Relegation zum Aufstieg in die RPS Oberliga Männer

 

Ergebnisse und Tabelle

 

13. Mai 2018

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – TVE Homburg 19:31 (15:16)

 

Am Ende geht die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch mit drei Niederlagen aus den Relegationsspielen raus, belegt den letzten Tabellenplatz und wird somit auch in der kommenden Saison in der Rheinlandliga vertreten sein. Wer die Mannschaft in dieser Saison dann trainieren wird, steht noch nicht fest. „Wir haben noch eine Sitzung, in der die offenen Fragen zum Trainer und zum Kader noch geklärt werden“, verrät der derzeitige Coach Mirza Cehajic.

 

Nur eine Halbzeit hielten die Hunsrücker gegen den Saarlandmeister aus Homburg mit, kamen dann nur noch zu vier Treffern und mussten sich so klar mit 19:31 geschlagen geben. Bis 2:1 lagen die Gastgeber in Führung, dann legte der Gast aus Homburg vor, die Hunsrücker glichen letztmals beim 7:7 in der 11. Minute aus. Bis zur Pause blieb die Begegnung (15:16) offen. „Wir haben eine erste Halbzeit auf Augenhöhe gespielt, gut gegen den Favoriten aus Homburg mitgehalten“, freute sich Cehajic.

 

Doch dann folgte eine zweite Halbzeit, die die Gastgeber möglichst schnell vergessen müssen. „Mit vier Treffern kann man kein Spiel gewinnen“, klagte der HSG Coach. Die Mannschaft kam beim 16:19 (38.) durch Jannik Stürmer, beim 17:25 (49.) durch Leon Schneider, beim 18:30 (58.) durch Mario Ströher und 19:30 (59.) durch Timo Löw zu ihren einzigen Treffern im zweiten Spielabschnitt!

 

„Uns fehlten jetzt die Ideen, die Aggressivität in der Abwehr und wenn wir zum Abschluss kamen, scheiterten wir am gegnerischen Torwart“, resümierte der HSG Coach. Definitiv verlassen wird Timo Löw die Hunsrücker. Zu welchem Verein Löw wechseln wird, steht noch nicht fest.

 

Everding und Schug – Mulliqi, Gerhard (2), Ströher (1), Hölzenbein, Klei (2), Bach, Stürmer (6), Löw (1), Schneider (3/1), K. Schell, M. Schell (4).

 

10. Mai 2018

 

TV Bodenheim – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch 32:25 (19:11)

 

Die Hiobsbotschaft kam vor der Begegnung: HSG Rückraumspieler Korab Mulliqi konnte verletzungsbedingt kaum eingesetzt werden und Trainer Mirza Cehajic hatte es bereits vorhergeahnt: „Dann ist die Oberliga für uns ganz weit weg“. Der Traum der HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch von der RPS Oberliga dürfte für die kommende Saison ausgeträumt sein. Nicht die Niederlage der Hunsrücker, sondern deren Höhe und die Art und Weise des Zustandeskommens lassen kaum Hoffnungen, dass gegen den TVE Homburg im letzten Heimspiel am Samstagabend noch eine Überraschung gelingen könnte. Sowohl Bodenheim als auch die HSG aus dem Hunsrück hatten ihre Auftaktspiele in die Relegation zum Aufstieg in die RPS Oberliga Relegation verloren. Das wohl vorentscheidende Spiel um den Aufstieg verloren die Gäste aus dem Hunsrück zu deutlich, liefen bereits zur Pause einem klaren Vorsprung der Rheinhessen hinterher.

 

Den besseren Start in das Spiel hatten die Gastgeber, die vor 450 Zuschauern beim 4:1 in der 5. Minute Gästetrainer Mirza Cehajic zu einer frühen Auszeit zwangen! Kurzzeitig zeigte dies auch Wirkung, die Hunsrücker verkürzten auf 4:3, doch dann zogen die Gastgeber wieder weg. Bis zur 10. Minute setzte sich Bodenheim deutlicher ab, führte 8:4 und beim 10:5 zog Cehajic erneut die Reißleine, nahm die zweite Auszeit schon nach 15 Minuten! Doch die Entscheidung fiel früh: die Gastgeber bauten ihren Vorsprung über 13:8 bis zur Pause auf 19:11 aus!

 

Nach dem Wechsel lief es zunächst besser für die Hunsrücker, die bis auf 25:19 in der 45. Minute verkürzten, die Gastgeber zu ihrer ersten Auszeit zwangen und die ihre Wirkung nicht verfehlte. Nach vier Treffern der Bodenheimer in Folge war der „Drops“ beim 29:19 in der 49. Minute endgültig „gelutscht“. Der HSG gelang bis zum Abpfiff noch die Ergebniskosmetik zum 32:25. „Zum ersten Mal in meinem Leben bin ich sprachlos, möchte die Leistung meiner Mannschaft nicht kommentieren. Zumindest mehr Kampf hätte ich vom Team erwartet“, sagte HSG Trainer.

 

Everding und Schug – Mulliqi, Gerhard (3/1), Ströher (2/1), Hölzenbein (1/1), Klei (4), Bach (1), Stürmer (7), Löw, Schneider (2), K. Schell, M. Schell (5)

 

TV Bodenheim – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch (Donnerstag, 17 Uhr)

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – TV Homburg (Samstag, 19.30 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ernüchterung bei der HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch nach der Auftaktniederlage der Mannschaft gegen den Favoriten aus Eckbachtal. Vor allem die Verletzung von Rückraumspieler Korab Mulliqi bereitet den Hunsrückern Sorgen. Mulliqi laboriert an einer Leistenzerrung, hinter seinem Einsatz steht laut Aussage von Trainer Mirza Cehajic ein großes Fragezeichen. Bereits am Vatertag tritt die HSG aus dem Hunsrück in Bodenheim an. Hier treffen die Verlierer des ersten Spieltages aufeinander und es steht fest, dass der Verlierer dieses Spiels nur dann auf den Aufstieg hoffen kann, wenn Eckbachtal seine Spiele alle gewinnt. Theoretisch könnte dann sogar ein Sieg zum Aufstieg reichen.

 

Bodenheim wurde Meister der Rheinhessen-Liga und zog im Auftaktspiel gegen den TV Homburg mit 22:27 den Kürzeren, die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch musste sich nach einem spannenden Spiel dem Pfalzmeister und Topfavoriten aus Eckbachtal mit 22:24 geschlagen geben. Per Videoanlayse bereitet Cehajic sein Team auf die Begegnung vor. „Wir wollen unser Bestes geben und sehen dann, ob es reicht. Auf Rechenspiele wollen wir uns nicht einlassen, hoffen mit einem Sieg aus Bodenheim zurück zu kehren um dann ein echtes Finale in eigener Halle bestreiten zu können.

 

Am letzten Relegationsspieltag erwartet das Team von Trainer Mirza Cehajic dann den TV Homburg, der sich am Donnerstag in Eckbachtal dem Leistungsvergleich stellen muss.

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch– HSG Eckbachtal 22:24 (10:12)

 

Der Rheinlandmeister aus dem Hunsrück muss sich im ersten Relegationsspiel dem Favoriten der Aufstiegsrunde aus Eckbachtal knapp geschlagen geben. Lediglich beim 1:0 lagen die Gastgeber in Führung, dann übernahm der Favorit das Kommando, legte auf 1:2 vor, musste nur noch beim 3:3 und 5:5 den Ausgleich der Gastgeber hinnehmen. Nach dem Wechsel setzte sich Eckbachtal vom 16:18 in der 47. Minute auf 16:21 in der 50. Minute ab. Noch einmal schöpfte das Team von Trainer Mirza Cehajic nach vier Treffern in Folge Hoffnung beim 20:21 in der 56. Minute, doch der Ausgleich wollte nicht gelingen. Beim Stande von 22:23 genau 45 Sekunden vor dem Ende, folgte die Auszeit der Gäste 19 Sekunden vor der Schlusssirene und 5 Sekunden vor dem Abpfiff war es Tobias Lerzer, der mit seinem einzigen Treffer an diesem Abend für die Entscheidung sorgte.

 

Im zweiten Relegationsspiel setzte sich der TV Homburg mit 27:22 gegen den TV Bodenheim durch. Die beiden bestplatzierten Mannschaften der Relegation steigen in die RPS Oberliga auf.

 

„Wir haben einfach schlecht gespielt, vor allem viele unserer Leistungsträger, haben dazu kaum Torgefahr von den Außen Positionen und vom Kreis gezeigt. Eckbachtal war sicher nicht besser als wir, doch sie hatten einen Spieler, der gezeigt hat, wie man eine Mannschaft führt und wie man kämpft. Es war ein verdienter Sieg der Gäste. Leider verletzte sich bei uns Korab Mulliqi. Wenn der noch ausfällt, dann ist die Oberliga für uns weit weg. Allerdings haben wir die Liga mit einer solchen Leistung wie mit dieser auch nicht verdient“, resümierte Trainer Cehajic.

 

Everding und Schug – Mulliqi (5), Gerhard, Ströher, Hölzenbein, Klei (1/1), Bach (1), Stürmer (8), Löw (2/2), Schneider (1), K. Schell, M. Schell (4)

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – HSG Eckbachtal

(Samstag, 19.30 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Im ersten von drei Relegationsspielen trifft die HSG aus dem Hunsrück auf den Meister der Pfalz, die HSG Eckbachtal, die souverän die Meisterschaft mit 42:2 Punkten und einem überragenden Torverhältnis von 722:494 Tore für sich entscheiden konnte. Die Gäste verfügen über Erfahrungen in der RPS Oberliga und gehen gegen das Team von Trainer Mirza Cehajic als Favorit in die Begegnung.

 

Die Gastgeber konnten in den letzten Spielen der Meisterschaft nicht mehr ihre zuvor gezeigten Leistungen bestätigen, schienen mit den Köpfen schon in den Relegationsspielen. Jetzt muss die Mannschaft ihr Potential abrufen, will man sich eine Chance auf die RPS Oberliga erhalten.

 

„Natürlich ist die Freude über die errungene Rheinlandmeisterschaft riesig, aber es liegt noch eine Riesenherausforderung vor uns. Die 3 Aufstiegsspiele zur RPS Oberliga sind ein enormer Kraftakt für die Mannschaft und den gesamten Verein. Von daher sind wir auf jede Mithilfe und aktive Unterstützung angewiesen. Deshalb kommt zu den Heimspielen am 05.05. gegen Eckbachtal und 12.05. gegen den TV Homburg jeweils um 19:30 Uhr in der Hirtenfeldhalle in Kleinich und begleitet uns zu dem Auswärtsspiel am 10.05. nach Bodenheim. Es wird ein 70er Bus eingesetzt. Die Abfahrtzeiten sind 14 Irmenach, 14:10 Uhr Kleinich, 14:30 Uhr Oberkleinich, 14:35 Uhr Sohren Norma und 15:00 Simmern Sonnenhof“, sagt Bernd Everding, Geschäftsführer der HSG.

 

Relegationstermine stehen fest

 

Die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch wird ihre Relegationsspiele wie folgt austragen:

 

Samstag, 5. Mai um 19.30 Uhr in Kleinich gegen die HSG Eckbachtal

 

Donnerstag, 10. Mai um 17 Uhr beim TV Bodenheim

 

Samstag, 12. Mai um 19.30 Uhr in der Hirtenfeldhalle gegen TV Homburg.

 

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Bilder von Andreas Weber vom Spiel HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch

 

DJK/MJC Trier – SV Urmitz 28:32 (13:17)

 

Mit dem Sieg bei der MJC Trier wahrte der SV Urmitz seine theoretischen Chancen auf die Meisterschaft, entführte im letzten Spiel von MJC Trainer Ralf Martin beide Punkte aus der Arena!

 

„Von Beginn an merkte man den Gästen an, dass sie den Sieg unbedingt wollten. Bei meinen Spielern bleibt festzuhalten, dass seit dem Feststehen des Klassenerhaltes der letzte Kick fehlt“ bedauerte MJC Trainer Ralf Martin.

 

Die Gastgeber bekamen den auffälligsten Gästespieler Lars Pitzen (13/2) nie in den Griff. Bis zum 7:8 in der 14. Minute entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, beim 7:10 nahm MJC Coach Ralf Martin seine erste Auszeit. Doch dem Rückstand lief seine Mannschaft bis zur Pause (13:17) hinterher. „Im ersten Spielabschnitt war Benny Buttlar im Tor ein starker Rückhalt,“ lobte Martin.

 

Überhaupt nicht auf dem Platz waren die Trierer nach dem Wiederanpfiff und so gelang dem Tabellenzweiten mit weiteren drei Treffern in Folge die 13:20 Führung in der 34. Minute. Doch jetzt kämpfte sich der Gastgeber Tor um Tor heran, war beim 23:25 in der 47. Minute wieder in Schlagdistanz, hielt die Partie bis 25:27 in der 52. Minute offen. Wieder waren es drei Treffer der Gäste in Folge, die das Spiel beim 25:30 in der 55. Minute endgültig entschieden hatten.

 

„Wir haben viele Bälle leichtfertig vergeben oder scheiterten am wirklich starken Urmitzer Keeper. Mit zunehmender Spieldauer kassierten wir die Tore über das schnelle Gegenstoßspiel der Gäste. Gefreut hat mich der Auftritt von Leo Helbrecht, der 30 Minuten spielte und eine überragende Partie im linken Rückraum bot. Es hat einfach Spaß gemacht, einen solchen Spieler zu trainieren, der fleißig im Training war und der jetzt torgefährlich agierte und seine Mitspieler klug einsetzte. Zudem spielte er einen starken Part in der Abwehr. Das zeigt aber auch, dass unsere Jugendtrainer gute Arbeit leisten. Selbstverständlich hätte ich mir in meinem letzten Spiel ein anderes Ergebnis gewünscht, doch unter dem Strich haben wir als Aufsteiger eine gute Saison gespielt. Nach vier Jahren beende ich meine Tätigkeit bei den Männern. Vor allem nach dem Spiel haben meine Jungs dann alles gegeben“, verriet Martin.

 

Buttlar und Legenhausen - Helbrecht (5/1), P. Müller (3), Merten (2), Kinzig, Schwiderski (2), Zelzer, Sattler (3/1), Falk, Schreiner (1), Krauß (2), Kellendonk (2).

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – TV Welling 33:25 (16:12)

 

Die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch gewinnt erwartungsgemäß das letzte Saisonspiel gegen den Abstiegskandidaten aus Welling und geht nun in die Relegation zur RPS Oberliga. Damit wahrte die Mannschaft ihre „letzte Chance“ auf den Titel, wusste bei Spielbeginn von gleichzeitigen Sieg des SV Urmitz in Trier.

 

Wie erwartet fehlte der verletzte Maxi Adams auf Gästeseite, doch mit Kai Schäfer bot Welling seinen Routinier auf, der mit 11 Treffern seine Mannschaft lange im Spiel hielt. Die Nervosität und der Druck waren dem Team von Trainer Mirza Cehajic von Beginn an anzumerken und so entwickelte sich zunächst ein Spiel auf Augenhöhe bis zum 12:10 in der 23. Minute, dann platzte scheinbar der Knoten bei den Gastgebern, die mit vier Treffern in Folge auf 16:10 davonzogen, dann aber bis zur Pause noch zwei Gästetreffer fingen.

 

„Manche Spieler haben immer noch nicht ihr Leistungstief durchschritten, spielen seit Wochen mit schwacher Form“, klagte der HSG Coach.

 

Den Gästen gelang gleich nach dem Wiederanpfiff durch Kai Schäfer der Anschlusstreffer zum 17:15 in der 33. Minute, doch dann setzte sich die HSG kontinuierlich vom 19:16 über 21:16 vorentscheidend auf 27:19 in der 51.  Minute ab. Welling nahm noch einmal die Auszeit, doch die Hunsrücker brachten jetzt ihren Vorsprung über die Zeit.

 

„Kai Schäfer hat uns einige Probleme bereitet, doch die zweite Halbzeit war dann o.k.. Wir haben es endlich geschafft, schnell nach vorne zu spielen und Welling konnte das Tempo irgendwann nicht mehr mitgehen. Am Ende hat sich unsere körperliche und konditionelle Überlegenheit durchgesetzt. Es war ein verdienter Sieg und ab Montag konzentrieren wir uns auf die am kommenden Wochenende schon beginnenden Relegationsspiele. Es wird nicht einfach“, ahnt Cehajic, der mit Julian Mangold vom HSC Schweich seinen ersten Neuzugang meldet. „Julian wird die Vorbereitung bei uns mitmachen, dann folgt sein Auslandsstudium und Ende des Jahres ist er dann bei uns im Kader“.

 

Everding und Schug – Mulliqi (4), Gerhard, Ströher (1), Hölzenbein (6/3), Klei (6/1), Bach (1), Stürmer (1), Löw (4/1), Schneider (3), K. Schell (1), M. Schell (6), Kirst

 

TV Bassenheim – TuS Daun 18:27 (13:11)

 

Schnell vergessen will Dauns Trainer Markus Willems den Auftritt seines Teams im ersten Spielabschnitt! „Keine Einstellung, keine Eigenmotivation und deshalb musste ich dies dann in der Halbzeit anmahnen und die Spieler auffordern, ihre Leistung zu überdenken“, sagte Willems.

 

Es folgte dann eine fulminante zweite Halbzeit, in der der TuS dem Gegner keine Chance ließ und so sicherte sich die Mannschaft von Trainer Markus Willems den Sieg im letzten Saisonsieg!

 

Dabei stand die erste Hälfte eigentlich ganz im Zeichen der Gastgeber, die lediglich beim 0:1 und 1:2 die Gästeführung zuließen. Ansonsten führte Bassenheim teilweise mit drei Treffern (8:5) und baute den Vorsprung sogar auf 11:6 in der 18. Minute aus. Spielentscheidend dann die rote Karte gegen Bassenheims Patrick Zerwas in der 22. Minute beim Spielstand von 11:9! Nach einer Zeitstrafe gegen Luca Willems legten die Gastgeber noch einmal auf drei Tore zum 12:9 vor, doch danach spielte eigentlich nur noch eine Mannschaft.

 

Beim 14:14 kurz nach dem Wechsel gelang der erste Ausgleich im zweiten Spielabschnitt und nach dem 16:17 in der 41. Minute gelang dann mit einem 0:8 Lauf zum 16:25 in der 56. Minute die Entscheidung. In dieser Phase vergaben die Eifelaner sogar noch zwei Siebenmeter! Gut im Griff hatten die Eifelaner den stärksten Angreifer der Gastgeber Alex Pieper!

 

„Die Reaktion der Mannschaft nach dem Wechsel war gut und erneut konnten sich die Spieler davon überzeugen, dass nur eine hundertprozentige Einstellung und der entsprechende Einsatz belohnt werden. Ein versöhnlicher Saisonabschluss“, fand Willems, der nach der Pause auf Mani Schnupp nach seiner Verletzung baut. „Er hat mit dem Lauftraining begonnen und im Tor wird Holger Neis zurückkehren“.

 

Lofi und Rode - Eich (3), Tran (3), L. Willems (2), Keitsch (1), Brümmer (4/1), Präder (9), Wheaton (2/2), Illigen (2), Rattay, Keil,

 

HSC Schweich – TV Moselweiß 25:21 (15:8)

 

Schweich bestätigt mit dem Sieg über die abstiegsgefährdeten Gäste aus Moselweiß Platz 6 in der Tabelle und feierten so einen gelungenen Saisonabschluss. Früh entschied die Mannschaft von Trainer Andreas Rosch die Begegnung! Nach dem 4:3 in der 10. Minute sorgten die Gastgeber mit 6 Treffern in Folge zum 10:3 in der 19. Minute für die Vorentscheidung. Bis zur Pause hielten die Gastgeber jetzt ihren Vorsprung und lagen zur Pause 15:8 in Führung.

 

„Ab der 10. Minute stand unsere Abwehr sicher und wir kamen über die erste und zweite Welle zum Torerfolg“, freute sich HSC Coach Andreas Rosch.

 

Die Mannschaft sah sich aber nach dem Wechsel einer aufopferungsvoll kämpfenden Gästemannschaft gegenüber, die noch einmal auf 19:18 in der 47. Minute verkürzte und bis zum 22:20 in der 52. Minute hoffen durfte.

 

„Wir haben einfach zu nachlässig und unkonzentriert gespielt, hatten keine Struktur in unserem Angriffsspiel“, klagte Rosch. Die Gäste nutzten jetzt ihre Überzahlsituation nicht und waren drei Minuten vor dem Ende nach einem Treffer von Henri Herz endgültig geschlagen. Bleibt es bei der Konstellation in der RPS Oberliga und steigen Gösenroth/Laufersweiler und Bitburg in die Rheinlandliga ab, dann ist Moselweiß neben dem TV Bassenheim und dem TV Welling abgestiegen. „Es war ein verdienter Sieg, den wir gebührend gefeiert haben“, so der HSC Coach.  

 

Reich und Schmidt – Kratz, Müller, Rosch (3/1), Mangold (6), Herz (2), Lieser, Peters (1), Nerling (3), Quary, Rohr (2), Karrenbauer (8).

 

TS Bendorf – HSG Mertesdorf/Ruwertal 25:29 (12:14)

 

Ein hartes Stück Arbeit wurde das letzte Saisonspiel für die Ruwertal HSG bei den abstiegsgefährdeten Gastgebern, die aber nach den Niederlagen der Konkurrenten im nächsten Jahr weiter in der Rheinlandliga vertreten sein werden. „Bendorf war der erwartet schwere Gegner, der stark spielte und den ich am Ende in der Tabelle weiter oben erwartet hätte“, sagte HSG Coach Christian Stein.

 

In den Anfangsminuten legten die Gastgeber ständig vor, führten bis zum 6:5 in der 14. Minute, dann sorgte die Auszeit der Gäste dafür, dass jetzt das Team von Trainer Christian Stein das Spiel über 6:8 in der 19. Minute in den Griff zu bekommen schienen. Bis zur Pause gaben die Ruwertaler ihre Führung nicht mehr ab, doch die Begegnung blieb hart umkämpft und beim 20:19 in der 42. Minute schien das Spiel zu kippen. Bis zum 24:24 war es ein Spiel auf Augenhöhe, dann sorgten fünf Treffer der Gäste in Folge zum 24:29 bis knapp zwei Minuten vor dem Ende für die Entscheidung.

 

„Es war ein gutes Spiel von beiden Seiten, in dem wir kämpferisch dagegenhalten konnten. Jeder hat für jeden gekämpft und im Abwehrverband hatten wir Zugriff auf Rene Enkler und den starken Mittelmann der Gastgeber. Spielerisch hat erneut Chrissie Schröder die Fäden gezogen und die Lücken im Bendorfer Deckungsverband geil ausgenutzt“, freute sich Stein. Im letzten Heimspiel wurde die Mannschaft von vielen Fans begleitet, die für gute Stimmung sorgten. „Ein schöner Saisonabschluss“, lobte der HSG Coach.

 

Meyer und Roth – Köhler (2), C. Schröder (15), A. Schröder (3), Wenzel (3/2), M. Simon (1), Thesen, Frisch (3), C. Stein (2), Zock, P. Simon.

 

E n t s c h e i d u n g
Abbruch des Meisterschaftsspiels Rheinlandliga Herren Nr. 121 am 21.04.2018 

 TV Welling – DJK/MJC Trier


Sehr geehrte Sportfreundinnen, sehr geehrte Sportfreunde,


Da o.a. Meisterschaftsspiel wurde lt. Spielbericht in der 56. Spielminute beim Spielstand von 21:20 für TV Welling nach einer schweren Verletzung eines Spielers des TV Welling nicht wieder aufgenommen bzw. abgebrochen. Stellungnahmen der Betroffenen wie der beiden Schiedsrichter liegen vor.
Über die Wertung wird gemäß § 47 SpO-DHB nachstehend entschieden:


1. Gemäß § 47 SpO-DHB wird das Spiel neu angesetzt und bis spätestens 13.05.2018
auszutragen.


2. Die Spielgegner tragen die Kosten der Wiederholung jeweils als Heim- und Gastverein.


3. Es wird eine Spielaufsicht angeordnet. Die Kosten tragen beide Vereine zu gleichen
Teilen.


Begründung:
Infolge einer schweren Verletzung mit Behandlung auf dem Spielfeld durch den Rettungsdienst eines Spielers in der 56. Spielminute wurde das Spiel nicht wieder fortgesetzt. Die abgegebenen Stellungnahmen, soweit diese überhaupt gewertet werden können, führen zu dem Ergebnis, dass der Abbruch keinem der beteiligten Vereine anzulasten ist. Umgekehrt ist jedoch festzustellen, dass keine besonderen Umstände nach § 47 SpO vorlagen, die einen Spielabbruch rechtfertigen. Auch wenn im vorliegenden Falle die Umstände dieses Unfalles bei allen Betroffenen sich belastend ausgewirkt haben mag, rechtfertigt dies in keinem Falle die zwischen den Beteiligten vereinbarte Nichtfortsetzung des Spiels. Verletzungen im körperbetonten Handballsport sind unvermeidbar und muss allen Beteiligten bewusst sein. Eine derartige Verletzung, sofern sie nicht besonders tragisch ist und besondere Umstände vorliegen, rechtfertigen in keiner Weise einen Spielabbruch.


Die Neuansetzung muss daher auch unabhängig der Tabellensituation erfolgen und kann auch Interesse eines geordneten Spielbetriebes nicht anders beurteilt werden. Grundsatz des Wettkampfsports muss die Herbeiführung der Entscheidung auf dem Spielfeld sein und nicht diEröffnung von Möglichkeiten, diese unter Anwendung von das Spielgeschehen begleitenden unauch leider nicht seltenen Ereignissen wie Verletzungen von Spielern, durch formale Entscheidungen zu beeinflussen.


Die Neuansetzung des Spiels ist demnach rechtlich und sportlich begründet.
Besonderer Hinweis Die Entscheidung erfolgt durch den Unterzeichner, nachdem der bisherige Staffelleiter Lutz Wilbrecht seine Tätigkeit als Spielleitende Stelle am 24.04.2018 mit sofortiger Wirkung niedergelegt hat.

Mit freundliche Grüssen

 

Herbert Schuhmacher

Vizepräsident Spieltechnik
 

 

Spieltag 28./29.  April 2018

 

DJK/MJC Trier – SV Urmitz (Samstag, 16.30 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Da kommt ein hartes Stück Arbeit auf die Trierer MJC zu! Mit dem SV Urmitz erwartet man den aktuell Tabellenzweiten, der punktgleich mit der HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch an der Tabellenspitze steht. Zwar hat das Team von Trainer Mirza Cehajic mit dem TV Welling den vermeintlich leichtesten Gegner, doch zuletzt zeigte die Mannschaft keine konstanten Leistungen mehr. Sollte die Nerven den Hunsrückern einen Streich spielen, könnte Urmitz der Gewinner der Saison sein. Innerhalb von drei Wochen kommt es zum Rückspiel gegen den SV Urmitz, gegen den wir das Hinspiel mit 27:32 verloren haben.

 

Personal: Yannick Moecke fällt definitiv aus, bei Martin Falk macht die Schulter noch ein paar Probleme. Ansonsten sind alle Spieler dabei.

 

Prognose: “In den letzten Spielen war bei meiner Mannschaft wohl im Unterbewusstsein etwas die Luft raus. Im letzten Spiel der Saison erwarte ich aber, dass sich die Jungs nochmal reinknien und alles geben, um unserem Publikum, was uns diese Saison immer sehr gut unterstützt hat, ein gutes Spiel zu bieten. Der SV Urmitz hat mit einem Sieg bei uns noch Chancen Meister zu werden, das heißt die werden das Spiel bei uns bestimmt nicht als Kaffeefahrt ausrufen. Von den Ergebnissen her hat in den letzten Spielen die Abwehr mit unseren Torhütern gut gearbeitet, das Manko war unser Angriff. Von daher gilt es vorne konzentriert zu spielen, unsere Auslösehandlungen abzurufen und die sich bietenden Chancen dann auch zu nutzen.  Die Mannschaft und das Trainergespann haben, egal wie das Spiel ausgeht, genug Gründe um nach der Begegnung zu feiern. Aber die Krone obendrauf wäre für mich und Chistoph Steil noch der positive Saisonabschluss mit einem Sieg, gerade gegen eine so starke Mannschaft wie der SV Urmitz. Auch wenn es für uns eine erfolgreiche Saison war, einen kleinen Wermutstropfen gibt es aber noch für mich. Mit Philipp Busch zieht es einen Spieler zurück in seine Heimat, der nicht nur als Mannschaftsführer enorm wichtig für das Team war, sondern der, obwohl er durch seine Schulterverletzung nur Abwehr spielen konnte, immer eine hundertprozentige Einstellung im Training und im Spiel an den Tag legte. Auch für ihn sollte die Mannschaft die zwei Punkte gewinnen.  

 

TV Bassenheim – TuS Daun (Samstag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Beim Tabellenletzten endet die Saison für das Dauern Team. Im Hinspiel gewann der TUS nach einem torreichen Spiel 34:31! Die Formkurve der Gastgeber zeigt seit Wochen nach unten, scheinbar hat man sich zum Saisonende hin mit dem Abstieg abgefunden und in Teilen auch aufgegeben. Egal wie die Begegnung auch endet, Daun bleibt auf Platz 8 und damit sicher in der Liga!

 

Personal: Daun greift auf den Kader der Vorwoche zurück, hofft zudem auf den Einsatz von Mathis Otto, der in dieser Woche mit dem Training begonnen hat.

 

Prognose: „Ich sehe uns in einer leichten Favoritenstellung! Dabei hoffe ich auf ein schönes Saisonabschlußspiel, bei dem der Spaß und natürlich ein Sieg im Vordergrund stehen wird. Im Auge müssen wir Alex Pieper bei den Gastgebern haben, der uns im Hinspiel einige Probleme bereitet hat. Es gilt daher, die Abwehr zu stabilisieren“, fordert Dauns Trainer Markus Willems.

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – TV Welling (Samstag, 17.45 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Nach den letzten Niederlagen der HSG aus dem Hunsrück erwartet das Team von Trainer Mirza Cehajic jetzt vor heimischem Publikum ein echtes Endspiel. Verfolger Urmitz lässt nicht locker und hat mittlerweile zu den Hunsrückern punktemässig aufgeschlossen und so würde bereits ein Remis der Gastgeber bei einem gleichzeitigen Sieg der Urmitzer Mannschaft bei der MJC Trier den Meistertraum platzen lassen. Das es überhaupt soweit kommen konnte, hat sich die Mannschaft mit ihren zuletzt schwachen Auftritten selbst zuzuschreiben und es ist jetzt an ihr, den „Karren noch rechtzeitig aus dem Dreck zu ziehen“. Gewinnen sowohl die HSG als auch Urmitz ihre Spiele, haben die Hunsrücker im direkten Vergleich die Nase vorne. Mit Welling kommt ein Gegner, der sich Sorgen um den Klassenerhalt machen muss, da nach Stand jetzt drei Mannschaften aus der Rheinlandliga absteigen werden. Doch die Gäste müssen seit dem letzten Spieltag wohl auf ihren stärksten Spieler Maxi Adams verzichten, der sich im Spiel gegen die MJC verletzt hat.

 

Personal: Die Hunsrücker bieten ihre Bestbesetzung auf.

 

Prognose: „Jetzt wird sich zeigen, ob wir gut genug sind, die Meisterschaft einzufahren. Wenn uns das gegen die ersatzgeschwächten Gäste nicht gelingt, haben wir es auch nicht verdient. Ich bin mir aber sicher, dass die Jungs nach den letzten beiden Niederlagen auf dem Boden der Tatsachen angekommen sind und sich auf dieses Spiel und die Rheinlandliga-Saison konzentrieren, als mit den Gedanken schon bei den Aufstiegssielen zu sein. Jetzt gilt es, hundert-Prozent Gas zu geben und das Spiel zu gewinnen“ fordert Trainer Mirza Cehajic.

 

HSC Schweich – TV Moselweiß (Samstag, 19.30 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: Mit 23:29 entführten die Schweicher in der Hinrunde beide Punkte aus Moselweiß! Vor heimischer Kulisse will sich das Team von Trainer Andreas Rosch jetzt mit einem Sieg aus der Saison verabschieden. Schweich wird am Ende die Saison auf Platz 6 beenden, mehr als nach den vielen verletzungsbedingten Ausfällen vom Rosch-Team zu erwarten war. „Nachdem wir die beiden letzten Spiele gegen den Tabellenzweiten aus Urmitz (28:30) und beim Tabellendritten im Ruwertal (32:34) jeweils knapp verloren haben, werden wir die Saison auf dem 6. Tabellenplatz abschließen, welchen ich aufgrund unsere argen Personalprobleme als absolut zufriedenstellend ansehe. Während es für uns in diesem Spiel also "um die goldene Ananas" geht, geht es für die Gäste aus dem Koblenzer Stadtteil noch um den Klassenerhalt. Sollten die anderen Spiele in der Rheinlandliga ihren erwarteten Verlauf nehmen (Bendorf verliert gegen Mertesdorf und Welling in Irmenach) dann würden die sich die Gäste bei einem Sieg vom vorletzten Platz auf den viertletzten Platz verbessern und somit dann die Rheinlandliga halten. Eine Niederlage in Schweich würde den sicheren Abstieg in die Verbandsliga bedeuten“, erklärt der HSC Trainer

Personal: Leider müssen wir zum Saisonabschluss auf Bastian Collet (private Gründe) und Tim Karrenbauer (verletzt) verzichten. Sein vorläufig letztes Spiel im HSC-Trikot wird unser Topscorer Julian Mangold absolvieren, der im August ein Auslandssemsester beginnt. 

Prognose: „Auch wenn es für uns um eigentlich nichts mehr geht, brennt die Mannschaft darauf, nach den beiden unglücklichen Niederlagen der Vorwochen, sich mit einem Sieg vom heimischen Publikum in die ersehnte Sommerpause zu verabschieden. Dass das gegen die routinierten Gäste nicht leicht sein wird ist uns klar und so wollen wir hochkonzentriert und motiviert in diese Begegnung gehen. Sollten wir die Leistung der letzten beiden Spiele wiederholen können, so gehe ich fest von einem Heimsieg zum Saisonabschluss aus, den wir anschließend dann noch mit unseren treuen Zuschauern ein wenig feiern möchten“, verspricht HSC Coach Andreas Rosch.

TS Bendorf – HSG Mertesdorf/Ruwertal (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Auf einen hochmotivierten Gastgeber wird die Mannschaft aus dem Ruwertal treffen. Für die TS Bendorf kann es im schlechtesten Fall noch auf einem Abstiegsplatz enden, sollte Welling die Überraschung in der Hirtenfeldhalle schaffen!

 

Personal: bei den Gästen fehlt der gesperrte Thomas Billen, Michael Stein fehlt erneut

berufsbedingt und Alex Rump aufgrund seiner Verletzung. Alex Kuhfeld wird sein letztes Spiel für die Ruwertaler bestreiten, er beendet seine aktive Laufbahn.

 

Prognose: „Wir wissen, was da auf uns zukommt. Es ist immer schwer in Bendorf zu gewinnen, zumal wir dort ohne Harz auskommen müssen! Bendorf wird sicher alles geben, um im letzten Saisonspiel von heimischer Kulisse beide Punkte zu gewinnen“, ahnt HSG Coach Christian Stein, der auch im nächsten Jahr auf der Kommandobrücke im Ruwertal stehen wird.

 

 

Spieltag 21./22. April 2018

 

TuS Daun – HSG Bad Ems/Bannberscheid 29:30 (17:17)

 

Beim 17:19 in der 32. Minute schienen die Gäste ihrer Favoritenrolle gerecht werden zu können, doch die Gastgeber legten einen starken Zwischenspurt zum 21:19 in der 36. Minute hin, kassierten dann eine Zeitstrafe, die den Lauf stoppte. Die Gäste gleichen beim 21:21 aus und legten nach dem 24:24 in der 43. Minute erneut zwei Treffer in Folge zur 24:26 Führung durch den auffälligsten Gästespieler Mathias Baldus (11 Treffer) vor. Doch die Eifelaner kämpfte sich zurück, glichen beim 27:27 in der 55. Minute durch Pat Brümmer wieder aus und hielten den Ausgang der Begegnung über 28:28 völlig offen. Entscheidend dann die Zeitstrafe gegen Dauns Luca Willems in der 58. Minute und jetzt sicherte sich der Favorit in Überzahl mit zwei Treffern zum 28:30 den Sieg!

 

„Es war ein spannendes und schönes Spiel, das wir unglücklich verloren haben. Die Mannschaft hat gut gekämpft und dem Favoriten alles abverlangt. Ein Remis hätte dem Spielverlauf entsprochen, doch die Gäste war am Ende cleverer. Sehr früh nahmen die Gäste Melvin Wheaton und Bassi Präder mit einer Manndeckung aus dem Spiel, leider haben die anderen Spieler jetzt die sich bietenden Räume nicht effektiv genug genutzt. Zu statisch war die Spielanlage, zu viel wurde aus dem Stand agiert. Dennoch kamen wir zu unseren Toren, vor allem weil Melvin sich immer wieder aus der Manndeckung lösen konnte. Mit der Deckungsleistung bin ich zufrieden, doch Mathias Baldus haben wir nicht in den Griff bekommen, obwohl ich der Mannschaft gesagt hatte, dass sie zur Wurfhand stehen müssen. Neben Wheaton zeigte auch Pat Brümmer eine starke Leistung, war aber am Ende platt. Insgesamt eine gute Leistung der Mannschaft, die das Publikum auch honorierte und so können wir mit unserem letzten Heimspiel zufrieden sein“, resümierte Dauns Trainer Markus Willems.

 

Lofi, Lindner und Rode – Eich (2), Tran (3), L. Willems, Hahn (1), Brümmer (4), Bergheim (1), Präder (3), Wheaton (12/3), Illigen, Keitsch, Keil (3)

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – HSC Schweich 34:32 (16:15)

 

Das Derby im Ruwertal wurde zum „Schröder-Festival“. Mit 20 Treffern trugen die Brüder Christian Schröder (9) und Andreas Schröder (11) wesentlich zum Sieg ihres Teams bei. Dabei war es Chrissie Schröder, der zum Matchwinner für sein Team wurde. In Unterzahl nutzte der HSG Spieler nach einer Zeitstrafe gegen seinen Bruder Andreas in der 55. Minute beim Spielstand von 31:30 seine beiden nächsten Versuche, um den Gästen die Treffer zum 32:30 in der 56. Minute und zum 33:31 genau 45 Sekunden vor dem Ende einzuschenken und damit das Spiel zu entscheiden. Andreas Backendorf machte dann den Deckel zum 34:31 endgültig drauf!

 

„Die beiden Schröder-Brüder erwischten einen wirklich guten Tag und Chrissie hat unser Spiel gut geführt. Kämpferisch haben meine Jungs heute alles gegeben, doch wir haben zu viele Chancen gegen die beiden starken Schweicher Torhüter liegen lassen. So versäumten wir es, den Sack früher zuzumachen und Schweich, das nie aufgab, kam wieder zurück! Nach der Manndeckung durch den Gegner hatten wir einige Probleme. Der allein pfeifende Schiedsrichter hat seine Sache wirklich gut gemacht, konnte aber nicht alles sehen. Letztlich hat das letzte Heimspiel vor einer ordentlichen Zuschauerkulisse, die für gute Stimmung sorgten, Spaß gemacht. Am Ende war unser Sieg nicht unverdient“, meinte HSG Trainer Christian Stein.

 

„Es war das erwartet hart umkämpfte Lokalderby was eigentlich keinen Verlierer verdient hatte. Am Ende aber jubelten die Gastgeber über den glücklichen Sieg in einem jederzeit sehr fairen Spiel. Nach nervösen Anfangsminuten waren wir die spielbestimmende Mannschaft und konnten uns auf 11:14 in der 25. Minute absetzen. Hier haben wir es dann verpasst uns vorentscheidend abzusetzen und mit dem Pausenpfiff konnten die Gastgeber in Führung gehen. Nach der Pause waren es dann die Gastgeber die 20 Minuten die bessere Mannschaft waren und beim 31:26 in der 50. Minute schien das Spiel entschieden. Wir stellten auf eine Offensive Abwehr um und mit 4 Toren in Folge war das Spiel wieder offen. In der 55. Minute dann die wohl spielentscheidende Szene. Ein Abschluss der Gastgeber landete von der Lattenunterkannte vor der Torlinie und der allein pfeifende Schiedsrichter entschied auf Tor und somit war unsere Chance im nächsten Angriff auszugleichen dahin. Ich mache aber dem jungen Schiedsrichter von Rhein absolut keinen Vorwurf. Er hat einen sehr guten Job gemacht und das teilweise hitzige Derby jederzeit im Griff. Glückwunsch an die Ruwertaler zum glücklichen Sieg und starken Saison. Wir haben die beiden Schröder Brüder über 60 Minuten nicht kontrolliert bekommen und im Angriff haben wir es zu oft mit Einzelaktionen versucht. Am Ende kann ich aber sagen, dass jeder Spieler am Samstagabend alles für unsere Mannschaft investiert hat und somit bin ich trotz der bitteren Niederlage stolz auf meine Jungs, wobei ich besonders die starke Leistung unsere beiden Torhüter Fabian Reich und Dirk Schmidt hervorheben möchte“, sagte Gästetrainer Andreas Rosch.

 

HSG: Meyer und Roth – C. Schröder (9), A. Schröder (11), Wenzel (3), Kuhfeld (5/3), M. Simon, Backendorf (3), Frisch, Malmedy (1), Schöler, Zock (2), P. Simon.

 

HSC: Reich und Schmidt – Rosch (7/1), Mangold (9/2), Herz (4), Quary, Peters, Nerling (3), Collet (2), rohr (2), Karrenbauer (5).

 

HSV Rhein-Nette – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch 28:26 (14:10)

 

Weitere Niederlage der HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch im Endspurt um die Meisterschaft, die jetzt am kommenden Wochenende ein echtes Endspiel haben und davor hatte der aus beruflichen Gründen fehlende Trainer Mirza Cehajic gewarnt.

 

Beginnt jetzt das große Zittern im Hunsrück und hat sich die Mannschaft nicht schon zu früh mit den Relegationsspielen beschäftigt? Diese Frage klärt sich am kommenden Wochenende gegen den Tabellenzehnten aus Welling, der allerdings sicherlich auf seinen stärksten Spieler Maximilian Adams verzichten muss, der sich in der Begegnung gegen die MJC Trier verletzte! In heimischer Halle kann die HSG dann auch wieder mit Harz spielen!

 

Der schnellen 3:0 Führung der Andernacher in der 3. Minute liefen die Hunsrücker ständig hinterher. Erst beim 9:9 in der 19. Minute gelang Korab Mulliqi der erste Ausgleich im Spiel, es sollte der einzige bleiben, die Führung wollte nie gelingen! Der HSV legte vor und zog mit vier Treffern in Folge auf 13:9 davon! Im zweiten Spielabschnitt kamen die Hunsrücker zunächst nie mehr näher als auf zwei Tore heran. Doch dann war es Lars Gerhard, der seine Jungs beim 26:25 in der 56. Minute hoffen ließ. Doch nachdem Korab Mulliqi nach dem 27:26 der Gastgeber mit der roten Karte vom Platz musste, die Gastgeber ihren Siebenmeter nicht im HSG Kasten unterbrachte, hatten die Hunsrücker noch eine Minute Zeit, sich das Remis zu sichern. Doch das gelang nicht und so erzielte Gastgeberspieler Frederik Daun 33 Sekunden vor dem Ende den entscheidenden Treffer.

 

Everding und Schug – Mulliqi (5), Gerhard (7/3), Hölzenbein (3), Klei (4), Bach (2), Stürmer, Löw, L. Schneider (2), Kirst, Schell (3).

 

TV Welling – DJK/MJC Trier abgebrochen

 

Das Spiel der Trierer in Welling wurde beim Stand von 21:20 nach einer Verletzung des stärksten Wellinger Spielers Maximilian Adams abgebrochen, der ins Krankenhaus eingeliefert werden musste! Das Spiel wurde nach der 56. Minute nicht mehr angepfiffen und wird nach Aussage von MJC Co-Trainer Chris Steil zugunsten von Welling gewertet!

 

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HSV Rhein-Nette – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch (Samstag, 17.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Im Spitzenspiel der Liga trifft die HSG aus dem Hunsrück auf den Tabellendritten aus Andernach. Anfang Januar setzte sich das Team von Trainer Mirza Cehajic in der Hirtenfeldhalle mit 30:25 durch, braucht jetzt den Sieg, um die Meisterschaft endgültig unter Dach und Fach zu bringen. Deshalb gilt es, mit einer anderen Konzentration die Begegnung am Rhein anzugehen, als dies letzte Woche bei Bad Ems/Bannberscheid der Fall war. Mit einem Sieg könnte man die letzte Begegnung gegen den vermeintlich schwächeren TV Welling ohne Druck angehen.

 

Personal: Zwar bereitet Trainer Cehajic seine Mannschaft auf die Begegnung vor, wird aber aufgrund beruflicher Verpflichtung am Samstag nicht auf der Bank sitzen. Das Coaching übernimmt Timo Stoffel

 

Prognose: „Nach der schwachen Leistung meiner Mannschaft erwarte ich jetzt eine Reaktion. Das vor allem von den kritisierten Leistungsträgern! Solch einen Auftritt wollen wir nicht noch einmal erleben! Wenn wir nicht noch kurz vor Saisonende unter Druck geraten wollen, müssen wir dieses Spiel gewinnen. Sonst wird das letzte Spiel nicht schön“, ahnt der HSG Coach.

 

TV Welling – DJK/MJC Trier (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: „Zum dritten Mal in dieser Saison treffen wir auf den TV Welling. Das Wiederholungsspiel in Trier konnten wir mit 30:19 gewinnen“, erinnert MJC Trainer Ralf Martin

 

Personal: Steffen Kellendonk wird nach seiner Erkältung wohl wieder fit sein. Kai Kinzig fehlt aus privaten Gründen. Yannick Moecke hat sich am Syndesmoseband verletzt und fällt definitiv aus. Bei Philipp Müller entscheidet am Mittwoch der Arztbesuch ob er am Wochenende spielen kann.

 

Prognose: „Da der TV Welling wohl noch alle Chancen hat die Klasse zu halten, können wir uns bestimmt auf einen heißen Tanz gefasst machen. Unser Gegner wird alles versuchen, die zwei Punkte in Welling zu behalten. Auch wenn bei uns die Spannung raus ist, erwarte ich von meiner Mannschaft eine hundertprozentige Einstellung, auch aus Fairness gegenüber den anderen Mannschaften, die sich noch im Abstiegskampf befinden. Im letzten Spiel gegen Rhein Nette haben wir es im Angriff versäumt die sich uns bietenden Chancen auch zu nutzen. Ich denke meine Mannschaft weiß das und wird dem entsprechend am Samstag auftreten. Auf jeden Fall möchte ich, das wir als Mannschaft auftreten und dem Gegner alles abverlangen, so das am Ende auch mal wieder ein Sieg für uns herausspringt“, fordert der scheidende MJC Coach Ralf Martin, für den sich die Mannschaft vorgenommen hat, die beiden letzten Saisonspiele zu gewinnen.

 

TuS Daun – HSG Bad Ems/TuS Bannberscheid (Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Mit der HSG stellt sich nach Ansicht von Dauns Trainer Markus Willems eines der Topteams der Liga in Daun. IM letzten Heimspiel der Saison sieht sich der Dauner Coach nach dem gewonnenen Spiel der Vorwoche in einer guten Ausgangsposition: „Es wird ein einfaches Spiel, bei dem wir nichts zu verlieren haben. Wir haben die letzten Zweifel am Ligaverbleib letztes Wochenende beseitigt und können jetzt unsere beiden Abgänge Christian Lofi und Stefan Keil vor heimischem Publikum verabschieden“, verrät Willems.

 

Personal: Daun wird mit dem gleichen Aufgebot wie zuletzt antreten.

 

Prognose: „Zwar spielen die Gäste auswärts sicher schwächer als zuhause, machen aber auch auswärts immer viel Tempo und Druck! Mit ihrem robusten und starken Rückraum werden sie uns nicht nur im gebundenen Spiel fordern. Das wird keine leichte Aufgabe für uns, die wir aber ohne Druck angehen können. Wenn alles passt sind wir sicher in der Lage, den Gast in die Bredouille zu bringen. Auf jeden Fall werden wir an diesem Abend einiges ausprobieren und vor allem die Spielanteile verteilen. Die Außenseiterrolle liegt klar auf unserer Seite“, weiß der Dauner Coach.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – HSC Schweich (Samstag, 20 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Lokalderby im Ruwertal! Die Ruwertal HSG empfängt den HSC Schweich, bei denen man im Hinspiel mit 29:34 als Sieger die Halle verließ. Das Team von Trainer Christian Stein hat noch gute Chancen, am Ende auf Platz 3 zu landen, vorausgesetzt es gelingt, den Hinspielerfolg zu wiederholen.

Personal: Die Gastgeber hoffen am Samstag ihre Bestbesetzung aufbieten zu können. Bis auf Tim Karrenbauer sollten alle Spieler auf Schweicher Seite zur Verfügung stehen. „Allerdings ist unsere zweite Mannschaft zeitgleich im Einsatz, so dass wir mit einem sehr kleinen Kader im Ruwertal antreten müssen“, verrät Schweichs Trainer Andreas Rosch.

Prognose: „Ich rechne mit einer vollen Halle und einem fairen und spannenden Spiel, bei dem ich uns nicht in der Favoritenrolle sehe. Beim Derby ist immer alles möglich, vor allem gegen Schweich. Ich glaube, dass die Tagesform dieses Spiel entscheiden wird. Mit Rosch, Mangold und Paddy Karrenbauer hat der Gast eine starke Achse, die unseren Deckungsverband über die gesamte Spielzeit fordern wird. Wir haben uns vorgenommen, die beiden letzten Spiele zu gewinnen und dann auf Platz 3 zu landen“, sagt HSG Coach Christan Stein.

Etwas anders schätzt Schweichs Trainer Andreas Rosch die Lage ein: „Die Gastgeber gehen, nicht zuletzt aufgrund des Heimvorteils, sicherlich als Favorit in diese Begegnung. Vor allem im Rückraum sind sie überdurchschnittlich gut besetzt und so erwartet uns, vor allem in der Defensive, über 60 Minuten Schwerstarbeit und dabei ist es ganz egal mit welcher Besetzung die Gastgeber das Spiel bestreiten. Nach der deutlichen Niederlage in der Hinrunde brennt meine Mannschaft auf Wiedergutmachung und wir werden sicherlich alles geben, um den Gastgebern das Siegen so schwer wie möglich zu machen. Bei aller Brisanz hoffe ich auf ein schönes und vor allem faires Spiel am Samstag im Ruwertal vor hoffentlich zahlreichen Zuschauern“, so der Schweicher Coach.

 

Spieltag 14./15. April 2018

 

TuS Daun – TV Moselweiß 26:25 (16:13)

Einen Start-Ziel gelang der Dauner Mannschaft im vorentscheidenden Spiel gegen Moselweiß. Daun legte von Beginn an vor, kassierte nie den Ausgleich, geschweige den die Führung der Gäste und feierte so am Ende den verdienten Sieg, der dem Klassenerhalt in der Liga gleichkommt!

 

Ständig führten die Eifelaner mit ein bis zwei Toren, beim 11:8 gelang die erste drei Tore Führung in der 22. Minute und so nahm das Gästeteam die Auszeit. Doch das Team von Trainer Markus Willems verteidigte bis zur Halbzeit den Vorsprung (16:13). „Ich habe der Mannschaft in der Halbzeit gesagt, dass wir die klar bessere Mannschaft waren, uns jedoch nicht weiter absetzen konnten. Abwehr und Angriff spielten nicht schlecht, aber es waren immer wieder individuelle Fehler, die den Gast aufbauten. Wir waren spielbestimmend und besser, aber es war einfach gefährlich, dass wir uns nicht deutlich abgesetzt hatten“, ahnte Willems zur Pause. 

 

Nach dem Wechsel bauten die Eifelaner ihre Führung weiter aus, gaben weiter Gas, versuchten das hohe Tempo weiter beizubehalten, legten zum 21:16 in der 42. Minute vor, doch viele Fehler der Eifelaner bestraften die Gäste mit ihrem Gegenstoßspiel. Zudem stand die Gastgeberabwehr gegen den auffälligsten Gästespieler Andreas Kölsch immer wieder nicht richtig zur Wurfhand. So wehrte sich der Gast gegen die drohende Niederlage, war nach dem 26:22 beim 26:24 in der 58. Minute wieder in Schlagdistanz und so nahm Willems die Auszeit.

 

„Wir leisteten uns dann erneut einen individuellen Fehler, doch jetzt hielt Christian Lofi den entscheidenden Ball. Unsere beiden Torhüter erwischten nicht ihren besten Tag, die fehlenden Trainingseinheiten machen sich bemerkbar. Pat Brümmer und Melvin Wheaton zeigten ein starkes Spiel im Rückraum, Julian Keitsch stabilisierte unseren Mittelblock, der sich aber immer wieder verleiten ließ, zu offensiv zu agieren und dann stimmte die Zuordnung einfach nicht mehr. Wichtig sind am Ende die zwei Punkte und so können wir jetzt ohne Druck die letzten Spiele bestreiten“, freute sich der TuS Coach.

 

Lofi, Lindner und Rode – Eich (1), Tran (2), L. Willems (1), Hahn (1), Brümmer (8), Bergheim, Präder (3), Wheaton (7/1), Illigen, Keitsch (1), Keil (2)

 

TV Bassenheim – HSG Mertesdorf/Ruwertal 26:36 (13:15)

 

Als „glanzlosen Pflichtsieg“ bezeichnete Ruwertals Trainer Christian Stein den klaren 26:36 Auswärtserfolg seines Teams beim Tabellenletzten. Dabei taten sich die Gäste über weite Strecken der ersten Hälfte gegen Bassenheim schwer, lagen nach 8 Minuten mit 4:2 zurück und konnten sich erstmals deutlicher beim 9:12 in der 25. Minute absetzen. Noch einmal glich Bassenheim beim 12:12 aus, doch bis zur Pause setzte sich HSG auf 13:15 ab.

 

„Wir hatten zu viele technische Fehler, nutzten unsere Chancen nicht und hatten auch Pech im Abschluss“, fand Stein.

 

Die Chancenverwertung wurde dann zusehends besser, die Ruwertaler fanden jetzt ins Spiel, nutzten die Lücken und setzten sich bis 17:22 in der 42. Minute ab. Nach dem Christian Schröder bei seinem Treffer zum 17:22 von Christian Buch im Gesicht getroffen wurde und Buch dafür die rote Karte sah, ließ sich HSG Spieler Thomas Billen zu einer Spielerbeleidigung hinreißen und sah die blaue Karte, wird also für die kommenden Spiele gesperrt sein.

 

„Das Spiel beruhigte sich dann aber wieder und über 17:24 brachten wir den klaren 26:36 Erfolg über die Zeit. Andi und Chrisie Schröder haben ein gutes Spiel gezeigt, jeder hat heute seine Spielanteile bekommen und alle konnten sich in die Torschützenliste eintragen. Bassenheim steht sicher nicht ohne Grund ganz unten in der Tabelle, stellt aber eine sehr junge und unerfahrene Mannschaft“, resümierte der HSG Coach.

 

Meyer und Roth – C. Schröder (10), A. Schröder (8/3), M. Simon (1), Wenzel (3), Billen (1), Backendorf (3), Thesen (3), M. Stein (4), Zock (3).

 

HSC Schweich – SV Urmitz 28:30 (14:14)

 

Heimniederlage für den HSC Schweich! Das heimstarke Team von Trainer Andreas Rosch muss sich dem Tabellenzweiten aus Urmitz am Ende mit 28:30 geschlagen geben. Nach der langen Spielpause starteten die Gastgeber stark, führten 6:4 in der 10. Minute, mussten dann den Gästen beim 6:7 die erste Führung überlassen.

 

Im ersten Spielabschnitt blieb es bei wechselnden Führungen und mit einem leistungsgerechten 14:14 ging es in die Kabinen. Nach dem Wechsel lief Schweich dem Vorsprung der Gäste hinterher, die beim 19:22 in der 47. Minute erstmals mit drei Treffern in Führung lagen. Die Entscheidung war beim 23:28 in der 56. Minute entschieden.

 

„Die Hauptakteure waren Hani Rosch (11) auf unserer Seite und Lars Pitzen (12) auf Seiten der Gäste. Überragend die beiden Torhüter Fabian Reich bei uns und Florian Löcher bei den Gästen, die von ihren Abwehrreihen alleine gelassen wurde. Keine Abwehrformation hatte Zugriff auf die gegnerischen Angriffsreihen. Am Ende spielten die Gäste ihre Erfahrung aus und gewannen verdient. Bei uns war der Abschluss zu schwach“, klagte Rosch.  

 

Reich – Antony, Rosch (11/6), Mangold (5), Monzel, Herz (3), Lieser, Peters (2), Nerling (2), Collet (1), Rohr, Karrenbauer (4)

 

DJK/MJC Trier – HSV Rhein Nette 20:22 (9:8)

 

Erneut kassiert die MJC Trier eine unnötige und vermeidbare Niederlage. Die Vorzeichen vor der Begegnung standen nicht gut, Linkshänder Steffen Kellendonk musste krankheitsbedingt passen und in der 20. Minute schied Yannick Moecke mit Verdacht auf Aussenbandabriß aus und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden.

 

Zu diesem Zeitpunkt führten die Trierer 7:5, stellten eine starke Deckung, hinter der Torwart Benny Buttlar überragte. Im Angriff allerdings machten die Gastgeber die gleichen Fehler wie gegen Urmitz, leisteten sich viele technische Fehler und Fehlwürfe und so stand es zur Pause in einer torarmen Begegnung 9:8.

 

Nach dem Wechsel lief es dann besser im MJC Angriff, die Mannschaft führte 16:13 in der 45. Minute, doch dann kehrte der „Schlendrian“ (Zitat Co-Trainer Chris Steil) ins Spiel der Gastgeber ein, die sich Anspiele leisteten, die ihre Abnehmer nicht fanden.

 

„Für mich sind die technischen Fehler und die Fehlwürfe langsam nur so erklärbar, dass gegen Ende der Saison bei einigen Spielern die Einstellung und Motivation weg sind. So haben wir den Gegner in den Schlußminuten stark gemacht, der nach dem 19:17 in der 53. Minute mit vier Treffern in Folge unsere Niederlage einleiteten“, klagte Steil.

 

Sartor, Legenhausen und Buttlar – P. Müller, Merten (3), Kinzig, Schwiederski (5), Zelzer (1), Sattler (4/2), Falk, Moecke, M. Müller (6/1), Schreiner (1), Krauß.

 

HSG Bad Ems/Bannberscheid – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch 30:23 (12:10)

 

Die Meisterschaftsfeier ist verschoben! Das Team von Trainer Mirza Cehajic kassiert beim Tabellenvierten eine unerwartet deutliche Niederlage, kann aber jetzt den Titel gegen Rhein-Nette im nächsten Auswärtsspiel klar machen.

 

Dabei starteten die Gäste gut in die Begegnung, führten 6:8 in der 19. Minute, dann nahm der Gastgeber die Auszeit, drehte das Spiel über 9:8 bis zum 12:10 zur Pause. Die Führung gaben die Gastgeber nicht mehr ab, legten gleich vier Treffer in Folge nach der Pause zum 16:10 in der 37. Minute nach.

 

Beim 19:12 zog Gästetrainer Mirza Cehajic die Reißleine, nahm die Auszeit, doch es half nicht. Beim 23:16 in der 50. Minute war die Begegnung entschieden.

 

„Das war eine Blamage! Meinen Spielern fehlte die Einstellung. Mit den Köpfen sind die Spieler schon bei den Relegationsspielen und das wurde heute bestraft! 6 vergebene Siebenmeter und 25 Paraden des gegnerischen Torwartes sprechen eine deutliche Sprache. Leistungsträger wie Korab Mulliqi, Peter Hölzenbein und Manuel Schell erzielen zusammen nur einen Treffer! Die Gastgeber haben uns heute die Grenzen aufgezeigt und wir haben gesehen, was ein Gegner erreichen kann, der engagiert spielt. Wir haben den Kopf verloren und am Ende habe ich versucht, mit sieben Feldspielern die Niederlage nicht ganz so hoch ausfallen zu lassen. Zumindest konnten wir von 9 Toren Rückstand auf 7 Tore verkürzen“, erklärte Cehajic.

 

Everding und Schug  – Mulliqi (1), Hölzenbein, Schneider, Klei (2), Bach (4), Stürmer (7), Löw (7/1), Schneider (1), Schell (1), Kirst, Schell.

 

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TV Bassenheim – HSG Mertesdorf/Ruwertal (Samstag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Der Tabellenletzte aus Bassenheim erwartet die Ruwertal HSG, die bereits das Hinspiel deutlich mit 40:25 verloren. Zwei Wochen Trainingspause hat HSG Trainer Christian Stein seinem Team während der Osterferien „verordnet“, damit alle ihre Blessuren auskurieren konnten. Diese Woche bereitet sich das Team intensiv auf die anstehende Begegnung vor, die man nicht auf die leichte Schulter nehmen will.

 

Personal: Alex Kuhfeld fehlt aus Urlaubsgründen.

 

Prognose: „Den Gegner kenne ich nicht, wir konzentrieren uns nur auf unsere Leistung. Wenn diese stimmt, dann werden wir die Halle als Sieger verlassen. Für uns ist der Sieg Pflicht! Wir werden einiges in diesem Spiel ausprobieren“, verrät Stein.

 

TuS Daun – TV Moselweiß (Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Für Daun ist die Begegnung gegen Moselweiß da wohl entscheidende Spiel in der Saison! Gewinnt die Mannschaft von Trainer Markus Willems diese Begegnung, kann man der Restsaison gelassen entgegensehen, hätte auf jeden Fall den direkten Vergleich gegen Moselweiß gewonnen. Verliert die Mannschaft allerdings ihr Spiel gegen Moselweiß und gewänne der TV dann die Begegnung in Bannberscheid, käme das letzte Heimspiel der Eifelaner gegen Bannberscheid dem Endspiel um den Klassenerhalt gleich. Doch alle Spekulationen kann Daun mit einem Heimsieg am Samstag beenden und erneut die Liga sichern.

 

Personal: Mathis Otto hat erst diese Woche mit dem Training begonnen, Janis Willmes wird nach einem Teilsehnenabriß in der Schulter den Rest der Saison ausfallen. Dafür hilft aber Julian Keitsch den Eifelanern vor allem in der Abwehr aus.

 

Prognose: „Der Gast stellt eine sehr erfahrene Mannschaft mit einer cleveren Spielanlage. Von den Abstiegskandidaten hat der TV die wohl körperlich stärkste Abwehr, gegen die wir uns im Angriff durchsetzen müssen. Bei uns wird entscheidend sein, welche Abwehr- und Torhüterleistung wir am Samstagabend bieten. Die Pause haben wir genutzt, um an der individuellen Fitness zu arbeiten, allerdings plagen sich weiterhin einige mit ihren Erkältungen herum“, verrät Dauns Trainer Markus Willems.

 

HSC Schweich – SV Urmitz (Sonntag, 17 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: „Wir treffen im vorletzten Heimspiel der Saison auf den Tabellenzweiten, der aktuell nur 4 Punkte vor uns (Tabellenplatz 6) platziert ist. Das Hinspiel in Urmitz konnten wir in der Hinrunde überraschend für uns entscheiden. Für uns geht es in den letzten 3 Saisonspielen darum, die aktuelle Position zu verteidigen und dann mal zu schauen ob wir noch den einen oder anderen Platz nach vorne gut machen können“, hofft Schweichs Trainer Andreas Rosch.

Personal: Rechtzeitig zum Saisonfinale lichtet sich wohl so langsam das Schweicher Lazarett und so geht Rosch zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass seine Mannschaft bis auf Tim Karrenbauer am Sonntag in Bestbesetzung antreten kann.

Prognose: „Die Gäste stehen zu Recht auf dem zweiten Tabellenplatz, wobei ihnen gerade die beiden Heimniederlagen Anfang November gegen uns und gegen Daun die Möglichkeit auf die Meisterschaft wohl schon frühzeitig genommen haben. Im Kader der Gäste stehen zahlreiche Akteure mit Oberliga-Erfahrung und auch in der Kaderbreite sind sie in dieser Saison bestens aufgestellt. Wir haben die Osterferien für eine kleine Trainingspause genutzt und bereiten uns mit 2 Trainingseinheiten in dieser Woche auf das Spiel vor, in dem es vor allem darum geht das überragende Gegenstoß Spiel der Gäste in den Griff zu bekommen. Dafür müssen wir unsere Angriffe konzentriert vorbereiten und dann auch konsequent abschließen. Der hohen individuellen Qualität der Gäste wollen wir mit großem Einsatz und Willen entgegnen und somit rechne ich, aufgrund unseres Heimvorteils, mit einer offenen Begegnung, in der aus meiner Sicht keine Favoritenrolle zu vergeben ist“, meint Rosch.

HSG Bad Ems/Bannberscheid – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Bei einem Sieg ist die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch Meister und kann sich auf die anstehenden Relegationsspiele vorbereiten. So ist auch die Meisterschaftsfeier noch kein Thema für Trainer Mirza Cehajic, der die restlichen Spiele aber bereits im Hinblick auf die anstehende Relegation zur RPS Oberliga angehen wird. „Der Kader, der sich diese Chance erarbeitet hat, soll auch die Relegationsspiele absolvieren“, verrät Cehajic.

 

Personal: Lars Gerhard fehlt beruflich bedingt.

 

Prognose: „Der Gastgeber hat zuhause noch eine weiße Weste, hat kein Spiel verloren! Wir bereits uns auf das Spiel ohne Harz vor, haben das Hinspiel mit 31:25 gewonnen. Aufpassen müssen wir auf den starken Rückraum der Gäste, die zudem ein hohes Tempo gehen. Allerdings beschäftige ich mich mehr mit der Leistung meiner Mannschaft, die vor einer hohen Auswärtshürde steht“, ahnt der Hunsrück Coach.

 

DJK/MJC Trier – HSV Rhein-Nette (Sonntag, 17 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: „An das Hinspiel erinnere ich mich ungern, gerieten wir bei der 28:18 Niederlage doch gewaltig unter die Räder“, klagt MJC Trainer Ralf Martin.

 

Personal: Martin Falk fällt mit Schulterproblemen aus, der Rest ist gesund und dabei.

 

Prognose: „Nachdem wir im Hinspiel doch phasenweise überrollt wurden, erwarte ich von meiner Mannschaft im Heimspiel mit Harz eine gewisse Reaktion. Auch wenn ich meiner Mannschaft unsere letzten Spiele vor Augen führe. Wenn man als Aufsteiger jetzt schon die Klasse gehalten hat, geht man die letzten Partien im Unterbewusstsein vielleicht etwas lockerer an. Ich erwarte aber von meiner Mannschaft in den letzten drei Partien, hierbei besonders in den beiden Heimspielen, nochmal eine hundertprozentige Bereitschaft alles abzurufen. So wie wir es auch über weite Strecken der Saison gemacht haben. Rhein Nette hat uns im Hinspiel jeden kleinen Fahler mit einem schnellen Tor bestraft. Hier gilt es anzusetzen. In der Abwehr kompakt stehen, über die erste und zweite Welle zu einfachen Toren kommen. Im Anspiel klare Aktionen rausspielen und zum sicheren Abschluss kommen. Auf jeden Fall müssen wir Fehlwürfe und technische Fehler vermeiden, die bestraft die schnelle Truppe von Rhein-Nette gnadenlos. Christoph Steil wird mich bei diesem Spiel wieder vertreten. Aber egal wer von uns beiden auf der Bank sitzt, ich erwarte von meiner Mannschaft eine hundertprozentige Einstellung alles zu geben, und unseren Zuschauern ein gutes Spiel zu liefern. Mit dann am Ende auch hoffentlich zwei gewonnen Punkten für uns“, so Trainer Ralf Martin.

 

 

 

Spieltag 07./08. April 2018

 

SV Urmitz – DJK/MJC Trier 32:27 (16:11)

 

„Es war noch nie so einfach in Urmitz zu gewinnen“, fand MJC Co-Trainer Chris Steil, der die Mannschaft in Urmitz betreute.

 

Nach ausgeglichener Anfangsphase setzte sich der Gastgeber vom 6:5 in der 15. Minute bis auf 11:7 in der 21. Minute ab, folgerichtig nahm Steil die Auszeit. Doch die Gastgeber profitierten an dem Abend von der Tatsache, dass kein MJC Spieler seine Normalform erreicht und so stand es zur Pause 16:11.

 

Nach dem Wechsel zogen die Gastgeber auf 22:16 in der 41. Minute davon, profitierten dabei immer wieder von den einfachen Fehlern der Trierer, die sie regelrecht zum Gegenstoß einluden. So fingen sich die Trierer insgesamt 12 Gegenstoßtore! Es gelang den Gästen nur selten, die „schwerfüßige Abwehr auf den Nahtstellen anzulaufen“ (Zitat Steil). Nur gelegentlich zeigten die MJC Spieler ihr eigentliches Können, hatten zudem eine schwache Wurfquote, hätten dennoch für die Überraschung sorgen können. Beim 25:23 in der 49. Minute und 27:25 in der 54. Minute waren die Trierer dran, doch dann entschieden die Gastgeber das Spiel trotz Manndeckung über 31:26 am Ende deutlich.

 

Buttlar und Legenhausen -  P. Müller (7), Schwiderski (2), Zelzer, Sattler (4/1), Moecke (5/1), M. Müller (6), Schreiner (1), Krauß, Kellendonk (2).

 

SV Urmitz – DJK/MJC Trier (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Innerhalb von vier Wochen trifft das Team von Trainer Ralf Martin auf den Tabellenzweiten aus Urmitz, der noch theoretische Chancen auf den Titel hat. Dazu müsste Urmitz allerdings sämtliche Begegnung gewinnen und der Tabellenführer HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch seine drei ausstehenden Spiele nicht mehr gewinnen. Bereits am Sonntag könnten aber die Trierer mit einem Sieg in Urmitz sämtliche Spekulationen beenden und mit einem Auswärtssieg die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch zum Meister küren!

 

Personal: Kai Kinzig und Martin Falck werden fehlen, fraglich ist der Einsatz von Moritz Merten aufgrund seiner Erkrankung.

 

Prognose: „Wir fahren als krasser Aussenseiter nach Urmitz, haben nach dem Spiel bei der HSG Hunsrück noch etwas gutzumachen. In den letzten Spielen wollen wir wieder zu unserer Leistung aus den ersten Spielen der Saison finden und die bestmögliche Leistung abrufen. Dazu muss die Abwehr noch besser stehen und unser Gegenstoßspiel über die erste und zweite Welle funktionieren. Im gebundenen Spiel müssen wir unsere Konzepte durchziehen und vor allem spielerisch zulegen“, verlangt Martin.

 

 

Spieltag 24./25. März 2018

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – HSG Mertesdorf/Ruwertal 31:23 (16:11)

 

Unerwartet deutlich setzt sich das Team von Trainer Mirza Cehajic gegen die Mannschaft aus dem Ruwertal durch und stößt damit das Tor zur Meisterschaft weit auf. Bereits im kommenden Spiel kann die Mannschaft den Titel unter Dach und Fach bringen.

 

Erst die Auszeit beim 5:7 in der 17. Minute von Trainer Cehajic sollte für die Wende im Spiel sorgen. „Bis dahin lief es für uns gut, doch dann kam der Bruch in unserem Spiel“, klagte Gästetrainer Christian Stein. Dafür sorgte vor allem die starke Abwehrleistung der Hunsrücker, die zudem in Benny Schug einen sicheren Torwart im Kasten hatten. „Der erwischte einen sehr starken Tag, hielt viele klare Bälle von uns“, fand auch Stein.

 

Fünf Treffer in Folge sorgten für die 10:7 Führung in der 22. Minute, die Gäste nahmen die Auszeit, doch die Gastgeber setzten sich vom 12:10 bis zur Pause auf 16:11 ab. Nach dem Wechsel baute der Gastgeber den Vorsprung auf 25:13 in der 45. Minute aus, die Begegnung war entschieden. „13 Treffer in 45 Minuten zeigt deutlich, dass wir die Begegnung heute in der Abwehr gewonnen haben. Wir sind als Mannschaft aufgetreten, haben kämpferisch überzeugt und aus der guten Mannschaftsleistung möchte ich neben Torwart Benny Schug auch Korab Mulliqi und Manuel Schell hervorheben. Jetzt kommt erst einmal die Osterpause“, freut sich der HSG Coach.

 

„Wir haben Mulliqi und Schell nie in den Griff bekommen, einfach keinen Zugriff auf die Beiden gehabt. Erst ab der 45. Minute lief es in unserem Spiel wieder besser und wir kamen zur Ergebniskosmetik. Die Hunsrücker waren an diesem Abend die klar bessere Mannschaft“, lobte auch der Gästetrainer.

 

HSG I/K/H: Everding und Schug – Mulliqi (6), Gerhard (2), Berg (1/1), Hölzenbein (4), J. Schneider, Klei (5), Stoffel, Löw (2), L. Schneider (2), K. Schell, Bach (1), M. Schell (8/2)

 

HSG M/R:  Roth und Meyer (1) - C. Schröder (3), A. Schröder (7/3), Wenzel (1), Kuhfeld (2), M. Simon (1), Thesen (1), Backendorf (4), Schöler, Stein, Zock (2), P. Simon (1).

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – HSG Mertesdorf/Ruwertal

(Samstag, 17.45 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Vorletztes Heimspiel für die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch! Doch diese Begegnung hat es in sich! Die Mannschaft von Trainer Mirza Cehajic hat den Tabellenvierten aus dem Ruwertal zu Gast, der die stärkste Angriffsreihe der Liga stellt. Mit einem Sieg kann sich der Gastgeber das Tor zur Meisterschaft weit aufstoßen und dann beruhigt in die Osterpause gehen. An der Meisterschaft des Gastgebers zweifelt eigentlich niemand mehr, aber der Titel bedeutet nicht gleich Aufstieg. Die Hunsrücker müssten sich im Mai in einer Viererrunde mit den Meistern aus der Pfalz (derzeit Eckbachtal), dem Saarland (derzeit Homburg) und aus Rheinhessen (derzeit Kirn) um die zwei Tickets für die Oberliga streiten. Sollten es das Hunsrück Team nach sieben Jahren Abstinenz in die Oberliga schaffen, stellt sich für Trainer Mirza Cehajic die Sinnfrage: „Welche Möglichkeiten hätten wir dann? Ich will eine konkurrenzfähige Mannschaft in der Oberliga haben.“ Neue Leute benötigen die Gastgeber nicht nur qualitativ, auch quantitativ, denn Timo Stoffel, Peter Kiesel und Peter Hölzenbein haben angekündigt, kürzerzutreten. Eine spannende Frage bleibt zudem: Was geschieht bei einem möglichen RPS Liga-Abstieg des befreunden Vereins aus Gösenroth/Laufersweiler? Wie geht man in beiden Lagern mit der schon vor einiger Zeit gehegten Fusion im Männerbereich jetzt um, der ja im Frauen- und Jugendbereich erfolgreich besteht? „Es gibt viele offene Fragen, die geklärt werden müssen. Man muss künftig die gesamte Region im Blick haben. Aber letztlich bin ich hier nicht der richtige Ansprechpartner, dass müssen die Vereinsverantwortlichen entscheiden“, sagt Cehajic Aus dem Hinspiel haben die Hunsrücker noch eine Rechnung offen. Hier verlor der jetzige Gastgeber 29:26! Seit 14 Spieltagen eilt das Hunsrück Team nun von Sieg zu Sieg und geht auch gegen die Gäste als Favorit in die Begegnung.

 

Personal: Auf Seiten der Gastgeber fällt Peter Kiesel aus, der sich am 1.4. einer Knieoperation unterziehen muss, daneben ist der Einsatz von Yannick Stürmer, der im letzten Spiel umgeknickt ist und sich mit einem geschwollenen Fuß plagt, ungewiss. In den Kader zurück kehrt Jens Schneider. Bei den Gästen fehlt erneut Michael Stein.

 

Prognose: „Die Ruwertaler sind die einzigen, die ich diese Saison noch nicht gesehen habe. Aus meiner Kastellauner Zeit kenne ich lediglich die beiden Stein-Brüder. Das wird das schwerste Spiel bis zum Ende der Saison, in der für mich die Meisterschaft noch nicht in trockenen Tüchern ist. Die Gäste gehören zu den überragenden Mannschaften dieser Klasse und ich sehe trotz des Heimvorteils die Gäste in einer leichten Favoritenrolle“, sagt Cehajic. „Auch ich habe die Hunsrücker in dieser Saison noch nicht gesehen, kenne aber die Spielweise des Teams auf die wir uns im Training vorbereiten werden. Zwar ist es immer schwer, in der Hirtenfeldhalle zu gewinnen, doch wir haben nichts zu verlieren und können ohne jeden Druck aufstellen“, so Gästetrainer Christian Stein.

 

 

Spieltag 17./18. März 2018

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – TuS Daun 35:32 (18:16)

 

Zu einem hart erkämpften 35:32 Erfolg kam die Mannschaft von Trainer Christian Stein gegen die von Jochen Scheler betreute Dauner Mannschaft, die sich bis in die Schlussminuten gegen die drohende Niederlage wehrte!

 

„Wir mussten ersatzgeschwächt nach Mertesdorf reisen: Neben Jannis Willems, der aufgrund seiner Schulterverletzung wie angekündigt geschont wurde, fehlten heute zusätzlich Patrick Hahn und Igor Rahn aus privaten Gründen. Luca Willems fiel kurzfristig krankheitsbedingt aus und dazu ging Lukas Illigen grippegeschwächt ins Spiel“, klagte Dauns Co-Trainer Pat Brümmer.

 

Weniger personelle Probleme hatten hingegen die Gastgeber, die lediglich erneut auf Michael Stein aus beruflichen Gründen verzichten mussten. Die Gästemannschaft, die wegen der Ausfälle eher in ungewohnten Aufstellung auflief, setzte die Vorgaben nach Ansicht ihres Co-Trainers aus dem Abschlusstraining sehr gut um und so konnten die Eifelaner bis zu Pause mithalten und lagen nur mit zwei Toren zurück. „Leider erwischten unsere Torhüter heute einen rabenschwarzen Tag und so kassierten wir bis dahin viele leichte Treffer, die ein besseres Ergebnis zur Pause unmöglich machten“, klagte Brümmer.

 

„Auch bei uns hatten die Kepper keinen Glanztag und so entwickelte sich eine Begegnung praktisch ohne Torhüter. Unserem Deckungsverband fehlte in den ersten 15 Minute jeglicher Zugriff auf die Gästeangreifer, kamen immer den berühmten Schritt zu späte und hatten Gästeangreifer Bassi Präder nie im Griff, der nach Belieben Schalten und Walten konnte. Erst unsre Umstellung von der 5:1 auf die 6:0 Deckung zeigte Wirkung, da relativ wenig Gefahr aus dem Dauner Rückraum ausging“, meinte HSG Trainer Christian Stein. Beim 7:9 in der 14. Minute legten die Gäste erstmals zwei Treffer vor, verteidigten die Führung bis 9:11 in der 16. Minute. Beim 15:14 in der 23. Minute schienen die Ruwertaler die Begegnung in den Griff zu bekommen, lagen zur Pause mit 18:16 vorne.

 

Nach dem Wechsel baute die HSG mit drei schnellen Treffern die Führung auf 21:16 aus und spätestens beim 26:20 in der 42. Minute schien die Partie entschieden. „Wir gaben aber nicht auf, kämpften uns durch Tore von Melvin Wheaton und Bassi Präder zurück und Stefan Keil konnte in der 49. Minute auf 28:26 verkürzen. Obwohl wir mehrfach die Chance hatten, kamen wir nicht mehr näher als diese zwei Tore heran und daher geht der Sieg für die Ruwertaler auch in Ordnung. Am Ende hatten sie einfach mehr Alternativen und gerade mit Chris Schröder den individuell besten Mann auf dem Feld. Unsere Keeper konnten Ihre Leistungen aus den vorherigen Spielen nicht abrufen und so verloren wir das Torhüterduell diesmal klar. Wie schon gegen Urmitz stimmte die Einstellung und auch spielerisch waren wir in der Lage, in Mertesdorf mitzuhalten. Leider stehen wir wieder mit leeren Händen da, aber auf dieser Leistung lässt sich für die kommenden, entscheidenden Spiele aufbauen. Hervorzuheben aus der sehr ordentlichen Mannschaftsleistung sind Melvin Wheaton und Bassi Präder mit jeweils 10 Treffern. Dazu führte Stefan Keil gut Regie und war mit 6 Treffern auch selber torgefährlich“, lobte Brümmer.

 

Am Ende sorgte „Magga“ Frisch mit seinem Treffer 12 Sekunden vor dem Abpfiff für die endgültige Entscheidung.  „Wichtig in unserem Spiel war auch der Einsatz von Andi Schröder in den letzten acht Minuten, der gleich torgefährlich war. Christian Schröder hat heute erneut seine Klasse unter Beweis gestellt und mit Andreas Backendorf gute Lösungen im Angriff fand. Nie hatte ich aber das Gefühl, dass wir dieses Spiel verlieren könnten“, gab Stein zu.

 

HSG: Roth - Meyer, Rump, C. Schröder (13/1), A. Schröder (3), Wenzel, Kuhfeld (5/1), Billen (5), Thesen (1), Backendorf (2), Frisch (1), Simon (1), Schöler. Zock (1)

 

TuS: Lofi und Rode – Eich (3), Tran (1), Otto (2), Brümmer, Bergheim, Präder (10), Wheaton (10/1), Illigen, Rattay, Keil (6)

 

TV Welling – HSC Schweich 28:30 (13:15)

 

„Am Ende dürfen wir von einem Start-Ziel-Sieg beim abstiegsgefährdenden TV Welling sprechen, da wir über die gesamte Spieldauer nie in Rückstand gerieten, allerdings war es ein sehr umkämpftes und von vielen Zeitstrafen geprägtes Spiel, in dem die beiden Schiedsrichter von der ersten bis zur letzten Minute ihrer Linie treu geblieben sind“, resümierte Schweichs Trainer Andreas Rosch.

 

Nach ausgeglichener Anfangsphase setzte sich der Gast erstmals beim 8:12 ab, aber mit einem 4:0 Lauf gleichen die Gastgeber wieder aus.

 

Hut ab nach dem Wechsel vor der Schweicher Mannschaft, die nach den roten Karten gegen Henri Herz (43. Minute) und Daniel Marck (50.) Minute am Ende die zwei Tore Führung über die Zeit brachte! 16:22 führte das Team von Trainer Andreas Rosch in der 43. Minute, als Herz seine rote Karte sah, Welling verkürzte nach der roten Karte gegen Marck zum 20:24, doch zwei Treffer von Johannes Rosch entschieden die Begegnung beim 20:26 in der 51. Minute.

 

„Wir haben es dann nicht geschafft, "den Sack zu zumachen" und so war es bis in die Schlussminuten eine harte, aber auch meistens faire Partie, die wir glücklich aber sicher nicht unverdient für uns entscheiden konnten. Laut der Statistik der Gastgeber waren es 21 freie Bälle, die die Gastgeber nicht in unserem Tor unterbringen konnten und so liegt es auf der Hand, unseren Keeper Dirk Schmidt zum Spieler des Spiels zu küren. Neben ihm möchte ich besonders meinen Bruder Johannes hervorheben, der in Welling sein 300. Meisterschaftsspiel für die erste Mannschaft des HSC bestritt und am Ende mit 8 Toren einen großen Teil zu unserem Sieg beigetragen hat. Es macht mich einfach stolz, was wir Woche für Woche mit unserem kleinen Kader leisten und so steht jetzt schon fest, dass wir die Saison mit einem positiven Punktekonto beenden können, was sicher so nicht zu erwarten war“, freute sich der HSC Coach.

 

Schmidt - Quary, Kratz (1), Marck, Rosch (8/3), Mangold (4), Herz (3), Nerling (6), Antony (1), Karrenbauer (7/1)

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – DJK/MJC Trier 25:23 (14:8)

 

Ohne Martin Falck, Felix Sattler, Philipp und Marco Müller fuhren die Trierer in den Hunsrück. Da weitere Spieler angeschlagen waren, griff Trainer Ralf Martin auf Sebastian Pfisterer aus der zweiten Mannschaft zurück, der seine Sache nach Ansicht seines Trainers gut machte! „Wir wollten ein anderes Gesicht als zuletzt gegen Bad Ems/Bannberscheid zeigen und das ist uns gelungen. In den Anfangsminuten stand die 6:0 Abwehr gut, dahinter erledigte Andre Legenhausen im Tor den Rest“, freute sich Martin.

 

Zwei starke Abwehrreihen prägten die Begegnung zwischen dem vermeintlichen Meister aus dem Hunsrück und Aufsteiger MJC Trier, der erneut mit seiner Leistung unterstrich, dass die Mannschaft zurecht im Mittelfeld der Tabelle zu finden ist. Nach ausgeglichener Anfangsphase setzte sich der Favorit vom 6:6 auf 9:6 in der 19. Minute aus, schraubte das Ergebnis auf 14:8 zur Pause. In der 28. Minute kassierte MJC Rückraumspieler Steffen Kellendonk die rote Karte! Einig waren sich beide Trainer darüber, dass dies keine rote Karte war „Wenn überhaupt war das eine Zeitstrafe“, fand auch Gastgebertrainer Mirza Cehajic.

 

„Wir haben im Angriff zu früh und unkonzentriert abgeschlossen, wurden direkt durch das Gegenstoßspiel der HSG bestraft. Zudem war erkennbar, dass die Beine aufgrund der fehlenden Wechselalternativen schwer wurden“, klagte der MJC Trainer.

 

Beim 21:10 in der 42. Minute war die Begegnung entschieden, die Trierer kamen am Ende noch zur Ergebniskosmetik! „Ich habe dann unserer zweiten Garde die Chance gegeben und da hat sich deutlich der Leistungsunterschied gezeigt. Wir blieben lange ohne Tor“, klagte HSG Trainer Mirza Cehajic.

 

„In den letzten 18 Minuten haben wir nur noch vier Tore der Gastgeber zugelassen, dabei bot Benny Buttlar jetzt im Tor eine starke Leistung, hielt unter anderem zwei Siebenmeter! Leider mussten wir 32 Minute ohne Steffen Kellendonk auskommen, haben aber letztlich keine Packung kassiert und die Mannschaft hat die Vorgaben umgesetzt. Aus der geschlossenen Mannschaftsleistung möchte ich Moritz Merten, für seine Angriffs- und Abwehrleistung und Yannick Moecke hervorheben, der auf Rückraummitte die Fäden zog und selbst torgefährlich war. Jetzt haben wir drei Wochen Pause und ich hoffe, dass dann alle Spieler ihre Blessuren auskuriert haben“, sagte Martin.

 

HSG: Everding und Schug, Mulliqi (6), Gerhard (2), Berg (2/1), Hölzenbein (3), Klei (5/2), Stoffel, Stürmer (5), Kirst, Bach, Schell, Jünemann, Schell (2).

 

MJC: Buttlar und Legenhausen – Merten (4), Kinzig, Schwiderski (4), Zelzer (3/3), Pfisterer (2), Moecke (7/1), Schreiner, Krauß (2), Kellendonk (1).

 

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HSG Irmenach/Klein/Horb. – DJK/MJC Trier (Samstag, 19.30 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage:  In heimischer Halle erwartet Tabellenführer Irmenach/Kleinich/Horbruch den Aufsteiger aus Trier. Bereits vier Punkte Vorsprung hat die Mannschaft von Trainer Mirza Cehajic vor dem Verfolger aus Urmitz. In den letzten fünf Spielen hat der Gastgeber die Chance, sich frühzeitig die Meisterschaft zu sichern. Der Anfang soll in der Begegnung gegen die Trierer gemacht werden.

 

Doch die Vorbereitung auf das Spiel verläuft anders, als sich das Trainer Mirza Cehajic vorgestellt hat: „Wir haben keine ordentliche Vorbereitung, da einige Spieler gesundheitlich angeschlagen sind und wir diese Woche deshalb nicht viel arbeiten können“, klagt der HSG Coach.„Nachdem wir im letzten Spiel in Bad Ems etwas unter die Räder gekommen sind, erwarte ich von meiner Mannschaft eine Reaktion am Samstag beim Tabellenführer in Irmenach. Das Spiel wird mit Sicherheit keinen Deut leichter wie die Partie in Bad Ems, trotzdem verlange ich von meiner Mannschaft ein hundertprozentiges anderes Auftreten“, fordert MJC Coach Ralf Martin.  

 

Personal: Auf Gastgeberseite fällt Peter Kiesel mit seiner Knieverletzung aus, dazu sind einige Spieler angeschlagen. Deshalb Cehajic den Kader mit Spielern aus der Verbandsliga ergänzen und auch das Reaktivieren einiger „Handball-Pensionäre“ ist im Gespräch. Bei den Trierern wird Felix Sattler nicht dabei sein. Bei Marco Müller müssen die Gäse die Trainingseinheiten abwarten. Alle anderen Spieler sind gesund und fit.

 

Prognose: „Wir müssen jetzt da durch. Ich bin sicher, dass meine Jungs gerade wegen der angespannten Personalsituation jetzt alles geben werden“, sagt der HSG Coach.

 

In den letzten fünf Spielen der Saison treffen wir auf drei Mannschaften, die in der Tabelle unter den ersten vier stehen. Also alles andere als ein leichtes Restprogramm. Der Anfang macht am Samstag die Begegnung in Irmenach, in der wir wieder der klare Außenseiter sind. Nur wenn wir mit einer hundertprozentigen Einstellung in das Spiel gehen, haben wir eine Chance, in Irmenach zu bestehen und nicht unter die Räder zu kommen. Irmenach ist für mich der Topfavorit auf die Meisterschaft, gegen die wir uns schon im Hinspiel schwergetan haben und zu Recht verloren haben. Wir haben am Samstag nichts zu verlieren, und genau aus dem Grund können wir befreit aufspielen. Was ich von meiner Mannschaft sehen will ist die Bereitschaft alles zu geben und uns als Mannschaft zu präsentieren. Auch in Bezug auf das schwere Restprogramm. Aber nicht nur kämpferisch müssen wir uns verbessern, auch spielerisch ist gegenüber dem letzten Spiel noch viel Luft nach oben. Wenn wir es schaffen lange mitzuhalten haben wir eine Chance ein gutes Ergebnis zu erzielen. Auf jeden Fall will ich als Trainer sagen können das meine Mannschaft alles gegeben hat. Egal was am Ende für uns herausspringt“, sagt MJC Coach Ralf Martin.  

TV Welling – HSC Schweich (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit zwei Siegen in Folge hat sich der TV Welling Luft im Abstiegskampf besorgt und liegt, punktgleich mit Bendorf, drei Punkte vor dem Tabellenvorletzten aus Moselweiß. Das Hinspiel entschied das Team von Trainer Andreas Rosch mit 33:28 zu den eigenen Gunsten. „Während es für uns in den restlichen Saisonspielen darum geht, die bestmögliche Platzierung zwischen Platz 2 und Platz 7 (die Mannschaften trennen nur 4 Punkte) zu erreichen, kämpfen die Gastgeber noch gegen den Abstieg“, weiß HSC Coach Andreas Rosch.

Personal: Neben den Langzeitverletzten fehlen am Samstag noch Bastian Collet, Fabian Reich, Max Kratz und Carsten Peters. Da auch zeitgleich unsere A-Jugend in der Oberliga im Einsatz ist, haben wir bei der TSG Biewer einen Verlegungsantrag für das zeitgleiche Verbandsliga-Spiel unserer zweiten Mannschaft gestellt, dem auch von der TSG freundlicherweise zugestimmt wurde. Vielen Dank an dieser Stelle noch mal an die Verantwortlichen der TSG. So können wir unseren Kader um Spieler der zweiten und dritten Mannschaft ergänzen“, verrät Rosch.

Prognose: „In Welling ist es für die Gastmannschaften immer sehr schwer und so erwartet uns am Samstag auch eine sehr schwere Aufgabe. Die Gastgeber haben sich in den letzten beiden Spielen mit ihrem ehemaligen Spielertrainer Kai Schäfer verstärkt, der immer noch in der Lage ist, in dieser Liga Spiele fast alleine zu entscheiden. Wir fahren trotzdem optimistisch und mit breiter Brust zum Spiel nach Welling und werden versuchen am Ende dann auch einen oder zwei Punkte mit nach Schweich zu bringen“, sagt der HSC Coach.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – TuS Daun (Samstag, 20 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Derbytime in der Ruwertalhalle! Nach dem überraschenden Punktverlust der Mannschaft von Trainer Christian Stein am vergangenen Wochenende beim Tabellenvorletzten in Moselweiß, sollte die HSG jetzt vor dem Gast aus Daun gewarnt sein. Die Eifelaner plagen ebenso personelle Probleme wie die Gastgeber. So mussten beide Teams am vergangenen Wochenende stark ersatzgeschwächt auflaufen. Im Hinspiel entführten die Ruwertaler deutlich beide Punkte aus der Eifel (26:34). Drei Punkte trennen die Dauner derzeit vom Viertletzten aus Bendorf! Im Ruwertal steht das Gästeteam nicht unter Zugzwang, kann in den noch ausstehenden Spielen zuhause gegen den Tabellenvorletzten aus Moselweiß und am letzten Spieltag in Bassenheim gegen den Tabellenletzten die wichtigen Punkte zum Klassenerhalt einfahren.

 

„Daun ist auf keinen Fall zu unterschätzen, das hat die Mannschaft in dieser Saison gerade gegen Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel bewiesen“, sagt HSG Coach Christian Stein. „In Mertesdorf hängen die Trauben hoch und für uns war in den letzten Jahren dort nicht viel zu holen. Die HSG ist individuell stark besetzt und nur mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung werden wir überhaupt eine Chance haben. Das man aber mit Kampf und Einsatz gegen Mertesdorf bestehen kann, hat uns das Unentschieden von Moselweiss am vergangenen Wochenende gezeigt“, sagt Dauns Co-Trainer Pat Brümmer.

 

Personal: Bei den Gastgebern fällt erneut Michael Stein wegen seiner beruflichen Situation aus. Dazu verläuft die Vorbereitung auf das Spiel aufgrund der Abwesenheit von einigen Spielern, die im Skiurlaub sind, nicht optimal. „Ich hoffe nur, dass alle gesund zurückkommen“, so der HSG Coach. Patrick Hahn wird auf Dauner Seite aus privaten Gründen fehlen, dafür kann Bassi Präder nach seiner Sperre wieder auflaufen. Jannis Willems laboriert weiter an einer Schulterverletzung und wird Stand heute nicht spielen.

 

Prognose: „Wir stellen uns auf eine kampfstarke Gästemannschaft ein und das wird sicher kein Spaziergang für uns. Das meine Mannschaft kämpfen kann, hat sie zuletzt in Moselweiß bewiesen, als wir den Start völlig verschlafen haben und bereits mit 8:0 zurücklagen. Das darf und wird uns nicht noch einmal passieren. Sicher ist es auch ein Vorteil, dass wir in heimischer Halle antreten und wieder mit Harz spielen können“, sagt Stein.

 

„Trotz der Niederlage gegen Urmitz waren wir insgesamt mit dem Spiel nicht unzufrieden. Einstellung und Einsatz stimmten, jedoch fehlten uns im Rückraum personelle Alternativen. Mit Bassi Präder sind wir da wieder besser besetzt und wir werden natürlich versuchen etwas Zählbares mitzubringen. Allerdings muss man auch sagen, dass mit Blick auf die Tabelle, die ausstehenden Spiele gegen Moselweiss und Bassenheim höhere Priorität haben. Wir werden also bei angeschlagenen Spielern, insbesondere bei Jannis Willems nichts riskieren, um die letzten Spiele in Bestbesetzung absolvieren zu können“, verrät Brümmer.

 

Spieltag 10./11. März 2018

 

HSC Schweich – HSV Rhein-Nette 33:31 (18:15)

 

Der HSC stellt erneut seine Heimstärke unter Beweis und schlägt den Tabellendritten aus Andernach, stoppt damit den Lauf der Gäste, die seit vier Spieltagen ohne Punktverlust waren. Nach ausgeglichener Anfangsphase setzt sich der Gastgeber von 6:5 in der 8. Minute auf 9:5 in der 11. Minute ab und zwingt die Gäste zur ersten Auszeit. Zwar gelang den Gästen jetzt die Ergebniskorrektur, doch in Führung ging die Mannschaft nie. So sicherte sich das Team von Trainer Andreas Rosch über 16:12 in der 26. Minute die 18:15 Pausenführung. Auch nach dem Wechsel verteidigten die Hausherren ihren Vorsprung, ließen die Andernacher nie näher als auf zwei Tore heran.

 

„Wir haben es nie geschafft, den Sack richtig zuzumachen“, klagte Schweichs Trainer Andreas Rosch schon zur Pause.

 

Und seine Befürchtungen schienen sich zu bewahrheiten! Obwohl seine Mannschaft auch nach dem Wechsel die Führung ständig verteidigte und über 29:25 und 30:27 in der 53. Minute auf dem Weg zum Sieg war, gelang es den kampfstarken Gästen, zum 30:30 in der 56. Minute auszugleichen.

 

„Wir haben aber die Ruhe bewahrt und drei Treffer in Folge zur Entscheidung nachgelegt. Es war ein temporeiches Spiel, das gut von Erik Kruber und Ingo Nitsche geleitet wurde. Auffälligste Spieler auf dem Platz waren die Kreisläufer: Dominik Reimer auf Gästeseite und bei uns Patrick Karrenbauer. Die Vielzahl der Tore deutete keineswegs auf schlechte Abwehrreihen hin. Heute fanden beide Angriffsreihen die richtigen Lösungen und am Ende feierten wir einen verdienten Sieg“, fand HSC Coach Andreas Rosch.

 

Reich und Schmidt – Quary (1), Müller, Rosch (7/3), Mangold (7), Herz (4), Lieser (3), Nerling (2), Collet (4), Karrenbauer (5).

 

HSG Bad Ems/Bannberscheid – DJK/MJC Trier 35:22 (17:10)

 

Eine Handball-Lehrstunde erhielt Aufsteiger MJC Trier bei den heimstarken Bannberscheidern. Dabei ließ MJC Trainer weder das Spiel ohne Harz, noch die Tatsache, dass mit Marco Müller, Fabian Schreiner und Felix Sattler gleich drei Stammspieler fehlten, nicht als Grund für die Niederlage gelten.

 

„Wir erkennen heute neidllos an, dass wir keine Chance gegen eine spielstarke Gastgebermannschaft hatten, die uns heute in allen Belangen überlegen war. Egal welche Abwehrformation wir auch probierten, die Gastgeber hatten immer die entsprechenden Lösungen parat“, erklärte MJC Trainer Ralf Martin, der von einem gebrauchten Tag sprach. Nichts was die Trierer sich vorgenommen hatten, konnte die Mannschaft an diesem Tage umsetzen. So setzten sich die Gastgeber über 5:2 in der 8. Minute ab, beim 7:5 nahmen die Gastgeber ihre Auszeit und setzten sich danach auf 10:6 ab, bauten den Vorsprung auf 17:10 zur Pause aus.

 

Beim 22:12 in der 37. Minute war die Begegnung entschieden und nur die Frage der Höhe des Gastgebersieges stellte sich noch. Am Ende feierten die Westerwälder einen in dieser Höhe nicht erwarteten Erfolg über eine MJC Mannschaft, die einen rabenschwarzen Tag erwischt hatte.

 

„Jetzt konzentrieren wir uns auf das nächste Spiel beim Tabellenführer in Kleinich. So etwas wie heute kann vorkommen, doch wir spielen insgesamt eine sehr starke Saison“, findet MJC Coach Ralf Martin.

 

Buttlar und Legenhausen - P. Müller (2), Merten (2), Kinzig (1), Schwiderski (7), Zelzer (3/2), Sattler, Falk (2), Moecke (4/1), Krauß, Kellendonk (1).

 

TuS Daun – SV Urmitz 27:31 (16:12)

 

In einem guten Rheinlandliga-Spiel muss sich der TuS Daun dem Tabellendritten aus Urmitz erst in den letzten Minuten geschlagen geben, zollte dabei seiner personellen Situation und der körperlichen Überlegenheit der Gäste Tribut. Nachdem sich Jannis Willems im Dienstagstraining an der Schulter verletzt und so neben dem gesperrten Bassi Präder fehlte, ging der TuS vor allem im Rückraum personell auf dem Zahnfleisch.

 

Zunächst überraschten die Gäste die Eifelaner mit einer Manndeckung gegen Melvin Wheaton, auf die die Mannschaft aber schnell reagierte und immer wieder auf die Nahtstellen ging. Über 6:1 in der 13. Minute zwang das von Jochen Scheler betreute Dauner Team den Gast zur ersten Auszeit. Dennoch verteidigten die Gastgeber ihre Führung über 13:6 bis 13:8 in der 25. Minute, dann nahm Scheler die Auszeit und so ging der TuS mit einer 16:12 Führung in die Pause.

 

Doch nach der Pause war es der überragende Gästespieler Lars Pitzen, der nicht mehr zu bremsen war. Fünf Treffer in Folge erzielte der Gästespieler und brachte seine Mannschaft bis zur 36. Minute auf 18:17 heran, ehe der zweite auffällige Gästespieler Philipp Majewski den ersten Ausgleich für seine Mannschaft markierte. Dem Dauner Spiel fehlten jetzt die nötigen personellen Alternativen um sich gegen die körperliche Überlegenheit der Gäste entscheidend wehren zu können. So gelangen den Gästen nach dem 20:20 in der 40. Minute drei Treffer in Folge zum 20:23 n der 44. Minute, doch die Gastgeber kamen zurück. Beim 26:26 war es Pat Brümmer in der 55. Minute, der neue Hoffnung schürrte, ehe die Gäste sich endgültig entscheidend auf 26:29 zwei Minuten vor dem Ende absetzten.

 

„Wir haben heute eine gute Moral und eine mannschaftlich geschlossene Leistung gezeigt. Leider hatten wir in den letzten Minuten im Angriff die entscheidenden technischen Fehler und Fehlversuche, verloren aber letztlich zu hoch. Unsere Torhüter waren in der starken Anfangsphase großer Rückhalt, der uns am Ende aber fehlte. Trotz der dritten Niederlage in Folge können wir auf diese Leistung aufbauen und optimistisch nach vorne schauen“, resümierte Scheler.

 

Lofi und Rode – Eich (6), Tran (2), L. Willems (2), Otto (2), Brümmer (7/4), Bergheim, Rattay, Wheaton (2), Illigen, Hahn (3), Keil (3), Rahn

 

TV Moselweiß – HSG Mertesdorf/Ruwertal 26:26 (15:12)

 

Einen Handballkrimi erlebten die Zuschauer beim Spiel zwischen dem abstiegsbedrohten TV Moselweiß und dem Tabellendritten aus dem Ruwertal, der erneut stark ersatzgeschwächt die Fahrt an den Rhein antreten musste. So fehlten Michael Stein, Thesen, Wenzel und Frisch.

 

Die Gäste fanden überhaupt nicht ins Spiel, verschliefen den Start völlig und liefen der 8:0 Führung der Gastgeber in der 9. Minute über lange Zeit des Spiels hinterher. Bis zur 22. Minute kämpfte sich das Team von Trainer Christian Stein ins Spiel zurück, war beim 11:8 wieder in Schlagdistanz und hielt den Abstand zum Gastgeber bis zum Wechsel (15:12). Nach dem Wechsel kamen die Gäste Tor um Tor heran, legten beim 21:22 in der 45. Minute durch Alex Kuhfeld die erste Führung im Spiel hin und schienen beim 22:24 und 23:25 auf dem Weg zum Auswärtssieg.

 

Doch nach dem 25:26 folgte eine überaus hektische Schlussminute, in der zunächst TV Spieler Stephan Adams 35 Sekunden vor dem Ende die rote Karte sah, Alex Kuhfeld 34 Sekunden vor Spielschluss den wohl entscheidenden Siebenmeter nicht im Gastgebertor unterbrachte, ehe die Gastgeber 30 Sekunden vor dem Abpfiff ihre Auszeit nahmen. 20 Sekunden waren noch zu spielen, als HSG Spieler Thomas Billen die Zeitstrafe kassierte und zwei Sekunden vor dem Ende Andreas Schröder die rote Karte. So war es Benjamin Stemann, der den Ball eine Sekunde vor dem Abpfiff den Ball ins Gästetor einnetzte.

 

„Wir haben uns in dieses Spiel reingekämpft, hatten ordentliche Probleme mit dem Ball ohne Harz und vergaben hier beste Chancen. Ständig liefen wir dem Vorsprung der Gäste hinterher. Ich mache meiner Mannschaft aber keinen Vorwurf und bin zufrieden, dass wir nach dem klaren Rückstand so zurückgekommen sind. Die Mannschaft hat nie die Köpfe hängen lassen und kämpferisch alles gegeben“, lobte Stein.

 

Meyer – Rump (2), C. Schröder (5), A. Schröder (1), M. Simon (2), Kuhfeld (11/3), Billen (2), Köhler (3), Zock, P. Simon.

 

TS Bendorf – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch 32:33 (16:14)

 

„Bendorf hatte mindestens einen Punkt verdient“, gab HSG Trainer Mirza Cehajic nach dem Spiel des Tabellenführers bei den abstiegsbedrohten Gastgebern in Bendorf zu! Von Beginn an entwickelte sich das von Cehajic erwartete schwere Spiel für seine Mannschaft, die nach Ansicht des HSG Coaches die schlechteste Abwehrleistung der Saison im Auswärtsspiel abrief.

 

So lief der Tabellenführer von Beginn an dem Vorsprung der Gastgeber hinterher, die über 5:3 in der 8. Minute und 11:8 in der 19. Minute bis 14:13 in der 25. Minute die Nase vorne hatten. Die Auszeit der Gastgeber beim 14:14 in der 26. Minute rüttelte Bendorf noch einmal auf und so gelang bis zu Pause die Führung zum 16:14.

 

Nach dem Wechsel fanden die Hunsrücker besser ins Spiel, setzten sich nach dem 17:17 in der 35. Minute auf 17:19 in der 37. Minute ab. Dabei war es Lars Gerhard auf Gästeseite, der jetzt nach Ansicht seines Trainers die wichtigen Treffer markierte. Probleme zeigte der HSG Deckungsverband gegen die beiden auffälligsten Bendorfer Angreifer Ömer Acar und Stefan Brinkmann. So ging das Spiel über 20:20 in der 39. Minute bis zum 31:32 genau 41 Sekunden vor dem Ende in die spannende Schluphase, in der die Hunsrücker nach der Zeitstrafe gegen Peter Kiesel in Unterzahl durch Peter Hölzenbein  26 Sekunden vor dem Abpfiff den entscheidenden Treffer zum 31:33 markierte.

 

„Trotz der Probleme, die wir ohne Harz hatten, erzielte die Mannschaft 33 Treffer! Davon bin ich positiv überrascht. Weniger positiv war unsere Abwehr, in der die Absprachen fehlten. Lukas Everding im Tor zeigte im Tor im zweiten Spielabschnitt eine solide Leistung“, resümierte der HSG Coach.

 

Everding und Schug – Mulliqi (3), Gerhard (3), Hölzenbein (3), Klei (2), Bach, Stürmer (10), Löw (1), Schneider (1), Kiesel, Schell (10/5)

 

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TuS Daun – SV Urmitz (Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Von einer Handball-Sensation sprach Dauns Trainer Markus Willems nach dem überraschenden Hinspielerfolg seiner Mannschaft in Urmitz. Im drittletzten Heimspiel der Saison trifft die Mannschaft jetzt auf den Tabellendritten, der sich für die Hinspielniederlage revanchieren will. Scheinbar kommt die Begegnung für Urmitz zum richtigen Zeitpunkt. Daun ist seit vier Spielen in Folge sieglos und geht vor allem aufgrund seiner personellen Situation als Außenseiter in diese Begegnung. „Im Hinspiel konnten wir für eine Überraschung sorgen und in Urmitz gegen den damaligen Tabellenführer gewinnen.  Allerdings müsste dieses Wochenende schon einiges optimal laufen, damit das wieder gelingt. Urmitz wird versuchen sich für die Hinspiel-Niederlage zu revanchieren und benötigt die Punkte, wenn sie noch Chancen auf die Meisterschaft haben wollen“, ahnt Dauns Co-Trainer Pat Brümmer

 

Personal: „Trainer Markus Willems befindet sich in der Reha nach seiner Knie-OP und so wird Jochen Scheler wieder auf der Bank sitzen. Leider sind weiterhin einige Spieler an Grippe erkrankt und berufs- und studienbedingt fehlt auch der eine oder andere. Wir hoffen auf ein vollzähliges Abschlusstraining am Freitag und sehen dann, wer am Samstag auflaufen wird. Definitiv fehlen wird Bassi Präder, der Aufgrund seiner Sperre noch ein Spiel aussetzen muss“, verrät Brümmer.

 

Prognose: „Nach der Niederlage in Welling heißt es erstmal wieder Selbstvertrauen tanken. Außer Melvin Wheaton im Angriff und Christian Lofi im Tor zeigte kein Spieler Normalform. Gegen Urmitz wird es schwer, trotzdem wollen wir versuchen den Hinspielerfolg zu wiederholen. Wenn wie es schaffen die Abwehr zu stabilisieren und das Spiel lange offen zu gestalten, ist vielleicht eine erneute Überraschung möglich“, so der Dauner Co-Trainer.

 

TS Bendorf – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Schon gleich nach dem Auswärtssieg in Schweich richtete HSG Trainer Mirza Cehajic den Blick auf das Bendorfer Spiel. Zwar gewannen die Hunsrücker das Heimspiel deutlich mit 27:39, doch jetzt gilt es sich den klaren Vorsprung zu verteidigen und den Gastgeber keinesfalls aufgrund seines Tabellenplatzes zu unterschätzen. „Bendorf gehört zum Inventar der Rheinlandliga und ist zuhause wesentlich stärker einzuschätzen. Für uns kommt ein Spiel ohne Harz, auf das wir uns ordentlich vorbereiten werden“, sagt HSG Trainer Mirza Cehajic.

 

Personal: Die Hunsrücker reisen mit vollem Kader nach Bendorf.

 

Prognose: „Das wird keine leichte Aufgabe und das habe ich den Jungs schon deutlich gemacht! Vor allen Dingen muss das Hinspiel aus den Köpfen, so einfach wird es sicher nicht mehr. Die junge Bendorfer Mannschaft wird uns über die gesamte Spielzeit ein hohes Tempo abverlangen“, ahnt der HSG Trainer.

 

TV Moselweiß – HSG Mertesdorf/Ruwertal (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Noch gut ist den Ruwertalern der Kantersieg gegen Moselweiß mit 42:29 in Erinnerung. Für Ruwertals Trainer Christian Stein genug Grund auf die Euphoriebremse zu treten. Der Tabellenvorletzte hat in den letzten Spielen bewiesen, dass die Mannschaft sich mit allen Mittel gegen den drohenden Abstieg wehren wird. Einen Spaziergang in Moselweiß steht dem Stein-Team sicher nicht bevor!

 

Personal: Die HSG hofft auf den Einsatz von Chrissi Schröder, der sich im letzten Spiel am Steißbein verletzt hat. Allerdings steht die Ruwertaler Aufstellung noch völlig in den Sternen, da viele Spieler krank sind und bei einigen auch die berufliche Verpflichtung noch nicht feststeht.

 

Prognose: „Wieder ein Spiel ohne Harz. Doch das hat uns in Bad Ems eigentlich keine Probleme verursacht. Wenn unsere Abwehr steht, sehe ich eine gute Chance für meine Mannschaft, auch die Punkte aus Moselweiß zu entführen“, sagt Stein.

 

HSC Schweich – HSV Rhein-Nette (Sonntag, 17 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: Anfang November kassierte die Schweicher Mannschaft in Andernach eine schmerzliche und klare Niederlage, bei der das Team von Andreas Rosch nie eine Einstellung zum Gegner fand. Zuletzt unterlagen die Schweicher im Spitzenspiel gegen die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch und sind jetzt darauf bedacht, ihre Heimstärke vor heimischer Kulisse unter Beweis zu stellen. „Nachdem wir letzte Woche dem Tabellenführer aus Irmenach deutlich unterlegen waren, kommt am Sonntag der aktuelle Tabellenzweite in die Stefan-Andres-Halle. Allerdings ist die obere Tabellenhälfte sehr eng zusammen; so trennen Platz 2 (Rhein/Nette) und Platz 7, den wir aktuell belegen, gerade mal 3 Punkte“, erklärt Schweichs Trainer Andreas Rosch.

Personal: Bis auf die Langzeitverletzten sollten soweit alle Mann an Bord sein.

Prognose: „Die Gäste aus Andernach spielen eine sehr starke Saison und vieles haben sie ihrem scheidenden Trainer Jörn Kobusch zu verdanken, der einige Spieler schon seit der Jugend trainiert und ein richtig starkes und vor allem sehr ausgeglichenes Team geformt hat. Sie spielen ein ähnliches Tempo wie der Tabellenführer aus Irmenach und so wird sich für uns an den Vorgaben der letzten Woche nicht viel ändern. Wichtig wird sein, dass wir unsere Fehlerquote sehr geringhalten und unsere Abschlüsse konzentriert und gezielt vorbereiten, um dem Gegner möglichst wenig Chancen auf ihr schnelles Gegenstoßspiel zu ermöglichen. Im Hinspiel haben wir sehr deutlich mit 36:28 in Andernach verloren. Für Sonntag rechne ich trotzdem mit einem sehr engen Spiel, in dem die Tagesform über Sieg oder Niederlage entscheiden wird“, meint Rosch.

HSG Bad Ems/Bannberscheid – DJK/MJC Trier (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: „Am Sonntag geht es zur HSG Bad Ems/Bannberscheid, gegen die wir das Hinspiel knapp mit 26.25 gewinnen konnten. Nicht nur das Bad Ems mit Sicherheit Revanche nehmen will, dazu kommt auch noch, dass unser Gegner am letzten Wochenende ziemlich deutlich gegen Mertesdorf gewonnen hat. Das zeigt auf was für einen starken Gegner wir treffen werden“, glaubt MJC Trainer Ralf Martin.

 

Personal: Bei Marco Müller ist nicht klar ob er spielen kann. Der Rest ist Stand heute gesund und fit.  

 

 Prognose: „Mit Bad Ems treffen wir auf einen spielstarken Gegner, der im Hinspiel nur knapp gegen uns verloren hat. In diesem Spiel wird es darauf ankommen, wie wach wir von der ersten Minute an sind und das wir uns nicht überrollen lassen. Wir müssen an unsere guten Leistungen in der Abwehr aus den letzten Spielen anknüpfen, damit wir eine Chance in Bad Ems haben. Im Angriff müssen wir unsere Chancen besser nutzen, die technischen Fehler auf ein Minimum reduzieren. Überhastete Abschlüsse und Fehlpässe werden von einer Mannschaft wie Bad Ems gnadenlos bestraft. Dazu kommt noch das meine Spieler am Sonntag ohne Harz auskommen müssen, was hoffentlich nicht zu vereinzelten Depressionen führt. Auf jeden Fall müssen wir in Abwehr und Angriff sechzig Minuten lang eine hundertprozentige Leistung abrufen. Nur dann haben wir eine minimale Chance, etwas Zählbares mitzunehmen. Es ist ein Spiel in dem der Gegner der Favorit ist und wir nichts zu verlieren haben“, weiß der MJC Trainer.

 

Spieltag 03./04. März 2018

Berichte

 

TV Welling – TuS Daun 34:27 (11:15)

 

Zunächst überraschte Welling den TuS mit dem Einsatz von Routinier Kai Schäfer, durch den die Gastgeber wesentlich stärker waren. Dennoch bestimmten die Dauner das Geschehen, setzten sich kurz vor der Pause über 8:11 auf 10:14 und 11:15 ab. Dies lag aber vor allem an der starken Torhüterleistung von Christian Lofi.

 

„Unser generelles Problem bleibt das eins-gegen-eins Verhalten, das war bereits im ersten Spielabschnitt erkennbar und so kam Welling immer wieder zu leichten Toren. Zur Pause täuschte das Ergebnis, da wir nicht die bessere Mannschaft waren, lediglich den besseren Torwart im Kasten hatten“, relativierte Dauns Trainer Markus Willems den Halbzeitstand.

 

Welling kam gleich nach der Pause zu vier Treffern in Folge, glich beim 15:15 in der 36. Minute aus und so entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf Rennen bis 18:18 in der 42. Minute. Sehr früh hatte Dauns Abwehrspezialist Lukas Illigen zwei Zeitstrafen, kassierte eine weitere, nach Ansicht von Willems aber unberechtigte Zeitstrafe in der 45. Minute und so fehlten dem Deckungsverband mit Illigen und dem gesperrten Bassi Präder die Stützen. Die Entscheidung fiel durch vier Treffer der Gastgeber in Folge zum 22:18 in der 47. Minute. Zwar kämpften sich das Willems-Team nochmals auf 26:24 heran, blieben bis 28:26 in der 56. Minute in Schlagdistanz, um dann den 6:1 Endspurt der Gastgeber einstecken zu müssen.

 

„Während wir uns die Tore weiter hart erarbeiten mussten, kam Welling zu den einfachen Toren. Bei uns kam keine Torgefahr über die Aussen, da nur selten bis dorthin durchgespielt wurde und auch der Rückraum war bis auf Melvin Wheaton, ohne Torgefahr. Dennoch habe ich aus dem Training den Eindruck, dass die Spieler den Ernst der Lage erkannt haben und wir jetzt zulegen müssen. Trotz der Niederlage bleibt der Trost, dass wir den direkten Vergleich mit Welling gewonnen haben und so eigentlich noch ein 6 Punkte Polster haben. Zudem haben wir es selbst in der Hand, weitere Punkte vor allem gegen Moselweiß und Bassenheim zu gewinnen“, schaut Willems voraus.

 

Lofi und Rode – Eich (1), Tran, Wheaton (10), L. Willems, Brümmer (4), Berheim, Illigen, Hahn (1), Keil, Rahn

 

HSG Bad Ems/TuS Bannberscheid – HSG Mertesdorf/Ruwertal 31:23 (14:10)

 

Für die Ruwertaler standen die Vorzeichen vor dem Spiel beim heimstarken Gastgeber nicht günstig. So fehlten Michael Stein, Billen, Rump und Thesen. Zudem konnte Philipp Simon nur sporadisch eingesetzt werden und so griff Christian Stein selbst ins Geschehen ein.

 

Bis 6:5 entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung, dann gelang den Gastgebern die 10:7 Führung in der 19. Minute. Es folgte die dann wohl spielentscheidende Szene: als Christian Schröder aus der Luft „gepflückt“ wurde und sein Gegenspieler die rote Karte mit Bericht erhielt, kassierte auch „Magga“ Frisch wegen Schiedsrichterbeleidigung die rote Karte und so reduzierte sich durch den verletzungsbedingten Ausfall von Christian Schröder und die rote Karte gegen Frisch der Kader der Ruwertaler weiter.

 

Über 12:7 gelang den Gastgebern die 14:10 Pausenführung.

 

Bis 20:16 in der 42. Minute blieb der Gast in Schlagdistanz. Doch letztlich warfen die Schiedsrichterentscheidungen die Ruwertaler wieder zurück: „In den wichtigen Situation wurde einseitig gegen uns gepfiffen. Da waren schon einige merkwürdige Entscheidungen dabei. Wir haben dennoch das Beste daraus gemacht, am Ende aber zu hoch verloren. Die Jungs die auf Platte standen, haben die Sache gut gemacht. Ein Gastgebersieg mit vier Toren Unterschied hätte dem Spielverlauf entsprochen“, resümierte Stein.

 

Roth - C. Schröder (3), A. Schröder (6/3), Kuhfeld (5/1), M. Simon, Backendorf (3), Frisch, Schöler, C. Stein (1), Zock (3), P. Simon (2).

 

HSC Schweich – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch 24:30 (12:14)

 

Die Gäste aus dem Hunsrück werden ihrer Favoritenrolle gerecht und nehmen die hohe Auswärtshürde in Schweich mit Bravour. Das Team von Trainer Mirza Cehajic spielte am Ende seine Fitness aus und kam allein über die erste und zweite Welle zu der Hälfte seiner Tore.

 

Doch zufrieden war Gästetrainer Mirza Cehajic mit der Leistung seiner Mannschaft nicht ganz: „Da waren im ersten Spielabschnitt einfach noch zu viele technische Fehler, sonst führen wir zur Pause wesentlich höher“.

 

Zufrieden mit der Leistung seines Teams zeigte sich HSC Coach Andreas Rosch: „Im gebundenen Spiel hielten wir durchaus dagegen, hatten aber der Fitness der Gäste nichts entgegenzusetzen. Hier sieht man deutlich, was die Mannschaft, die dreimal die Woche trainiert, uns voraushat. Während die Gäste zu einfachen Toren kamen, mussten wir uns die Tore hart erarbeiten“.

 

Die Gäste hatten den besseren Start, legten auf 8:11 in der 20. Minute vor, doch dann gelang dem HSC der Ausgleich. „Leider haben wir unsere Chancen in Führung zu gehen, jetzt nicht genutzt“, klagte Rosch.  Nach dem Wechsel sah es beim 16:21 nach einer Vorentscheidung aus, doch die Gastgeber kämpften sich wieder auf 20:23 und 21.24 heran.

 

„Dann war die Luft endgültig raus! Die HSG kam zum verdienten Sieg und wird am Ende Meister“, lobte Rosch.

 

„Wir mussten das Spiel durchaus höher gewinnen, haben zuviele Fehler gemacht. Zudem fehlte mir die richtige Bestrafung durch die Schiedsrichter, die vieles ungeahndet ließen. Wir sind noch lange nicht am Ziel, haben noch viele Schritte zu gehen und bereiten uns jetzt auf das Bendorfer Spiel vor“, sagt der Gästetrainer.

 

HSC: Reich und Schmidt – Quary, Kratz (1), Marck, Rosch (6), Mangold (3/1), Herz (3), Peters (3), Nerling (2), Karrenbauer (6).

 

HSG: Everding und Schug – Mulliqi (4), Gerhard, Hölzenbein (8), J. Schneider, Klei (2), Bach, Stürmer (3), Löw (3), L. Schneider (3), K. Schell, Kiesel (3), M. Schell (4).

 

DJK/MJC Trier – TS Bendorf 26:24 (11:9)

 

„Er kam, sah und siegte“, so umschrieb MJC Trainer Ralf Martin den Auftritt seines Matchwinners Kevin Schwiderski: „9 Versuche 8 Treffer“, lautete die eindrucksvolle Bilanz des linken Rückraumspielers der MJC, der nur im Angriff eingesetzt wurde und erst im zweiten Spielabschnitt ins Geschehen eingriff. In der Woche hatte sich Steffen Kellendonk wieder zurückgemeldet und so stiegen die Möglichkeiten der Trierer im Rückraum.

 

Am Ende reichte es zu Heimsieg gegen Bendorf, doch Martin gestand, dass die Gäste durchaus ein Remis hätte erreichen können. Die ohne Rene Engler angereisten Gäste überzeugten mit einem starken Innenblock, gegen die sich die MJC Angreifer zunächst schwertaten. Aber auch die Gastgeber überzeugten im Deckungsverband und hatten in Andre Legenhausen einen stark haltenden Keeper im Kasten.

 

Nach dem Wechsel bäumte sich Bendorf gegen die drohende Niederlage, kam zum Ausgleich und legte sogar vor. Martin versuchte den Spielfluss der Gäste zu unterbinden, nahm einen Rückraumspieler in Manndeckung und wechselte Schwiderski ein. „Bendorf hat sich in keiner Phase des Spiels aufgegeben und wird in dieser Verfassung mit dem Abstieg nichts zu tun haben“, sagte der MJC Trainer.

 

Legenhausen und Buttlar – Sattler (3), Falk (1), Krauß (1), P. Müller (3), Schreiner, Moecke (7/5), Merten (1), Schwiderski (8), Zelzer, Kellendonk (2), Kinzig.

 

Vorberichte

 

HSG Bad Ems/Bannberscheid – HSG Mertesdorf/Ruwertal (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Da hat die Ruwertal HSG noch eine Rechnung offen! Ende Oktober musste sich die Mannschaft im Heimspiel der HSG aus der Kurstadt mit 30:31 geschlagen geben. Vor allem die Abwehr der Ruwertaler enttäuschte auf der ganzen Linie, doch daraus wird Trainer Christian Stein sicher die Lehren gezogen haben. Nach der Niederlage startete die Mannshaft ihren Lauf, der sie nach 10 gewonnen Spielen in Folge und 20:0 Punkten auf Platz 2 der Tabelle katapultiert hat. Jetzt gilt es die Serie fortzusetzen und Anschluss an den Tabellenführer aus dem Hunsrück, die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch zu halten.

 

Personal: Auch im Ruwertal grassiert die Grippewelle und so ist unklar, in welcher Besetzung in HSG auflaufen wird. Hinter dem Einsatz von Alex Kuhfeld steht ein Fragezeichen, Michael Stein sollte dabei sein können. „Das ist sicher die halbe Miete“, scherzt sein Bruder Christian Stein.

 

Prognose: „Die Gastgeber haben noch kein Heimspiel verloren und deshalb wird das für uns ein schweres Auswärtsspiel, zumal wir auch ohne Harz auskommen müssen. Doch in den letzten Wochen haben wir genügend Selbstbewusstsein getankt, um dort entsprechend auftreten zu können. Auf jeden Fall werden wir alles versuchen, aus diese beiden Punkte einzufahren“, verspricht der HSG Coach, der zudem auf die Schützenhilfe der Schweicher im Heimspiel gegen den Tabellenführer hofft.

 

TV Welling – TuS Daun (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Gibt es Parallelen zur Hinrunde? Nach der Niederlage gegen Rhein-Nette zeigten die Dauner gegen den TV Welling eine Trotzreaktion und kamen am Ende zu einem nach Ansicht des weiterhin krankheitsbedingt fehlenden Trainer Markus Willems zu einem etwas zu hohen 37:29 Erfolg. Doch jetzt sind die Vorzeichen völlig anders: Leistungsträger wie Mani Schnupp fehlt verletzungsbedingt und Bassi Präder muss aufgrund der umstrittenen blauen Karte des letzten Wochenendes passen.  „Da haben wir uns letzte Woche selbst ein Ei reingelegt. Sicherlich kann man über die blaue Karte diskutieren. Aber gerade im Hinblick auf unsere Situation mit den angeschlagen, verletzten und kranken Spielern müssen wir uns beim Meckern zurückhalten. Jetzt fehlt uns Bassi zwei Spiele“, sagt TuS Trainer Markus Willems, der nach seiner Knieoperation am Samstag auf der Bank sitzen wird und am Sonntag seine Reha beginnt.

 

Personal: Bei den Eifelanern plagen sich derzeit vier Spieler mit ihren Erkältungen herum. Willems hofft, dass am Samstag alle dabei sein können.

 

Prognose: „In der kleinen Wellinger Halle ist immer schwer zu spielen. Bassi wird uns in Angriff und Abwehr fehlen und wir müssen einiges umstellen. Im Krankenhaus hatte ich Zeit und ich habe mir einiges einfallen lassen. Gewinnen wir in Welling sind wir endgültig durch, verlieren wir, kann es noch einmal eng werden. Auf jeden Fall müssen wir jetzt das Beste aus der Situation machen. Welling verfügt mit Björn Oligschläger, Lukas Hürter, Niklas Mannheim und Maximilian Adams über vier sehr schnelle Spiele, deren Stärke eher im „eins gegen eins“ Spiel liegt. Weniger gefährlich agierten die Gastgeber aus dem Rückraum. Wir müssen daher im Verband kompakt stehen und sehen, ob mit dem kleinen Kader am Ende die Kraft reicht“, sagt Willems.

 

HSC Schweich – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch (Sonntag, 17 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: Spitzenspiel in der Rheinlandliga der Männer! Die heimstarken Schweicher, die weiterhin 2018 ohne Niederlage sind, prüfen den Tabellenführer aus dem Hunsrück, der bereits drei Punkte Vorsprung vor den Verfolgern aufweist. Schafft das Team von Trainer Mirza Cehajic auch die hohe Auswärtshürde in Schweich, steht das Tor zur Meisterschaft weit offen! Doch Schweich hat noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen: hier musste das Team von Trainer Andreas Rosch eine klare 36:22 Schlappe verkraften! „Obwohl sich das Unentschieden am vergangenen Sonntag gegen die MJC doch eher als Niederlage angefühlt hat, konnten wir unsere Serie ausbauen. Die Gäste kommen mit der Empfehlung von 11 Siegen in Folge am Sonntag nach Schweich und somit sollte die Favoritenrolle auch schnell geklärt sein“, sagt der HSC Coach Andreas Rosch. „In Schweich ist es immer schwer zu gewinnen, das wissen alle Mannschaften der Liga“, sagt Gästetrainer Cehajic.

Personal: „Neben unseren Langzeitverletzten werden wir am Sonntag auf Bastian Collet aus beruflichen Gründen verzichten müssen. Einige Spieler sind krank, so dass wir in dieser Woche nur einmal trainieren konnten und abzuwarten bleibt, wer am Sonntag tatsächlich auflaufen kann. Unseren Kader werden wir wieder mit einigen Spielern unserer zweiten und dritten Mannschaft ergänzen“, verrät Rosch. Die Hunsrücker reisen in Bestbesetzung an.

Prognose: „Die Gäste sind sicherlich die Mannschaft der Stunde in der Rheinlandliga und die Meisterschaft kann nur über sie gehen. Sie besitzen einen sehr ausgeglichenen Kader und können über 60 Minuten extrem hohes Tempo gehen. Aktuell kann ich mir nicht so recht vorstellen, wie wir mit unserem kleinen Kader da über die gesamte Spielzeit dagegenhalten können, aber ich lasse mich natürlich gerne von meiner Mannschaft überraschen. Auf jeden Fall müssen wir versuchen die “einfachen Tore” in der ersten und zweiten Welle der Gäste zu verhindern und selber auch immer wieder die Möglichkeit dieser “einfachen Tore” suchen. Wir hoffen auf zahlreiche und diesmal vielleicht auch mal wieder lautstarke Unterstützung in Schweich. Die Mannschaft kann das sicherlich gut gebrauchen“, glaubt der Schweicher Coach. „Nur wenn wir 100 Prozent abrufen, können wir in Schweich bestehen. Mit Julian Mangold verfügt Schweich über einen Top-Scorer, den müssen wir in den Griff bekommen. Zudem hat Schweich einen super Trainer, der die Liga aus dem Eff-eff kennt. Wir werden schon alles geben müssen, um dort zu bestehen“, glaubt der Gästecoach.

DJK/MJC Trier – TS Bendorf (Sonntag, 17 Uhr Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: „Am Sonntag haben wir die TS Bendorf zu Gast, gegen die wir im Hinspiel mit 22:27 den Kürzeren gezogen haben. Mit Sicherheit wird dieses Spiel ein hartes Stück Arbeit, auch weil Bendorf im letzten Spiel mit 28:22 gegen die Mannschaft aus Bad Ems gewinnen konnte“, mahnt MJC Coach Ralf Martin, der zum Saisonende beim Rheinlandligateam der Trierer aufhören wird. „Ich betreue die weibliche Jugend in der RPS Liga, in der meine Tochter spielt. Diese Trainingseinheiten und Spiele mit dem Aufwand der Rheinlandliga zusammen ist zeitlich auf Dauer nicht mehr machbar. Wir sind derzeit auf der Suche nach einem neuen Coach“, verrät Martin.  

 

Personal: Manuel Zelzer und Kevin Schwiderski sind wieder mit dabei. Marco Müller entscheidet selbst ob sein Knöchel wieder soweit in Ordnung ist, damit er spielen kann. Steffen Kellendonk fällt weiter auf unbestimmte Zeit aus.

 

Prognose: Im Hinspiel haben wir es nicht geschafft, die Kreise von Linkshänder Rene Engler einzuengen. Er brachte an diesem Tag seine Mitspieler immer wieder gut in Szene und schenkte uns dann noch selbst fünf Tore ein. Auf Engler wird dann auch am Sonntag unser Hauptaugenmerk liegen, ohne natürlich die anderen Spieler zu vernachlässigen. Für uns geht es darum wie gegen Schweich in der Abwehr gut und kompakt zu stehen und dann wieder bei Ballgewinn unser schnelles Gegenstoßspiel aufzuziehen. Allerdings sollten wir das diesmal von der ersten Minute an tun, und nicht erst mit Ende der ersten Halbzeit. Wenn wir vorne konsequent mit Druck auf die Lücken gehen, haben wir gute Chancen auf erfolgreiche Abschlüsse. Auf keinen Fall dürfen wir hektisch und unvorbereitet im Angriff agieren. Leichte Ballverluste wie gegen Schweich müssen wir vermeiden. Dazu gilt es unsere Schwäche im Überzahlspiel abzulegen. Da agieren wir in den letzten Spielen total kopflos. Bendorf spielt zu Hause ohne Harz, was für uns vielleicht auch ein kleiner Vorteil ist. Stimmt die Einstellung und die Moral wie im letzten Spiel haben wir gute Chancen, die Halle als Sieger zu verlassen. Auf jeden Fall will die Mannschaft unseren hoffentlich zahlreichen Zuschauern ein gutes Spiel zeigen“, sagt der MJC Coach.

 

 

Spieltag 24./25. Februar 2018

 

Berichte

 

TuS Daun – HSV Rhein-Nette 21:26 (11:13)

 

Die Gäste aus Andernach werden ihrer Favoritenrolle gerecht und entführen die Punkte aus der Eifel! Das von Jochen Scheler (für den erkrankten Trainer Markus Willems) betreute Dauner Team führte lediglich mit 1:0, dann setzten sich die Gäste über 1:3 auf 3:7 in der 11. Minute ab, die Gastgeber nahmen die Auszeit. Doch näher als zwei Tore kamen die Eifelaner nicht mehr an den Gegner ran, der zur Pause mit 11:13 führte. Ihren Vorsprung bauten die Gäste nach dem Wechsel auf vier Treffer zum 11:15 aus, zogen über 16:20 in der 45. Minute auf 16:25 in der 52. Minute spielentscheidend davon. In dieser Phase kassierten Sebastian Präder die rote Karte mit Bericht und wenig später Patrick Brümmer die rote Karte nach seiner doppelten Zeitstrafe.

 

„Verkorkste Partie und eine Wiederholung des Hinspiels. Wir hatten wie in Andernach viele unnötige technische Fehler im Spielaufbau und zu viele Fehlwürfe aus dem Rückraum. Rhein-Nette deckte sehr kompakt, wogegen wir im gebundenen Spiel wenig Mittel fanden. Wir haben häufig nicht konsequent genug abgeschlossen und selbst gut herausgespielte Chancen vereitelte der gut aufgelegte Gästekeeper. Dazu vergaben wir in der ersten Hälfte zwei Tempogegenstöße und lagen trotzdem “nur” 13:11 hinten. In der zweiten Hälfte konnten wir die Fehler und Fehlwurfe leider nicht abstellen und lagen schnell mit 5 Toren zurück und spätestens beim Stand von 22:16 in der 48. Minute sah es klar nach einer Niederlage aus. Was dann kam, ist mir noch immer völlig unbegreiflich: Nach einem Ballgewinn von Bassi Praeder entschieden die an diesem Abend „unsicheren“ Schiedsrichter auf Ballbesitz für Rhein Nette. Bassi regte sich darüber so sehr auf, dass er den Ball auf den Boden schleuderte. Dies wiederum wurde mit einer roten Karte quittiert und nach einem kurzen Wortgefecht zog einer der beiden dann die Blaue Karte, die einen Bericht zur Folge hatte. Mein Nachfragen wurde mit 2x2 Minuten geahndet, was dann auch Rot für mich bedeutete. Mit dieser doppelten Unterzahl war das Spiel dann endgültig entschieden. Unabhängig davon, dass wir dieses Spiel verloren haben, ist die zu erwartende Sperre von Bassi bitter, da nächste Woche ein ganz wichtiges Spiel in Welling ansteht. Ein Lob an Maurice Rode, der im Tor eine gute Leistung zeigte und ein großer Dank an Jochen Scheler, der sich bereit erklärt hat Markus Willems während seiner,  durch eine Knie-OP bedingte Abwesenheit, zu vertreten“, resümierte Co-Trainer Pat Brümmer.

 

Rode und Lofi - Hahn (2), Wheaton (3), L. Willems (2), Otto (4), J. Willems (6/3), Brümmer (1), Bergheim (1), Präder (1), Rattay, Keil, Rahn (1)

 

TV Bassenheim – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch 24:37 (11:20)

 

Erwartet deutlich setzt sich der Tabellenführer aus dem Hunsrück beim Tabellenletzten in Bassenheim durch. Doch die Anfangsphase verlief überhaupt nicht nach den Vorstellungen von HSG Trainer Mirza Cehajic. „Eine katastrophale Vorstellung meiner Jungs, die klarste Chancen nicht nutzten, den Ball neben das Tor setzten oder den gegnerischen Torwart anwarfen“.

 

Früh legte Cehajic die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch. Beim 5:3 in der 9. Minute hatte der HSG Coach genug gesehen.

 

„Endlich haben die Jungs dann umgeschaltet und sich bis zur Pause klar abgesetzt“, freute sich der Gästetrainer. Doch bis zum 8:6 in der 16. Minute leistete der Außenseiter dem Favoriten Widerstand, dann drehten die Hunsrücker mit sechs Treffern in Folge zum 8:12 in der 21. Minute die Begegnung. Über 9:17 in der 27. Minute war die Begegnung zur Pause beim 11:20 entschieden.

 

Nach dem Wechsel verlief die Begegnung über 15:25 in der 45. Minute einseitig zu Gunsten des Tabellenführers. „In der zweiten Hälfte habe ich dann den jungen Spielern ihre Einsatzzeiten gegeben“, erklärte Cehajic.

 

Everding und Schug – Mulliqi (7), Hölzenbein (1/1), J. Schneider (3), Klei (6), Bach, Löw (2), L. Schneider (5), Schell (3), Jünemann (1/1), Kiesel (3), Schell (6/1),

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – SV Urmitz 35:29 (17:11)

 

Einen solch klaren und ungefährdeten Sieg hatte HSG Trainer Christian Stein nicht erwartet! Den Grundstein zum Erfolg legten die Ruwertaler im ersten Spielabschnitt! Im Spitzenspiel der Rheinlandliga besiegte das Team von Trainer Christian Stein den bisherigen Tabellenzweiten aus Urmitz, übernahm damit die direkte Verfolgerrolle hinter dem Tabellenführer HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch.

 

Ausgeglichen verlief die Anfangsphase, dann setzte sich die Ruwertal HSG vom 7:7 in der 12. Minute nach drei Treffern in Folge auf 10:7 in der 19. Minute ab. Für die Vorentscheidung sorgten die Gastgeber, als sie sich vom 12:10 in der 23. Minute auf 17:10 in der 29. Minute absetzten. Das Team von Trainer Christian Stein erwischte den besseren Start in die zweite Hälfte, legte auf 24:13 in der 39. Minute vor und verlor dann den Rhythmus.

 

„Wir haben dann jetzt unsere Chancen im Angriff nicht mehr genutzt. Zudem mussten Michael früher aufgrund seines Dienstes das Spielfeld verlassen und so brauchten wir einige Zeit, bis wir uns wieder richtig eingestellt hatten“, erklärte Stein.

 

Beim 25:17 in der 42. Minute nahm Stein die Auszeit, seine Mannschaft verteidigte den Vorsprung bis 31:24 in der 54. Minute. Beim Sieg der Ruwertaler waren die Schröder Brüder mit 24 Treffer die auffallendsten Spieler ihres Teams.

 

„Michael wurde von der Gästeabwehr sehr offensiv gedeckt und hier nutzten die beiden die Lücken und zeigten ein sehr starkes Spiel. Den gefährlichsten Gästeangreifer Lars Pitzen hatten wir gut im Griff, er kam nur zu zwei Toren aus dem gebundenen Spiel“, freute sich der HSG Coach.

 

Meyer – C. Schröder (14/2), A. Schröder (10), Kuhfeld (5/2), Backendorf (1), Frisch, Malmedy, Roth, Schöler, M. Stein (4), Zock (1), C. Stein

 

HSC Schweich – DJK/MJC Trier 24:24 (14:12)

 

Wie im Hinspiel trennen sich beide Mannschaften leistungsgerecht mit einem Remis! Die Punkteteilung geht nach dem Spielverlauf in Ordnung.

 

Die Anfangsphase gehörte den Gastgebern, die das Spiel bestimmten und sich auf 10:5 in der 19. Minute absetzten. Folgerichtig nahm MJC Coach Ralf Martin die Auszeit, stellte die Abwehr um, nahm Schweichs Julian Mangold in kurze Deckung und brachte Andre Legenhausen ins Tor.

 

„Wir haben jetzt einfach keine Lösungen mehr umgesetzt, die ich der Mannschaft eigentlich vorgeben hatte“, klagte Schweichs Trainer Andreas Rosch.

 

Bis zur Pause verteidigten die Gastgeber ihren Vorsprung, konnten auch nach dem Wechsel immer wieder in Führung gehen, doch die Trierer glichen umgehend aus. So entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf Rennen. Schweich führte vier Minuten vor dem Ende 24:23, die Schlußminuten waren an Spannung kaum zu überbieten und 18 Sekunden vor dem Ende markierte Yannick Moecke den gerechten Ausgleichstreffer für die Trierer.

 

„Ich hatte mir nach den Leistungen der letzten Woche mehr erwartet! In der Abwehr bekamen wir keinen Zugriff auf Philipp Müller“, klagte Schweichs Trainer Andreas Rosch.

 

„Wir mussten ohne vier Stammspieler antreten und ich habe der Mannschaft gesagt, dass auch dieses Spiel erst einmal gespielt werden muss. So half uns Max Wiemers aus der zweiten Mannschaft aus. In den Anfangsminuten agierten wir nur halbherzig, doch unsere Abwehr stand über die gesamte Spielzeit gut. Nach der Manndeckung gegen Mangold hatten wir die Schweicher Angreifer eigentlich gut im Griff, bekamen aber die Anspiele zu Patrick Karrenbauer nicht unterbunden. Das haben die Gastgeber gut gemacht! Andre Legenhausen hat in den wichtigen Phasen wichtige Bälle gehalten und so haben wir den Punkt verdient. Hervorheben aus der geschlossenen Mannschaftsleistung möchte ich Felix Kraus und Martin Falck, die einen guten Innenblock spielten. Philipp Müller unterstrich seine ansteigende Form mit seinem Spiel. Heute stimmten Kampf und Einstellung meines Teams“, freute sich Martin.

 

HSC: Reich und Schmidt – Quary, Rosch (8/6), Mangold (5), Herz (1), Lieser, Nerling, Collet (2), Antony, Karrenbauer (8).

 

MJC: Buttlar und Legenhausen - P. Müller (8), Merten (5), Kinzig (1), Sattler (2/1), Falk (1), Moecke (6/1), Wiemers, Schreiner (1), Krauß,

 

Vorberichte

 

TV Bassenheim – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Hat der TV Bassenheim diese Saison bereits abgehakt? Das Schlusslicht sagte am vergangenen Wochenende kurzfristig die Begegnung gegen die MJC Trier aufgrund von Personalmangel ab und man darf gespannt sein, was am Wochenende passiert. Auf jeden Fall geht der Tabellenführer aus dem Hunsrück als klarer Favorit in die Begegnung. Bereits kurz nach dem Spiel gegen Daun begann für HSG Coach Mirza Cehajic die Vorbereitung auf das Bassenheimer Spiel, das die Mannschaft auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen will.

 

Personal: Die HSG hofft auf ihre Bestbesetzung.

 

Prognose: „Ich arbeite mit meinen Jungs daran, dass wir den Gegner nicht unterschätzen. Die erste Hälfte des Spiels am vergangenen Wochenende gegen Daun hat sicherlich bei den Spielern etwas bewegt. Die Jungs werden motiviert in die Begegnung gehen und es ist das erste von drei Auswärtsspielen in Folge. Danach folgt Bendorf und Schweich. Wenn wir Meister werden wollen, müssen wir diese Spiele gewinnen“, fordert der HSG Coach.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – SV Urmitz (Samstag, 20 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Noch eine Rechnung aus dem Hinspiel hat die Ruwertal HSG mit Urmitz offen. Die Ruwertaler unterlagen nach einem offenen Schlagabtausch denkbar knapp mit 32:31. Jetzt erwartet der Tabellenvierte den Tabellenzweiten aus Urmitz, der unbedingt gewinnen muss, will er an der HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch dranbleiben und sich weiter Hoffnungen auf den Titel machen kann. Verliert Urmitz die Begegnung im Ruwertal wäre der Tabellenführer schon vier Punkte enteilt, dann entpuppt sich die Ruwertal HSG mit drei Punkten Rückstand zum ärgsten Verfolger der Hunsrücker. Spannung pur ist somit am Samstagabend in der Ruwertalhalle angesagt!

 

Personal: Bis auf Alex Rump kann die Ruwertal HSG aus dem Vollen schöpfen und das stimmt Trainer Christian Stein optimistisch.

 

Prognose: „Wir wollen jetzt die Chance nutzen, um uns mit einem Sieg oben festzusetzen. Die Gäste kommen mit dem Frust der Niederlage der letzten Woche! In heimischer Halle wollen wir unsere Heimstärke beweisen, werden uns gegen den gefährlichsten Torschützen der Gäste Lars Pitzen etwas einfallen lassen. Hier müssen wir entgegensteuern“, verlangt der HSG Coach.

 

TuS Daun – HSV Rhein-Nette (Sonntag, 17 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Die beiden wichtigen Spiele gegen den Tabellenvorletzten aus Moselweiß konnte der HSV gewinnen und hat sich im Mittelfeld auf Platz 6 vorbereitet und wird mit derzeit 19:11 Punkten sicher nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben. Daun belegt Platz 8 mit 14:16 Punkten und bildet damit den Schluss des Mittelfeldes. Dahinter werden Bendorf, Welling, Moselweiß und Bendorf die Absteiger unter sich ausmachen. Vor heimischer Kulisse gewannen die Andernacher das Hinspiel mit 27:20 und gehen auch im Rückspiel als Favorit in die Begegnung.

 

Personal: Auf Dauner Seite fällt Trainer Markus Willems wegen einer Knieoperation vorübergehend aus. Das Training übernimmt Pat Brümmer, das Coaching Jochen Scheler.

 

Prognose: „Sicherlich ist Rhein-Nette auswärts nicht so stark wie zuhause. Können wir mit vollem Kader auflaufen, haben wir sicher eine realistische Aussenseiterchance. Die Gäste sind sicher nicht so stark wir die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch einzuschätzen, gegen die wir uns am vergangenen Wochenende geschlagen geben mussten. Für uns kommen die wichtigen Spiele in der Meisterschaft noch, in denen wir die letzten Zweifel am Ligaverbleib beseitigen können. Doch auch am Sonntag wollen wir vor heimischer Kulisse nichts unversucht lassen, für eine Überraschung zu sorgen“, verspricht Willems.

 

HSC Schweich – DJK/MJC Trier (Sonntag, 17 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: „Die Serie von 8:0 Punkten in 2018 lässt uns beruhigt und mit ausreichend Selbstvertrauen in das letzte Saisondrittel gehen. Das hätte ich vor einigen Wochen so nicht vermutet, aber die Mannschaft überrascht mich Woche für Woche aufs Neue. So stehen wir, wohl auch verdient, nach 15 Spieltagen auf einem hervorragenden 5. Tabellenplatz. Die Gäste sind aktuell zwei Plätze hinter uns platziert, wobei sie zwei Spiele weniger auf dem Konto haben“, erklärt Schweichs Trainer Andreas Rosch. „Nachdem unser Spiel am vergangenen Wochenende in Bassenheim abgesagt wurde, fahren wir am Sonntag zum Derby nach Schweich. Im Hinspiel trennten sich beide Mannschaften, nachdem wir acht Minuten vor Schluss noch mit drei Toren hinten lagen, etwas glücklich für uns mit 26:26“, erinnert sich MJC Coach Ralf Martin.

Personal: Schweich: Bis auf Tim Karrenbauer, Daniel Rohr und Julius Fuchs hofft Rosch auf den kompletten Kader. „Tobi Quary und Dirk Schmidt sollten auch wieder dabei sein, so dass wir überlegen den ein oder anderen Spieler für die wichtigen Spiele unserer zweiten Mannschaft zu schonen“, freut sich Rosch. MJC Trier: Steffen Kellendonk fehlt weiterhin und hinter Manuel Zelzer steht noch ein Fragezeichen.

Prognose: “ Ich erwarte mal wieder ein Spiel auf Augenhöhe, wobei wir natürlich den Heimvorteil nutzen möchten. Die Gäste sind sicherlich in der Breite besser aufgestellt als wir, aber wir haben in den vergangenen Wochen mehrfach bewiesen, dass wir auch mit kleinem Kader in solchen Spielen bis zum Ende dagegenhalten können. Das Hinspiel, was unentschieden endete, war über 60 Minuten hart umkämpft und so erwarte ich auch am Sonntag ein temporeiches und gutklassiges Handballspiel bei dem die Zuschauer ihr Kommen sicherlich nicht bereuen werden“, glaubt Rosch.

„Im Hinspiel taten wir uns gegen eine ersatzgeschwächte Schweicher Mannschaft ziemlich schwer. In der Abwehr bekamen wir das ganze Spiel über nie so den richtigen Zugriff, und im Angriff agierten wir viel zu nervös. Das wollen wir natürlich am Sonntag besser machen. Schweich verfügt, egal wer spielt, über eine starke Abwehr mit guten Torhütern und mit Julian Mangold über einen Rückraumspieler, der an einem guten Tag ein Spiel mit seiner Wurfgewalt alleine entscheiden kann. So wie auch im letzten Spiel in Bendorf. Dazu noch Johannes Rosch und Bastian Collet im Rückraum. Mit Patrick Karrenbauer hat die Schweicher Mannschaft einen starken Abwehr-und Kreisspieler. Anders als im Hinspiel wollen wir stabil in der Abwehr stehen und dann über die erste und zweite Welle zu leichten Toren kommen. Im Angriff erwarte ich von meiner Mannschaft das sie variabel spielt, nicht hektisch abschließt und die sich ihr bietenden Chancen nutzt. In Schweich können wir nur mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung bestehen. Aufgrund des Heimvorteils und der letzten vier gewonnenen Spiele sehe ich die Schweicher Mannschaft als Favorit. Trotzdem werden wir alles versuchen, um zu mindestens ein gutes Spiel abzuliefern. Ob es am Ende reicht werden wir dann sehen. Auf jeden Fall erwarte ich ein sportlich interessantes und faires Spiel mit hoffentlich zahlreichen Zuschauern“, sagt MJC Trainer Ralf Martin.  

 

Spieltag 17./18. Februar 2018

Berichte

 

TS Bendorf – HSC Schweich 28:30 (14:16)

 

„Mit dem Sieg in Bendorf haben wir unsere Serie im Jahr 2018 auf 8:0 Punkte weiter ausgebaut. Mal wieder hatten wir mit Personalproblemen zu kämpfen, wobei sich Paddy Karrenbauer und Hanni Rosch trotz Krankheit in den Dienst der Mannschaft stellten und einen großen Anteil an dem, doch für mich überraschenden Erfolg in Bendorf hatten. Das Spiel war über die gesamte Zeit ziemlich ausgeglichen“, resümierte HSC Coach Andreas Rosch.

 

Die letzte Führung der Gastgeber sollte das 11:10 in der 20. Spielminute sein, in der Folge hatten die Schweicher mehrmals die Möglichkeit, "den Sack zuzumachen". Allerdings ließen die Gäste zahlreiche Chancen liegen. So blieb es bis zum Ende eine Zitterpartie, die Schweich am Ende für sich entscheiden konnte. 

 

So legten die Schweicher nach dem 19:19 in der 40. Minute auf 19:22 vor, waren offensichtlich über 24:28 in der 52. Minute auf dem Weg zum Sieg, doch Bendorf kam angetrieben durch seinen Routinier René Engler wieder auf 27:28 heran. Beim 28:29 nahm Rosch 20 Sekunden vor dem Ende die Auszeit und sein Bruder Johannes markierte zwei Sekunden vor dem Ende den alles entscheidenden Treffer zum 28:30 Auswärtssieg.

 

„Herausheben aus einer starken Mannschaft, die bis auf 10 Minuten, mit den gleichen 6 Spielern durchgespielt hat, möchte ich Julian Mangold. Er ist Woche für Woche über 60 Minuten in Abwehr und Angriff gefordert und war an diesem Abend mit 12 Treffern wieder bester Torschütze unserer Mannschaft. Nun können wir mit breiter Brust in die folgenden Derbies gegen Trier und Irmenach gehen und freuen uns auf diese Heimspiele in den kommenden beiden Wochenenden“, so Rosch.

 

Reich – Müller, Rosch (2), Mangold (12/3), Herz (3), Wagner (1), Nerling (3), B. Collet (5), Wagner, Karrenbauer (4)

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – TuS Daun 36:31 (17:17)

 

„Da war heute nichts für uns zu holen“, fand Dauns Trainer Markus Willems, dessen Team neben den Langzeitverletzten auf Bene Rathay und Thinh-Hoang Tran verzichten musst, zudem gingen Luca Willems und Lukas Illigen grippekrank ins Spiel. „Wir trafen auf einen topfiten Gegner, der uns in puncto Athletik und Fitness klar überlegen waren“, gab Willems zu.

 

Wie im Hinspiel versuchten die Eifelaner, die Hunsrücker über eine offensive Deckung zu verunsichern. Doch das konnte nicht klappen! Jedes „eins gegen eins Spiel“ verloren die Gäste, doch noch reichte die Kraft bei den Gästen bei den Jannis Willems in der ersten Halbzeit mit sechs Toren auffälligster Spieler war. So blieb die Begegnung bis zur Pause (17:17) offen.

 

„Daun war im ersten Spielabschnitt ein super Gegner, der uns die Grenzen in der Abwehr aufgezeigt hat. Immer wieder spielten die Gäste lange Angriffe, warteten auf unsere Fehler, die sie dann konsequent bestraften. Wie ich bereits im Vorbericht gefordert habe, müssen die Spieler von Beginn an mit dem Kopf dabei sein. Das war heute im ersten Spielabschnitt nicht der Fall. Auch unsere beiden Torhüter haben nichts gehalten“, ärgerte sich Gastgebertrainer Mirza Cehajc, der seine Spieler für ihren Auftritt damit bestrafte, sie in der Halbzeitpause auf dem Feld zu lassen und sie sprinten ließ.

 

„Die Jungs sollten endlich Feuer fangen und diese Bestrafung hat Wirkung gezeigt“, fand der Gastgebertrainer.

 

„Mit der ersten Hälfte konnte ich zufrieden sein, doch die Spieler wurden von Minute zu Minute müder. Dem war auch die Tatsache geschuldet, dass die Luft in der Halle zum Schneiden war. Dies war dem vorhergehenden Spiel der RPS Liga geschuldet, dass vor über 400 Zuschauern stattfand. Meine Spieler waren zur Pause platt“, erklärte Willems.

 

Nach dem 20:19 in der 35. Minute zeigte sich mehr und mehr die physische Überlegenheit der Gastgeber, die auch gegen die defensivere Deckung ihre eins gegen eins Situationen nutzten und beim 26:19 in der 40. Minute das Spiel entschieden hatten. „Meine Jungs wollten, konnten aber nicht dagegenhalten. Die Moral hat gestimmt und wir haben nach dem 31:22 Rückstand am Ende Ergebniskosmetik betrieben“, lobte Willems.

 

„Ich habe nach dem klaren Vorsprung einiges ausprobiert und allen Spielern ihre Spielanteile gegeben. Unsere körperliche Überlegenheit hat am Ende gereicht, jetzt konzentrieren wir uns auf die nächsten Spiele“, sagte der HSG Coach.

 

HSG: Everding und Schug – Mulliqi (9), Hölzenbein (2), J. Schneider (1), Klei, Bach (3), Löw (3/1), L. Schneider (6), K. Schell (1), Kiesel, M. Schell (11)

 

TuS: Lofi und Rode - Eich, Hahn (2), L. Willems (4), Otto (2), J. Willems (7/1), Brümmer (6), Wheaton (4/2), Präder (2), Illigen, Keil (1), Rahn (3)

 

 

TV Welling – HSG Mertesdorf/Ruwertal 22:37 (10:16)

 

Erwartungsgemäß setzte sich die Ruwertal HSG klar in Welling durch. Doch ganz zufrieden zeigte sich HSG Trainer Christian Stein mit der Leistung seiner Jungs nicht!

 

„Die Anfangsphase verlief schleppend, wir fanden nur langsam ins Spiel, taten uns schwerer als im Hinspiel“, fand der Trainer. Doch nach dem 2:2 wurde es dann besser und beim 2:8 in der 11. Minute stand eigentlich nur noch die Höhe des Gästesieges in Frage.

 

Doch jetzt häuften sich Fehlwürfe und technische Fehler im Gästespiel, zudem monierte Stein die Schiedsrichterleistung: „Eigentlich sage ich nichts über die Schiedsrichter, doch heute haben die beiden Schieris das Spiel kaputt gepfiffen. Es kam einfach kein Spielfluß auf beiden Seiten auf. Das hat mir gar nicht gefallen“. Nach dem Wechsel zogen die Gäste dann auf und davon, spätestens beim 12:22 in der 36. Minute war der Käse gegessen.

 

„ Die Gastgeber ließen mit zunehmender Spieldauer auch konditionell nach, ich konnte aufgrund der vielen Alternativen vor allem Rückraum wechseln und das hat gut funktioniert“, fand Stein.

 

Meyer -  Rump (1), C. Schröder (6), A. Schörder (3), Wenzel (3), Kuhfeld (10/6), Frisch (1), Schöler, Stein (7), Zock (6).

 

 

TV Bassenheim - DJK/MJC Trier

kurz vor dem Spiel sagte Bassenheim die Begegnung aufgrund der Erkrankung von Spielern ab. Noch ist unklar, wie die Begegnung gewertet wird

 

Vorberichte

 

TV Bassenheim – DJK/MJC Trier (Samstag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: „Nachdem wir am letzten Samstag das Hinspiel klar für uns entscheiden konnten, treffen wir am Wochenende im Rückspiel direkt wieder auf den TV Bassenheim. Zu Hause wird die Mannschaft aus Bassenheim mit Sicherheit anders auftreten und versuchen, uns das Leben so schwer wie möglich zu machen“, ahnt MJC Trainer Ralf Martin.

 

Personal:  Bis auf Steffen Kellendonk sind alle Spieler dabei.

 

Prognose: „Ich gehe mal davon aus, dass die Partie in Bassenheim schwieriger wird wie die von letzten Samstag in der Arena. Für uns geht es darum an die Leistung in Abwehr und Angriff anzuknüpfen und von Anfang an zu zeigen, dass wir das Spiel gewinnen wollen. Gegenüber dem Hinspiel erwarte ich von meiner Mannschaft diesmal die volle Leistungsbereitschaft in der Abwehr von der ersten Minute an, egal ob wir defensiv oder offensiv decken. Im Angriff gilt es unsere Chancen noch besser zu verwerten, besonders im Überzahlspiel. Hier hakt es bei uns schon die ganze Saison über. Da wir bis auf Steffen Kellendonk vollzählig sind und ich aus dem vollen schöpfen kann, erwarte ich von meiner Mannschaft sechzig Minuten Tempo, schnelle Beine in der Abwehr und druckvolles Spiel im Angriff. Sollte uns das über die ganze Spielzeit gelingen bin ich optimistisch, die zwei Punkte aus Bassenheim mitzunehmen. Auf keinen Fall werden wir den Gegner unterschätzen, egal wie das Hinspiel auch ausgegangen ist“, warnt der MJC Coach.

 

TV Welling – HSG Mertesdorf/Ruwertal (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Vor 14 Tagen schickte die Ruwertal HSG den Gast aus Welling mit einer deftigen 47:25 Packung auf den Nachhauseweg. Das es im Rückspiel schwerer werden wird, ist HSG Trainer Christian Stein bewusst. „Wir werden den Gegner keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen“, erklärt der HSG Coach.

 

Personal: Die Ruwertaler reisen in ihrer bestmöglichen Aufstellung an.

 

Prognose: „Gerade weil die Mannschaft auch gegenüber dem Hinspiel jetzt komplett sein wird, erwarte ich von meiner Mannschaft, dass sie das Spiel entsprechend ernst nimmt. Wir müssen dem Spiel von Beginn an unseren Stempel aufdrücken, wollen nicht in Rückstand geraten und schnell Nägel mit Köpfen machen. Wichtig wird sein, dass wir unser Spiel durchziehen, dann dürfte Welling nichts zu melden haben“, sagt Stein.

 

TS Bendorf – HSC Schweich (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: „Mit 3 Siegen aus 3 Spielen sind wir im Jahr 2018 noch ohne Verlustpunkt und haben uns mit 17:11 Punkten im Mittelfeld (Platz 6) der Rheinlandliga festgesetzt. Die Gastgeber belegen derzeit den 9. Tabellenplatz und konnten in der Vorwoche mit einem SIeg gegen Daun ihren Abstand zum Tabellenende vergrößern“, warnt HSC Coach Andreas Rosch.

Personal: Weiterhin fehlen Tim Karrenbauer, Daniel Rohr und Julius Fuchs. Der Einsatz von Dirk Schmidt klärt sich kurzfristig. „Ansonsten hoffe ich, dass der Rest der Mannschaft nach der Karnevalspause einsatzbereit ist“, so der HSC Coach.

Prognose: „Unsere Ergebnisse in den letzten Jahren in Bendorf waren sehr durchwachsen und meistens haben wir doch deutliche Niederlagen einstecken müssen. Natürlich werden wir alles daransetzen, unsere gute Serie von 6:0 Punkten im Jahr 2018 weiter auszubauen und damit auch weiteres Selbstvertrauen für die dann anstehenden Lokalderbys gegen Trier und Irmenach zu tanken. Wir fahren optimistisch und ohne großen Druck nach Bendorf und ich gehe davon aus, dass die Tagesform der beiden Mannschaften über Sieg oder Niederlage entscheiden wird“, ahnt Rosch.

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – TuS Daun (Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Lediglich drei Niederlagen hat Tabellenführer Irmenach/Kleinich/Horbruch bislang auf dem Konto, eine davon resultierte aus dem Hinspiel in Daun. Danach stürmten die Hunsrücker mit neun Siegen in Folge an die Tabellenspitze und gehen im Rückspiel als klarer Favorit in die Begegnung. Dies ist aber auch der personellen Situation der Gäste geschuldet, die seit Monaten nur stark ersatzgeschwächt auflaufen können.  

 

Personal: Auf Gastgeberseite fällt Yannick Stümer aus, fraglich ist der Einsatz von Lars Gerhard. Daun kann wieder auf einen fitten Pat Brümmer zurückgreifen und auch Janis Willems sollte zu einem Kurzeinsatz kommen. „Damit haben wir mehr Alternativen im Rückraum“, freut sich Willems.

 

Prognose: „Die gegnerische Mannschaft kenne ich nicht, wohl aber den Trainer. Markus Willems ist ein sehr erfahrener Trainer, der seine Mannschaft immer wieder gut einzustellen weiß. Trotz der vielen personellen Ausfälle steht das Team derzeit gut dar. Das wird keine leichte Aufgabe für uns, zumal wir nach dem Sieg in Urmitz auf dem Boden bleiben müssen. Noch sind wir kein Meister, haben noch viele schwere Spiele vor uns und das muss meinen Spielern klar sein. Entsprechend muss ich das Team motivieren, jeden Gegner ernst zu nehmen. Wir dürfen nicht an die Meisterschaft denken, sonst stehen wir wieder schneller hinter Urmitz als uns das lieb ist. Wir treffen auf eine sehr erfahrene Mannschaft, gegen die wir hundert Prozent geben müssen“, verlangt HSG Trainer Mirza Cehajic.

 

Auch Gästetrainer Markus Willems spart nicht mit Komplimenten für einen Trainerkollegen, den er als „Fuchs“ tituliert. „Das Spiel kommt für uns zum richtigen Zeitpunkt. Wir können absolut befreit dort aufspielen, während die HSG unter Drucks steht. Die müssen die Begegnung einfach gewinnen, wenn sie im Titelrennen bleiben wollen. Die HSG hat eine Riesen-Serie hingelegt und wir mit viel Selbstvertrauen gegen uns auflaufen. Doch mit der Hirtenfeldhalle haben wir immer gute Erinnerungen verbunden, hier haben wir uns immer gut aus der Affäre gezogen. Die Mannschaft liegt uns scheinbar“, verrät Willems, der ein Spiel mit vielen taktischen Raffinessen erwartet.

 

 

Spieltag 10. Februar 2018

Bericht

 

DJK/MJC Trier – TV Bassenheim 38:20 (19:10)

 

Mit einer deftigen Packung schickt Aufsteiger DJK/MJC Trier das Schlusslicht aus Bassenheim auf den Nachhauseweg. Mit 38:20 deklassiert das Team von Trainer Ralf Martin den Gegner und hat nun beste Aussichten, sich am kommenden Wochenende im Rückspiel mit einem weiteren Erfolg vorzeitig die Klasse zu sichern. „Der Abstieg dürfte für uns durch sein“, erklärte Martin nach dem Abpfiff.

 

10 Minuten lang taten sich die Gastgeber schwer, setzten sich dann aber über 4:4 auf 7:4 in der 13. Minute ab. Doch noch stemmten sich die Gäste gegen die drohende Niederlage, waren bis 11:8 in der 22. Minute dran, dann brach der Widerstand endgültig. Bis zur Pause hatten die Gastgeber das Spiel beim 19:10 entschieden. Kontinuierlich bauten die Trierer nach dem Wechsel ihren Vorsprung weiter aus, ließen erneut nur 10 Gästetreffer zu und so feierte die Mannschaft am Ende einen überlegenen 38:20 Erfolg!

 

„Wir wurden der Favoritenrolle gerecht! Erst die Umstellung der Abwehr auf eine defensive 6:0 Deckung sorgte nach em 11:8 für die Entscheidung. Nichts kam mehr aus dem Rückraum der Gäste. Was dann noch durchkam wurde sichere Beute von Benny Butlar im ersten und Andre Legenhausen im zweiten Spielabschnitt! Die Deckung stand gut und auch den Kreis hatten wir jetzt im Griff. Der Sieg ist auch in dieser Höhe verdient. Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung, dennoch möchte ich Kevin Schwiderski für seine Leistung in Angriff und Abwehr hervorheben, ebenso Phillip Müller, der über die rechte Angriffseite 12 Treffer markierte. Nach seiner Verletzung ist Fabian Schreiner auf einem guten Weg. Den Sieg werden wir sicher nicht überbewerten, zumal die Gäste ersatzgeschwächt antreten mussten. Dennoch habe ich den Eindruck, dass die Luft bei den Gästen raus ist. Die Mannschaft hat zwar bis zum Schluss gekämpft, scheint aber den Glauben an den Ligaverbleib nicht mehr zu haben. In unserem Spiel bleibt das Überzahlspiel weiterhin verbesserungsbedürftig“, weiß der MJC Trainer.

 

Buttlar und Legenhausen -P. Müller (12), Merten, Kinzig, Schwiderski (7), Zelzer (1), Sattler (4), Moecke (5), M. Müller (4), Schreiner (3), Krauß (2)

 

Vorbericht

 

DJK/MJC Trier – TV Bassenheim (Samstag, 17.30 Uhr, ARENA)

 

Ausgangslage: Gleich zwei Mal treffen wir in den nächsten vierzehn Tagen auf den TV Bassenheim. Am Samstag das Hinspiel nach den Bundesliga Miezen in der Arena, eine Woche später dann das Rückspiel in Bassenheim.

 

Personal: Bis auf Steffen Kellendonk und Fabian Schreiner sind alle Spieler an Bord.

 

Prognose: „Mit dem TV Bassenheim treffen wir auf den momentanen Tabellenletzten der Rheinlandliga. Für Bassenheim geht es in den nächsten zwei Spielen gegen uns um die wohl letzte Chance, Anschluss an die weiter vor Ihnen platzierten Mannschaften zu halten. Das macht die Sache für uns nicht leichter. Wir dagegen können mit zumindest einem Sieg zu Hause weiter Kontakt zum oberen Mittelfeld der Tabelle halten. Dieser Sieg kommt aber nur zur Stande, wenn wir an die Leistung der ersten Halbzeit gegen Moselweiß anknüpfen. Die Art und Weise wie wir in Daun gespielt haben, entspricht nicht so ganz unserem Leistungsvermögen. Meine Mannschaft muss ab der ersten Minute in der Abwehr kompakt stehen, auf Ballgewinne aus sein und dann schnell auf Angriff umschalten. Egal ob wir defensiv oder offensiv decken. Im Angriff müssen wir variabel spielen, unsere Vorgaben umsetzen und uns als Mannschaft präsentieren. Wichtig ist nicht wer die Tore macht, sondern das wir sie machen. Auch wenn wir diese Woche nur einmal trainieren können, so erwarte ich trotzdem von meiner Mannschaft eine positive Reaktion auf unser letztes Spiel in Daun mit einem guten Spiel und zwei am Ende gewonnenen Punkten. Außerdem muss es jedem meiner Spiel Spaß machen, auch Mal in der Arena spielen zu können. Auch in der Arena hoffen wir natürlich auf zahlreiche Unterstützung, vielleicht bleibt ja der eine oder andere Zuschauer noch nach den Bundesliga Miezen in der Halle“, hofft MJC Trainer Ralf Martin. 

 

 

Spieltag 3. und 4. Februar 2018

Berichte

 

 

SV Urmitz – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch 26:30 (17:14)

 

Mit dem Sieg beim Tabellenführer in Urmitz eröffnet die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch das Titelrennen neu, übernimmt die Tabellenführung und untermauert mit dem Sieg seine Titelambitionen.

 

Zunächst kamen die Gäste besser aus den Startlöchern, führten 1:4 in der 4. Minute, doch beim 6:5 in der 10. Minute übernahmen die Gastgeber das Kommando. „Unverständlicherweise hatten meine Spieler dann einen Blackout, leisteten sich viele technische Fehler, die mit Gegenstoßtoren bestrafte wurden“, klagte HSG Trainer Mirza Cehajic. Ausgeglichen verlief das Spiel bis zum 10:10 in der 18. Minute, dann schienen die Gastgeber nach vier Treffern in Folge auf dem Weg, das Spiel früh zu entscheiden. Die Mannschaft von Trainer Mirza Cehajic fing sich wieder, verkürzte den Abstand bis zur Pause auf drei Tore (17:14).

 

„Es gab dann eine klare Ansage in der Pause und wir stabilisierten die Deckung, die nur noch 9 Treffer zuließ. Im Tor machte Benny Schug eine solide Partie“, lobte der Gästetrainer.

 

Vom 19:15 kämpfte sich der Gast auf 19:18 in der 36. Minute heran, Urmitz nahm die Auszeit und verteidigte den Vorsprung bis zum 22:21 in der 42. Minute. Es folgten zehn absolut ausgeglichen Minuten, nach denen sich die Gäste durch Benjamin Klei erstmals die Führung beim 26:27 in der 54. Minute sicherten. Die rote Karte gegen den Urmitzer Fabian Gerlach nutzten die Gäste zunächst nicht.  Knapp zwei Minuten vor dem Ende war es Timo Löw, der mit seinem Siebenmetertreffer die zwei Toreführung sicherte, ehe Peter Hölzenbein den Deckel mit seinem Treffer zum 26:29 endgültig auf die Begegnung machte.

 

„Wir sind zwar jetzt Tabellenführer und die Jungs können diesen Erfolg feiern. Über die Meisterschaft reden wir nicht, da kommen noch so viele schwere Spiele auf uns zu“, weiß der HSG Coach.

 

Everding und Schug – Mulliqi (3), Hölzenbein (4), Schneider, Klei (3), Bach (1), Stürmer (6), Löw (6/3), L. Schneider (1), Jünemann, Kiesel (1), Schell (5).

 

 

TS Bendorf – TuS Daun 31:29 (13:14)

 

Am Ende waren es erneut die fehlenden personellen Alternativen, die einen Sieg der Dauner verhinderten. So setzte sich die körperlich überlegene Gastgebermannschaft am Ende mit 31:29 durch. „Wir begannen nervös, hatten keine Struktur im Spiel, gingen nicht auf die Nahststellen und taten uns gegen die kompakte 6:0 Deckung der Bendorfer schwer“, erklärte Dauns Trainer Markus Willems.

 

Seine Mannschaft lag 6:4 in der 16. Minute zurück, da nahm Willems die Auszeit. Den zu diesem Zeitpunkt eingewechselten Routinier der Gastgeber René Engler bekam die Dauner Abwehr nie richtig in den Griff, dazu kamen die Gastgeber immer wieder über den Kreis zum Erfolg. Doch bis zur Pause verteidigten die Gäste ihren Vorsprung (13:14).

 

Zwei Treffer in Folge von René Engler läuteten dann nach dem Wiederbeginn die Wende im Spiel ein. Erschwerend kam hinzu, dass Dauns Rückraumspieler Melvin Wheaton aufgrund einer Bauchmuskelzerrung im zweiten Spielabschnitt nicht mehr eingesetzt werden konnte, dazu Thinh-Hoang Tran sich im zweiten Spielabschnitt eine Fußverletzung zuzog und so schmolzen die personellen Alternativen dahin. Doch die Mannschaft zeigte Moral, kämpfte weiter und war bis zum 27:26 in der 57. Minute in Schlagdistanz. In der Restspielzeit gelangen den Gastgebern die entscheidenden Treffer zum 31:29 Erfolg.

 

„Die Chancen war trotz der Ausfälle noch da, das Spiel zu drehen. Aber letztlich reichte die Kraft einfach nicht aus und das Torhüterduell ging am Ende an Bendorf. Mit mehr personellen Alternativen in den Schluss Minuten hätten wir das Spiel gewinnen können. Jetzt konzentrieren wir uns auf die kommenden Spiele“, schaut Willems nach vorne.

 

Lofi und Rode – Eich, Tran (2), Hadam, Willems (2), Otto (3), Hahn (1), Brümmer (7), Wheaton (5/3), Illigen, Keil (1), Rahn (3/1), Präder (5).

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – TV Welling 47:25 (23:13)

 

Ausgeglichen verlief die Anfangsphase! Bis zum 6:4 in der 10. Minute hielt der abstiegsbedrohte Gast noch mit, dann aber brachen bei den Gästen die Dämme in der Ruwertalhalle. Angetrieben von einem überragenden Andi Schröder zogen die Gastgeber über 13:5 in der 17. Minute zur Pause der Vorentscheidung beim 23:13 entgegen. Nur noch die Höhe des Gastgebersieges stand jetzt in Frage.

 

„Welling hat eigentlich nur in den Anfangsminuten mithalten können und bereits nach 10 Minuten hatte ich das Gefühl, das hier heute nichts mehr schiefgehen wird. In der Abwehr haben wir es etwas schleifen lassen, nicht mehr so richtig zugepackt“, fasste HSG Trainer Christian Stein die erste Halbzeit zusammen. 

 

Auch nach dem Wechsel rollte ein Angriff auf den Anderen auf den Gästekasten zu und über 30:15 in der 37. Minute stand am Ende ein unerwartet deutlicher 47:25 Erfolg auf der Anzeigetafel, der mehr als einen Klassenunterschied deutlich machte.

 

„Ab der 37. Minute haben die Gästespieler dann endgültig die Köpfe hängen lassen. Andi Schröder hat ein richtig gutes Spiel gemacht. Doch wie schon in der letzten Woche hat die gesamte Mannschaft über die Spielzeit richtig Gas gegeben. Es läuft derzeitig richtig rund. Auch mit der Höhe des Sieges haben wir für das in zwei Woche stattfindende Rückspiel ein Zeichen gesetzt. Bei uns kann es so weitergehen.“, freute sich der HSG Coach.

 

Meyer und Roth – Rump (6), C. Schröder (4), A. Schröder (18/4), Wenzel, Kuhfeld (9), M. Simon (2), Backendorf (3), Frisch (2), Malmedy, Schöler, Zock (3)

 

Vorberichte

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – TV Welling (Samstag, 20 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Innerhalb von 14 Tagen kommt es zum Kräftemessen zwischen der Ruwertal HSG und dem abstiegsgefährdeten TV Welling. Erklärtes Ziel des neuen HSG Trainer Christian Stein ist es, beide Spiele zu gewinnen und so bis auf Platz vier der Tabellen vorzustoßen.

 

Personal: Erneut fällt Michael Stein aus beruflichen Gründen aus, fraglich ist der Einsatz von Christian Schröder. Thomas Billen ist weiter im Urlaub und Alex Kuhfeld wird wohl gleich aus dem Urlaub zur Mannschaft stoßen. Ebenfalls wieder im Aufgebot steht Alex Rump aus der zweiten Mannschaft der Ruwertaler, der sich mit seiner Leistung der letzten Woche für den Kader regelrecht anbietet.

 

Prognose: „Ich kenne Welling noch aus der letzten Spielzeit und da hat sich nicht viel verändert. Wir können auf den fast gleichen Kader der letzten Woche zurückgreifen, wollen von Beginn an Gas geben und ich sehe uns trotz des dezimierten Kaders in heimischer Halle als Favorit! Welling wird kämpfen bis zum Umfallen, darauf müssen wir uns einstellen“, verlangt Stein.

 

SV Urmitz – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Im Spitzenspiel der Rheinlandliga trifft die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch, derzeit Tabellenzweiter der Liga auf den Tabellenführer und Aufstiegskandidat Urmitz. Bringt diese Begegnung eine Vorentscheidung im Titelkampf zugunsten der Gastgeber oder eröffnet das Hunsrück Team mit dem Auswärtssieg ein spannendes Titelrennen, in das noch mindestens weitere fünf Teams eingreifen könnten? Im Auftaktspiel entführte Urmitz mit 29:30 beide Punkte aus dem Hunsrück. Zwischenzeitlich hat sich das Team von Trainer Mirza Cehajic stabilisiert und ist seit acht Spielen in Folge ohne Punktverlust! Die Punktverluste der Gastgeber resultieren ausschließlich aus ihren Heimspielen. Hier unterlag der Rheinvertreter den Teams aus Daun und Schweich!

 

Personal: Lars Gerhard wird wohl weiter bei den Hunsrückern ausfallen.

 

Prognose: „Für mich ist Urmitz klarer Meisterschaftsfavorit und auch in diesem Spiel hat die Mannschaft aufgrund des Heimspiels Vorteile! Wir haben noch ein sehr schweres Restprogramm mit schwierigen Auswärtsspielen. Für mich wäre ein Punktgewinn meiner Mannschaft in Urmitz eine Überraschung. Wir bereiten uns gut auf die Begegnung vor und ich erwarte von meinen Spielern, dass sie alles geben“, sagt Trainer Mirza Cehajic.

 

TS Bendorf – TuS Daun (Sonntag, 17.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Bereits sieben Punkte trennen den TuS Daun als Tabellenachten vom Tabellenneunten aus Bendorf! Während die Eifelaner am Schluss des Mittelfeldes stehen, kämpft Bendorf gegen die Teams aus Welling, Moselweiß und Bassenheim um den Ligaverbleib. Im Hinspiel tat sich das Team von Trainer Markus Willems gegen Bendorf schwer, kam über ein Remis nicht hinaus. Gegenüber dem Hinspiel hat sich die personelle Situation der Eifelaner drastisch verschlechtert. Dennoch überzeugte die Mannschaft zuletzt mit dem Heimsieg im Derby gegen Aufsteiger MJC Trier. Bendorf gewann das „Vier-Punkte-Spiel“ am letzten Wochenende gegen Schlusslicht Bassenheim.

 

Personal: Zum Aufgebot der Eifelaner aus der Vorwoche wird wohl Bene Rathay stoßen.

 

Prognose: „Für uns kommt Bendorf zum richtigen Zeitpunkt! Zuletzt haben wir eigentlich immer etwas Zählbares gegen das Rhein-Team buchen können. Die Gastgeber stehen unter Druck, konnten sich zwar mit dem Sieg über Schlußlicht Bassenheim am vergangenen Wochenende Luft verschaffen, doch da unten ist alles eng! Für mich ist es weiterhin ein Rätsel, weshalb die eigentlich starke Bendorfer Mannschaft so weit unten in der Tabelle steht. Mit Engler und Brinkmann verfügt das Team über Topspieler, dazu sind sie über den Kreis gefährlich und spielen eine gute zweite Welle. Scheinbar ist das zwischenzeitlich eine Kopfsache! Doch wir schauen nicht auf Bendorf sondern auf unsere Leistung! Legen wir die gleiche Einstellung wie letzte Wochen hin, haben wir gute Chancen. Doch in Bendorf spielen viele Faktoren eine Rolle. So müssen wir uns früh im Spiel das nötige Selbstvertrauen durch gute Aktionen holen. Gewinnen wir das Spiel, können wir uns richtig weit von unten absetzen“, weiß Dauns Trainer Markus Willems.

 

 

Spieltag 27./28. Januar 2018

Berichte

 

TuS Daun – DJK/MJC Trier 28:25 (14:11)

 

Gastgeber Daun setzt sich gegen den Aufsteiger aus Trier am Ende verdient mit 28:25 und beendet damit die Siegesserie der Gäste nach fünf Erfolgen!

 

„Ich habe meine Mannschaft im Laufe der Woche vor den personell angeschlagenen, aber routinierten Gäste aus der Eifel eindringlich gewarnt und sie auf ein schweres und unangenehmes Spiel in der Eifel einstellen wollen. Doch es hat sich wieder einmal gezeigt, dass die Spieler nicht hundertprozentig bei der Sache waren“, klagte MJC Trainer Ralf Martin.

 

So verschliefen die Gäste mit ihrer 5:1 Abwehr den Start gegen die Eifelaner, die bis zur 15. Minute auf 8:3 vorlegten und bis zum 13:8 in der 25. Minute auf dem Weg zu einer klaren Halbzeitführung schienen. Der doppelten Zeitstrafe gegen MJC Spieler Kevin Schwiderski, ließ MJC Trainer Ralf Martin die Umstellung auf eine defensive 6:0 Deckung folgen, die Wirkung zeigte.

 

„Daun war bis zu diesem Zeitpunkt wenig gefährlich aus dem Rückraum, kam eher über den Kreis zum Erfolg“, sagte Martin.

 

Sehr zufrieden zeigte sich dagegen Dauns Trainer Markus Willems mit der Leistung seiner Schützlinge bis zum 13:8! „Alles was wir uns vor dem Spiel vorgenommen hatten, ging auf. Auf der vorgezogenen Position schränkte Luca Willems die Kreise von MJC Spielermacher Yannick Moecke erheblich ein. Was mir dann nicht gefallen hat war die Tatsache, dass wir in der Überzahlsituation Dinge gemacht haben, die wir so nicht machen wollten. Der Schuss ging so bis zur Pause nach hinten los. Wir hätten durchaus mit sieben Toren gegen einen athletisch überlegenen Gast führen müssen“, fand Willems.

 

Nach dem Wechsel verteidigten die Gastgeber ihren Vorsprung, der nie kleiner als zwei Tore wurde. Dabei profitierten die Eifelaner von der Erfahrung ihrer Routiniers Patrick Hahn und Patrick Brümmer, die über den Kreis immer wieder erfolgreich abschlossen. Auch über Aussen gelangen den Gastgebern wichtige Treffer.

 

„Das Torhüterduell haben wir an diesem Abend knapp für uns entschieden. Es war ein enges Spiel, das wir verdient gewonnen haben, weil wir den Tick mehr Willen hatten. Im Mittelblock machten Lukas Illigen, Bassi Präder und Mathis Otto zusammen mit Luca Willems auf der vorgezogenen Position einen super Job. Wir haben jetzt noch mehr Ruhe nach unten und können jetzt optimistisch zum Spiel nach Bendorf fahren“, sagte Willems.

 

„Daun hat verdient die Punkte gewonnen, war präsenter. Meiner Mannschaft muss einfach klarwerden, dass wir eine Mannschaft sind, die mit einer hundertprozent-Einstellung jeden in der Klasse schlagen, aber bei fehlender Einstellung auch jedes Spiel verlieren kann. Ein gutes Spiel hat Philipp Müller im rechten Rückraum gemacht, dort für viel Dampf gesorgt, dazu hat Torwart Benni Buttlar uns im Spiel gehalten. Wir werden jetzt konzentriert trainieren müssen, um die beiden anstehenden Spiele gegen Bannberscheid zu gewinnen“, fordert Martin.

 

Daun: Lofi und Rode - Hahn (1), Tran (7), Hadam, Willems, Matthis (2), Brümmer (4/1), Wheaton (7/6), Präder (2), Illigen, Keil (2), Rahn (3).

 

Legenhausen und Buttlar – P. Müller (8), Merten (4), Kinzig, Schwiderski (2), Zelzer, Sattler, Moecke (6/2), M. Müller (4), Wiemers, Krauß (1)

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – HSV Rhein-Nette 32:28 (19:16)

 

Entgegen den Erwartungen von HSG Trainer Christian Stein wurde er am Samstagabend im Spiel gegen die Gäste aus Andernach personell zum Handeln gezwungen. Mit Michael Stein (berufliche Gründe), Christian Schröder (Fingererletzung), Alex Kuhfeld und Thomas Billen (beide Urlaub) fielen gleich vier Stammspieler der Ruwertaler aus und so spielten Alexander Rump, Marc Köhler, Damian Malmedy und Christian Stein selbst mit.

 

„Ein Riesenkompliment an diese Mannschaft, die zusammengehalten und gekämpft hat. Von der ersten bis zur letzten Minute setzte die Mannschaft das um, was ich von ihr vorgegeben hatte. Dabei überzeugten Andi Schröder und Alex Rump im Rückraum, Andreas Backendorf führte auf der Spielmacherposition klug Regie, zog immer wieder die Spielzüge an und damit kamen die Gäste überhaupt nicht klar. Da Rhein-Nette nicht so gefährlich aus dem Rückraum war, stellten wir eine gute defensiv arbeitende Deckung dagegen“, freute sich HSG Coach Christian Stein.

 

Ausgeglichen mit wechselnden Führungen verlief die Anfangsphase, nach der sich die Ruwertaler beim 10:8 in der 17. Minute erstmals mit zwei Treffern absetzten und über 16:12 in der 26. Minute zur verdienten 19:16 Pausenführung kamen. Beim 23:18 in der 37. Minute nahmen die Gäste noch einmal die Auszeit, versuchten dem Spiel noch einmal eine Wende zu geben. Unbeeindruckt zogen die Gastgeber davon und hatten beim 27:20 in der 45. Minute die Vorentscheidung geschafft. Am Ende ging die HSG mit einem verdienten 32:28 vom Platz und so feierten die Fans ihre Mannschaft nach dem Abpfiff für einen überraschend starken Auftritt mit einer „Notelf“.

 

Meyer und Roth – Rump (7), A. Schröder (10/4), Wenzel, M. Simon (2), Thesen (1), Backendorf (6), Frisch (1), Malmedy, Stein, Zock (4), Köhler (1)

 

TV Moselweiß – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch 27:30 (17:13)

 

„Die Leistung spiegelt unsere Vorbereitung auf dieses Spiel wieder! Mit nur einer Trainingseinheit mit der kompletten Mannschaft kommt eben nur ein solches Spiel dabei heraus, bei dem wir über weite Strecken zurücklagen, am Ende aber noch einmal die Kurve bekommen haben. Dennoch zeigt das Spiel auch, das wir Spiele gewinnen können, die mal nicht so gut laufen“, urteilte HSG Trainer Mirza Cehajic nach dem überraschend knappen Erfolg seines Teams beim Abstiegskandidat in Moselweiß.

 

Die Gastgeber führten in der 8. Minute mit 5:2 und zwangen die Hunsrücker zur ersten Auszeit. Doch es wurde nicht besser im HSG Spiel, im Gegenteil! Die Gäste zogen auf 10:4 in der 18. Minute davon, verteidigten ihren Vorsprung bis 13:7 in der 23. Minute. Die erneute Auszeit führte dann zu einer Resultatsverbesserung bis zur Pause (17:13).

 

Auch nach dem Wechsel deutete vieles auf den Überraschungserfolg des Außenseiters hin, der bis zum 22:18 in der 40. Minute führte, dann aber eine rote Karte verkraften musste und zeigte Wirkung. Die Hunsrücker legten jetzt einen 0:6 Lauf hin, drehten das Spiel bis zur 50. Minute zum 22:24! Doch die Gastgeber stemmten sich gegen die jetzt drohende Niederlage, glichen letztmals beim 24:24 aus um erneut einen zu Null Lauf hinzulegen, der die Begegnung nach vier Treffern der HSG in Folge beim 24:28 endgültig entschieden hatte. Mit dem achten Sieg in Folge stößt die Mannschaft jetzt auf Platz 2 der Tabelle vor und fiebert jetzt dem Spitzenspiel am kommenden Wochenende beim Tabellenführer aus Urmitz entgegen.

 

Everding und Schug – Mulliqi (2), Hölzenbein (4), Klei (5), Bach (2), Stürmer (7/4), Löw (2), Schneider (1), K. Schell, Kiesel (1), M. Schell (6)

 

HSC Schweich – HSG Bad Ems/Bannberscheid 32:28 (17:15)

Hut ab vor dieser Schweicher Mannschaft! Kurzfristig musste Trainer Andreas Rosch auf Timo Nerling und Dirk Schmidt verzichten, doch am Ende ging das Team dank der stärksten Saisonleistung als Sieger vom Platz.

 

Die Gäste reisten mit „voller Kapelle“ an, bei Schweich stemmt sich ein Häuflein Aufrechter gegen die personelle Übermacht des Gastes. „Niemand konnte vor dem Spiel den Sieg von uns erwarten, doch was meine Mannschaft heute gezeigt hat, war in Abwehr und Angriff überragend“, lobte Rosch.

 

Seine Mannschaft spielte mit 6 Feldspielern die gesamte Spielzeit durch, lag ständig mit ein bis zwei Toren vorne. Über 4:1 in der 6. Minute führten die Gastgeber bis 10:9 in der 19. Minute, kassierten dann den Ausgleich, doch unbeeindruckt legte Schweich drei Treffer in Folge zum 13:10 vor. Zur Pause führte die Mannschaft verdient mit 17:15.

 

Nach dem Wechsel setzte sich der HSC auf 31:24 in der 55. Minute ab, die Begegnung war endgültig entschieden. Die Restspielzeit nutzte der Gast zur Ergebniskosmetik. „Fabian Reich im Tor war der große Rückhalt, der nach fünfmonatiger Verletzungspause überragend hielt, dabei drei Siebenmeter abwehrte. Der Innenblock mit Bastian Collet und Patrick Karrenbauer überragte im Deckungsbereich“, lobte der HSC Coach.

 

Reich – Kratz, Müller, Rosch (9/5), Mangold (4), Herz (5), Lieser, Peters (3), Collet (5), Karrenbauer (6)

 

Vorberichte

 

TV Moselweiß -HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch (Samstag, 19:30 Uhr)

 

Ausgangslage: Vom Papier her eine klare Angelegenheit für das Team von Trainer Mirza Cehajic, dass beim Tabellenvorletzten in Moselweiß zu Gast ist. Bereits im Hinspiel setzten sich die Hunsrücker klar (30:20) gegen den Rheinvertreter durch und können jetzt mit einem Sieg die Ambitionen im Titelrennen unterstreichen. Doch im Hinspiel war Cehajic noch nicht Trainer des Teams und wird auch am Samstag aus beruflichen Gründen fehlen, für ihn übernimmt Co-Trainer Timo Stoffel das Coaching.

 

Personal: Weiterhin Sorgen bereitet dem HSG Lager der Einsatz von Lars Gerhard aufgrund seiner Rückenprobleme.

 

Prognose: „In Moselweiß müssen wir ohne Harz antreten. Darauf bereiten wir uns im Trainer sicher vor, doch es wird nicht einfach. Moselweiß verfügt über starke Spieler wie Ben Stemann, auf die wir ein Augenmerk haben müssen. Ansonsten dient dieses Spiel auch dazu, wieder den Rhythmus zu finden, denn dann kommt das Topspiel gegen Urmitz“, schaut der HSG Coach schon nach vorne.

 

TUS Daun – DJK/MJC Trier (Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle )

 

Ausgangslage: „Ich habe mir die Trierer am vergangenen Wochenende gegen Moselweiß angesehen und habe mir etwas einfallen lassen“, verrät Dauns Trainer Markus Willems. „Nach zuletzt fünf Siegen in Folge fahren wir am Samstag zum schweren Auswärtsspiel nach Daun. Das erste Derby gegen Daun konnten wir für uns entscheiden, wenn am Ende auch etwas glücklich“, sagt MJC Coach Ralf Martin.

 

Personal: Mit Mani Schnupp, Janis Willems, Julian Keitsch und Till Bergheim fallen auf Dauner Seite wichtige Spieler aus. Pat Brümmer wird wohl erneut nur zum Siebenmeter aufs Feld geschickt. „Da werden wir auf keinen Fall etwas riskieren. Er trainiert zwar mit, aber wir werden ihn am Saisonende eher brauchen. Mit Bene Rathay, Arno Hadam und Pat Hahn stehen mir aber die Routiniers wieder zur Verfügung“, verrät Dauns Trainer Markus Willems.  Martin Falk und Steffen Kellendonk sind auf Trierer Seite nicht mit dabei, bei Fabian Schreiner wartet der MJC Coach die Trainingseinheiten diese Woche ab. Dafür wird Leo Helbrecht aus der A-jugend, genau wie gegen Mertesdorf, wieder zum Kader gehören.

 

Prognose: „Die Trierer stellen einen starken und beweglichen Rückraum mit Marco Müller, Moritz Merten und Yannick Moecke. Wichtig wird sein, dass wir diese Reihe frühzeitig angreifen. Die Trierer geben von Beginn an Gas und hier ist ein schnelles Umschalten von Angriff auf Abwehr gefordert. Dazu dürfen wir nur wenige technische Fehler machen. Sicher spielen die Gäste ohne Kellendonk anders, darauf stellen wir uns aber ein. Gegen Moselweiß habe ich eine gute zweite Welle gesehen. Ich sehe uns aufgrund der vielen Ausfälle nur als Aussenseiter, sind aber an einem guten Tag in der Lage, auch Trier in unserer Halle zu schlagen. Wir schauen dem Spiel optimistisch entgegen und freuen uns auf das Derby“, sagt Willems.

 

Am Samstag treffen für mich zwei Mannschaften aufeinander, die beide körperlich nicht so präsent sind, dafür aber aus einer beweglichen Abwehr heraus das schnelle Umschaltspiel bevorzugen. Auch wenn Daun einige Verletzte zu beklagen hat, so sind sie immer noch stark genug, um zu Hause jeden Gegner schlagen zu können. Markus Willems wird seine Mannschaft mit Sicherheit gut auf uns einstellen, ich hoffe, wir haben die richtigen Antworten. Auch wenn wir die letzten fünf Spiele erfolgreich gestalten konnten, ist es an der Zeit, unsere Leistung mal wieder über die gesamte Spielzeit abzurufen. Gegen Moselweiß haben wir auch in der zweiten Halbzeit eine Phase gehabt, in der nicht das gespielt wurde, was den Spielern als Vorgabe mitgegeben wurde. Darüber wird im Training noch zu reden sein. Positiv bleibt zu erwähnen, dass Moritz Merten und Philipp Müller das Fehlen von Steffen Kellendonk auf der rechten Seite in den letzten zwei Spielen sehr gut kompensiert haben. Dazu kommt in den letzten Spielen die starken Abwehrleistungen von Felix Kraus, der unserer Abwehr nach dem Ausfall von Philipp Busch die nötige Stabilität gibt. Und am Samstag wird es auch wieder auf die Abwehr ankommen. Nur wenn wir unsere Vorgaben über sechzig Minuten umsetzen und uns als Mannschaft präsentieren, haben wir Chancen, etwas Zählbares aus Daun mitzunehmen. Aber egal wie das Spiel am Samstag ausgeht, mit dem Saisonverlauf und den Ergebnissen bin ich natürlich mehr als zufrieden, vom spielerischen erwarte ich von meiner Mannschaft das sie noch eine Schippe drauflegt.  Ich denke, die Mannschaft, die die bessere Abwehr und die besseren Torhüter stellt wird am Ende das Spiel für sich entscheiden. Ich hoffe das wir das sind“, sagt MJC Trainer Ralf Martin.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – HSV Rhein-Nette (Samstag, 20 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Mit einem Remis kehrten die Ruwertaler vom Auswärtsspiel in Andernach zurück. Jetzt gilt es, vor heimischer Kulisse mit einem Heimsieg den Anschluss an die Spitzenmannschaften der Liga zu halten. Mit einem Sieg könnten den Gastgebern der Sprung auf Platz vier der Tabelle gelingen.

 

Personal: Michael Stein und Chris Schröder sind im Kader zurück, damit haben die Ruwertaler wieder mehr Alternativen im Rückraum.

 

Prognose: „Wir werden sicher anders als gegen die MJC auftreten, haben dafür auch mehr Möglichkeiten. Die Gäste spielen einen schnellen Ball, verfügen über gute Kreuzbewegungen im Rückraum und hier müssen wir die Anspiele und das Zusammenspiel mit dem Kreis unterbinden. Aus einer stabilen Abwehr wollen wir schnell nach vorne spielen, um so einfache Tore zu machen“, sagt HSG Coach Christian Stein.

 

HSC Schweich – HSG Bad Ems/Bannberscheid (Sonntag, 17 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: „Die HSG belegt derzeit den dritten Tabellenplatz und stellt für mich eine der spielstärksten Mannschaften in der Liga. Wir haben uns durch die beiden Siege in Daun und gegen Bassenheim jetzt erstmal im Mittelfeld der Liga festgesetzt und können somit etwas ruhiger in die nächsten Spiele gehen“, erklärt der Schweicher Trainer Andreas Rosch.

Personal: „Wenn in der Trainingswoche nichts Besonderes passiert steht uns der gleiche Kader wie in der Vorwoche zur Verfügung“, hofft Rosch.

Prognose: „Es wird sicher ein ganz anderes Spiel als das Spiel in der Vorwoche gegen Bassenheim, in dem wir nur selten wirklich gefordert wurden. Die Gäste sind vor allem im Rückraum überdurchschnittlich gut besetzt und so müssen wir in der Abwehr wesentlich aggressiver und wohl auch offensiver als in den letzten Spielen agieren. Wir werden jedenfalls alles geben um den favorisierten Gästen so lange wie möglich Paroli bieten zu können. Wenn wir im Angriff die Leistungen der letzten Spiele abrufen können und uns, wie schon erwähnt, in der Abwehr steigern, sind wir sicherlich nicht chancenlos“, sagt der HSC Coach.

 

 

Spieltag 20./21. Januar 2018

 

Berichte

 

alle Samstagsspiele der heimischen Vereine aus Witterungsgründen abgesagt

 

HSC Schweich – TV Bassenheim 44:20 (25:13)

 

Die Messe war schnell gelesen! Die Gäste traten zwar vollzählig, allerdings mit vielen Ergänzungsspielern an und blieben während der Gesamtspielzeit den Beweis ihrer Ligazughörigkeit schuldig. Über 6:1 entschied das Team von Trainer Andreas Rosch die Begegnung bis 11:4 in der 13. Minute frühzeitig.

 

„Der Gast war total unterlegen. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung muss ich die beiden Top-Torschützen Julian Mangold und Timo Nerling hervorheben“, lobte der HSG Coach.

 

Auch nach dem Wechsel ließ der HSC nicht nach, fertigte den Gast im zweiten Spielabschnitt ebenfalls deutlich mit 19:7 ab, nachdem die erste Hälfte schon klar mit 25:13 an die Gastgeber gegangen war.

 

Schmidt - Kratz, Müller, Rosch (5/1), Mangold (12/1), Herz (6), Nerling (9/1), Collet (2), Antony (2), Müller, Karrenbauer (8)

 

DJK/MJC Trier – TV Moselweiß 29:23 (16:10)

 

Mit dem Sieg über den Tabellenvorletzten aus Moselweiß stößt das Team von Trainer Ralf Martin auf Platz 4 der Tabelle vor! Damit sollten die Trierer als Aufsteiger frühzeitig auf dem besten Wege sein, die Klasse zu halten. Die Trierer erwischten den besseren Start, führten 3:0 in der 4. Minute und zogen bis auf 9:4 in der 17. Minute davon. Beim 11:8 in der 21. Minute waren die Gäste wieder in Schlagdistanz, Martin nahm die Auszeit und seine Mannschaft legte über 15:8 bis zur Pause auf 16:10 vor.

 

Auch nach dem Wechsel verwalteten die Gastgeber ihren Vorsprung, ließen den Gast nie näher als auf vier Tore heran (20:16 und 27:23), fuhren am Ende einen ungefährdeten Sieg ein.

 

„Wir hatten uns nach dem Spiel im Ruwertal vorgenommen, die Konzentration in Angriff und Abwehr über 60 Minuten hochzuhalten. Das ist uns aber nur im ersten Spielabschnitt gelungen. Unsere 5:1 Deckung stand gut und wir fanden in unser Umschaltspiel. Am Ende der ersten Hälfte ließ aber die Konzentration nach. Auf jeden Fall hatten wir den starken Aussenspieler der Gäste Benni Stemann gut im Griff, er kam nur auf 3 Feldtore. Im zweiten Spielabschnitt war ein Bruch im Spiel erkennbar und das kostete uns einen noch komfortableren Vorsprung. Zu langsam agierten wir im Abwehrverband in der Seitswärtsbewegung und wurden vom linken Rückraumspieler der Gäste, Andreas Kölsch immer wieder bestraft. Mit der zweiten Hälfte bin ich nicht ganz zufrieden. Wir sind auf einem guten Weg zum Klassenerhalt dürfen aber nicht nachlassen“, fordert Martin.

 

Buttlar und Legenhausen - P. Müller (5), Merten (5), Kinzig (1), Schwiderski, Zelzer, Sattler, Falk, Moecke (7/4), Müller (8), Krauß (2),

 

Vorberichte

 

TS Bendorf – TuS Daun (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: In Bendorf steht für beide Teams das nächste „vier-Punkte-Spiel“ an. Unerklärlich für Dauns Trainer Markus Willems war die klare Niederlage der Bendorfer Truppe, die Willems wesentlich stärker einschätzt als deren momentaner Tabellenplatz. „Die Mannschaft spielt weiter unter Wert. Irgendwann werden die sicher noch die Kure bekommen, zumal sie mit Rene Engler einen überragenden Spieler in ihren Reihen haben. Mit 5:19 Punkten belegt die TS den vorletzten Tabellenplatz, musste am vergangenen Wochenende eine 33:21 Klatsche beim Tabellendrittletzten in Moselweiß einstecken. Im Hinspiel trennten sich beide Teams mit einem 25:25 Unentschieden.

 

Personal: Neben den verletzten Bene Rathay, Julian Keitsch, Janis Willems und Mani Schnupp wird weiterhin Routinier Pat Brümmer geschont.

 

Prognose: „Wir müssen auf uns schauen, die personellen Alternativen gehen uns einfach aus. Was mit dem noch zur Verfügung stehenden Kader möglich ist, werden wir sehen. Doch die Ausfälle sind einfach so nicht mehr zu kompensieren. Dennoch stecken wir den Kopf nicht in den Sand, konzentrieren uns auf unsere Möglichkeiten, die wir haben. Gelingt es uns, den Schalter umzulegen und anders aufzutreten als vergangenen Woche, haben wir eine Chance“, glaubt Trainer Markus Willems.

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – HSG Mertesdorf/Ruwertal (Samstag, 19.30 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: So recht will keiner der beiden Trainer die Favoritenrolle annehmen und so schieben sich HSG Coach Mirza Cehajic und Gästetrainer Christian Stein die Vorteile gegenseitig zu.

 

Personal: Bei den Gastgebern ist fraglich, ob Torwart Lukas Everding seine Verletzung überstanden hat. Fraglich ist der Einsatz von Lars Gerhard, doch dafür hat Leon Schneider das Training wiederaufgenommen und soll nach den Vorstellungen seines Trainers kurze Wettkampferfahrung gegen die Ruwertaler sammeln. „Ein Risiko werden wir aber nicht eingehen“, relativiert Cehajic, in dessen Kader weitere drei Spieler mit kleinen Fragezeichen versehen sind. Bei den Gästen fallen Michael Stein (Urlaub), Christian Schröder und Philipp Simon (beide verletzt) aus.

 

Prognose: „Die Erfahrung spricht für die Gäste, die für mich eine Unbekannte sind. Lediglich die beiden Stein Brüder kenne ich aus ihrer Schweicher und meiner Kastellauner Zeit. Meine Mannschaft muss hundert Prozent geben, sich auf die eigene Leistung konzentrieren und darf nur ganz wenige technische Fehler machen. Auf jeden Fall muss die Fehleranzahl gegenüber dem Rhein-Nette Spiel reduziert werden. Das Spiel ist nicht mal einfach so zu gewinnen“, ahnt der Gastgebertrainer. „Wir haben unsere Fehler aus dem MJC Spiel aufgearbeitet, müssen sie in der Hirtenfeldhalle bei den heimstarken Gastgebern abstellen und eine mannschaftlich geschlossene Leistung abrufen. Lange wollen wir den Favoriten ärgern, die sich personell gegenüber der letzten Saison nicht verändert haben“, sagt Gästetrainer Christian Stein.

 

HSC Schweich – TV Bassenheim (Sonntag, 17 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: „Obwohl wir in den bisherigen 12 Saisonspielen bereits achtmal auswärts antreten mussten haben wir mit 13:11 Punkten ein positives Punkteverhältnis, was für mich nicht unbedingt so zu erwarten war. Nach dem Sieg am vergangenen Samstag in Daun gilt es nun gegen den Tabellenletzten aus Bassenheim nachzulegen um uns einen Schritt weiter vom unteren Tabellendrittel zu entfernen“, fordert HSC Trainer Andreas Rosch

Personal: Weiterhin fehlen Tim Karrenbauer, Julius Fuchs, Fabian Reich und Daniel Rohr. Während Tim (Kreuzband-OP) und Julius (Bandscheibenvorfall) noch länger ausfalle. Die Gastgeber hoffen das Daniel und Fabian nach der Fastnachtspause (Mitte Februar) wieder zur Verfügung stehen.

Prognose: „Die Gäste haben aktuell auch einige Ausfälle, so dass abzuwarten bleibt, welche Mannschaft sich besser auf die angespannte Personalsituation einstellen kann. Natürlich gehen wir im Spiel gegen den Tabellenletzten als Favorit in die Begegnung, allerdings müssen wir das Spiel konzentriert und mit dem gleichen Einsatzwillen wie in der Vorwoche in Daun angehen um nicht von den Gästen überrascht zu werden. Wir freuen uns jedenfalls mal wieder in Schweich antreten zu dürfen und hoffen unseren Zuschauer schönen, schnellen und vor allem erfolgreichen Handball bieten zu können“, hofft der HSC Coach.

DJK/MJC Trier – TV Moselweiß (Sonntag, 17 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: „Nach unserem überraschendem Sieg im Ruwertal treffen wir am Sonntag auf den TV Moselweiß, aktuell Tabelle Zehnter der Rheinlandliga und ebenfalls ein Aufsteiger in dieser Saison. An das Hinspiel haben wir gute Erinnerungen, konnten wir die Partie mit 25:23 für uns entscheiden“, erinnert Trainer Ralf Martin.

 

Personal: Fabian Schreiner wird dieses Spiel wegen seiner Schulter noch nicht mit dabei sein, Felix Sattler ist auch noch ein Wackelkandidat. Steffen Kellendonk fällt wegen seiner Verletzung am Wochenende erst Mal auf unbestimmte Zeit aus.

 

Prognose: „Mit dem TV Moselweiß erwarten wir am Sonntag einen Gegner, den wir, um das Ziel Klassenerhalt zu erreichen, zu Hause schlagen müssen. Im Hinspiel haben wir unsere Aufgabe gut gelöst, hatten den gefährlichsten Angreifer Benjamin Stemann die meiste Zeit ganz gut im Griff und überzeugten besonders in der Schlussphase durch eine kämpferische Energie Leistung. Wie jedes Spiel liegt unser Hauptaugenmerk in erster Linie auf der Abwehr und unseren starken Torleuten. Bilden diese zwei Komponenten eine Einheit, steigen unsere Chancen. Aus der Abwehr heraus wollen wir versuchen, einfache Tore durch die erste und zweite Welle zu erzielen. Mit Steffen Kellendonk und Fabian Schreiner fehlen uns zwei Linkshänder auf der rechten Seite. Diese Aufgaben werden auf Philipp Müller und Moritz Merten verteilt, die das schon in Mertesdorf sehr gut gelöst haben. Meine Mannschaft muss, anders als im Ruwertal, von der ersten Minute an konzentriert sein und vor allem die sich bietenden Chancen im Angriff von Anfang zu nutzen. Das Spiel wird mit Sicherheit als andere als ein Selbstläufer. Sollte es uns aber gelingen, auch in dieser Begegnung wieder als Mannschaft aufzutreten und wir das ganze Spiel über auch Handball versuchen zu spielen, haben wir gute Chancen, etwas Zählbares zu erreichen.  Die Möglichkeit ist auf jeden Fall gegeben, den Abstand in der Tabelle auf die Abstiegsplätze weiter zu vergrößern, auch wenn der Gegner alles versuchen wird, die Punkte mit nach Hause zu nehmen. Auch in diesem Spiel hofft die Mannschaft wieder auf die tatkräftige Unterstützung unserer Zuschauer“, so MJC Coach Ralf Martin.

 

 

Spieltag 13./14. Januar 2018

Berichte

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – DJK/MJC Trier 25:28 (14:11)

 

Der Überraschungssieg des Aufsteiger MJC Trier im  Ruwertal wird überschattet von der schweren Verletzung von MJC Spieler Steffen Kellendonk, der von seinem Gegenspieler Philipp Simon so im Gesicht getroffen wurde, dass er ins Krankenhaus eingeliefert und in der Nacht zum Sonntag operiert werden musste. „So eine schlimme Verletzung habe ich in meiner bisherigen Handball-Karriere noch nicht gesehen und da ist mir schon einiges untergekommen! Diese Abwehraktion hatte nichts mit ordentlicher Härte zu tun. Wer seinen Gegenspieler so attackiert, nimmt bewusst die Verletzung in Kauf. Leider haben die Schiedsrichter die Aktion nicht genau gesehen. Einem Spieler, der nach einem solchen Foul noch nicht mal in der Lage ist, sich zu entschuldigen, geschweige denn nach dem Spiel sich nach dem Zustand des Gegenspielers erkundigt, dem spreche ist jegliche sportliche Fairness ab. Bedanken möchte ich mich ausdrücklich beim Betreuer der Gastgeber Markus Zinni, der uns geholfen hat, die Blutung zu stillen“, sagte MJC Trainer Ralf Martin.

 

Einen anderen Einstand als neuer Trainer der Ruwertal HSG hätte sich Christian Stein sicher gewünscht. „Die schwere Verletzung von Steffen tut mir leid. Leider habe ich die Aktion nicht richtig sehen können, doch ich wünsche Steffen gute Besserung“, erklärte der neue HSG Coach.

 

Beide Teams mussten auf wichtige Stammspieler verzichten. So fehlten den Gastgebern neben dem im Urlaub weilenden Michael Stein auch der verletzte Christian Schröder. Bei den Trierern mussten Felix Sattler, Fabian Schreiner und Philipp Busch verletzungsbedingt passen.

 

Nach der 1:0 Führung der Gastgeber gelang den Trierern in der vierten Minute der Ausgleich durch Kellendonk, bei dem der Trierer Spieler schwer verletzt wurde. Nach der Verletzungsunterbrechung legten die Ruwertaler auf 4:1 vor, verteidigten den Vorsprung bis zum 9:5 in der 19. Minute. „Bis dahin war ich mit dem Spiel meiner Mannschaft zufrieden. Die Abwehr stand gut und die Mannschaft hat super gekämpft. Doch dann zeigte sich, dass das Fehlen von zwei wichtigen Rückraumspielern, die zu den ersten Sechs gehören, nicht zu kompensieren war“, klagte HSG Trainer Stein. Bis zur Pause führten die Gastgeber mit 14:11.

 

„Im Angriff haben wir die Chancen nicht dunkel gemacht, waren fahrlässig im Umgang mit unseren Möglichkeiten. Was funktionierte war die Abwehrarbeit. Hier hatten wir in Benni Buttlar einen starken Rückhalt. In der Pause habe ich von der Mannschaft eine gleichstarke Leistung in der Abwehr für die zweite Hälfte eingefordert und war sicher, dass wir am Ende konditionelle Vorteile haben sollten. Zudem wollte die Mannschaft das Spiel für Steffen gewinnen“, sagte der MJC Coach.

 

Seine Mannschaft setzte die Vorgaben um, glich beim 16:16 in der 37. Minute aus und zog bis zur 47. Minute auf 16:21 spielentscheidend davon.

 

„Wir hatten unerklärliche Ballverluste, scheiterten immer wieder am überragend haltenden Andre Legenhausen im MJC Kasten, leisteten uns etliche Fehlschüsse frei vorm Tor und haben als Kollektiv eine schlechte zweite Halbzeit abgeliefert“, urteilte HSG Trainer Stein.

 

„Unser Sieg war hochverdient! Wir haben im Angriff unsere Chancen super rausgespielt und hatten in Andre den gewohnt sicheren Rückhalt. Im Angriff lief Marco Müller jetzt warm, zudem überzeugten Yannick Moecke sowie Philipp Müller und Moritz Merten, die im Angriff den nötigen Druck auf die gegnerische Abwehr aufbauten und Akzente setzten. Ein weiterer Sieg auf dem Weg zum Klassenerhalt“, resümierte Martin.

 

HSG: Meyer und Roth – A. Schröder (8), Wenzel (4/1), Kuhfeld (2/1), M. Simon, Thesen, Backendorf (1), Frisch (3), Billen (7), Schöler, Köhler, Zock, P. Simon.

 

MJC: Buttlar und Legenhausen – Helbrecht, P. Müller (3), Merten (1), Kinzig, Schwiderski (1), Zelzer (3/1), Sattler, Falk, Moecke (8/4), M. Müller (9), Krauß (2), Kellendonk (1)

 

TuS Daun – HSC Schweich 25:28 (10:15)

 

Die Verletzungsmisere beim TuS Daun nimmt einfach kein Ende. Dieses Mal erwischte es Jannis Willems, der sich in der 37. Minute die Hand brach, sechs bis acht Wochen ausfallen wird und damit nehmen die Alternativen der Eifelaner weiter ab. Aber auch die Gäste können vom Verletzungspech in dieser Saison ein Lied singen und so entwickelte sich eine Begegnung, nach der die Enttäuschung auf Gastgeberseite deutlich zu spüren war: „Im Angriff sind wir da angekommen wo wir vor Weihnachten mangels der schwachen Trainingsbeteiligung schon einmal waren. Wenig Ballsicherheit, kaum Druck auf die gegnerische Abwehr“, klagte Dauns Trainer Markus Willems.

 

Dabei hatten sich die Eifelaner vor dem Spiel vorgenommen, gegen den ersatzgeschwächten Schweicher Kader das Tempo hochzuhalten. Doch vor dem Spiel mussten auf Gastgeberseite Till Bergheim und Mathis Otto aus Verletzungsgründen passen. Der Einsatz von Routinier Pat Brümmer kam noch zu früh und so wurde Brümmer nur bei den Siebenmetern eingewechselt. Im Mittelblock der Dauner lieferten Julian Keitsch und Lukas Illigen einen guten Part ab. Allerdings bekamen die Eifelaner Julian Mangold auf Schweicher Seite nicht in den Griff, der wesentlichen Anteil daran hatte, dass die Gäste über 2:6 in der 12. Minute bis zur Pause auf 10:15 davonzogen. Bis dahin markierte der Schweicher Rückraumspieler allein acht Treffer für seine Mannschaft. „Wir haben das Spiel schon in der ersten Halbzeit verloren“, klagte Willems, dessen Mannschaft im Angriff glücklos agierte.

 

„Aber es fehlte auch das Quentchen Konzentration im Abschluss und die Tatsache, dass sich keiner im Angriff weh tun wollte. Zu unkonzentriert kamen die Abschlüsse und waren dann sichere Beute von Dirk Schmidt im Schweicher Kasten“, stellte Willems fest.

 

Zur Pause nahmen sich die Eifelaner vor,  mit mehr Einsatz in die Zweikämpfe zu gehen, setzten das auch in die Tat um und kamen auf 15:16 in der 35. Minute heran. Schweichs Trainer Andreas Rosch nahm die Auszeit! Doch der Ausgleich wollte den Gastgebern nie gelingen. Zu allem Überfluß zog sich Jannis Willems in dieser Phase seine Verletzung zu. Bis 20:21 blieben die Gastgeber am HSC dran, ließen dann aber ihre Möglichkeiten wieder liegen, kassierten nach dem 23:24 bis zur 58. Minute die entscheidenden Treffer zum 23:26!

 

„Es war ein verdienter Schweicher Sieg. Entscheidend waren Wille und Einstellung und die waren beim Gast besser ausgeprägt. Wir müssen jetzt aufpassen, nicht nach unten durchgereicht zu werden“, warnt Willems vor den nächsten Spielen.

 

„Wir haben mit 7 Feldspielern durchspielen müssen und waren außer beim 1:0 der Gastgeber über die gesamte Spielzeit in Führung. Von daher gehe ich von einem verdienten Sieg meiner Mannschaft aus, wenn es auch sehr viel Phasen im Spiel gab, an denen das Spiel zu Gunsten der Gastgeber zu kippen schien. Ich weiß nicht, wie das Spiel ausgegangen, wäre wenn die Gastgeber es irgendwann geschafft hätten den Ausgleich zu erzielen. Chancen hierfür waren genügend vorhanden, allerdings war es in diesen Phasen vor allem unserem Torhüter Dirk Schmidt, der das Torhüterduell an diesem Abend klar für sich entschieden hat, zu verdanken das es nicht soweit kam. Meine Mannschaft hat, vor allem in der Abwehr, eine tolle Einstellung gezeigt und diese beiden Punkte lassen uns beruhigt in die nächsten beiden folgenden Heimspiele gehen. Überragender Spieler an diesem Abend war Patrick Karrenbauer, der über die gesamte Spielzeit in Abwehr und Angriff zu überzeugen wusste“, freute sich HSC Trainer Andreas Rosch.

 

TuS: Lofi und Lindner – Hahn, Tran (4), Wheaton (3), L. Willems (2), M. Otto, J. Willems (4/1), Brümmer (2/2), Präder (5), Illigen (2), Keitsch (2), Keil, Rahn (1)

 

HSC: Schmidt – Müller, Rosch (6/2), Mangold (8), Herz (1), Lieser (2), Nerling (1), Collet (2), Höhn, Karrenbauer (8)

 

Vorschau

 

TuS Daun – HSC Schweich (Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Beide Mannschaften dürften mit der bisherigen Punkteausbeute und Tabellenplatzierung absolut zufrieden sein. „Unsere Vorbereitung über die Feiertage war nicht gut. Bedingt durch Verhinderungen einzelner Spieler aus beruflichen oder Studiengründen waren nur wenige Feldspieler in den Dienstagseinheiten, sodaß wir wenig im Verband trainieren konnten“, klagt TuS Trainer Markus Willems.  „Wir haben 3 Wochen komplett pausiert und bereiten uns mit zwei Trainingseinheiten in dieser Woche auf das Spiel am Samstag vor“, verrät Schweichs Trainer Andreas Rosch.

Personal: Auf Dauner Seite fallen die Langzeitverletzten Mani Schnupp und Pat Brümmer aus. Gerade Brümmer war beim HInspielerfolg der Eifelaner der beste Spieler auf dem Platz und wird erst im Februar wieder ins Training einsteigen können. Rückraumspieler Melvin Wheaton steht wieder zur Verfügung und in der Abwehr wird Julian Keitsch bei Daun aushelfen. Dazu hat Willems mit Pat Hahn und Bene Rathay noch zwei „Ehemalige“ in der Hinterhand. Weiterhin fehlen auf Schweicher Seite Tim Karrenbauer, Fabian Reich und Daniel Rohr aufgrund von Verletzungen. Zudem fehlt Timo Nerling aus privaten Gründen. Bei einigen anderen Spielern bleibt abzuwarten ob die Pause von 3 Wochen ausgereicht hat um die Verletzungen auszukurieren. „Da die zweite Herrenmannschaft zeitgleich aktiv ist, werden wir wieder mit einem kleinen Kader unterwegs sein“, sagt Rosch.

Prognose: „Ich schätze die Ausgangssituation bei beiden Mannschaften etwa gleich ein. Der Sieg in Schweich hat uns gleich zum Saisonstart gutgetan und uns das nötige Selbstvertrauen für die Hinrunde gegeben. Die spannende Frage bleibt: Wer kommt besser aus den Startlöchern. Es ist wichtig gleich gut ins neue Jahr zu starten. Schweich stellt eine robuste 6:0 Abwehr und hat starke Keeper. Dazu verfügt die Mannschaft im Angriff mit Julian Mangold und Johannes Rosch für eine gefährliche Achse, die wir in den Griff bekommen wollen. Daneben spielen sich Nachwuchsspieler wie Collet und Herz immer mehr in den Fokus.  Auf jeden Fall müssen wir kämpferisch alles geben“, verlangt Willems. „Die Gastgeber haben die Verletzungen von einigen Stammspielern gut verkraftet und sind vor allem zuhause nur schwer zu schlagen. Wir würden uns am Samstag sehr gerne für die Hinspielniederlage zum Saisonauftakt revanchieren, wobei dann schon sehr viel passen muss um in der Eifel was Zählbares zu erreichen“, ahnt Rosch.

HSG Mertesdorf/Ruwertal – DJK/MJC Trier (Samstag, 20 Uhr)

 

Ausgangslange: „Ich freue mich riesig auf die Aufgabe als Trainer im Ruwertal. Seit April habe ich Abstand gewinnen wollen und daher keine Halle mehr besucht. Ich habe eine neue Beschäftigung gesucht und hier gefunden. Ich habe Bock auf die Aufgabe mit den Jungs, mit denen ich teilweise noch zusammengespielt habe, kenne deren Stärken und Schwächen und will mit der Mannschaft jetzt nahtlos daran anknüpfen, was Marc Köhler bisher an Arbeit geleistet hat. Die Mannschaft hat sicherlich in den letzten Spielen genügend Selbstvertrauen getankt und hoffe, dass meine Mannschaft die Trainingsinhalte umsetzen wird“, sagt der neue HSG Trainer Christian Stein. Der bisherige Coach wird der HSG erhalten bleiben, sitzt in den nächsten Spielen noch auf der Bank um so einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten und wird dann dem Verein im Umfeld weiterhelfen. „Nachdem wir am Wochenende gegen Welling zwei wichtige Punkte eingefahren haben, können wir am Samstag befreit gegen den Meisterschaftsfavoriten aus dem Ruwertal aufspielen. Nach einem schwachen Start und dem Trainer Wechsel zu Marc Köhler hat sich die Mannschaft von Neutrainer Christian Stein gefangen und rollt das Feld von hinten auf. Für mich führt der Weg zur Meisterschaft nur über die HSG.

 

Personal: Auf Seiten der Gastgeber haben die Spieler ihre Blessuren auskuriert, haben aber das „Manko“ (Zitat Christian Stein) zu verkraften, dass sein Bruder Michael in den beiden nächsten Spielen aus Urlaubsgründen fehlen wird. „Dadurch wird die Situation für uns im Angriff schwieriger. Sind alle da, stellen wir den stärksten Angriff der Liga. Doch durch die Schichtarbeit auch an den Wochenenden ist das nicht immer möglich. Dafür müssen die anderen Spieler jetzt 10 Prozent drauflegen“, fordert HSG Coach Christian Stein. Fabian Schreiner hat sich bei den Gästen im letzten Spiel an der Schulter verletzt. Ob er spielen kann wird sich diese Woche zeigen. Ansonsten Stand heute sind alle Spieler fit.

 

Prognose: „Wir nehmen die Favoritenrolle an. Läuft alles normal, werden wir das Spiel auch gewinnen. Für uns ist wichtig, aus den nächsten drei Spielen vier Punkte zu gewinnen, dann sind wir für den Rest der Saison im Hinblick auf das Titelrennen gut aufgestellt. Wir reden dann ein Wort um die Meisterschaft mit“, gibt sich der neue HSG Trainer selbstbewusst. Auch wenn wir unser erstes Saisonspiel gegen Mertesdorf gewinnen konnten, sind wir in diesem Spiel der krasse Außenseiter und alles andere wie eine Niederlage wäre eine Überraschung. Bei Mertesdorf scheinen alle Spieler wieder mit an Bord zu sein, der Trainerwechsel hin zu Marc Köhler hat der Mannschaft auch den nötigen Schub nach vorne gegeben. Mit Christian Stein hat die HSG jetzt einen Trainer, der seiner Mannschaft durch seine große Erfahrung als Spieler mit Sicherheit einiges vermitteln kann. In diesem Spiel kommt es noch mehr darauf an, von Anfang an in der Abwehr alles zu geben und dadurch Sicherheit im Spiel nach vorne zu bekommen. Die Mertesdorfer verfügen für mich mit Michael Stein und den beiden Schröder Brüdern über den torgefährlichsten Angriff der Liga. Auch wenn es schwierig wird, so müssen wir versuchen, diese Achse halbwegs in den Griff zu bekommen. Sollte uns das gelingen, steigen unsere Chancen lange mitzuhalten. Sollten wir in der Abwehr aber zu nachlässig agieren, laufen wir Gefahr, überrollt zu werden. Auch im Ruwertal wollen wir versuchen über die erste und zweite Welle zu leichten Toren zu kommen. Im Angriff müssen wir uns gegenüber dem letzten Spiel gegen Welling erheblich steigern. Die vielen technischen Fehler können wir uns diesem Spiel definitiv nicht leisten. Alle Spieler müssen von Anfang hellwach sein, die Vorgaben versuchen umzusetzen und die sich uns bietenden Chancen auch nutzen. In diesem Spiel trifft unser Angriff auf eine stärkere und aggressivere Abwehr wie die von Welling, trotzdem müssen wir versuchen, sechzig Minuten Druck aufzubauen.  In den letzten Jahren in der Verbandsliga waren es in Mertesdorf immer enge Spiele. Mein Wunsch ist, wir können den Favoriten am Samstag lange ärgern und am Ende sagen, wir haben ein gutes Spiel abgeliefert. Ich hoffe, beide Mannschaften liefern den Zuschauern ein gutes und faires Spiel. Die spielerischen Vorrausetzungen sind bei beiden Mannschaften mit Sicherheit gegeben,“ sagt MJC Trainer Ralf Martin.

 

 Spieltag 06./07. Januar 2018

 

DJK/MJC Trier – TV Welling 30:19 (12:8)

 

Ende November lagen die Trierer klar in Führung, als die Begegnung wegen Unbespielbarkeit der Halle abgebrochen wurde. Im Nachholspiel knüpfte das Team von Trainer Ralf Martin an die Leistung des Spiels an und setzten sich jetzt im Nachholspiel gegen Welling verdient durch und starten mit einem Sieg in die Restsaison.

 

Doch die Anfangsphase verlief völlig ausgeglichen. Lange Zeit sah es nicht so aus, als könne das Martin-Team die Begegnung klar gewinnen. Erst nach dem 7:6 in der 19. Minute setzte sich der Gastgeber deutlicher auf 9:6 in der 24. Minute ab. Auch die zwischenzeitliche Auszeit des Gegners hielt die MJC nicht auf, bis 12:8 gelang die deutliche Pausenführung.

 

Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischten die Gäste, die sich bis auf 14:13 in der 40. Minute herankämpften. Doch die Mannschaft von Trainer Ralf Martin setzte sich wieder auf 22:18 in der 51. Minute ab, ehe die Entscheidung fiel. Die Gastgeber ließen den 7:0 Lauf bis zum 29:18 in der 59. Minute folgen, die Begegnung war längst entschieden.

 

„Es war ein faires Spiel, das wir letztlich deutlich gewinnen konnten. Allerdings war es spielerisch nicht ganz so gut wie die Leistung im abgebrochenen Spiel. Grundlage für den Erfolg war eine konsequente Deckung mit der wir die Gäste jederzeit im Griff hatten. Dazu konnten wir mit den gehaltenen Bällen von Andre Legenhausen und den von der Abwehr abgefangenen Bällen unser Gegenstoßspiel aufziehen. Unserem Angriffsspiel fehlte aber der Druck und die Variabilität. Individuell waren wir auf jeden Fall besser besetzt, freuen uns über die beiden Punkte und können jetzt die kommenden Spiele ohne Druck angehen“, schaut Martin nach vorne.

 

Buttlar und Legenhausen - Müller P. (2), Merten (2), Kinzig, Schwiderski (2), Zelzer (2), Sattler (1), Falk (2), Moecke (5), Müller M. (9), Schreiner, Krauß, Kellendonk (5).

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – HSV Rhein-Nette 30:25 (14:12)

 

Gelungener Start ins Neue Jahr: die Gastgeber gewinnen das Spitzenspiel gegen den HSV Rhein-Nette und greifen aktiv ins Rennen um die Meisterschaft ein. Mit dem siebten Sieg in Folge setzt das Team von Trainer Mirza Cehajic seine Aufholjagd fort und stößt auf Platz 2 der Tabelle vor.

 

Doch die Zufriedenheit von HSG Trainer Mirza Cehajic hielt sich in Grenzen: „Die Jungs haben gut gekämpft, aber wir haben zu viele technische Fehler gemacht und dem Gegner immer wieder die Bälle zum Gegenstoß in die Hände gespielt. Es fehlte die Konzentration nach der Weihnachtspause. Selbstverständlich hat uns die rote Karte gegen den Gästekeeper in die Karten gespielt. Unsere Deckung war ein ständiges Auf und Ab. Zunächst stand der Deckungsverband schlecht, stabilisierte sich dann, um in der Schlußphase nachlässiger zu werden. Wir haben jetzt zwei Wochen Pause und werden uns konzentriert auf die Ruwertal HSG vorbereiten“, sagt Cehajic.  

 

Torschützen lagen bei Redaktionsschluss nicht vor!

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – HSV Rhein-Nette (Sonntag, 16.30 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Der Tabellendritte aus dem Hunsrück trifft im Spitzenspiel auf den Tabellenzweiten aus Andernach. Die Gäste weisen bislang erst drei Minuspunkte aus und haben die große Chance, sich mit einem Sieg im Hunsrück die Tabellenführung zu erobern. Doch das Team von Trainer Mirza Cehajic scheint sich immer besser zu finden und will mit dem siebten Sieg in Folge seine Titelambitionen unterstreichen und die Meisterschaft in der Rheinlandliga noch spannender machen.

 

Personal: Die HSG hofft auf ihre Bestbesetzung. Leon Schneider hat das Training wiederaufgenommen, Trainer Cehajic entscheidet über seinen Einsatz kurzfristig.

 

Prognose: „Es ist das Spitzenspiel und wenn wir das gewinnen, spielen wir oben mit. Den Gegner kenne ich noch nicht, deshalb konzentrieren wir uns auf die eigenen Stärken. Für uns wird das sicher das bislang schwerste Spiel dieser Saison“, ahnt der HSG Coach.

 

DJK/MJC Trier – TV Welling (Sonntag, 17 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Ende November wurde die Begegnung zwischen der MJC Trier und dem TV Welling in der 41. Minute bei einer deutlichen 27:17 Führung der Gastgeber wegen Unbespielbarkeit der Wolfsberghalle abgebrochen, gleich zum Start ins Neue Jahr kommt es zum erneuten Aufeinandertreffen.

 

Personal: Ob Steffen Kellendonk bei den Trierern spielen kann, entscheidet sich diese Woche. Ansonsten sind alle Spiele gesund und fit.

 

Prognose: „Im ersten Spiel gegen den TV Welling hat bei uns bis zum Spielabbruch alles gepasst. Von der Einstellung, der Abwehrarbeit in Verbindung mit der Torhüterleistung und den Abläufen im Angriff her war das so, wie ich mir meine Mannschaft vorstelle. Wichtig wird für uns sein, besonders diese Einstellung und die mannschaftliche Geschlossenheit nochmal an den Tag zu legen, dann haben wir auch gute Chancen das Wiederholungsspiel für uns zu entscheiden. Für uns wäre es natürlich gut, wenn Steffen Kellendonk mit an Bord wäre. Er hat besonders gegen Welling ein starkes Spiel gemacht. Meine Mannschaft hat aber auch gegen Bad Ems gezeigt, den Ausfall von Steffen zu kompensieren. In diesem Spiel hat auch noch Philipp Müller gefehlt, der aber gegen Welling wieder mit dabei sein wird. So haben wir auf jeden Fall wieder mehrere Alternativen im Rückraum und auf der Rechtsaußen Position. Um unserem Ziel, dem Klassenerhalt ein gutes Stück näher zu kommen, zählt für uns am Sonntag nur ein Sieg. Sollte uns das gelingen, wären wir von den Minuspunkten her im Moment im gesicherten Mittelfeld und könnten die nächsten schweren Spiele mit etwas weniger Druck angehen. Ich hoffe, dass die Mannschaft auch in diesem Spiel wieder von unseren Zuschauern tatkräftig unterstützt wird. So wie sich die Jungs im Moment präsentieren, haben sie sich das allemal verdient“, sagt MJC Coach Ralf Martin.

 

 

Spieltag 15./16. Dezember 2017

 

DJK/MJC Trier – HSG Bad Ems/Bannberscheid 26:25 (11:11)

 

Nach einem starken Rheinlandligaspiel verließen die Gastgeber mit einem denkbar knappen, glücklichen, aber keineswegs unverdienten Sieg die Wolfsberghalle und hatten sich damit die besten Voraussetzungen für die anschließende Weihnachtsfeier geschaffen. Dabei standen die Vorzeichen für die MJC Mannschaft nicht günstig, denn mit Steffen Kellendonk und Philipp Müller mussten zwei Stammspieler aus Verletzungsgründen passen.

 

„Meine Mannschaft hat heute zu 100 Prozent das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, freute sich Trainer Ralf Martin.

 

Allerdings taten sich die Gastgeber in den ersten 10 Minuten vor allem gegen den starken Keeper der Gäste sehr schwer und so stand nach 10 Minuten erst ein 2:2 auf der Anzeigetafel. Doch in der Abwehr gelang es den Trierern, den starken Rückraum der Gäste mit ihrer 5:1 Abwehr vom Tor fern zu halten. Erst als der Gästekeeper verletzt aus dem Kasten musste, lief es für das Martin-Team besser. Allerdings blieb die Begegnung bis zur Pause völlig ausgeglichen (11:11).

 

Die Gäste erwischten den besseren Start in die zweite Hälfte, legten zum 13:15 in der 36. Minute vor, ehe sich die Gastgeber fingen und mit drei Treffern in Folge zum 16:15 in der 41. Minute vorlegten. Es sollte weiter ein Kopf an Kopf Rennen bleiben, in dem die Trierer jetzt immer vorlegten, doch die HSG glich beim 25:25 in der 57. Minute durch ihren auffälligsten Spieler Florian Heß aus. Es folgten die Auszeiten der Gastgeber, die Zeitstrafe gegen Gästespieler Benjamin Oster, die Auszeit von Trainer Ralf Martin und in Überzahl war es Marco Müller, der 9 Sekunden vor dem Ende den umjubelten Siegtreffer erzielte.

 

„Trotz seiner 9 Tore hatten wir Heß gut im Griff. So waren die Gäste gezwungen, die Verantwortung auf andere Spieler zu übertragen und das war nicht so effizient. Wir haben nach dem 13:15 wieder gute Lösungen im Angriff gefunden, zudem erzielte Kevin Schwiderski, der in den letzten 15 Minuten seine Einsatzzeiten im Angriff bekam, wichtige Tore und überzeugte mit guten Anspielen für seine Mitspieler. Für ihn freut es mich besonders, da er in letzter Zeit weniger Einsatzzeiten hatte. Es war die beste Abwehrleistung der Saison und heute hat meine Mannschaft gesehen, was möglich ist, wenn man mit einer 100 Prozent Einstellung das Spiel durchzieht. Aus der geschlossenen Mannschaftsleistung möchte ich noch Marco Müller auf der vorgezogenen Position, unsere beide Torhüter Benny Buttlar und Andre Legenhausen, sowie Felix Kraus für seine Abwehrarbeit und Abwehrspezialist Manuel Zelzer hervorheben, der seit Anfang der Saison einen super Abwehrpart spielt. Es war ein hartes aber jederzeit faires Spiel gegen eine sympathische Gästemannschaft. Zudem geht mein Dank an unsere Fans, die uns wieder toll unterstützt haben“, resümierte Martin.

 

Buttlar und Legenhausen – P. Müller, Merten (1), Kinzig, Schwiderski (3), Zelzer (1), Sattler (4), Falk, Moecke (7/4), M. Müller (8), Schreiner (2), Krauß.

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – HSC Schweich 36:22 (20:10)

 

Erwartungsgemäß kamen die Gastgeber zu einem nie gefährdeten Sieg über eine stark ersatzgeschwächte Schweicher Mannschaft, die an diesem Abend kein Maßstab für das Team von HSG Coach Mirza Cehajic war. Über 4:1 und 10:5 war die Begegnung zur Pause schon entschieden. Am Ende feierten die Hunsrücker einen deutlichen 36:22 Erfolg!

 

„Respekt vor der Schweicher Mannschaft, die vor allem in Julian Mangold einen klassischen Shooter in ihren Reihen hatten, der uns vor einige Probleme stellte. Bei uns haben alle Spieler ihre Spielanteile bekommen. Lediglich Torhüter Lukas Everding haben wir aufgrund seiner Schulterprobleme geschont“, erklärte Mirza Cehajic.

 

„Mit nur 4 Feldspielern und dem Torhüter der dritten Mannschaft traten wir die Fahrt zum Spiel nach Kleinich an. Vor Ort konnten wir uns dann mit dem Torhüter der A-Jugend und 5 Spielern der zweiten Mannschaft, die dort vorher in der Verbandsliga aktiv waren ergänzen, um eine spielfähige Mannschaft zu stellen. Unter diesen Voraussetzungen entwickelte sich dann auch von Beginn an ein Spiel, bei dem die Gastgeber uns absolut überlegen waren und das dann eher einem Freundschaftsspiel als einem umkämpften Lokalderby entsprach. Die Gastgeber spielten routiniert ihre Abläufe durch und wir kamen hier noch entgegen, indem wir unsere Angriffe oft zu schnell und unvorbereitet abgeschlossen haben. Das ist aber auch der einzige Vorwurf, den ich unserem Team machen kann, denn eigentlich haben wir im Großen und Ganzen das Beste aus der bescheidenen Situation gemacht. Aber auch in Bestbesetzung wäre gegen eine Irmenacher Mannschaft in dieser Verfassung nicht wirklich viel drin gewesen. Nun machen wir erst mal Pause und hoffen dann das wir Anfang Januar wieder den einen oder anderen Spieler mehr an Bord haben“, resümierte HSC Coach Andreas Rosch.

 

HSG: Everding und Schug– Klei (2/1), Hölzenbein (5), J. Schneider (3), Klei (3), Bach (2), Stürmer (7), Löw (4), Mulliqi (4), K. Schell, Jünemann (1), Kiesel, M. Schell (5/1)

 

HSC: Monzel - Schurer, Müller, Mangold (11/1), Herz, Berg, Nerling (1), Collet (5/3), Wagner, Müller, Karrenbauer (5).

 

 

 

Vorschau auf den Spieltag 15./16. Dezember 2017

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – HSC Schweich (Freitag, 20.30 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Liebend gerne wäre die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch dem Verlegungswunsch der Gäste aus Schweich nachgekommen, doch es war einfach nicht möglich: „Wir haben wirklich alles versucht, doch wir fanden einfach keinen anderen Termin. Gern hätten wir den Gästen diesen Wunsch erfüllt, zumal der HSC uns auch schon entgegengekommen ist, doch es war einfach nicht möglich“, versichert HSG Trainer Mirza Cehajic. „Der Sieg am Samstag in Moselweiss lässt uns beruhigt in die nächsten Wochen gehen. Mit nun 11:9 Punkten sind wir mit dem bisherigen Saisonverlauf sehr zufrieden. Die Mannschaft hat die zahlreichen verletzungsbedingten Rückschläge gut verkraftet und ist als Team zusammengewachsen. Am meisten gelitten unter unseren Personalproblemen hat leider unsere zweite Mannschaft. Aber auch hier sind wir optimistisch, dass wir in der Rückrunde die notwendigen Punkte zum Klassenerhalt einfahren können“, erklärt HSC Coach Andreas Rosch.

Personal: Beim Gastgeber muss Kreisläufer Lars Gerhard aufgrund von beruflichen Verpflichtungen passen. Aufgrund von Verletzungen fehlen auf Schweicher Seite Tim Karrenbauer, Fabian Reich, Thomas Müller, Julius Fuchs, Tobias Quary und Daniel Rohr. Aus beruflichen Gründen müssen wir am Freitag außerdem auf Johannes Rosch und Max Kratz verzichten. Weitere Spieler sind angeschlagen und hier entscheidet sich der Einsatz am Freitag kurzfristig. Da die zweite Mannschaft des HSC vorher in Irmenach im Einsatz ist, dürfen sich einige Spieler am Freitag über 120 Minuten beweisen, bevor es in die lang ersehnte Feiertagspause geht.

Prognose: „Mich interessiert die Leistung meiner Mannschaft vor allem deren Einstellung. Das ist das Hauptthema. Stimmt die Einstellung sind wir nur schwer zu schlagen. Ist die Einstellung aber so wie in den ersten 25 Minuten des Welling Spiels, verlieren wir gegen jede Mannschaft, egal wer da aufläuft. Deshalb verlange ich die richtige Einstellung von meiner Mannschaft, die das letztes Spiel vor heimischer Kulisse hat“, sagt Cehajic. „Die Gastgeber haben nach dem Trainerwechsel eine Serie von 10:0 Punkten hingelegt und das mit teilweise sehr deutlichen Siegen. Daher gehen die Gastgeber als haushoher Favorit in diese Begegnung. Wir werden natürlich nichts unversucht lassen um den Hausherren, welche ganz klar zu den Top 3 Teams der Liga zählen, Paroli zu bieten. Sicherlich keine einfache Aufgabe zum Abschluss der Vorrunde, welcher wir aber entspannt und ohne Druck entgegensehen“, sagt Rosch.

DJK/MJC Trier – HSG Bad Ems/Bannberscheid (Samstag, 19.30 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Mit der HSG Bad Ems/Bannberscheid haben Aufsteiger MJC Trier im letzten Spiel des Jahres den momentanen Tabellenzweiten zu Gast. „Mit Sicherheit eine schwierige Aufgabe, trotzdem wollen wir versuchen, unserem Publikum ein gutes Spiel zu bieten“, verspricht MJC Coach.

 

Personal: Steffen Kellendonk plagt sich mit Rückenproblemen rum, ansonsten sind alle Spieler dabei.

 

Prognose: Auch wenn wir am Samstag gegen den Tabellenzweiten spielen, erwarte ich von meiner Mannschaft, dass wir gerade in einem Heimspiel alles geben und versuchen, an die gute Leistung aus dem Spiel gegen Welling anzuknüpfen. Wir müssen von Anfang an in der Abwehr präsent sein, um dann durch schnelles umschalten leichte Gegenstoß Tore zu erzielen. Dazu gehört natürlich auch eine starke Torhüter Leistung. Vorne wollen wir versuchen mit Druck auf die Abwehr zu spielen, gleichzeitig aber auch nicht hektisch zu agieren. Ist unser Rückraum gut drauf, ergeben sich auch mit Sicherheit gute Gelegenheiten für unsere Außen und den Kreis. Mit einer konzentrierten Leistung sind wir vielleicht nicht ganz chancenlos, der Favorit in diesem Spiel ist aber mit Sicherheit die HSG Bad Ems/Bannberscheid. Schaut man sich unsere Spiele diese Saison an, so können wir mit dem bisher erreichten sicher gut leben. Auch wenn wir den ein oder anderen Punkt haben liegen gelassen. Ich wünsche mir von meiner Mannschaft, das ich als Trainer nach dem Spiel sagen kann, wir haben alles gegeben. Egal was am Ende dabei herauskommt. Besonders weil nach der Begegnung noch unsere Weihnachtsfeier ansteht und es sich nach einem guten Spiel besser feiern lässt“, weiß Martin.

 

 

 

Berichte vom Spieltag 09./10. Dezember 2017

 

TV Moselweiß – HSC Schweich 23:29 (11:11)

 

„Trotz unserer großen Personalprobleme konnten wir die beiden Punkte aus Koblenz mitbringen. So stellten sich Dirk Schmidt und Henri Herz, trotz Verletzung, in den Dienst der Mannschaft so dass wir wenigstens ein Torwart und zwei Auswechselspieler aufbieten konnten“, freute sich Schweichs Trainer Andreas Rosch.

 

Gegen den kämpferisch guten Tabellenletzten waren wir eigentlich bis zur 25. Spielminute die spielbestimmende Mannschaft und legten so bis zur 9:12 Führung vor. „Das die Gastgeber diese bis zur Halbzeit egalisieren konnten, haben wir uns selbst zuzuschreiben und so war das Spiel wieder komplett offen“, klagte Rosch.

 

Die Gastgeber legten anschließend noch zweimal vor, dann aber folgte eine starke Phase der Gäste, die sich von 17:17 auf 18:22 frühzeitig entschieden. „Am Ende haben wir verdient auch in dieser Höhe das Spiel gewonnen und können nun beruhigt in die nächsten Wochen gehen“, freute sich Rosch, der aber dann die Diskussion um die Situation im Schiedsrichterbereich eröffnete:

 

„Viel wurde während und nach dem Spiel über die Schiedsrichter, die sicherlich keinen spielentscheidenden Faktor darstellten, diskutiert. Hierzu möchte ich meine Meinung darstellen: Zu einem vernünftigen Handballspiel gehören eine Sporthalle, die den Ansprüchen (Regeln) entspricht, zwei Mannschaften, die den Ansprüchen (Spielklasse) entspricht und einen oder zwei Schiedsrichter, die den Anforderungen entsprechen. Wenn eine geeignete Sporthalle nicht zur Verfügung steht, dann wird das Spiel verlegt. Wenn eine der beiden Mannschaften aufgrund von Verletzungen, Krankheiten oder sonstigen Gründen nicht wettbewerbsfähig ist, wird eine Verlegung angestrebt. Wenn aber kein geeignetes Schiedsrichtergespann oder ein geeigneter Einzelschiedsrichter zur Verfügung steht, dann wird gespielt. Das soll jetzt nicht als Kritik an die beide Sportkameraden gehen, die das Spiel am Samstag in Moselweiß gleitet haben gelten. Die beiden haben ihren Job nach besten Wissen und Gewissen erledigt. Dass die beiden allerdings nicht in diese Spielklasse, die sie als Schiedsrichter auch nicht unbedingt angestrebt haben, gehören, haben sie leider mehrfach am Samstag bewiesen. Nochmal, es muss auch Spieler in der der Bezirksliga (für einfach mal eine tiefere Spielklasse zu nennen) geben und hier brauchen wir auch Schiedsrichter die den Anforderungen dieser Klassen entsprechen. Aber es kann nicht sein, dass Spiele in "höheren" Klassen dann unbedingt durchgeführt werden müssen, wenn kein geeigneter Spielleiter zur Verfügung steht. Am meisten Leidtun mir dann die Schiedsrichter, die ihren Kopf dafür hinhalten müssen und dann mit Spielleitungen beauftragt werden, die weder ihren Ansprüchen noch ihren Leistungsvermögen entsprechen. Wenn ein Spieler nicht dem Leistungsniveau einer bestimmten Spielklasse entspricht, dann wird er wohl kaum vom Trainer für ein Spiel in der Spielklasse aufgestellt, da sonst der Trainer weder dem Spieler noch der Mannschaft einen Gefallen damit tut. Aber die Schiedsrichter müssen ran, obwohl sie eigentlich kaum Ambitionen in diesen Klassen haben und werden dann zum "Freiwild" für die Mannschaften und Zuschauer. Da ich selbst als Schiedsrichter in der Oberliga aktiv war, kann ich bestätigen, dass es ab einer bestimmten Spielklasse nicht mehr damit getan ist, einfach nur da zu sein, sondern hier gehört einiges mehr dazu: zum Beispiel regelmäßige Lehrgänge und Beobachtungen mit Feedback, um sich in den Klassen zu etablieren. Ein Umdenken in dieser Thematik wird wohl erst dann kommen, wenn die ersten Spiele in den "höheren Spielklassen" verlegt werden müssen, weil kein geeigneter Spielleiter (Gespann) zur Verfügung steht. Ich will noch einmal klarstellen, dass es nicht persönlich an die beiden Sportkameraden vom Samstag gerichtet ist. Vielmehr habe ich echt Bedenken um die Zukunft in unserem Sport, wenn sich nicht bald im Bereich Schiedsrichter und auch im Umgang mit den Schiedsrichterkameraden was ändert“.

 

Schmidt - Kratz (1), Rosch (1/1), Mangold (9/3), Herz (2), Lieser (1), Nerling (6), Collet (4), Karrenbauer (5).

 

TuS Daun – TV Bassenheim 34:31 (17:15)

 

Aufatmen in Daun! Das ersatzgeschwächte Team von Trainer Markus Willems setzt sich im vier-Punkte-Spiel nach hartem Kampf gegen den Tabellenvorletzten und kann jetzt mit 12:10 Punkten beruhigt in die Weihnachtspause gehen. Trainer Markus Willems wollte das Spiel unter das Motto: „Hauptsache gewonnen“, stellen.

 

Dabei wechselten Hoch und Tiefs im Spiel der Gastgeber, die zu viele Fehler in Angriff und Abwehr produzierten. „Im Angriff waren es technische Fehler, schlechte Pässe und unkonzentrierte Abschlüsse. Im Abwehrverband hätte uns Gästespieler Alex Pieper fast im Alleingang erschossen. Hier haben wir nicht aufgepasst, nie auf der Wurfhand gestanden und sind beim Kreisanspiel immer wieder auf den gleichen Trick hereingefallen“, klagte Willems.   

 

In den Anfangsminuten wechselte die Führung hin und her, erst nach dem 7:5 in der 11. Minute hatten die Gastgeber die Nase mit zwei Treffern vorne und verteidigten ihren Vorsprung bis zur Pause. Den besseren Start in den zweiten Spielabschnitt erwischten die Eifelaner, die drei Treffer in Folge erzielten und beim 20:15 in der 34. Minute auf dem Weg zum Sieg waren. Doch die Gäste gaben sich nicht geschlagen, kämpften sich bis zur 54. Minute auf zwei Tore zum 28:26 heran, ehe Nachwuchsspieler Till Bergheim mit zwei Toren in Folge für die Entscheidung beim 30:26 in der 55. Minute sorgen konnte.

 

„Der 17-jährige Till Bergheim hat auf Rechtsaussen eine starke Partie gespielt, hatte bei 7 Versuchen 5 Treffer. Bassi Präder wurde im Laufe der Spielzeit immer offensiver gedeckt, dennoch zog er immer zwei Gegenspieler auf sich und so eröffneten sich die Lücken, die mein Sohn Jannis konsequent nutzte. Zudem ließ sich Luca immer wieder vom Kreis in den Rückraum fallen und war von dort ebenso torgefährlich. Melvin Wheaton hatte im Abschlusstraining signalisiert, dass er schmerzfrei spielen kann und so konnte ich ihn in der zweiten Hälfte bringen. Hier unterstrich er mit vier Treffern seine Wichtigkeit für uns, nutzte die Lücken, die sich durch die offensive Deckung der Gäste gegen Bassi Präder und Jannis Willems auftuenden Lücken. Eigentlich hatte ich nie das Gefühl, dieses Spiel verlieren zu können, doch nach den zuletzt aufgrund von Verletzungen und Krankheiten nicht optimalen Trainingsbedingungen, durch die wir nur in der Kleingruppe trainieren konnten, gab es im Hinblick auf die Abstimmung schon einige Probleme. Doch letztlich hat die junge Mannschaft ihre Aufgabe gelöst und wir haben zwei wichtige Punkte“, freute sich der TuS Doach.

 

Lofi und Rode – Hahn, Tran (3), Rattay, L. Willems (5), Otto (3), J. Willems (13/6), Bergheim (5), Präder (1), Wheaton (4), Illigen, Keitsch, Keil.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – TS Bendorf 41:29 (21:15)

 

Ungefährdeter Erfolg der Ruwertal HSG gegen den Drittletzten aus Bendorf. So feierten die Fans einen Start-Ziel Sieg ihres Teams in der Ruwertalhalle und verabschiedeten nicht nur ihre Mannschaft mit dem fünften Sieg in Folge in die Weihnachtspause, sondern auch Trainer Marc Köhler, der zum 1.1.17 sein Traineramt an Christian Stein übergeben wird. Inwieweit Köhler der Mannschaft in einer anderen Funktion zur Verfügung steht, ist noch ungeklärt. „Es wird ein fließender Übergang zu Christian geben“, erklärt Köhler.

 

Über 4:1 gelingt der Mannschaft früh eine klare Führung zum 11:6 in der 12. Minute. Den Vorsprung verteidigte das Team bis zur Pause zum 21:15. Entschieden war die Begegnung beim 29:19 in der 43. Minute! In der Restspielzeit verwalteten die Gastgeber ihren Vorsprung.

 

„Letztlich ein verdienter und klarer Erfolg für unsere Mannschaft, in der Robin Schöler im Tor eine starke Leistung abrief. Im Angriff waren es die Schröder-Brüder und Michael Stein, die immer wieder die richtigen Entscheidungen trafen. Allerdings sind 29 Gegentore zu viel und hier wartet noch Arbeit. Zu frei kam der Kreisläufer der Gäste immer wieder zum Abschluss und so stellte ich unsere 6:0 Deckung im zweiten Spielabschnitt auf 5:1 um, damit eine bessere Zuordnung möglich war. Jetzt suchen wir noch die Trainingsmöglichkeiten für unsere geschlossene Ruwertalhalle“, verrät der scheidende Trainer.

 

Meyer und Roth – C. Schröder (7), A. Schröder (9), Wenzel, Kuhfeld (10/3), Thesen (1), Backendorf (2), Frisch (2), Billen (1), Schöler, Stein (8), Zock, Simon (1).

 

TV Welling – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch 25:32 (14:15)

 

Die Hunsrück HSG bleibt in der Erfolgsspur und entführt auch aus Welling beide Punkte! Dabei verpennten die Gäste den Start, lagen 3:0 in der 6. Minute zurück und so legte Trainer Mirza Cehajic folgerichtig die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch. Doch bis zum 13:9 in der 26. Minute bestimmte Welling das Geschehen, doch dann drehten die Gäste das Speil über 14:15 zur Pause.

 

„Das waren die 25 schlechtesten Minuten seitdem ich Trainer bei der HSG bin. ES fehlte die Einstellung zur gegnerischen Mannschaft und den Spielern. Das war kein Rheinlandliganiveau. So musste ich in der Auszeit klare Worte an die Spieler richten“, verriet Cehajic. So war auch „Atmosphäre“ (Zitat Cehjic) in der Kabine.

 

Zu Beginn der zweiten Hälfte war das Cehajic Team dann hellwach, wirkte wie elektrisiert und erzielte fünf Treffer in Folge zum 14:20 und zwang den Gastgeber in der 36. Minute zur Auszeit. Beim 20:29 in der 51. Minute war die Begegnung entschieden, die Auszeit der Gastgeber zu diesem Zeitpunkt sollte nur noch zur Ergebniskosmetik reichen.

 

„Am Ende wieder die alte Krankheit, dass wir unsere Chancen nicht nutzen und den noch deutlicheren Sieg verpassen. Zudem sind wir durch unser schlechtes Abschlussverhalten immer wieder am gegnerischen Torwart gescheitert“, klagte der HSG Coach.

 

Everding und Schug – Gerhard (2), Hölzenbein (3), J. Schneider (1), Klei (1), Bach, Stürmer (4), Löw (9/2), Mulliqi (4), K. Schell (2), Jünemann, Kiesel, M. Schell (6)

 

 

 

Vorschau auf den Spieltag 09./10. Dezember 2017

 

TV Moselweiß – HSC Schweich (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: „Nach der Spielpause am vergangenen Wochenende sind wir nun beim Tabellenschlusslicht in Moselweiß zu Gast, die im bisherigen Saisonverlauf allerdings erst 3 Heimspiele bei bisher 6 Auswärtsspielen zu bestreiten hatten. Die Gastgeber konnten am ersten Spieltag in Bendorf gewinnen und waren danach 6 Spiele ohne Punktgewinn, ehe sie erst im Heimspiel gegen Daun erneut punkten konnten. Wir haben eine sehr deutliche Niederlage im Heimspiel gegen Mertesdorf zu verkraften und werden versuchen mit einem Punktgewinn am Rhein den Platz im Tabellenmittelfeld zu festigen“, hofft HSC Coach Andreas Rosch.

Personal: Schweich hat weitere Verletzungen zu beklagen haben und Herren II und A-Jugend sind gleichzeitig im Einsatz. Definitiv ausfallen werden Tim Karrenbauer, Fabian Reich, Tobias Quary und Daniel Rohr. Größere Fragzeichen stehen hinter den Einsätzen von Dirk Schmidt und Henri Herz.

Prognose: „Der größere Druck liegt sicherlich auf den Gastgebern, die jeden Punkt im Abstiegskampf brauchen und sich bestimmt für die deutliche Niederlage im letzten Spiel gegen den direkten Konkurrenten Bassenheim rehabilitieren möchten. Um nicht bald in eine ähnliche Drucksituation zu kommen, würden uns die beiden Punkte sehr gut tun und somit gehen wir, trotz der mehr als bescheidenen Personalsituation, optimistisch und mit voller Konzentration in dieses Spiel. Den Großteil der Gastgebermannschaft kenne ich nicht, allerdings verfügen sie über einige Akteure, die in den vergangenen Jahren schon höherklassig aktiv waren“, weiß Rosch.

TV Welling – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Deutlich lag der TV Welling im Spiel gegen die MJC Trier (17:27) zurück, als die Begegnung wegen der Unbespielbarkeit der Wolfsberg-Halle abgebrochen werden musste. Eine Woche davor entführten die Hunsrücker beide Punkte aus Trier und gelten auch im kommenden Saisonspiel als klarer Favorit. Zwar verlor das Team von Trainer Mirza Cehajic das Viertelfinalspiel gegen RPS Ligist Gösenroth/Laufersweiler, doch die Mannschaft unterstrich auch hier ihre derzeit gute Verfassung. In der Meisterschaft ist die HSG seit vier Spielen in Folge ungeschlagen.

 

Personal: Anfang der Woche konnte die HSG nur mit wenigen Spielen aufgrund von Erkrankungen und beruflichen Problemen trainieren. Am Samstag hofft Cehajic aber wieder auf die komplette Mannschaft.

 

Prognose: „Ich erwarte jedes Spiel eine Leistung, bei der alle Spieler 100 Prozent geben. Wenn wir uns nach dem Spiel in die Augen schauen, sollten wir das auf jeden Fall positiv beantworten können. Von meinen Leistungsträgern erwarte ich mehr Konzentration beim Abschluss. Das war zuletzt nicht gut“, urteilt der HSG Coach.

 

TuS Daun – TV Bassenheim (Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Wichtiges Spiel für die Dauner Mannschaft gegen den Tabellenvorletzten aus Bassenheim! Die Gäste kamen im letzten Meisterschaftsspiel im Kellerderby zu einem sicheren 27:20 Erfolg über Schusslicht Moselweiß und will jetzt die Gunst der Stunde gegen die personell angeschlagene Dauner Mannschaft nutzen, um sich mit einem Sieg weiter an die Mannschaften des unteren Mittelfeldes hängen zu können.

 

Personal: Julian Keitsch, Bene Rattay und Patrick Hahn werden aushelfen. Mit Keitsch und Rattay steigen die Alternativen für die Abwehr, mit Hahn die Möglichkeiten im Angriff. Matthis Otto plagt sich seit fast zwei Wochen mit einer Erkältung, sein Einsatz ist fraglich.

 

Prognose: „Ein extrem wichtiges Spiel für uns vor der Winterpause! Mit Sieg könnten wir den Abstand zu den Abstiegsplätzen vergrößern. Wären wir in Bestbesetzung, würde ich die Favoritenrolle gerne annehmen, doch unsere Verletzungsmisere ist noch nicht ausgestanden. Bassenheim wird bei uns nach dem Sieg gegen Moselweiß mit viel Selbstvertrauen auflaufen. Sieht man unser Unentschieden gegen Moselweiß, kennt man die Schwere der Aufgabe! Wir stellen uns auf einen Gegner ein, der sicher nicht so gefährlich aus dem Rückraum agiert wie Bad Ems/Bannberscheid, doch unterschätzen werden wir den Gästerückraum sicher nicht! Für mich ist der TV eine Wundertüte mit vielen neuen Gesichtern. Bei uns hat Melvin Wheaton wieder mit dem Training begonnen, doch sein Einsatz gegen Bassenheim kommt noch zu früh, da will ich nichts riskieren. Gewinnen wir dieses Spiel, haben wir mit unseren derzeitigen Möglichkeiten eine Klasse Runde gespielt“, sagt Trainer Markus Willems.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – TS Bendorf (Samstag, 20 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: „Vier Spiele, vier Siege“, lautet die momentane Erfolgsbilanz der Ruwertal HSG, die nun gegen den Drittletzten der Tabellen, die TS Bendorf Sieg Nummer fünf folgen lassen will. Damit könnte die Mannschaft nicht nur ihre aufsteigende Form dokumentieren, sondern Anschluss an das Spitzentrio der Liga mit Urmitz, Bad Ems/Bannberscheid und Rhein-Nette halten. Bendorf kam zuletzt Ende Oktober gegen Aufsteiger MJC Trier zu einem Sieg!

 

Personal: Michael Stein musste Anfang der Woche erkrankt passen, doch Trainer Köhler hofft auf seinen Einsatz.

 

Prognose: Weiter an der positiven Serie will HSG Trainer Marc Köhler festhalten: „Wir reiten auf dieser positiven Welle und wollen das jetzt bis zur Pause auch ausnutzen. Dann müssen wir sehen, wie wir über diese Pause kommen, zumal sich die Frage wieder einmal stellt, ob wir die Halle in dieser Zeit aufgrund der Schulferien nutzen können. Unsere Entwicklung in den letzten Wochen stimmt mich optimistisch, dass wir an die guten 15 Minuten des Spiels gegen Schweich anknüpfen und vor allem aus einer sicheren Abwehr zu unserem schnellen Spiel finden“, sagt der HSG Coach.

 

SV Urmitz – DJK/MJC Trier (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Zwei Heimniederlagen gegen Schweich und Daun stehen bislang in der ansonsten makellosen Bilanz des Tabellenführers aus Urmitz, der zuletzt mit zwei erwarteten Siegen über die abstiegsgefährdeten Teams aus Bendorf und Bassenheim in die Erfolgsspur zurückkehrte. Für das Team von Trainer Ralf Martin eine hohe Auswärtshürde, bevor sich der nächste Meisterschaftsfavorit mit der HSG Bad Ems/Bannberscheid zum Jahresschluss in der Wolfsberghalle vorstellt.

 

Personal: Stand heute sind alle Spieler fit und somit können wir, bis auf unseren Langzeitverletzten Philipp Busch, auf den kompletten Kader zurückgreifen.

 

Prognose: „Nachdem unser letztes Spiel gegen den TV Welling nach vierzig Minuten zu Ende war, kommen beim SV Urmitz schwere sechzig Minuten auf uns zu. Auch wenn wir der absolute Außenseiter in diesem Spiel sind, wollen wir versuchen, mit der gleichen Einstellung ins Spiel zu gehen wie gegen Welling. Im Spiel gegen Welling hat meine Mannschaft so gespielt, wie ich es jedes Wochenende von ihr erwarte. Damit meine ich in erster Linie die gute Abwehrarbeit zusammen mit der Torhüterleistung und das flexible Angriffsspiel. In Urmitz müssen wir von Anfang an in der Abwehr präsent sein, um dann durch Ballgewinne schnell nach vorne zu spielen. Im Angriff gilt es durch unseren Rückraum druckvoll zu spielen, einmal um selbst zum Torerfolg zu kommen, zum anderen aber auch um unsere Außen und unseren Kreis in Wurfposition zu bringen. Über allem steht aber die richtige Einstellung und die Bereitschaft, als Mannschaft alles zu geben. Das Urmitz auch verwundbar ist, haben uns Schweich und Daun vor Augen geführt, die beide ihre Spiele in Urmitz gewinnen konnten. Wir wollen unserem Gegner lange Paroli bieten. Vielleicht wird dann auch der Tabellenführer irgendwann nervös“, hofft der MJC Trainer.

 

 

Spieltag 25./26. November 2017

 

DJK/MJC Trier – TV Welling abgebrochen

 

Beim Spielstand von 27:17 für die Trierer in der 41. Minute bricht das Schiedsrichtergespann Häring/Knopp die Begegnung aufgrund der Tatsache, dass Kondensat aus dem Lichtkuppelbereich auf den Hallenboden tropfte und die Wolfsberghalle damit nach Ansicht der Unparteiischen nicht mehr bespielbar war.

 

HSG Bad Ems/Bannberscheid – TuS Daun 40:21 (21:8)

 

Die Gastgeber werden ihrer Favoritenrolle gegen eine ersatzgeschwächte Dauner Mannschaft gerecht und kommen zu einem klaren 40:21 Erfolg, bei dem die Begegnung jedoch zur Pause beim 21:8 entschieden war. Mit einem Rumpfteam war der Gast aus der Eifel letztlich chancenlos.

 

Trainer Markus Willems schonte zunächst seinen Sohn Jannis aufgrund seiner Rückenprobleme. Früh gelang den Gastgeber die Entscheidung: über 4:3 zwingt die HSG Gästetrainer Markus Willems beim 8:3 in der 10. Minute zur Auszeit, doch die half wenig. Beim 12:3 in der 15. Minute stellte sich nur noch die Frage nach der Höhe des Gastgebesieges. Über 15:7 zog der Gastgeber auf 19:7 in der 28. Minute bis auf 21:8 zur Pause davon. Beim 34:14 in der 50. Minute wurde der Klassenunterschied an diesem Tag deutlich.

 

„Leider war bei uns schon vor der Pause die Körpersprache nicht mehr vorhanden. In der Halbzeit habe ich meine Spieler ermahnt, eine andere Körpersprache an den Tag zu legen, doch letztlich geht der Sieg der starken Gastgeber auch in dieser Höhe in Ordnung. Auf unserer Seite haben Bene Rattay und Luca Willems eine gute Abwehrleistung abgerufen. Wir müssen jetzt die Kräfte für das wichtige Spiel gegen Bassenheim in zwei Wochen bündeln. Pat Brümmer wird wohl erst im Februar wieder eingreifen können, besser sieht es bei Melvin Wheaton aus, der mit dem Training wieder begonnen hat“, verrät Willems.

 

Rode und Lofi - Eich (3), Tran (4), Rattay, L. Willems (4), Otto (1), J. Willems (3/1), Bergheim (1), Präder (4), Illigen (1), Keil.

 

HSC Schweich – HSG Mertesdorf/Ruwertal 28:34 (8:17)

 

„Wir haben in den ersten Minuten völlig überdreht“, klagte Schweichs Trainer Andreas Rosch. Gegen die gutstehende Ruwertaler Deckung fanden die Gastgeber überhaupt keine Lösungen und lagen in der 12. Minute mit 1:10 zurück und das kam der Vorentscheidung gleich. Vor 250 Zuschauern verwalteten die Gäste jetzt das Ergebnis. Zur Pause war die Messe beim 8:17 gelesen.

 

Den Vorsprung verteidigten die Ruwertaler auch nach dem Wechsel, ließen aber nach dem 22:31 in der 55. Minute die Ergebniskosmetik zu.

 

„Ein absolut verdienter Gästesieg. Wir hatten uns viel vorgenommen, doch egal was wir auch versuchten, die Gäste hatten die richtige Antwort parat. In allen Belangen war uns die HSG heute überlegen und in dieser Form spielt die Mannschaft am Ende unter den ersten drei der Liga“, lobt HSC Coach Andreas Rosch.

 

Auf Seiten der Gäste unterstrich Christian Schröder seine derzeitige Topform, schenkte den Gastgeber gleich 14 Buden ein und war auffälligster Spieler auf dem Platz.

 

„Eine mannschaftlich geschlossene Leistung. Die Abwehr stand von Beginn an gut und wir haben konsequent unsere Angriffe durchgespielt. Ich bin absolut zufrieden und jetzt müssen wir hier weitermachen. Das waren zwei wichtige Punkte, die wir gewinnen konnten. Jetzt haben wir noch Bendorf vor der Brust und dann bereiten wir uns auf die Rückrunde vor“, gibt sich HSG Trainer Marc Köhler zuversichtlich.

 

HSC: Schmidt und Fuchs - Kratz (2), Rosch (3/1), Mangold (8), Herz (1), Peters (2), Nerling (2), Collet (2), Rohr (6/2), Karrenbauer (3).

 

HSG: Roth - C. Schröder (14), A. Schröder (7), Wenzel, Kuhfeld (2/1), Thesen, Backendorf (3), Frisch, Billen (1), Schöler, Stein (7), Zock.

 

Vorschau auf den Spieltag 25./26. November 2017

 

DJK/MJC Trier – TV Welling (Samstag, 19.30 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: „Am Samstag treffen wir auf den Tabellennachbarn TV Welling, der mit einem Spiel mehr zwei Punkte in der Tabelle hinter uns liegt“, sagt MJC Trainer Ralf Martin.

 

Personal:  Bis auf Kevin Schwiederski sind alle Spieler dabei.

 

Prognose: „In den letzten drei Spielen in diesem Jahr treffen wir noch auf zwei Mannschaften, die im Moment auf Platz eins und zwei in der Tabelle stehen. Von daher ist das Spiel am Samstag gegen den TV Welling für uns das Spiel, was wir ohne Wenn und Aber gewinnen müssen. Ansonsten laufen wir Gefahr, den Anschluss ans Mittelfeld zu verlieren. Wir müssen versuchen, von Anfang an die richtige Einstellung an den Tag zu legen, hierbei besonders in der Abwehr. Immer einen Schritt schneller zu sein als der Gegner, die Räume engmachen und durch eine schnelle Beinarbeit dem Angriff das Leben schwermachen.

 

Alles das, was uns größtenteils in den ersten Spielen der Saison gelungen ist. Nur durch eine gute Abwehrarbeit können wir unser schnelles Spiel über die erste und zweite Welle aufziehen. Im Angriff müssen wir mit mehr Druck spielen, unsere Auslösehandlungen konsequent wieder bis zum Schluss durchspielen. Ich gehe davon aus, dass unser Angriff mit Harz an den Händen anders spielt wie noch beim letzten Spiel in Andernach. Besonders von meinen Rückraumspielern erwarte ich eine andere Körpersprache wie in Andernach. Meiner Meinung nach wird die Mannschaft am Ende als Sieger den Platz verlassen, die über sechzig Minuten alles geben wird und die die besseren Torhüter in Verbindung mit der besseren Abwehr hat. Meine Mannschaft weiß, dass ich von ihr am Samstag einen Sieg erwarte. Deshalb gehe ich von zwei intensiven Trainingseinheiten mit der dazugehörigen hundertprozentigen Einstellung am Samstag aus. Da es für unseren Gegner um genauso viele geht, hoffe ich auf viele Zuschauer, die uns unterstützen und der Mannschaft von der Tribüne aus helfen, wenn es mal nicht so gut läuft“, so der MJC Coach.

 

HSG Bad Ems/Bannberscheid – TuS Daun (Samstag, 19.30 Uhr, Silberau)

 

Ausgangslage: Die personelle Situation des TuS Daun bleibt weiter angespannt. So sieht sich Dauns Trainer Markus Willems im Auswärtsspiel mit seinem Team als krasser Außenseiter, zumal die Gastgeber wohl wieder auf ihre Vollbesetzung bauen können. So steht von Ivan Trebotic seinem Team wieder zur Verfügung. Der Tabellenzweite hat vor heimischer Kulisse nach der Niederlage am vergangenen Wochenende in Kleinich etwas gutzumachen.

 

Personal: Bei den Gästen fallen die Langzeitverletzten weiter aus.

 

Prognose: „Wir haben in diesem Spiel überhaupt nichts zu verlieren, legen unseren Fokus klar auf das Spiel gegen Bassenheim. Personell pfeifen wir aus dem letzten Loch“, klagt Willems. Mit 10:8 Punkten liegen die Eifelaner trotz ihrer Verletzungsmisere derzeit auf einem guten Mittelfeldplatz.

 

HSC Schweich – HSG Mertesdorf/Ruwertal (Sonntag, 17 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: Beide Mannschaften finden sich aktuell mit 9:7 Punkten als direkte Tabellennachbarn im Mittelfeld wieder und das obwohl beide Mannschaften sicherlich mit unterschiedlichen Ambitionen in die Saison gestartet sind. Die Gäste haben sich aber mittlerweile gefangen, konnten die letzten 3 Spiele in Folge mit einer Tordifferenz von +36 Toren für sich entscheiden und werden sicherlich versuchen den Anschluss an die Tabellenspitze wiederherzustellen.

“Wir stehen genau dort, wo ich mich auch vor der Saison eingeschätzt habe, auch wenn wir die ganze Saison mit großen Personalproblemen zu kämpfen hatten“, sagt HSC Trainer Andreas Rosch.

Personal: Tim Karrenbauer (Knie-OP in dieser Woche), Fabian Reich (Daumenbruch) und Thomas Müller (Handverletzung) fallen auf Schweicher Seite noch länger aus. Die OP von Daniel Rohr wurde verschoben, so dass er uns bis zum Ende des Jahres zur Verfügung steht. Dirk Schmidt sollte uns am Sonntag wieder dabei sein. Die Gäste treten in Bestbesetzung an.

Prognose: „Eine Prognose für das Lokalderby fällt mir sehr schwer. Die Gäste haben einen sehr guten Lauf und durch die Rückkehr von Michael Stein nach seiner Verletzung sind sie sicher noch schwerer auszurechnen. Eine überragende Saison spielt bisher Christian Schröder der trotz seines jungen Alters zum absoluten Führungsspieler im Ruwertal gewachsen ist. Wir müssen uns in der Abwehr um ein Vielfaches im Vergleich zu den letzten beiden Spielen steigern um den starken Gästen Paroli bieten zu können. Ich erwarte ein hartumkämpftes und hoffentlich faires Duell in dem ich keinen klaren Favoriten sehe“, erklärt der Schweicher Trainer Andreas Rosch.

 

„Sicherlich ist die Verletztenliste in Schweich sehr lang, doch der HSC hat immer noch einen guten und giftigen Kader. Wir werden uns konzentriert auf das Spiel vorbereiten, haben im Deckungsverband erhebliches Steigerungspotential und müssen das jetzt abrufen. Sicher haben uns die drei Siege in Folge gutgetan, doch das waren Siege gegen Mannschaften, die hinter uns platziert sind. Jetzt kommt ein direkter Nachbar und deshalb ist dieses Spiel richtungsweisend“, weiß Gästetrainer Marc Köhler.

 

 

Spieltag 18./19. November 2017

 

HSV Rhein-Nette – DJK/MJC Trier 28:18 (16:10)

 

Ein Spiel auf Augenhöhe entwickelte sich in Andernach und Aufsteiger DJK/MJC Trier hielt bis zum 8:8 in der 17. Minute das Spiel offen. Doch nach drei Treffern in Folge, zog MJC Coach Ralf Martin die Auszeit und legte beim 11:8 in der 19. Minute die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch. Seine Mannschaft fing sich und war beim 11:10 letztmals in Schlagdistanz. Mit fünf Treffern in Folge gelang den Andernachern die deutliche Pausenführung zum 16:10.

 

Kurz nach dem Wechsel war die Begegnung beim 22:12 in der 38. Minute entschieden. „Die Einstellung in dieser Klasse ist das A und O! Nur wenn die Spieler hundert Prozent geben, kann man hier ein Spiel gewinnen. Da lasse ich nicht alleine die Entschuldigung gelten, dass wir ohne Harz spielen mussten“, klagte MJC Trainer Ralf Martin, dessen ansonsten torgefährliche Rückraum mit Marco Müller und Steffen Kellendonk nur auf 3 Treffer kam.

 

„Die Gastgeber spielten von Anfang an hohes Tempo, schalteten blitzschnell um, bestraften jeden Fehlwurf und technischen Fehler mit ihrem Gegenstoßspiel und kamen hier so zu mehr als 50 Prozent ihrer Treffer. In der Abwehr war auf unserer Seite im gebundenen Spiel eine Steigerung erkennbar, doch im Angriff bleiben die Chancenverwertung und die technischen Fehler das Manko. Immer wieder sind wir auch am starken GAstgeberkeeper Michael Stitz gescheitert. Die Gastgeber haben uns vor Augen geführt, dass man auch mit einer körperlich nicht so starken Mannschaft, dagegenhalten kann. Jetzt stehen wir gegen Welling nächste Woche unter Druck“ weiß Martin.

 

Legenhausen und Buttlar - Müller (1), Kinzig Schwiderski (2), Zelzer (1), Sattler (2), Falk, Moecke (5/1), Müller (2), Schreiner, Krauß (4), Kellendonk (1)

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – HSG Bad Ems/Bannberscheid 31:25 (18:11)

 

Spätestens mit dem Sieg über die Westerwälder meldet sich die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch in der Rheinlandliga zurück und stößt auf den vierten Tabellenplatz vor. Die Gäste hatten vor der Begegnung noch versucht, das Spiel zu verlegen, da angeblich viele Stammspieler an diesem Tag fehlen sollten, doch letztlich boten die Gäste 12 Spieler auf, allerdings fehlte weiterhin der verletzte kroatische Neuzugang Ivan Trebotic. Auf Seiten der Gastgeber fehlten Torwart Benny Schug, Nico Bach und Lucas Schneider. Beim 13:9 in der 24. Minute gelang den Gastgebern die erste klare Führung im Spiel und so nahm der Favorit die Auszeit. Doch die Hunsrücker legten drei Treffern in Folge zum 16:9 nach und kamen beim 18:11 zur deutlichen Pausenführung.

 

Entschieden war das Spiel bei der ersten 10 Tore-Führung der Hunsrücker (25:15 in der 43. Minute).

 

„Wir haben unkonzentriert begonnen, haben im ersten Spielabschnitt klare Chancen nicht genutzt, einfach schlecht geschossen. Nach dem 25:15 habe ich den jungen Spielern ihre Chance gegeben und so kam der Gast zur Ergebniskosmetik. Zufrieden bin ich mit der Abwehrleistung und den lediglich 25 Gegentreffern im gesamten Spiel. Lernen müssen wir noch, den klaren Vorsprung zu verteidigen“, sagt Gastgebertrainer Mirza Cehajic.

 

Everding und Schmidt – Mulliqi (3), Gerhard (1), Hölzenbein (2), schneider (1), Klei (5), Stürmer (2), Löw (3), Schell (2/1), Juenemann (1), Kiesel (1), Schell (10/5)

Bilder von Andreas Weber

 

 

TV Moselweiß – TuS Daun 24:24 (10:13)

 

Stark ersatzgeschwächt erkämpft sich das Team von Trainer Markus Willems am Rhein den Punkt beim Tabellenvorletzten! Doch der Punkt ist für Willems schwer zu bewerten. Die bessere erste Halbzeit zeigten die Gäste aus der Eifel, die sich nach dem 6:6 in der 18. Minute bis 8:12 in der 27. Minute absetzten.

 

Eine Schlüsselszene schrieb Willems im ersten Spielabschnitt seiner Auszeit zu: „Wir führten mit 9:13 und ich habe die Mannschaft aufgefordert, den Angriff bis zum Zeitspiel auszuspielen und nicht früh abzuschließen. Doch daran hielten sich die Spieler nicht. Statt sogar auf fünf Treffer auszubauen, kassierten wir den Anschlusstreffer zum 10:13“, beschwerte sich der Dauner Coach.

 

„Wir waren den Tick besser als die Gastgeber, hätten aber auch verlieren können. Über die gesamte Spielzeit wurden wir klar von den Schiedsrichtern (Steven Bulmann und Fabius Günter) benachteiligt und so hatten die Gastgeber zwei Mann mehr auf dem Platz! Aber mit solchen Situation muss man gerade auswärts umgehen können. Die Krönung im Spiel war die Zeitstrafe gegen Patrick Hahn, der in der 55. Minute nach einem Tiefschlag seines Gegenspielers zu Boden ging und wegen Schauspielerei eine Zeitstrafe kassierte. Hahn hat mir versichert, dass es eine Tätlichkeit war“, ärgerte sich Willems.

 

In Unterzahl war es dann Bassi Präder, der mit zwei Treffern seine Mannschaft über 22:22 im Spiel hielt. 32 Sekunden vor dem Ende nahm Moselweiss nochmals die Auszeit beim 24:24, Daun kam in Ballbesitz und Luca Willems nutzte seine Chance im eins gegen eins nicht. Im Gegenzug rettete uns dann Christian Lofi mit seiner Parade gegen den Kreisläufer der Gastgeber den Punkt. Kämpferisch hat die Truppe in der Zusammenstellung eine gute Partie geliefert. Jannis Willems rief im ersten Spielabschnitt eine sehr gute Leistung ab, überdrehte aber im zweiten Spielabschnitt, nahm sich zu viele Würfe, spielte zu eigensinnig und hätte in einigen Situationen das Auge für seine Mitspieler auf Aussen oder dem Kreis haben müssen. Moselweiß wollte gegen uns seine Chance nutzen, spielte erstmals vollzählig. Bei uns steht der endgültige Befund für Pat Brümmer noch aus, bei dem weiterhin der Verdacht auf Innenbandanriß besteht“, verriet Willems.

 

Rode und Lofi - Hahn, Tran (2), Rattay (1), L. Willems (2), Otto (4), J. Willems (8/1), Bergheim (1), Präder (4), Illigen, Keitsch (2), Keil.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – TV Bassenheim 40:25 (22:16)

 

Zum erhofften Erfolg kommt die Ruwertal HSG gegen den Tabellenletzten aus Bassenheim und setzt den Aufwärtstrend der letzten Spiele weiter fort. In einer torreichen Begegnung blieben die Gäste lange dran. Erst nach dem 14:12 baute das Team von Trainer Marc Köhler den Vorsprung über 20:14 bis zur Pause auf 22.:16 aus.

 

„Anfangs stand die Abwehr nicht so, wie ich mir das vorstelle. Erst die Umstellung von 6:0 au 5:1 verhalf dem Verband zu mehr Stabilität und jetzt wurden auch die Chancen konsequenter genutzt“, erklärte Köhler.

 

Die Auszeit der Gäste beim 31:21 in der 46. Minute brachte nichts mehr und so zogen die Gastgeber über 36:22 dem sicheren Heimspielerfolg entgegen. „Das waren zwei wichtige Punkte für uns, die auch den positiven Trend bei uns bestätigen. Doch weiterhin ist noch nicht alles so, wie ich mir das vorstelle. Doch im Hinblick auf das nun anstehende Spiel gegen Schweich sollte uns dieser Sieg genügend Selbstvertrauen gegeben haben“, schaut Köhler nach vorne.

 

Roth und Schöler - C. Schröder (12), A. Schröder (5), Wenzel (3/1), Kuhfeld (2/1), M. Simon, Thesen (1), Backendorf (5), Frisch, Billen (5), Stein (4), Zock (3)

 

Vorschau auf den Spieltag 18./19. November 2017

 

HSV Rhein-Nette – DJK/MJC Trier (Samstag, 17.30 Uhr)

 

Ausgangslage: „Am Samstag stehen wir vor der nächsten schweren Aufgabe beim Tabellendritten, dem HSV Rhein-Nette in Andernach“.

 

Personal:  Bis auf den Langzeitverletzten Philipp Busch sind alle Spieler fit.

 

Prognose: „Mit dem HSV Rhein-Nette treffen wir im harzfreien Auswärtsspiel auf den nächsten schweren Gegner. Rhein-Nette scheint, schaut man sich die Ergebnisse an, über einen starken Angriff zu verfügen. Von den Minuspunkten her stehen sie sogar auf dem zweiten Platz. Mit Sicherheit ist die Begegnung am Samstag kein Spiel was wir unbedingt gewinnen müssen. Deshalb können wir ohne Druck befreit aufspielen. Es sollte uns aber doch gelingen, von Anfang an in der Abwehr körperlich präsent zu sein, um dem Gegner das Leben im Angriff schwer zu machen. Am Wochenende haben wir zu viele einfache Gegentore bekommen. Die gilt es am Wochenende zu verhindern. Der unbedingte Wille, in der Abwehr gut zu arbeiten, ist uns in den letzten drei Spielen etwas abhandengekommen. Um die Klasse zu halten, wir aber genau da wieder hinkommen. Unser Spiel lebt von einer guten Abwehrarbeit, mit schnellem umschalten in die erste und zweite Welle. Im Moment machen wir es unseren Gegner in der Abwehr einfach zu leicht. Wenn wir dann immer im Angriff nachlegen müssen, führt das unweigerlich auch zu vielen technischen Fehlern. Und die gilt es ebenfalls abzustellen.  Wir werden uns in den nächsten Trainingseinheiten verstärkt der Abwehrarbeit zuwenden. Die Arbeit im Spiel umsetzen, damit wollen wir dann direkt am Samstag beginnen. Auch wenn wir ohne Harz spielen müssen, so erwarte ich dazu im Angriff eine konzentrierte Leistung. Rhein-Nette ist mit Sicherheit der große Favorit, aber ich verlange von meiner Mannschaft eine hundertprozentige Einstellung, mit dem Willen, ein gutes Spiel abzuliefern“, fordert Martin.

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – HSG Bad Ems/Bannberscheid

(Samstag, 18 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Nach dem Sieg der Hunsrück HSG beim Aufsteiger in Trier trifft das Team von Trainer Mirza Cehajic auf den Meisterschaftsfavoriten aus Bad Ems/Bannberscheid. Die Gäste aus dem Westerwald haben bislang erst ein Spiel verloren und liegen aufgrund der Tatsache, dass Urmitz bereits zwei Spiele mehr hat, noch auf Platz zwei.

 

Personal: Beim Gastgeber hofft man auf die Bestbesetzung.

 

Prognose: „Jeder spricht vom Gast, den viele als klaren Meisterschaftsfavoriten einstufen und das zurecht. Das Team hat sich noch einmal verstärkt und mit Ivan Trebotic einen torgefährlichen Angreifer verpflichtet, der jedoch zuletzt verletzungsbedingt fehlte. Wenn wir gegen den Gast eine Chance haben wollen, dass muss alles bei uns zu hundert Prozent stimmen. Verlieren kann man die Begegnung sicher, doch ich erwarte von meiner Mannschaft, dass sie kämpferisch alles gibt“, fordert Cehajic.

 

TV Moselweiß – TuS Daun (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Ausgerechnet jetzt muss der TuS die Reise zum Tabellenvorletzten Moselweiß antreten. Lediglich im Auftaktspiel kamen die Gastgeber zu einem Überraschungssieg in Bendorf. Noch nie war die personelle Situation der Eifelaner so angespannt wie derzeit. Das Verletzungspech bleibt dem Team von Trainer Markus Willems weiterhin treu.

 

Personal: Neben Melvin Wheaton und Mani Schnupp hat es jetzt auch Routinier Pat Brümmer erwischt, der sich erst Ende der Woche einer MRT Untersuchung unterziehen kann, aber definitiv ausfällt. „Damit bricht ein weiterer wichtiger Faktor in unserem Spiel weg“, klagt Willems. Julian Keitsch hat sich aber bereit erklärt, dem TuS in der schwierigen Situation zu helfen.  

 

Prognose: „Unser Punktepolster ist derzeit absolut wichtig! Die Ergebnisse der Moselweißer zeigen, dass die Mannschaft eigentlich immer lange mithält, zum Ende aber dann nachlässt. Ich habe den Gegner in seinem Spiel in Welling beobachtet. Dort fehlten wichtige Leistungsträger und man darf gespannt sein, ob die verletzten Spieler bei den Gastgebern wieder zurückkommen können. Aufgrund des Heimvorteils sehe ich Moselweiß in der Favoritenrolle. In Moselweiß ist immer schwer zu spielen. Wir schauen aber am Samstag nur auf uns, wollen eine schlagfähige Mannschaft ins Rennen schicken und darauf konzentrieren wir uns“, gesteht Willems.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – TV Bassenheim (Samstag, 20 Uhr)

 

Ausgangslage: Offenbar läuft es bei den Ruwertalern wieder besser! Das zumindest könnte man den beiden gewonnen Spielen der letzten beiden Wochen annehmen, doch Trainer Marc Köhler warnt: „Wir haben noch genügend Luft nach oben und wir wissen, woran wir arbeiten müssen“. Doch jetzt kommt mit dem TV Bassenheim der Tabellenletzte in die Ruwertalhalle und der stellt aktuell den ungefährlichsten Angriff der Liga. Für die Gastgeber geht es darum weiter Boden gut zu machen und die Fans mit einem weiteren Sieg bei Laune zu halten.

 

Personal: Die Ruwertal HSG wird in Bestbesetzung auflaufen

 

Prognose: „Das ist ein Spiel, das wir einfach gewinnen müssen. Mit dem Publikum im Rücken versuchen wir über 60 Minuten konzentriert zu bleiben, dabei den Fokus auf die Abwehr zu legen und vor allem das Zusammenspiel zwischen Abwehr und Torhüter zu verbessern. Arbeiten müssen wir aber an unserem Umschaltspiel bei der ersten und zweiten Welle“, fordert Köhler

 

 

Spieltag 11./12. November 2017

 

TuS Daun – HSG Mertesdorf/Ruwertal 26:34 (11:17)

 

„Das meine Mannschaft nicht jede Woche eine solche Energieleistung wie gegen Urmitz abliefern kann, war mir klar. Doch schon nach der Aufwärmphase habe ich gemerkt, dass das heute Nichts wird“, verriet Dauns Trainer Markus Willems, bei dessen Spielern die Körpersprache einfach nicht stimmte.

 

Von Beginn an bestimmten die Ruwertaler das Geschehen, lagen vom Anpfiff an vorn und zwangen so TuS Trainer Markus Willems bereits in der 13. Minute beim Spielstand von 2:4 zur ersten Auszeit! Doch über 6:11 zogen die Gäste bis zur Pause auf 11:17 davon. „Unsere 3:3 Abwehr stand überhaupt nicht, es klappte weder Übergeben noch Übernehmen und so stellten wir auf den 6:0 Verband um und das sollte sich gleich auszahlen“, freute sich der TuS Coach.

 

Den besseren Start in die zweite Hälfte gelang den Eifelanern, die bis auf 14:18 in der 34. Minute verkürzten, doch näher als vier Treffer kam das Team von Trainer Markus Willems nicht mehr heran. Auch nach dem 23:27 in der 48. Minute und der roten Karten gegen Gästespieler Philipp Simon schafften es die Gastgeber nicht mehr, den Gegner noch einmal in Gefahr zu bringen.

 

„Wir hatten mehrfach die Chancen, das Spiel hier noch einmal zu drehen, haben sie aber einfach nicht genutzt. Es waren einfach zu viele technische Fehler und dazu hatten wir am heutigen Tage keine Torhüter auf dem Platz. Nur sieben gehaltene Bälle sind einfach zu wenig“, klagte Willems. Zu allem Überfluss verletzte sich der bis dahin stark spielende Pat Brümmer und schied nach einem unglücklichen Zusammenprall mit Verdacht auf Innenbandriß aus. Wir haben einfach die Seuche in dieser Saison“ klagte Willems. Beim 24:30 in der 52. Minute war der „Drops gelutscht“.

 

Nach dem Spiel sprach Willems von einem verdienten Sieg der Gäste, gegen die man allerdings mit der Leistung aus dem Urmitzer Spiel auf Augenhöhe gewesen wäre. Doch den Hype aus dem Urmitzer Spiel konnte das Dauner Team nicht ins Spiel mitnehmen.

 

„Wir sind froh über die beiden Punkte, sind aber noch lange nicht da, wo wir hinwollen. Dennoch bin ich froh mit der Entwicklung die die Mannschaft derzeit nimmt. Mit der Abwehrleistung an diesem Abend kann ich weiterhin nicht zufrieden sein. Da passieren mir einfach noch zu viele Fehler. Die Schröder-Brüder haben uns durch Einzelaktionen zu einfachen Toren verholfen, dabei ist Christian auf einem sehr guten Weg. Seine Formkurve ist klar aufsteigend. Es geht nur Schritt für Schritt und ich bin froh, dass Michael Stein nach seiner Verletzung auf einem guten Weg ist und uns Andreas Backendorf im Rückraum mit seinen spielerischen Möglichkeiten weiterhilft“, sagte Gästetrainer Marc Köhler.

 

TuS: Lofi und Rode – Hahn, Tran (1), Rattay, L. Willems (1), Otto (5), J. Willems (7/2), Hadam, Präder (3), Illigen (1), Brümmer (8/3), Keil, Rahn

 

HSG:  Meyer und Schöler – C. Schröder (8), A. Schröder (7), Wenzel, Kuhfeld (9/5), M. Simon (3), Thesen, Backendorf, Billen (6), Stein (1), Zock, P. Simon.

 

DJK/MJC Trier – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch 27:33 (14:17)

 

Die Hunsrück HSG entführt beide Punkte vom Aufsteiger aus Trier! „Es war eine verdiente Niederlage gegen die bislang technisch beste Mannschaft, gegen die wir gespielt haben. Auch körperlich waren die Gäste uns überlegen“, meinte MJC Trainer Ralf Martin.

 

Dabei zeigte sich Martin mit weiten Teilen der ersten Hälfte zufrieden. Doch mit zunehmender Spieldauer bereitete die Umstellung der Gästeabwehr den Gastgebern Probleme. „Nachdem die 6:0 Deckung nicht stand und wir einige Probleme gegen den rechten Rückraum der Trierer hatten, stellte ich auf eine 5:1 Abwehr um und es wurde besser“, freute sich HSG Trainer Mirza Cehajic. Im Angriff der Gäste führte Manuel Schell klug Regie: „Er war immer torgefährlich und setzte seine Mitspieler geschickt ein. Dazu stand mit Korab Muligi im Innenblock ein sehr starker Abwehrspieler auf Gästeseite, während bei uns das Fehlen von Abwehrspezialist Philipp Busch nicht zu kompensieren war. Uns fehlte hier die Aggressivität“, klagte Martin.

 

Nach dem Wechsel war die Begegnung früh entschieden! „Wir sind in der Liga angekommen, sind auf dem Boden der Tatsachen und müssen jetzt das Training intensivieren. Doch mit 7:5 Punkten können wir weiter zufrieden sein, müssen aber zur Leistung aus den ersten drei Spielen zurückfinden“, fordert Martin.

 

„Uns fehlten die zwei etatmäßigen Kreisläufer, dafür musste Nico Bach an den Kreis, der seine Sache sehr gut machte. Letztlich haben wir aber fünf Tore zu viel kassiert. Bei uns ist noch genügend Luft nach oben, wir arbeiten weiter an Kraft und Kondition“, sagte der Gästecoach.

 

HSC Schweich – TV Welling 33:28 (18:16)

 

„Das Spiel muss man gegen den Gegner gewinnen, wenn man im Mittelfeld der Liga landen will“, meinte Schweichs Trainer Andreas Rosch nach dem Sieg seines Teams über Welling.

 

Doch zunächst fehlte den Gastgebern jegliche Einstellung zum Gegner, der vom 0:3 bis 4:7 vorlegte. Die Abwehr der Gastgeber war zu keinem Zeitpunkt präsent und im Angriff verwarf man die Bälle reihenweise. Doch dann fingen sich die Schweicher, glichen beim 8:8 erstmals aus und lagen beim 12:10 in der 20. Minute erstmals mit zwei Treffern vorne. Diesen Vorsprung verteidigte das Team bis zur Pause.

 

Kontinuierlich bauten die Gastgeber nach dem Wechsel ihren Vorsprung auf 26:21 und 29:25 aus. „Da dachten schon einige, das Spiel sei gelaufen, doch Welling kam auf 29:27 heran“, klagte Rosch. Letztlich war es Henri Herz, der mit zwei Treffern in Folge das Spiel zum 31:27 in der 55. Minute entschied.

 

„Es war ein reiner Arbeitssieg, wobei unsere Abwehr nicht oberligatauglich war. Eine gute Leistung zeigte das Schiedsrichtergespann Gruber/Nitsche“,  sagte Rosch.

 

Schmidt und Fuchs – Quary, Kratz, Rosch (5), Mangold (9), Herz (7), Nerling (3), Collet (4), Rohr (4/2), Karrenbauer (1).

 

Vorschau auf den Spieltag 11./12. November 2017

 

TuS Daun – HSG Mertesdorf/Ruwertal (Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Groß ist nicht nur die Euphorie im Dauner Lager nach dem Überraschungscoup in Urmitz, noch zufriedener ist Trainer Markus Willems mit der Dauner „Handballfamilie“, die der Mannschaft in schweren Stunden zur Seite steht. Das Pokalspiel hat die Pläne der Eifelaner durchkreuzt, die Verletzungen wiegen schwer und so darf man sich über die Unterstützung der „Dauner Handball-Legenden“ freuen. Platz 3 mit 9:5 Punkten lautet die bisherige Saisonbilanz des TuS. Anders dagegen sieht es im Lager der Ruwertaler aus, die nur schwer in die Saison finden und sich nach Ansicht ihres neuen Trainers Marc Köhler noch in der Krise befinden. Mit 5:7 Punkten steht die HSG derzeit auf Platz 8 und will sich mit einem Sieg in der Eifel Luft im Kampf um den Klassenerhalt verschaffen.

 

Doch Dauns Trainer Markus Willems will sich von der derzeitigen Tabellensituation nicht blenden lassen: „Bleibt die HSG verletzungsfrei, stehen sie am Ende unter den ersten Drei der Liga“.

 

Dem widerspricht sein Trainerkollege nicht, sieht seine Mannschaft aber weiterhin in der Krise: „Wir haben den ersten Schritt in die richtige Richtung am vergangenen Samstag gemacht, jetzt soll der zweite Schritt folgen. Doch die Fakten sagen eigentlich etwas anderes: Daun hat den Tabellenführer letzte Woche schlagen können und das noch in eigener Halle. Das spricht für sich“, sagt HSG Trainer Marc Köhler.

 

Personal: Bei den Gastgeber fallen die langzeitverletzten Spieler aus, ansonsten baut Willems wieder auf die Routiniers. Auf Seiten der Gäste steht ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Michael Stein?

 

Prognose: „Wir müssen das Spiel in Urmitz aus den Köpfen bekommen. Ich sehe uns als krasser Aussenseiter! Sicher haben wir Selbstvertrauen durch diesen Sieg gesammelt, doch wir können nicht sicher sein, noch einmal eine solch starke Leistung auch gegen die Ruwertaler abrufen zu können. Für mich hat die HSG den besten und variabelsten Rückraum der Liga, der alle Spielertypen in sich vereint. Deshalb ist er enorm schwer auszurechnen und die 32 Tore, die die Mannschaft im Schnitt pro Spiel erzielt, sind aussagekräftig genug!“ erklärt Willems.

 

„Wir müssen uns konzentriert auf den Gegner vorbereiten, für den der Heimvorteil und die Tatsache spricht, dass in Daun ohne Harz gespielt wird. Es ist wirklich schwer einzuschätzen, was am Samstag passiert. Rufen wir die Leistung der Vorwoche ab, haben wir eine Chance. Selbstverständlich fahren wir nach Daun um zu gewinnen“, sagt Köhler.

 

DJK/MJC Trier – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch (Sonntag, 15 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Zu einem interessanten Leistungsvergleich kommt es zu ungewohnter Anwurfzeit am Sonntagnachmittag in der Wolfsberghalle „Am Sonntag treffen wir um 15 Uhr auf die Mannschaft aus Irmenach-Kleinich, die sich nach einem nicht ganz so guten Saisonstart wohl wieder gefangen hat“, warnt MJC Trainer Ralf Martin.

 

Personal: Philipp Busch wird wohl nach seiner Schulterverletzung bei den Gastgebern länger ausfallen, eine genaue Diagnose steht noch aus.

 

Prognose: „Mit der Mannschaft aus Irmenach treffen wir auf einen Gegner, die seit Jahren meiner Meinung nach zu den spielstärksten Mannschaften in der Rheinlandliga zählen. Die Spieler sind gut ausgebildet und spielen einen technischen guten und schnellen Handball. Durch den Trainerwechsel hat die Mannschaft wohl auch einen Schub nach vorne bekommen, was man an den letzten Ergebnissen so sieht. Nachdem wir die letzten zwei Spiele nicht ganz unserer Leistung abrufen konnten, geht es uns darum, an die ersten drei Spiele anzuknüpfen. Auch wenn wir zurzeit in der Tabelle sehr gut dastehen, so ist es doch nur eine Momentaufnahme. Gegen Irmenach wird es wieder darauf ankommen, eine starke Abwehrleistung abzurufen. Das wird durch den Ausfall von Philipp Busch nicht leichter, aber dann müssen andere Spieler in die Bresche springen. Unsere Abwehrarbeit beginnt schon im Rückzugsverhalten gegen die schnellen Irmenacher Spieler. Stehen wir in der Abwehr sicher, haben wir auch die Chance, über die erste und zweite Welle zu leichten Toren zu kommen. Im Angriff müssen unsere Aktionen dynamischer und wieder schneller werden, dabei meine ich vor allem die Kreuzbewegungen im Rückraum. Von der Spielanlage ähneln sich die beiden Mannschaften meiner Meinung nach, so dass die Zuschauer auf ein schnelles Spiel hoffen können. Irmenach-Kleinich ist mit Sicherheit der Favorit, aber zu Hause wollen wir alles versuchen, um ein gutes Spiel abzuliefern und vielleicht am Ende etwas Zählbares mitzunehmen“, hofft MJC Trainer Ralf Martin. 

 

„Den Gegner und den Trainer kenne ich nicht. Deshalb konzentrieren wir uns voll auf unser Spiel! Wir haben in der Woche weiter an der Kondition und Kraft gearbeitet, erst am Freitag stand die Spielvorbereitung für die Trierer auf dem Trainingsplan. Wir müssen weiter die Abwehr verbessern und zum schnellen Umschaltspiel finden. Sicher stehen die Trierer nicht ohne Grund so weit vorne in der Liga. Ich rechne mit einem bis zum Schlusspfiff spannenden Spiel, in dem ich nicht uns, sondern die MJC als Favorit sehe“, sagt der Hunsrücker Coach Mirza Cehajic.    

 

HSC Schweich – TV Welling (Sonntag, 17.30 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: „Nach 7 Spieltagen, bei denen wir fünfmal in fremder Halle angetreten sind, bin ich mit der bisherigen Bilanz von 7:7 Punkten absolut zufrieden. In den nächsten Wochen wird sich dann zeigen, ob wir uns langfristig im Mittelfeld der Tabelle etablieren können oder den Blick eher nach unten richten müssen. Die Gäste belegen mit derzeit 3:9 Punkten den 10. Tabellenplatz, hatten allerdings zu Saisonbeginn mit erheblichen Verletzungsproblemen zu kämpfen“, weiß HSC Coach Andreas Rosch.

Personal: Es wird leider nicht besser bei den Schweichern. Zu den Langzeitausfällen Tim Karrenbauer, Fabian Reich und Thomas Müller gesellt sich nun auch noch Daniel Rohr hinzu, der in der Woche erneut an der Hand operiert wird und somit einige Wochen ausfällt. Ob Dirk Schmidt am Sonntag wieder zur Verfügung steht, entscheidet sich erst im Laufe der Woche.

Prognose: „Wenn wir uns im Mittelfeld der Tabelle, das in diesem Jahr sehr breit und ausgeglichen ist, festsetzen wollen, dann müssen wir das Heimspiel gegen Welling gewinnen. Auch wenn wir personell weitere Rückschläge zu verkraften haben, so sehe ich meine Mannschaft, gerade auch in der heimischen Stefan-Andres-Halle als Favorit gegen einen Gegner, der mit dem Rücken zur Wand steht und unbedingt punkten muss, um nicht schon frühzeitig den Anschluss an das besagte Mittelfeld zu verlieren. Allerdings müssen wir ganz anders auftreten als im Spiel letzte Woche in Andernach. Das ist aber der Mannschaft bewusst und so gehe ich ganz optimistisch in dieses Spiel“, so der HSC Coach.

 

Spieltag 04./05. November 2017

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – TV Moselweiß 42:29 (16:12)

 

Wichtiger Heimspielerfolg für die Ruwertaler gegen den TV Moselweiß. „Jetzt wird erst einmal gefeiert, das war ein erster wichtiger Schritt und es gilt jetzt, daran anzuknüpfen“, meinte HSG Trainer Mark Köhler nach dem unerwartet deutlichen Erfolg seines Teams, der letztlich der Tatsache geschuldet war, dass die Gäste das Tempo der Ruwertaler nicht mitgehen konnten.

 

„Die Nervosität war meinen Jungs im ersten Spielabschnitt deutlich anzumerken, unsere Fehler bestraften die Gäste postwendend“, erklärte Köhler zur Pause. Zwar führten die HSG Spieler 5:2 in der 7. Minute, doch die Gäste kamen bis zur 14. Minute wieder zum 7:7 Ausgleich, Köhler nahm die Auszeit. Bis zur Pause gelang jetzt über 13:10 die vier Tore Führung zum 16:12.

 

„Die Umstellung der Abwehr auf 6:0 sorgte dann für mehr Stabilität, unsere Torhüter hielt wichtige Bälle und wir kamen immer wieder zum Spiel über die erste und zweite Welle. Christian Schröder hat unser Spiel gut geleitet und wir hatten in Alex Kuhfeld und Andi Schröder jetzt treffsichere Schützen“, freute sich der HSG Coach. Seine Mannschaft baute jetzt den Vorsprung kontinuierlich aus, setzte sich vom 22:15 in der 37. Minute auf 27:17 in der 44. Minute spielentscheidend ab. Die Auszeit der Gäste half wenig, der HSG Express rollte weiter und es folgte Tor auf Tor. Am Ende feierte die Mannschaft einen auch in dieser Höhe verdienten Erfolg, den Köhler aber nicht überbewerten will.

 

„Wir sind noch nicht aus der Krise raus, müssen den eingeschlagenen Weg jetzt beibehalten“, fordert der Trainer.

 

Meyer und Roth – C. Schröder (9), A. Schröder (10), Wenzel (2), Kuhfeld (9/3), M. Simon (1), Backendorf (2), Frisch, Billen (7/4), Schöler, Zock (2), P. Simon

 

SV Urmitz – TuS Daun 26:29 (13:16)

 

Was ist bloß mit dem SV Urmitz los? Nach der überraschenden Niederlage gegen Schweich kassiert der bisherige Tabellenführer gegen die ersatzgeschwächten Dauner eine völlig unerwartete Niederlage.

 

„Das ist sicherlich auch eine Sensation“, freute sich Dauns Trainer Markus Willems. Nach dem Pokalfrust mit den verletzungsbedingten Ausfällen wichtiger Stammspieler zeigte sich in Daun die „Handballfamilie“. So erklärten sich die Routiniers Pat „Hähnchen“ Hahn, Bene Rattay und der gestern seinen 50. Geburtstag feiernde Arno Hadam spontan bereit, der Mannschaft in der schwierigen Situation zur Seite zu stehen und waren bereits in der Woche im Training.

 

Ein gewisses Risiko scheute Dauns Trainer Markus Willems nicht, zog auf der rechten Seite die offensivere Abwehrvariante gegen Andreas Reick und Philipp Majewski und wurde hierfür belohnt. „Zwar sind die beiden nicht auszuschalten, aber ihre Wirkungskreise haben wir entscheidend einengen können“ freute sich Willems. So legten die Eifelaner von Beginn an vor, führten über 1:4 in der 8. Minute bis 7:10 in der 21. Minute deutlich. Den drei Tore-Vorsprung verteidigten die Eifelaner auch dank eines im ersten Spielabschnittes überragend haltenden Christian Lofi im Dauner Kasten, den Willems letztendlich auch wegen der Leistung im zweiten Spielabschnitt zum Matchwinner erkor. Zudem zeigten Routinier „Hähnchen“ Hahn seine Treffsicherheit und brachte wichtige Bälle im gegnerischen Kasten unter.  

 

Das Dauner Spiel strukturierte Stefan Keil gut, die Manndeckung gegen Bassi Präder nahmen die Urmitzer dann mit zunehmender Spieldauer zurück, zumal auch Jannis Willems auf der Halbposition nicht nur selbst torgefährlich war, sondern auch seine Mitspieler am Kreis geschickt einsetzte. Vieles wurde von Urmitz dann taktisch versucht. Was aber immer die Gastgeber versuchten die Gäste hatten die entsprechende Antwort parat und so landete der TuS am Ende den „Überraschungscoup“ (Zitat Willems).

 

Lofi und Rode - Hahn (3), Hahn (1), Rattay, L. Willems (3), Otto (3), J. Willems (7), Brümmer (6), Hadam, Präder (5), Illigen, Keil (1), Rahn

 

HSV Rhein-Nette – HSC Schweich 36:28 (19:12)

 

„Am Ende war es eine in dieser Höhe verdiente Niederlage gegen eine sehr gute Mannschaft in Andernach. Die Gastgeber waren sehr gut auf uns eingestellt und wir waren zu keinem Zeitpunkt des Spiels so richtig in der Halle angekommen. Die ersten Minuten konnten wir noch ausgeglichen gestalten aber im Laufe der ersten Halbzeit konnten sich die Gastgeber bereits entscheidend absetzen“, stellte HSC Trainer Andreas Rosch fest. Bis 12:10 waren die Gäste in Schlagdistanz, mit vier Treffern in Folge zum 16:10 in der 24. Minute zwangen die Andernacher Gästetrainer Rosch zur Auszeit.

 

„Auch in der zweiten Halbzeit waren die Gastgeber uns überlegen und so konnten wir zu keinem Zeitpunkt den Sieg der Gastgeber gefährden, der über 27:17 in der 43. Minute den klaren 36:28 Sieg einfuhr. Leid tat mir unser Nachwuchskeeper Julius Fuchs, der sehr oft von der Abwehr im Stich gelassen wurde und trotzdem eine sehr gute Leistung in seinem zweiten Rheinlandligaspiel zeigte. Es war natürlich eine enttäuschende Leistung, aber der Spannungsabfall nach den beiden Spielen bei der MJC und in Urmitz war fast schon vorauszusehen und so werden wir unseren Weg weitergehen und optimistisch in díe nun folgenden Heimspiele gegen Welling und Mertesdorf gehen“, schaut Rosch nach vorne.

 

Fuchs - Rosch (5/3), Mangold (5), Herz (8), Heyer, Peters, Nerling (2), Collet B (1), Rohr (5), Karrenbauer (2).

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – TS Bendorf 27:20 (12:10)

 

Zu einem wichtigen Heimspielerfolg kommt die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch gegen die TS Bendorf. Bis zum 7:7 verlief die Anfangsphase ausgeglichen, dann nahm der neue HSG Coach Mirza Cehajic die Auszeit und mit vier Treffern in Folge setzten sich die Hunsrücker nun auf 11:7 ab und brachten den 12:10 Vorsprung in die Kabine.

 

„Wir hatten eine solide Deckung, haben aber nicht alle Chancen konsequent genutzt“, urteilte Cehajic.

 

Nach dem Wechsel gaben die Hunsrücker dann Gas, setzten sich vom 13:12 spielentscheidend auf 18:12 in der 43. Minute ab und brachten den Vorsprung dann sicher ins Ziel.

 

„Es war schon erkennbar, an was wir in den letzten Trainingseinheiten gearbeitet haben, Im Angriff müssen wir aber noch effektiver werden, vor allem die hundertprozentigen Chancen verwerten. Positiv ist für mich, dass kleine Fortschritte erkennbar sind“, resümiert der neue HSG Coach.

 

Everding und Schug – Mulliqi (1), Gerhard (4), Hölzenbein (4/2), J. Schneider (2), Klei (2), Bach, Stürmer (3), Löw (2), L. Schneider (2), Schell (2), Jünemann, Schell (5)

 

01. November 2017

 

SV Urmitz – HSC Schweich 32:35 (15:19)

 

Schlecht standen die Vorzeichen für die Schweicher Männer beim bisher verlustpunktfreien Tabellenführer in Urmitz. Die Mannschaft musste auf ihre beiden Stammtorhüter verzichten, bot dafür die A-Jugend Keeper auf und sorgte am Ende für die Überraschung der bisherigen Saison.

 

Mit 35:32 entführt das ersatzgeschwächte Schweicher Team beide Punkte und überrascht dabei die Gastgeber.

 

Ausgeglichen verlief die Anfangsphase bis zum 9:9 in der 13. Minute, dann setzte sich der Aussenseiter auf 10:13 ab und zwang die Gastgeber zur Auszeit. Doch die Gäste verteidigten jetzt ihren Vorsprung und gingen mit einer verdienten 15:19 Führung in die Kabine.

 

Nachdem Schweich auf 23:28 in der 47. Minute weggezogen war, versuchten es die Gastgeber mit einer offenen Manndeckung, kamen beim 29:29 in der 55. Minute zum Ausgleich.

 

„Doch wir haben dann immer die richtigen Antworten gehabt, selbst in doppelter Unterzahl. Das was diese Mannschaft heute hier abgerufen hat, war sensationell. Wir mussten allerdings mit den ersten Sieben durchspielen“, resümierte ein überaus zufriedener Schweicher Trainer.

 

J. Fuchs und Monzel - Kratz, Rosch (7/1), Mangold (8), Herz (5), Lieser, Nerling (1), Collet B. (6), Rohr (4), Karrenbauer (4)

 

SV Urmitz – HSC Schweich (Mittwoch, 01.11.2017, 18 Uhr)


Ausgangslage: „Im vorgezogenen Spiel des 7. Spieltages sind wir beim bis dato verlustpunktfreien Tabellenführer am Rhein zu Gast. Die Stimmung in unserer Mannschaft nach dem überraschenden Punktgewinn in der Vorwoche bei der MJC ist sehr gut und so können wir einigermaßen entspannt die Feiertagsreise an den Rhein antreten“, sagt HSC Coach Andreas Rosch.

Personal: Die Negativserie reißt leider nicht ab. MIt Fabian Reich hat es nun den nächsten Spieler erwischt. Er hat sich im Training den Daumen gebrochen und wurde bereist operiert. Neben ihm fehlen Tim Karrenbauer, Thomas Müller und Tobias Quary aufgrund von Verletzungen.

Prognose: „Die Gastgeber gehen als haushoher Favorit in dieses Spiel und wir werden versuchen uns so gut wie möglich zu verkaufen. Im Hinblick auf die kommenden Wochen, wo einige wichtige Spiele anstehen, werden wir nichts riskieren und keine angeschlagenen Spieler bzw. Spieler die sich sonst in unserer Mannschaft Festspielen werden einsetzen. Wir dürfen nicht den Fehler machen die Mannschaft vom Rhein auf ihre beiden Haupttorschützen Pitzen und Reick, welche zusammen in den bisherigen 6 Saisonspielen bereits 111 Tore erzielen konnten zu reduzieren. Sie besitzen im ganzen Kader eine sehr hohe Qualität und die Meisterschaft in dieser Saison geht nur über den SV Urmitz. Sollten wir mit der gleichen Einstellung und Konzentration der letzten beiden Spiele am Mittwoch antreten, so wird es aber sicher kein Feiertgasspaziergang für die Gastgeber und dann schauen wir mal was am Ende dabei herauskommt“, hofft der HSC Trainer.

 

Vorschau auf den Spieltag 03./04. November 2017

 

HSV Rhein-Nette – HSC Schweich (Samstag, 17.30 Uhr)

 

Ausgangslage: „Zum zweiten Mal innerhalb von 4 Tagen sind wir am Rhein zu Gast. Nachdem wir am Mittwoch beim Tabellenführer in Urmitz antraten, sind wir am Samstag in Andernach zu Gast. Die Gastgeber haben in den bisherigen 3 Heimspielen 5:1 Punkte erzielen können und gelten als sehr heimstark“, sagt Schweichs Trainer Andreas Rosch.

Personal: Da das Mittwochspiel noch aussteht und unsere zweite Mannschaft am Samstag zeitgleich im Einsatz ist, werden wir erst kurzfristig entscheiden können, mit welcher Mannschaft wir in Andernach antreten. Weiterhin fehlen werden auf jeden Fall Tim Karrenbauer, Fabian Reich und Thomas Müller.

Prognose: „Aufgrund des Heimvorteils sehe ich die Gastgeber leicht favorisiert, zumal sie sich sicherlich für die deutliche Niederlage aus der letzten Saison rehabilitieren möchten. Es bleibt abzuwarten, wie wir mit unserem kleinen Kader, wo die meisten Spieler 60 Minuten durchspielen müssen, das Mittwochspiel in Urmitz verkraften und inwieweit wir das hohe Tempo der Truppe von Jörn Kobusch mitgehen können. Außerdem müssen wir uns gut auf die verschiedenen Deckungsvarianten der Gastgeber vorbereiten, um hier immer wieder die richtigen Lösungen zu finden. Ein Punktgewinn in Andernach ist für uns kein Muss, würde uns aber im Hinblick auf die kommenden Wochen sicherlich einiges an Druck nehmen“, weiß der HSC Coach.

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – TS Bendorf (Samstag, 19.30 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Mit dem 27:22 Erfolg über Aufsteiger MJC Trier konnte die TS Bendorf einen wichtigen Schritt aus der Abstiegszone tun, wartet aber dennoch bis heute auf den ersten Auswärtssieg. Dieser soll am kommenden Samstag in Kleinich eingefahren werden. Den Heimsieg hatte sich die Turnerschaft mit einer kollektiven Sahneleistung redlich verdient. Als Ausdruck des starken Kollektivs lässt sich die Torschützenliste interpretieren. Denn nahezu alle Spieler konnten sich beim Tore werfen beteiligen. Mit diesem Sieg reiht sich Bendorf in das gesicherte Mittelfeld der Liga ein (5 Punkte). Gerade jetzt kommt damit in die Hirtenfeldhalle ein Gegner, den sich der neue Trainer Mirza Cehajic zu einem anderen Zeitpunkt gewünscht hätte. „Meine Jungs haben eine schwere Woche hinter sich. Wir müssen viel Kraft und Ausdauer konzentrieren, eigentlich etwas, was in der Phase der Vorbereitung erforderlich gewesen wäre. Bislang bin ich mit der Trainingsbeteiligung zufrieden“, sagt der neue HSG Coach, der nach eigener Aussage seinen Job nur bis spätestens Ende der Saison machen wird.

 

Personal: Die Hunsrücker hoffen auf ihre Bestbesetzung.

 

Prognose: „Es fehlt der Mannschaft Kondition, Kraft und Ausdauer. Daran arbeiten wir derzeit, haben das Hauptaugenmerk auf die Abwehr gelegt. Meine Philosophie lautet: aus einer sicheren Abwehr zu schnellen Toren zu kommen. Deshalb haben wir uns bis jetzt auf die Abwehrarbeit konzentriert. Im Angriff muss die Mannschaft einfach ihre Chancen konsequenter nutzten Schaun wir mal was gegen Bendorf rauskommt“, sagt Cehajic.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – TV Moselweiß (Samstag, 20 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: „Vier-Punkte-Spiel“ für beide Mannschaften! Der Tabellenneunte aus dem Ruwertal trifft vor heimischer Kulisse auf den Tabellenzehnten aus Moselweiß, der wie die Gastgeber dringend auf die Punkte angewiesen ist. Zweimal in Folge verloren die Ruwertaler ihre Spiele mit nur einem Treffer, mussten sich die Niederlagen aber letztlich selbst zuschreiben. Nur mit einer konzentrierten und geschlossenen Mannschaftsleistung, einer vor allem im Abwehrzentrum besser stehenden Deckungsverband, dürften die Gastgeber realistische Chancen auf den Sieg haben!

 

Personal: HSG Trainer Mark Köhler hofft, dass seine Spieler das Pokalspiel am Mittwoch weggesteckt haben, die angeschlagenen Spieler wurden geschont.

 

Prognose: „Wir müssen das wichtige Heimspiel unbedingt gewinnen, sonst stecken wir dicke drin. Es gilt deshalb an die alten Tugenden anzuknüpfen, in der Abwehr stabil stehen. Daran arbeiten wir in der Trainingswoche. Es gilt sich zu wehren und alles dafür zu tun, am Ende die Punkte hier  zu behalten“, verlangt Köhler.

 

 

SV Urmitz – TuS Daun (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Souverän scheint der SV Urmitz durch diese Saison zu eilen und ist auf dem besten Wege, sich vorzeitig vom Rest der Liga absetzen zu können. Vor der Saison hat sich Urmitz erheblich verstärken können und stellt das bislang auch unter Beweis.

 

Personal: Daniel Eich wird fehlen, ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Rückraumspieler Melvin Wheaton, der sich mit einer Ellenbogenverletzung plagt.

 

Prognose: „Mannschaften aus dem unteren Tabellenfeld haben bislang gegen Urmitz durchaus gezeigt, dass sie über Strecken des Spiels mithalten können. Uns hat Urmitz, allerdings noch vor den vielen Verstärkungen, eigentlich immer gelegen. Wir treten dort ohne jeden Druck an und können abwarten, wie sich das Spiel entwickelt. Die Gastgeber sind haushoher Favorit, für uns werden die Trauben dort hoch hängen“, ahnt Dauns Trainer Markus Willems.

 

 

Berichte vom Spieltag 28./29. Oktober 2017

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – HSG Bad Ems/Bannberscheid 30:31 (17:16)

 

Dem Anspruch eines Spitzenspiels wurde die Begegnung in der Ruwertalhalle in keiner Phase des Spiels gerecht. HSG Trainer Marc Köhler brachte es nach dem Spiel auf den Punkt: „Wir spielen gegen den Abstieg, das muss in die Köpfe rein“. Auf ihn wartet jede Menge Arbeit und das war an diesem Abend deutlich erkennbar. Sowohl im Angriff als auch in der Abwehr zeigten die Ruwertaler erhebliche Defizite, die aufgearbeitet werden müssen.

 

Desolat präsentierte sich der Deckungsverband der Gastgeber vor allem im Abwehrzentrum. Völlig übermotiviert ließen sich die Abwehrspieler von dem bis auf Gästespieler Florian Heß aus der Distanz ungefährlichen Gästerückraum locken, wurden dann ein ums andere Mal über den Kreis düpiert. Bis 8:3 in der 11. Minute waren die Gäste überhaupt nicht im Spiel, doch die Auszeit der Gäste sollte das langsam besser werden lassen. Das lag aber weniger am besser werdenden Spiel der Gäste, sondern an der Tatsache, dass die Gastgeber ihre Linie im Angriff verloren, sich mehr und mehr in Einzelaktionen verloren und so zur Pause nur noch mit 17:16 führten. Bis zur Pause zeigte auch der alleine pfeifende Thorsten Plattner eine gute Leistung, doch auch das sollte sich im zweiten Spielabschnitt ändern.

 

Die Abwehr blieb weiter das Sorgenkind der Gastgeber, die es den Gästeangreifern viel zu einfach machten, die immer wieder über den Kreis zu Torerfolgen kamen. Anspiele von den Außen Positionen verwertete das Kreisläuferduo der Gäste und so legten die Gäste erstmals beim 21:22 in der 39. Minute vor. Beim 24:25 spielte das Köhler-Team in dreifacher Überzahl, wusste aber diesen Vorteil nicht zu nutzen und als beim 25:26 der weitere Ballverlust folgte, Andi Schröder in diesen Minuten einfach zu viel wollte, legten die Gäste zwei weitere Treffer nach und waren beim 25:28 in der 51. Minute auf der Siegerstraße. Folgerichtig nahm Köhler die Auszeit und seine Mannschaft kämpfte sich bis auf 29:31 in der 58. Minute heran. Statt weiter geduldig die Chance herauszuspielen nahm sich nun Alex Kuhfeld den unvorbereiteten Abschluss. Sollte das jetzt die Entscheidung gewesen sein? Doch auch die Gäste zeigten Nerven, Kuhfeld erzielte dann 70 Sekunden vor dem Ende den Anschlusstreffer. Dem erneuten Ballverlust der Gäste ließ Köhler die letzte Auszeit 20 Sekunden vor dem Ende folgen. Eine umstrittene Schrittfehlerentscheidung des Schiedsrichters - der nun die Gastgeber klar benachteiligte und zudem seine Linie völlig verlor - gegen Alex Kuhfeld bescherte den Gästen dann einen glücklichen Sieg. Das Remis hätte dem Spielverlauf eher entsprochen.

 

„Jetzt steht für uns das Pokalspiel gegen Bitburg am Mittwoch an, dann müssen wir endlich Punkte einfahren. Es ist jetzt die zweite knappe Niederlage in Folge, die wir verkraften müssen“, klagte Köhler.

 

HSG:  Meyer und Roth – C. Schröder (5/1), A. Schröder (5), Wenzel (1), Kuhfeld (8/5), Simon (1), Thesen (1), Billen (6), Stein (1), Zock, Simon (2)

 

TS Bendorf – DJK/MJC Trier 27:22 (14:14)

 

Mit der ersten Saisonniederlage im Gepäck kehrt Aufsteiger MJC Trier aus Bendorf zurück! „Es war eine verdiente Niederlage“, gab MJC Trainer Ralf Martin zu, der aber nicht müde wird, darauf hinzuweisen, dass seine Mannschaft in diesem Jahr als Aufsteiger nur um den Klassenerhalt kämpft und die bislang auf dem Punktekonto vorhandenen 7:3 Punkte ein Grundstein für das Saisonziel bilden.

 

„Bendorf war aggressiver als meine Mannschaft, wollte den Sieg einfach mehr! Der Ausfall von Marco Müller war heute für uns nicht zu kompensieren. Müller fehlte aus Studiengründen! Wir sind gut gestartet, führten bis zum 10:13 in der 25. Minute, wollten eigentlich die Räume im Deckungsverband engmachen und ballseitig verschieben. Das ist uns aber den Schlussminuten der ersten Hälfte nicht mehr gelungen und so kam Bendorf, dass ich gegenüber dem Schweicher Spiel, dass ich beobachten konnte, um Hundertprozent steigerte, zum Ausgleich zur Pause. Nach dem Wechsel haben wir dann im Angriff und in der Abwehr deutlich abgebaut. Wie gegen Schweich fehlte uns die spielerische Linie. Ich habe der Mannschaft nochmals gesagt, dass man in der Rheinlandliga kein Spiel mit einer halbherzigen Einstellung gewinnt. Es fehlte uns die Umsetzung dessen, was wir uns eigentlich vorgenommen haben. Unklüglicherweise verletzte sich unser Abwehrspezialist Philipp Busch an der Schulter und ich hoffe, dass er uns bald wieder helfen kann. Letztlich waren 11 technische Fehler und 20 ungenutzte Chancen Grund für unsere Niederlage. Das Abwehrverhalten ist nicht mehr so wie in den ersten drei Spielen. Auf Bendorfer Seite riss Rene Engler seine Mitspieler mit, hatte gute eins gegen eins Situationen um selbst den Treffer zu markieren oder den freistehenden Mitspieler zu finden. Es gilt jetzt, sich zusammenzureißen. Doch ich bin nicht unzufrieden mit dem bisherigen Saisonverlauf“, sagt Martin.

 

Buttlar und Legenhausen - Müller (2), Merten (3), Kinzig (2), Busch (1), Schwiderski (1), Zelzer (2), Falk, Moecke (6/2), Schreiner (1), Krauß, Kellendonk (4)

 

TuS Daun – TV Welling 37:29 (14:13)

 

Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit mit wechselnden Führungen, bestimmten die Gastgeber den zweiten Durchgang! „Im Mittblock wollten wir mit kleinen wendigen Spielern eine Antwort auf Gästespieler Max Adams zu finden und das haben Luca Willems und Mani Schnupp sehr gut gelöst. Dazu hatte Lukas Illigen Gästespieler Niklas Mannheim recht gut im Griff und so stand unsere Abwehr insgesamt gut. Allerdings haben wir uns in der ersten Hälfte von den Gästen im Abwehrverband einschläfern lassen. Immer kurz vor dem Zeitspiel kamen die Gäste zu ihren Treffern. Uns fehlten noch die Konsequenz und die Wachsamkeit. Mehrfach verpassen wir es, uns deutlicher abzusetzen. Doch die kämpferische Leistung fehlte“, erklärte Trainer Markus Willems.

 

Gleich nach Wiederanpfiff setzte sich der TuS mit drei Treffern in Folge erstmals deutlicher ab und führte in der 33. Minute mit 17:13. Doch noch hielten die Kräfte beim Gast, der bis zum 28:25 in der 50. Minute mithielt. Beim 30:25 nahmen die Gäste in der 52. Minute die Auszeit, doch der frei Fall war nicht mehr zu stoppen! Am Ende siegten die Eifelaner dank der eigenen Leistungssteigerung und einer abbauenden Gästemannschaft deutlicher als erwartet!

 

„Am Ende fiel der Sieg einen Tick zu hoch aus. Erst nach dem 20:19 ging ein Ruck durch unser Team, jetzt war der Zug drin, den ich mir von Beginn an gewünscht hätte. Welling versuchte alles, setzte Manndeckungen gegen Bassi Präder und später gegen Melvin Wheaton, doch darauf waren wir vorbereitet. Es gelang ihnen einfach nicht mehr, uns aus dem Konzept zu bringen. Melvin hatte eine starke Quote aus dem Rückraum, Christian Lofi im Tor war ein sicherer Rückhalt, Luca Willems rief eine starke Abwehr und Angriffsleistung ab, zog einige Siebenmeter, die sein Bruder Jannis (7/7) sicher verwandelte. Pat Brümmer spielte seine Erfahrung aus, nutzte die sich bei der Manndeckung ergebenden Räume und machte insgesamt ein gutes Spiel. Mit dem Sieg haben wir uns ein Polster geschaffen, mehr nicht! Jetzt können wir ohne Druck nach Urmitz fahren. Allerdings dürfen wir uns nicht vom 4. Tabellenplatz blenden lassen. Die Niederlage in Andernach war sicher für einige Spieler heilsam“, resümierte Willems.

 

Rode -Lofi – Eich (4), Tran, Schnupp (3), L. Willems (2), Otto, J. Willems (10/7), Brümmer (7), Präder (4), Wheaton (7), Illigen, Keil, Rahn.

 

 

Vorschau auf den Spieltag 28./29. Oktober 2017

 

TuS Daun – TV Welling (Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Gleich nach dem schwachen Auftritt der Dauner Mannschaft beobachtete Dauns Trainer Markus Willems den kommenden Gegner im Spiel gegen Moselweiß. Dort fuhr der TV Welling am Ende den ersten Sieg der Saison mit 29:23 ein. „Doch der Sieg gelang gegen einen stark ersatzgeschwächten Gast aus Moselweiß. Klar erkennbar war aber die Tatsache, wie wertvoll Max Adams für den TV ist, der nach längerem Auslandsaufenthalt wieder zum Team zurückkehrte“, stellte Willems fest.

 

Personal: Bis auf Daniel Eich spielt Daun in Bestbesetzung.

 

Prognose: „Welling verfügt mit Max Adams, Lukas Hürter und Niklas Mannheim über einen torgefährlichen Rückraum! Die werden nach dem ersten Saisonsieg selbstbewusst in Daun anreisen. Nach dem schwachen Auftritt in Andernach haben wir vor heimischer Kulisse etwas gutzumachen, den Schalter wieder umlegen und dieses vier Punktespiel gewinnen. Sicherlich spielen wir im Angriff nicht zweimal in Folge so schlecht! Aufgrund des Heimspiels sehe ich uns in der leichten Favoritenrolle“, sagt Willems.

 

TS Bendorf – DJK/MJC Trier (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Sehr unterschiedlich verlief der Saisonstart für beide Mannschaften. Während die TS Bendorf mit erst einem Sieg gegen Bassenheim und dem Remis gegen Daun mit 3:7 Punkten auf dem drittletzten Tabellenplatz liegt, ist Aufsteiger DJK/MJC Trier mit 7:1 Punkten gestartet und musste erst am vergangenen Wochenende mit dem Remis gegen den Lokalrivalen aus Schweich den ersten Punkt in dieser Saison hergeben. Die Ausgangslage ist klar: Bendorf steht vor heimischer Kulisse gegen die Trierer mächtig unter Druck, muss das Heimspiel unbedingt gewinnen um nicht in den Abstiegsstrudel zu geraten. Das Team von Trainer Ralf Martin kann mit großem Selbstbewusstsein nach Bendorf fahren, hat aber im letzten Spiel erkennen müssen, dass man nur dann die Halle als Sieger verlässt, wenn man den unbedingten Willen zum Sieg mitbringt und das auch schon in den Trainingseinheiten deutlich macht. Am Samstag müssen wir nach Bendorf. „Die Mannschaft aus Bendorf hat sich gegenüber dem Vorjahr wohl etwas verändert, deshalb war der Saisonstart auch etwas holprig“, glaubt MJC Trainer Ralf Martin.

 

Personal: Außer Felix Sattler sind auf Trierer Seite alle Spieler dabei.

 

Prognose: „Nachdem wir am letzten Sonntag nicht so gespielt haben, wir ich mir das vorstellte, erwarte ich von meiner Mannschaft eine Steigerung, besonders im Angriff. Für uns geht es darum, von der ersten bis zur letzten Minute hellwach zu sein und die richtige Einstellung an den Tag zu legen. Im Angriff haben wir die ersten zehn Minuten gegen Schweich gut gespielt, danach war aber vieles Stückwerk. Wir wollen versuchen das unsere Rückraumspieler die Abwehr von Bendorf unter Druck setzt um dann selbst zum Abschluss zu kommen oder den besser platzierten Mitspieler finden. Auf jeden Fall muss die Dynamik im Angriff höher sein als gegen Schweich. In der Abwehr versuchen wir mehr auf Ballbesitz zu gehen, dadurch wollen wir dann in die erste und zweite Welle kommen.  Das Spiel gegen Bendorf wird für uns richtungsweisend sein. Bei einem Sieg könnten wir uns noch mehr von den Abstiegsrängen absetzen. Bendorf scheint nicht mehr ganz so stark zu sein wie in den vergangenen Jahren, ein Selbstläufer wird die Begegnung aber mit Sicherheit nicht. Dazu kommt, dass in Bendorf ohne Harz gespielt wird, was uns nicht gerade in die Karten spielt. Ich erwarte daher von meiner Mannschaft diese Woche im Training hundertprozentigen Einsatz, um dann am Samstag mit der richtigen Einstellung in die Begegnung zu gehen“, fordert der MJC Coach.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – HSG Bad Ems/Bannberscheid (Samstag, 20 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Knüppeldick kommt es für den neuen HSG Trainer Marc Köhler! Nach der unglücklichen Niederlage in Urmitz trifft das Team jetzt auf einen der Meisterschaftsfavoriten. Mit der HSG Bad Ems/Bannberscheid stellt sich der Tabellenzweite in der Ruwertalhalle vor und nach diesem Spiel dürfte feststehen, ob die Gastgeber auch in diesem Jahr im oberen Tabellendrittel anzutreffen sein werden.

 

Personal: „Ich hoffe, dass alle körperlich und mental fit in dieses Spiel gehen“, sagt der HSG Coach.

 

Prognose: „Wichtig wird sein, dass wir den Fokus auf dieses Heimspiel legen. Hier müssen wir unsere Stärken zeigten, weniger Fehler machen als zuletzt und vor allem routinierter die Sache angehen. Wichtig ist auch, dass wir unsere Spielzüge klar durchziehen, klare Absprachen treffen und einen Gegner stoppen, der scheinbar einen Höhenflug hat“, hofft Trainer Marc Köhler

 

 

Pressemitteilung der HSG Irmenach/KLeinich/Horbruch vom 22.10.2017

 

Die Trainerin der Herren Rheinlandligamannschaft der HSG Irmenach-Kleinich Horbruch, Jutta Holl, hat die Geschäftsführung der HSG noch vor Antritt ihres Urlaubs gebeten, sie von ihrem Amt als Trainerin mit sofortiger Wirkung zu entheben.

Sie könne aufgrund steigender beruflicher Verpflichtungen und aus privaten Gründen einfach nicht mehr die Zeit und Energie aufbringen, die die Arbeit mit der Mannschaft verdient hätte. Somit möchte sie noch rechtzeitig für die laufende Saison den Platz freimachen für einen Nachfolger.

 

Die HSG hat den Rücktritt von Jutta Holl mit großem Bedauern zur Kenntnis genommen, weil damit eine insgesamt fast 5jährige (davon 3 Jahre bei den Damen) hervorragende und sehr professionelle Zusammenarbeit voll gegenseitigen Respekt und Wertschätzung zu Ende geht.

 

„Mit ihrem jetzigen Rücktritt hat Jutta wieder einmal ihre eigenen Interessen hinter die der Mannschaft gestellt, das verdient alle Achtung“, so der sportliche Leiter Bernd Kirst.

 

Ab kommender Woche wird Mirza Cehajic das Amt des Cheftrainers der Herren I der HSG Irmenach-Kleinich-Horbruch übernehmen. „Wir sind froh, in Mirza einen absoluten Profi im Handballgeschäft mitten in der Saison gefunden zu haben, der die Mannschaft zu einem vorderen Platz in der Rheinlandliga führen kann. Mirza kennt viele Spieler aus der Jugend und die Spieler kennen Mirza, das dürfte eine hervorragende Voraussetzung für eine gute Zusammenarbeit sein“, so der neue Geschäftsführer der HSG, Bernd Everding.

 

Berichte vom Spieltag 21./22. Oktober 2017

 

DJK/MJC Trier – HSC Schweich 26:26 (14:13)

 

Das mit Spannung erwartete Derby zwischen Aufsteiger MJC Trier und Schweich endete am Ende mit einem Remis.

 

Allerdings litt die Begegnung, die von beiden Seiten weitestgehend fair geführt wurde, unter der schwachen Schiedsrichterleistung des Gespanns Benjamin Doetsch und Torsten Dötsch. Unisono bestätigten die beiden Trainer und Mannschaftsverantwortliche diese Auffassung. Übertrieben hart bestraften die Unparteiischen, trafen Entscheidungen hüben wie drüben, die nur kopfschüttelnd zur Kenntnis genommen wurden. Am Ende traf es besonders die Gäste, die drei rote Karten im zweiten Spielabschnitt kassierten, davon war lediglich die Karte gegen Daniel Rohr 9 Sekunden vor dem Ende berechtigt. Vor allem die rote Karte gegen den Schweichs Rückraumspieler Julian Mangold empfand auch Gastgebertrainer Ralf Martin als fraglich!

 

Am Ende stand mit 26:26 ein Remis auf der Anzeigetafel, das Schweichs Trainer Andreas Rosch vor der Begegnung sofort genommen hätte. Nach dem Abpfiff betrachtete der HSC Coach das Remis als Punktverlust für sein Team.

 

Im Abschlusstraining hatte MJC Trainer Ralf Martin seinen Jungs angemerkt, dass der Zug nicht so stimmte, wie bei den drei Auftaktsiegen. So war Martin am Ende froh, den Punkt überhaupt gewonnen zu haben. „Kämpferisch war das sicher in Ordnung, spielerisch aber die schlechteste Saisonleistung“, klagte der MJC Coach, für den Schweich in Julian Mangold und Bastian Collet die auffallendsten Spieler hatte. „Unserem Spiel fehlte heute einfach der gewohnte Dampf, zu viele Bälle haben wir liegenlassen und sind immer wieder am guten Schweicher Keeper Dirk Schmidt gescheitert. Doch wir dürfen nicht vergessen, dass wir nun als Aufsteiger mit 7:1 Punkten gut in die Saison gestartet sind. Vielleicht kam dieser Dämpfer für einige Jungs auch zur richtigen Zeit“, mahnt der MJC Trainer.

 

Im ersten Spielabschnitt plätscherte die Begegnung vor sich hin, die Trierer hatten den besseren Start, führten 3:0 in der 3. Minute, ehe die Gäste beim 6:6 in der 14. Minute erstmals ausglichen. Beim9:10 legte das Rosch-Team in der 22. Minute erstmals vor, Martin nahm die Auszeit und mit dem Pausenpfiff erzielte Marco Müller per Siebenmeter die erneute MJC Führung.

 

„Ab der 37. Minute spielten wir fast ständig in Unterzahl, kassierten die erste rote Karte gegen Patrick Karrenbauer in der 39. Minute, die zweite rote Karte gegen Julian Mangold, die nie und nimmer eine war, in der 55. Minute beim Spielstand von 24:26. Am Ende fehlten uns 13 Sekunden zum Sieg in einer Begegnung, die von beiden Teams fair geführt wurde. Überragend bei uns waren Timo Nerling und Bastian Collet im Mittelblock“, resümierte Schweichs Trainer Andreas Rosch.

 

MJC: Buttlar und Legenhausen - Müller (3), Merten (1), Kinzig, Busch (1), Schwiderski, Zelzer (2), Falk, Mocke (7/4), Müller (9), Schreiner, Krauß, Kellendonk (3).

 

Schweich: Schmidt und Fuchs - Kratz, Rosch (8/8), Mangold (4), Herz, Peters (2), Nerling (5), Collet (3), Rohr (2), Karrenbauer (2)

 

SV Urmitz – HSG Mertesdorf/Ruwertal 32:31 (18:15)

 

Den Einstand hatte sich der neue HSG Trainer Marc Köhler sicher anders gewünscht! Die Ruwertaler kassierten eine Minute vor dem Ende den entscheidenden Treffer zum 32:31! Von Beginn an lieferten sich beide Teams ein Spiel auf Augenhöhe, in dem sich die Gastgeber erst gegen Ende der ersten Hälfte auf drei Tore absetzen konnten. Nach dem Wechsel glichen die Ruwertaler erstmals beim 22:22 in der 38. Minute aus, legten mit zwei Treffern in Folge durch Thomas Billen zum 22:24 in der 45. Minute vor und sahen bis zur 54. Minute beim Spielstand von 27:30 wie der Sieger aus. Nach dem Ausgleich zum 30:30 legte Köhler die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch, nahm die Auszeit, doch die Gäste legten jetzt immer den entscheidenden Treffer vor.

 

„Eine sehr ärgerliche Niederlage, bei der wir in der entscheidenden Phase zuviele Fehler gemacht haben. Insgesamt vier klare Chancen blieben in den Schlußminuten ungenutzt. Urmitz hat hier einfach weniger Fehler gemacht und sind deshalb verdienter Sieger. Insgesamt war es ein ansehnliches Rheinlandligaspiel, bei dem ein Remis gerecht gewesen wäre. Kämpferisch hat meine Mannschaft alles gegeben und es waren durchaus positive Ansätze erkennbar, die wir jetzt vertiefen müssen, um nächste Woche die Punkte zu gewinnen“, hofft Köhler.

 

Meyer und Roth – C. Schröder (4), A. Schröder (6), Wenzel, Kuhfeld (7/2), Simon (2), Billen (6/1), Backendorf, Schöler, Stein (5), Zock (1)

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – TV Bassenheim 39:25 (17:17)

 

Die Hunsrücker gewinnen gegen den Tabellenletzten aus Bassenheim am Ende auch in dieser Höhe verdient! Beide Teams kamen nicht wie erhofft in diese Saison. Noch düsterer als bei den Hunsrückern sah es beim Gast aus, der noch ohne Punktgewinn war und das wird auch jetzt so bleiben. im Bassenheimer Lager war jedem klar, dass es nach der personellen Verjüngung ein schweres Spieljahr wird. „Wir können gegen die HSG nur gewinnen. Jedem ist klar, dass wir nicht der Favorit sind, somit gehen wir ohne Druck in diese Partie“, sagte Bassenheims Trainer Matthias Lorenz im Vorfeld, doch zu gewinnen gab es zumindest im zweiten Spielabschnitt überhaupt nichts!

 

Aufgrund einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit kam die HSG zum sehr deutlichen, aber dann auch in dieser Höhe verdienten Sieg, machte damit ihrem Interims Trainer Timo Stoffel ein schönes Geburtstagsgeschenk zu seinem 40. Geburtstag. Zur Halbzeit sah es aber gar nicht danach aus (17:17). Insgesamt gelang es den Bassenheimern, die ansonsten eher schwer in den Mannschaftsverbund fanden, in der ersten Phase des Spieles aus Sicht der Hunsrücker viel zu oft über ihren Kreisläufer und Rechtsaußen ein ums andere Mal auszugleichen und somit das Spiel offen zu gestalten. In dieser ersten Halbzeit war sehr viel Nervosität im Spiel der Heimmannschaft, denen man aber auch da schon anmerkte, dass Sie auf alle Fälle einen Heimsieg mit auf die Geburtstagsparty nehmen wollten.

 

In der zweiten Halbzeit stellte Stoffel die Abwehr auf eine 5:1 Deckung um und Lukas Everding im Tor erwischte einen seiner besseren Abende, was die Abwehr stabilisierte. Insgesamt gelangen dem TV Bassenheim in der zweiten Halbzeit nur noch 8 Tore und die Heimmannschaft zog mit oft durch Mannschaftskapitän Manuel Schell eingeleiteten sehenswerten Tempogegenstößen und einem schnellen Spiel nach vorne eins ums andere Tor davon. Beinahe wäre dem Jungstar Kristof Schell mit der Schlusssirene noch das 40. Tor gelungen.

 

HSG IKH: Schug und Everding -  M. Schell (6/3), K. Schell (3), Löw (8/3), Juenemann (1), Schneider (3), Schneider (3), Bach (1), Gerhard (5), Stürmer (6), Muliqi (2), Mende (1)

 

HSV Rhein-Nette – TuS Daun 27:20 (9:8)

 

„In Andernach war an diesem Abend nichts für uns zu holen! Wir gewinnen derzeit unsere Spiele nicht in der Abwehr, wissen darum, dass wir in den Auswärtsspielen über 30 Tore erzielen müssen, um die Halle als Sieger zu verlassen. Das Thema hatte sich schnell erledigt“, fand Dauns Trainer Markus Willems.

 

Nach ausgeglichenem Beginn setzt sich Daun nach dem 4:3 Rückstand in der 12. Minute mit vier Treffern in Folge auf 4:7 in der 21. Minute ab. Doch die Gastgeber erzielen jetzt ebenfalls vier Treffer in Folge und drehen das Spiel über 8:7 in der 27. Minute. „In dieser Phase hatten wir viele Möglichkeiten, den Vorsprung auszubauen, vergaben aber kläglich. Gute dass wir Christian Lofi im Tor hatten, der eine starke Partie ablieferte und uns im Spiel hielt. Allerdings sind acht Treffer in einer Halbzeit einfach zu wenig. Bei uns waren bis auf Bassi Präder alle im Rückraum Totalausfälle“, stellte Willems fest.

 

Gleich nach dem Wechsel setzten sich die Andernacher bis zur 36. Minute auf 12:9 ab, verteidigen ab diesem Zeitpunkt mit vier Treffern bis zum 23:19 in der 56. Minute. „Letztlich war unsere Spielanlage gar nicht schlecht. Immer wieder brachten wir über unsere Spielzüge den Rückraum in aussichtsreiche Abschlusspositionen, doch wir sind kläglich gescheitert. Entweder am eigenen Abschlussverhalten oder am guten Andernacher Keeper. Andernach spielte eine defensive 6:0 Abwehr, doch wir trafen einfach nicht aus der Distanz! Am Ende haben wir alles versucht, spielten mit Manndeckung, doch es brachte nichts mehr ein. Am Ende eine verdiente Niederlage, die aber um einige Tore zu hoch ausfiel. Nicht gefallen hat mir die Körpersprache und der Auftritt in den letzten 10 Minuten des Spiels. So darf man sich einfach nicht verkaufen und ich hoffe, dass dies zum letzten Mal in dieser Saison passiert ist“, resümierte Willems.

 

Lofi und Rode – Eich (1), Tran (2), Schnupp, L. Willems, Otto (2), J. Willems (3/3), Brümmer (2), Präder (6), Wheaton (4), Illigen Keil.

 

 

Vorschau auf den Spieltag 21./22. Oktober 2017

 

HSV Rhein-Nette – TuS Daun (Samstag, 17.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Nach dem Sieg der Dauner über die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch kann das Team von Trainer Markus Willems der kommenden Begegnung gelassen entgegensehen. Mit 5:3 Punkten liegen die Eifelaner im Soll und haben überhaupt keinen Druck in Andernach. „Dort haben wir uns zwar bisher immer schwergetan, doch das soll sich am Samstagabend ändern“, gibt sich der TuS Trainer optimistisch. Rhein-Nette hat bislang schwankende Ergebnisse vorzuweisen. Die Mannschaft gewann hoch gegen Welling, verlor dann deutlich in Urmitz und trotzte dann der Ruwertal HSG einen Punkt ab!

 

Personal: Die Grippe bei Luca Willems ist schlimmer geworden, dazu plagt sich Pat Brümmer ebenfalls mit einer Grippe und wird diese Woche nicht trainieren. „Selbst, wenn beide dabei sein könnten, wären sie nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte. Umso besser ist es, dass Daniel Eich aus Berlin „einfliegt“ und wir damit eine weitere Alternative haben“, freut sich Willems.

 

Prognose: „Rhein-Nette ist als heimstarke Mannschaft bekannt. Das wird ein schweres Spiel für uns, denn gerade der Punktgewinn gegen die Ruwertal HSG zeigt mir, dass Andernach jede Mannschaft der Liga schlagen kann. Aber der bisherige Saisonstart sollte uns Ruhe und Selbstvertrauen für diese Aufgabe geben. Ich rechne letztlich mit einem offenen Spiel. Taktisch werden wir uns sicher etwas einfallen lassen, müssen unsere Chancen clever rausspielen, dürfen das hohe Tempo der Gastgeber nur phasenweise mitgehen, auf jeden Fall aber müssen wir konsequent abschließen. Rufen wir die Leistung aus dem Kleinicher Spiel ab, sind wir nicht chancenlos“, ahnt Willems.

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – TV Bassenheim (Samstag, 19.30 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Für die in Urlaub weilende Trainerin Jutta Holl übernimmt Co-Trainer Korab Mulliqi das Training und die Spielvorbereitung. „Den Urlaub hatte ich schon zu einem Zeitpunkt gebucht, als eigentlich klar war, dass ich aufhören werde. Doch das kam ja bekanntlich anders“, erklärte die Hunsrück Trainerin ihr Fehlen.

 

Personal: Peter Hölzenbein fehlt aus Urlaubsgründen, fraglich sind die Einsätze von Daniel Stumm (Knieprobleme) und Peter Kiesel (Urlaub).

 

Prognose: „Wichtig wird sein, dass wir uns in der Abwehr steigern und eine gute 6:0 Deckung stellen. Hierüber wollen wir dann einfache Tore erzielen. Zu löchrig haben wir uns letzte Woche im Deckungsverband in Daun präsentiert, haben vor allem zu wenig zugepackt. Es fehlten die Absprachen untereinander. Das muss am Samstagabend besser werden. Bassenheim ist für mich eine unbekannte Größe, da ich erst seit dieser Saison wieder in der Rheinlandliga bei der HSG spiele“, verrät Mulliqi.

 

SV Urmitz – HSG Mertesdorf/Ruwertal (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Die Ruwertal HSG ist nach der Trennung von Trainer Paddy Wagner „fündig“ geworden. Mit Marc Köhler präsentierten die Verantwortlichen am Dienstagabend im Training den Interimscoach, der bis zum Ende des Jahres die Geschicke der Mannschaft leite soll. „Ich habe nur zwei Trainingseinheiten, um die Mannschaft auf das schwere Spiel in Urmitz vorzubereiten“, sagt Köhler.

 

Personal: Die Ruwertal HSG baut auf ihre Bestbesetzung.

 

Prognose: „Ich erwarte mir von den Jungs eine Trotzreaktion! Urmitz spielt einen schnellen Ball und hier sind wir mit einer soliden Deckungsarbeit gefordert. Vor allem die Kreise des sicher nicht auszuschaltenden starken Linksaußen Lars Pitzen müssen wir einengen, der im letzten Spiel der Urmitzer gegen Bad Ems/Bannberscheid 15 Treffer erzielte! Ansonsten werden wir uns vor allem taktisch etwas einfallen lassen“, sagt der neue HSG Coach.

 

DJK/MJC Trier – HSC Schweich (Sonntag, 18 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Am Sonntag steht das nächste Derby an. Der bislang verlustpunktfreie Aufsteiger DJK/MJC Trier trifft auf den HSC Schweich, der nach Ansicht von MJC Coach Ralf Martin „seit Jahren zu den sehr guten Mannschaften in der Rheinlandliga zählt“. „Wir sind zufrieden mit unserem Saisonstart von 4:4 Punkten und können somit ohne großen Druck beim bisher verlustpunktfreien Tabellenzweiten antreten. Die Gastgeber sind sicherlich kein typischer Aufsteiger und haben einige Akteure in ihren Reihen welche bereits in höheren Ligen aktiv waren.

Personal: Felix Sattler ist auf Gastgeberseite urlaubsbedingt nicht da, alle anderen sind aus heutiger Sicht fit und mit dabei. „Mit Tim Karrenbauer (Verdacht auf Kreuzbandverletzung), Thomas Müller (Fingerverletzung) und Tobias Quary (Sprunggelenk) fallen gleich drei Spieler auf unbestimmte Zeit aus. Das ist umso problematischer, als das gerade Tim und Thomas wichtige Rollen in unsere 6:0 Deckung innehatten. Ansonsten hoffe ich auf den kompletten Kader, der dann wieder mit Spielern aus unserer Verbandsliga-Mannschaft ergänzt wird“, sagt Schweichs Trainer Andreas Rosch.

Prognose: „Bedingt durch die dreiwöchige Spielpause sind wir etwas aus dem Rhythmus gekommen. Schweich hat am Wochenende auch in der Höhe verdient gegen Bendorf gewonnen. Hierbei hat man gesehen, dass die Schweicher immer noch eine sehr gute Abwehr spielen. Besonders der Mittelblock mit Patrick Karrenbauer leistet da sehr gute Arbeit. Vorne haben Sie mit Julian Mangold einen starken Halblinken, der in jedem Spiel für viele Tore gut ist. Dazu Patrick Karrenbauer am Kreis, der immer Anspiel bereit ist, aber auch viel für den Rückraum arbeitet. Im Tor haben sie mit Dirk Schmidt einen guten Torhüter, der gegen Bendorf immer wieder wichtige Bälle hielt. Ansonsten ist Schweich meiner Meinung nach eine ausgeglichen gut besetzte Mannschaft, die auch von der jahrelangen Erfahrung in der Rheinlandliga lebt. Wir werden wie in jedem Spiel unser Hauptaugenmerk auf unsere Abwehrarbeit legen. Gelingt uns dies, können wir über die erste oder zweite Welle unser schnelles Spiel aufziehen. Mit unserer Einstellung und der mannschaftlichen Geschlossenheit sind wir in der Liga angekommen, jetzt müssen die Abläufe im Angriff noch verbessert werden. Hier gilt es vor allem, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Durch die jahrelange Rheinlandliga Erfahrung sehe ich den HSC Schweich als Favoriten in diesem Spiel. Trotzdem wollen wir natürlich alles daran setzen gut zu spielen. Ob es dann am Ende reicht um dem Favoriten ein Bein zu stellen, wird sich dann zeigen. Auf jeden Fall hoffen wir wieder auf zahlreiche Zuschauer“, so der MJC Coach.

Die Favoritenrolle sehe ich, gerade aufgrund unserer neuerlichen Verletzungsprobleme, bei den Gastgebern. Ralf Martin hat es geschafft aus sehr guten Einzelspielern eine spiel- und kampfstarke Truppe zusammen zu stellen und so sehe ich nur geringe Chancen am Sonntag was Zählbares vom Wolfsberg mitzunehmen. Allerdings haben wir nun eine Woche mehr Zeit uns auf die neue Personalsituation einzustellen und auch andere Abwehrformationen zu trainieren. Wir werden versuchen so gut wie es geht dagegen zu halten und dann mal schauen was dabei herauskommt“, orakelt der Schweicher Coach.

 

 

Berichte vom Spieltag 14./15. Oktober 2017

 

TUS Daun – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch 37:33 (16:12)

 

Durch das Fehlen von Daniel Eich, Luca Willems und Igor Rahn war Dauns Trainer Markus Willems vor allem im Deckungsverband zum Experimentieren gezwungen. So entschied sich Willems dafür, die linke Abwehrseite offensiver einzustellen und Gästespieler Yannick Stürmer mit einer Manndeckung aus dem Spiel zu nehmen.

 

Der Gast aus der Eifel setzte sich dennoch in den Anfangsminuten auf 3:6 (11.) ab, kassierte beim 6:6 den Ausgleichstreffer und nach der 10:9 Führung der Gastgeber in der 20. Minute nahm Gästetrainerin Jutta Holl die erste Auszeit. Doch die Eifelaner setzten sich jetzt über 13:10 auf 16:12 zur Pause ab.

 

„Wir wollten das Tempospiel der Gäste aufgrund der fehlenden Alternativen nicht mitgehen, zwangen die Gäste mit unserer offensiven Abwehr zu Fehlern, kamen dann über unser Gegenstoßspiel zum Erfolg. Weniger zufrieden war ich mit unserem Positionsspiel“, klagte Dauns Trainer Markus Willems zu Pause.

 

Bis zur 40. Minute verteidigten die Gastgeber dann ihre vier Tore Führung, doch beim 23:22 in der 43. Minute waren die Gäste wieder auf Tuchfühlung, die dann zu einer spannenden Schlussphase führte, in der dem Holl-Team beim 33:33 in der 58. Minute der Ausgleich gelang, doch vier Treffer in Folge in den letzten zwei Minuten sorgten für den Gastgebersieg, der letztlich zu hoch ausfiel.

 

„Mir war klar, dass die Gäste uns auch im zweiten Spielabschnitt über ihr Tempo fordern würden und wir haben hier kämpferisch dagegengehalten. Mit Mani Schnupp, Pat Brümmer und Melvin Wheaton hatten wir die stärksten Spieler auf dem Platz. Die Gäste versuchten nach dem Wechsel mit wechselnden Manndeckungen gegen Wheaton oder Bassi Präder unser Spiel zu stören. Zu wenig haben wir uns im zweiten Spielabschnitt ohne Ball bewegt. Aber die Entscheidung Thinh-Hoang Tran als wendigen, kleinen Spieler auf Rückraummitte zu bringen war richtig. Tran hat mit zwei Anspielen an den Kreis wichtige Impulse gesetzt und den letzten Treffer selbst erzielt. Sicherlich waren die Zeitstrafen gegen die Gäste in der entscheidenden Phase glücklich für uns, doch über die gesamte Spielzeit glichen sich die Entscheidungen aus. Unsere kämpferische Einstellung stimmte, jeder Spieler wollte den Sieg, das habe ich bei den Gästen vermisst. Mit dem Sieg haben wir uns jetzt Luft zu den Abstiegsrängen verschafft, freute sich Willems.

 

„Daun hat über die gesamte Spielzeit gesehen, verdient gewonnen. Wir haben eine schlechte erste Halbzeit gespielt, mussten aber kurzfristig auf Torhüter Benni Schug und vor allem Daniel Stumm verzichten, dem die offensive Deckung der Eifelaner gut gepasst hätte. Auf die Manndeckung, die Daun gegen Yannick Stürmer spielte, waren wir vorbereitet, hatten die richtigen Lösungen, haben jedoch zu viele Fehler gemacht und die Chancen nicht genutzt. Erst nach dem Wechsel ist meine Mannschaft aufgewacht und das tut sie offensichtlich immer dann erst, wenn sie mit dem Rücken zur Wand steht. Bei 33:33 wurden dann die falschen Entscheidungen getroffen und wir hatten Pech mit der in dieser Phase einseitigen Regelauslegung der Schieris gegen uns. Lars Gerhard am Kreis hat ein starkes Spiel gemacht, war treffsicher und zeigte den richtigen Einsatz“, resümierte Gästetrainerin Jutta Holl.

 

TuS: Lofi und Rode – Tran (2), Schnupp (8), Otto (3), J. Willems (4/1), Brümmer (7), Präder (5), Mayer, Wheaton (5), Illigen (3), Keil

 

HSG: Everding und Stoffel – Mulliqi (1), Gerhard (8), Denzer (1), Hölzenbein (9/4), Klei, Stürmer (1), Löw (7), Schneider (4), Schell K., M. Schell (2).

 

HSC Schweich – TS Bendorf 29:20 (15:10)

 

Der Sieg des HSC Schweich, vor allem in dieser Höhe, überrascht. Das Team von Trainer Andreas Rosch schickt Bendorf mit einer deutlichen Niederlage auf die Heimreise. Dabei standen die Vorzeichen erneut für die Gastgeber schlecht, denn in der Trainingswoche verletzte sich Tim Karrenbauer am Knie und konnte ebensowenig auflaufen wie Thomas Müller nach seinem Arbeitsunfall.

 

Bis 8:8 verlief die Begegnung absolut ausgeglichen, dann setzte sich der HSC auf 12:8 in der 29. Minute ab, die Gäste nahmen die Auszeit, konnten aber den Lauf der Gastgeber zur 15:10 Pausenführung nicht stoppen.

 

Beim 19:13 in der 39. Minute sahen Gästespieler René Engler und Schweichs Johannes Rosch die rote Karte. Doch auch diesen Ausfall kompensierte das Rosch Team an diesem Abend und hatte beim 22:14 in der 44. Minute das Spiel entschieden.

 

„Im Abwehrverband war ich zur Umstellung gezwungen und wir hatten erstmals Patrick Karrenbauer und Tim Nerling im Mittelblock. Mit Dirk Schmidt hatten wir über die gesamte Spielzeit den besseren Torhüter auf dem Platz und letztlich möchte ich Patrick Karrenbauer aus der geschlossenen Mannschaftsleistung hervorheben“, lobte der HSC Coach.

 

Reich und Schmidt – Kratz (1), J. Rosch (2), Mangold (9/1), Herz (5), Lieser, Nerling (1) Collet (4), Rohr (4/2), Karrenbauer (3).

 

 

Vorberichte zum Spieltag 14./15. Oktober 2017

 

TuS Daun – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch (Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: „Mit 3:3 Punkten nach den ersten drei Spielen können wir eigentlich gut leben, zumal wir zwei Auswärtsspiele hatten. Wenn man aber sieht, wie wir die Punkte gegen Trier und Bendorf haben liegen lassen, ist es doch ärgerlich, nicht besser gestartet zu sein. Mit Irmenach kommt jetzt eine starke Mannschaft zu uns, gegen die es in der letzten Zeit immer enge Spiele gab und die sich mit Rückkehrer Korab Mulliqi noch einmal verstärkt haben“, sagt Dauns Co-Trainer Pat Brümmer.

 

Personal: Luca Willems konnte auf Dauner Seite vergangene Woche wegen einer Handverletzung nicht richtig trainieren. Man muss die kommenden Einheiten abwarten um zu sehen, ob er bis Samstag wieder einsatzfähig ist. Mit Daniel Eich fehlt ein wichtiger Spieler bei den Eifelanern aus beruflichen Gründen längerfristig. Daniel wird in den kommenden Monaten an verschieden Lehrgängen in Berlin und Flensburg teilnehmen und höchstens mal bei einem „Heimatbesuch“ aushelfen können. Aber auch bei den Gästen aus dem Hunsrück fehlt aus Urlaubsgründen Abwehrspezialist Peter Kiesel.

 

Prognose: „Zuhause möchten wir natürlich gewinnen, sind dafür aber auf eine sehr gute Abwehrleistung angewiesen und da wiegt das Fehlen von Daniel Eich schon schwer. Ich hoffe dennoch, dass wir eine ausgeglichene Partie liefern können, unsere Abläufe konzentriert zu Ende spielen und dann vielleicht das bessere Ende für uns haben. Wichtig wird sein, ohne Kompromisse in die Nahtstellen zu gehen und konzentriert abzuschließen“ fordert Brümmer.  „Auch ich gehe von einem engen Spiel aus, bereiten uns seit zwei Wochen auf dieses Spiel ohne Harz vor, wollen uns auf keinen Fall auf unseren Harztopf verlassen. Ich hoffe sehr, dass die lange Pause uns geholfen hat. In Daun ist es immer schwer, eine kämpferisch enorm starke Mannschaft, da müssen wir dagegenhalten. Die Chancenverwertung auf unserer Seite muss gegenüber den ersten Spielen deutlich besser werden, wenn wir etwas Zählbares aus der Eifel mitnehmen wollen“, ahnt HSG Trainerin Jutta Holl.  

 

HSC Schweich – TS Bendorf (Sonntag, 17 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: „Nachdem wir das Auftaktspiel gegen Daun verloren haben, konnten wir in den beiden folgenden Auswärtsspielen zwar gute Leistungen zeigen, allerdings stehen durch den Sieg in Bassenheim auch erst zwei Punkte auf unserer Habenseite. Daher sollten wir am Sonntag unbedingt die beiden Punkte in Schweich behalten um nicht schon frühzeitig den Anschluss an das Tabellenmittelfeld zu verlieren“, sagt Schweichs Trainer Andreas Rosch.

Personal: „Aktuell gehe ich davon aus, dass wir mit kompletten Kader antreten können auch wenn einige Spieler im Training unterhalb Woche urlaubsbedingt nicht zur Verfügung stehen“, verrät der HSC Coach.

Prognose: „In den vergangenen Duellen gegen die Turnerschaft waren es meist die Gäste vom Rhein, die die Halle als Sieger verlassen konnten. Allerdings hat sich das Gesicht der Mannschaft nach dem Trainerwechsel zur neuen Runde ebenso wie bei uns stark verändert, so dass die Karten nun neu gemischt werden. Ich gehe von einem sehr schnellen Spiel mit vielen Torabschlüssen auf beiden Seiten aus, so dass sich am Ende die Mannschaft durchsetzen wird, die konzentrierter im Abschluss und konsequenter in der Rückwärtsbewegung agieren wird. Wir werden jedenfalls alles daransetzen, die beiden Punkte in Schweich zu behalten und mit einem erfolgreichen und guten Spiel auch mal wieder Eigenwerbung zu betreiben um dem leider immer geringer werdenden Zuschauerinteresse entgegen zu wirken“, hofft Rosch.

Die Begegnung DJK/MJC Trier gegen Bassenheim wurde auf Wunsch der Gäste verlegt. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.

 

Berichte vom Spieltag 23. und 24. September 2017

 

DJK/MJC Trier – TuS Daun 33:30 (13:17)

 

Der Aufsteiger DJK/MJC Trier kommt im Heimspiel gegen den TuS Daun zum verdienten Erfolg. „Beim 24:28 in der 47. Minute schien die Vorentscheidung gefallen, doch die Mannschaft hat nie den Kopf in den Sand gesteckt und weitergekämpft“, lobte MJC Trainer Ralf Martin.

 

Dass es letztlich doch zum Sieg für sein Team reichte, lag zum einen an der Tatsache, dass die Trierer Jungs immer an ihren Erfolg glaubten, zum anderen daran, dass den Gästen aus der Eifel die Alternativen ausgingen. So konnte der im ersten Spielabschnitt auffällige Janis Willems nur noch sporadisch aufgrund seiner Magen und Darmgrippe im zweiten Spielabschnitt eingesetzt werden. Als die Eifelaner ihren Stammspielern ihre Pause geben mussten, gelang den Trierern ein 5:0 Lauf zum 29:28, die Begegnung war gedreht. Zwar konnte der stark spielende Bassi Präder nochmals zum 29:29 ausgleichen, doch als Routinier Andre Legenhausen einen hundertprozentigen von Außen parierte und die Gäste sich gleich im nächsten Angriff den technischen Fehler leisteten, machten die Gastgeber beim 31:29 den Sack zu. Der Rest war Formsache. Am Ende stand der 33:30 Heimsieg des Aufsteigers auf der Anzeigetafel.

 

Die Gastgeber erwischten den besseren Start in die Begegnung, führten 5:2 dank eines treffsicheren Steffen Kellendonk, ehe den Gästen mehr spielerische Lösungen gegen den Deckungsverband der Trierer einfielen Über 7:7 kamen die Gäste zum Ausgleich und bauten ab dem 9:10 bis zur Pause ihre Führung auf 13:17 aus. In den letzten 10 Minuten stimmte die Abstimmung im Mittelblock der Gastgeber nicht mehr und Daun nutzte über seine torgefährlichsten Angreifer Janis Willems, Pat Brümmer und vor Bassi Präder die Lücken.

 

Beim 17:21 spielten die Gäste in Überzahl, verpassten die Chance, das Spiel vorzeitig zu entscheiden, kassierten sogar die beiden Anschlusstreffer zum 19:21. Auch beim 19:22 bot sich den Gästen die Chance, sich weiter abzusetzen. Fast zeitgleich saßen auf Trierer Seite F. Schreiner und M. Zelzer ihre Zeitstrafen ab, doch erneut schafften es die Gäste nicht, ihren Vorteil zu nutzen. So blieb es beim drei bis vier Tore Vorsprung, den Mani Schnupp nach einem unachtsamen Anwurf der Trier beim 24:28 in der 47. Minute festzuschreiben schien. Doch dann riss der Faden im Dauner Spiel.

 

„Wir waren in den entscheidenden Momenten unkonzentriert und haben leichtfertig die Bälle verloren. Es war das erste Mal, dass ich die Trierer in dieser Besetzung gesehen habe und für das Rückspiel werden wir einiges ändern“, sagte Dauns Trainer Markus Willems.

 

Auf Trierer Seite überzeugten der unermüdlich kämpfende Yannick Moecke sowohl im Angriff als auch in der Abwehr. Steffen Kellendonk war mit seiner Körperlichkeit vom Dauner Abwehrverband nicht zu bremsen, spielte mannschaftsdienlich und hatte letztlich eine gute Trefferquote.

 

MJC: Buttlar und Legenhausen – P. Müller (1), Merten, Kinzig, Busch (2), Zelzer, Sattler (2), Falk, Moecke (8), M. Müller (5), Schreiner (4), Krauß (1), Kellendonk (10)

 

TuS: Lofi und Rode – Eich (1), Tran, Schnupp (4), L. Willems, Brümmer (6/1), Präder (5), Wheaton (2), Illigen, Keil, Rahn (1).

 

 

HSG Bad Ems/Bannberscheid – HSC Schweich 27:23 (13:14)

 

Mit Johannes Rosch und Tim Karrenbauer sowie Stammkeeper Dirk Schmidt meldeten sich vor dem Spiel gleich drei Leistungsträger des HSC vor dem Spiel ab! Dass es keine leichte Aufgabe werden würde, war Trainer Andreas Rosch vor Anpfiff klar.

 

„Sicherlich haben die Gastgeber uns auch unterschätzt, zudem haben wir aber auch gut gespielt“, freute sich Rosch über die 1:5 Führung in der 7. Minute, die bis zum 3:9 in der 12. Minute verteidigt wurde. Die Gastgeber stellten dann die Abwehr auf eine 5:1 Deckung um und fanden sich jetzt besser gegen die Gäste zurecht. Beim 11:11 in der 25. Minute war die Begegnung bis zur Pause wieder ausgeglichen.

 

„In den Anfangsminuten hat einfach alles geklappt und Fabian Reich hat im Tor eine starke Leistung abgerufen“, lobte Rosch, dessen Team aber dann den Gästen über 21:17 in der 49. Minute das Spiel überlassen musste.

 

Die Mannschaft zollte jetzt ihrem Kader Tribut, die Kräfte reichten bis zum 22:20 in der 50. Minute und dann merkte man den Gästen deutlich an, dass einige Spieler der Gäste durchspielen mussten. „In Bestbesetzung wäre da mehr drin gewesen“, glaubt Rosch.

 

Reich – Quary (1), Müller, Mangold (3) Monzel, Herz (6), Peters (2), Nerling (1), Collet (2), Rohr (6/4), Karrenbauer (2).

 

HSV Rhein-Nette – HSG Mertesdorf/Ruwertal 31:31 (17:12)

 

Nach der Niederlage im vergangenen Jahr kehrt das Team von Trainer Paddy Wagner dieses Mal mit einem Punkt aus Andernach zurück. Dieser Punktgewinn ist umso höher zu bewerten, da die stark ersatzgeschwächte Ruwertaler Mannschaft zur Pause schon klar zurücklag. „Wir sind ganz schlecht in diese Begegnung gekommen, wollten mit unserer defensiven Abwehr die Anspiele an den Kreis und die Torerfolge der Gastgeber über Aussen verhindern. Doch immer wieder haben wir uns durch die Kreuzbewegungen der Gästeangreifer aus der Defensive locken lassen und wurden dafür bestraft“, klagte Wagner.

 

So führten die Gastgeber über 9:5 und 14:8, verteidigten diesen Vorsprung bis zur Pause. Tor um Tor kämpfte sich die HSG nach dem Wechsel heran, kam nach dem 19:16 der Gastgeber in der 38. Minute mit vier Treffern in fogle zur 19:20 Führung, die sogar auf zwei Tore ausgebaut wurde. Als HSG Abwehrspezialist Philipp Simon in der 46. Minute beim 20:22 die dritte Zeitstrafe und damit die rote Karte kassierte, kippte das Spiel wieder. Zwar legten die Ruwertaler sogar auf 20:24 vor, doch beim 29:29 stand die Begegnung auf Messers Schneide. Drei Minuten vor dem Ende krönte der als Spielmacher und Vollstrecker an diesem Abend überragende Christian Schröder (14 Treffer) seine Leistung mit dem Ausgleichstor.

 

„Einig waren sich beide Trainierbänke, dass das Schiedsrichtergespann Dötsch/Dötsch mit der Begegnung überfordert war, unverständliche Entscheidungen auf beiden Seiten traf. Wir wurden in den Schlussminuten mit vielen Zeitstrafen belegt und ohne jeden Grund pfiffen die beiden angebliche Schrittfehler gegen Christian Schröder sieben Sekunde vor dem Ende und versagten uns den entscheidenden Treffer“, klagte Wagner.

 

Meyer – M. Simon (1), C. Schröder (14), Kuhfeld (5/1), Billen (5/3), A. Schröder (3), Backendorf, Zock (2), P. Simon (1).

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – TV Moselweiß 30:20 (12:7)

 

Mit einem überzeugenden Heimsieg über den TV Moselweiß meldet sich die HSG aus dem Hunsrück endlich in die Saison zurück! Das Team von Trainerin Jutta Holl bestimmte von Beginn an das Spiel, zog erstmals beim 10:6 in der 21. Minute davon, zwang die Gäste zur Auszeit, die aber dem Gastgeberspiel eher zuträglich war. So zog das Holl-Team bis zur Pause auf 12:7 davon.

 

Diesen Vorsprung verwalteten die Hunsrücker bis 21:14 in der 42. Minute, erneut nahmen die Gäste ihre Auszeit, von der der sich die Gastgeber aber nicht beeindrucken ließen und ihr Feuerwerk weiter abbrannten. Am Ende stand ein deutlicher und in dieser Höhe nicht erwarteter Heimsieg.

 

Doch HSG Trainerin Jutta Holl relativiert: „Spielerisch und kämpferisch war das o.k.. Aber die Chancenverwertung war alles andere als optimal. Mindestens 10 wirklich hundertprozentige Chancen haben wir nicht verwertet. Sicher hatte Moselweiß einen starken Torwart, dennoch müssen wir diese Dinger dunkel machen! Der Gast war sicher nicht so stark wie die bisherigen Gegner, vor allem aus dem Rückraum fehlte die Durchschlagskraft. Benni Stemann hatten wir mit einer offensiven Deckung durch Timo Löw und Chris Jünemann gut im Griff, einen Sahnetag am Kreis erwischte Lars Gerhard, der auch seine Chancen nutzte. Wir mussten ohne Jannick Stürmer auskommen und Peter Hölzenbein nach 10 Minuten wegen seiner Knieprobleme vom Platz nehmen. Unser Nachwuchsmann Kristof Schell zeigte eine starke Partie“, lobte Holl.

 

Everding und Schug – Mulligi, Gerhard (7), Denzer (1), Hölzenbein, Stumm (4), Bach, Löw (3/1), Schneider (1), K. Schell (4), Juenemann (2), Kiesel (2), M. Schell (6)

 

19. September 2017

 

Vorschau auf den Spieltag 23. und 24. September 2017

 

HSV Rhein-Nette – HSG Mertesdorf/Ruwertal (Samstag, 17.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Nicht gerne erinnert sich HSG Trainer Paddy Wagner an die abgelaufene Saison: „Wir haben uns schwergetan und am Ende eine Niederlage kassiert, im Rückspiel waren wir dann konsequenter.“

 

Personal: Mit Thomas Billen kehrt ein weiterer Spieler in den Kader der Ruwertaler, die damit in Bestbesetzung sind, zurück.

 

Prognose: „In der Abwehr werden wir den Gästen mit unserer 6:0 Abwehr sicher Paroli bieten können, doch offensiver die beiden stärksten Gästespieler im Rückraum in den Griff bekommen. Die suchen immer wieder wieder nach den Kreuzbewegungen den Abschluss. Den Gastgebern fehlt es, wie meiner Mannschaft, an Geduld. Diese beiden Punkte wollen wir uns holen, um dann oben mitzuspielen. Dafür müssen wir aber auch den Gegenstoß der Gastgeber unterbinden und dürfen die Aussenspieler des VTV nicht vernachlässigen.  Gegen die Gäste, die mit einem Sieg in Irmenach vorgelegt haben, muss die Mannschaftsleistung letztlich stimmen. Derzeit wächst das Team zusammen, zeigt momentan eine beeindruckende Abwehrleistung. Wollen wir oben mitspielen, müssen wir beide Punkte gewinnen und dann eine Serie starten. Spielerisch haben wir sicher noch Luft nach oben“, sagt Wagner.

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – TV Moselweiß (Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Eine offenbar leichtere Aufgabe für die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch gegen den Aufsteiger aus Moselweiß. Der Aufsteiger ist nach Ansicht nicht so stark einzuschätzen wie die letzten Gegner! Das Leistungsvermögen um diese Mannschaft zu schlagen, hat mein Team auf jeden Fall.  doch auch die Einstellung muss stimmen. Hier gilt es an die zweite Hälfte des Spiels gegen die Ruwertaler anzuknüpfen“, sagt Trainerin Jutta Holl.

 

Personal: Der Einsatz von Jannick Stürmer und Torwart Benni Schug ist fraglich. Dazu muss Holl in dieser Trainingswoche aufgrund beruflicher Verpflichtungen auf alle Kreisspieler verzichten.  

    

Prognose: „Die Chancen die wir uns erarbeiten, müssen wir auch nutzen, dabei den gefährlichsten Angreifer Gäste Benny Stemann nicht aus des Augen lassen. Der ehemalige Hunsrücker ist eine der wenigen Spieler in der Liga, der von allen Positionen gefährlich ist und der eine hohe Trefferqualität hat“, fordert Holl.

 

DJK/MJC Trier – TuS Daun (Sonntag, 15 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: „Mit unserem kommenden Gegner Daun steht für uns das nächste Derby am Wochenende bevor. Unser Gegner hat ähnlich wie wir einen guten Start in die Saison hingelegt, auch wenn sie lt. Markus Willems am Wochenende einen Punkt haben liegen gelassen. Den wollen sie sich bestimmt gegen uns wiederholen“, glaubt MJC Trainer Ralf Martin.  

 

Personal:  Bei den Trierern quält sich Torwart Andre Legenhausen immer noch seine Handverletzung. Wird diese Woche auch nicht trainieren, sitzt aber auf der Bank. Kevin Schwiederski wird nicht dabei sein, dafür sind Felix Sattler und Kai Kinzig wieder mit dabei. Die Gäste reisen mit kompletter Kapelle an.

 

Prognose: „Gegen die Dauner Mannschaft haben wir in den letzten Jahren immer mal wieder ein Testspiel gemacht, von daher kenne ich zu mindestens ein paar Spieler. Es ist auf jeden Fall eine Mannschaft, die in den Freundschaftsspielen aus einer guten und aggressiven Deckung heraus über die erste und zweite Welle versucht hat, zu schnellen Toren zu kommen. Im Angriff spielen sie schnell und ziemlich variabel. Damit treffen in diesem Spiel zwei Mannschaften aufeinander, die sich von der Spielanlage sehr ähneln. Dazu kommt, das Markus Willems es geschafft hat, in dieser Saison junge Spieler in die Mannschaft einzubauen, was dem Tempohandball seiner Mannschaft noch mehr Qualität verleiht. Für uns geht es darum, in diesem Spiel nicht nur kämpferisch und als Mannschaft zu überzeugen, sondern auch verstärkt die spielerischen Akzente einfließen zu lassen. Im Moment ist die Stimmung in der Mannschaft nach den zwei Siegen natürlich sehr gut, was aber nicht darüber hinwegtäuschen darf, dass wir in unserem Spiel noch Luft nach oben haben. Daran müssen wir auch gegen Daun dran denken. Egal wie das Spiel am Ende ausgeht, wir haben definitiv einen guten Start in die Saison gelegt. Schön wäre es natürlich, wenn wir die Punkte aus diesem Heimspiel in Trier behalten würden. Ich schätze, das die Mannschaft am Ende gewinnt, die den besseren Torhüter und die bessere Abwehr stellt. Auch diesmal hoffen wir auf viele Zuschauer, denen dann beide Mannschaften ein hoffentlich gutes und faires Spiel liefern werden“, sagt MJC Trainer Ralf Martin.

 

„Unsere Achillesferdse ist sicher bislang die Abwehr, mit dem Angriff können wir zufrieden sein. In den Freundschaftsspielen haben sich die Trierer als unangenehmer Gegner gezeigt, der jetzt mit Kellendonk auch eine Gefährlichkeit aus em Rückraum besitzt. Wir müssen deshalb offensiver im Abwehrverband sein, dabei aber auch das Kreisanspiel verhindern. Wir fahren mit drei Punkten zum Aufsteiger, den ich als leichten Favoriten einstufe und beim wir befreit aufspielen können. In Trier müssen wir nicht unbedingt gewinnen. Ich gebe Ralf Recht, dass sich die Spielanlage der Mannschaften ähnelt und ich hoffe auf ein spannendes Spiel, bei dem sich am Ende vielleicht auch die jahrelange Erfahrung in dieser Klasse auszahlen kann“, hofft Dauns Trainer Markus Willems.

 

HSG Bad Ems/Bannberscheid – HSC Schweich (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Die gastgebende HSG hat die beiden ersten Spiele sehr deutlich gewinnen können und führt mit einer Tordifferenz von +24 Toren die Tabelle an. „Wir haben die Auftaktniederlage zu Hause gegen Daun ganz gut weggesteckt und zwei wichtige Punkte am vergangenen Samstag in Bassenheim einfahren können“, freut sich HSC Trainer Andreas Rosch.

Personal: Bis auf Kevin Lieser sollten alle Mann am Sonntag dabei sein.

Prognose: „Die Gastgeber gehören für mich in dieser Saison auf jeden Fall unter die TOP3 der Rheinlandliga, von denen wir in dieser Saison weit entfernt sind. Sie besitzen eine sehr ausgeglichene Truppe und haben vor allem im Rückraum einige Spieler, die nur schwer auszurechnen und auszuschalten sind. Durch den Sieg am Samstag in Bassenheim können wir ohne Druck nach Siershahn fahren und dann mal schauen, was uns da erwartet. Einige Spieler der Gastgeber haben unser Spiel in Bassenheim beobachtet und so gehen ich davon aus, das sie gut auf uns eingestellt sind. Sollten wir im Abschluss konzentrierter und in der Abwehr konsequenter als in den bisherigen Spielen agieren, so sind wir bestimmt nicht chancenlos, auch wenn die Gastgeber ganz klar in der Favoritenrolle sind“, glaubt Rosch.

 

 

17. September 2017

Berichte zum 2. Spieltag

 

TuS Daun – TS Bendorf 25:25 (14:9)

 

„Hätte man mir vor der Saison gesagt, dass wir mit drei Punkten in die Saison starten, hätte ich das dankend angenommen. Doch heute haben wir einen Punkt verschenkt“, klagte Dauns Trainer Markus Willems nach dem Remis gegen Bendorf. 

 

Seine Mannschaft fand aber im ersten Spielabschnitt in der Deckung zunächst nicht das richtige System. Erst die Einwechslung von Lukas Illigen zur Mitte der Halbzeit führte dazu, dass jetzt die Einstellung stimmte, die Zweikämpfe auch angenommen wurden. So setzte sich der Gastgeber vom 10:7 in der 19. Minute bis zur Pause auf 14:9 ab. „Den Vorsprung musst man eigentlich nach dem Wechsel verteidigen. Doch ich habe den Fehler gemacht, zu wenig zu wechseln und das sollte sich gegen Ende rächen“, gestand Willems.

 

Tor um Tor kamen die Bendorfer jetzt heran, glichen beim 19:19 in der 45. Minute aus, um erstmals beim 20:21 in Führung zugehen. Es folgte die spannende Schlußphase in der Daun durch Mathis Otto knapp vier Minuten vor dem Ende wieder die Führung eroberte. Es folgten die rote Karte gegen Lukas Illigen und der vergebene Siebenmeter der Gäste durch Philipp Hopfner, der aber dann eine Minute vor dem Ende das Remis sicherstellte.

 

„Neben meinem Fehler war es eine chaotische Schiedsrichterleistung, durch die wir in den entscheidenden Momenten klar benachteiligt wurden“, fand der Dauner Coach. Seine derzeit starke Leistung unterstrich erneut Jannis Willems, der auffälligster Eifelaner an diesem Abend war.

 

Lofi – Eich (2), Tran, Schnupp (3), L. Willems, Rodé, Brümmer (3), Präder (5), Wheaton (1), Illigen, Keil, Rahn, Otto (2), J. Willems (9/2).

 

TV Moselweiß – DJK/MJC Trier 23:25 (12:13)

 

Zweiter Saisonsieg im zweiten Spiel für den Aufsteiger aus Trier! Das Team von Trainer Ralf Martin setzt mit dem 23:25 Auswärtserfolg ein Ausrufezeichen in der noch jungen Saison.

 

Es war ein von der ersten bis zur letzten Minute offenes Spiel, in dem die Führungen hin und her wechselten. In der 47. Minute lagen die Trierer mit 18:20 vorn, mussten die Gastgeber auf 23:21 in der 55. Minute ziehen lassen und MJC Coach Ralf Martin nahm die Auszeit. Nach den Treffern von Marco Müller und Yannick Moecke war es Steffen Kellendonk, der mit zwei Toren in Folge den Endstand zum 23:25 sicher stellte.

 

„Das Spiel war ein Spiegelbild unserer Auftaktbegegnung! Konsequent zogen die Schiedsrichter ihre Linie durch, verhängten insgesamt 20 Siebenmeter, obwohl das Spiel jederzeit fair war. Mit unserer 5:1 Abwehr im ersten Spielabschnitt war ich nicht zufrieden, habe dann auf 6:0 umgestellt. Zunächst bekamen wir Gästespieler Benjamin Stemann auf Rechtsaussen nicht in den Griff, steigerten uns dann aber im Abwehrverband. Letztlich war eine geschlossene mannschaftliche Leistung, bei der wir aber spielerisch noch Luft nach oben haben. In der entscheidenden Phase hielt uns Torwart Andre Legenhausen trotz seiner Fingerverletzung im Spiel und Steffen Kellendonk spielte trotz seiner Rückenprobleme und zeigte eine solide Abwehrleistung und unterstrich seine Torgefährlichkeit. Unverständlich bleibt aber, dass wir in einigen Phasen zu hektisch werden und uns damit fast um den Lohn unserer Arbeit gebracht haben. Der zweite Sieg gibt uns jetzt die nötige Sicherheit“, freute sich MJC Coach Ralf Martin.

 

Legenhausen und Buttlar - P. Müller (1), Merten (2), Schmitt, Busch, Schwiderski, Zelzer (9/5), Kellendonk (7), Falk, Moecke (4/1), M. Müller (2), Schreiner, Krauß

 

TV Bassenheim – HSC Schweich 22:35 (11:18)

 

Das Team von Trainer Andreas Rosch rehabilitiert sich mit einem klaren 22:35 Erfolg in Bassenheim für die Auftaktniederlage. Schnell führten die Schweicher mit 1:5 in der 9. Minute, verteidigten die Führung bis 2:6, dann brachte die Zeitstrafe gegen Julian Mangold den Gast vorläufig aus dem Tritt. Bassenheim erzielte vier Treffer in Folge und glich zum 6:6 in der 14. Minute aus. Doch über 6:9 und 8:14 ziehen die Gäste bis zur Pause vorentscheidend auf 11:18 davon.

 

Die Begegnung wird von Seiten der Gastgeber jetzt härter, C. Buch sieht in der 32. Minute die rote Karte, es folgen die Zeitstrafe gegen M. Lorenz auf Bassenheimer Seite und die Zeitstrafe gegen Gästespieler T. Karrenbauer. Ab der 34. Minute zieht der HSC dann auf und davon, kommt über 11:21 zum ungefährdeten Erfolg. Letztlich prägten 11 Zeitstrafen und drei rote Karten gegen die Gastgeber und 8 Zeitstrafen und eine rote Karte gegen den HSC das vom Schiedsrichtergespann Karsten Esdar/Rene Vasek geleitete Spiel, nachdem feststehen dürfte, dass die Gastgeber in dieser Saison vor einer schweren Saison im Kampf um den Klassenerhalt stehen werden.

 

Das sieht auch Schweichs Trainer Andreas Rosch so: „In dieser Besetzung werden es die Bassenheimer schwer bekommen. Immer waren die Gastgeber den Schritt zu spät und so setzte es viele berechtigte Zeitstrafen. Wir haben unseren Stiefel runter gespielt, aber nicht gut gespielt. In der zweiten Halbzeit probierten wir einiges aus, kamen letztlich zu einem nie gefährdeten Sieg“.

 

Reich und Schmidt – Quary (1), J. Rosch (6/3), Mangold (3/1), Herz (3), Nerling (5), Collet (7), D. Rohr (9/3), T. Karrenbauer (1), P. Karrenbauer

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch 29:26 (15:11)

 

Die Ruwertal HSG, die auf ihren Trainer Paddy Wagner aus privaten Gründen verzichten musste, gewinnt ihr erstes Heimspiel und bringt damit dem Team von Hunsrück Trainerin Jutta Holl ihre zweite Niederlage bei. Entgegen allen Ansagen liefen die Ruwertaler nun doch mit ihrem angeblich bis zum Jahresende verletzungsbedingt ausfallenden Michael Stein auf und waren damit im Rückraum weitaus torgefährlicher als im Auftaktspiel gegen die MJC Trier, bei dem auch der jetzt überragende Alex Kuhfeld schmerzlich vermisst wurde. Seine 10 Treffer waren letztlich gegen die Hunsrücker spielentscheidend! Zunächst wurde Stein von den Gastgebern nur in der Abwehr eingesetzt, erst später griff der Rückraumspieler ins Angriffsgeschehen mit ein.

 

Nie lagen die Gäste in Führung, beim 7:4 in der 14. Minute legte Gästetrainerin Jutta Holl erstmals die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch und nahm die Auszeit, die letztlich für den 8:8 Ausgleich in der 21. Minute maßgeblich war. Doch der „Gastgeber-Express“ war an diesem Abend nicht zu stoppen! Über 15:10 setzte sich der Gastgeber nach dem Wechsel bis 22:17 in der 45. Minute und schien auf dem Weg zum ungefährdeten Sieg. Doch es wurde noch einmal eng! Die Gäste kämpften sich in Spiel zurück und waren beim 23:22 und 24:23 wieder in Schlagdistanz, nutzten aber durch Timo Löw ihre erste Siebenmeterchance nicht.

 

Die an diesem Abend von Rolf Wischerath und Marc Köhler betreute Gastgebermannschaft nahm die Auszeit, doch es blieb spannend! Beim 26:25 nutzte der Gast war es Peter Hölzenbein, der die zweite Siebenmeterchance ungenutzt ließ, erneut nahm r die Auszeit und jetzt entschieden die Treffer von Michael Stein und Christian Schröder das Spiel zum 28:25 endgültig!

 

„In der entscheidenden Phase hat Michael Stein zwei wichtige Treffer erzielt. Es war sicher die richtige Maßnahme, ihn zunächst nur in der Abwehr einzusetzen um zu sehen, ob er die Belastung im Fuss aushält. Auf der Mitte führte Christian Schröder klug Regie, die Mannschaft schloss ihre gut vorgetragenen Spielzüge konsequent ab. Das war schon wesentlich besser als im Auftaktspiel. Dieses Mal haben wir es auch geschafft, den Vorsprung über die Zeit zu bringen. Maßgeblichen Anteil daran hatte auch Daniel Roth, der wichtige Bälle parierte. Es war ein spannendes, kampfbetontes aber faires Spiel“, resümierte Köhler.

 

„Wir haben diese Begegnung erneut wegen unserer mangelnden Chancenverwertung verloren. Damit bringen wir uns um den Lohn unserer Arbeit! Die Leistung im ersten Spielabschnitt war indiskutabel, meine Jungs wirkten wie gelähmt, es fehlte jegliche Bewegung. Nach dem Wechsel kämpften wir uns wieder ran, vergaben aber in der entscheidenden Phase gleich zwei Siebenmeter und vergaben zwei Gegenstoßmöglichkeiten völlig unverständlich. Es ist erschreckend, wie wir mit unseren Möglichkeiten umgehen. Leider mussten wir bereits nach 10 Minuten auf Rückraumspieler Yannick Stürmer verzichten, der nach einer Schulterverletzung nicht mehr eingesetzt werden konnte. Ein schwacher Trost bleibt: kämpferisch haben wir im zweiten Spielabschnitt gezeigt, was in uns steckt“, resümierte Gästetrainerin Jutta Holl.

 

HSG M/R: Meyer und Roth – M. Simon, C. Schröder (6), A. Schröder (4), Kuhfeld (10/4), Backendorf (1), Stein (4), Schöler, Zock (4), Köhler, Ferring

 

HSG I/K/H: Everding und Schug – Muligi (4), Gerhard (2), Hölzenbein (4/1), Stumm (3), Bach (1), Stürmer (3), Löw (5/2), Schneider (1), Schell, Juenmann, Kiesel, Schell (3),

 

 

12. September 2017

 

Vorschau auf den Spieltag 16./17. September 2017

 

TV Bassenheim – HSC Schweich (Samstag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Beide Mannschaften haben ihre Auftaktspiele verloren. „Auf unsere Seite war die Enttäuschung nach der Derbyniederlage gegen den TUS Daun natürlich sehr groß, obwohl wir mit der gezeigten Leistung im Großen und Ganzen eigentlich zufrieden waren“, sagt Schweichs Trainer Andreas Rosch.

Personal: „Kevin Lieser musste sich erneut am Auge operieren lassen und fällt für einige Wochen aus. Ansonsten sollten alle Mann an Bord sein, wobei wir kurzfristig entscheiden welche Spieler dann am Samstag in welcher Herrenmannschaft eingesetzt werden, da auch die zweite Mannschaft in Bitburg im Einsatz ist“, schildert Rosch die Personalsituation.

Prognose: „Wir wissen was wir am vergangenen Wochenende falsch gemacht haben und daran werden wir in der Trainingswoche arbeiten. Vor allem unsere Defensivleistung hat noch sehr viel Luft nach oben und hier werden wir uns auch steigern müssen um bei der neuformierten Bassenheimer Mannschaft zu bestehen. Wir gehen optimistisch in das Spiel und werden alles versuchen die beiden Punkte mit nach Schweich zu nehmen und uns damit dann für die unnötige Niederlage in der Vorwoche rehabilitieren“, ärgert sich der HSC Coach immer noch über das letzte Ergebnis.

 

TV Moselweiß – DJK/MJC Trier (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: „Nach unserem gelungenen Einstand vom vergangenen Wochenende müssen wir am Samstag zum Mitaufsteiger vom Rhein, dem TV Moselweiß. Die Mannschaft aus Moselweiß hat ihr erstes Saisonspiel beim letztjährigen Tabellendritten in Bendorf mit einem Tor gewonnen.

 

Personal:  Mit Felix Sattler und Kai Kinzig fehlen uns unsere beiden etatmäßigen Rechtsaußen. Dafür wird Leon Schmitt aus der A-Jgd. mit von der Partie sein. Benni Buttler wird nach seiner Verletzung wieder im Tor zur Verfügung stehen, ob hundertprozentig fit wird sich diese Woche im Training zeigen. Andre Legenhausen plagt sich mit einer Kapselverletzung nach dem letzten Spiel rum, wird aber wohl spielen. Wichtig für uns ist das Philipp Busch wieder dabei ist, der unserer Abwehr nochmal ein Stück mehr Qualität bringt.

 

Prognose: „Über unseren Gegner weiß ich nur, das er letzte Saison in der Verbandsliga Ost als Meister aufgestiegen ist, und die Mannschaft letztes Wochenende bei der TS Bendorf mit einem Tor gewann. Von daher versuchen wir von Anfang an uns voll und ganz auf unser Spiel zu konzentrieren. Das heißt, das Hauptaugenmerk liegt wie immer auf unserer Abwehrarbeit und die daraus hoffentlich resultierende erste und zweite Welle. Gegen Mertesdorf waren wir phasenweise nicht schnell genug im seitlichen Verschieben in der Abwehr, das muss in Moselweiß besser klappen. Im Angriff müssen wir noch etwas cleverer agieren, besonders hierbei im Überzahlspiel. Auch das Stoßen auf die Nahtstellen hat in einigen Situationen nicht so geklappt, wie ich mir das vorgestellt habe. Erschwerend kommt für meine Mannschaft das Harzverbot hinzu. Auf das Spiel ohne Harz versuchen wir uns im Training vorzubereiten, auch wenn dann ein paar Spieler wieder die berühmten Tränen in den Augen haben. Ich hoffe, dass meine Mannschaft den Schwung und die Einstellung aus dem Mertesdorfer Spiel mit nach Moselweiß nimmt und wir vielleicht für eine weitere Überraschung sorgen können. Favorit ist aber mit Sicherheit der TV Moselweiß.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch

(Samstag, 20 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Ein weiteres Derby steht am Wochenende im Mittelpunkt des Rheinlandliga-Geschehens. Die beiden am ersten Spieltag sieglosen Teams aus dem Ruwertal und dem Hunsrück treffen sich in der „Festung“ Ruwertalhalle zum Leistungstest.

 

Personal: Bei den Gastgebern lichten sich Personalsorgen: „Mit Alex Kuhfeld und Peter Zock haben wir im Rückraum jetzt mehr Alternativen“, freut sich HSG Trainer Paddy Wagner. Bei den Gästen steht hinter dem Einsatz von Manuel Schell ein Fragezeichen.

 

Prognose: „Wir müssen voll auf Sieg spielen, treffen aber auf einen spielstarken Gegner, der schnell und agil in seinen Angriffen arbeitet. Deshalb gilt es für meine Spieler, kühlen Kopf zu behalten, auch wenn es eng werden wird. Die Chancen, die wir rausspielen, müssen wir auch eiskalt nutzen“, fordert Gastgebertrainer Paddy Wagner.

 

Ähnlich argumentiert auch seine Trainerkollegin Jutta Holl: „Die unglückliche Niederlage am vergangenen Wochenende müssen wir wegstecken. Dabei treffen wir auf einen heimstarken Gastgeber, gegen den wir alles geben müssen. Wir sind mannschaftlich noch nicht da, wo ich mir das vorstelle. Es fehlt noch an der Geschlossenheit. Wenn unsere Abwehr steht, wird das ebenso spielentscheidend sein wie die Chancenverwertung. Die herausgespielten Chancen müssen wir dunkel machen“, fordert Holl, die vor allem vor der individuellen Stärke von Gastgeberspieler Alex Kuhfeld warnt.

 

„Wir haben am letzten Wochenende leidvoll erfahren müssen, was ein einzelner Spieler ausmacht“, sagt die Hunsrück Trainerin, die letztlich ein enges Spiel erwartet.

 

„Wir sind guter Dinge, dass wir mit Unterstützung unserer Fans am Samstagabend den ersten Saisonsieg einfahren“, sagt Wagner.

 

TuS Daun – TS Bendorf (Sonntag, 17 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Noch allzu gut ist den Daunern Spielern der Pokalerfolg vor dem Saisonstart in Bendorf in den Köpfen. „Den Erfolg müssen wir schnell aus den Köpfen bekommen. Das wird ein ganz anderes Spiel für uns und sicher nicht einfach. Wir haben zwar gesehen, dass wir in der Lage sind, die Bendorfer zu schlagen, doch die werden gegen uns alles geben, um dieses Spiel zu gewinnen“ ahnt Dauns Trainer Markus Willems. Nach seiner Ansicht verfügen die Gäste über eine starke „erste 6“, darunter mit Rene Engler ihren stärksten Mann, der im Spiel nach Ansicht von Willems immer für 7 bis 10 Treffer gut ist.

 

Personal: Daniel Eich und Lukas Illigen kehren in den Kader zurück und werden der Abwehr noch mehr Stabilität verleihen.

 

Prognose: „Wie im Pokal müssen wir geduldig auf unsere Chancen warten. Dabei treffen wir auf einen Gegner, gegen den uns mit einem Sieg ein Traumstart gelingen könnte. Doch es wird eine heiße Kiste, bei der wir keinesfalls als Favorit gelten. Allerdings sehe ich uns schon im Vorteil, die Chancen stehen bei 60:40“, glaubt der Dauner Coach.

 

 

 

 

10. September 2017

 

HSC Schweich – TuS Daun 31:33 (16:14)

 

Den Gästen aus Daun gelingt durch Jannis Willems der Führungstreffer im Lokalderby, doch dann übernahm das Team von Trainer Andreas Rosch die Führung, setzte sich über 2:1 auf 7:4 in der 14. Minute ab, musste den Gästen dann noch einmal die Führung beim 7:8 überlassen, um letztlich über 12:10 den zwei Tore-Vorsprung in die Pause zu bringen. Nach dem Wechsel gelang den Gästen der bessere Start, der zum 17:17 in der 35. Minute führte. Jetzt verteidigten die Gäste ihren Vorsprung, waren beim 19:22 in der 42. Minute scheinbar auf dem Weg zum Auswärtserfolg. Doch der Gast fand ins Spiel zurück, glich beim 22:22 wieder aus, um Daun dann sogar auf 25:30 in der 55. Minute entscheidend davonziehen zu lassen. Am Ende feierten die Gäste den 31:33 Auftakterfolg in die neue Saison, der HSC stand nach der Partie mit leeren Händen da und muss jetzt vor allem an seiner hohen Fehlerquote arbeiten.

 

Eine absolut unnötige Niederlage zum Saisonauftakt. Obwohl wir die erste Halbzeit diktiert haben, konnten wir das Spiel nicht zu unseren Gunsten entscheiden. In den spielentscheidenden Phasen hat sich die Routine der Gäste durchgesetzt und unsere neuformierte Mannschaft hat am Ende leider verdient diese beiden Punkte verloren. Trotzdem bin ich eigentlich mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden und es war einfach die zu hohe Fehlerquote in Halbzeit zwei die am Ende ausschlaggebend fÜr den Sieg der Gäste war. Absolut zufrieden war ich mit dem Debut von Bastian Collet, der gezeigt hat wie wertvoll er in dieser Saison für unser Team ist. Nun werden wir am Samstag nach Bassenheim fahren und versuchen dort die beiden verlorenen Punkte einzufahren“, gibt sich HSC Trainer Andreas Rosch kämpferisch.

 

„Bei uns hat Routinier Pat Brümmer ein geniales Spiel gemacht! Er hatte nicht nur eine hundertprozentige Trefferquote, sondern setzte die entscheidenden Akzente in unserem Spiel. Von ihm ging der Wille, dieses Spiel unbedingt gewinnen zu wollen, auf den Rest der Mannschaft über. Auch mein Sohn Jannis hat erneut eine starke Leistung gezeigt. Körperlich waren die Schweicher uns klar überlegen, stellten eine robuste Abwehr im ersten Spielabschnitt, gegen die wir aber wieder die Lücken fanden. Unsere Abwehrleistung in der ersten Hälfte war eine Katastrophe. Wir haben dumme Fehler gemacht und unnötige Zeitstrafen kassiert. Die kämpferische Leistung im Abwehrverband hat mir hier überhaupt nicht gefallen. Ich habe viel ausprobiert, offensiv gegen Johannes Rosch und Julian Mangold decken lassen, doch dadurch standen wir im Spiel eins gegen eins nicht gut. Nach dem Wechsel habe ich dann mit einer 6:0 Deckung begonnen und habe der Mannschaft gesagt, dass die ersten 10 Minuten der zweiten Hälfte das Spiel entscheiden werden. Mir war klar, dass die Gäste, die mit ihrer Stammformation durchspielen werden, konditionell abbauen werden. So wurden auch die Schweicher Aktionen mit zunehmender Spieldauer unkonzentrierter. Das Spiel war beim 25:30 entschieden, Schweich versuchte alles und spielte sogar eine offene Manndeckung. Allerdings hatte ich nicht das Gefühl, das noch etwas anbrennen könnte, zumal ich durchaus noch die Möglichkeit einer Auszeit gehabt hätte. Wir haben eine clevere zweite Halbzeit gespielt“, freute sich Gästetrainer Markus Willems, für den es feststeht, dass es weiterhin schwer ist, in Schweich zu gewinnen und der sich auch sicher ist, dass die Gastgeber mit dem Abstieg nichts zu tun haben werden.

 

HSC: Reich und Schmidt – Quary, Müller, Rosch (7/4), Mangold (6), Herz (1), Peters (3), Nerling (3), Collet (5), Rohr (1), T. Karrenbauer (3), P. Karrenbauer (2)

 

TuS: Lofi und Rodé - Schnupp (6), L. Willems (2), Wheaton (6), J. Willems (7/1), Brümmer (7), Präder (4), Otto (1), Mayer, Keil, Tran

 

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – SV Urmitz 29:30 (15:16)

 

Unglückliche Saisonauftaktniederlage für das Team von Trainerin Jutta Holl! Die Mannschaft musste sich dem „SV Pitzen“ geschlagen geben. 14 Treffer schenkte der überragende Gästespieler Lars Pitzen den Hunsrücker ein und erzielte damit fast die Hälfte der Gästetreffer. In einem jederzeit ausgeglichenen Spiel, wechselten die Führungen im ersten Spielabschnitt hin und her. Zur Pause führten die Gäste 15:16 und den Gastgebern gelang es nach dem Wiederanpfiff nie mehr, in Führung zu gehen. Nach dem 19:19 in der 35. Minute setzte sich der Gast erstmals deutlicher auf 21:25 in der 46. Minute ab, beim 24:25 in der 52. Minute waren die Hunsrücker wieder dran, glichen 90 Sekunden vor dem Ende letztmals beim 29:29 aus. 70 Sekunden vor dem Ende gelang Gästespieler Andreas Reick dann der entscheidende Treffer.

 

„Wir haben in dieser Phase eine unglückliche doppelte Zeitstrafe kassiert, waren damit fast fünf Minuten in Unterzahl. Diese Zeitstrafe war der Hektik in den Schlussminuten geschuldet und ich hätte mir da mehr Fingerspitzengefühl des Schiedsrichters gewünscht. Doch die Niederlage haben wir uns selbst auf die Fahne zu schreiben. Wir trafen auf einen individuell starken und körperlich überlegenen Gast, gegen deren Rückraum uns die Einstellung im ersten Spielabschnitt fehlte. Die Manndeckung gegen unseren überragenden Manuel Schell haben wir gut weggesteckt doch einfach zu viele Chancen liegen gelassen. Gerecht wäre das Remis gewesen, doch letztlich sind wir am starken Rückraum und dem guten Gästetorwart gescheitert. Das war Schade und für das Team tut mir die Niederlage leid. Es war ein Spiel auf Augenhöhe, in dem ich mit der kämpferischen Leistung des zweiten Spielabschnittes absolut zufrieden bin“, lobte HSG Trainerin Jutta Holl.  Auch die Überzahl 45 Sekunden vor dem Ende nutzte der HSG an diesem Abend nicht mehr, um letztlich das gerechte Remis zu sichern.

 

Everding und Schug – Muligi (4), Denzer (3/1), Hölzenbein (6/3), Stumm, Bach, Stürmer (1), Löw (6/2), Schneider (2), K. Schell, Jünemann (1), Kiesel, M. Schell (6)

 

DJK/MJC Trier – HSG Mertesdorf/Ruwertal 28:27 (12:14)

 

Mit dem Schlusspfiff erzielt Felix Sattler den umjubelten Siegtreffer für den Aufsteiger MJC Trier und schickt den ersatzgeschwächten Vizemeister des letzten Jahres geschlagen auf den Heimweg. Vier Minuten vor dem Spielende deutete vieles auf den Gästesieg hin, die Ruwertaler führten 24:26, MJC Trainer Ralf Martin nahm die Auszeit. Dem Anschlusstreffer von Steffen Kellendonk zum 25:26 lässt HSG Routinier Marc Köhler die erneute zwei Tore Führung zum 25:27 in der 58. Minute folgen. Die Gastgeber gleichen zum 27:27 eine Minute vor dem Ende aus, HSG Trainer Paddy Wagner nimmt die Auszeit. 10 Sekunden vor dem Ende kassieren die Gäste die Zeitstrafe, die der Aufsteiger eiskalt zum alles entscheidenden Treffer nutzt.

 

„Obwohl der Gast nicht komplett antreten konnte, stellte die HSG eine spielstarke Mannschaft. Auch auf unsere Seite fehlten mit Benny Butlar und Abwehrspezialist Philipp Busch wichtige Spieler. Keine Mannschaft konnte sich zunächst absetzen, die Führung wechselte ständig hin und her. Die beiden Schröder Brüder konnten wir nie ausschalten, zudem zeigte Routinier Marc Köhler bei den Gästen sowohl in Angriff als auch in der Abwehr eine sehr gute Leistung. Wir hatten uns vorgenommen, aus einer guten Abwehr mit schnellen Gegenstößen zu arbeiten. Das ist uns nur phasenweise gelungen. Probleme hatten wir gegen den körperlich überlegenen Innenblock der Ruwertaler Am Ende haben wir glücklich aber nicht unverdient gewonnen, ein Remis hätte sicher dem Spielverlauf entsprochen“, fand MJC Trainer Ralf Martin, der jedoch mit dem Verhalten der Gäste im Hinblick auf die gewünschte Spielverlegung nicht einverstanden war: „Mich hat geärgert, was da im Vorfeld gelaufen ist. Seit Jahren wissen die Spieler, dass die Saison Anfang September beginnt und ich kann nicht verstehen, wenn wichtige Spieler dann in Urlaub sind und deshalb ein Spiel verlegt werden soll. In der zweiten Halbzeit wurde jede Aktion der Schiedsrichter von den Gästen lautstark kommentiert, das hat das Spiel unnötig angeheizt. Man kann sich selbstverständlich darüber ärgern, dass wir der Spielverlegung nicht zugestimmt haben, aber ein solches Verhalten kann ich nicht verstehen“.

 

Auch HSG Trainer Paddy Wagner geht auf die hitzigen Situationen im Spiel ein: „Nicht die Spielverlegung war Grund für die aufgeheizte Stimmung bei uns, sondern die Tatsache, dass vor allem gegen Andi Schröder immer wieder auf den Körper statt auf den Ball gegangen wurde. Die rote Karte gegen die MJC hätte schon früher gezogen werden müssen, da beim Gegenstoß Chrissie Schröder entsprechend hart und ohne Konsequenzen gefoult wurde. Doch wir sind selbst schuld an der Niederlage! Wir haben mit einer defensiven 5:1 Abwehr begonnen, mussten mit den ersten 6 durchspielen und dafür haben wir uns gut geschlagen. Leider ließ die Personalsituation keine Wechselalternativen zu. Wir haben es in der entscheidenden Phase verpasst, uns abzusetzen. Als die MJC vier Tore weg waren, habe ich die Abwehr nochmals umgestellt, um so das lange Kreuzen, mit dem Steffen Kellendonk zum Abschluss gebracht wurde, zu verhindern. Meine Mannschaft hat nie aufgegeben und als wir mit zwei Toren in den Schlussminuten vorne lagen, haben wir drei glasklare Chancen liegen lassen, waren zu hektisch und haben zu schnell den Abschluss gesucht. Zudem kassierten wir eine dumme Zeitstrafe, die die MJC dann mit ihrer Überzahl zum Siegtreffer ausgespielt hat. Es war ein typisches Derby, hitzig von beiden Seiten geführt, in dem keine Mannschaft aufsteckte. Das war das „Hallo-Wach-Erlebnis“ für meine Mannschaft, in der einige Spieler nach der Niederlage die Köpfe hängen ließen“, resümierte HAG Trainer Paddy Wagner.

 

MJC: Sartor und Legenhausen – Müller (3), Merten (1), Kinzig, Schwiderski, Zelzer (1), Sattler (3), Falk, Moecke (8/2), Müller (6), Schreiner (1), Krauß, Kellendonk (5)

 

HSG: Meyer und Roth – C. Schröder (6), A. Schröder (8/1), Wenzel (3/1), Thesen, Köhler (5), P. Simon (2), M. Simon (2)

 

 

05. September 2017

 

Vorschau auf den 1. Spieltag am 9./10. September 2017

 

DJK/MJC Trier – HSG Mertesdorf/Ruwertal (Samstag, 17 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Gleich zum Saisonauftakt kommt es zum Derby zwischen dem Aufsteiger MJC Trier und dem letztjährigen Vizemeister aus dem Ruwertal. Zuletzt standen sich die beiden Teams im Pokal gegenüber, hier setzte sich die Ruwertal HSG mit 28:23 durch, musste aber den Sieg mit den Verletzungen ihres Stammkeepers Thomas Frisch und ihre Rückraumspielers Christian Schröder teuer bezahlen. Im Vorfeld hatten sich die Gäste darum bemüht, das erste Meisterschaftsspiel zu verlegen, doch die Trierer stimmten der Verlegung nicht zu. So dürften die Vorzeichen für das erste Saisonspiel sicher andere sein, als dies zuletzt im Pokal der Fall war. Die Gäste aus dem Ruwertal treten stark ersatzgeschwächt an. „Das wird ein völlig anderes Spiel als das im Pokal! Wir haben derzeit nur 7 Feldspieler, müssen aus der zweiten Mannschaft ergänzen. Dennoch setzen wir auf unsere Stärke, die Defensive“, gibt sich HSG Trainer Paddy Wagner kämpferisch.  „Nachdem wir unsere Vorbereitung am letzten Samstag mit einem Testspiel gegen Metz abgeschlossen haben, freuen wir uns jetzt darauf, dass die Saison endlich losgeht. Mit Mertesdorf treffen wir dabei auf einen Gegner, der mit Sicherheit diese Saison wieder oben mitspielt. Am Ende, wenn alles gut läuft, vielleicht sogar ganz oben steht. Im Pokalspiel vor zwei Wochen unterlagen wir am Ende verdient, dieses Mal wollen wir den Favoriten noch länger ärgern, über sechzig Minuten konzentriert spielen.

 

Personal:  Bei den Gastgebern fallen neben den Verletzten auch Alex Kuhfeld und Thomas Billen aus. Aus heutiger Sicht fehlt auf Seiten der Trierer Philipp Busch, ansonsten sind alle Spieler fit und einsatzfähig.

 

Prognose: „Wichtig wird unsere Defensivleistung der 6:0 Abwehr, die gegen die „Rückraumwaffe“ der MJC, Steffen Kellendonk offensiver gefordert ist.  Unser Tempospiel werden wir nicht wie gewohnt aufziehen können, da unsere Rückraumachse wohl durchspielen muss und wir das hohe Tempo so nicht halten können. Wichtig wird sein, dass wir unsere Chancen auch effektiv nutzen und zu einer hohen Trefferquote kommen. Den Gegner wollen wir auf keinen Fall zum Gegenstoß einladen.  Wir freuen uns auf das erste Saisonspiel und werden alles geben, um das Spiel zu gewinnen“, sagt Wagner.

 

Auch wenn mit Michael Stein ein wichtiger Spieler verletzungsbedingt ausfallen sollte und der ein oder andere Spieler urlaubsbedingt nicht dabei ist, so ist die Mertesdorfer Mannschaft immer noch stark genug, jedes Spiel in der Liga zu gewinnen. Die beiden Schröder Brüder Andreas und Chris zählen für mich im Rückraum zu dem Besten, was die Rheinlandliga zu bieten hat. Dazu kommt eine körperlich starke Abwehr mit schnellem Spiel nach vorne. Wir müssen über sechzig Minuten konzentriert in der Abwehr stehen und versuchen, durch schnelles Umschalten von Abwehr auf Angriff die Mertesdorfer nicht zur Ruhe kommen zu lassen. Gelingt uns dies, in Verbindung mit unserem variablen Angriffsspiel, haben wir gute Chancen, das Spiel eng zu gestalten und den Favoriten zu ärgern. Was dann am Ende dabei her aus kommt, werden wir sehen. Wir haben in diesem Spiel gegen einen Meisterschaftsfavoriten überhaupt nichts zu verlieren, im Gegenteil, wir können völlig befreit aufspielen. Wichtig wird sein, das meine Mannschaft im Derby nicht überdreht und das Spiel mit Freude und kühlem Kopf angeht. Ich hoffe, dass viele Zuschauer den Weg in die Wolfsberghalle finden und beide Mannschaften den Besuchern ein gutes und faires Handballspiel biete“, hofft MJC Trainer Ralf Martin.

 

HSC Schweich – TuS Daun (Samstag, 19 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: „Quo vadis“, dürfte die Frage bei beiden Teams in dieser Saison lauten. Personell haben die langjährigen Rheinlandligavertreter einige Rückschläge zu verkraften und man darf gespannt sein, wem der bessere Saisonstart gelingt. Für beide Trainer geht es in dieser Saison einzig und allein darum, die Klasse zu halten. „Auch wenn wir nur ganz selten alle Mann an Bord hatten, so bin ich insgesamt mit der Vorbereitung zufrieden. Da wir aber kein einziges Vorbereitungsspiel in Bestbesetzung bestreiten konnten, weiß ich nicht wirklich wo wir stehen und inwiefern wir die Trainingsleistungen im Spiel abrufen können. Ein Heimsieg zu Saisonbeginn würde uns sicherlich viel Selbstvertrauen für die anstehende schwere Saison geben, wo dann zwei Auswärtsspiele in Folge auf uns warten“, sagt Schweichs Trainer Andreas Rosch.

„Schweich hat wie wir wichtige Stammspieler verloren, hat aber eine breite Bank und kann auf die zweite Mannschaft zurückgreifen. Für uns wird das ein schweres Spiel, das aufgrund des Stadtfestes in Schweich auf Samstag verlegt wurde. Deshalb fehlen uns gleich drei Stammspieler“, klagt Dauns Trainer Markus Willems.

Personal: Daniel Rohr fehlt bei Schweich urlaubsbedingt. Ansonsten dürften alle Mann zur Verfügung stehen. Bei den Gästen fehlen Igor Rahn Daniel Eich und Thomas Illigen.

Prognose: „Da auch die Dauner Mannschaft einige Personalwechsel vollziehen musste, sehe ich den Spielausgang völlig offen. Ungern denken wir an das letzte Spiel im Januar dieses Jahrs zurück, wo wir uns den Gästen mit 26:29 geschlagen geben mussten. Hier haben wir sicher noch was gut zu machen. Im Duell 6. gegen 5. der Vorsaison sollte die Tagesform über Sieg oder Niederlage entscheiden, wobei uns der Heimvorteil dann hoffentlich zu einem erfolgreichen Saisonstart verhilft“, sagt Rosch.

„Wir wissen nicht wo wir stehen, haben uns gegen Schweich immer schwergetan. Wenn es Andreas Rosch gelingt, die Mannschaft bis zum Wochenende neu zusammenzubauen, bleibt abzuwarten, wir das spielerisch funktioniert. Mit Torwart Dirk Schmidt, Johannes Rosch und Julian Mangold haben die Gastgeber eine immer noch überragende Achse. Auf keinen Fall treten wir in Schweich an, um die Punkte zu verschenken“, erklärt Willems.

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – SV Urmitz (Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Gleich zum Saisonstart kommt für die Hunsrücker ein „schwerer Brocken“, Zitat HSG Trainerin Jutta Holl. „Die Mannschaft hat sich enorm verstärkt und wird in dieser Saison eine Rolle im Titelkampf spielen. Die Vorbereitung verlief nicht wie gewünscht, da ich die Mannschaft nicht einmal richtig zusammen hatte“, klagt Holl.

 

Personal: Im ersten Saisonspiel kann die HSG ihre Bestbesetzung aufbieten.

 

Prognose: „Wichtig wird sein, dass wir die Konzentration hochhalten und das über die gesamte Spielzeit. Im Pokal haben wir eine starke erste Halbzeit gespielt, dass muss jetzt besser werden. Urmitz ist individuell stark besetzt, wir dürften aber mannschaftlich geschlossener sein. Wenn es uns gelingt, zwei gleich starke Hälften anzubieten, sind wir nicht chancenlos“, ahnt Holl.