HSG Wittlich qualifiziert für weibliche B RPS Oberliga
HSG Wittlich qualifiziert für weibliche B RPS Oberliga

 

Spieltag 5. Mai 2018

 

HSC Schweich – Vfl Hamm (Sonntag, 17 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Mit dem bedeutungslosen Nachholspiel zwischen dem bislang sieglosen Vfl Hamm und dem HSC Schweich endet die Rheinlandliga-Saison der Frauen. Im letzten Saisonspiel geht es für beide Mannschaften „nur“ noch um die rote Laterne. Durch die Absage des Spiels der Wittlicherinnen gegen Hamm, können die Gäste mit einem Sieg die Schweicherinnen noch überholen.

 

Personal: Johanna Beck wird fehlen. Einige Studentinnen sind fraglich.

 

Prognose: „Wir konnten in dieser Saison bereits zwei Mal gegen Hamm gewinnen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass uns dies auch ein drittes Mal gelingt. Im Vergleich zu den beiden knappen Spielen in der Hinrunde haben wir uns extrem weiterentwickelt. Wie müssen mit dem Kopf zu 100 Prozent auf der Platte sein, die vergangenen Spiele haben gezeigt, dass das die Krux in unserem Spiel ist“, glaubt HSC Coach Tobias Quarry.

 

Spieltag 28./29. April 2018

 

TuS Bannberscheid – HSG Mertesdorf/Ruwertal 23:15 (11:7)

 

Der Tabellenzweite aus Bannberscheid gewinnt die Begegnung verdient! Das Team setzte sich in den Anfangsminuten über 8:4 auf 10:6 in der 22. Minute ab, Gästetrainer „Hase“ Schöler nahm die Auszeit und seine Mannschaft gestaltete die Restspielzeit der ersten Hälfte ausgeglichen.

 

Bis zur 46. Minute blieb es beim 4 Tore Rückstand der Ruwertalerinnen, die aber nach dem 17:13 und der Zeitstrafe gegen Helena Thielen die Entscheidung zum 22:13 in der 58. Minute kassierten. „45 Minuten lang haben wir ein gutes Spiel gemacht, dann fehlten uns die Alternativen. Wären die leider verletzten Spielerinnen heute dabei gewesen, wäre hier sicher mehr drin gewesen. Mit 23 Gegentoren sind wir zufrieden, 15 erzielte Tore sind aber zu wenig, um ein Spiel zu gewinnen“, sagte der HSG Coach, dessen Team am Saisonende auf Platz 7 landet.

 

Becker – Reis (1/1), Brandscheid (1), Schneider (3), Meyer, N. Thielen (5), Backendorf (1), Rosner (3), Kolditz, Schöser, H. Thielen (1/1)

 

 

 

TV Bassenheim – TuS Daun 29:23 (15:13)

 

10 schwache Minuten kosten den TuS Daun eine mögliche Überraschung in Bassenheim. Das Team von Trainer Lukas Illigen lieferte den Gastgeberinnen ein Spiel auf Augenhöhe, führte sogar im ersten Spielabschnitt mit 10:12 in der 25. Minute, kassierte beim 13:13 den Ausgleich, um dann den Gastgeberinnen die 15:13 Pausenführung zu gestatten.

 

Bis 22:21 in der 48. Minute blieb die Begegnung dann völlig ausgeglichen, ehe sich die Gastgeberinnen trotz der von Illigen in der 49. Minute beim 23:21 genommenen Auszeit auf 26:21 in der 57. Minute spielentscheidend abzusetzen.

 

"Die erste Hälfte des Spiels war geprägt von vielen Fehlern und Pech beim Abschluss durch 4 Pfosten oder Lattentreffern in den ersten 15 Minuten und so lagen wir zur Halbzeit mit zwei Toren zurück. Nach der Halbzeit kamen wir durch eine gute Abwehr wieder ins Spiel und konnten bis zu 49. Minue mithalten,  doch dann gingen uns aufgrund der Verletzten die Alternativen aus. Jana Clever ging schon angeschlagen ins Spiel und knickte erneut um, Nici Brand bekam einen Schlag ins Gesicht und konnte wegen ihrer gebrochenen Nase auch nicht mehr eingesetzt werden. Zudem meldeten sich im Laufe der Woche noch Vera Merten, Naomi und Latifah Aideyan für das Spiel ab", klagte der Dauner Trainer.

 

Treis und Miller – Dausend (3/2), Brand (3), Lüsse (6), J. Kutscheid (5), Krämer (2), Basten, Römer, Dreiseitel, Clever (4/2)

 

HSC Schweich – HSG Hunsrück II 28:33 (10:16)

 

Ihren Teil zur großen Abschluss Party in der Hirtenfeldhalle trugen die Spielerinnen des Teams von Trainer Martin Bach mit dem Auswärtssieg in Schweich bei.

 

Bis 4:5 in der 10. Minute verlief die Partie ausgeglichen. Beim 4:7 in der 13. Minute nahm Gastgebertrainer Tobias Quary die erste Auszeit und so blieb die Begegnung bis 9:12 in der 25. Minute völlig offen. Doch vier Treffer in Folge der Hunsrücker zum 9:16 sorgten noch vor der Pause für die Vorentscheidung im Spiel! Zwar verkürzte das Quary-Team in der 50. Minute nochmals auf 24:27, doch zwei Treffer der Gäste in Folge zum 24:29 machten dann den Sack endgültig zu.

 

„Schweich war der erwartet starke Gegner und erstmals bot Trainerkollege Tobias Quary seine komplette Mannschaft auf. Wir führten zwar ständig, bekamen aber die stärkste Schweicher Spielerin Patrica Schwarz nie in den Griff! Abwehr und unsere Torfrauen haben es der Gegnerin aber auch einfach gemacht! Als wir nach dem Wechsel deutlicher führten, habe ich viel gewechselt und allen Spielerinnen ihre Spielanteile gegeben. Es war mein letztes Spiel als Trainer der Frauenmannschaft und ich bin zufrieden mit dem Verlauf der Saison“, sagte der scheidende Hunsrücker Coach.  

 

HSC: Moog und Waters - Schwarz (12), Schömann (3), Leinen, Gores, E. Longen (1), Keppler (2), V. Longen, Karrenbauer (7/2), Beck (1).

 

HSG: Wolf und Marx – L. Bach (4), Lammersmann (2), Wies (8), Simon, Endel (1), Litzenburger (5), Hahn (2), Schirokich (1), Wagner (1), Bottlender (8/3), Neu, H. Bach (1)

 

 

TuS Bannberscheid – HSG Mertesdorf/Ruwertal 23:15 (11:7)

 

Der Tabellenzweite aus Bannberscheid gewinnt die Begegnung verdient! Das Team setzte sich in den Anfangsminuten über 8:4 auf 10:6 in der 22. Minute ab, Gästetrainer „Hase“ Schöler nahm die Auszeit und seine Mannschaft gestaltete die Restspielzeit der ersten Hälfte ausgeglichen.

 

Bis zur 46. Minute blieb es beim 4 Tore Rückstand der Ruwertalerinnen, die aber nach dem 17:13 und der Zeitstrafe gegen Helena Thielen die Entscheidung zum 22:13 in der 58. Minute kassierten.

 

„45 Minuten lang haben wir ein gutes Spiel gemacht, dann fehlten uns die Alternativen. Wären die leider verletzten Spielerinnen heute dabei gewesen, wäre hier sicher mehr drin gewesen. Mit 23 Gegentoren sind wir zufrieden, 15 erzielte Tore sind aber zu wenig, um ein Spiel zu gewinnen“, sagte der HSG Coach.

 

Becker – Reis (1/1), Brandscheid (1), Schneider (3), Meyer, N. Thielen (5), Backendorf (1), Rosner (3), Kolditz, Schöser, H. Thielen (1/1)

 

 

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TV Bassenheim II – TuS Daun (Samstag, 15 Uhr)

 

Ausgangslage: Anfang Dezember überraschte der TUS Daun die Mannschaft aus Bassenheim und ging mit einem 30:27 Erfolg aus der Halle! Zuletzt verloren beide Mannschaften ihre Begegnungen klar und man darf gespannt sein, wer sich zum Saisonfinale noch einmal zur Topleistung motivieren kann! „Wir sind froh, dass es jetzt in das letzte Spiel der Saison geht, welche wir gerne mit einem positiven Ergebnis beenden würden. Trotz der vielen Ausfälle und verletzten haben wir im Großen und Ganzen eine gute erste Rheinlandliga Saison gespielt. Das Hinspiel konnten wir gegen Bassenheim gewinnen, der Grundstein dafür lag sicher darin, dass wir Christina Ring gut im Griff hatten“, erinnert TuS Trainer Lukas Illigen.

 

Personal: Franzi Kutscheid und die Langzeitverletzten fallen definitiv aus und hinter Nici Brand steht nach Ihrem Nasenbeinbruch noch ein Fragezeichen

 

Prognose „Bassenheim ist zuhause sicher stärker einzuschätzen als auswärts. Wir müssen aus einer aggressiven Abwehr versuchen unser schnelles Spiel aufzuziehen und unsere Chancen um gegnerischen Kasten unterzubringen Das Hinspiel hat gezeigt, das wir Bassenheim schlagen können und so wie es aktuell aussieht haben wir endlich nochmal Alternativen zum Wechseln und hoffe somit lange mitzuhalten und vielleicht etwas Zählbares mitzunehmen“, hofft Illigen.

 

HSC Schweich – HSG Hunsrück II (Samstag, 15 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: Während Schweich noch die Begegnung gegen die HSG Hunsrück und den Tabellenletzten Hamm auszutragen hat, endet am Samstag die Saison für das Team von Trainer Martin Bach aus dem Hunsrück. Die Reserve des Oberligateams könnte sich mit einem Sieg noch Platz drei sichern! Nach dem wir am Wochenende eine schmerzliche Niederlage einstecken mussten, sind die Vorzeichen für diese Partie klar. Als Außenseiter wollen wir dennoch ein gutes Spiel liefern und wollen die Saison würdig vor unserem Heimpublikum beenden.

 

Personal: Zum ersten Mal in der Rückrunde steht nahezu der komplette Kader beim HSC zur Verfügung. Bei den Gästen kehrt Rica Neu in den Kader zurück und wird vor allem der Abwehr weiterhelfen, Lara Schug ist verletzt und hinter dem Einsatz von Tina Schirokich steht ein Fragezeichen.

 

Prognose: „Gegen starke Hunsrücker kommt es einmal mehr auf eine schnelle Rückzugsbewegung an. Wir müssen konzentrierter und geduldiger unsere Angriffe ausspielen und unsere Chancen nutzen um so lange wie möglich in der Partie zu bleiben. In der Defensive müssen wir vor allem an unsere Einstellung arbeiten um unsere beiden Torhüterinnen, die sich im Laufe der Saison extrem gesteigert haben und uns schon das ein oder andere Mal vor einem Debakel gerettet haben, unterstützen. Im Angriff wird wieder vieles an Patricia Schwarz hängen, die in ihrer momentanen Form kaum zu stoppen ist und für mich zu den talentiertesten Spielerinnen in der Rheinlandliga gehört“, meint HSC Coach Tobias Quary.

 

„Wir wollen etwas gegen unsere vermeintliche Auswärtsschwäche tun und das Spiel in Schweich gewinnen. Dabei haben wir den starken Auftritt gegen Bassenheim im Rücken, sind aber dennoch gewarnt, da wir ja in Daun gesehen haben, was passieren kann. Auf keinen Fall wollen wir überheblich auftreten, sehen uns als Favorit und wollen mit dem Sieg zu Saisonabschlussfeier der HSG in die Hirtenfeldhalle fahren“, erklärt Martin Bach, der genau wie Astrid Christ seine Tätigkeit bei der zweiten Damenmannschaft der Hunsrücker beenden wird. „Dem Verein bleiben wir erhalten, in anderer Form“, sagte Bach, der noch nicht mehr verraten wollte.

 

TuS Bannberscheid – HSG Mertesdorf/Ruwertal (Sonntag, 15 Uhr)

 

Ausgangslage: Innerhalb von wenigen Wochen treffen die beiden Teams aufeinander. Das Hinspiel gewann der Tabellenzweite aus Bannberscheid denkbar knapp im Ruwertal, will sich aber jetzt mit einem deutlicheren Sieg vom heimischen Publikum aus der Saison verabschieden.

 

Personal: erneut kann die Ruwertal HSG aus den verschiedensten Gründen nur einen kleinen Kader aufbieten.

 

Prognose: „Letztlich haben wir eine zufriedenstellende Saison gespielt, ein paar Punkte mehr hätten es aber durchaus sein können. Doch leider hat uns das Verletzungspech hier einen Strich durch die Rechnung gemacht“, meint HSG Trainer „Hase“ Schöler, der auch in der neuen Saison zusammen mit Rolf Wischerath die Mannschaft betreuen wird. Ihnen steht dann auch eine Torwarttrainerin mit Anita Rosch zur Seite.

Spieltag 21./22. April 2018

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – TV Engers 12:30 (4:18)

 

Mit 42:12 kassierte die HSG im Hinspiel beim Meister in Engers die deftigste Schlappe in der gesamten Saison, im Rückspiel gelang der Mannschaft von Trainer „Hase“ Schöler ein besseres Ergebnis. Doch am Sieg der Favoritinnen bestanden zu keinem Zeitpunkt des Spiels Zweifel!

 

Vom 2:2 in der 3. Minute sorgten die Gäste mit 13 Treffern in Folge zum 2:15 in der 26. Minute die frühe Entscheidung. Auch die Auszeit von Schöler in der 18. Minute beim 2:10 blieb ohne Wirkung. Reihenweise vergaben die Ruwertalerinnen beste Chancen, darunter alleine drei Siebenmeter! So war das Spiel zur Pause beim 4:18 gelaufen, doch nach dem Wechsel hielten die Ruwertalerinnen dagegen, verloren den zweiten Durchgang lediglich mit 8:12!  

 

„Wir haben es besser gemacht als im Hinspiel, besonders nach dem Wechsel. Uns fehlten wichtige Spielerinnen und damit die Alternativen. Engers hatte eine überragende Torfrau gegen die wir uns im Abschluss schwer taten. Unsere Fehler wurden im ersten Spielabschnitt konsequent über den Gegenstoß bestraft.  Am Ende standen wir nach gegen Laura Meyer, einer unberechtigten roten Karte gegen Teresa Reis und einer weiteren Zeitstrafe gegen Anika Kolditz noch mit drei Feldspielerinnen auf dem Platz. Engers spielte jetzt noch die Manndeckung gegen diese drei Spielerinnen und das fand ich völlig unnötig“, meinte der HSG Coach.

 

Becker (1/1) – Reis, Schell, Schneider (2), Laura Meyer (1), Backendorf (2), Dimmig, Lea Meyer (1), Rosner (2/1), Kolditz (3/1), H. Thielen

 

HSG Kastellaun/Simmern – HSG Wittlich II 27:24 (14:11)

 

Die HSG Kastellaun/Simmern unterstreicht gegen die Wittlicher Reserve ihre Heimstärke und schickt das Team von Trainerin Tanja Nykytenko geschlagen auf den Nachhauseweg. Von Beginn an führten die Gastgeberinnen, Wittlich gelang im ersten Spielabschnitt nie die Führung.

 

Über 2:0 glichen die Eifelanerinnen beim 3:3 aus, doch die Hunsrückerinnen legten wieder ein bis zwei Tore vor und führten zur Pause mit 14:11.

 

Nach dem Wechsel gelang den Gästen der erste Ausgleich beim 17:17 in der 39. Minute, bevor die stärkste Gästespielerin Hannah Esch die erste Führung der Gäste erzielte. Doch den 17:18 Rückstand drehten die Gastgeberinnen mit vier Treffern in Folge zum 22:18 in der 45. Minute. In den Schlussminuten stemmte sich der Gast gegen die drohende Niederlage, verkürzte zum 24:22 in der 53. Minute, blieb bis 26:24 in der 58. Minute dran, doch der Sieg der Hunsrückerinnen war nicht mehr in Gefahr.

 

„Personell waren wir in dieser Begegnung gut aufgestellt, bekamen Hilfe aus der dritten Mannschaft! Gut eingestellt gingen wir in dieses Spiel und es war erkennbar, dass die Mädels dieses Spiel gewinnen wollten. Als uns endlich die Führung nach dem Wechsel gelang, kam ein Bruch in unser Spiel. Dennoch hat die Mannschaft alles gegeben, die Abwehr stand gut, doch ohne Maria Flesch haben wir im Angriff Probleme, vergeben zu viele Chancen. Dennoch bin ich mit der Leistung der Mädels nicht unzufrieden“, sagte HSG Trainerin Tanja Nykytenko.

 

Marx und Hayer - Junglen (1), Laura Teusch (2/1), Esch (8/2), Lames (1), Selina Teusch (4), Lorenz, Fandel (2), Ertz (3), Lopez (3)

 

TuS Daun – TuS Bannberscheid 18:29 (9:14)

 

Bis zum 7:9 in der 17. Minute gestalteten die ersatzgeschwächten Eifelanerinnen das Spiel gegen den Favoriten ausgeglichen, dann zogen die Gäste auf 7:12 in der 22. Mintue davon, verteidigten den Vorsprung bis zur Pause zum 9:14.

 

Den besseren Start in die zweite Hälfte hatten die TuS Spielerinnen, die über 9:17 in der 37. Minute das Spiel beim 13:23 in der 46. Minute vorzeitig entschieden.

 

„Aufgrund der Personalsituation ging uns im zweiten Durchgang die Luft aus und so gab es eine deutliche Niederlage gegen den Tabellenzweiten wo Annalena Römer nach einjähriger Verletzungspause ihr Comeback feierte. Zudem brach sich Nici Brand die Nase in der ersten Halbzeit und somit wären wir weitergeschwächt. Vorne wurde zu viel verworfen und hinten haben wir uns immer wieder durch einfache Sperren der Kreisläuferin überspielen lassen. Kämpferisch war die Leistung in Ordnung und mit einem vollen Kader wäre sicher mehr drin gewesen“, glaubte TUS Trainer Lukas Illigen.

 

Treis und Miller – Brand (2), Krämer (1), Basten, N. Aideyan (2), Römer, Dreiseitel (2), L. Aideyan (4/2), Clever (7).

 

HSG Hunsrück II – TV Bassenheim 41:22 (16:12)

 

Eindrucksvoll nahm die Hunsrück HSG Revanche für die Hinspielniederlage und schickte den Gast aus Bassenheim mit einer deutlichen Packung auf den Nachhauseweg! Dabei legten die Gastgeberinnen wie von Trainer Martin Bach gefordert eine Schippe gegenüber den letzten Leistungen drauf, und das gleich mehrfach!

 

Am Ende stand ein klarer 41:22 Erfolg der Hunsrückerinnen auf der Anzeigetafel und das machte einen Klassenunterschied an diesem Tage deutlich.  

 

Dabei spielten die Hunsrückerinnen eine überragende zweite Halbzeit, die mit 25:10 gewonnen wurde. Bis zum 11:11 hielt der Gast mit, dann gelang den Gastgeberinnen die deutlichere Führung zum 14:11, zur Pause führten die Bach-Schützlinge mit 16:12. Nach dem Wiederanpfiff legte die Mannschaft vier Tore in Folge nach und über 20:12 gab es nun kein Halten mehr. Immer wieder nutzte das Bach-Team Phasen des Spiels um den Vorsprung ohne Gegentreffer der Gäste zu vergrößern. So gelangen nach dem 30:17 erneut vier Treffer in Folge, die Begegnung war längst entschieden.

 

„Es war ein gutes Spiel unserer Mannschaft, die viel Tempo machte. Das war auch meine Vorgabe gegen die erfahrene Gästemannschaft. Vor allem die zweite Halbzeit hat richtig Spaß gemacht. Wir kamen mit vielen Gegenstößen und schönen eins gegen eins Aktionen zum ungefährdeten Sieg. Im letzten Heimspiel nochmals eine geschlossene Mannschaftsleistung, bei der sich jede in die Torschützenliste eintrug“, freute sich Bach.

 

Wolf und Marx – Schug, L. Bach (2), Lammersmann (4), Wies (7/1), Simon (1/1), Endel (3/1), Litzenburger (4), Hahn (3), Schirokich (5), Bottlender (9/1), H. Bach (3),

 

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TuS Daun – TuS Bannberscheid (Samstag, 17.15 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: „Nach den unverhofften Punkten vom letzten Wochenende, erwartet uns die nächste schwere Aufgabe gegen den Tabellenzweiten aus Bannberscheid. Im Hinspiel hatten wir zu viele vergebene Chancen, das müssen wir im Rückspiel besser machen“, fordert Dauns Trainer Lukas Illigen.

 

Personal: „Wir hoffen, dass wir am Wochenende überhaupt eine spielfähige Mannschaft stellen können, da einige Spielerinnen verletzungsbedingt und aus persönlichen Gründen ausfallen“, verrät der Dauner Coach.

 

Prognose: „Wir können nur versuchen, so lange wie möglich dran zu bleiben und nicht schon von Anfang an ins Hintertreffen zu geraten“, hofft Illigen.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – TV Engers (Samstag, 18 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: „Es ist das wohl leichteste Spiel der Saison für uns. Wir treffen auf den bislang ungeschlagenen Tabellenführer aus Engers, gegen den wir befreit aufspielen können. Niemand erwartet hier etwas von uns“, glaubt HSG Trainer „Hase“ Schöler.

 

Personal: „Die Härte aus dem Hammer Spiel hat ihren Tribut gefordert. So fallen Jana Fisch (gebrochene Nase) und Sarah Herres (gebrochene Rippen) aus. Zudem plagt sich Steffi Roth mit einer Handprellung und einem dicken Knie“, klagt Schöler.

 

Prognose: „Auf jeden Fall wollen wir ein besseres Ergebnis als im Hinspiel erreichen. Dort gerieten wir mit 42:12 regelrecht unter die Räder! Engers spielt einen super Gegenstoß und hier müssen wir die Hebel ansetzen. Die Laufbereitschaft vor allem bei der Rückkehr in den Deckungsverband muss besser werden, im Angriff dürfen wir unsere Chancen nicht leichtfertig vergeben“, fordert der HSG Coach.

 

HSG Hunsrück II – TV Bassenheim II (Sonntag, 17 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Noch eine Rechnung offen hat die Hunsrück Reserve gegen Bassenheim II! Im Hinspiel unterlag das Team von Trainer Martin Bach mit 32:27, konnte aber nicht mit voller Kapelle auflaufen. „Jetzt wollen wir in unserem letzten Heimspiel etwas gutmachen“, verrät Bach.

 

Personal: Sarah Wies wird wieder dabei sein und vor allem die Abwehr stabilisieren und Luisa Bottlender und Tina Schirokich kehren ebenfalls in den Kader zurück.

 

Prognose: „Wir müssen gegenüber dem Dauner Spiel und dem Hinspiel gegen Bassenheim jetzt eine Schippe drauflegen. Doch ich bin sicher, dass den Mädels das gelingt! Die Chancen stehen besonders dann gut, wenn wir die stärkste Gästespielerin Tina Ring in den Griff bekommen. Sie macht uns das Leben immer richtig schwer! Auf  jeden Fall wollen wir uns mit einem Heimsieg aus dem letzten Heimspiel von unserem Publikum verabschieden“, verspricht der HSG Coach.

 

 

Spieltag 14./15. April 2018

 

TuS Daun – HSG Hunsrück 22:18 (13:6)

 

Ersatzgeschwächt traten beide Mannschaften an und so konnten beim Gast Tina Schirokich nach einer Verletzung im Freitagstraining nicht mitspielen, Louisa Bottlender sagte eine Stunde aus für Trainer Martin Bach unerfindlichen Gründen vor dem Spiel ab und so stellten die Gäste eine sehr junge Mannschaft.

 

Über 4:1 in der 11. Minute, nach dem die Gäste ihre erste Auszeit nahmen, setzte sich das Gastgeberteam auf 10:3 in der 21. Minute ab. „Trotz des Rückstandes hatten wir den Dauner Angriff mit unserer Deckung eigentlich gut im Griff und brachten die Gastgeberinnen immer wieder an den Rand des Zeitspiels, erkämpften uns die Bälle, konnten die Ballgewinnen aber nicht in Zählbares ummünzen“, fand Gästetrainer Bach.

 

Bis zur Pause verteidigten die Gastgeberinnen jetzt ihre Führung und lagen beim 13:6 überraschend klar vorne. „Ich habe der Mannschaft in der Halbzeit gesagt, dass wir weiter Vollgas geben müssen, kamen bis auf 14:11 in der 37. Minute heran, da vor allem Luisa Bach und Lara Schug Verantwortung übernahmen“, lobte der Gästetrainer, dessen Mannschaft aber beim 17:11 in der 42. Minute entscheidend zurücklag.

 

„Wir haben einfach zu viele Fehler gemacht, freie Chancen vergeben und aus dem Rückraum fehlte einfach der Druck. Der Sieg der Eifelanerinnen geht in Ordnung. Bei uns zeigten Lena Simon und Melanie Endel eine gute Abwehrleistung“, fand Bach.

 

 "Zwar haben wir mit einem Punkt geliebäugelt, aber nicht mit zwei Punkten gerechnet. Nach wie vor plagen uns Verletzungspech, Krankheit und persönliche Verpflichtungen, so dass der Kader, mit dem wir gegen die Hunsrückerinnen antraten, wieder sehr ersatzgeschwächt war. Allerdings stimmte die Einstellung der Mädels heute von Beginn an und es war sofort zu spüren, dass etwas drin war. Trotz einiger Fehler im Angriffsspiel, führten wir das Spiel über die gesamte Spieldauer sicher ins Ziel. Vor allem im Abwehrverband zeigte die Mannschaft, bis auf den Beginn der zweiten Halbzeit, in der uns für einen kurzen Moment auch die Treffsicherheit im Angriff verloren ging, dass die Einstellung stimmte. Nach vier spielfreien Wochen, in denen auch das Training alles andere als optimal verlief, ein schönes Ergebnis mit dem wir mehr als zufrieden sein können“, resümierte Dauns Co-Trainerin Claudia Philipp.

 

TuS: Treis und Miller – Brand (2), F. Kutscheid (2), J. Kutscheid (3), N. Aideyan (3), Dausend, Dreiseitel, L. Aideyan (4/3), Clever (8/2).

 

HSG: Wolf – Schug (8/1), L. Bach (2), Lammersmann (1), Simon (2), Endel, Litzenburger (2/1), Hahn (1), Schirokich, Neu, H. Bach (2), Marx.

 

HSG Wittlich II – TV Welling 29:34 (13:16)

 

Aus privaten Gründen konnte Wittlichs Trainerin Tanja Nykytenko das Spiel ihres Teams nicht betreuen und so übernahm der Trainer des RPS Ligateams, Thomas Feilen das Coaching. Gegen die körperlich überlegenen Gäste hatte das ersatzgeschwächt antretende Wittlicher Team letztlich keine Chance.

 

Lange wehrten sich die Gastgeberinnen erfolgreich, hielten das Spiel über 9:10 in der 21. Minute bis zur Pause zum 13:16 offen. Auch nach dem Wechsel ließ sich das Gastgeberteam nicht abschütteln, war beim 19:21 in der 43. Minute auf Schlagdistanz, doch dann legten die Gäste entscheidend auf 21:26 in der 48. Minute vor.

 

„Laura Steffens führte auf der Spielmacherinnenposition gut Regie, Sarah Ertz zeigte ein gutes Spiel, Selina Teusch überzeugte nicht nur mit ihren sieben Toren, sondern mit einer starken Abwehrleistung. Der Wellinger Sieg geht in Ordnung, doch wir hätten bei einer besseren Chancenverwertung ein durchaus noch knapperes Ergebnis erzielen können. Im Rahmen unserer Möglichkeiten haben wir uns gut gegen eine dynamische spielende Wellinger Mannschaft aus der Affäre gezogen. Für mich hat Welling in dieser Saison zu viele Punkte abgegeben, hätte knapper hinter Engers landen müssen“, fand Feilen, für den es weiterhin Ziel ist, dass Spielerinnen in der zweiten Mannschaft Spielpraxis für das RPS Oberligateam sammeln.

 

Gansen und Hayer – L. Teusch, Esch (6), Lames (5), S. Teusch (7), Ertz (4/1), Gaß, Fandel (1), Steffens (6/1)

 

Vfl Hamm – HSG Mertesdorf/Ruwertal 20:24 (10:13)

 

Letztlich verdient setzt sich die HSG aus dem Ruwertal bei den weiterhin sieglosen Gästen in Hamm durch. „Hauptsache gewonnen“, meinte Gästetrainer „Hase“ Schöler.

 

Dabei schienen die Ruwertalerinnen gleich für klare Verhältnisse sorgen zu wollen, legten auf 0:3 in der 5. Minute vor, mussten aber in der 8. Minute den Ausgleich des Tabellenletzten zum 4:4 hinnehmen, bevor sich die Mannschaft deutlich auf 4:10 in der 16. Minute absetzte. Schwer tat sich die Ruwertaler Abwehr gegen die auffälligste Hammer Spielerin Nadine Schnare, die der HSG gleich 10 Treffer einschenkte und damit die Hälfte aller Gastgebertore markierte.

 

Nach dem Wechsel wurde es beim 14:15 in der 37. Minute eng, doch der Ausgleich, geschweige denn die Führung gelang den Gastgeberinnen nie. Beim 20:21 in der 56. Minute war Hamm dicht am ersten Punktgewinn der Saison, doch dann legte das Ruwertal Team in den hektischen Schlussminuten drei entscheidende Treffer nach. „Wie erwartet war es hier schwer. Am Ende aber zählen nur die beiden Punkte,“ fand Schöler.

 

Becker – Reis, Schell, Schneider (1), Meyer (2), N. Thielen (7/2), Backendorf (2), Herres (4), Fisch (3), Rosner (2), Kolditz (1), Roth (2).

 

HSC Schweich – HSG Kastellaun/Simmern 19:28 (4:18)

 

„Ein kollektiver Totalausfall in den ersten 30 Minuten sorgt für eine Unnötige Schweicher Niederlage. In allen Mannschaftsteilen agierten wir lethargisch, ließen jegliche Einstellung vermissen und kamen auch spielerisch nicht ins Spiel. So war das Spiel bereits zur Halbzeit entschieden“, klagte Schweichs Trainer Tobias Quary.

 

Das Spiel war beim 0:10 in der 12. Minute bereits entschieden.

 

„In der zweiten Halbzeit zeigten wir uns dann leicht verbesserst, wobei wir immer noch nicht unser Potential ausschöpften. Vor allem war Lisa Moog im zweiten Abschnitt im Tor ein starker Rückhalt“, lobte Quary. Aline Mühlbauer sorgte mit ihren 15 Treffern für mehr als die Hälfte der Gästetore.

 

Moog und Waters – Weich (1), Reuter, Leinen (4), Gores (1), E. Longen (3), Keppler, V. Longen, Karrenbauer ((/4), Beck (2),

 

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TuS Daun – HSG Hunsrück II (Samstag, 17.15 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: „In unserem vorletzten Heimspiel nach einer vierwöchigen Spielpause ist die Reserve aus dem Hunsrück zu Gast, die meiner Meinung nach zurecht oben in der Tabelle steht. Sie verfügt über eine spielerische und kämpferisch starke Mannschaft, die an einem guten Tag und in voller Besetzung jede Mannschaft der Liga schlagen kann. Das Hinspiel konnten wir bis zur 41. Minute offen gestalten und zeitweise sogar in Führung liegen, bis uns aufgrund des kleinen Kaders die Kräfte ausgingen“, erinnert sich Dauns Trainer Lukas Illigen. Daran kann sich auch HSG Trainer Martin Bach erinnern, der sich mit seinem Team in einer „leichten Favoritenrolle“ (Zitat Bach) sieht.

 

Personal: Bei einigen Spielerinnen der Gastgeberinnen ist es noch fraglich, ob sie spielen können, das entscheidet sich erst im Abschlusstraining. Auf Seite der Gäste fallen mit Svenja Mohr und Sarah Wies zwei Stammspielerinnen verletzungsbedingt bis Ende der Saison aus. Im Hinspiel waren beide noch dabei! „Dennoch hat meine Mannschaft zuletzt ohne die beiden in Wittlich gezeigt, dass sie eine gute Leistung abrufen kann“, sagt Bach. In den HSG Kader kehrt Melanie Endel zurück, der dem Mittelblock wieder mehr Stabilität verleihen sollte.

 

Prognose: „Sollte der Großteil unserer Spielerinnen fit sein und sie das umsetzen, was Claudia Phillipp und ich Ihnen mit auf Weg geben, besteht die Möglichkeit das Spiel lange offen zu gestalten und so sogar für die Überraschung zu sorgen. Aber dafür muss die Einstellung und der Wille der Mädels stimmen das haben wir die letzten Spiele vermissen lassen“, klagt Dauns Trainer Lukas Illigen. „Daun hat uns im Hinspiel alles abverlangt, deshalb nehmen wir dieses Spiel auf keinen Fall auf die leichte Schulter. Daun hat zu Saisonbeginn lange im oberen Tabellenfeld gestanden, ist aber aufgrund von vielen Verletzungen und Ausfällen jetzt zurückgefallen“, analysiert der Gästecoach.

 

HSG Wittlich II – TV Welling (Samstag, 17.30 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Im Hinspiel entführte die HSG Wittlich beim 24:26 Erfolg beide Punkte. Doch zuletzt verloren die Eifelanerinnen vier Spiele in Folge, wollen den negativen Lauf jetzt mit einem Heimsieg gegen Welling beenden.

 

HSC Schweich – HSG Kastellaun/Simmern (Sonntag, 15 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: Für den HSC geht es nach einer langen Pause gegen einen Gegner aus ähnlicher Tabellenregion. Beide Mannschaften sind spielerisch auf ähnlichem Niveau und haben beide eine Chance das Spiel zu gewinnen.

 

Personal: Patricia Schwarz wird fehlen. Ob die vielen Studentinnen mitspielen können, wird sich erst im Laufe der Woche entscheiden.

 

Prognose: „Es ist sicher ein Spiel, das wir gewinnen können, allerdings fehlen mittlerweile immer mehrere Spielerinnen, die zum Sommersemester angefangen haben. Es mangelt daher sicher an Training und an Spielpraxis. Wir müssen das fehlende Training durch Kampf kompensieren. Nur so haben wir eine Chance auf Punkte­­“, glaubt HSC Coach Tobias Quary.

 

Vfl Hamm – HSG Mertesdorf/Ruwertal (Sonntag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Noch ohne jeden Punkt steht der Vfl Hamm am Schluss der Tabelle und das soll nach Ansicht von HSG Trainer „Hase“ Schöler auch am Sonntag noch so sein. Dazu allerdings muss seine Mannschaft konzentrierter ihre Aufgaben angehen als zuletzt und so warnt Schöler: „Auch letzte Saison haben wir gegen den Tabellenletzten gepatzt, dass darf nicht noch einmal passieren“.

 

Personal: Helena Dimmig wird den Ruwertalerinnen fehlen.

 

Prognose: „Es wird auf die richtige Einstellung meiner Spielerinnen ankommen. Dazu muss auch die Laufbereitschaft höher sein als zuletzt. Über die erste und zweite Welle müssen wir unsere Torchancen nutzen. Dafür eine gute Abwehr stellen und auf keinen Fall den Gastgeber unterschätzen“, sagt der HSG Coach.

 

 

Spieltag 07./08. April 2018

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – HSG Kastellaun/Simmern 19:26 (10:11)

 

Erneut kann sich die HSG Kastellaun/Simmern gegen die Ruwertalerinnen durchsetzen! Im Vorfeld sorgte die Aussage von Gastgebertrainer „Hase“ Schöler über den von den Gästen nicht akzeptierten Verlegungsantrag für Aufregung. Die Gäste sahen den Grund der Spielverlegung nicht ein, zumal der Spieltermin schon seit August des letzten Jahres feststand und es aus Hunsrücker Sicht nicht möglich war, das Spiel in der Woche aus „Entfernungsgründen“ auszutragen.

 

Schlecht starteten die Ruwertalerinnen in die Begegnung, wirkten nervös und leisteten sich technische Fehler, die die Gäste konsequent mit 0:3 bestraften. Erst allmählich fand das Schöler-Team in die Begegnung, glich beim 7:7 in der 19. Minute erstmals aus. Die einzige Führung gelang beim 14:13 in der 39. Minute, doch letztlich kosteten die vielen technischen Fehler und die Tatsache, dass die Mannschaft fünf Siebenmeter nicht verwertete, für die klare Heimniederlage.

 

„Den Rückraum der Gäste bekamen wir erneut nicht in den Griff, einigen meiner Spielerinnen fehlte die Laufbereitschaft. Es war ein verdienter Gästesieg“, resümierte Schöler.

 

Becker – Brandscheid, Schell, Meyer, Roth (4), N. Thielen (3), Backendorf (1), Herres (2/2), Huwer, Fisch (5), Britz (3), H. Thielen (1/1).

 

HSG Wittlich II – HSG Hunsrück II 25:31 (13:14)

 

Ausgeglichen bei wechselnden Führungen begann die Partie zwischen den beiden RPS Liga Reserven! Nach dem 13:13 kurz vor der Pause, gelang den Gästen die erste zwei Tore Führung die über 13:15 auf 14:17 in der 36. Minute ausgebaut wurde. Doch die Gastgeberinnen wehrten sich nun gegen die drohende Niederlage, glichen in der 39. Minute zum 18:18 aus und blieben bis 20:22 in der 45. Minute dran. Dann gelang dem Hunsrück Team ein 0:5 Lauf bis zum 20:27 in der 49. Minute, die Begegnung war entschieden!

 

„Bei uns machte sich das fehlende Training aufgrund der Ferien und das Fehlen von wichtigen Stammspielerinnen deutlich bemerkbar. Dennoch hielten wir die erste Hälfte mit, kassierten die Entscheidung in Unterzahl“, klagte Wittlichs Trainerin Tanja Nykytenko.

 

 „Letztlich haben fünf Minuten das Spiel entschieden. Beide Teams traten ersatzgeschwächt an. Mein Deckungsverband spielte zu passiv, es fehlte die Aggressvität und so kam Hannah Esch zu einfachen Toren aus dem Rückraum. Im zweiten Spielabschnitt haben wir die Gastgeberinnen regelrecht zum Gegenstoß eingeladen, unsere technischen Fehler wurden bestraft, hatten aber dann das Glück des Tüchtigen. Unsere Abwehr stand in der entscheidenden Phase und wir zogen mit unseren Gegenstößen jetzt vorentscheidend davon. In den letzten Minuten konnte ich viel wechseln. Letztlich bin ich mit der Leistung der Mannschaft zufrieden“, resümierte Gästetrainer Martin Bach.

 

HSG W: Gansen und Marx – L. Teusch (4), Esch (11/3) Lames, S. Teusch, Gaß, Fandel, Ertz (4), hayer, Lopez (2).

 

HSG H: Wolf und Marx -  Schug (7/3), L. Bach (3), Lammersmann (1), Simon, Litzenburger (4), Hahn (5), Schirokich (2), Wagner, Bottlender (5), Neu (2), H. Bach (2),

 

HSG Wittlich II – HSG Hunsrück II (Samstag, 18 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Mitte Januar entschied die HSG Hunsrück im Duelle der RPS Liga Reserven das Spiel gegen Wittlich mit 34:28 souverän zu den eigenen Gunsten. Auch im Rückspiel geht die Mannschaft von Trainer Martin Bach als Favorit in die Begegnung, trifft dabei auf eine Wittlicher Mannschaft, die seit drei Spielen in Folge ohne Sieg dasteht. Leider waren aus Wittlich keine Informationen zu diesem Spiel zu erhalten!

 

Personal: Bei den Gästen hat sich Sarah Wies im Final Four des Pokals verletzt und wir ebenso fehlen wir Svenja Mohr, die wohl mit dem Oberligateam unterwegs sein wird. Fehlen wird zudem Melanie Endel.

 

Prognose: „Ein Lokalderby, das aber bei weitem nicht die Brisanz eines Derbies hat, das zwischen unseren ersten Mannschaften stattfindet. Nach dem Hinspiel bin ich vor Maria Flesch gewarnt, die ein starkes Spiel gegen uns zeigte. Die Ausfälle können wir aufgrund unseres breiten Kaders verkraften, wollen auf jeden Fall den Hinspielerfolg wiederholen. Unsere Chancen sind gut!“, glaubt der Hunsrücker Coach Martin Bach

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – HSG Kastellaun/Simmern (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Mittelfeld-Duell zwischen der Ruwertal HSG und den Gästen aus dem Hunsrück, die sich nach zuletzt zwei Siegen vom Tabellenende absetzen konnten. Doch jetzt will das Team von Trainer „Hase“ Schöler die deftige Packung aus dem Hinspiel im Hunsrück (20:33) vergessen machen und sich mit einem Heimsieg auf Platz 6 der Tabelle vorarbeiten. Doch die Vorzeichen stehen schlecht und auch die Stimmung bei den Ruwertalern ist nicht gut: „Bereits vor Wochen haben wir versucht, aufgrund unseres feststehenden Personalmangels in den Ferien dieses Spiel zu verlegen, doch die Hunsrücker sind unserem Wunsch nicht nachgekommen. Wir versuchen immer, dem Wunsch des Gegners nachzukommen und können diese Entscheidung nicht verstehen“, ärgert sich Gastgebertrainer „Hase“ Schöler.

 

Personal: Bei den Gastgeberinnen fehlen Katharina Rosner, Theresa Reis, Laura Schneider, Annika Kolditz und Theresa Dimmig! Ergänzt wird der Kader aus der zweiten Mannschaft.

 

Prognose: „Der Stachel der Enttäuschung sitzt bei uns tief. Entsprechend motiviert werden meine Mädels in dieses Spiel gehen. Im Hinspiel haben wir zu viele Tore aus dem Rückraum kassiert, das werden wir jetzt besser machen! Wichtig wird zudem sein, dass wir unsere Chancen besser nutzen“, ahnt Schöler.

 

 

Spieltag 24./25. März 2018

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – TuS Bannberscheid 23:24 (8:8)

 

Unglückliche Niederlage für die Ruwertal HSG, die dem Favoriten alles abverlangt und buchstäblich in letzter Sekunde den entscheidenden, leider abgefälschten Treffer kassiert.

 

„Meine Mannschaft fand gut ins Spiel und wir legten bis zum 5:2 in der 18. Minute vor, vergaben dann aber beste Chancen“, klagte HSG Trainer „Hase“ Schöler, dessen Team den Ausgleich beim 6:6 in der 28. Minute kassierte und bis zur Pause kamen die Gäste immer wieder zu leichten Toren. Nach einer Vorentscheidung zugunsten der Gäste sah es beim 10:15 in der 40. Minute aus, doch nach dem 15:20 in der 49. Minute fanden die Ruwertaler ins Spiel zurück, glichen beim 22:22 in der 59. Minute aus.

 

Vier Sekunden vor dem Ende erhielten die Gäste einen Freiwurf, stellten einen Block und der abgefälschte Wurf der Gäste trudelte in die Maschen des Ruwertaler Tors.

 

„Wir hatten den Punkt gegen den Tabellenzweiten mehr als verdient, haben kämpferisch und spielerisch ein gutes Spiel über 40 Minuten gemacht, die Abwehr stand bombig und so musste Bannberscheid viel kämpfen, um den Sieg einzufahren. Wir müssen an den Phasen arbeiten, in den wir nicht zu überzeugen wussten“, gibt Schöler vor.

 

Becker – Reis, Schell (1), Schneider (2), Meyer (1), N. Thielen (1), Herres (5), Fisch (5), Rosner (2), Kolditz (1), H. Thielen (5/3).

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – TuS Bannberscheid (Samstag, 18 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Hält der Höhenflug der Ruwertal HSG auch gegen den vermeintlichen Vizemeister aus Bannberscheid? Seit fünf Spielen ist die Mannschaft von Trainer „Hase“ Schöler jetzt ungeschlagen und kann mit viel Zuversicht das Spiel gegen den Favoriten angehen. Für beide Mannschaften ist es das erste Aufeinandertreffen in dieser Saison, das Rückspiel bestreiten beide Teams am letzten Spieltag Ende April.

 

Personal: Auf HSG Seite fehlt Steffi Roth.

 

Prognose: „Sicher ist der Gast Favorit, aber wir wollen entgegenhalten, dabei den Rückraum mit Knapp und Kohns in den Griff bekommen. Aus einer starken Abwehr müssen wir besser als gegen Wittlich unsere erste und zweite Welle spielen. Zudem muss die Laufbereitschaft ohne Ball viel besser werden und jede Spielerin muss Druck auf die Lücken ausüben“, verlangt Schöler.

 

Spieltag 17./18. März 2018

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – HSG Wittlich II 27:24 (13:16)

 

Die Ruwertal HSG setzt sich im Lokalderby gegen die HSG Wittlich dank einer starken zweiten Halbzeit verdient mit 27:24 durch. Nach dem 9:9 setzte sich der Gast über 9:14 in der 25. Minute ab und verteidigte den Vorsprung bis zur Pause.

 

„Wir haben unsere Chancen nicht mehr verwertet und die Abwehr stand nicht mehr“ klagte Gastgebertrainer Schöler zur Pause.

 

Bis zur 44. Minute kämpfte sich das Ruwertaler Team auf 18:19 heran, doch der Ausgleich wollte zunächst nicht gelingen. Beim 20:23 in der 53. Minute deutete vieles auf einen Sieg der Eifelanerinnen hin, doch dann drehten die Gastgeberinnen innerhalb von fünf Minuten ein verloren geglaubtes Spiel. Mit der Umstellung auf zwei Kreisläuferinnen gelang den Gastgeberinnen der taktische Schachzug, dem die Gäste nichts entgegen zu setzen hatten. Vom 22:24 in der 55. Minute gelang dem Team von Trainer „Hase“ Schöler jetzt ein 5:0 Lauf. Dabei markierte Nora Thielen sämtliche Treffer der Gastgeberinnen. „Ein Lob an das gesamte Team für ihren Kampfgeist. Die Mannschaft hat immer an den Sieg geglaubt“, freute sich Schöler.

 

HSG M/R: Becker – Schell (3), Schneider (2), Meyer (1), Roth (3), N. Thielen (10/3), Dimmig, Fisch (2), Britz, Rosner (4), Kolditz (2), H. Thielen (1/1).

 

HSG W: Gansen und Hayer – Flesch (3), L. Teusch, Esch (3), Lames (3), S. Teusch (2), Gassanov (5/4), Fandel, Steffens (6), Lopez (2).

 

HSG Hunsrück – TuS Bannberscheid 27:27 (17:14)

 

Mit einem letztlich leistungsgerechten Remis trennten sich die beiden Spitzenteams der Rheinlandliga der Frauen. Im ersten Spielabschnitt gelang es dem Team von Trainer Martin Bach, sich nach dem 13:12 in der 26. Minute über 16:13 bis zum 17:14 zur Pause abzusetzen. Tor um Tor kamen die Gäste nach dem Wechsel heran, glichen erstmals beim 20:20 in der 38. Minute aus und legten beim 21:23 in der 46. Minute vor, verteidigten den Vorsprung bis zum 26:27, ehe Lara Schug 90 Sekunden vor dem Ende der verdiente Ausgleichstreffer gelang.

 

„Wir haben es einfach nicht geschafft, die beiden gefährlichsten Gästeangreiferinnen Marie Kohns (14) und Melanie Knapp (7) in den Griff zu bekommen, die uns über unsere rechte Abwehrseite 21 Treffer einschenkten! Zudem stand der Mittelblock nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe. Wir haben immer wieder im Deckungsverband die falschen Entscheidungen getroffen, hatten gegen einen starken Gegner selbst einen schwachen Tag. Wir mussten nach dem Wechsel wesentlich mehr für unsere Tore tun als im ersten Spielabschnitt. Uns fehlte heute die Cleverness und die Konzentration“, klagte HSG Coach Martin Bach.

 

HSG: Wolf und Marx – Schug (5/4), Bach L. (3), Lammersmann (1), Wies (6/1), Endel, Mohr (4), Kappes (4), Hahn, Schirokich (1), Wagner, Glöckner, Bach H. (3)

 

TV Welling – HSC Schweich 34:28 (16:15)

 

Eine Niederlage gab es für Schweich in Welling. „Aber es war eine Niederlage, die uns nicht besonders schmerzt“, erklärte Schweichs Trainer Tobias Quary. In der ersten Halbzeit hielten die Gäste nahezu permanent Kontakt zum Favoriten. Angeführt von einer bärenstarken Patricia Schwarz und einer treffsicheren Hanna Schömann, die beide ihre besten Rheinlandligaspiele machten, lagen die Schweicherinnen lange in Führung. In der zweiten Hälfte legte Welling dann einen Gang zu und wurde auch aus dem Rückraum immer gefährlicher.

 

„Dennoch hatten wir die Chance, das Spiel zu gewinnen, einzig unsere Abschlussschwäche machte uns einen Strich durch die Rechnung. Und so haben wir gleich mehrere Siebenmeter vergeben. Dennoch bin ich insgesamt zufrieden mit dem Spiel. Die Einstellung passte das ganze Spiel über. Wir müssen jetzt weiter an unserem Abschluss arbeiten, um auch Gegnern aus dieser Tabellenregion gefährlich zu werden“, glaubt Quary.

 

Waters - Schwarz (9), Schömann (8), Leinen, Gores, Longen E. (3), Keppler (3), Longen V. (1), Hähner (4/1), Beck.

 

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TV Welling – HSC Schweich (Samstag, 17.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Ohne jeglichen Druck kann der HSC Schweich in Welling beim Tabellendritten auflaufen. Bereits im Hinspiel gelang dem TV der doppelte Punktgewinn und im Rückspiel wollen die Gastgeberinnen ihre Heimstärke beweisen. Erst zwei Saisonspiele verloren die Gastgeberinnen in eigener Halle, Schweich selbst entführte einzig beim Tabellenletzten aus Hamm die Punkte aus fremder Halle. Am vergangen Wochenende mussten sich die Schweicher mal wieder in einem Herzschlagfinale geschlagen geben. „So bitter diese Niederlage auch war, sie hat uns gezeigt, dass wir auch mit einem kleinen Kader durchaus konkurrenzfähig sind“, meint HSC Coach Tobias Quary.

 

Personal: Momentan geht der HSC Trainer von der Bestbesetzung aus.

 

Prognose: „Im Hinspiel haben wir uns zu sehr von der Robustheit und der Härte der Wellinger beeindrucken lassen. Wichtig wird es für uns sein, gleich ins Spiel zu finden und vor allem unsere Abschlussquote stark zu verbessern. Schaffen wir dies, rechne ich uns durchaus Außenseiterchancen aus“, sagt der HSC Coach.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – HSG Wittlich II (Sonntag, 17 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Im Hinspiel setzte sich die HSG Wittlich mit 27:22 gegen die Ruwertalerinnen durch, die aber derzeit auf einer Erfolgswelle schwimmen. Seit vier Spieltagen ist das Team von Trainer „Hase“ Schöler jetzt ungeschlagen, überraschte dabei vor allem mit dem Sieg über die HSG Hunsrück II. Die Gäste gingen zuletzt personell auf dem Zahnfleisch, konnten die letzten Begegnung nie mit ihrer Bestbesetzung bestreiten, da Krankheiten und berufliche Gründe dies nicht zuließen.

 

Personal: die Gastgeberinnen hoffen auf ihre Bestbesetzung.

 

Prognose: „Im Heimspiel ist es natürlich das Ziel, beide Punkte einzufahren, doch dafür müssen wir gegenüber dem Schweicher Spiel eine Schippe drauflegen. Wittlich stellt eine junge und schnelle Mannschaft, gegen die unser Rückzugsverhalten deutlich besser werden muss. Die zuletzt schwachen 40 Minuten gegen Schweich können wir uns gegen Wittlich nicht leisten. Die Absprachen im Deckungsverband müssen besser werden und im Angriff brauchen wir eine konzentriertere Chancenauswertung“, fordert Schöler.

 

HSG Hunsrück II – TuS Bannberscheid (Sonntag, 17 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Denkbar knapp musste sich das Team von Trainer Martin Bach im Hinspiel (24:25) geschlagen geben. Im Spitzenspiel der Liga erwarten die Hunsrücker als Tabellenvierter den Tabellenzweiten aus Bannberscheid. Mit einem Sieg könnten die Gastgeberinnen ihre Ambitionen auf den dritten Tabellenplatz zum Saisonende anmelden.

 

Personal: Mit Louisa Bottlender, Sarah Wies, Rica Neu fallen wichtige Spielerinnen definitiv aus, ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Hanna Litzenburger. „Da fehlen wichtige Stützen in Angriff und Abwehr und das gilt es zu kompensieren“, fordert Bach.

 

Prognose: „Aufgrund unserer guten Heimspielergebnisse sind wir natürlich darauf aus, auch dieses Spiel zu gewinnen. Für die fehlenden Spieler müssen die anderen Spielerinnen jetzt in die Bresche springen.

 

 

Spieltag 10./11. März 2018

 

TuS Daun – HSG Kastellaun/Simmern 20:25 (8:10)

 

Überraschende Heimniederlage für die Dauner Frauen! Bis zur 9.Minute lieferten sich beide Mannschaften eine ausgeglichene Anfangsphase, dann setzte sich die HSG vom 3:3 mit vier Treffern in Folge auf 3:7 in der 18. Minute ab, folgerichtig nahm TuS Coach Lukas Illigen die Auszeit, die Wirkung zeigte. Bis auf 8:9 kämpften sich die Eifelanerinnen in Spiel zurück, kassierten dann den 10 Gästetreffer zum Pausenstand von 8:10. Die Vorentscheidung fiel, als die Gäste auf 9:14 in der 33. Minute davonzogen und ihren fünf Tore-Vorsprung jetzt bis zum Abpfiff verteidigten.

 

„Kopflos zwei Punkte verschenkt! Kein schönes Spiel, das wir heute abgeliefert haben. Von Beginn an wirkte die Mannschaft, als sei sie mit den Gedanken nicht auf dem Platz. In der Abwehr zu halbherzig und es fehlten die Absprachen.  Im Angriff fehlte der letzte Wille. Hinzu kamen unplatzierte Würfe auf das Tor und auch etwas Pech. Dieses Spiel spiegelt die Trainingsbeteiligung in den letzten Wochen wider, in denen aufgrund von Verletzungen und Krankheit kein optimales Training möglich war. Ein Spiel, das wir schnell abhaken sollten," verlangte Co-Trainerin Claudia Philipp.

 

Miller und Sonnen – Merten (2), Brand (2), F. Kutscheid (2), J. Kutscheid (2), Krämer, Lüsse (1), Dreiseitel, L. Aideyan (3/3), Clever (8)

 

HSC Schweich – HSG Mertesdorf/Ruwertal 23:24 (8:10)

 

Den besseren Start in die Begegnung fanden die Gäste aus dem Ruwertal, die 3:8 bis zur 17. Minute vorlegten, dann aber nach Aussage ihres Trainers „Hase“ Schöler das Handballspielen einstellten. So kamen die Gastgeberinn immer besser ins Spiel, verkürzten bis zur Pause zum 8:10, um erstmals in der 36. Minute zum 13:12 vorzulegen.

 

Über 15:13 und 16:14 in der 41. Minute schien sich das Spiel zugunsten der Gastgeberinnen zu drehen, die auch beim 20:18 in der 55. Minute in Führung lagen. Doch jetzt legten die Ruwertalerinnen wieder vor, kamen beim 20:21 in der 58. Minute zur erneuten Führung, doch Schweich konterte über 21:21 und hielt das Spiel bis zur Schlußsekunde offen. Helena Thielen auf Gästeseite behielt die Nerven und brachte mit dem Schlußpfiff den Ball zum entscheidenden 23:24 per Siebenmeter im Schweicher Kasten unter. „Schweich hatte an diesem Tag mindestens das Remis verdient, wir hatten heute das Glück auf unserer Seite“, urteilte Schöler. Die Gastgeber haderten mit ihrer Abschlussschwäche, vergaben letztlich vier Siebenmeter!

 

HSC: Waters - Schwarz (4), Schömann, Weich (1), Leinen (2), Gores, Longen (2), Keppler (3), Karrenbauer (9/4), Beck (2).

 

HSG: Becker – Reis, Schell (3), Meyer (1), N. Thielen (1), Backendorf (1), Dimmig (4), Fisch (5), Rosner (4), Kolditz (2), H. Thielen (3/3.

 

TV Engers – HSG Wittlich II 36:19 (18:7)

 

Mit dem letzten Aufgebot musste die Wittlicher Reserve beim Tabellenführer in Engers ran, unterlag erwartungsgemäß und deutlich. Dabei waren auf Gastgeberseite Derya Akbulut (13) und Katharina Marx (10) die auffälligsten Spielerinnen. Beim 10:4 in der 18. Minute hatte sich der Favorit erstmals deutlicher abgesetzt, baute den Vorsprung bis zur Pause auf 18:7 aus. Über 23:13 in der 42. Minute und 31:15 in der 52. Minute kam der künftige Meister zum ungefährdeten Erfolg. Eine Stellungnahme aus Wittlich war nicht zu erhalten!

 

Hayer - L. Teusch, Esch (7/3), Lames, S. Teusch (4), Gassanov (5), Lopez (1), Ertz (2)

 

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TuS Daun – HSG Kastellaun/Simmern (Samstag, 17.15 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: „Für das Rückspiel sind auf jeden Fall zwei Punkte für Daun das Ziel“, erklärte Dauns Trainer Lukas Illigen nach der Auswärtsniederlage seines Teams Anfang Februar. Damals mussten die Eifelaner stark ersatzgeschwächt antreten und hatten offensichtlich das Pech gepachtet. „Das Hinspiel haben wir knapp verloren, was wir zuhause wieder gut machen wollen. Die HSG ist zuhause sicher stärker einzuschätzen als auswärts.

 

Personal: „Nach dem letzten Spiel hat uns die Hiobsbotschaft erreicht das wir den Rest der Saison auf Naomi Aideyan verzichten müssen. Somit fällt uns eine weiter Stütze im Rückraum weg, die es aufzufangen gilt. Sonst hoffe ich darauf, dass niemand mehr krank wird oder sich verletzt“, so der Dauner Coach.

 

Prognose: „Sollten wir es schaffen, unsere Abwehr sattelfest zu machen und die sich uns bietenden Chancen vorne zu nutzen, könnten wir am Ende als Sieger vom Platz gehen.  Ich rechne mit einem engen Spiel bis in die Schlussminuten mit dem hoffentlich besseren Ende für uns“, hofft Illigen.

 

TV Engers – HSG Wittlich II (Samstag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Mit einer 5:1 Deckung, die nach vorne offensiv verteidigte, hatte Wittlich im HInspiel die stärkste Spielerin der Gäste, Derya Akbulut auf der Spielmacherposition gut im Griff. Nach dem Wechsel aber riss der Faden im Spiel völlig. Immer wieder scheiterte das Nykytenko Team an der überragenden Alexandra Irmgartz im TV Kasten. Am Ende stand eine klare 16:32 Schlappe auf der Anzeigetafel. Die weiterhin ungeschlagene Mannschaft aus Engers geht als klarer Favorit in die Begegnung.  

 

HSC Schweich – HSG Mertesdorf/Ruwertal (Sonntag, 15 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: „Die Gäste aus dem Ruwertal kommen immer besser in Fahrt und konnten in jüngster Vergangenheit immer häufiger punkten. Aufgrund dieser Ergebnisse und des Hinspiels sehe ich die Gäste auch in der Favoritenrolle,“ erklärt HSC Coach Tobias Quary. Den Hinspielerfolg möchte die Ruwertal HSG in Schweich wiederholen. Gegen das stark ersatzgeschwächte Schweicher Team kam die Mannschaft von „Hase“ Schöler zu einem klaren 32:19 Erfolg.

 

Personal: Da einige Spielerinnen auf beiden Seiten noch krank sind, kann der genaue Kader erst in der Woche geklärt werden.

 

Prognose: „Ich erwarte ein offenes Spiel bei dem die Tagesform entscheiden wird. Schaffen wir es, die körperliche Unterlegenheit durch schnelles Spiel und eine gute Chancenverwertung zu kompensieren, haben wir eine gute Chance das Derby für uns entscheiden. Es ist für uns, gerade auch wegen des Cerbycharakters, ein sehr wichtiges Spiel, in das wir voll motiviert starten werden“, sagt Quary. „Wir treffen auf eine junge Mannschaft, die mit viel Tempo spielt. Von Beginn an möchten wir dagegenhalten. Wichtig wird sein, dass wir eine aggressive Abwehr stellen und im Spiel keine Schwächephase leisten und zu einfachen Toren über die erste und zweite Welle kommen. Die Laufbereitschaft meiner Mannschaft ohne Ball muss besser werden“, fordert Schöler. 

 

 

Spieltag 03./04. März 2018

Berichte

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – TV Bassenheim II 24:24 (12:13)

 

Punktgewinn oder Punktverlust für die Ruwertal HSG? Hätte man vor dem Spiel das Remis vorausgesagt, Trainer „Hase“ Schöler hätte dies sicher direkt genommen. Doch nach dem Spielverlauf deutet vieles auf einen Punktverlust hin.

 

Die Gastgeberinnen erwischten eine gute Anfangsphase, legten auf 9:6 in der 17. Minute vor, kassierten drei Treffern in Folge und gingen mit dem 12:13 in die Pause. Wieder kamen die Ruwertalerinnen besser aus den Startlöchern und beim 18:14 in der 44. Minute nahmen die Gäste ihre Auszeit, von der sich die Gastgeberinnen nicht beeindrucken ließen. Über 20:16 und 22:18 schien das Schöler-Team dem Sieg entgegen zu steuern.  Mit 23:20 führten die Gastgeberinnen in der 55. Minute, doch dann war es Gästespielerin Stephanie Seger, die sich eiskalt vom Punkt zeigte und drei Siebenmeter in dieser Phase verwertete und ihre Mannschaft auf 24:23 heranbrachte. 59 Sekunden vor dem Ende gelang den Gästen dann der Ausgleich, Schöler nahm 18 Sekunden vor dem Ende die Auszeit.

 

„Der angesagte Spielzug führte zwar zum Tor, doch der Treffer wurde wegen Ablauf der Zeit nicht mehr anerkannt. Wir hatten den Gästeangriff mit Tina Rink gut im Griff, doch Bassenheim kam immer wieder zu einfachen Toren. Meine Mannschaft hat Moral gezeigt, ist als Mannschaft aufgetreten.

 

Becker und Huwer – Lea Meyer, Laura Meyer (3), Roth (6), N. Thielen (2), Backendorf, Schell, Dimmig (4), Fisch (3), Schneider, Rosner (2), Kolditz (3/2), H. Thielen (1/1).

 

TV Engers - HSC Schweich

wurde auf Wunsch des HSC Schweich verlegt

 

HSG Kastellaun/Simmern – HSG Hunsrück II 20:27 (12:16)

 

Zu einem ungefährdeten Sieg kommt das Team von Trainer Martin Bach im Hunsrück-Derby gegen den Lokalrivalen in Simmern. Die Gastgeber entwickelten viel Druck auf den Abwehrverband der Gäste, der im Mittelblock sehr gutstand. Svenja Mohr war auf Seiten der Gäste die auffallendste Spielerin, die ihre Mitspielerinnen zu einer guten Leistung mitzog. Für die Zuschauer entwickelte sich so ein ansehnliches Derby, das im ersten Spielabschnitt von hohem Tempo geprägt war. Dabei waren wenig Fehler im Spiel beider Teams erkennbar.

 

„Pech für die Gastgeberinnen, dass ihre Stammtorhüterhin aufgrund einer Erkrankung nicht mehr weiterspielten konnte und sich die zweite Torfrau im zweiten Spielabschnitt verletzte und ausscheiden musste. So stellte Trainer Fellenzer eine Feldspielerin ins Tor. Das tut mir wirklich leid für die Gastgeberinnen, doch war dies nicht spielentscheidend“, fand Bach.

 

Christ und Wolf - Schug (6/2), L.. Bach (2), Lammersmann (4), Endel (1), Mohr (6), Litzenburger (1), Hahn (1), Schirokich (3), Wagner, Glöckner, Neu, H. Bach (3).

 

TV Welling – TuS Daun 38:30 (19:21)

 

Eine starke erste Halbzeit spielten die Dauner Aufsteigerinnen beim Tabellendritten in Welling und wurden mit der 19:21 Pausenführung belohnt. Als die Mannschaft nach dem Wechsel sogar auf 19:23 in der 33. Minute erhöhte, deutete sich in Welling die Überraschung an. Doch mit einem 7:0 Lauf drehten die Gastgeberinnen das Spiel setzten sich vom 26:23 auf 32:25 in der 47. Minute ab und hatte damit das Spiel entschieden.

 

" Tag der offenen Tür! Es war eine gute erste Hälfte, in der wir geduldig gespielt haben und die Abläufe funktionierten. 10 Minuten nach dem Wechsel haben wir völlig den Faden verloren und sind ins Hintertreffen geraten, dies war der angespannten Personalsituation geschuldet. So war es in der zweiten Hälfte nicht mehr möglich, an die gute erste Halbzeit anzuknüpfen, die Kräfte ließen immer nach und die kurze Deckung gegen Jana Clever spielte uns auch nicht in die Karten. Alles in allem eine kämpferisch gute Leistung, aber am Ende fehlten einfach die Wechselalternativen im Rückraum“ klagte TuS Coach Lukas Illigen.

 

Miller und Sonnen – Brand (3), F. Kutscheid (1), J. Kutscheid (9), Krämer (3), N. Aideyan (6), Dausend, Dreiseitel (1), L. Aideyan (1), Clever (6).

 

Vorberichte

 

TV Engers – HSC Schweich (Samstag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Ende Oktober verloren die Schweicher ihr Heimspiel gegen den vermeintlichen Meister aus Engers klar mit 16:30! Für das Rückspiel kann es nur ein Ziel für das Team von Trainer Tobias Quary geben: die Niederlage in Grenzen halten.

 

Personal: Lisa Moog und Alicia Leinen werden fehlen. Einige Spielerinnen sind angeschlagen.

 

Prognose: „Gegen die überragenden Gastgeberinnen werden wir es schwer haben. Wir wollen dennoch versuchen auf den letzten Spielen aufbauen und eine gute Leistung zeigen“, hofft Quary.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – TV Bassenheim II (Samstag, 19.30 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Nach zwei Siegen in Folge will das Team von Trainer „Hase“ Schöler weiter Gas geben und sich für die Hinspielniederlage gegen den TV Bassenheim revanchieren. Vor heimischer Kulisse stehen die Chancen der Ruwertalerinnen gut, weiter an Boden gut zu machen. Dabei muss die Mannschaft aber an die Leistung der Vorwoche anknüpfen und mannschaftlich erneut so geschlossen auftreten. „Das war kein gutes Spiel in Bassenheim“, erinnert sich HSG Trainer „Hase“ Schöler, der aber nach den letzten Leistungen optimistisch ist.

 

Personal: Neben den Dauerverletzten wird Sarah Herres urlaubsbedingt fehlen.

 

Prognose: „Wichtig wird sein, dass wir den gefährlichen Rückraum der Gäste in den Griff bekommen, allen voran Tina Ring, die die Torschützenliste der Liga anführt. Aus einer gesicherten Abwehr wollen wir über die erste und zweite Welle zum Erfolg kommen und an die Leistung der letzten Spiele anknüpfen“, hofft Schöler.

 

HSG Kastellaun/Simmern – HSG Hunsrück II (Sonntag, 14.45 Uhr, Kastellaun)

 

Ausgangslage: Immer wieder haben die Hunsrück Derbies ihren Charme. Obwohl die Karten vor der Begegnung klar verteilt sind und die Gäste mit ihrem RPS Liga Reserveteam die Favoritenrolle innehat, schaut der Hunsrück gespannt auf den Ausgang des Derbys. „Die Spielerinnen kennen sich privat gut und einige haben auch in der RPS Jugend zusammengespielt“, sagt Gästetrainer Martin Bach, der dem Derby jegliche Brisanz abspricht, zumal er auch freundschaftliche Kontakte zu Gastgebertrainer Dani Fellenzer pflegt.

 

Personal: Im Tor steht Franzi Wolf wieder zur Verfügung, Louisa Bottlender fällt weiterhin verletzt aus.

 

Prognose: „Wir werden das Spiel nicht aufgrund der Tabellensituation auf die leichte Schulter nehmen. Noch gut haben wir das Hinspiel in Erinnerung, in dem wir uns lange schwertaten. Konzentriert gehen wir das Spiel an und fahren guter Dinge nach Kastellaun, rechnen mit einem kampfstarken Gastgeber, gegen die wir dagegen halten müssen,“ verlangt Bach.

 

Vfl Hamm – HSG Wittlich II (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Die Vorzeichen sind klar! Wittlich fährt zu den bisher punktlosen Hammerinnen und kann nur mit einem Sieg nach Hause kommen! Die Mannschaft von Trainerin Tanja Nykytenko zeigt zurzeit schwankende Leistungen und so darf man gespannt sein, wie die Eifelanerinnen mit dem Druck des Gewinnen-Müssens umgehen.

 

Personal: Die Voraussetzungen für die HSG sind nicht gut. Bis Redaktionsschluss konnte Nytkytenko keine spielfähige Mannschaft aufbieten.

 

Prognose: „Wenn überhaupt fahren wir mit einem kleinen Kader nach Hamm und stehen damit vor einer schweren Auswärtshürde. Dennoch bin ich davon überzeugt, dass alle meine Spielerinnen ihr Bestes geben werden“, so die HSG Trainerin.

 

TV Welling – TuS Daun (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Ende Oktober war es Aufsteiger Daun, der die bis dahin in drei Spielen unbesiegten Gastgeberinnen aus Welling die erste Saisonniederlage beibrachten. So geht Dauns Trainer Lukas Illigen am Sonntag davon aus, dass die Gastgeberinnen alles daransetzen werden, die Hinspielniederlage wettzumachen. „Das Hinspiel haben wir aufgrund einer geschlossen Mannschafts- und Willensleistung verdient gewonnen. Da hat man gesehen, was mit einem vollzähligen und fitten Kader möglich ist“, erinnert Illingen.

 

Personal: Illigen baut darauf, dass bis auf die Langzeitverletzten und Vera Merten seine Mannschaft mit vollem Kader antreten und so dem Gegner lange Paroli bieten kann.

 

Prognose: „Welling hat auf jeder Position starke Spielerinnen, aber vor allem müssen wir die Achse Adams, Zenner und Schmitz müssen wir in den Griff bekommen. Wir dürfen uns nicht von der aggressiven Abwehr einschüchtern lassen, sondern müssen dahingehen. wo es weh tut. Selbst müssen wir in der Abwehr so zu Werke gehen, wie es der Gegner tut.  Aufgrund unserer vielen Ausfälle der letzten Wochen war es nicht möglich ordentlich zu trainieren. So fehlt uns die Sicherheit in allen Mannschaftsteilen was es gegen Welling sicher nicht einfacher macht. Wir sind klarer Außenseiter, wollen aber mit dem Kader das Spiel so lange wie möglich offen gestalten und ein achtbares Ergebnis erzielen“, so der Dauner Trainer.

 

 

Spieltag 24./25. Februar 2018

 

Berichte

 

HSG Wittlich II – TuS Bannberscheid 19:23 (7:12)

 

Weiterhin fehlten den Gastgeberinnen wichtige Spielerinnen krankheits-, berufs- oder verletzungsbedingt. So musste die Wittlicher Trainerin Tanja Nykytenko auf Spielerinnen der 3. Mannschaft zurückgreifen.

 

Bis 5:5 verlief die Begegnung ausgeglichen, dann setzte sich der Tabellenzweite mit vier Treffern in Folge auf 5:9 in der 21. Minute ab und lag zur Pause deutlich vorne. Auch nach dem Wechsel kamen die Gäste wacher aus der Kabine, drei Treffer in Folge und das Spiel war beim 7:15 in der 36. Minute früh entschieden. Erstmals führten die Gäste mit 10 Treffern beim 9:19 in der 44. Minute, dann gelang dem Team von Trainerin Tanja Nykytenko die Ergebniskosmetik.

 

„Die Mannschaft hat auch nach dem klaren Rückstand Moral gezeigt und gekämpft. Deshalb in ich mit der Leistung nicht unzufrieden. Unser Manko bleibt aber die Chancenverwertung. Wichtig war, dass wir die Kraft gefunden haben, das klare Ergebnis noch zu verbessern“, lobte die Trainerin.

 

Gansen und Hayer – Plohmann, Hober (1), Esch (6/2), Lorenz, S. Teusch, Gassanov (2), K. Teusch, Fandel, Ertz (1), Steffens (6), Lopez (3)

 

HSG Hunsrück II – TV Welling 26:25 (14:13)

 

Dieses Mal hatte die HSG das Glück auf ihrer Seite! Das Team von Trainer Martin Bach setzte sich gegen Welling denkbar knapp mit 26:25 durch. Über die gesamte Spielzeit verlief die Begegnung ausgeglichen bei wechselnden Führungen.

 

Die Entscheidung fiel, als sich die Hunsrückerinnen nach dem 21:21 in der 44. Minute mit drei Treffern in Folge auf 24:21 absetzten. Zwar verkürzten die Gäste noch einmal auf 25:24 und 26:25 knapp zwei Minuten vor dem Ende, doch jetzt brachten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung ins Ziel.

 

„Es war eine zerfahrene Begegnung, in der wir in Meike Kirst im Tor einen starken Rückhalt hatten. Sie wehrte zwei Siebenmeter ab und hielt einige hundertprozentige der Gäste. Dieses Mal hatten wir das Glück, am Ende die Nase vorne zu haben. Gegen die gut eingestellte Wellinger Deckung spielten wir einfach zu statisch im Angriff, in dem Svenja Mohr und Sophia Hahn für die Ausrufezeichen sorgten. Unter dem Strich waren wir auch die letztlich stärkere Mannschaft“, sagte der HSG Coach.

 

Kirst und Christ - Schug (2), Wies (4/1), Endel, Mohr (7), Litzenburger (1), Hahn (8), Schirokich, Wagner, Fey (1), Neu, Bach (3).

 

TuS Daun – HSG Mertesdorf/Ruwertal 16:20 (8:9)

 

Letztlich trauerten die Eifelanerinnen ihren vielen guten Chancen nach, die sie ungenutzt ließen, darunter auch drei Siebenmeter! Das Team von Trainer Lukas Illigen legte 4:1 bis zur 14. Minute vor. „Wir taten uns in den Anfangsminuten sehr schwer, fanden einfach nicht in das Spiel“, klagte Gästetrainer „Hase“ Schöler.

 

Erst in der 22. Minute glichen die Ruwertaler zum 6:6 aus, führten erstmals beim 7:8 in der 27. Minute und gingen mit dem knappen 8:9 Vorsprung in die Kabine. Jetzt kamen die Gäste besser aus den Startlöchern, legten zwei Treffer in Folge auf 8:11 in der 34. Minute nach und hatten beim 9:16 in der 47. Minute das Spiel entschieden. Über 11:17 zogen die Gäste dann auf 14:20 in der 57. Minute davon, ehe den Eifelanerinnen noch zwei Treffer zur Resultatsverbesserung gelangen.

 

„Unsere 5:1 Abwehr war der Schlüssel zum Erfolg. Es war ein kämpferisch starkes Spiel meiner Mannschaft und eine sehr faire Begegnung“, resümierte Schöler.

 

„In der ersten Hälfte haben wir uns gute Chancen rausgespielt aber einfach wieder zu viel verworfen, leider haben wir in der zweiten Hälfte überhaupt nicht in unser Angriffsspiel gefunden, und somit das Spiel verdient verloren. Es fehlten uns aufgrund von Krankheit und Verletzungen einfach wieder die Wechselalternativen. Die Abwehr stand größtenteils des Spiels gut und Ilona Miller war ein sicherer Rückhalt im Tor für uns, kämpferisch wars gut aber leider reichte es heute nicht“, klagte Dauns Trainer Lukas Illigen.

 

TuS: Miller und Sonnen – Brand (2), F. Kutscheid (1), Krämer (1), Basten, N. Aideyan (2), Dausend (4/2), Dreiseitel (1), L. Aideyan (1/1), Merten (4)

 

HSG: Becker – Reis (1), Schell, Meyer (2), Roth, N. Thielen (5/2), Backendorf (2), Dimmig (1), Fich (2), Rosner (3), Kolditz (2), H. Thielen (2).

 

Vorberichte

 

HSG Wittlich II – TuS Bannberscheid (Samstag, 19.30 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Eine deutliche 30:20 Niederlage musste die Wittlicher Reserve im Hinspiel beim Tabellenzweiten in Bannberscheid einstecken und auch im Rückspiel dürften die Trauben für das Team von Trainerin Tanja Nykytenko zu hoch hängen. Die Tatsache, dass Leistungsträgerin Maria Flesch im RPS Oberligateam im Einsatz ist, macht sich schon bei den Eifelanerinnen bemerkbar. So fehlte zuletzt die Konstanz und nach der überraschenden Niederlage in Schweich reichte es am vergangenen Wochenende gegen eine ersatzgeschwächte Schweicher Mannschaft nur nach einer Steigerung im zweiten Spielabschnitt zum Sieg

 

Personal: Die Gastgeberinnen hoffen auf ihre derzeit bestmögliche Aufstellung.

 

Prognose: „Der Sieg am letzten Wochenende hat uns Selbstvertrauen gegeben und darauf bauen wir auf. Ich hoffe, dass meine Mannschaft ein normales Spiel abliefert und wir uns vor heimischer Kulisse so teuer wie möglich verkaufen“, sagt Trainerin Nykytenko.

 

TuS Daun – HSG Mertesdorf/Ruwertal (Sonntag, 15 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Im Hinspiel hatte die Ruwertal HSG den Aufsteiger aus Daun eigentlich gut im Griff, doch derzeit liegen die Eifelaner auf Platz 7 der Tabellen und haben sich bislang achtbar aus der Affäre gezogen. Die Gäste hatten eine lange Durststrecke zu überwinden, überraschten aber mit dem Heimsieg am vergangenen Wochenende gegen die stark eingeschätzte HSG Hunsrück II. „Nachdem wir unser letztes Spiel absagen mussten, erwarten wir am Sonntag die Mannschaft aus Mertesdorf, gegen die wir diese Saison schon zweimal auswärts verloren haben. In keinem dieser Spiele konnten wir unser Leistungsvermögen abrufen und traten immer mit einem kleinen Kader an. Mertesdorf ist auswärts sicher nicht so stark wie zuhause einzuschätzen, das Ergebnis vom letzten Wochenende gegen die Hunsrücker Mädels war für mich nicht so zu erwarten, aber durch das Fehlen ihrer stärksten Spielerinnen relativiert sich dieses Ergebnis. Zuhause wollen wir die Chance nutzen, indem wir diesmal eine bessere Anschlussquote als in den vergangen zwei Spielen gegen Mertesdorf haben, umso weiterhin vor ihnen in der Tabelle platziert zu sein“, hofft Dauns Trainer Lukas Illigen.

 

Personal: Ausfallen werden auf Dauner Seite definitiv die Langzeitverletzten sowie Isabel Treis und Vera Merten.

 

Prognose: „ich hoffe, dass wir Mertesdorf lange ärgern können um somit die Punkte am Ende in Daun zu behalten. Aufgrund der Grippewelle ist es fraglich wie fit die Mädels sind“, warnt Illigen.

 

„Wir haben sowohl im Pokal als auch im Hinspiel gewonnen. Offensichtlich liegt uns der TuS! Jetzt müssen wir mit dem Selbstbewusstsein aus dem letzten Spiel dafür sorgen, dass wir auch das Rückspiel gewinnen. Wenn wir als Mannschaft auftreten, uns nicht in Einzelaktionen verzetteln und von Beginn an dagegenhalten, sehe ich eine gute Chance, auch das Rückspiel zu gewinnen“, sagt HSG Coach „Hase“ Schöler.

 

HSC Schweich – Vfl Hamm (Sonntag, 15 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: Kellerderby! Der Tabellenvorletzte aus Schweich erwartet die bislang punktlose Mannschaft aus Hamm, die sich wohl nur noch wenige Chancen ausrechnen kann, Punkte einzufahren. Das wird auf jeden Fall in Schweich der Fall sein und so dürfte das Team von Trainer Tobias Quary auf eine kampfstarke Gästemannschaft treffen. Bereits im Hinspiel hatte das Schweicher Team mehr Mühe als ihm lieb sein konnte, um mit einem knappen 28:29 die Punkte mit auf den Nachhauseweg zu nehmen.

 

HSG Hunsrück II – TV Welling (Sonntag, 17 Uhr, Rhaunen)

 

Ausgangslage: Da hat das Team von Trainer Martin Bach vor heimischer Kulisse etwas gutzumachen! Völlig unerwartet zogen die Hunsrücker am vergangenen Wochenende im Ruwertal den Kürzeren, mussten sich geschlagen geben. Mit Welling stellt sich der Tabellendritte vor, der wesentlich stärker als die Ruwertaler einzuschätzen sind. Man darf gespannt sein, mit welcher Einstellung sich die HSG Damen am Sonntag in Rhaunen präsentieren. Auf jeden Fall hat das Hunsrück Team auch noch die Hinspielniederlage wettzumachen. „Beim 25:22 lagen wir ständig zurück, kamen nicht so mit dem geharzten Ball zurecht und waren lange noch nicht so eingespielt wie jetzt“, erinnert sich Bach.

 

Personal: Da die A-Jugend parallel spielt werden die Jugendspielerinnen fehlen. Da aber die 1. Mannschaft in der RPS Oberliga spielfrei hat, besteht die Möglichkeit, Spielerinnen von dort im Rheinlandligakader aufzubieten. „Schade das Louisa Bottlender wohl einige Zeit verletzt ausfallen wird. Zudem fehlt uns Franzi Wolf im Tor“, klagt der HSG Coach.

 

Prognose: „Die Revanche für die letzte Niederlage im Ruwertal und im Hinspiel ist angesagt. Ich bin guten Mutes, dass wir das schaffen werden. Auf jeden Fall wird das Auftreten der Mannschaft anders sein als letztes Wochenende“, verspricht der HSG Trainer.

 

Spieltag 17./18. Februar 2018

Berichte

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – HSG Hunsrück II 23:20 (9:14)

 

Der Sieg der Ruwertal HSG ist die Überraschung des Spieltages! Das Team von Trainer „Hase“ Schöler nutzt die Gunst der Stunde und bringt dem ersatzgeschwächt angetretenen Gast aus dem Hunsrück die unerwartete Niederlage bei.

 

„Bei uns fehlten 7 Spielerinnen aus dem Spiel gegen Engers, die dort für 20 Tore sorgten. Zudem verletzte sich Louisa Bottlender früh“, klagte Gästetrainer Martin Bach.

 

Auf Gastgeberseite feierte Steffi Roth einen gelungenen Einstand und war im zweiten Spielabschnitt nach Ansicht von Bach die Spielerin, die die wichtige Akzente setzte. Zwei unterschiedliche Halbzeiten prägten das Spiel. Im ersten Spielabschnitt dominierten die Gäste, zogen vom 6:8 auf 6:11 in der 24. Minute davon und sahen zur Pause wie der klare Sieger aus.

 

„Es war ein faires Spiel, in dem wir uns zunächst schwer taten. Erst die Umstellung der Abwehr auf die 5:1 Formation nach 20 Minuten zeigte Wirkung“, freute sich Gastgebertrainer „Hase“ Schöler.

 

„Es folgte eine katastrophale Halbzeit meiner Mannschaft, bei der der Kräfteverschleiß deutlich wurde, zumal unsere A-Jugendlichen vorher im Einsatz waren. So bauten wir in Abwehr und Angriff verständlicherweise ab, kassierten eine unnötige Niederlage. Ich habe mich über lediglich sechs Tore im zweiten Spielabschnitt geärgert, doch einen Tag nach dem Spiel ist mir bewusst, das meinem Team im zweiten Spielabschnitt der Kopf im Spiel fehlte“, resümierte Bach.  

 

„Wir haben Moral gezeigt, Tor um Tor aufgeholt und jetzt stand die Deckung. Immer wieder zwangen wir die Gäste zum Zeitspiel, boten eine kämpferisch geschlossene Mannschaftsleistung. Mit Steffi Roth hat meine Mannschaft jetzt mehr Möglichkeiten im Rückraum“, freute sich Schöler, dessen Mannschaft beim 16:16 in der 48. Minute ausgleichen konnte. Die erste Führung gelang den Ruwertalerinnen beim 20:19 in der 54. Minute. Am Ende stand ein nicht erwarteter 23:20 Heimsieg auf der Anzeigetafel!

 

HSG M/R: Becker – Reis, Schell, Brandscheid (1), Roth (6), N. Thielen, Meyer, Herres (3/2), Dimmig, Fisch (5), Rosner (5), Kolditz (2), H. Thielen (1/1).

 

HSG H: Kirst und Wolf - Schug (3/1), Bach (1), Lammersmann (4), Endel (1), Hahn (2), Litzenburger (4), Schirokich (2), Wagner, Bottlender, Neu (3).

 

TV Engers – TuS Daun

 

Aufgrund der Erkältungswelle bekam Daun keine spielfähige Mannschaft zusammen und musste die Begegnung kampflos in Engers abgeben.

 

HSG Wittlich II – HSC Schweich 28:19 (11:11)

 

Stark ersatzgeschwächt traten die Schweicherinnen in Wittlich an, musste auf ihre Haupttorschützinnen Angie Karrenbauer und Emiliy Reuter verzichten. Zudem spielten fünf Spielerinnen in den Reihen der Gäste mit, die gestern noch im Einsatz der zweiten Mannschaft waren. „Dennoch waren wir im ersten Spielabschnitt die bessere Mannschaft“, lobte Schweichs Trainer Tobias Quary. So führten die Gäste 7:10 in der 28. Minute, mussten aber bis zur Pause noch den Ausgleich hinnehmen.

 

Mit der Umstellung der HSG Abwehr auf eine offensivere 5:1 Deckung kam Schweich nicht zurecht, lag beim 15:12 in der 36. Minute erstmals deutlicher zurück. Beim 20:13 in der 40. Minute war die Begegnung entschieden. „Uns gingen einfach die Kräfte aus“, klagte Quary, dessen Team am Ende deutlich mit 28:19 unterlag.

 

„Heute haben wir endlich mal wieder die Dinger reingemacht. Erst in der zweiten Halbzeit gab meine Mannschaft Gas. Caro Ambros und Rena Gassanow sorgten aus der Distanz für Gefahr und Laura Steffens gab unserem Spiel den richtigen Input. Sie war sehr aktiv und war im eins gegen eins Spiel erfolgreich“, freute sich HSG Trainerin Tanja Nykytenko.

 

HSG: Gansen und Hayer – Ambros (4), L. Teusch, Esch (3), Lames (2), S. Teusch (5), Gassanov (4), Fandel, Steffens (7/2), Lopez (3).

 

HSC: Moog - Schwarz (3), Leinen, Gores (2), E. Longen (4), Keppler (5), Marxen, V. Longen (1), Hähner (4/2)

 

Vorberichte

 

TV Engers - TuS Daun (Samstag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Die Rollen sind klar verteilt! Der vermeintliche Meister aus Engers ist auch nach dem 32:19 Hinspielsieg erklärter Favorit, für die Gäste aus der Eifel kann es nur um ein achtbares Ergebnis und den Lernfaktor gehen. „Engers hat für mich mit der Mannschaft aus dem Hunsrück die stärkste Mannschaft der Liga und wird dieses Jahr den Aufstieg schaffen. Für uns geht es darum das Ergebnis so gut wie möglich zu gestalten“, hofft Dauns Trainer Lukas Illigen.

Personal: Erneut müssen die Dauner auf einige Spielerinnen verzichten und ist die Mannschaft im Rückraum zum Improvisieren gezwungen.

Prognose : „Wir dürfen uns keine überhasteten und unvorbereiteten Abschlüsse leisten und müssen unsere technischen Fehler reduzieren, um so nicht vom Gegner mit Gegenstöße überrollt zu werden. Dazu müssen wir versuchen, so lange wie möglich dran zu bleiben und ein achtbares Ergebnis zu erzielen und uns Selbstvertrauen für die nächsten Spiele -wo mehr für uns drin ist-  zu holen.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – HSG Hunsrück II (Samstag, 19.30 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Nach fast einem Monat Spielpause läuft die Ruwertal HSG gegen die Gäste aus dem Hunsrück auf, die mit ihrem Achtungserfolg gegen den Meisterschaftsfavoriten aus Engers für ein Ausrufezeichen in dieser Saison sorgten. Bereits das Hinspiel konnte das Team von Gästetrainer Martin Bach gewinnen, auch im Rückspiel liegt die Favoritenrolle klar bei den Gästen.

 

Personal: Während die Gastgeber auf ihre Bestbesetzung hoffen, fällt beim Gast Hanna Bach erkrankt aus.

 

Prognose: „Wir müssen endlich in die Spur zurückfinden, spielen einfach zu inkonstant“, klagt Gastgebertrainer „Hase“ Schöler. Seit zwei Wochen versucht Schöler das Abschlussverhalten und das Rückzugsverhalten seiner Mannschaft im Training zu verbessern. „40 Prozent unserer klaren Chancen haben wir in den letzten Spielen nicht genutzt“, klagt der HSG Coach, dessen Team die erste und zweite Welle der Gäste unbedingt unterbinden will. Deshalb ist ein schnelles Rückzugsverhalten gefordert.

 

„Meine Mannschaft muss jetzt endlich die Trainingsinhalte ins Spiel mitnehmen“, verlangt Schöler. „Wir werden wohl ohne Verstärkungen aus dem RPS Liga Team auskommen müssen, haben aber immer noch einen sehr breit aufgestellten Kader. Warten wir mal ab, was für eine Mannschaft uns im Ruwertal erwartet. Im Hinspiel taten wir uns gegen eine sehr junge Mannschaft unerwartet schwer. Doch nach dem Spiel gegen Engers schaue ich optimistisch dem Spiel entgegen, doch das ist keine Gewissheit das Spiel auch zu gewinnen. Nur wenn wir konzentriert arbeiten, können wir unsere Auswärtsschwäche gegen die robuste Gastgebermannschaft überwinden“, ahnt Gästetrainer Martin Bach.

 

HSG Wittlich II – HSC Schweich (Sonntag, 17 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Vor heimischer Kulisse hat die Mannschaft von Trainerin Tanja Nykytenko etwas gutzumachen. Überraschend gab die Mannschaft Anfang des Monates beide Punkte gegen die Schweicherinnen ab, die damit zum zweiten Saisonsieg kamen. Nach nur zwei Wochen kommt es zum Rückspiel Im Derby. Das Hinspiel konnten die Schweicherinnen überraschend gewinnen und zeigten so, dass sie durchaus in die Liga gehören. Trotz dieses Achtungserfolgs geht die HSG auch im Rückspiel als Favorit in die Partie.

 

Personal: Im Gegensatz zum Hinspiel geht der HSC wohl in Bestbesetzung in die Partie.  Bei den Gastgeberinn fällt Maria Flesch aufgrund der Festspielregel aus.

 

Prognose: „Schaffen wir es, wie vor zwei Wochen, aggressiv in der Abwehr zu stehen und können im Angriff an die gebrachte Leistung anknüpfen, haben wir die Chance das Spiel wieder eng zu gestalten, und vielleicht einen oder zwei Punkte zu entführen. Dennoch haben die Wittlicher eine gereiftere Mannschaft mit einer überragenden Trainerin, von der wir einiges lernen können“, sagt Schweichs Trainer Tobias Quarry. „Ich hoffe, dass es am Wochenende besser läuft. Wir haben hier die Unterstützung unserer Fans und von Rene Gassanov, die gegen ihren ehemaligen Verein auflaufen wird. Den rabenschwarzen Tag aus dem Hinspiel wollen wir vergessen machen und müssen konzentrierter arbeiten, die Chancen besser verwerten. Das war nicht meine Mannschaft, die im Hinspiel auf dem Platz stand“, sagt Wittlichs Trainerin Tanja Nykytenko.

 

 

Spieltag, 7. Februar 2018

Bericht

 

TuS Daun – Vfl Hamm 29:20 (13:7)

 

Der Aufsteiger aus Hamm bleibt weiterhin ohne Punktgewinn in der Rheinlandliga der Frauen. Erwartungsgemäß gewinnt der TuS Daun das Aufsteigerduell deutlich und festigt mit dem Sieg den Platz im Mittelfeld der Liga! Nach ausgeglichenem Beginn setzte sich das Team von Trainer Lukas Illigen vom 3:2 auf 6:2 ab, zwang den Gast beim 8:3 in der 18. Minute zur ersten Auszeit.  Bis zur Pause verlief die Begegnung dann ausgeglichen.

 

Die Entscheidung war spätestens beim 19:9 der Gastgeberinnen in der 41. Minute gefallen. Zunächst zeigte die Auszeit der Gäste keine Wirkung, Daun baute seinen Vorsprung über 21:9 bis 27:13 in der 51. Minute aus, die Restspielzeit war Ergebniskosmetik.

 

„Es war ein Spiel mit schwachem Angriffsniveau. Viele technischen Fehler und Ballverluste bestimmten das Spiel auf beiden Seiten. Unsere umgestellte Abwehrformation zu Beginn der zweiten Hälfte war der Schlüssel zum Erfolg. Jede Spielerin war jetzt schnell auf den Beinen und setzte so den Gegner unter Druck. Lisa Krömer organisierte von ihrer ungewohnten Position ihre Mitspielerinnen gut und so konnten wir entscheiden durch einfache Gegenstosstore wegziehen. Im Angriff haben wir vor allem in der ersten Halbzeit oft zu nervös gespielt und mit zu wenig Druck auf die Abwehr. Trotz allem ein nie gefährdeter Sieg der eigentlich noch höher hätte ausfallen müssen,“ fand Dauns Trainer Lukas Illigen.

 

Treis und Miller – Merten (2), Brand (4), F. Kutscheid (3), J. Kutscheid (3), Krämer, Basten (1), N. Aideyan (7/2), Dreiseitel, L. Aideyan (1), Clever (8)

 

Vorbericht

 

TuS Daun – Vfl Hamm (Mittwoch, 20 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Das Duell der Aufsteiger das Hinspiel konnte Daun knapp gewinnen, doch es war ein bis in die Schlussminuten spannendes Spiel.

 

Personal: „Wir müssen sehen, wer am Mittwoch auflaufen kann, einige Spielerinnen plagen Verletzungen oder sind krank. Somit wird es bei uns eine Wundertüte, wer aufläuft“, sagt Dauns Trainer Lukas Illigen.

 

Prognose: „Wir müssen im Angriff unsere Chancen nutzen, die Abwehr muss mit letzter Konsequenz zu Werke gehen und dabei den Torhütern helfen. Wichtig wird sein, dass wir die Achse Schnare/Bojko/Land in den Griff bekommen. Die kämpferische Einstellung und Moral aus den letzten Minuten des Wittlicher Spieles müssen wir mitnehmen.  wir sind aufgrund der Tabellensituation leichter Favorit aber ich rechne mit einem engen Spiel, was wir hoffentlich für uns entscheiden können“, so der Dauner Coach.

 

 

Spieltag 3. und 4. Februar 2018

Berichte

 

HSC Schweich – HSG Wittlich II 30:25 (19:12)

 

Es ist die Überraschung des Spieltages! Die Schweicher Mannschaft schickt den Favoriten aus Wittlich klar geschlagen auf den Nachhauseweg! „Wir haben endlich über die gesamte Spielzeit unsere Leistung abgerufen, waren auch spielerisch stärker als die Gäste. Nur in der Anfangsphase war der Gast mit uns auf Augenhöhe, dann kamen wir über eine starke Abwehr und einer guten Torfrau Mel Waters immer wieder zum Gegenstoß“, freute sich HSC Coach Tobias Quary. Nach dem 9:8 in der 16. Minute gelang den Gastgebern die 13:8 Führung, Wittlichs Trainerin Tanja Nykytenko die Auszeit, doch Schweich zeigte sich unbeeindruckt und zog auf 19:12 zur Pause davon.

 

Nach dem Wechsel schien die Begegnung zu kippen, Wittlich kämpfte sich bis auf 20:19 in der 38. Minute heran, doch Schweich hielt dagegen und verteidigte die Führung, zog auf 23:19 davon und hatte beim 28:22 in der 52. Minute das Spiel entschieden.

 

„Wir haben nie zu unserem Spiel gefunden, mussten auf Maria Flesch aufgrund der Festspielregel verzichten. Daneben hatte unsere Torfrau nicht ihren besten Tag und im Angriff haben wir viel zu viele Chancen nicht genutzt. Im Abwehrverband stimmte die kämpferische Einstellung“, resümierte Wittlichs Trainerin Nykytenko. 

 

HSC: Waters - Schwarz (4), Schömann (2), Reuter (7), Leinen, Keppler (7), Hähner (6/1), Karrenbauer (4).

 

HSG: Hayer - Gansen – Keil (3), L. Teusch (1), Esch (3/1), Lames (2), S. Teusch (7), Fandel (1), Ertz (3), Steffens (5/1),

 

HSG Kastellaun/Simmern – TuS Daun 21:18 (14:10)

 

Bei den heimstarken Hunsrückerinnen unterlag der Aufsteiger aus der Eifel mit 21:18:

Die Eifelanerinnen legten los wie die Feuerwehr, führten 2:5 in der 6. Minute und zwangen so, Gastgebercoach Daniel Fellenzer die erste Auszeit zu nehmen. Und diese Auszeit sollte das Spiel zugunsten der Gastgeberinnen kippen lassen. Fünf Treffer in Folge führten zur 7:5 Führung der HSG in der 14. Minute und ab diesem Zeitpunkt lief der TuS dem Vorsprung der Gastgeberinnen hinterher. Nach dem Wechsel sah es so aus, als könne der TuS dem Spiel noch einmal eine Wende geben. Beim 15:14 waren die Gäste wieder in Schlagdistanz und erneut nahm Fellenzer die Auszeit. Seine Mannschaft setzte sich endgültig vom 17:16 auf 21:16 in der 54. MIntue ab, die Begegnung war entschieden. Dabei war es Tatianna Emmel bei den Hunsrückerinnen, die in dieser Phase vier Treffer in Folge markierte und so zur Matchwinnerin für das Fellenzer Team wurde.

 

Aufgrund von kurzfristigen Absagen wegen Krankheit und aus privaten Gründen, traten wir heute mit nur 8 Feldspielern, von denen zwei auch noch angeschlagen waren, in Kastellaun an. Unter diesen Voraussetzungen ein Spiel zu gewinnen ist nicht einfach. Unser Ziel war es, so lange wie möglich dagegen zu halten und uns trotz der Umstände kämpferisch zu zeigen. Das ist uns vor allem in der Abwehr sehr gut gelungen. Hier zeigte sich immer wieder der unbedingte Wille, das Spiel nicht einfach abzugeben. Ein Lob an die Mannschaft! Im Angriff fehlten uns einfach die Alternativen und zeitweise auch die Ideen gegen die 5:1 Deckung der Gegner. Hinzu kamen zwei verworfene Siebenmeter und einige klare Chancen, bei denen Pech und die Latte oder der Pfosten im Weg waren. Am Ende fehlte dann einfach die Kraft. Mit ein bisschen Glück, hätte das Ergebnis auch anders aussehen können. Für das Rückspiel sind auf jeden Fall zwei Punkte für Daun das Ziel. Auf diesem Weg auch noch ein "Abklatschen" an eine faire gegnerische Mannschaft. Das ist uns durch die lautstarke gegnerische Freude leider durchgegangen“, entschuldigte sich Dauns Co-Trainerin Claudia Philipp.  

 

Treis und Miller – Philipp (1), Brand (3), F. Kutscheid (1), J. Kutscheid (5), Aideyan N.  (3/1), Dreiseitel, Aideyan L. (1), Clever (4)

 

Vorberichte

 

HSG Kastellaun/Simmern – TuS Daun (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: „Es ist das erste Spiel in dieser Saison gegen Kastellaun, da dieses Spiel verlegt wurde. Erneut sind wir gebeten worden, das Spiel zu verlegen, aber aufgrund des engen Spielplans ist es uns leider nicht gelungen, einen Ausweichtermin zu finden. Ich konnte mir am Sonntag die Mannschaft von Kastellaun in Welling ansehen. Sie verfügen über einen Rückraum der mit viel Dampf die eins gegen eins Situationen sucht und dahingeht, wo es weh tut. Hier müssen wir versuchen, kompakt zu stehen und sie nicht ins Rollen kommen zu lassen. Außerdem verfügen sie über 2 gute Torhüterinnen, was für uns heißt das wir jede uns bietende Chance nutzen müssen damit wir sie nicht warm schießen“, warnt Trainer Lukas Illigen.

 

Personal: Zu den Langzeitverletzten kommen noch 3-4 Spielerinnen dazu, die wahrscheinlich nicht spielen können, deren Einsatz entscheidet sich im Laufe der Woche.

 

Prognose: „Kastellaun hat bis jetzt alle ihre Punkte zuhause eingefahren, was es für uns nicht einfach macht. Mal sehen, wer am Sonntag beim Gegner auflaufen kann und wer die Punkte mitnimmt. Mit einem Sieg könnten wir uns weiter Luft zum direkten Konkurrenten verschaffen“, weiß Illigen

 

HSC Schweich – HSG Wittlich II (Sonntag, 19 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: Quo vadis, HSC Schweich? Diese Frage stellt sich nach den letzten Spielen der Gastgeber, die weiterhin personell nicht auf Rosen gebetet sind und mittlerweile das schlechtere Torverhältnis gegenüber dem Tabellenletzten aus Hamm ausweisen. Ende Februar trifft das Team von Trainer Tobias Quary im wohl entscheidenden Spiel auf das Schlusslicht. So kann die Begegnung gegen Wittlich nur dazu genutzt werden, sich auf dieses entscheidende Spiel vorzubereiten. An der Favoritenrolle der Gäste, spielen sie mit der gleichen Ein- und Aufstellung wie am vergangenen Wochenende, bestehen keine Zweifel!

 

Personal: Auf Wittlicher Seite steht Maria Flesch vorerst nicht zur Verfügung, da sie sich im RPS Liga Team festgespielt hat. Ob Selina Teusch ihre muskulären Probleme bis zum Wochenende auskuriert hat. Dafür wird die Reserve aber Ergänzungen aus dem RPS Liga Team erhalten.

 

Prognose: „Ich kenne den Gegner nicht und so müssen wir uns auf die eigene Leistung konzentrieren“, verlangt Gästetrainerin Tanja Nykytenko.

 

 

 

Spieltag 27./28. Januar 2018

Berichte

 

TV Bassenheim II – HSG Wittlich II 26:28 (12:13)

 

Die Wittlicher Reserve nimmt erfolgreich Revanche für die Hinspielniederlage in Wittlich und setzt sich im Auswärtsspiel bei Bassenheim dank der Treffsicherheit von Maria Flesch (10), Selina Teusch (6) und Sophie Lames (6) durch. Auf der Gegenseite waren es Tina Ring, die ihre Mannschaft mit ihren 12 Treffern ebenso im Spiel hielt wie Stephanie Seger (8).  

 

Den besseren Start in die Begegnung erwischten die Gastgeberinnen, die 3:1 in der 7. Minute führten und bis zum 7:6 den Vorsprung verteidigten. Beim 8:9 legten die Eifeleanerinnen erstmals vor, zogen auf 8:11 in der 24. Minute davon und behaupteten jetzt ihren Vorsprung.

 

Nach dem Wechsel blieb die Begegnung weiter spannend! Beim 20:18 in der 46. Minute schienen die Gastgeberinnen auf dem Weg, ihren Hinspielerfolg wiederholen zu können. Doch das Team von Trainerin Tanja Nykytenko drehte das Spiel wieder, legte zum 22:25 in der 55. Minute vor, doch der Ausgang sollte nach dem 25:26 Anschlusstreffer der Gastgeberinnen völlig offenbleiben. Erst der Treffer von Nachwuchsspielerin Rena Gassanov 25 Sekunden vor dem Ende sicherten die Wittlicher Erfolg!

 

„Anders als im Hinspiel hatten wir jetzt nur wenige Spieler. Mit nur acht Feldspielerinnen und einer Torfrau wussten wir, dass es ein hartes Stück Arbeit für uns werden würde. Doch von der ersten bis zur letzten Minute hat die Mannschaft gekämpft und ich bin stolz auf die Mädels. Vor allem funktionierte die Abwehr. Dort waren Laura und Selina Teusch sowie Maria Flesch, dahinter hatten wir in Stephanie Hayer den gewohnt sicheren Rückhalt. Sie hielt die wichtigen Bälle in der entscheidenden Phase, leitete unser Gegenstoßspiel ein und das führte zu den einfachen Toren, die für uns immens wichtig sind. Laura Steffens kehrte trotz ihrer Nasenverletzung wieder ins Spiel zurück und setzte wichtige Treffer. Sophie Lames ist unser „Goldstück“, die zwar nur in der zweiten Hälfte spielte, dafür aber wichtige Treffer von Rechtsaussen markierte. Das fehlte uns in den letzten Spielen. Am Kreis sorgten Sarah Ertz und Jill Fandel für Gefahr und setzten wichtige Impulse. Rena Gassanov half uns erneut aus und war mit ihren Treffern aus der Distanz sehr wichtig. So trug jede Spielerin an diesem Tag zum Erfolg bei. Doch erwähnen möchte ich Maria Flesch und das Feuer, das in ihr brennt. So reißt sich die Mannschaft mit und bringt uns weiter nach vorne“, lobte die HSG Trainerin.

 

Hayer - Flesch (10/1), L. Teusch, Lames (6), S. Teusch (6), Gassanov (3), Fandel (1), Ertz, Steffens (2)

 

TuS Bannberscheid – HSC Schweich 33:17 (14:10)

 

Mit einem absoluten Rumpfteam musste der HSC beim Favoriten aus dem Westerwald antreten.  Die Schweicher konnten nur mit 8 Feldspielerinnen und einer Torfrau auflaufen, wobei sich Johanna Beck bereits in den ersten 10 Minuten verletzt hat und kaum noch eingesetzt werden konnte. 

 

Vom 4:4 in der 7. Minute zogen die Gastgeberinnen auf 10:4 in der 17. Minute davon, dann gestaltete der Gast die Restspielzeit der ersten Hälfte offen. "In der ersten Halbzeit haben wir für die Umstände ein gutes Spiel gemacht, waren in der Abwehr präsent und konnten uns auf eine starke Torfrau verlassen," lobte HSC Coach Tobias Quary. 

 

Doch gleich zu Beginn der zweiten Hälfte konnten die Gastgeber die Partie entscheiden. Vom 15:11 gelang den Gastgeberinnen der 8:0 Lauf und so war das Spiel beim 23:11 in der 43. Minute klar entschieden. "Im zweiten Abschnitt hat uns einfach die Kraft gefehlt, wir müssten quasi mit 7 Spielerinnen durchspielen. Im Angriff fehlte uns dann die Konzentration und Präzision, wodurch wir viele einfache Gegenstoß Tore kassiert haben," erklärte der HSC Coach.

 

Waters - Schömann (3), Reuter (6), Leinen, Keppler (1), Weich, Longen, Karrenbauer (7/1), Beck.

 

HSG Hunsrück II – TV Engers 23:23 (12:12)

 

Mit einem Unentschieden bringt die HSG Reserve dem unangefochtenen Tabellenführer aus Engers den ersten Punktverlust der Saison bei! Von Beginn an lieferten sich beide Teams ein Spiel auf Augenhöhe.

 

Die Hunsrückerinnen erwischten den besseren Start, führten 3:1 in der 6. Minute, doch der vermeintliche Meister meldete sich mit drei Treffern in Folge zum 3:4 in der 9. Minute zurück. Das Team von Trainer Martin Bach zeigte Moral, war beim 8:6 in der 16. Minute wieder in Führung, legte jetzt ständig vor, doch Engers glich immer wieder aus. Leistungsgerecht gingen die Mannschaften mit einem Remis in die Kabinen. Doch nach dem Wechsel sah es zunächst nach einer Vorentscheidung zugunsten des Favoriten aus, der sich bis auf 15:19 in der 43. Minute aus dem Staub gemacht hatte. Doch Tor um Tor kämpfte sich das Gastgeberteam wieder heran, glich beim 22:22 in der 54.Minute aus. Engers legte zum 22:23 vor, ehe Lara Schug 90 Sekunden vor dem Ende der erneute Ausgleich gelang. Sowohl die Gäste als auch die Gastgeberinnen nahmen in der letzten Minute ihre Auszeit, am Ende aber blieb es beim Remis.

 

„Mit der Leistung meiner Mannschaft bin ich sehr zufrieden. Es war eine geschlossene Mannschaftleistung, bei der unser Innenblock mit Laura Vollrath und Sarah Wies mich überzeugt hat. Dazu zeigte Svenja Mohr im ersten Spielabschnitt eine sehr starke Leistung, das gilt auch für Lousia Bottlender. Vier Sekunden hatten wir noch von der Aussenposition die Siegchance, doch der Winkel war zu ungünstig. Für die Zuschauer sicherlich eine sehr gute und spannende Begegnung“, fand Bach.

 

Wolf und Marx – Schug (2/1), Lammersmann (1), Wies (4/2), Simon (1), Mohr (6), Litzenburger, Bottlender (4), Schirokich, Wagner, Nicolae (1), Vollrath (1), Bach (3)

 

Vorberichte

 

TV Bassenheim II – HSG Wittlich (Samstag, 15 Uhr)

 

Ausgangslage: Das letzte Heimspiel vor der Weihnachtspause hat HSG Trainerin Tanja Nykytenko nicht allzu guter Erinnerung. Vor heimischer Kulisse unterlag ihre Mannschaft den Gastgeberinnen des Wochenendes. So will die Trainerin des Eifelteams am Wochenende den Spieß umdrehen und die verlorenen Punkte zurückgewinnen.

 

Personal: Bis auf Joelle Junglen, die bis Ende Februar aus beruflichen Gründen fehlen wird, spielt die HSG Wittlich in Bestbesetzung.

 

Prognose: „Einen solch rabenschwarzen Tag habe ich von meinen Mädels noch nicht gesehen als dies im Hinspiel der Fall war. Wir haben die Fehler analysiert und hoffen sie am Samstag abstellen zu können. Wichtig wird sein, dass wir unsere Schnelligkeit von Beginn an ausspielen. Das ist uns im Hinspiel überhaupt nicht gelungen“, erinnert sich Nykytenko, die aber mit der Stimmung im Team zufrieden ist.

 

TuS Daun – Vfl Hamm (Samstag, 17.15 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Das Duell der Aufsteiger gewannen die Eifelaner knapp, mussten aber bis in die Schlussminuten um den Sieg bangen. Es war ein enges Spiel, mit dem sich die Eifelaner weiter Luft im Abstiegskampf besorgen konnten.

 

Personal: „Wir müssen sehen wer am Wochenende auflaufen kann, einige Spielerinnen plagen Verletzungen oder sind krank somit wird es bei uns eine Wundertüte wer bei uns aufläuft“, verrät Dauns Trainer Lukas Illigen.

 

Prognose: „Im Angriff müssen wir unsere Chancen nutzen, die Abwehr muss mit der letzten Konsequenz zu Werke gehen und den Torhüterinnen helfen. Wichtig wird sein, dass wir die Achse Schnare, Bojko und Land in den Griff bekommen. Wie gegen Wittlich muss meine Mannschaft ihre kämpferische Einstellung und die Moral aus den letzten Minuten mitnehmen. Wir sind aufgrund der Tabellensituation sicher leichter Favorit, aber ich rechne mit einem erneut engen Spiel.

 

TuS Bannberscheid – HSC Schweich (Sonntag, 15 Uhr)

 

Ausgangslage: Nach der denkbar knappen und unglücklichen Niederlage gegen Bassenheim muss der HSC Schweich beim nächsten Favoriten antreten. In Bannberscheid geht es darum die gute Leistung aus dem vergangenen Spiel zu bestätigen.

 

Personal: Der genaue Kader steht zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest. 

 

Prognose: "Wir haben letzte Woche unsere bestes Saisonspiel gezeigt, und das trotz eines personell angeschlagenen Kaders. Dies gilt es auch kommendes Wochenende zu beweisen. Wobei ich die Bannberscheider noch stärker einschätze als die Oberliga Reserve aus Bassenheim. Sie spielen einen extrem schnellen Angriff, dem wir eine gute Rückzugsbewegung entgegensetzen müssen. Wir wollen das Spiel so lange wie möglich offen gestallten", verlangt Trainer Tobias Quary.

 

HSG Hunsrück – TV Engers (Sonntag, 15.15 Uhr, Sohren)

Ausgangslage: Spitzenspiel in der Rheinlandliga! Die Mannschaft von Trainer Martin Bach trifft auf den vermeintlichen Meister und RPS Liga Kandidaten TV Engers. Elf Siege in Folge haben die Gäste bereits auf ihrem Konto und mit dem Sieg im Hunsrück möchte das Team den Abstand zu den Verfolgern weiter vergrößern. Bereits das Hinspiel endete mit einem deutlichen 23:16 Erfolg des Meisterschaftsfavoriten, der den stärksten Angriff und die beste Verteidigung der Klasse stellt.

 

Personal: Die Hunsrücker treten komplett an, hoffen auf Verstärkungen aus dem RPS Liga Team.

 

Prognose: „Für mich steht Engers als Meister fest. Doch wir wollen nicht, dass die Meisterschaft mit 0 Minuspunkten gewonnen wird. Deshalb will ich am Sonntag das Spiel gewinnen. Wir wissen, dass dies schwer genug sein wird. Engers spielt eine überragende Saison, in der wir im Hinspiel die knappste Niederlage aller Teams kassiert haben. Wichtig für uns ist, die eigene Leistung über 60 Minuten konsequent zu zeigen und vor allem die stärksten Gegenspielerinnen Anne-Lena Thiel, Derya Akbulut und Birgit Peusens in den Griff bekommen, die uns im Hinspiel 18 Treffer einschenkten“, erinnert sich HSG Trainer Martin Bach.

 

 

 

Spieltag 20./21. Januar 2018

Berichte

 

HSC Schweich – TV Bassenheim II 19:21 (13:8)

 

Es soll einfach nicht sein! Trotz einer sehr starken Leistung bis zur 51. Minute reichte es für die Schweicher Mannschaft nicht zum Überraschungserfolg. „Der Gast lag bis zu diesem Zeitpunkt nur in den Anfangsminuten in Führung. Wir boten eine überzeugende Abwehrleistung und machten die fehlende Durchschlagskraft im Angriff mit unserem konsequenten Abwehrverhalten wett. Immer wieder kamen wir zu guten Gegenstoßmöglichkeiten,“ freute sich HSC Coach Tobias Quary.

 

0:3 legten die Gäste vor, dann drehten die Schweicherinnen das Spiel über 5:4 in der 16. Minute, legten erstmals beim 11:7 in der 26. Minute deutlich vor, um mit einer klaren 13:8 Führung in die Pause zu gehen. „Für mich kam die entscheidende Phase nach dem Wiederanpfiff, als die Gäste gleich auf 13:11 in der 34. Minute verkürzten“, klagte Quary.

 

Doch bis zum 17:16 hatten die Gastgeberinnen die Nase vorne, ehe Gästespielerin Tina Ring mit ihrem Siebenmetertreffer die Wende einläutete. Nach dem 19:19 in der 55. Minute gelangen den Gästen die entscheidenden Treffer. „Es fehlte einfach das Glück und die Erfahrung. Wir sind nervös geworden und haben die klare Struktur im Angriff vermissen lassen, dabei die falschen Entscheidungen getroffen“, bedauerte der Schweicher Coach. Auf jeden Fall rehabiltierten sich die Gastgeberinnen für ihren Auftritt gegen Daun.

 

Moog -Schömann (2), Reuter (5), Leinen (1), Gores (2), E. Longen (1), Keppler (1), V. Longen, Keppler (1), Hähner (7/2), Schwarz, Weich, Beck.

 

HSG Kastellaun/Simmern- HSG Mertesdorf/Ruwertal 33:20 (13:10)

 

Eigentlich sollte am Ende endlich wieder mal ein Sieg her! Doch am Ende kassierte das Team von Trainer „Hase“ Schöler eine bittere Klatsche im Hunsrück.

 

„In keiner Phase konnten wir an die Leistung aus dem Welling anknüpfen, boten eine katastrophale Abwehrleistung und nutzten im Angriff die Chancen nicht. Mannschaftlich eine absolute Enttäuschung. Vor allem kann es nicht sein, dass die Spielerin des Gastgebers Aline Mühlbauer 17 Treffer gegen uns erzielt“, klagte der HSG Trainer.

 

Bis 17:13 hielten die Gäste noch mit, beim 21:13 in der 42. Minute war die Begegnung entschieden. Da half auch die Auszeit der Ruwertaler nichts mehr. Am Ende setzte es eine derbe 33:20 Packung.

 

Becker und Huwer – Reis, Schell, Lamberti (2), N. Thielen (6), Backendorf, Herres (8/6), Dimmig (2), Meyer (1), Rosner, Kolditz, H. Thielen (1)

 

Vfl Hamm – HSG Hunsrück II 25:34 (15:20)

 

Durch den ungefährdeten Erfolg der Hunsrück Reserve stößt das ersatzgeschwächt angetretene Team von Trainer Martin Bach auf Platz 3 der Tabelle vor! Bis 4:4 hielt der Außenseiter gegen das Hunsrück Team mit, dann setzten sich die Gäste mit drei Treffern in Folge auf 4:7 ab, konnten aber den Gastgeber zunächst nicht abschütteln. Bis zum 15:17 in der 28. Minute war der Gastgeber noch auf Augenhöhe, dann gelangen drei Treffer in Folge zur 15:20 Führung.

 

Spätestens beim 15:23 nach dem Wiederanpfiff war nur noch die Höhe des Hunsrücker Sieges fraglich. Über 19:29 in der 46. Minute zogen die Gäste deutlich davon.

 

„Es war vor allem im zweiten Spielabschnitt eine gute Leistung meiner Mannschaft. In der ersten Hälfte haben wir noch einige Fehler zuviel gemacht. Dank einer starken Abwehrleistung fingen wir immer wieder die Bälle ab und so kam Nina Lammersmann zu ihren vielen Gegenstoßtoren. Es war ein gutes Spiel, indem wir auch über den Kreis Akzente setzen konnten. Ich bin voll zufrieden. Wir gehören auf Platz 3“ gibt sich Trainer Martin Bach selbstbewusst.

 

Wolf und Marx – Schug (5/3), Lammersmann (10), Endel (2), Mohr (8), Schirokich (1), Wagner, Fey (3), Neu (2), Bach (2),

 

HSG Wittlich II – TuS Daun 30:23 (16:9)

 

Aufgrund von Krankheit und Verletzungen musste die Dauner Mannschaft in Wittlich auf 7 Spielerinnen verzichten, hatten nur 5 Feldspielerinnen die fit waren, der Rest war angeschlagen. „Die Anfangsphase konnten wir offen gestalten, bis wir durch technische Fehler ins Hintertreffen gerieten. in der zweiten Hälfte hatten wir die Chance wieder ran zu kommen haben aber zu früh den Abschluss gesucht oder den Ball einfach hergegeben, was dazu führte das wir 10 Minuten wie gelähmt gespielt haben und vorne gar nichts mehr funktionierte und wir so einen Gegenstoß nach dem anderen bekommen haben und dann mit 10 Toren zurückgelegen haben“, ärgerte sich Dauns Trainer Lukas Illigen.

 

In der 50. Minute stellte Daun auf doppelte Manndeckung um und dies zeigte Wirkung. „In der Abwehr provozierten wir bis zur 55. Minute Fehler und Ilona Miller hielt einige Bälle. Vorne haben wir kämpferisch endlich dagegengehalten und den Rückstand auf 4 Tore verkürzt. Die kämpferische Einstellung hat gestimmt aber aufgrund der vielen Verletzten und kranken Spielerinnen war heute leider nicht mehr drin. Ein Kompliment an die Mannschaft, dass sie sich hinten raus nicht aufgegeben hat und versucht hat dran zu bleiben“, lobte Illigen.

 

„Endlich waren die Mädels mal wach, doch im zweiten Spielabschnitt haben wir unser Konzept etwas verloren. Die Abwehr stand über die gesamte Spielzeit gut und im Angriff haben wir konsequent abgeschlossen. Für mich geht das Ergebnis so in Ordnung, vor allem weil wir auch viel gewechselt haben“, fand HSG Trainerin Tanja Nykytenko.

 

HSG: Hayer - Junglen (1), Flesch (3), L. Teusch (3), Esch (2), Lames (1), S. Teusch (9), Gassanov (4), Fandel (3), Ertz (1)

 

TuS: Miller und Sonnen – Philipp (3), Brand (6), F. Kutscheid (1), J. Kutscheid (1), Krämer (1), N. Aideyan, Dausend (5/3), Dreiseitel, Clever (6).

 

Vorschau

 

HSC Schweich – TV Bassenheim II (Sonntag, 15 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: Eine herbe Niederlage mussten die Gastgeberinnen letzte Woche in Daun hinnehmen. Diese gilt es nun zu verarbeiten und gegen Bassenheim vor eigener Kulisse eine andere Einstellung an den Tag legen.

 

Personal: „Da viele meine Spielerinnen am nächsten Tag ihre Abiturprüfung haben, steht der genaue Kader noch nicht fest“, sagt HSC Coach Tobias Quary

 

Prognose: „Wie gehen wieder als Underdog in die Partie. Das wichtigste für mich ist es aber, dass wir eine andere Einstellung zeigen und vor allem eine andere Körpersprache an den Tag legen, und das über 60 Minuten. Immer wieder passiert es uns, dass wir in den Schlussminuten das komplette Ergebnis kaputt machen. Wir müssen die Kreise von Tina Ring einschränken und im Angriff viel dynamischer spielen als zuletzt in Daun,“ fordert Quary.

 

HSG Kastellaun/Simmern – HSG Mertesdorf/Ruwertal (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Beim Tabellenneunten tritt der Tabellenachte aus dem Ruwertal an und für Gästetrainer „Hase“ Schöler wird es Zeit, dass seine Mannschaft endlich wieder punktet. Bislang blieben die Ruwertaler auswärts noch ohne Zählbares und das soll sich nach den Vorstellungen des Gästetrainers jetzt ändern.

 

Personal: Auf Gästeseite werden Helena Thielen, Laura Meyer, Susi Pinnel und Jana Fisch aus beruflichen Gründen fehlen. Dafür stoßen die A-Jugendlichen zur Mannschaft, die sich schon in Welling super ins Team eingefunden hatten.

 

Prognose: „Wichtig ist, dass wir an die gute Wellinger Leistung anknüpfen, aus einer sicher stehenden Abwehr schnell ins Gegenstoßspiel finden. Aber auch unser Rückzugsverhalten und die Laufbereitschaft ohne Ball müssen vorhanden sein. Wenn wir dann auch die vielen Chancen, die wir uns erarbeiten, dunkel machen, dann haben wir eine gute Chance.

 

Vfl Hamm – HSG Hunsrück II (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Keine Zweifel bestehen auch nach Ansicht von HSG Trainer Martin Bach an der Favoritenstellung seines Teams. „Von der Papierform sicher eine klare Angelegenheit für uns“, sagt der Trainer, der allerdings im gleichen Atemzug davor warnt, die Gastgeberinnen auf die leichte Schulter zu nehmen. Noch all zu gut hat Bach das Hinspiel vor Augen, in dem seine Mannschaft zu viele Gegentore kassierte.

 

Personal: Hanna Bach und Melanie Endel kehren in den Kader zurück, doch hinter den Einsätzen einiger Stammspielerinnen stehen aus den verschiedensten Gründen noch Fragezeichen.

 

Prognose: „Wir werden uns sicher in der Abwehr gegenüber dem Hinspiel steigern und auch die Chancen konsequent verwerten müssen. Natürlich erwarte ich von meiner Mannschaft vor allem nach den letzten guten Leistungen einen Sieg“, sagt Bach.

 

HSG Wittlich II – TuS Daun (Sonntag, 17.45 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Im Eifelderby erwartet die Wittlicher Reserve den starken Aufsteiger aus Daun, der mit seinem ausgeglichenen Punkteverhältnis von 10:10 zu den Überraschungen dieser Saison zu zählen ist. Die Mannschaft von Trainerin Tanja Nykytenko dagegen enttäuschte am vergangenen Wochenende und hat jetzt vor heimischer Kulisse einiges gutzumachen. „Wir liegen voll im Soll und können befreit aufspielen und haben keinen Druck. Wittlich hat für mich überraschend gegen Bassenheim zuhause verloren und wollen das gegen uns sicher besser machen. Das Hinspiel haben wir unnötig zu deutlich verloren , bei einer normalen Leistung wäre mehr drin gewesen“, sagt Dauns Trainer Lukas Illigen.

Personal : „Es werden uns 4 Spielerinnen wieder definitiv fehlen und bei zweien klärt es sich im Laufe der Woche. Somit werden wir wieder mir einen kleinen Kader antreten wo uns die Alternativen fehlen werden, wir aber das Beste draus machen werden“, verspricht der Dauner Coach.

Prognose: „Bei uns muss schon alles passen, wir müssen aus einer stabilen Abwehr heraus spielen und unsere Chancen nutzen falls wir was zählbares mitnehmen möchten“, ahnt Illigen.

 

 

Spieltag 13./14. Januar 2018

 

Berichte

 

TuS Daun – HSC Schweich 32:20 (16:11)

 

Mehr als deutlich setzt sich der Aufsteiger aus Daun auch im zweiten Aufeinandertreffen gegen den HSC Schweich durch. Einmal führten die Gäste zu Spielbeginn zum 0:1, dann kontrollierte der Aufsteiger über 3:1 und 6:2 die Anfangsphase. Bis zur Pause gelang den Gastgeberinnen die klare 16:11 Führung. Nach dem Wechsel war die Begegnung beim 29:19 in der 53. Minute entschieden.

 

„Erstmals konnte Svenja Dausend wieder auf dem Platz stehen und uns auf der Mitte verstärken. Mit Lisa Krämer, die zwar dabei aber gesundheitlich angeschlagen war, fehlte uns jedoch wieder eine 100 prozentige Alternative im Rückraum. Zwar mit 12 Toren gewonnen, aber dennoch kein schönes Spiel abgeliefert. Über die gesamte Spieldauer zeigten wir uns vor allem in der Abwehr zu „träge“. Zu sehr haben wir uns vom etwas statischen Spiel der Schweicherinnen anstecken lassen. Es fehlte deutlich an Aggressivität und Biss und so waren wir immer wieder zu spät oder nur halbherzig am Gegner dran. Im Angriff hätte der ein oder andere Ball mehr drin sein müssen. Für das Spiel gegen Wittlich müssen wir in Angriff und Abwehr auf jeden Fall eine Schippe drauf legen, um etwas Zählbares mitzubringen“, verlangt TuS Pressesprecherin Claudia Philipp.

 

„Wieder machen die Schweicherinnen ein eigentlich ordentliches Spiel in der Schlussviertelstunde. Über 40 Minuten sah ich ein ausgeglichenes Spiel, mit leichten Vorteilen für den Gastgeber. Doch anschließend haben wir aus unerklärlichen Gründen das Handball spielen komplett eingestellt und so kamen die Dauner immer häufiger zu einfachen Toren. Das ganze Spiel über hatten wir Probleme mit der überragenden Jana Clever, die alleine 15 Tore beisteuerte. Im Angriff fehlt uns weiterhin die Durchschlagskraft. Die bessere Mannschaft hat heute gewonnen. Einziger Lichtblick war eine sehr gute Leistung von Elena Longen“, resümierte Schweichs Trainer Tobias Quary.

 

TuS: Treis und Miller – Philipp (1), Brand (5), Kutscheid (1), Krämer (1), Merten (3), Basten, Dausend, Dreiseitel, L. Aideyan (1), Clever (15/4)

 

HSC: Waters -  Schwarz (1), Schömann (1), Reuter (1), Leinen (2), Gores, Longen E. (5), Longen V., Hähner (2), Schwarz (1), Karrenbauer (7/2), Beck.

 

HSG Hunsrück II – HSG Wittlich II 34:28 (20:14)

 

Ausgeglichen verlief die Anfangsphase der Begegnung, in der die Gäste zunächst Vorteile hatten und bis 8:9 in der 16. Minute in Führung lagen. Die ersten beiden Treffer von Neuzugang Lulia Christina Nicolae, der 35-jährigen Frau des Spielertrainers des RPS Oberligisten Gösenroth/Laufersweiler, sollte dann Signalwirkung haben. Die Gastgeber legten auf 11:9 vor und zwangen so Gästetrainerin Tanja Nykytenko zur Auszeit. Tor um Tor zogen die Hunsrückerinnen jetzt davon, hatten das Spiel in der Pause beim 20:14 eigentlich entschieden.

 

„Wir hatten mehr Wechselalternativen und bei uns machte auch Svenja Mohr ein überragendes Spiel, erzielte 6 ihrer 8 Treffer im ersten Spielabschnitt“, freute sich Gastebertrainer Martin Bach.

 

„Vor der zweiten Hälfte habe ich dann gewarnt, wir leisteten uns einfach zu viele Fehler und bekamen die stärkste Spielerin der Gäste Maria Flesch nicht in den Griff. Unsere Abwehr machte es jetzt den Gästen zu einfach“, klagte Bach.

 

So kamen die Gäste auf 23:19 in der 42. Minute heran und hielten das Spiel bis zum 27:23 in der 49. Minute offen“. Erst dann zahlten sich die besseren Wechselalternativen der Hunsrückerinnen aus. „Gegenüber der Vorwoche haben wir unsere Fehler reduziert, sind aber noch nicht da, wo ich mit der Mannschaft hinwill. Unsere Torfrauen Franziska Wolf und Sophie Born leiteten unser Gegenstoßspiel auf Nicolae gut ein. Sie ist ein Glücksgriff für uns überzeugt mit ihrer tollen Geschwindigkeit und wurde bei uns auf den Aussenpositionen eingesetzt“, lobte Bach.

 

"Wenn man soviele Fehler wie wir macht, kann man ein solches Spiel nicht gewinnen. Wir waren zwar körperlich auf dem Platz, nicht aber mental. So kenne ich meine Mannschaft gar nicht", fand Gästetrainerin Tanja Nykytenko.

 

HSG Hunsrück: Born und Wolf – Schug (2), Lammersmann (5), Simon (3), Mohr (8), Litzenburger (4), Bottlender (4/1), Schirokich, Wagner, Nicolea (8), Neu, Fey

 

HSG W: Gansen und Hayer – Junglen (2), Flesch (11/2), L. Teusch (1), Esch (3/2), Lames (1), S. Teusch (2), Fandel (1), Ertz (1), Lopez (6/1)

 

 

TV Welling – HSG Mertesdorf/Ruwertal 24:20 (12:12)

 

Beim Tabellendritten in Welling kassiert die Ruwertal HSG die erwartete Niederlage, doch die Mannschaft zeigte sich gegenüber den Leistungen der letzten Wochen stark verbessert.

 

„Wir haben ein gutes Spiel gemacht, da war sogar ein Punkt für uns drin. Doch vielen Zeitstrafen waren einfach nicht zu kompensieren. Die Abwehr stand gut und die Laufbereitschaft ohne Ball war endlich wieder vorhanden“, lobte Trainer „Hase“ Schöler.

 

Nach der 4:1 Führung der Gastgeberinnen fingen sich die Ruwertalerinnen, glichen beim 5:5 in der 10. Minute aus und legten erstmals beim 8:9 in der 19. Minute vor. Bis zur Pause lieferte sich beide Teams ein ausgeglichenes Spiel. Nach dem Wechsel zogen die Gastgeberinnen auf drei Tore davon, doch die Gäste gaben nie auf, waren bei 21:19 in der 57. Minute in Schlagdistanz, doch die dritte Zeitstrafe gegen Helena Thielen nutzte der Favorit zur entscheidenden drei Tore Führung.

 

Becker – Schell (2), Meyer, N. Thielen (1), Backendorf, Herres (2/2), Fisch (1), Rosner (6), Kolditz, H. Thielen (8/6),

 

Vorschau

 

TuS Daun – HSC Schweich (Samstag, 17.15 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Wer hätte das vor der Saison geglaubt? Aufsteiger Daun belegt nach vier Siegen und fünf Niederlagen Platz 7 der Tabelle und liegt damit deutlich vor dem HSC Schweich, der nach einem Komplettumbruch mit einem Sieg bei acht Niederlage nur Platz 10 der Tabelle belegt, damit nur einem Platz vor den bisher punktlosen Vertreterinnen aus Hamm! Im Hinspiel entführte die Eifelanerinnen mit 17:29 mehr als deutlich die Punkte aus Schweich und erwischten damit einen Saisonstart nach Maß!

 

Personal: Antje Fritz wird beim TuS aller Voraussicht diese Saison nicht mehr spielen. Lisa Jehnen fällt verletzungsbedingt aus. Naomi Aideyan fehlt aus privaten Gründen und hinter Lisa Krämer steht ein Fragezeichen. Wieder werden einige Spielerinnen auf Schweicher Seite fehlen.

 

Prognose: „Schweich konnte ich bei ihrem ersten Spiel dieses Jahres gegen die HSG Hunsrück beobachten. Hier haben sie deutlich verloren, hatten aber auch nicht ihr komplettes Personal dabei. Gegen uns werden die sicher stärker aufspielen. Wir konnten uns aufgrund der Hallenschließung leider nicht optimal vorbereiten und müssen so schauen, ob wir an die guten Leistungen der Vorrunde anknüpfen können. Vom Tabellenstand sind wir vor Schweich und das Hinspiel konnten wir auch deutlich gewinnen. Nichtsdestotrotz wird es am Wochenende ein sehr schweres Spiel. Vor allem, da Schweich sich im Laufe der Saison gesteigert hat. Somit rechne ich mit einem engen Spiel, in dem wir am Ende hoffentlich die Punkte in Daun behalten können“, sagt Dauns Trainer Lukas Illigen.

 

„In dieser Saison gelingt es uns einfach nicht, mit dem vollen Kader antreten zu können. Urlaubs-, Krankheits-, oder Verletzungsbedingt fehlen immer wieder wichtige Stammspieler. Für uns wäre es aber immens wichtig die Verantwortung auf die jungen Schultern verteilen zu können. Dennoch werden wir weiter an uns arbeiten und hoffen auf bessere Voraussetzungen. In Daun treffen wir auf einen sehr schnellen spielstarken Gegner. Um eine Chance zu haben, müssen wir das Tempospiel des Gastgebers unterbinden“, fordert HSC Coach Tobias Quary.

 

HSG Hunsrück II – HSG Wittlich II (Samstag, 19.30 Uhr, Rhaunen)

 

Ausgangslage: Der Tabellensechste aus dem Hunsrück erwartet den Tabellenfünften aus der Eifel. Im Duell der beiden RPS Liga Reserven, die zum ersten Mal in dieser Saison aufeinandertreffen. Das Hinspiel fiel Anfang Dezember der Witterung zum Opfer. Während das Team von Trainer Martin Bach am vergangenen Woche erfolgreich Wettkampfpraxis gegen Schweich sammelte, waren die Eifelanerinnen jetzt vier Wochen ohne Spielpraxis.

 

Personal: Bei den Gastgeberinnen werden definitiv einige Spielerinnen fehlen, doch das Team hat genügen personelles Potential, um das auszugleichen.

 

Prognose: „Da kommt eine erfahrene Mannschaft zu uns, vor allem wenn Maria Flesch dabei sein sollte! Das ist schon ein anderes Kaliber als das am vergangenen Wochenende der Fall war. Leider können wir nicht den gleichen Kader der Vorwoche aufbieten, werden Spielerinnen des RPS Ligateams, die hier wenig Spielpraxis haben, auflaufen lassen. Überrascht haben mich die zuletzt schwankenden Leistungen der Eifelanerinnen, allen voran das Ergebnis gegen Bassenheim II“, sagt Gastgebertrainer Martin Bach.

 

TV Welling – HSG Mertesdorf/Ruwertal (Sonntag, 17 Uhr)

 

 Ausgangslage: Das wird eine schwere Aufgabe für die Ruwertal HSG beim Tabellendritten in Welling! Nicht nur die Pokalpleite am vergangenen Wochenende, sondern auch die Hinspiel Niederlage (15:18) dürfte noch in den Köpfen der HSG Spielerinnen stecken. „Das war das härteste Spiel im Frauenhandball, dass ich bislang gesehen habe, aber von beiden Seiten. Ich hoffe jetzt darauf, dass die Begegnung im fairen Rahmen verläuft“, sagt HSG Coach „Hase“ Schöler.

 

Personal: Bis auf Theresa Dimmig kann die Ruwertal HSG ihre Bestbesetzung aufbieten.

 

Prognose: Noch immer ist Schöler die Schlappe im Pokalspiel gegen Bitburg im Kopf. „Jetzt müssen wir eine große Schippe drauflegen, wenn wir in Welling bestehen wollen. Dazu muss die Laufbereitschaft auch ohne Ball vorhanden sein, die Abwehr muss stehen und wir müssen als Kollektiv auftreten. Nur so haben wir eine Aussenseiterchance“, ahnt der HSG Trainer.

 

 

Bericht vom Spieltag 07. Januar 2018

 

HSG Hunsrück II – HSC Schweich 36:21 (15:10)

 

Am Ende des Spiels wurde ein Klassenunterschied im Meisterschaftsspiel der Rheinlandliga Frauen zwischen der gastgebenden Hunsrück HSG und der Schweicher Mannschaft deutlich.

 

Doch mit den ersten Minuten des Spiels war HSG Coach Martin Bach keineswegs zufrieden: „In den ersten acht Minuten vergaben wir drei klare Chancen, leisteten uns etliche technische Fehler. Zwar bauten wir im Angriff den nötigen Druck auf, trafen aber meist die falschen Entscheidgungen“.

 

So lagen die Gastgeberinnen 0:3 zurück, erzielten ihren ersten Treffer erst in der 9. Spielminute. Den mit lediglich zwei Auswechselspielerinnen angetretenen Gästen ging nun mit zunehmender Spieldauer die Luft aus und so drehten die Gastgeberinnen das Spiel beim 6:5 in der 13. Minute, Gästetrainer Tobias Quary nahm die Auszeit. Über 9:6 zog das Bach-Team jetzt bis zur Pause auf 15:10 davon.

 

Nach dem Wechsel lief es dann für die HSG Mannschaft wesentlich besser und mit 21:10 entschieden die Hunsrückerinnen die zweite Hälfte deutlicher zu ihren Gunsten.

 

„Ich konnte so allen Spielerinnen ihre Spielanteile geben und auch die Leistungsträgerinnen schonen. Von meiner Mannschaft habe ich eigentlich mehr erwartet, zumal wir in Bestbesetzung waren und über die Weihnachtspause trainieren konnten. Zwar verliefen die Trainingseinheiten nicht ganz so, wie ich mir das vorgestellt habe, doch gegen die ersatzgeschwächten Gäste hätten wir von Beginn an dominanter sein müssen. Ich hoffe, dass auch die Mannschaft mit diesem Spiel nicht so zufrieden ist und wir uns in der Woche konzentriert auf die HSG Wittich II vorbereiten, die sicherlich eine andere Herausforderung für uns sein wird“, ahnt Bach.

 

HSG: Faller, Marx und Wolf - Schug (2), Wies (10/1), Bottlender (5), Mohr (7), Litzenburger (4), Hahn (1), Fey, Wagner (1), Glöckner, Neu (2), Molz (4)

 

HSC: Moog und Waters - Schömann, Leinen, Gores (1), E. Longen (2), Keppler (6), Tönnissen, Weich, Karrenbauer (9/3), Beck (3).

 

Vorschau auf den Spieltag 07. Januar 2018

 

HSG Hunsrück II – HSC Schweich (Samstag, 19.30 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Mit ausgeglichenem Punktekonto (8:8) rangiert die HSG Hunsrück II im Mittelfeld der Tabelle. Schweich liegt mit erst einer gewonnenen Partie auf dem vorletzten Tabellenplatz. So sind die Rollen allein durch die Tabellenkonstellation klar verteilt. Das Team von Trainer Martin Bach will mit einem Sieg ins Neue Jahr starten und geht als klarer Favorit in die Begegnung. „Nach einer leider sehr kurzen Winterpause geht es am ersten Wochenende des Jahres schon mit der Rückrunde los. Für uns geht es erstmal darum, wieder Spielpraxis zu sammeln und uns weiter verbessern“, sagt Schweichs Trainer Tobias Quary.

 

Personal: Bei den Gastgeberinnen kehrt Tina Schirokisch wieder ins Aufgebot zurück. Patricia und Victoria Schwarz fehlen bei den Gästen urlaubsbedingt, einige Spielerinnen sind angeschlagen.

 

Prognose: „Wir nehmen die Favoritenrolle an, müssen aber schnell unser Spiel finden. Der Heimvorteil und die Leistung meiner Mannschaft vor der Weihnachtspause sprechen für uns. Die neuformierte Schweicher Mannschaft kenne ich nicht“, gibt Bach zu. „Die letzten Wochen konnten wir aufgrund der Feiertage und der geschlossenen Stefan-Andres-Halle nicht richtig trainieren. Wir müssen uns nun innerhalb einer Woche, ohne richtige Halle, auf das Spiel vorbereiten. Trotz dieser schlechten Voraussetzungen wollen wir das Spiel so lange wie möglich offen gestalten, allerdings wäre alles andere als ein Sieg der Gastgeber eine echte Überraschung“, ahnt auch der HSC Coach.

 

 

Bericht vom Spieltag 16.12.2017

 

HSG Wittlich – TV Bassenheim II 26:31 (9:16)

 

Der Gast aus Bassenheim gewinnt das Verfolgerduell in der Rheinlandliga der Frauen und bringt der HSG Wittlich eine unerwartete Heimniederlage bei. Über 0:3 und 5:10 in der 15. Minute setzte sich der Gast klar ab, zwang so HSG Trainerin Tanja Nykytenko zur Auszeit. Bis 9:13 blieb die Begegnung dann ausgeglichen, ehe sich die Gäste zur Pause entscheidend auf 9:16 abgesetzt hatten. 

 

Bis zum 17:24 in der 48. Minute deutete vieles auf den klaren Auswärtserfolg der Gäste hin, doch dann brachte sich die Gastgebermannschaft mit der stärksten Phase in ihrem Spiel und vier Treffern in Folge noch mal in Schlagdistanz zum 21:24 in der 52. Minute. Die Gäste nahmen jetzt die Auszeit, setzten sich dann endgültig auf 22:28 ab.

 

HSG: Hayer - Flesch (6/1), L. Teusch, Lames (2), S. Teusch (4), Gassanov (1), Ambros (6/2), Fandel (1), Ertz (4), Lopez (2)

 

 

Vorschau auf den Spieltag 16.12.2017

 

HSG Wittlich II – TV Bassenheim II (Samstag, 13 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Als Tabellenvierter erwartet die HSG Wittlich II den Tabellenfünften aus Bassenheim. Dabei hat Gastgeber Wittlich jetzt die große Chance, sich mit einem Sieg bei den Teams (TV Welling und TuS Bannberscheid) zu etablieren, die die Vizemeisterschaft unter sich ausmachen könnten.

 

Personal: Da mit Hanna Hober, Hanna Esch und Ella Blasius gleich drei Spielerinnen fehlen, wird das Team von Trainerin Tanja Nykytenko sich mit drei Spielerinnen aus dem RPS Liga Kader verstärken können.

 

Prognose: „Wichtig ist, dass wir konzentriert in dieses Spiel gehen und uns das Leben im Spiel dadurch einfacher machen, dass wir unsere klaren Chancen verwerten. Das haben wir auch in den letzten Trainingseinheiten trainiert und ist für mich die Voraussetzung, dieses Spiel auch zu gewinnen. Den Gegner kenne ich nicht und deshalb beschäftigen wir uns mit der eigenen Leistung“, sagt die HSG Trainerin.

 

 

Berichte vom Spieltag 09/10. Dezember 2017

 

TuS Daun – TV Bassenheim II 30:27 (15:16)

 

Die Verletztenserie im Dauner Kader will nicht abreißen. Nachdem Naomi Aideyan wieder einsatzbereit und Antje Fritz ins Training eingestiegen ist, sind die nächsten Ausfälle zu verbuchen. Lisa Jehnen steht mit einer Fußverletzung auf unbestimmte Zeit nicht zur Verfügung und Antje Fritz hat sich im Training erneut am Knie verletzt. „Vera Merten stand am Samstag aus privaten Gründen ebenfalls nicht zur Verfügung, so dass wir insbesondere auf Rückraum Mitte improvisieren mussten.

 

Nichtsdestotrotz ist uns heute ein weiterer Sieg gelungen, dessen Punkte wir eigentlich nicht auf unserer "Haben - Seite " eingerechnet hatten“, freute sich Dauns Pressesprecherin Claudia Philipp. Von Beginn an hielt Daun totz einer schwachen Abwehrleistung, in der es immer wieder an Absprachen fehlte, dagegen. Glücklicherweise glich die Mannschaft dies durch ein gutes Angriffsspiel, in dem die „Dinger“, (Zitat Philipp) auch mit hoher Quote versenkt wurden, aus. Es entwickelte sich eine ausgeglichene erste Halbzeit, in der Bassenheim zur Pause mit einem Tor führte. Zu Beginn der zweiten Halbzeit lag Bassenheim schnell mit drei Toren vorne und Daun musste sich nach der Umstellung auf eine 3:2:1 Abwehr zunächst neu finden.

 

„Ab der 40. Minute lief es dann in Abwehr und Angriff zu unseren Gunsten. Mit der offensiven Abwehr konnten wir immer wieder Bälle herausspielen und uns mit Gegenstoßtoren belohnen.  Durch eine Manndeckung gegen Jana Clever versuchte Bassenheim unseren Angriff zu stören. Doch durch gute Einzelaktionen und ein gutes Zusammenspiel zwischen Kreis und Rückraum entstanden immer wieder Lücken, die durch direkte Tore oder Siebenmeter erfolgreich genutzt wurden. Alleine sechs Siebenmeter in den letzten 25 Minuten wurden von Svenja Dausend zu 100 % verwandelt. Ein schöner Jahresabschluss mit dem die Mannschaft sich trotz viel Verletzungspech mit zwei Punkten belohnt hat,“ fand Philipp.

 

Treis und Miller – Philipp (3), Brand (4), F. Kutscheid, J. Kutscheid (5/1), Krämer (1), Basten, N. Aideyan (7), Dausend (6/6), Dreiseitel, L. Aideyan, Clever (4).

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – HSC Schweich 32:19 (15:11)

 

Wieder konnte der Gast aus Schweich nicht mit dem vollen Kader antreten. Krankheitsbedingt fehlten gleich vier wichtige Spielerinnen. Bereits beim Aufwärmen hatte HSG Trainer „Hase“ Schöler ein gutes Gefühl: „Der Mannschaft war hier schon anzumerken, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollte“. Doch zunächst sah es überhaupt nicht danach aus, die Gäste, legten drei Treffer in Folge zum 0:3 vor, erst dann stabilisierte sich die Deckung der Gastgeberinnen, die aber bis zur 20. Minute benötigten, um das Spiel in den Griff zu bekommen. Bis zum 8:7 blieben die Gäste dran, kamen immer wieder zu einfachen Toren! Aufrichten konnten sich die Gastgeberinnen dann an ihrer Torfrau Luisa Becker, die wichtige Bälle parierte. Zudem machte sich die Umstellung der HSG Abwehr bemerkbar und so lieferte das Team von Schöler jetzt 40 starke Minuten ab.

 

„Mit einem 3:0 Lauf gleich zu Beginn konnte der HSC gleich Selbstvertrauen tanken. Doch dann scheiterten die Gäste ein ums andere Mal an der überragenden Torfrau der HSG Ruwertal. In der ersten Halbzeit verlief das Spiel weiter ausgeglichen, wobei Luisa Becker immer wieder den Unterschied ausmachte“, fand Schweichs Trainer Tobias Quary.

 

 „Schweich hatte mehr und mehr Probleme um zu Treffern zu kommen. Bei uns stimmten jetzt die Absprachen im Deckungsverband, das Rückzugsverhalten war wesentlich besser und die Laufbereitschaft im Angriff war vorhanden. Jetzt kämpfte auch jede Spielerin für ihre Mitspielerin und so zogen wir über 23:13 in der 45. Minute dem klaren und verdienten Sieg entgegen“, freute sich Schöler.  

 

"In der zweiten Halbzeit sind wir wieder einmal komplett eingebrochen. Nach drei schwachen Offensivaktionen haben wir unser komplettes Selbstvertrauen verloren. Wir haben uns immer mehr in Einzelaktionen verstrickt, und haben nichts mehr von dem umgesetzt, was wir uns in der Pause vorgenommen war. So war es ein leichtes für die Ruwertal HSG durch einfache Tore davonzuziehen. Meiner Meinung nach waren wir in der ersten Halbzeit die spielerisch bessere Mannschaft, verzweifelten aber immer mehr an Luisa Becker, die eine der besten Torhüterleistungen gezeigt hat, die ich dieses Jahr in der Rheinlandliga gesehen hab. Im zweiten Spielabschnitt haben wir dann komplett den Faden verloren. In den nächsten Wochen müssen wir nun dringend daran arbeiten unsere Leistung auch über 60 Minuten auf die Platte bringen zu können“, verlangt Quary.

 

 

HSG: Becker – Reis, Meyer (3), Pinnel (5), N. Thielen (2), Backendorf (2), Herres (9/5), Dimmig (2), Fisch (6), Rosner (1), Kolditz (2).

 

HSC: Moog und Waters - Hähner (2/1), Gores (1), Lehmann, Reuter (5), Schwarz (2), Weich (1), Karrenbauer (5/1), Longen (3), Schömann, Beck.

 

 

 

Vorschau auf den Spieltag 09./10. Dezember 2017

 

TuS Daun – TV Bassenheim II (Samstag, 17.15 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Zum letzten Heimspiel 2017 erwartet der Aufsteiger die zweite Mannschaft aus Bassenheim. Es bleibt die Frage, wer bei der Reserve der Oberligamannschaft auflaufen wird.

 

Personal: „Dachte ich vor 2 Wochen noch, dass wir langsam wieder vollzählig werden hat sich die nächste Spielerin verletzt. Fehlen werden Vera Merten, Lisa Jehnen und Svenja Dausend, die aber das Training wiederaufgenommen hat“, verrät Trainer Lukas Illigen. Antje Fritz steht wieder zur Verfügung.

 

Prognose: „Wir sind wie in fast jedem Spiel diese Saison der Außenseiter. Bassenheim konnte diese Saison noch kein Auswärtsspiel gewinnen, darin könnte unsere Chance liegen. Der Gegner ist für uns eine unbekannte Größe, wird wohl in Christina Ring ihre stärkste Spielerin haben, die wir in den Griff bekommen müssen, dabei aber auch den Rest der Mannschaft nicht unterschätzen dürfen. Wir müssen es endlich schaffen eine konstante Leistung über 60 Minuten hinzubekommen, vor allem im Angriff müssen wir jede Chance die sich bietet zu nutzen“, fordert der TuS Coach.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – HSC Schweich

(Samstag, 18 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: „Vier-Punktespiel“ zwischen dem Tabellenachten aus dem Ruwertal und dem Tabellenzehnten aus Schweich, zudem „Derby- Zeit“ in der Frauen- Rheinlandliga. Beide Teams befinden sich in der unteren Tabellenhälfte und sind so auf Punkte angewiesen.

 

Personal: „Alicia Leinen ist beim HSC Schweich von ihrem Auslandsaufenthalt zurück und gibt uns mehr Alternativen. Mit Patricia Schwarz fehlt allerdings eine wichtige Offensivakteurin“, verrät Schweichs Trainer Tobias Quary.

 

Prognose: „Ich erwarte ein offenes Spiel, bei dem die Tagesform entscheiden wird. Die Ruwertalerinnen wollen sich sicher nach der Klatsche in Engers von einer anderen Seite zeigen. Im Angriff müssen wir versuchen, mehr in die Nahwurfzone zu kommen, um uns nicht zu sehr auf Angi Karrenbauer zu verlassen. In der Defensive ist unser primäres Ziel, das Spiel mit dem Kreis des Gegners zu unterbinden“, erklärt der Schweicher Coach.

 

HSG Wittlich II – HSG Hunsrück II (Sonntag, 18 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Mit 10:4 Punkten liest sich die Saisonbilanz der Wittlicher Reserve gut und mit Platz vier in der Tabelle steht das Team der neuen Trainerin Tanja Nykytenko verlustpunktmässig auf der gleichen Stufe wie der Tabellenzweite aus Welling. Durchwachsener verlief die Saison bisher für die Gäste, die mit 8:8 Punkten Platz 6 und damit einen gesicherten Mittelfeldplatz belegen.

 

Personal: Auf Gastgeberseite werden Hanna Hober, Hanna Esch und Sophie Lames fehlen, ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Saskia Ertz und so hofft Nykytenko auf Verstärkungen aus dem RPS Liga Team. Bei den Gästen fällt Tina Schirokisch weiter aus, ansonsten hat Trainer Martin Bach die volle Kapelle an Bord und damit die Qual der Wahl!

 

Prognose: „Wir wollen die letzten beiden Spiele in diesem Jahr noch gewinnen und damit eine sehr starke Hinrunde abschließen. Im Training haben wir neue Systeme in Angriff und Abwehr einstudiert und das wollen wir jetzt gegen die Gäste aus dem Hunsrück auch ins Spiel einbringen“, verrät Gastgebertrainerin Tanja Nykytenko. "Vor Wittlich sind wir gewarnt, vor allem Maria Flesch hat uns immer wieder vor Probleme gestellt. Sieht man sich die bisherige Bilanz der Gastgeberinnen an, stellt man fest, dass die Mannschaft bisher viele Heimspiele hatte. Wir wollen endlich den ersten Auswärtssieg und haben hoffentlich aus dem Spiel in Bassenheim gelernt, bei dem wir uns wieder einmal selbst im Weg zum ersten Saisonspiel im Wege standen. Ich sehe durchaus die Chance, in Wittlich endlich einmal zu gewinnen" sagt Trainer Martin Bach.

 

 

 

Spieltag 25./26. November 2017

 

TV Engers – HSG Mertesdorf/Ruwertal 42:12 (20:7)

 

Dass die Ruwertal HSG die Begegnung in Engers beim Meisterschaftsfavoriten nicht gewinnen konnte, war Trainer „Hase“ Schöler vor dem Spiel bewusst, doch am Ende wurde es ein Debakel für seine Mannschaft, die beim 42:12 unter die Räder kommt und über weite Strecken des Spiels ihre Rheinlandligatauglichkeit vermissen ließ. Auch die Tatsache, dass nur ein Rumpfteam den Vergleich mit dem Ligaprimus aufnahm, gibt Anlass zum Nachdenken! Eigentlich sind die Ruwertaler in dieser Saison personell so gut wie nie aufgestellt. „Es waren vielfältige Gründe, weshalb wir nur mit dem Kader auflaufen konnten. Die Spielerinnen, die dabei waren, haben alles gegeben“, erklärte der HSG Coach.

 

Lediglich 15 Minuten hielten die Gäste dagegen, dann brachen alle Dämme! Vom 6:4 zieht der Tabellenführer auf 12:4 in der 21. Minute davon, da half auch die Auszeit von Schöler wenig. Über 16:5 deutete sich bereits beim 20:7 die deftige Auswärtsniederlage der Ruwertalerinnen an. Engers hatte in Derya Akbulut (13) und Katharina Marx (10) zwei Spielerinnen in ihren Reihen, die das Spiel im Alleingang entschieden. Allein Akbulut erzielte mehr Treffer als die gesamte Gästemannschaft! „Meinen Spielerinnen ist einfach die Luft ausgegangen. Wir wurden vom Gegenstoßspiel der Gastgeberinnen regelrecht überrollt, im gebundenen Spiel ließ unsere Abwehr nicht viel zu“, fand Schöler, der zudem die starke Torhüterleistung beim Gastgeber lobte: „Da steht die stärkste Torhüterin der Liga“.

 

Becker – Reis, Schell, N. Thielen (2), Kolditz, Fisch (2), Rosner (5), H. Thielen (3/1)

 

TV Bassenheim II – HSG Hunsrück II 33:27 (14:14)

 

Es bleibt dabei: die Hunsrücker können einfach nicht in Bassenheim gewinnen! Erneut erweist sich die Karmelenberghalle als uneinnehmbare Festung für die Hunsrück HSG!

 

Zunächst ereilten den HSG Trainer am Samstag drei Hiobsbotschaften. So mussten Svenja Mohr, Nina Lammersmann und Sophia Hahn kurzfristig passen, dazu ging Torfrau Marie Marx angeschlagen in die Begegnung.

 

Dennoch sah es lange Zeit gut für das Team von Trainer Martin Bach aus. Seine Mannschaft setzte sich nach ausgeglichener ersten Halbzeit auf 17:20 in der 39. Minute ab, verteidigt die drei Tore Führung bis zum 19:22 in der 41. Minute, um dann fünf Treffer in Folge zum 24:22 in der 46. Minute zu kassieren.

 

„Der Einbruch ist mir einfach nicht erklärlich. Die Körpersprache war plötzlich weg, ein Aufbäumen des Teams nicht erkennbar“, klagte der HSG Trainer. Bach nimmt die Auszeit, doch den Rückstand kann das Gästeteam nicht mehr aufholen. Über 29:26 und 32:26 gelingt den Gastgeberinnen der am Ende zu hohe Heimsieg.

 

„Die letzten 20 Minuten haben wir mit 15:5 verloren, dabei haben sich die technischen Fehler und die Abspielfehler wieder gehäuft und wir bekamen erneut Tina Ring überhaupt nicht in den Griff. Am Ende haben wir zu deutlich verloren, standen uns aber in diesem Spiel selbst im Weg“, ärgerte sich Bach.

 

Wolf und Marx – Schug, Wies (6/1), Saam, Endel, Litzenburger (3), Bottlender (8/5), Wagner (2), L. Bach (4), Fey, H. Bach (4)

 

TuS Bannberscheid – TuS Daun 26:18 (12:6)

 

„Da wäre mehr drin gewesen“, fand Dauns Trainer Lukas Illigen nach der 26:18 Niederlage seines Teams in Bannberscheid. Seine Mannschaft fand in den ersten 15 Minuten im Angriff nicht zu ihrer Leistung, schlossen phasenweise zu früh ab und scheiterten immer wieder an der starken gegnerischen Torhüterin. „Letztlich sind auch fünf nicht genutzte Siebenmeter einfach zu viel“, klagte Illigen.

 

Zwischen der 50. Und 55. Minute kamen die Eifelanerinnen wieder heran, hatten die Chance auf drei Tore zu verkürzen. Am Ende fällt der Sieg der Gastgeberinnen nach Ansicht von Illigen um drei bis vier Tore zu hoch aus.

 

Aufgrund der kurzfristigen Ausfälle unseren etatmäßigen Torhüterinnen haben sich Sarah Sonnen und Manuela Hennen bereit erklärt, heute auszuhelfen und dafür das sie nicht trainieren konnten, haben sie ihre Sache gut gemacht. Dafür möchte sich die Mannschaft bei den beiden bedanken. Zudem mussten wir auch noch krankheitsbedingt auf Lisa Krämer und aus privaten Gründen auf Jessi Kutscheid verzichten und somit haben uns auch heute wieder die Wechselalternativen im Rückraum gefehlt. Ich hoffe, dass wir in zwei Wochen wieder aus dem Vollen schöpfen können und sich somit die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt. Naomi Aideyan und Jana Clever haben heute die Verantwortung übernommen und 17 der 18 Tore gemacht, aber auch die brauchen ihre Auszeiten“, erklärt Illigen.

 

Hennen und Sonnen – Philipp, Brand, Kutscheid, Merten (1), Jehnen, Basten, N. Aideyan (8/1), Dreiseitl L. Aideyan, Clever (9/1)

 

HSG Wittlich II – HSG Kastellaun/Simmern 23:21 (12:9)

 

Das war ein hartes Stück Arbeit für die Wittlicher Reserve gegen das Hunsrücker Team. Erst nach dem Wechsel gelang den Gastgeberinnen die erste deutlichere Führung zum 13:9 in der 33. Minute, doch das Team von Trainer Daniel Fellenzer machte sich nach dem 19:12 in der 40. Minute auf die Aufholjagd und kam bis auf 21:20 in der 57. Minute heran. Die Zeitstrafe gegen die Gäste nutzt dann Selina Teusch zum 22:20, doch nach der Auszeit der Gäste, gelang der Anschlusstreffer zum 22:21, ehe Sarah Ertz 59 Sekunden vor dem Ende den entscheidenden Treffer setzte.

 

„Nach der deutlichen Führung haben wir einfach im Angriff  viel zu hektisch gespielt und auch unsere Chancen nicht mehr genutzt. Ich habe heute allen Spielerinnen Spielanteile gegeben und das hat vor allem in der Abwehr sehr gut geklappt. Am Ende stehen zwei gewonnene Punkte und das ist es, was letztlich zählt“, resümierte HSG Trainerin Tanja Nykytenko

 

Hayer - Junglen (2), Flesch (6), L. Teusch, Lames (1), S. Teusch (3), Gassanov (7), Fandel (1), Ertz (3), Steffens, Lopez

 

Vorschau auf den Spieltag 25./26. November 2017

 

TV Bassenheim- HSG Hunsrück II (Samstag, 17.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Punktgleich liegen der TV Bassenheim und die Hunsrück Reserve im Mittelfeld der Liga (8:6 Punkte). Alle vier Siege fuhren die Bassenheimerinnen vor heimischer Kulisse ein und gehen daher aufgrund des Heimvorteils auch als Favorit in diese Begegnung. Die Parallelen zu den Gästen sind unverkennbar, denn auch das Team von Trainer Martin Bach war in vier Heimspielen erfolgreich, muss jetzt aber auswärts ran und da ist das Team noch ohne jeglichen Punkt.

 

Personal: Auf HSG Seite fehlt Rica Neu, ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz der verletzten Tina Schirokisch.

 

Prognose: „Jede Serie sollte einmal ändern. Wir konnten noch nie in Bassenheim gewinnen, mussten uns meist klar geschlagen geben. Doch dieses Jahr sind die Vorzeichen anders. Während Bassenheim einige personelle Veränderungen hatte, konnten wir unsren Kader qualitativ und quantitativ verbessern. Ich bin deshalb optimistisch, dass wir eine gute Chance auf den ersten Auswärtssieg der Saison haben“, sagt der HSG Coach.

 

TV Engers – HSG Mertesdorf/Ruwertal (Samstag, 18 Uhr)

 

Ausgangslage: Klaren Meisterschaftskurs steuert der TV Engers, der mit einer eindrucksvollen Serie zum Titel stürmt. Acht Spiele, acht Siege und ein Torverhältnis von +119 Toren lassen kaum Zweifel daran zu, dass die Mannschaft in diesem Jahr ganz vorne landen wird. Bereits jetzt beträgt der Abstand zu den Verfolgern vier Punkte und dazu noch das exzellente Torverhältnis. Mit den Ruwertalerinnen kommt jetzt ein Gegner, der sich keine Chancen ausrechnen wird.

 

Personal: „Aus den verschiedensten Gründen müssen wir mit einem Minikader nach Engers. Unsere Versuche, das Spiel zu verlegen, konnte Engers nicht positiv entscheiden, da der Verein keinen Ausweichtermin finden konnte“, erklärt HSG Trainer „Hase“ Schöler.

 

Prognose: „Unser einziges Ziel kann es sein, das Tempo der Gastgeberinnen zu unterbinden und mit einem guten Rückzugsverhalten eine hohe Niederlage vermeiden. Auf jeden Fall müssen wir unsere Chancen nutzen, dürfen nur wenig technische Fehler machen, um so das Gegenstoßspiel des Favoriten zu unterbinden“, fordert Schöler.

 

TuS Bannberscheid – TuS Daun (Sonntag 15 Uhr)

 

Ausgangslage: „Am Wochenende steht erneut ein Auswärtsspiel beim Tabellendritten aus Bannberscheid an, für mich eine völlig unbekannte Mannschaft. Die letzten zwei Spiele sollten uns positiv stimmen, wir haben gegen Welling gut gespielt und im Hunsrück lange mitgehalten, uns aber am Ende leider nicht belohnt. An diese Leistungen sollten wir anknüpfen und weiterhin versuchen unsere technischen Fehler zu minimieren und unsere 100 prozentigen Chancen zu verwerten.Sollte uns das gelingen schauen wir mal was gegen Bannberscheid drin ist“, erklärt Dauns Trainer Lukas Illigen.

 

Personal: Svenja Dausend und Antje Fritz fehlen weiterhin. Hinter Jessi Kutscheid steht noch ein Fragezeichen.

 

Prognose: „Auch hier sind wir krasser Außenseiter versuchen aber den Favorit so lange wie möglich zu ärgern“, verspricht Illigen.

 

HSG Wittlich II – HSG Kastellaun/Simmern (Sonntag, 17 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Vom Papier her eine klare Angelegenheit für die HSG Wittlich. Das Team von Trainerin Tanja Nykytenko hat derzeit vier Minuspunkte auf dem Konto, zählt zu den Mannschaften, die hinter Engers um Platz 2 der Tabelle kämpfen und erwartet mit der HSG Kastellaun/Simmern eine Mannschaft, die am vergangenen Wochenende ihren ersten Sieg einfahren konnte.

 

Personal: Hanna Hober und Saskia Gass werden auf Wittlicher Seite fehlen.

 

Prognose: „Uns ist wichtig, dass wir unser Spiel stabilisieren, egal welcher Gegner da kommt. Wir werden die Gäste auf keinen Fall unterschätzen, zumal wir auch unsere erfolgreiche Serie ausbauen wollen“, sagt Trainerin Nykytenko.

 

 

Spieltag 18./19. November 2017

 

HSG Kastellaun/Simmer – HSC Schweich 30:21 (10:13)

 

Der HSC Schweich trat ohne seine beste Torschützin, Angelina Karrenbauer an. Trotzdem starteten sie in der ersten Halbzeit besser als die Gastgeberinnen aus Kastellaun. „Man merkte, dass das die Umsetzung des trainierten Angriffsspiels die gewünschten Früchte trug und der HSC gab die Führung in dieser Spielhälfte zu keiner Zeit ab“, freute sich Trainer Tobias Quary.  

 

Doch in der zweiten Halbzeit verloren die Schweicherinnen komplett ihren Faden und konnten zwischen der 31. und 45. Minute kein einziges Tor erzielen und scheiterten immer wieder an der überragenden Torhüterin der Gäste. „Die Verzweiflung im Angriff wurde immer größer. Im Gegenzug steigerte sich die Gastgeberinnen und kamen zu deutlich mehr Torerfolgen, so dass wir uns am Ende mit 30:21 geschlagen geben mussten. Hier muss das junge Schweicher Team die nächsten Wochen dran arbeiten, dass bei ausbleibenden Torerfolgen nicht resigniert, sondern der „jetzt erst recht-Gedanke“ entwickelt werden muss“, fordert Quary. In Abwesenheit von Tobias Quary übernahm Petra Longen das Coaching an der Seitenlinie. 

 

"Mit dem Ergebnis bin ich natürlich nicht zufrieden, dennoch hat auch dieses Spiel gezeigt das wir mit vielen Mannschaften in dieser Klasse mithalten können, was vor wenigen Monaten sicher noch nicht der Fall war. So ein extremer Einbruch ist natürlich schwer zu verdauen, aber dies werden wir aufarbeiten und unsere Schlüsse herausziehen. Aber meiner Meinung nach muss man so etwas einer so jungen Mannschaft auch einmal zugestehen. Ich bin mir sicher, dass wir an dieser Erfahrung wachsen werden", so Schweichs Trainer Tobias Quary 

 

Moog und Waters - Schwarz (3/1), Hähner (3/2), Gores, Keppler (4), Reuter (6/1), Lehmann (1), E. Longen (3), V. Longen, Schömann, Langner (1).

 

HSG Hunsrück II – TuS Daun 26:20 (12:11)

 

Erst nach dem 1:3 für die Gäste, wachte die Mannschaft von HSG Trainer Martin Bach auf, drehte bis zur 11. Minute mit fünf Treffern in Folge das Spiel zum 6:3. Doch die Gäste ließen sich nicht abschütteln, waren beim 8:9 in der 19. Minute wieder in Führung und hielten das Spiel im ersten Spielabschnitt offen.  

 

„Daun war der erwartet starke Gegner der uns alles abverlangte. Es wurde von Beginn an die erwartet schwere Aufgabe, bei der wir uns erneut zu viele technische Fehler leisteten. Doch meine Mannschaft hat gut gekämpft“, lobte Bach.

 

„Wir haben in einer ausgeglichenen ersten Halbzeit einiges liegen lassen, hatten in Torfrau Isabell Treis einen starken Rückhalt und standen in der Abwehr gut“, fand Dauns Trainer Lukas Illigen.

 

Auch nach dem Wechsel präsentierten sich Gäste wacher, legten zum 13:16 in der 35. Minute vor. Erst in der 43. Minute gelang den Hunsrückern wieder die Führung zum 19:18, die bis 21:18 in der 47. Minute ausgebaut wurde und so den Gästetrainer Lukas Illigen zur Auszeit zwang. Svenja Mohr und Sarah Wies sorgten jeweils mit einem Doppelpack für die 25:19 Führung in der 55. Minute und damit für die Entscheidung.

 

„In den letzten Minuten waren Svenja Mohr und unsere Torfrau Marie Marx die Matchwinner. Rica Neu und Sarah Wies standen gut im Mittelblock und gaben dem Gästeangriff Rätsel auf. Ein Arbeitssieg mit allerdings vielen technischen Fehlern“, gab Bach zu.

 

„Bis zur 45. Minute waren wir gleichwertig, hielten das Spiel offen, verloren aber dann den Faden im Angriff und fanden keine Lösungen mehr. Am Ende eine zu deutliche Niederlage. Wir waren gut dabei und Jessi Kutscheid zeigte in Angriff und Abwehr eine sehr gute Leistung. Eigentlich war heute mehr drin“, fand Illigen.

 

HSG: Wolf und Born – Schug (1), L. Bach (1), Wies (6/2), Endel (4/1), Mohr (9), Litzenburger (1), Hahn (1), Wagner, Glöcknker (1), Neu, H. Bach, Molz (2)

 

TuS: Treis und Miller – Merten (1), Brand (2), F. Kutscheid, J. Kutscheid (8), Fritz, Krämer, Jehnen (1)), N. Aideyan (1), L. Aideyan, Clever (7)

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – Vfl Hamm 32:23

 

Die Ruwertal HSG gewinnt das Spiel gegen Schlusslicht Hamm auch in dieser Höhe verdient. Die Mannschaft von Trainer „Hase“ Schöler zeigte die vom Trainer geforderte Laufbereitschaft, schaltete schnell von Abwehr auf Angriff um und kam so über die erste und zweite Welle zu vielen Toren.

 

„Eine gute Angriffs- und Abwehrleistung, mit der wir auch die starkeLinksaußen der Gäste in den Griff bekamen“, freute sich Schöler. Erneut war kein Spielbericht über NU-Liga abrufbar!

 

Becker – N. Thielen (4), Reis (2), Fisch (5), Schell (3), Kolditz, Backendorf (1), Herres (4), Dimmig (2), Rosner (1), Pinnel (6), Meyer (2), Eberhard (2).

 

TV Welling – HSG Wittlich II 24:26 (11:13)

 

Der Sieg der Wittlicher Reserve in Wellig ist sicher eine Überraschung. Doch die Mannschaft von Trainerin Tanja Nykytenko setzte die Vorgaben, die besprochen waren, eins zu eins um. Angetrieben von einer starken Maria Flesch lieferten die Eifelanerinnen ein starkes Spiel in Angriff und Abwehr ab, halfen sich im Deckungsverband aus und spielten schnell nach vorne.

 

Auch das Umschaltspiel von Angriff auf Abwehr überzeugte. So lagen die Gäste im ersten Spielabschnitt zeitweise mit vier, nach dem Wechsel sogar mit fünf Treffern in Folge in Führung und brachten den Sieg dann routiniert über die Zeit. „Ich bin stolz auf die Mädels, die kämpferisch und spielerisch überzeugt haben. Maria Flesch war der Motor bei einer insgesamt geschlossenen Mannschaftsleistung“, freute sich die HSG Trainerin.

 

Heyer – Flesch (11/5), Lopez (7), Teusch (3), Keil (3), Esch (1), Fandel (1), Lames, Ertz

 

 

Vorschau auf den Spieltag 18./19. November 2017

 

HSG Kastellaun/Simmern – HSC Schweich (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Bei der HSG Kastellaun/Simmern, die nach vier Spielen noch ohne Punkt am Tabellenende liegt, wird es jetzt Zeit. Die Mannschaft darf sich vor heimischer Kulisse keine weitere Niederlage leisten, sonst dürfte es wohl nicht mehr gelingen, in dieser Saison aus der Abstiegszone zu Ausgangslage: Beide Teams kämpfen dieses Jahr um den Klassenerhalt. Umso wichtiger dürfte die Partie für beide Mannschaften sein. „Für uns gilt es die gute Entwicklung zu bestätigen, und uns mit zwei Punkten zu belohnen“, fordert Schweichs Trainer Tobias Quary.

 

Personal: Unsere beste Torschützin Angelina Karrenbauer wird aus privaten Gründen fehlen. Auch Viktoria Schwarz steht nicht zur Verfügung. Johanna Beck ist mit einer Rückenverletzung fraglich.

 

Prognose: „Der Ausfall von Angi Karrenbauer wiegt für uns natürlich schwer. Sie ist im Angriff wohl unsere wichtigste Spielerin. Dennoch haben wir im Rückraum andere Optionen, denen ich voll vertraue. Im Angriff zeigen wir uns im Vergleich zu den ersten Spielen der Saison stark verbessert. Können wir am Samstag unser Potential auf die Platte bringen, glaube ich fest an einen Sieg meiner Mannschaft“, sagt der HSC Coach.

 

HSG Hunsrück II – TuS Daun (Sonntag, 15 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Beide Mannschaften stehen punkgleich mit 6:6 Punkten im Mittelfeld der Liga. Insbesondere für Aufsteiger Daun eine schöne Momentaufnahme. Im Hunsrück erwartet die Mannshaft am Sonntag allerdings eine hohe Auswärtshürde, die nur schwer zu überqueren sein wird. Nach dreiwöchiger Spielpause will der TUS Daun abwarten, wer bei den Hunsrückern auflaufen wird und ob sie Verstärkung aus dem Oberliga Team dabeihaben. „Wenn wir es schaffen, an die Angriffsleistung aus dem Welling Spiel heran zu kommen, können wir versuchen, das Spiel lange offen zu halten. Dabei dürfen wir uns auch nur wenige technische Fehler erlauben, müssen weiterhin an unsere bisher guten Abwehrleistungen anknüpfen“, fordert Dauns Trainer Lukas Illigen.

 

Personal: Auf Gastgeberseite sind einige Spielerinnen erkältet, hinter dem Einsatz von Tina Schirokisch steht ein Fragezeichen. Naomi Aideyan ist auf Dauner Seite wieder ins Training eingestiegen und so hofft Illigen, dass sie zum Wochenende fit ist: „Damit haben wir eine weitere Alternative im Rückraum und in der Abwehr. Lisa Krämer(Schulter) und Vera Merten(Knie) plagen sich seit Wochen mit Verletzungen rum, werden aber auf die Zähne beißen. Svenja Dausend und Antje Fritz fehlen weiterhin“, verrät der TuS Coach.

 

Prognose: „Der Sieg der Dauner über Welling hat uns aufhorchen lassen. Wir sind daher gewarnt und werden den Gast sicher nicht unterschätzen. Uns muss es endlich gelingen, die guten Auswärtsleistungen auch einmal zuhause abzurufen. Wir sind aber Favorit und wollen der Rolle auch gerecht werden“, sagt HSG Trainer Martin Bach. „Die Hunsrückerinnen sind klarer Favorit, aber an einem guten Tag haben wir die Chance, lange mitzuhalten und eventuell am Ende was Zählbares mitzunehmen“, hofft Illigen

 

TV Welling – HSG Wittlich II (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Schwieriges Auswärtsspiel für die Wittlicher Reserve, die am Sonntagnachmittag beim Tabellenzweiten in Welling ranmuss. Wittlichs Trainer Tanja Nykytenko ist sich der Schwere der Aufgabe bewusst, doch sie setzt auf den Kampfgeist und die Moral ihres Teams.

 

Personal: Wittlich hofft auf die Bestbesetzung.

 

Prognose: Sicherlich gehört Welling nicht zu den Mannschaften, gegen die sich Trainerin Tanja Nykytenko einen Sieg ausrechnet. Doch ärgern will die ehemalige Bundesligaspielerin den Gegner so lange wie möglich: „Die Favoritenrolle liegt klar beim Tabellenzweiten und wir können dort völlig befreit aufspielen, haben keinen Druck. Ich erwarte von den Mädels den Kampfgeist, den sie in den letzten Spielen an den Tag gelegt haben. Sollte es uns gelingen, lange am Favoriten dran zu bleiben, wäre das absolut in Ordnung“, findet die Trainerin.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – Vfl Hamm (Sonntag, 17 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Spätestens nach dieser Begegnung sollte sich sagen lassen, ob das Saisonziel der Ruwertalerinnen in diesem Jahr realistisch einzuschätzen ist. Dabei kommt mit dem Vfl Hamm, das bislang ohne Punkt am Tabellenende stehende Schlusslicht. Vor allem im Deckungsverband haben die Gäste ihre liebe Mühe, kassieren dort im Schnitt mehr als 32 Gegentreffer pro Spiel.

 

Personal: Helena Thielen wird weiter ausfallen.

 

Prognose: „Ich hoffe, dass der Knoten endlich platzt und wir nicht so wie in Wittlich auftreten. Das Rückzugsverhalten muss einfach besser werden, die Ballverluste auf ein Mindestmaß zurückgeschraubt werden und die Chancen müssen dunkel gemacht werden“, lauten die klaren Vorgaben von Trainer „Hase“ Schöler.

 

 

 

Spieltag 11./12. November 2017

 

TuS Bannberscheid – HSG Hunsrück II 25:24 (13:14)

 

Nach einem guten Rheinlandligaspiel muss sich die Hunsrück Reserve in Bannberscheid denkbar knapp geschlagen geben. Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem sich die Gäste zwischenzeitlich sogar auf drei Tore absetzten, doch die TuS Spielerinnen kämpften sich bis zur Pause wieder auf 13:14 heran.

 

Erfreulich war die Tatsache, dass die Gäste das hohe Tempo des TuS mitgehen konnten. Ihre starke Leistung aus dem ersten Spielabschnitt bestätigte Hanna Bach auch im zweiten Durchgang, war von der Außenposition sehr gefährlich. Allerdings kassierten die Hunsrückerinnen jetzt trotz Überzahl die entscheidenden Gegentore, die Bannberscheid auf 22:18 ziehen ließ. Das Spiel schien gelaufen, doch die HSG kam zurück, war beim 25:24 wieder in Schlagdistanz, erkämpfte sich kurz vor dem Ende nochmals den Ball, doch es sollte nicht sein!

 

„Schade, wir hatten den Punkt verdient, vergaben aber auch vier Siebenmeter“, resümierte HSG Trainer Martin Bach

 

Wolf und Marx – H. Bach, L. Bach, Bottlender, Wies, Klöckner, Litzenburger, Mohr, Neu, Hahn, Lammersmann, Endel, Wagner.

 

HSC Schweich – TV Welling 24:30

 

Trotz der Niederlage gegen den Tabellenzweiten aus Welling zeigte sich Schweichs Trainer Tobias Quary mit der Leistung seines Teams nicht unzufrieden. „Wie gegen Engers waren die Fortschritte bei uns deutlich erkennbar“.

 

Von Beginn an lieferten die Gastgeberinnen dem Favoriten ein Spiel auf Augenhöhe, doch drei harte, aber nicht unfaire Aktionen der Gäste beeindruckte die jungen Schweicher Spielerinnen.

 

„Da ließen sich meine Mädels beeindrucken und wir lagen drei Tore zurück. Diesem Rückstand liefen wir jetzt ständig hinterher. Es blieb ein Spiel auf Augenhöhe, auf das wir weiter aufbauen können. Angie Karrenbauer zeigte die wohl stärkste Leistung bislang in der Rheinlandliga und im Tor überzeugte Mel Waters“, lobte Quary.

 

Waters - Schwarz P. (2), Marxen (2), Gores (3), Karrenbauer (12/3), Moog, Schwarz V. (1),Longen (1), Lehmann, Schömann, Beck (4)

 

HSG Wittlich II – HSG Mertesdorf/Ruwertal II 27:22 (16:14)

 

„Natürlich bin ich mit dem Sieg zufrieden. Die Mädels haben die Vorgaben umgesetzt, immer gekämpft und an den Sieg geglaubt. Es war ein enges Spiel, in dem die Gäste bis zur 48. Minute zum 20:20 Ausgleich kamen. Ich musste die Auszeit nehmen und dann legten wir wieder vor. Heute hatten wir den besseren Tag erwischt und kam zu einem glücklichen Sieg“, freute sich Gastgebertrainerin Tanja Nykytenko.

 

„Unsere Abwehr stand zu keinem Zeitpunkt des Spiels! Wir hatten kein gutes Rückzugsverhalten und wurden durch die Gegenstoßtore der Gastgeberinnen bestraft. Im Angriff verloren wir einfach zu viele Bälle. Keine Spielerin erreichte Normalform“, resümierte Ruwertals Trainer „Hase“ Schöler.

 

HSG W II: Heyer – Flesch (4), Steffens (3), Esch (3), Lames, Teusch (10), Fandel (2), Ertz, Teusch (4), Lopez (1)

 

HSG M/R: Becker – Eberhard (2), Rosner (5), N. Thielen (3), Pinnel (2), Herres (5), Fisch, Reis, Schell (1), Dimmig (1), Kolditz (1), Backendorf (2), Meyer.

 

Vorschau auf den Spieltag 11./12. November 2017

 

TuS Bannberscheid – HSG Hunsrück II (Sonntag, 15 Uhr)

 

Ausgangslage: Einsam zieht der TV Engers scheinbar seine Kreise in der Liga und der Rest der Liga hechelt hinterher. Dahinter folgen die Mannschaften, die jetzt nach dem Tabellenstand zum Topspiel aufeinandertreffen. So erwartet der Tabellendritte aus Bannberscheid den Tabellenvierten aus dem Hunsrück.

 

Personal: „Ich habe wieder die Qual der Wahl und werde im Abschlusstraining entscheiden, wer am Sonntag spielen wird“, sagt HSG Trainer Martin Bach.

 

Prognose: „Für die Qualität der Gastgeber spricht die Tatsache, dass die Mannschaft in den letzten Jahren immer oben zu finden war. Doch die Vorzeichen für uns sind sicher andere als letztes Jahr. Wir haben einen breiten Kader und sind qualitativ besser aufgestellt. Deshalb will ich jetzt auch endlich einen Auswärtssieg aus Bannberscheid mit in den Hunsrück bringen. Wenn wir die Leistung aus den Spielen gegen Engers und Welling abrufen, können wir das packen“, glaubt Bach.

 

HSC Schweich – TV Welling (Sonntag, 15.30 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: Da wird wohl kaum etwas für die Schweicher Frauen zu holen sein. Mit dem TV Welling stellt sich der Tabellenzweite der Liga vor, der erst eine Niederlage einstecken musste und das beim Aufsteiger Daun. Diese Niederlage kam völlig unerwartet und vielleicht liegt auch hier die Chance der Gastgeberinnen. „Am vergangenen Wochenende konnten wir zusammen mit der 2. Mannschaft ein Trainingslager absolvieren, und in diesem Rahmen gegen den luxemburgischen Erstligisten HB Museldall testen. Wir haben die Zeit gut genutzt und sind sicher ein Stück weiter als vorher. Am Wochenende geht es nun gegen den Favoriten aus Welling. Für uns geht es darum das gelernte umzusetzen und unser Potential voll auszuschöpfen“, sagt Schweichs Trainer Tobias Quary.

 

Personal: Mel Waters kehrt zurück, dafür fehlt wohl Patricia Schwarz.

 

Prognose: „Wir gehen sicher als Außenseiter in die Partie, dennoch wollen wir versuchen vor heimischem Publikum unsere Chance zu nutzen. Welling ist eine sehr robuste Mannschaft, die uns körperlich überlegen ist. Dies wollen wir durch Tempospiel und mannschaftliche Geschlossenheit wettmachen“, verspricht Quary.

 

HSG Wittlich II – HSG Mertesdorf/Ruwertal II (Sonntag, 17.45 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Richtungsweisendes Spiel für beide Mannschaften! Beiden Mannschaften passt der Spielplan nicht! Erst vier Saisonspiel haben beide Teams bis Mitte November absolviert, finden damit einfach keinen Spielrhythmus und so darf man gespannt sein, wer am Sonntagabend in Wittlich als Sieger verlassen wird.

 

Personal: Während auf Wittlicher Seite Hannah Hober weiter fehlt, können die Gäste bis auf ihre Langzeitverletzten Laura Schneider und Tina Scherf aus dem Vollen schöpfen und das ist ein 15er Kader!

 

Prognose: Einig sind sich die beiden Trainer über den Verlauf des Spiels: „Die Chancen stehen 50:50. Die Mannschaft mit der besseren Tagesform wird die Halle als Sieger verlassen“, sagten Gastgebertrainerin Tanja Nykytenko und Gästetrainer „Hase“ Schöler unisono. „Ich kenne den Gegner nicht, doch wir werden die Mannschaft auf keinen Fall unterschätzen. Der Fokus bei uns liegt auf einer konzentrierten und aggressiven Deckung“ sagt Nykytenko. „Wir wollen das Tempospiel der Eifelanerinnen unterbinden und ich hoffe, dass im Angriff endlich mal der Knoten platzt. Wir arbeiten uns beste Chancen raus und machen die Dinger nicht dunkel! Aus einer sicher stehenden Abwehr versuchen wir über die erste und zweite Welle zu einfachen Toren zu kommen. Wichtig ist, dass wir als Mannschaft auftreten“, fordert Schöler.

 

 

Berichte vom Spieltag 04./05. November 2017

 

HSG Wittlich II – TV Engers 16:32 (8:10)

 

Der TV Engers wird seiner Favoritenrolle gerecht und überrollt die Wittlicher Reserve regelrecht im zweiten Spielabschnitt. Vom 9:10 in der 31. Minute entschieden die Gäste die Begegnung bis zum 9:16 in der 39. Minute, beim 11:24 in der 49. Minute war nur die Höhe des Gästesieges fraglich.

 

"Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt, dabei die Vorgaben von Trainerin Tanja Nykytenko umgesetzt. Mit einer 5:1 Deckung, die nach vorne offensiv verteidigte, hatten wir auch die stärkste Spielerin der Gäste, Derya Akbulut auf der Spielmacherposition gut im Griff. Nach dem Wechsel aber riß der Faden in unserem Spiel völlig. Immer wieder scheiterten wir an der überragenden Alexandra Irmgartz im TV Kasten, haben einfach zu viele freie Chancen vergeigt. Zudem stand die Abwehr jetzt überhaupt nicht mehr. Sicherlich lässt sich auf die Leistung der ersten Halbzeit aufbauen, die zweite Halbzeit müssen wir schnell vergessen“, fordert HSG Pressensprecherin Sina Burch.

 

Hayer - Junglen, Flesch (7/2), L. Teusch, Esch, S. Teusch (1), Gaß (1), Keil (4), Ertz, Steffens (2) Lopez (1)

 

HSG Hunsrück II – Vfl Hamm 43:36 (21:12)

 

Tag der offenen Tür im Hunsrück! Dabei setzte sich die Reserve der HSG Hunsrück verdient gegen den Tabellenletzten aus Hamm durch, der aber unter Beweis stellte, dass man die Mannschaft in dieser Saison nicht abschreiben sollte. Die ohne ihre stärkste Spielerin Anastasia Bojko angereisten Gäste waren in den ersten Minuten durchaus auf Augenhöhe, ließen die Gastgeberinnen erst nach dem 8:7 auf 13:8 in der 20. Minute ziehen. Bis zur Pause baute das Team von Trainer Martin Bach dann den Vorsprung kontinuierlich bis 21:12 aus.

 

„Wir haben auf beiden Seiten fast ohne Abwehr gespielt, uns nur auf die Angriffsleistung verlassen. Das hat mir nicht gefallen, zumal wir in der Deckung viel zu passiv waren“, klagte der HSG Coach.

 

Die Gäste zeigten nach dem Wechsel ihr Kämpferherz und waren beim 29:27 in der 47. Minute wieder in Schlagdistanz. „Ich habe viel gewechselt und gleichmäßige Spielanteile verteilt“, gab Bach zu. Ab der 50. Minute setzte sich dann auch die breitere Bank durch und über 32:29 zogen die Hunsrückerinnen entscheidend auf 38:29 in der 55. Minute davon.

 

„Unser Sieg war verdient, hätte aber deutlicher ausfallen müssen. Hamm hat keine schlechte Mannschaft“, fand Bach.

 

Born – Simon (2), Lammersmann (6), Bottlender (5/2), Fey (3), Endel (2), Mohr (10), Litzenburger (3), Faller, Hahn (2) Schirokich (2), Vollrath (5), Glöckner (2), Neu (1)

 

Vorschau auf den Spieltag 04./05. November 2017

 

HSG Wittlich II – TV Engers (Samstag, 17.30 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Ohne jeden Druck kann die Wittlicher Reserve am Samstagabend gegen den Topfavoriten aus Engers auflaufen. Das Team von Trainerin Tanja Nykytenko geht als klarer Außenseiter in diese Begegnung, in der sich der Gast eigentlich nur selbst schlagen kann. Doch im letzten Auswärtsspiel taten sich die Gäste vom Rhein beim HSC Schweich lange schwer, hatten dann aber in Derya Akbulut und Kathi Marx die Garanten für den klaren Sieg. Den beiden Spielerinnen sollte auch das Hauptaugenmerk des Wittlicher Deckungsverbandes gelten.

 

Personal: Da die erste Mannschaft der HSG an diesem Abend in gleicher Halle spielt, sollten sich hier eventuell personelle Alternativen bieten.

 

Prognose: „Wir haben nach dem letzten Sieg genügend Selbstvertrauen, um auch dieses Spiel gewinnen zu wollen. Die Mädels ziehen sehr gut mit, sind auf einem guten Wege und wir werden kämpfen bis zum Umfallen“, verspricht Nykytenko.

 

HSG Hunsrück II – Vfl Hamm (Sonntag, 15 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Keine Zweifel bestehen an der Favoritenstellung der Hunsrück Reserve, die am Sonntagnachmittag auf den Tabellenletzten aus Hamm trifft. Doch die knappe Niederlage der Hammerinnen in Wittlich am vergangenen Wochenende hat HSG Trainer Martin Bach hellhörig gemacht und so warnt er seine Spielerinnen, den Gast aufgrund der Tabellensituation zu unterschätzen.

 

Personal: Bei den Gastgeberinnen werden Luisa Bach, Lara Schug, Sarah Wies und Frida Wagner fehlen, doch die Mannschaft kann einen Kader von 12 Spielerinnen aufbieten.

 

Prognose: „Wir haben einen großen Kader, der sich allerdings von Spiel zu Spiel verändert. Es ist daher auch für uns schwierig den Spielrhythmus zu finden. Wichtig wird sein, dass wir von Beginn an konsequent unser Tempo halten und die sich bietenden Chancen eiskalt verwerten. Dazu gilt es die Anzahl der einfachen Fehler zu reduzieren, um so dem Gegner wenige leichte Tore zu ermöglichen. Auf jeden Fall gilt es, den Gegner nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und letztlich der Favoritenrolle gerecht zu werden“, fordert Bach.

 

 

Berichte vom Spieltag 28./29. Oktober 2017

 

HSC Schweich – TV Engers 16:30 (9:14)

 

„Es war das mit Abstand beste Saisonspiel! Hätten wir bisher immer so gespielt, wären ein bis zwei Punkte mehr auf unserem Konto“, fand Schweichs Trainer Tobias Quary, der trotz der 30 Gegentreffer stolz auf die Leistung seines Teams war.

 

Bis zum 7:6 in der 16. Minute lagen die Gastgeberinnen gegen den Topfavoriten sogar in Führung, dann machten sich die wenigen Wechselalternativen im Gastgeberspiel bemerkbar. Zusehends ging den Gastgeberinnen die Kraft aus und Engers zog auf und davon. Verloren die HSC Spielerinnen im Angriff den Ball, wurden sie über Gegenstoß oder zweiten Welle mit dem Gegentreffer bestraft.

 

„Eine starke Vorstellung von Patricia Schwarz im Angriff. Langsam setzen die Spielerinnen das um, was wir im Training einstudieren. Die Mechanismen greifen endlich, das Spiel wird ansehnlicher“, freut sich der HSC Coach.

 

Moog – P. Schwarz (4/1), Hähner (1), Gores, Keppler (3), E. Longen (3), V. Schwarz (1), Langner, Schömann (4), Beck

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II – HSG Kastellaun/Simmern 24:17 (11:7)

 

Zufrieden zeigte sich Gastgebertrainer Martin Bach nach dem Sieg seines Teams über den Lokalrivalen aus Kastellaun/Simmern. „Wir haben über die gesamte Spielzeit versucht, das Tempo hochzuhalten, haben aber einfach zu viele Chancen liegen lassen. Durchaus hätten wir bereits zur Pause höher führen müssen“.

 

So versäumten es die Gastgeberinnen nach dem 8:4 in der 23. Minute weiter davonzuziehen. Zur Pause lag das Team von Trainer Martin Bach nur 11:7 vorne. Auch nach dem Wechsel zeigten die Gastgeberinnen phasenweise ein ansehnliches Spiel, das aber nicht frei von technischen Fehlern war. Über 20:15 gelang am Ende der 24:17 Erfolg. „Wir wissen, woran wir arbeiten müssen. Die Abwehr stand aber gut und wir hatten zwei gute Torfrauen im Kasten. Über den Gegenstoß gelange uns auch die einfachen Tore“, freute sich der Gastgebertrainer.

 

Wolf und Marx – L. Bach (2), Wies (3/1), Endel (3), Mohr (4), Litzenburger (2), Bottlender (2), Lammersmann (5), Wagner, Glöckner, H. Bach (3), Molz

 

HSG Wittlich II – Vfl Hamm 29:26 (14:10)

 

Aufatmen in Wittlich! Die von Tanja Nykytenko betreute Mannschaft setzte sich gegen das Schlusslicht aus Hamm mit 29:26 durch. Bis kurz vor Schluss war der Ausgang des Spiels völlig offen. Die Gastgeberinnen verstanden es nicht, den Sack früher zuzumachen und mussten so ins Herzschlagfinale.

 

Die 14:10 Pausenführung war beim 16:15 in der 39. Minute fast verspielt und so nahm die Nykytenko die Auszeit, der die erneute drei Tore Führung der Eifelanerinnen über 18:15 folgte, die nun bis 21:18 in der 46. Minute verteidigt werden konnte. Doch beim 22:21 in der 48. Minute schienen dem Nykytenko Team die Felle wieder davon zu schwimmen, erneut nahm die Trainerin die Auszeit, doch es blieb bis zum 26:25 in der 57. Minute spannend.

 

Erst die Treffer von Lara Teusch, Maria Flesch und Selina Teusch zum 29:25 entschieden die Begegnung!

 

„Meine Meinung hat sich bestätigt, dass Hamm trotz des Tabellenplatzes nicht zu unterschätzen ist. Wir haben ständig geführt und die Führung nie aus der Hand gegeben. Allerdings haben wir versäumt, das Spiel früher zu entscheiden. Umso wichtiger war der Treffer von Lara Teusch. Sehr stark spielte Selina Teusch, die mit 10 Treffern ebeson überzeugte wie Maria Flesch. Insgesamt bin ich mit der Leistung der Mädels zufrieden“, sagte die Trainerin.

 

Hayer - Hober, Junglen, Flesch (8/1), L. Teusch (1), Esch, Lames, S. Teusch (10), Gaß (2), Ertz (1), Steffens (5), Lopez (2)

 

TuS Daun – TV Welling 29:25 (12:13)

 

Nach einem guten Spiel mit wenig technischen Fehler feiert Aufsteiger Daun den nächsten Saisonsieg. Den Grundstein zum Erfolg legte die Mannschaft von Trainer Lukas Illigen in der Abwehr. So ging ein Sonderlob des Trainers an den Abwehrverband, der die gefährlichsten Angreiferinnen der Gäste Antonia Schmitz (5/1) und Annalena Adams (9/3) gut im Griff hatte.

 

„Der Rückraum hat meist die richtigen Entscheidungen getroffen, dabei hat aber das gesamte Team mit Entschlossenheit den Abschluss gesucht“, lobte Illigen.

 

Nach dem Wechsel stand die Begegnung allerdings auf der Kippe! Daun ließ klare Möglichkeiten von der Rechtsaussenposition liegen. Doch in der Abwehr waren es Lisa Jehnen, die die Kreisspielerin der Gäste neutralisiert und Jana Clever sowie Jessi Kutscheid, die gegen den Rückraum des TV überzeugten.

 

„Alles in allem eine sehr gute Mannschaftsleistung mit dem unbedingten Willen zum Sieg sowie der Tatsache, dass wir auch das Torhüterduell gewannen führten zum nicht eingeplanten Sieg. Jede Spielerin hat heute das abgerufen, was sie kann“, lobte der TUS Coach. Zwei Minuten vor dem Ende stand die Begegnung auf Messers Schneide (26:25), doch dann setzte sich die Mannschaft mit dem größeren Siegeswillen durch.

 

Treis und Miller – Philipp, Brand (6), F. Kutscheid, J. Kutscheid (6), Krämer (3), Jehnen (1), Basten (1), Merten (5), Dreiseitel, Aideyan (1), Clever (6)

 

TV Bassenheim II – HSG Mertesdorf/Ruwertal 28:21 (13:11)

 

Den besseren Start in die Begegnung fanden die Ruwertalerinnen, die die Gastgeberinnen in der 8. Minute beim 2:6 zur Auszeit zwangen. Diese Auszeit kam zum richtigen Zeitpunkt, den fortan blieb der TV auf Augenhöhe und erst beim 11:10 in der 23. Minute gelang die erste Führung, die aber dann nicht mehr abgegeben wurde. „Bis zur 6:2 Führung haben wir gut gespielt dann aber viele Abspielfehler gehabt“, klagte HSG Trainer „Hase“ Schöler.

 

Tor um Tor setzte sich die Bassenheimer Reserve nach dem Wechsel ab und kam über 21:14 in der 45. Minute und einer ausgeglichen geführten Schlussphase zum deutlichen 28:21 Erfolg!

 

„Eigentlich hatten wir uns vorgenommen, das Tempo nach dem Wechsel hoch zu halten, da die Gastgeberinnen nur zwei Auswechselspielerinnen hatten. Doch es trat das Gegenteil ein. Bassenheim machte Tempo und wir vergaben 25 klarste Chancen, schossen der Torfrau immer auf die Füße. So gewinnst du einfach kein Spiel“, klagte der Ruwertaler Coach.

 

Huwer - Reis (3/2), Schell, Meyer (1), Pinnel (6), N. Thielen, Backendorf, Dimmig (3), Fisch (3), Kopp, Rosner (2), Kolditz (3).

 

 

 

Vorschau auf den Spieltag 28./29. Oktober 2017

 

TuS Daun – TV Welling (Samstag, 17.15 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: „Welling gehört für mich zu den Top 4 der Liga, haben in Antonia Schmitz eine starke Halblinke, die sowohl im eins gegen eins sehr stark ist aber auch aus dem Rückraum schießen kann. Wir müssen versuchen die Kreise von halb links und Mitte einzuengen und dürfen sie nicht zur Entfaltung kommen lassen, stellen uns auf eine robuste Abwehr von Welling ein. Im Angriff müssen wir dahingehen, wo es weh tut und eine bessere Trefferquote aus dem Rückraum erzielen als gegen Engers und Mertesdorf“, verlangt TUS Trainer Lukas Illigen.

Personal: „Franzi Kutscheid und Jessi Kutscheid stehen uns wieder zur Verfügung.  Naomi Aideyan, Svenja Dausend und Antje Fritz fehlen weiterhin, ich hoffe das sich in den nächsten Wochen das Lazarett lichtet und wir so wieder mehr Alternativen im Rückraum habe“, hofft Illigen.

 

Prognose: „Welling ist für mich klarer Favorit, wir haben in der Vorbereitung zweimal gegeneinander gespielt und somit wissen wir, was uns erwartet. Wollen wir was Zählbares in Daun behalten, muss alles stimmen und wir dürfen uns nur wenig Fehler erlauben“, ahnt der TuS Coach.

 

TV Bassenheim II – HSG Mertesdorf/Ruwertal (Samstag, 17.30 Uhr)

 

Ausgangslage: Zuhause gelten die Gastgeber wesentlich stärker als in fremder Halle. Aus einer starken Abwehr versucht der TV immer wieder mit viel Tempo zum Erfolg zu kommen.

 

Personal: Bei uns fehlen erneut wichtige Spielerinnen und ich wünsche mir, dass wir endlich einmal komplett auflaufen können. So fehlen bei diesem Spiel Sarah Herres, Helena Thielen, Theresa Dimmig, Luisa Becker, Tina Scherf und Sarah Zöllner. Ein Fragezeichen steht noch hinter Norah Thielen“, klagt HSG Trainer „Hase“ Schöler.

 

Prognose: „Es gilt an die Leistung aus dem Dauner Spiel anzuknüpfen, viel Tempo machen, eine solide Abwehr stellen und vorne konzentriert abschließen. Wenn wir unsere Chancen alle nutzen, haben wir eine gute Chance, beide Punkte zu entführen“, glaubt der HSG Coach.

 

HSG Wittlich II – Vfl Hamm (Samstag, 19.30 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: Mächtig unter Druck steht die Gästemannschaft des Vfl Hamm bei ihrem Auswärtsspiel bei der Wittlicher Reserve. Das Team verlor das letzte Saisonspiel vor heimischer Kulisse gegen Schweich und steht bereits zum frühen Zeitpunkt der Saison unter Druck.

 

Personal: Wittlichs Trainerin Tanja Nykytenko hofft auf den Einsatz von Joelle Junglen.

 

Prognose: Die Favoritenrolle liegt bei den Gastgeberinnen, doch die HSG Trainerin bleibt vorsichtig: „Ich hoffe, dass wir dem gerecht werden können. Nur ungern erinnere ich mich an die letzte Woche. Dieses Spiel muss aus den Köpfen und wir legen den Schwerpunkt der Trainingsarbeit auf die Abwehr. Das ist das A und O unseres Systems. Hier erhoffe ich mir durch schnelle Ballgewinne ein schnelles Umschaltspiel und einfache Tore. Unterschätzen werden wir den Gast sicher nicht, das werde ich meinen Spielerinnen deutlich vermitteln. Auf jeden Fall werden wir kämpfen bis zum Umfallen“, verspricht Nykytenko.

 

HSG Hunsrück II – HSG Kastellaun-Simmern (Sonntag, 15 Uhr, Rhaunen)

 

Ausgangslage: HSG Kastellaun/Simmern hat eine sehr junge, neu formierte Mannschaft, erfahrene Spielerinnen der vergangenen Saison haben die Mannschaft verlassen. Für uns ist es das zweite Heimspiel in dieser Saison, haben was gut zu machen vor eigenem Publikum nach dem Mertesdorf-Spiel, wollen am Sontag an die Leistungen von Welling anknüpfen.

 

Personell: Tina Schirokich hat sich gegen Welling verletzt und fällt aus. Ansonsten ist derzeit alles an Bord.

 

Prognose: Ich fordere nochmals eine Steigerung und mehr Konstanz über 60 Minuten. Wir werden aber Kastellaun keineswegs unterschätzen, auch wenn eine junge, relativ unerfahrene Mannschaft antritt. Von den 2:4 Punkte lasse ich mich nicht blenden, schaue jetzt nach vorne auf den vermeidbar schlagbaren Gegner. Wir haben Heimvorteil und ich erwarte und fordere ein ordentliches Spiel meiner Mannschaft. Das Spiel möchten wir natürlich gewinnen und sehe auch die Vorteile bei uns“, sagt Gastgebertrainer Marin Bach.

 

HSC Schweich – TV Engers (Sonntag, 15.30 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: Hauptsache gewonnen! Unter diesem Motto dürften die Verantwortlichen des HSC Schweich den Sieg gegen das Schlusslicht Hamm einstufen. Jetzt aber gibt es gegen den Titelfavoriten aus Engers kaum etwas für das Team von Trainer Tobias Quary zu gewinnen. Nach fünf gewonnen Spielen und einem hervorragenden Torverhältnis von 165:88 steht nur eine Frage ins Haus: Wie gut kann sich der HSC Schweich verkaufen und wie hält die Mannschaft die Niederlage in Grenzen? „Es ist das Spiel der Gegensätze. Der Meisterschaftsfavorit aus Engers trifft auf den HSC Schweich, der um den Klassenerhalt kämpft. So stellt sich die Frage nach der Favoritenrolle auch nicht“, sagt Schweichs Trainer Tobias Quary.

 

Personal: Mel Waters fehlt weiter. Dazu fehlt Angi Karrenbauer urlaubsbedingt.

 

Prognose: „Für uns zählt es nur ein vernünftiges Spiel abzuliefern. Wir haben letzte Woche in Hamm die ersten Punkte gegen den direkten Konkurrenten eingefahren und können so befreit auflaufen. Wir können so weiter zu unserem Spiel finden und das Spiel nutzen, um weiter Spielpraxis zu sammeln. Wir wollen dem haushohen Favoriten aus Engers so lange, wie es geht, Paroli bieten“, hofft der HSC Coach.

 

 

Berichte vom Spieltag 21./22. Oktober 2017

 

Vfl Hamm – HSC Schweich 28:29 (14:16)

 

Schweich gewinnt den Handballkrimi in Hamm liefert aber keinen Spielbericht!

 

Moog - Schwarz (7), Hähner (7/3), Gores (1), Reuter (4), Weich, Keppler (2), E. Longen (2), Karrenbauer (6/2), Schömann, Beck

 

TV Welling – HSG Hunsrück II 25:22 (15:10)

 

„Es war eine unnötige Niederlage gegen die erwartet starke Wellinger Mannschaft“, klagte HSG Trainer Martin Bach, dessen Mannschaft einfach zu viele individuelle Fehler machte, um den Gastgeber ernsthaft zu gefährden.

 

Doch immer dann, wenn die Chance bestand, das Spiel zu drehen, leisten sich die Hunsrücker ihren Fauxpas. Zudem erwischten die Hunsrücker Torfrauen nicht ihren stärksten Tag!

 

Bis 10:8 war das Spiel ausgeglichen, dann setzte sich Welling auf 13:8 ab und brachte den Vorsprung in die Pause. Nach dem 19:14 in der 42. Minute kämpften sich die Gäste wieder heran, hatten beim 21:19 und 22:20 die Chancen, dem Spiel die Wende zu geben.

 

„In den entscheidenden Momenten haben wir uns technische Fehler geleistet und die falschen Entscheidungen getroffen,“ klagte Bach, der seinem Team aber eine gewaltige kämpferische Steigerung gegenüber dem letzten Saisonspiel attestierte.

 

Wolf und Marx – Wies (7(4), Endel (1), Mohr (2), Kappes (3/1), Litzenburger (1), Hahn (1), Fey, Schirokich (1),  L. Bach (2), Wagner, H. Bach (4), Schug

 

TuS Bannberscheid – HSG Wittlich II 30:20 (14:6)

 

Früh stand in der Begegnung fest, wer die Halle als Sieger verlassen würde. Die Gastgeberinnen legten auf 10:3 in der 19. Minute vor und hatten zur Pause das Spiel bereits für sich entschieden. Beim 21:11 war der 10-Tore-Vorsprung der Gastgeberinnen erstmals hergestellt, der bis zum Abpfiff verteidigt werden konnte.

 

„Die dreiwöchige Spielpause war meiner Mannschaft deutlich anzumerken. Es fehlte von Beginn an die nötige Aggressivität, um gegen den Favoriten entscheidend Paroli bieten zu können. Bis auf Maria Flesch, die immer wieder versuchte, ihren Mitspielerinnen den nötigen Kampfgeist einzuhauchen, hatte keine andere Spielerin die erforderliche Einstellung. Das Umschalten von Angriff auf Abwehr war nur halbherzig, die gegnerischen Angreiferinnen wurden hier nicht konsequent gestört. Der TuS spielte erwartet schnell und nutzte seine Chancen konsequent“, so das Resümee von Wittlichs Trainerin Tanja Nykytenko.

 

Hayer - Flesch (6), Teusch, Esch (2/1), Lames (1), Teusch S. (7), Gaß, Ertz, Steffens (2/1), Hober (2),

HSG Mertesdorf/Ruwertal – TuS Daun 32:23 (10:7)

 

Eigentlich sollte das Pokalergebnis für beide Teams kein Maßstab im Meisterschaftsspiel werden. Doch erneut setzte sich die Ruwertal HSG deutlich mit 32:23 durch, im Pokalspiel lautete der Endstand 28:18. Auch hinsichtlich des Spielverlaufes waren die Parallelen erkennbar. Die Gäste aus der Eifel hielten im ersten Spielabschnitt bis 6:5 in der 17. Minute mit und zwangen so den Gastgebertrainer „Hase“ Schöler zur Auszeit, der zwei Treffer der HSG die drei Tore-Führung brachten, die bis zur Pause verteidigt wurde.

 

Nicht zufrieden waren beide Trainer mit der Chancenverwertung ihrer Mannschaften: „Die erste Halbzeit gestaltete sich bis zur ca. 25. Minute ausgeglichen. Die Mannschaft stand super in der Abwehr, zeigte Biss im Kampf um den Ball und ein sehr gutes Rückzugsverhalten in dem immer wieder Bälle, die vorne verspielt wurden, zurückerobert wurden. Leider zeigte sich von Beginn an aber auch, wie "treffsicher" wir im gesamten Spiel sein sollten. Alleine in den ersten 30 Minuten wurden 12 klare Bälle, darunter auch Tempogegenstoße, nicht im Tor versenkt. Die Torfrau der Gastgeberinnen wurde zusehends stark oder der Pfosten rund geschossen und gleichzeitig wurden wir im Angriff zusehends unsicherer. Zwar gelangen immer wieder schöne Anspiele, die jedoch nicht mit einem Tor belohnt wurden. Wenn man hinten stark kämpft und vorne die Dinger einfach nicht rein wollen, frustriert das“, klagte Dauns Co Trainerin Claudia Philipp.

 

„Es entwickelte sich ein faires Spiel mit einer guten Schiedsrichterleistung. Doch was wir alleine in der ersten Halbzeit an freien Chancen verworfen haben, reichte eigentlich für zwei Spiele. Dazu kam auch das Abschlusspech“, fand auch HSG Trainer „Hase“ Schöler.

 

Bis 18:14 (44.) hielten die Gäste das Spiel offen, beim 22:14 war die Begegnung in der 48. Minute war die Begegnung entschieden. Da half auch die Auszeit der Gäste nichts mehr. Über 26:16 gelang der klare 32:23 Erfolg! „Auch in der zweiten Halbzeit sollte dies bis zur 54. Minute so weitergehen. Erst in den letzten 5 Minuten schien der Knoten geplatzt zu sein und die Dinger gingen endlich rein. Leider zu spät. Mit 25 verworfenen Bällen lässt sich kein Spiel gewinnen, egal wie stark man hinten steht. Hinzu kamen, insbesondere in der zweiten Halbzeit, einige fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen. So wurde z. B. Nici Brand beim freien Wurf nach einem Tempogegenstoß, zwei Meter vor dem Kreis zu Fall gebracht. In meinen Augen ist das ein Foul und wenigstens einen Freiwurf wert. Dass aber keinerlei Konsequenz ausgesprochen wurde, ist für mich nicht nachzuvollziehen“, klagte Philipp.

 

„Bei uns hat es in der Abwehr endlich gestimmt, jede kämpfte für jede. Auf dieses Spiel lässt sich aufbauen. Rolf Wischerath und ich waren mit dem Spiel zufrieden“, sagte Schöler.

 

HSG: Becker und Huwer – Reis, Schell (2), Meyer (7), Eberhard (5/3), N. Thielen, Lamberti (3), Meyer (1), Dimmig, Fisch (3), Rosner (5), Kolditz (2), H. Thielen (4/3).

 

TuS: Treis und Miller – C. Philipp, Brand (5), Merten (3/1), Krämer (1), Jehnen, Basten (1), Dreiseitel (3), L. Aideyan (3), Lüsse, Clever (7/1)

 

 

Vorschau auf den Spieltag 20./21. Oktober 2017

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – TuS Daun (Samstag, 19.30 Uhr, Ruwertalhalle)

Ausgangslage: Keine Rolle darf nach Ansicht von HSG Trainer „Hase“ Schöler das Ergebnis des Pokals spielen. Der 10-Tore-Sieg der Ruwertaler muss aus den Köpfen seiner Spielerinnen, die weiterhin personell arg gebeutelt sind. Im letzten Spiel fehlten der HSG gleich 8 Spielerinnen des Kaders. „Nach der Niederlage gegen Engers kommt jetzt die Ruwertal HSG. Im Pokal haben wir das Spiel noch deutlich verloren, was aber nicht heiß,t das wir das Spiel herschenken . Im Pokal haben wir überwiegend durch unsere technischen Fehler verloren“, sagt Dauns Trainer Lukas Illigen.

Personal: Einige Spielerinnen dürften am Wochenende wieder in den Kader der HSG zurückkehren. Da aber die A-Jugend des Vereins zeitgleich spielt, entfallen hier die Möglichkeiten, den Kader noch breiter aufzustellen. Svenja Dausend und Antje Fritz fallen auf Dauner Seite weiterhin verletzungsbedingt aus, zudem werden uns Vera Merten, Franzi Kutscheid und Jessi Kutscheid aus privaten Gründen fehlen. „Im Laufe der Woche entscheidet sich dann noch, ob Naomi Aideyan wieder spielen kann, was für uns enorm wichtig wäre und wir somit im Rückraum wieder mehr Alternativen haben“, hofft Illigen.

 

Prognose: „Wir dürfen den Aufsteiger auf keinen Fall unterschätzen, müssen konsequent unsere Chancen verwerten und von Beginn an hellwach sein“, fordert Schöler. „Wir müssen versuchen, den Gegner frühzeitig zu attackieren und sie nicht ins laufen kommen zu lassen sonst sind wir körperlich unterlegen. Die Kreisläufer der Gastgeberinnen müssen wir versuchen zu doppeln. Im Angriff wird es wichtig sein an die zweite Hälfte gegen Engers anzuknüpfen und in die Nahtstellen zu gehen und diesmal unsere Chancen im Kasten unterzubringen. Gegen Engers haben wir noch zu viele freie Bälle vergeben. Sollten wir zudem unsere technischen Fehler minimieren, in der Abwehr gutstehen und unser Rückraum seine Chancen nutzt, ist es möglich das Spiel lange offen zu halten. Dann sehen wir mal was dabei rumspringt“, lauten die vielfältigen Forderungen auf Dauner Seite.

 

TuS Bannberscheid – HSG Wittlich II (Sonntag, 15 Uhr)

 

Ausgangslage: Für Wittlich steht Ende Oktober das zweite Spiel der seit Anfang September laufenden Saison an! Damit kann und ist Trainerin Tanja Nykytenko nicht zufrieden, deren Mannschaft bislang überhaupt keine Spielpraxis sammeln konnte, während es für die Gastgeberinnen ihr bereits fünftes Saisonspiel ist! So geht die Favoritenrolle klar an die Heimmannschaft, die bislang nur einmal in Welling sich geschlagen geben musste.

Personal: Kim Lopez (berufliche Gründe) und Joelle Junglen (krank) werden ausfallen, dafür wird aber Hannah Hober dabei sein.

Prognose: „Wir haben in der langen Pause alles getan was möglich war. Mit Freundschaftspielen und gemeinsamen Training mit der ersten Mannschaft, sowie Fitness-Studio und einigen Waldläufen haben wir die konditionellen Voraussetzungen geschaffen. Jetzt freuen wir uns auf das erste Spiel, in dem ich von meiner Mannschaft Kampfgeist und Lust am Handball erwarte. Den Gegner kenne ich nicht, bin aber gespannt auf dieses Spiel“, sagt Wittlichs neue Trainerin Nykytenko.

 

Vfl Hamm – HSC Schweich (Sonntag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Der Tabellenletzte trifft auf den Tabellenvorletzten. Für beide Mannschaften ist es wohl eins der wichtigsten Spiele der Saison. Der 26:22 Pokalerfolg der Schweicherinnen hat gezeigt, wie eng beide Mannschaften beieinanderliegen.

 

Personal: Mel Waters fehlt krankheitsbedingt. „Ansonsten hoffe ich auf Bestbesetzung. Einige Spielerinnen sind unter der Trainingswoche noch leicht angeschlagen, das sollte aber alles bis zum Wochenende auskuriert sein“, sagt Schweichs Trainer Tobias Quary.

 

Prognose: „Es wird sicher ein enges Spiel. Wobei uns das Pokalspiel gezeigt hat, indem wir bereits mit 11 Toren führten und am Ende nochmal um den Sieg kämpfen mussten, dass wir die Mädels aus Hamm nicht unterschätzen dürfen. Für uns wird es wichtig sein, in der Defensive stark verbessert aufzutreten, indem wir vor allem an der Kommunikation und Absprache arbeiten müssen. Im Angriff haben wir mit Emily Reuter eine Option dazu bekommen, so dass wir die Verantwortung auf mehrere Köpfe aufteilen können.  Schaffen wir es unser Potential aufs Feld zu bringen, bin ich überzeugt, dass wir die ersten wie Punkte der Saison einfahren können“, glaubt der Schweicher Coach.

 

TV Welling – HSG Hunsrück II (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage: Zwei Spiele zwei Siege, so lautet die Bilanz des TV Welling. Doch für HSG Trainer Martin Bach haben die wenigen Ergebnisse der bisherigen Saison kaum Aussagekraft. Für den Hunsrücker Trainer ist es viel wichtiger, dass seine Mannschaft zur Leistungsstärke aus dem Spiel gegen Engers zurückfindet. Nur ungern erinnert sich Bach an den Auftritt seiner Frauen am vergangenen Wochenende gegen die Ruwertal HSG.

Personal: Die Hunsrücker reisen mit ihrer Bestbesetzung nach Welling.

Prognose: „Unser Ziel ist es, so aufzutreten wie im Spiel gegen Welling. Wir brauchen gegenüber der letzten Woche eine enorme Leistungssteigerung, wenn wir dahin zurückwollen. Das Abwehrverhalten muss viel beweglicher und vor allem aggressiver werden. Damit wird es erst möglich, die stärkste Wellinger Spielerin Antonia Schmitz in den Griff zu bekommen. Im Angriff müssen wir wesentlich variabler spielen und konsequenter im Abschluss sein. Wichtig wird auch sein, die vielen Fehler der letzten Woche abzustellen“, fordert der HSG Coach.

 

 

 

Berichte vom Spieltag 14./15. Oktober 2017

 

TUS Daun – TV Engers 19:32 (7:13)

 

Wie erwartet setzte sich der Favorit aus Engers deutlich in Daun durch. Beim 3:9 in der 16. Minute zog TuS Trainer Lukas Illigen die Reißleine, nahm die erste Auszeit und es gelang seinem Team, die Restspielzeit der ersten Hälfte ausgeglichen zu gestalten. Spätestens beim 8:20 in der 37. Minute war die Begegnung entschieden, nur die Höhe des Gästesieges war fraglich.  Dabei waren die beiden Gästespielerinnen Derya Akbulut und Katharina Marx vom Dauner Deckungsverband nie auszuschalten. Sie erzielten jeweils 10 Treffer und damit mehr als die Hälfte der Gästetore!

 

„Ziel war es, dem Gegner mit so viel Gegenwind wie möglich entgegenzutreten. Die Einstellung der Mannschaft ließ daran auch nicht zweifeln. Allerdings übten wir in den ersten 15 Minuten im Angriff viel zu wenig Druck auf die Abwehr, dadurch viele Torwürfe, die Engers sofort mit schnellen Gegenstößen bestrafte, die wir dann aber nach der Auszeit durch eine fraubezogenes Rückzugsverhalten deutlich besser im Griff hatten. Mit dem Deckugnsverband sowohl im 6:0 als auch im 3:2:1 bin ich zufrieden. In der zweiten Hälfte haben wir im Angriff deutlich mehr Druck auf die Abwehr ausgeübt und sind dadurch immer wieder zum Torerfolg gekommen. Trotzdem verwarfen wir zuviel! Personell konnte Engers heute aus dem Vollen schöpfen. Wir hatten aufgrund vieler Verletzter nur wenig Wechselalternativen, vor allem im Rückraum. Zum Ende des Spiels war die Luft raus und die Gegner konnten noch einmal durch einige Gegenstöße auf 13 Tore davonziehen. Trotz der hohen Tordifferenz war es kein Spiel, dem man nachtrauern muss. Die Mannschaft hat unter den vorherrschenden Bedingungen ein gutes Spiel gegen einen sehr starken Gegner aus Engers abgeliefert“, fand Dauns Trainer Lukas Illigen.

 

Miller, Treis und Sonnen – Philipp, Brand (2), F. Kutscheid, J. Kutscheid (2), Krämer (4), Jehnen (1), Basten, Merten (6/3), Dreiseitel (1), L. Aideyan (1), Clever (2)

 

HSG Hunsrück II – HSG Mertesdorf/Ruwertal 25:20 (13:9)

 

Am Ende stand die erwartete Niederlage der Gäste auf der Anzeigetafel der Hirtenfeldhalle. Gleich vier Jugendspieler musste Gästetrainer Schöler ins Rennen schicken und bei den Gastgebern verdichtete sich der Eindruck, dieses Spiel bereits deutlich gewonnen zu haben.

 

„Der Gegner hat uns das Leben schwerer gemacht, als wir vermutet hatten. Wir haben einfach zu viele Fehler gemacht, egal wo! Allerdings haben auch meine viele Wechsel für Unruhe gesorgt“, klagte Gastgebertrainer Martin Bach.

 

Schnell führten die Gastgeberinnen 5:1 in der 6. Minute, Gästetrainer „Hase“ Schöler nahm die Auszeit und seine Mannschaft bewies Moral, kämpfte sich nach dem 13:6 Rückstand zur Pause mit drei Treffern in Folge auf 13:9 zur Pause heran.

 

„Meiner Mannschaft war in den ersten Minuten deutlich die Tatsache anzumerken, dass sie noch nie in dieser Konstellation zusammengespielt hat, das wurde dann zusehends besser“, fand Gästetrainer Schöler.

 

Endgültig entschieden schien die Begegnung beim 23:14 in der 45. Minute, wieder folgte die Auszeit der Gäste, die in ihrer stärksten Phase des zweiten Spielabschnitts nochmals auf 24:18 in der 57. Minute verkürzten, der Sieg der Hunsrückerinnen war jedoch nicht mehr zu gefährden.

 

„Wir waren am Ende wirklich nur diese fünf Tore besser. Die Gäste haben das clever gemacht und sich 10 Siebenmeter gegen unsere viel zu unbewegliche Abwehr erarbeitet. Das Spiel hat gezeigt, woran wir noch zu arbeiten haben“, resümierte Bach.

 

HSG H: Wolf und Marx – Schug (2/2), Bach L., Lammersmann (1), Wies (3/1), Bottlender, Mohr (4), Litzenburger (3), Hahn (3), Schirokich (2), Wanger, Simon (3), Bach H. (4)

 

HSG M/R: Becker und Huwer – Reis (2/2), Schell (1), Lamberti (1), Himmelreich (1), Eberhard (6/4), Meyer (1), Dimmig (1), Fisch (1), Kolditz (1), H. Thielen (3/1),

 

 

 

Vorschau auf den Spieltag 14./15. Oktober 2017

 

TuS Daun – TV Engers (Samstag, 17.15 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Das Maß aller Dinge scheint in dieser Saison der TV Engers zu sein. Der eilt derzeit von Sieg zu Sieg und steht mit einem Top-Torverhältnis an der Tabellenspitze. Die Rollen vor dieser Begegnung sind klar verteilt. Aufsteiger Daun, der mit zwei Siegen und einer Niederlage sicher gut in die Saison gekommen ist, bleibt nur die krasse Außenseiterrolle.

 

Personal: Aufgrund der geschlossenen Halle in den Herbstferien und vieler kranker oder verletzter Spieler war keine gute Vorbereitung auf das schwere Spiel gegen den Titelanwärter möglich. Mit Naomi Aideyan fällt uns neben Svenja Dausend und Antje Fritz die nächste Rückraumspielerin aus. Ob Isabel Treis im Tor spielen kann entscheidet sich erst Ende der Woche.

 

Prognose: „Wir müssen lange Angriffe spielen, um somit lange im Spiel zu bleiben und nicht schon am Anfang einem großen Rückstand hinterher zu laufen. Dazu müssen wir konsequent im Abschluss sein um Gegenstöße zu vermeiden. Die Rückwärtsbewegung muss stimmen. Wir liegen mit unseren 4:2 Punkten voll im Soll und können so befreit aufspielen, versuchen ein achtbares Ergebnis zu erzielen. Allerdings zwingen uns die vielen Ausfälle zur Improvisation“, sagt Trainer Lukas Illigen.

 

Hunsrück II – HSG Mertesdorf/Ruwertal (Samstag, 17.15 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ausgangslage: Derbytime in der Rheinlandliga Frauen! Im ersten Derby erwartet die Hunsrück Reserve den Gast aus dem Ruwertal. Noch hat die Saison für beide Mannschaften noch nicht richtig begonnen. Seitdem die Saison Anfang September angelaufen ist, haben beide Teams erst eine Begegnung gespielt und beide Teams verloren ihre Auftaktbegegnung. Für die Ruwertal HSG geht es jetzt nach fünfwöchiger Pause wieder los und die Mannschaft von Trainer „Hase“ Schöler steht vor einer hohen Auswärtshürde im Hunsrück! Dabei stehen auch die Vorzeichen für beide Mannschaften recht unterschiedlich. Zwar konnten beide Teams seit ihrem letzten Spiel durchtrainieren, doch den Gästen aus dem Ruwertal fehlt nicht nur die Spielpraxis sondern fast eine komplette Mannschaft!

 

Personal: Während auf Gastgeberseite lediglich Melanie Endel aus Urlaubsgründen fehlt, fallen beim Gast mit Judith Backendorf, Nina Scherf, Nora Thielen, Katharina Rosner, Susanne Pinnel aus den verschiedensten Gründen aus, dazu steht noch ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Sarah Herres. „Wir werden uns aus der zweiten Mannschaft und der Jugend entsprechend verstärken“, verrät HSG Coach „Hase“ Schöler.

 

Prognose: „Das Saisonziel der Ruwertaler ist ja in dieser Saison höher definiert, ein Grund mehr, den Gast nicht zu unterschätzen. Es kommt ein unbequemer und vor allem körperlich starker Gegner, gegen die wir mit Geduld und Tempo spielen müssen. Wir sollten uns keine unnötigen Einzelaktionen leisten“, fordert Gastgebertrainer Martin Bach. „Eigentlich geht für uns die Saison jetzt erst los. Wir haben keine Spielpraxis, wissen nicht, wo wir stehen. Ich bin gespannt, wie die Mannschaft sich am Samstag im Hunsrück präsentieren wird,“ sagt der Ruwertaler Coach.

 

 

Berichte vom Spieltag 23./24. September 2017

 

Vfl Hamm – TuS Daun 25:28 (15:15)

 

Trotz eines Rumpfteams und dem kurzfristigen Ausfall von Lisa Krämer aufgrund einer Grippe, siegte der TuS Daun beim Mitaufsteiger in Hamm. Bis in die Schlussminuten war es eine ausgeglichene Begegnung, die von vielen technischen Fehlern bestimmt war. Daun zeigte eine gute Abwehrleistung, der Rückraum steigerte sich im Vergleich zum Wittlicher Spiel, zeigte sich wieder treffsicherer und kam auf 18 Tore!

 

1:4 legten die Gäste bis zur 10. Minute vor, dann glich Hamm zum 4:4 aus, die Begegnung verlief bis zur Pause völlig ausgeglichen. Vera Merten organisierte das Spiel der Eifelaner von der Spielmacherposition und war selbst torgefährlich. Naomi Aideyan bot trotz ihrer Knieprobleme wieder eine gute Leistung, schied aber im zweiten Spielabschnitt mit einer Fußverletzung aus. Die Entscheidung fiel in den Schlussminuten, als die Gäste sich vom 25:25 dank der Treffer von Jana Michell Clever (2) und Vera Martin entscheidend absetzten.

 

„Danke an meinen Bruder Christopher Illigen und Antje Fritz, die das Coaching von mich und Claudia Philipp übernommen haben. Jetzt gehts mit zwei Punkten in die Pause undwir hoffen, das sich langsam unser Lazarett lichtet“, sagt Trainer Lukas Illigen.

 

Miller – Merten (6/2), Brand (2), Kutscheid (1), Jehnen (1), Basten, N. Aideyan (7), Dreiseitel L. Aideyan (3), Clever (8).

 

TV Engers – HSG Hunsrück II 23:16 (11:8)

 

Unter Wert wird die Hunsrück Reserve in ihrem Meisterschaftsspiel vom Titelfavoriten aus Engers auf den Nachhauseweg geschickt! Zunächst hielten die Hunsrücker gut mit, nutzten aber einfach die Chancen nicht, scheiterten immer wieder an der guten Torfrau des TV Engers. So erklärt sich der 6:1 Rückstand in der 15. Minute, den das Team von Trainer Martin Bach bis auf 7:5 in der 23. Minute aufholte. Engers gingen gegen die aufmerksame Gästeabwehr hinter der die Torfrauen Franzi Wolf und Marie Marx eine starke Leistung zeigten, die Ideen aus, die HSG verkürzte sogar auf 9:8, nutzte dann aber ihre klare Chance zum Ausgleich nicht und kassierte die 11:8 Führung des Favoriten zur Pause.

 

Die Chancenverwertung blieb auch das Problem im zweiten Spielabschnitt, zudem spielte die stärkste TV Spielerin Derya Akbulut ihre Cleverness aus. „Wir haben sie nicht in den Griff bekommen und ich hätte mir hier was einfallen lassen müssen“, räumte Bach selbstkritisch ein. In der Schlussphase gelang es den Hunsrückerinnen nicht mehr das Gegenstoßspiel des Favoriten zu unterbinden.

 

Wolf und Marx – Schug, L. Bach, Wies (5/4), Endel (1), Mohr (6/1), Lammersmann, Hahn, Schirokich, Wagner (1), Glöckner, Vollrath (2/1), H. Bach (1).

 

 

 

19. September 2017

Vorschau auf den Spieltag 23. und 24. September 2017

 

TV Engers – HSG Hunsrück II (Sonntag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Der TV Engers gehört für HSG Trainer Martin Bach zu den Topfavoriten der Liga: „Die haben schon letztes Jahr den kleinen Miezen Paroli geboten, haben sich in diesem Jahr noch weiter verstärkt und sind für mich der klare Favorit im Auftaktspiel“, sagt der Hunsrücker Coach, der eine ordentliche Vorbereitung absolvieren konnte. Nicht nur dass der Kader bis auf einige Urlaube und berufliche Verhinderungen durchweg komplett trainiert hat, sondern auch die Tatsache, dass der Verein mit der eigenen Halle keine gesperrte Halle in den Sommerferien aufgrund des Urlaubes hatte.

 

Personal: Verstärkungen hat die HSG aus dem RPS Liga Team mit Sarah Wies, Melanie Endel und Svenja Mohr bekommen. Dazu kann Bach auch auf die Youngsters der RPS Liga zurückgreifen. So steht der Coach vor dem „Luxus-Problem“, wohl einige Spielerinnen aussetzen lassen zu müssen!

 

Prognose: „Das wird ein sehr schweres Auswärtsspiel für uns, bei dem wir aber ohne jeden Druck aufspielen können. Wir wollen dort einen Achtungserfolg einfahren“, sagt Bach.

 

Vfl Hamm – TuS Daun (Sonntag, 16 Uhr)

 

Ausgangslage: Es ist das Duell der Aufsteiger, bei dem die Gastgeber ihr erstes Saisonspiel bestreiten und deshalb nur schwer einzuschätzen sind.

 

Personal: Es fehlen Isabel Treis, Jessica Kutscheid, Steffi Lüsse, Antje Fritz, Svenja Dausend sowie Spielertrainerin Claudia Philipp. Das Team wird am Sonntag von Christopher Illigen betreut.

 

Prognose: In der Abwehr müssen wir noch konsequenter zu Werke gehen. Machen wir weniger Fehler als in der Vorwoche und findet unser Rückraum um Lisa Krämer, Jana Clever und Naomi Aideyan zur alten Stärke zurück, haben wir eine Chance das Spiel lange offen zu halten und was Zählbares mitzunehmen. Wir müssen aus einer guten Abwehr versuchen die leichten Tore über den Gegenstoß zu erzielen. Sollten wir nicht so einen gebrauchten Tag wie gegen Wittlich erwischen und die vielen Ausfälle vor allem In der Abwehr kompensieren können sowie die Trainingsinhalte umsetzen, haben wir eine Chance“, glaubt Trainer Lukas Illigen.

17. September 2017

Berichte vom 2. Spieltag

 

TuS Daun – HSG Wittlich 18:26 (8:15)

 

Wittlichs Trainerin Tanja Nykytenko feiert mit ihrem Team den gelungenen Saisoneinstand in Daun. Bis 7:8 gestaltet Aufsteiger Daun die Begegnung gegen die Wittlicher Reserve offen, dann zieht das Team der neuen Wittlicher Trainerin auf und davon, führt im zweiten Spielabschnitt phasenweise mit 10 Toren.

 

„Ich bin zufrieden mit der Leistung und der Stimmung im Team. Jede Spielerin bekam ihre Spielanteile und konnte sich zeigen. Wir sind auf einem guten Weg“, freute sich Nykytenko.

 

„Kollektives Versagen der Mannschaft. Viele technische Fehler bestimmten unser Spiel. Keine Spielerin erreichte ihre Normalform. Dazu kam eine schwache Abschlussquote. Es war ein gebrauchter Tag, bei dem lediglich das Rückzugsverhalten und die kämpferische Einstellung stimmte“, fand Dauns Trainer Lukas Illigen.

 

TuS: Treis und Miller – Philipp, Brand (5/2), F. Kutscheid (1), J. Kutscheid (3), Merten, Krämer (1), Jehnen, Basten, N. Aideyan, Dreiseitel (1), L. Aideyan (1), Clever (6)

 

HSG: Marx - Junglen (3), Flesch (7/2), L. Teusch, Esch (2), Lames (1), S. Teusch (4), Esch (2), Lames (1), Gaß, Ertz (3), Steffens (3), Lopez (3).

 

TV Bassenheim – HSC Schweich 38:20 (16:9)

 

Eine Viertelstunde benötigten die Gastgeberinnen um den Widerstand der Gäste zu brechen, die nach dem 7:5 in der Folge chancenlos waren.

 

„Diesen Vorsprung gab die Oberligareserve der Bassenheimer nicht mehr her und gewannen meiner Meinung nach letztendlich etwas zu deutlich. In der Abwehr haben wir nicht als Verband agiert und so war letztlich jede Eins gegen Eins Situation der Heimmannschaft vom Erfolg gekrönt. Körperlich hatten wir offensiv wie defensiv nichts entgegen zu setzen. Im Angriff fehlte uns ganz klar die Durchschlagskraft, einzig Angelina Karrenbauer zeigte sich auf Rheinlandliganiveau“, resümierte Schweichs Trainer Tobias Quary. Über 21:11 zogen die Gastgeberinnen dem ungefährdeten Erfolg entgegen.

 

Waters – Gores (4/1), Lehmann (1), Schwarz (4), Moog, Karrenbauer (9/2), V. Longen, E. Longen (1), Marxen, Beck (1)

 

 

 

12. September 2017

 

Vorberichte Spieltag 16./17. September 2017

 

 

TV Bassenheim – HSC Schweich (Samstag, 15 Uhr)

 

Ausgangslage: Wir haben die schmerzliche Niederlage gegen Daun im Training aufgearbeitet. Für uns ist es wichtig weiter zu Arbeiten und uns von solchen Rückschlägen nicht aus der Bahn werfen zu lassen. Wir werden zu fast jedem Spiel als Außenseiter antreten, so auch in Bassenheim.

Personal: Emily Reuter, Hanna Schömann und Inez Hähner fehlen weiterhin.

 

Prognose: Um eine Chance auf Punkte zu haben, muss auf unserer Seite wirklich alles glatt laufen. Nichtsdestotrotz gehen wir diese Partie voll motiviert an und wollen uns weiter finden und verbessern.  Gegen die körperlich starken Bassenheimerinnen, um die überragende Tina Ring, müssen  wir vor allem unser Umschaltspiel in den Angriff verbessern.

 

 

TuS Daun – HSG Wittlich II (Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: „Durch den Sieg in Schweich haben wir unsere ersten wichtigen Punkte gegen den Abstieg eingefahren und können so ohne jeglichen Druck mit dem nötigen Selbstbewusstsein aufspielen. Als Aufsteiger sind wir klarer Außenseiter gegen eine Mannschaft die schon seit Jahren in der Rheinlandliga im Mittelfeld mitspielt“, ahnt Dauns Trainer Thomas Illigen.

 

Personal: Neben der sicherlich fehlenden Svenja Dausend (frühestens Mitte Oktober) ist unsicher. ob Antje Fritz auf Dauner Seite aufgrund ihrer Verletzung vom Wochenende spielen kann.

 

Prognose: Wir sind gespannt wer bei Wittlich auflaufen wird. Wir wollen bei unserem ersten Heimspiel den Zuschauern ein offenes und ansehnliches Spiel bieten und hoffen, das bessere Ende auf unserer Seite zu haben“, sagt Dauns Trainer Illigen.

 

 

 

 

10. September 2017

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – TV Welling 15:18 (7:6)

 

Das hatte sich das Trainergespann „Hase“ Schöler und Rolf Wischerath anders vorgestellt. Die Mannschaft unterliegt beim Saisonauftakt gegen Welling mit 15:18. Dabei schien alles in den Anfangsminuten so zu laufen, wie das Trainerteam das vorgestellt hatte: 5:1 führten die Ruwertalerinnen in der 8. Minute, ließen die Gäste aber beim 5:4 wieder ins Spiel zurückfinden. Die Auszeit in der 16. Minute zeigte zunächst Wirkung, die Mannschaft spielte konzentrierter und legte wieder auf 7:4 in der 23. Minute vor, blieb dann aber fast sieben Minuten ohne Torerfolg. Nach dem Wechsel drehte sich das Blatt vollends.

 

Über 11:11 in der 44. Minute gelang den Gästen die Führung zum 11:13, die der Gast jetzt geschickt verteidigte. Bis 15:16 in der 54. Minute glimmte das Fünkchen Hoffnung im Ruwertal, doch dann war es erneut die Tatsache, dass sich die Gastgeberinnen von der harten Abwehrarbeit der Gäste beeindrucken ließen, die letztlich an diesem Abend die Niederlage besiegelte.

 

„Wir sind gut ins Spiel gestartet und haben uns mit unserem schnellen Spiel die 5:1 Führung verdient. Doch selten habe ich ein so hart geführtes Spiel von beiden Seiten erlebt. Viele Zeitstrafen bestimmten das Spiel, dazu gab es eine rote Karte gegen eine Gästespielerin. Heute war mehr drin, doch wir haben uns den Schneid von der Härte der gegnerischen Gangart abkaufen lassen. Der Mannschaft mache ich keinen Vorwurf, sie hat ein gutes Spiel gemacht, aber am Ende fehlte das Glück. Wir können nur hoffen, dass sich die Verletzung von Jana Fisch und Susanne Pinnel als nicht längerfristig herausstellen“, resümierte HSG Trainer Hase Schöler.

 

Becker – Reis, Schell (1), Meyer, Pinnel (2), N. Thielen (1), Backendorf, Herres (3/1), Dimmig (1), Fisch, Zöllner, Rosner (5), H. Thielen (2/1)

 

HSC Schweich – TuS Daun 17:29 (7:15)

 

Für eine Überraschung sorgte Aufsteiger Daun mit einem souveränen Auftakterfolg bei der neuformierten Schweicher Mannschaft. Die Gastgeberinnen bestimmten von Beginn an die Begegnung, hatten das Spiel nach dem 4:6 in der 17. Minute über 4:8, 5:12 zur Pause beim 7:15 bereits früh entschieden. Nach dem Wechsel lieferten sich beide Mannschaften eine ausgeglichene Phase bis zum 13:20, dann zogen die Gäste deutlich auf 17:29 davon, feierten ihren ersten Meisterschaftssieg und unterstrichen damit ihre realistischen Chancen auf den Klassenerhalt.

 

„Das Fehlen von Angelina Karrenbauer und Inez Hähner war für die junge Schweicher Mannschaft zu keinem Zeitpunkt zu kompensieren. Der Sieg für die TuS war über den gesamten Zeitraum nie gefährdet. In der Abwehr haben wir nicht geschlossen agiert und so hatten die Gäste riesen Lücken. Im Angriff hat uns schlichtweg die individuelle Klasse gefehlt, um aus dem Positionsspiel gefährlich zu werden. Auch das geforderte Tempospiel, das die Daunerinnen perfekt spielten, konnte nur die B- Jugendliche Jana Weich einbringen. Insgesamt kann ich der Mannschaft aber keinen Vorwurf machen. Jeder hat sein Bestes gegeben, aber das Spiel kam für uns einfach zu früh. Wir müssen jetzt weiter hart arbeiten, um uns in der Klasse zu etablieren“, ahnt Schweichs Trainer Tobias Quary.

 

„Eine geschlossene Mannschaftsleistung geprägt von gegenseitiger Motivation, hundertprozentigem Einsatzwillen und guten Einzelaktionen. Unsere starke Abwehrleistung stellte das noch sehr junge Schweicher Team von Beginn an vor eine Herausforderung. So hatten wir nach 25 Spielminuten erst 5 Gegentore zu verbuchen, was die Motivation der Mädels weiter steigerte. Isabel Treis bot mit ihrer starken Leistung im Tor einen zusätzlichen Rückhalt.  Auch im Angriff waren gute Abläufe zu sehen, die bis zum Abschluss konsequent durchgezogen wurden. Die Mannschaft hat in Abwehr und Angriff von Anfang an umgesetzt, was vorher besprochen wurde und dieses Spiel verdient gewonnen. In den nächsten Wochen werden uns sicherlich deutlich stärkere Gegner erwarten. Nichtsdestotrotz war dieses Spiel für uns ein guter Einstieg in die neue Saison und Liga, der uns einen ordentlichen Schuss Selbstvertrauen verpasst hat. Einziger Wehrmutstropfen ist die Knieverletzung die Antje Fritz sich zuzog. Wir hoffen, dass sie schnell wieder einsatzfähig ist“, resümiert Dauns Co-Trainerin Claudia Philipp.

 

HSC: Waters -P. Schwarz (5), Gores (3), Langner (1), V. Schwarz (3), Moog, Dierschke (1), V. Longen, E. Longen (1), Weich, Marxen, Beck (3).

 

TuS: Treis – Merten (2), Brand (2), Kutscheid (2), Fritz, Krämer (4/1), Jehnen, Basten (1), N. Aideyan (8), Miller, Kutscheid, Dreiseitel, L. Aideyan (3/1), Clever (7/1)

 

 

05. September 2017

 

Vorschau auf den 1. Spieltag am 9./10. September 2017

 

HSC Schweich – TuS Daun (Samstag, 17.30 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Ausgangslage: Auch in der Rheinlandliga der Frauen kommt es am ersten Spieltag zum Derby zwischen Schweich und Daun. Schweich hat gegenüber der letzten Saison einige personelle Veränderungen zu verkraften, Daun kommt als Aufsteiger sicher in der Außenseiterrolle. „Nach einer durchwachsenen letzten Saison gehen wir dieses Jahr mit einer stark veränderten Mannschaft an den Start. Mit einem Durchschnittsalter von 19,07 Jahren sind wir wohl die jüngste Mannschaft in der Rheinlandliga. Für uns geht es in diesem Jahr nur um den Klassenerhalt, der auch nur über mannschaftliche Geschlossenheit zu erreichen ist. Das Spiel gegen Daun ist für uns eine erste Standortbestimmung und wird uns zeigen, wo wir stehen“, sagt Schweichs Trainer Tobias Quarry.

 

Personal: Hanna Schömann und Emily Reuter (Urlaub) fehlen auf Schweicher Seite. Bis auf Svenja Dausend, die sich in der Vorbereitung eine Verletzung am Knie zuzog und Naomi Aydian (private Gründe), sollten alle beim Gast aus Daun an Bord sein. Trainer Lukas Illigen der aus privaten Gründen auch nicht dabei sein kann, wird durch seine Trainerkollegin Claudia Philipp vertreten.

 

Prognose: „Die Daunerinnen wollen, genau wie wir, schnellen Handball spielen.  Schaffen wir es unsere Rückwärtsbewegung zu verbessern und die vielen technischen Fehler abzustellen ist der Spielverlauf offen. Wir müssen unsere Chancen klar herausspielen und konsequent nutzen. Wenn wir von der ersten Minute an konzentriert auf dem Feld sind, rechne ich mit einem Spiel auf Augenhöhe, bei dem die Tagesform entscheiden wird“, glaubt Quarry.

 

„Nach intensiver Vorbereitungsphase fahren wir zwar mit einer gehörigen Portion Respekt, aber auch mit derselben Portion Ehrgeiz zum ersten Gegner in der Rheinlandliga nach Schweich. In einigen Vorbereitungsspielen sowie dem Pokalspiel gegen Mertesdorf konnten wir den Wind, der in der Rheinlandliga weht, schon spüren. Nichtsdestotrotz wollen wir von Beginn an so lange wie möglich dagegenhalten und den Schweicher Damen das Leben so schwer wie möglich machen. Wir gehen ohne Druck, aber mit dem nötigen Willen in dieses Spiel. Vielleicht ist am Ende ja sogar eine kleine Überraschung auf dem Punktekonto zu verbuchen. Personell sollten wir gut aufgestellt sein,“ glaubt Dauns Trainer Lukas Illigen.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – TV Welling (Samstag, 20 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Die Ruwertal HSG will in dieser Saison einen gesicherten Mittelfeldplatz erreichen und hat sicherlich andere personelle Möglichkeiten als in der letzten Saison. Das stimmt vor allem das Trainergespann „Hase“ Schöler und Rolf Wischerath für die anstehenden Aufgaben optimistisch.

 

Personal: Norah Thielen und Tina Scherf werden fehlen.

 

Prognose: „Wir müssen hellwach und konzentriert sein, ein schnelles Spiel nach vorne zeigen und die Chancen im Angriff nutzen. Dazu fordern wir die Laufbereitschaft ohne Ball ein und ein gutes Rückzugsverhalten, zumal Welling ein schnelles Spiel bevorzugt. Unverständlich ist für mich, dass wir nach diesem Spiel eine fünfwöchige Pause haben. Wie soll da ein Rhythmus aufkommen“, klagt Schöler.