Vorschau auf den Spieltag 15. Dezember 2018

 

RPS männliche A-Jugend

TG Waldsee - JSG Hunsrück (18:00 Uhr Rheinauenhalle)


Ausgangslage: Die TG Waldsee muss gegen uns gewinnen um weiter den zweiten Platz halten zu können. "Wir könnten uns am Sonntag mit einem Auswärtserfolg in Waldsee weiter in der Tabelle nach oben verbessern.", sagt JSG Coach Carsten Esdar


Personal: Alle Spieler sind gesund und wir haben den kompletten Kader zur Verfügung.

Prognose: "Gegen die TG Waldsee haben wir in dieser Saison unser erstes Heimspiel absolviert. Das Spiel haben wir am Anfang verschlafen und lagen mit 3 : 8 zurück. Im Anschluss sind wir immer besser ins Spiel gekommen und haben in der 47. Minute den Ausgleich geschafft. Leider haben wir in den letzten 13 Minuten nur noch 3 Tore geworfen und das Spiel mit 29 : 36 verloren. Finn Wächter von der TG Waldsee hat in diesem Spiel nicht nur die Hälfte (18) aller TG Waldsee Tore geworfen, sondern er hat auch seine Mitspieler gekonnt in Szene gesetzt. Für uns gilt es weiter, nicht nur phasenweise gut zu spielen, sondern über die gesamte Spielzeit. Sollte uns das gelingen und wir dazu das nötige Glück haben und die Pfosten- und Lattentreffer ins Tor gehen, könnte es ein positiver Jahresabschluss für uns werden. Abschließend möchte ich noch sagen, dass die Anwurfzeit für ein Jugendspiel Sonntags abends 18:00 Uhr recht spät ist und wir wohl erst nach 22:00 Uhr nach Hause kommen werden", klagt Esdar

 

RPS weibliche C-Jugend

HSG Wittlich – SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam (Samstag, 17 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Im letzten Spiel des Jahres trifft die HSG Wittlich auf das Spitzenteam aus Ottersheim/Bellheim/Zeiskam/Kuhardt. Die Liga ist zweigeteilt. Die fünf Spitzenteams der Liga konnten sich bisher in allen Begegnungen gegen die Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte durchsetzen. Somit sind die Gäste aus der Südpfalz am kommenden Samstag auch in Wittlich favorisiert.

 

Personal: Lea Teusch wird erst im kommenden Jahr wieder einsatzfähig sein. Alle anderen Spielerinnen sind hoffentlich einsatzfähig.

 

Prognose: "In den beiden letzten Spielen zeigten wir uns in der Abwehr und auch im Umschalten von Angriff auf Abwehr deutlich verbessert. Im Training arbeiten wir weiter an der Verbesserung des Angriffsspiels. Es gilt die einfachen technischen Fehler zu vermeiden. Zudem müssen alle Spielerinnen im Angriff Verantwortung übernehmen. Sollte uns dies gelingen und sollten alle Spielerinnen fit sein, können wir für eine Überraschung sorgen.", glaubt HSG Coach Olaf Gierenz

 

Spieltag 08. Dezember 2018

 

RPS männliche A-Jugend

TSG Friesenheim – JSG Hunsrück 35:18 (17:10)

 

Im letzten Spiel der Hinrunde kassiert die JSG aus dem Hunsrück eine klare Niederlage in Friesenheim. Das Team von Trainer Carsten Esdar musste sich am Ende deutlich mit 35:18 geschlagen geben.

 

Dabei hielten die Hunsrücker in den ersten Minuten gut mit, waren beim 7:5 in der 13. Minute auf Augenhöhe, doch dann zogen die Gäste bis auf 17:10 zur Pause davon. „Wir hatten die Kreisspieler der Gastgeber gut im Griff, leisteten uns aber im Angriff zu viele technische Fehler, trafen zudem die falschen Entscheidungen und hatten auch Pech im Abschluss mit einigen Pfostenwürfen“, klagte Esdar. Friesenheim kam so immer wieder zu einfachen Toren über den Gegenstoß oder die zweite Welle! Nach dem Wechsel zogen die Friesenheimer dann vom 24:14 in der 39. Minute über 31:14 in der 49. Minute auf und davon, ließen 10 Minuten lang keinen Hunsrücker Treffer zu.

 

„Wir haben in Unterzahl zwar zwei Tore erzielt, dabei sehr gut gearbeitet, in Überzahl haben wir aber nur wenige Treffer markieren können, spielten dabei zu überhastet. Friesenheim zeigte sich sehr passsicher und profierte sicher auch davon, dass wir mit Harz spielen mussten. Mit dem Abschluss der Hinrunde ist die Lernphase vorbei. Wir werden uns am Dienstag zusammensetzen und die bisherigen Spiele reflektieren und schauen, was wir in der Rückrunde besser machen können“, sagt Esdar.

 

Hoffmann und Milingert – Klein (6/5), Bach (2), Roschel (2), Könen, Zürbes (1), Schmidt, Weber (3), Ihmer (2), Stelter (1), Faust.

 

Vorschau auf den Spieltag 08. Dezember 2018

 

RPS männliche A-Jugend

TSG Friesenheim – JSG Hunsrück (Samstag, 15 Uhr)

Ausgangslage: Die TSG Friesenheim muss gewinnen, um den zweiten Tabellenplatz zu halten und damit der Abstand zu Illtal nicht noch größer wird. „Sollten wir überraschend ein oder zwei Punkte aus Friesenheim entführen können, würden wir unseren neunten Tabellenplatz festigen“, erklärt JSG Coach Carsten Esdar.

 

Personal: „Wir hoffen, dass die Blessuren von Sonntag auskuriert sind und wir wieder den kompletten Kader zur Verfügung haben werden“, so Esdar.

 

Prognose: „TSG Friesenheim macht seit Jahren eine sehr gute Jugendarbeit. Auch in der aktuellen männlichen A- Jugend spielt mit Nils Röller ein Jugendnationalspieler am Kreis. Die TSG Friesenheim hat alle ihre Spiele gewonnen außer gegen die Mannschaften (Illtal und Budenheim), die mit ihnen zusammen auch an der A -Jugend Bundesliga Qualifikation gescheitert sind. Unsere Aufgabe muss es sein das schnelle Spiel der TSG zu unterbinden. Wir müssen schnell auf den Beinen sein, um den staken Kreisläufer nicht zur Entfaltung kommen lassen. Sollten wir nicht immer nur 20 Minuten pro Halbzeit unsere Leistung abrufen, sondern über die ganze Spielzeit, könnte auch mal eine positive Überraschung beim Tabellenzweiten herausspringen“, hofft der JSG Coach.

 

Spieltag 01./02. Dezember 2018

 

RPS männliche A-Jugend

JSG Hunsrück – SG Er-Wa-Saar 27:26 (11:9)

 

Das Team von Trainer Karsten Esdar behält im „vier-Punkte-Spiel“ gegen den Gast aus der Saarpfalz die Oberhand und rückt in der Tabelle ins untere Mittelfeld auf. Luca Bach markierte in einem absolut spannenden und ausgeglichen Spiel bereits zwei Minuten vor dem Abpfiff den entscheidenden Treffer.

 

Die Gäste legten in den Anfangsminuten vor, führten bis 3:4 in der 13. Minute, ehe die Gastgeber sich mit drei Treffern in Folge zum ersten Mal zum 6:4 in der 20. Minute absetzten und dann die Führung nicht mehr abgaben. „In der ersten Hälfte produzierten wir im Angriff zu viele Fehler, trafen zudem das Tor nicht! Erst die Einwechslung der beiden Wittlicher Jungs, Nojus Könen und Lennard Weber sorgten dann für mehr Konzept in unserem Spiel. Hier merkte man das Eingespieltsein der Beiden und so waren wir jetzt auch über den Kreis erfolgreich. Zudem erwies sich der Einsatz von Luca Bach im Rückraum als Volltreffer. ER war nicht nur torgefährlich, kämpfte einige Siebenmeter heraus und setzte seine Mitspieler geschickt ein. Das zusammen war entscheidend für die Pausenführung“, lobte Esdar.

 

Zwar gelang den Gästen nach dem Wechsel immer wieder der Ausgleich, so beim 15:15 in der 43. Minute, 21:21 in der 52. Minute und letztmals beim 26:26 in der 58. Minute, doch die Gastgeber legten immer wieder einen bis zwei Treffer vor.

 

„Wir konnten uns nach dem Wechsel einfach nicht mehr richtig absetzen. Joshua Faust zeigte eine clevere Angriffsleistung, klaute den Gästen einige Bälle und erzielte schöne Tore vor Aussen. Am Ende wurde es nochmals eng, als wir den Ball verloren und die Gäste das Tor nicht trafen. Über ein Remis hätten wir uns nicht beklagen dürfen. Doch letztlich müssen wir so ein Spiel höher gewinnen“, fand der JSG Coach.

 

Hofmann und Millingert – Klein (3/3), Bach (3), Roschel (5/1), Könen (1), Zürbes (2), Weber (5), Schmidgal (2), Ihmer (1), Luth, Roschel, Faust (4)

 

RPS weibliche B-Jugend

DJK/MJC Trier – SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam 30:28 (17:11)

 

Wie in den letzten Spielen zeigte das Team von Trainer Ralf Martin eine gute Leistung, doch dieses Mal belohnten sich die Spielerinnen mit einem Sieg für ihren Einsatz! Aus einer starken Abwehr, hinter der eine gewohnt stark haltende Jette Martin den Rest erledigte, spielten die MJC Mädels schnell nach vorne und Lena Hoffmann erzielte 7 ihrer 10 Treffer im ersten Spielabschnitt.

 

So setzten sich die Gastgeberinnen nach dem 3:3 in der 6. Minute mit drei Treffern in Folge auf 6:3 in der 10. Minute ab, bauten den Vorsprung kontinuierlich über 15:10 in der 23. Minute auf 17:11 zur Pause aus. Als Lena Hoffmann dann sogar den Treffer zum 18:11 markierte, deutete vieles auf einen ungefährdeten MJC Sieg hin.

 

„Wir wurden dann unkonzentriert, sahen die freie Mitspielerin nicht mehr und versuchten unnötige Anspiele von Aussen an den Kreis! Letztlich trafen wir immer wieder die falschen Entscheidungen“, klagte der MJC Trainer, dessen Mannschaft auch nicht mehr gut gegen die auffälligste Gästeangreiferin Mona Reichling verteidigte.

 

Tor um Tor kamen die Gäste jetzt heran, glichen aber nie aus! So legten die MJC Spielerinnen nach dem 28:27 in der 47. Minute wieder auf 30:27 in der 50. Minute vor und hatten damit das Spiel entschieden.

 

„In den entscheidenden Phasen war auf unsere Abwehr Verlaß, zudem nahm Jette den einen oder anderen freien Wurf der Gäste weg. Lena Hoffmann zeigte ebenso ein gutes Spiel wie Luisa Sartor, die endlich so im Rückraum spielte, wie ich mir das vorstelle. Inga Käsgen hat endlich im Spiel ihre guten Trainingsleistungen bestätigt. Am Ende hat man aber gemerkt, dass wir noch am konditionellen Zustand in der Weihnachtspause arbeiten müssen“, sagte Martin.

 

Martin – Hoffmann (10), Bingen, Föhr, Dort (2/2), Lopez (1), Sartor (7), Lamberty (5), Cartus (1), Oberbillig, Käsgen (3), Wintersinger (1).

 

HSG Wittlich – HSV Merzig/Hilbringen 23:21 (14:11)

 

„So stelle ich mir das vor! Aus einer gemeinsam agierenden kompakten Abwehr die erste Chance zum Gegenstoß suchen und dann über das Positionsspiel Druck machen. In der ersten Hälfte haben die Mädels das sehr gut umgesetzt. Auch die angezogenen Spielkonzeptionen sind gut gespielt und mit einem erfolgreichen Torwurf abgeschlossen worden“, freute sich Wittlichs Trainerin Bianca Waters.  Bis zum 10:10 in der 20. Minute war es ein absolut ausgeglichenes Spiel. Zur Halbzeit konnten die Mädels aufgrund einer besseren Chancenverwertung auf 14:11 vorlegen.

 

Dann passieren unnötige Fehler, so dass der Gegner innerhalb von nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff zum 14:14 ausgleicht. Doch die Mädels haben die Ruhe bewahrt und sich wieder gefangen und bis zum Schluss blieb das Spiel ausgeglichen. Beim Stand von 21:21 machte der Gegner Fehler, die wir zu den Siegtreffern nutzen konnten. „Die Einstellung hat gestimmt. Alle haben gemeinsam für den Sieg gekämpft und sich diesen auch endlich verdient“, lobte Waters.

 

Stroh und Reher – Keidel (1), Kappes (4), Ensch (1), Kastrati, Zens (2), Schaaf (1), Teusch (10/5), Kloep (4/2), Hohns.

 

RPS weibliche C-Jugend

HSG Wittlich - wSG Assenheim/Dannstadt/Hochdorf 20:26 (8:13)

 

Gegen den Favoriten aus der Pfalz unterlag die HSG Wittlich erwartungsgemäß, konnte aber über weite Phasen des Spiels mithalten. Neben der verletzten Lea Teusch musste die C-Jugend der HSG Wittlich verletzungsbedingt auch auf Sarah Rogowski verzichten. Zu ihrem ersten Oberligaeinsatz kam Linnea Stephan aus Bitburg.

 

In den ersten 10 Minuten verlief die Begegnung bis zum 5:5 ausgeglichen. "Die Mannschaft begann sehr konzentriert. Rieke Muscheid war von Beginn an, im Tor ein sicherer Rückhalt und im Angriff konnten wir von allen Positionen Akzente setzen. Ab der zehnten Minute leisteten wir uns im Angriff einige einfache technische Fehler. Die Gäste zogen, angetrieben von der überragenden Charlotte Lohr, ihr Tempospiel auf und erzielten innerhalb von vier Minuten fünf Treffer in Folge. Immerhin kämpften wir uns noch bis zum 8:10 heran.

 

Ende der ersten Halbzeit und zu Beginn der zweiten Halbzeit folgte dann die aus meiner Sicht spielentscheidende Phase. Elf Minuten lang erzielten wir keinen Treffer! Immerhin stimmte weiterhin unser Rückzugsverhalten. So verhinderten wir die einfachen Treffer der Gäste verhindern.", so Trainer Olaf Gierenz. In der Folge kam wieder mehr Bewegung in das Wittlicher Angriffsspiel. Zoe Eiden auf Linksaußen und Louisa Ensch im Rückraum nutzten die sich bietenden Räume und kamen so zu einigen sehenswerten Treffern.

 

"Auf der heutigen Leistung können wir aufbauen. Zufrieden bin ich vor allem mit der wirklichen guten und über weite Phasen konzentrierten Abwehrleistung. Im Angriff fehlt weiterhin zu häufig der Zug zum Tor und auch der Blick für die freie Mitspielerin. Insbesondere beim schnellen Umschalten von Abwehr auf Angriff treffen wir noch viele falsche Entscheidungen und verlieren gerade in diesen Situationen zu viele Bälle“, resümierte Wittlichs Trainer.

 

Mutscheid und Reher – Souza (1), Keidel (1), Eien (5), Ensch (6), Lushaj (2), Eckert (4/3), Schoppe, Rogowski, Stephan (1).

 

 

RPS männliche C-Jugend

TV Nieder-Olm- JSG Hunsrück 29:17 (16:7)

 

Die JSG musste sich einer absolut fairen Begegnung dem Favoriten in Nieder-Olm geschlagen geben. Die Gastgeber überrannten die Hunsrücker in den ersten 6 Minuten und führten 7:0. „Wir haben im Angriff nicht clever gespielt, sondern leichtfertig den Ball hergeschenkt“, klagte Trainer Marc Stoffel. Doch seine Mannschaft fing sich und stand dabei in der Abwehr endlich besser. Vor allem Louis Radics auf der halbrechten Abwehrposition agierte nach Ansicht seines Trainers „bärenstark“.

 

Nach der Pause kam die stärkste Phase der Hunsrücker, die bis zum 23:17 in der 43. Minute führte. „Bis dahin wären Andi Glasmacher und ich mit dem Auftritt der Jungs zufrieden gewesen, doch dann spielten wir wieder völlig überhastet und wurde mit sechs Treffer der Gastgeber in Folge bestraft. Auch Mauro Neu, der im Tor eine richtig starke zweite Halbzeit spielte, konnte die Niederlage nicht verhindern, doch er fischte den Gastgebern einige klare Chancen weg. Jona Fink ging 50 Minuten lang von einem Zweikampf in den Nächsten und glänzte mit seiner Übersicht und dem Paß zum Mitspieler.  Niklas Ihmer agierte gewohnt treffsicher, hätte aber durchaus heute einige Tore mehr machen können. Glückwunsch an Nieder Olm, die vor allem mit Ihrem schnellen Umschaltspiel und ihrem bärenstarken Halblinken sich die Meisterschaft nicht mehr nehmen lassen werden. Wir hatten vor dem Spiel die Einstellungsfrage gestellt und die Jungs haben uns nicht enttäuscht. Da haben schon andere Teams deutlicher in Nieder Olm verloren. Wir nehmen die gute Phase, in der wir einen strukturierten und cleveren Handball gespielt haben mit ins neue Jahr und arbeiten weiter daran. Die Jungs erwartet am ersten Januar Wochenende noch ein Trainingswochenende mit einem abschließenden Turnier in Luxemburg, bei dem es darum geht, uns für den Rest der Rückrunde vorzubereiten“, verrät Stoffel.

 

Schuh und Neu – Glasmacher, Stevenick (1), Dietrich, Ihmer (8/2), Rüschmeyer, Radics (2), Fink (3/1), Vink (2), Foos (1)

 

Vorschau auf den Spieltag 01./02. Dezember 2018

 

RPS männliche A-Jugend

JSG Hunsrück – SG HWE Erbach – Waldmohr – VTZ Saarpfalz (Sonntag, 13 Uhr Rhaunen)

 

Ausgangslage: „Wir können uns am Sonntag mit einem Heimerfolg im Kellerderby gegen die SG Er-Wa-Saar in der Tabelle vom Platz 12 auf den 9. Platz verbessern“, weiß JSG Coach Karsten Esdar.

 

Personal: Die JSG Verantwortlichen hoffen, dass bis Sonntag alle Spieler wieder gesund sind und der komplette Kader zur Verfügung steht.

 

Prognose: „Gegen die SG Er-Wa-Saar haben wir dieses Jahr schon zweimal gespielt, einmal beim Turnier in Bad Sobernheim und einmal in der Vorbereitung. Bei beiden Spielen hat Stefan Roschel die Mannschaft betreut und beide Spiele wurden gewonnen. Die SG Er-Wa-Saar hat Ihre drei Punkte alle Zuhause gewonnen und Auswärts genau wie wir alles verloren. Sie haben in Jonas Mayer und Glen Luga ihre Haupttorschützen, die es gilt auszuschalten. Da wir gut trainiert haben und einige Spieler das spielfreie Wochenende genutzt haben, um sich auszukurieren werden wir alles geben, um unser Heimspiel zu gewinnen. Wir hoffen auf eine gute Zuschauerunterstützung“, sagt Esdar.

 

RPS weibliche B-Jugend

DJK/MJC Trier – SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam (Samstag, 17.30 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: „Im Hinspiel verloren wir in Ottersheim mit 21:19. Es war bis heute unser schlechtestes Saisonspiel. Von daher gilt es für uns im Rückspiel am Samstag einiges gut zu machen“, verlangt MJC Coach Ralf Martin.

 

Personal: Sara Arias Lopez hat sich in Bretzenheim in der letzten Sekunde noch verletzt. Hier gilt es abzuwarten.  Ansonsten sind alle Spielerinnen fit und können spielen.

 

Prognose: „Nachdem wir in Bretzenheim den Sieg noch aus der Hand gegeben haben, versuchen wir es gegen Ottersheim auf ein Neues. Ottersheim gehört zu den Mannschaften, gegen die wir definitiv eine Chance haben, den ersten Sieg einzufahren. Dazu gehört aber das wir über die volle Spielzeit konzentriert spielen und nicht wieder in der zweiten Halbzeit das Handballspielen einstellen. Besonders im Angriff leisten wir uns zu viele technische Fehler, die werden in der Oberliga halt schnell bestraft. Meine Mädels müssen sich endlich mal für Ihre gezeigten Leistungen belohnen. Ich hoffe, das wird gegen Ottersheim der Fall sein.

 

HSG Wittlich – HSV Merzig-Hilbringen (Sonntag, 16 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Seit vier Spielen eilt der Gast aus dem Saarland jetzt von Sieg zu Sieg und geht als klarer Favorit gegen die Wittlicher Mädels in die Begegnung, die auch in ihrem neunten Saisonspiel vor einem schweren Heimspiel stehen. Das Team von Trainerin Bianca Waters kämpft weiterhin um die ersten Punkte, sollte aber am Sonntagnachmittag in der klaren Außenseiterrolle sein.

 

Personal: „Zum Spiel am Wochenende gegen Merzig können wir wieder auf Merle Kloep zurückgreifen. Inwieweit Marie Teusch mit ihre Schulterverletzung einsetzbar ist, bleibt abzuwarten. Lisa Zens und Maria Kalteis fehlen weiterhin verletzungsbedingt. Personell hoffen wir wieder auf Unterstützung aus den anderen Teams“, erklärt die HSG Trainerin.

 

Prognose: „In Merzig sind wir ganz schön unter die Räder gekommen und mussten eine deutliche Niederlage einstecken. Für uns gilt es, das Niveau der Oberliga über einen längeren Zeitraum im Spiel zu halten. Phasenweise können wir gut mitspielen – zwischendrin erlauben wir uns aber zu viele Fehler. Unter der Woche haben wir an der Chancenverwertung gearbeitet – das war zuletzt unser großes Manko. Nutzen wir die freien Chancen, können wir die Partie vielleicht etwas enger gestalten“, hofft Waters.

 

RPS männliche C-Jugend

TV Nieder-Olm – JSG Hunsrück (Samstag, 16.15 Uhr)

 

Ausgangslage: Acht Spiele, acht Siege! So lautet die bislang makellose Bilanz des Tabellenführers aus Nieder-Olm, der am Samstagnachmittag die JSG aus dem Hunsrück erwartet. Für die Jungs von Marc Stoffel und Andi Glasmacher startet am kommenden Samstag bereits die Rückrunde der RPS Oberliga Saison. Die Hunsrücker treten beim verlustpunktfreien und haushohen Favoriten in Nieder-Olm an. Der Rheinhessen Vertreter eilt von einem klaren Sieg zum Nächsten und wird sich ziemlich sicher auch vom Tabellenachten aus dem Rheinland nicht aufhalten lassen.

 

Personal: Bis auf Markus Döpp (Rückenverletzung), Henrik Anton (Parallelspiel TV Morbach) und den zwei Langzeitverletzten Finn Albright und Miguel Winkel sind alle an Bord. Luca Schößler, Mauro Neu, Jona Fink und Niklas Ihmer werden am Freitag von den Coaches eine Trainingspause verordnet bekommen, da alle vier am Samstag noch beim dreistündigen HVR Stützpunkttraining antreten müssen.

 

Prognose: JSG Coach Marc Stoffel: „Es ist schön zu sehen, dass sich die Liste der kranken und angeschlagenen Spieler verkleinert. Auch Finn Albright hat aus ärztlicher Sicht das OK bekommen wieder mittrainieren zu dürfen. Für ihn kommt das Spiel natürlich viel zu früh, aber er wird jetzt langsam an die Mannschaft und Belastungsintensität ran geführt, um im Januar unserem Rückraum mehr Flexibilität zu verleihen. Nieder-Olm ist mit Abstand der schwerste Brocken in der Liga, was wir im Hinspiel bei der 9:24 Niederlage schmerzhaft erfahren durften. Nur 10 Minuten konnten wir mithalten, ehe wir regelrecht überrannt wurden. Die sehr gute Arbeit, welche beim Gastgeber nicht nur in diesem Jahr gemacht wird, muss man einfach lobend anerkennen.  Trotzdem fahren wir nicht nach Nieder-Olm, um dort kampflos zum Meistertitel zu gratulieren. Das Ziel ist es, den Tabellenführer so lang wie möglich zu ärgern und rein auf unserer Leistung zu schauen. Gespannt sind Andi und ich deshalb auf die Einstellung unserer Jungs. Die Trainingsleistung ist zurzeit positiv, aber wir bekommen diese bisher bei den Spielen einfach nicht auf die Platte.“

 

Spieltag 24./25. November 2018

 

RPS Weibliche B-Jugend

SG Mainz-Bretzenheim – DJK/MJC Trier 26:25 (8:13)

 

„Wir werden den Antrag stellen, nicht mehr in die Pause gehen zu müssen“, meinte MJC Trainer Ralf Martin. Seine Mannschaft zeigte wie in den letzten Spielen eine starke Vorstellung im ersten Spielabschnitt, setzte die Vorgaben in Angriff und Abwehr um und hatte vor allem die beiden stärksten Angreiferinnen der Gastgeberinnen gut im Griff. So führte das Trierer Team zur Pause verdient mit fünf Toren (8:13).

 

Auch nach dem Wechsel lief das MJC Spiel, die Mannschaft verteidigte bis 11:15 in 30. Minute den klaren Vorsprung. „Doch dann ließen Konzentration und Kraft nach, das Rückzugsverhalten in die Abwehr wurde schlechter und so kamen die Gastgeberinnen immer wieder über die schnelle Mitte zu Torerfolgen“, klagte Martin.

 

Letztmals führte sein Team mit 20:21 in der 39. Minute, die Gastgeberinnen legten bis zur 44. Minute auf 24:22 vor, doch noch einmal gelang beim 24:24 durch Sara Arias-Lopez der Ausgleich zum 24:24. Zwei Treffer in Folge der SG besiegelten dann die unnötige Niederlage.

 

„Spielerisch brauchen wir uns nicht zu verstecken, zeigen weiterhin eine starke Abwehrarbeit, finden aber im Angriff in den entscheidenden Minuten nicht mehr die richtigen Lösungen. Bis zur Weihnachtspause wollen wir die beiden Spiele gegen Ottersheim und Wittlich gewinnen“, gibt sich Martin kämpferisch.

 

Martin – Hoffmann (5), Bingen, Dort (2/1), Lopez (2), Sartor (8/2), Lamberty (6), Cartus, Oberbillig, Käsgen, Wintersinger (2)

 

HSG Wittlich – TSG Friesenheim 15:24 (4:11)

 

Die Gäste aus Friesenheim fanden schnell ins Spiel, setzten sich über 1:4 auf 4:9 in der 17. Minute ab und so musste HSG Trainerin Bianca Waters ihre erste Auszeit nehmen. Doch bis zur Pause bauten die Gäste ihre Führung weiter aus und gingen mit 4:11 in die Kabine.

 

Deutlich besser lief es für die Eifelanerinnen im zweiten Spielabschnitt. Doch näher als auf fünf Tore konnte sich das Eifel-Team nicht mehr heranbringen und so zogen die Gäste über 7:12 in der 31. Minute und 12:22 in der 45. Minute dem erwarteten Sieg entgegen.

 

„So deutlich hätte die Niederlage nicht ausfallen müssen, wenn wir unsere zahlreichen Chancen reingemacht hätten. Nach zehn Minuten hätte es statt 2:5 eigentlich 5:5 stehen können. Die Konzeptionen, die wir vorbereitet hatten, sind gut gespielt worden, aber wieder einmal lag es an unserem schwachen Abschluss uns nicht dafür zu belohnen. Hinzu kamen viele unnötige Fehler, die der Gegner aus Friesenheim dann für sich nutzte. Dabei entschärfte Torfrau Sophia Stroh noch einige Hundertprozentige Chancen der Gegner. Insgesamt ein Spiel von uns mit Höhen und Tiefen – leider mit zu vielen Tiefen und zeitweise nicht ganz auf Oberliganiveau. Noch weniger oberligatauglich war der Schiedsrichter, der nicht parteiisch, sondern fehlerhaft gepfiffen hat“, da waren sich Waters und der Gästetrainer einig.

 

„Bei einem engen Spiel kann so etwas eskalieren. Für mich völlig unverständlich einen solchen jungen und noch unerfahrenen Mann alleine in der Oberliga pfeifen zu lassen“, kritisiert Waters die Ansetzung. „Für uns heißt es jetzt erst einmal wieder Kopf hoch und nach vorne schauen“, so die Trainerin.

 

Stroh – Rogowski, Keidel, Kappes (4), Ensch (4), Kastrati, Schaaf (2), Teusch (2), Hohns (3),

 

 

Vorschau auf den Spieltag 24./25. November 2018

 

RPS Oberliga weibliche B- Jugend

HSG Wittlich – TSG Friesenheim (Samstag, 16 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: „Es ist so ein bisschen wie „Täglich grüßt das Murmeltier“ – wir müssen auch zum Spiel am Samstag gegen Friesenheim schauen, wer mit an Bord ist“, sagt Wittlichs Trainerin Bianca Waters.

 

Personal:  Fehlen wird aufgrund einer schulischen Verpflichtung definitiv Merle Kloep. Lisa Zens und Maria Kalteis fehlen weiterhin verletzungsbedingt. Ein Einsatz von Marie Teusch, die sich im letzten Spiel an der Schulter verletzt hat, entscheidet sich am Freitag. „Die C-Jugend hat spielfrei – hier hoffe ich auf Unterstützung“, hofft die HSG Trainerin.

 

Prognose:“ Friesenheim steht im Mittelfeld der Tabelle – hat zum Beispiel gegen Trier (Vorletzter) Unentschieden gespielt und gegen Kirn (Tabellenzweiter) gewonnen – das zeigt, dass alles möglich ist. Entscheidend wird sein, dass wir kämpferisch wieder alles mit einbringen, so wie es auch die sechs Spielerinnen am vergangenen Wochenende getan haben“, sagt Waters.

 

SG Bretzenheim – DJK/MJC Trier (Sonntag, 13 Uhr)

 

Ausgangslage: Am Sonntag gastieren wie bei der Mannschaft aus Bretzenheim, die im Moment mit fünf Pluspunkten auf Platz sieben der Tabelle liegt. Bretzenheim zähle ich zu den Mannschaften, mit denen wir uns auf Augenhöhe befinden.

 

Personal: Am letzten Wochenende waren ein paar Spielerinnen angeschlagen. Ich gehe davon aus das bis Sonntag wieder alle gesund und einsatzfähig sind. So wird nur unsere Langzeitverletzte Lea Föhr weiterhin fehlen.

 

Prognose:  Mit Bretzenheim treffen wir am Sonntag auf einen Gegner, der von den Ergebnissen her nicht weit weg ist von uns. Wir müssen es endlich mal schaffen, unsere oft guten Leistungen nicht nur über vierzig Minuten zu zeigen, sondern über die gesamte Spieldauer. Sobald der Gegner in der zweiten Hälfte zwei oder drei Tore vorlegt, werden wir nervös und vergessen alle unsere Vorgaben. Daran gilt es zu arbeiten. Spielerisch müssen wir uns nicht verstecken, in der Abwehr stehen wir oft das gesamte Spiel über sehr gut. Es gilt vor allen Dingen unsere technischen Fehler abzustellen und einfach die richtigen Entscheidungen zu treffen, auch wenn wir mal eine nicht so gute Phase im Spiel haben. Sollte uns das über fünfzig Minuten endlich mal gelingen, sehe ich uns in Bretzenheim nicht chancenlos.

 

18. November 2018

 

RPS männliche A-Jugend

HG Saarlouis – JSG Hunsrück 34:16 (12:9)

 

Bereits vor dem Spiel lichtete sich der Kader der Hunsrücker für das schwere Auswärtsspiel in Saarlouis. So fehlte Joshua Faust (Hüftverletzung), Fabian Schmitt (Fußverletzung), Steffen Reis (Zahnop), Jonas Klein, Julius Klein und Lehnard Weber (krank). So standen JSG Coach Carsten Esdar lediglich zwei Auswechselspieler zur Verfügung.

 

Bereits nach 10 Minuten musste Mirko Stelter nach einer Ellenbogenverletzung vom Feld, doch seine Mannschaft bot dem Favoriten lange Paroli. Erst die Auszeit der Gastgeber beim 6:6 in der 13. Minute sollte für klare Verhältnisse zugunsten der Hausherren sorgen. Fünf Treffer in Folge führten zur klaren 11:6 Führung in der 22. Minute, doch noch einmal kämpfte sich das Esdar-Team auf 11:9 heran, ehe die Gäste über 12:9 zur Pause auf 14:9 nach dem Wechsel davonzogen.

 

Tor um Tor bauten die HG jetzt den Vorsprung aus und so nahm Esdar beim 20:12 in der 36. Minute die Auszeit, hatte aber nichts mehr zuzusetzen. Vom 21:13 gab es jetzt kein Halten mehr für die HG Angreifer, die auf 31:13 mit 10 Treffern in Folge davonzogen.

 

„Bei uns wurden alle Fehler bestraft, dazu kam aber auch Pech im Abschluss. Wir nutzen jetzt die spielfreie Woche, um bald wieder in Bestbesetzung auflaufen zu können“, sagt Esdar.

 

Hoffmann, Luth und MIlingert – Klein (3/3), Bach (5), Roschel (2), Zürbes (6), Schmidgal, Ihmer, Stelter, Luth und Roschel.

 

RPS weibliche B-Jugend

TuS Kirn – HSG Wittlich 37:23 (23:10)

 

Die Wittlicher Mannschaft kann einem schon leidtun: Mit nur sechs Spielerinnen (inklusive Torfrau) musste die Mannschaft beim Tabellenzweiten in Kirn antreten. „Von den anderen Mannschaften konnte keiner aushelfen – die C-Jugend spielte parallel und von der B2 hätten sich die Mädels dann festgespielt und am nächsten Wochenende ihrem Team gefehlt“, verriet Wittlichs Trainerin Bianca Waters.

 

50 Minuten in Unterzahl meisterten die Mädels von Trainerin Bianca Waters aber mit einer kämpferisch starken Leistung.  Hinzu kam noch, dass Marie Teusch nach zehn Minuten mit einer Schulterverletzung erst einmal vom Platz musste. Als die Mädels nur noch zu viert auf dem Feld waren, nahm auch die generische Trainerin eine ihrer Spielerinnen runter. „Eine sehr faire Geste des Gegners. Überhaupt ein sehr faires Spiel,“ lobte Waters.

 

Nach einer kurzen Behandlung kam Marie Teusch kurz vor dem Halbzeitpfiff wieder auf den Platz und konnte zumindest mit der linken Wurfhand weitermachen. Da hat sie sich voll in den Dienst der Mannschaft gestellt. 10:23 lag die HSG zur Halbzeit zurück. „In der zweiten Hälfte schafften sie in Unterzahl sogar ein 13:14. Das war kämpferisch von allen sechs eine tolle Leistung. Aber auch spielerisch haben sie gezeigt, dass sie es können. Unsere Außen sind noch in keinem Spiel so oft freigespielt worden. Das Zusammenspiel in der Gruppe hat in Unterzahl gut funktioniert. Hier muss ich auch Merle Kloep loben, die durch ihr konsequentes „eins gegen eins“ hervorragend ihre Nebenspielerinnen eingesetzt hat. Für die Mädels war es ein gefühlter Sieg und Spaß hat es ihnen auch gemacht. Und das ist für mich entscheidend – wenn die Mädels in unserer Situation noch Spaß am Handball haben, dann sind wir trotz unserer Tabellen- und Punktesituation auf dem richtigen Weg!“, weiß die Trainerin.

 

Stroh – Kappes (6/1), Schaaf (4), Teusch (3), Kloep (8/1), Hohns (2).

 

SV Zweibrücken – DJK/MJC Trier 26:20 (11:11)

 

Achtbar ziehen sich die MJC Mädchen beim Favoriten in Zweibrücken aus der Affäre, spielten dabei eine sehr starke erste Hälfte, zumal einige Spielerinnen aufgrund ihrer Erkältungen nur angeschlagen ins Spiel gehen konnten. Aus einer starken 6:0 Abwehr, hinter der eine erneut stark haltende Jette Martin den Rest erledigte, spielte die Mannschaft sicher nach vorne und wurde dafür belohnt. Die Mannschaft lieferte dem Favoriten ein Spiel auf Augenhöhe, fand die Lücken in einer offensiven Gastgeber Deckung und hatte eine hohe Trefferquote.

 

„Allerdings haben wir es nie geschafft, die überragende Linkshänderin der Gastgeberinnen Janine Baus in den Griff zu bekommen. Die ist schon eine Klasse für sich“, lobte MJC Coach Ralf Martin.

 

Lediglich vier Torschützinnen auf Zweibrücker Seite unterstreicht die Tatsache, dass die MJC Abwehr ansonsten gut aufgestellt war. In der zweiten Hälfte zog der SV dann über 16:13 bis 19:15 in der 38. Minute davon, beim 24:17 in der 45. Minute nahm Martin die Auszeit, doch der Mannschaft gelang es im zweiten Spielabschnitt einfach nicht mehr, ihre Vorgaben einzuhalten. Zu hektisch agierten die Angreiferinnen und so setzte es am Ende eine klare Niederlage.

 

„Da war mehr drin gewesen, das Ergebnis täuscht über den eigentlichen Spielverlauf hinweg. Leider wurden die Entscheidungen im zweiten Spielabschnitt nicht mehr richtig getroffen. Hervorheben möchte ich Luisa Sartor für ihre starke Leistung, dazu Lena Oberbillig, die von Linksaussen gut auf die Nahtstellen anstieß und letztlich zeigt die Gesamtleistung des Teams, das wir auf einem guten Wege sind. Es fehlt am Ende noch der letzte Schub, beim Rückstand werden wir gleich nervös und verlieren die Linie. Im Ergebnis bin ich dennoch zufrieden“, gesteht Martin.

 

Martin – Hoffmann, Bingen (1), Dorf, Arias-Lopez (2), Sartor (10/5), Lamberty (1), Cartus (1), Oberbillig (1), Käsgen, Wintersinger (4)

 

RPS weibliche C-Jugend

TuS Brotdorf – HSG Wittlich 21:22 (10:10)

 

In Brotdorf konnte die HSG Wittlich erneut nur mit einem kleinen Kader antreten. Julia Reher mussten verletzungsbedingt bzw. krankheitsbedingt pausieren. Auf Wittlicher Seite stellte man sich natürlich die Frage, ob die Kraft für die gesamte Spielzeit reichen würde. Den besseren Start erwischte das Team von Trainer Olaf Gierenz.

 

Rieke Muscheid, die insgesamt vier Siebenmeter abwehrte, erwies sich von Beginn an als ein sehr sicherer Rückhalt im Tor. Im Angriff nutzten die Wittlicher Mädchen immer wieder die Freiräume auf der linken Angriffsseite, hatten allerdings auch Pech, dass drei korrekte Treffer nicht anerkannt wurden.

 

"Mitte der ersten Halbzeit hatten wir das Spiel im Griff. Obwohl wir beim 4:7 erstmals drei Tore in Führung lagen, kam keine Ruhe ins Spiel. Im Angriff fehlte plötzlich der Zug zum Tor. Zudem fehlten die Absprachen in der Abwehr und die Gastgeberinnen kamen zu häufig über den Kreis zum Torerfolg,“ klagte der Wittlicher Coach. So ging es mit einem 10:10 in die Pause.

 

Mit Beginn der zweiten Halbzeit fiel auf Wittlicher Seite Sarah Rogowski verletzungsbedingt aus. Somit schwanden die Wechselmöglichkeiten weiter! Zudem mussten sowohl die Abwehr- als auch die Angriffsformation umgestellt werden. Mitte der zweiten Halbzeit schien der TuS Brotdorf das Spiel zu seinen Gunsten entscheiden zu können, führten über 11:10 ständig über 14:12 bis zum 16:15 in der 37. Minute. Nach einer Auszeit folgte der Auftritt der vor allem in der Abwehr überragenden Ajana Lushaj. Mit drei Treffern in Folge von Rechtsaußen trug sie entscheidend zur Wende bei.

 

"Fünf Minuten vor Spielschluss in Unterzahl war Sarah Rogowoski wieder einsatzfähig. Mit zwei Treffern in der Schlussphase trug sie beim 18:20 wesentlich zum knappen, aber auch verdienten Erfolg bei“, lobte Gierenz.

 

Muscheid – Keidel, Teusch, Eiden (2), Ensch (5/2), Lushaj (5), Eckert (2), Schoppe (2), Rogowski (6/3).

 

 

RPS männliche C-Jugend

HSG Rhein Nahe Bingen – JSG Hunsrück 23:20 (6:7)

 

Ein eher schwächeres Oberligaspiel sahen die Zuschauer, das aber vom Schiedsrichtergespann Felix Rose und Jakob Schöttke gut geleitet wurde. Angeschlagen mussten Niklas Ihmer und Louis Radics in die Begegnung gehen, doch vor allem Louis zeigte nach Ansicht des JSG Trainergespanns Andi Glasmacher und Marc Stoffel wie wichtig er für die Mannschaft ist.

 

„Obwohl er einige hundertprozentige Chancen liegen ließ, überzeugte er offensiv und defensiv. Jona Fink spielte gewohnt stark, vor allem im zweiten Spielabschnitt, in dem er im linken Rückraum spielte. Dort unterstrich er seine Torgefährlichkeit. Niklas Ihmer ließ im ersten Durchgang einige Chancen liegen, da er unsauber oder zu früh abschloss. Der Sieg der Gastgeber ging in Ordnung, da wir es dem Gegner durch unsere bekannte Abschlussschwächen leicht machten. Ausserdem haben wir nur halbherzig in den „eins gegen eins“ Aktionen agiert. Im Verband standen wir gut, aber dann pennt wieder einer und der Gegner ist frei durch. Mauro Neu im Tor hat in der ersten Halbzeit eine bärenstarke Leistung gezeigt, baute aber dann leicht ab. Insgesamt müssen beide Torhüter da mindestens 50 Prozent der Gegentreffer von Aussen verhindern. Unsere HVR Stützpunkt Spieler gehen so langsam auf dem Zahnfleisch. Das soll kein Vorwurf sein, aber bei 2-3 Einheiten in der Woche im Verein, kommt nun schon das vierte Spiel in der Saison dazu, bei dem unsere Leistungsträger noch ein 3 stündiges, leistungsbezogenes Training am Morgen absolvieren. Da ist die Luft irgendwann raus, vor allem bei unserem Shooter Niklas fällt das besonders auf. Grundsätzlich war deutlich mehr drin und das ärgert Andi und mich einfach“, sagte JSG Coach Marc Stoffel.

 

Schuh – Glasmacher, Dietrich (2), Ihmer (6/1), Döpp, Radics (6), Schößler, Vink, Fink (6), Foos, Neu

 

13. November 2018

 

RPS Oberliga männliche A

HG Saarlouis – JSG Hunsrück (Samstag, 15.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Das wird ein hartes Stück Arbeit für die Jungs von Trainer Carsten Esdar! Am Sonntag geht die Fahrt der Hunsrücker ins Saarland zum Tabellendritten, der zu den Topteams der Liga zu zählen ist. Nach der Niederlage im Kellerderby am vergangenen Wochenende war es am JSG Trainergespann, die Jungs aufzubauen und sie konzentriert auf das anstehende Spiel vorzubereiten, in dem die Mannschaft eigentlich nur gewinnen kann. Die Saarländer stehen unter dem Zwang, dieses Spiel unbedingt gewinnen zu müssen, will man im Titelkampf noch ein Wort mitreden.

 

Personal: Im letzten Spiel hat sich Fabian Schmidt am Fuß verletzt, sein Einsatz entscheidet sich erst am Wochenende.

 

Prognose: „Die HG Saarlouis hat alle ihre Heimspiele gewonnen. Niederlagen hat die Mannschaft nur in Friesenheim und letztes Wochenende gegen den Mülheim einstecken müssen. Die Niederlage gegen Mülheim wird wohl auf den harzfreien Ball zurück zu führen sein, da in Saarlouis mit Harz gespielt wird. Das ist ein Vorteil für Saarlouis, da wir bis auf wenige Spiele in der Saison ohne Harz spielen. Wir müssen beständiger werden, nur 20 Minuten hundert Prozent pro Halbzeit, reicht in der Oberliga nicht. In Saarlouis muss die Abwehr über sich hinauswachsen und im Angriff dürfen wir nicht so viele Chancen vergeben. Wir müssen an die ersten 16 Minuten des Spiels gegen Illtal anknüpfen, in denen wir über eine gute Deckungsarbeit zu einfachen Toren kamen. Sollte uns dies gelingen und wir dann nicht überheblich werden, ist ein weiterer Heimsieg eine durchaus machbare Aufgabe“, verspricht JSG Coach Carsten Esdar.

 

RPS Oberliga weibliche B-Jugend

SVV Zweibrücken – DJK/MJC Trier (Samstag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: „Am Samstag müssen wir zum SV Zweibrücken, Tabellendritter der Oberliga. Unser Gegner hat bisher nur zwei Spiele verloren, und das auch nur gegen die Meisterschaftsfavoritinnen aus Marpingen und Kirn. Daran sieht man schon wie stark unser Gegner einzuschätzen ist. Im Hinspiel unterlagen wir dazu auch noch deutlich mit 15:28.

 

Personal: Alle Spielerinnen bis auf Lea Föhr sind fit.

 

Prognose: „Nachdem meine Mannschaft am Wochenende beim Unentschieden einen Punkt verloren hat, müssen wir am Samstag zum schweren Auswärtsspiel nach Zweibrücken. Im Gegensatz zum letzten Wochenende sind wir nur krasser Außenseiter. Zweibrücken verfügt über eine gute und schnelle Mannschaft. Dazu kommt, dass im rechten Rückraum die wohl beste Linkshänderin in dieser Klasse spielt. Allein diese Spielerin auszuschalten wird schon schwer genug. Wir müssen in dem Spiel an die teilweisen starken Minuten der letzten Spiele in der Abwehr anschließen, dann haben wir gute Chancen, ein achtbares Ergebnis zu erzielen. Im Angriff verlieren wir oft leichtfertig den Ball oder spielen durch unnötige riskante Anspiele dem Gegner den Ball in die Hände. Das gilt es für uns abzustellen.  Meine Mannschaft hat in dem Spiel nichts zu verlieren, von daher kann sie befreit aufspielen“, nimmt MJC Coach Ralf Martin den Druck auf seine Mannschaft.

 

TuS Kirn – HSG Wittlich (Samstag, 16.45 Uhr)

 

Ausgangslage: Nach dem Tabellenführer Marpingen-Alsweiler steht die Mannschaft von Wittlichs Trainerin Bianca Waters gegen den Tabellenzweiten in Kirn vor der nächsten schweren und kaum lösbaren Aufgabe.

 

Personal: „Leider stehen uns nicht alle Spielerinnen zur Verfügung: Lisa Zenz und Edona Kastrati können nicht spielen. Neben der Langzeitverletzten Maria Kalteis somit insgesamt drei Ausfälle – bleiben uns sechs Spielerinnen aus dem Kader. Da das Spiel der B2 verlegt wurde, können wir hier wie zuletzt auch mit Spielerinnen auffüllen. Wir sind sehr froh, dass die B2 Spielerinnen immer da sind, wenn wir sie brauchen“, lobt HSG Trainerin Bianca Waters.

 

Prognose: „Am Samstag erwarte ich von den Mädels, dass sie sich vor allem im kämpferischen Bereich steigern. Unseren Fokus setzen wir in der Partie auf unser Spiel – kompakt in der Abwehr stehen und vorne die spielerischen Dinge umsetzen. Ich möchte, dass meine Spielerinnen vor allem in der Vorwärtsbewegung flexibel und variabel bleiben. Da sind wir noch nicht ganz da, wo ich hinmöchte. Wichtig ist es auch, weniger Tore als zuletzt zu kassieren“, sagt die HSG Trainerin.

 

RPS Oberliga weibliche C-Jugend

TuS Brotdorf – HSG Wittlich (Samstag, 17.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Für die jungen Damen der HSG Wittlich steht am Samstag in Brotdorf ein wichtiges Spiel an, nachdem klar sein sollte, wohin die Reise der Mannschaft von Trainer Olaf Gierenz gehen wird. Brotdorf belegt Platz 6 der Tabelle und hat mit zwei Siegen den Platz im Mittelfeld der Liga erreicht. Dorthin möchte auch die HSG, die gemeinsam mit dem TV Engers Platz 8 und damit den vorletzten Platz belegt. Den einzigen Saisonsieg feierten die Mädels aus Wittlich im Auftaktmatch gegen das derzeitige Schlusslicht aus Kirn. Immerhin kann die HSG Wittlich bei einem Sieg nach Pluspunkten mit den Gastgeberinnen gleichziehen. 

 

Personal: Erstmals in dieser Saison hofft die HSG Wittlich in Bestbesetzung antreten zu können.

 

Prognose: "Gegenüber der vergangenen Woche müssen wir vor allem im Angriff konzentrierter auftreten. Insbesondere im Abschluss sind wir häufig noch zu hektisch und nicht variabel genug. Zudem müssen wir deutlich schneller aus der Abwehr in den Angriff umschalten, um auch vermehrt zu einfachen Toren zu kommen. Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe, das sich wohl erst in den letzten Minuten entscheiden wird,“ glaubt der Wittlicher Coach.

 

RPS Oberliga männliche C-Jugend

HSG Rhein-Nahe Bingen – JSG Hunsrück (Samstag, 16.10 Uhr)

 

Ausgangslage: Am kommenden Samstag steht für die Truppe von Marc Stoffel und Andi Glasmacher das letzte Spiel der Hinrunde statt. Der Gastgeber aus Bingen ist dabei kein Unbekannter, denn man stand sich bereits in der letzten Qualifikationsrunde zur RPS Oberliga gegenüber. Beide belegen mit 4:12 Punkten auf Platz 7 und 8 in der Tabelle und kämpfen um den Anschluss ans Mittelfeld. In der Quali trennte man sich gegen den Rheinhessen Vertreter bereits unentschieden. Auf Grund der letzten Ergebnisse des Gastgebers sollte klar sein, dass die Mannschaft eine Entwicklung hinter sich hat und es eine sehr schwere Partie geben wird. Inwiefern die Stoffel/Glasmacher-Truppe um den Sieg mitspielen kann, hängt von der Genesung von Louis Radics und Niklas Ihmer ab.

 

Personal: Louis Radics musste am vergangenen Wochenende auf Grund seiner Handverletzung nach wenigen Minuten passen und es entscheidet sich erst kurz vorm Wochenende ob er überhaupt einsatzfähig ist. Niklas Ihmer knickte im Spiel gegen Saarlouis um und plagt sich noch mit Knöchelproblemen rum. Henrik Anton und Till Glasmacher plagen sich mit einer Erkältung, könnten aber bis zum Wochenende wieder im Vollbesitz ihrer Kräfte sein. Phil Schmidt wird zeitgleich bei seiner D-Jugend im Einsatz sein.

 

Prognose: „Bingen investiert seit Jahren in eine starke Jugendarbeit und die Mannschaft ist uns, durch ihr faires Verhalten in der Qualifikation, sehr positiv in Erinnerung geblieben.

Ich bin immer noch froh, dass die Jüngeren in unserem Team am vergangenen Wochenende sich, trotz des Ergebnis, so gut präsentiert haben. Wie bereits oben beschrieben hängt vieles an der Genesung von Louis und Niklas. Bei Ben Vink und Luca Schößler hoffen wir, dass die gute Leistung aus dem Saarlouis spiel keine Eintagsfliege war. Sind wir vollzählig, sollte ein Sieg durchaus realistisch bzw. Pflicht sein“, so JSG Coach Marc Stoffel.

 

11. November 2018

 

RPS männliche A-Jugend

JSG Hunsrück – Dansenberg/Thaleischweiler 27:28 (9:15)

 

Im Kellerderderby der Liga entführt der bisherige Tabellenletzte aus Dansenberg/Thaleischweiler beide Punkte aus dem Hunsrück und überlässt die rote Laterne des Tabellenschlusslichtes dem Team von Trainer Carsten Esdar! Am Ende unterliegt das Esdar Team denkbar knapp mit 27:28!

 

Das Spiel schien bereits früh zugunsten der Gäste entschieden, die nach dem 7:9 in der 19. Minute fünf Treffer der Folge erzielten und so über 7:14 bis zum 13:20 in der 37. Minute davonzogen. Doch jetzt ging ein Ruck durch das Team der Hunsrücker, die sich auf 17:20 in der 41. Minute herankämpften und die Gäste damit zur Auszeit zwangen. Diese Auszeit kam für die Gäste zum richtigen Zeitpunkt, die Mannschaft legte erneut auf 17:22 in der 43. Minute vor, doch die JSG zeigte jetzt ihr Kämpferherz und angetrieben von Joshua Faust war das Esdar Team beim 22:23 in der 51. Minute wieder im Spiel.

 

Jan Luca Klein gelang nicht nur der Ausgleich zum 25:25, sondern er egalisierte die erneute Führung der Gäste durch ihren stärksten Spieler Timo Holstein beim 26:26. Zwar gelang Holstein auch der Treffer zum 26:27, doch im Gegenzug wurde der Gästespieler mit einer glatten roten Karte disqualifiziert. Die Chance zum Ausgleichstreffer per Siebenmeter ließen die Hunsrücker dann liegen, scheiterten am überragenden Spieler auf dem Platz, dem Gästekeeper der Kaiserslauterner und so erzielte der Gast den entscheidenden Treffer zum 26:28. Zwar gelang Jannis Roschel 28 Sekunden vor dem Ende noch der Anschlusstreffer, doch jetzt brachte Dansenberg das Spiel nach einer Auszeit über die Zeit!

 

„Wir sind regelrecht am zwei Meter großen Keeper der Gäste gescheitert, der von den Aussenpositionen und vom Kreis schier unüberwindbar war. Meine Jungs haben alles gegeben, wurden von 150 Zuschauern prächtig unterstützt, doch es sollte nicht sein. Der Ausgleich wollte uns am Ende einfach nicht mehr gelingen. Ein Remis hätte sicher dem Spielverlauf entsprochen. So schauen wir jetzt schon Richtugn Saarlouis nächstes Wochenende, gegen die wir die Bälle besser verwerten müssen“, fordert Esdar.

Hoffmann und MIllingert– Klein (7/2), Bach (4/1), Roschel (4), Reis, Zürbes (1), Schmidgal (1/1), Ihmer (4), Stelter (1), Luth, Roschel, Faust (5).

 

RPS weibliche B-Jugend

 

SF Budenheim – DJK MJC Trier 25:25 (14:12)

 

Punktgewinn oder Punktverlust für die kleinen Miezen in Budenheim? „Wenn mir einer vor dem Spiel den Punkt angeboten hätte, hätte ich eingeschlagen“, gab MJC Coach Ralf Martin zu. Doch nach dem Spiel sprach der Trainer eher von einem Punktverlust!

 

Die Mannschaft von Trainer Ralf Martin erwischten einen blitzsauberen Start in die Begegnung, überraschte den Gastgeber mit drei Toren in Folge und so führten die Gäste mit 0:3 in der 5. Minute, ehe die Budenheimerinnen im Spiel waren. Beim 6:6 in der 14. Minute gelang den Sportfreunden der erste Ausgleich im Spiel, sogar die Führung zum 7:6, doch das Martin-Team hielt dagegen und wir beim 10:11 in der 20. Minute wieder in Führung. Kurz vor dem Wechsel waren es dann drei Tore der Gastgeberinnen in Folge, die das Spiel beim 13:11 völlig drehten.

 

Wie im ersten Spielabschnitt schenkten die kleinen Miezen den Gastgebern drei Tore in Folge ein, führten 14:15 in der 27. Minute. Bis 17:21 zogen die Triererinnen dann in der 38. Minute davon, Budenheim nahm die Auszeit und es wurde wieder eng. Die Gastgeberinnen kämpften sich auf 22:23 in der 44. Minute heran, doch jetzt nahm Martin die Auszeit. Mira Cartus gelang drei Minuten vor dem Ende die erneute Führung zum 24:25, Budenheim kam nach der Auszeit 17 Sekunden vor dem Ende zum Ausgleichstreffer. Im Gegenzug war es dann Lea Hoffmann, die frei durchkam und dann auch nach Ansicht des Gastgebertrainers siebenmeterreif gefoult wurde, doch der Pfiff des ansonsten gut leitenden Schieris blieb aus.

 

„Im ersten Spielabschnitt stand unsere 6:0 Abwehr gut, im Angriff gingen die Mädels konzentriert zu Werke. Doch gegen Ende der ersten Hälfte wurde zu hektisch gespielt und wir leisteten uns einige Risikopässe. Der letzte Treffer der Gastgeberinnen war durchaus sehenswert! Leider haben wir es verpasst nach der vier Tore Führung den Sack zuzumachen. Doch letztlich bin ich mit dem Punkt zufrieden. Luisa Sartor zeigte sich sehr treffsicher, erzielte fünf ihrer neun Tore als Rechtshänderin von der Rechtsaussenposition. Ihr wohl stärkstes Spiel überhaupt zeigte aber Mira Cartus, die eine überzeugende Abwehr spielte und im Angriff ihre Freiräume nutzte. Man sieht, dass wir durchaus mit einigen Teams der Liga mithalten können“, freute sich der MJC Trainer.

 

Martin – Hoffmann (1), Bingen, Dort (3/2), Arias-Lopez (2), Sartor (9/2), Lamberty (1), Cartus (7), Oberbillig (1), Wintersinger (1).

 

HSG Wittlich – HSG DJK Marpingen/Alsweiler 13:34 (8:18)

 

Die 2:1 Führung der Gastgeberinn drehte der Favorit aus Marpingen zum 2:5 in der 8. Minute und gab die Führung nicht mehr, im Gegenteil. Über 3:9 deutete sich früh ein Debakel für das Team aus der Eifel an, das zur Pause die Begegnung bereits verloren hatte. Mit einem 0:7 Lauf nach der Pause war beim 8:25 in der 34. Minute nur noch die Höhe der Niederlage fraglich.

 

„Marpingen war der erwartet schwere Gegner. Für mich die bisher stärkste Mannschaft in der Oberliga.  Mit im Kader auch drei Spielerinnen, die am letzten Wochenende noch gegen unserer RPS Oberliga Damen auf dem Feld standen – auch hier hatte Marpingen deutlich gewonnen. Mit der ersten Halbzeit kann ich eigentlich noch leben – aber in den zweiten 25 Minuten waren wir gar nicht mehr da. Und das geht nicht – auch gegen so einen Gegner und bei einem solchen Spielstand erwarte ich, dass bis zur letzten Sekunde gekämpft wird. Und das haben meine Spielerinnen nicht alle getan. Einige haben sich zu früh aufgegeben. Trotz Trainingsrückstand zeigte Sophia Stroh im Tor eine gute Leistung – sie hat noch Schlimmeres verhindert. In der nächsten Woche müssen wir jetzt Aufbauarbeit leisten und dann geht es nach Kirn zum Tabellenzweiten“, sagt HSG Trainerin Bianca Waters.

 

Stroh – Naguschewski, Lushaj, Kappes (2), Kastrati (1), Reidenbach, Schaaf (1), Teusch (2), Kloep (3), Hohns (4).

 

RPS weibliche C-Jugend

HSG Wittlich – wc Wörth/Bornheim 22:30 (13:14)

 

Nach den zuletzt schwachen Auftritten zeigte sich die HSG Wittlich gegen die Spielgemeinschaft aus Wörth und Bornheim deutlich verbessert. In einem bis kurz vor Spielschluss ausgeglichenem Spiel unterlag die HSG Wittlich am Ende zu deutlich. "Nach der ersten Halbzeit hatten wir eigentlich die Führung verdient. Zahlreiche freie Würfe wurden unglücklich und auch überhastet vergeben. Zudem konnten wir aus unseren vielen Ballgewinnen in der Abwehr kein Kapital schlagen. So liefen wir ständig einem Rückstand von ein bis zwei Toren hinterher."

 

Zu Beginn der zweiten Halbzeit folgte die stärkste Phase der HSG Wittlich. In der Abwehr kontrollierten die jungen Damen aus Wittlich die körperlich überlegenen Gästespielerinnen. Zudem erwies sich Julia Reher in dieser Phase des Spiels als sicherer Rückhalt. Nach dem Ausgleich zum 16:16 durch Selma Keidel schien das Spiel zu kippen. "Erneut konnten wir unsere Chancen nicht nutzen. Insbesondere die vergebenen Gegenstoßchancen taten weh“, klagte Wittlichs Trainer Olaf Gierenz.

 

So verlief die Begegnung bis zum 19:21 in der 41. Minute ausgeglichen. In der Schlussphase leisteten sich die Wittlicher Mädchen erneut zu viele einfache Ballverluste und konnten fünf freie Würfe, darunter auch zwei Siebenmeter, nicht im Tor unterbringen.

 

Reher – Souza, Keidel (4), Teusch (1), Eiden (1), Ensch (4/1), Lushaj (2), Eckert (2), Schoppe (1), Rogowski (7/2).

 

RPS männliche C-Jugend

JSG Hunsrück – HG Saarlouis 20:33 (10:16)

 

Eine sehr gute Startphase legten die Hunsrücker bis zur 11. Minute hin, ehe sich die Gäste nach dem 6:6 durch unnötige individuelle Fehler der Gastgeber und Problemen im Rückzugverhaltensverhalten selbst bestraften. „Die Gegenspieler wurden zu spät angenommen. "Verunsichert wurden die Spieler durch unerklärliche Schiedsrichterentscheidungen. Der Schieri war eine Wundertüte, Höhepunkt war eine rote Karte gegen Jona Fink in der 23. MInute, die selbst der Gästetrainer mit den Worten „da kann man mit gutem Willen einen Freiwurf pfeifen“, kommentiert ist", klagte JSG Coach Andi Glasmacher. Auf Gastgeberseite stellte sich Louis Radics in den Dienst der Mannschaft und versuchte es nach seiner Handverletzung, musste aber frühzeitig wieder aussetzen. Nach der roten Karte gegen Jona Fink und dem verletzungsbedingten Ausfall von Niklas Ihmer sanken die Chancen der Gastgeber deutlich.

 

„Im zweiten Spielabschnitt standen vier Feldspieler des jüngeren Jahrgangs und Phil Schmidt aus D-Jugend auf dem Platz, haben super gekämpft und nie aufgegeben, Genau das wollen wir von den Jungs sehen. Darauf lässt sich aufbauen, Ben Vink zeigte die beste Saisonleistung. Ich bin mit der gezeigten Leistung einverstanden, Saarlouis war der erwartet starke Gegner und auch der verdiente Sieger“, gestand JSG Co-Trainer Andi Glasmacher.

 

Schuh – Glasmacher, Stevenick, Dietrich (4), Schmidt (3), Ihmer (8), Rüschmeyere, Radics, Schößler, Vink (3/1), Fink (1), Foos, Döpp, Neu.

 

 

 

6. November 2018

 

RPS Oberliga männliche A-Jugend

JSG Hunsrück – mjG Dansenberg (Sonntag, 15 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: „Bei einem Sieg gegen die mJG Dansenberg / Thaleischweiler können wir uns vom Tabellenende weiter absetzen“, hofft JSG Coach Carsten Esdar.

 

Personal: Ein Einsatz vom am Ellbogen verletzten Torwart Daniel Milingert ist weiter fraglich.

 

Prognose: Die mJG Dansenberg / Thaleischweiler hat von fünf Spielen nur vier bestritten. Zur TG Waldsee sind sie nicht angereist. Sie haben aber in Zweibrücken ein Unentschieden erreicht. „Wir sind also gewarnt und werden das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wir müssen an die ersten 16 Minuten des Spiels gegen Illtal anknüpfen, in dem wir über eine gute Deckungsarbeit zu einfachen Toren kamen. Sollte uns dies gelingen und wir dann nicht überheblich werden, ist ein weiterer Heimsieg eine durchaus machbare Aufgabe“, findet der JSG Trainer.

 

RPS Oberliga weibliche B-Jugend

HSG Wittlich – HSG Marpingen/Alsweiler (Samstag, 14 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Es kommen zwei harte Wochenenden auf die weibliche B-Jugend der HSG Wittlich zu. Am Samstag das Heimspiel gegen den bisherigen ungeschlagenen Spitzenreiter Marpingen und danach die Woche gegen den Zweitplatzierten Kirn.

 

Personal: Personell sieht es ganz düster aus – neben der Langzeitverletzten Maria Kalteis wird am Wochenende auch Lisa Zenz wegen einer Knöchelverletzung fehlen. Torfrau Sophia Stroh kann immer noch nicht schmerzfrei trainieren, wird aber im Kasten stehen. Da die B2 und die C-Jugend ebenfalls an diesem Samstag Spiele haben, können diese Mannschaften kaum unterstützen.

 

Prognose: „„Gegen Marpingen kann nur das Ziel sein, nicht abgeschossen zu werden. Wie wir das mit sieben Spielerinnen durchhalten, bleibt abzuwarten. Aber auch solche Situationen müssen wir annehmen und irgendwie überstehen. Egal wie es läuft – meine Spielerinnen werden von der ersten bis zur letzten Minute alles geben“, verspricht HSG Trainerin Bianca Waters.

 

SF Budenheim – DJK/MJC Trier (Sonntag, 12 Uhr)

 

Ausgangslage: Am Sonntag geht es für uns zum SF Budenheim, die momentan auf Platz Sieben der Tabelle stehen. Budenheim zähle ich zu den Mannschaften, die sich mit uns auf Augenhöhe befinden. Von daher glaube ich, dass wir nicht ganz chancenlos in Budenheim sind.

 

Personal: Momentan sind alle Spielerinnen gesund und können spielen.

 

Prognose: „Für uns geht es darum, in Budenheim an die erste Halbzeit im letzten Spiel gegen Merzig anzuknüpfen. Da hat meine Mannschaft gezeigt, dass sie im ersten Jahr B-Jgd. durchaus mithalten können. Wir müssen dahin kommen, diese Leistung über Die gesamte Spielzeit abzurufen. Das fällt uns im Moment noch etwas schwer. In der Abwehr funktioniert das schon ganz gut, die Probleme liegen eher im Angriff. Dort müssen wir es schaffen, dass alle Spielerinnen Verantwortung übernehmen und ihre Leistung, die sie im Training zeigen, auch im Spiel abzurufen. Wir sind nicht chancenlos in Budenheim, von daher hoffe ich für meine Mannschaft, dass sie sich am Ende des Spiels für ihre Leistung auch mal Punktemäßig belohnt.

 

RPS Oberliga männliche C-Jugend

JSG Hunsrück – HG Saarlouis (Samstag, 16.15 Uhr,Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Die Vorzeichen stehen alles andere als gut: zwei Niederlagen in Folge und nun erwartet der Gastgeber den Tabellenzweiten und haushohen Favorit aus Saarlouis in der heimischen Hirtenfeldhalle. Der Gast hat mit 12:2 Punkten nur gegen den Tabellenführer aus Nieder Olm das Nachsehen gehabt. Entscheidend für den Auftritt der Hunsrücker wird sein, ob die zuletzt fehlenden wichtigen Säulen Louis Radics und Niklas Ihmer zurückkehren.

 

Personal: Louis Radics ist weiterhin fraglich auf Grund seiner Handverletzung aus dem Ottersheim Spiel. Niklas Ihmer plagt sich noch mit Schmerzen in der Wade, könnte aber bis zum Wochenende wieder fit sein. Leider sind mit Ben Vink und Flavian Foos, sowie Kamiel Steveninck drei weitere Spieler diese Woche krank geworden.

 

Prognose: JSG Coach Marc Stoffel: „Mit Saarlouis kommt ein richtiger Brocken in die Hirtenfeldhalle. Bei uns standen im Montagstraining nur 6 fitte Feldspieler zur Verfügung. Wir hoffen, dass sich die Situation bis Donnerstag bereits lockert und alle Ausfälle bis Samstag zurückkehren. Sind wir vollzählig, wollen wir dem Gast so lange wie möglich die Stirn bieten und schauen dann, was am Ende dabei rausspringt. Das Ergebnis ist für Andi und mich sekundär, wichtiger ist das die Jungs, auch wenn wir uns da zurzeit ständig wiederholen, endlich die nötige Einstellung und Leidenschaft mit ins Spiel nehmen. Ich bin der Meinung das man jedes Spiel erst einmal spielen muss, egal gegen welchen Gegner, auch wenn alles andere als ein Sieg der HG Saarlouis mehr als eine Überraschung wäre.“

 

RPS Oberliga weibliche C-Jugend

HSG Wittlich – JSG Wörth/Bornheim (Samstag, 16 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage. Die Rollen sind klar verteilt. Nach mäßigem Start hält die Mannschaft aus Wörth mit zuletzt drei Siegen in Folge Anschluss an die Spitzenteams der Liga.

Der HSG Wittlich fehlt nach zuletzt zwei Spielausfällen der Spielrhythmus. Zudem enttäuschte die Mannschaft bei ihren letzten Auftritten sowohl spielerisch als auch kämpferisch.

 

Personal: Im Laufe der Woche wird sich entscheiden, wer aufläuft. Weiterhin haben wir mit Verletzungen und Erkrankungen zu kämpfen.

 

Prognose: "Wir sind klarer Außenseiter. Gegenüber den letzten Spielen müssen wir uns vor allem kämpferisch und läuferisch erheblich steigern. Leider haben sich bisher nur wenige Spielerinnen an das härtere und vor allem deutlich schnellere Spiel in der Oberliga gewöhnt. Vor allem im Angriff fehlt zu häufig der Mut und der Zug zum Tor", kritisiert HSG Coach Olaf Gierenz.

 

04. November 2018

 

RPS Oberliga männliche A

JSG Hunsrück – SG TSG/TSG Mainz-Bretzenheim 35:33 (18:18)

 

Aufatmen im Hunsrück! Die Mannschaft von Trainer Carsten Esdar fuhr am Doppelspieltag den ersten Saisonsieg ein. Ausgeglichen verlief die erste Spielhälfte, in der die Gastgeber zwischenzeitlich sogar mit vier Toren (15:11 in der 23. Minute) führten, doch über 16:16 gelang den Gästen zur Pause das Remis. Als die Gäste nach dem Wechsel gleich in Führung gingen, schien die Begegnung zu kippen! Keine Mannschaft konnte sich bei wechselnden Führungen zunächst mit mehr als zwei Toren absetzen.

 

Erstmals gelang dies den Gastgeber beim 26:24 in der 41. Minute. Doch mit vier Treffern in Folge waren die Gäste jetzt beim 26:28 in der 47. Minute auf dem Weg, beide Punkte aus dem Hunsrück zu entführen. Bis 31:32 in der 57. Minute legten die Gäste vor, doch dann sorgten die Gastgeber mit drei Treffern in Folge für die endgültige Wende im Spiel. Zwar verkürzte die TSG nach ihrer Auszeit nochmals auf 34:33, doch Maximilian Zürbes machte mit seinem Treffer zum 35:33 den ersten Saisonsieg perfekt!

 

Hofmann (1) und Luth - Kley, Klein (2), Bach (6), Roschel (7/1), Zürbes (5), Schmidt (6/2), Schmidgal (1), Ihmer (1), Stelter (2/1), Roschel, Faust (4).

 

HF Illtal – JSG Hunsrück 38:19 (19:12)

 

Nach dem ersten Saisonsieg ging es für das Team am Sonntag zum Tabellenführer nach Illtal! Die Mannschaft von Karsten Esdar nahm die Euphorie mit in dieses Spiel und überraschte den Gastgeber, führte 6:9 in der 17. Minute und zwang so Illtal zur Auszeit. „Dann hat uns die Mannschaft gezeigt, was moderner Handball ist. Mit einer sehr starken Deckung bestraften sie jeden Fehler und zogen mit einem Gegenstoß auf den anderen nun auf und davon“, erklärte Esdar. So gelangen Illtal sieben Treffer in Folge zur 13:9 Führung in der 21. Minute, baute seinen Vorsprung jetzt kontinuierlich aus.

 

„Eigentlich haben wir gegen die Saarland-Auswahl gespielt. Die Vereine haben ihre stärksten Spieler in Illtal zusammengezogen, wollten eigentlich in die Handball Bundesliga der Jugend, verpassten das aber knapp. Nach dem Sieg am vergangenen Donnerstag sind die Jungs gut drauf und lassen sich auch von dieser erwarteten Niederlage nicht kleinkriegen“, freute sich Esdar.

 

Hofmann und Luth – Kley (2), Roschel, Stelter (2), Zürbes (3), Bach (2), Ihmer (1), Schmidgal, Roschel, Schmidt (1), Faust (5), Klein (3).

 

RPS Oberliga männliche C

HSG Worms – JSG Hunsrück 27:12 (13:4)

 

An dieser Niederlage hatte JSG Coach Marc Stoffel erstmal zu knappern und musste Ergebnis und Vorstellung seiner Jungs sacken lassen. Neben dem schon bekannten Ausfall von Louis Radics, fiel Linkshänder Niklas Ihmer am Samstagmorgen wegen Wadenproblemen ebenfalls aus und dieser Ausfall war einfach nicht zu kompensieren. So war Jona Fink fast das ganze Spiel auf sich alleine gestellt, konnte gegen die aggressive Deckung ohne Hilfe wenig ausrichten.

 

Allein in der ersten Hälfte leisteten sich die Hunsrücker 8 Fehlwürfe von den Außen Positionen.  Im Angriff kam kein Spielfluss auf, angesagte Spielzüge wurden nicht sauber oder überhaupt nicht gespielt. In der Deckung leistete sich die Mannschaft „katastrophale Fehler, bei denen zeitweise sogar der rote Teppich ausgerollt wurde“, kritisierte der JSG Coach, der lediglich Jona Fink eine oberligataugliche Leistung bescheinigte. Ausnehmen von der Kritik wollte Stoffel die Torhüter, die ständig auf sich allein gestellt waren. „Wille und Einstellung waren bei den meisten meiner Spieler im Hunsrück geblieben“, urteilte Stoffel.

 

Schuh – Glasmacher (1), Dietrich (3), Schößler (1), Rüschmeyer, Döpp, Fink (4/1), Foos, Neu, Anton, (1), Vink (2), Schmidt

 

30. Oktober 2018

 

RPS männliche A-Jugend

JSG Hunsrück – SG Bretzenheim (Donnerstag, 15 Uhr, Hirtenfeldhalle) und JSG HF Illtal- JSG Hunsrück (Sonntag, 15.30 Uhr)

Ausgangslage: Doppelspieltag für die Hunsrücker Jungs: Nur ein Sieg im Nachholspiel gegen die SG TSG/DJK Mainz Bretzenheim hilft uns den Anschluss an das untere Mittelfeld zu wahren. Sollte uns der Erfolg am Donnerstag gelingen spielt nicht der Erste gegen den Letzten, sondern eine Mannschaft, die mit einem Erfolgserlebnis zum Tabellenführer reist.

 

Personal: Bis auf den am Ellbogen verletzten Torwart Daniel Milingert sind alle Spieler  an Bord.

 

Prognose: „Am Donnerstag spielen wir gegen die SG TSG/DJK Mainz Bretzenheim, die bis jetzt nur gegen die JH Mülheim zu Hause gewinnen konnte. Das Spiel gegen unseren Gegner vom Sonntag (HF Illtal) verloren sie deutlich und gegen unseren letzten Gegner (SG OBZ) verloren sie zu Hause genau wie wir mit zwei Toren. Es ist also mit einem engen Spiel zu rechnen, was wir aber auf Grund unseres Heimvorteils unbedingt gewinnen wollen.

 

Am Sonntag spielen wir gegen den Meisterschaftsfavoriten Nummer 1. Sie führen die Tabelle mit 12:0 Punkten und 214-155 an. Der HF Illtal hat nur beim starken TSG Friesenheim Probleme gehabt und hat trotzdem mit einem Tor gewonnen. Alle anderen Spiele gingen mit 9 – 13 Toren Unterschied für die HF Illtal aus. Illtal hat eine sehr starke Mannschaft, die am letzten Spieltag beim JH Mülheim 36 -26 gewann. Vier Spieler warfen in diesem Spiel 29 Tore. Dass sie in der Breite auch sehr gut aufgestellt sind, haben sie gegen unseren Gegner vom Donnerstag gezeigt. In dem Spiel warfen 8 Spieler mehr als 3 Tore. In beiden Spielen wollen wir unsere Bestleistung abrufen, um das eine Spiel zu gewinnen und im anderen nicht unter zu gehen.  

 

RPS männliche C-Jugend

HSG Worms – JSG Hunsrück (Samstag, 18 Uhr)

Ausgangslage: Im Mittelfeldduell erwartet der Tabellenfünfte Worms den Tabellensechsten aus dem Hunsrück. Die Gastgeber haben mit 6:6 Punkten ein ausgeglichenes Punkteverhältnis, die Gäste aus dem Hunsrück hoffen, sich mit einem Sieg weiter Richtung Mittelfeld orientieren zu können. Doch die Trauben in Worms hängen hoch, zumal die Mannschaft erst eins ihrer Heimspiele gewonnen hat und weiß, dass sie vor heimischem Publikum etwas gut zu machen hat. Nach der bitteren Niederlage im Rheinland Derby gegen Mühlheim/Urmitz gilt es für die Hunsrück JSG jetzt zwei wichtige Punkte einzufahren, um den Anschluss ans obere Tabellendrittel nicht zu verlieren. Bei einer Niederlage und einem wahrscheinlichen Sieg des HV Vallendar in Bingen wird man mindestens einen Platz nach unten gereicht. Ausschlaggebend für den Erfolg der Hunsrücker beim Rheinhessen-Vertreter wird sein, ob die Jungs die Pleite vom vergangenen Wochenende schnell abhaken können.

 

Personal: Der Ausfall von Kreisläufer Louis Radics ist eins zu eins nicht zu kompensieren und auch das Spiel in Worms kommt wohl zu früh. Fakt ist, wir werden kein Risiko eingehen und seiner Handverletzung die nötige Zeit geben. Torwart Justin Schuh fehlt zurzeit noch wegen einer Daumenverletzung. Bei ihm sieht es ähnlich aus wie bei Louis. Ansonsten sind bis auf die Langzeitverletzten Albright und Winkel alle mit an Bord.

 

Prognose: JSG Coach Marc Stoffel: „Die Niederlage gegen Mühlheim/Urmitz war hoch verdient. Andi Glasmacher und mich stört vor allem das Auftreten und die Einstellung unserer Spieler. Mauro Neu im Kasten hatte uns mit einer Spitzenleistung vor einem Debakel bewahrt. Wir arbeiten seit Wochen an unseren Defiziten und der größte Teil verlässt sich nur auf unsere stärksten Spieler Jona Fink und Niklas Ihmer. Wenn der Gegner sich aber auf genau die zwei Jungs einstellt, wird es dünn. Wir haben Anfang der Woche im Training mit jedem Spieler nochmal Einzelgespräche geführt und auch in der Gruppendiskussion jeden der Jungs zur Selbstkritik und Besserung aufgefordert.  Worms ist für uns ein unbekannter Gegner, der auf Grund der bisherigen Ergebnisse für uns jedoch machbar sein sollte. Da das Spielen mit dem geharzten Ball uns bisher nie Probleme bereitet hatte, lasse ich diese Ausrede schon mal nicht gelten. Es bleibt abzuwarten, ob die Einstellung stimmt und die Truppe die von uns vorgegebenen Anweisungen endlich umsetzen wird. Wir erwarten so langsam eine Reaktion der Mannschaft, welche den nächsten Entwicklungsschritt zulässt! Momentan treten wir leider nur auf der Stelle.“

 

RPS weibliche C-Jugend

TV Engers – HSG Wittlich wird verlegt

28. Oktober 2018

 

RPS männliche A-Jugend

JSG Hunsrück – SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam 36:38 (16:19)

 

„Das Pech klebt uns derzeit wohl an den Händen“, fand JSG Coach Karsten Esdar nach der unglücklichen Niederlage gegen die Gäste aus dem Saarland.

 

Die Hunsrücker verpennten den Start, lagen 3:8 in der 13. Minute zurück und erst die Auszeit von Esdar rüttelte die Jungs endgültig wach. Ab diesem Zeitpunkt war es ein Spiel auf Augenhöhe, doch die Gastgeber hechelten dem Vorsprung der Gäste hinterher, waren beim 9:10 in der 18. Minute wieder im Spiel, doch der Ausgleich wollte einfach nicht gelingen. Erst beim 12:12 stellte sich das Erfolgserlebnis ein und las die Esdar- Truppe sogar auf 14:13 in der 24. Minute vorlegte, schien das Spiel zu kippen. Das dies möglich war, lag an der Einwechslung von Mirko Stelter, der seinen Mannschaftskollegen vorlebte, wie ein solches Spiel zu gewinnen war. Durch sein schnelles Umschalten von Abwehr auf Angriff hatte er wesentlichen Anteil an der Führung! Doch die Gäste glichen aus, und gingen über 14:17 bis zum 16:19 als klarer Gewinner in die Halbzeitpause.

 

Doch nach dem Wechsel bekam die JSG Abwehr den stärksten Angreifer der Gäste Jan Gerbershagen (12/6) in den Griff, doch das nutzte jetzt der Rechtsaussen der Gäste, der sich absolut treffsicher zeigte und wesentlichen Anteil daran hatte, dass die Gäste sich nach dem 20:21 in der 38. Minute wieder absetzten. Bis zum 35:36 in der 59. Minute blieb der Ausgang offen. „Letztlich hatten wir auch Pech, vergaben einige klare Chancen vom Kreis und von Aussen. Die Jungs haben alles gegeben und am Ende hätten sie ein Remis mindestens verdient. Ein glücklicher Gästesieg, auf den wir aber aufbauen können“, freutes sich Esdar.

 

Hoffmann und Luth – Kley, Bach (3), Roschel (1), Reis, Könen, Zürbes (2), Schmidt (10/1), Schmidgal, Ihmer (7/2), Roschel (1), Faust (6).

 

RPS weibliche B-Jugend

TSG Mainz-Bretzenheim – HSG Wittlich 25:23 (13:13)

 

Es soll einfach nicht sein! Das Team von Trainerin Bianca Waters wird für ein starkes Spiel am Ende nicht belohnt und muss sich nach einer 22:23 Führung in der 47. Minute am Ende noch mit 25:23 geschlagen geben! Die Gastgeberinnen erzielten ihre letzten drei Tore in den letzten 140 Sekunden per Siebenmeter!. Während die Gastgeberinnen ihre fünf Siebenmeter im gesamten Spiel alle verwandelten, scheiterten die HSG Spielerinnen gleich dreimal bei ihren Versuchen!

 

„Über die ganzen 50 Minuten gesehen, war es ein sehr gutes Spiel meiner Mannschaft. Das wir am Ende wieder ohne Punkte dastehen, lag an unserer Chancenauswertung und dem vielleicht in den letzten zwei Minuten fehlendem Glück. In der 48. Minute nehmen wir beim Stand von 23:23 die Auszeit – die Dinge, die wir besprechen, setzen die Mädels sehr gut um – spielen die angesagten Konzeptionen durch und scheitern dann zweimal beim freien Wurf. Dann wird ein Treffer wegen Schrittfehlers abgepfiffen und so gehen nicht wir, sondern der Gegner in Führung. Wir waren verdammt nah dran an den ersten Punkten – das haben die Mädels auch gespürt und verdient hätten sie es allemal. Ein großes Dankeschön geht an unsere Torfrau Sophia Stroh, die aufgrund einer Verletzung nicht trainieren konnte, sich zum Spiel aber in den Kasten gestellt hat und ihre Sache sehr gut gemacht hat. Am kommenden Wochenende ist wieder spielfrei, bevor dann die ganz dicken Brocken Marpingen und Kirn kommen“, resümiert HSG Trainerin Bianca Waters.

 

Stroh – Kastrati, Keidel, Teusch (6/1), Zens, Schaaf, Kappes (6), Hohns (1), Kloep (10/2)

 

DJK/MJC Trier – HSV Merzig/Hilbringen 20:23 (13:10)

 

Mit 20:23 schrammt das Team von Trainer Ralf Martin gegen den Favoriten aus dem Saarland an einer Überraschung vorbei!

 

Die erste Halbzeit gehörte den kleinen Miezen, die das Spiel bestimmten, über 4:1 in der 6. Minute führten und dann beim 5:3 in der 10. Minute die Disqualifikation ihrer Spielerin Lena Hoffmann zu verkraften hatten. „Kein Vorwurf an Lena, die weiter vorbildlich von Angriff auf Abwehr umschaltet und unglücklich die Gegenspielerin traf. Die rote Karte war berechtigt“, sagte der MJC Coach.

 

Doch die Mannschaft von Trainer Ralf Martin zog bis auf 10:7 in der 19. Minute davon, die Gäste glichen beim 10:10 in der 22. Minute aus und das Spiel drohte zu kippen. Doch mit drei Treffern in Folge gelang die verdiente 13:10 Pausenführung. „Vieles was wir uns vorgenommen hatten, setzte meine Mannschaft auch um. Wir haben uns die Chancen erspielt und den Gast im Griff gehabt“, lobte Martin, der seiner Mannschaft in der Kabine aber sagte, dass sie sich nicht von einer möglichen Aufholjagd der Gäste beeindrucken lassen sollten.

 

Nach dem Wechsel kippte die Begegnung als die Gäste den 14:12 Vorsprung der MJC bis zur 33. Minute mit fünf Treffern in Folge zur eigenen 14:17 Führung drehten. Auch die beiden Auszeiten von Trainer Ralf Martin beim 14:16 in der 33. Minute und beim 15:20 in der 40. Minute konnten die Niederlage nicht mehr abwenden. Zwar kämpften sich die kleinen Miezen nochmals auf 20:21 in der 47. Minute heran, doch letztlich reichte es nicht. „Mit der Nervosität lässt sich der dann folgende Ballverlust erklären. Gegenüber der ersten Hälfte war bei den Gästen klar erkennbar, dass die Spielerinnen unbedingt den Sieg wollten. Noch fehlt uns diese Konstanz über die Spielzeit“, findet Martin.

 

Martin – Hoffmann (2), Bingen, Dort (5/2), Arias-Lopez (5/1), Sartor (1), Lamberty (5), Cartus, Oberbillig, Käsgen (1), Wintersinger (1).

 

RPS männliche C-Jugend

JSG Hunsrück – JH Mülheim/Urmitz 18:27 (13:16)

 

Nicht zu kompensieren war auf JSG Seite der Ausfall von Louis Radics, weder im Angriff noch in der Abwehr. Bereits beim 4:5 in der 11. Minute schien JSG Coach Marc Stoffel zu ahnen, was da auf seine Mannschaft zukommen sollte, als er die Auszeit nahm. Doch die Auszeit zeigte keine Wirkung, im Gegenteil. Die Gäste vom Rhein zogen auf 6:9 bis zur 16. Minute davon, erneut legte Stoffel die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch und das sollte sich positiv auf das Spiel seiner Jungs auswirken. Die Mannschaft kam bis auf 12:13 in der 22. Minute heran, musste die Gäste aber bis zur Pause wieder deutlich davonziehen lassen (13:16).

 

Gleich zwei Treffer in Folge nach dem Wechsel sorgten dann für erste Vorentscheidung und als das Stoffel-Team vom 13:18 auf 15:22 in der 32. Minute in Rückstand geriet, war es erneut Zeit für die Auszeit, doch die Mannschaft konnte dem Spiel keine Wende mehr geben. Am Ende setzte sich der Gast deutlich mit 18:27 durch.

 

„Zu drucklos agierten wir über die linke Angriffsseite. Alle verließen sich auf Lukas Ihmer und Jona Fink und die waren letztlich gegen die körperlich überlegenen Gäste ohne Unterstützung. Clever spielten die Gäste die körperlichen Vorteile aus und wir scheiterten zudem immer wieder an den Gästetorhütern“, klagte Co-Trainer Andi Glasmacher.

 

Schmidt und Schößler – Glasmacher, Stevenick, Dietrich (4), Anton, Ihmer (10), Rüschmeyer, Döpp, Fink (2), Vink, Foos (2), Neu.

 

 

23. Oktober 2018

 

RPS männliche A-Jugend

JSG Hunsrück – SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam (Sonntag, 17 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: „Nur ein Sieg gegen die SG Ottersheim/ Bellheim/ Kurhardt/ Zeiskam hilft uns, nicht den Anschluss an das untere Mittelfeld zu verlieren“, weiß JSG Coach Carsten Esdar.

 

Personal: „Marcel Utz wird aufgrund seiner Verletzung in diese Saison nicht mehr zum Einsatz kommen, was wir sehr bedauern. Daniel Milingert hat immer noch Ellbogen Probleme und wird wohl nicht spielen können. Ansonsten wird sich diese Woche beim Training zeigen wer am Wochenende spielt“, sagt Esdar.

 

Prognose: „Wie schon beim letzten Spieltag ist auch die SG Ottersheim/ Bellheim/ Kurhardt/ Zeiskam eine völlig unbekannte Mannschaft für mich. Die SG hat letzte Woche ihr Heimspiel gegen den TV Mülheim gewonnen, was mich überrascht hat, da Mülheim im vorderen Drittel und  die SG in der unteren Hälfte der Tabelle zu finden ist. Bei der SG ragt Jan Gebershagen als Torschütze heraus, der bis jetzt 48 Tore / davon 15 (7m) warf. „Wir hoffen, dass wir weiter unsere spielerische Leistung steigern und unsere Nervosität vor dem Tor ablegen. Des Weiteren müssen wir uns in der Deckung steigern damit wir mehr Tore aus der ersten Welle erzielen können. Sollte uns dies gelingen, dann sollte es mit dem ersten Erfolg am Wochenende klappen. Die Mannschaft hofft, dass nach dem Damenspiel in Kleinich noch der eine oder andere Zuschauer nach Sohren kommt um uns zu unterstützten“, so der JSG Coach.  

 

RPS männliche C-Jugend

JSG Hunsrück – JH Mülheim/Urmitz (Sonntag, 13 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Das nächste Rheinland Derby steht vor der Tür. Am kommenden Sonntag empfängt die Hunsrück JSG die Mülheimer in der heimischen Hirtenfeldhalle. Mülheim konnte am letzten Spieltag zu Hause gegen den SV Zweibrücken ein deutliches Ausrufezeichen setzen, aber auch die Truppe von Andi Glasmacher und Marc Stoffel tankte gegen Ottersheim ordentlich Selbstvertrauen.

In der Qualifikation zu RPS trat man bereits in einem zeitlich begrenzten Spiel gegeneinander an und trennte sich 18:18. Es bleibt also spannend zu sehen, welche Mannschaft sich besser weiterentwickelt hat. Beim Blick auf die Tabelle gilt Mülheim/Urmitz als leichter Favorit für die Partie.

 

Personal: Jona Fink pausierte am Montag noch auf Grund seiner leichten Gesichtsverletzung aus dem Ottersheim Spiel und Louis Radics schonte ebenfalls seine leicht verstauchte Hand. Beide sind bis zum Wochenende aber wieder einsatzbereit. Somit sind bis auf die zwei Langzeitverletzten Albright und Winkel alle Mann an Bord.

 

Prognose: „In Mülheim wird seit Jahren eine gute Jugendarbeit betrieben und die Truppe von Alois und Alfred Helf geht durchaus als Favorit in die Begegnung. Ein Derby hat jedoch immer seine eigene Brisanz und wir legen die Konzentration nur auf uns und dass, was wir zuletzt gut umgesetzt haben. Die Stimmung im Team ist nach dem letzten Heimsieg natürlich bestens und genau dieses Gefühl gilt es mit ins Spiel zu nehmen. Wie zuletzt schon einmal beschrieben, sind wir hinten einfach noch zu brav und unkonzentriert. Deshalb liegt ganz klar der Schwerpunkt der Trainingswoche auf unserer Defensive. Zusätzlich zum Training werden wir unsere Schwächen per Videoanalyse aufarbeiten und den Jungs vorzeigen, was wir noch besser machen können. Bis jetzt haben alle Spieler eine super Entwicklung hinter sich, aber wir sind noch nicht fertig und bleiben hungrig. Rufen wir unsere Leistungsfähigkeit nicht komplett ab, wird es schwer dieses Spiel zu gewinnen. Andi und ich erwarten somit 100% von jedem, der an diesem Tag im Kader steht“, so JSG Coach Marc Stoffel.

 

RPS weibliche B-Jugend

SG Bretzenheim – HSG Wittlich (Samstag, 15 Uhr)

 

Ausgangslage: „Durch die Herbstferien ist unser Spielrhythmus unterbrochen worden, auch im Training standen aufgrund der freien Tage nur wenige Spielerinnen zur Verfügung. In dieser Woche hatte ich zumindest alle sieben Feldspielerinnen im Training. Bretzenheim steht mit einem Sieg und drei Niederlagen drei Plätze über uns. Sie mussten aber auch schon gegen die oben platzierten Mannschafen spielen. Vor daher für uns schwer auszurechnen, wie die Chancen für uns sind“, erklärt HSG Trainerin Bianca Waters.

 

Personal: Personell steht uns in diesem Jahr Maria Kalteis nicht mehr zur Verfügung, da sie im Oktober operiert wurde. So besteht der Kader nur noch aus sieben Feldspielerinnen und einer Torfrau. Zum Spiel in Bretzenheim hoffen wir auf Ergänzungen aus der C-Jugend. Torfrau Sophia Stroh muss aufgrund einer Verletzung pausieren – wir hoffen, dass sie in Bretzenheim wieder einsatzfähig ist

 

Prognose: „Wir wissen, dass wir sowohl personell als auch vom Leistungsstand noch nicht in der Oberliga angekommen sind. Von daher wird es das Ziel sein, sich weiter zu entwickeln und zu stabilisieren. Noch haben wir zu viele Auf und Abs in unserem Spiel“, verrät die HSG Trainerin.

 

DJK/MJC Trier – HSG Merzig/Hilbringen (Sonntag, 16 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Nach dem letzten Spiel gegen einen Titelaspiranten kommt mit dem HSV Merzig/Hilbringen eine Mannschaft auf den Wolfsberg, gegen die man bei einer geschlossenen Mannschaftleistung evtl. beide Punkte zu Hause behalten kann. Auch wenn Merzig im Moment mit fünf Pluspunkten mehr im gesicherten Mittelfeld steht. 

 

Personal: „Bis auf unsere langzeitverletzte Lea Föhr sind alle Spielerinnen an Bord“, verrät MJC Trainer Ralf Martin. 

 

Prognose: „Am Samstag haben meine Spielerinnen gesehen, was man durch Einstellung und mannschaftliche Geschlossenheit in der Abwehr alles erreichen kann. Damit sich meine Spielerinnen aber am Ende vom Spiel auch mal mit einem Sieg belohnen können, müssen sie diese Einstellung auch mal im Angriff das ganze Spiel über abrufen. Es langt nicht, wenn immer nur wenige Spielerinnen Druck ausüben wollen, sondern es gehören alle sechs Spielerinnen auf dem Feld dazu. Und da hapert es im Moment. Es wird sich zu sehr auf andere verlassen als selbst mal die Initiative zu ergreifen und versuchen zum Abschluss zu kommen. Das müssen wir ändern. Spielerisch, wenn alle mitziehen, müssen wir uns nicht in der Liga verstecken. Das hat man in ein paar Szenen auch in Kirn gesehen. Sollten wir die Leistung in der Abwehr wie gegen Kirn auch im Angriff gegen Merzig abrufen, stehen die Chancen nicht ganz schlecht, die ersten zwei Punkte einzufahren“, weiß der MJC Coach.

 

21. Oktober 2018

 

RPS weibliche B-Jugend

TuS Kirn – DJK/MJC Trier 18:14 (9:7)

 

Zwei starke Abwehrreihen bestimmten das Spiel zwischen Kirn und den kleinen Miezen aus Trier, die sich dem Favoriten am Ende geschlagen geben mussten. Schnell legte der Favorit aus Kirn vor, führte 4:0 in der 10. Minute, ehe die Trierinnen ins Spiel fanden und im ersten Spielabschnitt jetzt tonangebend waren. Beim 5:3 in der 15. Minute war das Team von Trainer Ralf Martin wieder dran, glich sogar zum 6:6 in der 23. Minute durch Luna Lamberty aus und war zur Pause noch in Schlagdistanz (9:7).

 

Die Entscheidung fiel nach dem Wechsel, als sich die Hunrückerinnen auf 15:9 in der 35. Minute absetzten. Jetzt gelang es den Triererinnen nicht mehr, näher als drei Tore (16:13 in der 45. Und 17:14 in der 47. Minute) heranzukommen.

 

„Eine sehr starke Leistung meiner Mannschaft gegen den selbst ernannten Meisterschaftsfavoriten! Wir haben eine sehr starke Abwehr gestellt und hatten eine bärenstarke Jette Martin im Tor, die insgesamt elf Bälle parierte. Sie war die stärkste Spielerin auf dem Platz“, lobte Trainervater Ralf Martin.  Im Angriff blieb aber die Chancenverwertung Mangelware, Vieles blieb ungenutzt und dazu kamen einige technische Fehler. „Doch auf die Super-Abwehr im Zusammenspiel mit Jette war Verlaß! Noch fehlt in der ersten B-Jugendsaison das ständige Wachsein im Spiel. Ihre Tore hat die Mannschaft gut rausgespielt, im Ergebnis aber zu wenige Chancen herausgespielt. Dennoch bin ich mit dem Spiel der Mannschaft total zufrieden. Lena Hoffmann hat nicht nur unserem Spiel im Angriff Struktur verliehen, sie hat auch sehr gut in der Abwehr gestanden und vor allem immer wieder versucht, die Tempogegenstöße der Kirnerinnen abzulaufen und die Bälle zu erkämpfen. Auf diese Leistung lässt sich aufbauen, dabei ist es wichtig, dass wir uns noch im Angriff verbessern. Die Abwehr steht eigentlich seit dem Saisonbeginn sehr gut“, lobt der MJC Coach.

 

Martin – Hoffmann (3), Bingen, Dort (2/1), Lopez (1), Sartor (4/3), Lamberty (3), Oberbillig (1), Käsgen, Wintersinger.

 

RPS weibliche C-Jugend

VTZ Saarpfalz – HSG Wittlich 38:19 (17:5)

 

Von einer Überraschung war die HSG Wittlich in Zweibrücken weit entfernt. Das Team von Trainer Olaf Gierenz musste beim VTZ Saarpfalz eine unerwartet deutliche Niederlage einstecken. Nach dem 5:3 in der 9. Minute zogen die Gastgeberinnen auf und davon, setzten sich über 11:3 in der 15. Minute bis zur Pause bereits spielentscheidend auf 17:5 ab. „Kämpferisch und läuferisch waren die Gastgeberinnen uns klar überlegen. Unser schlechtes Rückzugsverhalten wurde konsequent bestraft und im Positionsangriff fehlte uns im ersten Spielabschnitt jegliche Bewegung, die Bälle wurden nur im Stand angenommen und so waren wir im gebundenen Spiel leicht auszurechnen“, klagte Gierenz.

 

So konnte es nur Ziel im zweiten Spielabschnitt sein, die Angriffsleistung zu verbessern und das gelang phasenweise über die linke Angriffsseite, auf der Zoe Eiden und Louisa Ensch für die Torgefährlichkeit sorgten. Doch über 27:9 in der 35. Minute und 34:14 in der 46. Minute gelang den Gastgeberinnen am Ende der deutliche 38:19 Erfolg.  „Wir haben weiter zu viele technische Fehler gemacht, dazu hielten unsere Torhüter lediglich fünf Bälle im gesamten Spiel. Das ist einfach zu wenig, um in der Klasse bestehen zu können. Jetzt wollen wir in den nächsten Spielen aber beweisen, dass wir es auch besser können“, gibt sich der HSG Coach kämpferisch.

 

Reher und Muscheid - Souza, Keidel (3), Eiden (7), Ensch (5), Lushaj, Eckert (1), Rogowski (3/1), Schoppe

 

 

RPS männliche C-Jugend

JSG Hunsrück – SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam 45:20 (18:9)


„Es galt die guten Trainingsleistungen mit in die Begegnung zu nehmen und das hat die Mannschaft gegen einen fairen Gegner auch getan“, freute sich JSG Trainer Marc Stoffel.

 

Seine Mannschaft schickte den Gast dank einer starken Mannschaftsleistung klar geschlagen auf den Nachhauseweg! Gegen die offene Deckung der Gäste war es vor allem Jona Fink, der die richtigen Mittel fand und sich mit 16 Treffern in die Torschützenliste eintrug. Bis zum 13:9 in der 20. Minute blieben die Gäste dran, doch dann drehten die Jungs von Trainer Marc Stoffel richtig auf und zogen bis zur Pause auf 18:9 davon.

 

Über 25:11 in der 31. Minute war erstmals beim 32:12 in der 38. Minute ein Klassenunterschied mit mehr als 20 Toren Differenz erkennbar. Am Ende stand ein klarer und nie gefährdeter Heimsieg mit 45:20 auf der Anzeigetafel.

 

„Ob der Knoten geplatzt ist, zeigt sich jedoch erst im kommenden Spiel gegen Mühlheim/Urmitz“, warnt Stoffel.

 

Schuh – Glasmacher (2), Stevenick (1), Dietrich (5), Schmidt, Ihmer (10/3), Döpp, Radics (3), Fink (16), Schößler (4), Foos (4), Neu.

 

16. Oktober 2018

 

RPS männliche C-Jugend

JSG Hunsrück – SG Ottersheim/Bellheim/Kuhfeld/Zeiskam (Samstag, 17.30 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Nach vier Wochen Pause geht die Saison nun auch für die männliche C der JSG Hunsrück weiter. Die Jungs treffen am Samstag in Sohren auf den momentanen Tabellenletzten aus der Südpfalz. Während die JSG in der Saison gegen den HV Vallendar, sowie in der Quali gegen Rhein Nahe Bingen gewinnen konnte, verlor Ottersheim knapp, bzw. gegen Bingen sogar deutlich. Wenn man den Ergebnissen Glauben schenken kann, sollte das Hunsrück Team als leichter Favorit ins „Vier Punkte Spiel“ gehen.

 

Personal: Rückraumspieler Finn Albright stößt diese Woche wieder zur Mannschaft, wird aber vorerst nur ein individuelles Aufbautraining mit leichten Läufen und Kräftigungsübungen absolvieren. Ob er in der Hinrunde der Mannschaft noch helfen kann, ist fraglich und entscheidet sich wohl Ende November. Mit Ben Vink fällt auf Grund eines privaten Termins ein weiterer Spieler auf Rückraum links aus. Da der TV Morbach zeitgleich ranmuss, stehen Henrik Anton und Kamiel Steveninck nicht zur Verfügung. Till Glasmacher plagt sich seit zwei Wochen mit Knieproblemen, sollte bis zum Wochenende jedoch einsatzfähig sein.

 

Prognose: JSG Coach Marc Stoffel: „Die lange Pause haben wir ausgiebig genutzt um an unserer Abschlussschwäche, vor allem von den Außenpositionen zu arbeiten. Außerdem lag der Fokus auf das kooperative Kleingruppenspiel zwischen Außen und Rückraum, sowie Rückraum und Kreis. Defensiv machen wir mittlerweile vieles gut, brauchen zusätzlich nur etwas mehr Aggressivität und Willen. In der kommenden Woche werden wir uns intensiv auf die für uns sehr wichtige Partie gegen Ottersheim vorbereiten. Um im Angriff noch dynamischer agieren zu können, sind wir taktisch den nächsten Step gegangen, haben eine weitere Auslösehandlung einstudiert und werden diese in der Trainingswoche noch festigen.  Um den Ausfall von Ben zu kompensieren erwarten Andi und ich, dass Luca Schößler seine guten Leistungen im Training nun auch im Spiel auf die Platte bringt. Sollte Till fit sein, haben wir eine weitere Möglichkeit in der Hinterhand, um flexibel im Angriff reagieren zu können. Durch die Verlegung spielen wir nun vor der ersten Herrenmannschaft der SG Gösenroth/Laufersweiler und wir hoffen, dass einige Zuschauer den Weg zur Halle früher finden und den Nachwuchs unterstützen!“ 

 

RPS weibliche B-Jugend

TuS Kirn – DJK/MJC Trier (Sonntag, 14 Uhr)

 

Ausgangslage: „Nach der langen Spielpause von vier Wochen fahren wir am Sonntag zum Tabellenzweiten nach Kirn. Die Mädels aus Kirn gehören dieses Jahr zum engen Kreis der Meisterschaftsfavoriten, von daher wird das Spiel für uns sehr schwer werden“, ahnt MJC Trainer Ralf Martin.

 

Personal:  Bis auf Lea Föhr sind wohl alle Spielerinnen wieder fit und voll belastbar.

 

Prognose: „In unserem letzten Spiel gegen Friesenheim haben meine Mädels über weite Strecken eine gute Leistung geboten. Daran wollen wir in Kirn anknüpfen. Wichtig wird sein von Anfang an in der Abwehr gut zu stehen und den Kirner Angreiferinnen, die sehr schnell sind, das Leben schwer zu machen. Dadurch das wir wieder einen breiteren Kader haben liegt unser Augenmerk auch darauf, schnell von Abwehr auf Angriff umzuschalten um schnelle und einfache Tore zu erzielen. Im Positionsspiel erwarte ich von meinen Spielerinnen die Vorgaben umzusetzen und das wir uns noch besser auf die jeweilige Abwehrformation einstellen. Auch wenn wir nur krasser Außenseiter in Kirn sind wollen wir versuchen, durch eine konzentrierte Leistung den Gegner lange zu ärgern. Gelingt es uns die Trainingsleistungen der letzten Wochen abzurufen, bin ich guten Mutes, dass meine Mannschaft ein gutes Spiel abliefert. Was sich dann hoffentlich auch im Ergebnis wiederspiegelt“, so der MJC Trainer.  

 

RPS weibliche C-Jugend

VTZ Saarpfalz – HSG Wittlich (Samstag, 14 Uhr)

 

Ausgangslage: Beim letztjährigen Meister tritt die HSG Wittlich als klarer Außenseiter an. Das Team aus Zweibrücken ist in dieser Saison, wie auch in der vergangenen Saison, ungeschlagen und strebt die Titelverteidigung an. In der vierwöchigen Spielpause konnte die HSG Wittlich ferienbedingt und wegen Hallenschließungen nur eingeschränkt trainieren.

 

Personal: Weiterhin sind viele Spielerinnen verletzt oder angeschlagen. So entscheidet sich kurzfristig, wer am Wochenende auflaufen wird.

 

Prognose:  "Wir müssen einfach zu mehr Torabschlüssen kommen. In den ersten Spielen leisteten wir uns zu viele technische Fehler. Zudem fehlten häufig die Bewegung und das Selbstvertrauen im Angriffsspiel. Dies gilt es zu verbessern. Die ersten Spiele haben gezeigt, dass wir auch mit den starken Mannschaften, zumindest phasenweise mithalten können. Sollten wir über die gesamte Spielzeit konzentriert zu Werke gehen, ist eine Überraschung möglich“, glaubt Wittlichs Trainer Olaf Gierenz.

 

14. Oktober 2018

 

RPS männliche A-Jugend

JSG Ingelheim/Ober.-Hilbersheim – JSG Hunsrück 27:24 (13:13)

 

Es soll scheinbar nicht sein! Auch im vierten Saisonspiel setzt es für die JSG aus dem Hunsrück eine Niederlag, die man sich aber aufgrund der mangelnden Chancenverwertung selbst zuschreiben muss.  

 

Nach ausgeglichener erster Hälfte, in der die Führung ständig wechselte, war es die Schwächephase der Gäste nach dem Wechsel, die für die Entscheidung sorgen sollte. Nach dem 15:15 in der 35. Minute brachte die Zeitstrafe gegen Joshua Faust das Team von Trainer Carsten Esdar aus de Tritt. Die Gastgeber zogen auf 20:15 in der 38. Minute davon, kämpften sich aber bis zum 23:21 in der 52. Minute heran. Erneut war es eine Zeitstrafe, dieses Mal gegen Eduard Schmidgal, die für die Vorentscheidung zu sorgen schien. Als aber Luca Bach in der 57. Minute der Anschlusstreffer zum 24:23 gelang, war der Spielausgang wieder völlig offen. Die Gastgeber entschieden dann aber das Spiel mit drei Treffern in Folge!

 

Am Ende trauerte die Mannschaft nicht nur den vier nicht verwerteten Siebenmetern hinterher: „Wir haben die Mitspieler immer gut freigespielt, sind aber mit 10 bis 15 hundertprozentigen Chancen am guten Gastgebertorwart gescheitert oder haben die Bälle am Tor vorbei geworfen. Trotz der Niederlage bleiben wir positiv und denken schon an das nächste Spiel“, erklärt der JSG Coach.

 

Hofmann und Luth – Kley, Klein, Bach (4), J. Roschel (9/1), Zürbes (1), Schmidt (2/1), Schmidgal, L. Ihmer (3/1), Stelter (2), E. Roschel, Reis (1), Faust (2).

 

 

09. Oktober 2018

 

RPS männliche A-Jugend

JSG Ingelheim/Ober.- Hilbersheim - JSG Hunsrück (Sonntag, 14 Uhr)

 

Ausgangslage: Die beiden Oberligamannschaften, die noch kein Spiel gewinnen konnten und am Tabellenende stehen, spielen am Sonntag gegeneinander.

 

Personal: Am Wochenende fällt Marcel Utz aufgrund seiner Verletzung aus. Felix Luth war diese Woche krank und wir hoffen, dass er am Wochenende spielen kann.

 

Prognose: „Die JSG Ingelheim/Ober.- Hilbersheim ist mir eine völlig unbekannte Mannschaft. Sie hat wie wir, alle drei Spiele verloren. Nach zwei deutlichen Niederlagen haben sie das letzte Spiel in Zweibrücken nur knapp verloren und waren nahe am ersten Erfolg in dieser Saison. Bei der JSG Ingelheim/Ober. – Hilbersheim ragt bis jetzt Patrick Zimmer als Torschütze heraus, der in Zweibrücken 10 Tore warf. Wir hoffen, dass wir an die spielerische Leistung gegen Mülheim anknüpfen können, um so zum Erfolg zu kommen. Es wird am Sonntag auf jeden Fall eine Serie zu Ende gehen und wir hoffen, dass wir die glücklichen Gewinner sind. Dafür muss die Deckung funktionieren und bei dem einen oder anderen Spieler der Knoten im Angriff platzen“ verlangt JSG Coach Carsten Esdar.

 

 

30. September 2018

 

RPS Oberliga weibliche B

HSG Wittlich – SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam 23:26 (9:11)

 

„Wären wir komplett gewesen, wäre mit Sicherheit mehr drin gewesen. Aber die Spielerinnen, die auf der Platte standen, haben einen sehr guten Job gemacht. Ein ganz großes Lob gilt den Spielerinnen aus der B2: Ruth Nzolameso, Mona Naguschewski und Betty Nemeshegyi. Sie hatten sich wieder bereit erklärt auszuhelfen. Dafür, dass Betty erst ein halbes Jahr mit dabei ist, hat sie im Tor ihre Sache super gelöst. Alle haben zusammen bis zum Schluss gekämpft. Nach der 3:2 Führung in der 5. Minute, ist es uns leider nicht mehr gelungen in Führung zu gehen. Wenn wir uns dann mal wieder ran gekämpft haben, waren es in der Abwehr kleine Fehler, die der Gegner ausnutzte. Im Angriff machten es die Mädels eigentlich richtig – spielten so lange bis eine freie Spielerin zum Wurf kam. An der Abwehr müssen wir auf jeden Fall nochmal feilen – auch wenn es nur Kleinigkeiten sind. Für den Kampfgeist hätte die Mannschaft sicherlich einen Punkt verdient. Punktemäßig gehen wir wieder leer aus, dafür nehmen wir aber einige andere positive Erkenntnisse mit. Das Spiel gegen Trier nächste Woche haben wir auf Wunsch der Trierer verlegt, so dass wir jetzt zwei Wochenenden spielfrei haben. Während der Ferien werden zwar einige nicht da sein – hier werden wir dann individuelle Schwerpunkte setzen. Es ist auch schön zusehen, dass sich keine Spielerin von der negativen Serie unterkriegen lässt“, lobt die Wittlicher Trainerin Bianca Waters.

 

Nzolamesco, Kappes (1), Kastrati (3), Zens (3), Nemeshegyi, Schaaf (1), Teusch (10/3), Naguschewski, Hohns (5)

 

 

25. September 2018

 

RPS Weibliche B-Jugend

HSG Wittlich - SG Ottersheim/Bellheim (Samstag, 18 Uhr Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Optimal vorbereiten konnten wir uns nicht. In der Trainingseinheit am Montag fehlten gleich sieben Spielerinnen verletzungs- und krankheitsbedingt.  „Das ist sehr schade, zumal ich mit dem kommenden Gegner eine Mannschaft auf Augenhöhe erwarte. Was am Samstag nach den 50 Minuten unterm Strich rauskommt, müssen wir jetzt einfach auf uns zukommen lassen“, meint HSG Trainerin Bianca Waters.

 

Personal: „Personell sieht es nicht so gut aus. Es ist das erste Ferienwochenende – drei Spielerinnen sind dann schon weg. Bis gestern hatten wir für das Spiel nur sechs Spielerinnen im Kader.

Den personellen Engpass werden Spielerinnen aus der B2 auffangen. Hier bin ich sehr froh, dass die sich immer zur Verfügung stellen“, lobt die HSG Trainerin

 

Prognose: „Wir sind das einzige Team mit noch 0 Punkten. Ottersheim/Bellheim hat zwei Punkte auf der Habenseite, die sie gegen Trier eingefahren haben. Trier hat am Wochenende den ersten Punkt gegen Friesenheim erspielt. Für das Selbstbewusstsein der Mädels wäre ein Erfolgserlebnis ganz wichtig. Wenn wir mit unserer Rumpftruppe halbwegs mithalten können, wäre das für mich aber auch schon zufriedenstellend. Wir müssen in unserer jetzigen Situation uns an kleinen Fortschritten erfreuen und daran festhalten. Und ein entscheidender Schritt ist auch schon, dass wir statt mit sechs jetzt mit neun Spielerinnen auflaufen können“, verrät die Trainerin.

 

 

23. September 2018

 

RPS männliche A-Jugend

JH Mülheim/Urmitz – JSG Hunsrück (12:14)

 

Nach ausgeglichener Anfangsphase gelang es den Gästen sich über 5:8 auf 6:9 in der19. Minute abzusetzen und so nahmen die Gastgeber ihre erste Auszeit, doch die Gäste verteidigten ihren Vorsprung bis zum 12:14 zur Pause.

 

Nach dem Wechsel blieb es ein Spiel auf Augenhöhe, das bis zum 18:18 in der 40. Minute völlig offen war. Vier Treffer der Gastgeber zum 22:18 läuteten dann innerhalb von vier Minuten die Wende im Spiel ein. Über 26:21 in der 49. Minute schien die Begegnung vorzeitig entschieden. Doch die Gäste starteten die Aufholjagd, kämpften sich auf drei Tore heran, waren vier Minuten vor dem Abpfiff beim 28:26 wieder in Schlagdistanz, schafften den Ausgleich beim 28:28 und so zog der Gastgebertrainer die Reißleine und nahm zwei Minuten vor dem Ende die Auszeit! Nachdem den Gastgeber per Siebenmeter die Führung zum 29:28 gelang, nahmen die Hunsrücker nochmals die Auszeit, schafften es aber in den letzten 30 Sekunden nicht mehr, den letztlich verdienten Ausgleich zu markieren.

 

„Leider konnten wir zum Spiel nur mit einem Torwart anreisen, da sich Felix Luth am Ellenbogen verletzt hatte. Aron Hoffmann hielt uns im ersten Spielabschnitt mit seinen Paraden im Spiel und hatte wesentlichen Anteil an der Pausenführung. Nach dem Wechsel ließ die Konzentration allmählich nach und es fehlten uns jetzt die gehaltenen Bälle! Die Mannschaft hat im Angriff schöne Auslösehandlungen gezeigt und Luca Bach hat auf Linksausen sehr gut gespielt und getroffen. Am Ende fehlte uns dann die Kraft und wir scheiterten ein ums andere Mal am jetzt stärkeren Keeper der Gastgeber. Die Jungs haben prima gekämpft und wir werden weiter arbeiten um die Tabelle dann von hinten aufzurollen“, verspricht Esdar.

 

Hoffmann – Klein, Bach (10/2), Roschel (9/3), Zürbes (2), Schmidt, Schmidgal (1), Ihmer, Stelter (1/1), Roschel, Faust (5).

 

RPS weibliche B-Jugend

DJK/MJC Trier – TSG Friesenheim 22:22 (12:13)

 

„Es war ein glücklicher, verdienter, erkämpfter und erspielter Punktgewinn“, resümierte MJC Coach Ralf Martin. Die Mannschaft hat es größtenteils geschafft, über 50 Minuten ihre Leistung abzurufen. Überzeugend dabei die Abwehr und die Torhüterleistung“, resümierte der MJC Coach.

 

11 Sekunden vor dem Ende krönte Luna Lamberty mit ihrem Treffer zum 22:22 ihre Leistung und sorgte für einen absolut verdienten Punktgewinn der Mannschaft von Trainer Ralf Martin gegen den hohen Favoriten aus Friesenheim. Bis dahin lieferten sich beide Teams eine ausgeglichene Begegnung, in die die Triererinnen mit 3:1 starteten und bis zum 9:6 in der 15. Minute die Führung verteidigten. Doch dann lief es bei den Gästen besser, die erstmals beim 10:10 in der 21. Minute ausglichen und beim 11:12 erstmals in Führung gingen. „Mitte der ersten Hälfte nahmen die Gäste Lena Oberbillig und Lena Hoffmann in Manndeckung, dadurch taten sich Räume auf, wie wir aber noch nicht richtig nutzten“, gab Martin zu. In der Halbzeit sprach der MJC Trainer dann die Möglichkeiten an, die sich durch die Manndeckung im Angriff zeigen sollten.

 

Die kleinen Miezen kamen dann schlecht aus der Kabine und so zog die TSG auf 13:17 in der 29. Minute davon, Martin nahm die Auszeit, nach der sich die Gastgeberinnen wieder Tor um Tor heranarbeiteten und über 18:18 erneut beim 19:18 in der 39. Minute in Führung zu gehen. Doch drei Treffer in Folge schienen die Wende im Spiel zum 19:21 in der 46. Minute einzuläuten. Friesenheim verteidigte jetzt den Vorsprung bis zur 49. Minute führte 20:22, dann vergaben die Gäste den wohl entscheidenden Siebenmeter und Sara Arias-Lopez verkürzte auf 21:22, ehe der Ausgleichstreffer gelang. Über die schnelle Mitte kam der Gast dann noch einmal zum Abschluss, doch der Treffer fiel nach der Schlusssirene! „Hier haben die Mädchen gemerkt, dass sie niemals abschalten dürfen“, sagte Martin, der zudem zufrieden damit war, wie seine Mannschaft die richtigen Entscheidungen im Angriff traf, allerdings nicht hundertprozentig abschloss.

 

Friesenheim ging immer wieder mit Druck auf die Nahstellen und am Ende blieb trotz der Zufriedenheit des Trainers ein kleiner Kritikpunkt: „Ein Manko war sicherlich unser Spiel 4:4, bei dem wir die Spielzüge nicht richtig zu Ende spielten. Sara Ariaz Lopez hat auf Rückraumlinks gezeigt, was sie zu leisten im Stande ist. Linkshänderin Luna Lamberty überzeugte mit ihrer Treffsicherheit. Leider verletzte sich Linda Dort, die immer besser im Abwehrzentrum zurecht kommt und ich hoffe, dass unsere Pause jetzt reicht, damit sie ihre Verletzung auskuriert und wir alle Verletzten nach unserer dreiwöchigen Spielpause wieder an Bord haben werden“, so der MJC Coach.

 

Martin – Hoffmann (3), Bingen, Dort (4/4), Lopez (6), Sartor, Lamberty (7), Cartus (2), Oberbillig, Käsgen

RPS weibliche C-Jugend

HSG Wittlich – TV Nieder-Olm 20:24 (12:13)

 

In einer bis in die Schlussphase ausgeglichenen Partie unterlag die HSG Wittlich mit 20:24 am Ende zu deutlich gegen die bisher sieglosen Gäste aus Nieder-Olm. In einer schwachen Oberligabegegnung, die auf beiden Seiten von zahlreichen technischen Fehlern geprägt war, setzte zunächst die HSG Wittlich die Akzente. Trotz einer 4:2 - Führung nach 8 Minuten war deutlich zu erkennen, dass im Angriff vor allem die Bewegung und der Drang zum Tor fehlten. Die aus zahlreichen Fehlpässen resultierenden Gegenstöße von Nieder-Olm konnten die Gastgeberinnen allerdings meist noch ablaufen. Über ihre starken und wurfgewaltigen Spielerinnen im linken und rechten Rückraum kam der TV Nieder-Olm immer wieder zu Torerfolgen und ging verdient mit einer knappen Führung von 12:13 in die Pause.

 

"Nach der Pause hatten wir unsere stärkste Phase. Die beiden Rückraumspielerinnen des TV Nieder-Olm wurden neutralisiert. Gestützt auf eine deutlich aktivere Abwehr konnte sich Rieke Muscheid im Tor wiederholt auszeichnen. Im Angriff änderte sich allerdings wenig. Weiterhin schalteten wir sehr langsam von der Abwehr auf den Angriff um. Im Angriffsspiel kamen wir nur sehr selten zu Torabschlüssen, so dass wir uns nicht absetzen konnten.", so Trainer Olaf Gierenz. Etwa 10 Minuten vor Ende kippte die Partie. Die zahlreichen Fehler im Angriff nutzten die Gäste zu zahlreichen Gegenstößen. In den letzten Minuten versuchte die HSG Wittlich verzweifelt das Blatt noch einmal zu wenden. "Diese Niederlage haben wir uns selbst zuzuschreiben. Etwa bei der Hälfte unserer Angriffe kamen wir zu keinem Torabschluss. Hervorragend war erneut die Unterstützung von den Rängen. Eine solche Stimmung haben wir nur selten bei Seniorenspielen. In den nächsten Wochen werden wir an den heute erkennbaren Defiziten arbeiten und uns nach den Herbstferien deutlich stärker präsentieren.", so Trainer Olaf Gierenz.

Muscheid – Keidel (2), Eiden (2), Ensch (2), Eckert (5), Lushaj, Schoppe (3), Lecher, Rogowski  (6/2), Bettahar, Souza.

 

RPS männliche C-Jugend

SV Zweibrücken – JSG Hunsrück 23:20 (12:8)

 

„Kämpferisch eine gute Leistung meiner Mannschaft, die sich am Ende aber dem verdienten Sieger aus Zweibrücken geschlagen geben musste“, meinte JSG Coach Andi Glasmacher nach dem Spiel.

 

Die Hunsrücker setzten sich in den Anfangsminuten auf 3:6 (9. Minute) ab, blieben dann bis zum 11:6 (23. Minute) ohne eigenen Treffer. Zweibrücken kam immer wieder über seinen körperlich starken Rückraum zu Treffern und dieser Vorsprung sollte schon spielentscheidend sein.

 

Zwar kämpften sich die Hunsrücker nach dem Wechsel bis auf 21:19 in der 45. Minute heran, bekamen aber im zweiten Spielabschnitt die Außenspieler der Gäste nicht mehr in den Griff und so gewannen die Gastgeber am Ende nach einer guten Schiedsrichterleistung von Thomas und Hanna Balbier verdient mit 23:20.

 

„Schade, dass wir in der ersten Hälfte 15 Minuten lang unsere Chancen nicht verwerteten. Da waren allein sechs klare Torchancen dabei“, klagte der JSG Coach.

 

Schuh – Glasmacher, Dietrich (1), Stevenick, Ihmer (10/3), Anton, Radics (2), Fink (4), Foos (2), Neu, Schlößler, Vink (1)

RPS männliche A-Jugend

JH Mülheim/Urmitz – JSG Hunsrück (Sonntag, 14.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Das erste Derby der Rheinlandliga Vertreter. Unterschiedlicher können die Voraussetzungen nicht sein, Mülheim/Urmitz steht mit 4:2 Punkten auf dem dritten Platz, und die JSG Hunsrück steht mit zwei Niederlagen am Tabellenende. Mülheim gewann gegen die SF Budenheim, gegen die wir eine deutliche Niederlage kassiert haben.

 

Personal: „Aufgrund von Verletzung fällt Marcel Utz aus. Wir hoffen, dass Fabian Schmidt, Mirco Stelter und Steffen Reis wieder fit sind“, sagt JSG Coach Carsten Esdar.

 

Prognose: „Die Jungs von Mülheim/Urmitz werden mit breiter Brust gegen uns auflaufen, da sie letzte Saison in der B- Jugend in der Tabelle vor uns standen. Peter Mittmann ist mit 26 Toren der treffsicherste Mülheimer/Urmitzer, der zusätzlich auch noch seine Mitspieler sehr gut einsetzt. Beim letzten Spiel in Ingelheim haben sich 13 von 14 Spielern in die Torschützenliste der M/U. eintragen können. Das Saisonziel meiner Mannschaft ist es, in der Endabrechnung vor den Jungs aus Mülheim/Urmitz zu landen. Nach unserem missglückten Saisonstart müssen wir im Training weiter an unseren Defiziten arbeiten. Vielleicht können die Jungs schon am Wochenende zeigen, was in ihnen steckt“, hofft der JSG Coach.

 

RPS männliche C-Jugend

SV Zweibrücken – JSG Hunsrück (Samstag, 16.15 Uhr)

 

Ausgangslage:  Der erste Sieg am vergangenen Wochenende war psychologisch ganz wichtig für die Jungs der JSG Hunsrück. Endlich konnte man die positive Entwicklung in etwas Zählbares ummünzen. Am kommenden Samstag steht schon wieder ein schweres Auswärtsspiel an. Gegen den SV Zweibrücken darf man sich, nachdem dieser in Vallendar knapp verlor, berechtigt Chancen ausrechnen. Jedoch zeigte der SV gegen Ottersheim beim 41:25 Sieg am letzten Spieltag, dass die Truppe ebenfalls erfolgreich Handball spielen kann.

 

Personal: Die Langzeitverletzten sind weiterhin nicht im Kader. Kreisläufer Louis Radics wird sich nach einer Daumenverletzung bis Freitag schonen, beim Spiel ist er jedoch wieder dabei. Die beiden Spieler des TV Morbacher, Kamiel Stevenink und Henrik Anton, haben ihr Zweitspielrecht nun erhalten und werden zu ihrem ersten Einsatz für die JSG Hunsrück kommen. 

 

Prognose: JSG Coach Marc Stoffel: „Die bisherigen Ergebnisse lassen eine Einschätzung zum Gegner kaum zu. Wir konzentrieren uns sowieso auf unsere Leistung, mit der Andi und ich übrigens bisher zufrieden sind, da alle super mitziehen! Arbeiten werden wir diese Woche weiterhin an unserer Abschlussschwäche (vor allem von den Außenpositionen), da wir zu viele Großchancen schön herausspielen, aber kläglich liegen lassen. Zusätzlich müssen auch die Basics wieder stimmen. Gerade im Eins gegen Eins sahen wir gegen Vallendar das ein oder andere Mal nicht gut aus. Steigern wir uns in diesen Bereichen sollte ein Unentschieden oder Sieg in Zweibrücken durchaus drin sein.“

 

RPS weibliche B-Jugend

DJK/MJC Trier – TSG Friesenheim (Samstag, 14 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausganslage: Am Samstag haben wir mit der TSG Friesenheim den aktuellen Tabellenvierten zu Gast. Friesenheim hat die ersten zwei Spiele gewonnen und zählt auch jedes Jahr in der Oberliga zu den spielstarken Mannschaften.

 

Personal: Lea Föhr fällt zu mindestens mal bis Ende Oktober aus, Luna Lamberty wird diese Woche auch noch pausieren. Miriam Wintersinger wird nach längerer Verletzungspause wieder mit dabei sein. So stehen uns Stand Anfang der Woche erstmalig in dieser Saison neun gesunde Feldspielerinnen zur Verfügung.

 

Prognose: Mit Friesenheim erwartet uns am Samstag der nächste schwere Gegner. Wir werden uns das Ziel setzen, an die Leistung der ersten Halbzeit gegen Marpingen anzuknüpfen. Da haben wir in etwa so gespielt wie ich mir das vorstelle. Mit unserer Abwehrleistung bin ich in den drei ersten Spielen zufrieden, wo ich nicht zufrieden bin, ist mit unserer Angriffsleistung. Da erwarte ich von meinen Spielerinnen, dass sie mehr Druck auf die Abwehraufbauen und mit mehr Dynamik agieren. Sie müssen die Trainingsinhalte einfach mehr im Spiel abrufen und dadurch die richtigen Entscheidungen treffen. Man muss gegen eine defensivere Abwehr andere Lösungen finden wie gegen eine offensive Formation. Daran müssen wir weiterarbeiten. Marpingen hat uns am vergangenen Wochenende gezeigt, wie man leichte Tore durch den Tempogegenstoß erzielen kann. Auch dieses Mittel wird im Moment zu wenig abgerufen. Sollte die Mannschaft es aber schaffen, die Leistung aus der ersten Halbzeit gegen Marpingen das gesamte Spiel über abzurufen, wird es Friesenheim zu mindestens nicht einfach haben“, glaubt MJC Trainer Ralf Martin.

 

RPS weibliche C-Jugend

HSG Wittlich – TV Nieder-Olm (Samstag, 18 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausganslage: Nach der deutlichen Niederlage beim Meisterschaftsfavoriten Mundenheim ist der Nachwuchs der HSG Wittlich gegen den Liganeuling TV Nieder-Olm auf Wiedergutmachung aus. Die bisher sieglosen Gäste konnten in ihren bisherigen Spielen durchaus überzeugen und verloren nur relativ knapp. Somit sollte die HSG Wittlich gewarnt sein.

 

Personal: Weiterhin fallen zahlreiche Spielerinnen aus. "Mit Ergänzungen aus der C2-Mannschaft sollten wir zumindest zwei oder drei Ersatzspielerinnen aufbieten können," so Trainer Olaf Gierenz.

 

Prognose: "Im zweiten Heimspiel streben wir den zweiten Heimsieg an. Hierfür müssen aber auch alle Spielerinnen an ihre Leistungsgrenze gehen und selbstbewusst auftreten. Insbesondere die Rückraumspielerinnen müssen sich im Angriff gegenüber dem letzten Spiel deutlich steigern. Leider verlieren wir noch zu häufig den Ball und kommen so zu sehr wenigen Torabschlüssen. Trotz unseres kleinen Kaders müssen wir viel schneller von der Abwehr auf den Angriff umschalten. Zuletzt fehlten uns diese einfachen Tore", klagt der HSG Coach.

 

16. September 2018

 

RPS Oberliga weibliche B-Jugend

HSG Wittlich – SF Budenheim 23:26 (15:13)

 

Die HSG Wittlich hat eine sehr gute erste Halbzeit gespielt und ist verdient mit einer 15:13 Führung in die Pause gegangen. Zu Beginn der zweiten Hälfte baute das Team von Trainerin Bianca Waters den Vorsprung weiter auf 18:14 in der 31. Minute aus. „Dann kamen allerdings 12 Minuten, in denen nichts mehr lief: viele technische Fehler und die dadurch resultierende Ballverluste bestraft Budenheim mit schnellen Angriffen, die so bis zur 43. Minute mit 21:18 in Führung gingen. In den noch verbleibenden Minuten haben die Wittlicher Mädels nochmal alles gegeben und nie aufgesteckt, konnten die Niederlage aber nicht mehr abwenden.

 

„Meine Spielerinnen hätten heute den Sieg verdient, sie haben in 38 Minuten so viel richtig gemacht, in Abwehr und Angriff die Vorgaben umgesetzt. Allerdings haben uns die kaum zu erklärenden 12 Minuten den Sieg gekostet. Das passiert und so ist der Sport. Wir ziehen uns die guten Dinge raus und nehmen die mit in die nächsten Begegnungen“, verspricht die Wittlicher Trainerin.

 

Stroh – Gierenz, Koch, Kappes (4), Kastrati (3), Zens (2), Nemeshegyi, Kalteis, Schaaf, Teusch (6/2), Kloep (7/1), Hohns (1).

 

HSG DJK Marpingen-Alsweiler – DJK/MJC Trier 28:13 (13:9)

 

Es wurde die erwartete Niederlage der kleinen Miezen beim Meisterschaftsfavoriten im Saarland, die Mannschaft von Trainer Ralf Martin zahlt weiterhin Lehrgeld in der weiblichen B-Jugend! Dabei lieferten die Triererinnen dem Gastgeber im ersten Spielabschnitt ein Spiel durchaus auf Augenhöhe, lief aber nach der 0:1 Führung durch Sara Arias-Lopez ständig der Führung der Gastgeber hinterher. Doch bis 11:9 in der 24. Minute war es eine ausgeglichene Begegnung, die mit der Pausenführung zum 13:9 dann deutlicher wurde. Nach dem Wechsel war die Begegnung beim 20:10 in der 35. Minute gelaufen. Über 26:11 schickte das saarländische Team die Gäste dann klar geschlagen auf den Nachhauseweg!

 

„Das wir kaum eine Chance hatten, das Spiel zu gewinnen, war vor dem Anpfiff klar, doch die Mannschaft hat die erwartete Reaktion gegenüber dem letzten Spiel gezeigt. Mit der Abwehrleistung im gebundenen Spiel und der Angriffsleistung der ersten Hälfte bin ich zufrieden. Es war auf jeden Fall eine Steigerung gegenüber dem letzten Spiel! Im ersten Spielabschnitt hat die Mannschaft alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten, vor allem sehr gut im Deckungsverband mit einer starken Jette im Tor gestanden und im Angriff die richtigen Entscheidungen getroffen. Nach dem Wechsel war vieles von dem vergessen, was wir in der ersten Hälfte richtig gemacht haben. Vor allem von der Spielmacherposition wurden die falschen Entscheidungen getroffen, die immer wieder zu Gegenstoßtoren der Gastgeberinnen führten. Die versuchten Anspiele an den Kreis wurden abgefangen und führten zu Gegenstößen der Gastgeberinnen. Das Spiel hatte so zwei Gesichter, eine Top erste Hälfte und eine zweite Halbzeit, die nur noch im Deckungsverband zufriedenstellend war. Die Mädels müssen einfach lernen, dass man in der B-Jugend auf defensivere Abwehrformationen trifft, gegen die sich Anspiele zum Kreis durchweg schwieriger gestalten. Das hat Marpingen immer wieder bestraft“, erklärte MJC Coach Ralf Martin.

 

Martin – Hoffmann (1), Bingen (1), Dort (2), Arias-Lopez (5/2), Sartor (4), Cartus, Oberbillig, Wintersinger

 

RPS weibliche C-Jugend

JSG Mundenheim/Rheingönnheim – HSG Wittlich 30:17 (12:10)

 

Hut ab vor den Wittlicher Mädels, die ohne Auswechselspielerin ihr schweres Auswärtsspiel bestreiten mussten, am Ende aber ohne Alternativen chancenlos waren. Während die Gastgeberinnen personelle aus dem Vollen schöpfen konnten, musste das Team von Trainer Olaf Gierenz mit einer Minimalbesetzung auflaufen.

 

Die Auszeit von Trainer Olaf Gierenz in der 8. Minute nach der 6:3 Führung des Favoriten zeigte Wirkung: seine Mannschaft glich in der 12. Minute zum 6:6 aus und hielt das Spiel bis zur Pause (12:10) völlig offen. Nach dem 13:11 in der 29. Minute schwanden dann die Kräfte und die Gastgeberinnen nutzten die Gunst der Stunde, zogen über 17:11 auf 19:14 in der 35. Minute davon, um sich entscheidend über 24:16 auf 30:17 absetzten.

 

„Es war ein schwieriges Unterfangen! Nach schwachem Beginn haben wir im ersten Spielabschnitt dagegengehalten. Dabei waren es vor allem Meike Eckert und Anne Schoppe, die sich im Angriff immer wieder durchsetzen und für Akzente sorgten. Leider hatten wir auch Pech im Abschluss. Nach dem Wechsel passierte das, was zu erwarten war. Der Gegner spielte eine aggressive Abwehr, gegen die wir uns dann die Ballverluste leisteten. Jetzt liefen wir nur noch hinterher, Trotz der hohen Niederlage hat uns diese Begegnung gezeigt, dass wir mit einer personell besseren Besetzung mithalten können“, freut sich Trainer Olaf Gierenz.

 

Muscheid - Keidel (3), Eiden, Lushaj (2), Eckert (4), Schoppe (4), Rogowski (4/3)

 

RPS Jugend männliche C

JSG Hunsrück – HV Vallendar 25Y:20 (11:10)

 

Erster Sieg der JSG Hunsrück gegen den Rheinland-Rivalen aus Vallendar .  Nach der unglücklichen und unnötigen Niederlage in Hochdorf zeigten die Jungs die richtige Reaktion: „Gute Einstellung in den Trainingseinheiten und von Beginn an war der Truppe der unbedingte Siegeswille anzumerken. Wir kamen gut ins Spiel, jedoch wurden gerade zu Beginn wieder einige Hundertprozentige liegen gelassen, wodurch wir uns nicht wirklich vom Gegner absetzen konnten. Das Zusammenspiel des Vallendarer Rückraums mit dem Kreis hatten wir gut im Griff, jedoch ließen wir zu viele einfache Tore über die Außen Positionen zu. So entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel in dem wir mit einer knappen Führung von 11:10 in die Halbzeit gingen“, resümierte JSG Coach Andi Glasmacher.

 

Nach der Pause änderte sich nichts am ausgeglichenen Spielverlauf. Phasenweise spielten die Hunsrücker zu überhastet, suchten zu früh den Abschluss! „Aus „Halbchancen“ (Zitat Glasmacher) anstatt die Sachen sauber zu Ende zu spielen. Erst die Umstellung auf zwei Kreisläufer zeigte Wirkung. Erstmals beim 17:14 gelang uns eine drei Tore Führung, die wir dann auch bis zum Schluss nicht mehr abgaben. Louis Radics zeigte am Kreis eine sehr gute Leistung, wurde immer wieder vom starken Jona Fink in Szene gesetzt, der in der entscheidenden Phase auch die nötige Torgefahr ausstrahlte und im eins gegen eins fast nicht mehr zu bremsen war. Gewohnt treffsicher war auch Niklas Ihmer mit 8 Toren aus dem Feld und 5 verwandelten Siebenmetern. Insgesamt ein verdienter Sieg, wobei aber auch deutlich wurde, woran wir noch arbeiten müssen“, erklärt der JSG Coach

 

Schuh und Fink – Glasmacher, Schmidt, Dietrich (1), Ihmer (13/5), Albright, Radics (5), Schößler, Vink (1), Fink (5), Foos, Neu.

 

11. September 2018

 

RPS Oberliga Jugend männliche C

JSG Hunsrück – HV Vallendar (Samstag, 15.30 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Unterschiedlicher hätte der Saisonstart für beide Mannschaften nicht verlaufen können. Während die JSG aus dem Hunsrück nach einem schwachen Auftaktspiel im zweiten Saisonspiel für ihre Leistung nicht belohnt wurde, fuhren die Gäste vom Rhein bislang zwei Siege ein. So sind die Rollen vor der Begegnung klar verteilt. Die Gastgeber gehen als Außenseiter ins Rennen, können aber auf die zuletzt in Hochdorf gezeigte Leistung aufbauen und selbstbewusst in die Begegnung gegen den Favoriten aus Vallendar gehen. „Das Selbstvertrauen der JSG Hunsrück ist durch die starke Leistung in Hochdorf deutlich gestiegen und nun will man im Derby gegen den HV Vallendar die ersten Punkte einfahren. Doch ein einfaches Spiel wird es nicht geben, da der Gast nach einem perfekten Start und zwei Siegen mit einer breiten Brust anreisen wird. Für die Jungs der JSG wird es vor allem darauf ankommen, das Zusammenspiel zwischen Rückraum und Kreisposition zu unterbinden“, weiß JSG Coach Marc Stoffel.

 

Personal: Finn Albright und Miguel Winkel fehlen weiterhin. Marcus Döpp ist aus privaten Termingründen nicht verfügbar. Nach sehr positiven Gesprächen mit dem TV Morbach sollen die Spieler Kamiel Stevenink und Henrik Anton mit einem Zweitspielrecht für die JSG Hunsrück ausgestattet werden. Ob der Antrag bis zum Wochenende genehmigt werden kann, ist noch offen. Falls ja werden beide nach zwei guten Trainingswochen zum Einsatz kommen. 

 

Prognose: JSG Coach Marc Stoffel: „Man merkt im Training, dass das Spiel in Hochdorf den Jungs trotz der Niederlage gutgetan hat. Wir werden uns diese Woche intensiv auf das Derby vorbereiten und vor allem an kleinen Abstimmungsschwierigkeiten in der Defensive, sowie an unserer Abschlussschwäche bei klarsten Chancen arbeiten. In der RPS Qualifikation trafen wir bereits auf den Gast aus Vallendar und mussten uns mit einem Tor nach vier Tore Führung geschlagen geben. Ich denke das beide Mannschaften mittlerweile ein anderes Gesicht zeigen werden und erwarte eine schwere und knappe Partie gegen den verlustpunkfreien Gegner. Nur wenn wir eine ähnliche Leistung wie in Hochdorf abrufen, können wir unseren ersten Sieg einfahren“.

 

RPS Oberliga weibliche B

HSG Marpingen-Alsweiler – DJK/MJC Trier (Samstag, 14 Uhr)

 

Ausgangslage: „Nachdem wir am letzten Wochenende gegen Ottersheim über weite Strecken schlecht gespielt und dadurch unnötigerweise zwei Punkte verschenkt haben, geht es an diesem Wochenende zum momentanen Tabellenführer nach Marpingen. Die DJK Marpingen gehört wie jedes Jahr zu den Mannschaften, die mit Sicherheit um die Meisterschaft mitspielen“, weiß MJC Coach Ralf Martin.

 

Personal: Luna Lamberty hat sich letzte Woche verletzt und wird ausfallen, dazu fehlen immer noch Lea Föhr und Miriam Wintersinger.

 

Prognose: „Auch wenn am letzten Wochenende mit Luna Lamberty unsere einzige Linkshänderin ausgefallen ist, so entschuldigt das nicht die Leistung der Mannschaft über fast 50 Minuten. Jede Spielerin kann mal einen schlechten Tag haben, das muss man den jungen Spielerinnen einfach zugestehen. Was ich aber gerade an solchen Tagen erwarte ist die Bereitschaft, durch Einsatz und Willen das Optimale rauszuholen. Dazu gehört auch die taktischen Vorgaben umzusetzen und als Mannschaft zu agieren. Wir sind in Marpingen nur krasser Außenseiter, aber gerade dadurch können meine Spielerinnen befreit aufspielen. Das Spiel am kommenden Wochenende ist kein Maßstab für uns, aber wenn wir das über weite Strecken umsetzen, was wir in letzter Zeit die Woche übertrainieren, dann können wir Marpingen vielleicht etwas ärgern. Das Ganze funktioniert aber auch nur, wenn alle an einem Strang ziehen und sich auf das Spiel freuen, auch wenn es sehr schwer für uns wird. Ob wir gut oder schlecht gespielt haben, mache ich nicht an dem Ergebnis fest, sondern an der Art und Weise wie sich meine Mannschaft präsentiert“, sagt der MJC Trainer.

 

HSG Wittlich – SF Budenheim (Samstag, 18 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Trotz der klaren Niederlage am vergangenen Wochenende zeigte sich Wittlichs Trainerin Bianca Waters mit der Leistung ihrer Mädels aufgrund des kleinen Kaders nicht unzufrieden. Nach zwei Niederlagen zum Auftakt kommt jetzt mit SF Budenheim eine Mannschaft, die in ihrem einzigen Saisonspiel gegen den Favoriten aus Friesenheim eine klare Niederlage einstecken musste. Für beide Mannschaften sollte diese Begegnung richtungsweisend werden.  So richtig angekommen sind wir noch nicht. Zwei deutliche Niederlagen stehen zu Buche. Da müssen wir uns ran kämpfen. Unter der Woche haben wir nochmal intensiv an der Abwehr gearbeitet – da sind wir noch zu harmlos und lassen den Gegner zu schnell durch“, erklärt Waters.

 

Personal: Personell stehen die neun B-Jugendlichen zur Verfügung. Eventuell können wir mit Spielerinnen aus den anderen Jugendmannschaften ergänzen.

 

Prognose: „Wir haben Budenheim zu Gast, die bisher nur ein Spiel hatten und dies in Friesenheim auch deutlich verloren haben. Das wird für uns aber kein Maßstab sein. Unser Ziel wird es sein, die Anzahl der Gegentreffer geringer zu halten als im letzten Spiel. Da sind wir doch etwas unter die Räder gekommen. Hier erwarte ich von meinen Mädels eine deutliche Steigerung“, sagt Waters.

 

RPS Oberliga weibliche C-Jugend

JSG Mundenheim/Rheingönnheim – HSG Wittlich (Samstag, 16.15 Uhr)

 

Ausgangslage: Nach Ludwigshafen geht die Fahrt der HSG Wittlich mit ihrem Trainer Olaf Gierenz. Die Gastgeber entführten in ihrem Auftaktspiel souverän beide Punkte vom Saarligisten Brotdorf und gehen jetzt optimistisch die Heimspielaufgabe gegen die HSG Wittlich an. Vor heimischer Kulisse will die Mannschaft ihre Leistung aus dem Auftaktspiel bestätigen. Doch die HSG Jugendlichen aus Wittlich können mit viel Selbstvertrauen an dieses schwere Auswärtsspiel herangehen. Im Auftaktspiel gegen Kirn passte schon vieles zusammen! Im ersten Auswärtsspiel tritt die HSG Wittlich beim Meisterschaftsfavoriten JSG Mundenheim/Rheingönheim an. In der vergangenen Saison stellten sowohl Rheingönheim als auch Mundenheim jeweils eine Oberligamannschaft. Somit verfügen die Gastgeber über einen breiten Kader mit vielen oberligaerfahrenen Spielerinnen.  Aufgrund der personellen Situation geht die HSG Wittlich als Außenseiter in dieses Spiel.

 

Personal:  Julia Reher, Louisa Ensch, Lea Teusch und Angelina Souza fallen aus verschiedenen Gründen aus.

 

Prognose: "Die Gastgeberinnen werden uns mit ihren sehr beweglichen und flinken Abwehrspielerinnen vor erhebliche Probleme stellen. Gegenüber dem Auftaktspiel gegen Kirn, müssen wir die Fehlerquote im Angriff deutlich verringern. Ansonsten werden wir gegen das sehr schnelle Umschaltspiel der Gastgeberinnen kaum bestehen können. In der Vergangenheit haben wir aber häufig genug bewiesen, dass wir in schwierigen Situationen durch eine starke Mannschaftsleistung überzeugen konnten. Dies sollte auch am kommenden Wochenende möglich sein,“ gibt Trainer Olaf Gierenz vor.

 

 

09.09.2018

 

Männliche A

SF Budenheim – JSG Hunsrück 46:21 (22:10)

 

Den Favoriten aus Budenheim lange ärgern war das erklärte Ziel von JSG Coach Carsten Esdar, doch das Vorhaben ging nur bedingt auf. Bis zur 13. Minute zeigten die Hunsrücker in Budenheim eine gleichwertige Begegnung, dann setzte sich der Favorit vom 7:6 auf 10:6 in der 18. Minute ab, baute jetzt den Vorsprung kontinuierlich bis zur Pause auf 22:10 aus.

 

Nach dem Wechsel war nur noch die Höhe des Gastgebersieges zu klären, der über 31:13 in der 43. Minute unaufhaltsam auf und davonzog und am Ende stand ein überaus deutlicher 46:21 Erfolg für den Favoriten auf der Anzeigetafel.

 

„Für 15 Minuten reichte die Kraft, wir konnten das hohe Tempo des Favoriten mitgehen. Bereits in dieser Phase vergaben wir klarste Torchancen, waren durch das krankheitsbedingte Fehlen von Marcel Utz und Fabian Schmitt auf der Spielmacherposition zum Improvisieren gezwungen. Jeder Fehlwurf oder Fehlpass wurde von Budenheim gleich mit einem Gegenstoßtreffer bestraft. Alle Spieler hatten heute ihre Spielanteile, auch die, die weniger Trainingsbeteiligung hatten. Letztlich haben wir uns in unser Schicksal ergeben. Einzig Joshua Faust setzte im zweiten Spielabschnitt noch die Impulse“, meinte JSG Coach Carsten Esdar.

 

Hoffmann und Milingert – Kley (1), Klein (1), Bach (3), J.  Roschel (2), Reis, Zürbes (2), Schmidgal (1), Ihmer (2), Stelter (2), E. Roschel, Faust (7)

 

Männliche C

TV Hochdorf – JSG Hunsrück 24:23 (11:12)

 

Einen Punkt hätte die JSG Hunsrück verdient gehabt. Doch die Mannschaft musste sich am Ende unglücklich mit 24:23 geschlagen geben, kassierte den entscheidenden Treffer 56 Sekunden vor dem Ende. Über die gesamte Spielzeit lieferten sich beide Mannschaften ein Kopf an Kopf Rennen mit dem besseren Ende für die Gastgeber. Beim 9:10 in der 22. Minute führten die Gäste erstmals, bauten den Vorsprung sogar bis zur Pause auf 10:12 aus. Doch die Hochdorfer kamen besser aus der Kabine, legten drei Treffer in Folge vor und übernahmen beim 13:12 in der 28. Minute die Führung, die sie jetzt nicht mehr abgaben. Zwar glich das Team des Trainergespanns Andi Glasmacher und Marc Stoffel immer wieder aus, doch am Ende hatten die Gastgeber die Nase vorne.

 

„Ein starker, disziplinierter Auftritt und eine konzentrierte Abwehrarbeit, bei der deutlich weniger Fehler als in der Vorwoche in der Statistik standen. Die Trainingsinhalte der Woche wurden gut umgesetzt, der Rückraum war viel dynamischer und gefährlicher. Die Leistungsträger Niklas Ihmer mit 15 Toren insgesamt und Jona Fink, der das ganze Spiel die Abwehr der Gastgeber forderte und dahin ging wo es weh tut, zeigten eine bärenstarke Leistung. In den letzten Minuten wurden leider drei dicke Chancen nicht genutzt und in den Überzahlsituation agierte man etwas ideenlos. Ein Unentschieden wäre gerechtfertigt gewesen“, fand auch Trainer Marc Stoffel.

 

Schuh – Glasmacher, Schmidt (1), Ihmer (15/5), Rüschmeyer, Radics (1), Schößler, Vink (2), Fink (3), Foos (1), Neu

 

Weibliche B

SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam – DJK/MJC 21:19 (11:9)

 

Was wäre wenn? Diese Frage mussten sich die MJC Spielerinnen nach dem verschlafenen Start in Bellheim gefallen lassen. 4:0 führten die Gastgeberinnen in der 4. Minute, ehe die Triererinnen im Spiel waren. Fortan liefen die Spielerinnen von Trainer Ralf Martin dem Rückstand hinterher, waren beim 4:3 in der 7. Minute wieder im Spiel um den Gegner wieder ziehen zu lassen. Auch die Auszeit des MJC Trainers in der 16. Minute zeigte kaum Wirkung, über 9:5 verteidigten die Gastgeberinnen ihre Führung bis zum Wechsel.

 

Noch einmal versuchte Martin in der 42. Minute beim Spielstand von 17:14 seine Mannschaft neu einzustellen, die sich jetzt fing und auf 18:17 in der 46. Minute verkürzte. Doch drei Treffer der SG in Folge entschieden das Spiel endgültig.  

 

„Eigentlich haben wir das gesamte Spiel verschlafen. Es war das erwartete Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe und wir waren an diesem Tag die schlechtere von zwei schwachen Mannschaften. Wir haben uns im zweiten Spielabschnitt zurückgekämpft, hatten einige gute Phasen im Spiel, waren im Angriff zu undiszipliniert und schlafmützig! Unsere Chancen haben wir einfach nicht dunkel gemacht. Die Abwehr stand ordentlich, allerdings fingen wir uns zu viele einfache Tore. IN den Schlußminuten hätten wir das Spiel drehen können, ließen aber 6 glasklare Chancen ungenutzt. Es war eines der schlechtesten Spiele seitdem ich die Mannschaft trainiere. Darüber werden wir reden müssen, da die Einstellung heute einfach nicht stimmte und die Vorgaben nicht umgesetzt wurden“, klagte Martin.

 

Martin – Hoffmann (4), Bingen, Dort (3), Arias-Lopez (4), Sartor (2/2), Lamberty, Cartus (2), Oberbillig (4), Käsgen

 

HSV Merzig/Hilbringen – HSG Wittlich 34:23 (19:10)

 

Mit einem Rumpfteam musste Trainerin Bianca Waters die Fahrt ins Saarland antreten, traf in Merzig auf eine personell gut aufgestellte Gastgebermannschaft und zollte bald der körperlichen Überlegenheit des HSV Tribut. Bis 8:6 in der 13. Minute hielten die Eifelanerinnen noch mit, dann zogen die Gastgeberinnen über 16:8 in der 22. Minute auf 19:10 zur Pause davon.

 

Die zweite Hälfte verlief dann ausgeglichener.

 

„Wir haben mit dem kleinen Kader eigentlich eine gute Leistung abgerufen, wurden am Ende aber zu deutlich besiegt. Wieder einmal hat sich gezeigt, dass es einfach zu lange dauert, bis wir zu unserem Spiel finden. Die Abwehr zeigte sich gegenüber dem letzten Spiel verbessert, auch spielerisch hat die Mannschaft zugelegt. Doch letztlich fehlte in der Abwehr der letzte Biß und im Angriff ein konsequenteres Durchsetzen. Es war ein sehr faires Spiel“, resümierte HSG Trainerin Bianca Waters.

 

Stroh – Kappes (2/1), Kastrati (4), Zens (2), Kalteis (2), Schaaf, Teusch (10), Kloep (3)

 

 

04.09.2018

Vorberichte

 

Männliche A

SF Budenheim – JSG Hunsrück (Sonntag, 14.45 Uhr)

 

Ausgangslage: „Das erste Spiel der Oberliga- Saison gegen den TG Waldsee haben wir verdient verloren. Wenn man in dieser Liga nachlässig spielt und seine Chancen nicht konsequent nutzt, wird dies vom Gegner sofort bestraft. Das gleiche Schicksal musste letzte Woche der SF Budenheim beim TV Mülheim/ Urmitz auch erkennen, die trotz 37 geworfener Tore noch mit 41:37 verloren“, erklärt JSG Coach Carsten Esdar.

 

Personal: Am Wochenende spielt die mA der HSG Wittlich nahezu zeitgleich mit uns und deshalb werden Nojus Koenen und Lennard Weber nicht mitspielen können.  Aufgrund von Krankheit oder Verletzung definitiv ausfallen: Mirco Stelter (Weisheitszahn) und Steffen Reis (Fußgelenk).

 

Prognose: Die SF Budenheim wird nach Ihrer Niederlage vom Wochenende einiges wieder gut machen wollen. Sie musste in Mülheim ohne Harz spielen, womit sie einige Probleme hatte. Da Budenheim die Bundesliga Qualifikation nicht geschafft hat, wollen sie vermehrt mit dem jüngeren Jahrgang spielen, der aber in der letzten Saison ein hervorragenden 4.Platz in der Oberliga geschafft hat. Mit David Hilbert und Finn Engelmann haben sie zudem noch zwei sehr gute Rückraumspieler, die am letzten Wochenende zusammen 19 Tore geworfen haben und ihre Mitspieler zudem noch sehr gut eingesetzt haben. „Wir hoffen, dass wir in Budenheim mit dem geharzten Ball zurechtkommen und nur wenige technische Fehler machen werden, denn diese werden von den sehr schnellen Budenheimern konsequent bestraft. Ziel ist es den Favoriten aus Budenheim so lange wie möglich zu ärgern und werden dann sehen, was am Ende dabei rauskommt“, sagt der JSG Coach.

 

Männliche C

TV Hochdorf – JSG Hunsrück (Sonntag, 15.20 Uhr)

 

Ausgangslage: Nach der klaren Heimniederlage gegen Nieder-Olm geht es für die Truppe von Andreas Glasmacher und Marc Stoffel zu den Jungbibern nach Hochdorf. Der TV Hochdorf durfte am vergangenen Wochenende noch pausieren und startet somit motiviert ins erste Heimspiel der Saison. Eine schwere Hürde, die die JSG Hunsrück beim körperlich starken Gastgeber nehmen muss.

 

Personal: Neben den zwei Langzeitausfällen gilt es für Niklas Ihmer darum, nach der Erkältung wieder zu vollen Kräften zu kommen. Louis Radics kann diese Woche auf Grund von Schulterproblemen nur eingeschränkt trainieren.

 

Prognose: Trainer Marc Stoffel: „Am Sonntag erwarten wir von den Jungs eine klare Reaktion was Einsatz und Wille angeht. Wir werden diese Woche im Training intensiv am Offensivspiel arbeiten, um mehr Gefahr aus dem Rückraum zu entwickeln und uns mehr Chancen zu erarbeiten.“ Trainer Ani Glasmacher ergänzt: „Die Vielzahl der einfachen, technischen Fehler müssen reduziert werden. Ansonsten war die Trainingseinheit am Montag ein erster Schritt in die richtige Richtung. Mit dem geharzten Ball sollten unsere Jungs eher weniger Probleme haben“.

 

Weibliche B

SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam – DJK/MJC Trier (Sonntag, 15.15 Uhr)

 

Ausgangslage: „Im ersten Auswärtsspiel der Saison geht es gegen die Mannschaft aus Ottersheim, die in Ihrem ersten Saisonspiel am letzten Wochenende genauso eine deutliche Niederlage einstecken musste wie wir gegen Zweibrücken. Geht man jetzt nur von den Ergebnissen aus, so treffen am Sonntag zwei Mannschaften aufeinander, die vom Leistungsvermögen her wohl nach beieinander liegen“, glaubt MJC Trainer Ralf Martin.

 

Personal:  Bis auf die Langzeitverletzten Miriam Wintersinger und Lea Föhr sind alle Spielerinnen wieder fit und voll einsatzfähig.

 

Prognose: „Nachdem wir am Sonntag gegen Zweibrücken direkt im ersten Spiel Lehrgeld bezahlen mussten, werden wir versuchen, an die teilweise guten Ansätze im Spiel anzuknüpfen. Hier gilt es vor allem die sich uns bietenden Chancen besser zu nutzen. Die Trainingsinhalte der letzten Wochen gilt es noch konzentrierter umzusetzen, nur dann haben wir eine Chance, das Ergebnis zumindest knapper zu gestalten wie gegen Zweibrücken. Da wir voraussichtlich wieder neun gesunde Spielerinnen haben, können wir auch wieder versuchen, schneller von Abwehr auf Angriff umzuschalten um dadurch auch mal wieder einfache Tore zu erzielen. Ich erwarte von meiner Mannschaft, dass wir uns gegen Ottersheim spielerisch steigern. Sollte uns das gelingen, haben wir gute Chancen, in Ottersheim ein gutes Spiel abzuliefern. Ob am Ende etwas Zählbares dabei herauskommt, wird sich dann zeigen“, so der MJC Coach.

 

 

HSV Merzig/Hilbringen – HSG Wittlich (Sonntag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: „Für unseren Gegner ist es das erste Spiel in dieser Saison. Erkenntnisse haben wir lediglich aus den Vorbereitungsspielen, in denen sie eien solide Leistung gezeigt haben. Aber Vorbereitung ist immer noch was anderes als Meisterschaft – das haben wir zuletzt am eigenem Leib erfahren. Unter der Woche haben wir noch einmal die Abwehrarbeit intensiviert, um hier kompakter zu stehen. Vorrangiges Ziel wird es sein in unser Spiel zu kommen. Wir wollen uns nicht nach dem Gegner richten, sondern unsere eigenen Stärken ausspielen“, verspricht HSG Trainerin Bianca Waters.

 

Personal: Personell sind alle an Bord. Die OP von Maria Kalteis hat sich verschoben, so dass sie uns bis Oktober noch zur Verfügung steht.

 

Prognose: „Der Start in die Oberliga ist uns alles andere als geglückt. Wir konnten nur ansatzweise zeigen, wohin wir wollen. In Merzig müssen auf dem Platz alle zu 100% da sein und die Vorgaben umsetzen. Vor allem müssen wir mutiger und selbstbewusster auftreten, unabhängig davon wie das Spiel am Ende ausgeht“, fordert die HSG Trainerin.

 

 

02.09.2018

 

RPS Oberliga Jugend

Männliche A-Jugend

JSG Hunsrück – TG Waldsee 29:36 (13:19)

 

„Wir hatten Probleme ins Spiel zu finden“, gab JSG Trainer Carsten Esdar unumwunden zu! Seine Jungs lagen 1:4 zurück, beim 3:7 in der 10. Minute zog der JSG Coach die Reißleine und nahm die Auszeit. „Zu überhastet haben wir agiert“, klagte Esdar, dessen Mannschaft beim 9:11 und 11:13 wieder auf Schlagdistanz war, doch erneut zu überhastet agierte und so die Quittung zum 13:19 zur Pause kassierte.

 

Die Halbzeitansprache zeigte dann Wirkung. Das Spiel der Gastgeber wurde konzentrierter und Tor um Tor holten die Gastgeber auf, hatte in Aaron Hoffmann jetzt einen sicheren Rückhalt zwischen den Pfosten und beim 26:26 in der 48. Minute schien die Begegnung zugunsten der Hunsrücker zu kippen. Drei Zeitstrafen gegen die Gastgeber brachten dann die Entscheidung! Die Gäste aus der Pfalz legten vier Treffer in Folge vor und zogen vom 26:30 in der 52. Minute einem verdienten Sieg entgegen.

 

„Am Rückzugsverhalten werden wir in dieser Woche intensiv arbeiten“, verriet Esdar.

 

Hoffmann und Milingert – Kley (1), Klein (1), Bach (3), Roschel (4), Weber, Utz (4), Zürbes (6), Schmidt (3/1), Schmidgal (1), Faust (4), Ihmer (2), Roschel.

 

Weibliche B-Jugend

HSG Wittlich – TuS Kirn 17:24 (7:13)

 

Bereits nach fünf Minuten mussten Wittlichs neue Trainerin Bianca Waters die Reißleine ziehen und die Auszeit nehmen. Ihre Mannschaft verschlief den Start völlig, lag zu diesem Zeitpunkt 0:4 zurück und sollte diesem verschlafenen Saisonstart am Ende Tribut zollen müssen. 

 

„Die Mädels haben ängstlich agiert, ohne hierfür einen Grund zu haben. Gegen die allerdings offensive Kirner Deckung taten wir uns sehr schwer, obwohl wir gute „eins gegen eins“ Spielerinnen haben“, erklärte die HSG Trainerin.

 

Über 4:9 in der 15. Minute verteidigten die Hunsrückerinnen ihren Vorsprung. Zwar gelang den Gastgeberinnen die Resultatsverbesserung zum 6:9 in der 18. Minute, doch drei Treffer in Folge der Gästespielerinnen rückten die Verhältnisse wieder gerade. Zur Pause führte das Gästeteam deutlich mit 7:13!

 

Wie im ersten Spielabschnitt waren die Gäste zu Beginn der zweiten Hälfte hellwach, legten drei Treffer zum 7:16 bis zur 28. Minute nach und hatten damit die Begegnung vorzeitig entschieden. Waters nahm beim 10:19 in der 36. Minute nochmals eine Auszeit und die zeigte Wirkung: Ihre Mannschaft kämpfte sich auf 16:20 in der 43. Minute ab, um erneut vier Treffer in Folge zu fangen und so musste sich das Team im Auftaktspiel klar mit 17:24 geschlagen geben.

 

„Probleme hatten wir auch im Deckungsverband, in dem die Absprachen nicht so klappten. Ansatzweise haben die Mädels aber gezeigt, wo wir hinwollen. Es war eine erste Standortbestimmung mit Luft nach oben. Der dünne Kader war heute nicht das Problem, es fehlte uns heute einfach das Vertrauen in die eigene Leistung“, fand Waters.

 

Stroh – Naguschewski, Kappes (3), Kastrati (3), Zens (1), Reidenbach, Kalteis (1), Schaaf (1), Teusch (2), Kloep (5/4), Hohns (1).

 

Weibliche C

HSG Wittlich – TuS Kirn 25:15 (11:7)

 

Was für ein Saisonstart für die HSG Wittlich! Das Team von Trainer Olaf Gierenz setzte sich im Rheinland-Derby gegen den TuS Kirn ungefährdet und in dieser Höhe verdient mit 25:15 (11:7) durch. Die C-Jugend der HSG Wittlich hat mit einer überzeugenden Mannschaftsleistung die ersten beiden Punkte in der Oberliga erspielt.

 

Allerdings fanden die Eifelanerinnen schwer in die Begegnung. So führten die Gäste über 1:3 bis zum 3:4 in der 6. Minute. Erstmals legten die Gastgeberinnen dann beim 6:5 in der 10. Minute vor und bauten ihren Vorsprung auf 11:7 bis zur Pause aus. „In der Anfangsphase hatten die jungen Spielerinnen der HSG Wittlich erhebliche Schwierigkeiten in der Abwehr. Zu häufig kamen die Gästespielerinnen gegen die in der Abwehr nur halbherzig und auch zu langsam agierenden Gastgeberinnen zu Torerfolgen. So musste ich bereits nach knapp 8 Minuten beim Stand von 4:5 eine Auszeit nehmen. Die Probleme im Abwehrverhalten wurden angesprochen und in der Folge auch hervorragend von den Spielerinnen umgesetzt. Die Abwehr stand sicher. Häufig hatten wir die Gäste am Rande des Zeitspiels. Nur drei Gegentore in den folgenden 17 Minuten sprechen für sich“, freute sich Olaf Gierenz. Dennoch blieb die Partie spannend, da das Angriffsspiel der HSG Wittlich von zahlreichen technischen Fehlern und Fehlwürfen geprägt war.  Beim Stand von 11:8 wurden die Seiten gewechselt.  

 

Nach dem Wechsel hatte die HSG erstmals beim 23:13 in der 47. Minute einen 10 Tore-Vorsprung herausgearbeitet, die Begegnung war längst entschieden.

 

„In der zweiten Halbzeit stand die Abwehr weiterhin sicher. Im Angriff agierte man weiterhin ideenreich und mit hohem Tempo. Insgesamt ein begeisternder Auftritt meiner Mannschaft und eine Leistung, auf der wir aufbauen können.  Vor allem spielerisch waren wir deutlich überlegen. Leider fehlte uns im Abschluss zu häufig noch die Kaltschnäuzigkeit. Überhastete Würfe und zahlreiche Kreiseintritte verhinderten eine deutlich höhere Trefferausbeute. Schön zu sehen war auch, dass wir sowohl auf dem Spielfeld und auch außerhalb vom Spiel als Team auftreten. Aus der geschlossenen Mannschaftsleistung möchte ich Sarah Rogowski herausheben, die auf dem besten Wege ist, sich zu einer Führungsspielerin zu entwickeln“, lobt der HSG Coach.

 

Reher – Souza, Keidel (1), Lescher (1), Teusch (3), Eiden (2), Lushaj (2), Eckert (1), Muscheid, Rogowski (11/3), Schoppe (4)

 

DJK/MJC Trier – SV Zweibrücken 16:28 (9:16)

 

Die Vorzeichen für die kleinen Miezen vor der Begegnung standen nicht günstig! Verletzt fehlten Lea Föhr und Miriam Wintersinger, Lena Hausmann musste erkrankt passen. Angeschlagen gingen Lisa Sartor und Luna Lamberty ins Rennen.

 

Gegen die körperlich überlegenen Saarpfälzerinnen stand das Team von Trainer Ralf Martin von Beginn an auf verlorenem Posten. Zudem agierten die Spielerinnen unverständlicherweise ängstlich. Phasenweise gut stand die 6:0 Abwehr, machte es aber in einigen Situationen den Gästeangreiferinnen zu einfach. Die zweite Hälfte lief dann für die Triererinnen besser, die Mannschaft setzte die Vorgaben um, musste sich am Ende dennoch klar geschlagen geben.

 

„Mira Cartus hat in Angriff und Abwehr eine starke Leistung gezeigt, Linda Dort in der Abwehr. Auf diese Leistung können wir aufbauen, hoffen dabei, dass die Verletzten bald wieder dabei sein können. Auf jeden Fall waren die Chancen da, um besser mithalten zu können“, resümierte Martin.

 

Martin – Hoffmann, Bingen, Föhr, Dort (5/1), Lope (2/1), Sartor (1), Lamberty (5), Cartus (2), Oberbillig, Käsgwn, Wintersinger

 

Männliche C-Jugend

JSG Hunsrück – TV Nieder-Olm 9:24 (6:10)

 

Eine bittere Pille muss die Jugend der JSG Hunsrück schlucken! Mit 9:24 setzt es eine klare Niederlage im Auftaktspiel zur Saison. Dabei war die Begegnung trotz ständiger Gästeführung bis 9:12 in der 35. Minute offen, dann kam der Black-out der Gastgeber, die den TV auf 9:24 absetzte. 15 Minuten blieb das Team von Trainer Marc ohne Treffer.

 

„In der ersten Halbzeit haben wir gut mitgehalten, einzig zwei Minuten in Unterzahl sorgten für die 4 Tore Führung der Gäste zur Halbzeit. Mauro Neu im Tor konnte uns im Spiel halten. Dann gab es einen Einbruch, bei dem die Einstellung null stimmte. Eine Vielzahl technischer Fehler, kein zurücklaufen mehr, ideenlos im Angriff. Drei Tore in der zweiten Halbzeit, davon zwei von - Jugend Spieler Phil Schmidt auf Rechtsaussen ist einfach zu wenig. Der eine oder andere ist gedanklich noch nicht in der RPS Oberliga angekommen. Niklas Ihmer plagte sich die ganze Woche mit einer Erkältung und stellte sich heute trotzdem in den Dienst der Mannschaft. Nieder-Olm stand im „eins gegen eins“ sehr gut und bestrafte jeden Fehler knallhart. Wir werden das Spiel analysieren und vor allem die positiven Aktionen aus Halbzeit eins mit in die Trainingswoche nehmen“, sagt Trainer Marc Stoffel.

 

Schuh und Neu – Glasmacher, Fink (1), Dietrich (2), Ihmer (2), Rüschmeyer, Radics (1), Schmidt (2), Schößler, Foos, Döpp, Vink (1)

 

28-8-2018

Vorberichte zum 1. Spieltag

 

RPS männliche A-Jugend

JSG Hunsrück – TG Waldsee (Sonntag, 17 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Für die JSG Hunsrück geht es in die erste Saison unter Carsten Esdar, Rene Vasek und Stefan Roschel, sowie in die erste Saison für die Spieler als A-Jugend. Da der letztjährige Kader bestehen blieb und noch ergänzt wurde, war der erste Schwerpunkt im Training mit dem größeren Herren Ball klar zu kommen. Highlight der Vorbereitung sollte letzte Woche das Turnier in Emsdetten sein, mit einigen Jugendbundesliga-Mannschaften. „Wir konnten aber aufgrund von Verletzungen und arbeitsbedingt nur mit acht Feldspielern und zwei Torhütern am Turnier teilnehmen. Durch einige Verletzungen und unregelmäßiger Trainingsbeteiligung ist bei einigen Spielern bezüglich der individuellen Fähigkeiten / Fitnesszustand noch Luft nach oben“, erklärt Carsten Esdar. Die JSG Hunsrück versucht sich aber im ersten Heimspiel von ihrer besten Seite zu Zeigen.

 

Personal: Am Wochenende werden aufgrund von Krankheit oder Verletzung definitiv ausfallen: Fabian Schmidt (Knie); Mirco Stelter (Weisheitszahn); Luca Bach (Schnittwunde); Steffen Reis (Fußgelenk). Ein weiteres Fragezeichen steht hinter Nojus Koenen und Lennard Weber. Fraglich ist noch, ob sie für das Wochenende schon ihr Zweitspielrecht (HSG Wittlic h/JSG Hunsrück) haben, wobei Lennard letzte Woche noch verletzt war.

 

Prognose: “ Die TG Waldsee ist eine völlig unbekannte Mannschaft. Sie hat sich in der Qualifikation gegen Kandel/ Herxheim und gegen die HSG Eckbachtal durchgesetzt. Dass sie das geschafft hat zeugt von Stärke, da die HSG Eckbachtal letzte Saison in der männlichen A und B-Jugend in der Oberliga RPS gespielt hat. Da dies das erste Spiel für beide Mannschaften im direkten Duell ist, wird es wohl ein spannendes Spiel werden. Wir hoffen am Sonntag auf einen guten Start in die Oberliga und dass uns zahlreiche Zuschauer unterstützen werden“, so der JSG Coach.

 

RPS männliche C-Jugend

JSG Hunsrück – TV Nieder-Olm (Sonntag, 15:15 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage:  Direkt zu Beginn der Saison erwartet die JSG Hunsrück eine Mammutaufgabe. Am kommenden Sonntag empfangen die Jungs den TV Nieder Olm, ehe man eine Woche später zu den Jungbibern nach Hochdorf fährt. Der TV Nieder Olm dominierte bereits in der letzten Saison die RPS Oberliga und konnte die Qualifikation im Mai mit deutlichen Siegen schnell für sich entscheiden. Um sich den letzten Schliff für die Saison zu holen, besuchte die JSG Hunsrück am vergangenen Wochenende den bestens bespickten Sauerlandcup in Menden. Neben dem Ziel der teambildenden Maßnahmen, durfte man sich dort gegen starke Gegner messen und so nochmal letzte Erkenntnisse zum aktuellen Stand der Mannschaft einholen.  Zwei weitere Testspiele (Eigene weibliche B /männliche C der HSG Wittlich) und eine Trainingseinheit in dieser Woche runden die Vorbereitung, trotz langer Qualifikation und später Urlaubsphase positiv ab. 

 

Personal: Mit unserem etatmäßigen linken Rückraumspieler, Finn Albright, fällt eine wichtige Säule auf Grund von Knieproblemen länger aus. Auch Miguel Winkel zog sich im Trainingslager eine Knieverletzung zu und fehlt der Mannschaft noch mehrere Wochen.  Die restlichen Wehwehchen vom Sauerlandcup Wochenende sollten beim restlichen Team bis zum Spiel verflogen sein. 

 

Prognose: „Das Ergebnis ist erst mal sekundär. Wichtig ist, dass der Einsatzwille stimmt und wir mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung auftreten, um den haushohen Favoriten aus Nieder-Olm so lange wie möglich ärgern zu können. Der Rest wird sich zeigen. “, so Trainer Andi Glasmacher. Trainer Marc Stoffel: „Wir haben beim Sauerlandcup vor allem mit dem späteren Turniersieger aus Magdeburg eine bärenstarke Mannschaft in unserer Gruppe gehabt. Unsere Jungs haben sich trotzdem nicht hängen gelassen, haben selbstständig Lösungen gefunden und Chancen herausgespielt. Diese Erkenntnis und Moral wollen wir auch am Sonntag sehen. Ansonsten gilt es diese Woche darum, die erlernten Auslösehandlungen und Vorgaben im Angriff, sowie die Bewegungsabläufe in der Defensive zu festigen.“

 

RPS weibliche B-Jugend

HSG Wittlich – TuS Kirn (Samstag, 19 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Für die Oberliga B-Jugend der HSG Wittlich wird das Spiel gegen Kirn eine erste Standortbestimmung für diese Saison. „Mit dem Trainingslager am vergangenen Wochenende sind wir nochmal einen Schritt weitergekommen. In den Testspielen konnten wir schon einiges von dem umsetzen, was wir uns erarbeitet hatten“, zeigt sich die neue Trainerin Bianca Waters mit der Vorbereitung insgesamt zufrieden.

 

Personal: Allerdings muss das Team im ersten Spiel voraussichtlich auf zwei Spielerinnen verzichten. Maria Kalteis fällt aufgrund eine OP definitiv länger aus und Jule Kappes laboriert an einer Knöchelverletzung. Hinter ihrem Einsatz steht noch ein Fragezeichen.

 

Prognose: „Angesichts unseres kleiner Kaders sind das keine guten Voraussetzungen. Wir gehen aber davon aus, dass Spielerinnen aus der C bzw. B2 aushelfen können“, so Waters.

 

DJK/MJC Trier – SV Zweibrücken (Sonntag, 15 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: „Am Sonntag starten wir gegen den SV64 Zweibrücken in die neue Runde. Nach einer guten Vorbereitung sind wir froh das die Saison jetzt wieder los geht. Obwohl wir diese Saison einen Kader von elf Feldspielerinnen und einer Torhüterin haben, wird die Vorfreude auf unser erstes B-Jugend Jahr durch einige Verletze Spielerinnen getrübt“, klagt MJC Trainer Ralf Martin

 

Personal: Mit Miriam Wintersinger und Lea Föhr fallen am Samstag definit zwei langzeitverletzte Spielerinnen aus.  Luisa Sartor hat sich vor zwei Wochen verletzt und wird wohl noch nicht spielen können. Luna Lamberty verletzte sich am Wochenende am Knöchel und hat am Montag noch einen Arzttermin.  „Ich gehe aber davon aus das sie nicht spielen kann,“ so der MJC Coach.

 

Prognose: „So wie es aussieht werden wir am Samstag einen Kader von sieben Feldspielerinnen haben, aber das ist die Mannschaft ja von der letzten Saison her gewöhnt. Wir werden unser Hauptaugenmerk auf die Abwehr legen und versuchen, durch schnelles Umschalten zu einfachen Toren zu kommen. Bedingt durch den kleinen Kader können wir aber nicht die volle Spielzeit Tempo gehen. Im Angriff müssen wir leichte Fehler vermeiden, um nicht überrollt zu werden. Über unseren Gegner weiß ich nichts, aber wir sind mit Sicherheit nur krasser Außenseiter und haben im ersten Saisonspiel nichts zu verlieren. Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung wollen wir uns so teuer wie möglich verkaufen und schauen, was am Ende dabei herauskommt.

 

RPS weibliche C-Jugend

HSG Wittlich – TuS Kirn (Samstag, 17 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Im ersten Saisonspiel trifft die HSG Wittlich auf einen unbekannten und nur schwer einzuschätzenden Gegner. Aus dem Kader der vergangenen Saison sind bei der HSG Wittlich viele Spielerinnen in die B-Jugend gewechselt. Trainingsbeteiligung und auch der Einsatz im Training waren zuletzt hervorragend. Bei allen Beteiligten ist die Vorfreude auf die kommende Spielzeit deutlich zu spüren.

 

Personal: „Leider haben wir zum Saisonstart mit einigen Verletzungen zu kämpfen. Louisa Ensch und Angelina Souza werden wohl nicht spielen können. Ob Zoe Eiden einsatzfähig ist, entscheidet sich erst im Laufe der Trainingswoche“, verrät HSG Coach Olaf Gierenz.

 

Prognose: "Der Ausgang des Spiels ist völlig ungewiss. Die Spielerinnen, die bereits im vergangenen Jahr Oberliga gespielt haben, müssen das Team führen. Da wir im Angriff noch viele einfache technische Fehler zu verzeichnen haben und häufig auch noch das Durchsetzungsvermögen fehlt, können wir das Spiel nur mit einer konsequenten Abwehrleistung offen gestalten,“ ahnt Gierenz. 

 

 

8.8.18

 

JSG Hunsrück männliche A

RPS Oberliga

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

E. Roschel; J. Faust; J. Kley; T. Ihmer ; M. Stelter; S. Reis; A. Hofmann; F. Schmidt; M. Utz; J-L. Klein; L. Bach; M. Zürbes; J. Roschel

Trainer: S. Roschel; C. Esdar; R. Vasek 

Es fehlen: F. Luth; E. Schmidtgal; D. Milingert

 

JSG männliche A-Jugend JSG Hunsrück

Die männliche A-Jugend der JSG Hunsrück wird in der kommenden Saison von Carsten Esdar, Rene` Vasek und Stefan Roschel trainiert. Der letztjährige männliche B Jugend Kader blieb zusammen und wurde ergänzt durch Steffen Reis (war ausgeliehen an die mA des TuS Kirn), Enrico Roschel und Daniel Millinger (beide B2). Des Weiteren trainieren Lennard Weber und Nojus Koenen von der HSG Wittlich (eventuelles Doppelspielrecht) bei uns mit.

 

„Der Übergang des Trainings wurde von der B-Jugend in die A-Jugend nahtlos vollzogen, wobei der Schwerpunkt am Anfang der Vorbereitung darin lag, dass der Umgang mit dem größeren Ball vollzogen werden musste. Im Anschluss arbeiteten wir an der Fitness. Einige Trainingseinheiten wurden mit der Damenmannschaft und im Schwimmbad in Rhaunen durchgeführt, was zum Erstaunen von dem einen oder anderen Badegast führte“, erzählt Trainer Carsten Esdar.  

 

Testspiele absolvierte das Team gegen die 1. Damenmannschaft des Vereins, den TuS Saarburg, die HSG Römerwall und den VTZ Saarpfalz (auch O/RPS) sowie gegen die Herrenmannschaften der HSG IKH / SGGL.

 

„Bei allen Mannschaften möchten wir uns auf diesem Wege nochmals bedanken. Der Abschluss der Vorbereitung vom 24.-26.08 wird die Teilnahme bei dem Turnier der Emsdettener Wanne sein, bei dem unter anderem auch 8 A- Jugend Bundesligisten teilnehmen werden.Das Saisonziel der Mannschaft ist es, in der Tabelle eine Platzierung vor dem Rheinlandligarivalen JH Mülheim/ Urmitz zu erreichen. Den Jungs steht eine anstrengende Saison bevor, da bis auf Jan-Luca Klein alle Spieler zu dem jüngeren A Jugend Jahrgang gehören. Eine Platzierung in der ersten Tabellenhälfte wäre ein sehr guter Erfolg ist sich das Trainer Trio einig. Meisterschaft Favorit ist der SF Budenheim (der die Bundesliga Qualifikation leider nicht geschafft hat) und die TSG Friesenheim, die über Jahre schon eine sehr gute Jugendarbeit machen“, findet Esdar.

 

 

RPS Jugend

Weibliche B-Jugend

 

 HSG Wittlich

 

„Seit Juni 2018 bin ich jetzt Jugendtrainerin bei der HSG Wittlich. In den ersten Wochen haben wir uns gegenseitig kennengelernt und in der Ferienzeit (Juli) haben wir viel individuell gearbeitet. Seit August läuft die heiße Phase. Wir trainieren dreimal in der Woche und haben noch zwei zusätzliche Trainingswochenenden. Am 01. September starten wir in die neue Saison“, sagt Wittlichs neue Trainerin Bianca Waters.

Nach der Grundlagenausdauer geht es jetzt an spezifische Anforderungen im Angriff und in der Abwehr. Hier werden verschiedene Spielkonzeptionen und Abwehrformationen erarbeitet. Trainingsspiele gegen die männliche B Jugend  des eigenen Vereins (die freitags direkt nach dem „Waters-Team“ trainieren) stehen an und an den Trainingswochenenden finden zusätzliche Testspiele gegen die B Jugend Mannschaften aus Kastellaun und Obere Nahe statt. Ende August soll es dann ein Trainingslager mit einem Dreierturnier als Abschluss in Gerolstein geben.

 

Kader: Sophia Stroh (TW), Marie Teusch, Jule Kappes, Paula Hohns, Merle Kloep, Lea Freudenreich, Helena Schaaf, Lisa Zenz, Maria Kalteis, Edona Kastrati, Mona Naguschewski

 

Zugänge: Jule Kappes (JSG Hunsrück)

 

Abgänge: Cindy Battel (Daun), Liss Kurine (unbekannt)

 

Das eigentliche Saisonziel wird sich im Laufe der Saison herauskristallisieren: „Intern mit der Mannschaft haben wir uns auf ein Ziel festgelegt, welches alle vier bis sechs Wochen hinterfragt und wenn nötig, neu ausgerichtet wird“, verrät die Trainerin

 

 

DJK/MJC Trier

 

Die erste Phase der Vorbereitung für die kleinen Miezen startet Mitte Juni und lief bis zur ersten Juli Woche. Nach der Pause läuft die letzte Vorbereitungsphase jetzt ab Ende Juli. Schwerpunkte des bisherigen Trainings von Trainer Ralf Martin waren Kraft und Kondition, das individuelle Training, sowie die Verbesserung der Abläufe in Abwehr und Angriff. Zudem bildete das Torhütertraining für Tochter Jette einen Trainingsschwerpunkt. Am 18.8. nimmt die Mannschaft an einem Turnier in Engers teil, am 1. September folgt ein weiteres Turnier in Palmersheim.

 

Jette Martin - Lea Föhr, Inga Käsgen, Miriam Wintersinger, Linda Dort, Luna Lamberty, Luana Bingen, Sara Arias-Lopez, Luisa Sartor, Mira Cartus, Lena Hoffmann, Lena Oberbillig

Zugänge: Linda Dort, Sara Arias-Lopez, Inga Käsgen (Eigene Jugend)

 

Abgänge: Keine

 

„Das erste Jahr in der B-Jugend wird sicherlich ein schweres Jahr. Positiv stimmt mich, dass wir mit unseren drei Zugängen auf fast jeder Position doppelt besetzt sind und ich als Trainer mehr Möglichkeiten im Training habe, aber vor allem im Spiel mehr taktische und personelle Alternativen. Unser Ziel wird es sein, die Spielerinnen weiterhin gut auszubilden, im Individuellen wie im Mannschaftsbereich. Unser Hauptaugenmerk liegt diese Saison in der Abwehr und dem daraus resultierenden schnellen Umschalten von Abwehr auf Angriff. Im Angriff müssen die Spielerinnen auch gegen defensive Abwehrreihen spielen, was auch ein Umdenken auf den einzelnen Positionen bedeutet. Manche Spielerinnen gehen zusätzlich zu unserem Training in das Training der 1. Damen Mannschaft, damit sie langsam an den Seniorenbereich herangeführt werden, sie sich aber vor allen Dingen durch dieses Zusatztraining individuell verbessern sollen. Welchen Platz wir am Ende der Saison belegen ist zweitrangig, wichtig wird sein, dass wir uns stetig weiterentwickeln und uns auch als Mannschaft präsentieren“, erklärt MJC Trainer Ralf Martin.

 

Als Meisterschaftsfavoriten gelten für Martin die Teams aus Friesenheim und Marpingen, einen klaren Favoriten sieht er aber nicht.             

 

 

RPS weibliche C-Jugend HSG Wittlich

 

Die weibliche C-Jugend der HSG Wittlich wird in diesem Jahr von Olaf Gierenz und Julia Marx trainiert. Neben einigen Spielerinnen, die bereits im vergangenen Jahr regelmäßig in der Oberligamannschaft zum Einsatz kamen, bauen wir auf den Stamm der letztjährigen C3-Jugend. Somit stammen alle zum Kader gehörenden Spielerinnen weiterhin aus dem eigenen Verein.

 

Seit Ende April trainieren die Mädchen aus Wittlich in dieser Besetzung. Eine echte Trainingspause gab es nicht. Allerdings nahmen sich alle Spielerinnen und auch die Trainer urlaubsbedingt und auch durch zahlreiche Schulveranstaltungen zum Ende des vergangenen Schuljahrs ihre Trainingspausen.

 

„Bereits im dritten Jahr in Folge sind wir in der C-Jugend-Oberliga vertreten. Dies zeigt, dass wir breit aufgestellt sind. Der Schwerpunkt liegt weiterhin auf der Förderung der individuellen Fähigkeiten unserer zahlreichen motivierten Talente. Mit dem Trainingswochenende am 11. und 12. August starteten wir in die Endphase der Saisonvorbereitung. Wie schon in der vergangenen Saison sind alle Beteiligten mit Begeisterung bei der Sache. Mit Freude kann ich beobachten, dass viele Spielerinnen zunehmend selbstbewusster auftreten und Verantwortung im Spiel übernehmen,“ verrät Trainer Olaf Gierenz.

 

Am 1. September startet die HSG Wittlich mit einem Heimspiel gegen Kirn in die Saison.

Kader: Rieke Muscheid, Julia Reher, Maike Eckert, Zoe Eiden, Louisa Ensch, Selma Keidel, Ajana Lushaj, Sarah Rogowski, Anna Schoppe, Angelina Souza, Lea Teusch, Mila Lenz

 

RPS männliche C-Jugend

JSG Hunsrück

 

In der kommenden Saison geht die männliche C Jugend der JSG Hunsrück mit dem Trainergespann Andreas Glasmacher und Marc Stoffel, sowie Torwarttrainer Jens Mayer und Betreuer Lukas Ihmer ins Rennen. Andreas kommt zusammen mit dem jüngeren Mannschaftsteil aus der D Jugend nach oben, während Marc aus beruflichen Gründen nach vier Jahren Pause wieder auf der Trainerbank Platz nimmt.

 

Der ältere Mannschaftsteil, der bereits in der letzten Spielzeit RPS Liga Luft schnuppern konnte, musste nahtlos vom letzten Saisonspiel direkt in die Qualifikation für die Oberliga.

Nach wenigen gemeinsamen Trainingseinheiten durfte man somit Anfang Mai an zwei Wochenenden um die begehrten Plätze mitspielen. Nachdem in diesen beiden Turnieren nur der dritte Podest Platz für die JSG Hunsrück raussprang, mussten die Jungs Anfang Juni zum letzten Quali-Turnier nach Friesenheim. Die Trainingsvorgaben wurden bis zu diesem Zeitpunkt bestens umgesetzt und somit erreichte das Team souverän den ersten Platz und den Einzug in die RPS Oberliga. (siehe extra Bericht)

 

Nach diesen anstrengenden Wochen wurde erst mal eine größere Pause eingelegt. Als Anfang Juli dann noch einige im Urlaub verweilten, waren die Trainingseinheiten oft gar nicht oder nur in kleinen Gruppen zu gestalten. Der Schwerpunkt lag im restlichen Juli auf den Bereichen Athletik und Basics, bei denen alle anwesenden Spieler vorbildlich mitzogen und ihre Trainer dabei mehr als positiv überraschten.

 

Nach dem ersten Trainingslager am 04. und 05. August wird im letzten Vorbereitungsmonat das Hauptaugenmerk auf das Zusammenspiel in Kleingruppen gelegt und durch mannschaftstaktische Konzepte das Offensiv- & Defensivspiel gefestigt.

Am 18. und 19. August steht dafür das nächste Trainingslager im Programm, ehe es eine Woche später für die Jungs nach Menden auf den hochklassig besetzten Sauerland Cup geht. Dort soll neben den Spielen gegen starke Gegner auch an der Gruppendynamik und dem Zusammenhalt geschliffen werden.

 

"Nach langer Qualiphase und eher suboptimalen Trainingsbedingungen im Juli geht’s also nun für die JSG Hunsrück in einen anstrengenden Vorbereitungsmonat August, bevor Anfang September zwei Kracher auf die Truppe wartet. Das erste Spiel findet zu Hause gegen Nieder Olm statt und gleich darauf kommt es in Hochdorf zum nächsten Auftritt. Beides bärenstarke Gegner die unsere männliche C Jugend in der RPS Oberliga willkommen heißen", weiß JSG Coach Marc Stoffel.

 

Kader:  Mauro Neu und Justin Schuh (Torwart) - Andre Dieterich, Ben Vink, Finn Albright, Flavian Foos, Jona Fink, Levy Müller, Louis Radics, Niklas Ihmer, Luca Schößler, Marcus , Döpp, Marvin Ruschmeyer, Miguel Winkel, Till Glasmacher, Phil Schmidt (Aushilfe aus D Jugend)

 

Männliche C der HSG Hunsrück löst das letzte Ticket zur RPS-Oberliga

 

Am 09.06. bestritt unsere männliche C-Jugend das entscheidende Turnier um den Einzug in die RPS-Oberliga. Im Kampf um die letzten beiden Startplätze ging es gegen die gastgebende Mannschaft der TSG Friesenheim, die HSG Dudenhofen/Schifferstadt und die HSG Rhein-Nahe Bingen. 

 

Im Training lag der Schwerpunkt auf dem Umgang mit dem geharzten Ball und dem Abwehrverhalten. Da die Jungs erstaunlicher Weise fast problemlos mit dem klebrigen Spielgerät klar kamen, starteten wir am Samstagmorgen gut vorbereitet und mit großer Vorfreude in Richtung Friesenheim.

 

Dort angekommen konnten wir uns direkt das Spiel der TSG Friesenheim gegen die HSG Dudenhofen anschauen. Schnell war klar, dass sich beide Mannschaften auf einem ähnlichen Leistungsstand wie wir befanden. Mit einem leistungsgerechten 13:13 endete diese Partie.

 

Danach folgte unsere erste Partie gegen die HSG aus Bingen. Es dauerte einige Minuten bis unsere Jungs die Anfangsnervosität ablegten, doch dann entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem uns Mauro im Tor in den letzten Minuten den für uns glücklichen Punkt rettete.

 

Zweites Spiel, zweites Unentschieden. So sollte es auch weitergehen. 

Direkt im Anschluss hieß unser Gegner TSG Friesenheim. Nach gut 20 Minuten führten wir mit 14:9 und sahen wie der sichere Sieger aus. Das es am Ende nur zum 15:15 reichte, lag zum einen an sehr zweifelhaften Schiedsrichterentscheidungen, da wir ab diesem Zeitpunkt immer in Unterzahl agieren mussten und auf der Gegenseite gleichwertige Fouls nicht geahndet wurden. Zudem kamen wir mit der Umstellung der Friesenheimer auf offene Manndeckung nicht klar und leisteten uns zu viele Ballverluste und unvorbereitete Torabschlüsse.

 

Da sich Dudenhofen und Bingen im Anschluss ebenfalls mit einem Unentschieden (16:16) trennten, gab es auch nach dem vierten Spiel noch keinen Sieger und somit hatten wir alles in eigener Hand.

 

Das entscheidende Spiel gegen Dudenhofen stand an. Von Beginn an zeigten die Jungs eine super Leistung, frei im Kopf und ohne jeden Zweifel das Spiel für sich zu entscheiden, legten wir mit hohem Tempo ein 5:0 vor. Dudenhofen hatte nichts mehr entgegenzusetzen und wir kamen zu einem ungefährdeten und in dieser Höhe nicht zu erwartenden 22:12 Sieg. Der Bock war umgestoßen, erster Sieg im fünften Turnierspiel.  Quali geschafft !!!!

Im abschließenden Match ging es dann noch um den letzten freien Platz. Kaum zu glauben, aber wahr, auch dieses Spiel endete Unentschieden und somit musste das Siebenmeterwerfen entscheiden. Dort gewann die HSG Bingen nach dem neunten Schützen.

Alles in Allem ein gelungener Auftritt unserer Jungs, auf den sie stolz sein können. Ein Dank an die Mannschaft, die in jeder Trainingseinheit voll mitgezogen hat und in jedem Spiel den unbedingten Siegeswillen zeigte.

So kann es weitergehen, dann können wir bestimmt auch in der Oberliga eine gute Rolle spielen.

Ein Dankeschön geht auch an Florin Nicolae, der sich kurzfristig bereit erklärte, die Mannschaft mit mir zusammen zu betreuen, da mein Trainerkollege Marc Stoffel wegen einem zeitgleich stattfindenden Feuerwehrlehrgang leider nicht mit uns fahren konnte.

 

Bericht von Andi Glasmacher

RPS-Qualifikation männliche C: JSG Hunsrück muss nachsitzen

14.5.2018 - Bericht von Marc Stoffel


Da sich mit den Teams HSG Wittlich, TV Bad Ems, HV Vallendar, JH Mülheim/Urmitz und unserer JSG Hunsrück insgesamt fünf Mannschaften um die zwei direkten Plätze für die RPS Oberliga beworben haben, fanden am 06. und 13. Mai 2018 zwei Qualifikationsturniere statt. Nachdem die vergangene Saison für die alte männliche C-Jugend erst am 22.04. endete, blieb dem Trainergespann Andreas Glasmacher und Marc Stoffel nur wenig Zeit die Mannschaft auf die wichtigen Spiele vorzubereiten.


Unsere Youngsters trafen am ersten Turniertag auf den HV Vallendar und den TV Bad Ems. Nach starkem Beginn zogen die Jungs jedoch gegen den direkten Konkurrenten aus Vallendar den Kürzeren und verloren mit 20:22 das Auftaktspiel. Lange sah es so aus, als müsste man sich auch gegen den TV Bad Ems geschlagen geben. Jedoch gelang es der JSG Hunsrück am Ende das Ruder rumzureißen und mit einem 28:26 Sieg die ersten Punkte einzufahren. Der erste Turniertag war geprägt von nervösen und verkrampften Auftritten der Jungs, bei denen man keine der Vorgaben umsetzen konnte und vor allem in der Defensive jeglichen Kampf vermissen ließ.


Die ganze Woche wurde in drei Trainingseinheiten intensiv am 1:1-Verhalten gearbeitet und dies sollte sich auszahlen. Am vergangen Sonntag trat man zunächst in der heimischen Hirtenfeldhalle gegen den stärksten Gegner aus Mühlheim/Urmitz an. Unsere Jungs zeigten plötzlich ihr wahres Gesicht und boten mit großem Willen dem Favoriten die Stirn. Am Ende sprang ein verdientes 18:18 in einem sehr guten Handballspiel heraus.
Das zweite Spiel des Tages konnte souverän mit 31:11 gegen die HSG Wittlich gewonnen werden, bei dem man nahtlos an der guten Leistung aus dem ersten Spiel anknüpfte.
Die Youngsters der JSG zeigten in beiden Spiele, warum man sich für die RPS-Qualifikation entschieden hat und setzten die Vorgaben der Trainer bestens um.

 

Durch die Niederlage gegen den HV Vallendar beendete man die Qualifikationsrunde auf dem dritten Tabellenplatz. Doch der Traum von der RPS-Oberliga ist noch nicht vorbei. Am 26. oder 27. Mai trifft die JSG Hunsrück nun auf die Tabellendritten der anderen Landesverbände aus dem HV Pfalz, HV Saar und des HV Rheinhessen. Bei diesem Turniertag werden die letzten verbleibenden Startplätze für die RPS Oberliga ausgespielt. Nach eigenen Recherchen werden die Gegner vermutlich die HSG Dudenhofen/Schifferstadt (HV Pfalz) und die HSG Rhein-Nahe Bingen (HV Rheinhessen) sein. Ergebnisse über eine Qualifikationsrunde im HV Saar konnte man nicht finden, sodass man davon ausgehen kann, dass aus dem Saarland nur zwei Vereinsvertreter angemeldet wurden.


Unsere Jungs haben somit noch alles selbst in der Hand, soweit man so befreit aufspielt, wie am vergangen Sonntag, sollte man berechtigte Chancen auf die RPS-Oberliga haben.

 

Die bisherigen Spiele:

JSG Hunsrück – HV Vallendar 20:22
TV Bad Ems – JSG Hunsrück 26:28
JSG Hunsrück – JH Mülheim/U. 18:18
HSG Wittlich – JSG Hunsrück 11:31

 

 

 

 

14. Mai 2018

 

Die weibliche B-Jugend der HSG Wittlich hat sich mit drei Siegen in drei Spielen in der heimischen BBS-Halle souverän für die RPS-Oberliga 2018/19 qualifiziert.


Ergebnisse:
HSG Wittlich – DJK/MJC Trier 17:15
HSG Kastellaun/Simmern – HSG Wittlich 14:17
HSG Wittlich – JSG Hunsrück 19:14