02.09.2018

Männer

 

HSG Wittlich – SV Gerolstein 32:24 (15:12)

 

Die HSG Wittlich steht in der nächsten Runde. Das Team von Trainer Heinz Hammann setzte sich im Eifel-Derby gegen den SV Gerolstein durch, lief bis zur 22. Minute dem Vorsprung der Gäste hinterher und drehte das Spiel nach dem 9:10 mit drei Treffern in Folge zum 12:10. Ab diesem Zeitpunkt gab die HSG Wittlich ihre Führung nicht mehr ab. Die Gäste aus Gerolstein zeigten aber ihr Kämpferherz, kamen nach dem Wechsel noch einmal auf 21:18 in der 40. Minute heran, um dann die Gastgeber entscheidend auf 29:20 bis zur 52. Minute ziehen zu lassen.

 

„Ein Spiel auf niedrigem Niveau, bei dem das Spiel eins gegen eins von beiden Seiten übertrieben wurde. Zudem kam aufgrund der vielen Fouls und Nickligkeiten kein Spielfluss auf. Bestimmt wurde die Begegnung den beiden starken Torhütern Igor Hergert bei uns und M. Hoffmann bei den Gästen. Kai Lißmann ging angeschlagen ins Spiel und erzielte dennoch 12 Treffer! In der Schlußphase sind wir trotz klarer Führung wieder viel zu hektisch geworden“, klagte HSG Coach Heinz Hammann.

 

HSG: Hergert und Kirsch – Konrad (5), Hammann (4), Präder (3), Bollig (2), Rudolphi (2), Pietzonka, Lißmann (12), Jüngling, Schilz (4)

 

SVG: M. Hoffmann - Stump (2), L. Rosch (10/5), Waldorf (5), Henrich, T. Rosch (3), J Hoffmann (1), Wolf (1/1), Sevatius (1), Hell (1), Katala, Eltze

 

 

Frauen

HSG Post Telekom/TV Germania Trier – SV Gerolstein 27:24 n.V. 22:22 (15:17)

 

Bezirksligist Post Telekom/TV Germania Trier wirft den Rheinlandligisten aus Gerolstein aus dem Pokal! Das Team von Trainer Ralf Schröder setzt sich in der Verlängerung gegen die Eifelanerinnen durch. Dabei kamen die Gastgeberinnen besser in die Begegnung, überraschten den Gast mit der 5:1 Führung bis zur 8. Minute.

 

„Den Anfang haben wir völlig verschlafen," klagte Gästetrainerin Doris Waldorf, deren Mannschaft erst dann „Handball spielte“ (Zitat Waldorf).

 

Beim 14:14 gelang dem Gast in der 25. Minute erstmals der Ausgleich und als die Mannschaft sich mit drei Treffern in Folge zum 14:17 in der 29. Minute absetzte, schien das Spiel Richtung Gäste zu kippen. Doch die Gastgeberinnen hielten dagegen, glichen in der 39. Minute zum 18:18 aus.

 

„Für mich unerklärlich haben wir das Handball spielen dann eingestellt und uns in die Verlängerung gerettet“, sagte die Gästetrainerin. In den Schlussminuten wurde es ein absolut ausgeglichenes Spiel, bei dem die Verlängerung die Entscheidung brachte. Drei Treffer von Miriam Millen in Folge entschieden das Spiel in der Verlängerung vom 23:23 zum 26:23.

 

„Schon zu Beginn der Verlängerung war in den Köpfen klar, dass wir heute die Halle nicht als Sieger verlassen werden. Wir haben noch einige Baustellen und ich kann nur hoffen, dass die Trainingsbeteiligung jetzt endlich im Hinblick auf die anstehende Saison besser wird, zumal uns allen klar ist, dass wir es in der Rheinlandliga schwer haben werden. Doch nur gemeinsam können wir was erreichen“, weiß Waldorf.

 

HSG: Prümm (2), Salzmann (8/1), Arnold, Wasserheß (5), Maurer-Wildermann (1), Millen (7), Schoenhofen (2/1), Lenz (1), Behr, Haubrich, Wolfrath

 

SVG: Schmitz – Schauster (7/1), Kühn, Krämer, Braun (2), Werner (8/2), Mayer, Nober (1), Blameuser (5/1), Mohr (1).

 

TV Bad Ems – Tus Daun 8:29 (7:12)

 

Problemlos nimmt der TuS Daun die Hürde bei Kreisligist Bad Ems und zieht in die nächste Runde ein. Die Mannschaft von Trainer Lukas Illigen hatte bereits nach 17 Minuten das Spiel beim 0:8 entschieden. Bis zur Pause kämpfte sich der Gast dank ihrer besten Spielerin Silke Pfeffer-Leukel bis auf 7:12 heran. Doch nach dem Wechsel machten die Eifelanerinnen alles klar, zogen auf 7:28 davon und ließen in der zweiten Hälfte nur noch einen Treffer der Gastgeberinnen zu. Auf Dauner Seite war Jana Michelle Clever mit 16 Treffern die auffallendste Spielerin.

 

Treis – Lüsse (1), Kutscheid (3), Minninger (3), Krämer, Jehnen (4), Basten (1), Dausend, Dreiseitel. L. Aideyan (1), Clever (16/2).

 

 

HSC Igel – TV Bitburg 13:25 (9:8)

 

Zwei grundverschiedene Halbzeiten erlebten die Zuschauer in der Begegnung zwischen Igel und Bitburg. Dabei überraschten die Gastgeberinnen im ersten Spielabschnitt, führten kurz vor dem Seitenwechsel mit 9:7! Bis 10:11 in der 35. Minute blieb die Begegnung spannend, dann setzte sich der Gast auf 10:15 und 12:24 entscheidend ab.

 

HSC: Rosenkränzer - Wallig (4/2), Seer, Stein, Philipp, zachris (3), Neth (3), Ernst, Feiten, Meier (1), Jager (2).

 

TVB: Backendorf - Jackel (7/2), Kaufmann, König (8/5), Schares, Schuh (3), Endres (1), Stockemer (2), Grethen (4), Nikolay.

 

 

28.08.18

 

HVR Pokal

 

Männer 2. Runde

HSG Wittlich - SV Gerolstein (Sonntag, 19 Uhr Berufsbildende Schule)

 

„Im zweiten Pokalspiel treffen wir wieder auf einen Gegner aus der Verbandsliga West, den SV Gerolstein. Unsere Halle ist an diesem Wochenende durchgängig belegt und somit kommt es zu dieser ungewöhnlichen zeitlichen Ansetzung am Sonntagabend. Endlich haben wir das ersehnte Heimspiel bekommen und dürfen uns mit einem Gegner messen, der uns in der kommenden Saison auch zweimal fordern wird. Besondere Brisanz bietet die Tatsache, dass mit Sandro Baumanns ein ehemaliger HSGler, der neue Trainer der Sprudelstädter ist. Da wir immer noch kaum Kenntnisse über die einzelnen Mannschaftender der „neuen“ Spielklasse haben, sind auch die Gerolsteiner für uns ein völlig unbekannter Gegner und ich kann leider nichts zu den Stärken oder Schwäche des Baumanns-Team sagen.  Unser Saisonbeginn hat sich auf den 29. September verschoben und wir betrachten die Pokalbegegnung als einen weiteren Leistungstest in der Vorbereitung, den wir natürlich gewinnen möchten, da wir am 03. Oktober, dem nächsten Pokal-Spieltag, alle noch nichts vorhaben. Martin Kraeber wird aus beruflichen Gründen auf jeden Fall fehlen, hinter meinem Sohn Fabian und Johannes Praeder stehen noch Fragezeichen“, verrät Wittlichs Trainer Heinz Hammann.

 

„Nachdem wir unser Pokalspiel gegen St. Matthias gewonnen hatten, bekamen wir, recht kurzfristig,

aus Wittlich die Anfrage des Spieltermins am 2.9.18 um 19 Uhr. Diesem haben wir genauso kurzfristig, am gleichen Tag, zugestimmt! Nicht, weil uns der Termin so gut passt, sondern um unkompliziert und schnell einen Spieltermin zu finden. Es gibt ja nicht viele Varianten zum Termin, da die Durchführungsbestimmungen vorgeben das ein verlegter Pokaltermin mindestens 14 Tage vor der nächsten Pokalrunde auszutragen ist. Mit Wittlich haben wir, ein für mich schweres Los gezogen, ich kenne die meisten Spieler entweder aus meiner Zeit als A-Jugend Trainer in Wittlich oder weil ich selber mit Ihnen gespielt habe, weiß deshalb auch wie stark die Mannschaft sein kann, wenn alle an Bord und fit sind. Von meinem jungen Team bin ich absolut überzeugt und freue mich auf jeden Leistungstest. Natürlich wollen wir jedes Spiel gewinnen, sollte das am Sonntag nicht klappen, ist das kein Beinbruch, Urlaubs- und Studienbedingt müssen wir auf Leistungsträger verzichten, für den konzeptionellen Angriff haben wir, nahezu, noch gar nicht trainiert. Oberste Priorität hat die langfristige Entwicklung der jungen Talente und das Aufbauen eines Teams, das nicht nur ein Team ist, weil alle die gleichen Trikots anhaben. Wir hoffen auf eine volle Halle mit vielen Zuschauern und ein gutes Spiel damit alle Beteiligten viel Freude an Ihrem Hobby haben werden“, sagt SVG Coach Sandro Baumanns.

 

Frauen 1. Runde

HSG Post/TV Germania Trier – SV Gerolstein (Samstag, 18 Uhr, Chorus Halle)

 

Auf der Zielgeraden in die Saison steht für den Rheinlandligisten aus Gerolstein noch das Pokalspiel auf der Agenda. An das Unentschieden gegen Post Trier im letzten Auswärtsspiel, als Garant für den Aufstieg in die Rheinlandliga, erinnern sich noch alle. „Wir werden das Pokalspiel, wenn auch urlaubsbedingt nicht in Vollbesetzung, hochmotiviert und mit Respekt angehen. Wir wissen um die Stärke der Post-Mädels…und wir wissen, dass mit den Gegnern in der Rheinlandliga noch ganz andere sportliche Kaliber auf uns warten. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Eine der größten Herausforderungen wird es sein als Team noch mehr zusammenzuwachsen. Sowohl sportlich als auch auf der Ebene Teamspirit.  Egal wie es läuft, es geht nur zusammen. Und zusammen haben wir zuletzt viel erreicht!“ ist sich das Trainerduo Doris Waldorf und John Vissers dieser Mitverantwortung bewusst. 

 

TV Bad Ems – TuS Daun (Sonntag, 13 Uhr)

HSC Igel - TV Bitburg (Sonntag, 17 Uhr)

 

26.08.2018

 

Männer

TV Bitburg – HSG Kastellaun/Simmern 27:16 (11:9)

 

Für die Überraschung des Spieltages sorgte RPS Liga Absteiger TV Bitburg, der trotz des Fehlens wichtiger Stammspieler die Begegnung gegen den RPS Oberligisten aus dem Hunsrück für sich entschied. So fehlten den Gastgebern Spielertrainer Flo Enders, Jermaine Dright, Stefan Steinbach, Alex Sonnen, Jan Kaufmann, Dennis Schwerdt und Marcel Straub. Es wurde letztlich ein verdienter Sieg der Eifelaner in einer Begegnung, das ganz im Zeichen des überragenden Matthias Hertz auf Gastgeberseite stand.

 

„Wir hatten uns mit der stark reduzierten Mannschaft vorgenommen, dass umzusetzen, was wir uns vorgenommen hatten. Mit unserer 3:2:1 Deckung wollten wir aggressiv verteidigen, schnell aus der Abwehr auf Angriff umschalten und im Angriff unsere Spielzüge sicher abschließen. Das gelang uns in der Anfangsphase zumindest im Abwehrbereich. Die Abwehr stand sicher, doch im Angriff taten wir uns schwer. Das war ähnlich bei den Gästen, doch nach 15 Minuten lief es bei beiden Teams im Angriff besser, in der Abwehr schlechter“, urteilte Sven Lauer, der seit dieser Saison gemeinsam mit Flo Enders die Verantwortung auf der Trainerbank der Eifelaner trägt.  

 

Bis zur 10. Minute legten die Gastgeber auf 4:1 vor, doch die Gäste verkürzten bis zum 8:7 in der 23. Minuten. Den besseren Start in den zweiten Spielabschnitt erwischten die Gäste, die beim 13:14 in der 38. Minute vorlegten und bis zum 16:17 in der 42. Minute die Nase vorne hatten. In dieser Phase zog sich Chris Stelmach eine Nackenverletzung zu und konnte nicht mehr eingesetzt werden. Doch der Ausfall schadete dem Bitburger Spiel nicht! 

 

„Das lag vor allem am an diesem Tage überragenden „Mätthi“ Hertz, der immer wieder die richtige Lösung gegen die Gästeabwehr hatte und mit 16 Treffern der überragende Spieler auf dem Platz war“, lobte Lauer.

 

Doch auch die von Lauer vorgenommene Umstellung der Abwehr sollte Wirkung zeigen. „Abdelaziz Helaoui nahmen wir in Manndeckung, Kevin Wolff ging ins Tor und wehrte gleich einige klare Bälle der Aussenspieler ab. Im „eins gegen eins“ standen wir jetzt auch sicherer“, freute sich der TVB Coach.

 

Vier Treffer in Folge zwangen dann die Gäste zu ihrer Auszeit in der 46. Minute beim 20:17! Die Auszeit zeigte ihre Wirkung, beim 22:22 in der 51. Minute war die spannende Schlussphase eingeläutet. Bitburg legte wieder vor, die Gäste glichen aus, beim 27:26 gelang Patrick Walerius der entscheidende Treffer zweieinhalb Minuten vor dem Ende. In der ausstehenden Spielzeit nahmen beide Teams noch einmal ihre Auszeiten, doch die Gastgeber brachten einen letztendlich verdienten Sieg über die Zeit.

 

K. Wolff und Otte - Engel (2), Hertz (16/4), Guldenkirch (1) Walerius (3), Müller, Stelmach (1), Schallert, Lauer (3), Nelles (1)

 

SV Urmitz – HSC Schweich 29:24 (10:9)

 

4:1 legten die Gastgeber bis zur 8. Minute vor, dann kämpfte sich der HSC Schweich ins Spiel zurück, war beim 9:7 in der 27. Minute auf einem guten Wege und gestaltete die Begegnung bis zur Pause wieder offen.

 

Mit zwei Treffern in Folge schien der Gast das Spiel nach dem Wechsel drehen zu können, doch nach dem 10:11 in der 33. Minute blieb die Begegnung völlig ausgeglichen bis zum 22:21 in der 53. Minute. Die Entscheidung fiel, als sich der Gastgeber vom 25:23 in der 56. Minute auf 28:23 in der 58. Minute entscheidend absetzte.

 

„Uns fehlten in den Schlußminuten die Kräfte mit dem kleinen Kader. Ansonsten verlief die Begegnung sehr ausgeglichen. Leider haben wir es nicht geschafft, die Führungen, die wir hatten, auszubauen. Unglücklich waren unsere Aktionen in den Schlussminuten. Dennoch bin ich weiter als ich eigentlich gedacht hatte, aber noch nicht da, wo wir sein sollten. Dennoch schaue ich nach dieser Begegnung optimistisch auf die schwere Saison“, sagte HSC Coach Andreas Rosch.

 

Reich und Schmidt – Kratz (3), Müller (1), Rosch (2/1), Lieser, Peters (3), Nerling (4), Rohr (4/1), Wagner, Karrenbauer (7).

 

 

HSG Römerwall – DJK/MJC Trier 23:17 (11:8)

 

40 Minuten lang stemmten sich die Gäste aus Trier erfolgreich gegen die drohende Niederlage im Pokal. Dann setzte sich der Gastgeber aus Römerwall vom 13:12 über 19:13 in der 52. Minute spielentscheidend ab. Die ersatzgeschwächt angetretenen Trierer mussten sich am Ende klar mit 23:17 geschlagen geben.

 

„Noch sind wir keine Mannschaft, daran arbeiten wir. Mehr fehlt noch die Emotion im Team und die Führung auf dem Platz, zu schnell lassen die Jungs die Köpfe hängen. Die Niederlage ist sicher nicht tragisch. Allerdings haben wir heute keinen guten Handball gezeigt, obwohl wir auf allen Positionen gut besetzt sind. Es ist meine Aufgabe, eine richtige Mannschaft zu formen“, gesteht der neue MJC Trainer Jarek Glinka.

 

Legenhausen und Buttlar - Helbrecht (1), Müller (5), Merten, Kinzig, Schwiderski (4/1), Zelzer, Sattler (1/1), Falk, Moecke (3/1), Müller (2/1), Schreiner (1).

 

TS Bendorf – HSG Mertesdorf/Ruwertal 20:27 (9:14)

 

Auf die HSG aus dem Ruwertal mussten ersatzgeschwächt antreten. Neben dem erkrankten Trainer Christian Stein fehlten mit Andreas Backendorf, Martin Frisch, Michael Stein und Alex Rump wichtige Stammspieler. Doch am Ende brachten die HSG’ler den Erfolg sicher über die Zeit.

 

Lediglich beim 1:0 führten die Gastgeber, dann waren die Ruwertaler im Spiel und setzten sich auf 2:6 bis zur 8. Minute ab und zwangen Bendorf zur ersten Auszeit. Über 8:13 verteidigen die Ruwertaler ihren Vorsprung bis zur Pause deutlich.

 

Beim 12:19 in der 41. Minute schien die Begegnung entschieden, doch die Gastgeber kämpften sich bis zur 50. Minute auf 17:20 heran. „In dieser Phase häuften sich bei uns die technischen Fehler und wir nutzten die Chancen im Angriff nicht mehr. Bendorf profitierte in diesem Minuten von seinem Gegenstoßspiel“, erklärte Marc Köhler, der Trainer Christian Stein an diesem Abend vertrat.  

 

Doch die Gäste hatten in den Schlussminuten mehr zuzulegen und zogen über 19:24 dem klaren 20:27 Erfolg entgegen. „Es war eine solide Abwehrleistung, dahinter ein stark haltender Daniel Roth im Tor, der wichtige Bälle parierte. Insgesamt lief das Spiel für uns gut, ein vernünftiger Auftritt, auf den wir aufbauen können und hoffen, dass uns auch der Saisonstart gelingt“, resümierte Marc Köhler.

 

Roth - C. Schröder (9), A. Schröder (5), Wenzel (2), Thesen (1/1), M. Simon (2), Billen (6), Schöler, Zock (1), P. Sion (1).

 

HSV Rhein-Nette – SK Prüm 37:13 (18:5)

 

„Zunächst einmal Glückwunsch an dem Gegner zum Sieg! Es war genau das Spiel, das ich erwartet habe und ich bin trotz der hohen Niederlage Stolz auf meine Jungs, die Moral bewiesen haben und den weiten Weg nach Andernach angetreten sind, in der Gewissheit hier können wir nichts holen! Respekt!  Leider konnte ich selber nicht mitfahren da ich auf einen Schiedsrichterlehrgang in Sohren war. Hier muss ich einfach meine Enttäuschung über den HVR mal Luft machen. Ich kann so einen Lehrgang nicht an einem Pokalwochenende setzen. Zumindest hätte man eine Regelung für die betroffenen Vereine (Spielbeginn nicht vor 19:30) in das Regelwerk aufnehmen müssen. Rhein Nette brauchte 13 Minuten, um uns zeigen, wer Herr im Hause ist“, erklärte Gästetrainer Sigi Garbe.

 

Vom 6:5 setzten sich die Gastgeber mit 14 Treffern in Folge bis kurz nach dem Wechsel entscheidende ab.

 

„Rhein Nette nutzte jeden Fehler in unserer Abwehr gnadenlos aus! Meine Mannschaft dagegen spielte bis zum Abschluss recht gut mit, verstand es aber nicht, die sich bietenden Torchancen zu nutzen. Die Gastgeber legten ein Höllentempo vor und bestraften die nicht genutzten Torchancen und waren über den Tempogegenstoß sehr erfolgreich. Trotz der vielen Gegentore spielte unser Tormann Michael Schmitz eine starke Partie. Jetzt gilt es Aufbauarbeit zu leisten um am nächsten Samstag gegen den gleichen Gegner nicht noch eine solche Packung zu kassieren“, Garbe.

 

HSG: Schmitz und Herbst – Neisius (1), Lemmen (4), Becker (1), Plano (6/1), Schoden, Hager, A. Schiermann, C. Schiermann, Neuerburg (1), Leppin

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – HSG Bad Ems/Bannberscheid 33:21 (17:14)

 

Unerwartet deutlich setzt sich RPS Ligaabsteiger Gösenroth/Laufersweiler gegen den neuen Ligakonkurrenten in der Rheinlandliga, die HSG Bad Ems/Bannberscheid durch. „Für mich war dies ein weiteres Vorbereitungsspiel unter Wettkampfbedingungen, bei dem die Gäste ersatzgeschwächt antraten“, verriet SG Coach Jochen Tatsch.

 

So entwickelte sich in den ersten 30 Minuten ein ausgeglichenes Spiel, indem den Gästen lediglich beim 2:3 und 3:4 die Führung gelang. Ansonsten legten die Tatsch-Jungs vor, zogen über 6:4 und 12:9 bis zur Pause auf 17:14 davon. „Die erste Hälfte habe ich dazu genutzt, einiges zu testen“, erklärte der SG Trainer, der nach dem Wechsel auf eine 3:2:1 Deckung umstellte und damit den Grundstein für den Erfolg legte.

 

Beim 20:15 in der 35. Minute nahmen die Gäste ihre Auszeit, doch davon ließen sich die Hunsrücker nicht beeindrucken. Beim 23:15 in der 42. Minute war die Vorentscheidung gefallen. „Spielerisch eine gute Vorstellung meiner Mannschaft, ich bin zufrieden. Doch jetzt dürfen die Jungs diesen Erfolg nicht überbewerten, denn in 14 Tagen steht da ein ganz anderer Gegner und es wird ein anderes Spiel. Ich hoffe, dass die Jungs das begreifen“, fordert Tatsch.

 

Schneider und M. Scherschlicht - D. Scherschlicht (3), Schneider (1), Faust (3), Röhrig (4), Nicolae (2), Saam (1), Conrath (4), Löwen (7/2), Hermann (6).

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – HV Vallendar 27:34 (11:20)

 

Der RPS Oberligist setzte sich am Ende klar gegen das von Timo Stoffel betreute Team aus dem Hunsrück durch. „Im Großen und Ganzen können wir mit dem Auftritt der Mannschaft zufrieden sein. Lediglich unsere Unkonzentriertheiten bestrafte der Gast mit seinem schnellen Gegenstoßspiel“, meinte Stoffel, der den aus privaten Gründen verhinderten Trainer Mirza Cehajic vertrat.

 

Bis auf den verletzten Torhüter Lukas Everding stand das Team bei der HSG auf dem Feld, dass in der kommenden Woche auch in die Rheinlandliga Saison starten wird. Aus der zweiten Mannschaft half Marvin Fritz aus.

 

Den besseren Start in die Begegnung erwischte der Favorit aus Vallendar, legte auf 0:3 in der 5. Minute vor, ehe die Gastgeber auf 2:3 verkürzten. Doch die Gäste legten nach, zogen über 6:11 in der 18. Minute und 9:18 in der 25. Minute auf 11:20 zur Pause davon. „Das klare Halbzeitergebnis resultiert aus unserer unkonzentrierten Spielweise, das wurde aber nach dem Wechsel besser! Die Mannschaft zeigte jetzt ein vernünftiges Spiel“, lobte Stoffel, der am Ende mit dem Auftritt seines Teams zufrieden war.

 

HSG: Schug und Schmidt - Mulliqi, Koch (8/4), Klei (3/1), Bach (4), Stürmer (3), Stroeher (3), Schneider (1), Schell (4).

 

TuS Fortuna Saarburg – HSC Igel 32.24 (14:9)

 

„Es war ein ungefährdeter Sieg meiner Mannschaft gegen einen fast komplett antretenden, durchaus starken Gast aus Igel“, freute sich Saarburgs Trainer Uwe Moske.

 

Schnell setzte sich der Gastgeber auf 4:1 in der 9. Minute ab, profitierte in der Folge von einem stark haltenden Marc Dupré im Tor und zog bis auf 12:5 in der 23. Minute davon. „Zu diesem Zeitpunkt habe ich dann den Nachwuchsspielern ihre Chance gegeben, die sich dann zeigen konnten“, sagte der TuS Coach.

 

Nach dem Wechsel wurden die Gäste aus Igel stärker, verkürzten bis auf 20:17 in der 47. Minute. Nach dem 21:18 wechselte Moske auf seine „ersten 6“ und über 23:18 zwangen die Gastgeber den HSC beim 25:20 in der 53. Minute zur erneuten Auszeit, doch die Gastgeber ließen sich auf dem Weg zum Sieg nicht aufhalten. Am Ende stand ein klarer 32:24 Erfolg auf der Anzeigetafel.

 

„Wir haben jetzt ein Freilos und hoffen dann auf einen höherklassigen Gegner vor heimischer Kulisse. Aus der geschlossenen Mannschaftsleistung möchte ich Torhüter Marc Düpre hervorheben. Wichtig ist, dass wir die jungen Spieler langsam heranführen. Dennoch sehe ich uns vor einer schweren Saison“, ahnt Moske.

 

TuS: Dupré – T. Hoffmann (6), Wallinger, Lorth (1), Moske (6), Musick (1), Schütz (1), J. Hoffmann (5), S. Hoffmann (2), Schmitt, Rüger (8/4), Jürgens (2)

 

HSC: Pütz und Weier – Bechtel (1), Steil (8/2), Kesseler (1), Behrmann (1), Fusenig (5), Werdel (1), Schmitz, Vucenovic (2), Humm (3), Schmitt (2), Herresthal

 

SFG Bernkastel-Kues – TV Hermeskeil 24:31 (13:15)

 

In einem guten Pokalspiel setzt sich der Gast aus dem Hochwald durch. Bis zur 51. Minute bot der Bezirksligist dem Verbandsligisten ein gleichwertiges Spiel. Doch nach dem 22:24 sorgten die Hochwälder mit vier Treffern in Folge bis zur 57. Minute für die Entscheidung. Zwar führte der Verbandsligist aus Hermeskeil von Anfang an, so richtig absetzen konnte er sich aber nie.

 

Über 1:4 kämpften sich die Moselaner auf 9:11 heran, blieben bis zur Pause auf Schlagdistanz. Als Christian Kiesgen in der 33. Minute sogar auf 15:16 verkürzte, wankte der Favorit, fiel aber nicht. Mit einem 0:3 Lauf setzte sich Hermeskeil wieder ab, doch abschütteln ließ sich Bernkastel-Kues nicht. Erneut war es Christian Kiesgen, der beim 21:22 letztmals auf ein Tor verkürzte.

 

„Hermeskeil war immer wieder mit seinem schnellen Umschaltspiel erfolgreich. Die Abwehr der Gäste stand im ersten Spielabschnitt nicht so stabil, deshalb konnten wir die erste Hälfte offen gestalten. Ab der 50. Minute gingen uns dann die Kräfte aus, die konditionellen Möglichkeiten waren einfach nicht mehr da. Durch ihre aggressive Abwehr gelangen den Hochwäldern jetzt ihre Gegenstöße und in ihrer Stammformation brachte der TVH den Sieg dann über die Zeit. In der Mannschaft der Gäste setzte Konstantin Melzer immer wieder die wichtigen Impulse und war auch der erfolgreichste Torschütze“, resümierte SFG Spielertrainer Rudi Thomes.

 

SFG: Werner – Thomes (1), Schwab, Oster (2), Quetsch (8/2), Wilhelm (3), Sailler (1), Kiesgen (7), Selling (2/1), Mikos, Konrad

 

TVH: Göddemeyer und Schneider - Prümm, Haupenthal, Fuchs (4/3), Kratz (4), Schleimer (5), Menzer (8), Scherer (1), Schewerda (1), T. Laible (3), Serbanescu (3), Zentz (2)

 

Frauen

HSC Schweich – HSG Mertesdorf/Ruwertal 23:27 (9:15)

 

Nicht zufrieden mit dem Auftritt seines Teams war trotz des Sieges Ruwertals Trainer „Hase“ Schöler. „Wir sind nur schwer ins Spiel gekommen, hatten keine gute stehende Abwehr und verloren viele Bälle im Angriff“, klagte der HSG Coach.

 

Die Mannschaft fand zunächst nicht ins Spiel, konnte sich aber nach dem 3.3 in der 9. Minute auf 6:10 in der 20. Minute absetzen und zwang Schweich zur ersten Auszeit. Doch bis zur Pause verteidigte der Rheinlandligist seinen Vorsprung mit vier Toren. Auch nach dem Wechsel lief es im Gästespiel nicht rund und so nahm Schöler beim 17:20 in der 467. Minute die Auszeit, die eher den Gastgeberinnen in die Karten spielte. Über 18:20 drohte das Spiel beim 21:22 in der 52. Minute zu kippen.

 

„Erst jetzt gelangen uns einfache Tore gegen eine gut spielende Gastgebermannschaft. Wir traten mit einer aus der zweiten Mannschaft und der A-Jugend zusammengewürfelten Mannschaft an und haben erkannt, dass bis zum Saisonstart noch einiges zu tun ist“, resümierte Schöler.

 

HSC: Waters – Schwarz (8), Schömann (2), Reuter (2), Maren (3), Leinen, Gores (1), Moog, Longen (2), Weiss (2) Müller (2), Weinrich (2).

 

HSG: Becker – Eiden (3), Meyer, Scherf (1) Waberzeck (5/2), Roth (2), Meyer (2), Kierakowicz (5), Backendorf (2), Fisch (2), Britz (1), Zöllner, Kolditz, Himmelreich (1).

 

21.08.2018

 

Männer

HSV Rhein-Nette – HSG Eifel (Samstag, 17.30 Uhr)

 

Der ungeliebte Pokal kommt zu einem Zeitpunkt, an dem einige Spieler noch in Urlaub sind und noch mein Schiedsrichterlehrgang stattfindet und es wird zu einer Uhrzeit gespielt (17:30), an der einige Spieler noch arbeiten müssen.  Alles im allem beste Voraussetzung um ein "tolles" Pokalspiel dem Publikum zu bieten. Wir werden mit der "zweiten Garnitur" spielen und die Spieler sollen mir zeigen, welche Entwicklung sie Richtung erste Mannschaft gemacht haben. Da im Kader noch einige Plätze frei und hart umkämpft sind, bietet sich nun die Gelegenheit, sich für die erste Mannschaft zu Qualifizieren. Trotzdem wird dieses Spiel eine eindeutige Sache für den Gastgeber! Wir versuchen lange mitzuhalten und sehen das Pokalspiel als Möglichkeit zu lernen“, sagt HSG Trainer Sigi Garbe.

 

TV Bitburg – HSG Kastellaun/Simmern (Samstag, 18 Uhr, Edith Stein Realschule)

 

Auf einen alten Bekannten aus RPS Oberligazeiten trifft der TV Bitburg am Samstagabend, wenn das Team von Spielertrainer Flo Enders auf die HSG Kastellaun/Simmern trifft. „Wir sind zum jetzigen Zeitpunkt wesentlich weiter als letzte Saison, spielerisch und vom Fitness-Zustand. Trotz einiger Verletzter hat der Rest des Teams im Training voll durchgezogen. Mit dem Sieg in Brotdorf, einem Remis bei Merzig-Hilbringen und dem Sieg in Völklingen können wir zufrieden sein. Das Pokalspiel gegen die Gäste aus dem Hunsrück sehe ich als letztes Vorbereitungsspiel, nicht mehr und auch nicht weniger! Aufgrund des Urlaubes werden Stefan Steinbach und ich am Samstag nicht dabei sein, die Mannschaft wird von Sven Lauer gecoacht, der das ja auch in der Saison machen wird“, sagt Spielertrainer Flo Enders.

 

SFG Bernkastel- Kues – TV Hermeskeil (Samstag, 19 Uhr)

 

Wie im letzten Jahr hat der SFG Bernkastel-Kues die Handballfreunde aus Hermeskeil in der ersten Pokalrunde zu Gast. 2017 war die Personalnot im Hochwald doch deutlich anzumerken und der TV trat mit einem absoluten Rumpfteam an. Der TVH schied damals gegen den SFG mit 26:19 aus und startete in eine äußerst schwierige Saison ohne Halle und mit sehr dünner Spielerdecke.

 

„Nach vielen schweren Jahren beim TV Hermeskeil strebt der Verein eine Neustrukturierung an und will wieder seine alten Stärken entfalten. Bei dem anstehenden Pokalspiel in Bernkastel-Kues will die Mannschaft um den neuen Trainer Konstantin Menzer sicher ihre Teamfähigkeit und ihre Spielstärke beweisen. Zum Abschluss der Vorbereitung gegen einen Bezirksligisten zu spielen, ist daher ein absoluter Prüfstein für Disziplin und eingespielt sein. Der SFG hat gegen diese Verbandsliga Mannschaft natürlich nur eine Außenseiterrolle, deren wenige Chancen er aber gerne ergreifen wird, um die Pokalsensation des letzten Jahres zu doubeln“, hofft SFG Spielertrainer Rudi Thomes.

 

Noch hat Hermeskeils Trainer Konstantin Menzer seine Jungs nicht da, wo er sie haben will: „Der Mannschaft ist anzumerken, dass sie über Jahre nicht richtig trainieren konnte. Nachholbedarf sehe ich hier noch in allen Bereichen. Obwohl uns mit Christof Kratz und Nils Laible zwei wichtige Spieler am Samstag fehlen werden, wollen wir dieses Spiel auf jeden Fall gewinnen“, gibt sich Menzer kämpferisch.

TuS Fortuna Saarburg – HSC Igel (Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Beurig)

 

Zum ersten Leistungstest im Hinblick auf die anstehende Saison wird die Begegnung in Saarburg. Allerdings stehen die Vorzeichen für die Gäste nicht rosig: Wir mussten das Spiel wegen Terminproblemen um eine Woche verlegen lassen, daher nun erst jetzt der Auftakt in die Saison. Nicht nur weil wir letzte Saison gleich zweimal gegen sie verloren haben, ist Saarburg für mich hier der eindeutige Favorit. Sie verfügen trotz Veränderungen über einen ausgeglichenen und sicher auch wieder fitten Kader und standen nicht ohne Grund am Ende weit oben in der Tabelle. Da bei uns auf Grund zweier kurzfristiger Verletzungen völlig unklar ist, wer überhaupt fit genug ist um aufzulaufen, werden wir vermutlich nur mit sehr kleinem Kader antreten können. Ich rechne uns höchstens Außenseiterchancen aus, selbst falls bei uns alles klappt. Zusätzlich werde ich nicht anwesend sein, da ich an genau dem Morgen in Urlaub fahre“, verrät Igels Trainer David Juncker.

 

Trainerkollege Uwe Moske ist mit der Vorbereitung seiner jungen Mannschaft auf die anstehende Saison sehr zufrieden: „Vor allem die A-Jugendlichen ziehen sehr gut mit. Wir sehen die Begegnung als weiteres Vorbereitungsspiel, in dem wir aber unserem Publikum eine gute Leistung bieten wollen. Gewinnen wir diese Begegnung, hätten wir in der nächsten Runde ein Freilos, könnten dann vor heimischer Kulisse auf einen höherklassigen Gegner hoffen. Bis auf unsere verletzten Spieler können wir am Samstagabend komplett auflaufen“, freut sich der Saarburger Coach.

 

TS Bendorf – HSG Mertesdorf/Ruwertal (Samstag, 19.30 Uhr)

 

Noch ist unklar, ob die HSG aus dem Ruwertal auf ihren erkrankten Trainer Christian Stein am Samstag bauen kann. Sollte er nicht dabei sein können, wird Marc Köhler das Team betreuen. „Die Vorbereitung war aufgrund der nicht immer optimalen Trainingsbeteiligung durchwachsen. Allerdings haben die Spieler, die da sein konnten, sehr gut mitgezogen. Es fällt derzeit schwer, eine Einschätzung abzugeben. So sehen wir das Spiel gegen Bendorf als Standortbestimmung. Ich lasse mich da mal überraschen“, sagt Stein, der bis auf seinen Bruder Michael (berufliche Gründe) auf den kompletten Kader zurückgreifen kann.

 

SG Gösenroth/Laufersweiler – HSG Bad Ems/Bannberscheid (Samstag, 19.30 Uhr, Rhaunen)

 

„Gefühlt stecken wir mitten in der Vorbereitung“, meint SG Coach Jochen Tatsch, der darauf baut, dass er am Samstag endlich mal den kompletten Kader zur Verfügung hat. Das war in der bisherigen Vorbereitung nicht der Fall und so verlief die Vorbereitung auch „wechselhaft“ (Zitat Tatsch). „Wenn wir uns von unserer guten Seite zeigen und Tempo ins Spiel bringen können, dann haben wir gute Chance gegen einen stark einzuschätzenden Gast mitzuhalten. Die Gäste sehe ich am Saisonende im oberen Drittel der Tabelle, kenne das Team noch aus der vorletzten Saison. Für uns ist es ein weiteres Vorbereitungsspiel, in dem wir einiges ausprobieren werden. Leider steht uns künftig Pascal Olivier nur noch als „stand-by-Spieler“ im Tor aus privaten Gründen zur Verfügung“, klagt der SG Coach.

 

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – TV Vallendar (Samstag, 20 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

An der personellen Situation der Hunsrücker hat sich nicht viel geändert. Den vielen Abgängen der letzten Saison konnte das Hunsrück Team nicht entgegenwirken und so stehen Trainer Mirza Cehajic derzeit nur 6 bis 7 Feldspieler und zwei Torhüter zur Verfügung: „Die personelle Situation ist allen bewusst, konnte aber nicht geändert werden. So hatten wir keine Gelegenheit, uns richtig einzuspielen. Vor allem im Training war es nie möglich, „5 gegen 5“ zu spielen. Ich sehe uns in der kommenden Saison realistisch auf einem Mittelfeldplatz. Der Gast ist klarer Favorit und wir wollen uns so gut wie möglich aus der Affäre ziehen. Aus privaten Gründen werde ich am Samstag nicht dabei sein können, Timo Stoffel wir das Team coachen“, verrät der HSG Trainer.

 

HSG Römerwall – DJK/MJC Trier (Sonntag, 17 Uhr)

 

Ohne jeden Druck fährt die MJC Trier mit ihrem neuen Trainer Jarek Glinka zur HSG Römerwall. „Die Jungs sollen mit Spaß Handball spielen. Ich baue keinen Druck auf, zumal de Pokal für uns bei weitem nicht so wichtig ist wie die Meisterschaft. Am Sonntag können wir unseren kompletten Kader aufbieten, mit dem wir eine gute Vorbereitung hatten. Im Spiel selbst werden wir versuchen, eine motivierte und spielerisch gute Leistung abzurufen und so in die nächste Runde einzuziehen“, sagt Glinka.

 

SV Urmitz – HSC Schweich (Sonntag, 17 Uhr)

 

„Viel zu früh kommt für uns dieses Pokalspiel und auch der Saisonstart am kommenden Wochenende. Zum einen befinden sich noch Spieler im Urlaub und zum anderen sind wir in der Saisonvorbereitung noch lange nicht da, wo wir zu Saisonbeginn eigentlich sein sollten. Wir haben zwar keine neuen Spieler zu integrieren, aber einige Abgänge zu verkraften. So müssen zur neuen Saison einige Spieler in bisher nicht gewohnten Angriffs- und auch Abwehrpositionen spielen und da fehlt uns noch die Sicherheit und Selbstverständlichkeit in den Abläufen. Wir haben bisher auch erst zwei Testspiele (bei der HSG Eifel und das Turnier in Weibern) bestritten und so ist das Pokalspiel am Sonntag ein weiterer Schritt in Richtung Saisonstart, auch wenn einige Stammspieler (Henri Herz, Bastian Collet) fehlen werden. Die Gastgeber schätze ich mindestens so stark ein wie in der letzten Saison und daher rechnen wir uns auch nicht viel aus in dieser ersten Pokalrunde. Auf jeden Fall wollen wir das Spiel nutzen, um uns weiter zu entwickeln und dann mal schauen was am Ende dabei rauskommt“, sagt Schweichs Trainer Andreas Rosch.

 

Frauen

HSC Schweich – HSG Mertesdorf/Ruwertal (Sonntag, 14 Uhr, Stefan Andres Halle)

 

Rechtzeitig zum Pokalspiel steht der Kader der Ruwertalerinnen: Becker und Zöllner – N. Thielen, Meyer, Waberzetk, Rosner, Britz, Kierakowicz, Herres, Roth, Fisch, Kolditz, Backendorf und Teuber. Doch nicht alle werden am Sonntag in Schweich auflaufen: „Einige sind noch in Urlaub. Wir sehen das Spiel in Schweich als Abschluss unseres Trainingslagers und hoffen darauf, dass die Spielberechtigungen der neuen Spielerinnen vorliegen“, so HSG Coach „Hase“ Schöler.

 

 

19.08.2018

 

HVR Pokal Männer

TuS Daun – TV Mülheim 23:35 (11:16)

 

Erwartungsgemäß zieht RPS Oberligist TV Mülheim in die nächste Runde ein. Gegen den ersatzgeschwächt angetretenen Rheinlandligisten TuS Daun setzte sich das Team von Trainer Hilmar Bjarnason am Ende klar durch.

 

„Der Klassenunterschied wurde heute deutlich! Bei der Auslosung und der Terminansetzung war uns schon klar, dass wir dieses Spiel als reines Vorbereitungsspiel für die schwere anstehende Saison nutzen wollten um auch mal unter Wettkampfbedingungen verschiedene Dinge auszuprobieren. Leider mussten wir stark ersatzgeschwächt antreten und so mussten wir eher improvisieren, anstatt Eingeübtes zu vertiefen. Mit Jannis Willems, Till Holzhäuser und Holger Neis fehlten drei Spieler „geplant“. Dazu musste Luca Willems aufgrund einer Verletzung kurzfristig passen und Melvin Wheaton und Matthis Otto gingen angeschlagen ins Spiel. Bei Matthis wurden die Beschwerden im Laufe des Spiels so stark, dass er in der zweiten Halbzeit nicht mehr eingesetzt werden konnte“, klagte Dauns Co-Trainer Pat Brümmer, der den privat verhinderten Coach Markus Willems vertrat.

 

Bis zur Pause hatte sich der Favorit bereits vom 4:7 in der 11. Minute über 7:14 in der 24. Minute deutlich auf 11:16 abgesetzt. „Es entwickelte sich von Beginn an eine einseitige Partie, in der wir Mülheim nie wirklich gefährlich werden konnten. Die körperlich überlegenen Gäste stellten eine starke Abwehr und hatten dahinter auch gute Torhüter, die einige unserer Chance zunichtemachten. Dennoch hätte die Mülheimer Führung zur Halbzeit bei besserer Chancenauswertung noch geringer ausfallen können“, gab Brümmer zu.

 

Nach dem Wechsel war beim 16:26 in der 43. Minute erstmals ein 10 Tore Abstand hergestellt.

 

„Wir hatten wir in der zweiten Halbzeit kaum noch Mittel um dagegen zu halten. Es schlichen sich einige technische Fehler ein und dadurch kam Mülheim zu vielen einfachen Toren. Dadurch geht auch die Höhe unserer Niederlage in Ordnung. Hervorheben möchte aber ich die Leistung von Bassi Praeder, der in Angriff und Abwehr ein gutes Spiel zeigte“, resümierte der TUS Routinier.

 

Lindner und Rode - Eich (1), Tran, M. Otto (1), Brümmer (2), Präder (8), Mayer (2), Wheaton (5/3), Illigen (4), Thiessen.

 

SV Gerolstein – DJK St. Matthias 28:21 (11:13)

 

Schwerer als erwartet tat sich Verbandsligist Gerolstein gegen das Landesligateam aus Mattheis! Nach der schnellen 2:0 Führung der Gastgeber, sorgten fünf Tore der Trierer in Folge für die 2:5 Führung in der 7. Minute! Beim 7:7 gelang den Gastgebern in der 16. Minute der Ausgleich, doch bis zur Pause legten die Gäste wieder bis auf 11:13 vor.

 

Als gleich nach dem Wechsel die Gäste erneut mit drei Treffern in Folge das Ergebnis auf 11:16 in der 33. Minute ausbauten, lag die Überraschung in der Luft! Gerolstein stemmte sich im ersten Pflichtspiel von Trainer Sandro Baumanns gegen das drohende Pokalaus, glich in 50. Minute zum 19:19 aus, um dann mit einem 8:0 Lauf bis zur 58. Minute das Spiel doch noch zu drehen.

 

„Wie zu erwarten, hatten wir in der ersten Halbzeit noch keinen Spielfluss, für unsere offensive Abwehrvariante stimmte zu oft das Timing noch nicht, sodass wir zu viele Fouls begangen und zurecht die Gelben Karten und Zeitstrafen erhielten. In der zweiten Halbzeit haben wir die Abwehr umgestellt und unser Tempo gefunden. Letztlich war es ein gutes Spiel um weiter zu lernen und so freut es mich besonders, das wir trotz des Durchwechselns den Rückstand aufgeholt haben und unsere zwei Debütanten (Sebastian Wolf und Nick Heinrich) ihre ersten Tore im Seniorenbereich erzielten. Die zweite Halbzeit stimmt mich optimistisch für die Zukunft“, sagte Baumanns. 

 

„Die zweite Mannschaft der DJK hatte als Aufsteiger in die Landesliga den stark favorisierten Verbandsligisten bis zur 45. Minute am Rand einer Niederlage. Leider setzten sich gegen Ende die größere Durchsetzungskraft und das Tempogegenstoßspiel des Favoriten durch“, erklärte DJK Verbandsligacoach Kris Sturm. Der Trainer der zweiten Mattheiser Mannschaft Edgar Berg, zeigte sich trotz der Niederlage nicht unzufrieden mit seiner Mannschaft. „Die Spieler zeigen gute Ansätze, auf denen sicher aufzubauen ist. Die Mannschaft wird trotz der Pokalpleite nicht die Köpfe hängen lassen und sieht der Landesligasaison optimistisch entgegen“, so Berg.

 

SVG: Hoffmann - Stump (3), L. Rosch (8/1), T. Rosch (5), Kreft, Wolf (3/1), Heinrich (1), Munkler (2), Eltze (1), Servatius (1), Waldorf (4), Hell

 

DJK: Thielen – M. Scheiwen, Kordes, Schilling, P. Scheiwen (1), Rick, Stark (1), Alshok (7/5), Klames (1), Sturm-Brenner (7), Lutgen, Thomas (3), Derschang (1), Findeisen.

 

 

14.08.2018

 

SV Gerolstein – DJK St. Matthias (Samstag, 19.30 Uhr Berufsbildende Schule)

 

Erste Standortbestimmung für beide Verbandsliga-Teams? Wohl kaum! Die Eifelaner erwarten der neuen Halle der berufsbildenden Schule die Routiniers aus St. Matthias, die nun doch das „Wagnis“ Verbandsliga angehen und im Pokal gleich auf einen Ligakonkurrenten treffen. Nachdem die Trier-Süder im vergangenen Jahr noch auf ihr Aufstiegsrecht verzichteten, entschieden sich die Spieler nun, die Herausforderung der Verbandsliga anzunehmen.

 

„Wir freuen uns auf einen hochkarätigen Gegner und lassen uns mal überraschen, wen St. Matthias mitbringt und aufs Spielfeld stellt. Ich denke es wird entscheidend sein, wer das Spiel wirklich gewinnen will, welche Mannschaft mehr bereit ist, in der „neuen Halle“, über 60 Minuten Vollgas zu geben. Wir haben noch nicht 100% Druck auf den Kesseln, sind aber auf einem guten Weg. Zweimal wöchentlich trainieren wir derzeit mit der kompletten Mannschaft, einmal pro Woche gibt’s zusätzlich Einzeltraining für ausgewählte Spieler. Ich persönlich freue mich auf mein erstes Punktespiel als Senioren-Trainer des SV Gerolstein“, so SVG Coach Sandro Baumanns.

 

Doch bei den Gästen aus Trier stehen die Vorzeichen nicht günstig: „Aufgrund von Urlaub und anderen Verpflichtungen wird kaum ein Spieler aus der ersten Mannschaft auflaufen können, sodass die zweite Mannschaft dieses Spiel als ersten Saisontest wahrnimmt. Aber auch unserer zweiten Mannschaft fehlen wichtige Spieler, die sich ebenfalls noch im Urlaub befinden. Dennoch bietet sich für den neuen Trainer unserer Reserve, Edgar Berg, eine gute Möglichkeit, die neuen Spieler unter Wettkampfbedingungen zu sehen. Klar ist, dass spieltechnisch noch nicht viel zusammenlaufen wird, da die Mannschaft, die in der Landesliga antreten wird, erst seit kurzem so zusammen trainiert. Gegen die Verbandsligamannschaft aus Gerolstein ist das Ergebnis zweitrangig. Vielmehr kann es für die Jungs nur darum gehen, erste Spielpraxis unter Realbedingungen gegen eine höherklassige Mannschaft zu sammeln“, sagt DJK Coach Kris Sturm.

 

TuS Daun – TV Mülheim (Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

 

Auf Wunsch des RPS Oberligisten TV Mülheim verlegte der Rheinlandligist Daun das Pokalspiel terminlich nach vorne und so findet die Begegnung am kommenden Samstag statt.

 

„Für uns kommt dieses Spiel sicherlich noch zu früh. Bedingt durch Studium, Arbeit und Verletzungen verlief die Vorbereitung bis Juli schleppend. Erst seit Anfang August sind wir personell besser aufgestellt“, sagt Dauns Trainer Markus Willems.

 

Nur noch sporadisch wird das Team auf Mani Schnupp zurückgreifen können, den es beruflich nach Wetzlar verschlagen hat. „Ich hoffe, dass er uns dennoch in einigen wichtigen Spielen zur Verfügung stehen wird. Am Samstag aber fehlt er genauso wie mein Sohn Janis und ich selbst aus privaten Gründen. Die Mannschaft wird von Pat Brümmer als Spielertrainer betreut“, verrät Willems. So sieht der Dauner Trainer die Begegnung gegen Mülheim als Vorbereitungsspiel auf die anstehende Saison und als „schöne Erfahrung“ (Zitat Willems) für die jungen Dauner Spieler gegen einen etablierten Oberligisten zu spielen. „Wir nehmen das Spiel ernst, stellen aber die Gesundheit der Spieler in den Vordergrund, werden die Spielanteile gleichmäßig verteilen und hoffen uns weiter einspielen zu können“, so der Dauner Coach. Keine Zweifel bestehen an der klaren Favoritenstellung der Gäste: „Wir sind nur krasser Aussenseiter“, ahnt Willems.

 

11.08.2018

 

HSG Obere Nahe – HSG Wittlich 29:31 (13:16)

 

Ein erstes Ausrufezeichen für die neue Saison setzt die HSG Wittlich bei ihrem ersten Saisonauftritt bei der neu gegründeten HSG Obere Nahe! Die Mannschaft von Trainer Heinz Hammann zieht mit einem 29:31 (13:16) Erfolg in die zweite Pokalrunde ein.

 

Bis zum 4:4 in der 8. Minute lieferten sich beide Mannschaften eine ausgeglichene Anfangsphase, dann setzten sich die Eifelaner auf 4:7 in der 11. Minute ab. Doch die Gastgeber zeigten sich wenig beeindruckt, erspielten sich die 8:7 Führung und zwangen so den Gästetrainer zur ersten Auszeit in der 15. Minute. Doch jetzt lief es bei den Gastgebern besser und die Mannschaft des neuen Trainers Axel Schneider legte über 11:8 in der 18. Minute vor, verteidigte die Führung bis 13:12 in der 26. Minute. Doch die letzten vier Minuten des ersten Spielabschnitts schienen eine Wende im Spiel einzuläuten. Bis zur Pause legten die Gäste vier Treffer in Folge nach und gingen mit der 13:16 Führung in die Kabine.

 

Die Gastgeber kamen besser aus der Kabine, lagen beim 20:19 in 39. Minute wieder vorne. Beim 21:24 in der 45. Minute war es folgerichtig an Gastgebertrainer Axel Schneider, die Auszeit zu nehmen, um die spannenden Schlußminuten einzuläuten. So blieb der Spielausgang bis 28:29 in der 56. Minute offen, beim 28:30 nahm Schneider die nächste Auszeit, Wittlichs Trainer ließ sich nicht lange bitten und als 67 Sekunden vor dem Ende Kai Lißmann der Treffer zum 28:31 gelang, war die Begegnung entschieden.

 

„Wir hatten in den Schlußminuten die Chance, noch einmal heranzukommen, haben diese Chance aber nicht genutzt. Ich bin trotz der Niederlage mit dem Spiel meiner Mannschaft zufrieden. Sicherlich haben wir es dem Gegner in der einen oder anderen Situation zu einfach gemacht, doch wir haben auch viel probiert vor allem im Deckungsverband. Unter Strich hat sich meine Mannschaft mit ihrem neuen Trainer gut präsentiert“, lobte Gastgebercoach Axel Schneider.

 

„Es war ein zerfahrenes Spiel, in dem meine Mannschaft nicht das umgesetzt hat, was wir uns vorgenommen hatten. Die Gastgeber haben gut gekämpft und wir konnten uns einfach nie richtig absetzen. In einigen Phasen wollten meine Spieler mit dem Kopf durch die Wand. Letztlich zählt aber der Sieg und ich hoffe jetzt endlich mal auf ein Heimspiel im Pokal“, sagte der Gästecoach Heinz Hammann.

 

HSG Obere Nahe: Karsten Rickes - Stumm (6), Bamberger (1), Christmann (2), Schwarz (1), Diehl (6), Wagner (1), Bunn, Schelper, Schäfer (9/5), Ries, Casper, Dahlheimer (2)

 

HSG Wittlich: Hergert und Schwirtz - Konrad (8), Hammann (1), Bollig (1), Rudolphi (1), Kräber (3), Gerke (4), Lißmann (12/8), Lukanowski, Kopel (1), Schilz.

 

06.08.2018

 

HVR Pokal 1. Runde Männer

HSG Obere Nahe – HSG Wittlich (Samstag, 19.30 Uhr, Mikadohalle)

 

„Nach meiner Meinung bekommen wir es in unserem ersten Pflichtspiel gleich mit einem dicken Brocken zu tun. Der Zusammenschluss aus allen Vereinen um Idar-Oberstein deutet auf einen sehr anspruchsvollen Gegner hin, der in der kommenden Spielzeit, nach dem letztjährigen dritten Platz, ganz oben mitspielen wird. Der neue Trainer Axel Schneider, vergangene Saison noch RPS Oberliga-Coach bei Kastellaun/Simmern, deutet auch mehr als deutlich auf meine These hin. Eigentlich sollte das Spiel an der Wittlicher Säubrenner-Kirmes stattfinden, doch das wir verhindern können. Der jetzige Termin fällt vom Zeitpunkt der Vorbereitung eher ungünstig, da wir völlig unfertig an die Nahe fahren werden. Wir sehen die Begegnung als erstes, ernst gemeintes Vorbereitungsspiel, werden viel ausprobieren und wollen gegen den völlig unbekannten Gegner natürlich gewinnen“, sagt Wittlichs Trainers Heinz Hammann.