14. Okober 2018

 

HSG Wittlich – HSG Hunsrück 23:27 (15:18)

 

„Couragierte und engagierte Leistung meiner Mannschaft in einem guten Oberliga Spiel“, fand Wittlichs Trainer Thomas Feilen nach Ende des Spiels, dass die Gäste aus dem Hunsrück mit 23:27 für sich entschieden. Die bessere Anfangsphase erwischten die Gastgeberinnen, die bis zum 4:1 in der 5. Minute vorlegten, doch dann gelang den Gästen beim 4:4 in der 7. Minute der Ausgleich.

 

„Drei Tore in 63 Sekunden“, freute sich Gästetrainer Sascha Burg.

 

In der Folge legten die Eifelanerinnen vor, die Gäste glichen aus. Die erste Führung der Hunsrücker gelang beim 7:8 in der 19. Minute, beim 10:12 in der 21. Minute nahm Gastgebercoach Feilen die Auszeit. „Vorentscheidend waren dann die letzten Minuten vor der Halbzeit, in denen wir uns vermeidbare Fehler erlaubten“, klagte Feilen.

 

So setzte sich der Favorit vom 12:14 auf 12:18 zur Pause ab und das sollte spielentscheidend gewesen sein. Der Meinung, dass dieser Vorsprung spielentscheidend war, schloss sich Gästetrainer Sascha Burg an: „Beide Mannschaften brannten in den ersten Minuten ein Offensiv-Feuerwerk ab. Wittlich fand besser ins Spiel, doch aber der 13. Minute haben wir die Führung nicht mehr abgegeben. Ab der 20. Minute konzentrierte sich meine Mannschaft auf die Abwehrarbeit und hier sehe ich den Grund für den Erfolg, da wir zwischen der 20. und 34. Minute nur noch einen Treffer bis zum 12:19 zuließen“, erklärte der Gästetrainer.

 

 „Wir haben es in der zweiten Halbzeit nicht mehr geschafft in direkte Schlagdistanz zu kommen“, erklärte Feilen. Über 17:21 in der 47. Minute verteidigten die Gäste ihren Vorsprung, kamen über 18:25 in der 53. Minute am Ende zum 23:27 Erfolg und feierten den sechsten Sieg in Folge.

 

„Ein Faktor für den Sieg der Gäste war die rumänische Erstliga-Torhüterin und international erfahrene Martin-Stoleru, die einige Bälle entschärfte, die bei anderen Torhüterinnen den Weg ins Netz gefunden hätten. Andere vor der Saison verpflichtete internationale Spielerinnen waren bei den Gastgeberinnen nicht dabei, doch die Ambitionen durch internationale Bemühungen bzw. vor der Saison verkündete Verpflichtungen zeigen deutlich, dass alles andere als die Meisterschaft für die Hunsrücker eine Überraschung wären. Wir konnten leider heute dem Meisterschaftsfavoriten keine Punkte entziehen, konnten die körperliche Dominanz der Gäste heute nicht zwingend über 60 Minuten kompensieren. Nichtsdestotrotz ein Kompliment an mein Team, das in einem fairen Oberliga Spiel, trotz der fragwürdig deutlichen Zeitstrafenanzahl gegen uns, in vielen Bereichen ebenbürtig war“, resümierte Feilen.

 

„Wir sind zwischen der 36. Und 47. Minute ohne Torerfolg geblieben, kassierten aber dank der starken Abwehrarbeit nur zwei Gegentreffer. Im Angriff fanden wir in dieser Phase nicht die richtigen Lösungen. Am Ende feierten wir einen verdienten Sieg, der aus meiner Sicht um zwei Tore zu niedrig ausfiel. Unsere Torfrau hat sicher ein starkes Spiel gemacht, doch schon wesentlich bessere Leistungen gezeigt. Noch vor wenigen Wochen hat HSG Trainer Thomas Feilen den TV Bassenheim als Meisterschaftsfavoriten eingeschätzt, jetzt sind wir das. Doch ich kann nur noch einmal erklären, dass wir keine Ambitionen haben, in die 3. Liga aufzusteigen“, entgegnet Burg.

 

HSG W: Wilhelmi und Scharfbillig – Schurich (3), Steffens (1), Keil (2), Barthen (1), Engel, Rolinger, Packmohr (5), Simonis (5/4), Kappes, Schieke (2), Lukanowski (2), Schenk (2/1)

 

HSG H: Born und Martin-Stoleru – A. Frank (2), Wies (3), M. Frank (2), Reuter, Gilanyi, Hoemann (2), Jost (12/5), Gräber (4/1), Jacobs, Molz (2)

 

09. Oktober 2018

 

HSG Wittlich – HSG Hunsrück (Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Mit dem Spiel gegen die HSG Hunsrück steigt für die HSG Wittlich bereits das dritte Rheinland-Derby der Saison. Die Gäste aus dem Hunsrück reisen nach fünf siegreichen Spielen in Folge als Tabellenführer und Favorit in die Eifel an, die Gastgeberinnen legten einen Start mit drei Siegen hin, es folgen die Auswärtsniederlagen in Zweibrücken und Moselweiss. Mit 6:4 Punkten belegt das Team von Trainer Thomas Feilen derzeit Rang fünf.

 

Personal: Die endgültige Aufstellung entscheidet sich bei den Gastgeberinnen erst am Wochenende, da einige Spielerinnen sich noch mit ihren Erkältungen plagen. Auch auf Gästeseite entscheidet sich die Aufstellung am Wochenende, doch Trainer Sascha Burg hofft, den gleichen Kader wie letzte Woche aufbieten zu können.

 

Prognose: „Die Rollen sind für mich klar verteilt! Der Gast steht nach überzeugenden Auftritten zusammen mit Marpingen verlustpunktfrei an der Tabellenspitze. Unsere Aufgabe wird sein, sich auf die eigene Leistung zu konzentrieren und die Leistung vor allem über eine längere Spielzeit zu stabilisieren. Bislang haben wir in unseren Heimspielen überzeugt und die Mannschaft ist gewillt, die Leistung aus dem letzten Auswärtsspiel zu korrigieren, unabhängig vom Ergebnis. Ich erwarte eine gute Publikumsresonanz, bislang hatten wir einen guten Zuschauerzuspruch. Letztlich hoffe ich, dass wir ein interessantes Spiel bieten können“, sagt Feilen.

 

„Ich sehe ein enges Spiel und Wittlich wird der schwerste Gegner in der noch jungen Saison sein. Die beiden Niederlagen haben mich überrascht, vor allem die gegen Arzheim. Auf jeden Fall ist Wittlich in dieser Saison stärker als in den beiden letzten Jahren und wir müssen schon besser als gegen Püttlingen spielen, wenn wir dort bestehen wollen“, glaubt Burg.

 

 

RPS Oberliga Frauen

 

 

FSG Arzheim/Moselweiß – HSG Wittlich 31:25 (15:13)

 

Die FSG Arzheim/Moselweiß kommt vor 250 Zuschauern gegen die ohne die verletzte Marisa Lang und die beruflich verhinderte Gwenny Barthen angetretene HSG Wittlich zum ersten Saisonsieg.

 

Dabei erwischten die Eifelanerinnen aber den besseren Start ins Spiel und legten bis zum 1:5 in der 7. Minute vor. Doch nach der Auszeit der Gastgeberinnen beim 3:6 kippte die Begegnung, in der die Gäste ihre spielerische Linie verloren und die beim 9:9 in der 19. Minute erstmals wieder ausgeglichen war. Den Führungstreffer markierten die FSG Spielerinnen durch ihre treffsicherste Spielerin Anne Schäfer, die nicht nur das 11:10 in der 25. Minute erzielte, sondern den Gästen insgesamt 11 Buden einschenkte. Sie war über die gesamte Spielzeit vom Deckungsverband des Feilen-Teams nicht auszuschalten. Der Deckungsverband sollte das Sorgenkind der HSG an diesem Tage bleiben. Unkonzentriert wirkten zudem die HSG Angreiferinnen und so gelang den Gastgeberinnen die 15:13 Pausenführung.

 

„Zunächst standen wir sicher im Deckungsverband, waren im Angriff effektiv. Viele Dinge, die wir besprochen hatten, liefen gut und so war die Führung anfangs auch verdient. Dann verlieren wir den Faden in unserem Spiel, nutzten unsere Chancen nur unzureichend und kassieren in der Deckung zu einfache Tore. Zur Pause hätten wir durchaus klar führen können. Doch die technischen Fehler in unserem Aufbauspiel bestrafte Moselweiß mit dem erweiterten Gegenstoß“, klagte Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

 

Auch nach dem Wechsel blieb die Abwehr das Sorgenkind der Wittlicherinnen, die zudem ihre Chancen nicht verwerteten. Die FSG setzte sich bis zur 40. Minute auf 21:16 ab, doch die Gästespielerinnen zeigten jetzt Kampfgeist und verkürzten bis auf 24:22 in der 51. Minute, noch einmal keimte Hoffnung auf! Beim 27:23 in der 54. Minute nahm Feilen die Auszeit, doch die Heimmannschaft setzte die entscheidenden Treffer zum letztlich verdienten 30:25 Sieg!

 

„Zunächst blieben wir auf Schlagdistanz, doch am Ende ließen wir die Aggressivität vermissen, verlieren mit zu vielen Gegentoren am Ende zu hoch. Zentraler Grund für die Niederlage war jedoch die schlechte Chancenverwertung. Moselweiß kommt letztlich zum verdienten Sieg, da wir den Kampf nicht so angenommen haben, wie dies nötig gewesen wäre. Wir kannten die Stärken von Anne Schäfer, haben sich aber an diesem Abend einfach nicht ausschalten können“, resümierte der HSG Coach.

 

Wilhelmi und Scharfbillig – Schurich (5), Steffens, Keil (1), Ambros, Engel, Rolinger, Packmohr (4), Simonis (5/4), Kappes (1), Schieke (4), Lukanowski (3), Schenk (2).

 

HSG Hunsrück – HSV Püttlingen 31:28 (14:12)

 

Mit einem hartumkämpften Erfolg gegen den HSV Püttlingen bleibt die HSG Hunsrück weiter ungeschlagen, ebenso wie die TSG Friesenheim und die DJK Marpingen. 300 Zuschauer sahen ein zerfahrenes Spiel mit vielen Zeitstrafen und 11 Siebenmetern – darunter 10 für die Gäste - in der stimmungsgeladenen Hirtenfeldhalle.

Die ersten 20 Minuten verliefen ausgeglichen und beide Teams agierten mit einer starken Defensive. Nun nahm Viktoria Hoemann das Heft in die Hand und bereitete Chancen und Tore ihrer Mannschaft vor oder erzielte diese selbst. Zur Halbzeit führte die HSG daher und aufgrund von zweien starken Paraden von Torfrau Martin-Stoleru folgerichtig mit 14:12.

Bis zur 35. Minute hatte der Gastgeber durch die im zweiten Spielabschnitt treffsichere Julie Jakobs erstmals eine 3 Tore Führung herausgearbeitet, ehe die Gäste beim 18:18 wieder ausglichen. Nun folgte die stärkste Phase der Heimmannschaft, die nun 4 Treffer in Folge erzielte und auf die Siegerstraße einbog. Zwar leisteten sich die Damen der HSG Hunsrück in den Folgeminuten des Spieles mehr und mehr Unsicherheiten in Angriff, konnten sich aber auf Torfrau Sophie Born verlassen, die mit mehreren starken Paraden in der Schlussviertelstunde einen großen Anteil am Sieg hatte. Den 30. Treffer erzielte die an diesem Abend stärkste Spielerin auf dem Feld Dunja Jost und die Hirtenfeldhalle, die in zwischendurch einem Tollhaus glich, stand Kopf.

„Wir haben uns zu sehr auf das Spiel der Gäste eingelassen und dem Spiel nicht unseren Stempel aufgedrückt. In der Schlussphase müssen wir konzentrierter sein, die Zeit runter spielen und dürfen uns keine einfachen Ballverluste leisten,“ lautet die Analyse des Trainers der HSG Hunsrück, Sascha Burg, der seiner Mannschaft jedoch eine starke kämpferische Leistung bescheinigte.

Martin-Stoleru (1.-40) Born (40. – 60) - Vollrath, Nicolae, Frank A. (1), Wies, Frank M. (2), Reuter (3), Gilanyi (3), Hoemann (5), Jost (10/1), Gräber (1), Jakobs (6), Molz

 

 

FSG Arzheim/Moselweiß – HSG Wittlich (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Ein Wiedersehen gibt es für Stefanie Hayer (Tor), die vor der Saison aus Wittlich nach Koblenz gewechselt ist. Seit den Minis spielte die Torfrau in Wittlich und wurde mit den Jugendmannschaften u.a. Rheinlandmeister und Südwestdeutscher Vizemeister. Sie zieht es beruflich ans Deutsche Eck und ihr Ziel ist es sich sportlich in der Oberliga zu behaupten. Mit dem Punktgewinn gegen Osthofen und den Niederlagen gegen die stark eingeschätzten Teams aus Bassenheim und Püttlingen starteten die Gastgeberinnen in die Saison und wollen jetzt endlich den ersten Sieg der Saison einfahren. Die HSG Wittlich startete mit drei Siegen fulminant in die Saison, musste sich erstmals am vergangenen Spieltag bei den heimstarken Zweibrückerinnen geschlagen geben.

 

Personal: Es stehen noch einige Fragezeichen hinter der Aufstellung der Eifelaner, aufgrund von Erkältungen und beruflichen Verpflichtungen. „Dennoch hoffe ich, dass wir eine konkurrenzfähige Mannschaft in Moselweiß aufbieten können", so Thomas Feilen, Trainer der HSG Wittlich.

 

Prognose: „Die Gastgeberinnen sind sicher nicht so in die Saison gestartet, wie sie sich das selbst vorgestellt hatten. Ich erwarte deshalb ein schweres Auswärtsspiel zumal die Gastgeberinnen jetzt auf die Punkte angewiesen sind. Für uns ist es das zweite Auswärtsspiel in Folge und nach Bassenheim das zweite Rheinland-Derby. Mit unserem 6:2 Start in die Saison sind wir sehr zufrieden, haben dabei vor allem auswärts gezeigt, dass wir gegenüber der letzten Saison zugelegt haben. Wir gehen selbstbewusst in die Begegnung, müssen das Spiel aber nicht zwangläufig gewinnen. Doch wir wollen etwas Zählbares vom Rhein mit nach Hause bringen und ich sehe den Druck auf jeden Fall beim Gastgeber. Uns fehlt etwas der Spielrhythmus, da wir auf Wunsch von Daun unser Pokalspiel verlegt haben. Letztlich gehen wir an diese Begegnung optimistisch heran und ich erwarte ein typisches Derby, das kampfbetont und eng verlaufen wird“, erklärt  Feilen.

 

 

HSG Hunsrück – HSV Püttlingen (Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Im dritten Heimspiel in der noch frischen Saison empfängt die HSG Hunsrück den aktuellen Pokalsieger aus dem Saarland. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder spannende Duelle mit dem ambitionierten HSV Püttlingen. Mit dem kommenden Gast trifft der Vizemeister der letzten Saison im fünften Spiel auf den dritten Pokalsieger (Mundenheim, Bassenheim und nun Püttlingen) der einzelnen Verbände. Für den letztjährigen Vizemeister, der im Pokalfinale gegen TV Bassenheim verlor, hätte der Saisonstart nicht besser verlaufen können. Vier Siege aus vier Spielen bedeuten 8 Punkte und eine perfekte Ausbeute.

 

Personal: Die Saarländerinnen haben sich kurzfristig noch einmal verstärkt. Die 25-jährige Rückraumspielerin Dominika Tvrdonova spielte zuletzt beim damaligen Zweitligisten HSG Hannover-Badenstedt und gab gegen Arzheim/Moselweiß Ihr Saisondebüt. Beim Gastgeber hofft man auf den kompletten Kader.

 

Prognose: Der Gastgeber geht das anstehende Spiel nach Aussage von Trainer Sascha Burg mit Demut an: „Püttlingen hatte in den ersten beiden Spielen enorme Personalprobleme, womit der sicher nicht optimale Saisonstart zu begründen ist. Die Qualität der Mannschaft ist sehr hoch und die Handschrift des neuen Trainers erkennbar. Wir wissen, dass wir eine starke Leistung über 60 Minuten benötigen um die Punkte im Hunsrück zu behalten!“ erklärt Trainer Sascha Burg.

 

23. September 2018

 

SV Zweibrücken – HSG Wittlich 31:28 (14:15)

 

„Wir haben gut ins Spiel gefunden, mit einer starken Deckung und guter Torhüterleistung, sowie einer effektiven Angriffsleistung“, freute sich HSG Coach Thomas Feilen.

 

Über 2:5 in der 8. Minute gelang dem Team der bessere Start in der Saarpfalz. Die Mannschaft aus der Eifel zwang beim 5:9 in der 14. Minute die Gastgeberinnen zur ersten Auszeit, doch die Gäste machten da weiter, wo sie am vergangenen Wochenende aufgehört hatten, legten auf fünf Tor zum 5:10 vor, doch jetzt wurden die Gastgeberinnen stärker, kamen Tor um Tor näher und glichen beim 14:14 in der 26. Minute aus, Feilen nahm konsequenterweise die Auszeit, seine Mannschaft legte den Treffer zur 14:15 Pausenführung nach. „Wir haben es sicher verpasst, vor der Pause den klaren Vorsprung in die Pause mitzunehmen“, klagte Feilen.

 

Die Begegnung blieb nach dem Wechsel weiterhin hart umkämpft: zwar setzten sich die Eifelanerinnen beim 18:21 in der 42. Minute auf drei Tore ab, doch die Gastgeberinnen ließen sich nie richtig abschütteln, kamen zum 24:24 in der 49. Minute und schienen die Begegnung beim 28:26 in der 53. Minute gedreht zu haben. Wittlichs Trainer Thomas Feilen nahm die Auszeit! Dem Anschlusstreffer der Eifelaner folgte postwendend die Antwort der Gastgeberinnen, die ihren knappen Vorsprung jetzt verteidigten und als die Eifelanerinnen ihre Siebenmeterchance knapp vier Minuten vor dem Ende beim 29:27 nicht verwerteten, machten die Saarpfälzerinnen mit dem Treffer zum 30:27 genau 90 Sekunden vor dem Ende, die Begegnung war entschieden.

 

„Es waren aus meiner Sicht zwei Knackpunkte in unserem Spiel: Zum einen sind 31 Gegentore entschieden zu viel, zum anderen haben wir im Angriff unsere Chancen nicht mehr genutzt, vor allem viele freie Möglichkeiten vergeben. Dennoch war es ein gutes Oberligaspiel mit einem verdienten, wenn auch glücklichen Sieg der Gastgeberinnen, die ein starkes Team auf der Platte hatten. Nach drei Siegen in Folge blasen wir nach der ersten Saisonniederlage kein Trübsal! Wir analysieren unsere Fehler und arbeiten die auf. Bisher liegen wir über dem Soll, die Richtung paßt! Kämpferisch hat die Mannschaft alles gegeben, doch Kleinigkeiten haben heute entschieden. Das Spiel litt insgesamt unter einem unsicher auftretenden Schiedsrichtergespann, dass sich gegenüber den Bänken mit seinem dominanen Auftreten Respekt verschaffen wollte. Da stimmte einfach der Umgangston nicht“, klagte der Wittlicher Trainer, der damit die Leistung des Gespanns Carsten Müller/Maximilian Albers aus Rheinhessen kritisierte.

 

Wilhelmi und Scharbillig – Schurich (3), Keil (1), Ambros, Ertz, Barthen (3), Rolinger, Packmohr (3), Simonis (2), Kappes (3), Schieke (6), Lukanowski (2), Schenk (5/4).

 

TV Bassenheim – HSG Hunsrück 23:27 (14:15)

 

Die HSG Hunsrück gewinnt mit 23:27 (14:15) in Bassenheim, doch die Freude wird getrübt durch die schwere Verletzung von Christina Henn des Gastgebers. Doch der Bassenheimer Spielerin geht es den Umständen entsprechend gut. Der Verdacht auf eine schwere Halswirbelverletzung bestätigte sich am Samstagabend nach einem MRT zum Glück nicht. Henn ist mit schweren Prellungen nach einem Sturz auf den Hinterkopf und gleichzeitigem Aufprall einer HSG Spielerin auf sie davongekommen. „Das war eine unglückliche Situation ohne Schuld einer HSG-Spielerin. Die Hauptsache ist, dass Christina nichts Schlimmes passiert ist“, atmete TV Trainer Wolfgang Becker am Sonntagmorgen durch.

 

Die guten Nachrichten ereilten die HSG vor Spielbeginn. Amelie Gilany und Iulia Cristina Nicolae konnten widererwartet die Reise nach Bassenheim mit antreten und somit mussten die Gäste „nur“ auf Julie Jakobs, Arlinda Dinarica sowie Mirlinda Dinarica verzichten.

 

Der Gastgeber fand besser ins Spiel und führte in der 5. Minute mit 3:1. Die Gäste erzielten jedoch innerhalb von 90 Sekunden 3 Treffer und drehten die Partie. Durch eine präsente und aufmerksame Abwehr setzten sich die Damen der HSG Hunsrück auf 5:10 ab. Mit der Einwechslung von Jessica Gerlach, „hier haben wir zu lange gebraucht um uns auf sie einzustellen“ – Zitat Burg, kämpfte sich das Heimteam heran und verkürzte bis zur Halbzeit auf 14:15.

 

Nach dem Seitenwechsel erwischten die Hunsrückerinnen den besseren Start und spielten sich bis zur 40. Minute eine 4-Tore Führung (17:21) heraus. In der 46. Minute war der TV Bassenheim wieder auf Tuchfühlung (20:23), doch die an diesem Abend treffsicherste Spielerin der Gäste Melissa Gräber war im zweiten Spielabschnitt nicht zu bremsen (7 Treffer) und sorgte durch zwei Treffer vom Siebenmeterpunkt in der 50. Minute für die Entscheidung. In der 57. Minute (23:27) verletzte sich eine Spielerin des Heimteams schwer. Das Spiel wurde 20 Minuten unterbrochen und die Spielerin wurde ins Krankenhaus gebracht. Man einigte sich darauf, nach diesem Schock die Partie mit einem “Nichtangriffspakt“ zu Ende zu spielen. Die faire Partie unter der Leitung des unauffälligen Schiedsrichtergespannes Hemmer/Meyer endete somit mit 23:27 für die HSG Hunsrück, die damit verlustpunktfrei in die zweiwöchige Pause geht.

 

„Das Wichtigste vorab: Wir wünschen der Gästespielerin alles Gute und das Sie bald wieder auf dem Handballfeld steht! Nach schwerem Beginn haben wir mehr und mehr ins Spiel gefunden und haben es im ersten Spielabschnitt verpasst deutlicher in Führung zu gehen. Nach dem Ausfall von Meike Frank (Kreislauf) hat Sarah Wies Ihre Aufgabe in der Abwehr, ebenso wie die anderen Spielerinnen, hervorragend gelöst. Melissa Gräber hat dem Spiel Ihren Stempel aufgedrückt war kaum zu bremsen. “ berichtet Burg.

 

Born und Martin-Stoleru – Nicolae, A. Frank, Wies (4/1), M. Frank (1), Reuter (1), Gilanyi (1), Hoemann (6), Jost (3/2), Gräber (11/4), Molz

 

18. September 2018

 

TV Bassenheim – HSG Hunsrück (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausganslage: Am kommenden Samstag müssen die Damen der HSG Hunsrück auswärts in Bassenheim antreten. Der kommende Gastgeber zeigte sein Potenzial am ersten Septemberwochenende und zwang den Zweitligisten DJK/MJC Trier in die Verlängerung in der 1. DHB Pokalrunde. In einem spannenden Spiel musste sich der Oberligist nach großem Kampf zwar am Ende mit 26:28 geschlagen geben, überzeugte jedoch mit seiner Art Handball zu spielen und durch großen Kampfgeist.  Den Saisonstart hat man sich im Lager des TV Bassenheim jedoch anders vorstellt, denn die Saisonpremiere ging gegen die ebenfalls sehr stark einzuschätzende HSG Wittlich, die sie mit 28:30 verloren haben.  Im Anschluss folgte ein überzeugender 28:33 Sieg in Arzheim/Moselweiß. Die sehr gut in die Saison gestartete HSG Hunsrück reist mit großen Personalsorgen sowie Respekt nach Koblenz.

 

Personal: Leider wurde unsere Bitte nach Verlegung nicht erwidert, sodass wir mit 8 Feldspielerinnen, 4 müssen aus verschiedenen Gründen passen, anreisen werden. Mit voller Kaderstärke wäre es sicherlich eine interessante Partie geworden, so müssen wir unsere erfolgreiche Taktik ändern und schauen, dass wir nicht wie im letzten Jahr in der Karmelenberghalle deutlich unter die Räder geraten.“ berichtet Burg.

 

Prognose: „Bassenheim hat eine Menge Qualität in Ihren Reihen, die erfahrenste Mannschaft der Liga und viele Spielerinnen, die schon höherklassig gespielt haben“, weiß der HSG Coach.

 

SV Zweibrücken – HSG Wittlich (Sonntag, 16 Uhr)

 

Ausganslage: Die Oberligafrauen des SV 64 Zweibrücken entführten am vergangenen Samstagabend beim verdienten 20:25 Auswärtssieg beide Punkte aus der Bellheimer Spiegelbachhalle. Am Ende gewannen sie völlig verdient mit 25:20 und ihr Coach Rüdiger Lydorf zog eine positive Bilanz: „Ich bin außer mit der Chancenverwertung und ein paar Kleinigkeiten sehr zufrieden. Vor allem, weil wir die Ruhe bewahrt haben. Somit gehen wir positiv aus der Auswärtstriologie raus und spielen nächste Woche endlich zu Hause. Dort erwartet uns gleich mit Wittlich eine Mannschaft, die sehr stark in die Runde gestartet ist und uns alles abverlangen wird“. Nach drei Auswärtsspielen in Folge können die Löwinnen nun vier Punkte auf ihrem Konto verbuchen. Noch besser lief es bei den Eifelanerinnen, die ihre ersten drei Spiele allesamt gewinnen konnten.

 

Personal: Marisa Lang laboriert noch an ihrer Schulterverletzung, ihr Einsatz am Sonntag käme noch zu früh.

 

Prognose: „Zweibrücken hat der Verpflichtung von Renata Szabo an Qualität noch gewonnen. Um die Führungskräfte Katharina Koch und Lucie Klein ist eine sehr ausgeglichen besetzte Mannschaft entstanden, die nach meiner Auffassung am Ende ganz vorne dabei sein wird. Bislang hat das Team lediglich das Auswärtsspiel bei den sehr heimstarken Marpingerinnen verloren und danach beide Auswärtsspiele gewonnen. Diesen „Flow“ will das Team sicher jetzt gegen uns im ersten Heimspiel mitnehmen und deshalb sehe ich die Favoritenrolle bei den Gastgeberinnen. Im letzten Jahr verloren wir beide Spiele gegen Zweibrücken, da die Mannschaft uns von ihrer Spielanlage nicht so liegt. Wir wissen aber wo wir ansetzen müssen und das werden wir in dieser Trainingswoche einstudieren. Auf jeden Fall werden wir uns gewaltig strecken müssen, wenn wir aus der Saarpfalz etwas Zählbares mitnehmen wollen. Allerdings haben wir keinen Druck, können nach unseren drei Auftaktsiegen befreit in Zweibrücken aufspielen, müssen aber alles geben, um erfolgreich zu sein. Auftreten müssen wir so, wie in der zweiten Hälfte gegen Marpingen“, fordert HSG Coach Thomas Feilen.

 

 

16. September 2018

 

HSG Hunsrück – TG Osthofen 36:19 (20:13)

 

Am Ende wurde es ein unerwartet deutlicher Erfolg der Gastgebermannschaft, die im zweiten Spielabschnitt lediglich sechs Treffer der stärker eingeschätzten Gäste aus Osthofen zuließen. Die ehemaligen Drittligaspielerinnen der Gäste Antje Haag und Ann-Katrin Hauck wurden zur Wirkungslosigkeit verurteilt, lediglich Hauck kam zu zwei Treffern!

 

Bereits drei Minuten vor Spielende erhoben sich die knapp 200 Zuschauer in der ordentlich gefüllten Hirtenfeldhalle und feierten Ihre Damen lautstark für den dritten Erfolg in Folge in der noch frischen Saison. Nach drei Spieltagen ist die HSG Hunsrück noch ungeschlagen und kann mit 108:55 Toren ein ausgezeichnetes Torverhältnis vorweisen.

 

Doch der Trainer des letztjährigen Vizemeisters bleibt weiter im Defensivmodus: „Ich bin froh über die 6 Punkte und die Art und Weise wie wir diese gewonnen haben. Wer bei meinem Saisonziel von Understatement spricht, kennt die Verhältnisse um die Mannschaft nicht! Es werden noch mehrere Spiele kommen, da haben wir viele personelle Ausfälle zu verkraften und werden nichts holen können.“ erklärt Burg.

 

Seine Mannschaft zeigte erneut eine starke Abwehrleistung und lag schon nach 10 Minuten mit 10:4 in Führung. Trotz einiger Fehler im Angriff - “zu viele technische Fehler“ Zitat Burg - konnte sich das Heimteam, angetrieben durch die starke Meike Frank, die 5 Ihrer 7 Treffer im ersten Spielabschnitt erzielte, bis zur Halbzeit auf 20:13 absetzen.

 

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Gastgeber hellwach und zogen bis zur 41. Minute auf 27:14 davon, die Entscheidung über den Ausgang war somit gefallen. Nun war es Sarah Wies vorbehalten im Angriff die Hauptrolle zu übernehmen. Sie erzielte vier Tore zwischen der 46. und 54. Minute. Am Ende stand ein deutliches und ungefährdetes 36:19 an der Anzeigetafel. „Drei starke Torleute, 10 bärenstarke und temporeiche Angriffsminuten zu Spielbeginn und eine starke Abwehrleistung über 60 Minuten waren die heutige Erfolgsformel,“ erklärt HSG Trainer Sascha Burg.

 

Martin Stoleru (1. - 21. + 30. - 41.) Dinarica (22. - 30.) Born (42. – 60) – A. Dinarica (1), Nicolae (1/1), A. Frank, Wies (5), M. Frank (7), Reuter (4), Hoemann (1), Jost (8/5), Gräber (4/1), Jacobs (3), Molz (2)

 

HSG Wittlich – HSV Püttlingen 25:19 (11:12)

 

Dritter Sieg in Folge für die HSG Wittlich, die weiße Weste des Teams von Thomas Feilen bleibt erhalten und die Mannschaft feierte nach dem Abpfiff den gelungenen Saisonstart zu ungewohnter Stunde am späten Sonntagabend vor heimischem Publikum! Doch Mannschaft und Trainer wissen die bisherigen Erfolge einzuordnen: „Wir bleiben realistisch, lassen keine Euphorie aufkommen, können aber ergebnistechnisch bislang sehr zufrieden sein. Spielerisch ist immer Luft nach oben“, erklärt der HSG Coach.

 

Die Eifelanerinnen fanden besser ins Spiel, führten 3:0 in der 7. Minute, vergaben zu diesem Zeitpunkt bereits vier klare Chancen, dann setzten die Saarländerinnen nach, verkürzten auf 3:2 in der 14. Minute, liefen aber dem Vorsprung der HSG lange hinterher. Die Zeitstrafe gegen die Gastgeberinnen beim 9:5 in der 23. Minute hatte Signalwirkung für Püttlingen und brachte die HSG aus dem Tritt. Die Gäste glichen beim 10:10 in der 27. Minute aus, gingen sogar erstmals kurz vor dem Wechsel mit 10:11 in Führung und verteidigten die Führung bis zur Pause (11:12).

 

„Wir haben es im ersten Spielabschnitt verpasst, deutlich zu führen, waren nicht konsequent genug in unsren Handlungen und haben den ersatzgeschwächt angetretenen Gästen dann die erste Hälfte überlassen müssen“, gestand Feilen.

 

Die Halbzeit kam für die Gastgeberinnen genau zum richtigen Zeitpunkt. Wittlichs Trainer Thomas Feilen stellte sein Team neu ein und das legte gleich los wie zu Beginn der ersten Hälfte. Über 13:12 in der 33. Minute bauten die Eifelanerinnen ihren Vorsprung jetzt auf 17:13 in der 38. Minute aus. Tor um Tor setzte sich das Feilen-Team jetzt bis auf 22:16 in der 55. Minute ab, Feilen nahm die Auszeit! Die Begegnung war zu diesem Zeitpunkt zugunsten der HSG entschieden, am Ende siegte die Mannschaft völlig verdient aufgrund einer Steigerung im zweiten Spielabschnitt mit 25:19! Die Abwehr war der Garant des Erfolges, hier ließ das Team im zweiten Spielabschnitt 7 Gästetreffer zu, davon waren lediglich fünf aus dem Spiel heraus, zwei Tore fielen per Siebenmeter!

 

„Es war ein intensives und kampfbetontes Spiel. Der Sieg geht aufgrund einer Leistungssteigerung der Abwehr im zweiten Spielabschnitt in Ordnung. Hier stimmten jetzt Abwehr- und Torwartleistung. Den einen oder anderen Fehler in der Deckung gab es trotzdem noch!“ resümierte Feilen.

 

Wilhelmi und Scharfbillig – Schurich (6), Steffens, Keil, Barthen, Engel, Rolinger (2), Packmohr (4), Simonis (6/4), Kappes, Schieke (2), Lukanowski (1), Schenk (4)

 

11. September 2018

 

HSG Hunsrück – TG Osthofen (Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Ergebnistechnisch hätte der Start für die Hunsrück HSG kaum besser laufen können. Nach zwei Siegen in Folge gehört das Team von Trainer Sascha Burg zu den vier Teams der Liga, die ihre beiden Auftaktspiele gewinnen konnten. Jetzt erwartet die HSG die TG Osthofen, deren Saisonstart mit dem 23:34 bei der HSG Wittlich sehr ernüchternd ausfiel. Ein Umbruch im Kader, dazu die Neubesetzung der Trainerbank. Es kam nicht völlig unerwartet, dass der Start in die neue Oberliga-Saison für die Handballerinnen der TG Osthofen etwas ruppig ausfiel. Dass die Mannschaft aber bei der Saisonpremiere in Wittlich mit 23:34 komplett unter die Räder kommen würde, damit wurde definitiv nicht gerechnet. In heimischer Halle meldete sich das Team von Trainer Marcus Otterstädter am vergangenen Sonntag mit einem Remis gegen die SG Arzheim/Moselweiß in der Liga zurück, dabei fehlten der Mannschaft sogar einige Leistungsträger. Hier führten die Osthofener bereits mit 7 Toren in der ersten Halbzeit, am Ende trennten sich beide Mannschaften 27:27. Auch die Hunsrückerinnen führten bei Ihrem letzten Auswärtsspiel mit 7 Toren ließen die Gastgeber auf 2 Tore herankommen, gewannen jedoch am Ende deutlich. „Diese Phase des Spieles hat mir überhaupt nicht gefallen und das sollte eine Ausnahme bleiben. Darüber wird auch noch zu reden sein.“ berichtet Burg. Die TG Osthofen hat sich vor der Saison mit 2 Stammspielerinnen (Hauck, Haag) aus der dritten Liga verstärkt und verfügte schon vorher über einen sehr guten Kader. Es wird also ein spannendes Spiel erwartet.

Personal: Personell wird sich der Kader der Gastgeber zum Wochenende verändern: „Es gibt noch mehrere Fragezeichen fürs Wochenende. Die endgültige Aufstellung wird sich wohl erst am Spieltag klären!“ erklärt der HSG Trainer

 

Prognose: Sascha Burg: „Es zählt nicht, wer nicht aufläuft, sondern, dass die die da sind, Ihre Bestleistung abrufen, weil wir diese gegen Osthofen auch benötigen!“

 

HSG Wittlich – HSV Püttlingen (Sonntag, 19 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Sehr zufrieden mit dem Saisonstart zeigt sich derzeit auch Wittlichs Trainer Thomas Feilen, der dies vor allem auf die gründliche und gewissenhafte Vorbereitung seiner Spielerinnen auf die Saison festmacht. Zwei Spiele, zwei Siege und ein Platz im oberen Tabellendrittel! Besser geht kaum. Während die Eifelanerinnen ihren Erfolg genießen, musste der HSV Püttlingen im Auftaktspiel am vergangenen Wochenende gegen den SV Zweibrücken eine bittere 20:33 Heimpleite schlucken: die RPS-Premiere für HSV Püttlingen mit dem neuen Trainer Miodrag Jelicic ging gründlich in die Hose! „Dem Wunsch von Püttlingen auf Verlegung des Spiels zu der ungewohnten Anwurfzeit sind wir gerne nachgekommen, da sich die Saarländerinnen auch unseren Wünschen nicht verschlossen haben. Vom Ergebnis des ersten Spiels der Gäste lassen wir uns nicht blenden, wissen um die Stärke der Gäste, gegen die wir immer Spiele mit hoher Intensität und großem Kampf hatten“, erinnert Wittlichs Trainer Thomas Feilen, der auf jeden Fall einen starken Auftritt der Gäste voraussagt. Vor allem die erfahrenen Spielerinnen der Gäste werden hierzu beitragen.

 

Personal: Hinter dem Einsatz von Marisa Lang steht auch an diesem Wochenende noch ein Fragezeichen, der Rest des Teams sollte auflaufe können.

 

Prognose: „Wir bereiten uns so gut wie möglich auf den Gegner vor und ich erwarte ein spannendes und enges Spiel. Sicherlich wird die Spielanlage des Gastes durch den Trainerwechsel ein anderes Gesicht bekommen haben. Für uns gilt es, an die guten kämpferischen Leistungen der letzten beiden Begegnung anzuknüpfen, spielerisch haben wir sicher noch Luft nach oben! Auf jeden Fall setzen wir alles daran, auch dieses Spiel zu gewinnen“, erklärt Feilen.

09. September 2018

 

VTV Mundenheim – HSG Hunsrück 22:32 (10:15)

 

Die HSG Hunsrück nimmt souverän die Hürde in Ludwigshafen und kehrt mit einem deutlichen Erfolg in den Hunsrück zurück. Das Team von Trainer Sascha Burg setzte sich erstmals nach ausgeglichenem Beginn auf 4:6 in der 12. Minute ab und zwang den Gast zur ersten Auszeit. Vom 5:6 gelangen den Gästen dann drei Treffer in Folge zum 5:9 in der 17. Minute, doch die Gastgeberinnen kämpften sich auf 7:10 heran, Burg nahm die Auszeit. Bis zur Pause setzte sich der Gast dann über 8:14 auf 10:15 ab.

 

Beim 14:21 in der 40. Minute schien die Vorentscheidung gefallen, doch noch einmal stemmte sich der VTV gegen die drohende Niederlage und war beim 20:22 in der 48. Minute auf Schlagdistanz. Doch jetzt spielte der Gast seine mannschaftliche Überlegenheit aus, sorgte mit einem 0:7 Lauf für die Entscheidung beim 20:29 in der 56. Minute.

 

„40 Minuten lang haben wir eine sehr starke Abwehr gestellt, die Karin Reuter hervorragend dirigierte. Dann folgte die Phase, in der wir den Faden verloren und kopflos agierten. Am Ende fällt unser Sieg um 3 bis 4 Tore zu hoch aus. Letztlich war es ein verdienter Sieg, bei dem im Angriff deutlich Luft nach oben war. Bedenkt man die Tatsache, dass wir das Spiel mit 10 Toren Unterschied gewonnen  haben und das ohne Harz, gibt es keinen Grund zu Meckern“, fand HSG Coach Sascha Burg.

 

Born, Martin-Stoleru und M. Dinarica – A. Dinarica (1), A. Frank, Wies (2), M. Frank (3), Reuter (5), Gilanyi (3), Hoemann (8), Jost (7/1), Gräber, Jacobs (2), Molz (1).

 

TV Bassenheim – HSG Wittlich 28:30 (10:11)

 

Es wurde das erwartet enge Spiel zwischen beiden Mannschaften. Die Gäste aus der Eifel setzten sich nach einem 1:4 Start in der 8. Minute bis auf 4:9 in der 19. Minute ab, mussten dann die Zeitstrafe verkraften, die Bassenheim wieder ins Spiel brachte. Über 7:9 war die spannende Schlussphase der ersten Hälfte eingeläutet, die Wittlich mit 10:11 für sich entschied. Erneut kamen die Gäste besser ins Spiel, setzten sich nach dem Wechsel auf 11:15 bis zur 35. Minute ab.

 

Auch nach dem Wechsel verteidigte das Team von Trainer Thomas Feilen die Führung über 12:16 in der 37. Minute, ehe die Gastgeberinnen auf 14:16 herankamen, doch Wittlich blieb ruhig, setzte sich wieder auf 15:19 in der 42. Minute ab, doch es wurde wieder spannend. Die Gastgeberinnen um ihren ehemaligen Wittlicher Trainer Wolfgang Becker steckten nie auf, verkürzten über 17:19 und 20:22 in der 48. Minute. Nach der Zeitstrafe gegen sein Team nahm Feilen in der 51. Minute beim 22:25 die Auszeit. Davon profitierten die Gastgeberinnen die auf 24:25 verkürzten. Die spannenden Schlußminuten waren eingeläutet, in denen die Eifelanerinnen immer wieder auf zwei Tore vorlegten, Bassenheim kam nie mehr näher als auf ein Tor heran. Am Ende feierten die HSG Spielerinnen ausgelassen ihren Auswärtssieg!

 

„Es war ein wichtiger und unerwarteter Auswärtserfolg! Dabei mussten wir kurzfristig auf Gwenny Barthen aus gesundheitlichen Gründen verzichten. Lisa Schenk ging erkältet ins Spiel und Helen Schieke konnte im ersten Spielabschnitt nur eingeschränkt eingesetzt werden. Umso höher ist der Erfolg zu werten! Wir sind gut ins Spiel gestartet, haben uns dank einer stabilen Deckung einen Vorsprung herausgespielt, hatten aber nach der Einwechslung von Jessica Oster ein paar Probleme. Doch nach dem Wechsel bauten wir unseren Vorsprung wieder kontinuierlich aus, schafften es aber nicht, den berühmten Sack zuzumachen. Dem Gastgeber war die Erfahrung besonders in der Kleingruppe anzumerken. Doch letztlich haben wir das Spiel verdient gewonnen, erzielten durch Jennifer Simonis, die ihre Siebenmeter eiskalt nutzt, die entscheidenden Treffer. Dazu trugen Nele Kappes und Helen Schieke wichtige Treffer aus der Distanz bei! Nicki Packmohr auf der Spielmacherposition fand die Lücken und arbeitete einige Siebenmeter heraus. Kämpferisch haben wir sicher an die Leistung des Auftaktspiels angeknüpft und jetzt zeigt sich, dass es richtig war, so in die Vorbereitung zu investieren. Die entscheidenden Tore haben wir über unser Tempospiel erzielt und damit hat sich der Aufwand gelohnt“, freute sich HSG Coach Thomas Feilen.

 

Wilhelmi und Scharfbillig – Schurich (2), Steffens (1), Keil, Ertz (1), Engel, Rolinger (2), Packmohr (4), Simonis (5/4), Kappes (6), Schieke (4), Lukanowski (3), Schenk (2/2).

 

 

04. September 2018

 

Vorberichte Spieltag 8. und 9. September 2018

 

VTV Mundenheim – HSG Hunsrück (Sonntag, 15 Uhr)

 

Ausgangslage: Die HSG Hunsrück ist im ersten Auswärtsspiel in Mundenheim richtig gefordert! Das erste Auswärtsspiel in der aktuellen Saison muss die HSG Hunsrück am kommenden Sonntag in Mundenheim bestreiten. Für die Gastgeber wird dies die erste Standortbestimmung in der RPS Oberliga sein, da die Mannschaft von Trainerin Nicole Foß am letzten Wochenende als Pokalsieger in Rheinhessen in der ersten DHB Pokalrunde ranmusste.  Dort verloren die Mundenheimer zwar 23:30 (13:15) gegen den Drittligisten SG BBM Bietigheim II, konnten diese Partie jedoch über weite Strecken ausgeglichen gestalten. Neben einer großgewachsenen und agilen Abwehr überzeugte die Mannschaft der VTV Mundenheim mit einer guten Quote aus dem Rückraum sowie geschicktem 1/1 Verhalten in Positionsspiel. Der drittligaerfahrene Neuzugang Ann-Kathrin Oehler erzielte 5 Treffer. „ Mit ihr und Kristina Schmieder hat der Gastgeber das wohl beste Linkshänder Duo der Liga, “ berichtet HSG Trainer Sascha Burg.

 

Personal: Personell gibt es nicht neues zu vermelden und sollte in der kommenden Trainingswoche nichts passieren, wird die HSG Hunsrück wohl mit demselben Kader wie in der Vorwoche auflaufen.

 

Prognose: Im ersten Saisonspiel gewannen die Damen aus dem Hunsrück überraschend deutlich Ihre Heimpremiere mit 40:14 (21:7) gegen den Aufsteiger TV Engers. Überbewerten will Burg das überlegende Auftaktspiel jedoch nicht: „Engers war sichtlich nervös, kam mit dem Harz nicht zu Recht und war zudem noch stark ersatzgeschwächt. Wir wissen, dass uns in Mundenheim eine Mannschaft mit ganz anderem Kaliber erwartet. Mundenheim gehört zu den erfahrensten Teams der Liga und bringt eine Menge an Qualität auf die Platte. Verbessern müssen wir uns sicher in der ersten Welle und dürfen hier nicht so viele Passfehler produzieren. Auf das Harzverbot in der Halle werden wir uns vorbereiten. Mal schauen wie wir damit umgehen. Ob am Ende in Mundenheim etwas Zählbares dabei herauskommt, wird sich am Sonntag zeigen“.

 

TV Bassenheim – HSG Wittlich (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Gleich im ersten Auswärtsspiel der neuen Saison steht für die HSG Wittich nicht nur eine hohe Auswärtshürde im Weg, sondern es wird zumindest für einige Spielerinnen der Gäste ein Wiedersehen mit dem langjährigen Coach der Wittlicher Damenmannschaft, Wolfgang Becker geben. Seit der neuen Saison hat der erfahrene Handball-Lehrer die Verantwortung bei den Gastgeberinnen, die im DHB Pokal am vergangenen Wochenende den Beweis ihrer Leistungsstärke ablieferten und den 2. Ligisten, MJC Trier am Rande einer Niederlage hatten. Nur die Verlängerung half den Triererinnen zum Einzug in die nächste Runde weiter. Wenn ein Oberligist einem Zweitligateam so zusetzt, stellt sich die Frage, ob der Oberligist so stark war, oder der Zweitligist so schwach? Die Wahrheit dürfte wie immer in der Mitte liegen und zeigte sich der neue Bassenheimer Coach Wolfgang Becker zufrieden mit dem Auftritt seiner Mädels, lediglich in punkto Cleverness muss der TV nach Ansicht Beckers noch zulegen. Auch die HSG Wittlich und ihr Trainer Thomas Feilen konnten mit dem Auftritt zum Saisonauftakt in heimischer Halle zufrieden sein. Mit einem klaren und ungefährdeten Sieg (23:14) fertigten die Eifelanerinnen den stark eingeschätzten Gast aus Osthofen ab. Doch jetzt baut sich in Bassenheim aus besagten Gründen eine dicke Auswärtshürde auf: „Das wird das wohl schwerste Auswärtsspiel für uns, da die Gastgeberinnen, die wohl erfahrenste Mannschaft der Liga stellen, gespickt mit ehemaligen 3. Ligaspielerinnen und der Rückkehrerin  Jenny Eiffler, die nach ihrer Babypause zurück ist und zu den auffallendsten Spielerpersönlichkeiten der letzte Jahre zählt. Diese Mannschaft wird am Ende ganz vorne stehen“, glaubt auch Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

 

Personal: Auf Wittlicher Seite steht hinter dem Einsatz von Marisa Lang aufgrund ihrer Verletzung ein Fragezeichen.

 

Prognose: „Die Favoritenrolle geht klar an die Gastgeberinnen, mit denen wir seit Jahren freundschaftlich verbunden sind. Wir wollen an die Leistung des ersten Saisonspiels anknüpfen und diese auswärts bestätigen. Ich sehe keine Brisanz aufgrund der Tatsache, dass wir auf den ehemaligen Wittlicher Coach Wolfgang Becker treffen. Es sind nur noch wenige Spielerinnen in der Mannschaft, die damals aktiv waren. Die Mannschaft hat sich personell weiterentwickelt und das Aufeinandertreffen ist für mich und die Spielerinnen völlig normal ! Bislang waren die Rheinland-Derbies immer knapp und ich hoffe, dass es auch dieses Mal so sein wird“, erklärt Feilen.

 

 

02.09.2018

 

HSG Hunsrück – TV Engers 40:14 (20:7)

 

Was für ein Saisonauftakt für die HSG Hunsrück! Das Team von Trainer Sascha Burg erteilte dem Oberliga-Aufsteiger aus Engers eine Handball-Lehrstunde und schickte den Rheinland-Konkurrenten mit einer deftigen Packung auf den Nachhauseweg. So hatte sich der Gast aus Engers seinen Einstand in die neue Liga sicher nicht vorgestellt.

 

„Eine starke Abwehrreihe, die die Vorgaben sehr gut und konsequent umgesetzt hat, sowie eine gute Abschlussquote waren der Grundstein für den in der Höhe nicht zu erwartenden Auftaktsieg,“ gab Burg nach Spielende zu Protokoll. Vor mehr als 200 Zuschauern und unter der Leitung der unauffälligen Schiedsrichter Zimmermann/Peiser in der stimmungsgeladenen Hirtenfeldhalle startete der Aufsteiger aus Engers besser ins Spiel und führte in der 6. Minute mit 2:3. Nun legte das Heimteam nach und nach seine Anfangsnervosität ab, drehte die Partie. Über 7:5 gelang den Gastgeberinnen ein 10:0 Lauf, um über 17:5 in der 25. Minute zur Pause das Spiel beim 21:7 bereits entschieden zu haben. So blieb nur noch die Frage nach der Höhe des Gastgebersieges!

 

Doch wer nun glaubte, dass die Hausherrinnen einen Gang zurückschalten, sah sich getäuscht. Der Gastgeber arbeitete weiter stabil in der Defensive und zeigte im Umschaltspiel hohes Tempo. Erst neun Minuten nach Wiederanpfiff erzielten die Gäste Ihren ersten Treffer in Halbzeit zwei und hatten zu diesem Zeitpunkt acht weitere Treffer kassiert. So endete die Auftaktpartie für den letztjährigen Vizemeister unter dem Jubel der Zuschauer mit 40:14 für die HSG Hunsrück. „Erfreulich war, dass alle Spielerinnen eine gute Leistung gezeigt haben und sich zudem noch in die Torschützenliste eintragen konnten. Karin Reuter, die aufgrund meines Fehlers im Angriff zu kurz kam, hat eine überragende Abwehrleistung gezeigt! “ lobte HSG Trainer Sascha Burg.

 

Auf die Frage ob seine Mannschaft so stark oder der TV Engers so schwach war, entgegnete er trocken: „Die Wahrheit liegt wohl in der Mitte. Engers hat in der Vorbereitung deutlich bessere Spiele gezeigt, aber ein Gegner ist auch nur so gut wie man es zulässt. Unterm Strich wissen wir den Erfolg einzuschätzen aber auch, dass wir noch Rückstande aus der Vorbereitung aufarbeiten müssen!“

 

M. Dinarica und Martin-Stoleru – A. Dinarica (4), Nicolae (4), A. Frank (1), Wies (1/1), M. Frank (2), Reuter (1), Gilanyi (1), Hoemann (2), Jost (11/5), Gräber (5), Jacobs (7), Molz (1)

 

HSG Wittlich – TG Osthofen 34:23 (18:13)

 

Mit dem erhofften Sieg startet die HSG Wittlich in die neue Saison. Das Team von Trainer Thomas Feilen setzt sich ungefährdet gegen die TG Osthofen durch.

 

Nach ausgeglichener Anfangsphase legten die Gastgeberinnen vom 3:3 auf 6:3 in der 8. Minute vor, bauten über 9:5 ihren Vorsprung dann über 16:10 auf 18:13 zur Pause aus. „Wir hatten die Begegnung gut im Griff, kannten die Stärken der Osthofener Mannschaft und waren darauf gut eingestellt. Sicherlich haben wir es verpasst, im ersten Spielabschnitt das Ergebnis noch deutlicher zu gestalten“, meinte HSG Coach Thomas Feilen.

 

Seiner Mannschaft gelang aber ein Super-Start in die zweite Hälfte: Die Begegnung war endgültig entschieden, als die Gastgeberinnen ihren Vorsprung auf 25:14 in der 38. Minute vergrößert hatten. Am Ende stand der klare 34:23 Auftakterfolg auf der Anzeigetafel der Berufsbildenden Schule in Wittlich.

 

„Es war sehr wichtig, mit einem doppelten Punktgewinn in die Saison zu starten. Mit der Mannschaftsleistung bin ich zufrieden, alle Spielerinnen hatten ihre Spielanteile. Arbeiten müssen wir sicher noch an der Chancenverwertung, da sind die eine oder andere Chance liegen geblieben“, gab Feilen zu, der allerdings auf diese Leistung in den kommenden Spielen aufbauen kann.

 

Wilhelmi (1/1) und Scharfbillig - Schurich (5), Steffens (1), Ertz (2), Barthen (1), Engel, Rolinger (4/1), Packmohr (4), Simonis (2), Kappes (2), Schieke (6), Lukanowski (3), Schenk (3)

 

 

27.08.2018

 

 

HSG Hunsrück – TV Engers (Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

 

 

 

 

Ausgangslage: „Leider verlief die Vorbereitung auf die neue Runde nicht ganz so optimal wie in den letzten beiden Jahren. Berufs- und oder urlaubsbedingt fehlten immer wieder Spielerinnen, sodass wir meist mit nur sehr dünnem Kader trainieren oder die Trainingsspiele bestreiten konnten. Leider mussten wir aber auch Freundschaftsspiele der Personalsituation geschuldet kurzfristig absagen. Dagegen kann ich das Engagement der Mädels nur in den höchsten Tönen loben: Im Training knien sie sich alle zu 100% rein. Die Spielerinnen haben einen tollen Charakter und das zeichnet die Mannschaft aus. Jede geht immer wieder an ihre Grenzen und versucht, noch mehr aus sich herauszuholen. Nicht unerwähnt möchte ich die lobenswerte Einstellung einiger Nachwuchskräfte lassen. B-Jugendliche haben viele Teile der anstrengenden Vorbereitung mitgemacht und einen positiven Eindruck hinterlassen. Zwei talentierte Mädels (Lena Glasmacher und Hannah Tatsch) werden in der kommenden Saison einmal die Woche beim Training der Damen 1 teilnehmen und sollen mittelfristig an die Damen 1 herangeführt werden. Die Stimmung in der Mannschaft ist trotz der nicht ganz runden Vorbereitung hervorragend. Und genau das wollen wir auf dem Handballfeld zeigen und gemeinsam mit den vielen und lautstarken Fans im Rücken die Hirtenfeldhalle wieder zu einer Festung machen“, verspricht HSG Coach Sascha Burg.

 

Personell: Die Hunsrücker werden mit kleinem Kader ins Spiel gegen den Aufsteiger gehen. Der Wechsel von Joy Wirtz hat sich nach dem Rückzug der Zusage des Studienplatzes zerschlagen und Arlinda Krasniqi weilt im Kosovo aufgrund von Visaproblemen.

 

Prognose: „Wir haben ein schwieriges Startprogramm erwischt. Engers spielt aus einer starken und aggressiven Deckung Tempohandball und hat mit Alexandra Irmgartz-Oberländer eine hervorragende Torhüterin. Im Rückraum wirbelt die unermüdliche Derya Akbulut. Ich rechne mit einer sehr gut eingestellten Gastmannschaft aus Engers und lasse mich vom Auftritt meiner Mannschaft überraschen. Wir sind 2-3 Wochen hinterm Plan, aber die letzten beiden Testspielsiege dürften uns Selbstvertrauen geben und zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, so der HSG Coach.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

HSG Wittlich – TG Osthofen (Sonntag, 17 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

 

HSG Wittlich 2018/2019 - Foto Dieter Rau

 

Ausgangslage: Nach einer guten Vorbereitung brennt die Wittlicher Mannschaft regelrecht auf den Saisonstart! „Körperlich sind wir in einer guten Verfassung, zufrieden bin ich mit den Werten der letzten Trainingseinheiten und unseren Vorbereitungsspielen. Der vorhandene 17er Kader schafft eine gesunde Konkurrenzsituation und wir gehen als tolle, gewachsene Struktur in diese Saison, in der jede und jeder alles für eine gute Saison beitragen möchte“, erzählt Wittlichs Trainer Thomas Feilen. Verletzungsmäßig blieb die Mannschaft in der Vorbereitung weitgehend verschont, lediglich Marisa Lang zog sich beim Turnier am vergangenen Wochenende bei den Trierer Miezen vermutlich eine Muskelverletzung zu. „Insgesamt hat die RPS Oberliga in der Breite in diesem Jahr noch an Qualität zugenommen. Mit der HSG Hunsrück, der DJK Marpingen, der TSG Friesenheim, der TG Waldsee und dem TV Bassenheim sehe ich Mannschaften, die sich erheblich verstärkt haben und bei der Meisterschaftsfrage ein Wort mitreden werden“, glaubt Feilen.

 

Personal: Hinter dem Einsatz von Marisa Lang steht ein Fragezeichen.

 

Prognose: „Wir starten guten Mutes gegen die TG Osthofen in die neue Saison! Die Gäste haben sich mit Ann-Kathrin Hauck und Antje Haag (beide vom 3. Ligaabsteiger SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam) hochkarätig verstärkt. Für uns gilt es, gut in die Saison zu starten und die Punkte in Wittlich zu behalten. Bei uns ist Torfrau Giulia Wilhelmi nach ihrem Auslandsjahr wieder zurück, mit Nele Kappes, die eine gute Vorbereitung gezeigt hat und Fredericke Engel, die ein Doppelspielrecht bei Arzheim besitzt, haben wir zwei talentierte Nachwuchstalente in unseren Reihen. Mit Augenmaß haben wir uns verstärkt und eine gesunde Mischung aus jungen, hungrigen und erfahrenen Spielerinnen gefunden. Unterstützt wird die Mannschaft in diesem Jahr von Uwe Werner, der mental mit dem Team arbeitet. Unser Ziel bleibt weiterhin, die HSG gesichert auf Dauer in der RPS Oberliga zu halten und junge Spielerinnen an das Niveau der Liga heranzuführen“, sagt Wittlichs Coach Thomas Feilen.

 

 

 

 

 

 

Kaderplanung beendet – Jugendspielerinnen Julie Jakobs und Amelie Gilany geben Ihre Zusage für eine weitere Saison - Arlinda Krasniqi schließt sich der HSG Hunsrück an

 

 

 

Das Bild zeigt die Neuzugänge beim Trainingstag:  Mirlinda Dinarica, Arlinda Krasniqi, Trainer Sascha Burg, Joy Wirtz, Arlinda Dinarica und Astrid Christ (ersetzt Carsten Esdar als Torwarttrainer)

 

Mit der Verpflichtung von Arlinda Krasniqi (22) und der Zusage der beiden Nachwuchskräfte Julie Jakobs (16) und Amelie Gilanyi (16) beendet die HSG Hunsrück seine Kaderplanung. „Julie und Amelie werden uns weiter per Doppelspielrecht erhalten bleiben. Ihre Zusage hat uns sehr gefreut und ich bin mir sicher, dass sich beide Spielerinnen sehr gut bei uns entwickeln werden. Ihre Zukunft liegt bei der HSG, zumal beide aus der Region stammen! “ freut sich Sascha Burg.

 

Neu beim Oberligisten ist Arlinda Krasniqi. Die gelernte Kreisläuferin stammt aus dem Kosovo und hat zuletzt für den Verein KHF Istogu in der Superleague gespielt. „Nach der schweren Verletzung (Kreuzbandriss) und dem längerfristigen Ausfall von Judith Schmiedebach im letzten Saisonspiel,  die in der abgelaufenen Saison eine tragende Rolle spielte und in meinen Planung gesetzt war, haben wir uns regional umgeschaut, einige gute Gespräche geführt aber schlussendlich leider keine Zusage bekommen.  Durch einen Glücksfall sind wir auf Arlinda gestoßen und hoffen mit Ihr die noch offene Planstelle im Kader ebenbürtig zur Vorsaison besetzt zu haben. “ erklärt Burg.

 

Arlinda Krasniqi wird jedoch nicht nur auf sondern auch neben dem Feld für die HSG Hunsrück aktiv werden. Gemeinsam mit Korab Mulliqi (32) trainiert Sie die Reserve in der Rheinlandliga.

 

Alle Positionen sind somit doppelt für die kommende Oberligasaison besetzt  und die Zuschauer dürfen sich sicherlich auf einige interessante Spiele in der Hirtenfeldhalle freuen.

 

 

 

Handball Oberliga Damen der HSG Wittlich starten in die Vorbereitung

 

 

 

 

 

 

 

 

Prinzip „Schulterschluss“– Spielerinnen der 1. und 2. Damenmannschaft beim Auftakt zur Vorbereitung auf die Saison 2018/2019.

Knieend von links nach rechts: die Neuzugänge der Damenteams der HSG Wittlich: Giulia Wilhelmi, Michelle Loscheider, Nele Kappes, Fredericke Engel

Ganz rechts: Trainer Thomas Feilen (RPS Team)

Vierte von links: Trainerin Jenny Simonis (Team Rheinlandliga)

 

 

Für das Team ist es bereits die 13. Saison in der vierthöchsten Spielklasse

 

Nach einer durchwachsenen Saison 2017/2018, in der das Saisonziel Klassenerhalt dennoch erreicht wurde, wollen die Spielerinnen und ihr Trainer Thomas Feilen in der neuen Spielzeit wieder angreifen: „Wir hatten in der letzten Saison Abgänge wichtiger Spielerinnen zu kompensieren, wodurch die schwankenden Leistungen auch zu erklären sind. In diesem Jahr können wir auf der Grundlage der letztjährigen Besetzung und den vier Neuzugängen mit einem breiteren Kader in die Saison starten“, so Feilen.

 

Die HSG Wittlich geht auch in dieser Spielzeit ihren Weg der Förderung der eigenen Jugend konsequent weiter. „Die eigene Jugend und der Nachwuchs aus der Region passen in unser Konzept. Die Erweiterung unseres Kaders ist daher mit Augenmaß und Zukunft-Orientierung erfolgt“ so der Vorsitzende Axel Weinand. Thomas Feilen wird als hauptverantwortlicher Trainer im Damenbereich in seine fünfte Saison gehen: „Wir haben in den letzten Jahren bei der HSG wichtige Eckpunkte gesetzt. Dazu gehört auch eine vom Jugend- bis in den Seniorenbereich durchgängige Trainings- und Förderkonzeption. Damit wollen wir die bestmögliche Ausbildung unserer Jugendspielerinnen und deren Integration in den Seniorenbereich realisieren.“

 

Eng verzahnt soll auch die Zusammenarbeit mit der zweiten Mannschaft erfolgen, für die mit Jenny Simonis (gleichzeitig auch Spielerin der 1. Mannschaft) eine neue Trainerin gewonnen werden konnte. „Wir werden weite Teile der Vorbereitung mit den Spielerinnen unserer zweiten Mannschaft bestreiten, um die Zusammenarbeit beider Mannschaften in RPS- und Rheinlandliga weiter zu verbessern. Mit Jenni Simonis hat der Verein eine Trainerin gewinnen können, die dafür eine sehr gute Besetzung ist. Es wird keine starren Kadergrenzen geben. Spielerinnen aus dem Damenpool können und sollen in beiden Mannschaften ihre Spielanteile erhalten“, ergänzt der 33jährige Feilen.

 

Insgesamt ist nahezu der komplette Kader zusammen geblieben. Als Neuzugang stößt mit Torhüterin Giulia Wilhelmi nach ihrem Auslandssemester eine Rückkehrerin zum Team, die bereits in der Saison 2016/2017 mit Hanna Scharfbillig ein starkes Torhüter-Duo bildete. Neben den bereits integrierten Eigengewächsen Carla Schurich, Sarah Ertz und Laura Steffens, kommt jetzt mit Nele Kappes ein regionales Talent von der HSG Hunsrück als 99er Jahrgang mit dazu. Zusätzlich stößt mit Fredericke Engel eine RLP-Auswahlspielerin des Jahrgangs 2001 zur Mannschaft. Sie hat bereits in der letzten Saison einmal pro Woche mit der Mannschaft trainiert und wird zusätzlich „nachwievor“ für den TV Arzheim in der A-Jugend RPS-Oberliga spielen. Ergänzt werden die Neuzugänge von der 22jährigen Michelle Loscheider, die vorher bei der DJK/MJC Trier spielte.

 

„In den nächsten Wochen geht es wieder darum, ein schlagkräftiges Team zu formen. Die Erarbeitung der konditionellen Grundlagen steht jetzt erst einmal im Vordergrund“, verrät Feilen. Insgesamt wird der Trainer seine Mädels vier- bis fünfmal wöchentlich zum Training bitten. Darunter wird es mehrere Wochenendtrainingslager und zwölf Testspiele geben. Dazu zählt auch das Einlagespiel zum Wittlicher Handball-Cup am 5.8. (Sonntag) um 10 Uhr gegen den Oberliga-Neuling, TV Engers. Am Sonntag, den 02. September geht es dann für die erste Damenmannschaft mit einem Heimspiel in die neue Oberligasaison.

 

Eine Woche später startet die Saison der zweiten Damenmannschaft der HSG Wittlich mit ihrer neuen Trainerin Jenny Simonis in der Rheinladliga: „Mein Ziel ist es, das Team mannschaftlich und jeden einzelnen individuell weiterzubringen und die jungen Spielerinnen an die Oberligamannschaft heranzuführen. Ich freue mich auf die neue Herausforderung und auf die Zusammenarbeit mit den Mädels“ so die 30jährige, die alle Jugendmannschaften der HSG durchlaufen hat, seit mehr als zehn Jahren in den Seniorenteams der HSG spielt und seit etlichen Jahren auch als Jugendtrainerin im Verein aktiv ist.