Vorschau auf den Spieltag 15./16. Dezember 2018

 

HSG Hunsrück II – TV Bassenheim II (Samstag, 16 Uhr, Rhaunen)

 

Ausgangslage: Da hat die Mannschaft gegenüber der letzten Woche sicher einiges gutzumachen. Die Mannschaft von Trainer Korab Mulliqi kam deutlich in Bannberscheid unter die Räder und soll jetzt nach dem Spiel eine Reaktion zeigen. „Das erwarte ich auch von meinen Spielerinnen, dass sie sich absolut gut vorbereiten, die angebotenen Trainingseinheiten besuchen und die Trainingsinhalte im Spiel umsetzen können“, sagt Gastgebertrainer  

 

Personal: Trainer Korab Mulliqi hofft auf die gleiche Aufstellung der letzten Woche.

 

Prognose: „Gegen den Tabellendritten sind wir sicher nur Außenseiter, wollen uns aber mit einer ordentlichen Leistung von unseren Fans in die Pause verabschieden. Meine Mannschaft wird sicher in heimischer Halle anders auftreten als zuletzt auswärts“, erwartet der HSG Coach.

 

HSG Kastellaun/Simmern – SV Gerolstein (Sonntag, 15.15 Uhr)

 

Ausgangslage: Zum Auswärtsspiel reist die Mannschaft von Trainer Doris Waldorf in den Hunsrück und trifft zum ersten Mal in dieser Saison auf die Mannschaft von Trainer Daniel Fellenzer, der mit seiner Mannschaft den Anschluss ans Mittelfeld zu verlieren droht. Deshalb gilt es für die Gastgeberinnen mit einem Sieg über den Aufsteiger aus der Eifel wichtige Punkte zu sammeln und damit den Anschluss ans untere Mittelfeld zu halten. Gerolstein möchte den Aufwärtstrend, den Trainerin Waldorf im letzten Spiel erkennen konnte, im Hunsrück unterstreichen, geht aber dennoch als Außenseiter in diese Begegnung.

 

Personal: Die Trainerin aus der Eifel hofft auf ihre Bestbesetzung!

 

Prognose: „Zum Jahresabschluss fahren wir nach den letzten beiden Auswärtspartien erhobenen Hauptes nach Kastellaun-Simmern. Zuletzt haben wir im Derby die Dauner, wenn ich den Nachbericht lese, mehr als nur ein bisschen ärgern können“, schmunzelt Trainerin Doris Waldorf und freut sich über den Kampfgeist ihres Teams bis zur letzten Minute, aber auch voll des Lobes für die harte aber stets faire „Eins gegen Eins“ Stärke der Dauner Spielerinnen. „Wir planen von Spiel zu Spiel und wissen, das Kastellaun die ligaerfahrenere Mannschaft ist und gegen uns Aufsteiger unbedingt punkten muss. Der Druck ist nicht auf unserer Seite. Mal sehen, was geht. Wer bei uns am Sonntag letztendlich dabei sein kann, wird sich im Laufe der Woche noch rausstellen“.

 

TuS Daun – DJK/MJC Trier II (Sonntag, 16.15 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage:  Mit einem ausgeglichenen Punkteverhältnis liegt die Mannschaft des Trainergespanns Lukas Illigen und Claudia Philipp im gesicherten Mittelfeld. Die Gäste aus Trier werden die Gastgeberinnen sicher nicht unterschätzen und dafür wird Trainerin Esther Herrmann sorgen. „Wir denken jetzt von Spiel zu Spiel, müssen jedes unserer Spiele gewinnen, wenn wir um den Titel mitspielen wollen“. Das der Tabellenzweite aus Trier als Favorit in dieses Spiel geht, ist dem Dauner Trainer-Duo vollkommen recht: „Wir haben hier nichts zu verlieren und können befreit aufspielen. Gegen den Meisterschaftsfavoriten wollen wir uns so teuer wie möglich verkaufen. Unsere Trainingswoche verläuft problematisch, da ich die ganze Woche abends arbeite und Claudia Philipp erkrankt ist. So übernimmt ein Spieler aus dem Rheinlandligateam der Herren das Training“.

 

Personal: Auf Gastgeberseite fällt Naomi Aideyan weiter aus. Auf Trierer Seite werden Nele Greinert Bänderriss), Sabine Meyer (Zweitspielrecht in Mundenheim) und Vicki Clemens aus privaten Gründen fehlen.

 

Prognose: Für TuS Trainer Lukas Illigen sind die kleinen Miezen erwartungsgemäß der Favorit: „Spielen die Triererinnen ihren besten Handball, können wir aus dem Spiel nur lernen. Immerhin stehen in den Reihen der Gäste Bundesligaerfahrene Spielerinnen. Wir haben nichts zu verlieren, müssen die Abschlussquote deutlich verbessern, sonst werden wir mit dem Gegenstoß bestraft. Keine einfache Aufgabe für uns, doch das Spiel ohne Harz könnte auch ein kleiner Vorteil für uns sein“.

 

Artig bedankt sich MIC Trainerin Esther Herrmann für das Lob von Illigen: „Dann warten wir mal, ob wir wirklich unseren besten Handball zeigen. Aber wir sind gewarnt, wissen, dass alle anderen Mannschaft uns ärgern wollen und uns das Leben schwer machen. Meine Mannschaft muss endlich von Beginn an hellwach sein, die Zweikämpfe annehmen und das Tempospiel aufziehen. Das haben wir in den letzten Spielen nicht so gut gemacht, haben zulange gebraucht, um uns auf den Gegner einzustellen. Die Ausrede mit dem harzfreien Ball lasse ich nicht gelten, da die Mannschaften, die das Spiel ohne Harz gewohnt sind, bei uns auch klarkommen müssen, wenn mit Harz gespielt wird. IM Angriff müssen wir unsere Chancen einfach konsequenter nutzen und in der Abwehr die Toptorschützin der Gäste, Jana Clever in den Griff bekommen. Eigentlich ist es egal, wenn eine Spielerin viele Tore wirft und wir das Spiel dennoch gewinnen. Doch am Sonntag wollen wir unbedingt diese Spielerin in den Griff bekommen. Leider macht unsere Kreisläuferin Anke Greinert ihr letztes Spiel für den Verein, wird dann zu einem einjährigen Auslandsaufenthalt gehen und anschließend ihr Studium in Koblenz aufnehmen. Es ist schade, dass Anke ihr letztes Spiel für die Mannschaft nicht mit ihrer Schwester Nele bestreiten kann, die derzeit verletzt ist“, sagt MJC Trainerin Esther Herrmann.

 

Spieltag 08./09. Dezember 2018

 

TuS Daun – SV Gerolstein 28:16 (13:7)

 

Erwartungsgemäß gewinnt der TuS Daun das Eifelderby. Allerdings taten sich die Gastgeberinnen über weite Strecken des Spiels gegen den Aufsteiger aus Gerolstein schwerer als angenommen.

 

Bis zum 6:5 in der 13. Minute leistete das Gästeteam energisch Widerstand, doch dann zogen die Gastgeberinnen über 9:5 bis zur Pause auf 13:7 davon. Gleich nach dem Wechsel war das Spiel beim 19:9 in der 39. Minute entschieden. Nach dem 24:11 in der 47. Minute gelang den Gästen die bessere Schlußphase.

 

"Hauptsache gewonnen und die zwei Punkte auf der sicheren Seite. Das war kein schönes Spiel von unserer Seite. Wir sind heute wieder deutlich unter unseren Möglichkeiten geblieben. Die Vorgabe, von Anfang an mit Tempo aufzuspielen und aus einer starken Abwehr heraus schnelle Tore zu machen, wurde nur bedingt umgesetzt. Mit der Abwehr bin ich bis auf ein paar Kleinigkeiten zufrieden. Die Mannschaft erkämpfte sich viele Bälle, belohnte sich jedoch genau wie im Spiel gegen Wittlich einfach nicht mit Toren. Die Chancenverwertung war katastrophal. Egal ob Tempogegenstöße oder im Angriff erspielte freie Chancen, statt die Bälle im Tor zu versenken, schossen wir Diane Schmitz immer stärker ein. Hinzu kamen wieder zu viele technische Fehler, die uns auch um mehr als ein Tor brachten. In der zweiten Hälfte wurde die Treffsicherheit dann etwas besser. Allerdings fehlte mir im Angriff nach wie vor der Druck auf die Abwehr. Ein einfaches Passspiel mit Druck in die Nahtstellen, statt auf den gegnerischen Spieler, hätte hier schon ausgereicht, um einfache Tore zu erzielen. Mit den zwei Punkten bin ich natürlich trotzdem zufrieden, mit dem Ergebnis aber nicht. Hier hätten mindestens zwölf Tore mehr auf unserer Seite stehen müssen“, fand Dauns Co-Trainerin Claudia Philipp.

 

„Unser Konzept ging auf, im ersten Spielabschnitt konnten wir den Gastgeber schon etwas ärgern. Leider haben wir uns gegen Ende der ersten Hälfte mit zu vielen unnötigen Kreisanspielen verzettelt. Zur Pause hatten wir uns vorgenommen, unter 30 Gegentreffer zu bleiben und das ging auf. Im Angriff wollten wir 18 Treffer markieren, leider wurden es nur 16! Dennoch bin ich nicht unzufrieden mit dem Auftritt meiner Mannschaft, die in den letzten Minuten noch mal zulegte“, stellte Gästetrainerin Doris Waldorf fest.   

 

TuS: Treis, Sonnen und Millen – Lüsse (4/1), Minninger (2), Blank (1), J. Kutscheid (4), Krämer (1), Jehnen (4), Basten, Römer, Dreitseitel (1), Dausend, Clever (11/4)

 

SVG: Schmitz – Munkler, Helle, Krämer (1), Braun (1), Hammes (4/3), Werner (2), Vissers (1), Mayer (1), Blameuser (1/1), Mohr, Munkler (2), Keul (3).

 

TuS Bannberscheid – HSG Hunsrück II 40:20 (24:10)

 

Die Gastgeberinnen werden ihrer Favoritenrolle gerecht und schicken die Hunsrück Reserve mit einer empfindlichen Niederlage auf den Nachhauseweg. Die Mannschaft von Trainer Korab Mulliqi kommt mit 40:20 unerwartet klar unter die Räder.

 

Vom 3:2 in der 6. Minute setzt sich der TuS auf 11:5 in der 17. Minute ab und hat die Begegnung zur Pause bereits entschieden. Auch nach dem Wechsel findet die HSG keine Einstellung zum TuS Spiel und so setzt sich die Gastgebermannschaft gleich mit vier Treffern in Folge auf 28:10 ab. Beim 34:16 in der 50. Minute zieht Mulliqi nochmals die Reißleine, seine Mannschaft kann zumindest die Restspielzeit ausgeglichen gestalten.

 

Entsprechend verärgert war der HSG Coach nach der Begegnung: „Bis auf Hanna Litzenburger und Lena Simon war keine Spielerin Rheinlandligatauglich. Eine Katastrophe die Torhüterleistung: von 47 Würfen gingen 40 ins Tor. Die Einstellung der meisten Spielerinnen stimmte nicht, die Vorgaben wurden einfach nicht umgesetzt. Es war eine traurige und erbärmliche Leistung“, schimpfte der HSG Coach.

 

Wolf – Schug (2), Schäfer, Simon, Hahn (1), Mohr (5), Litzenburger (5), Bottlender (7/2), Schirokich, Glöckner.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – HSG Wittlich II 21:25 (11:13)

 

Mit 37:19 geriet die Ruwertal HSG im Auftaktspiel der Saison in Wittlich unter die Räder. Vor heimischer Kulisse galt es nun, diese Scharte auszuwetzen! Zumindest von der Ergebnishöhe gelang dies den Gastgeberinnen, Zählbares aber nimmt die HSG Wittlich mit in die Eifel!

 

Nach ausgeglichener Anfangsphase setzte sich die Ruwertal HSG vom 5:5 in der 13. Minute auf 8:5 in der 16. Minute ab. Die zwischenzeitliche Auszeit von Gästetrainerin Jenny Simonis zeigte jetzt Wirkung. Ihre Mannschaft findet mit vier Treffern in Folge zum 8:9 in der 22. Minute ins Spiel zurück und verteidigt ihren Vorsprung bis zur Pause zum 11:13. Beim Spielstand von 10:10 in der 25. Minute kassierte N. Kierakowicz die rote Karte. „ES war ein Revanchefoul“, meinte HSG Trainer Schöler. Konkreter wurde da Gästetrainerin Jenny Simonis: „Die rote Karte wurde wegen Nachtretens gegeben“.

 

Den Eifelanerinnen gelang auch der bessere Start in die zweite Hälfte und so baute die Mannschaft ihren Vorsprung auf 12:19 in der 40. Minute aus. Die Ruwertalerinnen fanden keine Lösungen mehr gegen eine jetzt kompakt stehende Gästeabwehr und erst Sarah Herres beendete beim 13:19 in der 41. Minute mit ihrem Treffer die zehnminütige Durststrecke der Ruwertalerinnen ohne Treffer. Doch weiterhin fehlen dem Gastgeberangriff die Ideen und so nimmt Trainer „Hase“ Schöler beim 15:23 in der 49. Minute die Auszeit, kurzzeitig später legte Simonis die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch. Vier Treffer in Folge zum 19:23 in der 55. Minute ließen kurzzeitig den Hoffnungsfunken der Gastgeberinne glimmen, doch zwei Treffer von J. Junglen entschied die Begegnung zum 19:25 in der 59. Minute.

 

„In den ersten 20 Minuten haben wir ein gutes Spiel gemacht, die rote Karte hat uns sicher nicht in die Karten gespielt. Leider fielen unsere Kreisläuferinnen Kati Rosner und Hanna Britz verletzt aus und wir mussten improvisieren. In der Phase nach der Halbzeit leisteten wir uns einfach zu viele Ballverluste, mussten dann in den Schlussminuten im Angriff umstellen und hadern am Ende erneut mit unserer Chancenverwertung. Wenn man so viele Chancen ungenutzt lässt, kann man kein Spiel gewinnen“, sagte Schöler.

 

„Erst nach 20 Minuten fing sich unsere Abwehr aggressiv und sicher und wir konnten unser Tempospiel aufziehen. Im Angriff nutzten wir jetzt unsere Chancen, sind aber viel zu oft an der guten Gastgebertorfrau Luisa Becker gescheitert. Nach dem Wechsel war das Spiel dann früh entschieden und die Mädels haben sich mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und zwei Punkten im letzten Saisonspiel des Jahres belohnt“, lobte die Wittlicher Trainerin.

 

HSG M/R: Becker – Britz, Backendorf, N. Thielen (4), Kierakowicz, Herres (6/3), Meyer, Waberzeck (2), Fisch (6), Teuber, Zöllner, Rosner (1), Treitz (1)

 

HSG W: Jungeln (4), Reffke (11/4), L. Teusch (2), Esch (4), Lames, Ertz (2), J. Kappes, Plohmann, Barthen (1), N. Kappes (1), Marx, Kehl.

 

HSG Kastellaun/Simmern – DJK/MJC Trier II 19:30 (9:13)

 

„Am Ende nehmen wir die beiden Punkte mit, mussten den Sieg aber mit der Verletzung von Nele Greinert teuer bezahlen. Sie knickte Mitte der zweiten Hälfte um und konnte nicht mehr eingesetzt werden. Ich hoffe sehr, dass es nicht so schlimm ist und sie uns bald wieder zur Verfügung steht. Zudem hat sie ihr Sportabi vor sich“, sagte eine traurige MJC Trainerin Esther Herrmann.

 

Ihre Mannschaft traf auf eine „extrem“ (Zitat Herrmann) verbesserte Mannschaft aus dem Hunsrück, die gut ins Spiel fand und so war die MJC Trainerin in der 9. Minute bereits gezwungen, die Auszeit zu nehmen. 3:1 führten die Gastgeberinnen zu diesem Zeitpunkt. Erst beim 5:6 gelang den Triererinnen durch Nele Greinert in der 17. Minute die erste Führung, die bis zur Pause auf 9:13 ausgebaut wurde.

 

„Die Abwehr stand nach der Auszeit konsequenter und mit 9 Gegentreffer in einer Halbzeit können wir zufrieden sein. Weniger zufrieden bin ich mit der Chancenverwertung. Viele Chancen arbeiteten wir uns raus, nutzten aber nur einen Bruchteil“, klagte Herrmann. Beim 11:21 in der 44. Minute war das Spiel endgültig entschieden. „Die ungewohnte Halle, das Spiel ohne Harz kann nicht als Entschuldigung gelten! Die Chancen müssen einfach besser genutzt werden“, klagte Herrmann, für die aber die zwei Punkte das Wichtigste an der Begegnung waren.

 

Krämer und Huijben - Pötters, Irsch (4/2), Braun (2), A. Geinert (1), Kordel (3), Natter (1), Weinandy (8/1), Wiemer, Steil, N. Greinert (3), Garcia Almendaris (8/2)

 

Vorschau auf den Spieltag 08./09. Dezember 2018

 

TuS Daun – SV Gerolstein (Samstag, 17.15 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: „Am Samstag sind wir bei unseren Handballnachbarn in Daun zu Gast. Wir versuchen die Euphorie der zweiten Halbzeit vom Wochenende in Bassenheim mitzunehmen. Ein Licht gespickt mit Hoffnungsfunken war am Horizont, pünktlich zum ersten Advent, deutlich zu erkennen“, schmunzelt Motivationstrainerin Doris Waldorf noch spürbar erfreut über das Gemeinschaftsding der Rumpftruppe in Bassenheim

 

Personal: „Es besteht die reelle Chance, dass wir vollzählig nach Daun reisen können“, freut sich Waldorf.

 

Prognose: „Kampfgeist versetzt eben doch Berge! So machen auch Niederlagen wie am vergangenen Wochenende Spaß. Dass es nur gemeinsam geht, das wissen wir. Wen wir in den Griff kriegen müssen ist kein Geheimnis. Mal sehen, was am zweiten Adventswochenende geht“, so die Gästetrainerin.

 

TuS Bannberscheid – HSG Hunsrück II (Sonntag, 15 Uhr)

 

Ausgangslage: Im Hinspiel konnte die sie HSG gegen den TuS mit 32:28 durchsetzen, doch im Rückspiel dürften die Gastgeberinnen als Favoritinnen in die Begegnung gehen, verloren noch keines ihrer vier Heimspiele und das soll auch gegen die Mannschaft von Korab Mulliqi so bleiben, die zuletzt endlich mal etwas Zählbares aus dem Ruwertal mit in den Hunsrück nehmen konnte und auch jetzt optimistisch die Aufgabe am Rhein angeht.

 

Personal: Auf Hunsrücker Seite fehlen Sarah Wies und Hanna Bach.

 

Prognose: „Das Rückspiel wird definitiv schwerer, weil zum einen die Gastgeber zuhause wesentlich stärker spielen und wir auch personelle nicht mehr so gut wie zum Saisonauftakt eingestellt sind. Dazu zeigen die letzten guten Ergebnisse der Bannberscheiderinnen, vor allem der Pokalsieg über Welling, wie stark die Mannschaft derzeit ist. Deshalb geht die Favoritenrolle klar an den TuS! Ich hoffe, dass meine Mannschaft 100 Prozent geben wird“, so Trainer Mulliqi.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – HSG Wittlich II (Sonntag, 17 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Lokalderby zwischen der Ruwertal HSG und der Wittlicher Reserve! Wittlich kam in den Auswärtsspielen lediglich bei der Hunsrück Reserve zum Punktgewinn. Zuhause steht aber die Mannschaft von Trainer „Hase“ Schöler mehr unter Druck, will sich vor allem für die deftige Hinspielpackung (37:19) revanchieren.

 

Personal: Personell sieht es für die Gäste wieder aus, doch weiterhin fällt Selina Teusch aus! Auf Gastgeberseite wird Annika Kolditz fehlen, fraglich ist der Einsatz von Steffi Frisch.

 

Prognose: „Wittlich hat uns im Hinspiel überrannt, das wollen wir jetzt nicht mehr zulassen. Wichtig ist, dass wir gut von Angriff auf Abwehr umschalten, in der Abwehr kompakt stehen. Im Angriff müssen wir die Lücken suchen, unsere Spielzüge durchziehen und ähnlich wie gegen die HSG Hunsrück über mehr als 45 Minuten konzentriert spielen. Auf jeden Fall wird uns das Spiel ohne Harz entgegenkommen“, erklärt Gastgebertrainer „Hase“ Schöler. Dem stimmt Gästetrainerin Jenny Simonis zu: „Ohne Harz haben wir sicherlich größere Probleme, zudem fehlt uns auch die Unterstützung durch unsere Zuschauer. Auf jeden Fall gehe ich davon aus, dass das Ergebnis nicht so klar ausfällt. Auf jeden Fall wollen wir über Tempo kommen. Ich erwarte eine defensive 6:0 Abwehr und wir müssen da unser dynamischen „eins gegen eins“ Spiel durchziehen. Daneben gilt es eine starke Abwehr zu stellen, wollen gegen die robuste Gästemannschaft zu einfachen Toren kommen“, erklärt die Wittlicher Trainerin.  

 

HSG Kastellaun/Simmern – DJK/MJC Trier II (Sonntag, 17.15 Uhr, Kastellaun)

 

Ausgangslage: Welling stoppte vergangene Woche die Siegesserie der kleinen Miezen, die nun im Hunsrück unter Beweis stellen müssen, dass sie zum einen die Niederlage verkraftet haben, zum anderen auch den klaren Hinspielsieg mit 34:9 bestätigen. „Wer weiß, wofür die Niederlage in Welling gut war. Wir reflektieren dies und ziehen die Lehren aus dieser Niederlage. Auf jeden Fall halten wir die Trainingsintensität und Spannung hoch“, sagt MJC Trainerin Esther Herrmann.

 

Personal: Die kleinen Miezen hoffen auf ihre Bestbesetzung.

 

Prognose: „Vom klaren Auftaktsieg lassen wir uns nicht blenden, zumal die HSG zuletzt gute Ergebnisse gezeigt hat. Die Mannschaft spielt zuhause wesentlich stärker als auswärts, sind gewarnt und werden dieses Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen. Keinesfalls dürfen wir uns einen Ausrutscher leisten, werden weiter auf hohes Tempo trainieren und es besser machen als in Welling. Dort hat das Tempospiel nicht wie gewohnt geklappt“, so die MJC Trainerin.

 

Spieltag 01./02. Dezember 2018

 

TV Bassenheim II – SV Gerolstein 31:17 (20:9)

 

Schon vor dem Spiel standen die Vorzeichen für den Aufsteiger aus Gerolstein alles andere als günstig. So standen Trainerin Doris Waldorf nur sechs Feldspielerinnen zur Verfügung, die sich jedoch mehr als achtbar aus der Affäre zogen.

 

„Wir mussten hier ohne 5 Leistungsträgerinnen, wenn man davon überhaupt sprechen kann, antreten und fahren erhobenen Hauptes nach Hause. Die Feldspielerinnen mussten durchspielen und wir haben die zweite Hälfte lediglich mit 11:8 verloren. Am Ende kassierten wir nur 31 Gegentreffer und ich bin völlig zufrieden“, sagte die Gerolsteiner Trainerin.

 

Das die Mannschaft beim Favoriten nicht für eine Überraschung sorgen konnte, stand von vorneherein fest, doch dass der Kader derart personell schrumpft, war sicher nicht zu erwarten. Doch gerade in diesen Situationen zeigt sich, was eine Mannschaft ist und darauf kann Waldorf sicher aufbauen! Beim 12:5 in der 17. Minute nahm Waldorf die erste Auszeit und gab ihren Spielerinnen die Möglichkeit, sich etwas auszuruhen, zumal sich das Rumpfteam einem personell stark besetzten Gastgeber gegenübersah. Zur Pause hatte Bassenheim das Spiel zwar entschieden, doch Gerolstein setzte eine starke zweite Hälfte entgegen!

 

Schmitz und Kühn - Hammes (5/1), Vissers (6/1), Mayer (3), Mohr, Munkler (2), Keul (1).

 

TuS Bannberscheid – TuS Daun 34:20 (16:11)

 

Eine klare Niederlage musste die Dauner Mannschaft auch in diesem Jahr in Bannberscheid einstecken. Ähnlich wie in der letzten Saison kamen die Eifelaner dort unter die Räder!

 

Das Team von Trainer Lukas Illigen war bis zum 6:5 in der 10. Minute auf Augenhöhe, doch dann läutete der TuS mit drei Treffern in Folge zum 9:5 in der 12. Minute die Gästeniederlage ein. Auch die von Illigen genommene Auszeit hielt die Gastgeberinnen nicht auf, die sogar auf 11:5 vorlegen und den Vorsprung bis zur Pause zum 16:11 verteidigten.

 

Bis 23:17 in der 44. Minute lieferten die Eifelanerinnen dann eine ausgeglichene Begegnung, doch dann setzte sich das Gastgeberteam über 30:18 in der 56. Minute zum klaren 34:20 Erfolg ab.

 

„Wir haben heute nicht zu unserem Spiel gefunden, waren gegen eine körperlich überlegene Mannschaft mit dem Kopf nicht bei der Sache. Jeder Fehler wurde mit Gegenstößen bestraft und wir haben in der Abwehr keinen Zugriff bekommen und die Abstimmung fehlte. Ein mehr als gebrauchter Tag meiner Mannschaft, bei der heute leider nicht viel zusammenlief und wir auch noch einige Pfosten und Latten Treffer hatten. Man kann gegen Bannberscheid verlieren aber nicht so deutlich! Wir müssen das Spiel schnell abhacken und uns auf den kommenden Gegner aus Gerolstein vorbereiten und da die Punkte zuhause halten,“ fordert Dauns Trainer Lukas Illigen.

 

Miller und Sonnen - Lüsse, Minninger, Blank, J. Kutscheid (2/1), Krämer (5), Jehnen (2), Dreiseitel, Aideyan, Dausend (1), Clever (10/3)

 

 

HSG Kastellaun/Simmern – HSG Wittlich II 32:25 (18:12)

 

Einseitig war die Schiedsrichterleistung in der Begegnung zwischen der HSG aus dem Hunsrück und der HSG aus der Eifel! Sieben Zeitstrafen gegen die Gäste, lediglich eine gegen die HSG Kastellaun/Simmern sprechen ebenso Bände wie die Verteilung der Siebenmeter: 6 Siebenmeter für die Gastgeber und lediglich einer für die Gäste zeigen die Unverhältnismäßigkeit, zu der sich Wittlichs Trainerin Jenny Simonis aber nicht äußern wollte!

 

„Wir haben das Spiel im Angriff verloren, müssen uns an der eigenen Nase packen“, resümierte die Gästetrainerin, deren Mannschaft die Bälle einfach nicht im Tor unterbringen konnte. Zwar löste ihre Mannschaft die Vorgaben gut ein, doch der letzte Pass oder der Abschluss waren an diesem Tage einfach schlecht! Beim 27:13 in der 46. Minute war die Begegnung eigentlich gelaufen, doch Maria Reffke trieb ihre Mannschaft immer wieder an und so kam die Simonis Truppe noch zur Ergebniskorrektur.

 

„Die erste Hälfte hat uns den Sieg gekostet“, fand die Wittlicher Trainerin, die sich jeden Kommentars zur Leistung des Gespanns Globisch/Schambortski enthielt!

 

Marx - Reffke (9), L. Teusch (1), Esch (4/1), Lames (2), S. Teusch, Ertz (3), Gaß, Plohamnn, Fandel (2), Barthen (4), Kehl.

 

TV Welling – DJK/MJC Trier II 22:21 (13:11)

 

Die Meisterschaft in der Rheinlandliga der Frauen ist wieder völlig offen. Die kleinen Miezen unterliegen im Spitzenspiel in Welling, kommen dabei mit der harten Gangart nicht klar, lassen aber klarste Chancen ungenutzt, darunter vier Siebenmeter!

 

Völlig von der Rolle waren die kleinen Miezen in den ersten Minuten im Spitzenspiel bei Welling, lagen schnell mit 6:1 in der 9. Minute zurück. Doch dann wurden die kleinen Miezen wach, hatten sich auf harte Gangart der Gastgeberinnen eingestellt und kämpften sich auf 7:5 in der 17. Minute heran, doch die Gastgeberinnen gaben über 10:9 in der 25. Minute die Führung bis zur Pause (13:11) nicht ab. „Die Umstellung in der Abwehr auf 3:2:1 war wichtig, da wir die harte Gangart bislang nicht gewohnt waren.

 

Das Schiedsrichtergespann Häring/Knopp verhängte viele Zeitstrafen und so waren auf Trierer Seite gleich zwei Spielerinnen mit zwei Zeitstrafen zur Pause belastet. Gleich nach dem Wechsel sah MJC Spielerin Vivi Steil nach dem Ausgleich zum 13:13 die rote Karte (33. Minute). Die Überzahlchance nutzte Welling, um sich erneut auf zwei Tore zum 15:13 abzusetzen. Doch dann verteidigten die Triererinnen besser, kamen beim 18:19 in der 48. Minute zur ersten Führung, verpassten es dann aber, den Sack zuzumachen! Die Mannschaft hatte Pech im Abschluss, vergab einen Siebenmeter und so gelang den Gästen die erneute Führung zum 20:19!

 

Als die Gäste erneut beim 21:20 ihre Siebenmeterchance ungenutzt ließen, war es die überragende Antonia Schmitz, die mit ihrem 13. Treffer den Sieg des TV Welling sicherte.

 

„Es war kein schönes Spiel, besonders die harte Spielweise der Gastgeberinnen hat mir nicht gefallen! Dennoch war es ein verdienter Gastgebesieg, da wir in der entscheidenden Phase unsere Chancen nicht nutzten. Wir sind alle enttäuscht und ich bin mal gespannt, welche Reaktion die Spielerinnen jetzt zeigen. Läuft die Saison normal weiter, kommt es im letzten Saisonspiel zum entscheidenden Spiel um die Meisterschaft“, prognostiziert die MJC Trainerin Esther Herrmann.

 

Krämer und Huijben - Pötters, Irsch (5), Braun, A. Greinert (1), Kordel (2), Natter (2), Weinandy (7/1), Weimer, Steil (1), Mayer, N. Greinert (2), Garcia Almendaris (3/1)

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – HSG Hunsrück II 23:23 (11:14)

 

So recht einordnen konnten beide Trainer das Remis am Ende nicht! „Letztlich bin ich nicht ganz zufrieden. Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt, zogen die Spielzüge bis zum Ende durch und waren so verdient zur Pause in Führung“, meint Gästetrainer Korab Mulliqi.

 

„Wir haben die ersten 10 Minuten verschlafen, erst die Umstellung von 5:1 auf 6:0 war dann richtungsweisend. Wir kämpften uns zur Pause wieder auf drei Tore ran, lagen zwischenzeitlich schon 5:10 und 9:14 zurück“, erklärte Gastgebertrainer „Hase“ Schöler, in dessen Team sich früh Steffi Frisch am Knie verletzte und nicht mehr eingesetzt werden konnte.

 

Nach dem Wechsel gelang den Gastgeberinnen beim 18:18 in der 46.Minute durch Sarah Herres der erste Ausgleich, doch bis 22:23 blieben die Gäste in Führung. Am Ende trennten sich beide Teams mit einem leistungsgerechten Remis.

 

„In der zweiten Hälfte war die Abwehr zu unkonzentriert, zu viele Fehler auf den Aussenposition in der Abwehr, doch alles in Allem eine gute kämpferische Leistung meiner Mannschaft“, fand Mulliqi.

 

„Meine Mannschaft hat Moral gezeigt, hat den Punkt wirklich verdient“, freute sich Schöler.

 

HSG M/R: Becker – Britz (1), Backendorf, Roth (1), N. Thielen (6), Kierakowicz (5), Herres (2/1), Meyer, Waberzeck (4), Fisch, Teuber (1), Zöllner, Rosner (3), Treitz

 

HSG H II: Wolf - Schug (2/2), Schäfer, Simon (1), Hahn (4), Mohr (6), Litzenburger (4/3), Bottlender (6), Glöckner, H. Bach.

 

Vorschau auf den Spieltag 01./02. Dezember 2018

 

TV Bassenheim II – SV Gerolstein (Samstag, 17.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Der Tabellenvierte aus Bassenheim erwartet den Aufsteiger und Tabellenletzten aus Gerolstein. Die Mannschaft von Trainerin Doris Waldorf scheint offenbar, die Liga mit all ihren Anforderungen unterschätzt zu haben. Bleibt nur zu hoffen, dass die Mannschaft die Saison einigermaßen unbeschadet übersteht. In Bassenheim ist eigentlich nur die Höhe der Niederlage fraglich.

 

Personal: Auf Gerolsteiner Seite werden die personellen Alternativen scheinbar immer geringer!

 

Prognose: „Am Samstag fahren wir ohne vier Stammkräfte nach Bassenheim, zum ersten von drei Auswärtsspielen in Folge. Da die Spielpause seit dem Spiel gegen Bannberscheid nicht wirklich mangels Masse für Training genutzt werden konnte, wird auch in Bassenheim nichts Zählbares für uns zu holen sein. Es gilt die Fahnen irgendwie hochzuhalten“, weiß Trainerin Doris Waldorf um die Schwere der Aufgabe. 

 

TuS Bannberscheid – TuS Daun (Sonntag, 15 Uhr)

 

Ausgangslage: Nach der unerwartet deutlichen Niederlage der Dauner Mannschaft am vergangenen Wochenende bei der Reserve der HSG Wittlich, hatte das Team in der Woche Zeit, sich auf den Gastgeber aus Bannberscheid vorzubereiten. Dort steht dem Team des Trainergespanns Lukas Illigen/Claudia Philipp die nächste Herausforderung bevor, die nur mit einer konzentrierten und geschlossenen Mannschaftsleistung begegnet werden kann.

 

Personal: Lara Basten, Franzi Kutscheid und Torfrau Isabelle Treis fallen aus.

 

Prognose: „Wir treffen auf ein sehr starkes Heimteam, gegen die wir uns letztes Jahr schon schwergetan haben. Zwar haben wir damals zu deutlich verloren, doch alles andere als Punkte für die Gastgeber wäre eine Überraschung. Gegenüber der letzten Woche müssen wir uns erheblich steigern, wenn wir dort bestehen wollen. Finden wir unser Spiel, wird es knapp. Gelingt uns das nicht, verlieren wir klar“, sagt Dauns Trainer Lukas Illigen.

 

HSG Kastellaun/Simmern – HSG Wittlich II (Sonntag, 17 Uhr, Kastellaun)

 

Ausgangslage: Nach dem Sieg am vergangenen Wochenende im Eifelderby gegen Daun gilt es nun für das Team von Trainerin Jenny Simonis im Hunsrück nachzulegen und sich mit einem Sieg endlich das ausgeglichene Punkteverhältnis zu besorgen und auch den Abstand zu den letzten drei Mannschaften der Liga zu vergrößern. Doch die personellen Voraussetzungen sind gerade optimal.

 

Personal: Joelle Junglen fällt definitiv aus und auch bei Selina Teusch und Anne Keil sieht es eher schlecht aus.

 

Prognose: „Ich kenne den Gegner nicht, weiß aber das Sarah Schüller jetzt dort aktiv ist. Deshalb gilt die Konzentration unserem Spiel, bei dem wir weiter die Fehlerquote reduzieren möchten. Wenn uns das nicht gelingt, könnte uns das die Punkte kosten. Ich sehe die Chance schon, dass wir auch ohne Harz dort beide Punkte holen könnten“, sagt HSG Trainerin Jenny Simonis.

 

TV Welling – DJK/MJC Trier (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Spitzenspiel in der Rheinlandliga der Frauen. Der Tabellenführer aus Trier muss beim Verfolger in Welling antreten und das sind die Spiele, die MJC Trainerin Esther Herrmann sich wünscht. Dort sollte der Meisterschaftsfavorit gefordert sein und muss beweisen, dass sie in dieser Saison einziger Kandidat auf den Titel sind. „Es wird sich zeigen, ob die Reserve des Zweitligisten den Durchmarsch schafft, oder ob Welling das Zeug hat den Lauf der Gäste zu stoppen“, so heißt es aus dem Gastgeberlager.

 

Personal: Mit Vivi Steil ist weiterhin eine wichtige Abwehrspielerin der Trierer nach ihrem Fingerbruch fraglich. Auch die gegen Bassenheim stark verteidigende Nele Greinert ist noch fraglich.

 

Prognose: „Es ist jetzt an der Zeit, einen großen Schritt Richtung Meisterschaft und Relegation zu gehen! Wenn wir in Welling gewinnen, sind wir vier Punkte vor, verlieren wir, wird es bis zum Saisonende spannend bleiben. Deshalb werden wir alles dafür geben, dieses Spiel zu gewinnen. Gelingt uns das, können wir an die restlichen Aufgaben in der Saison gelassen rangehen. Vor dem spielfreien Wochenende verlief die Trainingswoche nicht so, wie ich mir das gewünscht hätte. Doch in dieser Woche haben wir drei Trainingseinheiten gemeinsam mit unserem Bundesligateam und können im Training auch im Spiel gegeneinander, gegen körperlich stärkere Spielerinnen testen. Welling spielt einen robusten Handball und ich rechne mit einer 6:0 Abwehr, sie sehr aggressiv verteidigt. Das haben wir uns im Spiel Wittlich gegen Welling angesehen. Für meine Mannschaft gilt es, die Konzentration über die gesamte Spielzeit hoch zu halten, trainieren noch einmal alle möglichen Abwehrformationen, um gut auf die stärkste Angreiferin der Gastgeberinnen Antonia Schmitz vorbereitet zu sein. Doch Welling ist von allen Positionen gefährlich“, warnt MJC Trainerin Esther Herrmann, die auf ein spannendes Spiel und konsequente und gut leitende Schiedsrichter hofft.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – HSG Hunsrück II (Sonntag, 17 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Einfach nicht in den Rhythmus findet die Ruwertal HSG, die am Sonntagnachmittag die RPS Ligareserve aus dem Hunsrück erwartet. Das Team von Trainer „Hase“ Schöler geht aufgrund der zuletzt schwankenden Leistungen nur als Aussenseiter in diese Begegnung, nach der auch klar sein sollte, ob sich die Ruwertalerinnen noch Hoffnungen machen können, aus dem Tabellenkeller raus zu kommen.

 

Personal: „Bis auf die verletzte Annika Kolditz habe ich alle dabei“, freut sich Gastgebertrainer „Hase“ Schöler.

 

Prognose: Es sollte ein schnelles Spiel werden, glaubt man den Voraussagen der beiden Trainer. „Wir müssen viel Tempo an den Tag legen und über die erste und zweite Welle den Erfolg suchen. Wichtig ist es, dass die Abwehr endlich stabil steht, seitlich gut verschiebt und wir am Sonntag beweisen, dass wir besser spielen können, als zuletzt. Bewiesen haben wir das in der Saison schon ein paar Mal!“, meint Schöler. „Meine Mädels haben noch nie im Ruwertal gewonnen und das soll sich am Sonntagmittag ändern. Zwei Punkte habe ich eingeplant! Nach dem Wittlicher Sieg über Daun müssen wir dieses Spiel gewinnen, wenn wir den Anschluss nach oben halten wollen. Wichtig wird sein, dass wir unsere technischen Fehler reduzieren und eine gute Chancenverwertung haben. Da der Kader komplett ist, bieten sich uns viele Wechselmöglichkeiten und das kommt unserem Tempospiel entgegen“, sagt Gästetrainer Korab Mulliqi.

 

Spieltag 24./25. November 2018

 

HSG Wittlich II – TuS Daun 34:25 (15:11)

 

Einen ungefährdeten „Start-Ziel“ Sieg feierte die Wittlicher Reserve im Lokalderby gegen Daun. Die Mannschaft von Trainerin Jenny Simonis kam zu einem „souveränen Sieg, bei dem wir 60 Minuten lang das Spiel in der Hand hatten“, fand Simonis.

 

Ihre Mannschaft legte vor, führte beim 8:3 in der 16. Minute, dann nahm die Wittlicher Trainerin die Auszeit: „Das war zu hektisch!“ Doch die Schwächephase der Gastgeberinnen brachte Daun auf 10:8 in der 24. Minute heran, ehe Maria Reffke mit zwei Treffern in Folge die vier Tore-Führung ihrer Mannschaft herstellte, die bis zur Pause auch verteidigt wurde (15:11).

 

„Viel Pech, viele technische Fehler und viele Bälle, die einfach nicht ins Tor wollten! Das ist das Fazit des heutigen Spiels. Einzig die Abwehr agierte in den ersten 30 Minuten gut. Leider belohnten sich die Mädels für diese Arbeit vorne nicht und so haben wir allein in der ersten Halbzeit mindestens 10 klare Chancen vor dem gegnerischen Tor vergeben“, klagte Dauns Co-Trainerin Claudia Philipp.

 

Vor allem die zweite Hälfte des Spiels war dann geprägt von vielen technischen Fehlern auf beiden Seiten und teilweise „kopflosen“ (Zitat Philipp) Pässen der Gäste, die die Wittlicher Mädels sofort mit einem Tor bestraften. So zogen die Gastgeberinnen über 23:16 in der 43. Minute auf 28:19 in der 50. Minute davon,

 

„Wir haben im zweiten Spielabschnitt den Gast durch unsere technischen Fehler zu ihren Gegenstößen eingeladen und das nahm vor allem Jana Clever an. Bei uns leiteten Maria Reffke und Selina Teusch unser Spiel gut, doch auf beiden Seiten waren zu viele technische Fehler“, gab Simonis zu.

 

„Ein Spiel, das wir schnell aus den Köpfen kriegen müssen um am nächsten Wochenende wieder an die Leistungen der letzten Spiele anknüpfen zu können“, verlangt Philipp.

 

HSG: Marx - Junglen (8), Reffke (111), L. Teusch, Esch (1), Lames, S. Teusch (2), Ertz (4), Steffens (1), Gaß (1), Plohmann (1), Fandel, Molitor (5), Kehl.

 

TuS: Treis und Miller – Lüsse (3), Minninger (1), Blank (1), J. Kutscheid (3), Krämer (2), Jehnen (2), Basten, Römer (1), Dreiseitel, Dausend (2), Clever (10/3)

 

Vorschau auf den Spieltag 24./25. November 2018

 

HSG Wittlich II – TuS Daun (Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Mit Spannung wird das Lokalderby in der Eifel zwischen der Wittlicher Reserve und dem TuS Daun erwartet. Daun überraschte zuletzt mit einem ungefährdeten Sieg über die HSG aus dem Ruwertal, Wittich belohnte sich für die eigene Leistung gegen Welling nicht. Nur knapp musste sich das Team von Trainerin Jenny Simonis geschlagen geben, will aber jetzt in eigener Halle mit einem Sieg den Anschluss ans Mittelfeld wiederfinden. Im Pokal musste sich die Dauner Mannschaft dem RPS Liga Kader der Wittlicherinnen klar geschlagen geben. Trainerin Jenny Simonis, die als Spielerin im RPS Liga Kader der HSG stand, hatte so genügend Gelegenheit, sich den Gegner genau anzuschauen.

 

Personal: Die Gastgeberinnen hoffen auf ihre Bestbesetzung. Daun kann mit der Besetzung der Vorwoche auflaufen.

 

Prognose: „Dreh- und Angelpunkt der Gäste ist die überragende Jana Clever, die wir in den Griff bekommen müssen. Uns muss es deshalb darum gehen eine kompakte Deckung zu stellen. Im Training arbeiten wir diese Woche an der Verbesserung unseres Spiels, insbesondere die Zahl der technischen Fehler gilt es zu reduzierten, zudem muss die Wurfbilanz besser sein. Meine Mannschaft ist auf einem guten Wege, das war letzte Woche gegen Welling erkennbar. Letztlich wollen wir auch unsere konditionelle Überlegenheit ausspielen“, verlangt die HSG Trainerin.

 

„Wir sind seit Wochen dabei unser Spiel auf mehrere Schultern zu verteilen und so Jana zu entlasten. Das gelingt eigentlich immer besser, so daß wir mit dem Angriff eigentlich zufrieden sind, im Deckungsverband müssen wir sicher noch zulegen. Wittlich kommt sicher über das Tempo und deshalb gilt es für uns, schnell von Angriff auf Abwehr umzuschalten und auch lange Angriffe zu spielen. Ich hoffe, dass wir an die Leistungen der letzten Spiele anknüpfen können. Abzuwarten bleibt, wie wir mit dem Harz zurechtkommen. Aufgrund des Heimvorteils und der Wittlicher Ergebnisse liegt die Favoritenrolle bei der HSG“, sagt Dauns Trainer Lukas Illigen.

 

18. November 2018

 

DJK/MJC Trier II – TV Bassenheim II 27:15 (14:8)

 

Es sollte das Spitzenspiel der Liga werden, doch die Erwartungen, die die zahlreichen Zuschauer in der Wolfsberghalle an dieses Spiel hatten, wurden nicht erfüllt und das lag ausschließlich an den Gästen. In keiner Phase des Spiels wurde die Mannschaft von Gästetrainer Oliver Lepiors dem Anspruch eines Spitzenteams gerecht, das in den bisherigen Saisonspielen unbesiegt war. Während die Gastgeberinnen mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung aufwarten konnte, waren es bei den Gästen lediglich die routinierte Tina Ring und Saskia Schubert, die dem Anspruch gerecht wurden. So erzielten die beiden Gästespielerinnen 12 der insgesamt 15 Gästetreffer.

 

Bereits früh nahm Gästetrainer Lepiors die Auszeit, seine Mannschaft lag in der 9. Minute 3:1 zurück, hatte in den Anfangsminuten bereits deutlich gemacht, dass die Gäste über die gesamte Spielzeit versuchen sollten, mit langen Angriffen die Trierer in die Defensive zu drängen und so das Tempospiel der Truppe von Esther Herrmann zu unterbinden. Einzig der Tatsache, dass die MJC Abwehr in einigen Situationen wenig clever agierte, war es zu verdanken, dass die Gastgeberinnen das Spiel bis zum 7:4 in der 17. Minute relativ offen gestalten konnten. Angetrieben von einer überragenden Franzi Garcia Almendaris setzte sich das Gastgeberteam mit seinem Tempohandball über 11:6 in der 23. Minute auf 14:8 zur Pause ab. Dabei war es Maren Weinandy, die nach anfänglichen Abschlussproblemen jetzt ihre Treffsicherheit von außen fand und für die klare Führung sorgte.

 

Unkonzentriert starteten die kleinen Miezen in die zweite Hälfte, mussten zwei Gegentreffer zum 14:10 hinnehmen, doch dann kam die Mannschaft auch aus dem Rückraum zu einfachen Toren, zog über 16:11 in der 38. Minute spielentscheidend mit einem 8:0 Lauf auf 24:11 in der 49. Minute davon!

 

„So einfach hätte ich mir das nicht vorgestellt. Wir mussten bis zum Anpfiff um den Einsatz von Franzi Garcia aufgrund ihrer Knieprobleme bangen, doch sie hat erneut gezeigt, wie wertvoll sie für die Mannschaft ist. Mit der Abwehrleistung meiner Mannschaft bin ich zufrieden, im Angriff haben wir vieles ausprobiert“, gestand MJC Trainerin Esther Hermann.

 

Verständlicherweise wurden bei den jungen MJC Spielerinnen in einigen Abwehraktionen noch ihre fehlende Erfahrung deutlich, sie agierten zu überhastet und zogen so mehr Freiwürfe der Gäste, als diese sich mit ihrer Spielweise verdienten. Auch die in einigen Situationen zu kleinliche Regelauslegung des Schiedsrichtergespanns Christian Jones und Steffen Lang lang verhinderten einen noch deutlicheren Sieg der kleinen Miezen. Am Ende wurde ein Klassenunterschied deutlich, doch die Begegnung zeigte auch, dass den Gastgeberinnen noch einiges fehlt, um letztlich erfolgreich in der übergeordneten Liga sicher mithalten zu können. Potential hat die Esther-Truppe, doch in den nächsten Spielen muss die Mannschaft vor allem in Puncto Erfahrung und Abgeklärtheit zulegen. Bassenheim II war im letzten Heimspiel der kleinen Miezen kein Maßstab für das, was die kleinen Miezen eigentlich abrufen können.

 

Hujben - Pötters, Irsch (6), Braun (1), A. Greinert (1), Kordel (2), Clemens, Natter (1), Weinandy (8), Wiemer (1), Mayer (1), N. Greinert (3), Garcia (3).

 

TuS Daun – HSG Mertesdorf/Ruwertal 34:29 (17:13)

 

Nach dem ungefährdeten Dauner Sieg übe die Ruwertal HSG kann sich die Mannschaft im oberen Mittelfeld festsetzen, die Ruwertal HSG kommt dagegen nicht vom Tabellenende weg, findet in dieser Saison einfach nicht zu einer Stabilität im eigenen Spiel.  

Bereits früh mussten die Gäste ihre Auszeit nehmen, beim 7:3 in der 8. Minute schienen den Ruwertalern bereits die Felle davon zuschwimmen. Zwar kämpfte sich die Mannschaft zunächst auf 8:7 heran, doch Daun nutzte die vielen Fehler der Gäste, setzte sich über 13:7 in der 20. Minute deutlich ab, brachte am Ende eine 17:13 Führung in die Kabine.

 

Mit zwei Treffern gleich nach dem Wechsel schraubten die Gastgeberinnen ihre Führung weiter nach oben, entschieden beim 22:15 in der 33. Minute das Spiel endgültig.

 

„Eine geschlossene Mannschaftsleistung unseres Teams. Von der ersten Minute an war klar zu sehen, dass die Mädels das Feld als Sieger verlassen wollten. Die Mannschaft hat umgesetzt was wir im Vorfeld besprochen haben und aus einer starken Abwehr heraus, ein schnelles Spiel nach vorne gespielt, um sich mit vielen einfachen Toren zu belohnen. Besonders stark in Abwehr und Angriff sind heute „Stimpel“ Lüsse und Jessi Kutscheid aufgefallen. Aber auch Lisa Jehnen überzeugte erneut mit ihrer Treffsicherheit von außen und Laura Minninger belohnte ihre gute Arbeit im Angriff nach etwas Pech dann auch endlich mit Toren. Allerdings haben wir vor allem in der ersten Halbzeit frei vor dem Tor noch zu häufig den Pfosten rund geschossen und auch zwei Siebenmeter verschenkt. Die Tordifferenz am Ende des Spiels müsste deutlich höher zu unseren Gunsten sein. Alles in allem ein gutes Spiel, in dem wir viel wechseln und einzelne Spielerinnen auch schonen konnten. Wichtig ist jedoch, dass die Einstellung der Mannschaft weiterhin durch hohe Motivation geprägt bleibt. Nächste Woche erwartet uns ins Wittlich sicherlich ein deutlich stärkerer Gegner, den es mit einer erneuten mannschaftlichen Geschlossenheit zu schlagen gilt. Das nötige Selbstvertrauen konnte sich heute jedenfalls jede Spielerin holen“, lobte TuS Co Trainerin Claudia Philipp.

 

„Unser Sorgenkind ist einfach die Abwehr. Wenn man 29 Tore auswärts erzielt, sollte man als Sieger vom Platz gehen. Doch wir haben den Anfang verschlafen, kamen nach dem 8:3 besser ins Spiel und waren beim 8:7 wieder dran. Technische Fehler und Ballverluste bestrafte Daun gnadenlos. In der Pause hatten wir uns viel vorgenommen, kamen aber einfach nicht mehr ran. Wir müssen uns jetzt im Training mit der Abwehr beschäftigen“, sagt Gästetrainer „Hase“ Schöler.

 

Tus: Treis und Miller – Lüsse (5), Minninger (3), Blank, J. Kutscheid (6), Krämer (1/1), Jehnen (5), Basten (1), Römer (1), Dreiseitel, Dausend (1), Clever (11/3).

 

HSG: Becker – Britz (2), Backendorf (2), Frisch (5), N. Thielen (7), Kierakowicz (2), Herres (6/4), Fisch (5), Teuber, Zöllner, Treitz.

 

HSG Hunsrück II – HSG Kastellaun/Simmern 26:23 (16:11)

 

Dank einer Steigerung in den Schlussminuten setzte sich die Hunsrück Reserve im Lokalderby gegen Kastellaun/Simmern durch. Die Mannschaft von Korab Mulliqi setzte sich dabei vom 22:22 in der 53. Minute mit vier Treffern in Folge auf 26:22 bis zur 58. Minute ab.

 

Davor sahen die Zuschauer eine ausgeglichen geführte Begegnung, in der die Gäste aus Kastellaun/Simmern beim 4:6 in der 13. Minute den Gastgebertrainer Korab Mulliqi zur Auszeit zwangen. Die Gastgeberinnen waren jetzt besser im Spiel und legten auf 9:7 in der 21. Minute, dieses Mal war es an Gästetrainer Daniel Fellenzer, der die Auszeit nahm. Doch das Mulliqi Team legte zum 10:7 nach und schien beim 14:9 in der 26. Minute auf dem Weg, das Spiel früh zu entscheiden, zumal gleich nach dem Wechsel zwei Treffer in Folge zum 18:11 in der 33. Minute gelangen. Doch Tor kämpfte sich das Gästeteam ins Spiel zurück, war beim 20:19 in der 45. Minute auf dem besten Wege, das Spiel zu drehen. Der erste Ausgleich gelang dem Fellenzer Team beim 22:22 in der 53. Minute, doch dann entschieden die starken Schlussminuten das Spiel zugunsten der Gastgeberinnen. „Über weite Strecken des Spiels haben wir unser Tempo gespielt und kamen über den Gegenstoß und die zweite Welle zu unseren Toren. Dann folgten Mitte der zweiten Hälfte unsere berühmt, berüchtigten Momente, in denen wir nicht mehr gut in der 5:1 Abwehr standen und im Angriff den Kopf verlieren. In der entscheidenden Phase waren es Hanna Bach, Luisa Bottlender und Svenja Mohr, die für die Entscheidung sorgten. Obwohl ich mit der Mannschaft letztlich zufrieden war, ist noch viel Luft nach oben“, findet der Gastgebertrainer.

 

HSG H: Wolf und Marx- Schug, Schäfer (1), Hahn (5), Mohr (8), Litzenburger (4), Bottlender (6/2), Schirokich, Wagner, Glöckner, H. Bach (2),

 

HSG KS: Luth - Gerlach (2), A.  Mühlbauer (9/5), Mähringer-Kunz (1), Löwen, Wetstein (4), Wolf-Mühlbauer (2), STemann (2), V. Mühlbauer (2), Emmerich (1)

 

 

SV Gerolstein – TuS Bannberscheid 14:42 (8:17)

 

Der Aufsteiger aus Gerolstein muss weiter Lehrgeld zahlen, gerät beim 14:42 gegen Bannberscheid in eigener Halle unter die Räder. Dabei spielte das Team von Trainerin Doris Waldorf in den ersten Minuten gut mit, war bis 6:10 in der 18. Minute auf Augenhöhe, musste dann aber der Überlegenheit der Gäste Tribut zollen, die sich bis zur Pause auf 8:17 absetzten. Nach dem Wechsel ließ der TuS lediglich sechs Treffer der Gastgeberinnen zu, zog über 11:29 in der 44. Minute bis auf 14:42 davon. „Mit der ersten Hälfte waren wir zufrieden, weniger zufrieden können wir mit der zweiten Hälfte sein. Dabei hielt unsere Torfrau noch alles, was irgendwie zu halten war“, meinte die Gerolsteiner Trainerin.

 

HSG Wittlich II – TV Welling 31:33

 

Die Mannschaft von Jenny Simonis verpasst die Überraschung gegen Welling, findet erst zu spät zu ihrem Tempospiel und kann die konditionellen Vorteile so nicht ausspielen. „Wir hatten es in der Hand! Die Niederlage ist ärgerlich, obwohl es ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung nach dem zuletzt schlechten Spiel war. Was sich aber seit Spielen wie ein roter Faden durch unser Spiel zieht, ist die schlechte Chancenverwertung. Dazu hat es die Abwehr nicht geschafft, die Kreisläufer der Gäste in den Griff zu bekommen. Die gefährlichste Wellinger Angreiferin Antonia Schmitz hatten wir eigentlich gut im Griff. Doch erst in den letzten 10 Minuten haben wir unser schnelles Spiel aufgezogen und Nele Kappes nahm sich erfolgreich die Würfe aus der Distanz. Leider bleibt die Anzahl der technischer Fehler zu hoch“, klagte die Wittlicher Trainerin.

 

 

13. November 2018

 

TuS Daun – HSG Mertesdorf/Ruwertal (Samstag, 17.15 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Auch im anstehenden Derby in der Rheinlandliga der Frauen sollte nach dem Spiel die Frage zu beantworten sein, welche Rolle die Teams in der laufenden Saison spielen werden. Gelingt den Gastgeberinnen der Sieg, wird sich das Team von Trainer Lukas Illigen am Ende wohl im Mittelfeld der Liga wiederfinden können. Verliert die Mannschaft von Trainer „Hase“ Schöler auch dieses Spiel, dürfte es schwer werden, den Anschluss ans Mittelfeld wiederzufinden. Verliert Daun sein Heimspiel, sollten die Plätze 4-9 in der Liga heftig umkämpft werden. „Mit einem Sieg können wir uns ein wenig Luft zum unteren Tabellenende verschaffen. Die letzten Spiele gegen die Ruwertal HSG mussten wir immer improvisieren, da uns entweder die Rückraumspieler gefehlt oder wir mit einem Rumpf Team gespielt haben“, sagt Dauns Trainer Lukas Illigen.

 

Personal: „Ich hoffe mit einem ähnlichen Kader wie in Kastellaun auflaufen zu können, Franzi Kutscheid hat sich im Spiel gegen Kastellaun an den Außenbänder verletzt und für Naomi Aideyan kommt das Spiel nach ihrer Bänderverletzung sicher zu früh“, verrät der Dauner Coach. „Noch nie hatte ich in dieser Saison den kompletten Kader und auch in Daun fallen mit Annika Kolditz, Laura Meyer, Norah Thielen und Kati Rosner vier Spielerinnen aus den unterschiedlichsten Gründen aus“, klagt Gästetrainer „Hase“ Schöler.

 

Prognose: „Wir müssen versuchen, die Ruwertaler Abwehr in Bewegung zu bringen und wie in Kastellaun in die Nahtstellen zu gehen und eine aggressive Abwehr spielen, um den Gegner zu Ball Verlusten zu zwingen und so in der ersten und zweiten  Welle zu einfachen Toren zu kommen. Sollte es uns gelingen, so zu spielen wie die erste Hälfte gegen Welling und die zweite Hälfte gegen Kastellaun, bin ich optimistisch die Punkte in Daun zu behalten“, sagt Illigen. „Daun hat einen starken Rückraum und vor allem Jana Clever müssen wir in den Griff bekommen. Wichtig ist für uns, dass wir schnell in die Abwehr zurückkehren und gut von Angriff auf Abwehr umschalten. Im Training wird der Schwerpunkt aber auf der Abwehrarbeit liegen und wir wollen an die zuletzt gute kämpferische Vorstellung anknüpfen. Wie fast immer fordere ich von meinen Spielerinenn ein, endlich die vielen Chancen zu nutzen“, erklärt Schöler fast Gebetsmühlenartig.

 

DJK/MJC Trier II – TV Bassenheim II (Samstag, 17.30 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Zum Spitzenspiel der Liga erwarten die kleinen Miezen am frühen Samstagabend die bislang ungeschlagene Mannschaft aus Bassenheim. Völlig überraschend „erlitten“ die Gäste ihren Punktverlust gegen die HSG Mertesdorf/Ruwertal, überzeugten zuletzt mit einem klaren Erfolg über die Wittlicher Reserve und besiegten gleich zum Saisonauftakt das Spitzenteam aus Welling. Die Trierer Mannschaft um ihre Trainerin Esther Herrmann ist daher gewarnt und so galt die Konzentration in der Trainingswoche der Vorbereitung auf dieses Spiel, in dem sich die Triererinnen mit einem Sieg Luft im Titelkampf verschaffen können. „Mich haben schon die Ergebnisse der Gäste überrascht. Fakt ist aber, dass hier die beiden bislang ungeschlagenen Mannschaften aufeinandertreffen und damit ist es zurecht das Spitzenspiel! Wir nehmen die Favoritenrolle zuhause an, wissen um den guten Kader der Gäste, bei denen man gespannt sein kann, ob sie Spielerinnen aus dem RPS Liga Kader aufbieten“, sagt MJC Trainerin Esther Herrmann.

 

Personal: Auf Trierer Seite wird Vivi Steil aufgrund ihres Fingerbruchs ausfallen. „In der Abwehr ist das Fehlen von Vivi nur schwer für uns zu kompensieren. Auch im Tor fehlt Alexandra Krämer, die aus studiengründen passen muss. Dafür ist aber unser Neuzugang Manou Hujben dabei, der aber sicher noch die Spielpraxis fehlt. Zudem hoffe ich, dass Margaretha Müller uns wieder helfen kann“, verrät Herrmann.

 

Prognose: „Mit Tina Ring steht bei den Gästen die überragende Spielerin auf dem Platz, die alle Zügel auf dem Spielfeld in der Hand hält. Für uns ist wichtig ihre Kreise einzuengen, ohne ihre Mitspielerinnen dabei zu vergessen. Letztes Spiel hat Tina 10 Buden gemacht, das zeigt ihre Torgefährlichkeit. Mir ist lieber, sie macht wieder 10 Tore und wir gewinnen das Spiel. Wir konzentrieren uns aber auf das Umsetzen der Vorgaben und dabei muss die Abwehr unseren Torhütern helfen. Auf Gästeseite wird Trainer Olivier Lepiors das Team sicher gut auf uns einstellen“, ahnt die MJC Trainerin.

 

HSG Hunsrück II – HSG Kastellaun/Simmern (Sonntag, 17 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Derbytime auch im Hunsrück! Am Sonntagnachmittag tritt die Hunsrück HSG auf den Lokalrivalen aus Kastellaun/Simmern. Dabei trifft der Tabellensiebte auf den Tabellenachten! Mit einem Sieg kann sich das Team von Trainer Korab Mulliqi vom Tabellenende weiter absetzen. Die Gäste stehen aber eher unter Druck, da sie bei einer Niederlage vorerst den Anschluss ans Mittelfeld verlieren könnten.

 

Personal: Nachdem Laura Schug ihre Schulterverletzung überstanden hat, steht Mulliqi jetzt der komplette Kader zur Verfügung.

 

Prognose: "Ich werde die Mannschaft bestmöglich auf das Spiel vorbereiten, freue mich auf das Wiedersehen mit meinem ehemaligen Trainer Dani Fellenzer und denke, dass einige Zuschauer sich das Derby ansehen werden. Für beide Teams ist das ein vier-Punktespiel", weiß der Gastgebertrainer.

 

SV Gerolstein – TuS Bannberscheid (Sonntag, 17.30 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Recht glücklich entführte der TuS am vergangenen Wochenende beide Punkte aus dem Ruwertal und geht beim Tabellenschlusslicht der Liga, dem SV Gerolstein als Favorit in die Begegnung. Mit dem Sieg im Ruwertal beendete der TuS seine Negativserie der Auswärtsspiele und kam im vierten Auswärtsspiel endlich zum ersten Erfolg. Jetzt soll das zweite Erfolgserlebnis in fremder Halle folgen. Die Favoritenrolle liegt eindeutig bei den Gästen.

 

Personal: Ob alle Spielerinnen berufs- und krankheitsbedingt wieder an Bord sein können entscheidet sich erst im Laufe diese Woche.

 

Prognose: „Am Samstag stehen wir schon direkt vor der nächsten mächtig hohen Hürde. Wir kennen das Team aus Bannberscheid nicht, wissen nur, dass sie im oberen Tabellenfeld stehen. Wichtig ist, dass wir weiterhin die Moral hochhalten, Ligaerfahrung sammeln und die Saison unbeschadet überstehen. Kämpfen werden wir auf jeden Fall bis zum Schluss und wir werden uns weiterhin auch über kleine Erfolge freuen. Alles eine Frage der Zieledefinition“, findet Motivationstrainerin Doris Waldorf.

 

HSG Wittlich II – TV Welling (Sonntag, 18 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Einiges gutzumachen hat die HSG Reserve am Sonntagabend und da kommt das Spitzenteam aus Welling gerade recht. Die Mannschaft von Jenny Simonis trifft auf den TV Welling, der sich bislang nur im Auftaktspiel überraschend dem Team aus Bassenheim geschlagen geben musste, dann aber relativ deutlich zu seinen Erfolgen kam. Wittlich enttäuschte zuletzt gegen die Bassenheimer Reserve, schaffte es nicht, die Abwehr zu stabilisieren und zeigte sich inkonsequent bei der Chancenverwertung. Das muss gegen die Gäste aus Welling deutlich besser werden, will sich die Mannschaft Ausserseiterchancen ausrechnen.

 

Personal: Auf Wittlicher Seite hofft Trainerin Jenny Simonis auf den Einsatz von Selina Teusch, die letzte Woche schmerzlich vermisst wurde.

 

Prognose: „Mit Trier stellet Welling die spielstärkste Mannschaft der Liga, das zeigen die bisherigen Ergebnisse! Mit Antonia Schmitz hat Welling dabei die überragende Spielerin, die in der Lage ist, ein Spiel alleine zu entscheiden. Uns muss es darum gehen, wieder einen stabilen Deckungsverband zu stellen. Welling ist der klare Favorit, wir haben hier nichts zu verlieren und können befreit aufspielen, wollen dabei die bestmögliche Leistung abrufen“, fordert Simonis.

 

 

11. November 2018

 

HSG Kastellaun/Simmern – TuS Daun 29:29 (15:14)

 

„Es war ein gutes und schnelles Spiel, in dem die Gastgeberinnen mit sehr viel Druck aus dem Rückraum agierten und immer wieder über den Kreis zu einfachen Toren kamen. Den Kreis der HSG bekamen wir im ersten Spielabschnitt nicht in den Griff“, klagte Dauns Trainer Lukas Iligen.

 

Das von dem alleine pfeifenden Schiedsrichter Rene Vasek gut geleitete Spiel hatte mit den Gastgeberinnen die Mannschaft, die besser ins Spiel fand und sich bis zur 6. Minute eine 3:0 Führung herausarbeitete. Daun wirkte nervös, fing sich aber und kam beim 4:4 in der 10. Minute zum ersten Ausgleich. Taktisch gut hatte HSG Coach Daniel Fellenzer seine Mannschaft auf die stärkste Dauner Spielerin Jana Clever vorbereitet, die im ersten Spielabschnitt kaum Wirkung entfalten konnte. So setzten sich die Gastgeberinnen bis auf 9:6 in der 15. Minute ab, doch die Eifelanerinnen ließen sich nicht abschütteln, glichen beim 10:10 wieder aus und beim 11:11 in der 24. Minute legte Fellenzer die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch, stoppte so den Lauf der Gäste.

 

Zur Pause legten die Hunsrückerinnen wieder auf 15:14 vor, bauten den Vorsprung nach dem Wechsel auf 17:14 in der 32. Minute aus und verteidigten diese Führung bis zum 22:19 in der 41. Minute. „Mit der Umstellung auf Halbrechts gelang es den Mädels aus Kastellaun/Simmern jetzt nicht mehr Jana auszuschalten und so kamen wir in der zweiten Hälfte über lange Kreuzbewegungen im Rückraum zu unseren Toren. Auch Sarah Sonnen parierte nach dem erneut verschlafenen Start in die zweite Hälfte einige Bälle, darunter zwei Siebenmeter und ab der 41. Minute ging erkennbar ein Ruck durch unser Team. Mit schnellen Beinen wurde jetzt gut verteidigt, endlich stimmte die Einstellung“, freute sich Dauns Trainer Lukas Illigen.

 

Seine Mannschaft legte in der 50. Minute auf 24:25 vor und war beim 26:28 in der 56. Minute sogar auf dem Weg zum Sieg. „Hätten wir uns nicht so viele technische Fehler geleistet, wäre der Sieg drin gewesen. In der letzten Sekunde scheiterten wir am Pfosten! Alles in allem ein gutes Spiel meiner Mannschaft, die gezeigt hat, was mit Einstellung und Kampf in der Abwehr möglich ist“, lobte der TuS Coach.

 

Treis und Sonnen – Lüsse (2), Minninger (2), F. Kutscheid, J. Kutscheid (3), Krämer (2), Jehnen (3), Blank (1), Römer, Dreiseitel, Dausend (2), Clever (14/4).

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – TuS Bannberscheid 24:25 (13:11)

 

„Déjà-vu-Erlebnis“ für die Ruwertalerinnen! Wie in der letzten Saison muss sich die Mannschaft praktisch mit dem Schlusspfiff unglücklich geschlagen geben.

 

Die Ruwertal HSG wird für ihre starke mannschaftliche Vorstellung gegen den Favoriten aus Bannberscheid nicht belohnt, kassiert acht Sekunden vor dem Ende den von den Gästen umjubelten Siegtreffer durch TuS Spielertrainerin Melanie Knapp!

 

Es war ein von Beginn an hart umkämpftes Spiel, dass nach wechselnden Führungen in den Anfangsminuten beim 11:8 in der 25. Minute Vorteile für das Team von Trainer „Hase“ Schöler zu haben schien. Doch zwei Treffer von Melanie Knapp sorgten kurz vor dem Wechsel dafür, dass die HSG sich nicht deutlicher absetzen konnte.

 

„Die Abwehr stand im ersten Spielabschnitt gut und wir spielten eine gute zweite Welle, machten im Angriff unsere Chancen dunkel“, lobte der Gastgebertrainer.

 

Der TuS kam besser aus der Kabine, spielte jetzt eine aggressivere Abwehr und erzielte drei Tore in Folge, legte zum 13:14 in der 33. Minute vor. Das Kopf an Kopf Rennen ging bis zum 18:18 in der 46. Minute weiter, ehe die Gäste erneut nach zwei Treffern in Folge auf 18:20 vorlegten. Schöler nahm die Auszeit, doch seine Mannschaft lief jetzt dem Vorsprung der Gäste hinterher, glich nach einer erneuten Auszeit knapp 90nSekunden vor dem Ende zum 24:24 genau 10 Sekunden vor dem Ende aus, doch die Routine von Knapp sorgte acht Sekunden vor dem Ende für den Siegtreffer der Gäste. Völlig frei kam die Gästespielerin zum Torabschluss!

 

„Am Ende schlichen sich bei uns doch einige technische Fehler ein. Im Tor zeigte Luisa Becker einige sehr starke Paraden. Letztlich fehlte einfach die Cleverness. Was mich aber freut ist die Tatsache, dass wir heute als Team aufgetreten sind“, resümierte Schöler.

 

Becker und Zöllner – Britz (3), Backendorf, Frisch (3), N. Thielen (4), Kierakowicz (5), Herres (6/6), Brandscheid, Waberzeck (1), Fisch (2), Teuber, Treis, Schneider.

 

DJK/MJC Trier II – SV Gerolstein 40:12 (16:5)

 

Wie erwartet setzte sich die MJC Reserve gegen den Aufsteiger aus Gerolstein deutlich durch, machte dabei mehr als einen Klassenunterschied deutlich. Das Team von Trainerin Esther Herrmann sorgte schnell für klare Verhältnisse, zog über 5:0 in der 11. Minute auf 10:1 in der 18. Minute davon und so war nur noch die Höhe des Trierer Sieges fraglich.

 

Die Pause rüttelte die Gastgeberinnen nochmals auf, wie im ersten Spielabschnitt hatte das Herrmann-Team jetzt einen Lauf, zog mit 12 Treffern in Folge auf 28:5 in der 49. Minute auf und davon, ehe Gästespielerin Sara Vissers nach 19 Minuten im zweiten Spielabschnitt der erste Treffer für ihre Mannschaft gelang. Am Ende stand der nie gefährdete 40:12 Heimspielerfolg des Titelfavoriten an der Anzeigetafel in der Wolfsberghalle!

 

„Die Tore der Gäste resultierten eher aus den Unachtsamkeiten unserer Deckung. Gerolstein versuchte von Beginn an das Tempo aus dem Spiel zu nehmen und wir mussten so viel Zeit in der Abwehr verbringen. Wir haben viel probiert, vor allem die ungewohnte 4:2 Deckung, mit der wir die Bälle schneller erobern wollten. Hier und da ist dann in dieser Deckungsformation einer durchgeflutscht“, gestand MJC Trainerin Esther Herrmann.

 

Am Ende freuten sich die Gastgeberinnen über 40 erzielte Treffer, wissen diesen Erfolg aber auch einzuordnen. „Ich konnte über die gesamte Spielzeit Franzi Garcia Almendaris schonen, die unser Spiel noch schneller und sicherer macht. Die Mädels haben aber heute gezeigt, dass sie es auch ohne ihre Hilfe können. Kati Irsch hat in Angriff und Abwehr eine starke Leistung abgerufen, viele Bälle in der Abwehr geklaut. Im Tor zeigte Margaretha Müller im zweiten Spielschnitt eine gute Leistung. Das Spiel war für uns kein Maßstab, da die Gäste erkennbare Probleme mit dem Harz hatten. Jetzt gilt es den Schalter wieder umzulegen und uns auf die schweren Aufgaben gegen Bassenheim II und Welling vorzubereiten“, so die MJC Trainerin. 

 

„Wir fahren nicht unzufrieden nach Hause. Das hätte durchaus noch schlimmer kommen können, doch meine Mädels haben aufopferungsvoll gekämpft und wir haben unser Ziel, mehr als 10 Tore zu erzielen, erreicht“, freute sich die Gästetrainerin Doris Waldorf

 

MJC: Krämer und Müller - Pötters (1), Irsch (10), Braun (3), A. Greinert (4/1), Clemens, Natter (3), Weinandy (6), Wiemer (3), Kordel (2), Mayer (3), N. Greinert (5/2), Garcia-Almendaris.

 

SVG: Schmitz – L. Munkler, Schauster (4), Krämer, Braun (2), Werner (2), Vissers (3/1), Blaumeuser (1), A. Munkler.

 

TV Welling – HSG Hunsrück II 29:23 (14:11)

 

Die Gastgeberinnen aus Welling werden ihrer Favoritenrolle gerecht, müssen sich aber mächtig strecken, um am Ende die Halle als Sieger verlassen zu können.

 

Bis zum 23:21 in der 52. Minute hielten die Hunsrückerinnen das Spiel offen, liefen aber von Beginn an dem Vorsprung der Gastgeberinnen hinterher. Erstmals legte der TV nach dem 3:3 in er 9. Minute mit vier Treffern in Folge zum 7:3 in der 13. Minute vor und so war Gästetrainer Korab Mulliqi gezwungen, die Auszeit zu nehmen. So stoppte Mulliqi den Lauf der Gastgeberinnen, seine Mannschaft konnte sich aber nie näher als bis auf zwei Tore an die Favoritinnen heranarbeiten. Über 12:10 in der 27. Minute gelang Welling die 14:11 Pausenführung. Nach dem Wechsel schien das Spiel beim 17:16 in der 39. Minute zugunsten der Gäste zu kippen, die Auszeit des TV sorgte dann dafür, dass Welling weiter seinen knappen Vorsprung bis zum 23:21 verteidigte. Drei Treffer in Folge sorgten dann beim 26:21 in der 56. Minute für die Vorentscheidung. Den Gästen gelang es jetzt nicht mehr Wellings Routinier Maren Gilgenbach auszuschalten, die zusammen mit Antonia Schmitz jetzt spielentscheidend waren.  

 

„Ich bin überrascht und begeistert vom kämpferischen Einsatz meiner Mannschaft, die einige verletzungsbedingte Ausfälle zu verkraften hatte. Am Ende war nach einer tollen Vorstellung die Luft etwas raus, gab aber nie auf und vor allem Tina Schirokisch hatte Pech im Abschluss. Jetzt kommen für uns die Spiele, in denen wir die Punkte einfahren müssen“, sagte Mulliqi.

 

Wolf – Schirokich (1), Hahn (2), Mohr (6), Glöckner (1), H. Bach (4), Bottlender (6/4), A. Saam (3), Simon

 

TV Bassenheim II – HSG Wittlich II 30:24 (18:14)

 

In den Anfangsminute legten die Gästespielerin bis zum 2:4 in der 6. Minute vor, bauten den Vorsprung sogar bis auf 7:10 in der 19. Minute aus, doch beim 12:11 in der 23. Minute musste Wittlichs Trainerin Jennifer Simonis die Auszeit nehmen.

 

Doch bis zur Pause setzte sich jetzt der Gastgeber auf 18.14 ab, Wittlich verkürzte mit drei schnellen Toren nach dem Wechsel zum 18:17 in der 32. Minute und jetzt nahmen die Gastgeberinnen ihre Auszeit! Die Begegnung blieb bis 24:23 in der 43. Minute hart umkämpft, doch dann gelang den Gastgeberinnen über 27:23 am Ende der klare Sieg!

 

„Es gelang uns nicht, die Abwehr stabil zu halten. Im Angriff rieben sich meine Spielerinnen in unnötigen „eins gegen eins“ Aktionen auf und damit schlugen wir uns selbst. Es fehlte uns die Konsequenz gerade in der Phase der zweiten Hälfte, als wir den Ausgleich geschafft hatten. In der Halbzeitpause haben wir die Defizite klar angesprochen, doch es wurde nicht besser. Am Ende haben wir sicher auch zu deutlich verloren, doch wir leisteten uns einfach zu viele Fehlpässe und scheiterten ein ums andere Mal an der gegnerischen Torfrau. Wir wissen genau, woran wir im Training zu arbeiten haben“, erklärt die Wittlicher Trainerin.

 

Marx - Junglen (5), Reffke (8), Teusch (1), Esch (1), lames (4), Ertz (4), Kappes, Fandel, Keil (2), Kehl

06. November 2018

 

HSG Kastellaun/Simmern – TuS Daun (Samstag, 19.30 Uhr, Kastellaun)

 

Ausgangslage: In der neuen Saison kam es bei den Gastgeberinnen fast zu einem kompletten Neubeginn im Damenbereich. Waren es bisher oft die Studentinnen, die den Großteil des Kaders stellten, sind es diese Saison die Schülerinnen. Die weibliche A-Jugend wurde nahezu komplett in die Damen 1 integriert, lediglich Tatiana Emmel, Anne Gerlach, Lisa Stemann und Isabell Ebert sind als „erwachsene“ Spielerinnen noch dabei. Die neuen Trainer Daniel Fellenzer und Helge Kleuser wollen zusammen mit der Mannschaft alles geben, um beim Neuaufbau keinen Schiffbruch zu erleiden. Ziel ist es, die Klasse zu halten und währenddessen schon einen positiven Trend für den Damenbereich zu schaffen, so dass wir eventuell wieder Spielerinnen zurückbekommen, die den Verein gewechselt oder ihre Karriere zu früh beendet haben. Das die Mannschaft es in dieser Saison aber nicht einfach haben wird, zeigten die bisherigen Ergebnisse. So setzte es zuletzt eine bittere Auswärtsklatsche in Bannberscheid. Durchwachsen fällt die bisherige Saisonbilanz der Gäste aus der Eifel aus, die mit zwei Siegen und zwei Niederlagen in die Saison gestartet sind und für die dieses Spiel im Hunsrück richtungsweisenden Charakter haben sollte. Gewinnt das Team von Trainer Lukas Illigen, kann die Mannschaft sich Richtung Mittelfeld absetzen.

 

TV Welling – HSG Hunsrück II (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Neben den kleinen Miezen aus Trier sorgen die Damen des TV Welling derzeit für Aufsehen in der Liga. Mit 10:2 Punkten scheint sich die Mannschaft zu den ernsthaften Verfolgern des Topfavoriten zu entwickeln. Lediglich im Auftaktspiel der Saison mussten sich die Maifelderinnen dem TV Bassenheim geschlagen geben, ansonsten fuhr die Mannschaft überaus deutliche Erfolge ein und so steht das Team von HSG Trainer Korab Mulliqi vor einer hohen Auswärtshürde. Die Mannschaft belegt derzeit mit ausgeglichenem Punkteverhältnis (5:5) den fünften Tabellenplatz.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – TuS Bannberscheid (Samstag, 19.30 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Ein auf und ab bietet die HSG Mertesdorf/Ruwertal in dieser Saison ihren Fans. Zu groß sind derzeit noch die Leistungsschwankungen des Teams, das mit 3:9 Punkten sicher hinter den eigenen Erwartungen zurückliegt. Die Westerwälderinnen um ihre Spielertrainerin Melanie Knapp verloren bislang ihre drei Auswärtsspiele, konnten dafür die beiden Heimspiele gegen Wittlich II und Kastellaun/Simmern gewinnen, stehen mit 4:6 Punkten auf Platz 7 der Tabelle und liegen damit vor der Ruwertal HSG, die am Samstagabend mit einem Sieg an den Gästen vorbeiziehen will.

 

Personal: Auf Gastgeberseite fehlen Kati Rosner, Annika Kolditz und Laura Meyer.

 

Prognose: „Wichtig für uns ist es, schnell von Abwehr auf Angriff umzuschalten und eine gute erste und zweite Welle zu spielen. Ich habe Bannberscheid gegen die MJC Reserve beobachtet und gesehen, dass die Gäste einen starken Rückraum haben. Nur mit einer entsprechend starken Abwehr und einer guten Torhüterleistung, sowie im Pokal gegen Bassenheim werden wir eine Chance haben. Dazu muss die Laufbereitschaft wie immer gefordert sein“, verlangt HSG Coach „Hase“ Schöler.

 

DJK/MJC Trier II – SV Gerolstein (Samstag, 19.30 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: „Was soll ich sagen? Da tritt David gegen Goliath an am kommenden Wochenende! Nur, dass in der Geschichte David gewonnen hat“, so Trainerin Doris Waldorf augenzwinkernd mit Galgenhumor. MJC Trainerin Esther Herrmann ist sich der Favoritenrolle ihres Teams bewusst: „Gegen den Aufsteiger ist das klar!“, gesteht Herrmann.

 

Personal: Auf Trierer Seite fällt Vivi Steil aufgrund ihres Fingerbruches aus. Sie fehlt vor allem der Abwehr und auf Rechtsaussen im Angriff. „Auch, wenn wir berufsbedingt nicht in Vollbesetzung auflaufen können, werden wir, entsprechend dem olympischen Motto, alles geben. Mehr wird für uns nicht drin sein“, ahnt Waldorf.

 

Prognose: „Wir müssen weiter an unserer Abwehr arbeiten, dabei sowohl defensive als auch offensive Varianten probieren. Gegen Gerolstein werden wir jedoch zunächst offensiv beginnen, um so den Gast zu Fehlern zu zwingen. Wenn das gelingt, müssen wir unser Gegenstoßspiel aufziehen. Schonen werden wir keine Spielerin, nehmen den Gast auch nicht auf die leichte Schulter. Alles andere als ein Sieg meiner Mannschaft wäre eine unangenehme Überraschung“, gesteht die MJC Trainerin.  „Bleibt uns nur zu hoffen, dass die Trierer vielleicht die eine oder andere angeschlagene Spielerin für wichtigere Partien schonen werden“, erklärt die Gästetrainerin.

 

TV Bassenheim II – HSG Wittlich II (Sonntag, 15 Uhr)

 

Ausgangslage: Vor einer hohen Auswärtshürde steht das Team von Jenny Simonis am Sonntagnachmittag am Rhein! Die Mannschaft aus der Eifel trifft auf die bisher ungeschlagenen Bassenheimerinnen, die erst einen Punkt abgeben mussten und das überraschend gegen die Ruwertal HSG. Mit dem Sieg über die stark eingeschätzte Wellinger Mannschaft gleich zum Saisonstart setzte die Mannschaft ein erstes Ausrufezeichen, doch zuletzt tat sich das Team von Trainer Olivier Lepiors mehr als schwer, um gegen Daun die Halle als Sieger verlassen zu können. Wittlich führt mit 5:5 Punkten das Mittelfeld der Tabelle an und rechnet sich in Bassenheim zumindest eine Außenseiter Chance aus.

 

Personal: Sophie Lames fällt aus privaten Gründen aus, ansonsten kann Trainerin Jenny Simonis auf den vollen Kader zurückgreifen, obwohl einige Spielerinnen sich noch mit ihren Erkältungen plagen.

 

Prognose: „Bassenheim ist stark gestartet, doch die Ergebnisse gegen die Ruwertal HSG und Daun haben mich schon überrascht! Die Mannschaft verfügt über viel Erfahrung und ist demzufolge auch gegen uns in der Favoritenrolle! Wenn wir die Halle als Sieger verlassen wollen, müssen wir von Beginn an, unser Tempospiel aufziehen. Dafür aber muss die Abwehr stabil stehen. Gelingt das, sind wir sicher nicht chancenlos“, ahnt Simonis.

 

 

04. November 2018

 

DJK/MJC Trier II – TuS Bannberscheid 37:23 (18:11)

 

Ausgeglichen verlief die Anfangsphase, in der sich die Triererinnen schnell auf 3:0 absetzten, der Gast kämpfte sich bis zur 13. Minute auf 8:7 heran, ehe sechs Treffer der kleinen Miezen für den deutlich Vorsprung sorgten, der bis zur Pause verwaltet wurde. „Wir werden weiter an unserer Abwehr arbeiten“, erklärte MJC Trainerin Esther Herrmann, deren Mannschaft sich wie erwartet souverän gegen die Gäste aus Bannberscheid durchsetzen konnte. In den Anfangsminuten hielten die Gäste das Spiel offen, kamen viel über den Kreis, nutzten dabei die Lücken in der MJC Abwehr.

 

Nach dem Wechsel bauten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung erstmals beim 22:12 in der 37. Minute auf 10 Tore aus, hatten das Spiel zu diesem Zeitpunkt bereits entschieden. „Wichtig für uns war, dass wir in der zweiten Halbzeit nicht einbrechen und weiter hohes Tempo gehen. Mit unserer jetzt defensiver verteidigenden 6:0 Abwehr stellten wir den Gast jetzt vor Probleme und machten ihnen das Leben schwer. Dennoch haben wir letztlich zu viele Gegentore kassiert. Das ist sicherlich Jammern auf hohem Niveau! Unser Abschluss war konsequenter als in der Vorwoche und letztlich war es eine zufriedenstellende Mannschaftsleistung“, lobte die MJC Trainerin.

 

Krämer - Pötters (2), Irsch (3), Braun (3), A. Greinert (5), Kordel (7), Natter (1), Weinandy (8/4), Wiemer, Mayer, N. Greinert (2), Garcia Almendaris (6/2),

 

30. Oktober 2018

 

DJK/MJC Trier II – TuS Bannberscheid (Sonntag, 17.30 Uhr, Wolfsberghalle)

Ausgangslage: Mit dem TuS Bannberscheid erwartet die MJC Reserve am Sonntagnachmittag eine Mannschaft, die nach Ansicht von MJC Trainerin Esther Herrmann ihre Mannschaft so richtig fordern wird. „Mit ihrer Spielertrainerin Melanie Knapp verfügt das Team über die Denker- und Lenkerin im Spiel. Hiervon lebt das Gästespiel“, lobt Herrmann.

Personal: Franzi Garcia plagt sich mit Fuß- und Knieproblemen, dazu steht hinter dem Einsatz von Kati Irsch ein Fragezeichen, Jana Kordel ist immer noch nicht im Training! „Wir werden aber kein Risiko im Personalbereich gehen, haben genügend Qualitäten im Team und so erwarte ich, dass die jungen Spielerinnen jetzt ihre Chance ergreifen“, sagt die MJC Trainerin.

Prognose: „Zuhause spielen wir deutlich stärker als auswärts. Im Training arbeiten wir diese Woche am Abschluss, da unsere Abschlussquote deutlich zu niedrig war. Deshalb sind konsequentere Abschlüsse am Sonntag gefordert. Auch in der Abwehr haben wir gegenüber der zweiten Hälfte des Wittlicher Spiels einiges zu verbessern. Hier müssen wir besser stehen, damit wir ins unser Gegenstoßspiel finden. Denn davon leben wir und ich hoffe, dass wir nach dieser Begegnung weiter ohne Punktverlust in der Tabelle stehen“, sagt Herrmann.

28. Oktober 2018

 

SV Gerolstein – HSG Mertesdorf/Ruwertal 12:27 (6:13)

 

Mit einem klaren Auswärtserfolg wird die Ruwertal HSG der Favoritenrolle gerecht und führt den Gastgeberinnen vor Augen, was SVG Trainerin Doris Waldorf auf den Punkt bringt: „Selbst die letzten Optimisten müssen jetzt einsehen, dass wir mit dem Einsatz in der Liga nichts verloren haben. Das war eine Klatsche!“  

 

Mehr wollte die SVG Trainerin nicht sagen, dafür aber freute sich Gästecoach „Hase“ Schöler: „Diese beiden Punkte tun der Moral meiner Mannschaft richtig gut. Wir haben aus einer gutstehenden Abwehr, in der die Absprachen endlich stimmten, schnell nach vorne gespielt. Wichtig war dabei, dass wir zu Ballseite schnell verschoben haben und unsere Torfrau Jeannette Zöllner ein sehr starkes Spiel gemacht hat. Im Angriff haben die Spielerinnen die Vorgaben gut umgesetzt und in Nora Thielen, die in den letzten beiden Spielen 21 Treffer markieren konnte, die auffallendste Angreiferin“.

 

Beim 3:9 in der 20. Minute nahm Waldorf die erste Auszeit, nach der ihre Mannschaft dann bis zur Pause auf Augenhöhe agierte (6:13). Nach dem Wechsel war die Begegnung beim 7:22 in der 42. Minute durch, ein Treffer der Eifelanerinnen innerhalb von 12 Minuten reichen in der Klasse nicht um ein Spiel ausgeglichen gestalten zu können. Erst als die Gäste den Gang zurückschalten, blieb die Begegnung bis zum Ende wieder ausgeglichen.

 

SVG: Kühn - Helle, Schauster (3), Krämer, Braun (3), Hammes (2), Werner (3), Mayer, Bameuser, Mohr, Munkler (1)

 

HSG: Becker und Zöllner – Britz, Backendorf, Frisch (7/1), N. Thielen (10/3), Kierakowicz (4), Herres (3/1), Himmelreich, Fisch (1), Teuber (1)

 

TuS Daun – TV Welling 18:27 (14:13)

 

Eine starke erste Halbzeit rief der TuS gegen die Favoritinnen aus Welling ab, fingen sich nach dem 0:2 Start der Gäste und schlugen mit drei Treffern in Folge zurück. Bis zur Pause entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung mit Vorteilen für die Eifelanerinnen.

 

„Eine starke erste Hälfte, in der wir das umsetzen konnten, was wir uns vorgenommen hatten. Dazu trafen wir aus dem Rückraum, doch es zeigte sich, dass wir die stärkste Gästespielerin Antonia Schmitz nie in den Griff bekommen sollten. Sie zog viele Zeitstrafen gegen uns“, klagte und lobte Dauns Trainer Lukas Illigen gleichzeitig.

 

Die Begegnung blieb auch in den Anfangsminuten der zweiten Hälfte ausglichen, ehe sich Welling, angetrieben von der überragenden Antonia Schmitz vom 16:16 in der 38. Minute auf 16 :19 in der 43. Minute absetzte. Beim 17:23 in der 52. Minute war die Begegnung entschieden, in der die Eifelanerinnen im zweiten Spielabschnitt nur noch zu vier Treffern kamen.

 

„Welling wechselte nach der Pause die Torfrau und das war mitentscheidend. Wir haben jetzt unsere Chancen nicht mehr verwertet, auch Pech gehabt und am Ende zu deutlich verloren. Kämpferisch eine gute Leistung meiner Mannschaft auf die sich aufbauen lässt.

 

Treis, Sonnen und Miller – Lüsse, Minninger (1), F. Kutscheid, J. Kutscheid (3), Krämer (2), Jehnen (4), Dausend, Römer, L. Aideyan, Blank (2), Clever (6/3).

 

HSG Wittlich II – DJK/MJC Trier II 29:32 (10:19)

 

Nach einer frühen Entscheidung sah es aus, als sich die Triererinnen bis zum 3:8 in der 11. Minute absetzten und ihren Vorsprung dann bis zur Pause auf 10:19 ausbauten. Doch nach dem Wechsel kämpften sich die Eifelanerinnen ins Spiel zurück und kamen über 14:22 in der 37. Minute auf 19:24 in der 44. Minute heran, waren beim 24:27 in der 50. Minute drauf und dran, das Spiel zu drehen. Doch am Ende war es die individuelle Klasse einer Franzi Garcia, die nach Ansicht von HSG Trainerin Jenny Simonis in der Liga nicht auszuschalten ist.

 

„Es war ein aufregendes Spiel mit zwei völlig unterschiedlichen Halbzeiten. Im ersten Spielabschnitt bekamen wir in der Abwehr keinen Zugriff auf die Gästeangreiferinnen. Uns fehlte die Aggressivität, im Angriff gingen wir zu nachlässig mit unseren Chancen um. Ein komplett anderes Bild dann nach dem Wechsel: Wir spielten mit viel Tempo von hinten heraus, stellten eine aggressive Abwehr und hatten in Laura Kehl eine sehr starke Torfrau, die die MJC Angreiferin vor Rätsel stellte. Eine mannschaftlich sehr geschlossene Leistung meines Teams, dass für ihre Aufholjagd nicht belohnt wurde. Chapeau! Ich bin absolut zufrieden mit diesem Auftritt, der mir zeigt, dass wir uns vor keinem Team dieser Liga Angst haben müssen. Den Unterschied macht eben eine Franzi Garcia Almendaris“, findet HSG Trainerin Jenny Simons.

 

„Diese Beurteilung von Jenny kann ich mittragen. Wir spielten eine gute erste Halbzeit, gingen hohes Tempo, so, wie ich mir das vorstelle. Bei uns machte sich das Fehlen von Jana Kordel und Kati Irsch dann bemerkbar. Die zweite Hälfte war dann so, wie ich es mir nicht vorstelle. Die Räume im Deckungsverband waren viel zu offen und auf Wittlicher Seite war es Nele Kappes, die das Spiel belebte. In den entscheidenden Momenten war dann Franzi da, die die wichtigen Impulse gab und die Tore erzielte. Ich bin froh, dass wir ein solch enges Spiel hatten und dabei einen Gegner, der uns an unsere Leistungsgrenze brachte, vor allem unser Tempo mitging. Meinen Spielerinnen müsste jetzt klar sein, woran wir arbeiten müssen. Solide und disziplinierte Arbeit steht bei uns weiter auf dem Trainigsplan“, erkärte MJC Trainerin Esther Herrmann.

 

HSG: Marx - Junglen, Reffke (4), L. Teusch, Esch (4/3), Lames, S. Teusch (6), Ertz (4), J. Kappes (4), Gaß, Plohmann, Molitor (1), N. Kappes (6), Kehl.

 

MJC: Krämer - Pötters, Braun (6), A. Greinert (7), A. Weißhuhn, Natter, Weinandy (5/1), Wiemer, Steil (3), Mayer (1/1), N. Greinert (2), Garcia Almendaris (8/1),

 

23. Oktober 2018

 

SV Gerolstein – HSG Mertesdorf/Ruwertal (Samstag, 15.30 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: „Was soll ich sagen nach so einer zweiten Halbzeit in Wittlich? Ein bisschen war es so, als stünde da keine Abwehr mehr. Und vorne haben wir reihenweise die Bälle einfach weggeworfen. Ich kann noch nicht mal dem Team einen Vorwurf machen. Gekämpft hat jeder immer. Am besten schnell vergessen und am Samstag gegen Mertesdorf einfach auf die gezeigten ansprechenden Leistungen der ersten Halbzeit anknüpfen“, hofft SGV Trainerin Doris Waldorf.

 

Personal: Die Gastgeberinnen werden nach dem derzeitigen Stand der Dinge in Vollbesetzung auflaufen, ebenso wie die Gäste aus dem Ruwertal. Dort fällt lediglich Laura Meyer aus.

 

Prognose: „Die HSG aus dem Ruwertal hat auch nicht gerade das, was man einen Lauf nennt. Die stehen gehörig unter Druck, haben sie doch schon länger Rheinlandligaerfahrung als wir. Wir wollen so lange es geht, alles geben“, verspricht Doris Waldorf und hofft trotz Arbeit, Schule und Studium auf konstantere Trainingsbeteiligung, wohlwissend, dass 30 Minuten Mithalten alles andere als rheinlandligatauglich ist, „vor allem, weil da noch ganz andere Kaliber auf uns zukommen“, ahnt die Trainerin aus der Eifel. „Diese beiden Punkte müssen wir unbedingt gewinnen! Dazu allerdings müssen wir an die Leistung aus dem Bassenheimer Spiel anknüpfen, die Absprachen in der Abwehr stimmen und wir müssen endlich mal die vielen sich bietenden Chancen dunkel machen. Ich werde alles versuchen, dass die Mannschaft von Beginn an hellwach in diese Begegnung geht“, erklärt Gästetrainer „Hase“ Schöler.

 

TuS Daun – TV Welling (Sonntag, 15 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Der Tabellenführer aus Welling gibt seine Visitenkarte in der Wehrbüschhalle ab! Die Gäste belegen derzeit mit 8:2 Punkten die Tabellenspitze, mussten sich im Saisonauftakt lediglich der Bassenheimer Reserve geschlagen geben. Doch zunächst steht für das Team von Trainer Lukas Illigen am Mittwochabend das Pokalspiel gegen den RPS Oberligisten aus Wittlich (20 Uhr, Wehrbüschhalle) auf dem „Trainingsprogramm“. Dabei ist es auch Illigen wichtig, dass sich keine Spielerin für das Meisterschaftsspiel am Sonntag verletzt.

 

Personal: Bis auf die Langzeitverletzten sollte das Dauner Team endlich wieder in bestmöglicher Besetzung auflaufen können.

 

Prognose: „Welling hat mit den Ergebnissen bewiesen, wie stark das Team in dieser Saison ist. Wir haben hier nichts zu verlieren, können nur dazu lernen. Welling stellt eine starke Abwehr, gegen die wir die Nahtstellen suchen müssen. Wir werden versuchen, so lange wie möglich dem Favoriten Paroli zu bieten, konnten letztes Jahr sogar das Heimspiel gewinnen! Wichtig wird sein, dass wir auf die letzten 10 Minuten des Bassenheimer Spiels und die gute Vorstellung gegen die Hunsrück HSG anknüpfen“, fordert Illigen.

 

HSG Wittlich II – DJK/MJC Trier II (Sonntag, 18 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Erneutes Derby für die kleinen Miezen! Ist die Wittlicher Reserve in der Lage das Team von Trainerin Esther Hermann erstmals in dieser Saison richtig zu fordern? Mit einem Torefestival stimmte sich die Mannschaft am vergangenen Wochenende gegen Aufsteiger Gerolstein ein und m schenkte dem Eifelkonkurrenten gleich 46 Buden ein! Doch gegen die Triererinnen wird das ungleich schwerer, verfügt das Team von Hermann über die aktuell stärkste Abwehrformation. Beide Mannschaften lieben das Tempospiel und so dürfen sich die Besucherinnen und Besucher auf ein Offensivspektakel freuen! 

 

Personal: Während auf Gastgeberseite einige Spielerinnen angeschlagen sind und sich ihr Einsatz erst am Wochenende klärt, steht bei den Triererinnen noch ein Fragezeichen hinter den Einsätzen von Alicia Natter, Jana Kordel und Sabine Mayer.

 

Prognose: „Im positiven Sinne hoffe ich auf Torefestival! Trier ist für mich der haushohe Favorit, die Nummer 1 in der Liga. An denen führt kein Weg vorbei! Für uns gilt es, eine stabile Abwehr zu stellen und die individuell starken Spielerinnen, allen voran Franzi Garcia, in den Griff zu bekommen. Ich kenne die Mannschaft aus der Vorbereitung gegen unser RPS LIgateam und werde versuchen, meine Mannschaft gut auf den Gegner einzustellen. Wir wollen den Favoriten lange ärgern“, verspricht die Wittlicher Trainerin.

 

„Wittlich spielt in dieser Saison eine gute Rolle. Jenny hat dort gute Arbeit geleistet und stellt uns eine junge und dynamische Mannschaft entgegen, die den Tempohandball genau wie ich liebt. Das wird der erste Gradmesser für meine Mannschaft in dieser Saison, die unser Tempo wohl mithalten kann. Ich freue mich daher sehr auf dieses schnelle Spiel und nehme die Favoritenrolle an. Das wird auf jeden Fall eine andere Aufgabe für uns sein als zuletzt. Die Punkte einzufahren wird nicht einfach! Da kommt ein hartes Stück Arbeit auf uns zu, bei der wir über 60 Minuten an unserer Abwehr festhalten müssen, um zu unserem Tempospiel zu kommen“, verlangt MJC Trainerin Esther Hermann.

 

 

21. Oktober 2018

 

TV Bassenheim II – Tus Daun 28:27 (13:12)

 

Im Spitzenspiel der Liga musste sich die Dauner Mannschaft am Ende denkbar knapp geschlagen geben. Bassenheim II bleibt nach dem vierten Spiel weiterhin ohne Niederlage an der Tabellenspitze. Vier Wochen Spielpause, fehlende Trainingseinheiten aus unterschiedlichen Gründen und sechs fehlende Spielerinnen waren die Voraussetzungen, mit denen die Daunerinnen nach Bassenheim fuhren. „Dies spiegelte sich vor allem in der Abwehr wider, die mir heute deutlich zu wenig agierte und zu unsicher auf dem Feld stand. Fehlende Absprachen führten immer wieder dazu, dass wir einen Schritt zu spät „am Mann“ (Zitat TuS Co-Trainerin Claudia Philipp) waren und den Bassenheimerinnen beim Torwurf zusahen“, so Philipp.

 

Im Angriff hingegen gelang es dem Rückraum, trotz sehr kurz gehaltener Außenspielerinnen, immer wieder Ideen zu entwickeln und erfolgreich zum Abschluss zu kommen. „So schafften wir es zum Ende der ersten Halbzeit, trotz einiger verworfener Bälle, einen 5 - Tore - Vorsprung der Gegner auf einen vom 13:8 on der 23. Minute auf den 13:12 Halbzeitstand zu verkürzen,“ lobte die TuS Trainerin.

 

„In der zweiten Halbzeit gingen wir dann mit viel Motivation und in Überzahl aufs Feld, doch es schien nichts mehr funktionieren zu wollen. Zu viele Unsicherheiten im Abwehrverband, eine zweite Welle, die nicht laufen wollte, sowie einige nicht genutzte Chancen machten es den Bassenheimerinnen leicht, erneut mit fünf Toren Vorsprung davon zu ziehen“, klagte Philipp.

 

Ihre Mannschaft musste die Gastgeberinnen auf 21:16 in der 45. Minute ziehen lassen, startete dann nach dem 24:19 in der 50. Minute erneut die Aufholjagd, die aber letztlich nicht belohnt wurde.

 

„ Erst in den letzten 10 Minuten fanden wir zurück ins Spiel und vor allem Lisa Jehnen brachte in dieser Phase des Spiels mit ihren vier Treffern die Mannschaft wieder in die Nähe eines Punktgewinns. In der letzten Spielminute hatten wir den Ball und damit die Chance auszugleichen. Leider fehlte uns in diesem Moment die nötige Ruhe und Cleverness, um uns einen kämpferisch durchaus verdienten Punkt mit nach Hause zu nehmen. Trotz des Punktverlusts und einiger Kritikpunkte, bin ich mit dem Spiel zufrieden. Dass die sich Mädels heute trotz der Bedingungen immer wieder ran gekämpft haben und am Ende das Spiel mit ein bisschen Glück und etwas mehr Zeit sogar noch hätten wenden können zeigt, dass die Einstellung gestimmt hat“, fand Philipp

 

Treis und Sonnen – Lüsse (4), Minninger (2), Blank, J. Kutscheid (5), Krämer (2), Jehnen (4), Basten (1), Römer, Clever (9/3)

 

HSG Kastellaun/Simmern – HSG Mertesdorf/Ruwertal 34:25 (15:9)

 

Ratlos wirkte Gästetrainer „Hase“ Schöler nach der unerwartet klaren Niederlage seiner Mannschaft im Hunsrück, nach der die Mannschaft immer weiter Richtung Tabellenende taumelt. Erneut machte Schöler das Auslassen der klaren Torchancen, die fehlende Absprache in der Abwehr und die vielen technischen Fehler seiner Spielerinnen für die Niederlage bei den bislang sieglosen Gastgeberinnen, verantwortlich.

 

Vor allem in den ersten 20 Minuten notierte der Gästetrainer 10 technische Fehler seines Teams, die zudem erstmals deutlicher mit 10:6 zurücklag. Bis zur Pause zog das Team von Trainer Daniel Fellenzer dann auf 15:9 davon! „Die Gastgeberinnen bestraften unsere Fehler immer wieder mit ihren Gegenstoßtoren. In der Abwehr fehlte jegliche Absprache. Den Gastgeberinnen war gegenüber meiner Mannschaft vor allem im ersten Spielabschnitt anzumerken, dass sie diesen Sieg unbedingt wollten“, klagte Schöler.

 

Nach dem Wechsel setzten sich die Hunsrückerinnen dann kontinuierlich ab, führten erstmals beim 24:14 in der 41. Minute mit 10 Toren und feierten am Ende einen klaren 34:25 Heimspielerfolg.

 

„10 Minuten haben wir im zweiten Spielabschnitt durchaus ein gutes Spiel gemacht. Doch das reicht nicht aus, um in der Liga ein Spiel zu gewinnen. Ich bin enttäuscht vom Auftritt meines Teams, das jetzt gegen den Aufsteiger aus Gerolstein mächtig unter Druck steht. Hier müssen jetzt zwei Punkte her, ohne Wenn und Aber! Entscheidend wird sein, dass wir endlich unsere vielen erarbeiteten Chancen auch dunkel machen“, schaut Schöler bereits zum nächsten Saisonspiel.

 

Becker – Frisch (5), N. Thielen (11), Herres (2/1), Meyer, Fisch (1), Teuber (1), Zöllner, Rosner (4), Kolditz (1).

 

DJK/MJC Trier II – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II 30:21 (15:8)

 

Die kleinen Miezen werden ihrer Favoritenrolle auch gegen die RPS Oberliga Reserve aus dem Hunsrück gerecht und gewinnen am Ende mit 30:21.

 

„Ohne die Leistung der Gäste schmälern zu wollen, muss ich feststellen, dass wir auch in diesem Spiel nicht richtig gefordert waren, nicht an unsere Grenzen gehen mussten“, fand MJC Trainerin Esther Hermann.

 

Schnell führten die Gastgeberinnen mit 4:1, zeigten eine gute Leistung in Angriff und Abwehr. Im Angriff legten die Triererinnen ein hohes Tempo vor, dass die Gäste nicht mitgehen konnten. Mit acht Gegentreffern gegen den Deckungsverband zeigte sich Hermann zufrieden.

 

„Auch die Auslösehandlungen im Angriff funktionierten gut“, lobte die MJC Trainerin.

 

„Wir haben mit unserem kleinen Kader gegen eine super Mannschaft aus Trier gut mitgehalten. Mit Franzi Garcia hat Trier die überragende Spielerin, die 50 Minute spielte. Kein Vorwurf an meine Mannschaft, bei der die Abwehr ganz gutstand, wir uns aber im Angriff gegen die MJC Abwehr schwertaten. Luisa Bach zeigte eine starke Vorstellung, hatte aber Pech im Abschluss. Kein Vorwurf an mein Team und ich bin sicher, dass andere Mannschaften in Trier höher verlieren werden“, sagte Gästetrainer Korab Mulliqi.

 

Nach dem Wechsel nutzte Hermann die Möglichkeit, viel zu wechseln, doch ihre Mannschaft hielt den Abstand. Über 20:10 in der 38. Minute und 29:19 in der 56. Minute gelang am Ende der ungefährdete Sieg.

 

„Sicher können wir einige Dinge besser machen und das wollen wir in den nächsten Spielen auch zeigen“, verspricht die MJC Trainerin.

 

MJC: Huijben und Krämer – Pötters, Irsch (5), Braun (2), A. Greinert (4), Kordel (1), Weinandy (4/2), Wiemer, Steil (3), Mayer (1), N. Greinert (2), Garcia (8/5)

 

HSG: Wolf – L. Bach (3), Schäfer (1), Simon, Mohr (11/2), Litzenburger (3), Bottlender (1), Schirokich, Glöckner, H. Bach (2)

 

HSG Wittlich II – SV Gerolstein 46:17 (21:9)

 

Vierte Niederlage des Aufsteigers aus Gerolstein in Folge! Das Team von Trainerin Doris Waldorf kassiert im Eifelderby am Ende eine Niederlage, die Waldorf mit „katastrophalem Ergebnis“ umschreibt. Geschuldet ist die hohe Niederlage der Tatsache, dass die Gäste nach Aussage ihrer Trainerin derzeit nur in der Lage sind, 30 Minuten lang auf dem Niveau der Rheinlandliga mithalten zu können. „Dies ist unser Trainingssituation geschuldet, da viele Spielerinnen aus beruflichen und studienbedingten Gründen nicht so oft trainieren können,“ erklärt Waldorf.

 

Im ersten Spielabschnitt lieferten die Gäste den Gastgeberinnen bis zum 5:5 in der 12. Minute ein Spiel auf Augenhöhe, dann setzte sich das Team von Trainerin Jennifer Simonis mit fünf Treffern in Folge auf 10:5 in der 17. Minute ab, baute den Vorsprung auf 21:9 zur Pause aus. „Wir haben dennoch eine gute erste Halbzeit gespielt und hatten mit 5 Pfostenwürfen und 4 nicht genutzten klaren Chancen sogar die Möglichkeit, das Spiel offen gestalten zu können“, glaubte die Gästetrainerin.

 

Das sah Wittlichs Trainerin Jennifer Simonis nicht ganz so: „Die ersten 10 Minuten hat Gerolstein das wirklich sehr gut gemacht. Wir waren einfach nicht wach, standen zu löchrig in der Abwehr und haben unser Konzept nicht durchgezogen. Dann aber haben wir uns gefangen und ein richtig gutes Spiel gemacht,“ lobte die Trainerin des Gastgebers.

 

Gleich nach dem Wechsel legten die Gastgeberinnen fünf Treffer in Folge zum 26:9 bis zur 35. Minute nach und so war nur noch die Höhe des HSG Sieges fraglich. „Wir haben einfach das Handball-Spielen nach dem Wechsel eingestellt“, ärgerte sich Waldorf. Über 33:13 in der 44. Minute wurde dann ein Klassenunterschied beim Endstand von 46:17 deutlich.

 

„Unsere Abwehr stand nach der Anfangsphase deutlich stabiler und wir haben den Gast mit unseren Gegenstößen regelrecht überrannt. Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung und ich konnte es mir erlauben, die angeschlagene Saskia Gaß zu schonen. Erst in den letzten 10 Minuten wurden wir etwas fahrlässig, da ich auch viel gewechselt habe. Unsere jungen Spielerinnen wie Jule Kappes haben ihre Sache richtig gut gemacht“, lobte Simonis, deren Mannschaft nie nachließ und die am Ende einen unerwartet klaren Heimspielsieg feierte.

 

HSG: Marx und Kehl - Junglen (8), Reffke (7), L. Teusch (2), Esch (7/3), S. Teusch (10), Kappes (4), Gaß, Plohmann (1/1), Ertz (7).

 

SVG: Kühn - Schauster (3/1), Krämer, Braun (3), Hammes (4/1), Werner (3/1), Mayer, Bameuser (1), Mohr (2), Munkler (1/1),

 

16. Oktober 2018

 

HSG Kastellaun/Simmern – HSG Mertesdorf/Ruwertal

(Samstag, 17.15 Uhr, Simmern)

 

Ausgangslage: Redebedarf hatte Trainer „Hase“ Schöler nach der desolaten Vorstellung seines Teams am vergangenen Wochenende gegen Welling. Die Ruwertalerinnen zeigen sich derzeit nicht konstant, die Leistungskurve schwankt beträchtlich und im Hunsrück wartet jetzt mit der HSG Kastellaun/Simmern eine Mannschaft, die nach drei verlorenen Spielen zum Auftakt jetzt vor heimischer Kulisse alles in die Waagschale werfen muss, um beide Punkte in Simmern zu behalten. Aber auch für die Ruwertalerinnen zählt nur ein Sieg, will man nicht gleich wieder den Kontakt zum Tabellenende bekommen. „Beide Mannschaften sind nicht gut in die Saison gestartet“, weiß Ruwertals Trainer „Hase“ Schöler.

 

Personal: Bei den Gästen fehlen weiterhin Sarah Waberzeck und Natalia Kierakowicz, dazu wird auch Judith Backendorf nicht dabei sein.

 

Prognose: „Die Einstellung der Abwehr muss wesentlich besser werden, dazu unser Rückzugsverhalten! Die angesagten Spielzüge müssen zu Ende gespielt werden und endlich müssen wir unsere vielen Chancen auch dunkel machen. Wichtig ist zudem, dass Jede für Jede kämpft. Besonderes Augenmerk gilt von unserer Seite der treffsichersten Gastgeberspielerin Aline Mühlbauer, die in den drei Spielen bislang 30 Treffer markierte“, verrät Schöler.

 

TV Bassenheim – TuS Daun (Samstag, 17.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Zum ungeschlagenen Tabellenzweiten geht die Fahrt des TuS Daun, der mit zwei Siegen in die Saison startete und jetzt seit über einem Monat ohne Spielpraxis in der Liga ist. Man darf gespannt sein, wie das Team von Trainer Lukas Illigen die Pause verkraftet hat und welche Mannschaft sich mit einem Sieg an der Tabellenspitze orientieren kann.

 

Personal: Auf Dauner Seite hofft Trainer Lukas Illigen auf den ersten Saisoneinsatz von Laura Minninger und Dunja Strunk, dafür fallen aber fünf Spielerinnen der Eifelanerinnen aus.

 

Prognose: „Mich haben die Ergebnisse der Bassenheimerinnen gegen Welling und die HSG aus dem Ruwertal überrascht. Wie bei uns ist Bassenheim offenbar von der Tagesform abhängig. Wenn die Mannschaft keine Verstärkungen aus der RPS Oberliga hat, dann rechne ich mit einem offenen Ausgang. Wir wollen auf jeden Fall die beiden Punkte, da anschließend das schwere Spiel gegen Welling auf dem Programm steht“, erklärt der TuS Coach.

 

 

DJK/MJC Trier II – HSG Hunsrück II (Samstag, 17.30 Uhr, Arena)

 

Ausgangslage: In der Arena erwartet die Mannschaft von Trainer Esther Hermann die RPS Oberligareserve aus dem Hunsrück! Auch die Gastgeberinnen sind jetzt seit über einem Monat ohne Wettkampfpraxis auch hier bleibt abzuwarten, wie die Mannschaft die Pause verkraftet hat. Die Gäste mussten sich am vergangenen Wochenende gegen den Eifelkonkurrenten aus Wittlich mit einem Heimspielremis begnügen. Aufgrund der bisherigen Ergebnisse gehen die Gastgeberinnen als Favoritinnen in die Begegnung.

 

Personal: Auf Trierer Seite fehlt weiterhin die Langzeitverletzte Vicki Clemens. Auf Gästeseite fällt Lara Schug nach einer Schulterverletzung aus, fraglich ist der Einsatz von Svenja Mohr, die sich am vergangenen Wochenende verletzte.

 

Prognose: „Wir bereiten uns nach der Trainingspause in den Herbstferien jetzt mit drei Einheiten in dieser Woche auf die Begegnung vor. Alle sind heiß auf die für uns jetzt eigentlich beginnende Saison, in der wir jetzt auch den Spielrhythmus bekommen werden. Die Arena ist sicher für uns ein ungewohntes Umfeld. Letztlich geht es nur darum, unser Spiel durchzuziehen: Aus einer offensiv und aggressiv stehenden Verteidigung ins schnelle Umschaltspiel zu finden, mit einem hohen Tempo zu agieren und die Auslösehandlungen durchzuziehen. Dazu gilt es, im Abschluss wenig Fehler zu machen. Die Gäste verfügen mit ihrer Linkshänderin Svenja Mohr über eine RPS Liga erfahrene Spielerin, auf die wir uns einstellen müssen“, verlangt MJC Trainerin Esther Hermann.

 

„Eine mit bundesligaerfahrenen Spielerinnen gespickte Mannschaft wartet auf uns, gegen die wir nicht untergehen wollen. Keine Mannschaft der Liga kann die MJC Reserve aufhalten. Mit ihrer ehemaligen Trainerin Franzi Garcia hat die Mannschaft eine weitere wertvolle Spielerinnen bekommen und sind deshalb eine Klasse für sich“, lobt Gästetrainer Korab Mulliqi.

 

HSG Wittlich II – SV Gerolstein (Sonntag, 18 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: „Ich gehe davon aus, dass die mehrwöchige Spielpause, gepaart mit den Herbstferien uns nicht gerade in die Karten spielt“, so SVG Trainerin Doris Waldorf. Nach dem letzten Spiel gegen Hunsrück II war sie trotz Niederlage sehr zufrieden mit der Entwicklung, heimsten sich die Gerolsteinerinnen sogar ein Lob vom gegnerischen Trainer ein.

 

Personal: Bis auf Jill Fandel wird die HSG ihre Bestbesetzung aufbieten, hat seit dieser Woche auch den kompletten Kader im Training. „Ob wir am kommenden Wochenende sonntags abends in Wittlich vollzählig auflaufen werden, steht noch in den Sternen“, sagt SVG Trainerin Doris Waldorf.

 

Prognose: „Die Aufstellung wird aber nichts an der Favoritenrolle auf Gastgeberseite ändern. Das Team ist uns nicht unbekannt. Bereits in der Vorbereitung haben wir ein Freundschaftsspiel absolviert. Wir wissen um die Stärken der Gegnerinnen, werden aber trotzdem alles in die Waagschale werfen“, verspricht Waldorf. „Die Favoritenrolle nehmen wir gerne an, werden aber den Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen. Als Aufsteiger braucht die Mannschaft noch einige Zeit, wird sich aber noch an die Liga gewöhnen. Die Mannschaft ist sicher für eine Überraschung gut, weil sie immer bis zum Schluss kämpft. Wir müssen die Fehlerquote im Angriff minimieren, daran arbeiten wir im Training“, verrät Wittlichs Trainerin Jenny Simonis.  

 

 

14. Oktober 2018

 

HSG Hunsrück II – HSG Wittlich II 23:23 (12:9)

 

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase konnten sich die Gastgeberinnen nach dem 5:5 in der 13. Minute mit drei Treffern in Folge bis zur 17. Minute auf 8:5 absetzen. Diesen Vorsprung nahm das Team von Trainer Korab Mulliqi mit in die Kabine (12:9).

 

Doch Wittlich kam besser aus der Kabine, glich beim 12:12 in der 33. Minute erstmals wieder aus, doch die Gastgeberinnen bekamen die Begegnung wieder in den Griff, stellten den drei Tore Abstand beim 15:12 in der 39. Minute wieder her. Doch die Gäste ließen sich nicht abschütteln, glichen in der 46. Minute durch Marie Plohmann zum 17:17 aus, doch die Gastgeberinnen legten immer wieder einen Treffer vor, den die Gäste egalisierten. Über 21:21 in der 54. Minute ging es in die spannenden Schlussminuten, doch letztlich trennten sich beide Teams am Ende leistungsgerecht mit einem Remis.

 

„Am heutigen Tage war das eher ein Punktgewinn für uns. Wir haben eine gute Moral gezeigt und immer wieder die klaren Rückstände aufgeholt. Ab der 12. Minute hatten wir eine Schwächephase bis zur Pause. Anfang der zweiten Hälfte kämpften wir uns wieder ran, fingen die Bälle in der Abwehr ab und die Abwehr war auch unser Prunkstück. Gegen Spielende wurden wir dann wieder unachtsam. Letztlich war es eine geschlossene Mannschaftsleistung, bei der bis zum Schluss gefightet wurde, doch es war zu viel auf und ab in unserem Spiel. Letztlich war es kein schönes Spiel, das auf niedrigerem Rheinlandliganiveau stand und bei dem die Abwehrreihen spielbestimmend waren“, fasste Gästetrainerin Jennifer Simonis zusammen.

 

„Die Abwehrreihen waren spielbestimmend! Für uns war das eher ein Punktverlust, da wir nicht konstant genug spielten. Wir leisteten uns zu viele technische Fehler und Ballverluste, spielten die angesagten Spielzüge nicht zu Ende und konnten am Ende dann doch über den Punkt froh sein. Bei uns überragte Svenja Mohr, die ihre Tore erkämpfte und stärkste Spielerin war. Doch so viele technischen Fehler gehen gar nicht“, klagte HSG Coach Korab Mulliqi.

 

HSG IKH: M. Kirst und Wolf – Schug (3/2), L. Bach (1), Simon, Bottlender (5/2), Mohr (9), Litzenburger, Hahn, Schirokich (1), Glöckner (1), H. Bach (3).

 

HSG W: Marx – Junglen (2), Reffke (5), L. Teusch (1), Lames, S. Teusch (3), Ertz (3), Kappes, Gaß, Plohmann (4), Keil, Kehl.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – TV Welling 18:25 (9:13)

 

Erneut klare Niederlage für die Ruwertal HSG! Das Team von Trainer „Hase“ Schöler musste sich den Gästen aus Welling mit 18:25 geschlagen geben. Von Beginn an führten die Gäste aus Welling, lediglich beim 1:1 gelang den Ruwertalerinnen der Ausgleichstreffer. Über 1:3 in der 9. Minute setzten sich die Gäste bis zur Pause auf 9:13 ab.

 

Die Entscheidung fiel kurz nach dem Wiederanpfiff, als den Gästen drei Treffer in Folge zum 9:16 in der 33. Minute gelangen, war die Vorentscheidung gefallen. Beim 14:21 in der 50. Minute zog Trainer „Hase“ Schöler die Reißleine und nahm die Auszeit, doch die Gäste verteidigen ihren 7 Tore-Vorsprung bis zum Ende.

 

„Die Abwehr stand nicht gut, im Angriff haben wir die Chancen einfach nicht untergebracht. Zudem war kein Rückzugsverhalten der Mannschaft erkennbar, die ihre angesagten Spielzüge nicht konsequent durchspielte. Gegenüber dem Bassenheimer Spiel war die Mannschaft nicht wiederzuerkennen. Darüber wird zu reden sein“, klagte Schöler.

 

Becker – Backendorf (2), Frisch (2), N. Thielen (1), Herres (4/2), Meyer (2), Fisch (3), Teuber, Zöllner, Rosner (3), Kolditz (1)

 

09. Oktober 2018

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – TV Welling (Sonntag, 17 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Nach dem Remis im letzten Spiel bei Bassenheim will die Ruwertal HSG jetzt in heimischer Halle endlich den ersten Saisonsieg! Das Team von Trainer „Hase“ Schöler hat allerdings mit dem TV Welling einen starken Gegner zu Gast, der zuletzt mit einem Kantersieg die HSG Kastellaun/Simmern abfertigte.

 

Personal: Sarah Waberzeck und Natalia Kierakowicz werden auf Seiten der Gastgeberinnen fehlen.

 

Prognose: „Es gilt an die Leistung aus dem Bassenheimer Spiel anzuknüpfen, ein gutes Spiel in Angriff und Abwehr zu machen. Welling erzielt seine Tore mit schnellen Gegenstößen und darauf müssen wir vorbereitet sein. Die Bewegung ohne Ball muss stimmen und wir müssen unsere Chancen verwerten. Aus einer sicher stehenden Abwehr wollen wir unsere erste und zweite Welle spielen, die Spielzüge durchziehen und als Mannschaft auftreten“, umschreibt Trainer Hase Schöler das Portfolio, das bei seinem Team am Sonntag stimmen muss.

 

HSG Hunsrück II – HSG Wittlich II (Sonntag, 17 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Einen Tag nach dem RPS Liga Vergleich treffen nun die Reservemannschaften in Sohren aufeinander.

 

Personal: Bei den Gastgeberinnen werden nach Aussage von Trainer Korab Mulliqi die Spielerinnen auf der Platte stehen, die auch in Gerolstein und Bannberscheid dabei waren. Verstärkungen aus der RPS Liga Mannschaft wird es nicht geben.

 

Die vierwöchige Pause kam für die HSG Wittlich zu keinem günstigen Zeitpunkt, da sich Jill Fandel und Saskia Gaß verletzten und auf jeden Fall ausfallen werden. „Wir müssen mal sehen, mit welchem Kader wir antreten können“, sagt Gästetrainerin Jenny Simonis.

 

Prognose: „Wir hatten zwei Wochen Spielpause, haben aber trainiert. Einige Spielerinnen waren im Pokal bei der ersten Mannschaft im Einsatz. Wichtig wird sein, dass wir wieder den Spielrhythmus finden und erwarte von meiner Mannschaft, dass sie zuhause die Leistung wie gegen Bannberscheid abruft, kämpferisch alles gibt und von der ersten Minute an hellwach ist“, so der Gastgebertrainer.

 

„Beim Gastgeber bleibt abzuwarten, welche Mannschaft auflaufen wird. Mit Svenja Mohr verfügen die Hunsrücker auf jeden Fall über eine sehr starke Linkshänderin. Für mich ist die Niederlage der Hunsrücker in Daun schwer erklärbar. Am Sonntag wird sicher die Tagesform über den Ausgang des Spiels entscheiden. Wenn es uns gelingt, uns auf unser Spiel zu konzentrieren, ist nichts unmöglich. Dafür aber müssen wir unser Spiel machen, die Leistung aus dem Auftaktspiel abrufen und unser Tempospiel aufziehen, um so zu einfachen Toren zu kommen. Auch die Abwehr muss die Leistung zeigen, die sich im Auftaktspiel angeboten hat“, verlangt die Wittlicher Trainerin.

 

 

23. September 2018

 

TV Bassenheim II – HSG Mertesdorf/Ruwertal 24:24 (8:10)

 

Hätte jemand HSG Coach Hase Schöler den Punktgewinn seines ersatzgeschwächten Teams am Rhein vorausgesagt, er hätte das sicher gerne unterschrieben. Doch nach dem Verlauf des Spiels kam keine Freude beim HSG Coach auf. Seine Mannschaft musste in den letzten Sekunden den schon sicher geglaubten Sieg hergeben und musste sich am Ende mit nur einem Punkt auf den Heimweg machen. „Der angesetzte Schiedsrichter kam nicht und wir einigten uns auf einen Unparteiischen der Gastgeber, der uns in den letzten Minuten klar benachteiligte“, klagte der HSG Coach.

 

Eine völlig ausgeglichene erste Hälfte mit wechselnden Führungen, in der sich keine Mannschaft mit mehr als zwei Treffern absetzen konnte, endete mit einer knappen 8:10 Führung der Ruwertalerinnen.

 

Auch nach dem Wechsel hatten die Gäste die Nase vorn, führten erstmals beim 9:12 in der 33. Minute mit drei Treffern, doch so richtig absetzen konnte sich das Team von Trainer Hase Schöler zunächst nicht. Zwischenzeitlich legten die Ruwertalerinnen sogar auf 12:16 in der 46. Minute vor, Bassenheim nahm nochmals die Auszeit, doch das Schöler Team ließ sich nicht beirren und legt nach dem Team-Timeout sogar auf 13:18 in der 51. Minute vor! Das Spiel wurde nun hektischer und Zeitstrafen auf beiden Seiten schafften genügend Freiräume auf dem Feld und das nutzten die Gastgeberinnen jetzt besser aus, verkürzten mit einem 5:1 Lauf auf 18:19 in der 54. Minute und läuteten damit die spannenden Schlußminuten ein! Sarah Herres zeigte sich weiterhin treffsicher vom Punkt und brachte ihr Team wieder mit zwei Toren auf 18:20 in Führung. Die Gastgeberinnen ließen sich aber nicht abschütteln, legten immer nach und blieben den Ruwertalerinnen bis 20:21 in der 57. Minute auf den Fersen. Auf beiden Seiten war jetzt deutlich erkennbar, dass man sich keine Fehler mehr leisten wollte und als sich Gastgeberinnen eine weitere Zeitstrafe einhandelten, schien der Käse gegessen. Kati Rosner erzielte die Führung zum 21:23 und genau eine Minute vor dem Abpfiff gelang den Gastgeber per Siebenmeter der Anschluss. Laura Meyer schien alles klar gemacht zu haben, als sie 35 Sekunden vor dem Ende auf 22:24 erhöhte, doch kam der Auftritt des Unparteiischen. Die auf Gastgeberseite überragende Christina Ring erzielte in den letzten 20 Sekunden zwei Treffer und rettete damit ihrem Team den Punkt!

 

„Die Mannschaft hätte heute sicher den Sieg verdient gehabt und unter normalen Umständen das auch geschafft! Es war eine absolut geschlossene Mannschaftsleistung in Angriff und Abwehr. Teilweise sahen sich unsere Rückraumspielerinnen einer Manndeckung gegenüber, doch wir haben die richtigen Lösungen gefunden“, resümierte Schöler.

 

Becker – Teuber (2), Scherf, Meyer (3), Kierakowicz (4), Backendorf (2), Herres (6/6), Lamberti, Britz (3), Zöllner, Rosner (2), Kolditz (2/2)

 

SV Gerolstein – HSG Hunsrück II 24:34 (12:20)

 

15 Minuten lang bot der Aufsteiger aus Gerolstein dem Favoriten aus dem Hunsrück Paroli, dann setzte sich das Team von Trainer Korab Mulliqi vom 7:8 auf 7:12 mit vier Treffern in Folge ab. Gerolsteins Trainerin Doris Waldorf nahm die Auszeit, doch die Gäste zogen über 10:18 in der 25. Minute der klaren Pausenführung zum 12:20 entgegen.

 

Wesentlich besser kam der Aufsteiger dann aus der Kabine, legte einen 4:0 Start hin und verkürzte auf 16:20 in der 35. Minute. Erst dann fanden die Hunsrücker wieder ins Spiel, legten auf 16:23 in der 37. Minute vor und ließen die Gastgeber lediglich bis auf fünf Tore (zuletzt beim 20:25 in der 45. Minute heran). Beim 22:32 in der 53. Minute war der erste 10 Tore Vorsprung geschafft, der am Ende bis 24:34 Bestand hatte.

 

„Aufgrund unser Personalsituation waren wir gezwungen, dass einige Spielerinnen durchspielen mussten. Wir haben letztlich zu viele technische Fehler gehabt und zu viele einfache Tore kassiert. Gerolstein hat heute ein gutes Spiel gemacht“, fand HSG Coach Korab Mulliqi.

 

SVG: Kühn - Schauster (6/2), Krämer (3), Hammes (6/3), Werner, Mayer (3), Helle (1), Nober (1), Blameuser (1), Mohr

 

HSG II : Wolf und Marx – Schug (3/3), Simon, Hahn (6), Mohr (10/1), Litzenburger (4/1), Bottlender (4/1), Schirokich (5), Wagner, Glöckner (2).

 

18. September 2018

 

TV Bassenheim II – HSG Mertesdorf/Ruwertal (Sonntag, 15 Uhr)

 

Ausganslage: „Die Saison ist bisher überhaupt nicht gut für uns gelaufen! Zwei klare Niederlagen mit jeweils schwacher Angriffs- und Abwehrleistung, von denen die Niederlage in Wittlich nicht erklärbar ist. Gegen die kleinen Miezen, die uns in allen Belangen überlegen waren, kann man verlieren. Nicht aber mit einer solchen Leistung in Wittlich. Jetzt treffen wir auf die heimstarken Bassenheimerinnen und wieder stehen die Vorzeichen personell nicht gut“, klagt Gästetrainer „Hase“ Schöler.

 

Personal: Bei den Ruwertalern fehlen Jana Fisch, Nora Thielen, Sarah Waberzeck und Jeannette Zöllner, ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Steffi Roth.

 

Prognose: „So fahren wir wieder mit einem kleinen Kader zum Auswärtsspiel, sehen uns einem starken Rückraum und einer starken Torfrau gegenüber. Im Deckungsverband müssen wir schneller zur Ballseite verschieben und mit mehr Bewegung im Angriff spielen. Dazu gilt es, die sich bietenden Chancen eiskalt zu verwerten“, fordert Schöler.

 

SV Gerolstein – HSG Hunsrück II (Sonntag, 17.30 Uhr, Sporthalle BBS)

 

Ausganslage: „Die Anderen kochen auch nur mit Wasser! Das muss jetzt nur noch in unsere Köpfe rein. Im Spiel gegen Welling haben wir uns zahlreiche gute Chancen erarbeitet; nur von allen Positionen noch nicht zufriedenstellend genutzt. Zu groß noch der Respekt vor den Rheinlandligatorhütern. Auch an die schärfere Gangart müssen sich einige von uns erst gewöhnen“, so Trainerin Doris Waldorf vor der Heimpartie gegen die Mädels von Hunsrück II. „Unsere Chancenverwertung in Daun war sehr schlecht, das hat mir mein Trainerkollege Carsten Esdar verraten und so werden wir in dieser Woche hieran arbeiten“, erklärt Gästetrainer Korab Mulliqi.

 

Personal: Gerolstein muss auf eine Spielerin urlaubsbedingt verzichten, hinter zwei weiteren Spielerinnen steht noch ein Fragezeichen. Bei den Gästen wird nach Aussage von Trainer Mulliqi keine Spielerin aus dem RPS Liga Kader auflaufen.

 

Prognose: „Für uns wird es schwer werden. Und wenn das Gästeteam zudem verstärkt aus der ersten Mannschaft anreist, werden wir kein Land sehen und dem Spiel nicht gewachsen sein, werden aber trotzdem engagiert kämpfen und wichtige Erfahrung sammeln“, verspricht Waldorf.  „Wir wollen unsere Abschlussschwäche ablegen und beide Punkte mit in den Hunsrück nehmen. Die beiden Punkte werden für uns im weiteren Saisonverlauf wichtig sein“, erklärt der Gästetrainer.

 

16. September 2018

 

TuS Daun – HSG Hunsrück II 29:24 (16:9)

 

„Ein Spiel in dem der Wille der Mannschaft, die zwei Punkte in Daun zu behalten deutlich zu sehen war. Von Beginn an waren die Mädels wach und überzeugten in der Abwehr mit einer guten 6:0 Deckung vor einer überragenden Sarah Sonnen im Tor. Sarah hatte heute ein goldenes Händchen und stärkte der Mannschaft so ein ums andere Mal zusätzlich den Rücken“, freute sich Dauns Co-Trainerin Claudia Philipp. Auch im Angriff zeigte die Mannschaft Geschlossenheit und ließ sich von der 5:1 Deckung der Gegner nicht aus der Ruhe bringen. Allen voran setzten sich Jessi Kutscheid und Jana Clever immer wieder mit schönen 1:1 Aktionen durch und so gelang zur Pause der 16:9 Vorsprung.

 

„Ohne Svenja Mohr und Nina Lammersmann fehlten uns wichtige Stammspielerinnen. Daun kam dank ihrer starken Torfrau, die uns mindestens 20 hundertprozentige Chancen, darunter einige Siebenmeter wegpflückte und einer starken linken Angriffsseite, die die Unerfahrenheit unserer jungen Spielerinnen ausnutzte, zur klaren Halbzeitführung“, meinte Karsten Esdar, der die Hunsrücker an diesem Tag für den parallel im Rheinlandliga-Team spielenden Trainer Korab Mulliqi vertrat.

 

„Zu Beginn der zweiten Halbzeit verloren wir zunächst unseren Faden, so dass wir fünf Tore in Folge kassierten, vier davon in den ersten fünf Minuten. Es schien plötzlich nichts mehr zu funktionieren. Für diese Phase übernehme ich die Verantwortung, da im Deckungsverband die Positionen nicht eindeutig zugeordnet waren und dadurch Unsicherheit und Chaos entstand. Eine frühe Auszeit in der dieses Chaos neu „geordnet“ wurde, ließ uns den Faden dann langsam wieder aufnehmen und das Spiel bis zum Ende nicht mehr aus der Hand geben. Was allerdings die Trefferquote unserer Siebenmeter angeht, sollten wir im nächsten Spiel deutlich zulegen“, fordert die TuS Trainerin.

 

„Im zweiten Spielabschnitt waren die Chancen immer wieder da, doch wir scheiterten weiterhin an der Dauner Torfrau! In den Schlußminuten wechselte Daun durch und wir konnten das Ergebnis verbessern. Verwerten wir uns klaren Chancen haben wir eine Chance. So aber stand ein verdienter Dauner Sieg an der Anzeigetafel. Unsere Mannschaft hat gut gekämpft und sich nie aufgegeben“, lobt der Gästetrainer.

 

Tus: Treis, Sonnen und Miller – Lüsse, F. Kutscheid (2), J. Kutscheid (7), Basten, N. Aideyan (4), Römer, Dreiseitel, L. Aideyan, Dausen, Clever (16/2)

 

HSG: Wolf – Schug (2/1), L. Bach (3/1), Simon (7/4), Hahn, Bottlender (5), Schirokich (3), Wagner (1), Schäfer, H. Bach (3), Marx

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – DJK/MJC Trier II 14:26 (7:12)

 

Erneut muss die Ruwertal HSG eine deutliche Niederlage einstecken, dieses Mal gegen die favorisierte Mannschaft der DJK/MJC Trier. Das von Rolf Wischerath betreute Gastgeberteam verlor nach dem 2:2 in der 6. Minute völlig den Faden und musste die Gäste bis zur 9. Minute auf 2:6 ziehen lassen. Wischerath nahm die Auszeit, die Wirkung zeigte. Seine Mannschaft kämpfte sich wieder heran, war beim 6:7 in der 18. Minute wieder in Schlagdistanz, um den Favoriten wieder auf 6:10 n der 25. Minute ziehen zu lassen. Zur Pause führten die Favoritinnen 7:12.

 

„Mit der ersten Hälfte war ich durchaus zufrieden, zumal die Mannschaft das umgesetzt hat, was wir im Training erarbeitet hatten. Gegen die offensive MJC Deckung wollten wir unser Spiel über den Kreis aufziehen und über die einlaufenden Außen zum Erfolg kommen. Den Gästen waren die Probleme mit dem Spiel ohne Harz anzumerken, etliche Chancen vergaben die Gäste freistehend vor unserem Kasten“, erklärte der HSG Coach.

 

Die Gäste bauten ihren Vorsprung nach dem Wechsel früh spielentscheidend auf 7:16 in der 37. Minute aus. Über 8:22 in der 43. Minute lieferten sich beide Teams in den Schlußminuten dann eine offene Begegnung, die am Ende deutlich mit 14:26 für die Triererinnen endete.

 

„Es war uns klar, dass wir gegen die favorisierten Miezen nichts gewinnen konnten. Doch meine Mannschaft hat nach dem Wechsel nicht mehr das umgesetzt, was wir vorgegeben hatten. Allein 15 Bälle warfen wir unbedrängt ins Aus und wurden gleich von den Gästen bestraft. Die haben einen Supertempo-Handball gespielt, erzielten mehr als die Hälfte ihrer Tore über den Gegenstoß oder den erweiterten Gegenstoß. Diese Niederlage ist nicht so schlimm, Punkte müssen wir anderswo einfahren“, sagte Wischerath.

 

Nicht ganz zufrieden zeigte sich MJC Trainerin Esther Hermann, die ihren Spielerinnen zwar eine „ordentliche Leistung von allen Positionen“ bescheinigte, aber die nicht genutzten klaren Chancen kritisierte. „Das kann auch nicht auf das Spiel mit Harz zurückgeführt werden, hier müssen wir uns einfach besser mit abfinden. Nutzen wir die sich bietenden Chancen, wird das Ergebnis noch deutlicher. Spielerisch und taktisch dennoch eine klare Sache für meine Mannschaft“, resümierte Hermann.

 

HSG: Becker – Teuber, Kierakowicz (3), Waberzeck, Meyer (2), N. Thielen, Backendorf (1), Herres (2/2), Kolditz (1), Fisch (2), Britz (1), Zöllner, Rosner (2).

 

MJC: Krämer – Pötters (3), Irsch (2), Braun, A. Greinert (3/1), Kordel (3), Natter (6/1), Weinandy (6/1), Wiemer, Steil (1), Mayer, N. Greinert (1), Garcia-Almendaris (1).

 

TuS Bannberscheid – HSG Wittlich II 26:23 (13:9)

 

Die Wittlicher Reserve schrammt knapp an der Überraschung in Bannberscheid vorbei! Das Team von Trainerin Jennifer Simonis unterlag den Favoriten am Ende 26:23.

 

Ausgeglichen verlief die Anfangsphase, nach der sich die Gastgeberinnen vom 4:3 in der 9. Minute auf 7:3 in der 13. Minute absetzten. Simonis nahm die Auszeit, doch ihre Mannschaft lief bis zur Pause dem Vorsprung der Gastgeberinnen hinterher.

 

„Es waren einfach zu viele technische Fehler in unserem Spiel. Dazu gelang es uns nicht, das eigene Tempospiel aufzuziehen. Zu langsam war die Bewegung nach vorne. Außerdem haben wir die Torfrau der Gastgeberinnen regelrecht warm geschossen“, meinte Simonis zur Pause.

 

Die Vorentscheidung schien gefallen, als Bannberscheid den Vorsprung auf 17:10 in der 37. Minute ausgebaut hatte. Mit dem Zwischenspurt vom 20:13 in der 45. Minute läuteten die Eifelanerinnen die spannende Schlussphase ein, bei der das Team mit fünf Treffern in Folge auf 20:18 in der 50. Minute verkürzte. Als Hannah Esch mit ihrem Treffer sogar auf 21:20 in der 52. Minute verkürzte, schien das Spiel zugunsten der Gäste zu kippen. Doch die Zeitstrafe gegen die Eifelaner war dann mit spielentscheidend.

 

„Beim Kampf um den Ball traf meine Spielerin unglücklich die Gegenspielerin, allerdings mache ich hier keinen Vorwurf. In einem solchen Spiel ist jeder Ball hart umkämpft“, meinte die HSG Trainerin, deren Mannschaft dann auch die Kräfte ausgingen und der TuS so über 23:20 und 25:22 den Sieg sicherstellte.

 

„Auch nach dem klaren Rückstand trieb Maria Reffke das Team unermüdlich an und Hanna Esch zeigte sich eiskalt beim Verwandeln der Siebenmeter“, lobte Simonis.

 

Marx - Junglen (1), Reffke (8), L. Teusch, Esch (7/6), Lames, S. Teusch (4), Gaß (1), Plohmann (1), Fandel, Keil (1)

 

TV Welling – SV Gerolstein 27:14 (12:6)

 

Die Gastgeberinnen legten los wie die Feuerwehr, führten 4:0 in der 7. Minute und bereits nach 12. Minute nahm Gerolsteins Trainerin Doris Waldorf die Auszeit beim 7:2. Doch die Gäste vergaben weiterhin klarste Chancen. „Hier haben wir einfach zu viel liegengelassen“, fand die Trainerin.

 

Das Bild änderte sich auch nach dem Wechsel nicht und so zogen die Gastgeberinnen bis auf 21:10 in der 52. Minute davon, brachten am Ende einen ungefährdeten Sieg über die Zeit. „Unsere Torfrau Lisa Kühn zeigte eine gute Leistung. Neidlos müssen wir anerkennen, dass die Gastgeberinnen im Spiel „eins gegen eins“ stärker waren und wir vor allem in der Abwehr an Härte zulegen müssen“, resümierte Waldorf, die ihrer Mannschaft aber bescheinigte, sich achtbar aus der Affäre gezogen zu haben.

 

Kühn - Schauster (2), Krämer, Braun (4), Hammes (4/2), Werner, Helle (2), Bameuser (2), Mohr

 

11. September 2018

 

TuS Daun – HSG Hunsrück II (Samstag, 18 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Beide Mannschaften starteten mit Auftaktsiegen in die neue Saison! Dabei machte der TuS gegen den Aufsteiger aus Gerolstein kurzen Prozess und brachte der Mannschaft im Lokalderby eine schmerzliche Auftaktniederlage bei. Die Hunsrück-Reserve mit ihrem neuen Trainer Korab Mulliqi setzte sich im Heimspiel gegen die stark einzuschätzende Bannberscheider Mannschaft durch, wird aber am Samstagabend nicht auf Verstärkungen aus dem RPS Liga Kader bauen können, da die erste Mannschaft der HSG fast zeitgleich spielt.

 

Personal:  Auf Dauner Seite fehlen Lisa Jehen und Lisa Krämer, die im Deckungsverband der Eifelaner schmerzlich vermisst werden, dazu fallen Laura Minninger und Dunja Strunk aus Urlaubsgründen aus. Bei den Gästen werden die RPS Liga Spielerinnen nicht dabei sein, dazu steht hinter dem Einsatz von Svenja Mohr noch ein Fragezeichen.

 

Prognose: „Ich hoffe, dass meine Mannschaft die gleiche Leistung wie am letzten Wochenende gegen Bannberscheid zeigen kann. Wichtig wird sein, dass die Spielzüge durchgespielt werden und die Mannschaft kämpft. Den Gegner kenne ich leider überhaupt nicht“, erklärt Gästetrainer Korab Mulliqi. „Sollten die Hunsrücker wie letztes Jahr in der Vorrunde auflaufen, haben wir durchaus die Chance, Punkte in Daun zu behalten. Ich sehe uns aber keinesfalls in der Favoritenrolle, da uns wichtige Spielerinnen fehlen. Vorgabe ist, aus einer gutstehenden Abwehr schnell nach vorne zu spielen, unsere Spielzüge konzentriert vorzutragen und konsequent abschließen. Jeden Ballverlust werden die Gäste postwendend bestrafen. Es wird ein Spiel auf Augenhöhe, das die Mannschaft gewinnt, die weniger Fehler macht“, glaubt Gastgebertrainer Lukas Illigen

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – DJK/MJC Trier II (Samstag, 19.30 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Einiges gutzumachen hat die Ruwertal HSG gegen die souverän in die Saison gestartete MJC Reserve! Das Team von Trainer „Hase“ Schöler kam bei der jungen Wittlicher Mannschaft, die mächtig Tempo vorlegte, unter die Räder. Ähnliches droht im Heimspiel gegen die Triererinnen, die im Auftaktspiel ihre Schnelligkeit ausspielten. Angetrieben von Franzi Garcia wird der Gast von Beginn an daraus aus sein, schnell für klare Verhältnisse zu sorgen.

 

Personal: Auf HSG Seite fehlt Sarah Herres, bei den Triererinnen fällt Vicki Clemens mit einer Fußverletzung aus, Katja Pötters kehrt diese Woche aus dem Urlaub zurück und die erkrankte Franzi Garcia soll am Samstagabend wieder auflaufen können. „Zudem hoffen wir, dass sich die Paßangelegenheit mit unserer neuen Torfrau Marie Huiben bis Samstag geklärt hat“, sagt MJC Trainerin Esther Hermann.

 

Prognose: „Gegen den RPS Liga Absteiger müssen wir eine gute Schippe drauflegen. Das wir besser spielen können, haben wir in der Vorbereitung gezeigt. Nur wenn wir als Mannschaft auftreten, können wir den Favoriten ärgern“, glaubt HSG Coach „Hase“ Schöler, der am Wochenende aus privaten Gründen fehlen wird, Rolf Wischerath coacht das Team.

 

„Wir gehen davon aus, dass wir auf eine Mannschaft treffen werden, die in heimischer Halle auf Wiedergutmachung für die Schlappe im Auftaktspiel aus sein wird. Wir sind gewarnt, zumal uns die Ruwertaler bei unserem Auftaktspiel beobachtet haben. Ich erwarte eine kompakt stehende 6:0 Abwehr und wir werden uns gezielt darauf vorbereiten. Das Spiel wollen wir über unser Tempospiel entscheiden, wissen wie schwierig es ist, in der engen und für uns unangenehmen Halle zu spielen, werden die Begegnung auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen“, erklärt Hermann.

 

TuS Bannberscheid – HSG Wittlich II (Sonntag, 15 Uhr)

 

Ausgangslage: Ein Feuerwerk brannte die Wittlicher Reserve gegen die Ruwertal HSG im Auftaktspiel ab und schickte den Gast schwer geschlagen auf den Nachhauseweg. Jetzt muss das Team von Trainerin Jenny Simonis zum TuS Bannberscheid, der auf dem Hunsrück eine Auftaktniederlage bezog. Die Gastgeberinnen um ihre Spielertrainerin Melanie Knapp werden alles daransetzen, mit einem Heimsieg dafür zu sorgen, dass der Saisonauftakt nicht in die Hose geht. Doch die Gastgeberinnen können selbstbewusst zu diesem schweren Auswärtsspiel fahren. Kann die Mannschaft an die gute Vorstellung der letzten Woche anknüpfen, sollte das Simonis-Team nicht chancenlos sein.

 

Personal: Sarah Ertz fehlt aus schulischen Gründen, Trainerin Jenny Simonis wird wohl aufgrund des Spiels der RPS Oberliga nur eine Halbzeit dabei sein, die Restzeit wird Maria Reffke die Mannschaft coachen.

 

Prognose: „Eine erfahrene Mannschaft mit einer Melanie Knapp, die Dreh- und Angelpunkt des Tus Spiels ist. Wenn wir sie in den Griff bekommen und wir das Tempo des letzten Spiels zeigen, dann haben wir gute Chancen. Auf jeden Fall ist uns der Gast aufgrund seiner Erfahrung deutlich überlegen, hat die nötige Routine. Doch wir werden nichts unversucht lassen, auch in Bannberscheid zu punkten“, verspricht Simonis

 

TV Welling – SV Gerolstein (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage:  Die Wellinger Handballerinnen verloren zum Saisonauftakt knapp mit 21:19 beim Derby in Bassenheim. Dabei profitierte die Reserve von Bassenheim von zwölf vergebenen hochkarätigen Torchancen und freuten sich am Ende über den 21:19 Heimsieg. Aufsteiger Gerolstein zahlte Lehrgeld gegen eine souverän aufspielende Dauner Mannschaft und steht jetzt im ersten Auswärtsspiel von einer hohen Auswärtshürde, die nur mit mannschaftlicher Geschlossenheit gemeistert werden kann.

„Bloß nicht unter die Räder kommen“, so die Devise der Gerolsteiner Handballerinnen. „Die waren in der letzten Saison Dritter hinter Engers und Bannberscheid. Nicht ganz unsere Kragenweite“, so Trainerin Doris Waldorf. Urlaubsbedingt wird Gerolstein immer noch nicht in Vollbesetzung auflaufen.

 

„Auch wenn wir realistisch genug sind, nicht von einem Sieg zu träumen, wollen wir trotzdem versuchen so lange wie möglich gegen zu halten und unser Spiel spielen. Die gezeigte Leistung in der ersten Halbzeit gegen Daun auf Augenhöhe spiegelt noch nicht unser tatsächliches Leistungsvermögen wieder. Wir müssen jetzt schnell den Respekt vor der Liga ablegen“. 

 

 

09. September 2018

 

DJK/MJC Trier II – HSG Kastellaun/Simmern 34:9 (11:5)

 

Gut aus den Startlöchern kamen die kleinen Miezen gegen den Hunsrückvertreter, legten zum 4:0 in der 12. Minute vor und bestimmten bis zur 18. Minute beim 7:2 das Spielgeschehen. Doch die Gäste hielten dagegen, verkürzten auf 8:5 bis zur 26. Minute, ehe sich die Triererinnen mit drei Treffern vor der Pause die klare 11:5 Führung sicherten.

 

Obwohl die Triererinnen nach dem Wechsel zwei Zeitstrafen kompensieren mussten, gelang über 17:5 in der 39. Minute die Vorentscheidung. Das Team von Trainerin Esther Hermann ließ 10 Minute keinen Gegentreffer zu und entschied damit die Begegnung, bei der nur noch die Höhe des Trierer Sieges offenblieb. Beim 23:6 in der 45. Minute zog Gästetrainer Daniel Fellenzer die Reißleine, nahm die Auszeit! Doch seine Mannschaft kam lediglich zu vier Treffern im zweiten Spielabschnitt und musste sich am Ende mit einer deftigen Packung von 34:9 auf den Nachhauseweg machen.

 

„In den Anfangsminuten waren wir noch sehr nervös, haben lange Zeit in der Abwehr verbracht. Es bestand aber nie die Gefahr, dass hier etwas schief laufen könnte. Wir haben offensiv verteidigt, haben die Paßwege zugestellt und wollten den Gegner so zu Fehlern zwingen. Dies ist uns mit zunehmender Spieldauer immer besser gelungen. Ballgewinn hatte Priorität und wir sind nach dem Wechsel nur noch gerannt. Franzi Garcia hat ein starkes Spiel gemacht, viel vorbereitet und ein hohes Tempo ins Spiel gebracht. Jede Spielerin hat aber ihren Anteil an diesem Sieg gehabt. Es hat Spaß gemacht, endlich auf dem Wolfsberg wieder ein Spiel zu gewinnen“, freute sich Trainerin Esther Hermann, die mit ihrer Mannschaft in der Liga angekommen ist.

 

Krämer – Irsch, Braun (5), A. Greinert (7), Kordel (2), Natter (2), Weinandy (7/2), Wiemer, Steil, Mayer (2/1), N. Greinert (3), Garcia Almendaris (6/1)

 

HSG Wittlich II – HSG Mertesdorf/Ruwertal 37:19 (19:8)

 

Für die Überraschung des Spieltages sorgt die junge Gastgebermannschaft von Jennifer Simonis, die den Gast aus dem Ruwertal schwer geschlagen auf den Nachhauseweg schickte. Das hatten sich die Verantwortlichen aus dem Ruwertal sicher anders vorgestellt! Doch bereits früh war klar, wer an diesem Abend den Ton angeben sollte.

 

5:1 legten die Gastgeberinnen bis zur 8. Minute vor, hatten beim 15:5 in der 23. Minute bereits früh für die Entscheidung gesorgt. Endgültig entschieden war die Begegnung in der 41. Minute, als die Gastgeber auf 26:10 davongezogen waren und sich das Debakel für das Schöler-Team abzeichnete.

 

„Es war eine völlig verdiente Klatsche für meine Mannschaft, die gerade im ersten Spielabschnitt keine Einstellung in Abwehr und im Angriff fand. Es fehlte die Laufbereitschaft und wir haben es Wittlich sehr einfach gemacht. Immer wieder fielen wir auf den gleichen Spielzug der Eifelanerinnen herein, spielten dem Gast gleich fünfmal den Ball in die Hand und wurden eiskalt durch das gute Gegenstoßspiel der Gastgeberinnen bestraft. Zudem versuchten wir die Anspiele an den Kreis mit „Bogenlampen“. Das will ich absolut nicht mehr sehen, diese Zeiten sind vorbei! In der Abwehr haben wir unsere Torfrau im Stich gelassen. Das wir besser spielen können, haben wir in der Vorbereitung gezeigt“, klagte Gästetrainer „Hase“ Schöler.

 

„Es war der erhoffte, aber in dieser Höhe nicht erwartete Sieg! Eine mannschaftlich geschlossene Leistung, bei der jede Spielerin ihre Spielanteile bekommen hat und alle zu dem klaren Sieg beigetragen haben. Ich bin selbstverständlich mit dem Spiel zufrieden, alle Vorgaben wurden umgesetzt und in keiner Phase des Spiels hat die Mannschaft den berühmten Gang zurückgeschaltet, im Gegenteil. Immer wieder legten die Spielerinnen noch eine Schippe drauf und wir haben unsere konditionellen Vorteile heute klar ausgespielt. Wir schauen jetzt bereits auf das kommende Spiel“, freute sich die Trainerin der Gastgeberinnen Jenny Simonis.

 

HSG W II: Marx - Junglen (3), Reffke (4), Teusch L. (1), Esch (6/3), Lames (5), Teusch S. (5), Ertz (1), Plohmann (6), Fandel, Keil (5), Gaß (1)

 

HSG M/R: Becker – Teuber, Waberzeck (7/2), Meyer, Kierakowicz (4), Backendorf (2/1), Herres (1), Fich (2), Britz, Zällner, Rosner (2), Kolditz (1)

 

HSG Hunsrück II – TuS Bannberscheid 32:28 (17:13)

 

Vor dem Spiel gab es ein „Hick-Hack“ um die Frage, ob die Begegnung auf Wunsch der Gäste verlegt werden kann. Am Ende einigten sich beide Teams dann doch auf die angesetzte Austragung! Die Begegnung verlief von Beginn an ausgeglichen. Die Gastgeberinnen legten vor, lediglich beim 2:3 führten die Gäste. Entscheidend absetzen konnten sich die Hunsrückerinnen erst nach dem 14:13 in der 28. Minute, bauten ihre Führung bis zur Pause auf 17:13 aus.  Diesen Vorsprung verteidigte das Team von Trainer Korab Mulliqi bis zur 55. Minute. Die Gäste stemmten sich gegen die drohende Niederlage und kamen angetrieben von ihrer stärksten Spielerin Melanie Knapp auf 28:27 in der 55. Minute heran. Zwei Treffer der HSG in Folge brachten beim 30:27 in der 57. Minute die Vorentscheidung.

 

„Im ersten Spielabschnitt war unsere Torfrau Franzi Wolf überragend, sie brachte die gegnerischen Angreiferinnen schier zur Verzweiflung. Auf Gästeseite überzeugte Spielertrainerin Melanie Knapp, die nicht nur vom Feld her coachte, sondern auch die stärkste TuS Spielerin war. Hut ab! Unsere Mannschaft hat die Vorgaben sehr gut umgesetzt und einen Start-Ziel Sieg nach Hause gebracht. Wenn wir immer die gleichen personellen Alternativen wie in dieser Begegnung hätten, würden wir sicher oben mitspielen.  Da dies aber nicht der Fall sein wird, rechnen wir uns einen Mittelfeldplatz aus. Die Begegnung wurde sicher von Schiedsrichter Wolfgang Mildenberger geleitet“, lobte Sascha Burg.

 

Wolf und Marx – Schug, L. Bach, Dinarica (4), Wies (8/3), Simon (), Lammersmann, Mohr (6), Litzenburger (1), Bottlender (6/1), Schirokich (2), Glöckner, H. Bach (4)

 

SV Gerolstein – TuS Daun 18:31 (8:12)

 

Ausgeglichen verlief die Anfangsphase, in der die Gastgeberinnen beim 2:1, 4: 2 bis 5:4 in der 16. Minute in Führung lagen. Nach dem Ausgleich der Daunerinnen in der 20. Minute zum 6:6 legte das Team von Trainer Lukas Illigen vier Treffer in Folge zum 6:10 nach und verteidigte jetzt die Führung bis zur Pause.

 

„Es war ein nervöser Beginn meiner Mannschaft, die sich viele Fehler leistete. Irgendwie fehlte die Stimmung im Team und auch die Körpersprache. Erst mit zunehmender Spieldauer kämpften wir uns in diese Begegnung“, gab Dauns Trainer Lukas Illigen zu.

 

Die Begegnung wurde gleich nach dem Wechsel entschieden! Daun legte mit einem 0:9 Lauf bis auf 8:21 in der 41. Minute vor, der Aufsteiger aus Gerolstein war geschlagen! Ab diesem Zeitpunkt verwaltete der TuS seinen Vorsprung und kam im ersten Saisonspiel zu einem letztlich verdienten und ungefährdeten Erfolg!

 

„Jessi Kutscheid brachte auf der Mitte jetzt endlich Tempo ins Spiel, die 5:1 Abwehr stand sicherer und wir kamen über den Gegenstoß zu unseren Toren. Einstellung und Köpersprache stimmten jetzt, doch nach der klaren Führung kehrte der Schlendrian ein und wir konnten nicht weiter davonziehen. In der Abwehr hat Lisa Jehnen auf der „eins“ eine starke Leistung gezeigt und wie immer war Jana Clever für genügend Tore gut. Gegen die offensiv deckende Gerolsteiner Abwehr fanden wir nach dem Wechsel über unsere Kreuzbewegungen und den Parallelstoß die richtigen Mittel“, freute sich Illigen.

 

„Im ersten Spielabschnitt waren wir auf Augenhöhe und haben gemerkt, dass wir in der Klasse mithalten können. Doch 10 schwache Minuten nach dem Wechsel und die Tatsache, dass wir Dauns Jana Clever, die wir im ersten Spielabschnitt gut im Griff hatten, nicht mehr ausschalten konnten, waren Ursache für die Niederlage“, meinte SVG Trainerin Doris Waldorf.

 

SVG: Kühn – Helle (1), Schauster (5), Krämer (3), Braun (2), Hammes (4/2), Werner (1), Mayer, Nober (1), Blameuser (1), Mohr

 

TuS: Treis und Miller – Lüsse (1), F. Kutscheid, J. Kutscheid (5), Jehnen (2), Basten, N. Aideyan (4), Römer (1), Dreitseitel, L. Aideyan (1), Dausend (2/1), Clever (15/7)

 

04. September 2018

 

Vorschau auf den Spieltag 8./9. September 2018

 

HSG Wittlich II – HSG Mertesdorf/Ruwertal (Samstag, 18 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: „Es ist eine große Herausforderung für mich, die ich gerne annehme. Ich freue mich, dass die HSG mir diese Chance gibt und ich werde den eingeschlagenen Weg des Vereins weiterführen, in dem unsere jungen Spielerinnen eine bestmögliche Ausbildung bekommen.“ Ihre Erfahrungen aus dem Jugendbereich kommen der neuen HSG Trainer Jennifer Simonis dabei entgegen. Sie kennt die Talente aus den Reihen der HSG und wird diese auch behutsam in den Seniorenbereich mit einbauen. Mit der Vorbereitung ihrer Mannschaft auf die Saison zeigt sich die Trainerin sehr zufrieden: „Trainingsbeteiligung und Engagement der Mädels sind top und die Mannschaft ist heiß auf den Saisonstart. Vor allem athletisch sind die Spielerinnen in einer Top-Verfassung, wir haben auch den größten Teil der Vorbereitung gemeinsam mit unserer 1. Mannschaft absolviert“, verrät Simonis.

 

Personal: Auf Wittlicher Seite zog sich Neuzugang Michele Loscheider in der Vorbereitung eine schwere Knieverletzung zu und wird mindestens in der Hinrunde ausfallen. Zudem steht Lea Klas ihrem Team aufgrund ihres Auslandsaufenthaltes die komplette Saison nicht zur Verfügung. Bei den Gästen wird Nora Thielen aus beruflichen Gründen fehlen, ein Fragezeichen steht hinter den verletzten Kati Rosner und Annika Kolditz.

 

Prognose: „Mit der HSG aus dem Ruwertal erwarten wir einen erfahrenen Gegner, der eine robuste 6:0 Abwehr spielt, hinter der eine gute Torfrau steht. Damit werden die Gäste sicher versuchen, uns den Schneid abzukaufen. Doch hier müssen wir dagegenhalten und zeigen, dass wir als Einheit gut zusammengewachsen sind. Auf jeden Fall wollen wir einen guten Saisonstart hinlegen“, verspricht Simonis. „Die HSG stellt eine junge und schnelle Mannschaft, gegen die unser Rückzugsverhalten stimmen muss. Noch sind wir nicht so richtig eingespielt, müssen vor allem unsere drei Neuzugänge noch integrieren. Das hat in den Vorbereitungsspielen eigentlich schon gut geklappt, doch bedingt durch Beruf und Urlaub haben wir noch nie mit dem kompletten Kader arbeiten können. Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe bei dem die Tagesform entscheiden wird“, glaubt Gästetrainer „Hase“ Schöler.

 

HSG Hunsrück II – TuS Bannberscheid  (Samstag, 19.30 Uhr)

Eigentlich sollte die Begegnung auf Wunsch der Gäste verlegt werden, findet aber jetzt doch statt:

 

Ausgangslage: Während die Hunsrück Reserve am vergangenen Wochenende ohne Pflichtspiel war, gelang den Gästen aus Bannberscheid der Pokalsieg gegen die HSG Kastellaun/Simmern. Dabei zeigten sich auf Gästeseite Spielertrainerin Melanie Knapp, Marie Kohns und Bruna Adzija als die torgefährlichsten Angreiferinnen, auf die das Team der Hunsrück Reserve am Samstagabend ein besonderes Augenmerk haben sollte. Die von Korab Mulliqi betreuten Hunsrückerinnen eröffnen mit diesem Heimspiel ihre Saison.

 

SV Gerolstein – TuS Daun (Sonntag, 14.30 Uhr, Sporthalle BBS)

 

Ausgangslage: Gleich zum Saisonauftakt kommt es zum Eifel-Derby zwischen den Aufsteigerinnen aus Gerolstein und dem Gast aus Daun. Während sich die Gastgeberinnen am vergangenen Wochenende aus dem Pokal gegen die HSG Post/TV Germania Trier verabschieden mussten, entledigte sich Daun seines Pflichtprogrammes in Bad Ems souverän.

 

Personal: In Vollbesetzung wird das Team der Gastgeberinnen urlaubsbedingt wieder nicht auflaufen können. Auch auf Gästeseite ist der Kader noch lange nicht komplett: so fehlen mit Kreisläuferin Antonia Strunk (Rippenverletzung), Abwehrchefin Lisa Krämer und mit Mittelspielerin Laura Minninger wichtige Spielerinnen, dazu stehen hinter dem Einsatz der Torfrauen Sarah Sonnen (Fingerverletzung) und Ilona Müller (Bänderdehnung) weitere Fragezeichen.

 

Prognose: „Mit der Saisonvorbereitung meiner Mannschaft bin ich zufrieden. Hauptaugenmerk lag auf der Verbesserung der Abwehrarbeit und dem Einstudieren der Angriffsoptionen. Die Trainingsbeteiligung ist auf jeden Fall besser als in der abgelaufenen Saison. Die Ausfälle wiegen auf unserer Seite schon schwer, doch jetzt ist das Team gefordert. Das Derby hat sicher seine eigenen Gesetze und es ist durchaus möglich, dass wir das Spiel verlieren. Allerdings werden wir alles dagegensetzen, zumal wir wissen, dass es für uns eine ganz wichtige Begegnung zum Saisonauftakt werden wird. So viele Möglichkeiten, in diesem Jahr die Halle als Siegerinnen verlassen zu können, werden wir nicht bekommen. Kann meine Mannschaft ihr Potential abrufen, nehme ich die Favoritenrolle gerne an“, sagt TuS Trainer Lukas Illigen. „Jetzt gilt es die unnötige und unerklärbare Niederlage im Pokalspiel aufzuarbeiten und dann mit vollen Akkus und freien Köpfen ins erste Rheinlandligaspiel gegen die Nachbarn vom TuS 05 Daun zu starten“, so Trainerin Doris Waldorf nach der äußerst unsanften Landung vom Wochenende. „Mit Favoritenrolle werden wir in dieser Saison nichts zu tun habe, deshalb gilt es einfach unverkrampft auf allen Positionen im TEAM befreit aufzuspielen“, verlangt die Gerolsteiner Trainerin.

 

DJK/MJC Trier II – HSG Kastellaun/Simmern (Sonntag, 17 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Die Kleine Miezen wollen nach einer verkorksten Spielzeit in der RPS-Oberliga Spaß und Freude am Handballspielen zurückgewinnen und in der Rheinlandliga eine gute Rolle spielen. „Das Gerüst der Mannschaft ist zusammengeblieben. Von dem her wollen wir auch wieder oben mitspielen“, sagt Trainerin Esther Herrmann. Herrmann wird die Mannschaft in der Saison hauptverantwortlich übernehmen, Franzi Garcia rückt dafür in die Rolle der Co-Trainerin, wird aber zur Freude ihrer Trainerin auch die Handballschuhe wieder schnüren und als verlängerter Arm von Hermann auf dem Spielfeld agieren. „Sie hat einfach wieder Spaß am Handball  und wird solange ihr Knie mitmacht, die Mannschaft führen. Mit ihrer Erfahrung und ihrer Schnelligkeit wird sie die Mannschaft sicher weiterbringen“, freut sich Hermann. „Esther und ich sind ein Team, egal wer welche Rolle hat. Ich glaube nach drei Jahren ist es gut für die Mädels, wenn Sie mal eine andere Ansprache hören“, so Garcia. Mit der Vorbereitung auf die Saison zeigt sich Hermann „absolut zufrieden“. Trainingsbeteiligung und Einsatzbereitschaft stimmten und auch die Vorbereitungsspiele, die allesamt gegen Oberligisten und die eigene 1. Mannschaft absolviert wurden, stimmen zuversichtlich.

 

Personal: Nach dem Abstieg muss die Bundesligareserve den Abgang von sechs Spielerinnen verkraften, darunter der Stammkräfte Silvia Solic, Megane Vallet (beide Karriereende) und Lea Cartus (studienbedingter Umzug). Dazu fällt Katja Pötters aus Urlaubsgründen aus, Maren Weinandy kehrt erst am Freitag aus dem Urlaub zurück. Ein Glücksfall für die MJC war die Tatsache, dass mit Manou Huiben eine holländische Torfrau aufgrund ihres Umzuges nach Trier zur Mannschaft gestoßen ist und damit auch die Torhüterposition jetzt doppelt besetzt ist.

 

Prognose: „Ein Saisonziel haben wir nicht vorgegeben. Wir sehen jedes Spiel als Endspiel und wollen von Spiel zu Spiel denken. Der Spielplan der Liga ist zerstückelt und wir hoffen, dass wir ohne größeren Verletzung durchkommen. Auf jeden Fall wollen wir in jeder Begegnung aus einer stabilen Abwehr schnell auf Angriff umschalten. Wir sind deshalb in der Vorbereitung viel gerannt“, verrät die MJC Trainerin, die mit ihrem Team aber auf jeden Fall eine gute Rolle in der Liga spielen möchte.

 

22.07.2018

 

TuS Daun mit einigen personellen Fragezeichen

 

Am 30.6. hat der letztjährige Rheinlandliga-Aufsteiger TuS Daun mit der Vorbereitung (zweimal wöchentlich) begonnen. Die Schwerpunkte liegen nach Aussage des Trainers Lukas Illigen auf Kraft und Ausdauer und ab August auf Abwehrformation und Angriffstaktiken.

 

Noch viele Fragezeichen stehen im Personalbereich: „Nici Brand hat uns in Richtung Oberliga nach Engers verlassen, wir möchten uns für eine gute Zeit mir ihr bedanken und wünschen ihr viel Erfolg in der Oberliga. Des weiteren haben Claudia Philipp und Vera Merten ihren aktiven Spielbetrieb eingestellt, Claudia Philipp wird weiterhin dem Trainerteam mit Antje Fritz, die erneut einen Kreuzbandriss hat und diese Saison nicht spielen kann, angehören“, verrät Illigen, der mit Cindy Battel (Linksaußen) eine Jugendspielerin neu im Team hat, die von Wittlich nach Daun zurückkehrt. Dazu kehrt Sarah Sonnen im Tor in den Kader zurück. Zudem hoffen die TuS Verantwortlichen, dass die Langzeitverletzen Lisa Jehnen und Svenja Dausend in den Kader zurückkehren und wieder voll einsatzfähig sind. „Dadurch wären wir auf Rückraummitte wieder besser besetzt“, erklärt der TuS Coach.


Hinter zwei Spielerinnen steht noch ein Fragezeichen, sie machen die Vorbereitung mit und müssen dann schauen, ob es durch ihre schweren Verletzungen der letzten Jahre möglich ist, zu spielen.

 

„Sollte das möglich sein, gewinnen wir weiter an Qualität und Erfahrung in der Mannschaft“, glaubt der TuS Coach, der wie im letzten Jahr den Klassenerhalt als Saisonziel ausgibt.

 

 

18.07.2018

 

Rheinlandligateam der HSG Wittlich als starker Unterbau für die erste Damenmannschaft

 

Seit einem Monat bereitet sich die Damen Rheinlandligamannschaft der HSG Wittlich mit ihrer neuen Trainerin Jenny Simonis auf die neue Saison vor. Für Simonis ist es Neuland, da sie als Trainerin bisher nur im Jugendbereich tätig war: „Es ist eine große Herausforderung für mich, die ich gerne annehme. Ich freue mich, dass die HSG mir diese Chance gibt und ich werde den eingeschlagenen Weg des Vereins weiterführen, in dem unsere jungen Spielerinnen eine bestmögliche Ausbildung bekommen.“ Ihre Erfahrungen aus dem Jugendbereich kommen ihr dabei entgegen. Sie kennt die Talente aus den Reihen der HSG und wird diese auch behutsam in den Seniorenbereich mit einbauen.

 

Das Rheinlandliga –Team hat gemeinsam mit der ersten Damenmannschaft die Vorbereitung begonnen. Drei bis viermal die Woche bittet die neue Trainerin ihre Mannschaft zu gemeinsamen Einheiten im athletischen und im Teambuildings Bereich. Mit nur einem Abgang (Kim Lopez) stehen der neuen Trainerin die Spielerinnen aus der vergangenen Saison zur Verfügung. Als einziger externer Neuzugang ist Michelle Loscheider zur Mannschaft gestoßen. Sie spielte zuvor bei der DJK/MJC Trier und ist mit dem Wechsel nach Wittlich näher zu ihrer Arbeitsstelle in Bernkastel-Kues gekommen Integrieren will sie allerdings jetzt schon Spielerinnen aus dem Jugendbereich. So haben Damen Zwei und weibliche B Jugend auch schon einen gemeinsamen Trainingstag absolviert.

 

„Aber auch der Spaß kam bisher nicht zu kurz“, verrät Simonis. „Neben einem Kletterevent stand auch eine Bubble-Soccer-Einheit auf dem Trainingsplan. Beim Bubble-Soccer steigt jeder Spielerin in einen überdimensional großen Ball, bei dem dann nur noch die Füße rausschauen. So wird dann zum Spaß aller Beteiligten Fußball gespielt“, erklärt die 30jährige. (siehe Foto).

 

An diesem Wochenende wird sie mit ihren Spielerinnen die erste Vorbereitungsphase mit einem Dreierturnier gegen Birkenfeld und Gerolstein in eigener Halle abschließen

 

Nach einer kurzen Pause geht es dann in der zweiten Vorbereitungsphase darum, spielerisch zusammen zu finden. Hier sind viele Spiele geplant -  u.a. gegen Oberthal, die wA-Jugend aus Arzheim sowie gegen die erste Damenmannschaft der HSG. Am zweiten Septemberwochenende startet Wittlich dann gegen den Lokalrivalen Ruwertal in die neue Saison: „Unser Ziel möchte ich nicht an Tabellenplätzen fest machen. Mit der Rheinlandligamannschaft wollen wir einen starken Unterbau für die erste Damenmannschaft sein. Und hier sollen vor allem die jungen Spielerinnen zum Zuge kommen“, freut sich Jenny Simonis auf den Saisonstart. Sie selber wird übrigens auch noch im Damen 1 Team spielen. Besser kann eine enge Verzahnung zwischen erster und zweiter Damenmannschaft nicht sein.

 

 

 

15.07.2018

 

Ruwertal HSG hofft auf verletzungsfreie Saison

 

Er geht in sein 35. Trainerjahr! Die Rede ist von Hermann Schöler (55), den alle eigentlich nur unter seinem Spitznamen „Hase“ kennen. Zusammen mit Rolf Wischerath und Torwarttrainerin Anita März wird er das Rheinlandligateam der HSG Mertesdorf/Ruwertal in die kommende Saison führen und will dort am Ende einen gesicherten Mittelfeldplatz belegen.

 

„Wir hoffen alle, dass wir in dieser Saison -nicht so wie in den letzten Jahren – ohne Verletzungen die Saison absolvieren können“, sagt der HSG Trainer. Seit 19.6. befindet sich die Mannschaft in der Vorbereitung, hat in den Bereichen Kraft, Kondition und Schnelligkeit gearbeitet, zusätzliche Laufeinheiten absolviert und wird sich jetzt auf die Verbesserung der Angriffs- und Abwehrarbeit konzentrieren.

 

Vorbereitungsspiele sind geplant u.a. gegen die eigene A-Jugend, den TV Moselweiß und die SG Schwarzenbach-Hermeskeil. Den Feinschliff soll dann das am 25./26. August abschließende Trainingslager im Ruwertal bringen, bei dem zum Abschluss noch das Pokalspiel in Schweich ansteht.

 

Saisonstart wird am 8. September mit dem Lokalderby in Wittlich sein. Verändern wird sich das Gesicht der Mannschaft, denn mit Susanne Pinnel (Karriereende), Theresa Dimmig, Helena Thielen und Kati Schell (alle Pause) stehen langjährige Spielerinnen dem Team nicht mehr zur Verfügung.

 

Neu im Kader sind die Neuzugänge Nathalia Kierakowicz, Sarah Waberteck und Yvonne Teuger, die allesamt von Post Telekom ins Ruwertal gewechselt sind. Wer nach der Vorbereitung letztlich zum Kader des Rheinlandligateams gehören wird, entscheidet sich nach dem Trainingslager Ende August.

 

 

Aufsteiger SV Gerolstein startet die Saison-vorbereitung

11.07.2018

 

Startschuss zur Saisonvorbereitung der Gerolsteiner Handballdamen fällt beim 33. Gerolsteiner Stadtlauf – Blumenkränze für die Rheinlandligaaufsteigerinnen statt Trauerflor wegen eingestürztem Hallendach – Plan B läuft!

 

„Widrige Umstände zum Saisonstart“, resümiert das bleibende Trainerduo Doris Waldorf und John Vissers den Start in die Vorbereitungen für die Rheinlandliga. „Aber nicht nur für uns, sondern für alle Gerolsteiner Handballer und wer sonst noch die Halle so nutzt. Nicht nur die Trainingssituation stellt uns vor größte Herausforderungen sondern auch die Spielplanerstellung“, erklärt Doris Waldorf, gleichzeitig auch Abteilungsleitungsmitglied; führt aber sofort an: „Unser Plan B steht aber in Kürze. Alle Beteiligten werfen sich mächtig ins Zeug, damit es weitergeht“.

 

Die Handballdamen starteten, wie geplant, am 16.06.2018 mit dem Gerolsteiner Stadtlauf in die Vorbereitung. Dieses Jahr nicht mit einer Braut im Schlepptau aber dafür die frisch gebackenen Rheinlandligaaufsteigerinnen gemeinsam im Meisterpulk mit weißen Blumenkränzchen dekoriert und mit viel guter Laune auf der doppelten Stadtrunde unterwegs. Der spontane Einsatz vorm Jedermannlauf bei der Überreichung der Medaillen an die Kinder fürs Damenteam Ehrensache.

 

„Jetzt trainieren wir, wenn auch urlaubs- und berufsbedingt noch nicht alle, dreimal in der Woche. Novum in diesem Jahr, neben dem altbewährten Intervalltraining in der freien Natur sowie einer Einheit am Ball, die montägliche Athletikeinheit auf dem neuen zentralen Sportplatz der Verbandsgemeinde Gerolstein. Die neue moderne Leichtathletikanlage besteht aus fünf Kunststofflaufbahnen für die komplette Stadionrunde  (400 m) sowie einer sechsten Laufbahn auf der 100 m Sprintstrecke. Außerdem stehen neue Kugelstoß-, Hoch-, Stabhoch- und Weitsprung- und erstmals in Gerolstein auch Speer- und Diskuswurfanlagen zur Verfügung. Darüber hinaus wurde die Flutlichtanlage auf LED-Beleuchtung umgestellt, die Zaunanlage erneuert sowie ein Basketball- und zwei Volleyballfelder neu angelegt. „Perfektes Terrain für uns Damen“, freut sich Doris Waldorf im Besonderen über die Unterstützung vom Duo Simon Fischer (Abteilungsleiter und Trainer Leichtathletik) und Karl-Heinz Munkler (ambitioniertes Handballfamilienoberhaupt und nicht wegzudenkende Größe in der Abteilung).  

 

„Unser Saisonziel ist kein Geheimnis! Verletzungsfrei mit gleichem Kader die Klasse halten. Wir werden die Herausforderung in der höheren Liga mit dem nötigen Respekt aber auch mit Gelassenheit angehen. Wir haben nichts zu verlieren. Dabei bauen wir auf unsere Stärken und versuchen die Schwächen mit Einsatzfreude zu kompensieren. Mal sehen, ob wir am Ende der Saison für die ein oder andere Überraschung sorgen konnten.“

 

Damen der HSG Hunsrück II mit neuem Trainergespann

 

Mit Ablauf der Saison beendete das Trainergespann Martin Bach und Astrid Christ ihre Arbeit beim Rheinlandligateam der HSG. Künftig wird Martin Bach an der Seite von Jürgen Roth als Co-Trainer die Verbandsligamannschaft der HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II trainieren.

 

Als neues Trainergespann stellte der Verein jetzt den Spieler Korab Mullliqi und die Spielerin Arlinda Krasniqi vor, die am 18.6. mit der Saisonvorbereitung der Mannschaft begonnen haben. Beide Trainer sind in den jeweiligen ersten Mannschaften des Vereins noch als Spieler und Spielerin aktiv. Die sportliche Verantwortung des gesamten Damenbereichs obliegt seit dieser Saison dem Trainer des RPS Oberliga Damenteams, Sascha Burg.

 

"Die HSG Hunsrück wird in der Saison 2018/2019 erstmals mit vier Seniorenmannschaften im Damenbereich an den Start gehen. Somit ist es möglich allen Spielerinnen genügend Spielpraxis zu geben und jede Spielerin nach Ihrem Leistungsstand zu fördern. Der Damenbereich wächst in diesem Jahr noch weiter zusammen und folgerichtig wurden/werden viele Trainingseinheiten/Trainingstage gemeinsam absolviert. " berichtet Burg. 

 

"Arlinda und ich wollen versuchen, die gute Arbeit von unseren Vorgängern Martin Bach und Astrid Christ weiterzuführen. In einer Liga mit leider nur zehn Mannschaften und einem klaren Meisterschaftsanwärter (Trier) sowie zwei Verfolgern (TV Welling und Tus Bannberscheid) wollen wir einen gesicherten Mittelfeldplatz erzielen," erklärt Korab Mulligi, der sich mit seiner Trainerkollegin Arlinda Krasniqi sehr auf die neue Aufgabe freut. 

 

Ihre Karriere beendet hat Melanie Endel. Mit Testspielen gegen gegen Tus Kirn (Rheinhessenliga); TV Engers (Oberliga RPS); Birkenfeld (Saarlandliga), Ladenburg (Badenliga), Meisenheim (Rheinhessenliga) will das Trainergespann die Mannschaft auf die neue Saison vorbereiten, die am Wochenende 8./9. September mit dem Spiel gegen den TuS Bannberscheid los gehen wird. Als Saisonziel geben die Verantwortlich die Integration der Jugendspielerinnen und einen gesichterten Mittelfeldplatz an.

 

 

 

19.06.2018

 

Kleine Miezen nach Abstieg im Umbruch / Trainerduo wechselt Aufgaben

 

Trier. Die Kleine Miezen wollen nach einer verkorksten Spielzeit in der RPS-Oberliga Spaß und Freude am Handballspielen zurückgewinnen und in der Rheinlandliga eine gute Rolle spielen. „Das Gerüst der Mannschaft ist zusammengeblieben. Von dem her wollen wir auch wieder oben mitspielen“, sagt Trainerin Esther Herrmann. Herrmann wird die Mannschaft in der Saison 2018/2019 hauptverantwortlich übernehmen, Franzi Garcia rückt dafür in die Rolle der Co-Trainerin.

 

„Esther und ich sind ein Team, egal wer welche Rolle hat. Ich glaube nach drei Jahren ist es gut für die Mädels, wenn Sie mal eine andere Ansprache hören“, so Garcia. Nach dem Abstieg muss die Bundesligareserve den Abgang von sechs Spielerinnen verkraften, darunter der Stammkräfte Silvia Solic, Megane Vallet (beide Karriereende) und Lea Cartus (studienbedingter Umzug).

 

Mit Alicia Natter, Michelle Wiemer (beide eigene Jugend) und Victoria Clemens (HSG Wittlich) stoßen drei junge, talentierte Spielerinnen in den Kader: Ohnehin bauen die kleinen Miezen mit insgesamt fünf A-Jugendlichen auf den Nachwuchs. Mit drei Trainingseinheiten pro Woche und einigen Teamaktionen lag der Schwerpunkt der Vorbereitung nicht nur auf intensiven Lauf- und Krafteinheiten.

 

„Wir sind als Team in der vergangenen Saison gescheitert, hier haben wir den Hebel angesetzt, denn auch nach Rückschlägen oder Niederlagen müssen wir als Mannschaft zusammenstehen“, sagt Herrmann und ergänzt: „Für die Rheinlandliga haben wir eine gute Qualität auf dem Feld, was am Ende dabei rauskommt, entscheidet zu großen Teilen auch die Mannschaft.“ Die Moselstädterinnen starten am 8./9.September in die neue Spielzeit.

 

Kader: Tor: Alexandra Krämer, Laura Malburg; Feld: Maren Weinandy, Alicia Natter, Hannah Braun, Katrin Irsch, Sabine Mayer, Nele Greinert, Victoria Clemens, Jana Kordel, Viviane Steil, Katja Pötters, Anke Greinert, Michelle Wiemer.

 

Neuzugänge:  Alicia Natter, Michelle Wiemer (beide eigene Jugend), Laura Malburg (HSG PST/TVG Trier), Victoria Clemens (HSG Wittlich).

 

Abgänge:  Silvia Solic, Megane Vallet (beide Karriereende), Lea Cartus (studienbedingter Umzug), Lisa Gubernator (Auslandsaufenthalt), Michelle Loscheider (HSG Wittlich), Vanessa Nerling (unbekannt).

 

Trainer- und Betreuerteam:

Trainer:                          Esther Herrmann

Co-Trainer:                    Franziska Garcia

Physiotherapeutin:          Anne Witzenrath

Betreuer:                       Oliver Gharib