müssen. Sorge bereitet mir bei uns derzeit die Angriffsleistung, die deutlich besser werden muss als im ersten Saisonspiel“, fordert der HSG Trainer.

 

RPS männliche C-Jugend

TSG Friesenheim – JSG Hunsrück (Samstag, 18 Uhr)

Ausgangslage: „Die männliche C-Jugend Oberliga wird eine große Herausforderung für uns, alleine was das Körperliche angeht. Dies mussten wir am letzten Wochenende im ersten Saisonheimspiel schmerzlich erfahren. Es ist aber genau richtig, dass wir in dieser Liga spielen, damit wir uns auch weiterentwickeln“, sagt JSG Co-Trainer Hans-Georg Denzer.

 

Personal: Fragezeichen stehen hinter Timon Echternacht (Finger) und Jan-Luca Krömer (Fußprobleme).

 

Prognose: „Die männliche C-Jugend der TSG Friesenheim hat in der vergangenen Saison die Oberliga dominiert und ohne Punktverlust die Saison abgeschlossen. Wir sind dort heftig unter die Räder gekommen. Die Ausrichtung lautet ganz klar, solange wie möglich mitzuspielen, um den Favoriten so lange wie möglich zu ärgern. Wenn alle an Bord sind und mitziehen auch ein realistisches Ziel. Hierfür müssen aber wieder alle an einem Strang ziehen“, fordert Denzer.

 

 

Berichte zum 1. Spieltag am 2./3. September 2017

 

RPS Jugend weibliche A-Jugend

DJK/MJC Trier – TSG Friesenheim 34:35 (18:17)

 

Schade! Die kleinen Miezen verlieren ihr Auftaktspiel gegen den Favoriten aus Friesenheim denkbar knapp und verpassen so die erste Überraschung. Trotz der Niederlage zieht MJC Trainerin Megane Vallet ein positives Fazit: „Viele guten Ansätze waren erkennbar, aber wir haben auch gesehen, an was wir noch arbeiten müssen. Vor allem im Abwehrbereich müssen wir kompakter stehen und den Spielfluss des Gegners frühzeitiger unterbinden“, sagte die MJC Trainerin.

 

In einer von der ersten bis zur letzten Sekunden ausgeglichenen Begegnung, legten die Gäste erstmals nach dem Wechsel deutlicher vor, führten in der 44. Minute mit 25:29, doch die Gastgeberinnen kamen ins Spiel zurück. Mit der Schlussekunde gelang den Gästen der glückliche Siegtreffer.

 

„Es war ein guter Saisonstart, bei dem wir gesehen haben, dass wir konkurrenzfähig sind. Wir haben aber auch gesehen woran wir noch arbeiten müssen. Nele Greinert und Hanna Braun haben eine sehr gute Partie gemacht. Bis zum nächsten Saisonspiel am 23.9. haben wir noch Zeit die Fehler des Auftaktpiels abzustellen. Einige Spielerinnen sammeln derweil Praxis in der zweiten und dritten Mannschaft des Vereins“, verrät Vallet.

 

Chorus – Cartus (2), Braun (12/4), Bredel, L. Weißhuhn (1), Wiemer (1), Kreuzkamp, Baur, Stein (2), A. Weißhuhn, Greinert (12), Natter (4)

 

RPS männliche A-Jugend

mJg Dansenberg/Thaleinsweiler – JSG Trier/Igel/Schweich 34:16 (14:9)

 

Eine deftige Packung zum Auftakt der Saison musste die JSG Trier einstecken. In Dansenberg ging das Team von Trainer Henri Herz im zweiten Spielabschnitt regelrecht unter. Lediglich beim 0:1 lagen die Gäste aus Trier in Führung, hielten in den Anfangsminuten bis zum 6:5 mit, mussten dann aber den starken Gastgebern die klare Führung über 10:5 in der 18. Minute und 14:9 zur Pause überlassen. Beim 20:10 in der 35. Minute war die Begegnung entschieden, nur die Frage der Höhe der Niederlage blieb offen. Am Ende setzte sich der Favorit mit 34:16 durch!

 

„Im ersten Oberliga-Spiel für nahezu alle Spieler des Kaders war im Endeffekt nichts zu holen, dennoch waren weder Spieler noch Trainerteam komplett unzufrieden mit dem Spiel. In der ersten Halbzeit konnten wir durch eine gute Abwehr und einen überragenden Torhüter Julius Fuchs lange mithalten und hatten beim Stand von 10:8 für den Gastgeber die Chance, auf einen Treffer zu verkürzen. Hektisch vorgetragene Angriffe beraubten uns jedoch dieser Chance und leiteten viele Gegenstöße ein. So konnten sich die Pfälzer dem gebundenen Spiel entziehen, in dem sich zwei gleichwertige Mannschaften gegenüberstanden. So war auch das Hauptthema der Halbzeitansprache, dass einfache Tore durch die erste und zweite Welle unbedingt durch konsequent vorgetragene Angriffe verhindert werden müssen. Ungehört verpuffte diese Ansage jedoch und so konnten sich die Gastgeber spielerisch leicht auf 21:10 absetzen, ohne dabei ein einziges Mal im Angriff 6 gegen 6 zu stehen. Die Messe war nun zwar gelesen, aber dennoch gab sich die JSG nicht auf und versuchte, gegen einen nun entfesselt aufspielenden Gegner Schritt zu halten. Letzten Endes kann man dieses erste Spiel und das klare Ergebnis wohl als Lehrstunde abhaken, jedoch ist die Erkenntnis sehr wichtig, dass das gesamte Team gesehen hat, in der Oberliga nicht fehl am Platz zu sein. In den nächsten Wochen müssen wir intensiv am Abschluss und vor allem an der Passgenauigkeit sowie der Entscheidungsfindung im Angriff arbeiten. Unsere Abwehr im Spiel 6 gegen 6 ist bereits sehr stark und braucht sich in dieser Liga nicht zu verstecken, allerdings war mit einer derart hohen offensiven Fehlerquote nichts zu holen“,  resümierte Trainer Henri Herz.

 

J. Fuchs – N. Collet (4), L. Fuchs, Wagner (1), Reifferscheidt (3), Farsch (4), Rosch, Dittrich, Schankweiler, Mohr, J. Collet, Schmitt (2), Bode (2), Monzel.

 

RPS männliche B-Jugend

JSG Hunsrück – TV Budenheim 20:23 (11:12)

 

Das hatte sich die JSG aus dem Hunsrück anders vorgestellt! Die Mannschaft von Igor Domaschenko verliert ihr Auftaktspiel gegen den TV Budenheim. Dabei fanden die Gastgeber besser in die Begegnung, führten über 3:1 bis 5:2. Doch die Nervosität wollten die Hunsrücker Jungs einfach nicht ablegen, bekamen auch den Kreisläufer der Gäste nicht in den Griff und so drehten die Budenheimer das Spiel   

Erst die Umstellung im Abwehrverband brachte die Wende, die JSG fand ins Spiel zurück und kam zur Pause wieder auf 11:12 heran. Nach dem Wechsel blieb die Begegnung ausgeglichen, das Glück war aber eher auf Seiten der Gäste.

„20 technische Fehler sind einzig der Nervosität geschuldet, eigentlich passiert uns das sonst nie. Zudem hatten wir nur eine 50 Prozent Trefferquote! Unsere Torhüter Luth und Hoffmann machten einen guten Job, aber von Aussen war die Trefferquote nicht wie gewohnt. Im esten Spielabschnitt zeigte Luca Bach eine starke Leistung, dazu hatte lediglich Fabian Schmitt bei 6 Versuchen und 5 Treffern eine gute Ausbeute“, lobte Domaschenko.

Luth und Hoffmann – Faust (2), Schmitt (5), Utz (2), Roschel (4), Zürbes (1), Ihmer (1), Stettler (2/2), Schmitgal (1), Bach (2).

 

RPS weibliche C-Jugend

HSG Wittlich – VTV Mundenheim 28:23 (14:9)

 

Auftaktsieg für das Rumpfteam der HSG Wittlich über VTV Mundenheim. Trotz des kleinen Kaders dominierte das Team von Trainer Olaf Gierenz die Begegnung, setzte sich nach dem 3:3 in der 6. Minute bis 6:3 in der 9. Minute ab und baute den Vorsprung über 9:5 in der 16. Minute auf 16:11 zur Pause ab. Bis zum 22:18 in der 42. Minute lieferten sich beide Teams dann eine ausgeglichene Begegnung, doch dann sorgten die Eifelanerinnen innerhalb einer Minute für die vorzeitige Entscheidung beim 24:18.

 

„Eine hervorragende Abwehrleistung war der Garant für eine deutliche Führung zur Halbzeit. Selten kamen die Gäste aus Ludwigshafen zu Abschlüssen aus zentralen Positionen. Leider gelang es der HSG Wittlich nicht die spielerische Überlegenheit in Tore umzumünzen. Zu viele freie Würfe wurden vergeben. In der zweiten Halbzeit zeigte sich der Gast aus Mundenheim vor allem im Angriff deutlich verbessert und kam zu häufig durch Einzelaktionen der Rückraumspielerinnen zum Erfolg. Der Sieg der HSG Wittlich geriet aber nie in Gefahr, zumal der Vorsprung nie weniger als vier Tore betrug. Meine Mannschaft konnte zum Saisonstart sowohl spielerisch als auch kämpferisch überzeugen. Der Sieg war hochverdient. Verletzungsbedingt standen mir nur sieben Feldspielerinnen zur Verfügung, die sich zu meiner Freude alle in die Torschützenliste eintragen konnten

 

Stroh und Reher - Keidel (1), Zens (1), Teusch (8/1), Ensch (3), Schoppe (2), Rogowski (4), Kloep (9).

 

DJK/MJC Trier – TSG Friesenheim 22:20 (14:13)

 

Auftakterfolg auch für die weibliche C-Jugend der MJC Trier. Gegen den Favoriten aus Friesenheim legten die Gastgeberinnen los wie die Feuerwehr, überrumpelten den Gast beim 4:0 in der 7. Minute und hatten damit den Grundstein für ihren Erfolg gelegt. Über 14:13 gelang dann auch nach dem Wechsel bis zum 19:16 in der 41. Minute die scheinbar frühe Entscheidung. Doch Friesenheim stemmte sich gegen die drohende Niederlage, verkürzte auf 21:20 in der 50. Minute. Folgerichtig nahm MJC Trainer Ralf Martin die Auszeit und mit ihrem Treffer in der Schlußsekunde sorgte Miriam Wintersinger für die Entscheidung zum 22:20!

 

„Es ist sicher gut, das Auftaktspiel zu gewinnen. Dies hatten wir uns auch nach den beiden Niederlagen im letzten Jahr gegen Friesenheim vorgenommen. Es war ein konzentrierter Start der Mannschaft, bei dem wir unsere Chancen alle genutzt haben. Der Gast, der ohne drei etatmässige Feldspielerinnen antrat, gab sich nie auf. Dazu wurden wir im zweiten Spielabschnitt unkonzentrierter, der Gast stärker. Immer öfter scheiterten wir jetzt an der starken Gästetorwart, doch dann stimmten der Wille und die Konzentration in den Schlussminuten wieder. Unsere konditionelle Arbeit trägt jetzt Früchte. Aus der geschlossenen Mannschaftsleistung möchte ich Luisa Sartor hervorheben, die ihr Potential im Rückraum erkannt hat. Dazu spielte Miriam Wintersinger sehr stark am Kreis. Die Mädels haben sich nach dem Spiel sehr über diesen Erfolg gefreut und ich bin mir sicher, dass wir auf einem guten Weg sind“, lobte der MJC Coach.

 

Martin – Hoffmann (3), Bingen, Föhr, Sartor (8/1), Lamberty (3), Cartus (1), Oberbillig, Steil (2), Wintersinger (5).

 

RPS männliche C-Jugend

JSG Hunsrück – JSG Merchweiler/Quierschied 17:21 (13:7)

 

Die Vorzeichen für diese Begegnung standen alles andere als günstig. Niklas Ihmer lag die ganze letzte Woche krank im Bett und Jan-Luca Krömer musste 2 Trainingseinheiten wegen Fußproblemen ausfallen lassen. „Beiden Teams merkte man die Entschlossenheit an, die zwei Punkte zu wollen. Entsprechend engagiert gingen beide in die Partie.

 

Hier erwischten unsere Jungs durch gutes Kombinationsspiel und schnell vorgetragene Angriffe den besseren Start. Über 6:4 (11 Min.), 9:6 (19 Min.) und bis zur Halbzeit 13:7 (25 Min.) baute man eine 6 Tore Führung aus. Wer nun dachte das Spiel würde so weiterlaufen, sah sich getäuscht. Und prompt überhörten die Spieler der JSG in der Halbzeitansprache jegliche Warnungen des Trainers, den Gegner nicht zu unterschätzen.

 

Vor allem in der Abwehr trieben die Jungs ihren Trainer Cehajic fast zur Verzweiflung. Regelmäßig agierte man zu schläfrig und zu inkonsequent. Man verlor fast jeden Defensivzweikampf. Letztendlich gaben Athletik, bessere Spielanlage und die Wurfkraft des Gastes den Ausschlag. Wenn gleich das Ergebnis zum Schluss auch etwas zu hoch ausgefallen ist, haben unsere Jungs doch gezeigt, dass sie mit dauerhafter Konzentration und Disziplin im Spiel, andere Ergebnisse erzielen können“, sagte Co Trainer Hans-Georg Denzer.

 

Mauro Neu und Nils Burger im Tor, Moritz Kessler (5), Timon Echternacht (1), Jona Fink (1), Niklas Ihmer (6), Louis Radics (1), Matteo Pusceddu (2), Dominik Venrath, Jan-Luca Krömer, Finn Albright und Jason Göbel (1).

 

 

 

 

Vorberichte zum 1. Spieltag am 2./3. September 2017

 

RPS Oberliga männliche A-Jugend

TuS Dansenberg – JSG Trier/Igel/Schweich (Samstag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Seit Ende Mai hat die A-Jugend drei- bis viermal wöchentlich trainiert und viele Testspiele absolviert, um sich in Oberliga-Form zu bringen. Highlight der Vorbereitung war das dreitägige Trainingslager Mitte August in Koblenz-Güls. Der Fitnesszustand stimmt und auch die individuellen Fähigkeiten sollten ausreichend sein, um in der Oberliga bestehen zu können, jedoch stellt sich die Frage nach der Eingespieltheit und vor allem nach dem nötigen Biss, wie die Testspiele klar aufgezeigt haben. Die erste Dienstreise führt direkt nach Kaiserslautern zur A-Jugend des Drittligisten Tus KL-Dansenberg.

 

Personal: Personell gibt es bei der JSG Trier/Igel/Schweich noch einige Fragezeichen. Sicher ausfallen werden Leonard Helbrecht (Hüfte) und Joshua Carré (Schulter), zudem stehen hinter Felix Frombach (Handgelenk) ein großes und hinter Sören Reifferscheidt (Finger) ein kleines Fragezeichen. Somit ist gerade der Rückraum arg gebeutelt und es bleibt abzuwarten, wie der Ausfall von mehreren Spielern auf der Halbposition vor allem körperlich zu kompensieren ist.

 

Prognose: „Der Gegner ist für uns völlig unbekannt, der Name Dansenberg sollte jedoch wohl jedem Handballer in Rheinland-Pfalz ein Begriff sein. Den ältesten Nachwuchs des Drittligisten einzuschätzen ist unmöglich, auch die Vorjahrestabelle dürfte kein Indiz sein, da ausscheidende und nachrückende Jahrgänge das Gesicht eines Teams komplett verändern können. Das ist auch bei den Jungs von der Mosel-JSG der Fall. Wir werden wahrscheinlich in diesem ersten Spiel Zeit brauchen, um uns zu finden und an das Niveau zu gewöhnen. Jedoch gehen wir grundsätzlich optimistisch in das Spiel und wenn die Jungs ihre Leistung abrufen, werden wir mit einem vernünftigen Ergebnis nach Hause fahren“, sagt Trainer Henri Herz.

 

RPS weibliche Oberliga A-Jugend

DJK/MJC Trier – TV Friesenheim (Samstag, 14 Uhr, Arena Trier)

 

Ausgangslage: Am Samstag startet die Mannschaft von Esther Herrmann und Mégane Vallet ihre Saison in der A-Jugend Oberliga gegen Friesenheim in der Arena Trier. Nach zwei interessanten Testspiele in der vergangenen Woche konnte sich die Mannschaft zuerst wieder neu einspielen. "Die A-Jugend Oberliga wird erneut eine große Herausforderung für uns sein: Das haben wir letztes Jahr allein was das Körperliche angeht, erfahren und es wird diese Saison nicht anders. Es ist aber genau richtig, dass wir in dieser Liga spielen, denn nur so können sich die Mädels wirklich weiterentwickeln" erklärt Mégane Vallet.

 

Personal: Die Triererinnen schicken ihre Bestaufstellung aufs Feld.

 

Prognose: Gegen Friesenheim treffen die Triererinnen auf einen starken Gegner mit vielen schnellen und cleveren Spielerinnen "Unsere Aufgabe wird es sein, kompakt in der Abwehr zu stehen und den Gegner ständig unter Druck zu setzen. Vorne wollen wir mutig sein und unsere Qualität im Rückraum nutzen, um letztendlich Gefahr von allen Positionen auszuüben. Auch das Tempospiel möchten wir in diese Saison unbedingt ausbauen!", so Esther Mohr. Die Mannschaft freut sich auf den Saisonstart und viele Unterstützung von den heimischen Fans! 

 

RPS männliche Oberliga B-Jugend

JSG Hunsrück – TV Budenheim (Sonntag, 13.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Souverän setzte sich die JSG in den Relegationsspielen durch und geht jetzt erneut das Abenteuer RPS Oberliga mit ihrem Trainergespann Igor Domaschenko und Stefan Roschel an.

 

Personal: „Wir haben derzeit keine Verletzten, die Jungs haben schon eine ordentliche Form! Ich bin froh, dass mein 2001er Kader zusammengeblieben ist“, sagt der SG Trainer.

 

Prognose: „Wir wollen einen besseren Tabellenplatz als in der vergangenen Saison, in der wir viel gelernt haben. Am Ende war ich aufgrund der starken Rückrunde zufrieden. Wenn es gut für uns läuft, landen wir dieses Mal in der ersten Hälfte der Tabelle“, glaubt Domaschenko.

 

RPS männliche Oberliga C-Jugend

JSG Hunsrück – SG Merchweiler/Quierschied (Sonntag, 15.30 Uhr)

 

Ausgangslage: „Es ist schlimm wenn man hinfällt, aber es ist wichtig wieder aufzustehen“, sagt JSG Co-Trainer Hans-Georg Denzer. Nachdem die männliche C-Jugend in der letzten Spielzeit auf keinen grünen Zweig in der RPS-Oberliga kam, ist es nun an der Zeit dies zu ändern.  Eine anstrengende Vorbereitung geht zu Ende und es bietet sich die Chance, dass im Training erlernte im Spiel umzusetzen.

 

Personal: Die JSG hofft ihre Bestbesetzung aufbieten zu können.

 

Prognose: „Die SG TV Merchweiler/ASC Quierschied hat in diesem Jahr auch den Schritt in die RPS-Oberliga gewagt. Bei diesem ersten Kräftemessen für beide Teams wird es wichtig sein, die Nervosität abzulegen und ins Spiel zu finden. Die Handballer der JSG Hunsrück würden sich freuen, wenn möglichst viele Zuschauer den Weg in die Hirtenfeldhalle finden würden, um das Team lautstark zu unterstützen“, hofft Denzer

 

RPS weibliche Oberliga C-Jugend

DJK/MJC Trier – TV Friesenheim (Samstag, 16 Uhr, Arena Trier)

 

Ausgangslage: Unser erstes Spiel in der neuen Saison geht gleich gegen die TSG Friesenheim, die die letzte Saison im oberen Tabellendrittel abgeschlossen hat und mit Sicherheit diese Saison auch wieder zu den spielstarken Mannschaften gehören wird. Letzte Saison haben wir unser erstes Spiel in Friesenheim gespielt, damals sind wir mit einer deftigen Niederlage nach Hause gefahren. Das Rückspiel in Trier war dann eins unser besten und wir konnten Friesenheim lange Paroli bieten.

 

Personal: Die Gastgeberinnen können ihre derzeitige Bestbesetzung aufbieten.

 

Prognose: „Für uns wird es darum gehen, von Anfang an konzentriert in der Abwehr zu stehen und durch Ballgewinne zum Tempogegenstoß zu kommen. Im Angriff wollen wir durch druckvolles Stoßen im Rückraum unsere Chancen erspielen, diese dann selbst nutzen oder die besser postierte Mitspielerin anspielen. Unser Hauptaugenmerk wird aber, wie auch die ganze Saison über, in einer guten Abwehrarbeit liegen, in Verbindung mit unserer Torhüterin. Nachdem die Mannschaft die ganze Vorbereitung sehr gut trainiert hat und auch in der einen oder anderen Einheit viel Schweiß vergossen hat, freuen wir uns jetzt auf unser erstes Saisonspiel. Dazu kommt, dass wir gegen Friesenheim am Tag des Handballs ausnahmsweise in der Arena spielen. In so einer großen Halle zu spielen wird auch eine neue Erfahrung für meine Spielerin sein“, freut sich MJC Trainer Ralf Martin

 

HSG Wittlich - VTV Mundenheim (Samstag, 13.30 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Seit Anfang Mai hat sich die HSG Wittlich auf die kommende Oberligasaison vorbereitet. Nach der obligatorischen Pause in den Sommerferien machte die Mannschaft am Trainingswochenende zum Ende der Sommerferien erhebliche Fortschritte. Trainiert wird gemeinsam mit der C2-Mannschaft, so dass es in diesem Jahr einfacher sein sollte Ergänzungen aus dieser Mannschaft einzubauen.

Im Gegensatz zu den Gästen aus Ludwigshafen qualifizierte sich die HSG Wittlich erneut ohne Qualifikationsspiele bestreiten zu müssen. Leider wurden auch nur wenige Testspiele bzw. Turniere absolviert, so dass die Mannschaft zum ersten Saisonspiel noch nicht eingespielt ist.

 

Personal:  Pünktlich zum Saisonstart sind einige Spielerinnen verletzt oder krank. Im Abschlusstraining wird sich entscheiden, wer am Samstag dabei ist. "Wahrscheinlich werden wir bereits im ersten Spiel Spielerinnen aus der C2 aufbieten müssen. Positiv ist zu vermelden, dass wir neben Sophia Stroh mit Julia Reher eine zweite Torhüterin aufbieten können.", so Trainer Olaf Gierenz.

 

Ausgangslage: "Die Spielerinnen, insbesondere die Neuzugänge aus der letztjährigen D-Jugend, und auch das Umfeld freuen sich auf den Saisonstart. Spielerisch sind wir sicherlich stärker als im vergangenen Jahr. Sollte wir auch in der Abwehr als Team auftreten, ist durchaus ein Sieg im ersten Heimspiel möglich", glaubt der HSG Trainer.