Spieltag 28./29. April 2018

 

TG Osthofen – DJK/MJC Trier II 34:20 (18:8)

 

Die Hallenuhr zeigte gespielte 2:39 Minuten, da musste MJC Trainerin Franzi Garcia schon ihre Auszeit nehmen. Die Triererinnen fanden überhaupt nicht in die Begegnung lagen zu diesem Zeitpunkt mit 3:0 zurück und es sollte noch deutlicher werden. „Schon diese wenige Zeit zeigte auf, wo die Reise heute hingehen sollte. Über den Auftritt meiner Mannschaft bin ich maßlos enttäuscht. So hatten wir uns den Abschied aus der Liga nicht vorgestellt, doch es war das Spiegelbild der gesamten Saison. Eigentlich hatten wir eine gute Stimmung in der Mannschaft, doch beim Anpfiff war alles vergessen. Auch die Höhe der Niederlage geht in Ordnung“, stellte Garcia fest.

 

Über 7:1 in der 5. Minute was das Spiel bereits beim 12:3 in der 12. Minute scheinbar entschieden. Beim 15:5 in der 22. Minute hatte Osthofen erstmals einen 10 Tore Vorsprung, beim 17:7 nahm Garcia die zweite Auszeit in der 27. Minute, zur Pause war die Begegnung beim 18:8 entschieden.

 

Die zweite Halbzeit blieb dann ausgeglichen bis in die Schlussminuten, dem Rückstand lief das Garcia Team aber weiter hinterher.  Am Ende stand die klare 34:20 Auswärtsniederlage fest.

 

Gubernator und Krämer - Pötters (2), Irsch (4), Braun (1), A. Greinert, Kordel (1), Nerling, Weinandy (8/4), Cartus (3), Steil (1), Mayer, N. Greinert.

 

HSG Hunsrück – SV Zweibrücken 39:24 (20:12)

 

Galavorstellung zum Saisonabschluss, HSG knackt 40-Punkte-Marke, doch eine erneut schwere Verletzung überschattet den Saisonabschluss! In der nahezu ausverkauften und mit fast 400 Zuschauern besetzten Hirtenfeldhalle besiegt die HSG Hunsrück den Tabellensechsten SV 64 Zweibrücken dank einer Galavorstellung mit 39:27 (20:12).

 

Der Vizemeister präsentierte sich von Beginn an hochmotiviert, top eingestellt auf die Gäste aus Zweibrücken und legte los wie die Feuerwehr. In der neunten Spielminute erzielte die an dem Abend treffsicherste Spielerin Dunja Jost das 6:1 und die Hirtenfeldhalle kochte bereits. Nach 20 Minuten hatte der 5-Tore-Vorsprung weiter Bestand und nach dem schön herausgespielten Tor zum 14:9 durch die wie entfesselt spielende Maike Frank deutete alles auf einen Heimerfolg hin. In der 22. Minute dann der Schock. Die bis dato stark spielende Judith Schmiedebach sank laut schreiend zu Boden, verletzte sich am Knie und musste unter starken Schmerzen ins Krankenhaus gebracht werden. „In solchen Situationen gerät der Handball in den Hintergrund. Die Verletzung war ein Schock und ich hätte am liebsten das Spiel abgebrochen. Wir drücken Judith alle Daumen,“ erklärt Burg. Seine Mannschaft zeigte sich unbeeindruckt und erspielte sich bis zur Pause eine 20:12 Führung.

 

Nach dem Seitenwechsel agierte der HSG Abwehrverbund weiter schnellbeinig und stellte die Angreiferinnen der Gäste weiter vor große Probleme. Spätestens nach 40 Minuten beim Stande von 30:15 war die Partie entschieden und die Gastgeber schalteten einen Gang zurück. In den letzten zwei Spielminuten erhoben sich die lautstarken Zuschauer und feierten den Vizemeister mit „Standing-Ovations“. Nach Spielende brachen dann alle Dämme, die Spielerinnen lagen sich in den Armen und durch die Hirtenfeldhalle schwappte die Laola-Welle. Durch den 39:27 Sieg knackte die HSG die 40-Punkte-Marke und untermauerte neben ihrer Heimstärke auch die starke Saison.

 

„Das war heute Vollgas-Handball aus einer ganz starken Abwehr heraus und ein fast perfekter Abschluss. Egal wie ich gewechselt habe, es kam kein Bruch ins Spiel und alle Spielerinnen konnten sich in die Torschützenliste eintragen. Pech hatten wir noch mit 5 Pfostentreffern und erfreulich war die starke Abwehrleistung von Laura Vollrath! Ich bin stolz auf die Mädels“ gab Burg nach Spielschluss zu Papier und ergänzte mit einem Schmunzeln, „dass dieser ab 15.06. beim Vorbereitungsstart jedoch wieder vergessen ist!“

 

Born und Martin-Stoleru – Vollrath (2/1), Simon (1), A. Frank (2), Wies (1), M. Frank (6), Reuter (2), Hoemann (5), Jost (14/5), Jacobs (1), Schmiedebach (2), Molz (1)

 

Bilder von Andreas Weber

 

HSG Wittlich – TSG Mainz-Bretzenheim II 39:27 (20:15)

 

Am Ende setzt sich die HSG Wittlich klar und deutlich gegen den Tabellenletzten durch! Das Team von Trainer Thomas Feilen legte von Beginn an vor, konnte sich aber zunächst nicht deutlich absetzten. Bis 8:7 in der 11. Minute blieben die Gäste dran, dann schien Wittlich endlich davonziehen zu können, legte auf 12:7 in der 15. Minute vor. Deutlich führte die HSG dann beim 19:12 in der 26. Minute, doch nach drei Treffern der Gäste in Folge zum 19:15 in der 28. Minute musste Feilen die Auszeit nehmen.

 

Kontinuierlich zogen die Eifelanerinnen jetzt davon, hatten beim 31:21 in der 47. Minute erstmals den 10 Tore-Abstand hergestellt, der bis zum Schlusspfiff sogar auf 39:27 ausgebaut werden konnte.

 

„Es war ein gelungener Saisonabschluss, bei dem auch die Rahmenbedingungen mit einer tollen Zuschauerkulisse und den Ehrungen der Jugendmannschaften des Vereins einen würdigen Rahmen bildeten. Ein solides Spiel meiner Mannschaft, die versucht hat, ihr Spiel gegen einen allerdings ersatzgeschwächten Gast, durchzuziehen. Doch die Luft war nach dem feststehenden Abstieg der Gäste sicherlich aus dem Spiel. So haben wir auch versucht, allen Spielerinnen gleiche Spielanteile zu geben. Unsere Nachwuchsspielerinnen Sarah Ertz und Laura Steffens haben ihr Potential gezeigt und ein gutes Spiel gemacht. Sicherlich haben wir uns im Spiel den einen oder anderen technischen Fehler zu viel geleistet. Verabschiedet haben wir heute auch Steffi Hayer und Lena Diede“, resümierte Wittlichs Trainer Thomas Feilen, dessen Mannschaft jetzt in ihre wohlverdiente Pause gehen wird. Ab Mitte Juni beginnt dann die Vorbereitung auf die nächste RPS Oberligasaison.

 

Scharfbillig und Diede - Steffens (4), Ambros (2), Ertz (2), Barthen (5), Flesch (4), Rolinger (2), Packmohr (5), Simonis (4/2), Lang (1), Schieke (5), Lukanowski, Schenk (5/1).

 

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HSG Hunsrück – SV Zweibrücken (Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage:  Zum Abschluss der Saison empfängt die HSG den Tabellensechsten SV 64 Zweibrücken. Die Vizemeisterschaft ist den Hausherrinnen seit Wochen nicht mehr zu nehmen und stellt den größten Erfolg der Vereinsgeschichte im Damenbereich da. Nach Spielende findet, in der sicherlich erneut rappelvollen Hirtenfeldhalle, eine große Saisonabschlußfeier, organisiert durch den Vorstand der IKH statt. Cheerleader, Ehrungen durch den Landessportbund sowie ein DJ werden für gute Stimmung und interessante Programmpunkte sorgen. „Die Zuschauer haben einen großen Anteil an der starken Saison, die wir gespielt haben! Die Mädels haben diese überragende Unterstützung jedoch auch verdient und sich durch die Vizemeisterschaft für Ihre harte Arbeit belohnt. Bei meiner Zusage im Hunsrück habe ich nicht damit gerechnet im zweiten Jahr die Vizemeisterschaft feiern zu können. Wir hatten einen Dreijahresplan und dieser sah vor, in den ersten beiden Jahren die Klasse zu sichern und im dritten Jahr sich ohne Abstiegssorgen im Mittelfeld fest zu setzen. “ berichtet Burg. Lange Zeit sah es sogar so aus als wenn seine Mannschaft den Titel in der Oberliga RPS gewinnen könnte und man führte zweitweise die Tabelle an. Auch der kommende Gegner gewann die ersten sieben Spiele und führte die Tabelle in den ersten Wochen an, ehe Sie von der HSG Hunsrück abgelöst wurden.

 

Personal: Die HSG bietet die gleiche Mannschaft wie in der Vorwoche auf.

 

Prognose: „Zweibrücken stellt den stärksten Angriff der Liga, hat clevere Spielerinnen in Ihren Reihen und wird uns vor eine schwere Aufgabe stellen. Auf die offensive 5:1 Abwehr der Gäste werden wir uns diese Woche einstellen und versuchen den 33:27 Hinspiel Erfolg zu wiederholen. Hierfür müssen wir uns jedoch alle um 100% zum Auswärtsspiel vom Wochenende steigern und nah an unsere Maximalleistung kommen!“ weiß der HSG Trainer. Apropos Maximalleistung: „Wir haben aus unseren Möglichkeiten diese Saison mit Platz 2 das Maximale erreicht und die Entwicklung der Mannschaft ist extrem erfreulich. Die Mädels können stolz auf das Geleistete sein. “ freut sich Sascha Burg, der bekanntlich auch in der kommenden Saison Trainer der HSG Hunsrück sein wird. Einziger negativer Beigeschmack in der nun zu Ende gehenden Saison sind „die zwei schweren Verletzungen von zwei enorm wichtigen Spielerinnen“ (Zitat Burg), der nun hofft trotz kleinem Kader durch einen Heimsieg die 40 Punkte Marke knacken zu können.

 

HSG Wittlich – SG Bretzenheim II (Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Im letzten Heimspiel der Saison erwartet das Team aus Wittlich den Tabellenletzten aus Bretzenheim, der als Absteiger feststeht. Dennoch wird sich der Gast nicht kampflos in Wittlich präsentieren, das zumindest versprechen die letzten Auftritte der Gäste. „Für die Gäste ist die Saison absolut schlecht gelaufen, bedingt durch viel Verletzungspech. In den letzten Jahren war die Mannschaft immer im oberen Tabellendrittel der Liga zu finden, doch in diesem Jahr hatte sie eine bittere Saison. Ich bin mir aber sicher, dass die Mannschaft sich würdig aus der Liga verabschieden möchte und bei uns ein gutes Spiel abliefern wird. Für uns gilt es, im letzten Heimspiel die schwache Leistung der letzten Woche vergessen zu machen, das ist die klare Zielsetzung! Mit dem Sieg wollen wir zu einem schönen Saisonabschluss des gesamten Vereins beitragen, da an diesem Tage auch viele Jugendmannschaft der HSG geehrt werden. Das Hinspiel konnten wir deutlich gewinnen, trafen aber auf einen stark ersatzgeschwächten Gegner“, erinnert HG Trainer Thomas Feilen.

 

Personal: die Eifelaner bieten die Besetzung der Vorwoche auf.

 

Prognose: „Wir stellen uns auf die bestmögliche Besetzung der Gäste ein! Allerdings müssen wir uns dabei auf uns konzentrieren und das eigene Spiel durchziehen. Letzte Woche ist uns das nicht gelungen, wir wurden in Abwehr und Angriff vom Gegner dominiert. Auch bei den Eifelanerinnen laufen die Kaderplanungen für die kommende Saison. Verabschiedet werden Lena Diede (Karriereende) und Torfrau Steffi Heyer (berufliche Gründe). Zurückkehren in den Kader wird Giulia Wilhelmi im Tor, zum Kader hinzukommen werden Frederike Engel, die bei der HSG ein Gastspielrecht hat, aber vorwiegend bei der A-Jugend des TV Arzheim in der A-Jugend Bundesliga zum Einsatz kommen wird und Nele Kappes, die von der HSG Hunsrück zu den Wittlicherinnen wechselt. „Wir werden weiterhin konsequent unseren eingeschlagenen Weg fortsetzen und versuchen, junge talentierte Spielerinnen auf der Basis einer guten Jugendarbeit im eigenen Verein, zu entwickeln“, sagt der HSG Coach.

 

TG Osthofen – DJK/MJC Trier II (Sonntag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Letztmalig läuft das Team der kleinen Miezen in der RPS Oberliga auf! Die Mannschaft wird in dieser Konstellation sicher nicht mehr zusammenspielen, einige Spielerinnen werden den Verein verlassen, einige Spielerinnen beenden ihre Karrieren oder verlassen Trier berufs- und studienbedingt. „Ich bin der Mannschaft für Ihren Einsatz und Ihr Engagement die ganze Saison über sehr dankbar“, sagt MJC Trainerin Franzi Garcia. Das Gerüste für die Rheinlandliga Saison hat Trainerin Franzi Garcia aber schon zusammen!

 

Personal: „Personell müssen wir verletzungsbedingt auf Silvia Solic verzichten. Hinter dem Einsatz von Michelle Loscheider steht ein Fragezeichen,“ verrät Garcia.

 

Prognose: „Wir wollen uns mit einer ordentlichen Leistung aus der Saison verabschieden und an die Leistung aus dem Friesenheimspiel anknüpfen. Es geht für beide Teams um nichts mehr - Osthofen möchte sich vernünftig von seinen Fans verabschieden, wir wollen 60 Minuten dagegenhalten.“

 

 

 

 

 

 

 

Spieltag 21./22. April 2018

 

DJK/MJC Trier II – TSG Friesenheim 22:22 (12:11)

Mit einem Remis verabschiedet sich die Mannschaft von Trainerin Franzi Garcia von ihren Fans, die trotz des guten Wetters den Weg in die Halle gefunden hatten. Beiden Mannschaften war anzumerken, dass die Luft eigentlich raus war und so entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung, die scheinbar nach dem Wechsel zugunsten der Gastgeberinnen lief.

Die Mannschaft setzte sich bis zur 53. Minute auf 21:17 ab, Friesenheim legte jetzt einen 5:0 Lauf hin und drehte das Spiel zum 21:22. Folgerichtig nahm Garcia die Auszeit, es folgte der Ausgleich und kurz vor dem Ende hatte Sylvia Meyer nach einer schönen Einzelaktion noch den Siegtreffer auf der Hand, scheiterte aber an der Torfrau der Gäste.

„Wir sind zufrieden mit dem Punkt, der Mannschaft hätte ich den Sieg gegönnt. Den hätten wir aufgrund unserer Abwehrleistung auch verdient. Erhobenen Hauptes konnten wir uns von unseren Fans verabschieden. Im Angriff konnten wir uns auf Maren Weinandy verlassen, in der Abwehr haben wir richtig zugepackt. Endlich haben wir auch alle 8 Siebenmeter verwandelt“, freute sich die MJC Trainerin.

Nach dem Spiel wurden Sylvie Solic, Lea Cartus und Lisa Gubernator verabschiedet. Ihre Zusagen für die Rheinlandligasaison haben Ali Krämer, Katrin Irsch, Vivi Steil, Sabine Meyer, Nele Greinert und Hannah Braun gegeben. Mit dem Rest der Spieler finden in den nächsten Tagen Gespräche statt. Als Verstärkung im Tor wechselt Laura Malburg von der Post zu den kleinen Miezen.

Gubernator – Weinandy (10/7), Pötters, Braun (1), Irsch (2/1), Kordel (1), N. Greinert, Nerling, Meyer (2), Cartus (2), Solic (2), A. Greinert (1), Steil (1)

SV Zweibrücken – HSG Wittlich 35:26 (19:11)

 

„Die Anzahl der Gegentore spricht Bände“, klagte Wittlichs Trainer Thomas Feilen nach der klaren Niederlage seiner Mannschaft. Kurzfristig musste die letzte Woche stark aufspielende Niki Packmohr aus beruflichen Gründen passen, doch das allein wollte Feilen nicht als Entschuldigung gelten lassen.

 

„Das Spiel war ein Spiegelbild unserer Saisonleistung. Nach dem zuletzt starken Auftritt gegen das Spitzenteam aus dem Hunsrück zeigte das heutige Spiel wieder die Inkonstanz unserer Saison. Wir schaffen es einfach nicht, trotz des breiten Kaders unser Toplevel zu halten“, klagte Feilen.

 

Bereits zur Pause war die Begegnung der Wittlicher Frauen in der Saarpfalz entschieden! Die Mannschaft von Trainer Thomas Feilen fand in den ersten fünf Minuten überhaupt nicht ins Spiel und so legten die Gastgeberinnen zum 3:0 vor. Jetzt wachten die Wittlicherinnen aber auf, kämpften sich bis zum 6:6 Ausgleich in der 12. Minute heran, um dann vier Treffer der Gastgeberinnen in Folge zum 10:6 zu kassieren. Beim 16:7 zog Feilen in der 23. Minute die Reißleine, nahm die Auszeit und so verlief die Restspielzeit der ersten Hälfte ausgeglichen. Der Rückstand zur Pause beim 19:11 war allerdings vorentscheidend. „Es war eine mangelhafte Abwehrleistung und das lang nicht an den Torhüterinnen. Es fehlte einfach die Aggressivität, um den Spielfluss der Gastgeberinnen aktiv zu stören. Dabei hatten wir uns im Training genau auf das vorbereitet, was Zweibrücken spielt“, klagte der Lehrer, der letztlich im ersten Spielabschnitt zwei Auszeiten nehmen musste, um einzugreifen.

 

Beim 23:13 in der 36. Minute lag Zweibrücken erstmals mit 10 Treffern in Führung, ein Debakel schien sich abzuzeichnen! Doch jetzt stemmte sich der Gast dagegen, stellte die Abwehr offensiver ein und verkürzte in der 56. Minute auf 32:26, doch eine weitere Resultatsverbesserung ließ Zweibrücken an diesem Tag nicht mehr zu! Immer wieder bestraften die Gastgeber auch die technischen Fehler der Eifelanerinnen im Angriff mit einfachen Gegenstoßtoren. Am Ende stand eine klare 35:26 Niederlage auf der Anzeigetafel der Ignaz Roth Halle!

 

„Mit der offensiveren Abwehrformation hatten wir jetzt auch einige Ballgewinne. Spielbestimmend traten unsere Nachwuchsspielerinnen Frederike Engel und Sarah Ertz bei ihrem Einsatz auf. Bis auf Lisa Schenk, die die Mannschaft unermüdlich antrieb, rief keine unserer Spielerinnen ihr Leistungsvermögen ab. Wir spielten insgesamt einfach zu brav. Dabei hatten wir uns vorgenommen, trotz des feststehenden Klassenerhaltes die letzten Spiele nochmals durchzuziehen“, klagte ein enttäuschter Wittlicher Coach.

 

Scharfbillig und Diede - Keil, Ambros, Ertz (2), Flesch (5), Engel (1), Barthen (2), Rolinger (1), Lang (4/4), Schieke (2), Lukanowski (3), Simonis (1/1), Schenk (5/1)

 

TG Waldsee – HSG Hunsrück 31:23 (16:13)

 

Waldsee ist kein gutes Pflaster für die HSG Hunsrück – zu viele Fehler der Gastmannschaft sorgten für klaren 31:23 (16:13) Erfolg des Gastgebers. Schon im Hinspiel in der Hirtenfeldhalle konnte die TG Waldsee einen Punkt entführen, nun folgen durch den klaren Erfolg 31:23 Erfolg im Rückspiel die Punkte zwei und drei in der aktuellen Saison gegen den Vizemeister. Die TG Waldsee wird damit zum „Angstgegner“ für die HSG Hunsrück, findet HSG Coach Sascha Burg.

„Zu viele Fehler auf unserer Seite haben für den verdienten und klaren Erfolg des Gastgebers geführt! In der Abwehr waren wir zu brav, im Angriff haben wir oftmals die falschen Entscheidungen getroffen, klarste Torchancen vergeben, das Überzahlspiel war sehr schwach und auch ich habe Situationen falsch bewertet sowie schlechte Wechsel vorgenommen“, erklärte Burg selbstkritisch und verärgert.

Nach ausgeglichenen ersten 9 Minuten (6:5) zog die TG Waldsee in seinem letzten Heimspiel der Saison auf 8:5 davon. Zwei schnelle Tore durch die in den ersten 10 Minuten treffsichere Judith Schmiedenach und Karin Reuter und die Gäste waren wieder beim 8:7 dran. „Immer, wenn wir dran waren, haben wir einen oder mehrere Fehler in Folge gemacht, welche sich durch das ganze Spiel zogen und uns somit die Chance auf Punkte leichtfertig vertan,“ erklärt Burg. Waldsee nutzte diese Fehler konsequent aus und zog bis zur Pause auf 16:13 davon.

Mehrfach konnte sich hierbei im ersten Spielabschnitt die beste HSG Spielerin Sophie Born auszeichnen und einen höheren Rückstand verhindern. Der Treffer von Annika Frank kurz nach dem Seitenwechsel ließ Hoffnung bei den vielen mitgereisten Fans der HSG auf Punkte aufkommen, jedoch folgen drei Treffer in Folge durch die Pfälzer, die damit erstmals mit fünf Toren führten. Beim 22:18 in der 40. Minute waren die Gäste wieder auf Schlagdistanz vergaben dann in Überzahl zwei klare Chancen und kassierten zudem einen weiteren Gegentreffer und das Spiel war entschieden. Die TG Waldsee gewinnt am Ende verdient und klar mit 31:23.

Born, Martin-Stoleru und Marx - M. Frank (1), Hoemann (3), Jacobs (1), Schmiedebach (4), Reuter (5), Jost (6/2), Vollrath (1), A. Frank (1), Molz

 

DJK/MJC Trier II – TSG Friesenheim (Samstag, 17 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Es ist vorerst das letzte Heimspiel der kleinen Miezen in der RPS Oberliga. Der Aufsteiger muss nach nur einer Saison den Abstieg in die Rheinlandliga verkraften. Gegen den Tabellenelften der Liga, die TSG Friesenheim möchte sich das Team von Trainerin Franzi Garcia bei seinen Fans mit einer guten Leistung verabschieden und vor allem wieder einen Sieg einfahren. „Wir wollen jetzt unbedingt noch einmal gewinnen, uns von unseren Fans und Sponsoren mit einer guten Leistung aus der Liga verabschieden“, verlangt Garcia.

 

Personal: Torfrau Ali Krämer wird mit dem Bundesligakader der Trierer Miezen fahren, Sylvie Solic beendet mit diesem Spiel ihre Karriere. Daneben steht fest, dass Torfrau Lisa Gubernator ins Ausland geht. „Wir setzen uns mit dem kompletten Kader gleich nach Saisonschluss zusammen und klären dann, wie es weitergeht,“ verrät die MJC Trainerin.

 

Prognose: „Im Hinspiel sind wir sang- und klanglos in Friesenheim untergegangen. Sicherlich ist bei beiden Teams die Luft raus, doch ich will die Mannschaft nochmals daran erinnern, dass sie gegen Friesenheim etwas gut zu machen hat. Am Ende wird wohl die Mannschaft die Halle als Sieger verlassen, die den Sieg mehr will“ ahnt die MJC Trainerin.

 

TG Waldsee – HSG Hunsrück (Samstag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit einer starken Vorstellung beeindruckte Waldsee im Hinspiel bei den Hunsrückerinnen, deuteten damals schon ihr Potential an und erkämpften sich ein Remis. „Allerdings hatten wir auch nicht unseren besten Tag“, erinnert sich HSG Trainer Sascha Burg.

 

Personal: Die Hunsrückerinnen treten mit der gleichen Aufstellung wie letztes Wochenende gegen Wittlich an, müssen also weiterhin auf wichtige Leistungsträgerinnen verzichten.

 

Prognose: „Aktuell zählt Waldsee für mich zu den stärksten Teams der Liga und das zeigt die Mannschaft derzeit in jedem Spiel. Wir fahren zu unserem letzten Auswärtsspiel der Saison, sehen mal, was dort möglich ist. Auf jeden Fall wollen wir etwas Zählbares aus der Pfalz mitbringen“, erklärt Burg.

 

SV Zweibrücken – HSG Wittlich (Sonntag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Platz 10 belegt die HSG Wittlich derzeit und will diesen Tabellenplatz auch noch bis zum Saisonende verteidigen. Beim Tabellenachten in Zweibrücken steht die Mannschaft von Trainer Thomas Feilen allerdings vor einer hohen Auswärtshürde. „Zweibrücken hat mit Ausnahme des letzten Spiels gegen Marpingen-Alsweiler einen Lauf und sehr überzeugend gespielt. Die Mannschaft verfügt über im eigenen Verein ausgebildete Talente, die um die erfahrene Katharina Koch eingesetzt werden. Sie ist der Kopf der Mannschaft“, weiß HSG Trainer Thomas Lauer.

 

Personal: Die HSG hofft auf ihre Bestbesetzung.

 

Prognose: „Im Hinspiel zeigten wir eine unserer schwächeren Saisonleistungen! Wir werden in Zweibrücken nur dann mithalten können, wenn wir an die kämpferische Leistung aus dem Hunsrück-Spiels des letzten Wochenendes anknüpfen. Auf jeden Fall wollen wir dort eine bessere Leistung aus dem Hinspiel anbieten und die letzten beiden Spiele auch dazu nutzen, mit einem guten Gefühl aus der Saison zu gehen. Allerdings muss meine Mannschaft erkennen, dass wir nur mit entsprechendem Kampf eine Chance haben und das Spiel offen gestalten können. Dann sehen wir, was möglich ist“, sagt Feilen.

 

 

 

Spieltag 14. und 15. April 2018

 

HSG Wittlich – HSG Hunsrück 26:26 (15:13)

 

Mit einem leistungsgerechten 26:26 endet vor 150 Zuschauern das Derby zwischen der HSG Wittlich und der HSG Hunsrück! Einig waren sich beide Trainer in der Analyse des Spiels und so stimmten Gastgebertrainer Thomas Feilen und Gästetrainer Sascha Burg überein: „Es entwickelte sich ein spannendes, dynamisches, schnelles und gutes Oberligaderby, bei dem die Zuschauer ihr Kommen sicher nicht bereut haben dürften“.

Nach dem 1:2 durch Dunja Jost in der 3. Minuten zogen die Gastgeber über 5:3 auf 9:6 (18. Minute) davon und zwangen Gästetrainer Burg zur Auszeit. Seine Mannschaft konnte bis zu 23. Minute durch die an diesem Abend treffsicherste Spielerin Karin Reuter zum 10:10 ausgleichen, jedoch setzte sich das Heimteam bis zur Pause wieder auf 15:13 ab. „Wir haben eine gute Deckungsleistung gezeigt, viele Gästespielerinnen gut im Griff gehabt und das war ein wichtiger Faktor in diesem Spiel, in dem wir über weite Strecken das Gegenstoßspiel der Gäste unterbinden konnten“ freute sich Gastgebertrainer Thomas Feilen, der lediglich die knappe Führung seiner Mannschaft beanstandete, die aus seiner Sicht deutlicher hätte ausfallen müssen.

Nach dem Seitenwechsel zog die HSG Wittlich weiter davon und war in der 38. Minute nach dem 18:14 auf der Siegerstraße. Nun folgten jedoch die zehn stärksten Minuten der HSG Hunsrück, die Abwehr arbeitete schnellbeiniger und die Torchancen wurden konsequent genutzt. Bis zur 48. Minute zogen die Gäste durch einen 2:10 Lauf auf 20:24 davon waren drauf und dran die Halle als Sieger zu verlassen.

 

„In dieser Phase haben wir es nicht mehr geschafft, das schnelle Spiel der Gäste zu unterbinden, mussten aber auch personell etwas verändern, um hintenraus nochmals zulegen zu können. Die Hunsrückerinnen nutzten in dieser Phase unsere technischen Fehler aus, um ihr Tempospiel durchzubringen“, stellte Feilen fest.

 

Doch Wittlich gab nicht auf und glich in der 59. Minute erstmals wieder zum 26:26 durch Lisa Schenk aus, hatte eine Minute vor Spielende die Chance, sogar in Führung zu gehen. „Hier haben wir aber eine unglückliche Entscheidung getroffen“, klagte Feilen. So vereitelte Gästeabwehr den Führungstreffer der Wittlicherinnen und es standen noch 37 Sekunden auf der Anzeigetafel und der Trainer des Tabellenzweiten aus dem Hunsrück nimmt die Auszeit. Seine Mannschaft spielt wie besprochen den Spielzug und bekommt drei Sekunden vor Spielende einen Siebenmeter, aber Julie Jacobs scheitert an der Torfrau der HSG Wittlich.

 

„Ein leistungsgerechtes Unentschieden, wenn auch am Ende bitter für uns durch den vergebenen Siebenmeter. Aber überhaupt kein Vorwurf an die erst 16-jährige Julie Jacobs. Unterm Strich spiegelt das Ergebnis den Spielverlauf wieder. Ärgerlich und stark verbesserungswürdig ist die Chancenauswertung über 50 Minuten. “so Burg, der noch vor Spielbeginn Glückwünsche zum Mainzer Trainer“ zur verdienten Meisterschaft“ schickte.

 

„Am Ende war es eine Energieleistung meiner Mannschaft, die vor allem in der Deckung zurückgekommen ist. Im Angriff gingen die Spielerinnen jetzt dahin, wo es weh tut und erkämpften sich so einen wichtigen Punkt. Es war ein packendes Derby, bei dem Hanna Scharfbillig den entscheidenden Siebenmeter abwehrte und auch das Torhüterduell für sich entschied. Im Angriff überzeugten bei uns Nicki Packmohr und Lisa Schenk, die die Mannschaft als Mannschaftsführerin unaufhörlich in Angriff und Abwehr antrieb. Zudem machte Helen Schieke ein gutes Spiel im Rückraum und Jenny Simonis zeigte sich treffsicher vom Punkt. Es war ein Wechselbad der Gefühle, aber mehr kann man sicher von einem Oberligaspiel nicht erwarten“, fand Feilen.

 

HSG W: Scharfbillig - Steffens, Keil (1), Ambros (1), Molitor, Barthen, Rolinger, Packmohr (7), Simonis (5/5), Lang, Diede, Schieke (2), Lukanowski (4), Schenk (5).

 

HSG H: Martin-Stoleru, Born; Vollrath, Jost (5/1), Simon, Frank M. (2), Frank A., Hoemann (7), Molz, Reuter (8), Jacobs, Schmiedebach (4).

 

FSG Mainz-Budenheim II – DJK/MJC Trier II 36:21 (18:11)

 

Mit dem Sieg über die kleinen Miezen sichert sich die FSG Mainz-Budenheim II erwartungsgemäß die Meisterschaft! Bis zum 8:7 in der 14. Minute hielten die kleinen Miezen das Spiel beim Favoriten völlig ausgeglichen, kämpften sich auch nach dem 10:7 wieder auf 10:9 nach zwei Treffern in Folge von Katrin Irsch in der 21. Minute heran. Doch dann setzte sich der Favorit ab, legte bis zur Pause auf 18:11 vor.

 

Diesen Vorsprung baute die Meistermannschaft dann nach dem Wechsel kontinuierlich aus und zog über 21:13 auf 27:13 in der 44. Minute davon. Am Ende feierten die Gastgeber einen klaren 36:21 Erfolg!

 

„Glückwunsch an Mainz zur gewonnen Meisterschaft! Die Gastgeberinnen gewannen nicht nur die Meisterschaft souverän, sondern auch das Spiel gegen uns. Wir konnten 20 Minuten lang mithalten, dann setzte sich die individuelle Qualität der Gastgeberinnen durch. Unsere Abwehr konnte jetzt nicht mehr dagegenhalten und so geht auch die Höhe der Niederlage in Ordnung. Wir haben viel gewechselt und allen Spielanteilen gegeben. Letztlich wurde der zwei-Klassen-Unterschied deutlich“, stellte MJC Trainerin Franzi Garcia fest.

 

Gubernator und Krämer - Pötters, Irsch (6/2), Braun (1), A. Greinert (2/2), Kordel (3), Nerling, Weinandy (1), Cartus, Steil (3), Mayer (1), Loscheider (1), N. Greinert (3).

 

 

HSG Hunsrück Kader News Saison 2018/2019

Neben den bereits vermeldeten Neuzugängen Arlinda Dinarica, Mirlinda Dinarica (beide 17) und Joy Wirtz (22) gibt es nicht minder erfreuliche Nachrichten. Mit Karin Reuter, Dunja Jost, Sophie Born, Lena Simon, Melissa Gräber, Lizzy Sülzle, Judith Schmiedebach, Georgiana Martin-Stoleru, Ann-Kathrin Molz, Annika Frank, Meike Frank und Viktoria Hoemann haben 12 Spielerinnen Ihre Zusage für die kommende Saison bereits gegeben. Mit Marie Marx, Sarah Wies sowie den beiden Jugendspielerinnen Amelie Gilanyi und Julie Jakobs befinden sich die Verantwortlichen in Gesprächen bzw. werden diese zeitnah aufnehmen. Weniger erfreulich ist, das Laura Vollrath aus privaten Gründen vorerst nur noch unter der Woche zur Verfügung steht und Nele Kappes sich dazu entschlossen hat, nach Wittlich zu wechseln.

 

„Die Zusagen für die kommende Saison freuen uns sehr und sind ein Beweis von Kontinuität. Der Kader nimmt die gewünschten Formen an, aber wir werden weiter intern sowie extern nach Lösungen suchen um alle Positionen doppelt besetzt zu haben. “ berichtet Sascha Burg, der maßgeblich für die Kaderzusammenstellung verantwortlich ist

 

 

3. Neuzugang perfekt - Joy Wirtz (22) wechselt zur HSG Hunsrück

 

 

 

 

 

Die 22 jährige Luxemburgerin Joy Wirtz stammt aus der Jugend des HB Dudelange und spielt aktuell für die zweite Mannschaft des Handballclub Metz in der französischen Dritten Liga. Aufgrund starker Konkurrenz kommt Joy dort nur selten zum Einsatz und möchte sich bei der HSG Hunsrück wieder mehr Spielzeit erarbeiten. Die flexible Rückspielerin spielt zudem für die neugegründete Nationalmannschaft Ihres Landes. Bei der HSG trifft Sie auf Ihren ehemaligen Trainer Sascha Burg, mit dem Sie in Dudelange zwei Jahre erfolgreich zusammen arbeitete. Hier gewannen Sie zweimal das Double und erreichten zudem zwei Jahre in Folge die dritte des Europapokals (EHF Pokal).

„ Als ich hörte, dass sich Joy möglicherweise verändern möchte, habe ich alle Hebel in Bewegung gesetzt, dass Ihr Weg in den Hunsrück führt. Ich bin menschlich sowie sportlich total von Ihr überzeugt und das Probetraining hat gezeigt, dass Sie perfekt zu uns passt!“ freut sich HSG Coach Burg.

 

Spieltag 14./15. April 2018

 

FSG Mainz-Budenheim II – DJK/MJC Trier II (Samstag, 16.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Ohne jeden Druck können die kleinen Miezen ihre letzten Spiele in der RPS Oberliga genießen. Leider hat die Mannschaft des Aufsteigers ihr Saisonziel, den Klassenerhalt nicht geschafft.

 

Personal: Personell müssen wir wahrscheinlich auf Silvia Solic verzichten, die sich gegen Mundenheim an der Wade verletzt hat. 

 

Prognose: „Gegen den kommenden Meister und Aufsteiger haben wir rein gar nichts zu verlieren. Wir wollen an die 40 Minuten aus dem Mundenheimspiel anknüpfen und den Gastgeberinnen Paroli bieten. Entscheidend ist in den letzten drei Saisonspielen unsere Mentalität. Ich weiß aus eigener Erfahrung wie schwer das sein kann, dennoch appelliere ich daran, dass man als Sportler jedes Spiel gewinnen will. Mehr kann ich als Trainer nicht tun, den Rest entscheidet die Mannschaft“, sagt MJC Trainerin Franzi Garcia. 

 

HSG Wittlich -HSG Hunsrück (Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Nach dem Pokalviertelfinale an Ostermontag kommt es am Wochenende erneut zum Derby zwischen der HSG Wittlich und der HSG Hunsrück!   

 

Personal: Bei den Gastgeberinnen fällt Carla Schurich aufgrund ihres Auslandsaufenthaltes für den Rest der Saison aus. Bei den Hunsrückerinnen kehrt Julie Jakobs in den Kader zurück, Amelie Gilanyi hat sich im letzten Spiel beim TV Arzheim das Aussenband gerissen und fällt somit für den Rest der Saison aus. 

 

Prognose: „Die HSG Hunsrück hat am Wochenende mit dem klaren Heimsieg gegen Marpingen-Alsweiler nochmals ihre Stärke gezeigt und geht auch aufgrund der aktuellen Tabellensituation als Favorit in dieses Spiel. Ich hoffe auf ein wie zuletzt faires und attraktives Handballspiel, dass etliche Zuschauer anlocken sollte. Beide Teams kennen sich gut und man darf gespannt sein, welches Team es schafft, die Stärken des Gegners besser zu unterbinden. So lange wie möglich werden wir versuchen, das Spiel offen zu gestalten. Wir werden uns da einiges einfallen lassen. Dabei treffen wir auf einen Gegner, bei dem man neidlos anerkennen muss, dass die Mannschaft eine gute Runde spielt. Dennoch versuchen wir, uns Bestmögliche zu geben und warten mal ab, was dann dabei rauskommt“, sagt Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

 

"Wir können befreit in Wittlich aufspielen, haben unsere Saisonziele mehr als übertroffen! Der Druck des "Gewinnen Müssens" liegt beim Heimteam, damit sie nicht noch auf den 12. Tabellenplatz zurückfallen. Wir wissen, dass der aktuelle Tabellenplatz nicht der Kaderstärke der Wittlicher entspricht, rechnen mit einem hochmotivierten Gastgeber, der sich für die beiden Niederlagen gegen uns in der aktuellen Saison revanchieren will. Ich sehe ein offenes Spiel und denke, dass beide Teams die Halle als Sieger verlassen können!" erklärt HSG Coach Sascha Burg.

 

Spieltag 07./08. April 2018

 

 

HSG Hunsrück – DJK Marpingen-Alsweiler 28:24 (12:11)

 

In einem jederzeit fairen und guten Oberligaspiel besiegt die HSG Hunsrück die Marpinger Moskitos mit 28:24 und bringt somit drei Spieltage vor Saisonende die Vizemeisterschaft unter Dach und Fach. Nach dem größten Erfolg in der Geschichte der HSG Hunsrück zeigt sich Trainer Sascha Burg beeindruckt von seiner Mannschaft und dem Team ums Team: „Ich bin wahnsinnig stolz auf meine Mannschaft, die sich die Vizemeisterschaft durch Ihren tollen Charakter und den beeindruckenden Trainingsfleiß hart erarbeitet und verdient hat. Die Entwicklung in den letzten 2 Jahren war nicht zu erwarten und daher gebührt jeder einzelnen Spielerin großer Respekt. Der zweite Platz ist aber auch ein Verdienst der sensationellen Zuschauerunterstützung, meines Trainerteams sowie den vielen ehrenamtlichen Helfern rund um das Team!“

 

Beide Teams zeigten mit Spielbeginn, dass Sie gut aufeinander eingestellt waren und dass hier mit einem engen Spiel zu rechnen sein sollte. Nach einer ausgeglichenen Anfangsviertelstunde stand es folgerichtig 7:7 unter der sehr guten Leitung des alleine pfeifenden Schiedsrichters Lukas Strüder. Nun legte das Heimteam jedoch einen Zahn zu und konnte sich innerhalb von sechs Minuten auf 10:7 absetzen. Der ehemalige Zweitligist wollte sich jedoch nicht geschlagen geben und verkürzte bis zum Pausenpfiff auf 12:11. Nach dem Wechsel setze sich der Gastgeber zunächst auf 15:13 ab, ehe die Saarländerinnen vier Treffer in Folge erzielten und in der 39. Minute mit 15:17 führten. Nun beorderte HSG Coach Burg Trainertochter Michelle Hartz mit einer kurzen Deckung und sein Team konnte durch einen 6:2 Lauf die Partie drehen und durch den Treffer der abwehrstarken Annika Frank zum 24:20 entscheiden. In der 49. Minute stand die Hirtenfeldhalle Kopf, als Torhüterin Georgiana Martin Stoleru Ihr erstes Tor erzielte. Marpingen agierte im zweiten Spielabschnitt größtenteils mit der 7. Feldspielerin, was die Rumänin ausnutzte. „Vicky Hoemann findet mehr und mehr in die Rolle, die durch die beiden verletzen Spielerinnen entstandenen Rolle der Spielmacherin und war ein wichtiger Faktor in unserem Spiel. Karin Reuter hat nach dem Seitenwechsel wichtige Tore erzielt und Dunja Jost war neben Ihren Toren vom 7 Meterpunkt sehr sicher. Der Schlüssel lag aber vor allem in der starken Abwehrleistung, gegen die sieben Feldspielerinnen hat die Mannschaft sehr stark agiert. Eine tolle Mannschaftsleistung“ erklärte Burg.

 

Born und Martin-Stoleru(1) – Vollrath, Nicolae, A. Frank (1), M. Frank (2), Reuter (6), Hoemann (5), Jost (11/4), Kappes, Schmiedebach (2), Molz.

 

 

DJK/MJC Trier II – VTV Mundenheim 19:29 (9:11)

 

Ausgeglichen verlief der erste Spielabschnitt, in dem die Gäste zwar immer vorlegten, die Gastgeberinnen sich auch nach dem 3:6 in der 13. Minute und der Auszeit von MJC Trainerin Franzi Garcia ins Spiel zurückkämpften. Über 7:7 in der 21. Minute blieben die kleinen Miezen an den Favoritinnen dran, zur Pause führte Mundenheim mit 9:11. Die Entscheidung fiel nach der Auszeit der Gäste in der 41. Minute. Vom 14:14 setzte sich der Gast jetzt auf 14:17 ab, beim 16:20 in der 47. Minute nahm Garcia die nächste Auszeit, doch nach den zeitgleichen Zeitstrafen gegen Katrin Irsch und Alicia Natter entschied der VTV das Spiel über 16:22 in der 49. Minute.

 

„Bis zum 14:14 haben wir ein gutes Oberligaspiel gezeigt, hielten den Gast mit einer aggressiven Abwehr und einer starken Torhüterleistung von Lisa Gubernator in Schach. Doch die letzten 15 Minute haben wir dann wieder disziplinlos gespielt. Am Ende hätte das Spiel nicht so hoch ausgehen müssen, eine Niederlage mit fünf Toren hätte dem Spielverlauf entsprochen. Nicht im Verhältnis standen die Zeitstrafen, die das Gespann Anna Teich und Fabienne Gutsch verhängten: sieben Zeitstrafen der Gastgeberinnen standen lediglich zwei Strafen gegen die Gäste gegenüber! „Ich beschwere mich nicht über die gegen uns verhängten Zeitstrafen und Siebenmeter, aber hier stimmte einfach das Verhältnis nicht“, klagte die MJC Trainerin, die mit ihrer Mannschaft jetzt auch rechnerisch abgestiegen ist.

 

Es scheint sich zu bestätigen, dass Kandel seine Mannschaft aus der 3. Liga zurückziehen wird und nur noch in der Pfalz-Liga antritt. Damit bleibt es in der RPS Oberliga bei den Absteigern Bretzenheim II und MJC Trier II.

 

Gubernator – Pötters, Irsch (2/1), Braun (3/1), A. Greinert (3/1), Kordel (3), Nerling (1), Natter, L. Cartus, Steil (1), Mayer (2), Loscheider (1), N. Greinert (2), Solic (1).

 

TG Waldsee – HSG Wittlich 30:29 (15:15)

 

Erneut muss die HSG Wittlich eine denkbar knappe Niederlage einstecken. Wie erwartet trafen die Eifelanerinnen auf eine starke Mannschaft aus Waldsee, bei der letztlich das Mitwirken von Lena Ebel (10) und Julia Barth (8) als entscheidend herausstellen sollte. Ihre Qualität war vom Wittlicher Deckungsverband nie richtig auszuschalten!

 

Mit einer aggressiven Deckung versuchten die Gastgeberinnen, dem Wittlicher Angriff den Schneid abzukaufen und es entwickelte sich Beginn an ein intensives Spiel, beide Seiten mussten mit extrem unglücklichen Schiedsrichterentscheidungen leben. Im ersten Spielabschnitt wechselte die Führung hin und her, zur Pause stand ein leistungsgerechtes Remis an der Anzeigetafel.

 

Nach dem Wechsel verteidigten die Gastgeber jetzt ihre Führung, konnte diese über 22:19 in der 38. Minute bis  zur 56. Minute auf drei Tore zum 29:26 ausbauen. „Wir sind mannschaftlich sehr geschlossen aufgetreten, zeigten aus meiner Sicht die reifere Spielanlage, doch letztlich war die individuelle Qualität von Barth und Ebel entscheidend. Beide konnten wir nicht spielentscheidend stören und kehren jetzt mit einer bitteren Niederlage zurück. Die unglücklichen Schiedsrichterentscheidungen waren nicht spielentscheidend! Die knappen Niederlagen ziehen sich beim Saisonrückblick schon durch unsere Spiele“, klagte Feilen.

 

Scharbillig und Diede – Rolinger, Keil (1), Ambros (2), Packmohr (3), Simonis (6/5), Schieke (3), Lang (3), Steffens, Schenk (3), Barthen (5), Flesch (3).

 

TG Waldsee – HSG Wittlich (Samstag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Am viertletzten Spieltag der Saison reist die Mannschaft von Trainer Thomas Feilen in die Pfalz! Dort wartet AufsteigerTG Waldsee auf die Eifelaner. Die Gastgeber haben sich mit drei Siegen aus den letzten vier Spielen vom letzten Tabellenplatz auf den drittletzten Tabellenplatz vorgearbeitet und haben nun gute Chancen, die Liga zu halten. Die Gründe der Aufholjagd des Aufsteigers liegen sicherlich in der Tatsache begründet, dass die Vereinsverantwortlichen Anfang November Bea Demski vom Drittligisten aus Kandel zurückgeholt hatten und dazu Julia Barth aus Kandel verpflichteten. „Hätten Waldsee mit dieser Besetzung die gesamte Saison gespielt, wären sie weiter oben in der Tabelle zu finden“, ist sich Wittlichs Trainer Feilen sicher. Im Hinspiel gelang dem Feilen-Team gegen eine noch ersatzgeschwächte Mannschaft aus Waldsee ein 35:28 Erfolg!

 

Personal: Weiterhin sind einige Wittlicherinnen angeschlagen, der Einsatz von Marisa Lang erneut fraglich.

 

Prognose: „Zuletzt hat die TG Waldsee gerade vor heimischer Kulisse wichtige Siege eingefahren und auch das wohl entscheidende Spiel in Trier gewonnen. Aufgrund des Heimvorteils sehen wir die Gastgeberinnen in der Favoritenrolle. Wir waren vor der Osterpause eigentlich gut unterwegs und wollen daran jetzt anknüpfen, dabei unsere Bestleistung abrufen und mit einer mannschaftlich geschlossenen Leistung für ein offenes Spiel sorgen. Das wird schwer genug! Allerdings erwartet in der momentanen Situation keiner, dass wir dieses Spiel in Waldsee gewinnen. Doch wir werfen alles in die Waagschale, bleiben aber bei der Einschätzung realistisch“, sagt Feilen.

 

DJK/MJC Trier II – VTV Mundenheim (Samstag, 19 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Für MJC Trainerin Franzi Garcia war der VTV Mundenheim die spielerische beste Mannschaft, gegen die man sich in der Hinrunde mit 37:25 deutlich geschlagen geben musste. Nach der vorentscheidenden Heimniederlage der kleinen Miezen gegen die TG Waldsee sind die Chancen der Triererinnen auf den Klassenerhalt auf ein Minimum gesunken. „Wir starten Mittwoch nach 14 Tage Pause wieder ins Training ein und wollen versuchen die letzten 4 Spiele der Saison befreit und ohne Druck zu spielen. Wir sind abgestiegen - vor allem wenn Kandel wie stand jetzt zurück in der RPS kommt - aber auch wenn es nur zwei Absteiger gibt, wissen wir das realistisch zu sehen“, sagt Garcia.

 

Personal: Privat sind Maren Weinandy und Lea Cartus nicht dabei. Dafür rückt aus der A-Jugend Alicia Natter in den Kader. Megane Vallet fehlt verletzungsbedingt.

 

Prognose: „Ob und wie wir die letzten Partien bestreiten, kann ich als Trainerin wenig beeinflussen, denn auch die Spielerinnen kennen die Tabelle und die Situation. Ich kann nur daran appellieren, dass wir überhaupt keinen Druck mehr haben. Ob das dann jede in den notwendigen Ehrgeiz und Einsatz ummünzen kann, werden wir sehen. Da spielt es auch keine Rolle wie der Gegner heißt. Unserem Publikum sind wir aber einiges schuldig, aus diesem Grund setze ich auf die Einstellung meiner Spielerinnen“, sagt die MJC Trainerin.

 

HSG Hunsrück – HSG Marpingen-Alsweiler (Samstag, 19.30 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Einen „Sieg des Willens“ fuhren die Hunsrücker im Hinspiel (20:21) bei Marpingen-Alsweiler ein. Allerdings war zu diesem Zeitpunkt der Personalstand des Teams von Trainer Sascha Burg wesentlich besser als zuletzt. Bedingt durch die Ausfälle von Lissy Sülzle und Melisa Gräber stehen die Vorzeichen für das nächste Heimspiel der Hunsrücker nicht günstig.  Die Saarländerinnen, aktuell auf Tabellenplatz 6n, wollen gerne den einen oder anderen Platz in der Tabelle nach oben klettern bis Saisonende und müssen dafür im Hunsrück punkten. In der letzten Saison konnte die Mannschaft um den „Kultbetreuer“ Ralf Wagner beide Punkte aus der Hirtenfeldhalle entführen, was der Gastgeber selbstverständlich verhindern möchte.

 

Personal: Personell sieht es weiter nicht sehr gut aus: „Ich hoffe, dass wir am Wochenende wenigstens acht Feldspielerinnen aufbieten können“, sagt Burg

 

Prognose: „Wir benötigen noch zwei Punkte um den zweiten Tabellenplatz endgültig zu sichern und das werden wir in den verbleibenden Spielen auf jeden Fall erreichen. Wir können und werden ohne Druck auflaufen und wissen, dass der kommende Gast die Hinspiel Niederlage unbedingt vergessen machen will. “ berichtet Burg. Der zweite Tabellenplatz wäre für die zurzeit personell arg gebeutelte HSG Hunsrück der größte Erfolg im Damenbereich in der Vereinsgeschichte. Aber trotz dieser Probleme erreichen die Damen beim Final Four des HV Rheinlands das Finale, bezwangen im Halbfinale RPS Oberligist HSG Wittlich, wenn gleich man im Finale gegen den Turniersieger TV Bassenheim chancenlos war. „Die Leistung in Bitburg war überraschend stark und spricht wieder einmal für den Charakter der Mädels. Marpingen wird eine harte Nuss, aber schauen wir mal wie die Hartz Truppe mit unserer neuen Abwehrformation zu Recht kommen wird.“ erklärt der sichtlich lockere Trainer Sascha Burg.

 

 

30.04.2018

 

HSG Hunsrück verstärkt sich mit zwei jungen, talentierten Nachwuchsspielerinnen

 

Die Schwestern Arlinda und Mirlinda Dinarica, die beide im Mai volljährig werden, stammen aus Skopje und spielen aktuell für den albanischen Verein KHF Kastrioti. 

Beide Spielerinnen, die in der kommenden Saison noch in der A-Jugend auflaufen können, spielen zusammen in der U 17 Nationalmannschaft von Mazedonien und werden im Hunsrück nach dem Erlangen der deutschen Sprache eine Ausbildung beginnen. 

Korab Mulliqi, Spieler der 1. Irmenacher Herrenmannschaft, ist mit den beiden Neuzugängen befreundet und berichtete den HSG Verantwortlichen von dem Wunsch nach Deutschland zu wechseln und sich neuen Herausforderungen stellen wollen. Nach einem Probetraining waren sich beide Seiten schnell darüber einig, dass ein Wechsel für beide Seiten sinnvoll ist und man einigte sich auf einen 3 Jahresvertrag.

 

„Die beiden Neuzugänge sind junge, talentierte Nachwuchskräfte mit großem Potenzial, die sich aber in der Oberliga RPS erst einmal beweisen müssen. Diese Zeit werden Sie bekommen und wir tun gut daran, Sie nicht von Beginn mit einer zu großen Erwartungshaltung zu erdrücken. Wir wollen den Kader für die kommende Saison im Besten Fall für jede Position doppelt besetzen und prüfen interne und externe Lösungen die uns dabei behilflich sein können.“ erklärt HSG Coach Sascha Burg.

 

 

Spieltag 24./25. März 2018

 

HSG Hunsrück – FSG Arzheim/Moselweiß 29:18 (16:9)

 

Eine starke Abwehrleistung sichert den unerwartet klaren 29:18 (16:9) Heimspielerfolg des Hunsrück-Teams. Die HSG Hunsrück feiert unter dem Jubel der knapp 300 Zuschauer in der Hirtenfeldhalle den klaren Sieg gegen den Tabellenfünften aus Arzheim/Moselweiß. Viele Zuschauer rieben sich überrascht die Augen, Torfrau Martin-Stoleru stand trotz eines Wadenbeineinrisses im Kader. „Geo hat sich trotz Empfehlung des Arztes zu pausieren, in den Dienst in der Mannschaft gestellt. Sie wollte unbedingt spielen, hat ein großes Risiko auf sich genommen und ist eben wie wir alle “positiv verrückt“ so Burg, der zugibt, über die Entscheidung der am Samstag 36 Jahre alt gewordenen Torfrau selbst überrascht gewesen zu sein.

Unter der Leitung der umsichtigen Schiedsrichter Junkes/Scholer entwickelte sich ein faires Derby, dass nur in den Anfangsminuten durch die Gäste aus Arzheim/Moselweiß ausgeglichen gestaltet werden konnte. Nach dem zwischenzeitlichen 3:3 steigerte sich die Abwehr der Gastgeber – man kassierte 13 Minuten keinen Gegentreffer - und die HSG konnte auf 7:3 davonziehen. Dann kassierte die Torfrau der FSG aus Arzheim/Moselweiß die rote Karte als sie beim Versuch einen Gegenstoß zu unterbinden, außerhalb des 6-Meter Raums mit der Angreiferin der HSG Hunsrück zusammenstieß.

Die konsequente Abwehr des Gastgebers stellte die Gäste immer wieder vor große Probleme und im Angriff fand man gegen die 5:1 Deckung immer wieder gute Lösungen. Nach dem Wechsel legte die HSG Hunsrück nach, zeigte, dass sie nicht gewillt war, das Spiel noch einmal spannend zu machen und spätestens nach 40 Minuten beim 22:11 war die Partie frühzeitig entschieden. Am Ende stand ein 29:18 an der Anzeigetafel und die HSG Hunsrück untermauert mit diesem Erfolg den zweiten Tabellenplatz.

„Den Grundstein für den klaren Erfolg haben wir heute in der Abwehr gelegt. Größtenteils war das sehr, sehr stark. Zudem hatten wir zwei richtig gut Torfrauen. Im Angriff hatten wir Phasen, die mir überhaupt nicht gefallen haben, was aber aufgrund der Verletzungen unserer beiden Rückraummittespielerinnen auch normal ist, und die Abschluss Quote der ersten 13 Minuten war stark verbesserungswürdig. “ gab der HSG Trainer Sascha Burg nach Spielende zu Protokoll.

Marx und Martin-Stoleru – Vollrath, Nicolae (1), A. Frank (3), Wies (1), M. Frank (5), Hömann (3), Jost (7/2), Schmiedebach (7), Molz, Born

 

HSG Hunsrück – FSG Arzheim/Moselweiß (Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Mit der FSG Arzheim/Moselweiß stellt sich der Tabellenfünfte der Liga in der Hirtenfeldhalle vor. Beide Teams mussten sich am vergangenen Wochenende geschlagen geben. So verlor der Gast erwartungsgemäß beim Tabellenführer Mainz/Budenheim mit 36:25, ebenso deutlich musste sich die Hunsrück HSG in Bassenheim (29:19) geschlagen geben. Im nächsten Rheinland-Derby hat die HSG jetzt vor heimischer Kulisse die nächste schwere Aufgabe vor der Brust. Moselweiß könnte mit einem Sieg den Lokalrivalen, der der HSG Hunsrück eine deutliche Niederlage am Wochenende zufügte, TV Bassenheim nach Pluspunkten überholen und auf den dritten Tabellenplatz springen.

 

Personal: „Torfrau Georgiana Martin-Stoleru fällt verletzungsbedingt aus, Julie Jakobs und Amelie Gilanyi spielen am Wochenende mit dem TV Arzheim doppelt und können daher nicht zum Einsatz kommen, Laura Vollrath kehrt dafür in den Kader zurück, sodass wir wohl mit 8 Feldspielerinnen ins Spiel gehen“, verrät HSG Coach Sascha Burg.

 

 Prognose: "Der TV Moselweiß, bei dem ich mich auch auf diesem Wege noch einmal für die Spielverlegung bedanken möchte, hat in dieser Saison einen weiteren Schritt nach vorne gemacht, sich toll entwickelt und spielt eine klasse Saison. Hier zeigt sich die gute Arbeit die Trainer Bach vor Ort leistet. Wir wissen um die Schwere des Heimspiels und werden uns gut auf die offensive Abwehr der Gäste einstellen. Eine deutliche Steigerung in allen Bereichen zum Spiel in Bassenheim ist nötig um das kommende Spiel offen zu gestalten!" ahnt Burg. 

 

Spieltag 17./18. März 2018

 

DJK/MJC Trier II – TG Waldsee 28:29 (14:14)

 

Die Bundesligareserve der MJC Trier verliert ihr wichtiges Heimspiel in einer vollen Wolfsberghalle und toller Unterstützung durch die Fans dennoch gegen den Konkurrenten im Abstiegskampf, die TG Waldsee denkbar knapp mit 28:29 und so dürfte für das Team von Trainerin Franzi Garcia der Klassenerhalt nicht mehr zu realisieren sein.

 

„Ich habe der Mannschaft nach dem Spiel gesagt, dass wir nicht erst heute abgestiegen sind. Hätten wir die letzten 20 Saisonspiele so engagiert gespielt wie heute, hätten wir einige Punkte mehr auf dem Konto“, erklärte eine niedergeschlagene MJC Trainerin, für die die schwächere Torhüterleistung ihrer Torfrauen entscheidend war.

 

Von Beginn an entwickelte sich ein absolut ausgeglichenes Spiel, in dem die Gastgeberinnen auf 4:1 in der 8. Minute vorlegten, doch die Gäste glichen innerhalb von 30 Sekunden zum 4:4 aus.  Bis zur Pause blieb es das Kopf-an-Kopf Rennen, bei dem sich keine der Teams Vorteile verschaffen konnte.

 

Nach dem Wechsel musste MJC Trainerin Franzi Garcia früh die Auszeit nehmen. Ihre Mannschaft lag in der 39. Minute 15:19 zurück, lief aber ab diesem Zeitpunkt immer dem Vorsprung der Gäste hinterher. Beim 23:27 in der 51. Minute schien die Begegnung zugunsten der Gäste gelaufen, erneut folgte die Auszeit der MJC Trainerin, deren Mannschaft sich jetzt Tor um Tor herankämpfte und 51 Sekunden vor dem Ende den Anschlusstreffer zum 28:29 markierte.

 

Waldsee nahm die Auszeit und brachte den Sieg über die Zeit.

 

„Waldsee hatte die bessere Torhüterleistung und das war entscheidend. Zudem haben wir auch einige freie Chancen nicht genutzt. Waldsee haben wir gefordert, sie vor Probleme gestellt, doch letztlich hat der Gast glücklich aber nicht unverdient gewonnen", findet MJC Trainerin Franzi Garcia. Vier Spieltage vor dem Spielende hat sich Waldsee damit ein Polster von fünf Punkten auf die kleinen Miezen verschafft.

 

Gubernator und Krämer - Pötters, Irsch, Braun, Kordel (4), Smits (10/6), Weinandy (3), Steil (4), Mayer, Loscheider, N. Greinert, Solic (7).

 

TV Bassenheim – HSG Hunsrück 29:19 (17:10)

 

Nach drei Niederlagen in Folge beendeten die Gastgeberinnen ihre Negativserie mit einem Sieg über den Tabellenzweiten aus dem Hunsrück, der aber stark ersatzgeschwächt anreiste. Und so nutzten die Gastgeberinnen die Gunst der Stunde und kamen zu einem klaren 29:19 Erfolg.

 

Gegen Osthofen verletzten sich die HSG Rückraumspielerinnen Melissa Gräber und Lizzy Sülzle schwer. Sülzle erlitt einen Kreuzbandriss im Knie und wird das ganze Jahr 2018 nicht mehr spielen können. Gräber brach sich die Elle im Unterarm, für sie ist die Saison beendet. „Das ist ganz bitter für uns“, sagte Burg. Zudem fehlte in Bassenheim Laura Vollrath berufsbedingt.

 

„Meine Mannschaft hat in Wittlich eine ordentliche Leistung gezeigt. Für das Spiel gegen Hunsrück werden wir alle Kräfte bündeln um die Trendwende einzuleiten. Wir wollen das Spiel gewinnen,“ so die klare Aussage von Bassenheims Trainer Hansi Schmitt vor der Begegnung. Damit dies gelingt musste neben einer guten Rückwärtsbewegung, eine hohe Trefferquote im Angriff und eine eigene gute Abwehr vorhanden sein. Und diese setzten seine Schützlinge gegen die Gäste von Beginn an um. Von Beginn an legten die Gastgeberinnen vor, doch die Gäste aus dem Hunsrück hielten das Spiel bis 11:9 in der 22. Minute offen. Dann aber machten sich die fehlenden Alternativen beim Burg-Team bemerkbar und so zog der TV auf 17:10 zur Pause davon.

 

Bis 21:15 in der 42. Minute reichte dann die Kraft auf Gästeseite. Mit einem 6:0 lauf setzte sich das Heimteam jetzt auf 27:15 in der 51. Minute deutlich ab.  „Bassenheim war uns in allen Belangen deutlich überlegen und war auch in der Höhe der absolut verdiente Sieger! Wir haben nie ins Spiel gefunden und die Gastgeber haben uns frühzeitig den Zahn gezogen. Linksaußen Viktoria Hoemann und die 16-jährige Julie Jacobs spielten im Rückraum“, erklärte HSG Coach Sascha Burg.

 

Born, Marx und Martin-Stoleru – A. Frank, M. Frank (2), Mohr, Reuter (1), Hoemann (6/1), Jost (6), Jacobs (1), Schmiedebach (3), Molz

 

DJK Marpingen-Alsweiler – HSG Wittlich 26:26 (12:13)

 

Punktgewinn oder Punktverlust für die Wittlicher Mannschaft? Hätte man Wittlichs Trainer Thomas Feilen den Punkt im Saarland vor der Begegnung vorausgesagt, er wäre zufrieden gewesen. Doch nach dem Spielverlauf insbesondere im zweiten Spielabschnitt stellt sich diese Frage.

 

„Gegen die heimstarke Marpinger Mannschaft sind wir in unserer Situation mit dem Punkt zufrieden“, sagte der HSG Coach, der auf seine etatmäßige Rechtsaußen Carla Schurich verzichten musste. Dafür spielte Caro Ambros auf dieser Position und zeigte eine starke Vorstellung. „Sie hatte eine gute Trefferquote und so waren wir von allen Positionen torgefährlich“, lobte Feilen.

 

Zudem konnte die grippekranke Marisa Lang nicht eingesetzt werden.

 

Ausgeglichen bei wechselnden Führungen verlief die erste Hälfte, in der lediglich die Gastgeberinnen mit mehr als einem Tor führten. Beim 5:3 in der 10. Minute legte das Gastgeberteam vor, doch Wittlich gelang nach der Auszeit der Gastgeberinnen die erste Führung zum 7:8 in der 18. Minute.  „Im ersten Spielabschnitt waren beide Teams auf Augenhöhe“, fand der HSG Trainer.

 

Nach dem Wechsel baute Wittlich seine Führung dank der Torgefährlichkeit von allen Positionen durch Maria Flesch in der 35. Minute 13:16 aus. Helen Schieke erzielte in dieser Phase wichtige Tore aus dem Rückraum und so führte die Mannschaft beim 17:22 in der 44. Minute deutlich! Es folgte die Auszeit für die Saarländerinnen genau zum richtigen Zeitpunkt. Vier Tore in Folge eröffneten den Gastgeberinnen in der 52. Minute zum 21:22 wieder alle Chancen. Doch die Eifelanerinnen legten zum 21:23 vor, um dann drei Treffer in Folge zu 24:23 in der 58. Minute zu kassieren. Die Felle schienen dem Team von Trainer Thomas Feilen jetzt davon zu schwimmen. Nach der Auszeit der HSG beim 25:25 knapp eine Minute vor dem Ende gelang Carolin Ambros die Führung zum 25:26, die die Gastgeberinnen nach ihrer Auszeit sechs Sekunden vor dem Ende zum 26:26 egalisierten.

 

„Es war eine gute Deckungsleistung gegen einen durchsetzungsfähigen Marpinger Rückraum. Ein Sonderlob geht an unserer Mannschaftsführerin Lisa Schenk, die durch ihre Präsenz und ihre Torgefährlichkeit die anderen Spielerinnen mitriss. Wenn wir uns den Spielverlauf der zweiten Hälfte ansehen, vor allem die ersten 20 Minuten, dann müssen wir von einem Punktverlust reden. Einig waren wir uns auf den Trainerbänken, dass wir heute ein gutes Oberligaspiel gesehen haben, mit hoher Intensität und variablen Taktiken. Kompliment aber letztlich an die gesamte Mannschaft, die wie gegen Bassenheim eine starke Mentalität, gute Motivation, kühlen Kopf und Struktur gezeigt hat“, resümierte der Wittlicher Coach.

 

Scharfbillig und Diede - Steffens (1), Ambros (4), Ertz, Barthen (2), Flesch (2), Rolinger, Packmohr (3), Simonis (4/4), Lang, Schieke (4), Lukanowski, Schenk (6/1)

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TV Bassenheim – HSG Hunsrück (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Zum Rheinland-Derby erwartet der Tabellenfünfte aus Bassenheim den Tabellenzweiten aus dem Hunsrück. Doch die Tabellensituation täuscht darüber hinweg, dass die Hunsrücker derzeit personell stark angeschlagen sind. Im Hinspiel konnte der Tabellenzweite in einem guten und temporeichen Oberligaspiel die Gäste mit 30:23 schlagen. Vor dem Rückspiel haben sich die Vorzeichen deutlich verändert: „Eigentlich ein Spiel auf das ich mich gefreut hatte und das sicherlich wie das Hinspiel auch viel Tempo und Spielwitz versprochen hätte. Nach den Verletzungen vom Wochenende fahren wir mit 8 Feldspielerinnen nach Koblenz und versuchen das Beste aus der Situation zu machen. Klar, wir werden kämpfen, alles raushauen was geht, aber rein realistisch sind wir in Bassenheim chancenlos.“ so der HSG Trainer Burg

Personal: Mit Melissa Gräber und Lizzy Sülzle fallen die zwei etatmäßigen Spielmacherinnen aus und da auch Laura Vollrath berufsbedingt fehlt, bleiben den HSG Mädels von normal fünf Rückraumspielerinnen im Kader nur noch zwei fürs Spiel am Wochenende übrig.

 

Prognose: „Wir müssen intern nach Lösungen suchen und den Kader gerade im Rückraum für die restlichen 6 Spiele ergänzen. Sicherlich werden wir daher von Woche zu Woche eine andere Formation aufbieten und unsere Spielweise wird sich verändern. Neues Ziel wird es sein, 4 Punkte bis zum Saisonende ein zufahren und irgendwie den zweiten Tabellenplatz zu verteidigen. “ erklärt Burg.

HSG Marpingen-Alsweiler – HSG Wittlich (Samstag, 20 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit 23:17 Punkten steht Marpingen-Alsweiler als Tabellensechster mit einem positiven Punkteverhältnis am „Schluss“ der Spitzengruppe. Wittlich kam am vergangenen Wochenende mit einem wichtigen Heimsieg über Bassenheim zu zwei wichtigen Punkten im Kampf um den Klassenerhalt. Doch an das Hinspiel gegen Marpingen-Alsweiler erinnert sich Wittlichs Trainer Thomas Feilen nicht so gerne! „Das war eine der schwächeren Spiele, für das wir uns jetzt rehabilitieren wollen“. Aufgrund von technischen Problemen mit der Beleuchtung in der Halle steht derzeit eine zeitliche Vorverlegung des Spiels zur Diskussion

 

Personal: Erneut haben einige Spielerinnen Probleme mit ihren Erkältungen. Der Kader sollte zwar komplett sein, ob aber alle im Vollbesitz der Kräfte sein werden, entscheidet sich am Samstag.

 

Prognose: „In den letzten Jahren haben wir dem Favoriten durchaus auf Augenhöhe begegnen können, lassen wir mal das Hinspiel ausser Betracht. Es waren spannende Spiele mit jeweils knappen Ergebnissen. Sicher wird das für uns auswärts nicht einfach, denn wir treffen auf eine abwehrstarke Mannschaft, die eine der besten Torhüterinnen der Liga hat. Gegen den wurfgewaltigen Rückraum und das gute Zusammenspiel mit dem Kreis werden wir uns etwas einfallen lassen. Wenn es uns gelingt, an die Leistung der letzte Woche anzuknüpfen und wir wieder in der Breite des Aufgebotes gefährlich sind, können wir dem Favoriten das Leben schwer machen. Nach der unerwarteten Niederlage der Marpingener in Waldsee rechne ich damit, dass die Mannschaft sich hierfür vor heimischer Kulisse schadlos halten will. Von uns werden keine Punkte aus dem Spiel erwartet, wir wollen aber Paroli bieten“, gibt sich Feilen kämpferisch.

 

DJK/MJC Trier II – TG Waldsee (Sonntag, 17 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage:  Mit dem unerwarteten Sieg der TG Waldsee gegen Marpingen-Alsweiler vergrößerten die Pfälzerinnen ihren Vorsprung auf den Tabellenvorletzten DJK/MJC Trier II auf drei Punkte. So schätzt MJC Trainerin Franzi Garcia die Ausgangslage vor dem Spiel realistisch ein: „Für uns ist es die letzte Chance im Kampf um den Klassenerhalt, die Minimalchance doch noch in der Liga zu bleiben, aufrecht zu erhalten. Aus dem Grund heißt die Devise ganz klar: Gewinnen.  Und die Mannschaft muss jetzt einmal von der 1-60. Minute zeigen, dass sie in dieser Klasse bleiben will“, verlangt Garcia.

 

Personal: „Ich hoffe auf den Einsatz von Ariana Smits da die erste Damenmannschaft spielfrei ist. Bis auf Megane Vallet sind alle Spielerinnen an Bord.“.

 

Prognose: „Waldsee hat sich mit Julia Barth und Lena Ebel natürlich hervorragend verstärkt und ist kein normaler Aufsteiger mehr, das zeigen auch die Ergebnisse. Ebel macht in den letzten beiden Partien 20 Treffer - so eine Spielerin haben wir eben nicht. Wir können einzig mit mannschaftlicher Geschlossenheit dagegenhalten. Den Nachweis der Oberligatauglichkeit sind wir in der Rückrunde bisher schuldig geblieben - am Sonntag haben wir keine Ausreden mehr“, weiß die MJC Trainerin.

 

Spieltag 10./11. März 2018

 

HSV Püttlingen – DJK/MJC Trier 33:21 (15:9)

 

„Disziplin, Entschlossenheit und Tempo sind die Schlüssel zum Erfolg. Alle drei müssen aber über die gesamte Spielzeit zum Tragen kommen“, lauteten die Vorgaben von MJC Trainerin Franzi Garcia vor der Begegnung ihrer Mannschaft in Püttlingen. Da bereits am Vortag der Tabellenvorletzte aus Waldsee überraschend gegen Marpingen Alsweiler gewinnen konnte, standen die kleinen Miezen beim Tabellenfünften in Püttlingen gehörig unter Druck und wußten um was es geht.

 

Diesem Druck hielten die Triererinnen nicht stand, fanden überhaupt nicht in die Begegnung und so war die Messe im Saarland schnell gelesen. Beim 7:1 in der 9. Minute stand eigentlich nur die Höhe des Gastgebersieges in Frage. Bis zur Pause lieferte das Team von Trainer Franzi Garcia zwar ein Spiel auf Augenhöhe, doch den Rückstand konnten die Gäste nicht mehr aufholen. So führte der Favorit zur Pause 15:9. Hellwach kamen die Triererinnen aus der Kabine, erzielten drei Treffer in Folge zum 15:12 in der 33. Minute, doch mit einem 6:0 Lauf  zum 21:12 bis zur 41. Minute hatten die Saarländerinnen den Sack endgültig zugemacht.

 

Am Ende feierten die Gastgeberinnen einen nie gefährdeten 33:21 Erfolg, durch den die kleinen Miezen auf den vorletzten Tabellenplatz zurückfielen.

 

„Wir haben heute wie ein Absteiger gespielt und uns auch so hier präsentiert. Püttlingen hat sicher kein gutes Spiel gemacht, genauso viele Bälle wie wir weggeworfen. Allerdings nutzten die Gastgeber unsere Fehler und wir haben es nicht verstanden, die Fehler der Gastgeberinnen zu nutzen. So wie wir heute gespielt haben, gehören wir nicht in die Oberliga, das war nicht oberligatauglich“, lautete die harte Analyse der MJC Trainerin.

 

Gubernator und Krämer - Irsch (5/3), Braun (7), Kordel, Nerling (1), Natter, Weinandy (5/2), Cartus, Steil (3/1), Mayer, Loscheider, Greinert, Solic.

 

HSG Hunsrück – TG Osthofen 27:16 (13:7)

 

Vor mehr als 300 Zuschauern in der Hirtenfeldhalle kommt die HSG Hunsrück zu einem klaren 27:16 Heimerfolg, feierte damit den achten Heimsieg und festigt den zweiten Tabellenplatz.

 

Unter der Leitung der konsequenten und unauffälligen Schiedsrichter Gulch/Teich entwickelte sich in der Anfangsviertelstunde ein ausgeglichenes Spiel das von zwei starken Abwehrreihen und Torfrauen bestimmt wurde. Beim Stande von 6:6 in der 17. Minute deutete vieles auf ein enges und spannendes Spiel hin. Nun aber schaltete der Tabellenzweite einen Gang höher und erzielte 5 Treffer in Folge. 20 Sekunden vor dem Halbzeitpfiff und einer Auszeit nahm der Gastgeber die Torfrau vom Feld, brachte die siebte Feldspielerin und erzielte mit dem Halbzeitpfiff das 13:7.

 

Auch nach dem Seitenwechsel waren die Hunsrückerinnen spielbestimmend und hatten spätestens durch das Tor zum 20:7 von Melissa Gräber in der 41. Minute das Spiel entschieden. Gräber verletzte sich jedoch beim Tor an der Hand - was sich später im Krankenhaus als Handbruch herausstellte - und konnte ebenso wie Lizzy Sülzle (Knie) die letzten 20 Minuten nicht mehr eingesetzt werden. Am Ende bejubelten die Fans den achten Heimsieg in der aktuellen Saison und die Punkte 32 und 33.

 

„ Meine Freude über den Heimsieg hält sich aufgrund der Verletzungen in Grenzen. Ann-Kathrin Molz hat nach einer starken Trainingswoche Ihre Chance in der Startformation erhalten und diese eindrucksvoll genutzt. Zwischen der 17. und 41. Minute und dem 14:1 Lauf hat meine Mannschaft sehr stark verteidigt und mit nur einem Gegentreffer den Grundstein für den klaren Erfolg gelegt. Dennoch ärgern mich die Unkonzentriertheiten im letzten Spieldrittel extrem und hier lasse ich auch nicht die vielen Wechsel als Ausrede gelten“ so Burg

 

Born und Martin-Stoleru – Vollrath, Nicolae (3/2), A. Frank, M. Frank, Reuter (2), Hömann (4), Jost (7/2), Gräber (4/1), Sülzle (1), Schmiedebach (2), Molz (4).

 

HSG Wittlich – TV Bassenheim 24:23 (14:13)

 

Zu einem wichtiger aber auch hochverdienten Sieg kommt das Team von Trainer Thomas Feilen gegen den Favoriten aus Bassenheim.

 

Von Beginn an entwickelte sich ein gutes und ausgeglichenes Oberligaspiel, bei dem sich schnell zeigte, dass beide Teams taktisch gut aufeinander eingestellt waren. Erstmals beim 8:5 in der 17. Minute setzten sich die Gastgeberinnen deutlicher ab, bauten ihren Vorsprung bis zur 22. Minute auf 12:7 aus. Doch von diesem Vorsprung zeigte sich der Gast wenig beeindruckt, brachte mit Jessica Gerlach die bundesligaerfahrene Spielerin, die die Abwehr ihrer Mannschaft stabilisierte und die im Angriff für die bislang fehlenden Tore sorgte. Im Angriffsverhalten zeigten sich die Gastgeberinnen erheblich verbessert und kamen mit 60 Prozent zu einer effizienten Abschlussquote.

 

„Wir haben im ersten Spielabschnitt das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, freute sich Feilen, obwohl seine Mannschaft bis zur Pause den Anschluss der Gäste zum 14:13 hinnehmen musste.

 

Den Schwung der letzten Minuten des ersten Spielabschnittes nahm der Gast in die zweite Hälfte mit, drehte das Spiel zum 15:17. In dieser Phase hatten die Eifelanerinnen einige unglückliche Abschlüsse, konnten aber ihre Deckung stabilisieren und ließen gegen die angriffsstarken Gäste nur noch 10 Tore im zweiten Spielabschnitt zu. Die Gastgeberinnen ließen sich nie abschütteln, kamen zum 19:19 Ausgleich und legten in den spannenden Schlussminuten auf 24:21 vor. Den Vorsprung verteidigte das Feilen-Team bis zur Schlusssirene.

 

„Wir hatten eine intensive Trainingswoche hinter uns, in der auch Impulse aus der Mannschaft selbst kamen, die umgesetzt wurden. Uns zeichnet sicher aus, dass wir die Ruhe bewahren und an dem arbeiten, was wir selbst beeinflussen können. Eine besondere Stärke ist unsere mannschaftliche Geschlossenheit und die Tatsache, dass sich alle Spielerinnen in den Dienst der Mannschaft stellen. Als Beispiele möchte ich hier Maria Flesch und Annika Molitor nennen. Kompliment an beide Spielerinnen. So steht Maria Flesch sowohl dem Oberligateam als dem Rheinlandliga-Team immer zur Verfügung und auch Annika Molitor hilft uns jederzeit aus. Jede Spielerin hat sich in dieser Begegnung mit ihren Stärken in das Spiel eingebracht und deshalb haben wir verdient gewonnen. Ein absolut tolle Mannschaftsleistung und diese Ausgeglichenheit hat aus meiner Sicht am Ende den Unterschied gemacht“, freute sich Feilen.

 

Scharfbillig und Diede – Packmohr (3), Schurich (2), Schenk (6/1), Lukanowski (4), Barthen (4), Lang (4/2), Simonis (1/1), Rolinger, Molitor, Ambros.

 

HSG Hunsrück – TG Osthofen (Samstag, 19.30 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Noch in schlechter Erinnerung haben die Gäste aus Osthofen das Hinspiel! Hier brach die Mannschaft gegen das Hunsrück Team am Ende regelrecht ein. Im Heimspiel gegen die HSG Hunsrück wäre für Osthofen vielleicht was möglich gewesen. Am Ende wollten aber doch die Gäste den Sieg wohl einen Tick mehr. Und in einer kampfbetonten, oft aber auch zerfahrenen Partie holten sie ihn sich auch mit 19:14 (7:8). Die Gäste belegen mit 21 Punkten Platz 11 in der Tabelle und konnten die Mehrzahl Ihrer Punkte in der Fremde einfahren.

 

Personal: „Eine entscheidende Frage für mich ist, wie die vielen angeschlagenen Spielerinnen den Einsatz in Friesenheim verkraftet haben“, sagt HSG Trainer Sascha Burg.

 

Prognose: Das Hinspiel Ende Oktober gewann der Tabellenzweite nach einer Abwehrschlacht. Apropos Abwehr: die Mannschaft von Sascha Kuhn, der am Ende der Saison seine Trainertätigkeit in Osthofen beendet, stellt die zweitbeste Abwehr der Liga und kassiert weniger als 22 Tore im Schnitt pro Spiel. Das Heimteam stellt eine der besten Angriffsreihen der Liga und man darf gespannt sein wer am Ende jubeln kann. Osthofen ist aktuell in starker Form, gewann 5 Punkte aus den letzten drei Spielen und die Duelle gegen uns waren immer hart umkämpft. Wir wollen die Halle als Sieger verlassen, wissen jedoch, dass wir hierzu eine starke Torabschlußquote benötigen und die schnellen Gästespielerinnen in den Griff bekommen müssen, " erklärt Burg. 

 

HSG Wittlich – TV Bassenheim (Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Die nötige Gelassenheit wünscht sich Wittlichs Trainer Thomas Feilen von seiner Mannschaft im Spiel gegen den TV Bassenheim, der Mannschaft aus dem oberen Tabellendrittel. Die Gelassenheit, die das Team beim Hinspielsieg in Bassenheim an den Tag legte: Das Team von Trainer Thomas Feilen entführte beide Punkte und so freute sich der HSG Coach „Ein immens wichtiger Sieg für uns! Das war sicher im Vorfeld so nicht zu erwarten. Die Ergebnisse zeigen nochmals deutlich, wie ausgeglichen die Liga ist und dass man nur dann sicher sein kann die Halle als Sieger zu verlassen, wenn man die eigene Topleistung herankommt“.

 

Personal: Anne Keil fällt weiter verletzt aus, dafür hofft Feilen aber auf den Einsatz des restlichen, kompletten Kaders.

 

Prognose: „Bassenheim ist sehr abwehrstark, spielen schnell aus einer kompakten Deckung. Zuletzt kassierten die Gäste zwei unglückliche Niederlagen und wir mussten zwei unnötige Niederlagen gegen Friesenheim und Osthofen verkraften. Beide Mannschaften sind jetzt darauf aus, wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren. Im Hinspiel haben wir sicher eins unserer besten Saisonspiele gemacht und auch verdient gewonnen. Dieses Mal wird es sicher nicht einfacher! Bassenheim will sich für die Hinspielniederlage revanchieren. Ich sehe daher ein intensives und knappes Spiel kommen, mit dem hoffentlich besseren Ausgang für uns. Dafür müssen wir aber unsere Leistungsschwankungen abstellen, die sich immer wieder in unserem Spiel auftun. Bringen wir unsere Leistung auf die Platte, können wir den Favoriten sicher ärgern. Beide Mannschaften kennen die Stärken und Schwächen des jeweiligen Gegners“, verrät Feilen.

 

HSV Püttlingen – DJK/MJC Trier II (Sonntag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Es sollte der Befreiungsschlag im Hinspiel für die kleinen Miezen werden, doch 6 Tore in einer Halbzeit waren einfach zu wenig, um in der Liga ein Spiel zu gewinnen. Diese Erfahrung mussten die kleinen Miezen auch am vergangenen Wochenende machen, als sie auch gegen Arzheim/Moselweiß nur zu sieben Treffern im ersten Spielabschnitt kamen. Der Angriff scheint derzeit das Hauptproblem der Miezen, die beim Tabellenvierten in Püttlingen in den klaren Außenseiter Rolle sind und sich mit dieser Begegnung eigentlich nur auf das wohl entscheidende Spiel am folgenden Wochenende gegen Waldsee einspielen können.

 

Personal: Katja Pötters und Anke Greinert fallen aus privaten bzw. studienbedingten Gründen aus.

 

Prognose: „Wir haben gegen Moselweiß deutlich verbessert agiert und diesen Trend wollen wir gegen Püttlingen fortsetzen. Die Defensive muss genauso arbeiten wie zuletzt und vorne ist es ganz einfach: Wir müssen unsere Chancen reinmachen, dann werden wir auch erfolgreich sein. Gegen Püttlingen wird es vor allem darauf ankommen, sich gegen die offensive Abwehr nicht verunsichern zu lassen, dahin zu gehen wo es weh tut und am Ende den Ball auch ins Tor zu werfen. Disziplin, Entschlossenheit und Tempo sind die Schlüssel zum Erfolg. Alle drei müssen aber über die gesamte Spielzeit zum Tragen kommen.

 

Spieltag 03./04. März 2018

Berichte

 

TG Osthofen – HSG Wittlich 23:20 (10:10)

 

Beim Tabellensiebten unterliegt das Team von Trainer Thomas Feilen und bleibt damit weiterhin auf Platz 11 der Tabelle! Enttäuscht zeigte sich Feilen nach der erneuten Niederlage seines Teams, das zum zweiten Mal in Folge nicht die Leistung abrufen konnte, die eigentlich zu erwarten war. „Das zieht sich wie ein roter Faden durch unsere Saison. Wir schaffen es nicht, eine gleichmässig gute Leistung innerhalb der gesamten Mannschaft abzurufen, einige Spielerinnen bleiben unter ihrem Level“, klagte der HSG Coach.

 

Ausgeglichen mit wechselnden Führungen verlief die erste Hälfte zwischen der TG Osthofen und der HSG Wittlich. Zunächst legten die Gastgeberinnen vor, führten über 2:0 bis 5:3 in der 13. Minute, doch dann gelangen den Eifelanerinnen drei Treffer in Folge zur ersten Führung beim 5:6 in der 19. Spielminute. Wittlich legte weiter vor, führte 6:8 in der 22. Minute, doch die Gastgeberinnen blieben dran. Beim 8:9 in der 25. Minute nahm Wittlichs Trainer Thomas Feilen die Auszeit, doch die Begegnung blieb im ersten Spielabschnitt völlig ausgeglichen. Bereits hier deutete sich an, dass die Mannschaft am Ende die Nase vorne haben sollte, die weniger Fehler machte.

 

Das sollten die Gastgeberinnen sein, die sich nach dem Wechsel beim 14:12 erstmals mit zwei Treffern absetzten und den Vorsprung bis 21:18 in der 58. Minute weiter ausbauten. Ihren drei Tore-Vorsprung retteten die Gastgeber dann über die Zeit und feierten einen hart erkämpften 23:20 Erfolg.

 

„Heute hatten wir die Chance, beide Punkte aus Osthofen zu entführen, doch wir haben diese Chance nicht beim Schopfe gepackt. Auf beiden Seiten entwickelte sich eine fahrig geführte Partie mit vielen Ungenauigkeiten und technischen Fehlern. So kam nie ein richtiger Spielfluß auf und es war ein schwaches RPS Liga Spiel. Dazu trugen auch fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen auf beiden Seiten bei, die zu unnötiger Hektik führten. Vor allem im Überzahlspiel haben wir unsere Chancen nicht genutzt, dem Angriff fehlte die Präzession. Die Liga ist so ausgeglichen und da ist es schwer ein Spiel zu gewinnen, wenn nur einige Spielerinnen ihr Leistungsvermögen abrufen“, klagt der Wittlicher Coach.  

 

Scharfbillig - Schurich, Ambros, Barthen (3), Rolinger (1), Packmohr (4), Simonis, Lang (4), Schieke (2), Lukanowski (1), Schenk (5/5)

 

FSG Arzheim/Moselweiß – DJK/MJC Trier II 21:16 (10:7)

Die Gäste kamen besser ins Spiel, führten 1:3 in der 4. Minute, ehe die Gastgeberinnen mit drei Treffer in Folge das Spiel drehten. Über 4:3 legte der Favorit ständig vor, baute seinen Vorsprung über 7:4 bis zur Pause auf 10:7 aus. Allein vier Siebenmeter vergaben die Gäste aus Trier im ersten Spielabschnitt. „Wenn die reingehen, sieht das Spiel anders aus“, sagte MJC Trainerin Franzi Garica, die dennoch mit der kämpferischen Vorstellung ihres Teams zufrieden war.

 

Doch die Chancenverwertung blieb auch nach dem Wechsel das große Manko der Miezen. Die Gastgeberinnen kamen besser aus der Kabine, zogen auf 15:9 in der 43. Minute davon und verteidigten ihren Vorsprung bis zum Abpfiff. Am Ende feierte der Tabellensechste seinen erwarteten Sieg!

 

„Kämpferisch eine Top-Leistung der Mannschaft, doch wir sind wieder an unserer katastrophalen Chancenverwertung gescheitert. Insgesamt hatten wir 18 Fehlwürfe, davon 10 ganz freie vom Sechser und von Aussen, dazu die vier nicht verwerteten Siebenmeter. Wenn du die Dinger nicht reinmachst, reicht das nicht in der Liga. Dennoch hat die Mannschaft alles gegeben und als Trost bleibt die Tatsache, dass die Mannschaft, die unten stehen, allesamt verloren haben“, sagt die MJC Trainerin.

 

Gubernator und Krämer - Pötters, Irsch (6/5), A. Greinert (19, Kordel, Nerling (1/1), Weinandy (1), Cartus, Steil (1), Mayer (2), Loscheider, N. Greinert (2), Solic (2)

 

TSG Friesenheim – HSG Hunsrück 31:35 (15:14)

 

Die Hunsrück HSG nimmt auch die Hürde in Friesenheim und festigt den zweiten Tabellenplatz! Ein intensives Spiel mit offenem Ausgang hatte HSG Coach Sascha Burg erwartet, doch seine Mannschaft machte frühzeitig im zweiten Spielabschnitt alles klar. Die Vorzeichen für die Begegnung standen nicht gut. So versuchten die Hunsrücker in der Woche vergeblich, die Begegnung zu verlegen.

 

Am Ende reisten die Gäste ohne ihre etatmäßige Torfrau Martin Stoleru an, Routinier Astrid Christ fuhr nach Friesenheim mit. Melisa Gräber kam nur zu einem dreiminütigen Kurzeinsatz, Viktoria Hömann und Meike Frank wechselten sich ab um Kräfte zu schonen und so blieb vieles im ersten Spielabschnitt Stückwerk im HSG Spiel, lediglich Judith Schmiedebach zeigte sich treffsicher!

 

Die Hunsrückerinnen kamen wie ausgewechselt aus der Kabine, drehten den 15:14 Rückstand zur Pause mit fünf Treffern in Folge und langen 15:19 in der 36. Minute in Führung. „Jetzt griff das Puzzle ineinander und wir bekamen das Spiel in den Griff. Unsere Jugendspielerinnen Amelie Gilanyi und Julie Jacobs machten ein sehr gutes Spiel“, lobte der HSG Coach. Über 20:28 in der 42. Minute zogen die Gäste auf und davon und hatten das Spiel beim 26:33 in der 52. Minute entschieden, der Rest war Ergebniskosmetik.

 

Born, Molz und Christ – Nicolae (1), A. Frank (1), Gilanyi (2), M: Frank (1), Reuter (2), Hömann (3), Jost (9/1), Gräber (1), Sülzle (7/2), Jacobs (2), Schmiedebach (6)

 

Vorberichte

 

TG Osthofen – HSG Wittlich (Sonntag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Auf Platz 7 liegt derzeit die TG Osthofen, die nach einem starken Saisonbeginn und einer Durststrecke allmählich wieder in die Bahn zurückkehrt. Moral gezeigt und dem Favoriten verdient Marpingen einen Punkt abgeknöpft: Trainer Sascha Kuhn war mit der Präsentation seines Teams hochzufrieden. „Wir haben ab der 35. Minute richtig gut gespielt, das Konterspiel hat funktioniert, die Abwehr hat eine starke Leistung gezeigt“, verteilte der Trainer der Handballerinnen der TG Osthofen am Samstag nach dem 22:22 Remis beim Oberliga-Tabellenvierten HSG Marpingen-Alsweiler durch die Bank gute Noten an seine Schützlinge. „An die Topform herankommen und die Chancen verwerten“, hatte HSG Trainer Thomas Feilen als Voraussetzung dafür genannt, dass seine Mannschaft im Hinspiel gegen die starke Osthofener Mannschaft etwas Zählbares in Wittlich behalten kann. Fast hätte es auch gereicht, am Ende war es die nicht genutzten Chancen, darunter gleich zwei Siebenmeter in den Schlussminuten, die zur 24:25 Niederlage der Gastgeberinnen führten. „Auswärts wird das extrem schwer für uns und wir schrauben die Erwartungshaltung auch nicht so weit nach oben. Osthofen stellt sicherlich einer der stärksten Abwehrreihen, verfügt über eine sehr starke Torfrau und profitiert in dieser Saison vom Zweitspielrecht der Jugendspielerinnen des Bundesligisten Bensheim. Deshalb sind die Gastgeberinnen für mich auch der klare Favorit“, erklärt der HSG Coach.

 

Personal: Aufgrund der Grippewelle konnte auch Wittlich nur mit einem kleinen Kader trainieren und sich auf die Begegnung vorbereiten.

 

Prognose: „Es geht primär darum, die hohe Fehlerquote aus dem Friesenheimer Spiel deutlich zu reduzieren. Bis dahin zeichnete uns die geringe Fehlerquote aus. Konsequent müssen wir in den Abschluss kommen und die Chancen verwerten. Dazu gilt es, das starke Gegenstoßspiel der Gastgeberinnen zu unterbinden, schnell von Angriff auf Abwehr umzuschalten. Vom Potential und der Kaderbreite gehört Osthofen weiter oben in der Tabelle angesiedelt“, erklärt Feilen.

 

FSG Arzheim/Moselweiß- DJK/MJC Trier II (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: „Wir stehen vor unserem ersten von sieben End- bzw. Schicksalsspielen, stehen eindeutig mit dem Rücken zur Wand und können diese Herausforderung nur gemeinsam und Miteinander bewältigen,“ fordert MJC Trainerin Franzi Garcia vor dem Spiel gegen den Tabellensechsten aus Arzheim/Moselweiß. Mit 21:15 Punkten rangieren die Rheinländerinnen im oberen Tabellenfeld und sind die Mannschaft, die mit einem positiven Punkteverhältnis bereits jetzt deutlichen Vorsprung zum Mittelfeld der Liga hat.  „Miteinander muss das Stichwort für uns sein, miteinander verteidigen, miteinander Tore werfen, miteinander jede gelungene Aktion feiern, miteinander schwierige Spielphasen überstehen und miteinander für das noch nicht abgeschriebene Ziel Klassenerhalt kämpfen“.

 

Personal: Meggie Vallet wird diese Saison nicht mehr spielen. Zudem plagten sich in der letzten Woche einige Spielerinnen mit Grippe rum. “Ich gehe davon aus, dass am Sonntag aber alle einsatzfähig sind“.

 

Prognose: „Moselweiß spielt eine herausragende Saison, wir müssen uns im Vergleich zu den letzten Wochen vor allem in der Defensive deutlich steigern. Entscheidend ist allerdings der Kopf und ob wir es schaffen, trotz der schwierigen Situation Freude auszustrahlen. Denn nur so geht es: Handball spielen muss uns wieder Spaß machen“, sagt die Trainerin.

 

TSG Friesenheim – HSG Hunsrück (Sonntag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Das Hinspiel gewannen die Hunsrückerinnen gegen die TSG Friesenheim mit 34:25, mussten sich aber lange gegen einen aufopferungsvoll kämpfende TSG wehren (25:21 in der 45.Minute) und feierten am Ende einen nach Ansicht ihres Trainers Sascha Burg zu hoch ausgefallenen Heimsieg! Am Sonntag steht für die HSG Hunsrück nach einem spielfreien Wochenende die nächste Auswärtsaufgabe an. Bei der heimstarken TSG Friesenheim erwartet die Damen aus dem Hunsrück eine schwere Aufgabe. Zwölf Ihrer bisherigen 15 Punkte holte der Tabellenzehnte in eigener Halle. Topteams wie der Tabellenführer Mainz und der Tabellendritte TV Bassenheim konnten ernst nach hartem Kampf die Punkte aus Ludwigshafen entführen und sind ein weiterer Beleg für die Heimstärke der TSG. Abwehr die sehr robust und aggressiv zur Sache geht. Auf alles werden wir uns bestmöglich vorbereiten und ich erwarte ein intensives Spiel mit offenem Ausgang!“

Personal: Der Einsatz einiger Spielerinnen entscheidet sich erst am Sonntag!

 

Prognose: Die Vorbereitungen auf das Spiel laufen alles andere als optimal wie HSG Trainer Sascha Burg zu berichten weiß: „Bedingt durch die Grippewelle sind letzte Woche zwei Trainingseinheiten komplett ausgefallen und das Freitagstraining wurde nach Videoanalyse der Niederlage gegen Mainz mit 6 Spielerinnen durchgeführt. Meine Hoffnung auf Besserung in dieser Woche hat sich leider zerschlagen und so steht hinter dem Einsatz vieler Spielerinnen ein großes Fragezeichen. Selbst wenn Sie dabei sein können, was ich mir selbstverständlich wünsche, werden diese Mädels sicherlich nicht annähernd 100% fit ins Spiel gehen.“

Es wird also eine knifflige Aufgabe für den Tabellenzweiten, der personell auf dem Zahnfleisch geht. Burg kennt die Stärken des Gegners sehr genau: „Friesenheim hat sehr gefährliche Rückraumschützen, mit den beiden Heßlers clevere und spielstarke Spielmacherinnen, schnelle und bewegliche Torhüterinnen, welche den Gegenstoß sehr gut einleiten und eine Abwehr die sehr robust und aggressiv zur Sache geht. Auf alles werden wir uns bestmöglich vorbereiten und ich erwarte ein intensives Spiel mit offenem Ausgang!“

 

Spieltag 17./18. Februar 2018

Berichte

 

HSG Hunsrück – FSG Mainz/Budenheim II 18:26 (10:11)

 

„Verdiente Niederlage im Spitzenspiel in ausverkaufter Hirtenfeldhalle“, erklärte HSG Trainer Sascha Burg. Vor mehr als 400 Zuschauern in der ausverkauften Hirtenfeldhalle verliert die HSG Hunsrück das Spitzenspiel der Oberliga RPS mit 18:26 (10:11).

Bilder von Andreas Weber

 

 

Die Tabellenführer aus Mainz haben nun drei Minuspunkte Vorsprung auf die HSG Hunsrück und somit scheint die Entscheidung um die Meisterschaft gefallen. „Die Mannschaft und ich hatten vor 10 Tagen eine Besprechung und wir haben über unser Ziel für die Restsaison gesprochen. Hier ist nicht einmal das Wort „Meisterschaft“ oder „3. Liga“ gefallen. Wir wollen unter die Top 3 kommen, was für den Verein der größte sportliche Erfolg der Vereinsgeschichte wäre“ berichtet Burg.

 

Bereits 25 Minuten vor Spielbeginn war die Halle schon so gefüllt, dass die Hallensprecherin die Zuschauer zum Zusammenrücken aufforderte, um den noch draußen wartenden Zuschauern Einlass gewähren zu können.  Unter den Augen von Michael Maxheim (Sportbund Rheinland) und Günther Wagner (Sportkreis Bernkastel-Wittlich) entwickelte sich von Beginn an ein ausgeglichenes Spiel mit zwei starken Abwehrreihen. Bereits nach 50 Sekunden eröffnete Dunja Jost mit dem 1:0 den Torreihen für die HSG, den der Tabellenführer umgehend egalisierte. Bis zur 14. Minute (6:6) änderte sich nichts an diesem Bild, die Gastgeber legten einen Treffer vor, die Gäste einen nach. Nun konnten die Hunsrückerinnen erstmals mit 8:6 in Führung gehen, die jedoch nicht lange Bestand hatte und die Mainzerinnen durch drei schnelle Treffer konterten. In der 23. Minute erzielte Judith Schmiedebach mit dem 10:9 die letzte Führung des Heimteams und die Seiten wurden beim 10:11 gewechselt.

 

Nach dem Seitenwechsel bestimmten die körperlich überlegenen Gäste das Spiel, zogen angetrieben durch die starke Torhüterin Moormann bis zur 46. Minute auf 13:20 davon und hatten das Spiel vorzeitig entschieden. Bis zum Spielende und dem Gefühl des Sieges der Mainzerinnen, die mit 5 Spielerinnen aus dem Kader der ersten Mannschaft anreisten, gestaltete sich die Restspielzeit ausgeglichen und das Spiel endete mit 18:26.

 

"Als erstes herzlichen Glückwunsch an Jörg und seine Mannschaft, die hier aufgrund der zweiten Halbzeit absolut verdient gewonnen hat. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit, in der wir zu viele Chancen haben liegen lassen, hat die Qualität des Kaders der Mainzer eine entscheidende Rolle gespielt. Der Rahmen für dieses Spiel war sensationell und ich glaube für die RPS Oberliga Damen einmalig“, freute sich Burg.

 

Martin-Stoleru und Marx - Vollrath, Wies (5/4), M. Frank, Mohr, Reuter, Hömann (1), Jost (1/1), Gräber (5/1), Sülzle (3), Jacobs (1), Schmiedebach (1), Molz (1),

 

HSG Wittlich – TSG Friesenheim 20:21 (10:10)

 

Den besseren Start ins Spiel erwischten die Gäste aus Friesenheim, die bis zum 1:4 in der 8. Minute davonzogen. Erst jetzt fanden die Gastgeberinnen ins Spiel, kämpften sich auf 4:4 in der 11. Minute heran und waren beim 8:7 in der 24. Minute erstmals in Führung. Die Begegnung blieb bis zur Pause völlig ausgeglichen (10:10).

 

Auch im zweiten Spielabschnitt wechselte die Führung hin und her! Letztmals legten die Gastgeberinnen beim 17:16 in der 47. Minute vor, die Gäste drehten dann mit drei Treffern in Folge das Spiel über 17:19 in der 51. Minute. Dem Rückstand liefen die Eifelanerinnen jetzt ständig hinterher, waren beim 19:20 fünf Minuten vor dem Abpfiff wieder dran, doch nach dem 20:21 durch Gwenny Barthen zwei Minuten vor Spielende reichte es am Ende nicht mehr zum eigentlich verdienten Ausgleichstreffer.

 

„Es war das erwartete Kampfspiel, bei dem wir auf einen motivierten Gast aus Friesenheim trafen. Leider erwischte uns Mitte der Woche die Erkältungswelle und das machte sich besonders bei unseren Leistungsträgerinnen bemerkbar, die angeschlagen ins Spiel gingen. Bis auf die Anfangsphase war die Begegnung absolut ausgeglichen. 21 Gegentore sind absolut in Ordnung. Das spricht für die gute Abwehr und die starke Torfrau Hanna Scharfbillig. Doch im Angriff vergaben wir zu viele klare Chancen, darunter drei vergebene Siebenmeter und es fehlte an Durchschlagskraft aus der Distanz. Wir haben es heute nicht geschafft, eine Topleistung aufs Feld zu bringen und kassierten eine bittere Niederlage. Ein Remis hätte dem Spielverlauf entsprochen, doch am Ende hatten die Gäste das glücklichere Ende auf ihrer Seite. Wir hatten es selbst in der Hand, schauen aber jetzt nach vorne auf das Spiel gegen Osthofen. Erneut haben wir eine zweiwöchige Spielpause. In der Hinrunde war alles aneinandergereiht, jetzt kommt durch die vielen Pausen einfach kein Rhythmus auf“, klagt der Wittlicher Trainer Thomas Feilen.

 

Scharfbillig und Diede - Schurich (2), Steffens, Molitor (2), Barthen (5), Flesch (1), Rolinger, Packmohr (1), Simonis (5/5), Lang, Schieke (2), Lukanowski, Schenk (2)

 

SG Bretzenheim II – DJK/MJC Trier II 26:20 (13:8)

 

Die kleinen Miezen verlieren das Kellderderby beim Schlusslicht in Bretzenheim und fallen nach dem überraschenden Erfolg der TG Waldsee in Bassenheim jetzt auf den vorletzten Tabellenplatz zurück.

 

Die Vorzeichen vor der Begegnung standen schlecht! Hatte MJC Trainerin Franzi Garcia vor der Begegnung geglaubt, in Bestbesetzung auflaufen zu können und sogar Arianne Smits aus dem Bundesligakader einsetzen zu können, so sah es am Samstagabend völlig anders aus. Mit Megane Vallet, die sich am Mittwoch die Achillessehne riß und den Rest der Saison ausfallen wird, sowie Arianne Smits, die wider Erwarten doch nicht zur Verfügung stand, fehlten der Mannschaft zwei Pfeiler, die nicht zu ersetzen waren.

 

„Gerade deshalb hätte ich eine Reaktion der Mannschaft erwartet. Doch die kam nicht und ich muss mich fragen, ob ich die Mannschaft überhaupt noch erreiche“, sagte MJC Trainerin Franzi Garcia. Am Ende war es erneut eine verkorkste Halbzeit, die den Triererinnen die Niederlage in ihrem „vier-Punkte-Spiel“ bescherte.

 

Die Gastgeberinnen setzten sich vom 3:3 in der 8. Minute auf 6:3 in der 15. Minute ab, beim 7:4 in der 17. Minute legte Garcia die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch und nahm die Auszeit. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Triererinnen bereits zwei Siebenmeter nicht verwertet! Die Gastgeberinnen bauten ihre Führung über 10:5 aus, verteidigten den fünf Tore-Vorsprung bis zur Halbzeit (13:8). Diesen Vorsprung verteidigte der Tabellenletzte bis 17:12 in der 42. Minute, beim 19:12 in der 47. Minute war die Begegnung entschieden.

 

„Es war eine verdiente Niederlage und wir stehen jetzt da, wo wir leistungsmäßig hingehören, auf einem Abstiegsplatz! Während Bretzenheim die Begegnung kämpferisch annahm, haben wir es nicht geschafft uns in dieses Spiel rein zu steigern. So stelle ich mir den Auftritt meiner Mannschaft einfach nicht vor, dem Rückraum fehlte jede Durchschlagskraft. Das Fehlen der beiden Leistungsträger ist mich nicht der Grund der Niederlage. Mainz spielte ohne Verstärkung aus der ersten Mannschaft. Meine Mannschaft hat den Kampf einfach nicht angenommen. Wir müssen jetzt sehen, ob wir da unten noch einmal rauskommen“, sagt die MJC Trainerin.

 

Gubernator und Krämer - Solic (2/1), Pötters, Irsch (2), Braun (2), A. Greinert (1/1), Weinandy (6), Cartus, Kordel (3), Steil (1), Mayer (1), Loscheider (1), N. Greinert (1)

 

Spieltag 17./18. Februar 2018

Vorberichte

 

HSG Hunsrück – Mainz/Budenheim II (Samstag, 18 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Die HSG Hunsrück empfängt im Spitzenspiel den Tabellenführer aus Budenheim. Trainer Sascha Burg mit großem Lob für die Mainzer, der davon überzeugt ist, dass die Gäste mit 7 Spielerinnen aus dem Zweitligakader anreisen werden. Das Spitzenspiel der Damen Oberliga RPS steigt am Samstag in der Hirtenfeldhalle. Acht Spieltage vor Saisonende trennen beide Teams, die HSG Hunsrück hat ein Spiel weniger ausgetragen, nur einen Minuspunkt voneinander.

Personal: Die Gastgeber bauen auf ihre Bestbesetzung.

 

Prognose: „Kommt wirklich Spannung auf oder wird es eine einseitige Angelegenheit, wie der Trainer der HSG vermutet: „Ich rechne mit mindestens 7 Spielerinnen, teilweise Stammspielerinnen, aus dem Zweitligakader und werte dies ebenso wie die Spielverlegung der ersten Mannschaft auf Sonntag (ursprünglicher Termin Samstag 19.30 Uhr) als Kompliment und Anerkennung für die bisher starke Saison die meine Mannschaft spielt! Die Gäste werden die wohl beste Oberligaaufstellung der letzten Jahre in den Hunsrück schicken.“ Während die HSG im ersten Spiel des Jahres 2018 strauchelte, es folgten zwei klare Siege gegen Trier und in Mundenheim, konnten die Landeshauptstädterinnen 3 Siege einfahren (Bassenheim, Marpingen, Wittlich) und Ihre Tabellenführung ohne Punktverlust verteidigen. Anders als beim letzten Heimsieg der Gäste wird diesmal die starke A-Jugend wieder an Bord sein und ebenfalls im Hunsrück auflaufen. Wenn man mit dem Trainer der HSG Hunsrück über den kommenden Gastverein spricht, gerät dieser regelrecht ins Schwärmen: „Ich kann mich nur immer wiederholen, Mainz ist der Verein in Rheinland-Pfalz und was die Ausbildung von jungen Spielerinnen angeht, wohl einer der besten Vereine bundesweit. Trainerkollege Jörg Schulze hat eine Riesenauswahl an Spielerinnen zur Verfügung und die Gäste brauchen die 3. Liga für ihr Nachwuchskonzept.“ Wenn man seinen Worten Glauben schenken darf, erwartet seine Mannschaft eine abgeschwächte Zweitligamannschaft. Auf diese können sich die sicherlich zahlreichen Zuschauer freuen, denn solche (Zweitliga) Handballerinen sieht man nicht oft in der Hirtenfeldhalle. Das Spiel fasst Burg mit den Worten: „David gegen Goliath, aber wir werden kämpfen bis zum Umfallen!“ zusammen.

SG Bretzenheim II – DJK/MJC Trier (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Im Hinspiel trennten sich beide Mannschaften mit einem leistungerechten Remis. Viel hat sich für beide Mannschaften im Laufe der Saison im Hinblick auf die Platzierung nicht getan! Wenn der Tabellenletzte Bretzenheim II gegen den Drittletzten DJK/MJC Trier II spielt, dürfte klar sein, was für beide Mannschaften auf dem Spiel steht. „Wir müssen nicht um den heißen Brei herumreden und wissen, dass wir ein Vier-Punkt Spiel vor der Brust haben. Allerdings darf man gespannt sein, wer beim Gastgeber aufläuft, standen beim Sieg gegen Püttlingen etliche Spielerinnen aus der ersten Mannschaft auf dem Parkett. Das macht die Aufgabe für uns schwieriger, nichtsdestotrotz nehmen wir die Herausforderung an und werden alles in die Waagschale werfen, um zu punkten“, gibt sich MJC Trainerin Franzi Garcia kämpferisch.

 

 Personal: Nach Stand der Dinge sind derzeit alle Spielerinnen an Bord. Auch Aricia Smits wird die Triererinnen wieder verstärken. 

 

Prognose: „Der Verlauf des Spiels hängt sehr stark davon ab, mit welcher Mannschaft Mainz aufläuft, das ist auch klar. Wir müssen aber auf uns gucken, unsere Lehren aus dem bisherigen Saisonverlauf ziehen und in diesen Flow kommen, den wir gegen Zweibrücken hatten, als wir aussichtslos hinten lagen und die Partie mit einem Remis beenden konnten“, fordert die MJC Trainerin.

 

HSG Wittlich – TSG Friesenheim (Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Eine Rechnung hat die HSG Wittlich aus dem Hinspiel offen. Die Mannschaft von Trainer Thomas Feilen unterlag nach Ansicht des HSG Verantwortlichen zu hoch, ließ letztlich die Kaltschnäuzigkeit im Abschluss vermissen. Jetzt erwarteten die Eifelaner den direkten Verfolger zum Mittelfeldduell. „Daher kommt dem Spiel eine gewisse Bedeutung zu! Trotz guter Leistung unterlagen wir im Hinspiel unglücklich, dazu trug sicher auch die nicht neutrale Schiedsrichterleistung bei, auf die wir jetzt bauen!

 

Personal: Marisa Lang quält sich mit ihrer Erkältung, ihr Einsatz ist fraglich.

 

Prognose: „Zuhause werden wir alles daransetzen, beide Punkte zu gewinnen. Doch wir treffen auf eine Mannschaft mit vielen Qualitäten: Zum einen hat das Team gute Spielerinnen im eins gegen eins, starke Rückraumschützinnen, eine gute Kreisläuferin und ist von allen Positionen torgefährlich. Wir müssen von Beginn an mit der entsprechenden Körpersprache auflaufen, unser Spiel durchziehen und den Heimvorteil nutzen. Auch die deutliche Niederlage der Gäste gegen Marpingen führt bei uns nicht dazu, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen.

 

Spieltag 3. und 4. Februar 2018

Berichte

 

DJK/MJC Trier II – SV Zweibrücken 28:28 (13:14)

 

„Am Ende war das Remis gerecht, wir haben gezeigt, dass wir noch leben“, freute sich die MJC Trainerin nach dem Herzschlagfinale in der vollbesetzten Wolfsberghalle.

 

Ausgeglichen mit wechselnden Führungen verlief der erste Spielabschnitt. Gut fanden die kleinen Miezen in die Begegnung, führten 3:1 in der 4. Minute, blieben dann fünf Minuten ohne Treffer und schon führten die Gäste aus Zweibrücken mit 3:4. Ab diesem Zeitpunkt behaupteten die SV Spielerinnen ihren Vorsprung, beim 5:7 in der 15. Minute nahm MJC Trainerin Franzi Garcia ihre erste Auszeit. Beim 9:9 gelang den Gastgeberinnen der Ausgleich, doch postwendend setzten sich die Gäste wieder auf 10:13 ab! Bis zur Pause kämpfte sich das Garcia Team wieder auf 13:14 heran.

 

Die Mannschaft verschlief aber den Start, mussten den Gast mit zwei schnellen Toren auf 13:16 ziehen lassen. Dem drei Tore-Rückstand lief die Mannschaft jetzt bis 17:20 in der 43. Minute hinterher, kassierte zwei weitere Gästetreffer und so nahm Garcia beim 17:22 in der 45. Minute erneut die Auszeit. Doch beim 23:27 schien die Begegnung endgültig entschieden.

 

„Eigentlich waren wir zu diesem Zeitpunkt tot, stellten jedoch die Abwehr auf 4:2 um, spielten mit zwei Indianern und fingen so die Bälle ab. Tor um Tor holten wir jetzt auf“, freute sich Garcia. Die kleinen Miezen stemmten sich jetzt gegen die drohende Niederlage, starteten die Aufholjagd und gingen nach fünf Treffern in Folge beim 28:27 genau 40 Sekunden vor dem Ende in Führung. Den Gästen gelang 13 Sekunden vor dem Ende der Ausgleichstreffer.

 

„Leider hatten wir in den letzten Sekunden keine Chance mehr für einen Abschluss. Wir sind nach dem klaren Rückstand wieder aufgestanden. Ich hoffe, dass diese Leistung jetzt für den Schub sorgt. Allerdings kassieren wir trotz guter Torhüterleistung zu viele Gegentreffer. Im ersten Spielabschnitt hat Lisa Gubernator stark gehalten“, lobte die MJC Trainerin.

 

Gubernator und Krämer - Vallet (8/5), Irsch (3), Braun, A. Greinert (2), Kordel, Smits (6), Weinandy (2), Steil (4), Mayer, Loscheider, N. Greinert, Solic (3)

 

VTV Mundenheim – HSG Hunsrück 27:35 (11:17)

 

Kurzfristig musste die erkrankte Lissy Sülzle vor der Partie passen! „Meine Mannschaft hat Charakter gezeigt und sich sehr kampfstark präsentiert. Dabei haben wir uns nie von der in den Anfangsminuten übertriebenen Härte der Mundenheimerinnen anstecken lassen“, lobte HSG Coach Sascha Burg.

 

Die Hunsrückerinnen erwischten den besseren Start, führten über 2:7 in der 10. Minute bis 7:12 in der 21. Minute, zogen einem sicheren 11:18 zur Pause entgegen. Kontinuierlich bauten die Gäste ihren Vorsprung nach dem Wechsel aus und so gab Burg nach der 20:32 Führung in der 53. Minute auch den Jugendspielerinnen Julie Jacobs und Amelie Gilanyi ihre Einsatzzeiten.

 

„Eine so konstant gute Leistung meiner Mannschaft hätte ich nicht erwartet. Besonders hervorheben möchte ich Judith Schmiedebach“, sagte Burg.

 

Born, Marx und Martin-Stoleru – A. Frank (3), Gilanyi, M. Frank (3), Reuter (5), Hömann (4), Jost (11/7), Gräber (3/1), Jacobs, Schmiedebach (6), Molz

 

SG Mainz-Budenheim II – HSG Wittlich 24:21 (13:9)

 

Die Gastgeber liefen in ihrer wohl stärksten Besetzung auf, nachdem die A-Jugendspielerinnen aufgrund des Parallelspiels fehlten, boten mit Sophie Hartstock, Maxine Schmohl und Carina Köpke ihre aktuellen Zweitligaspielerinnen auf und setzten zudem auf die ehemalige Erstligaspielerin Christine Maric. Doch Matchwinner sollte die Torhüterhin Leonie Moormann werden, die den Unterschied an diesem Tage ausmachte.

 

Zunächst überraschten die Eifelanerinnen den Favoriten, führten über 0:2 und 1:4 in der 8. Minute! Beim 4:4 schienen die Gäste in der 13. Minute das Spiel in den Griff zu bekommen, doch die Gäste aus der Eifel hielten das Spiel bis zum 7:7 in der 24. Minute völlig offen, lieferten dem Tabellenführer eine Begegnung auf Augenhöhe, um dann innerhalb von vier Minuten den klaren Rückstand beim 13:8 verkraften zu müssen. Dies war die Vorentscheidung im Spiel!

 

„Wir haben uns jetzt einige dumme Aktionen geleistet, die gleich mit Gegenstößen bestraft wurden. Das war die Vorentscheidung“, klagte HSG Coach Thomas Feilen.

 

Im weiteren Spielverlauf lieferte das Feilen Team den Gastgeberinnen einen ausgeglichenen Fight, kam aber nie näher als drei Tore heran. So setzten sich die SG am Ende nach dem 14:11 in der 36. Minute und zwischenzeitlicher deutlicherer Führung beim 21:16 in der 48. Minute sowie der Auszeit der Gäste, die die Eifelanerinnen beim 21:18 in der 54. und 22:19 in der 56. Minute noch einmal Hoffnung schöpfen ließ, am Ende knapp mit 24:21 durch.

 

„Es war eine kämpferisch starke Leistung der Mannschaft und vor allem der Abwehr. Bis auf die letzten fünf Minuten der ersten Hälfte waren wir an diesem Tag gleichwertig und unser Konzept ging auf! Am Ende war es Nachwuchstalent Leonie Hoffmann, die uns etliche klare Chancen aus der Nahwurfzone wegfischte, zudem drei Siebenmeter hielt. Das war der Unterschied in diesem Spiel! Ansonsten standen sich zwei gleichwertige Teams gegenüber, wobei die Gastgeberinnen uns körperlich überlegen waren. Wir haben stark verteidigt, die Rückraumspielerinnen und den Kreis des Favoriten gut im Griff gehabt. Die zweite Halbzeit war ein Spiel auf Augenhöhe, doch wir kamen einfach nicht mehr in Schlagdistanz. Schade, dass die Mannschaft für ihren Aufwand nicht belohnt wurde. Am Ende fehlte uns das Glück und die Abgeklärtheit. Trotz der Enttäuschung sind wir froh darüber, wie wir dieses Spiel angegangen sind“, resümierte der HSG Coach.

 

Scharfbillig und Diede - Schurich (6), Steffens, Keil, Barthen (2), Flesch, Rolinger (1), Packmohr, Simonis (1), Schieke (4), Lukanowski (2), Schenk (5/5)

 

Vorberichte

 

FSG Mainz-Budenheim II – HSG Wittlich (Samstag, 20 Uhr)

 

Ausgangslage: An einer Überraschung schrammte die Eifelaner im Hinspiel gegen den Meisterschaftsfavoriten aus Budenheim knapp vorbei, unterlagen unglücklich 27:29! Aufgrund dieser Leistung dürften die Eifelaner kaum davon ausgehen, jetzt unterschätzt zu werden. Zu eng verläuft für die Gastgeberinnen der Titelkampf, der sich wohl zwischen Budenheim, der Hunsrück HSG und Bassenheim entscheiden sollte. Doch mit dem Sieg aus dem Mundenheimer Spiel im Rücken kann die HSG beim Favoriten ohne Druck aufspielen!

 

Personal: Keine größeren Verletzungen sind bei den Eifelanerinnen zu beklagen, doch stehen aus beruflichen und schulischen Gründen ein paar Fragezeichen hinter den Einsätzen einiger Spielerinnen.

 

Prognose: „Wir fahren zum Topfavoriten auf die Meisterschaft, der nichts mehr anbrennen lassen will. Die Gastgeber werden sicher mit bestmöglicher Besetzung auflaufen, auch Spielerinnen aus ihrem Bundesligakader einsetzen. Die Rollen sind daher klar verteilt! Während die Gastgeberinnen das Spiel deutlich gewinnen müssen, haben wir im Vergleich zu den letzten Spielen eine leichte Aufgabe vor der Brust. Keiner erwartet von uns, dass wir etwas Zählbares aus der Landeshauptstadt mitbringen. Dennoch wird meine Mannschaft erneut ihr Bestes geben und sich so teuer wie möglich verkaufen“, verspricht HSG Trainer Thomas Feilen.

 

DJK/MJC Trier II – SV Zweibrücken (Sonntag, 17 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Die kleinen Miezen erwarten am Sonntagnachmittag den Tabellenneunten aus Zweibrücken. Nach dem überraschend klaren Erfolg des Tabellenvorletzten TG Waldsee bei Osthofen wird der Druck auf das Trierer Team noch größer. Im Heimspiel mit Unterstützung der eigenen Fans kann das Team von Trainerin Franzi Garcia den Angriff des direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt jetzt kontern. Dafür aber muss alles stimmen, die Kulisse, aber auch die Leistung des Teams! Das Hinspiel mussten die kleinen Miezen mit 34:29 verloren geben!

 

Personal: „Wir können wir den kompletten Kader aufbieten“, freut sich die MJC Trainerin

 

Prognose: "Wir haben 5 nach 12 und mit dem Sieg von Waldsee in Osthofen sollte jedem klar sein, um was es für uns in jedem Spiel geht. Wir können uns keine Niederlagen mehr erlauben, vor allem zu Hause müssen wir unsere Kontrahenten niederkämpfen, beißen und in jedem Spiel alles investieren als wenn es das letzte Spiel wäre. Es ist nicht interessant wie der Gegner heißt, wir müssen unser Spiel machen, wir müssen eine Leidenschaft und ein Kämpferherz an den Tag legen, die Zweibrücken zeigt, dass nur wir als Gewinner vom Platz gehen“, fordert Garcia.

 

VTV Mundenheim – HSG Hunsrück (Sonntag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Im Hinspiel musste sich das Team von Trainer Sascha Burg gegen einen aufopferungsvoll kämpfenden Gast aus Mundenheim lange wehren, ehe der Sieg mit 27:24 in trockenen Tüchern war. Nach der letzten Niederlage der Gastgeberinnen in Wittlich muss die Mannschaft aufpassen, nicht weiter in der Tabelle durchgereicht zu werden. So sollte sich die HSG erneut auf einen kampfstarken Gastgeber einstellen. 12 der insgesamt 16 Punkte fuhren die Gastgeberinnen vor heimischer Kulisse ein.

 

Personal: Die HSG hofft ihre Bestbesetzung aufbieten zu können.

 

Prognose: "Der Tabellenplatz entspricht nicht der wahren Stärke der erfahrenen Mundenheimerinnen, hiervon lassen wir uns auch nicht blenden. Der kommende Gastgeber verfügt über einen sehr gefährlichen und wurfstarken Rückraum der im Zusammenspiel mit dem Kreis und den schnellen Außen Spielerinnen eine der besten Angriffsreihen der Liga stellt. Geführt wird die Mannschaft von der sehr starken und clever agierenden Rückraummitte Sabine Winkelmann. Wir müssen körperlich und mental auf der Höhe sein und wollen trotz des Harzverbotes unsere Bestleistung abrufen“, fordert Trainer Sascha Burg.

 

Spieltag 27./28. Januar 2018

Berichte

 

HSG Hunsrück – DJK/MJC Trier II 32:19 (19:10)

 

Am Ende wurde ein Klassenunterschied zwischen dem Gastgeber, der HSG Hunsrück und der MJC Reserve deutlich! Mit einer klaren 32:19 (19:10) Niederlage musste sich das Team von Trainerin Franzi Garcia deutlich geschlagen auf den Heimweg machen. Das Team von Trainer Sascha Burg wurde seiner Favoritenrolle mehr als gerecht und ließ in keiner Phase des Spiels Zweifel daran aufkommen, wer am Ende die Halle als Sieger verlassen würde. Allein das Fehlen von Routinier Silvi Solic erklärt nicht die Höhe der klaren Niederlage!

 

Knapp 300 Zuschauer in der Hirtenfeldhalle sahen ein faires, mit Ausnahme der roten Karte gegen Gästespielerin Kordel, einseitiges Derby unter der Leitung der unauffälligen Schiedsrichter Antosch/Stadelmeier.

„Von Beginn an zeigte sich meine Mannschaft gut erholt von der Niederlage im Saarland, taktisch hervorragend eingestellt und legte ein enormes Tempo an den Tag. Immer wieder scheiterten die Gäste an der starken und laufstarken Abwehr der Gastgeber oder fanden in Torhüterin Georgiana Martin-Stoleru Ihren Meister“, freute sich Burg.

Bedingt durch die Ballgewinne rollte ein schneller Angriff nach dem anderen aufs Tor der Gäste und da auch die Torabschlussquote stimmte, führte der Tabellenzweite bereits nach 15 Minuten mit 11:4. Auch in der Restspielzeit der ersten Halbzeit änderte sich nichts am Spielverlauf und spätestens beim 19:9, durch die mit 7 Treffern treffsicherste Spielerin an diesem Abend - Viktoria Hoemann- in der 28. Minute war der Partie zu Gunsten der HSG Hunsrück entschieden.

„Gerade in der ersten Halbzeit waren wir den Hunsrückerinnen in allen Belangen unterlegen: physisch, körperlich und spielerisch. Wir haben nicht gegen die Wucht entgegengehalten, mit denen uns die Gastgeberinnen begegnet sind. Es war deutlich erkennbar, weshalb die HSG soweit oben in der Tabelle steht und wir Drittletzter sind. So darf die Mannschaft einfach nicht auftreten, gerade im Hinblick darauf, um was es bei uns geht. Die erste Hälfte war absolut enttäuschend, die Mannschaft war mit dem Kopf nicht anwesend und zeigte eine furchtbare Einstellung“, fand MJC Trainerin Franzi Garcia zur Pause.

Nach dem Seitenwechsel erlaubten sich die Gastgeber die eine oder andere Unkonzentriertheit im Angriffsspiel ohne aber Gefahr zu laufen, die Partie aus der Hand zu geben. So endete die Partie nach dem ersten und vielumjubelten Treffer von Laura Vollrath in der Oberliga RPS mit 32:19.

„Ich habe von meiner Mannschaft vor Spielbeginn eine Reaktion gefordert und Sie hat diese eindrucksvoll geliefert. Vor Spielbeginn hatte ich ein schlechtes Gefühl, da mehrere Spielerinnen diese Woche krankheitsbedingt nicht oder nur eingeschränkt trainieren konnten. Aber meine Mannschaft war, wenn auch körperlich geschwächt, mental zu 100% da und aufgrund des Spielergebnisses konnte ich in der zweiten Halbzeit auch Spielerinnen aus der zweiten Reihe, die sich toll präsentierten, Ihre Einsatzzeiten geben.“ resümierte der HSG Coach.

„Nach dem Wechsel haben wir endlich vor allem körperlich dagegengehalten, auch mal Fouls gespielt. Bei uns bekam Megane Vallet erste Einsatzzeiten, Silvi Solic mussten wir komplett schonen. Jetzt gilt es Mund abwischen, nach vorne schauen und die Mannschaft muss die Lehren aus dem Spiel ziehen“, forderte die Gästetrainerin.

HSG: Born, Molz und Martin-Stoleru – Vollrath (1), A. Frank, M. Frank (2), Mohr (2), Reuter (3), Hoemann (7), Jost (5/1), Gräber (5), Sülzle (1), Jacobs (2), Schmiedebach (4)

 

MJC II: Gubernator und Krämer -  Vallet (4/3), Pötters (1), Irsch (5), Braun (2), A. Greinert, Kordel, Weinandy (2/1), L. Cartus, Steil (1), Mayer (2), Loscheider (1), N. Greinert (1).

 

 

HSG Wittlich – VTV Mundenheim 26:23 (11:15)

 

Dank einer Steigerung im zweiten Spielabschnitt gewinnt die Wittlicher Mannschaft auch das Rückspiel gegen Mundenheim. Die Mannschaft von Trainer Thomas Feilen dreht nach dem deutlichen 11:15 zur Pause mit einer 15:8 Halbzeit das Spiel! Mit 4:2 starteten die Gastgeberinnen in die Begegnung, kassierten dann den 0:4 Lauf der Gäste zum 4:6 und lief ab diesem Zeitpunkt der Gästeführung hinterher. Beim 11:12 in der 24. Minute waren die Gastgeberinnen dicht vor dem Ausgleich, doch die Auszeit der Gäste führte zum 11:15 zur Pause.

 

Die Begegnung schien beim 12:19 in der 39. Minute gelaufen, doch die entscheidende Phase folgte nach dem 19:22 in der 50. Minute. Jetzt war es der 5:0 Lauf der Gastgeberinnen zum 24:22, der die Wende im Spiel bringen sollte. Mundenheim nahm die Auszeit, verkürzt auf 24:23, doch Lisa Schenk und Carla Schurich entschieden die Begegnung endgültig.

 

„Das waren zwei wichtige Punkte für meine Mannschaft! Vor allem die Art und Weise wie dieser Sieg zustande kam, war überzeugend. Beim 7 Tore-Rückstand in der 39. Minute schien die Vorentscheidung gefallen, doch wie die Mannschaft sich hier herausgezogen hat, zeigt die immense Kampfbereitschaft und die mentale Bereitschaft, solche Herausforderungen anzunehmen. Mein Team hat sich nie aufgegeben und in einem temporeichen Spiel früh zurückgelegen. Dazu trugen viele technische Fehler und schwache Torwürfe bei, aus der Distanz fehlte die Präzision und wir wurden über die Gegenstöße der Gäste bestraft. Kämpferisch war das dennoch in Ordnung, was meine Spielerinnen im ersten Spielabschnitt zeigten. Auch nach dem Wechsel hatten wir keinen Zugriff auf die Distanzwerferin der Mundenheimerinnen. Erst die Umstellung in der Deckung, die jetzt offensiver und aggressiver zu Werke ging, brachte die Wende. Dazu war auch die Einwechslung von Maria Flesch der Schlüßel zum Erfolg. Die Körpersprache unsrer Leistungsträgerinnen Barthen, Schenk und Lukanowski stimmte und dazu bot Torhüterin Hanna Scharfbillig eine gute Leistung. Am Ende entschieden wir ein Spiel, dass einem Wechselbad der Gefühle gleichkam. Mundenheim war über 40 Minuten die bessere Mannschaft, doch wir haben nie aufgesteckt und an den Sieg geglaubt“, freute sich HSG Trainer Thomas Feilen.

 

Scharfbillig und Hayer- Schurich (6), Keil, Barthen (5), Flesch (2), Rolinger(2), Packmohr, Simonis (1/1), Lang, Schieke, Lukanowski (5), Schenk (5/2)

 

Vorberichte

 

HSG Hunsrück II – DJK/MJC Trier II (Samstag, 17.30 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Gerade zu Hause hat der Tabellenzweite der Oberliga RPS in den letzten 1 ½ Jahren teilweise überragende Leistungen gezeigt und für viel Furore gesorgt. Nachdem die Mannschaft von Trainer Sascha Burg am letzten Wochenende im Saarland nach einer schwachen Leistung verdient mit 23:20 in Püttlingen verloren hat will Sie in heimischer Hirtenfeldhalle eine deutlich bessere Leistung zeigen. „Wir werden die Schwachpunkte aus dem Spiel in Püttlingen im Training besprechen und uns dann auf Samstag konzentrieren. Wir wissen, dass wir es besser können und sind motiviert dies schnellstmöglich wieder zu zeigen. Uns ist bewusst, dass eine ähnliche Leistung wie im Saarland zur nächsten Niederlage führen wird und dies wollen wir selbstverständlich verhindern!“ erklärt Burg. Das Hinspiel konnten die Damen aus dem Hunsrück Ende September mit 18:27 in Trier gewinnen und die Gäste werden brennen sich für diese Niederlage zu revanchieren. Der Tabellenzwölfte kommt mit der Empfehlung eines 27:23 Sieges gegen die HSG Wittlich in den Hunsrück. "Ich hoffe, das mit dem Sieg gegen Wittlich der Knoten geplatzt ist und wir die Leidenschaft aus dem Derby mit in den Hunsrück nehmen. Wohlwissend, dass wir vor einer mehr als hohen Hürde und Herausforderung stehen, daran ändert auch die Hunsrücker Niederlage in Püttlingen nichts.

 

Personal: „Megane Vallet macht auf Trierer Seite große Fortschritte im Training, einen Einsatz müssen wir abwägen. Vanessa Nerling ist krank, hier müssen wir die Woche abwarten. Aufgrund ihrer Hüftverletzung ist der Einsatz von Kreisläuferin Silvi Solic fraglich“, verrät MJC Trainerin Franzi Garcia.


Prognose:  “Jede Spielerin hatte Ihre Auszeit, sodass wir zwar selten komplett trainiert haben, aber als Mannschaft immer in Bewegung waren und an den Schwachstellen gearbeitet wurde. Wir gehen gut vorbereitet in die Restsaison, wohlwissend, dass uns ein schwerer Start mit den Spielen gegen Püttlingen, Trier und Mundenheim erwartet. Hier ist es von großem Vorteil, dass wir ohne Druck auflaufen können. Die Rückrunde Ziele der HSG: Wir schauen nur auf uns. Wir werden nicht alle Spiele gewinnen, aber wir wollen uns weiterentwickeln und versuchen so lange wie möglich den Titelkampf offen zu gestalten. Wir wissen, dass gerade Mainz ganz andere Möglichkeiten hat wie wir und Sie die 3. Liga für Jugendkonzept brauchen. Der Druck liegt daher nicht bei uns. Auch andere Mannschaften wie der TV Bassenheim haben eine starke Hinrunde gespielt und wollen uns sicherlich noch überholen. Ich habe eine sehr kompakte und willensstarke Mannschaft mit der wir uns in einer sehr komfortablen Situation befinden. Wir haben nicht damit gerechnet nach der Hinrunde auf Platz 1 zu stehen und beschäftigen uns auch jetzt nicht mit möglichen Szenarien wie Aufstieg oder Meisterschaft. Wir werden weiterhin ohne Druck hart arbeiten und am Ende schauen was möglich ist. Für den Fall, dass wir am Ende der Saison Platz 4 oder 5 in der Tabelle belegen, werden wir dennoch auf eine gute Saison zurückschauen, da sich die Mannschaft toll weiterentwickelt und die gesteckten Ziele frühzeitig mehr als erreicht hat. Wir versuchen, das Wort Entwicklung im Hunsrück groß zu schreiben. Das hat teilweise auch damit zu tun, dass man einen Schritt zurückgehen muss, um zwei Schritte nach vorne zu gehen. Wir können unsere momentane Situation sehr genau einschätzen. Noch wichtiger ist aber, dass der Verein jetzt schon die Basis, unabhängig von Spielerinnen und Trainer, für eine erfolgreichere Saison im nächsten Jahr bzw. den nächsten Jahren legt. Die Euphorie im Hunsrück ist Wahnsinn und diese muss man nutzen um langfristig Erfolg zu haben! Ich schaue nicht auf die Tabelle um die Gegner zu bewerten und wir werden alles tun, aber mit Sicherheit nicht, die Gäste zu unterschätzen.  Wir erwarten einen heißen Tanz, wissen das Trier bis in die Haarspitzen motiviert sein wird und werden uns auch auf Verstärkungen aus dem Bundesligakader einstellen. Die aktuelle Tabellensituation ist für uns sehr komfortabel und wir können weiterhin ohne Druck die kommenden Aufgaben angehen. “ erklärt der HSG Trainer, der zwei personelle Änderungen im Kader fürs Spiel am Samstag zur Vorwoche ankündigt und ansonsten auf seine Bestbesetzung hofft.

 

„Die Gastgeberinnen stehen aus gutem Grund so weit oben und wir müssen auf allen Positionen einen Top-Leistung abrufen um eine Chance zu haben. Uns erwartet ein echter Hexenkessel und ein starker Gegner. Das darf für uns aber keine Rolle spielen, denn auch nach dem Sieg gegen Wittlich stecken wir nach wie vor in akuter Abstiegsgefahr und brauchen Punkte“, erklärt Garcia.

 

HSG Wittlich – VTV Mundenheim (Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Zu einem „wahnsinnig wichtigen Auswärtserfolg“ (Zitat HSG Trainer Thomas Feilen) kam seine Mannschaft beim 20:21 in der Hinrunde und jetzt soll der Rückspielerfolg her.“Wir waren damals klarer Aussenseiter und deshalb um so glücklicher, das Spiel gewinnen zu können“, erinnert sich Feilen.  Im Mittelfeldduell der Liga gilt es für die Gastgeber, nach der schmerzlichen Niederlage am vergangenen Wochenende gegen die abstiegsgefährdeten Trierer Miezen, wichtige Punkte zu gewinnen, um damit den Abstand zum Tabellenkeller zu vergrößern.

 

Personal: Die HSG hofft am Wochenende personell wieder besser als in der Vorwoche aufgestellt zu sein.

 

Prognose: „Mundenheim konnte letzte Woche die Mannschaft der Stunde, Marpingen schlagen und das allein zeigt, welch starkes Team am Samstag bei uns auflaufen wird. Mit ihrer Rückraumreihe Schnieder, Götz und Winkelmann stellt der Gast eine der stärksten Angriffsreihen der Liga, die auch über ihre Aussen und im Zusammenspiel mit dem Kreis für Torgefahr sorgen wird. Die Mannschaft zeigt ein variables Positionsspiel und wir stehen vor einer schweren Heimaufgabe. Selbstverständlich werden wir alles dafür tun, das Heimspiel zu gewinnen. Die Zuschauer können sich aber siche rauf ein knappes, temporeiches und intensives Spiel freuen“, sagt der HSG Trainer.

 

Spieltag 20./21. Januar 2018

Berichte

 

DJK/MJC Trier II – HSG Wittlich 27:23 (13:14)

 

Wichtiger Heimspielerfolg für die kleinen Miezen im Lokalderby gegen die HSG Wittlich. Die Mannschaft von Trainerin Franzi Garcia setzt sich mit diesem Erfolg vom Tabellenvorletzten Waldsee auf drei Punkte ab, liegt aber weiterhin vier Punkte hinter der HSG Wittlich, die vor der DJK/MJC Trier II auf Platz 11 der Tabelle liegt.

Von Beginn an war es in der vollen Wolfsberghalle ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Führungen im ersten Spielabschnitt hin und her wechselten. Nach dem 8:11 in der 17. Minute zog MJC Trainerin Garcia die Reißleine, nahm die Auszeit und das sollte Wirkung zeigen. Beim 11:11 in der 22. Minute war es an HSG Trainer Thomas Feilen, die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch zu legen und bis zur Pause gelang den Eifelanerinnen die knappe 14:15 Führung. „Die Triererinnen traten mit der personellen Verstärkung (Smits) aus dem Bundesligakader an und hatten damit mehr personelle Alternativen als wir. Bei uns musste Niki Packmohr aus beruflichen Gründen passen, Marisa Lang und Lisa Schenk sind weiterhin angeschlagen. Es entwickelte sich von Beginn an ein intensives Spiel, das sich aus dem Derbycharakter und der Tabellensituation erklärt. Von Beginn an ließ das Schiedsrichtergespann eine gesunde Härte zu. Wir stellten eine stabile Deckung im ersten Spielabschnitt, hatten die Trierer Angriffsbemühungen, insbesondere die Anspiele zu Silvia Solic an den Kreis gut im Griff und konnten einige Bälle abfangen. Leider haben wir es vor dem Wechsel verpasst, uns deutlicher abzusetzen. Die Trierer wurden gegen Ende der ersten Hälfte stärker, dennoch ging unsere Führung zur Pause in Ordnung“, fand Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

 

Nach dem Wechsel verteidigten die Gäste ihren Vorsprung bis zum 16:18 in der 40. Minute, doch beim 20:19 legten die Gastgeberinnen in der 49. Minute erstmals im zweiten Spielabschnitt vor, bauten ihren Vorsprung entscheidend auf 23:19 in der 55. Minute aus. Am Ende verteidigten die kleinen Miezen ihren Vorsprung bis zum Abpfiff und feierten einen wichtigen Heimspielerfolg im Kampf um den Klassenerhalt.

 

„Entscheidend für mich war die Situation nach der 16:18 Führung, als wir in Überzahl und in Ballbesitz waren. Hier haben wir das Spiel unnötig aus der Hand gegeben. Zudem legte das Schiedsrichtergespann 50:50 Entscheidung meist zu unserem Nachteil aus und wir hatten das Gefühl, hier nicht ganz auf Augenhöhe beurteilt worden zu sein. Doch das war nicht der Grund für unsere Niederlage. Am Ende fällt unsere Niederlage aber zu hoch aus. Das ist Schade und bitter, doch aufgrund des Sieges der letzten Woche ist nicht viel für uns passiert. Für die Triererinnen war es die letzte Chance, den Hebel umzulegen. Glückwunsch an die Gastgeberinnen. Meine Mannschaft hat alles gegeben, in der entscheidenden Phase aber zu hektisch gespielt und viele tehnische Fehler gemacht“, resümierte Feilen.

 

„Die Mannschaft hat heute umgesetzt, was sie sich selber vorgenommen hat und die mit Abstand bestes Saisonleistung aufs Parkett gelegt. Aaricia Smits aus der Bundesligamannschaft hat ihren Nebenleuten die nötige Sicherheit gegeben und wir haben wenig Fehler gemacht. Grundlage für die zwei Punkte war die Abwehrarbeit, die nach einer Viertelstunde Beton angerührt hat. Wittlich hatte es schwer Tore zu werfen und vor allem auf den zentralen Abwehrpositionen haben die Mädels leidenschaftlich und aggressiv verteidigt. Ohne Spielverderber sein zu wollen: Wir dürfen uns über den Sieg freuen, aber es wurde auch allerhöchste Zeit. Wir haben ein Spiel gewonnen, den Weg den wir aber noch zu gehen haben, ist noch lang“, ahnt MJC Trainerin Franzi Garcia.

 

MJC: Gubernator und Krämer- Pötters, Irsch (2), Braun, A. Greinert, Kordel (3), Smits (3), Weinandy (4/1), L. Cartus (1), Steil (6), Mayer (2), N. Greinert (1), Solic (5/1)

 

Wittlich: Scharfbillig und Diede - Schurich (4), Keil (3), Barthen (2), Rolinger (3/1), Flesch (3), Lang (1), Schieke (5), Lukanowski (1), Simonis, Schenk (1)

 

HSV Püttlingen – HSG Hunsrück 23:20 (14:10)

 

Verdiente 23:20 Niederlage in Püttlingen – schwere Anreise und ein gebrauchter Tag! Die HSG Hunsrück verliert mit 23:20 (14:10) im Saarland nicht nur 2 wichtige Punkte, sondern auch den Anschluss an die FSG Mainz05/Budenheim II. Die Landeshauptstädter konnten das Topspiel der Oberliga RPS gegen den TV Bassenheim für sich entscheiden und haben nun die besten Karten im Kampf um die Meisterschaft. Aufgrund von Schneechaos traf der Bus der Gäste in Püttlingen nach über 2-stündiger Anreise erst um 19.20 Uhr ein, was dazu führte, dass das Spiel 10 Minuten später angepfiffen wurde.

Doch diesen Anpfiff schienen die Gäste nicht mitbekommen zu haben, der Gastgeber erwischte einen Traumstart und ging in der 6. Minute mit 4:0 in Führung. „Wir haben in den ersten 20 Minuten im Angriff gar nicht stattgefunden, immer wieder falsche Entscheidungen getroffen und in der Abwehr die Gegenspielerinnen nur begleitet bzw. deren Spiel nicht unterbunden“ berichtet HSG Trainer Sascha Burg. Ab der besagten 20. Minute und einer Abwehrumstellung – beim Spielstand von 13:7 – fand die HSG besser ins Spiel und konnte, auch durch eine gute Leistung von Sophie Born, bis zur Halbzeit auf 14:10 verkürzen.

Nach dem Seitenwechsel konnten die Mädels aus dem Hunsrück bis zur 40. Minute beim 15:15 erstmals wieder ausgleichen und das trotz doppelter Unterzahl. Die an diesem Abend starken Saarländerinnen zogen jedoch erneut auf 20:17 davon. Nach einer weiteren Abwehrumstellung wollte sich die HSG nicht geschlagen geben und konnte durch Lizzy Sülzle in der 58. Minute erneut zum 20:20 ausgleichen. In den Schlussminuten gelang den Gästen jedoch kein Treffer mehr und das Spiel endete somit mit 23:20 für den HSV Püttlingen. „Im zweiten Spielabschnitt hat die Mannschaft Moral gezeigt, stark gekämpft und sich mit aller Macht gegen die Niederlage gestemmt. Im Angriff hatten wir einen mehr als gebrauchten Tag und haben vor allem aufgrund der ersten 20 Minuten verdient verloren. Ärgerlich und Unnötig, aber das wirft uns nicht um!“ so Burg nach Spielende.

Marx und Martin-Stoleru – A. Frank, Gilanyi, M. Frank (3), Reuter (2), Hoemann (1), Jost (4), Gräber (4), Sülzle (2/1), Jacobs (1), Schmiedebach (2), Molz, Born (1).

 

Vorschau

 

DJK/MJC Trier II – HSG Wittlich (Samstag, 19 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Derbyzeit in der RPS Oberliga der Frauen! Die DJK/MJC Trier erwartet die HSG Wittlich! Während sich die Gäste aus der Eifel mit ihrem Heimsieg über Püttlingen weiter Luft im Abstiegskampf verschaffen konnte, steht den kleinen Miezen so langsam das Wasser bis zum Hals. Die Mannschaft von Trainerin Franzi Garcia belegt den drittletzten Tabellenplatz und hat nach 15 Spielen erst 6 Punkte auf dem Konto! Bis zum Tabellenelften aus Friesenheim fehlen bereits fünf Punkte!

 

Personal: Aktuell hat Wittlich keine großen Verletzungen zu plagen und hofft daher am Wochenende in Bestbesetzung auflaufen zu können. Bei den Gastgeberinnen fällt Stammspielerin Megane Vallet verletzungsbedingt weiter aus und Katrin Irsch liegt derzeit noch mit Fieber im Bett. Sollte sie bis zum Wochenende einsatzfähig sein, wird sie sicher nicht bei hundert Prozent sein, zumal sie auch aus einer Verletzung kommt.

 

Prognose: „Für uns ist jedes Spiel zu Hause ein Vier-Punkte-Spiel, egal wer kommt, egal wie der Gegner heißt und egal wo sie stehen. Ich bin gespannt ob die Mannschaft nach der Niederlage in Marpingen eine Reaktion zeigt. Wer auf die Tabelle guckt, weiß, was die Stunde geschlagen hat. Es wird Zeit, dass wir den vorhandenen Druck in Effektivität und Entschlossenheit ummünzen und nicht Woche für Woche die gleichen Fehler machen“, verlangt MJC Trainerin Franzi Garcia. „Ein wichtiges Spiel für beide Mannschaften! Wir sind mit dem Sieg gegen Püttlingen gut ins Jahr gestartet, konnten zwei Punkte gegen eine Mannschaft gewinnen, gegen die es aber ein hartes Stück Arbeit war. Am Ende haben wir verdient gewonnen, weil wir auch den größeren Willen hatten. Das war entscheidend und meine Spielerinnen haben erkannt, was mit der nötigen Entschlossenheit möglich ist. Im Derby will sicher jede Spielerin ihr Optimum geben. Der Druck liegt sicher bei den Triererinnen! Für uns wäre es wichtig, mit einem weiteren Punktgewinn den Anschluss im Mittelfeld so richtig zu finden. Das wird extrem schwer und wir rechnen damit, dass die Gastgeberinnen die eine oder andere Verstärkung aus dem Bundesligateam aufbieten. Für die Handballfans erhoffe ich mir ein spannendes Spiel, natürlich mit dem besseren Ausgang für uns“, sagt Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

 

HSV Püttlingen – HSG Hunsrück (Samstag, 20 Uhr)

 

Ausgangslage: Nachdem die HSG Hunsrück Anfang des Jahres die Qualifikation fürs Final Four schaffte, stehen die Damen aus dem Hunsrück nun vor einer schweren Auswärtsaufgabe im Saarland. Die Mannschaft von Trainer Sascha Burg muss beim amtierenden Saarlandpokalsieger HSV Püttlingen antreten. Der kommende Gastgeber belegt aktuell Platz 8 in der Frauen RPS Oberliga, hat jedoch auch noch 2 Spiele weniger ausgetragen.   Das für ursprünglich Sonntag geplante Spiel wurde auf Wunsch der HSG Hunsrück auf Samstag 20 Uhr verlegt, wofür der Verein und die Mannschaft dem Heimteam sehr dankbar sind.

 

Personal: Personell steht bei den Damen aus dem Hunsrück ein Fragezeichen hinter dem Einsatz der erkrankten Karin Reuter. Sicher fehlen wird Laura Vollrath, welche die Reise ins Saarland berufsbedingt nicht mit antreten kann.

 

Prognose:  Sportlich erwartet Trainer Burg eine sehr schwere Aufgabe "Püttlingen gehört zu den erfahrensten Teams in der Oberliga, ist immer sehr gut auf den Gegner eingestellt und hat neben einem starken Kollektiv mit Szabo, Müller und Linkshänderin Wagner sehr starke Spielerinnen in Ihren Reihen. Hinter einer aggressiven und zweikampfstarken Abwehr erwarten uns starke und bewegliche Torhüterinnen. Hier brauchen wir sichere Lösungen und eine gute Torabschlussquote." Das Hinspiel konnte der Tabellenführer mit 34:29 (18:15) für sich entscheiden, allerdings gestalteten die Saarländerinnen das Spiel lange ausgeglichen ehe die HSG das glücklichere Ende auf seiner Seite hatte.

 

Spieltag 13./14. Januar 2018

Berichte

 

HSG Wittlich – HSV Püttlingen 24:22 (12:12)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wichtiger Heimspielerfolg der HSG Wittlich, die sich mit dem Sieg über den Gast aus Püttlingen weiter Luft im Abstiegskampf verschafft. Damit wiederholen die Eifelanerinnen ihren Hinspielerfolg. Die Mannschaft aus der Eifel startete mit einer 3:0 Führung bis zur 5. Minute, ehe den Gästen ihr erster Treffer gelang. Beim 4:4 in der 10. Minute gelang den Gästen der erste Ausgleich des Spiels, dem erneut drei Treffer der Gastgeberinnen zum 7:4 in der 13. Minute folgten. Doch auch die 10:6 Führung in der 19. Minute sollten keine Sicherheit bringen. Tor um Tor kamen die Gäste jetzt heran, glichen kurz vor dem Wechsel zum 12:12 aus.

 

„Wir sind gut ins Spiel gestartet, spielten unsere Chancen raus und legten wie gefordert, den Grundstein in der Abwehr. Die Deckung stand gut, leider haben wir uns einige Male vom Spiel der Gäste, das bis zum Rand des Zeitspiels ging, locken lassen. Püttlingen bestrafte aber unsere Nachlässigkeiten, doch wir waren die spielstärkere Mannschaft“, fand HSG Trainer Thomas Feilen.

 

Den besseren Start in die zweite Hälfte hatten dann die Gäste, die auf 12:14 vorlegten und ihre Führung bis 14:16 in der 36. Minute verteidigten. Wieder waren es drei Treffer in Folge der HSG, die eine spannende Schlussphase über 17:17 in der 41. Minute einläuteten. Die Auszeit von HSG Coach Thomas Feilen in der 53. Minute beim 20:19 sollte dann Signalwirkung haben.

 

„In der Auszeit haben wir uns neu justieren müssen. Vor allem im Angriff fehlte oft der letzte entscheidende Schritt. Während die Abwehr ihre Stabilität behielt, waren drei vergebene Siebenmeter in einem Spiel einfach zu viel“, klagte Feilen.  Seine Mannschaft setzte sich jetzt auf 22:19 ab, ließ die Gäste jetzt nicht mehr näher als zwei Tore herankommen und siegte am Ende verdient mit 24:22!

 

„In den Anfangsminuten hatten wir einige unglückliche Abschlüsse, gerieten deshalb in Rückstand. Doch die Mannschaft hat die Nerven behalten, vor allem die Strategie im Angriff haben wir beibehalten. Im Abwehrverband standen wir stabil und agierten gut. Das beweisen auch die 22 Gegentreffer. Dazu trug auch die über weite Strecken gute Torhüterleistung von Hanna Scharfbillig bei. Meine Mannschaft hat den zu erwartenden Kampf angenommen, waren letztlich in der Abwehr den Tick besser als die Gäste.

 

Scharfbillig und Diede - Schurich (6), Keil, Ambros, Barthen (4), Gassanov, Rolinger, Packmohr (8), Simonis, Lang, Schieke (3), Lukanowski (2), Schenk (1/1).

 

 

DJK Marpingen – DJK/MJC Trier II 21:16 (11:10)

 

Lange Zeit hielten die ersatzgeschwächt angetretenen Triererinnen im Saarland mit, erzielten nach dem Wechsel in den ersten 27 Minuten nur noch drei Treffer und mussten so am Ende die weitere Niederlage einstecken.

 

Nach der 0:2 Führung der Gäste kamen die Marpingerinnen erst in der 7. Minute zu ihrem ersten Treffer, legten dann auf 3:2 vor, ehe die Gäste das Spiel bis 6:7 in der 19. Minute die Nase wieder vorne hatten. Die frühe Disqualifikation gegen Maren Weinandy in der 24. Minute schmälerte die personelle Möglichkeit der Gäste weiter. Bis zur Pause lieferten sich beide Team ein Spiel auf Augenhöhe.

 

Nach dem Wechsel gelang dem Garcia-Team der Ausgleich zum 11:11, um dann zwischen der 32. Minute und 47. Minute ohne weiteren Treffer zu bleiben. So zogen die Gastgeberinnen auf 15:11 davon, ehe Nele Greinert und Katrin Irsch für die Anschlusstreffer zum 15:13 in der 48. Minute sorgten. Das sollten aber die einzigen Treffer der Triererinnen bis zur 58. Minute bleiben, so dass Marpingen die Begegnung beim 21:13 entschieden hatte.

 

„Eine unnötige Niederlage bei der wir in der zweiten Halbzeit mit Struktur- und Disziplinlosigkeit geglänzt haben. Mit so einer Leistung haben wir in der Oberliga nichts verloren und werden auch kein Spiel mehr gewinnen. Haben wir in der ersten Halbzeit vor allem in der Abwehr mit einer guten Lisa Gubernator im Tor Marpingen gut in Schach gehalten, haben wir nach der Pause alles vermissen lassen was zum Handball spielen gehört. Wie ein Kartenhaus sind wir Stück für Stück zusammengebrochen und keine meiner erfahrenen Spielerinnen war in der Lage das Heft in die Hand zu nehmen. Marpingen hat verdient gewonnen, aber sie waren kein übermächtiger Gegner. Wenn wir es nicht schaffen aus unseren Fehlern zu lernen, werden wir uns ganz schnell wieder in der Rheinlandliga wiederfinden. Meine Mannschaft muss eine Reaktion zeigen, wir Trainer geben ihnen alles mit an die Hand. Jetzt sind die Mädels gefordert, diese Niederlage haben sie sich selbst zuzuschreiben“, findet die MJC Trainerin.

 

Gubernator und Krämer - Pötters, Irsch (2), Braun (1), A. Greinert (3/2), Kordel, Nerling (1), Weinandy (1), L. Cartus, Steil, Mayer, N. Greinert (3), Solic (5/2)

 

Vorschau

 

HSG Marpingen-Alsweiler – DJK/MJC Trier II (Samstag, 20 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit einem 30:21 feierten die kleinen Miezen im ersten Heimspiel der RPS Liga Saison ihren ersten Sieg! Den Grundstein für den Erfolg legten die Triererinnen mit einer starken Abwehrleistung und hatten in Megane Vallet die herausragende Spielerin auf dem Platz. Doch nach dem Sieg kam der MJC Motor nicht so richtig zu laufen. Zum Jahresschluss stand das Team von Trainerin Franzi Garcia nach drei Siegen und elf Niederlagen auf dem drittletzten Tabellenplatz. Doch jetzt soll die Aufholjagd des Aufsteigers beginnen.

 

Personal: MJC Trainer Franzi Garcia muss auf die verletzte Megane Vallet verzichten.

 

Prognose: Wir haben nach drei freien Wochen und zwei freiwilligen Einheiten am 3. Januar das Training wiederaufgenommen und in der letzten Woche intensiv gearbeitet. Allen hat die Pause gutgetan, jetzt gilt es gegen Marpingen ein gutes erstes Spiel 2018 auf die Platte zu bringen.   Dass wir am 2. Spieltag gegen Marpingen gewonnen haben, werden die Gastgeberinnen nicht auf sich sitzen lassen wollen, aus diesem Grund erwarte ich eine aggressive Mannschaft. Für uns gilt es zu punkten egal wo und wie. Meine Mannschaft muss diszipliniert spielen und über die Abwehr ins Spiel kommen: Nur dann können wir bestehen. Wir haben noch 12 Partien Zeit um zu zeigen, dass wir in diese Klasse gehören. Die Mannschaft muss aber verstehen, dass von den noch verbleibenden Spielen jedes ein Endspiel ist.

 

HSG Wittlich – HSV Püttlingen (Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Eine bittere 22:34 Niederlage kassierte die Wittlicher Mannschaft im Hinspiel. Letztlich fehlten der HSG Wittlich mit Niki Packmohr und Jenny Barthen zwei wichtige Stammspielerinnen aus beruflichen Gründen, deren Fehlen im zweiten Spielabschnitt nicht mehr zu kompensieren war. Zwischenzeitlich belegt das Team von Trainer Thomas Feilen mit 10:18 Punkten und Platz 10 einen Platz im unteren Mittelfeld. Vier Punkte fehlen den Eifelanerinnen, um den Anschluss an die nächsten Mannschaften herzustellen.  Püttlingen steht mit 14:10 Punkten und Platz 7 im gesicherten Mittelfeld, hat aber zwei Spiele weniger als die HSG absolviert.

 

Personal: Inwieweit Kreisläuferin Irina Lukanowski mitwirken kann, entscheidet sich im Laufe der Woche.

 

Prognose: „Püttlingen zählt zu den etablierten RPS Liga Teams! Die Mannschaft liegt im vorderen Mittelfeld und uns erwartet gleich zum Start ins neue Jahr eine große Herausforderung. Die Vorteile in diesem Spiel sehe ich beim Gast, der es immer wieder schafft, junge Talente an den Verein zu binden. Dazu hat die Mannschaft mit der Verpflichtung der Ungarin Szabo an Qualität gewonnen. Wir sind in der Aussenseiterrolle, doch der Sieg in Engers im Pokal hat uns gutgetan. Es muss uns gelingen, eine stabile Deckung und eine starke Torhüterleistung abzurufen, dann sehe ich ein ausgeglichenes Spiel, bei dem wie immer Kleinigkeiten entscheidend sein können. Im Hinspiel wurden wir deutlich unter Wert geschlagen und dafür will das Team jetzt die Wiedergutmachung. Das Spiel wird aus meiner Sicht einen engeren Ausgang haben, bei dem wir am Ende die Nase vorne haben wollen“, hofft Feilen.

 

 

Berichte vom Spieltag 9./10. Dezember 2017

 

TSG Mainz-Bretzenheim – HSG Hunsrück 23:25 (12:14)

 

HSG Hunsrück überwintert nach 25:23-Erfolg als Tabellenführer! Frauen der HSG Hunsrück sind erstmals in Vereinsgeschichte Herbstmeister der Oberliga RPS.  Als Tabellenführer geht die HSG Hunsrück in die sechswöchige Winterpause in der RPS Oberliga der Frauen. Die Hunsrückerinnen gewinnen aufgrund eines Traumstartes mit 25:23 (14:12) bei der SG TSG/DJK Mainz-Bretzenheim II und sicherten sich die Auswärtspunkte 11 und 12 in der aktuellen Spielzeit. „Somit haben wir das erste Saisonziel erreicht, wir wollten unsere Auswärtspunktzahl (6 Punkte) aus der Premierensaison in der Oberliga RPS verdoppeln.“ verrät Coach Sascha Burg.

 

Trotz des starken Schneefalls machte sich seine Mannschaft – ohne Nele Kappes, Lena Simon und Marie Marx - auf den Weg und erlebten mehrere Rutschpartien ehe Sie in Mainz eintrafen. Dort präsentierten sich die Damen aus dem Hunsrück direkt „hellwach“ und begannen mit einem Traumstart die Partie. Nach 10 Minuten stand ein 2:8 auf der Anzeigentafel. Nun kamen die HSG Hunsrück aber ins Rutschen und die kampfstaken Gastgeber fanden immer besser ins Spiel. Bis zur Halbzeitpause konnte die Reserve der Mainzerinnen auf 12:15 verkürzen und es dauerte weitere 25 Spielminuten bis der Tabellenführer das Spiel entscheiden konnte. Unter dem Jubel der 27 mitgereisten und lautstarken Zuschauer aus dem Hunsrück siegte die Mannschaft von Trainer Sascha Burg glanzlos mit 25:23 und überwintert als Tabellenführer. „

 

Wir können sicherlich deutlich besser spielen und haben nach 10 starken Minuten vollkommen den Faden verloren. An eine solch schwache Leistung meiner Mannschaft kann ich mich nicht erinnern“, fand der HSG Coach klare Worte nach Spielende. Auf die Frage was für Ihn die Herbstmeisterschaft bedeute ebenfalls: „Die ist nicht wichtig, auch wenn es eine schöne und auch verdiente Belohnung für meine Mannschaft für das herausragende Jahr 2017 ist. Wichtig ist, dass sich die Mannschaft weiterentwickelt und für Ihren Trainingsfleiß sowie Zusammenhalt belohnt wurde. Sensationell ist und bleibt die Zuschauerunterstützung, egal ob Auswärts oder Zuhause, für die ich mich auch im Namen der Mannschaft noch einmal herzlich bedanken möchte!“

 

Apropos Trainingsfleiß: Eine Pause gibt es beim Spitzenreiter nicht. Auch an Weihnachten wird in der Hirtenfeldhalle das Licht brennen.

 

Born und Martin-Stoleru - Vollath, A. Frank, M. Frank (3), Mohr (4), Reuter (2), Hoemann (1), Jost (5/3), Gräber (6), Sülzle (3), Schmiedebach, Molz (1)

 

FSG Arzheim/Moselweiß – HSG Wittlich 33:23 (16:10)

 

Eine deutliche Niederlage kassiert die HSG Wittlich in Moselweiß! Bis zum 6:5 lieferten sich beide Mannschaften eine ausgeglichene Anfangsphase, dann setzten sich die Gastgeberinnen durch die Zeitstrafen gegen Lisa Schenk und Carla Schurich in doppelter Überzahl vom 6:5 auf 9:5 in der 13. Minute ab. Beim 12:7 in der 16. Minute nahm HSG Trainer Thomas Feilen die Auszeit, doch zwei weitere Treffer der Heimmannschaft sorgten für die frühe Entscheidung zum 14:7 in der 17. Minute. Die Gastgeberinnen lagen zur Pause mit 16:10 vorne.

 

„Sicherlich hat uns die doppelte Unterzahl im ersten Spielabschnitt den entscheidenden Knacks versetzt. Wir haben in dieser Phase einige Bälle weggeworfen und die Gegenstöße gefangen. Im Angriff hatten wir neben Abschlusspech und vergaben zudem drei Siebenmeter. In der Deckung fanden wir nur phasenweise ordentliche Lösungen, fingen letztlich zu einfach die Tore. Dennoch war das Spiel aus meiner Sicht zur Pause noch nicht verloren“, glaubte Feilen. 

 

Die Anfangsminuten der zweiten Hälfte gehörten dann den Eifelanerinnen, die bis auf 19:15 in der 37. Minute herankamen, doch dann legte die FSG drei Treffer zum 22:15 in der 42. Minute nach, die Begegnung war entschieden.

 

„Im Deckungsverhalten haben wir die eins gegen eins Situationen verloren, obwohl wir darauf vorbereitet waren. So spielte Moselweiß seine Stärken aus und wir waren nicht mehr in der Lage, das zu unterbinden. Im Angriff häuften sich die technischen Fehler und es wurde eine verdiente Niederlage, die aber nie so hoch ausfallen darf. Das Spiel war ein Spiegelbild der ersten Saisonhälfte. Wir haben ein Problem, konstante Leistungen über längere Zeiten abzurufen. So folgte jetzt dem guten Spiel in Bretzenheim wieder ein schwächeres Spiel. In der Winterpause werden wir hinterfragen, woran dies liegt. Einige Spiele haben uns gezeigt, dass wir durchaus konkurrenzfähig sein können. Erneut haben wir es gegen einen direkten Konkurrenten verpasst, den Anschluss ans Mittelfeld zu finden. Jetzt gilt es, sich für die Rückrunde optimal vorzubereiten und schnell die nötigen Punkte einzufahren, zumal ich davon ausgehe, dass Mannschaften wie die MJC und Bretzenheim noch zulegen. Es ist in dieser Saison die erwartet extrem ausgeglichene Liga“, resümiert Feilen.

 

Scharfbillig und Diede - Schurich (4), Steffens (1), Keil, Barthen (7), Gassanov (1), Rolinger, Packmohr (2), Simonis (4/4), Lang (1), Schieke (1), Lukanowski, Schenk (2)

 

DJK/MJC Trier II – TV Bassenheim 20:27 (10:12)

 

Letztlich fällt die Niederlage der kleinen Miezen gegen den Favoriten aus Bassenheim um einige Tore zu hoch aus. Dies zumindest meinte MJC Trainerin Franzi Garcia nach dem Spiel ihrer Mannschaft, die eine starke Leistung im ersten Spielabschnitt abrief. Lediglich beim 3:2 in der 4. Minute lagen die Gastgeberinnen vorne, dann behaupteten die Gäste über 3:5 in der 8. Minute bis 10:12 zur Pause ihren knappen Vorsprung. Bassenheim fand nach dem Wechsel besser ins Spiel, zog auf 11:15 in der 36. Minute davon hatten beim 14:20 in der 50. Minute das Spiel entschieden.

 

„Unserem kleinen Kader fehlten im zweiten Spielabschnitt vor allem die Alternativen im Rückraum. Der Angriff hatte jetzt nicht mehr die Pumpe und in der Abwehr haben wir wesentlich schwächer als in der ersten Hälfte verteidigt. Doch als Ergebnis bleibt festzuhalten: wäre die Mannschaft in allen Spielen so wie heute aufgetreten, hätten wir mehr Punkte auf dem Konto. Überragend die Leistung der 17-jährigen Nele Greinert, die 8 Treffer erzielte. Lisa Gubernator bot im Tor eine solide Leistung und hielt uns im Spiel. Die Winterpause werden wir nutzen, um im Januar wieder voll anzugreifen. Wir haben unsere Erfahrungen gemacht und müssen jetzt die wichtigen Punkte einfahren. Ich gehe davon aus, dass die Verletzten Anfang des Jahres zurück sein werden. Lediglich hinter Jana Kordel steht noch ein Fragezeichen“, resümiert Garcia.

 

Gubernator und Krämer - Vallet, Pötters, Braun (3), A. Greinert (4), Weinandy (1), Cartus (1/1), Steil, Mayer (1), Loscheider (2), Greinert (8), Solic

 

 

Vorschau auf den Spieltag 09./10. Dezember 2017

 

FSG Arzheim/Moselweiß – HSG Wittlich (Samstag, 17.15 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit 13:13 Punkten belegt Gastgeber Arzheim/Moselweiß einen gesicherten Mittelfeldplatz und als Tabellenneunter liegt die Mannschaft einen Platz vor der HSG Wittlich, die mit 10:16 Punkten auf Platz 10 der Tabelle liegt. Im Hinspiel trennten sich beide Teams mit einem 26:26 Unentschieden.

 

Personal: einige Wittlicher Spielerinnen plagen sich mit ihren Erkältungen, sollten aber am Samstag auflaufen können. „Durch die Erkältungen hatten wir den einen oder anderen Ausfall im Training“, klagt HSG Trainer Thomas Feilen.

 

Prognose: „Die Gastgeberinnen sind gut in die Saison gestartet, haben aber zuletzt unglückliche Niederlagen einstecken müssen. Beide Teams kennen sich aus den letzten Jahren gut. Wir müssen eine stabile und kompakte Abwehr und eine starke Torfrau stellen, damit wir auch auswärts konkurrenzfähig sind. Wenn uns das gelingt, rechne ich mit einem ausgeglichenen Spiel, bei dem wir am Ende etwas Zählbares mitnehmen können. Doch die Gastgeber erzielten in der Hinrunde einige beachtliche Ergebnisse und hier sind wir genügend gewarnt. Es wird sicher ein schweres Auswärtsspiel“, ahnt Feilen.

 

DJK/MJC Trier II – TV Bassenheim (Samstag, 19.30 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Der Tabellendritte aus Bassenheim ist am Samstagabend zu Gast in der Trierer Wolfsberghalle. Die Gäste liegen mit 6 Verlustpunkten hinter dem Tabellenführer HSG Hunsrück und der Reserve aus Bretzenheim in Lauerstellung. „Wir wollen einen gelungenen Abschluss eines fantastischen Handballjahres 2017 feiern. Wir sind ohne Niederlage in die Oberliga aufgestiegen und werden 2018 stärker zurückkommen.  Natürlich sind wir mit der Hinrunde in der Oberliga nicht zufrieden, allerdings muss man die Kirche auch im Dorf lassen. Wenn wir am Ende der Saison nicht absteigen, haben wir vieles richtig gemacht. Diesen Kampf muss meine Mannschaft annehmen und das wird sie tun“, verspricht die MJC Trainerin Franzi Garcia.  

 

Personal: Mit Megane Vallet, Katrin Irsch sowie Jana Kordel fallen drei Leistungsträgerinnen aus, dazu kommt Vanessa Nerling.

 

Prognose: „Gegen Bassenheim haben wir in der jetzigen Verfassung – egal ob mental oder personell – wenig Chancen, da bin ich realistisch und weiß das einzuordnen. Wir wollen und werden alle Körner raushauen, die wir noch haben, denn das sind wir uns und unseren Zuschauern schuldig. Der letzte Eindruck bleibt immer bestehen und wir wollen uns mit einem guten Gefühl sowie achtbaren Ergebnis aus dem Jahr 2017 verabschieden“, sagt MJC Trainerin Franzi Garcia.

 

SG Mainz-Bretzenheim II – HSG Hunsrück (Sonntag, 17.45 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit einem 29:23 Auftakterfolg startete die HSG Hunsrück gegen den jetzigen Gastgeber in die Saison und spielte eine starke Vorrunde, nach die Mannschaft von der Tabellenspitze grüßt. Im ersten Spiel der Rückrunde steht der Tabellenletzte aus Bretzenheim gegen das Team aus dem Hunsrück mächtig unter Druck. Zum Abschuss des Jahres 2017 muss die Mannschaft von Trainer Sascha Burg am Sonntagabend bei der Drittligareserve in Mainz Bretzenheim antreten. Sicherlich kein leichtes Unterfangen, da das Heimteam von Woche zu Woche immer besser in Tritt kommt und die guten A-Jugendlichen sich nach und nach in der Oberliga zu Recht finden. Hinzu kommt, dass die erste Mannschaft der Bretzenheimer (3. Bundesliga Ost) spielfrei hat und somit mit Verstärkungen von oben zu rechnen ist.

Personal: noch ist unklar, ob der Tabellenführer in Bestbesetzung auflaufen kann.

 

Prognose: „Die Handschrift der neuen Trainerin Nikki Humm ist deutlich zu erkennen und der Weg mit jungen Nachwuchskräften und somit den Unterbau der 3. Liga Mannschaft zu stellen ist meiner Meinung Einschätzung der Richtige. “ zollt Burg dem kommenden Gegner viel Respekt. Der Tabellenführer kann jedoch mit breiter Brust in die Landeshauptstadt reisen, da man Auswärts schon fünf Siege einfahren konnte. Die einzige Auswärtsniederlage ereilte der HSG Hunsrück in Mainz, bei der FSG Mainz/Budenheim. Die Bretzenheimer wollen es sich Ihren Nachbarverein gleichtun und den Tabellenführer stürzen. HSG Trainer Burg weiß um die Gefährlichkeit: „Wir wissen welche schwere Aufgabe uns in Mainz erwartet und werden den Gegner sicherlich nicht unterschätzen. Ich rechne mit einem engen Spiel indem die Entscheidung in den Schlussminuten fallen wird. Wir brauchen eine starke Abwehrleistung, eine gute Abschlussquote sowie den absoluten Siegeswillen. Leider reisen wir nicht komplett an, werden uns jedoch auf die Ausfälle im Training vorbereiten.“

 

Spieltag 25./26. November 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TSG Mainz-Bretzenheim II – HSG Wittlich 22:31 (11:16)

 

Mit dem von Trainer Thomas Feilen geforderten unbedingten Siegeswillen präsentierte sich eine starke Wittlicher Mannschaft bei der Reserve in Bretzenheim und entführt im Kampf um den Klassenerhalt zwei immens wichtige Punkte. „Wahnsinnig wichtig für uns und in dieser Höhe nicht erwartet“, freute sich Feilen nach dem Abpfiff.

 

Die Gastgeber, die ihren Kader gleich mit vier Drittligaspielerinnen verstärkten, trafen auf einen Gegner, der das Hauptaugenmerk auf der eigenen Leistung hatte Beim 3:6 in der 10. Minute zwingen die Eifelanerinnen den Gastgeber zur ersten Auszeit, die letztlich dem Feilen Team in die Karten spielte. Gleich zwei Treffer legte die HSG nach, führte 3:8 und ging letztlich mit einer deutlichen 11:16 Führung in die Kabine.

 

„Das war ein gute Deckungs- und eine solide Torhüterleistung von Hannah Scharfbillig. Der Angriff setzte die taktischen Vorgaben um und das waren letztlich die Grundsteine zum Erfolg“, fand der HSG Coach.

 

Seine Mannschaft verteidigte im zweiten Spielabschnitt ihren Vorsprung bis zum 18:23 in der 43. Minute. Noch einmal stemmten sich die Gastgeberinnen gegen die drohende Niederlage, verkürzten auf 20:23, doch die Auszeit von Feilen kam zum richtigen Moment.

 

„Rechtzeitig haben wir den Schalter umlegen können, agierten zielstrebiger im Angriff und aggressiver im Deckungsverband. Das Spiel der Gastgeber hatten wir über weite Strecken gut im Griff, haben den einen oder anderen Treffer über den Kreis zu viel kassiert, dafür aber das eins gegen eins Spiel und den Rückraum der Gastgeberinnen kontrolliert. Wir haben ein wichtiges vier Punktespiel gegen einen direkten Konkurrenten gewonnen“, freute sich Feilen.

 

Fünf Treffer in Folge sorgen dann beim 20:28 in der 55. Minute für die vorzeitige Entscheidung.

 

Scharfbillig und Diede - Schurich (3), Steffens, Keil, Barthen (6), Rolinger, Packmohr (3), Lang (4), Schieke (3), Lukanowski (5), Simonis (2/2), Schenk (5)

 

DJK/MJC Trier II – TG Osthofen 13:20 (4:10)

 

Die Parallelen im Spiel der kleinen Miezen zur Vorwoche waren am Samstagabend in der Wolfsberghalle unverkennbar. Wieder einmal trauert die Mannschaft ihrer ersten Halbzeit nach, erzielt ganze vier Treffer und verliert mit einer indiskutablen Angriffsleistung damit frühzeitig das Spiel!

 

Der Auftritt ihrer Mannschaft zwingt Trainerin Franzi Garcia in der 17. Minute beim 2:6 zur ersten Auszeit, doch die half wenig. Bis zur Pause zogen die Gäste auf 4:10 davon, entschieden das Spiel gleich nach dem Wiederanpfiff mit zwei weiteren Treffern in Folge zum 4:12! Über 9:15 in der 43. Minute gelingt den Gästen ein 0:4 Lauf zum 9:19 in der 50. Minute, erst dann ließen die Gäste die Ergebniskosmetik zu.

 

„Unsere Abwehrleistung war absolut RPS Liga tauglich. Hier haben wir die Gäste vor eine Herausforderung mit unserer aggressiven und sehr offensiven Deckung gestellt. Schade nur, dass wir die vielen Ballgewinne nicht in Tore ummünzen. Zu kompliziert gestaltet sich unser Umschaltspiel und immer wieder scheiterten wir an der starken Torfrau der Gäste. Dazu warfen wir einfach zu viele Bälle weg. Leider ist unsere Angriffsleistung höchstens Bezirksligareif, im Abschluss fehlt uns die Konsequenz und daran müssen wir arbeiten. Mit einer solchen Angriffsleistung ist einfach kein Blumentopf zu gewinnen“, sagt die enttäuschte MJC Trainerin.

 

 Gubernator und Krämer - Vallet (1), Pötters, Irsch (1), A. Greinert (1), Mayer, Natter, Weinandy (2/1), Cartus, Steil (2), Loscheider (2), Greinert (6), Solic.

 

SV Zweibrücken – HSG Hunsrück 27:33 (16:17)

 

Die HSG Hunsrück nimmt die Hürde in Zweibrücken und übernimmt erneut die Tabellenführung in der RPS Oberliga. Die Mannschaft, die mit 9 Feldspielerin antreten musste, da Lena Simon, Nelle Kappes, Svenja Mohr und Marie Marx ausfielen, setzte sich dank einer Steigerung im Abwehrverband ab der 20. Minute verdient durch. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte sich der Gastgeber nach einer ausgeglichenen Anfangsphase vom 4:4 auf 13:9 abgesetzt.

 

„Wir haben uns zwischen der 10. Und 20. Minute eine Auszeit in der Abwehr genommen und das hat Zweibrücken ausgenutzt. Lautstark musst ich meine Mannschaft jetzt auffordern, nicht nur in die Breite, sondern vor allem nach vorne zu verteidigen“, erklärte HSG Trainer Sascha Burg.

 

So glich seine Mannschaft erstmals wieder beim 15:15 in der 28. Minute aus, ehe die im ersten Spielabschnitt überragende Judith Schmiedebach ihre Mannschaft mit ihrem sieben Treffern im ersten Spielabschnitt sogar wieder in Führung brachte.

 

Nach dem Wechsel setzte sich der Gast über 18:21 in der 36. Minute auf 20:24 in der 44. Minute ab, baute den Vorsprung über 22:28 in der 50. Minute auf sechs Tore aus, die Begegnung war entschieden. Am Ende sicherte sich die Gästemannschaft den verdienten Sieg. Im zweiten Spielabschnitt war es Karin Reuter, die 7 Treffer erzielte und damit in die Rolle von Schmiedebach aus der ersten Hälfte schlüpfte.

 

Born und Martin-Stoleru - Schmiedebach (7), A. Frank (4), M. Frank, Reuter (7), Hoemann (4), Jost (5), Gräber (5/2), Sülzle (1), Molz

 

 

Vorschau auf den Spieltag 25./26. November 2017

 

DJK/MJC Trier II – TG Osthofen (Samstag, 17 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Vor einem schweren Heimspiel steht das Team von Trainerin Franzi Garcia am Samstagnachmittag gegen die TG Osthofen, die mit 12:10 Punkten im gesicherten Mittelfeld liegen, zuletzt aber im Mittelfeld-Duell gegen Püttlingen den Kürzeren zogen. Die kleinen Miezen werden sich auf eine körperbetont spielende Abwehr einstellen müssen, die den MJC Angreiferinnen alles abverlangen wird. Das Team von Garcia liegt derzeit mit 6:18 Punkten auf dem drittletzten Tabellenplatz und hinkt hinter den eigenen Erwartungen zurück. So war MJC Trainerin Garcia diese Woche mehr als Mentalcoach gefragt.

 

Personal: Vanessa Nerling fehlt verletzungsbedingt weiterhin, hinter dem Einsatz von Nele Greinert und Megane Vallet stehen ebenso Fragezeichen, wie hinter dem Einsatz von Katrin Irsch die diese Woche erst mit dem Lauftraining begonnen hat und bei der Garcia auf keinen Fall ein Risiko eingehen will.

 

Prognose: „Mit den beiden Heimspielen die jetzt kommen, wollen wir etwas für unser Selbstwertgefühl tun und zeigen, dass wir in diese Liga gehören. Dafür aber müssen wir uns auf allen Positionen und in allen Bereichen steigern, um nicht noch einmal so ein Debakel wie letztes Wochenende zu erleben. Wir werden alles dafür tun, die beiden Heimspielen mit vernünftigen Ergebnissen zu absolvieren“, hofft Garcia

 

SG Mainz-Bretzenheim II – HSG Wittlich (Samstag, 17.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Ein wichtiges Spiel für beide Mannschaften. Für Wittlich bleibt abzuwarten, ob die Gastgeber Spielerinnen aus ihrem Bundesligakader einsetzen. „Das würde die Kräfteverhältnisse selbstverständlich verändern“, gibt Wittlichs Trainer Thomas Feilen zu, der die Gastgeber dann in der klaren Favoritenrolle sieht. Spielt aber die Mannschaft, die bislang in der Saison aufgelaufen ist, rechnet sich der HSG Coach durchaus Chancen gegen den direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt aus. „Nach der Saison gab es in der Mannschaft einen kompletten Umbruch mit einer neuen Trainerin. Jetzt steht hier ein junges, talentiertes Team auf der Platte, dass noch im Findungsprozess ist, durchaus schon knappe Ergebnisse erzielte“, erklärt der HSG Coach.

 

Personal: Auf Wittlicher Seite plagen sich einige Spielerinnen mit kleineren Blessuren oder sind erkältet. Auf jeden Fall soll am Samstag die Bestbesetzung auflaufen.

 

Prognose: „Die Gastgeberinnen haben zuhause Druck! Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie in der Liga konkurrenzfähig ist und so sehe ich ein schweres Spiel auf meine Mannschaft zukommen. Die mentale Einstellung meines Teams muss stimmen, die Spielerinnen müssen den Kampf annehmen und den unbedingten Siegeswillen haben“, weiß Feilen.

 

SV Zweibrücken – HSG Hunsrück (Sonntag, 15 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit 14:10 Punkten belegt der SV Zweibrücken einen gesicherten Mittelfeldplatz und erwartet jetzt den Tabellenführer aus dem Hunsrück. Doch die Ambitionen der Gastgeber gehen sicher darüber hinaus, das hat der Saisonverlauf gezeigt, in dem die Saarpfälzerinnen einige denkbar knappe Niederlage einstecken musste. Die Hunsrücker gaben letzte Woche gegen Schlusslicht Waldsee, dass aber personell erheblich nachgebessert hat, einen Punkt ab.

 

Personal: „Personell gehen wir mit dem gleichen Kader wie letzte Woche in Zweibrücken ins Spiel“, sagt HSG Trainer Sascha Burg.

Prognose: „Ungeachtet des Spielausgangs haben wir eine sehr starke und für uns nicht vorhersehbare Hinrunde gespielt. Zweibrücken gehört zu den spielstärksten Mannschaften der Liga und ist für seinen offensiven Deckungsverband bekannt. Die Mannschaft von Trainer Rüdiger Lydorf hat nach einem sehr starken Saisonstart mehrere Partien unglücklich verloren und sich mit dem eindrucksvollen Sieg in Wittlich wieder zurückgemeldet. Wir wissen um die Schwere der Partie und werden hochkonzentriert und hellwach dort auflaufen müssen, wollen wir dort etwas mitnehmen,“ ahnt Burg.

 

 

 

 

 

Augen zu und durch: Lisa Schenk überwindet in ihrer typischen Spielweise die Zweibrücker Abwehr
Foto: Dieter Rau

 

  Spieltag 18./19. November 2017

 

HSG Wittlich – SV Zweibrücken 26:32 (14:16)

 

Die „Wellenbewegungen“ im Wittlicher Saisonverlauf halten an. Jetzt erwischten die Eifelanerinnen einen schwachen Tag und es folgte nach dem guten Spiel der Vorwoche eine schwächere Leistung.

 

„Die wechselnden Leistungen sind für uns ohne erkennbare Gründe. Eine verdiente und bittere Niederlage für uns, bei der wir zwei Symptome als Kernproblem erkennen. Zum einen war die Abwehr und Torhüterleistung über die Spieldauer nicht stabil, zum anderen haben wir klarste Chancen einfach liegen lassen. 14 klarste Einwurfmöglichkeiten blieben ungenutzt“ klagte HSG Trainer Thomas Feilen.

 

Den besseren Start ins Spiel hatten die Gäste, die Wittlichs Trainer Thomas Feilen bereits in der 10. Minute beim Spielstand von 3:7 zur Auszeit zwangen. Ab diesem Zeitpunkt liefen die Eifelanerinnen dem Vorsprung der Gäste hinterher, waren beim 9:10 und 12:13 in Schlagdistanz, der Ausgleich wollte aber nie gelingen. Ein ähnliches Bild wie im ersten Spielabschnitt bot sich nach dem Wechsel: die Gäste zogen auf 15:21 bis zur 38. Minute davon, Feilen nahm die Auszeit, doch es half nichts. Die Gäste bauten ihren Vorsprung bis zur 40. Minute sogar auf 15:23 aus und machten eine weitere Wittlicher Auszeit beim 20:28 in der 50. Minute erforderlich, die jetzt Wirkung zeigte und so kam die HSG nochmals bis auf 25:30 in der 57. Minute heran, das Spiel war aber bereits entschieden.  

 

„Zweibrücken hat verdient gewonnen. Vor dem Spiel war uns allen bewusst, dass die Abwehrleistung stimmen muss, wollten wir eine Chance haben. Wir haben es nie geschafft, die Angreiferinnen in den Griff zu bekommen. Wir waren gut auf die Gäste eingestellt, haben aber mental einige Fragen offengelassen. Die Saison bleibt spannend und wir haben jetzt ganz wichtige Spiele vor der Weihnachtspause, die wir unbedingt gewinnen müsse“, fordert Feilen.

 

Scharfbillig und Diede - Schurich (6), Keil (1), Ambros (2), Barthen (1), Gassanov, Rolinger, Packmohr (3), Simonis (5/5), Lang (2), Schieke (1), Lukanowski, Schenk (5/2)

 

 

TSG Friesenheim – DJK/MJC Trier II 30:16 (17:4)

 

Eine empfindliche Niederlage mussten die kleinen Miezen in Friesenheim beim Tabellenzweiten einstecken und gerät immer mehr in Abstiegsgefahr. Doch die Art und Weise, wie sich das Team von Trainerin Franzi Garcia in dieser Begegnung präsentierte, wirft viele Fragen auf, die aufgearbeitet werden müssen.

 

Beim 6:1 in der 7. Minute nahm MJC Trainerin Franzi Garcia erstmals die Auszeit! Spätestens beim 12:2 in der 17. Minute war die nächste Auszeit der kleinen Miezen fällig, die das Spiel bereits zur Pause beim 17:4 verloren hatten. Nach dem Wechsel lieferten die Gäste dann ein Spiel auf Augenhöhe, waren bis 24:13 in der 49. Minute durchaus ein gleichwertiger Gegner, doch dann legten die Friesenheimerinnen vier Treffer in Folge um 28:13 nach.

 

Am Ende fiel die Niederlage der Triererinnen unerwartet klar aus: „Wir haben eine indiskutable und oberligauntaugliche Leistung aufs Parkett gebracht. Friesenheim war heiß und wollte dieses Spiel unbedingt gewinnen, wir wollten das nicht und waren die gesamte Spielzeit nicht anwesend.  Hier muss ich mich hinterfragen, ob ich die Mannschaft richtig eingestellt habe, ihnen die richtigen Dinge mit auf den Weg gegeben habe. Wir haben alles vermissen lassen, was in so einem Spiel benötigt wird. Diese Niederlage - bei der vor allem die Art und Weise entscheidend ist - müssen wir aufarbeiten. Für uns gilt es die zwei Heimspiele zum Abschluss des Jahres ordentlich über die Bühne zu bringen, damit wir uns in der Winterpause sammeln und neu aufstellen können“, sagt Garcia.

 

MJC: Gubernator und Krämer - Vallet (4/1), Pötters (1), Braun (1), A. Greinert, Kordel, Mayer (1), Weinandy (4), Cartus, Steil (2), Loscheider (1), N. Greinert (1), Solic (1).

 

HSG Hunsrück – TG Waldsee 31:31 (15:13)

 

Der Tabellenletzte aus Waldsee entführt beim Tabellenführer aus dem Hunsrück völlig unerwartet einen Punkt und hatte in Bea Demski (13/3) die stärkste Spielerin auf dem Platz, die vom Abwehrverband der Hunsrücker nie auszuschalten war. Dazu feierte die ehemallige Zweitligaspielerin Julia Barth (6/1) einen gelungenen Einstand.

 

Die Zuschauer in der randvollen Hirtenfeldhalle konnten nach Spielende mit Ihrem Applaus Ihre Mannschaft nicht aufmuntern. Während die TG Waldsee den Punkt wie einen Sieg feierte, standen die Spielerinnen des Gastgebers auf dem Spielfeld und man konnte die Enttäuschung über das Spielergebnis von Ihrem Gesicht ablesen.

 

Trainer Sascha Burg, der nach Spielende als erstes dem Trainer der TG Waldsee gratulierte, fand nach dem Schusspfiff lobende Worte fürs die Gäste und klare Worte zu seinem Team: „Die TG Waldsee ist hier nicht aufgetreten wie ein Tabellenletzter und wird in dieser Form sicherlich noch einige Punkte sammeln. Mit Julia Barth, dem Neuzugang aus Kandel, haben Sie das Gegenstück zu Bea Demski gefunden. Wir haben in der Abwehr überhaupt nicht ins Spiel gefunden und waren keine Einheit. Alles was uns in der Defensive in den letzten Wochen so stark gemacht hat, war heute wie weggeblasen. Hinzu kommen vier verworfene Siebenmeter.“

 

Bis zum 7:7 in der 12. Spielminute war das Spiel ausgeglichen ehe die Gäste auf 7:10 davonziehen konnten. In den Folgeminuten nahmen sich beide Team im Angriff eine „Auszeit“ und erst in der 20. Minute durch Maike Frank der nächste Treffer folgte. Bis zur Halbzeit zeigte der Tabellenführer seine stärksten Spielminuten und konnte sich bis zur Halbzeit auf 15:13 davonziehen. Nach der Pause hielt diese Führung bis zur 43. Minute (23:20) welche die Gäste beim 25:25 erstmals wieder ausgleichen konnte. In der Restspielzeit legten die Gäste immer ein Tor vor und die Gastgeber nach. In der 59. Minute erzielte die HSG das 31:31 und es waren noch 60 Sekunden Spielzeit auf der Anzeigentafel. Die Gäste scheiterten an der diesmal aufmerksamen Abwehr und 29 Sekunden vor Spielende nahm die HSG die Auszeit und brachte die 7. Feldspielerin. Dieser Angriff brachte jedoch keinen Erfolg und das Spiel endete leistungsgerecht mit 31:31.

 

„Der Wille war da, aber schlussendlich war es ein rabenschwarzer Tag vor allem in der Abwehr. Nun sind die Mädels am Zug!“ fordert Burg.

 

Born, Marx und Martin-Stoleru – Vollrath, A. Frank, M. Frank (4), Reuter (2/1), Hoemann (3), Jost (7), Gräber (8/3), Sülzle (3), Schmiedebach (4), Molz

 

Vorschau auf den Spieltag 18./19. November 2017

 

TSG Friesenheim – DJK/MJC Trier II (Samstag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit 7:13 Punkten rangiert die TSG Friesenheim auf Platz 11 der Liga und steht damit einen Punkt vor den kleinen Miezen, die nun im „4-Punkte-Spiel“ unbedingt einen Sieg einfahren wollen. Doch die personelle Situation der Triererinnen bleibt angespannt.

 

Personal: Silvia Solic kehrt zurück, Katrin Irsch, Vanessa Nerling und Megane Vallet fallen weiter aus. Dazu ist unklar, ob Aare Smits erneut aushelfen kann, da die erste Mannschaft am Sonntag spielt

 

Prognose: „Für uns zählt in Friesenheim - personelle Situation hin oder her - nur ein Sieg. Mit zwei Punkten setzen wir uns unten ein wenig ab, aber das gilt auch für Friesenheim und aus diesem Grund werden die vor heimischer Kulisse ein Feuerwerk abbrennen, bei dem wir dagegenhalten müssen. Wir wollen und müssen an die zum Teil überragende Abwehrleistung aus dem Mainz-Spiel anknüpfen, gepaart mit einer guten Torhüterleistung und einfachen Toren im Gegenstoß Friesenheim immer wieder empfindliche Nadelstiche versetzen. Wir wissen um die Wichtigkeit der Partie und wir wissen auch, dass wir mit zwei Punkten mehr deutlich entspannter in die letzten Partien gehen können. Wir beschäftigen uns nicht mit einem Scheitern, sondern fahren mit der klaren Prämisse nach Friesenheim, das Spiel zu gewinnen“, sagt MJC Trainerin Franzi Garcia.

 

HSG Hunsrück – TG Waldsee (Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: „Die HSG kann und will sich nicht auf Lorbeeren ausruhen, jetzt ist der Aufsteiger TG Waldsee zu Gast in Hirtenfeldhalle. Viel klarer könnte die Favoritenstellung für die Handballerinnen der HSG Hunsrück kaum sein. Als Tabellenführer der Oberliga RPS empfangen die Hunsrückerinnen am Samstag in der Hirtenfeldhalle das Tabellenschlußlicht die TG Waldsee.

 

Personal: Die Hunsrücker hoffen auf ihre Bestbesetzung.

 

Prognose: Trainer Sascha Burg warnt davor, von einem Selbstläufer auszugehen. „Spitzenreiter hin, Favoritenrolle her – ich bin davon überzeugt, dass die Partie alles andere als ein Selbstläufer wird“. Etwaige Gedanken, es stelle sich allein die Frage nach der Höhe des Sieges, erstickt er im Keim: „Das ist totaler Quatsch. Wir haben großen Respekt vor der TG Waldsee!“ Vielmehr weiß Burg, dass seine Mannschaft auch gegen die TG Waldsee, die erst einen Punkt auf Ihrem Konto hat, Vollgas geben muss. „In dem Moment, in dem wir ein paar Prozentpunkte weniger investieren, bekommen wir Probleme. Meiner Mannschaft ist dies bewusst und wir arbeiten ständig an den Dingen, die wir noch zu verbessern haben.“  Wohin dieser Höhenflug führen könnte, da ist man allseits im Hunsrück entspannt. Das momentane Denkmuster: „Genießen und weiter hart arbeiten, statt zu weit in die Zukunft zu schauen.“

 

HSG Wittlich – SV Zweibrücken (Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Mit 12:10 Punkten liegt Zweibrücken derzeit auf dem 9. Tabellenplatz, gefolgt von Gastgeber HSG Wittlich, die derzeit 8:14 Punkte auf ihrem Konto haben. Zweibrücken will mit einem Sieg weiter den Abstand zu den gefährdeten Teams vergrößern. „Zweibrücken ist sehr stark in die Saison gestartet, kassierte zuletzt unglückliche Niederlagen. Wir erwarten eine spielerisch starke Mannschaft die für ihre offensiven Deckungssysteme bekannt ist. Letzte Saison konnten wir beide Spiele gewinnen. Ich bin sicher, dass sich die Gäste mit zunehmender Saisondauer in der oberen Tabellenhälfte etablieren“, glaubt HSG Trainer Thomas Feilen.

 

Personal: Im Heimspiel hofft Wittlich auf seine Bestbesetzung.

 

Prognose: „Selbstverständlich werden wir alles dafür tun, um dieses Spiel zu gewinnen. Zuletzt hatten wir in unseren Spielen immer gute und starke Phasen, die wir aber auf 60 Minute ausweiten müssen. Beim Tabellenführer im Hunsrück riefen wir letzte Woche eine ordentliche Leistung ab und können auch deshalb mit genügend Selbstvertrauen ins Spiel gehen. Letztlich rechne ich mit einem knappen Ergebnis, das auch von der Tagesform entschieden wird. Unsere Deckungs- und Torhüterleistung muss stimmen, die Distanzwerferinnen der Gäste müssen wir in den Griff bekommen und verhindern, dass die Gäste aus der Nahwurfzone erfolgreich sind. Uns war klar, dass es dieses Jahr eine enge Saison werden wird, doch wir sehen optimistisch nach vorne, wollen die drei anspielenden Spiele vor der Weihnachtspause positiv gestalten“, erklärt Feilen.

 

 

Spieltag 11./12. November 2017

 

DJK/MJC Trier II – FSG Mainz-Budenheim II 23:29 (12:14)

 

Erwartungsgemäß setzte sich der Favorit aus Mainz gegen die ersatzgeschwächten Triererinnen durch. Mit 0:3 legten die Gäste vor und diesem Rückstand lief das Team von Trainer Franzi Garcia im ersten Spielabschnitt ständig nach. Beim 8:9 in der 17. Minute läuteten die Triererinnen ihr stärkste Phase ein, die zum 12:12 in der 25. Minute führte, doch vier Treffer in Folge bis 12:16 in der 32. Minute brachten dann die Gäste wieder in die bessere Ausgangsposition.

 

Die Auszeit von Trainerin Franzi Garcia in der 51. Minute beim 19:24 änderte nichts mehr am Sieg der Gäste, die nun entscheidend auf 20:28 davonzogen.

 

„Das ist eine Niederlage mit der wir alle leben können, die in meinen Augen sogar zwei, drei Tore zu hoch ausfällt.  Wir haben es geschafft den Tabellenzweiten aus Mainz Paroli zu bieten und haben sicher eines unserer besten Saisonspiele gemacht. Nach anfänglichen Schwierigkeiten haben wir uns in der Defensive gesteigert und mit unserer jungen Mannschaft richtig dagegengehalten. Einzig das Zusammenspiel Maric/Holstein haben wir nie in den Griff bekommen, aber man muss hier ehrlich sagen, dass das mehr als oberligatauglich ist, was die beiden da gemacht haben. Für uns überwiegt das Positive und die Erkenntnis, dass wir mit einer besseren Wurfleistung, vor allem von den Außenpositionen, die Partie durchaus enger hätten gestalten können“, resümiert MJC Trainerin Franzi Garcia.

 

Krämer und Gubernator – Vallet, Pötters, Smits (6/2), Braun (2), A. Greinert (4), Kordel, Weinandy (2), Cartus (2), Steil (1), Loscheider, N. Greinert (6/2)

 

HSG Hunsrück – HSG Wittlich 27:23 (13:13)

 

Seiner Favoritenrolle gerecht wurde der Tabellenführer aus dem Hunsrück im Lokalderby gegen die HSG Wittlich. 365 Zuschauer erlebten in der Hirtenfeldhalle ein über weite Strecken interessantes Derby, das die Gastgeber dank einer Leistungssteigerung im zweiten Spielabschnitt für sich entschieden.

 

Nach dem 5:3 in der 7. Minute legten die Gäste in ihrer stärksten Phase zunächst mit fünf Treffern in Folge zum 5:8 in der 16. Minute vor, Gastgebertrainer Sascha Burg nahm die Auszeit, doch die Gäste legten sogar auf 5:10 in der 20. Minute nach.

 

„Zwischen der 7. und 20. Minute war es ein kollektiver Blackout meiner Mannschaft, die ihre herausgespielten Chancen nicht mehr verwertete und ein schwaches Wurfverhalten an den Tag legte. Zudem erwischte unsere Torfrau Martin-Stoleru nicht ihren stärksten Tag und das macht sich bei uns deutlich bemerkbar“, klagte HSG Trainer Sascha Burg.

 

„Bei diesem Spielstand war die Hirtenfeldhalle nicht mehr so laut. Es war der Knackpunkt im Spiel, dass wir diese 5 Tore Führung hergeben mussten. Bis dahin waren wir sehr effektiv im Abschluss, spielten unsere Angriffe gut zu Ende, hatten in Torfrau Hanna Scharfbillig eine  starke Keeperin und waren letztlich gut auf die Gastgeberinnen und deren Stärken eingestellt. Das hat meine Mannschaft bis zu diesem Zeitpunkt Klasse umgesetzt“, freute sich Gästetrainer Thomas Feilen.

 

Feilen nahm beim 9:12 in der 25 Minute seine Auszeit, doch die in dieser Phase treffsichere Judith Schmiedebach hatte erheblichen Anteil daran, dass die Gastgeberinnen beim 13:13 zur Pause wieder im Spiel waren.

 

Die ersten 10 Minuten der zweiten Hälfte gehörten den Hunsrückerinnen, die auf 20:15 in der 42. Minute davonzogen, doch das Spiel sollte noch einmal spannend werden. „Bis zum 20:15 standen wir endlich kompakter in der Abwehr und kamen über unser Konterspiel zu den Toren“, freute sich der Gastgebertrainer. Beim 20:18 in der 49. Minute schien der Gast auf dem besseren Weg, doch dann legten die Gastgeberinnen vier Treffern in Folge zum spielentscheidenden 24:18 in der 53. Minute vor.

 

„Letztlich ein verdienter Sieg meiner Mannschaft in einer fairen Begegnung. Die vielen Zuschauer waren ein würdiger Rahmen in einer stimmungsvollen Hirtenfeldhalle“, resümierte Burg.

 

Wittlichs Trainer Thomas Feilen gratulierte Burg nach dem Spiel: „Es war ein verdienter Sieg der Hunsrückerinnen, die auch dank der guten Paraden ihrer Torfrau in der Schlussphase und ihrem starken Gegenstoßspiel gewonnen haben. Kompliment an meine Mannschaft, in der Kreisläuferin Irina Lukanowski krankheitsbedingt nicht eingesetzt werden konnte. 45 Minuten lang war ich mit der Leistung meines Teams absolut einverstanden, doch letztlich fischte uns die HSG Torfrau in der entscheidenden Phase vier bis fünf klare Chancen weg. Letztlich war auch Pech dabei“, fand Feilen.

 

HSGH: Born, Molz und Martin-Stoleru – Vollrath, Simon, A. Frank, M. Frank, Reuter (1), Hoemann (3), Jost (9/3), Gräber (3), Sülzle (5), Kappes, Schmiedebach (6)

 

HSG: Scharfbillig und Diede - Schurich (4), Steffens, Keil (1), Barthen (2), Gassanov, Rolinger (1), Packmohr (2), Simonis (6/5), Lang (4), Lukanowski, Schenk (2)

 

Bilder von Andreas Weber

 

vorschau auf den Spieltag 11./12. November 2017

 

DJK/MJC Trier II – SG Mainz Budenheim II (Samstag, 18 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Schweres Heimspiel für die kleinen Miezen am Samstagabend in der Wolfsberghalle. Das Team von Trainerin Franzi Garcia trifft mit der Reserve aus Mainz Budenheim auf einen der Topfavoriten der Liga, die mit zwei Punkten Rückstand auf Platz 2 der Tabelle hinter Tabellenführer HSG Hunsrück liegen.

 

Personal: Mit Megane Vallet, Katrin Irsch (beide verletzt) und Silvia Solic (private Gründe) fehlen gleich drei routinierte Spielerinnen, dazu steht ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Jana Kordel.

 

Prognose: „Wir wollen versuchen, die ersten 15 Minuten aus dem Mundenheimer Spiel hier einzubringen und mit einer gleichgelagerten Leistung den Gast, der für mich klarer Favorit ist, lange zu ärgern. Vor heimischer Kulisse wollen wir Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben tanken“, sagt MJC Trainerin Franzi Garcia.

 

HSG Hunsrück – HSG Wittlich (Samstag, 19.30 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Tabellenführer HSG Hunsrück erwartet im Lokalderby die HSG Wittlich. Während es für die Gastgeber bisher nach Plan läuft und die Mannschaft von Trainer Sascha Burg die Tabellenführung innehat, belegt das Team aus Wittlich mit Trainer Thomas Feilen Platz 10 und damit einen Platz im unteren Mittelfeld. Aufgrund des Heimvorteils und der frenetischen Fans in der Hirtenfeldrolle dürften die Rollen klar verteilt sein. Die Gastgeber gelten als Favorit.

 

Personal: Auf Gastgeberseite ist Lissy Sülzle angeschlagen, doch sie wird spielen können. Auf Wittlicher Seite hat die Erkältungswelle Einzug gehalten, doch auch hier hofft man auf den Einsatz des kompletten Kaders.

 

Prognose: Ähnlich prognostizieren die beiden Trainer die Situation: „Selbstverständlich sind wir aufgrund der Tabellensituation Favorit, nehmen diese Rolle auch an und wollen ihr gerecht werden. Allerdings treffen wir auf eine hochmotivierte Wittlicher Mannschaft, die mit ihren Auswärtssiegen in Mundenheim und Bassenheim ihre Auswärtsstärke unter Beweis gestellt hat. Wir werden wie Wittlich gut vorbereitet in dieses Spiel gehen und ich erwarte ein enges Spiel in einer vollen Halle“, sagt HSG Trainer Sacha Burg.

 

„Aufgrund des Tabellenstandes und des Heimvorteils ist die Favoritenrolle klar bei den Gastgebern. Die Gastgeber spielen ergebnistechnisch eine sehr erfolgreiche Saison, in der sich die Zielsetzungen der beiden Teams aber unterscheiden. Ich sehe das so, dass die Hunsrücker sich vor der Saison entscheidend verstärkt haben und mit Torhüterin Martin-Stoleru den entscheidenden Baustein gefunden haben, um am Ende ganz vorne dabei zu sein. Keine andere Mannschaft zeigt die Konstanz der Hunsrückerinnen und ich gehe davon aus, dass die Hunsrückerinnen die Meisterschaft in trockene Tücher bringen wollen. Wir fahren ohne Druck in den Hunsrück, wollen uns so gut wie möglich verkaufen und die bestmögliche Leistung abrufen. Für mich wäre alles andere als ein klarer Sieg der Hunsrückerinnen eine Überraschung, da sich unsere Mannschaft aufgrund des personellen Aderlasses vor der Saison ziemlich verändert hat“, sagt Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

 

Spieltag 04./05. November 2017

 

VTV Mundenheim – DJK/MJC Trier II 37:25 (20:12)

 

Bis zum 8:8 in der 14. Minute lieferten sich beide Teams ein Spiel auf Augenhöhe, dann setzten sich die Gastgeberinnen trotz einer Auszeit von MJC Trainerin Franzi Garcia auf 12:8 in der 17. Minute ab und lagen zur Pause über 16:10 mit 21:12 fast aussichtslos zurück. Ohne Vallet, Kordel und Irsch fehlte dem Trierer Rückraum die Durchschlagskraft, die Ausfälle konnte das Team nicht verkraften.

 

Nochmals nahm Garcia beim 25:13 in der 37. Minute die Auszeit, doch es half wenig. Der Favorit zog auf und davon. MJC Trainerin Garcia zeigte sich nach dem Spiel vom Gastgeberspiel beeindruckt: „Das war die bislang spielerisch beste Mannschaft auf die wir getroffen sind. Ich kann nicht verstehen, weshalb die Mannschaft so weit unten steht. Auch die Höhe des Gastgebersieges geht in Ordnung, die haben das richtig stark gemacht“, lobte die MJC Trainerin

 

Gubernator und Krämer - Pötters (1), Smits (2), Braun (3), A. Greinert (1), Kordel (1), Weinandy (2/1), Cartus (1), Steil (3), Loscheider (2), N. Greinert (6/2), Solic (3)

 

HSG Wittlich – TG Waldsee 35:28 (15:15)

 

Das war ein hartes Stück Arbeit für die Wittlicher Frauen im Spiel gegen den Tabellenletzten aus Waldsee, der bis zur 49. Minute (26:26) das Spiel völlig offen gestaltete. 10 starke Wittlicher Minuten mit acht Treffern in Folge sorgten beim 34:26 für die Entscheidung.

 

„Wie erwartet wurde es das kampfbetonte Spiel, in dem das souveräne Schiedsrichtergespann Kijwosky/Strüder aus Rheinhessen viel zuließen und das kam sicherlich der Spielanlage von Waldsee entgegen“, meinte Wittlichs Trainer Thomas Feilen nach dem Sieg seines Teams.

 

In der ersten Hälfte entwickelte sich eine völlig ausgeglichene Begegnung, die von den Angriffsreihen bestimmt wurde. „Im Abwehrverband kassierten wir das eine oder andere Tor, was unnötig war“, klagte Feilen. Doch mit der Angriffseffektivität seiner Spielerinnen zeigte sich der Wittlicher Coach zufrieden.

 

Nach dem Wechsel setzten sich die Eifelanerinnen zweimal mit jeweils drei Treffern ab (24:21 und 26:23), versäumten es aber in diesen Phasen, den Sack zuzumachen. In den letzten Minuten zollte der Gast dann auch seinem kleinen Kader Tribut und so kam Wittlich zu einem deutlichen Sieg, der am Ende zu hoch ausfiel.

 

„Die Höhe unseres Sieges ist deutlicher als der Spielverlauf. Waldsee ist ein starker Aufsteiger mit einer tollen kämpferischen Moral. Kompliment an mein Team, das es verstanden hat, die Wellenbewegungen im Spiel abzufangen und wir so ein wichtiges Spiel für uns entscheiden konnten. Der Sieg war verdient, wenn auch zu hoch“, analysierte der HSG Coach.

 

Scharfbillig und Diede - Schurich (3), Keil (2), Ambros, Barthen (9), Gassanov, Packmohr (4), Simonis (4/4), Lang (4), Schieke, Lukanowski (2), Schenk (7)

 

Die HSG Hunsrück feiert den neunten Sieg im zehnten Saisonspiel

Foto HSG Hunsrück

HSG DJK Marpingen-Alsweiler – HSG Hunsrück 20:21 (11:10)

 

Mit dem neunten Sieg im zehnten Spiel festigt die HSG Hunsrück ihre Tabellenführung und entführt vom Spitzenteam aus Marpingen zwei wichtige Punkte! Mit dem 20:21 (11:10) in Marpingen gewinnt die HSG Hunsrück auch das dritte Spiel in 7 Tagen.

Es wurde der erwartete Krimi beim ehemaligen Zweitligisten, keine der beiden Mannschaften konnte sich während des gesamten Spiels mit mehr als zwei Toren absetzen und die rund 200 Zuschauer, darunter 60 aus dem Hunsrück, sahen ein emotionales und durch zwei starke Abwehrreihen bestimmtes Spiel. Im ersten Spielabschnitt wechselte die Führung immer hin und her und die Gastgeber gingen mit einer 11:10 Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel konnte die HSG zwar ausgleichen, musste die Marpinger Moskitos dann aber bis zur 45. Minute auf 16:14 davonziehen lassen und die Saarländerinnen waren drauf und dran das Spiel zu entscheiden. Jedoch kämpfte sich der Tabellenführer zurück ins Spiel und ging zehn Minuten vor Spielende mit 17:18 in Führung. Beim 19:21 und eigenem Ballbesitz in der 58. Minute sah die HSG Hunsrück wie der sichere Sieger aus, doch es folgten dramatische Schlusssekunden. Durch einen Kreiseintritt verloren die Gäste den Ball und das Heimteam verkürzte 45 Sekunden vor Spielende auf 20:21. Wenige Sekunden später verloren die Gäste erneut den Ball und die Marpinger Spielerin Jung scheiterte vier Sekunden vor der Schlusssirene an der Torfrau der HSG Hunsrück. Nach Spielende kannte der Jubel bei den Hunsrückerinnen und den mitgereisten Zuschauern – die wiederum Ihre Mannschaft sensationell unterstützten – keine Grenzen mehr.

„Ein Unentschieden hätte dem Spielverlauf sicherlich mehr entsprochen. Meine Mannschaft hat einen Riesenkampfgeist und eine tolle Moral an den Tag gelegt und wollte dieses Spiel unbedingt gewinnen! In den letzten zwei Minuten müssen wir uns cleverer anstellen und die Führung verwalten. Spielerisch hatten wir sicherlich nicht unseren besten Tag und hier müssen und wollen wir uns in den kommenden Wochen wieder deutlich verbessern. Aber heute zähIen nur die zwei Punkte.“ berichtet der glückliche HSG Trainer Sascha Burg.

Martin-Stoleru und Marx - Vollrath, A. Frank (1), M. Frank (1), Reuter (4), Hömann (1), Jost (7/2), Gräber (3), Sülzle (1), Kappes, Schmiedebach (3), Molz

 

Vorberichte Spieltag 03./04. November 2017

 

HSG Marpingen-Alsweiler – HSG Hunsrück (Samstag, 20 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit viel Selbstvertrauen wird die HSG Marpingen-Alsweiler das Spiel gegen den Tabellenführer angehen. Zuletzt entführte die Mannschaft von Trainer Jürgen Hartz überraschend beide Punkte aus der Säubrennerstadt Wittlich. Für die Hunsrückerinnen ist es das dritte Spiel in sieben Tagen. Der ehemalige Zweitligist, der vom ehemaligen deutschen Nationalspieler Jürgen Harz trainiert wird, will mit aller Macht einen Sieg um den Anschluss an die Topteams der Tabelle wiederherzustellen. Selbstbewusstsein konnten die Moskitos beim deutlichen Erfolg in Wittlich tanken und werden hochmotiviert und hervorragend eingestellt den aktuellen Tabellenführer empfangen und stürzen wollen. „Der aktuelle Tabellenplatz spiegelt nicht die wahre Stärke des kommenden Gegners wieder. Schon vor der Saison hatte ich die Mannschaft auf dem Zettel, wenn es um die Meisterschaft ging und meine Meinung ist unverändert hoch über die Qualität dieses Teams“, sagt HSG Trainer Sascha Burg.

Personal: Die HSG hofft in Bestbesetzung auflaufen zu können.

 

Prognose: Eins der ersten Freundschaftsspiele der Hunsrücker nach dem Trainerwechsel zu Sascha Burg war der kommende Gegner. Und hier gab es eine deutliche Niederlage in der Hirtenfeldhalle für seine Mädels. Trainer Sascha Burg spricht von einer tollen und rasanten Entwicklung seiner Mannschaft, die auf harter Arbeit und Disziplin basiert. Weiterhin gelassen bleibt er allerdings was die Tabellenführung angeht: „Die aktuelle Tabellensituation ist eine schöne und hart erarbeitete Momentaufnahme die wir genießen und dadurch keinerlei Druck empfinden. Niemand hebt ab und träumt. Wir arbeiten weiter und werden versuchen, unsere bestmögliche Leistung abzurufen. Über eine mögliche Zielkorrektur werden wir, je nach Ausgang der restlichen Spiele in diesem Jahr, in der Winterpause sprechen!“ so Burg.

 

HSG Wittlich – TG Waldsee (Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Richtungsweisendes Spiel für die Mannschaft von Thomas Feilen. Die Wittlicherinnen erwarten den Tabellenletzten aus Waldsee, der bereits jetzt mit dem Rücken zur Wand steht und für den in Wittlich eigentlich nur der Sieg zählt. Aber auch die Situation der Eifelanerinnen ist nicht einfach. Mit 6:12 Punkten belegt die Mannschaft den drittletzten Tabellenplatz und weiß um die Bedeutung dieses „Vier-Punkte-Spiels“.

 

Personal: Noch laborieren einige Spielerinnen der HSG an den Blessuren aus dem Marpingen-Spiel, doch Trainer Thomas Feilen hofft auf seine Bestbesetzung.

 

Prognose: „Wir stellen uns auf einen Gegner ein, der alles in die Waagschale werfen wird. Das ist gehörig Druck im Kessel! Deshalb müssen wir hier kämpferisch dagegenhalten und auf Augenhöhe sein. Der bisher erst einen Punkt der Gäste blendet uns nicht, wir wissen, dass die Mannschaft einige sehr knappe Niederlagen einstecken musste. Wichtig ist, dass wir unser Spiel durchziehen, dabei an die Leistung aus dem Bassenheimer Spiel anknüpfen. Das Spiel gegen Marpingen haben wir aufgearbeitet und alle wissen, dass wir jetzt doppelt punkten müssen. Zwar sind wir bislang noch nie auf Waldsee getroffen, doch anhand der Videoanalyse sind wir gut auf den Gegner vorbereitet“, sagt der HSG Coach.

 

VTV Mundenheim – DJK/MJC Trier II (Sonntag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Drei Siege in Folge konnten die Mundenheimerinnen einfahren, mussten sich am letzten Wochenende aber unglücklich in Püttlingen geschlagen geben und belegen derzeit Platz 9 in der Tabelle (8:10 Punkte). Auf Platz 11 folgt den die Triererinnen mit 6:12 Punkten! Nach dem Sieg in Waldsee herrschte zunächst Erleichterung im Lager der kleinen Miezen, doch dann stellte sich heraus, dass dieser Sieg teuer erkauft war.

 

Personal: Megane Vallet muss aufgrund ihrer Achillessehnenprobleme wohl bis Ende des Jahres ausfallen, dazu verletzte sich Katrin Irsch am Meniskus. Die Schwere der Verletzung steht noch nicht fest. Beide werden definitiv am Wochenende ausfallen. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Silvia Solic, die nach einem Schlag ins Genick mit Nackenproblemen zu kämpfen hat. Hilfe erhält das Team von der 1. Mannschaft, mit der die Zusammenarbeit sehr gut funktioniert. So wird die mit Doppelspielrecht „ausgestattete“ Aaricia Smits aushelfen.

 

Prognose: „Das wird eins der entspannteren Spiele! Zum einen ist das unserer personellen Situation geschuldet, zum anderen hoffe ich, dass sich durch den Sieg in Waldsee ein paar Blockaden im Kopf meiner Spielerinnen gelöst haben und wir jetzt befreit in Mundenheim aufspielen werden. In Mundenheim müssen wir ohne Harz auskommen, das wird sicher nicht so leicht. Wir gehen als Aussenseiter in diese Begegnung“, gibt MJC Trainerin Franzi Garcia vor.

 

 

Berichte vom Spieltag 28./29. Oktober 2017

 

TG Waldsee – DJK/MJC Trier II 15:17 (8:11)

 

Aufatmen bei den kleinen Miezen! Das Team von Trainerin Franzi Garcia setzte sich im Abstiegsderby bei der TG Waldsee am Ende verdient durch und feierte den wichtigen Auswärtssieg. Das alleine die Punkte zählen, hatte Garcia bereits vor dem Spiel deutlich erklärt.

 

Es wurde ein Start-Ziel Sieg der kleinen Miezen in einer torarmen Begegnung, in der die Abwehrreihen spielentscheidend waren. Lediglich beim 4:3 lagen die TG Waldsee in Führung, war letztmals beim 5:5 in der 22. Minute beim Remis, dann setzte sich das Trierer Team über 5:7 auf 8:11 zur Pause ab.

 

Beim 11:15 in der 49. Minute schien die Begegnung zugunsten des Garcia-Teams gelaufen, die Mannschaft nutzte aber in den Folgeminuten ihre Chancen nicht mehr und so legte Garcia in der 53. Minute die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch, nahm die Auszeit, die aber nicht reichte, um ihre Mannschaft aus ihrer Lethargie zu führen. Waldsee fand ins Spiel zurück, war drei Minuten vor dem Ende wieder auf ein Tor (15:16) dran. Erneut nahm Garcia die Auszeit und letztlich sorgte die junge Nele Greinert 26 Sekunden vor dem Ende mit ihrem Treffer für den immens wichtigen Sieg!

 

„Wir haben ein Kampf- und Krampfspiel gewonnen und am Ende zählen nur zwei Punkte! ES war eine überragende Abwehrleistung, aus der ich Torfrau Lisa Gubernator herausheben will. Sie hat über 60 Minuten eine überragende Leistung gezeigt, auf hohem Niveau gehalten und 18 Paraden gezeigt. Im Angriff war vieles Stückwerk. Doch letztlich bin ich mit den beiden Punkten zufrieden, obwohl wir im Angriff vieles schuldig geblieben sind. Ich hoffe, dass dieser Sieg jetzt die Blockade im Kopf löst, doch wir haben noch viel Arbeit vor uns“, resümierte die MJC Trainerin.

 

Krämer und Gubernator – Vallet (1), Pötters, Irsch (4/1), Braun (1), Kordel (2), Weinandy (1), Cartus, Loscheider (3), Steil (1), N. Greinert (3), Solic (1)

 

HSG Wittlich – HSG Marpingen-Alsweiler 21:27 (7:16)

 

Mit einer 6:0 Abwehr versuchten sich die Gastgeber dem Favoriten aus dem Saarland Paroli zu bieten.  Bis zum 4:5 in der 12. Minute gelang dies und so entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung, in der HSG Trainer Thomas Feilen schon früh die Auszeit nehmen musste, doch seine Mannschaft geriet über 4:8 in der 16. Minute spielentscheidend bis zum 6:15 in der 28. Minute ins Hintertreffen. Dieser 2:7 Lauf der Gäste entschied das Spiel schon vor der Pause.

 

„Wir haben das Spiel in den ersten 20 Minuten verloren und dafür waren zwei Aspekte entscheidend: Die Gäste stellten den erwartet starken Abwehrverband mit einer überragenden Carina Kockler, die das Torhüterduell klar für sich entschied und es fehlte uns die Durchschlagskraft im Angriff. Waren die Chancen da, wurden sie nicht genutzt oder von Kockler entschärft. Sieben Tore in einer Halbzeit sind einfach zu wenig, um eine Begegnung zu gewinnen. Allerdings muss ich mir ankreiden, zu spät den Abwehrverband umgestellt zu haben. Deutlich früher hätten wir offensiver spielen müssen“, gab sich Feilen selbstkritisch, der die taktische Maßnahme erst in der 25. Minute ergriff.

 

Auch nach dem Wechsel gelang es den Eifelanerinnen nicht, ins Spiel zu finden. Über 10:20 in der 38. Minute und 13:23 in der 46. Minute kamen die Gäste am Ende zum einem unerwartet deutlichen 21:27 Erfolg.

 

„Nach dem Wechsel war es eine deutlich verbesserte Angriffsleistung und dafür waren die taktischen Umstellungen im Abwehrverband entscheidend. Marpingen reagierte auf unsere offensive Deckung jetzt mit der siebenten Feldspielerin und es gelang uns einfach nicht mehr, in Schlagdistanz zu kommen. Es war eine ernüchternde Niederlage nach dem guten Spiel gegen Bassenheim. Dennoch bin ich mit der Tatsache zufrieden, dass meine Mannschaft ein anderes Gesicht gezeigt hat und sich im zweiten Spielabschnitt nicht ergeben hat. Wichtig wird sein, dass wir in der kommenden Woche das Spiel gegen Waldsee gewinnen“, schaut Feilen bereits nach vorne.

 

Scharfbillig und Diede - Schurich (3) Keil, Ambros, Barthen, Gassanov, Rolinger, Packmohr (3), Simonis, Lang (3/1), Lukanowski (3), Schenk (9/6)

 

HSG Hunsrück – TV Bassenheim 30:23 (15:11)

 

Die HSG Hunsrück verteidigt im Spitzenspiel den Heimnimbus und schickt den Mitfavoriten auf den Titel, den TV Bassenheim deutlich geschlagen auf den Nachhauseweg. Spätestens jetzt dürfte feststehen: in dieser Saison führt die Meisterschaft nur über die Mannschaft aus dem Hunsrück!

 

In der proppenvollen Hirtenfeldhalle zeigt das Heimteam gegen den letztjährigen Vizemeister eine starke Leistung und gewinnt auch in der Höhe verdient mit 30:23. Beide Teams starteten hochmotiviert ins Spiel, zeigten Tempohandball, und das Sie gut vorbereitet ins Spiel gingen.

 

Die Gäste aus Bassenheim erwischten den besseren Start und führten 1:3 und 3:5, ehe das Heimteam durch drei Treffer (Sülzle, 2x Jost) in Folge konterte und Gästetrainer Schmitt zur Auszeit zwang. Bis zum 10:9 in der 19. Minute entwickelte sich nun ein ausgeglichenes Spiel, dann nahmen sich beide Mannschaften im Angriff eine Auszeit und über vier Minuten fielen keine Tore. Nun legte der HSG Coach Sascha Burg die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch und seine Mannschaft bestimmte das Spiel, zog im Anschluss bis zur Halbzeit auf 15:11 davon.

 

Im zweiten Spielabschnitt drückten beide Mannschaften weiter aufs Gaspedal und zeigten den Zuschauern in der stimmungsgeladenen Hirtenfeldhalle ein gutes Oberligaspiel. Bis zur 38. Minute verkürzte die Gäste auf 18:15 und es keimte noch einmal Hoffnung im Lager des TV Bassenheim auf. Vier Treffer in Folge des Gastgebers bis zur 45. Minute ließen diese Hoffnung jedoch schnell wieder ersticken und so wurde die die Gastgebermannschaft nach Spielende für eine starke Leistung von Ihren vielen Zuschauern gefeiert.

 

„Erneut eine ganz starke Abwehrleistung. Im Angriff haben wir auf die wechselnden Abwehrformationen der Gäste immer eine Antwort parat gehabt und hatten eine sehr gute Abschlussquote. Meine Mannschaft hat diese Woche im Training sehr konzentriert gearbeitet, die dort erarbeiteten taktischen Vorgaben super umgesetzt und sich den Sieg verdient!“ so Burg nach Spielende.

 

Martin-Stoleru und Marx - Simon, A. Frank, M. Frank (1), Mohr (3), Reuter (3), Hoemann (1), Jost (12/6), Gräber (6), Sülzle (3), Kappes, Schmiedebach (1), Molz.

 

Bilder von Andreas Weber

 

Vorschau auf den Spieltag 28./29. Oktober 2017

 

HSG Wittlich – HSG Marpingen- Alsweiler (Samstag, 16 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Der Sieg der HSG Wittlich in Bassenheim am vergangenen Montag untermauert die Aussagen von HSG Trainer Thomas Feilen, dass die Liga in diesem Jahr so ausgeglichen wie nie besetzt ist. „Wenn die Mannschaften an ihre Leistungsgrenze gehen, kann jeder gegen jeden gewinnen“ unterstreicht der HSG Coach seine Aussage. Auf jeden Fall hat aber dieser Sieg der Mannschaft aus der Eifel viel Selbstvertrauen gegeben, um so die schwere Aufgabe gegen die Gäste aus dem Saarland beruhigt angehen zu können. „Seit Jahren gehört der Gast zum Oberliga-Invetar! Auf allen Positionen sind die Saarländerinnen gleich stark besetzt und verfügen über eine starke Torfrau. Der Sieg in Bassenheim hat uns sicher Rückenwind gegeben, den wir mitnehmen müssen“, sagt Feilen.

 

Personal: Die HSG kann ihre Bestbesetzung aufs Feld schicken.

 

Prognose: „Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe, rechne mit einem knappen Ergebnis. Gegenüber dem Bassenheimer Spiel müssen wir noch stabiler in der Deckung stehen, gut auf die Rückraumschützen der Gäste sowie deren Zusammenspiel mit dem Kreis eingestellt sein. Im Angriff gilt es, effizient abzuschließen. Gewarnt sind wir vor den Gästen auch aufgrund deren Auswärtssieg in Osthofen! Das zeigt die Qualität der Mannschaft. Wenn wir wieder an unsere Bestform herankommen, haben wir auch die Chance, dieses Spiel zu gewinnen“, glaubt der Wittlicher Trainer.

 

TG Waldsee – DJK/MJC Trier II (Samstag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: „Wenn nicht jetzt, wann dann“, dürfte der Slogan des Tabellenletzten aus Waldsee sein, denen nicht verborgen geblieben ist, dass die kleinen Miezen derzeit nicht ihre Bestleistung abrufen und auf dem drittletzten Platz angekommen sind. Mental stimmt es bei den Triererinnen nicht. Zu spät findet das Team von Trainerin Franzi Garcia ins Spiel, steht sich mehr im Weg als der Gegner. Sollte sich das am Wochenende nicht legen, könnte es für die Pfälzerinnen zum ersten Saisonsieg reichen.

 

Personal: Die kleinen Miezen reisen in Bestbesetzung an.

 

Prognose: „Wenn man sich die Tabelle anschaut, weiß, was die Stunde für beide Teams geschlagen hat. Der Tabellenletzte erwartet den Drittletzten. Wir haben uns selbst in diese Situation gebracht, aus der wir uns befreien müssen. Am Wochenende zählen nur zwei Punkte. Es gibt keinen Schönheitspreis zu gewinnen und deshalb rechne ich auch nicht mit einem schönen Spiel. Die Gefahr ist groß, dass wir die Mannschaften den Druck, der auf ihnen lastet, nicht ablegen können. Bei den Gastgeberinnen müssen wir Bea Demski in den Griff bekommen. Beide Mannschaften sollten wissen, um was es in diesem Spiel geht. Wenn wir in der Oberliga bleiben wollen, müssen wir dieses Spiel gewinnen“, fordert die MJC Trainerin.

 

HSG Hunsrück – TV Bassenheim (Samstag, 19.30 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Spitzenspiel auf Spitzenspiel! Für die Hunsrück HSG geht es nach dem verdienten Auswärtserfolg in Osthofen jetzt gegen Bassenheim, den Vizemeister des letzten Jahres, vor heimischer Kulisse um zwei Dinge: Zum einen will das Team seine Heimstärke vor eigenem Publikum nachhaltig unter Beweis stellen und zum anderen gilt es, den sicherlich unerwarteten Platz an der Tabellenspitze zu verteidigen. Das dies keine Aufgabe sein wird, ist den Verantwortlichen im Hunsrück durchaus bewusst. Die Gäste aus Bassenheim reisen mit dem Wissen an, sich keine weitere Niederlage leisten zu können. Verlieren die Gäste liegt man bereits vier Punkte hinter den Hunsrückern! In der letzten Runde gab es im Heimspiel für die Hunsrücker ein 24:24, im Hinspiel in der Karmelenberghalle gab es allerdings einen klaren 31:26 Heimerfolg für den TV Bassenheim. Spannung dürfte auch am kommenden Samstag wieder in der Luft liegen. Die Mannschaft von Trainer Hansi Schmidt gewann drei Auswärtsspiele in Folge und untermauerte damit die Ambitionen in der aktuellen Saison.

 

Personal: Personell hofft Burg, bis auf Laura Vollrath die berufsbedingt fehlen wird, dass die angeschlagenen Spielerinnen diese Woche wieder zu 100% ins Training einsteigen und er ansonsten mit der Bestbesetzung auflaufen kann.

 

Prognose: „Der TV Bassenheim gehört zu den Topteams der Liga, mit einer sehr variablen Deckung, zwei bärenstarken Torleuten - die ein Spiel alleine entscheiden können - und spielen im Angriff mit sehr hohem Tempo. Eine erfahrene Mannschaft die sich in den letzten Wochen unter Ihrem neuen Trainer Hansi Schmidt noch einmal deutlich weiterentwickelt hat!“ so Burg, der ein Spiel erwartet, welches erst in den Schlussminuten entschieden wird.

 

 

Berichte vom Spieltag 21./22. Oktober 2017

 

TV Bassenheim -HSG Wittlich 27:31 (17:16)

 

Der HSG Wittlich gelingt mit dem Sieg in Bassenheim eine weitere Überraschung des Spieltages! Das Team von Trainer Thomas Feilen entführt beide Punkte und macht damit die Hunsrück HSG zum alleinigen Tabellenführer!

 

„Ein immens wichtiger Sieg für uns! Das war sicher im Vorfeld so nicht zu erwarten. Die Ergebnisse zeigen nochmals deutlich, wie ausgeglichen die Liga ist und das man nur dann sicher sein kann die Halle als Sieger zu verlassen, wenn man die eigene Topleistung herankommt“, freute sich Feilen.

 

Nach einer Vorentscheidung sah es in der 20. Minute (12:12) aus, als die Wittlicher Leistungsträgerin Lisa Schenk ihre dritte Zeitstrafe wegen angeblichem Wechselfehler kassierte. Doch die Gäste ließen sich nicht beeindrucken, spielten weiterhin im Angriff sehr effektiv, doch im Angriff hatte die Mannschaft einige Probleme und so erklärt sich die hohe Trefferzahl beim 17:16 zur Pause.

 

Nach dem Wechsel blieb es das Kopf-an- Kopf Rennen zwischen beiden Teams, die Wittlicher Deckung steigerte sich jetzt und im Angriff waren es Helen Schieke, Gwenny Barthen, eine treffsichere Irina Lukanowski und die vom Punkt eiskalt verwandelnde Jenny Simonis, die maßgeblichen Anteil daran hatten, dass die Begegnung bis zum 23:23 iin der 44. Minute völlig offen blieb. Drei Treffer in Folge läuteten dann den Erfolg der Eifelanerinnen ein. Über 23:26 in der 51. Minute war das Spiel beim 25:20 in der 57. Minute entschieden.

 

„Ich bin stolz auf meine Mannschaft, die heute absolut geschlossen auftrat und verdient die Punkte entführte“, sagte Feilen.

 

Scharfbillig und Diede - Schurich (4), Keil, Ambros, Barthen (2), Gassanov, Rolinger (1), Simonis (7(7), Lang (3), Schieke (5), Lukanowski (7), Schenk (1)

 

TG Osthofen – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch 14:19 (8:7)

 

Die Hunsrück HSG gewinnt das Spitzenspiel in Osthofen dank einer starken Abwehrleistung letztlich verdient, profitiert von der zeitgleichen Niederlage des SV Zweibrücken in Friesenheim und übernimmt die Tabellenführung.

 

Beide Mannschaften war taktisch gut aufeinander eingestellt und so entwickelte sich zunächst ein Kopf-an- Kopf Rennen, bei dem die Hunsrückerinnen in den ersten 15 Minuten mit drei Pfostentreffern Schußpech hatten, sich dafür aber bei ihrer herausragenden Torfrau Georgiana Martin-Stoleru bedanken konnten, die in den Anfangsminuten gleich zwei Siebenmeter von Kristina Graf entschärfte. Kurz vor dem Wechsel legten die Gastgeberinnen zum 8:7 vor.

 

„Die Umstellung auf die 5:1 Deckung war dann nach dem Wechsel der Schlüssel zum Erfolg“, freute sich Burg, dessen taktische Maßnahme dem Gastgeber in den ersten 20 Minuten der zweiten Hälfte sichtlich Probleme bereitete. So zogen die Hunsrückerinnen auf 13:16 davon, beim 14:17 in der 54. Minute nahm Burg die Auszeit und mit den Treffern von Karin Reuter und Melisa Gräber wurde die Begegnung dann endgültig entschieden.

 

„Die Abwehr und Torhüterleistung war heute sicher spielentscheidend. Mit der Angriffsleistung und 19 erzielten Treffern können wir nicht zufrieden sein. Wir können besser spielen als heute und das haben wir auch schon in der Saison gezeigt. Heute aber war das Spiel von Kampf und Leidenschaft meiner Mannschaft geprägt“, lobte Burg.

 

Born und Martin-Stoleru – Vollrath, Sion. A. Frank (2), M. Frank (1), Reuter (2), Hoemann (1), Jost (7/1), Gräber (4/2), Sülzle (2/2), Schmiedebach

 

DJK/MJC Trier II – HSV Püttlingen 20:22 (6:13)

 

Es sollte der Befreiungsschlag für die kleinen Miezen werden, doch 6 Tore in einer Halbzeit sind einfach zu wenig, um in der Liga ein Spiel zu gewinnen. Diese Erfahrung mussten die kleinen Miezen am Samstagabend in der Wolfsberghalle machen, verloren so ein weiteres wichtiges Heimspiel. Die Aufholjagd im zweiten Spielabschnitt kam zu spät, zumals Katrin Irsch bereits ab der 46. Minute die rote Karte sah. Beim 18:21 in der 56. Minute glühte noch einmal das Fünkchen Hoffnung, doch die routinierte Renata Szabo machte mit ihrem Treffer zum 18:22 in der 58. Minute den Sieg des Gastes perfekt.

 

„Man kann kein Spiel in der Oberliga gewinnen, wenn man erst nach 40 Minuten und einem deutlichen Rückstand anfängt Handball zu spielen. So werden wir in dieser Liga keine Chance haben und dessen muss sich die Mannschaft bewusst sein. Es ist offensichtlich, dass wir derzeit ein mentales Problem haben, Angst haben Fehler zu machen, aufs Tor zu gehen und dementsprechend vollkommen blockiert und gehemmt agieren. Warum das so ist, weiß ich derzeit selber nicht. Wir haben nicht gegen Püttlingen verloren, wir haben gegen uns selbst verloren. Dazu kommt eine Schiedsrichterleistung auf beiden Seiten, die seinesgleichen sucht. Ich kommentiere selten die Leistung der Unparteiischen, allerdings haben sie entscheidenden Einfluss auf die Partie genommen und das auf beiden Seiten“, klagte MJC Trainerin Franzi Garcia.

 

MJC II: Krämer und Gubernator - Vallet (4/1), Pötters, Irsch (5/2), Braun (3), A. Greinert, Kordel, Weinandy (1), L. Cartus, Steil (1), N. Greinert (4), Solic (2).

 

 

Vorschau auf den Spieltag 21./22. Oktober 2017

 

DJK/MJC Trier II – HSV Püttlingen (Samstag, 19.30 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Drittes Heimspiel in Folge für die kleinen Miezen. Am Samstagabend erwartet das Team von Trainer Franzi Garcia den saarländischen Gast aus Püttlingen. Der Tabellensiebte gewann vergangenes Wochenende sein Auswärtsspiel bei der TG Waldsee mit 32:28 und reist mit viel Selbstvertrauen an. Mit Marion Müller und Renáta Szabo verfügen die Gäste über ihre gefährlichsten Angreiferinnen, die zuletzt mit 18 Treffern trotz kurzer Deckung mehr als die Hälfte der Püttlinger Treffer markierten. Dazu trug sich auch Nathalie Wagner mit 7 Treffern in die Torschützenliste ein. Diesem Trio muss am Samstagabend das Hauptaugenmerk der Triererinnen gelten.

Personal: Auf Trierer Seite geht man von der Bestbesetzung aus.

Prognose: „Vielleicht ist Püttlingen in der jetzigen Situation genau der richtige Gegner für uns. Sie treten als Favorit in Trier an und wollen nach durchwachsenem Saisonstart sicher ihr Punktekonto aufbessern. Natürlich habe wir etwas zu verlieren und bei einer Niederlage, wird es für den Kopf nicht einfacher. Darüber denken wir allerdings nicht nach, denn das hemmt. Unser größtes Problem momentan ist der Kopf, meine Mannschaft hat hohe Ansprüche, will viel und vergisst dabei die Leichtigkeit des Handballspiels. Wir betreiben eine geile Sportart und das möchte ich von meinen Mädels sehen. Wenn wir das schaffen, gepaart mit Kampfgeist, Leidenschaft und absolutem Siegeswillen werden wir auch Püttlingen Paroli bieten“, glaubt MJC Trainerin Franzi Garcia.

 

TG Osthofen – HSG Hunsrück (Sonntag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Im Spitzenspiel der RPS Oberliga trifft die TG Osthofen auf die Hunsrück HSG. Was zeichnet eine Spitzenmannschaft in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar aus? Neben dem attraktiven Spielstil gehört eine Stehauf-Mentalität zu den wichtigsten Eigenschaften einer erfolgreichen Mannschaft. Dass die Handballerinnen der TG Osthofen auf einem guten Weg sind, sich vom Beinahe-Absteiger aus der Vorsaison hin zur Spitzenmannschaft in Deutschlands vierter Liga zu entwickeln, das demonstrierten sie an diesem Wochenende eindrucksvoll. Nach der unglücklichen Heimniederlage gegen die HSG Marpingen-Alsweiler, gleichbedeutend mit dem ersten Punktverlust im vierten Spiel, fanden die TGOlerinnen die perfekte Antwort. Bei der HSG Wittlich feierte die TGO einen 25:24-Auswärtserfolg und zeigte damit die Qualität, die eine Spitzenmannschaft in der DNA hat: Stehauf-Mentalität. Diese Mentalität will die Mannschaft auch gegen die bisher so stark in die Saison gestartete Hunsrück HSG unter Beweis stellen! Vier Mannschaften (SV 64 Zweibrücken, TV Bassenheim, TG Osthofen, HSG Hunsrück) liegen aktuell mit nur 2 Minuspunkten an der Tabellenspitze und zwei Mannschaften treffen am kommenden Wochenende in der Wonnegauhalle in Osthofen aufeinander. Spannung ist also vorprogrammiert.

 

Personal: Personell gibt es berufsbedingt, krankheitstechnisch noch 2-3 Fragezeichen bei den Hunsrückerinnen.

 

Prognose: „Beide Mannschaften kassierten am vorletzten Wochenende Ihre ersten Niederlagen, zeigten sich jedoch am Samstag davon gut erholt. Während die HSG Ihre Heimstärke untermauerte, gelang es dem kommenden Gastgeber zwei wichtige Punkte aus Wittlich zu entführen. Die TG Osthofen ist personell hervorragend aufgestellt, konnte den Kader aus dem letzten Jahr weitestgehend zusammenhalten und sich gezielt hervorragend verstärken. Diese Mannschaft wird wohl bis zum Ende um die Meisterschaft mitspielen! “ ahnt der HSG Coach. Aber auch seine Mannschaft ist gut in die Saison gekommen und übertrifft die Erwartungen. HSG Trainer Sascha Burg gibt sich kämpferisch. „Wir wissen, welche extrem schwere Aufgabe uns in Osthofen erwartet, wollen dennoch ungeachtet der möglichen Ausfälle, unsere bestmögliche Leistung abrufen und am Ende schauen was möglich ist. Sicherlich müssen wir uns zum letzten Heimspiel deutlich steigern und die Chancenverwertung verbessern um dort bestehen zu können!“ fordert Burg.

 

TV Bassenheim – HSG Wittlich (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Da waren die Wittlicher Frauen am vergangenen Wochenende in heimischer Kulisse knapp an der Überraschung des Spieltages gegen Osthofen dran, schon folgt mit dem TV Bassenheim ein weiteres Spitzenteam der Liga! Nach drei Auswärtserfolgen in Serie möchte Bassenheim vor heimischer Kulisse nahtlos an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen und mit einem Sieg über Wittlich Tuchfühlung zur Tabellenführung halten. Das Wittlich bislang wenig Zählbares aus Bassenheim in den letzten Jahren mitgenommen hat, sollte das Selbstbewußtsein und die klare Favoritenrolle der Gastgeberinnen unterstreichen.

 

Personal: Wittlich fährt in Bestbesetzung zum Auswärtsspiel.

 

Prognose: „Die sportliche Situation ist derzeit sehr unterschiedlich. Bei den Gastgeberinnen hat offensichtlich der Trainerwechsel zu Hansi Schmitt nahtlos geklappt. Das bestätigen die Ergebnisse des letztjährigen Vizemeisters! Dabei kann sich der TV auf eine sehr stabile und variable Deckung sowie eine gute Torfrau verlassen. Dies stellt auch die bisherige Anzahl der Gegentore unter Beweis. Nichtsdestotrotz wollen wir nichts unversucht lassen, uns so gut wie möglich in Bassenheim zu präsentieren, werden gut auf die Stärken der Gastgeberinnen eingestellt sein. Das Spiel haben wir auf keinen Fall im Vorfeld schon abgehakt“, verspricht der HSG Trainer.

 

 

 

Berichte Spieltag 14. und 15. Oktober 2017

 

HSG Wittlich – TG Osthofen 24:25 (15:13)

 

„An die Topform herankommen und die Chancen verwerten“, hatte HSG Trainer Thomas Feilen als Voraussetzung dafür genannt, dass seine Mannschaft im Heimspiel gegen die starke Osthofener Mannschaft etwas Zählbares in Wittlich behalten kann. Fast hätte es auch gereicht, am Ende war es die nicht genutzten Chancen, darunter gleich zwei Siebenmeter in den Schlussminuten, die zur Niederlage der Gastgeberinnen führten.  

 

„Sicher sind die zwei verworfenen Siebenmeter in den Schlussminuten bitter, doch das Spiel muss man differenzierter betrachten. Es war letztlich ein gutes Spiel meiner Mannschaft, die dem Gastgeber vom Tempo in der ersten Hälfte sicher überlegen war. Schade, dass wir vor der Pause und kurz nach dem Wechsel den Vorsprung nicht halten oder ausbauen konnten. Dazu mussten wir auch fragwürdige Zeitstrafen gegen uns verkraften“, fand HSG Trainer Thomas Feilen.  

 

Die HSG überraschte den in Bestbesetzung angetretenen Favoriten in den Anfangsminuten, das Team aus der Eifel legte zum 4:1 vor und verteidigte den Vorsprung über 13:9 in der 24. Minute bis zur Pause (15:13). Die erste Gästeführung datiert beim 17:18 in der 37. Minute und diese Führung gaben die Pfälzerinnen nicht mehr ab. Zwar glich die HSG beim 21:21 in der 48. Minute durch Helen Schieke wieder aus, doch die Führung wollte dem Feilen-Team einfach nicht mehr gelingen. Die Chance zum 24:24 Ausgleich in der 56. Minute entließ sich zunächst Jennifer Simonis entgehen, den Ausgleichstreffer markierte dann Carla Schurich knapp drei Minute vor dem Ende. Die Gäste legten zum 24:25 vor und nach der Zeitstrafe gegen eine Gästespielerin kam Wittlich zu letzten großen Ausgleichschance 34 Sekunden vor dem Ende durch Lisa Schenk, die ungenutzt blieb.

 

„Wir haben im Deckungsverband sicher gestanden, aber unsere Chancen insgesamt nicht konsequent genug genutzt. Im Tor zeigten Hanna Scharfbillig und Lena Diede ab der 40. Minute eine solide Leistung. Kleinigkeiten entschieden das Spiel, indem das Gästeteam aufgrund seiner Qualität nie auszuschalten war. In den letzten fünf Minuten hatten wir alle Möglichkeiten, das Spiel zu unseren Gunsten zu entscheiden. Doch im Tor der Gäste stand eine sehr starke Torfrau und letztlich kam auch das Pech mit den beiden nicht genutzten Siebenmetern und einem Pfostentreffer dazu. Schade, dass wir nicht für den Aufwand belohnt wurden, das ist bitter. Doch wir werden in Ruhe weiterarbeiten, kennen die Stellschrauben an denen wir drehen müssen, dann kommen auch die entsprechenden Ergebnisse“, weiß Feilen.

 

Scharfbillig und Diede - Schurich (4), Keil, Ambros, Molitor, Barthen (6), Rolinger, Packmohr (3), Simonis (2/2), Lang (2), Schieke (4), Lukanowski (2), Schenk (1).

 

DJK/MJC Trier II – FSG Arzheim/Moselweiß 23:25 (10:12)

 

Am Ende stand beim 23:25 die dritte Heimniederlage der kleinen Miezen in dieser Saison fest! „Die Niederlage nehme ich auch auf meine Kappe. In der Endphase habe ich die falschen Entscheidungen beim Wechseln getroffen“, zeigte sich MJC Trainerin Franzi Garcia nach dem Spiel selbstkritisch.

 

Die 3:2 Führung der kleinen Miezen in der 8. Minute sollte die letzte Führung des Teams von Trainerin Franzi Garcia in dieser Begegnung gewesen sein. Ab diesem Zeitpunkt legten die Gäste vor, lagen zur Pause mit 10:12 in Führung. Früh schien das Spiel entschieden, als es den Gästen gelang, sich vom 15:17 in der 40. Minute auf 15:22 in der 50. Minute absetzten. 10 Minuten ohne eigenen Treffern deuteten auf die Vorentscheidung zugunsten der Gäste hin!

 

„Erst jetzt hat meine Mannschaft gemerkt, dass sie auch schnell nach vorne spielen kann“, klagte Garcia. Die kleinen Miezen zeigten ihr Kämpferherz, kamen über 18:22 trotz der Auszeit der Gäste auf 21:22 in der 57. Minute heran, das Herzschlagfinale war eingeläutet, dass jedoch das bessere Ende auf Seite der Gäste hatte. Katrin Irsch nährte beim 22:23 knapp zwei Minuten vor dem Ende die Hoffnung ihrer Mannschaft auf den Punktgewinn, doch es sollte nicht reichen.

 

„Es zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison. Wir leisten uns einfach zu viele technische Fehler, spielen teilweise fahrig und ohne System. Es war eine verdiente Niederlage, die wir uns selbst zuzuschreiben haben. So kann man einfach nicht in einem Heimspiel auftreten. Zu viele freie Chancen haben wir vergeben und auch die erfahrenen Spielerinnen haben es nicht geschafft, kühlen Kopf zu bewahren. Wir haben einfach keine Ruhe gefunden und die Dinge zu Ende gespielt“, klagte die MJC Trainerin.

 

Krämer und Gubernator – Vallet (6/3), Pötters, Irsch (5), Braun (2), Kordel (3), Fahl, Brunner, Weinandy (2), Cartus (1), Steil, N. Greinert, Solic (4).

 

HSG Hunsrück – TSG Friesenheim 34:25 (15:11)

 

Die HSG Hunsrück untermauert mit dem 34:25 (15:11) Sieg gegen die TSG Friesenheim ihre Heimstärke. Die rund 300 Zuschauer in der Hirtenfeldhalle erlebten unter der Leitung der souveränen und unauffälligen Schiedsrichter Hummel/Hoffmann keine hochklassige, aber eine temporeiche Partie mit dem besseren Ende für die Mannschaft von Trainer Sascha Burg.

 

Die Gäste aus Friesenheim gingen bis zur 7. Minute mit 1:3 in Führung, die der Gastgeber durch zwei schnelle Treffer durch die Außenspielerinnen Viktoria Hoemann und Annika Frank egalisierte. Zwei Tore in Unterzahl brachten die HSG dann auf den Weg (5:3 - 11. Minute) und so zog die Mannschaft bis zur Halbzeit auf 15:11 davon.

 

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich bis zur 45. Minute (25:21) ein ausgeglichenes Spiel und nach zwei verworfenen Siebenmetern der Heimmannschaft legte Trainer Burg die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch, erinnerte seine Mannschaft an die Vorgaben und stellte sein Team auf die dritte Abwehrformation der Gäste in diesem Spiel ein. Angetrieben durch die in der zweiten Hälfte treffsicheren Dunja Jost und Melissa Gräber, feiert die HSG am Ende einen ungefährdeten Sieg gebührend mit den Zuschauern.

 

„Ein absolut verdienter, wenn auch am Ende zu hoch ausgefallener Sieg, bei dem wir zu viele Fehler produziert haben und zu Spielbeginn die Vorgaben zwecks Wurfverhalten vergessen haben. Beim Umschaltspiel haben wir uns zu viele Unkonzentriertheiten geleistet, was wir schnellstmöglich abstellen sollten. “ fordert der trotz des Sieges nicht zufriedene Trainer Sascha Burg.

 

Born, Martin-Stoleru, Marx; Simon, Frank A. (2), Frank M. (2), Mohr (3), Reuter (5), Hoemann (4), Jost (6), Gräber (8/1), Sülzle (4/3), Kappes Schmiedebach.

 

Vorberichte zum Spieltag 14./15. Oktober 2017

 

DJK/MJC Trier II – FSG Arzheim/Moselweiß (Samstag, 19 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Zweites Heimspiel in Folge für den Aufsteiger aus Trier! Die Mannschaft von Trainerin Franzi Garcia trifft auf den Tabellenfünften der Liga, der mit 7:5 Punkten Anschluss an das obere Tabellendrittel hält.

 

Personal: Nele und Anke Greinert sind nach ihrem Urlaub wieder da, haben allerdings nicht mit der Mannschaft trainiert. „Hier lasse ich offen, ob Sie zum Kader gehören. Ansonsten können wir aus dem Vollen schöpfen“, hofft die MJC Trainerin.

 

Prognose: „Wir spielen zu Hause und wollen die kämpferische Leistung der Vorwoche steigern, werden Moselweiß mit viel Aggressivität und Tempo begegnen. Wenn wir es schaffen, ein konstant hohes Niveau zu fahren, rechne ich mir durchaus Chancen aus. Allerdings kommt mit Moselweiß auch die Mannschaft der Stunden zu uns, nach drei Siegen in Serie strotzen die nur vor Selbstvertrauen. Ich rechne mit einem engen Spiel, Kleinigkeiten werden am Ende über Erfolg und Misserfolg entscheiden und hier müssen wir den nächsten Schritt in unserer Entwicklung nehmen. Heißt konkret: Weniger technische Fehler, Konzentration über die gesamte Spielzeit und in den entscheidenden Situationen die Nerven behalten“, lauten die Vorgaben Garcia`s. 

 

HSG Hunsrück – TSG Friesenheim (Samstag, 19.30 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Mit dem Heimsieg über Wittlich feierte die TSG Friesenheim vergangenes Wochenende den ersten Erfolg in der neuen Saison. Bei den zuhause noch ungeschlagenen Gastgebern, der HSG Hunsrück trifft der Gast auf einen Gegner, der seine Heimstärke auch mit Hilfe seiner Fans unter Beweis stellen will und mit einem weiteren Sieg den Spitzenplatz festigen will. Nachdem die HSG Hunsrück am letzten Wochenende die erste Saisonniederlage kassiert hat, erwartet die Mannschaft von Trainer Sascha Burg am Samstag in der Hirtenfeldhalle mit der TSG Friesenheim einen unbequemen Gegner. Die Gäste um Trainer Björn Dinger hatten keinen optimalen Saisonstart, konnten am Wochenende jedoch mit dem Heimerfolg einen Befreiungsschlag landen und wollen auch im Hunsrück punkten.

 

Personal: Berufsbedingt verzichten muss der Gastgeber auf Laura Vollrath. Ansonsten besteht die Hoffnung im Lager der HSG, dass die angeschlagenen Spielerinnen alle am Samstag zum Einsatz kommen können.

 

Prognose: „In der Oberliga kann jeder jeden schlagen und die kommenden Gäste haben genügend Qualität und oberligaerfahrene Spielerinnen in Ihrem Kader, um am Ende einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen. Wir brauchen eine gute Tagesform und müssen Lösungen gegen die offensive Abwehr der Gäste finden“ fordert Burg. Die TSG Friesenheim konnte sich vor der Saison mit Jessica Hauth, Lina Wild und Sina Schedler gezielt verstärken und Trainer Björn Dinger hat als Saisonziel mindestens Platz 8 ausgegeben.  „Ich erwarte eine sehr kampfstarke Gästemannschaft die sehr gut eingestellt sein wird und ein enges Spiel bis in die Schlussminuten. Dennoch wollen wir unsere Heimstärke untermauern und die zwei Punkte im Hunsrück behalten! “ berichtet der HSG Trainer Sascha Burg.

 

HSG Wittlich – TG Osthofen (Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Mit drei Siegen startete die TG Osthofen in die neue Saison, verlor dann zuletzt gegen die ebenfalls stark einzuschätzende Marpinger Mannschaft. „Erklärbar ist die Leistungsstärke der TG damit, dass die Mannschaft zum einen unverändert zusammengeblieben ist. Zum anderen trägt die Kooperation mit Bensheim Früchte, denn aus der Bundesliga-A-Jugend greifen immer wieder Spielerinnen ins RPS Liga Geschehen ein. „Das wird am Samstag eine wahnsinnig schwere Aufgabe für uns“, ahnt Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

 

Personal: Einige Spielerinnen der Eifelanerinnen sind angeschlagen, doch Trainer Feilen rechnet mit der Bestbesetzung.

 

Prognose: „Die Niederlage der Osthofener gegen Marpingen unterstreicht meine Aussage zum Saisonstart, dass die Liga in dieser Saison extrem ausgeglichen ist. So kann fast jeder jeden schlagen. Im Heimspiel müssen wir aber an unsere Topform herankommen, wenn wir uns ernsthaft Chancen auf etwas Zählbares ausrechnen wollen. Kernpunkt des Spiels wird sein, wie wir unser gut herausgespielten Chancen verwerten. Das muss auf jeden Fall besser werden als zuletzt. Dann würden wir uns auch für den Aufwand belohnen. Wir bereiten uns intensiv auf den Gegner vor, werden alles versuchen, am Samstagabend etwas Zählbares in Wittlich zu behalten“, so der HSG Coach.

 

 

Berichte vom Spieltag 7./8. Oktober 2017

 

DJK/MJC Trier II – HSG Mainz-Bretzenheim II 26:26 (12:13)

 

Punktgewinn oder Punktverlust für die kleinen Miezen? „Am Ende war es ein gerechtes Remis“, fand MJC Trainerin Franzi Garcia.

 

Nach der Führung in der Anfangsphase zum 2:1 liefen die kleinen Miezen ständig dem Vorsprung der Gäste hinterher, die über 2:4 in der 4. Minute bis 6:9 in der 16. Minute sogar auf drei Tore weg waren. Schon früh schied Stammkeeperin Ali Krämer mit einer Fußverletzung aus, für sie übernahm Lisa Gubernator den Torwartpart. Drei Tore in Folge und die kleinen Miezen waren wieder auf Augenhöhe und das sollte jetzt bis zur Pause zum 12:13 so bleiben.

 

Den besseren Start erwischten die Gäste, die sich beim 12:15 wieder ihren drei Tore Vorsprung erarbeitet hatten, beim 16:20 in der 42. Minute zog MJC Trainerin Franzi Garcia dann die Reißleine! Die Auszeit kam zum richtigen Zeitpunkt, den mit vier Treffern in Folge glich das Gastgeberteam bis zur 48. Minute zum 20:20 aus, die spannende Schlussphase war eingeläutet. „Alles richtig gemacht“, freute sich Garcia über die Auszeit und das Zwischenergebnis.

 

Die Führungen wechselten jetzt hin und her, letztmalig legte das Garcia Team durch Katrin Irsch in der 57. Minute auf 26:25 vor, die Gäste nahmen ihre Auszeit, scheiterten dann per Siebenmeter in der 58. Minute an MJC Torfrau Lisa Gubernator. Im Gegenzug zeigen die Schiedsrichter Zeitspiel der kleinen Miezen an, Katrin Irsch verwandelt zum 27:25. Doch die Rechnung hatten die Gastgeberinnen zumindest ohne einen Schiedsrichter macht. Der nämlich hatte auf Schrittfehler Irsch entschieden, sein Kollege auf Tor für die Gastgeberinnen.

 

So gelang den Gästen der letztlich nach Ansicht von Garcia leistungsgerechte Ausgleichstreffer, nachdem die Gäste sogar noch die Chance hatten, mit einem direkten Freiwurf, der über den Block ging, zum Siegtreffer zu kommen.

 

„Wir haben es in der entscheidenden Phase nicht geschafft, auf zwei Tore weg zu gehen. Die Chancen waren da, doch wir haben einfach zu viele Fehler im Tempospiel gemacht. Insgesamt 21 technische Fehler in einem solchen Spiel sind zu viel. Darunter zwei Fehlpässe in der entscheidenden Phase. Was mich freut ist die Tatsache, dass die Mannschaft gut dagegengehalten und bis zum Umfallen gekämpft hat. Emotional waren wir von Beginn an in der Begegnung und haben trotz der schlechten Trainingswoche einen weiteren Schritt nach vorne gemacht“, resümierte die MJC Trainerin.

 

Krämer und Gubernator - Vallet (6/4), Pötters, Irsch (4), Braun (3), Kordel (4), Fahl, Brunner, Natter, Weinandy (1), Cartus, Steil (1), Solic (7)

 

FSG Mainz Budenheim II– HSG Hunsrück 28:26 (11:13)

 

Im Spitzenspiel unterliegt die Hunsrück HSG knapp dem Meisterschaftsfavoriten Mainz-Budenheim II. Auffallendste FSG Spielerin war U17-Europameisterin Paulina Golla, die mit 11/4 Treffern Garant für den Sieg war. Im sechsten Spiel kassiert die HSG Hunsrück mit 28:26 beim Titelfavoriten Mainz/Budenheim II die erste Saisonniederlage und geht damit erstmals in dieser Saison nicht als Sieger vom Feld.

 

Mehr als 50 Zuschauer aus dem Hunsrück machten sich auf den Weg nach Mainz um ihre Mannschaft zu unterstützen und sahen eine gut eingestellte HSG die sehr gut ins Spiel startete und den Mainzer Trainer schon früh (13.Min – 3:5) zur Auszeit zwang. Dieser schickte nun seine beiden Juniorennationalspielerinnen Golla und Soffel aufs Feld, doch zunächst zeigten sich die Gäste weiter unbeeindruckt und spielten sich bis zur Halbzeit eine verdiente 11:13 Führung heraus. „Hier hätten wir uns schon deutlicher absetzen müssen, doch wir hatten viele Probleme mit dem Ball und haben dadurch eine Hand voll technische Fehler produziert,“ resümierte HSG Coach Burg.

 

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein wahrer Krimi, angeführt durch die überragende Paulina Golla, die 8 Treffer im zweiten Spielabschnitt erzielte, konnte der Gastgeber bis zur 35. Minute beim 15:15 ausgleichen. Bis zum 18:18 legte die HSG immer einen Treffer vor, den die FSG im Gegenzug egalisieren konnte. Beim 21:19 schien Mainz auf der Siegerstraße, doch die HSG kämpfte und ging beim 22:23 in der 50. Minute wieder in Führung. Beim 25:25 (56. Minute) war das Spiel offen, doch die FSG erzielte zwei Treffer in Folge und entschied das Spiel am Ende mit 28:26 für sich. „In meinen Augen hatte dieses Spiel keinen Sieger verdient. Wir waren 35 Minuten spielbestimmend, haben dann ein wenig den Faden verloren und hatten am Ende Pech mit zwei krassen Fehlentscheidungen der Schiedsrichter. Alles in allem ein guter Auswärtsauftritt meiner Mannschaft. In Mainz, die ich nach wie vor als Titelanwärter Nummer eins sehe, kann man verlieren, aber es war mehr möglich,“ fand HSG Trainer Sascha Burg.

 

Born und Martin-Stolero – Simon, A. Frank (1), M. Frank (4), Reuter (4), Gräber (4), Hoemann, Jost (9/2), Sülzle (3/1), Schmiedebach, Molz (1)

 

Bilder von Andreas Weber: Spiel FSG Mainz-Budenheim II - HSG Hunsrück

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TSG Friesenheim – HSG Wittlich 29:25 (10:10)

 

Eine unglückliche Niederlage kassiert das Team von Trainer Thomas Feilen in Friesenheim, die Niederlage fällt nach Ansicht des HSG Trainers zu hoch aus. „Wir haben ein gutes Spiel gemacht, vor allem im ersten Spielabschnitt eine starke Deckung und eine gute Torfrau auf dem Platz gehabt. Zur Pause hätten wir durchaus in Führung liegen können, doch wir vergaben einige klare Chancen“.

 

Die Chancenverwertung sollte auch das Problem der Eifelanerinnen nach dem Wechsel bleiben. Gleich zu Beginn nutzte die Mannschaft ihre Torchancen nicht und so zog der spielstarke Gastgeber auf 17:13 in der 41. Minute davon. Die HSG Spielerinnen hielten sich aber weiter an die taktischen Vorgaben, blieben jetzt über 17:16 in der 43. Minute bis 21:20 in der 52. Minute am Gastgeber dran. In den entscheidenden Phasen waren es dann auch die Entscheidungen der Unparteiischen, die im Zweifelsfalle immer zugunsten der Gastgeberinnen ausfielen und so gelang der TSG beim 24:21 in der 53. Minute die offensichtliche Vorentscheidung. Noch einmal verkürzte Wittlich auf 27:25, kassierte dann aber 35 Sekunden vor dem Ende die Entscheidung zum 28:25.

 

„Am Ende fällt der Sieg der Gastgeberinnen, der verdient war, zu hoch aus. Die Leistung meiner Mannschaft war ok, ärgerlich bleibt einfach unsere Chancenverwertung, bei der uns die Kaltschnäutzigkeit fehlte“ resümierte Feilen.

 

Scharfbillig und Diede - Schurich (3), Keil, Ambros (1), Barthen (5), Rolinger, Packmohr (2), Simonis (1), Lang (3/1), Schieke (2), Lukanowski (2), Schenk (6/3)

 

 

Vorberichte zum Spieltag 07./08. Oktober 2017

 

FSG Mainz/Budenheim II – HSG Hunsrück (Samstag, 16.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Das zweite Team der Dynamites aus Mainz Bretzenheim ging mit einem stark veränderten Kader in die Oberliga-Saison. Nach dem sechsten Platz in der vorigen Saison will der Verein den bisherigen, erfolgreichen Weg fortsetzen und wieder das vordere Tabellendrittel ansteuern. Als Nachwuchs des Zweitligateams ist es wichtig, dass sich alle Spielerinnen individuell auf ein möglichst hohes Niveau weiterentwickeln und dass das Team zugleich die bestmöglichen Ergebnisse erzielt. So sind die Gastgeberinnen als einer der Titelfavoriten zu sehen und werden am Wochenende zum ernsten Prüfstein für das mit 5 Siegen gestartete Team aus dem Hunsrück! Spricht man mit dem HSG Trainer über den kommenden Gegner, kommt der regelrecht ins Schwärmen: „Mainz ist meiner Einschätzung nach der Verein in Rheinland-Pfalz, das absolute Aushängeschild in unserer Region und wird sicherlich mittelfristig auch in der ersten Liga vertreten sein. Die Jugendarbeit sucht Ihres Gleichen und das Vereinskonzept wird sehr konsequent umgesetzt. Die Mannschaft von Trainer Jörg Schule verfügt über eine gesunde Mischung aus erfahrenen und hochtalentierten Spielerinnen. Die U19-Nationalspielerinnen Alicia Soffel sowie U17-Europameisterin Paulina Golla, die auch in der 2. Bundesliga Mannschaft zu den Leistungsträgern gehören, sind nur zwei Beispiele der Qualität die uns am Samstag erwartet.“

Personal: Personell gibt es im Lager der Hunsrückerinnen noch einige Fragezeichen. „Die Grippewelle hat uns leider stark erwischt, wichtige Leistungsträgerinnen liegen krank im Bett und ich hoffe, dass nicht alle aktuell nicht zur Verfügung stehenden Spielerinnen, ausfallen werden.“ so Burg, der sich für das schwere Duell andere Vorzeichen gewünscht hätte.

Prognose: Die Gäste aus dem Hunsrück konnten am Wochenende gegen den VTV Mundenheim mühevoll gewinnen, während die Gastgeber mit einem Rumpfteam, aufgrund der zeitgleichen Spiele der ersten Mannschaft und weiblichen A-Jugend, überraschend auswärts doppelt punkten konnten. „Auch wenn die Tabellensituation dies nicht erwarten lässt, fahren wir als klarer Außenseiter nach Mainz! Ich bin mir sicher, dass der kommende Gegner auch der kommende Meister der diesjährigen Oberliga-Saison sein wird. Wir wollen uns bestmöglich verkaufen und kämpferisch dagegenhalten,“ erklärt Burg.

DJK/MJC Trier II – SG Mainz/Bretzenheim II (Samstag, 19 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Wichtiges Heimspiel des Aufsteigers DJK/MJC Trier II am Samstagabend in der Wolfsberghalle. Das Team von Trainerin Franzi Garcia trifft mit der Bundesligareserve aus Mainz/Bretzenheim auf einen Gegner, der mit seinem Saisonstart nicht zufrieden sein kann. Erst zwei Punkte haben die Gäste auf ihrem Konto und so stehen die Gäste in Trier genauso unter Druck wie die Gastgeberinnen. Mit Julia Anna Veeck und Cindy Freischlader verfügen die Gäste über ihre gefährlichsten Angreiferinnen, auf die die MJC Abwehr besonders aufpassen muss.

 

Personal: Bedingt durch die Herbstferien verlief die Trainingswoche nicht so wie sich das Trainerin Franzi Garcia gewünscht hatte. So wird Nele Greinert am Wochenende auch fehlen.

 

Prognose: Drei Heimspiele haben die Triererinnen jetzt vor der Brust und die Mannschaft weiß, dass gerade zuhause die wichtigen Punkte zum Klassenerhalt gesammelt werden müssen. „Wir müssen aufpassen, nicht in einen Strudel zu geraten, deshalb müssen wir die Punkte zuhause behalten. Zuhause sind wir in der Lage jede Mannschaft der Liga zu schlagen, müssen dafür aber lernen, die Konzentration über 60 Minuten hochzuhalten. Es kann nicht sein, dass wir in der zweiten Hälfte immer schlecht verteidigen und im Kopf müde wirken. Gegen Saarbrücken haben wir durchaus einiges gut gemacht und das gilt es auszubauen. Es ist natürlich immer fraglich, mit welchem Aufgebot die Gäste anreisen, doch wir müssen einfach nur auf uns schauen. Ich gehe ganz optimistisch an die Aufgabe heran“, sagt die MJC Trainerin.

 

TSG Friesenheim – HSG Wittlich (Samstag, 20 Uhr)

 

Ausgangslage: Eine bittere 29:19 Auswärtsniederlage mussten die Friesenheimerinnen vergangenes Wochenende bei Marpingen-Alsweiler einstecken und stehen jetzt, nach bisher sieglosen Spielen, vor heimischer Kulisse mächtig unter Druck. Verliert das Team auch die Begegnung gegen Wittlich reißt der Kontakt zum Mittelfeld der Liga langsam ab. Doch das ist für HSG Trainer Thomas Feilen nur die eine Seite der Medaille, die andere Seite zeigt, die Heimstärke der TSG, die nur knapp gegen den Meisterschaftsfavoriten Bassenheim verlor. „Letztes Jahr hatte die Mannschaft viel Verletzungspech und ist nach gutem Saisonstart noch abgerutscht. Für mich steht das Team zurzeit zu Unrecht so weit unten in der Tabelle. Allerdings liegt der Druck beim Gastgeber, die alles daransetzen werden, gegen uns den ersten Sieg einzufahren“, ahnt der HSG Coach.

 

Personal: Aufgrund der Arbeitssituation war die Vorbereitung auf dieses Spiel nicht mit allen Spielerinnen möglich, am Sonntag wird aber alles an Bord sein.

 

Prognose: „Schade, dass wir am vergangenen Spieltag nicht Zählbares eingefahren haben. Wir haben keinen Druck, in Friesenheim Punkten zu müssen, ich rechne aber mit einem offenen Spiel, in dem wir dann da sein müssen, wenn sich die Chance bietet. Wir wissen, wie wir gegen die TSG spielen müssen,“ erklärt der Wittlicher Trainer, der sich aber keine weiteren Details zu seiner Taktik gegen die Gastgeberinnen entlocken lässt. „Gewissenhaft bereiten wir die Mannschaft auf dieses Spiel vor, kennen die Stärken und Schwächen der Gastgeberinnen und ich rechne mit einem Spiel auf Augenhöhe, das mit einem engen Spielausgang enden wird“, so Feilen.

 

 

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Berichte vom Spieltag 30. September/01. Oktober 2017

 

HSG Wittlich – SFG Mainz/Budenheim II 27:29 (13:13)

 

Fast wäre den Eifelanerinnen die Überraschung des Spieltages geglückt. Das Team von Trainer Thomas Feilen unterliegt dem Favoriten aus Mainz/Budenheim II nach einer starken Vorstellung unglücklich. Dabei fanden die Eifelanerinnen gut in die Begegnung, starteten mit der 4:1 Führung in der 5. Minute, verloren dann aber ihre Dynamik im Angriffsspiel. „Sowohl im Positionsangriff als auch beim Gegenstoß habe ich dies heute vermisst“, klagte Feilen, dessen Team gegen das mit kleiner Besetzung angetretene Gästeteam den 5:7 Rückstand in der 15. Minute verkraften musste. Nah der Auszeit der Gastgeberinnen lief es wieder besser im HSG Spiel, die Mannschaft glich bis zur Pause zum 13:13 aus. Die Führung aber wollte den Gastgeberinnen auch im zweiten Spielabschnitt nicht mehr gelingen, ständig lief die Mannschaft dem ein bis zwei Tore Rückstand hinterher. „Immer dann, wenn es eng wurde, setzte sich die individuelle Klasse des Gastes durch. Wir haben es nicht geschafft unser Spiel fehlerfrei durchzuziehen, leisteten uns unnötige technische Fehler und hätten eigentlich heute ein durchaus positives Ergebnis erzielen können“, resümierte Feilen, dessen Team zwei Minuten vor dem Ende durch Helen Schieke noch auf 27.28 herankam. Die Gäste nahmen die Auszeit und erzielten den entscheidenden Treffer.

Scharfbillig und Diede - Schurich (4), Steffens (1), Keil, Barthen (1), Gassanov, Rolinger (3), Packmohr (2), Simonis (1/1), Lang (4), Schieke (4), Lukanowski, Schenk (7/5)

 

SV Zweibrücken – DJK/MJC Trier II 29:24 (12:10)

 

Gut hatten sich die kleinen Miezen auf den Gastgeber und seine offensive Deckungsarbeit vorbereitet und so blieb der Lohn zunächst für das Team von Trainerin Franzi Garcia nicht aus. Dank der treffsicheren Silvia Solic am Kreis führten die kleinen Miezen 1:4 in der 6. Minute beim Favoriten in Zweibrücken. Dabei fanden die Gäste mit ihren Anspielen die Kreisläuferin, leisteten sich aber mit zunehmender Spieldauer Fehlwürfe und technische Fehler.

 

Erstmals glichen die Saarpfälzerinnen beim 6:6 in der 14. Minute aus, legten beim 8:7 in der 22. Minute vor, da Trier in dieser Phase SV Angreiferin Lucie Krein nicht ausschalten konnte. Krein sorgte mit ihrem fünften Treffer im ersten Spielabschnitt für die 12:10 Pausenführung ihres Teams. Beim 18:13 in der 39. Minute schien die Begegnung früh entschieden, doch die kleinen Miezen kämpften sich in die Begegnung zurück und waren beim 19:17 in der 46. Minute wieder in Schlagdistanz. Die Wende wollte den Triererinnen nicht mehr gelingen und so fuhr der Tabellenführer über 24:20 den am Ende verdienten 29:24 Erfolg ein.

 

„Wir haben erneut eine unnötige Niederlage einstecken müssen, leisteten uns zu viele Fehlwürfe und technische Fehler. So sind wir erneut an uns selbst gescheitert. Wenn wir unsere Chancen hatten, haben wir diese nicht genutzt, wurden dafür mit Gegenstoßtoren bestraft. Zudem fehlte die Breite in unserem Angriffsspiel. Die Mannschaft muss sich den Vorwurf gefallen lassen, sich nicht an die taktischen Vorgaben gehalten zu haben. Im zweiten Spielabschnitt haben wir dann keine Lösungen mehr gegen den Abwehrverband der Gastgeberinnen gefunden und haben aufgehört zu verteidigen“, klagte Garcia.

 

Krämer und Gubernator - Vallet (6/3), Pötters, Irsch (6/2), Braun, Kordel (1), Natter, Weinandy (3), Cartus, Steil (3), Loscheider, Greinert, Solic (5)

 

HSG Hunsrück – VTV Mundenheim 27:24 (14:9)

 

Die Hirtenfeldhalle in Kleinich entwickelt sich in der RPS Oberliga der Damen zur Festung! Mit ihren fast 400 Zuschauern bieten die Fans die tolle Kulisse für den fünften Heimsieg im fünften Saisonsieg. Gegen die erfahrenen Mundenheimerinnen kommen die Gastgeberinnen zu einem Start-Ziel-Sieg! Die HSG Hunsrück behält durch Ihren 27:23 (14:9) Heimerfolg weiter ihre weiße Weste und wird nach Spielende von Ihren Fans lautstark und lange gefeiert.

 

„Der Zuschauerzuspruch ist Klasse und es macht einfach Spaß vor dieser Kulisse zu spielen. Das motiviert meine Mannschaft noch mehr und wir freuen uns, auf die zahlreichen Zuschauer bauen zu können! “ zeigte sich auch HSG Trainer Burg nach Spielende von der Unterstützung beeindruckt.

 

Seine Mannschaft machte es am Ende noch einmal spannend gegen die niemals aufgebenden und stark kämpfenden Gäste aus Mundenheim. Dabei kamen die Gastgeber sehr gut ins Spiel, führten nach 21 Minuten mit 11:4 und waren auf dem besten Weg einen sicheren Heimsieg einzufahren. Mit der Schlusssekunde des ersten Spielabschnittes erzielte die beste Gästespielerin Sabine Winkelmann den 14:9 Anschlusstreffer und läutete damit die Aufholjagd ihrer Mannschaft ein.

 

Zehn Minuten vor Ende stand ein 19:19 auf der Anzeigentafel und es war vollkommen offen, welche Mannschaft die Halle als Sieger verlassen würde. Bis zur Schlusssirene fanden die Hausherrinnen nun wieder die Lücken im Abwehrverband der Gäste und konnten am Ende einen mühevollen 27:23 Heimerfolg feiern.

 

„Selbst in der ersten Halbzeit haben wir trotz der Führung im Angriff nie richtig ins Spiel gefunden. Was wir allerdings 20 Minuten nach dem Seitenwechsel praktiziert haben - und hier möchte ich nicht die Leistung der Gäste schmälern-  ist unerklärlich und dies gilt es aufzuarbeiten. Wir haben uns nicht mehr an die taktischen Vorgaben gehalten und allein in dieser Phase 14 technische Fehler produziert. Positiv war, dass meine Mannschaft dann in der entscheidenden Phase Charakter gezeigt und sich ins Spiel zurückgekämpft hat. “ fand der unzufriedene Trainer trotz der schwachen Leistung seiner Mannschaft im zweiten Spielabschnitt dennoch lobende Worte.

 

Born, Marx und Stoleru – Vollrath, A. Frank (3), M. Frank (4), Reuter (2), Hoemann (1), Jost (7/2), Gräber (6), Kappes, Sülzle (2), Schmiedebach (1), Molz (1)

 

Vorschau auf den Spieltag 30. September/01. Oktober 2017

 

HSG Hunsrück – VTV Mundenheim (Samstag, 19.30 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Gelingt der HSG Hunsrück der perfekte Saisonstart? Im fünften Spiel der Saison trifft das Team vor heimischer Kulisse auf den VTV Mundenheim, der zuletzt eine bittere Heimniederlage gegen die HSG Wittlich einstecken musste und die mit erst einem Sieg den Anschluss ans Mittelfeld zu verlieren drohen. Kann die HSG Hunsrück Ihre Serie ausbauen und auch das fünfte Saisonspiel in Folge gewinnen?  „Auch wenn der Saisonstart der Mannschaft vom neuen Trainergespann Nicole Foß/Gabriele Winkelmann sicherlich nicht wie gewünscht verlaufen ist erwartet die HSG in der Hirtenfeldhalle ein schweres Oberligaspiel. Ähnlich sieht dies auch Trainer Burg: „Grundsätzlich ist die Tabelle für mich erst nach 8 bis 10 Spieltagen aussagekräftig. Dennoch werden uns vom aktuellen Tabellenplatz der VTV Mundenheim nicht blenden lassen. Dieser spiegelt in keinster Weise die wahre Leistungsstärke des kommenden Gegners wieder“, erklärt HSG Trainer Sascha Burg.

 

Personal: Die Hunsrücker können auf das Aufgebot der letzten Woche zurückgreifen.

 

Prognose: „Die Gäste sind unheimlich erfahren, spielen schon sehr lange in dieser Konstellation zusammen und nutzen jeden Fehler konsequent aus. Aufgrund der starken Form der Gastgeber, bei denen wohl der komplette Kader zur Verfügung steht, und der aktuellen Tabellensituation geht die HSG als Favorit ins Spiel. „Noch einmal, die Tabelle ist für mich nicht interessant. Wichtig ist, dass wir uns auf unsere Leistung konzentrieren, diese abrufen und weiter an unseren Schwächen arbeiten. Natürlich wollen wir die zwei Punkte im Hunsrück behalten und unsere Heimstärke unter Beweis stellen. Aber auch die Gäste wollen punkten und haben eine Menge Potenzial in Ihren Reihen. Daher werden wir auch diese Aufgabe mit Demut angehen und bauen dabei auf die Unterstützung unserer Zuschauer.“ sagt der HSG Coach

 

SV Zweibrücken – DJK/MJC Trier II (Sonntag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: „Wir stehen vor einer schweren Auswärtsaufgabe, denn Zweibrücken ist neben dem Hunsrück die Mannschaft der Stunde. Mit der Euphorie von vier Siegen aus den ersten vier Partien werden sie selbstbewusst und mit breiter Brust antreten, wollen sich zu Hause gegen uns sicher keine Blöße geben“, ahnt MJC Trainerin Franzi Garcia.

 

Personal: Die kleinen Miezen können ihre Bestbesetzung aufbieten.

 

Prognose: „Für uns sind zwei Dinge wichtig, und das nicht nur für dieses Spiel: Wir müssen begreifen, dass wir in der Liga nur dann eine Chance haben, wenn jede Spielerin an Ihr Limit geht und wir als kompakte Einheit auftreten. In der Niederlage zeigt sich das wahre Gesicht einer Mannschaft. Wir sind eine Saison von Sieg zu Sieg geeilt, jetzt bekommen wir nach langer Zeit Gegenwind. Damit müssen wir lernen umzugehen und die richtigen Schlüsse aus Niederlagen ziehen. In Zweibrücken müssen wir die Anzahl unserer technischen Fehler und Fehlwürfe minimieren. Es darf uns nicht passieren, dass wir klare Chancen in so einer Vielzahl liegen lassen wie gegen die HSG Hunsrück. Auch im Abwehrverbund müssen wir über 60 Minuten aggressiv zu Werke gehen und nicht nur eine Halbzeit. Das reicht in der Oberliga nicht“, weiß die MJC Trainerin.

 

HSG Wittlich – SFG Mainz/Budenheim II (Sonntag, 17 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: „In Bestbesetzung zählt der Gast zu den Topteams der Liga. Doch immer wieder muss der Gegner abwarten, in welcher Besetzung die Mannschaft aufläuft. Die SFG hat einen unerwarteten Punktverlust eingefahren, doch die Favoritenrolle geht eindeutig an die Gäste. Mit dem 4:4 Saisonstart können wir nach der durchwachsenen Vorbereitung zufrieden sein. Wir gehen deshalb ohne Druck in diese Begegnung“, sagt HSG Trainer Thomas Feilen.

 

Personal: In Wittlich ist die Erkältungs- und Grippewelle angekommen, die sich bereits im Training bemerkbar macht. Dennoch hofft Feilen, dass am Sonntag alle dabei sind.

 

Prognose: „Dank ihres guten Sichtungs- und Vereinskonzeptes stellt der Gast seit Jahren eine überragende Mannschaft, kann dabei auf das Bundesligateam und die A-Jugend Bundesligamannschaft zurückgreifen, die letztes Jahr sogar bis ins Viertelfinale kam. So ist der Gast breit und professionell aufgestellt. Letztes Jahr haben wir auswärts gezeigt, dass wir auch gegen Mainz bestehen können. Wir wollen am Sonntagmittag an unsere Leistung aus dem Lokalderby gegen Trier anknüpfen und das Spiel weiter optimieren und so einen guten Handballabend bieten“, hofft Feilen.

 

Berichte vom 5. Spieltag

23.09.2017

 

VTV Mundenheim – HSG Wittlich 20:21 (10:8)

 

 

Schlecht standen die Vorzeichen für die Wittlicher Frauen vor der Begegnung in Mundenheim. Die Mannschaft musste auf die angeschlagene und beruflich verhinderte Gwenny Barthon ebenso verzichten wie auf Torfrau Lena Diede. Und fand so das Team aus der Eifel nur schwer in die Begegnung.

 

Die Mannschaft leistete sich in Mundenheim einen klassischen Fehlstart, lag mit 4:0 nach acht Minuten zurück. Dabei nutzten die Gäste ihre sich bietenden Torchancen nicht, vergaben leichtfertig beste Möglichkeiten und kassierten dafür die Quittung. Erst durch den Siebenmetertreffer von Jennifer Simonis wachten die Eifelanerinnen langsam auf, kämpften sich Tor um Tor heran und waren beim 5:4 in der 14. Minute im Spiel.  Die Steigerung in der Deckung, hinter der Torfrau Hanna Scharfbillig einen „guten Job“ (Zitat Feilen) machte, brachte die Mannschaft bis zur Pause wieder in Schlagdistanz.

 

Nach dem Wechsel steigerten sich die Gäste weiter: Marisa Lang brachte ihr Team mit Siebenmeter in der 43. Minute erstmals beim 15:16 in Führung, die spannende Schlussphase war eingeläutet, in der die HSG sogar bis auf zwei Treffer vorlegen konnte. Zwar gelang den Gastgeberinnen immer wieder der Ausgleich, doch Wittlich legte vor und kam letztlich durch den Treffer von Lisa Schenk 90 Sekunden vor dem Ende zum Siegtreffer.

 

Mundenheim hatte 7 Sekunden vor dem Ende per Siebenmeter noch die Ausgleichschance, doch Wittlichs Torhüterin Hanna Scharfbillig sicherte ihrem Team dann einen „wahnsinnig wichtigen Auswärtserfolg. Unglückliche Zeitstrafen in der zweiten Hälfte brachen uns immer wieder aus dem Rhythmus. Bei den Gastgeberinnen feierte Sabine Winkelmann ihr Comeback und zeigte, wie wichtig sie für das VTV Spiel ist. Es war ein glücklicher, aber nicht unverdienter Erfolg, bei dem sich die Mannschaft für ihren kämpferischen Einsatz belohnte. Sie hat nie aufgegeben, erneut ihr Kämpferherz gezeigt und sich an die Vorgaben gehalten. Respekt vor dieser Leistung, bei der wir wiedergesehen haben, wie richtig unsere Entscheidung war, auf Spielerinnen des eigenen Vereins zu bauen. Zum einen feierte Nicki Packmohr ihr Comeback zum anderen machte Laura Steffens ein starkes Spiel. Sie war torgefährlich und setzte wichtige Impulse, brachte dabei auch ihre Mitspielerinnen immer wieder in erfolgversprechende Abschlusssituationen“, lobte der HSG Coach.

 

Scharfbillig - Schurich (5), Steffens (2), Keil, Ambros, Rolinger (2), Packmohr (1), Lang (2/1), Schieke (2), Lukanowski (2), Simonis (2/1), Schenk (4).

 

DJK/MJC Trier – HSG Hunsrück 18:27 (6:10)

 

Zu einem auch in dieser Höhe völlig verdienten Erfolg kommt die Hunsrück HSG im Lokalderby auf dem Wolfsberg, das eigentlich ein Heimspiel für die Hunsrücker war und unterstreicht die momentan sehr starke Verfassung. Angetrieben von ihren vielen Fans bleibt die Mannschaft auch im vierten Spiel verlustpunktfrei und setzt sich an der Tabellenspitze fest. Mit einer spielerisch besseren Mannschaftsleistung sowohl im Angriff als auch in der Abwehr stellten die Gäste an diesem Abend den verdienten Sieger, hatten zudem im Torhüterduell klar die Nase vorne.

 

„Das ist der absolut starken Vorbereitung im August zu verdanken. Dafür erntet die Mannschaft jetzt die Früchte“, erklärte HSG Trainer Sascha Burg.

 

Für MJC Trainerin Franzi Garcia fällt das Resümee nach dem Spiel kurz und knapp aus: „Wir sind an unserer eigenen Abschlussschwäche und der überragenden Gästetorhüterin gescheitert“. 

 

Mit einer defensiv eingestellten Abwehr unterbanden die Gäste die Anspiele der Triererinnen an den Kreis, bekämpften die MJC Angreiferinnen in der Nahwurfzone und ließen ihnen kaum eine Lücke. Den Triererinnen fehlte im gesamten Spiel die Torgefährlichkeit aus der Distanz, die Nahstellen wurden von den HSG Spielerinnen gut zugeschoben und so kamen auch die individuell starken MJC Angreiferinnen nicht in ihr gewohntes „eins gegen eins“ Spiel. 1:0 und 3:2 sollten die einzigen Führungen der Gastgeberinnen in diesem Spiel bleiben. Zwischen der 6. und 24. Minute gelang den kleinen Miezen kein Treffer mehr, das Burg-Team setzte sich früh auf 3:9 ab. Dabei erarbeitete sich die Mannschaft von Trainerin Franzi Garcia durchaus ihre Chancen, doch zwei Pfostentreffer und zwei vergebene Siebenmeter ließen den Gästevorsprung deutlich werden. Erst Vivi Steil erlöste ihre Mannschaft mit ihrem Treffer in der 24. Minute zum 4:9 von ihrer Durststrecke. Die Gästeabwehr blieb aufmerksam, stellte weiter die Räume geschickt zu, dem Trierer Angriff fielen keine Lösungen gegen den aufmerksamen Deckungsverband der Gäste ein und so lag die Mannschaft zur Pause mit 6:10 zurück.

 

Auch nach dem Wechsel deutete vieles auf ein torarmes Spiel hin. Die Gäste kamen besser aus der Kabine zurück, legten vier Treffern in Folge nach und zwangen Garcia in der 39. Minute beim 6:14 zur Auszeit. Die Begegnung nahm Fahrt auf, die beiden Teams leisteten sich einen offenen Schlagabtausch und eine endlich ihre Chancen nutzende Maren Weinandy auf Trierer Seite, die im ersten Spielabschnitt in den Anfangsminuten immer wieder an der Gästetorhüterin gescheitert war, sorgte nun mit ihren fünf Treffern in dieser Phase dafür, dass beim 15:19 in der 50. Minute noch das Fünkchen Hoffnung bei den kleinen Miezen glimmte. Doch dann fiel die endgültige Entscheidung: die Hunsrücker kamen nach Treffern von von Nele Kappes (zwei in Folge), Melissa Gräber, Dunja Jost und Meike Frank zum 15:24 in der 54. Minute, das Spiel war endgültig gelaufen!

 

Am Ende stand eine in dieser Höhe nicht zu erwartende deutliche 18:27 Heimniederlage der kleinen Miezen auf der Anzeigetafel. Die Gäste feierten mit ihrem Anhang einen überzeugenden Auswärtssieg, den Burg aber nicht überbewerten will: „Heute war das dank unserer Fans ein Heimspiel. Wir sind auswärts aber noch nicht so stabil“.

 

Krämer und Gubernator - Vallet (2/2), Pötters, Irsch (2), Braun (2), Kordel, Nerling, Weinandy (5) Lea Cartus (1), Steil (4), Loscheider, Greinert, Solic (2)

 

Born und Martin-Stoleru - A. Frank M. Frank (4), Mohr (4), Reuter, Hoemann, Jost (7/2), Gräber (4/1), Sülzle (4), Kappes (4), Schmiedebach, Bach.

 

 

 

 

19.09.2017

 

Vorschau auf den Spieltag 23. und 24. September 2017

 

DJK/MJC Trier II – HSG Hunsrück (Freitag, 20.30 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Bereits am Freitagabend steigt das Lokalderby zwischen den kleinen Miezen und dem Team aus dem Hunsrück! „Beim nächsten Auswärtsspiel müssen wir bei der DJK/MJC Trier II antreten, da mehrere Spielerinnen am Wochenende privat verhindert sind, haben die Trierer freundlicherweise der Verlegung auf den Freitagabend zugestimmt. Nach dem gelungenen Saisonstart können wir ganz befreit nach Trier reisen und wissen um die Schwere der Aufgabe welche uns dort erwartet. „Mit Megane Vallet haben die Gastgeber die kompletteste Spielerin der Liga, welche aktuell immer noch in der ersten Bundesliga spielen könnte. Weiterhin verfügen Silvia Solic, die richtigerweise von Trainerin Franziska Garcia als beste Kreisläuferin der Liga bezeichnet wurde, und Jana Kordel über teilweise jahrelange Bundesligaerfahrung. Hinzukommen “meine“ ehemaligen Spielerinnen Viviane Steil, Maren Weinandy und Kathrin Irsch welche über jahrelange Oberliga- bzw. Drittliga-Erfahrung verfügen. Diese Qualität und Erfahrung hat keine Mannschaft unserer Spielklasse aufzubieten und die Gastgeberinnen werden am Ende mindestens unter den TOP 3 landen. Über die Favoritenstellung brauchen wir daher auch nicht zu sprechen“, sagt HSG Trainer Sascha Burg. Von all diesem Lob will sich MJC Trainerin Franzi Garcia nicht „blenden“ lassen: „Die Hunsrücker haben eine sehr gute Mannschaft, die nicht unter Wert dargestellt werden sollte. Drei bislang souveräne Siege der Hunsrücker sprechen für sich, die Mannschaft steht zurecht oben, haben sich gezielt vor der Saison verstärkt und mit der rumänischen Torhüterin das Mosaiksteinchen gefunden. Die Erfahrungen meiner Spielerinnen sind zweifelsfrei vorhanden, doch ich weise nochmals darauf hin, dass wir in der letzten Saison durch die Rheinlandliga „spaziert“ sind und körperlich nicht so gefordert waren. Jetzt muss sich die Mannschaft in der Liga finden, körperlich ist das was ganz anderes“, meint MJC Trainerin Franzi Garcia.

 

Personal:  Die Gastgeberinnen können auf ihre Bestbesetzung zurückgreifen. Personell stehen die Vorzeichen bei den Hunsrückerinnen alles andere als gut: Neben dem verletzungsbedingten Ausfall von Svenja Mohr plagt sich weiterhin Linkshänderin Ann-Kathrin Molz, die schon gegen Püttlingen passen musste, mit Problemen an Ihrer alten Verletzung herum. Judith Schmiedebach hat sich gegen Püttlingen eine Prellung des Jochbeins sowie eine Gehirnerschütterung zugezogen. Torfrau Georgiana Martin-Stoleru leidet weiterhin an Ihrer Knieverletzung, die sich nach dem Einsatz vom Samstag noch verschlimmert hat. Hinter beiden Einsätzen steht ein großes Fragezeichen. „Hier werden wir sicher kein Risiko eingehen, zumal die Trauben in Trier sowieso sehr hoch hängen,“ verrät Burg.

 

Prognose: „Wir freuen uns auf das Spiel und hoffen auf ein schnelles und schönes Spiel. Über die Favoritenrolle rede ich überhaupt nicht, die HSG wird uns 60 Minuten fordern. Zuhause sind wir sicher gut aufgestellt“, sagt Garcia. „Die gute und erfolgreiche Arbeit von Trainerin Garcia - die sicherlich über kurz oder lang folgerichtig die erste Mannschaft der Trierer Miezen trainieren wird – findet sich auch in den nachgelagerten Mannschaften wieder und zollt mir großen Respekt ab. Wir werden in Trier alles geben, kämpfen und wollen versuchen das Spiel so lange wie möglich offen zu gestalten. Sollte der Favorit dann jedoch schwächeln, wollen wir da sein und die Minimalchance nutzen“, zeigt sich der HSG Trainer trotz der Personalprobleme kämpferisch und weist abschließend darauf hin, dass seine Mannschaft letztes Jahr auch mit 8:2 Punkten gut gestartet ist und am Ende froh war, nicht noch unten rein zu rutschen.

 

VTV Mundenheim – HSG Wittlich (Samstag, 17.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Schon langen spielt Mundenheim in fast unveränderter Aufstellung zusammen und verfügt damit über einen großen Erfahrungsschatz. „Mit Sabine Winkelmann konnte der VTV eine neue Trainerin und alte Bekannte gewinnen, die als eine der maßgeblichen Figuren im Frauen Handball gilt. Das ist ein absoluter Gewinn für Mundenheim“, lobt Wittlichs Trainer Thomas Feilen. Der Sieg der Mundenheimerinnen gegen den Favoriten aus Bassenheim hat gezeigt, dass die Mannschaft in der Lage ist, zuhause auch wesentlich stärker eingeschätzte Teams zu schlagen. Ohne Harz baut sich für die Eifelanerinnen eine hohe Auswärtshürde auf.

 

Personal: Schwer fällt Feilen noch die personelle Prognose aufgrund der Tatsache, dass Leistungsträgerin Niki Packmohr noch nicht im Vollbesitzt ihrer Kräfte ist und hinter dem Einsatz von einigen Spielerinnen aus beruflichen Gründen noch ein Fragezeichen steht.

 

Prognose: „Wir wollen an die Leistung aus dem MJC Spiel anknüpfen, in dem mir die Körpersprache meiner Spielerinnen sehr gut gefallen hat. Zudem stimmte die Einstellung von der ersten bis zur letzten Minute. Die taktische Disziplin war da und die werden wir auch in Mundenheim dringend benötigen, hoffen darauf, dass unsere Deckung ähnlich gut steht wie gegen Trier und wir im Angriff unsere Chancen dichtmachen. Dann wird es ein offenes Spiel, in dem wir alles geben werden. Aber es wird enorm schwer, Punkte aus Mundenheim zu entführen“, ahnt Feilen

17.09.2017

 

Berichte vom 2. Spieltag

 

HSG Wittlich – DJK/MJC Trier II 29:29 (13:14)

 

Am Ende freuten sich die Wittlicher Frauen mehr über das letztlich leistungsgechte Remis als die kleinen Miezen, die sich immer wieder im Spiel deutlicher absetzten konnten, aber in den entscheidenden Momenten entweder an ihren eigenen Fehlern oder den an diesem Tag indisponierten Schiedsrichterinnen Vanessa Kleer und Christina Budke vom Handballverband Saar scheiterten.

 

So war für MJC Trainerin Franzi Garcia die Entscheidung, Megane Vallet beim erfolgreichen Torversuch zum 25:28 in der 52. Minute zurückzupfeifen und auf Schrittfehler zu entscheiden, die Schlüsselszene im Spiel: „Das wäre wohl die Entscheidung gewesen, doch die beiden Unparteiischen haben den „Nullschritt“ und die entscheidende Bewegung zum Tor falsch interpretiert“, klagte die MJC Trainerin.

 

Aber auch HSG Trainer Thomas Feilen konnte mit einigen Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns nicht leben: „Immer wieder fielen die Entscheidungen zu unseren Ungunsten aus“, klagte der Wittlicher Coach.

 

Der allerdings hatte seine Mädels taktisch klug auf die kleinen Miezen eingestellt. Mit ihrer aggressiven und offensiven Deckung störten sie den Spielfluss der Gäste, fanden selbst die richtigen Lösungen im Angriff und düpierten den zentralen Abwehrverband der Gäste über die Kreismitte und hielten so das Spiel gegen die erfahrene Rückraumachse mit Megane Vallet und Katrin Irsch lange Zeit offen. Doch auf beiden Seiten enttäuschten die Torhüterinnen. So war jeder Wurf der Gäste ein Treffer und beim 7:11 n der 17. Minute schienen die Gäste auf dem Weg, das Spiel früh zu entscheiden. Beim 8:12 zog Feilen die Reißleine, nahm die glücklos spielende Hanna Scharfbillig aus dem Kasten und brachte jetzt Lena Diede, die gleich fünf Bälle der Triererinnen in Folge parierte und so maßgeblichen Anteil daran hatte, dass die Eifelanerinnen zum 13:13 in der 29. Minute ausglichen. Die Gastgeberinnen nutzten die Lücken im weiterhin nicht stehenden Deckungsverband der Gäste ein ums andere Mal, schalten schnell von Angriff auf Abwehr um und unterbanden so das Gegenstoßspiel der Triererinnen. Zu früh suchte die HSG aber dann den Abschluss, kassierte mit dem Pausenpfiff den Gegenstoßtreffer von Vivi Steil zur 13:14 Gästeführung.

 

Gleich nach Wiederanpfiff bestraften das Garcia Team die technischen Fehler der HSG Spielerinnen, setzte sich wieder zum 14:16 und 15:18 in der 37. Minute ab, doch die Wittlicherinnen zeigten ihr Kämpferherz, glichen über 19:19 aus und legten ab dem 20:19 vor. Jetzt wechselten die Führungen hin und her, beim 21:22 lagen die Gäste wieder vorne und führten 25:27 in der 52. Minute. Es folgte die entscheidende Szene, bei der die Schieris zu Ungunsten der Triererinnen entschieden. Wittlichs Trainer Thomas Feilen nahm die Auszeit und seine Mannschaft drehte das Ergebnis mit drei Treffern in Folge zum 28:27 in der 55. Minute, folgerichtig nahm die MJC Trainerin ihre Auszeit und schwor ihr Team auf die letzten Minuten ein. Zuvor hatte Garcia die ebenfalls glücklos spielende Alexandra Krämer aus dem Kasten genommen und durch Lisa Gubernator ersetzt, die gleich zwei Wittlicher Torwürfe parierte. Nach dem Ausgleich durch Vivi Steil war es die an diesem Tage treffsicherste MJC Angreiferin Katrin Irsch, die ihre Mannschaft erneut in Führung brachte (28:29). Die an diesem Abend zusammen mit Gwenny Barthen bei den Gästen überragende Lisa Schenk sorgte mit ihrem Treffer zum 29:29 genau 87 Sekunden vor dem Ende für das Remis, das beide Teams in den Schlusssekunden noch in einen Sieg ihres Teams hätte umwandeln können. Doch schwache Torabschlüsse hüben wie drüben sorgten in den Schlusssekunden für das letztlich gerechte Remis.

 

„Es war schon einiges an Aufbauarbeit in dieser Woche zu leisten. Doch ich bin mächtig stolz auf meine Mannschaft, die sich an die taktischen Vorgaben gehalten und dieses Remis mehr als verdient hat“, freute sich HSG Trainer Feilen.

 

„Unsere Probleme im Abwehrzentrum waren heute deutlich erkennbar, hier stimmte die Abstimmung nicht“, fand MJC Co-Trainerin Esther Herrmann.

 

„Obwohl einige das anders sehen, ist meine Mannschaft der Aufsteiger. Wir sind letztes Jahr durch die Rheinlandliga marschiert, müssen uns jetzt an die neue Liga und deren körperlichen Herausforderungen noch gewönnen“, sagte Garcia.

 

HSG: Scharfbillig und Diede - Schurich (2), Keil, Molitor (1), Barthen (5), Gassanov, Rolinger, Simonis (2/1), Lang (3), Schieke (2), Lukanowski (6), Schenk (8/1)

 

MJC II: Krämer und Gubernator - Vallet (4/3), Pötters, Irsch (11/1), Braun, Nerling, Weinandy (2), Cartus, Kordel (5), Steil (6), Greinert, Solic (1),

 

HSG Hunsrück – HSV Püttlingen 34:29 (18:15)

 

300 Zuschauer feierten in der Hirtenfeldhalle den dritten Saisonsieg ihrer Mannschaft, die sich damit an der Tabellenspitze der Liga zu etablieren scheint. Mit dem 34:29 Heimerfolg gegen den amtierenden Saarlandpokalsieger behält die HSG Hunsrück ihre weiße Weste und kann von einem gelungenen Saisonstart sprechen. Die Saarländerinnen hatten sich für Ihre Reise in den Hunsrück viel vorgenommen und konnten wieder auf die letzte Woche nicht zur Verfügung stehenden Marion Müller, Elaine Dryander sowie Lisa Vogt bauen.

 

Es entwickelte sich ein schnelles Handballspiel in dem beide Mannschaften spielerisch sicherlich nicht Ihren besten Tag erwischten. Nach 3 Minuten nahm die HSG das Heft in die Hand und bestimmte das Spiel. Bereits in der 10. Minute erzielte Viktoria Hoemann den achten Treffer (8:3) für die HSG. Diese Führung hielt bis zur 27. Minute, ehe die Gäste bis zur Pause auf 18:15 verkürzen konnten. „Hier hätte ich früher die verletzte Torhüterin Martin Stoleru auswechseln müssen “ zeigte sich Burg selbstkritisch.

 

Zur Halbzeit gab es dann den angesprochenen Torhüterwechsel und die 45-jährige Astrid Christ wechselte ins Tor der Gastgeber. Mit zwei sehenswerten Paraden feierte Sie einen starken Einstand im Tor und brachte die Hirtenfeldhalle zum Kochen. Bis Mitte der zweiten Halbzeit konnte sich das Heimteam wieder auf 5 Tore absetzen (24:19), jedoch kämpften die Gäste und waren zehn Minuten vor Spielende beim Stande von 26:24 wieder in Reichweite. Angetrieben durch die in den letzten Minuten wie entfesselt spielende Lizzy Sülzle feiern die „Burg-Mädels“ somit den dritten Sieg in Serie und wurden von den Zuschauern nach Spielende noch lange gefeiert.

 

„Die Tabellensituation ist eine Momentaufnahme und jedem im Hunsrück ist bewusst, dass uns noch viel zu einem Meisterschaftsanwärter fehlt. Die Trainingswoche war aufgrund vieler kränkelnder Spielerinnen nicht so einfach und hat sich bis heute durchgezogen. Wir sind froh über die zwei Punkte und danken Astrid für Ihren Einsatz, der sehr wichtig war. “ gab Burg nach Spielende zu Protokoll.

 

Martin-Stoleru und Kirst - Vollrath, Simon, A. Frank (1), M. Frank (3), Reuter (3), Hoemann (2), Jost (11/5), Gräber (7), Sülzle (6), Kappes, Schmiedebach (1), Bach.

 

 

 

 

 

12. September 2017

Vorberichte auf den Spieltag 16. und 17. September 2017

 

 

HSG Wittlich – DJK/MJC Trier II (Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: „Für mich zählen die Triererinnen zu den TOP Teams der Liga, werden am Ende im oberen Tabellendrittel landen. Mit Solic, Vallet, Weinandy, Irsch und Steil verfügt die Mannschaft über 1. Und 3. Liga erfahrene Spielerinnen. Der deutliche Sieg gegen Marpingen hat gezeigt, dass die Mannschaft in der Liga angekommen ist und eine gewichtige Rolle spielen wird. Für mich sind die Gäste Favoritinnen in diesem Spiel“, gesteht Wittlichs Trainer Thomas Feilen. „Wir stehen vor unserem ersten Derby in der jungen Saison und wollen natürlich an die gute Leistung aus dem Marpingen Spiel anknüpfen. Allerdings müssen wir uns steigern, denn gegen Marpingen war noch nicht alles Gold, auch wenn das Ergebnis eine andere Sprache spricht. Ich erwarte eine Steigerung in Sachen Einhalten der taktischen Vorgaben. Auch unser Angriffsspiel soll und muss wesentlich variabler gestaltet werden“, fordert MJC Trainerin Franzi Garcia.

 

Personal: Auf Wittlicher Seite wird eine personell stärker besetzte Mannschaft als zuletzt auflaufen können. „Mit Solvi Solic kehrt die wohl beste Kreisläuferin der Liga in den Kader zurück“, freut sich Garcia.

 

Prognose: Beide Teams sehen ihren jeweiligen Gegner mit entsprechendem Respekt und es dürfte die Zuschauer ein spannendes und interessantes Spiel erwarten.

 

„In Püttlingen haben wir keine gute Leistung gezeigt, wollen aber jetzt drauflegen. Im Heimspiel dürfen wir nicht chancenlos sein, werden alles tun, um die Punkte in Wittlich zu behalten. Wir sind nicht Favorit, brauchen eine Topleistung gegen eine nach dem letzten Sieg auf einer Euphorie welle schwimmende Trierer Mannschaft. Das Team von Franzi Garcia ist in der Liga angekommen und will die Aufbruchstimmung mit in das Spiel gegen uns einbringen. Wir befinden uns nach dem Umbruch und der schwierigen Vorbereitung noch im Entwicklungsprozess, müssen uns erst reinspielen. Ich erwarte von meinem Team eine bessere Leistung als in Püttlingen“, fordert HSG Trainer Thomas Feilen.

 

„Wittlich hat mit Gräber und Schmiedebach zwei sehr wichtige Spielerinnen verloren, dennoch stellen sie eine spielstarke Mannschaft, die mit viel Tempo agiert und vor allem niemals aufgibt. Die Mannschaft von Thomas Feilen ist lange genug in der Oberliga dabei und wird gut vorbereitet gegen uns in die Partie gehen. Wir müssen aggressiv dagegen halten, dürfen die Wittlicher Spielerinnen – allen voran die bundesligaerfahrene Lisa Schenk – nicht zur Entfaltung kommen lassen und müssen 60 Minuten an unsere Leistungsgrenze gehen, wollen wir etwas mitnehmen. Ich verspreche mir eine spannende Begegnung, der der das Team gewinnt, dass die wenigstens Fehler machen wird. Zudem hoffe ich auf viele Schlachtenbummler aus Trier, die uns unterstützen“, sagt MJC Trainerin Franzi Garcia.

 

 

HSG Hunsrück – HSV Püttlingen (Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Schweres Heimspiel für die HSG Hunsrück – Saarlandpokalsieger HSV Püttlingen zu Gast im Hunsrück! Mit dem HSV Püttlingen empfängt die Mannschaft von Trainer Sascha Burg nicht nur den aktuellen Saarlandpokalsieger, sondern auch ein Top Team der letzten Jahre der Oberliga RPS , das immer unter den Top 4 am Ende der Saison zu finden war. Auch in die aktuelle Saison sind die Saarländerinnen perfekt gestartet und reisen mit der Empfehlung von zwei Siegen aus zwei Spielen in die Hirtenfeldhalle. Ihre Klasse stellten die kommenden Gäste schon in der abgelaufenen Saison unter Beweis und gewannen im Hunsrück deutlich mit 27:31.

Personal: Am dritten Spieltag muss die HSG Hunsrück auf die verletzte Svenja Mohr sowie auf die beruflich verhinderte Marie Marx verzichten.

Prognose: „Was Trainer Müller Jahr für Jahr in Püttlingen leistet ist einsame Spitze. Ich habe die Gäste im Spiel der ersten Runde des DHB Pokal´s gegen Drittligist Bietigheim II (27:29) gesehen und die Leistung der zweiten Halbzeit war beeindruckend! Neben einem sehr starken Torhüterduo und einem überdurchschnittlichem Kollektiv verfügt Trainer Müller mit seiner Tochter Marion und Neuzugang Renata Szabo über Spielerinnen die in der Liga seines Gleichen suchen. Wollen wir das Spiel offen gestalten muss meine junge Mannschaft die Konzentration über 60 Minuten hochhalten und die Abschlussquote deutlich verbessern. “ fordert Burg.

 

 

10. September 2017

 

FSG Arzheim/Moselweiß – HSG Hunsrück 21:22 (8:11)

 

Lissy Sülzle setzt 54 Sekunden vor dem Ende den Siegtreffer für die HSG Hunsrück und sichert damit ihrem Team den ersten Auswärtserfolg der Saison. Das Team feiert den zweiten Saisonsieg und etabliert sich an der Tabellenspitze der RPS Oberliga!

 

Nach der gelungenen Saisonpremiere in der Hirtenfeldhalle lässt die HSG Hunsrück auch auswärts einen doppelten Punktgewinn folgen! Während die Gästemannschaft nach Spielende mit den vielen und lautstarken Zuschauern den 21:22 Auswärtserfolg feiert, sitzt HSG Trainer Sascha Burg noch lange nach auf der Bank und schüttelt den Kopf. „Wir haben nach 40 Minuten (9:15) unsere Vorgaben in der Abwehr komplett vergessen und waren drauf und dran, unsere sicher geglaubten Punkte dadurch zu verschenken. Das ärgert mich!“ gab der angefressene HSG Coach zu Protokoll.

 

Von Spielbeginn an zeigte sich die Abwehr der Gäste sehr präsent und gut eingestellt auf die Gastgeber. Nach 25 Minuten führte die HSG in der gut gefüllten und stimmungsgeladenen Beatushalle mit 6:10 und hatte sich erstmals eine 4 Tore Führung herausgespielt. Mit dem Schlusspfiff des ersten Spielabschnittes erzielte Michelle Sorge einen direkten Freiwurf das 8:11 und sorgte für Hoffnung bei den heimischen Fans. Nach dem Seitenwechsel konnten sich die Gäste zunächst auf Ihre Abwehrarbeit verlassen und zogen bis zur 40. Minute auf 9:15 davon. Nun zeigten die Gastgeber ihr großes Kämpferherz und glichen in der 50. Minute beim 17:17 erstmals wieder aus. In den Schlussminuten legte die HSG immer ein Tor vor, und die FSG immer eins nach. Einzig in der letzten Minute gelang den Gästen noch einmal ein Ballgewinn und so gewannen die Damen der HSG Hunsrück unter der sicheren Leitung der Schiedsrichter Antosch/Stadelmeier mit 21:22.

 

„Die Probleme ohne Harz waren uns im Angriff deutlich anzumerken. Schwache Torabschlüsse in der zweiten Halbzeit - ohne die gute Leistung der Torfrau des Gastgebers zu schmälern - sowie eine hohe Anzahl von Fehlpässen (1.Halbzeit) sprechen hier eine deutliche Sprache. Sicherlich kann man am Ende von einem glücklichen Sieg sprechen, möglicherweise wäre aufgrund der letzten 20 Minuten ein Unentschieden gerecht gewesen, aber wir waren auswärts nie in Rückstand und haben das Spiel 40 Minuten bestimmt. Jetzt heißt es Mund abwischen und in den nächsten Spielen deutlich steigern.“ fordert HSG Coach Sascha Burg.

 

Born und Martin-Stoleru – Simon, A. Frank (2), M. Frank, Reuter (1), Hoemann (3), Jost (4/1), Gräber (6/2), Sülzle (4/1), Kappes, Schmiedebach (1), Bach, Molz (1)

 

DJK/MJC Trier – HSG DJK Marpingen-Alsweiler 30:21 (14:11)

 

Die kleinen Miezen haben ihre Lektion aus der Auftaktniederlage gelernt und setzen sich in ihrem ersten Heimspiel in einer gut gefüllten Wolfsberghalle verdient mit 30:21 gegen den saarländischen Vertreter aus Marpingen-Alsweiler durch. Doch zunächst schien alles so wie im Auftaktspiel zu laufen. Dank einer treffsicheren Anna Bermann legten die Gäste zum 1:4 in der 6. Minute vor. Über 4:6 drehten die kleinen Miezen dann die Begegnung mit sechs Treffern in Folge zum 10:6 in der 20. Minute. Jetzt war es Gästespielerin Lisa Meier, die mit ihren drei Treffern in Folge zum 10:9 die MJC Trainerin Franzi Garcia in der 23. Minute zur Auszeit zwang. Die „Ansprache“ von Garcia war dann der Weckruf für das Team, die jetzt ihren Vorsprung bis zur Pause auf 14:11 ausbauten. Spätestens beim 24:15 in der 44. Minute war der erste Heimspielerfolg für die kleinen Miezen im Sack. Am Ende jubelten Zuschauer und MJC Spielerinnen über einen überlegenen und in dieser Höhe nicht zu erwarteten 30:21 Erfolg im ersten Heimspiel.

 

„Bis auf die ersten Minuten, in denen wir uns schwergetan haben, lief es vor allem in der Abwehr sehr gut. Es war eine überragende Abwehrleistung, mit der wir den Grundstein zum Erfolg legen konnten. Die Mannschaft hat toll verteidigt und wir haben Marpingen körperlich zugesetzt. Das hatten wir uns vogenommen und haben mit viel Tempo unser Spiel aufgezogen. Am Ende war es ein verdienter Sieg für meine Mannschaft.  Sorgen hatten wir um Megane Vallet, die im Abschlusstraining umknickte und deren Einsatz fraglich war. Sie hat gespielt und eine überragende Leistung abgerufen. Wir haben aber auch als Team überzeugt und hatten unsere Zuschauer im Rücken. So machten wir von der ersten bis zur letzten Minute Dampf und haben das umgesetzt, was wir uns in der Trainingswoche vorgenommen hatten. Jetzt sind wir in der Oberliga angekommen und für die Köpfe war dieser Heimsieg enorm wichtig“, fand Trainerin Franzi Garcia.

 

MJC: Krämer und Gubernator - Vallet (12/4), Pötters, Irsch (5), Braun, Kordel (1), Natter, Weinandy (7), L. Cartus (1), Steil (3), Loscheider, N. Greinert (1).

 

HSV Püttlingen – HSG Wittlich 33:24 (15:14)

 

Letztlich fehlte der HSG Wittlich mit Niki Packmohr und Jenny Barthen zwei wichtige Stammspielerinnen aus beruflichen Gründen, deren Fehlen im zweiten Spielabschnitt nicht mehr zu kompensieren war. So setzte sich Püttlingen am Ende klar gegen die HSG Wittlich durch. Im ersten Spielabschnitt hielt das Team von Trainer Thomas Feilen das Spiel offen, erwischte sogar den besseren Start und führte in der 8. Minute mit 1:3. Auch nach 15 Minuten schien alles zugunsten der Gäste zu laufen, die Mannschaft legte zum 5:8 durch Lisa Rolinger vor, doch die Auszeit der Gastgeberinnen brachte die Wende.

 

„Im Angriff haben wir uns zu viele Fehler erlaubt, waren aber aus meiner Sicht die spielerisch bessere Mannschaft“, meinte Feilen. So legte der HSV zum 11:9 in der 24. Minute vor und verteidigte den Vorsprung bis zur Pause. Nach dem Wechsel kamen die Eifelanerinnen nicht mehr mit der offensiven und aggressiven Deckung der Saarländerinnen klar, obwohl das im Vorfeld im Training einstudiert wurde. Püttingen kam jetzt zu einfachen Toren, bei Wittlich fehlte einfach die Durchschlagskraft im Angriff.

 

Scharfbillig - Schurich (3), Steffens (1), Keil (1), Ambros (1), Ertz (1), Gassanov, Rolinger (3), Simonis (2/2), Lang (2), Diede, Schieke (3), Lukanowski (3), Schenk (4).

 

 

05.09.2017

 

Vorschau auf den 2. Spieltag am 9./10. September 2017

 

DJK/MJC Trier II – HSG Marpingen-Alsweiler (Samstag, 19 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Erstes Heimspiel der kleinen Miezen in der RPS Oberliga! Am Samstagabend erwartet das Team von Trainerin Franzi Garcia die saarländische Vertretung der HSG Marpingen-Alsweiler. Im Auftaktspiel beim letztjährigen Vizemeister zahlte das Team noch Lehrgeld, brauchte 30 Minuten um überhaupt in die Begegnung zu finden. Gegen die Saarländerinnen soll das anders werden! „Ich hoffe, dass sich die Mannschaft in Bassenheim freigeschwommen hat und nach einer sehr schlechten ersten Halbzeit, in der Liga angekommen ist. Wir können viel besser spielen, als wir das am Sonntag getan haben, wollen das im ersten Heimspiel gegen Marpingen nun auch zeigen“, glaubt Garcia.

 

Personal: Personell bieten wir die gleiche Besetzung wie in Bassenheim auf, Anke Greinert und Silvia Solic fehlen weiterhin.

 

Prognose: „Für uns wird es vor allem darauf ankommen gegen eine sehr robuste und

oberligaerfahrene Gästemannschaft körperlich dagegen zu halten, Zweikämpfe vorne und hinten zu gewinnen und unser Tempospiel aufzuziehen. Dafür benötigen wir von der ersten Minute an eine aggressive und präsente Defensive, anders haben wir in dieser Liga keine Chance. Die Abwehr muss und soll unser Trumpf werden. Gelingt uns dies, dürfen sich die Zuschauer auf ein spannendes und hoffentlich auch leidenschaftliches Spiel freuen“, prophezeit die MJC Trainerin.

 

FSG Arzheim/Moselweiß – HSG Hunsrück (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit einem souveränen Sieg startete das Hunsrück Team in die Saison und hat jetzt das erste Auswärtsspiel vor der Brust. Die Mannschaft von Trainer Sascha Burg reist zum Rheinland-Derby nach Moselweiß. Die FSG Arzheim/Moselweiß kehrte vom ersten Auswärtsspiel der Saison mit einem Punktgewinn aus Wittlich zurück! Die FSG Arzheim-Moselweiß konnte sich vor Saisonbeginn mit guten Spielerinnen aus der Arzheimer Jugend verstärken und den Kader qualitativ und quantitativ verstärken. Die Stärke der FSG zeigte sich bereits am ersten Spieltag als man bei der heimstarken HSG Wittlich punktete und ein sehr starkes Spiel ablieferte. Angetrieben durch Ihren lautstarken Fanclub erwartet die HSG Hunsrück in der Beatushalle eine sehr schwierige Aufgabe.

Personal: „Wir haben den Sieg über die SG Bretzenheim mit der Verletzung von Svenja Mohr, welche schon ab der 20.Minute nicht mehr eingesetzt werden konnte, teuer bezahlt. Sie wird uns einige Wochen fehlen. Fraglich erscheint zudem der Einsatz unserer neuen Torhüterin Martin-Stoleru die aus familiären Gründen am Dienstag nach Rumänien fliegen musste. Wer hierfür nachrückt entscheidet die Trainingswoche. “ umschreibt der Coach der HSG die Personalsituation.

Prognose: „Nachdem wir in der vergangenen Saison auswärts nur 6 Punkte geholt haben wollen wir uns in fremden Hallen verbessern. Wir wissen um die Stärke des Gastgebers und fahren mit großem Respekt nach Moselweiß. Auf die flexible 3:2:1 Abwehr der Gastgeber werden wir uns unter der Woche einstellen und gute Lösungen finden müssen. Ich rechne mit einem sehr engen Spiel und hoffe darauf, dass uns das Harzverbot nicht zu viele Probleme bereiten wird. Thomas Bach leistet dort seit Jahren sehr gute Arbeit und ich sehe seine Mannschaft am Ende im gesicherten Mittelfeld. “ so HSG Trainer Sascha Burg, der dem kommenden Gegner großen Respekt zollt.

HSV Püttlingen – HSG Wittlich (Sonntag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Nach dem Auftaktremis der Wittlicherinnen im Rheinland-Derby gegen Arzheim/Moselweiß reist die Mannschaft von Trainer Thomas Feilen jetzt zum saarländischen Vertreter aus Püttlingen. „Püttlingen stellt seit Jahren eines der Top-Teams der Liga, war immer unter den ersten vier! Dennoch haben auch die Saarländerinnen einen Umbruch zu verkraften, gehen aber für mich als Favorit in diese Begegnung, wir dagegen haben die Außenseiterrolle! Es wird ganz schwer“, ahnt Wittlichs Trainer Thomas Feilen.  

 

Personal: Nach der Doppelbelastung, Meisterschaft und Pokal, ist noch fraglich, ob Wittlich die Bestbesetzung aufbieten kann.

 

Prognose: „Es geht darum, dass wir unsere Leistung abrufen und in der Deckung stabil stehen. Die Effektivität gilt es im Angriff gegenüber dem Eröffnungsspiel zu verbessern. Wir wollen solange wie möglich im Saarland mithalten, dann sehen wir mal, was möglich sein wird. Die Chance erden wir uns dann auf keinen Fall entgehen lassen. Bei uns ist aber kein Druck vorhanden, dieses Spiel unbedingt gewinnen zu müssen“, sagt der HSG Coach.

 

 

 

 

Berichte vom 02./03. September 2017

 

TV Bassenheim – DJK/MJC Trier II 29:21 (18:11)

 

Den Start in die Saison hatten sich die kleinen Miezen sicher nicht gewünscht. Das Team von Trainerin Franzi Garcia kassierte beim letztjährigen Vizemeister in Bassenheim eine klare Niederlage, die sich bereits zur Pause abzeichnete.

 

Schnell legten die Gastgeberinnen über 3:0 bis 5:2 in der 7. Minute vor, MJC Trainerin Franzi Garcia zog die Notbremse, nahm die Auszeit, doch unbeirrt zogen die Bassenheimerinnen davon. Über 13:6 steuerte das Team dem klaren 18:11 Pausenstand entgegen. „Wir haben eine absolut schwache Defensivleistung im ersten Spielabschnitt abgeliefert, waren einfach nicht auf dem Platz. Ob das der Nervosität der neuen Liga geschuldet ist, weiß ich nicht. Auf keiner Position in der Deckung waren wir in der ersten Hälfte präsent. Es kann nicht sein, dass wir 30 Minuten brauchen, um ins Spiel zu finden“, klagte die MJC Trainerin.

 

 Auch nach dem Wechsel gelang es den kleinen Miezen nicht mehr, dem Spiel die entscheidende Wende zu geben. Doch die Mannschaft zeigte jetzt eine andere Einstellung im Deckungsverband als vor der Pause, gestaltete di zweite Hälfte offen. Nochmals nahm die MJC Trainerin beim 27:18 in der 53. Minute die Auszeit, doch am Ende freuten sich die Gastgeberinnen über einen in dieser Höhe sicher nicht erwarteten Erfolg über die Triererinnen.

 

„Als Aufsteiger haben wir heute richtig Lehrgeld gezahlt, wären körperlich nicht präsent. Jetzt gilt es hieraus die richtigen Lehren zu ziehen und vernünftig weiterzuarbeiten. Sicherlich haben die erfahrenen Nathalie Oster und Eva Maria Lennartz das Spiel für Bassenheim gewonnen. Bei uns fehlten mit Silvi Solic und Anke Greinert zwei wichtige Spielerinnen, mit denen wir mehr Substanz gehabt hätten“, stellte Garcia fest. Die Ex-Mieze Eva Maria Lennartz schenkte den Triererinnen gleich 14/(8 Siebenmeter) Gegentreffer ein!

 

Krämer und Gubernator - Vallet (4/1), Pötters, Irsch (4/2), Braun (3), Kordel (4), Nerling, Weinandy (2), Cartus, Steil (4), Loscheider, Greinert,

 

HSG Wittlich – TV Arzheim/Moselweiß 26:26 (13:13)

 

Mit einem Remis eröffnet die HSG Wittlich die neue Saison. Am Ende trennte sich das Team von Trainer Thomas Feilen vom Gast aus Arzheim/Moselweiß schiedlich, friedlich mit 26:26. Punktgewinn oder Punktverlust für die Eifelanerinnen? „Bereits früh deutete sich das knappe Ergebnis an. Das Remis geht in Ordnung, es war ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem sich meine Mannschaft den Punktgewinn völlig verdient hat“, lobte HSG Trainer Thomas Feilen.

 

Die Gäste kamen besser aus den Startlöchern, führten in der 7. Minute mit 1:4, doch beim 5:5 in der 11. Minute waren die Gastgeberinnen wieder im Spiel. Die Führung im Spiel wechselte jetzt bis zur Pause hin und her, leistungsgerecht verabschiedeten sich beide Teams mit 13:13 in die Kabine. Erneut erwischten die Gäste den besseren Start, legten auf 13:15 in der 33. Minute vor, doch mit vier Treffern in Folge zum 17:15 schienen die Eifelanerinnen jetzt auf dem Weg zum ersten Heimsieg. Doch die Gäste stemmten sich gegen die drohende Niederlage und waren beim 17:17 wieder im Spiel, legten beim 20:22 in der 48. Minute erneut vor. Wittlich Trainer Thomas Feilen nahm die Auszeit, doch die Gäste schienen sich nicht mehr von der Siegerstrasse abbringen zu lassen, führten beim 23:25 in der 54. Minute weiter mit zwei Treffern. Über 25:26 gelang der HSG dann der Ausgleich in der 56. Minute. Auszeiten auf beiden Seiten hatten nicht mehr den erhofften Erfolg und so trennten sich die beiden Teams am Ende mit einem leistungsgerechten Remis.

 

„Es war ein typisches Derby mit den entsprechenden Emotionen. Aus meiner Sicht waren die Zeitstrafen nicht gleich verteilt, sechs gegen uns, zwei gegen den Gast. Doch das war nicht spielentscheidend! Unsere neuformierte Mannschaft, die noch ohne Niki Packmohr auskommen musste und bei der Marisa Lang nur zu einem Kurzeinsatz kam, hat eine starke kämpferische Leistung abgerufen. Wir wissen, dass wir noch Zeit brauchen, werden uns aber sicher im Laufe der Saison noch steigern“, sagt Feilen.

 

Scharbillig – Schurich (2), Keil, Ambros (1), Molitor (2), Barthen (2), Gassanov, Rolinger (2), Simonis (5/5), Lang (1), Schieke (3), Lukanowski (3), Schenk (5).

 

HSG Hunsrück – SG TSG/TG Mainz- Bretzenheim II 29:23 (18:11)

 

Gelungener Saisonstart für die Hunsrücker Damen in die zweite Saison ihrer RPS Oberligazugehörigkeit. Unter der Leitung der unauffälligen Schiedsrichter Ring /Schulze gelingt der HSG Hunsrück vor 259 zahlenden Zuschauern in der gut besuchten Hirtenfeldhalle ein Start-Ziel-Sieg.

 

Nach ausgeglichenen ersten fünf Minuten (2:2) zog der Gastgeber durch seine gute und konsequente Deckungsarbeit über 5:3 auf 9:5 bis zur 15. Minute davon. Gästetrainerin Niki Humm versuchte diesen Lauf durch eine Auszeit zur stoppen, jedoch scheiterte Ihre Mannschaft immer wieder am guten Abwehrverbund der HSG oder an der neuen HSG Torhüterin Martin-Stoleru.  „Ein guter Einstand für unsere neue Torhüterin, deren Verpflichtung notwendig war, da die beiden etatmäßigen Torhüterinnen unter der Woche berufsbedingt nicht immer zur Verfügung stehen.  Bedanken möchte ich mich auch beim DHB und HVR die uns bei der kurzfristigen Freigabe unterstützt haben. “ berichtet HSG Trainer Sascha Burg.  Angetrieben durch die lauten Zuschauer präsentierte sich die HSG weiter spielstark und setzte sich bis zum Seitenwechsel auf 18:11 ab.

 

Bis zur 39. Minute hielt diese 7 Tore-Führung, ehe die Gäste drei Treffer in Folge erzielten und auf 20:16 verkürzten. HSG Trainer Burg hatte genug gesehen, nahm die Auszeit und erinnerte an die Spielvorgaben welche sein Team nun wieder umsetzte und durch einen verdienten 29:23 Sieg einen gelungenen Saisonauftakt feierte. „20 sehr starke Minuten im ersten Spielabschnitt haben den Ausschlag zu unseren Gunsten gegeben. In der zweiten Halbzeit haben wir weiter gut verteidigt, hatten aber im Angriff hatten wir Luft nach oben. “ so Burg kurz nach Spielende.

 

HSG: Born und Martin-Stoleru – Molz, Vollrath, M. Frank (2), Mohr (2), Reuter (4), Hoemann (2), Jost (6/1), Gräber (6/1), Sülzle (4/2), Kappes, Martin-Stoleru, Schmiedebach (3), Bach

 

Bilder von Andreas Weber

 

 

 

29. August 2017

 

Vorschau auf den 1. Spieltag am 2./3.9.2017

 

HSG Wittlich – TV Arzheim/Moselweiß (Samstag, 16 Uhr, Berufsbildende Schule)

und

DHB Pokal

HSG WIttlich - TV Beyeröhde (Sonntag, 17 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Nach dem starken 5. Platz in der vergangenen Saison und dem Gewinn des HVR Pokals wandelte sich das Gesicht der HSG Wittlich. So steht derzeit die starke Wittlicher Torfrau Giulia Wilhelmi wegen eines Auslandsaufenthaltes nicht zur Verfügung, Melissa Gräber und Judith Schmiedebach sind zu ihrem Heimatverein in den Hunsrück zurückgekehrt und Sina Meeth beendete ihre aktive Laufbahn. „Damit mussten wir einige Stützen ersetzen, haben dabei ausschließlich Spielerinnen aus dem eigenen Verein gefunden und hier macht sich auch das gute Zusammenspiel mit unserem Rheinlandliga-Team bemerkbar. So stoßen mit Carolin Ambros, Sarah Ertz, Laura Steffens und Torfrau Lena Diede gleich vier Spielerinnen aus diesem Kader zum Oberliga-Kader. Sicherlich werden diese Spielerinnen noch Zeit brauchen, um sich an das Niveau der Liga zu gewöhnen. Realistisch müssen wir nach unten schauen, hoffen den Klassenerhalt frühzeitig zu sichern. Marisa Lang als weitere Leistungsträgerin ist sicher derzeit noch nicht an ihrem Leistungsvermögen angekommen und Nicki Packmohr laboriert seit dem Handball-Cup an ihrer Knieverletzung. Dennoch hoffe ich, dass sie am Samstag dabei sein wird. Bis Weihnachten wollen wir so viele Punkte wie möglich einfahren, setzen hier auf die bekannte Heimstärke! Auf jeden Fall haben wir eine verschworene Truppe am Start, bei der Teamgeist ganz großgeschrieben wird. Hierüber müssen wir auch kommen, um die Punkte zu gewinnen“, weiß Trainer Thomas Feilen.

 

Personal: Wittlich hofft auf die Bestbesetzung

 

Prognose: Moselweiß konnte seine Mannschaft auf den wichtigsten Positionen halten, hat hier keine Abgänge zu verzeichnen. „Das junge, entwicklungsfähige Team hat sich mit talentierten Jugendlichen aus der Arzheimer B-Jugend sehr gut verstärkt. Die haben einen Kader den wir nicht unterschätzen werden. Dazu werden die Gäste lautstark von ihren Fans unterstützt und ich hoffe, dass unsere Fans uns ebenfalls so lautstark unterstützen. Letztlich erwarte ich ein enges Spiel, in dem wir beide Punkte in Wittlich behalten wollen. Sicherlich haben wir noch nicht das Level, dass wir uns alle erhoffen. Dennoch sehe ich einen knappen Spielausgang für uns“, hofft der HSG Coach.

 

Überhaupt nicht in die Planungen passt den Eifelanern, dass für Sonntag um 17 Uhr in der Berufsbildenden Schule angesetzte DHB Pokalspiel gegen den Top 2. Ligisten TV Beyeröhde. „Es ist nicht nachvollziehbar, dass wir am Samstag schon in die Meisterschaft starten müssen. Der DHB Pokalspieltag stand schon lange fest. Das wird hammerhart! Deshalb haben wir das RPS Ligaspiel so früh wir irgendmöglich am Samstag gelegt. Ich hoffe nur, dass wir verletzungsfrei aus diesem Wochenende raus kommen“, sagt Trainer Thomas Feilen.

 

HSG Hunsrück – DJK Mainz-Bretzenheim II (Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: „Das zweite Jahr ist bekanntlich immer das schwerste – Klassenerhalt soll durch schnellen und strukturierten Handball gesichert werden“, umschreibt HSG Trainer Sascha Burg das Saisonziel.  Nachdem für die HSG Hunsrück als Aufsteiger in die Oberliga RPS mit 27 Punkten ein hervorragender siebter Tabellenplatz heraussprang und gerade in den Heimspielen für viel Furore gesorgt wurde, will die Mannschaft von Trainer Sascha Burg in diesem Jahr so schnell als möglich den Klassenerhalt sichern.  “Das zweite Jahr ist bekanntlich immer das schwerste in einer neuen Spielklasse. Die Oberliga RPS hat durch die Aufsteiger weiter an Qualität gewonnen und viele Mannschaften haben sich teilweise hervorragend verstärkt. Ich rechne mit einem sehr breiten Mittelfeld in dem jeder jeden schlagen kann und sehe in Mainz/Budenheim II, dem TV Bassenheim und der DJK Marpingen die Meisterschaftsfavoriten.  Als Geheimtipp auf den Meistertitel sehe ich die zweite Mannschaft der Trierer Miezen, die TG Osthofen sowie den HSV Püttlingen. “ wagt HSG Trainer Sascha Burg einen ersten Saisonausblick.  Das Gesicht der jungen HSG-Mannschaft wird sich im Hinblick auf die neue Saison verändern. Melanie Endel sowie Svenja Mohr (wird bei Bedarf allerdings der Mannschaft weiterhin zur Verfügung stehen) haben sich zwischenzeitlich der zweiten Mannschaft angeschlossen, Torfrau Nina Igonkin sowie Sarah Wies werden aus beruflichen bzw. studienbedingten Gründen die Mannschaft verlassen. Zum Vorbereitungsstart meldete sich auch Sarah Schüler für die kommende Saison ab und sieht Mutterfreuden entgegen. Neu zur HSG gestoßen sind Melissa Gräber, Judith Schmiedebach (beide HSG Wittlich), Laura Vollrath (HSG Kastellaun) sowie Viktoria Hoemann (Dünnwalter TV).  Sicherlich kann auch Ann-Katrin Molz nach Ihrer schweren Knieverletzung und dadurch bedingten einjährigen Pause als „Neuzugang“ bezeichnet werden. Erneut hatte es der Vorbereitungsplan des HSG Trainers in sich: Nicht weniger als 26 Trainingseinheiten und 8 Freundschaftsspiele standen im August an, um die Mannschaft optimal auf die Saison vorzubereiten. „Die Mannschaft hat verstanden, dass wir nur durch harte Arbeit ein drittes Jahr in der Oberliga spielen können und hat das intensive Training gut hinter sich gebracht. Wir wollen einen schnellen und strukturierten Handball spielen um schnellstmöglich die benötigten Punkte für den Klassenerhalt einzufahren. Auswärts müssen wir uns wesentlich steigern und mehr Punkte holen“ berichtet Sascha Burg. Weiter ausgebaut wurde in der Vorbereitung auch die Zusammenarbeit zwischen dem Oberliga- und Rheinlandliga-Team. So wurden unter Burg´s Leitung gemeinsame Trainingseinheiten sowie Trainingstage durchgeführt. Beide Mannschaften werden sicherlich von der ausgebauten Zusammenarbeit profitieren und der vorhandene Nachwuchs soll nach und nach auf die Oberliga vorbereitet werden. Ein großes Dankeschön schickt die Mannschaft schon vor Saisonbeginn an die Zuschauer, Helfer und Vereinsfunktionäre, die durch Ihren Einsatz alle dafür sorgen, dass die Mannschaft auch in der kommenden Saison wieder in der Oberliga spielen kann.

 

Personal: „Alle 18 Spielerinnen sind zum Saisonauftakt glücklicherweise fit und so werde ich am Freitag im Abschlusstraining entscheiden welche 14 Spielerinnen zum Kader gehören. Sicherlich keine leichte Entscheidung!" weiß der HSG Trainer.

 

Prognose: „"Mit der Mannschaft aus der Landeshauptstadt empfangen wir den letztjährigen Tabellendritten. Die Gäste konnten mit Nikoletta Humm eine hervorragende Trainerin gewinnen und werden ein sehr schwer zu spielender Gegner sein. Ich rechne mit einer offensiven Abwehr der Gäste und glaube an ein sehr enges Spiel in dem Kleinigkeiten den Ausschlag geben werden. Wir wollen jedoch unsere Heimstärke unter Beweis stellen und versuchen die ersten zwei Punkte der Saison im Hunsrück zu behalten“, hofft Burg. 

 

TV Bassenheim – DJK/MJC Trier II (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Ihr Oberliga Debut feiert die Mannschaft von MJC Trainerin Franzi Garcia in Bassenheim, dem letztjährigen Vizemeister der Liga und damit gleich die harte Bewährungsprobe in der neuen Liga. „Wir freuen uns, dass es endlich losgeht. Wir wollten diesen Aufstieg und wollen jetzt natürlich alles dafür tun, um in dieser Liga zu bestehen. Das Potential haben wir sicherlich, wir sind in der Lage gegen jede Mannschaft zu gewinnen. Wir können aber auch gegen jedes Team verlieren, wenn wir unsere Leistung nicht aufs Parkett kriegen“, erklärt die MJC Trainerin Franzi Garcia.

 

Personal: Personell müssen wir auf Silvia Solic und Anke Greinert (private Gründe) verzichten, ansonsten fahren wir komplett nach Bassenheim.

 

Prognose: „Mit dem Auftakt in Bassenheim stehen wir vor einer echten Hausnummer, denn als Vizemeister des vergangenen Jahres müssen wir über die Qualität des Gegners nicht sprechen. Auf der anderen Seite kann uns als Aufsteiger nichts Besseres passieren, als auswärts beim Vizemeister anzutreten. Druck haben wir keinen, können in diesem Spiel nur gewinnen. Für uns ist das eine richtige Standortbestimmung, nach der Partie werden wir sehen wie oberligatauglich wir sind. Wir wollen dieses Spiel genießen, denn wir haben lange genug drauf hingearbeitet“, freut sich die MJC Trainerin.