14. Oktober 2018

 

HSG Hunsrück II – HSG Wittlich II 23:23 (12:9)

 

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase konnten sich die Gastgeberinnen nach dem 5:5 in der 13. Minute mit drei Treffern in Folge bis zur 17. Minute auf 8:5 absetzen. Diesen Vorsprung nahm das Team von Trainer Korab Mulliqi mit in die Kabine (12:9).

 

Doch Wittlich kam besser aus der Kabine, glich beim 12:12 in der 33. Minute erstmals wieder aus, doch die Gastgeberinnen bekamen die Begegnung wieder in den Griff, stellten den drei Tore Abstand beim 15:12 in der 39. Minute wieder her. Doch die Gäste ließen sich nicht abschütteln, glichen in der 46. Minute durch Marie Plohmann zum 17:17 aus, doch die Gastgeberinnen legten immer wieder einen Treffer vor, den die Gäste egalisierten. Über 21:21 in der 54. Minute ging es in die spannenden Schlussminuten, doch letztlich trennten sich beide Teams am Ende leistungsgerecht mit einem Remis.

 

„Am heutigen Tage war das eher ein Punktgewinn für uns. Wir haben eine gute Moral gezeigt und immer wieder die klaren Rückstände aufgeholt. Ab der 12. Minute hatten wir eine Schwächephase bis zur Pause. Anfang der zweiten Hälfte kämpften wir uns wieder ran, fingen die Bälle in der Abwehr ab und die Abwehr war auch unser Prunkstück. Gegen Spielende wurden wir dann wieder unachtsam. Letztlich war es eine geschlossene Mannschaftsleistung, bei der bis zum Schluss gefightet wurde, doch es war zu viel auf und ab in unserem Spiel. Letztlich war es kein schönes Spiel, das auf niedrigerem Rheinlandliganiveau stand und bei dem die Abwehrreihen spielbestimmend waren“, fasste Gästetrainerin Jennifer Simonis zusammen.

 

„Die Abwehrreihen waren spielbestimmend! Für uns war das eher ein Punktverlust, da wir nicht konstant genug spielten. Wir leisteten uns zu viele technische Fehler und Ballverluste, spielten die angesagten Spielzüge nicht zu Ende und konnten am Ende dann doch über den Punkt froh sein. Bei uns überragte Svenja Mohr, die ihre Tore erkämpfte und stärkste Spielerin war. Doch so viele technischen Fehler gehen gar nicht“, klagte HSG Coach Korab Mulliqi.

 

HSG IKH: M. Kirst und Wolf – Schug (3/2), L. Bach (1), Simon, Bottlender (5/2), Mohr (9), Litzenburger, Hahn, Schirokich (1), Glöckner (1), H. Bach (3).

 

HSG W: Marx – Junglen (2), Reffke (5), L. Teusch (1), Lames, S. Teusch (3), Ertz (3), Kappes, Gaß, Plohmann (4), Keil, Kehl.

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – TV Welling 18:25 (9:13)

 

Erneut klare Niederlage für die Ruwertal HSG! Das Team von Trainer „Hase“ Schöler musste sich den Gästen aus Welling mit 18:25 geschlagen geben. Von Beginn an führten die Gäste aus Welling, lediglich beim 1:1 gelang den Ruwertalerinnen der Ausgleichstreffer. Über 1:3 in der 9. Minute setzten sich die Gäste bis zur Pause auf 9:13 ab.

 

Die Entscheidung fiel kurz nach dem Wiederanpfiff, als den Gästen drei Treffer in Folge zum 9:16 in der 33. Minute gelangen, war die Vorentscheidung gefallen. Beim 14:21 in der 50. Minute zog Trainer „Hase“ Schöler die Reißleine und nahm die Auszeit, doch die Gäste verteidigen ihren 7 Tore-Vorsprung bis zum Ende.

 

„Die Abwehr stand nicht gut, im Angriff haben wir die Chancen einfach nicht untergebracht. Zudem war kein Rückzugsverhalten der Mannschaft erkennbar, die ihre angesagten Spielzüge nicht konsequent durchspielte. Gegenüber dem Bassenheimer Spiel war die Mannschaft nicht wiederzuerkennen. Darüber wird zu reden sein“, klagte Schöler.

 

Becker – Backendorf (2), Frisch (2), N. Thielen (1), Herres (4/2), Meyer (2), Fisch (3), Teuber, Zöllner, Rosner (3), Kolditz (1)

 

09. Oktober 2018

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – TV Welling (Sonntag, 17 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Nach dem Remis im letzten Spiel bei Bassenheim will die Ruwertal HSG jetzt in heimischer Halle endlich den ersten Saisonsieg! Das Team von Trainer „Hase“ Schöler hat allerdings mit dem TV Welling einen starken Gegner zu Gast, der zuletzt mit einem Kantersieg die HSG Kastellaun/Simmern abfertigte.

 

Personal: Sarah Waberzeck und Natalia Kierakowicz werden auf Seiten der Gastgeberinnen fehlen.

 

Prognose: „Es gilt an die Leistung aus dem Bassenheimer Spiel anzuknüpfen, ein gutes Spiel in Angriff und Abwehr zu machen. Welling erzielt seine Tore mit schnellen Gegenstößen und darauf müssen wir vorbereitet sein. Die Bewegung ohne Ball muss stimmen und wir müssen unsere Chancen verwerten. Aus einer sicher stehenden Abwehr wollen wir unsere erste und zweite Welle spielen, die Spielzüge durchziehen und als Mannschaft auftreten“, umschreibt Trainer Hase Schöler das Portfolio, das bei seinem Team am Sonntag stimmen muss.

 

HSG Hunsrück II – HSG Wittlich II (Sonntag, 17 Uhr, Sohren)

 

Ausgangslage: Einen Tag nach dem RPS Liga Vergleich treffen nun die Reservemannschaften in Sohren aufeinander.

 

Personal: Bei den Gastgeberinnen werden nach Aussage von Trainer Korab Mulliqi die Spielerinnen auf der Platte stehen, die auch in Gerolstein und Bannberscheid dabei waren. Verstärkungen aus der RPS Liga Mannschaft wird es nicht geben.

 

Die vierwöchige Pause kam für die HSG Wittlich zu keinem günstigen Zeitpunkt, da sich Jill Fandel und Saskia Gaß verletzten und auf jeden Fall ausfallen werden. „Wir müssen mal sehen, mit welchem Kader wir antreten können“, sagt Gästetrainerin Jenny Simonis.

 

Prognose: „Wir hatten zwei Wochen Spielpause, haben aber trainiert. Einige Spielerinnen waren im Pokal bei der ersten Mannschaft im Einsatz. Wichtig wird sein, dass wir wieder den Spielrhythmus finden und erwarte von meiner Mannschaft, dass sie zuhause die Leistung wie gegen Bannberscheid abruft, kämpferisch alles gibt und von der ersten Minute an hellwach ist“, so der Gastgebertrainer.

 

„Beim Gastgeber bleibt abzuwarten, welche Mannschaft auflaufen wird. Mit Svenja Mohr verfügen die Hunsrücker auf jeden Fall über eine sehr starke Linkshänderin. Für mich ist die Niederlage der Hunsrücker in Daun schwer erklärbar. Am Sonntag wird sicher die Tagesform über den Ausgang des Spiels entscheiden. Wenn es uns gelingt, uns auf unser Spiel zu konzentrieren, ist nichts unmöglich. Dafür aber müssen wir unser Spiel machen, die Leistung aus dem Auftaktspiel abrufen und unser Tempospiel aufziehen, um so zu einfachen Toren zu kommen. Auch die Abwehr muss die Leistung zeigen, die sich im Auftaktspiel angeboten hat“, verlangt die Wittlicher Trainerin.

 

 

23. September 2018

 

TV Bassenheim II – HSG Mertesdorf/Ruwertal 24:24 (8:10)

 

Hätte jemand HSG Coach Hase Schöler den Punktgewinn seines ersatzgeschwächten Teams am Rhein vorausgesagt, er hätte das sicher gerne unterschrieben. Doch nach dem Verlauf des Spiels kam keine Freude beim HSG Coach auf. Seine Mannschaft musste in den letzten Sekunden den schon sicher geglaubten Sieg hergeben und musste sich am Ende mit nur einem Punkt auf den Heimweg machen. „Der angesetzte Schiedsrichter kam nicht und wir einigten uns auf einen Unparteiischen der Gastgeber, der uns in den letzten Minuten klar benachteiligte“, klagte der HSG Coach.

 

Eine völlig ausgeglichene erste Hälfte mit wechselnden Führungen, in der sich keine Mannschaft mit mehr als zwei Treffern absetzen konnte, endete mit einer knappen 8:10 Führung der Ruwertalerinnen.

 

Auch nach dem Wechsel hatten die Gäste die Nase vorn, führten erstmals beim 9:12 in der 33. Minute mit drei Treffern, doch so richtig absetzen konnte sich das Team von Trainer Hase Schöler zunächst nicht. Zwischenzeitlich legten die Ruwertalerinnen sogar auf 12:16 in der 46. Minute vor, Bassenheim nahm nochmals die Auszeit, doch das Schöler Team ließ sich nicht beirren und legt nach dem Team-Timeout sogar auf 13:18 in der 51. Minute vor! Das Spiel wurde nun hektischer und Zeitstrafen auf beiden Seiten schafften genügend Freiräume auf dem Feld und das nutzten die Gastgeberinnen jetzt besser aus, verkürzten mit einem 5:1 Lauf auf 18:19 in der 54. Minute und läuteten damit die spannenden Schlußminuten ein! Sarah Herres zeigte sich weiterhin treffsicher vom Punkt und brachte ihr Team wieder mit zwei Toren auf 18:20 in Führung. Die Gastgeberinnen ließen sich aber nicht abschütteln, legten immer nach und blieben den Ruwertalerinnen bis 20:21 in der 57. Minute auf den Fersen. Auf beiden Seiten war jetzt deutlich erkennbar, dass man sich keine Fehler mehr leisten wollte und als sich Gastgeberinnen eine weitere Zeitstrafe einhandelten, schien der Käse gegessen. Kati Rosner erzielte die Führung zum 21:23 und genau eine Minute vor dem Abpfiff gelang den Gastgeber per Siebenmeter der Anschluss. Laura Meyer schien alles klar gemacht zu haben, als sie 35 Sekunden vor dem Ende auf 22:24 erhöhte, doch kam der Auftritt des Unparteiischen. Die auf Gastgeberseite überragende Christina Ring erzielte in den letzten 20 Sekunden zwei Treffer und rettete damit ihrem Team den Punkt!

 

„Die Mannschaft hätte heute sicher den Sieg verdient gehabt und unter normalen Umständen das auch geschafft! Es war eine absolut geschlossene Mannschaftsleistung in Angriff und Abwehr. Teilweise sahen sich unsere Rückraumspielerinnen einer Manndeckung gegenüber, doch wir haben die richtigen Lösungen gefunden“, resümierte Schöler.

 

Becker – Teuber (2), Scherf, Meyer (3), Kierakowicz (4), Backendorf (2), Herres (6/6), Lamberti, Britz (3), Zöllner, Rosner (2), Kolditz (2/2)

 

SV Gerolstein – HSG Hunsrück II 24:34 (12:20)

 

15 Minuten lang bot der Aufsteiger aus Gerolstein dem Favoriten aus dem Hunsrück Paroli, dann setzte sich das Team von Trainer Korab Mulliqi vom 7:8 auf 7:12 mit vier Treffern in Folge ab. Gerolsteins Trainerin Doris Waldorf nahm die Auszeit, doch die Gäste zogen über 10:18 in der 25. Minute der klaren Pausenführung zum 12:20 entgegen.

 

Wesentlich besser kam der Aufsteiger dann aus der Kabine, legte einen 4:0 Start hin und verkürzte auf 16:20 in der 35. Minute. Erst dann fanden die Hunsrücker wieder ins Spiel, legten auf 16:23 in der 37. Minute vor und ließen die Gastgeber lediglich bis auf fünf Tore (zuletzt beim 20:25 in der 45. Minute heran). Beim 22:32 in der 53. Minute war der erste 10 Tore Vorsprung geschafft, der am Ende bis 24:34 Bestand hatte.

 

„Aufgrund unser Personalsituation waren wir gezwungen, dass einige Spielerinnen durchspielen mussten. Wir haben letztlich zu viele technische Fehler gehabt und zu viele einfache Tore kassiert. Gerolstein hat heute ein gutes Spiel gemacht“, fand HSG Coach Korab Mulliqi.

 

SVG: Kühn - Schauster (6/2), Krämer (3), Hammes (6/3), Werner, Mayer (3), Helle (1), Nober (1), Blameuser (1), Mohr

 

HSG II : Wolf und Marx – Schug (3/3), Simon, Hahn (6), Mohr (10/1), Litzenburger (4/1), Bottlender (4/1), Schirokich (5), Wagner, Glöckner (2).

 

18. September 2018

 

TV Bassenheim II – HSG Mertesdorf/Ruwertal (Sonntag, 15 Uhr)

 

Ausganslage: „Die Saison ist bisher überhaupt nicht gut für uns gelaufen! Zwei klare Niederlagen mit jeweils schwacher Angriffs- und Abwehrleistung, von denen die Niederlage in Wittlich nicht erklärbar ist. Gegen die kleinen Miezen, die uns in allen Belangen überlegen waren, kann man verlieren. Nicht aber mit einer solchen Leistung in Wittlich. Jetzt treffen wir auf die heimstarken Bassenheimerinnen und wieder stehen die Vorzeichen personell nicht gut“, klagt Gästetrainer „Hase“ Schöler.

 

Personal: Bei den Ruwertalern fehlen Jana Fisch, Nora Thielen, Sarah Waberzeck und Jeannette Zöllner, ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Steffi Roth.

 

Prognose: „So fahren wir wieder mit einem kleinen Kader zum Auswärtsspiel, sehen uns einem starken Rückraum und einer starken Torfrau gegenüber. Im Deckungsverband müssen wir schneller zur Ballseite verschieben und mit mehr Bewegung im Angriff spielen. Dazu gilt es, die sich bietenden Chancen eiskalt zu verwerten“, fordert Schöler.

 

SV Gerolstein – HSG Hunsrück II (Sonntag, 17.30 Uhr, Sporthalle BBS)

 

Ausganslage: „Die Anderen kochen auch nur mit Wasser! Das muss jetzt nur noch in unsere Köpfe rein. Im Spiel gegen Welling haben wir uns zahlreiche gute Chancen erarbeitet; nur von allen Positionen noch nicht zufriedenstellend genutzt. Zu groß noch der Respekt vor den Rheinlandligatorhütern. Auch an die schärfere Gangart müssen sich einige von uns erst gewöhnen“, so Trainerin Doris Waldorf vor der Heimpartie gegen die Mädels von Hunsrück II. „Unsere Chancenverwertung in Daun war sehr schlecht, das hat mir mein Trainerkollege Carsten Esdar verraten und so werden wir in dieser Woche hieran arbeiten“, erklärt Gästetrainer Korab Mulliqi.

 

Personal: Gerolstein muss auf eine Spielerin urlaubsbedingt verzichten, hinter zwei weiteren Spielerinnen steht noch ein Fragezeichen. Bei den Gästen wird nach Aussage von Trainer Mulliqi keine Spielerin aus dem RPS Liga Kader auflaufen.

 

Prognose: „Für uns wird es schwer werden. Und wenn das Gästeteam zudem verstärkt aus der ersten Mannschaft anreist, werden wir kein Land sehen und dem Spiel nicht gewachsen sein, werden aber trotzdem engagiert kämpfen und wichtige Erfahrung sammeln“, verspricht Waldorf.  „Wir wollen unsere Abschlussschwäche ablegen und beide Punkte mit in den Hunsrück nehmen. Die beiden Punkte werden für uns im weiteren Saisonverlauf wichtig sein“, erklärt der Gästetrainer.

 

16. September 2018

 

TuS Daun – HSG Hunsrück II 29:24 (16:9)

 

„Ein Spiel in dem der Wille der Mannschaft, die zwei Punkte in Daun zu behalten deutlich zu sehen war. Von Beginn an waren die Mädels wach und überzeugten in der Abwehr mit einer guten 6:0 Deckung vor einer überragenden Sarah Sonnen im Tor. Sarah hatte heute ein goldenes Händchen und stärkte der Mannschaft so ein ums andere Mal zusätzlich den Rücken“, freute sich Dauns Co-Trainerin Claudia Philipp. Auch im Angriff zeigte die Mannschaft Geschlossenheit und ließ sich von der 5:1 Deckung der Gegner nicht aus der Ruhe bringen. Allen voran setzten sich Jessi Kutscheid und Jana Clever immer wieder mit schönen 1:1 Aktionen durch und so gelang zur Pause der 16:9 Vorsprung.

 

„Ohne Svenja Mohr und Nina Lammersmann fehlten uns wichtige Stammspielerinnen. Daun kam dank ihrer starken Torfrau, die uns mindestens 20 hundertprozentige Chancen, darunter einige Siebenmeter wegpflückte und einer starken linken Angriffsseite, die die Unerfahrenheit unserer jungen Spielerinnen ausnutzte, zur klaren Halbzeitführung“, meinte Karsten Esdar, der die Hunsrücker an diesem Tag für den parallel im Rheinlandliga-Team spielenden Trainer Korab Mulliqi vertrat.

 

„Zu Beginn der zweiten Halbzeit verloren wir zunächst unseren Faden, so dass wir fünf Tore in Folge kassierten, vier davon in den ersten fünf Minuten. Es schien plötzlich nichts mehr zu funktionieren. Für diese Phase übernehme ich die Verantwortung, da im Deckungsverband die Positionen nicht eindeutig zugeordnet waren und dadurch Unsicherheit und Chaos entstand. Eine frühe Auszeit in der dieses Chaos neu „geordnet“ wurde, ließ uns den Faden dann langsam wieder aufnehmen und das Spiel bis zum Ende nicht mehr aus der Hand geben. Was allerdings die Trefferquote unserer Siebenmeter angeht, sollten wir im nächsten Spiel deutlich zulegen“, fordert die TuS Trainerin.

 

„Im zweiten Spielabschnitt waren die Chancen immer wieder da, doch wir scheiterten weiterhin an der Dauner Torfrau! In den Schlußminuten wechselte Daun durch und wir konnten das Ergebnis verbessern. Verwerten wir uns klaren Chancen haben wir eine Chance. So aber stand ein verdienter Dauner Sieg an der Anzeigetafel. Unsere Mannschaft hat gut gekämpft und sich nie aufgegeben“, lobt der Gästetrainer.

 

Tus: Treis, Sonnen und Miller – Lüsse, F. Kutscheid (2), J. Kutscheid (7), Basten, N. Aideyan (4), Römer, Dreiseitel, L. Aideyan, Dausen, Clever (16/2)

 

HSG: Wolf – Schug (2/1), L. Bach (3/1), Simon (7/4), Hahn, Bottlender (5), Schirokich (3), Wagner (1), Schäfer, H. Bach (3), Marx

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – DJK/MJC Trier II 14:26 (7:12)

 

Erneut muss die Ruwertal HSG eine deutliche Niederlage einstecken, dieses Mal gegen die favorisierte Mannschaft der DJK/MJC Trier. Das von Rolf Wischerath betreute Gastgeberteam verlor nach dem 2:2 in der 6. Minute völlig den Faden und musste die Gäste bis zur 9. Minute auf 2:6 ziehen lassen. Wischerath nahm die Auszeit, die Wirkung zeigte. Seine Mannschaft kämpfte sich wieder heran, war beim 6:7 in der 18. Minute wieder in Schlagdistanz, um den Favoriten wieder auf 6:10 n der 25. Minute ziehen zu lassen. Zur Pause führten die Favoritinnen 7:12.

 

„Mit der ersten Hälfte war ich durchaus zufrieden, zumal die Mannschaft das umgesetzt hat, was wir im Training erarbeitet hatten. Gegen die offensive MJC Deckung wollten wir unser Spiel über den Kreis aufziehen und über die einlaufenden Außen zum Erfolg kommen. Den Gästen waren die Probleme mit dem Spiel ohne Harz anzumerken, etliche Chancen vergaben die Gäste freistehend vor unserem Kasten“, erklärte der HSG Coach.

 

Die Gäste bauten ihren Vorsprung nach dem Wechsel früh spielentscheidend auf 7:16 in der 37. Minute aus. Über 8:22 in der 43. Minute lieferten sich beide Teams in den Schlußminuten dann eine offene Begegnung, die am Ende deutlich mit 14:26 für die Triererinnen endete.

 

„Es war uns klar, dass wir gegen die favorisierten Miezen nichts gewinnen konnten. Doch meine Mannschaft hat nach dem Wechsel nicht mehr das umgesetzt, was wir vorgegeben hatten. Allein 15 Bälle warfen wir unbedrängt ins Aus und wurden gleich von den Gästen bestraft. Die haben einen Supertempo-Handball gespielt, erzielten mehr als die Hälfte ihrer Tore über den Gegenstoß oder den erweiterten Gegenstoß. Diese Niederlage ist nicht so schlimm, Punkte müssen wir anderswo einfahren“, sagte Wischerath.

 

Nicht ganz zufrieden zeigte sich MJC Trainerin Esther Hermann, die ihren Spielerinnen zwar eine „ordentliche Leistung von allen Positionen“ bescheinigte, aber die nicht genutzten klaren Chancen kritisierte. „Das kann auch nicht auf das Spiel mit Harz zurückgeführt werden, hier müssen wir uns einfach besser mit abfinden. Nutzen wir die sich bietenden Chancen, wird das Ergebnis noch deutlicher. Spielerisch und taktisch dennoch eine klare Sache für meine Mannschaft“, resümierte Hermann.

 

HSG: Becker – Teuber, Kierakowicz (3), Waberzeck, Meyer (2), N. Thielen, Backendorf (1), Herres (2/2), Kolditz (1), Fisch (2), Britz (1), Zöllner, Rosner (2).

 

MJC: Krämer – Pötters (3), Irsch (2), Braun, A. Greinert (3/1), Kordel (3), Natter (6/1), Weinandy (6/1), Wiemer, Steil (1), Mayer, N. Greinert (1), Garcia-Almendaris (1).

 

TuS Bannberscheid – HSG Wittlich II 26:23 (13:9)

 

Die Wittlicher Reserve schrammt knapp an der Überraschung in Bannberscheid vorbei! Das Team von Trainerin Jennifer Simonis unterlag den Favoriten am Ende 26:23.

 

Ausgeglichen verlief die Anfangsphase, nach der sich die Gastgeberinnen vom 4:3 in der 9. Minute auf 7:3 in der 13. Minute absetzten. Simonis nahm die Auszeit, doch ihre Mannschaft lief bis zur Pause dem Vorsprung der Gastgeberinnen hinterher.

 

„Es waren einfach zu viele technische Fehler in unserem Spiel. Dazu gelang es uns nicht, das eigene Tempospiel aufzuziehen. Zu langsam war die Bewegung nach vorne. Außerdem haben wir die Torfrau der Gastgeberinnen regelrecht warm geschossen“, meinte Simonis zur Pause.

 

Die Vorentscheidung schien gefallen, als Bannberscheid den Vorsprung auf 17:10 in der 37. Minute ausgebaut hatte. Mit dem Zwischenspurt vom 20:13 in der 45. Minute läuteten die Eifelanerinnen die spannende Schlussphase ein, bei der das Team mit fünf Treffern in Folge auf 20:18 in der 50. Minute verkürzte. Als Hannah Esch mit ihrem Treffer sogar auf 21:20 in der 52. Minute verkürzte, schien das Spiel zugunsten der Gäste zu kippen. Doch die Zeitstrafe gegen die Eifelaner war dann mit spielentscheidend.

 

„Beim Kampf um den Ball traf meine Spielerin unglücklich die Gegenspielerin, allerdings mache ich hier keinen Vorwurf. In einem solchen Spiel ist jeder Ball hart umkämpft“, meinte die HSG Trainerin, deren Mannschaft dann auch die Kräfte ausgingen und der TuS so über 23:20 und 25:22 den Sieg sicherstellte.

 

„Auch nach dem klaren Rückstand trieb Maria Reffke das Team unermüdlich an und Hanna Esch zeigte sich eiskalt beim Verwandeln der Siebenmeter“, lobte Simonis.

 

Marx - Junglen (1), Reffke (8), L. Teusch, Esch (7/6), Lames, S. Teusch (4), Gaß (1), Plohmann (1), Fandel, Keil (1)

 

TV Welling – SV Gerolstein 27:14 (12:6)

 

Die Gastgeberinnen legten los wie die Feuerwehr, führten 4:0 in der 7. Minute und bereits nach 12. Minute nahm Gerolsteins Trainerin Doris Waldorf die Auszeit beim 7:2. Doch die Gäste vergaben weiterhin klarste Chancen. „Hier haben wir einfach zu viel liegengelassen“, fand die Trainerin.

 

Das Bild änderte sich auch nach dem Wechsel nicht und so zogen die Gastgeberinnen bis auf 21:10 in der 52. Minute davon, brachten am Ende einen ungefährdeten Sieg über die Zeit. „Unsere Torfrau Lisa Kühn zeigte eine gute Leistung. Neidlos müssen wir anerkennen, dass die Gastgeberinnen im Spiel „eins gegen eins“ stärker waren und wir vor allem in der Abwehr an Härte zulegen müssen“, resümierte Waldorf, die ihrer Mannschaft aber bescheinigte, sich achtbar aus der Affäre gezogen zu haben.

 

Kühn - Schauster (2), Krämer, Braun (4), Hammes (4/2), Werner, Helle (2), Bameuser (2), Mohr

 

11. September 2018

 

TuS Daun – HSG Hunsrück II (Samstag, 18 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Ausgangslage: Beide Mannschaften starteten mit Auftaktsiegen in die neue Saison! Dabei machte der TuS gegen den Aufsteiger aus Gerolstein kurzen Prozess und brachte der Mannschaft im Lokalderby eine schmerzliche Auftaktniederlage bei. Die Hunsrück-Reserve mit ihrem neuen Trainer Korab Mulliqi setzte sich im Heimspiel gegen die stark einzuschätzende Bannberscheider Mannschaft durch, wird aber am Samstagabend nicht auf Verstärkungen aus dem RPS Liga Kader bauen können, da die erste Mannschaft der HSG fast zeitgleich spielt.

 

Personal:  Auf Dauner Seite fehlen Lisa Jehen und Lisa Krämer, die im Deckungsverband der Eifelaner schmerzlich vermisst werden, dazu fallen Laura Minninger und Dunja Strunk aus Urlaubsgründen aus. Bei den Gästen werden die RPS Liga Spielerinnen nicht dabei sein, dazu steht hinter dem Einsatz von Svenja Mohr noch ein Fragezeichen.

 

Prognose: „Ich hoffe, dass meine Mannschaft die gleiche Leistung wie am letzten Wochenende gegen Bannberscheid zeigen kann. Wichtig wird sein, dass die Spielzüge durchgespielt werden und die Mannschaft kämpft. Den Gegner kenne ich leider überhaupt nicht“, erklärt Gästetrainer Korab Mulliqi. „Sollten die Hunsrücker wie letztes Jahr in der Vorrunde auflaufen, haben wir durchaus die Chance, Punkte in Daun zu behalten. Ich sehe uns aber keinesfalls in der Favoritenrolle, da uns wichtige Spielerinnen fehlen. Vorgabe ist, aus einer gutstehenden Abwehr schnell nach vorne zu spielen, unsere Spielzüge konzentriert vorzutragen und konsequent abschließen. Jeden Ballverlust werden die Gäste postwendend bestrafen. Es wird ein Spiel auf Augenhöhe, das die Mannschaft gewinnt, die weniger Fehler macht“, glaubt Gastgebertrainer Lukas Illigen

 

HSG Mertesdorf/Ruwertal – DJK/MJC Trier II (Samstag, 19.30 Uhr, Ruwertalhalle)

 

Ausgangslage: Einiges gutzumachen hat die Ruwertal HSG gegen die souverän in die Saison gestartete MJC Reserve! Das Team von Trainer „Hase“ Schöler kam bei der jungen Wittlicher Mannschaft, die mächtig Tempo vorlegte, unter die Räder. Ähnliches droht im Heimspiel gegen die Triererinnen, die im Auftaktspiel ihre Schnelligkeit ausspielten. Angetrieben von Franzi Garcia wird der Gast von Beginn an daraus aus sein, schnell für klare Verhältnisse zu sorgen.

 

Personal: Auf HSG Seite fehlt Sarah Herres, bei den Triererinnen fällt Vicki Clemens mit einer Fußverletzung aus, Katja Pötters kehrt diese Woche aus dem Urlaub zurück und die erkrankte Franzi Garcia soll am Samstagabend wieder auflaufen können. „Zudem hoffen wir, dass sich die Paßangelegenheit mit unserer neuen Torfrau Marie Huiben bis Samstag geklärt hat“, sagt MJC Trainerin Esther Hermann.

 

Prognose: „Gegen den RPS Liga Absteiger müssen wir eine gute Schippe drauflegen. Das wir besser spielen können, haben wir in der Vorbereitung gezeigt. Nur wenn wir als Mannschaft auftreten, können wir den Favoriten ärgern“, glaubt HSG Coach „Hase“ Schöler, der am Wochenende aus privaten Gründen fehlen wird, Rolf Wischerath coacht das Team.

 

„Wir gehen davon aus, dass wir auf eine Mannschaft treffen werden, die in heimischer Halle auf Wiedergutmachung für die Schlappe im Auftaktspiel aus sein wird. Wir sind gewarnt, zumal uns die Ruwertaler bei unserem Auftaktspiel beobachtet haben. Ich erwarte eine kompakt stehende 6:0 Abwehr und wir werden uns gezielt darauf vorbereiten. Das Spiel wollen wir über unser Tempospiel entscheiden, wissen wie schwierig es ist, in der engen und für uns unangenehmen Halle zu spielen, werden die Begegnung auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen“, erklärt Hermann.

 

TuS Bannberscheid – HSG Wittlich II (Sonntag, 15 Uhr)

 

Ausgangslage: Ein Feuerwerk brannte die Wittlicher Reserve gegen die Ruwertal HSG im Auftaktspiel ab und schickte den Gast schwer geschlagen auf den Nachhauseweg. Jetzt muss das Team von Trainerin Jenny Simonis zum TuS Bannberscheid, der auf dem Hunsrück eine Auftaktniederlage bezog. Die Gastgeberinnen um ihre Spielertrainerin Melanie Knapp werden alles daransetzen, mit einem Heimsieg dafür zu sorgen, dass der Saisonauftakt nicht in die Hose geht. Doch die Gastgeberinnen können selbstbewusst zu diesem schweren Auswärtsspiel fahren. Kann die Mannschaft an die gute Vorstellung der letzten Woche anknüpfen, sollte das Simonis-Team nicht chancenlos sein.

 

Personal: Sarah Ertz fehlt aus schulischen Gründen, Trainerin Jenny Simonis wird wohl aufgrund des Spiels der RPS Oberliga nur eine Halbzeit dabei sein, die Restzeit wird Maria Reffke die Mannschaft coachen.

 

Prognose: „Eine erfahrene Mannschaft mit einer Melanie Knapp, die Dreh- und Angelpunkt des Tus Spiels ist. Wenn wir sie in den Griff bekommen und wir das Tempo des letzten Spiels zeigen, dann haben wir gute Chancen. Auf jeden Fall ist uns der Gast aufgrund seiner Erfahrung deutlich überlegen, hat die nötige Routine. Doch wir werden nichts unversucht lassen, auch in Bannberscheid zu punkten“, verspricht Simonis

 

TV Welling – SV Gerolstein (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ausgangslage:  Die Wellinger Handballerinnen verloren zum Saisonauftakt knapp mit 21:19 beim Derby in Bassenheim. Dabei profitierte die Reserve von Bassenheim von zwölf vergebenen hochkarätigen Torchancen und freuten sich am Ende über den 21:19 Heimsieg. Aufsteiger Gerolstein zahlte Lehrgeld gegen eine souverän aufspielende Dauner Mannschaft und steht jetzt im ersten Auswärtsspiel von einer hohen Auswärtshürde, die nur mit mannschaftlicher Geschlossenheit gemeistert werden kann.

„Bloß nicht unter die Räder kommen“, so die Devise der Gerolsteiner Handballerinnen. „Die waren in der letzten Saison Dritter hinter Engers und Bannberscheid. Nicht ganz unsere Kragenweite“, so Trainerin Doris Waldorf. Urlaubsbedingt wird Gerolstein immer noch nicht in Vollbesetzung auflaufen.

 

„Auch wenn wir realistisch genug sind, nicht von einem Sieg zu träumen, wollen wir trotzdem versuchen so lange wie möglich gegen zu halten und unser Spiel spielen. Die gezeigte Leistung in der ersten Halbzeit gegen Daun auf Augenhöhe spiegelt noch nicht unser tatsächliches Leistungsvermögen wieder. Wir müssen jetzt schnell den Respekt vor der Liga ablegen“. 

 

 

09. September 2018

 

DJK/MJC Trier II – HSG Kastellaun/Simmern 34:9 (11:5)

 

Gut aus den Startlöchern kamen die kleinen Miezen gegen den Hunsrückvertreter, legten zum 4:0 in der 12. Minute vor und bestimmten bis zur 18. Minute beim 7:2 das Spielgeschehen. Doch die Gäste hielten dagegen, verkürzten auf 8:5 bis zur 26. Minute, ehe sich die Triererinnen mit drei Treffern vor der Pause die klare 11:5 Führung sicherten.

 

Obwohl die Triererinnen nach dem Wechsel zwei Zeitstrafen kompensieren mussten, gelang über 17:5 in der 39. Minute die Vorentscheidung. Das Team von Trainerin Esther Hermann ließ 10 Minute keinen Gegentreffer zu und entschied damit die Begegnung, bei der nur noch die Höhe des Trierer Sieges offenblieb. Beim 23:6 in der 45. Minute zog Gästetrainer Daniel Fellenzer die Reißleine, nahm die Auszeit! Doch seine Mannschaft kam lediglich zu vier Treffern im zweiten Spielabschnitt und musste sich am Ende mit einer deftigen Packung von 34:9 auf den Nachhauseweg machen.

 

„In den Anfangsminuten waren wir noch sehr nervös, haben lange Zeit in der Abwehr verbracht. Es bestand aber nie die Gefahr, dass hier etwas schief laufen könnte. Wir haben offensiv verteidigt, haben die Paßwege zugestellt und wollten den Gegner so zu Fehlern zwingen. Dies ist uns mit zunehmender Spieldauer immer besser gelungen. Ballgewinn hatte Priorität und wir sind nach dem Wechsel nur noch gerannt. Franzi Garcia hat ein starkes Spiel gemacht, viel vorbereitet und ein hohes Tempo ins Spiel gebracht. Jede Spielerin hat aber ihren Anteil an diesem Sieg gehabt. Es hat Spaß gemacht, endlich auf dem Wolfsberg wieder ein Spiel zu gewinnen“, freute sich Trainerin Esther Hermann, die mit ihrer Mannschaft in der Liga angekommen ist.

 

Krämer – Irsch, Braun (5), A. Greinert (7), Kordel (2), Natter (2), Weinandy (7/2), Wiemer, Steil, Mayer (2/1), N. Greinert (3), Garcia Almendaris (6/1)

 

HSG Wittlich II – HSG Mertesdorf/Ruwertal 37:19 (19:8)

 

Für die Überraschung des Spieltages sorgt die junge Gastgebermannschaft von Jennifer Simonis, die den Gast aus dem Ruwertal schwer geschlagen auf den Nachhauseweg schickte. Das hatten sich die Verantwortlichen aus dem Ruwertal sicher anders vorgestellt! Doch bereits früh war klar, wer an diesem Abend den Ton angeben sollte.

 

5:1 legten die Gastgeberinnen bis zur 8. Minute vor, hatten beim 15:5 in der 23. Minute bereits früh für die Entscheidung gesorgt. Endgültig entschieden war die Begegnung in der 41. Minute, als die Gastgeber auf 26:10 davongezogen waren und sich das Debakel für das Schöler-Team abzeichnete.

 

„Es war eine völlig verdiente Klatsche für meine Mannschaft, die gerade im ersten Spielabschnitt keine Einstellung in Abwehr und im Angriff fand. Es fehlte die Laufbereitschaft und wir haben es Wittlich sehr einfach gemacht. Immer wieder fielen wir auf den gleichen Spielzug der Eifelanerinnen herein, spielten dem Gast gleich fünfmal den Ball in die Hand und wurden eiskalt durch das gute Gegenstoßspiel der Gastgeberinnen bestraft. Zudem versuchten wir die Anspiele an den Kreis mit „Bogenlampen“. Das will ich absolut nicht mehr sehen, diese Zeiten sind vorbei! In der Abwehr haben wir unsere Torfrau im Stich gelassen. Das wir besser spielen können, haben wir in der Vorbereitung gezeigt“, klagte Gästetrainer „Hase“ Schöler.

 

„Es war der erhoffte, aber in dieser Höhe nicht erwartete Sieg! Eine mannschaftlich geschlossene Leistung, bei der jede Spielerin ihre Spielanteile bekommen hat und alle zu dem klaren Sieg beigetragen haben. Ich bin selbstverständlich mit dem Spiel zufrieden, alle Vorgaben wurden umgesetzt und in keiner Phase des Spiels hat die Mannschaft den berühmten Gang zurückgeschaltet, im Gegenteil. Immer wieder legten die Spielerinnen noch eine Schippe drauf und wir haben unsere konditionellen Vorteile heute klar ausgespielt. Wir schauen jetzt bereits auf das kommende Spiel“, freute sich die Trainerin der Gastgeberinnen Jenny Simonis.

 

HSG W II: Marx - Junglen (3), Reffke (4), Teusch L. (1), Esch (6/3), Lames (5), Teusch S. (5), Ertz (1), Plohmann (6), Fandel, Keil (5), Gaß (1)

 

HSG M/R: Becker – Teuber, Waberzeck (7/2), Meyer, Kierakowicz (4), Backendorf (2/1), Herres (1), Fich (2), Britz, Zällner, Rosner (2), Kolditz (1)

 

HSG Hunsrück II – TuS Bannberscheid 32:28 (17:13)

 

Vor dem Spiel gab es ein „Hick-Hack“ um die Frage, ob die Begegnung auf Wunsch der Gäste verlegt werden kann. Am Ende einigten sich beide Teams dann doch auf die angesetzte Austragung! Die Begegnung verlief von Beginn an ausgeglichen. Die Gastgeberinnen legten vor, lediglich beim 2:3 führten die Gäste. Entscheidend absetzen konnten sich die Hunsrückerinnen erst nach dem 14:13 in der 28. Minute, bauten ihre Führung bis zur Pause auf 17:13 aus.  Diesen Vorsprung verteidigte das Team von Trainer Korab Mulliqi bis zur 55. Minute. Die Gäste stemmten sich gegen die drohende Niederlage und kamen angetrieben von ihrer stärksten Spielerin Melanie Knapp auf 28:27 in der 55. Minute heran. Zwei Treffer der HSG in Folge brachten beim 30:27 in der 57. Minute die Vorentscheidung.

 

„Im ersten Spielabschnitt war unsere Torfrau Franzi Wolf überragend, sie brachte die gegnerischen Angreiferinnen schier zur Verzweiflung. Auf Gästeseite überzeugte Spielertrainerin Melanie Knapp, die nicht nur vom Feld her coachte, sondern auch die stärkste TuS Spielerin war. Hut ab! Unsere Mannschaft hat die Vorgaben sehr gut umgesetzt und einen Start-Ziel Sieg nach Hause gebracht. Wenn wir immer die gleichen personellen Alternativen wie in dieser Begegnung hätten, würden wir sicher oben mitspielen.  Da dies aber nicht der Fall sein wird, rechnen wir uns einen Mittelfeldplatz aus. Die Begegnung wurde sicher von Schiedsrichter Wolfgang Mildenberger geleitet“, lobte Sascha Burg.

 

Wolf und Marx – Schug, L. Bach, Dinarica (4), Wies (8/3), Simon (), Lammersmann, Mohr (6), Litzenburger (1), Bottlender (6/1), Schirokich (2), Glöckner, H. Bach (4)

 

SV Gerolstein – TuS Daun 18:31 (8:12)

 

Ausgeglichen verlief die Anfangsphase, in der die Gastgeberinnen beim 2:1, 4: 2 bis 5:4 in der 16. Minute in Führung lagen. Nach dem Ausgleich der Daunerinnen in der 20. Minute zum 6:6 legte das Team von Trainer Lukas Illigen vier Treffer in Folge zum 6:10 nach und verteidigte jetzt die Führung bis zur Pause.

 

„Es war ein nervöser Beginn meiner Mannschaft, die sich viele Fehler leistete. Irgendwie fehlte die Stimmung im Team und auch die Körpersprache. Erst mit zunehmender Spieldauer kämpften wir uns in diese Begegnung“, gab Dauns Trainer Lukas Illigen zu.

 

Die Begegnung wurde gleich nach dem Wechsel entschieden! Daun legte mit einem 0:9 Lauf bis auf 8:21 in der 41. Minute vor, der Aufsteiger aus Gerolstein war geschlagen! Ab diesem Zeitpunkt verwaltete der TuS seinen Vorsprung und kam im ersten Saisonspiel zu einem letztlich verdienten und ungefährdeten Erfolg!

 

„Jessi Kutscheid brachte auf der Mitte jetzt endlich Tempo ins Spiel, die 5:1 Abwehr stand sicherer und wir kamen über den Gegenstoß zu unseren Toren. Einstellung und Köpersprache stimmten jetzt, doch nach der klaren Führung kehrte der Schlendrian ein und wir konnten nicht weiter davonziehen. In der Abwehr hat Lisa Jehnen auf der „eins“ eine starke Leistung gezeigt und wie immer war Jana Clever für genügend Tore gut. Gegen die offensiv deckende Gerolsteiner Abwehr fanden wir nach dem Wechsel über unsere Kreuzbewegungen und den Parallelstoß die richtigen Mittel“, freute sich Illigen.

 

„Im ersten Spielabschnitt waren wir auf Augenhöhe und haben gemerkt, dass wir in der Klasse mithalten können. Doch 10 schwache Minuten nach dem Wechsel und die Tatsache, dass wir Dauns Jana Clever, die wir im ersten Spielabschnitt gut im Griff hatten, nicht mehr ausschalten konnten, waren Ursache für die Niederlage“, meinte SVG Trainerin Doris Waldorf.

 

SVG: Kühn – Helle (1), Schauster (5), Krämer (3), Braun (2), Hammes (4/2), Werner (1), Mayer, Nober (1), Blameuser (1), Mohr

 

TuS: Treis und Miller – Lüsse (1), F. Kutscheid, J. Kutscheid (5), Jehnen (2), Basten, N. Aideyan (4), Römer (1), Dreitseitel, L. Aideyan (1), Dausend (2/1), Clever (15/7)

 

04. September 2018

 

Vorschau auf den Spieltag 8./9. September 2018

 

HSG Wittlich II – HSG Mertesdorf/Ruwertal (Samstag, 18 Uhr, Berufsbildende Schule)

 

Ausgangslage: „Es ist eine große Herausforderung für mich, die ich gerne annehme. Ich freue mich, dass die HSG mir diese Chance gibt und ich werde den eingeschlagenen Weg des Vereins weiterführen, in dem unsere jungen Spielerinnen eine bestmögliche Ausbildung bekommen.“ Ihre Erfahrungen aus dem Jugendbereich kommen der neuen HSG Trainer Jennifer Simonis dabei entgegen. Sie kennt die Talente aus den Reihen der HSG und wird diese auch behutsam in den Seniorenbereich mit einbauen. Mit der Vorbereitung ihrer Mannschaft auf die Saison zeigt sich die Trainerin sehr zufrieden: „Trainingsbeteiligung und Engagement der Mädels sind top und die Mannschaft ist heiß auf den Saisonstart. Vor allem athletisch sind die Spielerinnen in einer Top-Verfassung, wir haben auch den größten Teil der Vorbereitung gemeinsam mit unserer 1. Mannschaft absolviert“, verrät Simonis.

 

Personal: Auf Wittlicher Seite zog sich Neuzugang Michele Loscheider in der Vorbereitung eine schwere Knieverletzung zu und wird mindestens in der Hinrunde ausfallen. Zudem steht Lea Klas ihrem Team aufgrund ihres Auslandsaufenthaltes die komplette Saison nicht zur Verfügung. Bei den Gästen wird Nora Thielen aus beruflichen Gründen fehlen, ein Fragezeichen steht hinter den verletzten Kati Rosner und Annika Kolditz.

 

Prognose: „Mit der HSG aus dem Ruwertal erwarten wir einen erfahrenen Gegner, der eine robuste 6:0 Abwehr spielt, hinter der eine gute Torfrau steht. Damit werden die Gäste sicher versuchen, uns den Schneid abzukaufen. Doch hier müssen wir dagegenhalten und zeigen, dass wir als Einheit gut zusammengewachsen sind. Auf jeden Fall wollen wir einen guten Saisonstart hinlegen“, verspricht Simonis. „Die HSG stellt eine junge und schnelle Mannschaft, gegen die unser Rückzugsverhalten stimmen muss. Noch sind wir nicht so richtig eingespielt, müssen vor allem unsere drei Neuzugänge noch integrieren. Das hat in den Vorbereitungsspielen eigentlich schon gut geklappt, doch bedingt durch Beruf und Urlaub haben wir noch nie mit dem kompletten Kader arbeiten können. Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe bei dem die Tagesform entscheiden wird“, glaubt Gästetrainer „Hase“ Schöler.

 

HSG Hunsrück II – TuS Bannberscheid  (Samstag, 19.30 Uhr)

Eigentlich sollte die Begegnung auf Wunsch der Gäste verlegt werden, findet aber jetzt doch statt:

 

Ausgangslage: Während die Hunsrück Reserve am vergangenen Wochenende ohne Pflichtspiel war, gelang den Gästen aus Bannberscheid der Pokalsieg gegen die HSG Kastellaun/Simmern. Dabei zeigten sich auf Gästeseite Spielertrainerin Melanie Knapp, Marie Kohns und Bruna Adzija als die torgefährlichsten Angreiferinnen, auf die das Team der Hunsrück Reserve am Samstagabend ein besonderes Augenmerk haben sollte. Die von Korab Mulliqi betreuten Hunsrückerinnen eröffnen mit diesem Heimspiel ihre Saison.

 

SV Gerolstein – TuS Daun (Sonntag, 14.30 Uhr, Sporthalle BBS)

 

Ausgangslage: Gleich zum Saisonauftakt kommt es zum Eifel-Derby zwischen den Aufsteigerinnen aus Gerolstein und dem Gast aus Daun. Während sich die Gastgeberinnen am vergangenen Wochenende aus dem Pokal gegen die HSG Post/TV Germania Trier verabschieden mussten, entledigte sich Daun seines Pflichtprogrammes in Bad Ems souverän.

 

Personal: In Vollbesetzung wird das Team der Gastgeberinnen urlaubsbedingt wieder nicht auflaufen können. Auch auf Gästeseite ist der Kader noch lange nicht komplett: so fehlen mit Kreisläuferin Antonia Strunk (Rippenverletzung), Abwehrchefin Lisa Krämer und mit Mittelspielerin Laura Minninger wichtige Spielerinnen, dazu stehen hinter dem Einsatz der Torfrauen Sarah Sonnen (Fingerverletzung) und Ilona Müller (Bänderdehnung) weitere Fragezeichen.

 

Prognose: „Mit der Saisonvorbereitung meiner Mannschaft bin ich zufrieden. Hauptaugenmerk lag auf der Verbesserung der Abwehrarbeit und dem Einstudieren der Angriffsoptionen. Die Trainingsbeteiligung ist auf jeden Fall besser als in der abgelaufenen Saison. Die Ausfälle wiegen auf unserer Seite schon schwer, doch jetzt ist das Team gefordert. Das Derby hat sicher seine eigenen Gesetze und es ist durchaus möglich, dass wir das Spiel verlieren. Allerdings werden wir alles dagegensetzen, zumal wir wissen, dass es für uns eine ganz wichtige Begegnung zum Saisonauftakt werden wird. So viele Möglichkeiten, in diesem Jahr die Halle als Siegerinnen verlassen zu können, werden wir nicht bekommen. Kann meine Mannschaft ihr Potential abrufen, nehme ich die Favoritenrolle gerne an“, sagt TuS Trainer Lukas Illigen. „Jetzt gilt es die unnötige und unerklärbare Niederlage im Pokalspiel aufzuarbeiten und dann mit vollen Akkus und freien Köpfen ins erste Rheinlandligaspiel gegen die Nachbarn vom TuS 05 Daun zu starten“, so Trainerin Doris Waldorf nach der äußerst unsanften Landung vom Wochenende. „Mit Favoritenrolle werden wir in dieser Saison nichts zu tun habe, deshalb gilt es einfach unverkrampft auf allen Positionen im TEAM befreit aufzuspielen“, verlangt die Gerolsteiner Trainerin.

 

DJK/MJC Trier II – HSG Kastellaun/Simmern (Sonntag, 17 Uhr, Wolfsberghalle)

 

Ausgangslage: Die Kleine Miezen wollen nach einer verkorksten Spielzeit in der RPS-Oberliga Spaß und Freude am Handballspielen zurückgewinnen und in der Rheinlandliga eine gute Rolle spielen. „Das Gerüst der Mannschaft ist zusammengeblieben. Von dem her wollen wir auch wieder oben mitspielen“, sagt Trainerin Esther Herrmann. Herrmann wird die Mannschaft in der Saison hauptverantwortlich übernehmen, Franzi Garcia rückt dafür in die Rolle der Co-Trainerin, wird aber zur Freude ihrer Trainerin auch die Handballschuhe wieder schnüren und als verlängerter Arm von Hermann auf dem Spielfeld agieren. „Sie hat einfach wieder Spaß am Handball  und wird solange ihr Knie mitmacht, die Mannschaft führen. Mit ihrer Erfahrung und ihrer Schnelligkeit wird sie die Mannschaft sicher weiterbringen“, freut sich Hermann. „Esther und ich sind ein Team, egal wer welche Rolle hat. Ich glaube nach drei Jahren ist es gut für die Mädels, wenn Sie mal eine andere Ansprache hören“, so Garcia. Mit der Vorbereitung auf die Saison zeigt sich Hermann „absolut zufrieden“. Trainingsbeteiligung und Einsatzbereitschaft stimmten und auch die Vorbereitungsspiele, die allesamt gegen Oberligisten und die eigene 1. Mannschaft absolviert wurden, stimmen zuversichtlich.

 

Personal: Nach dem Abstieg muss die Bundesligareserve den Abgang von sechs Spielerinnen verkraften, darunter der Stammkräfte Silvia Solic, Megane Vallet (beide Karriereende) und Lea Cartus (studienbedingter Umzug). Dazu fällt Katja Pötters aus Urlaubsgründen aus, Maren Weinandy kehrt erst am Freitag aus dem Urlaub zurück. Ein Glücksfall für die MJC war die Tatsache, dass mit Manou Huiben eine holländische Torfrau aufgrund ihres Umzuges nach Trier zur Mannschaft gestoßen ist und damit auch die Torhüterposition jetzt doppelt besetzt ist.

 

Prognose: „Ein Saisonziel haben wir nicht vorgegeben. Wir sehen jedes Spiel als Endspiel und wollen von Spiel zu Spiel denken. Der Spielplan der Liga ist zerstückelt und wir hoffen, dass wir ohne größeren Verletzung durchkommen. Auf jeden Fall wollen wir in jeder Begegnung aus einer stabilen Abwehr schnell auf Angriff umschalten. Wir sind deshalb in der Vorbereitung viel gerannt“, verrät die MJC Trainerin, die mit ihrem Team aber auf jeden Fall eine gute Rolle in der Liga spielen möchte.

 

22.07.2018

 

TuS Daun mit einigen personellen Fragezeichen

 

Am 30.6. hat der letztjährige Rheinlandliga-Aufsteiger TuS Daun mit der Vorbereitung (zweimal wöchentlich) begonnen. Die Schwerpunkte liegen nach Aussage des Trainers Lukas Illigen auf Kraft und Ausdauer und ab August auf Abwehrformation und Angriffstaktiken.

 

Noch viele Fragezeichen stehen im Personalbereich: „Nici Brand hat uns in Richtung Oberliga nach Engers verlassen, wir möchten uns für eine gute Zeit mir ihr bedanken und wünschen ihr viel Erfolg in der Oberliga. Des weiteren haben Claudia Philipp und Vera Merten ihren aktiven Spielbetrieb eingestellt, Claudia Philipp wird weiterhin dem Trainerteam mit Antje Fritz, die erneut einen Kreuzbandriss hat und diese Saison nicht spielen kann, angehören“, verrät Illigen, der mit Cindy Battel (Linksaußen) eine Jugendspielerin neu im Team hat, die von Wittlich nach Daun zurückkehrt. Dazu kehrt Sarah Sonnen im Tor in den Kader zurück. Zudem hoffen die TuS Verantwortlichen, dass die Langzeitverletzen Lisa Jehnen und Svenja Dausend in den Kader zurückkehren und wieder voll einsatzfähig sind. „Dadurch wären wir auf Rückraummitte wieder besser besetzt“, erklärt der TuS Coach.


Hinter zwei Spielerinnen steht noch ein Fragezeichen, sie machen die Vorbereitung mit und müssen dann schauen, ob es durch ihre schweren Verletzungen der letzten Jahre möglich ist, zu spielen.

 

„Sollte das möglich sein, gewinnen wir weiter an Qualität und Erfahrung in der Mannschaft“, glaubt der TuS Coach, der wie im letzten Jahr den Klassenerhalt als Saisonziel ausgibt.

 

 

18.07.2018

 

Rheinlandligateam der HSG Wittlich als starker Unterbau für die erste Damenmannschaft

 

Seit einem Monat bereitet sich die Damen Rheinlandligamannschaft der HSG Wittlich mit ihrer neuen Trainerin Jenny Simonis auf die neue Saison vor. Für Simonis ist es Neuland, da sie als Trainerin bisher nur im Jugendbereich tätig war: „Es ist eine große Herausforderung für mich, die ich gerne annehme. Ich freue mich, dass die HSG mir diese Chance gibt und ich werde den eingeschlagenen Weg des Vereins weiterführen, in dem unsere jungen Spielerinnen eine bestmögliche Ausbildung bekommen.“ Ihre Erfahrungen aus dem Jugendbereich kommen ihr dabei entgegen. Sie kennt die Talente aus den Reihen der HSG und wird diese auch behutsam in den Seniorenbereich mit einbauen.

 

Das Rheinlandliga –Team hat gemeinsam mit der ersten Damenmannschaft die Vorbereitung begonnen. Drei bis viermal die Woche bittet die neue Trainerin ihre Mannschaft zu gemeinsamen Einheiten im athletischen und im Teambuildings Bereich. Mit nur einem Abgang (Kim Lopez) stehen der neuen Trainerin die Spielerinnen aus der vergangenen Saison zur Verfügung. Als einziger externer Neuzugang ist Michelle Loscheider zur Mannschaft gestoßen. Sie spielte zuvor bei der DJK/MJC Trier und ist mit dem Wechsel nach Wittlich näher zu ihrer Arbeitsstelle in Bernkastel-Kues gekommen Integrieren will sie allerdings jetzt schon Spielerinnen aus dem Jugendbereich. So haben Damen Zwei und weibliche B Jugend auch schon einen gemeinsamen Trainingstag absolviert.

 

„Aber auch der Spaß kam bisher nicht zu kurz“, verrät Simonis. „Neben einem Kletterevent stand auch eine Bubble-Soccer-Einheit auf dem Trainingsplan. Beim Bubble-Soccer steigt jeder Spielerin in einen überdimensional großen Ball, bei dem dann nur noch die Füße rausschauen. So wird dann zum Spaß aller Beteiligten Fußball gespielt“, erklärt die 30jährige. (siehe Foto).

 

An diesem Wochenende wird sie mit ihren Spielerinnen die erste Vorbereitungsphase mit einem Dreierturnier gegen Birkenfeld und Gerolstein in eigener Halle abschließen

 

Nach einer kurzen Pause geht es dann in der zweiten Vorbereitungsphase darum, spielerisch zusammen zu finden. Hier sind viele Spiele geplant -  u.a. gegen Oberthal, die wA-Jugend aus Arzheim sowie gegen die erste Damenmannschaft der HSG. Am zweiten Septemberwochenende startet Wittlich dann gegen den Lokalrivalen Ruwertal in die neue Saison: „Unser Ziel möchte ich nicht an Tabellenplätzen fest machen. Mit der Rheinlandligamannschaft wollen wir einen starken Unterbau für die erste Damenmannschaft sein. Und hier sollen vor allem die jungen Spielerinnen zum Zuge kommen“, freut sich Jenny Simonis auf den Saisonstart. Sie selber wird übrigens auch noch im Damen 1 Team spielen. Besser kann eine enge Verzahnung zwischen erster und zweiter Damenmannschaft nicht sein.

 

 

 

15.07.2018

 

Ruwertal HSG hofft auf verletzungsfreie Saison

 

Er geht in sein 35. Trainerjahr! Die Rede ist von Hermann Schöler (55), den alle eigentlich nur unter seinem Spitznamen „Hase“ kennen. Zusammen mit Rolf Wischerath und Torwarttrainerin Anita März wird er das Rheinlandligateam der HSG Mertesdorf/Ruwertal in die kommende Saison führen und will dort am Ende einen gesicherten Mittelfeldplatz belegen.

 

„Wir hoffen alle, dass wir in dieser Saison -nicht so wie in den letzten Jahren – ohne Verletzungen die Saison absolvieren können“, sagt der HSG Trainer. Seit 19.6. befindet sich die Mannschaft in der Vorbereitung, hat in den Bereichen Kraft, Kondition und Schnelligkeit gearbeitet, zusätzliche Laufeinheiten absolviert und wird sich jetzt auf die Verbesserung der Angriffs- und Abwehrarbeit konzentrieren.

 

Vorbereitungsspiele sind geplant u.a. gegen die eigene A-Jugend, den TV Moselweiß und die SG Schwarzenbach-Hermeskeil. Den Feinschliff soll dann das am 25./26. August abschließende Trainingslager im Ruwertal bringen, bei dem zum Abschluss noch das Pokalspiel in Schweich ansteht.

 

Saisonstart wird am 8. September mit dem Lokalderby in Wittlich sein. Verändern wird sich das Gesicht der Mannschaft, denn mit Susanne Pinnel (Karriereende), Theresa Dimmig, Helena Thielen und Kati Schell (alle Pause) stehen langjährige Spielerinnen dem Team nicht mehr zur Verfügung.

 

Neu im Kader sind die Neuzugänge Nathalia Kierakowicz, Sarah Waberteck und Yvonne Teuger, die allesamt von Post Telekom ins Ruwertal gewechselt sind. Wer nach der Vorbereitung letztlich zum Kader des Rheinlandligateams gehören wird, entscheidet sich nach dem Trainingslager Ende August.

 

 

Aufsteiger SV Gerolstein startet die Saison-vorbereitung

11.07.2018

 

Startschuss zur Saisonvorbereitung der Gerolsteiner Handballdamen fällt beim 33. Gerolsteiner Stadtlauf – Blumenkränze für die Rheinlandligaaufsteigerinnen statt Trauerflor wegen eingestürztem Hallendach – Plan B läuft!

 

„Widrige Umstände zum Saisonstart“, resümiert das bleibende Trainerduo Doris Waldorf und John Vissers den Start in die Vorbereitungen für die Rheinlandliga. „Aber nicht nur für uns, sondern für alle Gerolsteiner Handballer und wer sonst noch die Halle so nutzt. Nicht nur die Trainingssituation stellt uns vor größte Herausforderungen sondern auch die Spielplanerstellung“, erklärt Doris Waldorf, gleichzeitig auch Abteilungsleitungsmitglied; führt aber sofort an: „Unser Plan B steht aber in Kürze. Alle Beteiligten werfen sich mächtig ins Zeug, damit es weitergeht“.

 

Die Handballdamen starteten, wie geplant, am 16.06.2018 mit dem Gerolsteiner Stadtlauf in die Vorbereitung. Dieses Jahr nicht mit einer Braut im Schlepptau aber dafür die frisch gebackenen Rheinlandligaaufsteigerinnen gemeinsam im Meisterpulk mit weißen Blumenkränzchen dekoriert und mit viel guter Laune auf der doppelten Stadtrunde unterwegs. Der spontane Einsatz vorm Jedermannlauf bei der Überreichung der Medaillen an die Kinder fürs Damenteam Ehrensache.

 

„Jetzt trainieren wir, wenn auch urlaubs- und berufsbedingt noch nicht alle, dreimal in der Woche. Novum in diesem Jahr, neben dem altbewährten Intervalltraining in der freien Natur sowie einer Einheit am Ball, die montägliche Athletikeinheit auf dem neuen zentralen Sportplatz der Verbandsgemeinde Gerolstein. Die neue moderne Leichtathletikanlage besteht aus fünf Kunststofflaufbahnen für die komplette Stadionrunde  (400 m) sowie einer sechsten Laufbahn auf der 100 m Sprintstrecke. Außerdem stehen neue Kugelstoß-, Hoch-, Stabhoch- und Weitsprung- und erstmals in Gerolstein auch Speer- und Diskuswurfanlagen zur Verfügung. Darüber hinaus wurde die Flutlichtanlage auf LED-Beleuchtung umgestellt, die Zaunanlage erneuert sowie ein Basketball- und zwei Volleyballfelder neu angelegt. „Perfektes Terrain für uns Damen“, freut sich Doris Waldorf im Besonderen über die Unterstützung vom Duo Simon Fischer (Abteilungsleiter und Trainer Leichtathletik) und Karl-Heinz Munkler (ambitioniertes Handballfamilienoberhaupt und nicht wegzudenkende Größe in der Abteilung).  

 

„Unser Saisonziel ist kein Geheimnis! Verletzungsfrei mit gleichem Kader die Klasse halten. Wir werden die Herausforderung in der höheren Liga mit dem nötigen Respekt aber auch mit Gelassenheit angehen. Wir haben nichts zu verlieren. Dabei bauen wir auf unsere Stärken und versuchen die Schwächen mit Einsatzfreude zu kompensieren. Mal sehen, ob wir am Ende der Saison für die ein oder andere Überraschung sorgen konnten.“

 

Damen der HSG Hunsrück II mit neuem Trainergespann

 

Mit Ablauf der Saison beendete das Trainergespann Martin Bach und Astrid Christ ihre Arbeit beim Rheinlandligateam der HSG. Künftig wird Martin Bach an der Seite von Jürgen Roth als Co-Trainer die Verbandsligamannschaft der HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II trainieren.

 

Als neues Trainergespann stellte der Verein jetzt den Spieler Korab Mullliqi und die Spielerin Arlinda Krasniqi vor, die am 18.6. mit der Saisonvorbereitung der Mannschaft begonnen haben. Beide Trainer sind in den jeweiligen ersten Mannschaften des Vereins noch als Spieler und Spielerin aktiv. Die sportliche Verantwortung des gesamten Damenbereichs obliegt seit dieser Saison dem Trainer des RPS Oberliga Damenteams, Sascha Burg.

 

"Die HSG Hunsrück wird in der Saison 2018/2019 erstmals mit vier Seniorenmannschaften im Damenbereich an den Start gehen. Somit ist es möglich allen Spielerinnen genügend Spielpraxis zu geben und jede Spielerin nach Ihrem Leistungsstand zu fördern. Der Damenbereich wächst in diesem Jahr noch weiter zusammen und folgerichtig wurden/werden viele Trainingseinheiten/Trainingstage gemeinsam absolviert. " berichtet Burg. 

 

"Arlinda und ich wollen versuchen, die gute Arbeit von unseren Vorgängern Martin Bach und Astrid Christ weiterzuführen. In einer Liga mit leider nur zehn Mannschaften und einem klaren Meisterschaftsanwärter (Trier) sowie zwei Verfolgern (TV Welling und Tus Bannberscheid) wollen wir einen gesicherten Mittelfeldplatz erzielen," erklärt Korab Mulligi, der sich mit seiner Trainerkollegin Arlinda Krasniqi sehr auf die neue Aufgabe freut. 

 

Ihre Karriere beendet hat Melanie Endel. Mit Testspielen gegen gegen Tus Kirn (Rheinhessenliga); TV Engers (Oberliga RPS); Birkenfeld (Saarlandliga), Ladenburg (Badenliga), Meisenheim (Rheinhessenliga) will das Trainergespann die Mannschaft auf die neue Saison vorbereiten, die am Wochenende 8./9. September mit dem Spiel gegen den TuS Bannberscheid los gehen wird. Als Saisonziel geben die Verantwortlich die Integration der Jugendspielerinnen und einen gesichterten Mittelfeldplatz an.

 

 

 

19.06.2018

 

Kleine Miezen nach Abstieg im Umbruch / Trainerduo wechselt Aufgaben

 

Trier. Die Kleine Miezen wollen nach einer verkorksten Spielzeit in der RPS-Oberliga Spaß und Freude am Handballspielen zurückgewinnen und in der Rheinlandliga eine gute Rolle spielen. „Das Gerüst der Mannschaft ist zusammengeblieben. Von dem her wollen wir auch wieder oben mitspielen“, sagt Trainerin Esther Herrmann. Herrmann wird die Mannschaft in der Saison 2018/2019 hauptverantwortlich übernehmen, Franzi Garcia rückt dafür in die Rolle der Co-Trainerin.

 

„Esther und ich sind ein Team, egal wer welche Rolle hat. Ich glaube nach drei Jahren ist es gut für die Mädels, wenn Sie mal eine andere Ansprache hören“, so Garcia. Nach dem Abstieg muss die Bundesligareserve den Abgang von sechs Spielerinnen verkraften, darunter der Stammkräfte Silvia Solic, Megane Vallet (beide Karriereende) und Lea Cartus (studienbedingter Umzug).

 

Mit Alicia Natter, Michelle Wiemer (beide eigene Jugend) und Victoria Clemens (HSG Wittlich) stoßen drei junge, talentierte Spielerinnen in den Kader: Ohnehin bauen die kleinen Miezen mit insgesamt fünf A-Jugendlichen auf den Nachwuchs. Mit drei Trainingseinheiten pro Woche und einigen Teamaktionen lag der Schwerpunkt der Vorbereitung nicht nur auf intensiven Lauf- und Krafteinheiten.

 

„Wir sind als Team in der vergangenen Saison gescheitert, hier haben wir den Hebel angesetzt, denn auch nach Rückschlägen oder Niederlagen müssen wir als Mannschaft zusammenstehen“, sagt Herrmann und ergänzt: „Für die Rheinlandliga haben wir eine gute Qualität auf dem Feld, was am Ende dabei rauskommt, entscheidet zu großen Teilen auch die Mannschaft.“ Die Moselstädterinnen starten am 8./9.September in die neue Spielzeit.

 

Kader: Tor: Alexandra Krämer, Laura Malburg; Feld: Maren Weinandy, Alicia Natter, Hannah Braun, Katrin Irsch, Sabine Mayer, Nele Greinert, Victoria Clemens, Jana Kordel, Viviane Steil, Katja Pötters, Anke Greinert, Michelle Wiemer.

 

Neuzugänge:  Alicia Natter, Michelle Wiemer (beide eigene Jugend), Laura Malburg (HSG PST/TVG Trier), Victoria Clemens (HSG Wittlich).

 

Abgänge:  Silvia Solic, Megane Vallet (beide Karriereende), Lea Cartus (studienbedingter Umzug), Lisa Gubernator (Auslandsaufenthalt), Michelle Loscheider (HSG Wittlich), Vanessa Nerling (unbekannt).

 

Trainer- und Betreuerteam:

Trainer:                          Esther Herrmann

Co-Trainer:                    Franziska Garcia

Physiotherapeutin:          Anne Witzenrath

Betreuer:                       Oliver Gharib