14. Oktober 2018

 

TUS Daun – TV Bad Ems/TuS Bannberscheid 24:26 (12:8)

 

Bereits am Freitag hatte TuS Trainer Markus Willems seiner Mannschaft gesagt, dass der Fitnesszustand der Spieler nicht so ist, wie er sich das als Trainer vorstellt. Dies liegt vor allem an der Tatsache, dass einige Spieler beruflich oder studienbedingt nicht alle Trainingseinheiten mitmachen können. „Dennoch muss ich als Trainer erwarten, dass man sich dann anderweitig seinen Fitnessstand verbessert. Ich sehe das nicht als Vorwurf, habe auf der einen Seite Verständnis für meine Spieler, muss aber als Trainer dies einfordern“, erklärte der Tus Coach, dessen Mannschaft sich aber im Heimspiel gegen die Gäste zusammenriss und das Beste aus ihren Möglichkeiten machte.

 

Konzentriert spielten die Eifelaner in der ersten Hälfte, zogen über 8:4 in der 17. Minute der verdienten 12:8 Pausenführung entgegen. „Doch bereits hier war zu erkennen, dass wir uns die Tore schwer erarbeiten mussten, nur wenige leichte Tore aus dem Rückraum erzielen konnten. Während sich bei uns das Fehlen von Melvin Wheaton deutlich bemerkbar machte, hatten die Gäste in Florian Heß einen sicheren Distanzschützen“, stellte der TuS Coach fest.

 

Nach dem Wechsel nahmen die Gäste Bassi Präder und phasenweise Pat Brümmer in Manndeckung, Willems reagierte, zog seine Söhne Jannis und Luca in den Rückraum, doch beim 20:20 in der 50. Minute gelang den Gästen der Ausgleich, Willems nahm die Auszeit. Bis zur 55. Minute legten die Eifelaner auf 23:21 vor und hatten damit den Sieg vor Augen.

 

„Doch bereits ab der 50. Minute war der Kräfteverschleiß bei uns deutlich erkennbar. Am Ende waren wir einfach platt! Es fehlte der letzte Einsatz und daraus resultierten die Fehler, die dem Gast über 23:25 am Ende den Sieg ermöglichten. Dazu kamen auch noch einige fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen gegen uns. Letztlich setzte sich der körperlich fittere Gast verdient durch. Ich habe sicher auch den Fehler gemacht, zu wenig zu wechseln, da ich befürchtete, dass sich dann der Bruch im Spiel einstellt. Letztlich haben wir auch das Torhüterduell im zweiten Durchgang klar verloren. Aber in der Abwehr fehlte uns aufgrund der fehlenden Kraft jetzt auch der letzte entscheidende Schritt. Ich habe verschiedene Deckungsvarianten versucht, abhängig davon, wer auf der Platte stand. Aber auch hier zeigte sich, dass das Fehlen von Julian Keitsch im Deckungsverband nicht zu kompensieren war. Schade, es war mehr drin, jetzt warten zwei schwere Spiele auf uns“, schaut Willems nach vorne.

 

Lindner und Rode - Eich (2), Tran (2), L. Willems (1), Otto (2), J. Willems (10/6), Brümmer (5/1), Bergheim, Präder (2), Mayer, Illigen.

 

TS Bendorf – TV Bitburg 26:34 (11:20)

 

Vor dem Spiel standen die personellen Vorzeichen beim Favoriten aus der Eifel nicht so günstig. Neben Jan Kaufmann musste auch Chris Stelmach aus beruflichen Gründen passen.

 

Erst nach der Auszeit von Trainer Sven Lauer war die Bitburger Mannschaft richtig im Spiel, setzte sich vom 6:6 in der 12. Minute mit sechs Treffern in Folge auf 6:12 in der 20. Minute ab und baute den Vorsprung bis zur Pause deutlich auf 11:20 aus. „Bendorf hat die ersten Minuten gut mitgehalten, dann war die Auszeit entscheidend, nach der wir dann besser verteidigten und zu einfachen Toren kamen. Zur Pause war die Vorentscheidung gefallen“, fand auch Bitburgs Trainer.

 

Eigentlich war zur Pause nur noch die Höhe des Favoritensieges fraglich. Doch nach dem 13:23 in der 35. Minute zeigte Bendorf Moral, kämpfte sich bis auf 20:25 in der 44. Minute heran, folgerichtig nahm Trainer Sven Lauer die Auszeit. „Wieder verliefen die Anfangsminuten ausgeglichen. Ein Lob an die Gastgeber, dies sich nach dem klaren Rückstand noch einmal herankämpften, doch wir brachten in den letzten 10 Minuten dank unserer Erfahrung den Vorsprung souverän über die Zeit. Mätthi Hertz und Jan Lauer haben im Rückraum eine gute Leistung gezeigt und die Lücken genutzt“, lobte Sven Lauer.

 

Schwerdt und Otte – Engel (3), Hertz (11/4), Guldenkirch (1), Straub (1), Steinbach (2), Enders (2), Sonnen (4), Lauer (7), Nelles (3)

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – HSV Rhein-Nette 34:26 (19:15)

 

Einen Start-Ziel-Sieg feierte das Team von Trainer Christian Stein im Spitzenspiel gegen die Gäste aus Andernach. Von Beginn an führten die Ruwertaler, ließen nie die Führung der Gäste zu und kamen so am Ende zu einem auch in dieser Höhe verdienten Erfolg!

 

Beim 8:8 in der 14. Minute gelang dem Team von Trainer Hermi Häring der letzte Ausgleich, dann setzte sich der Gastgeber über 10:8 auf 13:10 in der 20. Minute ab, Häring nahm die Auszeit, die den Gast wieder auf 16:15 in der 26. Minute herankommen ließ. Doch bis zur Pause sorgten drei Treffer von Christian Schröder in Folge auf HSG Seite für die 19:15 Pausenführung.

 

„Wir haben von Beginn an versucht, unser Spiel durchzuziehen und das hat zumindest im Angriff gut funktioniert. Weniger zufrieden war ich mit der Abwehr, die einfach zu langsam war und immer den berühmten Schritt zu spät kam. Die Gäste wurden dem Anspruch einer Spitzenmannschaft in der Liga gerecht, ließen den Ball schnell laufen und wir haben hier einfach nicht richtig zugepackt“, sagte Stein.

 

Als die Gäste beim 24:21 in der 43. Minute ihre Siebenmeterchance nicht nutzten, entschieden die Gastgeber über 26:21 bis 31:22 die Begegnung in der 56. Minute frühzeitig.

 

„Eine überragende Vorstellung bot im zweiten Spielabschnitt unser Keeper Robin Schöler, der wichtige Bälle von Aussen und vom Kreis sowie beim Gegenstoß der Gäste abwehrte. So konnten wir uns absetzen. Mit zunehmender Spieldauer wurden die Gäste nervöser, noch fehlt hier die Erfahrung und das haben wir ausgenutzt“, resümierte der Ruwertaler Coach.

 

Roth und Schöler - Keil, C. Schröder (10/5), A. Schröder (6), Wenzel (3), Thesen, Backendorf (3), Billen (3), Stein (9), Zock, Simon.

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – HSG Eifel 40:22 (21:11)

 

„Der Käse war schnell gegessen. Beim 5:0 in der 4. Minute war der Widerstand der Gäste gebrochen“, lobte Gastgebertrainer Mirza Cehajic.

„Zum ersten Mal schmerzte eine Niederlage so richtig! Sah es am Anfang der Woche noch gut aus, meldeten sich wieder einige Spieler mit Verletzungen und Krankheit ab und wir mussten mit einer Notmannschaft im Hunsrück antreten. Zunächst übernahmen die Hunsrücker mit schnellen und guten Kombinationen das Geschehen. Wir kamen in den ersten Minuten im Angriff vor allem mit dem Harz nicht zurecht und verloren das ein ums andere Mal den Ball. Wie es in der Klasse üblich ist bestrafte der Gegner dies umgehend. Die Hereinnahme von Michel Plano, den ich eigentlich schonen wollte, und die Umstellung der Abwehr auf eine 5:1 Deckung zeigten Wirkung. Wir konnten den Lauf der Hunsrücker stoppen und waren endlich im Spiel. Dann kam die 15 Minute: Beim Stande von 15:7 kam Michael Wielvers von uns frei zum Wurf, die Schiedsrichter erkannten auf Weiterspielen und die Gastgeber starteten ihren Konter. Als der Gastgeberspieler in den Kreis sprang, kam „Willi“ zu spät und foulte den Angreifer. Zu Recht gab es für diese Aktion rot. Nun waren wir deutlich geschwächt und haben unser Faden verloren. Die Gastgeber spielten von nun an unsere Abwehr regelrecht schwindlig und führten in der Pause verdient“, erklärte der Trainer der Gäste Sigi Garbe.

Die zweite Halbzeit war eine Lehrstunde für uns und für die Hunsrücker eine Trainingseinheit. 20 Minuten lang brachten sie den 7 Feldspieler und probierten dies aus. Leider verfehlten unsere Würfe meist das leere Tor. In der nächsten Woche gilt es, die Mannschaft aufzubauen und einfach wieder die Spielfreude zu entwickeln. Eine wirklich Rheinlandligareife Leistung hatten bei uns nur Simon Jahnke, Jens Lepage und Michel Plano. Vor allem Simon und Jens sind absolute Vorbilder für die Mannschaft. Michel Plano spielte nach seiner langen Verletzung stark und wird sicherlich in den nächsten Spielen ein wichtiger Rückhalt für die Mannschaft werden“, glaubt Garbe.

„Wir müssen das Spiel mit dem sieben Feldspieler auf jeden Fall verbessern. Allerdings können wir das nur in den Spielen üben, da mir in den Trainingseinheiten gerade mal sieben Feldspieler zur Verfügung stehen. Ich habe jedem Spieler Spielanteile gegeben und wir bereiten uns jetzt auf das schwere Spiel in Trier vor, die ja keinen guten Saisonstart hinlegten und jetzt vor heimischer Kulisse wieder punkten wollen“, erklärt Cehajic.

HSG IKH: Everding und Luth – Ströher (1), Ihmer (4/2), B. Klei (4), Bach (4), Stürmer (11), Mulliqi (1), Schneider (3), C. Klei (4), Schell (6).

 

HSG E: Schmitz und Hoffmann – Lepage (1), Jahnke (/1), Bastuck, Neisius (1), Plano (10/3), Kruft, Lemmen (2), Schaperdoth, Wielvers

 

SV Urmitz – SG Gösenroth/Laufersweiler 30:30 (11:16)

 

SG Trainer Jochen Tatsch sollte Recht behalten: Seine Mannschaft musste sich in Urmitz gewaltig strecken, um am Ende zumindest einen Punkt aus Urmitz zu entführen.

 

Schnell sorgte das Team von Trainer Jochen Tatsch in Urmitz für klare Verhältnisse: die Mannschaft führte in der 9. Minute mit 5:1 und kontrollierte im ersten Spielabschnitt über 10:4 in der 14. Minute, 14:7 in er 24. Minute das Spielgeschehen bis zur 16:11 Pausenführung. „Wir hatten im ersten Spielabschnitt alles im Griff, hätten eigentlich zur Pause durch sein müssen. Unsere Abwehr stand gut, wir hatten ein gutes Tempo nach vorne und spielten stark im Positionsspiel“, lobte Tatsch zur Pause.

 

Nach dem Wechsel wurde es spannender: „Ich habe durchgewechselt und damit kam der Bruch in unser Spiel“, klagte Tatsch. Die Gastgeber stemmten sich gegen die drohende Niederlage, verkürzten auf 17:20 und 18:21 in der 42. Minute. SG Coach Jochen Tatsch nahm die Auszeit! Die Gastgeber blieben in Schlagdistanz: als die Gastgeber durch Mohrs den Anschlusstreffer zum 22:23 markierten und zeitgleich Florin Nicolae die Zeitstrafe kassierte, drohte die Begegnung zu kippen.  Die Gäste aus dem Hunsrück verstanden es aber zunächst, ihren zwei Tore-Vorsprung zu verteidigen, den Gastgebern gelang lediglich der Anschlusstreffer. Beim 25:25 in der 50. Minute war die spannende Schlussphase endgültig eingeleitet, doch jetzt spielten die Gäste vor allem durch Florin Nicolae ihre Erfahrung aus. Seine Tore trugen zur erneuten drei Tore-Führung zum 25:28 der SG vor. Doch nach dem 27:30 in der 56. Minute deutete alles auf einen Gästesieg hin, doch die Gastgeber kamen 28 Sekunden vor dem Ende zum 30:30 Ausgleich, Tatsch nahm die Auszeit, doch zum Siegtreffer sollte es nicht mehr reichen. „

 

Ich habe heute nicht gut von der Bank agiert, das Spiel hätten wir durchaus gewinnen können, doch es fehlte uns nach dem Wechsel die Dominanz. Nach dem Ausgleich war dann bei uns die Konzentration weg und das Spiel plätscherte so dahin“, resümierte der SG Coach.

 

J. Schneider und M. Scherschlicht - D. Scherschlicht, L. Schneider (1), Faust (3), Röhrig (1), Nicolae (8), C. Saam, F. Saam (1), Conrath (4), Reuter (2), Löwen (6/1), S. Hermann (4).

 

HSC Schweich – DJK/MJC Trier 24:18 (12:8)

 

Das Spiel sollte richtungsweisenden Charakter haben. Das zumindest sagten die Verantwortlichen vor der Begegnung!

 

Am Ende kamen die Gastgeber zu einem verdienten und nie gefährdeten 24:18 Erfolg, bei dem Gästetrainer Jarek Glinka hart mit seinen Spielern zu Gericht zog: „Einigen Spielern fehlt die Einstellung zur Rheinlandliga. Da gehen einige lieber feiern, haben gerade mal zwei Stunden vor einem solch wichtigen Spiel geschlafen und so erklären sich die vielen technischen Fehler in unserem Spiel und die unkonzentrierten Abschlüsse gegen einen allerdings auch starken Schweicher Torwart. Jetzt kommt eine harte Zeit auf uns zu! Über diese Einstellung wird zu reden sein. So geht das einfach nicht“, klagte der MJC Trainer.

 

Auf der Gegenseite freute sich Gastgebertrainer Andreas Rosch über den „Start-Ziel-Sieg“ seines Teams gegen eine sehr früh aufsteckende MJC Mannschaft. „Die Abwehr war gut auf die Gäste eingestellt, die ohne Marco Müller wenig Druck aus dem Rückraum entfalteten. Bei uns musste Henri Herz wegen Rückenproblemen vor dem Spiel passen.  18 Gegentore sprechen für unsere gute Abwehr und den überragenden Dirk Schmidt im Tor. Im Angriff führte Tobias Quary die Mannschaft, fand immer wieder gute Lösungen, war selbst torgefährlich und setzte seine Mitspieler geschickt ein. Für mich war kein Aufbäumen der Gäste erkennbar und ich bin stolz auf meine Jungs“, resümierte HSC Coach Andreas Rosch.

 

Über 4:1 zwangen die Gastgeber Glinka zur Auszeit in der 12. Minute, die aber wirkungslos blieb. Der Gasteber baute seinen Vorsprung kontinuierlich bis zur Pause auf 13:8 aus. Nach dem Wechsel war das Spiel über 17:10 in der 38. Minute bis zum 22:15 in der 53. Minute zugunsten der Gastgeber gelaufen.

 

HSC: Schmidt und Reich – Kratz, Müller, Rosch (6/2), Quary (8/2), Herz, Lieser, Peters (2), Nerling (4), Rohr, Karrenbauer (4).

 

MJC: Legenhausen und Lofi – P. Müller (1), Merten (3), Kinzig, Schwiderski (3/1), Zelzer (2), Sattler (1), Falk, Moecke (7/2), Schreiner (1), Krauß, Kuhfeld.

 

09. Oktober 2018

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – HSV Rhein-Nette (Samstag, 19.30 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Die Ruwertal HSG erwartet als Tabellenvierter den Tabellendritten aus Andernach. Die Mannschaft von Trainer Christian Stein muss zuhause beide Punkte gewinnen, um den Anschluss an die Tabellenspitze mit Bitburg und Gösenroth/Laufersweiler halten zu können.

 

Personal: Bis auf die Langzeitverletzten kann der Gastgeber seine derzeit beste Formation aufbieten.

 

Prognose: „Es ist das Topspiel der Liga und wir erhoffen uns hier die entsprechende Zuschauerunterstützung, zumal im Anschluss noch ein kleines Oktoberfest im Vereinsheim stattfindet. Mit einem Sieg hätten wir dann richtig Grund zu feiern. Dafür aber müssen wir die Grundlage in der Abwehr legen, schnell von Angriff auf Abwehr umschalten, da die Gäste eine schnelle erste und zweite Welle sowie einen schnellen Ball im gebundenen Spiel spielen. Es wird ein richtungsweisendes Spiel, nach dem sich nur Sieger weiterhin Richtung Tabellenspitze Hoffnungen machen kann. Der Verlierer landet im Mittelfeld“, weiß HSG Co-Trainer Marc Köhler.

 

TuS Daun - HSG Bad Ems/Bannberscheid (Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: MIt 2:4 Punkten verlief die Anfangsphase für die Gäste aus Bad Ems/Bannberscheid sicher nicht so, wie sich dies die Verantwortlichen vorgestellt hatten. Das es nicht so läuft, hängt sicher mit der Tatsache zusammen, dass die Mannschaft eigentlich selten mit ihrer Bestbesetzung aufläuft. Dauns Trainer Markus Willems beobachtete die Gäste beim Spiel gegen Gösenroth/Laufersweiler und ist sich sicher, dass seine Mannschaft am Samstagabend auf einen hartnäckigen Gegner treffern wird. "Gegen Rhein-Nette und Gösenroth/Laufersweiler kann man verlieren und das hben die Gäste getan. Die Mannschaft ist eine Wundertüte, weil man nie sicher sein kann, wer da aufläuft. Mit den Baldus-Brüdern und Florian Heß im linken Rückraum, sowie dem im eins gegen eins starken Kai Orth verfügt das Team über gefährliche Angreifer", weiß der Dauner Coach.

 

Personal: Melvin Wheaton fällt noch mindestens drei Wochen aufgrund seines Auslandsaufenthaltes aus. Damit fehlen den Gastgebern die einfachen Tore aus dem Rückraum.

 

Prognose: "Wir müssen geduldig spielen, auf die Nahtstellen gehen. Wir sind noch im Soll, dürften aber mit einem Heimsieg gelassener den kommenden Aufgaben entgegen sehen. Zuhause haben wir bislang gut gespielt und das soll auch am Samstag so sein. Rufen wir eine ähnliche Leistung ab, haben wir eine Siegchance", ahnt Willems.

 

TS Bendorf – TV Bitburg (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Vom Papier her eine klare Sache für den Tabellenführer raus der Eifel, der in Bendorf auf einen Gegner trifft, der sich im letzten Saisonspiel dem Aufsteiger aus Römerwall geschlagen geben musste und bereits jetzt Gefahr läuft, ans Tabellenende „durgespült“ zu werden.

 

Personal: bis auf Jan Kaufmann können die Eifelaner ihre Bestbesetzung aufs Feld schicken.

 

Prognose: „Es ist wieder ein Spiel ohne Harz, auf das wir uns in dieser Woche vorbereiten. Im Pokal hat das gegen Römerwall schon gut geklappt. Dennoch muss gerade in solchen Spielen die Konzentration noch höher sein, um Fehler zu vermeiden. Wir versuchen, aus einer gutstehenden Abwehr zu schnellen Toren zu kommen und erst gar nicht so oft ins gebundene Spiel zu müssen. Erneut nehmen wir die Favoritenrolle an und wollen mit einem Sieg gegen die mir unbekannte Bendorfer Mannschaft die Tabellenführung verteidigen“, sagt Bitburgs Trainer Sven Lauer.

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – HSG Eifel (Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Vor heimischer Kulisse hat das Team von Trainer Mirza Cehajic nach der schwachen Vorstellung beim Tabellenführer in Bitburg einiges gutzumachen. Das Spiel haben Trainer und Mannschaft am Montagabend analysiert. Der Aufsteiger und Tabellenletzte aus der Eifel scheint gerade recht zu kommen. Die Mannschaft von Trainer Sigi Garbe, die seit dem Saisonstart mit erheblichen personellen Problemen zu kämpfen hat, dürfte mit einer knappen Niederlage bereits zufrieden sein.

 

Personal: Bei den Gastgebern fehlt Torwart Benny Schug nach seiner OP und Daniel Koch. Auf Seiten der Gäste kehren Jens Lepage und Michael Plano in den Kader zurück, weiterhin fehlen aber fünf Stammspieler.

 

Prognose: „In der spielfreien Zeit haben wir Pause gemacht und ich kenne weder den Gegner noch dessen Trainer. Es ist wie immer bei uns: Stimmt die Einstellung hat die HSG Eifel keine Chance, ansonsten wird es ein enges Spiel wie gegen Römerwall“, sagt Gastgebertrainer Mirza Cehajic.

 

„Wir haben die spielfreie Zeit genutzt, um zu regenerieren und uns auf den Gegner vorzubereiten. Aus einer defensiv eingestellten 6:0 Abwehr wollen wir zu schnellen Toren kommen, reagieren damit auf den Ausfall unserer Rückraumspieler. Der Gastgeber ist klarer Favorit und wir wären mit einem schnellen Spiel und einem guten Ergebnis zufrieden“, meint Gästetrainer Sigi Garbe.

 

SV Urmitz – SG Gösenroth/Laufersweiler (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Eine bittere Niederlage musste das Urmitzer Team im letzten Saisonspiel bei der DJK/MJC Trier einstecken, die hier zu ihren ersten Punkten in der Saison kam. Jetzt trifft die Mannschaft, die im letzten Jahr Vizemeister wurde, vor heimischer Kulisse auf den RPS Ligaabsteiger aus dem Hunsrück, der sich keinen weiteren Punktverlust im Kampf um den Titel leisten darf. „Sicherlich hat Urmitz durch den Verlust von Majewski im Rückraum an Qualität verloren, verfügt aber über eine eingespielte Mannschaft“, weiß SG Coach Jochen Tatsch.

 

Personal: Der SG Coach kann wieder auf Flo Saam und Colin Reuter zurückgreifen und hat damit mehr Alternativen im Rückraum.

 

Prognose: „Urmitz stellt die Mannschaft mit den stärksten Aussenspielern der Liga, die sehr treffsicher sind und gegen wir uns etwas einfallen lassen. Zudem steht mit Kreisläufer David Mohrs ein starker Kreisläufer im Team. Das wird ein hartes Stück Arbeit und wir werden uns gewaltig strecken müssen, um beide Punkte aus Urmitz zu entführen. Die Gastgeber sind mit der Ruwertal HSG vergleichbar, sind aber nicht so abwehrstark“, schätzt Tatsch.

 

HSC Schweich – DJK/MJC Trier (Sonntag, 17 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: Die Mannschaft von Trainer Andreas Rosch belegt derzeit den drittletzten, die Gäste den zweitletzten Tabellenplatz. Für beide Mannschaften ist dies ein richtungsweisendes Spiel, zumal bis zu drei Mannschaften in dieser Saison absteigen können. Der Verlierer der Begegnung steht im Saisonverlauf bereits unter Druck.

 

Personal: „Aktuell gehen wir davon aus das wir alle Mann an Bord haben“, sagen unsiono Schweichs Trainer Andreas Rosch und Gästetrainer Jarek Glinka.

 

 Prognose: „Ich erwarte ein spannendes und hart umkämpftes Derby. Die MJC kann einen sehr schnellen Handball spielen und auch in der Breite sind sie in dieser Saison sehr stark besetzt. Wir werden uns, vor allem in der Abwehr, erheblich steigern müssen, um diese wichtigen Punkte in Schweich zu behalten. Ich weiß, dass meine Mannschaft das kann und somit gehe ich auch optimistisch in dieses Spiel, wo ich aktuell keinen Favoriten sehe. Der Heimvorteil spricht sicherlich für uns und es wäre natürlich der perfekte Zeitpunkt um die ersten beiden Heimpunkte in dieser Saison zu verbuchen“, meint der Schweicher Coach.

 

Auch in der Vorhersage zum Spiel liegen die Trainer nicht weit auseinander: „Schweich ist sicher aufgrund des Heimvorteils der Favorit. Es ist immer schwer in der Schweicher Halle zu spielen. Die Jungs sind heiß auf Schweich, gegen die man letzte Saison zweimal Unentschieden gespielt hat. Es wird ein interessantes Spiel! Meine Mannschaft hat ihre Form im letzten Spiel gezeigt und kommt jetzt langsam in Form. Es wird sicher nicht einfach, doch meine Jungs geben nie auf und werden alles geben“, verspricht Glinka.

 

 

30. September 2018

 

TV Bitburg – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch 35:22 (20:10)

 

Die Hunsrück HSG verspielt in der ersten Hälfte ein besseres Ergebnis beim Meisterschaftsfavoriten in Bitburg! Der Gastgeber bleibt auch im fünften Saisonspiel ohne Punktverlust und verteidigt souverän die Tabellenspitze! Zwei schwächere Phase nutzt der erfahrene Gastgeber, um das Spiel im ersten Spielabschnitt zu entscheiden.

 

In den Anfangsminuten bekam die Bitburger Abwehr den auffälligsten Gästeangreifer Yannick Stürmer nicht in den Griff, der mit seinen drei Treffern dafür sorgte, dass die Hunsrücker bis zum 4:5 in der 7. Minute in Führung lagen. Doch mit einem 7:0 Lauf bis zur 17. Minute sorgten die Gastgeber dann wieder für klare Verhältnisse, führten 11:5 und beim 11:6 versuchte Gästetrainer Mirza Cehajic noch einmal die Gäste besser auf das Angriffsspiel der Eifelaner einzustellen, doch die  bauten jetzt nach dem 13:9 in der 20. Minute ihre Führung zur Pause mit einem weiteren Lauf (7:1) auf 20:10 aus. Die Begegnung war zu diesem Zeitpunkt entschieden!

 

„In den ersten fünf Minuten war unsere Abwehr nicht auf dem Platz und so kamen die Gäste zu ihren Toren. Danach haben wir deutlich draufgepackt, auch davon profitiert, dass die Gäste mit dem siebten Feldspieler agierten und wir hier fünf Mal frei aufs leere Tor werfen konnten. Es war die beste Halbzeit der gesamten Saison, in der hinter einer jetzt gutstehenden Abwehr Torwart Henning Otte half. Im Angriff lief jetzt der Ball und es gelang immer das Anspiel an den besser postierten Mitspieler“, lobte Bitburgs spielender Trainer Florian Enders. 

 

Über 23:13 in der 40. Minute verteidigte der Meisterschaftsfavorit aus der Eifel jetzt seine 10 Tore Führung und zog über 32:19 in der 53. Minute einem ungefährdeten 35:22 Erfolg entgegen! Beim TV Bitburg gab Pascal Wolff nach seiner langen Verletzungspause sein Debut und half dem Team aufgrund der vielen fehlenden Stammspieler aus!

 

„Auch im zweiten Spielabschnitt haben wir weiter Gas gegeben und den ungefährdeten Sieg eingefahren“, freute sich Enders.

 

„Dieses Spiel haben wir bereits am Freitag im Abschlusstraining verloren, indem ich über weite Strecken nur vier Feldspieler und zwei Torhüter hatte. Wir haben in Bitburg eine Handball-Lehrstunde erhalten, spielerisch und vom Engagement her. Jetzt müsste allen meinen Spielern klar sein, dass die RPS Oberliga für uns meilenweit weg ist. Meine Jungs haben ängstlich gespielt und ich habe früh gesehen, dass wir uns gegen die offensive 3:2:1 Deckung der Gastgeber  schwertun, wollte dann mit dem siebten Feldspieler die Gastgeber in eine defensivere Deckungsvariante drängen. Doch wir haben den Gastgebern die Bälle in die Hand gespielt. Einige Spieler sind einfach nicht mit dem Kopf dabei, haben einfach nicht dagegengehalten. Das Engagement war gleich Null! Angst bestimmt unser Spiel! Ausnehmen von der Kritik will ich lediglich Felix Luth im Tor, der einige schöne Paraden zeigen konnte und Nachwuchsspieler Lukas Ihmer. Eine starke Leistung bot das Schierigespann Horst Häring und Volker Knopp“, resümierte Gästetrainer Mirza Cehajic.

 

TVB: K. Wolff und Otte (1) – Hertz (7/2), Straub (4), Steinbach (2), Stelmach (5), Enders (3), Kaufmann (5), Lauer (4), P. Wolff (3), Nelles (1)

 

HSG: Everding, Luth und Schug – Stroeher, Albert, Ihmer (2/2), B. Klei (2), Stürmer (10), Mulliqi, L. Schneider (6), K. Schell (1), C. Klei, M. Schell.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – TuS Daun 32:28 (18:12)

 

Ausgeglichen verlief die Anfangsphase des Spiels. Über 3:3 setzte sich der Gastgeber dann mit vier Treffern in Folge auf 7:3 in der 12. Minute ab, folgerichtig nahm Gästetrainer Markus Willems die Auszeit! Bis 9:4 gelang die deutliche Gastgeberführung doch nach drei Treffern in Folge zum 9:7 durch Luca Willems drohte das Spiel für die Hunsrücker zu kippen. Bis 12:9 in der 22. Minute blieben die Eifelaner in Schlagdistanz, doch dann setzte sich das Team von Trainer Jochen Tatsch auf 15:10 und 18:12 zur Pause ab. Wer zur Pause dachte, die Begegnung sei früh entschieden, sah sich getäuscht! Daun hielt den Abstand bis 20:16 in der 37. Minute und hielt das Spiel bis 29:24 in der 53. Minute offen. Die Auszeit von Tatsch sorgte dann für die Entscheidung beim 32:25 in der 57. Minute.

 

„Wir hatten eine dünne Spielerdecke und leider hat uns die zweite Mannschaft im Stich gelassen. So konnten wir nur zwei Auswechselspieler aufbieten und das Gros des Teams musste durchspielen und das machte sich bemerkbar. Ich hatte heute das Gefühl, dass meine Spieler nur das getan haben, was sie mussten und beim Gast früh der Glaube an die Überraschung fehlte. Insgesamt boten wir eine schwache Abwehr, 28 Gegentore sind entschieden zu viel.  Hier fehlte die Abstimmung, die nicht da sein kann, wenn man nicht zusammen trainiert. Hätte Daun mehr an sich geglaubt, wäre ich mir nicht sicher gewesen, ob meine Jungs den Schalter noch einmal umgelegt hätten“, gab SG Coach Jochen Tatsch zu.

 

„Schade, da war mehr drin! Den ersatzgeschwächt angetretenen Gastgeber hätten wir durchaus in die Bredouille bringen können. Ergebnis und Spielverlauf waren zwar klar, doch wir unser Spiel nicht auf die Platte gebracht. Vor dem Spiel habe ich den Jungs klar gemacht, dass wir lange dranbleiben müssen und das haben wir gleich zu Beginn verpasst. Die Schlüsselszene war für mich nach unserer 2:3 Führung, als wir den Gastgebern den Lauf gestatteten, als wir zwei Siebenmeter durch Janis, der nicht fit war, vergaben und uns noch technische Fehler leisteten. Diesem Vorsprung der Gäste liefen wir dann das gesamte Spiel hinterher. Gegen Ende der ersten Halbzeit war meinen Jungs anzumerken, dass sie den Glauben nicht mehr hatten. Sicher war es auch mein Fehler, die Abwehr im ersten Spielabschnitt zu offensiv eingestellt zu haben. In der Pause haben wir uns dann vorgenommen, das Ergebnis zu korrigieren und das ist uns auch gelungen. Über die gesamte Spielzeit wurden wir aber immer wieder durch die Gegenstoßtreffer der Gastgeber bestraft. Unsere 6:0 Deckung und die Tatsache, dass Luca jetzt im Rückraum für mehr Druck auf die Nahtstellen sorgte, war dann mitentscheidend, dass wir uns bis auf 20:16 herankämpften. Hätte Pat Brümmer zu diesem Zeitpunkt den Siebenmeter verwertet, wäre unsere Chance wieder da gewesen. Die Mannschaft hat nach dem Wechsel Charakter gezeigt und ein achtbares Ergebnis erzielt“, fand Dauns Trainer Markus Willems.

 

SG: J. Schneider und M. Scherschlicht - D. Scherschlicht (2), L. Schneider (2), Faust (3), Röhrig (5), Nicolae (4), C. Saam, Conrath (2), Löwen (14/2)

 

TuS: Rode und Lindner – Eich (2), Tran (2), L. Willems (8), Otto, J. Willems (2), Brümmer (8/4), Bergheim, Präder (2), Mayer, Wheaton (4), Illigen.

 

HSG Eifel – HSC Schweich 23:29 (12:16)

 

Für beide Teams ging es um viel! Der Aufsteiger aus der Eifel musste vor heimischer Kulisse endlich punkten, war ebenso wie der ersatzgeschwächte Gast aus Schweich eigentlich zum Siegen „verdammt“. Beide Teams lieferten sich ein Kopf an Kopf Rennen in der ersten Hälfte, die bis zum 12:13 in der 26. Minute völlig offen war. Dann spielte der Gast seine Erfahrung aus und baute den Vorsprung auf 12:16 zur Pause aus.  „In der ersten Halbzeit war es ein Spiel auf Augenhöhe. Schweich führte zwar am Anfang ständig aber wir hatten immer eine Antwort parat. Vor allem der frühe Wechsel im Tor brachte mehr Sicherheit in die Abwehr. Der glänzend aufgelegte Niklas Hoffmann hielt wichtige Bälle und so konnten wir in der 21 Minute den Ausgleich zum 10:10 erzielen. Leider gelang es uns nicht die Euphorie mitzunehmen. Drei kleine individuelle Fehler und eine unglückliche Zeitstrafe brachten Schweich auf die Siegerstraße. Hier sehe ich den Knackpunkt im Spiel. Hätten wir hier weiter konzentriert und ruhig gespielt, hätten wir das Spiel drehen können“, glaubte HSG Coach Sigi Garbe.

 

Auch nach dem Wechsel ließen sich die Gastgeber nicht abschütteln, blieben bis 18:22 in der 50. Minute dran, doch nach zwei Treffern in Folge der Gäste war die Begegnung beim 18:24 in der 53. Minute entschieden. „In der zweiten Halbzeit kontrollierte Schweich das Spiel, wir blieben zwar auf Schlagdistanz und hatten auch durchaus unsere Möglichkeiten doch es fehlte das kleine Quäntchen Glück. Ein ausdrückliches Lob möchte ich an meine beiden Torhüter los werden, die beide heute gezeigt haben, wie wichtig sie beide für uns sind. Auch die kämpferische Einstellung meines Teams hat mir gut gefallen. Leider sind es immer wieder die kleinen individuellen Fehler, die uns zu rückwerfen. Was ich doch schade finde, dass wir in Neuerburg mit der HSG Eifel noch nicht „angekommen“. Es kommen sehr wenig Zuschauer um die Mannschaft zu unterstützen. Schade, eigentlich gerade gegen Schweich hätte ich mit deutlich mehr Zuschauern gerechnet. Jetzt steht bei uns eine Woche Regeneration an und der eine oder andere Verletzte kehrt in den Kader zurück“, verrät Garbe.

 

„Wir waren der verdiente Sieger in einem Spiel, welches nur ganz selten Rheinlandliganiveau hatte. Beiden Mannschaften war die Verunsicherung nach dem schlechten Saisonstart anzumerken. Wir waren eigentlich gut auf den Gegner, der natürlich extrem ersatzgeschwächt war, vorbereitet, allerdings konnten wir das, vor allem in der Abwehr einfach nicht umsetzen und so kamen die Gastgeber immer wieder zu einfachen Toren. Im Laufe der ersten Halbzeit fing sich dann meine Mannschaft und der 6:2 Lauf vor der Pause vom 10:10 auf 12:16 sorgte dann bereits in Halbzeit eins für eine Vorentscheidung. Wir waren dann auch endlich mal von allen Positionen torgefährlich und so konnten wir das Spiel auch in der gesamten zweiten Hälfte bestimmen ohne allerdings wirklich zu überzeugen. Am Ende stehen zwei Punkte auf unserer Habenseite und das ist das einzige was in der aktuellen Sitaution zählt. Wir sind als Mannschaft aufgetreten und nun hofe ich, dass uns dieser Auswärtssieg Rückenwind für die kommenden, schweren Aufgaben gibt,“ hofft Schweichs Trainer Andreas Rosch.

 

HSG: Schmitz und Hoffmann – Jahnke (6), Neuerburg (6), Ludes (3/3), Neisius (3), Becker, Kruft Lemmen (3), Schaperdoth, Leppin, Morgens (2/1), Krönert.

 

HSC: Reich und Schmidt – Quary (1), Kratz, Müller, Rosch (9/3), Herz (5), Lieser, Peters (2), Nerling (5), Rohr (4/2), Karrenbauer (3).

 

DJK/MJC Trier – SV Urmitz 27:23 (13:14)

 

Aufatmen bei den Trierern! Das Team von Trainer Jarek Glinka fährt ersatzgeschwächt mit dem Sieg über Urmitz die ersten Punkte der Saison ein! Von Beginn an war den Trierern der unbedingte Siegeswillen anzumerken und so startete das Glinka Team gut in die Begegnung, führte 9:5 und zwang so die Gäste in der 15. Minute zur Auszeit. Diese Auszeit läutete die Wende ein, die beim 10:10 in der 24. Minute erfolgreich schien. Bis zur Pause gelang den Gästen die knappe Halbzeitführung (13:14). Dir richtigen Worte schien Glinka dann in der Pause gefunden zu haben, seine Mannschaft legte vier Treffer in Folge vor und ging 17:14 bis zur 27. Minute in Führung. Beim 17:16 nahm Glinka in der 39. Minute die Auszeit und die brachte seine Mannschaft wieder in die Spur. Über 19:16 gelang bis zur 41. Minute die drei Tore Führung, die dann bis 22:17 in der 51. Minute ausgebaut wurde, die Begegnung war entschieden!

 

„Ich bin stolz auf die Jungs. Diese Mannschaft hat etwas. Bislang war das reine Kopfsache und nach der Besprechung haben die Spieler verstanden, was ich von ihnen will. Leider fehlten uns an diesem Abend sieben Spieler, doch die kleine Truppe hat gezeigt, welches Potential in ihr steckt. Urmitz kam mit vielen Fans und war sich zu sicher, dass sie das Spiel gewinnen würden. Ich denke, dass meine Mannschaft jetzt endlich verstanden hat, wie sie spielen muss. Alle haben heute eine super Leistung gezeigt und damit können wir jedes Team der Liga schlagen“, glaubt MJC Coach Jarek Glinka.

 

Lofi und Legenhausen – P. Müller (7/1), Kinzig, Schwiderski (4/1), Zelzer (3), Moecke (1), Schreiner (8), Merten (4).

 

25. September 2018

 

TV Bitburg – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch

(Samstag, 18 Uhr, Edith-Stein Hauptschule)

 

Ausgangslage: Vom Papier her das Spitzenspiel der Liga. Die bislang verlustpunktfreie Bitburger Mannschaft erwartet die bisher ungeschlagenen Gäste aus Irmenach/Kleinich/Horbruch, die sich aber gegen den Aufsteiger aus Römerwall am letzten Wochenende schwertaten. „Die Favoritenrolle ist klar bei den Gastgebern, die über die wesentlich größere Erfahrung verfügen“, glaubt Gästetrainer Mirza Cehajic.

 

Personal: Auf Gastgeberseite fehlen Torwart Dennis Schwert, Alex Sonnen und Trainer Sven Lauer aus privaten Gründen, aus beruflichen Gründen fehlt Patrick Engel und verletzt ist weiterhin Martin Guldenkirch. Das Coaching der Eifelaner, die Torhüter Kevin Wolff aus der zweiten Mannschaft sowie einige Spieler aus dem Verbandsligateam nachziehen werden, übernimmt Sven Hagemann. Auf Gästeseite wird Daniel Koch nicht spielen. Er wartet noch zur Klärung seiner Verletzung auf einen MRT Termin. Dazu wird Torhüter Benny Schug aufgrund einer OP fehlen. Im Tor wird Felix Luth aus der Jugend aushelfen.

 

Prognose: „Die Gäste sind noch ohne Niederlage und wir werden sie auf keinen Fall unterschätzen. Wichtig wird sein, dass wir die Emotionen und den entsprechenden Kampfgeist von Anfang an auf die Platte bringen und aus einer sicheren Abwehr zu schnellen Toren kommen“, erklärt TVB Coach Sven Lauer. Bei den Gästen baut Trainer Mirza Cehajic auf den Einsatz von Rückraumspieler Yannick Stürmer, dazu sollen Spieler des spielfreien Verbandsligateams nachrücken.

„Zusammen mit der SG Gösentroth/Laufersweiler spielt Bitburg um die Meisterschaft. Wir sehen uns eher mit Urmitz, Mertesdorf/Ruwertal im Kampf um die Plätze dahinter. Die Favoritenrolle liegt klar bei den Eifelaner, die zuletzt den RPS Oberligisten Kastellaun/Simmern aus dem Pokal geworfen haben. Dort hat Matthias Hertz seine Stärke unter Beweis gestellt. Er ist für mich der stärkste Rückraumspieler der Liga und Bitburg hat mit Florian Enders und Chris Stelmach einen sehr starken Rückraum. Wir fahren ohne Druck in die Eifel und wollen sehen wie lange wir mithalten können“ sagt der Gästetrainer.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – TuS Daun (Samstag, 19.30 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Während sich die Gastgeber mit Bitburg ein Kopf an Kopf Rennen um die Meisterschaft liefern sollten, dürfte das Saisonziel Klassenerhalt für die Mannschaft von Trainer Markus Willems weiterhin das erklärte Ziel sein. Mit 4:2 Punkten gelang den Eifalnern ein guter Einstand in die Meisterschaft und so hat das Team im Hunsrück nichts zu verlieren.

 

Personal: Die SG muss auf Stefan Hermann verzichten und der wird bei der 3:2:1 Deckung vorne vermisst werden. Für Colin Reuter kommt das Spiel noch zu früh. Bei den Gästen hofft man auf den Einsatz des am Fuß verletzten Bassi Präder.

 

Prognose: „Gegen Bad Ems habe ich mir den Gegner angeschaut und haben eine starke Mannschaft mit einer guten Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern gesehen. Mit Heinrich Löwen stellt das Team einen überragenden Rückraumshooter und Florin Nicolae bringt die Erfahrung ins Team. Ansonsten spielt das junge, athletische Team über 60 Minuten Tempohandball und hält den Druck hoch. Hier müssen wir sehen, ob unsere Kräfte reichen werden. Sollten wir lange dranbleiben können, sehe ich schon eine Außenseiter Chance für uns“, meint Dauns Trainer Markus Willems, der sich davon überrascht zeigt, dass die SG im Spiel gegen die Ruwertal HSG am Ende noch einen Vorsprung verspielte: „Das ist eigentlich für diese Mannschaft nicht typisch“.

 

SG Coach Jochen Tatsche erwidert: „Wenn ich am Ende personelle Alternativen gehabt hätte, dann hätten wir das Spiel auch über die Zeit gebracht. Ansonsten passt die Einschätzung von Markus zu diesem Spiel, das für uns extrem gefährlich werden wird. Ich werde die Jungs darauf besonders einstellen. Gegen eine vermeintlich schwächere Mannschaft, die uns keinesfalls die Punkte schenken wird, müssen wir unser Spiel durchziehen, hohes Tempo gehen und den Druck auf der Abwehr halten. Daun wird bei uns alles reinhauen, dafür kenne ich einige Spieler noch aus meiner eigenen Zeit zu gut“, ahnt Tatsch.

 

DJK MJC Trier – SV Urmitz (Samstag, 19.30 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Mit 5:3 Punkten ist der SV Urmitz in die Saison gestartet und steht derzeit im gesicherten Mittelfeld. Für die Gastgeber aus Trier gilt es jetzt vor heimischer Kulisse, nicht nur ein gutes Spiel zu machen, sondern endlich die ersten Punkte einzufahren. „Es muss sich jetzt was tun“, findet Trainer Jarek Glinka.

 

Personal: Die Trierer treten in Bestbesetzung an.

 

Prognose: „Da wir noch ohne Punkt sind, rechne ich auch damit, dass uns die Gastgeber vielleicht unterschätzen. Die Jungs sind nach dem schwachen Saisonstart richtig sauer und wissen, wo die Fehler liegen. Wir wollen das Beste aus der Situation machen und ich hoffe, dass sich die Jungs ein anderes Gesicht als zuletzt zeigen. Wir haben bisher ein schweres Auftaktprogramm gehabt, holen wir die Punkte gegen Mertesdorf/Ruwertal, haben wir einen anderen Rhythmus. Jetzt gilt es den Kopf nach oben zu nehmen und ich bin optimistisch, dass die Jungs am Samstagabend Charakter zeigen“, glaubt MJC Coach Jarek Glinka.

 

HSG Eifel -HSC Schweich

(Samstag, 19.30 Uhr, Grund- und Realschule Neuerburg)

 

Ausgangslage: Beide Mannschaften konnten im bisherigen Saisonverlauf noch keine Punkte einfahren. Während Schweich am letzten Wochenende über weite Phasen des Spiels eine ordentliche Leistung gegen den Favoriten aus Bitburg zeigte, mussten die Gastgeber ihr Spiel in Urmitz aus Personalmangel absagen.

Personal: Weiterhin muss HSG Trainer Sigi Garbe auf wichtige Spieler verzichten: „So fallen weiterhin Jens Lepage, Michael Plano, Ruslan Podriezov und Marc Schmitt aus. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Lukas Kraft. „Bis auf Basti Collet hoffe ich auf Bestbesetzung. Fragezeichen stehen verletzungsbedingt noch bei Dirk Schmidt und Johannes Rosch, wobei ich aktuell davon ausgehen das zumindest einer der beiden bis Samstag fit wird“, hofft HSC Coach Andreas Rosch.

Prognose: „Ich habe Schweich gegen Bitburg gesehen und war eigentlich überrascht, welche Lösungsvarianten der HSC gegen die verschiedenen Deckungsformationen der Eifelaner hatte. Wenn die Mannschaft konditionell und personell besser aufgestellt gewesen wäre, hätte ich hier schon ein engeres Spiel gesehen. Besonders überzeugt hat mich die Schweicher Torhüterleistung und da beginnt mein Problem! Noch immer fallen mir die Distanzschützen verletzungsbedingt aus. Bei uns ist der Heimvorteil und das Spiel ohne Ball sicher ein Plus. Für uns sind die ersten Minuten sehr wichtig, in denen wir ganz ruhig und besonnen agieren müssen. Bleiben wir 45 Minuten an Schweich dran, haben wir gegen Spielende die Außenseiter Chance“, glaubt HSG Coach Sigi Garbe

 

„Beide Mannschaften sind verunsichert und so werden vor allem die ersten Minuten in Neuerburg sehr wichtig sein. Wir werden uns konzentriert auf das Spiel und den Umstand, dass wir in der Eifel ohne Harz auskommen müssen vorbereiten. Wenn wir nicht frühzeitig den Anschluss an das Tabellenmittelfeld verlieren möchten müssen wir am Samstag punkten. So richtig gut kenne ich die Gastgebermannschaft nicht, auch wenn wir vor Saisonbeginn bereits ein Trainingsspiel gegeneinander absolviert haben, wo aber auf beiden Seiten einige Leistungsträger nicht dabei waren. Aus diesem Grund konzentrieren wir uns auf unser eigenes Spiel und darauf die Fehlerquote der vergangenen Spiele zu reduzieren und endlich mal ein Maximum an Einsatz und Leidenschaft in diese 60 Minuten zu investieren. Dann sehe ich gute Siegchancen in einem Duell in dem ich, auch aufgrund des Heimvorteiles für die Gastgeber, keinen wirklichen Favoriten sehe“, erklärt der Gästetrainer.

 

 

23. September 2018

 

HSC Schweich – TV Bitburg 19:31 (11:17)

 

Den erwarteten Sieg fuhr die Mannschaft von Trainer Sven Lauer in Schweich ein. Unter der guten Leitung des „Rheingespanns“ Christian Schmitt/Christian Weiß verlief die Begegnung bis zum 8:10 in der 22. Minute ausgeglichen.

 

„Wir haben einfach zu viele freie Chancen nicht genutzt“, klagte TVB Coach Sven Lauer, dessen Team sich dann aber fing und auf 8:13 wegzog. „Bis zur Pause war es dann die leichte Vorentscheidung“, meinte Schweichs Trainer Johannes Rosch.

 

„Wir haben uns in der Halbzeit vorgenommen, konzentrierter unsere Chancen zu verarbeiten und dort weiterzumachen wo wir am Ende der ersten Hälfte aufgehört hatten“, erklärte Lauer, doch einige schwache Minuten ließen die Schweicher vom 13:23 auf 17:23 in der 44. Minute herankommen. Bis zum 19:25 in der 54. Minute gestalteten die Gastgeber das Spiel dann wieder ausgeglichen, warfen dann aber alles über Bord.

 

„Es war eine Katastrophe, was wir in den letzten Minuten gespielt haben. Bitburg bestrafte uns mit sechs Treffern in Folge zum klaren 19:31 Endstand. Hani Rosch war im Rückraum heute bei uns der Alleinunterhalter, ansonsten fehlte die Gefährlichkeit aus der Distanz. Fabian Reich hat aus meiner Sicht das Torhüterduell klar gewonnen“, fand Schweichs Trainer Rosch. „Das Torhüterduell sehe ich eher auf Augenhöhe! Henning Otte hielt in der wichtigen Phase 9 Bälle. Mit der Derbyleistung können wir bis auf die 5 Minuten der zweiten Hälfte zufrieden sein“, fand TVB Coach Sven Lauer.

 

Reich – Kratz, Müller, Quary, Rosch (4/1), Herz (2), Lieser (1), Peters (2), Nerling (4), Fuchs, Rohr (2), Karrenbauer (4)

 

TVB: Schwerdt und Otte – Engel (4), Hertz (9/4), Straub, Steinbach (4), Enders (4), Sonnen (4), Kaufmann (1), Lauer (4), Nelles (1)

 

TuS Daun – DJK/MJC Trier 34:21 (14:7)

 

Einen unerwartet klaren Erfolg fährt das Team von Trainer Markus Willems gegen die Trierer MJC ein, die auch im vierten Saisonspiel unter Trainer Jarek Glinka ohne Punktgewinn bleibt! Die Vorzeichen zu diesem Spiel waren am Freitag bei den Eifelanern noch mehr als ungünstig, denn Bassi Präder knickte am Ende des Trainings um, zog sich eine Fußverletzung zu, die noch im Krankenhaus untersucht werden musste. Zudem fehlten der erkältete Janis Willems und der an einer Knieentzündung laborierende Luca Willems. „Am Samstag kam dann von allen drei die Entwarnung, sie konnten auflaufen und bereits beim Warmmachen war erkennbar, dass ein Ruck durch die gesamte Mannschaft ging. Den Ausfall der drei Leistungsträger hätten wir nicht kompensieren können, doch ihr Mitwirken war dann spielentscheidend," erklärte  Willems.

 

Seine Mannschaft rief von Beginn an eine starke geschlossene Mannschaftsleistung ab, bei der die Abwehr den Grundstein zum Erfolg legte. Allen voran Luca Willems, der in der offensiven 3:2:1 Deckung auf der vorgezogenen Position MJC Spieler Yannick Moecke ausschaltete und die Abwehr im Zentrum mit Bassi Präder, Julian Keitsch und Daniel Eich sowie dem im Tor stehenden Maurice Rode (18 gehaltene Bälle) Garant für den klaren Sieg war. Im Angriff setzte die Mannschaft die Vorgaben um, spielte geduldig ihre Chancen heraus und so war die Begegnung r bereits zur Pause beim 14:7 entschieden!

 

Über 4:1 in der 6. Minute bis 8:4 in der 18. Minute bestimmten die Abwehrreihen das Geschehen. MJC Trainer Glinka nahm die Auszeit, doch seine Mannschaft fand keine Mittel gegen die gutstehende Dauner Deckung, kam lediglich zu sieben Treffern in der ersten Hälfte, die über 12:6 bis zum 14:7 klar von den Eifelanern bestimmt wurde. Kurzzeitig ließen sich die Gastgeber nach der von Gästetrainer Jarek Glinka gegen Bassi Präder und Janis Willems angeordnete Manndeckung aus dem Rhythmus bringen.

 

Nach dem Wechsel setzte Willems Luca Willems und Patrick Brümmer im Rückraum ein, die hier ihren Platz nutzten. Zudem machten die Dauner Aussenspieler Thin Hoang Tran (7 Treffer) und Daniel Eich (5 Treffer) ein gutes Spiel, das spätestens beim 20:10 in der 39. Minute nur noch die Frage nach der Höhe des Dauner Sieges unbeantwortet ließ. Über 28:17 in der 51. Minute zog der TuS dem ungefährdeten Sieg entgegen.

 

„Am Ende war der Sieg auch in dieser Höhe verdient“, freute sich der TuS Coach.

 

MJC Coach Jarek Glinka fasst das Ergebnis unter dem Motto zusammen: „Ohne Harz letzter Platz!“ Für den Trierer Trainer bleibt es eine Kopfsache, dass seine Jungs bei Spielen ohne Harz derart schwach auftreten. „Klarste Chancen haben wir nicht genutzt, den Ball weit am Tor vorbeigeworfen. Ich frage mich, wie die Mannschaft das im letzten Jahr kompensiert hat. Offensichtlich sind die personellen Verluste gegenüber der letzten Saison nicht so einfach zu kompensieren. Ich stecke aber den Kopf nicht in den Sand, schaue nach vorne und habe den Jungs gesagt, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben. Am Dienstag werden wir das Spiel anhand des Videos analysieren und werden dann einen geraden Weg gehen. Die Jungs müssen beweisen, dass sie mit Lust an die Aufgaben herangehen. Langsam wird es Zeit, dass wir punkten“, weiß Glinka.

 

TuS: Lindner und Rode - Eich (5), Tran (7), Keitsch, L. Willems (2), Otto, J. Willems (7/5), Brümmer (5), Präder (4), Mayer (1), Wheaton (3), Rahn

 

MJC: Lofi, Buttlar und Legenhausen – P. Müller (8/2), Merten (3), Kuhfeld (3), Schwiderski (3), Sattler, Moecke (3), M. Müller, Schreiner, Krauß

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – SG Gösenroth/Laufersweiler 34:34 (15:17)

 

Beim Spitzenspiel in der Ruwertalhalle stand am Ende ein gerechtes Remis an der Anzeigetafel! Das Team von Gastgebertrainer Christan Stein und der Gast aus dem Hunsrück lieferten sich ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem die Gastgeber beim 6:3 in der 8. Minute die bessere Anfangsphase erwischten. Doch beim 8:9 in der 15. Minute legten die Gäste vor, bauten ihren Vorsprung auf 8:12 in der 20. Minute aus. Tor um Tor kam der Gastgeber wieder heran, glich beim 14:14 in der 28. Minute aus, doch die Gäste legten bis zur Pause auf 15:17 vor.

 

Nach dem Wechsel baute die SG ihre Führung auf 16:20 bis zur 33. Minute aus, den Gastgebern gelang es lediglich immer wieder auf ein Tor heranzukommen. Über 25:26 in der 46. Minute bis 30:31 in der 55. Minute hatte das Team von Gästetrainer Jochen Tatsch die Nase vorne. Doch Markus Wenzel glich beim 31:31 in der 56. Minute erstmals aus. Doch die Gäste legten weiter einen Treffer vor, führten 33:34 durch Jona Conrath in der 59. Minute, doch die Gastgeber glichen eine Minute vor dem Abpfiff durch Andi Schröder wieder aus. Die Auszeit der Gäste, 20 Sekunden vor dem Ende reichte nicht mehr, um das Spiel zu gewinnen.

 

„Ein gutes Spiel von beiden Seiten, in dem die Gäste den erwartet schnellen Handball spielten, wir aber dagegenhielten. Unsere Abwehr funktionierte wesentlich besser als noch in der Vorwoche gegen die MJC! Doch die SG fand immer wieder gute Lösungen und wir bekamen Gästeangreifer Heinrich Löwen nie richtig in den Griff. Andi Schröder war es, der nicht nur die Lücken für seine Mitspieler riss, sondern selbst torgefährlich war. Im Tor wehrte Daniel Roth nach dem Wechsel, als wir deutlicher zurücklagen wichtige Bälle ab und hielt uns so im Spiel. Unser Kampfgeist pur wurde am Ende belohnt. Ein gerechtes Remis für beide Teams“, fand HSG Coach Christian Stein.

 

„Wir erwartet traten die Ruwertaler in heimischer Halle in Bestbesetzung an! In beiden Hälften konnten wir vorlegen, haben es aber nach dem Wechsel bei der deutlichen 16:20 Führung versäumt, den Sack zuzumachen. Individuelle Fehler und einige Fehlwürfe trugen dann dazu bei, dass die Gastgeber wieder ins Spiel fanden. Entscheidend sicher auch die Tatsache, dass bei den Gastgebern die Torwartleistung nach dem Wechsel stimmte, bei uns leider nicht mehr! Ein absolut gerechtes Remis in einem Spiel, dass keinen Sieger verdient hatte. Im Rückraum fehlten uns an diesem Tage die Alternativen und das Spiel hätte nicht mehr länger dauern dürfen. Jona Conrath zeigte ein starkes Spiel, spielte eine gute Deckung und nahm in fast komplett aus dem Spiel. Erst als die Kräfte bei Jona nachließen, kam Michel zu seinen Toren. Es war ein hartes aber faires Spiel“ fand SG Coach Jochen Tatsch.

 

HSG: Roth - Köhler, C. Schröder (4), A. Schröder (8/1), Wenzel (2), Thesen, Backendorf (5), Billen (8/1), Schöler, M. Stein (5), Voß, Simon.

 

SG: Olivier und M. Scherschlicht – D. Scherschlicht (2), Schneider (1), Faust (5), Röhrig, Nicolae (3), Saam, Conrath (7), Löwen (12/4).

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – HSG Römerwall 25:25 (15:9)

 

20 Sekunden vor dem Ende sichert Korab Mulliqi seinem Team den Punktgewinn gegen die HSG Römerwall, verspielte dabei eine sichere Führung nach der ersten Hälfte und stand kurz vor dem Ende vor der ersten Saisonniederlage in heimischer Halle! „Zur Pause haben einige Spieler wohl geglaubt, das Spiel sei gewonnen und nach dem Wechsel nur noch Larifari (Zitat Trainer Mirza Cehajic) gespielt. Viel schlimmer aber ist sicher die Tatsache, dass sich Daniel Koch schwer verletzte und wohl länger ausfallen wird" erklärte der HSG Coach. In der 13. Minute kugelte sich der HSG Spieler die Schulter aus!

 

Das Team von Trainer Mirza Cehajic brauchte lange, um sich auf den Gast einzustellen, zog nach dem 7:7 in der 12. Minute mit fünf Treffern in Folge, dank der Treffer von Korab Mulliqi (zwei in Folge) und Benjamin Klei (drei in Folge) auf 12:7 bis zur 22. Minute davon und zwang den Gast damit zur Auszeit. Doch bis zur Pause verteidigten die Hunsrücker ihre klare Führung und so wurden beim 15:9 die Seiten gewechselt.

 

Doch nach dem Wechsel kamen die Gäste besser aus der Kabine, verkürzten auf 16:14 in der 38. Minute und so nahm Cehajic folgerichtig die Auszeit. Seiner Mannschaft gelang es zwar, den Vorsprung bis 21:20 in der 47. Minute zu verteidigen, doch die Gäste legten erstmals beim 21:22 in der 50. Minute vor, die Begegnung drohte jetzt zu kippen. Der Aufsteiger aus Römerwall legte sogar auf 22:24 vor, doch Leon Schneider per Siebenmeter und Benjamin Klei trafen zum 24:24 Ausgleich. Als Gästespieler Nils Rösner per Siebenmeter scheiterte, schien die Begegnung sich wieder zu drehen, doch Rösner legte knapp zwei Minute vor dem Ende wieder für seine Mannschaft zum 24:25 vor.

 

„Eine ähnlich schwache Vorstellung meiner Mannschaft wie gegen Bendorf. Es fehlten heute vor allem in den Schlußminuten Wechselalternativen. Eigentlich darf der Aufsteiger bei uns keinen Punkt gewinnen, doch die Gäste haben sich den verdient erkämpft. Eine konstant gute Leistung zeigte Benni Klei auf der Außen Position. Doch letztlich haben wir erneut viel zu viele Chancen liegen lassen“, kritisierte der HSG Coach.

 

Everding und Schug - Stroeher, Koch, Ihmer, B. Klei (9), Bach, Mulliqi (8), Schneider (1/1), K. Schell (4), C. Klei (1), M. Schell (2)

 

18. September 2018

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – SG Gösenroth/Laufersweiler

(Samstag, 19.30 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausganslage: Das Spitzenspiel des Wochenendes steigt in der Ruwertalhalle! Die Gastgeber erwarten den RPS Liga Absteiger aus Gösenroth/Laufersweiler, der am vergangenen Wochenende mit dem Sieg über den bisherigen Tabellenführer Rhein-Nette seine Ambitionen für diese Saison unterstrichen hat. Die Ruwertaler taten sich gegen die MJC Trier schwer als geglaubt und Trainer Christian Stein war mit der Abwehrleistung seines Teams nicht zufrieden. Die muss jetzt gegen die schnellen und technisch gut ausgebildeten Gästespieler auf jeden Fall besser werden, wenn die Mannschaft die Punkte im Ruwertal halten will.

 

Personal: auf Ruwertaler Seite wird Peter Zock fehlen, ansonsten hofft Trainer Christian Stein auf seine Bestbesetzung. Bei den Gästen wird Colin Reuter verletzungsbedingt ausfallen.

 

Prognose: „Die Abwehrarbeit muss gegen die schnellen SG Angreifer auf jeden Fall besser werden, hier müssen die Jungs wieder Gas geben! Die Gäste stellen ein starkes Team, haben Erfahrung in der RPS Oberliga gesammelt und deshalb gehe ich von einer knappen Geschichte aus. Im Angriff müssen wir an die Leistung aus dem Spiel der letzten Woche gegen die DJK/MJC Trier anknüpfen, aber unsere Aussen besser ins Spiel mit einbeziehen“, fordert HSG Coach Christian Stein. 

„Im Ruwertal haben wir uns immer enge und umkämpfte Spiele geliefert. Da wartet eine erfahrene Truppe auf uns, die mit Michael Stein und den Schröder-Brüdern ihre gefährlichsten Angreifer hat. Die Mannschaft hat unserer jungen Mannschaft in den letzten Jahren mit ihrer Abwehrhärte den Schneid abgekauft, doch wir haben in der Oberliga genügend Erfahrung gesammelt. Wir wollen über viel Tempo und Bewegung zum Erfolg kommen, aus einer starken Deckung schnell nach vorne spielen“, erklärt SG Coach Jochen Tatsch.

 

TuS Daun – DJK/MJC Trier (Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausganslage: Einig sind sich beide Trainer darüber, dass am Samstagabend in Daun ein richtungsweisendes Spiel steigt. „Für uns stehen nach dieser Begegnung die schwereren Spiele an und es wäre schon gut, mit 4:2 zu starten. Deshalb wollen wir das Heimspiel unbedingt gewinnen“, erklärt Dauns Trainer Markus Willems. Die Trierer sind nach drei verlorenen Spielen zum Auftakt zwar noch nicht unter Zugzwang, da beide Trainer wissen, gegen welche Teams die Trierer bisher verloren haben. „Deshalb lassen wir uns hiervon einfach nicht blenden, da kommt eine spielstarke Mannschaft nach Daun, die wir keinesfalls unterschätzten werden“, erklärt Willems. „Die Welt geht nach dem Start für uns nicht unter. Ich habe dem Verein und den Spielern gesagt, dass es zwei bis drei Monate dauern wird, bis wir da sind, wo wir hinwollen. Wir haben bislang die Favoriten der Liga gespielt und dabei durchwegs achtbare Ergebnisse erzielt. Langsam bauen wir Stein auf Stein auf“, erklärt MJC Coach Jarek Glinka.

 

Personal: auf Dauner Seite ist der Einsatz von Luca Willems noch fraglich, fehlen wird auf jeden Fall Mani Schnupp, die Gäste kommen in Bestbesetzung.

 

Prognose: „Ich erwarte einen hochmotivierten Gast aus Trier, die mit Moecke, Philipp Müller und Kuhfeld einen außergewöhnlichen Rückraum aufbieten, der zwar aus der Distanz nicht ganz so gefährlich ist, dafür aber umso mehr über das Spiel „eins gegen eins“. Dieser Rückraum geht zudem extrem auf die Nahtstellen und da müssen wir höllisch im Deckungsverband aufpassen. Im letzten Jahr hat Luca auf der „eins“ noch das MJC Spiel erheblich stören können, doch ich glaube kaum, dass er am Samstag auflaufen kann. Unser Ziel ist es, die quirligen Angreifer der Trierer in den Griff zu bekommen. Wir freuen uns vor allem auf das Wiedersehen mit unserem ehemaligen Torwart Christian Lofi, der jetzt in Trier spielt. Bringen wir die Leistung aus dem Spiel gegen die HSG Eifel, werden wir verlieren. Bringen wir die Leistung aus dem Spiel gegen Bitburg, gewinnen wir. Wichtig wird sein, dass wir in diesem Spiel weniger Gegenstoßtore fangen. Da bei uns nicht geharzt werden darf, dürfte ein kleiner Vorteil auf unserer Seite liegen“, sagt Dauns Trainer Willems. „Markus macht in Daun seit Jahren sehr gute Arbeit. Meine Jungs sind hochmotiviert für dieses Spiel, doch wir haben noch Probleme im Deckungsverband. Wir sind immer für eine Überraschung gut. Die Jungs wissen, dass es in dieser Saison eine schwere Runde wird. Ich freue mich auf jeden Fall auf Daun, den tollen Verein und das fantastische Publikum.

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – HSG Römerwall

(Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausganslage: Am kommenden Samstag steht mit dem Auswärtsspiel bei der HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch, dem amtierenden Rheinlandliga-Meister, eine der wohl größten Hürden für die erste Herrenmannschaft der HSG Römerwall an. Der Aufsteiger reist als Außenseiter in den Hunsrück und kann somit befreit aufspielen – in der Hoffnung, den Favoriten vielleicht ein wenig ärgern zu können. Mit dem Saisonstart dürfte der Aufsteiger nicht unzufrieden sein: Nach dem guten Auftritt im ersten Saisonspiel, als es auswärts beim Vizemeister SV Urmitz eine knappe Niederlage setzte, bejubelten die HSG Fans den ersten Saisonsieg ihrer Mannschaft gegen den HSC Schweich und kann die HSG nach dem ersten Sieg in der Rheinlandliga un optimistisch und ohne großen Druck die bevorstehenden schweren Aufgaben angehen. „Es kommt ein Top-Aufsteiger, das zeigen schon die Ergebnisse“, sagt Hunsrück Coach Mirza Cehajic.

 

Personal: Auf Gastgeberseite fällt Jannik Stürmer aus beruflichen Gründen aus, dafür kehrt Daniel Koch in die Mannschaft zurück!

 

Prognose: „Nur wenn wir den kämpferischen Einsatz über die gesamte Spielzeit bringen, haben wir eine Chance. Wir wollen diese Aufgabe vor heimischem Publikum gut lösen, werden den Aufsteiger sicher nicht unterschätzen. Mit voller Konzentration gehen wir diese Aufgabe an, die wir auch als Vorbereitung auf das schwere Spiel am folgenden Wochenende in Bitburg sehen“, gesteht Cehajic.

 

HSC Schweich – TV Bitburg (Sonntag, 17 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausganslage: Völlig gegensätzlich sind beide Mannschaften in die Runde gestartet. „Während wir bisher ohne Punktgewinn geblieben sind, konnte der Oberligaabsteiger alle Spiele bisher für sich entscheiden und wird im bisherigen Saisonverlauf seiner Favoritenrolle gerecht. Die bisherigen Spiele haben gezeigt, dass bei uns eigentlich fast alles passen muss, um in dieser Saison zu punkten. Zu groß ist der Substanzverlust (vor allem im Rückraum und in der Abwehr) in den vergangenen Jahren, den wir bis auf wenige Ausnahmen immer wieder mit Spielern aus den eigenen Reihen aufgefangen haben. So haben wir in den letzten vier Jahren in Folge jeweils einen bis zwei Topscorer (u.a. Lukas Hertz, Matthias Hertz, Michael Stein, Christian Stein, Johannes Schmitz, Julian Mangold, um nur einige zu nennen) abgeben müssen. Das wir solche Abgänge nicht auf Dauer aus den eigenen Reihen kompensieren können ist klar und so war mir und der Mannschaft auch klar, dass wir in dieser Saison bereits vom ersten Spieltag an gegen den Abstieg zu kämpfen haben, zumal es wohl auf drei Absteiger zum Saisonende raus läuft. Trotzdem werden wir den Kopf nicht in den Sand stecken und von Spiel zu Spiel schauen was geht und was nicht“, erklärt Schweichs Trainer Andreas Rosch. Das diese Einschätzung von Rosch richtig war, zeigen die drei Auftaktspiele der Gastgeber, die allesamt verloren gingen. Zuletzt blieb die Mannschaft aber auch die Leistung schuldig und so macht sich Rosch schon seine Gedanken. Bitburg dagegen startete wie erwartet, liegt nach drei Spieltagen ohne Punktverlust an der Tabellenspitze und will die weiße Weste am Sonntagnachmittag verteidigen. „In Schweich zu spielen ist für uns immer etwas Besonderes! Egal wie beide Mannschaften gestartet sind, das Derby ist immer interessant“, meint Bitburgs Trainer Sven Lauer.

 

Personal: Dirk Schmidt fällt mit einer Schulterverletzung aus. Ansonsten dürfte der komplette Kader zur Verfügung stehen. Tobi Quary ist bereits frühzeitig von seinem mehrmonatigen Auslands-Trip zurückgekehrt und steigt diese Woche wieder ins Training ein.  Bis auf Martin Guldenkirch treten die Gäste in Bestbesetzung an.

 

Prognose: „Wie schon geschrieben, muss bei uns alles passen um zu punkten. Aber selbst dann wird es gegen die starken Bitburger kaum möglich sein, die ersten Punkte der Saison einzufahren. Aber auch solche Spiele müssen erst mal gespielt werden und die Vergangenheit hat gezeigt, dass wir gerade gegen starke Gegner zuhause in der Lage sind, über uns hinaus zu wachsen. Sollte das der Fall sein und die Gäste nicht ihren besten Tag erwischen, so würden wir natürlich gerne auch zwei unerwartete Punkte einfahren. Wichtig wird sein, mit einem guten Spiel, in dem wir uns vor allem in der Rückwärtsbewegung und in der Deckung steigern müssen, Selbstvertrauen für die kommenden Wochen zu tanken. Dabei müssen wir versuchen den oberligareifen Rückraum der Gäste, bei dem der Ex-HSC'ler Matthias Hertz immer besser in Schwung kommt, einigermaßen in Schach zu halten um nicht ganz chancenlos am Sonntag in Schweich zu sein“, fordert der HSC Coach.  „Für uns ist wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren und unser Spiel zu spielen. Dann sind wir nur schwer zu schlagen. Es muss uns endlich gelingen, über 60 Minuten eine konstant gute Abwehrleistung zu bringen und die Trefferquote erheblich zu verbessern. Die Favoritenrolle nehmen wir auf jeden Fall an“, gesteht Lauer.

 

SV Urmitz – HSG Eifel (Sonntag, 17 Uhr)

 

 Der Aufsteiger versucht seit Beginn der Woche, das Spiel zu verlegen. Die personelle Situation der Eifelaner hat sich so verschärft, dass insgesamt 10 Atteste vorliegen.  Der Bitte um Verlegung hat der SV Urmitz nicht zugestimmt! So wird das Spiel kampflos für den Gastgeber gewertet. 

 

 

15. September 2018

 

HSG Eifel – TuS Daun 24:33 (12:16)

 

Über 300 Zuschauer feierten ihre Mannschaft am Freitagabend in der Turnhalle der Wandalbert-Hauptschule und verabschiedeten das Prümer Team trotz der klaren Niederlage am Ende mit „Standing-ovations“. Und so freute sich HSG Trainer Sigi Garbe: „Danke an unser Publikum, das uns großartig begrüßt und unterstützt hat. Die Zuschauer haben sehen können, mit welchem Aufgebot wir heute antreten mussten“.

 

Nervös startete das Garbe Team und sah sich einer konzentriert ans Werke gehenden Dauner Mannschaft gegenüber, die bis zur 5. Minute auf 0:4 vorlegte, ehe dem gefährlichsten Prümer Angreifer David Morgens der erste Gastgebertreffer gelang. Morgens war es auch, der mit seinen nächsten beiden Treffern auf 3:5 in der 11. Minute verkürzte, sich dann aber eine Rippenprellung zuzog und zunächst nicht mehr eingesetzt werden konnte. So zogen die Gäste auf 6:12 in der 20. Minute davon und führten zur Pause 12:16. „Nach dem 0:4 schlich sich bei unseren Aktionen der Schlendrian ein. Es fehlte der letzte Biß gegen eine sich gut verkaufende Prümer Mannschaft, die das Bestmögliche mit dem Kader ablieferte. Das Spiel hätten wir viel früher entscheiden müssen, haben uns aber immer unvorbereitete oder unkonzentrierte Schüsse genommen und viele Freie vergeben. Dafür hat uns Prüm immer wieder mit seinen Gegenstößen bestraft“, klagte Dauns Trainer Markus Willems.

 

Nach dem Wechsel stellte Daun auf eine 6:0 Abwehr um, doch die Mannschaft ließ sich immer wieder verleiten, zu früh rauszutreten und wurde durch die Einläufer der Gastgeber bestraft. So blieb die Begegnung nach dem Wechsel über 15:17 in der 34. Minute bis 18:20 in der 41. Minute offen. Doch jetzt legten die Gastgeber zu, zwangen die Gastgeber beim 19:25 in der 46. Minute zur Auszeit, doch die Begegnung war jetzt entschieden.

 

„Wir haben das umgesetzt, was wir uns in der Trainingswoche vorgenommen hatten. Ich bin zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft, die am Anfang nervös war. Die Verletzung hat von David Morgens hat uns aus dem Tritt gebracht und die Tatsache, dass kurzfristig auch Benedikt Schabio ausfiel, spielte uns ebenfalls nicht in die Karten. Am Ende hat sich das Team toll geschlagen, die Angriffe lange ausgespielt und wir haben einiges von dem gegen die Dauner 6:0 Abwehr umgesetzt, was wir vorhatten. Daun hat verdient aufgrund der größeren Bank und der besseren Einzelspieler gewonnen. Wichtig war für meine Spieler zu sehen, dass wir dann eine Chance gehabt hätten, wenn wir vollzählig gewesen wären. Damit rechne ich jedoch erst ab November“, klagt Garbe.

 

„Es war ein bescheidenes Spiel, in dem ich nie das Gefühl hatte, dass wir verlieren. Mit unserer Leistung bin ich nicht zufrieden, doch letztlich zählt nur das Ergebnis. Den Gastgeber zu unterschätzen, war nicht aus den Köpfen zu bekommen“, erklärte Dauns Trainer Markus Willems.

 

HSG: Schmitz und Hoffmann – Schmitt, Jahnke (4), Neuerburg (3), Ludes (5/3), Neisius, Becker, Kruft (1), Lemmen (5), Leppin, Schaperdoth, Morgens (6).

 

TuS: Lindner und Rode - Eich (4), Tran, Schnupp (2) Keitsch, Otto (1), J. Willems (14/9), Brümmer (3), Präder (5), Mayer, Wheaton (4), Illigen, Rahn.

 

HSG Römerwall – HSC Schweich 30:24 (16:13)

 

„Mit einer leider auch in dieser Höhe verdienter Niederlage mussten wir die lange Heimfahrt vom Spiel beim Aufsteiger antreten. Die Gastgeber waren uns eigentlich über die gesamte Spieldauer überlegen und so konnten sie einen Start-Ziel-Sieg verbuchen. Meiner Mannschaft war von Beginn an die Verunsicherung nach dem schlechten Saisonstart anzumerken und wir waren in vielen Aktionen in Angriff und Abwehr einfach einen Schritt zu spät bzw. zu langsam“, klagte Schweichs Trainer Andreas Rosch.

 

So legte der Gastgeber über 8:4 bis zur 13. Minute vor, beim 10:6 in der 17. Minute nahm Rosch die erste Auszeit. Seiner Mannschaft gelangen jetzt drei Treffer in Folge und beim 10:9 in der 19. Minute war die Begegnung wieder völlig offen. Die Auszeit der Gastgeber beim 12:12 in der 23. Minute führte dann zur 16:13 Pausenführung des Aufsteigers aus Römerwall.

 

Den Vorsprung verteidigte der Gastgeber, baute ihn sogar auf 27:21 bis zur 52. Minute und zwang so die Gäste zur nächsten Auszeit. Doch diesen Vorsprung ließen sich die HSG Spieler jetzt nicht mehr nehmen.

 

„Viele Sachen, die wir uns vorgenommen haben, konnten wir nicht umsetzen und so konnten wir vor allem dem schnellen Umschaltspiel der Gastgeber wenig entgegensetzen. Kämpferisch kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, aber es war über weite Strecken keine rheinlandligataugliche Leistung, die wenig Mut für die kommenden Wochen macht. Allerdings wissen wir auch was wir können und müssen halt einfach in der kommenden Zeit noch mehr investieren und dann sollte auch, hoffentlich zeitnah, ein Erfolgserlebnis uns wieder in die richtige Spur verhelfen“, so Andreas Rosch.

 

Reich und Schmidt – Kratz (2), Müller (1), J. Rosch (5/2), Herz (3), Lieser (3), Peters (2), Nerling (4), Rohr (2/2), Karrenbauer (2).

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – HSV Rhein-Nette 33:22 (13:11)

 

RPS Liga Absteiger Gösenroth/Laufersweiler stoppt den Höhenflug des Häring-Teams aufgrund einer starken zweiten Halbzeit und unterstreicht mit dieser Leistung seine führende Rolle in der Liga. Das Team von Trainer Jochen Tatsch schickt den bisherigen Tabellenführer, der ohne seinen im Spiel gegen die MJC Trier starken Jannick Lenz auskommen musste, am Ende schwer geschlagen auf den Nachhauseweg.

 

Doch im ersten Spielabschnitt war es eine Begegnung auf Augenhöhe: zunächst kamen die Gastgeber gut aus den Startlöchern, legten bis 5:2 in der 11. Minute vor und zwangen so den Gästecoach Hermi Häring zur ersten Auszeit. Die Begegnung wurde jetzt wieder spannender, die Gäste verkürzten auf 11:10 in der 26. Minute, kamen aber nie zum Ausgleich. „Der Gegner spielte wie von uns erwartet! Uns spielte das Fehlen von Lenz sowie die Tatsache, dass bei den Gästen zwei Spieler verletzungsbedingt nach dem Wechsel nicht mehr eingesetzt werden konnten, in die Karten“, gestand SG Coach Jochen Tatsch.

 

Wieder starteten die Gastgeber deutlich besser als der Gast, legten zum 17:12 in der 34. Minute vor, ehe Häring beim 19:14 in der 38. Minute erneut die Reißleine zog und die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch legt. Doch nach dieser Auszeit fiel die Entscheidung: die SG zog über 23:15 in der 46. Minute und 29:17 in der 52. Minute jetzt einem klaren und ungefährdeten Erfolg entgegen.

 

„Nach dem Wechsel hatten wir leichtes Spiel! Während wir in der ersten Hälfte noch defensiv eine hohe Fehlerquote hatten, zu offen standen und der Gast so über Linksaußen und den Kreis immer erfolgreich sein konnte, stand die Abwehr nach dem Wechsel besser und was jetzt durchkam fischte Martin Scherschlicht weg! Im Angriff überzeugte Stefan Hermann, der eine fast hundertprozentige Abschlussquote von Aussen hatte, dabei sicher und variabel abschloss. Während die erste Hälfte eher durchwachsen war, bin ich mit dem zweiten Spielabschnitt zufrieden“, gestand der SG Coach.

 

SG: M. Scherschlicht - D. Scherschlicht, Schneider, Faust (2), Röhrig (1), Nicolae (4/2), C. Saam, F. Saam (3), Conrath (3), Löwen (11/2), Hermann (9).

 

TV Bitburg – SV Urmitz 33:30 (15:11)

 

Die Achse Lars Pitzen und Andreas Reick wollten die Bitburger in den Griff bekommen, doch das gelang nicht immer! Zusammen mit Markus Häring erzielte das SV Trio 23 der 30 Gästetreffer! Dabei spielten die Gäste auch nicht wie erwartet: Lars Pitzen versuchte sein Glück über die Außenposition. „Dort hatten wir ihn eigentlich gut im Griff, weniger gut haben wir gegen Andreas Reick und Markus Häring verteidigt“, gab Bitburgs Trainer Sven Lauer zu.

 

Dennoch setzte sich der Gastgeber dank der geschlosseneren Mannschaftsleistung am Ende mit 33:30 durch und verteidigte damit auch im dritten Spiel der Saison die weiße Weste.

 

Doch es sollte ein hartes Stück Arbeit für die Eifelaner werden, die den Gästen die besseren Anfangsminuten überlassen mussten. Bis 3:4 in der 8. Minute hatten die Gäste die Nase vorne, dann drehten die Gastgeber mit drei Treffern in Folge zum 6:4 in der 11. Minute das Spiel! Bis zur Pause führten die Gastgeber mit einem beruhigenden vier Tore Vorsprung (15:11). „In der ersten Hälfte hat die Mannschaft aber das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, sagte Lauer.

 

Bis zur 39. Minute hielten die Gastgeber jetzt ihren Vorsprung, doch nach dem 20:15 verkürzten die Gäste auf 20:18, TVB Coach Sven Lauer nahm die Auszeit! Doch die Begegnung blieb spannend! Beim 22:21 in der 44. Minute drohte, dass Spiel zu kippen. Erst ab der 47. Minute gelang es den Gastgebern sich entscheidend vom 24:22 über 26:23 auf 28:23 in der 51. Minute abzusetzen.

 

„Im zweiten Spielabschnitt hat die Abwehr nicht mehr vernünftig gestanden, 19 Gegentreffer sind entschieden zu viel! Viel zu viele „eins gegen eins Situationen“ in der Deckung haben wir verloren, standen nicht gut im Verbund. Obwohl wir immer wieder klarste Chancen im Angriff nicht verwerteten, legten wir immer wieder vor. Doch es gelang einfach nicht, da wir uns entscheidend absetzen konnten. Das Auf und Ab in unserem Spiel blieb und am Ende brachten wir den Vorsprung glücklich über die Zeit“, gab Lauer zu.  

 

TVB: Schwerdt und Wolff – Engel (1), Hertz (9/4), Straub (5), Steinbach (5), Stelmach (4), Enders (6), Sonnen, Kaufmann (1), Lauer (2), Müller.

 

TS Bendorf – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch 27:29 (15:12)

 

Dank einer starken zweiten Halbzeit entführt die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch beide Punkte aus Bendorf! Das Team von Trainer Mirza Cehajic setzte sich am Ende verdient mit 27:29 durch!

 

„Ich bin stolz auf meine Jungs, die kämpferisch alles gegeben haben und taktisch alles umgesetzt haben, was wir uns vorgenommen hatten. Dazu waren wir konditionell topfit! Ohne Harz war das für uns ein schwieriges Spiel, da wir nur vier Spieler der eigentlichen ersten Mannschaft im Kader hatten, dazu mit AH Spielern und A-Jugendlichen antraten und so war eigentlich nicht viel zu erwarten. Bendorf bot einen 14-er Kader auf und stellt eine starke Mannschaft. “, lobte der HSG Coach.

 

Bereits im ersten Spielabschnitt lieferten sich beide Mannschaften ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem die Führung in den Anfangsminuten ständig wechselte. So legten die Hunsrücker über 3:5 in der 7. Minute bis zum 6:7 in der 13. Minute vor, doch dann sorgten drei Treffer der Gastgeber für die 9:7 Führung, der die Auszeit von Cehajic zur Folge hatte. Doch die half dem Hunsrück Team nicht weiter, im Gegenteil! Bendorf setzte sich auf 12:7 in der 23. Minute ab und brachte schließlich die drei Tore Führung in die Halbzeit (15:12).

 

„In der 20. Minute habe ich dann Torwart Benni Schug ausgewechselt, der bis dahin nur eine Parade hatte. Für ihn kam unser A-Jugendlicher Felix Luth, der gleich drei Bälle parierte“, erklärte Cehajic.

 

Nach dem 18:14 in der 34. Minute gelang es den Hunsrückern, mit fünf Treffern in Folge das Spiel beim 18:19 in der 40. Minute zu drehen. Beim 20:24 in der 50. Minute schien die Begegnung endgültig zugunsten der Gäste entschieden, doch Bendorf kämpfte sich wieder heran und beim 27:27 in der 59. Minute war der Ausgang der Begegnung wieder völlig offen. Dem erneuten Führungstreffer der Gäste folgten die Auszeiten auf Gastgeber und Gästeseite, ehe Kristof Schell endgültig den Sack für sein Team zum 27:29 mit dem Schlusspfiff zumachte.

 

„Nach dem Wechsel war es dann Benni Schug, der seine desolate Leistung aus der ersten Hälfte vergessen ließ, wichtige Bälle abwehrte, durch die wir dann nach vorne marschiert sind. Es war eine tolle Leistung der gesamten Mannschaft, die Hundertprozent gegeben hat, dabei hatten wir in Benjamin Klei, Manuel Schell und Kristof Schell treffsichere Schützen. Dazu verwertete Nachwuchsspieler Lukas Ihmer zwei wichtige Siebenmeter und lieferte gute Arbeit in der Deckung ab. Das ist unser Weg, den A-Jugendlichen die das wollen, eine Perspektive zu bieten“, erklärt der HSG Coach.

 

Schug und Luth - Stroeher, Ihmer (2/2), Klei (7/1), Bach (2), Mulliqi (3), Schneider (1), M. Schell (8), Klei (1), K. Schell (5).

 

DJK/MJC Trier – HSG Mertesdorf/Ruwertal 32:34 (15:18)

 

Die Trierer MJC schrammt knapp am ersten Punktgewinn in der neuen Saison vorbei. Im Lokalderby mussten sich die Mannschaft dem Gast aus dem Ruwertal mit 32:34 geschlagen geben. Sechs Zeitstrafen auf beiden Seiten zeigen, dass beide Teams den Sieg unbedingt wollten. „Es war ein hitziges Lokalderby von beiden Seiten und man hätte in der einen oder anderen Situation durchaus auch mehr als die Zeitstrafen verhängen können“, gab Gästetrainer Christian Stein zu, der aber keine unfaire Begegnung gesehen hatte.

 

Lange benötigte der Favorit aus dem Ruwertal, um endlich in die Begegnung zu finden. Bis zum 8:6 in der 11. Minute legte das Team von Trainer Jarek Glinka vor, den ersten Ausgleich schafften die Gäste beim 8:8 in der 16.Minute, dann brachte Michael Stein seine Mannschaft erstmals in Führung. Bis zur 21. Minute bauten die Gäste ihren Vorsprung auf 10:13 aus, Glinka nahm die Auszeit, die eher den Gästen in die Karten spielte. Bis 12:17 in der 26. Minute zogen die Ruwertaler jetzt davon, bis zur Pause verkürzten die Trierer auf 15:18.

 

Nach dem Wechsel verteidigten die Gäste zunächst ihren Vorsprung, kassierten aber nach dem 23:26 in der 47. Minute zwei Treffer der Trierer zum 25:26 und so nahm HSG Coach Christian Stein die Auszeit. In den folgenden Minuten legten die Gäste jeweils zwei Treffer vor, die Trierer zogen mit ihrem Treffer nach.  Beim 30:30 in der 54. Minute wurde es richtig eng: den Gästen gelang durch Michael Stein der Führungstreffer zum 30:31, den Moritz Merten in der 56. Minute egalisierte. Wieder waren es die Gäste, die in Führung gingen. Dieses Mal traf Andi Schröder zum 31:32. Zeitstrafen auf beiden Seiten folgten und zwei Minuten vor dem Ende schaffte Marco Müller den Anschlusstreffer zum 32:33, ehe Michael Stein mit seinem Treffer zum 32:34 genau 57 Sekunden vor dem Ende den Sieg der Gäste sicherte.

 

„Es war ein interessantes Spiel gegen eine körperlich überlegene Gästemannschaft bei dem meine Mannschaft gesehen hat, dass sie auch gegen Spitzenteams der Liga mithalten kann. Die Jungs haben Charakter gezeigt und den Kampf angenommen. Mit dem Ergebnis bin ich nicht unzufrieden, wir waren immer dran! In der Abwehr dürfen wir künftig nicht mehr so viele Fehler machen. Die Gäste haben ein anderes Tempo gespielt als noch in der vergangenen Saison, wir konnten dennoch gut mithalten. Ich bin optimistisch für die Zukunft und es ist schade, dass es heute nicht gereicht hat,“ sagt MJC Trainer Jarek Glinka.

 

„Mit der Abwehrleistung meiner Mannschaft war ich nicht zufrieden. Wir kamen immer den berühmten Schritt zu spät und bekamen den Rückraum der MJC nie in den Griff. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen und so blieb dass Spiel offen. Zufrieden bin ich mit der Angriffsleistung und wir hacken das Spiel unter dem Motto Hauptsache zwei Punkte, ab“, so der Gästecoach.

 

MJC: Lofi und Legenhausen - Helbrecht, P. Müller (8), Merten (1), Kinzig, Schwiderski (2), Zelzer (1/1), Güth, Sattler (4), Falk, Moecke (10), M. Müller (4), Schreiner (2)

 

HSG: Roth - C. Schröder (10/3), A. Schröder (9), Thesen, Backendorf (1), Frisch, Billen (1), M. Stein (13/1), Zock.

 

 

11. September 2018

 

HSG Eifel – TuS Daun (Freitag, 19.30 Uhr, Wandalbert Hauptschule)

 

Ausgangslage: Bereits am Freitagabend steigt das Eifel-Derby zwischen dem Aufsteiger HSG Eifel und dem TuS Daun. Bereits frühzeitig kündigte HSG Trainer Sigi Garbe an, dass er die Kräfte für diese Begegnung bündeln werde, da er hier realistische Chancen sieht, nach den Auftaktniederlagen gegen die Spitzenteams aus Bitburg und bei der HSG Mertesdorf/Ruwertal die ersten Punkte einzufahren. Doch weitere „Horrormeldungen“ (Zitat HSG Coach Garbe) sorgen im Lager der Eifelaner für Frust! Weitere Leistungsträger müssen krankheits- oder verletzungsbedingt passen! Daun überzeugte trotz der knappen Niederlage am vergangenen Wochenende gegen den Favoriten aus Bitburg, wird den Aufsteiger keinesfalls unterschätzen!

 

Personal: „Unter denkbar schlechten Vorzeichen steht das Spiel: mit Michael Plano (Ellenbogenverletzung) und Jens Lepage (erkrankt) fehlt weiterhin Rückraumspieler Ruslan Podriezov, Einzig positiv ist die Tatsache, dass David Morgens spielen kann“, sagt der HSG Trainer. Daun dagegen reist mit „voller Kapelle“ (Zitat Daun Trainer Markus Willems) an, kann Julian Keitsch, Mani Schnupp und wohl auch Trainersohn Luca Willems, hinter dessen Einsatz noch ein kleines Fragezeichen steht, aufbieten!

 

Prognose: „Wir werden im Training versuchen, etwas für das Selbstvertrauen der Mannschaft zu tun. Eigentlich schicke ich am Samstag eine Bezirksligamannschaft aufs Feld! Doch wir wollen Daun das Leben so schwer wie irgend möglich machen. Die Dauner haben uns am vergangenen Wochenende bei ihrem Spiel gegen Bitburg vorgemacht, wie ein Underdog einen Favoriten ärgern kann. Vor dem tollen Prümer Publikum und unserem neuen Sponsor wollen wir uns so teuer wie möglich verkaufen, bauen dabei voll auf den Heimvorteil und wollen in keiner Phase des Spiels aufgeben“, gibt sich Garbe kämpferisch.

 

„Für uns ist das ein gefährliches Spiel. Wir haben letzte Woche trotz einer guten Leistung nicht Zählbares mitgenommen und das steckt ebenso in den Köpfen wie das Wissen um den ersatzgeschwächten Gegner. Das darf alles nicht dazu führen, den Gastgeber zu unterschätzen! Mit dem wohl vollzähligen Kader haben wir jetzt mehr Alternativen in Angriff und Abwehr, doch ich fordere die volle Konzentration von meinen Spielern ein. Ich werde ihnen klar machen, dass es nicht einfach wird, in Prüm zu gewinnen. Wenn unsere Leistung aus dem Bitburger Spiel auf den Platz gebracht wird, gehe ich aber von einem Sieg meiner Jungs aus“, sagt der Dauner Coach.

 

TV Bitburg – SV Urmitz (Samstag, 18 Uhr, Edith Stein Sporthalle)

 

Ausgangslage: Nach dem überraschenden Remis der Urmitzer in Bendorf, ließ das Team am vergangenen Wochenende den Sieg gegen Römerwall folgen. Dabei war Lars Pitzen mit 16 Treffern der überragende Akteur auf Urmitzer Seite, zeichnete fast im Alleingang für den 28:26 Erfolg seines Teams verantwortlich. Mit Andreas Reick bildet Pitzen den torgefährlichen Angriff der Gäste, auf den sich der TV Bitburg sicherlich gut vorbereiten wird. Die Mannschaft von Trainer Sven Lauer tat sich letzte Woche bei der jungen Dauner Mannschaft schwerer als gedacht, will sich gerade vor heimischer Kulisse keine Blöße im Titelkampf geben.

 

Personal: Bis auf den verletzten Martin Guldenkirch bietet der TVB seine Bestbesetzung auf!

 

Prognose: „Wir legen das Hauptaugenmerk auf die Achse Reick und Pitzen! Wenn es gelingt, die beiden aus dem Spiel zu nehmen, dann gewinnen wir das Spiel. Auf jeden Fall müssen wir eine bessere Abwehr als zuletzt gegen Daun stellen. Hier muss das „eins gegen eins“ Verhalten besser werden, der Verband muss besser stehen und die Torhüterleistung muss gesteigert werden. Zudem muss das Tempo nach vorne stimmen, damit wir zu leichten Toren kommen. Im gebundenen Spiel gilt es, die Angriffe ruhig und konzentriert bis zum Abschluss zu spielen und die Chancen eiskalt zu verwerten. Stimmt unser Deckungsverhalten, bin ich guter Dinge“, gibt Bitburgs Trainer Sven Lauer zu.

 

HSG Römerwall – HSC Schweich (Samstag, 19 Uhr)

 

Ausgangslage: Wohin führt der Weg des HSC Schweich in dieser Saison? Trainer Andreas Rosch hat den Klassenerhalt als Saisonziel angegeben und nach den beiden Auftaktniederlagen kommt jetzt die Auswärtshürde in Römerwall. Die Gastgeber starteten mit einer Auswärtsniederlage bei Urmitz und werden vor heimischer Kulisse alles daransetzen, beide Punkte zuhause zu behalten. „Nach der doch sehr enttäuschenden Niederlage gegen Bendorf am vergangenen Wochenende sind wir beim Gastspiel am Rhein schon ein wenig unter Zugzwang. Die Gastgeber konnten mit einem achtbaren Ergebnis (trotz Niederlage) beim SV Urmitz in die Saison starten und werden sicherlich alles daransetzen, als Aufsteiger beim ersten Heimspiel in der neuen Klasse erfolgreich zu sein“, ahnt Schweichs Trainer Andreas Rosch.

 

Personal: Max Kratz dürfte nach seinem Urlaub wieder zur Verfügung stehen. Bastian Collet wird am Samstag nicht dabei sein. Er hat sein Studium in Köln begonnen und wird Schweich nur noch selten helfen können.

 

Prognose: „Eigentlich kenne ich das Team um Spielertrainer Binnes überhaupt nicht. Da wir uns aber in erster Linie auf unser Spiel konzentrieren müssen und bei entsprechender Leistung mit fast jedem Gegner in der Rheinlandliga mithalten können, macht mir das auch keine großen Sorgen. Ich hoffe, dass das Team die Enttäuschung vom Sonntag gut weggesteckt hat und dann bin ich davon überzeugt, dass wir auch in diesem harzfreien Auswärtsspiel nicht chancenlos sind. Gegenüber der Vorwoche müssen aber die Absprachen in der Abwehr besser funktionieren und im Angriff muss viel geduldiger und strukturierter agiert werden“, fordert der HSC Coach.

 

TS Bendorf – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Nach dem zu erwartenden Auftaktsieg der HSG aus dem Hunsrück gegen Schweich hatte das Team von Trainer Mirza Cehajic ein spielfreies Wochenende und reist jetzt zur TS Bendorf, die mit einem Unentschieden im Stile eines Sieges in die neue Rheinlandligaspielzeit startete. Beim 31:31 wurde dem Lokalrivalen aus Urmitz in letzter Sekunde ein Punkt abgetrotzt. Insbesondere über die kämpferische Einstellung hatte sich Bendorf den ersten Saisonpunkt redlich verdient. Es folgte der 23:27 Auswärtssieg in Schweich und damit nistet sich die Mannschaft mit 3:1 Punkten im vorderen Tabellenfeld ein. Auffallendste Bendorfer Angreifer in beiden Seilen waren René Engler und Philipp Majewski.

 

Personal: Aus privaten Gründen fehlt bei den Hunsrückern Daniel Koch!

 

Prognose: „Es wird ein schweres Auswärtsspiel mit unserem weiterhin kleinen Kader, den wir aber mit Spielern aus der Verbandsligamannschaft aufstocken werden! Bendorf stellt eine robuste Mannschaft und bietet eine starke Mannschaftsleistung. Ein gutes Team“, lobt HSG Trainer Mirza Cehajic, bei dessen Mannschaft er die richtige kämpferische Einstellung einfordert und eine bessere Torwartleistung. „Das ist das A und O. Wir müssen auch mit dem Ball ohne Harz klar ommen“, gibt Cehjic zu.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – HSV Rhein-Nette (Samstag, 19.30 Uhr, Rhaunen)

 

Ausgangslage: Heimspielpremiere für die SG Gösenroth/Laufersweiler in der Rheinlandliga! Das Team von Trainer JochenTatsch trifft mit dem HSV Rhein-Nette auf den aktuellen Tabellenführer, der mit zwei deutlichen Siegen beim Aufsteiger HSG Eifel und im Heimspiel gegen die DJK/MJC Trier jetzt vor einem ersten härteren Prüfstein zu stehen scheint. Der RPS Liga Absteiger hofft auf die entsprechende Unterstützung von den Rängen im ersten Kracher der neuen Saison! Der Ausgang der Begegnung sollte Aufschluss darüber geben, welches Team sich ernsthaft Hoffnungen auf die Meisterschaft machen darf.

 

Personal: Martin und David Scherschlicht sind wieder dabei, dafür fällt Colin Reuter mit Verdacht auf Bänderriss wohl länger aus.

 

Prognose: SG Trainer Jochen Tatsch beobachtete den HSV am vergangenen Wochenende bei deren Spiel gegen Trier. „Das ist sicher kein Maßstab, weil wir definitiv eine andere Abwehr spielen werden als die MJC. Sowohl die Andernacher als auch wir gehen ein hohes Tempo. Dazu stellt der HSV eine starke Defensive mit einem guten Torwart hintendran. Für uns ist wichtig, dass wir unsere Defensive stabilisieren und mit einer anderen Taktik agieren als zuletzt die Trierer“, sagt der SG Coach, der aber mehr nicht verraten wollte.

 

DJK/MJC Trier – HSG Mertesdorf/Ruwertal (Sonntag, 17 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Lokalderby zwischen der DJK/MJC Trier und der Ruwertal HSG! Besondere Brisanz erfährt die Begegnung durch die Tatsache, dass sich der in der letzten Saison noch für die HSG spielende Alex Kuhfeld den Trierern erneut angeschlossen hat. „Freunde hat sich Alex im Ruwertal damit sicher nicht gemacht“, ist aus dem Lager der HSG zu hören. Und, die Gastgeber haben Druck: zwei Niederlagen zum Auftakt lassen den neuen MJC Trainer Jarek Glinka zwar noch nicht unruhig werden, doch gegen die Ruwertal HSG müssen die Trierer eine Schippe gegenüber den letzten Leistungen zulegen, um überhaupt mithalten zu können. „Wir werden die ersten beiden Punkte einfahren“, gibt sich Glinka optimistisch. Seinen Optimismus zieht der MJC Coach aus der Tatsache, dass seine Jungs nach der Klatsche der letzten Woche auf Wiedergutmachung aus sind und die Mannschaft in Bestbesetzung auflaufen wird.

 

Personal: Auf Gästeseite fehlen Torwart Thomas Frisch und Markus Wenzel, doch HSG Coach Christian Stein hat seine „ersten 6“ an Bord. Andi und Chrissi Schröder im Rückraum zusammen mit Michael Stein und Andreas Backendorf, dazu kehrt Max Simon nach seiner Verletzung in den Kader zurück!

 

Prognose: „Es wird nicht einfach. Solche Derbies sind immer interessant und haben einen offenen Spielausgang. Meine Jungs sind motiviert, wollen Gas geben und ich habe mir etwas gegen die Ruwertaler einfallen lassen“, erklärt MJC Coach Jarek Glinka, will aber weiteres nicht verraten. „Wir lassen uns nicht von der klaren Niederlage der MJC gegen Rhein-Nette blenden, wollen von Beginn an Gas geben und davonziehen, damit das Spiel hinten raus nicht eng wird. Das Spiel wollen wir unbedingt gewinnen“, erklärt HSG Trainer Christian Stein.

 

 

09. September 2018

 

 

TuS Daun – TV Bitburg 28:30 (17:12)

 

„Schade, wir haben sehr gut gespielt und alles umgesetzt, was wir uns im Angriff gegen die offensive Bitburger Abwehr vorgenommen hatten und waren in den ersten 20 Minuten ohne Fehlversuch“, stellte Dauns Trainer Markus Willems nach der unerwartet knappen Niederlage gegen Bitburg fest.

 

Taktisch klug waren die Gastgeber auf den Lokalrivalen eingestellt, kamen immer wieder über die Nahtstellen und den Kreis zum Torerfolg. Die Gäste kassierten hier auch die eine oder andere Zeitstrafe. Lange Zeit sah es nach einer faustdicken Überraschung im Spiel der Dauner Mannschaft gegen den Meisterschaftsfavoriten aus Bitburg aus. Das Team von Trainer Markus Willems hatte den Gast im Eifel-Derby am Rande einer Niederlage, am Ende reichte aber die Kraft und die Erfahrung nicht, um dem Meisterschaftsfavoriten ein Bein zu stellen. Den besseren Start in die Begegnung erwischte der Gastgeber, der auf 6:3 in der 9. Minute wegzog und den Gast beim 9:5 in der 12. Minute zur ersten Auszeit zwang. Über 12:7 bauten die Gastgeber ihren Vorsprung weiter aus, lagen beim 17:10 in der 28. Minute klar vorne.

 

„In doppelter Überzahl verpassten wir die Chance, zur Pause noch deutlicher in Führung zu gehen und es Bitburg damit noch schwerer zu machen“, ärgerte sich Willems, der mit der Abwehrleistung seiner Mannschaft nicht ganz zufrieden war. Durch das Fehlen von Luca Willems, Mani Schnupp und Julian Keitsch waren die Gastgeber zur Umstellung gezwungen, Abstimmungsprobleme waren erkennbar. Zudem erwischten beide Torhüter keinen guten Tag, hatten nur insgesamt drei Paraden. Zu wenig, um ihrer Mannschaft an diesem Tage entscheidend weiterzuhelfen.

 

Nach dem Wechsel nahm Markus Willems Gästespieler Florian Enders in Manndeckung, da dieser Dreh- und Angelpunkt des Gästespiels war und so verteidigten die Gastgeber ihre Führung gegen eine, jetzt defensiver agierende Bitburger Deckung, lagen in der 45 Minute beim 25:20 noch deutlich vorne, kassierten dann aber den 0:7 Lauf der Gäste zum 25:27 in der 52. Minute. Völlig offen blieb die Begegnung bis zum 28:28 in der 58. Minute, der Gast nahm nochmals die Auszeit und die Treffer von Jan Kaufmann und Stefan Steinbach stellten dann einen hart erkämpften Erfolg der Gäste sicher!

 

„Bei uns war die Niederlage am Ende dem Kräfteverschleiß geschuldet, uns gingen die Körner aus und es fehlten die Alternativen. Wir waren so zu Abschlüssen aus der Distanz gezwungen und am Ende gelangen den Gästen die entscheidenden Treffer. Es tut mir für die Jungs leid und ich bin traurig, dass wir nicht mit einem Punkt belohnt wurden. Das hatte sich die Mannschaft durchaus verdient“, resümierte der Dauner Coach.

 

„Daun hat super gespielt. Wir haben im ersten Spielabschnitt nie den Zugriff auf die Dauner Angreifer bekommen, boten eine indiskutable Leistung in der Deckung. Uns war vor dem Spiel klar, dass wir in Daun und ohne Harz ein schweres Spiel vor der Brust haben werden, zudem fehlten uns Chris Stelmach (krank) und Martin Guldenkirch (Oberschenkelverletzung). Markus Willems hat da eine junge und gute Truppe zusammen, gegen die wir im Deckungsverband die Lücken nicht so zugestellt haben, wie wir uns das vorgenommen hatten. Auf beiden Seiten war im ersten Spielabschnitt keine gute Abwehr- und Torhüterleistung zu attestieren. Bei uns wurde es Ende der ersten Halbzeit dann in der Deckung besser und in der Pause hat uns Marc Hagemann, der das Coaching von der Bank übernommen hatte, daran erinnert, dass wir das umsetzen, was wir in der Oberliga gelernt haben: Keine Hektik aufkommen lassen und mit Ruhe die Erfahrung ausspielen. So ein Spiel drehst du nicht in wenigen Minuten und wir hatten dann die Geduld. Wir haben so sukzessive unseren Stiefel weitergespielt. Ins Tor kam jetzt auch Henning Otte, der im Zusammenspiel mit der jetzt besser stehenden Deckung einige wichtige Bälle parierte und im Angriff setzten dann Jan Lauer und Mätthi Hertz die Akzente und fanden die richtigen Lösungen. Im Abwehrzentrum zeigte Patrick Engel eine starke Leistung“, lobte Bitburgs Flo Enders.

 

Tus: Lindner und Rode - Eich (2), Tran (2), Otto (1), J. Willems (6/2), Brümmer (9/2), Bergheim, Präder (3), Wheaton (4), Illigen (1).

 

TVB: Schwerdt und Otte – Hertz (8), Straub (2), Steinbach (3), Engel (2), Enders (4/3), Sonnen (2), Kaufmann (3), Lauer (5), Nelles (1)

 

HSV Rhein-Nette – DJK/MJC Trier 35:22 (17:7)

 

Ein Handball-Debakel erlebte die MJC Trier in Andernach! Obwohl Triers Torhüter Andre Legenhausen überragend hielt, unter anderem sechs Siebenmeter parierte, kam das Team von Trainer Jarek Glinka beim Geheimfavoriten auf den Titel, den HSV Rhein-Nette unter die Räder, lag zur Pause schon spielentscheidend mit 17:7 zurück.

 

Auch mit der personellen Alternative Alex Kuhfeld blieb das Trierer Team chancenlos! Lediglich beim 0:1 lag das Glinka-Team in Führung, kassierte dann vier Treffern in Folge zum 4:1, blieb dann bis zum 7:5 in der 17. Minute in Schlagdistanz. Sechs Treffer der Gastgeber in Folge führten beim 13:5 in der 23. Minute zur frühen Entscheidung.  Nach dem Wechsel zog das Team von Trainer Hermi Häring auf und davon, führte 21:9 in der 35. Minute und brachte dann den ungefährdeten Sieg über die Zeit. Nie bekam die MJC Abwehr die gefährlichsten HSV Angreifer Jannik Lenz (8) und Dominik Reimer (10) in den Griff.

 

„Wir haben viel zu viele technische Fehler gemacht. Das Spiel ohne Harz liegt der Mannschaft einfach nicht. Spielerisch war die Leistung in Ordnung, doch mit der Chancenverwertung können wir nicht zufrieden sein. Mit der Abwehr werden wir uns beschäftigen müssen, da ist viel Arbeit zu leisten. Entscheidend waren auch die Ballverluste im Umschaltspiel. Der Gegner war keineswegs so überragend wie das Ergebnis es ausdrückt. Wir haben uns heute selbst geschlagen. Jetzt hoffe ich am kommenden Wochenende auf eine Trotzreaktion meiner Jungs. Kai Kinzig hat auf Rückraummitte mit Ruhe Regie geführt und schöne Anspiele gezeigt, dabei die Mannschaft gut geführt“, lobte MJC Trainer Jarek Glinka.

 

Buttlar und Legenhausen – Kuhfeld (3), P. Müller (1), Merten (2), Kinzig (1), Zelzer (1/1), Güth, Sattler (3), Falk (1), Moecke (9/6), M. Müller (1).

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – HSG Eifel 38:14 (21:9)

 

Eine Handball-Lehrstunde musste sich Aufsteiger HSG Eifel im Ruwertal verpassen lassen. Fünf Treffer in einer Halbzeit sind einfach zu wenig, um in der Klasse ein Spiel gewinnen zu können. Nach ausgeglichenen 10 Minuten war die Messe im Ruwertal schnell gelesen! „Bis dahin haben wir Zeit gebraucht, um uns auf die Manndeckung gegen Andi Schröder einzustellen. Doch dann haben Andi Backendorf und Michel Stein die richtigen Lösungen gefunden“, lobte Gastgebertrainer Christian Stein.

 

 Vom 5:4 in der 10. Minute sorgten die Gastgeber über 10:4 in der 17. Minute bis zur Pause zum 21:9 frühzeitig für klare Verhältnisse. Das Debakel für den Aufsteiger setzte sich nach dem Wechsel fort, die Gastgeber erhöhten mit acht Treffern in Folge auf 29:9 und machten früh den Klassenunterschied deutlich. Die 38:14 Klatsche des Aufsteigers bei der HSG aus dem Ruwertal dürften frühzeitig die Alarmglocken in der Eifel klingen lassen.

„Dem Gast fehlten im Rückraum einfach die Alternativen! So ging wenig Torgefahr von der Distanz aus. So funktionierte unsere 6:0 Deckung gut, die Jungs haben gut gearbeitet und das über die gesamte Spielzeit. Im Angriff leisteten wir uns nach dem Wechsel einige technische Fehler und waren in der einen oder anderen Situation unkonzentriert. Aus der geschlossenen Mannschaftsleistung will ich Andi Backendorf, der auf der Mitte erneut klug Regie führte und meinen Bruder Michel hervorheben“, resümierte Stein.

 

„Wir sind richtig unter die Räder gekommen und das völlig verdient. Nach diesem Spiel konnte ich kaum schlafen und der Sonntag lässt in mir Katerstimmung aufkommen. Ich habe darüber nachgedacht, wie ich meiner Mannschaft helfen kann, da die Probleme nicht kleiner werden. Die Gründe für die Niederlage liegen klar auf dem Tisch! Ich habe in der Vorbereitung drei Rückraumspieler verloren, die in der Lage sind, auch körperliche Präsenz zu zeigen. Mein "kleiner" Rückraum ist zwar quirlig, aber nach 10 Minuten stellt sich der Gegner darauf ein und wir haben Schwierigkeiten Tore zu erzielen. Daneben fehlen auch die körperliche Anwesenheit und die geistige Schnelligkeit in der Abwehr, die uns immer wieder zu spät die Situation erfassen lässt. Viel Arbeit kommt in dieser Woche und auch in den nächsten Wochen auf mich zu. Die Ruwertaler haben im Stile einer Spitzenmannschaft unsere Defizite ausgenutzt und gezeigt das trotz der Auftaktniederlage in Bitburg mit ihnen zu rechnen sein wird“, prophezeit der Gästetrainer Sigi Garbe.

 

HSG: T. Frisch und Roth - Petri, A. Schröder (7/4), Wenzel (2/1), Thesen (3), Backendorf (5), M. Frisch (5), Billen (3), M. Stein (10), Zock (3), Simon

 

HSG Eifel: Schmitz (1) und Hoffmann – Schmitt, Lepage (1), Leppin (2), Kruft (1), Neisius, Neuerburg, Lemmen (2), Schaperdoth (1), Plano (3), Jahnke (3/3)

 

HSG Bad Ems/Bannberscheid – SG Gösenroth/Laufersweiler 25:29 (13:15)

 

11 Minuten hielt die HSG gegen den RPS Absteiger aus dem Hunsrück das Spiel spannend, dann gelangen den Gästen vom 4:5 drei Treffer in Folge zum 4:8 bis zur 13. Minute und so war die HSG zur Auszeit gezwungen. Die Mannschaft war jetzt besser im Spiel und verkürzte nach dem 6:11 auf 9:11, ließ den Favoriten dann nicht mehr davonziehen. Mit einer 13:15 Pausenführung der SG wurden die Seiten gewechselt.

 

„Mit unserer offensiven Deckung wollten wir den gefährlichen Rückraum der Gäste in den Griff bekommen, auch die vielen Kreuzbewegungen der Gäste verhindern“, verriet SG Trainer Jochen Tatsch, dessen Taktik aufging.

 

Mit zunehmender Spieldauer waren die Angreifer der Gäste platt! Mit zwei Treffern nach dem Wechsel legten die Gäste los, führten 13:17, kassierten aber die Gegentreffer zum 15:17 bis zur 35. Minute und Trainer Jochen Tatsch nahm die Auszeit. Doch die Gastgeber ließen nicht nach, blieben über 17:19 und 18:20 in der 39. Minute im Spiel. Doch die Gäste spielten jetzt ihre Erfahrung aus und nach dem 19:23 in der 44. Minute nahm der Gastgeber seine Auszeit. Als Luca Schneider mit einem Doppelpack zum 20:25 den Vorsprung seines Teams noch vergrößerte, war die Messe in der 49. Minute gelesen. Im Tor steigerte sich auf SG Seite Jan Schneider und wurde letztlich zum Matchwinner für sein Team.

 

„Zunächst nahmen die Gäste Heinrich Löwen nach seinen Treffern mit kurzer Deckung aus dem Spiel, später dann Florin Nicolae und so wurde das Spiel zerfahren. Am Ende hat sich aber unsere individuelle Klasse im Spiel eins gegen eins durchgesetzt. Die Sprunggelenksverletzung von Colin Reuter ist der einzige Wermutstropfen“, klagte SG Coach Tatsch.

 

K. Schneider und J. Schneider – L. Schneider (2), Faust (2), Röhrig, Nicolae (9), C. Saam (1), F. Saam (2), Conrath (2), Reuter (5/2), Löwen (5/1), Hermann (1).

 

HSC Schweich – TS Bendorf 23:27 (11:14)

 

Es wurde nichts aus dem erhofften Sieg der Schweicher Mannschaft am Stadtfestwochenende! Ursache für die Niederlage war eine Zeitstrafe gegen Schweichs Trainer Andreas Rosch in den entscheidenden Spielminuten! Ausgeglichen verlief die Begegnung bis zum 10:10 in der 27. Minute, dann gelang den Gästen die Führung zum 10:13, diesen Vorsprung nahm die Mannschaft mit in die Kabine.

 

Nach dem Wechsel wurde Schweich stärker, legte beim 18:16 in der 42. Minute vor und hielt das Spiel bis 21:22 in der 52. Minute. Statt jetzt den Ausgleich zu erzielen, mussten Schweich die Zeitstrafe gegen den Trainer verkraften und so war das Spiel beim 21:25 durch!

 

„Wenn ich diese Zeitstrafe nicht bekomme, ist der Spielausgang völlig offen. Es war kein gutes Spiel und beide Mannschaften werden am Ende sicher im unteren Tabellendrittel zu finden sein“, sagte Rosch.

 

Reich und Schmidt – Müller, Rosch (2/1), Herz (3), Lieser, Peters (7), Nerling, Collet (4), Fuchs, Rohr (5), Karrenbauer (2).

 

04. September 2018

 

Vorberichte zum Spieltag 08/09. September 2018

 

HSV Rhein-Nette – DJK/MJC Trier (Samstag, 17.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit dem HSV Rhein-Nette dürfte in dieser Saison zu rechnen sein. Das zumindest deutete die Mannschaft von Trainer Hermi Häring in den beiden Pokalspielen gegen den Aufsteiger HSG Eifel an. Gezielt hat sich das Team verstärkt und trifft nun auf eine MJC Mannschaft, die ihre Personalplanung für die neue Saison um Trainer Jarek Glinka noch nicht abgeschlossen hat. So wird der zuletzt für die HSG Mertesdorf/Ruwertal spielende Alex Kuhfeld das Trikot der Trierer überstreifen und  weitere personellen Veränderungen kündigt MJC Coach Jarek Glinka für die Zukunft an, will aber noch nichts verraten. Nach der Auftaktniederlage der Trierer in eigener Halle sieht sich das Glinka Team vom HSV Rhein-Nette gefordert und wird wohl die Bestleistung abrufen müssen, um dort zu bestehen.

 

Personal: Torwart Andre Legenhausen ist wieder fit und wird spielen.

 

Prognose: „Den Gast kenne ich nicht, doch ich bin aufgrund meiner Erfahrung in der Lage, die Mannschaft auf den Gegner einzustellen, wenn ich dessen Stärken erkenne. Auf keinen Fall verrate ich im Vorfeld meine Taktik. Mit Hermi Häring hat der HSV natürlich einen Handballfuchs auf der Bank und so sehe ich ein von der Taktik geprägtes Spiel. Die Gastgeber werden sicher in heimischer Halle ihren besten Handball zeigen wollen und hier müssen wir dagegenhalten. Ohne Harz wird das aber für uns nicht einfach! Wichtig wird sein, dass wir unsere Fehlerquote gegenüber dem letzten Spiel weiter minimieren. Unser Ziel bleibt weiterhin der Klassenerhalt und das werden wir auch schaffen“, erklärt MJC Coach Glinka.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – HSG Eifel (Samstag, 19.30 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Auch ohne ihre beiden fehlenden Rückraumspieler hielten die Ruwertaler beim Titelanwärter in Bitburg vergangenen Woche lange Zeit mit, können jetzt in heimischer Halle wieder auf mehr personelle Alternativen hoffen. Aufsteiger HSG Eifel zahlte im Auftaktspiel gegen den HSV Rhein-Nette weiter Lehrgeld, doch wie von Trainer Sigi Garbe vorausgesagt, wird die Mannschaft mit komplettem Kader nicht zu unterschätzen sein.

 

Personal: Bei den Gastgebern wird Michael Stein im Rückraum wieder zur Verfügung stehen, Chrissie Schröder fehlt letztmalig wegen seines Auslandsaufenthaltes. Der Kader des Gastes aus der Eifel schrumpft weiter: „So fällt Ruslan Podriezov weiterhin wegen seiner Verletzung aus, David Morgens fehlt aus beruflichen Gründen definitiv und auch Daniel Ludes fällt aus. So bleiben mir nur noch wenige Alternativen,“ klagt HSG Coach Sigi Garbe.

 

Prognose: „Wie in Bitburg wird Andreas Backendorf das Spiel von der Rückraummitte leiten. Das hat er in Bitburg sehr gut gemacht. Mit Michael haben wir jetzt mehr Alternativen im Rückraum. Unser Ziel ist es aus einer stabilen Abwehr eine schnelle erste und zweite Welle zu spielen. Wenn uns das gelingt, sehe ich uns in der Favoritenrolle und wir werden das Spiel auch gewinnen“, gibt sich Stein vor der Heimpremiere seines Teams optimistisch.

 

„Ich habe mir die HSG im Auftaktspiel in Bitburg angesehen und es wird schwer für uns, vor allem Andi Schröder auszuschalten. Den kannst du eigentlich als Trainer auf jeder Position einsetzen und er stabilisiert die Abwehr. Ich glaube am Sonntag erkannt zu haben, dass die HSG durchaus Probleme mit dem hohen Tempo hat und das wollen wir vorgeben. Für mich ist die HSG der klare Favorit, eine gereifte Mannschaft, gegen die wir solange wie möglich mithalten wollen. Um Punkte einzufahren, müssen wir uns auf andere Spiele konzentrieren“, ahnt HSG Coach Sigi Garbe.

 

TuS Daun – TV Bitburg (Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Konzentrierter Beobachter des Auftaktspieles zwischen Bitburg und der Ruwertal HSG war Dauns Trainer Marcus Willems, der sich dabei ein genaues Bild vom kommenden Gegner machen konnte. Dabei überzeugten Willems die auf allen Positionen gut besetzten Gastgeber mit ihren individuellen Möglichkeiten. Für seine Mannschaft sollte die Auftaktbegegnung gegen den Meisterschaftsfavoriten kein Maßstab sein, zumal das Ziel der Dauner der Klassenerhalt ist, Bitburg seinen Anspruch auf die Meisterschaft klar angemeldet hat. Die für den Klassenerhalt notwendigen Punkte wird die Dauner Mannschaft sicherlich in anderen Spielen gewinnen müssen.

 

Personal: Auf Dauner Seite werden Mani Schnupp und Julian Keitsch nicht dabei sein, ebenso wenig wie Luca Willems (Knieentzündung) und Torwart Holger Neis (Ellenbogenverletzung). Für Neis wird der bald 50-jährige Torwart Routinier Carsten Lindner nachrücken! Auf Bitburger Seite wird Trainer Sven Lauer aus privaten Gründen fehlen, für ihn coacht Marc Hagemann. Verletzungsbedingt wird Martin Guldenkirch aufgrund der im Spiel gegen die Ruwertal HSG erlittenen Knieverletzung passen müssen.

 

Prognose: „Wir stellen uns auf eine offene 3:2:1 Deckung der Gäste ein, doch das wird gegen uns sicher ein anderes Spiel als gegen die Ruwertal HSG. Wichtig wird sein, dass wir die gefährlichen Rückraumschützen Matthias Hertz und Chris Stelmach frühzeitig bekämpfen, dazu ein Auge auf Florian Enders haben, der von der Rückraumitte immer seine Torgefährlichkeit beweist. Selbst wenn uns das gelingt, liegen die weiteren Stärken der Gäste auf den gut besetzten Außen Positionen und dem starken Kreis. Von jeder Position strahlen die Gäste Torgefahr aus, spielen ihre Angriffe strukturiert und alles hat dort Hand und Fuß. Die Mannschaft sucht ihre finale Torchance und so sehe ich uns am Ende als klarer Außenseiter. Dennoch wollen wir mit einem guten Spiel in die Saison starten, mutig sein und einiges ausprobieren. Wenn wir an unsere Grenzen gehen, können wir den Favoriten sicher ärgern. Für uns ein lockeres Spiel, in dem wir wenig Fehler machen dürfen, denn die werden direkt bestraft. Zudem wollen wir wenig zwischen Angriff und Abwehr wechseln, um nicht überrannt zu werden. Hoffentlich können wir lange dranbleiben“, sagt Dauns Trainer Markus Willems.

 

Die Favoritenrolle nimmt Bitburgs Trainer Sven Lauer an: „Wir werden wohl in jeder Begegnung die Favoritenrolle annehmen müssen und so müssen wir auch auftreten. Wichtig wird sein, dass unsere 3:2:1 Abwehr von Beginn an steht und wir den Gegner zu Fehlern zwingen. Aus der Abwehr heraus wollen wir das Tempo forcieren und das ist uns im Auftaktspiel nur phasenweise gelungen. Unsere Spielzüge müssen wir aggressiver anlaufen und konsequenter die Chancen verwerten. Für uns zählt nur ein Sieg“, sagt der TVB Coach.

 

HSG Bad Ems/Bannberscheid – SG Gösenroth/Laufersweiler (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Gelungener Saisonauftakt für die HSG Bad Ems/Bannbescheid, die beide Punkte aus Trier entführte und jetzt mit der SG Gösenroth/Laufersweiler auf den letztjährigen RPS Ligisten trifft, der in dieser Saison sicherlich bei der Vergabe des Titels mitreden möchte. Für beide Teams wird dieses Aufeinandertreffen eine Standortbestimmung im Hinblick auf den weiteren Saisonverlauf sein. Das Spiel in Trier hat sich SG Coach Jochen Tatsch angesehen und dabei festgestellt, dass die Mannschaft aus dem Westerwald gegenüber dem Pokalspiel vor zwei Wochen ihr Gesicht schon verändert hat. „Vor allem der Torhüter war ein entscheidender Faktor“, sagt Tatsch.

 

Personal: Colin Reuter wird nach seiner Verletzung nur zu Kurzeinsätzen kommen. Torwart Martin Scherschlicht fehlt aus Urlaubsgründen. Ansonsten bietet die SG ihren kompletten Kader auf.

 

Prognose: „Wir treffen auf einen Gastgeber, der über einen starken Rückraum verfügt mit vielen Kreuzbewegungen. Damit müssen wir umgehen und stellen eine defensive Abwehr entgegen. Von Beginn wollen wir hohes Tempo gehen und so unsere konditionellen Möglichkeiten ausspielen. Wenn es uns gelingt, aus einer stabilen Abwehr über 60 Minute das Tempo hoch zu halten, haben wir eine gute Chance. Gelingt es den Gastgebern das Tempo zu verschleppen, werden wir es schwer haben“, ahnt der SG Coach.

 

HSC Schweich – TS Bendorf (Sonntag 17 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: „Nach dem guten Spiel in Irmenach freuen wir uns auf das erste Heimspiel der neuen Saison gegen das Team aus Bendorf, das im ersten Saisonspiel gegen die favorisierten Gäste aus Urmitz ein Unentschieden erzielte. Die Freude auf die Heimprämiere ist allerdings etwas getrübt, da die Kreisverwaltung aufgrund sicherheitsrelevanter Mängel die Benutzung der ausfahrbaren Tribüne in der Stefan-Andres-Halle ab sofort und bis auf weiteres untersagt hat. So steht den hoffentlich zahlreichen Zuschauern nur die Stehplatzgalerie zur Verfügung, die wir dann versuchen teilweise zu bestuhlen“, erklärt HSC Coach Andreas Rosch.

 

Personal: Im Gegensatz zum ersten Spiel in Irmenach sollten dem HSC am Sonntag wieder mehr Spieler zur Verfügung stehen. Es gibt noch ein paar Fragezeichen, die aber erst kurzfristig beantwortet werden. Definitiv fehlen werden urlaubsbedingt Max Kratz und Tim Schneider.

 

Prognose: „Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe und die Gäste aus Bendorf, die sich vor der Saison mit Majewski doch ordentlich verstärken konnten, sind sicherlich eine der Mannschaften, die wir in heimischer Halle schlagen sollten, um am Ende der Saison mindestens Platz 10 zu erreichen, der definitiv zum Klassenerhalt berechtigt. Mit nur einem Neuzugang verfügen die Gäste über eine sehr eingespielte Mannschaft und es kommt ein hartes Stück Arbeit auf uns zu um das Vorhaben des doppelten Punktgewinns umsetzen zu können. Wir werden uns in der Woche dann noch mal auf unsere neue Personalsiituation vorbereiten und wenn die Mannschaft mit ähnlicher Konzentration und kämpferischer Einstellung wie in Irmenach in das Spiel geht, so gehe ich von einem Heimsieg meiner Mannschaft zum Stadtfestwochenende aus“, glaubt der HSC Coach.

 

02.09.2018

 

TV Bitburg – HSG Mertesdorf/Ruwertal 34:26 (16:10)

 

Bitburg gewinnt das Auftaktspiel gegen die Ruwertal HSG und unterstreicht mit dem Sieg seine Titelambitionen. Dem Anspruch an das erhoffte Spitzenspiel der Liga wurde die Begegnung allerdings nicht gerecht. Nur phasenweise blitzten beim Gastgeber Spielwitz und die erforderliche Schnelligkeit auf, um die ersatzgeschwächt angetretenen Gäste frühzeitig zu distanzieren.

 

Mit einer offensiv und aggressiv eingestellten 3:2:1 Abwehr versuchten die Gastgeber, den ersatzgeschwächten Ruwertaler Rückraum in den Griff zu bekommen. Doch in den Anfangsminuten war es immer wieder Gästespieler Andi Schröder, der mit seinem Durchsetzungsvermögen im Spiel „eins gegen eins“ die Abwehr der Gastgeber vor Probleme stellte. Besonders die Absprachen im Deckungsverhalten stimmten nicht immer! Zudem ließen die Gastgeber klarste Chancen ungenutzt und so blieb die Begegnung bis zum 6:6 in der 14. Minute völlig ausgeglichen.

 

Die Auszeit des neuen Bitburger Coaches Sven Lauer zeigte dann Wirkung! Die Mannschaft fand jetzt zu ihrem Tempospiel und fand im gebundenen Spiel die richtigen Lösungen. Die Abwehr bekam endlich die Anspiele der Gäste zum Kreis besser in den Griff und die Manndeckung gegen den auffälligsten Gästeakteur Christian Schröder ging voll auf. Mit fünf Treffern in Folge legten die Eifelaner jetzt den Grundstein für ihren Erfolg, zogen auf 11:6 in der 21. Minute davon. Immer dann, wenn die Gastgeber zu ihrem schnellen Spiel fanden, gelangen die einfachen Tore und so führte der Gastgeber zur Pause mit 16:10.

 

Nach dem Wechsel vernachlässigten beide Teams ihre Abwehrarbeit, die individuell besser besetzten Gastgeber zogen jetzt kontinuierlich davon und legten über 20:13 zur ersten 10 Tore Führung beim 27:17 in der 47. Minute vor. Ab diesem Zeitpunkt plätscherte die Begegnung jetzt vor sich hin. In den Schussminuten zeigten auch die Gäste aus dem Ruwertal spielerisch gute Ansätze, kamen phasenweise mit ihrem Parallelstoßspiel zu guten Abschlussmöglichkeiten. Am Ende stand ein verdienter Erfolg der Gastgeber auf der Anzeigetafel.

 

„Ich bin mit der kämpferischen Leistung meiner Mannschaft zufrieden. Wir haben unsere Möglichkeiten gegen einen Gastgeber, der am Ende die Meisterschaft gewinnen möchte, so gut es ging, genutzt“, meinte Gästetrainer Christian Stein, der ebenso ins Geschehen eingreifen musste wie Routinier Marc Köhler.

 

Der neue Bitburger Coach konnte nach Spielende die Glückwünsche seines Vorgängers und Vaters Thomas Lauer entgegennehmen, war aber mit dem Auftritt seiner Jungs nicht ganz zufrieden: „Wir haben versucht bei unserem Tempospiel konzentriert die Chance zu suchen. Das hat nicht immer geklappt und mit der Abwehrleistung im zweiten Spielabschnitt war ich nicht zufrieden“, gab Lauer zu.

 

TVB: Schwerdt und Otte – Engel, Hertz (7/4), Guldenkirch (4), Straub, Steinbach (4), Stelmach (7), Enders (4), Sonnen (2), Kaufmann (2) Lauer (1), Nelles (3)

 

HSG: T. Frisch, Roth und Voß, A. Schröder (9/1), Wenzel (1), Simon (2), Thesen, Backendorf (6), M. Frisch, Billen (2), Schöler, C. Stein (2), Zock, Köhler (4)

 

DJK/MJC Trier – HSG Bad Ems/Bannberscheid 29:31 (12:17)

 

Zufrieden zeigte sich MJC Trainer Jarek Glinka trotz der Niederlage seine Teams gegen die Gäste aus dem Westerwald. Dabei mussten die Gastgeber auf ihren verletzten Stammtorhüter Andre Legenhausen ebenso verzichten wie auf Steffen Kellendonk, dessen Zukunft bei den Trierern ungewiss ist.

 

„Am Dienstag werden wir aber weitere Personalien klären“, verrät Glinka, dessen Team sich auf jeden Fall die Dienste von Alex Kuhfeld, zuletzt HSG Mertesdorf/Ruwertal, gesichert haben soll. Bis zum 10:9 in der 14. Minute führten die Gastgeber ständig mit ein bis zwei Toren, dann drehte Gästespieler Florian Hess mit zwei Treffern in Folge das Spiel und seine Mannschaft kam zu 7 Treffern in Folge und zur deutlichen 10:16 Führung in der 28. Minute.

 

Tor um Tor kämpften sich die Trierer nach dem Wechsel wieder heran, glichen beim 22:22 in der 43. Minute aus, die Begegnung schien zugunsten der Gastgeber zu kippen. Doch wieder gelangen den Gästen drei Tore in Folge und so führte die Mannschaft mit 22:25 in der 47. Minute. Die Vorentscheidung fiel, als sich die HSG vom 26:28 auf 26:30 in der 57. Minute absetzten konnte.

 

„Die Jungs haben super gekämpft und deshalb bin ich zufrieden. Leider haben wir einige freie Chancen nicht genutzt, sonst wäre das Spiel anders ausgegangen. Die Jungs haben einfach Lust auf Handball und ich bin sicher, dass wir bald für die eine oder andere Überraschung sorgen werden“, sagt der MJC Coach.

 

Buttlar und Lofi - Helbrecht (1), Müller P. (7), Merten (4), Kinzig (1), Schwiderski, Zelzer (1), Güth, Sattler (4/2), Falk, Moecke (6/1), Müller M. (3), Schreiner (2).

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – HSC Schweich 33:27 (15:13)

 

Gelungener Saisonstart für die Hunsrücker, die das Auftaktspiel gegen den stark ersatzgeschwächten HSC Schweich am Ende deutlich gewann, dabei im gesamten Spiel nie in Rückstand gerieten!

 

Den besseren Start in die Begegnung hatte der Gastgeber aus dem Hunsrück, der mit 3:0 bis zur 5. Minute vorlegte. Zunächst verteidigte das Team von Trainer Mirza Cehajic seinen Vorsprung, doch Schweich kam näher und glich nach der ersten Auszeit von Trainer Andreas Rosch in der 18. Minute erstmals in der Begegnung zum 9:9 aus. Seine erste Auszeit im Spiel nahm dann Cehajic in der 25. Minute beim 13:12, danach gelangen den Gastgebern zwei Treffer Folge zum 15:12, doch die Gäste verkürzten zur Pause auf 15:13! Nach dem Wechsel verteidigte das Cehajic-Team seinen Vorsprung über 20:19 in der 39. Minute, setzte sich dann aber entscheidend von 22:20 über 24:20 auf 27:21 in der 48. Minute ab. Am Ende feierten die Gastgeber den verdienten 33:27 Erfolg und damit den vom Ergebnis her gelungenen Einstand die neue Saison.

 

„Selten war ich in den vergangenen Jahren so zufrieden mit dem Spiel und vor allem mit der Einstellung meiner Mannschaft. Obwohl wir nun wirklich mit dem "letzten Aufgebot" in Kleinich antreten mussten, so konnten wir das Spiel trotzdem gut 40 Minuten offen gestalten und den starken Gastgeber doch länger ärgern als wir das gedacht haben. In der Abwehr haben wir nicht schlecht agiert und im Angriff sind uns doch sehr oft die richtigen Lösungen gegen die stabile Gastgeberabwehr gelungen. Auch das Torhüterduell haben wir klar gewonnen. Auch wenn der Sieg der Gastgeber nicht wirklich in Gefahr war, können wir stolz auf diese Leistung sein. Nun gilt es in den nächsten Wochen, bei Gegnern auf Augenhöhe, mit gleicher Leistung dann auch Punkte einzufahren“, hofft Schweichs Trainer Andreas Rosch.

 

Gastgebertrainer Mirza Cehajic unterstrich die Aussagen seines Trainerkollegen, bescheinigte den Gästen eine lange Zeit clevere Spieleweise und kritisierte die schwache Torhüterleistung seines Keepers, der nach Aussage von Cehajic kein Rheinlandliga Niveau an diesem Tage erreichte: „Am Ende haben wir uns aufgrund der höheren Laufbereitschaft aufgrund der besseren konditionellen Verfassung durchgesetzt. Es bleibt bei unseren Kaderproblemen und der Tatsache, dass wir auch aufgrund der Trainingsbeteiligung nur wenig im Training korrigieren können. Jetzt haben wir eine Woche Spielpause und ich hoffe, dass wir dann besser aufgestellt in die Begegnung gegen Bendorf gehen können“, so der HSG Coach, der die souveräne und unauffällige Schiedsrichterleistung von Henrik Balagny und Stephan Frank herausstellte.

 

HSG: Schug - Stroeher, Koch (5/4), B. Klei (4), Bach (2), Stürmer (9), Mulliqi (6), Schneider (2), Schmidt, K. Schell, C. Klei (3), M. Schell (2)

 

HSC: Reich und Schmidt – Müller, Kordel (2), Rosch (10/4), Wagner, Lieser (1), Peters (4), K. Müller (2), Rohr (3), Karrenbauer (5).

 

HSG Eifel – HSV Rhein-Nette 27:36 (11:20)

 

„Es hat allen Beteiligten Spaß gemacht und wir haben gesehen was mit einem vollständigen Kader für uns möglich ist“, meinte HSG Coach Sigi Garbe nach der Auftaktniederlage gegen die Gäste aus Andernach.

 

In der ersten Halbzeit entwickelte sich ein schnelles und gutes Rheinlandligaspiel, in dem Marc Schmitt beim 1:1 das ersten Rheinlandligator für den Aufsteiger HSG Eifel erzielte. Jeder Fehler der Gastgeber wurde sofort durch einen Tempogegenstoß des Teams von Gästetrainer Hermi Häring bestraft. Über 2:1 und 4:3 in der 7. Minute gelang den Gastgebern zwar die Führung, doch vier Treffer der Gäste in Folge leiteten die Wende zugunsten des Teams von Häring ein. Über 4:7 in der 9. Minute bauten die Gäste jetzt ihren Vorsprung auf 7:12 bis 11:20 in der Pause aus.

 

„Bis zur 13. Minute machten wir kaum Fehler im Angriff und so entwickelte sich ein ausgeglichenes aber auch ein sehr schnelles Spiel. Drei Minuten lang verloren wir den Faden, drei hundertprozentige Chancen nutzten wir nicht und die Gäste bestraften konsequent. In dieser Phase des Spiels rächte sich, das in den letzten Wochen meine vier Rückraumschützen ausgefallen sind. Die Gäste standen nun noch defensiver und wir fanden kaum noch ein Rezept gegen die sehr defensive 6:0 Deckung. So kam es zur verdienten, wenn auch etwas zu hohen Pausenführung der Gäste“, klagte Garbe.

 

„In der zweiten Halbzeit stand uns dann David Morgens zur Verfügung und wir zeigten jetzt ein anderes Gesicht. So zwangen wir den Gast auch zur Umstellung seiner Deckung“, freute sich der Gastgebertrainer. Die Gäste taten sich nun wesentlich schwerer als in der ersten Hälfte. Die Abwehr der Eifealner zeigte nun wesentlich mehr Präsenz und im Angriff konnte die HSG jetzt ihr Spiel aufziehen.

 

„Der Gästetrainer sah sich gezwungen in der 38. Minute eine Auszeit zu nehmen um seine Mannschaft neu einzustellen. Er schaffte es auch, uns mit dieser Auszeit für eine kurze Zeit aus dem Tritt zu bringen. Es entwickelte sich fortan ein Spiel auf Augenhöhe das allen Beteiligten richtig Spaß machte. Zu diesem guten Spiel trugen die unauffällig leitenden Schiedsrichter Schmitt Christian und Christian Weiß bei. Wir habe schmerzlich erfahren müssen, wie schwierig es in der Rheinlandliga ist, Leistungsträger zu ersetzen. Wir haben aber auch gesehen, dass unser Gerüst stimmt und das mein Team absolut lernfähig ist. Aber wir sehen auch, dass noch sehr viel Arbeit vor uns liegt“, weiß der Gastgebercoach.

 

Schmitz und Hoffmann – Schmitt (1), Lepage (2), Leppin (3), Ludes (1), Kruft, Neisius, Braun (5/1), Lemmen (3), Schaperdoth, Plano (9), Jahnke (3), Morgens.

 

28.08.2018

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – HSC Schweich (Samstag, 17.45 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: „Zum Saisonstart müssen beziehungsweise dürfen wir direkt beim Rheinlandligameister im Hunsrück antreten. Die Mannschaft hat sich vor der Saison noch mal mit Koch (Gösenroth) und Mangold (von uns, der aber erst ab Januar zur Verfügung steht) verstärkt und gehört somit auch in dieser Saison zum Favoritenkreis. Wir stehen vor einer sehr schweren Saison und werden natürlich alles daransetzen als “Liga-Dino” auch im nächsten Jahr in der Rheinlandliga an den Start gehen zu können, was bei zu erwartenden vier Absteigern eine große Herausforderung sein wird“, ahnt Schweichs Trainer Andreas Rosch. Der Co-Trainer der Gastgeber, Timo Stoffel sieht ebenfalls für den Gast die Schwere der Aufgabe in der nun anstehenden Saison aufgrund der personellen Situation bei den Gästen. „Wir haben das Heimspiel und das wollen wir zum Auftakt auch gewinnen“, erklärt Stoffel.

 

Personal: Beim Gastgeber fällt Torwart Lukas Everding aufgrund einer Knieverletzung mindestens vier Wochen aus. „Ansonsten sind alle Leistungsträger in unserem kleinen Kader an Bord“, freut sich Stoffel. Da die Saison in diesem Jahr eine Woche früher als in den vergangenen Jahren startet befinden sich bei den Schweichern noch Spieler im Urlaub und somit muss der HSC am Samstag mit Herz, Collet, Kratz und Schneider gleich vier Spieler urlaubs- bzw. berufsbedingt ersetzen. „Die Saison der 2. und 3. Mannschaft startet erst MItte September, so dass wir uns von dort ergänzen“, verrät Rosch.

 

Prognose: „Gezielt bereiten wir uns in dieser Trainingswoche auf den Gegner aus Schweich vor, wollen den Heimvorteil nutzen und mit einem Sieg in die neue Saison starten“, sagt der HSG Co-Trainer. „Sollten sich die Gastgeber in gleicher Verfassung wie zum Ende der letzten Runde befinden, so wird für uns am Samstag nicht viel zu holen sein. Wir werden versuchen, das Spiel so lange es geht offen zu gestalten, aber allein die Tatsache, dass wir alle 3 Spieler, die für die halbrechte Rückraumposition vorgesehen haben, ersetzen müssen, stimmt mich nicht unbedingt optimistisch. Wir können völlig entspannt in diese Partie gehen, müssen aber die richtige Einstellung schnell finden um ein achtbares Ergebnis erzielen zu können“, weiß der HSC Coach.

 

HSG Eifel – HSV Rhein-Nette (Samstag, 19.30 Uhr, Grund- und Realschule Plus, Neuerburg)

 

Ausgangslage: Die Vorfreude des Aufsteigers aus der Eifel auf das erste Saisonspiel ist riesig: „Wir freuen uns nicht nur auf die Halle in Neuerburg, sondern hoffen auch auf die tolle Unterstützung von den Rängen“, erklärt HSG Coach Sigi Garbe.

 

Personal: Es wird eine andere Mannschaft der HSG auf der Platte stehen als zuletzt im Pokalspiel. Dennoch bereitet Garbe die Tatsache Sorgen, dass mit David Morgens und Ruslan Podriezov zwei Rückraumshooter wohl ausfallen werden. „David ist beruflich und Ruslan verletzungsbedingt fraglich“, verrät Garbe.

 

Prognose: „Auf jeden Fall werden wir ein anderes Ergebnis als im Pokalspiel erreichen. Gegen die defensive 6:0 Deckung der Gäste habe ich mir etwas einfallen lassen, das wir in den anstehenden Trainingseinheiten und im Spiel umsetzen wollen. Wir sind klarer Außenseiter und stehen vor einer schweren Auftaktaufgabe. Doch wir wollen uns so teuer wie möglich verkaufen und dem Publikum ein tolles Spiel bieten. Die Punkte müssen wir aber anderswo gewinnen“, ahnt Garbe, der die Gäste aus Andernach als klaren Favoriten einstuft.

 

TV Bitburg – HSG Mertesdorf/Ruwertal (Sonntag, 16 Uhr, Edith Stein Hauptschule)

 

Ausgangslage: Mit einem „Kracher“ startet die Rheinlandliga-Saison. Mit RPS Ligaabsteiger Bitburg und dem letztjährigen Vierten der Rheinlandliga aus dem Ruwertal kommt es gleich am ersten Spieltag zum Aufeinandertreffen der Meisterschaftsanwärter. „Außerdem traue ich auch die SG Gösenroth/Laufersweiler Chancen auf den Titel zu“, gesteht TVB Coach Sven Lauer. In der Rolle als einer der Titelanwärter sieht sich Gästetrainer Christian Stein nur dann, wenn die Mannschaft komplett ist und das wird im Auftaktspiel schon nicht der Fall sein.

 

Personal: Bitburg kann in Bestbesetzung auflaufen, die Verletzung von Chris Stelmach, die sich der Linkshänder am vergangenen Wochenende im Pokalspiel zuzog, lässt seinen Einsatz am Sonntag zu. Auf Gästeseite fehlen mit Michael Stein (beruflich) und Christian Schröder (Auslandsaufenthalt) gleich zwei wichtige Rückrauspieler und das in den ersten beiden Saisonspielen.

 

Prognose: „Mit zwei Trainingseinheiten bereiten wir uns speziell auf dieses Spiel vor. Wir wollen die Vorgaben, die wir uns in der Vorbereitung erarbeitet haben und auch im letzten Spiel gegen Kastellaun/Simmern umgesetzt haben, weiter verbessern. Das Wichtigste aus meiner Sicht ist das wir in der Abwehr im Verbund arbeiten. Das wird auch gegen die individuell starken Einzelspieler der Gäste aus dem Ruwertal notwendig sein“, ahnt Lauer. „Uns fehlen am Sonntag die Alternativen im Rückraum und deshalb sehe ich uns nur in der Rolle des Underdogs. Wir bauen auf den immer vorhandenen Teamgeist der Mannschaft und wollen den Favoriten solange wie möglich ärgern. Aufgrund der Personalsituation ist Bitburg der Favorit“, sagt Gästetrainer Christian Stein.

 

DJK/MJC Trier – HSG Bad Ems/Bannberscheid (Sonntag, 17 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Mit dem Gast aus dem Westerwald trifft die MJC Trier am Sonntagnachmittag im ersten Heimspiel der Saison auf den letztjährigen Tabellenfünften, der mit Hanjo Neeb ebenso einen neuen Trainer verpflichtet hat, wie die Trierer, die mit Jarek Glinka einen neuen Coach auf der Kommandobrücke haben. Glinka trat die Nachfolge von Ralf Martin an, der in der vergangenen Saison mit der Mannschaft nach einem fulminanten Start am Ende mit ausgeglichenem Punkteverhältnis Platz 7 der Tabelle belegte.  

 

Personal: „Die Jungs sind fit und wir sind komplett“, freut sich der neue MJC Trainer, der zudem auf seine Torhüter baut: „Das sind die stärksten Keeper der Liga und darauf ist Verlass“, lobt Glinka.

 

Prognose: „Den Gegner habe ich letzte Saison gesehen und weiß, dass wir auf eine junge Mannschaft treffen, die den Tempohandball liebt. Vieles geht bei den Gästen über den Gegenstoß. Hier werden wir uns entsprechend darauf vorbereiten. Sicherlich werden wir es nicht einfach haben, doch wir wollen das Auftaktspiel, dass immer eine erste Standortbestimmung ist, gewinnen. Aus den Fehlern des vergangenen Pokalwochenendes werden wir lernen und sicher mit einer anderen Motivation als dort auftreten. Ich bin sicher, dass meine Jungs bis zum Umfallen kämpfen werden und wir mit Harz die gewohnte Sicherheit in unser Spiel bekommen“, sagt Glinka.

 

 

18.07.2018

 

Die HSG Süd Eifel sucht noch Vorbereitungsgegner!  Da zwei Gegner kurzfristig abgesagt  haben, sucht Trainer Sigi Garbe Interessierte Mannschaften, die sich bitte melden unter: 01754176373

 

 

11.07.2018

 

Jarek Glinka kehrt bei der DJK/MJC Trier ins Trainergeschäft zurück

 

Seit Anfang Juni läuft die Saisonvorbereitung bei der DJK/MJC Trier und mit Jarek Glinka kehrt ein in der Region nicht unbekannter Trainer auf die Trainer-Kommandobrücke zurück. Vor drei Jahren war Glinka zuletzt bei der HSG Biewer/Pfalzel in verantwortlicher Position, danach lag die Konzentration auf seiner neuen beruflichen Herausforderung.

 

Jetzt kehrt der ehemalige polnische Nationalspieler ins Trainergeschäft zurück und leitet zweimal in der Woche das Training der Herrenmannschaft der DJK/MJC Trier, reist zu den Trainingseinheiten und Spielen von seinem Wohnort in Mülheim an der Mosel an und gibt für die kommende Rheinlandliga-Saison den Klassenerhalt als Saisonziel aus.

 

„Wir konnten zwar die Mannschaft zusammenhalten, doch die Liga ist durch die RPS Liga Absteiger erheblich stärker geworden. Ich habe mir die Jungs in der letzten Saison gegen die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch angesehen und dabei festgestellt, wo der Hebel anzusetzen ist. Wichtig sind motivierte Führungsspieler, die mit hoher Konzentration Ruhe ins Spiel bringen können. Von Ralf Martin habe ich eine gut trainierte Mannschaft übernommen, die sich seit der Vorbereitungsphase hoch motiviert zeigt. Die aufgetretenen Verletzungen einiger Spieler sind auskuriert und alle ziehen super mit“, lobt der neue MJC Coach, der mit seiner Freundin Marzela Sadura, die für die körperliche Fitness der Mannschaft verantwortlich zeichnet, das Training leitet.

 

Derzeit liegt der Schwerpunkt auf der konditionellen Arbeit, zumal die Halle momentan aufgrund der Ferien geschlossen ist. Testspiele unter anderem gegen die vom ehemaligen MJC Spieler und Trainer Michael Göbel betreute Mannschaft aus Merzig Hilbringen stehen ebenso auf dem Programm wie ein Trainingslager. Neben dem zweimaligen Training pro Woche erwartet Glinka von seinen Spielern eine zusätzliche Einheit um sich weiter konditionell zu verbessern.

 

Die Trierer starten am 1. September mit dem Heimspiel gegen die HSG Bad Ems/Bannberscheid in die Saison.

 

 

02.07.2018

 

TV Bitburg will die Meisterschaft

 

„Nach einer sehr anstrengenden und kräftezehrenden Saison sind wir völlig verdient in die Rheinlandliga abgestiegen. Wir haben es über den Verlauf von 30 Saisonspielen nicht geschafft unsere Leistung konstant über mehrere Spiele hinweg zu bringen. Große Hypothek war neben dem Ausfall von Pascal Wolf und Sven Lauer auch das Fehlen von Jermaine Dright ab der Rückrunde. Wir haben diese Tatsachen nun abgehakt und gehen die Rheinlandliga Saison mit viel Ehrgeiz und dem Willen an, wieder guten und dynamischen Handball zu spielen“, sagt Bitburgs Spielertrainer Florian Enders. Nach der ersten Besprechung innerhalb der Mannschaft war allen Beteiligten schnell klar es kann nur ein Ziel geben: Meister werden! Nach der Verabschiedung von Pascal Wolf und Johann Reiz am letzten Spieltag wurde im Hintergrund an der Mannschaft für das kommende Jahr gearbeitet und Trainer Florian Enders ist froh und stolz, die Mannschaft komplett zusammengehalten zu haben. Jermaine Dright wird wieder zur Mannschaft stoßen, der dem Team wieder enorm viel Qualität und Variabilität in Angriff sowie Abwehr geben wird. Des Weiteren wird es eine tief greifende Veränderung im Trainerteam geben, da das Gesicht des Bitburger Handballs, Thomas Lauer, nach langjähriger Trainertätigkeit in dieser Saison seinen Fokus auf die Arbeit im Hintergrund legen wird. „Wir sind sehr glücklich, dass wir mit Sven Lauer den absoluten Wunschkandidaten für Thomas Nachfolge gewinnen konnten. Das Trainerteam wird somit aus Sven Lauer, Marc Hagemann und mir bestehen“, verrät Enders.

Die Vorbereitung wird mit 3 Einheiten sowie einem Spiel pro Woche sehr intensiv sein. „Dennoch werden wir von Einheit 1 an direkt mit dem Ball arbeiten, da wir in der Analyse der letzten Runde im gebundenen Angriffsspiel die meisten Defizite hatten. In 7 Testspielen gegen Mannschaften wie Brotdorf, Merzig, SV Zweibrücken sowie Völklingen möchten wir uns den Feinschliff in Abwehr und Angriff für die kommende Rheinlandligaherausforderung holen. Meines Erachtens nach wird es eine sehr spannende und enge Saison, da das Niveau dieses Jahr deutlich gestiegen ist. Mit Irmenach, Urmitz, Mertesdorf, Gösenroth und uns sehe ich eine breite Spitzengruppe. Des Weiteren gibt es mit Mannschaften wie Trier und Bad Ems sehr starke Mannschaften, die an guten Tagen jeden schlagen können. Die ganze Mannschaft brennt auf die neue Runde und will nach einer verkorksten RPS Runde endlich wieder den Spaß am Gewinnen haben! Ich wünsche allen Mannschaften eine verletzungsfreie Vorbereitung“, so der Bitburger Spielertrainer.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal will am Ende zwischen Platz 2 und Platz 6 landen

 

Die abgelaufene Saison hat Wirkung gezeigt und so „verordnete“ HSG Trainer Christian Stein, der in seine zweite Saison als Trainer der Ruwertaler gehen wird, seinen Jungs eine längere Pause, um die „Blessuren“ auszukurieren. Anfang Juni bat Stein seine Jungs zum ersten Training. Stein wird zusammen mit Physio Markus Zinni die Verantwortung tragen, der allerdings bereits jetzt bekannt gab, seine Betreuerfunktion Ende der Saison aus beruflichen Gründen zu beenden. Trainingsschwerpunkte bis Anfang August werden Kraft, Ausdauer, Kondition und die Abwehrarbeit sein, dann soll die Angriffstaktik fein justiert werden. „Bis August wollen wir die Jungs hier absolut fit bekommen“, hofft der HSG Coach.

 

Bis auf Alex Kuhfeld, der bereits Ende letzter Saison das Ende seiner aktiven Laufbahn verkündet hatte, blieb die Mannschaft zusammen und konnte sich über die Rückkehr ihres lange Zeit verletzten Torhüters Thomas Frisch freuen: „Das ist zweifellos eine Verstärkung im Torhüterbereich“, erklärt Stein.

 

Für den Ruwertaler Trainer ist die kommende Rheinlandliga weitaus stärker besetzt als in den letzten Jahren. Als Topfavorit schätzt Stein den RPS Ligaabsteiger aus Bitburg ein, dicht gefolgt vom weiteren RPS Liga Absteiger SG Gösenroth/Laufersweiler und dem letztjährigen Meister HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch. Dazu sieht er den SV Urmitz mit Außenseiter Chancen.

 

„Bleiben meine Jungs fit und ziehen sich keine Verletzungen zu, sollten wir am Ende zwischen Platz 2 und Platz 6 landen. Dies ist aber auch davon abhängig, wie uns die Spieler aufgrund ihrer Schichtarbeit sowohl bei den Trainingseinheiten als auch im Spiel zur Verfügung stehen.

 

Neben dem Trainingslager am 11./12. August in eigener Halle stehen weitere Spiele gegen Brotdorf, Diekirch und die eigene zweite Mannschaft an. Weitere Testspiele sind in Planung, bei denen die taktischen Maßnahmen weiter einstudiert werden können. Am 25.8. steigt dann das Pokalspiel in Bendorf, die Saison startet dann am 1. September mit dem Topspiel beim Meisterschaftsfavoriten in Bitburg.

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch mit Kaderproblemen

 

Mit dem Gewinn der Rheinlandmeisterschaft und der Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur RPS Oberliga setzte die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch in der abgelaufenen Saison ein Ausrufezeichen. Doch die Aufstiegsspiele verliefen anders, als sich dies die Mannschaft und Trainer Mirza Cehaiic vorgestellt hatten. Die Mannschaft scheiterte in der Quali und wird in der kommenden Saison erneut in der Rheinlandliga antreten. Doch vom erneuten Angriff auf die Meisterschaft kann derzeit bei den Hunsrückern keine Rede sein!

 

Von einer „echt schweren Situation“ spricht HSG Trainer Mirza Cehajic, der dabei gleich auf die personelle Situation des letztjährigen Rheinlandmeisters eingeht. Mit Peter Hölzenbein, Lars Gerhard, Peter Kiesel und Timo Löw haben gleich vier Leistungsträger der Hunsrücker ihren Abschied aus der 1. Mannschaft der HSG verkündet.

 

Verletzungsbedingte, berufliche und zeitliche Gründe sind die Ursachen der Spieler, die ihre Karriere beendet haben. Den Abgängen steht lediglich Daniel Koch vom Lokalrivalen SG Gösenroth/Laufersweiler ab sofort gegenüber. Mit Julian Mangold vom HSC Schweich wird ein wichtiger Rückraumspieler dem Cehajic Team allerdings aufgrund seines Auslandsstudiums erst im Januar des kommenden Jahres vollumfänglich zur Verfügung stehen.

 

„Es ist daher sehr schwer, konkret in die Vorbereitung einzusteigen. Anfang Juni haben wir mit der Saisonvorbereitung begonnen, Laufeinheiten absolviert und das Training mit dem Ball aufgenommen. Ich versuche, unsere A-Jugendlichen in den Kader der Rheinlandligamannschaft zu integrieren. Bis Mitte Juli haben wir jetzt Trainingspause und versuchen weiter, den Kader zu verstärken. Wenn wir wieder ins Training einsteigen, können auf die konkreteren Planungen wie Trainingslager und Vorbereitungsspiele aufgenommen werden. Vieles wird bei uns letztlich vom endgültigen Kader abhängen, der aber spätestens dann feststehen muss. Bleibt es so, wie es jetzt ist, werden wir höchstens zwischen Platz 5 und Platz 7 mitspielen können“, ahnt der HSG Coach, der in die zweite Saison bei den Hunsrückern geht.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler verliert nach dem Abstieg wichtige Stammspieler

 

„Nachdem es am Ende leider nicht für die RPS Oberliga gereicht hat, müssen wir diese sehr interessante Spielklasse wieder verlassen und werden mit verändertem Kader in der Rheinlandliga antreten. Leider haben uns Max Friedrich (beruflich nach Kassel), Daniel Koch (HSG IKH) und Anton Domaschenko (TuS Kirn) verlassen. Externe Neuzugänge sind nicht in Sicht, dafür nehmen mit Jakob Faust, Silas Röhrig, Christian Saam und Nico Haßley vier Spieler aus der Verbandsliga-Reserve an der Vorbereitung teil“, verrät SG Trainer Jochen Tatsch, der mit seiner Mannschaft bereits am 6. Juni nach dreiwöchiger Pause wieder mit dem Training angefangen hat, allerdings mit „zurückhaltender Beteiligung und geringer Belastung“ (Zitat Tatsch).

 

Ab der kommenden Woche wird Tatsch die Belastung anziehen und ab Mitte Juli dreimal wöchentlich trainieren. Dazu kommen 9-10 Vorbereitungsspiele an den Wochenenden gegen Rheinhessen-/Saarland- und Pfalzligisten sowie den Oberliga-Aufsteiger HWE Homburg. Mitte August steigt in St. Ingbert das Trainingslager und nach dem Pokalspiel gegen Bad Ems/Bannberscheid am 25.08. hat der SG Coach noch 2 Wochen Zeit, um an der Feinjustierung zu arbeiten, bevor die SG gegen den selben Gegner wie im Pokalspiel, die HSG Bad Ems/Bannberscheid in die Rheinlandliga-Saison startet.

 

„Bezüglich der Zielsetzung werde ich mich Ende August mit der Mannschaft zusammensetzen. Es ist davon auszugehen, dass die Rheinlandliga in diesem Jahr deutlich stärker sein wird als zuletzt, daher gebe ich dazu keine frühzeitige Prognose ab“, erklärt Tatsch.

 

 

Neu gegründete HSG Eifel startet in die Vorbereitung auf die Rheinlandligasaison

 

„Die Vorbereitung ist davon geprägt zwei Teams zusammenzuführen. Aus diesem Grund haben wir auch sehr früh mit dem Ball angefangen und studieren einige Abläufe ein“, verrät Sigi Garbe, Trainer der neugegründeten HSG Eifel.  Hier haben sich der SK Prüm als Aufsteiger in die Rheinlandliga und der SV Neuerburg zur neuen Saison zu einer Spielgemeinschaft zusammengeschlossen.

 

Die Vorbereitung begann Mitte Mai für den ersten Mannschaftsteil aus Neuerburg, Anfang Juni stieß der SK Prüm hinzu. „Anfang Juli haben wir eine 2-wöchige Pause, ehe es dann dreimal die Woche in die zweite Vorbereitungsphase geht. Viel Ausdauer wird gefragt sein, da es zwei Spiele mehr sind und bis Ende Dezember fast durchgespielt wird. Mitte August wird es ein Trainingslager geben und das eine oder andere Freundschaftsspiel steht auch auf dem Programm“, verrät Garbe.

 

Die doch verhältnismäßig lange Vorbereitung kommt der HSG Eifel sicher entgegen, so bleibt Garbe mehr Zeit, die beiden Mannschaften zu einem Team zusammenzuführen und weiter zu entwickeln. Vor allem neue Konzepte im Angriff werden auf dem Programm stehen und ab August wird die Mannschaft sich intensiv um das Abwehrverhalten kümmern. „Für mich als Trainer bietet sich durch die Zusammenlegung der beiden Teams endlich die Möglichkeit, im Training vernünftig zu arbeiten. Trotz Verletzungen und Urlaub standen mir immer bis zu 20 Spieler im Training zur Verfügung. Das macht einfach Spaß, mir und den Jungs! Auf den Positionen ist teilweise ein Konkurrenzkampf ausgebrochen und es klärt sich die Frage, wer in der ersten oder zweiten Mannschaft spielen wird. Ich bin mir sicher, dass wir wesentlich stärker als in der letzten Saison sein werden und das ohne Neuzugang. Leider konnten wir trotz zahlreicher Gespräche keinen Spieler neu verpflichten. Es ist schade, dass wir in Prüm nicht die Möglichkeit haben, unseren Kader noch ein wenig in der Breite zu verstärken, die eine oder andere Position macht mir noch Sorgen. Eventuell hat der eine oder andere Spieler doch noch Lust, zu uns zu stoßen. Gerade die Verbindung Landesliga/Rheinlandliga könnte den einen oder anderen jungen Spieler in die Eifel führen. Wer Lust hat kann sich gerne mit mir in Kontakt setzen: Siegfriedgarbe@gmx.de“, hofft der HSG Coach.

 

Ziel ist natürlich der Klassenerhalt. Leichter macht es die Aufgabe auch nicht, dass mit einem erhöhten Abstieg zurechnen ist, da wir die Liga mit 13 Mannschaften spielen wird. Zudem droht der HSG ein Punktabzug von 6 Punkten zum Saisonbeginn, da Prüm in den letzten drei Jahren nicht genügend Schiedsrichter hatte! „Aus diesem Grund ist es für uns wichtig, dass jeder Spieler sich individuell weiterentwickelt. Wichtig ist auch das in der Zukunft der Unterbau stimmt und wir jungen Spielern mit der HSG Eifel eine sportliche Heimat verschaffen können“, sagt Garbe.

 

 

TuS Daun in der Vorbereitung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die letzte Saison war eher durchwachsen, was aber nicht an der Einstellung oder Qualität der Spieler lag, sondern an den vielen teils schwerwiegenden Verletzungen. Natürlich muss man sich bei einer Anhäufung solcher Verletzungen auch selbstkritisch fragen, ob die Trainingsmethodik vielleicht zu überdenken ist. Das haben wir getan, sind jedoch zum Schluss gekommen, dass es eine Aneinanderreihung unglücklicher Umstände war und einfach auch Pech. Christian Lofi und Stefan Keil haben den Verein verlassen und wir bedanken uns auch auf diesem Weg für die schöne gemeinsame Zeit und ihr Engagement“, sagt Dauns Trainer Markus Willems.

 

Für Ersatz ist bereits gesorgt: Für Christian Lofi wird Holger Neis im Tor wieder angreifen. Als Feldspieler wird Lukas Mayer nach seinen schweren Schulterverletzungen wieder an Bord sein.

 

„Außerdem haben wir natürlich einige „gefühlte“ Neuzugänge. Manni Schnupp wird nach seinem Achillessehnenabriss Stand heute wieder voll dabei sein. Er fehlte uns fast die komplette letzte Saison. Daniel Eich wird von Anfang an dabei sein. Letzte Saison fehlte er beruflich bedingt einige Monate. Ansonsten sind die vielen kleineren und größeren Blessuren auskuriert und wir gehen voller Ehrgeiz in die neue Spielzeit. „Vorteil“ der Verletzungen war, dass viele jüngere Spieler Spielpraxis sammeln konnten und dieses Jahr davon profitieren werden“, ist sich Willems sicher.

 

Angeführt wird die Mannschaft von Kapitän Bassi Praeder sowie Routinier und Co-Trainer Patrick Brümmer, der mit 17 in der ersten Mannschaft begonnen hat und jetzt in seine 24. Senioren-Saison gehen wird. Die lange Zeit und die Tatsache, dass „Brümmi“ immer nur für seinen Heimatverein gespielt, ist bewundernswert und alle können sich nach Ansicht des TuS Coaches an dieser Vorbildfunktion orientieren.

 

„Wir haben die Vorbereitung Ende Juni begonnen, trainieren dreimal die Woche und die Schwerpunkte liegen in den ersten Wochen im konditionellen und athletischen Bereich. Dennoch werden wir relativ schnell den „Ball in die Hand nehmen“ und uns in Kleingruppen-Übungen an die Gruppentaktik in Abwehr und Angriff herantasten. Die Abwehr wird hierbei generell einen Schwerpunkt bilden. In 10-12 Vorbereitungsspielen werden wir versuchen die nötige Spielpraxis zu sammeln, um dann zum Saisonstart Anfang September voll da zu sein.  Das wird auch bitter nötig sein, da die Klasse mit Sicherheit stärker geworden ist. Mit Bitburg, Gösenroth und Irmenach/Kleinich/Horbruch sind drei starke Mannschaften dazugekommen bzw. trotz Meisterschaft in der Klasse geblieben. Die Aufsteiger aus Römerwall und der HSG Eifel sind stark einzuschätzen und die anderen Mannschaften haben sich ebenfalls teilweise verstärkt. Ziel kann also dieses Jahr wiederum nur der Klassenerhalt sein. Wir sind optimistisch und motiviert und werden als Team bestimmt wieder viel Spaß haben“, ahnt der Dauner Coach.

 

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HSC Schweich in die Saisonvorbereitung gestartet

 

„Wir sind am 12.06. mit einem Kader von 25-30 Spielern für die erste und zweite Mannschaft in die gemeinsame erste Vorbereitungsphase gestartet. Mit Julian Mangold (Wechsel zum Ligakonkurrenten nach Irmenach) haben wir mal wieder unseren Topscorer verloren und so geht es vor dieser Saison hauptsächlich darum, diese Lücke zu schließen und unser Spielsystem dem vorhandenen Personal entsprechend anzupassen. Externe Neuzugänge haben wir keine und so werden wir weiter versuchen von unserer sehr guten Jugendarbeit zu profitieren und die Jungs entsprechend ihrer Fähigkeiten zu fördern aber auch zu fordern“, sagt Schweichs Trainer Andreas Rosch (44), der in seine 19. Saison als verantwortlicher Coach beim HSC geht.

 

Zudem werden 2-3 Spieler aus dem Kader der letztjährigen zweiten bzw. dritten Mannschaft in diesem Jahr fest in den Kader der ersten Mannschaft aufrücken. Das hat zu Folge, dass die zweite Mannschaft des Vereins, die den Klassenerhalt in der Verbandsliga zwar geschafft hat, auf das Startrecht in der Verbandsliga verzichtet und in der nächsten Saison in der Landesliga an den Start geht.

 

Im Trainerbereich hat sich nicht viel getan: weiter werden die beiden Mannschaften von Andreas Rosch, Christian Leyh, Stephan Arenz und Carsten Rohr trainiert und auch Daniel Gerhartz steht dem Team weiter als Betreuer zur Seite. Während Christian Leyh und Andreas Rosch als gleichberechtigte Trainer hauptsächlich für das Rheinlandligateam verantwortlich sind, wird Stephan Arenz weiter "Chef" der zweiten Mannschaft sein. Carsten Rohr unterstützt das Trainergespann dann im Trainings- und Spielbetrieb, so dass die "Last" für jeden einzelnen nicht zu groß wird.

 

„Es wird wohl die schwerste Rheinlandligasaison für den HSC Schweich werden, denn mit Bitburg und Gösenroth als Absteiger und dem Nichtaufsteiger aus Irmenach ist die Klasse in diesem Jahr stärker besetzt als in den Vorjahren. Nach vielen Jahren im oberen Bereich der Rheinlandliga, in der keine Mannschaft länger und ohne Unterbrechung als der HSC am Start ist, geht unser Blick in diesem Jahr ganz klar weiter nach unten und so kann dieses Jahr das Saisonziel nur Klassenerhalt lauten, zumal mit mindestens 3 Absteigern zu rechnen ist. Wir freuen uns aber auf diese Herausforderung und hoffen als Mannschaft und Verein noch näher zusammen zu rücken um dieses Ziel zu erreichen“, sagt Rosch.

 

In der Vorbereitung spielt der HSC Schweich am 4.8. das Turnier beim TuS Weibern, tritt am 26.8. im Pokal bei Urmitz an und startet am 1.9. in der Hirtenfeldhalle in Kleinich gegen die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch in die Saison. Weitere Testspiele stehen in der Planung, sind aber noch nicht fest terminiert