Vorschau auf den Spieltag 15./16. Dezember 2018

 

TV Engers – HSG Hunsrück (Samstag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Zum Rückrundenauftakt geht es für die HSG Hunsrück zum TV Engers. Am Samstag findet für beide Mannschaften aus dem Handballverband Rheinland das letzte Spiel im Jahr 2018 statt. Der kommende Gastgeber belegt aktuell mit 4 Punkten den letzten Tabellenplatz in der RPS-Oberliga. Diese vier Punkte konnte der Aufsteiger aus der Rheinlandliga in heimischer Halle erspielen. Neben den zwei Erfolgen gegen die SF Budenheim und den SV 64 Zweibrücken konnte die Mannschaft von Heike Stanowski Zuhause mehrere knappe Ergebnisse erzielen. Auch der Tabellenführer aus Marpingen tat sich in der Halle in Neuwied sehr schwer. Neben der glatten Halle erwartet die HSG das ungeliebte Harzverbot.

 

Personal: Welches Personal Burg für die unangenehme Auswärtsaufgabe zur Verfügung steht ist offen: „Ich rechne weiterhin mit vier/fünf Ausfällen“ Zitat Sascha Burg. Hinter dem Einsatz mehrerer Spielerinnen steht erneut ein Fragezeichen. Auch in Engers hoffen die Damen aus dem Hunsrück auf die im Jahr 2018 so „sensationelle Zuschauerunterstützung“ (Zitat Burg).

 

Prognose: Trotz des klaren Hinspiel Erfolges ist die HSG Hunsrück gewarnt und stellt sich auf ein intensives Spiel ein. „Auf dem Papier sind wir selbstverständlich Favorit. Die Mannschaft von Heike, mit der ich mich regelmäßig zwecks Spielvorbereitung austausche, hat noch Potenzial nach oben aber auch, ähnlich wie wir aktuell, mit Verletzungssorgen zu kämpfen. Wir stellen uns auf ein hartes Spiel ein und wollen das sehr erfolgreiche Jahr 2018 mit einem Erfolgserlebnis beenden. “ erklärt der HSG Coach

 

TG Osthofen – HSG Wittlich (Sonntag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Noch gut hat Wittlichs Trainer Thomas Feilen den ungefährdeten Sieg zum Saisonauftakt gegen die jetzigen Gastgeber in Erinnerung. „Ein guter Start in eine bislang zufriedenstellend verlaufende Saison, bei der wir den Sieg bereits früh unter Dach und Fach hatten“. Doch im Rückspiel sind die Karten neu gemischt, zumal die Gastgeberinnen erst eins ihrer Heimspiele in dieser Saison verloren und das gegen den Spitzenreiter aus Marpingen-Alsweiler. Die Mannschaft hat sich gefunden und deutlich verbessert. So können wir den Maßstab des Hinspiels jetzt nicht mehr anlegen, die Entwicklung der Gastgeberinnen verlauft sehr positiv und wir haben uns in Osthofen immer schwergetan. Mit Antje Haag und Ann Katrin Hauck stehen zwei 3.Ligaspielerinnen neu im Kader der Gastgeberinnen, die zusammen mit den starken Kristina Graf und Mona Schmitt immer besser werden. Zurecht hat sich das Team der TG immer weiter nach oben orientiert“, sagt Feilen.

 

Personal: Wittlichs Trainer hofft darauf, eine konkurrenzfähige Mannschaft aufbieten zu können, derzeit plagen sich einige Spielerinnen mit ihren Erkältungen herum.

 

Prognose: „Den Rückenwind des Auswärtserfolges aus dem Mundenheim Spiel wollen wir mit in diese Begegnung nehmen, können selbstbewusst auftreten und hoffen auf einen Auswärtserfolg zum Jahresende. Damit belohnen sich die Spielerinnen für eine starke Hinrunde, in der wir auf Platz 4 der Tabelle stehen. Deutlich verbessert hat sich das Team gegenüber der letzten Saison, hat ihr Ziel erreicht, sich von den abstiegsgefährdeten Plätzen weit weg zu halten. Kompliment an die Spielerinnen die gut im Training mitziehen. Zwar mussten wir einige „Ergebnisdellen“ wegstecken, doch unter dem Strich sind wir zufrieden. Allerdings wissen wir auch, dass wir in Osthofen extrem konzentriert auftreten müssen und eine solide Deckung spielen, damit wir aus einem sicherlich ausgeglichenen Spiel auch etwas Zählbares mitnehmen können“, gibt Feilen die Richtung vor.

 

 

08./09.12. 2018

 

VTV Mundenheim – HSG Wittlich 25:28 (17:13)

 

 

 

 

 

 

 

 

Die HSG Wittlich setzt ihr Vorhaben, die Heimspielbilanz der Gastgeberinnen zu stoppen, in die Tat um und entführt, auch dank der Unterstützung der mitgereisten Fans, mit 25:28 beide Punkte aus Mundenheim!

 

Das Team von Thomas Feilen sichert sich aufgrund einer starken Abwehrleistung im zweiten Spielabschnitt die Punkte völlig verdient und führt nach diesem Sieg das Mittelfeld der Tabelle an.

 

Die Eifelanerinnen erwischten einen Traumstart, legten bis zum 0:6 in der 8. Minute vor, um dann völlig den Faden zu verlieren, wurden in der Defensive zu nachlässig und so kamen die Gastgeberinnen beim 10:10 in der 20. Minute zum Ausgleich. Die Restspielzeit der ersten Hälfte gehörte dann den Mundenheimerinnen, die bis zur Pause auf 17:13 davonzogen. „Wir haben einen großartigen Start hingelegt, eine aggressive Deckung gespielt und im Positionsangriff waren wir extrem effizient. Struktur unseres Spieles und die Chancenverwertung stimmten. Dann aber verloren wir nach zwei nicht genutzten Chancen den Faden, wurden in der Deckung nachlässiger und ab der 10. Minute kassierten wir enorm viele Gegentore. So lagen wir dann zur Pause zurück, wussten aber, dass das Spiel noch lange nicht weg ist. Grundlage für ein erfolgreiches Spiel konnte nur die Deckung sein. Das Schiedsrichtergespann agierte unauffällig, ließ aber viel zu und so waren beide Deckungsreihen prägend“, erklärte der Wittlicher Coach zur Pause.

 

Nach dem Wechsel verteidigte der VTV seinen Vorsprung bis zum 22:18 in der 44. Minute, dann nahm Feilen die Auszeit und die sollte die Wende einläuten. Mit fünf Treffern in Folge drehte seine Mannschaft die Begegnung bis zum 22:23 in der 53. Minute. Bis zum 24:25 in der 58. Minute war der Spielausgang völlig offen, doch dann machte die Mannschaft durch die Treffer von Nelle Kappes und Anne Keil zum 24:27 den Sack endgültig zu.

 

„Das Spiel war ein Wechselbad der Gefühle! Mundenheim erwies sich als der erwartet heimstarker Gegner, der uns im ersten Spielabschnitt den Schneid abgekauft hatte, zumal die Gastgeberinnen uns körperlich überlegen war. Die Mannschaft hat gewusst, dass sie über eine gute Deckungsleistung und einer besseren Effizienz im Angriff ins Spiel zurückfinden konnte und das hat sich auch getan. Es hat mich gefreut, dass die Mannschaft mit der Drucksituation der Rückstände gut umgegangen ist. Riesenkompliment an das Team, das sich mit wichtigen Punkten belohnt hat“, lobte der Wittlicher Coach.

 

Wilhelmi und Scharfbillig – Schurich (9), Steffens, Keil (1), Ambros, Barthen, Rolinger, Packmohr, Simonis (3/3), Kappes (2), Schieke (8), Lukanowski (1), Schenk (4).

 

TG Waldsee – HSG Hunsrück 28:23 (16:12)

 

Die Niederlage der Hunsrück HSG war absehbar und von HSG Trainer Sascha Burg befürchtet, der vor dem Spiel den Gastgeber die Favoritenrolle zusprach! Seit Saisonbeginn hatten die Verantwortlichen aus dem Hunsrück versucht, die Sonntagabend-Begegnung (18 Uhr) zu verlegen, doch die Gastgeberinnen waren hierzu nicht bereit. Neben den verletzten Spielerinnen Amelie Gilanyi, Julie Jacobs und Meike Frank, fehlten die beruflich verhinderten Dunja Jost, Karin Reuter und Viktoria Hoemann. So trat die HSG mit einem Rumpfteam die Fahrt in die Pfalz an, Trainer Sascha Burg nahm Nina Lammersmann aus der dritten Mannschaft mit, um seinen Spielerinnen notwendige Verschnaufpausen zu ermöglichen.

 

Dennoch bestimmte dabei überraschend die HSG die ersten Minuten des Spiels und legte über 0:2 auf 4:8 in der 11. Minute vor. Nach den Zeitstrafen gegen Annika Frank und Ann Katrin Molz in der 13. und 14. Spielminute nutzte die TG die Gunst der Stunde und glich beim 8:8 erstmals wieder aus. Bis zur 20. Minute wehrten sich die Gäste gegen einen personell überlegenen Gastgeber, der sich vom 11:11 jetzt nach vier Treffern in Folge auf 15:11 absetzte.

 

Nach dem Wechsel war das Spiel scheinbar beim 19:13 in der 34. Minute entschieden, doch die Gäste zeigten ihr Kämpferherz und kamen bis auf 21:18 in der 45. Minute heran, zwangen so die Gastgeberinnen zur Auszeit.

 

Als die Mannschaft sogar auf 23:21 in der 50. Minute und 25:23 in der 55. Minute verkürzte, schien die Überraschung möglich. HSG Coach Sascha Burg nahm die Auszeit, doch dann war es die routinierte Bea Demski, die mir zwei Treffern in Folge das Spiel endgültig entschied. "Beim 25:23 wurde uns drei Angriffe wegen angeblichen Stürmerfouls abgepfiffen", klagte Burg.

 

„Nach dem guten Start war es nur eine Frage der Zeit, bis sich die mit 14 Spielerinnen angetretenen Gastgeberinnen spielentscheidend absetzen konnten. Doch meine Mannschaft hat sich so teuer wie möglich verkauft und ich bin zufrieden aus der Halle gegangen. Die Spielerinnen haben eine tolle Moral und Charakter gezeigt, zudem waren die Hälfte der Zuschauer aus dem Hunsrück. Das zeigt mir, dass die Mannschaft auch in schlechteren Zeiten unterstützt wird“, sagte Burg.

 

Born und Martin-Stoleru – Vollrath (2), Nicolae (1), A. Frank (4), Wies (6/1), Lammersmann, Gräber (9/5), Molz (1).

 

 

Vorschau auf den Spieltag 08./09. Dezember 2018

 

VTV Mundenheim – HSG Wittlich (Samstag, 20 Uhr)

 

Ausgangslage: Nach hartem Kampf musste sich VTV Mundenheim am vergangenen Wochenende in Püttlingen geschlagen geben und steht damit weiterhin auf dem vorletzten Tabellenplatz! Doch zuhause spielt die Mannschaft wesentlich stärker als in auswärtigen Hallen, musste sich in der laufenden Saison nur beim Saisonauftakt der HSG Hunsrück geschlagen geben. Es folgten zwei Remis gegen Friesenheim und OBZ und die beiden Siege über Bassenheim und Engers. Grund genug für Wittlichs Trainer Thomas Feilen, seine Mannschaft wie gewohnt intensiv auf die Gastgeberinnen vorzubereiten.

 

Personal: Einige Wittlicher Spielerinnen plagen sich derzeit noch mit ihren Erkältungen, doch Trainer Thomas Feilen hofft, mit dem kompletten Kader in Mundenheim antreten zu können.

 

Prognose: „Eine extrem heimstarke Mannschaft, die derzeit noch in einer Tabellenregion zu finden ist, wo sie definitiv nicht hingehört. In den letzten Jahren gab es immer wieder enge Spiele und damit rechne ich am Samstagabend nochmals. Es wird ein schweres Auswärtsspiel für uns, das ist den Spielerinnen bewusst, zumal die Gastgeberinnen sicherlich mehr vom Harzverbot profitieren als wir. Ich bin sicher, dass Mundenheim sich im Laufe der Restsaison noch ins gesicherte Mittelfeld absetzen wird. Dennoch lassen wir nichts unversucht, die Heimserie des VTV einzubremsen. Dabei gilt es vor allem sich auf die starken Rückraumspielerinnen der Gastgeberinnen auf den Halbpositionen und die Kreisläuferin einzustellen. Wenn wir die Chance bekommen, werden wir die beiden Punkte nach Wittlich gerne mitnehmen“, erklärt Feilen.

 

TG Waldsee – HSG Hunsrück (Sonntag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Am kommenden Wochenende gastiert der Tabellenzweite HSG Hunsrück bei der TG Waldsee. Von der Tabellensituation ginge die HSG Hunsrück sicherlich als Favorit ins Spiel, jedoch stehen die Gäste vor erheblichen personellen Problemen. Seit Mitte September versuchen die Verantwortlichen der HSG dieses Spiel zu verlegen. Leider ohne Erfolg. Jeder Vorschlag für einen Ausweichtermin, selbst Termine unter der Woche, wurde durch die TG Waldsee abgelehnt und so wird das Spiel am Sonntag um 18 Uhr in der Rheinauenhalle angepfiffen.

Personal: Wer letztlich auflaufen kann, entscheidet sich kurzfristig, auf jeden Fall werden wichtige Stammspielerinnen nicht dabei sein.

 

Prognose: „Zum Thema der Spielverlegung möchte ich mich nicht äußern, ich konzentriere mich lieber auf das Sportliche. Wir wissen, dass uns in Waldsee eine harte Gangart erwartet und eine Mannschaft, die deutlich mehr Potenzial hat als es der jetzige Tabellenplatz zeigt. Alles andere als ein klarer Erfolg der Gastgeber wäre für mich eine Überraschung. “ erklärt HSG Trainer Sascha Burg in Anbetracht seines Kaders.

 

Spieltag 01./02. Dezember 2018

 

HSG Hunsrück – SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam 32:27 (18:11)

 

Die Hirtenfeldhalle in Kleinich wird zur Festung! Auch das siebte Heimspiel der laufenden Saison gewann die Hunsrücker und festigten mit dem Sieg über die Südpfalz-Tiger, die in der letzten Saison noch in der dritten Liga spielten, ihren zweiten Tabellenplatz!

Vor mehr als 200 Zuschauern und unter der Leitung der unauffälligen und dennoch konsequenten Schiedsrichter Jelicic/Zintel entwickelte sich ein temporeiches und schnelles Spiel. Nach einem ausgeglichenen Spielbeginn (3:3 6.Minute) zogen die Gastgeberinnen, die auf Julie Jakobs, Amelie Gilanyi und Meike Frank verzichten mussten, dass Tempo an und zogen bis zur Halbzeit trotz vieler Spielerwechsel auf 18:11 davon. Immer wieder agierte die laufstarke Abwehr der HSG sehr aufmerksam und eroberte somit viele Bälle, die gekonnt nach einer starken zweiten Welle in Tore umgemünzt wurden.

Nach dem Seitenwechsel erzielten die Hunsrückerinnen zwar den ersten Treffer, leisteten sich dann aber die eine oder andere Unsicherheit im Angriff und die kampfstarken und spielstarken Gäste verkürzten auf 19:15!. Bis zum 22:19 blieb das Spiel spannend, dann aber zogen die Hausherrinnen durch einen 6:1 Lauf auf 28:20 davon und das bedeutete die Entscheidung. Die Schlussminuten endeten ohne größeren Höhepunkt und die heimischen Fans, die Ihre Mannschaft wiederum lautstark unterstützten, feierten gemeinsam mit den Damen der HSG Hunsrück den 13. Erfolg im 14. Spiel.

„Eine sehr starke erste Halbzeit, in dem mir vor allem das Abwehrspiel und die zweite Welle, welche meistens in Tore endete, gefallen hat war der Grundstein für den heutigen Erfolg. Zum Anfang der zweiten Hälfte haben wir uns das Leben unnötig schwer gemacht, unnötige Fehler produziert, um dann wieder den Schalter umzulegen. Mit der nicht so starken Abschlussquote, womit ich nicht die gute Leistung der gegnerischen Torfrau schmälern möchte, bin ich nicht einverstanden. “ zeigte sich Burg trotz Sieges nicht ganz zufrieden.

Born (23.-60.) Martin-Stoleru (1.-23.) - Vollrath, Nicolae (6/1), A. Frank (3), S. Wies (4), Reuter, Hoemann (2), Jost (6/1), Gräber (8/1), Molz (3)

 

 

HSG Wittlich – TV Engers 32:17 (13:8)

 

Die Messe in der Eifel war früh gelesen! Die Mannschaft von Trainer Thomas Feilen setzte sich nach einer ausgeglichenen Anfangsphase vom 7:5 in der 14. Minute auf 11:5 in der 22. Minute ab und hatte hier schon den Grundstein des Erfolges gelegt. Die Mannschaft verteidigte bis zur Pause (13:8) ihre Führung.

 

Die endgültige Entscheidung fiel zwischen der 33. und 41. Minute, in der die Eifelanerinnen sich mit neun Toren in Folge vom 13:9 auf 22:9 absetzten. Die in der 36. Minute von den Gästen genommene Auszeit konnte den Lauf der HSG Spielerinnen nicht stoppen! Vor allem mit der engagierten Leistung seiner Spielerinnen in der Abwehr konnte Feilen zufrieden sein. Am Ende stand ein in dieser Höhe nicht erwarteter 32:17 Erfolg auf der Anzeigetafel und so feierten die HSG Mädels einen eindrucksvollen Sieg im letzten Heimspiel dieses Jahres, der genügend Selbstvertrauen für die beiden kommenden Auswärtsbegegnung vor Weihnachten geben sollte!

 

„Die Anzahl der Gegentore zeigt bereits, dass die Abwehr das Prunkstück unseres Spiels war. Hinter einer stabil stehenden Deckung hatten wir mit Giulia Wilhelmi und Hanna Scharfbillig zwei gute Torfrauen. Zudem möchte ich aus einer insgesamt starken Mannschaftleistung unsere Mannschaftsführerin Lisa Schenk herausheben, die die Mannschaft emotional gut führte und in Angriff und Abwehr überzeugte. Auch die verschiedenen Abwehrsysteme spielte die Mannschaft über weite Strecken des Spiels sicher und gut. Im ersten Spielabschnitt haben wir einige Chancen liegen lassen, sonst wäre der Vorsprung noch höher gewesen. So verpassten wir es, uns noch deutlicher zu Pause abzusetzen. Nach dem Wechsel war das Spiel dann früh entschieden und so konnte ich allen Spielerinnen, die sich solide in unser Spiel einbrachten, ihre Spielanteile geben. Doch in den Schlussminuten kamen die Gäste durch die doch bei uns ungewohnten Abwehrformationen noch zur Ergebniskosmetik. Der Sieg tut meinen Spielerinnen sicher gut und sollte ein gutes Gefühl für die beiden nun folgenden Auswärtsspiele geben. Wir hoffen, dass sich die Mädels mit der heutigen Leistung auch die Unterstützung unserer Fans im neuen Jahr gesichert haben“, so der Wittlicher Coach.

 

Wilhelmi und Scharfbillig – Schurich (5), Steffens (1), Keil (2), Ambros (4/1), Ertz, Rolinger, Packmohr (5), Simonis (3/3), Schieke (6), Lukanowski, Schenk (6/1)

 

Vorschau auf den Spieltag 01./02. Dezember 2018

 

HSG Hunsrück – SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam

(Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Die HSG Hunsrück empfängt den Drittligisten aus der vergangenen Saison. Die Südpfalz Tiger gastieren am Samstagabend in der Hirtenfeldhalle. Die Gäste aus der Spielgemeinschaft Ottersheim/Bellheim/Kuhardt /Zeiskam spielten in der letzten Saison noch in der 3. Bundesliga Süd. Nach dem Abstieg konnten die kommen Gäste den Kader nicht komplett zusammenhalten und haben nicht wie gewünscht in die Oberliga Saison gefunden.

 

Personal: Mehr und mehr findet sich die Mannschaft von Gästetrainer Christian Hörner und kann zudem auf die Rückkehr von Spielmacherin Christin Becht-Zekl, Meike Silaghi am Kreis und Julia Sefrin im Rückraum bauen. Alle drei Spielerinnen waren wichtige Stützen im Aufstiegsjahr und die Qualität durch diese Optionen vergrößert sich zunehmend im Kader der Pfälzerinnen. Das Heimteam benötigt aber wieder mehr personelle Optionen als zuletzt beim Pokalspiel in Wittlich.

 

Prognose: Ihre Qualitäten wollen aber auch die Gastgeber zeigen und sich den nächsten Heimsieg sichern. In heimischer Hirtenfeldhalle ist die HSG Hunsrück noch ungeschlagen und diese Serie soll, geht es nach den Fans des Heimteams, auch am Samstagabend weiter bestand haben. So hofft man im Lager der HSG trotz des Überraschungserfolges beim Lokalrivalen auf die Rückkehr der einen oder anderen Spielerin zum Wochenende. „Aktuell ist die Trainingssituation aufgrund von verständlichen beruflichen Verhinderungen alles andere als optimal. Hinzu kommen Verletzungen und so langsam zeigt sich, dass unser Kader für eine lange Oberliga Saison sehr dünn ist. Ich hoffe, dass wir die Freude und den Spaß aus dem Pokalspiel ins Spiel am Samstag transportieren können und dort einen ähnlich couragierten Auftritt hinlegen werden.“ berichtet Trainer Sascha Burg.

 

HSG Wittlich – TV Engers (Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Die HSG Wittlich erwartet am Samstagabend den Aufsteiger und den aktuellen Tabellenletzten aus Engers im Rheinland-Derby. Mit 4:16 Punkte läuft die Mannschaft vom Rhein Gefahr, den Anschluss ans Mittelfeld der Liga zu verlieren. Zuletzt verlor die Mannschaft vier Spiele in Folge, überraschte aber davor mit einem klaren Erfolg über den Tabellendritten aus Zweibrücken! Im letzten Heimspiel dieses Jahres möchte sich das Wittlicher Team mit einer guten Leistung bei den Fans für die Unterstützung bedanken und sich mit einem Sieg fürs nächste Jahr „empfehlen“.

 

Personal: Selina Teusch fällt nach einer Trainingsverletzung von Anfang der Woche aus. Dazu gibt es bei einigen Spielerinnen noch berufliche Fragezeichen, die sich erst am Wochenende klären werden.

 

Prognose: „Engers steht in der Tabelle sicher nicht da, wo die Mannschaft leistungsmäßig hingehört. Mit knappen Ergebnissen und dem klaren Sieg über Zweibrücken hat die Mannschaft bewiesen, dass sie die Oberligareife hat und in die Klasse gehört. Mit Torfrau Alex Irmgartz, mit der ich in Weibern schon zusammengearbeitet habe und Derya Akbulut, eine torgefährliche und spielintelligente Angreiferin, verfügt die Mannschaft über überdurchschnittliche Spielerinnen, ist aber in der Breite qualitativ gut aufgestellt. Die Gäste stehen unter Druck und werden gegen uns sicher alles geben! Das weiß meine Mannschaft, die auch gewillt ist, ihre Bestleistung abzurufen, um beide Punkte in Wittlich zu behalten. Die Aufgabe gehen wir mit Respekt aber selbstbewusst an“, erklärt Feilen.

 

18. November 2018

 

TG Waldsee – HSG Wittlich 28:26 (17:13)

Die HSG Wittlich muss bei den stark eingeschätzten Gastgeberinnen in der Pfalz eine unnötige Niederlage einstecken. Das Team von Trainer Thomas Feilen kassiert innerhalb von drei Minuten vom 5:4 bis zum 8:4 in der 14. Minute drei Tore in Folge und so nimmt der HSG Coach beim 8:4 die Auszeit! Neu eingestellt kämpft sich die Mannschaft auf 9:8 in der 17. Minute heran, muss die Gastgeberinnen aber erneut vom 11:10 in der 20. Minute auf 15:10 bis zur 24. Minute ziehen lassen.

Bis zum 21:16 in der 38. Minute verteidigten die Waldseeerinnen ihren deutlichen Vorsprung, doch dann findet das Feilen Team wieder zum Spiel zurück, kommt zum 21:19 Anschlusstreffer in der 42. Minute und bleibt bis 23:21 in der 48. Minute dran. Die Vorentscheidung fiel beim 28:21 in der 56. Minute!

„Glückwunsch an Waldsee zum letztendlich verdienten Sieg. Entscheidend für unsere Niederlage war die unzureichende Chancenverwertung vor allem der hundertprozentigen Gelegenheiten sowie das deutlich höhere Aggressionsverhalten bei den Gastgeberinnen im Deckungsverband. Dazu machte sich die Cleverness von Julia Barth und Bea Demski bemerkbar und das war der Qualitätsunterschied. Sicherlich war das Gastgeberverhalten in der Deckung hier und da an der Grenze, nichtsdestotrotz entscheiden letztlich diese Dinge das Spiel Meine Mannschaft belohnte sich für den Aufwand nicht, in der Deckung waren wir viel zu brav und leider in vielen Situationen im Angriff und in der Abwehr zu naiv. Summasumarum leider ein Spiel, dass wir bei allem Respekt vor den Gastgeberinnen unnötig verlieren und das ist ein Phänomen, dass dieses Jahr wiederholt aufgetreten ist“, klagt Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

Wilhelmi und Scharfbillig – Schurich (3), Steffens, Keil (1), Ambros (1), Rolinger, Packmohr (6), Simonis (3/1), Kappes (3), Lang, Schieke, Lukanowski (3), Schenk (6).

 

HSG Marpingen- Alsweiler – HSG Hunsrück 28:20 (12:14)

 

Vor über 600 Zuschauern gewinnen die Marpinger Moskitos das Spitzenspiel der Oberliga RPS am Ende deutlich mit 28:20 unter der Leitung der stark pfeifenden Schiedsrichter Hemmer/Meyer. Dabei unterstützten 200 Zuschauer aus dem Hunsrück ihre Mannschaft im Spitzenspiel.

Die Gastgeber erwischten den besseren Start und führten in der 6. Spielminute mit 4:1. Nun kämpften sich die Gäste, die auf Sarah Wies, Iulia Nicolae und Julie Jakobs verzichten mussten, ins Spiel und glichen durch die an diesem Abend stärkste Spielerin Melissa Gräber zum 5:5 in der 12. Spielminute aus. Unterstützt durch ihre Zuschauer aus dem Hunsrück und durch eine starke Abwehr zogen die Hunsrückerinnen auf 8:13 davon. Die Marpinger Moskitos ließen sich jedoch nicht abschütteln und verkürzten bis zur Halbzeit auf 12:14.

Die Pausenführung der Gäste glichendie Saarländerinnen innerhalb von zwei Minuten aus, um im folgenden Angriff selbst mit 15:14 die Führung zu übernehmen. Es entwickelte sich ein Spiel auf Messers Schneide, indem die HSG in der 45. Minute mit 17:19 in Führung lag, die die starken Gastgeber jedoch innerhalb von 60 Sekunden ausglichen. Nun aber zeigte Joline Müller Ihr ganzes Können, erzielte drei Treffer selbst und bereitete einen weiteren Treffer von Anna Bermann mustergültig vor. Beim 23:19 in der 52. Minute waren die Moskitos auf der Siegerstraße und bauten Ihre Führung am Ende noch auf 28:20 aus. Beide Teams wurden am Ende von einer tollen Zuschauerkulisse gebührend mit Applaus bedacht.

„Unsere Mannschaft hat toll gekämpft und das Spiel lange offengehalten. Unser Dank gilt auch den vielen mitgereisten Zuschauern!" erklärt Betreuerin Linda Geissler. „Klar ist im ersten Moment die Enttäuschung da, auch gerade aufgrund der sehr guten ersten Halbzeit, doch am Ende ist es erst Mal nur ein Spiel in der Saison. Ich bewundere die Moral unserer Mädels, die verdient wirklich meinen allergrößten Respekt“, lobte die HSG Betreuerin.

Martin – Stoleru und Born - Vollrath, Frank A, Frank M (2), Reuter, Gilanyi (1), Hoemann (4), Jost (9/5), Gräber (4), Molz

13. November 2018

 

TG Waldsee – HSG Wittlich (Samstag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit dem Sieg am vergangenen Wochenende gegen Püttlingen verschaffte sich die TG Waldsee etwas Luft im Kampf gegen den Abstieg, mehr auch nicht! Das in diesem Jahr die Frage der Absteiger lange offenbleiben wird, zeigen die bisherigen Ergebnisse und so kommt dem Spiel der HSG Wittlich bei der TG ein sicher richtungsweisender Charakter zu. Wittlich gewann seine letzte Begegnung gegen eine personell arg dezimierte SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam und belegt mit 11:9 Punkten derzeit Platz 5 der Tabelle. Die Mannschaft von Trainer Thomas Feilen kann mit viel Selbstvertrauen in die Pfalz reisen, darum wissend, dass die Gastgeberinnen vor heimischer Kulisse unter Druck stehen und das Spiel unbedingt gewinnen müssen. So stellt sich die Mannschaft aus der Eifel auf eine kampfstarke Gastgebermannschaft ein, gegen die man allerdings nicht chancenlos sein sollte.

 

Personal: Wittlich kann auf den Kader der letzten Woche zurückgreifen.

 

Prognose: „Vor der Saison wurde die TG Waldsee hoch gehandelt, konnte die Erwartungen aber bislang nicht erfüllen. Doch in bin sicher, dass die Mannschaft sich im Laufe der Saison in der Tabelle weiter nach vorne arbeiten wird. Mit Julia Barth verfügt die TG über eine bundesligaerfahrene Spielerin, die Dreh- und Angelpunkt des Gästespiels ist. Der Sieg der Mannschaft in Püttlingen kam für mich nicht überraschend und ich sehe eine schwere Aufgabe auf uns zukommen. Wir haben sicher ein Konzept, um gegen Waldsee erfolgreich zu sein, werden nichts unversucht lassen, müssen aber dafür an unsere Leistungsgrenze gehen“, verlangt Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

 

HSG Marpingen-Alsweiler – HSG Hunsrück (Samstag, 20 Uhr)

 

Ausgangslage: Spitzenspiel in der RPS Oberliga der Damen! Am kommenden Samstag geht es für die HSG Hunsrück auf Reise ins Saarland.  Die HSG Marpingen-Alsweiler und die HSG Hunsrücker spielen eine beeindruckende Saison, marschieren Kopf-an-Kopf durch die Liga und haben bislang keinen einzigen Punkt abgegeben. 10 Spiele, 10 Siege lautet die Bilanz beider Teams! Bereits jetzt beträgt der Abstand zum Tabellendritten aus Zweibrücken sechs Punkte und vieles deutete darauf hin, dass am Samstagabend eine erste Vorentscheidung um den Titel fällt! Auf jeden Fall geht die Meisterschaft in dieser Saison nur über die beiden Teams aus dem Saarland und dem Hunsrück! Wie hoch die Ambitionen der Saarländerinnen, die in der vergangenen Saison noch Platz 5 belegten, in dieser Saison gehen werden, zeigt die prominente Verpflichtung: „Das war ein Hammer!“, vermeldete die Saarbrücker Zeitung im Juni, als die aktuell beste saarländische Handballerin, Joline Müller (25), ihre Rückkehr vom Zweitligist DJK/MJC Trier zum Oberligisten HSG Marpingen-Alsweiler bekanntgab. Nach dem Regionalliga-Abstieg 2010 war sie von den Moskitos über die FSG Mainz/Budenheim, den TuS Neunkirchen und den SV Zweibrücken nach Trier gegangen, wo sie drei Zweitliga-Spielzeiten für die Trierer Miezen auf Tore-Jagd ging. Trainer Jürgen Hartz ist glücklich über den hochkarätigen Neuzugang. „Für uns ist das ein absoluter Glücksfall. Joline ist die Spielerin, die uns in der momentanen Situation am meisten weiterhilft“, stellte der Übungsleiter fest. Zwei Ligen tiefer zu spielen, ist für Müller kein Abstieg. Ihr Ziel ist es, beim Oberligisten mitzuhelfen, um den Frauenhandball weiter nach vorne zu bringen und das kann letztlich nur der Aufstieg in die 3. Liga sein.

 

Personal: Die HSG hofft auf die gleiche Aufstellung wie am vergangenen Wochenende.

 

Prognose: Die HSG Hunsrück kann ganz befreit die Reise ins Saarland antreten, denn selbst die größten Optimisten im Lager der HSG hätten wohl nicht damit gerechnet, dass die Mannschaft zum jetzigen Zeitpunkt verlustpunktfrei ist. „Wir freuen uns auf dieses Spiel und hoffen, dass es ein Spiel auf Augenhöhe wird. Hierfür müssen unsere Spielerinnen aber hundert Prozent Leistung abrufen. So oder so sind wir sehr stolz auf unsere Mannschaft!“ erklärt Betreuerin Linda Geissler-Sülzle.

 

11. November 2018

 

HSG Wittlich – SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt /Zeiskam 33:23 (12:12)

Mit einem letztlich verdienten Heimspielerfolg setzt sich die HSG Wittlich im oberen Mittelfeld der Tabelle fest. Das Team von Trainer Thomas Feilen kommt gegen eine ersatzgeschwächt angetretene SG, die nur eine Auswechselspielerin aufbieten konnte, am Ende zu einem klaren Erfolg, ließ aber nach Ansicht ihres Trainers im ersten Spielabschnitt die Leichtigkeit vermissen, die die Mannschaft noch in den ersten Spielen der Saison an den Tag legte.

Zufrieden sein konnte die Mannschaft mit ihrer Abwehr, die zu vielen Ballgewinnen kam. Weniger zufrieden dagegen waren die HSG Verantwortlichen mit der Chancenverwertung im ersten Spielabschnitt.

„Hier haben wir schon einiges liegen lassen“, klagte Feilen.

Die Gäste legten bis zur 4. Minute auf 1:3 vor, doch beim 5:4 in der 11. Minute hatte Wittlich die Nase vorne, konnte sich aber nicht absetzen. Letztmals führten die Gäste beim 8:9 n der 22. Minute!

Auch nach dem Wechsel hielt der Minikader der SG mit, das Spiel war bis 18:16 in der 40. Minute offen. Die Entscheidung fiel, als Wittlich jetzt mit einem 9:2 Lauf bis zur 54. Minute für die Vorentscheidung (27:18) sorgte.

„Entscheidend waren die deutlich besseren Wechselalternativen auf unserer Seite. Dazu macht sich das gute Zusammenwirken zwischen erster und zweiter Damenmannschaft und die gemeinsame Trainingseinheit in der Woche deutlich bemerkbar. So half uns diese Woche Julia Marx im Tor, da Giulia Wilhelmi grippekrank fehlte. Umgekehrt werden unsere Youngsters dem Rheinlandligateam helfen. Die Mannschaft hat sich letztlich gut präsentiert und wir sollten mit genügend Selbstvertrauen jetzt die Begegnung in Waldsee am kommenden Wochenende angehen“, resümierte Feilen.

Scharfbillig und Marx – Schurich (7), Keil (1), Ertz (1), Barthen (1), Rolinger, Packmohr (4), Simonis (2/2), Kappes (3), Lang (1), Schieke (7), Lukanowski (3), Schenk (3/2)

HSG Hunsrück – TSG Friesenheim 30:28 (16:12)

Die HSG Hunsrück kommt zum zehnten Sieg in Folge, 250 Zuschauer sehen in der Hirtenfeldhalle den 30:28 (16:12) Erfolg gegen die Eulen aus Friesenheim! Unter der Leitung der unauffälligen Schiedsrichter Jelic/Zintel kommt die HSG Hunsrück zum Start-Ziel Sieg.

Zwar gewann die HSG am Ende nur mit Zwei, aber fünf Minuten vor Schluss lagen die Damen aus dem Hunsrück souverän mit 30:24 vorne, „gönnten“ den Friesenheimerinnen bis zum Ende noch vier Tore in Serie.

Vom Start an führten die Gastgeber, zogen über 3:0, 7:2 auf 10:4 davon. Bis zum Seitenwechsel verkürzten die Eulen aus Friesenheim auf 16:12. Nach der Pause kämpften sich die Gäste bis zur 39. Minute auf 20:18 heran, ehe das Heimteam vier Treffer in Folge erzielte und sich vorentscheidend auf 24:18 absetzte. Die Restspielzeit in einem guten und schnellen Oberligaspiel verlief ausgeglichen. Den engagierten Auftritt ihrer HSG Hunsrück quittierten die rund 250 Zuschauer mit Standing-Ovations in der Hirtenfeldhalle.

„Wir wünschen den verletzten Spielerinnen von Friesenheim gute Besserung und das Sie schnell wieder auf dem Handballfeld stehen. Unsere beiden Rechtsaußen haben heute ein sehr starkes Spiel gemacht, acht Treffer erzielt und die gegnerische Torfrau zur Verzweiflung gebracht. Ein Drittel unserer Tore haben die beiden erst 17- jährigen Hunsrücktalente Julie Jakobs und Amelie Gilanyi erzielt und das in wichtigen Phasen des Spieles “ freute sich HSG Betreuerin Linda Geissler.

Born und Martin-Stoleru – Nicolae, A. Frank, Wies (1), M. Frank (1), Reuter (3), Gilanyi (5), Hoemann (5), Jost (2), Gräber (6/1), Jacobs (2), Schmiedebach, Molz (3)

06. November 2018

 

HSG Hunsrück – TSG Friesenheim (Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Weiterhin den „Platz an der Sonne“ hat die Hunsrück HSG inne und führt die Tabelle der RPS Oberliga an. Wie der Top-Meisterschaftsfavorit aus Marpingen- Alsweiler weisen die Hunsrückerinnen bisher makellose 18:0 Punkte nach 9 Spielen aus und erwarten jetzt die TSG Friesenheim, den Tabellenfünften. Nunmehr vier Spiele in Folge sind die Friesenheimerinnen ohne Sieg, erzielten ein Remis in Wittlich und mussten sich gegen Bassenheim nur denkbar knapp geschlagen geben. Die „Eulen“ aus Friesenheim sollten daher von den Gastgeberinnen nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Die Mannschaft um den neuen Trainer Thorsten Engert konnte vor der Saison u.a. die ehemalige Zweitligaspielerin Yvonne Rolland sowie Torfrau Kendra Shanise Little verpflichten und peilen mittelfristig den Aufstieg in die dritte Liga an.

 

Personal: Der Gastgeber hofft, mit demselben Kader wie in der Vorwoche ins sechste Heimspiel gehen zu können.

 

Prognose: Nach dem Krimi gegen Zweibrücken, der glücklich gewonnen wurde, steht der nächste dicke Brocken für den Tabellenführer an. Die vielen Zuschauer in der Hirtenfeldhalle können sich also erneut auf ein interessantes Handballspiel freuen. „Friesenheim zählt zu den Topteams der Liga, die neben einer Menge guter Spielerinnen in ihrem Kader auch über eine große Kämpferkultur verfügen. Sicherlich erwartet uns ein schweres Heimspiel indem wir auf die Unterstützung der Zuschauer bauen.“ erklärt Spielführerin Annika Frank.

 

HSG Wittlich – SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam

(Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Nachdem sich Wittlich in den letzten Wochen vornehmlich mit den Spitzenteams der Liga „beschäftigen“ musste, wartet nun mit der SG eine Mannschaft auf das Team von Trainer Thomas Feilen, das im unteren Mittelfeld auf Platz 11 der Tabelle zu finden ist. Die „Südpfalz-Tiger“, wie sich die Gäste nennen, konnten nach drei verlorenen Heimspielen am vergangenen Wochenende den ersten Heimsieg über den Tabellennachbarn Püttlingen feiern. „Doch das Gesicht des 3. Liga Absteigers, der schlecht in die Saison gestartet ist, hat sich gegen Püttlingen verändert. Mit Meike Silaghi am Kreis, Julia Sefrin, eine der Stützen aus dem Aufstiegsjahr und Spielmacherin Christin Becht-Zekl hat die SG neue Alternativen“, erklärt Wittlichs Trainer. Gerade jetzt kommen für die Eifelanerinnen die Spiele, in denen sich die HSG ihr Polster verschaffen muss, um weiterhin im gesicherten Mittelfeld der Liga zu bleiben. Mit einem Sieg könnte sich das bislang ausgeglichene Punkteverhältnis (9:9) der HSG wieder zum Positiven verändern.

 

Personal: Die Eifelanerinnen hoffen, am Samstagabend ihre Bestbesetzung aufs Feld schicken zu können.

 

Prognose: „Mit den personellen Veränderungen hat die SG sicherlich einen Qualitätsschub zu verzeichnen.  Ich rechne fest damit, dass alle drei Spielerinnen auch bei uns auflaufen werden. Wichtig ist, dass wir uns auf uns konzentrieren. Dabei muss unsere Deckung deutlich stabiler stehen, das ist die Grundlage für ein erfolgreiches Spiel. Dazu muss auch eine gute Torhüterleistung kommen, damit wir unser schnelles Spiel nach vorne aufziehen können. Mein Team ist auf jeden Fall gewillt, den gegen Friesenheim verlorenen Punkt wiede gutzumachen. Das wird sicher nicht einfach, da die die Gäste auf einem deutlich besseren Weg sind, als zu Saisonbeginn. Vom Tabellenstand sollte man sich sicherlich beeinflussen lassen. Die Mannschaft ist jetzt wesentlich stärker einzuschätzen“, weiß Feilen.

 

 

4. November 2018

 

DJK Marpingen/Alsweiler – HSG Wittlich 39:29 (20:11)

 

Gut vorbereitet gingen die Wittlicherinnen das Auswärtsspiel in Marpingen an. Doch die Mannschaft von Trainer Thomas Feilen schaffte es anfangs nicht, dem Favoriten Paroli zu bieten.

 

Regelrecht überrannt wurden die Eifelanerinnen beim Topfavoriten auf die Meisterschaft, der HSG Marpingen-Alsweiler. In der 8. Minute gelang Lisa Schenk der erste Treffer für ihre Mannschaft, die zu diesem Zeitpunkt mit 7:1 zurücklag! Über 12:3 zogen die Gastgeberinnen unaufhaltsam davon und hatten beim 20:11 die Begegnung entschieden. Dabei war es vor allem Michelle Hartz auf DJK Seite, die von der Wittlicher Deckung überhaupt nicht ausgeschaltet werden konnte und die allein im ersten Spielabschnitt den Gästen 8 Buden einschenkten, am Ende sollte Hartz mit 14 Tore die überragende Spielerin auf dem Platz gewesen sein.

 

„Das Spiel war beim 12:3 vorentschieden! Eine bärenstarke Vorstellung der Gastgeberinnen. Im Angriff haben wir die Chancen, die wir uns herausgearbeitet hatten, nicht verwertet. Zudem bekamen unsere Torhüter in den Anfangsminuten keine Hand an den Ball. Körperlich waren wir einfach nicht in der Lage dagegen zu halten“ urteilte Feilen, für den das Spiel auch nach der Vorentscheidung von einer hohen Intensität lebte.

 

„Das Ergebnis zeigt deutlich, wo die Schwachstelle an diesem Tage bei uns war. 29 erzielte Treffer in einem Auswärtsspiel sind in Ordnung, doch 39 Gegentreffer sind entscheidend zuviel! Der Sieg der Gastgeberinnen geht auch in dieser Höhe völlig in Ordnung. Bei Marpingen-Alsweiler macht sich die gute Struktur im Verein deutlich bemerkbar, mit der der Verein nachhaltig aufgestellt ist. Junge Spielerinnen werden hier kontinuierlich herangeführt und hier möchte ich vor allem Michelle Reis bei den Gastgeberinnen erwähnen, die ein starkes Spiel machte. Joline Müller hatten wir eigentlich gut im Griff. Für uns gilt es jetzt, sich wieder auf die Basics zu konzentrieren und nachdem wir jetzt die Spitzenteams gespielt haben, die Punkte bis zur Weihnachtspause einzufahren, die wir benötigen, um im oberen Mittelfeld zu bleiben“, fordert der HSG Coach.

 

Wilhelmi und Scharfbillig – Schurich (4), Keil, Ambros (1), Barthen, Rolinger (2), Packmohr (3), Simonis (5/5), Kappes (4), Lang (1), Schieke (4), Lukanowski, Schenk (6/1).

 

SF Budenheim – HSG Hunsrück 22:27 (11:15)

 

Die Hunsrück HSG bleibt auch im neunten Saisonspiel ohne Punktverlust und setzt sich auch ungefährdet beim Aufsteiger in Budenheim durch. Gemeinsam mit dem Topfavoriten aus Marpingen-Alsweiler zieht das HSG Team weiter davon!

 

Unter der Leitung der souveränen Schiedsrichter Schek/Wittemann kommt die HSG Hunsrück in Budenheim zu einen „Start-Ziel Sieg“.

 

Die Gäste fanden gut ins Spiel, führten in der 7. Spielminute mit 0:4 und gaben diese Führung auch nicht mehr aus der Hand. Doch bis zur 15. Minute kämpfte sich der Aufsteiger zum 5:7 ins Spiel zurück. Die Auszeit der Gäste sorgte dann dafür, dass die Mannschaft ihren Vorsprung verteidigte und sich nach dem 11:13 in der 29. Minute zur Pause auf 11:15 absetzte Bis zum Seitenwechsel war es ausgeglichenes Spiel, welches die HSG Hunsrück zwar bestimmte, eine deutlichere Führung aber durch viele unnötige Fehler verhinderte.

 

In die zweite Halbzeit starteten die Gäste famos, kassierten bis zur 43. Spielminute nur einen Treffer und zogen unter dem Jubel der über 60 mitgereisten Zuschauer, spielentscheidend auf 12:23 davon. Die niemals aufgebenden Budenheimerinnen konnten in der Restspielzeit deutlich für dich entscheiden, sodass am Ende ein verdienter 22:27 Erfolg für die Damen aus dem Hunsrück an der Anzeigetafel stand.

 

„Mich ärgern die vielen Gegentreffer in der Schlussviertelstunde und die unnötigen technischen Fehler im ersten Spielabschnitt. Stark war die Phase nach der Halbzeit, in der wir das Spiel für uns entscheiden konnten. Sensationell war die Zuschauerunterstützung. Über 60 Fans, darunter die SG Sohren, haben sich auf den Weg nach Budenheim gemacht und für ein Heimspiel gesorgt. Dafür vielen Dank“ erklärt der HSG Verantwortliche.

 

Martin-Stoleru (1.-40.), Born (40. – 60.) – Vollrath, A. Frank (2), Wies (3), M. Frank (3), Reuter (1), Gilanyi, Hoemann (5), Jost (7/1), Gräber (5), Jacobs (1), Molz

 

30. Oktober 2018

SF Budenheim – HSG Hunsrück (Samstag, 19.30 Uhr)

Ausgangslage: HSG Hunsrück in Mainz gefordert! Der Gastgeber spielt als Aufsteiger eine starke Saison! Am kommenden Samstag ist die HSG Hunsrück bei den Sportfreunden Budenheim in Mainz gefordert. Die Budenheimer sind bekannt für Ihre herausragende Jugendarbeit und spielen als Aufsteiger bislang eine starke Saison.

 

Personal: Personell gibt es noch einige Fragezeichen bei den Gästen, die jedoch auf die Rückkehr von Kapitän Annika Frank hoffen.

 

Prognose: „Die SF Budenheim ist sehr gut in die Saison gekommen und wir wissen was uns dort erwartet. Die Gastgeber spielen einen schnellen Handball, aus einer aggressiven Abwehr und haben eine Menge Qualität in Ihren Reihen. Sicherlich alles andere als eine einfache Aufgabe,“ berichtet der HSG Verantwortliche. Nach dem glücklichen Sieg gegen starke Zweibrücker am vergangenen Wochenende muss am Samstag die Fehlerquote vermindert werden, um Zählbares aus Mainz mitzubringen. Die Gastgeber liegen mit 8:8 Punkten auf dem 7. Tabellenpatz und konnten drei ihrer vier Heimspiele gewinnen.

 

HSG Marpingen-Alsweiler – HSG Wittlich (Samstag, 20 Uhr)

Ausgangslage: Die HSG Marpingen-Alsweiler sollte das Maß der Dinge in der Liga sein. Ohne Punktverlust liegt das Team aus dem Saarland punktgleich mit der HSG Hunsrück auf dem zweiten Tabellenplatz. Spätestens seit der Verpflichtung von Joline Müller vom 2. Bundesligisten DJK/MJC Trier untermauerten die Gastgeber ihre Ambitionen, den Weg in die 3. Liga zu schaffen. Daran ließ die Mannschaft in den bisherigen Spielen auch nicht den Hauch eines Zweifels aufkommen und so geht die Favoritenrolle eindeutig an die Gastgeberinnen.

Personal: Derzeit kann die HSG auf den vollen Kader zurückgreifen.

Prognose: „Wir werden aber alles versuchen, den Favoriten lang zu ärgern. Dafür aber seine sehr starke Deckung und eine hervorragende Torhüterleistung. Die Tordifferenz der Gastgeberinnen macht zudem deutlich, dass wir jede Chance, die wir uns erarbeiten, auch nutzen müssen. Zunächst gilt es jedoch in der Deckung intensiv zu arbeiten. Wenn wir das Optimale auf den Platz bringen können, dürften wir den Favoriten ärgern können. Alles andere als ein Sieg der Gastgeberinnen wäre eine große Überraschung“, gesteht Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

28. Oktober 2018

 

HSG Wittlich – TSG Friesenheim 23:23 (15:13)

 

Die HSG Wittlich kommt im Verfolgerduell gegen die TSG Friesenheim nicht über ein Remis hinaus! Hätte jemand vor dem Spiel HSG Coach Thomas Feilen ein Remis angeboten, er hätte sicher angenommen. Doch nach dem Spielverlauf war die Stimmung zwiespältig.

 

Das Feilen-Team war taktisch gut auf die Gäste eingestellt und hatte lediglich einen Rückstand im Spiel zu verkraften und das war die 0:1 Führung der Gäste. Danach legten die Eifelanerinnen vor, drehten die Begegnung mit zwei Treffern in Folge zum 2:1 und zunächst schafften die Gäste letztmals beim 5:5 in der 13. Minute den Ausgleichstreffer. Über 7:5 in der 17. Minute und 11:8 in der 24. Minute gelang den Wittlicherinnen die 15:13 Pausenführung.

 

„Wir sind dann gut in die zweite Hälfte gestartet, verpassten es aber in den ersten 10 Minuten, den Vorsprung noch deutlicher auszubauen und das lag vor allem an der starken Torhüterleistung auf Friesenheimer Seite“, erklärte Feilen, dessen Mannschaft zunächst souverän den Vorsprung verteidigte, der sogar auf 21:17 in der 42. Minute hochgeschraubt wurde.

 

Doch die Auszeit der Gäste zu diesem Zeitpunkt bekam dem Feilen-Team nicht! Die Mannschaft verpasste es, den Sack zuzumachen. Bis zur 54. Minute erzielten die Gäste vier Treffer in Folge und damit der Ausgleich zum 21:21, die spannenden Schlußminuten waren eingeläutet. Bis zum 23:22 gelang der HSG jeweils der Führungstreffer, den die Gäste egalisierten, letztmals mit dem Schlusspfiff in letzter Sekunde zum 23:23!

 

„Es war ein Sonntagsschuss, ein Schlagwurf in den Winkel“, erklärte Feilen. „Ein gutes Oberligaspiel, in dem die Abwehrreihen dominierten. Das zeigt die Zahl der Tore. Wir haben es leider nicht geschafft, den Vorsprung über die Zeit zu bringen. Letztlich eine unglückliche Punkteteilung für uns nach einer tollen kämpferischen Leistung. Sicher waren wir nach dem Schlusspfiff im ersten Moment nach dem intensiven Spiel enttäuscht - dass unter der guten und unauffälligen Leitung der Schiedsrichter Martin Eckert und Torsten Towae stand - nicht den Sieg eingefahren zu haben. Doch im Positionsspiel fehlte uns in der entscheidenden Phase einfach die Durchschlagskraft! Am Ende ein leistungsgerechtes Remis“, urteilte der HSG Coach.

 

Wilhelmi und Scharfbillig – Schurich (7), Keil, Ambros, Barthen (1), Rolinger, Packmohr (3), Simonis, Kappes (2), Lang, Schieke (4), Lukanowski (3), Schenk (3/1)

 

HSG Hunsrück – SV Zweibrücken 27:25 (12:14)

 

Die HSG Hunsrück gewinnt auch das achte Saisonspiel und setzt sich gegen das Spitzenteam aus Zweibrücken dank einer tollen Aufholjagd am Ende mit 27:25 durch, drehten dabei ein Spiel, das beim 14:19 in der 39. Minute bereits entschieden schien.

 

Von Beginn an lieferten sich beide Teams ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Führung im ersten Spielabschnitt wechselte. So legten die Hunsrückerinnen bis zum 6:4 in der 11. Minute vor, verteidigten bis 8:6 in der 17.Minute ihren zwei Tore Vorsprung, doch mit drei Treffern in Folge drehten die Gäste die Begegnung. Über 9:9 legte Zweibrücken jetzt auf 11:14 bis zur 28. Minute vor, mit 12:14 wurden die Seiten gewechselt.

 

„Wir haben gut ins Spiel gefunden, dann aber im Angriff viel zu früh abgeschlossen. Dabei nahmen wir uns Abschlüsse, die wir sonst in der Regel nicht nehmen. Zudem bekamen wir den Rückraum der Gäste nicht in den Griff“, klagte HSG Trainer Sascha Burg.

 

Gleich zwei Treffer in Folge der Gäste zum 12:16 in der 37.Minute zwangen Burg zur Auszeit: „Ich bin laut geworden und habe an die Ehre der Spielerinnen appelliert“, sagte der HSG Coach.

 

Doch unbeeindruckt schien Zweibrücken weiter davon zu ziehen, beim 15:20 in der 41. Minute schienen die Gäste für die Vorentscheidung gesorgt zu haben. Doch die Hunsrückerinnen zeigten Moral und kämpften sich Tor um Tor heran, hatten in Torfrau Giorgina Martin-Stoleru eine jetzt fast unüberwindbaren Rückhalt  und als Juli Jacobs zwischen der 50. und 55. Minute vier Treffer markierte, führten die Gastgeberinnen wieder 24:23.

 

Amelie Gilanyi ließ den Treffer zum 25:23 folgen und als Melisa Gräber sogar auf 26:23 knapp drei Minuten vor dem Ende erhöhte, schien die Begegnung endgültig gedreht. Doch die Gäste gaben sich nicht geschlagen, verkürzten erneut auf 26:25 und so nahm HSG Coach Sascha Burg 90 Sekunden vor dem Ende die Auszeit. Der entscheidende Siebenmeter von Levke Worm landete am Pfosten und Dunja Jost gelang 27 Sekunden vor dem Ende der Siegtreffer zum 27:25.

 

„Ab der 42. Minute stand endlich die Abwehr und wir brachten Zweibrücken zur Verzweiflung. Ein glücklicher Sieg meiner Mannschaft, der aber aufgrund des Kampfgeistes verdient ist“, freute sich Burg.

 

Born, Martin-Stoleru und Molz – Vollrath, Nicolae, Wies (1), M. Frank (3), Reuter (2), Gilanyi (2), Hoemann, Jost (7/1), Gräber (7/2), Jacobs (5/1),

 

23. Oktober 2018

 

HSG Wittlich – HSG Friesenheim (Samstag, 18 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Die HSG Wittlich als Tabellenfünfter erwartet im Verfolgerduell die spielstarke Mannschaft aus Friesenheim, die derzeit auf Platz vier der Tabelle liegt. Zuletzt mussten sich die Gäste mit zwei Niederlage abfinden, spielten zudem gegen den Tabellenletzten aus Mundenheim nur Remis. Wittlich überzeugte zuletzt mit einer sehr starken Vorstellung in Budenheim und geht nun vor heimischer Kulisse aufgrund der bisherigen Saisonleistungen durchaus mit berechtigten Hoffnungen in dieses Spiel, weiter den Anschluss an die Spitzengruppe mit einem weiteren Sieg halten zu können.  Doch zuvor findet am Mittwochabend um 20 Uhr in der Wehrbüschhalle in Daun noch das verlegte Pokalspiel statt. „Für uns eine willkommene Maßnahme, zumal wir immer Mittwochs trainieren. Daun ist gut in die Saison gestartet, aber unser Hauptaugenmerk liegt auf der Meisterschaft und so wollen wir keine Verletzten riskieren“, sagt Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

 

Personal: Einige Spielerinnen der HSG sind erkältet, werden wohl im Pokal geschont um am Samstag auflaufen zu können. Laura Steffens wird aufgrund ihrer Handverletzung ausfallen.

 

Prognose: „Friesenheim hat sich vor der Saison mit einer starken Torfrau und der ehemaligen Zweitligaspielerin Yvonne Rolland verstärkt. Dazu profitiert das Team von seiner guten Jugendarbeit im Verein, die jungen Spielerinnen zeigen immer wieder, dass sie im Seniorenbereich gleich zu den Leistungsträgerinnen zählen. Es wird eine schwere Aufgabe und ich sehe ein spannendes Spiel auf uns zukommen, da auch der Gast gut in die Saison gestartet ist. Wenn wir unsere Topleistung abrufen können, haben wir eine Chance, das Spiel zu gewinnen. Dafür muss aber alles passen! Ich erwarte einen in der Breite gut aufgestellten starken Gast, der von allen Positionen Torgefahr ausstrahlt. Wir müssen daher aus einer gut stehenden Deckung im Zusammenspiel mit unseren Torhütern die Grundlage für die Spieleröffnung legen“, so der HSG Coach.

 

HSG Hunsrück – SV Zweibrücken (Sonntag, 15 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Am Sonntagnachmittag steigt das Spitzenspiel der Liga in der Hirtenfeldhalle! Das Team des Spitzenreiters HSG Hunsrück erwartet den SV Zweibrücken, der mit zwei verlorenen Spielen auf Platz 3 der Tabelle liegt und damit direkter Verfolger des Burg-Teams und der ebenfalls noch verlustpunkfreien Mannschaft aus Marpingen-Alsweiler ist. Unerwartet deutlich musste sich Zweibrücken am vergangenen Wochenende in Engers geschlagen geben (39:30), war davor fulminant in die Saison gestartet: Die Frauen des SV 64 Zweibrücken blieben seit ihrer unglücklichen Auftaktniederlage am ersten Spieltag in Marpingen fünf Spiele in Folge ungeschlagen. Stärkste Spielerinnen der Löwinnen sind Lucie Krein, Katharina Koch und Routinier Renata Szabo, denen das besondere Augenmerk der HSG Deckung gelten sollte.

 

Personal: Hoffnung besteht im Lager der Hunsrückerinnen, alle Spielerinnen vom letzten Wochenende an Bord zu haben, obwohl die ein oder andere sich aktuell mit der Grippe rumschlägt.

 

Prognose: Der mit Marpingen punktgleiche Tabellenführer aus dem Hunsrück empfängt den Tabellendritten aus Zweibrücken, der mit großen Ambitionen in die Saison gestartet ist. Perspektivisch möchten sich die kommenden Gäste zur saarländischen Nummer eins-Adresse im Frauenhandball weiterentwickeln und auch zum Anlaufpunkt für die Toptalente aus der Region werden. Den 64ern ist es vor der Saison gelungen die Topspielerin Renata Szabo vom saarländischen Oberligarivalen HSV Püttlingen zu verpflichten. Die gebürtige Ungarin war in der abgelaufenen Saison die beste und torgefährlichste Spielerin beim Tabellendritten aus dem Westen des Saarlandes. „Der ehemalige Regionalligist hat durch Ihre Verpflichtung ein klares Signal gesetzt und verfügt über weitere sehr starke Spielerinnen in Ihren Reihen. Die Mischung aus Jung und Alt stimmt und die Zweibrückerinnen gehören zu den Titelaspiranten in dieser Saison. “erklärt Burg. Die Zuschauer können sich also auf ein spannendes Spiel in der Hirtenfeldhalle freuen. „Die Zuschauerunterstützung ist Wahnsinn und auch ein Erfolgsfaktor. Egal ob Zuhause oder Auswärts unsere lautstarken Anhänger sind uns eine große Hilfe. Ich rechne mit einem engen Spiel und hoffe, dass wir an die Form der letzten Woche anknüpfen können. Zweibrücken wird motiviert sein, die Scharte von Engers auszuwetzen und uns die Punkte zu entführen. Wir sind gewarnt und müssen hellwach sein! “ berichtet HSG Coach Sascha Burg.

 

21.10.2018

 

HSG Hunsrück – FSG Arzheim/Moselweiß 44:26 (18:10)

Die HSG Hunsrück kommt mit einem Offensivspektakel zum Kantersieg"  Der 44:26 (18:10) Erfolg sichert die weiße Weste und den Platz an der Tabellenspitze, verlustpunktfrei mit der DJK Marpingen-Alsweiler!

Trotz der frühen und ungewohnten Anwurfzeit kamen erneut 200 Zuschauer in die Hirtenfeldhalle und wurden am Ende mit einem Offensivspektakel belohnt. Die Gastgeberinnen starten sehr gut ins Spiel, führten nach sechs Minuten mit 5:1 und zwangen Gästetrainer Bach beim 8:4 in der elften Minute zur ersten Auszeit. Die FSG Arzheim/Moselweiß verkürzte zwar noch einmal auf 9:6, aber nach drei Treffern in Folge durch Viktoria Hoemann zog die HSG auf und davon. Über 12:6, 14:7 endet der erste Spielabschnitt mit 18:10.

Doch wer nun glaubte, dass Heimteam würde einen Gang zurückschalten und den Vorsprung verwalten, sah sich getäuscht. Trotz vieler Wechsel präsentierte sich der letztjährige Vizemeister weiter spielfreudig und spätestens in der 38. Minute beim Stande von 28:13 war die Partie entschieden. Unter lautstarkem Jubel erzielte die 17-jährige Julie Jakobs den 40. Treffer für die HSG Hunsrück und kommt am Ende dank eines Offensivspektakels zum Kantersieg. Der 44:26 Erfolg sichert die weiße Weste der Hunsrückerinnen, die am kommenden Wochenende zu Hause gegen den SV 64 Zweibrücken gefordert sind.

„Das zuletzt nicht zufriedenstellende Angriffsspiel hat heute deutlich besser funktioniert. Erfreulich war, dass sich alle Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen konnten und sich nahtlos in die stark spielende Offensive eingefunden haben. Das eine oder andere Gegentor wäre sicherlich zu vermeiden gewesen, aber die vielen Wechsel haben ihren Teil dazu beigetragen. Nach einer sehr schwierigen Trainingswoche war ich positiv überrascht vom Auftritt meiner Mannschaft!“ freut sich HSG Trainer Sascha Burg.

Martin-Stoleru (1.-19.) Born (20.-60.) - Vollrath (2), Nicolae (4), Frank A. (1), Wies (3), Frank M. (1), Reuter (3), Hoemann (5), Jost (10/3), Gräber (9/3), Jakobs (5), Molz (1)

 

Bildgalerie von Andreas Weber

SF Budenheim- HSG Wittlich 24:27 (9:12)

Die HSG Wittlich belohnt sich mit dem Sieg in Budenheim für die in den letzten Wochen gezeigten guten Leistungen und kommt zu einem verdienten Erfolg bei den starken Gastgeberinnen! „Das war wichtig für das Selbstvertrauen der Mannschaft“, freut sich HSG Coach Thomas Feilen.

Die Eifelanerinnen fanden gut ins Spiel, legten zum 3:0 in der 4. Minute vor, doch jetzt fanden die Gastgeberinnen aufgrund vermeidbarer Fehler der Gästespielerinnen bis zum 3:4 heran. Doch die HSG hatte die Stärken des Budenheimer Spiels gut analysiert und zeigten sich hierauf glänzend eingestellt, hatten in einer über weite Strecken des Spiels stark haltenden Hannah Scharfbillig den sicheren Rückhalt und so setzte sich das Feilen Team dank des Zusammenspiels zwischen Torfrau und Abwehr erneut auf 5:10 in der 23. Minute ab. Die Auszeit der Gastgeberinnen und zwei Zeitstrafen gegen die Eifelanerinnen brachte Budenheim wieder bis zur Pause auf 9:12 heran.

„Hier nutzte Budenheim seine Überzahl und wir hätten zur Pause durchaus höher führen können“, fand Feilen.

Zwei Treffer in Folge nach dem Wechsel sorgten dann für die 9:14 Führung in der 33. Minute, die beim 10:16 in der 36. Minute scheinbar zur frühen Entscheidung führen sollten. „Hier hätten wir sicher den Sack zumachen können, doch die Gastgeberinnen ließen kämpferisch nicht nach, stemmten sich gegen die drohende Niederlage und kamen durch ihre „eins gegen eins-Aktionen“ und ihr gutes Positionsspiel wieder heran und so machte der Gastgeber das Spiel noch einmal spannend“, erklärte der HSG Coach. Beim 16:18 in der 42. Minute schien es noch mal richtig spannend zu werden, doch letztlich waren es fünf Treffer von Spielführerin Lisa Schenk, die sich extrem treffsicher vom Punkt erwies, die dafür sorgten, dass Wittlich auch nach dem 22:24 in der 58. Minute am Ende die Halle als Sieger verlassen konnte. 

„Wir konnten die Gastgeberinnen immer auf Distanz halten und aufgrund der Führung über das gesamte Spiel gesehen, geht unser Sieg an diesem Tag in Ordnung“, lobte Feilen.

Wilhelmi und Scharfbillig – Schurich (3), Keil (2), Ambros, Barthen (2), Teusch, Rolinger (1), Simonis (4/2), Kappes (2), Schieke (4), Lukanowski (2), Schenk (7/4)

 

16.10.2018

 

HSG Hunsrück – FSG Arzheim/Moselweiß (Samstag, 16 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Folgt der siebte Streich?  Im siebten Saisonspiel am kommenden Samstag empfängt die HSG Hunsrück die FSG Arzheim/Moselweiß in der Hirtenfeldhalle. Trotz der früheren Anwurfzeit hoffen die Gastgeberinnen wieder auf die lautstarke Unterstützung Ihre Fans und würden gerne Ihre Serie von sechs Siegen in sechs Spielen weiter ausbauen.

Personal: Personell muss der Gastgeber auf Amelie Gilany verzichten und hofft auf die zuletzt in Wittlich fehlenden Laura Vollrath und Iulia Nicolae zurückgreifen zu können.

Prognose: Über genügend Selbstvertrauen dürfte Mannschaft von Trainer Sascha Burg sicher verfügen. Die Gäste mit Ihrer bekannt guten Jugendarbeit liegen derzeit mit 3:9 Punkten auf Platz 9 der Tabelle und haben sich sicherlich nach der starken Saison 2017/2018 einen anderen Saisonstart gewünscht. „In Moselweiß leistet Trainerkollege Thomas Bach seit vielen Jahren sehr gute Arbeit und investiert dort eine Menge Zeit. Und davor ziehe ich den Hut! Seine Mannschaft hat deutlich aufsteigende Form und das Spiel wird alles andere als ein Spaziergang. Aufgrund der Tabellensituation gehen wir sicherlich als Favorit ins Spiel, wissen aber, dass einzig die Leistung auf dem Spielfeld zählt und nichts anders. “ berichtet HSG Coach Sascha Burg.

 

SF Budenheim – HSG Wittlich (Samstag, 17.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Beim Tabellennachbarn in Budenheim, der zurzeit mit 8:4 Punkten einen Platz vor der HSG Wittlich in der Tabelle liegt, hängen die Trauben aber sicher hoch. Budenheim konnten seine bisherigen Heimspiele gewinnen und wird alles daransetzen, sich mit einem weiteren Sieg am oberen Tabellendrittel festzusetzen. Mit Sophie von Römer verfügen die Gastgeberinnen über eine der treffsichersten Angreiferinnen der Liga. „Sicher kein normaler Aufsteiger“, erklärt Wittlichs Trainer Thomas Feilen. „Das zeigen die bisherigen Ergebnisse. Fast mit dem gleichen Team spielt die Mannschaft auch in der Jugend-Bundesliga und sicher hat der Verein im letzten Jahr von der Kooperation mit Mainz 05 profitiert, sodass die Spielerinnen hier an das Bundesliganiveau gewohnt sind. So erklärt sich auch die ungewohnt aggressive Spielweise der jungen Spielerinnen, von denen Alicia Soffel zur Regionalsichtung der Nationalmannschaft eingeladen wurde. Das zeigt die Qualität der Jugendarbeit des Vereins, die ambitionierte Spielerinnen weiterentwickeln“, weiß Feilen

 

Personal: Aufgrund der beruflichen Situation einiger Spielerinnen ist derzeit noch unklar, ob die HSG ihre Bestbesetzung aufbieten kann.

 

Prognose: „Wir hoffen auf eine realistische Chance. Die haben wir dann wenn wir die guten Dinge, die wir im letzten Heimspiel gezeigt haben, rüberbringen und dabei eine gute kämpferische Einstellung an den Tag legen und auch die guten Phasen im gebundenen Spiel weiter ausbauen. Es wir ein extrem schweres und hart umkämpftes Spiel, letztlich eine knifflige Aufgabe für uns“, ahnt Feilen.

 

14. Okober 2018

 

HSG Wittlich – HSG Hunsrück 23:27 (15:18)

 

„Couragierte und engagierte Leistung meiner Mannschaft in einem guten Oberliga Spiel“, fand Wittlichs Trainer Thomas Feilen nach Ende des Spiels, dass die Gäste aus dem Hunsrück mit 23:27 für sich entschieden. Die bessere Anfangsphase erwischten die Gastgeberinnen, die bis zum 4:1 in der 5. Minute vorlegten, doch dann gelang den Gästen beim 4:4 in der 7. Minute der Ausgleich.

 

„Drei Tore in 63 Sekunden“, freute sich Gästetrainer Sascha Burg.

 

In der Folge legten die Eifelanerinnen vor, die Gäste glichen aus. Die erste Führung der Hunsrücker gelang beim 7:8 in der 19. Minute, beim 10:12 in der 21. Minute nahm Gastgebercoach Feilen die Auszeit. „Vorentscheidend waren dann die letzten Minuten vor der Halbzeit, in denen wir uns vermeidbare Fehler erlaubten“, klagte Feilen.

 

So setzte sich der Favorit vom 12:14 auf 12:18 zur Pause ab und das sollte spielentscheidend gewesen sein. Der Meinung, dass dieser Vorsprung spielentscheidend war, schloss sich Gästetrainer Sascha Burg an: „Beide Mannschaften brannten in den ersten Minuten ein Offensiv-Feuerwerk ab. Wittlich fand besser ins Spiel, doch aber der 13. Minute haben wir die Führung nicht mehr abgegeben. Ab der 20. Minute konzentrierte sich meine Mannschaft auf die Abwehrarbeit und hier sehe ich den Grund für den Erfolg, da wir zwischen der 20. und 34. Minute nur noch einen Treffer bis zum 12:19 zuließen“, erklärte der Gästetrainer.

 

 „Wir haben es in der zweiten Halbzeit nicht mehr geschafft in direkte Schlagdistanz zu kommen“, erklärte Feilen. Über 17:21 in der 47. Minute verteidigten die Gäste ihren Vorsprung, kamen über 18:25 in der 53. Minute am Ende zum 23:27 Erfolg und feierten den sechsten Sieg in Folge.

 

„Ein Faktor für den Sieg der Gäste war die rumänische Erstliga-Torhüterin und international erfahrene Martin-Stoleru, die einige Bälle entschärfte, die bei anderen Torhüterinnen den Weg ins Netz gefunden hätten. Andere vor der Saison verpflichtete internationale Spielerinnen waren bei den Gastgeberinnen nicht dabei, doch die Ambitionen durch internationale Bemühungen bzw. vor der Saison verkündete Verpflichtungen zeigen deutlich, dass alles andere als die Meisterschaft für die Hunsrücker eine Überraschung wären. Wir konnten leider heute dem Meisterschaftsfavoriten keine Punkte entziehen, konnten die körperliche Dominanz der Gäste heute nicht zwingend über 60 Minuten kompensieren. Nichtsdestotrotz ein Kompliment an mein Team, das in einem fairen Oberliga Spiel, trotz der fragwürdig deutlichen Zeitstrafenanzahl gegen uns, in vielen Bereichen ebenbürtig war“, resümierte Feilen.

 

„Wir sind zwischen der 36. Und 47. Minute ohne Torerfolg geblieben, kassierten aber dank der starken Abwehrarbeit nur zwei Gegentreffer. Im Angriff fanden wir in dieser Phase nicht die richtigen Lösungen. Am Ende feierten wir einen verdienten Sieg, der aus meiner Sicht um zwei Tore zu niedrig ausfiel. Unsere Torfrau hat sicher ein starkes Spiel gemacht, doch schon wesentlich bessere Leistungen gezeigt. Noch vor wenigen Wochen hat HSG Trainer Thomas Feilen den TV Bassenheim als Meisterschaftsfavoriten eingeschätzt, jetzt sind wir das. Doch ich kann nur noch einmal erklären, dass wir keine Ambitionen haben, in die 3. Liga aufzusteigen“, entgegnet Burg.

 

HSG W: Wilhelmi und Scharfbillig – Schurich (3), Steffens (1), Keil (2), Barthen (1), Engel, Rolinger, Packmohr (5), Simonis (5/4), Kappes, Schieke (2), Lukanowski (2), Schenk (2/1)

 

HSG H: Born und Martin-Stoleru – A. Frank (2), Wies (3), M. Frank (2), Reuter, Gilanyi, Hoemann (2), Jost (12/5), Gräber (4/1), Jacobs, Molz (2)

 

09. Oktober 2018

 

HSG Wittlich – HSG Hunsrück (Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Mit dem Spiel gegen die HSG Hunsrück steigt für die HSG Wittlich bereits das dritte Rheinland-Derby der Saison. Die Gäste aus dem Hunsrück reisen nach fünf siegreichen Spielen in Folge als Tabellenführer und Favorit in die Eifel an, die Gastgeberinnen legten einen Start mit drei Siegen hin, es folgen die Auswärtsniederlagen in Zweibrücken und Moselweiss. Mit 6:4 Punkten belegt das Team von Trainer Thomas Feilen derzeit Rang fünf.

 

Personal: Die endgültige Aufstellung entscheidet sich bei den Gastgeberinnen erst am Wochenende, da einige Spielerinnen sich noch mit ihren Erkältungen plagen. Auch auf Gästeseite entscheidet sich die Aufstellung am Wochenende, doch Trainer Sascha Burg hofft, den gleichen Kader wie letzte Woche aufbieten zu können.

 

Prognose: „Die Rollen sind für mich klar verteilt! Der Gast steht nach überzeugenden Auftritten zusammen mit Marpingen verlustpunktfrei an der Tabellenspitze. Unsere Aufgabe wird sein, sich auf die eigene Leistung zu konzentrieren und die Leistung vor allem über eine längere Spielzeit zu stabilisieren. Bislang haben wir in unseren Heimspielen überzeugt und die Mannschaft ist gewillt, die Leistung aus dem letzten Auswärtsspiel zu korrigieren, unabhängig vom Ergebnis. Ich erwarte eine gute Publikumsresonanz, bislang hatten wir einen guten Zuschauerzuspruch. Letztlich hoffe ich, dass wir ein interessantes Spiel bieten können“, sagt Feilen.

 

„Ich sehe ein enges Spiel und Wittlich wird der schwerste Gegner in der noch jungen Saison sein. Die beiden Niederlagen haben mich überrascht, vor allem die gegen Arzheim. Auf jeden Fall ist Wittlich in dieser Saison stärker als in den beiden letzten Jahren und wir müssen schon besser als gegen Püttlingen spielen, wenn wir dort bestehen wollen“, glaubt Burg.

 

 

RPS Oberliga Frauen

 

 

FSG Arzheim/Moselweiß – HSG Wittlich 31:25 (15:13)

 

Die FSG Arzheim/Moselweiß kommt vor 250 Zuschauern gegen die ohne die verletzte Marisa Lang und die beruflich verhinderte Gwenny Barthen angetretene HSG Wittlich zum ersten Saisonsieg.

 

Dabei erwischten die Eifelanerinnen aber den besseren Start ins Spiel und legten bis zum 1:5 in der 7. Minute vor. Doch nach der Auszeit der Gastgeberinnen beim 3:6 kippte die Begegnung, in der die Gäste ihre spielerische Linie verloren und die beim 9:9 in der 19. Minute erstmals wieder ausgeglichen war. Den Führungstreffer markierten die FSG Spielerinnen durch ihre treffsicherste Spielerin Anne Schäfer, die nicht nur das 11:10 in der 25. Minute erzielte, sondern den Gästen insgesamt 11 Buden einschenkte. Sie war über die gesamte Spielzeit vom Deckungsverband des Feilen-Teams nicht auszuschalten. Der Deckungsverband sollte das Sorgenkind der HSG an diesem Tage bleiben. Unkonzentriert wirkten zudem die HSG Angreiferinnen und so gelang den Gastgeberinnen die 15:13 Pausenführung.

 

„Zunächst standen wir sicher im Deckungsverband, waren im Angriff effektiv. Viele Dinge, die wir besprochen hatten, liefen gut und so war die Führung anfangs auch verdient. Dann verlieren wir den Faden in unserem Spiel, nutzten unsere Chancen nur unzureichend und kassieren in der Deckung zu einfache Tore. Zur Pause hätten wir durchaus klar führen können. Doch die technischen Fehler in unserem Aufbauspiel bestrafte Moselweiß mit dem erweiterten Gegenstoß“, klagte Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

 

Auch nach dem Wechsel blieb die Abwehr das Sorgenkind der Wittlicherinnen, die zudem ihre Chancen nicht verwerteten. Die FSG setzte sich bis zur 40. Minute auf 21:16 ab, doch die Gästespielerinnen zeigten jetzt Kampfgeist und verkürzten bis auf 24:22 in der 51. Minute, noch einmal keimte Hoffnung auf! Beim 27:23 in der 54. Minute nahm Feilen die Auszeit, doch die Heimmannschaft setzte die entscheidenden Treffer zum letztlich verdienten 30:25 Sieg!

 

„Zunächst blieben wir auf Schlagdistanz, doch am Ende ließen wir die Aggressivität vermissen, verlieren mit zu vielen Gegentoren am Ende zu hoch. Zentraler Grund für die Niederlage war jedoch die schlechte Chancenverwertung. Moselweiß kommt letztlich zum verdienten Sieg, da wir den Kampf nicht so angenommen haben, wie dies nötig gewesen wäre. Wir kannten die Stärken von Anne Schäfer, haben sich aber an diesem Abend einfach nicht ausschalten können“, resümierte der HSG Coach.

 

Wilhelmi und Scharfbillig – Schurich (5), Steffens, Keil (1), Ambros, Engel, Rolinger, Packmohr (4), Simonis (5/4), Kappes (1), Schieke (4), Lukanowski (3), Schenk (2).

 

HSG Hunsrück – HSV Püttlingen 31:28 (14:12)

 

Mit einem hartumkämpften Erfolg gegen den HSV Püttlingen bleibt die HSG Hunsrück weiter ungeschlagen, ebenso wie die TSG Friesenheim und die DJK Marpingen. 300 Zuschauer sahen ein zerfahrenes Spiel mit vielen Zeitstrafen und 11 Siebenmetern – darunter 10 für die Gäste - in der stimmungsgeladenen Hirtenfeldhalle.

Die ersten 20 Minuten verliefen ausgeglichen und beide Teams agierten mit einer starken Defensive. Nun nahm Viktoria Hoemann das Heft in die Hand und bereitete Chancen und Tore ihrer Mannschaft vor oder erzielte diese selbst. Zur Halbzeit führte die HSG daher und aufgrund von zweien starken Paraden von Torfrau Martin-Stoleru folgerichtig mit 14:12.

Bis zur 35. Minute hatte der Gastgeber durch die im zweiten Spielabschnitt treffsichere Julie Jakobs erstmals eine 3 Tore Führung herausgearbeitet, ehe die Gäste beim 18:18 wieder ausglichen. Nun folgte die stärkste Phase der Heimmannschaft, die nun 4 Treffer in Folge erzielte und auf die Siegerstraße einbog. Zwar leisteten sich die Damen der HSG Hunsrück in den Folgeminuten des Spieles mehr und mehr Unsicherheiten in Angriff, konnten sich aber auf Torfrau Sophie Born verlassen, die mit mehreren starken Paraden in der Schlussviertelstunde einen großen Anteil am Sieg hatte. Den 30. Treffer erzielte die an diesem Abend stärkste Spielerin auf dem Feld Dunja Jost und die Hirtenfeldhalle, die in zwischendurch einem Tollhaus glich, stand Kopf.

„Wir haben uns zu sehr auf das Spiel der Gäste eingelassen und dem Spiel nicht unseren Stempel aufgedrückt. In der Schlussphase müssen wir konzentrierter sein, die Zeit runter spielen und dürfen uns keine einfachen Ballverluste leisten,“ lautet die Analyse des Trainers der HSG Hunsrück, Sascha Burg, der seiner Mannschaft jedoch eine starke kämpferische Leistung bescheinigte.

Martin-Stoleru (1.-40) Born (40. – 60) - Vollrath, Nicolae, Frank A. (1), Wies, Frank M. (2), Reuter (3), Gilanyi (3), Hoemann (5), Jost (10/1), Gräber (1), Jakobs (6), Molz

 

 

FSG Arzheim/Moselweiß – HSG Wittlich (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Ein Wiedersehen gibt es für Stefanie Hayer (Tor), die vor der Saison aus Wittlich nach Koblenz gewechselt ist. Seit den Minis spielte die Torfrau in Wittlich und wurde mit den Jugendmannschaften u.a. Rheinlandmeister und Südwestdeutscher Vizemeister. Sie zieht es beruflich ans Deutsche Eck und ihr Ziel ist es sich sportlich in der Oberliga zu behaupten. Mit dem Punktgewinn gegen Osthofen und den Niederlagen gegen die stark eingeschätzten Teams aus Bassenheim und Püttlingen starteten die Gastgeberinnen in die Saison und wollen jetzt endlich den ersten Sieg der Saison einfahren. Die HSG Wittlich startete mit drei Siegen fulminant in die Saison, musste sich erstmals am vergangenen Spieltag bei den heimstarken Zweibrückerinnen geschlagen geben.

 

Personal: Es stehen noch einige Fragezeichen hinter der Aufstellung der Eifelaner, aufgrund von Erkältungen und beruflichen Verpflichtungen. „Dennoch hoffe ich, dass wir eine konkurrenzfähige Mannschaft in Moselweiß aufbieten können", so Thomas Feilen, Trainer der HSG Wittlich.

 

Prognose: „Die Gastgeberinnen sind sicher nicht so in die Saison gestartet, wie sie sich das selbst vorgestellt hatten. Ich erwarte deshalb ein schweres Auswärtsspiel zumal die Gastgeberinnen jetzt auf die Punkte angewiesen sind. Für uns ist es das zweite Auswärtsspiel in Folge und nach Bassenheim das zweite Rheinland-Derby. Mit unserem 6:2 Start in die Saison sind wir sehr zufrieden, haben dabei vor allem auswärts gezeigt, dass wir gegenüber der letzten Saison zugelegt haben. Wir gehen selbstbewusst in die Begegnung, müssen das Spiel aber nicht zwangläufig gewinnen. Doch wir wollen etwas Zählbares vom Rhein mit nach Hause bringen und ich sehe den Druck auf jeden Fall beim Gastgeber. Uns fehlt etwas der Spielrhythmus, da wir auf Wunsch von Daun unser Pokalspiel verlegt haben. Letztlich gehen wir an diese Begegnung optimistisch heran und ich erwarte ein typisches Derby, das kampfbetont und eng verlaufen wird“, erklärt  Feilen.

 

 

HSG Hunsrück – HSV Püttlingen (Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Im dritten Heimspiel in der noch frischen Saison empfängt die HSG Hunsrück den aktuellen Pokalsieger aus dem Saarland. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder spannende Duelle mit dem ambitionierten HSV Püttlingen. Mit dem kommenden Gast trifft der Vizemeister der letzten Saison im fünften Spiel auf den dritten Pokalsieger (Mundenheim, Bassenheim und nun Püttlingen) der einzelnen Verbände. Für den letztjährigen Vizemeister, der im Pokalfinale gegen TV Bassenheim verlor, hätte der Saisonstart nicht besser verlaufen können. Vier Siege aus vier Spielen bedeuten 8 Punkte und eine perfekte Ausbeute.

 

Personal: Die Saarländerinnen haben sich kurzfristig noch einmal verstärkt. Die 25-jährige Rückraumspielerin Dominika Tvrdonova spielte zuletzt beim damaligen Zweitligisten HSG Hannover-Badenstedt und gab gegen Arzheim/Moselweiß Ihr Saisondebüt. Beim Gastgeber hofft man auf den kompletten Kader.

 

Prognose: Der Gastgeber geht das anstehende Spiel nach Aussage von Trainer Sascha Burg mit Demut an: „Püttlingen hatte in den ersten beiden Spielen enorme Personalprobleme, womit der sicher nicht optimale Saisonstart zu begründen ist. Die Qualität der Mannschaft ist sehr hoch und die Handschrift des neuen Trainers erkennbar. Wir wissen, dass wir eine starke Leistung über 60 Minuten benötigen um die Punkte im Hunsrück zu behalten!“ erklärt Trainer Sascha Burg.

 

23. September 2018

 

SV Zweibrücken – HSG Wittlich 31:28 (14:15)

 

„Wir haben gut ins Spiel gefunden, mit einer starken Deckung und guter Torhüterleistung, sowie einer effektiven Angriffsleistung“, freute sich HSG Coach Thomas Feilen.

 

Über 2:5 in der 8. Minute gelang dem Team der bessere Start in der Saarpfalz. Die Mannschaft aus der Eifel zwang beim 5:9 in der 14. Minute die Gastgeberinnen zur ersten Auszeit, doch die Gäste machten da weiter, wo sie am vergangenen Wochenende aufgehört hatten, legten auf fünf Tor zum 5:10 vor, doch jetzt wurden die Gastgeberinnen stärker, kamen Tor um Tor näher und glichen beim 14:14 in der 26. Minute aus, Feilen nahm konsequenterweise die Auszeit, seine Mannschaft legte den Treffer zur 14:15 Pausenführung nach. „Wir haben es sicher verpasst, vor der Pause den klaren Vorsprung in die Pause mitzunehmen“, klagte Feilen.

 

Die Begegnung blieb nach dem Wechsel weiterhin hart umkämpft: zwar setzten sich die Eifelanerinnen beim 18:21 in der 42. Minute auf drei Tore ab, doch die Gastgeberinnen ließen sich nie richtig abschütteln, kamen zum 24:24 in der 49. Minute und schienen die Begegnung beim 28:26 in der 53. Minute gedreht zu haben. Wittlichs Trainer Thomas Feilen nahm die Auszeit! Dem Anschlusstreffer der Eifelaner folgte postwendend die Antwort der Gastgeberinnen, die ihren knappen Vorsprung jetzt verteidigten und als die Eifelanerinnen ihre Siebenmeterchance knapp vier Minuten vor dem Ende beim 29:27 nicht verwerteten, machten die Saarpfälzerinnen mit dem Treffer zum 30:27 genau 90 Sekunden vor dem Ende, die Begegnung war entschieden.

 

„Es waren aus meiner Sicht zwei Knackpunkte in unserem Spiel: Zum einen sind 31 Gegentore entschieden zu viel, zum anderen haben wir im Angriff unsere Chancen nicht mehr genutzt, vor allem viele freie Möglichkeiten vergeben. Dennoch war es ein gutes Oberligaspiel mit einem verdienten, wenn auch glücklichen Sieg der Gastgeberinnen, die ein starkes Team auf der Platte hatten. Nach drei Siegen in Folge blasen wir nach der ersten Saisonniederlage kein Trübsal! Wir analysieren unsere Fehler und arbeiten die auf. Bisher liegen wir über dem Soll, die Richtung paßt! Kämpferisch hat die Mannschaft alles gegeben, doch Kleinigkeiten haben heute entschieden. Das Spiel litt insgesamt unter einem unsicher auftretenden Schiedsrichtergespann, dass sich gegenüber den Bänken mit seinem dominanen Auftreten Respekt verschaffen wollte. Da stimmte einfach der Umgangston nicht“, klagte der Wittlicher Trainer, der damit die Leistung des Gespanns Carsten Müller/Maximilian Albers aus Rheinhessen kritisierte.

 

Wilhelmi und Scharbillig – Schurich (3), Keil (1), Ambros, Ertz, Barthen (3), Rolinger, Packmohr (3), Simonis (2), Kappes (3), Schieke (6), Lukanowski (2), Schenk (5/4).

 

TV Bassenheim – HSG Hunsrück 23:27 (14:15)

 

Die HSG Hunsrück gewinnt mit 23:27 (14:15) in Bassenheim, doch die Freude wird getrübt durch die schwere Verletzung von Christina Henn des Gastgebers. Doch der Bassenheimer Spielerin geht es den Umständen entsprechend gut. Der Verdacht auf eine schwere Halswirbelverletzung bestätigte sich am Samstagabend nach einem MRT zum Glück nicht. Henn ist mit schweren Prellungen nach einem Sturz auf den Hinterkopf und gleichzeitigem Aufprall einer HSG Spielerin auf sie davongekommen. „Das war eine unglückliche Situation ohne Schuld einer HSG-Spielerin. Die Hauptsache ist, dass Christina nichts Schlimmes passiert ist“, atmete TV Trainer Wolfgang Becker am Sonntagmorgen durch.

 

Die guten Nachrichten ereilten die HSG vor Spielbeginn. Amelie Gilany und Iulia Cristina Nicolae konnten widererwartet die Reise nach Bassenheim mit antreten und somit mussten die Gäste „nur“ auf Julie Jakobs, Arlinda Dinarica sowie Mirlinda Dinarica verzichten.

 

Der Gastgeber fand besser ins Spiel und führte in der 5. Minute mit 3:1. Die Gäste erzielten jedoch innerhalb von 90 Sekunden 3 Treffer und drehten die Partie. Durch eine präsente und aufmerksame Abwehr setzten sich die Damen der HSG Hunsrück auf 5:10 ab. Mit der Einwechslung von Jessica Gerlach, „hier haben wir zu lange gebraucht um uns auf sie einzustellen“ – Zitat Burg, kämpfte sich das Heimteam heran und verkürzte bis zur Halbzeit auf 14:15.

 

Nach dem Seitenwechsel erwischten die Hunsrückerinnen den besseren Start und spielten sich bis zur 40. Minute eine 4-Tore Führung (17:21) heraus. In der 46. Minute war der TV Bassenheim wieder auf Tuchfühlung (20:23), doch die an diesem Abend treffsicherste Spielerin der Gäste Melissa Gräber war im zweiten Spielabschnitt nicht zu bremsen (7 Treffer) und sorgte durch zwei Treffer vom Siebenmeterpunkt in der 50. Minute für die Entscheidung. In der 57. Minute (23:27) verletzte sich eine Spielerin des Heimteams schwer. Das Spiel wurde 20 Minuten unterbrochen und die Spielerin wurde ins Krankenhaus gebracht. Man einigte sich darauf, nach diesem Schock die Partie mit einem “Nichtangriffspakt“ zu Ende zu spielen. Die faire Partie unter der Leitung des unauffälligen Schiedsrichtergespannes Hemmer/Meyer endete somit mit 23:27 für die HSG Hunsrück, die damit verlustpunktfrei in die zweiwöchige Pause geht.

 

„Das Wichtigste vorab: Wir wünschen der Gästespielerin alles Gute und das Sie bald wieder auf dem Handballfeld steht! Nach schwerem Beginn haben wir mehr und mehr ins Spiel gefunden und haben es im ersten Spielabschnitt verpasst deutlicher in Führung zu gehen. Nach dem Ausfall von Meike Frank (Kreislauf) hat Sarah Wies Ihre Aufgabe in der Abwehr, ebenso wie die anderen Spielerinnen, hervorragend gelöst. Melissa Gräber hat dem Spiel Ihren Stempel aufgedrückt war kaum zu bremsen. “ berichtet Burg.

 

Born und Martin-Stoleru – Nicolae, A. Frank, Wies (4/1), M. Frank (1), Reuter (1), Gilanyi (1), Hoemann (6), Jost (3/2), Gräber (11/4), Molz

 

18. September 2018

 

TV Bassenheim – HSG Hunsrück (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausganslage: Am kommenden Samstag müssen die Damen der HSG Hunsrück auswärts in Bassenheim antreten. Der kommende Gastgeber zeigte sein Potenzial am ersten Septemberwochenende und zwang den Zweitligisten DJK/MJC Trier in die Verlängerung in der 1. DHB Pokalrunde. In einem spannenden Spiel musste sich der Oberligist nach großem Kampf zwar am Ende mit 26:28 geschlagen geben, überzeugte jedoch mit seiner Art Handball zu spielen und durch großen Kampfgeist.  Den Saisonstart hat man sich im Lager des TV Bassenheim jedoch anders vorstellt, denn die Saisonpremiere ging gegen die ebenfalls sehr stark einzuschätzende HSG Wittlich, die sie mit 28:30 verloren haben.  Im Anschluss folgte ein überzeugender 28:33 Sieg in Arzheim/Moselweiß. Die sehr gut in die Saison gestartete HSG Hunsrück reist mit großen Personalsorgen sowie Respekt nach Koblenz.

 

Personal: Leider wurde unsere Bitte nach Verlegung nicht erwidert, sodass wir mit 8 Feldspielerinnen, 4 müssen aus verschiedenen Gründen passen, anreisen werden. Mit voller Kaderstärke wäre es sicherlich eine interessante Partie geworden, so müssen wir unsere erfolgreiche Taktik ändern und schauen, dass wir nicht wie im letzten Jahr in der Karmelenberghalle deutlich unter die Räder geraten.“ berichtet Burg.

 

Prognose: „Bassenheim hat eine Menge Qualität in Ihren Reihen, die erfahrenste Mannschaft der Liga und viele Spielerinnen, die schon höherklassig gespielt haben“, weiß der HSG Coach.

 

SV Zweibrücken – HSG Wittlich (Sonntag, 16 Uhr)

 

Ausganslage: Die Oberligafrauen des SV 64 Zweibrücken entführten am vergangenen Samstagabend beim verdienten 20:25 Auswärtssieg beide Punkte aus der Bellheimer Spiegelbachhalle. Am Ende gewannen sie völlig verdient mit 25:20 und ihr Coach Rüdiger Lydorf zog eine positive Bilanz: „Ich bin außer mit der Chancenverwertung und ein paar Kleinigkeiten sehr zufrieden. Vor allem, weil wir die Ruhe bewahrt haben. Somit gehen wir positiv aus der Auswärtstriologie raus und spielen nächste Woche endlich zu Hause. Dort erwartet uns gleich mit Wittlich eine Mannschaft, die sehr stark in die Runde gestartet ist und uns alles abverlangen wird“. Nach drei Auswärtsspielen in Folge können die Löwinnen nun vier Punkte auf ihrem Konto verbuchen. Noch besser lief es bei den Eifelanerinnen, die ihre ersten drei Spiele allesamt gewinnen konnten.

 

Personal: Marisa Lang laboriert noch an ihrer Schulterverletzung, ihr Einsatz am Sonntag käme noch zu früh.

 

Prognose: „Zweibrücken hat der Verpflichtung von Renata Szabo an Qualität noch gewonnen. Um die Führungskräfte Katharina Koch und Lucie Klein ist eine sehr ausgeglichen besetzte Mannschaft entstanden, die nach meiner Auffassung am Ende ganz vorne dabei sein wird. Bislang hat das Team lediglich das Auswärtsspiel bei den sehr heimstarken Marpingerinnen verloren und danach beide Auswärtsspiele gewonnen. Diesen „Flow“ will das Team sicher jetzt gegen uns im ersten Heimspiel mitnehmen und deshalb sehe ich die Favoritenrolle bei den Gastgeberinnen. Im letzten Jahr verloren wir beide Spiele gegen Zweibrücken, da die Mannschaft uns von ihrer Spielanlage nicht so liegt. Wir wissen aber wo wir ansetzen müssen und das werden wir in dieser Trainingswoche einstudieren. Auf jeden Fall werden wir uns gewaltig strecken müssen, wenn wir aus der Saarpfalz etwas Zählbares mitnehmen wollen. Allerdings haben wir keinen Druck, können nach unseren drei Auftaktsiegen befreit in Zweibrücken aufspielen, müssen aber alles geben, um erfolgreich zu sein. Auftreten müssen wir so, wie in der zweiten Hälfte gegen Marpingen“, fordert HSG Coach Thomas Feilen.

 

 

16. September 2018

 

HSG Hunsrück – TG Osthofen 36:19 (20:13)

 

Am Ende wurde es ein unerwartet deutlicher Erfolg der Gastgebermannschaft, die im zweiten Spielabschnitt lediglich sechs Treffer der stärker eingeschätzten Gäste aus Osthofen zuließen. Die ehemaligen Drittligaspielerinnen der Gäste Antje Haag und Ann-Katrin Hauck wurden zur Wirkungslosigkeit verurteilt, lediglich Hauck kam zu zwei Treffern!

 

Bereits drei Minuten vor Spielende erhoben sich die knapp 200 Zuschauer in der ordentlich gefüllten Hirtenfeldhalle und feierten Ihre Damen lautstark für den dritten Erfolg in Folge in der noch frischen Saison. Nach drei Spieltagen ist die HSG Hunsrück noch ungeschlagen und kann mit 108:55 Toren ein ausgezeichnetes Torverhältnis vorweisen.

 

Doch der Trainer des letztjährigen Vizemeisters bleibt weiter im Defensivmodus: „Ich bin froh über die 6 Punkte und die Art und Weise wie wir diese gewonnen haben. Wer bei meinem Saisonziel von Understatement spricht, kennt die Verhältnisse um die Mannschaft nicht! Es werden noch mehrere Spiele kommen, da haben wir viele personelle Ausfälle zu verkraften und werden nichts holen können.“ erklärt Burg.

 

Seine Mannschaft zeigte erneut eine starke Abwehrleistung und lag schon nach 10 Minuten mit 10:4 in Führung. Trotz einiger Fehler im Angriff - “zu viele technische Fehler“ Zitat Burg - konnte sich das Heimteam, angetrieben durch die starke Meike Frank, die 5 Ihrer 7 Treffer im ersten Spielabschnitt erzielte, bis zur Halbzeit auf 20:13 absetzen.

 

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Gastgeber hellwach und zogen bis zur 41. Minute auf 27:14 davon, die Entscheidung über den Ausgang war somit gefallen. Nun war es Sarah Wies vorbehalten im Angriff die Hauptrolle zu übernehmen. Sie erzielte vier Tore zwischen der 46. und 54. Minute. Am Ende stand ein deutliches und ungefährdetes 36:19 an der Anzeigetafel. „Drei starke Torleute, 10 bärenstarke und temporeiche Angriffsminuten zu Spielbeginn und eine starke Abwehrleistung über 60 Minuten waren die heutige Erfolgsformel,“ erklärt HSG Trainer Sascha Burg.

 

Martin Stoleru (1. - 21. + 30. - 41.) Dinarica (22. - 30.) Born (42. – 60) – A. Dinarica (1), Nicolae (1/1), A. Frank, Wies (5), M. Frank (7), Reuter (4), Hoemann (1), Jost (8/5), Gräber (4/1), Jacobs (3), Molz (2)

 

HSG Wittlich – HSV Püttlingen 25:19 (11:12)

 

Dritter Sieg in Folge für die HSG Wittlich, die weiße Weste des Teams von Thomas Feilen bleibt erhalten und die Mannschaft feierte nach dem Abpfiff den gelungenen Saisonstart zu ungewohnter Stunde am späten Sonntagabend vor heimischem Publikum! Doch Mannschaft und Trainer wissen die bisherigen Erfolge einzuordnen: „Wir bleiben realistisch, lassen keine Euphorie aufkommen, können aber ergebnistechnisch bislang sehr zufrieden sein. Spielerisch ist immer Luft nach oben“, erklärt der HSG Coach.

 

Die Eifelanerinnen fanden besser ins Spiel, führten 3:0 in der 7. Minute, vergaben zu diesem Zeitpunkt bereits vier klare Chancen, dann setzten die Saarländerinnen nach, verkürzten auf 3:2 in der 14. Minute, liefen aber dem Vorsprung der HSG lange hinterher. Die Zeitstrafe gegen die Gastgeberinnen beim 9:5 in der 23. Minute hatte Signalwirkung für Püttlingen und brachte die HSG aus dem Tritt. Die Gäste glichen beim 10:10 in der 27. Minute aus, gingen sogar erstmals kurz vor dem Wechsel mit 10:11 in Führung und verteidigten die Führung bis zur Pause (11:12).

 

„Wir haben es im ersten Spielabschnitt verpasst, deutlich zu führen, waren nicht konsequent genug in unsren Handlungen und haben den ersatzgeschwächt angetretenen Gästen dann die erste Hälfte überlassen müssen“, gestand Feilen.

 

Die Halbzeit kam für die Gastgeberinnen genau zum richtigen Zeitpunkt. Wittlichs Trainer Thomas Feilen stellte sein Team neu ein und das legte gleich los wie zu Beginn der ersten Hälfte. Über 13:12 in der 33. Minute bauten die Eifelanerinnen ihren Vorsprung jetzt auf 17:13 in der 38. Minute aus. Tor um Tor setzte sich das Feilen-Team jetzt bis auf 22:16 in der 55. Minute ab, Feilen nahm die Auszeit! Die Begegnung war zu diesem Zeitpunkt zugunsten der HSG entschieden, am Ende siegte die Mannschaft völlig verdient aufgrund einer Steigerung im zweiten Spielabschnitt mit 25:19! Die Abwehr war der Garant des Erfolges, hier ließ das Team im zweiten Spielabschnitt 7 Gästetreffer zu, davon waren lediglich fünf aus dem Spiel heraus, zwei Tore fielen per Siebenmeter!

 

„Es war ein intensives und kampfbetontes Spiel. Der Sieg geht aufgrund einer Leistungssteigerung der Abwehr im zweiten Spielabschnitt in Ordnung. Hier stimmten jetzt Abwehr- und Torwartleistung. Den einen oder anderen Fehler in der Deckung gab es trotzdem noch!“ resümierte Feilen.

 

Wilhelmi und Scharfbillig – Schurich (6), Steffens, Keil, Barthen, Engel, Rolinger (2), Packmohr (4), Simonis (6/4), Kappes, Schieke (2), Lukanowski (1), Schenk (4)

 

11. September 2018

 

HSG Hunsrück – TG Osthofen (Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Ergebnistechnisch hätte der Start für die Hunsrück HSG kaum besser laufen können. Nach zwei Siegen in Folge gehört das Team von Trainer Sascha Burg zu den vier Teams der Liga, die ihre beiden Auftaktspiele gewinnen konnten. Jetzt erwartet die HSG die TG Osthofen, deren Saisonstart mit dem 23:34 bei der HSG Wittlich sehr ernüchternd ausfiel. Ein Umbruch im Kader, dazu die Neubesetzung der Trainerbank. Es kam nicht völlig unerwartet, dass der Start in die neue Oberliga-Saison für die Handballerinnen der TG Osthofen etwas ruppig ausfiel. Dass die Mannschaft aber bei der Saisonpremiere in Wittlich mit 23:34 komplett unter die Räder kommen würde, damit wurde definitiv nicht gerechnet. In heimischer Halle meldete sich das Team von Trainer Marcus Otterstädter am vergangenen Sonntag mit einem Remis gegen die SG Arzheim/Moselweiß in der Liga zurück, dabei fehlten der Mannschaft sogar einige Leistungsträger. Hier führten die Osthofener bereits mit 7 Toren in der ersten Halbzeit, am Ende trennten sich beide Mannschaften 27:27. Auch die Hunsrückerinnen führten bei Ihrem letzten Auswärtsspiel mit 7 Toren ließen die Gastgeber auf 2 Tore herankommen, gewannen jedoch am Ende deutlich. „Diese Phase des Spieles hat mir überhaupt nicht gefallen und das sollte eine Ausnahme bleiben. Darüber wird auch noch zu reden sein.“ berichtet Burg. Die TG Osthofen hat sich vor der Saison mit 2 Stammspielerinnen (Hauck, Haag) aus der dritten Liga verstärkt und verfügte schon vorher über einen sehr guten Kader. Es wird also ein spannendes Spiel erwartet.

Personal: Personell wird sich der Kader der Gastgeber zum Wochenende verändern: „Es gibt noch mehrere Fragezeichen fürs Wochenende. Die endgültige Aufstellung wird sich wohl erst am Spieltag klären!“ erklärt der HSG Trainer

 

Prognose: Sascha Burg: „Es zählt nicht, wer nicht aufläuft, sondern, dass die die da sind, Ihre Bestleistung abrufen, weil wir diese gegen Osthofen auch benötigen!“

 

HSG Wittlich – HSV Püttlingen (Sonntag, 19 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Sehr zufrieden mit dem Saisonstart zeigt sich derzeit auch Wittlichs Trainer Thomas Feilen, der dies vor allem auf die gründliche und gewissenhafte Vorbereitung seiner Spielerinnen auf die Saison festmacht. Zwei Spiele, zwei Siege und ein Platz im oberen Tabellendrittel! Besser geht kaum. Während die Eifelanerinnen ihren Erfolg genießen, musste der HSV Püttlingen im Auftaktspiel am vergangenen Wochenende gegen den SV Zweibrücken eine bittere 20:33 Heimpleite schlucken: die RPS-Premiere für HSV Püttlingen mit dem neuen Trainer Miodrag Jelicic ging gründlich in die Hose! „Dem Wunsch von Püttlingen auf Verlegung des Spiels zu der ungewohnten Anwurfzeit sind wir gerne nachgekommen, da sich die Saarländerinnen auch unseren Wünschen nicht verschlossen haben. Vom Ergebnis des ersten Spiels der Gäste lassen wir uns nicht blenden, wissen um die Stärke der Gäste, gegen die wir immer Spiele mit hoher Intensität und großem Kampf hatten“, erinnert Wittlichs Trainer Thomas Feilen, der auf jeden Fall einen starken Auftritt der Gäste voraussagt. Vor allem die erfahrenen Spielerinnen der Gäste werden hierzu beitragen.

 

Personal: Hinter dem Einsatz von Marisa Lang steht auch an diesem Wochenende noch ein Fragezeichen, der Rest des Teams sollte auflaufe können.

 

Prognose: „Wir bereiten uns so gut wie möglich auf den Gegner vor und ich erwarte ein spannendes und enges Spiel. Sicherlich wird die Spielanlage des Gastes durch den Trainerwechsel ein anderes Gesicht bekommen haben. Für uns gilt es, an die guten kämpferischen Leistungen der letzten beiden Begegnung anzuknüpfen, spielerisch haben wir sicher noch Luft nach oben! Auf jeden Fall setzen wir alles daran, auch dieses Spiel zu gewinnen“, erklärt Feilen.

09. September 2018

 

VTV Mundenheim – HSG Hunsrück 22:32 (10:15)

 

Die HSG Hunsrück nimmt souverän die Hürde in Ludwigshafen und kehrt mit einem deutlichen Erfolg in den Hunsrück zurück. Das Team von Trainer Sascha Burg setzte sich erstmals nach ausgeglichenem Beginn auf 4:6 in der 12. Minute ab und zwang den Gast zur ersten Auszeit. Vom 5:6 gelangen den Gästen dann drei Treffer in Folge zum 5:9 in der 17. Minute, doch die Gastgeberinnen kämpften sich auf 7:10 heran, Burg nahm die Auszeit. Bis zur Pause setzte sich der Gast dann über 8:14 auf 10:15 ab.

 

Beim 14:21 in der 40. Minute schien die Vorentscheidung gefallen, doch noch einmal stemmte sich der VTV gegen die drohende Niederlage und war beim 20:22 in der 48. Minute auf Schlagdistanz. Doch jetzt spielte der Gast seine mannschaftliche Überlegenheit aus, sorgte mit einem 0:7 Lauf für die Entscheidung beim 20:29 in der 56. Minute.

 

„40 Minuten lang haben wir eine sehr starke Abwehr gestellt, die Karin Reuter hervorragend dirigierte. Dann folgte die Phase, in der wir den Faden verloren und kopflos agierten. Am Ende fällt unser Sieg um 3 bis 4 Tore zu hoch aus. Letztlich war es ein verdienter Sieg, bei dem im Angriff deutlich Luft nach oben war. Bedenkt man die Tatsache, dass wir das Spiel mit 10 Toren Unterschied gewonnen  haben und das ohne Harz, gibt es keinen Grund zu Meckern“, fand HSG Coach Sascha Burg.

 

Born, Martin-Stoleru und M. Dinarica – A. Dinarica (1), A. Frank, Wies (2), M. Frank (3), Reuter (5), Gilanyi (3), Hoemann (8), Jost (7/1), Gräber, Jacobs (2), Molz (1).

 

TV Bassenheim – HSG Wittlich 28:30 (10:11)

 

Es wurde das erwartet enge Spiel zwischen beiden Mannschaften. Die Gäste aus der Eifel setzten sich nach einem 1:4 Start in der 8. Minute bis auf 4:9 in der 19. Minute ab, mussten dann die Zeitstrafe verkraften, die Bassenheim wieder ins Spiel brachte. Über 7:9 war die spannende Schlussphase der ersten Hälfte eingeläutet, die Wittlich mit 10:11 für sich entschied. Erneut kamen die Gäste besser ins Spiel, setzten sich nach dem Wechsel auf 11:15 bis zur 35. Minute ab.

 

Auch nach dem Wechsel verteidigte das Team von Trainer Thomas Feilen die Führung über 12:16 in der 37. Minute, ehe die Gastgeberinnen auf 14:16 herankamen, doch Wittlich blieb ruhig, setzte sich wieder auf 15:19 in der 42. Minute ab, doch es wurde wieder spannend. Die Gastgeberinnen um ihren ehemaligen Wittlicher Trainer Wolfgang Becker steckten nie auf, verkürzten über 17:19 und 20:22 in der 48. Minute. Nach der Zeitstrafe gegen sein Team nahm Feilen in der 51. Minute beim 22:25 die Auszeit. Davon profitierten die Gastgeberinnen die auf 24:25 verkürzten. Die spannenden Schlußminuten waren eingeläutet, in denen die Eifelanerinnen immer wieder auf zwei Tore vorlegten, Bassenheim kam nie mehr näher als auf ein Tor heran. Am Ende feierten die HSG Spielerinnen ausgelassen ihren Auswärtssieg!

 

„Es war ein wichtiger und unerwarteter Auswärtserfolg! Dabei mussten wir kurzfristig auf Gwenny Barthen aus gesundheitlichen Gründen verzichten. Lisa Schenk ging erkältet ins Spiel und Helen Schieke konnte im ersten Spielabschnitt nur eingeschränkt eingesetzt werden. Umso höher ist der Erfolg zu werten! Wir sind gut ins Spiel gestartet, haben uns dank einer stabilen Deckung einen Vorsprung herausgespielt, hatten aber nach der Einwechslung von Jessica Oster ein paar Probleme. Doch nach dem Wechsel bauten wir unseren Vorsprung wieder kontinuierlich aus, schafften es aber nicht, den berühmten Sack zuzumachen. Dem Gastgeber war die Erfahrung besonders in der Kleingruppe anzumerken. Doch letztlich haben wir das Spiel verdient gewonnen, erzielten durch Jennifer Simonis, die ihre Siebenmeter eiskalt nutzt, die entscheidenden Treffer. Dazu trugen Nele Kappes und Helen Schieke wichtige Treffer aus der Distanz bei! Nicki Packmohr auf der Spielmacherposition fand die Lücken und arbeitete einige Siebenmeter heraus. Kämpferisch haben wir sicher an die Leistung des Auftaktspiels angeknüpft und jetzt zeigt sich, dass es richtig war, so in die Vorbereitung zu investieren. Die entscheidenden Tore haben wir über unser Tempospiel erzielt und damit hat sich der Aufwand gelohnt“, freute sich HSG Coach Thomas Feilen.

 

Wilhelmi und Scharfbillig – Schurich (2), Steffens (1), Keil, Ertz (1), Engel, Rolinger (2), Packmohr (4), Simonis (5/4), Kappes (6), Schieke (4), Lukanowski (3), Schenk (2/2).

 

 

04. September 2018

 

Vorberichte Spieltag 8. und 9. September 2018

 

VTV Mundenheim – HSG Hunsrück (Sonntag, 15 Uhr)

 

Ausgangslage: Die HSG Hunsrück ist im ersten Auswärtsspiel in Mundenheim richtig gefordert! Das erste Auswärtsspiel in der aktuellen Saison muss die HSG Hunsrück am kommenden Sonntag in Mundenheim bestreiten. Für die Gastgeber wird dies die erste Standortbestimmung in der RPS Oberliga sein, da die Mannschaft von Trainerin Nicole Foß am letzten Wochenende als Pokalsieger in Rheinhessen in der ersten DHB Pokalrunde ranmusste.  Dort verloren die Mundenheimer zwar 23:30 (13:15) gegen den Drittligisten SG BBM Bietigheim II, konnten diese Partie jedoch über weite Strecken ausgeglichen gestalten. Neben einer großgewachsenen und agilen Abwehr überzeugte die Mannschaft der VTV Mundenheim mit einer guten Quote aus dem Rückraum sowie geschicktem 1/1 Verhalten in Positionsspiel. Der drittligaerfahrene Neuzugang Ann-Kathrin Oehler erzielte 5 Treffer. „ Mit ihr und Kristina Schmieder hat der Gastgeber das wohl beste Linkshänder Duo der Liga, “ berichtet HSG Trainer Sascha Burg.

 

Personal: Personell gibt es nicht neues zu vermelden und sollte in der kommenden Trainingswoche nichts passieren, wird die HSG Hunsrück wohl mit demselben Kader wie in der Vorwoche auflaufen.

 

Prognose: Im ersten Saisonspiel gewannen die Damen aus dem Hunsrück überraschend deutlich Ihre Heimpremiere mit 40:14 (21:7) gegen den Aufsteiger TV Engers. Überbewerten will Burg das überlegende Auftaktspiel jedoch nicht: „Engers war sichtlich nervös, kam mit dem Harz nicht zu Recht und war zudem noch stark ersatzgeschwächt. Wir wissen, dass uns in Mundenheim eine Mannschaft mit ganz anderem Kaliber erwartet. Mundenheim gehört zu den erfahrensten Teams der Liga und bringt eine Menge an Qualität auf die Platte. Verbessern müssen wir uns sicher in der ersten Welle und dürfen hier nicht so viele Passfehler produzieren. Auf das Harzverbot in der Halle werden wir uns vorbereiten. Mal schauen wie wir damit umgehen. Ob am Ende in Mundenheim etwas Zählbares dabei herauskommt, wird sich am Sonntag zeigen“.

 

TV Bassenheim – HSG Wittlich (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Gleich im ersten Auswärtsspiel der neuen Saison steht für die HSG Wittich nicht nur eine hohe Auswärtshürde im Weg, sondern es wird zumindest für einige Spielerinnen der Gäste ein Wiedersehen mit dem langjährigen Coach der Wittlicher Damenmannschaft, Wolfgang Becker geben. Seit der neuen Saison hat der erfahrene Handball-Lehrer die Verantwortung bei den Gastgeberinnen, die im DHB Pokal am vergangenen Wochenende den Beweis ihrer Leistungsstärke ablieferten und den 2. Ligisten, MJC Trier am Rande einer Niederlage hatten. Nur die Verlängerung half den Triererinnen zum Einzug in die nächste Runde weiter. Wenn ein Oberligist einem Zweitligateam so zusetzt, stellt sich die Frage, ob der Oberligist so stark war, oder der Zweitligist so schwach? Die Wahrheit dürfte wie immer in der Mitte liegen und zeigte sich der neue Bassenheimer Coach Wolfgang Becker zufrieden mit dem Auftritt seiner Mädels, lediglich in punkto Cleverness muss der TV nach Ansicht Beckers noch zulegen. Auch die HSG Wittlich und ihr Trainer Thomas Feilen konnten mit dem Auftritt zum Saisonauftakt in heimischer Halle zufrieden sein. Mit einem klaren und ungefährdeten Sieg (23:14) fertigten die Eifelanerinnen den stark eingeschätzten Gast aus Osthofen ab. Doch jetzt baut sich in Bassenheim aus besagten Gründen eine dicke Auswärtshürde auf: „Das wird das wohl schwerste Auswärtsspiel für uns, da die Gastgeberinnen, die wohl erfahrenste Mannschaft der Liga stellen, gespickt mit ehemaligen 3. Ligaspielerinnen und der Rückkehrerin  Jenny Eiffler, die nach ihrer Babypause zurück ist und zu den auffallendsten Spielerpersönlichkeiten der letzte Jahre zählt. Diese Mannschaft wird am Ende ganz vorne stehen“, glaubt auch Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

 

Personal: Auf Wittlicher Seite steht hinter dem Einsatz von Marisa Lang aufgrund ihrer Verletzung ein Fragezeichen.

 

Prognose: „Die Favoritenrolle geht klar an die Gastgeberinnen, mit denen wir seit Jahren freundschaftlich verbunden sind. Wir wollen an die Leistung des ersten Saisonspiels anknüpfen und diese auswärts bestätigen. Ich sehe keine Brisanz aufgrund der Tatsache, dass wir auf den ehemaligen Wittlicher Coach Wolfgang Becker treffen. Es sind nur noch wenige Spielerinnen in der Mannschaft, die damals aktiv waren. Die Mannschaft hat sich personell weiterentwickelt und das Aufeinandertreffen ist für mich und die Spielerinnen völlig normal ! Bislang waren die Rheinland-Derbies immer knapp und ich hoffe, dass es auch dieses Mal so sein wird“, erklärt Feilen.

 

 

02.09.2018

 

HSG Hunsrück – TV Engers 40:14 (20:7)

 

Was für ein Saisonauftakt für die HSG Hunsrück! Das Team von Trainer Sascha Burg erteilte dem Oberliga-Aufsteiger aus Engers eine Handball-Lehrstunde und schickte den Rheinland-Konkurrenten mit einer deftigen Packung auf den Nachhauseweg. So hatte sich der Gast aus Engers seinen Einstand in die neue Liga sicher nicht vorgestellt.

 

„Eine starke Abwehrreihe, die die Vorgaben sehr gut und konsequent umgesetzt hat, sowie eine gute Abschlussquote waren der Grundstein für den in der Höhe nicht zu erwartenden Auftaktsieg,“ gab Burg nach Spielende zu Protokoll. Vor mehr als 200 Zuschauern und unter der Leitung der unauffälligen Schiedsrichter Zimmermann/Peiser in der stimmungsgeladenen Hirtenfeldhalle startete der Aufsteiger aus Engers besser ins Spiel und führte in der 6. Minute mit 2:3. Nun legte das Heimteam nach und nach seine Anfangsnervosität ab, drehte die Partie. Über 7:5 gelang den Gastgeberinnen ein 10:0 Lauf, um über 17:5 in der 25. Minute zur Pause das Spiel beim 21:7 bereits entschieden zu haben. So blieb nur noch die Frage nach der Höhe des Gastgebersieges!

 

Doch wer nun glaubte, dass die Hausherrinnen einen Gang zurückschalten, sah sich getäuscht. Der Gastgeber arbeitete weiter stabil in der Defensive und zeigte im Umschaltspiel hohes Tempo. Erst neun Minuten nach Wiederanpfiff erzielten die Gäste Ihren ersten Treffer in Halbzeit zwei und hatten zu diesem Zeitpunkt acht weitere Treffer kassiert. So endete die Auftaktpartie für den letztjährigen Vizemeister unter dem Jubel der Zuschauer mit 40:14 für die HSG Hunsrück. „Erfreulich war, dass alle Spielerinnen eine gute Leistung gezeigt haben und sich zudem noch in die Torschützenliste eintragen konnten. Karin Reuter, die aufgrund meines Fehlers im Angriff zu kurz kam, hat eine überragende Abwehrleistung gezeigt! “ lobte HSG Trainer Sascha Burg.

 

Auf die Frage ob seine Mannschaft so stark oder der TV Engers so schwach war, entgegnete er trocken: „Die Wahrheit liegt wohl in der Mitte. Engers hat in der Vorbereitung deutlich bessere Spiele gezeigt, aber ein Gegner ist auch nur so gut wie man es zulässt. Unterm Strich wissen wir den Erfolg einzuschätzen aber auch, dass wir noch Rückstande aus der Vorbereitung aufarbeiten müssen!“

 

M. Dinarica und Martin-Stoleru – A. Dinarica (4), Nicolae (4), A. Frank (1), Wies (1/1), M. Frank (2), Reuter (1), Gilanyi (1), Hoemann (2), Jost (11/5), Gräber (5), Jacobs (7), Molz (1)

 

HSG Wittlich – TG Osthofen 34:23 (18:13)

 

Mit dem erhofften Sieg startet die HSG Wittlich in die neue Saison. Das Team von Trainer Thomas Feilen setzt sich ungefährdet gegen die TG Osthofen durch.

 

Nach ausgeglichener Anfangsphase legten die Gastgeberinnen vom 3:3 auf 6:3 in der 8. Minute vor, bauten über 9:5 ihren Vorsprung dann über 16:10 auf 18:13 zur Pause aus. „Wir hatten die Begegnung gut im Griff, kannten die Stärken der Osthofener Mannschaft und waren darauf gut eingestellt. Sicherlich haben wir es verpasst, im ersten Spielabschnitt das Ergebnis noch deutlicher zu gestalten“, meinte HSG Coach Thomas Feilen.

 

Seiner Mannschaft gelang aber ein Super-Start in die zweite Hälfte: Die Begegnung war endgültig entschieden, als die Gastgeberinnen ihren Vorsprung auf 25:14 in der 38. Minute vergrößert hatten. Am Ende stand der klare 34:23 Auftakterfolg auf der Anzeigetafel der Berufsbildenden Schule in Wittlich.

 

„Es war sehr wichtig, mit einem doppelten Punktgewinn in die Saison zu starten. Mit der Mannschaftsleistung bin ich zufrieden, alle Spielerinnen hatten ihre Spielanteile. Arbeiten müssen wir sicher noch an der Chancenverwertung, da sind die eine oder andere Chance liegen geblieben“, gab Feilen zu, der allerdings auf diese Leistung in den kommenden Spielen aufbauen kann.

 

Wilhelmi (1/1) und Scharfbillig - Schurich (5), Steffens (1), Ertz (2), Barthen (1), Engel, Rolinger (4/1), Packmohr (4), Simonis (2), Kappes (2), Schieke (6), Lukanowski (3), Schenk (3)

 

 

27.08.2018

 

 

HSG Hunsrück – TV Engers (Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

 

 

 

 

Ausgangslage: „Leider verlief die Vorbereitung auf die neue Runde nicht ganz so optimal wie in den letzten beiden Jahren. Berufs- und oder urlaubsbedingt fehlten immer wieder Spielerinnen, sodass wir meist mit nur sehr dünnem Kader trainieren oder die Trainingsspiele bestreiten konnten. Leider mussten wir aber auch Freundschaftsspiele der Personalsituation geschuldet kurzfristig absagen. Dagegen kann ich das Engagement der Mädels nur in den höchsten Tönen loben: Im Training knien sie sich alle zu 100% rein. Die Spielerinnen haben einen tollen Charakter und das zeichnet die Mannschaft aus. Jede geht immer wieder an ihre Grenzen und versucht, noch mehr aus sich herauszuholen. Nicht unerwähnt möchte ich die lobenswerte Einstellung einiger Nachwuchskräfte lassen. B-Jugendliche haben viele Teile der anstrengenden Vorbereitung mitgemacht und einen positiven Eindruck hinterlassen. Zwei talentierte Mädels (Lena Glasmacher und Hannah Tatsch) werden in der kommenden Saison einmal die Woche beim Training der Damen 1 teilnehmen und sollen mittelfristig an die Damen 1 herangeführt werden. Die Stimmung in der Mannschaft ist trotz der nicht ganz runden Vorbereitung hervorragend. Und genau das wollen wir auf dem Handballfeld zeigen und gemeinsam mit den vielen und lautstarken Fans im Rücken die Hirtenfeldhalle wieder zu einer Festung machen“, verspricht HSG Coach Sascha Burg.

 

Personell: Die Hunsrücker werden mit kleinem Kader ins Spiel gegen den Aufsteiger gehen. Der Wechsel von Joy Wirtz hat sich nach dem Rückzug der Zusage des Studienplatzes zerschlagen und Arlinda Krasniqi weilt im Kosovo aufgrund von Visaproblemen.

 

Prognose: „Wir haben ein schwieriges Startprogramm erwischt. Engers spielt aus einer starken und aggressiven Deckung Tempohandball und hat mit Alexandra Irmgartz-Oberländer eine hervorragende Torhüterin. Im Rückraum wirbelt die unermüdliche Derya Akbulut. Ich rechne mit einer sehr gut eingestellten Gastmannschaft aus Engers und lasse mich vom Auftritt meiner Mannschaft überraschen. Wir sind 2-3 Wochen hinterm Plan, aber die letzten beiden Testspielsiege dürften uns Selbstvertrauen geben und zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, so der HSG Coach.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

HSG Wittlich – TG Osthofen (Sonntag, 17 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

 

HSG Wittlich 2018/2019 - Foto Dieter Rau

 

Ausgangslage: Nach einer guten Vorbereitung brennt die Wittlicher Mannschaft regelrecht auf den Saisonstart! „Körperlich sind wir in einer guten Verfassung, zufrieden bin ich mit den Werten der letzten Trainingseinheiten und unseren Vorbereitungsspielen. Der vorhandene 17er Kader schafft eine gesunde Konkurrenzsituation und wir gehen als tolle, gewachsene Struktur in diese Saison, in der jede und jeder alles für eine gute Saison beitragen möchte“, erzählt Wittlichs Trainer Thomas Feilen. Verletzungsmäßig blieb die Mannschaft in der Vorbereitung weitgehend verschont, lediglich Marisa Lang zog sich beim Turnier am vergangenen Wochenende bei den Trierer Miezen vermutlich eine Muskelverletzung zu. „Insgesamt hat die RPS Oberliga in der Breite in diesem Jahr noch an Qualität zugenommen. Mit der HSG Hunsrück, der DJK Marpingen, der TSG Friesenheim, der TG Waldsee und dem TV Bassenheim sehe ich Mannschaften, die sich erheblich verstärkt haben und bei der Meisterschaftsfrage ein Wort mitreden werden“, glaubt Feilen.

 

Personal: Hinter dem Einsatz von Marisa Lang steht ein Fragezeichen.

 

Prognose: „Wir starten guten Mutes gegen die TG Osthofen in die neue Saison! Die Gäste haben sich mit Ann-Kathrin Hauck und Antje Haag (beide vom 3. Ligaabsteiger SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam) hochkarätig verstärkt. Für uns gilt es, gut in die Saison zu starten und die Punkte in Wittlich zu behalten. Bei uns ist Torfrau Giulia Wilhelmi nach ihrem Auslandsjahr wieder zurück, mit Nele Kappes, die eine gute Vorbereitung gezeigt hat und Fredericke Engel, die ein Doppelspielrecht bei Arzheim besitzt, haben wir zwei talentierte Nachwuchstalente in unseren Reihen. Mit Augenmaß haben wir uns verstärkt und eine gesunde Mischung aus jungen, hungrigen und erfahrenen Spielerinnen gefunden. Unterstützt wird die Mannschaft in diesem Jahr von Uwe Werner, der mental mit dem Team arbeitet. Unser Ziel bleibt weiterhin, die HSG gesichert auf Dauer in der RPS Oberliga zu halten und junge Spielerinnen an das Niveau der Liga heranzuführen“, sagt Wittlichs Coach Thomas Feilen.

 

 

 

 

 

 

Kaderplanung beendet – Jugendspielerinnen Julie Jakobs und Amelie Gilany geben Ihre Zusage für eine weitere Saison - Arlinda Krasniqi schließt sich der HSG Hunsrück an

 

 

 

Das Bild zeigt die Neuzugänge beim Trainingstag:  Mirlinda Dinarica, Arlinda Krasniqi, Trainer Sascha Burg, Joy Wirtz, Arlinda Dinarica und Astrid Christ (ersetzt Carsten Esdar als Torwarttrainer)

 

Mit der Verpflichtung von Arlinda Krasniqi (22) und der Zusage der beiden Nachwuchskräfte Julie Jakobs (16) und Amelie Gilanyi (16) beendet die HSG Hunsrück seine Kaderplanung. „Julie und Amelie werden uns weiter per Doppelspielrecht erhalten bleiben. Ihre Zusage hat uns sehr gefreut und ich bin mir sicher, dass sich beide Spielerinnen sehr gut bei uns entwickeln werden. Ihre Zukunft liegt bei der HSG, zumal beide aus der Region stammen! “ freut sich Sascha Burg.

 

Neu beim Oberligisten ist Arlinda Krasniqi. Die gelernte Kreisläuferin stammt aus dem Kosovo und hat zuletzt für den Verein KHF Istogu in der Superleague gespielt. „Nach der schweren Verletzung (Kreuzbandriss) und dem längerfristigen Ausfall von Judith Schmiedebach im letzten Saisonspiel,  die in der abgelaufenen Saison eine tragende Rolle spielte und in meinen Planung gesetzt war, haben wir uns regional umgeschaut, einige gute Gespräche geführt aber schlussendlich leider keine Zusage bekommen.  Durch einen Glücksfall sind wir auf Arlinda gestoßen und hoffen mit Ihr die noch offene Planstelle im Kader ebenbürtig zur Vorsaison besetzt zu haben. “ erklärt Burg.

 

Arlinda Krasniqi wird jedoch nicht nur auf sondern auch neben dem Feld für die HSG Hunsrück aktiv werden. Gemeinsam mit Korab Mulliqi (32) trainiert Sie die Reserve in der Rheinlandliga.

 

Alle Positionen sind somit doppelt für die kommende Oberligasaison besetzt  und die Zuschauer dürfen sich sicherlich auf einige interessante Spiele in der Hirtenfeldhalle freuen.

 

 

 

Handball Oberliga Damen der HSG Wittlich starten in die Vorbereitung

 

 

 

 

 

 

 

 

Prinzip „Schulterschluss“– Spielerinnen der 1. und 2. Damenmannschaft beim Auftakt zur Vorbereitung auf die Saison 2018/2019.

Knieend von links nach rechts: die Neuzugänge der Damenteams der HSG Wittlich: Giulia Wilhelmi, Michelle Loscheider, Nele Kappes, Fredericke Engel

Ganz rechts: Trainer Thomas Feilen (RPS Team)

Vierte von links: Trainerin Jenny Simonis (Team Rheinlandliga)

 

 

Für das Team ist es bereits die 13. Saison in der vierthöchsten Spielklasse

 

Nach einer durchwachsenen Saison 2017/2018, in der das Saisonziel Klassenerhalt dennoch erreicht wurde, wollen die Spielerinnen und ihr Trainer Thomas Feilen in der neuen Spielzeit wieder angreifen: „Wir hatten in der letzten Saison Abgänge wichtiger Spielerinnen zu kompensieren, wodurch die schwankenden Leistungen auch zu erklären sind. In diesem Jahr können wir auf der Grundlage der letztjährigen Besetzung und den vier Neuzugängen mit einem breiteren Kader in die Saison starten“, so Feilen.

 

Die HSG Wittlich geht auch in dieser Spielzeit ihren Weg der Förderung der eigenen Jugend konsequent weiter. „Die eigene Jugend und der Nachwuchs aus der Region passen in unser Konzept. Die Erweiterung unseres Kaders ist daher mit Augenmaß und Zukunft-Orientierung erfolgt“ so der Vorsitzende Axel Weinand. Thomas Feilen wird als hauptverantwortlicher Trainer im Damenbereich in seine fünfte Saison gehen: „Wir haben in den letzten Jahren bei der HSG wichtige Eckpunkte gesetzt. Dazu gehört auch eine vom Jugend- bis in den Seniorenbereich durchgängige Trainings- und Förderkonzeption. Damit wollen wir die bestmögliche Ausbildung unserer Jugendspielerinnen und deren Integration in den Seniorenbereich realisieren.“

 

Eng verzahnt soll auch die Zusammenarbeit mit der zweiten Mannschaft erfolgen, für die mit Jenny Simonis (gleichzeitig auch Spielerin der 1. Mannschaft) eine neue Trainerin gewonnen werden konnte. „Wir werden weite Teile der Vorbereitung mit den Spielerinnen unserer zweiten Mannschaft bestreiten, um die Zusammenarbeit beider Mannschaften in RPS- und Rheinlandliga weiter zu verbessern. Mit Jenni Simonis hat der Verein eine Trainerin gewinnen können, die dafür eine sehr gute Besetzung ist. Es wird keine starren Kadergrenzen geben. Spielerinnen aus dem Damenpool können und sollen in beiden Mannschaften ihre Spielanteile erhalten“, ergänzt der 33jährige Feilen.

 

Insgesamt ist nahezu der komplette Kader zusammen geblieben. Als Neuzugang stößt mit Torhüterin Giulia Wilhelmi nach ihrem Auslandssemester eine Rückkehrerin zum Team, die bereits in der Saison 2016/2017 mit Hanna Scharfbillig ein starkes Torhüter-Duo bildete. Neben den bereits integrierten Eigengewächsen Carla Schurich, Sarah Ertz und Laura Steffens, kommt jetzt mit Nele Kappes ein regionales Talent von der HSG Hunsrück als 99er Jahrgang mit dazu. Zusätzlich stößt mit Fredericke Engel eine RLP-Auswahlspielerin des Jahrgangs 2001 zur Mannschaft. Sie hat bereits in der letzten Saison einmal pro Woche mit der Mannschaft trainiert und wird zusätzlich „nachwievor“ für den TV Arzheim in der A-Jugend RPS-Oberliga spielen. Ergänzt werden die Neuzugänge von der 22jährigen Michelle Loscheider, die vorher bei der DJK/MJC Trier spielte.

 

„In den nächsten Wochen geht es wieder darum, ein schlagkräftiges Team zu formen. Die Erarbeitung der konditionellen Grundlagen steht jetzt erst einmal im Vordergrund“, verrät Feilen. Insgesamt wird der Trainer seine Mädels vier- bis fünfmal wöchentlich zum Training bitten. Darunter wird es mehrere Wochenendtrainingslager und zwölf Testspiele geben. Dazu zählt auch das Einlagespiel zum Wittlicher Handball-Cup am 5.8. (Sonntag) um 10 Uhr gegen den Oberliga-Neuling, TV Engers. Am Sonntag, den 02. September geht es dann für die erste Damenmannschaft mit einem Heimspiel in die neue Oberligasaison.

 

Eine Woche später startet die Saison der zweiten Damenmannschaft der HSG Wittlich mit ihrer neuen Trainerin Jenny Simonis in der Rheinladliga: „Mein Ziel ist es, das Team mannschaftlich und jeden einzelnen individuell weiterzubringen und die jungen Spielerinnen an die Oberligamannschaft heranzuführen. Ich freue mich auf die neue Herausforderung und auf die Zusammenarbeit mit den Mädels“ so die 30jährige, die alle Jugendmannschaften der HSG durchlaufen hat, seit mehr als zehn Jahren in den Seniorenteams der HSG spielt und seit etlichen Jahren auch als Jugendtrainerin im Verein aktiv ist.